Gb 2296 92296 Nur zur Benutzung im Lesesaal UB GIESSEN 61 369 295 meine liefe Caroline, dien, möge Dir stets eine Dies keichſtein, Büchlein, meine Exenerzug, on Rieſchöne möge and den verlebt haben, und dich auch dewen manchmal and m Frankfurt Mr. Her 59. Marie Razne erinnen sisig In gleichem Verlage erschienen: Choral- Melodien zu diesem trefflichen Buche, zusammengestellt und componirt von C. F. Becker, Organist an der Nikolaikirche zu Leipzig. tatige 34 Der Herausgeber sagt darüber: Defters schon wurden ausgezeichnete Componisten angeregt: Spitta's weitverbreitete, wahrhaft christliche Lieder, mit Melodien zu verschönern, doch das, was ain nächsten zu liegen schien, diese frommen Gesänge in der Form des Choral's, der uns aus der Kirche so lieb und theuer ist, hinzu stellen dies wurde noch nicht unternommen und täusche ich mich nicht, so ist diese Form nur die einzige richtige und angemessenste. Ich versuchte es demnach für ein jedes dieser Lieder, eine dem innern Character genau entsprechende Melodie aus anserm deutschen Choralsaß aufzustellen und nur in dem Falle, wo mir selbst keine völlig geeignet erschien, eine neue in dieser classischen Form zu entwerfer. Sollte es mir, wenn auch nicht bei allen, doch viel leicht bei den meisten dieser Lieder gelungen sein, Wort und Ton in ein schönes Ganze gereimt zu haben; wäre es möglich, daß diese Choralmelodien mit ihren so ergreifenden Worten in Gesangvereinen eingeführt würden, die nicht einem verächtlichen Ohrenfißel huldigen, sondern tiefen, innern nachhaltenden Genuß erstreben, so wäre ich für meine Bemühung der ich mich mit warmer Liebe unterzog, auf das redlichste belohnt. C. F. B. - - ZEHN LIEDER Psalter und Harfe von Spitta aus einstimmig mit Begleitung des Pianoforte oder für Sopran, Alt, Tenor und Bass, in Musik gesetzt von - Karl Eduard Hering. Op. 24. Preis 10 gr. Spitta's Portrait. chin. Pap. Preis 12 Ng doo Baudi mais alto100 Wir sind unsterblich! Unumstößliche Beweise für die Fortdauer des Menschen nach dem Tode und für ein Wiedersehn der vorausgegangenen Lieben im Jenseits. Von Dr. Emil Reinbeck. Preis 20 Ngr. Der Verf. hat dieses Buch zum lieben Andenken eines in der Blüthe der Jahre gestorbenen Sohnes und sich selbst zum Troste und zur Erquickung geschrieben. Die Abhandlung reicht bis S. 148; sie giebt mehr und weniger, als der Titel verspricht. Weniger, weil doch nicht alle Beweise, welche sie aufstellt, der Unumstößlichkeit sich rühmen können, weil, wie der Verf. S. 80 richtig bemerkt: ,, eine Gewißheit über die Fortdauer unseres Geistes, streng genommen, nicht durch Beweisgründe festgestellt, sondern nur in unserem Innern, im Gemüth des Menschen, durch den festen Glauben an die allgemeinen Naturgesetze und Anordnungen des Schöpfers gewonnen werden kann." Sie giebt aber auch mehr, da sie nicht blos mit dem Glauben an das ewige Leben sich beschäftigt, sondern auf dem weiten Gebiete der Religion sich ergeht und überall den Zweck der Erbaulichkeit verfolgt, wobei die eingestreuten Dichtungen als sehr förderlich erscheinen. Ein Anhang: ,, Für häusliche Andacht und Erbauung" von S. 149 bis zu Ende enthält eine Auswahl der trefflichsten Lieder über Tod, Unsterblichkeit und Wiedersehen in der Ewigkeit." ( Protestantisches Kirchenblatt.) Worte einer Mutter an ihre Tochter. Nach der dritten Auflage aus dem Norwegischen übertragen von Julie Ruhkopf. eleg. geb. Preis 10 Ngr. Es ist eine gar zarte, liebliche Blüthe, welche die Uebersetzerin aus dem hohen Norden auf deutschen Boden verpflanzt hat. Das Büchlein, das nur 73 Seiten umfaßt, kann sich den besten derartigen Produkten an die Seite stellen, die auf heimischem Boden gewachsen sind. Wer würde z. B. nicht an das vielgelesene Löhesche Buch von der weiblichen Einfalt erinnert, wenn er Seite 32 folgende Ergießungen der frommen Mutter über 1. Petri 3, 3 und 4 liest: ,, O wie oft habe ich diese Worte in meinem Herzen erwogen und ihre so unendlich schöne und tiefe Bedeutung gefühlt! Es giebt nach meinem Denken kein höheres Ziel für weibliches Streben nach Vollkommenheit als das, welches sie bezeichnen. Es scheint mir, daß man nichts davon nehmen, nichts dazu legen kann, ohne die reine, himmlische Einfachheit zu zerstören oder zu verdunkeln, worin das Bild einer Frau nach Gottes Herzen in diesen wenigen Pinselstrichen vor die Seele tritt und jede Forderung des Herzens erfüllt. Stille und Seelenfrieden, Harmonie mit Gott und mit sich selbst, Sanftmuth und Ruhe, mögen Glück und Freude dem Herzen lächeln, oder Sorge und Leiden es heimsuchen; keine lärmende Lustigkeit, keine jammernde Klage; jedes Werk, groß oder klein, in Gott gethan, wie vor seinem Antlitz, keines, um der Menschen Aufmerksamkeit oder Beifall auf sich zu ziehen, ein Geist, der immer aus dem eignen Innern Muth, Kraft und Lust zu leben, handeln und leiden schöpft, nicht aber aus der Stellung und Umgebung." Zeigt diese Stelle die große Geistesverwandtschaft der norwegschen Mutter mit dem deutschen Vater, so glaube man nicht, daß das eine Büchlein durch das andere überflüssig gemacht sei. Vielmehr ergänzen sich beide aufs trefflichste, und wer mit Lust den Worten des deutschen Pfarrers gelauscht hat, wird auch den Ergüssen der norwegschen Pfarrersfrau ein williges Ohr leihen. Denn wie man hört, soll die Verfasserin die Wittwe eines Pfarrers sein, die sich später mit einem Bischofe wieder verheirathet hat." ( Volksblatt f. Stadt u. Land 1857. Nr. 97.) = Psalter und Harfe. Erste Sammlung christlicher Lieder jur häuslichen Erbauung von Carl Johann Philipp Spitta. Zweiundzwanzigste Auflage. Leipzig, Verlag von Robert Friese. 1859. 189996 Druck von A. Th. Engelhardt in Leipzig. Unly.- Bist Giesse Inhalt. Auf! Psalter und Harfe. Erscheinung Christi Weinet nicht über mich, weinet über euch! Osterfeier. Pfingsten Der Geist der Väter Sehet, welch eine Liebe!. Das Wort des Lebens Das Lied der Lieder. Die Heidenboten Die Einigkeit im Geist Kehre wieder! Meine Seele dürstet nach dem lebendigen Gott. Trost in Jesu Liebe Ruhe in Gott Verständniß Der Heiland der Sünder Der Herr ist mein Hirt. Die Stunde des Herrn Dein bin ich. Meine Seele ist still zu Gott Zuversicht. Ich glaube Ich bleibe stets bei dir Gottes Gebote sind nicht schwer Lob göttlicher Führung Leben und volle Genüge, in Jesu. Die Eitelkeit der Welt Unser Wandel ist im Himmel 緬 星 468125191547922570375024 行 81469258 Ihr werdet euch freuen mit unaussprechlicher Freude. 66 ● Seite Der Diener des Herrn.. Fest im Glauben, reich an Liebe Freude an der Schöpfung Die Schönheit der Natur Sehet die Lillen auf dem Felde. Im Winter. Am Morgen Am Abend VI- Abendfeier Trost der Nacht Diesem Hause ist Heil widerfahren. Glaubensleben. Segen christlicher Gemeinschaft Andacht Die Arbeit in dem Herrn Der Vater hat euch lieb Die Treue im Kleinen Ich und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen Das liebliche Loos Bleibet in Jesu. Des Christen Kreuz Geduld Schicket euch in die Zeit Sehnsucht Ermunterung Die Pflanze von Gott gepflanzt Die dürre Zeit Vater, Sohn und Geist Getrost Pilgerlied Heimweh. Abschied. Das Lied vom Sterben. Christus hat dem Tode die Macht genommen Am Grabe. Wie wird uns sein Hom Seite 81 84 86 88 90 92 94 96 98 99 100 102 104 107 108 110 113 116 119 122 124 125 127 129 132 135 137 140 142 145 147 149 151 153 155 157 Auf! Psalter und Harfe. Jüngst war's öde, niemals öder Auf dem Weg nach Kanaan, Kaum zog hier und da ein blöder Wandrer schüchtern seine Bahn. Tausend spotteten und drohten, Sahn sie ihn vorüberziehn; Denn der Weg schien wie verboten Und das heil'ge Land verschrien. Zions Kinder zwar vergaßen Ihrer Stadt zu keiner Zeit; Doch an Babel's Wassern saßen Sie in großer Traurigkeit. i d An den Trauerweiden hingen fort Ihre Harfen, jeder mied, In dem fremden Land zu singendose Seines Herren Lob und Lied. 1 2Wenn sie mit einander sprachen Von des Herren Heerd und Haus, Senkten sie das Haupt, es brachen Seufzer, Klagen, Thränen aus; Denn die Heiden hausten schändlich Im entweihten Heiligthum, Bis der Herr vom Himmel endlich Half zu seines Namens Ruhm. Von den Bergen stiegen nieder Friedensboten in das Thal, Freudenbotschaft, Heimathslieder Hört man wieder auf einmal; In der Wüste wird's lebendig, Auf dem Wege wird's belebt, Und man bittet den inständig, Der zu folgen widerstrebt. Ja, der Herr hat drein gesprochen Ein gewalt'ges Allmachtswort, Raum gegeben, Bahn gebrochen, Und wir ziehn von Babel fort; Nach so manchen schweren Leiden Sah der Herr uns gnädig an; Nehmt die Harfen von den Weiden, Singe, wer da singen kann! 3. Gott, mein Schöpfer und Erhalter, Mein Erlöser und mein Herr, Dir ertönen Harf und Psalter, Dir und deines Namens Ehr'. Deine Liebe laß mich preisen, Deinen großen Gnadenrath, Und so singend weiter reisen Auf dem schmalen Pilgerpfad. z dan Apr ales, Rind?) E pers NGER m Erscheinung Christi. er du in der Nacht des Todes, Christ, erschienst, ein helles Licht, Im Pallaste des Herodes Sucht' ich dich und fand dich nicht. Fand nur Glanz und eitles Prangen, Augenlust und Fleischeslust, Doch nach dir blieb mein Verlangen Ungestillt, und leer die Brust. Weiter zu den Schriftgelehrten Ging ich, suchend meinen Herrn, Doch den Klugen und Verkehrten War verborgen Jakob's Stern. Zwar sie sprachen gleich den Blinden Von dem aufgegangnen Licht, Aber unter ihnen finden Konnt' ich den Erlöser nicht. - 5- Aus dem Tempel sah ich scheinen Opferfeu'r und Pracht und Licht, Ahnen konnt' ich hier den Einen, Doch ihn selber fand ich nicht. Und als ich den Herrn des Lebens So in dir, Jerusalem, Hin und her gesucht vergebens, Zog ich fort nach Bethlehem. Ging die Straße einsam weiter, Denn sie war so still und leer, Keinen Wanderer zum Leiter Fand ich weit und breit umher. tris Aber über meinem Haupte Sah ich eines Sternes Schein; is Weil ich suchte, weil ich glaubte, Ward zuletzt der Heiland mein. anið fe thul duit 19TH 3 3 Suche nur, so wirst du finden, Werde nur nicht müd' und matt, Laß durch nichts die Sehnsucht binden, Welche Gott erwecket hat.id put th Folg' nur ohne Widerstreitens si@ Glaubensvoll dem Wort des Herrn; bl Licht von oben wird dich leiten, Licht von oben giebt der Stern. and MOREO 6. Weinet nicht über mich, weinet über euch. sić quit) Weint nicht über Jesu Schmerzen, Weint nicht über Jesu Tod; Weint erst über eurer Herzen Unempfund'ne Sündennoth. Denn in ihm ist nicht erfunden Eine Sünde, ein Betrug, Nur für euch trägt er die Wunden, Trägt nur eurer Sünde Fluch. sdn nd frict of Ach, was hilft's, mit Weinen, Trauern Unter seinem Kreuz zu stehn; Ach, was hilft's, den Todesschauern, Die er fühlte, nachzugehn; Ach, was hilft's, das Loos beklagen, Das der Heil'ge sich erwarb- Ohne sich einmal zu fragen: Warum und für wen er starb? 30 → 7 Könnt ihr keine Sünde finden, Keine, an des Menschen Sohn, Ist der Tod allein der Sünden Strafe und gerechter Lohn: O dann muß er Strafe dulden, Die er selber nicht verdient, O dann sind es fremde Schulden, Die er mit dem Tod versühnt! Und für wen hat er gestritten Diesen Kampf, dem keiner gleich? Und für wen den Tod gelitten? Für die Brüder nur, für euch! Und nun sehet an den Reinen, Wie er leidet in Geduld; Und nun habt ihr Grund zu weinen, Aber über eure Schuld. Wenn ihr dann aus tiefstem Herzen Eure Schuld erkennt, geſteht, Wenn ihr in des Heilands Schmerzen Eure Sünde Strafe seht, Wenn ihr weint um eure Sünden: O dann wird, der still und mild Fremde Schuld trägt, euch verkünden, Was die bittre Thräne stillt. H& m BHOR 179 ↑ 8 Ling Osterfeier. Wandle leuchtender und schöner, Oftersonne, deinen Lauf, Denn dein Herr und mein Versöhner Stieg aus seinem Grabe auf. Als das Haupt er sterbend beugte, Bargst du dich in nächt'gem Flor, Doch jetzt komm hervor und leuchte Denn auch er stieg längst empor! 1987508 Erde, breite dich in Frieden Unter deinem Himmel aus, Denn dein Herr ist nicht geschieden, Er zerbrach des Todes Haus. Deine starken Felsen bebten, Als er seinen Geist verhaucht, Grüße nun den Neubelebten, Wonnevoll in Licht getaucht! 9Doch du selber, meine Seele, Sag', wie feierst du den Tag, 13 Da der Herr des Grabes Höhle Mit gewalt'gem Arm durchbrach? Feierst du sein Auferstehen Auch in rechter Osterfreud'? Kann man an dir selber sehen, Welch ein hoher Festtag heut'? 3 Horl 13 Bist du mit ihm auferstandene Aus der Sünde Todesnacht? d ning Hast du dich von ihren Banden Losgerungen, frei gemacht? Oder liegst du noch verborgen Und in deinen Sünden todt? Kündet deinen Ostermorgen Noch kein helles Morgenroth? prin O dann laß dich nicht bedecken Länger mehr die finstre Nacht; d sik Sich, dein Herr ist dich zu weckenlo Von dem Tode auferwacht. Komm', vom Schlaf dich zu erheben, Komm', der Fürst des Lebens ruft, 13 Wache auf zum neuen Leben, Steig herauf aus deiner Gruft! - 10- Sich, er reicht dir hülfreich, gnädig Die durchbohrten Hände hin, Macht dich der Betäubung ledig, Weckt mit Liebesruf den Sinn. Keine Strafe sollst du scheuen, Darum bleibe nicht zurück, Raff' dich auf, dich zu erfreuen An des neuen Lebens Glück! Steig' empor zum neuen Leben Denn du schliefest lang genug, Kraft zum Leben wird dir geben, Der für dich den Tod ertrug. Fang' nur an erst aufzustehen, Fühlst du dich auch noch so matt, Der wird dir zur Seite gehen, Der dich auferwecket hat. O bedenke und erwäge, Wie du gehn magst, nicht ſo lang, Solch Bedenken macht nur träge, Macht dich mehr noch schwach und krank, Keine Hülfe wird versagen Er, wenn du nur erst begannst, Wird dich auf den Armen tragen, Wo du selbst nicht gehen kannst. - 11- Sich, dein Herr ist auferstanden, Daß du fönntest auferstehn, Aus der Sünde Haft und BandenIn die schönste Freiheit gehn. Willst du ihm dich nur ergeben, Streift er deine Ketten ab, Und du siehst dein altes Leben Hinter dir als leeres Grab. at mamind my m chapers in inspsit Į 12. 