t P. Schurzmann 1891 GG 243 1 Leonardo da Vinci pinx. onun 34. Stahlstich v. Carl Mayer's Kunst- Anstalt, Nbg. Das heilige Abendmahl. Wahrlich, ich lage euch: Giner unter euch wird mich verrathen. Matth. 26,21. Verlag von Carl Mayer in Nürnberg. Gefangbuch Evangelische Gemeinden Schlefiens uch or Beschlüssen der Provigiall Sydpe som Jahre 1878 mit Genehmigung des Evangelischen Ober- Hirvencal herausgegeben vom Königlichen Conflict Кон 1888. Ziar Gb 243 Budensis nsonismo obiilsembe enonjolbe 62 Mony2 Inizmiak edtermahal sand nachlilagid 206 minta t onitoringine moc 39 18 Giessen Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz und gieb mir einen neuen gewissen Geist. Psalm 51, 12. Für RC... Pauliene Henterbe in Groß Rosen. zur frommen Erinnerung an von 11. Oktobris 1871. M + W CA trots in ligul Inhalts Verzeichniß. Erster Abschnitt. Kirchliche Beiten und Handlungen Nr. 1-198. I. Kirchliche Zeiten Nr. 1-162. a. Festlieder Nr. 1-133. 910 amit adunko 1. Advent Nr. 1-14. 2. Weihnachten Nr. 15-28.dugodnie s 3. Jahresschluß und Neujahr Nr. 29-41. 4. Epiphanias Nr. 42-44. Gur ques 5. Passion Nr. 45-73. Jesus im Grabe Nr. 74--79. 1838-388 6. Ostern Nr. 80-99. had gisdir 7. Himmelfahrt Nr. 100-107. 8. Pfingsten Nr. 108-125. 9. Trinitatis Nr. 126-132. 10. Michaelisfest Nr. 133. Q H b. Lieder für den Sonntags- Gottesdienst Nr. 134 bis 162. 18 at det billigt II. Kirchliche Handlungen Nr. 163-198. 1. Taufe Nr. 163-166. 2. Confirmation Nr. 167-177. 3. Abendmahl Nr. 178-198. me 100 mg susta IV Inhalts- Verzeichniß. Zweiter Abschnitt. Der christliche Glaube Nr. 199-370. I. Von Gott dem Vater, seinem Wesen und Wirken Nr. 199-228. II. Von Jesu Christo, Gottes Sohn, seiner Person und seinem Werke Nr. 229-260. 1. Jesu Würde Nr. 229-242. 2. Jesu Werk Nr. 243-261. a. prophetisches Amt Nr. 244-246. b. hohepriesterliches Amt Nr. 247-255 c. königliches Amt Nr. 256-260. III. Vom heiligen Geist und den Heilswirkungen Nr. 261 bis 370. 1. Von der Heilsordnung Nr. 261-334. a. Buße und Beichte Nr. 261-283. b. Glaube und Rechtfertigung Nr. 284-305. c. Wiedergeburt und Heiligung Nr. 306-334. 2. Von der Kirche Nr. 335-370. a Kampf und Sieg der Kirche Nr. 335-355. e. b. Mission Nr. 356-365. c. Einführung von Dienern der Kirche Nr. 366-368. d. Kircheneinweihung Nr. 369-370. as1-80tie 1881-880 189 Dritter Abschnitt. 90 201 Das christliche Leben Nr. 371-559. L. I Vertrauen zu Gott und Jesus( Kreuz- und Trostlieder) Nr. 371-413. II. Liebe zu Gott und Jesus( Lob- und Danklieder) Nr. 414-443. Inhalts- Verzeichniß. III. Liebe zum Nächsten Nr. 444-448. Imitia IV. Gebetslieder Nr. 449-458. V. Morgen- und Abendlieder, Tischlieder Nr. 459 bis 517. dras do P 1. Morgenlieder Nr. 459-484. Zum Sonntagsmorgen Nr. 479-484. Zum Wochenanfang Nr. 485. 2. Abendlieder Nr. 486-509. Zum Sonntagsabend Nr. 504-507. Zum Wochenschluß Nr. 508-509. 3. Tischlieder Nr. 510-516. Vor dem Essen Nr. 510 bis 512. Nach dem Essen Nr. 513-516. VI. Haus und Beruf Nr. 517-537. V 1. Trauung und Ehe Nr. 517-528. Vor der Trauung Nr. 517-520. Nach der Trauung Nr. 521-522. Im Ehestande Nr. 523-526. Beim Kirchgange Nr. 527. Gebet der Eltern Nr. 528. 2. Jugend und Alter Nr. 529-532. 3900 3. Geburtstag Nr. 533. 4. Beruf Nr. 534-536. 5. Abschied Nr. 537. VII. Staat und Obrigkeit Nr. 538-544. 1. Krieg und Frieden Nr. 538-542. 2. Obrigkeit Nr. 543-544. VIII. Die Jahreszeiten Nr. 545-559. 1. Frühling Nr. 545. 2. Sommer und Ernte Nr. 546-557. Vor der Ernte Nr. 548-549. Bei schlechter Witterung Nr. 550. Bei der Ernte Nr. 551-556. Bei sparsamer Ernte Nr. 557. 3. Herbst Nr. 558. 4. Winter Nr. 559. VI Inhalts- Verzeichniß. Vierter Abschnitt. Die lekten Dinge Nr. 560-642. Sprofe I. Tod und Vergänglichkeit im Allgemeinen Nr. 560 bis 571. II. Lieder für Sterbende Nr. 572-599. III. Lieder beim Tode Angehöriger, Begräbnißlieder Nr. 600-623. Beim Tode der Gattin Nr. 614. Beim Tode von Kindern Nr. 615-623. IV. Auferstehung und ewiges Leben Nr. 624-642. PERIOR PR Verzeichniß der Liederdichter, nebst biographischen Angaben über sie, Seite 425. ead- aba 15 minute and.de pig 960 016-8bd 2005 E 1. Liturgie. 2. Litanei. ● 1. Morgen- und Abendgebete. 2. Fest- Gebete 8. Buß-, Beicht- und Communiongebete 4. Gebete für Kranke und Sterbende. ● Inhalts- Verzeichniß Anhang. Erste Abtheilung. . ● ● Zweite Abtheilung. 3. Geschichte des Leidens und Sterbens Jesu Christi.. 4. Verzeichniß der Evangelien und Episteln.. 5. Katechismus Luthers. ● ● VII 3 11 24 35 38 39 40 59 63 இழைஇ sipt dute Erster Abschnitt. dit mothe snied 104 Kirchliche Zeiten und Handlungen. 1500250 abot pinit C neded rollout sa site trongé I. Kirchliche Beiten.ping the a. Festlieder. 1. Advent. 1. A fönig kommt heran. Der König ist gerecht. Mel. Aus meines Herzens Grunde. uf, auf, ihr Reichsgenossen, Empfangt ihn unverdrossen, Den großen Wundermann. Ihr Christen, geht herfür, Laßt uns vor allen Dingen Ihm Hosianna singen Mit heiliger Begier. 2. Auf, ihr betrübten Herzen, Der König ist gar nah. Hinweg all' Angst und Schmerzen, Der Helfer ist schon da. Seht, wie so mancher Ort Hochtröstlich ist zu nennen, Da wir ihn finden können In Nachtmahl, Tauf und Wort. 3. Auf, auf, ihr Vielgeplagten, Der König ist nicht fern. Seid fröhlich, ihr Verzagten, Dort kommt der Morgenstern. Der Herr will in der Noth Mit reichem Trost euch speisen; Er will euch Hilf' erweisen, Ja tödten selbst den Tod. 4. Nun hört, verstockte Sünder! Der König merket d'rauf, Wenn ihr, verlor'ne Kinder, In schnödem Sündenlauf' Auf Arges seid bedacht Und thut es ohne Sorgen, Ihm ist es nicht verborgen, Er hat auf Alles Acht. Provinzial- Gesangbuch für Schleften. fed haki S HD 5. Seid fromm, ihr Unterthanen, Laßt uns den Weg ihm bahnen, Er liebt, was recht und schlecht, Meint's auch im Strafen gut. Drum lasset uns die Plagen, Die er uns schickt, ertragen Mit unerschrocknem Muth. 6. Frisch auf in Gott, ihr Armen, Der König sorgt für euch. Er will durch sein Erbarmen Euch machen groß und reich. Der über Alles wacht, Der wird auch euch ernähren. Was Menschen nur begehren, Das steht in seiner Macht. 7. Frisch auf, ihr Hochbetrübten, Der König kommt mit Macht. Uns, seine Herzgeliebten, Hat er schon längst bedacht. Nun wird kein' Angst, noch Pein, Noch Zorn hinfür uns schaden, Dieweil uns Gott aus Gnaden Läßt seine Kinder sein. 8. So eilt mit schnellem Schritte, Den König nun zu sehn. Er kommt in eure Mitte Stark, herrlich, sanft und schön; Und tretet All' heran, Den Heiland zu begrüßen, 1 2 Advents- Lieder. Der alles Kreuz versüßenBewaffnet mit des Glaubens Und uns erlösen 9. Der König will bedenken Zieht deine Schaar nach den vier Die, so er herzlich liebt, Mit Als der sich selbst uns giebt der Welt hinaus Durch seine Gnad' und Wort'. OKönig, hocherhoben, Wir alle wollen loben Dich freudig hier und dort. 10. Nun, Herr, du giebst uns reichlich, 39 09 Wirst selbst doch arm und schwach; Du liebest unvergleichlich, Du gehst den Sündern nach. Drum woll'n wir insgemein Die Stimmen lassen klingen, Dir Hosianna singen Und ewig dankbar sein. Orten und macht dir Bahn, 4. Und wo du ti mmest hergezogen, Da ebnen sich des Meeres id Abarij Wogen, Es schweigt der Sturm, von dir bedroht. Du kommst, auf den empörten Triften Des Lebens neuen Bund zu ſtiften, Und schlägst in Fessel Sünd' und Tod. 5. O Herr, von großer Huld und Treue, Joh. Rift.( 1607-1667). opala sid mu jel must Mel. Ach Jeju, meiner Seelen Freude. 200 O komme du auch jetzt aufs neue Zu uns, die wir sind schwer verstört! 2. Dein König kommt in nie- Noth ist es, daß du selbst hiedern Hüllen Sanftmüthig, auf der Ef'lin Füllen: Empfang' ihn froh, Jerusalem! Trag' ihm entgegen Friedenszweige, Bestreu' mit Maien seine Steige, So ist's dem Herren angenehm. 2. O mächt'ger Herrscher ohne Heere, Gewalt'ger Kämpfer ohne Speere, O Friedensfürst von großer Macht! Oft wollten dir der Erde Herren Den Weg zu deinem Throne ſperren; Doch du gewannst ihn ohne Schlacht. Mel. Freu' dich sehr, o meine Seele. 3. Dein Reich ist nicht von 3. Du, deß Zukunft einſt er flehten Doch alle Erdenreiche werden Tausende in Israel, Dem, das du gründest, unter- Du bist unter uns getreten, Christus und Immanuel. than. Kommst, zu erneuen deinen Frieden, Dagegen sich die Welt empört. 6. O laß dein Licht auf Erden fiegen, Die Macht der Finsterniß erliegen, Und lösch' der Zwietracht Glimmen aus, YEX Daß wir, die Völker und die Thronen, Vereint als Brüder wieder wohnen In deines großen Vaters Haus. Friedrich Rückert( 1789-1866). Advents- Lieder. 