890%-дв Geiftliche Lieder im neunzehnten Jahrhundert herausgegeben von L. K. D. Kraus. Mit einem Vorwort DOI Philipp Wackernagel. Darmstadt, 1863. Druck und Verlag von Chr. Friedr. Will. Gb 1058 14 Univ.- Bibl Giessen N Geistliche Lieder. Zum eiügege June me tendenten meine geliebte, tauern Mütter in schweren Bank heit's Trigere. Ther, im Dezember 1928. ܘܘܕܗ J1613 Vorwort. Der Titel der vorliegenden Sammlung geiſtlicher Lieder entspricht einer früheren buchhändlerischen Anzeige und einem von Herrn Director Ph. Wackernagel in Dresden gegebenen Versprechen. Leider ist jedoch der teuere Mann, bei der nicht länger aufzuschiebenden Veröffentlichung der Arbeit, durch schwere Krankheit an dem Niederschreiben eines Vorwortes verhindert worden. Er selbst schrieb darüber unterm 23. Oktober l. 3.:„ Zurückgekehrt von meiner Badekur war es mir das nächste Anliegen mein gegebenes Versprechen zu lösen.-- Aber es geht nicht. Ich bin in einem solchen Grade in meinem ganzen Nervenleben angegriffen, daß es mir Schmerzen verursacht, wenn ich auch nur einen Brief schreibe." Möchte die betrübende Ursache, auß welcher das erwähnte Vorwort diesem Büchlein nicht vorgesetzt werden kann, durch Gottes Hilfe bald verschwinden!- VI Wenn sich der Heraußgeber( mit Hinweglaßung weiterer Citate auß dem genannten Briefe, eingedenk des Wortes 2 Corinther 10, 12) gleichwol in dem folgenden einige einleitende Worte erlaubt, so thut er dieß im Vertrauen auf eine wolwollende Beurteilung und mit dem Gedanken, daß eine übelwollende sich am allerwenigsten durch ein Vorwort umſtimmen läßt. —— In dem vierzehnten Kapitel der Offenbarung St. Johannis heißt es von den hundert vier und vierzig tausend, die vor dem Lamme Gottes auf dem himmlischen Berge Zion stehen und den Namen Gottes des Vaters auf ihren Stirnen geschrieben haben, daß sie, mit gewaltiger Stimme, so stark als eines großen Waßers und eines großen Donners, ein neues Lied zu ihren Harfen singen vor dem Stuhle Gottes und vor den vier Thieren und vor den Aeltesten und daß außer ihnen, die erkauft sind von der Erde, niemand das Lied lernen konnte. Wie der Inhalt dieses Liedes kein anderer ist, denn der, daß die in weißen Kleidern die grundlose Barmherzigkeit Gottes preisen, welche sie in die Hütten des ewigen Lebens aufgenommen und ihnen den Namen des dreieinigen Gottes auf die Stirnen geschrieben und sie auf den heiligen Zionsberg gestellt hat; und wie darum nur diese Heiligen und Seligen des Himmels, in deren Mund kein Falsches ist und die unsträflich sind vor dem Stuhle Gottes, jenes neue himmlische Lied lernen können und sonst niemand, so ist es auch mit den alten Liedern, welche die Kinder Gottes auf Erden lernen und singen. Zwar VII sind auch unsere neueren und jüngsten geistlichen Lieder dem neuen Liede" gegenüber alt; zwar gehören sie der alten Erde und nicht dem neuen Himmel und der neuen Erde an; zwar sind es Lieder der streitenden Kirche, die mitten im mannichfachen inneren und äußeren Kampfe sich sehnsüchtig der triumphierenden Kirche getröstet; zwar gehören sie der Zeit des demütigen Glaubens und nicht der Ewigkeit des seligen Schauens an, aber auch dieſe Erdenlieder singen von derselben ewigen Seligkeit, die uns bereitet ist durch das Blut des Lammes. Und auch diese Lieder auf Erden können nur die wahrhaft Gläubigen lernen und auß vollem Herzen singen; den anderen sind sie zu hoch und zu schwer, wenn nicht Aergernis und eine Thorheit( 1 Corinther 2, 3). So wird auch die vorliegende Sammlung geistlicher Lieder auß dem gegenwärtigen Jahrhundert unter den auf Christi Namen Getauften im allgemeinen nur Aufnahme finden bei demjenigen, welcher von Herzen bekennt, daß Jesus Christus, wahrhaftiger Gott vom Vater in Ewigkeit geboren und auch wahrhaftiger Mensch von der Jungfrau Maria geboren, sei sein Herr. Dem Heraußgeber ist von einer erlauchten Frau das Wort heiliger Schrift als Motto dieses Büchleins empfohlen worden: ,, unser Wißen ist Stückwerk und unser Weissagen ist Stückwerk, wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören." Es hätte nicht leicht ein passenderes Wort gewählt werden können; dasselbe trifft nämlich nicht sowol die hier abgedruckten Lieder, welche freilich dem bewährten kostbaren Schatze unserer alten Kirchenlieder, wie auch unserer alten geistlichen Lieder und noch mehr dem neuen Liede des himmlischen Jerusalem gegen- VIII über zu dem Unvollkommenen und zu dem Stückwerk zu rechnen sind, sondern in ungleich stärkerer Weise die Nachrichten über das Leben der Dichter. Diese sind wirklich in den meisten Fällen im eigentlichen Wortsinne zusammengestückt worden. Neben den in Kochs Geschichte des Kirchenliedes enthaltenen, sowie den durch brieflichen Verkehr gewordenen Mitteilungen, als den Hauptquellen, ist eine ganze Reihe besonderer Lebensabriße und anderer Schriften benutzt worden, oft mit sehr geringen Tertänderungen. Irrtümer, welche in dieser Rücksicht untergelaufen sind, wolle man dem Heraußgeber durch Vermittelung des Verlegers kundgeben. Schon hier muß indessen ein Fehler berührt werden, welcher sich in Folge einer leider ziemlich allgemeinen Nachläßigkeit eingeschlichen hat. Seite 63 wird von K. A. Döring gesagt, daß Männer wie der alte Vater Wunderling u. s. w. den Wiedergeborenen gefördert und gestärkt hätten. Es muß heißen den Erweckten; wiedergeboren war ja Döring schon an dem Tage, an welchem er die heilige Taufe empfangen hat. Verstöße dieser Art mögen noch öfter vorkommen, sie werden jedoch nicht dem Segen Abbruch thun, welcher durch den Hauptinhalt dieses Büchleins die vielen lieblichen geistlichen Lieder unter des dreieinigen Gottes gnädigem Beistande in empfänglichen Herzen zur Zeitigung edler Früchte des Glaubens gewirkt werden wird. Darmstadt am 25. Oktober 1862. - - Der Herausgeber. Der heilige Geift ermahnt durch den Mund St. Pauli: Lasset das Wort Christi unter euch reichlich wohnen, in aller Weisheit, lehret und vermahnet euch selbst mit Psalmen und Lobgesängen, und geistlichen lieblichen Liedern, und singet dem Herrn in eurem Herzen. Coloffer 3, 16. il 12 dni nad bands hise piling ng -thin this matan Daruld hold and theant bu damlaltialais 100 1911 mi, mandous thil ni -do% bou nomileal time ledish thus tricota but mahai hodaildail mathillaing how maniego men at ni misi mah topnie 01 tapaustist Teile tundu mida siis thus( hi'sdag 169 174 Johann Baptist von Albertini 105 torl wurde geboren am 17. Februar 1769 zu Neuwied, wohin kurz vorher ſeine, der reformierten Kirche angehörenden Eltern, Jakob Ulrich von Albertini und Margarete, eine geborene von Planta auß Graubünden, zur Brüdergemeinde gezogen waren. In den Kinderanstalten zu Neuwied wurde er biß in sein vierzehntes Jahr gebildet; dann kam er 1782 in das Pädagog zu Niesty. Hier war er anfangs etwas läßig; aber später wurde er von einem solchen Lerneifer erfaßt, daß er in allen Fächern die grösten Fortschritte machte und schon in der Mitte seines siebzehnten Jahres nach Barby ins Seminar kam. In dem Lebenslauf, den er, wie jeder der studierenden Jünglinge auß der Gemeinde, vor seinem Eintritte ins Seminar abzufaßen hatte, dankt er dem Heiland für das Glück in einer mit seinem Blute erfauften Gemeinde geboren zu sein und schließt mit den Worten: ,, wie kann ich seine Wolthaten erzählen? wie kann ich ihm dafür danken? es soll sein Tod und Leiden, biß Leib und Seele scheiden, mir stets in meinem Herzen ruhn!" Zugleich mit ihm wurde in Niesky und Barby der nachmals als Theolog so bekannt gewordene Schleiermacher erzogen, der ihn immer in herzlichem Andenken behielt und sich noch auf seinem Sterbebette auß Albertinis Liedern vorlesen ließ. Nach vollendeten Studien erhielt Albertini, noch nicht zwanzig Jahre alt, 1788 die erste Anstellung als Lehrer an der Kinderanstalt zu Niesky, doch zog er schon im folgenden Jahre mit dem Pädagog nach Barby. Hier beschäftigte er sich viel mit den alten, besonders den morgenländischen Sprachen und lebte überhaupt so sehr den Wißenschaften, daß er den frommen Glauben seiner Kindheit fast verlor und das, was in der Folge sein Ein und Alles geworden ist, noch wenig beachtet oder nur mit Zweifel betrachtet zu haben scheint. Auch seine ersten Predigten, die er in den letzten Jahren seiner Anstellung in Barby zu halten hatte, zeigen noch nichts von der besonderen Gottesgabe, die sich später in ihm für den Predigerberuf entwickelte. Im Frühjahre 1796 wurde Albertini wieder nach Niesky berufen, um als Lehrer am dortigen Seminar zu wirken.- Hierauf verheiratete er sich zu Gnadenfrei mit Luise Friederike Wilhelmine von Rohwedel.- Die theologischen Vorlesungen, welche er in Niesky zu übernehmen hatte, wurden ihm eine nachdrückliche Veranlaßung zum Suchen in der Schrift und wie er dadurch zur Erkenntnis Jesu Christi und der seligmachenden Gotteskraft und Wahrheit seines heiligen Wortes kam, so wurde er auch, wiedergeboren, ein feuriger Zeuge des Herrn. Als er einst im Seminar vom Leiden Jesu in Gethsemane redete, äußerte er: wenn irgend etwas im Stande 1* 4 Johann Baptist von Albertini. sei einen am Christentum irre gewordenen von seinen Zweifeln zurückzubringen, so sei es diese Erzählung, und. setzte er hinzu das ist meine Erfahrung." Ebenso erklärte er ein andermal bei Außlegung der Stelle Joh. 13, 34. 35: ,, Ein neu Gebot gebe ich euch, daß ihr euch unter einander liebet -", daß auch er, nachdem er lange die Religion Jesu mit Gleichgiltigkeit betrachtet habe, durch dieses Gebot von ihrer Wahrheit überzeugt worden sei. Mit der Zeit kam Albertini indes immer mehr zu der Ueberzeugung, daß der Hauptberuf seines Lebens sei: dem Heiland an der Gemeinde zu dienen. Darum trat er denn auch vom Lehramt, das er 22 Jahre lang mit Willigkeit und Geduld gegen die Schwächsten segensreich geführt hatte, zurück und übernahm im Jahre 1804 das Predigtamt zu Niesky, dem er nun seine ganze Kraft widmete. Man kann in dieser Hinsicht von ihm das sagen, was der heilige Paulus von sich sagt:„ Da es aber Gott wolgefiel, daß er seinen Sohn offenbarte in mir, daß ich ihn durch das Evangelium verkündigen sollte: alsobald fuhr ich zu, und besprach mich nicht darüber mit Fleisch und Blut."( Gal. 1, 15. 16). Sn dieſem Lebensabschnitte Albertinis entstanden die dreißig Predigten für Mitglieder und Freunde der Brüdergemeine"( 1805. III. Aufl. 1829), sowie die Sammlung geistlicher Lieder", in welchen er die innigsten Gefühle seines findlichfrommen Herzens außspricht. Durch beides, durch jene Predigten, wie durch diese Lieder breitete er seine gesegnete Wirksamkeit weit über die Grenzen der Brüdergemeinde auß, während er dieser selbst ganz besonders mit seiner Gabe zu festlichen Psalmen zu dienen suchte. Nachdem er 1810 zum Predigtamt auch noch das Amt eines Gemeinhelfers und Pflegers des Ehechores übernommen und in dem Kriegsjahre 1813 manche schwere Erfahrung gemacht hatte, kam er im Februar 1814 zu gleichen Aemtern nach Gnadenberg, wo er die zerstreute Mädchenanstalt wieder sammelte und zu schöner Blüte brachte, durch seine Predigten, als ein Licht, auch auf die Nachbarschaft wirkte und eine herzliche Verbindung zwischen der Gnadenberger Gemeinde und dem Waisenhause zu Bunzlau anknüpfte. Als er von Gnadenberg auß einen Besuch in Herrnhut machte, wurde er am 24. Auguſt 1814, nachdem er schon 1810 zum Presbyter der Brüderkirche ordiniert worden war, mit drei anderen Brüdern zum Bischof geweiht. Nachdem er im Jahre 1818 der Synode in Herrnhut, als Bischof, beigewohnt hatte, kam er als Prediger nach Gnadenfrei. Die große, auß den Nachbardörfern zu seinen Predigten zusammenströmende Menge Heilsbegieriger war für ihn, wie er oft bezeugte, mächtig anregend und ermunternd. Sein dort vor tauſenden abgelegtes Zeugnis von Christo war von reicher Frucht begleitet. Noch stand er hier nicht volle drei Jahre, herzlich geliebt von seiner Gemeinde, in der Arbeit des Herrn, als er 1821 zur Leitung der Brüderkirche in die Unitätsältestenconferenz berufen wurde. Zunächst ward ihm das Helfer- und Erziehungswesen anvertraut. Der Herr hat ihm ein reiches Maß von Gaben für seinen Unitätsdienst beschert, den er beinahe eilf Jahre lang, seit 1824 als Vorsitzender der Conferenz, in großer Liebe und Sanftmut, mit klarer Umsicht und Besonnenheit, bei durchgängiger Achtung, Liebe und Vertrauen, als ein rechter Knecht Gottes versehen hat. Er besuchte der Reihe nach und nicht selten die meisten der Gemeinden, hielt Vorträge bei ihnen, die Johann Baptist von Albertini. Brüder zu stärken und unterließ nicht auß treuem Herzen Worte der Ermahnung und Strafe an einzelne Gemeindeglieder zu richten. Dieser durch Geist und Leben hervorragende, an Erfahrung und Wißzen reiche Mann hatte zugleich die köstliche Gabe einer so anspruchslosen Demut und Einfalt, daß er sich seiner vielen Vorzüge nicht einmal bewußt zu sein schien. Er kannte sich nur als armen Sünder, der vor dem Herzenskündiger allezeit bekennen muß: ,, Frag ich mich: wie hab ich dich? wie lieb ich dich, du Lieber? Oso gehn vor Kümmernis hat vor mir die Augen über." bba ligo Sonst immer noch stark, kräftig und meist gesund, erkrankte Albertini anfangs November 1831 an der Brustwaßersucht. Die Ergebenheit, mit welcher er in seiner schweren Krankheit die Wege des Heilands gieng, die Freudigkeit, mit welcher er seinem Heimgange entgegensah, der Friede Gottes, der ihn umgab, die Liebe, die er jedermann fühlen ließ und seine Dankbarkeit für alle empfangene Liebe gereichte allen, die ihn an seinem Krankenbette besuchten, zu großer Erbauung. Nachdem am 5. December auf eine ihn dem Tode nahe bringende Brustbeklemmung wieder einige Ruhe eingetreten war, sprach er mit Innigkeit seinen Dank gegen den Heiland dafür auß, daß es ihm geschenkt worden sei in der herzlichsten Freundschaft und Harmonie mit seinen Collegen das Werk des Herrn treiben zu können." Und als ihm die Texte jenes Tages, überauß passend und vielbesagend, sowol für das Zeugnis seines ganzen Lebens in Wort und Wandel, wie für seine augenblicklichen Umstände, in den Worten waren vorgelesen worden: ,, Liebet Wahrheit und Frieden( Sach. 8, 19) damit die Freundschaft mag bestehn, zu der wir uns berufen sehn" und „ Was willst du, daß ich dir thun soll?( Lucas 18, 41) gib mir deinen Frieden o Jesu, o Jesu!" sprach er mit dem innigsten Gefühle: ,, den hat er mir gegeben, den fühle ich." Wie dann von seinem Lebenslaufe die Rede war, sagte er: alles, was er von sich zu sagen wiße, sei in den Versen zusammengefaßt: UC Das ist mir sonnenklar, daß ich des Heilands war Von meiner ersten Wiegen; ich weiß es an den Zügen, Und das ist auch gewis, daß ich durch keinen Riß Auf dieser seiner Erde von ihm getrennet werde, Die sich seit so viel Jahren Durch Ehre nicht, durch Schande, an mir veroffenbaren. noch durch geheime Bande." Nachdem ihm hierauf, unter viel Tränen und mit unaußsprechlich wehmütigem, aber herzerhebendem Gefühle, der Segen des Herrn zu seiner Heimfahrt erteilt und Abschiedsverse gesungen waren, durfte er am 6. December 1831 abends 8 Uhr, in einem Alter von 62 Jahren, sanft im Herrn entschlafen. Er starb zu Berthelsdorf bei Herrnhut und hinterließ seine Gattin als kinderlose Wittwe. 160 lapsisan Albertinis geistliche Dichtungen, welche 100 Lieder auf kirchliche Melodieen enthalten, erschienen als geistliche Lieder für Mitglieder und " 1 5 6 Johann Baptist von Albertini. Freunde der Brüdergemeine."( Bunzlau 1821, dritte Auflage 1835). Der Zeit nach war er nächst Novalis der erste bedeutende geistliche Sänger, der in die Harfe griff und seine dem Christentume lange entfremdet gewesenen, nun aber durch den Ernst der Gottesgerichte in der jüngsten Vergangenheit erweckten Zeitgenoßen neue Klänge kindlicher Liebesinnigkeit und frommer Glaubensinnigkeit vernehmen ließ. listalla 1. Mariä Verkündigung. Welch ein Gruß! welch ein Gruß! holde Jungfrau, welch ein Gruß! sich, ein Fürst von Gottes Scharen! lieblich eilt zu dir sein Fuß! Nach viertausend dunkeln Jahren leuchtet nun der Welt ein Morgenstern hell vom Herrn! hell vom Herrn! Fürchte nichts! fürchte nichts! sieh, es wird dich heiliglich Kraft vom Höchsten überschatten: Gottes Geist kommt über dich! Denen, die im Todesschatten sitzen, glänzt von dir ein Sonnenstral allzumal, allzumal! Ihr Hirten, auf! wir wallen froh zur Stadt, auf Engelsweisung: Dort liegt im Stall auf Heu und Stroh das Kindlein der Verheißung. Ach seht, umstralt von Himmelslicht 2. Weihnachtslied. sein holdes Jesusangesicht! Sei uns in Kripp und Windlein gegrüßt, dn Gotteskindlein! Du gebierst, du gebierst den, der Jesus ist und heißt, Der sein Volk von Sünden rettet, der mit Fener tauft und Geist, Der des Abgrunds Heere fettetihn, den Heiligen vom ewgen Thron, Gottes Sohn, Gottes Sohn! Bethlehem, du Segensstadt, mit nichten die geringe! Du birgst den Herrn, der alles hat, den Schöpfer aller Dinge: 55 Welch ein Gruß! welch ein Gruß! Menschenkinder, welch ein Gruß! Nehmt ihn an mit Lieb und Beugung, wie Maria! Herzgenuß, Lob und Dank sei eure Neigung! Menschheit, freue deines Heilands dich inniglich! inniglich! Auß dir kommt, reich au Macht und Ehr, der Herzog über Gottes Heer, der Sohn der Ewigkeiten, der Mann voll Schmach und Leiden. Wie wirst du dulden, zartes Kind, wie wirken, lieben, flehen, Im Riesenkampf mit Tod und Sünd als Löw auß Juda stehen! Und wenn zuletzt, mit Blut bedeckt, die Lieb in Sarg und Grab dich streckt, wie wirst du im Erliegen unwiderstehlich siegen! njojun onu model dem Johann Baptist von Albertini. Dann geht man und verkündiget das Wort von Kreuz und Krippe, von Krenz Vom Opfer, das entsündiget, ni dem mit friedensvoller Lippe: nist mid( bi tun Dann sammelt sich rings von der Erd mobilmmid ni auf Golgatha, was Heil begehrt: dann kommen Millionen him. den Todesstreit dir lohnen. ng Der ein Paradies voll Frieden oben uns bereitet hat, Wählt ein Paradies hienieden sich zu seiner Ruhestatt. of sig Seine selge Gartenruh sichert uns den Garten zu, wo die Blumen ewig blühen, unverbleicht die Farben glüthen. 35151 g 8thin fi Eile durch des Gartens Blumen, eile, Herz, zur heilgen Gruft! Vögel, laßt das Lied verstummen, Blüten weigert euern Duft! Leben ist des Todes Gast; euer Schöpfer liegt erblaßt in der stillen Felsenhöhle: bet eile hin, versöhnte Seele. #islamille ni thid voldsils ist di chi liu! made op 3. Passionslied. mi tornistest mis Des lebendgen Gottes Leiche kalt, erstarrt in Todeseis, Schau sie an, die blutge, bleiche! trockn ihr ab den letzten Schweiß! Auch für mich, du Mann voll Schmerz blutete und brach dein Herz, ruhen seh ich meinen Frieden auf den müden Augenliden! odun fto 5 hilpilsidled somis time Noch umschwebt der holden Liebe Lächeln deinen blaßen Mund; Herz, wer faßet deine Triebe, wer erforschet deinen Grund, Abgrund der Barmherzigkeit, Meer der Lieb und Seligkeit? Mitten durch das Herz voll Trauer zittert mir ein heilger Schauer. Jad nd and it 330 Hoch in unermeßne Fernen fliegt hinauß mein ewger Geist, Horcht entzückt den Morgensternen, deren Lied den Ewgen preist. Dieser Ewge, blutig rot von der Lieb gezeichnet, todt; selbstgerichtet liegt der Richter: Engel, deckt die Angesichter! 7 Ach warum sprangst du, o Leben, in des Todes Schlund hinab? mise Uns zum Leben zu erheben! ad uns erwarb dein heilig Grabri Sanften Schlaf in dunkler Gruft, biß dein Allmachtswort uns ruft in des Himmels Sonnenhelle.- Bet im Staub, erlöste Seele! hid gume, nopls] mi rim Johann Baptist von Albertini. 4. Mein Freund ist mein und ich bin sein in himmlischem Genuße: Er küsse mich holdseliglich mit seines Mundes Kusse. Nacht oder Licht wenn ich nur ihm gefalle. bad Ein Blümelein will ich ihm sein, ein Röslein rot im Thale: al Mich kümmert nicht Im dunkeln Grau der Nacht, mit Tau des Hauptes Haar gebadet, Irrt ich umher: ,, Wo ist mein Freund? wenn er erscheint, ,, wo, wo ist er? wer ist, der ihn mir ladet?" Brautlied. imilia o sagt mirs Zions Töchter! Kommt er herein bei Sternenschein, so haltet ihn, ihr Wächter!" THO Int So fucht ich ihun bald her, bald hin, auf Straßen und auf Gaßen Mit irrem Sinn: nun hab ich ihn und will ihn nicht mehr laßen. Nun trage ich, Geliebter dich als Siegel auf dem Herzen: Auß meinem Arm reißt dich kein Harm, kein Wolsein, keine Schmerzen. medained sidnrod nis Denn stark wie Tod, wie Glut von Gott, wie allverzehrend Feuerb Ist Liebesmut: sid our gibt Gut und Blut, hildisonu der Lieb ist nichts zu teuer. 390 Mein Freund ist mein, und ich bin sein, der unter Rosen weidet: and band 113 5. Heimweh fühl ich, Sohn vom Hause, draußen ist es kalt und kahl; Birg mich vor des Sturms Gesause bald im warmen Ruhesaal! ud 19 pe AUD. Heimweh fühl ich, Gott der Liebe, lange währt der Sehnsucht Qual; Stille bald die heißen Triebe mir im selgen Hochzeitssaal! p! bgöt instime Darf ich für ihn fi modi nur stündlich glühn, wer ist, der mich nicht neidet? 090 m suid lis Heimwehlied. shis? asto napadoles Heimweh fühl ich, Fürst des Lichtes, Dämmerung behagt mir nicht; Gönn mir deines Angesichtes Freuden bald im Saal voll Licht! d'dan sistold Biser Sinertha Un Johann Baptist von Albertini. 6. Lied der Hoffnung. Wachet auf im Schoß der Erde und rühmt! des erstes Wort„ es werde!" im Anfang Erd und Himmel schuf- di Der wills Land der Todten stürzen! des Grabes Scepter will er kürzen: eng o Erdkreiß, hör der Allmacht Ruf! Komm, Himmel, komm und schau! sein Tau ist wie der Tau grüner Felder! Der Hölle Pfort und Schreckensort erbebt vor seinem zweiten Wort. ,, Deine Todten sollen leben!" so tönts! und Meer und Abgrund geben dirigehorsam ihre Beute her. in Erde, Feld voll Todtenbeinen! in deinem weiten Mutterschreine liegt harrend längst ein zahllos Heer. Wolauf, Trompetenschall! du weckst sie allzumal! Winde blasen, auf schließt der Held des Todes Zelt: dein ist der Schlüßel, Herr der Welt! 1708 de nais Seht, wie drängen sich die Horden der Todten an die offnen Pforten, und grüßen das entwohnte Licht! Hört! es rauscht! es regt sich Leben! der Odem Gottes weht! sie heben ihr neubekleidet Angesicht. Herab vom Himmelsthron erscheint des Menschen Sohn in den Wolken: - sein Angesicht ist Sonnenlicht! Er winkt da steht das Weltgericht! 3118 300 huff and C tarching 3 and lith 796 thing? 09 9 1997 up wit haur mio ndi miss ARRANT 10 Johann Baptist von Albertini. Wehe! weh euch, ihr zur Linken! euch, the die Schalen eurer Frevel sinken: zum Abgrund schleudern Donner euch! Heil dir, selge Schar zur Rechten!! mon ihr stralt, wie er, ihr Blutgerechten, als Sonnen in des Vaters Reich. Der Sünden Menge deckt, zur Herlichkeit erweckt med dinner o euch die Liebe! du mot binic inne ihr habt geliebt, In mod slot 4i un mist geliebt, geliebt! das ists, was euch die Kronen gibt. 10 19 TOTS 7. Geh und säe Tränensaat. Geh und säe Tränenfaat pd streu ihn auß den edeln Samen! In das Buch der Mutterstadt zeichnet Jesus deinen Namen Mit der Tränen Perlen ein: treuer Dulder, geh und wein! sich! die Saat der Trauer sprießt fröhlich auf, und grünt und blühet: oniods Süßen Arbeitslohn genießt dog hier schon, wer sich redlich mühet. Sieh die Flur zur Ernte weiß, olohnt sie Mühe nicht und Schweiß? ! Iommeln Aber welche Seligkeit Jedes Zährlein, hier geweint, wird zum Edelstein der Krone, Die am Wonnetag vom Freund dir gereicht wird dort am Throne, Wenn du Priester einst und Fürst Um die Stirn den Erntekranz, über Himmelsheere wirst. dra sid schwebst du auf zu ewgem Glanz. stronne gid in otdo rad Deine Garben bringest du: harrt erst dein am Tag der Garben! Auß ist dann des Kummers Zeit: in des Morgenrotes Farben, Alle Seufzer, hier entflehn deinem Busen, dem gepressten, hit Steigen auf und Gottes Sohn sammelt dort sie zu den Festen, Wo sie einst als Luft der Lust wieder atmet deine Brust! o - 100rs Herr, sich mich und meine Kinder!"Komm!" ruft er geh ein zur Ruh, treuer Knecht! der Ueberwinder Palm und Krone seien dein! komm bei mir dich ewig freun!" 082 ned ti itbilnsino f chingi end tos ndnior 10 mad 30m ho tam 13 ut Glow. pildus in Ernst Morib Arndt wurde am zweiten Weihnachtstage des Jahres 1769 zu Schoritz auf der, damals schwedischen, Insel Rügen geboren, wo sein Vater Ludwig Nikolaus Arndt Oberverwalter der s. g. Schoritzer Güter war. Seine Mutter Friederike Wilhelmine Schuhmacher war eine ernste, fromme, sinnige Frau und eine gewaltige Bibelleserin", wie der Sohn ihr nachrühmt. Um die Mitte der siebziger Jahre zog der Vater als Pächter nach Dumsewitz. Hier verlebte der junge Arndt die glücklichsten Tage seines Lebens: die fröhliche, frische Kindheit. Von dem Vater, einem verständigen, unterrichteten Manne, wurde er im Schreiben und Nechnen unterwiesen; die Mutter lehrte ihn mit der Bibel und dem Gesangbuche lesen. Daneben blieb viel freie Zeit für manche saure ländliche Arbeit, aber auch für die Spiele und Streifzüge mit den Kameraden durch Wald und Feld, durch Wiese und Haide. Sonntags gieng es regelmäßig zur Kirche, und die Kinderlehre, in welcher der junge Arndt bald die oberste Stelle einnahm, mußte strenge besucht werden. Nachdem 1780 der Vater nach Grabitz( ebenfalls auf Rügen) übergezogen war, gieng es zuerst unter dem Regimente eines früheren Korporals und dann bei einem Candidaten der Theologie ernstlicher ans Lernen. Indessen auch jetzt fehlte es nicht an angenehmen Unterbrechungen der Schulzeit. Durch die Freundschaft des letzterwähnten Lehrers mit dem Dichter Kosegarten wurde das Leben etwas erregter,- doch nur vorübergehend, denn der Vater hieß Zucht und Ordnung und die Mutter Besonnenheit und Klarheit." Eine ungleich größere Freude lag für den jungen Arndt in dem zeitweiligen Aufenthalte bei dem patriarchalischen, treuen Oheim Hinrich Arndt zu Posenwald bei Putbus, einem unermüdlichen Erzähler, sowie bei der herzigen und wolgemuten Großmutter. Da Arndt ein akademisches Studium ergreifen sollte, kam er 1787 in die gelehrte Schule zu Stralsund. Vor den mannichfachen Versuchungen des genußsüchtigen, lockern Lebens der dortigen Gesellschaft bewarte ihn der Segen seiner frommen Erziehung: das Gebet. Eine Zufluchtsstätte in mancher Hinsicht waren ihm in den Ferien und nicht selten an Sonntagen die Güter zu Löbniß, der neue Wohnsitz der Eltern. Hierher kehrte er auch auf längere Zeit zurück, als er im Herbste 1789 voll Ueberdruß der Schule entlaufen und einige Tage planlos umhergezogen war. Um Theologie zu studieren gieng er dann 1791 nach Greifswald und 1793 nach Jena. Auß der Philosophie, die damals alles begeisterte und auch unter seinen Genoßen ,, manchen trockenen Kopf verrückt machte", konnte er wenig gewinnen. Aber auch die Theologie konnte ihm nach einem abermaligen zweijährigen Aufenthalte bei seinen Eltern in Löbnitz, obgleich er nach bestandenem Examen oft 12 Ernst Moritz Arndt. mals in der Umgegend gepredigt hatte, keine Freude an dem geistlichen Berufe bereiten und obgleich er, unbewußt, von der in jener Zeit allgemeinen theologischen Lauigkeit ergriffen war, konnte ihn doch die Aussicht auf eine fette rügenische Pfründe nicht locken. Nach langer, ernster Ueberlegung sagte er endlich aufrichtigen Sinnes der Theologie Lebewol. "" Jetzt durchzog er, ,, fast wie Bruder Sorgenlos" vom Frühling 1798 biß in den Herbst 1799 halb Europa und ließ sich, nachdem er nach seiner Heimkehr die natürliche Tochter des Professors Quistorp in Greifswald geheiratet hatte, daselbst als akademischer Lehrer der Geschichte nieder. In dieser Stellung trat er mit viel Entschiedenheit in besonderen Schriften gegen die Leibeigenschaft und gegen die Tyrannei der Franzosen auf. Insbesondere gab er damals den ersten Teil des Geistes der Zeit"( 4te Auflage 1861) herauß, ein Buch voll inniger Liebe zum Vaterlande, das schnell eine große Verbreitung fand und in der Folge dem Verfaßer den vollen Haß Napoleons zuzog. Nach der unglücklichen Schlacht bei Jena mußte darum Arndt um Weihnachten 1806 nach Schweden, seinem eigentlichen Heimatlande, fliehen. Familienrücksichten hielten ihn nicht, da er seine Gattin schon 1801 durch den Tod verloren und seinen kleinen Sohn bei dessen mütterlichem Großvater wol untergebracht hatte. Erst 1809 kam Arndt nach mancherlei Irrfahrten und Abenteuern voll Gefahr, als ,, Sprachlehrer Allmann" nach Berlin und erst im folgenden Jahre in das wieder schwedisch gewordene Greifswald zurück. Allein 1812 mußte er sich wieder auf die Flucht begeben. Ueber Berlin und Breslau, wo er mit Blücher und Scharnhorst zusammentraf, begab er sich nach Prag und von da durch Mähren und Galizien über Smolenst, Moskau und Nowgorod nach St. Petersburg zum Freiherrn von Stein, in dessen Auftrage er in politischen Angelegenheiten mannigfach thätig war. Nach Moskaus Einäscherung begleitete er im Anfange des Jahres 1813 Stein auf der Heimfahrt nach Preußen. Die Reise gieng mitten durch den Krieg und die Schrecken und Greuel des französischen Rückzugs hindurch. Ueber Wilna gelangten sie nach Königsberg, das sich voll Verlangen nach Krieg, ebenso wie das hierauf besuchte Breslau, zum Freiheitskampfe rüstete. Dann schrieb Arndt in Dresden, wo Stein Vorsitzender des preußisch- russischen Verwaltungsrates wurde, neben anderen patriotischen Flugschriften, seinen Soldatenkatechismus. Wie er schon früher in dem Katechismus für den Kriegs- und Wehrmann seinem Volke zugerufen hatte: der alte Gott lebt noch, der Herr Zebaoth, der Herr der Heerscharen! so sah er jetzt um vieles bestimmter denn früher in den einzelnen Ereignissen jener Tage deutlich den Finger des lebendigen Gottes; er fümmerte sich wenig darum, daß andere ihn darüber außlachten. Nach Weihnachten 1813 war Arndt den Winter über in Frankfurt a. M., hierauf auf einer Reise am Rheine hin, dann wieder in Berlin, auch kurze Zeit in Aachen und vom Mai 1814 an mit geringer Unterbrechung in Cöln, wo er die Zeitschrift der Wächter" heraußgab. Da ihm fortwährend ein Beruf fehlte, der ihn an einen bestimmten Ort gebunden hätte, zog er zwei Jahre später wieder nach Berlin und besuchte von dort auß seine rügenische Heimat. Im Herbste des Jahres 1817 war er wieder am Rheine und wartete, zum zweitenmale vermählt mit Nanna Maria Schleiermacher, einer Halbschwester F. Schleiermachers, der Ernst Moritz Arndt. neuen Universität Bonn, für welche er 1818 zum Professor der neueren Geschichte ernannt wurde. Doch schon 1820 wurde Arndt, der echt ,, königische" Mann, der freisinnige Patriot im guten und wahren Sinne, durch das Betreiben einer erbärmlich- conservativen Partei von seinem Amte entfernt und im nächsten Jahre in eine lange Untersuchung wegen geheimer Gesellschaft, Verführung der Jünglinge, Träumen von republikanischer Aufbauung und Wiederherstellung des Vaterlandes 2c. verwickelt. Da aber Arndt nie einer besonderen Gesellschaft, auch seiner Zeit nicht einmal dem Tugendbunde, und ebenso wenig, trotz aller Verlockungen und Außsichten auf Beförderung, dem Freimaurerorden angehört hatte, da er mit gutem Gewißen beteuern konnte: Ich will vor Gott und vor allen Redlichen verloren sein, wenn man mir einen einzigen nennt, den ich zu böser Bündelei oder nur zu dummer Narrheit verleitet hätte", da ihm eine deutsche Republik und überhaupt eine größere Republik immer als Unding erschienen war, so konnte das Resultat der Untersuchung nur ein freisprechendes Urteil sein. Gleichwol wurde er jedoch mit vollem Gehalte in den Ruhestand versetzt. In wahrer christlicher Demut, nicht in heidnischer, Resignation", hat der fromme Arndt dieſe schwere Prüfungszeit hingenommen als eine Strafe, die ihn der gerechte Gott für manches trotzige und kühne Wort wollte bezalen laßen". Und mit dankbarem Herzen bekennt er, daß er auf diese Weise vor jener Erbitterung und Berfinsterung behütet worden sei, wodurch die meisten in solche Dinge verflochtenen Männer untergehen. loo Nun lebte er viele Jahre hindurch in verhältnismäßiger Unthätigkeit; zum Gelehrten, der in eisiger Ruhe alle Jahre sein Buch schreibt, hatte Gott der Herr nach seiner Huld ihn nicht geschaffen". Mehr denn für eine andere Zeit seines Lebens gelten für diese Tage des Stilleseins seine Worte: Ich bin von Natur ein einsamer Vogel, eine fringilla caelebs, dem am liebsten in der Einsamkeit ist oder dem in Gesellschaft von zweien oder dreien zu fliegen und sein kurzes, eintöniges Finkenlied zu pfeifen immer am fröhlichsten gedäucht hat; bin nimmer ein Mensch der rauschenden und schimmernden Gesellschaften, der Klubs, Kasinos und Ballhäuser gewesen, sondern lieber die stillen Fußpfade des verborgenen Lebens gewandelt, wo das bißchen kurze Menschenglück sich am sichersten und fröhlichsten ergehen mag." 11 Mitten in dieser Zeit häuslicher Ruhe wurde dem schon bejahrten Manne im Sommer des Jahres 1834 ein schweres Kreuz aufgelegt: sein jüngster Sohn Wilibald, über den er am meisten gedankt und gebetet hatte, ertrank beim Baden im Rheine. Solch herber Verlust wollte dem armen Vater erst zu schwer dünken, aber der heftigste Schmerz hat doch seinen Christenglauben nicht zerstören können. Dagegen war dem späten Abend seines Lebens auch noch manche Freude vorbehalten. Als Friedrich Wilhem IV. von Preußen, glorreichen Andenkens, im Sommer 1840 König geworden, war eine seiner ersten Regentenhandlungen, daß er Arndt in seine Lehrstelle zu Bonn zurückgeführt hat. Mit neuem Eifer gab sich der letztere wieder seinem Lehramte hin und seine allezeit ehrlichen, wenn auch bißweilen von der Strömung des Zeitgeistes getrübten patriotischen Ideen hoffte er im Jahre 1848 als Abgeordneter Rheinpreußens im Frankfurter Parlamente gleich- sam wie ein gutes altes deutsches Gewißen" verwirklichen zu helfen. 13 1 14 Ernst Moritz Arndt. Allein geteuscht und betrogen kehrte er im Mai 1849 nach Bonn zurück. Hoch geehrt und wert gehalten vom ganzen deutschen Volke, sah er noch ein volles Jahrzehnt an sich vorüberziehen. Vergeblich mahnte er noch einmal 1859 beim Beginne der Wiederholung des großen Napoleonischen Lug- und Trugspiels zum treuen und einigen Zusammenhalten der deutschen Stämme. Die Antwort, die ihn in demselben Jahre an seinem einundneunzigsten Geburtstage in einer wahren Flut von Beglückwünschungen überschüttete, konnte dem müden Greise nur Sorge bereiten. Mit treuem, liebevollem Sinne schrieb er zwar eine Menge Antwortschreiben, aber mit dadurch zog er sich ein Fieber zu, das schnell seine Kräfte verzehrte. Er lag meist in spielenden Phantasien und so ist er am 29. Januar 1860 nach langer irdischer Wallfahrt zu seines Herrn Freude eingegangen. Noch hatte Arndt in der Weihnachtswoche des Jahrs des Heils 1859" die Vorrede zur letzten Gesammtaußgabe seiner Gedichte geschrieben; er fühlte, daß die Zeit seines Scheidens nahe sei, daß der Sturm nahe sei, der seine Blätter herabwehe". In wahrer Bescheidenheit rechnet der Neunzigjährige zu den kleinen Dingen, die er vor seinem Ende noch zu bestellen habe, auch die Heraußgabe mancher Verse und Reime." tim Das wißen alle, daß Ernst Moritz Arndt der Sache seines Volkes redlich und mutig gedient, daß er vornehmlich durch seine Kriegslieder die hingebende Liebe zum großen deutschen Vaterlande mächtig entflammt hat, aber das wißen nicht alle oder davon wollen wenigstens nicht alle wißen, daß Arndts Herz in gleicher Weise für das himmlische Vaterland geschlagen und zur Ehre seines ewigen Königs mit der Dornenkrone manches herliche geistliche Lied gesungen hat. Es ist darum zur rechten Zeit, sehr bald nach Arndts Tode, in offener, markiger Sprache eine kleine Schrift vom Pfarrer Albrecht Wolters zu Bonn geschrieben worden, deren Aufgabe es eigens ist ,, Ernst Moritz Arndt als Zeugen für den evangelischen Glauben" darzustellen( Elberfeld 1860). Ja, wol ist es wahr: er war gelehrt, er war ein Dichter, er war ein Patriot; er war wol noch mehr denn das alles: er war ein frommer Mann." Daß freilich die große Masse der Liberalen auch hiernach von Arndts Christentum nicht reden, daß sie vielmehr fortfahren wird bei ihm alles in Freiheit, Freisinn, Freimut" zu verzerren, ist unaußbleiblich. Die s. g. Volksmänner, voll wüsten Unglaubens und superkluger Verachtung alles Kirchlichen, werden flüglich mit Schweigen jene nach ihrer Meinung einzige Schattenseite des großen Mannes übergehen, nicht wißend wie oft und nachdrücklich Arndt alle Gemeinschaft mit ihrer unredlichen ,, Bündelei" zurückgewiesen hat. - - - Arndt ist ein frommer Christ gewesen. Dieß hat er nirgends flarer und bestimmter bewiesen, denn durch seine bereits 1819 erschienene Abhandlung ,, Vom Wort uni vom Kirchenlied", in der er seinen ungläubigen Zeitgenoßen den alten Glauben der Väter und die alten Kirchenlieder als einziges Ziel hinstellt, sowie durch seine 1855 zum erstenmale vollständig gesammelten geistlichen Lieder. Seine Mutter hatte ihn schon in früher Kindheit die alten Kirchenlieder gelehrt und an diese knüpft sein spätes Wort an: ,, Ein evangelischer Christ, der Lieder singen will, hat in seines Martin Luthers Bibel und Liedern die rechten starken und einfältigen Muster". Daran hat Ernst Moritz Arndt. sich Arndt gehalten und darum haben auch seine geistlichen Lieder, was er oft an den Liedern anderer vermisste, Fittiche, nicht bloß Flügel", darum werden nicht wenige seiner Lieder bereits in den Kirchen manches Landes gesungen. Aber auch dadurch konnte Arndt unmittelbaren Anteil am kirchlichen Leben nehmen, daß er von 1817 an immer wieder in das Presbyterium der evangelischen Gemeinde zu Bonn und später in die Reihe der Repräsentanten gewählt wurde. Daß er neben aller Achtung vor dem Bekenntnis der lutherischen Kirche ein Freund der sog. Union gewesen ist, wer möchte ihn darüber richten? Daß er aber mit sehr sonderbaren Entscheidungsgründen die Frage: ob in der Gemeinde zu Bonn Union sein solle oder nicht? auß Rücksicht gegen die Katholiken und auß Furcht vor Widerspruch, nicht allen Gemeindegliedern vorlegen, vielmehr ein Anerkennen bestehender Union seitens der Führer genügen laßen wollte, bleibt bei einem Manne wie Arndt immer zu bedauern. Doch kann dieß nicht das Andenken an den teuern Heimgegangenen schmälern, der aller Gläubigen Reichsgenoße war und es noch heute darum ist, weil ihn Gott in die große Union des Paradieses aufgenommen hat. i izdo aglia d slard( bildness of the 8. Gottes süße Liebe. Gottes süße Liebe, Gottes freundlich frommes Herz, Biehe meine Triebe alle himmelwärts. Unten sind nur Tränen, unten ist nur eitel Lug, Ungestilltes Sehnen, Teuschung nur und Trug. 104 bosimie *) Die Dede, Leere, Wüste. 236 fl- 1970179 leuronsonli drin en O du reiche Quelle! o du Brunnen jeder Lust! Mache mir es helle, hell in Aug und Brust! Biehe süße Liebe, auß dem Dunkel mich zum Licht, B HD 1 Alle meine Triebe, all mein Angesicht! Daß ich gleich der Lerche flieg empor ins Sternenhaus Ueber Thal und Berge und die Welt hinauß. 15 Unten ist nur Mühe, Gottes Liebe ziehe, spoilin p Kampf nur, wenns am besten ist, im zich in dich mich ganz hinein!) d Hader spät und frühe, Daß ich hier schon blüheag 10m3 wie ein Himmelsschein. daß man dein vergißt. Alle gleich den Blinden tappen wir in Biesternis,*) Können dich nicht finden in der Finsternis. Gottes Liebe, Spiegel aller Freude, alles Lichts, Gib mir Sonnenflügel, zu entfliehn dem Nichts: mod jogs 16 Ernst Moritz Arndt. 9. Weihnachtslied. Der heilge Christ ist kommen, der süße Gottessohn, Des freun sich alle Frommen am höchsten Himmelstron, Auch was auf Erden ist muß preisen hoch und loben mit allen Engeln droben den lieben heilgen Christ. Das Licht ist aufgegangen, die lange Nacht ist hin, Die Sünde ist gefangen, erlöset ist der Sinn, Die Sündenangst ist weg, und Liebe und Entzücken baun weite Himmelsbrücken auß jedem schmalsten Steg. 10. Auf! auf, mein Geist, und schwinge dich empor vom Erdenstaube! Flieg, fliege, fliege wonniglich, du schnelle Himmelstaube! Empor vom dunkeln Erdenthal! empor zum lichten Sternensaal! empor zum Christ, dem Heiland! wo nie die Sonne untergeht, worin die Frommen blühen. om affephg 167 b 2015011011 Verwaiset sind die Kinder nicht mehr und vaterlos, Gott rufet selbst die Sünder in seinen Gnadenschoß. Empor! empor auß finstrer Nacht, auß Staub und Schmach und Banden, Auß Sklaverei und Bann und Acht zu jenen freien Landen, Wo Lug und Trug und Wahn verweht, odlirod Er will, daß alle, rein dinl von ihren alten Schulden, vertrauend seinen Hulden, gehn in den Himmel ein. Drum freuet euch und preiset, ihr Kindlein fern und nah! Der euch den Vater weiset, der heilge Christ ist da; Er ruft so freundlich drein mit opis d Empor! 18 nd geöffnet sind die Pforten, ihr Kinder, kommt herein! umid alia Hienieden ist nur Müh und Not, nur eitel Eitelkeiten; Der arme Mensch muß biß zum Tod mit Trug und Schatten streiten: Dem bald man mit drei Ellen mißt den Raum, wos still vom Kriegen ist, wieviel sind seiner Plagen! Hienieden was ist Lust und Glück? was ist des Menschen Freude? Ein Hui, ein Nu, ein Augenblick, des Wechsels leichte Beute, Ein Waßer, das von Bergen rinnt, ein Schnee, ein Nebel, Schaum und Wind: auf Erden mag nichts bleiben. Ernst Moritz Arndt. Drum auf mein Geist, und schwinge dich die hellen Sternenstraßen! Was irdisch ist, wirf hinter dich! du mußt es doch verlaßen. Das Unten muß für andre sein, das Droben bleibet ewig dein zur Heimat wolln wir fliegen. millor sommi allo bod riut om dni 11. Trost in Chrifto. Ich bin des Lebens müde, der eiteln Eitelkeit, 7701 O komm, du Gottesfriede, und nimm mich auß dem Streit, Nimm mich in deine Ruh ,, in deine stillen Freuden, und schließ den bittern Leiden des Wahns Erinnrung zu. Bu viel hab ich geduldet, gekämpfet überlang, Gesündigt und verschuldet, drum ist mir weh und bang; Ich weiß nicht auß noch ein auf diesen biestern Straßen, ich wäre gar verlaßen, wär Jesus Christ nicht mein. Kraus, geistliche Lieder. Drum auf, mein Geist! mein froher Geift! zur Heimat wolln wir fliegen; Die Erde und was irdisch heißt, das laßn wir unten liegen, O du, der unser Helfer ist, das hilf du uns, Herr Jesu Christ, daß wirs mit dir gewinnen. ( Abgekürzt.) Ich wäre längst vergangen, wär Jesus Christ nicht mein In Zittern und in Bangen, in Sündenangst und Pein, In tiefer Seelennot, wär er, das Licht der Frommen, vom Himmel nicht gekommen, des Dunkels Morgenrot, Du süßer Jesu Christe, so freundlich und so hold! Ach! wenn doch jeder wüßte, was deine Huld gewollt, Wir würden immerdar entzückt nach oben schauen, und von den Sternenauen herab würd alles klar. Ja, von den Sternenauen, wo unsre Heimat iſt, Daher käm uns das Schauen, wer du gewesen bist, Nein, wer du ewig bist: im Himmel und auf Erden würd offenbaret werden der ganze Jesus Christ. 17 2 Die He 18 Ernst Moritz Arndt. 200 mism 1st Wann auf des Zweifels Oceane mein Schifflein treibt vor Sturm und Wind, Wann jedem schönen Lügenwahne das bunte Fabenspiel zerrinnt, Wann Hoffnung selbst nicht ankern fann? was ist mein sichrer Anker dann? 12. Hoffnung in Sehnsucht.nim fue muy Liebesabgrund, den ergründen sid auch keines Engels Senkel kann, F Daß wir doch immer recht verstünden, wodurch der Hölle Trug zerrann, Wodurch der Gnade selges Lichtd nun himmlisch durch die Herzen bricht! Das bist du, Hort und Trost des Lebens, das bist du, Heiland Jesus Christ, Der du der Tröster alles Lebens, der Stiller alles Haders bist, Der Liebe Quell, der Gnade Born, der uns erlöst vom Sündenzorn. Das bist du, blöder Herzen Wonne und kranker Seelen Zuversicht, me Du aller Sonnen hellste Sonne, du aller Lichter reinstes Licht, Du aller Scheine schönster Schein, du Wort des Vaters klar und rein. allowing di 13. Abschied Nun muß ich hinnen gehen, hab, Erde, gute Nacht, Bu jenen Himmelshöhen lockt mich des Sternes Pracht, Des Sterns, der auß dem Dunkeln uns aufgegangen ist, ob dessen lichtem Funkeln das Herz der Welt vergißt. Ade! ich muß nun scheiden, ihr Freunde, gute Nacht! In Freuden und in Leiden gar schwer ists mir gemacht, Daß wir doch alle immer wüßten, wodurch wir Gottes Kinder sind, Wodurch wir zu des Himmels Küſten hinsteuern vor dem rechten Wind, Wodurch wir selbst in Düsternis nicht zagen, unsrer Fahrt gewis! Bu hing main Out Das hilf du uns, daß wirs gewinnen, du süßer Heiland Jeſus Christ, Der du den Herzen und den Sinnen allein die rechte Leuchte bist, and Die, wann auch Sonn und Mond add vergeht, i in wandelloser Klarheit steht. qmbg hdmprou dun toidulis 20 that sim med 1119 von der Welt. In Kummer und in Tränen, in Arbeit und in Not; drum ruft mein heißes Sehnen: 0 komm mein Herr und Gott! you! O komm und schleuß dem Matten die müden Augen zu, Bett ihm im fühlen Schatten die stille sanfte Nuh, Bett ihm im fühlen Grabe den letzten weichen Pfühl, die letzte Liebesgabe vom ganzen Weltgewühl. Ernst Moritz Arndt. Ade! ihr sollt nicht weinen, ihr Freunde lieb und fromm, 18 Das Licht wird wieder scheinen, das ruft dem Schläfer: komm! Das klingt in seine Kammer: old steh, Schläfer, steh nun auf! steh auf vom Erdenjammer! 1 dein Himmel thut sich auf. soprs( hit hind the find niem singends? ma mod 14. SHOU Erflinge, Lied, und werde Schall, kling gleich der hellsten Nachtigal, Kling gleich dem hellsten Lerchenklang die ganze weite Welt entlang. dolommid modlim tim Kling Lied, und kling im höchsten Ton: es kommt der süße Gottessohn, iar Es kommt das helle Himmelskind hernieder, wo die Sünder sind. Sed un lod Er fehrt bei einer Jungfrau ein, will eines Weibes Säugling sein, d Der große Herr der ganzen Welt ein Würmlein auf die Erde fällt. immonsdot Ade! ihr sollt nicht klagen, daß nun ich hinnen muß, Die Nacht wird wieder tagen mit Freudenüberfluß, mino Weihnachtslied. Ein armes Knäblein nackt und bloß, so liegt er in Marieen Schoß; Der alle Sterne lenken kann fleht eines Weibes Gnade an. Der große Held der Frommen wird mit der Krone stehn, und Engel werden kommen# 0 und mich zu Gott erhöhn. Homo Diar istint 19 mi to not Ammo Der ehr denn Erd und Himmel war, das Wort des Vaters rein und klar, Spricht lieb und freundlich bei uns ein und will der Sünder Bruder sein. 19 So kommt die unermeßne Huld, zu tragen unsre schwere Schuld, Die ewge Liebe steigt von Gott zu uns herab für Schmach und Spott. dair tof ord Des solln wir alle fröhlich sein und jauchzen ob dem Kindelein, Dem süßen Kindlein Jesus Christ, das heut für uns geboren ist. and topm Des solln wir alle fröhlich sein, daß Gott will unser Vater sein Und daß der süße Jesus Christ heut unser Bruder worden ist. Des solln wir alle fröhlich sein und singen mit den Engelein Und singen mit der Hirten Schar: das ewge Heil wird offenbar. syndrodniar hid ud fidon 2* 20 Ernst Moritz Arndt, spoil this tol um momtid 15. Kommt her, ihr seid geladen, der Heiland rufet euch, Der süße Herr der Gnaden, r an Huld und Liebe reich; Abendmahlslied. Der Erd und Himmel lenkt, will Gastmahl mit euch halten und wunderbar gestalten, was er in Liebe schenkt. kommt her, verzagte Sünder, und werft die Aengsten weg, 5 kommt her, versöhnte Kinder, hier ist der Lebensweg; Empfangt die Himmelslust, die süße Gottesspeise, die auf verborgne Weise erquicket jede Bruſt. Kommt her, betrübte Seelen, die Not und Jammer drückt, Mit Gott euch zu vermählen, der wunderbar entzückt; Kommt, legt auf ewig ab der Sünde bange Säumnis, empfanget das Geheimnis, das Gott vom Himmel gab. O wunderbare Treue, so lockst du mich zu dir? O wunderbare Weihe, so nahst du dich zu mir? Ich soll der Sünden Tod in deinem Blute trinken, vergehen und versinken in deiner Liebe, Gott? him to zdi 10€ Wonne franker Herzen, ond die mir von oben kam! Verwunden sind die Schmerzen, getröstet ist der Gram: Was von dem Himmel fleußt, hat lieblich sich ergoßen, mein Herz ist gar durchfloßen vom süßen Liebesgeist. Wonne tranfer Herzen, die von den Sternen stammt, Und mir mit heißen Kerzen, die selge Brust durchflammt, Die unergründlich labt mit milden Himmelsbächen! wie kann die Zunge sprechen, wie groß mich Gott begabt! Drum jauchze, meine Seele, hell auß der Sünden Nacht! Verkünde und erzähle die tiefe Wundermacht, Die unermeßlich süß, ein Born der Liebe, quillet, und jeden Jammer stillet, der fast verzweifeln ließ. Drum jauchze meine Seele! drum jauchze deinem Herrn! Verkünde und erzähle die Gnade nah und fern, Den Wunderborn in Blut, die süße Himmelsspeiſe, die auf verborgne Weise dir gibt das höchste Gut. Mit Ernst Moritz Arndt. Wer zündt dann das Licht mir an? 16. Jesus mein Licht. Wann ich traurig wanke und auch der Gedante blind wird wie die Nacht, Wann ich nichts kann finden, tappend unter Blinden, was mirs helle macht, Das thust du, o Wonne meines Glaubens, Sonne in der dunkeln Nacht; Durch dich muß verschwinden, was im Thal der Sünden alles düster macht, Du zündst an, was leuchten kann. n bh dio OR sid 13 178 Das thust du, mein Leben, der das dumpfe Beben mit der Nacht verscheucht: 1 Alle Nebel fliehen, Erd und Himmel blühen und der Trug entweicht; Du machst fest, du tröſteſt beſt. 00% ImmiQ die masinoid Helles Licht der Herzen, sichrer Trost der Schmerzen, süßer Jesu Christ, Das kannst du alleine, der vom Himmelsscheine i niederkommen ist: Hort und Held und Licht der Welt. 17. Und klingst du immer Liebe wieder? und immer nur denselben Ton? Und weißt du keine andern Lieder denn Gottes Sohn, von Gottes Sohn? Muß er dein Licht, dein Glanz, dein Schein, muß er dein Alles, Alles sein? si Das kannst du alleine, der die Gnadenscheine in uns niederstralt, Daß sich selbst in Sünden in den düstern Gründen goldne Hoffnung malt; Du allem 10 kannst Tröster sein. nd id nis 11001001077 ** modlit tim 21 Oso bleibe, bleibe dag b ewig in mir! schreibe zid ndi for mir es froh ins Herz! isdasy Alles mag verschwinden, d der Gedank erblinden in dem dunkeln Schmerz- Süßes Licht du dunkelst nicht. 04 31 sob zadaj jun 3mmer Liebe, di intolaami on doi mi Ja, er allein: in diesem Namen, in diesem allerschönsten Ton, Klingt aller Himmel Himmel Amen, das Heilig! Heilig! flingt vom stunt of trourth Sohn, Und Cherubim und Seraphim anbetend fnien sie hin vor ihm. hod 22 Ernst Moritz Arndt. Ja, er allein: so weit die Winde das grüne Erdenrund umwehn, Muß nun im Klang vom hohen Kinde, das Mensch ward, aller Jubel gehn: Es klinget fein so süßer Ton denn von dem Sohn und auß dem Sohn. Du bleibst das Lied, du liebste Liebe, du bleibst die Sehnsucht, schönstes Bild, Du Licht der Lichter, Trieb der Triebe, worauß der Himmel Wonne quillt: Nein, nimmer lernt es andre Lieder das arme sündenkranke Herz, Nein, nimmer klingt es andres wieder denn jener Sehnsucht süßen Schmerz Vom Menschensohn, vom Gottessohn, dieß bleibt das Lied, der Klang, der Ton. Mein Herz klingt deine Herlichkeit von nun an biß in Ewigkeit. wd fundi ang ausdunto aouiam ole hind 390 ni udniobing bi mudirilmit 18. Friedensgebet.inda mi sour Gib Frieden, Herr, gib Frieden! die Welt will Streit und Krieg, Der Stille wird gemieden, out der Wilde hat den Sieg, Gib Frieden, Herr, gib Frieden, du milder Liebeshort! Einst bist du abgeschieden unnl mit süßem Freudenwort: Ich geb euch meinen Frieden, wie ihn die Welt nicht gibt, verheißen und beschieden dem, der mich glaubt und liebt. Und Unruh herscht auf Erden und Lug und Trug und List- ach! laß es stille werden, 754 tim du stiller Jesus Christ! dost ol und Thisurtis pud di Gib Frieden. Herr, gib Frieden, du milder Liebeshort! Dann wird es schon hienieden ein Paradieſesort, Und Sorgen fliehn und Schmerzen Brom 2001 idila mur im thi? And. auß jeder schweren Brust, in Freuden glühn die Herzen, in Lieb und Himmelslust. Hiilin odsig 19. Anrufung des Wortes. Gottes Wort, gewaltig Wort, nd wie führt dein Schwert so scharfen Ort! Fast unsichtbar und zart und fein, doch bohrt es tief durch Mark und Bein. jod foffört und i no fgmill dul u mi dun and täison dulf Gottes Wort, gewaltig Wort, du Seelenschrecken, Geisterhort! Du ernst geheime Majestät, die still durch alle Welten geht! Ernst Moritz Arndt. Dann wird mir alles offenbar a hale graus,& bod 1 und sternenhell und himmelklar, Dann liegt mein kurzes Erdenloß geborgen fromm in Gottes Schoß. Bald gleich dem Sturmwind wild und du fährst mit Blitz und Donner auß, Bald freundlich, fröhlich, lieb und lind du säuselst gleich dem Maienwind. a aji) 456 disc is 19 Wort, so mächtig und so tren! o ältstes Wort, doch ewig neu! Laß deine Schrecken mich durchwehn, damit ich lerne Gott verstehn..d o 20. b Was willst du dich betrüben? der alte Gott lebt noch, Nicht hüben und nicht drüben, 194 nicht ferne und nicht hoch: in lisg sed sid ottbust sid Sein Sein ist allenthalben, sein Liek en klingt durchs All, in höchster Engel Psalmen, in kleinster Vöglein Schall. dunig the sout thi Er weiß um deine Schmerzen, er weiß um deine Lust, d Und willst du ihn von Herzen, gleich hat ihn deine Brust, C Gleich fällt, wie Frühlingsregen bei warmem Sonnenschein, dis d sein süßer Gnadensegen mi and dir voll ins Herz hinein.se) O Wort, so mächtig und so treu! o ältstes Wort, doch ewig neu! Ju Wort von Liebe, Wort von Licht, verlaß mich nun und nimmer nicht! Ermunterung. 23 Auf! wirf dein schlechtes Grämen, dein eitles Sorgen weg! Verschenche alle Schemen, die irren deinen Weg! Tini d Du sollst im Lichte schreiten und der dich frei gemacht, das große Licht der Zeiten d schloß ewig deine Nacht. sid lour ansist( bC Mag alles sinken, wanken, off sid dieß eine bleibet fest, mis si Gedanke der Gedanken, stim der nimmer sinken läßt: Das große Licht der Zeiten, dein Heiland Jesus Christ, wird Stralen um dich spreiten, wo alles finster ist. Dieß wage fest zu faßen, dieß halt nur treu und fest, Den schwör nie zu verlaßen, di nism idor under nimmer dich verläßt: your ons id nun 100 Jaduallog thi and Der dich mit seinem n Bluten es mit( bi und defenderlöst auß Nacht und Wahn, di disch adro d not asdus schids will, daß mit hellem Mute lommig end nisid mun chirouw du wandelst deine Bahn. in uit sa sid, fm Tim un ang nadard m is adno) 11: 2 m med 24 Ernst Moritz Arndt. DQ 21. Der Fels des Heils. Ich weiß, woran ich glaube, ich weiß, was fest beſteht, Wenn alles hier im Staube wie Sand und Staub verweht; 100 Ich weiß, was ewig bleibet, wo alles wankt und fällt, wo Wahn die Weisen treibet und Trug die Klugen prellt. Ich weiß, was ewig dauert ich weiß, was nie verläßt; Mit Diamanten mauert mirs Gott im Herzen fest. Ja, recht mit Edelsteinen von allerbester Art hat Gott der Herr den Seinen des Herzen Burg verwart. Stolfb? of Ich kenne wol die Steine, die stolze Herzenwehr, all Sie funkeln ja mit Scheine wie Sterne schön und hehr: Die Steine sind die Worte, die Worte hell und rein, 0 wodurch die schwächsten Orte #gar feste können sein. d Geht nun hin und grabt mein Grab, denn ich bin des Wanderns müde, Von der Erde scheid ich ab, dick denn mir ruft des Himmels Friede, Denn mir ruft die süße Ruh von den Engeln droben zu. biolpidio Auch kenn ich wol den Meister, der mir die Festung baut: Er heißt der Held der Geister, auf den der Himmel schaut, fra O Vor dem die Seraphinen 1 0. anbetend niederknien, ant und dem die Engel dienen: hi ind ich weiß und kenne ihn. Das ist das Licht der Höhe, das ist der Jesus Christ, sou Der Fels, auf dem ich stehe, stin rid der diamanten ist. du sdld tibiff Der nimmermehr kann wanken, der Heiland und der Hort, die Leuchte der Gedanken, die leuchtet hier und dort. bin Thoar dig du en flod abid 22. Grablied. Ho ni Drum weiß ich, was ich glaube, ich weiß, was fest beſteht, sur 19 Und in dem Erdenstauben in nicht mit als Staub verweht; dulf Ich weiß, was in dem Grauen in des Todes ewig bleibt, histo und selbst auf seinen Auen des Himmels Blumen treibt. isi ( Nach dem Rigaschen Gesangbuch.) Geht nun hin und grabt mein Grab meinen Lauf hab ich vollendet, Lege nun den Wanderstab hin, wo alles Irdsche endet, Lege selbst mich nun hinein in das Bette sonder Pein. Ernst Moritz Arndt. Was soll ich hienieden noch in dem dunkeln Thale machen? Denn wie mächtig stolz und hoch wir auch stellen unsre Sachen, Muß es doch wie Sand zergehn, wann die Winde drüber wehn. Ihr, die nun in Trauern geht, fahret wol, ihr lieben Freunde! Was von oben niederweht, tröstet froh des Herrn Gemeinde; Weint nicht ob dem eiteln Schein droben nur kann ewig sein. Weinet nicht, daß nun ich will Darum Erde fahre wol! laß mich nun in Frieden scheiden, Deine Hoffnung ach! ist hohl, deine Freuden werden Leiden, von der Welt den Abschied nehmen, Daß ich auß dem Irrland will, auß den Schatten, auß den Schemen, Deine Schönheit Unbestand: no 81 Auß dem Eiteln, auß dem Nichts alles Wahn und Trug und Tand. phin ins Land des ewgen Lichts. diell Weinet nicht, mein süßes Heil, meinen Heiland hab ich funden Und ich habe auch mein Teil ber den warmen Herzenwunden, Worauß einst sein frommes Blut worin ihr erbleichet ganz. thum e floß der ganzen Welt zu gut. nid 910 Tun 21 srdne m Weint nicht, mein Erlöser lebt, hoch vom finstern Erdenstaube Hell empor die Hoffnung schwebt und der Himmefsheld, der Glaube, Darum letzte gute Nacht, Sonn und Mond und liebe Sterne! Fahret wol mit eurer Pracht! denn ich reis in weite Ferne, Reiſe hin zu jenem Glanz, slisalist anis mu son is cler Drapids sadli 897 25 Und die ewge Liebe spricht: Kind des Vaters, zittre nicht! ől is prohi su s THE 80110) 834 dom din ord Jdi8- vinu nozesio isipiziarth shaid im SC81 13 ad dolog milanmal dustojum dudagmid 201 till sibiser rési? rochilition, mad ni hun( bij thing abi those gun dustivo dun pidusdal orchida 85 Tibeto pitodi i njoup tim te D180 mnmnie indi nimit mbi tund rotullogt no hlour, ab and six andail, adou adotouchi itgid id ni 79( 6070 ühhotchojpuro racist tumaine mis sin 8 hid is out for this pudsprd dude Momshie mörg und him.thi taj nadok mad sa ni soming thim thi no dun 206 10 up atrod do di un indolmipidulio is out for uopirödspre comis) 1099do mi somit nisu 101 109 pody? mi Lodnisun sonistatado ( hun maltad ds? mi chi sdnd die ist dur mor dual pidh mid us foring thi 403 indfiat manis ton bt the ing the misli only insinit sist di bulojn nd stocatori 256 89110 sub] toot, hil Thildenrou Jop sunni mun si d soms nodil Jour orde adourdain nado nistbe nedoyd thom nosimid thi Noj 800F Srbom stod misund mad, ni hod du gloff pitböm sior mus all hin zion had en Bufft me aid mout ndiha M. Christian August Bähr dipros duns Univ.- Bibl. Giessen omdon daichidie nodok 196, 00 wurde geboren am 6. Januar 1795 zu Atterwasch bei Guben im Königreich Sachsen, wo sein Vater Johann Samuel Bähr eine Mühle besaß. Er studierte, nachdem er sich zu Guben und Züllichan die nötigen Vorkenntnisse gesammelt hatte, vom Jahre 1813 an zu Leipzig Theologie und würde drei Jahre später Hilfslehrer an der Bürgerschule dieser Stadt. Von da kam er 1817 als Lehrer an das Fellenbergische Erziehungsinstitut zu Hofwyl. bei Bern, wo er Gelegenheit hatte neben anderen hervorragenden Männern insbesondere Pestalozzi kennen zu lernen. Im Jahre 1819 wurde er Hauslehrer in der Familie des Banquiers Seifert zu Leipzig und im folgenden Jahre Magister und Nachmittagsprediger an der Universitätskirche daselbst. Aber schon nach Ablauf eines Jahres übertrug ihm der Conferenzminiſter Nostitz die Pfarrstelle zu Oppach in der Oberlausitz, von wo er, nach einer mehr denn zwölfjährigen gesegneten Wirksamkeit an der dortigen Gemeinde, die mit wahrer Liebe an ihm hieng, im Jahre 1834 auf die Pfarrei Weigsdorf bei Zittau versetzt wurde. Hier hatte er mit aller Kraft und Geduld viele Schwierigkeiten zu überwinden. Dazu ward sein glücklicher Ehebund, den er 1822 mit Johanne Luise Eckhart auß Leipzig geschloßzen hatte, schmerzlich getrübt durch jahrelange, häusliche Leiden, die er jedoch alle mit hingebender, aufopfernder, rührender Liebe trug. Im Jahre 1842 fieng Bähr ſelbst an zu kränkeln. Der Besuch von Karlsbad gab ihm nur eine teilweise Erleichterung seiner körperlichen Leiden, die schon im Juli 1845 sein Ende herbeizuführen schienen. Der Herr schenkte ihm noch eine kurze Frist. Darin erkannte der fromme Mann eine große Gnade seines Gottes zur Vorbereitung auf seinen frühen Tod. Dieß spricht sich auch in den geistlichen Liedern, welche er in jener Zeit schweren Kreuzes dichtete, lebendig und ergreifend auß. Noch eine kleine Zeit war er für sein Amt mit großem Eifer thätig, soweit es ihm seine sinkende Kraft verstattete. Im März 1846 fand seine Krankheit in der Waßersucht ihren Außgang. Unter harten und schweren Kämpfen war der arme Kranke oft dem Erstickungstode nahe, aber nie hat ein Zweifel an Gottes Barmherzigkeit, nie ein Mismut sein Herz angefochten; unerschütterlich war seine Geduld und Ergebung. Reichen Trost fand er in dieser Zeit vornehmlich an dem Liede ,, Warum sollt ich mich denn grämen". Mehrmals brach er in die Worte auß: ,, Ja! der Grund, da ich mich gründe, ist Christus und sein Blut; ihn habe ich im Leben verkündigt, im Glauben an ihn gehe ich getrost auß dieser Welt; dieser Glaube war mein Trost und meine Stütze im Leben; er bleibt mein Anker im Tode". Wie seiner Angehörigen, so gedachte er auch oft im Gebete seiner Gemeinde. -1 Christian August Bähr. Am 23. April 1846 ist der fromme Dulder ruhig und sanft zum ewigen Leben eingegangen. ndi sudo dn spol tim dok jo wen Die Lieder dieses guten Streiters Christi, die Erzeugnisse eines lebendigen im Feuer großer Trübsale bewährten Glaubens, sind nach seinem Tode von der Predigerconferenz zu Hirschfeld, deren Mitbegründer er war, heraußgegeben worden unter dem Titel 26 geistliche Lieder von M. Christian August Bähr" Zittau. II. Aufl. 1846. dorpslis moldin Der Zahl nach sind es nur wenige Lieder, aber an Gehalt übertreffen sie manches Hundert Lieder anderer geistlicher Sänger. que con spopp pusdi dund strail dan sanjamor misin Freudebringende, 796- Thi? ollid and fröhlichsingende im list spurs de Engelscharen in dunkler Nacht, Rühmet der Gnade 23. Christnachtslied. selige Pfade, preiset, preiset der Liebe Macht! adizion Freundlichblickender, herzerquickender, welterleuchtender Himmelsglanz, Heilige Klarheit, göttliche Wahrheit, fülle, fülle die Seelen ganz! use du fündiger Herzen; : odai? Am Kreuze hängt verschmachtet, verspottet und verachtet, ein Fluch, der Herr, mein Heil. Gequält von großen Schmerzen fühlt im gebrochnen Herzen der Göttliche den Todespfeil. sig billigt ondi ti masintisdain dar un duolis nomis bus spotsdrat musisi k 1602 si Blutigringender, todbezwingender, seligmachender Siegesheld, Heile die Schmerzen Die Erde bebt und zittert, der Fels zerreißt und splittert, der Tagesglanz erbleicht.in Er fühlet nicht die Wehen, dhim die durch die Schöpfung gehen; er hat das müde Haupt geneigt. 19d rette, rette die arge Welt! 27 Glaubensinnige, tugendsinnige, gottbegnadigte Christenheit, Halte die Krone, 24. Zum Karfreitagsnachmittag.. al nour bleibe im Sohne, bleibe, bleibe in Ewigkeit! Joj 2001) aprot sig juo Die Liebe weint und trauert, vom heilgen Schmerz durchschauert, er sieht die Tränen nicht. sunt on Ammol es Hodon Sein Blut ist hingefloßen, wie Waßer außgegoßen; erloschen ist sein Augenlicht. wild drin Still wirds, die Spötter schweigen, und Engel Gottes steigen do nism herab und halten Wacht.dis? m Auf blutgefärbtem Hügel, sid umrauschen ihre Flügel bird den Heiligen in Todesnacht. and 28 Christian August Bähr. dom für mich ist er geſtorben, m und ohne ihn verdorben gopis modo? wär ich ganz sicherlich. i si d ored Wie könnt ich je vergeßeni nagid distchan was ihm ward zugemeßen; 390 3100 er trugs auß Liebe auch für mich. Die ihn beweinen, tragen mit Seufzen und mit Klagen den lieben Herrn zur Ruh, Und decken ihn, mit Tränen und mit der Liebe Sehnen, im kühlen Felsengrabe zu. di Hos Mit ihnen will ich ziehen, am Grabe niederknieen, auf meinen Heiland sehn; An seinem Sterbetage soll meine Todtenklage hervor auß tiefer Seele gehn. Gedenk an seine Treue in wahrer Buß und Neue, gedenk an seinen Schmerz! Reiß auß die Sündentriebe, steh fest in seiner Liebe: bei ihm ist Ruhe, müdes Herz! Die Berge meines Gottes stehn auf tauſendjährgem Grunde; Sie müßen dennoch untergehn, es kommt auch ihre Stunde. Das Wort von meiner Seligkeit wird bleiben biß in Ewigkeit. ng 192 mod Er hat mich auß den Wogen der Sündenangst gezogen mit göttlich starker Hand; Auf dunkelm Erdenpfade das helle Licht der Gnade und ewges Heil mir zugewandt. dins Wenn ich im Trübsalsfeuer steh, mein Brod mit Tränen eße, Den Leidensweg mit Seufzen geh, die Stunden klagend meße; Dann bricht durch meine Lebensnot das Wort vom Heil, wie Morgenrot. 25. Das Wort vom Heil. 12.08 Wenn keine Freudenernte blüht von meinen Hoffnungssaaten; Wenn die Begeisterung verglüht, für edle Christenthaten: Dann fällt auf des Gemütes Au das Wort vom Heil wie Himmelstau. - durft Wenn der Versucher mich anfällt, und von dem schmalen Wege, Auf den mich Christus hat gestellt, mich drängt auf seine Stege; Dann schützt mich gegen seinen Pfeil der starke Schild, das Wort vom Heil. Christian August Bähr. Wenn reißt der letzte Ankergrund 1790 für angefochtne Herzen, wenn sich aufthut der Höllenschlund und alle Sünden schmerzen: Dann ist in dem Gewißenssturm das Wort vom Heil mein Felsenturm. 26. Die heilige „ Biß hierher und nicht weiter!" Noch lebt der starke Held, Der sich ein rechter Streiter, für seine Kirche stellt. Ihr Feinde möget wüten, euch schon des Sieges freun: uns wird der Herr behüten, euch außeinander streun. Wir stehn auf festem Grunde: bog wir haben Jesum Christ, pion Der unserm Glaubensbunde ein Fels und Eckstein ist. Wir wandeln in dem Glanze, der von dem Herrn außgeht, und er ist unsre Schanze, wenn unser Feind aufsteht. Wenn ich am Ziel der Wallfahrt steh, nachdem ich außgelitten, Und in die Heimathütten geh, die mir der Herr erstritten; Dann leuchtet mir ins Herz hinein das Wort vom Heil wie Sonnenschein. m 198 christliche Kirche. Wer will von ihm uns scheiden, der blutend uns erwarb, Als er nach schwerem Leiden den Tod am Kreuze starb? Wir bleiben an ihm hangen, in Not und Traurigkeit, gebunden und gefangen, mit Christenfreudigkeit. Ungläubge, ihr mögt spotten, erfinden bösen Rat, Und euch zusammenrotten zu einer Frevelthat: Er, Christus, ganz alleine beschützt, die ihm vertraut, die heilige Gemeine, auf ihn, den Fels, gebaut. Und wenn auch Berge weichen, und Hügel sinken ein: Die Kirche ohne gleichen, wird wol bewaret sein. Er wohnet bei ihr drinnen, und hütet früh und spät; hell glänzen ihre Zinnen, darauf sein Zeichen steht. 29 First thi 30 Hot! red Jais Christian August Bähr. ALURAU 27. In Krankheit. Huidcon Herr, mein Gott, verlaß mich nicht in meinem großem Jammer; Sent einen Stral von deinem Licht in meine Trübfalskammer! to end Barmherziger, ich suche dich! von oben her erquicke mich, gib meiner Seele Frieden! 47-916 Du hast mir einen Sturm erweckt, mir zittern die Gebeine; Mit Krankheit hast du mich erschreckt, ich seufze, Herr, und weine. Doch hast du deine Gnadenhand in dieser Not nicht abgewandt von deinem schwachen Kinde. Ich weiß es wol, du liebst mich noch, hast du mich gleich zerschlagen; Drum will ich auch das Trübsalsjoch, das du mir auflegst, tragen. Guif In allem, Herr, gescheh dein Will; ich halte dir in Demut still und beuge meine Kniee. Ju mi id obd anino spille sid 3019 suttholique sili Verspottet mich in meinem Leid der Feind und Widersacher, dun So gründ ich meine Freudigkeit auf meinen Seligmacher, od and Und tröste mich in meiner Not mit seinem blutgen Kreuzestod, den er für mich gelitten. lind si- 05 Wer kann mir denn nun Schaden thun, so lang ich Chriſtum habe? In seiner Gnade will ich ruhn bei biß man mich trägt zu Grabe. Hier ist der Herr, und macht gerecht durch sein Verdienst den armen Knecht. Wer will mich denn verdammen? midad md ved drior an Das Kreuz währt eine kleine Zeit, darnach muß es vergehen. Doch Gottes Lieb und Freundlichkeit wird ewiglich bestehen. dod sit Mein Glaube stehet felfenfest: der Herr, der treue Gott, verläßt nis den nicht, der auf ihn trauet. 117190 1136 100 390 Abisin do Parod mind i hd sondour 19 nonnig bi maks mil sui di round punis? oradatti an dindo dievein motind mot tri and quibus hon at masturi do nadlopmenti dild € sthligolandt sid finden sist m is asi aid andatin than in ved mod midi somme de gol od n- Hors allo not nodonth OF NOU DIE is on simpl Dr. Christian Gottlob Barth 1150 geboren am 31. Juli 1799 zu Stuttgart, war schon als Zögling des theologischen Seminars zu Tübingen vom Jahre 1817-1821 ein in der Liebe zum Heiland stehender Jüngling. Kaum 3 Jahre nach Vollendung seiner Studien wurde er 1824 Pfarrer in dem am Saume des Schwarzwal des gelegenen Möttlingen. Hier ist er bald als der Verfaßzer des armen Heinrich" und unter dieser Bezeichnung als der Schreiber vieler nachfolgenden christlichen Volks- und Jugendschriften bekannt geworden. Und da er wol wußte wie sehr dem armen Volke die Quelle des lebendigen Waßers durch elende Bücher getrübt, ja verstopft worden, so wurde er, unter Gottes Führung, der Gründer des allbekannten Calwer Verlagsvereins, welcher sich zum Zwecke gesetzt hat schlechte Schulschriften durch beßere, namentlich durch ſolche, die das Wort Gottes verständlicher machen", mit Hilfe wolfeiler Preise zu verdrängen. Er selbst gab, neben den bekannten„ Jugendblättern" eine Reihe von Büchern für Schulen und Familien und u. a. eine biblische Ge die bereits aller Weltteile erſchienen itin 153 Auflagen und in mehr denn 50 Sprachen " 1 Vor allem ist es aber die Sache der Mission unter den Heiden und Juden, die Barth am Herzen liegt und für die zu wirken er als seine eigent liche Lebensaufgabe ansieht. Gleich nach seinem Amtsantritte zu Möttlingen bildete sich in dem nahen Calw ein Missionsverein, der seit 1824, als einer der ersten in Würtemberg, besteht. In größerer Außdehnung hat Barth den Sinn für die Außbreitung des Reiches Gottes durch die Bekehrung der Heiden zu wecken gewußt mit dem Calwer Missionsblatt", desſen Heraußgeber er fortwährend ist und das ihm gar oft schon Pretiosen zugeführt hat, die, anstatt nutzlos im Kasten zu liegen, als Mittel zur Förderung der Heidenbekehrung von den Lesern jenes Blattes geschenkt worden sind. Mit der Zeit waren immer mehr Missionsvereine in Würtemberg entstanden, deren Jahresfeste Barth, wo es ihm nur irgend möglich war, durch seine Gegenwart und durch die hinreißende Kraft seiner Rede in mächtiger Anregung der Gläubigen belebte. Seit 1838 gibt er auch Monatsblätter für Missionsstunden" herauß und bewirkte mit dadurch, daß die Missionssache mehr und mehr eine kirchliche Angelegenheit geworden und daß es im besonderen in den Kirchen Würtembergs dahin gekommen ist, daß regelmäßige Missionsgottesdienste in einer Außdehnung gehalten werden, wie nicht leicht in einem anderen deutschen Lande. Um indessen in diesem auf das weite, mannichfache Gebiet des Reiches Christi gerichteten Wirken durch das Amt an einer einzelnen Gemeinde nicht gehindert zu sein, suchte Barth schon 1838 um Entlaßung von der Pfarrstelle zu Möttlingen nach und zog, 32 nach Gewährung des Erbetenen, zur unmittelbaren Leitung der von ihm ins Leben gerufenen Einrichtungen nach Calw, das biß jetzt sein Wohnsitz geblieben ist. In demselben Jahre wurde ihm von der Universität Greifswald die theologische Doctorwürde erteilt.- In der letzten Zeit hat sich Barth, um seine Gesundheit zu schonen, von fast aller geistigen Arbeit fern halten müßen, aber ganz ruhen kann ein Mann von so reicher, segensvoller Wirksamkeit nicht, so lange es Tag iſt. Bereits 1836 sind von ihm Christliche Gedichte" erschienen, unter welchen die meist für die Jahresfeste der Missionsgesellschaft zu Basel in den Jahren 1827 biß 1835 bestimmten Missionslieder die erste Stelle einnehmen. Von sich selbst hat der Dichter in der Vorrede zu seinen Gedichten in aller Demut bekannt: ,, Ich kenne mein geistiges Naturell zu gut, als daß ich mich für einen Dichter im vollen Sinne des Wortes halten soll. Die Poesie ist weder ein Ergebnis meines inneren, noch meines äußeren Berufs und um ihre Palme ist es mir nicht zu thun; aber wenn in meinem Kohlgarten hie und da nebenher eine Resede oder eine Jerusalemsblume wächst, so mag ich sie doch auch nicht verderben laßen, sondern binde sie in einen Strauß und biete ihn dem Vorübergehenden an. Die nachfolgenden Missionslieder zeigen, daß Barth viel mehr ist, denn nur ein Freund der geistlichen Dichtkunst. stour Christian Gottlob Barth. 28. Volk des Herrn, erhebe dich! laß des Krenzes Fahnen wehn! Sieh, dein König rüstet sich siegreich dir voranzugehu.eng Volk des Herrn erhebe dich! sieh, dein König rüstet sich. spus 310 dni nadzor ilusion offins predmet dale Wenn die Berge wanken und ihr Gipfel fällt, 29. Die Kirche. TAO:( brigön NR Wenn auß ihren Schranken bricht die alte Welt, od prstand Wenn sie sinnlos rennend Missionslied. 90 tight BOH Bieh getrost hinauß ins Feld! fürchte nichts, wenn er dich führt. Ihm gehört die ganze Welt und von ihm wird sie regiert. odbi Bich getrost hinauß ins Feld! ihm gehört die ganze Welt. disg immer vorwärts stürmt, einend bald, bald trennend neues Babel türmt: n2 0794 prdstodnodig 196 i ona ti58, 496 77109 di stesso mod Eins bleibt unbeweglich, eines hält uns auß, Sonst wärs unerträglich in dem wilden Braus: Hi 89 Jesus und sein Frieden por und sein teures Worthin stis and bleiben uns hienieden als ein fester Hort. and Christian Gottlob Barth. „ Biß zum End der Tage will ich bei euch ſein!" Wer ist, der verzage, auch im Abendschein, hymn Wenn uns als Gefährte solch ein Starker naht noch ni und uns auf die Fährte od 01 hilft mit Rat und That? pas out d Was er einst verheißen, bod dalf das gilt ewig neu; Niemand kann uns reißen auß dem Arm der Tren! Ungesehn von allen zieht er uns vorant; das hilft fröhlich wallen auf der Glaubensbahn. Seine Segenshände streun im Pilgerhaus Gutes ohne Ende ganz im Stillen auß. stellt er uns in Klarheit vor das Angesicht. 178 out bit ble e ESTRATION @bnd Licht und Recht und Wahrheit, Gnade und Gericht Der du in Todesnächten erkämpft das Heil der Welt, Und dich als den Gerechten zum Bürgen dargestellt; Bal Der du den Feind bezwungen, den Himmel aufgethan: 6 dir stimmen unsre Zungen ein Hallelujah an! Kraus, geistliche Lieder. Draußen in der Ferne, delf in der Heiden Land, sid nag con Hält er auch die Sterne 100 ml in der starken Hand, Und erhellt allmählich ihre lange Nacht, biß im Lichte selig er viel tausend macht. or bui So mit steten Schrittendur o und mit Festigkeits bona mi Schreitet Jesus mitten durch die stürmsche Zeit; Heimlich baut er seinen Tempel in der Welt, dar biß von seinen Steinen das Gerüste fällt. Baue, großer Meister, in der Stille fort; t Mach uns immer dreifter auf dein ewig Wort! Alle unsre Beute werde dir geweiht, wenn wir dir zur Seite durchgekämpft die Zeit! 1008 4102 d 30. Missionslied. 33 T 1 120 Im Himmel und auf Erden ist alle Macht nur dein, Biß alle Völker werden zu deinen Füßen sein, Biß die von Süd und Norden, biß die von Ost und West find deine Gäste worden bei deinem Hochzeitsfest. 3 sii 34 Christian Gottlob Barth. Noch werden sie geladen, noch gehn die Boten auß, Um mit dem Ruf der Gnaden zu füllen dir dein Haus. Es ist kein Preis zu teuer, es ist kein Weg zu schwer, hinauß zu streun dein Feuer ins große Völkerheer. Dann werden die Gebeine im Knochenfeld erweckt, Und von dem lichten Scheine ihr Leuchter angesteckt. Die Stralen überdunkeln des Halbmonds Schimmerlicht; der Minarete Funkeln entschwindet dem Gesicht. nyt Da, wo im Todesschatten der Satan König ist, Durch segensvolle Matten das Menschenblut ihm fließt, Fällt jetzt die heilge Flamme, dem Opfrer in den Schoß; 730 der Mörder wird zum Lamme, das Opfer sein Genoß. Fern an der Knechtschaft Strande erwacht ein Durst nach Licht, Und auß dem engen Bande manch tiefer Seufzer bricht. Da fahren tausend Funken in schwarzer Sklaven Herz, wer von dem Licht getrunken, ist frei vom Todesschmerz. nied ind Und hoch am starren Norden, wo ewger Schnee noch ruht, Da ist es warm geworden durch dieses Feuers Glut; Die Herzen sind zerfloßen, das Eis ist aufgetaut; in knospenreichen Sproßen sich mild der Sommer baut. on So ziehen deine Flammen wie Sonnen um die Welt: Getrenntes fließt zuſammen, das Dunkle wird erhellt; Und wo dein Name schallet, du König Jesu Christ, ein selig Häuflein wallet dahin, wo Frieden ist. O sammle deine Herden dir auß der Völker Zahl, Daß viele selig werden, 08 und ziehn zum Abendmahl! mor und Schleuß auf die hohen Pforten! donj nd 19 es strömt dein Volk heran; ad tamblis wos noch nicht Tag geworden, da zünd ein Feuer an! pillet me Tommie und Christian Gottlob Barth. 31. Missionslied. Beuch Macht an, Arm des Herrn, und führ dein Werk zum Ende! Von nahe und von fern nur onl versammle viele Hände, bilo alp Den Tempel dir zu baun, ishr zu welchem allzumal mit Freuden strömen ſoll do der Völker große Zahl. ping nisd Die Welt baut immer noch am babylonschen Turme, Und bangt ihr nimmermehr vor jenem großen Sturme, Der ihn zertrümmern wird zur vorbestimmten Frist, dieweil ihr Losungswort nicht Jesus Chriſtus ist. HAUT nionid Wir aber baun für dich, für deines Namens Ehre: Ach wenn uns nicht allein an dir gelegen wäre, 196 SORIES Dann wirf auch uns hinweg; vertilge unser Haus, und such in deiner Schar dir andre Knechte auß! DE mind is hid Du weißt, wie arm wir sind; du kennest unsre Schwächen; Doch willst du auch nicht gar den morschen Stab zerbrechen. dine O mach ihn wieder stark durch deiner Gnade Kraft, die auch auß Kindern sich ö beherzte Helden ſchafft. Wir sehn, wie viel noch fehlt, und gehen hin und weinen; Doch stehn wir auch bereit mit unsern kleinen Steinen; Wir tragen sie hinauf zu deinem Tempelbau, und wißen, daß dein Aug auf unsre Arbeit schaut. O laß in kurzem weit sich wölben seine Tome, Und sammle dir dein Volk an deinem Lebensstrome, Der auß dem Tempel fließt; noch ist das Häuflein klein, das sich an ihm erlabt in dürren Wüstenein. Beuch Macht an, Arm des Herrn, und rufe Millionen Herbei zu deinem Haus, apmind ni 35 fimm 3* dan adido ir daß fie darinnen wohnen! un vid mgond a lie imag and sid Du hast ein Wort gesagt: wir baun auf deine Treu und also spricht dein Wort: „ Ich mache alles nen!" i Sp withd ni sis 36 Christian Gottlob Barth. 32. Missionslied. Sei du in unserm Kreiße, Herr Jesu, und beweise, dich als den guten Herrn, uns d Wie du so oft dich zeigtest bo und huldreich zu uns neigtest; d tritt ein, du segnest ja so gern! sdn 19154 houd Wir möchten gern dir dienen; sid dazu sind wir erschienen in deiner Knechte Reihn. Gib du, Herr, uns Befehle, und salbe Leib und Seele, daß sie zu deinem Dienst gedeihn! tim Fehr uns von deinem Stuhle in deines Geistes Schule; gib uns ein offnes Ohr, Das gern bei deinem Werke auch leise Winke merke, und trag dein Licht uns immer vor! Hirt und Hüter deiner Herden, auch des armen Israels, Das zerstreut zwar ist auf Erden, doch das Volk Immanuels, Der die Wüste ihm versüßte, und ihm folgte als sein Fels! Mach dich uns immer süßzer, von Tag zu Tag gewisser mé und unentbehrlicher; di dun Und was die Welt mit Loben F als köstlich hat erhoben, erschein uns stets gefährlicher! E in mathisar G Laß, Heiland, auf uns allen 18 time dein gnädig Wolgefallen d mit reichem Segen ruhn, Sich! wir huldgen dir auch heute, dir, dein göttlich Israel; Nimm dieselben, deine Beute, nimm uns ganz mit Leib und Seel, Daß kein wundes, kein gesundes dir in deiner Herde fehl! 10 Daß deine Friedensboten am Heer der Geistlichtodten ihr schönes Werk mit Freuden thun. 1989 200 Gilf 33. Missionslied für Israel. Vermehre deine Streiter, mach deine Bahnen weiter, laß Scharen ziehn ins Feld, Und laß dich glorreich tragen auf deinem Siegeswagen hinein ins Herz der Heidenwelt! 1900 310F Jar Ists ein Wunder, daß so wenig dich das Judenvolk erkennt, Da man dich, den großen König, auch im Christenland verkennt? Ach, es fehlen viele Seelen, weil so wenig Liebe brennt. Ja, wir selber, wir verhindern, wer von deinem Ruhme schweigt, Daß von Jacobs irren Kindern sich nicht jedes vor dir beugt. Wärn wir fertig und gewärtig: Israel wär auch geneigt. - Christian Gottlob Barth. Wenn die Christen deinem Triebe folgten in des Lichtes Stral, olli mi Wenn sie von dem Geist der Liebe überströmten allzumal: bon stund um Die verbannten O so gründe uns, du Treuer, C fester noch in dich hinein! and Taufe uns mit Geist und Feuer, daß wir helle Lichter sein, sid Auf das wilde Nachtgefilde nid doig deines Wortes Funken streun! misdad fi.asplinind mag all Stammverwandten inomad noo kämen bald zum Hochzeitsmahl. Wenn die volle Zahl der Heiden selig eingegangen iſt, Wird auch Jakob vor dir weiden, und dich ehren, Jesus Christ! Von den fernen vielen Sternen wird dann keiner mehr vermisst. 34. In der Welt ist Finsternis. In der Welt ist Finsternis, und ihr Pfad ist ungewis; Nur bei Jesu ist das Licht, nur bei Jesu irrt man nicht. Wer auf seinen. Wegen geht, wer in seiner Führung steht, Wer auf seine Augen sieht, dem ist heilsam, was geschieht. 35. Laß die Tage eilig nahen, da dein Volk dich willig ehrt! Laß uns deinen Geist empfahen, der erhörlich beten lehrt, Biß die Erde Abrams Herde Jesu Namen preisen hört. Der Pilger auß der Ferne zieht seiner Heimat zu; Dort leuchten seine Sterne, dort sucht er seine Ruh. Jesus führt die Seelen gut, hält sie fest in seiner Hut. Wenn sie ihm nur recht vertraun, werden sie das Leben schaun. - O so suchet ihn allein, laßt euch mit der Welt nicht ein! Suchet ihn, denn er sucht euch; bleibt bei ihm, denn er ist reich! Pilgerlied. 37 Sein Sehnen geht hinüber, der Leib fällt in das Grab, Die Blumen wachsen drüber, die Blumen fallen ab. 38 Christian Gottlob Barth. In Königsstädten schimmert of Der Harfenton verflinget des Goldes reiche Pracht, zim stillen Windeswehn, Und morgen sind zertrümmert. Der Tag, den er besinget, die Städte und die Macht.ir and muß heute noch vergehn. smördü adlig and ju stund si ammat Die Ströme ziehn hinunterhaft ins wogenreiche Meer; eisd Die Wellen gehn drin unter, man sieht sie nimmermehr. id thid to misd nd Drum weckt ihn auch hienieden das Heimweh früh und spät; Er sucht dort oben Frieden, wohin sein Sehnen geht.es in mense nie in Sharinig ni thet ne n Der von dem Honigseime der Ewigkeit geschmeckt, dlod mamöt Der Pilger ist daheime, nur wenn das Grab ihn deckt. up obsesid ted] suje, Ju sis) i fol of and O T Thur judi 16948125 nchi nads? and 911 110101 illo adi tahui of thin 1929 190 fim dous tant us thuj 19 sd di bou this is unsd di ind idisid jedfinid toog nende mise day and ni im dis and did mithur mome do lloj mnie sid doilmoglie 66 ect sid astf natglof nust dam propapnis pili Joine hun drif itors, thiddit mod mol Tid nisl und ázior ini me and ne or fi do zdi dun athi and I wist ind suff Jbin mm tri uise ind un dog mange.nonis tum 3902 dat u doit palsi) jun 20 Adichig nur majlisd firsd 196 un plic Mining mist tdsig tonis notil 17 duit smist 19. 1hu] trod Ju pie past, anothe sinnar og pust donis12 end mi mammion shildisot the most stabirrung pisonbiunor sunti, chets donte silloi ndod pidi Hod dis 1917970197 198 19 td siden usbalios pass isd god matindig 12 bentodistad dunögesd mudi s motinis) 12 tidsseile i this and t 15dies in 1( birust Ind nad no simpanlis spionador( biuro to spinsun bise Tavole mengjursp Judi( by Johann Franz Ludwig Karl Barthel bon geboren am 21. Februar 1817 zu Braunschweig, wohin sein Vater Friedrich Barthel, ein geschickter Maler und Kupferstecher, von seiner Vaterstadt Leipzig gezogen war, wurde schon frühe zum Studium der Theologie, welchem sich der Bater selbst einst hatte widmen wollen, durch den elterlichen Willen bestimmt. Den ersten Unterricht des Knaben in den alten Sprachen übernahm der Vater selbst. Als das nicht mehr genügte, gelang es den unbemittelten Eltern, ihrem Sohne die Erlaubnis zum unentgeltlichen Besuche des Gymnasiums zu Braunschweig zu verschaffen. Ein Jahr vor seinem Abgange zur Universität besuchte er sodann das Collegium Carolinum und gieng hierauf, im Herbste 1836, um Theologie zu studieren nach Göttingen. Auch dieser Schritt hatte schwer erkämpft werden müßen. Bereits war Barthel auf dem Punkte der wißenschaftlichen Laufbahn zu entsagen, als die liebevolle Fürsprache seiner Lehrer und die Munificenz seines Fürsten ihm wenigstens das zum Beginne des akademischen Lebens Notwendige vermittelten. In Göttingen waren es besonders die Theologen Lücke und Liebner, die einen wolthätigen Einfluß auf ihn übten. Daneben fand seine schon auf dem Gymnasium gehegte Vorliebe für das Alt- und Mittelhochdeutsche dadurch einen neuen, mächtigen Antrieb, daß er das Glück hatte, als Lehrer der Kinder Wilhelm Grimms, in das Haus der Brüder Grimm aufgenommen zu werden. Von da auß kam er auch in Berührung mit dem Literarhistoriker G. G. Gervinus, dem er, trotz dessen oft sehr dürren Reflexionen und späteren Verirrungen, stets eine dankbare Gesinnung bewart hat. Zum Studium der Theologie tehrte er aber von seinen Abschweifungen in andere Gebiete mit immer größerem Eifer zurück. Schon damals erschienen ihm alle Schöpfungen menschlicher Kunst und Poesie, wie klar und herlich sich auch ein höheres Geistesleben darin abspiegelt, doch nur als Abschattungen jenes tiefsten Mysteriums, dessen volle Entfaltung und Verwirklichung allein im christlichen Glauben liegt. Er erkannte, daß er nicht ein bloß gemalter Sünder sei und darum suchte er und darum fand er auch mehr denn die des ihm angeeinen bloß gemalten Erlöſer, er fich vor dem Herrn Jefu, als dem ins erbten beugte Fleisch gekommenen Sohne Gottes. Der väterlichen Fürsorge Lückens verdankte Barthel nach Beendigung seiner Studien 1839 eine Lehrerstelle am Benderischen Institute zu Weinheim an der Bergstraße, welche ihn in die innigste Freundschaft mit Ehrenfeuchter, dem jetzigen Professor der Theologie zu Göttingen, führte. Im Frühjahre 1841 fehrte Barthel in seine Baterstadt zurück. Ein Jahr später wurde er Hauslehrer in Weferlingen, unweit Magdeburg. Hier lernte er seine nachmalige Braut kennen, die durch - Johann Franz Ludwig Karl Barthel. ihren echt weiblichen, frommen Sinn das Kleinod seines ganzen Erdenlebens werden sollte. Nachdem er 1845 für immer nach Braunschweig zurückgekehrt war, kam er durch eine Reihe von Predigten, die er in der reformierten Kirche vorübergehend gehalten hatte, bei den s. g. Gebildeten als Pietiſt" in Miscredit. In kleineren Kreißen war es ihm vergönnt durch Privatunterricht und Bibelstunden für das Reich Gottes thätig zu sein. Nicht weniger hat er durch lebendige Teilnahme an den, mit durch ihn hervorgerufenen Vereinen für die Heidenmiſſion und ein Rettungshaus segensreich gewirkt. Voraber waren es von 1850 40 - lesungen über die Nationalliteratur der Neuzeit, an welche sich im nächsten Jahre seine Vorträge über die deutsche Nationalliteratur im Mittelalter anschloßen, durch die er, zunächst in den s. g. gebildeten Kreißen Braunschweigs, und nachmals durch wiederholtes Erscheinen derselben im Druck über das deutsche Baterland hinauß die Erweckung christlicher Denkweise fördern half. Leider konnte sein lange gehegter Wunsch, ein geistliches Amt zu übernehmen, nicht befriedigt werden. Im Sommer 1852 wurde er zwar als Pfarrer nach Harzburg berufen, aber sein körperliches Leiden, dessen Keim er schon in Weferlingen durch häufige Erkältung in sich aufgenommen zu haben scheint, führte ihn bereits schnell seinem Tode entgegen. Die Heraußgabe der Lieder und der Biographie des ebenfalls im Leiden bewährten Gerhard Tersteegen ließ ihn wol vorübergehend nach seinen eigenen Worten ein glückliches Stilleben in herzerquickenden Studien" führen, aber seine Ahnung vielleicht gehe ich den Weg, den Heinrich Möwes gegangen ist",*) begleitete ihn neben der oft drückenden Sorge um seine äußere Lage. Am 22. März 1853, in der Karwoche, standen seine Angehörigen an seinem Sterbebette und am Abend jenes Tages ist er müde von seiner schmerzlichen Pilgerschaft in den Armen seiner treuen Verlobten mit dem Außdrucke des innigsten Verlangens nach der rechten Heimat, still und selig entschlafen. soladline radni2, 390 Barthels findliche innige Natur, die, im christlichen Glauben geläutert, für alles Schöne und Gute empfänglich war, ergieng sich am liebsten in dem weiten Gebiete der Poesie. Und wenn auch seine eigenen Dichtungen der Zahl nach" gering sind und wenn insbesondere seine geistlichen Lieder anderen Sängern gegenüber an bescheidener Stelle stehen, so konnten dieselben gleichwol in dem von Barthel selbst begonnenen und von seinem Freunde L. Grote zu Stande gebrachten Jahrbuche lyrischer Originalien Harfe und Leyer" ( Hannover 1854) mit allem Recht Aufnahme finden. sie nijjain sonst mailfish mi Abendandacht. Tomtop gold manis op gold mis thin 9 and innota 13 3psil nadual od rom hun 39 din ind i bu murred du ist di silom Op di 896 36. Vor der häuslichen 817 mad innoitpit stors Sieh, es will schon Abend werden, Aber nun wir Ruhe haben, il drum bleib bei uns, lieber Herr. sehnen wir uns heißzer noch, Ach, schon bei des Tags Beschwerden livedus uns an deiner Näh zu laben, war nur stets nach dir Begehr; darum Herr, bleib bei uns doch! i dalen 39 det that do ni hürug tdf) *) Vergl. die Biographie dieses Dichters.i97 1991 i padodenite tisur Johann Franz Ludwig Karl Barthel. Sieh, da Menschen jetzt nicht stören, möchten wir von dir aufs neu Gern ein Wort des Segens hören, das wie milder Tau uns sei; isd: effi Denn des Tages heiße Schwüle of hat das Herz uns außgedörrt, our und es lechzt nach Segensfühle, wie sie deine Huld gewährt. Madag 37. Kindergebet. Mach doch auß mir, Herr Jeſu Chriſt, ein Kind, wie du gewesen bist, Ein Kind, so fromm, so gut und rein, an dem sich Gott und Menschen freun. Drum beglücke unsre Hütte, Herr, mit deiner Gegenwart, Sei als Gast in unsrer Mitte, längst schon haben wir geharrt. is of tot pak 111 11901 0101 Bleib und sich, wie wir uns setzen judi pidulily aid dir zu Füßen, Jesu Christ! Ach, ein Fest ists voll Ergetzen, wenn du, Herr, so bei uns biſt. Du warst auf deiner Erdenbahn als Kind den Eltern unterthan, Obwol dir doch die ganze Schar der lieben Englein dienstbar war. Sieh, betrübt ob unsrer Sünden, die wir heute noch vermehrt, Möchten wir auch Gnade finden, und wer ists, der sie gewährt? mod Niemand kann sie uns ja spenden, denn nur du, o Herr, allein. Ja, allein in deinen Händen od liegt die Macht, uns zu verzeihn. Und ich bin oft so trotzig doch, und ach so ungehorsam noch, O brich doch meinen Eigensinn, daß ich der Eltern Freude bin! 41 grior Hallo mol Thoid mar Du nahmst auch ohne Zwang und Not an Gnad und Weisheit zu vor Gott, Und warst gar gern, Herr Jesu Christ, in dem, was deines Vaters ist. Ich aber bin noch gar nicht gern, wo ich der Weisheit Anfang lern, O gib doch auch in meine Bruſt zum Beten und zum Lernen Luft!Versag mir nicht, du lieber Herr, du kennest ja nun mein Begehr: Fehr mich in allen Dingen nun nach deinem heilgen Vorbild thun! 42 Johann Franz Ludwig Karl Barthel. 38. Trostlied. X 790 thon T Laß du in allen Sachen si den lieben Herrn nur machen, wie er es macht, ists gut. Dein Sorgen, Thun und Treiben muß doch vergebens bleiben, ilo wenn er nicht stets das Beste thut. Erlöst auß allen Aengsten und wenn dir recht am bängsten, eilt er, dir beizustehn; to ju nd hie 1910 710 mod at nothom om Drum, Seele, halt nur stille, nists deines Herren Wille, so schafft er bald dir Ruh Wo nicht, sei auch nicht bange, tod und frag nicht stets: ,, Wie lange?" nein, frag du lieber: ,, Herr, wozu?" - ir Er hat ja nie verlaßen dog i die gläubig ihn umfaßenny but und tren in seinen Wegen gehn. dose dau punor suda hun fregnir od ng disis di don mi me arsip rop for drif 89 89ind andr Ja, Gnade will er, Gnade, am meisten dann gerade, wenn er uns hüllt in Nacht; Drum wolle nicht verzagen, er wird auch dich wol tragen mit stillverborgner Liebesmacht. Tap thin me than nid do the must panju, dini chi aut ( bad dig Innom mig og and hind shin i entre és nii mu ni just no nopniollo ni bil 10: 2 Laudi alidroenoplied maniad thou ision 2nd Und sollt er auch nicht eben sogleich dir Antwort geben, weil noch dein Sinn nicht klar; Wart nur, eh Tage schwinden, wirst dus mit Staunen finden daß alles lauter Gnade war. To him fum hod thoff, opp und sign dni nis tid is du ing of mort of anis mi IST) bis die bij ad un andandre mind jan fundi ng Sindirati i hed dui, eln Woth sprog sid( hod vid lourdo mour andijusid nistono ndil 196 had pisart of tio nid thi Gulf bon introdopun of bn dun mimpi on had third id on sildi and de onsdiet vier frism foot with 10071 4900 i and doarjual tambie spijund en ongi ni 1 sid, old on din din fonisgrind dopp, blist bui idoff nis lnnd midi saimed pistis sportisightbull dun sa sudi u sijon monis tongissg four ni moril cine pod tu ons options h sadil 1981 1sis( ong od 12 morbilidöt der glaubensstarke Sänger geistlicher Lieder, der sein Leben am liebsten mit Christo im Verborgenen führte, verdient es, daß seine bißher wenig bekannten Lieder zu weiterer Verbreitung gelangen. Unseres Wißens ist es Koch, der zuerst in der Geschichte des Kirchenlieds, in dankenswerter Weise, auf diese Lieder aufmerksam gemacht hat. its - Inmito invi 10 49 lassnik mi nothi ánnariu solidwuj nONTO Johann Senki s indi tujuabir ant. 10110 Johann Bent wurde am 9. November 1790 zu Pfulgriesheim, einem kleinen lutherischen Dorfe unweit Straßburg, geboren. Hier lebte sein biederer, Die gottesfürchtiger Vater als wolhabender Bauersmann und Delmüller. Voreltern väterlicher- und mütterlicherseits gehörten dem geistlichen Stande Schon in seinem siebenten Jahre wurde die Mutter, eine fromme, treffliche Frau, durch den Tod von ihren acht Kindern getrennt. In der Dorfschule und hinter dem Pfluge wuchs der junge Bentz heran; er mußte alle Arbeiten in Haus und Feld, in Stall und Scheuer thun. Nach seiner Confirmation( 1805) sollte er einem Schuhmacher in die Lehre gegeben werden, aber der Herr, der ihn während seines Lebens zwölfmal wunderbarer Weise in Todesnöten geschirmt, wollte ihn als Werkzeug in seinen beſonderen Dienst nehmen und führte ihn deshalb nach Straßburg zu Professor Oberlin, dem Sohne des Pfarrers im Steinthal.*) Im April 1805 wurde Johann Bentz in das Gymnasium zu Straßburg aufgenommen. Bei seiner ungewöhnlich großen Lernbegierde machte er rasch so bedeutende Fortschritte, daß er in fünfzehn Monaten drei Klassen durchlief und schon 1807 die Universität beziehen konnte.- Im August 1812 erhielt er, nach vollendeten Studien, die Erlaubnis zu predigen und am 19. Juni 1814 empfieng er durch den würdigen Dr. Blessing in der Neuen Kirche zu Straßburg die Ordination. Nachdem er hierauf noch ein Jahr lang in Göttingen studiert hatte, wurde er im Herbste 1816, ohne sein Zuthun, in Mittelwyhr, einem unweit Colmar, am Fuße der Vogesen reizend gelegenen Dorfe, zum Pfarrer erwählt. Hier verheiratete er sich im Sommer des nächsten Jahres mit Johanne Henriette, einer Tochter des Stadtphysikus Dr. Buddeus zu Alfeld in Hannover, die er während seines Aufenthaltes in Göttingen kennen gelernt hatte. Damit er sein Hirtenamt mit der rechten Kraft und mit reichem Segen verwalten konnte, dion® stotibispramnd: 2) 7 fuschioperdo *) Schon in seinen Knabenjahren wurde Beng einmal vor dem Lebendigbegrabenwerden, zweimal vor dem Zerschmettertwerden durch wilde Hengste, wieder einmal vor dem Ertrinken unter Eisschollen und ein ander mal vor dem Verschüttetwerden durch eine einstürzende Mauer bewart. Er hat seinen Engeln befohlen über dir, daß sie dich behüten auf allen deinen Wegen" Ps. 91, 11. Hoffe Wiederum war Beng 1806 so schwer erkrankt, daß man für ihn bereits Leichentert und Grablied gewählt hatte; einige Jahre später wurde er, als bei einer Ueberfahrt über den Rhein der Nachen umschlug, wie durch ein Wunder auß dem Waßer gezogen. 44 Johann Bentz. legte ihm der Herr frühe sein Kreuz auf: seine Gattin war meist sehr leidend; er selbst war oftmals schwer krank. Dazu war ihm ein Kopfweh, das ihn schon im Kindesalter heimgesucht und sich nun in Migräne und häufige Krämpfe verwandelt hatte, als ein Pfahl ins Fleisch gegeben. Und die Welt, die er furchtlos strafte um ihre Sünde und Ungerechtigkeit, war eifrig bemüht ihm Dornen auf den Weg zu streuen. Dieß alles war ja wol geeignet einen Diener Christi im Glauben zu prüfen und zu stärken. Bei Bentz trugen jene Leiden die köstliche Frucht, daß er sich, insbesondere nach einer 1821 überstandenen tödtlichen Krankheit und nach dem Lesen des ersten Teils von das Januar 1835 wurde er, wiederum ohne sein Bemühen, zum dritten Pfarrer der Gemeinde Alt St. Peter in Straßburg erwählt. Fünfundzwanzig Jahre lang hat er dieser Gemeinde den Gefreuzigten und sein Evangelium rein und lauter, ohne Menschenfurcht und Menschengefälligkeit gepredigt. Aber auch in dieser Zeit hat ihn die heimsuchende Gnade seines Herrn nicht versäumt. Am 8. Juli 1844 starb ihm, geläutert und bewährt durch viele Leiden, seine treue Gattin und nachdem der kinderlose Mann sich zwei Jahre später mit einer Tochter des Schloßers Bauer von Straßburg zum andernmale verheiratet hatte, starb ihm nach einem Jahre auch diese Gattin. Auch das erste Kind, das ihm seine dritte Gattin, eine Tochter des Kirchenschaffners Flurer zu Harskirchen in Lothringen, geboren hatte, nahm ihm der Tod frühe hinweg. Zwar wurden ihm in der Folge zwei Kinder geſchenkt, die seinem Alter viel frohe Stunden bereiteten, aber schon 1856 wurde seine vor sechs Jahren geschloßene dritte Ehe durch den Tod der Gattin getrennt. Fürwahr! ein wundersamer Lebensgang! Bentz sagt selbst von sich: ,, im Glauben bin ich geboren, an den Brüsten der Liebe gesäugt, auf der Kreuzbahn erzogen, in der Leidensschule gebildet, im Leben mit Erfahrung geprüft und in schweren Kämpfen von innen und außen wie ein Palmbaum gewachsen unter dem Sonnenschein der Gnade und dem Tau des Geistes auß der Höhe." Im Spätsommer 1860 erkrankte Bentz und nach einem acht Monate langen Leiden war es ihm beschieden am 26. April 1861 in die Ewigkeit einzugehen, da kein Leid, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein wird. Der Heimgegangene war ein treuer Pastor, der fest an seinem lutherischen Bekenntnis hielt und in seiner, mehr den ärmeren Teil der Bevölkerung Straßburgs umschließenden Gemeinde den geistlich Armen reichlich geistlichen Trost spendete und auß eigenen Mitteln, oft über seine Kräfte, der leiblichen Not seiner Pfarrkinder zu steuern bemüht war. Seine reiche poetische Gabe ist erst in Straßburg seit 1836 im Dichten geistlicher Lieder und Gedichte lebendig geworden. Die in Straßburg bestehende Sitte, wonach die Geistlichen ihren Pfarrkindern zu Neujahr eine kleine, eigens hierzu niedergeschriebene Erbauungsschrift, als Erwiderung der üblichen Neujahrsgeschenke, einhändigen, bot Bentz die beste Gelegenheit dar seine geistlichen Lieder auß der Verborgenheit hervortreten zu laßen. In einer besonderen größeren Sammlung find dieselben nicht erschienen. Der Dichter, dessen Meister und Muster Luther und Paul Gehrhardt waren, dachte von seinen Liedern, die er nur als Proben und Stückwerk eines Lehrlings und höchstens eines Gesellen" wollte gelten laßen, viel zu gering, denn daß er es gewagt hätte dieselben in größeren Johann Bentz. Jou Im Kreuz ist Ruh! Was weinest du? Kreißen bekannt werden zu laßen. Neben vielen Bearbeitungen von Psalmen sind es vorzugsweise die Lieder des Heimwehs nach dem himmlischen Jerufalem, die unser Herz in ihrer einfachen, innigen Weise erquicken. time and un 2 sid( sie and vid 1136 39. Des Christen Ruh. Sieh deinen Herrn am Kreuze hangen;und dir will noch in Unruh bangen? Oneig dein Herz dem Heiland zu, da wird dich Seelenruh umfangen! Im Kreuz ist Ruh! mod no Im Tod ist Ruh! Was weinest du? Des Todes Weg führt dich zum Leben, wo Freud und Friede himmlisch weben! O neigt dein Herz dem Tod sich zu, da wird dich Lebensruh umschweben! Im Tod ist Ruh! Im Grab ist Ruh! Was weinest du? Da schläft des Leibes Schmerz und Plage, Da schweigt des Herzen Leid und Klage! Oneigt dein Herz dem Grab sich zit, deckts Friedensruh zum neuen Tage! Im Grab ist Ruh! Wie den Träumenden am Morgen nach der süßen Ruh der Nacht, Wenn sie, frei von Schmerz und Ind Sorgen, froh im Licht des Tags erwacht: irth In Gott ist Ruh! Was weinest du? So wird uns ein Tag erscheinen, da der Herr die Bande löst; bümb} da, erlöst von Leid und Weinen, and alle gehn zum Jubelfest! id dug 45 Schau seine Liebe voll Erbarmen, da muß dein Herz in Lieb erwarmen! O neigt dein Herz nur Gott sich zu, da wird dich Gottes Ruh umarmen! In Gott ist Ruh! Im Himmel Ruh! Was weinest du? Willst, Seele, du dich still erquicken, ein ewig Gut ans Herz dir drücken: Oneig dein Herz dem Himmel zu! da wird dich Himmelsruh entzücken! Im Himmel Ruh! idurt 40. Nach Psalm 126. Bei Engeln Nuh! Was weinest du? Einst sollst du Seligkeit genießen, wo Fread und Fried in Stömen fließen! Oneig dein Herz den Engeln zu, dort wird dich Engelruh umschließen! Bei Engeln Nuh! b is op juntol ehmmd end E Dann steht unsern Geistesblicken nei der Himmel aufgethan; Dann wird wonnevoll Entzücken.nd unsern Geist und Leib umfahn; g Dann frohlocken wir voll Freuden, Herz und Mund rühmt Gottes Macht; dann wird, auch für Schmerz und Leiden, Lob und Dank dem Herrn gebracht! 46 Johann Bentz. Löse, Herr, des Leibes Bandesig allen Müden sanft im Tod; Führ uns auß dem fremden Lande, auß dem Jammerthal voll Not! Sieh die Tränen, die wir weinen, hör der Seele Schrein nach Ruh; laß den Sabbathtag erscheinen, führ uns bald der Heimat zu! ST Juoman 200 41. Erlöse uns Wann schlägt die Erlösungsstunde mir im finstern Jammerthol? Wann ertönt die Freudenkunde: Seele, du wirst frei von Qual! Sieh! der Stern der Hoffnung blinkt, und der Todesengel winkt; all dein Schmerz und all dein Leiden löst sich auf in Ruh und Freuden! Herr, ich hoff auf dein Erbarmen, harr auf deinen Gnadenruf! Deine Lieb erlöst mich armen, wie sie mich zum Himmel schuf! Herr, ach! ruf mir balde zu: Seele komm zu Gottes Ruh! fomm, geh ein, du leidensmüde, zu des Himmels Frend und Friede! O mein Jesu! meine Sonne; du, mein Licht im Todesthal! Du, mein Friede, meine Wonne, du, mein Trost in Leid und Qual! Herr, mein Gott! verlaß mich nicht, laß mich sehn dein Angesicht, das, am Kreuz im Schmerzensbilde, mich erquicket sanft und milde! Dort in Gottes vollen Scheunen schallt der Engel Jubelklang; Dort bringt, Herr, die Schar der Deinen dir der Ernte Lobgesang. Nach der Tränensaat im Leide, nach der Erde Schmerz und Qual rufst du uns zu deiner Freude, Herr, zu deinem Abendmahl! ind von dem Uebel. Herr, zu dir ich fleh und weine: ach, mein Gott, erbarme dich! Sieh! wie ich verlaßen scheine; ach, mein Gott, erlöſe mich! Löse mich von aller Not, rette mich vom Sündentod; tröste mich in Angst und Weinen: laß den Sabbathtag erscheinen! Dorthin richtet sich mein Hoffen, wo kein Herz mehr weint und fleht; Wo die Klarheit Gottes offen uns erscheint in Majestät! Wo man ruht von Kampf und Streit, und, verklärt in Seligkeit, ruht in Jesu Liebesarmen: himmlisch preist des Herrn Erbarmen! sproste Komm, o Jesu! komm in Frieden, nimm mich ſanft in deinen Schoß; Trag mich bald, den Leidensmüden, in dein ewig Freudenschloß; dol Bieh mir an das Ehrenkleid, schmück mich mit Gerechtigkeit: dann kann ich vor Gott bestehen, und zu deiner Hochzeit gehen! ölln Johann Bentz. Ja, mein Herr! du kommst mit Freude, holst mich auß dem Jammerthal! Und erquickst, nach Schmerz und Leide, mich bei deinem Abendmahl! Dort beginnt die Freudenzeit, Herr, in deiner Herlichkeit; dort reichst du vom Gnadenthrone mir die Palme mit der Krone. Sprint tists Silinta 42. Das Heimweh. 3415 O Herz! mein Herz! noch weinest du: ich bin der Tränen müde! Ich sehne mich nach Fried und Ruh, nach Gottes Ruh und Friede! Mich dürftet, Herr, bei dir zu sein, erlöst von Schmerz und Leide; ach, frei von aller Qual und Pein, daheim in Gottes Freude! Herz! mein Herz! noch weinest du: ich bin des Leidens müde! Ach, wann komm ich zu Fried und Ruh, zu Gottes Ruh und Friede? Ich blick im schweren Kampf und Lauf zum schönen Himmelslande: Herr, schließ doch mein Gefängnis auf, und löse meine Bande! girip povedan mointi monis Jus thon nd frod 47 O Herz! mein Herz! noch weinest du: ich bin des Kreuzes müde! Wer bettet mich zu Fried und Ruh, zu Gottes Ruh und Friede? O Tod! du nimmst die Feßeln ab, und bringst mir Ruh und Frieden: du bettest mir im fühlen Grab, da ruhn die Lebensmüden! Herz! mein Herz! noch weinest du: ich bin des Lebens müde! Wann leg ich mich zu Fried und Ruh, zu Gottes Ruh und Friede? Daheim, wo Freudenfülle fließt, wo ewig Friede quillet: ja, wo mein Herz in Gott genießt, dort wird mein Leid gestillet! adibla piling n A Tu droth SHIMID 19H hots in ondan 351191 1901 mi bol unn 80 5119811001 ale tende fimmel ud to him and Bun #mb domonadis h flod Clemens Brentano geboren am 8. September 1778 im Thal Ehrenbreitstein, stammt auß einem italienischen Geschlechte. Sein Vater, Peter Anton Brentano, ein Kaufherr, war von dem Stammhause seiner Familie zu Tremezzo am Comerfee nach Frankfurt am Main gezogen und hatte eine Tochter der zu Ehrenbreitstein wohnenden Familie La Roche geheiratet. Der junge Clemens Bentano besuchte in Coblenz, wo er bei einer Tante eine keineswegs frohe Jugend verlebte, das Gymnasium und sollte dann bei seinem Vater die Handlung lernen. Dieß vereitelten jedoch der Mismut und der Mutwille des Lehrlings. Da er schon 1794 seine fromme Mutter verloren hatte und fast jedes Zuſammentreffen mit dem strengen Vater ihm wolverdienten Tadel zuzog, so kam er 1795 in ein Geschäft nach Langensalza, in dem er zwar mit mehr Pflichtgefühl arbeitete, denn bei seinem Vater, aber wegen seines Mutwillens nur kurze Zeit geduldet und dann auß der Lehre freigegeben wurde. Nach seines Vaters Tode bezog Brentano 1797 die Universität Jena, wo er, im Verkehr mit Wieland, Tieck, Fr. Schlegel und anderen, wie damals die meisten ,, ohne Religion und Vaterland" ein Bewunderer Göthens wurde. Im Sommer 1800 traf er in Dresden mit der Schriftstellerin Sophie Mereau, seiner nachmaligen Gattin, zusammen und machte etwas später die Bekanntschaft seiner späteren Schwäger Arnim und Savigny. Von 1800 biß 1804 war er abwechselnd in Jena, Marburg, Frankfurt, Wien, Coblenz u. s. w., wie es eben seinem, durch glückliche äußere Verhältnisse begünstigten Streben nach lebendigem geistigem Verkehre wolgefiel. Schon 1803 hatte er sich mit Sophie Mereau, einer Protestantin und geschiedenen Ehefrau, verheiratet, nachdem er zuvor auß der Gemeinschaft der katholischen Kirche getreten war ein Schritt, der bei den damals herschenden höchst vagen Religionsbegriffen" auch für Brentano wenig bedenklich erschien. Schon nach drei Jahren starb ihm zu Heidelberg seine Gattin, die ihm um so unvergeßlicher bleiben mußte, als seine zweite Ehe mit Auguste Busmann sehr bald thatsächlich und dann förmlich geschieden wurde. Nachdem sich Brentano in der Folge vorübergehend in Berlin aufgehalten hatte, begab er sich im Jahre 1811 auf das zu jener Zeit seiner Familie gehörende Schloß Bukowan in Böhmen und folgte dann, nach Wien übergesiedelt, mit voller Begeisterung dem Gange des Freiheitskrieges im Jahre 1813. Zwei Jahre später kehrte er nach Berlin zurück, wo er der geistreiche Mann, der geniale Dichter- in den ersten Kreißen, freilich mit schon wesentlich veränderter Gesinnung, stets eine überauß willkommene Erscheinung war. Die Erinnerung daran, daß er als Knabe bißweilen seine fromme Mutter an den Bettchen ihrer schlafenden Kinder diese hatte segnen und über sie Clemens Brentano. 49 hinbeten hören, ließen ihn seine eigenen Kindergebete wieder zusammenſuchen. Das war, wie er selbst sagt, der einzige Faden, an dem er sich gerettet hat; alles andere hat ihm nicht geholfen, um auß dem glaubenslosen Hinirren durch das Babel der Scheinwißerei und Schönfühlerei" heraußzukommen. Wol hatte er einen Durst nach Wahrheit, aber er erkannte mit getrübtem Auge den Quell nicht mehr, wo sie fließt." Nun war sein stündliches Gebet: ,, Allmächtiger, erbarme dich meiner" und wie immer, so war es auch hier: wer Gott von ganzem Herzen sucht, von dem will er sich finden laßen. Ein Freund, der nachmalige Bischof Sailer und Luise Hensel, mit der er 1816 in Berlin bekannt geworden, waren es vorzugsweise, die seinen Zweifeln gegenüber durch Gottes Gnade den wolthuendsten, versöhnendsten Einfluß übten und seine Rückkehr in die römische Kirche wesentlich förderten. Mit tiefem Weh im Herzen mußte er zwar der Hand der letzteren entsagen, aber ihrem ersten Gefühle treu, mit dem sie ihm frühe gesagt, sie könne nur rein schwesterlich für ihn empfinden, hat sie als jüngere Freundin" in fortwährendem, herzlichem Briefwechsel mit Brentano gestanden, der ihr biß zum Tode ein wahrer, echter Freund geblieben ist.Durch seinen in Berlin anwesenden Bruder Christian wurde er im Jahre 1818 auf die Nonne von Dülmen Anna Katharina Emmerich aufmerksam gemacht und noch in demselben Jahre führte er sein Vorhaben mit derselben bekannt zu werden auß. Im folgenden Jahre kehrte er nur auf kurze Zeit zur Ordnung seiner äußeren Angelegenheiten nach Berlin zurück. Hier verkehrte er viel mit Gustav von Below, welcher damals von ihm, wegen des confessionellen Gegensatzes gewis mit großer Unbefangenheit, in einem Briefe schrieb: er ist einer der geistvollsten, lebendigsten und tiefsten Menschen, die ich je gekannt, lebt allein den Künsten, vorzüglich der Poesie und ist dabei von einer so reinen Sittlichkeit und tiefen Religiosität, daß man von einer wahren Verehrung für ihn durchdrungen wird." Von Berlin begab sich Brentano, trotz ,, Verleumdung, Verdrehung, Hohn und Lüge", die über seinen ersten Aufenthalt in Dülmen mit großem Eifer in Umlauf gebracht waren, dahin zurück, um sich ganz der Beobachtung und den Mitteilungen jener frommen Nonne zu widmen. Dieß hat er denn auch wie auß den von ihm niedergeschriebenen inneren Anschauungen jener stigmatisierten Klosterfrau hervorgeht biß zum Tode der Freundin treulich gethan. Täglich verkehrte er mit der freundlichen, geduldigen, geistvollen Kranken, deren ganzes Thun und Sinnen in Liebe zum Heiland und in Liebe zu den Menschen aufgieng und die, mit den sichtbaren Wundenmalen des Herrn versiegelt, in ihren Visionen Dinge sah und verkündigte, die mindestens, mit Brentano selbst zu reden, mehr als abnorm sind." Die volle Wahrheit göttlicher Offenbarung werden jene Gesichte wol ebenso wenig gehabt haben, als man von ihnen sagen kann, daß sie nichts denn Teuschung und Irrtum, oder was die gemeine Aufklärung behauptete, Betrug gewesen seien. Wirklich historischen Wert legte ihnen die fromme Kranke selbst nie bei. Von Dülmen auß besuchte Brentano häufig die ihm nahe befreundete Familie Diepenbrock in Holtwick und den ehrwürdigen Pfarrer Büttner in Haltern, auch im Juni des Jahres 1823, nach langer Zeit wieder einmal, Frankfurt. Zwar war er hier mit den Seinigen zusammen, aber es fehlte Kraus, geistliche Lieder. 4 50 Clemens Brentano. das innere Band des gemeinsamen Glaubens.„ Ich war dort, bekennt er von jener Zeit, wie in die Welt hinaußgestoßen und hätte während meiner Abwesenheit( von 17 Jahren) Gottes Geißel die Religion nicht etwas courfähig gemacht, so wäre ich als ein completer Narr erschienen." Im Februar 1824 arb Anna Katharina Emmerich. Tief erschüttert durch diesen Todesfall begab sich Brentano hierhin und dorthin zu Freunden und Verwandten. Auch Arnim in Winkel suchte er auf, aber er war bei diesem und der Schwester Bettina, ,, weil das Kunstgeschnatter nicht mehr gewohnt, still und betrübt und galt in der Stille für nicht recht bei Trost." Hierauf lebte er eine Weile bei Görres in Straßburg und ließ sich, nach manchen Kreuz- und Querzügen, 1825 in Coblenz nieder, wo ihm der treffliche Stadtrat Diez, der Gründer des dortigen Bürgerhospitales ein trener Freund wurde, mit dem er zwei Jahre später im Interesse wolthätiger Anstalten eine Reise nach Paris und Lothringen machte. 1828 hielt sich Brentano vorübergehend in München auf, wo er mit den Malern Cornelius und Schnorr viel verkehrte. Im Jahre 1830 fehrte er zu seiner Familie nach Frankfurt zurück, erfreute sich hier insbesondere des Umganges mit dem Maler Philipp Beit, zog aber schon nach 2 Jahren, bald nach Sailers Tod, auf Diepenbrocks( des nachmaligen Fürstbischofs von Breslau) Aufforderung zu diesem nach Regensburg. Diese Stadt verließ er jedoch schon 1833, um nach München überzusiedeln. Hier gieng ihm im vertrauten Umgange mit Görres, Philipps, Ringseis, Möhler und Schlotthauer, bei dem er biß 1840 seine Wohnung hatte, sowie im Niederschreiben der Betrachtungen der A. K. Emmerich und in anderen literarischen Arbeiten die Zeit hin. Doch mehrten sich für ihn mit dem Herannahen der Krankheit, der sein Leben unterliegen sollte, die Stunden großer Betrübnis. Zwar brachte ihm der Sommer 1841 im Umgange mit Justinus Kerner wieder manche frohe Tage, aber von einem Besuche seiner Geschwister in Frankfurt und seines Bruders Christian in Aschaffenburg fehrte er körperlich frank und in der Seele tief betrübt nach München zurück. Er selbst spricht wiederholt in den Briefen jener Zeit davon, daß sein Gedächtnis täglich abnehme und daß er bei seinem erschütterten Gemütszustande sich der Gefahr einer vollkommenen Seelenzerrüttung durch aufregende Dinge nicht außsetzen dürfe. Nachdem in seinem Leiden- der Waßersucht. einige Linderung eingetreten war, zog er auf vielfaches, dringendes Bitten zu seinem treuen Bruder nach Aschaffenburg. Hier erholte er sich anfänglich an Körper und Geist, aber nur zu bald nahm sein Uebel schnell und heftig zu. Sein Krankenzimmer wurde nun ein Ort der Erbauung und des Gebetes."" Jesu dir leb ich, Jesu dir sterb ich, Jesu dein bin ich, todt und lebendig!" hörte man ihn oft beten in den letzten Tagen. Am 28. Juli 1842 fehrte endlich seine müde, vielgeprüfte und geläuterte Seele zu ihrem Schöpfer zurück, um in seligem Schauen den Lohn ihres thätigen Glaubens zu empfangen." - Brentano war Katholik und als solcher ein treuer Sohn seiner Kirche, der den Gliedern den evangelischen Kirchen gegenüber den Standpunkt der Partei entschieden behauptete. Darauß ist es erklärlich, daß es ihm an Unbefangenheit im Urteil im allgemeinen oft ebenso fehlte, als er an Leichtgläubigkeit in Bezug auf Schattenseiten der kirchlichen Gegner Ueberfluß hatte. Clemens Brentano. 51 Aber was mehr ist, Brentano war ein lebendiger Christ, der seinen Glauben im Leben und in der Liebe bewährt hat. Dieß sein Leben fiel in eine Zeit, in welcher nichts so wenig anerkannt und überhaupt begriffen worden ist, als eine innige, kindliche, naive und überall sich in ihrer unbewußten Schönheit gehen laßende Natur, in welcher endlich auch die Frömmigkeit nur für Heuchelei oder poetische Caprice und Phantasterei galt"( Menzel). Es ist die volle Wahrheit, wenn Luise Hensel von ihm sagt: sein Herz war voll wahrer Christenliebe, die er auch reichlich, ohne einen Unterschied der Confessionen zu machen, außzübte. Oft darbte er sich selbst das Notwendige ab, um helfen zu können." An allem, von dem er dachte, daß es zum wahren Segen seiner Mitmenschen gereichen würde, nahm er lebendigen Anteil: um katholische Unterhaltungsschriften, um katholische Schulbücher hat er sich ebenſo bekümmert, als um die Unterstützung angehender Geistlichen, frommer Anstalten und hilfloser, armer Brüder und Schwestern. Der Ertrag vieler seiner Schriften floß und fließt noch heute als eine Quelle der Barmherzigkeit. Dazu war Brentano in hohem Grade bescheiden: auf die Heraußgabe seiner Werke mußte er erst von anderen aufmerksam gemacht werden. Durchauß offen und ehrlich von Charakter hat er nicht selten mit Rücksichtslosigkeit das Verkehrte und Sündige gegeißelt. Er wußte wol, daß ihm der Vorwurf gemacht worden ist: er sei unruhig und zerrißen. Wenn er aber in dieser Hinsicht erklärt: ,, alles ergreift mich und ich thue oft Dinge mit großer Lebhaftigkeit, welche ich während der scheinbar lebendigsten Beschäftigung mit ihnen, mit einer zweiten, tiefer liegenden Seele in ihrer ganzen Nichtigkeit nach dem allgemeinen Wert der weltlichen Dinge beurteile und erkenne" und wenn er hiernach seinen Zustand im siebenten und achten Capitel des Römerbriefes dargelegt findet, so fragt man billig: welcher Christ ist nicht unruhig und zerrißen? Jenen Zwiespalt in sich selbst hat er stets als eine Krantheit erkannt, die man nicht freventlich hegen, sondern bezwingen soll. Seine Fronie ist keine sich selbst genügende, ästhetisch aufgebaute Kunst, sondern eine auß innigster Entrüstung hervorbrechende, moralische Kraft, um das Schlechte und Gemeine im Leben zu vernichten." Brentano hat, wie vielleicht wenige, unter stetem Beten mit Furcht und Zittern und Tränen seine Seligkeit geschafft. Daß ein so frommer und von Gott mit so reicher Gabe der Poesie außgestatteter Christ, wie Brentano, in seinen geistlichen Liedern die wunderbaren, auß tiefster Herzenerfahrung quellenden Töne christlicher Frömmigkeit anschlägt, daß ihm modernes christlich geſchminktes Geklimper höchst zuwider" gewesen, dieß zu vermuten nötigt schon die Kenntnis seines reichen Lebens, es wird aber zur unmittelbaren Erfahrung durch das Bekanntwerden mit jenen Liedern selbst, die nicht selten Anklänge an die alten lateinischen Kirchenlieder enthalten.*) Das zunächst folgende Lied„ Warum nicht?" erinnert an die Inschrift auf einer alten Tafel im Dome zu Lübeck: *) Vergl. z. B. die Lieder: Gib mir mein Kreuz" mit Bernhart von Clairvauxs ,, Jesu dulcis memoria" und Mein Gott, mein Gott ich liebe dich" mit ,, O Deus ego amo te". 4* 52 Blude RE Clemens Brentano. und fraget mich nicht, das? mi und sehet mich nicht, und gehet mich nicht, » Christus unser Herr so zu uns spricht: ihr nennet mich Meister ihr nennet mich Licht ihr nennet mich Weg ihr nennet mich Leben und begehret mich nicht, ihr heißet mich weise und folget mir nicht, ihr heißet mich schön und liebet mich nicht, ihr heißet mich reich und bittet mich nicht, ihr heißet mich ewig- und suchet mich nicht, ihr heißet mich barmherzig ihr heißet mich edel und trauet mir nicht, dienet mir nicht, und ihr nennet mich allmächtig und ehret mich nicht, und fürchtet mich nicht: - 1 - ist ihr nennet mich gerecht 1 werd ich euch verdammen, verdenket mirs nicht!«< gid 43. Warum nicht? Warum weinst du mir zu Füßen, wohin schleppst du solche Last? Setze nieder, laß dich grüßen, fich, nach dir verschmacht ich fast. Ich bin schön, warum liebst du mich nicht? 