1 Pfingsten. di aré Rie is komm', du Geist der Wahrheit Und fehre bei uns ein, Verbreite Licht und Klarheit, Verbanne Trug und Schein. Gieß' aus dein heilig Feuer, Rühr' Herz und Lippen an, Daß jeglicher getreuer Den Herrn bekennen kann. O du, den unser größter Regent uns zugeſagt, Komm' zu uns, werther Tröster, Und mach' uns unverzagt. Gicb uns in dieser schlaffen Und glaubensarmen Zeit Die scharf geschliff'nen Waffen Der ersten Christenheit. 13. Unglaub' und Thorheit brüsten Sich frecher jetzt als je, Darum mußt du uns rüsten Mit Waffen aus der Höh'. Du mußt uns Kraft verleihen, R Geduld und Glaubenstreu, l Und mußt uns ganz befreien Von aller Menschenscheu. Es gilt ein frei Geständniß In dieser unsrer Zeit, Ein offenes Bekenntniß Bei allem Widerstreit; Troß aller Feinde Toben, Troß allem Heidenthum Zu preisen und zu loben Das Evangelium. Fern in der Heiden Lande Erschallt dein kräftig Wort, Sie werfen Satan's Bande Und ihre Gößen fort. Von allen Seiten kommen Sie in das Reich herein. Ach soll er uns genommen, Für uns verschlossen sein? - 14- O wahrlich, wir verdienen Solch strenges Strafgericht, Uns ist das Licht erschienen, Allein wir glauben nicht. Ach lasset uns gebeugter Um Gottes Gnade flehn, Daß er bei uns den Leuchter Des Wortes lasse stehn. Du heil'ger Geist, bereite Ein Pfingstfest nah und fern, Mit deiner Kraft begleite Das Zeugniß von dem Herrn. O öffne du die Herzen Der Welt, und uns den Mund, Daß wir in Freud' und Schmerze Das Heil ihr machen kund. 162 12 - 15. Der Geist der Väter. Came Geist des Glaubens, Geist der Stärke Des Gehorsams und der Zucht, Schöpfer aller Gotteswerke, Träger aller Himmelsfrucht! Geist, der einst der heil'gen Männer, Kön'ge und Prophetenschaar, Der Apostel und Bekenner Trieb und Kraft und Zeugniß war! Rüste du mit deinen Gabenam doi Auch uns schwache Kinder aus, Kraft und Glaubensmuth zu haben, Eifer für des Herren Haus; Eine Welt mit ihren Schätzen, Menschengunst und gute Zeit, Leib und Leben dran zu setzen In dem großen, heil'gen Streit. 20 BO Bl 88 16Gieb uns Abraham's gewisse, Feste Glaubenszuversicht, Die durch alle Hindernisse, Alle Zweifel siegend bricht; Die nicht bloß dem Gnadenbunde Trauct froh und unbewegt, Auch das Liebste jede Stunde Gott zu Füßen niederlegt. Gieb uns Joseph's keusche Sitten, Wenn die Welt ohn' Schaam und Zucht Uns durch Dräuen, uns durch Bitten In ihr Garn zu ziehen sucht. Lehr' uns flichen, lehr' uns meiden Diese üpp'ge Potiphar, Ihren Haß geduldig leiden, Gott getren seyn immerdar. Gieb uns Moses brünst'ges Beten Um Erbarmung und Geduld, Wenn durch freches Uebertreten Unser Volk häuft Schuld auf Schuld. Laß uns nicht mit kaltem Herzen Unter den Verdorb'nen stehn, Nein, mit Moses. heil'gen Schmerzen Für sie seufzen, weinen, flehn.g. med 68 10 → 17- Gieb uns David's Muth zu streiten Mit den Feinden Israel's, Sein Vertraun in Leidenszeiten Auf den Herren, seinen Fels; Feindeslieb' und Freundestreue, Seinen königlichen Geist, Und ein Herz, das voller Reue Gottes Gnade sucht und preis't. and Gieb Elias heil'ge Strenge, Wenn den Gözen dieser Zeit Die verführte, blinde Menge Tempel und Altäre weiht. Daß wir nie vor ihnen beugen Haupt und Knie, auch nicht zum Schein, Sondern fest als deine Zeugen Dastehn, wenn auch ganz allein. Gieb uns der Apostel hohen, Ungebeugten Zeugenmuth, Aller Welt trotz Spott und Drohen Zu verkünden Christi Blut. Laß die Wahrheit uns bekennen, Die uns froh und frei gemacht; Gieb, daß wir's nicht lassen können, Habe du die Uebermacht! 2 2 1 18- Schenk uns gleich dem Stephan Frieden Mitten in der Angst der Welt, Wenn das Loos, das uns beschieden, In den schwersten Kampf uns stellt. In dem rasenden Getümmel Schenk' uns Glaubensheiterkeit, Deff'n im Sterben uns den Himmel, Zeig' uns Jesu Herrlichkeit! Geist des Glaubens, Geist der Stärke, Des Gehorsams und der Zucht, Schöpfer aller Gotteswerke, Träger aller Himmelsfrucht, Geist, du Geist der heil'gen Männer, Kön'ge und Prophetenschaar, Der Apostel und Bekenner- Auch bei uns werd' offenbar! - 19- 350 101925 tu!! Sehet, welch eine Liebe! Sehet, sehet, welche Liebe Hat der Vater uns erzeigt, Sehet, wie er voll Erbarmen Ueber uns sein Antlig neigt! Seht, wie er das Allerbeste Für das Allerschlecht'ste giebt, Seinen Sohn für unsre Sünden-- Sehet, seht, wie er uns liebt! Sehet, sehet, welche Liebe Unser Heiland zu uns trägt, Wie er alles für uns leidet, Selbst, daß man an's Kreuz ihn schlägt, Wie er da auch noch den letzten Tropfen Bluts für uns vergießt. Sehet, seht, ob das nicht Liebe, Namenlose Liebe ist! 2* 20- Sehet, sehet, welche Liebe Uns erzeigt der heil'ge Geist, Wie er auch den ärgsten Sünder Gern zum Leben unterweis't, Wie er strafend, lehrend, tröstend Immer zu den Menschen spricht! O wer priese solche große, Dreifach große Liebe nicht! -21- 1600 Das Wort des Lebens. fort des Lebens, lautre Quelle, Die vom Himmel sich ergießt, Lebenskräfte giebst du jedem, Der dir Geist und Herz erschließt; Der sich wie die welke Blume, Die der Sonnenbrand gebleicht, Dürstend von dem dürren Lande Zu der Quelle niederneigt. Ohne dich, was ist die Erde? Ein beschränktes, finstres Thal, Ohne dich, was ist der Himmel? Ein verschloß'ner Freudensaal. Ohne dich, was ist das Leben? Ein erneuter finstrer Tod. Ohne dich, was ist das Sterben? Nachtgraun ohne Morgenroth. 22Wort des Lebens, du erleuchtest, Doch erwärmst du auch zugleich; Eine Hölle offenbarst du, Aber auch ein Himmelreich. Furchtbar schreckest du den Sünder Aus der dumpfen, trägen Ruh'; Doch mit Liebe deckst du wieder Jedes Büßers Fehle zu. Einen Richter lehrst du fürchten, Der mit rechter Wage wägt; Doch auch einen Vater lieben, Der mit Langmuth Alle trägt, Einen Gott, der den geliebten Ein'gen Sohn zum Opfer giebt, Der an ihm die Sünde richtet, Und in ihm die Sünder liebt. Wort des Lebens, wer dich höret, Dem versprichst du ew'ges Heil; Doch nur dem, der dich bewahret, Wird das Kleinod einst zu Theil. Nun, so will ich dich bewahren, Schwert des Geistes, Gottes Wort, Hilf mir hier auf Erden streiten, Und die Kron' erwerben dort! Teattesse. t 23 Das Lied der Lieder. Es giebt ein Lied der Lieder, Das singst du immer wieder, Wenn du es einmal singen lernst; Kein Mensch hat es ersonnen, Das Lied so reich an Wonnen, Und doch so lehrreich, tief und ernst. 336-6j Es singt von einer Liebe, Vor der des Lebens Trübe Wie Nebel vor der Sonne flieht. Wie weichen alle Schmerzen, Wenn man so recht von Herzen Anstimmen kann das schöne Lied! masy HQ 43 t 24 T Die Heidenboten. Hochgesegnet seid ihr Boten, Die der Herr in's ferne Land Zu den Blinden und den Todten Heil verkündend ausgesandt. Dringet weiter durch die trübe Schreckenvolle Finsterniß, Euren Glauben, eure Liebe Krönt der Herr mit Sieg gewiß! Schwinget muthig in die Höhe Jesu Christi Kreuzesfahn', Daß die Heidenwelt ihn sehe, Dem die Welten unterthan. Werdet aller Welt ein Zeichen Von des Herren Majestät, Daß er stegen muß, sie weichen Sei es früher oder spät. 30 1 25. O! ihr glaubensstarken Streiter, Ohne Kriegsgeräth und Schwert, Dringet nur erobernd weiter, Eures Herren ist die Erd'. Der euch sandte, wird euch helfen, Euer König steht euch bei, d Ob auch Schaafe unter Wölfen, Sollt ihr wandeln froh und frei. Liebe hat euch angetrieben, Fachte hell die Sehnsucht an, An den Brüdern auszuüben, Was der Herr an euch gethan. Darum sucht ihr nicht das Eure, Sucht nicht Ehre, Ruhm und Gut, Nein, ihr preiset nur das theure Für die Welt vergoß'ne Blut. II 15 Traget denn die Schmach und Schande Von der Welt vergnügt und gern; Freut euch, seht ihr alle Lande Voll der Herrlichkeit des Herrn. Freut euch, daß ihr auserkoren, Zeugen seines Siegs zu seyn, Daß ihr stehet an den Thoren, Da der König ziehet ein. 26. Hosiannah! jubeln, fingen Tausende nach Nacht und Pein, Und die fernsten Völker dringen In das Himmelreich hinein; Und viel tausend Kniee beugen Sich vor Christo, Gottes Sohn; Und das ist, ihr treuen Zeugen, Eurer Arbeit süßer Lohn. 10 Unly, Bibl Glessen um da ille Gus and adsit - 27. 14 sh This Einigkeit im Geist. Allen ist Ein Heil beschieden Und Ein Erbtheil ausersehn, Darum lasset uns in Frieden, Brüder, mit einander gehn; Aller Streit Weiche weit Auf dem Weg zur Ewigkeit. 2 Eintracht ist vor allem nüße Uns, die wir nur fremd hier sind, Eintracht ist die beste Stüße, Wenn die Welt den Kampf beginnt. Herz an Herz Ist der Schmerz In der Welt nur halber Schmerz. 28- Laßt uns nicht um Worte zanken Sind wir nur im Wesen eins; Laßt uns nicht am Mißtraun franken, An dem Trugschluß äußern Scheins. Wo nur ist Jesus Christ, Weiche aller eitle Zwist. Alle Seitenblicke taugen Nicht für uns, für Andre nicht, Habt nur euer Heil vor Augen, Ueberlasset das Gericht Dem allein, Der in dein Und in mein Herz schaut hinein. Laßt uns trachten denn vor allem, Wie wir selber früh und spät Unserm Herren wohlgefallen; So verschwindet, so vergeht Aller Neid, Aller Streit, Und mit ihm viel Herzeleid. mess - 29. Kehre wieder! Kehre wieder, fehre wieder, Der du dich verloren hast, Sinfe reuig bittend nieder Vor dem Herrn mit deiner Last! Wie du bist, so darfst du kommen, Und wirst gnädig aufgenommen. Sich', der Herr kommt dir entgegen, Und sein heil'ges Wort verspricht Dir Vergebung, Heil und Segen; Rehre wieder, zaudre nicht! Kehre aus der Welt Zerstreuung In die Einsamkeit zurück, Wo in geistiger Erneuung Deiner harrt ein neues Glück, Wo sich bald die Stürme legen, 30. Die das Herz so wild bewegen; Wo des heil'gen Geistes Mahnen Du mit stillem Beben hörst, Und von neuem zu den Fahnen Jesu Christi heilig schwörst. Kehre wieder, irre Seele; Deines Gottes treues Herz Beut Vergebung deinem Fehle, Balsam für den Sündenschmerz. Sieh auf den, der voll Erbarmen Dir mit ausgestreckten Armen Winket von dem Kreuzesstamme; Kehre wieder, fürchte nicht, Daß der Gnäd'ge dich verdamme, Dem sein Herz vor Liebe bricht. Kehre wieder; neues Leben Trink in seiner Liebeshuld; Bei dem Herrn ist viel Vergeben, Große Langmuth und Geduld. Faß' ein Herz zu seinem Herzen. Er hat Trost für alle Schmerzen, Er kann alle Wunden heilen, Macht von allem Aussag rein, Darum fehre ohne Weilen Zu ihm um und bei ihm ein 31- Kehre wieder, endlich kehre In der Liebe Heimath ein, In die Fülle aus der Leere, In das Wesen aus dem Schein! Aus der Lüge in die Wahrheit, Aus dem Dunkel in die Klarheit. Alo Aus dem Tode in das Leben Aus der Welt in's Himmelreich! Doch was Gott dir heut' will geben, Nimm auch heute- fehre gleich! elbise Camise HOT 1010 32- 370 117 Meine Seele dürftet nach dem lebendigen Gott. Q Fraget doch nicht, was mir fehle, Forschet nicht nach meinem Schmerz; Durst nach Gott füllt meine Seele, Drang zu Gott verzehrt mein Herz. Gebt mir alles, und ich bleibe Ohne Gott doch arm und leer, Unbefriedigt, dürstend treibe In der Welt ich mich umher. Reichthum, Wollust, Pracht und Ehre, Schönheit, Kunst und Wissenschaft, Nichts von allem füllt die Leere Meines Herzens, giebt ihm Kraft. Kraft zum Leben, Lieben, Leiden, Trost, Geduld bei Hohn und Spott, Freudigkeit und Muth zum Scheiden Giebt nur der lebend'ge Gott. 33 Zwar ein Göze blinder Heiden, Werk der Hände, Bild der Kunst, de Stillt nicht meiner Seele Leiden, Ist nur Eitelkeit und Dunst.di islling Auch das Bildniß der Gedanken Und Begriffe dieser Zeit 40 im ung Segen nicht der Sehnsucht Schranken, Die nach Gott, nach Gott nur schreit. Ach! wann werd' ich dahin kommen, Daß ich Gottes Antlig schau', Aller Eitelkeit entnommen Nur auf ihn allein vertrau'? Ach! wann werd' ich so ihn haben, Daß mir nichts mehr ihn entreißt, So mit allen seinen Gaben, Wie sein Wort ihn mir verheißt? Wann wird seines Geistes Fülle Mich zum Tempel Gottes weihn? Wann sein großer, heil'ger Wille Meines Willens Wille seyn? Wann wird jegliche Begierde In der einen untergehn, Als sein Werk, zu seiner Zierde Allenthalben dazustehn? 