3 | Christo oder Belial? In thi si O singt Christo Hosianna, Er allein hat Lebensmanna, Oder theuren Gnadenzeit! Nun ist Allen Heil bereit, Nun soll keiner hilflos klagen, Keiner hoffnungslos verzagen. 2. Gott sei Dank, nun ist gede schehen, Nun aus Gnaden uns gewährt, Was so Viele hier zu sehen Und zu hören einst begehrt. Gottes Rath ist nun enthüllt Und zu unserm Heil erfüllte Jeßt der Väter heiße Bitte: Christus ist in unsrer Mitte! Ti 3. Aber der der Welt erschienen, Wie vom Vater er gesandt, Wandelt mitten unter ihnen bo Vielen fremd und unbekannt; Unbeachtet läßt man ihn Seinen Weg vorüberziehn; lo Ruft er, will man ihn nicht hören, Läßt in Sünden sich nicht stören. 4. Und er klopft an manche 1813 dn Pforte, Suchet Eingang hier und dort, Grüßt sie mit holdsel'gem Worte; Doch man weis't ihn schnöde fort. Wer nicht fühlt, was ihm gebricht, Dem gefällt der Helfer nicht; Wer nicht in sein Herz will gehen, Läßt den Heiland draußen stehen. 5. Kennt ihr ihn, der, uns twozu retten, Von dem Thron des Vaters tam, Und, damit wir Frieden hätten, Uns're Strafe auf sich nahm? Lebt ihr als sein Eigenthum Ihm zur Freude und zum 2dr Ruhm? Ruhm? jo Seid auch ihr schon angeschrieben Unter denen, die ihn lieben? 7. Hosianna, sei willkommen, Heiland, kehre bei uns ein, Du sollst von uns aufgenommen, Herzlich aufgenommen sein. S Sieh, zum Einzug öffnen wir Freudig uns're Herzen dir, Komm', o komm', darin zu wohnen, SONDUI Ja als König d'rin zu thronen. Karl Spitta( 1801-1859). doins Tin limbo dun brift 02 Mel. Nun freu't euch, liebe zc. oder: Es ist das Heil uns kommen her. ott Lob! ein neues Kirchenjahr 4. Gott Macht uns die große Treue 8 Des ew'gen Gottes offenbar; ist Und nun will er auf's neue Den alten, hochbeschwornen 2 Hiss Bund, all Den ewig festen Glaubensgrund Durch seinen Geist uns lehren. 2. Auf, Zion, Preis und Ehr' und Ruhm Dem höchsten Herrn zu singen! Dein königliches Priesterthum 03 Muß Dank zum Opfer bringen. Gelobt sei Gott, der durch sein Wort Die Christenheit und diesen Ort Zu seinem Tempel weihet. 3. Wir sind nicht werth der neuen Huld Des Gottes aller Gnaden. Des alten Menschen alte Schuld, Die wir auf uns geladen, Nimmt unsern eig'nen Ruhm 6. Ließt ihr ihn das Herz du ar dahin; Inapodmorde gewinnen, Denn sie bewies den alten Sinn Nahmt auf euch sein sanftes Joch? Noch stets mit neuen Sünden. Ist sein Reich bei euch darinnen, 4. Ach, Herr, gieb uns den Oder widerstrebt ihr noch? neuen Geist, Sagt, wem dient ihr überall: Und mach' uns durch die Güte, 1* 4 Advents- Lieder. Die sich an uns auf's neu er- Und was sie geprophezeit, altorweist, Erneuert im Gemüthe. Ist erfüllt in Herrlichkeit. Den neuen Menschen zieh' uns San, onplis 3. 8ions Hilf und Abrams Lohn, 1993. Jakobs Heil, der Jungfrau Sohn, Der dir allein gefallen kann In seinem ganzen Leben. 5. Hiezu erhalt' uns, Herr, id dein Wort, Sammt Tauf' und Abendmahle, So wandern wir mit Freuden fort indulato In diesem dunkeln Thale. Herr, segne dieses Kirchenjahr, Laß Kirch' und Schul', Tauf' und Altar Uns deine Wege zeigen. 6. Gieb deinen Hirten Kraft und Geist Bu reiner Lehr' und Leben, Dein Wort, das Gottes Weide heißt, Der Heerde rein zu geben; Laß alle Hörer Thäter sein, Damit kein heuchlerischer Schein Des Glaubens Kraft verleugne. 7. So halten und vollenden wir G Christ, der ew'ge Gottesheld, Hat sich treulich eingestellt. 4. Sei willkommen, o mein Didins Seil! Hosianna, o mein Theil! li Richte du auch eine Bahn Dir in meinem Herzen an. 5. Zieh', du Ehrenkönig, cin! Es gehöret dir allein; Mach' es, wie du gerne thust, Rein von aller Sündenlust.istax 6. Und wie deine Ankunft war. Voller Sanftmuth, ohn' Gefahr; Also sei auch jederzeit Deine Sanftmuth mir bereit. 7. Tröste, tröste meinen Sinn, Weil ich schwach und blöde bin, Und des Satans Macht und Liſt Wider mich geschäftig ist. 8. Tritt der Schlange Kopf borentzwei, Daß ich, aller Aengsten frei, Die im Glauben mög' fortan Selig bleiben zugethan; 9. Daß, wenn du, o Lebensfürst, Prächtig wiederkommen wirst, Ich dir mög' entgegengehn Und vor dir gerecht bestehn. Heinr. Held( um 1643). Das Kirchenjahr auf Erden; Dabei befehlen wir es dir, Wie wir es enden werden. Hier bleibt die Kirche noch im Streit; Kommt aber einst die Ewigkeit, Dann wird sie triumphiren. 154 Heinrich Heder( 1699-1743). Mel. Nun komm', der Heiden Heiland. 5. Gott sei Dant durch alle 6. Sommt in zion eingeHo Mel. Meinen Jesum laß ich nicht. osianna! Davids Sohn ju Der sein Wort beständig hält Und der Sünder Trost und Rath gezogen. Auf, bereitet ihm den Thron, Seßt ihm tausend Ehrenbogen! Streuet Palmen, machet Bahn, Daß er Einzug halten kann. Zu uns her gesendet hat. 2. Was der alten Väter Schaar Höchster Wunsch und Sehnen war, 2. Hosianna! sei gegrüßt; Komm, wir gehen dir entgegen; Advents- Lieder. Unser Herz ist schon gerüst't, Will sich dir zu Füßen legen. Zieh' zu unsern Thoren ein, Du sollst uns willkommen sein. 3. Hosianna! Friedensfürst, Ehrenkönig, Held im Streite, Alles, was du schaffen wirst, Das ist unsre Siegesbeute. Deine Rechte bleibt erhöht, Und dein Reich allein besteht. od | So spricht der Herr. jun Oselig, wer mich kennt Und eilt und öffnet mir! d Ich werde Nachtmahl mit ihm halten, 7. Hosianna! laß uns hier An den Oelberg dich begleiten, Bis wir einstens für nnd für Dir ein Psalmenlied bereiten. Dort ist unser Bethphage: Hosianna in der Höh! 35102 8. Hosianna nah und fern! Eile, bei uns einzugehen. Du Gesegneter des Herrn, Warum willst du draußen stehen? Hosianna! bist du da? Ja, du kommst. Halleluja! 5 Ihm Gnade spenden, Licht entfalten :,: Ich flopfe an!:,: 2. Ich klopfe an.ol Da draußen ist's so falt In dieser Winterzeit. Vom Frost erstarrt 4. Hosianna! lieber Herr, Wir sind deine Reichsgenossen; Ach, so gieb zu deiner Ehr, Schläft ringsum Feld und Wald, Daß wir allzeit unverdrossen Die Welt ist eingeschneit, Deinem Scepter dienstbar sei'n; Auch Menschenherzen sind geHerrsche du in uns allein. froren, 5. Hosianna! komme bald, Ich stehe vor verschloss'nen ThoLaß uns deine Sanftmuth küssen. ren, of oud Wollte gleich die Knechtsgestalt:: Ich klopfe an!:,: 00 Deine Majestät verschließen, 3. Ich klopfe an. loo Nun so tennet Zion schon Sähst du mir nur einmal 2 Gottes und auch Davids Sohn. In's treue Angesicht, 6. Hosianna! steh uns bei, Den Dornenkranz, O Herr, hilf, laß wohlgelingen, Daß wir ohne Heuchelei Dir das Herz zum Opfer bringen. Du nimmst keinen Jünger an, Der dir nicht gehorchen kann. 7.3th ch flopfe an Zum heiligen Advent Und stehe vor der Thür, Ich bin so lang dich suchen g'gangen :,: Ich klopfe an!:,: nod 500% 4. Ich flopse an in Und bringe nichts denn Heil Und Segen für und für, Zachäus Glück, Marias gutes Theil Beschert' ich gern auch dir; Wie ich den Jüngern einst beschieden - In finst'rer Nacht den süßen FriedenBenj. Schmold( 1672-1737).:: Ich klopfe an!:,: bichil $ 100 Mel. Es ist genug. 158 5. Ich klopfe an. Klopft dir dein Herze mit O Bei meiner Stimme Ton? Erschreckt dich denn Der treusten Liebe Tritt Wie fernen Donners Drohn? ( bligio 6 Der Nägel blut'ges Mal, du verwürfst mich nicht! Ich trag' um dich so heiß Verlangen, 6 O hör' auf deines Herzens Pochen, In deiner Brust hat Gott getim dos sprochen- :,: Ich klopfe an!:,: 6. Ich flopfe an. dan m Sprich nicht: es ist der Wind, Er rauscht im dürren Laub; Dein Heiland ist's, Dein Herr, dein Gott, mein Kind, O stelle dich nicht taub; Jetzt komm' ich noch im sanften Sausen, b Doch bald vielleicht im Sturmesbrausen- Advents- Lieder. :,: Ich klopfe an!:,: 7. Ich klopfe an. Jezt bin ich noch dein Gast Und steh vor deiner Thür; Einst, Seele, wenn Du hier kein Haus mehr hast, Dann klopfest du bei mir. Wer hier gethan nach meinem Worte, Dem öffn' ich dort die Friedenspforte- an!:,: Karl Gerol( geb. 1815). :,: Ich klopfe ring 8 Mel. Lobe den Herren, den mächtigen 2c. 8.K önig der Könige, sei uns im Staube willkommen! Nicht bei den Engeln erscheinest du, nicht bei den Frommen; Sünder sind's nur, Wo du auf niedriger Spur Huldreich den Einzug genommen. ankinkk Läßt der Beherrscher der himmlischen Heere sich schauen! Seht, er empfähtm ya dai8. Liebevoll Gruß und Gebet Aller, die kindlich ihm trauen. 4. Komm' zu den Deinen, o Herr, die dich innig begehren! Feinde noch triffst du genug, die das Herz uns beschweren, Aber dein Blick scheinen; Herrlichkeit will mit dem Elend sich liebend vereinen! Ehre sei dir! Anders, Herr, würden ja wir Ewiglich nimmer die Deinen. 