1 Von dem Himmel trieb mich Liebe nieder in dein wüstes Land, Hab für deine dunkeln Triebe hier am Kreuz mich außgespannt. Ich bin edel, warum dienst du mir nicht? Hab ich nicht in schlechter Krippe, hart und kalt, um dich geweint, Und kaum grüßt mich deine Lippe, nicht dein Herz, das andre meint. Ich bin ein Säugling, warum nähreft du mich nicht? ( hind Sahst du nicht für dich mich wandern durch Aegyptens heißen Sand, Und du klagest um die andern, schreiest von mir abgewandt. Ich bin reich, warum bettelst du nicht von mir? Wie hab ich viel bittre Stunden hin und her nach dir gesucht, Doch kaum hab ich dich gefunden, nimmst du kalt vor mir die Flucht. Ich bin freundlich, warum fliehst du vor mir? Ach, ich habe auch geliebet, und viel treuer noch denn du, Und mein Lieb hat mich betrübet, arme Seele, das bist du! Ich bin ewig, warum suchst du mich nicht? Clemens Brentano. Für dich fastend vierzig Tage hungert ich allein nach dir, Und nun bringst du deine Klage, aber nicht dein Herz zu mir. Ich bin allmächtig, warum fürchtest ( bis di du mich nicht? bislp odai? Die mit Mühe sind beladen, rief zu trösten ich zu mir, Du allein läßt dir nicht raten, wünscheft andre Hilfe dir. Ich bin weise, warum suchst du nicht meinen Rat? bu dig 44. Jesus, wie süß wer dein gedenkt, selig sein Herz in dich versenkt, nd Doch süßer noch denn alles ist: wenn du, o Jesu, bei mir bist! Höher ist kein Gedankenflug, lieblicher kein Gesangeszug, Nimmer so süß klingt Liedes Ton! iom denn Jesus Christus, Gottes Sohn! ol god mism thin jot Brot, das die Reue in Tränen baut, Wein, der dem Durste vom Felsen ani nishtaut, un Suchender Liebe des Hirten Laut! selig, die findet, selig! die Braut! 53 Blutschweiß hat mir außgetrieben an dem Delberg deine Schuld, Blutschweiß dein verkehrtes Lieben, und du buhlst um andre Huld. mnie Daß die Geißeln mich zerrißen, daß der Dorn mein Haupt durchdrang, Hab ich für dich dulden müßen, doch um mich ist dir nicht bang. Ich bin gütig, warum wendest du dich Ich bin barmherzig, warum folgst du moday is ab von mir? not mir nicht nach? dades te old stor plots and Gallo Gallo 154 Gib mir mein Kreuz, ich trag dirs nach! idiot Fabung, die über die Ufer schwillt, alle Begierde mit Sättigung stillt. isl Sonne der Seelen, so warm, so hell, Wonne des Herzen, du Lebensquell, m Und verraten und gefangen ward ich einst für dich allein, finor Für dich schlug man meine Wangen, und dich quälet andre Pein. i dom Ich bin sanftmütig, warum meidest du mich? mais thurslrs. Vor den Richtern umgeführet dis ward ich nur für deine Schuld, Aber andres mehr dich rühret, und doch hab ich noch Geduld. Ich bin langmütig, warum vertrauſt du mir nicht? 1125 Wo ist die Zunge, die Schrift, die vermag, daß sie die Fülle der Liebe mir sag? Nur wers erfahren, der glaubet allein: wie süß die Liebe zu Jesu kann sein! Bin ich allein! allein! allein! schließ ich des Herzen Kämmerlein fein, Dort sei sein Bettchen, so still, so rein, dort ist er mein, ach, wär ich auch sein! Dort bei der Herde, dort am Altar such ich den Hirten, der Opferlamm war, Such ich sehnsüchtig, geheim, offenbar: Jesus, nur Jesus! ach wär es wahr! 54 Clemens Brentano. Mit Magdalena, grauet der Tag, wandl ich zum Grab, wo Jesus lag, Daß er vom Herzen mir wälze den Stein und in dem Herzen bei mir kehre ein. Bleib bei mir Herr, der Tag sich neigt, mit deinem Licht mein Herz erleucht, Bleib bei dem Kind in banger Nacht, biß es zu deinem Licht erwacht. Mein Herz vom Licht des Herrn besucht, blühet und bringt der Wahrheit Frucht. Glühe in heiliger Liebe Zucht, dann stirbt die Welt, von ihm verflucht. aban Ich möchte gern was lieben, dn't das ewig ist geblieben, dilin denn in den andern Trieben wird nur die Lieb vertrieben. Unstet in meinen Schritten, Herr, hab ich oft gefehlt, is Du hast durch mich gelitten, ach! Wunden ungezählt. Jesu, wie ist dein Kleid so rot, sie hast mich geliebet biß zum Tod! Dein Blut für mich gieng ins Gericht, so schau ich Gottes Angesicht. A ullo mid the porno@ mism no sim nadlud( hid qund this vid fi i45. Im Namen Jesu. dnm fildud no on thid ud fedtsu pillip nid( be pignodund nid Ich möchte gern was schreiben, das ewig könnte bleiben, denn alles andre Treiben will nur die Zeit vertreiben. Ich möchte gern mein Leben zu Ewigem erheben, denn alles andre Streben ist in den Tod gegeben. Laß mich nicht lang mehr wallen, führ mich an deiner Hand, Wo ich nicht mehr kann fallen, heim in dein Vaterland. Jesu, wie ist deine Liebe reich, Liebe, o werd der Liebe gleich! Jesu, du gabst dich hin für mich, nimm mich, o Herr! noch zandre ich. Bise Mit deiner Lieb berausche mich, nicht mehr der Welt dann lausche ich, Jesu, dein Kreuz schwer auf dir lag, gib mir mein Kreuz, ich trag dirs nach! nodhistspänn sim ind dischitul duch snied predis med no andsi otse mild Bisorbing 46. Unstet in meinen Schritten. Drum schreib ich einen Namen, E drum lieb ich einem Namen, gibi und leb in einem Namen, der Jesus heißt sprich: amen. und - ist de ist schildsil Laß nicht mein Herz erkalten, Herr Jesu! du allein sido por Mach Wesen auß Gestalten, nis und führ den Schein ins Sein. Todnochu Es bleichten meine Tränen den Schleier nimmer rein, Herr, schenke meinem Sehnen( OR der Gnade Sonnenschein.dand spunt tunt big Clemens Brentano. 1001 Ach, Herr, wirf mir herüberg so fachad dill ein Blatt auß deinem Kranz, Geschmückt darf ich hinüber dann in der Bräute Glanz. 47. Mein Gott, mein Gott ich liebe dich. Mein Gott, mein Gott ich liebe dich, doch du, du liebtest früher mich, So nimm denn meine Freiheit mir, willig gebunden folg ich dir. Erfüllt soll mein Gedächtnis sein von nichts, denn deinem Ruhm allein, Und nichts empfinde mein Verstand, denn daß er seinen Gott empfand. Wie tren scheint Gottes Sonne heut in die Welt herein, i Die Zeit erwacht mit Wonne im neuen Gnadenschein. Es zünden alle Kerzen sich schon zum Opfer an, Und alle frommen Herzen sind festlich angethan. 890 Eins nur, die Liebe nur laß mir, daß schlafend, wachend, ich zu dir So liebvoll sei, wie du mich liebst, sie gebend, Herr! du alles gibst. . od mind INSUF 48. Beim Anfange der Passionszeit.( Abgekürzt.) Ist denn mein Kranz zerrißen, ist mein Gewand befleckt? Hilf, Herr! der mein Gewißen, der meine Blöße deckt! Welch Kleid soll ich denn nehmen? hab ich kein Hochzeitskleid? Soll ich allein mich schämen in dieser heilgen Zeit? 55 The nit Mein Wille schweig zu allem still, er wiße denn, ob Gott es will, Was durch dein Schenken jemals mein, sei durch mein Schenken fortan dein. Ich habs von dir, empfang von mir; was dir gefällt, das nimm du dir, Regiere, wie du willst und weißt, ich weiß, du bist der Liebe Geist! Laß einsam mich hier trauern, da du zur Wüste giengst, Auf deine Rückkehr lauern, biß du ein Kleid mir bringst. #C om Ich streu mein Haupt mit Asche, or hüll mich in Buße ein, Mit bittern Tränen wasche ich doch mein Kleid nicht rein. 56 Und denk auf alle Fragen: dyed the warum ich so betrübt? In diesen vierzig Tagen hat Jesus sich geübt. Mein Heil gieng in die Wüste und ward vom Feind versucht, Und ach, so lang ich büßte, bracht ich doch keine Frucht. Clemens Brentano. So oft ich mich auch wagte in seiner Gnade Schein, War mirs, als ob ich sagte: mach Brod auß diesem Stein! Und doch hat er vergoßen um mich sein teures Blut, Auf mich ist es gefloßen, und doch bin ich nicht gut. origa hi Bin immer nicht ergeben, treib ewig hin und her, Mach das erlöste Leben der armen Seele schwer.digd Mein eignes Blut unbändig will stets der Herscher sein: O Gott, mach mich lebendig, iffo sei du mein Herr allein! Laß dieses Eis zerbrechen vor deinem Sonnenschein, Und zieh auf Gnadenbächen im Frühling bei mir ein. JESH In deiner Lieb geborgen, mag Lilie, die nicht spinnt, Mag auch kein Vöglein sorgen, viel wenger noch dein Kind. Laß nicht tyrannisieren ( bi dushin mir das eigne Blut, god o nd Kein andrer Blick kann taugen, mein Jesu mach mich blind, His Führ unter deinen Augen auf reiner Bahn dern Kind. gid Nur du allein kannst wißen, wie mich dein Gruß erquickt, Und was mein Herz mußt misſen, wenn es von dir geblickt. Wie oft im jungen Herzen nannt ich mich selig so, im na Und ward in Freud und Schmerzen, recht meiner Kindschaft froh. od Dein Tau steht auf den Auen und macht die Gräser frisch, Herr, gib du mir Vertrauen, illfor führ mich zu deinem Tisch. Laß alles Widersprechend din nou in mir getilget ſein, um bibin dulf Und mach mich vom Verbrechen HSG des Eigenwillens rein. Herr laß mich triumphieren in deiner Wunden Flut. Heran, heran ihr Blüten, nun öffnet euern Schoß, Neu bricht nun ohn Ermüden der Strom der Gnade los. Mit reinen Kelchen trinken sollt bald ihr Jesu Blut, i just ng site Wenn er sein Haupt läßt sinken: dann, dann ist alles gut! af, allo Wenn er erst außgesprochen das„ Vater" das„ Vollbracht!" Dann ist der Tod gebrochen und nur auf Erden Nacht. di ( 07 Er wird den Stein schon heben, er wird schon auferstehn, bi dad Daß, die ihm sterbend leben, ihn ewig wiedersehn. idrisid ti Ihr Blumen, euch zur Seite steh ich am Grabe fromm, Und heiß in Lieb und Leide den Herrn mit euch willkomm! Clemens Brentano. tbsdif 49. An eine Kranke. Bleib nur stille, Gottes Willedjor ai ish hat auch dich ja außerſehn! Alle Armut, alle Fülle, wird auch dir vorübergehn! und ein, und Bleib nur innig, n treu und sinnig, wie dich auch der Engel grüßt. Sprich nur: deine Magd, Herr! bin ich, die dir nie ihr Herz verschließt! Bleib nur heiter, blick nicht weiter denn zum Hirten, der dich führt. Sorge bricht die Himmelsleiter, weil sie auß der Erde rührt! Bleib vertrauend, aufwärts schauend, nimm nur fremde Not ans Herz, Und auf die Verheißung bauend, trag die Erde himmelwärts! Wir brauchen nicht zu klagen, er hat uns ja gelehrt Das Bater Unser sagen, das Wort, das er erhört! Bleib nur selig, ach allmählich e mi re wird die Nacht vorübergehn. Dent, nur wenge Stunden zähl ich, Schlafengehn wird Auferstehn! cante.( Bleib nur liebend, wenn betrübend mo adap duur malles Leben treulos scheint. Stirb du allen Liebe übend, ( Abgekürzt.) dann stirbst du dem Herrn vereint! M Bleib in Frieden, pungeschieden, 57 eng getraut dem einzgen Gut. Der die Arm außstreckt hienieden, biß die Braut am Herz ihm ruht! OF THE THIS! Bleib nur betend, wenig redend, sorge für dein Gartenbeet: Säend, pflanzend, stützend, jätend, biß es reif zur Ernte steht! najpi thom 10min Bleib nur kindlich, unverbindlich Joditad7901 in und por fidis dieser lügenvollen Welt. So bleibst du unüberwindlich, eine Braut, dem Herrn gesellt. Bleib nur leise, in dem Gleise 315 di wird zum Ernste einst das Spiel, Und die wirre, bunte Reise kommt zum lichtgeschmückten Ziel And oibre Cousins gol ng thingsbord sitt mo( bi doff tim 190 196 Georg Christian Dieffenbach didil disit in mer disl wurde geboren am 4. Dezember 1822 zu Schlitz im Großherzogtum Hessen, wo sein Vater Pfarrer war. Den ersten Unterricht erhielt er von dem Vater und dem Großvater mütterlicherseits, dem als Pädagogen und Schriftsteller nicht unbekannten Kirchenrat Dr. Schlez. Von 1837 biß 1840 besuchte Dieffenbach das Gymnasium zu Gießen und studierte dann auf der dortigen Universität biß 1843 Theologie. Nachdem er hierauf ein Jahr lang dem evangelischen Predigerseminar zu Friedberg angehört hatte und von 1845 biß 1847 Lehrer an einer Knabenerziehungsanstalt in Darmstadt gewesen war, wurde er zum geistlichen Amte berufen. Zunächst kam er als Pfarrvikar nach Kirchberg bei Gießen und später nach Vielbrunn im Odenwalde. Im Jahre 1855 wurde er vom Grafen Görtz für die zweite Pfarrei seiner Vaterstadt präsentiert und so in sein Geburtshaus zurückgeführt. In demselben Jahre durfte er seine Braut Wilhelmine Hartmann, mit welcher er sich schon während seiner Universitätsjahre verlobt hatte, als Gattin heimführen und an ihrer Seite nach Gottes gnädigem Willen den reichen Segen eines glücklichen Familienlebens genießen. prof 150 15171C Hug 190 Die trostlose Wüste des Nationalismus in der theologischen Facultät zu Gießen hatte Dieffenbach zwar glaubenslos, aber in der immer beſtimmter werdenden Sehnsucht nach dem Quell des lebendigen Waßers verlaßen. In den Jahren, die dem Revolutionsjahre 1848 voraußgiengen, sowie in dieſem selbst war er mit Gottes Hilfe zum lebendigen Glauben an die Gnade in Christo Jesu durchgedrungen. Jetzt steht er als ein entschiedener Bekenner im Dienste der lutherischen Kirche. Er erachtet es als einen großen Ruhm, daß er gewürdigt wird in seinem Amtsleben manchen Kampf gegen die herschende Auf- und Abklärung im kirchlichen, wie im sonstigen öffentlichen Leben zu kämpfen. "" Außer der trefflichen, vielverbreiteten Hausagende( erste Aufl. 1853, zweite Aufl. 1859) und dem mit Pfarrer Müller in Beerfelden( Odenwald) heraußgegebenen Diarium pastorale"( Stuttg. 1857 1860) hat Dieffenbach 1854 Kinderlieder, die wahrscheinlich deshalb noch lange nicht nach Verdienst anerkannt sind, weil sie zu dem Besten dieses Zweiges der Literatur gehören, sowie im Jahre 1857 eine Sammlung von Gedichten herausgegeben, in denen auch liebliche geistliche Lieder ihre Stelle haben. Das ist ein elend Zagen, ein Drängen immerzu, Ein Ringen und ein Plagen, ein Schwanken ohne Ruh. Georg Christian Dieffenbach. 50. Mach still die Seele mir. madaimid lists chim Im Staube sich mich flehen! ich weiche nicht von dir, tad ni Heiß mich im Frieden gehen, mach still die Seele mir. ind doing shimin 51. Seliger Friede. hid so wie ein Kindlein stille liegt von Mutterarmen sanft gewiegt: So ruht die Seele still und warm in deiner milden Gnade Arm. sisse Jesu, Jesu wie ist mir ognonim ſo friedlich still und wol bei dir. Herr, nur du kannst stillen des Herzen Sturm und Haft; Brich meinen eignen Willen, nimm weg der Unruh Laſt. 110 Da such ich Friede nach dem Streit, da will ich ruhen allezeit: nised thid din mi du dri mt Mich schreckt kein Sturm, mich stört kein Schmerz mind thi Hot ich schmiege ganz mich an dein Herz dogra luind thi mid plurs m nisilli hand So wie ein Kindlein stille liegt von Mutterarmen sanft gewiegt. Ting 83 didint smisd n 602 mi is und daited. ndo mist to Jeff orttid enodin? eid nopol2 do rio 52. d Herr, in den schwersten Stunden, bedeckt mit Blut und Wunden, the fühlst du noch fremden Schmerz. one stor Du sorgest für die Deinen, du stillst der Mutter Weinen, und gießest Trost ihr in das Herz! Durch Not und Todesbangen o bist du nun eingegangen zum ewgen Glanz und Licht; 59 Passionslied. sidsted the sin nisi 1 Mid vist hand dun dia? nodunt m tiffa ni un tind un fin odio? maniad i troll ist morfop Gisld r Und bist doch auch hieniedendid on bei uns mit deinem Frieden, du, Herr, vergißt der Deinen nicht! nadginsid dis2 cu 3010, and Wir sind in deinen Sorgen allzeit gar wol geborgen, du treuer Heiland, du! din ise Du siehst all unser Zagen, du kennst all unser Klagendumlo und gibst uns Trost und selge Nuh! 60 Georg Christian Dieffenbach. uns du hast uns dir erworben usin unol no mit deinem teuern Blut, fodd Dir wollen wir vertrauen, nangu deinem Kreuz aufschauen, .08 og dusis mis fi an grammi nagninis I wis dun spnite mit 2 dan wir stehn in deiner treuen Hut! do nolur His bin dait CL 53. ,, Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände!" Jin( bom Durch Kampf und Streit hienieden trägt deine Gnade mich, Trägt mich zum selgen Frieden, mein Gott, ich preise dich! In deine Baterhände befiehlt den Geist im Tod Dein Sohn, da geht zu Ende des Leidens bittre Not. Mein Vater, ich befehle durch Jesu Christi Blut Im Glauben Leib und Seele in deine treue Hut. Im Sterben und im Leben will ich dein Eigen sein, Dir will ich mich ergeben, Herr, ewig bin ich dein! aggiorat Halt auß, halt auß in deiner Not, sei stark in deinem Leiden, Und bleib getren nur deinem Gott, er bleibts zu allen Zeiten. id dull Er führet dich Nach Heidelberch gesandt! 54. Salt auß, halt auß in deiner Not. L so väterlich 18inzag durch Not und Leid hienieden zum selgen Himmelsfrieden! roden lout 300 Sei still dem Herrn und klage nicht, du stehst in treuen Händen. Glaub, daß ihm nicht die Macht gebricht, dein Leiden all zu wenden. die dic Durch meines Jesu Leiden, durch sein vielteures Blut Kann einst ich fröhlich scheiden und sterben wolgemut. ud Und kommt auch bald mein Ende, mein Vater sei gepreist! In deine treuen Hände befehl ich meinen Geist! Drum gib dich drein; durch Stillesein und Hoffen wirst ohn Klagen du stark in Leidenstagen. ni Je Halt an im Beten fort und fort; wie Jacob mußt du ringen. Schlag betend an des Himmels Pfort, biß auf die Thüren springen, Und gnädiglich Gott neiget sich; er kann und will das Flehen did der Seinen nicht verschmähen! ve 1 Schau auf das Kreuz in aller Not, in allen Leidensstunden; Dort quillt dir Trost in Not und Tod auß deines Jesu Wunden. Dort suche du Georg Christian Dieffenbach. die selge Ruth, die niemand dir fann rauben, bleibst du nur treu im Glauben. 190 opt sio Auf Flügeln des Gebetes schwing dich auf, laß alle Sorgen. Auß trüber Nacht dein Herze dring hinauf zum ewgen Morgen. O selge Zeit! o Herlichkeit! o Mai voll Glanz und Prangen, dorthin geht mein Verlangen! Dort stralt ein Tag, der nie verglüht, hell leuchtet uns die Sonne. Dort lacht ein Mai, der nie verblüht in ewger Freud und Wonne. Dort drückt fein Schmerz das arme Herz, das sich gequält hienieden; o selger, ewger Friede! 61 h - hodes quiab) Bot napolnj puind growind the edim u dodir jos ai for vid imp tro noproste napors mm nedim ut somied Bun nd auf 10 due splot sid ni vid dnomain sid 110 lle mi u od juo noha nadonsdis? nella mi Karl August Döring Karl V 3 ud fidiald wurde geboren am 22. Januar 1783 zu Mark Alvensleben, einem Dorfe in der Nähe von Magdeburg, wo sein Vater, Benjamin Leberecht Döring, als Oberförster lebte. Biß in sein dreizehntes Jahr bloß die Dorfschule besuchend, wuchs der junge Döring in ländlicher Einsamkeit, im Umgange mit zwei Schwestern und unter dem segensreichen Einflußze seiner zärtlichen, treuen Mutter heran. An dem findlichfrommen Gemüte und dem tiefpoetischen Sinne der letzteren entzündeten sich die ersten Funken der später in und auß ihm lodernden himmlischen Flamme. 1796 brachte ihn der Vater nach Magdeburg, wo er zuerst die Altstädter Bürgerschule und dann das Pädagog des Klosters ,, Unsrer lieben Frauen" besuchte. In der großen Stadt fühlte sich der schüchterne Dorfknabe zuerst recht fremd und unglücklich. Die rührende Fürsorge seiner Mutter und die liebreichen Briefe der Geschwister konnten die Sehnsucht nach dem Vaterhause nicht verringern. Zu seinem Heimweh gesellte sich bald noch der Schmerz über den Tod seiner beiden jüngeren Brüder, die schnell nach einander starben. Besonders gieng ihm der Verlust des 13jährigen Wilhelm nahe; es ist ergreifend, wenn der 60jährige Döring in der Erinnerung an diesen Schmerz die Worte niederschreibt: ,, wie ist mir noch jetzt den 14. Juli 1843 in Elberfeld zu Mute- nach 43 Jahren!" Da ihn sein Vater, der schon längere Zeit in Ruhestand versetzt war, mur färglich unterstützen konnte, so mußte der junge Döring in seinen Freistunden durch Abschreiben für seinen Unterhalt sorgen. Doch erweckte ihm der Herr auch viele mitleidige Seelen und fügte es, daß er bei dem Schuhmacher Ruben wohnte, in dessen Hause sich Leute, welche sich zur Brüdergemeinde in dem benachbarten Gnadau hielten, zu regelmäßiger Privaterbauung versammelten. So bekam er durch die vorlaufende und bewarende Gnade Gottes manchen guten Eindruck in sein junges Herz und als er 1801 von Magdeburg nach Halle zog, um Theologie zu studieren, nahm er das Lob eines fleißigen und trefflichen Schülers mit. Aber die Theologie, welche er in Halle vortragen hörte, hatte ihn in seinen Erwartungen bitter getenscht, sie gab ihm fürs Herz wenig und für den Verstand eben auch nicht viel. Um so lieber ergab er sich dem Studium der Alten und der Dichtkunst, in welcher er sich schon in Magdeburg versucht hatte. Von dem rohen Treiben der Studenten hielt er sich fern und bildete mit mehreren Gleichgesinnten einen kleinen Dichtertreiß, in dem wißenschaftliche und poetische Dinge mancher Art besprochen wurden. Im Jahre 1806 verließ Döring die Universität und kam auf die Empfehlung des Kanzlers Niemeyer, dem er durch seine, mit Anton Niemeyers Poesteen heraußgegebene Gedichte bekannt geworden, als Hauslehrer zu einem Kaufmanne nach Waldenburg in Schlesien. 1808 gab er diese Stelle Karl August Däring. wieder auf und wurde, nach einem halbjährigen Aufenthalte in Berlin, als Lehrer an die Klosterschule Bergen bei Magdeburg berufen. Hier traf er wieder mit seinem alten Schuhmacher Ruben und dessen Freunden zusammen. Der Einfluß dieser führte ihn zunächst in ein aufrichtiges, eifriges Schriftforschen. Mehr und mehr machte er sich, nach einem ernsten, heftigen Bußkampfe, los von aller Anhänglichkeit an Weltbildung und Weltweisheit, die ja noch nie den Durst eines Menschen auf ewig geſtillt hat,- und lebte sich immer mehr in das Leben mit Gott ein. Männer, wie der alte Vater Wunderling und die beiden Uhle in Magdeburg, förderten und stärkten den Wiedergeborenen und nahmen sich seiner überall treulich an. Nun erfaßte aber Döring selbst ein so mächtiger Bekehrungseifer, daß er jederman Buße predigte und in seinem Liebesfeuer nicht selten unbedachtsam dreinſtürmte; wie er denn einmal in einer Lehrerconferenz dem ziemlich weltlich lebenden Vorsteher der erwähnten Anstalt in eifriger und starker Rede vorhielt, daß er die Jugend nicht bilde, sondern verbilde und schwere Verantwortung auf sich lade. 11 Als 1810 jene Klosterschule durch Napoleon plötzlich aufgehoben wurde, trat Döring bei der frommen Familie des Landrats von Kerßenbrock auf Helmsdorf bei Eisleben als Hauslehrer ein. Hier traf er mit der edlen Freifrau von Oeynhausen auß Westfalen zusammen, die es zuerst außsprach: ,, es müße Rat geschafft werden für das arme Volk; es müße ihm das Wort Gottes wieder gereicht werden; man müße es machen, wie in England, und durch Schriften und Traktate predigen, da ja leider das mündliche Wort verstummt ſei." Durch diese edle Frau angeregt stiftete Döring 1811, in Verbindung mit dem älteren Uhle( Prediger in Seeburg), mit desſen jüngerem Bruder( dem Candidaten Uhle) und der Barones Kerßenbrock einen kleinen Verein zur Heraußgabe nützlicher Volksschriften. Dieses im Glauben begonnene unscheinbare Werk wuchs bald, senfkornartig, zu einem mächtigen, viele Früchte tragenden Baume heran:--- es ist der christliche Verein im nördlichen Deutschland, der eine große Anzahl der trefflichsten Erbauungs- und Unterhaltungsschriften, in einem Jahre oft über vierzigtauſend Bände, unter dem Volke absetzt.- Ums Jahr 1813 legte Döring seine Hauslehrerstelle in der Absicht nieder: von jetzt an dem Herrn ganz und ungeteilt zu dienen. So folgte er denn gerne einem Rufe nach Halle, wo damals große Lazarete waren, in welchen er trotz des darin wütenden furchtbaren Fiebers von morgens biß abends mahnend, strafend, tröstend umhergieng, um die eine oder andere Seele für das Reich Gottes zu gewinnen. Daneben schrieb er, von dem Gedanken außgehend, daß jeder Stand seine besondere Seelengefahr, aber auch seine besonderen Anreizungsmittel zum Seligwerden in sich selbst habe, in körniger, derber Sprache christliche Mahnungen für alle einzelnen Stände und verbreitete diese, auf seine Kosten gedruckten kleinen fliegenden Blättchen für alle Stände" in viel tausend Exemplaren. Dieselbe freie ſeelsorgerliche Thätigkeit entwickelte er auch zu Magdeburg, wohin er 1814 zurückgekehrt war und wo er endlich, nach langem Harren, seine Sehnsucht: an einer bestimmten Gemeinde zu wirken, dadurch erfüllt ſah, daß er noch in demselben Jahre als Nachmittagsprediger an St. Petri zu Magdeburg angestellt wurde. Vorzugsweise waren es hier die Soldaten seine bunte Gemeinde" ihm von den Lazareten her bekannt, welche ihn - 63 64 Karl August Döring. Ohne aufsuchten und mit großer Liebe und Dankbarkeit an ihm hiengen. sein Zuthun wurde er jedoch schon im Jahre 1815 als Archidiakonus an die St. Andreaskirche nach Eisleben berufen. Hier, wo er seine nene im geistlichen Tode liegende Gemeinde, als ein ernster Missionsreisender, zu nicht geringer Verwunderung aller, von Haus zu Haus besuchte und Bibelstunden hielt, hatte er die Freude vieler Erweckungen und Bekehrungen. Sein Haus wurde der Sammelplatz aller Heilsbegierigen, so daß sich von jener Zeit an biß heute eine Gemeinde der Gläubigen in Eisleben erhalten hat. Vornehmlich war Döring nun bemüht durch christliche Volksschriften auf die niederen Stände, insbesondere auf die Jünglinge der arbeitenden Klasse einzuwirken. Er hatte es, seine Zeit verstehend, schon damals klar erkannt, daß gerade von den höheren Ständen auß Unglaube und ungezügelte Rohheit sich immer mehr in den unteren Volksschichten außbreiten und daß im großen Ganzen das deutsche Volk vollständig entchristlicht werde. Auß dieser Erkenntnis herauß entstand damals sein, biß in die Ostseeprovinzen Russlands hinein verbreitetes, reichgesegnetes Büchlein ,, Allerlei für allerlei Leute."- Doch auch in Eisleben sollte Dörings Arbeit nur eine kurze sein. Im Jahre 1816 wurde er als Prediger an die lutherische Gemeinde Elberfeld berufen, in welcher Stadt er biß zu seinem Tode, 28 Jahre lang, das Werk des Herrn hat treiben dürfen. Im Jahre 1821 lehnte er einen durch Vermittelung der Fürstin Lieven an ihn ergangenen Ruf als Professor der Theologie an der Universität Dorpat ab.- 1830 trat er mit Karoline Rauschenbusch, der Enkelin seines Amtsvorgängers Rauschenbusch zu Elberfeld, in den Stand der Ehe.- Seine Predigten, von welchen 1832 eine Sammlung über das innere Leben der Gläubigen" erschienen ist, waren ganz schlichte, ruhige, praktische Anwendungen des heiligen Textes, bei welchen er von der Ansicht außgieng, man könne nicht einfach genug predigen, um von allen verstanden zu werden. Hauptsächlich war Döring auch in Elberfeld bemüht auf die Jugend einzuwirken. In den ersten Jahren seiner Amtsthätigkeit entstand eine förmliche Bewegung unter den Kindern und Kindererweckungen waren sehr zahlreich. Mit Jungfrauen bildete er einen besonderen Missionsverein. Vorzüglich aber zog er die Jünglinge an sich; mit ihnen las er die Bibel und teilte ihnen, je nach ihrem Seelenzustande, christliche Schriften mit. Es wurde bald ganz gewöhnlich, daß reisende Jünglinge ihn aufsuchten und hierbei meiſt nur nach dem freundlichen Pastor frugen, der jedem Reisenden ein Büchlein gebe. So reichte seine Seelsorge, die immer sein Hauptgebiet geblieben ist, auch noch weit über Elberfeld hinauß: er sandte gewissermaßen Missionare durch ganz Deutschland. In christlichen Vereinen aller Art war Döring ein thätiges Mitglied; Missionssache, Bibelverbreitung u. s. w. lagen ihm allezeit sehr am Herzen und Leute auß allen Weltgegenden wandten sich an ihn mit Anfragen und Bitten. Mit einem Worte: er war, lange bevor der Name dafür aufkam, der Mann der inneren Mission. Auf kleinen und größeren Reisen mußten ihm Packete von Schriften folgen, die er allerwärts außteilte. Auf offener Straße pflegte er die Leute anzuhalten; da war ihm keiner zu gering, keiner zu vornehm. Seinen Begleitern ist dabei oft bange geworden, wenn er den Leuten mit seinen Worten recht ans Herz drang. Er hatte indessen einen wunderbaren Takt mit Menschen auß allen Klassen und Bildungs- Karl August Döring. stufen umzugehen und jeden am rechten Orte anzufaßen, wie denn auch sein Körper stark und- kräftig war, um viele Anstrengungen zu ertragen und den mancherlei Gemütsbewegungen nicht zu erliegen. Dabei war er in seinem ganzen Leben einfach, durchauß edel, uneigennützig und redlich, so daß die Leute schnell volles Vertrauen zu ihm faßten und insbesondere seine Gemeinde, deren Arme, Kranke und Bekümmerte er stets als treuer Hirte hütete, ihn hoch achtete. Natürlich hat es auch ihm nicht an Spöttern gefehlt. Int confessioneller Beziehung suchte er den Frieden. Außerdem wird versichert, daß er das Streben nach Union mit Freuden begrüßt habe. Durch seine aufopfernde, rastlos und immer weiter außgedehnte Thätigkeit für die Sache des Herrn und das ewige Heil seiner Brüder wurden aber endlich seine sonst starken Körperkräfte aufgezehrt. Im Jahre 1838 begann ein Lungenleiden, das sich mehrere Jahre später zur Lungenschwindsucht entwickelte. Mit stiller, gottinniger Ergebung gieng der fromme Mann seinem Ende entgegen; er war voll Freude bald bei dem zu sein, nach welchem seine Seele sich sehnte; keine Todesfurcht war bei ihm bemerkbar. In der letzten Nacht, da er fühlte, daß sein Stündlein nahe sei, war er voll freudiger Zuversicht. Unter stetem Gebete und ohne Schmerzen entschlief er sanft am 17. Januar 1844. ujg Von Döring sind über 1000 geistliche Lieder in dem von ihm heraußgegebenen Christlichen Hausgesangbuch"( 1. TI. 2. Aufl. Elberfeld 1825. 2. T. 1830) erschienen. Eine Außwahl hierauß findet sich in dem poetischen Teile seines Christlichen Hausgartens"( Elberfeld 1831). Auch die Christlichen Gesänge"( Halle 1844) sind beinahe alle in jenem Gesangbuche enthalDie brauchbarste Außwahl auß Dörings Liedern ist, in Verbindung von " 1 " 1 ten. mit ter dem Titel ,, Karl August Dörings Leben und Lieder" heraußgegeben worden. 1001 pro ng - * modiq od mening 19106 990,76 35. Advent. Jauchze, Seele, dem entgegen, der da kam und ewig kommt! Folg ihm nach auf allen Wegen; reichlich schenkt er, was dir frommt. Segen schüttet er ja ſtets in die Arme des Gebets; heb in jedem Seelenwehe freudig sie zu seiner Höhe! Du, Verheißner, bist gekommen! Heißersehnter, du erschienst! Unsre Sünd ist weggenommen; immer kommst du, daß du dienst! Kraus, geistliche Lieder. 65 Hast Verlorenes gesucht, haft zerstört der Sünde Frucht; deines ganzen Lebens Pfade stralen nur von Lieb und Gnade. In das Herz auch willst du kommen, das aufrichtig dein begehrt; Jeden, der dich aufgenommen, hat dein himmlisch Licht verklärt. O wie huldvoli nahteſt du, brachtest Licht und Lieb und Ruh; Sieg im Kampf, des Himmels Frieden hast du uns schon hier beschieden. 5 Karl August Döring. Highbu wadaiw Wie du kamst, so wirst du kommen hel 96 dp : 100102 10 inkaphnom ada dising allag Natchath 1976 Strafen bringend oder Lohn. Ind bitriose jaothaichod Wenn wir glauben, lieben, hoffen, die allenatings stehet uns dein Himmel offen. pas T on audy and as and di solitore, admusicolo apiers and ditu aruand ndogoniugenstrol 2,708 votögi carnesorden bij and Passion. qui poudspre reginmition hoitmist, na, mad jod dindsdir llod aut Hier kann ich am Abend finden sil Reinigung von meinen Sünden, Bod neue Lieb in mir entzünden. shilling 0005 dit dus molest Wol, o wol ist meinem Mute, dogop wen wenn ich in dem höchsten Gute ſelig leb: in deinem Blute! 66 zum Gericht! ja, du erscheinst! So gewis du schon gekommen, so gewis auch kommst du einst, di sicherlich dann, o Gottes Sohn, debitoriar onist ban sche sid, siltinto froj oniel( bildo de mader suedistuspun mis amound 8685 39 protus oduz) mit 56. 1 Du in blutger Dornenkrone, überhäuft mit Schmach und Hohne, nimm mich hin zum Schmerzenslohne! 113611 Ewig bleib ich dir verbunden, denn allein durch deine Wundeni kann mein krankes Herz geſunden. Hodin Cine Ta Hier allein bin ich geborgen; hier erstark ich jeden Morgenmad für des ganzen Tages Sorgen. Und wie wird mir einst geschehen, wenn dich meine Augen sehen, Gottes Lamm, in jenen Höhen! Dir, vom Kreuz erhöht zum Throne, dir, des Vaters ewgem Sohne, geb ich ewig mich zum Lohne. Surin 57. Mein Trost in Zweifelsnächten ist, 30summ daß du vom Himmel kamst, Herr Christ, Ein Licht auß Gott, das alle Welt mit heilgem Wunderglanz erhellt. ustle jus than it plat not tirchi ilming Mein Trost in meinen Sünden ist, daß du für mich gestorben bist, Und daß dein weltversöhnend Blut vor Gott mich macht gerecht und gut. plan 18 toliclope masi figur dod Karl August Döring. de Mein Trost im Kampf mit Sünden ist, im dig asur UF daß du der Siegsfürst selber bist; darbingun nomb and me Du giengst, o Held, die Bahn vorant, nisu bimbipr daß ich schon manchen Sieg gewann disar of gid mod to modushimore ti nd on the mapasa dulf i no u Mein Trost in meinen Leiden ist, daß du auch littest, Jesu Christ, Daß du durch Leiden dieser Zeit eingiengst zu deiner Herlichkeit. Trad 0 Mein Trost durchs ganze Leben ist, daß du mein treuer Führer bist; Ich folge dir, mein guter Hirt, der nie mich irre führen wird. hnt sidedost oploj dres eine Renung Mein Trost dereinst im Sterben ist, nl daß du mein Heil und Leben bist; Mein Hirt, dein sanfter Friedensstab führt sicher mich durch Tod und Grab! resfürchtiger ber djale, TO T Wie selig schon auf Erden ist, wer dein sich tröstet, Jesu Christ! O mache selbst den Glauben fest, der uns in keiner Not verläßt. Seele, willst du selig ruhn, ruh allein in Gottes Willen! Eignes Sorgen, Wirken, Thun wird den Geist dir nimmer stillen; Uebergib Gott alle Last, was du bist und was du hast! 67 58. Seele, willst du selig ruhn. Glaube: Gott ist Liebe nur! Willst du dich mit ihm vereinen, Fern von Welt und Kreatur, o so schwindet bald dein Weinen. Gib mit ganzem Kindessinn dich nur ihm, dem Vater, hin! du don t mot b 149 90 lis na ng fidan12 ordi im 100 Displour vid out and of die qumel( b Jymn2 and 1-1 nur ajd Itistus voll au Gleich dem Kind im Mutterschoß, sollst in seinem Schoß du liegen, Ruhig, innig liebend, bloß dich an ihn vertraulich schmiegen. Heil, wenn du dich ihm ergibst, ihm vertraust, ihn wieder liebst! In der süßen Einsamkeit sollst in Gott du froh dich stärken, Lebend für die Ewigkeit nur auf seine Stimme merken! Flieh die Welt und Kreatur, leb in Gottes Liebe nur! 5* 68 Karl August Döring. Wer, wer gibt mir Adlerschwung zu dem Höchsten aufzuschweben? O erquickt mich nur ein Trunk, Gott, von dir, so werd ich leben Und vergeßen Welt und Zeit in der stillen Ewigkeit. Ewigkeit voll Fried und Ruh, do du selge Sabbathstille, O du tief erquickend Gut; Wehe Frieden mir auch zu, oo verborgne Freudenfülle, Jodis? do nos do mun nd and ini man?( hind ud an Jithin mind ng figmoignis 59. Gebe t. felig lig ist, wer in dir ruht! of modo agup othrud for nist Wahrheit, Ach, komm mit Mut und Stärke, wir sind in allem schwach, So thun wir deine Werke und folgen froh dir nach! mism i drio Jindast mi jniorse for Ach komm, laß deine Liebe in uns nun heiß entglühn. Daß wir mit heilgem Triebe für Freund und Feind uns mühn! 11 im nothi gibi site Komm bald mit ewgen Freuden, d nimm uns vom Erdenleid! Laß unsre Seelen scheiden zu deiner Herlichkeit! md bortf Ach, komm mit Gnad und zu uns, du Heil der Welt, Daß wir in ihrer Klarheit thun, was dir wolgefällt! Ach komm, gib starken Glauben! ado? hart ist der Kampf und Streits Dich selbst will man uns rauben, do Quell aller Seligkeit! gibi ad ter me 80 Rochii mi dimd( bist uspoil ud fotbmi i loj gold dusdail pi Instramonin uspsimbl chilor dign mi pidid nou Indsi din fights: din tid tistoriado tö( bid dort nd how it quo doin der gitsid Allier he Iniestro ni nikto dart www.2anie pro congi slis omni vid fise and diar o alin 1to digradsl and and tour du tid ard aner le sobi? ni 1100 duet nivou ditim( bid and ques Hubendor2. dum 1192 ou m momis mind and sodnich of.0 duit magnap sim 010) in addizmit hid Agim promet mis on nakit o suradno spidiords and flyin& and to di and mgnbogbombilot sinh dumunur sochilifting stor edusdiald ni bure ne astio ottimic mi tiedu u door uni apduladi sini hand oor hijnid rohid ni bil tod sinthida mnd timnd stund monis i teh stind 1081 nothi mag pins stotisl 3 35 1196 Tipo 1970 196 1190 - othibi olmada wurde geboren am 20. Februar 1798 zu Berlin, wo sein Vater, ein gottesfürchtiger Mann, das Schneiderhandwerk betrieb. Von seinen frommen Eltern hörte der junge Dreger nur Gutes. Viel Böses lerute er aber in der Schule, besonders im Gymnasium; darum nahm ihn auch der Vater auß dieser Anstalt weg und ließ ihn gegen seinen Willen Schulmeister werden. Zwar gedachte der Sohn bald darauf, des Schullebens überdrüßig, als freiwilliger Jäger mit gegen die Franzosen zu ziehen, aber er konnte die Anstrengungen des Feldzuges nicht außhalten und kehrte- nun mit Lust zum Schulamte nach Berlin zurück. Mit viel Eifer vervollständigte er zunächſt seine Kenntnisse. Im März 1815 war ihm durch ein, wie man zu sagen pflegt zufällig" aufgeschlagenes Lied des Ministers von Pfeil plötzlich und überwältigend das wahrhaftige Licht in Christo Jesu aufgegangen, das ihm von nun an sein ganzes Leben durch leuchtete. Später förderten ihn vornehmlich die mächtigen Eindrücke auß Jänickens( biß 1818 der einzige gläubige Prediger Berlins) und Löfflers Predigten. 1821 bestand er das Lehrerexamen, übernahm im folgenden Jahre seine erste Schulstelle und verheiratete sich am Schluße desselben mit einer Tochter des Schulvorstehers Schmidt in Berlin, welcher ihm zuvor in einer Hausandacht sein Kind feierlich verlobt hatte. Drei Jahre später erhielt er die Schulstelle seines Schwiegervaters. In seiner regen Thätigkeit für kirchliches Leben trat Dreger, der in naher Beziehung zu Goßner, dem Nachfolger Jänickens, stand, 1830 und auch später noch in besonderen Schriften gegen die Einführung des neuen Gesangbuches auf. Sein Schulamt persah er mit aller Treue. In den Ferien der folgenden Jahre war es ihm vergönnt sich zu erholen auf einer Reiſe in die märkische Schweiz( 1834), in den Harz( 1835), nach Hamburg und Helnächsten Jahren nahm ihm der Tod seinen Schwiegerseinen goland( 1887); Bater( 1841) und ſeine Mutter( 1843), aber in all dieſer Zeit schwerer Heimsuchung hielt ihn ein starker Glaube an den dreieinigen Gott über den Fluten der Trübsal. Sein festes Gottvertrauen konnte ihm auch der Sturm der Revolution in den Märztagen des Jahres 1848 nicht entreißen. ,, Der Satan ist los, aber der Herr Jesus trägt doch den Sieg davon!" das war ar ſeine unerſchütterliche Ueberzeugung. Als zwei Jahre später Gustav Knak, als Nachfolger Goßners, an die Bethlehemskirche in Berlin berufen wurde, empfieng ihn Dreger im Namen der Gemeinde und beide haben von da an in herzlicher Verbindung gestanden. 1852 besuchte er, durch die Güte eines Freundes, den Kirchentag in Bremen und kehrte von demselben gestärkt und froh in sein Haus zurück. Doch begann schon wenige Jahre später ein schweres körperliches Leiden für Dreger, das ihn indessen vorerst nicht von seinem Amte trennte. Schwer traf ihn im März 1858 10 T Friedrich Samuel Dreger - - Friedrich Samuel Dreger. der Verlust des ehrwürdigen Goßner, der ihm, wie so vielen anderen, ein rechter geistlicher Vater war und als solcher nicht nachgelaßen hat ihn immer wieder zur Arbeit im Dienste Gottes zu ermuntern. Ein bleibendes Gedächtnis hat sich in dieser Hinsicht Dreger durch seine Bibelstunden gestiftet. Schon 1804 hatte sein Schwiegervater in seinem Hause damit den Nur überwand und leitete von 1836 an dieſe Stunden geſegneter Gemeinſchaft, in denen er mit ebenso schlichten, als eindringlichen Worten die Herzen der Zuhörer ergriff und diese, wie Jänicke, in dem ganzen Worte Gottes heimisch zu machent suchte. Ebenso übernahm er, nach seines Schwiegervaters Abtreten, die Leitung der 1782 in Berlin gestifteten Christentumsgesellschaft, die hier, wie anderwärts, die kleine Schar der Getreuen des Herrn zum Kampfe gegen die Macht des Widerchristentums und zur Außbreitung des Evangeliums sammelte und rüstete. Endlich leitete er von 1850 an den 1833 in seinem Schulſaale gegründeten Männerkrankenverein, dessen Aufgabe: arme Kranke geistlich und leiblich zu unterstützen, Dreger selbst noch in der Gebrechlichkeit seines Alters, als ein barmherziger Pfleger, zu erfüllen bemüht war. Auch dem von Jänicke gestifteten Missionsverein und der großen Berliner Missionsgesellschaft gehörte er an; ebenso einem Hilfsbibelverein und dem 1848 in Berlin ins Leben getretenen evangelischen Verein für kirchliche Zwecke. Neben der Teilnahme an diesem frommen Vereinsleben, in welchem er stets treu und fest an seinem hitherischen Bekenntnis hielt, bereitete ihn auch 1858 eine vorübergehende Steigerung seines körperlichen Leidens, nach großen und schweren Anfechtungen, mehr und mehr auf seinen nahen Heimgang vor. Indessen die ärgsten Kämpfe hatte er furz vor seinem Tode mit dem Teufel zu bestehen, der ihm vor seinem Abſcheiden noch all seinen Trost in Christo entreißen wollte, der aber immer wieder von der angefochtenen Seele beim Anrufen des Namens des Herrn weichen mußte: ,, ein Wörtlein kann ihn fällen!" Endlich wurde der arme Leidende ganz getrost und wartete auf seines Leibes Erlösung. Täglich ließ er sich zu seiner Stärkung heilige Lieder vorlesen, insbesondere die Lieder Spittas In der Angst der Welt will ich nicht klagen" und„ Bei dir, Jesu, will ich bleiben". Am 14. August 1859 ist seine Seele zum ewigen Frieden ndmed( bm( 1) Ind eingegangen. Froofth sthitimit, 916 Als geistlicher Liederdichter ist Dreger noch wenig bekannt und doch sind seine schlichten, herzlichen, innigen Lieder zur Erbauung wolgeschickt. Dieſelben sind erschienen unter dem Titel ,, Geistliche Lieder und Gedichte bei Gelegenheiten." Erstes Bändchen 2. Aufl. Berlin 1850. Zweites Bändchen 1856. ( bil an ad spiginik med I notlodend thim paimad thod to Buis s unol i moto n., disting anda? sur 1 600 Beim Beginne einer Abendandacht. and I wound plotnoie ein in stäqf un aduism red In der stillen Abendstunde, as sommer neturned nitrate stbied Sc81 mit dem Herrn im heilgen Bunde, un nd not unded adind nog stedet du sammeln wir uns um sein Wort.snis stil sid brud 39 spinst noch unged Herr, wir sitzen dir zu Füßen, dan strüffe medisine laß jetzt e Heil und Leben fließen, manist nou thin fritos br segne uns du treuer Hort! ni schvilemodeldiseid in sabi is the sadn modni di God 8681 gg i 70 Rede du zu jedem Herzen, mindre unsre Seelenschmerzen, tröste, wer betrübt hier ist! and it and drio Rede, Herr, wir wollen hören achtsam deines Wortes Lehren, komm nur zu uns, Jesu Christ! Wenn du fehlst, kann nichts gelingen, unser Lesen, Beten, Singen alles ist umsonst gethan. 027778 du allane, tom O dut nol thig an fibe nochne Friedrich Samuel Dreger. nothom dnu Drum laß deinen Geist hier walten, die wir uns hier zu dir halten, schauen dich im Glauben an. dat toin dol. Ach, erquick uns, ewge Liebe, heilige dir unsre Triebe, lehre uns durch deinen Geist! Schenk uns deinen süßen Frieden, Segen sei uns heut beschieden, Segen, wie dein Wort verheißt! Schaue unser heiß Verlangen, laß uns feste an dir hangen, deine Gnad wird uns erfreun. disded adag mishin nism ug jodensesin mod og ind i jun? splatsid reloj es Teile auß von deinen Gaben, isa na noht 20³)( C daß sich unsre Seelen laben! Jesu, du wirst mit uns sein! diri pische nelled ammutus? 830 notised yun( bim Mier chi is die ung the chi Oeffnet euch, ihr Himmelsthüren, thu dich auf, du schönes Thor! Jesus wird mich bald heimführen zu der Außerwählten Chor. 71 dog si tro 12 goig i 170G I Meine Seele wünscht allein bald in Gottes Stadt zu ſein. h enji Ach, ich habe dich geschauet, is an güldne Stadt, im Geiste schon! med Du bist hoch und schön gebauet, in dir herschet Gottes Sohn. HID Gottes Lamm, wann schau ich dich?- Meine Seele sehnet sich.olis nis 102 dom 3chinnom tun mbje jonk sist nautising o nad than sufe 61. Verlangen nach dem Himmel. sing of 6 u ar dun oi tro top this f drien 796 is out milih Dort bei dir in Salems Hallen ist die ewge Herlichkeit, Da wird Lob und Dank erschallen, dir, o Lamm, in Ewigkeit. Hope Ach, ich klopf an deine Pfort, bring mich bald zur Ruhe dort. Ding Abin Gidsp In der Welt ist täglich Plage, hod Angst und Kummer, Not und Streit, Aber selge Freudentage Ind»{ bringt uns jene Herlichkeit. dorad Ja, wie herlich wirds dort sein!- ach, wann komm ich doch hinein! 72 Friedrich Samuel Dreger. Dort in jenen goldnen Gaßen, dort in Zions Lieblichkeit Kennt man nicht mehr Morden, Haßen, keine Angst, Geschrei, noch Leid; Da genießt man ewge Freud, Ruhe nach dem Kampf und Streit. Da genießt man ewgen Frieden, wahre Lust und Sicherheit; Dort ists anders denn hienieden, da versüßt Gott alles Leid. Reicht mir Flügel, führt mich ein, wo mein Herr wird alles sein! Mein Schifflein geht behende dem Friedenshafen zu; Der Lauf ist bald zu Ende es folgt die selge Ruh. Ich sehe schon von weitem des Leuchtturms hellen Schein; ich will mich nur bereiten, ich geh zur Ruhe ein. 62. Mein Schifflein. Schifflein, du mußt eilen! ihr Segel schwellet an! Ich mag nicht länger weilen auf stürmscher Meeresbahn. od to ng sid Schon lange hör ich toben Golf( b) h die wilde Meeresflut; Cu Anird gehts auch durch schwere Proben, doch faß ich neuen Mut. 16 in ami tose in dun fonk Der Trübsal hohe Wellen pli rad bedrohen stets mein Schiff; puid Oft scheint es zu zerschellen an einem Felsenriff. Unter den Verklärten leben, en, ein in der oberen Gemein Stets vor seinen Augen schweben, was für Wonne wird das sein! put the Tag, wann brichst du doch herein, der mich führt zur Freude ein? er Welt, du willst mir nicht gefallen, deine Lust bringt Herzeleid; Meinem Jesu will ich wallen! bald komm ich zur Herlichkeit. Gottes Lamm vergiß mein nicht, laß mich sehn dein Angesicht. Es gibt der bösen Stunden nur leider gar zu viel! ich fühle mich gebunden, wann kommt mein Schiff ans Ziel? Getrost! in meinem Nachen ist Jesus Steuermann, Ihn laß ich thun und machen und ich bin glücklich dran. Ihm darf ich fest vertrauen auch in der schwärzsten Nacht, ich hoff, ich werde schauen, wonach mein Herze tracht. Der Mast in diesem Nachenis ists Kreuz des lieben Herrn, Das zeigt mir armen Schwachen den wahren Hoffnungsstern. dig. Am Kreuz hieng meine Liebe, am Kreuze hieng mein Heil, id ni drum hoff ich, wenns auch trübe. Mein Heiland ist mein Teil! misse Friedrich Samuel Dreger. Der Purpur seines Blutes sol, ne des Schiffes Wimpel schmückt, 100 Das macht mich frohen Mutes, wenn Angst mein Herze drückt. Geschmückt mit diesem Blute kann ich versinken nicht, 10 es redet mir zu gute, es schützt mich im Gericht.rs die ni Mein Anker läßt mich hoffen, an ich habe festen Grund, Der Himmel steht mir offen in meiner letzten Stund. Des Geistes sanftes Wehen schwellt meine Segel hier, bi adal ich werde feste stehen, in dir, mein Herr, in dir. Heut bin ich ganz entzündet voll Ernst ist meine Brust, Und morgen überwindet mich eine böse Lust. Mein Lauf ist bald vollendet! wolauf, mein armies Herz! Die Fahrt ist bald geendet, es geht stracks himmelwärts. Herr Jesu, wär ich droben, wie wollt ich freuen mich! Dort will ich preisen, loben dich, Jesu, ewiglich! 63. Es gibt wol keinen Sünder, so groß als ich es bin! Ich liebe Gottes Kinder, doch ist mein Herz und Sinn Nicht dir, Herr, treu ergeben, ich liebe dich zu schlecht, und auch mein ganzes Leben zeigt, daß ich ungerecht. An meinem Schifffein wehet die Flagge meines. Herrn, Daran geschrieben stehet: „ die Ruhe ist nicht fern, d Die einst wird seinem Volke!" Das macht mich wieder still, id ud wenn manche schwarze Wolke dieß Licht verdunkeln will. ll plit o fabric So fahr ich sicher weiter, orig mein Jesus mit mir schifft. Er macht mich froh und heiter, wenn Unglück mich auch trifft. he Wenn schwere Wetter wüten, wird seine starke Hand mich armes Kind schon hüten; sie führt ins Vaterland. Bußlied. muff poll dins ad de Allur nd ad nom 73 thitt apot pour mififf andrs this int Bout anad Un, Jhip Q 13 asi bir mo bjm Heut kann ich ernstlich schreien, ich ring und Satan weicht, und morgen läßt zerstreuen mein Herz sich nur zu leicht. Ich fühle, Herr, die Schwächen, die Untreu ist zu groß. Wann heilen die Gebrechen, wann werd ich frei und los? Wann werd ich eine Seele, die, Herr, dich liebet rein, wann werd ich von dem Dele des Geists durchdrungen sein? 74 Friedrich Samuel Dreger. Nun, Herr, ich komm aufs nene und klage dir die Not.in spent sid Ich hoff auf deine Treue, po du willst nicht meinen Tod.: s16 Ich flich in deine Arme, du bist ja voller Huld, Herr Jesu, dich erbarme, tilg alle meine Schuld! 10 this sid Dir will ich mich verschreibendoj 02 aufs neue, Gott mein Heil! nim Faß deinen Geist mich treiben, mach meine Seele heil! galler Gib neuen Ernst und Eifer und dring durch Mark und Bein, jo mach mich zum Himmelsläufer, him laß mich nun treu dir sein! taduallod O lagre dich um Augen, um Ohren, Mund und Hand, Nimm weg, was nicht will taugen, was mir bringt ewge Schand! gieß all deine Liebe, Herr Jesu, in mein Herz, laß deines Geistes Triebe mich ziehen himmelwärts! d Ja, lehre mich nun wandeln vor deinem Angesicht, sich Lehr denken mich und handeln, ing o Herr, in deinem Licht! pirmour Gib Demut mir und Liebe, gib Sanftmut, Freundlichkeit, Pol hilf, daß ich stets mich übejder 89 in Herzenredlichkeit. bimbi" es Laß mich gehorsam, stille, luk nit und keusch, und wachsam sein, od chi Gib, daß dein heilger Wille ( bi mich möge stets erfreun! is ni In Kreuz und in den Nöten lehr mich geduldig sein, ism subj laß mich nur ernstlich beten; du hebst den Sorgenstein.sm vid ni ding.... STA Nun, Jesu, deine Gnade wird mir die Kraft verleihn; Dein Blut läßt meine Pfade Marti od thi gerecht und ſelig sein. sisubi( bilijuns the anal tuse thisur noth Gun quis bi 191998 1861#sprom dn arhial ng n( bit Laß einst an meinem Ende auf dein Verdienst allein, deine treuen Hände hig die Seel befohlen sein! .20 medol nation doing ndnu manist Ipor idig 259 Inid on thi sin jong of 1902 85110 adil b agad nam ji hod and aid thilf thaich us thid adsit thi onog nismo d acharapuur( bi and doing dadigmsung bi Just & mism fi fur lod podafonredil promedulf tant ist ut stöd anis bim aid plan de Der before di non, side& cny body fat anchordssid slid unnu a nado Sbor dun isu chi dasar mar ben als lois bicoroat m is idoil( hid pid mod nod the door naar bru an inniskogrobund effis and 102: Model deinen sid, mitte tu nomaisid, drabiny prodigi Tatouadi 0981 ilmön odbit i bindingere TO O spinnatis innand Glod danon2 nou rodin impule yours pititurysachi au luat do subsidioleg ating 20 tad fough 570 pullong Habuisd 196 ditur tannsisid nod élorum ad siliming, stant frou 9175 noin jaduandour nardo INO aide( on achtung duplot mund 0 NF Annette Elisabeth Freiin von 150 sopiony jollochise Droste- Hülshoff tim sit sind m die bedeutendste deutsche Dichterin im Gebiete der weltlichen Poesie der neueren Zeit, hat auch die geistliche Poesie mit nicht wenigen wertvollen Dichtungen bereichert. Sie wurde am 10. Januar 1797 auf Hülshoff bei Münster, dem altertümlichen Stammhause ihrer Familie, als das zweite Kind ihrer Eltern geboren.*) Sie war von ihrer Geburt an ein schwächliches Kind, das nur durch die sorgfältigste Pflege aufgebracht werden konnte. In späteren Jahren beßerte sich zwar ihre Gesundheit, allein schwankend ist dieselbe immer geblieben. Sehr frühe konnte sich indessen bei dieser Kränklichkeit und bei der Abgeschloßenheit des Landlebens ihre reiche poetische Gabe entwickeln. Schon im achten Jahre besang sie, zur Belustigung ihrer Geschwister, den Gegenstand ihrer findlichen Spiele: ein verkrüppeltes Hähnchen, das sie pflegte und beschützte. Im vierzehnten Jahre schrieb sie zu dem Geburtstage ihrer Mutter ein Gedicht in drei Gesängen. Man würde jedoch sehr irren, wollte man hiernach Annette Elisabeth zu den frühreifen, schriftstellernden Frauen rechnen. Biß zu späteren Lebensjahren hat sie nur einzelne Gelegenheitsgedichte niedergeschrieben. Von Jugend auf ist sie, als ein echtes Kind ihrer westfälischen Heimat, bei all ihrer Dichtergabe, eine enschiedene Feindin aller Phrase, aller Abstraction, aller verschwimmenden Verallgemeinerung geblieben. Im Leben und in der Poesie war ihr die einfache, schlichte Wahrheit das Höchste. Annette Elisabeth erhielt eine strenge, sorgfältige Erziehung. Insbesondere verdankte sie ihrer Mutter, die auß den alten Paderbornischen Freiherrengeschlechte von Harthausen stammt, eine starke Beschränkung ihrer frühe eingetretenen Lesewut. Den, wißenschaftlichen Unterricht" teilte sie mit ihren Brüdern, in deren Gemeinschaft sie sogar Latein und Mathematik trieb. Zur Musik wurde ihr reiches Talent zeitig angehalten; Tanzunterricht aber, von der Weisheit der Kinder dieser Weit als ein unentbehrliches Erfordernis guter Erziehung" betrachtet, ist ihr niemals erteilt werden. Die berühmtesten Dichter durfte sie nur in außgewählten Bruchstücken lesen und biß zum dreißigsten Jahre blieb ihr der Verkehr mit der 1. g. großen Welt völlig fremd. Erst in diesem Alter kam sie auß der ländlichen Zurückgezogenheit, in der sie sich vornehmlich des Verkehrs mit den mindfound in Die Familie der Freiherren von Droste stammt von einem Ministerialengeschlecht, das ursprünglich von Deckenbrock hieß. Vom Truchseßamte beim Kathedral- Kapitel zu Münster erhielten sie den Namen Dapifer, Droste.- Hülshoff ist schon seit 1417 im Besitz der Familie. 76 Annette Elisabeth Freiin von Droste- Hülshoff. Stolberg, Sprickmann und Thielemann in Münster erfreut hatte, in die großstädtischen Kreiße. Nachdem sie nämlich 1826 ihren Vater, Clemens August Freiherrn von Droste, und bald darauf einen jüngeren Bruder verloren hatte, in Folge dieser Verluste aber krank und schwermütig gewor den war,- suchte sie, zur Herstellung ihrer Gesundheit, zuerst die inzwischen nach Coblenz versetzte Familie des Generals von Thielemann und in den darauf Jahren den in Cöln wohnenden Grafen Werner von Haxthauſen, einen Dheim mütterlicherseits, der, durch die bekannten Brüder Boisserée und durch F. v. Schlegel angeregt, eifrig das Studium der altund geiſwollen Profesſor der Rechtswißenſchaft Clemens von Droſte, ihren Better, un deſſen pause ſie mit Karl Simrock, Johanna Schopenhauer u. a. bekannt wurde. In der Folge brachte sie die längste Zeit auf dem kleinen Gute Ruschhaus bei Münster, dem Wittwensitze ihrer Mutter, zu. 1834 vermählte sich ihre ältere Schwester mit dem Freiherrn Joseph von Laßberg zu Eppishausen im Kanton Thurgan. Die Mutter verweilte bei dieser Tochter oft lange Zeit und Annette Eliſabeth blieb allein in der Heimat. Hier führte sie mitten unter den Heideblumen, den grünen Hecken und Büschen Westfalens ein ruhig- stilles Leben, welches nur durch den herzlichen Verkehr mit den Freunden in Münster bißweilen unterbrochen worden ist. Diesen war sie dann immer eine vortreffliche Erzählerin. Mit köstlichem Humor teilte sie Geschichten auß dem Landleben und noch lieber Begebenheiten mit, die in das Gebiet des Wunderbaren streiften. Sie glaubte fest an die Wahrheit einzelner geheimnisvoller Erscheinungen und sie hat selbst in diesem Gebiete Dinge erlebt, die nur aufgeklärte Beschränktheit für Wahn halten kann. Von den Stürmen der Gegenwart, von aller Literatur, die dem Zeitgeiste huldigte, hielt sie, bei ihrem echt weiblichen Wesen, den Blick fern. Ihr reiner, frommer Sinn fühlte sich durch dieß alles nur innerlich bedrängt. Sie lebte lieber still für sich allein in heiterer Stimmung, bemüht um das Wol ihrer nächsten Angehörigen und hingegeben der Sorge um das Fortkommen der Armen und Verlaßenen. Die Dichterin trat in ihrem Leben ganz zurück. Erst 1837 veröffentlichte sie, auf den Wunsch vieler Freunde und nachdem die Mutter zögernd ihre Zustimmung gegeben, einen Band Gedichte von A. E. v. D. H.", der jedoch in der Blütezeit des berüchtigten jungen Deutschland" im allgemeinen unbeachtet blieb.In den letzten Jahren ihres Lebens trat Annetten Kränklichkeit, die immerfort durch kleine Anfälle von Bluthusten Besorgnis erregt hatte, wiederum mehr hervor. Das mildere Klima der Schweiz lud sie darum zu wiederholtem Besuche ihres Schwagers ein. Dieser hatte inzwischen das alte Schloß Meersburg am Bodensee gekauft und hier, als ein ungemein gelehrter Kenner des deutschen Altertums, mit großen Kosten die berühmte Laßbergische Sammlung altdeutscher Handschriften zusammengebracht. Annetten Gesundheit erstarkte an den des und da das ihrer 1844 erschienenen Gedichte einen kleinen Weingarten bei Meersburg gekauft hatte, so diente ihr das Spazierengehen in demselben und die Pflege ihrer Neben zur besonderen Freude. 1847 fehrte sie noch einmal nach Westfalen zurück; dann kamen schwere Krankheitsstürme über die Leidende, von denen sie zwar zu leidlichem Wolsein genas, die sie aber gleichwol ihren nahen Tod 11 Annette Elisabeth Freiin non Droste- Hülshoff, 77 mit aller Bestimmtheit voraußsehen ließen. Am 24. Mai 1848 machte ein Herzschlag ihrer irdischen Laufbahn ein Ende. oh zog du use dun Die geistlichen Dichtungen der Annette Elisabeth von Droste- Hülshoff sind erst nach ihrem Tode( 1851) unter dem Titel„ das geistliche Jahr" ( 2. Aufl. Stuttgart 1857) erschienen. Im gewissen Vorgefühle ihres nahen Heimganges hatte die Dichterin die Heraußgabe dieses Buches, dessen erste Hälfte in einer sehr ernsten, obwol erfrischten Stimmung der Genesung von schwerer Krankheit abgefaßt, dessen zweite Hälfte aber in gröfter Eile, wie es scheint, vollendet und ohne die nachbeßernde Hand geblieben ist, ihrem treuen und langjährigen Freunde C. B. Schlüter, Professor in Münster, anvertraut. Hier enthüllt uns Annette Eliſabeth, die nach einer kurzen Zeit religiöſer Zweifel dem des an durch das Blut Christi zurückgekehrt ist, alle ihre heftigen Glaubenskämpfe und fröhlichen Glaubenssiege, alle ihre Schmerzen und Entzückungen, in Liedern voll glühender Andacht. Geistliche Lieder von allgemeinem Werte finden sich in dieser, mit dem bürgerlichen Jahre beginnenden, an die Sonntagsevangelien sich anschließenden Sammlung, bei dem vorherschend epischen oder durchauß subjectiven Charakter der einzelnen Dichtungen von dem specifisch Römischen ganz zu schweigen nur in geringerem Maße. Aber auch auß dieser geringen Zahl, die vornehmlich in dem auß der Jugendzeit herrührenden ,, Anhange" enthalten ist, können, wegen der oft allzu kunstvollen, überladenen Pracht des Außdrucks, überhaupt wegen der allzu modernen Form, nur sehr wenige Stücke in die Reihe der unmittelbar zum Herzen dringenden geistlichen Lieder aufgeommen werden. Vergl. das interessante Buch, Annette von Schücking. Hannover 1862. g 30 30 minute on Droste". Ein Lebensbild von Levin ung of and Als die Sonne das vernommen, hat sie eine Trauerhülle Um ihr klares Aug genommen, ihre Tränen fallen stille. nagrad opustit notrnd min Au ofjorden und di tind sim pige du tube oko @ 16 coilied jst and Und ich will noch Freude saugen auß der Welt, der hellen, schönen? Weinet, weinet meine Augen, rinnt nur lieber gar zu Tränen! 612 196 du th and din tid tim thi 33. Am Karfreitag.pait admur flisjon, un Weinet, weinet meine Augen, rinnt nur lieber gar zu Tränen; Ach der Tag will euch nicht taugen und die Sonne will euch höhnen! 76 Seine Augen sind geschloßen, seiner Augen süßes Scheinen; weinet, weinet unverdroßen, könnt doch nie tugsam weinen! Still Gesang und alle Klänge, die das Herze fröhlich machen! Kreuzge, frenzge! brüllt die Menge, und die Pharisäer lachen. Jesu mein, in deinen Schmerzen kränkt dich ihre Schuld vor allen; ach, wie gieng es dir zu Herzen, daß so viele mußten fallen! 78 Und die Vöglein arm, die kleinen, sind so ganz und gar erschrocken, d Daß sie lieber möchten weinen, wären nicht die Aeuglein trocken; Annette Elisabeth Freiin von Droste- Hülshoff. Sitzen traurig in den Zweigen und kein Laut will rings erklingen. Herz, die armen Vöglein schweigen, und du mußt den Schmerz erzwingen! Weg mit goldenen Pokalen, süßem Wein vom edeln Stamme!- Ach, ihn sengt in seinen Qualench noch des Durstes heiße Flamme! Daß er laut vor Schmerz muß flagen, Erd und Himmel muß erbleichen, da die Henkersknecht es wagen Gall und Eßig ihm zu reichen. appur Weiche Polster, seidne Küssen, kann mir noch nach euch verlangen, Da mein Herr, so gar zerrißen, muß am harten Kreuze hangen? O wie habt ihr ihn getroffen, Dorn und Nagel, Rut und Spieße! Doch das Schuldbuch liegt ja offen, daß sein heilig Blut es schließe. In der Erde alle Todten fahren auf wie mit Entsetzen, Da sie mit dem heilgen, roten Blute sich beginnt zu netzen. Können nicht mehr ruhn die Todten, wo sein köstlich Blut gefloßen; viel zu heilig ist der Boden, der so teuern Trank genoßen. Er, der Herr in allen Dingen, muß die eigne Macht besiegen, b Daß er mit dem Tod kann ringen und dem Tode unterliegen. Gänzlich muß den Kelch er trinken; Menschenkind, kannst dus ertragen? Seine süßen Augen sinken und sein Herz hört auf zu schlagen. Digital dint Als nun Jesu Herz thut brechen: bricht die Erd in ihren Gründen, Bricht das Meer in seinen Flächen, bricht die Höll in ihren Schlünden; Und der Felsen harte Herzen brechen all mit lautem Knalle; ob in Wonne, ob in Schmerzen? brichts der Rettung, brichts dem Falle? Und für wen ist denn gerungen in den qualenvollen Stunden? Und der heilge Leib durchdrungen mit den gnadenvollen Wunden? Herz, mein Herz, kannst du nicht springen THI mit den Felsen und der Erde? Nur, daß ich mit blutgen Ringen neu an ihn gefeßelt werde. Hast du denn so viel gegeben, Herr, für meine arme Seele! Ist ihr ewig, ewig Leben dir so wert trotz Schuld und Fehle! Ach, so laß sie nicht gefunden sein, um tiefer zu vergehen! Laß sie deine heilgen Wunden nicht dereinst mit Schrecken sehen! 1119 al lloj 3.970 Annette Elisabeth Freiin von Droste- Hülshoff. 65. Oft er n. O zauchze Welt, du hast ihn wieder, sein Himmel hielt ihn nicht zurück! jauchzet, jauchzet, singet Lieder! Was dunkelst du, mein selger Blick? Es ist zu viel, man kann nur weinen, die Freude steht wie Kummer da; Wer kann so große Lust sich einen, der all so große Trauer sah? Jire Unendlich Heil hab ich erfahren misd durch ein Geheimnis voller Schmerz, Wie es kein Menschensinn bewaren, empfinden kann kein Menschenherz. 200 thought on nid dugle of thi àp Vom Grabe ist mein Herr erstanden und grüßet alle, die da sein; Und wir sind frei von Tod und Banden und von der Sünde Moder rein. al er ind af gris sid Den eignen Leib hat er zerrißen, zu waschen uns mit seinem Blut; Wer kann um dieß Geheimnis wißen und schmelzen nicht in Liebesglut? 3900 Ich soll mich freun an diesem Tage mit deiner ganzen Christenheit, Und ist mir doch, als ob ich wage, da Unnennbares mich erfreut. ni Mit Todesqualen hat gerungen die Seligkeit von Ewigkeit; Gleich Sündern hat das Graun bezwungend 16 die ewige Vollkommenheit. 79 Mein Gott, was konnte dich bewegen zu dieser grenzenlosen Huld! Ich darf nicht die Gedanken regen auf unsre unermeßne Schuld. histor dobiad asblos lo think the Ach, sind denn aller Menschen Seelen, wol sonst ein überköstlich Gut, Sind sie es wert, daß Gott sich quälen, ersterben muß in Angst und Glut? In ondo moduli non s Und sind nicht aller Menschen Seelen vor ihm nur eines Mundes Hauch? Und ganz befleckt von Schmach und Fehlen, wie ein getrübter dunkler Rauch? Mein Geist, o wolle nicht ergründen was einmal unergründlich ist; Der Stein des Falles harrt des Blinden, wenn er die Wege Gottes mißt. Mein Jesus hat sie wert befunden THUT in Liebe und Gerechtigkeit; Was will ich ferner noch erfunden? sein Wille bleibt in Ewigkeit! Hogyomm So darf ich glauben und vertrauen auf meiner Seele Herlichkeit! So darf ich auf zum Himmel schauen, in meines Gottes Aehnlichkeit! Ich soll mich freun an diesem Tage; ich freue mich, mein Jesu Christ! Und wenn im Aug ich Tränen trage, du weißt doch, daß es Freude ist. 80 Annette Elisabeth Freiin von Droste- Hülshoff. 66. Seid barmherzig! Ein Abgrund hat sich aufgethanis dem Auge meiner Seele; id ug Verdorrt steht meines Lebens Bahn, wie ich es mir verhehle. su juo Doch Wahrheit alle Schleier bricht, weh mir, die Liebe hab ich nicht! tu biljötradit is not lour Hat sich mein Herz so manchesmal verzweifelnd dran gehangen, diffus Wenn meine Sünden ohne Zahl geſpenstisch auf mich drangen: dJF Es ist doch wahr, es ist kein Traum, mein Lieben ist nur Dunst und Schaum. sido gior Ja soll noch Rettung dir geschehnt, du mein unsterblich Wesen: Mußt fest du in den Spiegel sehn, mußt ohne Zucken leſen 19 600 In deiner Brust die dunkle Schrift. Viel beßer Dolch, denn schleichend Gift! Wem thust du wol? ist es nicht nur dem Armen, so sich beuget? Hast jemals freudiger Natur du milde dich geneiget? Demütig nur und kummervoll erpresst man dir den schnöden Zoll. nist Freiwillig kam es dir nicht ein, daß, ob die Lippe schweiget. Ob unter süßer Demut Schein sich mild die Rechte zeiget, Es dennoch gibt kein stolzer Spiel, denn eigner Güte Selbstgefühl Kalt wie der Tod kannst, wehe dir, die Hilfe du versagen, i Wo nur ein üppig Zweiglein dir zu frisch scheint aufzuragen; ind and Du, den des Nächsten Splitter sticht! und siehst den eignen Balken nicht! and tommu siut ida adus sid Greif an, es ist die höchſte Zeit, greif an mit mutgen Händen; d Des Richters Wage liegt bereit, dein Lauf wird schleunig enden! Beigt jeder Atemzug nicht and wie kurz gemeßen deine Bahn? situs sie nist munt stadijas Daß ich so elend bin und schwach, TO MO nie hab ich es empfunden, Als da die letzte Stütze brach an in diesen schweren Stunden. Doch eine gibt es, eine doch, d die eine kann mich retten noch. disg ongis So laß, du aller Sünden Damm, du treuster Freund von allen, Mich nicht als modermorschen Stamm so unversehens fallen! O flöße einen Tropfen Saft( he in meine Adern, höchste Kraft! Opat Daß nur zu den Lebendgen ich darf ganz zuletzt mich stellen, Nur eben zu den Todten mich verzweifelnd nicht gesellen, Ein Tropfen für die Adern leer, du bist ja aller Gnaden Meer. 90109 916 Nim Annette Elisabeth Freiin non Droste- Hülshoff. 67. Liebe. Das ist mein Trost in allen Leiden, daß nichts mich kann von Jeſu scheiden, von seiner Liebe keine Macht, Und daß der größte aller Schmerzen hat nicht Gewalt ob einem Herzen, worin die Liebe Jesu wacht. Wenn er mir bleibt, was kann mir fehlen? wenn er mich labt, was kann mich quälen? wie hat er alles wolbestellt! Wenn ich nur seinen Namen nenne, dann ists als ob das Herz mir brenne, im Lichte steht die ganze Welt. Sein Kreuz ist wie der Himmelsbogen um meinen Horizont gezogen, wohin ich schau, da steht es schon. O teures Kreuz, laß dich umfangen, woran mein liebstes Lieb gehangen, für unsrer Sünden bittern Lohn! Wenn meine Pflichten oft mich drücken, so muß ich Liebesrosen pflücken auß seinem bittern Kreuzestod. Wie kommt mir wunderbare Stärke, wie sind so süß die schweren Werke, dieweil mein Jesu sie gebot! Kraus, geistliche Lieder. 81 Mein Leid muß mir zu Freuden werden, denk ich an Jesu Leid auf Erden und seinen schweren Kreuzespfad. Mein Jeſu iſt vorangegangen; ach, kann mir noch vor Dornen bangen auf Wegen, die mein Gott betrat? Er hat den bittern Weg erforen: was flieht ihr denn, ihr schwachen Thoren, so sehr die Bitterfeit und Pein? Muß ich durch Dornenweg mich schlagen, so soll mich doch die Furcht nicht plagen, mein Jesu kann nicht ferne sein. Ach, könnt ich diese Hülle meiden! Doch still, mein Herz, verschließ bescheiden den heißen Wunsch in deine Brust; Es ist ja meines Jesu Wille, und daß ich den getren erfülle, das ist doch meine ganze Luft. Geduld! sie wird ja endlich kommen die Stunde, mir zum Heil und Frommen, Gott hat sie keinem noch versagt. Bis dahin denk in allen Leiden, daß nichts dich kann von Jesu scheiden, von seiner Liebe keine Macht. 6 he du8 imur disti nan mint tha sodis? nella sil for nom fl 2€ she ( by Insd Peter Friedrich Engstfeld wurde zu Heiligenhaus, einem Dorfe im Kreiße Elberfeld, am 6. Juni 1793 geboren. Der Vater Dietrich Engstfeld, ein Kupferstecher, hatte sich durch Selbstunterricht in der Mathematik, Astronomie und Physik nicht geringe Kenntnisse erworben, die sein erfindungsreicher Kopf selbst in den Jahren, in welchen er durch ein anhaltendes Bruſtleiden an das Krankenlager gefeßelt war, zur Herstellung mancher mechanischer Arbeiten verwertete. Da Peter Friedrich Engstfeld seine Mutter gleich nach seiner Geburt verloren hatte, mußte er unter fremder Pflege aufwachsen. Den ersten regelmäßigen Unterricht erhielt der Knabe in der Dorfschule; außerdem unterwies ihn der Vater noch in manchen Dingen und er selbst suchte, da er sich schon frühe zum Lehramte bestimmt hatte, mit regem außdauerndem Fleiße seine Kenntnisse zu erweitern und zu befestigen. Nachdem er in der Folge, noch gering an Jahren, eine Gehilfenstelle an der lutherischen Pfarrschule zu Elberfeld versehen hatte, kam er im Jahre 1811 als Lehrer an die lutherische Schule zu Duisburg. Fünf Jahre später trat er mit Wilhelmine Christine Osius, eines Schullehrers Tochter auß Mülheim an der Ruhr, in die Ehe. In den dreißiger Jahren wurde er von der größeren reformierten Gemeinde zu Duisburg, unter Beistimmung der lutherischen Gemeinde, zum Organisten an der Salvatorkirche berufen.*) Daneben wirkte er nach der Vereinigung der reformierten und lutherischen Schulen jener Stadt zu einer Klassenschule als Lehrer an dieser Anstalt. Dieses sein Lehramt hat er wol außgefüllt. Als Organist hat er außgezeichnetes geleistet. Jeder, der sein Orgelspiel hörte, wurde dadurch erbaut. Gerade die mächtigsten, ergreifendsten Accorde hat er nicht selten improvisiert. Daß die Macht dieser Kunst ihn selbst, den Meister der Töne, oft hat heben und stärken helfen, ist sehr natürlich. Im Rationalismus aufgewachsen, war Engstfeld, wie er selbst bekennt, strenger Rationalist", aber durch Leiden, durch schwere Leiden wurde er zum Herrn gezogen. Krankheiten( so berichtet er auß seinem Leben) kehrten bei ihm ein und feßelten ihn Monate lang ans Siechbett. Kaum hergestellt fieng er mit neuem Mute für die schnell anwachsende Familie wieder zu schaffen an; allein, wenn es mit der Arbeit eben am besten gelang, wurde er abermals aufs Krankenlager geworfen; und das währte sieben Jahre. Nervenfieber und Halsgeschwüre, Wechselfieber und betäubende Kopfschmerzen *) Damit gehört Engstfeld noch nicht der reformierten Kirche an, was von anderer Seite her behauptet worden ist. Wir wißen auß sehr guter Quelle, daß E. in einer Lutherischen Familie geboren, nachdem er zum Glauben gekommen war, dem lutherischen Bekenntnis treu geblieben ist biß zu seinem Tode. - Peter Friedrich Engstfeld. 83 nur- hemmten abwechselnd seine Thätigkeit und der Ruin des Hauses hätte erfolgen müßen, wenn nicht seine umsichtige, sorgsame Hausfrau gewaltet hätte. Aber bei der Geburt des neunten Kindes sank auch diese Stüße. Ein Nervenübel setzte sich bei der Mutter fest und übte auf die Verstandeskräfte und das Gemüt derselben den herzzerreißendsten Einfluß. Neun Jahre schwanden vorüber, bevor dieses Leiden gänzlich endete und o, wie viele Schreckensnächte sind durchwacht und durchweint worden! Sämtliche Kinder, die gemütskranke Frau und ein alter siebzigjähriger Vater, alle bedurften der Pflege und das Hauswesen lag in fremden Händen. Engstfeld sah das Verderben nahen und mußte es seiner Frau möglichst zu verbergen suchen, damit ihr Inneres nicht ganz zerrißen würde. Bei allem Kummer, der ihn verzehrte, bei allen Sorgen, die ihn zerdrückten, mußte er in ihrer Gegenwart heiter und froh erscheinen. Er borgte, er machte Schulden und so kam er immer tiefer in die Last. Wo sollte er nun Rat, wo Trost, wo Hilfe suchen? Nicht wagen mocht er es einem Menschen seine Not zu klagen, und es blieb ihm Gott. Obgleich er sich eine Art von Vertrauen erhalten hatte, fo war dieses natürliche Vertrauen doch nicht stark genug, um im Sturme nicht gebeugt zu werden; obgleich er an Gebetserhörungen glaubte, so war dieser Glaube doch ohne die erforderliche gewisse Zuversicht und alles um ihn herum bestärkte seine Zweifel. Er las fleißig in der Schrift, allein eine Decke hieng vor seinen Augen und die Verheißungen durfte er sich nicht zueignen. In diesem inneren, furchtbaren Auf- und Niederwogen zerarbeitete er sich neun Monate lang. Nicht sein Forschen, nicht seine Kraft, nicht seine Vernunft konnten auß dem Gewirre innerer Zerwürfnisse ihn erlösen; das konnte nur die Gnade. Und diese Gnade wurde ihm zu Teil und gab ihm mehr, denn sein Herz ahnen konnte. Verschwunden waren in einem Augenblicke alle Zweifel; die centnerschweren Sorgen waren, ohne die geringste Spur zurückzulaßen, ihm abgenommen und er richtete, wie neu geboren, sein Haupt fröhlich empor."- Solche Wunder wirkt der Herr allezeit im Reiche seiner Gnade, er ist ja der lebendige Gett! Aber, was Engſtfeld sehr bald einsah, der Glaube mußte in die Glutprobe, ins Läuterungsfeuer. Und wenn nun öfter Hausvater und Hausmutter mit vier, fünf Kindern zugleich das Krankenzimmer hüteten; wenn der traurige Gemütszustand seiner Frau immer mehr zunahm und biß an die Grenzen der völligen Geisteszerrüttung streifte; wenn er selbst bei Tage und bei Nacht- die Kranke litt zugleich an fast gänzlicher Schlaflosigkeit alles aufzubieten hatte, ihre folternden Beängstigungen über ihren körperlichen und geistigen Zustand zu beschwichtigen; wenn er im Hause alles in allem sein und alles überwachen mußte und er nun sah, wie der Riß immer größer und größer wurde und der völlige Einsturz unanßbleiblich war; wenn dabei sein Beruf es erforderte alles zu vergeßen, sich ihm ganz hinzugeben und mit immer neuer Geistesfrische demselben obzuliegen; dann bedurfte er, um nicht zu verzagen und zu verzweifeln, eines unerschütterlichen, felsenfesten Glaubensmutes. Und die Gnade, die einen solchen Glauben geschenkt hatte, gab auch Kraft, daß dieser Glaube unter allen Schrecknissen und Stürmen den Sieg davon trug." ,, So nun sind alle sagte er wol in solchen Zeiten nun weiß ich auch - Quellen versiegt nichts, gar nichts mehr zu thun. Das ist aber gerade das Zeichen, daß der 6* - 84 Peter Friedrich Engstfeld. Herr selbst jetzt helfen muß und helfen wird." Und der Herr hat ihm unzähligemal, oft wunderbar geholfen. So hatte ihn seine Gattin eines Morgens es war ein stürmischer, düsterer Märztag dringend gebeten Geld herbeizuschaffen. Er wußte nicht wie dazu kommen, aber das wußte er und das sprach er auß, daß, wenn an diesem Tage Geld da sein müße, es auch zur rechten Zeit kommen werde. Mittags bei der Heimkunft wußte Engstfeld nicht mehr, denn am Morgen. Der Abend kam, es regnete und stürmte draußen und es kam immer noch keine Hilfe, aber er blieb fest im Glauben an dieſelbe. Da trat spät ein durchnäßter Bote ein, der von einem zwei Stunden entfernt wohnenden, überrheinischen Freunde ein Packet überbrachte und nur darum bei dem hohen Waßer und dem wilden Wetter gekommen war, weil der Freund den Gang sehr dringlich gemacht hatte. In dem übersandten Buche lag ein Brief mit einer Fünfundzwanzigthalernote- das Geschenk eines ungenannten Dritten- und in dem Briefe war gesagt, daß die Sendung nicht anders habe zu Stande kommen können, da dieselbe durchauß an jenem Tage hätte stattfinden müßen.- In solchen Zeiten schwerer, sehr schwerer Heimsuchung und großer, unendlich großer Gnade sind Engstfelds Lieder entstanden, die tief auß dem Brunnquell der reinsten Lebenserfahrungen strömten und schon manches Christenherz mächtig erquickt und zur vertrauensvollen, freudigen Fortsetzung der Pilgerschaft gen Zion gestärkt haben." 1846 ist das erste Heft seiner Lieder, ohne seinen Namen, unter dem Titel: Zeugnisse auß dem verborgenen Leben; oder Lebens- und Glaubenserfahrungen eines Ungenannten in Gesängen" in zweiter Auflage erschienen. Sie sollen in ihrem schlichten Gewande ein fröhliches Zeugnis ablegen von der Gnade Gottes, die in Christo Jesu ist!" ,, Was er selbst erlebte im Umgang mit dem Herrn, das war der Gegenstand seiner Lieder und das gibt ihnen den frischen, mächtig erbauenden Character, die so innig wolthuende Weise." - - 11 - Mitten auß der Arbeit und der Not des Lebens, freilich auch mitten auf dem Kreiße der Seinigen wurde Engstfeld nach kurzer Krankheit am Morgen des 4. Oftober 1848 in das selige Reich des ewigen Friedens und der ewigen Freude versetzt. Nach seinem Tode hat E. W. Krummacher, der bereits früher durch eine Sammlung bei seinen Freunden eine namhafte Summe zur Tilgung der drückendsten Schulden des Heimgegangenen zusammengebracht hatte, im Vereine mit anderen ein zweites Heft geistlicher Lieder heraußgegeben.( Effen 1849.) Das erste der hier mitgeteilten Lieder ist überhaupt das erste von Engstfeld gedichtete. Es ist, wie er selbst sagt, die große Gnadenstunde, die hier in schwachen Accorden seine Harfe besungen hat" und die übrigen Lieder find die Nachklänge dieser ewigen Grundharmonie." 13 Peter Friedrich Engstfeld. 68. Die Versiegelung. Auf, empor mit Adlerflügeln, mein Geist, zu jenen heilgen Hügelit, von wo dir Seligkeit entquillt! Mich durchströmt des Himmels Wonne, der Herr ist meines Lebens Sonne; ich bin verklärt in Christi Bild. Mir ward das teure Pfand: Gott hat in seine Hand mich gezeichnet. Bu ihm empor, der dich erfor, mein Geist, und sing im höhern Chor! Heller flammt der frohe Glaube; mein Geist erhebt sich von dem Staube, und schwebt empor zu Gottes Thron. Nicht mehr unterm Sündenfluche,- mein Name steht im Lebensbuche, geschrieben von dem ewgen Sohn! Getilgt ist meine Schuld durch Christi Gnad und Huld. O, Erbarmer! Auß Angst und Not, von Sünd und Tod errettest du, mein Herr und Gott! Geist vom Vater und vom Sohne! du bringst das Siegel mir vom Throne, das Zeugnis: Gottes Kind zu ſein. Herr, du zählst mich zu den Deinen, die Gnadensonne seh ich scheinen, des Himmels Seligkeit ist mein. Gesalbt bin ich vom Herrn. Es stralt der Morgenstern mir im Herzen. Im Jubelton d preis ich den Sohn, und schwing mich auf zu seinem Thron. Wenn auch noch im Staubgewande, schon sind gesprengt des Todes Bande; ich leb im ewgen Sonnenschein. Ohne Mängel und Gebrechen, von Sünden frei, und frei von Schwächen, 85 geh ich dereinst zum Himmel ein. In Jesu Opfertod blüht mir das Morgenrot ewgen Lebens. Mich schrecken nicht Grab und Gericht: der Glaube führt zum ewgen Licht. Jesus, Jesus! welch Erbarmen, du gibst die Seligkeit mir armen, der ich des Heils so unwert bin. Du hast mich den Finsternissen, dem Fluch des ewgen Tods entrißen; anbetend sink ich vor dir hin. Du hast mich dir geweiht, 13 mir deine Herlichkeit offenbaret. Herr, ich bin dein, und du bist mein, so laß es ewig, ewig sein! E 86 Peter Friedrich Engstfeld 69. Nur Jesus allein! Nur du allein, nur du, mein Jesus, sollst mein Alles sein! Du bist mir Retter, Fels und Turm in Erdennot und Drangsalssturm; Und auß des Lebens Mühn darf ich, Herr, zu dir fliehn. An deinem Herzen. lieb und milde, bedeckst du mich mit deinem Schilde. Nur du allein, nur du, mein Jesus, sollst mein Alles sein! Welch Glück, daß du die Welt regierst, und deine Schäflein sicher führst! Wer dir nur fest vertraut, auf dich die Hoffnung baut: der ist gar wol bei dir geborgen; schon in der Nacht sieht er den Morgen. Nur du allein, nur du, mein Jesus, sollst mein Alles sein! Du bist es, der in Krankheitsschmerz mir Balsam träufelt in das Herz, Und in der grösten Pein mich lehret stille sein. du gibst mir Mut, dich hoch zu loben, wenn Schmerzen in den Gliedern toben. Nur du allein, nur du, mein Jesus, sollst mein Alles sein! Und führst du mich in Trübfalsglut, dann stillst du auch der Flammen Wut Und stürmt es um mich her, bist du mir Schild und Wehr. Du läßest mia, nicht unterliegen, du hilfft mir kämpfen, hilfft mir siegen. Nur du allein, nur du, mein Jesus, sollst mein Alles sein! Und wenn mir jede Hilfe schwand, ich nirgend, nirgend Rettung fand;- prisut den Bank jut Peter Friedrich Engstfeld. Schreckt in der Nähe schon des Elends furchtbar Drohn: dann sahst du meines Kummers Tränen, du halfft und stilltest all mein Sehnen. Nur du allein, nur du, mein Jesus, sollst mein Alles sein! Ach, fühl ich meiner Sünden Qual, und denke ihrer großen Zahl, not Und schlinget das Gesetz mich in sein eisern Netz: Tips dann stralen, Herr, mir deine Wunden, vidnos und meine Sünden sind verschwunden. 400 doudou ampie L Nur du allein, nur du, mein Jesus, sollst mein Alles sein! Der Erde Glück ist eitler Tand; der Dienst der Welt ist Seelenbrand; Drum flieh ich, Herr, zu dir, du bist ja alles mir! Du hast dich mir ja ganz gegeben, drum bin ich dein mit Leib und Leben. dallNur du allein, nur du, mein Jesus, sollst mein Alles sein! Du zeigest mir dein Angesicht, du bist mein Leben und mein Licht; Du führst mich in dein Reich, und machest dir mich gleich. Da werd ich ewig dich umfangen, an dir mit ewger Liebe hangen. 70. Tödtung des Willens. Herr, mir reichte deine Hand deiner Gnadenhilfe Pfand; Unter allen Erdenschmerzen lebt es jung und frisch im Herzen; Und ich spreche für und für: Herr, ich bleibe stets an dir! 87 om: gloff non plaj ps/ 2 JT 190/2 isid hennid 18 8o Bledamot nd Ist die Prüfung noch nicht auß, muß ich denn durch Nacht und Graus, Muß der Jammer höher steigen, o darf sich keine Hilfe zeigen, Nahet keine Tröftung mir: dennoch bleib ich stets an dir! 88 Peter Friedrich Engstfeld. Fiegts in deinem weisen Schluß, daß ich durch den Abgrund muß; Soll ich tiefer ins Verderben, soll mir jede Hoffnung sterben, Und verließest du mich hier: dennoch bleib ich stets an dir! 1 Käm ich auch in Schimpf und Spott, früg man stolz: wo ist dein Gott?- Ach, ich würde stille weinen, einsam beten mit den Meinen; Aber rufen würden wir: suis dennoch bleiben wir an dir! Mach unser Haus zur Gotteshütte, und kehre freundlich bei uns ein, Und wohne du in unsrer Mitte; dann werden wir so glücklich sein. Und du, des Hauses Mitgenoß, du wandelst es zum Königsschloß. Meinen Willen opfr ich dir; wie du willst, Herr, machs mit mir! Willst du bald mein Leiden enden,- sieh, es steht in deinen Händen! Schickst du größres Elend mir:- dennoch bleib ich stets an dir! aube 71. Hauslied. Ach, es ist ein schwer Gebot, nichts zu wünschen in der Not; Selbstverleugnend, ohne Klagen, eignem Willen zu entsagen. Stärt die Heiligungsbegier! Herr, ich bleibe stets an dir! nisin and sulf d 72. Nur du, o Herr, nur du alleine kennst meines Lebens schrecklich Loß. Es ist zu viel, es ist zu groß!- ach, sieh die Tränen, die ich weine! Ich kann nicht mehr! ich kann nicht mehr! Herr, mach die Prüfung nicht zu schwer! Wo du bist, Herr, da wohnet Freude, da blühet Himmelsseligkeit, Da kleidest alle du in Seide, sieht gleich die Welt ein ärmlich Kleid; Da ist der reinste Hochgenuß, und selbst beim Mangel Ueberfluß. Du weckest freundlich jeden Morgen, und lockest huldreich zum Gebet. Du übernimmst des Hauses Sorgen; du weißt am besten, wie es steht. Und ist die Last auch centnerschwer; wo du bist, geht sichs leicht einher. Angstruf. in O, Vater, Vater, hab Erbarmen! hör, wie dein armes Kindlein fleht.In Einfalt sprech ich mein Gebet: o, rette, rette, Herr, mich armen! Laß ab, mein Vater, Gott, laß and ab! dalf der Kummer drücket mich ins Grab. Peter Friedrich Engstfeld. W Herr Jesus, denk an deine Worte! du hast mir Rettung zugesagt. Sieh, wie dein armes Schäflein zagt, und jammernd irrt von Ort zu Orte. An Vaters Thron, mein Jesus ſprich, ich fleh zu dir,- ein Wort für mich! 89 Hilf, Geist des Höchsten, hilf mir beten! gib meinem schwachen Worte Kraft! Und ist mein Glaube mangelhaft, dann laß dein Seufzen mich vertreten. Ich ruf um Rettung auß Gefahr ,trag du mein Flehen zum Altar. 73. Gib mir Frieden. H2H Gib mir Frieden, Herr! Nach langem Streiten sehnt der müde Kämpfer sich nach Ruh. Ach! die Waffe will der Hand entgleiten; darum wollest Frieden du bereiten, du, mein Friedefürst, mein König du! Erotbin Gib mir Frieden, Herr! Des Lebens Schwere ziehet mich hinunter in den Staub. Rette mich! Dein Friedenswort verkläre sich in meines Daseins öder Leere! O, entreiß der Sorge du den Raub! Gib mir Frieden, Herr! Von allen Seiten bricht das Unglück über mich herein. si dur O, du führst mich nur durch Dunkelheiten; selten lächeln mir Erquicungszeiten, und der Mut wird, ach! so klein, so klein. Gib mir Frieden, Herr! Ein stetes Jagen peitscht mich Atemlosen hin und her, Und bei allen centnerschweren Plagen hab ich lieblos Urteil noch zu tragen; ach, das ist dem Herzen doppelt schwer! our Te nd 15102 412ubisid 10g 3119 Gib mir Frieden, Herr! Die matte Seele liegt in Ketten. Mache du fie frei! Höre mich, o höre mich, und zähle du die Nächte, wo ich mich zerquäle! poff Jede Träne ist ein Herzenschrei. 90 Peter Friedrich Engstfeld. Gib mir Frieden, Herr! Laß deine Gnade, die zu deinem Kinde mich berief, Auch auf deines Kindes dunkelm Pfade Licht verbreiten! mach den Weg mir grade, der bisher nur durch den Abgrund lief! Gib mir Frieden, Herr! Du hast verheißen, daß ich seiner mich noch freuen soll; Und dein Wort, Wahrhaftger, kann nicht gleißen, sollten auch die Himmel selbst zerreißen. Darum ist mein Herz der Hoffnung voll. * 74. In die Hand gezeichnet. isipin( Sef. 49. 14-16.) Te Kennst du nicht der ewgen Liebe Quelle? hast du nicht ins Vaterherz gesehen? kann vom Herrn dir Böses wol geschehen? ist bei ihm nicht alles licht und helle? Und du wähnest dich von ihm verlaßen? und zur Erde neigest du dein Haupt? will des Zweifels Unmut dich erfaßen? wer hat dir den Glauben doch geraubt? Nein, die Liebe kann nicht dein vergeßen, und sie wird und muß sich dein erbarmen; o, du ruhst auch jetzt in ihren Armen, wenn gleich Kummer dich und Sorgen pressen. Meinst du nicht?- du wirst es noch erkennen, wie mit Liebe dich der Herr geführt; heilig wirst den Weg und gut du nennen, die war er auch mit Dornen reich geziert. Eine Liebe, die nicht ihres gleichen, waltet segnend über deinen Tagen; gibt die schwere Lasten dir zu tragen, kann es nur zum Heile dir gereichen. Glaube hebt dich über Sturm und Wellen, führt dich sicher durch die Leidensnacht. Mag, was will, sich dir entgegenstellen; Weisheit ordnet, und die Liebe wacht. Peter Friedrich Engstfeld. Klage nicht: der Herr hat mich verlaßen, meiner hat der Herr so gar vergeßen! Mutterliebe läßet sich nicht meßen, und noch größre Lieb will dich umfaßen. In die Hände hat er dich gezeichnet; darum sei getrost, er wohnt im Licht! Wer durch Kleinmut seinen Herrn verleugnet, o, der kennet Gottes Liebe nicht! 198 drog 75. Dein Wille geschehe. Still, in meinem Gott zufrieden aufwärtsblicken, wenn hienieden mich die Dunkelheit befällt; Immer ruhig und gelaßen. ihn, den Herrn, ins Auge faßen; wär doch so mein Herz gestellt! Wäre doch mein innres Leben ganz und gar dem Herrn ergeben, säh ich nur auf ihn allein; ond O, dann könnte selbst der Schrecken keine Unruh mir erwecken, pe mir kein Sorgenanlaß sein! Möcht ich mich in Gott versenken, fest im Glauben es bedenken, daß er alles weiß und thut, Daß der höchste Weltregierer auch mein treuer Lebensführer und mein Gott ist, groß und gut! ( 301) 008) grudining 91 Möcht ich niemals doch vergeßen, wenn mich Leid und Sorgen pressen daß ein Vaterauge wacht! han 31911 Selbst die Haare auf dem Haupte fot zählet er. O, daß ichs glaubte: auch aufs Kleinste gibt er acht. Herr, mach meine Seele stille. O, Allweiser, wenn mein Wille nur in deinem Willen ruht, oden sormus big natin dot notuisasia Warum sollt ich mich denn ängsten? sind nicht auch die allerbängsten Nächte von ihm vorgesehn? 33113 Vorm Beginn kennt er das Ende, und es führen seine Hände alles, wie es soll geschehn. Wie er will, so muß es gehen. Könnt ich ihm denn widerstehen, ich, der doch so schwach, so klein? id Seinem Willen mich zu fügen, sollt mein seligstes Vergnügen, meine liebste Pflicht mir sein! ( 11 103) NE Tenis 0081 d Ja, dann stralt, trotz Leid und Schmerzen, non? milion Fried und Freude mir im Herzen; Jol giud dann ist alles, alles gut! lo( 103) scor 1181 jud indinin stomas ng stijoid stingins mopantiodensduur and monism Dog Chow dan AdidntDr. Eduard Eyth - wurde geboren am 2. Juli 1809 zu Heilbronn, wo sein, seit einigen Jahren in Ruhestand getretener Vater M. Gottlieb Friedrich Eyth, als Lehrer der alten Sprachen, am Obergymnasium angestellt war. Von ihm biß zu seinem vierzehnten Jahre trefflich vorbereitet, trat E. im Herbste 1823 in das niedere theologische Sentinar zu Maulbronn, wo er stets als der talentvollste Schüler den ersten Platz behauptete. Vom Herbste 1827 biß 1831 studierte er im theologischen Stift zu Tübingen so angestengt, daß er sich ein heftiges Augenleiden zuzog und, dem Erblinden nahe, beinahe zwei Jahre lang weder lesen, noch schreiben durfte. Treue Freunde, vornehmlich der nachmalige würtembergische Pfarrer Johannes Denner,*) erleichterten die trübe Lage des Leidenden durch Vorlesen, Erzählen u. a. m. Im Jahre 1835 wurde Eyth, nachdem er zuvor längere Reisen durch die Schweiz, sowie durch Norddeutschland unternommen und insbesondere im Jahre 1834 einige Zeit in Berlin gelebt hatte, die Stelle eines Oberpräceptors in Kirchheim unter Teck übertragen, wo er mit Albert Knapp, damals Diaconus, noch über ein Jahr lang zusammen war. Während er jene Stelle bekleidete, trat er- 1837in einer besonderen Schrift voll Sachkenntnis und echter Freimütigkeit als Kämpfer für die christliche Bildung in den gelehrten Schulen und als entschiedener Gegner der übertriebenen Bevorzugung des Heidentums auf. Gleichzeitig und in innerer Verbindung damit ließ er, um die vielfach verkannte Ehre der biblischen Poesie gegenüber der allzu hoch gepriesenen altclassischen zu verteidigen, Dichtungen unter dem Titel„ Harfenklänge auß dem alten Bunde"( Basel 1838) erscheinen. Später gab er anonym eine Sammlung von Gebeten in dichterischer Form unter dem Titel ,, Gottesharfe"( Stuttgart) herauß, die aber, häuptsächlich wegen ihrer Namenlosigkeit, wenig bekannt geworden ist.- Bald nach seiner Anstellung in Kirchheim hatte sich Eyth vermählt mit Inlie, einer Tochter des verstorbenen Oberzollverwalters Capoll in Heilbronn, von welcher die, anfangs in Knapps Christoterpe, später in einer besonderen ( jetzt vierten) Außgabe erschienenen Bilder ohne Rahmen. Auß den Papieren einer Unbekannten. Mitgeteilt nicht von ihr selbst" geschrieben sind. 1841 wurde Eyth als Professor an das niedere theologische Seminar zu Schönthal berufen, und diese Wirksamkeit ist ihm biß heute geblieben. Seine zum erstenmale in Stuttgart erschienenen ,, Gedichte" sind 1860 in dritter, nicht vermehrter, sondern verminderter Auflage unter dem Titel ,, Bilder in Rahmen" erschienen.( Heidelberg) Eigentlich geistliche Lieder enthalten dieselben nicht. Die hier folgenden Lieder sind den fünfzig Psalmenbearbeitungen der Harfenklänge" entnommen. " 1 *) Vergl. dessen von ihm selbst beschriebenes Leben. Hamburg 1860.( R. Haus.) Eduard Enth. Feindesnot und Trost. 76. Gott, o Gott, wie muß ich beben! welche Zahl! Meiner Feinde die sich trotzig allzumal wider mich erheben! - Viele mit empörtem Spotte, viele Menschen, frech und feil, rufen laut: ihm wird kein Heil selbst bei seinem Gotte! Doch in Schmach bist du mir Ehre, bist in Not mir Schirm und Schild, richtest auf mein Haupt so mild, ach, das trauerschwere! Auß der Erde tiefsten Wehen ruf ich flehend, Herr, nach dir, heilge Antwort gibst du mir auß den Himmelshöhen: Daß ich mich zum Schlummer strecke ruhig in der finstern Nacht; denn ich bin von dir bewacht, du bist meine Decke! ad falust Sta Ja, ich will nicht fliehn, noch schauern, ob mit tausendfacher Zahl meine Feind in Berg und Thal ringsum auf mich lauern; Stud Ob das Unthier grimmig gähne in dem toderfüllten Land; du zerschlägst mit starker Hand Rachen ihm und Zähne. 77. Trachtet am ersten nach dem Reiche Gottes. Wenn nicht der Herr das Haus erbaut, fällts morgen oder heute; Vergeblich habt ihr dann vertraut auf Stein und kluge Leute! Und wenn nicht Gott die Stadt bewacht vor keckem Feindesſturme, So schaut der Wächter Tag und Nacht vergeblich von dem Turme! 93 Vergeblich tretet ihr hinauß schon mit dem frühsten Morgen, Und legt so spät im düstern Haus aufs Lager eure Sorgen! Vergeblich eßt ihr so betrübt, als äßt ihr Höllenstrafe! Wer sich im Dienste Gottes übt, dem gibts der Herr im Schlafe! 94 Eduard Enth. 78.& inst! Wir ziehn den Lebensweg hinauß in manchem Leid und Bangen, Wir wohnen in des Leibes Haus gebunden und gefangen. Doch führt uns Gott auß Banden einſt nach Zions heilgem Raume; Dann ist dir, Seele, die du weinst, als lebtest du im Traume! Dann füllt mit Freude sich der Mund und preiset Gottes Walten: Wie hat der Herr den heilgen Bund so tren und fest gehalten! Mo Ja, großes hat der Herr gethan; drum jubeln wir und loben! O führ uns bald die heilge Bahn zur Heimat, Herr, nach oben! Wie wird man in dem selgen Land so wonnig uns begrüßen! Wie wenn im außgedörrten Sand die Quellen wieder fließen. Jetzt gehn wir in das Feld hinauß mit Weinen und mit Klagen; Dann werden wir ins Baterhaus mit Lust die Garben tragen! 1814 Die wir mit Tränen im Gesicht die Samenkörner streuen, Wenn einst herein die Ernte bricht, wie werden wir uns freuen! Istoich TORE josill mi ri UF TRACE dubs Friedrich August Feldhoff geboren am 19. November 1800 zu Elberfeld, wo sein Vater Kaufmann war, wurde vom Jahre 1813 an in der Erziehungsanstalt des Kirchenrates Schwarz in Heidelberg unterrichtet und durch den daselbst herschenden frommen Sinn, unter Beistimmung seines Vaters, von dem für ihn in Außsicht genommenen Kaufmannsstande dem Studium der Theologie zugeführt, dem er von 1816 an in Heidelberg und Berlin oblag. Im Jahre 1820 fehrte er in die Heimat zurück, wo sich seiner der damalige Pastor an der lutherischen Kirche zu Elberfeld Strauß der nachmalige Oberconsistorialrat und Hofprediger in Berlin in sehr liebevoller Weise annahm. Die nicht lange darnach erledigte Stelle dieses durfte Feldhoff biß zur Wiederbesetzung versehen und als dann die Pfarrstelle zu Leichlingen in Folge von Wahlstreitigkeiten längere Zeit vicariert werden mußte, wurde er zum einstweiligen Seelsorger jener Gemeinde bestellt. In dieser schwierigen Stellung gewann er sich gleichwol die Achtung und Anerkennung der beiden Parteien, denen er anfangs eine sehr unwillkommene Erscheinung gewesen, so sehr, daß mehrere Jahre später, bei wiederholter Erledigung jenes Hirtenamtes, ein Ruf nach Leichlingen an ihn ergieng. Da Feldhoff jedoch lieber in der von ihm ſeit 1823 verwalteten deutsch- lutherischen Pfarrei zu Nymwegen in Holland bleiben wollte, so nahm er jenen Ruf nicht an. Dagegen folgte er 1828 einer Berufung nach Wupperfeld. Leider war ihm hier nur eine kurze Zeit beschieden, in welcher er bei voller Gesundheit seinem Amte leben konnte. Lange Jahre kämpfte er mit einer immer zunehmenden Kränklichkeit, die ihn jedoch nur selten von dem, für ihn mit großer körperlicher Anstrengung verbundenen Predigen abhielt. Einem Nervenfieber erlag endlich die schwache Hütte seines Leibes am 8. Januar 1844 zn Lauersfort, einem Landsitze seiner Verwandten, wohin er sich zur Stärkung seiner Gesundheit zurückgezogen hatte. Feldhoff war ein trener Zeuge Jesu Christi. Seine ganze Erscheinung war eine überauß liebenswürdige. In seinen letzten Jahren hatte er sich ganz in die Offenbarung des heiligen Johannes vertieft, so daß er von einer mächtigen Sehnsucht nach der Vollendung des Reiches Gottes und nach seiner eigenen Vollendung ergriffen ward. So hat er denn auch in bestimmter Ahnung seines baldigen Heimganges gesungen: - ,, Hilf geduldig tragen dieses Lebens Plagen; Herr, ich hoffe, daß mir bald 10 dein: nun komm! entgegenschallt." opbon L Von ihm sind erschienen: ,, Christliche Gedichte". 2 Bändchen, Barmen 1840; das zweite Bändchen unter dem besonderen Titel Feierklänge". 96 79. Nun das Heil gekommen, freuet euch, ihr frommen, alle Welt zugleich; Friedrich August Feldhoff. Der den Himmel träget, der den Grund geleget zu der Erde hat, Der das All erbauet, wird als Kind geschauet nun in Davids Stadt. Wehret jedem Eide, wählet bittere Leiden. denn Tag ist heute eitel freudenreich. Seinen Sohn vom höchsten Thron hat der Vater uns gegeben, daß wir sollen leben. danilos Weihnachtslied. Wunderbar und dennoch wahr; Gott ist selbst uns zu verfühnen nun im Fleisch erschienen. spun JOOL O der Huld, die unsre Schuld auf sich nimmt, statt ewge Freuden Herscher aller Dinge, du bist sehr geringe; wo blieb deine Pracht? od sim Deiner Armut Blöße zeugt uns von der Größe sch deiner Liebesmacht. ond Groß ist unser Schade, größer deine Gnade, Eilt denn, eilt ihr Sünder all ihr Menschenkinder naming zu dem Kindlein hin; Laßet uns anbeten, thildus gols gläubig zu ihm treten, 01879 um sein Kripplein knien. Bist du da? Hallelujah! liegst zu retten uns vom Falle hier in Bethlems Stalle. od 06 es kommt nichts ihr gleich; Das Verlorne wieder bringt sie, und hernieder gar das Himmelreich. Herr, in dir lobsingen wir: nun hat an den Menschen allen Gott ein Wolgefallen. isipitis spralios rodog rsitul Werd in uns geboren und wir laßen Thoren eiteln Glanz der Welt; Könnens ruhig tragen, wenn in kurzen Tagen uns das Kreuz entstellt; and Weil ja doch not thin Gottes Kinder werden in sollen, die auf Erden de sys deinem Namen traun, quilbis?( ber Und dann nach dem Sterben droben mit dir erben nagilisat BOTSD ed in den Heimatsaun. daith Heilger Christ, wie selig ist, noo nolls) qu wer von Herzen dir ergeben, da wer dich nennt sein Leben. 19tdoo 3001 nonapis gde wir einstens noch, wenn die Prüfungszeit vergangen, durch dich werden prangen. Friedrich August Feldhoff. jei gepriesenihujudse 18 wig fei der du uns erwiesen Ewig Hods sds and deine ewge Treu; thürins Unser dich zu nennen, modsatching trodfrei dich zu bekennen, higina pul and steh uns gnädig bei. munes Kindelein noch du sollst es sein, ist sind unser Werk sei hier und us de fröhlich dich zu lieben! non fee ons nod iliyou waduspus Einer nur ists, den ich meine. INTI Dieser eine lite apois mi, choë ist mein Heiland Jesus Christ. Der sich mir hat kund gegeben und das Leben ning qurosid our meines Lebens worden ist. big 180. Der Freund der Seele. Der in Gnaden, voll Erbarmen sich der armen, dürftgen Seele angetraut, Und ob er ihr Elend kennet, sie doch nennetding seine Huldin, seine Braut. sanisd og sin sinst Der mit täglich neuer Güte mein Gemüte endli wher nur noc ilk niad min appant freundlich segnet und erquickt, Und mich mit dem Feierkleide reiner Seide auf den hohen Festtag schmückt. nsdilips msgilisd tim jo po ndor nod mo thi Insd nedsilins, 67 ppid thing Bom nstion Iommi@ nog d the big tim stim 1 st drüben is med hon un spillestis aquism Kraus, geistliche Lieder ( attit@ Badis? asisid 1 Ichk time trombiad wid 10% and ni hili Ihm, dem Schönsten unter allen, zu gefallen mdi, ind thi THOF acht ich einzig für Gewinn,. Darnach ringet hier im Staube stets mein Glaube, mitocht weil ich ihm verlobet bin. 1.97 Seit er mir das Herz entzündet, nirgend findet dieses Herz hienieden Ruh, Und sein tiefes Sehnen eilet unverweilet dem erkornen Freunde zu. mai atöl3, 802 Und will halten mich gefangen Erdenprangen, id ud din And. dieser Eitelkeiten Schein, Sprech ich: was das Fleisch noch suchet sei verfluchet! 7 Fremde Liebe bringt nur Pein. ons die ung bin Ruf ihn an: o Freund der Seele! den ich wähle, weil dein Lieben mich erwählt, Heilge mich durch deine Treue, und verleihe was am Hochzeitsschmuck noch fehlt! 98 Friedrich August Feldhoff. 81. Sehnsucht nach dem ewigen Leben. 115/910 Oft mit heiligem Erglühen denk ich an den frohen Tag, Da ich dieser Erd entfliehen und gen Himmel reisen mag;, Breite mit viel Sehnen, unter stillen Tränen, nach dem freien Vaterhans meines Geistes Flügel auß. dr isd dal Ach! in dieses Leibes Hütte, hier beſchwert mit Druck und Leid, Täglich in des Kampfes Mitte, mit mir selbst im schwersten Streit, wär ich bei ihm gerne ferne gignin chi tibo immer wird die Sehnsucht neu, daß ich schon im Himmel sei. Jesus oft so 0917 hid dolog di biliser ruft mein Herz auch heute mich zu deinem Sitz empor, öffue mir das güldne Thor.dij Lös, meine Bande; und auß dieser argen Welt Bu der Ruhe, die vorhanden, sid trag mich in das obre Zelt; in Führ auß allem Leide R wie selig ist das Leben, dieser Eitelkeit entrückt, Mit den Heilgen dort zu schweben, wo dein Glanz das Aug entzückt; Auf den Friedensauen deine Schöne schauen, ewig mit und bei dir sein und sich deiner Näh erfreun. Frei von Elend, Angst und Sünden, mit verklärtem Angesicht, Deine Tugenden verkünden in dem wunderbaren Licht, Hoch in Zions Stille, wo des Lobs bie Fülle, wo die Klage ewig schweigt, i wo die Wonne ewig ſteigt. and di 1052 min Wann doch wirst du mirs gewähren, enden wann mein Prüfungsstand? Wann dein Pilgrim, Herr der Ehren, langen an im Vaterland? da dulf Laß mich unterdessen deiner nie vergeßen; lenke meinen ganzen Sinn überwärts auf dich nur hin. Stündlich laß mein Herz sich schicken und auf die angenehme Zeit; humble Und biß ich dich werd erblicken in dem Land der Herlichkeit, Hilf geduldig tragen dieses Lebens Plagen; Herr, ich hoffe, daß mir bald dein: nun komm! entgegen schallt. i slis apipi s mint i no nism psi bildi thu phím medad mod ins popuis had stchön dun morsorcisthb om plne p un sinbolum ad nepato Indfler ingilist to 15 2081 Friedrich Heinrich Karl Baron de la Motte Fonqué mato 001 hun sier "" gehört einer altadeligen Hugenottenfamilie an, welche in den Zeiten der Glaubensverfolgungen ihre zweite Heimat in Preußen gefunden hat. Er wurde geboren am 12. Februar 1777 zu Brandenburg an der Havel, wo sein Vater als beabschiedeter Dragonerofficier lebte. Seinen Taufnamen Friedrich hat er vom König Friedrich II. von Preußen, der mit den Fouqué durch den bekannten General dieses Namens, den Großvater des Dichters, in näherer Beziehung stand und darum Pate des Enkels geworden ist. Nach den Grundsätzen der damals graffierenden französischen Aufklärung wurde der junge Fouqué erzogen und hiernach auch von dem reformierten Geistlichen der französischen Colonie in Potsdam zur Confirmation vorbereitet. Zu Anfang des Jahres 1794 trat er, siebzehn Jahre alt, als Cornet bei dem Kürassierregimente Herzog von Weimar" ein und machte mit ſeinem unglücklichen Freunde Heinrich von Kleist den Feldzug am Rheine mit. Nach Beendigung desselben fehrte er nach Aschersleben der Garnison seines Regimentes zurück. Nur fieng er an sich in mancherlei Dichtungen zu versuchen. Im Jahre 1802 benutzte er eine Urlaubsreise, um während eines vorübergehenden Aufenthaltes in Weimar die Bekanntschaft der Göthe, Schiller, Herder u. a. zu machen. Nachdem er sich dann mit Caroline von Briest, einer verwittweten von Rochow, vermählt hatte, nahm er seinen Abschied auß dem preußischen Kriegsdienste und zog sich mit seiner Gattin auf deren Familiengut Nennhausen bei Rathenow in der Mark Brandenburg zurück, wo er in ländlicher Stille ein glückliches Leben führte. Fouqué, aufgemuntert durch die beiden Schlegel in Berlin, zum erstenmale mit einem Bändchen romantischer Poesieen unter dem Namen Pellegrin" auf. Gerade durch die Dichtungen der Romantiker aber kam allmählich die Versuchung an ihn heran, sich durch den Uebertritt zur katholischen Kirche von dem Glauben seiner bekenntnistreuen Väter loszusagen. Die Herlichkeiten des katholischen Gottesdienstes erschienen dem durch das Aufklärige in den evangelischen Kirchen abgeschreckten Dichter im stralendsten Glanze. Ein alter Priester, auß dem römisch gebliebenen Zweige der Familie Fouqué, lud ihn, mit der Aufforderung nach Frankreich zurückzukehren, geradezu zu jenem Uebertritte ein. Obwol Fouqués Gemüt damals, wie er selbst bekennt, eher zum für denn zum wider gestimmt war, lehnte er doch jenen Antrag ab. Er wandte sich jetzt mehr der evangelischen Mystik zu. Bornehmlich vertiefte er sich in die Schriften Jacob Böhmens. Vor der Hand- so berichtet er selbſt über 7* 1804 trat " 1 - - Friedrich Heinrich Karl Baron de la Motte Fonqué. dieses Studium suchte ich nur nach den leuchtenden Rätselbildern in den Gängen des mysteriösen Baues, aber die Bibelsprüche, dort eingegraben, und der fromme, oft wiederholte Wunsch des Autors: ,,,, ach, möchte doch alle Welt zum heiligen Grundquell der Wahrheit, zur Bibel geleitet werden und alsdann aller meiner Bücher vergeßen!"" drangen mehr und mehr in meine phantastische Seele ein und strömten mit erweckenden Schauern in mein Herz." Betend weihte er sich dem Herrn, zu dem er im Jahre 1809 gesungen hat: Wohin du mich willſt haben, the ot im Fitten vané, und Reise, in dein mein Herr! ich steh bereit. Bu frommen Liebesgaben, stillen Haus, ruh ich auf alle Weiſe wie auch zu wackerm Streit; doch einst im Himmel auß." 100 - n Und der Herr hat sich allerwärts von ihm finden laßen. Chamisso, sein warmer Jugendfreund, schildert ihn im Jahre 1806 als einen ehrenfesten, edlen Degen und Kernmenschen: er ist ein ätherisch entsendetes Feuer, über das Meer hinwallend fallen Kugeln, stellt er sich gewisslich ein". Und das hat sich bewährt. Kaum war im Jahre 1813 der Aufruf des Königs von Preußen an sein Volk ergangen, so stellte sich Fouqué, obgleich Gatte und Vater, bei dem Landrate seines Kreißes und meldete sich zum gemeinen Jäger. Der König ernannte ihn zu Cavallerielieutenant. Als solcher focht er die blutigsten Schlachten mit. Nachdem ihm aber bei Lützen beim Einbrechen in ein feindliches Carré ein Pferd unter dem Leibe erstochen worden, er auch mit einem zweiten, sich überschlagenden Pferde in ein tiefes Waßer geſtürzt und in Folge dessen heftige Brustkrämpfe bei ihm eingetreten waren, verließ er zum zweitenmale den Kriegsdienst. Auf dem Felde der Ehre hatte er noch den Johanniterorden und mit seinem Abschiede den Rang und Titel eines Majors der Cavallerie erhalten. Nun begab sich Fouqué wieder auf sein Rittergut Nennhausen. Nicht lange darnach ergieng von einem ehemaligen Waffeneine an dem Einen, was not fei, zuzuwenden. Von anderer Seite wurde er aufgefordert: allem weltlichen Dichterruhme zu entsagen und sich rein der geistlichen Dichtung zu widmen. Dieß that er zwar nicht; doch fieng er an sich auch zu bloß weltlichen Dichtungen den Segen Gottes zu erbitten und als man ihn fragte, wessen man sich denn zu ihm im Punkte des Glaubens zu versehen habe, gab er zur Antwort: ihr habt euch alles dessen von mir zu versehen, wessen ihr euch von einem einfach bibelgläubigen Christen versehen könnt; nicht mehr, nicht weniger, so Gott mir Kraft verleiht." Je mehr aber die romantische Poesie auß der Mode" kam und je mehr der einst hochgefeierte Dichter sich von der Welt vergeßen sah*), desto entschiedener wandte er sich von der Gefühlsschwelgerei der Romantik zur Einfalt des christlichen Glaubens. Den alten Glauben der Väter auch in die äußeren Lebensverhältnisse überzuleiten, war nun sein eifriges Bemühen. Nach dem Tode seiner Gattin( 31. Juli 1831) zog er von Nennhausen nach Halle und hielt hier V Vorlesungen über die Geschichte der Poesie. usled dist 19 sier load tims) soupra lourd is attit - siduma *) Dieſe Bergeßlichkeit hatte insbesondere darin thren Grund, daß man nicht vergeßen konnte, daß F. nach Sands blutiger That 1819 der deutschen Jugend in ernsten Worten einen Warnungsspiegel hingehalten hatte.d ro and doon motish sta Friedrich Heinrich Karl Barou de la Motte Fonqué. Zuletzt begab er sich, zum zweitenmale vermählt, nach Berlin, wo er, vergeßen und gemieden von manchem früheren Freunde, aber allezeit erquickt durch die treue Huld seines königlichen Herrn, Friedrich Wilhelms des IV., ein stilles Leben führte. Er bereitete sich täglich zum Abschiede auß dieser Welt, der, nur ihm selbst nicht unerwartet, am 23. Januar 1843 eintrat. fluß getroffen, der ihm sogleich alle Besinnung raubte. Die letzten hienieden von ihm niedergeschriebenen Worte, unmittelbar vor jenem letzten Außgange in sein Tagebuch eingezeichnet, lauten: monto, Heil, ich fühl es, der Herr ist mir nah, doch nah auch der Tod mir: Doch weit näher der Herr, Heil mir der seligen Näh." ug fid ud Im Jahre 1823 hatte Fouqué ein Bändchen, Geistlicher Lieder"( Missionslieder) heraußgegeben. Nach seinem Tode gab seine Wittwe Albertine Baronin de la Motte Fouqué ein von H. Kletke bevorwortetes Bändchen geistlicher Gedichte", welches dem Andenken der frommen, hochgesinnten" Prinzes Wilhelm von Preußen gewidmet ist, sowie 1862 auß dem nachgelaßenen Tagebuche ihres Gatten einen ,, christlichen Liederschatz zur Erbauung für Jung und Alt" herauß. Nicht wenige dieser herzinnigen geistlichen Lieder und Gedichte zeugen von dem Frieden und der Freude, die des Sängers findliches, frommes Gemüt in ſeinem Herrn und Heiland gefunden hat. Seine hat. Seine eigene Lebensgeschichte" ist 1840( Halle) erschienen. Sonst pflegt in der Regel noch bei Fouqué bedauert zu werden, daß er in der letzten Zeit seines Lebens, weil er maniriert, pietistisch und feudalaristokratisch geworden, mit dem Geiste seiner Zeit in schroffem Gegensatz gestanden habe, obgleich ihm dabei keine Heuchelei vorzuwerfen sei. Nun, darin ist in Kürze der ehrenvollste Nachruf enthalten, den man Fouqué, dem frommen Ritter, widmen konnte. CH atbi? and no( bim floffog 82. Dem höchsten Gärtner. and Daß du uns als Blumen pflegst, Herr, wir wollens dankbar preisen; Doch wie du uns schirmst und hegst, das sind mehr denn Gärtnerweisen! 101 Welcher Gärtner hat sein Blut, daß die Blume sei entsproßen Frisch in reiner Farbenglut, jemals schon für sie vergoßen? birds( hun do in nod Te 118151 ni inf sim Welcher, und ob allermeist in den Born der Kunst er tauchte, Wars, der Geist von seinem Geist in den Kelch der Blumen hauchte? dnitushinik Wer verpflanzte Blumen je in ein Land des Lichts und Schalles Frei von Sturm und Winterweh? Heil uns! denn das thust du alles! 91998901 Torp Gumling 102 Du ewger Heilsverkünder, wie nimmst du dich der Sünder so wunderlieblich an! 6% Auch meines Herzen Auen in deinem Balsamtauen blühn frisch und himmelan! Friedrich Heinrich Karl Baron de la Motte Fonqué. 83. Führ sanft mich himmelein! dogodesig Wenn eins verstoßen wäre, wär ichs geknickte Aehre, allein so ist es nicht! Du willst uns alle haben willst allsamt uns erlaben mit deinem selgen Liebeslicht! andhost In Freud hab ichs vernommen, dit du bist zum Trost gekommen der ganzen, ganzen Welt! eusd Da ist nichts so geringe, nichts in so arger Schlinge, du neigst dich hilfreich ihm, o Held! Satibum Blinds Nimm hin mich, Fürst der Wonnen, Tisleit mich an Freudenbronnen, woba führ sauft mich himmelein! og mg ist dag Das wird einst herlich klingen: ,, auch der, sonst tief in Schlingen, ward engelfroh und engelrein!" 9115 vaisi 84. Um den heiligen Geist. Herr Jesu Christ, ich bitte dich, gib mir den heilgen Geist! Du hast gesprochen: ,, suchet mich!-titig nates) vnd ati ihr findet mich!" nun such ich dich, yaptop blitonloftian nun thu, wie du verheißt. Dein Wort ist Wahrheit. Niemand brichts, ob auch zerbricht die Welt. Herr von mir selbst ja kann ich nichts, gestalt mich du zum Kind des Lichts! hilf, hilf, mein Siegesheld! 28 is Heil mich! heil alle, die am Licht noch blinde Kindlein sind! Und suchen sie dich jetzt noch nicht, sehnt unbewußt sich doch nach Licht jedwedes Menschenkind. Superof ein Smud) ng enallogr ard Hilf, daß durch mich auch, Herr, schon hier manch mächtge Binde reißt! Schwach bin ich, aber start in dir, godan gibst in die flehnde Seele mir du, Heiland, deinen Geist! hog 150 bbT mes sid 300 opaso si vilt nochi#lamet 20 Friedrich Heinrich Karl Baron de la Motte Fonqué. ligt onl 85. Psalm 23. Gott ist mein Hort, Gott ist mein Hirt, ich weiß, daß mir nichts mangeln wird. Er weidet mich auf grüner Au, l 89 führt mich zum frischen Quellentau. Er weidet mich auf rechtem Pfad, er labt mich hold mit Rat und That, Auf daß durch seines Namens Macht an mir auch werde Heil vollbracht. Und ob ich wandr im finstern Thal, dugund nicht fürcht ich Schreck und Todesqual; Du bist bei mir, ich bin bei dir, disk dein Hirtenstab ist Stütze mir. Auf, Seele, laß uns wallen du zum ernsten Gartenhain; Dort liegt, in Staub gefallen, dein Herr in Nacht, allein! certiranih fung! Trotz Feindesdräun bereiteſt du mir edler Mahlzeit Feier zu. Du träufelst Salben mir aufs Haupt Indund füllst mir Becher franzumlaubt. Idor me is noisindag 1- round anu n nisur Herr, deine Güt im Ueberschwang usis wird folgen mir mein lebenlang, opus bildes wist idait and In thi Und ewig einst, auch ich ein Stern, böcon diad chod leucht ich im Hause meines Herrn. 980 196 002 snöb) 0 pole du cou uspofar thil Inisd pinni 109 mon fined 86. - Karfreitag. 103 0 13 1070) H dun psis nomist matič 396 ignis 63 Samo no aid( bkz silusgrai Der Herr des Sterngewimmels, das über ihm sich reiht, hi gisar Der Herr des ewgen Himmels, dulf der Herr der Herlichkeit! a 1gged msimal bi sind die pro il tbm ni di to find u dind and Grigt i bon& UE do nisbinguno dado do Hallo in nom igni Was hat ihn so geschlagen den Herrn voll Macht und Huld? Wiß Mensch, er hat getragen für dich all deine Schuld. All, alle deine Sündenia nöbe nahm tilgend er auf sich, im ned Und spricht im Heilsverkünden: DUF glaub mir und liebe mich!" trumot 104 Friedrich Heinrich Karl Baran de la Motte Fonqué. Wie fordert er so wenig für seinen Sieg und Schmerz! Es ringt der Himmelskönig iamfi toh mir! be nach dir, du armes Herz. Und willst dich ihm nicht geben? minnicht glauben seinem Wort? bald Lust, bald Leben reißt wirr von ihm mich fort. Prispmom oti Es kann mir nicht gelingen. Held voll Sieg und Schmerz, Auch das mußt du vollbringen: zeug hin zu n zu dir dieß Herz. him 19disar D dan ini tim dlow him dol 87. Dich preis ich lauten Schalles, für alles, Herr, für alles, de dun ja, auch für Sorg und Leid! id id Du hast es so gesendet, im daß bald in Lust sichs wendet, und endlich gar in Herlichkeit! Ergebung. O schönster Tag der Tage, leicht wiegen Schmerz und Plage, denkt man recht innig dein! Du in der Höhe prangend, bist doch bei dem, der bangend durchwandelt tiefes Thal. Du läßest ihn nicht fallen, kennst seiner Seufzer Wallen daty und seiner heißen Tränen Zahl. 18 1917 1916 Talda im Was noch mir wird begegnen, sind in Gepriesen, Herr, in Tränen! ob Sonnenschein, ob Regen, ungo gepriesen, Herr, in Sehnen! ob Sturm, ob süße Ruh, gepriesen sei am Grab! Auch was davon mir tauge, pohdill Ja, laß mich Tränen weinen, das sieht kein sterblich Auge, gundal einst wird ein Tag erscheinen, doch beides siehst, o Höchster, du! i da trocknest du sie lieblich ab. sanism anoce mi bi thus) In reichen Pilgerklängen singt man auf allen Gängen: napolch schön gehts weltauß und himmeleinlol din du bo Bed and med postop and busi dluhe oniod: No did an 88. Morgenlied. Schön willkommen lieber Tag, den mir Gott will senden! plit mon Was in dir auch kommen mag, kommt von Gottes Händen! dunlo F bel ingens llojo lju industan neurs ming duoti Jasil tro Joini To Hisd Wird mir Leides zugesandt, 77 nu weiß ich: Liebe schickt es; di and Und ein Glück auß lieber Hand, doppelt süß erquickt es. d@ 196 Friedrich Heinrich Karl Baron de la Motte Fauqué. Und wo fänd ich liebre Hand, denn die treue Rechte, Auch für mich ans Kreuz gespannt, daß sie Heil mir brächte! Und die Allmachtshand ist sie, stark ob allen Dingen; Frisch, mein Herz! verzage nie! alles wird gelingen. SERGAND STONED sthaniotuk 89. Am Abend. i 105 Herr Gott, in deinem Lichte, bedenk ich die Geschichte von meinem Pilgerlauf; ob stud jude Was Liebe hat ersonnen, was Allmacht hat begonnen, das wird auch schön vollbracht. ipse Da staunen die Gedanken, di Auch mich, Herr, wirst du führen und auß demütgem Danken 1904 zu Himmels Perlenthüren, rankt sich mein Hoffen himmelauf. brauß Sündengraus und Erdennacht. ginöl munt migodis sustis oh such and ni comple Stark hast du mich getragen, bildJetzt sucht der Leib nach Schlummer, lind hast du mich geschlagen, matt noch von manchem Kummer, voll weiser Vaterhuld. von mancher Wog umschäumt." Reich hast du mich errettet, mid Herr laß umschirmt mich schlafen, sanft hast du mich gebettet, inmu laß träumen mich vom Hafen, du Gott des Trosts und der Ge- froh wacht einst dort, wer fromm hier and dun duld, hand moitomnog dogoprin träumt. modori tistusting snöchi nisosid nad ng noen spil mnd timail stdale opn2 schilbillo- find otobrou a shlour android mad. disuth ind somiado conis tu no jun rathet ne ordom nopinde siddi mi? hun dun spuidige nordi di dir pirmingfredoll or istorie og Johnt sin redo bordas do? big mong di dni modroamp in bil si attad esprintatiodiar end ohundul med 10. moddsted and his sumali sthitido?( han siling no hi bildon onbl. 19 out the store nors abidunen und dan puth condischiad di siis dind i dit one spinni sfd zi ni si purt thildi dan bing gindison bou off sinh 8181 sadol me retnék sd qimmatli obtund von How mada mi ladinajule pil is het totüq ind odsilednol mmi di timod dun is a palisid vil putus 798078 mis amb din hun oud ained si to studij advilor mmön od od odo od bon dienst zordi dolor and un sthuisg di ton un dis2 in pubiups is out notpoligon ont di thost unuspun? or daindumes de medischioli duni und( hou jis suis jurad diod sit indoistunustaphing indische no ind pandpois i no din 1915 il bilpujadi pisdie tisto budidne nou sisih anis afferthistorindra modnomlout met opo2 ad mini hilpäm for nothillsom muis fid Suport sifon Af andebh nopni id dul nolla do iznij spogru 15 him his Luise Antoinette Eleonore Constanze Agnes Franz nors tod 30s and Thi? monisd ni Home wurde am 8. März 1794 zu Militsch in Schlesien, woselbst ihr Vater als Regierungsrat angestellt war, geboren. Da sie schon in ihrem siebenten Jahre den Vater verlor, so verließ sie mit der Mutter und den beiden Schwestern die liebe Heimat, in der das fromme Kind ein glückliches Leben im Hause und im Freien verlebt und damit für seine poetische Gabe die erste Nahrung erhalten hatte. Die Mutter zog nach der kleinen Stadt Steinau, wo Agnes in der Schule ihre seltene Lernbegier kaum sättigen konnte. Dabei hat sie indessen die häuslichen weiblichen Arbeiten nicht vernachläßigt. Abends lebte sie beim Lesen eines Buches in der Welt der Ideen und am folgenden Morgen war sie frisch und fröhlich in der, oft auß Unverstand prosaisch" gescholtenen Wirklichkeit". Eine schwere Prüfung traf das arme Kind in seinem dreizehnten Jahre: in Folge eines Falles auß dem umgestürzten Reisewagen erkrankte Agnes, um nie wieder das volle Glück der Gesundheit zu erlangen. Doch gewann sie, nach kurzer Zeit tiefer Schwermut, in der Vorbereitungszeit zur Confirmation durch den Glauben, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge müßen zum besten dienen, eine schönere Heiterkeit, denn die war, welche sie verloren hatte.