34 O ich weiß, die angefachte i perg Sehnsucht bleibt nicht ew'ge Qual; Der die Seele dürstend machte, Wh Stillet ihren Durst einmal. Wenn die Wüste sie vertauschend dhurl? Darf mit Edens Lustgefild, Gl! Wo die Lebensströme rauschen, 19 Wird der heiße Durst gestillt. har si@ nommot nidad hidrs now! to Beerde di inc Hemmonene tisti some S'anatrod nislio di que unic dnd udi o ti drser menor!! Sighdasa vila ndi 37089 mist sid Rolling asijissonis) dvir m Sadisar esto loque nung bille smas oglind( ory ist nu ே ER 8ania FUC Sudsjuged usdinimal 35+ d! lodinsdn asid od 12 sed mol dels majd lid of tim iu do dvi Dos dun dan od 100 Tod sisterstull modsildon thon scho nagrad monal soni Trost in Jesu Liebe. min 3 do vede? ande ndonje ndnirps Still an deinem liebevollen Herzen Laß mich ruhn, mein Jesu, meine Lust, mapal Alle meine Sorgen, meine Schmerzen Schütten in des Freundes treue Brust. dni Deine Lieb' erkaltet nicht, nur neuer, shule Wärmer wird sie immer mit der Zeit, ad si Deine Treue zeigt sich immer treuers dai2 suis Bis hinaus in alle Ewigkeit. Nomredz mednadail tim nd red! C Was ist Andrer Liebe gegen deinemd Von unschäßbar hohem, ew'gem Werth! dill Giebt es unter Menschen auch wohl eine, n Die der Zeiten Wechsel nicht erfährt, Die im falten Leben nicht erkaltet, stal sd ng In der Welt Verderben nicht verdirbt, a li Wenn das Leben altert, nicht veraltet, pih Wenn das Leben stirbt, nicht auch erstirbt? 3* 1 36- O! und was dem Menschen noch geblieben Von der Liebe hier im Erdenthal, Wird es nicht mit so viel bösen Trieben Untermischt voll Unruh' und voll Qual? Um die Liebe wirbt der Mensch mit Schmerzen, Und, geliebt, ringt er mit neuer Noth, Tausend Feinde lauern, drohn dem Herzen Seiner Liebe Untergang und Tod. Aber ohn' Ermessen, ohn' Ergründen, Ohne Wandel, rein und ungetrübt Hast uns du, O Herr, troß unsrer Sünden Argem Makel je und je geliebt. Und wenn unsre schwache Gegenliebe Auch erlöschte, deine Lieb' ist treu, Wie du liebst von Ewigkeit, so bliebe zumba, Deine Liebe ewig jung und neu. O! der du mit liebendem Erbarmen Jeden aufnimmst, der nach dir nur fragt, Und an deinem Herzen jedem Armen Hast ein selig Pläßchen zugesagt: Laß, o Herr, so oft von Schmerzensthränen In der kalten Welt mein Blick sich trübt, Still an deine treue Brust mich lehnen, Selig, daß auch ich von dir geliebt. negeflossen s01e 37Ruhe in Gott. dis 09110 Ong foot Aus dir selber strebst du nur vergebens Licht zu schöpfen, Friede, Freud' und Glück, Darum zu der Quelle deines Lebens Eile du, zu deinem Gott, zurück. Dahin, wo dein Leben angefangen, Dahin richte Sehnsucht und Verlangen, Deine Seele findet dann erst Ruh', ll Wendet sie sich ihrem Schöpfer zu. aid 100 Bole Aber ach, du kannst nicht zu ihm gehen, Denn du siehst wie eine Scheidewand Zwischen ihm und dir die Sünde stehen. los Sieh', da reicht dir liebevoll die Hand Dein Erlöser, hebt dich voll Erbarmen Auf zu Gott mit seinen Liebesarmen, Der die mächt'ge Scheidewand zerschlug, Chenich Als der Mittler deine Sünde trug. is ji sedle dunlo 38- Sich', so gab dein Schöpfer dir das Leben, Und dein Heiland giebt dir's noch einmal; Und es will dein Gott noch mehr dir geben, Einen Führer durch dies finstre Thal, Seinen heil'gen Geist, den Geist der Wahrheit, Der dem Herzen Ruh', dem Geiste Klarheit, Kraft und Tricb zu allem Guten giebt, Und dich lehrt, wie dich der Vater liebt. Und nun bist du zu der Lebensquelle Umgekehrt, und durch den Flor der Zeit Sehen deine Blicke freudenhelle In die wonnevollste Ewigkeit; Fühlst dich selig und mit Gott versöhnet, Siehst dich mit Barmherzigkeit gekrönet, Und genießest in des Lebens Streit Schon in Hoffnung deine Seligkeit. INTEG Darum suchst du Ruhe, such' sie nimmer Weder in dir selbst, noch in der Welt, Solch ein Suchen macht die Unruh' schlimmer, Ist mit tausendfachem Weh vergällt; Solch ein Suchen macht wohl matt und müde, Aber ist ein müder Schlaf denn Friede, Glaubst du, daß ein Mensch, vom Suchen matt, Schlafend schon die Ruh' gefunden hat? ! 39 Bett' ein Kindlein in die weichste Wiege, Wieg' es ein mit Sang und Spiel und Lust; Aber siche, ob's nicht sanfter liege, Stiller schlumm're an der Mutter Brust. Wo's den ersten Lebenstrank gefunden, Will es, müde, schlafen, frank, gesunden.- Secle, wende deinem Gott dich zu, Nur in ihm ist für dich wahre Ruh'. www.c las recen los n durid vs me gd is so dofinë dolen ind hid to muse diogrdnet venied në idam dus di 19 publedh d fts 19 oto 14 tim 19 Cri s said in this) 19 soldis dui omis) dull dilbild mind m - 40- ppie phism sid mi nisldnin alkupe ut ding big dun pun dia nis 8o" pai spoil aun) thin 6'de, 150 in the red no s'hi ll 2 msipo mad o' Verständniß. Put a pro — dim, nigg ash Der Mensch hat bange Stunden, Viel unverstand'nen Schmerz; Wenn er dich, Herr, gefunden, Versteht er erst sein Herz. Wenn er dich hat gesehen In deiner Wahrheit Glanz, Kann er sich erst verstehen In seinem Irrthum ganz. Im Licht, drin er dich schauet, Er erst sich selber schaut; Wenn er sich dir vertrauet, Wird er mit sich vertraut. Er lernt an deiner Größe Die eigne Niedrigkeit, Und seine Sündenblöße An deiner Herrlichkeit. . 41- O daß ist große Güte, id In Anbetungswürd'ge Huld! Du führst uns zu Gemüthe of 10 Erst dann recht unsre Schuld, dily Wenn wir den Sündentilger In dir zugleich erkannt, Und bei dir für uns Pilger Tol dui Ein Ziel und Vaterland. ' s O Gott, was kann uns fehlen Wenn du so zwiefach giebst! Was kann uns nun noch quälen, Wenn du uns also liebst, Daß, eh' wir unser Leben Sehn voll von Sünd' und Noth, Du schon den Sohn gegeben Für uns in Kreuz und Tod. Soll ich nun mehr mich freuen, Daß du mich so geliebt? Soll ich nun mehr bereuen, Daß ich dich so betrübt? O beides willst du haben; Arm soll ich selbst mich sehn, Doch reich durch deine Gaben Den Weg des Lebens gehn. 42 Q Dank dir, daß ich gefunden Dich selbst und auch mein Herz duk Nach so viel bangen Stunden Und unverstand'nen Schmerz. 4 D Ich denk an deine Treue, si no 89 Und seh' zum Himmel auf, vidne Und lass' in Freud' und Reue dull Den Thränen freien Lauf.& D eru nt Shor mesthoffss # VER INDEX robi# Ho] mY13 y cho@ o ma 43. you in $ r niom gro@ sax men tum hi h Der Heiland der Sünder. dod 18 Heiland aller Sünder! Rühre meine Seele, Phan Daß sie dich allein erwähle; Daß sie in dir suche and woll laponai bilgiz NO Völliges Genügen; Daß sie deiner Liebe Zügen Allezeit Sei bereit Ganz sich hinzugeben, Und darnach zu leben. adal? lunt laid o nd 20 18 ndo mna Laß mich's recht erkennen Immer mehr im Leben, als n Wie viel Schuld mir sey vergeben; Daß, von so viel Gnade da Endlich überwogen him d 44- Und von Dankbarkeit gezogen, Sich mein Herz Himmelwärts Von der Erde hebe, Dir allein nur lebe. Ach ich muß noch täglich Neue Schuld entdecken, Die du gnädig mußt bedecken, Soll ich nicht verzagen. Schwach bin ich und elend, Täglich strauchelnd, stündlich fehlend! Aber du riollo bid off in Deckest zu, Liebe ohn' Ergründen, So viel tausend Sünden. Eh' du mich ergriffen, spill tind all in Eh' ich dich gefunden, d War der Sünde ich verbunden, dull War sie mein Gebieter, Dem ohn' Widerstreben Ich gezwungen war zu leben, Dem als Knecht 2 mi zdou Ich das Recht thorame d 2 be bold pick Selbst ja übertragen, ai Herrschend mich zu plagen. 45- Doch seit du, mein Heiland, Hülfreich mir erschienen, G Und der Sünd' als Knecht zu dienen Und ihr zu gehorchen Mich nun nichts verpflichtet, Weil den Schuldzwang du vernichtet, Sucht im Streit Allezeit trollo Sie mich zu bezwingen lig and dul Und in's Joch zu bringen. Ann O! da stehst du schützend, Hältst, was du verheißen: 502 Daß uns nichts soll dir entreißen. Wenn wir aber fallen, dus di Läsfest du uns merken, die Wie uns du allein fannst stärken, Wie so weito do Ho C Auch im Streit Ohne dich die Sünde ö Stets uns überwinde. Bud s perip emir and siR engis 8 min Aber du vertrittst uns Hülfreich für uns stehend, Bei dem Vater für uns flehend, Daß er uns vergebe Alle unsre Schulden, 1983 46- Unsre Schwachheit möge dulden. O dein Blut ensights in binie Kommt zu gutele dui sed dui Immer noch uns Allen, udi dij Wenn wir strauchelnd fallen.( bis Gnäd'ger Hoherpriester, mi Der sein Blut vergossen, Und das Heiligthum erschlossen si Für uns arme Sünder!' ui Guill Wenn wir dennoch sünd'gen, Wollst du tröstend uns verkünd'gen: Ihr seid mein nd anor flig Und auch rein, ethin e g Wenn ihr euch ergebetoda sier R Mir, durch den ihr lebet. O du Lieb' ohn' Ende, Treue ohn' Ermessen, tit Können wir denn je vergessen, Wie du uns getröstet, Wie du uns getragen? Kann uns etwas noch verklagen Hier und dort, Wenn stets fort Du uns, Herr, vergiebest, Und ohn' Ende liebest? eeeer com of mi ul hull 19018 med in saj she - 47- Sachen div 32151 2 twis turn hal 0 806 sim 102 nio con ann Der Herr ist mein Hirt. G mis sed aun proge Ich höre deine Stimme, Mein Hirt, und allgemach, id me Wenn auch in Schwachheit, klimme Ich deinen Schritten nach. id so sil O laß zu allen Zeiten ni Mich deine Wege gehn, and this Und deinem sanften Leitendo Mich niemals widerstehn. i són dull Dein Stab und Stecken trösten Mich, wenn Gefahr mir droht, da Du zeigest dich am größten jon Mir in der größten Noth. lid 8 Will mir die Kraft verschwinden Und aller Muth entfliehn, niinmr Weißt du doch Nath zu finden, C Mich aus der Angst zu ziehn. ir dull 48Oft denk' ich: wie wird's weiter In dieser Leidensnacht? Da wird's auf einmal heiter, Daß mir das Herze lacht. Oft bin ich wie gebunden, Und weiß nicht aus noch ein; Und doch wird bald gefunden Ein Ausgang aus der Pein. Oft fühl ich mich so traurig In dieser argen Welt, Die Zukunft sich so schaurigo Mir vor die Seele stellt. manied b Dein Wort, zum Heil beschieden, Spricht dann mir tröstend zu, dite Da geb' ich mich zufriedenis d Und finde in dir Ruh'. in 12 txię miste Oft machen mir der Sünden Verborg'ne Wunden Gram, Da weißt du zu verbinden, Zu heilen wundersam. Oft sink' ich müde nieder, Ermatt' in meinem Lauf, Da weckest du mich wieder, Und richtest sanft mich auf. cuchill 49 Mein Hirt, mein Gnadenspender, Zieh' mich dir kräftig nach, Ich folgte gern behender, Allein ich bin so schwach. O komm', mir beizuspringen, Wenn ich nicht weiter fann, Es wird mir wohl gelingen, Nimmst du dich meiner an. Gmit suis Vielleicht ist's nur ein Kleines, So ist die Mühe aus, ut Du führst mich dann in deines Und meines Vaters Haus; Dann wird dein treues Leiten Durch so viel Angst und Pein Für alle Ewigkeiten Mein Dank und Loblied seyn. meses spils alle st spurg SEL bon por dodg Tiet SERE dig. @ Sme JE - 50- Dragias da nisam tri mode dadad map diplot de. church of nid bi mislil Die Stunde des Herrn. st Meine Stund' ist noch nicht kommen! Herz, das soll die Antwort seyn, Wenn du ängstlich und beklommen allige Fragst nach Rettung aus der Pein. Halte nur ein wenig an, Wohl geharrt, ist wohlgethan. @mart sind Wenn der Leiden große Menge of Dich nicht ruhn läßt Tag und Nacht, Wenn du recht in das Gedränge Durch den Drang der Noth gebracht, Halte dich an dieses Wort, Und dann leide ruhig fort. 10 Alle Schläuche, alle Krüge Müssen erst geleeret seyn, Und bis auf die letzten Züge Ausgeschöpft der Freudenwein; Wissen wir erst feinen Rath, Hilft der Herr mit Rath und That. 51- Wird man täglich, stündlich weher, Alles Trostes ganz beraubt, Kommt uns auch der Tröster näher, O viel näher, als man's glaubt, Denn es bricht ihm ja sein Herz Ueber uns und unsern Schmerz. Hat man's doch mit feinem harten, Unbarmherz'gen Herrn zu thun; Kann man in Geduld nur warten Und in stillem Glauben ruhn, So erkennt, erfährt man dies: Seine Stunde kommt gewiß. 71% Fragst du, Herz: wann kommt die Stunde? Dann, wenn dir's am meisten frommt. 62 Trau' dem Wort aus seinem Munde, is use Bis einst seine Stunde kommt; nih siste Leide, glaube, hoffe still, Jun elnursile Bis sich's herrlich enden will. dia 02 O die Stunde der Genesungg Und das Ende aller Noth, O die Stunde der Erlösung Von dem leßten Feind, dem Tod, im and dig Die wird dann nach allem Leid Zeigen seine Herrlichkeit. is ess jog sin cost sor ! 52 1 Dein bin ich. bed e'mom 300 Ich nehme, was du mir bestimmst, Ich lasse fahren, was du nimmst; Wohin du führst, will ich auch ziehen, Was du verbeutst, das will ich fliehen. Mach's, wie du willst, ich bin's zufrieden, Nur daß wir bleiben ungeſchieden. Ich will nicht, was mein Wille will, Nur deinen Willen fromm und still Mir stets zur Richtschnur ausersehen, Niemals auf eignen Wegen gehen; Ich will, geführt von deinen Händen, Beginnen, fortgehn und vollenden. 130 SOMBI t 189 316.Q Ich wär' ein Thor, wenn ich auf mich all Vertrauen wollte, nicht auf dich. Ich hab' mich hundertfach belogen, Verführt, verrathen und betrogen, Ich hab' auf selbsterwählten Wegen Noch nie gefunden Heil und Segen. und woll it i naging 53 Doch du, Herr, hast mich wohlbedacht, Hast alles recht und gut gemacht. Wie oft bist du mir ungebeten In den verkehrten Weg getreten; Hätt'st du dich mein nicht angenommen, Ich wäre nie zu dir gekommen. Новог Thom 19 ja mis $ 180 20 1 OR do 6119 803 † 54 thodsgow thin Rod tohotonder ding box tollo fo routinolog Meine Seele ist still zu Gott. u Gott ist meine Seele still Und stellet ein ihr Klagen; Er mach' es mit mir, wie er will, In allen meinen Tagen. Er ist der Herr, ich bin der Knecht, Und was er thut, das ist mir recht, Sein Weg' ist Güt' und Wahrheit. Wie schwer ist's doch, ganz still zu seyn, Wenn Gott wir nicht verstehen, Wie redet man so bald ihm drein, Als ob er was versehen; Wie stellt man ihn zur Rede gar, Wenn seine Wege wunderbar Und unbegreiflich werden! 