3. Seliger Anblick: wie mild auf den irdischen Auen Scheucht sie allmächtig zurück! Hilf uns, du König der Ehren! 5. Hebe dein Antlig auf deine versöhnte Gemeinde! Treibe hinweg die Verblendung, vernichte die Feinde, Bis wir befreit, Ganz dir zum Dienste bereit, Unserm Erlöser und Freunde! 6. Pflanze die Palmen des Glaubens im Grunde der Seelen, Wo mit den Blüthen sich reifende Früchte vermählen; Frieden und Ruh', Siegende Hoffnung dazu Laß dem Gemüthe nicht fehlen! 7. Komm! Hosianna!- So tönt dir's von Orten zu Orten! Komm! Hosianna!- Begrüß' uns mit gnädigen Worten! Dort nach dem Lauf Thu' uns in Herrlichkeit auf, Jesu, die himmlischen Pforten! T Albert Knapp( 1798-1864). Mel. Meinen Jesum lass' ich nicht. 2. Heil uns, das Leben will 9.Kom du werthes Bösegeld, arm in Sanftmuth erDessen alle Heiden hoffen; Komm, o Heiland aller Welt! Thor und Thüren stehen offen: Komm in deiner Gotteszier, Komm, wir warten mit Begier. 2. Zeuch auch in mein Herz hinein, O du großer Ehrenkönig, Gull Advents- Lieder. 7 Laß mich deine Wohnung sein!| Die diesen König bei sich hat! Bin ich armer Mensch zu wenig, Ei, so soll mein Reichthum sein, Wenn du bei mir zichest ein. 3. Nimm mein Hosianna an, Mit des Sieges Palmenzweigen: Soviel ich nur immer fann, Will ich Ehre dir erzeigen Und im Glauben dein Verdienst Mir zueignen mit Gewinnst. Wohl allen Herzen insgemein, Da dieser König ziehet ein! Er ist die rechte Freudensonn', Bringt mit sich lauter Freud' und Wonn': Gelobet sei mein Gott, Mein Tröster früh und spät. 4. Macht hoch die Thür, die Thore weit, Das Herz zum Tempel macht bereit! 4. Hosianna! David's Sohn, Ach Herr, hilf, laß wohlgelingen, Laß dein Scepter, Reich und Kron' Die Palmen der Gottseligkeit Uns viel Heil und Segen brin- Steckt auf mit Andacht, Lust und Freud': gen, Daß in Ewigkeit besteh': Hosianna in der Höh'! Joh. Gottfr, Olearius( 1635-1711). dind nun dai Eigene Melodie.in] n 10. acht hoch die Thür, die Thore weit! Es kommt der Herr der Herrlichkeit, Voll Sanftmuth er sich zu uns tehrt. Ein König aller Königreich', Ein Heiland aller Welt zugleich, Der Heil und Leben mit sich bringt. Derhalben jauchzt, mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott, nud Mein Schöpfer, reich von Rath. Mel. Von Gott will ich nicht laffen. 2. Er ist gerecht, ein Helfer 11. Mit Ernst, o MenschenSein Königskron' ist Heiligkeit, Sein Scepter ist Barmherzigkeit. All' unsre Noth zum End' er bringt. So kommt der König auch zu euch, Ja Heil und Leben mit zugleich: Gelobet jei mein Gott, Voll Rath, voll That, voll Gnad'. 5. Komm, o mein Heiland Jesu Christ! Mein' Herzensthür dir offen ist; Ach zieh' mit deiner Gnade ein, Dein Freundlichkeit auch uns erschein'! Derhalben jauchzt, mit Freuden fingt: Gelobet sei mein Gott, Mein Heiland, groß von That! 3. O wohl dem Land, o wohl der Stadt, Dein heil'ger Geist uns führ' und leit' Den Weg zur ew'gen Seligkeit: Dem Namen dein, o Herr, Sei ewig Preis und Ehr'. Georg Weiffel( 1590-1635). Das Herz in euch bestellt! Bald wird das Heil der Sünder, Der wunderstarke Held, Den Gott aus Gnad' allein Der Welt zum Licht und Leben Gesendet und gegeben, Bei Allen kehren ein. 2. Bereitet doch fein tüchtig Den Weg dem großen Gast. Macht seine Steige richtig; Laßt Alles, was er haßt. Macht alle Bahnen recht. 8 Die Thal' laßt sein erhöhet; Macht niedrig, was hoch stehet, Was krumm ist, gleich und schlecht. Advents- Lieder. 3. Ein Herz, das Demuth liebet, 101 Bei Gott am höchsten steht; Ein Herz, das Hochmuth übet, Mit Angst zu Grunde geht; Ein Herz, das richtig ist Und folget Gottes Leiten, Das kann sich recht bereiten, Zu dem kommt Jesus Christ. 4. Ach mache du mich Armen Zu dieser heil'gen Zeit Aus Güte und Erbarmen, Herr Jesu, selbst bereit! Zieh in mein Herz hinein, Ruh d'rin, wie in der Krippen, So werden Herz und Lippen Dir allzeit dankbar sein. Val. Thilo( 1607-1662). 140 Mel. Aus meines Herzens Grunde. 12. un jauchzet all', ihr Frommen, In dieser Gnadenzeit, Weil unser Heil ist kommen, Der Herr der Herrlichkeit: Zwar ohne stolze Pracht, Doch mächtig, zu verheeren Und gänzlich zu zerstören Des Teufels Reich und macht. 2. Er kommt zu uns, den Armen, In tiefer Niedrigkeit Aus herzlichem Erbarmen, Zum Opfertod bereit. Er bringt kein Gut der Erd'; Er will allein erwerben Durch Leiden und durch Sterben Den Schatz, der ewig währt. 3. Kein Scepter, keine Krone Sucht er in dieser Welt; Im hohen Himmelsthrone host Ist ihm sein Reich bestellt. Er will hier seine Macht Hug anch Und Majestät verhüllen, Bis er des Vaters Willen Im Leiden hat vollbracht. 4. Jhr Mächtigen auf Erden Nehmt diesen König an, Wenn ihr wollt selig werden Und gehn die rechte Bahn, Die führt zum Himmelslicht; Sonst, wo ihr ihn verachtet Und nur nach Hoheit trachtet, Trifft euch sein Strafgericht. 5. Jhr Armen und Elenden In dieser bösen Zeit, Die ihr an allen Enden Müßt haben Angst und Leid, Seid dennoch wohlgemuth, Laßt eure Lieder klingen. Dem König zu lobsingen, Der euer höchstes Gut. 6. Er wird nun bald erscheinen In seiner Herrlichkeit Und euer Leid und Weinen Verwandeln ganz in Freud'. Er ist's, der helfen kann. Macht eure Lampen fertig Und seid stets sein gewärtig: Er ist schon auf der Bahn. Mich. Schirmer( 1606-1673). Mel. Valet will ich dir geben. 13. Wie soll ich dich empfangen, Und wie begegn' ich dir? O aller Welt Verlangen, O meiner Seele Zier! Jesu, Jesu, sege mir selbst die Fackel bei, Damit, was dich ergöße, Mir hund und wissend sei. 2. Dein Zion streut dir Balmen Und grüne Zweige hin, Und ich will dir in Psalmen Ermuntern meinen Sinn. Mein Herze soll dir grünen In stetem Lob und Preis Und deinem Namen dienen, So gut es kann und weiß." Advents- Lieder. 3. Was hast du unterlassen Bu meinem Trost und Freud'? Als Leib und Seele saßen In ihrem größten Leid, Als mir das Reich genommen, Da Fried' und Freude lacht: Da bist du, mein Heil, kommen Und hast mich froh gemacht. 8. Auch dürft ihr nicht erschrecken Mit seiner Lieb' und Huld. Er kommt, er kommt, den Sündern Vor eurer Sündenschuld: Nein, Jesus will sie decken Zum Trost und wahren Heil, Schafft, daß bei Gottes Kindern Verbleib' ihr Erb' und Theil. 9. Was fragt ihr nach dem Dräuen 4. Ich lag in schweren Banden, Du kommst und machst mich los; Ich stand in Spott und Schanden, Du kommst und machst mich groß Und hebst mich hoch zu Ehren Und schenkst mir großes Gut, Das sich nicht läßt verzehren, Wie irdisch Reichthum thut. 5. Nichts, nichts hat dich getrieben stbond Zu mir vom Himmelszelt, Als das geliebte Lieben, Damit du alle Welt In ihren tausend Plagen Und großen Jammers Last, Die kein Mund kann aussagen, So fest umfangen hast. 6. Das schreib' dir in dein Herze, Du hochbetrübtes Heer, Mel. Sollt' es gleich bisweilen scheinen. schienen! Bei denen Gram und Schmerze 14. Bions König ist erSich häufen mehr und mehr. Seid unverzagt, ihr habet Die Hilfe vor der Thür: Der eure Herzen labet Und tröstet, steht allhier. 7. Ihr dürft euch nicht bemühen, Laßt uns ohne Furcht ihm dienen. Sanft und mild kommt er zu euch, Menschen, seht, er wird uns gleich. 2. Naht dem wundervollen. Kinde! Noch sorgen Tag und Nacht, Wie ihr ihn wollet ziehen Mit eures Armes Macht: Er kommt, er kommt mit Willen, Ist voller Lieb' und Lust, All' Angst und Noth zu stillen, Die ihm an euch bewußt. Der Feind' und ihrer Tück'? Der Herr wird sie zerstreuen In einem Augenblick. Er kommt, er kommt, ein König, Dem wahrlich alle Feind' Auf Erden viel zu wenig Zum Widerstande seind. 10. Er kommt zum Weltge= richte, Zum Fluch dem, der ihm flucht, Mit Gnad' und süßem Lichte Dem, der ihn liebt und sucht. Ach fomm, ach komm, o Sonne, Und hol' uns allzumal Bu ew'gem Licht und Wonne In deinen Freudensaal. Paul Gerhardt( 1606-1676). Es betritt die Welt der Sünde, Nennt sich selbst des Menschen Sohn, Und der Himmel war sein Thron. 3. Fern von Hoheit, Macht und Größe Trägt er Schwachheit, Armuth, Blöße, Alle Leiden, jeden Schmerz Theilt mit uns sein liebend Herz. 4. Der nicht hat, sein Haupt zu legen, Geht umher und spendet Segen, Weihnachts- Lieder. 10 Macht der Blinden Augen sehn, Heißt die Todten auferstehn. 5. Das Geseß mit dunklen, bangen Sagungen hielt uns gefangen, Todtes Bild und Schatten war Tempel, Opfer und Altar. 