- Glückliche Tage verlebte sie mit den Ihrigen mehrere Jahre später auf dem Gute eines Oheimes bei Schweidnit. Hier sind ihre ersten Erzählungen und manche Lieder entstanden, die ihr zwar viel Lob einbrachten, aber nie Anlaß zur Eitelkeit und Ueberspannung geworden sind. Vor dem Außbruche des Freiheitskrieges hatte sie sich mit ihrer Familie nach Landeck geflüchtet. Hier konnte sie sich des belebenden Verkehres mancher, ihr allezeit teuer gebliebenen Personen erfreuen. Doch war ihr die innige, zarte Liebe ihrer beiden Schwestern mehr denn alle Freundschaft. Im Jahre 1813 kehrte sie nach Schweidnitz zurück und redlich trug fie in jener deutschen Zeit, für ihr bescheidenes Teil, zur Entflammung der Vaterlandsliebe bei. Später war ein längerer Aufenthalt in Dresden von großer Bedeutung für die Bildung ihres Geistes; und damit ihr Herz immer frömmer würde, führte Gott die bereits durch manchen anderen Schmerz Heimgesucht an das Krankenbett ihrer Mutter. Als ihr nach dem Tode der von ihr treu gepflegten Mutter eine Erquickung an Leib und Seele not that, fand sie solche in den Bädern Warmbrunn, Salzbrunn und Langenau. Nach Schweidnitz zurückgekehrt, unternahm sie bald darauf eine Reise nach dem Rheine, um ihrer, anfänglich in Wesel und dann in Siegburg bei Bonn wohnenden verheirateten Schwester eine Reihe von Jahren hindurch, soweit dieß einer menschlichen Kraft möglich ist, in den Tagen schweren Kummers hidunt dur dull St- sid 6. him in buf familia si and - - Luise Antoinette Eleonore Constanze Agnes Franz. 1 ein freundlicher Engel des Trostes zu sein. Bornehmlich widmet sie sich mit treuem Fleiße der Erziehung und dem Unterrichte der Kinder ihrer Schwester. Aber mehr noch: ihr Christenherz trieb sie in Wesel zur Gründung und Leitung einer Arbeitsschule für Mädchen auß niederen Ständen. An allen Orten, wo sie fortan längere Zeit lebte, suchte sie in gleicher oder ähnlicher Weise gutes zu wirken; dieß geschah aber immer mit jener Anspruchslosigkeit und Demut, die all ihr Thun und Streben kennzeichnet. Nach einem weiteren siebenjährigen Aufenthalte in Brandenburg, wo sie in Verbindung mit dem Prediger Neuenhoff und dem Domprediger Schulze ihre Arbeit der barmherzigen Liebe fortsetzte, fehrte sie mit der erwähnten, inzwischen verwittweten Schwester nach Schlesien zurück, um in Breslau, wo auch die andere Schwester lebte, sich häuslich niederzulaßen. Auch hier bewährte sie sich als Jüngerin des Herrn: sie wurde Vorsteherin der Armenschule, brachte den Kranken und Armen leiblichen und geistlichen Trost und wenn ihre eigenen Mittel dazu nicht außreichten, bat sie schriftlich und mündlich um Unterstützung. Mehr denn alles andere lag ihr aber die liebe Kinderwelt am Herzen und wenn sie auch in den Kreißen der Erwachsenen als heitere Gesellschafterin wert gehalten wurde, so erschien sie doch um vieles liebenswürdiger im Spielen und Erzählen mit den Kindern, für die sie so manches gute Buch zu Ernst und Kurzweil geschrieben hat. Die Vermählung einer ihrer Nichten hatte zur Folge, daß sich ihre verwittwete Schwester von ihr trennte und daß sie sich nun mit der anderen Schwester, die indessen auch Wittwe geworden, verband, auch deren Kinder erziehen und unterrichten half und nach dem Tode jener Mutterstelle bei diesen vertrat. Bei all ihrer körperlichen Schwäche getröstete sie sich in der gewißenhaften Erfüllung ihrer Pflichten der Kraft des Wortes: ,, Gott ist in den Schwachen mächtig." Leider konnte sie die Erziehung der Kinder nicht vollenden; nach wiederholten Krankheitsfällen und nachdem sie im Gefühle, daß die Stunde ihrer Abrufung in die himmlische Heimat nahe sei, alle Anordnungen getroffen hatte, welche ihr liebevolles Herz zum besten der Hinterbliebenen für gut fand, schied sie am 13. Mai 1843 auß dem Leben dieser Zeit, um in das Leben der Ewigkeit Noin the einzugehen. hot 14 Die geistlichen Lieder der frommen Dichterin sind teils in dem ersten Bande ihrer Gedichte enthalten, teils an manchem anderen Orte in die Deffentlichkeit gekommen. Wie die Zeit, in der sie entstanden, ermangeln die meisten dieser Lieder eines entschieden- kirchlichen Sinnes. 90. Ich wandle, wie mein Vater will, er soll den Weg mir zeigen; Ihr eiteln Wünsche müßt euch still vor seinem Willen neigen! 107 dan Mi bi nid m Ergebung. aiz mug juo dugunarst Ich leide, wie mein Vater will, sig er wandelt Schmerz in gen; Trag ich sein Kreuz nur fromm und still, kommt mir sein Trost entgegen!#R Bald sind die Tränen außgeweint, dann aber naht mein Himmelsfreund, mir Freude zuzuwägen! Sein Nat regiere meinen Sinn! dem Herrn, durch den ich leb und bin, dem geb ich mich zu eigen! Luise Antoinette Eleanore Constange.Agnes Franz. Ich harre, wie mein Vater will, is Ich bau auf Gott! Mein Heil und Glück, ganz kindlich und bescheiden; hirrsnl ich kanns nicht selber bauen; Einst wird in seines Lichtes FüllKurz und beschränkt ist Menschenglück, 108 1979dain au 000 trübe Pfad sich kleiden; auf Gott will ich vertrauen; Ich werde seine Führung sehnt, i 196 Er gebe mir mein Loß, mein Teil, den wunderbaren Weg verstehn, nnst er führe mich zum wahren Heilm voll Staunen und voll Freuden! d und einst zum seigen Schauen.díj mund and tisdal si spidsumo med din Hodonsie regidora med natsurttioned nothingni sindhorn nd time to do nepiered din sid( hun our molest sin( hit off studhord and that? Ding niple bon furthe ndoin( bileund hit atdal purch fraz odur sified add uninspuii& mis on 91. Am Pfingstfeste. dislom dun naturst all nu( bildnint our( bilijihisi indotchords tod, nothing this and still Sit might Es prangen Haus und Garten, Dann wird er kund sich geben, geschmückt mit grünen Main; sider süße Himmelsgast, O du, den wir erwarten, wann ziehst du bei uns ein? dod Sieh, meiner Seele bangetonium nach dir mit Sehnsuchtsschmerz, o, komm in meine Hütte, Und von der Brust mir heben Hospid djedwede Kummerlast; thu Wird in das Herz mir hauchen se den schönen, reinen Sinn, and dur durch den in Gottes Augen ich wolgefällig bin. B 190 usijodus nohourbé o, zich in dieses Herz! 120 mnd strual radio? pithou 3war willst du nur erscheinen, wo hell und blank das Haus; Die Heiligen, die Reinen wählst du vor allen auß. Doch wenn ich gläubig flehe: ,, tritt auch in meine Thür!" ic so schmückst du meine Seelethom wol auch zum Tempel dir! förtop höurch astrol and DTIL dallo Mit Kraft und heilgem Mute, sid ait id od mit Liebe inniglich bin doll prom Und jedem Himmelsgutenid OC. elloundat wird er beschenken mich, e Wird Frieden mir gewähren und Freud im tiefsten Leid, und mich besiegen lehren disde die Trübsal dieser Zeit.iskbilst 390913 astoid reffion vil onsdeildust die ilbril Drum bin ich still und schaue vertrauend auf zum Licht, und Die Huld, auf die ich baue, dis be verschmäht mein Hoffen nicht; mor 19 Und wenn ich lange Tage chi porð zu dir umsonst gefleht: immol so weiß ich, daß mein Sehneng doch in Erfüllung geht. 1900 ind Insphomang di sim Tief in des Busens Gründen, auf schweigendem Altar, Wird er ein Feuer zünden, der int unsterblich, rein und klar. sd of 19 Das wird die Tränen trocknen, und zu den Himmelshöhnt, ein schönes Bundeszeichen, fine in lichten Flammen wehn. 100 m36 Tropis ng him( hi dag mind Luise Antoinette Eleanore Constanze Agnes Franz. Oheiiger Geist, erscheine!still meiner Sehnsucht Schmerz! Erwecke, heilge, reine dir Lippen, Geist und Herz! Es prangen Haus und Garten, geschmückt mit frischen Main; Geist Gottes, Heilverfünder, TK o Herr, zieh bei uns ein! tisoinnisstroohvi nind ni GOTI mnom Tansonnors pns samismopusoiread tim pitchrisation di ting i noht ndo nerdi 1diimsd, 1913 si mil and adopredil ush 1969 170 nopilied so 190 -choil do s dunjama tro@ mdinl Ist Gott mein Hort: puwibortset ad id dojdani afis so steh ich fest im Kam mit Sturm und Leiden; 1136 super weiß der Wolken finstre Nacht zu scheiden, restli si nis duir les und führt mich liebend zu des Friedens Port. nsion ming 49 mion todnello( hoje Jommonspiun& gronin and mi 08TI 39 st Ist Gott mein Hort: ajaid un roris? sin trojoj ndi non sized lo so muß mir alles doch zum Segen dienen, is( bandust d piso schwer es mir, so drückend mir geschienen: n wandelt sich zum lichten Heile dort! schildgojolida um ( bang is sites 196 sd 10 allodada d 109 usode 20 ist our comm prin in Juunted.101, dun 1100 omist tim diod 1692. Gott mein Hort! nondong negirdoi ni nohi su murid orgum momo sonstartraj mochiss sibi jugier and qutbift pilood ang na anhuis mochilom onde bin Ist Gott mein Hort: suprafo mag die Welt verfolgen mich und haßen schnow and oper pit pit die, so ich treu geliebet, mich verlaßen: le sidor das schwere Kreuz, ich trag es mutig fort. neng TeTE di stind tindrangh 15 out, ini adibratitill and prupropee din thijul tamped hest Gott mein Hort: d sihichtsd tim nollan nad fun bit g duur so ist ja nichts, was ich zu fürchen habe, dog isoign marso greif ich mutig nach dem Wanderstabe, thenmooni ein tig denn seine Liebe wohnt an jedem Ort.dep vaid sisustuved panoorin their adoms mga baga prad Ist Gott mein Hort: schilenip din joit pumbile sist is du spis do? sport odnoso hab ich aller Freuden Quell gefunden, juuku? cerr so muß mein Herz von Furcht und Qual gefunden, ti 100 0081 getröstet von dem süßen Bundeswort. 1 do 2 nd( hand to me ndihme 15 dni our todolog tipit duo ng atendid ne og and moderne use I displej me ID 17068350 m vabautuiatloful du gider mando nin tim dsid mistomm smisj mi tistbilar souvudown thind 0 sad ndi man it to mi padspre du forlenduotis biomieril shitbjonsdis? nur and sin judesis S0Bt pe Forbe toujicho ist glis 10 dn fi 1970 du sud appl will nobli Karl Bernhard Garve emisd daigd wurde geboren am 4. Januar 1763 in dem Kirchdorfe Feinsen, unweit Hannover, wo sein gottesfürchtiger, mit der Brüdergemeinde eng verbundener Vater Pachter war. Die Eltern, bemüht ihren Sohn schon in zarter Kindheit mit seinem Gott und Erlöser bekannt zu machen, übergaben den fünfjährigen Knaben der Erziehungsanstalt zu Zeyst in den reformierten Niederlanden. Dort empfand Garve schon in früher Jugend das Wehen des heiligen Geistes, insbesondere bei der Betrachtung des Leidens unseres Herrn.- Nachdem er später, in die Anstalt zu Neuwied versetzt, je länger je mehr eine tiefere Geistesrichtung und große wißenschaftliche Anlagen zeigte, wurde er zum Studieren bestimmt und deshalb in das Pädagog zu Niesky und 1780 in das Seminar zu Barby aufgenommen. Nach vollendeten Studien berief man ihn sofort als Lehrer an diese Anstalten. Namentlich konnte er an dem unterdes nach Niesky verlegten Seminare von 1787-1797 als Lehrer der philosophischen und historischen Wißenschaften bei seinen vielseitigen, durch fortwährendes Studium erweiterten Kenntnissen im Jugendunterrichte einen reichen Samen außstreuen. Doch blieb sein Hang zum„ Forschen" bei der damaligen Richtung des wißenschaftlichen und religiösen Zeitgeistes nicht ohne merklichen Einfluß auf seinen Lehrvortrag und allmählich ward die Besorgnis rege, daß manches jugendliche Gemüt durch ihn an seiner Herzeneinfalt und seinem findlichen Glauben Schaden nehmen möchte. Darum übertrug man ihm 1797 zunächst, da er dem reformierten Bekenntnis zugethan, war, die Aufsicht und Besorgung des Unitätsarchivs in Zeyst, wo er Gelegenheit hatte sich auß den Quellen mit der Geschichte der Brüdergemeinde gründlich bekannt zu machen. Zwei Jahre später wurde er, nachdem er ordiniert und kurze Zeit als Diaconus thätig war, zum Prediger der Gemeinde zu Amsterdam berufen. Seine hier gehaltenen Predigten zeichneten sich immer mehr durch tiefe und gründliche Schriftforschung, durch das Außsprechen eigener Herzenerfahrungen und eine stete Richtung auf praktische Anwendung der vorgetragenen Lehren im christlichen Leben auß, erforderten aber tiefer nachdenkende Zuhörer. In Amsterdam hatte er den Schmerz seine treue und liebevolle Gattin, mit der er sich erst vor fünf Jahren in Niesky verbunden hatte, 1799 durch den Tod zu verlieren. Nachdem er sodann im Sommer 1800 von Amsterdam auß an verschiedene Orte zu anderweiter Thätigkeit gesendet wor den war, nahm er im folgenden Jahre von dem Fürsten Heinrich LI Reuß einen Ruf als Prediger und Anstaltsinspector zu Ebersdorf an. Im März 1802 trat er zum zweitenmale in die Ehe mit Maria Johanna Lindemann. Nun nahm ihn der Herr durch andauernde Kränklichkeit in seine Leidensschule fürs Himmelreich. Seine Glaubenskraft und Ergebung in Got- 111 Karl Bernhard Garve. tes heiligen Willen hatten damals harte und lange Proben zu bestehen. Dazu kamen noch im Jahre 1806 die Schrecken und Gefahren des Krieges beim Durchzuge des französischen Heeres. Trotz alles dessen zählte Garve die siebenjährige Dienstzeit zu Ebersdorf darum zu der schönsten Zeit seines Lebens, weil ihm der Herr in seiner sichtlich gedeihenden Erziehungsanstalt und in seiner Gemeinde die Thüre des Glaubens aufgethan hatte.- Nach einer nur einjährigen Verwendung in der Gemeinde zu Norden, wo er um manchen Opfers und vieler schwerer Erfahrungen willen eine für Geist und Herz reich gesegnete Zeit verleben durfte, wurde er 1810 durch seine Berufung als Arbeiter an der Brüdergemeinde und Brüdersocietät in Berlin in einen umfaßenderen Wirkungskreiß versetzt. Dort half er nicht nur den geſunkenen Gemeindehaushalt wieder aufbeßern, sondern war auch während des Befreiungskrieges in außgedehnter Weise thätig bei Beratung und Unterstützung der durch Kriegsnot oder Krankheit Bedrängten. Endlich kam Garve im Mai 1816 als Gemeinhelfer und Prediger nach Neusalz an der Oder. Hier war ihm seine letzte und längste Arbeitszeit beschieden. Zwanzig Jahre lang diente er noch an diesem Orte der Brüdergemeinde; er durfte hier 1834 das Gedächtnis seiner fünfzigjährigen Amtsthätigkeit im Dienste der Brüderunität feiern. Doch hatte ihn auch in Neusalz im Jahre 1826 der Schmerz: seine zweite Gattin zu verlieren, tief gebeugt. Um in seinen alten Tagen eine treue Pflegerin zu haben, vermählte er sich im nächsten Jahre zum dritten male mit der verwittweten Schwester Zäslein, einer geborenen Liliendahl. Eine besondere Erquichung für sein Alter war es, daß er zwei seiner Söhne im Dienste der Gemeinde angestellt sah.- Defters wiederkehrende körperliche Beschwerden ver anlaßten Garven zuletztauf der Synode 1836 sein Amt niederzulegen und sich in Herrnhut zur Ruhe zu setzen. Fünf Jahre verlebte er hier noch in stiller Zurückgezogenheit; aber in ununterbrochener Geistesthätigfeit zeigte er fort und fort die lebendigste Teilnahme für alles, was im Reiche Gottes, in Kirche und Staat und auf dem Gebiete der Wißenschaft vorgieng. In seinen letzten Tagen kam noch dadurch über ihn, der stets gering von sich dachte, die Qual schwerer Anfechtung, daß ihm der Blick in die Gnade Gottes in Christo Jesu vielfach getrübt wurde und ihn- wol in Folge seines reformierten Bekenntnisses- Bedenken über sein Loß in der Ewigkeit anwandelten. Nachdem aber der Herr seinen alten Knecht wieder auf den rechten Weg und an die Quelle des Lebens geführt hatte, ließ er ihm, wie Wort und Blick vor seiner Heimfahrt bezeugten, das helle Glaubenslicht und die Freudigkeit zum Eingange in das himmlische Reich nicht fehlen. Am 1. Mai 1841 befiel ihn ein heftiges Brustfieber, das bald seine Kräfte aufrieb. Er war auf seinem Krankenlager überauß liebhabend und sehr dankbar für alle ihm erwiesenen Dienste. Am 22. Juni 1841 durfte nach kurzem Todeskampfe ſeine erlöste Seele zu ihres Herrn Freude eingehen. Garve ist, gleich Albertini, eine Zierde der Brüdergemeinde durch seine geistlichen Lieder. Zuerst gab er 303 meist von ihm gedichtete ,, Christliche Gesänge" herauß( Görlitz 1825). Dann erschienen von ihm( Gnadau 1827) 65 ,, Brüdergesänge". Schon diese verschiedenen Benennungen zeigen an, daß die erstgenannten Gesänge für die gläubigen Christen überhaupt, die letztgenannten aber für den engeren Kreiß der Brüdergemeinde bestimmt sind. Karl Bernhard Garve. Kraft und Innigkeit sind seinen Liedern eigen. Von dem specifisch herrnhutischen sind sie fast ganz frei. Nicht wenige seiner Lieder, vornehmlich ,, Dein Wort, o Herr, ist milder Tau", sind bereits in neuere Gesangbücher übergegangen.is und froderade ng tinginsispindi ni duu toffunepuudsig modnodisdop bilihij zoni i r@ 3d di lisat sonis( bnie- stind undispun& ndul 896 sidsid Hobom u 3 out droit ug duisms no ni puudusom ( bist god den fin 93. Gib Frieden.bid dan ein puujue nisi( bano 0181 19 907 1 dl the stomgolpe nisms vonist spindinis mis Gib deinen Frieden uus, o Herr der Stärke! vad ma 1997) posirikssisdisin 112 nonstmijon 38 890 im Frieden nur gedeihen deine Werke. ng usdier Indsundsduisms Daß wir im Kampf mit Sünde nicht ermüden, i sopairegi ilk misstärkuns dein Friedensidido tenagair( bund and tiden.196 19d in mih( bom opidos dun fladism In 181 paluda Des Lebens Tag ist schwül; des Lebens Abendes ois diamon and 1881 1910 in( hom 15 stupid totiuso oft ſtürmisch noch, und wenigen nur labend nisl sintböde mis grmAch! es bedarf das Herz im Staub hienieden, ted( ha@ starasist mort sisHerr, deinen Frieden. gusdog joit umili ng ito stisurg slon nettird mg dne nottbön mitbit is aldurradadad ug ip nosil Gib Frieden, daß die fromme, die getrene, insa aed tim gilubinpr soojad snie jjspun sonism and fi i ondoan schwer geprüfte Seele sich erneue, Rochilus off gradsin. Daß sie nicht mutlos hingerißen werden 4. nedisunbl is stdlys vom Geist der Erde! adute e duroni that dun ropol pindremis sonhordri do tisduspogsphing willift ni bom.sid schisi mi Gib, wie den Vätern, die dir wolgefallen, of vatping dist pusiprod Hochdustry thit nou pr miento so auch uns den Frieden, die im Kampf noch wallen! ini ta otak manis n Hotpionor 30 1181 Gib Hoffnung, daß des Glaubens Ehrenkrone Insid sind rajonsdem Sieger lohne! di dun odun adfirise bojic is stid? arsilsdounin tisipio sad ni to? misi di uslud- intstoti du po Das ganze Leben auf der dunkeln Erded and made medholt ist, ach, ein Streit mit Sorgen und Beschwerde.dallupoid no Dintis@ asnist rod birguns, Herr, in deines Friedens Schatten, ogni mug Tuo Twenn wir ermatten! dinds and odoiffures spind misda it di allo zi rodfund of dust arrododdsiljumusdi mopainshmorit monist suis Und wenn zuletzt wir mit dem Tode ringen, Loftusi nanatsion deck uns dein Engel, Herr, mit mächtgen Schwingen själ sulot hond Und trag uns hin, von allem Kampf geschieden, il core to ung i2 nocilisp 981 und zum ewgen Frieden! ( 6281 gilrö) jured" spusp and no napise opus nondaichid sisid ochgradi, da ipigil sid, quodvodih toffind Hopinig sie wit m jamonogijos sto dni ammined odioproth dir norpus med de ston Karl Bernhard Garve. 94. Das Wort Gottes. Dein Wort, o Herr, ist milder Tau für trostbedürftge Seelen. Laß keinem Pflänzchen deiner Au den Himmelsbalsam fehlen! Erquickt durch ihn laß jedes blühn und in der Zukunft Tagen dir Frucht und Samen tragen! Dein Wort ist, Herr, ein Flammenschwert, ein Keil, der Felsen spaltet, Ein Feuer, das im Herzen zehrt und Mark und Bein durchschaltet. O laß dein Wort noch fort und fort der Sünde Macht zerscheitern und alle Herzen läutern! 101 17 Dein Wort ist uns der Wunderstern für unsre Pilgerreise. Es führt auch Thoren hin zum Herrn, und macht die Einfalt weise. Dein Himmelslicht verlisch uns nicht, und leucht in jede Seele, daß keine dich verfehle. Kraus, geistliche Lieder. Ich suchte Trost und fand ihn nicht: da ward das Wort der Gnade Mein Labsal, meine Zuversicht, die Fackel meiner Pfade. Sie zeigte mir den Weg zu dir, und leuchtet meinen Schritten biß zu den ewgen Hütten. Nun halt ich mich mit festem Sinn zu dir, dem sichern Horte: Wo wendet ich mich anders hin? Herr, du hast Lebensworte. Noch hör ich dein ,, komm, du bist mein!" Das rief mir nicht vergebens ein Wort des ewgen Lebens. Auf immer gilt dein Segensbund: dein Wort ist ja und amen. Nie weich es uns auß Geist und Mund und nie von unserm Samen. 70.3x Laß immerfort dein helles Wort in allen Lebenszeiten uns trösten, warnen, leiten! Months sende bald von Ort zu Ort den Durst nach deinen Lehren, Den Hunger uns, dein Lebenswort und deinen Geist zu hören; Und send ein Heer 113 von Meer zu Meer, der Herzen Durst zu stillen, und dir dein Reich zu füllen! 8 504 18 si a to stot topl 114 Karl Bernhard Garve. 95. Passionslied. Da geht er hin zur Schädelhöhe, ein Lamm voll schweigender Geduld! Belastet mit der Sünder Wehe, erdrückt, o Welt, durch deine Schuld! Er geht mit Schächern als ein sim Schächer. Gott, Richter! deine Hand ist schwer. Du reichtest ihm den bittern Becher: er trinkt ihn biß zum Boten leer. Osagt, wer ist der Mann der Schmerzen, verfolgt mit Martern, Fluch und Hohn? Es ist der Mann nach Gottes Herzen; es ist sein eingeborner Sohn. Der Himmel siehts mit heilgem Schauer: der Seraph faßt das Wunder nicht; er sieht es, sinkt in stumme Trauer, bebt, und verhüllt sein Angesicht. u Was aber muß mein Aug erblicken? Sein Haupt, gefränkt vom Dornenschmuck; Die Wange bleich, den wunden Rücken, noch wunder durch des Kreuzes Druck. Er zittert. Ach, die holden Arme spannt ihm ans Kreuz die Henkerschar! Ist niemand da, der sich erbarme? Seht Gottes Lamm am Schlachtaltar! 96. Am Laßt ihn ruhen, laßt ihn schlafen. O wie friedlich schlummert er! Harte Martern, Angst und Strafen pressten ihn für uns so schwer. Friede nach des Kampfes Stunden labet seine Seele nun: und sein edles Haupt voll Wunden liegt im Felsen außzuruhn. Den Menschenfreund, der Heil, und ad Segen umherzuströmen nie geruht, dot sill Den schlagen sie mit harten Schlägen ans Todesholz. Wie rinnt sein Blut! Wie brennt der Schmerz durch Füß und Hände! Er ruft Vergebung in der Pein. Kraft! o Liebe! biß ans Ende laß mich von dir durchdrungen sein! Hört, Sünder, die mit Rach und faring Grimme der Höll und Sünde Fluch bedräut; Hört, Sünder! seines Blutes Stimme ruft laut zu Gott: Barmherzigkeit! O kommt und faßt mit Reuetränen, sein Kreuz, den neuen Gnadenstuhl! Sein Blut kann eine Welt versöhnen: sein Blut lischt Satans Flammenpfuhl. di d& mt 13680 Hört an des Gottversöhners Seite des Missethäters Bitte flehn! Hört, hört! mit Jesu darf noch heute ins Paradies der Schächer gehn. es Lieb, o Gnade! tief durchdrungen bleib ich von Dankschuld früh und spät. Sein Tod hat meinen Tod verschlungen; sein Blut auch mir mein Heil erfleht. Grabe Jesu. Ruh in deiner kühlen Kammer, ruh in stiller Sicherheit Von dem namenlosen Jammer: ruh, o Held, vom Todesstreit. Tränen bring ich dir zur Gabe: das sind meine Spezerein. Damit salb ich dir im Grabe deinen wunden Leichnam ein. solinga Karl Bernhard Garve 97. Himmelfahrtslied. Ihr aufgehobnen Segenshände, voll Heil, voll Wunderkraft des Herrn! Ihr wirkt und waltet biß ans Ende, uns ungesehn, doch niemals fern.& Im Segnen seid ihr aufgefahren; im Segnen kommt ihr einst zurück. Auch in des Glaubens Zwischenjahren bleibt ihr der Seelen Trost und Glück. Ihr segnet Christi Schar hienieden mit Freude, die ohn Ende währt: Ihr legt auf sie den hohen Frieden, den keine Welt uns sonst beschert. Ja, segnend ruht ihr ihr auf den Seinen. Dieß beugt und stärkt uns biß ans Grab; und wenn wir Sehnsuchtstränen weinen, so trocknet dieß die Tränen ab. TR Ihr zieht mit Gotteskraft die Herzen zu ihm und an sein Herz hinauf: Ihr stillt, ihr heilt die Seelenschmerzen; ihr helft der Schwachheit mächtig auf. Ihr brecht den Zwang, der Herzen fettet: ihr faßt und stärkt des Pilgers Hand: ihr hebt, ihr tragt und ihr errettet, und führt uns biß ins Vaterland. Einst öffnet ihr die Himmelsthore der treuen Erdenpilgerschar, Und reicht dem Ueberwinderchore des ewgen Lebens Kronen dar. Dann, dann mit jeder Gottesgabe, mit jedem Heil begabt durch euch, jauchzt euerm goldnen Königsstabe des weiten Himmels Königreich. 98. Die Liebe Christi. Fiebe, du ans Kreuz für uns erhöhte, Liebe, die für ihre Mörder flehte, Durch deine Flammend schmilz in Liebe Herz und Herz zusammen! marrada? up ando vint duij Ja, durch deine göttlichreine Liebe, weih, o Herr, der Deinen zartste Triebe; Daß unsre Herzen liebend Schmach und Kreuz wie du verschmerzen! 115 Könnten wir uns froh die Deinen nennen, und von Widrigkeit und Haß entbrennen? Lehr uns vergeben, Herr! ist dein Verzeihn nicht unser Leben? Laß unsern Seelend nie die Leuchte deines Wandels fehlen! Laß von dir uns wahre Sanftmut lernen, du god uns von deiner Demut nie entfernen: 8* 200 201 102 sath sust 116 Karl Bernhard Garve. Du Versöhner, mach auch uns versöhnlich! Dulder, mach uns dir im Dulden ähnlich; Daß Wort und Thaten wahren Dank für deine Huld verraten. old ist Du Erbarmer, lehr auch uns Erbarmen! lehr uns Mildigkeit, du Freund der Armen! Olehr uns eilen, brüderlich der Brüder Not zu teilen! 19: 2 Lehr uns auch der Feinde bestes suchen; lehr uns segnen, die uns schmähn und fluchen, Mit deiner Milde! O gestalt uns dir zum Ebenbilde! Menschenfreund, wer kann genug dich preisen? Was wir je mit mildem Sinn erweisen An deinen Brüdern, willst du, als dir selbst geschehn, erwidern.. Eignes gute lehr uns gern vergeßen, wenn wir deine Güt und Huld ermeßen, Vor deren Höhen Stolz und Eigenruhm in Scham vergehen. Alles, was wir thun in unserm Kreiße, sei ein Echo deiner Huldbeweise! Denn o! wir armen, Herr, was sind wir ohne dein Erbarmen. 99. Die Märtyrer. Seht ihr vor dem Stuhle Gottes jene Schar mit Palmen stehn? Einst Genoßen seines Spottes, prangen sie auf Salems Höhn. Berg und Klüfte, Modergrüfte, Pranger, Kreuz, und Folterbetten waren ihres Elends Stätten. TUG 50€ Modaphiro ade Gern gegeben ward ihr Leben Bande, Geiseln, Schwert und Flammen, wilder Löwenrachen Graus, Aller Schrecken Wut zusammen standen Gottes Helden auß. mnd dem, der einst für sie gelitten, dessen guten Kampf sie stritten. Ja, wir sehn euch, Wahrheitszeugen, kühn und tren in Schmach und Not. Konnten Schmach und Not euch bengen? Lieb ist stärker denn der Tod. Stralend lohnen Karl Bernhard Garve. Ehrenkronen euch, die fest im Glauben standen und erliegend überwanden. Ehre sei dem treuen Zeugen, ihm, der starb und ewig lebt, Dem sich alle Kniee beugen, dem der Hölle Grund erbebt, Der durch Liebe Weit durch die Lande und durch die Inseln weit, Ja biß zum Rande des Mittags außgeſtreut, Herz und Triebe fester band, denn Stahl und Eisen! Ihn soll Tod und Leben preisen. 117 Preis dem Herrn! was will uns La dun durscheiden 110 von der Lieb in Jesu Christ? Trübsal, Angst, Verfolgungsleiden, Hunger, Blöße, Blutgerüst? In dem allen, 100. Die Gemeinde des Herrn. Singt unser Bund in vielen Zungen Psalmen dem Meister und Huldigungen. Weit außgebreitet ist unser Streiterfeld; Und mit uns streitet der starke Gottesheld, Der, siegreich biß ins Land der Todten, löst mit dem Schwerte der Hölle Knoten. Ein Herr und Meister ist unser Haupt und Hort. Er prüft die Geiſter ob wir fallen, kann uns nichts des Siegs berauben; dank der Lieb, an die wir glauben! und braucht sie da und dort. Doch alle, fest auf ihn verbunden, stehen vor ihm in geweihten Stunden. Hor Er Herr, wir Brüder! so ruft der ganze Bund. Er Haupt, wir Glieder! so tönt durchs Erdenrund Des freien Bundes Volksgemeine. Eine nur ist es und ewig seine. Schnell einverstanden sind, die sich nimmer sahn. Mit Geistesbanden sid schließt Herz an Herz sich an: Weil Brüderseelen, Brüderaugen Zeichen der Seele zu lesen taugen. luodon ONS Wo wir auch wohnen, verknüpft uns seine Hand. Durch alle Zonen reicht unser Bruderband. In ihm und seines Geistes Frieden bleiben entfernte noch ungeschieden. 118 Karl Bernhard Garve. Gruß ench, ihr lieben- dort über Land und See! Treu sorgt ihr drüben für unser Wol und Weh! O dank dem Herrn! in seinen Händen ruhn wir getrost an den Erdenenden. Wie wird dein Schiff von Stürmen o Herr, so hart bedrängt! Wie sich die Waßzer türmen, die Woge drüber hängt! Indunin sir idm 101. Das Schiff des Herru. Herr, hilf! es geht zu Grunde, wenn nicht dein Auge wacht. Ein Wort auß deinem Munde zähmt aller Stürme Macht. O, schließt sich, uns zu prüfen, dein Aug, als schliefest du? Da schnellt durch Höhn und Tiefen die Fahrt uns ohne Ruh. Wann Bord und Steuer schwanken, wie schwankt so leicht der Mut! Doch, o! des Herrn Gedanken sind immer, immer gut. Bieht ihr in Frieden, dat zi die ihr zu scheiden scheint; dan nom In Norden, Süden noimmort fühlt euch mit uns vereint! dundsson nost bo i da indi n Thailphur hand Mit Blicken und mit Herzenflammen treffen wir immer in ihm zusammen. 1001ST aid his Auf, auf, o Herr! behüte dein Schifflein in der Not. Hilf, hilf nach deiner Güte, und sprich dein Machtgebot. Getrost! wir stehn und hoffen; du schläfft und schlummerst nicht. Dein Auge, klar und offen, gibt volle Zuversicht. Du kannst uns nicht versäumen; du weißt die rechte Zeit. Und soll das Meer noch schäumen; wol uns! du bist nicht weit. Gib nur zuweilen Stille, die uns den Mut erneut; und auß der Gnadenfülle werd unser Herz erfreut! 1750 Ob wild die Fluten toben, wild brausen Sturm und Meer; Schweb unten bald, bald oben, str des Schiffleins Flug umher! Groß sind die Waßerwogen, unendlich größer du. Dein Wort hat nie getrogen: es ruft uns Glauben zu. ominje tidspun dis obination mjuu il stijenu tim onlf chdesito simit nd nad dua? ani gid hispit. 156 91750rb 96 m 1101 I to mi ni niin sid ng 19 in nd sit tibhard on og mindi sou modif Tisdabisg sim un siji o thi tpolled f I lod dild dull atid( bi misur m sus Bium sid Dr. Christian August Gebauervod geboren am 28. August 1792 zu Knobelsdorf im Königreiche Sachsen, erhielt nach vollendeten Studien eine Lehrstelle an der Fürstenschule zu Meissen, deren Schüler er selbst einst gewesen war, kam dann, als Institutslehrer, nach Cöln und von da im Jahre 1828 als Professor nach Boun, wo er jedoch nur kurze Zeit blieb, da er Erzieher eines Prinzen von Wittgenstein wurde. Später zog er sich mit dem Titel eines Sachsen- Weimarischen Hofrates als Privatgelehrter nach Mannheim und von da nach Tübingen zurück. Hier lebte der freundliche und besonders gegen Kinder gar liebreiche Mann mehr denn zwanzig Jahre still und einsam, nur mit literarischen Arbeiten beschäftigt. Für die Jugend hat er unter der Namensverwandlung „ Rebau" manches lehrreiche Buch geschrieben. Das Jahr 1848 brachte ihm schwere Nahrungssorgen, die er trotz seines wirklich rührenden Fleißes nicht mehr ganz zu heben vermochte. Dazu kamen dann noch manche körperliche Leiden. Aber alle diese Kümmernisse trug Gebauer mit christlicher Geduld. Mit der Ruhe und Faßung eines gläubigen Herzen sah er dem Tode entgegen, der ihn am 18. November 1852 von allen Leiden dieser Zeit befreit hat. Gebauer hatte in seinen jüngeren Jahren eine Zeit lang bei den Weisen Griechenlands und Roms die Wahrheit vergeblich gesucht, sich dann aber durch Gottes Gnade zu dem allein seligmachenden Christenglauben seiner Kindheit zurück gewandt. In diesem Glauben verband ihn auch die Freundschaft mit Fouqué. Seine geistlichen Lieder sind zuerst im Jahre 1821 erschienen und in dritter Auflage unter dem Titel ,, Christliche Gedichte"( Mannheim 1843) seinem alten Vater als Lebenserfrischung dargebracht". Zur Heraußgabe wurde der Dichter durch den Beifall veranlaßt, den seine Lieder bei Fouqué, von Meyer, G. H. von Schubert und vielen anderen gefunden hatten. 102. Dein Wille geschehe. Da steh ich wieder stille auf meiner Lebensbahn! Gebrochen ist der Wille, umsonst, was ich gethan! Warum? ich will nicht fragen, das Herz sagts nur zu laut! Hatt ich nicht eitelm Wagen statt meinem Gott vertraut? Mensch! wenn du eigenwillig ein Werk außführen willt, So ist es recht und billig, daß der dein Götzenbild In hunderttausend Stücke mit starker Hand zerschlägt, nach dessen Wink und Blicke sich alle Welt bewegt. lip sid 6F 120 Christian August Gebaner. So ists an mir geschehen! Zuerst beklagt ich mich, Und blieb voll Trauer stehen. nun wein ich bitterlich, Was soll ich nun anfangen? Ich werfe alles hin, Woran ich blind gehangen, und weihe Herz und Sinn, Weih alles dir aufs neue! Daß ich des Herrn vergeßen, der mein noch nie vergaß, Bergib mir meine Schuld, und mir ein Maß gemeßen, wie mir es feiner maß. und nimm das Kind der Reue wieder in deine Huld. Blod Olaß durch mich geschehen nur was dein Wille will; Damit ich möge gehen vor deinen Augen still, Und auf nichts andres bauen, denn was dein Eigen ist, biß ich dich werde schauen vollkommen, wie du biſt. 103. Noch geht der Tag hienieden durch Aufruhr, Not und Tod! Wohin? Wohin? Zum Frieden! auß Nacht ins Morgenrot. Dahin, o dahin wandern der Gläubigen so viel, und einer hilft dem andern durch Rat und That zum Ziel. Denn Christum haben alle vor ihren Augen ja! Sie folgen seinem Schalle, sie fühlen ihm sich nah Jo Und haben froh gefunden in ihm den Lebensquell, geheilet sind die Wunden, die Augen wurden hell blsp.smigg Und werden immer heller durch seine Wunderkraft, Und schneller, immer schneller geht nun die Wanderschaft. alloo hor flaids The marad el Pilgerschaft. HE DO Und einer treibt den andern, Set sich selbst ein jeder an: wer hat es je im Wandern ihnen vorauß gethan? hon 2005 300 divar ein 19090 O nehmt mich mit, ihr Lieben, bin auch ein Wandersmann, Dem der den Pass geschrieben, der es mit Blut nur kann. Ich war zurückgeblieben, d schon könnt ich weiter sein, prod wäre von Sündentrieben mein Herz geblieben rein. Nun geb ich euch die Hände durch Christum, meinen Herrn, Ich bleibe biß ans Ende hardlo in euerm Bunde gern! Und einer spricht dem andern Kraft, Trost und Frieden ein: das ist ein frohes Wandern, Herr, laß es also sein. Christian August Gebaner. Und wenn es Abend worden, laß uns am Thore stehn, Und durch die hohen Pforten zu deinem Reich eingehn, Und sitzen mit den Frommen bei dir voll Seligkeit: o daß sie schon gekommen die gnadenreiche Zeit! nitong 104. Hin zur Heimat! Herz, mein Herz, laß ab zu zagen, was betrübst du dich so sehr? Wen des Glaubens Flügel tragen, weiß von keinem Kummer mehr! Laß die Erde! nimm dir Schwingen! hier ist deine Heimat nicht! Vorwärts, aufwärts mußt du dringen biß vor Gottes Angesicht. Toolde Unter dir das Land der Grüfte, wo Verfolgung wohnt und Streit, Atmest du der Heimat Lüfte, nd ihrer Blumen Süßigkeit. Dich umfängt ein stiller Friede, wie er dir hienieden bloß in der Kindheit war beschieden, macht dich frei und sorgenlos. O was strömet doch die Sonne d über mich für Leben auß! Und es schwimmt das Herz in Wonne, und es fühlt sich froh zu Haus. O, und diese Sonne tennet weder Auf- noch Niedergang; wer nicht selbst sich von ihr trennet, den erquickt sie lebenslang. Magst du mich mit deinen Nächten, Welt, auch noch so schwer umziehn, Mir nur Dornenkränze flechten: kann ich dir doch bald entfliehn, Joduz Kann am Sonnenlicht mich laben, das kein Wölkchen je bedeckt; statt der Dornen Blumen haben, wie kein Erdenlenz sie weckt! Tragt mich über Thal und Hügel, über Lust und Weh der Zeit, 158 m Tragt mich fühn, ihr Glaubensflügel, in das Land der Herlichkeit! 121 Daß ich jetzo doch schon bliebe in der hohen Freudenstadt, wo der Herr auch mir voll Liebe Wohnung zubereitet hat. stbid bisąjun feid ISI - diotengen 507001 instvoje made 28 ned Karl Gerok geboren am 30. Januar 1815 zu Stuttgart, wo sein, nun als Prälat emeritierter, würdiger Vater im geistlichen Ämte stand, besuchte biß zu seinem achtzehnten Lebensjahre das Gymnasium seiner Vaterstadt, in welchem er von Gustav Schwab, damals Gymnasialprofessor, zuerst lebendiger für die Poesie angeregt wurde. Eigne Neigung, sowie das Vorbild des Vaters und zweier Großväter beſtimmten ihn in d den Jahren 1832 biß 1836 in Tübingen, als Zögling des dortigen Stifts, Theologie zu studieren. Obschon er auf dieser Universität die Weisheit der Philosophen und Theologen Baur, Strauß, Vischer u. s. w. kennen lernte, verlor er doch niemals den Boden des Christentums unter den Füßen; ja mittelbar gewann er durch jene die Richtung: alle Kunst und Wißenschaft von dem Christentume nicht negiert, sondern verklärt zu wißen. Nicht durch heftige Kämpfe und Gegensätze, sondern in ruhig- steter Entwicklung ist von jener Zeit an sein innerer Mensch gewachsen, eingedenk des Wortes Sankt Pauli im Briefe an die Philipper Cap. 3. V. 12.- Nach beendigten Universitätsstudien war Gerok von 1836 biß 1840 Predigergehilfe seines Vaters in Stuttgart. Während dieſer Zeit war es ihm vergönnt eine längere theologische" Reise durch das evangelische Deutschland zu machen und sich hierbei ein halbes Jahr lang in Berlin aufzuhalten. Nachdem er sodann von 1840 biß 1843 Repetent am Tübinger Seminar und von 1844 an Diakonus in dem Landstädtchen Böblingen gewesen war, wurde er im Jahre 1849 als Prediger nach Stuttgart versetzt, wo er noch jetzt als Dekan im Amte steht. Von ihm sind zwei Bände Predigten erschienen, die ebenso, wie manche Gastpredigt, seinen Namen auch außerhalb seines engeren Vaterlandes bekannt gemacht haben. Als Dichter ist Gerok mit den nun schon in vierter Auflage( Stuttgart 1860) erschienenen ,, Palmblättern" an die Deffentlichkeit getreten. Diese Sammlung enthält geistliche Lieder nur in geringer Zahl; das meiste sind biblische Gedichte, die sich durch schwungvolle Beredtsamkeit, sowie Gedankenreichtum außzeichnen und in diesem Gebiete unstreitig zu dem besten unserer Zeit gehören. HIST - adeild 105. Sonntag. adai opf. 84, 2. 3. Herz, mein Herz, welch sanfte Lust hegst du heut in stiller Brust? Aug, mein Aug, welch mildes Glück stralet dein verklärter Blick? Ists das holde Himmelsblau? ists die bunte Blumenau? Ists der Vögel Morgenpsalm? ists der Tau auf Gras und Halm? Schön ist meines Gottes Welt, Blumenflur und Himmelszelt, ol Süß das Wehn der Morgenluft, Rosenglanz und Nelkenduft. Karl Gerak. Aber was mich fröhlich macht, heut ists mehr denn Erdenpracht, Heut ist meines Herren Tag; selig, wer es faßen mag. Süßer noch denn Vogelsang tönt mir heut der Glockenklang, Sanfter weht denn Morgenwind, Friede Gottes um sein Kind. Heut im schmucken Kämmerlein kehrt mein Heiland bei mir ein, Heut im schönen Gotteshaus teilt man Himmelsgüter aus. Buty moto Wie der Tau sich niedersenkt, Kraut und Blume milde tränkt, So mit Gottes Wort und Geist wird die Seele heut geſpeist. Surrito mi the Wie der Hirsch nach frischen Quellen, schreit nach dir, o Gott, mein Herz, Meiner Sehnsucht Segel schwellen himmelan und himmelwärts, Nach dem Land der ewgen Wonnen, nach dem lautern Lebensbronnen, da der große Seelenhirt. seine Schafe weiden wird. Wie die Lerche jubiliert, di jubelnd sich im Blau verliert, Also steigt mein brünstig Herz heut in Andacht himmelwärts. Seele, wirst du doch wie träumen, darfst du jenes Waßer schaun, Das, umweht von Lebensbäumen, rauscht durch immergrüne Aun, ME Sei willkommen, Tag des Herrn, Friedensengel, Morgenstern; Labequell im Wüstensand, Glockenlaut vom Heimatland! ion Nachgeschmack vom Paradies, drauß die Sünde mich verstieß; Vorgefühl der Himmelsraft nach der Erde Müh und Laſt! 123 Tröst auch heute die betrübt, sammle was im Herrn sich liebt, Löse die gebunden sind, locke das verlorne Kind. Bring der armen, armen Welt einen Gruß vom Himmelszelt, Ruf auch mir vom Vater zu: Seele, Gottes Kind bist du! QUR 3612 106. Das Waßer des ewigen Lebens. 791) mis 156] Offb. 22, 1. 396 Den krystallnen Strom der Gnaden, drin die selgen Geister baden, der am Stuhl des Lamms entspringt und das Paradies umschlingt. Was von himmlischem Entzücken ahnend je mein Herz durchflog, Was in selgen Augenblicken tropfenweis die Seele sog: Dort umrauscht michs überschwängind un alcoll de lich, ungetrübt und unvergänglich, aller Seligkeiten Meer 1 wogt und wallet um mich her. 124 Karl Gerak. 9100 Was in banger Erdenstunde je das arme Herz beklemmt, duladuj Wird in jenes Stromes Grunde fortgespült und weggeschwemmt: nd Dort quillt Labung jedem Sehnen, Stillung allen Erdentränen, allem Kummer, allem Leid selige Vergeßenheit. Herz, mein Herz, wie wird dir werden, wenn du dort dich himmlisch fühlst Und den Staub und Schweiß der Erden von den müden Gliedern spülst, Wenn du, wie der Schwan im Bade, untertauchst im Strom der Gnade, und das Alte ist vorbei und der Herr macht alles neu! Aug, mein Aug, wie wirst du leuchten, göttlich klar und himmlisch hell, Darfst du deine Wimper feuchten in dem lautern Wunderquell, In Siloahs ewgem Bronnen, der zum Blick in andre Sonnen, der zum Schaun in Gottes Licht, schärft ein sterbliches Gesicht! Müde, schwermutsvolle Seele, schuldbefleckt und sündenkrank, Wie? wenn mit dem letzten Fehle auch dein letzter Schmerz versank, Anoofbladit ahim blunun 10 h! Wenn du ledig aller Mängel, fleckenlos, wie Gottes Engel, auß dein Meer der Gnaden steigst und dich deinem Priester zeigst! rojoje Tauchen will ich in die Fluten wie Naeman siebenmal, Biß gestillet alle Gluten, biß geheilet jede Qual, Biß die Seele frei von Schlacken, hohen Haupts, mit hellem Nacken, engelrein und engelschön darf auß ihrem Jordan gehn. Wie ein Aar, dem Bad entschwebend, freudig sein Gefieder sträubt, Und, empor zur Sonne strebend, Diamanten um sich stäubt, So, mein Geist, zu neuen Flügen, reinern Wonnen, schönern Siegen steigst du dann im höhern Chor königlichen Schwungs empor.io Herr, ich harre, Herr, ich dürfte schmerzlich nach der Ewigkeit, Führe mich, o Lebensfürste in den Frieden, auß dem Streit; Müde bin ich all der Leiden, müde, müde auch der Freuden, meine Seele schreit nach dir: Herr, mein Gott, wann rufst du mir? thoff pollbrud g nism si Demodo mistiral misd( bou tridush sdorp mod no bildigid? mphi 107. Advent. di dison sjoch suit Curejo Offb. 3, 20. Ich flopfe an zum heiligen Advent und stehe vor der Thür! Oselig, wer des Hirten Stimme kennt, und eilt und öffnet mir! had no le pl und fand me sullsprommi( bvnd blunt Karl Gerok. Ich werde Nachtmahl mit ihm halten, ihm Gnade spenden, Licht entfalten, der der ganze Himmel wird ihm aufgethan. Ich klopfe an! Subo@ emdud onid tumed 1978 med m Ich klopfe an, da draußen ists so falt in dieser Winterzeit; Jud 1850F Vom Eise starrt der finstre Tannenwald, be die Welt ist eingeschneit, Auch Menschenherzen sind gefroren, ich stehe vor verschloßnen Thoren, wo ist ein Herz, den Heiland zu empfahn? Ich klopfe an! Ich klopfe an- sähst du mir nur einmal ins treue Angesicht, Den Dornenkranz, der Nägel blutges Mal o du verwürfst mich nicht! Ich trag um dich so heiß Verlangen, ich bin so lang dich suchen gangen, vom Kreuze her komm ich die blutge Bahn: ich klopfe an! Ich klopfe an, der Abend ist so traut, so stille nah und fern, dirig Die Erde schläft, vom klaren Himmel schaut der lichte Abendstern; In solchen heilgen Dämmerstunden. hat manches Herz mich schon gefunden; o denk, wie Nikodemus einst gethan: ich klopfe an! 110 Bachäus Glück, Marias gutes Teil beschert ich gern auch dir, Ich klopfe an und bringe nichts denn Heil und Segen für und für, Wie ich den Jüngern einst beschieden in finstrer Nacht den süßen Fr eden so möcht ich dir mit selgem Gruße nahn; ich klopfe an. DE dint Jimb nur 125 126 Karl Gerok. Ich klopfe an, bist Seele du zu Haus, wenn dein Geliebter pocht? Blüht mir im Krug ein frischer Blumenſtrauß? brennt deines Glaubens Docht? Weißt du, wie man den Freund bewirtet? bist du geschürzet und gegürtet? bist du bereit, mich bräutlich zu umfahn? Ich klopfe an. Ich klopfe an, klopft dir dein Herze mit bei meiner Stimme Ton? jobli30 000 Schreckt dich der treusten Liebe Muttertritt wie fernen Donners Drohn? Ohör auf deines Herzen Pochen, in deiner Brust hat Gott gesprochen, wach auf, der Morgen graut, bald kräht der Hahn, ich klopfe an. Iphie Ithin thin Ich klopfe an, sprich nicht: es ist der Wind, er rauscht im dürren Laub; Dein Heiland ists, dein Herr, dein Gott, mein Kind, o stelle dich nicht taub; Jetzt komm ich noch im sanften Sausen, doch bald vielleicht im Sturmesbransen, o glaub, es ist kein eitler Kinderwahn, ich klopfe an. Ich klopfe an, jetzt bin ich noch dein Gast und steh vor deiner Thür, Einst, Seele, wenn du hier kein Haus mehr haft, dann klopfest du bei mir; Lun. Wer hier gethan nath meinem Worte, dem öffn ich dort die Friedenspforte, sigall be wer mich verstieß, dem wird nicht aufgethan: ich klopfe an. Tis 3 estup enirn( hind and Heinrich Theodor Ludwig Giesebrecht, Sa Disjundaba 108 fid sta J " 1 der Sohn eines Pfarrers, wurde am 5. Juli 1792 zu Mirow in Mecklenburg- Strelitz geboren. Die Freiheitskriege hat er als Husarenunterofficier mitgemacht. Manch frisches Reiterlied in dem Buche des Kriegers" seiner. 1836 erschienenen Gedichte gibt von jener großen Zeit Kunde. Seit einer Reihe von Jahren steht Giesebrecht als Professor am Gymnasium zu Stettin. Seit 1860 gibt er die durch gediegene Arbeiten außgezeichnete Zeitschrift Damaris" herauß. Die hier folgenden geistlichen Lieder, einfach, innig und wahr, wie alle echte Poesie, sind dem Buche des Stillen" seiner Gedichte entnommen. Es steht zu erwarten, daß diese Gedichte in einer zweiten Auflage erscheinen, ein in starkem Gegensatze zu dem wahren Dichterberufe Giesebrechts stehender äußerer Erfolg. - - X. 108. Den Stab des Herrn in Händen. Den Stab des Herrn in Händen geh deinen Weg hinab. fragst du: wo werd ich enden? es geht ins ſtille Grab. 21 Und Grab und Todtenkränze nur die am Ziel der Bahn? Sie sind des Glaubens Grenze, dann hebt das Schauen an. shundspalis sid dull dun Kein Irren und kein Fallen quält dann die Seele mehr, me? Dann werd ich ruhig wallen ein sanfter Strom ins Meer. Saism( bim sim ammor si anus Jidn ad gone Ibni nisi dilf bound fdist 128 Heinrich Theodor Ludwig Giesebrecht. 109. Ewig Leben, ewge Stille. * Ewig Leben, ewge Stille, ewig gottgeweiht der Wille, ewge Klarheit, ewge Macht, Ewig, ewig alle Güter, die mein Heiland, mein Behüter auß des Vaters Schoß gebracht. Wann erscheinst du ewig Leben, wirst du dann, erſt dann gegeben, wenn die Gruft geschaufelt ist? Such es nicht in weiter Ferne, nicht im Nebelmeer der Sterne, Menschensohn ist Jesus Christ. 19403 313 nitis tutor iubith stambiagina Süße Stille Scurados sei mir hoch gegrüßt, Da die Fülle Gottes mich umfließt! offslord Tolle 110. Siße Stille. Ich bin deine, du hast mich erwählt, Der Gemeine bin ich beigezählt, Christus, Christus ist mir nah, Herz, du fühlst es, er ist da, in der tiefen Ruh der Mitternacht. Hast du deinen Herrn gefunden, sahst die Male seiner Wunden, von der selgen Stunde an Hast du in dir ewig Leben, denn wo alle Schuld vergeben, weicht des Todes strenger Bann. * Laßt mich meine Pfade still mit Christus gehn, Was mir fromme, schade, muß ja er verstehn, Und wer mag den Glauben, in mir seine Macht, meiner Seele rauben, die er selbst bewacht. Aber biß zum reinen Morgen ist dein Leben noch verborgen, dornumstrickt in engem Thal, Doch dein Gott auf deinem Pfade, in dir das Gefühl der Gnade und dein Schirm sein Todesmahl. je in mordat nou stibil 316 35 idip 0081 the BI Toon 111. Laßt mich meine Pfade. not dun motto stibid u st Die du rufest gnadenvoll von den Netzen und vom Zoll, der du ewig Haupt und Hirte bist. Selger Glaube fenfet hier den Anker ein: Mein Erlöser denket ich soll selig sein, Und die Heilsgedanken non it stehn in starker Hand, dem Well und Fluten wanken, none gider Christus führt ans Land. Sale out from mijent is Heinrich Cheodor Ludwig Giesebrecht. 112. Christus ist in unsrer Mitte. Christus ist in unsrer Mitte, leitet selber unsre Schritte, wo wir flehen, tritt er ein, Was ich sinne, was ich sehe, was ich wirke und verstehe, lichter Morgen, stumme Nacht, Erster Anfang, letztes Ende in Hände, Christus soll dein wahrhaft Lieben, deine Wonne, dein Betrüben, Arbeit deines pages fein, 1070 jei in ihm gethan, gedacht. Soll ich reden, meinem Munde leihe selber Wort und Kunde, du von Ewigkeit das Wort, #/ sipolo 12 m wipallo side gani s soll ich stille wandelnd zeugen, blehre du mich fruchtbar schweigen, Buni bulod dein die Zeiten, dein der Ort. magadne 129. start 1815sid stindinsinde und bin# 198 #is nur 001 16tuial id stimadun rad jurn day nit 307 1bsom m3 Buldbigm abalod jun E slimotiopriina sluroj..1001 id mi nomoppgor nachtund 150 rsdis. nG is adst 19 d 113. Ich werde dich als Richter sehen. die and IBER Doch dein gesegnet Gnadenzeichen, dem alle bangen Zweifel weichen, ich werd es hoch in Wolken schaun, f Das Haupt von Dornen wund gerißen, die Nägelmal an Händ und Füßen sie werden trostreich Frieden taun. pilntired Coupl Ich werde dich als Richter sehen, ver deinem ernsten Urteil stehen, vor deines Auges Flammenlicht, Und ob ich frei von allem Wanken, 179190 von allen sorglichen Gedanken inlogic dich sehen werde, weiß ich nicht. grojad vad uptor si Wol strafend kannst du mir erscheinen, impllo mi" wenn eigner Wille, eignes Meinen so vor deiner Wahrheit untergehn, droid biling och dem Gericht bin ich entnommen, spindhiding monis. und wird der Weltenrichter kommen, sind nic i shund bund siblinttiq iliy madhan dull tidur ich werde meinen Hirten sehn.orghe usquogopried Histou opn2 shitbling dius manist ind of ou duand estaid the monogi 2 and the mail oder e 75ff612 and ni bado sin boot ma Topider and ni maga a 8081 youne me -00 sin du spuntamo ng noitonic. aid mu nis 19 donné u zonine) soign sthlo] ne obor pomppano, copionejle aduslist) reiongo sonisms must aid to the spillt dlod spuit dind hun and to bigbjag af ding inclope bisig i 29 du C681 indisid mis modshodno ispindo foi box namor) alle androg tim thi 15tnisse 0081 destes maillot and disjoindals Che Kraus, geistliche Lieder. 9 oid 79 bisor 10 am- dn stort stro Say notchön mi Abmesto gd Yoladal bi souri bi on strior hi pot aff pro? asthil 14. "" TE un mi 20 at gais nadal rict ow ind. Doleumo molle omisd siedz Mind Ludwig Grote, ein Sohn des Pastors Grote, derzeit zu Blendern bei Verden a. d. Aller, wurde zu Husum, unweit Nienburg a. d. Weser, am 27. Februar 1825 geboren. Nach seiner Confirmation besuchte er drei und ein halbes Jahr lang das Gymnasium zu Verden und gieng Ostern 1843, um Theologie zu studieren, nach Göttingen. Nachdem er hier zwei Jahre lang Collegia besucht hatte, bezog er, des Göttinger Lebens überdrüßig, Ostern 1845, die Universität Halle, wo er, insbesondere durch Müllers und Tholucks Einfluß und auf der anderen Seite durch das Treiben der„ Lichtfreunde" zu größerem Ernste erweckt wurde. Nach einem einjährigen Aufenthalte hierselbst trat Grote auf Tholucks Empfehlung, bei einer Patricierfamilie zu Bern als Hauslehrer ein. Das Treiben der deutschen Propaganda in dieser Stadt, sowie der Sonderbundskrieg machten ihn nun auch politisch nüchtern, und frei von allem Freiheitsschwindel kehrte er 1848 in den deutschen Norden zurück. Nach kurzem Verweilen im elterlichen Hause wurde er Hauslehrer bei dem Pastor von Tippelskirch in Giebichenstein bei Halle, siedelte aber schon 1849 nach Naumburg über, um mit dem bekannten von Florencourt nach Amerika außzuwandern. Dieser hatte, als Heraußgeber des Volksblattes für Stadt und Land, Groten kennen gelernt und dessen Bewunderung wegen seiner unerschrockenen Bekämpfung der Revolution erregt. Auß der Reiſe über das. Meer wurde jedoch eine Wanderung durch Süddeutschland, die Schweiz und Oberitalien. In demselben Jahre entstanden die, später in der besonderen Sammlung„ Juvenilien" erschienenen, politischen Gedichte Grotens, in welchen er die sittliche Verkommenheit der Freiheitshelden" im allgemeinen und mancher Berühmtheit im besonderen mit unerschrockenem, ernſtem Worte straft. Im Herbste 1849 fehrte er zu seinen Eltern zurück, bestand im nächsten Frühjahre das zweite Examen und kam nach einem halbjährigen Aufenthalte in Hannover als Hauslehrer nach Wittingen zu Spitta, dem heimgegangenen Sänger von Psalter und Harfe", in dessen Hause er stille und glückliche Tage verlebte. Ostern 1853 verließ er das Spittaische Haus, um sich bei seinen Eltern auf das letzte Examen vorzubereiten. Und nachdem auch dieses bestanden war, wurde er Ostern 1854 als Hospes in das Kloster Loccum aufgenommen. Im Januar 1856 trat er dann in das Predigerseminar zu Hannover ein, um die Ordination zu empfangen und als Cooperator( reisender Hilfsprediger) außgesandt zu werden. Als solcher fungierte er denn auch, bald längere, bald kürzere Zeit, in acht biß neun Gemeinden. Kurz vor Ostern 1859 wurde er in gleicher Eigenschaft nach Päse geschickt, wo er wider alles Erwarten nach fast fünfjährigem Wanderleben ein bleibendes Arbeitsfeld finden sollte. Im September 1860 verheiratete er sich mit Ludwig Grote. einer Tochter des heimgegangenen Pastors Philippi, der zu Maine und Bevenrode im Braunschweigischen, als treuer Knecht Christi, in reichem Segen gewirkt hatte. Grotens geistliche Lieder sind echte Lieder, voll Leben, Wärme und Entschiedenheit. Erschienen sind dieselben in verschiedenen kirchlichen Blättern und in verschiedenen Büchern; die meisten finden sich in dem, anfänglich von ihm und Karl Barthel gemeinschaftlich und nach dem frühen Tode dieses von ihm allein heraußgegebenen Jahrbuche lyrischer Originale ,, Harfe und Leyer" ( Hannover 1854 und 1855). Die Fortsetzung dieser unstreitig verdienstvollen Sammlung wurde durch Grotens Wanderleben als Cooperator unmöglich gemacht. Außerdem hat Grote die 1855 im Rauhen Hause erschienene Biographie des Wolfgang Musculus geschrieben und, als Früchte seiner im Kloſter Loccum mit Vorliebe betriebenen hymnologischen Studien, Freylingshausens und Schmolckens Lieder heraußgegeben. Endlich ist von ihm 1860, Bartholomäus Sastrow, ein merkwürdiger Lebenslauf"( Halle) erschienen. ein of adotbl 3000 spligtspla and dul ght this vid pam manise plijed pat 114. Ein ewger Fels. Ein ewger Fels ist unser Gott, der Schwachen Stütz und Stärke; Er macht zu Schanden und zu Spotti der Starken Wort und Werke. Und wüten sie auch noch so sehr und toben wie das wilde Meer, der Herr bleibt dennoch Sieger. poror gun ad Wenn die Tyrannen durch das Land herstürmen wie ein Wetter, Wie Regen gegen eine Wand, 201 wie Sturm in dürre Blätter, bil slot So bleibt der Herr, was stets er war, die Zuflucht seiner kleinen Schar, i ihr Fels, ihr Hort und Retter. 131 illud die misd Der Herr ist groß, der Herr ist stark, er macht ein Mahl den Seinen, Ein reiches Mahl von Fett und Mark, ein Mahl von edeln Weinen; Er wird zu seinem Freudenmahl sich Gäste laden ohne Zahl und sammeln alle Heiden. Verschlingen wird der Herr den Tod, abwischen alle Tränen, Ein Ende machen aller Not und stillen alles Sehnen; Aufheben seines Volkes Schmach, und was er je und je versprach, zu seinem Ziele bringen. inf Bu der Zeit wird kein Schmerz mehr sein, dud dan kein Trauern und kein Klagen, is Bu der Zeit wird man fröhlich sein und voller Freude sagen: Das ist der Herr und das sein Thun, des wir geharrt und der uns nun erlöst von allem Uebel. oudenop da no Cr olid ibod other ved Rid antolispast opporsid b12 ind midout third and og mod Qun and off usgaste de Histun@ Ba 9* 132 Ludwig Grote. nous dun oninte 115. Mind in Komm zum Kreuze.pmisd bed 19tba rais mops pisthisy then suchime mi s001 Komm zum Krenze, komm, o komme, Aber das, was er ersehen, sind rion Herz, und laß das Trauern sein! sts führt gewis auß Nacht zum Licht, Was dir schade, was dir fromme, Er, dein Heiland, muß verstehen, weiß dein Heiland ganz allein. was dir gut sei oder nicht. aid s002 mod mi du All dein Wünschen und dein Wähnen ist ja ganz vergeblich doch, Und das Trauern und die Tränen find nicht sanft wie Christi Joch. 7 min All dein Mühen und dein Meinen ist ja nichts denn leerer Schein, Und das eigenwillge Weinen mag dir nicht ersprießlich sein. to find and ansuise in dun tis de 116. Mein Jesus, zieh mich ganz zu dir und mach mich ganz dein eigen; Laß in mir jegliche Begier und alle Wünsche schweigen. Nur du allein, o Herr, sollst sein mein Preis und Ruhm, mein Eigentum, Das Teil, das ich erwähle, und meines Liedes Scele. Mein Jesus. Denn außer dir ist nichts denn Pein, doch in dir lauter Wonne.m Du bist der rechte Maienschein, die rechte Lenzessonne. Wo du nicht fern, Abglanz vom Herrn, wohin dein Licht sich Bahnen bricht, Vertreibst du auß dem Herzen, all Dunkelheit und Schmerzen. Was dir böse auch geschienen, was gekränkt dich und betrübt: Alles muß zum besten dienen einer Seele, die ihn liebt. med Einzig darum seiner Gnade, Herz, und seiner Liebe tran! Was dir fromme, was dir schade, weiß dein Heiland ganz genau. der wird geheilt, wer nur anrührt, wie sichs gebührt, Den Saum von deinem Kleide, wird frei von allem Leide. Du bist ein Balsam auf das Haupt, das frank und voller Wunden; Wer nur an deine Liebe glaubt, der muß sofort geſunden. Wer zu dir eilt, and sich dir ergibt, di 10) 5 Tages 119 der wird von dir, o Herr, schon hier GEN Du machest rein von aller Schuld und tilgest alle Fehle, Erfüllst mit Sanftmut und Geduld die ungestümste Seele. Wer dich nur liebt, Mit Himmelsbrot genähret und in dein Bild verkläret. Ludwig Grate. Du rufft auß aller Welt herbei( bo) Gleichwie zur Weide folgt das Lamm der Stimme seines Hirten, Wie zum Altar dem Bräutigam die Kranken und die Schwachen: dan, Kommt her zu mir, ich will euch frei und los und ledig machen. Nehmt auf euch doch go mein sanftes Joch! die Last ist leicht, und wer nicht weicht, Dem gebe ich zum Lohne des ewgen Lebens Krone. die Braut, geschmückt mit Myrthen: ondo di for So will auch ich goddumlis ganz williglich von dir hinfort, mein Gnadenhort, Mich laßen ziehn und leiten, ohn alles Widerstreiten. S O lieblich Wort, o süßer Klang, o gnadenreiches Locken! Wie können Herzen sich so lang vor diesem Herrn verstocken! Und ob sie ihn verschmähn und fliehn, seis wie es sei, ich eil herbei, rodynd 10. fi bum mi Al Um ohne alles Säumen mein Herz ihm einzuräumen. mumblatis and gourmid Jilot Warum wolltest du verzagen, armes Herz, vom Sturm erfaßt? Warum nicht zu Jesu tragen igradit deinen Kummer, deine Last? Jurid Ist auch noch so frank die Seele, noch so weh und wund das Herz: Jesus kommt mit Wein und Dele, Jesus heilt auch diesen Schmerz. 111190 : 6428. Weißt du nicht, er kam für Kranke, für Gesunde, Starke nicht, Und das Rohr, das schwache, schwanke, nimmer seine Hand zerbricht. Kennst du nicht den guten Hirten, der die neunundneunzig läßt, um dem einen, schwerverirrten, nachzugehen treu und fest? 133 Ich will nach dir in selger Ruh wie eine Blume schauen, Und drum laß süßen Frieden du auf mich herniedertanen. Ja, Herr, sich dann O voll Huld mich an, jol umblicke mich doch gnädiglich, nonp Mein Heiland, mit dem Lichte von deinem Angesichte! schn? mi 117. Jesus heilt auch diesen Schmerz. O so ist er ja gegangen Bubno DHE INGRE ispt Da manisur ni dvign nedisk längst auch dir in Gnaden nach; Denn er kennt dein Seelenbangen, weiß, wie frank du bist, wie schwach. Biehen will er dich aufs neue durch die Tränen himmelwärts: Jesus liebt ein Herz voll Reue, Jesus heilt auch diesen Schmerz. et stor dir Unter seiner treuen Pflege ſpürst du bald im Herzen tief, Daß der wilde Sturm sich lege, der getobt, als Jesus schlief. MusIF Und der Tod, der schmerzlich nagend dir am Herzen fraß, entflieht, und der Morgen, fröhlich tagend, ein in deine Seele zieht. 134 Ludwig Grote. mum? end teloj adis Wieder glänzt es hoch im Blauenvoll fuo jur. wie ein milder Gnadenschein Und vertrauend kannst du schauen Badiote tur them in den Himmel tief hinein; Drum getroft und ohne Zagend thus tun mus hin an Jesu Heilandsherz: bo of nigh Jesus wird dich heben, tragen, Jesus heilt auch diesen Schmerz. ndo Wenn ein Herz den Herrn gefunden. 118. Wenn ein Herz den Herrn gefunden, wenn ein Herz vom Herrn erfaßt, wie selig wirds entbunden alles Kummers, aller Last! Dod Ruhelose Schmerzensstunden weichen süßer Himmelsrast, wenn ein Herz den Herrn gefunden, wenn ein Herz vom Herrn erfaßt. Weinen wandelt sich in Lachen, Leiden wird in Lust verkehrt, aid thun Kraft, Genesung wird dem Schwachen, dem Betrübten Trost beschert. forth! Säßest du in Todes Rachen, dennoch bleibst du unversehrt; Weinen wandelt sich in Lachen, Leiden wird in Lust verkehrt. disat 730 All dein Denken, Wollen, Sinnen strebt wie Blumen himmelwärts, Und wie Strauch und Baum beginnen außzuschlagen neu im März, Neue Lebenssäfte rinnen 390 800 also durchs erstorbne Herz; sd all dein Denken, Wollen, Sinnen strebt wie Blumen himmelwärts. pro 356 dn m puso napun bad od Ja, im Himmel ist dein Wallen, a nur der Fuß berührt den Staub; All die eiteln Freuden fallen wie vom Baum verwelktes Laub, Und das Herz hat kein Gefallen an verbotner Früchte Raub; ja, im Himmel ist dein Wallen, nur der Fuß berührt den Staub. udi 19 191 TIF STE Drum hinweg den eiteln Schimmer, weg mit Prunk und Spiel und Tanz; Frieden gibt die Welt dir nimmer, teuscht dich nur durch kurzen Glanz, Jesus stillt dein Herz auf immer, übergibst du ihm dich ganz; drum hinweg den eiteln Schimmer, weg mit Prunk und Spiel und Tanz. Jesus, der du bist das Leben zu und das wahre Himmelsbrot, Wollst auch mir das Leben geben, der ich ohne dich voll Tod, Und mich stark zum Himmel heben, wenn die Hölle mich bedroht, Jesus, der du bist das Leben und das wahre Himmelsbrot. wabon Dr. Karl Rudolf Hagenbach, nur 100% ein Sohn des 1849 verstorbenen Professors der Medicin und Botanik Karl Friedrich Hagenbach, wurde zu Basel am 4. März 1801 geboren. Seinen Jugendunterricht hat er in seiner Vaterstadt erhalten. Nachdem er seine theologischen Studien in Bonn und Berlin vollendet hatte, ließ er sich 1823 als Privatdocent an der neuorganisierten Universität Basel nieder und wurde in der Folge, als einer der gediegensten Vertreter der Schleiermacherischen Richtung, an jener Hochschule außerordentlicher und 1828 ordentlicher Professor der Theologie. 1830 ist ihm die theologische Doctorwürde zu teil geworden. Hagenbach ist durch seine Lehrgabe sowol, als durch seine schriftstellerischen Leistungen sehr vorteilhaft vorzüglich im Gebiete der Kirchengeschichte bekannt geworden.*) Auch als Dichter ist er aufgetreten; doch steht dieser hinter dem Gelehrten zurück. Seine 1846 in zwei Bändchen erschienenen Gedichte enthalten außer einer Reihe„ Luther und seine Zeit" überschriebenen Dichtungen auch eine Anzahl geistlicher Lieder, von welchen nicht wenige entschieden auf dem Bekenntnisboden der reformierten Kirche ruhen. 1 Preist den Herrn, der unvergänglich Wesen hat ans Licht gebracht, Preist die Lieb, die überschwänglich unser hat in Lieb gedacht! thus T abitati 119. Die Auferstehung des Herrn. Weggehoben ist der Sorgen, ist des schwarzen Grabes Stein und es bricht der Oftermorgen mit des Friedens Glanz herein! bo Engel hüten noch das Bette, da der Held im Schlummer lag, Der des Todes bange Kette 1 hat gesprengt am Siegestag; pi Barte Liebe will ihn hüllen in der Specereien Duft, aber süßre Düfte füllen schon die reine Morgenluft. - vid Welch Geruch des Lebens dringet auß der öden Gruft herauf! Welche frohe Kunde bringet aller Welt der Boten Lauf? Chrift, der Herr, ist auferstanden, sucht ihn bei den Todten nicht; sucht, wo Glaub und Lieb ihn fanden, findet ihn im Hoffnungslicht!" Jesus lebt! und in ihm leben alle, die, mit ihm erweckt, BiGlaubend, liebend, hoffend streben nach dem Ziel, das aufgesteckt; Jesus lebt, und die ihm trauen, hält er fest in seiner Hand, biß vom Glauben sie zum Schauen auferstehn im beßern Land. *) Wir erinnern nur an die Vorlesungen über Wesen und Geschichte der Reformation" und an die Kirchengeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts." bardagind Karl Rudolf Hagenbach. 120. Weinet nicht, ihr Töchter Zions! um den Edelu weinet nicht, Sagt, was soll ihm euer Trauern? 18 wer darf würdig ihn bedauern? Hüllt in Scham das Angesicht, weinet nicht! adibnit alp 8981 79 80 Weint um eure eignen Seelen, um der Sünden Menge weint, Fallt mit bittrer Tränen Büßen ihm, dem Heiligen zu Füßen, Ders so wol mit euch gemeint, weinet, weint! d bringn mbipol midi Weinet, weint, ihr Töchter Zions! saber laßts beim Weinen nicht; Weinet nicht um den Gerechten, er bedarf der Tränen nicht, Groß und still in edler Würde il Wenn in herber Reue Schmerzen trägt er seines Kreuzes Bürde, nur der Kleider, nicht der Herzen Dicht gewobne Hülle bricht, is Trägt der Sünde Fluchgericht; weinet nicht! 136 Weinet, weinet Töchter Zions! über euer Elend weint, Weinet über eure Kinder; über all den Fluch der Sünder, Auf des Kreuzes Last vereint, weinet, weint! Weinet nicht. no di tin zweinet nicht! 0181 00 of Weinet, weinet, Töchter Zions! Freudentränen weinet ihm, Hosianna, schwingt die Palmen! mischet eures Dankes Psalmen In das Lied der Cherubim, jubelt ihm! Weinet nicht, wie solche weinen, denen Rat und Trost gebricht, Gab er doch sein teures Leben, di liebend euch hinan zu heben 19 Bu der Gnade Himmelslicht. Weinet nicht! Du Quell, der alle Herzen tränfet, du Born, dem aller Trost entquillt, Der allen Müden Labsal schenket, nd der jeden Durst der Seele stillt, id So groß an Huld, so reich an Gaben, nach frischem Waßer lechzest du, du rufft, den trocknen Gaum zu laben, ,, mich dürftet" deinen Knechten zu. 179 med flist th12 and tod dai? sid 121. Mich dürftet. dai2 mi dodippur Mommand third so don and quilo modoing and im 31198 and than mat lap mi 60 nd und 65002 bad O selig, wer in jener Stunde, da dir die letzte Kraft entsant, Nach deinem gnadenreichen Munde dir führen konnt den letzten Trank; O dreimal selig, wer noch heute dich tränken darf auß freier Macht, der ists, den nie die Gabe reute, die er dem Bruder dargebracht. Karl Rudolf Hagenbach. Wenn ich auch tiefe Brunnen grübe, kein Waßzer fänd ich, deiner wert, Doch wenn ich am Geringsten übe den Dienst, den du am Kreuz begehrt, Dann hab ich dich, o Herr! getränket, mit dir geteilt den Bißen Brot, und deine Liebe sie gedenket auch meiner in der Todesnot. 122. Stille halten deinem Walten, stille halten deiner Zucht, Deiner Liebe stille halten, die von je mein Heil gesucht; Ja, das will ich, wies auch geh, wies auch thu dem Herzen weh. dira, Mäng Stille halten ohne Klage, ohne Murren, ohne Trotz. Was dazu die Welt auch sage, ich will spotten ihres Spotts; Weiß ich doch, wie gut mir war stille halten immerdar. Aber wo ich stille hielt, hast du stets mein Heil erzielt. Stille halten. Pf. 62, 2. Wo ichs selber wollte zwingen und es wagen ohne dich, Ach, da sanken mir die Schwingen meines Mutes jämmerlich, Ward es anders auch gewendet, giengs durch banges Dunkel oft, Immer hat es gut geendet, beßer, denn ich je gehofft. Beßer, denn bei Tag und Nacht ichs im Herzen außgedacht. Du Heiligster hast außgedürftet, und keine Hitze drückt dich mehr, Bum Herrn der Deinen hochgefürſtet, preist jubelnd dich des Himmels HeerDoch wir, wir dürsten, wir verlangen nach deiner Gnade Himmelstau, o still auch meiner Seele Bangen, auf daß ich deine Wunder schau. nill sist 137 Darum will ich stille halten Tag und Nacht, Jahr ein und auß, Bricht auch neues zu dem alten Kreuz und Leid herein ins Haus; Weiß ich nur es kommt von dir, nun, es sei willkommen mir. Du, o Herr! gibst Kraft den Deinen und den Schwachen allermeist, Darum gib mir deinen reinen, deinen guten, stillen Geist, Daß es gelte wo und wann ich dir stille halten kann. 1 HOR 910 In der wellenlosen Stille über tiefem Meeresgrund Thut sich mir dein Gotteswille in dem klarsten Spiegel fund, Da nur kann dein Odem wehn wo die Stürme schlafen gehn. Wie das Weltmeer seine Maste sicher trägt auf stiller Flut, So, Herr! laß mich deine Laſten tragen mit ergebnem Mut, Kehr mit deinem Frieden ein laß mich stille, stille sein. ( bll POD Tidsgaun find riigiline shit txo- di up hind ogio sul du indhi donose mist adir hallam mo thi misur thot and this enladni fidardoped oud d d ma 2396 6. jur hosild bi dod ne # 9818 jod#listen 110 tim Claus Harms Harms ise ein 1912 der gewaltige Prediger, der feste Mann des Glaubens mitten unter einem abtrünnig und weibisch gewordenen Geschlechte der Wächter und Wecker in einer Zeit voll Schlafes, ist in verschiedenen seiner Erbanningsbücher und bei besonderer Veranlaßung auch als geistlicher Dichter aufgetreten. Er selbst schlägt seine im Ganzen wenigen geistlichen Dichtungen nicht hoch an, doch meint er: als gewöhnliche Gesangbuchspoesie möchten dieselben doch auch wol gelten. Das beste sind die beiden hier mitgeteilten Lieder. Von dem Dankliede wünscht er, daß es vor anderen bekannt und gebräuchlich werden möge. Ein Amtsbruder hatte ihn zu der Abfaßung desselben mit den Worten ermuntert: so sorge denn dafür, daß wir ein reines Danklied empfangen!- alle unsere Gesänge enthalten mehr Bitte als Dank damit wir doch einmal vor Gott als zufriedengestellte, zur Zeit nichtsbegehrende Menschen erscheinen." Was hier auß Claus Harms Leben mitgeteilt wird, erscheint gar unbedeutend der von ihm selbst erzählten Geschichte seines Lebens gegenüber( zweite Aufl., Kiel 1851). Er wurde geboren am 25. Mai 1778 in Fahrstedt in Süderdietmarschen. Sein Vater, der Müller Christian Harms, ein verständiger Mann, und seine Mutter Margarete Jochins auß Hembüttel, eine fromme, barmherzige, fleißige Frau, gehörten echten, alten Bauernfamilien an. Von einem Nachbarmädchen mitgenommen besuchte der Knabe schon sehr frühe die Schule des benachbarten Dieckhausen. Im Mai 1784 zogen die Eltern nach dem nahen Kirchdorfe St. Michaelis Donn.*) Hier verlebte der junge Harms fast ebensoviel Zeit, als bei den mütterlichen Großeltern in dem einsamen Hembüttel. In beiden Häusern waltete wahre Frömmigkeit und die gröste Freude war es, wenn die liebe Großmutter mit dem Enkel ein altes Kirchenlied anstimmte oder ihm auß einem frommen Buche vorlas. Da während des Aufenthaltes in Hembüttel die Schule nicht besucht wurde, so. hatte der frische Knabe reichlich Zeit zum Spielen mit der Dorfjugend. In der Schule zu, Donn aber war ein strenger und fleißiger Schullehrer. Das Christentum war die Hauptsache im Unterrichte. Was außerdem noch gelernt werden sollte, mußte zum großen Teile bei dem rationalistischen Prediger des Dorfes gesucht werden. So auch für Claus Harms, der übrigens schon nach anderthalb Jahren mit dem aufgegebenen Studium den Unterricht des Pastors verließ und nach seiner Confirmation 1793 ganz dem Berufsleben des Vaters und vornehmlich dessen Windmühle angehörte. Im März 1796 starb plötzlich der Vater und nun verwaltete Claus mit den älteren Stiefbruder das *) Düne. - - - Clans Harms. - ganze Hauswesen allein. Aber nur kurze Zeit: im folgenden Winter ergab sich nach dem Verkaufe der Mühle ein schmales väterliches Erbteil und Claus trat als Knecht bei einem Bauern ein. Nach mancherlei Ueberlegen kehrte er immer wieder zu dem Plane zu studieren zurück und nach den schweren Feldarbeiten bereitete sich der fleißige Knecht zur Aufnahme in die Meldorfer Gelehrtenschule vor. Hier arbeitete er mit großem Eifer und da er sich stets an seinen Wahlspruch gehalten hat: zu jeder Zeit eins, zu keiner Zeit feins", so konnte er der Kosten wegen schon im Herbste 1799 zur Universität entlaßen werden. Bücher und Lehrer hatten ihn zum Rationalisten gemacht, dadurch war aber nicht alle Frömmigkeit bei ihm in Weltsinn aufgegangen. Ein religiöser oder christlicher Trieb brachte ihn, wie er außdrücklich sagt, nicht zum Studium der Theologie; es gab sich so von selbst. Neben Theologie hörte er in Kiel auch Philologie, Physik, sogar Anatomie u. a. m. Mit dem Nationalismus, in welchem damals, mit einer einzigen Außnahme, alle theologischen Professoren in Kiel befangen waren, zerfiel er bald. Und da er auch mit der durch Schillers prosaische Aufsätze bei ihm angeregten Veredlung" nicht ins Reine kam, so gaben ihm zuerst Schleiermachers Reden über die Religion, den Stoß zu einer ewigen Bewegung." ,, Sterben wir erst, so kommt das Leben wie von selbst, denn vor dem Tode können wir nicht leben"; durch jene Reden hatte er indessen nur den Tod begriffen, noch nicht das Leben. Er stand mit seinem Christentume allein. Die Predigten Schleiermachers legte er entteuscht weg: der ihn gezeugt hatte, der hatte kein Brot für ihn." Im Herbste 1802 wurde Harms in Glückstadt examiniert und hierauf Hauslehrer beim Pastor Schmidt zu Propsteierhagen, wo er sich wieder einmal des Segens des häuslichen Lebens und zum erstenmale des Umganges mit Amtsbrüdern erfreuen konnte. Oſtern 1806 gab er diese Stelle auf und zog als erwählter Diaconus nach Lunden, nicht allein, denn er war noch in Propsteierhagen mit dem Weibe seiner Jugend Magdalene Jürgens- seiner lieben, älteren Schulgenoßin seit dem sechsten Jahre in die Ehe getreten. In Lunden gab er die bekannte Winterund Sommerpostille und den Katechismus das Christentum" herauß. Im Jahre 1816 kam Harms als Archidiakonus nach Kiel. Hier trat er gleich anfangs mit der ganzen Entschiedenheit seines Glaubens auf und trotz oder vielmehr wegen seiner Orthodoxie wuchs fortwährend die Zahl der Andächtigen bei seinen Predigten sowol, als bei seinen Katechisationen. Im folgenden Sommer war Harms bereits der ganzen, lebendigen, markigen Art seines Predigens, mit einem Worte seines ,, kirchlichen Volkstones" wegen eine ,, Merkwürdigkeit, die man einmal hören und sehen mußte." Daneben hatte er begreifllich nicht wenige Kämpfe mit dem Rationalismus, dem Unglauben und dem Abfalle zu bestehen. Um hierin seinem vollen Herzen endlich einmal Luft zu machen, nahm er gute Gelegenheit der Säcularfeier der Reformation war und gab am 31. Oktober 1817 die kleine Schrift herauß: Das sind die 95 theses oder Streitsätze Dr. Luthers, theuern Andenkens. Zum besonderen Abdruck besorgt und mit andern 95 Sätzen, als mit einer Uebersetzung auß 1517 in 1817 begleitet von Claus Harms, Archidiakonus an der St. Nicolaikirche in Kiel." Wie ein Gewitter nach langer Schwüle brachten diese Thesen, die überall hin einschlugen, eine heilsame Er- - " 1 139 - Claus Harms. schütterung hervor." Gegen 200 Schriften wurden in dem losgebrochenen Streite für und wider gewechselt. In der Gemeinde zu Kiel erfolgte eine förmliche Spaltung. Aber Gott gab seinem Streiter Furchtlosigkeit und ein ruhiges Gemüt, die wahren Freunde schloßen sich nur noch enger an ihn an und viele ungläubige Prediger kamen mit durch Harms Thesen zur Umkehr. Er hatte erreicht, was er wollte: wegen der argen Notstände in der Kirche mit den Thesen der Zeit auf den Leib brennen." Die von der Regierung angeordnete Untersuchung blieb resultatlos und bezüglich der lächerlichen Anschuldigung durch Johann Heinrich Boß: als gehöre Harms einem auß Italien herübergekommenen Bunde an, dessen Absicht sei das Volk in Unwißenheit und Knechtschaft zu halten oder dahin zurückzuführen, konnte der Beschuldigte ruhig sagen: ,, nun hieran glaubte kein Mensch im ganzen Lande." Daß der Name des Thesenstellers an seinem guten Klange nur gewonnen hatte, ist natürlich. So erhielt Harms im August 1819 einen Ruf als evangelischer Bischof nach St. Petersburg, den er jedoch ablehnte. Als er 1830 sehnlichst Pastor in der Heimat Meldorf zu werden wünschte, ließ ihn die obere Behörde nicht auß Kiel scheiden; ja vier Jahre später wurde ihm, bei der abgelehnten Berufung als Schleiermachers Nachfolger an der Dreifaltigkeitskirche zu Berlin, das Kieler Pastorat im Vorauß zugesichert und solches ihm im nächsten Jahre übertragen. In dieser Stellung hat Harms, der fortfuhr mit großer Treue zu predigen und zu zeugen und die Seelsorge an Gesunden und Kranken, an Armen und Gefangenen zu treiben, ſeit 1835, nachdem er Doctor der Theologie und Philosophie geworden war, auch Vorlesungen an der Universität unter großem Zudrange der jungen Theologen gehalten und so auch in unmittelbarer Weise einen heilsamen Einfluß auf die fünftigen Hirten geübt. prill and plningstje ounMitim 140 - Biß zu seinem Tode war es ihm aber nicht bestimmt in dem ihm so teueren Amte zu bleiben. Nachdem schon im Jahre 1843 seine Augen angefangen hatten schwächer zu werden, nahm dieses Uebel mit dem Beginne des Jahres 1848 so zu, daß er im folgenden Jahre wegen vollständiger Erblindung seine Entlaßung nehmen mußte. Zu dieser schweren Prüfung fam noch der Tod seiner Gattin, die ihm gerade, wie er hoffte, ein rechter Trost in seinen dunkelen Tagen werden sollte. Sie war mein Engel gewesen, mein guter Engel!" konnte er ihr in treuer Erinnerung nachrufen. Schon im vorhergehenden Jahre war ihm sein jüngerer Sohn gestorben; im Sommer 1849 verlor er auch noch eine innig geliebte Enkelin, die Freude seines Alters. Mit christlicher Faßung hat er all dieß Kreuz getragen. Er ließ sich vorlesen, dictierte seine Lebensbeschreibung und anderes; ja zuweilen bestieg der blinde Greis noch einmal die Kanzel, um zu seiner Gemeinde von dem einen zu reden, was not ist. Am 1. Februar 1855 ist Claus Harms, der gute Streiter Christi, schnell und ohne daß ein längeres Unwolsein voraußgegangen wäre, zu der Schar der triumphierenden Kirche abgerufen worden. Wie er als einer der eifrigsten Kämpfer für das gute Bekenntnis und das gute Recht der lutherischen Kirche in jungen Jahren aufgetreten ist, so hat er auch im Alter, feind aller trügerischen Union, fest gehalten an seinem ,, exclusiven confessionellen Standpunkte." shaitinlosift and un annoinid allied onionspulchfuis nid Boredli sidstad spid otthard sillar3 Clans Harms. Gott zum Troste. Ob ich bleib ein armer Mann, und die andern prangen, Da ich weder will noch kann, wie sie es verlangen; Ob der Welt 123. Dennoch „ Dennoch" ist mein schönes Wort, „ dennoch" heißt mein Glaube; „ Dennoch" sag ich fort und fort, ob ich lieg im Staube, Ob ich steh auf der Höh, es gefällt in des Glüdes Schimmellifff mich darum zu plagen: „ dennoch" sag „ dennoch" will ich Hadiad ynd Dennoch will ich stille sein is und an Gott mich halten; of slomchon 96 otbird Dennoch laß ich ihn allein, bens sip 6 meinen Vater, walten; frond ni millsdads Dennoch meint 30 Jum 15 ting er, mein Freund, ishoitussidyos es mit mir aufs beste: damit ich mich tröste! supid 100 sid mi sin nompungsmed 9 si noidalusdii radni elbislpsnimlədlig bon rad 124. Nun danket alle Gott! dieß ist ein Tag zum Danken. Die Wolken teilen sich und unsre Sorgen sanken. Gewis, das kam vom Herrn; verkündiget sein Thun! Mein Psalm, geh du voraniliq bildsisod di mod In3 of Throng sindouredbil indiv sid asdaldan and silf ni fort Danklied. Nun danket alle Gott op und keiner bleib zurücke, dhat jedermann ja teil ME WIJK. Die Bitten sind verstummt, binil die Seufzer noch viel mehr, agilno das frohe Herz erſcheint mit Preis, Dank, Lob und Ehr. und lehr uns danken nun. nusidedzu dir, o Gott, hinauf! aud sinn is juisi pitburensis) TOE isid Nun danket alle Gott! dun novi Nun danket alle Gott! er hat uns zugemeßen! hilo Cbs hie und da noch fehlt, wird heute ganz vergeßen. an dem erfahrnen Glücke. Erfreute Brüder kommt und stellt euch denn zu hauf. Wir singen unsern Dank noch um siihm, Gott, ihm gebt die Ehre! Wie möcht es um uns stehn, wenn er nicht kommen wäre! Du bist es denn allein, dem unser Opfer flammt. Wirf, Herz, dich selber drein, daß höher es noch flammt. 141 hd of forb stie 146 po mo anol) sto me the 00 bonus ESI C1620 1701 hi pol honn Luise Hensel und Wilhelmine Hensel. Nur einige kurzgefaßte Nachrichten über das äußere Leben der beiden Schwestern dürfen hier Platz finden. Der Vater Johann Jakob Ludwig Hensel, seiner Zeit Erzieher im freiherrlichen Hause von Lützow in Berlin und dadurch Lehrer des nachmals so bekannt gewordenen Führers der schwarzen Schar," stand als lutherischer Pastor zuerst in Trebbin und später in Linum bei Fehrbellin in der Mark Brandenburg. Bei Uebernahme der letztgenannten Stelle hatte er auß Vorliebe für das Landleben die Berufung als Pastor an die Sophieenkirche in Berlin abgelehnt. Seine Gattin war Johanne Albertine Luise, eine Tochter des Kriegsrates Trost in Berlin. Mit acht Kindern hatte Gott diese Ehe gesegnet, von welchen jedoch vier dem frühe heimgegangenen Vater in die ewige Heimat vorangegangen sind. Nur drei Kinder überlebten die Mutter: Luise, geboren zu Linum am 30. März 1798, Wilhelmine, gleichfalls zu Linum geboren am 11. September 1802, und Wilhelm, der nachmals so bekannt gewordene Historienmaler*). Beide Eltern, innig fromm, voll christlicher Liebe und Barmherzigkeit, vergaßen nie wolzuthun und mitzuteilen; ja sie herbergten, sie gaben und halfen den Armen und Notleidenden oft in solchem Maße, daß sie selbst dadurch, vornehmlich in den Kriegsjahren 1806 und 1807, von Sorgen gedrückt wurden. Der Vater, ein treuer Pastor, der ebenso streng an dem Bekenntnis der lutherischen Kirche hielt, als er gegen die Angehörigen anderer Confessionen frei von Lieblosigkeit und Bitterfeit war, mußte schon früher das Kreuz schwerer körperlicher Leiden tragen. Dieß hielt ihn aber lange Zeit nicht ab, den ihm befohlenen Seelen nachzugehen; nicht selten schlich er, bleich und kaum des Gehens mächtig, selbst ein Kranker, hin zu den Kranken, sie zu trösten und zu stärken; und nur in der letzten Zeit seines Lebens hinderte ihn sein Leiden an dieser köstlichen Arbeit. Am 8. September 1809 wurde dieser treue Haushalter Christi der Not und dem Streite der Erde entnommen und versetzt in des Himmels ewigen Frieden. Im folgenden Jahre zog die Wittwe mit ihren Kindern nach Berlin. Luise und Wilhelmine genoßen hier trefflichen Unterricht. Von 1817 bis 1818 war erstere Erzieherin in dem Hause des damaligen preußischen Gesandten am *) Wilhelm Hensel hat sich in den Freiheitskämpfen und später in der schlaffen Friedenszeit", ja noch in den letzten Tagen vor seinem am 26 November 1861 in Berlin erfolgten Tode durch Teilnahme am großen conservativen Vereine, als ein Mann von unerschütterlicher Königstreue bewährt. Luise and Wilhelmine Hensel. spanischen Hofe und nachmaligen Ministers von Werther. Im Spätherbste 1818 legte sie, gedrängt von ihrer, seit Jahren immer mehr erstartten Ueberzeugung, in Berlin das Bekenntnis der römisch- katholischen Kirche ab. Sie hielt sich hierauf einige Zeit in Münster und Düsseldorf bei der Fürstin Salm, der Tochter der bekannten Fürstin Gallitzin, auf und wurde zwei Jahre später Erzieherin der Kinder des 1819 gestorbenen Grafen Friedrich Leopold zu Stolberg. Dann war sie etwa sieben Jahre lang erste Lehrerin an einer mit einem Pensionate verbundenen höheren Töchterschule in Aachen. Krank und anscheinend dem Tode nahe kehrte sie von hier im Frühjahre 1833 nach Berlin zu ihrer Mutter zurück. Diese hatte sich mit Wilhelminen, kurze Zeit nachdem Luise mit der Fürstin Salm in Verbindung getreten war und weil Wilhelm Hensel eine Reise nach Italien unternommen hatte, zu ihrer Schwester, der Majorin von Gontard begeben und auf dem, unweit Glatz in Schlesien, reizend gelegenen Gute derselben zehn glückliche Jahre verlebt. Ihre Rückkehr nach Berlin war auf den Wunsch Wilhelms erfolgt, der sich bald nach seiner Heimfehr auß Italien, mit der Schwester Felix Mendelsohn- Bartholdys vermählt hatte und die Seinen gerne in seiner Nähe haben wollte. So fanden sich denn 1833 die drei Geschwister wieder in Berlin vereinigt. In findlicher Liebe und Treue pflegten die beiden Schwestern noch zwei Jahre lang die hochbejahrte, kränkelnde Mutter, welche im einundfiebzigsten Lebensjahre, am 4. Oktober 1835 heimgegangen ist. Nach diesem schweren Verluste führte Luise den Haushalt ihrer Schwägerin drei Jahre lang, trat dann diesen Beruf an ihre Schwester ab, gieng nach Cöln zu einer ehemaligen Schülerin und wurde später in dieser Stadt während sieben Jahren die Pflegerin von drei Waisen einer cölner Patricierfamilie. Setzt lebt sie seit etwa zehn Jahren in dem stillen, westfälischen Orte Wiedenbrück, unweit Güterslohe, geehrt und geliebt von allen, die mit ihr in Berührung kommen. Wie sie früher nicht selten Kranke, insbesondere Gemütskranke gepflegt hat, so dient sie auch jetzt in mannichfacher Weise Gott an ihren Brüdern und Schwestern. Ihren Wunsch, in ein Kloster zu gehen, konnte sie schon darum nicht erfüllt sehen, weil sie bereits 1816 die Pflege eines Kindes ihrer damals heimgegangenen Schwester übernommen und dasselbe später, mit Einwilligung des Vaters im katholischen Glauben zu erziehen hatte. 143 - Wilhelmine verlebte in ihres Bruders Hause glückliche Jahre. Hier wurde sie, wie früher Luise in dem Wertherischen, Savignyschen und Stägemannischen Hause, mit vielen hervorragenden Personen bekannt. Mitten in der angenehmen Zeit raffte im Jahre 1847 plötzlich die kalte Hand des Todes die Gattin ihres Bruders weg. Sie selbst wurde kurz nach diesem erschütternden Todesfalle schwer krank und erlangte erst nach Verlauf mehrerer Jahre ihre volle Gesundheit wieder. Inzwischen hatte der Bruder seinen Haushalt aufgelöst und schon schickte sie sich an, mit der Schwester zusammenzuziehen, als, ganz unerwartet, der Ruf an sie ergieng, Vorsteherin des Waisenhauses Elisabethstift" in Pankow bei Berlin zu werden. Seit Anfang 1851 leitet sie diese von Gott reichgesegnete Anstalt, welche ursprünglich von der Pastorin Weisse in Pankow gegründet, dann durch die barmherzige Hand der heimgegangenen Prinzes Wilhelm von Preußen dotiert und nach ihrer Tochter, der Protectorin, Prinzes Elisabeth von Hessen und bei Rhein benannt worden ist. "" 144 Luise und Wilhelmine Hensel. Viele geistliche Lieder von Luise Hensel sind, ohne Wißen und Namen der Dichterin, in Diepenbrocks geistlichem Blumenstrauß" erschienen. Auch in Clemens Brentanos Briefen finden sich manche abgedruckt. Gleicher Weiſe sin die Lieder von Wilhelmine Hensel in verschiedenen Sammlungen veröffentlicht worden. Außerdem hat H. Kletke zum besten des Elisabethstifts in Pankow eine kleine Sammlung von Gedichten beider Schwestern heraußgege= ben. Gewis bedürfen die folgenden Lieder unseres Lobes nicht; was aber CI. Brentano 1817 bei llebersendung der schönsten Lieder von Luise Hensel seinem Bruder Christian geschrieben hat, können wir uns nicht versagen, hier anzufügen, ist in den nachfolgenden Worten doch der sicherste Beweis des großen Wertes jener Lieder enthalten: als ich verwüstet, geängstigt, im Innern unheilbar krank, erstarrt gegen Gott und geekelt gegen die Welt, wie in einer pfadlosen Traumöde im verderbten Leben stand und verzweifelt an mir selbst, ohne Lust am Bösen und am Guten, nichts war als ein dumpfer, todter Mensch: hat der schwer geprüfte, bestandene, kindliche Geist, der dieſe Lieder auß inniger Liebe zum Herrn gesungen, sich meiner, wie der Samariter des unter die Räuber Gefallenen, rücksichtslos auf manche Schmach, erbarmt und ohne Absicht, ohne Vorbewußtsein einer Heilungskraft mich aufgerichtet, geduldet, gestärkt und zur Heilung geführt. Diese Lieder haben zuerst die Rinde über meinem Herzen gebrochen, durch sie bin ich in Tränen zerfloßen, und so sind sie mir in ihrer Wahrheit und Einfalt das heiligste geworden, was mir in diesem Leben auß menschlichen Quellen zugeströmt." - - adolbsti ristor si smo sis of, tod pol jourbe d 1) Luise Hensel., rintos nis Ach hätt ich Engelzungen, ich hätt euch wol gesungen das süße, liebe sted, rodite Das mir so still und selig this thin mind in meinem Herzen glüht. ind innand end pupilliumil sirdsbilbilig sjung Ich muß mein Haupt ihm neigen, kann weinen nur und schweigen in Seligkeit und Schmerz. Ach Kind, er weiß dein Leben, di orchupicchier sieht dir ja ins Herz! si 90701 Helsite ting om hlunnut 125. Beim Lesen der heiligen Schrift. mandanon und Wie er Hilfe und Erbarmen allen Kranken gern bewies, Und die Blöden, und die Armen seine lieben Brüder hieß. Immer muß ich wieder lesen in dem alten heilgen Buch, Wie der Herr so sanft geweſen, ohne Arg und ohne Trug. Wie er hieß die Kindlein kommen, wie er hold auf sie geblickt, Und sie in den Arm genommen, und an seine Brust gedrückt! 1316 Ich weiß gar keine Weisen den Herren so zu preisen, den Vater treu und mild, Wie meine ganze Seele ihm singt und jauchzt und spielt. Tigar such bllodial dii02 Wie er keinem Sünder wehrte, der mit Reue zu ihm kam, Wie er freundlich ihn belehrte ihm den Tod vom Herzen nahm. Immer muß ich wieder lesen, les und weine mich nicht satt, Wie der Herr so treu gewesen, wie er uns geliebet hat. 8 sta adrets Bu siurbl spö on thind ministe Luise Hensel. Hat die Herde mild geleitet die sein Vater ihm verliehn, Hat die Arme außgebreitet, alle an sein Herz zu ziehn. 40 Laß mich knien zu deinen Füßen; Herr, die Liebe bricht mein Herz; Laß in Tränen mich zerfließen, 2nd Gulf untergehn in Wonat und Schmerz. dan 126. Am Abend. Auch heut hab ich dich oft vergeßen, nach deinem Heil nicht viel gefragt: mio amtolf Getrunken hab ich und gegeßen, bin me istor u dnplis hoin anno gius und dir, o Gott, nicht Dank gesagt. Wie kommt es doch, daß meine Seele, o einzig Gut, dich so vergißt? ip d O richte nicht, biß meine Seele in dir, o Gott, befestigt ist! Du hast die Stimme mir gegeben, daß ich dich preisen soll, mein Hort, Und andern auch das Herz erheben hilmid nid soup onid Istné it( busite is not sier ni chim bi fod dio in and and grad na durch frommes und einfältges Wort. in tim sido sann Weh mir, wenn ich zurücke zähle, thism spres o was heut ich unnützes gesagt! id and stiffe Drichte nicht, biß in der Seele op hun phim tndial 196 der Wahrheit reiner Morgen tagt! Ach nein, du mußt auch dann nicht richten, del nodo mi ach nein, du mußt auch dann verzeihn: 145 in the nig dan h din ist Gerechtigkeit wird mich vernichten, surnommin him 1851 nd und Gnade wird mein Leben sein. Wie bald ist doch ein Wort gesprochen, das unser Mund nicht wieder fängt, wie leicht ein Vorsatz auch gebrochen, an dem des Herzen Ruhe hängt! Kraus, geistliche Lieder. nsllif asd etisipid andüuid fuis cffc 10 146 Luise Hensel. 127. Bedenk ich deine große Trene, bedenk ich meine tiefe Schuld, Dann fühl ich heiße Scham und Neue und preis in Demut deine Huld. Pind Gebet um Beharrlichkeit. 07 Junk muc Gib, daß ich dir nicht widerstrebe, wenn Dornen meinen Pfad umziehn, Und daß ich dir im Glauben lebe und nicht von dieser Erde bin. Ich bin nur Staub, auß Staub gedib, daß der Erde Eitelkeiten boren, bin irdisch und verweslich noch, Und bin zur Herlichkeit erfocen, bin himmlisch auch und ewig doch. O Vater! deine große Liebe, wie kann ein Mensch sie hier verstehn? bisaß mich von deinem Weg nicht Gib, daß ich mich in Einfalt übe, wanken, den Weg, den du mich führst, zu gehn. wo mir am Ziel die Palme winkt. 128. O Sorge, die mich niederdrüct, piib o Sorge, weiche fern. di sbling Mein Vater, der die Blümlein schmückt, der kleidet mich auch gern. slo OF mir unbewußt vorüberwehn, Und daß ich mag zu allen Zeiten auf Jesu Kreuz und Sterben sehn. Gib, daß ich dulden mag und hoffen, und gib mir deinen heilgen Geist, Und zeige mir den Himmel offen, wenn mir der Tod das Herz zerreißt. 11001 101 Bin ich auch traurig und verwaist, ist Tisch und Kammer leer: ind Mein Vater, der die Vöglein speist, der läßt mich nimmermehr. Gib, daß ich nimmer möge schwanken wenn mir der Erde Reichtum blinft; Was ist denn noch, das mich betrübt diesseits der stillen Gruft? Ich weiß, daß mich mein Vater liebt, mich einst hinüber ruft. ! tpand Ermunterung. and the im ommit sie fnding Dort werd ich meinen Heiland seyn, am Thron der Gnade knien: Dort werd ich mehr denn hier verstehn, dort werd ich schöner blühn. Wolauf, mein Herz, so sei vergnügt, und schwing dich himmelan! Wie Gott, der Herr, dein Leben fügt, hiso ist es wolgethan! Ein Stündlein noch, dann ist er auß, der Traum, der Leben heißt: Dann schwingt sich in sein ewig Haus der Gott versöhnte Geist. Luise Hensel. gam129. Trost in Jesu. 310 Wenn dich Menschen fränken durch Verrat und Trug, Sollst du fromm gedenken, was dein Herr ertrug. Kommen trübe Tage, sich allein auf ihn; Freundlich, ohne Klage, geh durch Dornen hin. ontmor mỗi pilst Was verlangst du, warum bangst du, Cand mom lift alle mind and hip mo mom Quält dich heimlich Sehnen, id dr tief verschwiegnes Weh, Sprich zu Gott mit Tränen: Herr, dein Will gescheh! Jild Wem sollt ich sonst vertrauen, auf wen denn könnt ich bauen, and als nur auf dich allein? im 802 Dir sei mein ganzes Lebendit geopfert und gegeben, dein will ich auch im Sterben sein. gudsonic 130. Hingabe an Gott. armes, unruhvolles Herz? Sei zufrieden, 131. Inadai Das Liebste, was ich hege, und tief im Herzen pflege, auch das ist, Vater, dein. Wird dirs immer trüber, nagt dich innrer Schmerz, Hab ihn immer lieber, drück ihn fest ans Herz. Du kannst auf bere Weiden Snor de arm dein armes Schäflein leiten, nur dein soll meine Liebe sein! aid mi I nodigop denn hienieden ist nur eitel Gram und Schmerz. Machen deine Sünden dir das Leben schwer, om opnit did ald De astaid Suche ihn zu finden, o, er liebt dich sehr. 000 a 2 * 0002 and aid igrad 190 misd 1989 joid Blick hinauf! Sundbild ADOT diled schu Was du in diesem Lebenov gronid. mir nehmen willst und geben, das sei dir heimgestellt; id Dior f Die Liebe kann nicht wählen, mind nimm, Bräutigam der Seelen, nd nimm alles, was dir nicht gefällt. 96 sig low achin ligt hi smrdi( hn nop 147 112 nism Collo and aid bid om bid m hilpiers lo son illo god bid daß dir werde, was da unvergänglich währt. 10* Willst du Gaben gerne haben, die kein Wurm, noch Rost verzehrt? Laß die Erde, 148 Willst du lieben? suche drüben den, der liebenswürdig ist; Alles leide, alles meide, biß du ihm auch ähnlich bist. Ringe, meide unb biß die Freude du dieser Welt vorüber ist: Schau zur Höhe, biß das Wehe dieser Welt dein Herz vergißt. evid dziur ipon Luise Hensel. oder Schmerzen, biß im Herzen Ta Treu und Demut endlich siegt, Und der Taube nach ihren Gütern fragen; Für dich, für dich soll ewiglich dieß Herz allein mehr Simierou fall on bird 716 bue 79.0 in 132. 10 Bu dir, zu dir, hinweg von mir meisid mind spur will meine Seele fliehen; INI Nur dein allein, gmisd sid ist and dein soll sie sein, it must adni? du mußt sie zu dir ziehen. op thin vid anot allo min Die Welt ist leer, ich will nicht mehr do 2 tim 310 frommer Glaube selig ihm entgegenfliegt! Hingebung. mois Stille, stille! Herr, dein Wille der geschehe auch an mir! and dep Amen! amen! und dein Namen sei gepriesen dort und hier! but birge Was ist die Welt, d wenn der uns fehlt, 1.tist wishing der ewig ist erforen? Laß mich nicht mehr, jo mein o lieber Herr, pung nisi in vi ohn dich auf Erden leben!#goog is indust mi thun thi lig mind Nur du, nur du, pod thi sonst keine Ruh, spog kein Auge, keine Ohren: tudior chilgnigrson od enor SUF schlagen. Inist odsi snim 4002 misd not was du nicht bist, E Herr Jesu Christ, ot bi llot darnach Laß mich nicht streben; un Stirb hin, stirb hin, mein Eigensinn und all verworrnes Streben! #dog Nimm hin, nimm hin den neuen Sinn, Herr, den du selbst gegeben! dit mome junnuislin doj td female Bol ud, found murenGE Callood an nedining ise asasinsid med om dan ntor Jatis fi Luise Hensel. sild of Date med en133. Müde bin ich, geh zur Ruh, schließe beide Äuglein zu: Vater, laß die Augen dein über meinem Bette sein! adulf Jmad dan nuoi pidubla din Hab ich Unrecht heut gethan, 00 sich es, lieber Gott, nicht an! tim Deine Gnad und Jesu Blut macht ja allen Schaden gut, do dall dun don 1stbus 356 Herr! deine Magd ist müde, so nimm sie ein zur Ruh! Hienieden ist kein Friede, Herr Jesu rufe du! Nachtgebet. 134. Lied einer Kranken. 16 idolop thod Ich habe kein Gefallen an Spiel und buntem Scherz, mis Muß still und einsam wallen, und bange schlägt mein Herz. og i ung thou hit moi Viel hat dieß Herz gelitten, is om o Herr! noch mehr gefehlt, fol O Manch bittern Kampf gestritten, die Wunden still verhehlt. 1911916 19150 i di rod an Alle, die mir sind verwandt, Gott, laß ruhn in deiner Hand: Alle Menschen, groß und klein, sollen dir befohlen sein. and timel Kranken Herzen sende Ruh, naße Augen schließe zu; Bod Laß den Mond am Himmel stehn und die stille Welt besehn! id d 190 Trapunt im Was ist das doch ein holdes Kind, das man hier in der Krippe findt? Ach, solch ein süßes Kindelein, das muß gewis vom Himmel sein. 1000 Dann neigst du dich herüber, di det dann hab ich abgebüßt, Joni moe Dann nimmst du mich hinüber, wo Heil und Gnade ist! 149 Das kann nun hier nichts halten, kein Glück, kein eitler Schein; Es sucht biß zum Erkalten, Herr Jesu, dich allein! 135. Die Krippe. Et Sein Schatz ist nicht hienieden, drum kann es hier nicht ruhn; So nimm es ein zum Frieden! o ja, du wirst es thun! dui nomi d Und wenn in trenem Sehnen dieß arme Herz nun bricht, Da Und wenn in Neuetränen erlischt der Augen Licht; obist sif doig bith $ 17911 non( bon nrolled monst hon lounghi si thin gien opsi Die Frau, die bei der Krippe kniet und selig auf das Kindlein sieht, Das ist Maria fromm und rein; ihr mag recht froh im Herzen sein. 150 Luise Hensel. Der Mann, der ihr zur Seite steht ins und still hinauf zum Himmel fleht, Das muß der fromme Joseph sein, der thut sich auch des Kindleins freun. Gun dorp bus su Und was dort in der Ecke liegtllot und nach dem Kindlein schaut vergnügt, Ein Öchslein und ein Efelein, das mögen gute Thierlein sein! in droite Und die dort kommen fromm und gut, mit langem Stab und rundem Hut, Das ist der Hirten fromme Schar, die bringen ihre Gaben dar. Iniallo bid E- TRG Und was den Stall so helle macht, und was so lieblich singt und lacht, Das sind die lichten Engelein, die schaun zu Thür und Fenster ein. od napule si un sinf Und die dort kommen ganz von fern und gläubig schauen nach dem Stern, Das sind der weisen Könge drein mit Weihrauch, Gold und Specerei. MINAT 19mis dri? Sei hoch gelobt, du dunkle Zell! d mind etchin quisbe valtis durch dich die ganze Welt wird hell, poite onid! Klein Kindlein in Maricen Schoß, ug mis sif min of wie bist du so unendlich groß! in mist ji nodoinsi@ Lud ju, nie d AUMEN Und ob dem Hüttlein flammt der Stern, der leuchtet nah und leuchtet fern; Er leuchtet auch durch unsre Zeit und leuchtet biß in Ewigkeit. mise 1367 Heimweh. asid Der Erde rauhe Winde Das falte Erdenleben sie thun dem armen Kinde, Whi, spred omn kann mir doch gar nichts geben, o Vater! gar zu weh; was dieses Sehnen hemmt; inde Da oben ists so linde, men sid O laß mich aufwärts schweben, Da ist kein Sturm, kein Schnee. der Erde bin ich fremd.tid( buot, ibig mound abil Jidstod. Dit jadu sid Mich zieht ein stetes Sehnen Wollst, Vater! deinen Reinen nach jenen reinern Tönen, did hid die Müde bald vereinen nach jenem hellern Licht; paid hier kann ich nichts mehr thun, Die schmerzenvollen Tränen versiegen ewig nicht. Die Augen matt vom Weinen, Ich liebe einen Königssohn, ihn lieb ich ganz allein; pils dr Er trägt die allerschönste Kron vont trotem Edelstein.hr pom di dir big no 137. Wen ich liebe. 1 sdn die laß im Grabe ruhn! - Ihn schmückt ein silberweiß Gewand, ein Purpurmantel weht; nam end Er hält zwei Rosen in der Hand, sein Fuß auf Rosen steht. dum and Ihm blüht ein Strauß an seiner Brust, von Rosen weiß und rot; Ihn lieben, das ist meine Lust, ihn laßen wär mein Tod. u nist nonbpor quis Ihn anschaun ist mir Sefigkeit, is ein andre kenn ich nicht; ho Ihm dienen ist mir Trost und Freud und ganze Lebenspflicht. O Liebe, Liebe! nie zu viel hab ich für dich gebrannt! O Liebe, unerreichbar Ziel! wer hat dich je erkannt? Wilhelmine Hensel. - - igr Ach Engel! euer selig Herz liebt ihn noch inniger; OMärtrer! euer Todesschmerz der pries ihn doch noch mehr. 17, 20 Mit dir wie klingt das Wort so schön, mit dir o Seligkeit! iat stchns? il Nun kann ich froh zum Kampfe gehn, du stehst mir bei im Streitbed 9507 C bildnog plej Du süßzer, lieber Jesu Christ, wie schäm ich mich vor dir, Daß noch so lau mein Herz dir ist, gib Liebe, Liebe mir! Gib Liebe, Liebe biß zum Tod, gib Eifer mir und Mut; oh Mit dir geh ich durch Feind und Not, e ge mit dir durch Flamm und Flut. m Jini tidak adfit fi w O 2) Wilhelmine Hensel*). 138. 1962 196 dun? 4900mb ud p Herr, nimm hin auß meinem Herzen, was von irdschem Wesen spricht; O lisch auß die fremden Kerzen, einzig leuchte mir dein Licht! 151 1qim nism Bonetumad stus)( be dung smism stinj dun dind Gebet. in of thoo sim i site will geführt von deinen Händen still und freundlich mit dir gehn; Will nicht mehr die Blicke wenden, will in Demut auf dich sehn. im ni unsd sudom In will nichts träumen, will nichts hoffen, emmi gonist tim nognals will nichts suchen außer dir! ersä nism igualise vid( hoff dored gut, dann ist der Himmel offen, die dun ini? fi vid-089 die Welt liegt hinter mir. nist dovo und 200 ddubig bid an 36 and gilt *) Die Lieder„ Wenn der Tag zu Ende geht" und Freut euch Christen weit und breit" erscheinen hier zum ersten male gedruckt. Ersteres ist abgekürzt; legteres ist in der Kindheit der Dichterin entstanden. 152 Wilhelmine Hensel. 139. Trost und Lehre.madlad Hier schaust du Gott im Spiegel, ſein Wort tönt wunderbar. Einst wachsen dir die Flügel, einst wird dir alles klar. Was trägst du doch nur Sorgen, was fühlst du Herzeleid? Was bangst du doch für morgen, Gott sorgte ja für heut. Wie scheint dir doch so wichtig vom Irdschen mancherlei? Das Leben ist so flüchtig, bald ist der Traum vorbei. Was schaust du um hienieden? Hie bist du fremder Gaſt. Im Vaterland ist Frieden, d ist trüber Arbeit Raſt. 1 Doch mußt die Lampe zünden, wies seiner Magd gebührt. Sonst kannst du nimmer finden den Weg, der zu ihm führt. Steil sind und fern die Pfade, wie willst du sicher gehn? Die Leuchte seiner Gnade muß erſt in dir erſtehn. Quill sick BL Die Leuchte wird zum Sterne, er führt zum Weihnachtsglück. O wäre doch nicht fernendim doft nd der selge Augenblick! 140. 5. Nach dem Abendm 190 Wie ist mir doch so still und leicht, mein Heil hat mich entsündigt. Sein Abendmahl ward mir gereicht, Vergebung mir verkündigt. hu iuf two tump ni Mar mir Abendmahle. Hinweg, du schnöder Tand der Welt! du sollst mich nicht mehr rühren. Was meinem Gott und Herrn gefällt, 318 das will ich still vollführen. Mein Jesu! wohne denn in Mit dir, mein Heil, durch Tod und Grab, nach dir steht mein Verlangen. mit deiner Himmelsklarheit. Nach dir verlangt mein Herz, nach dir. Bei dir ist Licht und Wahrheit, on neige dich vom Kreuz herab, in von mich liebend zu umfangen. bin list t 1bd 1901 Ich senke demutsvoll mein Haupt und falte meine Hände; selig der, der an dich glaubt, sein Heil ist ohne Ende! ang and monisins ind ils sig, aflsin topte pi Wenn der Tag zu Ende geht und die Abendschatten steigen, Muß man liebend im Gebet sich vor seinem Heiland neigen. Jede Ruh ist rühelos, id ruht man nicht in Gottes Schoß. upult chip di Wilhelmine Hensel 141. Abendlied. MEST E sig Hat der Tag uns Freude bracht, hatten wir ein Leid zu tragen, Wollen alles vor der Nacht unserm lieben Heiland sagen. was mit ihm man ſtill beſpricht, stralt in einem höhern Licht. Haben Unrecht wir gethan, i Herr, vergib den schwachen Herzen! Scheuche jeden falschen Wahn, zünde an des Glaubens Kerzen, Heut gib gnädiges Verzeihn, id's morgen Kraft zum Beßersein! noimorth 142. Weihnachtslied für die Kinder. Freut euch Christen weit und breit, freut euch alle Kinder heut. Heiland ist gekommen klein, that wie wir ein Kindlein sein. me Lag wol in der Krippen hart, di war so hold und war so zart. do Kam zu uns vom Himmel fern, hatte gute Kinder gern. tis plytorall 153 stopolog eladpoilt tils Nahm von uns der Erde Sünd, war so lieb und war so lind. Gab für uns sein teures Blut, meints mit allen Menschen gut. I d Fallet nieder, betet an! dankt dem Kindlein, daß es kam, Daß es ließ, uns zu befrein, seinen schönen Himmel sein. 9885110 aid exbiliting bilng itindo dour for 3 stöd op nitudu di ad un modul nopilot rod mi a hodnotit adurol for2 sanddriu 1100 dis? nobililton our opinbin 301?# 9135lissa maniol 90190 sa mi sido hid f d d pil nedop piurensdis? sipid dop opis ng pillou chi, il i? d pinigned and dru hisz is Bonor sus signed sadi nonohjugun dailiaculis mind uni- adi sig schlor si pizde aid onsdy pit mod tim unterd dunds! di anos da ade this sinu sidnondilour 316 jun nopunir dindile and bildonzog alsidi sta modalesdsi! msisid Do is undone and 8mm discontro sid In collo@ andol a tudi o pesmimi i nje E190 isip pubsurse ide dilenci shiljel po oppia di 139... hid sunt o poz opust ug dis his giar noiled follour bost 956 pot onolisa I top 56 8 pm 3- nd lim 01 onsdi sid on Marie Sophie Herwig, de 2000 - monist so bil - die früh heimgegangene Dichterin lieblicher Missionslieder, wurde geboren am 22 Oftober 1810 zu Eßlingen, wo ihr Vater, M. Friedrich August Herwig, lange Jahre in trenem Eifer Pfarrer und Dekan war und noch heute in gesegnetem Andenken steht. Sie war kaum zwei Jahre alt, als sie die Mutter, Magdalene Dorothee Sophie, eine Tochter des ehrwürdigen Stadtpfarrers M. Friedrich Köstlin zu Eßlingen, durch den Tod verlor. Schon nach einem Jahre erhielt sie jedoch in Johanne Luise Friederike, einer Tochter des Pfarrers Gottfried Osiander in Hausen, eine zweite Mutter, die mit treuer Liebe sich der Waiſe annahm. Sophie Herwig zeigte schon frühe bei einem weichen, tiefen Gemüte einen festen Charakter und eine große Klarheit des Geistes. Dazu hielt die Kraft des Glaubens, die schon in jungen Jahren ihr Herz erfüllte, die ihr eigne lebhafte Phantasie in den rechten Schranken und gab ihr zugleich in der Zeit schwerer Leiden, welche bald über sie hereinbrechen sollten, die gute Gottesstärke zum Tragen und Dulden. Schon in ihrem zwölften Jahre zeigten sich bei ihr, neben viel äußerer Anmut, Spuren einer Verkrümmung des Rückgrates; alle Heilversuche blieben ohne Erfolg und in ſeinem vierzehnten Jahre war das arme Mädchen ganz krumm und verwachsen. So sah Sophie zwar in der Blüte ihrer Tage das äußere Lebensglück schmerzlich geſtört, aber sie trug diese schwere Schickung mit gottergebenem Sinne und nur um so lieblicher fieng nun bei ihr das innere Leben zu blühen an. Mochte auch der traurige Anblick ihres so sehr verwachsenen Körpers gemildert werden, wenn man ihr in die großen, tiefflaren, blauen Augen sah, auß welchen fromme Liebe und lebensfrische Heiterkeit stralten, oder wenn man sie wider alles Vermuten mit klarer, starker Stimme zur Guitarre ein geistliches Lied von Albertini singen hörte, Trost, wahrhaftigen, frohen Trost fonnte man doch nur in dem seligen Glauben an den finden, der unseren nichtigen, schwachen, natürlichen Leib verklären wird, daß er ähnlich werde seinem verklärten Leibe. thinnom iduz Fest hielt Sophie im Glauben an dem, der sie diesen Leidensweg gehen ließ und auß herzinniger Liebe zu unserem Herrn, dem sie sich völlig zu eigen gab, dessen Sünderliebe anzuschauen ihre höchste Freude war, floß ein reicher Liebesstrom, mit dem sie ebenso die Ihrigen, wie solche, die ihr ferner standen, auf die wolthuendste Weise erquickte. Ihr Lieben war ihr Leben, und in diesem Liebesleben erfüllte ihre Seele vornehmlich das glühende Verlangen: all die armen Heiden und das ihr besonders teuere Volk Israel zum Herrn Jefu in immer größerer Zahl bekehrt zu sehen. Dafür hat sie auß treuem Herzen viel gebetet und zur Erweckung gleichen Sinnes bei anderen, wie zu ihrer eigenen Freude, manches köstliche Missionslied gedichtet. In ihrem - Marie Sophie Herwig. sechzehnten Jahre hatte sie angefangen, in einem besonderen Buche nicht nur die Lieder frommer Dichter zu sammeln, welche ihr Herz am beſten stärkten, sondern auch ihre eigenen Dichtungen einzutragen, die jedesmal ihre innersten Erfahrungen wiedergaben. Einige dieser Lieder finden sich in Knapps Liederschatz, sowie in dessen Christoterpe; die meiſten find noch nicht gedruckt. Indessen mehrten sich von Jahr zu Jahr die körperlichen Beschwerden der armen Leidenden, und immer seltener konnte sie sich geselligem Umgange hingeben, in welchem ihr treffender Witz und ihr edler Freimut oft ebenso eruſt und kurz, als freudig ermunternd auf das eine hinwies, das not sei. Shr Tagebuch gibt Zeugnis davon, was sie in ihren Seelenkämpfen außzuhalten hatte, aber auch wie stark sie in all ihrer Schwachheit gewesen ist durch den Glauben an das Wort: ,, Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibet, der bleibet in Gott, und Gott in ihm"( 1 Joh. 4, 16).— Sm Jahre 1835 war Sophie durch eine Brustentzündung biß an den Rand des Grabes gekommen. Sie genas wieder und nahm die neue Lebensfrist mit dem findlichsten Danke gegen den Herrn, als ein Geschenk auß seiner gnädigen Hand, fröhlich an. Allein von dieser Zeit an hatte sie mehr zu leiden, denn je zuvor, und in den letzten Tagen jenes Jahres wurde sie von einem heftigen Fieber befallen, das sehr bald eine tödtliche Wendung nahm. Die Kranke sprach nun mit mit völliger Ergebung in den von ihrem nahen Heimgange, aber auch 155 Leben am 5. der Arzt sagte, daß gen Bangigkeiten, welche fich bei ihr eingeſtellt hatten, Borboten ihrer nahen Vollendung seien, freute sie sich herzlich darüber. Fürchterliche Erstickungsanfälle wechselten an jenem Tage mit leichteren Augenblicken. In diesen gereichte ihr der Zuspruch und das Gebet des gottseligen, greisen Baters und die Anwesenheit von fünf Schwestern zu großem Troste und Erquickung. Die verheirateten Geschwister ermahnte sie noch einmal herzlich: ,, ihre Kinder doch fein gewis dem Heilande zu erziehen;" darauf bat sie ihre Eltern, sich zur Ruhe zu begeben, änderte mit Hilfe ihrer Schwestern noch einmal ihr Lager, dankte ihnen freundlich auch für diesen Dienst schwesterlicher Liebe, richtete sich dann rasch auf und rief: ,, welch ein Chor!" und mit dieſen Worten ist ihre Seele in der Frühe des 6 Januar 1836 in das ewige Leben eingegangen. Nun war das Himmelsheimweh gestillt, das sich in so vielen ihrer Lieder nach der Erlösung von dem Leibe dieses Todes sehnte. fipusipasa pid to gind thi 20 Fromb 1073 143. Missionslied für Ifrael. ajaid ju ie 19 Juni isljih bobrom our no sim po thn ,, Waßerströme will ich gießen i sius auf das außgedorrte Land: Kühlend sollen Quellen fließen un in der Wüste heißem Sand. hi ind Wo jetzt Wandrer schmachtend ziehn, soll ein Gottesgarten blühn." mill Ach, noch ist die Zeit der Dürre! schwerer Fluch bedeckt das Land; 10 Ifrael geht in der Irre, seine Kraft ist außgebrannt. fid nd vid Wo der Blick auch sehnend schweift, spärlich kaum ein Früchtlein reift! Marie Sophie Herwig. Dennoch wird das Wort des Trenen Scheint es oft vergeblich Mühen, hot herlich in Erfüllung gehn; scheurlosegenslose Arbeit euch, di? sid Jauchzend werden dann sich freuen, Denft: auf rauhem Pfade ziehendig die jetzt still mit Tränen sän. alle in dem Kreuzesreich! sdn. Wann der Segensstrom des Herrn alles füllet nah und fern. ofnods to t Doch wer seinem König dient, wird wis zuletzt gekrönt. Hör uns, Herr! 156 Darum mutig stets, ihr Brüder! eilet dem Verfornen nach! Sucht des Volkes Gottes Glieder liebend auf in ihrer Schmach! Ladet ihre ganze Zahl zu des Königs Hochzeitsmahl! sie undh 144. Gib, daß ich Gib, daß ich ewig treu dir bleibe, dein blutgen Tod ins Herz mir schreibe mit Flammenzügen tief hinein. Welche Qual hast du gelitten, im Staube blutbedeckt gestritten! nun kann ich armer selig sein. Verlaß mich, Heiland, nicht, wenn einst im Tode bricht dieses Auge! outine Du sankst in Tod, vergiengst in Not; ich hang an dir, mein Herr und Gott! Hier, auf diesen wilden Wellen, wo manches Schifflein kann zerschellen und untergehn im Meeresschoß, Laß mein Schifflein sicher schweben; dir ist die Wogenbahn gleich eben,- du bist so lieb, so treu, so groß! Laß, wenn die Stürme gehn, dein Siegesfähnlein wehn, se 119870 390 nodspinig wir flehn- und sende deinen heilgen Geist uns zu, Der uns Mut im Kampfe spende, in der Trübsal stille Ruh! Ja, wir wollens dir vertraun: du wirst Zion wieder baun! ewig treu dir bleibe. starker Heiland! Verlaß mich nicht, JIMI 100 10 spillou tocht mein Fels, mein Licht, wenn Mast und Anker fast zerbricht. Laß mir nichts am Herzen hangen, nimm alle Triebe mir gefangen, und zieh sie all in dich hinein! Fühlt die Seele Angst und Kummer, so führe mich dein Todesschlummer ins Leben auß der tiefsten Pein; Wo findet sonst das Herz in Sündennot und Schmerz Trost und Ruhe? Du Schmerzensmann! ach, sag mir an: wie ich mich ganz dir opfern kann? sirroosgun cod. Tun Taufe mich mit Geist und Feuer, daß ich dir, meinem König, treuer fortan in deinem Dienste sei! Nimm hinweg die kleinsten Flecken, laß keinen Schaden sich verstecken, mach mich der feinsten Bande frei! Laß mich in Lust und Schmerz so fest, wie Stahl und Erz, an dich glauben; In Freud und Pein. laß heiß und rein, - wie glühend Gold, die Liebe sein! Thur Hole bald mich, teure Liebe, hinauf zu dir!- todonti Marie Sophie Herwig. 35078 666 hier ist es trübe, tut disch 145. Du, der einst von seinen Höhn gnädig auf sein Volk gesehn, Segnend unter ihm geweilt, ihm zur Hilfe stets geeilt; Tid Einer treuen Mutter gleich, es geführt, an Milde reich; Stark beschirmt vor Feindesspott, du sein treuer Bundesgott! going fi ve Für Israel. Thirdspus mul Ach! dein Israel ist blind, ndjrad flieht, wie ein entartet Kind, 89092 Scheu dein liebend Angesicht, kennt dich, seinen Netter, nicht. 4.589 in dis mich tödtet dieſe Erdenluft! Eil mit mir zum letzten Schritte ,. vollende mich! der schwachen Hütte hast du geweiht die Sterbegruft. Dann flieg ich schnell empor geh ein durchs Perlenthor deines Tempels. Da schau ich dann, erwürgtes Lamm für mich, für mich am Kreuzesmed the old 157 stamm! jadiin? esmi Gnädiger, Erbarmender, Davids Sprößling, Davids Herr, biridfull d Mache deinem Iſrael Into in/ of seine trüben Blicke hell; all sid Daß sie dein durchstochnes Herzdi nesehn, voll bittrer Neue Schmerz, d Weinend, betend dir sich nahn und Versöhnung dann empfahn. din sid Sende deinen heilgen Geist, dij der ihr Herz zum Kreuze weist, Dran du, Herr, in Todesmüh hiengst, ein Fluch für uns und sie. ni ind Judi 20 1197907 Sammle, lieber, trener Hirt, no deine Schäflein, weitverirrt; Herr, ach Herr, wie lange schon haßt es deinen hohen Sohn! Der, ein Morgenstern voll Pracht, Nimm dich selbst der Herde an, 90% leuchten wollt in seiner Nacht, die kein Fremder weiden kann. snisbut tien sling peregbiolo s Jbis3 mabinholthund me simindre sopinut di jutinio stamping momis medo? splo ni 3081 aristale nie maandelin 33 ni slund murband) and nd 38 min moun? nie 19d ind achines eini ligni gior man sidout som? uti sunt sind ootapdbil Jumöpuso post and ridi asgarlisid Jp 4* Listneds ohid tətdőt thir im tim lib 2 bourbi sed him a od thugodot sid, topp this poi ading bund Meta Heußer- Schweizer baftrae( bi dochonist jol Lit 10% offunt ad thim thom romthe no dun Idat sir s of odwale bid m nC dan du dim gind gol siddethodillo.in gehört, wie Anna Schlatter, ihre mütterliche Freundin und Geistesverwandte, der reformierten Kirche an. Sie wurde am 6. April 1797 in Hirzel bei Zürich geboren, wo ihr Vater Diethelm Schweizer biß 1824 der glaubenstreue Hirte dieser einsamen Berggemeinde war. Ihre Mutter, Anna Geßner, eines Landpfarrers Tochter, war eine innig fromme, bei aller Einfachheit geiſtvolle Frau, die mit dem Gatten und ihren fünf Töchtern ein ländlich stilles, von der Welt wie abgeschnittenes Leben führte. Meta lernte bei der Mutter lesen, stricken, spinnen und nähen, bei dem Vater schreiben und rechnen; das war alles, was in ihrem Bildungsgange" Gegenstand des Unterrichts war. Selbst die deutschen Dichter lernte sie- mit Außnahme Klopstocks und einzelner Lieder anderer verhältnismäßig spät kennen; doch hatte sie, einem starken Drange folgend, schon lange Zeit vorher ihrem inneren Leben in Liedern Außdruck zu geben versucht. Die Bibel und die schöne Bergnatur waren die Quellen, auß welchen ihr Liederbächlein floß. Den einsamen Heimatort hat Meta niemals auf längere Zeit verlaßen. Hier wurde sie auch mit ihrem nachmaligen Gatten, Johann Jakob Heußer, zusammengeführt, der sich auß Armut und Niedrigkeit zu dem geschickten, vielbeschäftigten Arzte jener Gegend emporgearbeitet hatte. Mit ihm hat sie beinahe neununddreißig Jahre lang ein Leben durchpilgert, dessen köstliches Mühe und Arbeit gewesen ist; ihm hat sie 1859 die müden Augen zugedrückt. Sieben Kinder - - sind dieser Ehe geschenkt worden; eins derselben ist frühe von dieser Erde geschieden, die anderen sechs sind noch am Leben. Durch einen Sohn und zwei Töchter ist Meta Heußer mit einem frischen Kranze von Enkeln umgeben, während die beiden jüngsten Töchter mit der Mutter zusammen im Baterhause wohnen. Wie einförmig das Leben der Dichterin auch erscheinen mag und in wie engen Schranken es auch verlief, vielbewegt war es dennoch. Es ist ein einfach- wahres Wort, wenn sie sagt, daß in dem einsamsten Winkel der Erde all die gleichen Mächte ihren Einfluß üben, die in dem großen Leben der Welt sich bekämpfen, wie ja auch der eine Helfer und Retter, der sich des großen Ganzen annimmt, der einzelnen Seele die erlösende Hand reicht. Außer der treuen Liebe gleichgesinnter Schwestern hatte auf Metas Leben einen gesegneten Einfluß ihr inniges Verhältnis zu dem Schlatterischen Hause in St. Gallen. Nachdem Anna Schlatter*) bereits 1806, in Folge eines Besuches bei der Wittwe Lavater, zu einer Zeit, da das Evangelium teuer im Lande war, die Familie des frommen Pfarrers Schweizer in Hirzel liebgewonnen hatte, war es 1813 der sechzehnjährigen Meta vergönnt, auß *) Vgl. die Mitteilungen über das Leben derselben unter Anna- Schlatter- Bernet." Meta Heusser- Schweizer. ihrer Bergeinsamkeit herauß eine lang erwünschte Reise nach St. Gallen zu machen. Der hierdurch geknüpfte innige Freundschaftsbund zwischen ihr und den Töchtern des Schlatterischen Hauses wurde dann durch einen emsigen Briefwechsel und nicht selten durch gegenseitige Besuche immer mehr befestigt. Diese herzlichen Beziehungen erkalteten niemals, sie blieben biß in die Tage des Alters gleich stark, nur wurden sie mit dem Zunehmen an Jahren stiller und ernster. ground, schildzi, up hit and Meta Heußer ist unzweifelhaft die bedeutendste der geistlichen Dichterinnen, die in unseren Tagen den evangelischen Kirchen angehören. Ihre herlichen Lieder, frei von allem Gemachten und Gesuchten, sind der unmittelbare Erguß ihres Herzen. Ganz dem einfältigen, bescheidenen Sinne der Dichterin entsprechend sind dieselben zuerst in verschiedenen Jahrgängen von Knapps Christoterpe, unter der Bezeichnung Lieder einer Verborgenen" erschienen. Unter gleichem Namen hat Knapp 1858 eine Sammlung geistlicher und weltlicher Lieder der Dichterin heraußgegeben( Leipzig), auf die man alle damit noch nicht bekannten Freunde reiner, echter Poesie nachdrücklich aufmerksam machen soll. Der Name der Dichterin, welcher jene Sammlung mur nach langen Bitten und Mahnungen abgerungen" wurde, mußte übrigens genannt werden, sobald die( immer noch vorkommenden) Verwechselungen zwischen ihren Poesieen und den Liedern auß den Papieren einer Verborgenen" eintraten. HÖ 9 " P - god vodolf Nah.ist ja des Abends Kühle, bald ists Herbst nach Sommerschwüle, kurz der Wallfahrt trübes Loß. Hört ihr Stund um Stunde schlagen? Bald wird uns die letzte tragen spiolubheim in unsers Vaters Schoßz. find yig Jener Pilger, der erduldet, was wir allzumal verschuldet, ließ zurück den goldnen Stral; seiner Tritte Spur, sie leitet uns zur Stadt, von Gott bereitet, zu des Königs Abendmahl. Que 146. Pilgergesang. Baper pla Noch ein wenig Schweiß und Tränen, noch ein wenig Leid und Sehnen, hier auf Hoffnung außgesät! Wirds im Steigen schwül und bange, trockne sanft des Pilgers Wange, Liebe, die zur Seite geht! Jounique p Höher doch, denn menschlich Trösten, tönt auß Hütten der Erlösten der Verheißung Wort herab: „ Dort, wo Lebensbäume sproßen, trocknet Tränen, ihm gefloßen, Gottes Lamm auf ewig ab." Vor uns schwebt die lichte Wolke vom geliebten Zeugenvolke auf des Meisters ernstem Pfad. fi bun sig Rafft euch auf, ihr müden Kniee! id chun 159 noch ein wenig Kampf und Mühe: Sieg und Ruh und Heimat naht! Meta Heusser- Schweizer. ng all than i 147. Siegeslied dun di s pits pif 160 op lli od istumisispuse di sibling dundario hide( Abgekürzt) g( brudraid num uschlingtolth and stiho od ad ( ayd nomis buid ned Lamm, das gelitten, und Löwe, der siegreich gerungen, Istheorisin blutendes Opfer und Held, der die Hölle bezwungen! schilgstspi Brechendes Herz, s tim si nodro: suno( bisip art Hotbild 970 das sich auß irdischem Schmerz über die Himmel geschwungen! nad nopo morir i sid Du hast in schauriger Tiefe das Höchste vollendet, lloji Gott in die Menschheit gehüllt, daß sein Licht uns nicht blendet! Würdig bist du", USHA jauchzt dir die Ewigkeit zu, 400m2 nd na Preises und Ruhms, der nicht endet. minthi Ueber des Todes umnachteten, graunvollen Klüften schwangst du die Palme, des Sieges in himmlischen Lüften. Wer an dich glaubt, an dich diti and aus der [ roofinl mobbig god! todai? Tasbil tuld thin that in Himmlische Liebe, die Namen der Erde nicht nennen, hom moſtram Fürst deiner Welten, den einst alle Zungen bekennen! omine qual Giengest du nicht innorsg. Ongisdü.atm schlion schsur dindol selbst in der Sünde Gericht, Sünder entlaßen zu können? trägt nun, von Hoffnung umlaubt, ewiges Leben auß Grüften. Soul MIT GRINE aucht uspist Menschenſohn, Heiland, in dem sich das ewge Erbarmen milde zu eigen gegeben den schuldigen Armen: tissue id Dir an der Bruſt 2 chilchirm und bod s zu dem Verirrten gewandt, hat mich mit Gnade gekrönet. darf nun in Leben und Lust jedes Erstarrte erwarmen! mandion und du pir Wahl voller Wunder! der einzige Reine von allen do? eint sich mit Seelen, die fündig im Staube hier wallen, bort Trägt ihre Schuld, pions? hebt in unendlicher Huld das, was am tiefsten gefallen. purs Mir auch ist süß überwindend dein Rufen ertönet, auch dieses feindliche Herz hat dein Lieben versöhnet; Herr, deine Hand, d irie du gai god Meta Hensser- Schweizer. d Lobe den Herrn, meine Seele! Er hat dir vergeben, heilt dein Gebrechen, legt in dich ein ewiges Leben; Frieden im Streit, s Wonnen in irdischem Leid weiß dir dein Heiland zu geben. shimmt non moland prie pod supis Hoffnung und Liebe, sie tragen auf himmlischen Flügeln dich in das Land der Verheißung, zu sonnigen Hügeln, Wo deine Wahl, No aind dort in der Ewigkeit Stral, Lieb und Erbarmung besiegeln. Jun chiste d bol toplist wisdom enu princulise mer doigt niso uool sun jal Dort ist die Stätte der schauenden Wonne bereitet,-mo mi selig schon hier, wo der Glaube im Dunkel noch streitet, no Labt uns sein Blick, der zu dem Vater zurück bbp mobi oun bo Welten Verlorener leitet. himmlischer Liebe umspannt, eins zu des Ewigen Ehre! tu diner ups and ding Schmilz, o mein bebender Laut, in die seligen Chöre uit o seiner Gemeinde, getrennt noch durch Länder und Meere, Doch durch das Band 1101 148. Der du trugst die Schmerzen aller, vielgeübter Menschensohn, Blick auf deine armen Waller nun vom ewogen Königsthron! Flöte, Natur, in des Frühlings beginnendem Wehen! Singe, du Welt, die das Werk der Erlösung gesehen! Jauchze, du Heer dort am krystallenen Meer: ,, Ehre sei Gott in den Höhen!" Walte, Herr, mit deiner Gnade über deiner kleinen Schar; Gieß auf unsre Pilgerpfade deinen Segen wunderbar! Kraus, geistliche Lieder hump hie ind o 161 Bitten. 