55- Man fragt: warum nun dies und das? Man seufzt: ach, wie will's werden! Man flagt: wie geht's ohn' Unterlaß So widrig mir auf Erden! d Man murrt: mein Unglück ist zu groß, Ich hätte wohl ein besfres Loosd jas Verdient, als mir gefallen! duj tas? Das thun wir, und der Güt'ge schweigt, Bis er durch seiner Thaten Glorreichen Ausgang uns gezeigt, Daß ihm doch nichts mißrathen. Dann kommt auch endlich unsre Stund', Wo voll Beschämung wir den Mund Vor ihm nicht aufthun mögen. Drum, meine Seele, sey du still Zu Gott, wie sich's gebühret, Wenn er dich so, wie er es will, Und nicht, wie du willst, führet. Kommt dann zum Ziel der dunkle Lauf, Thust du den Mund mit Freuden auf, Zu loben und zu danken. Dann wird dich's nach der kurzen Frist Recht inniglich erfreuen, Daß du fein still gewesen bist 56- Und nichts hast zu bereuen; gidia o Und endlich nach der Schweigenszeit Kannst du in sel'ger Ewigkeitad de Laut jubeln, Gott zur Ehre.sións Gus 253019 tasdiring Ga gonist and is 0169 tummon stand ug On ndol g - 57. 50 op manist Two Thod On!! Zuversicht. 12. 100 mm$ 2 Ich steh' in meines Herren Hand Und will drin stehen bleiben, sier 2 Nicht Erdennoth, nicht Erdentand) d Soll mich daraus vertreiben; Und wenn zerfällt Die ganze Welt, dom ni 10 Wer sich an ihm, und wen er hält, dsip nil Wird wohlbehalten bleiben. onism dull Er ist ein Fels, ein sichrer Hort, Und Wunder sollen schauen, Die sich auf sein wahrhaftig Wort Verlassen und ihm trauen. Er hat's gesagt, Und darauf wagtinong'onism Mein Herz es froh und unverzagt, Und läßt sich gar nicht grauen. 1Q in C 58Und was er mit mir machen will, Ist alles mir gelegen, Ich halte ihm im Glauben still Und hoff' auf seinen Segen; Denn was er thut, Ist immer gut, Und wer von ihm behütet ruht, Ist sicher allerwegen. Ja, wenn's am schlimmsten mit mir steht, Freu' ich mich seiner Pflege; i Ich weiß, die Wege, die er geht, Sind lauter Wunderwege. Was böse scheint, Ist gut gemeint, Er ist doch nimmermehr mein Feind, Und giebt nur Liebesschläge. madiald mijne Und meines Glaubens Unterpfand Ift, was er selbst verheißen: is Das nichts mich seiner starken Hand Soll je und je entreißen. Was er verspricht, Das bricht er nicht. Er bleibet meine Zuversicht, Ich will ihn ewig preisen. til all thom pion → 59 Ich glaube. Ich glaube, darum rede ich, i Was mir von Gott geschehn; Ich glaube, drum entblöde ich Mich nicht, frei zu gestehn: Es ist in keinem Andern Heil, Als in dem Herren Christ, Und der nur hat das gute Theil, Dem er ein Heiland ist. Ich glaube, darum liebe ich Den, der mir Schirm und Hort; Ich glaube, darum tricbe mich Von ihm auch nichts mehr fort; Und offen fünd' ich's jedermann, Er ist mein Heil allein, Und wo ich ihn nicht haben kann, Da mag ich auch nicht seyn. 19 60 1 Ich glaube, darum fliehe ich Nicht vor der Angst der Welt; Ich glaube, darum ziehe ich Als Streiter in das Feld, Und kämpfe freudig manche Schlacht, Trotz Feindes Macht und List, Denn der mich stark und muthig macht, Der heißet Jesus Christ. Ich glaube, darum leide ich Geduldig manche Noth; Ich glaube, darum scheide ich Vom Herrn auch nicht im Tod. Denn er giebt Hülfe, Trost und Rath 0² In jeder Noth und Pein, Und führt mich auf dem Todespfad In's ew'ge Leben ein. Erhalt' mich, Herr, im Glauben dir, So kann ich halten Stand, Und folge deinem Siegspanier Bis in's gelobte Land. Mein Josua, du führest mich, Und ich zieh' hinterdrein! Mein Herzog, laß mich ewiglich Mit dir verbunden seyn. neses sog . 61- Ich bleibe stets bei dir. Bei dir, Jesu, will ich bleiben, Stets in deinem Dienste stehn, Nichts soll mich von dir vertreiben, Will auf deinen Wegen gehn. Du bist meines Lebens Leben, u Meiner Seele Trieb und Kraft, Wie der Weinstock seinen Neben Zuströmt Kraft und Lebenssaft. Könnt' ich's irgend besser haben, Als bei dir, der allezeit So viel tausend Gnadengaben Für mich Armen hat bereit? Könnt' ich je getroster werden, Als bei dir, Herr Jesu Christ; Dem im Himmel und auf Erden Alle Macht gegeben ist? STEVE SUS 62Wo ist solch ein Herr zu finden, Der, was Jesus that, mir thut, Mich erkauft von Tod und Sünden Mit dem eignen theuren Blut? Sollt' ich dem nicht angehören, Der sein Leben für mich gab, Sollt' ich ihm nicht Treue schwören, Treue bis in Tod und Grab? Ja, Herr Jesu, bei dir bleib' ich, So in Freude wie in Leid; Bei dir bleib' ich, dir verschreib' ich Mich für Zeit und Ewigkeit. Deines Winks bin ich gewärtig, Auch des Rufs aus dieser Welt; Denn der ist zum Sterben fertig, Der sich lebend zu dir hält. Bleib' mir nah' auf dieser Erden, Bleib' auch, wenn mein Tag sich neigt. Wenn es nun will Abend werden Und die Nacht hernieder steigt, Lege segnend dann die Hände Mir auf's müde, schwache Haupt, Sprechend: Sohn, hier geht's zu Ende, Aber dort lebt, wer hier glaubt. she 10 63. Bleib' mir dann zur Seite stehen, Graut mir vor dem falten Tod, Als dem fühlen, scharfen Wehen Vor dem Himmelsmorgenroth. Wird mein Auge dunkler, trüber, Dann erleuchte meinen Geist, Daß ich fröhlich zieh' hinüber, Wie man nach der Heimath reist. Mevlon 19 OF ROVIC 502 201503 50m) i fizid m30 un thodund dail hur dur time mais sie bis 64- ziom 6 Gottes Gebote sind nicht schwer. Am Ende ist's doch gar nicht schwer, Ein sel'ger Mensch zu seyn; Man giebt sich ganz dem Herren her, Und hängt an ihm allein. Man ist nicht Herr, man ist nicht Knecht, Man ist ein fröhlich Kind, Und wird stets sel'ger, wie man recht Den Herren lieb gewinnt. Man wirkt in stiller Thätigkeit Und handelt ungeſucht, Gleich wie ein Baum zu seiner Zeit Von selbst bringt Blüth' und Frucht. 65. Man sieht nicht seine Arbeit an Als Müh', vor der uns bangt; Der Herr hat stets in uns gethan, Was er von uns verlangt. Man fügt sich freudig immer fort In alles, was er fügt, Ist alle Zeit, an jedem Ort, Wo man ihn hat, vergnügt. So selig ist ein gläub'ger Christ, So reich und sorgenleer, Und wenn man so nicht selig ist, So wird man's nimmermehr. wer Bess BR 982 jodno omil fomunita Jpopi glad# 2 of me 5 66Ihr werdet euch freuen mit unaussprechlicher Freude. 12 Wie soll ich doch die Wonne nennen, Die jest mein ganzes Herz durchdringt, Daß ich zu dem mich darf bekennen, Der mir das ew'ge Leben bringt? Daß ich mich stets auch in den größten Beschwerden meines Herrn getrösten Und dabei immer hoffen kann: Die rechte Wonne geht erst an! O könntest du es einmal schmecken, Wie mein Erlöser selig macht, Ungläubiger! du würd'st erschrecken, Daß du ein solches Heil verlacht. O fühltest du nur Eine Stunde In deines Herzens tiefstem Grunde Den Frieden, den der Herr ertheilt, Du kämest zu ihm unverweilt. 67- Ich hab' es auch einmal empfunden, Was in der Welt für ein Gewinn; dif Man schlägt darin sich täglich Wunden, Und schlägt die Noth sich aus dem Sinn. Von einer Lust zur andern eilen, Das heißt des Herzens Sehnsucht heilen, Zum Ekel geht es vom Genuß, Vom Ueberfluß zum Ueberdruß. 310 3000 20 189 Es hängt an allen ihren Freuden Der Fluch der Ungenügsamkeit, Sie kann nicht sammeln, nur vergeuden, Nie hat sie Frieden, immer Streit, Sie kann mit allen ihren Schätzen Den großen Schaden nicht ersetzen, Den unsre Seel' erlitten hat, Und weiß dafür auch keinen Rath. and air dalt o O wie erquickend ist dagegen Das Leben, das der Herr gebracht! Wie da auf allen unsern Wegen Uns Fried' und Freud' entgegenlacht! Da finden wir zu jeder Stunde Den Balsam gleich für jede Wunde, Da finden wir für jeden Schmerz Bei unserm Herrn ein off'nes Herz. 5* 68Wohl werden unsre Wünsche kleiner, Und kleiner wird um uns die Welt; Doch wird auch unsre Freude reiner Und nicht durch Täuschungen vergällt. Wir werden stille und bescheiden Im Glücke, voll Geduld im Leiden; Wir sind des Heilands Eigenthum, Und das ist unser höchster Ruhm. Es liegt der Himmel vor uns offen, Es liegt die Hölle vor uns zu; Wir können glauben, lieben, hoffen, Wir haben Frieden, haben Ruh', Für jede Bitte die Gewährung, Erfaß für jegliche Entbehrung, In dem erwählten guten Theil Steht unser ganzes Seelenheil. So sind wir immer wohlbehalten, So sind wir immer wohlgemuth, Und lassen den mit Freuden walten, Der lauter Wunder an uns thut. Wir sind auch gern bereit zum Sterben, Denn unser Sterben führt zum Erben Der unverdienten Seligkeit Nach dieser kurzen Pilgerzeit. wzm Q ļ 69 Lob göttlicher Führung. Lob sei dir, mein Gott, gesungen, Ruhm und Preis sey dir gebracht, Dir ist alles wohl gelungen, Du hast alles wohl gemacht. Ich erkenne nun mit Rührung Schon die Weisheit deiner Führung, Und bezeuge froh und laut: Selig ist, wer dir vertraut! Hättest du mich so geleitet, Wie ich's thöricht oft begehrt, Was ich wünschte, mir bereitet, Was ich scheute, abgewehrt, Hättest du dem eitlen Streben Meines Herzens nachgegeben: O dann wär' ich sicherlich Elend, arm und jämmerlich. MII <-70Ach, wie kann auch wohl ein Blinder Im Gedränge und Gewühl Dieser Welt und ihrer Kinder Finden das gesuchte Ziel? Endlos suchen, sich verlieren, In die Irre lassen führen, Sich entfernen von dem Heil, Das ist sein betrübtes Theil. Doch wer ohne Widerstreiten Läßt von deiner festen Hand Und nach deinem Wort sich leiten, isi Der bekommt ein Unterpfand Deiner Weisheit nach dem andern, Der kann ohne Sorgen wandern, Der erkennt bald tief gerührt, Wie du herrlich ihn geführt. Nun so bleib ich denn beim Alten, Bleibe fest bei meinem Gott, Laß ihn mit mir schalten, walten, Trotz der Menschen Hohn und Spott. Ist mir's doch stets wohl gegangen, Seit ich fest ihm angehangen, Alles bürgt, was mir geschehn, Für mein fünft'ges Wohlergehn. -71Gott befohlen, Gott befohlen! O das ist ein schönes Wort! Gott befohlen, Gott befohlen Geh' ich meines Weges fort. Gott befohlen alle Tage, Dann verstummet alle Klage, Gott befohlen geht am End' dan dož Meine Seel' in Gottes Händ'. недо id sed sod eidsib - 72- Leben und volle Genüge in Jesu. Jesu, meine Sonne, Vor der die Nacht entfleucht, O Jesu, meine Wonne, Die alle Noth verscheucht, Im Herzen klingt mir täglich Der eine helle Ton: Wie hast du so unsäglich Geliebt, o Gottessohn! Es faßt mich so ein tiefes, Ein himmlisches Gefühl, Es ist mir stets, als ricf' es: Hier ist dein einzig Ziel! Ja, wenn mir gar nichts bliebe, Ich gäb' mit frohem Sinn Um Jesu Christi Liebe Auch noch das Letzte hin. — 73. Um diese Perle wäre Mir alles Andre feil, da Selbst Hab' und Gut und Ehre, Mein ganzes Erdentheil. Wie gerne will ich meiden Das alles froh und still, a C Wenn's von dem Herrn mich scheiden Und ihn mir rauben will. II Ich kenn' auch gar kein Leben, Von dir, mein Herr, getrennt, Du bist mein einzig Leben Und Lebenselement. Ich kenne gar kein Sterben, Seitdem ich leb' in dir, Denn was mich konnt' verderben, Die Sünde, nahmst du mir. C Ich weiß nichts mehr von Leiden, Denn alles Kreuz und Leid in Gall Kann mich von dir nicht scheiden, Du Born der Seligkeit. 200 12 Ja, wenn ich dich nur habe, Dann gilt mir alles gleich, Ich bin am Bettelstabe Noch wie ein König reich. 74- Ich bin schon hier auf Erden So selig und so leicht. Und was wird dort erst werden, Wo alle Schwachheit weicht! Das macht ein selig Sterben, Daß ich als Gnadenlohn Ein Königreich soll erben Und eine ew'ge Kron'! O lieber Herr, so präg es Recht meinen Sinnen ein, O lieber Herr, so leg' es Mir tief in's Herz hinein: Daß ohne deine Liebe Ich ganz verloren wär', Und ohne Hoffnung triebe Auf wüstem Meer umher; Doch daß du mich allmälig Zum Hafen hast gebracht, a Und mich so überselig Aus Gnaden haft gemacht, Daß ich vor nichts erschrecke, Was Andern schrecklich ist, Weil ich es seh' und schmecke Wie du mein Heiland bist! estle Offer 32 usa G - 75- Die Eitelkeit der Welt. 3100 39010 Was hat die Welt für wahre Freude, Ist alles, was sie giebt, nicht Schein? R Ist nicht ihr Glück ein schwach Gebäude, Das über Nacht vielleicht stürzt ein? Wie lastet ihre Noth so schwer, Wie läßt doch ihre Lust so leer! 20 Ihr Leben ist ein nuklos Ringen, te Ein niemals ausgekämpfter Streit, Ist Müh' und Arbeit ohn' Gelingen, Ein ungestilltes Herzeleid, Ein Schlaf, der nie Erquickung beut, Ein Tod, der täglich sich erneut. Bald flagt man über Langeweile, Und mühet sich um Zeitvertreib; Bald flagt man, das die Zeit so eile, Und seufzt: du schöne Zeit, ach bleib! Bald wünscht man sich von hinnen, bald Hier einen ew'gen Aufenthalt. 