6. Nun zerreißt die dichte Hülle, Denn er trägt der Gottheit Fülle! Es ward Licht, als er erschien, Gnad' und Wahrheit ward durch ihn. 7. Gottesliebe, Bruderliebe! Ach die seligsten der Triebe, Großmuth, Feinden zu verzeih'n, Flößt er unsern Seelen ein. PAR & Miel. Wir Christenleut' zc. 15. Auf, ſchicke dich, feierlich Des Heilands Fest mit Danken zu begehen! Lieb' ist der Dank, Der Lobgesang, Durch den wir ihn, den Gott der Lieb', erhöhen. $ 02 2. Sprich dankbar froh: Also, alsot med Hat Gott die Welt in seinem dimed Ower bin ich, Herr, daß du mich So herrlich hoch in deinem Sohn ni isdock geliebet! 8 2. Weihnachten. Sohn geliebet! um 3. Er, unser Freund, Mit uns vereint Zur Zeit, da wir noch seine Feinde SITY waren, ist 8. Zu der Erde neigt sich wieder Er wird uns gleich, Um Gottes Reich Und seine Lieb' im Fleisch zu offenbaren. Gott mit Wohlgefallen nieder; Der den Sündern Tod gedräut, Ist nun ganz Barmherzigkeit. 9. Seine Lieb' uns zu verpfänden, Konnt' er etwa Größ'res senden Als den Sohn der Ewigkeit, Zum Erlöser uns geweiht? 10. Und er ist im Fleisch gekommen! Freut euch, Sünder, jauchzt, ihr Frommen! Betet an, lobsingt, mun ist Gott mit uns durch Jesum Christ. Samuel Bürde( 1753-1831). mi siro 100 4. An ihm nimm Theil; Er ist das Heil. Thu' täglich Buß' und glaub' an seinen Namen. Der chrt ihn nicht, Wer ,, Herr, Herr!" spricht Und doch nicht sucht sein Beispiel dr nachzuahmen. 5. Aus Dank will ich In Brüdern dich, Dich, Gottes Sohn, bekleiden, speisen, tränken; Der Frommen Herz In ihrem Schmerz Mit Trost erfreu'n und dein dabei gedenken. 6. Rath, Kraft und Held, Durch den die Welt Und Alles ist im Himmel und auf Erden! CAUT Die Christenheit Preis't dich erfreut, und Aller Knie soll dir gebeuget werden. 7. Erhebt den Herrn! Er hilft uns gern, Weihnachts- Lieder. Und wer ihn sucht, den wird sein| Ihn preise, was durch Jesum Strict Name trösten. Halleluja, Halleluja! Freut euch des Herrn, und jauchzt ihm, ihr Erlösten! Chr. Fürchteg. Gellert( 1715-1769). Mel. Aus meines Herzens Grunde. 16. Der heilge Christ iſt kommen, Der süße Gottessohn, Deß freu'n sich alle Frommen Im höchsten Himmelsthron. Auch was auf Erden ist, Muß preisen hoch und loben Mit allen Engeln droben Den lieben, heil'gen Christ. 2. Das Licht ist aufgegangen, Die lange Nacht ist hin; Die Sünde ist gefangen, Erlöset ist der Sinn. Die Sündenangst ist weg, Und Liebe und Entzücken Bau'n weite Himmelsbrücken Aus jedem schmalsten Steg. 3. Nun sind nicht mehr die Kinder dr 11 Verwaist und vaterlos; Gott rufet selbst die Sünder In seinen Gnadenschooß; Er will, daß Alle rein Von ihren alten Schulden, Vertrauend seinen Hulden, Geh'n in den Himmel ein. 4. Drum freuet euch und preiset, Ihr Kinder fern und nah! Der euch den Vater weiset, Der heil'ge Christ ist da. Er ruft so freundlich d'rein Mit süßen Liebesworten: Geöffnet sind die Pforten, Ihr Kinder, kommt herein! Ernst Moriz Arndt( 1769-1860). Mel. Vom Himmel hoch, da komm' ich her. 17. Dies ies ist der Tag, den Gott gemacht, Sein werd' in aller Welt gedacht! thaid Christ Im Himmel und auf Erden ist! 2. Die Völker haben dein geind harrt, Bis daß die Zeit erfüllet ward: Da sandte Gott von seinem Thron Das Heil der Welt, dich, seinen 1657, 0 Sohn. 23. Wenn ich dies Wunder fassen will, So steht mein Geist vor Ehrfurcht still; Er betct an, und er ermißt, Daß Gottes Lieb' unendlich ist. 4. Damit der Sünder Gnad' erhält, Erniedrigst du dich, Herr der Welt, Nimmst selbst an unsrer Menschheit Theil, Erscheinst im Fleisch, wirst unser Heil. 5. Dein König, Zion, kommt zu dir: ,, Ich komur', im Buche steht von mir; Gott, deinen Willen thu' ich gern." Gelobt sei, der da kommt vom Herrn! 6. Herr, der du Mensch gein boren wirst, Immanuel und Friedefürst, Auf den die Väter hoffend sah'n, Dich Gott, Messias, bet' ich an. 7. Du, unser Heil und höchstes Gut, Vereinest dich mit Fleisch und bake Blut, dis Wirst unser Freund und Bruder hier, Und Gottes Kinder werden wir. 8. Gedanke voller Majestät! Du bist es, der das Herz erhöht. Gedanke voller Seligkeit! Du bist es, der das Herz erfreut! 12 Weihnachts- Lieder. 9. Durch Eines Sünde fiel| Vielleicht schon in gar kurzer Zeit, time die Welt; Ein Mittler ists, der sie erhält. Was zagt der Mensch, wenn der ihn schützt, Wird dieses Licht mit seinem ins Schein ning Dein Himmel und dein Alles ſein. Der in des Vaters Schooße sizt? 4. Laß nur indessen helle scheinen 10. Jauchzt Himmel, die ihr ihn erfuhrt, Den Tag der heiligsten Geburt, Und Erde, die ihn heute sieht, Sing' ihm, dem Herrn, ein neues Lied! 11. Dies ist der Tag, den Gott gemacht, Sein werd' in aller Welt gedacht! Ihn preise, was durch Jesum Christ Im Himmel und auf Erden ist! Christ. Fürchteg. Gellert( 1715-1769). Mel. daß ich tausend Zungen hätte. 18. Dies ist die Nacht, da mir erschienen Des großen Gottes Freundlichfeit; Das Kind, dem alle Engel dieDein Glaubens- und dein Liebeslicht; Mit Gott mußt du es treulich meinen, 3. In diesem Lichte kannst du sehen Das Licht der klaren Seligkeit; Wenn Sonne, Mond und Stern' vergehen, Sonst hilft dir diese Sonne nicht; Willst du genießen diesen Schein, So darfst du nicht mehr dunkel sein. 5. Drum Jesu, schöne Weihnachtssonne, Bestrahle mich mit deiner Gunst! Dein Licht sei meine Weihnachtswonne Und lehre mich die sel'ge Kunst, Wie ich des Weihnachtsglanzes voll In deinem Lichte wandeln soll. Casp. Nachtenhöfer( 1624-1685). Mel. Lobe den Herren, den 2c. nen, Bringt Licht in meine Dunkelheit, 19. Ehre sei Gott in der Jur licht Weicht hunderttausend Sonnen nicht. 2. Laß dich erleuchten, meine Seele, d- Versäume nicht den Gnadenschein! Höhe! Der Herr ist geboren, Sündern zum Heiland vom Höchsten aus Gnaden erkoren! Lasset uns sein, Seiner Erbarmung uns freu'n! Ist er nicht uns auch geboren? 2. Dunkel bedeckte den Erdfreis; in Finsterniß irrten Völfer umher, wie die Heerden, verlassen vom Hirten. Jesus erschien; Der Glanz in dieser kleinen Höhle Streckt sich in alle Welt hinein: Er treibet weg der Hölle Macht, Der Sünden und des Kreuzes Nacht. Nächte verschwanden durch ihn, Die auch den Weisen verwirrten. 3. Menschen, berufen, sich untereinander zu lieben, Folgten der Zwietracht und Bitterkeit schändlichen Trieben. Weihnachts- Lieder. 13 Jesus erschien; Von schlichtem Bilgerkleid umhüllt, Lehrte den Menschenhaß fliehn, Lehrte den Frieden uns lieben. Und führet uns mit sanfter Hand, 4. Wahrheit und Tugend ent- Ein treuer Hirt, in's Vaterland. teimten des Göttlichen 4. Er, der jetzt bei dem Vater thront, Schritten; wohnt, Trost und Erquichung trug er inat unter uns, ein Mensch, geder Weinenden Hütten. Selbst er, ihr Freund, Hatte vielfältig geweint, Lasten getragen etten. Damit auch wir ihm werden gleich Auf Erden und im Himmelreich. 5. Einst führet er zur Himmelsbahn Uns, seine Brüder, auch hinan, Und wandelt unser Pilgerkleid In Sternenglanz und Herrlichfeit. 5. Ehre sei ott in der Höhe! Ein ewiges Leucit Hat er durch ihn, seinen Sohn, uns erbarmend gegeben. Bis in das Grab Stieg er vom Himmel herab, Einst uns zum Himmel zu heben. 6. Seliger Glaube, daß einst meinen Retter ich sehe, Ihn mit den Schaaren Vollendeter ewig erhöhe! Völlig beglückt, Sing' ich dann, himmlisch entzückt: Ehre sei Gott in der Höhe! 6. Empor zu Gott, mein Lobgesang! Er, dem der Engel Lied erklang, Der hohe Freudentag ist da! Ihr Christen, singt: Halleluja! Fr. Abolf Krummacher( 1767-1845). Eigene Melodie. August Niemeyer( 1754-1827). 21. Es ist ein' Ros' entsprungen Aus einer Wurzel zart, Mel. Vom Himmel hoch, da komm' 2c. Als uns die Alten 07700 sungen, 20. Empor zu Gott, mein Von Jesse kam die Art, Lobgesang! Er, dem das Lied der Engel klang, Und hat ein Blümlein bracht Mitten im falten Winter Wohl zu der halben Nacht. 2. Das Röslein, das ich meine, Davon Jesajas sagt, Der hohe Freudentag ist da! Lobsinget ihm, Halleluja! 2. Vom Himmel kam in dunk- Hat uns gebracht alleine Ler Nacht, Der uns das Lebenslicht gebracht; Nun leuchtet uns ein milder Strahl, Marie, die reine Magd. Aus Gottes ew'gem Rath Hat sie ein Kind geboren Wohl zu der halben Nacht. 3. Das Röselein so kleine, Das duftet uns so süß; Mit seinem hellen Scheine Wie Morgenroth im dunkeln Thal. 3. Er kam, des Vaters Eben- Vertriebs die Finsterniß. bild, 00 Wahr' Mensch und wahrer Gott! 14 Hilft uns aus allem Leide, Rettet von Sünd' und Tod. 4. Jesu, bis zum Scheiden Aus diesem Jammerthal Laß dein' Hülf' uns geleiten Hin in der Engel Saal, In deines Vaters Reich, Da wir dich ewig loben; Ach Gott, das uns verleih'! Vers 1-2 alttirchlich( 15. Jahrh.). Weihnachts- Lieder. Stellt euch ein, bires Groß' und Klein'; dis 190 Laßt zu ihm uns eilen! Liebt den, der vor Liebe brennet, Schaut den Stern, Der uns gern 22. Fröhlich soll mein Herze Licht und Labsal gönnet. Mel. Warum sollt' ich mich denn grämen. 