1180 201 Seur Deines Geistes leises Wehen fach in uns dein Leben an, Daß wir festen Schrittes gehen. deine schmale Glaubensbahn. In das Innerste der Herzeit sprich dein: ,, Friede sei mit euch!" will die Not des Lebens schmerzen, mach in dir uns froh und reich! 11 162 Als ein Born von Lieb und Wahrheit, als ein Licht am dunkeln Ort mi Wohne, wirke, leb in Klarheit unter uns dein heilges Wort. Meta Heusser- Schweizer. Führt das eigne Herz uns irre, wache du und rette du! Nach des Tagewerks Gewirre schenk uns deine Sabbathruh. Will Versuchung uns umfangen, laß uns schaun dein leidend Bild; Will im Kampf der Seele bangen, sei du Sieger, Schirm und Schild! Deck uns schön geschmückter Sünden Wurzel auf, und laß uns dann Bald den Weg zum Kreuze finden, wo die Schuld du außgethan. Herz, du hast viel geweinet, so weine nun nicht mehr! In Freundesblick erscheinet dir einer, er, nur er! - All andres muß vergehen; was irdisch ist, vergeht. Die Hülsen laß verwehen, den Samen laß geſät! 149. Nicht schenkt der Herr uns Gaben, und läßt es sich gereun; Nein, was von ihm wir haben, soll ewig uns erfreun! Doch, daß es Früchte gebe, erstirbt das Korn der Flur. Die Liebe, daß sie lebe, geht auch durchs Sterben uur. Wird die Abenddämmrung trüber, Stern vom Morgen, leucht uns stets! Trag uns oft zu dir hinüber auf den Schwingen des Gebets! DHE ORDING wisd id disor Unsre dunkeln Lampen schmücke mit des Glaubens Del fortan, Stärke unsrer Hoffnung Blicke ins verheißne Kanaan. And Gieß, Herr, über die Gemeine deiner Liebe Reichtum auß, Und in seligem Vereine führ uns heim ins Vaterhaus. O wie wollen wir dich loben, guter Hirte, wann du einst In der Mutterstadt dort oben deine Herde dir vereinst! Ero st. Wem viel hier ward entrißen von Gottes treuster Hand, Darf reich daheim sich wißen an manchem Hoffnungspfand. last mod ,, Laß dir an meiner Gnade genügen!" spricht dein Gott. Das nimm auf deinem Pfade mit dir in Angst und Not! Es wird ein Tag erscheinen der Ernte und der Ruh; dispe Da führt der Herr die Deinen dir alle wieder zu. Und mehr, denn dieß Entzücken hält er für dich bereit: Ihn selbst sollst du erblicken in seiner Herlichkeit! Meta Heusser- Schweizer. Nun trockne deine Tränen, hin ud for und bete für und für: da asid thi tunth) Nimm, Herr, für dich mein Sehnen, und still es ganz in dir! dj ud hod 150. Um Mitternacht. ( Zwischen den Bettchen der schlafenden Kinder.) Dunkel ists! des Lebens laute Töne sind verstummt in tiefer Mitternacht; Sterne wandeln dort in lichter Schöne, alles schlummert, nur die Liebe wacht. Mutterliebe hier in dunkler Tiefe, Mutterliebe dort im Himmelslicht! Ruhe, Herz! wenn deine Lieb entschliefe: jene Liebe schläft, noch schlummert nicht. Auch an euch, ihr Blumen meines Lebens, meine Kindlein, hat ſie längſt gedacht; Schlummert nur, es halten nicht vergebens eure Engel hier die stille Wacht! - Hier ist Bethel, hier ist Himmelsleiter; Boten Gottes steigen auf und ab, Die der Herr als schützende Begleiter seinen Kleinen mit ins Leben gab. Fühl ich ihrer Flügel leises Wehen? Gilt ihr leiser Gruß der Mutter auch? O noch mehr begehrt des Glaubens Flehen, denn der Engelnähe Friedenshauch. Tritt herein mit deinem reichen Segen, du, der Mütter hört und Kinder liebt, Die durchgrabne Hand auf sie zu legen, die uns jede Himmelsgabe gibt! Dein sind sie! du hast sie mir gegeben, wieder leg ich sie an deine Brust; Da versiegle sie zum ergen Leben, mache deiner Liebe sie bewußt! 11* 163 164 Meta Heusser- Schweizer. Wärest du nicht mein, du Trost der Sünder,- schaut ich dieses Lebens Klippen an: Tränen hätt ich nur für meine Kinder; doch du lebst und nimmst dich unser an. Birg sie, Herr, in deinen treuen Armen, heile du der Sünde frühen Schmerz! feite ihren Gang durch dein Erbarmen; weißt ja um das arme Menschenherz! SHOP stupl, moda? a War der Eltern Irrsal und Verderben mit dem ersten Herzenschlag ihr Teil, O so laß von dir sie andres erben, deiner Unschuld bluterrungnes Heil! Schreib ins Buch des Lebens ihre Namen, jene neuen, die die Welt nicht kennt; Halt im heilgen Bunde się zusammen; bind sie, Herr, wenn je die Welt sie trennt! Soll es auch für sie durch Nächte gehen, buk rührt ihr Klagen schmerzlich einst mein Ohr: O so führe auß den bittern Wehen schöner deines Lebens Sieg hervor! Weide deine Schafe! laß mich schauen, daß sie nie auf fremder Weide gehn, Und in deines Paradieses Auen frendig einst um ihren Hirten stehn! onume 97119 Schlummert denn in eures Hirten Namen, Kindlein, der sein Reich euch zugeſagt! Sein Verheißen bleibet ja und amen; ind Ser Nächte fliehn, e ewge Aufgang tagt! 151. Wir werden bei dem Herrn sein allezeit. 1. Thesſal. 4, 17. Wir werden bei dem Herrn sein allezeit!" " 1 o Heimatlaut in fremden Pilgerthalen! Tiefdunkel ist die ernste Ewigkeit, doch wie durch Nachtgewölk des Mondes Stralen, Glänzt der Verheißung Licht durch Todesleid: wir werden bei dem Herrn sein allezeit. Meta Hensser- Schweizer. Bei ihm daheim! in seiner Liebe ruht die Seele auß von ihrer Irrfahrt Schmerzen. Der langen Sehnsucht Ziel, das höchste Gut, der Herzen Heimat ist in seinem Herzen; Er gieng voran, die Stätte steht bereit.- Wir werden bei dem Herrn sein allezeit! Bei ihm versammelt!- seinem Salem geht die Wallfahrt zu. Wie oft in guten Stunden, Wenn seiner Nähe Odem uns umweht, hat es sein Volk vor ihm vereint empfunden: Dieß ist die Fülle aller Seligkeit: wir werden bei dem Herrn sein allezeit. Hier trennt die Welt. Was heut sich liebend fand, sehnt morgen sich nach Blick und Wort vergebens, Es drängt sich zwischen Seelen Meer und Land, und starrer noch das Machtgebot des Lebens. Der Himmel sammelt, was die Welt zerstreut;- wir werden bei dem Herrn sein allezeit! Und waren wir hier jemals ganz vereint? Ach, nur das Reine eint sich mit dem Reinen! Die Schuld, die täglich noch das Herz beweint, sie scheidet es von den geliebten Seinen. Der Fürst des Friedens tilgt, was uns entzweit: wir werden bei dem Herrn sein allezeit! Thirmus spr Das Wort des Vaters löst der Rede Streit: wir werden bei dem Herrn sein allezeit! Du Gotteswort, dem froh der Glaube trant, fa most wol magst du allen Erdenjammer stillen, Das finstre Thal, vor dem der Seele graut, mit Morgenrot und heilgem Frieden füllen! bine Heimatlicht auß dunkler Ewigkeit: wir werden bei dem Herrn sein allezeit! - 165 i love poste op Wir irren alle, sind erlöst noch nicht 190 notrdilled and the von alter Sinnverwirrung schweren Banden; is dit op Die Sprache, die ein Kind des Hauses spricht, wird von dem andern Kinde nicht verstanden. out and sid E Thom Thi 15 39 40 s 2nd. dal 166 Meta Hensser- Schweizer. 152. Endlich, endlich wirst auch du zu dem Jubeljahr der Frommen Bu der stillen Sabbathruh aller Kinder Gottes fommen!. Heb empor das müde Haupt! hast du je umsonst geglaubt? 1 misdad medi is Ermutigung.jun has sid Glaube, glaube, wo das Licht deinen Blicken nicht mehr schimmert, Wenn die letzte Stütze bricht, und des Herzen Wunsch zertrümmert! Glaube, und der Dornenkranz stralt von Morgenröteglanz! Weine nicht, sich auf die Schar der vollendeten Getreuen, Die, wie du, einst sündig war, und durch diese Wüsteneien 1 Siehe, groß ist deine Schuld, die ins Elend dich versenkte; Größer doch des Vaters Huld, die den teuern Sohn dir schenkte, Der dein blutges Trauerkleid hell macht in Gerechtigkeit. Doch den schmalen Fußsteig fand in der Liebe Vaterland. Liebe heißt die stärkste Macht, die sie dieser Welt entnommen, Die sie auß der Sünde Nacht hieß zum Erbe Gottes kommen, Und des Geistes teures Pfand in die ündge Brust gesandt. ibuindo nguning Ist dein Glaube auch erschreckt: Liebe ist es, die dich rettet, Und, wenn Mitternacht dich deckt, dir im Schoß des Friedens bettet. Bist du um und um betrübt? Denke, daß dich Jesus liebt! Denk an seines Lebens Schmerz, wie ihm unter wilden Feinden Blutete das reine Herz, heißer unter schwachen Freunden! Dennoch liebt er sie und dich biß zum Sterben inniglich. Liebe! Liebe! Gotteskraft! Wort des Vaters, ewges Leben! Du, die Gottes Werke schafft, rings von Sünd und Tod umgeben: Mache meine Seele frei von der Zweifel Sklaverei! Ach, an deine Bruſt entrückt, schüttl ich siegend von den Flügeln Erdenstaub, und hoch entzückt schweb ich auf nach Zions Hügeln, Schaue da mein Vaterland, schmecke meiner Kindschaft Pfand. 10 md ind 1961901 - Nicht verloren sollt ich sein; darum schriebst du meinen Namen In die teuern Reihen ein, die auß großer Trübsal kamen, Und mit ihnen wirst du mich, Hirte, weiden ewiglich. Ti Euch werd ich, die ich geliebt, wieder herzen, wieder lieben; Was hier unsern Frieden trübt, wird ihn dort nicht wieder trüben, Wenn, von der Befleckung rein, alle sich der Wahrheit freun. Ist der letzte Wermutstrank biß zur Hefe außgetrunken, Ist die kühle Rasenbank auf die Hütte hingeſunken: Dann ist mein in Ewigkeit, des sich jetzt die Hoffnung freut. TOTOD! Meta Hensser- Schweizer. doping thin op piedindoffing bjes spoles nobl 3861 pianą ndio and in m Wollst mir tief in meine Brust deines Bundes Siegel drücken! Meines Adels stets bewußt, wird mich dann dein Heil erquicken, Daß mein Herz es freudig faßt, daß du überwunden haft! aß du fiberi Daß ich dein bin, ist mein Psalm, Netter, Heiland meiner Seele! Dein ist jeder Graseshalm, dein die losgekaufte Seele, Dein der Weg durchs Todesthal hin zum großen Abendmahl! bisn 167 - Howgling 6113 nchita dia suot n shing spid 8 sis ni jit im f Imblid hoopie od d hdf astiat - 192 nim n - allop i sidhi 01( 13 die di ndani mi sof geboren am 27. März 1789, war der jüngere Sohn des Pfarrers H. A. Hen in Leina, einem Dorfe zwischen Gotha und Reinhardsbrunn. Da der Vater frühe starb, so nahm sich der ältere Bruder Karl( nachmals Archidiakonus in Gotha) des jüngeren, insbesondere durch Unterricht in den classischen Sprachen, treulich an. 1802 fam Wilhelm auf das Gymnasium zu Gotha, dessen Zierde damals Friedrich Jacobs war. Er wohnte im Coenobium, d. h. in der Klosterschule, unter strenger Zucht und Aufsicht. Von 1808 biß 1811 studierte er in Jena und Göttingen Theologie und war hierauf von 1811 biß 1814 Hauslehrer in Holland. An der Klippe, die manchem Candidaten das Hauslehrerleben gefährlich macht: sich an fleischliches Wolleben zu gewöhnen, kam Hey glücklich vorüber. Er kehrte als der einfache, genügsame Mann nach Gotha zurück. 1814 wurde er Lehrer an der Vorbereitungsclasse zu Gotha. Nachdem er vier Jahre später zum Pfarrer in Töttelstädt berufen worden war, verheiratete er sich mit Sophie Grosch auß Gotha. Schweres Hauskreuz, das er durch häufiges Kranksein seiner Gattin reichlich zu tragen hatte, führte ihn nur um so beßer zur Nachfolge seines Herrn und Heilandes. Welche äußeren Verhältnisse ihn zuerst zum Glauben gebracht haben, läßt sich nicht angeben. Vielleicht hat die religiöse Erweckung in Folge der Freiheitskriege, die sich in dem beßeren Teile der deutschen Jugend Bahn brach, auch bei ihm zunächst den Anstoß gegeben. Aufrichtig, wie Hey war, konnte ihm der Rationalismus nicht genügen, darum verfündigte er in Töttelstädt das Evangelium mit frischer Begeisterung. Nach dem Tode seiner Gattin wurde ihm 1827 durch seine Berufung als Hofprediger nach Gotha ein anderer Wirkungskreiß eröffnet. Das Wort vom Kreuze, der Glaube an den Sohn Gottes, den er in lebendiger Weise verkündigte, zog viele nach der Hofkirche. Daß es indessen auch an lieblosſen, unverständigen Urteilen über ihn nicht fehlte, läßt sich denken. Weil er in christlichen Familienkreißen das Wort Gottes außlegte, wurde ihm Halten von Conventikeln, Pietismus u. s. w. zur Last gesetzt. Doch haben das Oberconsistorium und der damals in vollem Ansehen stehende Bretschneider auf solche Anklagen hin dem Wirken Heys keinerlei Hindernisse in den Weg gelegt. In Gotha ist er mit Friedrich Perthes in die innigste Gemeinschaft getreten. Heys berühmte Fabeln( freilich bekannter unter dem Namen des Zeichners als Speckters Fabeln") sind im Perthesischen Verlage erschienen. In jene Zeit fällt auch die Heraußgabe seiner Predigten. Daß sie lebendige Zeugnisse von Christo enthalten, läßt sich schon auß dem niedrigen Angriffe schließen, den sie durch eine Recension in Röhrs kritischem Predigermagazin erfahren haben. Indes durfte Hey nur fünf Jahre in Gotha Wilhelm Hey, Wilhelm Heg. wirken, da er bereits 1832 als Superintendent nach Ichtershausen versetzt worden ist. Hier lebte er sich bald, vermöge seines Scharfblickes und seiner besonderen Gabe, sich mit Leichtigkeit in alle Geschäfte zu finden, in die neue Amtsthätigkeit ein. Die jährlichen Kirchen- und Schulvisitationen seiner weitläufigen Ephorie nahm er mit der ganzen, ihm eignen Energie und Lebendigkeit vor. Kurz nach der Uebernahme der Superintendentur richtete er einen theologischen Verein seiner Geistlichen ein, in welchem er mit Mit Liebe wußte er seinen reichen Kenntnissen die Seele des Ganzen war. auch den dem Worte Gottes entfremdetsten, schroffsten Nationalisten zu entgegnen und ihnen wenigstens Achtung vor dem Glauben der Kirche abzunötigen. Auch die Schulen und ihre Lehrer waren Gegenstand seiner Fürsorge; noch in den letzten Jahren seines Wirkens hat er die eine Zeitlang unterbrochenen Conferenzen mit den Schullehrern seiner Ephorie wieder aufge nommen und denselben auß dem reichen Schatze seiner pädagogischen Erfahrungen Mitteilungen gemacht. In seiner Gemeinde war er der treue, besorgte Vater der Armen, der allen mit Rat und That zur Hilfe bereite Freund, der unverdroßene Prediger des Evangeliums, aber auch der feste und entschiedene Gegner des Unrechts. Als einst die Cholera in Ichtershausen, während seiner Abwesenheit, außbrach, eilte er, von der Liebe zu seiner Gemeinde getrieben, schnell in ihre Mitte zurück, und scheute sich nicht die Kranken und Sterbenden zu stärken und zu trösten. Die Geistlichen seiner Diözese fanden an ihm gegen die Zuchtlosigkeit mancher Gemeindeglieder immer den entschiedensten Schutz, der, soweit es irgend die Ungunst der Verhältniſſe zuließ, die Kirchenordnung aufrecht erhielt. Für Verbreitung der Bibel ist er ungemein thätig gewesen und viele Hunderte derselben sind durch seine Hand in das Volk gekommen. In seinem Hause wehte ein Geist freundlicher Liebe und echt christlicher Bildung, der jedem Gaste wolthat. Das Gebot herberget gerne" hat er im Vereine mit seiner ihm gleichgesinnten zweiten Gattin, einer gebornen von Aren auß Hamburg, in wahrhaft liebenswürdiger Weise geübt.- Am schönsten hat sich die Gnade Gottes an Hey in den letzten Monaten seiner Erdenwallfahrt verherlicht. Seit dem Herbste 1853 mehrte sich sein altes Magenübel, das ihn wol schon oft schmerzlich heimgesucht hatte, ohne daß seine Liebe andere viel davon ahnen ließ. Mußte er jetzt auch manche Amtsthätigkeit einstellen, das Predigen ließ er sich nicht nehmen. Ja, es schien als seien seine Predigten jetzt noch freudiger, denn sonst. In den Betstunden und an den Sonntagen mehrte sich die Schar der Zuhörer. Man fühlte: das sind Worte eines Sterbenden und doch eines, der durch Christum den Tod überwunden hat. In der letzten Zeit ließ er sich in die Kirche führen, mit der grösten Anstrengung wankte er auf seine liebe Kanzel, setzte sich daselbst nieder und predigte mit einer Wärme wie nie zuvor. Am Sonntage Judica sprach er über die Worte: „ Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, so jemand mein Wort wird halten, der wird den Tod nicht sehen ewiglich", nahm hierauf Abschied von seiner GeImmer meinde und befahl sie dem Herrn und dem Worte seiner Gnade. schwächer wurde sein Leib, aber gleich frisch blieb sein Geist, den mehr und mehr die Sehnsucht nach der himmlischen Heimat durchdrang. Die Stunden, die ihn der Herr noch wachend durchleben ließ, kaufte er mit alter Treue - 1 169 - Wilhelm Hey. - auß: er wirkte so lange es Tag für ihn war. Eine Menge der lieblichsten Gedichte, in welchen er an alle, die ihm nahe standen, herzliche Worte des Abschieds richtete, sind in dieser Zeit entstanden. Am 19. Mai 1854 ist endlich Wilhelm Hey, der treue Haushalter über Gottes Geheimnisse, in das Reich des ewigen Friedens eingegangen. Im Glauben der lutherischen Kirche hatte er gelebt, in ihm ist er gestorben; das war sein sehnlichſter Wunsch, daß seine Gemeinde in diesem Glauben erhalten werde. Sein letzter Lebensabschnitt war recht eigentlich der Siegeslauf eines Christen nach seinem himmlischen Ziele, eine Predigt in Thaten zu dem apostolischen Worte: „ darum werden wir nicht müde, sondern ob unser äußerlicher Mensch verweset, so wird doch der innerliche von Tag zu Tag verneuert." 170 Schon in Heys 1816 erschienenen Gedichten finden sich geistliche Lieder; später sind solche in verschiedenen Jahrgängen von Knapps Christoterpe mitgeteilt worden. Sein schönstes Lied ist das weitverbreitete: ,, Wenn auch vor deiner Thür einmal". 153. ,, Wahrlich, ich sage euch: was ihr gethan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir gethan." ( Matth. 25, 34-46.) Wenn auch vor deiner Thür einmal wol Arme seufzend stehn, Merk auf, ob nicht in ihrer Zahl der Herr sei ungeſehn. Auch wenn ihr Ruf so weh und bang erschallt zu dir hinein: Horch auf, ob seiner Stimme Klang nicht möchte drunter ſein. whilawiga O, nicht so fest und eng verschließ die Thüren und das Herz; Ach, wer den Heiland von sich stieß, was träfe den für Schmerz! Drum öffne mild und mitleidsvoll dem Flehenden dein Haus; reiche gern der Liebe Zoll dem Dürftigen hinauß! SON Denn ehe du dichs wirst versehn, ists dein Herr Jesus Christ! Der wird durch deine Thüre gehn, weil sie so gastlich ist. Und ehe du ihn noch erkannt, so arm erschien er dir, Erhebt er seine heilge Hand zum Segen für und für; Bum Segen über deinen Tisch und über all dein Gut, Und über deine Kinder frisch und deinen frohen Mut; Bum Segen über deine Zeit, die du hienieden gehst, Und über deine Ewigkeit, da du dort oben ſtehſt; Dort oben, wo er dann die Thür dir auf mit Freuden thut, Wie ihm und seinen Brüdern hier du thatst mit frommem Mut. enes Wilhelm Hey. 154. Passionsbetrachtung. ( Abgekürzt.) P.J. Wenn je du wieder zagst, mein Herz, in Prüfungsstunden, Den Weg des Herrn verklagst, in Kampf, in Todeswunden: Hieher will ich dich führen, zum Heiland tränenvoll; sein stilles Dulden soll auch dich zum Dulden rühren. 1000 0 komm, wenn du verlangst, dem Göttlichen zu gleichen! Sieh seines Herzen Angst sein Zittern und Erbleichen, Vor Gott sein heißes Flehen um Linderung der Pein; doch spricht er: Herr, nicht mein, dein Wille soll geschehen! Ists denn um Uebelthat, daß er so schweres duldet? O welcher Frevel hat so gräßliches verschuldet? Du weißts: in Himmelshöhen kein Engel ist so rein; doch spricht er still: nicht mein, dein Wille soll geschehen! # 8 171 O sich die Schreckensnacht, o sieh sein schmerzlich Ringen! Kein Freundesange wacht, ihm Kraft und Mut zu bringen. Wo soll er Trost erflehen? Bei Gott, bei Gott allein; doch spricht er: Herr, nicht mein, dein Wille soll geschehen! 11100 110 mt Soll er allein das Licht, des Daseins Luft nicht lieben? Wenn Herz und Leben bricht, allein sich nicht betrüben? O daß vorübergehe der Kelch der Todespein! so fleht er; ,, doch nicht mein, dein Wille nur geschehe!" Du meines Heilands Wort! dich will ich in mir tragen; Dich sprech ich fort und fort in gut und bösen Tagen; Bum Himmel will ich sehen, demütig, stille sein, Und wer den Kelch ihm gibt? und wer das Gift bereitet? Den seine Seele liebt, den er zum Heil geleitet. Ach, wol thuts schmerzlich wehe, verhöhnt, verraten ſein; doch spricht er: Herr, nicht mein, dein Wille nur geschehe! will sagen: Herr, nicht mein, dein Wille soll geschehen! 172 Wilhelm Hey. 155. Wort Des Herren Wort ist starkes Wort! Wie ers gebeut, so wirds gethan, Und alle Himmel sagens an, und Erd und Meer an jedem Ort. tapmind Des Herren Wort ist treues Wort! Das halt in rechtem Glauben feſt; Ob dann dich alle Welt verläßt, du stehst auf einem sichern Hort. listop- lis 25 Des Herren Wort ist ewges Wort! Ob auch des Himmels Bau zerfällt, In Staub verweht die ganze Welt, des Herren Wort steht ewig fort. 150 196 770 dill 63 Gottes. Des Herren Wort ist Trostes Wort! In Sturm und Not was zagest du? Von ferne spricht es Mut dir zu, und führt dich ein zu sicherm Port. thin a thing that ( hod Des Herren Wort ist Vaters Wort! Mit Liebesstimme ruft es dich, Und spricht zu dir so mildiglich, und macht dich selig hier und dort. 301 of 0 nist and grandi? he dan protić nal Itrol edintis hu ogst zimni Digi hid 1201 du trol hi polod da tug model billig bing nie hir The Happt livr med en hur nhar O adobion Hot all wiad oghur ng stim od alla 13 sat allijala in schoff Lidenss177 2nd Bund d mind and weldi abim 803 ti thim i adik od stoff on 2] fidig ud onu Dr. Johann Christian Wilhelm August xid ind i chi dild 198799 Hopfenfack sport ng thoiuspro wurde am 1. Oktober 1801 in dem zum heutigen Großherzogtum SachsenWeimar- Eisenach gehörenden Dorfe Schloß- Vippach geboren, wo sein Vater Johann Paul Hopfensack Pfarrer war. Nachdem dieser als Diakonus und Professor nach Erfurt versetzt worden war, besuchte der junge Hopfensack das Gymnasium daselbst und später die lateinische Schule des Waisenhauses in Halle. Von bis 1821 ou 1817 biß 1820 studierte er in Leipzig und von 1820 Bonn Theologie und Philosophie. Von dem letztgenannten Jahre an wirkte er als Oberlehrer am Gymnasium zu Duisburg und in gleicher Eigenschaft von 1830 an am Gymnasium zu Cleve. In dieser Stellung hat er 1838 das Patent als königlicher Professor erhalten. Die theologischen Candidatenprüfungen bestand er zu Coblenz in den Jahren 1835 den in den oberen Gymnaſialklaſſen, er hat auch nicht ſelten gepredigt, Pfarrer ist er aber, wie anderwärts behauptet worden, niemals gewesen. An der Verwaltung der Rheinischen Provinzialkirche nahm Hopfensack sieben Jahre lang, von 1847 an, als Mitglied des Gemeindepresbyteriums, sowie mehrerer Kreiß- und Provinzialsynoden, teil. Seit 1857 lebt er zu Cleve in dem von ihm erbetenen Ruhestande. und 1836. Hopfensack ist unter der Herschaft des Rationalismus aufgewachsen, aber der Umgang mit gläubigen Männern, sowie sein Beruf als Religionslehrer, führten ihn auf den Weg christlicher Erkenntnis, und mannichfaches Hauskreuz half den Herzenglauben in ihm wirken. Schon frühe wurde er durch die gesangreichen Gottesdienste seiner thüringischen Heimat zu geistlichen Dichtungen angeregt. Die hierzu im Gegensatze stehende Kürze der meiſten ſeiner späteren geistlichen Lieder entspricht dem Gebrauche der niederrheinischen Kirche, die wenig gesangliebend ist. Innigkeit, Einfachheit und Klarheit machen uns Hopfensacks Lieder besonders wert. Die erste Außgabe einer kleinen Liedersammlung veranstaltete er unter dem Titel ,, 40 alte und neue Lieder für Kirche, Schule und Haus"( Düsseldorf 1832). Sonst sind viele seiner Lieder in neuere Gesangbücher, christliche Taschenbücher u. s. w. übergegangen. Neuerdings hat er in Kaiserswerth( 1860), zum besten der Diaconissen- Anstalt daselbst, sein zum erstenmale in Leipzig 1853 veröffentlichtes Taschenbuch neuer geistlicher Lieder für alle Tage des evangelischen Kirchenjahres" in neuer Auflage erscheinen laßen. " 1 174 Johann Christian Wilhelm August Hopfensack. 156. Die Stille des Gemütes. Mache meine Seele stille, der du Quell des Friedens bist! Laß michs fühlen, daß dein Wille stets voll Liebe für mich ist. Schau gleich doch, Herr, wie hin und her, gleich dem ungestümen Meer, mir im Herzen die Gedanken zwischen Furcht und Hoffnung schwanfen! wanNur bei dir ist Ruh zu finden, in der Welt nur Angst und Qual; O so laß die Sorge schwinden, die mich drückt durch eigne Wahl! Lenke du mein schwaches Herz fräftig wieder himmelwärts, wenn die Dinge dieser Erden ihm zu übermächtig werden. GEBE OC oblid old Ach, ich selbst kann das nicht nehmen, was du mir bereitet hast! ndo Herr, so thu hinweg mein Grämen, nimm mir ab die Sorgenlast! ST316 Alles, alles könnt ich haben, blieb ich stets nur, Herr, bei dir! Denn du gibst die guten Gaben, und du gäbst sie gern auch mir. Aber sieh, o Herr, wie leicht von dir meine Seele weicht, um des Kummers schwere Plagen, um das Sorgenjoch zu tragen! stor gods i Sünderherz, verzage nicht; wärst du noch so tief gefallen! Der die Sünder sucht, verspricht mitleidsvoll Erbarmung allen, 3301 Wenn sie renig zu ihm gehn, od und um seine Gnade flehn. gioiot Mach durch deinen Geist mich frei, daß ich froh und freudig sei, dní. dir, was mich bekümmert laße, und voll Glaubens dich umfaße. nobrindlasdi gun 157. Maria Magdalena. TO Wol ihr! Neu und Heilsbegier finden Gnad und ewges Leben! Huldreich spricht der Herr zu ihr: deine Sünden sind vergeben! Spricht: es half dein Glaube dir, geh in Frieden hin von hier! du segensvolles Wort, Siehe, mit zerknirschtem Sinn, ihre schwere Schuld zu büßen, o du freudenreiche Kunde, chaud Töntest du doch fort und fortpia reuig zu des Heilands Füßen, d this auch zu mir auß Jesu Munde, ish Trat dereinst die Sünderin Bracht ihm ihre Tränen dar, trocknet sie mit ihrem Haar. dructed t Seine Füße salbte sie, teda Lieb und Demut zu bezeigen; min Denn es kann die Liebe nie, was sie fühlt, dem Herrn verschweigen; Um es seinem Dienst zu weihn, kann ihr nichts zu kostbar sein. Daß ich aller Sündenpein do fröhlich könnte ledig sein! 130512 Ja, ich weiß es: nimmermehr teuscht die Hoffnung der Erlösten! Drückt auch meine Schuld mich schwer; Jesu Gnade soll mich trösten. Sei die Sünd auch noch so groß; Jesu Wort spricht dennoch los. Johann Christian Wilhelm Angust Hopfensack. 175 and bithin oj fi 19 158. Marias gutes Teil. him dund snied wor MONDIA Aber Jesum zu umfaßen, bin sig arm und jedes Wertes leer, nt chod Und vom eignen Werk zu laßen, ist dem Herzen gar zu schwer. Selbst zum treuen Dienst des Herrn bringt es Selbstgewolltes gern, möchte selbsterwähltes Streben ihm als Liebesopfer geben! Warum quält dich spät und frühe, armes Herz, des Lebens Last, Daß du noch so viele Mühe und so wenig Freude hast? hin Ist solch Leben nicht der Tod? ach bedenk es: eins ist not! mehr denn alles eitle Quälen nützts, das gute Teil zu wählen! Eins ist not! zu Jesu kommen, bringt allein der Seele Heil, sint Und es wird von ihr genommen nimmermehr das gute Teil. Aller andre falsche Schein schafft nur Gram und Herzenpein; nur von Jesu ungeschieden hat die arme Seele Frieden! Dennoch kann ich deine Schätze, Herr, mein Heiland, nur empfahn, Wenn auch ich mich dahin setze, wos Maria hat gethan. Nur zu deinen Füßen ist Heil und Leben, Jesus Christ, nur in Demut und Vertrauen kann ich deine Gnade schauen. Jesu, Seelenfreund, ich flehe: bring zu deinen Füßen mich, Daß ich auf nichts andres sehe, denn allein, o Herr, auf dich! Treib auf meiner Seele fort, was mir nimmt dein teures Wort! Eins ist not, und dieses eine sei durch deine Huld das meine! O Heiland voller Gnaden, erbarm, erbarm dich mein; Mein Herz ist grambeladen, mein Glaube schwach und klein. Von tiefer Not umfangen, richt ich den Blick auf dich; o Jesu, mein Verlangen, erquick und tröste mich! 159. Trostlied in der Passionszeit. SO HIBE Getrost bist du gegangen den schweren Leidenspfad, Hast sterbend dagehangen für meine Missethat. Und ich, ich will mich grämen, will trauern Tag und Nacht, auf mich ein Kreuz zu nehmen, das du mir zugedacht? 176 Johann Christian Wilhelm Angust Hopfensack. Es ist ja nichts denn Liebe, wenn deine Hand mich schlägt, Die mich, wie schwach ich bliebe, d doch immer hebt und trägt. Du zeigst mir, daß nur Segen von jedem Kreuz mir bleibt, med fi weil dich, mirs aufzulegen, nur Gnad und Weisheit treibt. wird Tatsup succsdai US pap Ach laß mich das nur wißen in Drangsal und Verlust; Dann bleibt nicht schmerzzerrißen, nicht gramerfüllt die Brust. Dann kann ich gläubig hoffen, wo nichts zu hoffen ist; ich seh den Himmel offen, blo und dich, Herr Jesus Christ! d( bo Tusidhar ug is om onderh 160. Um Treue. Wer macht mich im Bekenntnis treu, und los von Menschenfurcht und Schen, Wenn selbst ein Petrus zagend spricht: ich kenne diesen Menschen nicht? Ich seh an jenem Felsenmann, wie leichter ich noch fallen kann; Versuchung wird mir bald zu schwer; von selbst beständ ich nimmermehr. bi mogli nonied Ach schütze, Herr, mich jederzeitun vor Leichtsinn, Stolz und Sicherheit, Und ſehr michs glauben: jeder fällt, den deine Hand nicht aufrecht hält. Botid on om Wirk selbst in mir den Glaubensmut, der dich bekennt mit Gut und Blut; Wirk selbst in mir die Freudigkeit, die Kraft bei Spott und Hohn verleiht. Mond ui 10012. Du, der kein schwaches Rohr zerknickt, haft deinen Jünger angeblickt, Und mitleidsvoll ihm Ren und Schmerz gegeben ins verzagte Herz. So laß denn, wann ich fiel, auch mich den Fall beweinen bitterlich, Und schau auch mich voll Mitleid an, daß ich, gleich ihm, ersiehen kann. drier Cestion Istribinin in voll obl Johann Christian Wilhelm August Hopfensack. Dann gib den Segen mir dabei, daß all mein Stolz gebrochen sei, Wann einst dein Geist mir Zeugnis gibt: du weißts, Herr, daß mein Herz dich liebt! an illsop 10 sito mgog fi 161. Trost in schwerer Zeit. 308 Daß wir nicht gar auß sind, das ist, Herr, deine Güte! Darum versiegl es uns auf ewig im Gemüte. Wie gottlos sei die Welt, wie friedelos die Zeit; doch hat kein Ende noch des Herrn Barmherzigkeit. Ja, alle Morgen schenkt der Herr sie uns aufs neue, Und groß, unendlich groß ist seine Vatertreue. Drum sprich nur, banges Herz: der Herr ist doch mein Teil, und hoffe nur auf ihn, so hast du volles Heil. Der Herr will freundlich sein, wo Seelen nach ihm fragen; Drum harr ich auf den Herrn in schwerer Prüfung Tagen. Es ist ein köstlich Ding im Leid geduldig sein, und hoffen auf den Herrn und seine Hilf allein. 162. Die geistliche Rüstung. Seid stark, ihr Brüder, in dem Herrn, getrost in seinem Werke! Bum Kampf des Glaubens gibt er gern auß seiner Macht uns Stärke. Und muß ich einsam sein, von Leid und Schmach getroffen; So schließ ich meinen Mund und wart im stillen Hoffen; Denn über Leid und Schmach stralt mir ein süßes Licht; ich weiß es: Gott der Herr verstößt auf ewig nicht! Bieht frisch den Harnisch Gottes an, mit dem man wol bestehen kann! sid Kraus, geistliche Lieder. Nicht Fleisch und Blut nur heißt der Feind, mit dem es gilt zu kämpfen; Viel stärkre Kräfte sind vereint, das Werk des Herrn zu dämpfen, Und wer nicht kämpft in Gottes Kraft, der wird gar schleunig hingerafft. of gad 12 177 178 FUST 19 117190 Das Heer des Fürsten dieser Welt ist gegen Gottes Volk gestellt. tin 33130th) ni spo Nehmt Gottes Harnisch denn zur Hand, daß euch der Feind nicht schlage! Mit Gott nur thut ihr Widerstand dem Feind am bösen Tage. ! Wer fest in Gottes Schutz sich hält, behält in jedem Kampf das Feld. Der Sünger ist, das ist gewis, nicht über seinen Meister, lore Uns droht, wie ihm, die Finsternis, die Macht der bösen Geister! Johann Christian Wilhelm August Hopfeusack. isp dnu ie bomthe So steht, umgürtet allezeit mit Wahrheit eure Lenden; Im Krebße der Gerechtigkeit könnt ihr es siegreich enden. Mit Kraft umschien euch um und um des Friedens Evangelium. e 200 bir biur int smisdadi and om 69 poika mung stims mi giuns jus sid ini solitop sig ise aid soldist stor hon adno nint tod chod distpigroman med d St Des Bösewichtes Raubgier schwillt, pod daß er die Brut ereile; Jis Drum löschet mit des Glaubens Schild des Feindes Feuerpfeile. Schwingt, mit dem Helm des Heils bewehrt, in Gottes Wort des Glaubens Schwert. THE SC Hobi neprolt la p un 0 ( bildimun dorp/ Jurtain smis ning mu Herr, leg uns diese Rüstung an, dfiof dise die du uns selbst bereitet, Weil der im Kampf nur siegen kann, der so gerüstet ſtreitet. O Jesu, gib uns Kraft zum Sieg; nur deinem Ruhme gilt der Krieg. nisim( bod fi 100 di un an affod an Jis solla nd fod of monis i ortop em bolle omist un daten fitorend plusies me it od tim during red and while on list schits 896 102 and 356 di s80* 12 nadrot dunk do 1001 dl han usbildön mu eniti 3 oth ili moitulousie oldotto i 180 si binthe2 sad noftinchillou mijöghest po Nhidroused is dat old splinhd( huid bun sim kib ustimmning ish ou ucharist sofort soyad tilts diru 50: 6mal 181 80 79 schi un( 8500 stid splugbon tingit no virtaatilloni mpiting Gustav Jahn, Copilis # 1979 ,, der Schulze Gottlieb" des Volksblattes für Stadt und Land, wurde ant 23. Februar 1818 in Sandersleben, einem Städtchen des Herzogtums Anhalt- Dessau, geboren. Sein 1850 heimgegangener Vater hatte neben einem Weißgerbergeschäft auch eine kleine Landwirtschaft betrieben, und da der ältere Bruder studieren sollte, so wurde Gustav, der Nächstälteste unter sechs Geschwistern, schon in früher Jugend wegen seines kräftigen Körperbaues zum Nachfolger im väterlichen Geschäfte bestimmt. Darin hat er es nun zwar in allen Ehren biß zum zünftigen Meister gebracht, aber von jeher hatte er mehr Luft an der Landwirtschaft, denn an der Gerberprofession. Diese wurde denn auch 1846 ganz aufgegeben und im folgenden Jahre das kleine elterliche Gut gepachtet. Am 21. Februar 1848 hat sich Jahn mit Anna Wapler auß Heiligenkreuz bei Kamburg a. d. Saale verheiratet. Er betrieb mit ihr, unter Gottes sichtlichem Segen, die anfangs kleine, dann immer außgedehntere Wirtschaft. Leider wurde ihm seine Gattin schon 1854 durch den Tod genommen, und da die Ehe kinderlos geblieben war, stand Jahn wiederum allein. Zwei Jahre früher war er zum Bürgermeister seiner Vaterstadt gewählt worden und, um sich diesem neuen Berufe ungeteilt widmen zu können, hatte er in dem letzterwähnten Jahre auch die Landwirtschaft aufgegeben, in eine sorgenfreiere Lage gekommen war. Am 26. August 1855 verheiratete er sich zum zweitenmale mit Dorothea, einer Tochter des königlich preußischen Obersten von Dieskau. Jahn erfreut sich eines fröhlichen häuslichen Glückes, das ihm in drei Kindern dieser Ehe emporblüht. In eine völlig neue Thätigkeit führte ihn das Jahr 1858 dadurch, daß er, in Folge eines an ihn ergangenen Rufes, Vorsteher der Pommerischen Brüderanstalt und des Knabenrettungshauses in Züllchow bei Stettin geworden ist. Mit innigem Danke gegen Gott steht er in diesem ernsten, segensvollen Wirkungskreiße, auß dem heraus er bereits seit 1858 den außschließlich der inneren Mission gewidmeten Züllchower Boten erscheinen läßt. Eine außwärtige höhere Schule hat Jahn nicht besuchen können. Da ſein Vater fränklich war, nahm er schon früh eine ziemlich freie und selbständige Stellung ein; aber trotz aller bäuerlichen und gewerblichen Beschäftigung wurde mit der Zeit die Neigung zur Schriftstellerei in ihm lebendig. Diese war es denn auch vornehmlich, die ihn, wegen der Aussicht auf ein weniger gebundenes Leben, die Gerberprofession niederlegen ließ. Seiner literarischen 12* 180 Gustau Jahn. Thätigkeit, die 1843 im Volksblatte für Stadt und Land, sowie mit den ersten Abschnitten der Bearbeitung des hohen Liedes begann und die später die vortrefflichen Volksschriften des christlichen Vereines im nördlichen Deutschland: ,, Geschichte der französischen Revolution", ,, Geschichte der deutschen Befreiungskriege" und ,, Kamerad Hechel" hervorbrachte, verdankt Jahn eine außgedehnte Bekanntschaft, wie auch durch häufige kleine Reisen vielseitige Anregung. Von 1847 biß 1849 sind seine gesammelten Schriften erschienen( Stettin. Weiß), eine köstliche Lectüre, deren treffende Besprechung wir in Barthels deutscher Nationalliteratur der Neuzeit nachzulesen bitten. 1 Als geistlicher Dichter von eigentlichem Berufe hat sich Jahn durch sein bereits in vierter Auflage erschienenes Hohelied in Liedern erwiesen*). Von diesen glaubensinnigen, liebewarmen Poesieen, in denen der heilige Bund zwischen der gläubigen Seele und dem himmlischen Bräutigame in seinem gan zen Verlauf dargestellt wird, folgen hier einige auß dem Ganzen ablösbare Teile, die unzweifelhaft zu dem besten der neueren geistlichen Dichtung überhaupt gehören. Es sind die wunderbar ergreifenden Töne gesunder christlicher Mystik, die uns hier entgegenklingen" und die, wie wir wissen, schon manchem Theologen zum Verständnis des, von gelehrter und ungelehrter Superflugheit so arg mishandelten hohen Liedes verholfen haben. Freilich haben auch andere sich nicht gescheut in öffentlicher Beurteilung und zur eigenen Verurteilung außzusprechen, daß in jenen Liedern keine Spur von geistiger und dichterischer Productivität" zu finden ſei**). Auß den in den gesammelten Schrif ten erschienenen geiſtlichen Liedern ist die letzte der nachfolgenden Dichtungen genommen. prudan isd guajnapilis Endlich ist von Gustav Jahn, in zweiter vermehrter Auflage, der im dritten Bande der gesammelten Schriften zum erstenmale bekannt gemachte ,, Brautstand" erschienen, ein liebliches kleines Buch, das mit allem Fug ,, ein rechtes Haus- und Handbüchlein für christliche Brautleute" genannt worden ist. Tried 301007 11dborsp - nd and am 19' stupro sais mi atomustisur mug hit 75 de moi Von- Würzen trieft es nun, vor meines Gottes Thun and babilo in dem Garten. splog mi Hoftuereditre drout an meinem Herzen fort und fort! lled Ung stom or tomate O Herr, mein Hort, was schafft dein Wort 136 bil öt naphuisd thin indo tod slab said spitzurjum 10 *) Schon im achtzehnten Jahre wurde in dem Dichter der Gedanke rege, das hohe Bied zu bearbeiten. Um dieß zu können, studierte er einen ganzen Winter lang die name haftesten alten Commentare zu diesem Teile der h. Schrift. **) Wie weit die schulmeisterliche Trockenheit eines Recensenten der Allg. Kirchenzei- f tung geht, ergibt sich auß dem Dictum: die Heilandsliebe, die der Verfaßer zu erkennen gibt, ist rühmlich." GNG stands out 163. Wiederaufrichtung. the( Hohelied 1, 12.) Herz, brich auß in Huldigungen! die Sonne hat die Nacht bezwungen und geht herauf mit hellem Schein; Da der König sich gewendet, hat herlich all mein Leid geendet und Freud und Wonne bricht herein. 1989( 0/39 Gustav Jahn. Meine Seele lag gebunden und aller Trost war mir entschwunden, ich suchte, doch ich fand ihn nicht. Außgelöscht wußt ich die Sünden, doch keinen Heiland konnt ich finden, Tag war es, ohne Sonnenlicht. Da trats zu mir heran und rührte still mich an. Sein Finger wars. Herr Jesu Christ, dein Finger ist ein Quell, darauß mir Balsam fließt. Hosianna meiner Sonne! brich auß, mein Herz, mit deiner Wonne, brich auß in einen Lobgesang! Herr, ich bin ja viel zu wenig, ich kann nur stammeln, Ehrenkönig, nur stammeln kann ich meinen Dank. Brich auß, brich auß, mein Herz! ein Heiland allem Schmerz ist der König. Herr Christ! fürwahr, du bist es gar und bleibst es auch unwandelbar. 164. Alles in ihm. 28( Hohelied 1, 13.) Nun hab ich erst in seinen Wunden die rechte Friedenskraft gefunden, Nun weiß ich erst wie er mein Eigen, wie er als Freund sich will bezeigen, Wie seinen Bund er ewig hält, ob alles weicht und fällt. Licht und Leben, Heil und Segen, all meine Kraft und mein Vermögen steht nur in deines Blicks Gewalt. Wie der Tan das Land befeuchtet, sobald die Morgensonne leuchtet und allen Blumen Duft entwallt: So meines Herzen Flur. Die Blüten duften nur, wenn sie dich schaun. Nur wenn dein Licht die Nacht durchbricht, erheben sie ihr Angesicht. Er ist mein Freund und wills auch bleiben. Nichts kann ihn wieder von mir treiben - mint 181 50 Ich hab ihn stets in meiner Nähe, und ob mein Auge ihn nicht sähe, Bei Tag und Nacht, in Kreuz und Leid: sein Balsam ist bereit. Da meine Sinne Schlaf umfangen und mir sein liebes Bild vergangen; Da ich ihn ganz verschwunden meinte und als verloren ihn beweinte, War er dem Herzen dennoch nah. war im Verborgnen da. 182 Gustav Jahn. Er stand verborgen mir zur Seiten, durch alle Not mich zu geleiten. Er hat mich in den trübsten Tagen in meiner Schwachheit groß getragen. Er läßt mich nicht, er bleibt bei mir, mein ist er für und für! Nun hab ich alles in dem einen, das Licht, das mir allein soll scheinen, Den Lebenspuls in meinem Herzen, den Balsam wider alle Schmerzen, Den Fels des Heils, der ewig fest, wenn alles mich verläßt. Mein Freund ist mir die liebste Labe, der reichste Troft, die beste Habe Das Herz im Leibe fühl ich bremien, ich möchte tausend Namen nennen, Was mir nur schön und lieblich fcheint, das alles ist mein Freund! Ich will in meinen Arm ihn faßen und nimmer wieder von ihm laßen; Ich will ihn in mein Herze graben, er soll mich ganz zu Eigen haben; Ich leg auf meine Brust ihn mir, als meine höchste Zier. Und ruht er nun in meinem Herzen, kann ich mit Tod und Hölle scherzen Und alle Wetter mögen flammen! der Herr und ich sind eins zusammen! Mein Schild, mein Schmuck, mein Heil, mein Licht! mein Freund, dich laß ich nicht! 165. Kehre wieder. ( Hohelied 2, 17.) Mein Freund ist mein! es klingt dieß süße Wort, in meiner tiefsten Seele fort Bun Ob ich, von selger Wonne trunken, auf seinen Ruf ihm an das Herz geſunken, Ob er das stille Träumen endet in bi doğmu und mich zur Arbeit in den Weinberg sendet: using alder sid ich bin bereit! bin sein! ich folge gern, als Braut dem Freund, als Magd dem in thi fise milf Herrn. In 29 sit ce monist sit spome Mein Hirte weidet eine große Schar und jeder Seele nimmt er war! spiron Ist jeder nahe, hat für jede na elim den milden Blick, die sanfte Hirtenrede; sonit thoned Sein Brünnlein läßt er nie versiegen, kein schwaches Lamm läßt er verschmachtet liegen, 7 aim i 19 Gustav Jahn. er trägt es heim. Sein treues Auge wacht so früh 18 als spät, so Tag wie Nacht. 201 ilstu) O weide, Herr, o weide immerdar 1970d smi die teure, miterlöste Schar! onism inju udo Ich habe deinen Ruf vernommen, i thoff dat mithun do onmich rot rod adunadail no an deiner Liebe ist mein Herz erglommen; Husdunt jun um C palo Ich mag nicht länger träge weilen, that.cap gib du mir Kraft, daß ich zur That kann eilen, mir glüht das Herz ich haße jetzt die Ruh e mund eife deinem Weinberg zu. Ju e sajid Hou thigit m - spogins on mind the dair tattoquo ihmb/ 29€ Sinn: nduism tribus onnism stierd( hi me dronesin( bod Jo Eins nur gewähre mir dein treuer donnorspeich du weißt es wol, wie schwach ich bin Ich will ja gern in schwülen Tagen. mor in deinem Dienſt ft des Tages Hitze tragen; TESTE molior 9 17di hi Doch wie sich auf die heißen Matten med en h hafi startist liget der Abend senkt mit ſeinem fühlen Schatten: o, so erschein auch meiner Seele mild thot nip zur rechten Zeit dein liebes Bild. slliup aum na paremb nim simJa, daß die matte Seele, neuerquickt, pusled 11928 sid in dod non Ⓒ volled silinke nisur bin sit thot a ilindroa tund thou död zu deinem Dienst sich freudger schickt, un So nahe, wenn der Tag entschwunden, -dun? oso gib mir wieder selge Weiheſtunden, pop so laß mich, wenn die Kräfte sinken, go( bi jur Sundspra du Gnadenborn, vom Lebenswaßer trinken: 6bln Ando and es möchte sonst erlöschen mit der Nacht das Feuer, das du angefacht. Hält doch ein Hirte nach des Tages Last in stiller Hütte seine Rast! 183 Herr, wie du willst! auf deinen Weiden will gern ich für dich leben, lieben, leiden; 11 aour@ Doch sinkt der Abend still hernieder, nisu im né so kehie wieder, o so fehre wieder! tot hi dulf o wende, wende dann zum Liebesgruß nach meiner Hütte deinen Fuß!- bla mol miting do Jude him all dun 8184 Gustav Jahn. 166. Ich schlief, aber mein Herz wachte. ( Hohelied 5, 2.) par Thu auf, o Freundin, meine Fromme! ob auch in trüber Nacht ich komme, du liebe Taube darfst nicht ruhn! Ich muß auf rauhem Pfade ziehen, geh, nach des schweren Tagwerks Mühen, geh deinem Freund entgegen nun. Verschmäht, verspottet und verkannt durchirrt mein Fuß das weite Land ich breite meine Hände auß, doch niemand nimmt mich in sein Haus. Thu auf! es bluten meine Wunden, weil feine Stätte ich gefunden die Welt verleugnet ihren Gott! Ich habe nicht Gestalt noch Schöne; mein Dornenkranz, mein Schmerzgestöhne, prst mein Antlitz voller Schmach und Spott, Es lockt sie nicht, es scheucht sie fort; noch heut verhallt mein Friedenswort. Vergebens ruf ich Tag und Nacht dem Volk, das mich ans Kreuz gebracht. Thu auf! wer meine Stimme höret und wer sein Herz zu mir gekehret, die Welt deckt ihn mit gleicher Schmach. Von Geiselhieben wundgeschlagen muß er die Last des Kreuzes tragen, folgt ein Geächteter mir nach. Ob dieser Arm die Himmel hält: proch mein Reich ist nicht von dieser Welt! Und wer den König hat erkannt, den hüllt er in das Knechtsgewand. m Doch den Erwählten, meinen Frommen, der Braut bin dennoch ich willkommen, im Dornenschmuck gefall ich ihr! Da trag ich ihn um ihretwillen, da muß er Segensströme quillen, da komm ich in der höchsten Zier. Thu auf, thu auf! verhöhnt, ver90236 or fannt, durchirrt mein Fuß das ganze Land geh deinem Freund entgegen nun, auf, säune nicht mir aufzuthun! 167. Die durchgrabene Hand.bod fing ( Hohelied 5, 5.) - 39 16 si 72. chi op lliur - bo sior ardal of O, was that ich! ach, ich schlief, da mich meines Freundes Stimme rief Und ich konnte frevelnd widerstreben, konnte solche Antwort geben!-- - 1900 3dmor o Ihm, der alles, alles für mich that, anemban der für mich biß in den Tod gelitten: meinen Freund ließ ich vergebens bitten, ich verweigerte, als er mich bat. - Gustav Jahn. 1 sthoug 10, und er! kein Flammenblick Iusdisld as schmetterte mich in mein Nichts zurück! Trauernd sah er auf mich nieder. di die durchgrabne Hand mir zeigend-- Mir entgegen hat er sie gestreckt, schweigend, schweigend aber Feuerzungen sind wie Schwerter durch die Brust gedrungen mund Posaunenton hat mich geweckt! - Wehe! diese Hand, sie spricht stumm, wie Donnerstimmen, mein Gericht! Ach! die Nägel der Verleugnung haben heut aufs neue sie durchgraben; Ich vergaß die göttliche Geduld, die mich zog auß tiefster Knechtschaft Schande, weigerte mich seiner Schmach und Bande, übertünchte meine schwere Schuld. Schweigend big grad - O, vergehn müßt ich vergehn! hätte mich mein Freund nicht angesehn. Trauernd, biß ins tiefste Mark mir dringend, aber dennoch Hoffnung bringend. Herr, mein Gott, ich weiß, ich weiß es nun, was dein Blick zu Petro hat gesprochen, und ich muß, wie du sein Herz gebrochen, muß hinauß und will wie Petrus thun. 168. Die Ruhe in ihm. ( Hohelied 8, 3.) Ich trau auf ihn! er ist mein Teil, der Herr mein Fels, mein Hort und Heil! Ein lieblich Loß ist mir gefallen, mir ward zu teil ein schönes Erbe: zur Heimat geht mein Erdenwallen, ich lebe nun, indem ich sterbe. Mit einer Hand schützt mich der Freund im fremden Land, 185 sini? sig Toint 10UF and 1 in 10000 der andre Arm liegt mir am Herzen treu und warm. Mich überströmt sein Gnadentau er weidet mich auf grüner Au, Er führet mich zu frischem Waßer, er leitet mich auf rechtem Pfade, er schirmt mich wider meine Haßer, er sättigt mich mit Huld und Gnade: 186 Gustau Jahn. mein Erbe werd ich wol verwalten, ich werd im Hause Gottes bleiben! im Mit einer Hand schützt mich der Freund im fremden and unpoptr Land; Die Linke trägt und stützt mich mild, der andre Arm die Rechte schützt, wo Kampf es gilt liegt mir am Herzen treu und Wol mir! das Feld werd ich behalten, ich werde jeden Feind vertreiben, dujot dun warm. Er ist mein Hirt! bildi ich weiß, daß mir nichts mangeln wird; er herzet mich dopisumb mit seiner Rechten ewiglich. Ausping that sit die staid odstr Du sahst das Kreuz auf Golgatha gehüllt in Nacht und TodesgraunSieh jetzt, der blutigen Stätte nah, das stille Grab, in Fels gehaun. quency thr 169. Der große Sabbath. untuachiwist lppiksid The Die Lippen bleich, im Sterbekleid, der heilge Leichnam ganz entstellt, Liegt da der Herr der Herlichkeit, Also hat Gott die Welt geliebt hier sieh dieß also unverhüllt! Ein enges Felsengrab umgibt der ewge Schöpfer aller Welt.giden Herrn, der alle Himmel füllt. bi 100 mism my sdn 196 dunt mgrs un um tpoil O faße, wer es faßen will: hilee mind that der Herr im Grab! im Todesbann! Ich fint in meine Kniee still, un nouid jum wo ich nicht mehr begreifen kann. midi ni sduft sie 881 O meine Seele, tritt herzu! und feire ernst und still und tief Den Tag der großen Sabbathruh, den Tag, da er im Grabe schlief. sug Jun( hint to me thin si 19 mi odnji s @mi : sonnon ding tim bine pini - Ji nism fji u Indi jun mast( C di frog nismo niam s nd og Tim i fo? bildsil nis 13 cmöcht mis list ng drout sim illoomsdr? mis tsp tomis ug basdroff thi modni un ods!( bi dun ir ti mi dus 50 bin fully di spidosqettistus sing and 0681 and 12 mdsor sig pul sidně si bon sto onroe 190 C ustjodog 2081 adolnischior dised I shin sid instadai? aid 1190 stad del sim non, 196, i on od nisi nisthe opidulp bio di adira: un giding the comisi lod ni tistchiliin shilfish mago e il suit al on ndi pil din toisid? and 110 10 me nofiño naftys oder distid lindi stalling sid thu Jofleqn Gustav Friedrich Ludwig Knak, 3511 ein Sohn des Justizcommissarius Chr. Fr. Ludw. Knak, wurde in Berlin am 12. Juli 1806 geboren. Nachdem sein Vater 1819 gestorben war, kam er in das Haus des Probstes Straube, eines Oheims mütterlicherseits, in Mittenwalde. Hier schloß er mit dem Better Karl Straube einen Freundschaftsbund, der durch Gottes Gnade beiden eine Quelle reichen Segens geworden ist. Sie waren unzertrennlich verbunden, als sie das Friedrich- Wilhelms- Gymnasium in Berlin besuchten, zusammen verließen sie auch daſselbe zu Ostern 1826, um in der eben genannten Stadt Theologie zu studieren. Neanders Vorlesungen und die Predigten mancher gläubigen Paſtoren wurden ihnen zu großem Segen, doch hatten beide noch die Welt lieb und was in der Welt ist. Da geschah es im Frühjahre 1829, daß beide in einer Stunde durch die Barmherzigkeit des Herrn zum neuen Leben erweckt wurden. Nun dienten die Freunde einander in der Liebe Christi mit den Gaben, die Gott ihnen gegeben hatte. Nach beendigten Universitätsstudien und nach einem hierauf gefolgten halbjährigen Aufenthalte in dem Hauſe des Oheims zu Mittenwalde, wurde Kuak Lehrer an einer kleinen Privatschule zu Königs Wusterhausen. Der Freund fand eine Lehrstelle in seiner int Vaterstadt. Beiden war es in der Folge eine große Freude, wenn sie einer Zeit, in der so manche Seele auß dem Todesschlafe der Sünde zum Leben in Christo erweckt worden ist ihre geistlichen Erfahrungen schriftlich oder mündlich außtauschen konnten. = - - ZG Auch ihr erstes theologisches Examen bestanden beide Freunde 1831 gemeinschaftlich. Knat fehrte 1833 nach Berlin zurück. Durch Vermittlung des seligen Barons von Kottwitz wurde er zum Pastor auf dem Gute des Obristlieutenants von Wolden in Wusterwitz bei Dramburg in Hinterpommern berufen. Nachdem er sich dann, nach einem gesegneten Aufenthalte im Hause des Conrectors und Predigers M. Görcke in Pyritz, mit Matilde Wendt ehelich verbunden hatte, trat er im Oktober 1834 sein Amt an. In Wusterwitz und den drei dazu gehörenden Kirchdörfern gab der Herr viel Gnade zur Predigt des Evangeliums. Es kamen viele Seelen zum neuen Leben in Gott, wie davon näheres in den sieben Büchern preußischer Kirchengeschichte von Wangemann mitgeteilt wird. In Wusterwitz wurden Knak sechs Kinder geboren, von welchen zwei sehr früh in die ewige Seligkeit heimgegangen sind. Eine besonders gnädige Führung des guten Erzhirten war es, daß zu Ende des Jahres 1849 der Ruf an ihn ergieng, Goßners Nachfolger an der Bethlehemskirche in Berlin 188 Gustav Friedrich Ludwig Knak. - zu werden. Am 24. Februar 1850 hat er hier seine Antrittspredigt über 1 Corinther 2 gehalten. In der Vaterstadt durfte er noch vier Jahre lang die reiche Liebe seiner teueren Mutter genießen, welche im Oktober 1854 felig entschlafen ist. Auch in dem neuen Amte sah der treue Gott die Arbeit seines Knechtes gnädig an; er führte ihm viel gläubige Gäste in sein Haus und ließ ihn und seine treue Gattin den Segen christlicher Gastlichkeit in vollem Maße erfahren. Unter den ersten Gästen war Gützlaff, der Chinesenapostel, in Knaks Haus gekommen. Durch die rastlose Arbeit desselben wurde hier in der lutherischen Pfarre der Grundstein gelegt zu dem Frauenvereine für China, dessen Arbeit unter der Leitung Knaks und seiner Gattin, sowie unter der Führung eines treuen Vorstandes gläubiger Frauen und Jungfrauen, nach Gottes reicher Barmherzigkeit durch Erbauung eines Findelhauses für arme Chinesenkinder in Victoria auf Hong- Kong gesegnet worden ist. hil Schon als Candidat gab. Knak seine ersten geistlichen Lieder unter dem Titel herauß:„ Simon Johanna, hast du mich lieb?" Der ersten Auflage dieser nachmals unter der Bezeichnung 3ionsharfe" erschienenen Sammlung waren zugleich 6 Melodieen des Candidaten Straube beigegeben. Als Nachtrag zur Zionsharfe" ist( 1850 in 3. Auflage) ,, eine kleine geistliche Gabe zu milden Zwecken" unter dem Namen ,, Liebe um Liebe" erschienen, die ebenso wie die früheren Sammlungen viel liebliche, innige Lieder enthält. is sid thon did notted chod pr op usudi 10 - 896 hand dint on naidujesa 170. Dein Stecken und Stab trösten mich.sić usd 1919( hor 996 Stunde mi Jesu, Gnadensonne, füße Seelenzier, Bidled Tilg all meine Sünde, Herr, in deinem Blut, pino ng Daß der Zorn verschwinde, sto o du höchstes Gut! Brunnquell aller Wonne, neige dich zu mir! Blicke voll Erbarmen auf dein Kind herab; ti smis 11 mods? Faß mir deine Wunder, Hokim 1960 deiner Marter Schön, di huk alle Tag und Stunden inisin vor den Augen stehn! spil 200 i molock nou sistusid ani silodiustule ustups Dir nur will ich lebens sundhnit jured a salita tim und für dich nur sein, dun 81015902 89 jung ² 3 3 10 18 Dir mich ganz ergeben ind modundid( bilde 1ons 29 hid ad and dog und zum Opfer weiht. d pidasid ugod isrd mnd dun gionsfes bij tröste selbst mich armen, i sei mein Schild und Stab! ing mogustnic pdmor id diorg s 90 sch Sprich dazu dein Amen, nound sier to ni mods? nou" ohithian nodion dionaunt o mein Fels und Hort! me pun det burg noble no Preis sei deinem Namen - spidhing arduod ewig hier und dort! i ispil 756 3d 18 dot 80 nilts 8 ni shaffoundalin ug and your moi spiors sid mi dict notu od pra gmaigra ndi ra 40 Jom Gustau Friedrich Ludwig Knak. 171. Jesus, die einzige Hilfe.. Bu dir will ich mich nahen, du treuer Jesu mein, Will innig dich umfahen und ganz dein Eigen sein; und d nod o heilges Gotteslamm! Ja, dein will ich gedenken, in deinen Todesschmerzod wehmutgebeugt versenken mein armes schwaches Herz. O, wenn ich dich nicht hätte und deine Schmach und Tod, Wer bräche dann die Kette von meiner Sündennot? Wer führte mich zurücke mit treuer Liebeshand und selgem Gottesblicke von des Verderbens Rand? Wen rührten meine Tränen und meine Angst und Pein, Und ach! in meinem Sehnen, wer würde bei mir sein? pilom Dich aber seh ich schweben rodil d für mich am Kreuzesstamm; d obt Du starbst ja für mein Leben, pom GHE MAG Mit meiner Schuld beladen, d Bogdverspottet und verhöhnt, mbi sil idad and the is nie Wem sollt ich wol vertrauen das stille Seelenleid, auf wessen Hilfe banen wenn du mir wärest weit? Will dein Fuß ermüden auf des Lebens Gang, Dürstest du nach Frieden für des Herzen Drang, Ist dein Blick so trübe; flieht dich jede Lust: komm zu seiner Liebe, an des Heilands Brust! hast Jesu, voller Gnaden du Gott mit mir versöhnt! 172. Er gibt nicht wie die Welt. Wohin soll ich nun gehen vor deiner Liebe Meer? Ich kann sie nicht verstehen, sie ist zu hoch und hehr. Bu deinen Füßen fallend timid an de Di und flehn zu dir hinan, im Glauben mit dir wallen ist alles was ich kann. Herr! steh mir zur Seite und stärke meinen Fuß, Und meine Wege leite mit deinem Heilandsgruß; Von deiner Huld umfangen an deiner Gotteshand mit seligem Verlangen schau ich ins Heimatland. 189 1919. di nad tutt die I ETI Kalt und ohne Tränen ist die falsche Welt, Spottet deines Sehnens, hat dich rings umstellt; Sie gibt nichts denn Leiden und zuletzt den Tod Jesus nichts denn Freuden, Heil und Lebensbrot. 190 Eitel und vergänglich ist die Welt und leer; Aber überschwänglich reich und stark ist er; Mag sie alles rauben, Ruhm und irdisch Glück; vor dem treuen Glauben bebt sie scheu zurück. Hat des Heilands Gnade sich in dich gesenkt, Werden deine Pfade nur von ihm gelenkt, Hast du seiner Wunden selgen Trost erkannt, bist mit ihm verbunden still und unverwandt: stis E Gastau Friedrich Ludwig Knak. ili opis, dann klagst du nimmer, alles trägst du gern, Blickft auf ihn nur immer, i und er ist nicht fern; q Weisest die Verirrten bid von dem dunkeln Lauf slist printru dluč trid thi o him fidan pline dit doltamise oni Auf der ganzen Erde suchst du seine Spur, Schafe seiner Herde, Blumen seiner Flur, Biß auß Kampfes Mitten zu der Heimat Luft 1 in die ewgen Hütten er dich einst beruft! DQ. zu dem ewgen Hirten i is.. liebevoll hinauf. 18960 Weinest mit den Armen, linderst ihren Schmerz, Lenkst auf sein Erbarmen ihr bekümmert Herz: Bist ein frischer Streiter, kühn, und zitterst nicht, bist getrost und heiter unter seinem Licht. S dinie is op d o spuodegtud sur HONOT is not this dan pul ist di the suism ni! the dull nis) sim ind odvilor 90 Tour( billoj THE 173. Um Vollbringung des guten Werkes in uns. 310 310 Ach! halt uns fest, Herr Jesu Chrift! dim daß unser Herz dich nie vergißt, Und daß wir dir und deinem Wort getreu verbleiben fort und fort. nad Lehr unsre Schwachheit uns verstehn, daß wir auf deine Kraft nur sehn, Beig uns, wie krank und arm und blind wir ohne dich, Herr Jesu! sind. und stig opportun nd o pud doing u mind i eunds? 830 m on ad inte ng dal dit of bill in applied and P61 Gustav Friedrich Ludwig Raak. Erbarm dich unser, liebster Herr! daß unser Herz sich recht bekehr, von dem sich wende nur zu dir allein. que Schein Sei unser steter Freund und Gaſt, in Arbeit und zur Zeit der Rast; Behüt uns vor Gefahr und Not und schütz uns vor dem ewgen Tod. All unsre Wege, Weck und Thun, laß, Herr, in deinen Händen ruhn, Und unser Sinnen und Verstand sei dir auf ewig zugewandt. Digi Biar C Join the nig 673 Jun( binu till as list Ji 1901001 15142 mis must mist lidt dulf ist loqma will uns die Sünde feindlich nahn, so nimm dich gnädig unser an; Gib uns dein Schwert und steh uns daß unser Kampf zum Siege sei. ustind o fer d Brich unsre Bande selbst entzwei, und mach uns ganz vom Bösen frei, Daß wir nur dir, als unserm Herrn, in Furcht und Liebe dienen gern. in mojolog DO T T Hi Jursdasdan misi b 1911 ( bin nutrd dum Thour hum sabır di chi and tu10 396 unt the op ud bod rims sid e sim um bl bei, dis di dun bi dr Gib, daß wir demutsvoll und still dir folgen, wie dein Geist es will; Mach uns an Himmelsgütern reich, und unser Herz mach deinem gleich. Den Schmuck der Welt lehr uns verschmäht, or und nur auf deinen Wegen gehn; Nach deines Friedens selgem Licht do sei unsre Seele stets gericht. a hio hin 91569 nisl Dior i 29 29.5 39 fi 19pois da to ni dibe nism doring he dun flordig is Gib, daß wir fest auf dich vertraun in Freud und Schmerz, in Angst und Graun; mottid nad tunst subst on the misd na 36 aid oudf Und wenn wir findlich zu dir flehn, the nod juo nd sid. ſo o laß es nicht umsonst geschehn. harun bid and m Beschütz uns, Herr! mit deinem Heer, stolnoma Hind 30 sei unser Fels und starke Wehr, d hom Und gib, daß wir Lob, Preis und Dank niso trö sind all dir sagen unser Leben lang. hin sisuga pul ist d thing this the dai? mi ni 192 Gustau Friedrich Ludwig Knak. 174. Brandopfer. Ich will ein Opfer werden, ein Opfer Jesu Chrift, Weil er für mich auf Erden ein Opfer worden ist, fo Und weil sein teures Gottesblut auß seinen heilgen Wunden gefloßen mir zu gut. do dun die Wunden mir geheilt, toff d Die mir die Sünd und Satan schlug, und weil er mich erlöset por von des Gesetzes Fluch. Sein Lieben und Erbarmen, sein Gnadenüberfluß Erweckt und dringt mich armen, of daß ich ihn lieben muß; nishin Ich kann der Glut nicht widerstehn, die mir das Herz genommen, ich muß mit Jesu gehn. Er ist mein Hirt und Hüter, ich will sein Schäflein sein, Mein Bräutgam, mein Gebieter, ist er, ja er allein; Mein süßes Heil, mein Lebensbrot, Schatz über alle Schätze, mein Schild in Not und Tod. it apoi lamin ngh, And Ich schwörs und will es halten, durch Gottes Kraft und Treu, Daß ich bis zum Erfalten nur meines Jesu sei; * Kabl mdog Sei getrost, betrübtes Herz, sei getrost und unverzaget: thi? Jesus kennt den bittern Schmerz, der an deiner Seele naget, Und die schwere Kreuzeslast, die du auf den Schultern hast Una 175. burada! Ihm opfr ich meine Seele voll Frenden, ungeteilt, Weil er mit Wein und Öle Und sein Ang, o zweifle nicht! ist in Lieb auf dich gericht. dUnd wie ich meine Glieder dem Teufel einſt geweiht, So geb ich nun sie wieder dem Herrn der Herlichkeit; i Mein Leib soll nun ein Tempel sein des werten heilgen Geistes, der mich gewaschen rein. Jesus, der dich außerwählt, sieht dein namenloses Sehnen, Hört dein Seufzen, ach- und zählt alle deine Trauertränen; - Ihm folg ich nach in Freud und Leid, ihm leb ich und ihm sterb ich, bin sein in Ewigkeit! id Trostlied. The 190 op Ja fürwahr, er ist dir hold und will nur im Trübfalsfeuer Läutern deines Glaubens Gold, weil du ihm so wert und teuer; Crau auf ihn und faße Mut, denn er selber schürt die Glut. 1 Denk an sein unendlich Weh, an sein Zittern, Angst und Zagen, Da er in Gethsemane deiner Sünden Schuld getragen, Da er mit dem Tode rang, biß er ihn für dich bezwang. Schaue, wie am Krenzesstamm ihn umringen Zornesfluten, Wie das heilge Gotteslamm dort sich muß für dich verbluten, Wie er gern auß Liebe stirbt und den Himmel dir erwirbt! Folg ihm still und willig nach auf dem steilen Dornenpfade, Dulde fröhlich seine Schmach, achte sie für lauter Gnade: Denn der Geist der Herlichkeit ruht auf dir in solchem Leid. wurde dur Gustav Friedrich Ludwig Rnak. * 396 dm disang neg voor adent@ di tisur shirdiyini söyt olla tindny dojd nie ign and Krans, geistliche Lieder. 100 plant Und wie dein Immanuel stieg vom Kreuz hinauf zum Throne, Also wird auch deine Seel erben einst die Lebenskrone, Wenn du treu und ritterlich hier ertrugst der Schlange Stich. Ja, dann wird die Tränensaat tausendfache Früchte bringen, Und des Heilands Gnadenrat dich zum ewgen Jubel dringen. Die Erlösungszeit ist nah, jauchzt ihr zu: Hallelujah! 1700 od istibirsguis islamoformirad ount om veile exbinaile 193 wishaft sid mogne 104 xudod timid ng ilablo@ 13 19 bumom wind sig prozdmus unuid aux mou prin ne hd thun dridt ol du 9 d suf put id offesent mo sior punche tulisyuyog uspnim ti mulong splist and its udad chid til trod - di dai2 u 18 39 OF igra is buini, and dur M. Albert Knapp i mi glox lipt noljefl mod n wurde am 25. Juli 1798 in Tübingen geboren. Er war noch nicht ganz zwei Jahre alt, als sein Vater vom Anwalt zum Oberamtmann in dem uralten Klosterorte Alpirsbach befördert wurde. Hier, unter den großartigen Naturschönheiten dieser am Anfange des Kinzigthales gelegenen Schwarzwaldgegend, verlebte der Knabe biß zu seinem eilften Jahre die schönen Tage der Kindheit. Schon damals wurden innere Regungen und Ahnungen in ihm lebendig, die an Tiefe und Erhabenheit alle späteren Natureindrücke weit übertrafen und zu seinen heiligsten Erinnerungen gehören.- Ein besonderer Gang verband die elterliche Wohnung mit dem Kloster, in welchem einst die Reformatoren Ambrosius Blaurer und Philipp Melanchthon geweilt und in dem die Neuzeit- eine Oberamtskanzlei eingerichtet hatte. Der Knabe war, wie sich denken läßt, in dem ehrwürdigen Kloster und seinen Kirchenhallen ganz heimiſch. Knapp selbst erklärt in dieser Beziehung: ,, meine ganze Anschauungsweiſe erhielt dadurch von Jugend auf eine ernstere, an Wehmut grenzende Färbung. Solcherlei zunächst auß der Natur und den Denkmalen der Vorzeit herwehende Empfindungen bewarten mich ungleich mehr vor dem Bösen, als ein gestrenges Menschenwort; denn das Beste im Menschen quillt doch eigentlich frei durch Gottes heimliche Anregung von innen herauß. Eines aber freilich, und zwar die Hauptsache fehlte mir, nämlich das eigentliche Leben in Gott und Christo. Ich war wol im allgemeinen kein gottverlaßenes, aber gewis ein unerwecktes, unbekehrtes, Christusloses Kind kaum von einer Art altteſtamentlichen Schimmers zu Zeiten angeleuchtet. Was Bekehrung, Wiedergeburt, seliger Umgang mit dem himmlischen Kinderfreunde heißt, davon habe ich in meiner Kindheit nie den entferntesten, klaren Eindruck empfangen."— Bei allem sittlichen Ernste fehlte es doch im elterlichen Hause am rechten christlichen Element. Einen gesegneten Eindruck machte auf den jungen Knapp der damals als Präceptor in Alpirsbach)( von 1803-1807) angeſtellte M. Joh. Georg Handel von Nürtingen, nachmals Pfarrer in Stammheim bei Calw. Die diesem Manne innewohnende Liebe Christi gewann das Herz des Knaben, der in Handel schön und lebendig vor sich sah, was er bißher von christlichem heiligem Wesen nur dunkel geahnt hatte. Durch die Versetzung des Vaters tam Knapp im Frühjahre 1809 auß dem trauten Waldthale in das fremde, fatholische Rottweil und von da schon nach zwei Jahren, da der Vater in Folge ruchloser Verleumdung durch den rasch zufahrenden König Friedrich seines Amtes entsetzt worden war, nach Tübingen. Hier besuchte er zuerst die anatolische Schule des Rectors Kaufmann und später, neben Privatunterricht bei dem Repetenten Sigwart, biß zum sechzehnten Jahre einige philologische Colnisillie., on Albert Knapp. legien der Professoren Conz und Gaab. 1814 wurde er in das Seminar zu Maulbronn aufgenommen und zwei Jahre später trat er in das theologische Stift zu Tübingen ein. Da der Vater inzwischen wieder als Oberjustizrat am Gerichtshofe in Tübingen angestellt worden, war es dem Sohne vergönnt seine Studienzeit am Wohnsitze der Eltern hinzubringen. Während früher Klopstocks Oden ihn mächtig angezogen hatten, wurden jetzt Göthe und Shake speare seine Lieblingsdichter. Zugleich wurde er tief in die damaligen burschenschaftlichen Bewegungen hineingezogen und er überließ sich hierbei, nach seinen eigenen Worten, allerlei Schwindeleien, die ihm zur lebenslänglichen Demütigung gereichen." Joltby rapic 195 1 Erst mit dem Spätherbste 1820 begann sein eigentlich inneres Leben. Von der Universität war er in den Dienst der Kirche getreten und im Novem ber jenes Jahres Vikar in Feuerbach bei Stuttgart geworden. Durch die Gnade Gottes und die brüderliche Liebe des durch seine Predigten so bekannten Ludwig Hof acker wurde hier Knapp nach schwerem innerem Kampfe zum Glauben an den Sohn Gottes erweckt. Nun gieng ihm das Leben in Gott auf; es war eine selige Zeit, in der er seinen Sinn vom irdischen Vaterlande weg, glühend dem himmlischen Vaterlande zuwandte und im Evangelium Jesu Christi Licht für seinen Geist und Frieden für seine Seele finden lernte. Erfüllt war nun eine seiner frommen Ahnungen, welche er als Knabe im Alpirsbacher Thale oftmals lebendig gefühlt hatte. ,, Einstmals, so er zählt er vielleicht in meinem siebenten Jahre, sah ich morgens einen gold nen Streif, gleich einer Bahn, durch den westlichen Himmel hingezogen und ein schöner freundlicher Mann fuhr auf einem leuchtenden Wagen darauf in unabsehliche Fernen. Mit stiller Sehnsucht begleitete ihn mein Auge und ich kann ihn noch immer sehen, wie er auß dem wolkenlosen Blau her lächelte und mir winkte: komm mit! fomm mit! Sofort wurde mirs innerlich zu einer festen Ueberzeugung: das darfst du nie vergeßen." Ich vergaß es auch nie; durch alle Jahre hin begleitete mich das lächelnde Himmelsbild; ich sün digte, träumte, schwärmte, verderbte so manches Jahr in Ungehorsam, Eitel keit, unglaubiger Selbstüberschätzung und fühlte oft genug innerlich den Stachel der Sünde und des Todes, aber jene sonnige Bahn mit dem emporfah renden, winkenden Manne und seinen schneeweißen Locken konnte ich nie verd geßen. Von Jahr zu Jahr hieß es: denkst du meiner noch? gedenkst du des goldnen Himmelspfades?" nopidzinando Im Juli 1821 wurde Knapp Vikar der ganz nahe bei Stuttgart gelegenen, damals zusammengepfarrten Weiler Gaisburg, Gablenberg und Berg. Da jeder dieser Orte seine eigene Kirche hat, so stand er hier unter großer Arbeitslast biß zum Jahre 1825 im Hirtenamte. Von seinen damaligen inneren Erfahrungen berichtet er selbst: ,, das schöne Sonnenjahr 1822 ver-) lebte ich oft unter dem härtesten Druck des Gesetzes, so daß mir oft die heitersten Tage zu Tagen der äußersten Angst und Folter wurden, denn ich ver- 1 stand die Gültigkeit des einmal für die Ewigkeit geschehenen Opfers Christi noch nicht, sondern machte meinen Anteil daran und die Versicherung desselben von dem Grade meines und Gefühls Wenn die Seele zuweilen himmelhoch gejauchzt hatte:„ alle meine Gebeine müßen sagen: wer ist wie du?", so versant sie hernach wieder in furchtbare Not und 13* - Albert Knapp. Bedrängnis, so daß mir oft Monate lang aller Trost auf ewig entwichen zu sein schien. Dabei predigte ich mit großem Feuer evangelisch, konnte von Herzengrund das Heil Christi anderen anbieten, konnte, für sie glauben und hoffen, und sank dann zu Hause mit weinenden Augen ohnmächtig vor meinem Erbarmer dahin, weil ich nie so fromm, nie so zerknirscht, nie so ernſtlich zu werden vermochte, als ich sein zu müßen dachte, wenn er mir den Friedenskuss für die lange Ewigkeit geben sollte." Unter solch schwerem Gesetzesdrucke wurde eines seiner Beichtfinder für ihn zum Prediger der Gerechtigkeit: der Fabrikaufseher Philipp Eberhard Wörner in Berg. Dieser schloß sich an Knapp, den erst dreiundzwanzigjährigen, kaum vor einem Jahre von der Gnade Christi ergriffenen, mit aller Innigkeit und Liebesfülle an und wurde dadurch sein geistlicher Führer, daß er ihn auß dem gesetzlichen Drängen immer wieder zu der freien Gnade Gottes in Christo Jesu wies. Zugleich war es in jener Zeit der stete Umgang mit Ludwig Hofacker*) ( damals Vikar seines Vaters an St. Leonhard in Stuttgart), sowie das Zu sammensein mit anderen Stuttgarter Freunden, wodurch Knapps innerer Mensch mehr und mehr gefördert wurde. 196 Zu Anfang des Jahres 1825 wurde Knapp zum Helfer in Sulz am Neckar und zum Pfarrer in Holzhausen ernannt. Von hier kam er einstmals, weil ihm der Vater nach der Mutter Tod( 1827) den bestimmten Wunsch außgesprochen hatte, er möchte sich verheiraten, zu seinem Freunde Wörner nach Berg, um diesem sein Anliegen und seine Ratlosigkeit zu offenbaren und ihm zu sagen, wie sehr er seine Wahl, absehend von allem äußerlichen Weltglücke, nur nach dem Willen Gottes treffen möchte. Wörner kniete mit Knapp nieder und betete für ihn in großer Kraft und Inbrunst. Darüber kam Friede und göttlicher Trost in Knapps Herz. Wenige Tage nachher fand er wunderbar, völlig unverhofft, was sein Freund ihm erfleht hatte. Zuvor verschloßene, ganz ungesuchte, ja nie gekannte Thüren öffneten sich, unbekannte Herzen schlugen ihm ganz ohne sein Verdienst entgegen und am 27 April 1828 vermählte er sich mit Christiane, einer Tochter des Generals von Beutwiß. Noch in demselben Jahre starb sein Vater.- Drei Jahre später kam Knapp, auf den Wunsch der verwittweten Herzogin Henriette von Würtemberg, welche den christlichen Sänger und begabten Prediger hochschätzte, nach Kirchheim unter Teck. Hier arbeitete er fünf Jahre lang, innig verbunden mit dem ehrwürdigen Bahnmaier; im Weinberge des Herrn. Aber das Kreuz blieb nicht auß; am 11 April 1835 nahm ihm der Tod seine innig geliebte Gattin. Sie war ihm eine rechte geistliche Frau gewesen, in deren Mienen zu lesen war: ,, ich und mein Haus wollen dem Herrn dienen." Ein Jahr nach die sem Verluste wurde Knapp, auf den Wunsch und die Bitte vieler Stuttgarter Gemeindeglieder, zum Diakonus an der Hospitalkirche zu Stuttgart berufen. - 1836 trat er sodann zum zweitenmale in die Ehe mit Emilien, der Wittwe des Pfarrers C. August Osiander in Maichingen, einer Tochter des Steuer418 *) Diejem seinem lieben Freunde, der 1828 als Pfarrer zu Rielingshausen bei Marbach, menschlich geredet, allzufrüh gestorben ist, hat Knapp durch das schöne Trauerlied ,, Abrahams Geschlecht fann sterben" und die treffliche Biographie H's einen Nachruf gewidmet, der noch heute vielen zum Segen gereicht. Albert Knapp. rats Hoffmann.- 1837 wurde er, nach Danns Tode, Oberhelfer an der In neben seinem vielen Pfarramte ſcheiftſtelleriſchen, namentlich hymnologischen Arbeiten, von Dann eingeführten Erbauungsstunden für die Frauen und Jungfrauen Stuttgarts fort. Seit 1845 fteht er, in Folge der Beförderung des mittlerweile heimgegange nen Schwab zum Oberconsistorialrate, als Stadtpfarrer an der St. Leonhardskirche zu Stuttgart. Am 20 September 1849 riß der Tod seine zweite Gattin rasch und völlig unerwartet von seiner Seite. Ein Jahr später kam er selbſt durch ein gefährliches Halsleiden an den Rand des Grabes. Indes erholte er sich s schnell und im November 1850 war er wieder so gesund, daß er sich mit einer edlen Freundin seiner jüngst heimgegangenen Gattin, Minette, einer Tochter des ehemaligen Rectors Joh. Ludwig Lerche zu Scheppenstadt in Braunschweig, zum drittenmale vermählen konnte. - " 1 - Wir haben nicht nötig darzuthun, daß Knapp einer der bedeutend sten geistlichen Sänger der neueren Zeit ist. Seine Lieder sind ja um ihrer Glaubensfülle, ihrer tiefen Empfindung und ihres entschiedenen Bekenntnisses willen längst ein köstliches Gemeingut der evangelischen Christen geworden.- Zuerst erschienen unter seinem Namen zwei 1829 von seinen Freunden herausgegebenen Bände ,, Christliche Gedichte", welche er in neuer Auflage 1834 zugleich mit zwei weiteren Bänden Neuere Gedichte" heraußgab. 1843 erschien hierzu, als neueste Folge, der fünfte Band. Meist legte Knapp seine frischen Dichterblüten zuerst in dem von ihm von 1833 biß 1853 heraußgegebenen, christlichen Taschenbuche Christoterpe" nieder. Auch viele andere Sänger, wie von Meyer, Puchta, Hey, Hopfensack, Lange, Meinhold, Zeller u. s. w. haben zu diesem Taschenbuche beigetragen. 1837 ere schien Knapps ,, Evangelischer Liederschatz, mit mehr denn dreitausend Liedern auß allen Zeitaltern der Kirche, jedoch rücksichtlich der Form den Anforderungen der Neuzeit mundgerecht gemacht und 1841 als Nachtrag hierzu die Sammlung Christenlieder." Auch hat Knapp einzelnen geistlichen Dichtern seine besondere Thätigkeit gewidmet: 1836 erschien von ihm das Leben Hedingers, 1842 das Leben Philipp Friedrich Hillers, 1850 das Leben I. Baldes mit Uebersetzungen seiner lateinischen Lieder; 1844 gab er Gottfried Arnolds und 1845 Zinzendorfs geistliche Lieder herauß. 1850 erschien die zweite Auf lage des ,, Liederschatzes", in dessen Vorrede Knapp mit liebenswürdiger Offenheit bekennt, daß er bißher den Text der Lieder zu häufig geändert und umgestaltet habe. Endlich ist 1859 ein Band Lieder und Gedichte, geistlichen Titel Das Beſte in diesem Buche sind gewis die zarten,„ innigen Lieder der Sehnſucht", welche der Dichter dem Andenken seines 1857 im zwanzigsten Lebensjahre heimgegangenen Sohnes Paul gewidmet hat. doli nstior spo3 1910 Knapp steht zwar noch immer in seiner gesegneten Wirksamkeit an der St. Leonhardskirche zu Stuttgart, aber er klagt doch, daß die Last des Alters" und die Last des Amtes" ihn vielfach drücken. Die Herbstblüten" hat er seinen vielen Freunden, vor seiner Wallfahrt Sonnenuntergang" gereicht. ( hif to margsl vod offiftedet offent wis 197 - isto ug noting this spent m 198 1900 1940 900 176. Bum andern Leben wall ich hin; ists auch zum ewgen Leben? Daß, wenn ich einst gestorben bin, mich Engel sanft umschweben, Und mich zu Gottes Heiligtum auf ihren goldnen Schwingen freudig bringen, dort meines Mittlers Ruhm in Ewigkeit zu singen?- Albert Knapp. 0681 red Und offen steht er immerdar! viel sternenhelle Nächte, sich Hütten zu ersehn in jenen ewgen Räumen. Am Abend. TEBI LIED M1100 Vins O nicht zur Erde sich hinab, wenn Himmel dich umgeben! din Die Erde gibt dir nur ein Grab, im Himmel wohnt das Leben; Von dort bist du, mein Geist, entfalzportsmat pillbo ſtammt, und dorthin sollst du kehren, dire dich verklären: i Den Himmel füllt so hehr und mild die Nacht mit tausend Sternen; Sich von der Ewigkeit ein Bild, und ihren lichten Fernen! Ach dort ist wol ein großes Feld für tausend Seligkeiten! Wer kann deuten, was Gott nach dieser Welt den Seinen wird bereiten? spil drum hat ein Christusamt 151502 der große Herr der Ehren.ggph und piton thin nedod ies Wer sich zur großen Schar gesellt, of kommt nicht zu seinen Herden; Der Heiland war nicht von der Welt, und wird es nimmer werden. Hier stehe still und schau hinein 156 splo in deines Herzen Tiefe, 181 fra denk und prüfe: blizi hudlewo würd ich heute sein, und 8081 slid wenn er zum Tod mich riefe? 58 dlod 11947001 TUOTTS qox upuan . Ja, meine Seele kann dich nicht, bin du höchstes Gut, ermeßen; Und doch wirst du im Tageslicht so oft von ihr vergeßen; Wie vor der Wolk ein Stern er BOGINES 2nd blaßt, llice verhüllt der Welt Getümmel 17969 und Gewimmelin 051 Juned any tim quant stric und eitler Sorgen Last 2012 10 den hellen Blick zum Himmel. de Bourdie Hab ich gehöret, als er rief, und mich vom Schlaf erweckte? Blieb ich getren, wenn oft so tief mein Herz sein Lieben schmeckte? Schau, diese Rechenschaft im Licht gib ihm vor seinem Throne; deck und schone mig 181 dnи dein altes Leben nicht, Sibigar sonst geht es um die Krone. Isilofop Dem Glauben glänzt die Krone nur! gut ists, die zu erlangen, Und, wenn die Welt zur Hölle fuhr, vor Gottes Stuhl zu prangen. gehn, Gedenke dran: durch Christi Tod strauß Sünd und Angst gerißzen trolle st od ist Viel Tage winken mild und klarid dem irdischen Geschlechte, she Hinauf zu schaun, hinauf zu und eilig, ohne Säumen, ohne Träumen, uno JISTIDE sich zu wißen, gibt in der letzten Not ein sanftes Sterbeküssen. Albert Rnapp. Gedenke dran, damit die Zeit nicht spurlos dir enteile, Damit dich für die Ewigkeit dein Mittler stärk und heile; Mit ihm gelebt, ist wol gelebt!- das wird in kurzem droben sich erproben, ist enduit wenn man den Leib begräbt, und sich der Geist erhoben. 871 177. Dem ewigen Hohepriester. tondan him An dein Bluten und Erbleichen, an dein Opfer ohne Gleichen, An dein priesterliches Flehen mahnt mich deines Geistes Wehen; Und so wünsch ich, ewge Güte, für mein Leben eine Blüte, fou einen Ruhm an meinem Grabe: daß ich dich geliebet habe. hint tothoop just ustric and jun 80 da Hohepriester ohne Tadel! ti onn Lebensfürst von großem Adel! Licht und Herlichkeit entfalten, Segnen heißt dein hohes Walten; Segnend trittst du mir entgegen, und ſo wünſch ich einen Segent, an hidhe dusunod daß ich dich geliebet habe. olla aid tim dat 196 did Elend bin ich und verdorben, id ni in der Sünde fast erstorben; ist and Sünder können nichts verdienen, nichts vergüten, nichts verfühnen; Willst du in der ewgen Hütte mich vergeßen in der Bitte, nicht auf deinem Herzen tragen: muß ich sterben und verzagen. 199 un tuello, you, sine dy hlutur souls Du nur giltst im Heiligtume, und zu deiner Wunden Ruhme, Weil du für die Sünde littest, gibt der Vater, was du bittest; Wenn schon Zornesflammen lodern, darfst du noch Erbarmung fodern, Hilfe, wo die Engel trauern, Leben in des es Todes Schauern! O wie groß ist dein Vermögen! Priesteramtes kannst du pflegen, Welten auf dem Herzen tragen, Sünd und Hölle niederschlagen, touc Gräber öffnen, Todte wecken, sie mit Himmelsblüte decken, und hinauf zum ewgen Leben tro auf der Retterhand erheben! 9811 THE PHOT Gid 611 Was ist Reichtum, Lust und Ehre, was ein Ueberfluß, wie Meere, and Wenn du, Herr, mich nicht erkenneſt, nicht im Heiligtume nennest? Selger Pilger, dem die Kunde tief ertönt im Herzengrunde: Christus, meine Lebenssonne, denket mein im Haus der Wonne! 200 Albert Ruapp. Fieben will ich, flehn und lobent, biß der Vorhang weggeschoben; bi Dann zu dir, du Ewigreiner!- Jesus Christus, denke meiner! Eines schenke mir hienieden: deinen Geist und deinen Frieden, und den Ruhm an meinem Grabe, i daß ich dich geliebet habe. 178. Mein Wunsch. ped pics Eines wünsch ich mir vor allem andern, eine Speise früh und spät; Selig läßts im Tränenthal sich wandip dern, wenn dieß eine mit uns geht: Unverrückt auf einen Mann zu schauen, der mit blutgem Schweiß und Todesgrauen auf sein Antlitz niedersank, und den Kelch des Vaters tranf. TIED in alloc dun drite Ewig soll er mir vor Augen stehen, wie er, als ein stilles Lamm, Dort so blutig und so bleich zu sehen, hängend an des Kreuzes Stamm; Wie er dürstend rang um meine om fuß und Seele, spr daß sie ihm zu seinem Lohn nicht push thin him fehle, nusuF smurtpilise mi doiu stusid nad plief opbe de codurpis mi to unolanda is suffind und dann auch an mich gedacht, als er rief: es ist vollbracht! bonio ondo ng is no Ja, mein Jesu, laß mich nie vergeßen meine Schuld und deine Huld! doin Da ich in der Finsternis geseßen, trugest du mit mir Geduld, mis j Hattest längst nach deinem Schaf dod todsilop getrachtet, eh es auf des Hirten Ruf geachtet, und mit teuerm Lösegeld doe mich erkauft von dieser Welt. Ich bin dein!- sprich du darauf ein Amen! What treuſter Jeſu, du bist mein! Drücke deinen süßen Jesusnamen brennend in mein Herz hinein! Mit dir alles thun und alles laßen, in dir leben, und in dir erblaßen, 19 das sei biß zur letzten Stund unser Wandel, unser Bund. 0.1 mile ou thin ligne auhin 100 10pars and mind fillur phic and mimi nim 1000 piso fun thin red sung mi nism toined in topograd nodroff chi Jimi Albert Knapp. boons noore 179, Um ein stilles Herz. tadspusgrun F Sohn des Vaters, Herr der Ehren, eines wollst du mir gewähren, eins, 3, das mir vor allem fehlt: di Daß auß deiner Gnadenfülle nd nd milde Ruhe, sanfte Stille pilse in das laute Herz mir quille, boil das sich stets mit Eitelm quält. pist( bim( hom Du ja trachtest aller Orten uns mit deinen Liebeswortenis ne überschwänglich zu erfreun; sid ni Aber vor dem lauten Toben, dad das von unten sich erhoben, im hamm kann der milde Laut von oben( bo nicht in unsre Herzen ein. the aid deplum spuoi? 96 Wie Maria dir zu Füßen, will ich sitzen und genießen, aid mall si omn was dein Mund ven Liebe spricht; matmät qəbildəil si Eitelkeit und Eigenwille, pilt him( bom Leib und Seele, schweiget stille! gibt him hom komm, o Seelenfreund, erfülle od spid In Chang mich mit deinem heilgen Licht. Juonid snoodmung did 19 din notlo ni Baht of 3610 pil Injuisusdun sad sexbut is die di hoxid and 180. Der selige Tod. 790 01 ipho Wenn ich einst entschlafen werde, und zu meinen Vätern gehn, b Will ich von der armen Erde( ba friedlich auf zum Himmel sehn; Bu des Vaterhauſes Thoren schwingt der Pilgrim sich empor; nichts ist in der Welt verloren, wenn ich nicht mein Herz verlor. 201 Wer versöhnt zur Himmelshöhe seinen Blick erheben kann, Ohne Zittern, ohne Wehe, o der ist ein selger Mann! id do Wem der Geist das Zeugnis gibet: unter Freuden, unter Schmerz hast du Gottes Sohn geliebet, o das ist ein selges Herz! aibur dun ud fid nöbe cofurando Runi( bid ti thi giour of Also möcht ich einst erblaßen, bihun und im letzten Kampfe nunm( bom Als des Vaters Kind gelaßen hom auf dem Todtenbette ruhn; Außgetilget meine Fehle, neugeboren durch den Herrn, Jesum Christum in der Seele, über mir den, Morgenstern! In der angenehmen Stunden will ich, Herr, dich suchen gehn; Laß in deinem Friedensbunde 199502 du mich unverrücklich stehndi Heute sei mir ein Versöhner, och heute Leben mir und Ruh, no an täglich teurer, täglich schöner, für das andre sorgest du! nisl sit dolapdered for chod dru uslot misionin hid and 202 181. 1st all to In dein glänzendes Himmelblau, in die Frühlingslüfte heb ich frühe die Arm empor: mach mich selig, bil mach mich selig, o Jesu! Albert Knapp. Morgengebet. tibin a Bu dir, Herr, ziehets mich, wenn der Morgen aufgeht; und je klarer die Sonne steigt, je lieblicher tönts im Herzen mir: mach mich selig, Du liebest die Kinder. o laß mich werden als ein Kind! inspirMit des Frühlings Sproßen erweck mach mich selig, o Jesu! in pisci in mir dili disz Durch all diese herlichen Höhendugesunde Knospen der Liebe, biß zum Throne hinauf noplisd der Demut und Treue, ists offen und frei. Fliegt zur Erde so schnell ein Sonnenstral, so weiß ich, mein Bitten bringt auch schnell hinauf zu dir, wenn ich rufe: mach mich selig, nk din mach mich selig, o Jesu! and A ald8 anism toplitsgj @nad hrud ra rad i multim nerofjusprofe s projne and doe Nur ein armer Vorhofid floor sonris ist der Erdenfrühling vor deinem Haus, da du wohnst mit den Deinen. Selig, wer ewiglich wohnet bei dir! nimm, Herr, auch meine Seele hinein! Mach mich selig, time is this and Sym mach mich selig, o Jesu! vid nizo10² sitr Jesus, ewge Sonne! Quell der Himmelswonne! Meer voll Herlichkeit! med i Friedefürst der Sünder! Schatz der Gotteskinder, is ins uns von Gott bereit; ds? ud post( bilgöt wie keiner mehr, prof grown and all und doch tief herabgelaßen, daß dich Kindlein faßen! Hoch und hehr, p HE der Taubeneinfalt; und gib ein keusches Herz, as bir jei ein offener Garten! komm herein und pflanze, du Liebender! 182. Herlichkeit Mach mich selig, GHII mach mich selig, o Jesu! chi nor mommid jn( bildsin) z jedrstoff and s 700mm hi misplid ad igniori egalia, 1796 mi ni bin Jesu. miss thin( bi 11901 Bist du schöner droben, wo dich Engel loben, als des Vaters Bild? Oder bist du schöner als der Weltversöhner, blutig, bleich und mild, Wie du stirbst de esto no fod und um mich wirbst?-fi 806Schön bist du in Himmelshöhen; schön in Todeswehen. 1790 790F bile sist i sad o 356 m 181 Doch wo du, o Liebe, sonst is mit dem vollsten Triebespuldi dich hervorgestellt; id jun, dövi Wo zu tiefsten Nötendido. du dich niedertreten odsi? sid Jum ließest für die Welt; on ssd 100 Dort, o Lamm, am Kreuzesstamm, ai thon 818 stralst du unterm Dornenkranze lo mir im reinsten Glanze. nd ignilo mi milf mis Wer noch Lüsten fröhnet, ist nu) wer den Geist noch höhnet, s m dem gefällst du nicht. nur dem Tiefbetrübten, nur dem Schwergeübten glänzt dein Gnadenlicht. Hart am Tod stralt Morgenrot von dir, o du Sündentilger, auf den armen Pilger. folat Din Albert Knapp. prodied Unre mi die? tromoted in 3dalg spole muug ni Bout pillout 83 Boot sid 10 Wann die Welt verronnen, sis wann das Licht der Sonnen ist In nimmer trösten kann: gu jir Dann bricht unter Tränen, is unter Flehn und Sehnen uns dur ihm dein Leben an. spid ni igölthi Solch ein Herz Nehmet sanft die lilienbleiche, blutbefloßne, teure Leiche von dem martervollen Stamm! ehrt deinen Schmerz, g) sie 1918 ihm bist du mit deinen Gaben und füß und hocherhaben. stigtin Fließ, o Quell der Wonne, leucht, o Lebenssonne mijn Ueber alle Welten Istgoldr dun soll dein Kreuz mir gelten, dud höchste Liebe du! Ja, wer dich gefunden, die sich mit dir verbunden, bil diat der hat wahre Ruh, id dui Wahres Licht, de og tang ein andrer nicht. 1970 9 tief ins Jnire mir! Laß mich nimmer schweifen, *** dich, nur dich ergreifen, polica: de mindann gefall ich dir. topologgadi, som Dann, ja dann dy fists wolgethan! Ach wie sollts ein Leben geben chif ohne dich, du Leben? de l is Dein sind meine Lebenszeiten, mein die Ewigkeiten! #d#mat 8 - 11901078981536 smist ud fine -uduroutine Dauthod, o 183. Kreuzabnahme. 203 Tabor atislag( bid rattal ong istisud dun uomui? istird wil magn? wing thismagomb sist uspol and an dot( tomumuibjogni? d ni hid, riut negat jalb stole job and tri 1912 191) Laßet niederd diese Glieder, laßt hinab das Opferlamm! ngapiz ang ni nadan jaljins 204 Keine Träne seht ihr rollen, no all sein Blut ist außgequollen; tief zum Herzen drang der Speer. Keine Regung third ing Albert Knapp. und Bewegung und schlägt in diesem Herzen mehr. di. god mi thlo Hier die segensvollen Hände! 1709 durchgegraben, biß zum Ende di außgebreitet ewigmild.hod du 201 O Gehaßter und Erblaßter! W 39dolf du, der Liebe Schmerzensbild! Not lud sdsi?. höp Sehet! blutig noch von vornen winden sich die scharfen Dornen, R ja, sie sind dein Siegeskranz. tod rad Haupt voll Ehren! fie verklären Abi 197dno mis sich in reinen Himmelsglanz.si hle Nun ist Ruhe, nun ist Friede. de Eingeschlummert, todesmüde noeg red legen wir dich in den Fels; Schlafe, schlafe, Hirt der Schafe! schlummre, Hüter Israels! Deine Mutter dich geleitet, breitet Linnen und bereitet schmerzenreich dein Lager hier. Ach sie schliefe in der Tiefe gern entselet neben dir. Imm smotanou Ivim stiarch o ធ្ង រ ?? Deine Freunde trauern stillepur bo ihrer Augen Tränenfülle od mod sim strömt auf deine Wunden hin; his Owie trüberöse nosit ug of muß die Liebe 1919717569 thid ind von der armen Erde fliehnt joil 3704 Als noch dieser Mund gelehret, als dieß Auge sanft verkläret lof glänzte, da war Seligkeit! mi im m Nimmer, nimmer stralt sein Schimmer;( bon 1500 nun erschien das ewge Leid!"-1907 thin ud Autog mod Keine Seele hats vernommen, f in kein Herz ists noch gekommen, was in Gottes Herzen ruht: gölg Was es sollte, 602 mote was es wollte, tovoraf 110f) dieses Todten teures Blut. aid fou Laßt es flehen bis zum Morgen; laßt den Leib im Grab verborgen, und den Geist betrauert nicht. Gottes Sonne id spun stralt noch Wonne, Gottes Fülle hat noch Licht! hra ។ Wer den Herrn im Tod gepfleget, wer zum Schlummer ihn geleget und an seiner Gruft gekniet, ustigends? oni Wird ihn sehen Inoriale auferstehen, wann der Held zum Siege zieht. Hast du seine Kreuzeswunden und den Schwertstreich mitempfunden, wirst auch du mit Jefu heil. Laß das Klagen! bald wirds tagen: Auferstehung ist dein Teil. and donidan sid tun) tomasf shis? out onondiald is nollaustrom med g Albert Knapp. 184. Missionslied. Callenoffline Einer ists, an dem wir hangen, der für uns in den Tod gegangen, und uns erkauft mit seinem Blut. Unsre Leiber, unsre Herzeni is gehören dir, o Mann der Schmerzen, in deiner Liebe ruht sichs gut! Nimm uns zum Eigentum, bereite dir zum Ruhm deine Kinder! Verbirg uns nicht das Gnadenlicht& dusjunt ad von deinem heilgen Angesicht. id du thoit Nicht wir haben dich erwählet, du selbst hast unsre Zahl gezählet, nach deinem ewgen Gnadenrat. Unsre Kraft ist schwach und nichtig, und keiner ist zum Werke tüchtig, der nicht von dir die Stärke hat. Drum brich den eignen Sinn, 02 denn Armut ist Gewinn nsuid apl für den Himmel! and Wer in sich schwach, si ndo sid our in folgt, Herr, dir nach, und trägt mit Ehren deine Schmach. 8100 thrit 281. Schau auf deine Millionen, G F Herr Jesu, Ehrenkönig! die Ernt ist groß, der Schnitter wenig, drum sende treue Zeugen auß; Send auch uns hinauß in Gnaden, viel frohe Gäste einzuladen zum Mahl in deines Vaters Haus. Wol dem, den deine Wahl si beruft zum Abendmahl im Reich Gottes! Da ruht der Streit, da währt die Freud heut, gestern und in Ewigkeit. 205 die noch im Todesschatten wohnen, von deinem Himmelreiche fern! Seit Jahrtausenden ist ihnen kein Evangelium erschienen, kein gnadenreicher Morgenstern. Glanz der Gerechtigkeit, geh auf, denn es ist Zeit! and sto Komm, Herr Jesu! di fondo Beuch uns voran und mach uns Bahn; gib deine Thüren aufgethan. fignig Deine Liebe, deine Wunden, und dun die uns e ein ewges Heil erfunden, dein treues Herz, das für uns fleht, Wollen wir den Seelen preisen, und auf dein Kreuz so lange weiſen, biß es durch ihre Herzen geht. allo Hot Denn kräftig ist dein Wort; es richtet und durchbohrt Geist und Seele; und ng no dud Dein Joch ist süß, is mille sid dein Geist gewis, mchbur dul und offen steht dein Paradies. Heiland! deine grösten Dinge beginnest du still und geringe; was sind wir armen, Herr, vor dir? Aber du wirst für uns streiten, und uns mit deinen Augen leiten; auf deine Kraft vertrauen wir. Dein Senfkorn, arm und klein, wächst endlich ohne Schein doch zum Baume, dism " G Weil du, Herr Christ, Ansmedis sein Hüter bist, dem es von Gott vertrauet ist. 206 Albert Knapp. doilomonis 181 185. Missionslied. um uncha he Der du zum Heil erschienen der allerärmsten Welt, mais nod Und von den Cherubinen zu Sündern dich gesellt: pm Den sie mit frechem Stolze verhöhnt für seine Huld, als du am dürren Holze versöhntest ihre Schuld! mist ist EDID in dop JHO To Shus Damit wir Kinder würden, bom d giengst du vom Vater auß, snisd dig Nahmst auf dich unsre Bürden, und bautest uns s ein Haus, biz ist Von Westen und von Süden," sid von Morgen ohne Zahli isd sind Gäste nun beschiedeni ollous zu deinem Abendmahl. id no dun idag grad di boud as gid Im schönen Hochzeitkleide, von allen Flecken rein, day 19this 89 Führst du zu deiner Freude dun o die Völkerscharen ein; ho h 100% Und welchen nichts verkündigt, id fein Heil verheißen war, offo din die bringen nun entsündigt dir Preis und Ehre dar.! dualis@ Mint and founiped Du hast dem ärmsten Sklaven, onur wo heiß die Sonne glüht, Wie deinen andern Schafen, su d zu Liebe dich gemüht, fos2 puisd Tun Und selbst den öden Norden, is den ewges Eis bedrückt, bilans they zu deines Himmels Pforten erbarmend hingerückt. ud listf id om ol had finta nou Prod Drum kann nicht Ruhe werden, biß deine Liebe siegt, son Biß dieser Kreiß der Erden zu deinen Füßen liegt; id Biß du im neuen Leben dun don nad ni die außgeföhnte Welt milf radni snied dem, der sie dir gegeben, aidstid vors Angesicht geſtellt. thin our pridus Und siehe, tausend Fürsten, donand mit Völkern ohne Licht, monisd noo Stehn in der Nacht und dürsten nach deinem Angesicht! and i Auch sie hast du gegraben in deinen Priesterschild, mis am Brunnquell sie zu laben, der dir vom Herzen quillt, ist nu in mit 3rd sid trod thin 396 So sprich dein göttlich Werdehu laß deinen Odem wehnt, Daß auf der finstern Erdei die Todten auferstehu; bi bil ni sed od vilj biff d on Daß, wo man Gözzen fröhnet, gloj und vor den Teufeln kniet, tot dru ein willig Bolk, versöhnet, zu deinem Tempel ezieht. stilhe o jorgint sid Wir rufen, du willst hören mund wir faßen, was du sprichst; bun dina Dein Wort muß sich bewähren, bid womit du Feßeln brichst. Wie viele sind zerbrochen! 160 wie viele sinds noch nicht! Hund O du, ders uns versprochen, bismi werd aller Heiden Licht! s du og dust sid tudat ad tistgiorni dan wanted Albert Kuopp. 186. Mein Herr und Gott! wes tröst ich mich, MC wenn meine Zeit im Windesstrich on an mir vorüberziehet?-o thi ling Ich faße dich in Frend und Schmerz als Kind, das an dein Vaterherzod mit allen Sorgen fliehet. quid thin O schaff mich nur zum echten Kind, wie jene, die schon drüben sind! zim Mein Heiland! wes getröst ich mich, wenn meine Schuld und Untreu sich in Wettern vor mich stellet? Dein teures Blut nur macht mich rein, dein Leben ist der Sonnenschein, do der meine Nacht erhellet. tidist of O sei mir gnädig, zeuch mich hin, biß ich von dir durchstralet bin! Indoffretum nodrofil sid Trostlied. Gott, heilger Geist! wes tröst ich mich, wenn oft so trüb und schauerlich be mich Sünd und Schwachheit quälet? Du bist mein Lehrer, Arzt und Licht; drum heile mich und laß mich nicht, biß du mich ganz beselet!#dum. O hilf, daß ich im letzten Weh als dein lebendger Tempel steh! pla 207 Dreieinger Gott, dein tröst ich mich! warfst du nicht selber mich auf dich von meiner Mutter Leibe? Was will ich, denn dein Eigen sein? ach gib mir eins: ,, du mein, ich noch dein," tim und hilf mir, daß ichs bleibe! Dann rinne hin die kurze Zeit,- denn du bist mein in Ewigkeit! m 001 ANT id ud 187. Am Grabe eines Kindes. Teures Lämmlein du, schlaf wol! Sanft ist deine letzte Ruh, ach dein Grab ist tief und hohl; iliser drückt dir die Augen zu. Doch du schläfst in Jesu Christ, der uns Licht und Leben ist. ad magoff and vid no eid en Liebes Kind, das uns erfreut, la wann der Morgen sich erneut: Stille sink in Grabesnacht! Jesus hats für dich vollbracht. ,, Laßt," spricht er, ,, mein Lämmlein import umsitis gehn! mon herlich soll es auferstehn!" orge monad tim din Hier ist Jesu Angesicht; wo er tröstet, weint man nicht. Er beherscht, d den Grabesgrund; nol er macht all sein Volk gesund. do sing stunt un so schließ, o Hirte du, 0€ deines Lämmleins Kammer zu; ibuLaß es drinnen friedlich ruhn, nung ndioplo d prodis n eln on mund imagi komme bald, sie aufzuthun! nd had god nism buk, Tomdu napors mundo do mo bigld ud ad up- dan Libid sind thi and him Maapbul edile and ala 208 Albert Knapp. 188. him bi flört touris roplist Ich bin in dir und du in mir! nichts soll mich, ewge Liebe, dir him in dieser Welt entreißen! id ng Auf Erden, wo nur Sünder sind, nennst du mich freundlich schon dein mihi in Kind, Confirmation. o laß michs ewig heißen, mind sin Und tren mit Wandel, Herz und him bi jön misda Mundi bewaren deinen Friedensbund! Ich bin in dir und du in mir; dreieiniger Gott, du haft zu dir mich frühe schon berufen. Was mir, dem Kindlein, war bereit ergreif ich heut voll Innigkeit an des Altares Stufen, Und sag: o Liebe, du bist mein, ich will dein Kind auf ewig sein. 189. fedpi2 6gilis sum Komm mit deinem Ostersegen, großer Held, auch mir entgegen d und mit deinem Friedensgruß! nie Denn in deinen Siegesmienen ist der Sünderwelt erschienen Gottes Heil und Gnadenschluß. Ja, auch mich hast du gemeinet, als am Delberg du geweinet, dann nach Golgatha gewallt; chi fjol but Ito din ris Ich bin in dir und du in mir; noch wohn ich völlig nicht bei dir, or weil ich auf Erden walle; tim m Drum führ mich, Jesu, treuer Hirt, daß mich, was locket, schreckt und irrt, nicht bringe je zu Falle! mall tim O daß, was ich dir heut versprach, mir gehe tief und ewig nach! gior Auch mein Herz hast du umfangen, da du bleich am Holz gehangen als der Sünde Fluchgestalt. hoog 850 Ich bin in dir und du in mir; fomm, Herr, mir deine Tugendzier frühzeitig anzulegen, mint is Daß mir des Lebens Glück und Not, ja selbst der letzte Feind, der Tod nur kommen mög im Segen! Mit dir will ich durchs Leben gehn, dir leiden, sterben, auferstehn! 181 Ofterlied. hit ti dore ma ba nhi no bol Dir der Fluch und uns der Segen, uns die Sonne, dir der Regen aller Angst und aller Pein. Also mit der selgen Gabe trittst du auß dem offnen Grabe in der Sünder Kreiß hinein! ellie Laß dich, Herr, im Staube grüßen, hingestreckt zu deinen Füßen, die durchgraben auch für mich! Laß mich dir zum Eigentume werden und zum ewgen Ruhme! nimm mich, daß ich habe dich! Nur in dir ist Licht und Leben, außer dir nur Angst und Beben, Nacht und Sterben sonder End. nur du machst uns geneſen, bringst uns in das neue Wesen; ft uns du bist unser Element! Albert Knapp. zodon 170p11 Gib mir dein Verdienst zum Horte, deine heilgen Lebensworte file mi stets zum Licht und höchsten Rat, Deine Augen mir zu Sternen, die mich auß den Sonnenfernen Inun ist 7900 sidor Dich umfaß ich, wenn am Tage meine Seel in stiller Plagen ihr Geschäft vollführen soll; Du durchfährst die Himmelslüfte, waltest auch im Thal der Grüfte, d wo du bald uns niederlegſt. Heil dir, Erstling der Gestorbnen, daß du deine theurerworbuen leiten auf den Himmelspfad! ind hol auß dem Grab gen Himmel trägſt, approspica miSiNDTI Wo die Seraphslegionen und die Aeltsten mit den Kronen preisen das erwürgte Lamm! Dich, wenn ich geſtrauchelt habe, Dorthin geh auch unser Ringen, und wenn nichts ist, das mich labe, daß wir dir entgegensingen: mache du mich Trostes voll! grah, König! Priester! Bräutigam!" du tumored to) and TR du schin on 50 holu indsprob 96 ind suis fidist midi du poidssthidap 300r exdnieu9593.101801 du diodais not of spind Gus affär 2 borda nisi ndi tipuro in midi birojidden end tisgallo nun nga sim and ting endhy and unif and in alomtii noh 100 aptraf börfble day none di# 0034 nu Inidir? 19d this and fldist hit in om" jajotap milz astun de s # 3003 00 soilsonal Gib mir, daß ich bet und wache; wohne unter meinem Dache, hersche drin als König du! Und wenn wir ermüdet schlafen, dect uns gleich den andern Schafen sanft mit deinem Schatten zu. 3df 0031 red 1008 ad susibles thin then usi Kraus, geistliche Lieder. gritat ist m T und st 209 mlade 113750 # 810) 3 ai bediete sted whillinghdar nist pilipino 201 llou 152 153 in 110 3075 01 30 176 C sig al 191300350-0112 14 ( ou dupsd thi and im die the manis stiti Sudour Ind pind ein misd ** thig, i sid mil 58% dan jonki i n 402) dol dat dit nif wychom t M. Johann Gottlieb Friedrich Köhler ajah hid aid wurde am 3. Juni 1788 zu Stuttgart geboren. Nachdem er das Gymnasium ſeiner Vaterstadt, an welchem der Bater als Präceptor wirkte, früh durchlaufen und von 1804 bis 1809 im Stift zu Tübingen seine theo logischen Studien gemacht hatte, war er daselbst von 1812 an als Repetent thätig. Schon 1814 nötigten ihn jedoch lörperliche Leiden diesen Beruf aufzugeben. In demselben Jahre kam er als Diakonus nach Vaihingen an der Enz und 1824 als Pfarrer nach Lauffen am Neckar. Zehn Jahre später erhielt er die Pfarrei Degerloch bei Stuttgart. Schon in Lauffen hatte Köhler zu fränkeln angefangen, in Degerloch nahmen aber seine qualvollen Leiden so zu, daß er im Jahre 1847- freilich mit schwerem Herzen der köstlichen Arbeit des Hirtenamtes entsagen mußte. Um den Reſt seiner Tage in Ruhe zu verleben, zog er nach Stuttgart über. Hier lag der teure Mann von seinem einzigen, ihm in einer glücklichen, segensvollen Ehe geschenkten Sohne Robert ärztlich behandelt, an einem Krebsgeschwüre der Brust Jahre lang, gleichsam mit Nägeln und mit Spießen an das Kreuz geheftet", danieder. Aber bei allen Schmerzen und vielen tödtlichen Anfällen hatte ihm der Herr eine seltene Frische und Kraft des Geistes bewart, und, wie ehedem Freylinghausen, hat der schwergeprüfte Dulder gerade in seinen bittersten Leiden seine besten Lieder gedichtet. Wie diese Lieder ihm selbst ſeine großen Schmerzen lindern halfen, so können dieselben gewis auch anderen zu reichem Segen dienen. Die gröste Freude seiner letzten Lebensjahre war ihm der Umgang mit seinen Enkeln. Soweit es ihm sein ununterbrochenes Leiden zuließ, beschäftigte er sich viel mit theologischen und historischen Studien und in den Mußzestunden mit Blumenzucht. Nachdem ihn sein Leiden vielmals an den Rand des Grabes geführt hatte, ist es dem in seiner großen Leibesschwäche starken Gottesstreiter beschieden worden am 23. Februar 1855 den Tod zu überwinden und in die selige Ruhe einzugehen, welche denen bereitet ist, die, bewährt im Glauben, auß viel Trübsal kommen. Köhler hat, wie ihm Albert Knapp auß treuem Freundesherzen nachgerufen, ,, den bittern Kelch der Trübsal und den Druck des Todesleibes in einem seltenen Maße gekostet" und an sich selbst das dem Unglauben rein unbegreifliche Gotteswort erfahren: ,, wir tragen nun allezeit das Sterben des Herrn Jesu an unserm Leibe, auf daß auch das Leben des Herrn Jesu an unserm Leibe offenbar werde. Darum werden wir nicht müde; sondern, ob unser äußerlicher Mensch verweset, so wird doch der innerliche von Tage zu Tage verneuert."( 2 Cor. 4, 10. 16.) - Eine besondere Sammlung oder Außwahl der die Zahl von 1500 übersteigenden geistlichen Dichtungen Köhlers ist biß jetzt noch nicht erschienen. 380 Johann Gottlieb Friedrich Röhler. 190. Am ersten Advente. Ein neues Jahr hebt heute an sig in Christi Reich auf Erden; onog Mehr sollen noch hinzugethanftochi zu Gottes Volke werden. Noch stehen manche Tische leer: drum schickt der Herr Botschaft umher, und ladet ein die Gäste. molni nordi dol an obite Groß ist, Herr, deiner Kirche Not, ach eile, drein zu sehen! nog lad Von Zeugenblut ist sie nicht rot, doch schlimmres ist geschehen: ordir Untreu und Abfall ist so groß, und Willkür waltet meisterlos im Glauben und im Leben. Elias- Geifter sende du zu Hirten und zu Schafen, Von denen viel in träger Ruhr des Fleisches sind entschlafen. Die Wecker mach im Geiste start, daß ihre Rede dring ins Mark, wie Schwerter und wie Spieße. oprition pore him Bol Viel falsche Lehrer stehen auf dur in diesen letzten Zeiten, maa Bemüht, vom rechten Glaubenslauf dein Bolt hinweg zu leiten. Sie machen ihr natürlich Licht zur Leuchte voller Zuversicht, die Lampe dien als Sonne. do didini id 211 Herr, sende du dagegen auß getrene Wahrheitszeugen, bid bi th Die Knechte sind in deinem Haus, die ihre Kniee beugen, Die dich verkünden, Jesu Christ, dich und dein Kreuz, ob dieß zwar ist Weltmenschen eitel Thorheit. wad Bolds nd O Ach, öde liegt viel Ackerland 1190 1104 selbst in so späten Tagen, Und gleicht der dürren Wüste Sand;- doch Frucht dir könnt es tragen, da Würd es von obenher betaut, würd es mit treuem Fleiß bebaut von frommen Ackersmännern. 10. die laß auch auf dieß dürre Land e Brünnlein niederquillen, Die du, o Herr, hältst in der Hand, um Seelendurst zu stillen! Es werd auß treuer Lehrer Mund dein Lebenswort den Durstgen fund hier und im Heidenlande! 0.8708 517 119 17901 and Die Gläubigen, so dir bekannt, nimm selbst in deine Hände; he Wird ihnen oft vom Feind verrannt der Weg zu felgem Ende, on So räum die Aergernisse weg, und führe sie auf schmalem Steg in deine Friedenshütten. Viel Kindlein nimmst du allzeit fort, die rechts und links nicht wißen, s Und birgest sie an sicherm Ort spois vor allen Aergernissen: top madina. So werden doch von Jahr zu Jahr dapidu strive med die Tische voller immerdar hingen in deinem Himmelsfaale! Tomated tuman Saim fobicon tunaong 14* 212 Johann Gottlieb Friedrich Köhler. 191. Passionslieder Unter Grauen und Erbangen@ seh ich dich am Kreuze hangen, du, mein Heiland, Jesu Christ! Doch von dir kann ich nicht laßen, muß dich stets ins Auge faßen, weil dein Tod mein Leben ist. disdrod 3 Istis and du edles, dorngekröntes, von den Frevlern frechverhöhntes Jesus- Haupt und Angesicht! Bittern machst du deine Feinde, aber alle Gottesfreunde 177 hod nennen dich ihr Freudenlicht. tunded thid 600 Mund, der du dort mußtest klagen unter langem Herzenzagen: ,, Gott, mein Gott, verläßt du mich?" Doch von dem wir auch vernommen, daß wir seien angenommen: heilger Mund, wir segnen dich! misd ipfimG Herz, o Herz, im Tod gebrochen, darum, weil an dir gerochen wurde mein und aller Schuld: Schenk, o Herz, so groß im Lieben, biß zum Tod getreu geblieben, schenk uns Sündern deine Huld! X Bete nur! bete nur! og ud früh am Morgen, spät am Abend, hungernd, oder dich erlabend an dem gottbescherten Brot; Freudig, oder voll von Sehnen, und das Auge voller Tränen, dastumi ringend selbst mit Angst und Not: bete nur! bete nur! Diese durchgegrabnen Hände un nit: spenden Segen ohne Ende, iird ni schaffen, was uns ewig frommt; in konnten sich am Kreuz nicht rühren, sie, die jetzt das Scepter führen, biß der Welt ihr Ende kommt. sid min Diese Füß samt ihren Malen sieht man wunderbar jetzt stralen, hell vom Glanz der Herlichkeit; don Ja, wir knien vor diesen Füßen, überdecken euch mit Küffen, Ich had Füße, hochgebenedeit! dun attist istinut O du Mann voll Schmach und Schmercach zen, dil dan int 192. Beten ohne Unterlaß. - mit dem liebentbrannten Herzen, ja, fürwahr, Gott war in dir, Und du hast durch Tod und Wunden Tod und Hölle überwunden!*** Herr und Gott, dich preisen wir! en Jumilet Bui Durch dein göttliches Vollbringen laß auch uns den Sieg gelingen, werden deinem Bilde gleich! Komm, dein Volk von allem Böſen, großer König, zu erlösen, führ uns in dein himmlisch Reich! hon adi p song vollation i Bete nur! bete nur! affegeit bas wenn der Geist dich treibt und mahnet, wenn dein volles Herz es ahnet, daß der Herr dir nahe ist; Oder wenn die Seel ist dürre, schwer bedränget vom Gewirre draußen, oder innerm Zwist. Bete nur! bete nur! Johann Gottlieb Friedrich Röhler. Bete nur! bete nur! 190 deine Armut, deine Blößze hinderts nicht, denn ſeine Größße gnüget ihm und dir zugleich. Sie sollst du samt ihm genießen, denn er ist zum Ueberfließen 190110 gütervoll und gnadenreich. Bete nur! bete nur! TIED Bete nur! bete mur! i p wenn den Himmel Wolken decken, Donner dich und Blitze schrecken, oder ein hochwogend Meer: thi Sorge nicht! nur ihm befehle deinen Leib und deine Seele: Burg ist er. eine feſte B Bete nur! bete nur! Bete nur! bete nur! in des Lebens höchster Blüte, wenn voll Wonne dein Gemüte, und voll Jauchzens deine Brust; Faße da die Seel zusammen, laß auflodern lichte Flammen heiliger Gebetesluſt: bete mur! bete nur! diordi Bete nur! bete mur! wenn am höchsten gehn die Wogen, von geheimer Macht gezogen, hand deine Seele aufwärts dringt, 1030 Nach dem Born des Lebens schmachtend, 336 101 für Gewinn den Tod erachtend, od nach dem einen Höchsten ringt: bete nur! bete nur! Bete nur! bete nur! die zum Leben durchgedrungen und zu Gott sich aufgeschwungen, beten ewig, immerdar, 213 Loben, danken, bald alleine, bald im seligen Vereine diff mit gesamter Geisterschar. Bete nur! bete nur! Apim Bete mur! bete nur! die am höchsten sind erhoben, sind die feurigsten beim Loben, beten Gott am tiefsten an. Oder priesterlichen Würde, voller Segen, sonder Bürde, Gott anbetungsvoll zu nahu! Bete mur! bete nur! Jol godon Bete nur! bete mur! duslim ohne Ende hört mans schalleng neduos om duis in des Heiligtumes Hallen: Engel! Menschen! betet an! 198 sididads thon tbitt radior ist du in mind Und je mehr sie danken, loben, ut him in opsk werden sie mit Kraft nach oben hordjed and chunTO und mit Klarheit angethan..mi Bete nur! bete nur! Ist eine deuer wer Mort 214 Johann Gottlieb Friedrich Köhler. 1 stod 193. Gebet. vid in our 1100 suisd Durch dein gnädiges Geleiten, durch dein Stärken, Vollbereiten geht mein Weg dem Himmel zu; Loszubinden mich von Sünden, in der Wahrheit tief zu gründen das vermagst alleine du. : ipfhög# 215 Heilen und lebendig machen, schaffen, daß es froh kann lachen, dieſes Herz voll Sündenpein: Das dir, nicht mir gegeben; meiner Seele Heil und Leben steht in deiner Hand allein. 109 mstad sinalin indi do Niemand sitzt im Königssaalei died bei des Sohnes Hochzeitsmahle tim hochbeglückt und hochgeehrt, Denn nur der, den du gereinigt, 9158 wem du selber dich vereinigt, sid und dein Bild in ihm verklärt. pod dni Darum, weil so bald mein Ende stad nahet, heb ich beide Hände d auf zu dir und fleh dich an: allor Was du nötig findst, das thue noch an mir, daß ich zur Ruhe einst mit Ehren gehen kann. thou 190 198 Laß, um tief mein Herz zu beugen, wider mich nach Wahrheit zeugenind dein Gesetz und meinen Geist; at Irum stod lawn sto sale ania tum nisc Nur, daß ich nicht muß verzagen, duid in den Buß- und Kreuzestagen, laß, Herr, deinen Gnadengeist Nicht auß meiner Seele weichen, mited noch den Morgenstern erbleichen, der mir Seligkeit verheißt. Hourstip Lege auf mich Kreuz und Jammer, brauch den Amboß, brauch den Hammer, biß der Stein im Herzen bricht! dig All mein Seufzen ist auf Erden: laß gewis mich selig werden, sist ſelig, Gott, nach dieser Zeit! Alles will ich gern erdulden, wenn ich nur durch deine Hulden, do selig werd in Ewigkeit. thin spro off. is, duy dis? mamisd Und weil ich dein Wort vernommen, daß der Mittler ist gekommen, der das Heil zu uns gebracht, Bitt ich: pflanz mir Jesu Namen, als des ewgen Lebens Samen, in mein Herz mit Gottesmacht! DO 111901 Hilf mir gläubig ihn umfaßen, dus nie ihn auß dem Herzen laßen, daß er meinen Glauben sieht, dal Und, wie du ihm Macht gegeben, mich einführt ins ewge Lebent, sted wann mein letzter Hauch entflieht. Ian oids Izin st sun Weil doch alles liegt am Glauben, laß, Herr, keinen Feind mehr rauben Glauben mir und Zuversicht; Dann, Herr, werd ich überwinden, und den Weg des Lebens finden, wann mein Herz im Tode bricht. at aisd 1 91968 [ 1 pradmistno dia lay), due podeginon nov dusinvegnilorem anstad bour plansordnuo 160 75 siuristiniai bin ndi thom stal odhshajio, manisi ni ai nostmiling mithing monist ne thist and cost satis moradio and ino udi nodisomis mi dicais 198 indisti un loding Colle Dr. Friedrich August Köthe, COIS weiland Consistorialrat und Superintendent zu Allstädt im Großherzogtum Sachsen- Weimar- Eisenach, wurde in Lübben, einer Kreißstadt der ehemals kursächsischen, jetzt preußischen Niederlausitz, am 30. Juli 1781 geboren. Sein Vater war furfürstlicher Geleitsmann jenes Kreißes. Den ersten Unterricht erhielt der junge Köthe im elterlichen Hause durch Hauslehrer; dann besuchte er das Lyceum seiner Baterstadt. Der fromme Knabe war der Liebling des ehrwürdigen, frommen, aber strengen Großvaters, dem er Tag für Tag den Morgen- und Abendsegen lesen mußte. 1797 bezog Köthe das Gymnasium zu Banten, das ihm in Friedrich Gottlob Wezel einen treuen, geistig reich begabten Freund zuführte. Oftern 1800 giengen beide nach Leipzig und fanden hier in Gotthilf Heinrich Schubert einen weiteren Freund fürs Leben. Anregend für Köthen war insbesondere Professor Carus, der die ersten Anfänge zur Befreiung der Theologie auf dem Schlingkraute des Rationalismus machte. Sonst war die theologische Facultät Leipzigs, vom christlichen Glauben weit entfernt, in die Wüste der grammatisch- hiſtorischen Eregese geraten. Von der unerträglichen Alleinherschaft dieser wandte sich Köthe sehr bald zur positiven Theologie hin. Nachdem er 1803 als Doctor der Philosophie promoviert hatte, wurde er nicht lange darnach mit einer Predigerstelle an d der Universitätskirche zu Leipzig betraut. Da aber sein Streben mehr und mehr auf ein akademisches Lehramt gieng, so zog er 1806 zu seiner weiteren Außbildung nach Dresden. Hier verlebte er mit Schubert und Wetzel, die sehr bald Leipzig verlaßen und sich nach Jena gewandt hatten, eine reichgesegnete Zeit, in welcher die drei Freunde hauptsächlich durch Vorleſungen vor gebildeten Kreißen in Anspruch genommen waren. 