76- Bald trinkt man Gift aus goldnen Schaalen Der Weltlust und der Schmeichelei, Bald zieht man für Gewissensqualen Aus der Zerstreuung Arzenei; Bald treibt man mit dem Höchsten Spott, Bald klagt und murrt man wider Gott. Wie bleibt bei allem Ueberflusse Der Kopf so hohl, das Herz so leer, Wie ziehet hinter dem Genusse Der efle Ueberdruß einher: Man praßt und schwelgt, und wird nicht satt, Man ruht sich aus und bleibt doch matt. Man sorgt, daß nichts dem Leibe fehle, Die Hütte schmückt man reich und schön, Doch die Bewohnerin, die Seele, Läßt man verschmachten und vergehn; Und wenn man draußen tobt und schwärmt, Sißt sie daheim, still, abgehärmt. Und wenn man lange unbekümmert Dahin gelebt, von Gott gewandt, So kommt der Tod heran, zertrümmert Die Hütte mit gewalt'ger Hand, Und stößt die Seele aus der Zeit. Hinüber in die Ewigkeit. → 77- O Gott, laß mich der Welt entfliehen, Und dein in Jesu Christo seyn, Laß mich der Welt das Herz entziehen, So zieht ein göttlich Leben ein, So bin ich, von der Welt umstellt, Wohl in, doch niemals von der Welt. nese 9 Q 78- Unser Wandel ist im Himmel. nser Wandel ist im Himmel! Wie ein Mensch in sich versenkt, Oft vom lautesten Getümmel Nicht gestört, der Heimath denkt, Wenn die Schritte dahin eilen, Wo das Herz längst eingekehrt: So im Himmel wir schon weilen, Sind wir gleich noch auf der Erd'. Den erwählt sich unser Streben, Der uns liebt und Liebe giebt, Unsre Seele mag nur leben Für und um den, der sie liebt, Da allein steht ihr Vergnügen, Da genügt sie sich allein, Läßt gern alles andre liegen, Da nur, wo sie liebt, zu seyn. 19 79- Christi Liebe zieht nach oben Unser Herz, wie ein Magnet, Und es fühlt sich aufgehoben Wie mit Flügeln im Gebet.d Unser Leben, unser Wandeln Ist vor seinem Angesicht, Unser Denken, Reden, Handeln Faßt darum die Welt auch nicht. Mag man spottend uns begegnen, Der, den unsre Liebe meint, Heißt uns, die uns fluchen, segnen, Lieben unsern größten Feind. his Der für uns sich hingegeben, Uns den Himmel hat bescheert, Will sich durch ein himmlisch Leben Von den Seinen sehn geehrt. id is Könnten wir im Himmel wandeln Mit dem Herzen droben seyn, Und dabei so irdisch handeln, Nicht vergeben, nicht verzeihn? Nur wenn wir geliebt sind, lieben, Doch den hassen, der uns haßt? Nicht, von Christi Geist getrieben, Tragen gern des Andern Last? 80Ach, so oft wir eifern, toben, Neiden, hassen, lästern, schrein, Kann das Herz unmöglich droben Bei dem Herrn voll Liebe seyn. Macht doch stets die Liebe ähnlich Dem Geliebten, treibt und lehrt, Daß wir ringen ernstlich, schnlich, Bis wir in sein Bild verklärt. Laß mich nichts von dir entfernen, Heiland, treu und liebevoll, Mich in deiner Nähe lernen, Wie ich himmlisch leben soll; Laß kein irdisches Getümmel Irdisch machen Herz und Simm, Bis ich einst in deinem Himmel ER Bei dir, durch dich selig bin. переве додадим ise od bo 81- 1Q Der Diener des Herrn. II O Ⓡ hochbeglückte Secle, Die es für Freude hält, din Q Zu thun des Herrn Beschle Aufrichtig, unverstellt. Die sich recht dankbar findlich Ihm stets zu dienen freut, Und herzlich und empfindlich Den kleinsten Fehl bercut. le e Du hängest Herz und Blicke An den geliebten Herrn, In keinem Augenblicke Bist du ihm fremd und fern. Er braucht nicht laut zu mahnen, Du folgst ihm froh und still, Die Liebe weiß zu ahnen, Was der Geliebte will. i jule 6 82. Du läsfest kaum dir's merken, Wenn deine Last dich drückt; Du denkst: der wird schon stärken, Der mir die Last geschickt. Du lächelst durch die Thränen, Und beugt dich auch der Schmerz, Kannst du dich müde lehnen An des Geliebten Herz. Da kannst du selig weinen, Du fühlst, der fühlt es mit, Der mehr als solchen kleinen Geringen Schmerz erlitt. Dem kannst du alles klagen, Der hört dich an voll Huld, Der fremden Schmerz zu tragen Sich hingab voll Geduld. Und steht dein Herz in Wonne, Und geht dein Fuß in Licht, So ist er deine Sonne, Die durch die Wolken bricht. Von ihm kommt aller Segen Und führt zu ihm zurück; Darum ruht allerwegen Auf ihm dein Glaubensblick. 1 83- Wie ist dein Loos erfreulich, Wie geht es dir so gut! Drum dienest du so treulich Dem Herrn mit Gut und Blut; In gut und bösen Tagen, Gemach und Ungemach, In Freuden und in Plagen Gehst du ihm folgsam nach. Wie flieht die Zeit von hinnen Jm Dienst des Herrn so schnell, Und eh' wir uns besinnen Sind wir an Ort und Stell', Und dringen glaubensfühner In's Baterhaus hinein; Es soll ja auch der Diener Stets bei dem Herren seyn. TH SUD 16 Dean pa * 84Fest im Glauben, reich an Liebe. Laß mich fest stehn auf dem einen Grunde, Herr, der mir zu meinem Heil bereit, Den das heil'ge Wort aus deinem Munde Offenbart in dieser Gnadenzeit: Jesus Christus ist in's Fleisch gekommen, Hat die Sündenschuld auf sich genommen, Von der Last die Sünder zu befrein; Hat sein Leben in den Tod gegeben, Daß die Todeswürd'gen möchten leben, Glaubend hier, dort schauend selig seyn. Wirke selbst in mir den festen Glauben An dieß Heil, das du gegründet, Gott! Laß ihn nie mir eigne Zweifel rauben, Nie der Menschen blinden Hohn und Spott. Laß wie Petrus offen mich gestehen: Du bist Christus! wohin sollt' ich gehen, Lebensworte find' ich nur bei dir! Laß wie Paulus mich nur dahin streben, Daß du durch den Glauben mögest leben Ganz allein im treuen Herzen mir. 85- Ach entzünd' und laß dann nie erkalten Jene Liebe, die gekrönt mit Heil, Doch wie die geringste Magd zu walten Sich erwählt als ihr bescheidnes Theil. Die mit sanften und bescheid'nen Mienen Selig ist im Glauben, froh im Dienen, Still im Leiden, dauernd in Geduld, Alles trägt und glaubet, hofft und duldet, Sich zu allem Guten hält verschuldet Für den Reichthum deiner Gnad' und Huld. 9011388 89m But Al aire Und so laß mich glaubend, liebend gehen Wie ein Kind, geführt von deiner Hand, Wie ein Held dem Bösen widerstehen, Selbst erliegend leisten Widerstand; 11.10. Und doch nie mich rühmen, nein, nichts weiter Als vor dir ein Kind seyn, still und heiter; Ungefangen von der Lust der Welt, Fest auf deine Treue mich verlassen, Dich so lang mit Glaubensarmen fassen, Bis im Tod der Glaubensschleier fällt. messzes Ispaid xi Oud spist nam he 86Freude an der Schöpfung. LIFE nathift and ang du schönes Weltgebäude, Das der Herr mit Glanz und Pracht Uns zum Segen und zur Freude Wunderherrlich hat gemacht! O wie wird in allen Stücken Da die Liebe offenbar, Die den Menschen zu beglücken So erfindrisch sorgsam war! Ja man kann an allen Werken, Klein' und großen, nah' und fern, Die verborgne Weisheit merken Des Allgüt'gen, unsers Herrn! Allen ist das Königsstegel Ihres Schöpfers aufgedrückt, Erd' und Himmel sind ein Spiegel, Drin man seine Huld erblickt. → 87- In der Nähe, in der Ferne Man viel tausend Zeugen trifft, Wie die Blumen so die Sterne Sind ja eine heil'ge Schrift, Die, dem Kindessinn verständlich, Wonnevolle Kunde giebt Von dem Gott, der uns unendlich Segnet, labet, tröstet, liebt. O wie ist es schön, zu lesen In dem aufgeschlag'nen Buch Der Natur von jenem Wesen, Das man niemals hoch genug Kann erheben, preisen, loben, Das uns liebevoll umschlingt, Dem der Chor der Engel droben Laut das Dreimalheilig singt. S Ja, dich kenn' ich, Offenbarung Meines Herrn in der Natur, 18 Seit aus eigener Erfahrung dan Ich nicht blos der Liebe Spur Angedeutet, aufgeschrieben In den Werken seiner Hand, Nein, ihn selbst und all' sein Lieben Wesentlich in Christo fand. mess T čildmann 1 88Die Schönheit der Natur. 12 Freuet euch der schönen Erde, Denn sie ist wohl werth der Freud', O was hat für Herrlichkeiten Unser Gott da ausgestreut! 100k Und doch ist sie seiner Füße Reich geschmückter Schemel nur, Ist nur eine schön begabte Wunderreiche Creatur. Freuet euch an Mond und Sonne Und den Sternen allzumal, di Wie sie wandeln, wie sie leuchten, Ueber unserm Erdenthal. 89+ Und doch sind sie nur Geschöpfe Von des höchsten Gottes Hand, Hingesä't auf seines Thrones Weites glänzendes Gewand. Wenn am Schemel seiner Füße Und am Thron schon solcher Schein O was muß an seinem Herzen Erst für Glanz und Wonne seyn! mob Hafjen u chat od jed wielpinni? -90ID 125 June C Sehet die Lilien auf dem Felde. Du schöne Lilie auf dem Feld, Wer hat in solcher Pracht Dich vor die Augen mir gestellt, Wer dich so schön gemacht? Wie trägst du so ein weißes Kleid Mit gold'nem Staub' besät, Daß Salomonis Herrlichkeit Vor deiner nicht besteht! Gott hob dich aus der Erde Grund, Hat liebend auf dich Acht, Er sendet dir in stiller Stund' Ein Englein bei der Nacht. → 91- Das wäscht dein Kleid mit Thau so rein Und trocknet's in dem Wind, Und bleicht es in dem Sonnenschein, Und schmückt sein Blumenkind. Du schöne Lilie auf dem Feld, In aller deiner Pracht Bist du zum Vorbild mir gestellt, Zum Lehrer mir gemacht. Du schöne Lilie auf dem Feld, Du kennst den rechten Brauch, Du denkst: der hohe Herr der Welt Versorgt sein Blümchen auch. mchan Ball miel nons 92- Im Winter. Winter ist es. In dem weiten Reiche Der Natur herrscht tiefe Einsamkeit, Und sie selbst liegt, eine schöne Leiche,@ Ruhig in dem weißen Sterbekleid. Ihre Blumenkinder ruhn geborgen An der Mutter Brust, mit ihr bedeckt, Träumend von dem Auferstehungsmorgen, Wo der Lenz sie aus dem Schlummer weckt. Aller deiner Pracht bist du entledigt, Erde, deine Schönheit ist dahin, Und du selbst bist eine Leichenpredigt Bon erbauungsvollem, tiefem Sinn. Was die Erde hat, kann nicht bestehen, Ihre Gabe heißt Vergänglichkeit, Aufwärts zu dem Himmel mußt du sehen, Suchst du ew'ge Schön' und Herrlichkeit. 93- Laß zum Himmel dich die Erde weisen, Suche deine Heimath nicht auf ihr, Du mußt weiter, immer weiter reiſen, Deines Bleibens ist nicht lange hier. Ew'ge Güter suchst du hier vergebens, Darum such' im Himmel deinen Schatz Von der Erde nur am Ziel des Lebens Für das Kleid vom Staube einen Play. Aber wenn die Osterlieder klingen Und der große Ostermorgen graut, Muß dir auch die Erde wiederbringen Deine Hülle, die ihr anvertraut. Sich', so ist und so bleibt nichts ihr eigen Suche nicht, was sie nicht hat, bei ihr; Laß von ihr dich hin zum Himmel zeigen, Ew'ges Heil find'st du nur über dir. 1 94- Am Morgen. Often flammt empor der gold'ne Morgen, Und alles, was die finstre Nacht verborgen, Wird offenbar, erhellt vom Sonnenlicht; Und all' die Wälder, all' die Höh'n und Tiefen, Die eingehüllt im Nebelbette schliefen, Stehn glänzend vor der Sonne Angesicht. Leucht' in mein Herz und gieb mir Licht und Wonne, Mein Jesu, meines dunklen Herzens Sonne, Erwecke drin den hellen Tagesschein, O offenbare mir die vielen Falten Des Herzens, das nach dir sich muß gestalten Und in dein heilig Bild verkläret seyn. In deinem Lichte laß mich heute wandeln, In deiner Liebeswärme laß mich handeln, Wie eine neu belebte Creatur, Die auch durch eine neue Lebensweise Den Schöpfer ihres neuen Lebens preiſe, Und leb' zu seinem Lob und Ruhme nur. 95- Ich bitte nicht: nimm weg des Tages Plagen! Nein, um die Liebe bitt' ich, sie zu tragen, Und um den Glauben, daß mir alles frommt, Daß alles sich zu meinem Heil muß wenden. Weil alles mir aus deinen lieben Händen Und deinem segensreichen Herzen kommt. Ich bitte nicht: gieb mir viel äußre Stille! Nein, Herr, auch hier geschehe ganz dein Wille; Doch bitt' ich: gieb ein kindlich stilles Herz! Zieht mich die Erde in ihr ird'sches Treiben, So laß mein Herz doch stets dein eigen bleiben, Zieh's von der Erde zu dir himmelwärts. Ich bitte nicht: o ende du recht frühe Des Erdenlebens Angst und Noth und Mühe! Nein, sey mein Frieden in der Erdennoth. Ich bitte nicht: laß bald dein Reich mich erben! Nein, eh' ich sterb', laß mich der Sünde sterben, Und werde du recht meiner Sünde Tod. Du rechte Morgensonne meines Lebens, O leuchte mir denn heute nicht vergebens, Sey du mein Licht, wenn ich im Dunkeln steh', Umleuchte mich mit Glanz und Heil und Wonne, Daß ich mit Freuden in die Abendsonne Am Ende meiner Erdenwallfahrt seh'. fffff Jedn +96 Am Abend. did 02 R bi hid da Herr, des Tages Mühen und Beschwerden Machtest du durch deine Nähe leicht; Bleib' bei mir, da es will Abend werden, di Bleib' bei mir, da sich der Tag geneigt! Wie am Tag du stärkend bei mir weiltest, O so tritt am Abend auch herzu; Wie du meine Müh' und Arbeit theiltest, O so theile segnend meine Ruh'! Sieh', es dräut mir jetzt kein läst'ger Störer, In dem Stübchen bin ich ganz allein, Kann jetzt ungestört dein stiller Hörerlin! C Und dein aufmerksamer Schüler seyn. Sprich du selbst mir einen Abendsegen, ushall Denn dein Segenswort hat Segenskraft, Ist ein milder, kühler Abendregen Für das Herz, von Tagesmüh' erschlafft. n mit 97Ach, wie ohne dich, o Herr, der Abend Mich so kalt und unbefriedigt läßt! Doch durch dich ist er so süß, so labend, Ist ein Feierabend, ist ein Fest; Voll von segensreicher Herzenslabe, Wird mir dann erst abendlich zu Muth, Wenn ich dich am Tagesende habe, Dann ist mit dem Ende alles gut. 3d dull side Romil sige Komm' denn nach des Tages lautem Leben, Komm', du reicher Gast, kehr' bei mir ein, Heil zu spenden, Schulden zu vergeben, Ruhe, Fried' und Freude zu verleihn. Des vergang'nen Tages Wunden, Schmerzen still bo Heile, lindre und verbanne du, Und laß mich zuletzt an deinem Herzen Finden eine sanfte, nächt'ge Ruh'. movie m stap di nidod Inadie me sur la mag tub ness Defen. redelommig aghtching! gidnini him indian collo dell and ind 98ando sin pie Abendfeier. Lamado 439 Wie ist der Abend so traulich, Wie lächelnd der Tag verschied; Wie fingen so herzlich erbaulich Die Vögel ihr Abendlied! n bid bi mo Die Blumen müssen wohl schweigen, Kein Ton ist Blumen bescheert, 1201 Doch, stille Beter, neigen Sie alle das Haupt zur Erd'. w Wohin ich gehe und schaue, Ist Abendandacht. Im Strom Spiegelt sich auch der blaue, Prächtige Himmelsdom. chiste Und alles betet lebendig Um cine selige Ruh', Und alles mahnt mich inständig: O Menschenkind, bete auch du! 3 1 smis i Klage nicht, betrübtes Kind, Klage nicht um's junge Leben, Manche süße Luft verrinnt, Doch manch Leid auch wird sich geben. 