6. Die ihr schwebt in großen Leiden, Dieser Zeit, Da vor Freud' Alle Engel singen. Sehet, hier Ist die Thür Hört, hört, wie in vollen Chören Zu den wahren Freuden. Laut es schallt, Wiederhallt: pr Faßt ihn wohl, er wird euch führen Christus ist geboren! An den Ort, 2. Heute geht aus seiner Kam- Da hinfort mer Gottes Held, Der die Welt Reißt aus allem Jammer, Gott wird Mensch, dir, Mensch, zu gute; Gottes Kind, Das verbind't Sich mit unserm Blute. 3. Er nimmt auf sich, was din auf Erden Wir gethan, Beut sich an, Lasset fahren, liebe Brüder, Was euch quält, Was euch fehlt: Ich bring Alles wieder. 5. Ei, so kommt nur ohn' Verweilen. Und bei Gott Für den Tod Heil und Fried' erwerben. 4. Nun liegt er in seiner Krippen, Ruft zu sich Mich und dich, Spricht mit süßen Lippen: mad tids Shus Euch kein Kreuz wird rühren. 7. Wer sich fühlt beschwert im Herzen, Wer empfind't Seine Sünd' Und Gewissensschmerzen, Sei getrost; hier wird gefunden, Der da heilt Unverweilt to re Auch die tiefsten Wunden. 8. O mein Heil, laß dich umfangen, Laß an dir, Meine Zier, Unser Heil zu werden. Gottes Lamm will für uns ster- Unverrückt mich hangen! ben 68 Du bist meines Lebens Leben: Nun kann ich Mich durch dich Wohl zufrieden geben. b 9. Ich will dir den Dank bewahren; Ich will dir Leben hier Und mit dir heimfahren. Weihnachts- Lieder. Tag der Versöhnung, du bist uns erschienen: Jesus ist kommen, die Sünde zu mfühnen. than 7. Jesus ist kommen, die Quelle ud bon der Gnaden, Romme, wer dürftet, und trinke, wer will. Holet für euren verderblichen Schaden Gnade aus dieser unendlichen Füll'; Hier kann das Herze sich laben und baden: bildür] Jesus ist kommen, die Quelle der 1977 19mumi spr Gnaden, ofert Nach Johann Allendorf( 1693-1773). In einem Krippelein. 3. Er äußert sich all' seiner S'walt, Wird niedrig und gering Uud nimmt nun an sich Knechtsgeſtalt, 17 Durch welches Gott aufrichten plen wollt' Sein Reich, die Christenheit. 6. Er wechselt mit uns wunmidnig sidderbar: sice Er wird uns Menschen gleich Und beut uns seine Gottheit dar, Wird arm und macht uns reich. 7. Er wird ein Knecht und ich ein Herr: Das mag ein Wechsel sein! Wie könnte doch wohl freundlicher Das holde Christkind sein! GA F1979 au 8. Heut schließt er wieder auf die Thür Der Cherub steht nicht mehr daZum schönen Paradeis, für: Gott sei Lob, Ehr und Preis! los 916 19 Nic. Hermann( geft. 1561). hot Eigene Melodie. 26. Lobt Gott, ihr Christen, is allzugleich In seinem höchsten Thron, Der heut ausschließt sein Himmel- domas bise mouit m ang us tolereich: ispit onl Eigene Melodie. Und schenkt uns ſeinen Sohn. 27. Pom Himmel hoch, da 2. Er kommt aus seines Vaters Schooß her, Und wird ein Kindlein flein; Er liegt dort elend, nackt und 10 Amit and i blos Ich bring' euch gute neue 3500 301941 Mähr; Der guten Mähr bring ich so Iquire of viel, d mod Davon ich singen und sagen pin will. 2. ,, Euch ist ein Kindlein heut gebor'n, Der Schöpfer aller Ding'. 4. Er liegt an seiner Mutter Brust, Ernährt nach Kinderweis', vine An dem die Engel sehn ihr' Lust, Denn er ist Davids Reis, 5. Das dürrem Stamm ent30 io ho sprießen sollt' In dieser letzten Zeit, Provinzial- Gesangbuch für Schlesien. Von einer Jungfrau auserfor'n, Ein Kindelein, so zart und fein, Das soll eu'r Freud' und Wonne sein. 3. Es ist der Herr Christ, unser Gott, Der will euch führ'n aus aller Noth; Er will eu'r Heiland selber sein, Von allen Sünden machen rein. 4. ,, Er bringt euch alle Seligkeit, Die Gott, der Vater, hat bereit't, 2 18 Daß ihr in seinem Himmelreich Sollt leben seinen Engeln gleich. 5. ,, So merket nun die Zeichen dint frecht, Die Krippe und die Windeln in schlecht, drim 12 Da findet ihr das Kind gelegt, Das alle Welt erhält und trägt." 6. Deß laßt uns Alle fröhlich sein Und mit den Hirten gehn hinein, Zu sehn, was Gott uns hat bescheert, Weihnachts- Lieder. 12. Das hat also gefallen dir, Die Wahrheit anzuzeigen mir, Wie aller Welt Macht, Ehr' und fond Gut 13 Vor dir nichts gilt, nichts hilft, non noch thut. 13. Ach, du herzlieber Jesu mein, Mach dir ein Bette sanft und on rein, 3u ruhn in meines Herzens Schrein, Daß nimmer ich vergesse dein! 14. Davon ich allzeit fröhlich fet, Frohlock' und finge immer frei Zu Ehren dir, o Gottessohn, Ein Wiegenlied in süßem Ton. 15. Lob, Ehr' sei Gott im th höchsten Thron, Der uns schenkt seinen ein'gen nord Sohn; Den Sünder nicht verschmähet hast Deß freuet sich der Engel Schaar Und singet uns solch neues Jahr. Martin Luther( 1483-1546). jinoizy Wie soll ich immer danken dir? Mel. Erschienen ist der herrlich' Tag Und kommst in's Elend her zu mir; 9. Ach Herr, du Schöpfer aller 28. Wir singen dir, ImMit seinem lieben Sohn verehrt. 7. Mert auf, mein Herz, und sieh dorthin: Was liegt dort in der Krippe d'rin? Es ist dein Heiland, Jesus Christ, Der für dich Mensch geboren ist. 8. Sei mir willkommen, edler Gast! Wie bist du worden so gering'! Daß du da liegst im finstern Big Stall, Als wär's ein hoher Königssaal. 10. Und wär' die Welt vielmal so weit, Von Edelstein und Gold bereit't, So wär' sie dir doch viel zu klein, Bu sein ein enges Wiegelein. 11. Für Sammt und Seide wähltest du Grob Heu und Windeln dir zur Ruh, Darauf du, König, groß und reich, Nun prangst, als wär's dein Himmelreich. Du Lebensfürst und Gnadenquell, Du Himmelsblum' und Morgenstern, Du Jungfrau'nsohn, Herr aller Herrn! ditur Halleluja. 2. Wir singen dir mit deinem Heer Aus aller Kraft Lob, Preis und Ehr', Daß du, o lang' gewünschter Gast, Dich nunmehr eingestellet hast. Halleluja. 5712 0 3. Von Anfang, da die Welt gemacht, C Hat manches Herz nach dir gewacht, isid ng Weihnachts- Lieder. 19 10. Der Will' ist da, die Kraft Auf dich gehofft so lange Jahr Der Väter und Propheten das mit dir iſt klein; obi Doch wird nicht zuwider sein. 19 Halleluja. noi Mein armes Herz, und was es 4. Vor andern hat dein hoch old than a begehrt nid be Der Hirt und König deiner mollire grad Heerd', to us Der Mann, der dir so wohlgefiel, Wenn er dir sang auf Saitenspiel. Halleluja. 5. ,, Ach, daß der Herr ausbildung bin dui sit Bion täm' do Halleluja.bin mid 6. Nun bist du hier, da liegest du, thi pani e Hält'st in der Krippe deine Ruh, Bist klein und machst doch Alles dhibritur groß, og Du schmückst die Welt und kommst gomise bir as doch bloß. Tab Halleluja. 7. Du fehrst in fremder non Wohnung ein, Und sind doch alle Himmel dein; Du liegst an einer Menschenbrust Und bist doch aller Engel Lust. thg Halleluja.gidion 8. Du bist der Ursprung aller Freud'un to Und duldest so viel Herzeleid; Du bist der treue Menschenfreund, Doch sind dir so viel Menschen in feind. Halleluja. Und unsre Bande von uns Macht, daß ich so voll Trostes nad bin. trion Endor& nähm'; horn Halleluja. Ach, daß die Hilfe bräch' herein, So würde Jakob fröhlich sein!" kann, Wirst du in Gnaden nehmen an. Awis Halleluja. 11. Darum, so hab' ich guten on toi Muth, a ni Du wirst auch halten mich für gut. O Jesu Christ, dein frommer Sinn Ich liebe dich, doch nicht so viel, Als ich dich gerne lieben will. Halleluja. 12. Und bin ich gleich der word on Sünde voll, Hab' ich gelebt nicht, wie ich soll, Du kommst ja doch deswegen her, Daß sich der Sünder zu dir kehr'. in thi? Halleluja. SİZK 13. So fass' ich dich nun ohne Turnedration Scheu, bis Du machst mich alles Jammers astta) lad frei, bi dire doi Du trägst den Zorn, erwürgst den Tod, Verkehrst in Freud' all' Angst ad und Noth. Halleluja. 14. Du bist mein Haupt, hinadoiroth wiederum fi mod Bin ich dein Glied und Eigenid thum Und will, so viel dein Geist mir medailogiebt, Stets dienen dir, wie dir's beHOTE bo liebt. Halleluja. 15. Ich will dein Halleluja 9. Ich aber, dein geringsterminen on hier sinecht, Knecht, Mit Freuden singen für und für, Ich sag' es frei und mein' es und dort in deinem Ehrensaal Soll's schallen ohne Zeit und bi dil Zahl: bl linusdrecht, mold Halleluja! Paul Gerhardt( 1606-1676). 2* 20 Jos sid nd in wat 15dionung b 85. Sour Cry Jahresschluß. 01 Rodop is bas 3. Jahresschluß und Neujahr. u bile ne 29/0 a. Jahresschluß. Mel. Wie groß ist des Allmächt'gen Güte. Ich bin nicht werth, noch hier zu 29. A wiederum ein Jahr Ein Jahr, und kommt nicht mehr dug zurück! Ach so viel theure Gnadenstunden Sind weg, als wie ein Augenblick! Weg meine Tugenden und Sünden! Doch nein, der Richter aller Welt Läßt jegliche mich wieder finden, Wann er vor seinen Thron Daj bi siut mich stellt. dd Den Gott, der mir so treu geblieben, Wie kann ich's dir und mir verbop misd ind i hehlen? Ich zittre: geh' nicht ins Gericht! 