1810 folgte Köthe einem Rufe als außerordentlicher Professor der Theologie nach Jena, wurde drei Jahre später Garnisonsprediger daselbst und 1817, als Doctor der Theologie, ordentlicher Professor. Verschiedene historische, wie theologische Schriften sind von ihm während seines Aufenthaltes in Jena erschienen. In welchem Geiste er arbeitete, beweist seine Bearbeitung des Thomas a Kempis. IN - Leider erschütterte bereits 1817 ein Blutsturz seine Gesundheit, und da sich dieses Uebel wiederholte, übernahm er, um seinem geschwächten Körper die nötige Ruhe zu gönnen, zwei Jahre darauf die Superintendentur und das Oberpfarramt Allstädt. An diesem freundlichen Orte, dem Mittelpunkte der altberühmten Sächsischen Pfalz", führte Köthe fortan ein stilles, friedliches Leben. Schon im Jahre 1814 hatte er sich mit einer Tochter des gothaischen Ministers von Ziegesar verheiratet. In den vier Kindern dieser She ist ihm eine unschätzbare Gottesgabe zu teil geworden. Die ehrenvollsten Anträge der Universitäten Dorpat und Boun, sowie die ihm ange- 216 Friedrich August Röthe. botene Generalsuperintendentur von Königsberg und später die von Altenburg konnten ihn nicht seiner Einsiedelei, wie er Allstädt nannte, abwendig machen. In seinem glücklichen Familienleben, wie in seinem geistlichen Amte vermochte ihn auf der anderen Seite auch das nicht irre zu machen, daß er in einer Zeit, da ein Röhr im Weimarischen und ein Bretschneider im Gothaischen alles zur Entchristlichung des Volkes aufboten, als ein entschiedener Bekenner des Herrn Jesu, des Mysticismus" und, als Gegner der Wegscheiderischen Aufklärerei, der geistigen Verdunkelungssucht" beschuldigt wurde. war ein Christ in Gesinnung, Wort und That. Die echte christliche Liebe, zu deren Bethätigung Sankt Johannes so nachdrücklich mahnt, war das unverrückte Ziel seines Lebens. Sein ganzes Wesen wurde immer mehr Liebe und Sanftmut; alles opferte er hin; Schätze zu sammeln verstand er nicht; wo andere eiferten, war er schweigsam. Köthe Was seine literarische Thätigkeit anlangt, so gab er 1829 Melanchthons Werke mit einer Biographie desselben und im folgenden Jahre die symbolischen Bücher der lutherischen Kirche herauß. Im Jahre 1844 erschien von ihm eine Bearbeitung der Psalmen für den Kirchengesang, die ebenſo, wie sein letztes, untengenanntes Werk, während einer anhaltenden, schweren Krankheit entstanden ist. Bekannter denn diese Bücher sind wol die von ihm, unter der Bezeichnung von dem Einsiedler bei St. Johannes", 1843 und 1848 erschienenen größeren Novellen die Wiederkehr“ und die Wache" geworden. Wie bereits erwähnt, griff störend in sein seelsorgerliches und schriftstellerisches Leben ein nie geheiltes Herzleiden ein, in Folge dessen er oft Monate lang in Bädern zubringen mußte. Aber den Segen hatten dieſe körperlichen Leiden, daß er sie als sein liebes Kreuz ansah, daß sein ganzes Wesen durch sie immer freundlicher und milder wurde. Sein Amt lag Köthen ſehr am Herzen. Oft hat er mit den Worten ,, laßt mich, Gott hilft schon" in Zeiten großer körperlicher Ohnmacht die Kanzel bestiegen und nie dem Predigen Schuld an der Verschlimmerung seines Ulebels geben. Nicht selten vergoß der fromme Mann Tränen, wenn er wegen Krankheit nicht einmal zur Kirche gehen konnte. Aber auch in den schlimmsten Tagen seines Leidens verlor er nie die heitere Ruhe des Glaubens. Gerade in solchen Zeiten sind die meisten und besten seiner Lieder entstanden, die stets zuerst ihm selbst den Trost des Glaubens brachten und dann auch anderen zu herzlicher Erquickung dienten. 20 food Am 16. Oktober 1850 begann seine letzte Krankheit. Er litt viel, klagte aber nie; immer lag er stille, betend und heiter. Jedes Wort, das er sprach, war Liebe und Trost. Wenige Tage darauf, am 23. Oktober, verschied er in den Armen seiner Tochter. Köthe hat eine große Anzahl geistlicher Lieder gedichtet, die in den von Dr. C. B. Meißner heraußgegebenen Sammlungen Geistliche Lieder" und „ Lieder und Sprüche eines Kranken für Kranke und Gesunde"( Leipzig 1851) enthalten sind. Die meisten derselben laßen jedoch, da er selbst eine weiche, vermittelnde Natur war,*) bei aller Innigkeit und Glaubenstrene jene ge- ALA " 1 *) Anfangs hatte sich Köthe entschieden gegen die preußische Union außgesprochen, später erklärte er seine confessionellen Bedenken überwunden zu haben. Gleichwol blieb er unbefangen genug, jener Kirchenstümperei" ein sehr ungünstiges Zeugnis außzustellen. Friedrich August Köthe. drungene Kraft und Entschiedenheit vermissen, die auch dem echten geistlichen Liede eigen ist. Er selbſt gibt uns Aufschluß über die Art der Entstehung ſeiner Lieder in der Vorrede zu den von ihm furz vor seinem Tode zum Drucke vorbereiteten Liedern eines Kranken", wenn er sagt: ,, auß dem Schatze des göttlichen Wortes, das recht als ein helles Licht in meiner Leidensnacht, als eine Kraft Gottes in meiner Schwachheit sich bezeugte, strömten mir Gedanken und Empfindungen zu, welche die trübsten Stunden erheiterten und rhythmisch sich gestaltend, leicht in die weiche Hülle des Reims sich kleideten. Es war mir ein unabweisbares Bedürfnis, in solcher Weise mich außzusprechen, und die Seele rang sich kräftig empor in dieser anmutigen Beschäftigung. Als die Genesung, von Gott gesendet, eintrat, wurden jene Herzenergüße ſparsamer." Sopue a fine 1 Die drei letzten der hier folgenden Lieder sind den„ Liedern eines Kranken" entnommen. - bigpoil( bim# 3 tilboath Tomion, doff 194. Denen die Gott lieben, müßen alle Dinge zum besten dienen. Ist mir Verleumdung, Spott. und Hohn, Verfolgung auch beschieden, Ist Undank meiner Mühe Lohn, kränkt Feindschaft meinen Frieden; Ich zage, drohe, eifre nicht, denn Gott ist meine Zuversicht! Ich weiß, daß wider Gottes Rat doch nichts mir kann geschehen; 20 Der Menschen Meinung, Wort und That mag mir wol widerstehen; Mein trener Hirt verläßt mich nicht und Gott ist meine Zuversicht. Du lenkst zu meinem sichern Heil auch selbst der Feinde Streben; Hab ich an deiner Gnade teil, so dients mir auch zum Leben! mis UF this Jonst want Ich bin getrost und murre nicht; denn du bleibst meine Zuversicht! Introd 217 palagitind [ pos] hid daig& dail bine u od 218 Friedrich August Köthe. Ich habe dich gefunden, Gott der Barmherzigkeit! Ich hab in guten Stunden schon oft mich dir geweiht. Ich wollte tren dir bleiben und deinen Willen thun, dein Werk mit Freuden treiben, in deiner Liebe ruhn. pit 195. Klage und Flehen. di sopr Doch was ich wirken sollte, ints: das hab ich nicht vollbracht, d Und was ich werden wollte, das hemmt der Sünde Macht. bil mumo Gan Mir winken tausend Sterne, und leuchten mir voran; doch wandl ich von dir ferne oft eine irre Bahn. " astor. Boris 190TLO O, Gott der Gnade, weiche von deinem Kinde nicht, Die Vaterhand mir reiche, zieh mich empor zum Licht. Lehr du mich siegreich streiten, steh meiner bei, suid d m laß deinen Geiſt mich ſeiten, no mach mich in Wahrheit frei! ne BUDOTER 196. Hast du mich lieb?€ di 1 Wenn Sorg und Gram dein Herz erfüllt, DOC wenn Herz und Auge weinet, Wenn jede Außsicht sich verhüllt, und nirgends Hilf erscheinet; Dann fragt der Herr, und spricht zu dir: hast du mich lieb? vertraust du mir? gitos laid jonjoid moting) Wenn anders, denn dein Herz begehrt, der Herr dein Loß bereitet; Wenn er den liebsten Wünschen wehrt, dich andre Wege leitet; Dann fragt er dich, und spricht zu dir:" hast du mich lieb? gehorchst du mir? ( bun doğ Wenn dem Geräusch der Welt entflichtid of der Seele tiefes Bangen, sin fortsp mid de Wenn mit geheimer Macht dich zieht sehnsüchtiges Verlangen; Dann fragt der Herr, und spricht zu dir: hast du mich lieb? zieht dichs zu mir? Barie, wie Friedrich Angust Köthe. dall Wenn, die der Herr zum Trost dir gibt, du in schwerer Prüfung leiden, ading Wenn sie, die deine Seele liebt, Jauß deinen Armen scheiden; dolgo dus Dann fragt der Herr, und spricht zu dir: windsor hast du mich lieb? gibst du sie mir? dopsid Immo und Wenn dir das irdsche Licht erbleicht, dein Geist sich ihm entwindet, im#Wenn dir dann alles, alles weicht, was dich ans Leben bindet; Bist du schwer mit Kreuz belastet, und von Angst und Gram bedrängt; Hat die Sorge, die nicht rastet, dir das arme Herz beengt; Höre, wie dein Heiland spricht: ,, weine nicht!" Selig sind, die hier Leid tragen, in der Prüfung standhaft stehn; er läßt, daß sie nicht verzagen, Gottes Herlichkeit sie sehn. - is no hig mun ustabil Dann fragt der Herr, und spricht zu dir: hast du mich lieb?- So komm zu mir! Wenn dein Nächster dich verachtet, dich verleumdet, schilt und schmäht; Wenn er dir zu schaden trachtet, überall nur Unfrant sät; Höre, wie dein Heiland spricht: ,, weine nicht!" 197. ,, Weine nicht!"* Selig sind, die Unrecht leiden, leiden um Gerechtigkeit; von der Liebe Gottes scheiden kann kein Leiden dieser Zeit. pend and dusdoft und sid diet "! ithin anison, athurid 1 105)( hiszi sign usias mi( bun 192.19,806 219 Stehst du tiefbetrübt am Grabe, des Geliebten Ruheſtatt; dor sid Ringst du nach des Trostes Gabe; ist dein Herz vom Weinen matt; Höre, wie dein Heiland spricht: ,, weine nicht!" Kennt er denn nicht all die Seinen? wer entreißt sie seiner Hand? sieh, er wird sie nen vereinen, dort, im ewgen Heimatland! - will dir bang das Herz verzagen, weil dein Schuldgefühl dich beugt, Die Gedanken sich verklagen, wider dich dein Richter zeugt; Höre, wie dein Heiland spricht: ,, weine nicht!" Deine Schuld hat er getragen; sieh, er gieng die Leidensbahn, ward für dich ans Kreuz geschlagen Jesus nimmt die Sünder an! 220 Stehn an deinem Sterbebette for die Geliebten um dich her, Flehend, daß der Arzt dich rette; il sl wird dir dann das Scheiden schwer Höre, wie dein Heiland spricht: ,, weine nicht!" sind Hilfreich steht er dir zur Seite, auch im letzten, heißen Streit, s daß er dich zum Vater leite, fröne mit Gerechtigkeit. Friedrich August Röthe. Sussid Un bi d) 10dpind fore opdat madaling and do bajor and out id priza tom nismo : thing) dualishind did usd2 sin( hid ener thizei din 19 0 107) ! vim be imot soll him ud fot postop Weinst du über deine Sünden, nadiowein auch deinem Heiland Dank; Der, dir Gnad und Heil zu gründen, still den Kelch der Leiden trank. Höre, wie er tröstend spricht: diweine nicht!" libin smise 300 Young out of i non si dzigt 39 di Idrottomia napos mil 1700 moglobg gunt pogod and pund pund hid Idlingdiche mise linn upallid( o sinode og stybill wind thid : thing online sind sor tid Ina sadni sis mine out Komm! dir geb ich meinen Frieden, meinen Frieden laß ich dir; von der Erde Leid geschieden, komm, mein Jünger, komm zu mir! ver and ty Đầu t paded min dun pik nog di offer in si apre aid ma pass grad men and ald that dualis find sit@ min nisur al dist id dui pilse mai todami pm 29 mi tognera thin sil And J 2 ndst sit bilms 2000 15100799 d. ofiche mind UF bodd h • odb H 116 79 9 b) tupstull i Horsdii chiq dalis mind sur in misur teban id dui pilse thipitbordial dih ali sdgi? sed mod apid mediay mist mat tilte anodig vodno nis zur and apsipro an undurfj Midtop blitmisd his flunang prawnaoult muga hin thun ti obiradent ther six promes i chi mboum histpd- 1 outb] bor i od sigloj of mischt und impin de ist ronto profund nomenag din 190 1981 stamin negro monon Mor 239 during toni ( bornachtig ni( hit 13 40 apralt its shqrding and di our 3790nojadomi 10 schiligim! 10 - con ustima Friedrich Adolf Krummacher dinoftriak 39p -- OPD auto mod jun 13thin 7300 150931 wurde zu Tecklenburg( Teutoburger Wald) am 13. Juli 1768 geboren, wo sein Vater Friedrich Jakob Krummacher Bürgermeister und Hoffiscal war. Den ersten Unterricht hat er in seiner Baterstadt erhalten. 1786 besuchte er die kleine Akademie Lingen und vom folgenden Jahre an die Universität Halle. Nach vollendeten theologischen Studien kam er 1789 als Informator in das Haus des Senators Meyer in Bremen und im folgenden Jahre als Conrector an das Gymnasium zu Hamm. Hier verlobte er sich mit Eleonore Möller, der Tochter des dasigen Bürgermeisters, mit welcher er 1793 als Rector nach Mörs versetzt 793 als im nächsten Jahre in die Ehe trat. Sechs Jahre später gieng er, als Professor der Theologie, an die fleine Universität Duisburg, hauptsächlich hierzu durch seinen Schwager und innigen Freund A. W. P. Möller veranlaßt, der jener Hochschule schon ſeit 1788 in gleicher Eigenschaft angehörte. Da den Duisburger Professoren im Jahre 1806 in Folge der Zeitereignisse kein Gehalt mehr gezahlt wurde, ſo übernahm Krummacher im Herbste 1807 die Pfarrei Kettwig an Ruhr. Anfangs fand sich der aufrichtige Mann, der ein Stück Rationalismus nach dem anderen abzustreifen hatte, nicht leicht in den neuen Beruf. Die Bibel lag vor mir, wie ein under heißt es in einem Briefe iener Zeit nicht gelingen, mich ſelbſt in endlich hohes Buch, und doch wollt mirs auch meiner Kleinheit zu erkennen"; ,, meine Griechen und Römer haben gute Raſt. Sie kommen mir auch zuweilen als Weltbücher vor und ihr Lesen als eine Abgötterei. Mein Verstand sagt mir zwar, daß solche Gedanken Albernheiten sind, aber ich habe vor dem Verstande nicht den mindesten Respect. Ich bedarf jemandes, der mir auf- und zurecht helfe". Einem im Sommer 1811 erhaltenen Rufe als Superintendent und Consistorialrat zu Bernburg folgte er im nächsten Jahre. Je mehr er aber in dieser neuen Stellung mit Ernst darnach trachtete, ein treuer Haushalter über Gottes Geheimnisse zu werden, um so mehr mußte er sich in seinem neuen Wirkungskreiße, wo ihm Aufklärung und Unglaube auf Schritt und Tritt begegneten, nach den schlichten Bauern in Kettwig zurücksehnen.- Als 1817 auch in AnhaltBernburg die Union eingeführt werden sollte, erklärte sich Krummacher, der darin für die reformierte Kirche keinen Gewinn erblickte, gegen die Unierung, wenn sie ein solch vages und inconsistentes Ding werden sollte wie in Berlin"; er verlangte eine Bekenntnisunion: ,, die Bibel unter der Suprematie der Vernunft kann nicht statt des Symbols dienen." ,, Wenn die Vereinigung - - mi sin and sadar 196 222 Friedrich Adolf Krummacher. auß dem Glauben hervorgienge, das wäre ein anderes, dann würde man aber nicht nach den Berliner Ratschlägen verfahren, sondern anders. In unserer preußischen Nachbarschaft ist auch nichts denn Unordnung darauß entstanden und Zwiespalt." Obgleich Krummacher sich in Bernburg nie recht heimisch gefühlt zu haben scheint, so folgte er doch nur nach schweren, inneren Kämpfen 1824 der an ihn ergangenen Berufung als Pastor bei St. Ansgarii in Bremen. Es währte lange, biß er sich in die ihm neuen Verhältnisse der freien Stadt gefunden hatte; insbesondere wollte ihm das Halbwesen an der weder lutherischen, noch reformierten, noch unierten St. Ansgarikirche gar nicht gefallen; er nannte solches Wesen kirchlich- republikanischen Unfug". Unter den Amtsbrüdern jener Stadt fand er vornehmlich an Mallet einen treuen Freund. Nach zwanzigjähriger Wirksamkeit legte er im Juni 1843 wegen zunehmender körperlicher Schwäche sein Amt nieder und führte fortan ein Stillleben im Kreiße seiner Angehörigen und Freunde; doch hatte er sich Kanzel und Altar vorbehalten." Sm Frühlinge 1844 starb ihm nach schweren Leiden seine treue Gattin, die beinahe fünf Jahrzehnte lang die guten wie die bösen Tage in echter Liebe mit ihm geteilt hatte. Er selbst fühlte mehr und mehr, daß auch die Zeit seines Abscheidens nahe sei; er war müde an Leib, Seele und Geist-- selbst die Briefe an seine Kinder und Enkel und deren Besuche wurden ihm bißweilen zur Last. Am 4. April 1845 ist er in den Armen des Pastors Toel, seines treuen Freundes, nach langem Todeskampfe sanft im Herrn entschlafen. pusin ringi srine, a tort 903 Außer den bekannten Parabeln hat Krummacher auch manches liebe geistliche Lied gedichtet. Unter den Klängen des Liedes der gute Hirte" wurde der irdische Leib des frommen Sängers zur Erde bestattet; die letzte Strophe des letzten, hier mitgeteilten n Liedes ist die Inschrift am Grabe des Dichters. 119 in 1081 de mi bor oursoft of eunjilooiinit hit mis d nelle anithistun 196( bil dunt apunjul duit si ju dhil thin stod tistugon narsdun mad ban is slet im you pol the upton monis ni so tisd Indig indi) him prilog 198. Missionslied. bu anlod( bildes foje stun nodod med mother ist, tas ng tinduristi Eine Herde und ein Hirt! 9hdnse Komm, o komm, getreuer Hirt, wie wird dann dir sein, o Erde, daß die Nacht zum Tage werde! Wenn sein Tag erscheinen wird! in Ach, wie manches Schäflein irrt Freue dich, du kleine Herde, de fern von dir und deiner Herde. Kleine Herde, zage nicht; Jeſus hält, was er verspricht. Mach dich auf und werde Licht! Jesus hält, was er verspricht. midi our moniol Hüter, ist der Tag noch fern? in schon ergrünt es auf den Weiden, Und die Herlichkeit des Herrn nahet dämmernd sich den Heiden; Blinde Pilger flehn um Licht; on Ihn umleuchtet Morgenlicht; Jesus hält, was er verspricht. slading Jesus hält, was er verspricht. - Sich, das Heer des Nebels flichte vor des Morgenrotes Helle, Und der Sohn der Wüste kniet dürstend an der Lebensquelle; Friedrich Adolf Rrammacher. Gräber harren aufgethan; rauscht, verdorrete Gebeine! Macht dem Bundesengel Bahn! großer Tag des Herrn erscheine! Jesus ruft: es werde Licht! Jesus hält, was er verspricht. 199. Die ewige Sonne. Als Nacht und Todesschatten uns ganz umgeben hatten im dunkeln Pilgerthal; Da kam in unser Wehe der Aufgang auß der Höhe, inol und brachte Freuden ohne Zahl. Imid hour Auf Galiläas Hügeln, mit Heil auf ihren Flügeln, da gieng die Sonne auf. do In zarte Wolkenhülle barg sie des Lichtes Fülle, bu m und Segen träuft ihr stiller Lauf. O des Tags der Herlichkeit! Jesus Christus, du, die Sonne, Und auf Erden weit und breit Licht und Wahrheit, Fried und Wonne! Mach dich auf! es werde Licht! Jesus hält, was er verspricht. Und allen will sie Leben und Vollgenüge geben, die ihrem Lichte nahn. O Licht, so hell, so süße, komm, richte unsre Füße vom Irrweg auf des Friedens Bahn. Nimm unter deine Flügel thir die Thäler, Berg und Hügel dor der Erde, weit und breit; Daß sie wie Lämmer springen, und dir Hosianna singen, du Sonne der Gerechtigkeit. 200. Der gute Hirte. Ja fürwahr! uns führt mit sanfter Hand ein Hirt durchs Pilgerland der dunkeln Erde, uns, seine kleine Herde. Hallelujah! 223 Wenn im Dunkel auch sein Häuflein irrt: er wacht, der treue Hirt, und läßt den Seinen ein freundlich Sternlein scheinen. Hallelujah! Sicher leitet auß des Todes Graun er uns auf grünen Aun, auß Sturm und Wellen zur Kühlung leiser Quellen. Hallelujah! thd 224 annot tisid Losmode Friedrich Adolf Krummacher. Freundlich blickt sein Aug auf uns herab. panda Sein sanfter Hirtenstab indy st97700isu thin bringt Trost und Friede; un hom housesdnes med hoffe er wachet sich nicht müde. Hallelujah! po pie this Ja, fürwahr er ist getreu und gut. Auch unsre Asche ruht in seinen Armen. Sein Name ist Erbarmen. Hallelujah! 201. Glaube, Liebe, Hoffnung. Mag auch der Glaube zagen, Mag auch die Liebe weinen, ein Tag des Lichtes naht; bir es kommt ein Tag des Herrn; zur Heimat führt sein Pfad, es muß ein Morgenstern sind auß Dämmrung muß es tagen! nach dunkler Nacht erscheinen! bir misd 19 a spölin Mag Hoffnung auch erschrecken, pils un lid tim mad mil mag jauchzen Grab und Tod, es muß ein Morgenrot op die Schlummernden einst wecken! sipit790 796 HHOS HO enertind and nouise nista sum: Bado doinbling m onoid gmaighd stri stup 1.008 dapo atino dim di nu doo n dolapli schuud mig mis Uninstions otrag ne ? and Jun? olin di fuort msgs tid til dau on au li and nowing in yo good Stompa di hublograd sd nglakonit sipidajo BR - dont aid Dr. Johann Peter Lange, in der reformierten Kirche einer der hervorragendsten geistlichen Liederdichter der neueren Zeit, wurde am 10. April 1802, als das vierte Kind des Fuhrmannes und Bauern Peter Lang*) auf der Bies, einem Gütchen bei Sonnborn, unweit Elberfeld, geboren. Zunächst besuchte er die ländliche Elementarschule, nahm später teil an dem Unterrichte der Privatschule eines benachbarten Gutsbesitzers und wurde außerdem, da er Kaufmann werden wollte, noch besonders im Französischen unterrichtet. Nicht selten hat der junge Lange bei Verhinderung des Vaters durch Krankheit als Schirrmeister das Fuhrgeschäft leiten, später auch kurze Zeit auf dem Acker thätig sein müßen. Vom Herbste 1819 an erteilte ihm Hilfsprediger Kalthoff zu Sonnborn, welcher den Vater bestimmt hatte, seinen Sohn Theologie studieren zu laßen, den notwendigen Unterricht im Lateinischen. Der nachteilige Einfluß eines Freundes, mit dem Lange allerlei französische Schriften, insbesondere manches von Voltaire gelesen hatte, und eine daher rührende skeptische Richtung war durch Gottes gnädige Führung schon zeitig gebrochen worden. Nachdem er von Ostern 1821 an das Gymnasium in Düsseldorf besucht hatte, gieng er im Herbste 1822, um Theologie zu studieren, nach Bonn. Nitzsch war es, der hier den grösten Einfluß auf ihn hatte. Schon im ersten Semeſter der Universitätszeit war Langens Vater gestorben und da sich bald darauf ein Brust- und Halsleiden bei ihm einstellte, so war seine Studienzeit in mancher Rücksicht eine Schule der Leiden. Eine kurze Zeit der Ruhe und Erholung wurde ihm, nach im Herbste 1825 bestandenem ersten Examen, in dem Hause des Pastors Döring zu Elberfeld zu teil. Diesem leistete er in der Redaction seiner geistlichen Lieder, auch wol in kleineren Amtsarbeiten Beistand; vornehmlich erfreute er sich aber des Umganges mit jenem frommen Manne. Schon zu Anfang des Jahres 1826 wurde Lange Hilfsprediger des Pastors Emil Krummacher in Langenberg und nach zurückgelegtem zweiten Examen, im Juni 1826, zweiter Prediger in Wald bei Solingen. Hier verheiratete er sich mit Amalie Harenfeld, einer lutherischen Pfarrerstochter auß dem Oberbergischen. Im Spätherbste 1828 fehrte er nach Langenberg zurück, da er zum zweiten Pfarrer der reformierten Gemeinde daselbst ernannt worden war. Reich gesegnete Tage durfte er hier verleben in dem regen geistlichen Leben der Gemeinde, im Umgange mit Emil Krummacher, dem Kaufmanne Adolf Köttgen und manchen Jugendfreunden. Einen um Ostern 1832 erhaltenen Ruf nach Crefeld schlug Lange auß, *) Der Name des Dichters und seiner Geschwister ist in der Schule verhochdeutscht" worden; übrigens wurde der Name auch früher mitunter schwankend geschrieben. Kraus, geistliche Lieder. 15 Johann Peter Lange. nahm aber bald darnach die Stelle eines zweiten Pfarrers in Duisburg an. Seine hier entwickelte schriftstellerische Thätigkeit veranlaßte in der Folge seine Berufung als Professor der Kirchengeschichte und Dogmatik an die Universität Zürich. Ostern 1841 trat er daselbst, als Nachfolger des für diese Hochschule berufenen und alsbald pensionierten David Strauß ein. Kurze Zeit darauf erhielt er von Bonn auß die theologische Doctorwürde. In jener Stellung hat er hauptsächlich die Hymnologie als ein besonderes akademisches Lehrfach geltend gemacht und im Sommer 1842 angefangen, Vorlesungen über die Geschichte des Kirchenliedes und des Kirchengesanges zu halten. Seit Ostern 1854 ist Lange Professor der systematischen Theologie in Bonn. Im Herbste 1860 ist er außerdem, an Bleeks Stelle, zum Mitgliede der theologischen Prüfungscommission zu Münster und zum Consistorialrate ernannt worden. 226 1852 hat Lange eine Sammlung geistlicher Lieder unter dem Titel ,, Vom Delberge" heraußgegeben( Frankfurt a. M.). In seinen Liedern läßt er die unentbehrliche Strenge des Styls der geistlichen oder gar kirchlichen Poesie nicht selten vermissen. Er ist einer der namhaftesten Verfechter der Unionsbestrebungen und unstreitig ein Mann voll Geistes und blühender Phantasie". Daß bei ihm der Dichter hinter dem Denker und Gelehrten zurücksteht, beweist namentlich auch sein 1843 erschienenes Kirchenliederbuch. 202. Es ist noch nichts verbrochen! nein, Seele, zage nicht! Dein Gott hat dir versprochen, zu wenden dein Gericht. mind Schau auf zum Kreuz des Sohnes, dich löst ein teures Blut vom Fluch des Richterthrones, von deiner Treiber Wut. Geh nur in Jesu Namen zu Gott: du bist versöhnt! Du hörst sein Vater- Amen, das durch dein Abba tönt. Ermunterung. Erfleh dir seinen Frieden, und jauchz in seiner Huld stets himmelan hienieden mit Eile, mit Geduld. - mahlap Es ist noch nichts verloren! auf Herz! und sag dich los Vom eiteln Gram der Thoren, und ruh in Gottes Schoß! Er hat dich längst geladen, hat dich so reich bedacht, und du mit deinem Schaden, du darbst noch in der Nacht? Hast du sein Herz gefunden, du hast das höchste Gut. Kein Stern ist dir entschwunden im Strom der Zeitenflut. Was treibt, ist fortgetrieben: dein alter Kindertand. Was bleibt, ist dir geblieben: dein Erb in Gottes Hand. Johann Peter Lange. Es ist noch nichts verdorben! du trüber Sinn, blick auf! Hast du um Sturm geworben, lenkt Gott der Blitze Lauf. Er kann dein Seufzerbeten im Donnerhall verstehn; vor seinem Thron vertreten will Christus all dein Flehn. Hast du auf eignen Pfaden in Drangsal dich verirrt: Sei still, biß er den Faden mit Meisterhand entwirrt. Was du gefehlt im Wahne, hat er gewählt im Licht, weil er, nach tiefem Plane, von Dornen Rosen bricht. dus 203. Laß sie schwinden, laß sie schwinden, die gepriesne Rosenzeit! Fliegt die Wonne mit den Winden, gib den Winden auch das Leid. Laß verschweben, laß verschweben deiner Feste süßen Klang! Denn die Zeit verzehrt dein Leben, und dein Ach ihr Sturmgesang. Laß ihn fallen, laß ihn fallen, deiner Plane runden Bau! Tausend Trümmer hoher Hallen stehen nicht umsonst zur Schau. Laß sie ziehen, laß sie ziehen, alle Freunde, Herz um Herz! Auch der letzte wird einst fliehen, auch der alte, treue Schmerz. and day Alles ist eitel! nd dul Es ist noch nichts vergangen! ob auch die Welt vergeht. sind auch von deinen Wangen die Blumen weggemäht; Ist auch von allen Stunden die letzte fast verschwebt dem Geist ist nichts entschwunden, der Gott in Christo lebt! THEF Der Rest von deinen Tagen ist eine Ewigkeit. Du kannst die Harfe schlagen im ewig stillen Heut. Schmilzt einst im Weltenbrande die alte Zeitenuhr; du bleibst im Jugendstande und grün bleibt deine Flur. 227 Faß sich bergen, laß sich bergen tief im Tod der Wünsche Lust! Füllt sich deine Brust mit Särgen, wird ein Friedhof deine Brust. Laß es brechen, laß es brechen, dieses Herz, das in dir schlägt! Viele nagende Gebrechen werden mit ins Grab gelegt. Laß im Feuer, laß im Feuer die entweihte Erde stehn! All die alten Ungeheuer müßen mit ihr untergehn. Laß dir gnügen, laß dir gnügen an der Gnade deines Herrn, Deine grünen Auen liegen allzumal in diesem Stern. 15* 228 p Johann Peter Lange. 204. Die Gnadenkrone, in the theo ( Psalm 103.) Ich steh vor deinem Angesichte, gerechter Gott, und sinke hin, Ich fühl es tief in deinem Lichte, daß ich zum Tod verschuldet bin! Nur eins erfleh ich: dein Erbarmen! nur eins macht mir zum Flehen Mut, Dein Wort an alle geistlich armen, dein Heil in deines Sohnes Blut! tri Kaum darf ich deinem heilgen Throne mich noch, Vergebung hoffend, nahn Wundergott und eine Krone beutst du mir mit der Gnade an. - molde mapit ihnit Als Missethäter knie ich nieder, froh, daß dein Mund mich nicht verdammt, Und du erhebst mich segnend wieder, und salbest mich zum Königsamt. Ich war dein Feind und mußte beben, und hoffnungslos zur Hölle gehn; Durch deine Gnade soll ich leben, ond bin im Kindesfrieden vor dir stehn. 13 mi no ind x 390 1100 Sonst lag ich in der Sünde Stricken, im Abgrund, finstrer Geister Knecht; niyda dror su i folucnih sil jostaing sid mo, sin Ippine duind dig Du schenkst im Sündenleid mir Gnade, gibst Gnade mir zum Sündenleid, Führst mich hinab die Tränenpfade, führst mich empor zur Herlichkeit. min be Nur knieend hab ich Glaubensschwingen, und aufzuschweben soll ich knien; Nur durch die Gnade kann ich ringen, zum Ringen wird sie mir verliehn. SGD Nun soll ich frei vom Himmel blicken by nisd don auf alle Welt mit Kindesrecht. suntgomis fomu in nads) anty 190( buk, azed( hum Johann Peter Lange. Sie will in meiner Brust verzehren die Sündenlust, das Sündenleid, Und leuchtend dann mein Haupt verklären als Krone der Gerechtigkeit. dim Doch diese Krone meiner Weihe sie stralt in deinem Gnadenschein, Sie hat ihr Gold von deiner Treuc, preist dich mit jedem Edelstein. Du machst mich frei von Schuld und Sünden, vom Trug der Welt, des Todes Drohn, Und deine Macht soll ich verkünden vom Abgrund biß zu deinem Thron. Gereinigt von dem letzten Tadel im letzten, heißen Sünderflehn, Erfüllt von deiner Liebe Adel, soll ich dein heilig Antlitz sehn. Ein ewig Erbgut, eine Krone verleihst du droben mir am Ziel, Ich ruh in deinem Gnadenlohne und lobe dich beim Saitenspiel. TH Dort leg ich meine Krone nieder, wo Lob und Preis dem Lamme tönt, Und singe laut im Chor der Brüder: du hast mit Gnade mich gekrönt. 205. Kreuzeswort. Laß mich diese Welt verstehen, Herr, in deines Kreuzes Licht, Und mit dir im Glauben gehen, schaudern nicht und zaudern nicht! Wo mein Retter dorngekrönet und verstoßen schwankt hinauß, In der Welt, die dich verhöhnet, will ich nimmer sein zu Haus! 229 230 Johann Peter Lange. Soll ich hier mir Hütten bauen, or si und dem Glücke jagen nach: marile sid Wo dein Herz im Schmerz und Grauen meiner Schuld einst für mich brach? Herr, dein Kreuzesernst durchbebe meines Herzen tiefsten Grund, Daß ich mit dir sterb und lebe ewig bleib in deinem Bund! Mit dir kehr ich dann hienieden him from Q and sia einmal noch zur Welt zurück, dulf Ihr zu bringen deinen Frieden, di mov nicht zu betteln um ihr Glück. 100 ipinist imtgal mi bol sosi? zamisa mod 19 turpdr giars i9 Nodord d' fidishou Tim andolnadon muid mi dur( hC biomar mnd( bie sol dun Imbin mendung bi pot tro bu dun do? our din mnd so mi tunl spuit dif him on tur fod ud m.309 pid thin fol ind ni vidim dui bin pounchi fra den 2,50 C mmin( hi Divr mind and stffod 29 - jagisdaad bindno tint Johann Wilhelm Meinhold, der reich begabte, aber wenig gekannte Dichter echt geistlicher Lieder, wurde am 27. Februar 1797 zu Netzelkow auf der Insel Usedom geboren. Durch seinen Vater vorgebildet, bezog er, kaum 17 Jahre alt, die Universität Greifswald, um Theologie zu studieren. Nachdem er in der Folge Rector in Usedom gewesen und mehrere Pfarrstellen in Pommern innegehabt, erhielt er 1844 die Pfarrei Rehwinkel bei Stargard. 1850 legte er sein Amt nieder, zog nach Charlottenburg über und starb daselbst am 30. November 1851. Seine in acht Bänden erschienenen Schriften( Leipzig 1846 biß 1852) enthalten außer einer Reihe lyrischer, epischer und dramatischer Dichtungen auch sein unter dem Titel, die Bernsteinhere" erschienenes Hauptwerk. In der Zeit nämlich, als das Leben Jesu" von David Strauß und die Baurische Kritik der heiligen Evangelien viel Lärm in Deutschland machten, schrieb Meinhold jenes Buch in der, gegen seine Freunde im Vorauß kundgegebenen Absicht: seinen deutschen Landsleuten einmal einen nachdrücklichen Beweis davon zu geben, was es eigentlich mit der gerühmten Kritik" auf sich habe; während sich jene bei ihrer abergläubischen Leichtgläubigkeit das Buch der Wahrheit selbst zur Mythe oder Erfindung machen ließen, könne es gar nicht schwer fallen, sie mit der ersten besten reinen Dichtung und Erfindung hinters Licht zu führen, so daß sie solche für sichere Wahrheit nähmen. Der Beweis gelang vollkommen. Es war kein Mensch, der nicht ,, Maria Schweidler, die Bernsteinhere, der interessanteste aller bißher bekannten Herenprozesse, nach einer defecten Handschrift ihres Vaters, des Pfarrers Abraham Schweidler, heraußgegeben von W. Meinhold" für bare Münze genommen hätte.*) Ja, so gut hatte der Verfaßzer seine Sache gemacht, daß man ihm später seine Erklärung: lediglich er sei der Verfaßer, gar nicht glauben wollte und es seiner Eitelkeit beimaß, daß er sich das Buch, nachdem es so viel Erfolg gehabt, nachträglich als eigenes Product anmaßen möchte. Es verhehlt schlecht den Aerger der geteuschten Aufklärung, wenn sie nach der hand jenem Buche keinen höheren Wert" zusprechen will. Meinhold war ein Mann von großer Kraft und Entschiedenheit; es ist aber zu bedauern, daß sich diese Eigenschaften, insbesondere durch die Erfahrungen im Jahre 1848, in einseitige Starrheit verkehrten. Die Vermischung von Kirchlichem und Politischem ließ ihn zuletzt in der Reformation, als in einem Ankämpfen gegen das Bestehende, nichts denn Abfall und Revolution erblicken und auß seiner lutherischen Festigkeit und Entschiedenheit neigte er *) Bruchstücke dieser Erzählung sind vor der Veröffentlichung des Ganzen( 1843) in Knapps Christoterpe für die Jahre 1841 und 1842 mttgeteilt worden. 232 Johann Wilhelm Meinhold. sich immer mehr zur römischen Kirche hin. Es wird behauptet, sein Tod sei mit dadurch herbeigeführt worden, daß er mit allzugroßem Fleiße an dem Buche geschrieben habe, welches nach seinem Tode unter dem Titel„ der getreue Ritter" erschienen ist und von dem er hoffte, daß es eine große Schar evangelischer Christen zur Rückkehr nach Rom bewegen werde. Gleichwol verschwinden auch die kräftigen Irrtümer dieses letzten Werkes gegen den treuen Eifer um die Ehre der Kirche, welcher ihn verzehrt hat. Wer vollends mit Meinholds geistlichen Liedern bekannt wird, kann ihm nur ein dankbares Andenken bewaren. 206. Bethlehem, o Bethlehem! was ist in dir geschehen? O Bethlehem, o Bethlehem, laß mich dein Wunder sehen! O Ephrata, o Davids Stadt! was sich in dir begeben hat, das kann kein Mensch verstehen. Nun ist erfüllt die lange Zeit, nun ist das Heil geboren; Nun endet alles Herzeleid, nun lebet, was verloren. Weihnachtslied. O große Freud! o große Freud! was sollt ich mich nicht freuen heut? Nun bin auch ich erforen! And of ngad this and 1.TS mn Und als mir ward so wol und weh, da hört ich süß erschallen: ,, Gott sei die Ehre in der Höh, den Menschen Wolgefallen! Und Friede sei auf Erden hier den Seelen, die voll Heilsbegier id zu Gottes Kinde wallen!" phic Drum komm auch ich auß dunkler Nacht; doch, wie die armen Hirten, githom Hab ich nichts für dich mitgebracht, kann dich mit nichts bewirten; Hab auch nicht Gold und Weihrauch, Herr: mein Herz nur hab ich und nichts mehr, das Herz des oft verirrten! Ich saß gehüllt in dunkle Nacht, wie einst die armen Hirten; Die Nacht, das war der Sünden Macht, die Lüste, die mich firrten; Da blitzte plötzlich weit und breit das hehre Licht der Herlichkeit herab auf mich verirrten. Du nimmst mein schlechtes Opfer an, du gibst mir deinen Frieden? Wunderkind auß Kanaan! was fühl ich mir beschieden! Friedefürst, Held, Kraft und Nat! den Frieden, den die Welt nicht hat, fühl ich auch mir beschieden? Sthre Wie mich nun lockt der Sünden Macht: sie soll mich nicht verlocken; Wie nun mich schreckt die Todesnacht, sie läßt mich unerschrocken: 1000 mut Bu da bildiy Ob Sünde, Trübsal, Grab und Tod tribut moun fahr auf ich, wie das Morgenrot, mit ewigem Frohlocken! *** ounded u dn Johann Wilhelm Meinhold. pidulum 207. Ich folgte dir von ferne zu deiner Marterbank; Nun wär ich auch so gerne bei deinem Freudengang. Todesüberwinder! o großer Siegesfürst! Ich weiß, daß du mich Sünder nicht von dir weisen wirst! Hier, auf den fernsten Hügel des Delbergs laß mich knien, Wo schon die Wolkenflügel dein heilig Haupt umziehn. Wie glänzest du, umfloßen von ewger Gloria! Wie tränenübergoßen stehn deine Jünger da! Denn sieh, du hebst die Arme zum letzten Segen auf, Und nun,- o Herr, erbarme! nun fährst du himmelauf! Himmelfahrtslied. Der Glanz von deinem Strale verklärt die Bergeshöh, Wie unten, tief im Thale, ach, dein Gethsemane! Da hüllt dich eine Wolke vor unsern Blicken ein. Fahr wol, denn deinem Volke wirst du doch nahe sein! Warum so ungeduldig? Nur einer litt unschuldig, dein Heiland, Jesus Christ, Und du kannst dennoch meinen dun mit Seufzen und mit Weinen, daß du zu hart geſtrafet bist? Biß an der Welten Ende hebst du, Herr Jesu Christ, bed Für uns die Segenshände zum Vater, wo du bist. 12 H Und du, du solltest laßen, was zu dir seufzet hier? Nein, fahr nur deiner Straßen, mein Heil, ich folge dir! Drum macht mein Todtenbette he mir auch kein Herzeleid; Ich weiß es ja: die Stätted him hältst du mir schon bereit. 208. Warum so ungeduldig? ( Für Kranke.) 233 2006 M Fäßt auch das Haupt die Glieder, der Hirte auch das Lamm, Der Bruder auch die Brüder, die Braut der Bräutigam? mapnding Ist nicht dein Marterbette noch eine Friedensstätte beim Blick auf Golgatha? Du kannst dein Kreuz nicht tragen, er wird daran geschlagen, und doch hängt er geduldig da! dun 234 Johann Wilhelm Meinhold. Wacht nicht die Lieb, und sitzet, und hält dein Haupt gestützet? Doch schau auf Golgatha! Wo soll sein Haupt er laßen? Maria kanns nicht faßen; und doch hängt er geduldig da! Siegst du auf hartem Brette, nahm man dir Kleid und Bette? Doch schau auf Golgatha! Ihm wird sein Kleid entrißen und drum das Loß geschmißen, und doch hängt er geduldig da. dne Darfst du vergebens ächzen, wenn deine Lippen lechzen? Doch schau auf Golgatha! Als seine Lippen lallen: hun im ,, mich dürftet!" bringt man Gallen, und doch hängt er geduldig da! Ind pidiudag jut Habe Dank, du ewge Liebe, daß du mich erwählet hast, und ich deine sanfte Last freudig mich zu tragen übe. Ach, wie sanft ist doch die Last, die du selbst getragen hast! E Geduldig und unschuldig, und du klagst ungeduldig, der du ein Sünder bist?. Stolz und Hoffahrt war mein Trachten, und Unglaube war mein Ruhm, und die Welt mein Heiligtum, und die Lust der Welt mein Schmachten; Und doch seufzt ich oft und schwer, denn sie ließ das Herz mir leer! O trag und dulde gerne, unruhig Herz, und lerne sanftmütig sein von Jesu Christ! 209. Das Glück des Glaubens. ( Abgekürzt) Vielleicht nach Tag und Wochen ist schon dein Leid gebrochen, trägst du sein sanftes Joch! Und gibt er dir hienieden nicht Ruhe mehr und Frieden: er gibt sie dir im Himmel doch! ad QUE Da füllt den Wermutsbecher er, wie dem reugen Schächer, dir auch mit süßem Wein.gunle O Abendmahl des Lammes, o Kelch des Bräutigames, wie harret meine Seele dein! 16 dan con Doch du hast es außgefüllet, der du alles hast erfüllt; du, o süßes Demutsbild, id glo hast die Hoffahrt mir gestillet; Du, o süßes Licht der Welt, haft die Seele mir erhellt!. 76C dal g nd do n Herr. was hast du mir geboten, der ich dir nichts geben kann! wie seh jetzt die Welt ich an, wie die Gräber meiner Todten, Wie die Leiden dieser Zeit, und den Traum der Ewigkeit! tod im dus not lim Edijoutien Foto 2nd ? Guter Hirt, du hast gestillt deines Lämmchens langen Jammer; Ach wie ruhig, blaß und mild liegts in seiner kleinen Kammer, Und kein Seufzer bang und schwer, quälet seinen Busen mehr! thoud ströng modestoel ni II isp nabad, ndi pos opisi mod tim od Johann Wilhelm Meinhold. 210. Am Grabe eines Kindes. 38( bom od prime that foc , Herr Jesu, möchten wir, wo es schwebt, auch einmal schweben, Und dein selges Lustrevier uns auch Himmelsnahrung geben! ¹000din! mugisse Dann sind Not und Tod Gewinn, nimmst du auch das liebste hin. tim Hinbins sipolond 3 nos 80 Histor In der Welt voll Angst und Graun willst du es nicht länger leiden; Auf den Paradiesesaun soll dein liebes Lamm nun weiden, Und mit unbeflecktem Kleid schweben in der Herlichkeit. dsor nonn id atflects put tog sidanur fchöne othing stor up of top dags 191@ eisiju schlef sint oc notnmetoden poftulooni ob un disput Hindi imbe domoignal to gmin homussol vodnalquil in perkusitimog bry HOO and inh ingrundun itting om agun ti equit juo 235 HSHUNIORY pi dron Doc dist 390 beni2 tomis sum HC - pudot Johann Friedrich von Meyer, geboren am 12. September 1772 zu Frankfurt a. M., gehörte durch seine Mutter einer angesehenen frankfurter Familie an. Sein Vater, Johann Anton von Meyer auß Hildesheim, ein von Kaiser Joseph II. in den Adelstand erhobener Kaufmann, hatte in Frankfurt seine zweite Heimat gefunden. Schon früh hatte der Knabe eine ebenso zarte, als tiefe Empfänglichkeit für das Schöne und neben großer Wißbegierde eine gemütvolle Innerlichkeit. Nach seinen eigenen Worten hatte bereits in jener Zeit das schwerste und höchste den grösten Reiz für ihn.“ Ein unbeſtimmtes Sehnen zog ihn zwar schon damals zu etwas höherem hin, aber dieß Sehnen trat mit dem ſteigenden Drange nach immer neuen Geistesgenüßen allmählich in den Hintergrund. 1789 bezog Meyer, siebzehn Jahre alt, die Universität Göttingen, um nach dem Willen des Vaters, wider seine eigene Neigung, Jurisprudenz zu studieren. Gleichwol widmete er sich der Rechtswißenschaft mit solchem Eifer, daß drei Jahre später bei einer Preisaufgabe seine Arbeit mit einem Preise gekrönt worden ist. Nebenher hatte er in Göttingen die Vorlesungen Heynens und Lichtenbergs besucht. Die Theologie jener Zeit konnte ihm freilich, als Neologie, nur blinde Finsternis" sein. 1793 zog Meyer nach Leipzig, wo er sich fast außschließlich den( s. g.) schönen Wißenschaften hingab. Sein aufrichtiger Sinn konnte sich indes mit solchen Dingen auf die Dauer nicht zufrieden geben; er ahnte bald, daß er auf diesem Wege das verlorene Paradies nimmer finden und den unbekannten Gott nimmer erkennen werde. Zudem sehnte er sich nach einer ernsthafteren Thätigkeit; kurz ,, er wollte viel, arbeitete nicht wenig, und es geschah so gut wie nichts." Zunächst wandte er sich seiner Berufswißenschaft, der Jurisprudenz, zu und begab sich zur Erlernung des Reichskammergerichts- Prozesses nach Wetzlar. In Folge seiner Verheiratung hierselbst mit einer Tochter des baierischen Geheimerats von Zwakh kam er 1795-- wegen der französischen Revolution freilich nur auf kurze Zeit in die Dienste des Fürsten Salm- Kyrburg. In seine Baterstadt zurückgekehrt, gieng er langsam, aber Schritt für Schritt daran, sich von dem gelehrten Unglauben loszumachen. Das Nachtstück der damaligen Zeit und mancherlei Familienkreuz trugen nicht wenig zur Beschleunigung seiner Umkehr bei. Auß der anfangs nur in ästhetischem Interesse zur Hand genommenen Bibel erfuhr er,„ daß der alte Wunder- Gott noch lebe und daß Chriſtus der wahrhaftige Gott und das ewige Leben sei." Seine wißenschaftlichen Kenntnisse mußten ihm nun Dienste für das Heilige thun. Fast alle seine früheren wißenschaftlichen Arbeiten vernichtete er. Nach einer, ebenfalls wegen Territorialveränderungen, nur kurzen Anstellung in - - Johann Friedrich von Meyer. Mannheim als pfalz- baierischer Appellationsrat zog sich Meyer abermals nach Frankfurt zurück, um sich nun bleibend, als Anwalt, daselbst niederzulaßen. Er selbst sagt von jener Zeit: ,, ohne jemals an den politischen Weltveränderungen thätigen Anteil zu nehmen, wurde ich von ihnen allen ein geschlagenes, wiewol dennoch geschontes Opfer. Die glänzendsten Außsichten auf mein weiteres Leben giengen mit dem vielfachen Umsturz der Dinge unter. Der Besitz und die Anwartschaft von wichtigen Staatsämtern wurden mir durch Ländertausch und Aufhebung der Behörden vernichtet. Ich wandelte zwischen den Schrecken des Kriegs und auf den Trümmern gewesener Herlichfeit." Merkwürdiger Weise übernahm er im Jahre 1803 die Leitung der frankfurter Bühne in der Hoffnung, sie auß den Feßeln einer bloßen Belustigungsanstalt zu befreien und sie zur Dienerin der wahren Kunst zu machen; aber die unerhörten Schwierigkeiten, auf die ein Mann, wie Meyer, hierbei stieß, ließen ihn schon nach drei Jahren mehr denn irgend etwas anderes den Widerstreit zwischen Christentum und Welt erkennen. 1807 fehrte er zur juristischen Praxis zurück, in welcher er vom Richter 1816 zum Senator, 1821 zum Schöff und Syndicus, 1824 zum regierenden Bürgermeister und 1837 zum Bundestagsgesandten der vier freien Städte gestiegen ist. In allen diesen Aemtern hatte er reiche Gelegenheit, warzunehmen, daß der Grundfehler aller Rechtswißenschaft in der Beseitigung der einzigen Rechtsquelle, der Offenbarung, liege. Die Bibel war und blieb ihm der unerschütterliche Mittelpunkt seines ganzen Lebens. Mit rastlosem Eifer suchte er in der Schrift. Zu dem großen Werke seiner Bibelübersetzung mußte er, bereits vierunddreißig Jahre alt, noch mühsam das Hebräische lernen. Wie er bei jener Arbeit zu Werke gieng, ergibt sich darauß, daß er rücksichtlich der Sprache nur sehr vorsichtige und sparsame Abänderungen der lutherischen Uebersetzung wollte eintreten laßen und daß er die Auffaßung der Bibel nach Zeitbegriffen als einen Frevel am Heiligtume" bezeichnete. Mit Gebet und Flehen stärkte er sich stets bei der großen Arbeit, die er in Lust und Last- 1820 vollendete und um deren willen ihn die theologische Fakultät Erlangen zum Doctor der Theologie ernannte. In den nächsten zwölf Jahren waren es die Blätter für höhere Wahrheit, mit besonderer Rücksicht auf den Magnetismus", in welchen er sich, als ein Geistesverwandter des mit ihm befreundeten Jung- Stilling, auf ein Gebiet begab, das vorübergehend auch einen Göthe zu alchymistischen Studien und einen Schiller zum ,, Geisterseher" führte, das ihn aber, unter stetem Bitten um den heiligen Geist, immer mehr von der breiten Straße der bloß menschlichen Logik, Spekulation und Moral auf den schmalen Pfad der Gottseligkeit leitete. Weil aber hier mehr geahnt, denn klar erkannt werden kann, ist es begreiflich, daß auch Meyer sich nicht frei halten konnte von manchen phantastischen, unbiblischen Anschauungen, welche allen denjenigen fern bleiben, die sich in demütigem Glauben der Zeit getrösten, in welcher sie alles schauen werden wie es ist. Meyers Christentum hatte anfangs eine etwas ästhetische Färbung; als ihm aber der Glaube eine wahrhaftige Herzensache geworden war, fand er in der Bibel auch die einzig wahre, göttliche Aesthetik.„ Schön ist Natur im bunten Lebenskranz, schön sind der Kunst vergöttlichte Modele, noch schöner ist der Weisheit Wunderglanz, das schönste ist die Heiligung der Seele." Diese 1 - 1 - 237 Johann Friedrich von Meyer. Heiligung suchte Meyer auf dem engen Wege ernster Gewißensreinigung und Selbstverleugnung. Hierbei schloß er sich aber nicht von der Welt ab, nein, mitten in der Welt ließ er sein Licht leuchten vor den Leuten. So atmen auch seine geistlichen Lieder und Gedichte den Geist der Wachsamkeit, des Ernstes, der Selbstverleugnung und Kreuzeswilligkeit. Voll Innigkeit der Empfindung und Fülle der Gedanken streben sie in die höchste Höhe, zu dem Herzen Gottes und in die innerste Gemeinschaft des Todes und der Auferstehung Jesu, wie in die tiefste Tiefe des eigenen Herzen. In allen ist der Brennpunkt die Liebe Jesu Christi in ihrem Kampfe und Siege. Erschienen sind diese Dichtungen in dem poetischen Teile der Hesperiden" ( Kempten 1836). - 238 Am Abende seines Lebens sah Meyer 1830 nochmals die Fenerzeichen der Revolution emporlodern und, sechsundsiebzig Jahre alt, erlebte er zum drittenmale den Außbruch des Gewitters, das sich zum erstenmale über seine Jugend entladen hatte. Aber den Sinn nach der himmlischen Heimat gerichtet, innerlich nicht berührt durch den Sturm der Zeit, von der er darum keine Frucht der Gerechtigkeit erwartete, weil der Herr nicht im Sturme war, schied er 1848 auß Aemtern und Würden und am 28. Januar des folgenden Jahres, wenige Tage nach seiner Gattin Heimgang, auß dem Erdenleben, um als Himmelsbürger einzuziehen in die ewige Gottesſtadt. 211. Die Weihnacht. Heilige Nacht! Heilige Nacht! Engel und Selige loben, und von dem Himmel dort oben stralet unsterbliche Pracht. Heilige Nacht! Heilige Nacht! von den Propheten verkündigt, hast du die Menſchheit entſündigt, bist uns zur Weihe gemacht, heilige Nacht! Heilige Nacht! über die Sterne hernieder hast du den höchsten der Brüder, Gott uns hernieder gebracht, heilige Nacht! Nacht der unendlichen Liebe! daß sie beim Menschen verbliebe, ist sie im Menschen erwacht. Heilige Nacht! Heilige Nacht! uns zu erquicken, die armen, hat des Erbarmers Erbarmen dich uns zum Tage gemacht, heilige Nacht! Heilige Nacht! süß ist dein Schlummer dem Müden, wenn auch im Traume der Frieden, den du geboren, ihm lacht. Heilige Nacht! Heilige Nacht! laß mir im Lebensgedränge tönen der Engel Gesänge, daß auch mein Festtag erwacht. Heilige Nacht! Johann Friedrich von Meyer. 212. Der Weg der Hilfe. Ich habe viel gelitten, doch Jesus litt noch mehr. Was er so hart erstritten, ist mir nun Kraft und Wehr. Hinan zu seinem Hügel, du müder Sinn, hinan! und fern in diesem Spiegel wie man ertragen kann. Geh ein in seine Leiden, geh ein in seinen Tod, Und laß dich willig scheiden von aller deiner Not. Sei dir in ihm gestorben, so weicht, was dich betrübt. Der hat die Ruh erworben, der sich sein selbst begibt. ind Was ist es, das mir fehle, schweigt erst mein Anspruch still? O süßes Loß der Seele, die Gottes Rat nur will! Dieß duldende Verlangen führt Jesum himmelein; und wo er hingegangen, da soll sein Diener sein. Doch ich bin trüb und öde und sollte freudig stehn. Wie wallt mein Geist so blöde zu deinen Kreuzeshöhn! Ich kanns noch nicht erkennen, daß, um mich völlig dein, Vernichteter, zu nennen. ich muß vernichtet ſein. Auß Dulden und auß Meiden( C wächst Lust und Fülle mir, ins Nicht lieben, sondern leiden soll ich das Leben hier. Wo andre Rosen brechen darf mir die leere Hand allein der Dorn zerstechen, des Fremdlings Unterpfand. 239 Nur eines, was ich heische, sei mir noch hier gewährt: Hilf, daß der Welt Geräusche nicht meine Stille stört. Auf meiner Heimat Auen scheint reiner Wahrheit Licht. Ich werde Blumen banen, daran kein Stachel sticht. Der Erde Qual und Reize entführt behende Flucht. Ein Baum wird auß dem Kreuze, der Nagel goldne Frucht. sid Ich hab ein neu Verlangen: mein Jesus will für mich. Nicht rauben, nur empfangen mag ich mein Wol durch dich. Gott wohnt in meiner Seele, erquickt mich täglich viel. Umsonst, daß ich mich quäle; sein Himmel ist mein Ziel. Doch kommts nach deinem Willen, so laß mich findlich klein auch dann dein Bild erfüllen durch Harren und Verzeihn. 240 Johann Friedrich von Meyer. 213. Die Gemeinschaft der Leiden. Ich senke mich in deine Wunden, ich senke mich in deinen Tod, Wenn in der Buße Trauerstunden die Sünde mir Verdammnis droht. Ich schaue deine Schmerzen an, und weiß, du hast genug gethan. Mein Weh will ich in dich versenken, will teilen deine bittre Not, Und hier an keine Rosen denken, wo dir der Acker Dornen bot. Ich sprech auf meiner Kreuzesbahn: das hat man Gottes Sohn gethan. Flößt gern verbotne Lust dem Herzen ihr Gift mit süßen Reizen ein: So geh ich ein in deine Schmerzen, und tödte sie durch deine Bein. Seh ich dein Dürsten, deine Schmach, so schau ich, was das Herz dir brach. fühl ich mich arm an Gut und Kräften, schmäht mich die Welt als deinen Knecht: So seh ich nackt ans Kreuz dich heften, und such in deiner Schande Recht. In die Vernichtung geh ich ein, und will mit dir verachtet sein. ad Von dir will ich nicht weichen, o Herr weich nicht von mir! In aller Dinge Reichen gleicht keine Güte dir. Will keine Sonne mehr mir scheinen, und schweb ich in Verlaßenheit: So denk ich, Herr, dich von den Deinen, von Gott verlaßen selbst im Streit. Auch Nacht mit dir ist Morgenschein; bei dir ist kein Verlaßensein. So will ich die Gemeinschaft üben, auß deren Leid nur Freude grünt. Kann auch die Marter mich betrüben, für die du Segen mir verdient? Ich geh in deine Leiden ein; mit dir vereint, heißt selig sein. Ob ich zum Pol mich schwänge, ob ich zum Brunn des Lichts durch ferne Meere dränge, geliebtres find ich nichts. Will mich des Todes Pfeil erschrecken, und macht mir bang des Grabes Nacht: So hoff ich ihn mit dir zu schmecken, der mir Unsterblichkeit gebracht. Wer mit dir stirbt, der lebt zugleich, sein Sterben wird zum Himmelreich. Jurn Tropicabi 214. Der Geliebte. lot nd Soft Bringt Edelstein und Schätze, bringt Glück und Wonne her: Was ists, das mich ergetze, fehlt mir mein Leben, er? Bringt Kronen her und Güter, bringt, was kein Wunsch noch weiß: dir, Labsal der Gemüter, mein Jesus, bleibt der Preis. 18 Wenn bittres Leid mir sprießet in Furchen meiner Flur, Durch dich ists mir versüßet, Verwandler der Natur. Du läßest Felsen grünen und schaffest Saat im Meer; Dir müßen Welten dienen, und Sterne sind dein Heer. Doch Demut blüht und Liebe zum Kranze deiner Macht; kein trübe, noch will ich dir zu Füßen( hi1611 es bleibt tot luge tube, ein trener ſein. wo deine Milde lacht. Soll heut ich Luft genießen, des Lebens Freudenwein, Johann Friedrich von Meger. Geh ich durch Nacht und Nöte, bloß, hungrig und verbannt: Du bist mir Morgenröte, Brot, Heimat und Gewand. Wird voll mein Mund von Gaben, glänzt um mich Herscherschein: ich kann es alles haben, doch lieben dich allein. 119 310 1110 # 190, 77904 EETS PSOE than 5distind out dan. To oni 00 dir fndu thau 156 Gipue its istisipad od quindi our hi and, pidi di lundis dir oto opo dun Jilid nd dojden ins dintre sid hand 72 sides, sumonmy , is our disp Kraus, geistliche Vicder: Weckt mich zum Kampf das Leben, so waffnet sie den Sinn; Will Schlummer mich umweben, sie ist mir Wächterin; Und wird mein Leib erblaßen, ist sie des Friedens Thür. Von dir will ich nicht laßen, addo, Herr, laß nicht von mir! or ittile & d919 solid ind timidoor pol ng Inn@ mbid nid tend die nodi 106 100 POR din fjallodid 38 3sprostrie and aduer, hdundia Stuch motion torsd 16 241 dunor 300 gr 1102 @sbildid sildings 5 galopün einans disdeildin find so carisma infipidust in fold ampurt om 500 sine s nog niet bl 10 mi piipal din - id di stast din jo isipizal sim dis? Bottid anf wnlgaramil sithan mi säilion aim ofji did the man and pidanam& 1978 2012 89d at thon #s Dr. Johann Friedrich Möller, Generalsuperintendent zu Magdeburg teueren Andenkens, stammt auß einer Familie, die ihn schon durch die Macht des Vorbildes zum geistlichen Berufe hinleitete. Der Vater Johann Melchior Möller war zur Zeit der Geburt seines Sohnes Johann Friedrich 13. November 1789 Diakonus zu den Reglern in Erfurt und später Pfarrer an St. Michaelis daselbst. Auch der Großvater und der Urgroßvater hatten in derselben Stadt das geistliche Amt mit Treue verwaltet und zu ihrer Zeit für eifrige Verteidiger des lutherischen Bekenntnisses gegolten. Und auch durch die Mutter, eine Tochter des zu Saalfeld verstorbenen Generalsuperintendenten Bernhard, war eine Beziehung zum geistlichen Stande gegeben. ,, Wie es nicht anders sein kann, als daß eine zartsinnige liebreiche Mutter großen Einfluß auf die Herzenbildung ihrer Kinder hat, so wars auch bei Möller, und die Geschichte der wunderbaren Errettung seiner Mutter auß einem tiefen Schachte, in den sie gestürzt war, mischte sich bei dem Knaben in sein Gebetsleben und in das findliche Vertrauen zu dem Gott, der da hilft, und dem Herrn Herrn, der vom Tode errettet."*)- In Stotternheim, einem Dorfe bei Erfurt, wohin der Vater als Pfarrer versetzt worden war und wo derselbe auch 1824 gestorben ist, verlebte der junge Möller die ersten Jugendjahre. Seine Vorbildung zum Gymnasium erhielt er durch die Sorgfalt des Vaters. Mitpfleger seiner Jugend war aber vornehmlich der alte Cantor Grobe, ein ehrwürdiger Greis, ,, ein Vater unter seinen Kindern, in seinem Dorfe, in seiner Gemeinde", bibelfest und in den alten Kirchenliedern nach Inhalt und Weise trefflich bewandert. Von diesem Lehrer seiner frühesten Jugend, den nach vollbrachtem dreiundachtzigsten Lebensjahre zu Grabe begleitet, hat Möller 1849 auf dem Wittenberger Kirchentage, als über die Erhaltung der christlichen Schule verhandelt wurde, das ehrende und zugleich rührende Zeugnis abgelegt: ,, er erzählte biblische Geschichten so lebendig, daß ich, was am lebendigsten in meiner Seele haften geblieben, ihm verdanke. In ihm nicht in seinem Gedächtnisse allein- lebten alle die alten geistlichen Lieder meines Jugendaufenthaltes und er wußte: wohin mit jedem dieser Lieder zu treffen sei. Gewis, ich habe so manchem Prediger vielen Dank zu sagen auf meinem Lebenswege; ob aber nicht jener alte Mann der erste sein wird, der mir im Sterben vor allen anderen vor der Seele stehen wird, das ist ein anderes." er - *) Der Psalmvers, mit welchem Möller das Rettungshaus zu Neinstedt eingeweiht hat. 243 Johann Friedrich Mäller. - Von Stotternheim auß bezog Möller zuerst das Gymnasium zu Erfurt und dann die Universität Göttingen, um Theologie zu studieren. Als Schüler Planks und anderer Professoren, sowie als Mitglied des philologischen Seminars Heynens vermochte er jedoch nichts mehr, denn viel gelehrte Kenntnisse zu sammeln. Sein Körper war nicht kräftig, aber der treue Herr behütete ihm Leib und Seele während seiner ganzen Studienzeit. Seine erste öffentliche Amtsthätigkeit war die eines Katecheten am Schullehrerseminar zu Erfurt. Dieses erste Amt, entsprach einem Charisma, das ihm, wie wenigen Theologen alter und neuer Zeit, von Gott verliehen war, dem Charisma nämlich, mit Kindern kindlich zu verkehren und sie mit den Schätzen ihrer Taufgnade bekannt zu machen. Im Jahre 1815 ist Möller zum Diakonus an der Barfüßerkirche zu Erfurt gewählt worden. In dieser Stellung verwaltele er mehrere Jahre hindurch das Directorium des Schullehrerseminars und eine Zeit lang auch die Stelle eines städtischen Oberschulaufsehers. 1829 hat er das Pastorat an jener Kirche erhalten. Hierzu ist ihm dann noch vom Jahre 1831 an, als Senior des evangelischen Ministeriums, zugleich das Ephorat des Stadt- und Landkreißes und demnächst bei der königlichen Regierung die kirchenregimentliche Stellung eines Consistorialrates übertragen worden. 11 pii ni bulg ( hod Während Möller zu Erfurt im Amte stand, kam er insonderheit mit den Altlutheranern in Berührung. Obgleich er ein Freund der„ Union" war, konnte er es doch nicht über sein Gewißen bringen, die Maßregeln des Ministers von Altenstein gegen jene außzuführen. Mit dem festen Entschlußze, nötigenfalls sein Amt daran zu geben, reiste er damals zu einer mündlichen Verhandlung mit dem Minister nach Berlin. Wiederum hat ihn 15 Jahre später sein Gerechtigkeitsgefühl getrieben: öffentlich anzuerkennen, daß eine frische, geistige Kraft in der lutherischen Strömung durch die Kirche gehe. un Im April 1843 folgte er dem höheren Rufe nach Magdeburg, wo er, an Dräsekens Stelle, als Generalsuperintendent der Provinz Sachsen, Director des Consistoriums und erster Domprediger einzutreten hatte. Hier sollte ihm bald Gelegenheit geboten werden, sich als einen guten Streiter Jesu Christi zu bewähren. Unter vielen Anfechtungen hatte er nämlich den Kampf zu kämpfen gegen die Lichtfreunde und freien Gemeinden, deren Anführer u. a. die Pastoren seines Sprengels Uhlich und Wislicenus waren. In Magdeburg selbst trat ein Prediger namens Sintenis aufs heftigste wider ihn auf. Aber der Herr schenkte ihm Stärke und Weisheit und stand ihm allezeit auf diesem bedeutungsvollen und schwierigen Posten schützend und segnend zur Seite; und wenn es ihm auch nicht gegeben war den Sturm zu beschwören, so vermochten doch seine Gewißenhaftigkeit und die ihm eigene Zähigkeit die wilden Waßzer zu dämmen. Und als dann die Märzstürme des Jahres 1848 losbrachen, zeigte es sich, daß Möller im Kampfe gewachsen und stark geworden war. So trat er namentlich revolutionären Zumutungen des liberalen Ministers Grafen von Schwerin mit großer Entschiedenheit entgegen. Die Schmach aber und Anfeindung, welche er für sein ernstes Auftreten gegen kirchliche und politische Demokratie geerntet hat, glänzen als ein ehrenvoller Schmuck auf seinem Bischofskleide." Zunehmende Kränklichkeit und Altersschwäche nötigten endlich 1858 den ehrwürdigen Mann zuerst von 16* 244 Johann Friedrich Möller. dem Amte eines Generalsuperintendenten zurückzutreten. Im Herbste 1860 legte er auch sein Amt als erster Domprediger nieder. Eine seiner letzten öffentlichen Amtshandlungen in der Provinz Sachsen als Generalsuperintendent war im Herbste 1857 die feierliche Einweihung der wiederhergestellten alten Klosterkirche auf dem Petersberge bei Halle. Hier durfte er noch einmal seinem geliebten, bald darauf gleichfalls von schweren Leiden heimgeſuchten Könige Friedrich Wilhelm IV., dessen Wolwollens er sich in hohem Grade erfreute, persönlich nahe treten. Nach vielem Leid und Unruhe hat ihm der Herr doch noch ein stilles Abschiedsstündlein geschenkt. Nach der Operation, welche er zwei Tage vor seinem Ende zu bestehen hatte, war er sehr erleichtert. Er selbst sprach wenig, aber das wenige war Dank für die Hilfe des Herrn in der schweren Stunde; sein Blick war freier und auf seinem Angesichte leuchtete etwas, das an den nahen Heimgang mahnte. Schmerzen hatte er gar nicht mehr und die Angst, die ihn vorher so oft geplagt hatte, war hinweg." Am 20. April 1861 morgens schien ihn das Bewußtsein zu verlaßen und nachmittags ist der treue Bischof mit allen denen vereinigt worden, die ihre Kleider helle gemacht haben im Blute des Lammes. Möllers hervorragendste Eigenschaften waren die Milde und die Freundlichkeit gegen alle, die ihm nahe traten. Auch in seinen Hirtenbriefen und Erlaßen redete er mit milden, gütigen Worten zu seinen Geistlichen; doch also, daß die Gegner den Stachel des Hirtenstabes heraußfühlen konnten. Die weiche Gemütsart seines frommen Herzen wurde noch erhöht durch den unaußlöschlichen Eindruck der gnädigen Bewarung Gottes bei dem Einſturze der Barfüßerkirche zu Erfurt im Jahre 1838. Möller befand sich mit der Bancommission, den Kirchenvorstehern und der ganzen Schar der Arbeiter in der wiederherzustellenden Kirche, als plötzlich das ganze Gewölbe derselben unter donnerndem Krachen über dem Schiffe zusammenſtürzte.Wenige Augenblicke zuvor war der warnende Zuruf der Schlußstein weicht!" auß dem Munde eines Gesellen vernommen worden, und wirklich von den vielen mit Staub und Schutt bedeckten Menschen war auch nicht einer getödtet worden, sie waren alle gerettet." tindusp indi " 1 Auf die Entwicklung der poetischen Gabe Möllers hat besonders seine Mutter Einfluß gehabt. Die erste von ihm unter dem Titel Christenglück und Christenwandel in religiösen Gesängen" 1816( Erfurt) veröffentlichte Sammlung ist auß Anlaß einer Teuerung, welche die armen Handwerker seines Kirchspiels drückte, erschienen. In Frankfurt a. M. hat das eine, am Karfreitage gesungene Lied„ Du hasts vollbracht" den Hilfsbedürftigen eine Summe von mehreren hundert Gulden zugeführt. Auß der zweiten 1822( Erfurt) erschienenen Sammlung Der christliche Glaube und das christliche Leben. Geistliche Lieder und Gesänge für Kirche, Schule und Haus" sind, nach des Sängers Wunsch, manche Lieder in neuere Gesangbücher übergegangen, namentlich das Osterlied, daß ich hätte mitempfunden". ,, Wie zum Abschiede von der heiligen Kunst" hat Möller 1852 ( Magdeburg) als eine Nachlese" Geistliche Dichtungen und Gefänge auf Unterlagen der heiligen Schrift" heraußgegeben. Er selbst sagt von dieser Sammlung: ,, wenn ein alter Gärtner, während die fortgeschrittene Kunst der Neuzeit ihn überflügelt, noch einmal seinen Ziergarten durchwandert * at Johann Friedrich Moller. und etliche Herbstblumen dort aufsammelt von außdauernden Gewächsen, welche er einstmals auß Samen gezogen hat, dann schenkt man ihm Geduld darüber er und läßt ſi sich das Vorhalten eines solchen Straußes gefallen." ushunad ug Jehlbl somn X prb Finn ndmutnega lingid dil alled stus( hun dulur ding 215. Christus am Kreuze. dag 1018 garbi 130419. Du hasts vollbracht! Da stehen wir, blasbide der Sterblichkeit noch unterthan, Und blicken dankbar auf zu dir, und sehen deine Liebe an. ward still dem Boden anvertraut. ad and onlin Und keine Wunde blutet mehr; den Fluch der Sünde sind wir los: Du hasts vollbracht! und deine Liebe reich und groß. Der Bosheit heimlich Netz zerriß, og shiu thon llog and f und deiner Seele Kampf ist auß! onism exir do chil tyds Du hasts vollbracht! Die Finsternis aget solf reicht nicht hinan ins Himmelshaus. - 245 10 Und ewig wächst und siegreich fort, was du auf Erden angebaut: Du hasts vollbracht! Dein heilges Wort un molin Und wer sich nun zu dir bekennt, spürt Licht und Leben wunderbar: nogmaan ng Infor Laspumpins i Hist Der Gang war schwer, bilgilliar. Du hasts vollbracht! Auf Erden brennt die Wahrheitsflamme hell und klar. Hunt u bilo monist The other sid UF durch deiner Liebe starke Hand! Und hebe jedes Christenherz zu dir hinauf ins Vaterland. dup di Und glänzend hebt dein Gottesreich sich schon empor auß Grab und Tod: Du hafts vollbracht! Der Sonne gleich, du puknuts siehst du am Abend Morgenrot! immot silid. sid stile zeuch uns, Heilger, himmelwärts, ut med tid tum thir 100 ming and and esplind wist hond di si dun Immig ned lisleihe indi ni 246 inicius monsun dids mi mom this Wer bleibt frei von Qual und Leid, frei von Herzenwunden? Bald wird auch aufs helle Kleid schwarzer Flor gebunden. Schicke dich, 216. Rüstung auf böse Tage. williglich, Trübsal zu empfangen teiner ist entgangen! Johann Friedrich Möller. n. Ist der Zoll noch nicht bezahlt, kehrt sich, eh wirs meinen, Was jetzt hell im Auge stralt, um in bittres Weinen. Such geschwind, Schmerzenskind, noch in guten Stunden Balsam auf die Wunden. Wer sich stark im Leben träumt, seinem Glück zu trauen; Wer die rechte Zeit versäumt, seinen Schirm zu bauen: Wird gar oft unverhofft, für sein fühnes Wagen in den Staub geschlagen. mi Bored 217. Nun Aug und Herz erhoben, die Hilfe kommt von dort! Mußt dich dem Herrn verloben, der Herr ist unser Hort. dang Der durch sein heilges„ Werde" erschuf vor aller Zeit den Himmel und die Erde in ihrer Herlichkeit. og Wer am Mittag Sorge trägt, Zeit und Licht zu brauchen, Wenn die dunkle Stunde schlägt, daß die Lampen taugen; Daß zur Nacht, wolbedacht, die brennen seine Kerzen: der besiegt die Schmerzen. d shills ou ijtis o sibisar Auf und suche dir das Schwert, Christenschild und Lanze! Eh der Feind den Bau verwehrt, sichre deine Schanze. Vor der Zeit iar sei bereit, dir durch Himmelswaffen Trost und Mut zu schaffen. amun sin Rüste, Herr, dein schwaches Heer! hilf uns fröhlich weiter! Durch dein Wort je mehr und mehr schirme deine Streiter! Pfalm 121. Sfather id) gimmelauf geht der Lauf! Heut noch Prüfungsstunden;- morgen ists gefunden! bid 1020 domälp dulf Der schickt durch alle Zeiten, vorauß sein Angesicht, Läßt deinen Fuß nicht gleiten und schläft, noch schlummert nicht. Er ist in Tag und Nächten dein Schirm und dein Panier, der Schatten deiner Rechten, die Decke über dir. Johann Friedrich Möller. at the 2nd all and odnog tim Obs treffe, oder fehle, ispunon tim ane sugat sid 8 was du dir außersehn, on the go at Er hütet deine Seele on milind mod bisle off 100 gr misiound läßt nichts geschehn. ind und grs and sigadelis llad i boAuf allen deinen Wegen, noe stortisor dlf Isid sdunig tor fto wo du gehst auß und ein, 790 donionsd misd muß seine Lieb dein Segen, sein Geist dein Tröster sein., - ; Hoffs jude and no llochi di 1001895102 796 two misl optimusling Tour Bist du ferne oder nah unsern Erdentagen? Menschenherz spricht nein und ja, trutzt und will verzagen. Aber eben, wo wir gehn in der Zweifel Nächten, p muß die Feuersäule stehn deinem Volk zur Rechten. wehr richtich spost moltand ne sid 1100 Sin nanisl sind on ( 2005) stötzs mn dulf Lous tim adap adsit sid Bist du ferne oder nah unsern Ungewittern? Menschenmut spricht nein und ja, und die Schiffer zittern. Aber eben, wo die Welt an den Felsen brandet, hilft der treue Lenker schnell, daß der Nachen landet. sig, 099 Bist du ferne oder nah unsern dürren Matten? Menschenrat, auf nein und ja schwankt in Licht und Schatten! Aber sich, der Moſesstab schlägt den Felsen eben, und von Horebs Kluft hinab rauschen Geist und Leben! 218. Bist du ferne oder nah. ( 2. Mos. 13, 21.) mund splojoast pc. Bist du ferne oder nah unserm Bilgergange? Menschengeist spricht nein und ja in der Sorgen Drange. und Albe Aber eben, wo so heiß dürstet unser Fragen, dürfte wird ein reicher Trosterweis in der Brust getragen. un immof sd saff uibee 25lds siting and sitting and ist sot bi ni im driet ottid 247 sind abhi and. O daß ich hätte mit empfunden die Freude, als der Engel kam, Und nun die Brust, wie losgebunden, so hell, so frei den Spruch vernahm: Ihr sucht am Grabe Jesum Christ-? Der von dem Tod erstanden ist! nind sits and A : ipoll stbüm Since 1190 ni Jhorjun mobil di tot affini 219. Die Auferstehung des Herrn. mis pro mod O, daß ichs hätte mit vernommen, als schwergebeugt am Felsenrand, So ganz allein, so tief beklommen, die trauernde Maria stand 130 1300 Und Jesus rief ihr freundlich zu: wen suchst du doch, was weinest du? 248 Friedrich Möller. O, daß ich hätte mit gestanden, als ihn umschloß die treue Schar, Und Mal und Wunden wieder fanden, das Herz entbrennt beim ersten Gruß, bin sein Bild, so wies im Herzen war; O, daß ich wäre mit gegangen, den stillen Weg nach Emmaus, Wo gleich vom heimlichen Verlangen Und weiter, wie der Tag sich neigt- is beim Abendmahl der Herr sich zeigt! Und Thomas rief voll Heilsbegier: mein Herr und Gott- ich glaube dir! Johann O, daß ichs hätte mit erfahren, als dort die Jünger, sorgenschwer, In dunkler Nacht beisammen waren, und hatten keinen Tröster mehr! Und nun ertönte freudenreich die Rede: Friede sei mit euch! di 6 file O welch ein unaußsprechlich Leben! o welch ein himmlisch Freudenfest! Wenn so verlorne niederschweben, wenn solch ein Geist sich finden läßt! Geduld, einst fällt dein Auge zui dann schwebts heran dann findest du! Wie dein Abschied war so trübe, eh das treue Herz zerbrach! Hilf mir, Heilger, den ich liebe, daß ich willig folge nach. Menschenmut stellt sich zur Wehr, klagt: das Kreuz wird mir zu schwer; möchte, ohne Last und Wehen, aufrecht in den Himmel gehen. 220. Die Nachfolge. Cuerm Meister sollt ihr gleichen, den umfieng ein blutig Kleid. gunds Seine Trübsal hat ein Zeichen, wie man kommt zur Seligkeit. O, daß ich dort am stillen Ufer gesehn die wandelnde Gestalt; Mit angehört, wie von dem Rufer die ferne Stimm herüber schallt: „ Ihr Kindlein, auf der Meereswacht, habt ihr wol Speise mitgebracht!" - Wer gebeugt auf Tränen sät, dort gefüllte Garben mäht; wer sich Rosen will erzielen, dnif muß erst scharfe Dornen fühlen. drmnu duschin But di tant - iching) de d ibo( 8 350 mi ussid m mind mas Jesu, deine treuen Glieder können ja nicht ledig ſtehn. Schmerz und Tränen kehren wieder, biß sie Gottes Heimat sehn. Keiner, der sich dir ergab, d kommt auf leichter Bahn ins Grab; stütze denn, im schweren Leben, edler Weinstock, deine Reben. Der das Härtste hat gelitten, wird mir ja nicht ferne sein; Läßt als Helfer sich erbitten, gießet Trost dem Herzen ein. Drum, wie dus ersehen hast, Bater, trag ich meine Last; leicht and@ und schwer, mir soll nicht grauen: der am Kreuz ist mein Vertrauen! Johann Friedrich Mäller. 221. Joh. 10, 12-18. Wer geht so hell voran im Hirtenkleide, wer führt die Schar entlang durchs enge Thal? Bringt uns zum Waßerbrunn auf grüner Weide? Sein Thor ist eng gebaut, sein Weg ist schmal! Doch von den Seelen feine foll fehlen:( hinnist er ruft und liebt und trägt sie allzumal. 109 6011 mars and adm and Seitab wer irre lief, dem folgt sein Sorgen, tukaid, on daft til nohni er zieht ihm freundlich nach die ferne Spur. 190lnil sid Komm, du verlornes Kind, bei ihm geborgen liisist noch dein ewges Glück! O trau ihm nur! juuni? bod Er wird dem Leben where 6 siarol 249 9101 60 titt 126 i spil 99neilla olled, si Iran dich wiedergeben; oder zieht und nährt dich groß auf frischer Flur. notbase dritar dopad tind De Wer kommt von Edom her? Sein Blick ist Segen, ito d sein Kleid, tief eingetaucht, ist blutig rot. no grallanue Er ists, der treue Hirt! Mit Mut entgegen din spat trat er dem bösen Feind, der uns bedroht.oped zalipumb Uns all umfaßend, Sopueron keinen verlaßend, dapibrud usdunto myg dom modsiar teilt er das Leben auß, nimmt sich den Tod. hin un olive spillmed a 3000 is toispred rolln schilbinsm sinondo fjol sildustused and a linh& sid un adi as surgse dun enellik sogis sonist prutorstill hodi bildball it but don H 190 odunt mig mot silidis Shop modant) is in 5 Gunit tim dattogiro di pid in nam omis atidary 10 mg Gausda? Gonist Halstend indus Jozo apianis bid your di www aid tusiimating anord- monial nou, Bourg TOTS 135 stdal sudo ad@ dormige m din and the offint.id: ochibitte ni goli Mor( 3 sont que goda Spideri romini( bun und $ 981- and a sid slmodusil bo pol major sh aid di ironed ride 8581 aidot -hied sidr2 mi- du es81 ad 11502 intem ne tisdéis suspisamist groit do stained agungis mung land gitind of medicinspunk mistaduat shid#Croch sin nad 10 mi quis" robune nosa un atrodasz fi morto, dsl? 2nd diamponist un otro modatblood tior stahid tipe old time 6. lace is 8- SI 01.06.199 adialustriomrod od of dop 190 $ 1003 spus chuid punts ab 16 17 1901 Sadis remity to dijous and spir Jomp) fi præs mist Jundog pus ii- 3003 mis ed not bot Heinrich Möwes Möwest fer Comello of intri dny tail dnu jur wurde den 25 Februar 1793 zu Magdeburg geboren. Da sein Vater früh starb und die Mutter sich wieder verheiratete, so nahm sich des verlaßenen Knaben ein Oheim an, der ihn die Domschule seiner Vaterstadt beſuchen ließ. Um Theologie zu studieren, bezog Möwes mit Karl Blum, einem Freunde, an dem er zeitlebens mit seltener, überauß zärtlicher Liebe hieng, die Universität Göttingen. Begeistert zog er mit diesem Freunde 1814 als Freiwilliger in den Krieg und kämpfte mit soviel Mut in den Schlachten bei Ligny, la belle alliance, sowie vor Paris, daß ihm das eiserne Kreuz zuerkannt wurde. Nachdem er sich von den großen Anstrengungen des Feldzuges erholt hatte, begab er sich nach Halle; aber auch diese Universität verließ er, wie früher Göttingen, reich an Wißen, arm im Glauben. Zunächst erhielt er eine Anstellung an der Magdeburger Domschule. Schon nach einem Jahre-- 1818 wurde er von dem Grafen von Schulenburg- Angern zum Prediger in Angern und Wenddorf berufen. Hier verheiratete er sich mit der Schwester des genannten Freundes, die ihm biß zu seinem Tode immer mehr sein teuerstes Besitztum, sein süßestes Kleinod" geworden ist. Da er noch nicht zum Glauben durchgedrungen war, so erstreckte sich seine Thätigkeit vorzugsweise auf äußerliche Dinge und auf das Schulwesen. Aber immer wieder trieb es ihn an die Schrift, in der er unabläßig, unter stetem Gebete, mit demütiger Unterwerfung seines eigenen Willens und Wegwerfung aller vorgefaßten Meinungen zu suchen anfieng. Allmählich jedoch fast ohne alle menschliche Beihilfe kam er zum Glauben, der nun neben dem Mute der bedeutendſte Zug seines Charakters wurde. Anfangs stand er mit seinem Glauben ganz allein, aber unverzagt kämpfte er mit der Welt, die ihn verspottete, und mit gewaltiger Beredtsamkeit und trenem Eifer predigte er seiner Gemeinde Christum den Gekreuzigten. Christus war ihm der Mittelpunkt seines Lebens und darum auch seiner Predigt geworden; die Liebe zu ihm war die einzige Moral, die er kannte. 1822 erhielt Möwes, von seinem Patrone präsentiert, die Pfarrei Altenhausen und Ivenrode. Sechs Jahre lebte er an ersterem Orte, wie man zu sagen pflegt, in glücklichen Verhältnissen. Mit dem Frühjahre 1828 aber begann für ihn die Zeit schweren Kreuzes: er sah seinen Freund und Schwager Blum in seinen Armen sterben, und im Herbste deſselben Jahres fieng seine eigene Gesundheit zu wanken an. Mit dem Jahre 1829 wurde sein Lungenleiden so heftig, daß er sich zum Heimgange bereitete; aber ,, mit innerem Jauchzen" ertrug er im Glauben alle Schmerzen. In dieser Zeit dichtete er das Lied„ Getreu ist er", das er vom Krankenbette auß mit herzlichen, begleitenden Worten an seine Gemeinde sandte, zu welcher er 1 - - 251 Heinrich Mötes. men:- nicht mehr von der Kanzel herab reden konnte. Im Laufe des Sommers 1829 traf ihn mit dem Tode seiner Schwiegermutter ein neuer, schwerer Verlust und im folgenden Jahre mußte er mit blutendem Herzen, nachdem er, obwol frant, noch einigemal gepredigt hatte, das ihm so teuer gewordene Amt niederlegen. Um eine andere Anstellung, die ihn womöglich mit der Kirche in Verbindung erhalten sollte, beßer zu betreiben, siedelte er nach Magdeburg über. Hier sollte ein neuer, unerwarteter Trennungsschmerz über ihn kom-es starb ihm in jungen Tagen eine Tochter. Aber auch diesen Verlust trug er ruhig in christlich- frohem Schmerze.- In Magdeburg wurde Möwesein eifriges Mitglied des dasigen Missionsvereines. Auf der anderen Seite befand er sich in einem lebhaften, geselligen Verkehre. An den( auß dem Unglauben der Zeit hervorgegangenen) politischen Bewegungen des Jahres 1830 nahm er lebendigen Anteil das beweisen seine zu Anfang 1831 gedichteten, überall mit Begeiſterung gefungenen„ Lieder eines preußischen Landesfindes." Mittlerweile war sein Gesundheitszustand bald beßer, bald schlimmer geworden. Das Lied: ,, Weg von dannen, hin zum Lichte" ist in dieser Zeit entstanden. Es riß sich hierin- nach seinen eigenen Worten- ein Wunsch auß seiner Seele los, wie er ihn bißher noch nicht gewagt hatte. Etwas später( Oktober 1831) entstand das Gebet in Not und Tod" in einer Zeit, von er selber geweſen ſei. In bißher nicht gekannten törperlichen Schmerzen wurde ſeine Treue geprüft und er, der schon von den Seinen Abschied genommen hatte, noch einmal dem Erdenleben zurückgegeben. Im darauf folgenden Winter dichtete er, da sein leiblicher Zustand viel erträglicher geworden, die Novelle der Pfarrer von Andouse"( der erste Teil seiner gesammelten Schriften). Da sich Möwes in gefunden Tagen nur seinem Amte widmete, so begann erst mit der Krankheit seine schriftstellerische Thätigkeit; aber im glücklichen Gegensatze zu so viel anderen Autoren übertraf der Mensch und Prediger in ihm den Schriftsteller bei weitem. Seine Schriften erscheinen bißweilen nur gewöhnlich, manchmal gezwungen, während er selbst allezeit so ganz ungewöhnlich und ungekünstelt war. Dennoch laßen die Gedichte den tiefen, starken, feurigen, von dem Geiste des Christentums durchdrungenen Geist ihres Urhebers oft auf eine außerordentlich schöne und ergreifende Weise hervorleuchten." Zu einer vollendeten Form konnte er es bei seinen Liedern- seiner steten körperlichen Leiden wegend nicht bringen; gleichwol sind dieselben, ohne Zweifel, höchst erbaulich. Im Juli 1832 kehrte Möwes, da die Aussicht zu einer anderweitigen Anstellung verschwunden war, mit seiner Familie nach Altenhauſen zurück. Hier beschäftigten ihn neben ländlichen Arbeiten theologische Studien, der Unterricht seiner Töchter und die Vorarbeiten zu einer neuen Novelle: ,, Magdeburg in der Reichsacht 1552". Im April des folgenden Jahres befand er sich abermals in großer Lebensgefahr; aber bald darauf wurde er frischer, kräftiger und fröhlicher, denn je. Seine Angehörigen schöpften nene Hoffnung auf vollständige Wiederherstellung seiner Gesundheit; er selbst teilte diese Hoffnung nicht völlig, ob es ihm gleich möglich wurde, mehrmals hinter einander zu predigen und zu seiner grösten Freude die Außsicht, daß er wieder ein Pfarramt übernehmen könne, sich mit dem Schluße des Jahres 1833 zu verwirklichen schien. Im folgenden Frühlinge kamen aber neue schwere - 252 Heinrich Möwes. T - Krankheitsstürme über ihn, in welchen dem Kranken nach seinen eigenen Worten der Tod der stralendste Lichtpunkt" war. Nicht bloß leiblich hatte er zu dulden, nein, wie er es selbst klar in dem Gedichte ,, Aufblick auß der Feuerprobe" außspricht- die furchtbarsten Kämpfe hatte er mit dem Satan selbst zu bestehen, der ja gerade in den letzten Stunden am verzweifeltsten um die Seelen der Gläubigen kämpft. Es folgten die letzten Tage seines schweren Leidens und am 14. Oktober 1834 ist Heinrich Möwes, der treue Christ, der tapfre Streiter, in die Ruhe des himmlischen Zion eingezogen. Souröst soms gyd Streiter, in hinih ni gidur pu ad dilgti oniştis stis sdn yod julk -Hill, msd Buny 0881 87008 222. O Herr, o Herr! wie bist du treu, wie fest sind deine Worte! Das sag ich, aller Bürden frei, dicht an der Todespforte: Da steh ich mit gehobnem Haupt, o selig, Herr, wer an dich glaubt! Die ihr mühselig seid, kommt her, kommt, ich will euch erquicken. Nehmt nur mein Joch, es ist nicht schwer, und schien es auch zu drücken; Denn unter diesem Joch allein wird Ruhe für die Seele sein!" hindbo Getreu ist er. d So sprach der Herr und er hat Wort, hat Wort an mir gehalten; Es zogen an mir da und dort feindselige Gewalten,- Doch ihre Macht hat aufgehört, seit Jesus bei mir eingekehrt. - 979010 Und jetzt, an eines Abgrunds Rand, auf Erden, Tod" geheißen, Ergriffen, wie von Riesenhand, mich jäh hinab zu reißen, Sieht meine Seele ruhig zu: denn er ist meiner Seele Ruh.( his apen 198 736 Wo andre nur den Abgrund sehn, da hab ich eine Brücke Auf tausend Demantsäulen stehn, genannt, der Weg zum Glücke." Drauf führt mich eines Engels Hand hinein in das gelobte Land. Ich lege wol an ihrem Thor die Lust der Erde nieder: Doch Jesus gibt, was ich verlor, mir siebenfältig wieder. Er machte mir die Erde schönwas wird bei ihm mein Auge sehn! Und würde mir die Seele weich beim letzten Gruß der Lieben Herr, sie sind hier in deinem Reich und sind es auch bald drüben! Sie waren mein und bleiben mein, und du trittst als ihr Hüter ein! Herr, o Herr, wie treu bist du, wie recht sind deine Worte! Du wurdeſt meiner Seelen Ruh auch an der Todespforte: Da steh ich mit gehobnem Haupt!- Ja selig, Herr, wer an dich glaubt! durg bansplot me b THE 20 bin niste ast Liebe kleiner Dank. : nist thi thom bisif Glisch lebe,- was ich lebe, das leb ich nur durch dich; nolle tim Ich käme gern und gäbe, hätt ich nur mehr, denn mich! tin thị th Ich bin dir, Herr, viel schuldig, wie ich nicht zahlen kann; Du, Heiland, siehst geduldig den armen Schuldner an. of 11982 sid 1ploj dun idolg milare) and Mein Herz mit seiner Habe, sip mein Herz, wie dus gemacht hil mad Das bring ich dir als Gabe, 2010 ach nimm es dir in acht! on 06 thi Heinrich Möwes. 223. Große Mit allen meinen Sünden komm ich, mein Herr, zu dir; Du läßt mich Gnade finden: dein Kreuz steht mir dafür.( hin ishid Da hast du gern geblutet für mich und meine Not; Auß deinen Wunden flutet mir Leben für den Tod.plhör monis Tag, so schwarz und trübe, wie düstre Mitternacht! O Tag, so warm von Liebe, wies keine Sonne macht! rist bi thom pala dunijus am spm tim idoped ; dum? mi diad hapnite mods#bd( h 224. Karfreitag.pusi no thin dire Dich schwärzen finstre Thatens du brütest schweres Leid Du zeigst den Herrn verraten, den Herrn der Herlichkeit! 1 - sinid nonis L 249 schrom vad fto? donid dunt u din dustborbi or desplieg dlm med an odvil modo in Und Liebe ohne Ende, auß Gottes Baterhaus, Sie breitet hier die Hände am Kreuze segnend auß. 6100 Inmnis un dod( bi Verfolgt von blutgem Haßen, vergießt sie für die Welt Sie kanns, sie kanns nicht laßen ihr Blut als Lösegeld! - chod odia An greuelhafte Gründe O Tag, so schwarz und trübe, du zeugst von meiner Nacht; führst du den scheuen Fuß; Und ungeheure Sünde, Tag, so warm von Liebe, das ist dein Morgengruß! hau ich seh der Gnade Macht! - mus nid 253 - and mod nor und matdeilophid and ne in mi spalle minist ung thi this idadidad 254 be Reich möcht ich sein: und als ein Reicher weit und breit bekannt; der Reiche hat viel Menschen in der Hand. ad Dann gieng ich hin mit allen meinen Schätzen, bim dem lieben Herrn zu Füßen mich zu setzen. Reich möcht ich sein: gidh ich zöge arm und reiche hinterdrein. molding Heinrich Mömes. 225. Mein Wunsch. odn pidu Groß möcht ich sein, istul mediu groß vor der Welt, gleich einem mächtgen Herrn, den Großen glaubt und folgt die Welt so gern; Dann gieng ich hin mit allen meinen Ehren, dem lieben Herrn in Demut zuzuhören. Groß möcht ich sein, sidhi gaird.ang ich zöge groß und kleine hinterdrein. - Klug möcht ich sein, begabt mit Engelsweisheit und Verstand, ich hätt ein Heer von Jüngern bald im Land; Dann gieng ich hin mit allen meinen Gaben, um an des Herren Liebe mich zu laben. Klug möcht ich sein: udge und flod of tost smism on bim - Es mag drum sein, ich hab nun einmal Gold und Silber nicht, und bin kein großer Herr, kein großes Licht; Doch zieh ich fröhlich fort auf meinem Pfade, und nehme von dem Herren Gnad um Gnade.Es mag drum sein: ich ziehe doch wohl einen hinterdrein. Weg von dannen hin zum Lichte, zu dem vielgeliebten Herrn, Meinem Bürgen im Gerichte, dahin, dahin eilt ich gern! ditu Frouth of pnI O ich zöge klug und Thoren hinterdrein.onsist wild sien 910 3910 ned manur of 203 0 Ihon ama anist satur 226. Sehnsucht nach drüben. idézien riblia nomied in 2 sim tid ind s ind shethrong n rad wd fidhd of mind thi and Ach, die Last der morschen Glieder zieht mich in den Staub hinab, und ich sinke schmachtend nieder an dem müden Pilgerstab. Ja, der Erde schöne Tage werden tener eingetauscht; Werden dein nur um die Klage: ,, wellengleich sind sie entrauscht!" Heinrich Mämes. Wie nach flüchtgen Sonnenblicken an die Blume auf der Au, hängt sich auch an dein Entzücken einer Träne Abendtan. Doch die Luft, die hingeſchwunden, sucht mein banges Sehnen nicht; Aber wär ich losgebunden von der Erde Bleigewicht! Wo ein Schatz mir aufgehoben, des ich nimmer würdig bin; nach der Heimat droben, droben, da, da sehnt mein Herz sich hin. Der Himmel hängt voll Wolken schwer, ich seh das blaue Zelt kaum mehr; Doch über Wolken, hell und klar, nehm ich ein freundlich Auge war! mid dna 227. Gebet in Es tobt der Sturm mit wilder Macht, sie wird so dunkel oft, die Nacht; mente ele bel Doch wenn auch meine Seele bebt, sie weiß, daß dort ein Heiland lebt! Sie zöge ga gar zu gern hinauß ins große, weite Baterhaus; Doch hält in seiner Kraft sie still, biß er, biß er sie lösen will. - Ja, zum Land und Lichte drüben, zu dem vielgeliebten Herrn Sehnt mein Herz sich von dem trüben schweren Erden- Nebelstern. bin Wär ich schon zur Reife kommen: ſammle, Herr, die Garben ein! Soll das Warten mir noch frommen, hilf mir wartend stille sein! - Da, da ist der Vielgeliebte und sein Gnadenreich zu Haus, Und da geht der Tiefbetrübte wolgetröstet ein und auß; Und die schwüle Last von unten drängt ihn da zu keinem Ach: und ihm kommen die da drunten einer um den andern nach. 255 Not und Tod. 10 mi Die Erd ist mir ein morsches Bot, das unter mir zu finken droht, Ich steh auf seines Bordes Höh nur eben noch mit einem Zeh. Gebeutst du, Herr, mit einem Blick, so schleudr ichs hinter mir zurück, un Und schwinge mich an deiner Hand hinauf, hinauf, und jauchze: ,, Land!" Ich gienge gern, so gern zu dir! Doch wenn du mich noch länger hier In Sturm und dunkeln Nächten läßt, so halt du meine Seele fest, Daß sie in Sturm und Nächten treu, zu deiner Ehre wacker sei, Biß du mir rufft: ,, nun ist mirs recht, nun kannst du kommen, treuer Knecht." Tim 1m61 000S anda bi to i tha thi shim nd stdsilspisi and find Sund ng histusden, ist du stdürtdisi 156 1090 od dilf TỪ KHI HỌ Phining sinu nog fin? staral sid drill -: bl monist und di ipG sted nd si6 nomine di du on 50 riad me suis nditud stihi? dit d Adolf Morahtuid sid suf sid that Abut thin mands, Broad wurde am 28 November 1805 in Hamburg geboren. Hier war sein Vater, Jakob Daniel Mathias Moraht, anfänglich Kaufmann, später Bevollmächtigter einer Compagnie für Seeassekuranz. In seiner Vaterstadt besuchte der junge Moraht zuerst die Privatschule des, als Dichter insbesondere des Liedes ,, Kennt ihr das Land, so wunderschön" unter dem Namen Veit Weber nicht unbekannten Leonhard Wächter und später das Johanneum. Nach Beendigung seiner theologischen Studien in Halle und Göttingen von 1825 bis 1828 verlebte er in Hamburg, als Candidat, neun reich gesegnete Jahre. In der von Unterricht an Privatschulen freien Zeit nahm er vornehmlich teil an der damals beginnenden Thätigkeit der sog. inneren Mission, auß deren kleinem Anfange n. a. die Rettungsanstalt des Rauhen Hauses in Horn herangewachsen ist. Ostern 1838 kam Moraht als zweiter Prediger nach Mölln im Herzogtume Lauenburg. Seit 1846 steht er daſelbst in dem Amte des ersten Pastors. Ein Teil seiner geistlichen Lieder ist in einer besonderen Sammlung-Harfenklänge"( Lüneburg( 1840)- ein anderer Teil zerstreut n verschiedenen Sammlungen und Blättern erschienen. no 150 do 58 anni tim( bon meds 17007 spal?( hildusj nis hi don bil monis time gas big rigid. dung nied in Was hätt ich, hätt ich Jesum nicht auf ewig mir erforen? für flüchtge Freuden ewgen Schmerz! ach, ohne Jesum, armes Herz, hättst du dich selbst verloren! ndie 228. Was hätt ich, opp och sor and C buatapis roust droot. spoisid urisd# 9679UF hjunti si ni bistansloot. mbildnanno nothin thon sigr HP 190 tun smule si mo bligin nisd mn( bun bi ignid und HR is Was könnt mir doch die ganze Welt für meinen Jesum geben? Und wär die ganze Welt auch mein, nein, sollt ich ohne Jesum sein, da möcht ich auch nicht leben. - - hätt ich Jesum nicht. zodlier tim 190 1dot 80 ud of drior si hun mot tho Wer wär mein Tröster dann im Schmerz, wer auf dem Sterbebette? Wer einst am Tage des Gerichts? ach, hier und dort hätt ich ja nichts, wenn ich nicht Jesum hätte. Ich hätte nichts, denn ewge Pein für stundenlang Ergetzen; Ach, ohne Jesum dort und hier Gedanke, weiche fern von mir, Gedanke voll Entsetzen! Nun aber, da ich Jesum hab, o welch ein reiches Leben! Ist Erde doch und Himmel sein, drum ist auch alles, alles mein, id the weil er sich mir gegeben. nodopsonid Adolf Moraht. 229. Lehr mich glauben. ( Joh. 4, 46-54.) Lehr mich glauben, lehr mich glauben, ohne dich vermag ichs nicht; Lieb und Leiden, Freud und Schmerzen, helfen nicht dem armen Herzen, du nur gibst, was ihm gebricht. MOD Lehr mich glauben, lehr mich glauben, in der Trübsal such ich dich; Hab ich dich denn nicht gefunden? sprichst du nicht: du sollst gefunden? O mein Heiland, heile mich! BC Lehr mich glauben, lehr mich glauben, durch dein Wort, Herr, lehr es mich; Ohne Fühlen, Sehen, Fragen laß des Glaubens ja mich sagen, und im Worte hab ich dich. Und ich solls darnach erfahren, welch ein reicher Herr du bist; Jeden Schmerz und jede Wunde heiltest du zur selben Stunde, da ich dich fand, Jesus Christ. 230. Ich bleib bei dir. Ich bleib bei dir! wo könnt ichs beßer haben? mir ist so wol in deiner Liebeshut! Du schmückest mich mit ewgen Liebesgaben, den du erkauft mit deinem heilgen Blut. O, weich mit deiner Gnade nicht von mir, so weich ich nimmer, guter Hirt, von dir. 257 Ich bleib bei dir! du lohnst mit ewgem Leben, mit ewgem Sieg nach dieses Lebens Streit! Was kann die Welt dem armen Herzen geben, denn kurze Freud und ewges Herzeleid? Für kurze Freuden tausch ich ewge ein, drum will ich nur bei dir, mein Heiland sein. Kraus, geistliche Lieder. 17 258 Adolf Moraht. Ich bleib bei dir! es kann mit allen Schätzen, mit allen Gaben und mit aller Luſt Die ganze Welt ja nimmer den ergetzen, dem deine Liebe wohnet in der Brust; Du arme Welt, ich sehn mich nicht nach dir, ich bleib bei Jesu, und er bleibt bei mir. Ich bleib bei dir, der du dich hingegeben für alle Welt in heilgem Liebesdrang; Ach wäre doch mein ganzes, ganzes Leben dir, lieber Herr, ein heilger Lobgefang! Dann spräch ich einst in meiner letzten Bein: ich bleib bei dir und bin nun ewig dein. 231. Je kleiner ich, je größer du. Je kleiner ich, je größer du, o Jesu, mach mich klein, Nimm du in meinem Herzen zu, ja, nimm du ganz es ein! Je größer ich, je kleiner du! Bin ich mir selbst genug, So acht ich dich, mein Heil, gering und fall in bösen Trug! In allem willst du alles sein, sei alles auch in mir: Ach, wie so vieles hab ich noch, was, Herr, nicht ist von dir! O, stürz von jeder Höhe mich, darauf ich mich geſtellt; di Laß mich mir selbst gestorben sein, gekreuzigt sein der Welt. Ja, mache mich, o Herr, recht klein, so wächsest du in mir, Und was die ganze Welt nicht gibt, das find ich dann in dir! Dann bin ich reich du bist es ja, bin groß, denn du bist groß, Und bin in dir, o du mein Heil, von Tod und Sünde los! Je kleiner ich, je größer du- o Jesu, mach mich klein, So find ich in dir süße Ruh und bin auf ewig dein! vadit? **** dist 306 i nipilom and atbiljepuilijn? ind Bloof 1970 sia dns Sur O at( steno ( hand and pidufidist m - spinser Joton wall di dim sebs adapt thoung ada dun do 0881 the Adolf Nicolai im ober ⠀⠀0 wurde geboren am 26 März 1805 zu Budeberg bei Dresden. Er hat das Glück einer Familie anzugehören, die auch in den Zeiten des allgemeinen Abfalles vom Glauben fest und entschieden an Gesetz und Evangelium hielt. Schon der Großvater väterlicherseits, ein Autodidakt, hatte als Director des Schullehrerseminars zu Dresden und dann als Pfarrer in dem nahen Lohmen treu und beharrlich für das Reich Gottes gearbeitet. Nicht minder hat der Vater Nicolais, biß 1808 als Diakonus zu Budeberg und zugleich als Pastor zu Schönborn, sowie von jenem Jahre an als Diakonus an der Kreuzkirche zu Dresden, in reichem Segen gewirkt. Und wiederum legte die Mutter, eine geborne Klien auß dem frommen Pfarrhause zu Neustadt bei Stolpen, schon früh den Samen des göttlichen Wortes in die Seele ihres Kindes. Wenn die gottesfürchtige Frau dem zu ihren Füßen sitzenden Knaben die Leidensgeschichte unseres Herrn vorlas und die Tränen ihr dabei über die Wangen rannen, so schürten diese in dem Herzen des Sohnes ein Feuer des Glanbens an, das- wenn auch später oft und auf lange Zeit unterdrückt niemals erloschen ist. - In Dresden empfieng der junge Nicolai den ersten Schulunterricht, der ihn in seinem inneren Leben um wenig oder nichts förderte, wol aber mit verdorbenen Kameraden zusammenbrachte, die einen bösen Einfluß auf ihn übten. Da der Vater in der Zeit der napoleonischen Kriege bei jedem Anlaße. auch amtlich als echter Patriot und guter Streiter der lutherischen Kirche gegen römische Ulebergriffe aufgetreten war, so wurde seine Stellung in Dresden, zumal nach der Rückkehr des Königs, eine so missliche, daß er im Jahre 1816 die Fürsprache eines hochgestellten Freundes am preußischen Hofe benutzte und das Amt eines Consistorialrates und Diakonus an St. Nikolai zu Berlin annahm. Hier besuchte Adolf Nicolai biß zum 16. Jahre das Gymnasium zum grauen Kloster, verwilderte aber trotz des frommen häuslichen Einflußes, bei seiner lebendigen Phantasie und nicht geringem Leichtsinne, allmählich so sehr, daß der Vater ihm, von einer wißenschaftlichen Laufbahn ganz zu schweigen, den Schusterschemel in Außsicht stellte. Zwar hatte ihn bei der Confirmation ein starker Zug der Gnade erfaßt, zwar war ihm durch das Sakrament des Altars die Gewisheit der Vergebung der Sünden und damit ein langentbehrter Friede geworden, aber bald hatte die Welt aufs neue über ihn gesiegt. Zudem hatte er, nachdem er zur Erlernung der Kauf17* - 260 Adolf Nicolai. - mannschaft übergegangen war, an seinem ersten Prinzipale einen sittlich nichts weniger denn achtbaren Mann. Auch die Gehilfenjahre verliefen in der leider allzu gewöhnlichen Weise: neben angestrengter Arbeit Leichtsinn, Weltluſt und Thorheiten aller Art. Endlich aber sollten sich die Erstlingsfrüchte der Gebete und Tränen der treuen Eltern zeigen. Die Mutter pflegte den zur Einkehr bei sich selbst gekommenen Sohn während eines längeren Krankenlagers leiblich, wie geistlich; und wenn der Kranke auch den Herrn nur erst durch einen Nebelschleier gesehen hatte, so besuchte der Genesene doch fortan fleißig die Kirche und fühlte, daß dadurch seine schlummernde Erkenntnis je mehr und mehr geweckt wurde.- Um selbständig zu werden, errichtete Nicolai 1830 mit einem Freunde ein Tapisseriegeschäft, das, unter Beten und Arbeiten, schnell einen blühenden Aufschwung nahm. Nicht lange Zeit darnach verheiratete er sich mit Johanna, einer Tochter des Kriegsrates Piaste zu Berlin, an der er eine überauß werte Gottesgabe gewonnen hat. Nach dem 1832 erfolgten Tode des Geschäftsgenoßen, breitete Nicolai die Verbindungen des nun von ihm allein betriebenen Geschäftes über ganz Europa und biß nach Amerika auß, erfuhr aber auch bei zunehmendem Wolstande die Wahrheit des Wortes Matth. 19, 24. Teils diese Erfahrung, teils der Unmut über manche bei der Handelskrise im Jahre 1837 erlittene Verluste, teils andauernde Kränklichkeit und mit dieser Ueberdruß am Stadtleben bewogen ihn 1838 zur Aufgabe seines blühenden Geschäftes. Er zog wieder nach seinem lieben Sachsen, erwarb zunächst eine schöngelegene Villa an der Mulde, unweit Grimma, betrieb, hier neben dem Gartenbau, unter dem Einflußze seines Seelsorgers, des Pastors Schubart zu Hohenstädt das Studium verschiedener Commentare zur heiligen Schrift, sowie einzelner asfetischer Werke und widmete sich endlich dem Unterrichte seiner Kinder. Nach so mannichfacher Vorbereitung fiel es ihm dann im Sommer 1843 beim Lesen der Lebensgeschichte des Predigers Sybel von Siebetrut plötzlich wie Schuppen von den Augen. Nun erst erfuhr er neben der tief demütigenden Erkenntnis seiner Sündennot die erbarmende Liebe unseres Heilandes; nun erst galt ihm als einem christlichen Kaufmanne, der Erwerb der einen, köstlichen Perle als das höchste Ziel; nun endlich sah seine treue, fromme Mutter, eine Monica unserer Tage, wie die von Gott durch ihre Hand gestreute Saat reif wurde. Jenes Leben der Ruhe dauerte indes nicht lange; bedeutende Kapitalverluste veranlaßten Nicolai zwei Jahre später zur Anlage einer großen Ziegelei in dem 5/4 Stunden von Leipzig entfernten Stahmeln. Nach Ueberwindung vieler Schwierigfeiten brachten aber die Jahre 1848 und 1849 dem neuen Geschäfte nur zu bald völligen Stillstand; Zahlungen mußten geleistet und Einnahmen konnten nicht erwartet werden; eine zahlreiche Familie umgab ihn eine Zeit der empfindlichsten Demütigung für Nicolai ein; er selbst mußte nun Ziegelmeister werden und sich Entsagungen auferlegen, die ihm tief ins Fleisch giengen.- Jetzt lebt er wieder ein sorgenfreieres Leben; seine Gattin und acht blühende Kinder sind die Freude seiner Tage und noch immer singt er seinem Gotte auß innerster Herzenerfahrung herauß Glaubenslieder voll Innigkeit und Wärme. 1855 hat er eine Sammlung geistlicher Lieder unter dem Titel erscheinen laßen Lebensklänge auf der Gemeinde"( Berlin). Nicht wenige derselben sind am Brennofen oder sonst mitten in den Berufsgeschäften - es trat 4 - entstanden, nachdem erst spät, im Jahre 1848, die Bahn dazu gebrochen war. Manches Lied ist unter heißen Tränen niedergeschrieben worden. Adolf Nicolai. Die Haupterfahrungen seines Lebens faßt Nicolai zusammen in den Worten: die Gebete frommer Eltern kleben fest an den Kindern und ihre Tränen sind nicht leicht abzuschütteln. Auch die Sünde muß unter der Arbeit des heiligen Geistes dem Herrn dienen zur Erreichung seiner erbarmungsvollen Absichten. Es liegt nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an des Herrn Erbarmen. Er führt seine Erwählten durch Nacht zum Licht, durch Not und Trübsal zur Herlichkeit." ( Die beiden letzten der nachfolgenden Lieder sind bißher nicht im Drucke erschienen). 12 232. Unverzagt. ( Jerem. 29, 11. 12.) * Warum sollt ich denn klagen, wenn Dunkel mich umfängt? Warum in Kleinmut zagen, wenn Wog auf Woge drängt? Ob Stürme mich umtoben und alles bricht und fällt: doch bleibt ob mir erhoben die Rechte, die mich hält. Und brausen fort die Wetter in ungebrochner Macht, Und seh ich keinen Retter, und wird es völlig Nacht, Und will es mich bedünken, als sei nun alles auß: doch werd ich nicht versinken, mein Gott ist Herr im Haus. Mein Gott, der mich getragen von Kindesbeinen an, ardish m Mich in den frühsten Tagen mit Gnaden angethan; Des Hand von Todeswegen mich sanft zurückgeführt, des Lieb und Huld und Segen ich je und je gespürt. 261 Ja, was ich bin und habe, ist meines Herrn Geschenk, Der freien Gnade Gabe, des bleib ich eingedenk. Wollt er das letzte nehmen, ich hielt ihm dennoch still, kein Murren und kein Grämen kennt, wer sein Kind sein will. ,, Wol sollen Berge weichen und Hügel fallen hin; Ich aber will dir zeigen, daß ich die Gnade bin." So hat mein Gott gesprochen, und fest gemacht den Bund, und hat ihn nie gebrochen, das ist mein Felsengrund. Drauf steh und bau ich feste und glaube sicherlich: nism Mein Gott führt mich aufs beste, ob auch gar wunderlich. Gleichwie der Sturm im Grimme zerpeitscht die trübe Luft, so ist mein Kreuz die Stimme, die mich zur Buße ruft. 262 Und wie durch Sturm und Wetter die holde Sonne lacht, So leuchtet mein Erretter schon durch die Leidensnacht. Ihm will ich still vertrauen, er führt durch Nacht zum Licht, bald, bald werd ich ihn schauen mit offnem Angesicht. Gott ist mein Lied! wenn alles flieht, will meinem Gott ich fingen; Mein letztes Wort 233. Gott ist mein Lied. ( 2 Mos. 15, 2.) an Grabespfort soll ihm zu Lob erklingen. stast Gott ist mein Rat! bei jeder That int forsch ich nach seinen Winken, Ohn ihn kein Schritt, ohn ihn kein Tritt, so kann ich nimmer sinken. Adolf Nicolai. er führt mein Sach, so find ich, was ich suche. Gott ist mein Arm! drum sonder Harm die Hand nur fest am Pfluge; Bin ich gleich schwach, ( Str THE pid dar Ind Gott ist mein Stab! solo du biß hin ans Grab drob werd ich nicht Wanderns müde; do Obs stürmt und blitzt, wenn er mich stützt, umweht mich Himmelsfriede. Herr Jesu, Gnadensonne, dein Amen sprich dazu, di Du meines Herzen Wonne, du meiner Seele Ruh! Ja, Amen, Wunderbarer, Nat, Kraft, Held, Friedefürst! Ich weiß, daß du, Bewarer, auch mich bewaren wirst! Gott ist mein Schwert! wenn hoch herfährt der Feind, mich zu verschlingen, Tritt für mich ein Immanuel mein, den Sieg muß ich erringen. Gott ist mein Schild! ein Vater mild trägt er mich auf den Händen; Ob Sünd und Not Hatuned an mich hart bedroht, es wird mit Segen enden. ordspin m sist the dot onl Gott ist mein Heil! er will mein Teilhin mir gnädiglich bewaren; in ein your bod Wenns Augenlicht, wenns Herz mir bricht, dann werd ich zu ihm fahren. Drum bleibts dabei, ich rühm es frei und sing es lauten Schalles: Gott ist mein Lied, d mein Heil und Fried, Rat, Arm, Schwert, Schild und Alles. Adolf Nicolai. do 234. Wo ist Ruhe. ( Matth. 11, 28-30.) O wie fröhlich, o wie selige dig en Unter dieses Kreuzes Schatten schlag dir eine Hütte auf, ruht sichs unterm Kreuz des Herrn! O wie elend, o wie schmählich, wer von Christi Kreuz noch fern! stut Und dein Fuß wird nicht ermatten, wie verschlungen auch dein Lauf; Jugendmut und Kampfeslust strömt das Kreuz in deine Brust. Leben und Genüge dort, hier nur Tod und Klagewort. Trägst im Herzen du Verlangen nach dem Born, der ewig quillt: Halt du nur das Kreuz umfangen, und dein Sehnen ist geſtillt; Christi Kreuz der Lebensbaum, alles andre Traum und Schaum. atarish Ach Herr, wer ist ein treuer Knecht? wer hielt sich rein, wer wandelt recht vor dir, dem Herzenkünder? Dein Auge ist ein Feuerstral, durchdringt die Seelen allzumal und findet nichts, denn Sünder. 235. Barmherzigkeit. ( Ps. 119, 75-77.) Hier strauchelt einer unbewußt, ein andrer frevelt dort mit Lust, ein dritter wol hat dich erwählt, wer aber merkt, wie oft er fehlt? Barmherzigkeit! wer mag bestehn und nicht vergehn, wenn du ihm tief ins Herz willst sehn? mol god imo Ist die Pilgerfahrt zu Ende, und du bettest dich zur Ruh: Fest den Blick zum Kreuze wende, deiner Heimat führt dichs zu; O, wie schläft es sich so gut, wenn man unterm Kreuze ruht! 263 Im Liebesmeer, im Gnadenthron, in deinem allerliebsten Sohn ist alle Schuld begraben; Ihm brach das Herz der Sünder Not, ind Spot 2071 STOF Smar Gerechter Gott! ach kämest du und rechnetest die Sünd uns zut, wir wären all verloren; Denn siehe, auch nicht einer ist, den nicht des Feindes Trug und List zur leichten Bent erforen. Gedanken sind vor dir wie That, du kennst auch den geheimsten Rat, was aller Welt verborgen war, 904 dem Flammenblick ists offenbar. Barmherzigkeit! des Lammes Blut in schreit uns zu gut, viel lauter noch denn Abels thut. 264 Adolf Nicolai. er gieng für uns in Kreuz und Tod, auf daß wir Frieden haben. Ach nimm, ach nimm den Bürgen an, der seinen Schmuck uns angethan, daß, was beflecket war, mun rein und was verloren, wieder dein. Theis Barmherzigkeit! und ach, gib dem Sohn den Schmerzenslohn und wer da glaubet, den verschon! 236. Last und Lust. ( Röm. 7, 24. 25.) Ach Gott, wie schwer ist zu vollbringen, was dein Gebot mir auferlegt! Wie träg mein Geist, wie schwach mein Ningen, wenn sich das Fleisch dawider regt! Wie hab ich Tag für Tag verletzt, was unverbrüchlich du geſetzt! Wenn ich das Donnerwort bedenke: ,, verflucht ist, der nicht alles hält,“ Und in mein Wesen mich versenke, darinnen nichts, was dir gefällt: Da faßt mich Todesgrauen an, das keine Reue bannen kann. Was soll ich armer Sünder machen, erkrankt vom Fuße biß zum Haupt? Wer trägt zum Born des Heils den Schwachen, der aller eignen Kraft beraubt? Von wannen kommt mir Hilfe zu? wo find ich Trost, wo find ich Ruh?- 602 190 1902 Gott der Liebe, sei gepriesen, la der mein in Ewigkeit gedacht! Die Feßeln fallen, die mich schließen, mein Jesus rief: ,, es ist vollbracht!" Er gab sein Blut für meine Schuld, und ewig mein ist deine Huld. Mag auch ein Mensch das Wunder faßen? der Heilge Gottes Sündern gleich, Verhöhnt, verraten und verlaßen, und eingesenkt ins Todtenreich! Ich faß es nicht, doch glaub ich fest, was mir mein Gott verkünder läßt. Jour Und glaubend will ich dich umfangen, du hochgelobtes Gotteslamm! Will Leben trinkend an dir hangen. gleichwie ein Zweig an seinem Stamm; So bist du mein, so bin ich dein, so muß ich ewig selig sein. 30 Daß ich werd entzogen dem, der mich betrogen um der Kindschaft Heil; Um mich in den Schrecken des Gerichts zu decken, das der Sünder Teil: Kämpft der Held, Adolf Nicolat. slist nachine Meine Augen sehen mit Gebet und Flehen auf zum Kreuzesstamm; Denn es geht zu bluten unter Satans Ruten Jesus, Gottes Lamm. Angst und Schmerz durchbohrt sein Herz, Leib und Seel erbebt im Ringen: Lösegeld zu bringen. * 237. Oculi. ( Pſ. 25, 15.)#solyod him thi Hoi roso Aller meiner Schulden Strafe zu erdulden, niom 2nd gibt er sich dahin: Trinkt den Leidensbecher, str stirbt als ein Verbrecher, daß er mich gewinn, Steigt hinab ins tiefe Grab, von Gott bestellt, trägt den ganzen Grimm der Hölle an des Sünders Stelle. daß er mich zum ewgen Leben möge drauß erheben. Wer will noch verdammen? sind die Zornesflammen nicht gelöscht mit Blut? Der für mich gestorben, hat mich ja erworben, bin ich nicht sein Gut? Keine Macht im Reich der Nacht, wär es auch das tiefste Leiden, soll von ihm mich scheiden. O, du heilge Liebe! alle meine Triebe seien dir geweiht; Deiner Arbeit Beute 265 laß mich bleiben heute und in Ewigkeit! Bin ich dein, so bist du mein. Hallelujah! nach dem Sterben werd ich mit dir erben. 067 115036 dilind pig meerde 266 Adolf Nicolai. 238. Der Fels der Zuflucht. ( Jeſ. 26, 4.) Worauf soll ich mich verlaßen in der Welt, da alles wankt? Welchen Stab soll ich erfaßzen, daß mein Herz an ihn sich rankt? Wie gewinn ich, was da bleibet, wenn mein Schiff zum Strande treibet? Gottes Gnade ganz allein soll mein Fels der Zuflucht sein. Nicht in eines Menschen Liebe, nicht im Schoß der Creatur Stillen sich der Seele Triebe, die von ewiger Natur. Menschen müßen mich verlaßen und der Erde Reiz erblaßen, Gottes Gnade ganz allein soll mein Fels der Zuflucht sein. bin ndros ni( bim tod Führt mich auf das Meer der Freude, öffnet mir der Weisheit Thor, Gebt mir Ehr und Ruhm zur Beute hebt zu Thronen mich empor: Weisheit, Ehre, Pracht und Größe decken nicht der Seele Blöße, Gottes Gnade ganz allein soll mein Fels der Zuflucht sein. Nehmt mir alles, was ich habe, wendet von mir das Gesicht, Gebt mir Gall und Gift als Labe, haltet über mich Gericht: Die, so auf den Herren hoffen, sehn ja seinen Himmel offen! Gottes Gnade ganz allein soll mein Fels der Zuflucht sein! Tiefer denn der Menschen Pfeile dringt ins Herz der Schlange Stich, Täglich nagt an meinem Heile ihre Bosheit emfiglich. im 1 mg 100 Mag sie bohren, mag sie nagen, meine Schuld ist abgetragen, 3511111 Gottes Gnade ganz allein soll mein Fels der Zuflucht sein Oder Not! in dunkeln Stunden nichts vom Licht auß Zion sehn! bat02 Wenn das Frendenöl entschwunden, schmachtend in der Wüste stehn! Aber auch durch solche Nöte dringt ein Christ zur Morgenröte, Gottes Gnade ganz allein soll mein Fels der Zuflucht sein. Klopft der Tod an meine Pforte and bleicht sein Hauch mein Angesicht, Weiß ich auß dem Lebensworte: Wer da glaubt, der stirbet nicht." Wang und Lippe mag erblaßen, un die Verwesung mich erfaßen, Gottes Gnade ganz allein soll mein Fels der Zuflucht sein. Gottes Gnade hält die Wache an dem Bettlein meiner Ruh... Und es ist der Gnade Sache, was sie weiter mit mir thu. Endlich zeigt der lichte Morgen, wie die Gnade mich geborgen, darum soll auch ganz allein sie mein Fels der Zuflucht sein. tuile and stind mradnik pr ng isspoli sunt suis in is 1910 sinu di sinilit do usd thund soloured some folg nads%, and rol 2681 jane i nic dit spiders, and me ind critisie is sholernit fun abisoq shior 12 is ropathi mpiljhe monit znis, ui hit non stias dun din mobil podijus chlid Simona alioand auris sid do si d sorg wi don bon din mobiltour ist and 1902 anis Jobs oireq di nasipolodimit nec idatult rojov 19 d ni Adb) di nole your medspored nas! and Busind thi tdipts noftinoque G Friedrich Heinrich Ofer wurde geboren am 29 Februar 1820 zu Basel, wo sein Vater Sebastian Oser, ein Waarensensal, wegen seines biederen, rechtlichen Wesens und wegen der großen Kenntnisse in seinem Fache, in allgemeiner Achtung stand. Seine Mutter Henriette Wilhelmine, eine geborne Schneider auß Berlin, verlor er sehr bald nach seiner Geburt in Folge des zu frühen Eintrittes derselben. Auch der Bater, der ihm und seinen Geschwistern in Margarete Thurneisen auß Basel eine liebevolle zweite Mutter gegeben hatte, starb ihm mit menschlichen Augen angesehen allzufrüh im Mai 1835.Von seiner Geburt an war Ofer ein schwächliches Kind; doch besuchte er vom sechsten Lebensjahre an eine der Gemeindeschulen, daun biß 1835 das Gymnasium, hierauf noch drei Jahre lang das Pädagogium, und endlich von 1838 an die Universität seiner Vaterstadt. Nach Beendigung des akademischen Studiums der Theologie wurde er 1842 in Basel ordiniert. Noch in demselben Jahre begab er sich jedoch im Interesse weiterer theologischer und sonstiger Studien nach Berlin. Von hier auß besuchte er ein Jahr später Leipzig, Dresden, Prag, Wien, München und Nürnberg; die öffentlichen Kunstsammlungen dieser Städte feßelten ihn bei längerem Aufenthalte mehr denn bloß vorübergehend. In die Heimat zurückgekehrt, wurde er sofort- Herbst 1843 zum Bikar der Gemeinde Diegten im Canton Baselland bestellt und schon im Januar 1845 in Waldenburg, einem am Fuße des oberen Hauenstein, in einem engen, von Felsen umschloßenen Thale, sechs Stunden von Basel entfernten Städtchen, zum Pfarrer erwählt. Je nach fünf Jahren wurde Ofer wie dieß in der reformierten Kirche für gut befunden wird durch den Willen seiner geistlichen Schafe, und zwar jedesmal fast einstimmig, als Hirte bestätigt und so steht er denn biß heute in der genannten Gemeinde als Diener am Worte. No ad and u Schon im Jahre 1846 hatte sich ser mit Elisabeth Hauser, einer Tochter des Kaufmannes Rudolf Hauser zu Basel, vermählt, welche ihm in gesegneter Ehe sieben Kinder geboren hat. Das älteste derselben, ein Mädchen, wurde schon 1854, in einem Alter von sieben Jahren, nach nur wenigen Tagen schwerer Krankheit auß dem Erdenleben weggenommen. In der Zeit des Schmerzes und des Trostes, die auf diesen Verlust folgte, hat Ofer die schönen Kreuz- und Trostlieder" und die Lieder auf des Kindes Tod" gedichtet( Basel 1856). Eine zweite schwere Prüfung traf ihn drei Jahre später Colle 268 Friedrich Heinrich Oser. durch den Tod seiner Gattin: die Geburt von Zwillingskindern hatte der Mutter das Leben gekostet. Um seinen verwaisten Kleinen eine treue Pflegerin zu geben, verehelichte sich ser im Mai 1859 mit Antonie Sterchi, einer Pfarrerstochter auß Meikirch bei Bern. Die reiche poetische Gabe Ofers hat seinen weltlichen und noch mehr seinen geistlichen Dichtungen einen wolverdienten Ruf verschafft. Seine Lieder und Gedichte finden sich in einer großen Anzahl von Anthologieen und periodisch erscheinenden Büchern und Blättern. Von ihm selbst ist biß jetzt nur die eine bereits genannte Sammlung geistlicher Poesieen herausgegeben wor den. Wie sehr diese die Bezeichnung Lieder" verdienen, ergibt sich darauß, daß eine große Anzahl derselben von deutschen und schweizerischen Componisten in Musik gesetzt worden iſt. Schlummre süß! o nicht ihr Zähren weckt ihn auf, ihr kummerschweren, Die ihr licht, die ihr licht strömet auf sein Angesicht. 239. Einem entschlafenen Bruder. vodo siti Schlummre süß! von allen Schmerzen ruh an deines Heilands Herzen, Schlummre süß! nach allen Sorgen brach dir an der Sabbathmorgen, Ruh nun auß, ruh nun auß selig in des Vaters Haus. He Schlummre süß! o nicht ihr Zährend for mospero d weckt ihn auf, ihr fummerschweren; Laßt ihn ruhn, laßt ihn ruhn, mag auch weh das Scheiden thun. Wo vorbei, wo vorbei alles Leid ist und Geschrei. netmen# 191 stby Schlummre süß! statt aller Mühen ewge Wonnen dir erblühen; Keine Qual, keine Qual rühret an dich mehr jemal. Alles, was dein Gott dir gibt, nimm getrost auß seinen Händen, denn zum Segen muß sich wenden alles, was dein Gott dir gibt. Ja für jeden, der ihn liebt, muß das Leid auch selig enden: alles, was dein Gott dir gibt, nimm getrost auß seinen Händen. 753300 du 240. Des Herrn Geben und Nehmen. nobili & D Asi sled gryde on s anothing int, Tomodat Alles, was dein Gott dir nimmt, gib getrost, so ers verlanget, wie dein Herz auch zagt und banget, wenn dein alles Gott dir nimmt, Wenn dein schönster Stern verglimmt, der so leuchtend erst gepranget, und wenn Gott dir alles nimmt, gibs getrost, so ers verlanget. thin bid ni 0 Friedrich Heinrich Oser. O, so bleib getrost und still, gibt dir Gott, will er dir nehmen. was er gibt, nimm ohne Grämen und verbleib getrost und still. Wo er nimmt, er gebent will reichres nur, dich zu beschämen: o so bleib getroft und still, gibt dir Gott, will er dir nehmen. 241. Mein Gott, zerbrochen ist mein Geist! Mein Gott! zerbrochen ist mein Geist, o sieh mich an! Du den Zerschlagnen nah zumeist, o sich mich an! HI13 Mit Tränen bin ich Tag und Nacht, mit Herzeleid, ond roddomm mit Kummer nur und Gram gespeiſt, o sieh mich an! phising possid dull deve og mjund de god i to mind Dir ists verborgen nicht, wie viel ich leiden muß, und was die Seele mir zerreißt, o fich mich an! Vergehn in meinem Elend muß ich ganz und gar, so du mir, Herr, nicht Kraft verleihst; o sich mich an! NIH Ich schrei, ich schrei zu dir, du wirst erhören mich; der du mich selber bitten heißt, o sich mich an! 242. Nimm mir alles, Gott, mein Gott! Nimm mir alles, Gott, mein Gott! nur nicht deinen heilgen Geist: Ach, da wär ich gar verarmt, ach, da wär ich gar verwaist! Hab ich dich ist ja alles wieder mein; Denn was ich an dich verlor, kann ja nicht verloren sein! 269 Wimm mir alles, was du willst, Glauben nur und Hoffen nicht; Nimm mir alles, nur verbirg ganz mir nicht dein Angesicht! of Gett, mein Gott, aid t offe modi alij 270 Friedrich Heinrich Öser. 243. Groß sind die Wogen. Juip Nacht aller Enden, fein Sternelein mehr: Groß sind die Wogen und brausen gar sehr: fürchte dich nicht, fürchte dich nicht, dein Fels ist der Herr! Bitternd die Kniee, das Kreuz ach! so schwer: fürchte dich nicht, fürchte dich nicht, idein Stab ist der Herr! gjor din prodnog, al ig fürchte dich nicht, fürchte dich nicht, dein Licht ist der Herr! Tommie der 244. Des Herrn Wege. In den Himmel gehen, Kind, nur die schmalen Stege, Deines Herren Wege sind nimmer deine Wege. Wunderbar und herlich doch pfleget er zu führen, Daß zu seinem Preis du noch wirst die Saiten rühren. Du bist ja doch der Herr, auf den wir hoffen; Bur Zeit der Not die Burg für jeden offen! Inbords: No h In die Tiefe weit hinab unnahbar der Sonnen, Darum nur, daß er dich lab an den hellsten Bronnen. Daß von ferne du das Land der Verheißung sehest. Und schon hier deines Herrn verstehest. Hoch hinauf den Felsensteig, da dich faßt ein Grauen, Darum nur, daß er dir zeig seine grünsten Auen; Gnadenhand 245. Du bist ja doch der Herr! SAS pplied nonied thin Du bist ja doch der Herr, und doch die Liebe, Ob nichts mehr außer dir uns ärmsten bliebe! 10 04 Friedrich Heinrich Oser. Ob mitten auch durchs Herz 10!! das Weh getroffen: di Du bist ja doch der Herr, auf den wir hoffen! nis nadsinsid( bun DA -Inis nodibin dind of Jhor din fe hot 246. Hügel fallen, Berge weichen. Hügel fallen, Berge weichen, aber Gottes Gnade nicht! Alles muß ein End erreichen, aber Gottes Gnade nicht! Sieh des Feldes Blumen prangen voller Pracht und Lieblichkeit: Eine jede muß erbleichen, aber Gottes Gnade nicht! 247. Unbekannt, drift sodil Unbekannt, und doch bekannt; sterbend, und doch lebend; Heimgesucht von Gottes Hand, doch in Wonne schwebend: Selig bleibt zu aller Frist, dessen Leben Jesus Christ! Und wen du auf Erden brünstig in dein Herz geschloßzen hältſt, Weh! er sinket zu den Leichen, aber Gottes Gnade nicht! 271 TO Was an Schönheit, Ruhm und Wonne bieten mag die weite Welt, Alles trägt des Todes Zeichen, aber Gottes Gnade nicht! Haben wir der Trübsal viel, viel ist auch der Wonne; Und wie viel erst, scheint am Ziel ewig uns die Sonne: der schönen, schönen Frist; mach bereit uns, Jesus Christ! und doch bekannt.,. Traurig, und so fröhlich doch; arm, doch alles habend; Und mit unsrer Armut noch andre reich begabend: Ei, wie froh zu aller Frist, ei, wie reich macht Jesus Christ! 272 X Nun schlaf in kühler Erde, du liebes, liebes Kind! Dich rief zu seiner Herde dein Hirte treugesinnt. Ob anders wirs gedacht, er hat es wol gemacht, ade, zu tauſend guter Nacht! 1150 Friedrich Heinrich Oser. und são his? d hod Nun schlaf ohn allen Kummer, von keinem Weh erschreckt, bizn Biß wieder auß dem Schlummer sdon sotto) do dich Jesus Christ erweckt. suno dun mu Dein Gräblein ist gemacht, dein Erdenlauf vollbracht, ade, zu tausend guter Nacht! Bed and chie Sun ihollallou sides an od oni this and Todentnog, 25. Febr. 1920 v. halt das innoisdull TIS 248. Nun schlaf in kühler Erde! X Nun schlaf in süßem Frieden, erlöst von jeder Pein; Ach muß es auch hienieden so bald geschieden sein! Ei, welche Luft und Pracht dir nunmehr droben lacht! ade, zu tausend guter Nacht! 19h supe than this sit big ti : dusdurch suro modn hun fii Igie comme sid pran Hind enhau thond hom buhemist hod. Joudud: 2470 Luise von Plännies, eine Tochter des 1813, in Folge großherziger Aufopferung in seinem Berufe gestorbenen Obermedicinalrates Dr. Joh. Phil. Leisler in Hanau, eines als Arzt, wie als Naturforscher gleich außgezeichneten Mannes, wurde am 7. November 1803 geboren. Da sie ihre Mutter Sophie, die älteste Tochter des seiner Zeit als Professor in Mainz wohnhaften Dr. Georg Wedekind, schon sechs Jahre früher durch den Tod verloren hatte, so war es eine glückliche Fügung, daß ihr und ihrem 1807 geborenen Bruder Georg schon im folgenden Jahre durch die zweite Ehe des Vaters mit Julie Düpre, einer Berwandten, eine treue Mutter geschenkt worden ist.- Luise besuchte bereits in ihrem vierten Jahre die Schule; schon darauß läßt sich schließen, daß sie viel Empfänglichkeit für den Unterricht zeigte. Ihr Vater, der selbst hübsche Gelegenheitsgedichte schrieb, weckte früh bei seiner Tochter den Sinn für Poesie; vielleicht durch den, in seinen naturhistorischen Notizen aufgezeichneten Umstand aufmerksam gemacht, daß das erst zwei und ein halbes Jahr alte Kind ihm einst ein Märchen erzählte, das ihm der Augenblick und die Umgebung eingegeben hatten. Gleichwol wurden die frühesten poetischen Versuche erst im zehnten Jahre meist durch Gelegenheiten veranlaßt, die das Leben in dem von ihr besuchten Institute mit sich brachte.