398 99+ Troft der Nacht. Ist der Tag so schön erwacht Mit der Morgenröthe ferne: Klage nicht, es hat die Nacht Einen Himmel auch und Sterne. dull 0119 eeee dom# 3 #R 790168 sind$ 112 malo m C dind oft mg zid ind po3 noted to supos) 819 7* 100- Jhalk and Hous Diesem Hause ist Heil widerfahren. duin entdirted thin spa selig Haus, wo man dich aufgenommen, Du wahrer Seelenfreund, Herr Jesus Christ, Wo unter allen Gästen, die da kommen, Du der gefeiertste und liebste bist; Wo Aller Herzen dir entgegen schlagen, Und Aller Augen freudig auf dich sehn, Wo Aller Lippen dein Gebot erfragen, Und Alle deines Winks gewärtig stehn. O selig Haus, wo Mann und Weib in einer, In deiner Liebe eines Geistes sind, Als beide eines Heils gewürdigt, keiner Im Glaubensgrunde anders ist gesinnt. Wo beide unzertrennbar an dir hangen, In Lieb' und Leid, Gemach und Ungemach, Und nur bei dir zu bleiben stets verlangen An jedem guten, wie am bösen Tag. 101 O selig Haus, wo man die lieben Kleinen Mit Händen des Gebets an's Herz dir legt, Du Freund der Kinder, der sie als die Seinen Mit mehr als Mutterliebe hegt und pflegt. Wo sie zu deinen Füßen gern sich sammeln Und horchen deiner süßen Rede zu, Und lernen früh dein Lob mit Freuden stammeln, Sich deiner freun, du lieber Heiland, du. Bhat darl O selig Haus, wo Knecht und Magd dich kennen, Und wissend, wessen Augen auf sie sehn, Bei allem Werk in einem Eifer brennen, Daß es nach deinem Willen mag geschehn; Als deine Diener, deine Hausgenossen, In Demuth willig und in Liebe frei, Das Ihre schaffen froh und unverdrossen, In kleinen Dingen zeigen große Treu'. O selig Haus, wo du die Freude theilest, Wo man bei feiner Freude dein vergißt; O selig Haus, wo du die Wunden heilest, Und Aller Arzt und Aller Tröster bist; Bis jeder einst sein Tagewerk vollendet 319 Und bis sie endlich Alle ziehen aus Dahin, woher der Vater dich gesendet, Ju's große, freie, schöne Vaterhaus. addu 3920----- 102- pill a od And& 1750 oid bin aff 300 food sds mm Glaubensleben.d ke- elo adoir 11500 ind abrod dull nonus! Gull real romied hie Was kann es Schön'res geben, Und was kann sel'ger seyn, Als wenn wir unser Leben Dem Herrn im Glauben weihn! JOIT IS Wir sind in seiner Nähe, Und leben immer so, Als ob das Aug' ihn sähe, Und sind von Herzen froh. med than p dull 28 molla ise Wenn auch die Lippen schweigen, So betet doch das Herz, Und die Gedanken steigen Beständig himmelwärts. An seiner Güte laben Wir uns in aller Still', Man kann ihn immer haben, Wenn man ihn haben will. wind 6119 ibla dn@ t@ 103- 1 Wir spielen ihm zu Füßen Wie Kinder allerwärts, Und wenn die Thränen fließen, So fliehn wir an sein Herz. Und wenn wir müde werden, So bringt er uns zur Ruh', Und deckt mit kühler Erden Die müden Kinder zu. snöd Da schlafen wir geborgen did In stiller, tiefer Nacht, ambton fie Bis er am schönsten Morgen i 60 Uns ruft: erwacht, erwacht! d omnöl Gull 20 11300 Was weiter wird geschehen, Das ahnen wir jetzt kaum; Es wird uns seyn, als sähen Wir alles wie im Traum. ffff legalis silk thisar sid silch msund 1188 104- Segen christlicher Gemeinschaft. welche fromme schöne Sitte Ist es, zu reden, Herr, von dir, Da bist du selbst in unsrer Mitte, Bist unter uns, das fühlen wir. Es ist dann ganz ein andres Wesen, Wir sind so brüderlich gefinnt, ell Und können's uns im Auge lesen, Mit wem wir hier beisammen sind. Wie weit entflieht der Selbstsucht Fehde, Wie weicht zurück der eitle Scherz, In freier, offner Freundesrede Schließt sich dem Herzen auf das Herz. Wir haben viel uns mitzutheilen, Und haben viel uns zu gestehn, Und möchten länger so verweilen, Uns öfter so beisammen sehn. 105 Wir fangen immerdar auf neue Die liebliche Erzählung an, Wir reden von des Herren Treue Und dem, was er an uns gethan; er di Wie er zuerst das Herz gerühretur dhe Durch Freude oder Ungemach, monio 2 Und uns mit so viel Huld geführeto oull Seitdem und bis auf diesen Tag.su ziar sie Da fühlt man seines Geistes Wehen, Und wie er sich zu uns bekennt; Das ist ein segnendes Gestehen, Auch wenn man seine Fehler nennt, Auch wenn man sich in Demuth beugen Und vielfach sich verklagen muß; Man spürt des unsichtbaren Zeugen Erquickend milden Friedensgruß. Man fühlt sich aller Noth enthoben, In einen höhern Kreis entrückt, Man ahnt die Wonne, die uns droben In seinem Umgang einst entzückt. Man ist einmal so ganz ein Andrer, Neu aufgelebt und angefacht, Ein eingefehrter froher Wandrer, Dem alles hold entgegenlacht. 106. O segne, Herr, denn unsre Hütte Recht oft durch deine Gegenwart, Sey immerdar in unsrer Mitte, das siek Sind wir vereint in solcher Art. ie Ernähre unsrer Andacht Flammen, In deinem heil'gen Namen führ' Uns oft in dieser Zeit zusammen, Bis wir versammelt find bei dir. enfin eni pinusled escog Basen 100 o b 6 dall mdin ild 39 sier dal Ri 19 pilsid onll trigt ins Langending the enthingað monio ne aidsid inde ma un dik 105blju usse dont vodologia no Thalapagina Ded Min mot 107. Andacht. Mir ist so wohl in Gottes Haus, Ich kann es gar nicht sagen, Hop Es bricht mein Aug' in Thränen aus, Das Herz fängt an zu schlagen. O Thräne, warum brichst du aus? O Herz, was soll dein Schlagen? Es wird der Geist in's Baterhaus, dric o Der Leib zur Ruh' getragen. me ind id finde tous drie 1 108 Die Arbeit in dem Herrn. as in dem Herrn du thust, das wird gelingen Die Ehre ihm, dann ist der Segen dein, Er giebt das rechte Wollen und Vollbringen, Er will im Großen stets wie im Geringen Der Herr und Schöpfer aller Werke seyn. Die Händ' an's Werk, die Herzen himmelan, So wird allein ein gutes Werk gethan. dang an 1 Es ist auch vor dem Herrn nichts so geringe, Daß er nicht hülfreich dir zur Seite steh', Dir Kräfte gäbe, daß es wohl gelinge, Und selbst zu einem solchen End' es bringe, Daran dein Auge seine Freude sch'. Rufst du bei Allem seinen Beistand an, Dann wird auch Alles herrlich abgethan. -109. Er weiß das Herz in Freude zu erhalten, Scheint dir die Arbeit mühevoll und schwer, Er läßt dich nicht beim falten Werk erkalten, Scheucht von der Stirn des Unmuths trübe Falten, Er giebt Geduld, giebt Fleiß, und noch viel mehr! Das Kleinste, was dem Kleinsten du gethan, Sieht er, als ob es ihm geschehen, an. Und ist er bei dir, dann zerstreut er nimmer Die Kräfte dir, o nein, er sammelt fie; Berbreitet einen freudenhellen Schimmer all Auf deiner Hände Werke, daß dir immer Zur Lust die Last, zur Freude wird die Müh'. Für das, was deine Hand mit ihm gethan, Wird stets dein Herz von ihm den Lohn empfahn. Wie selig ist's, vor Augen ihn zu haben, Mit ihm zu reden jetzt und allezeit, An seinem Zuspruch Herz und Sinn zu laben, Sich zu getrösten seiner Gnadengaben, Stets froh zu sein bei seiner Freundlichkeit, So froh, daß es die Welt nicht fassen kann, w Wie leicht du deine Arbeit abgethan.prej s evezl jul? Koid mp4 - 110- Der Vater hat euch lieb. Wohl uns, der Vater hat uns lieb Und wird an uns gedenken, Und uns aus väterlichem Trieb, Was wir bedürfen, schenken. Was fehlt uns doch Nun weiter noch, Da wir zum Vater haben Den Geber aller Gaben? ther 10 od 8'i gilo) sia Jogalla Com got nodar Wenn wir ohn' Gold und Schäße gleich me di Die weite Welt durchzögen, So ist doch unser Vater reich An Liebe und Vermögen. Wir sorgen nicht, Daß uns gebricht Auf unsrer Lebensreise Die Kleidung und die Speise. ng dari and post o #dabis! sil 111- Er, der so viel an uns gewandt Zu unserm Heil und Leben, Der zu uns seinen Sohn gesandt Und für uns hingegeben, Der so geneigt — Sich Sündern zeigt- Wie sollte der denn minder Versorgen seine Kinder? bod borasllad 14 na aus de Wie können wir doch allezeit Frei vor sein Antlig treten, Um Hülf' in Noth, um Trost in Leid, Um Alles zu ihm beten! Er hört uns an, Er will und kann Und wird uns gern gewähren, Was wir von ihm begehren. OnM SHNA SIER Wie steht uns doch sein Vaterherz In Jesu Christo offen! Da flichn wir hin, wenn uns ein Schmerz Und Unfall hat betroffen. O und da ruht Sich's sanft und gut, Da ist man wohl geborgen Und ledig aller Sorgen. 112Und meint ihr, daß vor Tod und Gruft Uns bange sei und grause? Nein, wenn uns unser Vater ruft, So gehn wir gern nach Hause. Da ist es doch 18 G Viel besser noch! tpioup of bi Oft seufzt man aus der Tiefe: allo) SIER ting modni Ach), wenn der Vater ricfe! ist noge E Er hat uns lieb, das ist genug, Uns ewiglich zu freuen, Er hat uns lieb, das ist genug, ell Wir kennen ihn, den Treuen, 348 Und wollen auch Nach Kinder Brauch Uns unablässig üben, Von Herzen ihn zu lieben. du The 10 di- mod sio cha mais un our nið sim udoill ne ofjorted and Hojall dull tunt ad on C Jun om fa mogrodog Idour mam ji na negro solla gidal drif - 113. sdiom modni módong sid no s enda das compě od idung ant mozado19 smki dom fi.n@ andain3 makisi moglo don said en Die Treue im Kleinen. ld3 Das ist die rechte Liebestreue, s uploj 39 Die fest an ihrem Herren hängt, Und ohne Unterlaß auf's neue In Allem ihm zu dienen denkt; Die im Geringen und im Kleinen Es recht genau und ernstlich nimmt, Und wissentlich auch nicht in einen, Wenn noch so kleinen Fehler stimmt. somis dull sier dall Denn wisse, Seele, daß des kleinsten Gehorsams nicht der Herr vergißt, amisi 12 Weil bei dem kleinsten Dienst am reinsten Das Herz voll citler Selbstsucht ist. 00: 0 Fang' an im Kleinen dich zu üben, ndi rig Die kleinste Sünde haß' und schen', Inish Denn im Gehorchen wächst das Lieben, Aus kleiner Treu' wird große Treu. is 8 → 114- Wenn du die groben Sünden meidest Aus Furcht vor Schmach, und ohne Scheu Die kleinen Mängel an dir leidest, Das ist noch keine Liebestreu'! Das heißt noch nicht den Herren lieben, Sich ihm aus allen Kräften weihn, Das heißt noch folgen seinen Trieben, Theils Herr, theils Christi Jünger seyn. Denn wer sich ganz des Herren nennet, Der folgt ihm immer, und der flicht Das Kleinste, was vom Heil ihn trennet, Und einer Sünde ähnlich sieht. Er sucht in Allem Christi Ehre, Und wie in Allem allezeit Er sich in dessen Bild verkläre, Dem er als Jünger sich geweiht. Bei jedem Werk, zu allen Stunden Ist seine größte Sorg' allein, Von seinem Herren treu erfunden, Gehorsam seinem Wort zu seyn; 1003 ENE Für ihn verschmäht er keine Plagen, G Kein Ungemach, kein Leid und Kreuz; Es ist ihm schon genug, zu sagen: Mein lieber Herr will's und gebeut's. 115- O Herz, nach solcher Liebestreue Verlange, trachte, ringe ernst, Damit du täglich und auf's neue Ihn durch Gehorsam ehren lernſt. Nicht bloß im Großen, im Geringen Sey ihm zu dienen auch bedacht, So wird dem ernsten Fleiß gelingen, Was Trägheit dir unmöglich macht. E O sage nicht: in großen Proben Will ich wohl treu vor ihm bestehn! Das hörst du Petrum auch geloben, Und mußt ihn dennoch weinen sehn. Drum lerne recht die Treu' im Kleinen, In kleinen Kämpfen übe dich, Sonst wirst du bald wie Petrus weinen Um große Untreu' bitterlich. in small oni anismipoung Im and the 100 Bon G 170ER sind hard siriu& 0 a in tig nh biluonne and slow on Thusl 80 8* 116. bu Ich und mein Haus, wir wollen dem. Herrn dienen. Ich und mein Haus, wir sind bereit, Dir, Herr, die ganze Lebenszeit Mit Seel' und Leib zu dienen. Du sollst der Herr im Hause seyn, Gicb deinen Segen nur darein, Daß wir dir willig dienen. Eine kleine, fromme, reine Hausgemeine Mach' aus Allen! Dir nur soll sie wohlgefallen. in all Es wirke durch dein kräftig Wort Dein guter Geist stets fort und fort An unser Aller Seelen! Es leucht' uns wie das Sonnenlicht, Damit's am rechten Lichte nicht 117- Im Hause möge fehlen. Reiche gleiche Seelenspeiſe Auch zur Reise slid Durch dieß Leben und and Uns, die wir uns dir ergeben. o Gall O Gieß' deinen Frieden auf das Haus Und Alle, die drin wohnen, aus, Im Glauben uns verbinde; Laß uns in Liebe allezeit Zum Dulden, Tragen seyn bereit, Voll Demuth sanft und linde. Liebe übe jede Seele, Reinem fehle, ralper Dran man kennet Den, der sich den Deinen nennet. Laß unser Haus gegründet seyn Auf deine Gnade ganz allein Und deine große Güte. Auch laß uns in der Nächte Graun HQ Auf deine treue Hülfe schaun Mit findlichem Gemüthe; Dir uns lassen, Und dann in Geduld uns fassen. he G Selig, fröhlich, selbst mit Schmerzen In dem Herzen a bie 118. Giebst du uns ird'sches Glück in's Haus, So schließ' den Stolz, die Weltluft aus, Des Reichthums böse Gäste; Denn wenn das Herz an Demuth leer Und voll von eitler Weltlust wär', sull So fehlte uns das Beste: Jene schöne, tiefe, stille muid Gnadenfülle, Die mit Schätzen Einer Welt nicht zu ersetzen. tisod Und endlich flehn wir allermeist, Daß in dem Haus kein andrer Geist, Als nur dein Geist regiere. Der ist's, der Alles wohl bestellt, Der gute Zucht und Ordnung hält, Der Alles liebreich ziere. Sende, sende ihn uns Allen, Bis wir wallen ging soon shid tul Heim, und oben Dich in deinem Hause loben. The Bost esges bu durdon d → 119- Jod i 196, onis, Gull 796. dia 10 di dla dro 67 8.82 Das liebliche Loos. 254 di Ein lieblich Loos ist uns gefallen, Ein schönes Erbtheil uns bescheert; Laßt Lob und Preis dem Herrn erschallen, robe Er ist es werth, daß man ihn ehrt; Aus Gnaden hat er uns erwählt, Und uns zu seinem Volk gezählt. n VER Er hat sich unser angenommen, Ihn jammert' unser gar zu sehr, Weil wir zu ihm nicht konnten kommen, Kam er zu uns von oben her; Es war die wundervollste Licb', Die ihn zu uns in's Elend trieb. 