5. Nein, Vater, sie sind nicht zu zählen dull Die Gnaden dieses Jahres, nein! Wie kann ich's dir und mir vernisi bild pildon hehlen? 100 Ich bin nicht werth, mehr hier Ich bin 2. Gedanken, Worte, Thaten- poll nd zu sein! 1991 dheere, dp Wo fang ich an? Gott, welche Wie, dürft ihr Gottes Licht nicht des ando nun hid scheun? 81 Wenn ich dieß Jahr gestorben wäre Wo würd' jetzt meine Seele sein? d fänge, Stünd' ich verklärt bei Gottes Menge Vom ersten bis zum letzten Tag! Ich weiß, daß, wenn ich Jahre 100 Kindern? G Ich dir zu danken nicht vermag. 6. Ich flehe dich: ach üb' Erbarmen, Wär' ich von seiner Lieb' entTrons flammt? Wie, oder hätte mit den Sündern Gedenke meiner Sünden nicht Und zeig' dem Reuenden und Armen, u 3. Den Gott, der liebt, wie Der Gnade sucht, dein Angesicht! murder Väter lieben, Wie freudig will ich dann mein Hat ihn mein Undant nie be- in Leben wargill Der Allgerechte mich verdammt? urdinol trübt? Von nun an deinem Dienste jolognd soweihn! Wie eifrig will ich mich bestreben, Durch deinen Geist ein Christ zu nadbisu laid sein! doct 7. Ich danke dir für alle nj Gnaden, Hab' ich ihn auch so treu geliebt? Lebt ich für ihn nach seinem Willen, Stets als vor seinem Angesicht? Fromm öffentlich, und fromm im du u Stillen, Treu dem Gewissen und der Gmu i sud Pflicht? 4. Nein, Vater, sie sind nicht Louzu zählen Die Sünden dieses Jahres, nein! 150 gr sein! 2 12 Zu oft ließ ich mein Herz erkalten, Zu oft verlegt' ich meine Pflicht! Ich darf vor dir nicht Rechnung halten; Die du dieß Jahr der Welt erzeigt. Ach eile, Herr, die zu entladen, Die noch das Elend nieder- b thorbeugt! Ja aller, aller Menschen Seelen Will ich, mein Heiland, Jesus Christ, Jahresschluß. 21 Aufs neue deiner Huld em- d is pfehlen, und bug Weil du doch aller Heiland bist! Caspar Lavater( 1741-1801). sirbilag af 153 80€ 3 Mel. Valet will ich dir geben. ch In Eile kommt die Nacht, Und morgen ist's vergessen, Als wär' sein nie gedacht. tro 6. Bevor wir's werden innen, Ist uns das Ziel gestellt, ille Da fahren wir von hinnen tro 30. A wie die Jahre Und uns vergißt die Welt. dull T Wir kamen und wir schwanden, Und wie wir selber gehn, Wird Alles, was vorhanden, Verschwinden und verwehn. schwinden, dn Wie Alles muß vergehn! Was wir auf Erden finden, Deß kann nicht Eins bestehn. Wie schnell ergraut der Scheitel, Wie bald erlahmt die Kraft! Ach wie ist Alles eitel Auf dieser Pilgerschaft! 12. Der Kindheit Glück zerstiebet med bl e 7. Nur Eins bleibt unverloren, Du, Herr, du alterst nicht; Und wer aus dir geboren Und schaut dein Angesicht, Wer dich im Herzen findet, da Der hat, was ewig steht, 8 Wenn alles andre schwindet Und Erd' und Welt vergeht. Victor v. Strauß( geb. 1809). Und ist wie Rauch entflohn; Die wir zuerst geliebet, Sie gehn zuerst davon. Der Jugend Hoffnungsträume Und all' ihr Lieb' und Glück Mel. Herzlich thut mich verlangen. If Zergehn wie Waſserſchäume, 31. Das Jahr geht still zu nur bleibt zurück. 3. Wir legen Händ' in Hände, Als wär's für immerdar, Und plößlich ist's am Ende, Wenn es am schönsten war. Es geht Eins nach dem Andern Hinunter in die Ruh, S Und über Gräbern wandern Wir unserm Grabe zu.ut ull 4. In Sorge, Müh' und Plage, 2 Bei nichtigem Gewinn, tin Geh'n unsre Lebenstage Wie ein Geschwäß dahin. 6 Bringst du es hoch an Jahren, Was ist es, was du hast? Denn wenn sie köstlich waren, War's Arbeit, Müh und Last. 5. Und was uns dann getodidrolungen 19 8 Su Im Schweiß des Angesicht's, Was wir geschafft, errungen, Es ist ein eitel Nichts. Noch heut gedenkt man dessen, Nun sei auch still, mein Herz. In Gottes treue Hände Leg' ich nun Freud' und Schmerz, Und was dies Jahr umschlossen, Was Gott, der Herr, nur weiß, Die Thränen, die geflossen, Die Wunden brennend heiß. 2. Warum es so viel Leiden, So kurzes Glück nur giebt? Warum denn immer scheiden, of Wo wir so sehr geliebt? So manches Ang' gebrochen Und mancher Mund nun stumm, Der erst noch hold gesprochen Du armes Herz, warum? 3. Daß nicht vergessen werde, Was man so gern vergißt: boz Daß diese arme Erdeid ER Nicht unsre Heimath ist. Es hat der Herr uns Allen, Die wir auf ihn getauft, In Zions goldnen Hallen hu Ein Heimathrecht erkauft. 22 4. Hier gehen wir und streuen Die Thränensaat ins Feld, di Dort werden wir uns freuen Im sel'gen Himmelszelt; Wir sehnen uns hienieden Dorthin ins Vaterhaus, Und wissen's, die geschieden, dn Die ruhen dort schon aus. a drie 5. O das ist sich'res Gehen Durch diese Erdenzeit: Nur immer vorwärts sehen Mit sel'ger Freudigkeit; Wird uns durch Grabeshügel Der flare Blick verbaut, ut dall Herr, gieb der Seele Flügel, Daß sie hinüberschaut. 6. Hilf du uns durch die todmiot Zeiten mit Und mache fest das Herz, dull Geh' selber uns zur Seiten Und führ' uns heimathwärts. 33. Gottlob! ein Schritt zur Und ist es uns hienieden 2 d laß in deinem Friedenit abermals vollendet; jub Uns hier schon felig sein. m Eleonore Fürstin Reuß, geb. Gräfin Stolberg( geb. 1835). sholbimu Jahresschluß. Mel. Chriftus, der ist mein Leben. 32. Das Jahr ist nun zu Ende, Doch, Herr, dein Lieben nicht; Noch segnen deine Hände, Noch scheint dein Gnadenlicht. 2. Des Glückes Säulen wanken, Der Erde Glut zerstäubt, Selbst alte Freunde schwanken; Doch deine Liebe bleibt. 3. Der Jugend Reiz vergehet, Des Mannes Kraft wird matt; Doch innerlich erstehet, and Wer dich zum Freunde hat. Je 4. Mein Tag ist hingeschwunnur den, Mein Abend bricht herein; Doch weil ich dich gefunden, So kann ich fröhlich sein. 5. Und ob der Lebensfaden Auch heute noch zerreißt: Du sicherst mich vor Schaden, Denn du bewachst den Geist. 6. Das Dunkel ist gelichtet, Das auf dem Grabe liegt; Das Kreuz ist aufgerichtet, An dem du hast gesiegt. 208 7. Es heben gleich die Sünden Des alten Jahres sich, ia sht? Du läsfest Heil verkünden Und wirfst sie hinter dich. 8. Du heilst der Sünden 1 Schaden, Hilfst mir aus der Gefahr e Und siehst mich an mit Gnaden Auch in dem neuen Jahr. ! Christian Bähr( 1795-1846). Il SIG Mel. Herr, wie du willst, so schic's mit, 9100 5138 Zeit Mein Herz sich sehnlich wendet, O Quell, daraus mein Leben g sdnmn fließt able and Und alle Gnade sich ergießt Zu meiner Seele Leben. 2. Ich zähle Stunden, Tag und Jahr, d Und wird mir fast zu lange, Bis es erscheine, daß ich gar, Leben, dich umfange, Damit, was sterblich ist an mir, Verschlungen werde ganz in dir Und ich unsterblich werde. 3. Vom Feuer deiner Liebe glüht Mein Herz, das du entzündet; Du bist's, mit dem sich mein Gemüth Aus aller Kraft verbindet. Ich leb' in dir, und du in mir, Doch möcht' ich, o mein Heil, PR Ebi zu dir zu diri EU Noch immer näher dringen. heft Jahresschluß. 4. O daß du selber kämest bald!| Und sei nur unerschrocken; Ich zähl' die Augenblicke; ni Laß dich nicht von der rechten Ach komm', eh mir das Herz er- shot Bahn mildsfalt' Die Lust der Welt ablocken. Und sich zum Sterben schicke! So dir der Lauf zu langsam. Komm' doch in deiner Herrlich- duso däucht, hit ge So eile, wie ein Adler fleugt, feit; Schau' her, die Lampe steht be- Mit Flügeln süßer Liebe. immol 1405195 si reit, g Die Lenden sind umgürtet! 5. Doch sei dir ganz anheimisd ujue norgestellt und Die rechte Zeit und Stunde, jo Wiewohl ich weiß, daß dir's ge013-96 fällt, sie Wenn ich mit Herz und Munde Dich kommen heiße und darauf Von nun an richte meinen Lauf, Daß ich dir komm' entgegen. splatser 6. Ich bin vergnügt, daß mich lagalin nichts fannsar Von deiner Liebe trennen S Und daß ich frei vor jedermann Dich meinen Freund darf nennen, Und, daß du dort, o Lebensfürst, Dich ganz mit mir vereinen wirst Und mir dein Erbe schenken.ER 7. Drum preifs' ich dich aus 16 di Dankbarkeit, Daß sich das Jahr geendet, Und also auch von dieser Zeit Ein neuer Schritt vollendet; Ach führ' mich eilig weiter fort, Bis ich gelange an die Pfort' Jerusalems dort oben. 8. Wenn auch die Hände lässig find Und meine Knice wanten, So biet' mir deine Hand geschwind Und halt mich in den Schranken Des Glaubens, daß in dir mein Renol Nou Herzds Sich stärke, und ich himmelwärts Ohn' Unterlaß aufsteige.o 9. Geh, Seele, frisch im GlauJESH ben d'ran 23 Sic 10. Jesu! meine Seele ist Zu dir schon aufgeflogen: Du hast, weil du voll Liebe bist, mich ganz zu dir gezogen. Fahr' hin, was heißet Stund' und liśc jun Zeit? Ich bin schon in der Ewigkeit, Weil ich in Jesu lebe. Herm. Aug. France( 1663-1727). ibig in en gul Holm 92 Mel. Nun laßt uns den Leib begraben. 