- Nach zurückgelegtem vierzehnten Lebensjahre kam Luise, auf den Wunsch der Großeltern mütterlicherseits, nach Darmstadt in das Haus ihres, inzwischen zum Leibarzte des Großherzogs von Hessen ernannten und in den Freiherrnstand erhobenen Großvaters von Wedekind. 1824 verheiratete sie sich mit Dr. August von Plönnies in Darmstadt und ward Mutter einer zahlreichen Familie. Seit dem im Jahre 1847 erfolgten Tode ihres Gatten lebt die Wittwe, von kürzeren Unterbrechungen abgesehen, zu Darmstadt im Kreiße ihrer Kinder und Enkel. 1 119 CAS Die nachstehenden, bißher nicht gedruckten Lieder bilden voraussichtlich einen Bestandteil einer demnächst zu veröffentlichenden Sammlung geistlicher Lieder und christlicher Gedichte der in der weltlichen Poesie längst wolbekannten Dichterin. almo Kraus, geistliche Lieder. 18 off 274 Luise von Plännies. 249. Eins ist not! daß dein Herz in Gott sich senkt, was es sonst noch sorgt und denkt, sorgt und denkt es für den Tod. s tour of Eins ist not. Eins ist not! Eins ist not! was noch sonst in reger Kraft Herr, dieß eine wirk in mir, deine Seele wirkt und schafft, alles andre außer dir wirkt und schafft sie für den Tod. 250. Wie der Hirsch nach frischer Quelle schreit in seines Durstes Qual, Also nach lebendger Welle ruft mein Herz viel tausendmal. Alle Lust ist mir benommen an den Fluren, an den Aun, Ach, wann werd ich dahin kommen Gottes Angesicht zu schaun. Tränen nur sind meine Speise weil mich täglich höhnt der Spott, Denn sie fragen laut und leise: sag, wo ist denn nun dein Gott? TG In Wenn ich dessen inne werde, schütt ich einsam auß mein Leid, Denn ich kann nicht mit der Herde wallen hin in Freudigkeit. Eins ist not! sitzen wie Maria saß, die der Welt umher vergaß, weil der Herr ihr Lebensbrot. Kann nicht mit dem Haufen wallen hin zum Hause meines Herrn, Wo frohlockend Lieder schallen, und ich möchte doch so gern! laß mich achten gleich dem Tod! burung Psalm 42. sziné obs] mount dif Was betrübst du dich o Seele, bist so unruhvoll in mir? Deinen Kummer Gott befehle sicher, sicher hilft er dir. duotuill Aber deine Fluten schwellen, brausen wie ein wildes Meer, Alle Wogen, alle Wellen rauschen über mich daher. 104 Herr, mein Fels, vergeblich flehen muß ich zu dir Tag und Nacht. Soll ich immer traurig gehen, und bedrängt von Feindesmacht? Wie ein Mord durch meine Glieder schneidet meiner Feinde Spott, Und sie fragen immer wieder: sag, wo ist denn nun dein Gott? Was betrübst du dich, o Seele, bist so unruhvoll in mir, Deinen Kummer Gott befehle, sicher, sicher hilft er dir. Luise von Plännies. Und du wirst dem Herrn des Lichtes danken in nicht ferner Frist, Daß er deines Angesichtes nimm en Hilfe und dein Netter ist! Unterm Kreuze mußt du stehn, unterm Kreuz ist deine Stelle All dein Leiden wird vergehn, all dein Dunkel stralt es helle. Hast du nirgends Trost gefunden, blick auf des Erlösers Wunden, und die Welt ist überwunden. 251. Unterm Krenze mußt du stehn. - „ Ach, im Kampfe bebt mein Herz, denn ein Pfeil durchdringt mein Leben, Opferfordernd kommt der Schmerz, und ich soll mein Liebstes geben! Sieh den Herrn von Angst durchdrungen, 11 wie am Delberg er gerungen, und dann still das Kreuz umschlungen. .and of Hod " Ach, mein Herz ist bang und schwer von den unsichtbaren Lasten; Laß, ach laß ich kann nicht mehr- einen Augenblick mich rasten! 40 Auf zum Kreuz die Blicke wende, sieh des Herrn durchbohrte Hände, und vollende, und vollende! " Ach, noch immer sitzt ein Dorn tödtlich stechend mir im Herzen. Dieser Dorn ist Gottes Zorn, Sünde schafft uns Tod und Schmerzen. Gib dein Herz, ach, gib es ohne Zagen hin dem Gottessohne, gib den Dorn der Dornenkrone! Tritt vor dieses Schmerzensmeer, senk hinunter all dein Leiden; Laß es sinken tief und schwer, din ewig dich vom Gram zu scheiden. Christus hat den Tod bezwungen, sich als Sieger aufgeschwungen, ewig Leben uns errungen! Weinet Augen, weint euch blind, nichts mehr von der Welt zu sehen. Ach, da zwei erloschen sind, mag die Welt umher vergehen. Blick, o blick nach Golgatha, sich was seine Mutter sah; heilig duldend stand sie da. 275 Unterm Kreuze mußt du stehn unterm Kreuz ist deine Stelle, All dein Leiden wird vergehn, all dein Dunkel stralt es helle. Hast du nirgends Trost gefunden, blick auf des Erlösers Wunden, und die Welt ist überwunden! 18* 11 276 pa Luise non Plännies. 252. Die Hand des Erlösers. island Herr, mein Gott! ១៤៨១ ក ញ្ញ so hab ich endlich, endlich dich gefunden, voll Wunden am Kreuzesstamm und aller Welt ein Spott. 169 O fanfte Hand! die gern auf jedem Kindeshaupt gelegen op zum Segen; albin am harten Kreuz nun blutig außgespannt! Bruderhand! die, weil die erste Bruderhand gesündigt, verkündigt, daß Bruderlieb die Hölle überwand. dad stam mi.. Segenshand! die Kraft und Licht uns gab und neues Leben, dein Geben war Sonnenaufgang dunkelm Erdenland. O Priesterhand! die uns des ewgen Lebens Brot gebrochen, durchstochen vom Haß, der ja die Liebe nie verstand. OKönigshand! War eines Königs Hand je reich wie deine? Nicht eine auf dieser Erde weitbeherschtem Land. O O Retterhand! die Petrum auß des Sees empörten Wogen gezogen, und Magdalenen von des Abgrunds Rand. Wunderhand! die Lazarum erweckt vom frühen Tode, bedrohte die Teufel, deren keiner widerstand. ha mo siur Od dan ast O Schöpferhand! die droben außgesät wie Aehrenkerne die Sterne; kein Kind der Welt hat dich verhüllt erkannt. Luise von Plännies. O Richterhand! die einst am großen Tage des Gerichtes des Lichtes und Abgrunds Kindern wird zur Scheidewand. Erlösungshand! mun tropft an dir herab der Tau der Schmerzen, die Herzen der Welt zu lösen auß der Sünde Band. Hand meines Herrn! die du am Kreuz von heilgem Blut befeuchtet; dort leuchtet jed Mal der Liebe wie ein blutger Stern! 253. Herr Jesu, den ich liebe. Herr Jesu, den ich liebe, sieh meine tiefe Neu, Ach daß doch immer bliebe mein Herze dir getren. Doch hin und her gerißen, von Erdenschmerz erfüllt, Ist oft von Finsterniſſen das Herze mir umhüllt. Ach laß vor deinem Bilde vergehn den innern Streit; Du bist voll lautrer Milde- ich bin voll Bitterfeit. Laß nicht den Blick ermatten, der fest auf dich gericht, Denn ich bin lauter Schatten und du bist lauter Licht. 277 Wenn klar mein Herz geworden, gib, daß so fest es steht Nach dir, als wie nach Norden gerichtet der Magnet. O Retter meiner Seele verleih mir deine Ruh, el sh Ich bin voll Sünd und Fehle, der Friede der bist du. ( bon sadn: hij so ad hout en doll FTS 252 21- Serundige susindhis stur töppun usdord sid sid Junnis tüdy bid, and at and drit mbl foundestbiff o thing and spoustorg mo fuis sid astihbi? and Karl Päls, eines Klempners Sohn, wurde am 20 Januar 1815 in Elberfeld geboren. Seine Mutter stammt auß Sprockhövel, einem drei Stunden von Elberfeld gelegenen Dorfe, wo ihr Vater, Peter Caspar am Wege, ein ansehnliches Eisenwaarengeschäft besaß. Seine Jugendzeit wurde durch die Nachwehen des Krieges, durch Not- und Teuerungsjahre mannichfach getrübt. In dem elterlichen Hause fehlte es zwar an den allernotwendigsten Dingen nie, aber abgesehen von den Schulbüchern war die Wißbegierde des Knaben fast nur auf zwei alte Gesangbücher beschränkt. Dadurch wurde er indessen mit dem reichen Schatze unserer Kirchenlieder und ihren Weisen schon in früher Jugend sehr bekannt; dadurch wurde zugleich in ihm eine große Liebe zum Kirchengesang und zur Kirche selbst geweckt. Da der ernste Knabe an den gewöhnlichen Spielen der Kameraden wenig Gefallen fand, so war er lieber zu Hause in der Nähe seiner Mutter, und wenn dieselbe, damals oft kränkelnd, von ihrem Tode sprach, so war es des Sohnes sehnlichster, oft außgesprochener Wunsch, mit der lieben Mutter sterben zu dürfen. Kam er auß der Schule nach Hauſe, so war das erste, daß er seine Mutter aufsuchte, um sich von ganzem Herzen des traulichen Zusammenseins mit ihr zu erfreuen. Trotz der beschränkten Vermögensverhältnisse der Eltern wäre Karl Pöls wol dem Studium der Theologie zugeführt worden, wenn nicht die Kränklichkeit des Vaters dessen baldigen Tod hätte befürchten und damit im Interesse der Versorgung der Familie die Uebernahme des väterlichen Geschäftes durch den Sohn Karl, den ältesten von fünf Geschwistern, hätte notwendig erscheinen laßen. Wirklich starb der Vater bald darauf und für den Sohn begann nun ein arbeitsvolles, gedrücktes Leben, in welchem ihm nur seine, damals noch heimlich gepflegte, poetische Gabe eine zeitweise Erquichung und Erheiterung bot. Die Jahre biß zur Confirmation und noch weiter hinauß waren dahingegangen ohne lebendiges geistliches Leben. Es war eine Zeit des verborgenen unbewußten Suchens des Herrn. Zwar gieng Pöls gern zur Kirche und was ihn drückte, brachte er im Gebete vor seinen Gott, aber erst nach zurückgelegtem zwanzigsten Lebensjahre erwachte und wuchs allmählich in ihm ein tiefes Bedürfnis nach dem Frieden Gottes, der höher ist denn alle Vernunft. Ein in der reformierten Kirche vielverbreitetes Buch ,, Miseras Erfahrungen" sollte ihm endlich Licht über seinen Seelenzustand geben und ihm sagen, daß er schon Gnade hatte, während er noch angstvoll darum weinte. Das Buch, das ihn zur Wahrheit geleitet, wurde ihm lieb und wert; da er sich aber nach der hand überzeugte, daß es mit dem Karl Päls. lutherischen Bekenntnis nicht im Einklang stehe, mußte er es wieder bei ſeite legen. Durch mannichfache Erfahrungen und Eindrücke erstarkte sein inneres Leben im Lauf der Zeit immer mehr und als ein lebendiges Glied der Kirche voll regen Eifers für alles, was das Reich Gottes fördern kann, ist Pöls im Jahre 1847 beim Presbyterium zu Elberfeld mit der Bitte um Verbeßerung des( bergischen) Gesangbuches aufgetreten. Wirklich wurde eine Commission niedergesetzt, die u. a. das Glück hatte, Philipp Wackernagel, damals Director des Gymnasiums in Elberfeld, zu ihren Mitgliedern zählen zu können. Nach zehnjähriger Arbeit, welche sich Pöls, als Mitglied der Commission, ganz besonders angelegen sein ließ, war auß dem beabsichtigten verbeßerten alten ein durchauß neues Gesangbuch geworden, das allerwärts große Anerkennung gefunden hat. Durch diese Arbeit wurde bei Pöls die Gabe der Poesie aufs neue in der rechten Weise genährt und er selbst nachdrücklich gemahnt auch an seinem Teile zu des Herrn Preis und Ehre neue Lieder zu singen. Erst 1855 gab er jedoch, nachdem 1841 bei der fünfundzwanzigjährigen Amtsfeier Dörings in Elberfeld zum erstenmale ein Gedicht von ihm an die Deffentlichkeit gelangt war, eine Sammlung Lieder und Gedichte herauß, die, alle in der stillen Frühe des Sonntagmorgens entstanden, den Namen„ Klänge auß der Sonntagsfrühe" tragen( Barmen). In demselben Jahre( 1855) trennte ihn der Tod von seiner alten, treuen Mutter und da nicht lange darnach auch die Schwester, welche bei ihm gewohnt hatte, in die himmlische Hei mat gegangen ist, so steht er nun, weil unverheiratet, allein im Leben. Dieses Verwaistsein veranlaßte ihn sehr bald sein Geschäft aufzugeben, um in stiller Zurückgezogenheit sich ganz der Poesie und dem Dienste kirchlicher Ehrenämter zu widmen. In jener Zeit herber Verluste ist eine zweite Gedichtsammlung Kirchhofblüten"( Barmen 1857) entstanden, der endlich in neuester Zeit Klänge auß der Vesperzeit"( Barmen 1861) gefolgt sind. Diese Sammlungen enthalten zwar vorzugsweise religiöse Gedichte, doch sinden sich auch manche liebliche geistliche Lieder darin, die uns eine werte Gabe des spruchlosen Dichters sind. anCoſte 1 Tüpt. 1914!- 254. ne Laß sie ziehen, laß sie ziehen, deine Lieben, wenn Gott will; fordert er, was er geliehen, gib sie wieder, fromm und still. Ergebung. napr 279 Gib sie wieder, gib sie wieder, wenn sein Wille sie begehrt; Der geschehebengts gleich nieder,- also er dich beten lehrt. Weltkring! Er weiß beßer, er weiß beßer, was dir wahrhaft bringt Gewinn; Unterm blutgen Opfermeßer dipe stirbt der eigne Wille hin. Laß ihn sterben, laß ihn sterben, wenn es soll zum Leben gehn; Eigner Will ist dein Verderben: drum sein Wille soll geschehn! Jibril 280 255. Heimweh fühlt, wer in der Fremde innig an die Heimat denkt; Heimweh fühlt, wer pilgermüde seinen Blick nach oben lenkt; Wem die Erde nicht kann gnügen, ihre Lust und Freude nicht; wer im Todesthal sich sehnet nach dem ewgen Morgenlicht. Karl Pols. Heimweh. thin sintum mol mai bin Heimweh fühlt, wer Kind geworden und hier wie verbannt muß gehn, Ganz sich dem vereinen möchte, den wir lieben und nicht sehn; Den, der uns das Heil errungen, uns der Kindschaft Recht erwarb, als in unserm Blut wir lagen und uns aller Trost erstarb. Es gibt so bange Zeiten, es gibt so bangen Mut, Wo einem will entgleiten der Grund, aufdem man ruht. Heimweh fühlt, wer an den Gräbern seiner Lieben trauernd weilt: Dessen Herz, vom Schmerz gebrochen, feine Liebe wieder heilt; Wer nur harrt aufs Wiedersehen, auf die Stunde heißersehnt, dessen Leben sich wie eine öde wüste Ferne dehnt. Es gibt so bange Stunden, es gibt so bangen Sinn, Wo alles uns entschwunden wo man durch Nacht geht hin. Selig, die das Heimweh haben, denn nach Hause kommen sie, Hallelujah, Herz, nach Hause! laß von diesem Troste nie. Heimweh, Zug der Gotteskinder, o, du süßer, selger Schmerz! Wir erkennen uns am Heimweh: wo mein Schatz ist, ist mein Herz. Heimweh, o du Gnadenzeichen, fehle du mir nimmer nicht! Werde heilger fets und reiner, eine Macht die alles bricht! Mag die Welt mich nimmer kennen: Fremde muß ja Fremde sein; wenn mein Ang im Tod ich schließe, führt mich Gott zur Heimat ein. 256. In bangen Stunden. Heut welch bange Stunde! heut welche bange Zeit! Auß tiefstem Herzengrunde hinauf mein Seufzen schreit. - - Ich starr in dunkle Ferne, in schwarze Nacht hinauß: Ich such am Himmel Sterne, und alle löschten auß. -A Und wilde Wogen brausen, Mach meine Seele stille so grausig wie das Meer, ne dim Glauben an dein Wort, Und wilde Stürme sausen um meine Hütte her. Treib Furcht und Eigenwille auß meinem Herzen fort. Es will dem Herzen grauen: ist sie gebaut auf Fels? Auf dich nur kann ich trauen, du Hüter Israels! Ich walle nicht alleine auf meiner Pilgerbahn, Wenn einsam ich mich meine, ists Teuschung nur und Wahn; Wie könnte doch verlaßen der Vater je sein Kind? Wol müßt ich bang erblaßen, wär er, wie Menschen sind. 257. Glaubenstrost. Nein, er ist treu! mich leiten verborgne Hände stets; Im Straucheln und im Gleiten hält Kraft mich des Gebets; Karl Päls. Und wenn ich niedersinke, versinke gar im Schmerz, es holen Liebeswinke mich wieder an sein Herz. Bur Heimat führt, zur lichten, der gute, alte Weg; Es träget uns mit nichten der hohe Wolkensteg; Wol sind gefärbt die Tritte mit Tränen und mit Blut, doch heißts bei jedem Schritte: wir habens dennoch gut! Ich suche deine Hände, zeig du mir Weg und Bahn, Biß an der Wallfahrt Ende der letzte Schritt gethan. Die Gläubgen aller Zeiten, und jedes Gotteskind, Bu tausend Seligkeiten auf ihm gewandelt sind; All, die sich Gott ergaben, gekannt und ungekannt, verkannt, sie alle haben ihn recht und gut genannt. - Und alle Gotteskinder, die Gläubgen nah und fern, All rühmen sie nicht minder die Treue unsers Herrn; Wie sie so viel verschulden, sie fühlens jederzeit, und achten sein Gedulden für ihre Seligkeit. 281 B00 So schreit ich gläubig weiter," gesegnet sei, o Pfad! Es glänzt die Stadt so heiter, je mehr man ihr sich naht; Man hört die Glocken klingen, gewart die Türme schon, und wünschet: hätt ich Schwingen bei solchem Blick und Ton. 282 X Karl Päls. Ich suche beine Hände, du Vater, lieb und gut; Neu mir ins Herze sende asju zum Wallen Kraft und Mut; Daß nicht dein Pilger weilet, die Hoffnung gar gibt auf: ach, eilet, Stunden, eilet, vollendet meinen Lauf! als Abendglocke, auß der Ferne horch ich deinem Klange zu: Jeder höret dich so gerne, allen bist willkommen du. andinopo ingnin Biehst die Herzen von der Erde, die Gedanken himmelan, Ueber Mühe und Beschwerde, in den lichten Gottesplan. 258. dindi Wo nicht mehr die Streiter ringen, wo die Sieger stehn gekrönt, Wo die Engelglocken flingen, wenn das dreimal Heilig tönt. Abendläuten. #E Ob gabe thi daid froting ant ispod odio dul and site and siut piluote of simpadlig drif od sitio enisin m Dig 82 Müh und Arbeit ist das Leben, dort ist Feierabendruh; Und ein ewiges Vergeben C deckt des Tages Sünden zu. Eine ewge, ewge Gnade waltet ob der Sünderwelt, Armen Pilgers Todespfade si sind von Lebenslicht erhellt. 1629 Abendglocke, läute Frieden, but läute Ruhe mir ins Herz; Endet einst mein Tag hienieden, läute du mich heimatwärts. 0130 and him tin 39 7000 mm 108, strijd strioresor stop a mi no dair bim and tomis m 903 otin ping and thod Hip honned ensind ziur uspo sing nog 031181 Samuel Preiswerk, altid no unl manis spa sid on sama der Sohn eines reformierten Pfarrers, wurde am 19. September 1799 zu Rümlingen im Canton Basel geboren. Nach Beendigung seiner theologischen Studien in Basel wurde er 1824 Prediger am Waisenhause und 1828 theologischer Lehrer am Missionshause daselbst. Zwei Jahre später wählte ihn die reformierte Gemeinde zu Muttenz, in Baselland, zu ihrem Pfarrer; aber schon nach zwei Jahren wurde er von da, während der in jener Zeit außgebrochenen Revolution dank der kirchlichen Volksherschaft vertrieben. Hierauf trat er 1834 für das Fach der alttestamentlichen Eregese, sowie der morgenländischen Sprachen als Lehrer an der theologischen Lehranstalt der evangelischen Gesellschaft zu Genf ein. Nach drei Jahren kehrte er nach Basel zurück, wurde hierselbst 1840 Diafonus und 1845 Pfarrer bei St. Leonhard. Zugleich übertrug man ihm, unter Erteilung des Grades eines Licentiaten der Theologie, ein Lehramt für die alttestamentlichen Disciplinen an der Universität. 1859 ist er zum Antistes der Münsterkirche zu Basel gewählt und damit zu der höchsten geistlichen Stelle dieser Stadt befördert worden. 1918 nisd - Seine reichhaltigen Dichtungen hält Preiswerk im verborgenen zurück. Nur eine kleine Anzahl seiner geiſtlichen Lieder ist in dem von zweien seiner Freunde 1844 heraußgegebenen ,, evangelischen Liederkranz" erschienen( Baſel). trod sontie nod than trots 259. Es ist nur ein Mittler. juo sid Einer nur ist ewig wert, daß ihm Ehre widerfährt; Einer nur, daß alle Welt betend vor ihm niederfällt: iof Jesus, der vom Himmel kam. Einer hat der Menschheit Last in den treuen Arm gefaßt; Einer nahm ins eigne Grabbin aller Sünder Schuld hinah: Jesus, der am Kreuze starb. mm sin slut Einer hat auß Todesnacht Leben an das Licht gebracht, Daß ein Stral auß jener Welt unsrer Tage Nacht erhellt: Jesus, der vom Tod erstand. Einer hat den Zorn gestillt, dessen Opfer ewig gilt, Der den Sündern jeder Frist ein barmherzger Priester ist: Jesus, der gen Himmel fuhr. wohnt und vollendet Gottes Ruhm, Sammelt, heiligt und erbaut seinen Tempel, seine Braut: ding Jesus, der vom Himmel kommt. ons dun ist eiend mondi: 800 #red mod alt 284 Samuel Preiswerk. 260. Kriegslied. Volk des Herrn! du hast hienieden einen langen, schweren Streit; 17 Kämpfe sind dir hier beschieden, Friede in der Ewigkeit. Lege an die rechte Wehre, und steh auf dem ewgen Fels, daß dir Sieg und Heil beschere er, der Heiland Israels! Jinbiradello Volk des Herrn! du hast hienieden einen langen, schweren Streit; Nun so suche keinen Frieden in der bösen Zeitlichkeit! Führe deines Gottes Kriege; Jesu Kreuz ist das Panier; unter diesem Zeichen siege! seine Schmach sei deine Zier! i nie Wir bauen, Herr, an deinem Haus, und bauen es noch lang nicht auß; Noch manche Kräfte liegen brach, und auch die besten sind nur schwach. 261. Missionslied. Träumest du von guten Tagen, oder wachst du auf zum Streit? Wiegst du dich in alten Sagen, oder kennst du deine Zeit? d and Hörest du den Ruf der Wächter: glaubet ihr, so bleibt ihr stehn! aber wehe dem Verächter, denn sein Trost wird untergehn!" lund. toiturloosit minschordague text Jussi and stbjidninsprani 25d siur 501 antilopimus gad 262. Das ist der Gemeine Stärke, fie bekennt es laut und frei: Daß zu ihrem großen Werke sie vom Herrn erforen sei. dini Gib du nur Fried an unserm Ort, so gehet unser Bauen fort, Und, auch in kümmerlicher Zeit, von Herlichkeit zu Herlichkeit. pilippi? bonis isning sei bung im 0100 11901öjed Comis use od blet Somer Missionslied. pogod Wir üben nur mit kleiner Kraft die auferlegte Ritterschaft; Doch ist die Kraft auch noch so klein, so ist ja alle Stärke dein. 119190 anist red in Tom mun med mi 3 dl lin Er hat festgelegt die Gründe, er ist seines Werkes Hort, Wir, umgeben noch von Sünde, bauen, wie wir können, fort. Unfre Tage sind gezählet, unsre Kräfte schwinden hin; Wir nicht haben ihn erwählet, sondern sind erwählt durch ihn. thom Samuel Preiswerk. 4 Darum gehn wir ohne Zagen ruhig unsern Pilgergang, Wollen Jesu Zeugnis tragen unter Schmerz und Lobgesang. Ob wir auch mit Schwachheit rangen, ob auch manche Träne fiel, shuler, ders mächtig angefangen, führt es herlich einst ans Ziel. and n rollo ni nanammolopair dromijd ning ohnelis nobligedimost dsigt til den alle sid sillo The bus splin Alim ndit budeme ( brug ( 3007 T 285 mirt hort butt thoma nago ando vir die reg$ 41, dul go slog di ampproglig inslu, aldur sport gingus ub2 nallo UF din jul aid edilmbt sit ildön pdf mind this i duit padnal Honor linghourth tim Christian Heinrich Rudolf Puchta wurde in dem alten Schloße zu Cadolzburg in Mittelfranken am 19. Auguſt 1808 geboren. Sein Vater, Wilhelm Heinrich Buchta, ein verdienstvoller juristischer Schriftsteller, starb als baierischer Landrichter zu Erlangen. Sein Bruder, Georg Friedrich Buchta, ist jener berühmte Rechtsgelehrte, der als Lehrer des römischen Rechts 1846 zu Berlin gestorben ist. Heinrich Puchta widmete sich, wie weiland der Großvater Johann Christoph Puchta, dem Studium der Theologie. Sorgfältig vorbereitet bezog er 1826 die Universität Erlangen, später Berlin. Männer wie Döderlein, Kraft, Schelling, Schleiermacher und Neander waren es, die in jenen Städten auf den jungen, wißensdurstigen Puchta großen Einfluß übten. Nach abgelaufener Studienzeit war er von 1832 an mehrere Jahre in München als Stadtvikar thätig. Während dieser Zeit erfreute er sich des vertrauten Umganges mit G. H. von Schubert, Professor von Thiersch, sowie der Freundschaft der. Maler Cornelius und Schnorr von Carolsfeld. 1839 kam er als Privatdocent an die theologische Fakultät zu Erlangen, aber noch in demselben Jahre als Professor an das Lyceum zu Speyer. 1840 verheiratete er sich mit Eugenien, einer Tochter des Oberconsistorialrates Faber zu München. Leider mußte er schon vom Frühjahre 1841 an, da er sich durch die angestrengteste geistige Arbeit allzuviel zugemutet hatte, und da er, in Folge davon und nach dem tief erschütternden Anblicke der entstellten Leiche eines durch Selbstmord umgekommenen Freundes, in vollständiger Schwermut erschlafft war, ein Jahr lang in der würtembergischen Heilanstalt zu Winnenthal zubringen, um mit Gottes Hilfe die volle Klarheit seines Geistes wieder zu gewinnen. Auß Schonung seiner Kräfte wurde ihm hierauf die kleine Pfarrei Eyb bei Ansbach übertragen. Hier versenkte er sich, neben mancherlei gelehrten Studien, mehr und mehr in den unaußforschlichen Reichtum Christi". Schon 1842 veröffentlichte er die ,, Morgen- und Abendandachten", ein Buch, das nach seinem eigenen Außspruche an die Stelle von Witschels Morgen- und Abendopfer" treten sollte. Nur in der äußeren Form und Einrichtung ist ein Vergleich des Puchtaischen Buches mit jenen berüchtigten, durch rationalistischen Flitter außgeputzten, in Tugend und Natur hinschmelzenden Poesieen möglich. Wesentlich verbeßert erschienen jene Andachten 1857 unter dem Titel„ Christlicher Hausaltar"( Frankfurt). Auch im nichtgeistlichen Gebiete dichtete Puchta viel treffliches. Allezeit reine, mit den Gedichten ein was mehr ist seines Freundes Platen wetteifernde Formen und findlich- frommer, keuscher Sinn sind auch seinen weltlichen Dichtungen eigen. So sehr er sich jedoch an aller menschlichen Kunst erfreute, so sehr glaubte er —— - - Christian Heinrich Rudolf Pachta. an die relative Entbehrlichkeit derselben. Er kannte eben das Wort: selig sind die geistlich Armen, und wußte, daß alle Kunst und Wißenschaft nicht die Pforten des Himmelreichs öffnen, daß Gott, der Herr, das Herz ansieht. Noch während Puchta Pfarrer in Eyb war, wurde er in die baierische Gesangbuchscommission berufen. Sieben Jahre lang war er hierin mit dem Grundsatze thätig: die alten Texte zeitgemäß zu gestalten". Seine Verbeßerungspläne scheiterten aber, wie man nach der großen Form- und Sprachgewandtheit seiner eigenen Lieder schließen muß, lediglich darum, weil er sich allzusehr von seinem Satze leiten ließ: ,, die reinsten Formen der neueren Sangeskunst sollen mit dem echten biblischen Gehalte zu einer lebendigen Einheit sich verschmelzen"; ein Satz, dem es mit zuzuschreiben ist, daß durch viele Lieder Puchtas ein altklassischer Hauch weht, der nimmer ein Christenherz erwärmen kann. 1852 wurde er auf die zweite und 1856 auf die erste Pfarrstelle St. Jakob( Barfüßerkirche) in Augsburg versetzt. Auch hier widmete er sich mit viel Treue und Hingebung seinem Berufe. 1854 bestand er in demselben zur Zeit der Cholera, mit Gottes Hilfe, eine schwere Prüfung wacker und standhaft, wie es einem treuen Zeugen Christi ziemt. Leider hatte er sein letzterwähntes Amt mit bereits wankender Gesundheit angetreten. Ein Aufenthalt in Karlsbad brachte ihm zwar 1857 einige Linderung seines Magenleidens, aber im folgenden Jahre fehrte er auß demselben Bade mit dem Vorgefühle seines baldigen Abscheidens zurück. Seine Krankheit nahm immer mehr zu; gleichwol war er oft bei den grösten Schmerzen stärker, denn seine treue, ihn sorglich pflegende Gattin, der es oft zu schwer wurde zu sehen, wie die furchtbarsten Schmerzen durch den Körper des teueren Mannes zuckten. - 287 In friedlichen Sterbephantasieen schied Heinrich Buchta, unerwartet schnell, am 12. September 1858 auß dieser Welt. Drei Tage zuvor hatte ihn das Sacrament des Leibes und Blutes unseres Herrn in seinem schweren Leiden getröstet und zur Heimfahrt gestärkt. 263. Am Freitag. Du hast den Zutritt mir erworben, den freien Weg zum Gnadenthron, Da du am Kreuz für mich gestorben, o du gerechter Gottessohn. Nun darf ich zuversichtlich beten, du wirst mich ewiglich vertreten. Ich lege alle meine Bitten in deine priesterliche Hand. Was du geduldet und gelitten, das ist mein ewig Unterpfand. Von deiner Liebe, deinem Leiden soll keine Macht der Welt mich scheiden. Wohin ich heut die Blicke wende, muß ich dein Bild mit Augen sehn. Dein heißer Kampf, dein blutges Ende, dein stilles Grab soll vor mir stehn. Durch allen Wechsel dieser Zeiten soll mich dein heilges Kreuz begleiten. Ich seh die Zeugen deines Todes am Himmel und auf Erden stehn; Ich seh im Schein des Morgenrotes den purpurfarbnen Mantel wehn, Und jedes Tröpfchen an den Zweigen muß mir die Dornenkrone zeigen. 288 Christian Heinrich Rudolf Pachta. Die Wolken, die vorüberschweben, erinnern mich an Golgatha; Die Blätter, die im Winde beben, erzählen mir, was dort geschah. Und seh ich einen Felsen ragen, so scheint er mir ein Kreuz zu tragen. -070 dan or ni zapidn 264. Ein Tag geht Ein Tag geht nach dem andern hin; wie flüchtig ist die Zeit! Wie ungewis mein Lebensloß, wie nah die Ewigkeit! Wir schweben, wie ein Schifflein schwebt auf offner Meeresflut. Oselig, wer in Gottes Schutz, im sichern Hafen ruht. Es kommt die Nacht, sie schließt uns bald in ihre Schatten ein, Auß der kein Erdentag uns weckt mit seinem Sonnenschein. Ich weiß nicht, wann die Stunde schlägt, die mich zur Ruhe bringt, und wann man diesem müden Leib die Abendlieder singt. Doch weiß ich, daß des Vaters Hand bei Tag und Nacht mich hält; Ich weiß, daß ohne sein Gebot kein Haar vom Haupte fällt; Mehr, denn wir armen Menschen ahnen, schließt deines Tods Gedächtnis ein. Ein jeder Freitag soll uns mahnen, im Geist an deinem Kreuz zu sein. di Ja, deinem heilgen Angedenken will ich mein ganzes Leben schenken. Daß er mit seines Armes Kraft die Schlafenden bedeckt, und über den entseelten Leib die starke Rechte streckt. disp topun nach dem andern hin. Ich weiß, daß der in Frieden ruht, den Gott von hinnen nimmt, Daß jeder Ort uns lieblich ist, den Gott für uns bestimmt. JANT Ich weiß, wenn unser irdisch Haus, des Leibes Hütte, bricht, daß uns ein Bau von Gottes Hand bereitet ist im Licht. Die Seelen alle, die vor uns schon heimgegangen sind, So mancher treue Knecht des Herrn, so manches Gotteskind, Von ihren Augen sind mun längst die Tränen weggethan; sie sind erlöst, und keine Qual rührt sie hinfort mehr an. Ihr seid gekommen zu dem Berg, der Zions Namen trägt, Bu des lebendgen Gottes Stadt, da er den Grund gelegt. Bur Menge vieler tausende, den Engeln seiner Kraft, zum himmlischen Jerusalem, dem Ziel der Wanderschaft. Christian Heinrich Rudolf Pachta. Und zur Gemeinde, deren Zahl geschrieben steht am Thron; Bu Gott, dem Richter aller Welt, und Jesu, seinem Sohn; Bum Blut des neuen Testaments, des Stimme beßer war, denn jenes, das vergoßen ist an Abels Brandaltar. Es wird in Schwachheit außgesät, um kräftig aufzugehn; atom Es wird gesät in Niedrigkeit, um herlich aufzustehn. Verweslich ist das Samenkorn, zerbrechlich das Gebein; allein die Frucht soll wunderbar, soll Geist und Leben sein. Der Mittler stirbt, die Liebe wirbt um eine Grabesstätte, Für den schmerzensmüden Leib um ein Ruhebette. O Gott, du Herr der Herlichkeit, du Vater aller Treu, aq OFürst des Lebens, Jesu Christ, du machest alles neu. Ogib auch mir ein neues Herz, den gottgebornen Geist, das starke Band der Ewigkeit, das nicht im Tod zerreißt. Gib in dem sterblichen Gefäß der Wahrheit Aufenthalt, Daß du es einst erneuern kannst, zu göttlicher Gestalt. Herr! salbe den erstorbnen Leib mit Del und Balsamduft, daß ich in deinem Frieden bleib in der verborgnen Gruft. Das Aug ist zu; geh Liebe du, such ihm die letzten Hüllen, Um das Loß der Sterblichkeit völlig zu erfüllen. Kraus, geistliche Lieder. Du Baum des Lebens, dessen Holz in Ewigkeiten grünt, Du Stamm des Heiles, wider den sich keine Hand erkühnt; 265. Karfreitag- Abend. Laß mich in dir gewurzelt sein, mein Stecken und mein Stab! Denn deine Zweige hältst du fest, fein Blättlein bricht herab. 289 Den letzten Gang, so trüb und bang, will er noch mit uns teilen. Wie im Wachen so im Schlaf unter uns verweilen. Sie haben dort am Marterort ihm alles abgenommen; Nur den letzten Ehrendienst soll er noch bekommen. 19 290 Christian Heinrich Rudolf Puchta. Ohn Unterlaß war Spott und Haß am Kreuz in seiner Nähe; Jetzt ist es die Liebe nur, die ich bei ihm ſehe. Der Feind entweicht, der Spötter schweigt, Haß muß sich selbst zerstören; Nur die treue Liebe soll nimmermehr aufhören. Du hast vollbracht, dich kann die Nacht, die Einsamkeit nicht schrecken; Deines Vaters Arm wird dich auch im Grab bedecken. Nach kurzer Haft mit großer Kraft wirst du zum Licht erwachen, Und der Tod darf deinen Leib nicht zu Staube machen. O großer Hort, o Lebenswort, das Tod und Grab bezwinget; Gib, daß man auch mich dereinst so zur Ruhe bringet. On 266. Herr mein Gott! gerechter König auf dem Throu der Heiligkeit. Quell des Lichts, vor welchem niemand bleibt in der Verborgenheit.dad Wenn ich einmal dins dunkle Thal Auß der Tiefe geht mein Rufen, Bater, hilf an diesem Tag, daß ich meinen Frieden suchen, daß ich Buße finden mag. daff mit Aengsten werde gehen, Bench nicht deine Hand von mir, Herr, bleib bei mir stehen. Nimm mir im Grab dann alles ab, was Seel und Leib beschweret; Führe mich in sanften Schlaf, der biß morgen währet. 0909 190 118 Was soll mir graun? ich darf ja schaun auf deine Grabesstätte. Bittern müßt ich dann allein, wenn ich dich nicht hätte. Du bist mein Heil, mein bestes Teil im Leben und im Sterben; Wer dich mit sich nehmen kann, der wird nicht verderben. Beichttag. Mein Leib wird nun ganz friedlich ruhn, wenn ich vollendet habe. Jesus Christus, Gottes Sohn, wacht an meinem Grabe. Vater! heute will ich treten vor den heiligen Altar, Vor das Kreuz des Hochgelobten, der mein Pfand und Opfer war; Dort ist Guade und Vergebung, Heilung und Erneuerung; o so laß auch mich dort finden meiner Sünden Reinigung. Bol Christian Heinrich Rudolf Pachta. Weil dem Blick des Allgerechten keine That verborgen bleibt, Weil sein Finger alle Worte o in die ewgen Tafeln schreibt; Weil er selbst des Herzen Odem und den Hauch im Innern wägt, o so prüfe sich die Seele, die nach Heil Verlangen trägt. Menschenfind, nimm Gottes Leuchte, welche heilig ist genannt; Blick in deines Herzen Tiefe, die dir noch so unbekannt. Nimmer bleib im Finstern stehen, ruf und bete nach dem Licht. Wer sich selbst auf Erden richtet, der kommt dort nicht ins Gericht. Sprich, hast du auß allen Kräften deinen Gott und Herrn geliebt? Hast du dich für ihn geheiligt, der dir Licht, und Leben gibt? Hast du ihm für jede Gabe findlich deinen Dank gebracht? Hast du ihn gesucht beim Außgang und beim Eingang sein gedacht? nodischi Trugst du deine Seel in Händen, warst du wachsam für dein Heil? Nahmst du nicht am Rat der Bösen und an ihren Werken teil? Gabst du keinem Bruder Anstoß, keinem Schwachen Aergernis? Bliebst du deines Glaubens fröhlich und des Gnadenbunds gewis? Hast du als ein Streiter Christi mit des Herzen Lust gekämpft? dan Hast du deinen Sinn verleugnet und des Fleisches Trieb gedämpft? Hast du deinen Blick gehütet, deine Zunge stets bewacht? Hat dich nicht die alte Sünde wieder in ihr Netz gebracht? 291 Treu und wahrhaft, keusch und lieblich, ernst und still ist Gottes Geist; Sanft und friedsam sind die Herzen, die der Heiland selig preist. Keiner wird dem Zorn entrinnen, der mit Wißen böses übt; keiner wird zum Frieden kommen, der den heilgen Geist betrübt. Suche nicht in deinem Herzen, wie du dich entschuldgen mußt. Denk daran, was Paulus sagte, der sich keiner Schuld bewußt. Sprich mit David: wer kann wißen, wer erkennt, wie oft er fehlt? Gott erforscht auch das Verborgne, alles, was das Herz verhehlt. Ach! wie kann ich ärmster bleiben, wenn mich Gottes Augen sehn; Wie vermag ich vor den Blicken seiner Klarheit zu beſtehn. Missethat und Uebertretung sind auf dieses Haupt gehäuft, und ich sehe, daß die Schale des Gerichts von Wehe träuft. Laß mich einen Zugang finden, gib mir noch zur Buße Raum. Eine Frist des Heils gewähre für den unfruchtbaren Baum. C Wende dich nicht von dem Sünder, der von dir sich abgewandt. Gib dem ungetreuen Schuldner ein erneutes Gnadenpfand. 19* 292 vadert Sub Christian Heinrich Rudolf Puchta. bile Breite deine Vaterarme auß nach dem verirrten Kind; Beige, daß die Gnadenpforten heute noch geöffnet sind. Jesu, führe meine Schritte zu dem tröstlichen Altar; größer sei die Macht der Gnade, denn die Macht der Sünde war. 267. Morgenlied eines Kranken. Sei mir gegrüßt, du Himmelslicht, du schöne Morgensonne. Wie bist du meinem Angesicht so lieblich und voll Wonne. Du führst mich auß der Dunkelheit auß Angst und Todesgrauen. Du läßest mich die Freundlichkeit des großen Gottes schauen. Mein Gott und Herr, ich danke dir, daß du mich haft bewaret, Und unter großen Schmerzen hier mein Leben noch geſparet. Dein Odem gibt den Müden Kraft, dein Geist erquickt die Kranken. Nun kann ich in der engen Haft lobsingen noch und danken. Bin ich gleich schwach und seelenmatt, neigt sich mein Haupt zur Erden, So soll mir doch die Lagerstatt ein Tempel Gottes werden. Ist auch mein Seufzen und Gestöhn den Menschen nicht willkommen, so wird es droben in den Höhn doch gnädig aufgenommen. Drum gib mir nur Geduld und Mut, laß nicht mein Herz verzagen; Denn du bist treu und meinst es gut, und hilfft uns alles tragen. Du wendest nicht dein Antlitz ab, wenn ich im Elend liege, du gibst mir deinen Schild und Stab, und führest mich zum Siege. Auf diesen Platz bin ich gestellt, den guten Kampf zu kämpfen. Laß nicht die Lust an dieser Welt den Glauben in mir dämpfen. Wenn dieser Tag mein letzter heißt, so laß mich fröhlich scheiden, und nimm getröstet meinen Geist auß allen Erdenleiden.no Behüte du, Herr, segne du, was ich zurück muß laßen, Und laß mich in getroster Ruh dein heilig Wort umfaßen. Nimm weg die Sünde, Furcht und Bein, durch meines Heilands Namen, und führe mich zum Frieden ein durch Jesum Christum. Amen. Christian Heinrich Rudolf Pachta. 268. Gebet. komm, mein Heiland, komm und dämpfe du selbst den Feind in meiner Bruſt! Vergeblich sind die eignen Kämpfe, fie tödten keine böse Lust. Du, Herr, mußt eine Glut entflammen, in der die Sünde sich verzehrt; ich selber kann mich nur verdammen, dospiedu mußt es sein, der mich bekehrt. 173 stads Ich schaue, Herr, nach deiner Gnade bojour) grod schon lange sehnsuchtsvoll hinauß; 126 al 1700 Bur Fremde führten meine Pfade, sie führten nicht ins Vaterhaus. dan 1601 Wol hat die Fremde mich betrogen, zu falschen Götzen mich geführt; ein Herz, das du einmal gezogen, bleibt doch von ihnen ungerührt. Gern will ich tragen jede Mühe, geduldig kämpfen jeden Streit; di Ja, Herr, ruf spät mich, ruf mich frühe, ich bin zu jeder Frist bereit. Doch deine Gnade muß mich tragen, soll ich des Weges fürder gehn. Auf eigne Kraft ist nichts zu wagen, Herr, deine Gnade laß mich sehn! Du, Herr, bist meines Lebens Hüter, des Glaubens Schild, der Liebe Hort; Ich gebe dir der Erde Güter, doch gib mir auch dafür dein Wort! Dein Wort in meines Herzen Grunde, dein Wort auf meinen Lippen auch, an jedem Ort, zu jeder Stunde: so finde mich der letzte Hauch! 293 116 269. Heimgehen, selig werden. o wunderbares Wort! Forteilen von der Erden und ewig ruhen dort, Wo ich den Heiland sehe, der mich erlöset hat, und in der heilgen Stadt in seinem Lichte stehe. Eleonore Fürstin Reuß, 90 T him not dishe Tochter des 1841 gestorbenen Erbgrafen Hermann zu Stolberg- Wernigerode und, seiner Gemahlin Emma, einer geborenen Gräfin zu Erbach- Fürſtenau, wurde am 20. Februar 1835 zu Gedern im Vogelsberge geboren. Sie vermählte sich am 13, September 1855 zu Ilsenburg im Harz( woselbst fie den größten Teil ihrer Kindheit und Jugend verlebte) mit dem Fürsten Heinrich LXXIV. Reuß und lebt auf seinem Gute Jänkendorf in der Oberlausitz. mbing and tegen Ihre Lieder und Gedichte sind meistens im Volksblatte für Stadt und Land erschienen. die im j 802 lounting ni mmol din and dist nd aid duil( bildspaser uolod anist notdöt sit usp Heimgehen, selig werden. Ja, heimwärts möcht ich ziehen zu jenen selgen Aun, him.Am Thron des Lammes knieen, sein heilig Antlitz schaun, Der mir durch seine Wunden 118 das ewge Leben gibt, den meine Seele liebt, in dem sie Heil gefunden. Jerusalem, mein Sehnen, wann zieh ich in dir ein! Wann werd ich sein bei denen in Kleidern weiß und rein? Wol find ich hier auf Erden manch reiche Freudenstund, if of doch stets sagt Herz und Mund: heimgehen, selig werden! asgift Eleanore Fürstin Renss. 270. Ofterlied. aft wind mod Ich will mit Magdalenen gehen 16. dort an dein heilges leeres Grab, Und will so lang im Garten stehen, biß ich dich selbst gesehen hab; Ich möcht als eine lichte Blume still blühn an deines Grabes Stein, und duften dir zu Preis und Ruhme, du holder, lieber Gärtner mein. Ich will mit den betrübten beiden hinwandern dort nach Emmaus, Und fühlen, daß du nicht kannst scheiden und hören deines Wortes Gruß; Und meines Herzen heißes Brennen sagt mir, daß du es selber bist, und ruft beim seligen Erkennen: sode o bleib, bleib bei mir, Jesu Christ; Ich will um deinen Frieden bitten, du Friedenskönig gib ihn mir, Komm in mein Herz und Haus geschritten, und sprich du: Friede sei mit dir! Du Auferstandner, gib den Frieden, den du den Deinen mitgebracht, den Seelenfrieden schon hienieden, den ewgen dort nach Todesnacht. Ich will hier knien zu deinen Füßen und nimmer bleiben von dir fern, Und will dich selig froh begrüßen ghe als meinen Gott und meinen Herrn; Ich will in deine heilgen Wunden still legen meine Glaubenshand, ich weiß es, daß ich Heil gefunden, durch dich, der heut vom Tod erstand. € 295 296 Eleonore Fürstin Reuss. Ich will dir Lob und Ehre singen, du auferstandner Siegesheld: O möchte doch dein Name dringen zu allen auf der ganzen Welt, er de Bu allen, die in finsterm Wahne hingehn noch jetzt von dir so weit; Lamm Gottes mit der Siegesfahne, o führe uns zur Herlichkeit! 271. Matth. 25. ( Offenb. 19.) Kommst du, Bräutigam der Seelen, kommst zu deinem Hochzeitsmahl? Ach, ich fleh: laß mich nicht fehlen in der klugen Jungfraun Zahl. Aber mit dem sündgen Herzen, mit der schwachen Liebesflamm, Mit den matten Glaubenskerzen darf ich kommen, Bräutigam? - Nein, ach nein, im eignen Kleide bin ich nimmer rein und gut; Gib du mir die weiße Seide, die gewaschen durch dein Blut. Gib, daß hell die Lampe brennet und ich nicht im ewgen Weh, Wenn der Bräutgam mich nicht kennet, vor verschloßner Thüre steh. selig, selig, die berufen zu des Lammes Abendmahl! Laß mich, Herr, nur auf den Stufen knien in deinem Hochzeitssaal. Jipat bi Eleonore Fürstin Renss. 272. Beim Jahreßschluße. Das Jahr geht still zu ende, nun sei auch still mein Herz. In Gottes treue Hände leg ich nun Freud und Schmerz, Und was dieß Jahr umschloßen, was Gott der Herr nur weiß, die Tränen, die gefloßen, die Wunden brennend heiß. od mug Hier gehen wir und streuen die Tränensaat ins Feld, Dort werden wir uns freuen im selgen Himmelszelt; Wir sehnen uns hienieden dorthin ins Baterhaus, thin und wißens, die geschieden, die ruhen dort schon auß. 119 12 O das ist sichres Gehen durch diese Erdenzeit: Nur immer vorwärts sehen mit selger Freudigkeit; Wird uns durch Grabeshügel der klare Blick verbaut, Herr, gib der Seele Flügel, daß sie hinüberschaut. Warum es so viel Leiden, so kurzes Glück nur gibt? Warum denn immer scheiden, wo wir so sehr geliebt? So manches Aug gebrochen und mancher Mund nun stumm, der erst noch hold gesprochen, du armes Herz, warum? Daß nicht vergeßen werde, was man so gern vergißt: Daß diese arme Erde nicht unsre Heimat ist. Es hat der Herr uns allen, die wir auf ihn getauft, in Zions goldnen Hallen ein Heimatrecht erkauft. - Hilf du uns durch die Zeiten und mache fest das Herz, Geh selber uns zur Seiten und führ uns heimatwärts. Und ist es uns hienieden so öde, so allein, draft o laß in deinem Frieden uns hier schon selig sein. llansdul shamortis insals ni sustado bi najsta immutbl of the * 1080 o mi din pitubhod. 8081 snis usdundus uiteftine2 di spidst mug tharist si ade ili and ating lahat nd sisal pitäng 0081 antrade mi 0031 01108and than 297 STER get pengangg 13 mise.STS dhg on instant Isid O] 9 10 1701 1700 8- in idsg mine 200 monism li duo ist ust di sto#C be dudum( bi pol mu dne jsid ene dall Dr. Christian Friedrich Heinrich Sachſe un nou trodd sid - disd duonnard noduna sid wurde am 2 Juli 1785 zu Eisenberg im Herzogtum Sachsen- Altenburg geboren, wo sein Vater Lehrer an der Stadtschule und Cantor war. Seinen ersten Unterricht empfieng er meist von zwei älteren, nun längst im Pfarramte verstorbenen Brüdern. Später besuchte er das Lyceum seiner Baterstadt. Nachdem er von Ostern 1804 biß 1807 seine theologischen Studien in Jena vollendet hatte, war er längere Zeit Hauslehrer in der Familie eines Gutsbesitzers bei Merseburg. Sein erstes geistliches Amt erhielt er 1812 als Diakonus in dem Städtchen Meuselwitz bei Altenburg. Von da wurde er 1823 als Hofprediger nach Altenburg berufen. 1831 wurde er außerdem Consistorialrat. Bon Jena auß erhielt er zehn Jahre später die theologische Doctorwürde. Das seinem äußeren Verlaufe nach einfache und glückliche Leben Sachsens sollte in dem letzten Jahrzehnte eine Trübsal nach der anderen erfahren. 1850 verlor er einen neunzehnjährigen Sohn, zwei Jahre später zwei Töchter in der Blüte der Jahre, 1854 eine verheiratete Tochter, im nächsten Jahre seine treue Gattin und nicht lange darnach eine vierte Tochter, sein einziges Enkelfind und seinen reichbegabten Sohn Rudolf, der als Candidat der Theologie in Leipzig starb; endlich wurde ihm 1859 durch den Tod noch eine Tochter genommen. So war denn dem verwittweten Greise am späten Lebensabende von so vielen Kindern nur eine Tochter geblieben, mit der er seinen unendlichen Schmerz teilen konnte. Sachse trug sein hartes, schweres Kreuz durch die Kraft des heiligen Geistes, der in ihm eine gottergebene Ruhe und stille Demut wirkte. Wie geläutertes Gold ist er auß dem Feuer der Trübsal hervorgegangen. Er wußte, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum beſten dienen müßen- auch neun Todesfälle in einem Zeitraume von neun Jahren. Wolthuend mußten ihm nach so schweren Verlusten die große Teilnahme und Liebe seiner Freunde sein, ganz besonders aber die stets erneuten Beweise echter Huld, mit der ihm die herzogliche Familie biß an sein Lebensende zugethan war. - Auf sein dringendes Bitten wurde Sachse 1858 vorläufig und im folgenden Jahre für immer von den Arbeiten im Consistorium entbunden. Seine Geistesfrische war zwar noch vorhanden, aber die Kraft zum Predigen, überhaupt zu angeſtrengter Thätigkeit nahm allmählich ab. Nachdem sich indes bald darauf ein hartnäckiges körperliches Leiden bei ihm eingestellt hatte, das ihn lange Zeit ans Haus feßelte, war er im Februar 1860 genötigt auch als Hofprediger um seine Versetzung in den Ruhestand zu bitten. Am 9. Oktober 1860 Christian Friedrich Heinrich Sachse. ist er in die ewige Sabbathsfreude eingegangen. Unter den Klängen seines Begräbnisliedes Wolauf, wolauf, zum letzten Gang" wurde sein Leichnam Erde bestattet. zur G Sachse par eine überauß milde, friedfertige Natur; sein liebenswürdiges Wesen fand überall Eingang, erweckte überall Vertrauen. Neben seiner gesegneten Wirksamkeit als Pastor ist hier insbesondere seine Gabe der Poesie zu berühren, die von seinem Vater auf ihn, und von ihm auf seinen früh heimgegangenen Sohn Rudolf übergegangen war. Auch tiefes Verständnis der Musik nahm er auß dem Vaterhause mit; und wenn er in der Folge ein Lied dichtete, so hörte sein inneres Ohr beim Dichten stets die Töne der untergelegten Melodie. Den ersten Anlaß mit seiner poetischen Gabe hervor zutreten bot ihm die dreihundertjährige Feier der Reformation. Von ihm und einem feiner nächsten Freunde waren hierzu einige Lieder gedichtet und in den Druck gegeben worden, die teilweise schnell eine große Verbreitung fanden.- 1822 erschien eine zweite Sammlung geistlicher Lieder unter dem Titel ,, Christliche Gesänge zum Gebrauche bei Beerdigungen und bei der Todtenfeier." Unter diesen gehört das bereits erwähnte Lied ohne Zweifel zu dem besten der neueren geistlichen Poesie. Da Sachse dasselbe ebenso, wie alle übrigen Begräbnislieder in seiner ersten Gemeinde bei besonderen Trauerfällen dichtete, so ist es ein Gelegenheitslied im eigentlichen Sinne, ein Lied auß dem Leben und für das Leben.-1861 ist, zunächst für die Freunde Sachsens, welche um die Heraußgabe bei ihm selbst vergeblich gebeten, eine größere Sammlung seiner geistlichen und weltlichen Lieder und Gedichte erschienen( Altenburg). 10 2010 in Ty ic no 3700jUnd Begräbnislied. 299 273. Wolauf, wolauf zum letzten Gang! kurz ist der Weg, die Ruh ist lang. Gott führet ein, Gott führet auß; wolauf, hinauß; 1910 190170 kein Bleiben ist im Erdenhaus. rodit Du Herberg in der Wanderzeit, gehab dich wol und laß dein Leid! Schleuß nur getrost die Pforte zu, was trauerst du? 1lograp in dein Gast geht hin zur ewgen Ruh. Tragt ihn fein sanft ins Schlafgemach! ihr Lieben folgt ihm segnend nach! Hab gute Nacht!- der Tag war schwül im Erdgewühl! Hab gute Nacht!- die Nacht ist kühl. Ein Festschmuck ist der Särge Tuch, ein Siegeszug der Leichenzug. Triumph! der Herr macht gute Bahn; sein Kreuz vorani nist das winkt und deutet himmelan. 2 Ihr Glocken, tönt hochfestlich drein und läutet hell se den Sabbath ein, Der nach des Werktags kurzer Frist durch Jesum Christ für Gottes Volk vorhanden ist. Oselig, wer das Heil erwirbt und in dem Herrn, dem Mittler, stirbt! O selig, wer, vom Laufe matt, die Gottesstadt, die droben ist, gefunden hat! 300 Was suchst du, Mensch, biß in den Tod? du suchst so viel und eins ist not! Die Welt beut ihre Güter feil; mmst oprustdaini dent an dein Heil, und wähl in Gott das beste Teil! the audio Was sorgst du biß zum letzten Tritt? nichts brachtest du, nichts nimmst du mit. 16 Die Welt vergeht mit Lust und Schmerz; schau himmelwärts! da, wo dein Schatz, da sei dein Herz! Christian Friedrich Heinrich Bachse. Mit Gott bestell dein Haus in Zeit, eh dich der Tod an Todte reiht. Sie rufen: gestern wars an mir, heut ists an dir! hier ist kein Stand, kein Wohnen hier. Vom Freudenmahl zum Reisestab, auß Wieg und Bett in Sarg und Grab. Wann? wie? und wo? ist Gott bewußt! schlag an die Brust! du mußt von dannen, -- Da ist kein Sitz zu reich, zu arm, kein Haupt zu hoch, kein Herz zu warmi; Da blüht zu schön kein Wangenrot: im Finstern droht der Tod und überall der Tod. adila Mensch!- du mußt. Ach! banges Herz im Leichenthal, wo ist dein Licht, dein Lebensstral? Du bists, Herr, der mit Gottesmacht auß Gräbernacht duni nelser das Leben hat ans Licht gebracht. Dein Trostwort klingt so hoch und hehr: ,, wer an mich glaubt, stirbt nimmermehr." Dein Kreuz, dein Grab, dein Auferſtehn, dein Himmelgehn läßt uns den Himmel offen sehn. Wol dem, der, Herr, mit dir vertraut, schon hier sich ewge Hütten baut! Er sieht das Kleinod in der Fern, und kämpfet gern, und harrt der Zukunft seines Herrn. Nun, Thor des Friedens, öffne dich! hinein!- hier schließt die Wallfahrt sich. Ihr Schlafenden im Friedensreich gönnt allzugleich dem Staub ein Räumlein neben euch. Viel Gräber hier im Ruheport; viel Wohnungen im Himmel dort! Bereitet ist die Stätte schon am Gnadenthron, bereitet uns durch Gottes Sohn. Sein ist das Reich mit Allgewalt. Er zeugt und spricht: ,, ich komme bald." Ja, komm, Herr Jesu! führ uns ein; wir harren dein. Amen! dein laß uns ewig sein! untudi ton ne ship Timo di 10 Christian Friedrich Heinrich Sachse. 274. Zum Reformationsfeste. nominoi aspra mis djur o Ein neues Lied singt Gott, dem Herrn, und rühret Zions Saiten! Wolauf! begrüßt den Morgenstern, da Nacht und Tag sich scheiden. Er geht den frommen Herzen auf, er wandelt leuchtend seinen Lauf: begrüßet ihn mit Freuden: Es kommt das rechte Gotteswort, vom Himmel uns gegeben, Ein Quell, der quillet fort und fort, und fließt ins ewge Leben. Und nimmer dürftet, wer ihn trinkt, und wer ihn trank, viel Früchte bringt, gleich edeln Weinstocksreben. mimin Ruht unter Gott, ihr Frommen! ruht unter seinem Dach, Ist euer Licht verglommen: bleibt doch der Wächter wach. Der alles Leid geendet, das müde Wandrer traf, Hat euch den Schlaf gesendet und hütet euern Schlaf. Führ deine Herd auf rechter Bahn, daß nimmer sie verderbe! Bünd Glauben, Lieb und Hoffnung an, daß Christi Geist nicht sterbe. Wir folgen dir, wir traun auf dich: hilf deinem Volke gnädiglich, und segne, Herr, dein Erbe! sis doi spuis 275. Zur Todtenfeier. uomini aid in Das Wort ist Gottes, wahr und rein; kein Mensch hat es erfunden. Frei zieht es in die Seele ein; p kein Mensch hat es gebunden. Und ob der Feind viel Unkraut sät, der Wächter wachet früh und spät biß zu der Ernte Stunden. ald 301 im tred sid Was wagst du, Welt der Finsternis, dich wider Gott zu sträuben? Die Männer Gottes stehn gewis; das Reich muß uns doch bleiben. Es bleibt und steht, wenn alles wanft. Dir, Herr der Herren, seis gedankt von allen, die da glauben! Da rührt das Herz kein Jammer und keine Qual mehr an; Kein Ach! tönt auß der Kammer, die Gott euch aufgethan. Er führt in Himmelsräumen der Geister selgen Lauf; Da geht in schönen Träumen die neue Welt euch auf. 302 iam Kein Auge sah die Palmen, die dort um Sieger wehn; Kein Ohr vernahm die Psalmen, womit sie Gott erhöhn. o modicitas a tod Hoch über unsern Wegen, da wohnt der Frommen Glück. Ihr Grab, ihr Bild, ihr Segen bleibt tröstend uns zurück. Engonbr song do Christian Friedrich Heinrich Sachse. 962 abid and di Indunlp nd sid nella nott ombus Sein ist des Lebens Gabe, sein ist auch unsre Gruft. Preis ihm, der uns zum Grabe und zum Erwachen ruft! quiffe di 1190 in other jo dred snied adin madinitio br Ruht unter Gott, ihr Frommen! ruht unter seinem Dach! Es wird ein Morgen kommen: da seid ihr ewig wach. dit sou ni Und wir mit euch, ihr Lieben! wenn Gottes Stimme rief, Was wach im Herrn geblieben und was im Herrn entschlief. chupiding alle in mör- 10% ni asistusido2 nE mbi ni tip*% un thin 11583 ouan sid 31( b9% and iminol D put bruid mou tollimp rsd llon 199 10 684 Ond unlo 39 noongo den di is noda histo mol bout nothiep and bod Wild 1 1970 og god. dup the Jale masini dur Sudade and com bo si florique Ferd. Gottfr. Mar von Schenkendorf, hun me der fromme Sänger, des treue Liebe dem deutschen Reiche und dem Himmelreiche so viel herliche Lieder gesungen hat, wurde am 11. Dezember 1783 zu Tilsit geboren. In der Nähe dieser Stadt besaß sein Vater, der früher preußischer Offizier gewesen, ein kleines Landgut. Der Sohn sollte nach dem Willen des Vaters Landwirt und nach dem Willen der Mutter, der Tochter eines Pastors, zum Gelehrten herangebildet werden. Ungünstige Familienverhältnisse entfernten den kaum zum Jünglinge herangewachsenen Sohn auß dem väterlichen Hause; doch führten sie ihn auß dem städtischen Leben seiner Heimat, in welchem damals durchgängig die Wirkungen der Kantischen Philosophie herschend waren, in die durch christliche Frömmigkeit und hohe Geistesbildung außgezeichneten gräflichen Familien zu Dohna auf Schlodien und Karwinden und von Kanitz auf Podangen, sowie in das gemütliche" Haus des Pastors Wedeke*). Hier wurde der Grund zu seiner Erweckung und späteren Bekehrung zum Christentume gelegt. Der tiefernste gläubige Sinn ist, neben seiner, durch den Umgang mit den edelsten Frauen und die Umgebung einer schönen Natur genährten poetischen Gabe, trotz mancher Kreuz- und Quergänge, zu welchen ihn seine lebendige Phantasie hinzog, trotz der heiteren Laune, mit der er jeden Scherz gern auffaßte und weiter außzuspinnen suchte, Schenkendorfs schönstes, biß zum Tode bewartes Eigentum geblieben. Nachdem er in Königsberg einige Zeit Cameralwissenschaft studiert hatte, brachte er das Jahr 1805 in Waldau zu, um sich, nach bestehender Vorschrift, für seinen fünftigen Beruf mit der Landwirtschaft bekannt zu machen. In dieser Zeit lernte er seine nachherige Gattin kennen, eine mit allen Neizen äußerer und innerer Schönheit und echt weiblicher Würde reich außgestattete Frau. Einige Zeit später trat er seinen Referendärdienst in Königsberg an. Es kamen glückliche Tage. In der reizenden Gartenwohnung seiner Freundin sog sein Herz die Fülle des Zarten und Süßen. Im Kreiße junger, strebender Freunde, die gegen alles Philistertum und gegen alle s. g. Aufklärung ankämpften, war er der heiterste Gast, welcher jede Gelegenheit warnahm, die sinnigsten Feste mit reichen Ergüßen poetischer Begeisterung zu verschönern.. Doch war er auch wieder im Hause der Eltern, die mittlerweile das nahegelegene Gut Nesselbeck bezogen hatten, bei mancher harten Geduldsprobe der findlich unterwürfige Sohn.- Besonderen Einfluß übte damals auf ihn die früh heimgegangene, fromme Dichterin Henriette Gottschalt, geb. *) Nachmals Oberhofprediger und Professor in Königsberg. Ferdinand Gottfried Max von Schenkendorf. Hay. Sie ist die Verfaßerin der„ Sternblumen", ,, kindlichfrommer, kurzer Gebete für einfältige Christen," welche der Gesammtaußgabe der Schenkendorfischen Gedichte angefügt sind und von denen auch hier einige mitgeteilt werden: Nicht minder hatte große Anziehungskraft für Schenkendorf Juliane Freifrau von Krüdener, geborene von Vietinghoff, die übrigens damals, dem Irdischen noch nicht ganz entfremdet, mehr als romantische Schriftstellerin, denn als Missionärin auftrat. Mit dieser merkwürdigen, viel geschmähten Frau, die zwar nicht frei von Ueberspanntheit, doch von ganzem Herzen gläubig war, begab sich seine Braut 1811 nach Karlsruhe. Im nächsten Jahre folgte er selbst nach und trat mit seiner Braut in den heißersehnten Ehebund. Im reinsten Genuße des ehelichen Glückes und in inviger Freundschaft mit Frau von Krüdener, mit Jung- Stilling und anderen außgezeichneten Männern schwanden ihm bei längerem Aufenthalte in jener Stadt die Tage leicht und froh dahin. Als aber im folgenden Jahre der Freiheitskrieg zu den Waffen rief, verließ Schenkendorf den kaum gegründeten Herd und zog, obwol durch eine( in Folge eines unglücklichen Duells herbeigeführte) Lähmung der rechten Hand am Tragen der Waffen gehindert, frisch und gottvertrauend ins Feld. Er begab sich nach Schlesien und nahm, ohne eigentliche Anstellung, im Gefolge des Generals von Röder, des Führers der oftpreußischen Reservecavallerie, teil an allen Beschwerden des Felddienstes. Auf dem Wege ins Hauptquartier hatte er in Görlitz das Grab Jakob Böhmens besucht. Im Lager selbst traf er mit den Freunden Karl Grafen von Münchow, Ernst Grafen von Kanitz, Ferdinand Freiherrn von Schrötter und Friedrich Freiherrn de la Motte Fouqué zusammen. In jener großen Zeit sind die schönsten Kriegslieder und die schönsten geistlichen Lieder Schenkendorfs entstanden. Der Glaube an den lebendigen Gott und den lebendigen Christus durchweht auch seine Kriegslieder: als nach beendigtem Freiheitskampfe so viele wegen Entteuschung verbittert und verdüstert wurden, wußte er, daß es ein ewiges Leben gibt, des Preis unendlich höher steht, denn der politischer Umwandlungen. Während des Krieges hatte er seinen Vater und seinen innig geliebten Bruder Karl verloren. Dieser hatte, als Hauptmann der preußischen Garde zu Fuß, im heiligen Kampfe tapfer mitgekämpft. Bei Baußen wurde er verwundet und starb, nach Hirschberg im Riesengebirge gebracht, einige Tage später. Nach der Völkerschlacht bei Leipzig begab sich Schenkendorf nach Frankfurt a. M., wo er, geehrt vom Freiherrn von Stein, unter dem Obristlieutenant Rühle von Lilienstern bei der deutschen Centralverwaltung arbeitete. bilio nat Nach dem Friedensschlußze wurde Max von Schenkendorf 1816 Rat bei der Regierung in Coblenz, der er jedoch nicht lange seine unermüdliche, von den besten Geschäftsmännern gepriesene Thätigkeit widmen sollte. Ein lange Zeit getragenes Uebel, das, mit den heftigsten Kopfschmerzen und Brustbeklemmungen verbunden, durch den Besuch von Baden- Baden, Aachen und Ems nicht hatte beseitigt werden können, machte seiner irdischen Wallfahrt am 11 Dezember 1817 ein Ende. Der Tag seiner Geburt war auch der Tag seines frühen Todes*). Alles, was die Zeit der Freiheitskriege groß *) Sein Grab befindet sich in einer Schanze der Festung Coblenz.. 304 - - - - Ferdinand Gottfried Max von Schenkendorf. und denkwürdig macht, fand in Schenkendorfs Seele den reinsten, vollsten Anklang. Insbesondere hat er vor vielen anderen allezeit mit Entschiedenheit auf die innere Läuterung deutschen Sinnes und Gemütes durch die Macht des christlichen Glaubens gedrungen. Alle, die ihm im Leben nahe getreten waren, wußten es: welch reichen Schatz an Liebe er in seinem findlich- harmlosen Herzen trug; welche Treue und Anhänglichkeit gegen seine Freunde und welcher Zorn gegen alles Schlechte und Gemeine ihn erfüllten. Nur eins fehlte Schenkendorf: ein bestimmt evangelisches Bewußtsein. Dieser Mangel hat darin seinen Grund, daß er vieles mit bloß politischem Maßstabe maß( so war ihm die Reformation, die Deutschland in den Norden und den Süden teilte, der Anfang aller Revolution) und daß er den in seiner Zeit epidemischen Rationalismus mit dem Protestantiſmus verwechselte. Seine geistlichen Lieder, die zuerst unter dem Titel, Christliche Gedichte für deutsche Jungfrauen" im Jahre 1814 erschienen sind, hat man mit Recht den ätherklaren Außhauch einer gottgeweihten Seele" genannt. Angeregt wurde der Dichter zu diesen Liedern das einemal durch Henriette Gottschalk und das andremal durch seine fromme Gattin. Die Lieder Max von Schenkendorfs sind seit 1837 in nur drei Auflagen ( 3 Aufl. 1861) erschienen. Darin liegt ein schwerer Vorwurf für Deutschland, das den armseligen ,, Liebeströdel" bald vergeßener Versemacher nicht selten in mehreren Auflagen mit schwerem Gelde bezahlt. 276. Sehnsucht. In die Ferne möcht ich ziehen weit von meines Vaters Haus. Wo die Bergesspitzen glühen, wo die fremden Blumen blühen, ruhte meine Seele auß. Hätt ich Flügel, hätt ich Flügel, flög ich auf zu meinem Stern, Ueber Meere, Thäler, Hügel, sonder Schranke, sonder Zügel folgt ich immer meinem Herrn. tarbiydan Still und selig mit Marieen ihm zu Füßen säß ich da; Immer möcht ich vor ihm knieen, in mich seine Worte ziehen, hätt ihn immer hold und nah. Kraus, geistliche Lieder. 305 Ach! das war ein schöner Segen, wenn er mit den Jüngern gieng, Auf den Feldern, auf den Wegen jedes Herz, wie Maienregen, seinen Trost, sein Wort empfieng. Ander Loß ward uns bereitet: wie auch blühet rings das Land, Wie sich rings die Ferne breitet der uns rufet, der uns leitet, unser holder Freund verschwand. Aufgehoben, aufgenommen in den Himmel ist er nur; Herlich will er wiederkommen: seine Treuen, Stillen, Frommen folgen immer seiner Spur. 20 306 Ferdinand Gottfried Max von Schenkendorf. Will mich denn zufrieden geben, o faßen mich in stillem Sinn; All mein Denken, Sehnen, Streben, meine Lieb und auch mein Leben geb ich meinem Freunde hin. Seinen Schwestern, seinen Brüdern will ich mich in Treue nahn; An den Armen, Blöden, Niedern will ich dankend ihm erwiedern, was er liebend mir gethan. Dort ist Gnade, dort Erbarmen, ewge Füll und reiche Luft. All ihr Kranken, all ihr Armen, zum Genesen, zum Erwarmen kommt an eures Heilands Brust! Habt ihr nimmer noch erfahren, wie er ist so reich und gut? Wie er seit viel tausend Jahren alle Wesen lieben thut? 277. Einladung. Fiebend hat er außgeſehen manches lange Jahr nach euch, Wollet endlich ihn verstehen, Menschen kommt in Gottes Reich. Einst erklingen andre Stunden, und das Herz nimmt andern Lauf, Erd und Heimat ist verschwunden, in den selgen Liebeswunden löset aller Schmerz sich auf. Segnend in der Menschen Mitte ist er jeder Seele nah, Bu gewähren jede Bitte steht er immer freundlich da. Meine Seele, gleich der Taube, s die sich birgt im Felsenstein, nors Wird der Erde nicht zum Raube: in den Himmel dringt mein Glaube, meine Lieb und Sehnsucht ein. in omni toplot Soll der Taumel ewig währen? sprecht, wie lang ihr sucht und irrt? Wollt ihr nicht zu Jesu kehren, welcher winkt, ein treuer Wirt? nylala Kommt und laßt uns Herberg nehmen, kehret bei dem Heiland ein; nun Da wird Sehnen bald und Grämen, Welt und Schmerz vergangen sein. Hot mom, jun Wie sich alle Blumen wenden zu dem hellen Sonnenlicht, Nehm auß den durchbohrten Händen jeder an, was ihm gebricht! and odai stok mis him u ind 12 Ferdinand Gottfried Max von Schenkendorf. tagsimus duit no 278. Palmsonntag, dog gol adorm motsdit unted foll Habt ihr auch die Mär vernommen, wie der Frühling mit ihm zieht, Und im Herzen aller Frommen süßes Wunder schnell erblüht? bss| Jlsprite jji quumfid Mildes, warmes Frühlingswetter, d weh mich an, du laue Luft! dulf Allen Bäumen wachsen Blätter, Veilchen senden süßen Duft. jolltop Bu des alten Domes Hallen hell und menschenreich der Pfad; Frohe Botschaft hör ich schallen, pnl daß der Liebeskönig naht. Dm9 mis ontbl sing Eilet, geht ihm doch entgegen, wandelt mit ihm Schritt vor Schritt Auf den blutbesprengten Wegen in dem Garten, wo er litt. uommois po di ord er niet o 279. it onnis Blüht empor, ihr Himmelsmaien, Palmen, blüht auß meiner Bruſt, Christi Wege zu bestreuen, der euch hegt in Lieb und Lust. D .33tz mis find 189 not In der Herberg ist kein Naum! zu dem Stall Maria gehet, Und ihr naht ein Himmelstraum, wo das Thier voll Staunen stehet. staid sign udsmommin sit Den der Himmel selbſt kaum faßt, wird im schlechten Stall geboren; In der Krippe liegt ein Gast, sie dem das ewge Reich erforen. 307 Kindlein stehn mit grünen Zweigen um den heiligen Altar, Und die Engel Gottes neigen sich herab zur Kinderschar. dling jun 280. Herberge. Merke das, du Menschenherz, tort das bedenk an jedem Morgen! Auf, die Blicke himmelwärts! und vergiß die kleinen Sorgen. dy Ostern, Ostern, Frühlingswehen! Ostern, Ostern, Auferstehen, auß der tiefen Grabesnacht! Blumen sollen fröhlich blühen, Herzen sollen heimlich glühen, denn der Heiland ist erwacht. mis mi dog to nomml& dusinat our drill Herz, im irdischen Gedräng findst du nimmermehr Genüge; Wird die Erde dir zu eng, ds dann denk mur an Jesu Wiege. st ustune and Im mbignon Do Ostern. Trotz euch, höllische Gewalten! hättet ihn wol gern behalten, der euch in den Abgrund zwang. Mochtet ihr das Leben binden? Auß des Todes düstern Gründen dringt hinan sein ewger Gang. 20* Ferdinand Gottfried Max von Schenkendorf. Der im Grabe lag gebunden, om Alle Echranken sind entriegelt, hat den Satan überwunden, und der lange Kerker bricht. alle Hoffnung ist versiegelt, auf und beflügelt jedes Herz; Frühling spielet auf der Erden, ur Frühling solls im Herzen werden, herschen soll das ewge Licht. Und es klagt bei keiner Leiche dout nimmermehr der falte, bleiche gottverlaßne Heidenschmerz. 308 siem Alle Gräber sind nun heilig, Grabesträume schwinden eilig, seit in Grabe Jesus lag. od Jahre, Monde, Tage, Stunden, dan pinöle Zeit und Raum, wie schnell verschwunden! und es scheint ein ewger Tag. trub nased p 281. Christ ein Gärtner. Ein Gärtner geht im Garten, wo tausend Blumen blühn, Und alle treu zu warten ist einzig sein Bemühn. and oth prest? macht mo duoded and Der gönnt er sanften Regen, und jener Sonnenschein: Das nenn ich treues Pflegen, da müßen sie gedeihn. moun In liebenden Gedanken sieht man sie fröhlich blühn, Sie möchten mit den Ranken den Gärtner all umziehn. Und wenn ihr Tag gekommen, spsdss@ legt er sie an sein Herz, 190 mm Ing pour ord Smoonid neds? and di odkrild 69002 890 list goma malin 850 116 e had di bp lis Hirche di sim tydnot molporqindlaid nad ju out tsp med mi Du Gärtner, treu und milde, o laß uns fromm und fein onum himmlischen Gefilde, zum ewgen Lenz gedeihn! this 390 po pots mit mould spuiss $ 0% dent. Und zu den Selgen, Frommen trägt er sie himmelwärts; 796#C dan nian10 Bu seinem Paradieſe, IF zu seiner schönen Welt, Die nimmermehr, wie diese, in Staub und Asche fällt. : 00 Bot rotchlebt mi drior Hier muß das Herz verglühen#C das Waizenkorn verdirbt; Dort oben gilt ein Blühen, das nimmermehr erstirbt. In an inst Musik m Tichonendore msisit and wro bilden nollaj nomuld usdilip bilmed milo men Jums i deling and und Ferdinand Gottfried Max von Schenkendorf. 282. Christ ein Schäfer. Seht ihr auf den grünen Fluren jenen holden Schäfer ziehn? Seht ihr auch auf seinen Spuren schöner alle Felder blühn? 3191973 lisd 1976 Kennt ihr nicht die frohen Herden? Schauet an den Schäferstab, Den der Himmel wie der Erden Vater seinen Händen gab Schaut, ein Lamm hat sich verlaufen, und er eilet schnellen Lauf, Fäßt den ganzen andern Haufen, luchet sein verlornes auf. e spild führe du mich seliglich! Brich an, du schönes Morgenlicht! das ist der alte Morgen nicht, der täglich wiederkehret. Es ist ein Leuchten auß der Fern, es ist ein Schimmer, ist ein Stern, von dem ich längst gehöret. gem Nun wird ein König aller Welt, von Ewigkeit zum Heil bestellt, ein zartes Kind geboren. Der Teufel hat sein altes Recht am ganzen menschlichen Geschlecht verspielt schon und verloren. Auf den Schultern heimgetragen bringt es der getreue Hirt; Keines darf nun ängstlich zagen, sei es noch so weit verirrt. 283. Weihnachtslied. 79id( bisid nomi per Möchtet ihr auf dieser Erden fühlen solche treue Hut, Müßt ihr Schäflein Christi werden, denen gibt er selbst sein Blut. 800 Herr, mein Gott, auf deine Weiden, an dein Brünnlein leite mich, So durch Freuden, als durch Leiden, pozingchon vid 309 Der Himmel ist jetzt nimmer weit es naht die selge Gotteszeit, der Freiheit und der Liebe. Wolauf, du frohe Christenheit! daß jeder sich nach langem Streit in Friedenswerken übe. Ein ewig festes Liebesband hält jedes Haus und jedes Land und alle Welt umfangen, Wer ist noch, welcher sorgt und sinnt? Hier in der Krippe liegt ein Kind mit lächelnder Gebärde. Wir alle sind ein heilger Stamm, der Löwe spielet mit dem Lamm, das Kind am Nest der Schlangen. Wir grüßen dich, du Sternenheld! willkommen Heiland aller Welt! sim gownie willkommen auf der Erde! medind voll time dns bd wid thi ane dimmer malled tim 310 Ferdinand Gottfried Max von Schenkendorf. asfühe is find 284. Bitte. novel 16 med ju asuug usd fun di ide Nun bitten wir den heiligen Geist się njih nedlad nanoj um die rechte Wahrheit allermeist, amist jun thun di the Daß wir unterscheiden und hell erkennen, dill Möcht wie sich nun Gutes vom Bösen muß trennen. nodrKyrie Eleison! mdn@ mdon sid thin di tun jud sai schlo?, sidiij doine no ni in hunthe darining Dann bitten wir den heiligen Geist d sit humiga n au um die rechte Feindschaft allermeist, dansande uit 1908 Daß wir von dem Teufel und seinem Wesen dis?( hind slo du( brud 02 dis suisd nach tapferm Ringen für ewig geneſen. nd mo? mis jube bin stil Kyrie Eleison! j? mallon tslis as d und da minging mod ti Dann bitten wir dich, heilige Brunst, u surals ist schul um der süßen Liebe rechte Kunst, Daß wir in Eintracht und Einfalt beharren, muur trachten und harren. alle nach einem nur Kyrie Eleison! bir, Dann bitten wir um Glauben zunächſt, profte sto 19d ni and der gen Himmel auß dent Herzen wächst, stradion hilpit sed Tisdi Daß wir in Kämpfen und harten Nöten bus? mis fi 19 fröhlich uns weisen und kräftiglich beten: Kyrie Eleison! losti Hi ich mi fji 89 aside fiomil thi med noe di? Asdvj din ang di Th22 valla pinö, mis drie milf bind lise mug isipfor? nod Gedichten: dp duix 8stung mis brie 8911n ist ind in 10 Auß dem Anhange zu Schenkendorfs splied is dui alla vit Jum? od tim ishigiSternblumen.mozning mo palche and fisse, me el din moth) fligfr Kurze Gebete auf alle Wochentage und hohe Feste für einfältige Christen." Hinweg mit aller Lauigkeit! mit aller halben Liebe! Herr, ich bin dein, und will es sein mit vollem Flammentriebe. 320 i 1910 285. Am Karfreitage. hid Ein neuer Simon bin ich hier, den schweren Gang zu wagen, Ach würdge mich, ich bitte dich, dein Kreuz dir nachzutragen. Ferdinand Gottfried Max von Schenkendorf. Seis Feindeshaß, seis Judaskuss, seis Leibs- und Seelenleiden, 889 Seis bittre Not, seis Martertod, ich trags für dich mit Freuden. mimo TESTI 100 800 1051 od opinen atsar bilan is or hat 286. Am Ostermontage. Wenn dich der Spötter mir will rauben, wenn mich der Zweifel Heer bestürmt, Dann, Heiland, stärke mir den Glauben, eh Angst sich um die Seele türmt. Ach laß mich dich zu allen Stunden vor meines Geistes Augen sehn, Und flüchte mich in deine Wunden, wenn dieses Lebens Stürme wehn. 287. Siegreich fährt mein Herr gen Himmel, Sprich dann zu mir, wie zu dem Jünger, der auch erlag der Zweifelsqual Hier bin ich! lege deine Finger in meiner Hände Nägelmal." Himmelfahrt. seinen Lauf hat er vollbracht. Hat der Schlange Kopf zertreten, uns erlöst auß ewgen Nöten, und vertilgt des Todes Macht. Fruchtlos, Satan, ist dein Wüten, denn schon wankt dein alter Thron. Der dich heute überwunden, ist der Mensch voll Blut und Wunden, Gottes und Mariä Sohn. 311 Menschlich ist er aufgefahren, angethan mit Fleisch und Blut. Seine Brüder sind wir Sünder, sind durch ihn des Vaters Kinder, teilen einst sein ewges Gut. Und mit unsers Fleisches Augen werden wir ihn wiedersehn. Dieser Staub, der bald verweset, wird, wenn er die Siegel löset, unverweslich auferstehn. 312 Ferdinand Gottfried Max von Schenkendorf. 100 g T 288. 3n der heiligen Weihnacht. Kommt ihr Hirten, kommt ihr Armen, seht das ewige Erbarmen, das sich uns hat zugesellt, Nicht den Königen der Erden, Hirten will er ähnlich werden, er, der Herr der ganzen Welt. Laß mich von der Erde Götzen, ihren Freuden, ihren Schätzen hin an deine Krippe fliehn; Und mit dir, du Himmelsknabe, isg unter deinem Hirtenstabe biß zur Schädelstätte ziehn. jól loper's sid so d sijun bilasarison 4S and bid mur isurg 196 him 1901 implis sid mu bit que da i opis( borgsla thordifou mind tup2 usnis og 1902 spalib.396 in 101 por in för sm in Bado and splived on mati mind fi nine solibrit, dari ad chid 390 durik dng tule lod hinsite and fi ndo bian 6mm 301100 Anna Schlatter- Bernet wurde am 5 November 1773 zu St. Gallen geboren. Ihr Vater Kaſpar Bernet war Kaufmann und bekleidete, wie die Bernet seit langer Zeit, das Amt eines Ratsherrn in jener Stadt. Von den Eltern wurde Anna mit ihren Geschwistern, gottesdienstlich in beinahe klösterlicher Stille" erzogen. Ueber ihre frühzeitige Bekehrung teilt sie der ihr geistig am nächsten stehenden Tochter Kleophea in einem Briefe vom 30 August 1824 mit: ,, Mich rief Gott von Jugend auf, überzeugte im dreizehnten Jahre mich so erschütternd von der Sünde in mir, bog mich renevoll zu seinen Füßen und schlug meinen Zorn und Stolz durchs Gesetz darnieder, ließ mich im Streite leben biß ins dreißigste Jahr dann erst erschien er mir voll Gnade und Wahrheit und ließ sein Wort meine Seele trösten: wer den Sohn hat, der hat das Leben". Reichlichen Aufschluß über ihr inneres Leben gibt der von ihr unterm 6 März 1819 an den Theosophen von Campagne gerichtete, antitheosophische Brief, welcher in Wangemanns trefflichem Buche Geistliches Regen und Ringen am Ostseestrande" S. 129 ff. abgedruckt ist. - 11 Iyolmist 3wanzig Jahre alt vermählte sich Anna mit dem biederen, ehrwürdigen Kaufmanne Heinrich Schlatter in St. Gallen, welchem sie einen Sohn auß der früheren, bald durch den Tod der Mutter getrennten Ehe erzog und dreizehn Kinder gebar, von welchen drei der Mutter in das ewige Leben voraußgegangen sind. Alle ihre Kinder trug sie mit seltener Hingabe und Aufopferung auf treuem Herzen, und während ihre Hand unabläßig für das Hauswesen und das die Familie reichlich ernährende Geschäft ihres Mannes thätig war, wandte sich ihre Seele ebenso unabläßig an den Herrn, um für die unsterblichen Seelen ihrer Kinder die ewige Seligkeit inbrünstig zu erflehen. Bei wichtigen Lebensabschnitten schrieb die treue Mutter den Kindern Worte ernster Ermahnung in eigens dazu bestimmte Büchlein nieder und wenn jene das Elternhaus verließen*), stärkte das fromme Mutterherz die entfernten Lieben durch Briefe, deren Grundgedanke Christus und seine Liebe" war. Das von Adolf Zahn, dem jüngeren, heraußgegebene Buch„ Frauenbriefe von Anna Schlatter, Wilhelmine v. d. Heydt, Kleophea Zahn und der Verborgenen" ( Halle 1862) bestätigt die Wahrheit der Bemerkung: ,, in ihren Briefen offen" 1 tid thi di *) Kleophea war in ihrer Jugend Erzieherin im gräflich Stolbergischen Hause zu Peterswaldau in Schlesien uud vermählte sich später mit Adolf Bahn( jetzt Superintendent in Giebichenstein). Eine zweite Tochter Anna war eine Zeit lang Erzieherin im Hause des Grafen v. d. Gröben und wurde später die Gattin des Seminardirektors 3ahn in Mörs. 314 Anna Schlatter- Bernet. barte sich ganz besonders ihr feuriger, gewandter, starker und alles mit inniger Liebe umfaßender Geist gar herlich und schön."- Doch war ihr schönster Schmuck nicht der, den sie sich durch ihre Feder erwarb, nein, ihr höchster Ruhm war ihr Mutter- Ruhm in stiller Häuslichkeit an der Seite des von ihr zärtlich geliebten Gatten. Nach treuer Erfüllung ihrer häuslichen Pflichten fand sie abends noch Zeit zu einer außgebreiteten Correspondenz. So hat sie mit Lavater, Jung- Stilling, Sailer, Christoph Schmid, Goßner, Boos, - " 1 einen Einfluß gewonnen, der weit über den Kreiß ihrer Familie und die engen vaterländischen Grenzen hinaußgieng. Mit Necht ist sie von Wangemann ,, ein geistiger Mittelpunkt für die große Frühlingserweckung in dem ersten Quartale dieses Jahrhunderts" genannt worden. Unter den Stillen im Lande, welche sich damals, weil gar vereinzelt auf dem öden, verlaßenen Wege nach Canaan, durch briefliche Mitteilung und durch Besuche in allen Ländern gegenseitig halfen und erbauten, war Anna Schlatter eine der geehrteſten. Dabei ist sie trotz aller Vereinsamung in ihrem Christentume jederzeit gesund und nüchtern geblieben. Auß ihrem insbesondere lebendigen Verkehre mit katholischen Geistlichen, von welchen Sailer auch als Bischof ihr reformiertes, des Mysticismus verdächtigtes Haus" besuchte, ist gefolgert worden, daß sie dadurch etwas werkthätig und furchtsam- ängstlich sich selbst belauschend" geworden sei. Auß ihren Briefen ergibt sich jedoch nur der Eindruck, daß sie mit ernstem Sinne das Gotteswort ,, seid Thäter des Wortes und nicht Hörer allein" beherzigt hat. Sa, außdrücklich heißt es in einem Briefe: ,, demütigend ist es freilich für unseren stolzen Geist, bei zunehmenden Jahren immer ärmer zu werden und gar keine Werke zu sehen, die man mitnehmen möchte, froh sein zu müßen, wenn alles vergeben wird es gleicht einer Höllenfahrt, wenn man so notgedrungen ganz bloß und leer in Gottes Barmherzigkeit hineinsinken muß, aber ists geschehen, dann folgt eine Himmelfahrt der Freude, wenn der auferstandene Christus den mitbegrabenen Christen auch mit sich leben läßt." im al punt adni di se dui, nepung god Nachdem Anna Schlatter den ganzen Sommer 1825 hindurch gefränkelt hatte, brachte ihr endlich eine bösartige Waßersucht namenloses Leiden, welches durch das Entbehren des rechten geistlichen Zuspruches und Trostes, sowie durch eine leidenschaftliche Heftigkeit, die sie peinigte, noch bitterer wurde. Todtkrank schrieb sie im November 1825 an ihre Tochter Kleophea: ,, nun schwebe ich in Furcht, ich sterbe noch des geistlichen Todes und kein erfahrener Christ besucht mich, mich zu trösten und zu stärken. Schreien kann ich noch zu ihm: Herr, hilf, ich verderbe! Herr erbarme dich mein! aber gläubig beten kann ich nicht." Wie muß sich die schwergeprüfte nach der Heimfahrt in die ewige Heimat gesehnt haben, von welcher ihr Heimweh in fast allen Briefen spricht! Am 25 Februar 1826- hrem Todestage überfielen sie große Bangigkeit und Frost. Sie fühlte, daß sie einer großen Krisis entgegengieng, wie sie sich außdrückte. ,, Gott ist mein und ich bin sein" waren die letzten Worte ihres siegenden Glaubens. Nach ihrem Tode wünschten die Kinder von der Hand des Vaters eine kurze Lebensgeschichte der seligen Mutter zu erhalten. Die Antwort lautete: sie war eine wahre, weitgeförderte Christin, unermüdlich thätig leistete sie unter ihrer Kinderschar und in dem Be1 - - Anna Schlatter- Bernet. rufe, worin sie mitwirkte, so lange sie Kräfte dazu hatte, mehr denn sonst vielleicht drei Personen; sie leistete viel, ungewöhnlich viel auf Erden, aber das alles gieng im Inneren, im Häuslichen still und geräuschlos vor sich, ihre große Kraft concentrierte sich auf ihre Umgebung; ihr Leben war das stille Schaffen einer guten Mutter. Mütter thun mehr, denn mancher Held, König, Fürst, Gelehrte; ihr Thun ist kein lautes Brausen. Vielleicht verzeichnet ein Engel dort oben ihre Geschichte; wir Geschichtschreiber hienieden, glaub ich, eignen uns dazu nicht." Sie selbst nennt sich in ihren Briefen die Krämersfrau" und obwol sie sich des Verkehres mit fürstlichen Personen erfreute, trachtete sie doch nie nach hohen Dingen. Jahrelang nahm sie mit einem einfachen Hauskleide vorlieb. Demütig und bescheiden verkehrte sie mit den Großen und Gelehrten, wie mit den Armen und Geringen. Ihr schriftlicher Nachlaß wurde in zwei Bändchen herausgegeben( Meurs 1835 und 1836), von welchen das erste die geistlichen Lieder und Gedichte enthält. Sind diese auch zum größten Teile durch Familienverhältnisse veranlaßt oder als der Außdruck ihrer besonderen, inneren Erfahrungen anzusehen, so finden wir doch außerdem noch manches innige Lied allgemeineren Wertes, das von einem in Wol und und Wehe vielgeprüften Herzen gedichtet, um mancher sprachlichen Mängel es durch wahr, ohne die Feinheit berechnender Kunst entstanden ist. 7790( bint noftra( hid m dan mappa d in udot zun 289. And Fieber Heiland, meine Schmerzen gehen dir wol selbst zu Herzen, Doch bitt ich, so gut ich kann, nimm dich meiner helfend an! Lied eines Kranken. ud dulf Tag und Nächte sind so lange einem Herzen, welches bange Alle Stunden tränend zählt, weil der Schmerz so heiß es quält. Ach, der arme Leib der Sünde trübet deinem schwachen Kinde Seines Geistes hellen Blick in ein unzerstörbar Glück. Jap is mollis maniad half 1792 öze fisit and mi insun ise 315 Ist es möglich, laß vorüber bald den Kelch der Leiden gehn! Oder laß mich, wenns dir lieber, bald die ewge Heimat ſehn! Willst du feines, Herr, von beiden, o, so lehr das dritte mich: Fehr mich in den heißen Leiden Vater! Vater! nennen dich! Gollusgrafies. Jetzt, da jede Erdenfreude mich verließ, und meinem Leide finst Ich noch keine Grenzen seh, jetzt verzeihst du, daß ich fleh: ds? Vater! nicht mein Will geschehe! ( beßer ist der deine schon, Ob ich jetzt nur wenig sehe von der Leiden Zweck und Lohn. Som SAD TIN Seh ich doch in deinem Bilde, min liebster Heiland Jesus Christ, od dnu Daß der Leiden Zweck nur milde Liebesabsicht Gottes ist. pil 316 Sud Anot mod Anna Schlatter- Bernet. Sei mir nahe, Mann der Schmerzen! wenn die Last zu schwer mir wird; Trag mich, Herr, auf deinem Herzen, wie ein frankes Lamm der Hirt. 290. Beim Erwachen. In deinem Namen, Jesu Christ, steh ich vom Lager auf; Bu dir, der allenthalben ist, richt ich mein Herz hinauf. Nun warten wieder viel auf mich Geschäfte, Sorgen, Müh! lieber Herr, ich flehe dich, lehr mich verrichten sie! Nach deinem Willen, deinem Sinn, das kleinste, gröste Werk. Sei, wenn ich im Gedränge bin, nur du mein Augenmerk! Du siehest, Herr, ich habe nicht zum Beten lange Zeit; Und du verstehst, wenns Auge spricht: sieh, Herr, ich bin im Streit! Ja, stärke, Herr, mich in dem Streit mit dem, was dir misfällt Und siegen werd ich wieder heut, wenn deine Hand mich hält. bird Süßer Jesu! deine Liebe füllet alle meine Triebe, Nimmt hinweg mir jeden Schmerz und befriediget mein Herz. Nur bei dir, mein Freund, allein fühl ich selig mich und rein! Und drängt mich der Geschäfte Laſt, will ich entlaufen dir Der du den Sturm gestillet haſt: still auch den Sturm in mir. Lehr mich in allem dich verstehn, nur sehn auf deinen Wink! Heißt du mich auf den Wogen gehn, so halt mich, wenn ich sink! Ach, laß im Sinken, Herr, mich nicht, du weißt, ich bin ja dein. Und wenn mirs heut an Mut gebricht, so ruf mir: du bist mein! 291. Morgenlied. ( Abgekürzt) Ach, was soll ich zu dir sagen? soll ich dir zu danken wagen, Daß du dich zu mir herab senkst in meines Herzen Grab? dityt Daß du Leben bringst herein, he Leben, Lieb und hellen Schein? O, wie bin ich dir verbunden, denn du haft mit blutgen Wunden Dieses Seligsein mit dir ind einst erworben, Herr, auch mir: d Durch den Tod am Kreuzesstamm wardst du mir auch Gottes Lamm. Anna Schlatter- Bernet. Dich hab ich im Geist gesehen, und den Ruf dir nach zu gehen Hab ich sanft in mir gehört, APOI..... auch gefühlt, ich seis nicht wert, Bald auf Zions heilgen Höhn dir, dem Lamme, nach zu gehn. Heiland meiner Seele, wenn ich irgend fehle, rechne mirs nicht zu; Ungeduld und Klagen wollst du von mir jagen; mich nich erfülle deine Ruh! In gesunden Tagen scheinen manche Plagen uns gering und klein; Aber in den franken im 292. An einem Leidenstage. 179pmid 50 a pt thid gehet uns das Danken für den Schmerz gar sauer ein. Dir bring ich am neuen Morgen dieß mein Herz; du wollst besorgen, Daß es, still in dich versenkt, heut am liebsten an dich denkt. Laß in deiner Liebe Schein heut es selig ſein und rein. Schon deines Namens Süßigkeit macht mir die ganze Seele weit; Auf Erden und im Himmel ist für mich so süß nichts, denn du biſt. Trag mich, Herr, durch dein Erbarmen als ein Kindlein auf den Armen, Denn ich kann allein nicht gehn, wie du wol an mir gesehn; Darum leg ich still und klein mich in deinen Arm hinein. Meine schwachen Kräfte können kein Geschäfte jetzt mehr selber thun; Sehr mich auf dich schauen, ide auf dein Thun vertrauen, suis dan und an deinem Herzen ruhn. 317 Deinen Gang betrachten lehr mich; dein Verschmachten d rufe sanft mir zu: Alle deine Plagen hab ich längst getragen nur ein Quentchen trägest du." 293. Der Name Jesu. Du heißest Jesus, du allein kannst Retter von der Sünde sein; Du bist allein auch weis und gut, drum reinigt uns dein heilig Blut. 318 Anna Schlatter- Bernet. Eh noch die Welt gegründet war, stellt Gott in dir sich selber dar; sid Und macht mit dir der Liebe Plan, zu thun, was er hernach gethan. ciechadai? ponied in Durch dich schuf er die ganze Welt, er ists, der sie durch dich erhält, Und als sie weg von dir sich wandt, kamst du, vom Vater außgesandt. Du warst, gleichuns, ein Mensch wie wir, und durch den Engel gabst du dir, Eh du geboren wareſt, schon den Namen: Jesus! Menschensohn! Du sahst, wie schwach wir Menschen sind, und liebtest dennoch jedes Kind, Wenn es nur kindlich zu dir kam, und eine Gabe von dir nahm. So nanntest du oft selber dich, Ich glaube, Herr, so gut ich kann, des freu ich mich so inniglich; und rufe dich im Glauben an, Denn in der Menschheit sahest du Laß deine Lieb mich stets erfreun, die Feinde aller unsrer Ruh. die für mich gieng in Todespein. 1958 in duplise Du wohnst nicht in der Höh allein, du nimmst auch alle Herzen ein, ber Die dir sich öffnen, die in dir nur suchen ihre Freude hier. flour slive.ibim Wer hungert nur nach dem allein: mit dir, o Jesus, eins zu sein, Dem offenbarst du, Liebesquell, dich täglich als Immanuel! Du zeigtest, daß du Jesus bist, und suchtest, was verloren ist, mening Und liebtest mit dem treusten Sinn den Jünger, der sich dir gab hin. nogal smisd s postag feiini thi and fpport shirpud mis si de puist Und brüderlich nahmst du die an, die in dir deinen Vater sahn; mod Und bautest dir und ihm zur Lust den Tempel dir in ihrer Brust. fuis HILADE USUR phá thế thu Da bliebst und schafftest du darin den Menschen um nach deinem Sinn, Biß Geist und Leib und Seele ganz trug deiner Liebe Wunderglanz. du funt this doit 1700 Was du gethan, das thuſt du noch; o, glaubten wir es alle doch: Daß Jesus Christus ewig ist derselbe teure Jesus Christ. ding nd outsid minori nod ni nd sinn end en todop nisu tog mich mnd vill de as small 12 ses ammo bonisd nac titplan pisar sis sung bid im schon 390195 Amint din nisl id ng fi buneid mi duduk enn opiniss, murd Settid nd mad bin 80 of him sül Bart und den lionis fim bi and nd udsted juma2 Ludwig Schmidt wurde geboren am 22 Dezember 1831 zu Prenzlau in der Ukermark( Provinz Brandenburg), wo sein Vater als Superintendent stand. Nach vier Jahren wurde letzterer nach Neu- Ruppin versetzt. Hier besuchte Ludwig Schmidt, der schon als zwölfjähriger Knabe einzelne weltliche und geistliche Lieder gedichtet hat, das Gymnasium. 1848 verließ er diese Anstalt, um in Leipzig biß zum Sommer 1852 seine Lehrzeit als Buchhändler zu bestehen. Von da an arbeitete er als Gehilfe in verschiedenen Geschäften zu Güterslohe, Mannheim und, nachdem er in Frankfurt a. M. als Freiwilliger im preußischen Militärdienste gestanden hatte, zu Hamburg, im Nauhen Hause zu Horn und zuletzt in Bonn. In Folge der preußischen Mobilmachung 1859 sah sich Schmidt lange Zeit vergeblich nach einer anderweiten Stelle um, und, nachdem er vorübergehend in einer Buchhandlung zu Dresden Beschäftigung gefunden hat, verwendet er jetzt seine freie Zeit zu seiner weiteren Außbildung.- 1859 ist von ihm unter dem Titel ,, Auß der Jugendzeit" eine Sammlung von Märchen, Erzählungen, Kinderliedern u. s. w. er= schienen, die allgemein günstig aufgenommen worden ist. Schon ein Jahr vorher hatte er ein Bändchen geistlicher Lieder herausgegeben( Halle 1858), die ganz an den einfachen, innigen Ton der alten Kirchenlieder erinnern und eine werte Gabe der neuesten geistlichen Poesie sind. baut und jat mallout 02 294. Ich werfe mich vor deinen Thron. Ich werfe mich vor deinen Thron, du heilger, teurer Gottessohn. Ich lieg auf meinem Angesicht: ach Herr, verlaß mich Sünder nicht. Die Sünden drücken mich gar schwer, ich finde keine Ruhe mehr, Ich finde nirgends Trost und Rat, da dich mein Herz erzürnet hat. Drum fliehe ich, Herr, hin zu dir, nimm doch die schwere Last von mir, Ach mache mich von Sünden rein, so will ich ganz dein eigen sein. Ich bin von Sünden arg befleckt, vom Schmutz der Erde ganz bedeckt; Doch reinigst du mich durch dein Blut, so bin ich heilig, rein und gut. agli Gun Ach Herr, vergib mir meine Schuld, wend zu mir wieder deine Huld, Ich muß in Sünden sonst vergehn, und kann, Herr, nicht vor dir beſtehn. Dein Hilf und Kraft, ach Herr, verleih, mein treuer Heiland, steh mir bei, Daß ich doch fürder sündge nicht, daß ich nicht reife zum Gericht. 320 Ludwig Schmidt. Mit deiner Hilf und deiner Kraft, da hab ich rechte Ritterschaft, So will ich fest im Kampf bestehn, und einst zum ewgen Frieden gehn. und einft zum erogett ofte 295. Wir trauen, Herr, auf dich allein. Wir trauen, Herr, auf dich allein! Was soll auß uns wol werden, Wenn du uns ließest hier allein auf dieser armen Erde? Wir lebten stets in Angst und Not, wir führen hin zum ewgen Tod; kein Rettung wär zu finden. is Der Sünden Last drückt uns gar schwer, wir sind gar arg beladen. Das eigne Fleisch verlockt uns sehr und bringt uns oft zu Schaden. Verdammung droht dein heilig Wort. Wo solln wir hin? da ist kein Ort wo wir hin könnten fliehen. dislase ro 100Doch du, Herr, bist der treue Hort, du wirst uns nicht verlaßen, Wir trauen auf dein göttlich Wort, wir wollen dich umfaßen. Und halten wir an deiner Treu, so machest du uns täglich neu und tilgst all unsre Sünden. ind im st Jhin opduit this issodon T 11ST Du deckest zu die schwere Schuld mit deinen heilgen Wunden, Du schenkest uns des Vaters Huld, und Trost zu allen Stunden. dol In deinem Namen stehn wir da, bist du mit deinem Schutze nah, so trotzen wir dem Sturme. Herr Jesu, steh uns kräftig bei, laß uns nicht unterliegen, Mach uns vom Sündenjoche frei, hilf uns, uns selbst besiegen. Sei unsre Hilfe in der Not, und unser Schutz und Schirm im Tod, und unser Heil im Leben. So wollen wir denn wacker sein, und nach dem Ziele ringen, Wird Gottes Hilfe mit uns sein, so muß es uns gelingen. 16 Fährt auch der Leib im Tod dahin, das Sterben bringt uns nur Gewinn, der Herr wirds schon versehen. In Gottes Namen ziehn wir hin auf unsrer Pilgerstraße, Bum Himmel geht die Reise hin, gin zum Heil ohn alle Maßen! Ist einst vollendet unser Lauf, schleußt uns der Herr den Himmel auf und führt uns ein zum Leben. is thin thi gndnism( hid nd stail m ung thi Bier of Ludwig Schmidt. ir na 296. Liebster Jesu, hilf uns siegen. chool du 1001 tolly Liebster Jesu, hilf uns siegen jetzt in dieser argen Zeit, Wo der Vater aller Lügen uns zu stürzen ist bereit. Gib uns Mut und Kraft zum Streite, steh du selber uns zur Seite, daß des Satans Macht und List an uns ganz vergeblich ist. Ach, wie sehr thut er uns dränen, ach, wie prahlt und trotzt die Welt, Hilf, Herr, daß uns nicht scheuen, daß wir feste stehn im Feld, on Daß wir tapfer mit ihm ringen, und den bösen Feind bezwingen, der uns durch der Sünde Macht reißen will in ewge Nacht. Heilge uns zum heilgen Kriege, mach uns stark und fest zum Streit, Führe uns durch Kampf zum Siege, auß der Schmach zur Herlichkeit. Gib, daß treu wir für dich zeugen, und vor deinem Kreuz uns beugen, und nicht achten Schmach und Spott, Angst, Verfolgung, Marter, Tod. Wenn wir so dich treu bekennen und in deiner Liebe glühn, Nach dem Ziele eifrig rennen, und der Lust der Welt entfliehn; Wirst du dich zu uns bekennen, und uns deine Kinder nennen. Ja, Herr, zieh uns hin zu dir, auf dich, Liebster, hoffen wir. Kraus, geistliche Lieder. Sende uns den Geist des Lebens, deinen Geist, der uns regier, Der uns reinige, erleuchte, und zum rechten Glauben führ: Der in deiner Lieb uns halte, daß sie in uns nicht erkalte: der uns einst nach dieser Zeit ruft zur ewgen Herlichkeit. 321 re Alle Feinde, die uns treten und uns plagen biß zum Tod, dan Leib und Seele wollen tödten, ng werden allesamt zu Spott. Wenn du dräust mit deinen Plagen, müßen sie alsbald verzagen. Wenn du kommst mit deinem Licht, wird die Finsternis zu nicht. #C Liebster Jesu, hilf uns ſiegen, hilf vollenden, es ist Zeit. Sieh die Halme niederliegen, de sind zur Ernte schon bereit; Bald wirst du die Sichel schwingen, und das Korn zur Tenne bringen; doch die Spreu kann nicht beſtehn, wie der Wind wird sie verwehn. 21 Fieber Herr, wann willst du kommen? ach, komm bald, es wird nun Zeit! Auf dich warten alle Frommen; o der großen Herlichkeit: Da du wirst in Pracht erscheinen, da du kommst und rufft den Deinen: kommt: die Hochzeit ist bereit, gehet ein zur Ewigkeit! Hol) 322 Ludwig Schmidt. 297. Du leitest mich mit deiner Hand. Du leitest mich mit deiner Hand, gleichwie ein Schäflein an dem Band, Auf rechtem Weg, auf rechter Bahn, durch Freud und Leiden himmelan. up vadin Als ich mich hatte weit verirrt, in Dornen mich gar sehr verwirrt, Da kamst du, treuster Seelenhort und nahmst die Dornen von mir fort. Du ludst auf deine Schultern mich und trugst zurück zur Herde mich, Da war viel Jubel weit und breit, weil du dein Lämmlein hast befreit. In Christo hab ich Frieden, in Christo hab ich Ruh, Ihm lebe ich hienieden, ihm fall ich einstmals zu. 298. In Christo hab ich Frieden. Ihm will ich mich ergeben im Leben wie im Tod; Er ist mein Heil und Leben, was hat es da für Not! Was soll ich denn verzagen; ist Christus doch bei mir, Ihm will ich alles klagen, was mich noch drücket hier. Als ich verdurstet war und schwach, ermattet gar darniederlag, Da eiltest du zur Hilfe schnell, 91 und führtest mich zum frischen Quell. dienų ir ingin DE QU Du labtest mich, du treuer Hort, erquicktest mich mit deinem Wort.aft Lebendges Waßer gabst du mir, Herr Jesu Christ, wie dank ich dir! Ihm will ich ganz vertrauen in aller meiner Not, Auf seine Hilfe schauen, er ist mein Herr und Gott. Ach leite du mich für und für, du treuer Hirte, hin zu dir. Ich will dein Schäflein immer sein: ach führe mich zum Himmel ein! nd Sp in junt am inc Er wird mich nicht verlaßen, wenn mich der Tod anficht. Ihn will ich fest umfaßen, wenn mir das Auge bricht. Wenn mein Leib will erkalten, wenn alles mich verläßt, Will ich mich an ihn halten, und an ihn klammern fest. Herr Jesu, du alleine bist meine Zuversicht, Ich bin auf ewig deine, mein Gott, verlaß mich nicht. Dein bin ich aller Orten, dein will ich ewig sein, Dein bin ich hier und dorten, ach nimm mich zu dir ein! Di Ludwig Schmidt. 299. Ich bin gerecht durch Christi Blut. Ich bin gerecht durch Christi Blut, was kann mir da noch fehlen, Da Christus selbst Genüge thut 8 felbft& für meine arme Seele? In seinem Blut bin ich gerecht, und bin nicht mehr der Sünde Knecht. Heil mir! Heil meiner Seele! nopunigins Die guten Werke helfen nicht, sie können mich nicht schützen. Ich muß sie thun, so wills die Pflicht, das sind gar schwache Stützen. Wer tilget meiner Sünden Zahl? wer stillt des Herzen tiefste Qual? wer löst des Todes Bande? Verdorben ist mein Herz und Sinn, ich wäre ganz verloren, In meinen Sünden führ ich hin, wär Christus nicht geboren; Doch da du, Herr, geboren bist, so preis ich dich, Herr Jesu Christ, du tilgst all meine Sünden. Du littest für mich Angst und Pein, viel Not und viele Schmerzen, Auf daß ich könnte selig sein, getrost in meinem Herzen. Du littest für mich selbst den Tod, du rißest mich auß aller Not durch deine Kreuzesschmerzen. 323 Bestegt ist jetzt des Teufels Macht, besiegt der Hölle Beſiegt des le Qualen, des Todes finstre Nacht, besiegt der Trübsal Schalen. Hier ist der Herr, der Siegesheld, der Friedensfürst, das Heil der Welt, Heil allen, die ihm trauen! 197011 All meine Last werf ich auf dich, all meine schweren Sünden, Du nimmst sie fort, du reinigst mich, du läßt mich Frieden finden. Du bist mein Heiland und mein Gott, bin ich bei dir, hats keine Not, dann will ich siegreich streiten. So steh ich fest, mein Gott und Herr, und will von dir nicht wanken, Ich will nicht hin, ich will nicht her wie dürres Röhricht schwanken. Ich stehe fest in Sturm und Not, ich bleibe treu biß in den Tod, in Christo werd ich siegen. Mein Heil hat einen festen Grund, in Christo ists zu finden. Mit Christo will ich jeder Stund gar siegreich überwinden. nd Ich halte treu zu meinem Herrn, ist doch die Stunde nicht mehr fern, da ich werd zu ihm kommen. 21* 90 asing agusi non( birdsiv jostm RSG 108 109 and 10 mid 02 tai ji toist 18 11:03. Dr. Georg Wilhelm Schulze with aming www.gig wurde am 7. April 1830 in Göttingen geboren. Sieben Jahre alt, verfor er bereits seinen Vater, einen Mann von offenem, geradem Sinne, der in Göttingen eine Tuchfabrik besaß. Seine Mutter, eine geborene von Murillo, war schon im Jahre 1835 heimgegangen; gleichwol hatte der Knabe von ihr einen so klaren und tiefgehenden Eindruck empfangen, wie er meist nur nach langjährigem Zusammensein von Eltern und Kindern möglich ist. Die kleine Bank an dem Grabe der entschlafenen Mutter war des Knaben Lieblingsplatz; da sind heiße Tränen der Sehnsucht und des Gebetes gefloßen, da auch die ersten Lieder entstanden. Nach des Vaters Tod war für die fünf Geschwister durch bittere Armut eine Zeit schwerer Not hereingebrochen, in der sie in alle Welt zerstreut worden sind. Nach mancherlei Schicksalen eine unter der Leitung - der dortigen theologischen Facultät stehende Anstalt, Pastor oder wenigstens ein Schullehrer werden wollte, so wurde ihm endlich geſtattet, das Gymnasium zu besuchen. Es war aber eine harte Zeit, da der schon confirmierte Knabe nachträglich sich noch so viele Kenntniſſe erwerben und überdieß für seinen Unterhalt sorgen mußte. Am Tage lehrte er in den freien Stunden und nachts lernte er: auß Not gieng es in Freude und auß Freude gieng es in Not. Dazu kam noch eine schmerzliche Augenkrankheit, welche lange Zeit den Eifer des strebenden Jünglings hemmte, ja sogar völlige Erblindung befürchten ließ. Aber der treue Herr half durch alles hindurch und erweckte dem Verlaßenen viele Freunde und Gönner. Im Herbste 1850 gieng Schulze, um Theologie zu studieren, zur Universität über. Als Lehrer an einer Privatschule und durch sonstigen Unterricht verschaffte er sich seinen Unterhalt und bei aller Dürftigkeit führte er ein glückliches Leben. Die höchste Freude war ihm: in Göttingen oder in den Landfirchen der Umgegend, kraft der ihm verliehenen reichen Gaben, mit der Inbrunst und dem überwältigenden Feuer eines jungen, dem Herrn dienenden Herzen das Evangelium zu predigen. Eine äußere für sich allein be- ab idpadi baron nid the pl 8007 - deutungslose ihnen der homiletische" und königliche" Preis zu teil. Auch während der Universitätsjahre sollte es Schulzen nicht an heilsamen Heimſuchungen fehlen: der Tod nahm nach und nach fast alle seine alten Freunde und Berater weg und da und dort erntete er die bitteren Früchte manches in unbesonnenem Eifer gethanen Schrittes. Nach abgelaufener Studienzeit war er zwei Jahre lang Hauslehrer und hierauf Seelsorger bei dem Gutsherrn Friedrich von Düring zu Badow im Mecklenburgischen. 1858 gieng er als Erzieher eines jungen Barones nach Berlin. Hier wurde er sehr bald in die Dienste der Londoner Gesellschaft zur Verbreitung des Christentums unter den Juden berufen. Zur Zeit steht er als Missionsprediger in Berlin. - Georg Wilhelm Schulze. Schulze ist Heraußgeber des seit Anfang 1861 erscheinenden kleinen Zionsfreundes für Jung und Alt"( Halle). Außer einer in Göttingen gedruckten Preispredigt ist von ihm eine Predigt die Tränen Christi" in sechs Auflagen erschienen( Berlin). Seine, dem Könige Georg V. von Hannover zugeeigneten, geistlichen Lieder sind zum erstenmale 1858 und in vierter Auflage 1861 erschienen( Halle). Diese Lieder voll starken Christenglaubens und voll inniger Christenliebe, voll tiefer Trauer und froher Sehnsucht, sind in stillen Stunden, oft unter Tränen entstanden. Und wie sie den Dichter mit fühlem Tau gelabt haben, da er au dem Herzen Gottes all sein Weh außweinte und Frieden fand für seine Seele, so werden sie auch in dem stillen Kreiße des Hauses manches geängstete, wunde Herz hin zu dem einigen Arzt und Heiland ziehen.“ 3100 ispidusust med ban Saunch this thisgul 20 300. Sime min duu ogisd 9670 Komm, Herr Jesu! ( Offenb. 22, 20.) 1 komm, mein Heiland, komm zu mir! kann ja nicht kommen, Herr, zu dir, Da mich die Sünd und arge Welt gefangen und gefeßelt hält, fomm, du mein Erlöser, wundergroß, und mach du selbst dein armes Kindlein los! risp usdu nou fomm, mein Jesu, komm zu mir! mein Herz hat Frieden nur in dir, Es seufzt und sehnt sich, dein zu sein und dich zu lieben fromm und rein, Bu folgen immer dir durch Freud und Not und dir getreu zu sein biß in den Tod. do madord nd the dr stis komm, mein Jesu, komm zu mir, svor Sünd und Schuld birg mich in dir, del i Und wenn ich geh im finstern Thal, zeig mir dein Kreuz im lichten Stral, 325 O komm, mein Jesu, komm zu mir dow thid namn d und laß mich bleiben stets in dir, Deck mich mit deinen Flügeln zu, daß vor dem Feind ich sicher ruh! Ach, Herr! halt du bei mir doch selbst die Wacht und habe treulich auf dein Schäflein acht. Und heilge du mir meinen Glaubensmut und meine Liebe durch dein teures Blut! Ispir simb 100 la QUE silap 97 sid rochi siddeg sund ni Georg Wilhelm Schulze. shish usano fomm, mein Jesu, komm zu mir! eths) i 300D 100 ich laße nimmermehr von dir, Und schließ ins tiefste Herz hinein julk tid den teuern Jesusnamen dein, doi nghiltion din Bredal Und ewig fleh und seufz ich still zu dir: i do du mein Heil, mein Jesu, komm zu mir! 326 301. Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. kommen, daß ich Gottes Angesicht schaue? Wann werde ich dahin ( Pſ. 42, 3.) Nach dir ich stets verlange, erbarm, erbarm dich mein! Ach, wie ist mir so bange in meiner Angst und Pein! Wie hab mit heißem Flehen, ich, Gott, gefragt nach dir! ach! könnt ich dich doch sehen und fühlt dich nahe mir! Wie hab ich meine Arme gebreitet nach dir auß! Erbarme dich, ch, erbarme, o, stoß mich nicht hinauß! Sieh, wie der herbe Kummer mir still das Herz verzehrt und mir den süßen Schlummer vom müden Auge wehrt! Wie lange soll noch wallen so fern von Haus dein Kind? Wann kommts zu jenen Hallen, wo deine Engel sind? Wann wird es die umfangen, dies treu geliebt hier hat, und die schon heimgegangen in deine Gottesstadt? bedienci nsthand pun its) consible napoljuls nad ji tpidasin stompisspug 1881 spol spinni lou prid Wann hat es außgestritten den schweren Kampf und Streit? Wann hat es außgelitten das bittre Erdenleid? Wann wirst du es entreißen der Augst? wann gibst du Ruh? wann drückst du ihm die heißen verweinten Augen zu? Wann wirds von Herzen Grunde nur lieben dich allein? Wann hörts die selge Kunde, daß es nun ewig dein? Wann wird es frei von Sünden, den heilgen Engeln gleich, dein ewig Lob verkünden in deinem Himmelreich? O welche Herlichkeiten werd ich da droben sehn, Wann ich zu deiner Seiten dann darf, mein Jesu, stehn! Wann du mich dort wirst laden in deinen Himmelssaal und hältst mit mir in Gnaden dein köstlich Abendmahl! Georg Wilhelm Schule. Ach, dahin laß mich blicken, mein Heiland, glaubensvoll, Wenn du willst Leiden schicken, wenn ich hier dulden soll! Dann so getroft und stille ich meine Straße geh und spreche: ,, Herr, dein Wille allzeit an mir gescheh!" Ich weiß ja, einst wird kommen 2808 der große Tag auch mir, Da ich werd aufgenommen und bleiben darf bei dir, indi sier Und darf dich ewig sehen, du, der mein Lieben ist, den heiß ersehnt mein Flehen, o du mein Jesu Christ! 302. Der Herr ist bei mir, wie ein starker Held. ( Jerem. 20, 11.) Du bist bei mir, du starker Held, du Herr und König aller Welt, Im finstern Thal stralt mir dein Licht, ich schaue dich: da bangt mir nicht. drock anjod plan thin, dan Du führst und schirmſt mich wunderbar, bedrängt mich rings der Feinde Schar, Und wenn im Streit mir Kraft gebricht, hilft deine Kraft: ich fürcht mich nicht! bun Und beugt mich Weh und schmerzlich Leid, labst du mich voll Barmherzigkeit, Und droht mir Teufel, Tod und Welt: du bist bei mir, du starker Held! und Was kann der Menschen Macht mir thun? of dati Bei dir läßt sichs so sicher ruhn, Mit deiner Treu und starken Macht bedeckst du mich in Not und Nacht. And find Wie könnt ich denn noch traurig sein? Du, Herr, trittst selber für mich ein, Der starke Held, der alles lenkt,( hi voll Güt und Gnaden mein gedenkt! ingrado 2 hid mu tul 327 tills is indiv doff to do 328 Georg Wilhelm Schulze. m 303. So seid nun Gottes Nachfolger, als die lieben Kinder. ( Ephef. 5, 1.) Lieber Vater, ach! wie gern wär ich doch dein gutes Kind, Folgte Jesu, meinem Herrn, wandelte ihm gleichgesinnt, is Gäbe gläubig dir mein Herz, zöge freudig himmelwärts, und käm Leid und Streit zu mir, nähm die Flucht ich schnell zu dir! y Britis Aber ach! wie schwach, wie arm steh ich vor dir, nackt und bloß! Freud und Leiden, Lust und Harm reißt so oft von dir mich los; Ob ich wein auch bitterlich, ob ich kämpfe ritterlich, doch die Sünd den Sieg gewinnt; und so gern wär ich dein Kind! O wenn du nur sprichst ein Wort, werd ich, Vater, schnell gesund; Eilend flieht die Sünde fort vor dem Hauch von deinem Mund! Wend erbarmend dich zu mir, illn hör, mein Seufzen ruft zu dir und die Trän, die niederrinnt: ach, ich wär so gern dein" Kind!" Fieber Jesu, komm, ach komm! führe du zum Vater mich, Mach mich gläubig, mach mich fromm! ach, ich werds ja nur durch dich! Und du lieber heilger Geist, der den Weg zum Himmel weist, zeig mir meines Vaters Haus: o der stößt mich nicht hinauß! Meine Straße trüb ich geh, wenn ich dich nicht unverwandt, Vater, mir zur Seite seh und nicht fühle deine Hand! Ach, so heilge, Herr, mich du, laß in dir mich finden Ruh, mein Herz fest an dein Herz bind, Vater, laß mich sein dein Kind! 304. In Anfechtung. Christ halt ein! Häuf nicht länger Schuld auf Schuld, sich wie dich dein Gott getragen Mit unsäglicher Geduld! Hör um dich den Heiland klagen, Wie er seufzt um dich in Todespein! Christ, halt ein! Georg Wilhelm Schulze. under sin de di Josph Christ, halt an am Gebet ohn Unterlaß! Will das Herz dir weinend brechen, Ist dein Aug von Tränen naß, hör nicht auf mit Gott zu sprechen! Fromm Gebet allein dich retten kann! Christ halt an! Christ halt auß! trägst du auch der Leiden viel; and einst wird dich von allem böſen, i thinkin Scheint so fern auch noch das Ziel, gnädiglich dein Gott erlösen! Herlich führt ers immerdar hinauß! Christ, halt auß! io dai and fo atbilerad niondi tim portugu? neschloor od jednist 329 Die singlosz lind i upurse in sind in dior no mod bor dan de sonlar Jopiffint min-- dibind monil mi rodo, odjednalisa manarodagina 605 340 10 N81 Sb1011dninsinde ardhit Gaur his is our ST lib 0181 rödgaro bas od 1 stund ili so don stultadojil 1936 in sebena2, alo 30m 86818ondot and grotele ne idhind ohmin grelni and appidse din adors pink briffolds and no lustfog qoldingid in n fi nöqt 97002 Tushubielo mblidant implind 10 opas softne oln 9381 dnu pandno112 thon Mort din in 12 136 onl animus23( hnn sinodor, 13 schlisod figoldmth 816383 sdmi Indien on thin of saft op hunde un ni du nioze mi ni marat Broodramlott nsdroat tast0 96 stroi mi shek patimo napodont mis 197 mi 10l( bon jattes qui ndo indst mo dimither zid ng and Nick for monitor quis antior his n fröd 41700 Heinrich Theodor August Schwarzkopff abrig 510173 wurde zu Magdeburg am 14. Juli 1818 geboren. Sein Vater Johann Franz Schwarzkopff war Gastwirt zum goldenen Schiff" und Holzhändler daselbst, ein kräftiger, frommer, biederer Mann von altem Schrot und Korn, der in seinem Hause streng auf Zucht und Ordnung hielt, am Sylvesterabende jeden Jahres mit allen seinen Gästen das Lied„ Nun danket alle Gott" sang und an den Chorälen der herumziehenden Currendeknaben seine besondere, reichlich dankbare Freude hatte. Seine mit ihm in herzlicher Liebe verbundene Gattin gebar ihm dreizehn Kinder, von welchen August, nach dem Tode des erstgeborenen, der älteste ist. Er besuchte die Domschule seiner Vaterstadt, welche er 18 Jahre alt verließ, um in Halle Theologie zu studieren. Von Halle begab er sich nach Berlin, von da wieder nach Halle und wiederum von hier, nach bestandenem Examen, nach Berlin zurück, um beinahe ein Jahr lang dem Convicte Otto von Gerlachs anzugehören. 1846 kam er nach Stettin als Conrector an der Elisabethschule und als Hilfsprediger des Pastors Palmié daselbst. Zu Anfang des Jahres 1852 wurde Schwarzkopff Hofkaplan an der Schloßkirche zu Wernigerode und Schulinspector der dasigen städtischen Volksschulen. Drei Jahre später ist er als Pastor der St. Petri- und Paulskirche nach Ilsenburg und 1862 als Pastor zu St. Johannis nach Wernigerode versetzt worden. Schwarzkopffs poetische Gabe ist ein väterliches Erbe, das er im Dienste und zur Ehre des Herrn gebraucht, dessen Name ja nicht genug gerühmt werden kann in Prosa und in Versen." Seine geistlichen Lieder( meist Psalmenbearbeitungen) sind zum grösten Teile im Volksblatte für Stadt und Land, aber noch nicht in einer erwarteten besonderen Sammlung erschienen. sindsdne splind disdin12 Heinrich Theodor August Schwartzkopff. #smism atbir 305. Psalm 42 und 43. nam priore Wie der Hirsch in Sonnengluten schreit nach frischem Waßerquell, Also schreit mit heißem Bluten auf zu dir, Herr, meine Seel! Ach wann werd ich dahin kommen, daß ich schau dein Angesicht, nach dir dünst ich, o mein Licht, o du Lebensstrom der Frommen! Seele, traure nicht so sehr, Gott ist Gott was willst du mehr? Tränenbrot ist meine Speiſe abends spät und morgens früh, Lang wird mir die Pilgerreise, meine Tage sind voll Müh, Und an meiner Seele zehren heimlich, giftig Hohn und Spott, von den Feinden muß ich hören: Thor, wo ist denn nun dein Gott? Seele, traure nicht so sehr, Gott ist Gott was willst du mehr? Inslint Und ich schütt in meiner Kammer auß mein Herz auf meinen Knien! Ich vergeh in Herzenjammer! Ach wie gerne möcht ich ziehn od Mit Frohlocken und mit Danken unter deinem selgen Chor hin zu deines Tempels Thor, aber meine Glieder wanken! dung Seele, traure nicht so sehr, Gott ist Gott- was willst du sid on mehr? 331 m bim bi qull loftspul misd sin opin Möchte deinem Troste lauschen: Friede, Friede sei mit dir! him hain Aber deine Fluten rauschen sie sichir rings um mich und über mir; 1100 Wilde Waßerwogen brausen, Tief an Tiefe thut sich auf, Wirbel faßt des Schiffleins Lauf, und mich decket Angst und Graufen. Seele, traure nicht so sehr, Gott ist Gott was willst du mehr? Warum hast du mein vergeßen, warum muß ich traurig gehn Und mein eigen Herz auffreßen, wenn mich meine Feinde schmähn? Warum wollen meine Sünden, die du längst vergeben hast, unter meiner Kreuzeslast mir aufs neu die Seele binden? Seele, traure nicht so sehr, Gott ist Gottwas willst du und mehr? 75@ lings) di Mord ist mirs in den Gebeinen, wenn des eignen Herzen Tück, agnir Welt und Teufel sich vereinen ti mir zu drehu den Todesstrick! Bweifel türmen sich und stürmen auf mich: kommt des Lammes Blut wol auch mir, auch mir zu gut, vor der Hölle mich zu schirmen? Seele, traure nicht so sehr, Gott ist Gott and was willst du mehr? si aglomht ags 332 Heinrich Theodor August Schwartzkopff. Richter, richte meine Sünden, Dein Licht, deine heilge Wahrheit laß mich nur verwirf mein Büßen Muß ich mich in Stande wilden, gin zu beines Berges stfarbeit, hin zu deines Tempels Thür, STUF Hin zum Opferrauchaltare, wo man güldne Schalen schwingt l und die Hallelujah singt- meinen Fuß vorm Gleiten ware! un Seele, traure nicht so sehr, Gott ist Gott was willst du mehr? zeige mir dein Angesicht, Ach besprenge mein Gewißen, mach mich durch dein Blut gesund, richte wieder auf den Bund, id d den ich leider oft zerrißen! Seele, traure nicht so sehr, Gott ist Gott was willst du mehe? O Gott, meine Freud und Wonne, stille mein unruhig Herz! Meines Angesichtes Sonne, zich mich zu dir - Biß ich neue Harfenklänge im Stral deines Angesichts, mische dort am Strom des Lichts in der Engel Lobgesänge. Seele, traure nicht so sehr, Gott ist Gott - 306. Der Herr ist König, freue dich du Erdreich! braust ihr Meere! Jauchzt euerm Schöpfer wonniglich ihr fernen Inselheere! Durch Wolkendunkel glänzt sein Licht rings um ihn her; gerecht Gericht ist seines Stuhles Festung! Sein Feuer geht daher vor ihm, die Feinde anzuzünden! Vor seiner Blitze Ungestüm muß alles Erdreich schwinden! Das Heer der Himmel steht gebückt, der ganze Kreiß der Welt erschrickt, wie Wachs die Berge schmelzen! sonnenwärts; ju Jour Psalm 97. - was willst du mehr? In drif Die Himmel künden seinen Ruhm mit Macht den Völkern allen, Es beuget sich das Heidentum, die Götzenbilder fallen! Ihn beten alle Götter andrlf auf, macht dem Götterkönig Bahn, Preis seinem Regimente. Geschlachtet Lamm! du bist erhöht hoch über alle Götter! Vor deiner Löwenmajestät zerstäubt der Spott der Spötter! d Ihr Zionskinder, kommt herbei, auf, haßt das Arge frank und frei, der Herr bewart die Seelen! nid ha Jou mnie paprs Is In lan 1sbimpas and ujetado id Heinrich Theodor August Schwartzkopff. Der Herr bewart die Heilgen sein vor Gottvergeßner Händen, Errettet sie von Angst und Pein, von Schnauben und von Schänden, Gerechten gehet auf das Licht, und Freude ihrem Angesicht! Lob, Preis und Dank dem Herren! Inteon me 090 1100 ams des freut sich unsre Seele! fra de 10 antisd monisd ni tim Banord comid n ns0 307. Pfalm 124. ddeg bil adui smisd e spuld med Wär r Gott der Herr uns nicht zur Seit, ist and wenn unsre Feinde toben, apo Und zöge für uns in den Streit vom Himmel hoch dort oben Mit seiner Engel Legion ihr Grimm hätt uns verschlungen schon wie große Waßerfluten. Lob sei dem Herrn, der uns nicht gibt zum Raube ihren Zähnen! Er zählt bei denen, die er liebt, d die Seufzer all und Tränen! Sein auch der Schlingen mancherlei Strick ist entzwei und wir sind frei 1050 störtom sin sid allo Instöntusiano ni ritg Lob sei dem großen Gott gebracht, der Erd und Himmel hat gemacht, sein Nam ist unsre Hilfe! 1600 -: Strick ist entzwei- und wir sind frei, 08 wie Vöglein froh entrinnen Und ihre Jubelmelodei hoch in der Luft beginnen! 333 smiem- nagrob isda nisu ditol 334 Heinrich Theodor August Schwartzkopff. 308. Psalm 138. Herr, ich danke dir von Herzen, groß ist deine Gnad und Kraft, Du erlösest von den Schmerzen, die das Sündenfeuer schafft! Herr dein Evangelium predigt deines Namens Ruhm, deine Güt und Treue müßen mich in deinem Tempel küssen! nou d Wenn an deines Thrones Stufen deine Kinder, tief gebeugt, t Bu dem blutgen Mittler rufen, der sein Haupt am Kreuz geneigt: O, so hört dein Vaterohr, hebt dein Vaterarm empor alle, die mit Schamerröten zittern in Gewißensnöten! - Viele Könge und Propheten freun sich, daß sie dich geschaut, Den die Himmelsmajestäten und Gewalten preisen laut! Feinde zittern endlich soll noch die Erde werden voll von dem wundergroßen Namen unsers Königs! amen! amen! Ja, der Herr ist hoch und blicket freundlich auf die Niedrigkeit, Wer in Angst ist, den erquicket seine Güte jederzeit! Doch den stolzen Babelssinn schleudert er zur Hölle hin. Hilf mit deiner starken Rechten, hilf, Herr, deinen armen Knechten! Hilf, Herr, hilf und mach ein Ende Gott, mit aller unsrer Not! Laß die Werke deiner Hände nicht in Jammer, Schmach und Tod! Deine Güt ist ewig neu, o, du ewge Gottestreu, d wirst die Deinen nicht verlaßen, wenn sie gläubig dich umfaßen. 309. ,, Deine Dornen Deine Dornen meine Rosen, deine Pein mein Paradeis! In Egyptenland ein Gosen schuf dem irren Heimatlosen, Joseph, nur dein blutger Schweiß- Deine Dornen meine Rosen, deine Pein mein Paradeis! 1 ( Johannes a Dio.) bodol meine Rosen!" - Deine Dornen meine Rosen, deine Pein mein Paradeis! Will erbarmungslos des Mosen Fluchstral mich zur Hölle stoßen, dein Kreuz bleibt mein Aaronsreis, Deine Dornen meine Rosen, deine Pein mein Paradeis! - - - - Deine Dornen meine Rosen, deine Pein mein Paradeis! Selges Loß vor allen Loßen, krankt mein Herz, daß ich den großen Arzt für Herzenwunden weiß: Deine Dornen meine Rosen, deine Pein mein Paradeis! 160 mundo! GER - med nou 1 prost The Heinrich Theodor August Schwartzkopff. - - Deine Dornen meine Rosen, deine Pein mein Paradeis! Wenn des Todes Tiefen tosen, flüstr ich noch mit atemlosen, mit erblaßten Lippen leis: Deine Dornen meine Rosen, deine Bein mein Paradeis! - - ion of 3:01 1 Deine Dornen meine Rosen, deine Bein mein Paradeis! Mags nun ringsum tückisch tosen, listig züngeln, künstlich kosen, mein bleibt deiner Liebe Preis! Deine Dornen meine Rosen, deine Pein- mein Paradeis! - apruit mod groit me 20 i bildi mi dmo abso - ground adator and Insonni di for 1181- tist Sitne Sign inblica mi je om ta stillinen suist sprdnjaudio? mbidni mot dimid aid olnu e nond 335 joftoi ele rs mot 1681 dmor 309 Thi sunt 0081 badaj mii drenther mpdinding stor 8 usjoj snim- mo leisdang mism snisd njet( bj muonis must beoff snis Anstof smisu Huso sist leidunt nis- mis snied SHist Heinrich Alerander Seidel wurde am 4. Februar 1811 zu Goldberg in Mecklenburg- Schwerin geboren. Seinen Vater, der als praktischer Arzt daselbst wohnte, hat er sehr früh verloren; die Mutter, eine geborene Hermes, hat den Sohn überlebt. 