8119 120. Er sah an uns nichts Ehrenwerthes, Nicht Tugend und nicht Würdigkeit, Nein, nur Entstelltes und Verkehrtes, Nur Sünde, Krankheit, Schmach und Leid, Und Keinen, der in solcher Noth Uns Hülfe und Erlösung bot. Da nahm der Leiden unsers Falles Er selbst, der Herr, sich hülfreich an, Gab selbst sich uns und damit Alles, Was sich ein Herz nur wünschen kann, Die Kindschaft und das Kindestheil, Im ew'gen Leben ew'ges Heil. O Herr, wir sind viel zu geringe Der Güte, die du uns gethan, Wir stehn und schauen solche Dinge Beschämt und mit Erstaunen an.& Die Liebe, die mit Gnade krönt, du Hat ewig uns mit Gott versöhnt. 89 Hid 142 fi ve eu! du Guil ang 3 Wir hoffen nichts als lauter Gutes Aus deiner reichen Liebeshand Und gehen nun getrosten Muthes Durch dieses trübe Nebelland, Als Kinder hier, als Erben einst Dort, wo du uns mit dir vereinst. bid di sic om 80 tો કો - 121. Solch lieblich Loos ist uns gefallen, Solch schönes Erbtheil uns bescheert! Gern theilten mit den Menschen allen Wir, was uns deine Huld gewährt. Wir preisen's Allen herzlich an, Weil Jedermann es haben kann. Es thut uns weh, wenn sie's nicht haben, Viel weher noch, wenn sie's verschmähn, Und ohne solche reiche Gaben Durch dieses arme Leben gehn. O fomme doch, wer Mangel hat, Und werd' aus Christi Fülle satt! mas n BR HOUS chord megadtodniarch) asme idagis said thus rdi mm@ choraj njun rad du ved drif #Wolp for dim fa tus 19 sdor) mi jilb) spult and dull rdowed juh mnigroj thus an 122. Bleibet in Jesu. Bleibt bei dem, der eurentwillen Auf die Erde niederkam, Der, um euren Schmerz zu stillen, Tausend Schmerzen auf sich nahm. Bleibt bei dem, der einzig bleibet, Wenn auch Alles untergeht, Der, wenn Alles auch zerstäubet, Siegend überm Staube steht. Alles schwindet; Herzen brechen, Denen ihr euch hier ergabt, Und der Mund hört auf zu sprechen, Der euch oft mit Trost gelabt; Und der Arm, der euch zum Stabe Und zum Schilde ward, erstarrt, Und das Auge schläft im Grabe, Das euch sorgsam einst bewahrt. ER 123 Alles stirbt; das Ird'sche findet In dem Irdischen sein Grab, Alle Lust der Welt verschwindet Und das Herz stirbt selbst ihr ab. Ird'sches Wesen muß verwesen, Ird'sche Flamme muß verglühn, Ird'sche Fessel muß sich lösen, Ird'sche Blüthe muß verblühn. Doch der Herr steht überm Staube 2 Alles Irdischen und spricht: Stüße dich auf mich und glaube, Hoffe, lieb', und fürchte nicht! Darum bleibt bei dem, der bleibet, Und der geben kann, was bleibt, Der, wenn ihr euch ihm verschreibet, Euch in's Buch des Lebens schreibt. whichlog ami здест bun a maser dull ( bod nam idial durgrein nio sto gold Tuling and sin - 124-. Des Christen Kreuz. Des Christen Schmuck und Ordensband Das ist das Kreuz des Herrn, Und wer erst seinen Werth erkannt, Der trägt es froh und gern. Und achtet's für Gewinn, Doch trägt man es nicht auf der Brust. O nein, man trägt es drin. Man nimmt's mit Demuth, trägt's mit Lust, HESTIO Ball? and Man trägt es auch nur kurze Zeit, Bloß als ein Unterpfand Und wenn's auch schmerzt, und wenn's auch drückt Bleibt man doch glaubensvoll, Man weiß ja wohl, wer's uns geschickt, Und was es wirken soll. Für das zukünft'ge Ehrenkleid Im lieben Vaterland. ox diumde 125 Geduld. Es zicht ein stiller Engel Durch dieses Erdenland, and jes0 Zum Trost für Erdenmängelse Hat ihn der Herr gesandt. In seinem Blick ist Frieden Und milde, sanfte Huld, dalf O folg' ihm stets hienicden, die Dem Engel der Geduld! Er führt dich immer treulich Durch alles Erdenleid, Und redet so erfreulich Von einer schönern Zeit. Denn willst du ganz verzagen, Hat er doch guten Muth; Er hilft das Kreuz dir tragen, Und macht noch Alles gut. rre 126. Er macht zu linder Wehmuth Den herbsten Seelenschmerz, Und taucht in stille Demuth Das ungestüme Herz. Er macht die finstre Stunde Allmälig wieder hell, Er heilet jede Wunde Gewiß, wenn auch nicht schnell. Er zürnt nicht deinen Thränen Wenn er dich trösten will; Er tadelt nicht dein Sehnen, Nur macht er's fromm und still. Und wenn im Sturmestoben to Du murrend fragst: warum? So deutet er nach oben, im Gulf Mild lächelnd, aber stumm. Er hat für jede Frage Nicht Antwort gleich bereit, Sein Wahlspruch heißt: ertrage, Die Ruhstatt ist nicht weit! So geht er dir zur Seite, Und redet gar nicht viel, Und denkt nur in die Weite, An's schöne, große Ziel. scross the dall 127- Schicket euch in die Zeit. Herr, das Böse willig zu erleiden, Aber selbst mit allem Ernst zu meiden, Dazu mache du mich stets bereit; Laß im Streit mich niemals widerstreiten, Ob ich leide, niemals Leid bereiten, So mich schicken in die böse Zeit. Bilde mich, o Herr, nach deinem Bilde Ganz in jene liebevolle, milde Herzensruhe, die es nie vergißt, Daß nicht, der vom Bösen wird gefränket, Daß ja der, der Böses thut und denket, Einzig der Beklagenswerthe ist. be te Niemals schaltst du, wurdest du gescholten, Haft mit Bösem Böses nie vergolten, Und du, Heil'ger, fühltest es doch weit Schmerzlicher, als ich in meinen Sünden, Meiner Schuld es jemals werd', empfinden, Wie so böse war und ist die Zeit. 128. O du hattest wohl das Recht zu richten, Die Gewalt, den Bösen zu vernichten, Doch dich, Liebe, jammerte der Noth Deiner Feinde nur, und voll Erbarmen Littest du für sie, wie für mich Armen Schmach und Schande und den Kreuzestod. Sei mir nah', mein Herr, mein rechter Friede, Daß ich im Erdulden nie ermüde, Sei mir nah', du meine Seligkeit; Stärke du die arme schwache Seele, Daß dein sanfter Sinn ihr niemals fehle, Sich zu schicken in die böse Zeit. Daß sie in Geduld sich allzeit fasse Und es niemals sich befremden lasse, Widerfährt ihr manches Kreuz und Leid. Zeige du ihr deinen Himmel offend Und laß in der bösen Zeit sie hoffen Auf die gute, die verheiß'ne Zeit. nefoss alomsist C 30 - 129 ,hoarth) an G da ગામ માં આવે o had 100 gm to mind of Sehnsucht. morbi inc manise the@ daß mein Leben deine Rechte en o Mit ganzem Ernste hielte doch, hin shill Daß nichts mich aus dem Gleise brächte, d Zu gehn in deinem sanften Joch, hindi iper8 Daß, was du, Gott, geboten hast, Mir Lust und Freude wär', nicht Last. Daß der Beachtung werth und wichtig- Mir jedes deiner Worte wär', Was ihm zuwider, mir als nichtig Erschiene, und als eitle Lehr', 1139 Daß ich bei Allem dahin seh', aft Was du, Herr, willst, daß es gescheh.is Gull 9 →.130. Daß mir dein Wort zum Licht und Rechte, Zur heil'gen Loosung, zum Bescheid Und letzten Ausspruch dienen möchte In jeder Angelegenheit, Daß ich nicht schwankte, was ich wollt', Sobald ich wüßte, was ich sollt'. Daß ich auf's Wort dir immer glaubte, Dir auch auf's Wort gehorsam wär', Und keine Freiheit mir erlaubte, Wo dein Gebot mir klar, doch schwer, Daß ich, wenn noch so matt und schwach, Doch deinem Worte folgte nach. So wär' mein Leben recht ein Leben, Nicht Stückwerk bloß von Bös und Gut; In deinen Willen hingegeben, Fragt' ich nicht mehr nach Fleisch und Blut, In deinem Dienste froh und frei, Wüßt' ich, was rechte Freiheit sey. O mach' mir deine Rechte süße Durch deines guten Geistes Drang, Und richte selber meine Füße Auf deinen Weg mein Leben lang, Denn deine Rechte sind mein Theil Und meines Lebens wahres Heil. 131. Laß deine Gnade mich versöhnen Mit Allem, was dein Recht gebeut, Und zum Gehorchen mich gewöhnen, Nicht weil mein Herz die Strafe scheut, Nein, weil's in deiner Gnade ruht Und dir dein Recht mit Freuden thut. und of the mont pengropli ol Our 12 the ch] dis 11m of chose and thin hij ali judi dau thodi sodbi nam to anni euts2 bournisse thin our pa80 90 90 8 ndbilito ng chilgan →→ 132- tuadog thaft mind awerman 1909 mondông bim shoudst mug dll Juhi ja aid grog mism liom thift idur dan genisd ni e'limnisse tudi odnos sim sipfe niso vid dull Ermunterung. Ist der Weg auch noch so lang und voll Ungemach), Ist auch unser Pilgergang Noch so matt und schwach: Faßt man dennoch frohen Muth, Hält sich nicht daran, Was man selber schafft und thut, Nein, was Jesus kann. Deß sind wir in Zuversicht, Halten daran fest, Daß der Herr am Weg uns nicht Gar verschmachten läßt. Wenn die Kraft auch oftmals droht Gänzlich zu entflichn, Denken wir: es hat nicht Noth, Haben wir doch ihn! 133. Der das Wasser wunderbar Aus dem Felsen schlug, pins i to Des Propheten Speisung gar ti Raben übertrug due to 02 Der mit wenig Fisch und Brodin 3 Lausend machte satt: splig mod juls Hätte der für alle Noth sid idad si@ Nicht noch immer Rath? Der die Welten ganz allein In den Händen hält, Ohne dessen Willen kein Haar vom Haupt uns fällt, Dem das Große nicht zu groß, Kleines nicht zu klein: Sollte der erbarmungslos Für uns Schwache seyn? Der den Himmel aufgethan Aus so großer Lieb', Und der deutlich uns die Bahn Dahin selbst beschrieb, Der die Stätte hält bereit: Licße der's geschehn, Daß wir auf dem Weg vor Leid Jämmerlich vergehn? 134. Nein, das kann und will er nicht, Gott ist ewig gut, bg Hält getreu, was er verspricht- Darum fasset Muth! etodi monit Trifft euch Ungemach und Weh Auf dem Pilgerpfad, tham dulu Hebt die Häupter in die Höh', th Die Erlösung naht. mi bon shift riollo smp motheid strement and m Lesson and til den tquod mod mnd dong ng thin spor and m nisl u trbin domisl elégmodro sodatle Sagol schnurbo dan vi ܘܘܗ tuo lommig no6 353 má ne doi sojou ei tule iled si G indled die mida stiftssid on mopatop food at din chim flod næ tim thips, taining med tie podop duot mod si bi mi mor dall ingin ma diant and an ist s predumurs Nou hilpit as' duur th conude ni find sim tim e'xdatup si Die Pflanze von Gott gepflanzt. on thi Bieg 135. di2 dan Erhalt in mir den Lebenstrieb, das Sehnen Nach deinem Reich und nach Gerechtigkeit, Und öffne mir den Quell der Reuethränen Zum geist'gen Wachsthum in der dürren Zeit. Ich bin umgeben, Herr, von Unkraut aller Arten, O rein'ge mich, daß ich in deinem Garten Zum Preise deiner Lieb' und Sorgfalt steh' Und nicht, im Keim erstickt, so bald vergeh'. Ich weiß, du giebst das Keimen, Grünen, Blühen, Du Himmelsgärtner, der auf Erden sä't, Und mit unendlich sorglichem Bemühen Durch seine Saaten, sie zu hüten, geht. Ich weiß, wie deine Treue auch gedenket Des kleinsten Halmes, der am Weg sich senket; Drum freu' ich mich, weil ja in deiner Hut Mein Keimen, Wachsen, Blühn und Reifen ruht. Du hast mich aus der Erde Schooß gezogen, Mit Thau getränft, erquickt mit Wärm' und Licht, Und wenn ein Sturm mich in den Staub gebogen, Mich aus dem Staube wieder aufgericht'; Ich werd' es täglich voll Bewundrung inne, Wie gut, o Herr, du's mit mir hast im Sinne; Darum ergeb' ich ganz mich deiner Zucht, Bis ich gedeih' zu einer Himmelsfrucht. months and distensi2 mod sim si' Hindi 11 136. nonbadian doft tips dan' di chust mad- zint enījö Guil and in st 201 3d m10 4 ndimbn El$ 0,101 na - 137 ust mads? and ndi nda Gusto childishledus si 22 MER 12 12 myndisdim 21502 91] Die dürre Zeit, din Das Leben wird oft trübe, Die Brust wird oft so leer, Als ob fein Fünfchen Liebe nOUL GI Und Glauben in uns wär'. ni Das Heil, mit Noth gefunden, s Liegt uns auf einmal fern; Und doch sind solche Stunden nd the R Ein Segen von dem Herrn. Man trägt nach ihm Verlangen, Wenn er uns einsam läßt, ang mg Man möchte ihn umfangend dip 10 Und halten ewig fest.mod Mit Thränen fleht und ringet Wie Jakob dann die Seel', Bis ihr der Kampf gelinget Und sie wird Israel. 19 138Da fühlt man recht, wie quälend Ohn' ihn das Leben sey, Wie unbeschreiblich elend Man in der Wüstenci Der Welt hier darben müßte, Wenn unsre Thränenfost Der Heiland nicht versüßte Mit, wunderbarem Trost. Das sind die geist'gen Fasten, Wo er uns scheint entfernt, uid Und man allein die Lasten ist do slus Der Sünde kennen lernt.duale dall Da wird man eingeleitet i lid In Reu' und Sündenleid, Doch da auch vorbereitet Zur Festtagsherrlichkeit. Der Herr erwählt sich immer se Zum Segnen seine Zeit, m Er giebt den Freudenschimmer Nach trübem Herzeleid; 9 se Er gießt den Gnadenregen Hincin in's dürre Herz, and doing aids Und führt auf dunklen Wegen Zum Lichte himmelwärts.dira ein Gull - 139 Das Herz voll Untreu' würde Bald seiner Liebe fatt, Wenn er die schwere Bürde, Die er getragen hat Für uns und unsre Sünden In seiner Niedrigkeit, Und ließe nie empfinden In solcher dürren Zeit. Drum lerne du sein Leitendo In Demuth nur verstehn, and spuntatné C Wenn solche dürre Zeiten Oft über dich ergehn. Bald sinkt vom Himmel nieder d Sein reicher Gnadenthau, Dann blüht die Wüste wieder Wie eine frische Au. du doi? zdom com slow@ din messo doing and Cull do opo in Gulf oud got 63 allo nos 140. and mopostog so sic Vater, Sohn und Geist. dll www Vaterhand, die mich so treu geführet, O Vaterauge, das mich treu bewacht, O Vaterherz, das meine Bitte rühret, Und das mit ew'ger Liebe mein gedacht! Du wollest mich denn ferner treulich leiten, Daß ich den graden Weg zum Himmel geh', Und mich zum ew'gen Leben zubereiten, Es sey durch Lieb' und Leid, durch Wohl und Weh. O mein Erlöser, der für mich gestorben, Und der mich Gott erkauft mit seinem Blut, Der mir Vergebung aller Schuld erworben, Daß nun mein Herz im Frieden Gottes ruht! Du wollest mich denn immer mehr erlösen, Bon allen Banden völliger befrein, Bei aller List und aller Macht des Bösen Der Held, durch den ich endlich siege, seyn. $ 141- O heil'ger Geist, der du mit sanftem Triebe Mich strafest, tröstest, treibst und beten lehrst, Der du den Gottesfrieden und die Liebe, Die Hoffnung und den Glauben mir bescheerst Regiere mich, und drücke mir den Stempel Der Gotteskindschaft in die Scele cin, Und laß mich meines Gottes heil'ger Tempel Voll Stille, voll Gebet und Andacht seyn. ! Torbe sunt snow. tablishe nacht Onit jo sier a Bird Hind sunofensdh sid mih Mabad din spit od ne e dit ind moden dun ón!! → 142- Jadaoned du foi di sio d Tusschled zims qust mad sim ane sapline a todo lloc allir no Getroft! O wie manche schöne Stunde Hat der Herr uns zugetheilt; Und wie manche Herzenswunde Hat er allbereits geheilt! O, wie oft uns schon erfrischet, Schien die Lebenssonne heiß; Und wie oft schon abgewischet Von der Stirne uns den Schweiß! Und wie lange wird es währen, So ist Alles abgethan; Und er nimmt uns dann zu Ehren Und aus Gnaden bei sich an. - 143 Finden uns im Vaterlande, Doch nicht mehr im Reisekleid, Nein, im schönsten Festgewande, Zeugen seiner Herrlichkeit. Sollte das dein Herz nicht heben, Daß es freudig sich und still, Seiner Leitung hingegeben, Führen läßt, so wie er will? Alles dient dir ja zum Heile, Wenn dein Herz sich ihm ergab; Harre eine kleine Weile, Barte nur das Ende ab. Auch das Bitterste und Schwerste Dient zu deiner Seligkeit; Sicher bist du nicht der Erste, Der sein Kreuz einst benedeit. Weglos steile Höhen zeigen Oft sich auf dem Glaubensweg, Doch kannst du sie nicht ersteigen, Trägt der Herr dich drüber weg. . 