34. Un[ nwiederbringlich schnell entfliehn Die Tage, die uns Gott verliehn. Ein Jahr tritt ein und eilt davon; Wie manches ist bereits entflohn! 2. Dank dir, du ewig treuer bordon to Gott, Für deinen Beistand in der Noth, Für tausend Proben deiner adid Treu', 2 trano 62 Denn deine Huld ward täglich forjas him toneu. drid 18 3. Wenn unser Herz, von als Sisual se di Schuld befreit, Sich mancher guten That erfreut, Weß war die Kraft? wer gab piralendal rim Gedeihn? Dir, Herr, gebührt der Ruhm bi' dierbi giallein! 4. Oft fehlten wir und merkmodispisten's nicht; Verzeih uns die verletzte Pflicht! Du siehst, Erbarmer, unsre Reu'; Um Christi willen sprich uns frei! 5. Wir eilen mit dem Strom dal der Zeit Mic Stets näher hin zur Ewigkeit. 24 Neujahrs- Lieder. Du hast die Stunden zugezählt, Die letzte weislich uns verhehlt. Damit ich sag' bis in den Tod: Durch Christi Blut hilft mir mein 6. Herr unsers Lebens, mache oth and Gott, t Er hilft, wie er geholfen! obolds du din si Uns selber recht geschickt dazu, Daß nicht, indem wir sicher sind, Der Tod uns unbereitet find't. Aemilie Juliane, Gräfin v. SchwarzburgRudolstadt( 1640-1672). surunk Mel. Vom Himmel hoch, da komm' ich zc. 7. Ist einst die Zahl der sted to fiolossi Stunden voll, Die unser Loos entscheiden soll: 36. Das alte Jahr verganSo führ' uns aus Wir danken dir, Herr Jesu Christ, Daß du in Noth uns und Gefahr Behütet gnädiglich dies Jahr. nopogon zeitung bis Zu deiner frohen Ewigkeit. 8. Da sind wir unsers Heils tistpiufd gewiß, d bi Da wechseln Licht und Finsterniß Nicht mehr, wie hier, du ew'ges Licht; 2. Wir bitten dich, den ew'gen die dun Sohn di Des Vaters in dem höchsten jun2 manion Thron, Du woll'st dein' arme Christenbin and oli heitnid da Bewahren ferner allezeit. Herr, unser Gott, verlaß uns nicht! 8.med Ar 102 Christoph Neander( 1723-1802). bilins Isab 3. Entzieh' uns nicht dein heilndajlasb. Neujahr. oposisyo sam Wort, dll : round this daur no that don Das uns'rer Seelen Trost und Mel. Es ist das Heil uns kommen her. hierher 35. Bisbe Gott gebracht mich Durch seine große Güte, nindzi Bis hierher hat er Tag und Nacht Bewahrt Herz und Gemüthe, Bis hierher hat er mich geleit't, Bis hierher hat er mich erfreut, Bis hierher mir geholfen. 2. Hab' Lob und Ehre, Preis tuos ind und Dant bhi Für die bisher'ge Treue, Die du, o Gott, mir lebenslang Bewiesen stets auf's neue!, ric In mein Gedächtniß schreib' ich stom Gm til an: HQ A Der Herr hat Großes mir gethan, Bis hierher mir geholfen.ligro 3. Hilf fernerhin, mein treuster houtening? Hort, id Hilf mir zu allen Stunden, Hilf mir an all und jedem Ort, Hilf mir durch Jesu Wunden. di Hort; d Vor falscher Lehr', Abgötterei Behüt' uns, Herr, und steh' uns un hid bei. d 4. Hilf, daß wir fliehn der 196998 Sünde Bahn Und neu zu werden fangen an. Der Sünd vom alten Jahr nicht traj Tatinat pil dent' t Ein gnadenreich Neujahr uns made schent.main 3oh. Steuerlein( 1546-1613). Mel. Wie groß ist des Allmächt'gen Güte. 37. Ein neues Jahr ist ansd gefangen, du li Laß es ein Jahr der Gnade sein. Herr, Jeder blicket voll Verlangen In diese fünft'ge Zeit hinein. Laß Jeden finden und erfahren, Was seiner Seele dient und nard frommt. Neujahrs- Lieder. O Heil uns, wenn in allen Jahren| Zum Gnadenthrone hingestellt, Dein Reich uns immer näher THE 110 kommt. 1150071 Aus diesem Lebenskeim und Samend tha Erneure die erstorbne Welt. 6. Laß Trost und Frieden neu verkünden Den Herzen, die zerschlagen sind, Zerbrich das Joch der alten 0152 Günden dig e Und rette das verirrte Kind! Vergieb uns, Herr, was wir beo 2. Die Tage flieh'n und taudog chen nieder, Die Jahre schwinden wie ein Rauch. Du sprichst, ihr Menschen kommet wieder Und nimmt sie weg mit einem Hauch. Du führst heraus die Zahl der Sterne; Vor dir ist alles Fleisch wie Heu; Was du gebeut'st, das kommt von ferne sanno Und deine Hand macht Alles neu. 3. Olaß auch uns ein Neues gusdal control hören, In dieser neuen Gnadenzeit, Ein Neues aus des Himmels dirried thi Chören, od on Ein Neues aus der Ewigkeit, Ein neues Wort von alter Treue, Die täglich neu die Hand uns 6 beut, Ein Wort, das unser Herz erfreue, So oft es seine Kraft erneut. 4. Hilf, Gott, mit deinem oll Gnadengeiste, Daß dieses angefang'ne Jahr In deinem Reich ein Beff'res la 113 leiste of Als der Gewinn des alten war! Erwecke du den Trieb der Seelen, Der ein erneutes Herz begehrt Und laß es nicht an Früchten mifehlen, 25 reuen Und lege du den bessern Grund, Auf dem wir Tag für Tag eri neuen Den festgeschlossnen Gnadenbund. Heinrich Buchta( 1808-1858). imp ind Mel. Es ist das Heil uns kommen her. 38. Gott ruft der Sonn' und schafft den Mond, Das Jahr darnach zu theilen. Er schafft es, daß man sicher oudt wohnt, Und heißt die Zeiten eilen; ne Er ordnet Jahre, Tag und Nacht Auf, laßt uns ihm, dem Gott der Macht, 12 Ruhm, Preis und Dank ertheilen! 2. Herr, der da ist, und der da war! Von dankerfüllten Zungen Sei dir für das verfloss'ne Jahr Ein heilig Lied gesungen; Für Leben, Wohlfahrt, Trost und rapid Rath, Für Fried' und Ruh', für jede noldo That, bim 802 Wenn sich der alte Mensch bekehrt! 5. Laß deinen Namen neu erschallen, ons So weit dein Reich die Erde deckt; Laß alle falschen Götter fallen, So weit das Kreuz die Arme pojmodniostredt. ni ll Du hast den heil'gen Christusnamen bond moat 1810 vidl Die Die uns durch dich gelungen! 3. Laß auch dies Jahr gendon on fegnet sein, Das du uns neu gegeben! Verleih' uns Kraft, die Kraft ist d onion Rodein, um In deiner Furcht zu leben! Du schüßest uns und du vergridspromehrstu 26 Neujahrs- Lieder. Der Menschen Glück, wenn sie| Auch durch deine Gnad' verleih', ribis zuerst zuerst Daß ich herzlich sie bereu', Nach deinem Reiche streben. Herr, in dir, denn du, mein Le4. Gieb mir, wofern es dir ben, 4@ gefällt, Kannst die Sünde mir vergeben. 3. Tröste mich mit deiner Des Lebens Ruh' und Freuden; Doch schadet mir das Glück der Welt, of Liebe; Nimm, o Gott, mein Flehen hin, Weil ich mich so sehr betrübe Und voll Angst und Zagen bin. Wenn ich schlafe oder wach', Sieh du, Herr, auf meine Sach', Stärke mich in meinen Nöthen, Daß mich Sünd' und Tod nicht tödten. P 182 So gieb mir Kreuz und Leiden: Nur stärke mit Geduld mein Herz, Und laß mich nicht in Noth und its Schmerz Die Glücklichern beneiden. dr 5. Hilf deinem Volke väterlich In diesem Jahre wieder; Erbarme der Verlass'nen dich Und der bedrängten Brüder. Gieb Glück zu jeder guten That, Und laß dich, Gott, mit Heil und On nod Rath Auf unsern Fürsten nieder. Sonder Trug und Heuchelei, * p1 asthit nom 6. Daß Weisheit und Gerechtigfeith Auf seinem Stuhle throne; Daß Tugend und Zufriedenheit In unserm Lande wohne; diaDaß Treu' und Liebe bei uns sei: Dies, lieber Vater, dies verleih' In Christo, deinem Sohne! Dich und meinen Nächsten lieb' Und denselben nicht betrüb', Daß ich auch allhier auf Erden Fromm und selig möge werden. 5. Jesu, laß mich fröhliche duisenden Dieses angefang'ne Jahr; no Trage stets mich auf den Händen, Bleibe bei mir in Gefahr. Steh mir bei in aller Noth Und verlaß mich nicht im Tod: Freudig will ich dich umfassen, Chr Fürchteg. Gellert( 1715-1769) lapot nd Mel. Freu' dich sehr, o meine Seele. 39. Hilf, Herr Jeſu, laß ge= Wenn ich soll die Welt verlaſſen. lingen, Nach Joh. Rift land doly, and delt med and shoo Mel. Meinen Jesum laß ich nicht. Hilf, das neue Jahr geht an; Laß es neue Kräfte bringen, mol 4. Herr, du wollest Gnade geben, end dull Daß dies Jahr mir heilig sei, Und ich christlich könne leben, Daß auf's neu ich wandeln kann. 40. Jesus soll die Loosung dir sein, Auch daneben all das Mein': Neues Glück und neues Leben Wollest du aus Gnade geben. 2. Laß es sein ein Jahr der Da ein neues Jahr erschienen; Jesu Name soll allein Denen zum Paniere dienen, Die in seinem Bunde stehn s Und auf seinem Wege gehn.2 2. Jesu Name, Jesu Wort Soll in den Gemeinden schallen, Und so oft wir nach dem Ort, Der nach ihm genannt ist, wallen, Univ.- Bibl. Giessen porn sid Gnade; le Sprich mich los von meiner 0001 Sünd'; onid Hilf, daß sie mir nimmer schade, Sondern bald Vergebung find Neujahrs- Lieder. Mache seines Namens Ruhm Unser Herz zum Heiligthum. 