1824 bezog Seidel das Gymnasium zu Schwerin und von Michaelis 1830 biß dahin 1833 studierte er, zuerst zwei Jahre in Rostock und sodann ein Jahr in Berlin, Theologie. Nach mehrjährigem, durch verschiedene Reisen unterbrochenem Hauslehrerleben wurde er im Herbste 1839 von dem Grafen von Barlewitz auf Perlin zu der Pfarre daselbst berufen. Im Spätherbste 1851 kam er als Pastor an die St. Nikolaikirche in Schwerin und 1856 wurde er zum Divisionsprediger daselbst ernannt. - Wie er wegen Krankheit bereits früher einmal während längerer Zeit seiner amtlichen Thätigkeit entzogen war, so nötigte ihn wiederum im Herbste 1859 seine leibliche Schwäche und Hinfälligkeit zum Niederlegen seines Amtes. Während ihm jedoch jenesmal der wiederholte Gebrauch schlesischer Bäder, mit Gottes Hilfe, frische Kräfte gegeben hatte, führte ihn das Leiden der letzten Jahre immer rascher seinem irdischen Ziele zu. Seine seit 1841 mit ihm verbundene Gattin war in diesen Leidensjahren seine unermüdliche Krankenpflegerin, die mit ihren Kindern nur zu bald den Tod des teueren Mannes beweinen sollte. Bereits beim Anfange der heiligen Adventszeit 1860 war der nicht ferne Heimgang Seidels mit Sicherheit anzunehmen. Von jetzt an sah sich der Kranke selbst als einen Sterbenden an; sein Sinn war mun faſt außschließlich darauf gerichtet: sich zum Abschiede auß dieser Welt chriftlich zu bereiten. Seinem Wunsche gemäß besuchten ihn in dieser Zeit sieben ihm nahe verbundene Geistliche der Stadt Schwerin abwechselnd an je einem Tage der Woche, um mit dem kranken Bruder zu beten und Gottes Wort zu handeln. Mit großer Ruhe und Klarheit ordnete er alles, was irgend nötig oder wünschenswert schien. Auch über sein Begräbnis, die Einrichtung seiner Ruhestätte, sogar über die Anzeige seines Todes in öffentlichen Blättern traf er Bestimmungen. Geduldig und ergeben, oft freudig und triumphierend in lebendiger Glaubenshoffnung hatte er in den letzten schweren Wochen sein Kreuz getragen, das ihm endlich nach einem harten Todeskampfe abgenommen wurde. Von der Liebe der Seinigen umgeben und mit klarem Bewußtsein biß zum letzten Augenblicke ist er am Morgen des 30. Januar 1861 sanft und friedlich entschlafen. Sein Grab ist( wie er es in dem Liede ,, Mein Grab" gewünscht hat) ein Rasenhügel mit einem eisernen Kreuze, auf welchem der Name des Heimgegangenen und die Gottesworte, die Liebe höret nimmer auf" stehen. Heinrich Alexander Beidel. - Von Seidel sind bereits 1839 geistliche Lieder unter dem Titel ,, Kreuz und Harfe" erschienen. Auf die dritte Auflage dieser Sammlung( 1856) ist 1857 unter gleichem Namen eine zweite Sammlung gefolgt. Viele dieser Lieder sind in den Tagen schweren Kreuzes gedichtet und darum dringen sie auch lebendig zu Herzen.*) Schon 1845 sind ferner von ihm Zeitgedichte Auß der Kirche" und„ Paulus" ein geistliches Gedicht in 10 Gesängen erschienen. Endlich hat er, außer den beiden Volksschriften ,, Gottlieb Treu, Leben eines Mecklenburger Taglöhners" und„ Balthaſar Scharfenberg", im Kriegsjahre 1859 eine Erbauungsschrift für das Militär, ,, Der Soldat nach dem Herzen Gottes, ein Buch für deutsche Krieger" und im darauf folgenden Jahre das kleine Buch Der Sieg des Kreuzes an der Usenz", eine Schweizersage, erscheinen laßen. silo 190( host brid bil fhoill smi bbs 310. Die heilige Weihnacht. Hind Viel schöne Sterne am Himmel hoch so stille um die dunkle Erde ziehn: Aber der schönste, der allerschönste auf Bethlehem einst niederschien. Viel schöne Nächte spune schon sanken auf die Thäler, Ruh zu bringen dieser Welt: Keine war schöner, keine war milder, denn die umfieng der Hirten Feld. diaid aid Viel schöne Kinder an trener Mütter Herzen lächelten schon süße Luft: Aber das schönste, das allerschönste lag an Marieen selger Brust. " P 337 TCCE M 15d rou nobl uzdoto ng post ustisleismuid sid Viel liebe Mütter gou bewegten schon im Herzenstet Jout ihrer Kleinen Heil und Weh: thad Tiefer fühlts feine, denn sie, die reine, Maria, die holdseligste. not aby uspid no Viel schnelle Boten C hat Gott gesandt vom Himmel, d no zu erleuchten unsre Nacht: sa star Keiner war schneller, keiner war heller, on diff denn der die Weihnachtsbotschaft bracht. slid sid In nothi Viel süße Lieder hinauf zu Gottes Throneid on our trugen schon Lob, Preis und Dank: Wonniger hallte, die sic mächtiger schallte vdi jumand der Engel süßer Weihnachtssang. ammot sid *) Das hier mitgeteilte Lied ,, Golgatha" war von Seidel in der dritten Auflage der ersten Sammlung darum weggelaßen worden, weil der Grundgedanke demjenigen des Liedes, Haupt voll Blut und Wunden" zu ähnlich war. In der jetzt veränderten Gestalt wurde dieses Lied der zweiten Sammlung- auf besonderen Wunsch- hinzugefügt. Ganz gewis wird es nicht von jenem Kleinod unserer Kirche erdrückt." 22 Kraus, geistliche Licder: Heinrich Alexander Beidel. 18 blz mid Viel arme Sünder, esst sted til Isdis 108 ( 0881) patviel arme Gotteskinder me Jibin sind din si abiaplop knieten an der Krippe schon: biblo aim Yoel ni napuid mund sich hier das ärmſte, mopo aptis midi nod 01 mi bids 9 so mas prob 338 oblid( hi * 00020000 das allerärmſte! O mach mich reich, du Gottessohn! 311. Der alte Grund steht noch. ( 1 Cor. 3, 11.) Wie fest steht noch der alte Grund schon vor der Welt geleget, Der unversehrt zu dieser Stund die Himmelsleiter träget! Ihn schwächten Jahre nicht, neu stralt er aufgericht; wol tobten viele dran, doch hats ihm nichts gethan: wann hätt er je gewanket? Ihr Zwerge, sprecht, was hämmert ihr an diesem Fels so mächtig? Ihr Würmer, sprecht, was naget ihr an diesem Bau so prächtig? Merkt ihr noch immer nicht, wie wenigs ihn anficht? wie eure Müh und List zu Schanden worden ist schon all die vielen Jahre? Wo sind die Stoppeln, Holz und Heu, die ihr darauf gebauet? Die Weisheit, Kunst und Heuchelei, darauf ihr so vertrauet? Wie hat es sich bewährt? die Flamme hats verzehrt. Das Gold, das stralt allein, bewährt als echt und rein, das Gold des schlichten Glaubens. nisduireh Der Hölle Pforten werden nicht den Grund je wanken machen; Berschellt des Satans Macht sich bricht, und die da oben lachen. Noch Moch lebet Jesus Christ, der unser König ist; an behauptet noch das Feld, der wundergroße Held! wann wär er je gewichen? Du altes, wertes Heiligtum, du Wohnung seiner Ehre; Du altes Evangelium, du teure Himmelslehre! Dein Friede blühet noch, dein Trost der tröstet noch, dein Licht scheint annoch klar, du bist und bleibest wahr: drum wolln wir bei dir bleiben. M Ja Herr, du hocherhabnes Haupt, wir bleiben deine Glieder; Und was von Herzen an dich glaubt, das nennt sich freudig Brüder. So sind wir stark in dir, du unsre Stärk und Zier! und flehen allermeiſt, o Herr, um deinen Geist, daß er uns dir beware. Heinrich Alexander Seidel. 312. Der Blick des Herrn.n ( Luc. 22. 61.) 0 Du wandtest dich, mich anzusehen, dein Blick, er traf mein ganzes Herz.mila Herr, wie ist mir da geschehen, wie faßte mich so großer Schmerz!! Du sahst mich an, ich mußt erglühen, und weine nun die lange Nacht: doch, der die Schmerzen angefacht, dem Blick kann nimmer ich entfliehen. O welch ein allgewaltig Feuer stralt, Herr, von deinem Angesicht! Dein Auge, allen Frommen teuer, mir ists ein flammend Strafgericht. Ich wähnte schon, mir wärs gelungen, der Richterstimme zu entgehn: du siehst mich an da ists geschehn, da ist ein Schwert ins Herz gedrungen. - holl O wie ist mir so weh, so wehe! wer rettet mich, wer richt mich auf? Ach, tief von der geträumten Höhe gefallen, blick ich kaum hinauf Bu dem verklärten Angesichte, des Blick in meine Seele drang; ich wag es nicht, denn mir ist bang, daß mich der Flammenstral vernichte. 108 312 - , Herr, wenn ich auch sterben sollte", so sprach die Thorheit stolz und blind, ,, Wenn alle Welt dich fliehen wollte, ich stehe fest, bin treu gesinnt!" Kaum wars gesagt, da sinkt, o Jammer! da sinkt nach kurzem Kampf mein Schild; die Hölle siegt und jubelt wild: nun wein ich hier in stiller Kammer. 22* 339 340 Heinrich Alexander Beidel. Und wärs zum erstenmal geschehen ach, ist denn einmal nicht genug! Doch welche Zahl hab ich gesehen, als bebend ich mein Schuldbuch frug! zwei Gesetze, nie zu einen, sie kämpfen in mir fürchterlich: ich armer Mensch, wer rettet mich 0.0 auß dieses Todesleibs Gebeinen!- stänt stor Blickst du noch immer so vernichtend, du heilig reine Majestät? Fast scheint es, daß nicht mehr so richtend die Zornes flamme dich umweht. att Und eine Stimme hör ich fragen: wo klang ein Ton, der diesem glich! gefallner Jünger, liebst du mich?" O Herr, o Herr, was soll ich sagen? - effi nd Und wiederum hör ichs erschallen: „ gefallner Jünger, liebst du mich?“ Da will mir schier mein Herz entfallen und wieder fragt es: liebst du mich?" O Herr, was fragst du immer wieder, du weißt ja alles, kennst auch mich: mein Heiland, ja, ich liebe dich! o schaue wieder freundlich nieder! " 1 dun up him füsi ud O schaue wieder freundlich nieder, das teure Wort Vergebung" sprich! Sei du mir hold, mein Heiland, wieder: ja Herr, ja Herr, ich liebe dich! 16 990 ( 61 Fieb dich, wenn auch gar unvollkommen, wenn oft auch wanket meine Treu: o mach sie neu, auf ewig neu, du, der mich wieder angenommen. ** Jamme? nili ni mid Heinrich Alexander Beidel. Du nahmst mich wieder auf, es wendet sich freundlich ja zu mir dein Blick. O siehe, Herr, o sieh, es sendet mein feuchtes Aug ihn dir zurück! Ich faß dich mit des Glaubens Händen: nun bist du gänzlich wieder mein, nun bin ich gänzlich wieder dein: o halt mich fest, laß treu mich enden! doband dilaunt 313. Joumis Ich seh dein schmachvoll Büßen, ich hör dein trostlos Flehn, Und muß zu deinen Füßen, o Herr, gefeßelt ſtehn. Von deiner Marterhöhe schau gnädig her zu mir: sieh, Herr, mir ist so wehe, so traurig steh ich hier. Die Hände, so zerstochen, die halten mich so feſt; dein Auge, schon gebrochen, mich nimmer gehen läßt. Und wollt ich auch von hinnen, es läßt mich nicht von hier; All mein Begier und Sinnen das haftet fest an dir. de fred und den d Es fand mein schuldig Herze das eine, was ihm not; Drum weilts bei deinem Schmerze und hangt an deinem Tod. Ja hier ist, hier die Stelle, darnach mein Sehnen frug; hier ist, ja hier die Quelle, dahin der Durst mich trug. usionjoC Golgatha. ethand sim pist his un m spiser i dimat mist him tim and C ution ding ist om 202 dur d Was hat dir deine Arme, o, Herr, so außgeſtreckt? Was hat mit tiefem Harme dein Augenlicht verdeckt? Was Händ und Füß durchstochen, was brach dein Herz so rein? Die Liebe hats gebrochen und meine Schuld allein. 341 A O Schuld nicht außzusagen, die Gottes Sohn allein Durch Sterben kann abtragen und der Verdammnis Pein! Liebe nie zu faßen, die biß in Tod bewährt, im Tode wird verlaßen und dennoch Gott verklärt. iho ORE 818 ndi. Mein Seelenfreund, das Leben verdank ich dieser Treu! Weil du dich hingegeben, mis 10 bin ich des Todes frei! angi Drum auf dein Kreuz nun lade ich meine Todesschuld, ergeb mich deiner Gnade und leb durch deine Huld. 342 Lamm auf der Marterweiden, ich weiche nicht von dir; Dein wundersames Leiden das läßt mich nicht von hier.g Ja, Herr, zu deinen Füßen sich mich gefeßelt stehn: sei gnädig meinem Büßen und hör mein innig Flehn. 91b50190 Heinrich Alexander Seidel. mbathrud( 7 Sning of Beig mir durchs Erdgetümmel, smile o Jesuskreuz, den Lauf, Boubach) misd( 5)€ 9thripp und, sterb ich, schließ den Himmel, oljort mise söd bi smo mo Jesustod, mir auf. nig um dul apme Jesuslieb, durchwebe, mein Herz mit reiner Glut; Jesustreu, belebe mein Herz mit Heldenmut. nschouden sind 314. Erst hinab und dann hinauf. dgidong nh] tizim 10 don Unterm Kreuze mußt gebeugt of du das Prüfungsthal durchwallen, Eh sich dir die Höhe zeigt, da die Friedenslieder schallen; any Erst hier unten Not und Streit, dann dort oben Herlichkeit. Erst hinab und dann hinauf: durch der Todesthäler Grauen Geht der Außerwählten Lauf nach den schönen Himmelsauen. Erst hinab und dann hinauf richte deinen Lebenslauf. Biß zur Hölle muß hinab des Gesetzes Fluch dich schlagen, Wahre Buße muß ins Grab deinen alten Menschen tragen, Jesusherz, durchstochen, heil mein verwundet Herz; Jesusaug, gebrochen, feucht mir als Gnadenkerz. Jesusarme, haltet mich an dem Kreuze fest; o Jesushände, waltet ob meiner Seel aufs best. sid Eh das Wort vom Kreuz hinan misit dich zum Kreuze ziehen kann. Vor dem Kreuze muß dir ganz alles eigne Rühmen schwinden, Deines Heilands Dornenkranz muß dir deine Schmach verkünden, Eh sein Trost dich neu belebtopro und zu seinem Herzen hebt. ds dan ndoft sjog 7790 0 e mais not Erst hinab zur Grabesruh, Med sid dann hinauf zum neuen Leben; put wisd Erst mit Erd gedecket zu, dann zum offnen Himmel schweben; Erst in schwarze Todesnacht, dann in ewgen Lichtes Pracht. mdi Baut Erst hinab und dann empor ist dein Heiland selbst gegangen; d Erst in Knechtsgestalt, bevor er zur Herschaft konnt gelangen: rund Biß zur Hölle gieng sein Lauf, eh er fuhr zum Himmel auf. nidad Heinrich Alexander Seidel. Herr, hinab lent meinen Sinn: schlag den Sünderstolz darnieder; Lehre mich die Hoheit fliehn, die zur Tiefe führt hinwieder. dir Erst hinauf und dann hinab geht der Weg zum Höllengrab. Nein hinab, hinab mit dir in i ri will ich, mein Erbarmer, gehen; Deiner Schmach mich rühmen hier und an mir nur Schwachheit sehen, Daß, ein armer um und an, ich dich ganz ergreifen kann. Ach, wär ich wie die Kindlein klein, wie würd das Reich mir sicher sein; Wie selig blickt ich himmelwärts: o gib mir, Gott, ein Kindesherz! Dann hätt mein Heiland leichte Müh, der um mich wirbet spät und früh, Des Herz nach mir in Liebe wallt: ein Kindesherz gewinnt man bald. 315. Ach, wär ich wie die Kindlein klein! ( Marc. 10, 15.) Dann wär mein Glaub wie Felsen fest, der jetzt wie Rohr sich beugen läßt, Der jetzt ein leicht erlöschend Licht: ein Kindesglaube wanket nicht. Dann gieng ich stets den rechten Weg, und sicher auf dem schmalsten Steg, Hätt Schutz vor Feinden klein und groß: ein Kind läßt nicht den Vater los. Dann hinauf, o Gottessohn! dann wirst du mich aufwärts führen; Dann wird deiner Gnade Kron und dein Ehrenkleid mich zieren; 343 Dann komm ich nach diesem Schmerz einst auf ewig an dein Herz. Erst hinab und dann hinauf! Laß in diesem Thal mich sehen, Herr, auf deinen Siegeslauf, in dir hoffen, kämpfen, flehen. Erst hinab und dann hinauf, ja, so sei mein Lebenslauf. Dann wär ich reich an Freud und Brot, dann hätt ich Hilf in jeder Not: Denn Kindeshand ist leicht gefüllt, und Kindesnot ist bald geſtillt. Dann wär der Kreuzesweg mir leicht: obschon die Rute schmerzlich däucht Dem Kind, doch wirkt sie Frucht zur Stell; und Kindestränen trocknen schnell. Dann könnt ich bitten, was ich wollt, und wollt nur haben, was ich sollt; Dann wär mein Flehen stets erhört: dem lieben Kind wird stets gewährt. Dann sehnt ich mich zur Welt hinauß: ein Kind will nach dem Vaterhaus. Dann zagt ich auch im Tode nicht: ein Kindesauge lächelnd bricht. 344 570 * Heinrich Alexander Beidel. Ach, wär ich wie die Kindlein klein, wie würd das Reich mir sicher sein; Wie selig blickt ich himmelwärts: o gib mir, Gott, ein Kindesherz. donid möcht ich dir für alles danken, auch für die allergröste Pein: welch ein Glauben ohne Wanken würd dann in meinem Herzen sein. 316. O möcht ich dir für alles danken. O möcht ich auch im tiefsten Grunde des Jammers ruhn am Herzen dir Und heilen meins an deiner Wunde: Herr, welch ein Lieben wär in mir! Jos dun dunyo big thi Woo toff dat nie the tid mind Hoist zie potensi and so o thund bilgystrubi it sid nothida thur si zion bod di ng ni2 dnu 1801 mmnQ dhome sta drie dri2. nadsit med Tral donid yn hemd golol him and Sundsto upd hou Dit dui, mis : bin adomi( hird ti toog t third delsböl spodni mis po dog ug aid tibi Dior O möcht an allem sich entzünden, auch an der Erde schwerstem Leid, In mir der Mut zum Ueberwinden: wie stark wär meiner Hoffnung Freud! In allem deine Gnade finden, in allem ruhn am Herzen dein, In allem siegreich überwinden: das heißet: hier schon selig sein. is not rim hint and dil atsbudsmid als noms stor ann an mind that rost chips as : illor doi? ni tim thon gn E siur mes to md staff chi pusio m un ochi dau 90- tak mnd, thin 1 di mis asdi inc +109 Snapnud up eds polost Karl Johann Philipp Spitta. notanded 197 drangen bei ihrer Kein geistlicher Dichter der neueren Zeit hat eine so große und so wolverdiente Verbreitung gefunden als Spitta. Seine Lieder großen Einfachheit und Gemütstiefe nach und nach in alle Schichten des Volkes biß hinab zu den untersten Ständen." Möchte auch das uns von der Meisterhand Münkels gezeichnete Lebensbild" des Dichters( Leipzig 1861) die Quelle der nachfolgenden Mitteilungen eine wolverdiente große Verbreitung finden. " 1 Karl Johann Philipp Spitta, geboren am 1. August 1801 zu Hannover, stammt väterlicherseits auß einer alten Familie der Refugiés, welche sich mit ihrem ursprünglichen Familiennamen de l'Hôpital in Braunschweig niedergelaßen hatte. Der Vater Lebrecht Wilhelm Gottfried Spitta auß Braunschweig war, nach fehlgeschlagenen Handelsunternehmungen in Bordeaux, vermögenslos geworden und hatte später in Hannover eine neue Heimat gefunden. Hier trat er, als Buchhalter und Sprachlehrer, 1791 in eine zweite Ehe mit Rebekka Lösern auß Goslar, einer getauften Jüdin, die bei ihrer Taufe( 1780) die Namen Henriette Charlotte Fromme empfangen hatte. Die Jugend Spittas war, äußerlich betrachtet, feine glückliche. Im eilften Jahre erkrankte er an den Skropheln und es vergiengen mehrere Jahre, biß dieses Uebel zuletzt durch ein Hausmittel geheilt worden ist. Der zukünftige Bote des Kreuzes Christi sollte frühzeitig seinem Herrn das Kreuz nachtragen lernen und zwar noch ehe er den Ge freuzigten kannte, damit er durch das Kreuz zu ihm geführt würde." Da er den Vater bereits im vierten Jahre verloren hatte und deshalb später der Gedanke zu studieren aufgegeben werden mußte, so kam er nach der Confirmation zu einem Uhrmacher in die Lehre. Dieser Beruf widerstrebte jedoch seinem warmen Gemütsleben, dem der sanfte, freundliche Knabe schon im achten Jahre in allerlei dichterischen Versuchen Genüge that. Ja, mit der Zeit überfiel ihn eine so tiefe Traurigkeit, daß er um den Tod flehte. Im Gebet und in der Bibel fand er, obgleich noch in dem allgemeinen Glauben des Rationalismus befangen, einige Linderung seines großen Wehes und da er seiner Mutter keinen Schmerz bereiten wollte, so schüttete er einem Freunde sein Herz auß. Dadurch erfuhr es die Mutter, wie unglücklich sich ihr Sohn fühlte, und als dieser auf ihre Frage mit freudestralender Miene sich der Theologie widmen zu wollen erklärte, fehrte er( im Herbste 1818) in das mütterliche Haus zurück. Der treue Freund wurde nun sein Lehrer und nachdem er dann vom Jahre 1819 an das Gymnasium zu Hannover besucht hatte, bezog er Ostern 1821 die Universität Göttingen. Hier trieb Karl Johann Philipp Spitta. TIEN er, neben der Theologie, insbesondere Mittelhochdeutsch, Arabisch und Persisch; und da ihn der fröhliche Sinn und die streng sittliche Richtung der Burschenschaft zugeführt hatten, so wurde er mit manchem kunstliebenden, von der Romantik gefeßelten Freunde in Beziehungen zu Heinrich Heine gebracht, der damals mit der Burschenschaft in Berührung stand. Diese hat indes später den schmutzigen Gast" außgewiesen und Spitta selbst war dem politischen Treiben jener Vereinigung in der Hauptsache fern geblieben. Daß er das theologische Studium vernachläßigte, wird erklärlich, wenn man bedenkt, daß sich die Theologie damals in ihrer Unfehlbarkeit biß zu Blasphemieen hinreißen ließ. Die Göttinger Professoren behagten ihm von Anfang an in keiner Weise; nicht mit Unrecht hat er sie, philosophisch- theologische Mordbrenner" genannt. Spittas Glaube war zwar in jener Zeit noch unklar und verschwommen, aber sein tiefinnerer Zug nach dem lebendigen Glauben führte ihn damals in einen Kreißs junger Katholiken, unter welchen sich auch der nachmalige Fürstbischof Melchior von Diepenbrok befand. Am Ende seines akademischen Lebens war er endlich durch innere und äußere Erfahrungen, nach Tholucks Wort in dem Buche, des wahren Zweiflers Weihe", durch die Höllenfahrt der Selbsterkenntnis zur Himmelfahrt der Gotteserkenntnis" mit des Herrn Hilfe durchgedrungen. ,, Er warf sich als ein Sünder zu Jesu Füßen und glaubte und erkannte, daß Jesus gekommen sei Sünder selig zu machen. Das drang beides mit Macht in sein Gemüt hinein und war für ihn ein Erlebtes, eine Thatsache, deren umwandelnde und erneuernde Kraft er erfuhr." Nachdem Spitta in Hannover das erste Examen bestanden hatte, wurde er im Frühjahre 1824 Hauslehrer bei dem Amtmann Jochmus in Lüne unweit Lüneburg. Hier empfand er wiederum den wolthuenden Einfluß des häuslichen Lebens. Bei zwei bis drei Pastoren der Nachbarschaft fand er geiſtliche Nahrung und außerdem bestand ein herzlicher Verkehr mit den wenigen anderen Familien jener Gegend, die wegen des Glaubens an den Herrn Jesum von ihrer Umgebung verlacht und verspottet wurden. Von der Teilnahme an größeren Gesellschaften blieb er auf diese Weise verschont, und wenn er auch manche dieser weltlichen Freuden als an sich schuldlos und sündlos ansah, so hatte er doch erfahren, daß man wegen der Schwachheit des Fleisches dergleichen Freuden selten ohne Schuld und Sünde genießen kann.- Von Lüneburg auß besuchte ihn Heine. Als dieser aber mit gemeinem und schmutzigem Spotte nur da einreißen wollte, wo Spitta bauen mochte, bat ihn dieser nicht wieder zu kommen. Dafür hat sich später der saubere Poet im zweiten Teile seiner Reisebilder" gerächt. T Bei seinem eifrigen Suchen in der Schrift hielt sich Spitta vornehmlich an Luther; die schönwißenschaftlichen Studien traten in den Hintergrund; auch seinen Gesang weihte er nun dem Herrn. Schon im achten Jahre hatte er seine Freistunden zu allerlei dichterischen Versuchen benutzt; auch während der Gymnasial- und Universitätszeit hatte er sich in mancher Gattung der Dichtkunst versucht, jetzt blieb er aber bei dem geistlichen Liede stehen. Im Liede konnte er sich selber außsprechen, in der Predigt sollte einfach und ohne poetischen Schmuck das Wort Gottes reden. Wer ihn predigen hörte, fühlte berauß, daß Spitta nicht ein guter Kanzelredner", wol aber ein christlicher Prediger werden wollte. Auch in seinem - 346 - - Karl Johann Philipp Spitta. inneren Leben wurde ihm menschlicher Weise Luther der beste Führer. Auß der Gefahr in Buße und Glauben auf versteckte Art seine eigne Gerechtigkeit zu finden wurde er durch Gottes Gnade zeitig gerettet. - Nachdem er 1825 in Hannover das zweite Examen trotz alles Rationalismus der Examinierenden bestanden hatte, gab er 1826 mit Pastor Deichmann eine christliche Monatsschrift zur häuslichen Erbauung für alle Stände" herauß. Neben manchem Aufsatze ließ er hierin auch hin und wieder ein Lied abdrucken. Weil indessen damals für solche Unternehmungen zu wenig Teilnehmer vorhanden waren, so erreichte jene Monatsschrift schon nach einem halben Jahre ihr Ende. Im Oktober 1827 bestand Spitta das dritte und letzte Examen. Etwas über ein Jahr später trat er endlich, mit demütiger Freude, als Pfarrgehilfe zu Sudwalde in der Grafschaft Hoya in das heilige Amt. Seine Arbeit wurde bei der noch christlichen Bevölferung mit reichem Segen gekrönt und wenn er auch in der Nachbarschaft so gut wie keinen geistlichen Verkehr unterhalten konnte, so hatte er doch die Freude, daß ein Schullehrer durch ihn zum Glauben und dadurch in innige Beziehung zu ihm selbst gekommen war. Nur ungern gieng er daher im November 1830 als interimistischer Garnisonsprediger und Seelsorger der Sträflinge nach Hameln. Hier blühte damals, wie anderwärts, der Rationalismus, der es sich, gleichfalls wie anderwärts, in Gesellschaften und Wirtshäusern wol sein ließ. Beßer denn bei Thee und Spiel, wohin er geladen wurde, mußte es Spitta bei den Sträflingen gefallen, von welchen mancher durch seine treue Arbeit und die treue Mitarbeit eines Sträflings zur Buße und Bekehrung durchdrang. Die Welt lohute ihm dafür mit dem Gerüchte: er mache die Gefangenen verrückt.— Allmählich fand sich aber auch in der Stadt selbst ein Häuflein Heilsbegieriger zusammen. Die Officiere der Garnison hielten zwar dafür, daß Frommsein eine große Thorheit sei, dafür kamen aber die benachbarten Landleute in immer größerer Zahl zu Spittas PredigSein Dichten war in dieser Zeit ziemlich in den Hintergrund getreten. Früher hatte er seinen vertrauten Freunden seine Lieder mitgeteilt und nicht wenige derselben finden sich in den Briefen an sie, aber schon in den Briefen von Sudwalde auß geschieht der Lieder gar keiner Erwähnung mehr und in Hameln war er so schweigsam darüber, daß vielleicht niemand um Ostern etwas davon erfuhr. Da erschien in überraschender Weise 1833 die erste Sammlung seiner Lieder unter dem( auß Psalm 57, 9 entlehnten) Titel„ Psalter und Harfe. Professor A. Peters hatte die Heraußgabe besorgt. Spitta selbst schickte sie seinen Freunden mit der kurzen Bemerkung: ich wollte, daß ihr einige Freude an den Liedern hättet." Weit über alles Erwarten fanden diese Lieder rasche und große Verbreitung und obgleich dieß gar nicht in Spittas Absicht gelegen, wurden sie auch zur öffentlichen Erbauung verwandt. ,, Die überwiegende Form, Stimmung und Färbung des christlichen Lebens war damals und auch nachher der Art, daß es in diesen Liedern seinen angemeßensten und liebsten Außdruck fand, zumal da sich von seiten des Glaubens und der Lehre nichts zu tadeln fand." Jou Mit benachbarten Geistlichen kam Spitta viel zusammen. Auch mit der frommen Familie des Oberförsters Hoßen in Grohnde bei Hameln stand er Jahre lang in innigem Verkehre. Dadurch war er mit Johanne Marie ten. - 1 - 347 1 - Karl Johann Philipp Spitta. Magdalene, einer Tochter dieser Familie, bekannt geworden, mit welcher er sich im September 1836 verlobte. Im Gegensatze zu dieser gesegneten Verbindung blieben ihm indessen vor- und nachher mannichfache Anfechtungen nicht fremd. Schon 1833 war er von den zwei Stadtgeistlichen in Hameln beim Consistorium in Hannover wegen Mysticismus, Conventikelwesen, Traktatenverteilung u. dgl. verklagt worden. Ja, seine Feinde so klug kann der ,, Denkglaube" werden hatten sogar das alberne Gerücht verbreitet: jeder, der sich zu dem neuen Glauben werben laße, erhalte 15 Reichsthaler Handgeld und eine tägliche Löhnung von 9 Groschen. Zwar waren alle jene Angriffe zurückgeschlagen worden, aber die heimlichen und öffentlichen Verdächtigungen dauerten fort. So war es denn auch die Folge einer Untersuchung, bei welcher sich heraußstellte, daß mehrere Soldaten in Hameln Pietisten waren, daß diese lediglich deshalb auß dem Militärdienste entlaßen worden sind und daß Spitta selbst, der zur definitiven Uebernahme der Stelle des Garnisonspredigers außersehen war, im Oktober 1837 als Pfarrer nach Wechold bei Hoya versetzt worden ist. Noch ehe er nach diesem Orte überzog, war sein Ehebund mit Marie Hotzen eingesegnet worden. Die neue Gemeinde war seiner ersten in Sudwalde ähnlich; aber auch hier hatte man den neuen Hirten als Mystiker oder eigentlich als Quäfer" verschrieen. Vor einem solchen fürchteten sich die Bauern, denn sie wußten nicht was das war; aber dem milden Pastor Spitta öffneten sich bald die Herzen der Gemeindeglieder. Die lebendigsten derselben kamen an den Sonntagnachmittagen ins Pfarrhaus zur erbaulichen Unterhaltung. Hier in Wechold traf Spitta zum erstenmale auf wiedertäuferische Bewegungen. Die Boten des unermüdlichen Irrlehrers Oncken durchstreiften das hannövrische Land und einige wenige Spuren der Thätigkeit dieser Sendlinge drangen auch in Spittas Gemeinde, der, von gesundem lutherischem Sinne durchdrungen, die schädlichen Einflüße jener ohne überstürzende und zudringliche Ermahnungen zu beseitigen suchte. Nachdem er bereits vor Jahren in der Lehre von der Rechtfertigung durch den Glauben streng kirchlich geworden war und nachdem er ebenso, festhaltend an der kirchlichen Lehre über die heiligen Sakramente, die altlutherische Gottesdienstordnung in Wechold wiederhergestellt hatte, trat er nach und nach auch in die übrigen Gebiete des lutherischen Bekenntnisses, wie insbesondere in die Lehre vom geistlichen Amte, ein. Zu letzterem hatten ihn vornehmlich die Angriffe in Hameln veranlaßt; er mußte sich auf den gesetzmäßigen Boden der Kirche zurückziehen, um sich gegen jene Angriffe verteidigen zu können. Nicht minder war jedoch hierbei von Einfluß auf ihn sein Freund von Arnswalde, der Sohn des ehemaligen hannövrischen Ministers, welcher auf tiefen dunkeln Wegen durch Gottes Gnade ein entschiedener Kirchenmann" geworden war. Endlich zeigte ihm auch das Unlautere und Gewaltsame der Union in Preußen, wohin das Widerkirchliche führt. Alle diese ernsten Fragen, welche er gegen Andersgläubige vom Boden seiner Kirche auß mit der grösten, möglichsten Schonung jener verfocht, wurden ihm plötzlich dadurch mitten in sein eigenes Leben gerückt, daß er 1844 zum Pfarrer in BarmenWupperfeld, an Feldhoffs Stelle, berufen werden sollte. Man gab ihm wol die Versicherung, die Gemeinde sei eine rein lutherische, da es aber nicht klar war, ob dieselbe die unveränderte oder die veränderte Augsburgische Confession 348 1 - Karl Johann Philipp Spitta. zum Bekenntnis hatte und da er zudem, auf die Synodal- Union verpflichtet, das heilige Abendmahl nach uniertem Ritus außteilen und künftiger Einführung der Union nicht widersprechen sollte, so lehnte er die Berufung ab. Eine Welche Häufung von Widersprüchen lag auch in jenen Bedingungen! noch dringendere Aufforderung rief ihn 1846 als Pastor an die lutherische Gemeinde zu Elberfeld. Während noch Spitta mit sich und im Gebete mit seinem Gotte zu Rate gieng, ob er dem neuen Rufe folgen solle oder nicht, belehrten ihn die Verhandlungen der damaligen preußischen Generalsynode: wie sehr in der sog. preußischen Landeskirche Recht und Ordnung untergraben und Willkür emporgekommen sei. Hatte doch der Cultusminister Eichhorn auf der Synode erklärt: ,, selbst wo eine Gemeinde sich noch nicht für die Union außgesprochen hätte, würde sie dennoch vorkommenden Falles im Sinne der Union behandelt." War doch auf jener Versammlung ein Ordinationsformular zusammengeschweißt worden, welches nicht einmal das apostolische Symbolum unverkürzt enthielt. Auf solche Warnehmungen hin konnte Spitta unmöglich nach Elberfeld gehen. In Wechold wurden ihm vier Kinder geboren, doch traf ihn hier auch 1846 der Schmerz, seine treue, achtundachtzigjährige Mutter zu verlieren. 1843 war die zweite Sammlung seiner Lieder erschienen. Nach dieser Zeit hat er keine Lieder mehr gedichtet. Auch die 1861 erschienene Nachlese auß seinen geistlichen Liedern stammt, mit einer Außnahme, ,, auß den ersten Mannesjahren ihres Verfaßers."*)- Ohne sein Zuthun wurde Spitta 1847 als Superintendent nach Wittingen versetzt. Die letzten sieben Predigten, welche er in Wechold gehalten hat, ließ er drucken, um sie der lieben Gemeinde, von welcher er mit schwerem Herzen schied, als ein Andenken zu hinterlaßen. In Wittingen wartete seiner viel Arbeit und Mühe. Da ihm aber das Amt eines Aufsehers und Wächters köstlich war, so fand er sich auch in die teilweise trockenen, rein äußerlichen Arbeiten desselben. Den ihm untergebenen Pastoren und Schullehrern gegenüber ließ er es, bei aller Milde und Freundlichkeit, nicht an Würde und Ernst fehlen. Er richtete monatliche Predigerconferenzen ein, in welchen er, mehr denn früher, auf die geltende Kirchenordnung drang. „ Da er selbst ein Mann der Ordnung war, so war ihm auch die Kirchenordnung keine Last, sondern eine Lust."- Sein häusliches Glück wurde in Wittingen durch die Geburt dreier Knaben erhöht, von welchen jedoch der 1853 fam Spitta als älteſte sehr frühe den Eltern genommen worden ist. Superintendent und erster Pfarrer in die kleine Stadt Peine( Landdrostei Hildesheim). Das Volk in dieser Gegend ist kirchlich und politisch nicht so tüchtig als das im Fürstentum Lüneburg. ,, Vergleichsweise war er in eine Wüste geraten, welche auf weite Strecken dürren Sand und nur in großen Zwischenräumen ein grünes Plätzchen mit etwas frischem Waßer zeigte." Dafür lebte er aber, was den geistlichen Verkehr anlangt, nach seinen eigenen Worten in einem wahren theologischen Wolstande." Auch nach außen fand er immer größere Anerkennung. Insbesondere hat ihm die theologische Fakultät zu Göttingen 1855 zur Feier des Augsburgischen Religionsfriedens die 349 - 11 *) Das unten mitgeteilte Lied„ Siehe, dein König kommt zu dir" ist diesem Nachlaße entnommen. Karl Johann Philipp Spitta. Doctorwürde verliehen. Auf seine Bitte kam er 1859 als Superintendent nach Burgdorf, wo er sich viel woler fühlte, denn in Peine. Aber seine Thätigkeir sollte hier nur eine sehr kurze sein. ,, Schon bald nach seiner Verheiratung hatte er in Wechold einen hellen, lebendigen Traum, wie er ihn seit seinen Lehrlingsjahren nicht wieder gehabt hatte. Er gieng einen Weg, zu dessen Seite Heidekraut wuchs und der durch ein schönes Holz nach einer Burg führte; die Burg bekam er aber nicht zu sehen. Ob wir wol noch einmal in eine solche Gegend kommen werden? sagte er zu seiner Marie. Dennoch suchte er sich in Wechold einen Platz unter einer Linde auß, wo er begraben werden wollte, dachte also nicht daran, dem Traume irgend eine Beziehung zu geben, wiewol in Wechold weder Burg noch Heide war. Er kam nach Wittingen; auch in Wittingen wiederholte sich der Traum genau mit denselben Umständen. In Wittingen war nun wol Heide, aber wo war die Burg? Er kam nach Peine, und auch in Peine träumte er, was er in Wittingen und Wechold geträumt hatte, ohne daß hier ein Anschein der Erfüllung zu entdecken war. Als er aber nach Burgdorf gekommen war, gieng er mit seiner Frau eines Tages in einem lieblichen Tannenholze spazieren. Als er eben an dem alten Burgplatze vorübergegangen war, überraschte ihn die Aehnlichkeit des Ortes mit seinem Traume. Plötzlich blieb er stehen und sagte lebhaft:„ Sieh, hier ist es gerade so, wie ich es im Traume sah; dort. blüht auch am Rande des Weges die Heide, die ich immer gesehen habe." In Burgdorf sollte Spitta fterben." Er erkrankte an einem gastrischen Fieber und, schon auf dem Wege der Genesung, überfällt ihn am Arbeitstische ein Herzkrampf. konnte nicht sprechen, doch folgte er mit vollem Bewußtsein dem lauten Gebete seiner Gattin. Wie zum Gebete hob er beide Hände empor und mit dem dreimaligen Seufzer: mein Gott! mein Gott! mein Gott! war seine Seele hinüber gegangen in die Wohnungen des ewigen Friedens. Das war am 28. September 1859. 350 TAT - ,, Spitta war eine Macht des Lebens und ein Gefäß der Ehren im Hause Gottes, er war eine Krone und Zierde des geistlichen Standes, er war eine Lust und Freude der Freundschaft. Die Lieder seiner Harfe, wie die Predigt seiner Kanzel, das seelsorgerische Dienen, wie das ephorale Regieren alles war der ungekünstelte Außdruck und Abdruck seiner Persönlichkeit. Der Friede und die Einfalt eines Kindes Gottes Anspruchslosigkeit, Liebe, große Geduld und Sanftmut unter Menschen in und außer dem Amte waren Grundzüge seiner Seele; sie gaben auch dem leiblichen Menschen das Gepräge und seiner ganzen Erscheinung die herzgewinnende Macht." - 1 3u Spittas( in 24 Auflagen) erschienenen geistlichen Liedern sind als musikalische Beigaben veröffentlicht worden, 66 vierstimmige Choralmelodieen zu Spittas Psalter und Harfe, teils componiert, teils bearbeitet von C. F. Becker" und 10 Lieder auß Spittas Psalter und Harfe einstimmig mit Begleitung des Pianoforte von K. E. Hering." Karl Johann Philipp Spitta. 317. Pfingsten. O komm, du Geist der Wahrheit, und kehre bei uns ein, Verbreite Licht und Klarheit, verbanne Trug und Schein. Gieß auß dein heilig Feuer, rühr Herz und Lippen an, daß jeglicher getreuer den Herrn bekennen kann. O du, den unser gröster Regent uns zugeſagt, Komm zu uns, werter Tröster, und mach uns unverzagt. Gib uns in dieser schlaffen und glaubensarmen Zeit die scharf geschliffnen Waffen der ersten Christenheit. Unglaub und Thorheit brüsten sich frecher jetzt denn je, Darum mußt du uns rüsten mit Waffen auß der Höh. Du mußt uns Kraft verleihen, Geduld und Glaubenstreu und mußt uns ganz befreien von aller Menschenscheu. Es gilt ein frei Geständnis, in dieser unsrer Zeit, Ein offenes Bekenntnis bei allem Widerstreit; Trotz aller Feinde Toben, trotz allem Heidentum zu preisen und zu loben das Evangelium. Fern in der Heiden Lande erschallt dein kräftig Wort, Sie werfen Satans Bande und ihre Götzen fort. Von allen Seiten kommen sie in das Reich herein. Ach, soll es uns genommen, für uns verschloßzen sein? O wahrlich, wir verdienen solch strenges Strafgericht, Uns ist das Licht erschienen, allein wir glauben nicht. Ach, laßet uns gebeugter um Gottes Gnade flehn, daß er bei uns den Leuchter des Wortes laße stehn. Jun Du heilger Geist, bereite ein Pfingstfest nah und fern, Mit deiner Kraft begleite das Zeugnis von dem Herrn. öffne du die Herzen der Welt, und uns den Mund, daß wir in Freud und Schmerzen das Heil ihr machen kund. 351 dhu pe 352 Karl Johann Philipp Spitta. 318. Kehre wieder! Kehre wieder, kehre wieder, der du dich verloren hast, Sinke reuig bittend nieder vor dem Herrn mit deiner Laſt. Wie du bist, so darfst du kommen, und wirst gnädig aufgenommen. Sieh, der Herr kommt dir entgegen und sein heilges Wort verspricht dir Vergebung, Heil und Segen; kehre wieder, zaudre nicht! Kehre auß der Welt Zerstreuung in die Einsamkeit zurück, UD Wo in geistiger Erneuung deiner harrt ein neues Glück, Linte 312 Wo sich bald die Stürme legen, die das Herz so wild bewegen; Wo des heilgen Geistes Mahnen du mit stillem Beben hörst, und von neuem zu den Fahnen Jesu Christi heilig schwörst. DA Home Ⓒ Kehre wieder, irre Seele; deines Gottes treues Herz Beut Vergebung deinem Fehle; Balsam für den Sündenschmerz. Sich auf den, der voll Erbarmen dir mit außgestreckten Armen Winket von dem Kreuzesstamme; fehre wieder, fürchte nicht, daß der Gnädge dich verdamme, dem sein Herz vor Liebe bricht. Kehre wieder; neues Leben trink in seiner Liebeshuld; Bei dem Herrn ist viel Vergeben, große Langmut und Geduld. Faß ein Herz zu seinem Herzen, er hat Trost für alle Schmerzen, Er kann alle Wunden heilen, macht von allem Außsatz rein, darum kehre ohne Weilen zu ihm um und bei ihm ein. panni di dindst Kehre wieder, endlich kehre in der Liebe Heimat ein, In die Fülle auß der Leere, in das Wesen auß dem Schein! Auß der Lüge in die Wahrheit, auß dem Dunkel in die Klarheit, Auß dem Tode in das Leben, auß der Welt ins Himmelreich! Doch was Gott dir heut will geben, nimm auch heute fehre gleich! Karl Johann Philipp Spitta. 319. Meine Seele dürstet nach dem lebendigen Gott. and, Idha spaziorepadsdo Ach, wann werd ich dahin kommen, daß ich Gottes Antlitz schau, und ins Aller Eitelkeit entnommen, nur auf ihn allein vertrau? on aid ai Ach! wann werd ich so ihn haben, daß mir nichts mehr ihn entreißt, mis so mit allen seinen Gaben, Sidsilog of the 16 Fraget doch nicht, was mir fehle, forschet nicht nach meinem Schmerz; Durst nach Gott füllt meine Seele, Drang zu Gott verzehrt mein Herz. Gebt mir alles, und ich bleibe hod ohne Gott doch arm und leer, unbefriedigt, dürftend treibe in der Welt ich mich umher. I nism( bun dan di bid Reichtum, Wollust, Pracht und Ehre, Schönheit, Kunst und Wißenschaft, du Nichts von allem füllt die Leere meines Herzen, gibt ihm Kraft: Kraft zum Leben, Lieben, Leiden, Trost, Geduld bei Hohn und Spott, Freudigkeit und Mut zum Scheiden gibt nur der lebendge Gott. 836 36 Bwar ein Götze blinder Heiden, Werk der Hände, Bild der Kunst, Stillt nicht meiner Seele Leiden, ist nur Eitelkeit und Dunst. Auch das Bildnis der Gedanken und Begriffe dieſer Zeit und setzen nicht der Sehnsucht Schranken, die nach Gott, nach Gott nur schreit. joid ing 320. Der Mensch hat bange Stunden, viel unverstandnen Schmerz; Wenn er dich, Herr, gefunden, versteht er erst sein Herz. Wenn er dich hat gesehen in deiner Wahrheit Glanz, kann er sich erst verstehen in seinem Irrtum ganz. Kraus, geistliche Lieder. wie sein Wort ihn mir verheißt? farby Indip hopping of Wann wird seines Geistes Fülle n mich zum Tempel Gottes weihn? Wann sein großer, heilger Wille ang meines Willens Wille sein? oo ndo Wann wird jegliche Begierde in der einen untergehn, als sein Werk, zu seiner Zierde allenthalben dazuſtehn? IG ich weiß, die angefachte sis Sehnsucht bleibt nicht ewge Qual; Der die Seele dürstend machte, stillet ihren Durst einmal. 353 Wenn die Wüste sie vertauschen darf mit Edens Luftgefild, wo die Lebensströme rauschen, wird der heiße Durst gestillt. Verständnis. Im Licht, drin er dich schauet er erst sich selber schaut, Wenn er sich dir vertrauet, wird er mit sich vertraut. Er lernt an deiner Größe die eigne Niedrigkeit, und seine Sündenblöße an deiner Herlichkeit. i tho str Jose 190 pmnz nod( bard 97916 bid the 23 1500 albe s s slim aid dulf simr msgitar 354 O das ist große Güte, del d anbetungswürdge Huld! Karl Johann Philipp Spitta. Du führst uns zu Gemüte ut erst dann recht unsre Schuld, bind Wenn wir den Sündentilger in dir zugleich erkannt, und bei dir für uns Pilger ein Ziel und Vaterland. un ( OR timm Gott, was kann uns fehlen, wenn du so zwiefach gibst! Was kann uns nun noch quälen, wenn du uns also liebst, ing Daß, eh wir unser Leben is sehn voll von Sünd und Not, du schon den Sohn gegeben für uns in Kreuz und Tod. dod him DUF is Meine Stund ist noch nicht kommen! Herz, das soll die Antwort sein, Wenn du ängstlich und beklommen fragst nach Rettung auß der Pein. Halt nur noch ein wenig an, wolgeharrt, ist wolgethan. frod Alle Schläuche, alle Krüge müßen erst geleeret sein, Und biß auf die letzten Züge außgeschöpft der Freudenwein; Wißen wir erst keinen Rat, hilft der Herr mit Rat und That. 321. Die Stunde des Herrn. örjand tuneid Wenn der Leiden große Menge dich nicht ruhn läßt Tag und Nacht, Wenn du recht in das Gedränge durch den Drang der Not gebracht, Halt dich nur an dieses Wort, und dann leide ruhig fort. Soll ich nun mehr mich freuen, daß du mich so geliebt? soll ich nun mehr bereuen, bod port daß ich dich so betrübt? thin schizoi O beides willst du haben; arm soll ich selbst mich sehn, doch reich durch deine Gaben den Weg des Lebens gehn. 910 Juist day Dank dir, daß ich gefunden dich selbst und auch mein Herz Nach so viel bangen Stunden ist und unverstandnem Schmerz.döch Ich denk an deine Treue und seh zum Himmel auf, 79 nism und laß in Freud und Reue H den Tränen freien Lauf. Indsflox2 bithilf dum 196 GunB idip Wird man täglich, stündlich weher, alles Trostes ganz beraubt, 1969 kommt uns auch der Tröster näher, o viel näher, denn mans glaubt, ifi Denn es bricht ihm ja sein Herz über uns und unsern Schmerz. dun wnagh this bd thin 19291 Hat mans doch mit feinem harten, sid unbarmherzgen Herrn zu thun; Kann man in Geduld nur warten und im stillen Glauben ruhu, So erkennt, erfährt man dieß: seine Stunde kommt gewis. Fragst du, Herz: wann kommt die Stunde? dann, wenn dirs am meisten frommt. Trav dem Wort auß seinem Munde, biß einst seine Stunde kommt; Leide, glaube, hoffe still, biß fichs herlich enden will. del soling, 0012 Karl Johann Philipp Spitta. Dod O die Stunde der und das Ende aller Not, ibi disid aid finden Sofdio?. bi dischirsu vid Die wird dann nach allem Leid jedzeigen seine Herlichkeit. pitulo die Stunde der Erlösung von dem letz 256 6 322. Ich Ich glaube, darum rede ich, bus disid was mir von Gott geschehn; Ich glaube, drum entblöde ichid mich nicht frei zu gestehn: 0: 3 Es ist in keinem andern Heil, i denn in dem Herren Christ ,: duschar und der nur hat das gute Teil, da dem er ein Heiland ist. rod udsting und im disl Ich glaube, darum liebe ich in turn den, der mir Schirm und Hort; a Ich glaube, darum triebe mich von ihm auch nichts mehr fort; Und offen fünd ichs jederman, er ist mein Heil allein, und wo ich ihn nicht haben kann, da mag ich auch nicht sein. Feind, dem Tod, usianied doganom hilishi bi ut hilm di mezo dato Golf Urjal glaube. on madon 355 fid ne Erhalt mich, Herr, im Glauben dir, so kann ich halten Stand, da? Und folge deinem Siegspanier Jatilan biß ins gelobte Land. trdsged to Mein Josua, du führest mich, Jatid si und ich zieh hinterdrein! tours Mein Herzog, laß mich ewiglich oder ist mit dir verbunden sein. mint and sier imma Ich glaube, darum fliehe ich ind mad nicht vor der Angst der Welt; do Ich glaube, darum ziehe ich him silf als Streiter in das Feld, itun Und kämpfe freudig manche Schlacht, trotz Feindes Macht und List, denn der mich stark und mutig macht, der heißet Jesus Christ. # 730 his blo) i off Ich glaube, darum leide ich anor and geduldig manche Not; uns bil Ich glaube, darum scheide ich and m vom Herrn auch nicht im Tod. The Denn er gibt Hilfe, Trost und Rat in jeder Not und Pein, und führt mich auf dem Todespfad ins ewge Leben ein. nism vid is) doğ ist is dan die handar in the Jour solle fod ud ammals( E sindals sid noh? tuat dan dost spunged dur maytdid 1904 i pilsi 23* 356 Karl Johann Philipp Spitta. 323. Ich bleibe stets bei dir. Gair? Bei dir, Jesu, will ich bleiben, stets in deinem Dienste stehn, Nichts soll mich von dir vertreiben, will auf deinen Wegen gehn. Du bist meines Lebens Leben, meiner Seele Trieb und Kraft, wie der Weinstock seinen Neben zuströmt Kraft und Lebenssaft. Ja, Herr Jesu, bei dir bleib ich, dh so in Freude, wie in Leid; Bei dir bleib ich, dir verschreib ich dismich für Zeit und Ewigkeit. Deines Winks bin ich gewärtig, auch des Rufs auß dieser Welt; denn der ist zum Sterben fertig, der sich lebend zu dir hält. this Könnt ichs irgend beßer haben, denn bei dir, der allezeit odunle h So viel tausend Gnadengaben für mich armen hat bereit? duple he Könnt ich je getroster werden, sin denn bei dir, Herr Jesu Christ, dul dem im Himmel und auf Erden dort alle Macht gegeben ist. imdad hirde entsp band 196 Wo ist solch ein Herr zu finden, der, was Jesus that, mir thut, Mich erkauft von Tod und Sünden mit dem eignen teuern Blut? pe Sollt ich dem nicht angehören, mod der sein Leben für mich gab, sollt ich ihm nicht Treue schwören, Treue biß in Tod und Grab. Bleib mir nah auf dieser Eide, bleib auch, wenn mein Tag sich neigt. Wenn es nun will Abend werden nor und die Nacht herniedersteigt, inle, che Lege segnend dann die Hände him mir aufs müde, schwache Haupt, 3 sprechend: Sohn hier gehts zu Ende, aber dort lebt, wer hier glaubt. d hi dunlis nis 99 1890 Bleib mir dann zur Seite stehen, graut mir vor dem kalten Tod,( b Als dem fühlen, scharfen Wehen d vor dem Himmelsmorgenrot. lg,( b€ Wird mein Auge dunkler, trüber, qu dann erleuchte meinen Geist, daß ich fröhlich zieh hinüber, wie man nach der Heimat reist. Lob sei dir, mein Gott, gesungen, Ruhm und Preis sei dir gebracht, Dir ist alles wol gelungen, du hast alles wol gemacht. hiipien Ich erkenne nun mit Rührung, schon die Weisheit deiner Führung, und bezeuge froh und laut; selig ist, wer dir vertraut! 324. Lob göttlicher Führung. * oles: Hättest du mich so geleitet, wie ichs thöricht oft begehrt, Was ich wünschte, mir bereitet, hin was ich scheute, abgewehrt, Hättest du dem eiteln Streben meines Herzen nachgegeben: o dann wär ich sicherlich elend, arm und jämmerlich. 29 Karl Johann Philipp Spitta. Ach, wie kann auch wol ein Blinder im Gedränge und Gewühl lis Dieser Welt und ihrer Kinder Nun so bleib ich denn beim alten, bleibe fest bei meinem Gott, Laß ihn mit mir schalten, walten, finden das gesuchte Ziel? pun bishon trotz der Menschen Hohn und Spott. Endlos suchen, sich verlieren, Ist mirs doch stets wol gegangen 1300101 in die Irre laßen führen, no sid seit ich fest ihm angehangen, sich entfernen von dem Heil, a nast das ist sein betrübtes Teil. el.papins Doch wer ohne Widerstreitend in läßt von deiner festen Hand Und nach deinem Wort sich leiten, der bekommt ein Unterpfand alles bürgt, was mir geschehn, für mein künftges Wolergehn. Gott befohlen, Gott befohlen! o das ist ein schönes Wort! Gott befohlen, Gott befohlen geh ich meines Weges fort. Deiner Weisheit nach dem andern, der kann ohne Sorgen wandern, der erkennt bald tief gerührt, wie du herlich ihn geführt. Gott befohlen alle Tage, dann verstummet alle Klage, Gott befohlen geht am End meine Seel in Gottes Händ. isd 007 spund dur dois mi 190 gun dur daj m in odstran mpir 8 medial 002 natöd mo stot notup 325. Die Schönheit der Natur. Freuet euch der schönen Erde, denn sie ist wol wert der Freud, O was hat für Herlichkeiten unser Gott da außgestreut! lommal oil man o Und doch ist sie seiner Füße reichgeschmückter Schemel nur, do Ist nur eine schön begabted wunderreiche Creatur. 357 Freuet euch an Mond und Sonne und den Sternen allzumal, Wie sie wandeln, wie sie leuchten, über unserm Erdenthal. mind me of our Und doch sind sie nur Geschöpfe von des höchsten Gottes Hand, Hingesät auf seines Thrones weites glänzendes Gewand. Wenn am Schemel seiner Füße und am Thron schon solcher Schein, d O was muß an seinem Herzen 194 erst für Glanz und Wonne sein! diut mes mi din arde and 97801 ping pri@ mitt ni 358 stin mind wund thi 31643 spampop Karl Johann Philipp Spitta. Joor thum nal sim( b 326. Diesem Hause ist Heil widerfahren. mi The whic , 906 30 stbil Volanty O selig Haus, wo man dich aufgenommen, du wahrer Seelenfreund, Herr Jesus Christ, Wo unter allen Gästen, die da kommen, du der gefeiertste und liebste bist; bold Wo aller Herzen dir entgegenschlagen, und aller Augen freudig auf dich sehn, roly wo aller Lippen dein Gebot erfragen, is het und alle deines Winks gewärtig stehn. shdo, 1201( bo who box onl inimoted 196 982 1981 deunt rid famolio and tbl dop selig Haus, wo Mann und Weib in einer, in deiner Liebe eines Geistes find, Als beide eines Heils gewürdigt, keiner im Glaubensgrunde anders ist gefinnt. Wo beide unzertrennbar an dir hangen, in Lieb und Leid, Gemach und Ungemach, und nur bei dir zu bleiben stets verlangen an jedem guten, wie am bösen Tag. mistiti 8nd O selig Haus, wo man die lieben Kleinen mit Händen des Gebets ans Herz dir legt, Du Freund der Kinder, der sie als die Seinen andr mit mehr denn Mutterliebe hegt und pflegt. Wo sie zu deinen Füßen gern sich sammeln und horchen deiner süßen Rede zu, und lernen früh dein Lob mit Freuden sich deiner freun, du lieber Heiland du. Oselig Haus, wo Knecht und Magd dich und wißend, wessen Augen auf sie sehn, Bei allem Werk in einem Eifer brennen, daß es nach deinem Willen mag geschehn; Als deine Diener, deine Hausgenoßen, in Demut willig und in Liebe frei, das Ihre schaffen froh und unverdroßen, in kleinen Dingen zeigen große Treu. bus tom ist schod dulf stammeln, pebiby nö suis un fe mor? thirredungi kennen, Karl Johann Philipp Spitta. O selig Haus, wo du die Freude teileſt, wo man bei keiner Freude dein vergißt; O selig Haus, wo du die Wunden heilest, und aller Arzt und aller Tröster bist; o Biß jeder einst sein Tagewerk vollendet und biß sie endlich alle ziehen auß dahin, woher der Vater dich gesendet, ins große, freie, schöne Vaterhaus. druh folythnom napozi # 90158 toplid mis mid 2nd Gulf dol aid Pilgerlied.ds and 327. In der Angst der Welt will ich nicht klagen, will hier keine Ehrenkrone tragen, tijd dluh wo mein Herr die Dornenkrone trug; 606 6zim upu Will hier nicht auf Rosenpfaden wallen, urdh 4h ishi wo man ihn, den heiligsten von allen, mands an den Stamm des Sünderkreuzes schlug.undested bound Gib mir, Herr, nur für die Lebensreise dislegir deine Wahrheit, die den Weg mir weise, und den Geist, der diesen Weg mich führt. Gib ein Herz, das gern sich führen laße, auf der graden, schmalen, steilen Straße, die dein heilger Fuß einst selbst berührt. odnd HE 150 10 Mache mich im Glauben immer treuer, und des Glaubens Frucht, das heilge Feuer ungefärbter Liebe schenke mir; Ohne sie könnt ich nicht vorwärts schreiten, fie nur führt mich durch die Welt zu dir. Freundlich hast du mich zu dir gerufen, lieber Herr, doch sind noch viel der Stufen, die zum Himmel ich ersteigen muß. O, so reiche deinem schwachen Knechte auß dem Himmel deine Gnadenrechte, Junterstütze, leite seinen Fuß. 359 amd n hid of 200 u b 196 ni zier oulf and that Tonner l TOO ONE BOD dup 158 sa isbord dim anit rod C isid omn 1 o ni sour 1201( um mi si trdnar and 360 Karl Johann Philipp Spitta. Und recht hoffnungsvoll in deinen blauen,' schönen, fernen Himmel laß mich schauen, wenn ich von der Wallfahrt müde bin; Daß ich hier im tiefen Thal der Schmerzen einen festen Frieden hab im Herzen, einen flaren, himmelsfrohen Sinn.id 196ap hid aind door nidad Ja, ich bin ein Fremdling hier auf Erden, muß hier tragen mancherlei Beschwerden, bin ein Pilger, arm und unbekannt; Und das Kreuz ist meiner Wallfahrt Zeichen, biß ich werd mein Canaan erreichen, das ersehnte, liebe Baterland.. TS8 bi list the 328. Hätten Lust daheim zu sein, zu dem Herrn zu kommen, Aller Erdennot und Bein ganz und gar entnommen. jonk n6#C Heimwe h.tid liet y Ach, uns wird das Herz so leer in der Welt Gebrauſe, allor Und wir sehnen uns so sehr ou nach dem Vaterhause, thodn or Möchten, ganz von Schuld befreit und des Fleisches Mängeln, le Dort dem Herrn der Herlichkeit dienen mit den Engeln. An dem Pilgerkleid hat man? gar so viel zu stücken, er i pode - Und die Schuhe fangen an pa schmerzlich uns zu drücken. 329. Was macht ihr, daß ihr weinet und brechet mir mein Herz? Im Herrn sind wir vereinet und bleibens allerwärts. 79 i Das Band, das uns verbindet, löst weder Zeit, noch Ort; was in dem Herrn sich findet, das währt in ihm auch fort. Aber, Herr, verziehst du noch uns hinauf zu leiten, so hilf, daß wir uns doch würdig vorbereiten Tomuhl hon is ghar wie wol, wie wol wirds thun, recht gekämpft zu haben, Und dann fröhlich außzuruhu, uns bei dir zu laben! Hol a and Abschied. odai2 390 ME Man reicht sich wol die Hände, als sollts geschieden sein, Und bleibt doch ohne Ende im innigsten Verein. Man sieht sich an, als sähe man ſich zum letztenmal, und bleibt in gleicher Nähe Auß dem Herrn doch überall. Man spricht: ich hier, du dorten, da du ziehest und ich bleib! Und ist doch aller Orten ut ein Glied an einem Leib. Man spricht vom Scheidewege und grüßt sich einmal noch, und geht auf einem Wege in gleicher Richtung doch. Obc Karl Johann Philipp Spitta. Jedyod thin( 200 rodilmid impoil so sei denn dieſe Stunde nicht schwerem Trennungsleid, Nein, einem neuen Bunde mit unserm Herrn geweiht. Wenn wir uns ihn erforen zu unserm höchsten Gut, sind wir uns nicht verloren, wie weh auch Scheiden thut. Was sollen wir nun weinen und so gar traurig ſehn Wir kennen ja den Einen, mit dem wir alle gehn, hallisi In einer Hut und Pflege, is geführt von einer Hand da dul auf einem sichern Wege ins eine Vaterland. med dhi? and puit 330. Bleibet in Jesu. MO Alles schwindet; Herzen brechen, denen ihr euch hier ergabt, nh) 13 Und der Mund hört auf zu sprechen, der euch oft mit Trost gelabt; d Und der Arm, der euch zum Stabe, und zum Schilde ward, erstarrt, und das Auge schläft im Grabe, das euch sorgsam einſt bewart. rdbor thilped thod dan dus 361 ds3 1896 bijbin thun nisl halos 36 ohh) 2108 e me mod mbjornda na 2006 Bleibt bei dem, der euretwillendi 7d Alles stirbt; das Irdsche findet auf die Erde niederkam, du im in dem Irdischen sein Grab, 400 Alle Lust der Welt verschwindet, und das Herz stirbt selbst ihr ab. Der, um euern Schmerz zu stillen, tausend Schmerzen auf sich nahm. Bleibt bei dem, der einzig bleibet, wenn auch alles untergeht, der, wenn alles auch zerstäubet, fiegend überm Staube steht. Irdsches Wesen muß verwesen, irdsche Flamme muß verglühn; irdsche Feßel muß sich lösen, irdsche Blüte muß verblühn. 1988 Doch der Herr steht überm Staube alles Irdischen und spricht: A Stütze dich auf mich und glaube, hoffe, lieb und fürchte nicht! Darum bleibt bei dem, der bleibet, und der geben kann, was bleibt, der, wenn ihr euch ihm verschreibet, euch ins Buch des Lebens schreibt. 362 Karl Johann Philipp Spitta. 331. Das Lied vom Sterben, bithis moff An unserm Pilgerstabe die d fli onlF Ano nis ziehn wir dahin zum Grab, Und selbst des Königs Scepter ist nur ein Pilgerstab. hriq MBL Ein Pilgerkleid hat allen Aftup dan die Erde hier beschert, un dag dun wir tragens auf der Erde, bisty ni und laßens auch der Erd. 11911921 Stimm an das Lied vom Sterben, den ernsten Abschiedssang, Vielleicht läuft heut zu Ende dein irdscher Lebensgang; Und eh die Sonne sinket, beschließest du den Lauf, und wenn die Sonne steiget, stehst du nicht mit ihr auf. both sintere mis tun Es gibt nichts ungewissers, denn Leben, Freud und Not, Allein auch nichts gewissers, denn Scheiden, Sterben, Tod. Wir scheiden von dem Leben bei jedem Lebensschritt, uns stirbt die Freud im Herzen und unser Herz stirbt mit. So sing das Lied vom Sterben, das alte weil beine Straße täglich dem Grabe näher zieht. Laß dich es mild und freundlich wie Glockenton umwehn, um es läute dir zum Sterben, doch auch zum Auferstehn. lang dum omni 190 not thi utuldron 3mm 5101 schidi 332. Am Geh, übersteig nur Berge und Höhn, es steht dir frei, Dem kleinen Grabeshügel kommst du doch nicht vorbei. Da gehst du nicht hinüber und ist er noch so klein; da bleibst du müde liegen, da legt man dich hinein. suot sa 19 no Am Grabe stehn wir stille und säen Tränenfaat, bine Des lieben Pilgers Hülle, il pod der außgepilgert hat. dap 396 dun Er ist nun angekommen, wir pilgern noch dahin, Er ist nun angenommen, der Tod war ihm Gewinn. mod ind idila 9610 sid ju 90 me dushunt ad id dist 3d tegration all the mor Mr bun Boll mms( 196 Jubil sönnte modli suspeit Grabe. god dniach Er schaut nun, was wir glauben, er hat nun, was uns fehlt, d dlf Ihm kann der Feind nichts rauben, der uns versucht und quält. dlf salik ng dir Ihn hat nun, als den Seinen, t der Herr dem Leib entrückt, Und während wir hier weinen, ist er so hoch beglückt. Karl Johann Philipp Spitta. Er trägt die Lebenskrone und hebt die Palm empor, Und singt vor Gottes Throne ein Lied im höhern Chor. 11913183010j 333. Freuet ench in freut im Herrn euch allewege, ALUSTA freut euch seiner Gnad und Gunst; Seid zu solcher Freud nicht träge, übt euch recht in dieſer Kunst! soll die Fülle seiner Freuden ungenoßen er vergenden? Freude, so wie er sie beut, nder das ist wahre Herzenfreud. Er hat in die freudenarme Welt die Freude erst gebracht, Die nach bitterm Sündenharme unaußsprechlich fröhlich macht. O wie strömt die Freudenquelle mitten in der Wüste helle! Schöpft denn ihr auch euers teils Waßer auß dem Born des Heils. Wäre auß des Engels Munde in gebenedeiter Nacht Euch vergeblich frohe Kunde von des Herrn Geburt gebracht? Preisen nicht der Engel Scharen Freude, die euch widerfahren? und ihr wolltet traurig stehn, als ob nichts für euch geschehn? soll sich Zions Tochter freuen, daß der König zu ihr kommt, Und ihr wollt die Freude scheuen, die ihn ehrt und die euch frommt? Wolltet mutlos stehn und klagen, wo ihr Palmen solltet tragen, und in seines Volkes Reihn 363 Wir armen Pilger gehen drin hier noch im Thal umher, di Biß wir ihn wiedersehen, fradd und selig sind, wie er. dun xam sod n mi dem Herrn allewege. sit mladmur quist Houndb] Und sein unvergleichlich Lieben, hats nicht alles wol gemacht? Ist auch etwas hinterblieben, das er nicht für uns vollbracht? Daß der Seinen Freud vollkommen, hat er alles übernommen, Sünde, Schuld und Straf und Not biß zum bittern Kreuzestod. Ist er siegreich nicht erstanden auß des finstern Grabes Nacht? Hat er nicht von Todesbanden, Furcht und Angst uns frei gemacht? Uns zum Leben zu erneuen, lebt er, sein uns zu erfreuen spricht er dem Betrübten zu: o wen suchst, was weinest du? Uns mit Heil zu überschütten, er des Vaters Thron bestieg, Und in der Gerechten Hütten singt mit Freuden man vom Sieg. wie er siegte, wird er siegen, bolanul biß zu seinen Füßen liegen alle Feinde, und die Welt sich vor ihm, dem Richter, stellt. Welche Freude ist dem Volke, das ihn kennt und liebt, bereit, Wenn er in des Himmels Wolfe kommt in seiner Herlichkeit! Wie wird er der Seinen schonen, ja, auß Gnaden sie belohnen, und sie führen in die Stadt, fröhlich Hosianna schrein? In all welche Gott bereitet hat! 364 Da wird ewge Freud und Wonne über ihrem Haupte sein; ban gid Da bedarf man keiner Sonne i mehr und keines Mondes Schein; Da, vor seinem Angesichte, wandeln sie in seinem Lichte, schauen seine Herlichkeit, teilen sie in Ewigkeit. thomag 1001 deildron Stbordlod sun 10 molled dust Jose day tour du doleggio mit bandar in dodasdol Suphora i on Snd that Bout Karl Johann Philipp Spitta. psis moo otroph med ni 19this s nisi dul Sind Und dieß alles, es ist euer, 199 weil ihr Jesu Chriſti seid, ded dru Weil er euch so hoch und teuer sich erkauft hat und befreit. Jamübt sie täglich, übt sie gern. and compun 911 19 stor of dus Lernet täglich ihm lobsingen, Dank- und Freudenopfer bringen, di Mji bod übt euch recht in dieser Zeitsdu bid si 100 19 auf die Freud in Ewigkeit.dog is du sid th bardhin 39 in@ ou du m2. ng ult s undusduivostid( bon sit -thom hildört hilchstqlubn allopsdur sid töi) iar oled sed mi mattin ng natit 334. Die Geduld des Herrn. di te mnd Quo 198 o nist Und ihr wolltet solches treuen Herrn euch nicht von Herzen freuen? wolltet traurig vor ihm stehn, als ob nichts für euch geſchehn? ( 193 bin dari blo] ng dire id ni that( bus ida nisl quisid Do 11901 and 10 Ach, welche Marter, welche Plagen strugst du für unsre Sünde schon, slopri sod. un 150 Und wie viel mußt du an uns tragen thnil stiedondop ni noch immerdar, o Gottes Sohn! dos)( bildspasa bu O Erlöste, allewege freuet euch in euerm Herrn; seid zu solcher Kunſt nicht träge, MYISO 896 HOC Wie viel Geduld zeigst du uns schwachen, die wir uns tausendfach vergehn; spoil und wie viel haſt du gut zu machen, dit bus sid adus was wir versäumen und versehn! di sod thi pizuni totllout di dun ( hus vili athin do blo Ach, daß wir dir nicht beßer danken ist mit Herz und Sinn, mit Wort und That; pino so nicht freudger laufen in den Schranken, id tot die uns dein Wort gewiesen hat; Nicht ernster alles Arge haßen, und allem Guten hangen an, nicht dreister alles das verlaßen, It was dir nicht wolgefallen kann! bussid du sud dal dottum totlloOf I anoiƐ bil Bos ad ind di dl di sid nomine di out este pomisli dun ordinirunitog bildört. Karl Johann Philipp Spitta. Ach, wärst du gegen uns nicht treuer, denn wir sind gegen dich gefinnt, Erfaltete dein Liebesfeuer wie unsre Liebe so geschwind, Wolltst du mit Gleichem Gleiches lohnen, nicht laßen Gnad für Recht ergehn, nicht Langmut üben und verschonen, es wäre längst um uns geschehn! is sid di dul 10 pin duit stup ng bait sisi onu Wer ist wie du, o Herr, geduldig bei so viel Mängeln und Vergehn! Wer ist wie wir, o Herr, so schuldig, wenn wir noch lange träge stehn! O thu ein Neues an uns armen, weck uns von aller Trägheit auf; dein unaußsprechliches Erbarmen beflügle unsern Glaubenslauf. Mit neuer Gnad dich zu uns wende und unsre Herzen zu dir zieh; Richt wieder auf die läßgen Hände und stärke unsre müden Knie. Laß uns wie Adler aufwärts fahren mit neuer Kraft und neuem Mut, und aller Welt es offenbaren, was deine Kraft in Schwachheit thut. tbild spark adller and He mabing dan Was wir dich bitten, das gewähre, es gilt ja deines Vaters Ruhm Und deines großen Namens Ehre an deinem Volk und Eigentum. And Daß nicht durch uns die Feinde lästern eigoured m took lift somnis den Namen deiner Herlichkeit, zeig, daß du Jesus Christ bist gestern, d heut und derselb in Ewigkeit. siat ahordspuid duschul uit dier 365 366Da Bet Karl Johann Philipp Spitta. fer, 335. Zur guten Nacht. dijarhjan oil sidst Vollendet hat der Tag die Bahn, dob sein Licht der Abend außgethan, 100 Und überall die dunkle Nächt die Zeit der Ruhe hergebracht. O reicher Gott, nun segne du uns diese Nacht zu guter Ruh. sio i 1900 1111507 I udanys dun boubile Irig of ind Was du uns Gutes hast beschert, i 1900 wie du uns heut versorgt, ernährt, In aller Fährlichkeit beschützt, uns zugewendet, was uns nützt: rod nn hou! Wir danken dafür inniglich, jalan mind und Herz und Lippen preisen dich. siplined 391198 11 Was aber Uebels wir gethan, das rechn auß Gnaden uns nicht an; d Wir klagen dirs mit Reu und Schmerz, und zeichnen unser Haus und Herzöll önn Mit deines lieben Sohnes Blut zu Glaubenstrost und Glaubensmut. 1191 3im olln drit Nun gib uns Ruhe, die erquickt, nied Boot nach der das müde Auge blickt. Des Wächters Hut und Wachsamkeit, der Thor und Niegel Festigkeit, tegele Das Lager weich und warm und dicht: das alles gibt die Ruhe nicht. rind ma Hältst du nicht selbst im Herzen auf der Sorgen und Gedanken Lauf, So fährt es aufgeregt einher, d wie ein vom Sturm bewegtes Meer, Und manche Stunde stiller Nacht, wird Ruhe suchend hingebracht. d BE frenen? Karl Johann Philipp Spitta. Drum bring du unser Herz zur Ruh und schließ uns bald die Augen zu. Mit deiner Güte decke uns, don bo zur rechten Zeit erwecke uns. mod ind Dann sei dir unser Dank gebracht für dein Geschenk, die gute Nacht. 336. Einkehr und Rückkehr. TEE Ach Herr, was ist geschehn und zwischen uns getreten? Was läßt mich nicht wie sonst recht findlich zu dir beten? Ich komme zwar wie sonst noch vor dein Angesicht, tongol doch nicht auß Lieb und Lust, nein, nur auß Zwang und Pflicht. sid and Was hast du wider mich, daß ich vor dir mich scheue, Und deiner Stimme nicht wie einst mich findlich freue? Ach, hilf mir wieder auf, und zeige selbst mir an, was meine Seele hat doe gebracht in solchen Bann. Tradinie Site 22 or midst i dul so leicht und schnell verlaßen, Die heilge Glut, die du am mir in das Herz gelegt, nicht unabläßig treu gehütet und gepflegt. si Ich schuldge mich vor dir, in und muß mich darum haßen, Daß ich die erste Lieb R hand ilmondon misd 916 nd nl of wind us 367 god del 839 all tod duu Shor Ich hielt mich nicht zu dir mit Beten und mit Wachen; Ich ließ mich wiederum so lau und schläfrig machen. Ich habe mich nicht stets in deinem Dienst geübt, durch Ungehorsam oft den heilgen Geist betrübt. #onthe Das hast du wider mich bons) 9 10 ma und läßest du mich wißen, bad dulf Drum muß ich schmerzlich min dein Wolgefallen missen; dua no Drum kann ich nicht wie sonst d mein Werk mit Freuden thun, und darnach seliglich 96 IN in deiner Liebe ruhn. 50% mods? mi dun si oni Ich hätt es wol verdient, daß du mich gar verließzest, Von deinem Angesicht für immer mich verstießzest. Doch nein, das willst du nicht, das wär der Seele e Tod; drum nimm mich wieder an, und hilf mir auß der Not. ig On 368 Karl Johann Philipp Spitta. Du meines Lebens Licht puid mur und meiner Seele Leben, Des Gnade ohne End, bei dem so viel Vergeben, Ach, neige freundlich dich zu meinem heißen Flehn, und laß mich wiederum dein Gnadenantlitz ſehn. 337. Der Herr fennet die Seinen. Es kennt der Herr die Seinen, und hat sie stets gekannt, Die Großen und die Kleinen in jedem Volk und Land, Er läßt sie nicht verderben, er führt sie auß und ein; im Leben und im Sterben find sie und bleiben sein. 10117190 sind ni You pull brita #splied noo Er kennet seine Scharen am Glauben, der nicht schaut, Und doch dem Unsichtbaren als säh er ihn, vertraut; Der auß dem Wort gezeuget und durch das Wort sich nährt, und vor dem Wort sich beuget und mit dem Wort sich wehrt. fe nur Er kennt sie als die Seinen an ihrer Hoffnung Mut, Die fröhlich auf dem Einen, daß er der Herr ist, ruht; In seiner Wahrheit Glanze sich sonnet frei und kühn, die wunderbare Pflanze, die immerdar ist grün. un dstar( bu dun ich onli id tiff stb, m mind Er kennt sie an der Liebe, y the die seiner Liebe Frucht, Und die mit lauterm Triebe ihm zu gefallen sucht; abitur dim mm 1861 2000 bilduit by To!( be risd god( bon thin thod mit Die andern so begegnet, wie er das Herz bewegt; die segnet, wie er segnet, und trägt, wi wie er sie trägt. So kennt der Herr die Seinen, wie er sie stets gekannt, ad find our Die Großen und die Kleinen, bi in jedem Volk und Land: omis dulf Am Werk der Gnadentriebe euis sign durch seines Geistes Stärk, id.. an Glauben, Hoffnung, Liebe, als seiner Gnade Werk. 31st Pour norblok jibnadop So hilf uns, Herr, zum Glauben, und halt uns feft dabei; Laß nichts die Hoffnung rauben; nd die Liebe herzlich sei. thim in du Und wird der Tag erscheinen, da dich die Welt wird sehn, til of so laß uns als die Deinen bit zu deiner Rechten stehn. and hisint pightdown thin pol147 dan 1stüdsp Karl Johann Philipp Spitta. 338. Wir sind des Herrn. Wir sind des Herrn, wir leben oder sterben! wir sind des Herrn, der einst für alle starb! Wir sind des Herrn, und werden alles erben! wir sind des Herrn, der alles uns erwarb! Wir sind des Herrn! so laßt uns ihm auch leben, sein Eigen sein mit Leib und Seele gern! Und Herz und Mund und Wandel Zeugnis geben, es sei gewislich wahr: wir sind des Herrn! Wir sind des Herrn! so kann im dunkeln Thale uns nimmer graun, uns scheint ein heller Stern, Der leuchtet uns mit ungetrübtem Strale, es ist das teure Wort: wir sind des Herrn! Wir sind des Herrn! so wird er uns bewaren im letzten Kampf, wo andre Hilfe fern; Kein Leid wird uns vom Tode widerfahren, das Wort bleibt ewig wahr: wir sind des Herrn. thisle 339. Leben und volle Genüge in Jesu. Jesu, meine Sonne, vor der die Nacht entfleucht, Jesu, meine Wonne, die alle Not verscheucht, Im Herzen klingt mir täglich der eine helle Ton: wie hast du so unsäglich geliebt, o Gottes Sohn! Kraus, geistliche Lieder. 369 ant DE d moo dire Es faßt mich so ein tiefes, ein himmlisches Gefühl, Es ist mir stets, als rief es: hier ist dein einzig Ziel! sto Ja, wenn mir gar nichts bliebe, ich gäb mit frohem Sinn um Jesu Christi Liebe auch noch das letzte hin. 24 mitats 370 Karl Johann Philipp Spitta. Um diese Perle wäre mir alles andre feil, Selbst Hab und Gut und Ehre, mein ganzes Erdenteil. Wie gerne will ich meiden das alles froh und still, wenns von dem Herrn mich scheiden, und ihn mir rauben will. Ich kenn auch gar kein Leben, von dir, mein Herr, getrennt, Du bist mein einzig Leben und Lebenselement. los Ich kenne gar kein Sterben, seitdem ich leb in dir, d denn was mich konnt verderben, die Sünde, nahmst du mir. dun do Ich weiß nichts mehr vom Leiden, denn alles Kreuz und Leid Kann mich von dir nicht scheiden, du Born der Seligkeit. Intradic Ja, wenn ich dich nur habe, dann gilt mir alles gleich, ich bin am Bettelstabe noch wie ein König reich. Hosianna in der Höhe, dem Allmächtgen Preis und Ehr! Friedlich zieht einher der König ohne Schwert und Kriegesheer! Sein Geleite sind die Sünder und die Kranken allzumal, seiner Herlichkeit Verkünder schwache Kindlein ohne Zahl. Ich bin schon hier auf Erden so selig und so leicht. Und was wird dort erst werden, wo alle Schwachheit weicht! Das macht ein selig Sterben, daß ich als Gnadenlohn ein Königreich soll erben und eine ewge Kron! Olieber Herr, so präg es recht meinen Sinnen ein, Olieber Herr, so leg es mir tief ins Herz hinein: Daß ohne deine Liebe ich ganz verloren wär, und ohne Hoffnung triebe auf wüstem Meer umher; Doch daß du mich allmählich zum Hafen hast gebracht, Und mich so überselig auß Gnaden hast gemacht, Daß ich vor nichts erschrecke, was andern schrecklich ist, weil ich es seh und schmecke: wie du mein Heiland bist! 340. Siehe, dein König kommt zu dir. O Oeffne, öffne weit die Thore, heilge Stadt, für Davids Sohn! Nehmt ihn auf mit Herz und Händen, ewig, ewig ist sein Thron! Palmen streut auf seine Pfade, Zweige, Blätter und Gesträuch, denn er kommt durch Gottes Gnade als ein rechter Fürst zu euch! Aber sag, wo ist die Krone, die du deinem König bringst? Israel, wo ist der Mantel, den du um die Brust ihm schlingſt? Auch das goldne Scepter seh ich nirgends, das ihn schmücken soll, traurig bei dem Einzug steh ich und mein Herz ist ahnungsvoll. spid 108 # 11 hirug Karl Johann Philipp Spitta. chilning - boje Unie nites thauffalse 50 Ja, dein Stuhl wird schon bereitet dir, du Heiland aller Welt, Und das Beil klingt auß der Ferne, das den Baum zum Throne fällt. Ja, der Baum ist abgehauen, deine Krönungszeit ist nah, n einen Thron will man dir bauen, Jesu Christ, auf Golgatha! ammi e lojne mi madalonsdugligi silloj nd hit i dur sapi di Ja, da draußen wächst die Krone an dem Strauche dornenvoll, Und das Rohr wird schon geschnitten, das sein Scepter werden soll. Auch den Mantel, der im Leide schmücken soll des Königs Brust, den bewaret schon ein Heide für den Herren unbewußt. sisang Vol02 minotjug dusdis) til hodei i ima drug taxdog and son pag den and jun ihan susi? sed din ang and also gid dirock 02 di istr 8881 do sido and drostituo chou quit - medienemines and sphilomin die ondink me HG( 2281)" 1? duff sth it di ginolood p 1513103 ospiù inbo 8 tonist 371 stud? mydoglot in moun qurdolitt 24* i toptan Hounarod, album's - the del baloi mbilings) Dr. Ewald Rudolf Stier ( 1419d och one lin 10005 Nicht fruchtlos bist du hier gewesen, nicht ohne Segen kehrst du heim: Im Leiden fandest du Genesen und in der Myrrhe Honigseim. wurde am 17. März 1800 zu Fraustadt in Posen geboren. Schon in seinem sechzehnten Lebensjahre bezog er die Universität Berlin, um die Rechte zu studieren, trat aber bereits nach Ablauf eines Jahres zum Studium der Theologie über, dem er biß 1821, abwechselnd in Berlin und Halle, mit treuem Fleiße oblag. Hierauf kam er als Candidat in das Predigerseminar zu Wittenberg und erhielt von da auß durch Uebertragung einer oberen Lehrstelle am Schullehrerseminar zu Karalene in Litthauen seine erste Anstellung. 1824 gab er die ersten Sammlungen seiner Andeutungen für gläubiges Schriftverständnis" herauß und half damit einer entschieden gläubigen Schrifterklärung Bahn brechen. Dieß war zunächst die Veranlaßung zu seiner Berufung als Lehrer an das Missionshaus zu Basel. In dieser neuen Stellung setzte er seine Schriftforschungen fort und arbeitete die dritte und vierte Sammlung seiner Andeutungen 2c.", sowie die Reden der Apostel"( 1829 und 1830) auß. Unter vielen Krankheitsleiden sollte sein Glaubensleben in Baſel zu immer größerer Reife gedeihen. Die Anfechtung trieb ihn tiefer und immer tiefer ins Wort Gottes hinein; als jedoch sein leidender Zustand immer peinlicher wurde, mußte er seinem ihm lieb gewordenen Wirkungsfreiße in Basel entsagen. Bei seinem Abgange auß dem Missionshause gegen Ende des Jahres 1828 rief ihm Ch. G. Barth die Worte des Dankes und der Liebe nach: 11 Der Meister hielt mit Liebesblicken dich in des Kreuzes enger Haft, um deinem Herzen aufzudrücken das Siegel seiner Jüngerschaft." - Thttooftopni red manied ad sid - Id 1190 andion nd that [ nd nim dir Im folgenden Jahre übernahm Stier die Pfarrei Frankleben bei Merseburg und fuhr hier nur noch in außgedehnterer Weise- fort, durch seine Schrifterklärungen( Siebzig außgewählte Psalmen", Halle 1834 und 1836), durch seinen Katechismus Luthers, als Grundlage des Confirmandenunterrichts, im Zusammenhange erklärt"( 1832), durch seine Epistelpredigten für das christliche Volk"( 1837), welchen später ,, Evangelienpredigten"( zweite Auflage, 1861) gefolgt sind, in weiten Kreißen christliche Erkenntnis zu wecken. und zu befestigen. In der Gesangbuchsfrage trat er mit einer besonderen Ewald Rudolf Stier. Schrift über die Gesangbuchsnot" auf, in der er den ganzen Greuel der in der Aufklärungsperiode modernisierten Gesangbücher bloßdeckte. Zur beßzeren Begründung seiner Ansicht gab er ein besonderes evangelisches Gesangbuch" herauß. 1838 wurde Stier auf die Pfarrei Wichlinghausen in Barmen berufen. 1843 erschienen von ihm die Reden des Herrn Jesu"( im Außzuge für Nichttheologen unter dem Titel„ die Worte des Worts" Barmen 1857 biß 1859, 3 Teile), denen 1861. die Reden der Engel" gefolgt sind. Sodann( 1842) erschienen von ihm die Erklärungen des Briefes an die Ebräer, des Briefes Jakobi( 1845), des Briefes an die Epheser( 1848), des Briefes Judä und des Propheten Jesaia( 1850).- Nachdem Stier zu Ostern 1847, wiederum wegen schwerer körperlicher Leiden, sein Amt niedergelegt hatte, zog er sich als Privatgelehrter nach Wittenberg zurück. Die theologische Facultät zu Bonn ehrte ihn in jener Zeit durch Verleihung der Doctorwürde. 1850 trat er, als Superintendent und Oberpfarrer zu Schkeuditz( in der Provinz Sachsen) wiederum in das geistliche Amt, das er jetzt zu Eisleben in gleicher Stellung außrichtet. Stier ist ein durch und durch geistvoller Schriftsteller, dessen zahlreiche Schriften im vorstehenden nur zum teil erwähnt worden sind. Unter den bekannteren Vertretern des Unionismus ist er ohne Zweifel einer der geistig Begabtesten und im Gegensatze zu vielen derselben ein wahrhaft gläubiger Christ. Als Dichter geistlicher Lieder steht er auf einer Linie mit Hagenbach und Lange, die gleichfalls als Theologen größer sind, denn als geistliche Sänger. Seine zum erstenmale 1825 erschienenen christlichen Gedichte hat er 1845 in neuer, vermehrter Auflage heraußgegeben. 341. Abendlied. Verschwunden ist die Sonne, des Tages Weh und Wonne verklingt allmählich auch, Und Wald und Flur und Auen umspielt mit lindem Tauen der liebe, stille Abendhauch. Was alles heut geſchehen, die Sonne hats gesehen, der Wind wirds nicht verwehn: ha Des Dunkels ernste Hülle nimmts in die ewge Stille, wo Gottes Sterne feste stehn. 373 C Des längsten Lebens Helle räumt endlich doch die Stelle der langen Todesnacht: Wol allen, die im Sorgen für den verheißnen Morgen den Tag biß Abend zugebracht! lain Ihr lieben Menschen alle, die ihr mit lautem Schalle des Tages euch betäubt, Ach wollt zu Herzen nehmen, ob Freuen oder Grämen die Nacht ins Buch des Richters schreibt. Plour 300 Di 374 Der Herr dort oben schenket uns so viel Guts und tränketgun mit Lichte täglich uns: 0 duod Ewald Rudolf Stier. Im stillen Abendwehen kommt er dann täglich seheni nach Recht und Unrecht unsers Thuns. du igloisg" ban 9000 910 d. Und weil wir Menschenkinder doch wahrlich arme Sünder vor seinen Augen sind, Will er uns Gnad und Leben durch Jesum Christum geben: ach, Menschenfinder, nehmts geschwind! Herr, höre mein Gebet, vernimm, o Herr, mein Flehen, Daß sich dein armer Knecht nicht mag verlaßen sehen: Nach deiner großen Tren wollst in der Angst mich stilln, und mit Gerechtigkeit, die selbst du gibst, erfülln! th and atbildng tumine alla dis piltiep and nis Uajisung topidun Shopp@ schiltisp 342. Gebet des Knechtes Gottes in der Angst.n? dun bod ( Psalm 143.) 1 GART Nur Gnad alleine mag vor dir ein Mensch ja finden; Wer dir im Glauben dient, bekennt noch immer Sünden. Drum geh nicht ins Gericht, o Herr, mit deinem Knecht, denn kein Lebendiger ist je vor dir gerecht. Wadaji 70€ and Nun, Herr, ich bin dein Eigen: laß alles in mir schweigen, sprich du noch laut in mir! onings Vergib, was ich gefehlet, inimm von mir, was noch quälet, allzeit mich zeuch hinauf 1911" hinauf zu dir! sid.1881 1956( 93 8,9081 10 und Tiju O daß in Abendruhe rs($ 181) mand lo sojair Bod ich alles, was ich thue, ou oue für jenen Morgen thät, so Der einst für deine Frommen mit ewger Lust wird kommen, wenn diese Wechselwelt vergeht! pa3 med bod nis indodatnog chisig f hre Sieh doch, der arge Feind verfolget mir die Seele, Daß er des Lebens Kraft zu Boden schlag und quäle;. In Finsternisse legt mich des Verklägers Hand, po and wie die im ewgen Tod Dillo ignilfrog von dir sind abgewandt. din onl un modnil tim thigpmu Es ist mein Geist in mir, 3dsil and o Herr, so gar verstöret, Im innersten das Herz mit Aengsten sich verzehret: Und doch gedenk ich, Gott, noch deiner Freundlichkeit, die mir so nahe war in Tagen vorger Zeit. Ewald Rudolf Stier. Ich sinne seufzend nach allo ob allen deinen Thaten, Die deiner Hände Werk an mir bewiesen hatten; Drum breit ich auß zu dir mit Flehen meine Hand, die dürre Seele dürft nach dir wie mattes Land. zu ann td bun gom dd bon O Herr, erhör mich bald, weil sonst mein Geist verschmachtet! Verbirg dein Antlitz nicht, daß denen gleich geachtet Sei auch dein armer Knecht, die, nimmermehr erlöst, der Sünden Schuld hinab zur tiefen Grube stößt! Ja, frühe läßest du mich deine Gnade hören: Ich hoffe fest auf dich, und will dich dennoch ehren. Den Weg, den ich ſoll gehn, mein Gott, thu mir ihn fund, denn mich verlangt nach dir auß meines Herzen Grund. Wunder ohne Maßen! Der in den lengsten zagt: ,, Wie hast du mich verlaßen?" der seinen Durst uns klagt, Dem halbes Mitleid Trank gebracht spricht jetzt mit starker Stimme das Wort: ,, es ist vollbracht!" - Hilf, Herr, auß Feindesmacht: ich habs dir still vertrauet, Biß dein Erretteter den Frieden wieder schauet. So lehr mich thun, mein Gott, nach deinem Wolgefalln, dein guter Geist mich führ, auf ebner Bahn zu walln. Bu deines Namens Ehr wirst du mich, Herr, erquicken: Das bleibt mein sichrer Trost, ich werd ihn noch erblicken. Du führst noch meine Seel herauß auß allem Leid: dein ist, o Herr, der Ruhm, dein die Gerechtigkeit. 343. Es ist vollbracht!" Ja, deine Güte läßts all meinen Feinden fehlen, Und macht gewis zunicht, die meine Seele quälen. Das ist dein Gnadenrat und deines Reiches Recht: ich harre dein, o Herr, ich bin und bleib dein Knecht. Wunderwort, des Gründe tein Engelsinn ermißt: Wie aller Fluch der Sünde durch ihn getilget iſt; Wie alles Segens 375 durch ihn uns ist gewonnen, der alles hat vollbracht! un 190 10 Macht und - Pracht 376 Er hat den Kelch getrunken biß auf den Tropfen leer. Er war so tief gesunken, nun steigt er hoch und hehr. Er hat des Fleisches Tod geschmeckt, nun ist zur Macht des Lebens der Geist in ihm erweckt. Du hast es außgesprochen, doch wer hats außgedacht? Das muß er freudig zeugen an die versöhnte Welt, Daß vor des Hauptes Neigen der Sieg sei festgestellt. Was ists, mein Herr, das du vollbracht? 3nzmedes Ewald Rudolf Stier. 10 490 HOUS firo Nur über allen Zweifel isteht uns das eine klar: Mag auch der grimme Teufel noch hadern immerdar, bi miat di cond ( berdlies and selle sid Berbrochen ist sein Recht und Bann, all unser Heil versiegelt o wer das glauben kann! Ich will auß dem Vollbringen, das du bezeuget hast, Mir holen alles Ringen, biß es mein Glaube faßt Ich wills nicht laßen " solo ni 80, 818 s To - 0790 Horted. And auß dem Sinn, biß ich es ganz genieße: daß ich erlöset bin! di not SH de 1st stod GC hid ligt dan 031 1100 nim him med Maxi Jun m gerichs, 170 and Victor Friedrich von Strauß wurde, als der Sohn wolhabender Eltern auß dem Bürgerstande, zu Bückeburg am 18. September 1809 geboren. Nach dem frühen Tode der Eltern kam er in verschiedene außwärtige Lehranstalten, zuletzt in das königliche Pädagog zu Halle. Seine damalige Teilnahme an theologischen Dingen entsprang auß dem Umgange mit Kanzler Niemeyer und Professor Wegscheider in Halle. Beide Männer erfüllten ihn ganz mit ihren Ansichten von Religion und Christentum; darum erklärte Strauß auch dem letztgenannten, welcher ihn zum Studium der Theologie zu bestimmen suchte, daß er sich hierzu nicht entschließen könne, da er den geistlichen Stand einfach darum für völlig entbehrlich halten müße, weil ja jeder Mensch, auch ohne Geistlichen, seine Vernunft, auß der er die Religion schöpfen solle, zur Hand habe. Nach langem Aufenthalte in Dresden, dessen Kunstschätze ihn mächtig angezogen, ja selbst zu künstlerischer Thätigkeit angetrieben, bezog er, um Rechtswißenschaft zu studieren die Universitäten Erlangen, Bonn und Göttingen; doch beschäftigten ihn in der ersten Zeit seiner Studienjahre die Poesie und Philosophie mehr, denn die Jurisprudenz. 1832 trat er in den Schaumburg- Lippischen Staatsdienst und verheiratete sich in demselben Jahre mit Albertine von Torney, der Tochter eines hannövrischen Gutsbesitzers.- Dem christlichen Glauben stand Strauß in jener Zeit noch fern. Auf keinem der von ihm besuchten Gymnasien wurde damals den Schülern das Christentum zugebracht. Nur in dem Bilde der geliebten, früh heimgegangenen, frommen Mutter hatte es für ihn eine bestimmte, wiewol Jahre lang unverständliche Gestalt erhalten. Sie hatte ihn kurz vor ihrem Tode, welcher einer dreijährigen, in demütiger Ergebung getragenen Krankheit ein Ziel setzte, mit dem Worte gesegnet: dein Lebenlang habe Gott vor Augen und im Herzen, und hüte dich, daß du in keine Sünde willigest, und thuest wider Gottes Gebot" ( Tob. 4, 6.). Dieß Wort hatte in dem Sohne eine Wurzel geschlagen, die sich nicht wieder außreißen ließ.- Als 1835 ,, das Leben Jesu" von Dr. David Friedrich Strauß erschien, war es keineswegs die Namensverwandtschaft mit dem Verfaßer, vielmehr das große Aufsehen, welches dieses Buch überhaupt machte, sowie das Urteil Neanders über dasselbe, das Victor Strauß zum Lesen jener Schrift hinzog. Ehe er auch die Akten des Gegenparts gründlich studiert hatte, wollte er den Folgerungen Neanders nicht Recht zuerkennen. Weil er aber aufrichtig die Wahrheit suchte, so fieng er nun an ein vollständiges theologisches Studium durchzumachen, zugleich nicht ohne den Versuch, sich mit der Philosophie abzufinden. Zunächst gelangte er dadurch zu 378 Birtor Friedrich von Strauss. der Ueberzeugung einerseits von der Unhaltbarkeit und Bodenlosigkeit des Rationalismus und andrerseits von der Wahrheit der christlichen Geschichte und Lehre. Erst später wurde in Folge davon das Gefühl persönlicher Erlösungsbedürftigkeit in ihm lebendig. Ein gutes Teil seiner eigenen Entwicklung hat er in dem 1836 geschriebenen und 1839 in drei Bänden erschienenen Romane ,, Theobald" niedergelegt. 1840 wurde Strauß zum Archivrate in Bückeburg ernannt. Vier Jahre später hatte er das Glück, mit dem heimgegangenen Legationsrate von Arnswalde in Hannover, einem bei all seiner Zurückgezogenheit höchst bedeutenden und einflußreichen Manne, bekannt zu werden und hierdurch, wie nicht minder durch folgenreiche Verbindungen, welche er 1846 als Abgeordneter zu der Berliner Conferenz deutscher evangelischer Kirchenregimente angeknüpft hat, manche Förderung zu erhalten. An den in den evangelischen Kirchen mehr und mehr herbeigeführten Entwicklungskämpfen nahm Strauß lebhaften und thätigen Anteil. Unter den Laien wurde er einer der tüchtigsten Kämpfer für strenges Festhalten am kirchlichen Lehrbegriffe. Namentlich trat er 1845 gegen den Unfug der s. g. Lichtfreunde mit dem Schriftchen in die Schranken: ,, Schrift oder Geist? Eine positive Entgegnung auf des Pfarrers Wislicenus » Verantwortung gegen seine Ankläger«"( Bielefeld); zwei Jahre später erschien von ihm: ,, Das kirchliche Bekenntnis und die lehramtliche Verpflichtung"( Halle). Als dann im Jahre 1848 die politischen Stürme losbrachen, wurde Strauß, der in das Cabinet seinés Fürsten berufen worden, ein entschiedener, eifriger Gegner der Revolution. In kleineren Schriften und Erzählungen*) stand er ebenso fest und getren, den rebellischen Gelüsten gegenüber, auf seiten der deutschen Monarchie, als er im amtlichen Leben, insbesondere 1850 als Bevollmächtigter seines Landesherrn bei dem Bundestage in Frankfurt und bei den Dresdener Ministerialconferenzen, sowie vom Anfange des Jahres 1853 an als Bundestagsgesandter des Fürstentums Schaumburg- Lippe, an welches für die nächste Zeit die Stimmführung der sechzehnten Curie übergegangen war, das in unseren Tagen seltene Ziel eines christlichen Statsmannes standhaft und treu verfolgte. Ganz ohne sein Zuthun und zu seiner großen Ueberraschung ist er 1851 in den österreichischen Adelstand erhoben worden. Nach dem im November 1860 erfolgten Hinscheiden des ehrwürdigen Fürsten Georg Wilhelm von Schaumburg- Lippe wird Strauß noch mehr denn zuvor durch seine öffentliche Thätigkeit, die ihn 1862 wiederum nach Frankfurt geführt hat, in Anspruch genommen und ihm immer weniger Muße zu schriftstellerischer Arbeit gelaßen. Auch in seinem häuslichen Leben hat ihn der trene Gott bißher reich gesegnet. Eine Gattin ganz nach seinem Sinne, drei Söhne und eine Tochter sind die Freude seiner Tage. pit Victor von Strauß gehört, neben Arndt, Spitta und Knapp, zu den bedeutendsten geistlichen Sängern der neueren Zeit. Schon in seinen 1841 erſchienenen Gedichten finden sich treffliche geistliche Lieder. - Seine besten Ga*) Wir erinnern nur an Reaction", an die Erzählung ( 1850), an das Schriftchen 236 1911 sid( hun 19 gormid majush? Erdungst nonummplaz Uloorstted tradit das 1849 erschienene Fastnachtsspiel von der Demokratie und das Erbe der Väter", nebst Gedichten auß dem Jahre 1848 Gottes Wort in den Beitereignissen"( 1850) und endlich an die Briefe über Statskunst"( 1853), sowie die 1854 erschienenen Lebensbilder." 11 Bictor Friedrich von Strauss. ben bietet er uns aber in den Liedern auß der Gemeinde für das christliche Kirchenjahr"( 1843) und in dem 1856 erschienenen kleinen Buche ,, Weltliches und Geistliches". Hier treten uns in der That, wie bei keinem anderen neueren Sänger, Lieder entgegen, auß welchen soweit dieß in unserer Zeit möglich ist die erhabene Einfachheit und Kraft altkirchlicher Kunst aufs neue, zur wahren Erbauung der christlichen Gemeinde, in die Herzen der Gläubigen dringen. Das 1845 in zwei Bänden erschienene Kirchenjahr im Hause" enthält im Anschluße an die Perikopen eine Reihe religiöser Betrachtungen in gebundener Rede." Außerdem ist von Strauß im Gebiete der Hymnologie 1844„ Paulus Gerhardts Leben", 1846, die Gesangbuchsnot in Preußen" und 1855 der in Schaumburg- Lippe eingeführte ,, Gesangbuchsanhang" erschienen. find the pin du T dep njoffs and driet 100 tm alle d sorg ois tomb den om sin ald allo a thom du 01 70 344. Advent. Lobjauchzt und mehret Gottes Ruhm! der Herr kommt in sein Königtum: Laßt Thor und Herzen offen sein, mit Hosianna holt ihn ein! Demütig, klein, mit sanftem Mut kommt Gott, in unserm Fleisch und Blut, opport SUR Daß er von Satans Tyrannei, Tod, Sünd und Höll uns mache frei, 3191 Er kommt mit Gnade, Trost und Heil, beut aller Welt sich selbst zuteil, d Und ruft: wacht auf, das Reich ist nah, die Nacht ist hin, der Tag ist da! 379 So zog der Herr in Zions Thor, das sein geharrt so lang zuvov; Doch Zion wollt der Gnade nicht: da gab ers hin ins Strafgericht. nina dnu dimbe nada? dun Nun hat er sich zu uns gewandt, zu Heiden, die Gott nicht gekannt, Daß er uns tröst in unserm Leid mit Gnad und großer Freundlichkeit. Er hat uns ihm zum Volk gemacht: da kam der Tag, da schwand die Nacht. Und wieder kommt er Jahr um Jahr, daß all sein Heil uns widerfahr. Drum jauchzt und mehrt des Königs Ruhm! der Herr kommt in sein Eigentum: Laßt ihm die Herzen offen sein, mit Hosianna holt ihn ein! Werft unter seinen Fuß das Kleid der eigenen Gerechtigkeit. Sein Sieg hat uns den Sieg verliehn, drum grüßt mit Siegespalmen ihn. Er bringt den Schatz all seiner Huld, will von uns nehmen Angst und Schuld, Uns seinem Vorbild machen gleich, an Lieb und allem Guten reich. 198 3 31925 19 Laßt ihn in Herz und Seelen ein, daß er drin möge König sein, All seine Feinde treib'hinauß, sie bau zu Gottes Reich und Haus. 380 Bictor Friedrich von Strauss. Daß sein Bekenntnis fröhlich geh, sein Thron bei uns in Ehren steh, Sein Wort regiere Stadt und Land, sein Geist erhalt der Eintracht Band. Noch kommt er sanft, voll Gütigkeit, zu aller Hilf und Trost bereit; Einst wird er kommen zum Gericht, und Flammen sind sein Angesicht. Dann wird des Herrn Posaune gehn, und alle müßen vor ihm stehn, Dann fängt die große Scheidung an, die nie mehr Ende nehmen kann. 345. Freude jauchzt durch alle Welt von des Aufgangs Thoren: Heut ist Gottes Sohn und Held in das Fleisch geboren. du wunderbarer Tag, da der Herr in Windeln lag, Gott, ein Mensch geboren! Untergangen wär die Welt, wenn nicht du dich eingeſtellt, Kindlein außerkoren! Gottes eigen Herz und Wort, sein lebendig Leben, Aller Himmel Schatz und Hort hat sich uns gegeben. Der mit Kraft und Herlichkeit, ewig, über Welt und Zeit, alles trägt und füllet, Du, vor dessen heilgem Licht sich der Engel Angesicht ehrfurchtsvoll verhüllet; Weh dort, wer hier den Herrn verstieß, den Helfer sich nicht helfen ließ! Dann dröhnt es ihm durch Mark und Bein: stoßt ihn hinauß zur ewgen Pein! Ach aber selig, wer sich dann des Gnadenworts getrösten kann, Das ihm sein Herr und König beut: geh ein zur ewgen Wonn und Freud! O Herr und König, Jesu Christ, nun, da die Gnadenzeit noch ist, Komm, komm, und mach uns allzugleich zu deinem Gnadenkönigreich. Weihnacht. Herr, des alle Welten sind, wo ist deine Größe, Daß du da, ein zartes Kind, liegst in armer Blöße, Aller Hoheit abgethan, daß der Mensch dich kann umfahn, an sein Herz dich nehmen, Daß des Sünders Mund zum Gruß dir darf küssen Hand und Fuß ohne Furcht und Grämen? O du reicher Gottessohn, der du auß Erbarmen Dich vom hellen Gottesthron haft gesellt uns armen, Unser schwaches Fleisch und Bein, Blut und Leben, Schuld und Pein über dich genommen, Daß uns Gott in dir verzeih, o du süßes Kindlein ſei tausendmal willkommen. Bictor Friedrich von Strauss. Dich am Busen, dich im Arm, dich in unsrer Seele Wo bleibt Jammer, Sorg und Harm, wo bleibt Schuld und Fehle? Was vermag an uns der Tod? was die Hölle, die uns droht? was der alte Schade? Was des Feindes giftger Pfeil? Hier ist Christus und sein Heil, Gott und Gottes Gnade! - Ja, du treuer Gottesmund, du hast Wort gehalten, Haft erfüllt im neuen Bund, was du schwurst im alten; Hast die Sünden zugedeckt, die von dir uns weggeschreckt, vom Gesetz verfluchet; Haft gefunden Hilf und Rat, haft mit großer Lieb und Gnad dein Volk heimgesuchet. Denn du stiegst von deinem Thron, daß der Mensch dich habe, th13 Gnadenreicher Gottessohn, heilge Himmelsgabe! Du bist unser, wir sind dein; deine ganze Christgemein ist in dir geboren; d Deine Blöß und Niedrigkeit hat zu Ehr und Herlichkeit ewig uns erforen. din Ho Qu Ob die Hölle sich erbost und der Satan wütet, Du bist unser Schirm und Trost, der sein Volk behütet Jauchz ihm, alle Kreatur! der vom Himmel niederfuhr, heiliget die Erde, u Daß sie ihm ein Eigentum, voll von seinem Licht und Ruhm, seiner Gnade werde. Alle Bande fallen ab, alle Feßeln springen; Biß hinunter in das Grab schallt ein lieblich Klingen; 381 Durch die lichten Himmelshöhn weht ein jauchzendes Getön von der Engel Munde, Die da lüstern niedersehn, das Geheimnis zu erſpähn, dieser Freudenstunde. Denn vom Auf- zum Niedergang und vom Süd zum Norden Rauschet es die Welt entlang: Gott ist Mensch geworden! Gottes Herz und Liebesmut gibt uns dar sein ewig Gut, daß wir sein Gut werden. Nun ist Freude nah und fern, Ehr im Himmel Gott dem Herrn, Fried und Gnad auf Erden! djahmammig alla no 382 Victor Friedrich von Strauss. 346. Des Herrn Feinde. Herr, der du Gott bist, hoch und hehr, und schufest Himmel, Erd und Meer und alles, was darinnen, un Der du dich hast verklärt im Sohn, sich, wie die Spötter ihren Hohn, aufs neu um ihn beginnen! Jou How log Sie fehnen wider ihn sich auf, versammeln sich um ihn zu Hauf und trotzen seinem Heile, Berreißen mit verruchter Hand des sanften Königs Gnadenband, des Heilands Liebesseile. 0999 dalami@ Von neuem, wie auf Golgatha, steht um das Kreuz ihr Haufe da und lästert, schmäht und höhnet; Von neuem wüten sie auf ihn, wird er geschlagen und verspien, sein Haupt mit Dorn gekrönet. 10 mod Wem gienge nicht durchs Herz ein sid Schwert, der ihre Lästerreden hört? O Herr, mach des ein Ende! Hilf, daß dein zürnend Wort sie buschreckt, jod dein Richterernst zur Buß sie weckt! die Aergernisse wende! Hilf, Herr, und ihrem Toben wehr, daß sie nicht deine Kirche mehr zerrütten und verstören! En D Steur ihrer Zungen Seelenmord! gib uns, mit Freudigkeit dein Wort zu reden und zu hören. Dein Wort, dein Wort, Herr, nur dein Wort erwache neu und walte fort! das muß sie überwinden, Daß es zu Moder ihre Pracht, zu Narrheit ihre Weisheit macht, all ihren Stolz heißt schwinden. Hilf, daß die Gläubgen, die noch dein, ein Herz und eine Seele sein, in deinem Wort verbunden, Und rüst uns selbst, o Heiland wert, mit deinem Helme, Schild und Schwert, die stets noch überwunden. 12 70 ined Rosind n Trät auch die Hölle selbst ins Feld: von dir gewappnet, starker Held, stehn wir getrost im Streite; Wie wild sie tobe, dräu und groll, ihr Reich ist auß, ihr Maß ist voll, sie wird dir doch zur Beute. Tim dois die dor Du bist, trotz ihrem Spott und Hohn, des eingen Gottes ewger Sohn, Herr aller Himmelsscharen, Und deiner Feinde stolze Meng wird unter Jauchzen und Gepräng ins ewge Dunkel fahren. 19 mg tod Ach Bater, siehe unsre Not und Mühe, Wie Sünd uns alle hat gebracht zu Falle; Vergib und schone unser in dem Sohne, erbarm dich unſer! Victor Friedrich non Stranss. 347. Kyric. Geist heilger Gaben, laß uns Frieden haben. Ach, komm hernieder über Jesu Glieder! Mach uns in Züchten reich an deinen Früchten, erbarm dich unser! 348. Des Lebens Eitelkeit. Ach, wie die Jahre schwinden, wie alles muß vergehn! Was wir auf Erden finden, des kann nicht eins bestehn. i sid Wie schnell ergraut der Scheitel, wie bald erlahmt die Kraft! ach wie ist alles eitel auf dieser Pilgerschaft! Jo monar dif and Disorb mi Jesu, gnädig indha sir ents mach uns frei und ledig Von Sünd und Schulden durch dein blutend Dulden; Heil unsern Schaden, bring uns ein zu Gnaden, erbarm dich unser! Der Kindheit Glück zerstiebet und ist wie Rauch entflohn; Die wir zuerst geliebet, sie gehn zuerst davon. Der Jugend Hoffnungsträume und all ihr Lieb und Glück zergehn wie Waßerschäume, und Leid nur bleibt zurück. OUT 383 Wir legen Händ in Hände, als wärs für immerdar, Und plötzlich ists am Ende, off wenn es am schönsten war. id 100 Es geht eins nach dem andern hinunter in die Ruh, und über Gräbern wandern wir unserm Grabe zu. In Sorge, Müh und Plage, ant bei nichtigem Gewinn, Gehn unsre Lebenstage bil wie ein Geschwätz dahin. nied dur Bringst du es hoch an Jahren, was ist es, das du hast? denn wenn sie köstlich waren, wars Arbeit, Müh und Last. 384 Victor Friedrich von Strauss. Und was uns dann gelungen im Schweiß des Angesichts, Was wir geschafft, errungen, es ist ein eitles Nichts. Noch heut gedenkt man dessen, in Eile kommt die Nacht, und morgen ists vergeßen, als wär sein nie gedacht. Nur eins bleibt unverloren: du, Herr, du alterst nicht; Und wer auß dir geboren und schaut dein Angesicht, Wer im Herzen findet, der hat, was ewig steht, wenn alles andre schwindet und Erd und Welt vergeht. Oder hat deines Lichtes noch keinen Stral gesehn, Der sichern Angesichtes vor dir glaubt zu bestehn; Wem vor sich selbst nicht grauet, wer sich den Stab nicht bricht, ld der hat noch nie erschauet sein Bild in deinem Licht. Bevor wirs werden inne, ist uns das Ziel geſtellt, Da fahren wir von hinnen und uns vergißt die Welt. 349. Der Sünde Erkenntnis. Das ist die Welt der Blinden, die, Heiland, dich verwarf, Die sich so rein will finden und deiner nicht bedarf, Wir kamen und wir schwanden, und wie wir selber gehn, wird alles, was vorhanden, verschwinden und verwehn. Die frei sich rühmt von Sünden und unberührt vom Fluch: das ist die Welt der Blinden, die an das Kreuz dich schlug. mar Ojammervolle Blindheit, die nie sich selbst begreift, Unmündge Geisteskindheit, on die nie zum Manne reift, Die sich so klug auf Erden so hoch und frei sich hält! dind Wie wird zur Thorheit werden b die Weisheit dieser Welt! Jun Kann sich auch fündig heißen, wer nicht den Heilgen kennt? d sich dieser Welt entreißen, wer nicht für jene brennt? Kann auch zum Lichte ringen wer seine Nacht nennt Licht? dis zu deiner Wahrheit dringen, wer dich, Herr, suchet nicht? dhu si Victor Friedrich von Strauss. Komm, daß mit deinem Lichte dein Geist im Wort erschein! Die heilgen Stralen richte uns tief ins Herz hinein, Daß Schauder uns durchwallen vor unsrer Sünde Graus, wir weinend niederfallen und flehn: Herr, hilf herauß! Xvizo 350. Wider den Argen. Komm, o Herr, mit deinem Geist, daß er Hilf und Beistand leist! Unser Fleisch und Blut ist schwach und der Arge stellt uns nach. porodili olub Unter Blüten dieser Welt hat er uns sein Netz gestellt, Mit der Engel lichtem Schein schmeichelt er bei uns sich ein; Bieht den leicht geteuschten Sinn auf den Weg der Welt dahin, Fockt uns da und schreckt uns dort von dem schmalen Pfade fort. Mit der Ehren welkem Kranz, mit des Lebens eitelm Glanz, Mit des Fleisches sündger Lust schleicht er sich in unsre Brust. god Durch Verfolgung, Haß und Neid reizt er Zorn und Bitterkeit, Scheucht mit Dräun, mit Furcht und Not auß der Seele dein Gebot. Kraus, geistliche Lieder. Wieder weckt er dann im Blut Leichtsinn und vermeßnen Mut, Gießt dem Herzen Zweifel ein, thört es mit der Weisheit Schein. 385 Und wenn wir, verführt, in Schuld, Gnade flehn bei deiner Huld, piris Schreckt er, selbst durch dein Gesetz, uns in der Verzweiflung Netz. Herr, Gott, Helfer, eil herbei! tritt der Schlangen Haupt entzwei! Der du Satans Sieger bist, wehre seiner Macht und List! Deiner starken Engel Schar sei um uns in der Gefahr, Geh uns vor mit Heldenkraft steh uns bei zur Ritterschaft! Sei du selbst uns Waff und Schild in dem Streite, den es gilt, Führ auß uns du selbst den Krieg, biß der Kampf erstirbt im Sieg. 25 386 Victor Friedrich von Strauss. 351. Dank. Wie soll ich, Herr, dir danken, wie dir vergelten alle Huld, niid Die Treue sonder Wanken, d die Liebe, Langmut und Geduld, Damit du mich getragen, wie ich es nie geglaubt! ad id mit wunderbarer Macht * Herr, deine Hände lagen allzeit auf meinem Haupt; und durch dein treues Walten zum sichern Port gebracht, $ 0 Mich schirmt auf dunkeln Wegen dein Stecken und dein Stab, 1919 mir floß wie Frühlingsregen dein heilger Geist herab. d de heeft du sich legen Sturm und die Gefahr, und kamst mit neuem Segen mo und reichtest mir ihn dar. lig. 39 and Bater jisor Du warsts, der auf mein Bitten mir allezeit zu Hilfe kam: Wenn meine Füße glitten, n du ſo trugeſt du mich wundersam. day Wenn ich gleich einem Schilfe he vor jedem Hauche wich, so stärkte deine Hilfe, hielt deine Rechte mich, Wenn mich die Welt umstrickte, so rißest du mich los, wenn ich nicht Rat erblickte, nahmst du mich in den Schoß. Wenn Mühn und Lebenssorgen erdrücken wollten Herz und Mut, So hast du mich verborgen erquickt mit deinem Himmelsgut, Haft mich heraußgerißen, tirs daß ich zu dir hinans un m ganz fröhlich rühmen müßen, was du an mir gethan. Wenn Schmerzen mir gebettet, wenn Krankheit mich ereilt, so hast du mich gerettet, so hast du mich geheilt. Wenn Sturm des Lebens Wellen im Aufruhr jagte rings umher, Mein Schifflein schon zerschellen und sinken wollt im wilden Meer, So hast du es gehalten Wenn mich die Sünd umflochten, wenn meine Schuld mich überdrang, Mich Satan angefochten, all daß ich zu dir um Glauben rang, nd Wenn all mein viel Gebrechen im mich ängstete vor dir, d 19 d so nahmst du Schuld und Schwächen und Qual und Angst von mir, So ließzest du mich schauen 15 dein gnädig Angesicht, thos so wichen Angst und Grauen, ich wallt im selgen Licht. Oft wenn sich Ziel und Ende vor meinem Blicke ganz verlor, Ergriffst du meine Hände und zogest mich zu dir empor, Daß mich dein Reichtum ſpeiſte und sich mit freudgem Gang mein Geist in deinem Geiste von Kraft zu Kraft erschwang, n Daß ich am Licht mich sonnte, wo deine Wunderhand selbst that, was ich nicht konnte, biß ich am Ziele stand. Alge Bictor Friedrich von Strauss. Das dank ich deinem Worte, das mich geführt auf meiner Bahn Und mir die goldne Pforte der Gnade herlich aufgethan; Das mir vor Augen malte dein wunderbares Bild, das Licht ins Herz mir stralte, das Schwert mir war und Schild; Pas mich in dir gegründet, 29 1150 202 So laß an deinen Händen, id in mein Heiland, mich zu deinem Ruhm Mein Lebenswerk vollenden pitcher zum Dienst an deinem Heiligtum! Tilg ferner Schuld und Fehle, in lös auf der Sünde Band, 00⁹0 und trag, Herr, meine Seele in deiner Gnadenhand; Mein Flehn zu Herzen faße, auf meine Stimme merk: verlaß, o Herr, verlaße und deine Tren an mir alltäglich mir verkündet, nd nig tim m sinn mein Herr, das dank ich dir! 17 v 8000 nicht deiner Hände Werk! and stitor malls sid 50 mbi 352. Die Sünde.- shodod tihend dan 810 Der Sünde Truge Not und und Schuld und Fluch hält alle Welt umschlungen.nsfuz Ach Gott, vor ott, bor dirtrou nied dun wer, wer ist hier, po sid tid den nicht ihr Gift durchdrungen? sig si Dein Liebesglut, so se pom du heilig Gut, dun mak ward uns zu Zornesflammen, ( bit 01790101 Dein segnend Licht, Weh des Gerichts! O Gott des Lichts, 720 202 wohin sind wir geraten! Follo Auß Heiligkeit und d in Sündenleid, d in Schuld und Miſſethaten. Wie heilig stand von deiner Hand der Mensch im Paradieſe; Ihm ward dein Wort, auf daß er dort dich im Gehorsam prieſe. In mangle Er übertrat durch Satans Rat; er riß von deinem Herzen, Auß deinem Schoß Hin ist dein Bild, zerstört, verhüllt, verfinstert an uns allen; Mit ihm sind wir, Herr Gott, von dir, ach, allzumal gefallen. Izotol 1/ f riß er sich los, schuf Sünd und Tod und Schmerzen. nou ps zum Strafgericht, das alle muß verdammen, bi 387 dair Groke Wohin wir ziehn, wie weit wir fliehu, si un spam. mit uns gehn Fluch und Sünde, Angst, Elend, Not, zuletzt der Tod; dann dräun der Hölle Schlünde. Herr, woll uns ziehn, daß wir hinfliehn, wo wir Errettung finden: Bu dir, Herr Christ, dnder kommen ist, für uns zu überwinden. 25* 388 Bei dir ist Nat muiso in oko und Trost und Gnad, lis nism Gerechtigkeit und Leben; da ist Du hast auß Huld ftupi mur all unsre Schuld gebüßt, verfühnt, vergeben. 861Victor Friedrich von Strauss. Bist du, Herr der Meere, nur mit uns im Nachen, 353. Bist du, Herr der Meere, nur mit uns im Nachen. Laß den Höllenfürsten unsern Frieden stören, Fleisch und Blut in uns empören; Laß die Hand des Todes wenn des Himmels Stürm erwachen, Wenn die Wellen wüten und das Schiff bedecken,- dalle siihre Sichel schärfen dann soll uns ihr Grimm nicht schrecken: Denn zu dir rufen wir, und dein Wort und Winken heißt die Wogen sinken. Mag der Flamme Wüten wider uns sich kehren, slip tind Wenn wir dich nur haben, mag die Erde zittern, Türm und Mauern niedersplittern, O Herr voll Treu, ind thi and on schaff dir uns neu, p and daß wir dem Zorn entgehen, Und nach dem Tod, frei aller Not im Paradies dich sehen. supst Häuser, Hab und Gut verzehren, Menschenwut, Mord und Blut, Haß und Feindestücken mögen auf uns rücken. Wie ist der hoch und hehr, und den Leib zu Boden werfen; F Laß verzagt, angeklagt ihrer Sünd und Fehle zittern Herz und Seele: and Wenn wir dich nur haben und in solchen Tagen Glauben als ein Senfkorn tragen, Herr, auf deinem Schiffe laß mit dir uns fahren, Wirst auf unser Rufen du in Eil erwachen. und des Kampfs ein Ende machen. Auf dein Wort ist sofort jeder Sturm geschieden, s ringsum Still und Frieden.( bnd og 25 dräun auch Stürme mit Gefahren. Die auf dich vertrauen, nie mit Kleinmut zagen, werden dennoch staunend sagen: dessen Wort und Dräuen Erd und Himmel scheuen. Victor Friedrich von Strauss. 354. Am Feste der Beschneidung und des Namens Jesu. Der Engel hats zuvorgesagt, dolenu dio der dich verhieß der reinen Magd, ithid ad dun Auch Joseph hat ers zugebracht, radio edil. dem er erschien im Traum der Nacht: In dir sei Hilf und Heil allein, drum sollt dein Name Jesus sein. Wer bringt uns Hoffnung und Vertraun, wer löst uns von des Todes Graun, Wer trägt in Grabesdunkel Licht, wer bent uns Rettung im Gericht? Du unsre Hilf und Heil allein, drum sollt dein Name Jesus sein. Wer nimmt von uns des Irrtums Band, wer macht uns unsre Not bekannt, Wer bringt dem bangen Sünder Heil, plus fidis wer löscht des Bösen Feuerpfeil? Du unsre Hilf und Heil allein, drum sollt dein Name Jesus sein. Wer bricht die Donner Sinais, wer öffnet neu das Paradies, Wer schmückt uns mit Gerechtigkeit und führt uns ein zur ewgen Freud? Du unsre Hilf und Heil allein, drum sollt dein Name Jesus sein. We now hin filigr Erlöser, Retter, Helfer heißt dein heilger Nam; er sei gepreist! In ihm hast du dich ganz enthüllt, was er verheißen, ganz erfüllt; Drum kann ja Hilf und Heil allein uns nur im Namen Jesus sein. 389 iduslp ithin 1901 din neomol nibilbing elbin ziddl mid funichan sto ain od jutrappoonid dinad 3 TA MOO am and mon of judried ads The nist pint omn m 100 d 150 100 shid ri 1010 bid of off ghd 8 send sid nesid sand 70C z son siin 156 droffen und mi dol adi ti sintzoj fost da 390 Victor Friedrich von Strauss. no ensinne$ 355. Gib uns Glauben. Gib uns Glauben, Herr und Gott, poto Glauben, der sich ungeschreckt Glauben, der dich ruft in Nöten, vor dich wirft mit Flehn und Weinen, Glauben wider Schmach und Spott, que Fühlt das Herz sich auch befleckt, wer nicht glaubt, der kann nicht beten. außgestoßen von den Deiren, Glauben gib, den nichts erschüttert, nichts verschüchtert, nichts erbittert. Abgeirrt von deinem Pfade, unwert deiner Hilf und Gnade. Glauben, der dir ohne Ruhe ad Glauben, der im Flehn beharrt, nachläuft mit Gebet und Flehen, tos scheinst du gleich uns zu verwerfen; Sprichst du auch nein O du scheinst ja nur ſcheinſt du auch ihn zu verschmähen, Nicht zu wollen, nicht zu hören, taub für Schreien und Beschwören. um des Glaubens Kraft zu schärfen. wenn wir glauben, wie wir sollen, so geschieht uns, wie wir wollen. HOT 356. Am Todtenfeste. Sibin mi punts Ruht auß, ruht auß im stillen dunkeln Haus, ihr Lieben allzumal, Die Gottes Gnad hinweggerufen hat vom armen Erdenthal. tisipiter Der Herr hatt euch gegeben, der Herr nahm euch dahin, daß ihr bei ihm sollt leben und selig sein forthin. millo ist entse pind your 800 NÖT 790 90 Kein Wunsch erkling, daß Gott euch wiederbrings SHO in diese böse Welt, Wo so viel Not, Schmerz, Trübsal, Sünd und Tod die kurze Zeit vergällt; Ihr habt die Burg erworben, der alle Feinde fern, ihr seid im Herrn gestorben und lebt fortan im Herrn. Der Leib iſt Staub und wird des Staubes Raub, muß die Verwesung sehn; Der Sünde Sold, Ainnis idara den alles Fleisch ja zollt, verdammt ihn zum Vergehn: nogus Die Seele lebt, gereinigt in lisd durch Christi Tod im Tod. is suise Shr lebt mit ihm vereinigt, wißt nichts von Sündennot. and we wil Es kommt die Stund, da des Erweckers Mund und der Posaunen Schall Auß Erd und Gruft die Todten wieder ruft, und wir erwachen all. Ja, was wir hier nur bänglich in die Verwesung sän, wird geistlich, unvergänglich, wird herlich auferſtehn. Dann sehn wir euch im schönen Gottesreich, i und schließen Brust an Brust, Und singen da des Herrn Hallelujah, und haben unsre Lust; Die Hoffnung hat gefunden, d Schaun hemmt des Glaubens Lauf: die Lieb hat überwunden, die Lieb hört nimmer auf. Victor Friedrich von Strauss. Herr Jesu Christ, der du das Leben bist, laß sterben uns in dir, dollis un Daß wir erstehnd 50 pound bei dir wiedersehn die uns gestorben hier. 662 400 bildnast aid tha thid dig 357. Die Wiederkunft des Herrn. of thin Sonne, Mond und Stern erbleichen, wenn des Menschensohnes Zeichen Jäh am Himmel wird erscheinen; alles wird vor Grausen weinen, Wenn er wird mit seinen Scharen herlich auß den Wolken fahren; Flammen werden vor ihm sprühen, Himmel, Erd und Meer durchglühen. und Meer Und hinauß nach allen Enden wird er seine Engel senden; Die Posaunen seiner Boten wecken dröhnend alle Todten: Erde, Meer und Hölle geben zitternd sie zurück ins Leben; alle, die gelebt, erstehen, alle müßen vor ihn gehen. Gib uns ein selig Scheiden auß dieser Welt voll Leid, daß wir dort frei von Leiden bei dir sein allezeit. Auf dem Thron voll hehren Lichtes sitzt der König des Gerichtes, Und er wird uns alle scheiden: rechts die Schafe seiner Weiden, Die im Glauben zu ihm kamen und vertraut auf seinen Namen; fort zur Linken müßen treten, die das Heil im Herrn verschmähten. 391 Laut wird dort verkündet werden, was wir je vollbracht auf Erden. Warens Liebeswerk und Gutes, warens Werke frevlen Mutes, War es Segnen, war es Schmähen: ihm, dem Richter, ists geschehen; was am Kleinsten je begangen, hat der Herr von uns empfangen, Und er ruft der Schar zur Rechten: ihr Gesegneten, Gerechten, Kommt und erbt mein Reich vollFrieden, euch von Anbeginn beschieden. Und er sagt der Schar zur Linken: geht, Verfluchte, zu versinken in die Glut, für euch bereitet und dem Herrn, dem ihr euch weihtet. Herr, der nach der Wahrheit sichtet, der gerecht und schrecklich richtet, Nicht laß mit der Sünder Scharen in die ewge Pein uns fahren. Herr, vorm ewigen Verderben schütz uns durch dein schuldlos Sterben, mach uns rein von unsern Sünden, rett uns vor den Flammenschlünden. 392 Bictor Friedrich von Strauss. Herr, zum Glauben laß uns dringen, bio bl i daß wir Frucht in Liebe bringen, bisitanto nanoch), Daß uns dort dein Spruch auß Gnaden der Verdammnis könn entladen, Herr, daß uns am Tag der Schrecken deiner Liebe Flügel decken, daß du uns zum ewgen Leben mit den Selgen mögst erheben. den Bertha 358. Beruhigung, O mein Herz, gib dich zufrieden! o verzage nicht so bald! Was dein Gott dir hat beschieden, nimmt dir keiner Welt Gewalt. Keiner hindert, was er will. harre nur! vertraue still! geh des Wegs, den er dich sendet! er begann und er vollendet. 0919 Hüllt er dich in Dunkelheiten, so lobsing ihm auß der Nacht; Sieh, er wird dir Licht bereiten, wo dus nimmermehr gedacht. Häuft sich Not und Sorg umher, wird die Last dir allzu schwer, faßt er plötzlich deine Hände und führt selber dich ans Ende. mol2 Scheukling Wär auch alle Welt dir feindlich, rottete sich wider dich, Dank ihm; o der Herr ist freundlich, seine Huld währt ewiglich. # 0 890 adod di - 50 O so laß denn alles Bangen! wirke frisch, halt mutig auß! Was mit ihm du angefangen, führet er mit dir hinauß. Und ob alles widersteht, in Vertraun und in Gebet bleib am Werke deiner Hände, so führt ers zum schönsten Ende. CHO Sind auch Trauer, Angst und Leid seines Segens dunkles Kleid, dank ihm; er schickt seinen Segen auf geheimnisvollen Wegen. solin Endlich wird dein Morgen granen; kennst du nicht sein Morgenrot? Darfst du zagend rückwärts schauen, wenn dich Glut und Sturm bedroht? Denn auch Feuerflamm und Wind Boten seines Willens sind; bsor und kanns nur ein Wunder wenden, auch ein Wunder kann er senden. tig idolop sid olla nogim elle mod in Grior to dif the aid attber uprind d plni?, ang rol i lind and sid Birtor Friedrich von Strauss. Nun giengst auch du zur Sabbathruh ins stille Grab hinüber. All dein Arbeit iſt gethan, all dein Leid vorüber. 359. Der Herr im Grabe. Wie selig ruhn die Todten nun, die in dem Herrn verschieden. All ihr Werk folgt ihnen nach, ja sie ruhn in Frieden. Nichts kränkt dich mehr, Fried ist umher, dein Herz hat außgeschlagen, Das im heißen Kampf für uns unsre Sünd getragen. evento 5681 and mainland Erdengruft, die dunkle Kluft, mid wie heilig und voll Segen Wurdest du, seit Gottes Sohn hat im Grab gelegen. InC Laß deiner Herd, o Heiland wert, O Sabbathruh, durch welche du Ming Chand uns jede Ruh erworben, Wo du wie ein Saatkorn liegst, in der Erd erstorben. Herr, führe du zur Sabbathruh die tiefbetrübten Seelen, Die um ihrer Sünden Last sich in Reu zerquälen. bald ihren Sabbath kommen, Wo sie allem Kampf und Leid, aller Not entnommen. 393 THE Zenonton sa hig andithreet, re ( bon mendi gloj fusé sdsint findin nd blour( brud 100 12 008 - Cust u bun psip nulf durdindan tug did dor si eni andisg iti tisd id DA dibod disk nbd In dom bid til stbiff pun and gasd minde Julius Karl Reinhold Sturm mi 31 d apporto di wurde geboren am 21 Juli 1816 zu Köstritz im Fürstentum Reuß. Sein Vater war, als Candidat der Theologie, Erzieher des Fürsten Heinrich LXIV Reuß gewesen und später, nach beendigtem Studium der Cameralwißenschaft während seines Aufenthaltes mit dem Prinzen auf der Universität, als Nat in die Dienste seines Fürsten getreten. In Verbindung mit seiner Gattin, einer Tochter des Schullehrers Schottin auß dem Thüringischen, übte dieser gediegene, kirchlich gesinnte Mann, über dessen Arbeitstisch der Spruch stand: ,, Was du nicht hast, o Mensch, das wünschest du, und was du hast, verlierst du drüber Ruh" den heilsamsten Einfluß auf den Sohn, der im elterlichen Hause eine seltne glückliche Kindheit verlebte. Dreizehn Jahre alt, tam Julius Sturm auf das Gymnasium zu Gera, dem er biß 1837 angehörte. Während dieser Zeit starb der Großmut des Fürsten trat nun ins Mitterer, getrost in dem Herrn. Die und die fünf nachgelaßenen Söhne durften die Universität beziehen. Von 1837 bis 1841 studierte Julius Sturm in Jena Theologie, kam dann als Hauslehrer auf zwei Jahre nach Heilbronn in das Heinrichische Haus und von da auf ein Jahr zu einem Herrn von Metzsch zu Friesen im Königreich Sachsen. Hierauf wurde er zum Erzieher des Erbprinzen Heinrich XIV ernannt. Nach einem dreijährigen biß zur Confirmation des Prinzen fortgesetzten Unterrichte begleitete er, als Professor, den jungen Fürsten nach Meiningen, wo dieser das Gymnasium drei Jahre lang besuchte. Diese sechs heiteren, sorgenfreien Jahre, in denen er Erzieher war, sind für Sturm die angenehmste Zeit seines Lebens gewesen. Auch für seinen inwendigen Menschen sollten dieselben gesegnet sein. Während er die Universität innerlich arm verlaßen und sich dem Streben hingegeben hatte: über alle Dinge durch den Verstand klar zu werden, wurde er schon in Heilbronn durch religiöse Eindrücke mancher Art tiefer angefaßt. Nun lernte er aber in Meiningen, besonders unter der Einwirkung des dasigen Oberhofpredigers Dr. Ackermann, mitten im Treiben und Wogen der Welt, sein Herz immer mehr dem hingeben, der nun sein Ein und Alles geworden ist, unserem Herrn. In Meiningen fieng er denn auch an neben vielen weltlichen Gedichten geistliche Lieder zu dichten. Alle diese Dichtungen sind zum erstenmale 1850 erschienen unter dem Titel ,, Gedichte von Julius Šturm." - 395 Julius Karl Reinhold Sturm. T Nachdem er während des Sommers 1850 anfänglich in Thallwitz, einem Gute der fürstlichen Familie, und dann in Köstritz gewohnt hatte, wurde sein Wunsch nach einem geistlichen( Amte und nach einem eigenen Herde im November jenes Jahres durch seine Ernennung zum Pfarrer in Göschitz bei Schleiz erfüllt. Am 21 Januar 1851 trat er mit Auguste, der ältesten Tochter des Kirchenrats Dr. Schottin in Köstritz, seines Oheims, in die Ehe und wenige Tage darauf übernahm er in jenem entlegenen Waldorfe sein Hirtenamt. Ein ganzes Jahr lang durfte er in seinem häuslichen, wie in seinem amtlichen Leben den reichsten Segen des Herrn genießen und auß dankbarem Herzen manch frohes Lied singen. Ja, das folgende Jahr schien sein Glück noch erhöhen zu sollen: seine Frau gebar ihm in der Mitte des Januar einen Sohn und sie selbst fühlte sich sehr bald wieder frisch und wol. So kam der einunzwanzigste Januar der Hochzeitstag heran, in dessen Abendstunden die junge Mutter, auf ihr Kindlein deutend, in die Worte außbrach: ,, wir stehen nun wol auf der Höhe des Glückes; was kann uns dieses Leben an irdischen Freuden noch schöneres bieten?" Da wurde die Glückliche in der folgenden Nacht plötzlich krank und als der Arzt kam, fand er eine Sterbende. Die Morgensonne des nächsten Tages beleuchtete in schneidendem Gegensatze die Trümmer des schönsten ehelichen Glückes. Sturms Herz war gebrochen, aber es flüchtete sich zu dem, ter da spricht: ,, Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken." Und der liebe Heiland hat den Tiefgebeugten in seinem unsäglichen Schmerze reichlich erquickt. Sturm trank sich Kraft auß dem geistlichen Felsen Christus und nun wurde all sein Denken und Sinnen zu Liedern, mit denen er sich das Herz zur Ruhe und zum Stillesein in Gott gesungen hat. Die meisten der zum erstenmale 1852 erschienenen frommen Lieder" sind damals entstanden. Die Wahrheit hat ſie geboren in einem Herzen voll Gottergebenheit und darum sind sie erfüllt von lieblicher Gottinnigkeit. Der Geist des Herrn, den Sturm bei solchem Liedersang sein Herz durchströmen fühlte, hielt ihn jenes ganze Jahr hindurch in den schwersten Prüfungen aufrecht, welche Schlag auf Schlag über ihn kamen. Nicht lange nach dem Tode seiner Gattin lag einer seiner Brüder schwer frank darnieder; dani erkrankte sein Kind und ihn selbst überfiel ein böses Leberleiden; hierauf erkrankte seine Tante, die treue Pflegerin des Kindes, auf den Tod und als diese kaum genesen war, brachte eine Lungenentzündung seine zur Pflege und Hilfe herbeigeeilte Schwiegermutter in derselben Zeit an den Rand des Grabes, in welcher der Schwiegervater in Köstritz dem Tode nahe war. Endlich wurde Sturm selbst noch einmal krank. Doch die Hand des Herrn hat ihn über alle Wogen der Trübsal emporgehalten und zur rechten Zeit schien ihm die Sonne wieder. Am 7 November 1853 reichte ihm Clara, die jüngere Schwester seiner heimgegangenen Gattin, ihre Hand am Altare und nun baute sich sein häusliches Leben wieder freundlich auf. Sein Sohn hatte eine Mutter gefunden in der vollsten Bedeutung des Wortes, ihm selbst stand eine treue Gattin zur Seite. Die Geburt eines Sohnes krönte im folgenden Jahre sein Glück und wie der Sommer des Jahres 1856 herankam, war es ihm vergönnt mit seiner Frau und einer Freundin dieser auf einer Reise nach Tyrol Tage erquickender Freude zu genießen. Allein die trüben Tage schweren Kummers sollten 6 Julius Karl Reinhold Sturm. wiederkehren. Der jüngere, kaum zwei Jahre alte Knabe erkrankte eines Abends am Scharlachfieber und war am folgenden Morgen eine Leiche. Dann starb im Mai 1857 Sturms Schwiegermutter und im September desselben Jahres deren Schwester, jene sorgliche Pflegerin des ältesten Kindes. Auf den Wunsch seines mun vereinsamten Schwiegervaters übernahm er noch vor dem Beginne des folgenden Jahres dessen Amt und siedelte, als Pfarrer, nach Köstritz, seinem Geburtsorte, über. Auch hier kam bald eine Heimsuchung nach der anderen über ihn. Im Februar 1858 hatte er zu Karlsruhe in Schlesien den Erbprinzen Heinrich XIV Reuß mit der Prinzes Agnes von Würtemberg getraut und als er in sein Haus zurückkehrte, fand er seinen Sohn am Scharlachfieber krank Der Knabe genas zwar wieder, aber Sturm selbst wurde von der Krankheit ergriffen und schwebte mehrere Tage zwischen Leben und Tod. Kaum war er durch Gottes Gnade, durch die treue Pflege seiner Gattin und die Fürsorge seines Bruders, des Medicinalrates Sturm in Köstritz, von jener Krankheit genesen, so begann ein Magenleiden die noch geringen Kräfte zu verzehren. Erst nach Pfingsten 1859 und im darauf folgenden Jahre wurde der Zustand des Leidenden durch den Gebrauch des Karlsbades einigermaßen erträglich; zum vollen Gefühle der Gesundheit ist er leider nicht wieder gekommen. 