144 Ziche du nur gläubig weiter Deinen Weg zur Heimath hin, Immer mit dem flaren, heitere Aufgeschlag'nen Blick und Sinn. Ohne Furcht und ohne Grauen Wall' im dunklen Thale hier; Hast du doch den offnen blauen Himmel immer über dir. Ә almodig lind musid some dogs and thit mg, mind m alio onisht onion On son and instin hd th 12 Tid table oping nodig alini colpste unghin po sodlind this stgad pin sichan . 145 U18 sthiss of a hommig med anl is stis) gidipatull Pilgerlied. O In der Angst der Welt will ich nicht klagen, Will hier keine Ehrenkrone tragen, Wo mein Herr die Dornenkrone trug; bi Will hier nicht auf Rosenpfaden wallen, di Wo man ihn, den Heiligsten von Allen, ni An den Stamm des Sünderkreuzes schlug. Gieb mir, Herr, nur für die Lebensreise WE DIE R Deine Wahrheit, die den Weg mir weise, use Und den Geist, der diesen Weg mich führt. i Gieb ein Herz, das gern sich führen lasſend dull Auf der graden, schmalen, steilen Straße, hi aise Die dein heil'ger Fuß einst selbst berührt. Mache mich im Glauben immer treuer, Und des Glaubens Frucht, das heil'ge Feuer Ungefärbter Liebe schenke mir; Ohne sie könnt' ich nicht vorwärts schreiten, Zu der Liebe kann nur Liebe leiten, Sie nur führt mich durch die Welt zu dir. 10 -146. Freundlich hast du mich zu dir gerufen, Lieber Herr, doch sind noch viel der Stufen, Die zum Himmel ich ersteigen muß. O, so reiche deinem schwachen Knechte Aus dem Himmel deine Gnadenrechte, Unterstüße, leite seinen Fuß. Und recht hoffnungsvoll in deinen blauen, Schönen, fernen Himmel laß mich schauen, Wenn ich von der Wallfahrt müde bin; Daß ich hier im tiefen Thal der Schmerzen Einen festen Frieden hab' im Herzen, Einen klaren, himmelsfrohen Sinn. 01 Die Ja, ich bin ein Fremdling hier auf Erden, Muß hier tragen mancherlei Beschwerden, Bin ein Pilger, arm und unbekannt; Und das Kreuz ist meiner Wallfahrt Zeichen, Bis ich werd' mein Kanaan erreichen, Das ersehnte, liebe Vaterland. - 147. #tissedrou gidshes Heimweh. unds a'dvie 10om$ t om sig mluqueur child Ach, uns wird das Herz so leer In der Welt Gebrauſe, Und wir sehnen uns so sehr Nach dem Baterhause. An dem Pilgerkleid hat man Gar so viel zu stücken, Und die Schuhe fangen an Schmerzlich uns zu drücken. med dell Hätten Lust daheim zu seyn, Zu dem Herrn zu kommen, Aller Erdennoth und Pein Ganz und gar entnommen. Möchten, ganz von Schuld befreit Und des Fleisches Mängeln, Dort dem Herrn der Herrlichkeit Dienen mit den Engeln. 10* -148Aber, Herr, verziehst du noch Uns hinauf zu leiten, O so hilf, daß wir uns doch Würdig vorbereiten. O wie wohl, wie wohl wird's thun, Recht gekämpft zu haben, Und dann fröhlich auszuruhn, Uns bei dir zu laben! #QI Griat eni Sund de of a mondataiat dril alundsto ured that mind distroll med ne mobil; ble of m un punt du sid drill us) misdad ugasith mmol ng me and n NOORING, gan flad diuch now ging ich € 149. dis manis no dill mi spomsdismo tirof e bon Jannis hij 18ling dull opodle maitis tuo tdsp dull Abschied.chile 12 Honism 12 Was macht ihr, daß ihr weinet TI Und brechet mir mein Herz? tike Im Herrn sind wir vereinet Und bleiben's allerwärts. Das Band, das uns verbindet, Löst weder Zeit, noch Ort; Was in dem Herrn sich findet, s'e Das währt in ihm auch fort. med sol o Man reicht sich wohl die Hände, Als sollt's geschieden seyn, nisise Und bleibt doch ohne Ende Im innigsten Verein. Man sieht sich an, als sähe Man sich zum letzten Mal, Und bleibt in gleicher Nähe do Dem Herrn doch überall. € 150 Man spricht: ich hier, du dorten, Du ziehest, und ich bleib'! Und ist doch aller Orten Ein Glied an einem Leib. Man spricht vom Scheidewege Und grüßt sich einmal noch, Und geht auf einem Wege In gleicher Richtung doch. Was sollen wir nun weinen Und so gar traurig sehn, Wir kennen ja den Einen, Mit dem wir Alle gehn, In einer Hut und Pflege, Geführt von einer Hand Auf einem sichern Wege In's eine Baterland! ang bord dull 2 diold dull & 1762 med mi and troj bun di ni tadburn@ So sey denn diese Stunde Nicht schwerem Trennungsleid, Nein, einem neuen Bunde o ane Mit unserm Herrn geweiht. dild Gull Wenn wir uns ihn erforeninni m Zu unserm höchsten Gut, C Sind wir uns nicht verloren, ke Wie weh auch Scheiden thut.ld Gull G C -151. solu ml der mug nigne doffseptid mis s twoorblad vold adro si Das Lied vom Sterben. Gull 10 spas aun pis Stimm' an das Lied vom Sterben dall immon Den ernsten Abschiedssang, mon mn@ Vielleicht läuft heut zu Ende Dein ird'scher Lebensgang; Und eh' die Sonne sinket, Beschließest du den Lauf, Und wenn die Sonne steiget, man tps!# @ Stehst du nicht mit ihr auf. Es giebt nichts Ungewiffers Als Leben, Freud' und Noth, Allein auch nichts Gewissersdor Als Scheiden, Sterben, Tod.& id go Wir scheiden von dem Leben O SIR in en is lis Bei jedem Lebensschritt, Uns stirbt die Freud' im Herzer Und unser Herz stirbt mit. AND cho G 1 152 An unserm Pilgerstabe Ziehn wir dahin zum Grab', Und selbst des Königs Scepter Ist nur ein Pilgerstab. Ein Pilgerkleid hat allen Die Erde hier bescheert, Wir tragen's auf der Erde, Und lassen's auch der Erd'. en Geh', übersteig' nur Berge Und Höhn, es steht dir frei, o mity Dem kleinen Grabeshügel des@ Kommst du doch nicht vorbei. Da gehst du nicht hinüber, Und ist er noch so klein; Da bleibst du müde liegen, Da legt man dich hinein. siduno dell dini sids dud! die So sing' das Lied vom Sterben, Das alte Pilgerlied, Weil deine Straße täglich Dem Grabe näher zieht. sinn Laß dich es mild und freundlich Wie Glockenton umwehn, Es läute dir zum Sterben, da Doch auch zum Auferstehn. me ఆ. nadisch) do face idvin onll nje dall 153-- id monis in odnutnstgs) sub Christus hat dem Tode die Macht genommen. Wenn meine letzte Stunde schlägt, Mein Herz hört auf zu schlagen, um Wenn man in's stille Grab mich legt Nach all' den lauten Tagen: Was wär' ich dann, was hätt' ich dann, Wär' mir die Thür nicht aufgethan Zum sel'gen Himmelreiche? nomiqu Wie flieht der eiteln Freuden Schwarm, Wenn sich der Tod läßt schauen! Sie überlassen, schwach und arm, Den Menschen seinem Grauen. Das Blendwerk ird'scher Eitelkeit Verschwindet vor der Wirklichkeit Im Angesicht des Todes. In unverhüllter Schreckgestalt Tritt vor uns unsre Sünde, mas Und von den Augen fällt alsbald Der Selbstverblendung Binde; Wir sind dann ganz auf uns beschränkt, Und alles in und an uns lenkt Den Blick auf unser Elend. 154- Wenn du dann nicht mein eigen bist In meiner letzten Stunde, Wenn du dann nicht, Herr Jesus Christ, ind Mich labst mit froher Kunde, Daß du für den, der an dich glaubt, Dem Tode seine Macht geraubt, s So muß ich ja verzagen, od grmisste pa) him doy olig& ui nom mus Nun aber, weil du mein, ich dein, ase Kann ich getroft entschlafen, hi har en ek Dein heiliges Verdienst ist mein, sim Schüßt mich vor allen Strafen; Du hast ja meinen Tod gebüßt, Und dadurch meinen Tod versüßt si Zu einem sel'gen Heimgang. Hop un ( turn Gor thoaihteplodit si Drum bei dem letzten Glockenklang ma Sei du mir, Herr, zur Seite, & G Und gieb mir bei dem Todesgang micrfus de Dein freundliches Geleite; 86 top me Damit die letzte Erdennoth Nicht eine Krankheit sey zum Tod', Vielmehr zum ew'gen Leben. oldaatidis 35 20 thuolem in a mi Bolln dull ste rigu juo bila ma - 155. Snord 80100 Toddod si doi Am Grabe. moden segles hommen sie mi on asid doim ndi vim ail Am Grabe stehn wir stille Gull Und säen Thränenfaat, Des lieben Pilgers Hülle, Der ausgepilgert hat. Er ist nun angekommen, Wir pilgern noch dahin, Er ist nun angenommen, Der Tod war ihm Gewinn. Er schaut nun, was wir glauben, Er hat nun, was uns fehlt, Ihm kann der Feind nichts rauben, Der uns versucht und quält. Ihn hat nun als den Seinen Der Herr dem Leid entrückt, Und während wir hier weinen, Ist er so hoch beglückt. -156 Er trägt die Lebenskrone Und hebt die Palm' empor, Und singt vor Gottes Throne Ein Lied im höhern Chor. Wir armen Pilger gehen Hier noch im Thal umher, Bis wir ihn wiedersehen, Und selig sind, wie er. Dovess 66 163 m2 sonis ad blo nun hoẻ nàé 157- abbal and then she won 28 old and 8amman? and do an G stad Wie wird uns seyn! illo migh lind mulk and dyed dull is si Wie wird uns seyn, wenn endlich nach dem schweren, Doch nach dem letzten ausgekämpften Streit Wir aus der Fremde in die Heimath kehren, Und einziehn in das Thor der Ewigkeit! Wenn wir den letzten Staub von unsern Füßen, Den letzten Schweiß vom Angesicht gewischt, Und in der Nähe sehen und begrüßen, Was oft den Muth im Pilgerthal erfrischt. Wie wird uns seyn, wenn wir vom hellen Strale Des ew'gen Lichtes übergossen stehn, stimmel Undo der Wonne!- dann zum ersten Male Uns frei und rein von aller Sünde sehn; mounth Wenn wir durch keinen Makel ausgeschlossen, Und nicht zurückgescheucht von Schuld und Pein, Als Himmelsbürger, Gottes Hausgenossen, Eintreten dürfen in der Sel'gen Reihn.no on si 03 158. Wie wird uns seyn, wenn wir mit Beben lauschen Dem höhern Chor, der uns entgegentönt, Wenn goldne Harfen durch die Himmel rauschen Das Lob des Lammes, das die Welt versöhnt; Wenn weit und breit die heil'ge Gottesstäte Vom Halleluja der Erlös'ten schallt, Und dort der heil'ge Weihrauch der Gebete Empor zum Thron des Allerhöchsten wallt. Wie wird uns seyn, wenn nun dem Liebeszuge Zu dem, der uns den Himmel aufgethan, an de Mit ungehalt'nem, sehnsuchtsvollem Fluge Die frei gewordne Seele folgen kann; Wenn nun vom Aug' des Glaubens lichte Hülle Wie Nebel vor der Morgensonne fällt, Und wir den Sohn in seiner Gottesfülle Erblicken auf dem Thron, als Herrn der Welt. un vis Sub Onl * Wie wird uns seyn, wenn wir ihn hören rufen: Kommt, ihr Gesegneten! Wenn wir, im Licht 3 Dastehend an des Gottesthrones Stufen, Ihm schauen in sein gnädig Angesicht; Die Augen sehn, die einst von Thränen flossen Um Menschennoth und Herzenshärtigkeit, Die Wunden, die das theure Blut vergoffen, a Das uns vom ew'gen Tode hat befreit. tyrimi → 159 Wie wird uns seyn, wenn durch die Himmelsräume Wir Hand in Hand mit Sel'gen uns ergehn, Am Strom des Lebens, wo die Lebensbäume Frisch wie am dritten Schöpfungstage wehn; Da, wo in ew'ger Jugend nichts veraltet, Nicht mehr die Zeit mit scharfem Zahne nagt, Da, wo kein Auge bricht, kein Herz erkaltet, Kein Leid, kein Schmerz, kein Tod die Sel'gen plagt. Wie wird uns seyn, wenn jeder Blick zur Erde, In's dunkle Thal, das uns zu Füßen liegt, Und jeder Blick auf jegliche Beschwerde, Die wir, im Glauben wallend, einst besiegt, Die Herrlichkeit des Himmels uns verkläret, Und den Genuß des Friedens sel'ger macht, Die Freude würzet und die Liebe nähret Zu dem, der herrlich uns hindurch gebracht. Wie wird uns seyn? O was kein Aug' gesehen, Kein Ohr gehört, kein Menschensinn empfand, Das wird uns werden, wird an uns geschehen, Wenn wir hineinziehn in's gelobte Land. Wohlan, den steilen Pfad hinangeklommen Es ist der Mühe und des Schweißes werth, Dahin zu eilen und dort anzukommen, Wo mehr, als wir verstehn, der Herr bescheert. nefes gloss smu6191d moim( blish lasse eithin drogué sog'an ni om, sudnę moje sim ding sid sdom thist The good nisl, third spult nii on 010 aug hil8 19 suonn Grims si sim ding ut dung vi ur nus) audria sille dilmang anu and had aliud d'he ng pid fub, dalle nodul misi 13 till en blommig end til bilang al ( hön sag'lot ansdoing, and jums) má dal! 19- sid dnu topain odiss sic Johnsdog daudnid en child med ng odstop pul mist on a Susten Grien si uspopulog ann an driet nodront ens Grim en ( diur 39oghed NE 800 31 49 Gb 2296 Inches 1 Centimetres Blue 2 1 3 Cyan 2 4 17 Farbkarte# 13 Green 15 3 6 8 Yellow G 10 Red 11 12 LO 5 13 Magenta 14 6 () 15 White 16 17 N 3/ Color 18 19 B.I.G. 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