396 Jetzt ist Sturms Leben ein stilles, glückliches. Seine schönsten Stunden verlebt er im Kreiße feiner Familie, in die 1860 durch die Geburt eines Sohnes neue Freude eingezogen ist. Seit Jahren pflegt sein Arbeitstisch in der Wohnstube zu stehen und manches Lied ist mitten im häuslichen Leben entstanden. Wie bereits angedeutet, war Sturm von der Universität Jena unbefriedigt weggegangen. Aber in der Folge hatte er sich mehr und mehr in die heilige Schrift vertieft, vornehmlich in die Briefe St. Pauli. St. Paulus führte ihn zu Luther und an Luther erwachte sein kirchliches Bewußtsein. Außer der guten Schule der Trübsal haben äußere Umstände wenig auf sein inneres Leben eingewirkt. Da ich mich, sagt er selbst, fest auf das Wort gründe: » Christus ist in die Welt gekommen die Sünder selig zu machen«, so ist meine Lebensanschauung eine in Gott fröhliche. Lebensverdüsterung habe ich bißher mir in der Kraft des Herrn und im Glauben an seine Gnade fern halten können. Was er uns sendet, ist gewis das Beste er ist ja die ewige Liebe; T ich sehe mich am liebsten als einen von ihm Geführten an und nehme beides- Freud wie Leid- als ein Gnadenpfand dankbar von ihm an. In die Vergangenheit versenke ich mich wenig, ich suche immer nach bester Kraft den Augenblick außzuschöpfen und außzufüllen; so gestaltet sich die Zukunft durch Gottes Gnade ohne mein weiteres Sorgen. Alles, was hinter mir liegt, Freude und Leid, Friede und Streit, Nacht und Licht ist mir geblieben, es gehört meinem Leben an; es ist aber der Ertrag des Lebens." - - -- So finden wir denn auch in seinen Liedern wenig Klage. Die Töne der Trauer läßt er am liebsten in sich verklingen.- Sein Liederfrühling, geweckt durch des Knaben Wunderhorn", ist indes spät hereingebrochen: biß zu dem erwähnten Aufenthalte in Meiningen hatte er nur wenig gedichtet. Als seine frommen Lieder" erschienen, war man der geistlichen Poesie wenig hold; mur Julins Karl Reinhold Sturm. Spitta hatte große Aufnahme gefunden. Seitdem sind viele, zu viele geistliche Dichtungen erschienen. Einige der neueren geistlichen Sänger verdanken ihre Anregung den frommen Liedern", welchen 1858 ,, Neue fromme Lieder und Gedichte" und 1862 eine Sammlung Für das Haus" gefolgt sind. In beiden Sammlungen findet sich eine Fülle echt geistlicher Poesie, die in frischem, frohem Glauben gegründet ist.-- Viele der frommen Lieder" sind in Musik geſetzt.- 360. Hast du mich lieb? Wenn dich dein Heiland fragt: hast du mich lieb? 36 Wird nicht dein Herz verzagt, dein Auge trüb? modal splind Gabst du dein Leben ganz in seine Macht, Im Freudensonnenglanz, in Leidensnacht? Und giengst du fort und fort auf seiner Bahn, mopo Hast nur nach seinem Wort dein Werk gethan? Hast du mit Armen gern dein Brot geteilt, Bist Irrenden als Stern vorangeeilt? di, Wer auf die Welt sein Herze stellt, der schafft sich bittres Leid; Was sie verspricht, das hält sie nicht, ihr fehlt Beständigkeit. Hast du ihn frei bekannt vor aller Welt, Dich, wo sein Banner stand, Hoà 200 zum Kampf gestellt? eg 113 336 not oft Und hast du nie gebebt vor Kreuz und Tod, Und mutig das erstrebt, was einzig not? tisur Nur wenn du das geübt von Anbeginn, Hast du den Herrn geliebt nach seinem Sinn. Wird nicht dein Herz verzagt, dein Auge trüb, Wenn dich dein Heiland fragt: hast du mich lieb? 361. Auf Gott allein! 397 Und wer es stellt auf Gott und Welt, dem winket nie die Ruh; Geteiltes Herz schafft Sorg und Schmerz, führt nicht dem Himmel zu. 398 Jalins Karl Reinhold Sturm. Auf Gott allein, omdailoritin natiq so soll es sein, monsibles aspirathi shil er ist der rechte Hort: Mathids) and Wer ihm vertraut, auf ihn nur baut, ist selig hier und dort. 09362. Ergebung. 20 Lieber Vater, ich befehle meine arme, müde Seele voll Vertraun in deine Hand, Daß sie ganz dein Eigen werde, führe du sie von der Erde in ihr ewges Heimatland. fod dilf in Gude dru adwiss Doch wie du willst, mags geschehen, frommt mir doch, was du ersehen, Denn sie schnet sich nach Frieden und nach dem, was du beschieden ihr durch deinen lieben Sohn; Möchte gern im Himmel droben dich mit allen Heilgen loben und dich schaun auf deinem Thron. els Jomsund? weil du väterlich gesinnt; idilog and willst du, bleib ich ohne Klagen, of d fignoig dul rufst du, folg ich ohne Zagen und zum Vater eilt das Kind. 363. Kehre wieder. Ich hatte dich gefunden und fand in dir mein Glück; Nun bist du mir entschwunden, o, kehre mir zurück! Du giengst, weil ich mein Leben, das dir allein gebührt, Noch oft der Welt gegeben, von Eitelkeit verführt. bon un fhe and! 3rd 200 Doch seit du, Herr, geschieden, hab ich es tief erkannt, Daß mit dir Glück und Frieden auß meiner Seele schwand. Heiland, kehr aufs neue mit deiner Gnade ein, Ich will fortan in Treue auch ganz dein Eigen sein. nist Julins Karl Reinhold Sturm. 399 364. Nimm Christum in dein Lebensschiff. 31 Mai 49 Und sollt er bei des Sturmes Wut das Steuer nicht gleich faßen, Nur Mut, nur Mut! mußt seiner Hut dich gläubig überlaßen. Wie mächtig auch die Woge grollt, die Blitze sprühn, der Donner rollt, dein Schifflein ist geborgen; Trägts doch den Herrn, dem treu und gern so Wind, wie Meer gehorchen. Nimm Christum in dein Lebensschiff mit gläubigem Vertrauen, Stoß ab vom Strand und laß vor Riff und Klippe dir nicht grauen; Und flög auf wilder Wogenbahn dein Schifflein auch hinab, hinan, und schlügen selbst die Wellen Jus Schiff hinein, kannst ruhig sein, er läßt es nicht zerschellen Drum sei nur wach und sei bereit und laß nicht ab zu beten, So wird der Herr zu seiner Zeitu Do 20 gewis ans Steuer treten; 36 Dann schweigt der Sturm von ihm bedroht, dann legen sich auf sein Gebot time jus die wildempörten Wogen, Und außgespanntol bim von seiner Hand wölbt sich der Friedensbogen. 365. Das himmlische Jerusalem. Jerusalem, du heilge Stadt, hoch über Sternen aufgebaut, Die Gott sich zubereitet hat als eine wolgeschmückte Braut: Nach dir steht mein Verlangen, das Herz ist mir entbrannt, möcht hin zu dir gelangen, du Seelenheimatland! Stadt, in der der Liebe Thron auf diamantnen Pfeilern steht, Wo mit dem Vater thront der Sohn in heilig selger Majestät: fort thin and Du stehst in hellem Prangen, bedarfst der Sonne nicht, denn dir ist aufgegangen in Gott ein ewges Licht. Ein Strom lebendgen Waßers fließt durch deiner Straßen goldnen Raum, Und an des Stromes Ufer sprießt das heilge Kreuz als Lebensbaum; Es nahn im frohen Zuge die Völker, einzugehn, doch nur, die in dem Buche des Lamms geschrieben stehn. Dir bringen Könige und Herrn demütig ihre Kronen dar; Es drängt zu dir von nah und fern sich der bekehrten Heiden Schar, Von Himmelsglanz umfloßen gehn die Erlösten ein und was du hältst umschloßen, muß ewig selig sein. 400 LAE tudistum illor sodas sid Alle@ howe grads obrodog Julins Karl Reinhold Sturm. Ja selig, selig jedes Herz, 13 minit 108 dem deine Thore offen sind! mind ni mujid2 mmiff Es flieht der Tod, es weicht der Schmerz msgiduble tim und nur die Freudenträne rinnt. dorte mou de joie Gott zeigt sich ohne Wolke, more thin vid sqq verſtummt sind Hohn und Spott, redtur jun pan dulf Gott wohnt in seinem Volke, dani chum nishid mind das Volk in seinem Gott. sussid diej magülchi G minid Rice C 192 366. Dennoch nicht! 990 ME Isbjög) bid: göl toin Bor din Ob all mein Glück zusammenbricht und dennoch nicht, und dennoch nicht will ich vom Glauben laßen; b) Auf Gottes Gnade will ich baun, auf meinen Herrn und Meister schaun und in Geduld mich faßen.npun onl drpd za 100 Gibts wol auf Erden einen Schmerz, öf der nicht in meines Heilands Herz sich hätte Bahn gebrochen!@ 408 Arm und verfolgt, verkauft, verschmäht, plis no usloinne ward er zuletzt ans Kreuz erhöht, von Henkershand durchstochen. bgtun noutoff( bod Und alles trug er ohne Schuld und alles nur auß Lieb und Huld, um auß der Sünde Ketten, Auß Lug und Trug und Heuchelschein, auß ewgem Tod und ewger Pein mich liebend zu erretten. Er litt für mich und starb für mich, traf mich ein Schmerz, so traf er mich als Strafe meiner Sünde. bys ben Tid i did tobom Longitamistingiend Es will durch Kreuz und Angst und Pein mit heilger Liebe nahe sein sport der Vater seinem Kinde. intomaid Tue Julins Karl Reinhold Sturm. phd Mein Gott, mein Gott, du liebst mich sehr, dismist dun sonst hättest du mich nicht so schwernis dun chomh sist sidst in deine Zucht genommen; bisquisid sim 25 100 dist Du hättest auf der Pilgerfahrt tods nisi nedsand dun gewis mir jedes Leid erspart, standalwärs nicht zu meinem Frommen. tulo adsi? 1919m 911 st du, mein Heiland, Jesu Christ, der du mein Kreuzworträger bist, o reich mir deine Hände! Dir nach, dir nach geht meine Bahn, und höher, höher, himmelan, biß an mein selig Ende. 008 andisp the thin 367. Zum Schluße des :; Tid Wir kamen, Herr, in deinem Namen und gehen reicher, denn wir kamen; Wir nehmen alle mit uns fort dein gnadenreiches Lebenswort. Das Kleinod, das du uns beschieden, wir wollens treu im Herzen hüten, In Wald und Feld, im Kämmerlein, da soll es immer bei uns sein. Einen Freund hab ich gefunden und er heißet Jesus Christ, Der in gut und bösen Stunden meines Lebens Leben ist. sid mds asdrod dnlf Ithom is dim ah and spus id torud splet 2 montid tim Dig vidail Und mein Freund ist ohne Fehle, ohne Wank und ohne Trug, di Und vor ihm liegt meine Seele wie ein aufgeschlagnes Buch.dk Kraus, geistliche Lieder. di poff TOU Tier Jisur Gottesdienstes. 401 368. Der treue Freund. Es soll uns schirmen in Gefahren, vor allen Sünden uns bewaren, Und uns auf unsrer Wanderschaft verleihen Trost und Mut und Kraft. So gehen wir in deinem Namen, in dem wir auch zusammenkamen, Und tragen auß dem Gotteshaus dein Wort in alle Welt hinauß. pun Alles, was hineingeschrieben mir die Welt nach ihrem Brauch, Sündgen Haß und sündges Lieben, löschte seines Odems Hauch. Und er schrieb dafür die Kunde seines Lebens mir hinein, Daß sie mir zu jeder Stunde möge gegenwärtig sein. 26 402 All sein Leiden und sein Lieben, seine Schmach und seinen Tod, Hat er mir hineingeschrieben und daneben sein Gebot. Julius Karl Reinhold Sturm. te 402, dan ini Und darüber stehn die Worte: bete, Seele, und sei wach! Folge durch die enge Pforte still mit deinem Kreuz mir nach.mpö 19 Topl O mein Jesu, Freund der Seele, halte mich an deiner Hand, Daß ich nicht den Weg verfehle heim zu Gott ins Vaterland. Meinen schwachen Glauben stärke, schüre meiner Liebe Glut, Gib zu jedem guten Werke Freude mir und Kraft und Mut. Tond ( hist id hon sig mid död dad dun Beichtlied. sur un gid 369. Mag über uns dein Eifer flammen, weil wir vor dir nicht recht gethan, Mag uns das eigne Herz verdammen, T08 wir wagens dennoch, dir zu nahn; Wir treten vor dein Angesicht: did not d verwirf, o Herr, verwirf uns nicht. and tro o tim opfor nedag ohn alln morden vitos hissdorp nied Du siehst, wie uns die Sünden brennen, wir wißen keinen andern Rat, Denn dir von Herzen zu bekennen all unsre Schmach und Missethat, Und was vergeßen unser Mund, das lies in unsrer Seelen Grund. und and danish and Balloon sion E du, din mi es lloj nd is Wir können nicht vor dir bestehen, ach, geh mit uns nicht ins Gericht! Wir beugen unsre Knie und flehen: verwirf uns nicht, verwirf uns nicht! Nimm uns um Christi willen an, der auch für uns genug gethan. In andsi?#sponi uur foc modt Wir zitterten vor deinem Throne i di dod do moni sjöd dan ug mi 79 i nada? endo? sonism und suchten bebend zu entfliehn, Wenn du im eingebornen Sohne ando i da nicht den Versöhner uns verliehn, ondo dun Das Lamm, das sich in Tod und Grab di sou dul für unsre Schuld und Sünde gab. supoliblantun mis ajor nism dulf im ande asdai2 spilning, 0# 012 Julins Karl Reinhold Sturm. Herr, wolle länger nicht verhüllen dein Antlitz, hör auf unser Schrein, utfits, hot ash be di hom nad Um Christi, deines Sohnes, willen tipor laß leuchten deiner Gnade Schein! start 89 Es floß ja auch für uns zu gut vom Kreuz sein heilig Opferblut. tisgallo nish sdon mis du ju sted id bildrit ther Vergib, vergib uns unsre Fehle, ob uns das eigne Herz verdammt, Und gieß in unsre bange Seele den Frieden, der vom Himmel stammt, ist es Und send uns deinen heilgen Geist, de this if us d der uns der Sünde Macht entreißt. Wenn mich die Feinde kränken, wenn mich der Freund vergißt, Dann laß mich dein gedenken, mein Heiland Jesu Christ! stundesttom STE & 370. Wenn mich die Feinde kränken. inftragli dofsplic dur dol ong ma Sei du mir Schirm und Schutz, daß nicht in mir erwache dien. der böse Geist der Rache ist dur und sündger Groll und Truß. nd sicher 196 19 no di ammi mi 2 ni bun Jog odsil mise is momind ban Soddalis mug ut nisldni 3990 logirasolln 1km sid mill Mein Herz ist leicht erschüttert, ad und kochend wallt mein Blut; ein Mein Sinn ist leicht verbittert, und trotzig ist mein Mut; Schnell reißt der Zorn mich fort, und auß empörtem Grunde dist drängt nach dem stolzen Munden sich grollend Wort um Wort. disidrad 403 Ach, Herr, laß vor mir stehen dein bleiches, blutges Haupt, Wenn der Verleumder Schmähen mir frech die Ehre raubt. 200 Wie blickest du so mild und bittest noch im Sterben für die, so dich verderben, und deckst sie als ein Schild. midastto@ insiön Bieh ein, du Fürst der Liebe, dun zieh ein in meine Brust, Und heilge meine Triebe, mund tilg die böse Lust, timoar Daß ich, wie Gott es will, gern meinem Feind vergebe und in der Liebe lebe geduldig, sanft und still. und Red vior matind smil 26* 1h97 Hol 404 Inlins Kart Reinhold Sturm. Bidas 371. Fürbitte für mein Kind. Her Seete, Der du der rechte Vater bistand Mit Lieb und Glauben mach ihm im Himmel und auf Erden, son Laß auch mein Kind durch Jeſum Christ dein liebes Kindlein werden. s Durch deinen Geist, Herr, laß es ziehn zum Heiland, ders erforen, gunes hell erleuchtet ſtehen Daß es erlöset sei durch ihn mi und neu für dich geboren. plis tits the Eins hätten wir von Herzen gerit und wollen unsern lieben Herrn recht innig drum anflehen: Ach, liebster Gott, in deinem Haus laß uns gesegnet ein und auß als deine Kinder gehen. ir 89 Es ist doch nirgends in der Welt um unser Herz so wol bestellt, denn hier, wo wir erscheinen, erweit das Herz, und lehr es treten Vor deinen Thron und allezeit recht findlich zu dir beten. oli 372. Im Gotteshause. Den schönen Gottesdienst zu schaun und an dem Wort uns zu erbaun, womit du dienst den Deinen. Und laß von deiner Gnade Schein Und bei ihm immer auß und ein die lieben Engel gehen. Hier legen wir den Pilgerstab, und unser Wanderbündel ab, nur und alle Mühn und Sorgen, Und halten mit einander Rast, und laden uns bei dir zu Gast, und fühlen uns geborgen. Da wird das Herz so freudenvoll und weiß nicht, wie es danken soll, da beten wir und fi fingen, dan Um dir mit aller Engel Heer demütig Lob und Preis und Ehr als Opfer darzubringen. sa disd thisl ni is pidotcom Ach, komm und sei uns Burg und Hort und laß von deinem lautern Wort uns nichts auf Erden treiben, nur Und segne gnädig unsern Gang, damit wir unser Leben lang bei deinem Haus verbleiben. gimin d medan spand od onillora d Julius Karl Reinhold Sturm. 373. Um frommen Mut. Herr, neig dich gnädig unserm Flehn und was wir bitten, laß geschehn! Wir bitten nicht um Geld und Gut, wir bitten nur um frommen Mut. Es wächst die Sünde mehr und mehr, und größer wird der Spötter Heer, Und frech entfaltet dort und hier die Welt ihr prunkendes Panier. Drum schenk uns, Herr, die heilge Kraft, die nicht verzagt und nicht erschlafft Und immer fühner ringt und kämpft, biß sie den bösen Geist gedämpft. $ t100 aniana nadag n9d1907 1listspi inst isised ad ng simff ang So kämpfen wir für deinen Ruhm, dein Volk, dein Heer, dein Eigentum, Biß alle Welt dich lobt und preiſt, Gott Vater, Sohn und heilger Geist. mogu& ATE duit ban thi ands) C podlm of nid bi dam odaj erbindlin disar ibu ni insjald til " nagrodzo ronis si sti 405 iphul chid ga thug sind ni him mumiff dan sed int bie Suni suris him find mod Benthouni pon him( husg pubg sdmolis dun fost un ind of mid he odit om tiom of snied im thin büche Ladol? ad ffis nd COA Itebs Body 37( tumor] 1872 Ate Bourdelistu pidburg hid pism prise dabing and stid vir snot diar tu nu di mahir ostidsl ne mort in th recht den dan den sduitsid fiber 85 domis in Sin stä 196 di 1700 Nimm mich in deine Zucht, du Geist der Gnaden, Sieh, wie mein Herz dich sucht auf allen Pfaden. Ich bin so arm in mir, so matt und trübe; Schmück mich mit deiner Zier, du Geist der Liebe! Die Verborgene. or splisd ma que nad Unter diesem Namen müßen die nachfolgenden Lieder Auß den Papieren einer Verborgenen"( Leipzig 1856. 2 Teile in II. Aufl.) mitgeteilt werden.- Diese Lieder, auß dem Geiste tiefer Demut, auß inniger Liebe zu unserem Heilande gesungen, sind wolgeschickt zur Abkehr von der Welt, zur Einkehr bei uns selbst und zur Umkehr zu dem dreieinigen Gotte zu führen. tisd si i migl.02 topi mind 30 is Joe mind is du idol( bid 1989 al 14 Jis applied dun note 1100 374. Zu Pfingsten. Ich sehne mich nach Ruh, ich bin so müde; Thu mir die Augen zu, und gib mir Friede! Daß ich nichts sehe mehr vom Erdentreiben, Und still in dich einkehr, in dir zu bleiben. Bau mir ein festes Haus um meine Sinne, Thin Führ von der Welt mich auß, zeuch mich nach innen! @drin Die Verborgene. si 375. Morgenlied. Nun ist der Morgen da, Herr Jesu, sei du nah! Auf dieses Tages Wegen laß ruhen deinen Segen, Und sei mein Licht und Stärk in allem meinem Werk! Du Tau der Gütigkeit, in dieser dunkeln Zeit Erquicke meine Seele auß deiner Friedensquelle, ( 89 det) 391 dripps nd T and sit our 200pmlr Hol Jun C Wie früh der Morgentaur die stille grüne Au! smisie sn A sim bn dulf in and stop sid Wie sanft durchbricht die Nacht des Lichtes stille Macht, sound sid hilniu Das Herz voll Liebe ohne Gleichen, das keine Muttertrieb erreichen, hat mich gehütet und bewacht; Das Aug, das auch das Weltall lenfet, 30) nes hat sich zu mir herabgeſenket, hat auch des Kindes Weg bedacht. napa aslladusoni nism mus digmn tistihad, smisd a vid og b Indailsgard find nog in to Kommt ohne Sturm und Wogen so leis heraufgezogen, Und weckt uns freundlich auf zu neuem Pilgerlauf! 407 Du selges Gnadenlicht, das Nacht und Tod durchbricht, Erleuchte deine Herde und mach die dunkle Erde mie of rock and DE guts estic Bur morgenhellen Au ini 100 in deinem Friedenstau! tim ng Ilm nou t sid end 376. Samstagabend. I tistgil 19 1911 Nun ist der Samstagabend kommen hat auch das Stäublein wol besehen, und wieder alles abgenommen, sid nou das mir ins Auge könnte wehen, was meine Seele hat beschwert. obs ihm zu schwer, zu schmerzhaft scheint; Die starke Gnad hat überwunden, hat jeder Not die Hilf erfunden, hat jedes leise Flehn erhört. no msUF undtapda fi dnite sid de hat alles haarscharf abgewogen, hat mich geheget und gezogen, hat mich erquickt, wenn ich geweint. oins 1 pisid mi amor Du wunderbarer Freund der Sünder, wie selig habens deine Kinder, ich strauchelndes, auch ich, auch ich! Ich weiß die Gnade nicht zu nennen, ich möcht in Dank und Lob entbrennen, zu deinen Kindern zählst du mich, id sprido? dan sgbunt tim nastr 10od nounid not fis nism chil quiah manamdspeal tim dil 110sicht Bisburjun dispui due ivoj 408 Die Verborgene. 377. Ich habe Lust abzuscheiden. ( Phil. 1, 23.) aud. til sids Ach, wär ich zu euch eingegangen, ihr Hütten meiner ewgen Ruh! Da wird mich Himmelsluft umfangen, da strömt mir Gottes Odem zu. www) Con Hier wird mir oft die Brust so enge, das Herz so bange, heiß und schwer; Mich drückt das irdische Gedränge, grande bas das Weh der Meinen um mich her. Dort schlägt in lichten Himmelsflam26 men auf Gottes ewgem Brandaltar Das ganze Funkenheer zusammen, das hier umhüllt von Dunkel war. Hier stehn die Liebsten noch im Streite, oft fließt das warme Herzenblut; Der Feind jagt zürnend nach der Beute, da zagt und weichet oft der Mut. HIM GIHE 101 SH 1ST L Dort ruhen sie in Gott geborgen, ni wo sie das Licht des des Herren schaun, Umglüht vom goldnen Himmelsmorgen auf Zions selgen Frühlingsaun. mish 110 111 pr O wär ich zu euch eingegangen, ihr Hütten meiner Seligkeit! adoled loor nisl Da wird mich Gottes Lieb umfangen, Dort tröstet Gott mit ewgem Frieden die teuern Meinen nach dem Streit, Und auch mir armen ist beschieden die Krone der Barmherzigkeit. od fi milf odion d mint apud strait si 378. Todeslied. Thick 1510 doi tod Wenn das Erdenweh zu Ende doi ind und die Sünd ist abgethan Und ich ewiglich die Hände meiner Lieben halten kann! Einst wird meine Stunde kommen; ach, wie selig wird das sein, im Wenn ich dieser Erd entnommen geh zu deinem Himmel ein! quid aindad pils) siar Wenn nach mühevollem Thuen bi in der heimlich fühlen Gruft Meine müden Glieder ruhen, biß der Lebensbote ruft! da ruh ich auß von dieser Zeit.pdp soll s Wenn mit Jauchzen und Lobsingen sich mein Geist von hinnen hebt Und mit losgebundnen Schwingen frei und singend aufwärts schwebt! detrattile smist end Wenn ich Aug in Auge sehe( bim ind dein geliebtes Angesicht, Als ein Baum an Waßern stehe, dir zu Ehren aufgericht! hij ind bodd po soduit bod( ha ind Wenn mein sündenvolles Wesen deine Herlichkeit umgibt, Wenn ich ganz zu dir genesen, du mich ganz haft durchgeliebt! Wenn ich meine Heißgeliebten droben einst erfreuen kann, Die sich oftmals hier betrübten um mein Elend um und an! nist atig und nid b gid ind pion o jodha ang noo), 379. Sandog ng im stod d Durch! mit aller Angst und Plagen! durch, der Heiland steht mir bei! Sollt ich denn noch mutlos zagen? Gott, mein Hirte ist getreu, Ein Meister im Helfen, heißt Rat und Kraft, ein Kömg des Sieges, der Frieden uns schafft. Die Verborgene. Kann ich dem zu viel vertrauen, der sein Leben für mich läßt? Seine Hilfe werd ich schauen, seine Treue felsenfest. Drum frisch ins Gedränge mit stillem Mut! por m Da droben erglänzet das ewige Gut. nomine nind nisbi gian d turile d ! this Nun, biß dahin Hoffnungsstille, Hoffnungssehnsucht mir verleih! Ihnen schenke Liebesfülle, für mich arme Hoffnungstreu! apmal of sier( bnd nis 1bb2 asub] nis third( bim Durch. te od boltböm be du madsiz menind ni Kann mein Glaube den beschämen, der durchbricht der Höllen Nacht? Der dem Tode konnte nehmen seinen Stachel, seine Macht! bis he Wol nimmer erfaßet Bior thi mein arm Verstehn, allmächtger Erbarmer, bon muoti jo was du mir ersehn. dal 201 auß jeder Not, es will mich nicht laßen in Leben und Tod. 409 Nimmer kann ich soviel bitten, als das Herz mir geben mag, Das aufs Blut für mich geſtritten, das für mich auß Liebe brach. Es kann mich erretten Drum verſchwindet alles zagen, Widerstand und banges Graun; Auf den Heiland kann ichs wagen, auf den Felsen kann ich baun! Wie fröhliche Helden im Kampf wird stehn, upe wer findlich allein nurn auf Jesum will sehn. mpiu vid ng him Dior( hC sigil us. k and of 9 bon i Dior C 1100 thin ni zid 8000 har ti ( bon nd Agsi de so 410 Die Verborgene. allispunio de 20 disind rim( bun 380. Im Kampf.hipi nisi di CUF lisadai? Mir ist so weh und bange, mein Herz verschmachtet noch! Mein Herr, ach, wie so lange, mich drückt ein schweres Joch! Ich möchte, los von Sünden, in deinem Frieden ruhn, Und kann die Kraft nicht finden zum Leiden und zum Thun. 9d nardan inol 102 mod 190 Ich weiche ab und irre; ich will und kann doch nicht, UF DING Ich will in dir nur leben, von Erd und Himmel frei;- in Und doch noch fremdes Streben und keine Herzentren! juno thum 806 " Und seh in dem Gewirre uisut ,, Noch einmal wollt ich sterben, id oft kaum noch Weg und Licht. bölla du armes Kind, für dich! göt nis stedsind „ Ich will mich zu dir neigen ,, du sturmbewegtes Meer, ,, Und Well und Sturm soll schweigen ,, und still wirds um dich her. ainat nomouto finis nedord delomio bi si „ Und wenn dein Weg verirrte, ,, will ich dich suchen gehn; ,, Ich bin dein treuer Hirte, ,, will ewig bei dir stehn! ,, Wärst du schon gern geborgen, ,, nie mehr von mir zu gehn? ,, O, könntst du erst das Sorgenbring in meinem Herzen sehn! bund Yapos Balti bi tlo ,, Was ist dir denn so bange? ,, was fürchtest du dich noch? ,, Der Streit währt ja nicht lange, ,, vor Abend siegst du noch. Trieb denn nicht dein Verderben "" ,, in Todesleiden mich? Weil ich nun auf dich sehe, " 1 so fürchte dich nicht mehr; ,, Ich breite auß der Höhe „ die Allmacht um dich her; O könnt ich erst ins Freie, „ Die Allmacht meiner Liebe o, ruht ich erst in dir! ofdst du trägt dich und schließt dich ein; Mein Herr, ich ruf und schreie "" antwort und sprich mit mir! „ Was wärs denu, was noch bliebe Comp zum Fürchten und zur Pein? urs and Mein Kind, drum laß dein Weinen ruh im höchsten Gut; " Mein Licht wird ewig scheinen, drum faße wieder Mut. End ist 390 sune 91197 mist Mein Lebensquell soll fließen in Strömen über dich! Sei still zu meinen Füßen und halt dich fest an mich." Die Verborgene 381. Stiller Mut. Ich lieg in deinen Friedenshänden, was zag ich doch? Was wahrhaft schlimm, das wirst du wenden, was frag ich noch? Ich lieg in deinen Friedenshänden, da ruht sichs gut; Die werden alles selig enden, was wankt mein Mut? So will ich mich denn stille faßen, gül dint ich bin ja dein! tu tol 85 and fi hod Ich lieg in deinen Friedenshänden, die führens auß, Und werden mir den Tröster senden in Herz und Haus. Dich will ich ruhig walten laßen, o bleib nur mein! Einst tragen mich am selgen Ende gar hold und mild in die Ins Heimatland die treuen Hände, dann ists erfüllt! ips 382. Abendlied. Abend ist, Jesu Christ! Sprich zum Tagwerk deinen Segen, daß ich mich getrost kann legen, außzuruhn in deinem Schoß. Istbf Was ich thu, decke zu Mit dem hochzeitlichen Kleide, mit dem köstlichen Geschmeide deiner Treue biß zum Tod! 383. Kreuzlied. 196 noff Stückwerk bleibt, was man treibt Bei der Pilgerfahrt auf Erden, de biß wir einst vollkommen werden aufgewacht nach deinem Bild. Di 10000 Das Kreuz ist gut, es stärkt den schwachen Mut, Es reißt die trägen Sinne von der Erden, daß sie fürs Himmelreich gereinigt werden; Es bricht mit Macht das fremde Joch entzwei, da jauchzt der neue Mensch und atmet frei! 411 bim gns and 412 mads Die Verborgene. Es kostet Blut, doch ist das Kreuz so gut! Ich nehm es an, ich will mich seiner freuen,& nouisd ni psil( ¤ mag die Natur des Sterbens Schmerzen scheuen; Du Schwert des Herrn, dring nur noch tiefer ein, daß du noch ganz des Todes Tod kannst sein. thi png sour inor and ( bi gort Spor mi poil the gbili nd outsour Das Kreuz ist gut, stieg auch die Trübsalsflut dis Diß übers Haupt, ich werde mit ihr steigen; versteht das Herz sich unters Kreuz zu beugen, Beugt sich das Kreuz und trägt das Herz empor mit Flügelkraft biß an das Himmelsthor. Du liebes Kreuz! Reiz welch wunderbarer Ist um dich her, welch lautres Wehen der Lebensluft auß jenen selgen Höhen! Man schmeckt die Kräfte der zukünftgen Welt, man ruhet heimlich in des Herrn Gezelt. Du Gotteslamm! das an dem Kreuzesstamm Das Friedenswort: ,, es ist vollbracht!" gesprochen; du Kreuzesträger hast die Bahn gebrochen Being Du hast gesiegt, die Thür ist aufgethan, nun geht der Kreuzesweg stets himmelan. Gelobt seist du! nun ist mein Herz in Ruh. Mein Schmelzer, laß des Kreuzes Feuer brennen, mich kann kein Schwert von deiner Liebe trennen; Nun, Leid und Tod, ist euer Stachel hin, das Kreuz ist gut und Sterben mein Gewinn. i dd 12 me hinge him bi and Kİ, HÒNYDEŽUD nadser tpinismo burge that some 197] tomt dan binsi son 56 iphani nd spl sid täis 69 bishommi@ exit sit nd of thot tim third c mododing into tune ist estado nallae arisi quujjols sta Stras med mod smimi i stedet stort ist go on = 90 8aisl fidginitions 193 id nomic gió di thu dus dihing ti munt Jense M. August Hermann Walter wurde zu Leipzig am 7 März 1817, als das zehnte und jüngste Kind unbemittelter Eltern, geboren. Von Geburt an schwächlich und kränklich, hatte er namentlich schon in früher Jugend an den Augen zu leiden, so daß er erst im achten Jahre, nachdem sich das Augenübel verloren hatte, eine Schule besuchen konnte. Ein Jahr später wurde er in die Ratsfreischule seiner Vaterstadt aufgenommen, von wo er, nach seiner Confirmation( 1831), wegen seines schon frühzeitig gefaßten Entschlußes, Pastor zu werden, zur Thomasschule übergieng. Während dieser Zeit und während seiner theologischen Studien auf der Universität Leipzig vom Jahre 1837 biß 1840 sorgte der himmlische Erzieher durch ein Gehörleiden, welches sich seit dem dreizehnten Jahre in immer größerem Maße bei ihm außbildete, dafür, daß er von den Außschweifungen, denen sich ein großer T Teil der Schuljugend und der Studenten hinzugeben pflegt, ferne gehalten wurde. In seinen gesunden Jahren war Walter wild und unlenksam, als aber jenes Uebel kam und immer mehr wuchs, wurde er stiller und ernster; sein Umgang und Verkehr wurde immer beschränkter, er war nun am liebsten allein. Größere Gesellschaften mied er und blieb auf dieſe ſe Weise vor vielen Versuchungen bewart. Doch hatte er seine Universitätsstudien beendet ohne zur Erkenntnis des Heils in Christo Jesu gelangt zu sein, ohne von dem Heiland der Sünder auß Erfahrung etwas zu wißen. Ihm genügte in jener Zeit ein Mittelding zwischen Glauben und Unglauben, die große, breite, volkreiche Mittelstraße, welche zur Hölle führt. Nachdem sich Walter, nach beendigtem Studium, als Corrector seinen Unterhalt sauer und mühevoll hatte verdienen müßen, wurde er im Jahre 1843 als Katechet und Nachmittagsprediger zu St. Petri in Leipzig angestellt. Hier, in dem Collegium der acht Katecheten, nahmen sich seiner die älteren, im Christentume geförderten Amtsbrüder freundlich und hilfreich zur Förderung seiner christlichen Erkenntnis an. Er selbst aber wurde, bei der großen Ehrfurcht vor dem Worte Gottes, die ihm von Haus auß eingepflanzt war, und bei dem Predigen dieses Wortes, je länger, je mehr gewar, wie ungenügend das sei, was ihm seither genügt hatte. Und da ihn die Gnadenführung des Herrn mit dem immer mehr überhandnehmenden Gehörleiden, das ihn seit einer im Jahre 1845 überstandenen Krankheit biß an die Grenze der Taubheit führte, in eine heilsame Zucht nahm, so drang er endlich zum völligen Glauben an den Heiland durch. Ihm hat denn auch Walter, der sich schon als Knabe gern in Versen versuchte, viel schöne Lieder voll innigen Glaubens gesungen, um ihn der Jugend, an deren Herzen er selbst zu wirken hatte, lieb und wert zu machen. So sind seine Gebetslieder für die christliche Jugend entstanden, die er unter dem Titel ,, Opfer und Gelübde" heraußgegeben hat( 1. Aufl. Leipzig 1849; 2. Aufl. Sondershausen 1857). Das erwähnte Gehörleiden wurde indes mit der Zeit für Walter eine um so schwerere Heimsuchung, als er auß Anlaß desselben im Jahre 1851 - - 414 August Hermann Walter. unter Belaßung seines vollen Gehaltes, seines Amtes an St. Petri enthoben wurde. So zu seiner tiefen Betrübnis für immer von dem erwählten Berufe geschieden, erhält er sich und die Seinen, bei der Geringfügigkeit seines Gehaltes, durch die wenig lohnende Arbeit des Corrigierens, die ihm kaum Zeit zur allernotwendigsten Erholung und seiner poetischen Gabe gar keine Muße läßt. dr milj. MOTmp pirain ng sommar billn 384. Du hast Worte des ewigen Lebens. Leben heißt: dem ewgen Frieden unter allem Sturm hienieden obujod siegsgewis entgegengehn; spinn 160 Wohin sollt ich, Herr, denn gehen, und zu wem denn sollt ich stehen, daß ich finde Trost und Ruh? ons Wer kann mir das Herz erfreuen und des Lebens Kraft erneuen? dhur Lebensworte haft nur du. 110921 ud til bi urb 390 Glauben heißt es, lieben, hoffen, über sich den Himmel offensiprodit und den Tod gefeßelt sehn. in 11s( build odigr Leben heißt ja nicht: sich plagen ordid Leben heißt: durch Gottes Gnade wit und sich mühen, sorgen, klagen, wandeln auf dem schmalen Pfade Thomping seufzen auß bedrängter Brust; dallon nach der engen Pforte zu; aliot Leben heißt ja nicht: genießen! Und solch ewges, selges Leben ut Freuden, die so schnell verfließen, kannst nur du, o Herr, mir geben: wie der Erde eitle Luft. Lebensworte haft nur du. dild du offrido mi aling nda dusd meinit snist pierdoti mod noo ondo, nisi u tpmolog pe Menschen Sohn. stre u 796 din 385. Des 73 immergiti u obloarim Wie viel Mühen, Lasten, Plagen, wie viel Gram und Herzeleid Trug mein Jesus in den Tagen 01 seiner irdschen Niedrigkeit! odvolonil on pd Auch die Füchs im Walde graben einen Ban sich warm und fest, nist Und des Himmels Vögel haben all ihr traulich sichres Nest; du aller Welt Versöhnung, Doch du hattest, Herr, auf Erden, wie viel Lästrung und Verhöhnung, nach des langen Tags Beschwerden, wie viel Feindschaft, Haß und Schmach für dein Haupt so müd und matt f folgte Schritt für Schritt dir nach! keine heimsche Ruhestatt.spm for odradit dont 79 tim und 26 pudinsdon aid mo gid 170 Und warum, warum erduldeti tistudi end madisl dus 30 giord of so viel Kreuz des Menschen Sohn? dun od squar tin chun und and Was, o Herr, hast du verschuldet, inni flod mási? daß dir ward so bittrer Lohn? fidis en 1979 Ach, nicht deiner, meiner wegen aid si gadailordsamisi " ddbe den ist und der Welt zum Heil und Segen despre schil sillä mug chil Gin noch)( bil 196 dilated istrlar op amodimling ( 681 stundersdn trugst du, liebetreues Herz, 1) ind modspoduze amis 75022 20 twillig Trübsal, Angst und Schmerz, döormen 1081 sdo mi modified animl quo brid 1915rbl of my Vor Hochmut und vor Uebermut bewar mich, Gott, in Gnaden; Denn hoher Sinn und stolzes Blut, die kommen bald zu Schaden. 300181 August Hermann Walter. 386. Der rechte Mut. : drum Die Demut ist der rechte Mut, den keine Macht kann zwingen; Denn weil mit Gott sie alles thut, muß alles ihr gelingen. Den Kleinmut halte von mir fern, o Gott, so lang ich lebe, Endeli Der zagt, als ob es keinen Herrn und Gott im Himmel gäbe. HOU nodong Halt, o Gott, mein Auge wach, ruf und mahn und warne, Ach wie leicht wankt und weicht, wer sich selbst nicht hütet, und im Kampf ermüdet! mus 387. Geistliche Daß mich, sorglos und doch schwach, $ 10 nicht die Sünd umgarne. die mit Die Großmut ist der rechte Mut, die laß mich fleißig üben, and Und Sanftmut auch, die fromm und ist drogut selbst Feinde lehrt zu lieben. Den Wankelmut, Herr, bitt ich sehr, laß fremd der Seele bleiben, Der wie ein Kahn auf offnem Meer vom Winde sich läßt treiben. 415 Gib festen Sinn und starken Mut, daß nichts von dir mich wende; Ein Herz, das treu im Glauben ruht, und außharrt biß ans Ende. CHERRY Wachsamkeit. Der Versucher kennt genau alle Thor und Thüren, Und die Welt, sie weiß so schlau Herzen zu verführen. In der Brust schläft die Lust dog nach verbotner Speiſe flüchtig nur und leise. Laß drum, Herr, die Seligkeit mich mit Zittern schaffen, Nicht in stolzer Sicherheit meinen Geist erschlaffen! Nur wer wacht, kann die Nacht und den Reiz der Sünden betend überwinden. mio uoded wad now nondlog mad mo and og i now sid off 416 odnour min vid August Hermann Walter. Noch leb ich hier, wie lange? das weißt du, Herr, allein; Ich weiß nur eines sicher: es muß gestorben sein. Doch ist der Tod das letzte und schrecklichste noch nicht: uns ist gesetzt zu sterben und darnach das Gericht. 3osile insufto ju ndo ais 19 di 1861 tdu neduol mi on 388. Das Gericht. Von jedem Wort, das unnütz mein Mund geredet hat; smmot sid Von jedem Lebenstage und anvertrauten Pfund; von jeglichem Gedanken tief in des Herzen Grund. til alle t Was will ich dann doch sagen? gm wie deinem Zorn entgehn? Ach Herr, wenn du willst rechten, wer fann vor dir bestehn? 12 tto o Otröste meine Seele ang s mit deinem Gnadenwort! dig mi to du sei gnädig, Gett, sei gnädig mir Sünder hier und dort! op st morld dau- 1902 silo Das Geräusch des Tages schweiget und des Tages Schein erbleichet, Schwärzer wird die Nacht und dichter, nur dort oben wird es lichter, b? Wo des Himmels zahllos Heer steht um Gottes Thron umher. Da willst du Rechnung fordern off von einer jeden That; 389. Abends. Laß mich schlummern, laß mich träumen von den hohen Himmelsräumen, Von dem goldnen Königssaale, von dem ewgen Freudenmahle, Wo die Gläubgen mit dem Herrn sind vereint von nah und fern, siq 1136 Q 188 isto o tine dia do d Könnt ich, Herr dich immer loben, wie die Seligen dort oben! bin Doch die matten Augenlider R sinken schwer und träge nieder.aut Gib mir eine sanfte Ruh; wache, Vater, wache du! Und wenn dann die nächtgen Stunden, mir in süßem Schlaf entschwunden, Laß, was ich im Traum gesehen, wachend mir vor Augen stehen, Daß mein Herz und all mein Sinn trachte nach dem Himmel hin. had @andel and Dr. Ernst Albert Beller in 210 wurde am 6 November 1804 zu Heilbronn geboren, wo sein Vater Johann Friedrich Zeller, welcher als Oberamtsrichter und Justizrat in Stuttgart geſtorben ist, in der ersten Zeit der Besitznahme jener alten Reichsstadt durch Würtemberg die Stelle eines Oberamtmanns bekleidete. Er studierte in Tübingen von 1822 biß 1826 Heilkunde und ließ sich, nach längerem Aufenthalte in Berlin, im Jahre 1829 als praktischer Arzt in Stuttgart nieder. Noch in demselben Jahre vermählte er sich mit Maria, einer Tochter des Buchhändlers Reimer in Berlin. Schleiermacher, der Hausfreund der Reimerischen Familie, hat in Berlin die Trauung vollzogen und das ihm besonders teuere Paar bald darnach, während einer Reise nach Süddeutschland, auf einige Tage in Stuttgart besucht. Im Jahre 1832 wurde Zeller, mit dem Titel eines Hofrates Direktor der neuerrichteten Frrenanstalt in Winnenthal, dem bei der Stadt Winnenden gelegenen alten Stammschloße der würtembergischen Regentenfamilie. Als ein außgezeichneter Frrenarzt wirkt er in wahrhaft christlichem Geiste zum großen Segen jener Anstalt. Am 12 April 1847 legte ihm der Herr die schwere Prüfung auf, seine zuvor schon kränkelnde Gattin durch den Tod verlieren zu müßen. In dieser großen Trübsalshitze zeitigten als köstliche Leidensfrüchte Zellers ,, Lieder des Leids", welche anfangs nur für den vertrauten Kreiß seiner Freunde, später aber, vermehrt und unter des Dichters Namen, wiederholt in Berlin erschienen sind( 4 Aufl. 1860). Viele Lieder Zellers sind auch in verschiedenen Jahrgängen der Christoterpe" von Knapp veröffentlicht worden. Nais k 390. Tem großen onli tsorchiad Dem großen Gott stirbt keiner, vor ihm gibts keinen Tod! Ach ,. aber unser einer ist stets von ihm bedroht; Er will die Liebsten rauben, er nimmt uns selber fort, vor seinem Drohn und Schnauben beschirmet uns kein Hort. Kraus, geistliche Lieder. 816 Indrooma spus and Gott stirbt keiner. spurs and is spon ang Vom Wiegenlied zur Bahre, nis welch eine Hand voll Zeit! Für Gott sind tausend Jahre ein einzig göttlich Heut; Eh denn die Berge worden, i die Erde und die Welt, hat er an heimschen Orten die Herberg uns bestellt. ds 27 Bod lod 1156 418 Ernst Albert Zeller. Er ruft uns und wir kommen, er ruft und wir sind da; Und wenn es uns will frommen, unser Ende nah; Sieh, deine Todten leben, sie kommen einst zu Hauf, Von Erd und Schlaf umgeben; o wachet fröhlich auf! Er bleibt der Gott der Väter, Es stürzt das Land der Todten der überstarke Held, die einst gewesen sind, Lebens Stellvertreter des und seine Lebensboten biß zu dem letzten sind. 11101/ gehu burch das grüne Feld. Geh hin in deine Kammerad und schließ die Thüre zu; Verbirg nur deinen Jammer, der Sturm ist weg im Nu; ball. 8.0 Es kommt dein Herr und König, er zürnet nicht mit dir; harr auß und duld ein wenig! sein Wort bleibt dein Panier. in dinibusoils then sit ti med tim, samo 988 Jedinon mi nfuusi 10 nord Von allen Angesichtern wischt er die Tränen ab, Es stralt von Himmelslichtern um seines Volkes Grab! 29 So halte fest denn, was du hast, halt auß in Treu und Glauben, Und laß durch keine Lust noch Last dir deine Seele rauben, der sie Die Seele, die Gott selbst geliebt, für die sein Sohn gestorben, für die er Kampf und Sieg geübt, das ewge Heil erworben! förs Iniul com 18391. So halte fest denn, was du hast.gi mahligand dorinthilir Jindapot Berbrochen ist des Leidens Joch, der Ring, der uns gehalten; Dung Wir haben nicht und haben doch, sind jung, wenn wir veralten; Es muß sich unter unsrer Hand in gar alles fröhlich machen; aspung wir sind daheim im Pilgerstand, wir weinen und wir lachen. mo Das ewge Heil, das ewge Gut, ein Brunnen ohn Versiegen, Voll Lieb und Lust, voll Trost und Mut, voll himmlischem Vergnügen; Ein Born von unerschöpfter Kraft, von unsichtbarer Stärke, der Geist und Leben in uns schafft zu jedem guten Werke. TO AUTO Er hat den Tod verschlungen, es kommt die gute Zeit, das ni es ist der Sieg gelungen 10 mann@ me that thing dind annék 99m der selgen Ewigkeit. into hi do Jhil tingitim mi p ( Propar 154 med sinis Kommt alle, die ihr seid beschwert, o kommt doch ohne Säumnis! E Teilt mit uns, was uns Gott beschert, das selige Geheimnis! Es haltens immerdar bereit die allertreuſten Hände: der Herr ist bei uns allezeit biß an der Welten Ende. Ernst Albert eller. Er sieht uns all, wir sehn ihn nicht, doch wenn die Herzen brennen, Und wir vor seinem Angesicht den heilgen Namen nennen, di now Dann wißen wir und glauben fest mit männlichem Vertrauen: er kommt ja bald und fröhlich läßt er uns sein Antlitz schauen; 1790 So halte fest denn, was du hast, halt auß in Treu und Glauben, Und laß durch keine Lust noch Last dir deine Krone rauben! Die Arbeit ruft, es ruft der Streit, es rufen Lobgesänge; es wächst der Bau in Herlichkeit, die Welt wird ihm zu enge. Herr, wie du willst und meinest, so thue du mit mir; g Wenn du nur stets vereinest mich inniger mit dir! Du Atem alles Lebens, du licht von jedem Schein, du Sehne te alles Strebens, du Sein von allem Sein! Und mit ihm alle, die er nahm i an seine Brust nach oben, his third Und die befreit von Leid und Gram dort seine Größe loben.si? dmir Es ist ja nur ein Gottesreich im Himmel und auf Erden, und jenen selgen Siegern gleich d soll jeder von uns werden. tiht Ams dinibus 392. Herr, wie du willst und meinest., ni odbl sadito ln Ant d 39 diffut Ich lege meinen Willen getrost in deine Hand: id idag Was meinen Schmerz kann stillen, ist dir allein bekannt: i motrausp Du hast mich ja erschaffen, du kennst dieß Herz von Staub; stor ein Nichts kann es entraffen, t als wie ein welkes Laub. Wie schneidet doch das Meßer der Reinigung so scharf! 419 11 Doch du, Herr, weißt es besser, und was alles ich bedarf: Du nimmst von deiner Rebe jedwedes eitle Reis, daß sie nur Früchte gebe zu deinem Lob und Preis. Jan Alam.d Du weißt, die Rebe tränet; doch achtest du es nicht, Wie auch das Herz sich sehnet, du hältst mit ihm Gericht: Von aller Welt geschieden, anus. von aller Lust und Last, find ich allein den Frieden, den du verheißen hast. 27* sid dun. 420 Die seligsten Gedanken fin dulf bricht deine Hand entzwei, i no Und macht von allen Schranken k und Liebesfeßeln frei; för sig trod Mein Meinen, Wünschen, Hoffen, und was mir ward zu teil, hast du ins Herz getroffen mit deinem heilgen Pfeil.o di of So nimm denn, was ich habe, nimm, was ich war und bin, Du meine einzge Labe, mein einziger Gewinn! Hind Ernst Albert eller. Nimm Vater mich und trage den staubgebornen Sohn: ich will nur dich und frage nach keinem andern Lohn. 67107 11989 Gib dich dahin in Gottes Sinn, nism dun uit laß alles andre schwinden; Schreit immer zu * 393. Gib dich dahin in Gottes Sinn. Sie hält auch Frend genug bereit, SCE den Wandrer zu erquicken; Nur mußt du dich in dieser Ruh, dann wirst du überwinden! Sei sanft und still, hör, was er will, fall ihm nicht in die Rede: So wird dein Mut gar frisch und gut, und auß ist Kampf und Fehde. ad dok imamisd me Liturg die Sorg und Müh und unsre Not entgelten? Ho Was nicht dein Königsfiegel 1 an seiner Stirne trägt, bod Das wirfst du in den Tiegel, von Lieb und Zorit bewegt, plis Daß es im neuen Feuer vermehre den Gehalt, hilum fim und deinem Willen treuer of in verkünde die Gestalt. ire od Die Welt, so schön, sie muß vergehn, ich kann sie drum nicht schelten; d Was soll denn sie flod sgistrou' ud mad auch sänftiglich in ihre Dornen schicken! So geht die Zeit zur Ewigkeit ohn Sorg und Schmerz würd es gar bald verträumen. Tag Aizu Das Ungemach hält frisch und wach, hind das Heil nicht zu versäumen; nd Das eitle Herz gehorsam in die Lehre, Und alles führt, our wie sichs gebührt, l Gottes Preis und Ehre. .dun?-801150 d allo nod ni nd SUF ( bim 96C tog 11911 394. du moin Klag deine Notd tim sigbuni ziur dem lieben Gott, drous mod ni dis wenn alle dich verlaßen, si noUF Und keiner hört, diffuse of du was dich verzehrt, iar al p und deinen Schmerz kann faßen! Eh dus gesagt, sidel vior and t eh dus geklagt, hin fjdist sau trojnid hat er es schon erfahren: mi 150 Mehr denn die Hut adde der Mutter thut, all of du will er dein Haupt bewaren. nod Ernst Albert eller. Er hat die Welt auf Lieb gestellt; so faßt er auch die Seinen; Nach Nacht und Leid Klag deine Not dem lieben Gott. chiz edild und Traurigkeit muß dir sein Antlitz scheinen. des pro and 100 sdm vonist ni Sein ist die Zeit, ds? A die Ewigkeit, 172083 72 799) ni dein Leben und dein Sterben; Und wir sind hier ng zu seiner Zier, sich und seines Reiches Erben. So herlich denkt, Inmis sior jog der uns geschenktdi qu in seinem Sohne alles, to dl Und nicht gedachtlis nisi du leht Was dein, ist sein, was sein, ist dein: O daß wir weise würden in aller unsrer Pein, Und unsers Leidens Bürden würfen auf ihn allein, Den Herrn, den stetsgetreuen, und seinen starken Arm! Was brauchten wir zu scheuen der Hölle ganzen Schwarm? in Batermachtinsyöjun A des tiefen Sündenfalles. ldning zar in night at do R Von Anbeginn mod war das sein Sinn, und dennoch kannst du zagen? So hier, wie dort, gilt nur sein Wort, und darauf sollst dus wagen! o Meeresstrom von Liebe! Wie da auch nur 421 sd ni ziur erged dur dio noch eine Spur von Not und Jammer bliebe! 395. daß wir weise würden. Wir schwanken und wir beben als wie ein Espenlaub; Will sich ein Sturm erheben, sind wir ihm schon ein Raub, Noch eh er uns erschüttert den Stamm mit voller Macht, daß er vor ihm erzittert und seufzt und dröhnt und kracht. 422 Ⓒ daß wie fefter ständen, il mad 100 dies right in unserm Land; sich die Wetter türmen, in seiner Gnade Hort! bliebs All unser Leben fänden sinise in seiner Treue Wort! ilgio sid Nur tiefre Wurzeln schlügen isd wir in dem guten Grund, dulF und beßre Früchte trügennis wir selbst von solcher Stund! is d Daß wir einmal entrännen auß unsrer Selbstsucht Haft, Und Gottes Luft gewännen und seiner Freiheit Kraft! Ernst Albert Zeller. @ All unser Götzendienen sto wär gründlich abgethan; sid wir fähn mit heitern Mienen Tod und Verderben nahnt, du no ni end 300 Suspog no nol( honnsd dun od sid Lasid Jonist untlig Inspoor and floj junvnd dmu Wir jauchzten mit den Stürmenola und in dem Feuerbrand.-silmad sur Wann stehn wir so gelaßen und so gerüstet da? öd juist dulf Wann lernen wir es faßen hid andr was uns zu lieb geschah? isd dny O daß wir lebten, stürben and 9 hinfort uns selbst nicht mehr; do Den Himmel nur erwürben ohn anderes Begehr! dadsift Es sind ja alle Leiden d von dieser armen Zeit nisd 9 Biot nicht wert der ewgen Freuden und ihrer Herlichkeit. sid ind 139 illojng daig jun omissid tun 23 1001 gi gis on shall@baff thnighuon 3 di usisoj gilink nis] vid um is id en F : ninduis) Spot Autorileri ( bun po siGF and subs( bon 19dsild omne dan tole nod nadad sior durch z ( dupluser mis siur ein updadra mude is hij UE duni nis noch mit di testis en de holf bollo tim mat d Judi 100 19 od ibn duu tudörd on tulo i sig jod 208 11900 1901 1701 and O ise 97 zolln ni busdis? brinu dulf allo di jua ustri m nomis dar mord onde murh ngang allo 56 #stopatol Im] mat us at Bar gidinds tpist sie di öldhi sónud suis id djön 33: isor si 1801 soarbe si6 197 198 di 114 mil din hu Thisles that sdsi2 sid Hoppade nou si ada Anhang. hiss big end 600 ex wm Verleih mir Mut, das teure Gut Der Wahrheit, die dein Wort uns lehrt und die der Menschen Trug verkehrt, biß in den Tod lieben! zut nontolthirsu und Tom no funst da d di prodai sie sihin drior di tim bis dun flusor d lF 10om thin si sholud sduitsid on mor: duplo 356 dluds i tim 19 ind : distetisabo üdsid di m 396. Gebet um Ausdauer. of( hom oil idsp dulf ist of trust of Herr Zebaoth, sad je du starker Gott! Die Nacht der Trübsal bricht herein, es bleicht der Sterne lichter Schein am Himmel meiner Tage. gio Wie hats die Seele doch so gut, die sich dem Herrn ergibt, h Die nichts mehr will und nichts mehr at thut, denn daß sie Jesum liebt! 35 180 foris od zdi i dois amist hod a Tots minis?( od sit tdunig dsg ale disar si Mach fest das Herz, daß es im Schmerz Gewappnet sei mit Freudigkeit, zu tragen auch das schwerste Leid, wenn ich den Kelch muß trinken! Mach stark den Arm, tuischio thi? droffört mist tij im jqunst mę daß, ob der Schwarm od Der Feinde drohend mich umringt, mis sisse spred sid loster im Triumph dein Banner schwingt goizu deines Namens Ehre! no 10 Umgürte mich mit Kraft, daß ich Das Schwert des Geistes führen mag und siegend auß dem Felde schlag, die Jesum wollen meiſtern! 397. Der Seelen Seligkeit. 7710 390 Hermann Daum. con Indosan modis? misd spuimp etbin fi mặi 100 viali a di, vou fi sthin sin ni ipürt 19 Still wandelt sie an seiner Hand, ein selig Kind des Lichts, tod Das Antlitz hin zu ihm gewandt, m und schent und fürchtet nichts, dude di fidan 424 Sie ziehet mutig ihre Bahn; mit ihm wird nichts zu schwer, Und Erdenlust und eitler Wahn verlocken sie nicht mehr. Sie geht getroft, heißt er sie gehn, sie weiß, er ist ihr Hort; Kann ſie doch ſeine Liebe ſehn, glaubt sie doch seinem Wort! Sie weiß: wenn noch die Sünde drückt, hat er mit ihr Geduld; Und geht sie noch so tief gebückt, mu so kennt sie seine Huld. is around Insinin Anhaug. thi and Da wird die Liebe zum Panier, der Glaub ihr Hochzeitskleid; Die Hoffnung öffnet ihr die Thür, ihr Erbe steht bereit! ( half dionda me 1900) 116 Ach ja, die Seele hat es gut, die sich dem Herrn ergibt! Die nichts mehr will und nichts denn daß sie Jesum liebt! milf Wenn dir in Schmerzensnächten kein tröstend Licht erscheint, Im Kampf mit finstern Mächten die bange Seele weint: Dann steht an deinem Betten der Herr, und hört dein Flehn; ach, wähne nicht, er hätte dein Leiden übersehn! Sie trägt geduldig ihre Last, biß seine Stunde schlägt; Sie weiß: er gönnt ihr wieder Raſt, der treu die Schwachen trägt. him Auch wird kein Opfer ihr zu schwer, die Liebe macht es leicht! und siche, wie von ohngefähr ist bald das Ziel " Feldblumen" 1844. distrst 110 mm 80d gom nordi j dolan tanisd sid, tidad ng poltblade med fun 398. Der gute Hirte.( bin102 394 sid dn Vor ihm ist nichts geringe, nichts ist vor ihm zu klein; Er trägt ja alle Dinge in mi mit starker Hand allein.door nie Er hat dich nie vergeßen, meints auch mit dir so gut; gedulde dich indessen, du stehst in treuer Hut!. mis on ob dun mehr thut, bild sniam mini mo da dod mi gid. Er klopft so oft wol leise an mancher Thüre an, Reicht gerne Trank und Speise, würd ihm nur aufgethan: Doch ach, wie oft wol schiebet man Schloß und Riegel vor, und er steht tief betrübet vorm fest verschloßnen Thor! Sprich, kennst du mehr Erbarmen, prich, kennst du größre Huld, Denn daß er an dir armen so lang geübt Geduld? eind stor Ach, nimm auß seinen Händen, was er dir immer schickt! thin sie Er kann nichts andres senden, denn was dich reich beglückt. Hat er dich je verlaßen? - Ach, über alle Maßen erbarmet er sich dein! Sieh, keine Mutter pfleget so treu ihr krankes Kind, or wie er dich hegt und träget, so treu auch Mütter sind! find lio 201 fbot G Dior mind Anhang. Ja, daran will ich denken, du treuer Arzt und Hirt! Parein will ich mich senken, biß mir geholfen wird. dalad din Inson ramist allen Und sollt auch bis zum Ende Instinchmallodetund ( nettids( bij 1861 idnoorspänd eist dirige ammoni mein Weg durch Tränen gehn, hier hast du Herz und Hände: dein Wille soll geschehn! Rondour Du hasts gethan! das ist genug; ich aber muß mich schämen KRITE Du warst es, der die Wunde schlug, wie sollt ich mich denn grämen? Dein ist die Macht und Herlichkeit, und keine Prüfung dieser Zeit soll mir den Glauben nehmen. Jidur- tib - Du hasts gethan! das ist genug; du nahmst, was du gegeben. ergib dich stille drein; wie mußte ihm so bange um deinetwillen sein! Herr, der meine Bürde trug, ich will dich drob erheben! So schäme dich der Klage, stimm an ein Frendenlied, Und sieh, ob nicht die Plage alsbald vorüberzieht! Und scheints dir gar zu lange, Denn hätte, was du mir geschenkt, mein Herz von deinem abgelenkt, wie trostlos wär mein Leben! 425 d 9037( bi 399. Du hasts gethan! das ist genug. philung sour 10 Min Snd prin d siut fid ud Guilske tid til @ bmmi@ asd g blish mad half pul sotto simb via 1502 Feldblumen." an Gointbt ini? ni tpuoden joit quamrod tim 100 tisi ndodendo? sid juo 89 dit Du hasts gethan! das ist genug, ist Trost in allen Leiden. Es hat ja doch nicht, was ich such, die Welt mit ihren Freuden. Bleibt nur im Leben, wie im Tod der Glaube mir, daß keine Not 60 von dir mich könne scheiden! 79, joguit Du hasts gethan! das ist genug; F dein Wille soll geschehen! b sid Ich weiß ja, daß in deinem Buch auch meine Tränen stehen. So nimm denn alles, alles hin! wenn ich nur dein hienieden bin, kann ichs mit Freuden sehen. 426 Anhang. Du hasts gethan! das ist genug, 2 ich rede nicht dagegen. nis n mmiff Wie leicht wird Ueberfluß zum Fluch, und Mangel wird zum Segen! deln So fühl auch ich, dein schwaches Kind, wie treu, wie väterlich gesinnt, dips du bist in deinen Wegen. tum siur Sing THE Dior mund C Laia 400. Nicht viel edle sind berufen. Nicht viel edle sind berufen zu des Himmels hohen Stufen; id Nach dem Fleisch viel weise nicht schauen Gottes Angesicht. Das, was von der Welt verachtet, tief gebeugt in Armut schmachtet, Sieht Gott mit Erbarmung an, führt es auf die Lebensbahn. Erden. Was gewaltig ist auf Erden, das läßt Gott zu Schanden werden, 8, was nichts if Und, was nichts ist, schafft er um sich zu seinem Preis und Ruhm. 1970 Was die Welt mag thöricht schelten, das erwählt der Herr der Welten, Und der Weisen Wiß und Macht stürzet er in dunkle Nacht. Du hafts gethan! das ist genug; e wer will den Trost mir nehmen? Du warst es, der die Wunde schlug; drum will ich mich nicht grämen. 179 In keiner Prüfung dieser Zeit willst, großer Gott der Herlichkeit, of du mein Vertraun beschämen! Sigr Feldblumen." of Welch ein Trost für die Geringen, die nach Himmelsgütern ringen! Gott, der auf das Niedre sieht, be tröstet freundlich ihr Gemüt.( buo Lid 890 89llo muss immin o id medisid nid*( bi mot d) on tim ohi unal Die ihr seid mit Schuld beladen, kommt zur Quelle seiner Gnaden! Wer nur arm und dürftig ist, lebt hier auf in kurzer Frist. Naht mit demutsvollen Schritten! euer Gott läßt sich erbitten; Segnend stets herabgewandt, steht euch offen seine Hand. - 00% Der du in der Höhe wohnest, über Cherubinen thronest: sind#g Auch mein Herze tritt herzu, radn bi dürstend nach der Himmelsruh. Moj sion Beige deine Thür mir offen, kröne, Herr, mein kühnes Hoffen! Weiß ich doch, du willst es thun, e deine Liebe kann nicht ruhn. Dort, vor deines Thrones Stufen, wohin du auch mich berufen, don nd Will ich meiner Lippen Preis opfern dir mit selgem Fleiß. i thi e no som blind w Gottlieb David Ludwig Weigle.( Stuttgart.) bus soljort sign Anhang. 427 401. Gottestiebe. Sertha, Reutlinche Gott, ich bin in deiner Liebe, früh und Abend, Tag und Nacht; Deine Treue, deine Liebe Foot pind hält die Hand auf mich und wacht! ughing Nicht, daß ich durch Recht erworben Liebessorge, die du übst Ich, in Sünde fast erstorben! doch, du liebest, weil du liebst! der milden, o der reichen Segnung deiner Liebeshuld! Erbarmen ohne gleichen, so viel Liebe, so viel Schuld! of mo sdsi2 ad Trost- und ruhlos müßt ich klagen, aber nein, du willst es nicht! Immer rufst du, daß mein Zagen an dem Krenz der Liebe bricht! Hermann Klette. hier Jammid dun di( bun tisor of 402. Glaubend Jor is noftrid med( her and Adm Itchiso Wem einmal nur al nur ist aufgegangen bij o das Licht, das von dem Himmel scheint, hisar of Wer einmal nur den Geist empfangen, der ihn mit Jesus Christus eint; Vitud ni sorg sid Den zieht ein unnennbares Sehnen, den faßt ein wunderbarer Drang, biß er mit Jubel und in Tränen 20 HI HD 907 TO des Heiles Krone fich errangi Bad med jun Wer einmal mur hat glauben können, bom dul daß Gott zu uns hernieder kam, nisd ndi sot Dem muß das Herz vor Freude brennen, vor Lust vergehen oder Scham; eni thor of Dem muß es helle sein auf Erden, in i du in Christi Glauben hat er Ruhjup led duu und alle Mühsal und Beschwerden deckt Jesu Liebe freundlich zu. Denn Gott ward Mensch um uns zu retten. ein armer Mensch der ewge e Gott! oldu 736 Er nahm von uns der Sünde Ketten, di und von uns litt er Hohn und Spott; d thi Wir haben ihn ans Kreuz geschlagen, und er litt für uns Schmach und Not; der Gnad um Gnad zu uns getragen, daj bod dem gaben wir den Kreuzestod! sid aim t 428 Anhang. Wer kann in dieſen Abgrund ſchauen, der Liebe Abgrund, unfaßbar, Und nimmt mit Zittern nicht und Grauen dud di dif dai 791156 ni nidhi 00 tied 311973 sist ih onnd sid tö die Größe der Verschuldung war? dai2 thim Wer kann in diese Sonne blicken, der Liebe Soun, so gnadenreich, napoli und möcht vor Scham nicht und Entzücken and bill in wie weiches Wachs zerschmelzen gleich? and sistedsi po nim od nd just 11hird sdsi? id quo med of fjoj odmün b dil ud libat adeilad bod slis torbist lub Du Meer der Liebe, außgegoßen, so weit auch Erd und Himmel reicht, Du Stral, der er Liebe außgefloßen, der auch den härtsten Sinn erweicht! So weit ich schaue, keine Grenzen, so weit ich fühle, keine Kält; Jadenom in Herlichkeit seh ich erglänzen die große, weite, ganze Welt. . Cả ha O! wer kann in dein Antlitz sehen, Schulb belaben, mis miritin if hande grips Inammis 3500 dia p phutraidoanh aslis and auf dem des Himmels Glorie wohnt, Und möcht in Liebe nicht vergehen, omnis 10 buc. wenn ihn dein sanftes Lächeln lohnt; to and Wem hat dein Ruf ins Herz geklungen, so recht ins tiefste Herz hinein, produ? 100 und ist nicht alsbald aufgesprungen, tum mat und hat gerufen: ich bin dein!"? itd it offer advsorbis di Infeliste un d ne( bild 1 90si me thad dit nicht Doch, was bin ich? ich bin ein Schatten, der ruhlos hin- und wiederfährt; Mit deinem Licht möcht ich mich gatten, und werde nie von ihm verzehrt; Ich möchte deine Liebe trinken, dad: 100 ich möchte deiner würdig sein 3) 39 du doch seh ich Erdenschimmer blinken, dan fährt mir die Sünde durchs Gebein! dog mad Anhang. Herr! du mein Leben, du mein Hoffen, du meiner Wünsche höchstes Ziel Ich lieg vor dir mein Herz ist offen o, daß hinein dein Lächeln fiel! im nisl O, brenn mich auß mit deinem Feuer, o, mach zu deiner Wohnung mich, allo nism und ewig bin ich dein getreuer, dul und ewig, ewig lieb ich dich! tuic nism. fid# 403. Jesus, mein Hirt! isd( hi and Du bist mein Hirt! o Jesu, welch ein Glück, ut him. von dir gehütet sein! di esid samil 190 Wie selig ist, and usunn 11b( hon wen- deiner Gnade Blick Eduard Vogt, katholischer Pfarrer in Ludwigsburg. führt in die Hürden ein! ou sid fi ni Wie still ists da, wie gut, wie friedlich d folus wie thut das Wort dem Herzen gütlich: du bist mein Hirt! - Du bist mein Hirt! du weidest uns auf Ann, so grün und sonnenhell, Und führst uns hin wir folgen mit Vertraun IsoT spanis uplo Tantalss usfidil d. mdsion Ja, von dir, Here! strömt mir Erquickungsarmited tim zum frischen Labequell! ich rufs in seliger Entzückung: du bist mein Hirt! phan zid hi dod Du bist mein Hirt! ich irrt im dunkeln Thal grbo einst bang und führerlos, IniDariefst du mich 429 mich trieb die Angst und Qual inghe aid tim nd e vim in fid noblang 1136110 mphasi tim bi listr luid nou pur nothing du zögst mich in den Schoß; schipun ug bid ganaig( he Du trigst mich schwachen mit Erbarmen, nörp for nd und tief fühlt ichs auf deinen Armen: van( bg) du bist mein Hirt! * Odil mi 430 de poudagurdu mi Anhang. Du bist mein Hirt! im ud!@ es lockt, dräut auf und abne in d noch oft der schlimmste Feind; ou poil C Allein mich schützt schüß nid nismid and o dein Kreuz, dein Hirtenstab, sd mein allertreuster Freund! niso ug( homo Und graut mir vor des Todes Nächten, ich halte mich zu deiner Rechten: piers- dun du bist mein Hirt! spja sebliladin Du bist mein Hirt! o Heil! o Seligkeit, 804 daß ich dein Schäflein bin! im id ng Hier reißt mich wole nis bloutube a der Sünde bittres Leid ist 191dag vid stou noch oft zu Tränen hin; ini pill sids Doch dort, ja dort wohnt ewge Freude, ja ist die volle Freudenweide sid mi tr bei dir, mein Hirt! od fi in stor billig nags@ misd 1022 nd lisie nism Jesus, einzge Freude! du liebster Seelenfreund! Mit bitterm Herzeleide hab ich dir nachgeweint: 404. Als du mit heißen Schmerzen gewichen bist auß mir, Weil ich mit frostgem Herzen p gewichen war von dir! Ich zwang dich zu entweichen, du warst gekränkt so sehr Durch meiner Seele Schleichen im Sündentraum umher! Heinrich Leitlof. id no hid ng 11912 mism i BE June junk faodisur nd Die Umkehr. dig of Okehre freundlich wieder, di heilger Seelentrost, Und speise du mich wieder piibli mit süßer Himmelskost! si nismid and Mir hat die arge Lockung verwirrt den flaren Sinn, Doch auß des Lichtes Stockung erwuchs mir Kraftgewinn!. diul nome sid bim ob Dich, Herlichster, zu missen shwar ungemeßne Pein, Sie hat die Nacht zerrißen, ich bin nun ewig dein! Anhang. O hab mich um so lieber, je größer meine Schuld, undestadell Und nimm mich bald hinüber in deine Gotteshuld! Der Weltlist bin ich müde, mich fränkt der bloße Schein, Ich will im Siegesliede mich deines Lichtes freun! OUF 405. Die Kreuzigung. alurum. Dein Leiden, Herr! dein Sühnungstod, spricht auf den Wunden blutigrot, die du für uns empfiengst, Als in dem dunkeln Erdenthal, 58018 in Angst und Not, in Durst und Qual am Kreuzesstamm du hiengst. HOU Die Hände, die so mild und gut Tes oft auf der Kinder Haupt geruht, nur segnend immerdar: Sie wurden dir, o Gotteslamm, geheftet an den Kreuzesstamm, mit scharfem Nägelpaar! 000 on lin Sa fjat Imag sept Die Füße, die gewandelt nur des Wolthuns und des Lichtes Spur, Indi und auf empörtem See: Die hat der Frevler blutge Hand durchbohret und ans Kreuz gespannt in unnennbarem Weh! A nepromuld! Die Seite, drin dein heilges Herz geschlagen für der Menschheit Schmerz und für ihr ewges Gut: Die ward durchstoßen mit dem Speer, und Blut und Waßer floß daher, als Sühn- und Gnadenflut! Tourits polt So spricht dein Leiden und dein Tod, Herr! auß den Wunden blutigrot, die du für uns empfiengst. Gib Gnad uns, daß vergebens nicht die Welt zu retten vom Gericht, in Kreuzestod du giengst! 431 Beda Weber. Wilhelm Smeté. 432 odi( b id immer fold a mith In 30 ods sisin mis Anhang. dail of mu( him dod O 406. Himmelfahrtsmahnung. smism döng si adini diad him mmin onl Laß dich nicht vom Frühling teuschen, Gludesio smisd ni Herz! der dich mit Lust umringt, Wo mit wonnigen Geräuschen Wald und Flur von Leben klingt; Wo sich auf den Aeſten wiegen Kehlen, voll von süßem Klang, wo, als gäb es kein Versiegen, Flüße brausen ihren Gang. il and ald. mi AIR du fonds ni Von den Bäumen, auß den Bächen, auß dem hellen Morgenrot Scheint ein tröstlich Wort zu sprechen. lauschest du, so ists der Tod. Diese eſe Welt, sie muß vergehen; früher noch der Lüfte Raub wirst als Asche du verwehen, uptpb tim Herz! wie flüchtger Blumenstaub. om fladunong 88 sig Tuge stihi? 83d dan audio, and Willst du biß zum Wesen dringen, de wende vom Erschaffnen dich, Willst du dich ins Leben schwingen einer zeigt als Führer sich: Der an solchem Frühlingsmorgen hinter sich ließ die Natur, und, dem irdschen Blick verborgen, in der Himmel Himmel fuhr! ( 1994 jonhund od tim Gmind ju je drus Was die Jünger dort empfanden, als ihr Auge flog empor, sühl es, Herz! und auß den Banden flüchte durch des Glaubens Thor. ud sid Mit den Ewigkeits- Gedanken bist du doch von Erde nur, führt nicht er dich auf den Schranken über alle Creatur. 42effet Anhang. odna Was auf Erden ihn umgeben, dit did thi frnd(€) Jumishi un rim rad is o adatmad Jumalo war ihm Bild und Ahnung bloß, anesde Unde er atmete sein Leben dirig stets nur in des Vaters Schoß. Honord i Sieh auch du im Glanz der Erde des nur vom Himmel einen Traum; ondor di Gleichnis dir des Höchsten werde Tuis aid than hid Herde, Haus und Blum und Baum. bine si lidğun Wenn aufs Leben du verzichtet, dann beginnt dein Lebenslauf; and Wenn du dich als Staub vernichtet, stehst du erst als Wesen auf.dog Deines innern Lebens Schwingen wachsen auß dem Erdentod; eh er fonnt ins Leben dringen, hat auch ihm das Grab gedroht. id dolo 08818 Serdag Blick hinauf zum Himmelsbogen, siehest du den Wiederschein Von der Bahn, die er geflogen? läd dich nicht ein Schimmer ein? Will das Himmelslicht ermatten? 433 shiringen Zweifel um den Sieg? s nive du Es ist nur der Wolfe Schatten, shiu hinter der er aufwärts stieg! bieden onnod Grindasdor Gustav Schwab.is sid nad 407. Jesuslied. Wie könnt ich sein vergeßen, der mein noch nie vergaß, Wie seine Lieb ermeßen, durch die mein Herz genas? Ich er ton lag in bittern Schmerzen: und macht mich frei, und stets quillt auß dem Herzen ihm neue Lieb und Tren! Kraus, geistliche Licder. Wie sollt ich ihn nicht lieben, COND der mir so hold sich zeigt, Wie einmal ihn betrüben, der so zu mir sich neigt; Er, der, am Kreuz erhoben, für mich gieng himmelan, und täglich nun von oben mich segnend will umfahn? 28 6434 Ich darf, ich darf ihn lieben, dson der mir auß Todesnacht, old p Von meinem Schmerz getrieben, Unsterblichkeit gebracht; 8000 Der noch zur letzten Stunde mir reicht die treue Hand, biß auch die letzte Wunde außheilt, die mich gebrannt! nodols Mein Wandel ist auf Erden und führt dem Himmel zu. Durch Wonnen und Beschwerden such ich die ewge Ruh. Mir geht ein Freund zur Seite, ein starker Siegesheld, Des Schild mich deckt im Streite, der mir erkämpft das Feld. nedoil mido 89 Anhang. Bei Freuden und bei Schmerzen durchleuchte mich dein Bild, d Wie du, o Herz der Herzen, geblutet haft so mild! Er gibt zum treuen Pfande mir selbst sein Fleisch, sein Blut, Hebt mich vom Erdentande, füllt mich mit Himmelsmut; Mein Lieben und mein Hoffen, mein Dulden reich ich dir! msichnos laß mir die Heimat offennol 19 de und dein Herz für und für! nimitil pig will selbst auch in mir thronen mit seines Heils Gedeihn! Sollt ich nicht in ihm wohnen, in ihm nicht selig sein? podalommig mong juonid bilg 10 mnd ud fodsit nogalipg 916 ndo sad naty $ 408. Glaubensleben. up tod Gottlob Christian Kern, geb. 1792, gest. 1835. In Stürmen und im Glücke hält seine trene Hand Und zieht zu sich zurücke mich sanft am Liebesband. Ich stehe oder falle, so bin ich Gottes Kind, Weil meine Sünden alle durch ihn gesühnet sind. thi tumot sil Mein Wandel ist auf Erden hon mism and und führt dem Himmel zu. Durch Wonnen und Beschwerden nis sid tand doi anist af such ich die ewge Ruh. H. E.( Christoterpe 1842.) Anhang. 409. Adventslied. old int 10 thịt dun Dein König kommt in niedern Hüllen, ihn trägt der lastbarn Eslin Füllen, empfang ihn froh, Jerusalem! Trag ihm entgegen Friedenspalmen, bestreu den Pfad mit grünen Halmen so ists dem Herren angenehm. O mächtger Herscher ohne Heere, gewaltger Kämpfer ohne Speere, o Friedensfürst von großer Macht! Es wollen dir der Erde Herren den Weg zu deinem Throne sperren, doch du gewinnst ihn ohne Schlacht.m # 370 10 Dein Reich ist nicht von dieser Erden, doch aller Erde Reiche werden dem, was du gründeſt, unterthan, Bewaffnet mit des Glaubens Worten zieht deine Schar nach den vier Orten der Welt hinauß und macht dir Bahn. Und wo du kommest hergezogen, da ebnen sich des Meeres Wogen, Titr es schweigt der Sturm von dir bedroht. Du kommst auf den empörten Triften, des Lebens neuen Bund zu stiften, und schlägst in Feßzei Sünd und Tod. Herr von großer Huld und Treue, o komme du auch jetzt aufs neue zu uns, die wir sind schwer verstört. Not ist es, daß du selbst hienieden kommst zu erneuern deinen Frieden, dagegen sich die Welt empört. d ni 28* 435 436 Anhang. laß dein Licht auf Erden siegen, die Macht der Finsternis erliegen, 4 und lisch der Zwietracht Glimmen auß; Daß wir, die Völker und die Thronen, vereint als Brüder wieder wohnen in deines großen Vaters Haus! Friedrich Rückert. 410. Bußlied.. Taglinang Wir liegen vor dir treuer Hort; du Gnadenspender hier und dort, Der du thronst über Cherubim puky med und doch uns rufft mit Liebesstimm, had Du Herr und Schöpfer aller Welt, du, unser Arzt, du unser Held, Um Not, um Jesu Tod, nach deiner Zusag, gnädger Gott, G erbarm dich unser! Thir tannung ak np all thes Ach, Herr, was sind wir Menschen doch! wir seufzen hier in hartem Joch; Es fehlt uns Fried, es fehlt uns Freud, wir haben Sorg und vieles Leid; Uns rinnt der Schweiß vom Angesicht, die Träne fließt, das Herze bricht; Es droht uns Not, herkommt der Tod, die Höll schreckt uns mit ewgem Tod! Erbarm dich unser! S Wir haben Straf verdient, o Gott! wir übertreten dein Gebot, Wir sind voll Stolz und Sicherheit, umstrickt mit Herzenhärtigkeit; 28 Caline) Anhang. Wir lieben dich nicht, glauben schlecht, sind ungetreue, trotzge Knecht:, ndo) Onl Darum die Not, darum der Tod, spoden dat? darob dein Zorn, du heilger Gott. Erbarm dich unser! sing SAL Du wirst nicht zürnen ewiglich, al- zid willst dich erbarmen väterlich; d Hast auß Gnad deinen lieben Sohn gegeben auß des Himmels Thron Für uns selbst in den Tod hinein damit wir möchten selig sein. Dein Blut, Herr Christ, vergoßen ist für uns, du unser Heiland biſt: erbarm dich unser! iss Wir sehen dich im Glauben an, ides reuet uns, was wir gethan. Wir suchen dich, Herr, mit Begier, ini das arme Herze krankt nach dir. Ach, wasch uns rein mit deinem Blut, und schenk uns einen freudgen Mut, Gib Fried ins Herz, opihi ud o ein festes Herz, domp das treu dir ist in Freud und Schmerz. Erbarm dich unser! se oduprirddoug ozolu papie tur sodag finde bid sul on did suut Stärk uns den Glauben, lieber Herr, sonst wird uns unser Kreuz zu schwer. tincimes du Nimm auch, so du willst, ab die Last, 437 die du auf uns geleget haft; All Sünd und Elend von uns wend, leg auf uns deine Segenshänd. Ach, Herr, dein Herz kennt unsern Schmerz; drum schaun wir hoffend himmelwärts, erbarm dich unser! pildön ne o pollar and o Pode 8 new 438 Anhang. Beig uns, daß treu dein Herze ist, laß sehn, wie du so freundlich bist. duff Wir wollen willig dienen dir, in Lieb anhangen für und für. Bring uns nur auß dem Jammerthal zuletzt in deinen Freudensaal. id mundr Mein Gott bist du, dir sag ich zu; Hai Trinh th Ruh. du bringst uns heim zur ewgen Erbarm dich unser! is done u fol 19 nord 2. ol nigni do ris 2. Overbeck*) ( Pastor zu St Philippus- Apostel in Berlin.) nad dit nu nisi ristrhäst zivi tirand hd mom mist ogrod 411. Fest freude. O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit! Welt gieng verloren, Christ ist geboren: freue, freue dich, Christenheit! thi dudes manis Jim and udsil mi du fröhliche, dis o du selige, gnadenbringende Osternzeit! Welt liegt in Banden, Christ ist erstanden: freue, freue dich, Christenheit! biner be du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Pfingstenzeit! is is un fuschi dur and sing die Christ, unser Meister, heiligt die Geister; freue, freue dich, Christenheit! dulm 5861 hid mindr Joh. Dan. Fald. 35070 in sun driet no * Auß, Zehn geistliche Lieder mit vierstimmigen Melodieen verfaßt und componiert von L. Overbeck", zweite Auflage. Berlin 1861. od ispalop& u junud sid dus dubnags dan die A mind onu lun gol dindo, 190.0 e sin tunsi esmaid disfjedrucht und dush hid mandas slis 881 381 018 OTE 118 ONL Inhaltsverzeichnis. 35071 9850 900 10 ( pot@ moro) odiangle jan u end fjinj n chaque maisob sd 1 14906 olpiun? illo tim persid ajmina) 800 md mi nije outhomb wind doi be I. Advent joli di tol ad ndi n ndot nopuls Seite 435 tar ( potisno) ( patising) schildusin sid nel 1211 Dein König kommt in niedern Hüllen stignil Ein neues Jahr hebt heute an Jauchze, Seele, dem entgegen Ich klopfe an zum heiligen Advent( Lobjauchzt und mehret Gottes Ruhm ast Brich an du schönes Morgenlicht Der heilge Christ ist kommen Erklinge Lied und werde Schall Freudebringende, fröhlichsingende Freude jauchzt durch alle Welt. sps Freut euch Christen weit und breit( für Kinder) som Heilige Nacht. dsigt idi Ihr Hirten auf, wir wallen froh Kommt ihr Hirten, kommt ihr Armen Nun das Heil gekommen. O Bethlehem, o Bethlehem Viel schöne Sterne. spundre du 31 II. Weihnachten. poi ho di thi 197( 102) spul Ma.IV III. Neujahr. ( poljor) 116 este 65 in) adfin dun gurb of 00124 ( intisin) ni ndo no 379 - Jaduar lig Was ist das doch ein holdes Kind. do HISTO ( Jahresschluß.) pailen Das Jahr geht still zu Ende Der Engel hats zuvor gesagt Schon deines Namens Süßigkeit un.JIY usten IV. Fest der Erscheinung. Am Kreuze hängt verschmachtet( Karfreitag) Auf Seele, laß uns wallen( Karfreitag) Da geht er hin zur Schädelhöhe 10U3470509 V. Passionszeit. nasledn509.im 309 - 16 19 101 27 1380 Dein Leiden, Herr, dein Sühnungstod Der ein Paradies voll Frieden. Der Mittler stirbt( Karfreitagabend) Du hafts vollbracht, da stehen wir( Karfreitag) Du in blutger Dornenkrone for ud du HDĚ HODNOTY DŽ smisd ni thing imme lindada and in 149 h. 153 238 6 312 96 232 337 st nou sid suploj mondodspinde mod thin bido 297 389 317 ID 18 to nis his juris bisay 27 103 114 is 431 fi 7 289 245 66 440 Inhaltsaereichnis. Du Quell, der alle Herzen tränket Du sahst das Kreuz auf Golgatha( Karsamstag) Herr in den schwersten Stunden Hinweg mit aller Lauigkeit( Karfreitag) laju: Hosianna in der Höhe( Palmsonntag) Ich seh dein schmachvoll Büßen( Karfreitag) Laßt ihn ruhen, laßt ihn schlafen Meine Augen sehen Mildes, warmes Frühlingswetter( Palmsonntag) Nehmet sanft die lilienbleiche( Karfreitag) Nun giengst auch du( Karsamstag) O Tag so schwarz und trübe( Karfreitag) Wunder ohne Maßen( Karfreitag) Unter Grauen und Erbangen Weinet nicht ihr Töchter Zionsdia Weinet, weinet meine Augen( Karfreitag). Wenn je du wieder zagst. VI. Oftern. Ich will mit Magdalenen gehen Komm mit deinem Ostersegen. O daß ich hätte mitempfunden dus jauchze, Welt, du hast ihn wieder Oftern, Ostern, Frühlingswehen Preist den Herrn, der unvergänglich. Wenn dich der Spötter mir will rauben Jeh folgte dir von ferne Ihr aufgehobnen Segenshände.. Laß dich nicht vom Frühling teuſchen Siegreich fährt mein Herr gen Himmel VII. Himmelfahrt. Es prangen Haus und Garten Nimm mich in deine Zucht O komm du Geist der Wahrheit ei sticl VIII. Pfingsten.Ini Welch ein Gruß, welch ein Gruß! TS 601 tminsproste egnöchin momol fifi 301301 dm dol IX. Marieentage. 009019 X. Morgenlieder. mai ignis In deinem Namen, Jesu Christ In dein glänzendes Himmelsblau Nun ist der Morgen da Schön willkommen lieber Tag ( Grad) Sei mir gegrüßt, du Himmelslicht( für Kranke) Süßer Jesu, deine Liebe ● 265 rol pinde 307 del de 89 203 raql) dui sedlo misthad end• .nd ♦ splied Seite 136 186 59 ♦ 310 370 341 114 233 115 432 311 radiig ein Ispite t anomait banind noth 108 407 351 173 agnis 295 buni. 0208 d. 247 hoil.opil 79 307 idi. 135 hd and 311 med a 3791 snöthig 393 253 375 212 136 77 171 m stihnoubirou igund sem sinos aun nl als jull adophone mid 1316 delande ind modis 202 dillad, soi 407 104 od 292 316 6 stis Stebiter 000 Inhaltsverzeichnis. Abendglocke auß der Ferne Abend ist Auch heut hab ich dich oft vergeßen Das Geräusch des Tages schweiget Ein Tag geht nach dem andern hin. Herr Gott, in deinem Lichte Müde bin ich, geh zur Ruh Verschwunden ist die Sonne Vollendet hat der Tag die Bahn Wenn der Tag zu Ende geht Zum andern Leben wall ich hin ads XI. Abendlieder. XII. Sonntag. Herz, mein Herz, welch sanfte Luft Wir kamen, Herr, in deinem Namen Du hast den Zutritt mir erworben Nun ist der Samstagabend kommen. TIES ATST SOE ♦ Dein Wort, o Herr, ist milder Tau. Des Herren Wort ist starkes Wort Die Berge meines Gottes stehu Immer muß ich wieder lesen - Freitag. Samstag.. ♦ Kommt her, ihr seid geladen Wie ist mir doch so still und leicht Wochentage.pl and tisdagney- drar done sim mmol 6 moist lour idio ginas dobrod HOT od tu thi Gottes Wort, gewaltig Wort Wie fest steht noch der alte Grund 19 mp 088 - hielt frisloni XIV. Die heiligen Sakramente Confirmation. Die heilige Taufe. Ich bin in dir und du in mir. XV. Geseh. Ach Gott, wie schwer ist zu vollbringen Ach Herr, was ist geschehn Ach Herr, wer ist ein treuer Knecht Du wandtest dich, mich anzusehen Ein Abgrund hat sich aufgethan ald 407 713 XIII. Vom Worte Gottes.he si fa and 153 as sorp Das heilige Abendmahl. bi hind me sdsil che und Confirmation. - Buße. 18 1 441 Beichte. Seite 282 411 Biex 1152906 145 416 288 105 149 ist 20 nos misimining thi Bis 152 HOC TEST und i 1960 androlp him dal 373 366 153 198 adno. 122 401 sa anisms dublis 287 113 172 28 144 tané drends some tid odpd 208 22 338 264 367 263 339 80 442 Inhaltsverzeichnis. Es gibt wol keinen Sünder Herr, mein Gott, gerechter König Ich steh vor deinem Angesichte Ich werfe mich vor deinen Thron Kehre wieder, kehre wieder. Mag über uns dein Eifer flammen Oder hat deines Lichtes Jesus, einzge Freude Weh des Gerichts Wenn dich dein Heiland fragt Wir liegen vor dir treuer Hort Seite 73 290 SHS 390 n shold 228 fi319 napisu to bid bi dod tusd 352 aspiurb) Gagnad( hus and med my thoir 100 80 402 384 stibi? monisoint 430 Tule ne dop bi mid. 387 suosid ja 397 mint id po nd in 190436 idag sdn ug g3 350 Gebet.id bi net neds? do mu silen01, IX XVI. Ach, halt uns fest Herr Jesu Christ Ach, komm mit Gnad und Wahrheit Ach, Vater, siehe Ach wär ich wie die Kindlein klein Bedenk ich deine große Treu Bete nur, bete nur Das ist ein elend Zagen Da steh ich wieder stille Der du der rechte Vater bist Der du trugst die Schmerzen aller Der Himmel hängt voll Wolken schwer Durch dein gnädiges Geleiten. Eins hätten wir von Herzen gern Gib, daß ich ewig treu dir bleibe Gib deinen Frieden uns, o Herr der Gib Frieden, Herr, gib Frieden Gib mir Frieden, Herr, nach langem Gib uns Glauben, Herr und Gott Gottes süße Liebe Heiland meiner Seele Herr, höre mein Gebet Herr Jesu Christ, ich bitte dichsd Herr Jesu, den ich liebe Herr, neig dich gnädig unserm Flehn Herr, nimm hin auß meinem Herzen Herr Zebaoth, du starker Gott Ich habe dich gefunden ♦ 2018 ma tu stjuaj toloogist utmose mani ai Stärke • drops im Hind spilisd. Ich hatte dich gefunden Je kleiner ich, je größer du In deine Baterhände 1901 In der Angst der Welt will ich nicht zagen In der stillen Abendstunde( Abendandacht). Kommst du Bräutigam der Seelen Lehr mich glauben, lehr mich glauben + ngoitin 196 ♦ ● no esta min aito bonist pri asjal sdsid thi um trouk pifinatap rok 8110022 Streiteld bonus joi 89 toe nogilist si:.VIX 390 asia di adid o bad sim 190 68 383 343 146 00312 59 119 404 161 255 ● 214 404 156 112 15 317 374 102 277 405 151 423 Jd 218 398 258 60 359 70 296 257 Inhaltsverzeichnis. Liebster Jesu, hilf uns siegen Mach doch auß mir Herr Jesu Christ( für Kinder) Mache meine Seele stille Mach unser Haus zur Friedensstätte. Mein Gott, mein Gott ich liebe dicho. Mein Gott, zerbrochen ist mein Geist Nimm mir alles Gott, mein Gott Nun bitten wir den heiligen Geist Nur du, o Herr, nur du alleine ♦ O fomm, mein Heiland, komm und dämpfe O möcht ich dir für alles danken, inn Reich möcht ich sein. Sieh, es will schon Abend werden( Abendandacht) Sohn des Vaters, Herr der Ehren Unstet in meinen Schritten Vor Hochmut und vor Uebermut Wann schlägt die Erlösungsstunde Wem sollt ich sonst vertrauen Wenn mich die Feinde kränken. Wer macht mich im Bekenntnis treu. XVII. • Bist du ferne oder nah Bleib nur stille( für eine Kranke) Christ halt ein Das Kreuz ist gut Daß wir nicht gar auß sind ,, Dennoch" ist mein schönes Wort. Du bist bei mir, du starker Held Du hasts gethan! das ist genug Durch mit aller Angst und Plagen Eins ist not Zum ersten Artikel des Glaubens. Kreuz- und Trostlieder. ● ise manne thin, chin Bolt 1100 hid die Jun scbn Halt, o Gott, mein Auge wach Herr, deine Magd ist müde( in Krankheit) Herr, der du Gott bist hoch und hehr Herr, mir reichte deine Hand Herr, wie du willst und meineſt Herz du hast viel geweinet Erst hinab und dann hinauf Es gibt so bange Zeiten Es ist noch nichts verbrochen Fraget doch nicht was mir fehle Gib dich dahin Gott, o Gott, wie muß ich beben Groß sind die Wogen Halt auß, halt auß in deiner Not( für einen Kranken) • jedd Boot nedilled 443 Seite 321 41 174 88 55 269 269 310 88 293 344 254 40 201 54 415 46 147 403. 176 dur pull that mit In de sier and C 247 G 57 328 411 177 141 327 425 409 274 342 280 226 353 420 # 93 270 160 Ball 415 149 ad 382 587 419 162 444 Inhaltsverzeichnis. Sch lieg in deinen Friedenshänden Ich wandle wie mein Vater will Im Kreuz ist Ruh. Ist Gott mein Hort Ist mir Verleumdung, Spott und Hohn. Kennst du nicht der ewgen Liebe Quellen Klag deine Not 1100 Komm, o Herr, mit deinem Geist Laß du in allen Sachen Laß sie schwinden, laß sie schwinden Lieber Heiland meine Schmerzen( in Krankheit) Lieber Vater, ach wie gern Lieber Vater, ich befehle tundu Mag auch der Glaube zagen Meine Stund ist noch nicht kommen. Mein Herr und Gott, wes tröst ich mich. Mein Wandel ist auf Erden Mir ist so weh und bange Nach dir ich stets verlange Nicht viel edle sind berufen Nun Aug und Herz erhoben Ob all mein Glück zusammenbricht Was willst du dich betrüben Wenn dich Menschen kränken p. O daß wir weise würden. daj O Herr, mein Gott, verlaß mich nicht( in Krankheit) dan O mein Herz, gib dich zufrieden Sorge, die mich niederdrückt. Seele, willst du selig ruhn Seid stark, ihr Brüder, in dem Herrn So halte fest denn, was du haft. Stille halten deinem Walten Still, in meinem Gott zufrieden Sünderherz verzage nicht. Warum sollt ich denn klagen Warum so ungeduldig Was trägst du doch nur Sorgen Was verlangst du Wenn nicht der Herr das Haus erbaut Wenn Sorg und Gram dein Herz erfüllt Wer auf die Welt Seite 411 shy a hod 107 345 29 109 000. 1217 ♦ Wer bleibt frei von Qual und Leid Wie der Hirsch in Sonnengluten( Wie der Hirsch nach frischer Quelle Wie tren scheint Gottes Sonne( beim Anfange der Passionszeit). Worauf soll ich mich verlaßen. bunung 90 421 385 42 227 315 328 398 224 354 207 434 410 afm. 326 the 426 246 400 421 30 ● € 392 146 60 177 418 10 137 ad 91 174 261 233 152 147 23 147 1193 218 397 246 331 274 55 266 Inhaltsverzeichnis. sils@ 005 Alles was dein Gott dir gibt. Auf, empor mit Adlerflügeln Der Mensch hat bange Stunden Dich preis ich lauten Schalles Du bist ja doch der Herr Dunkel ists, des Lebens laute Töne Ein ewger Fels ist unser Gott. Freuet euch der schönen Erde 000 Gott, ich bin in deiner Liebe Gott ist mein Hort, Gott ist mein Hirt Gott ist mein Lied Lob- und Danklieder. Habe Dank du ewge Liebe Herr ich danke dir von Herzen Herz brich auß in Huldigungen Hügel fallen, Berg hen Ich glaube, darum rede ich Ich walle nicht alleine In den Himmel gehen Kind Lob sei dir mein Gott gesungen Nun danket alle Gott O selig Haus, wo man dich aufgenommen Unbekannt und doch bekannt Wär Gott der Herr uns nicht zur Seit Wenn ein Herz den Herrn gefunden. Wie hats die Seele doch so gut Wie soll ich Herr dir danken Wir sind des Herrn, wir leben oder sterben Ach welche Marter, welche Plagen Als Nacht und Todesschatteit An dein Bluten und Erbleichen Bei dir Jesu will ich bleiben Bist du Herr der Meere. Bist du schwer mit Kreuz belaſtet Bleibt bei dem, der euretwillen Christus ist in unsrer Mitte Das ist mein Trost in allen Leiden Daß du uns als Blumen pflegst Deine Dornen. meine Rosen. Der Herr ist König, freue dich. Du bist mein Hirt - XVIII. Zum zweiten Artikel des Glaubens. 2.500 Du ewger Heilsverkünder. Du leitest mich an deiner Hand Einen Freund hab ich gefunden Einer nur ist ewig wert Einer nur ists, den ich meine Sinolin ♦ 445 Ginda Seite 268 85 353 . 10104 270 163 131 357 427 103 262 234 334 180 271 355 0281 . 270 356 58 141 359 271 333 134 423 386 1369 364 223 199 356 388 219 361 129 81 101 334 322 429 102 322 401 283 197 446 Eines wünsch ich mir vor allem andern Ein Gärtner geht im Garten Es kennt der Herr die Seinen Freut im Herrn euch allewege Habt ihr nimmer noch erfahren Ja fürwahr, uns führt mit sanfter Hand Ich bin des Lebens müde Inhaltsverzeichnis. Ich bin gerecht durch Christi Blut Sch bleib bei dir, wo könnt ichs beßer haben Ich habe viel gelitten Ich liebe einen Königssohn Ich möchte gern was schreiben. Ich senke mich in deine Wunden Ich trau auf ihn! er ist mein Teil. Ich weiß woran ich glaube Ich will ein Opfer werden Jesu, Gnadensonne Jesus, ewge Sonne Jesus, wie süß wer dein gedenkt In Christo hab ich Frieden In der Herberg ist kein Raum In der Welt ist Finsternis Laß mich diese Welt verstehen Laßt mich meine Pfade Liebe, die ans Kreuz für uns erhöhte Komm zum Kreuze, komm, o komme Lamm, das gelitten und Löwe, der siegreich gerungen. ♦ Mein Trost in Zweifelsnächten ist Mit allen meinen Sünden Nimm Christum in dein Lebensschiff Nun hab ich erst in seinen Wunden. Nur du allein Mein Freund ist mein Mein Freund ist mein, es klingt dieß süße Wort ganz O Heiland voller Gnaden( in der Passionszeit) O Herr, mein Gott Herr, o Herr, wie bist du treu Jesu meine Sonne - komm, mein Heiland, komm zu mir. O, was that ich ach ich schlief O wie fröhlich, o wie selig Seht ihr auf den grünen Fluren Sei getroft, betrübtes Herz So wie ein Kindlein stille liegt Süße Stille Thu auf, o Freundin, meine fromme Und flingst du immer Liebe wieder 8:14 Hoc dopti 111. ♦ allo Seite . 200 308 368 363 306 1.223 17 323 257 239 150 54 240 185 24 192 188 202 53 322 307 37 132 160 229 128 115 8 182 132 66 253 399 181 86 175 276 252 369 325 184 263 309 192 59 128 184 21 Inhaltsverzeichnis. Unterm Kreuze mußt du stehn Von dir will ich nicht weichen Wann auf des Zweifels Oceane Wann ich traurig wanke. Warum quält dich spät und früh Warum weinst du mir zu Füßen Warum wolltest du verzagen Was hätt ich, hätt ich Jesum nicht Wem einmal nur ist aufgegangen Wenn auch vor deiner Thür einmal Wenn dir in Schmerzensnächten Wer geht so hell voran im Hirtenkleide. Wie dein Abschied war so trübeni. Wie könnt ich sein vergeßen. Wie viel Mühen, Lasten, Plagen Will dein Fuß ermüden Wir trauen Herr auf dich allein Wohin sollt ich, Herr, denn gehen Zu dir will ich mich nahen Zu dir, zu dir. Biß hierher und nicht weiter Das ist der Gemeine Stärke( Missionslied) Der du in Todesnächten( Miſsionsfied) usonianbt ordo id al dador Der du zum Heil erschienen( Missionslied) Du der einst von seinen Höhn( Missionslied). Eine Herde und ein Hirt( Missionslied). Einer ists, an dem wir hangen( Missionslied) Noch geht der Tag hienieden Seht ihr vor dem Stuhle Gottes Sei du in unserm Kreiße( Missionslied).. Volk des Herrn, du hast hienieden. Volk des Herrn, erhebe dich( Missionslied) Waßerströme will ich gießen( Missionslied) Weit durch die Lande XIX. Zum dritten Artikel des Glaubens. Von der einen heiligen christlichen Kirche und von der Gemeinschaft der Heiligen. . Ein neues Lied singt Gott dem Herrn( Reformationsfeſt) Hirt und Hüter deiner Herden( Miſsionslied). let. Wenn die Berge wanken Wie wird dein Schiff von Stürmen Wir bauen, Herr, an deinem Haus( Missionslied). Zeuch Macht an, Arm des Herrn( Missionslied) Ach, uns wird das Herz so leer Ach, wär ich zu euch eingegangen 447 Seite 275 240 18 op. m 21 175 52 133 256 427 170 424 249 248 433 414 189 320 414 189 148 29 284 33 206 157 222 205 301 36 120 116 36 284 32 155 117 32 118 284 35 Vom Sterben und Begräbnis, von der Auferstehung des Fleisches und dem ewigen Leben. 360 408 448 Inhaltsverzeichnis. stis Ach, wie die Jahre schwinden. Am Grabe stehn wir stille Auf, auf mein Geist und schwinge dich. Dem großen Gott stirbt keiner Den Stab des Herrn in Händen Der Erde rauhe Winde Der Pilger auß der Ferne Einst wird meine Stunde kommen Endlich, endlich wirst auch du. Ewig Leben, ewge Stille. Geht nun hin und grabt mein Grab Geh und säe Tränensaat Guter Hirt, du hast gestillt( Tod eines Kindes) Heimgehen, selig werden Heimweh fühl ich Heimweh fühlt, wer in der Fremde Herz, mein Herz, laß ab zu zagen. Ich werde dich als Richter sehen Jerusalem, du heilge Stadt In die Ferne möcht ich ziehen. Laß sie ziehen, laß sie ziehen Mein Schifflein geht behende Noch ein wenig Schweiß und Tränen! Noch leb ich hier, wie lange ... d. t. sens sonie Oft mit heiligem Erglühen Herz, mein Herz! noch weinest du) 198 Teures Lämmlein du, schlaf wol Wachet auf im Schoß der Erde Was macht ihr, daß ihr weinet Weg von dannen, hin zum Lichte( Wenn ich einst entschlafen werde( di Wie den Träumenden am Morgen. Wie der Hirsch nach frischen Quellen Wir werden bei dem Herrn sein allezeit. Wir ziehn den Lebensweg hinauß) Fund Wolauf, wolauf zum letzten Gang 37 408 166 hir. 128 24 10 235 294 1008 280 121 129 399 305 279 72 nilind magis**** 159 416 18 272 71 98 47 390 301 Nun muß ich hinnen gehen stipur thingmt. Nun schlaf in tühler Erde( Tod eines Kindes) is Deffnet euch, ihr Himmelsthüren ( dominanti egys ergo notou thi Ruht auß, ruht auß( Todtenfest) Ruht unter Gott, ihr Frommenont) pound si Schlummre süß, o nicht ihr Zähren Sonne, Mond und Stern erbleichen Stimm an das Lied vom Sterben. duni Ano khönssdomi the lig Biodat Seite 383 362 16 417 127 150 Bothfi 12010068 costar Ba nagungspais thus spor 268 391 362 207 9 360 254 201 45 123 164 94 299 ste BE 092 vpli 304 30 osteomspro 489 son atto not the spill 28 50 entindo sidoly 210gms032 min 18spusion 10. entail dignir dolsie anspi Cliber unsprintre him indi bilgange e Alphabetisches Register.ee ing for an en onspi Bedenk ich deine große Trene Bei dir Jesu will ich bleiben. Bete nur, bete nur d Bist du ferne oder nah Bist du Herr der Meere. pe Bist du schwer mit Kreuz belastet. Biß hierher und nicht weiter. Bleibt bei dem, der euretwillen Bleib nur stille Brich an du schönes Morgenlicht. Christ halt ein Christus ist in unsrer Mitte OOF dödhatheng and top ispisurbi sopo and the ang státe sais 10 ang ( Die Abkürzung[ N.] weist hin auf Rische, A., das geistliche Volkslied. Bielefeld.) MUSC TO AC Melodie. Jane Seite APA Abendglocke auß der Ferne Ringe recht wenn Gottes Gnade 282 Abend ist. ? Eigene Melodie. Ach Gott, wie schwer ist zu vollbringen Ach halt uns fest Herr Jesu Christ Ach Herr was ist geschehn. 367 263 Ach Herr wer ist ein trener Knecht Ach komm mit Gnad und Wahrheit. Ach uns wird das Herz so leer. Ach Vater, siehe 411 Wer nur den lieben Gott läßt. 264 Jesu Christ meins Lebens Licht 190 Gott, du frommer Gott Eigene Melodie Christus der ist mein Leben O du Geist der Herlichkeit. U Die Nacht ist kommen und 383 Vom Himmel hoch da komm ich 343 Errett mich o mein lieber Herre 408 Die Tugend wird durchs Kreuz 364 Valet will ich dir geben 10383 Eigene Melodie of plied 268 p. Ach wär ich wie die Kindlein klein Ach wär ich zu euch eingegangen Ach welche Marter, welche Plagen. Ach wie die Jahre schwinden. Alles was dein Gott dir gibt Als Nacht und Todesschatten. Am Grabe stehn wir stille. Am Kreuze hängt verschmachtet. An dein Bluten und Erbleichen. Auch heut hab ich dich oft vergeßen Auf, auf mein Geist und schwinge dich Auf empor mit Adlerflügeln. Auf Seele, laß uns wallen. spné ongis in i 8@ 68 360 223 Welt ich muß dich laßen Christus der ist mein Leben 362 27 199 145 Welt ich muß dich laßen Schmücke dich o liebe Seele Die Tugend wird durchs Kreuz Ach Gott vom Himmel sieh darein 16 Wachet auf ruft uns! Christus der ist mein Leben ( 85 103 dhe Errett mich o mein lieber Herre O du Liebe meiner Liebe Eigene Melodie. Christus der uns selig macht. Wunderbarer König Eigene Melodie 219 Herzlich thut mich verlangen 29 du Liebe meiner Liebed. 361 Eigene Melodie flatjal 57 Kommt her zu mir, spricht$ 1309 29 146 356 312 247 100388 Fahre fort 328 Alles ist an Gottes Segen. 129 450 Alphabetisches Register. Da geht er hin zur Schädelhöhe.. Das Geräusch des Tages schweiget Das ist der Gemeine Stärke. Das ist ein elend Zagen. ist mein in allen Leiden Das Jahr geht ſtill zu Ende. Das Kreuz ist gut Da steh ich wieder stille. Daß du uns als Blumen pflegst Daß wir nicht gar auß sind. Deine Dornen meine Rosen. Dein König kommt in niedern Hüllen Dein Leiden, Herr, dein Sühnungstod Dein Wort, o Herr, ist milder Tau Dem großen Gott stirbt keiner ,, Dennoch" ist mein schönes Wort. Den Stab des Herrn in Händen Der du der rechte Vater bist. Der du in Todesnächten. Der du trugst die Schmerzen aller Der du zum Heil erschienen Der ein Paradies voll Frieden Der Engel hats zuvor gesagt. Der Erde rauhe Winde Der heilge Christ ist kommen. Der Herr ist König, frene dich Der Himmel hängt voll Wolken schwer Der Mensch hat bange Stunden. Der Mittler stirbt Rhe Der Pilger auß der Ferne Des Herren Wort ist starkes Wort Dich preis ich lauten Schalles Die Berge meines Gottes stehn. Du bist bei mir, du starker Held Du bist ja doch der Herr Du bist mein Hirt Du der einst von seinen Höhn Du ewger Heilsverkünder Du hast den Zutritt mir erworben Du hasts gethan! das ist genug Du hasts vollbracht, da stehen wir Du in blutger Dornenkrone Du leitest mich an deiner Hand. Dunkel ists, des Lebens laute Töne Du Quell, der alle Herzen tränket Durch dein gnädiges Geleiten Durch mit aller Angst und Plagen Melodie. Seite O süßer Stand, o selges Leben 114 Eigene Melodie 416 Ringe recht wenn Gottes Gnade 284 Christus der ist mein Leben.. 59 Der du das meinen 81 Berzlich that mich verlang 297 Eigene Melodie 411 119 101 177 334 Herzlich thut mich verlangen. Eigene Melodie Nun danfet alle Gott. Eigene Melodie Der du das Loß von meinen Tagen 435 Eigene Melodie 431 Was Gott thut das ist wolgethan 113 Herzlich thut mich verlangen. 417 Straf mich nicht in deinem Zorn 141 Christus der ist mein Leben 127 Ich dank dir schon durch deinen 404 Herzlich thut mich verlangen. 33 Ringe recht wenn Gottes Gnade 161 Herzlich thut mich verlangen. 206 Freu dich sehr o meine Seeler 7 Vater unser im Himmelreich Eigene Melodie 389 150 16 332 Auß meines Herzen Grunde Allein Gott in der Höh.. Wenn wir in höchsten Nöten sein 255 Herzlich thut mich verlangen2353 Traurigkeit. 289 Christus der ist mein Leben d 37 Erhalt uns Herr bei deinem Wort 172 Welt ich muß dich laßen Machs mit mir Gott. Vom Himmel hoch. 104 28 327 270 Eigene Melodie Eigene Melodie organind thi 429 157 102 Jesu komm doch selbst zu mir Welt ich muß dich laßen Mein Jesu, hier sind deine Brüder 287 Ach Gott vom Himmel sich darein 425 Herr Jesu wahrer Mensch u. Gott 245 Dies irae, dies illa. 66 O Jesu Christ meins Lebens Licht 322 Eigene Melodie. 163 mocht nur Die Tugend wird durchs Kreuz 136 Alles ist an Gottes Segend 214 Nach: Eins ist not 409 451 Melodie. Seite Erhalt uns Herr bei deinem Wort 186 Mein Jesu, dem die Seraphinen 339 Minge ind nd trid to Machs mit mir Gott nach deiner 80 Jesus meine Zuversicht. 90/222 . Ringe recht wenn Gottes Gnade 401 Wachet auf ruft uns die Stimme 205 Wollt ihr wißen wer mein Preis 283 Hüter wird die Nacht der Sünde 97 Herr u. Aeltſter deiner Kreuzgemeine 200 Ach Gott vom Himmel sieh darein 131 Christus der ist mein Leben de 308 Alphabetisches Register. sti Du sahst das Kreuz auf Golgatha Du wandtest dich mich anzusehen 389 bitsous suis Ein Abgrund hat sich aufgethan Eine Herde und ein Hirt Einen Freund hab ich gefunden. Einer ists, an dem wir hangen Einer nur ist ewig wert.. Einer nur ists, den ich meiner. Eines wünsch ich mir vor allem andern Ein ewger Fels ist unser Gott. Ein Gärtner geht im Garten. Ein neues Lied singt Gott, dem Herrn Ein neues Jahr hebt heute an. Eins hätten wir von Herzen gern. Einst ist not 3. Einst wird meine Stunde kommen Ein Tag geht nach dem andern hin. Endlich, endlich wirst auch du Erklinge Lied und werde Schall Erst hinab und dann hinauf Es gibt so bange Zeiten. Es gibt wol feinen Sünder Es ist noch nichts verbrochen. Es fennt der Herr die Seinen Es prangen Haus und Garten Ewig Leben, ewge Stille 081-61 20 Mar Jug Johnt! Fraget doch nicht was mir fehle Freudebringende, fröhlichsingende Freude jauchzt durch alle Welt Freuet euch der schönen Erde. Freut euch, Christen, weit und breit. Freut im Herrn euch allewege 13, do 2110 abr spuite Geht nun hin und grabt mein. Geh und säe Tränensaat dotek. Gib, daß ich ewig treu dir bleibe. Gib deinen Frieden uns, o Herr Gib dich dahin 3. Gib Frieden, Herr, gib Frieden. Gib mir Frieden, Herr Gib uns Glauben, Herr und Gott. Gottes süße Liebe Gott ich bin in deiner Liebe Gott ist mein Hort, Gott ist mein Hirt Gott ist mein Lied and auth. Es ist das Heil nus kommen her 301 Allein Gott in der Höh.. 211 Kommt her zu mir spricht Eigene Melodie 404 274 Ringe recht wenn Gottes Gnade 408 Eigene Melodie. 288 Jesus meine Zuversicht.ed 166 19 342 280 73 Herr Jesu Christ dich zu uns wend Jesus meine Zuversicht Christus der ist mein Leben Herzlich thut mich verlangen. Herzlich thut mich verlangen Herzlich thut mich verlangen Herzlich thut mich verlangen Alles ist an Gottes Segen 11.10 du Liebe meiner Liebe O sanctissima 226 368 108 128 353 27 Der Tag der ist so freudenreich 380 Ringe recht wenn Gottes Gnade 357 Jesu komm doch selbst zu mir 153 Alle Menschen müßen sterben 363 of ball 24 10 Jesus meine Zuversicht Jesus meine Zuversicht Wachet auf ruft uns die Stimme 156 Herzliebster Jesu, was hast du 112 Ach Gott und Herr 420 22 89 390 Herzlich thut mich verlangen Eigene Melodie Liebster Jesu wir sind hier Eigene Melodie 15 Herr Jesu Christ dich zu uns wend 103 Ringe recht, wenn Gottes Gnade 427 Ach Gott und Herr Chid arip 262 452 Alphabetisches Register. sidalsste Seite Gott, o Gott wie muß ich beben. Eigene Melodie and in 193 Groß sind die Wogen Guter Hirt du haft geſtillt. .. miss thou dia sim tim Habe Dank du ewge Liebe Habt ihr nimmer noch erfahren Halt auß, halt auß in deiner Not Halt, o Gott, mein Auge wacho. Heiland meiner Seele. dujagtid. Heilige Nacht . h. Eigene Melodiei hid fatdunr 270 Jesus meine Zuversicht. g. 235 modtogturonchite to dampds ni Ach was soll ich Sünder machen 234 Volksmelodie( R.) dod.306 Was Gott thut, das ist wolgethan 60 Straf mich nicht in deinem Zorn 415 Eigene Melodie 1317 Volksmelodie( Rt.).( bi bilo 2238 Eigene Melodie.fi pm 294 Glück zu Kreuz von ganzem Herzen 8 Ddu Liebe meiner Liebe 799 280 Christus der ist mein Leben 149 kommt her zu mir, spricht. 382 O Welt ich muß dich laßen Nun danket alle Gotto 105 374 334 Heimgehen, selig werden. Heimweh fühl ich, Sohn vom Hause. Heimweh fühlt wer in der Fremde Herr, deine Magd ist müde. Herr, der di Gott bist hoch und hehr Herr Gott, in deinem Lichten. Herr höre mein Gebet.br... Herr ich danke dir von Herzen. Herr in den schwersten Stunden. Herr Jesu Christ ich bitte dich 1. Herr Jesu, den ich liebe m 1. Herr, mein Gott, gerechter König. Herr, mir reichte deine Hand bil. Herr, neig dich gnädig unserm Flehn Herr, nimm hin auß meinem Herzen Herr, wie du willst und meinest. Herr Zebaoth Freu dich sehr o meine Seele. O Welt ich muß dich laßzen. 59 Eigene Melodie Christus der ist mein Leben. O du Liebe meiner Liebe Eigene Melodie... Herr Jesu Christ dich zu uns wend 405 Ringe recht, wenn Gottes Gnade 151 Herzlich thut mich verlangen.074 419 Eigene Melodie .. 423 180 Wachet auf ruft uns . Herz brich auß in Huldigungen. Herz du hast viel geweinet... Christus der ist mein Leben. 162 Herz, mein Herz, laß ab zu zagen dit Liebe meiner Liebe und 121 Herz, mein Herz, welch sanfte Lust Müde bin ich, geh zur Ruh( R.) 122 Hirt und Hüter deiner Herden. Sieh hier bin ich Ehrenkönig 36 Hinweg mit aller Lauigkeit. Ich dank dir schon durch deinen 310 Hosianna in der Höhe.. du Liebe meiner Liebe. i 370 Hügel fallen, Berge weichen Ringe recht, wenn Gottes Gnade 271 is dyp did n Auferstehn, ja auferstehn.. 223 Freu dich sehr o meine Seele Zeuch ein zu meinen Thoren. Auß tiefer Not 65 d17 O Ewigkeit, du Donnerwort.. Eigene Melodie Christus der ist mein Leben Eigene Melodie adak Herzlich thut mich verlangen. Herzlich thut mich verlangen . Christus der ist mein Leben echoi . . og som ente Ja fürwahr uns führt mit sanfter Hand Jauchze, Seele, dem entgegen. Ich bin des Lebens müde Ich bin gerecht durch Christi Blut Ich bin in dir und du in mir. Sch bleib bei dir, wo könnt ichs beßer Ich folgte dir von ferne. Softdy Ich glaube, darum rede ich Ich habe dich gefunden Ich habe viel gelitten. Ich hatte dich gefunden e. Men 2. Melodie. QOW 102 277 290 0 87 W! 323 208 257 233 355 218 239 398 Alphabetisches Register. sise aidoist Ich klopfe an zum heiligen Advent Ich liebe einen Königssohn. Ich lieg in deinen Friedenshänden Ich möchte gern was schreiben Ich seh dein schmachvoll Büßen Ich senke mich in deine Wunden Ich steh vor deinem Angesichte Ich trau auf ihn, er ist mein Teil. Ich walle nicht alleine 3. Ich wandle wie mein Vater will Ich weiß, woran ich glaube it. Ich werde dich als Richter sehen. Ich werfe mich vor deinen Thron.. Ich will ein Opfer werden. Ich will mit Magdalenen gehen. Je kleiner ich, je größer du. Jerusalem, du heilge Stadt. Jesu Gnadensonne .. Jesus ewge Sonne Jesus, wie süß wer dein gedenkt Ihr aufgehobnen Segenshände Shr Hirten auf! wir wallen froh In Kreuz ist Ruh Immer muß ich wieder lesen In Christo hab ich Frieden In deinem Namen Jesu Christ In deine Vaterhände In dein glänzendes Himmelsblau In den Himmel gehen Kind In der Angst der Welt will ich nicht In der Herberg ist kein Raum In der stillen Abendstunde. In der Welt ist Finsternis. In die Ferne möcht ich ziehen Ist Gott mein Hort Ist mir Verleumdung, Spott u. Hohn Kehre wieder, kehre wieder Kennst du nicht der ewgen Liebe Quelle Klag deine Not 3. Komm mit deinem Ostersegen. Komm, o Herr, mit deinem Geist.. Kommst du Bräutigam der Seelen Kommt her, ihr seid geladen Kommt ihr Hirten, kommt ihr Armen Komm zum Kreuze, komm o komme. 453 Melodie. Seite 124 150 Eigene Melodie al 200 Lobt Gott, ihr Christen. Eigene Melodie.hibi 411 Nun laßt uns Gott dem Herren 54 Herzlich thut mich verlangen. 341 Wer nur den lieben Gottl. 240 Errett mich, o mein lieber Herre 228 Eigene Melodie... 1185 Herzlich thut mich verlangen. 281 Ach Gott vom Himmel sieh darein 107 Valet will ich dir geben..024 Der du das Loß von meinen Tagen 129 Wenn wir in höchsten Nöten sein 319 Herr Christ der einig Gotts Sohn 192 Die Tugend wird durchs Kreuz 295 Lobt Gott ihr Christen alle gleich 258 Eigene Melodie 399 188 Volksmelodie( N.) The Good 00202 Jesu meine Freude. Jesus Christ meins Lebens Licht 53 O süßer Stand, o selges Leben. 115 Eigene Melodie Eigene Melodie Volksmelodie( R.) 6 45 144 Christus der ist mein Leben 322 Lobt Gott ihr Christen alle gleich 316 Christus der ist mein Leben Eigene Melodie 60 202 270 359 307 du Geist der Herlichkeit Eigene Melodie Eigene Melodie DD Alles ist an Gottes Segen 70 Müde bin ich, geh zur Nuh( R.) 37 Volksmelodie( R.) 305 109 217 Eigene Melodie Machs mit mir Gott. Eigene Melodie Eigene Melodie 49421 Ach Gott und Herr Alles ist an Gottes Segen. 208 Nun komm der Heiden Heiland. 385 Ringe recht, wenn Gottes Gnade 296 Zeuch ein zu meinen Thoren. 20 Alles ist an Gottes Segen. 312 Ringe recht, wenn Gottes Gnade 132 mutmaid the dil hai 352 sidhe 90 454 Alphabetisches Register. sidalsst Melodie. Seite Lamm, das gelitten und Löwe, der Lobe den Herren, den mächtigen be Oar siegreich gerungen.-30.9 Laß dich nicht vom Frühling teuschen Laß du in allen Sachen alm. König der Ehrenodai. 160 O du Liebe meiner Liebe i poil( 432 O Welt ich muß dich laßen am( 42 Ringe recht, wenn Gottes Gnade 229 Laß mich diese Welt verstehenbiler. Laß sie schwinden, laß sie schwinden. Ringe recht, wenn Gottes Gnade 227 Laß sie ziehen, laß sie ziehen. 1 Ninge recht, wenn Gottes Gnade 279 O du Liebe meiner Lieben. 114 Eigene Melodien this ollox 128 Lehr mich glauben, lehr mich glauben. In die Ferne möcht ich ziehen( R.) 257 Liebe, du ans Kreuz für uns erhöhte O wie selig seid ihr doch. 115 Lieber Heiland meine Schmerzen. Eigene Melodie. Eigene Melodie v 315 90 328 Alles ist an Gottes Segen Wir 398 Alle Menschen müßen sterbeni 321 Vom Himmel hoch. bis 379 Alle Menschen müßen sterben 356 Laßt ihn ruhen, laßt ihn schlafen. Laßt mich meine Pfade e ... Lieber Vater, ach wie geriti. Lieber Vater, ich befehlen. Liebster Jesu hilf uns siegen Lobjauchzt und mehret Gottes Ruhm Lob sei dir, mein Gott, gesungen Mach unser Haus zur Friedensstätte. Wer mehr, o meine Seele Herr Jesu Christ, dich zu uns wend Freu den lieben Gott Eigene Melodie Wer nur den lieben Gott Mach doch auß mir Herr Jesu Christ Mache meine Seele stille. Mag auch der Glaube zagen Mag über uns dein Eifer flammen Meine Augen sehen. da Meine Stund ist noch nicht kommen Mein Freund ist mein Mein Freund ist mein! es klingt 2c. Mein Gott, mein Gott, ich liebe dich Mein Gott, zerbrochen ist mein Geist Mein Herr u. Gott, wes tröst ich mich Mein Jesu zieh mich ganz zu dir Mein Schifflein geht behende. Trost in Zweifelsnächten iſt Mein robel ist auf Erden Mildes warmes Frühlingswetter. Mir ist so weh und bange. Mit allen meinen Sünden! Müde bin ich, geh zur Ruh tools Nach dir ich stets verlange Nehmet sanft die lilienbleiche. Nicht viel edle sind berufen d. bo propie Nimm Christum in dein Lebensschiff. Nimm mich in deine Zucht Nimm mir alles, Gott, mein Gott Noch ein wenig Schweiß und Tränen Noch geht der Tag hienieden. Noch leb ich hier, wie lange. 41 174 88 224 402 Jesu meine Freude. 265 # 28 Gott des Himmels und der Erden 354 Ach Gott und Herr Eigene Melodie. Erhalt uns Herr bei deinem Wort 55 156 269 Eigene Melodie 182 172 Ewigkeit, du Donnerwort. 207 Was Gott thut, das ist wolgethan 132 Herzlich thut mich verlangen. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend 66 Christus der ist mein Leben 434 Ringe recht, wenn Gottes Gnade 307 Christus der ist mein Leben Christus der ist mein Leben 410 253 149 Volksmelodie( R.) ist vodilar anda Herzlich thut mich verlangen. 326 Eigene Melodie 203 Sollt es gleich bißweilen scheinen 426 Eigene Melodie Eigene Melodie 0: 399 407 Müde bin ich, geh zur Ruh( R.) 269 Alles ist an Gottes Segen Herzlich thut mich verlangen. Balet will ich dir geben 1159 120 416 Alphabetisches Register. sidojo Nun Aug und Herz erhoben. Nun bitten wir den heiligen Geist Nun danfet alle Gott Nun das Heil gekommen ism. Nun giengst auch duus Nun hab ich erst in seinen Wunden Nun ist der Morgen dam Nun ist der Samstagabend kommen. Nun muß ich hinnen gehen Nun schlaf in fühler Erde.ins Nur du allein. Nur du, o Herr, nur du alleine 455 Melodie. Seite Herzlich thut mich verlangen. 246 Nun bitten wir den heiligen Geist 310 Nun danfet alle Gott. 141 Sesu, meine Freude. O Traurigkeit Eigene Melodie Eigene Melodie Sorge, die mich niederdrückt. Oftern, Ostern, Frühlingswehen Tag, so schwarz und trübe was that ich-- ach ich schlief O wie fröhlich, o wie selig Wunder ohne Maßen Preist den Herrn, der unvergänglich 1999 ( bio 1977 Reich möcht ich sein 1814 Ruht auß, ruht auß Ruht unter Gott, ihr Frommen dachian an jer to nin apar Ob all mein Glück zusammenbricht. O Bethlehem, o Bethlehem O daß ich hätte mitempfunden daß wir weise würden Oder hat deines Lichtes du fröhliche Deffnet euch, ihr Himmelsthüren Oft mit heiligem Erglühen Gottes Wort, gewaltig Wort Heiland voller Gnaden. Herr, mein Gott, verlaß mich nicht Herr, mein Gott sig. Eigene Melodie. O Herr, o Herr, wie bist du treu Herz, mein Herz, noch weinest du jauchze Welt, du hast ihn wieder. Jesus einzge Freude. O Jesu meine Sonne sidol, O komm du Geist der Wahrheit O komm, mein Heiland, komm und O komm, mein Heiland, komm zu mir mein Herz gib dich zufrieden. O möcht ich dir für alles danken Ofelig Haus, wo man dich aufgenommen jun. und 407 Der du das Loß von meinen Tagen 407 Herzlich thut mich verlangen. 18 Eigene Melodie Bp.im 272 thom 86 Eigene Melodie Eigene Melodie 88 ftod ad 8001. Kommt her zu mir, spricht Nun freut euch, lieben Wer nur den lieben Gott Herzlich thut mich verlangen. Herzlich thut mich verlangen. O sanctissima $ 96 393 181 400 232 247 421 384 438 71 98 22 Herzlich thut mich verlangen. 175 Herr wie du willst?* 30 276 Gott des Himmels u. der Erden Löwen laßt euch wiederfinden. Erhalt uns Herr bei deinem Wort . . Machs mit mir Gott.. 252 79 Was mein Gott will das gscheh, 47 Errett mich o mein lieber Herre Herzlich thut mich verlangen.. Christus der ist mein Leben Herzlich thut mich verlangen. Die Tugend wird durchs Kreuz. 293 Wie schön ist unsers Königs Braut 325 Freu dich sehr o meine Seele 392 Errett mich, o mein lieber Herre 344 E. M. oder: So führst du doch zc. 359 Nun danket alle und bringt Ehr 146 Alles ist an Gottes Segen Christus der ist mein Leben Eigene Melodie 307 253 184 263 Unser Herscher, unser König Wenn meine Sünd mich kränken 375 du Liebe meiner Liebe . 135 .. 254 Eigene Melodie Jerusalem, du hochgebaute Stadt 390 Christus der ist mein Leben 301 369 430 351 456 Alphabetisches Register. Melodie. Seite 104 Eigene Melodies.gr du 268 du Geist der Herlichkeit. Vom Himmel hoch und 317 Jesus meine Zuversicht nd 20 60 Ringe recht, wenn Gottes Gnade 309 O ihr außerwählten Kindern 116 Machs mit mir Gott 177 Seht ihr auf den grünen Fluren Seht ihr vor dem Stuhle Gottes. Seid stark, ihr Brüder, in dem Herrn Sei du in unserm Kreiße Sei getrost, betrübtes Herz. Sei mir gegrüßt, du Himmelslicht Siegreich fährt mein Herr gen Himmel Sieh, es will schon Abend werden So halte fest denn, was du haſt O Welt ich muß dich laßen# 36 Jesus meine Zuversicht 192 Was mein Gott will... init. 292 In die Ferne möcht ich ziehen( N.) 311 du Liebe meiner Liebe... Was Gott 40 Sohn des Vaters, Herr der Ehren Eigene Melodie will, das geſcheh 408 201 Schmücke dich o liebe Seele 391 Sonne, Mond und Stern erbleichen. So wie ein Kindlein stille liegt. Stille halten deinem Walten. Still, in meinem Gott zufrieden. Stimm an das Lied vom Sterben Sünderherz verzage nicht Süßer Jesu, deine Liebe Süße Stille 190 STICA Teures Lämmlein du, schlaf wol. Thu auf, o Freundin, meine fromme the im tim stboil in Unbekannt und doch bekannt Und klingst du immer Liebe wieder. Unter Grauen und Erbangen Unterm Krenze mußt du stehn Unstet in meinen Schritten Schlummre süß, o nicht ihr Zähren. Schön willkommen lieber Tag Schon deines Namens Süßigkeit. Seele willst du selig ruhn Herr Jesu Christ, dich zu uns wend Gott des Himmels und der Erden Alles ist an Gottes Segen Herzlich thut mich verlangen. Jesus meine Zuversicht Eigene Melodied Eigene Melodie 101 1090 Aller Gläubgen Sammelplatz Eigene Melodie 100 N. Eigene Melodie Wer nur den lieben Gott. Alles ist an Gottes Segen Eigene Melodie Christus der ist . Verschwunden ist die Sonne Viel schöne Sterne Volk des Herrn, du hast hienieden. Volk des Herrn erhebe dich Vollendet hat der Tag die Bahn Von dir will ich nicht weichen Vor Hochmut und vor Uebermut Wachet auf im Schoß der Erde!? Wär Gott der Herr uns nicht zur Seit Wann auf des Zweifels Oceane Wann ich traurig wanke Wann schlägt die Erlösungsstunde. Warum quält dich spät und frühe Warum sollt ich denn klagen Warum so ungeduldig... Welt ich muß dich laßen Schönster Herr Jesu O du Liebe meiner Liebe Jesus meine Zuversicht Vater unser im Himmelreich Herzlich thut mich verlangen Ich dank dir schon 59 137 91 362 174 316 128 207 184 271 21 212 275 54 373 337 284 32 366 240 OpD3 Wachet auf, ruft uns Allein Gott in der Höh Wer nur den lieben Gott. Jesu meine Freude. Freu dich sehr o meine Seele Freu dich sehr o meine Seele. 175 Herzlich thut mich verlangen 261 Welt ich muß dich laßen. 233 9 333 18 21 46 Alphabetisches Register. Warum weinst du mir zu Füßen. Eigene Melodie Warum wolltest du verzagen. Was hätt ich, hätt ich Jesum nicht Was ist das doch ein holdes Kind Was macht ihr, daß ihr weinet Was trägst du doch nur Sorgen . Waßerströme will ich gießen Weg von dannen, hin zum Lichte. Weh des Gerichts . ♦ Was verlangst du, warum bangst du Jesu Wunden( R.) Was willst du dich betrüben Weinet nicht, ihr Töchter Zions Weinet, weinet meine Augen. Weit durch die Lande. Welh ein Gruß, welch ein Gruß Wen einmal nur ist aufgegangen Wen sollt ich sonst vertrauen Wem auch vor deiner Thür einmal Wenn der Tag zu Ende geht Wem dich dein Heiland fragt Wem dich der Spötter mir will rauben Wen dich Menschen kränken. Went dir in Schmerzensnächten Wen die Berge wanken Wen ein Herz den Herrn gefunden. Wen ich einst entschlafen werde Wen je du wieder zagst Wen mich die Feinde kränken Wen nicht der Herr das Haus erbaut Wem Sorg u. Gram dein Herz erfüllt Wer auf die Welt Wer bleibt frei von Qual und Leid. Wer geht so hell voran im Hirtenkleide Wer macht mich im Bekenntnis treu Wie ein Abschied war so trübe Wie in Träumenden am Morgen Wie er Hirsch in Sonnengluten Wire Hirsch nach frischer Quelle. Von er pirsch nach frischen Quellen Wie fst steht noch der alte Grund Wie hts die Seele doch so gut Wie i mir doch so still und leicht Wie bunt ich sein vergeßen Wie fill ich, Herr, dir danken Wie tu scheint Gottes Sonne. Wie el Mühen, Lasten, Plagen Wier rd dein Schiff von Stürmen. • ● ♦ ♦ Melodie. O du Liebe meiner Liebe Volksmelodie( N.). Vom Himmel hoch Herzlich thut mich verlangen. Christus der ist mein Leben Herzlich thut mich verlangen. Unser Herscher, unser König O du Liebe meiner Liebe Ach Gott und Herr Eigene Melodie Schmücke dich, o liebe Seele. Melodie der Brüdergemeinde. Fahre fort, fahre fort Die Tugend wird durchs Kreuz. O Welt ich muß dich laßen. Nun sich der Tag geendet hat. 170 Jesus meine Zuversicht Eigene Melodie. 153 Errett mich o mein lieber Herre Eigene Melodie Valet will ich dir geben Das ist unbeschreiblich O du Liebe meiner Liebe O du Liebe meiner Liebe . Eigene Melodie.. Von Gott will ich nicht laßen Ich dank dir schon. Machs mit mir Gott. Ach Gott und Herr . 457 Seite 52 133 256 149 360 152 147 23 155 254 387 136 77 117 ♦ 6 427 147 93 218 397 Straf mich nicht in deinem Zorn 246 Liebster Immanuel. 249 397 311 147 424 32 134 201 171 403 O Jesu Christ meins Lebens Licht 176 Freu dich sehr o meine Seele 248 du Liebe meiner Liebe. 45 Laßet uns den Herren preisen 331 Ringe recht, wenn Gottes Gnade 274 Alle Menschen müßen sterben Ein feste Burg 123 Lobt Gott, ihr Christen, allzugleich Ich dank dir schon. Eigene Melodie 433 386 Nun lob, mein Seel, den Herren Christus der ist. 55 Alle Menschen müßen sterben 414 Herzlich thut mich verlangen.. 118 338 423 152 458 Alphabetisches Register. Will dein Fuß ermüden. Wir bauen, Herr, an deinem Haus. Wir kamen, Herr, in deinem Namen Wir sind des Herrn, wir leben od. sterben Wir trauen, Herr, auf dich allein. Wir werden bei dem Herrn sein allezeit Wir ziehn den Lebensweg hinauß. Wohin sollt ich, Herr, denn gehen Wolauf, wolauf zum letzten Gang Worauf soll ich mich verlaßen Zench Macht an, Arm des Herrn Zu dir will ich mich nahen Zu dir, zu dir ♦ ◆ Melodie Eigene Melodie. Erhalt uns Herr Eigene Melodie Eigene Melodie Auß tiefer Not Eigene Melodie Ich dank dir schon. Alles ist an Gottes Segen Ich hab mein Sach Gott heimgestellt 299 266 Alle Menschen müßen sterben - Cette 189 284 401 369 320 164 94 114 . Gott, du frommer Gott Herzlich thut mich verlangen. Ach Gott und Herr Zum andern Leben wall ich hin.. Ich ruf zu dir, Herr Jesu( Shrift 198 35 189 148 Inches 1 Centimetres Blue 2 3 2 Cyan 15 ¹6 3 Farbkarte# 13 Green 8 Yellow 9 4 Red 11 12 5 13 Magenta 14 6 15 White 116 1₁7 7 3/ Color 18 19 B.I.G. Black 8