3. Sein Verfühnen und sein nomis dun Heilrodi in Wollen wir im Glauben ehren: Also wird es uns zu Theil, Wird sich täglich bei uns mehren; Auch für's neue Jahr uns beut Jesu Name Seligkeit.is 4. Uns're Wege wollen wir Nun in Jesu Namen gehen; Geht uns dieser Leitstern für, So wird Alles wohl bestehen Und durch seinen Gnadenschein Alles voller Segen sein. G 5. Alle Sorgen, alles Leid Soll sein Name uns versüßen: So wird alle Bitterfeit mit Uns ein Segen werden müssen. Er, der allen Kummer stillt, Jesu Nam' sei Sonn' und Schild. Benj. Schmold( 1672-1737). sand 19019) and rod a mi sie wid Asahisa dimed anl Mel. Wach' auf mein Herz und finge ULLUR 27 Wenn Noth und Trübsal blißen, In seinem Schooße sizzen. 6. Ach, Hüter unsers Lebens, Fürwahr, es ist vergebens Mit unserm Thun und Machen, Wo nicht dein Augen wachen. 7. Gelobt sei deine Trene, Die alle Morgen neue; ol Lob sei den starken Händen, Die alles Herzleid wenden. In schweren Ungewittern Die Kindlein hier auf Erden Mit Fleiß bewahret werden: 5. Also auch und nicht minder Läßt Gott uns, seine Kinder, 8. Laß ferner dich erbitten, O Vater, und bleib mittende In unserm Kreuz und Leiden Ein Brunnen uns'rer Freuden. 9. Gieb mir und allen denen, Die sich von Herzen sehnen Nach dir und deiner Hulde, s Ein Herz, das sich gedulde. 75 10. Schließ' zu die Jammersport in pforten; ng Behüt' uns aller Orten ode Vor Krieg und Blutvergießen, Laß Friedensströme fließen. 11. Sprich deinen milden tistinsdon Segen 41. un laßt uns gehn und zu allen unsern Wegen; sek u Laß Großen und auch Kleinen Die Gnadensonne scheinen. tretend Mit Singen und mit Beten Zum Herrn, der unserm Leben Bis hierher Kraft gegeben. 2. Wir geh'n dahin und wanaspail aid you dernido und Von einem Jahr zum andern, Wir leben und gedeihen dn Vom alten zu dem neuen, 3. Durch soviel Angst und duism Plagen, bim Durch Zittern und durch Zagen, Durch Krieg und große Schrecken, Die alle Welt bedecken. 4. Denn wie von treuen Müttern 12. Sei der Verlaßnen Vater, Der Jrrenden Berather, Der Unversorgten Gabe, Der Armen Gut und Habe. 13. Hilf gnädig allen Kranken; Gieb fröhliche Gedanken Den hochbetrübten Seelen, Die sich mit Schwermuth quälen. 14. Und endlich, was das uduel mi duel mid Meiste, Füll' uns mit deinem Geiste, Der uns hier herrlich ziere und dort zum Himmel führe. 15. Das Alles woll'st du geben, de ink O meines Lebens Leben, Sili Mir und der Christenschaare Zum sel'gen neuen Jahre. Paul Gerhardt( 1606-1676). 28 Epiphanias- Lieder. tid lain dim do 22 doo 4. Epiphanias.piling O nosili Lansdo2 Ersimi i b 3 Mel. Valet will ich dir geben. 42. Het err Jesu, Licht der Heiden, in o Der Frommen Schatz und Lieb', Wir kommen jetzt mit Freuden Durch deines Geistes Trieb do In diesen deinen Tempel Und suchen mit Begier, Nach Simeons Erempel, si Dich, Gottes Sohn, nun hier. 43. Jeſu, großer Wunder uns stern, Der aus Jakob ist erschienen, Meine Seele will so gern d Dir an deinem Feste dienen; Nimm doch, nimm doch gnädig tan, pe sull Was ich Armer schenken kann. 42. Nimm das Gold des GlauC mduft Snsmole sortial arbo gul 4. Herr, laß auch uns gelingen, Daß einst, wie Simeon, Den Schwanensang wir singen In süßem Freudenton: er Mir werden nun in Frieden Die Augen zugedrückt, dhe me Nachdem ich schon hienieden si Den Heiland hab erblickt. I m Daß ich vor Angst und Weinen Dich kaum erkennen tann; llo!! Dort aber wird's geschehen, e Daß ich von Angesicht bij drie Zu Angesicht soll sehen b Dein immer flares Licht. E riell gob. Frand( 1618-1677). inden onse m m muse Mel. Meinen Jesum laß' ich nicht. D Herr, an jedem Ort, Wo Gläub'ge sich verbunden Auf dein Verheißungswort; bo Vergönnst noch heutzutage, Daß man dich gleicherweis Or Auf Glaubensarmen trage, Wie dort der fromme Greis.82 # 0 3. Sei unser Glanz in Wonne, T- Stor) borbens hin, Ein helles Licht in Pein, In Schrecken uns're Sonne, I Im Kreuz ein Gnadenschein. Wenn wir in Angst verzagen, Sei uns ein Freudenstrahl, Ein Arzt in Noth und Plagen, Ein Stern in Todesqual. St 5. Ja, ja ich hab' im Glauben, Mein Jesu, dich geschaut: Kein Feind kann dich mir rauben, Droht er auch noch so laut. dn Ich wohn' in deinem Herzen Und in dem meinen du; Uns scheiden keine Schmerzen, Nicht Angst, noch Tod dazu. ASUS 6. Hier will es oft mir scheinen, Du säh'st mich strafend an, Wie ich's von dir selber habe Und damit beschentet bin, So ist dir's die liebste Gabe. Laß es auch bewährt und rein In der Trübsal Feuer sein. 3. Nimm den Weihrauch des ands2 rojm Gebets, mu 180 Laß ihn gnädig dir genügen; Laß mein Herz in Demuth stets, Ihn zu opfern, vor dir liegen. Wenn ich bete, nimm es auf Und sprich Ja und Amen d'rauf. 4. Nimm die Myrrhen bitt'rer Grus tipe Reu'; Ach, mich schmerzet meine Sünde! Aber du bist fromm und treu Daß ich Trost und Gnade finde Und nun fröhlich sprechen kann: Jesus nimmt mein Opfer an. Erdm. Neumeister( 1671-1756). matibay mouth Mel. Christus, der ist mein Leben. Die Simeon ber- ti 44. We chiedert, Das liegt mir oft im Sinn: Passions- Lieder. Ich führe gern im Frieden e Aus diesem Leben hin. 2. Ach laß mir meine Bitte, Mein trener Gott, geschehn: Laß mich aus dieser Hütte past In deine Wohnung gehn. 3. Dein Wort ist uns geschehen, An diesem nehm' ich Theil: Wer Jesum werde sehen, un Der sehe Gottes Heil. 4. Ich seh' ihn nicht mit Augen, Doch an der Augen Statt Kann mir mein Glaube taugen, Der ihn zum Heiland hat. 5 Ich hab' ihn nicht in Armen, Wie jener Fromme da; Doch ist er voll Erbarmen Auch meinem Herzen nah. 6. Mein Herz hat ihn gefunden; Irbid mindr Satta minn und sind g sád admire gid fignat 29 Es rühmt: mein Freund ist mein; Auch in den letzten Stunden Ist meine Seele sein. 9. Wann Aug' und Arm erdistinordfalten, Hängt sich mein Herz an ihn; Wer Jesum nur fann halten, Der fährt im Frieden hin. Jus Philipp Hiller( 1699-1769). inni toid isted C und bim 5. Paffion.in mu rom es ing 258 2. Wie dunkel waren jene 100 og 1h Stunden, O Herr, und welche Lasten drückadsi2 onism 7. Ich kenn' ihn als mein is just to Leben; hier Er wird mir nach dem Tod Bei sich ein Leben geben, Dem nie der Tod mehr droht. Pr Jorda 8. Mein Glaube darf ihn faffen, cun. 12 Sein Geist giebt Kraft dazu; Er wird auch mich nicht lassen, Er führt mich ein zur Ruh. Mel. Dir dir Jehova will ich fingen.| Daß du mich liebst, du frommer 45. Ah sieh ihn dulden, Dulder, du! bluten, sterben! O meine Seele, sag' ihm frommen my 113091 Dant! Dein Tod macht mir des Vaters Sieh Gottes eignen Sohn und Erben, Wie mächtig ihn die Menschensuim fri ad liebe drang! Wo ist ein Freund, der je, was ne smer, gethan? Der so, wie er, für Sünder sterben adsin kann? Wie quoll das Blut aus deinen nismi Wunden, Und ach, es floß zum Heil und 3. So sollt' es sein: du mußtest leiden; bora Liebe fund. Er wird für mich ein Quell der im 19in Freuden, Ein Siegel auf den ew'geng id oli Friedensbund. So wahr dich Gott für mich zum Opfer giebt, So fest steht es, daß er mich nohorbe do herzlich liebt. 4. Dein bin ich nun und Gottes usinals Erbe; ten dich! 19 Ich sehe in sein Vaterherz hinein. Wann ich nun leide, wann ich is the sterbe, Kann ich unmöglich je verloren dopodsisein. bid tod Trost für mich Und ruft noch heute mir ermun- Wenn Sonn' und Mond und bim isternd zu, nedaromanism Erde untergehn, Passions- Lieder. 30 So bleibt mir Gottes Gnade nadu notewig stehn. 5. Ja, mir zum Trost und dir our lo zur Ehre Gereicht dein ganzer Kampf, dein Kreuzestod. Go Bestätigt ist nun deine Lehre, Ich baue fest darauf in jeder Noth. Unschuldig littest du, doch Preis und Ruhm Ist auch im Kampf der Unschuld Eigenthum. 6. Ja, Herr, dein Beispiel soll mich lehren, Des Lebens Unschuld sei mein otim Ehrenkleid. Froh will ich deine Stimme hören 22 hören Und willig thun, was mir dein reart- 001) 31 Wort gebeut. Die Dankbarkeit drängt innigst mich dazu, Wer hat es mehr um mich verdient, als du? 7. Nie will ich mich am Feinde molu rächen; Auch dieß lern ich, mein Heiland, di hier von dir; Nie Gottes Schickung widerTadasprechen, Wär auch sein Pfad jetzt noch so dus dunkel mir. Auf Dornen gingst du ſelbst zum Imdans un Ziele hin; Ich folge dir, weil ich dein Jünger bin. 8. Was fürcht' ich noch des to bit this Todes Schrecken? Du schliefst auch einst im Grab, sdrio Seelenfreund! Mag sie doch meine Asche decken, Die Erde, wann des Todes dr Nacht erscheint! Der Gott, der dir das Leben nie wieder gab, Wälzt einstens auch den Stein prstu von meinem Grab'. 9. Nimm hin den Dank für mid deine Plagen, Mein Retter, den dir treue Liebe amdecolog bringt! Noch heißern Dank will ich dir de esagen, sin Wann dich mein Geist im Engeldichor besingt: Dann stimmen alle Sel'gen fröhModlich ein, Der ganze Himmel soll dann non Beuge sein! Johann Hermes( 1736-1822). and drolig THIS TO G no ni bit Eigene Melodie. 46. Christe, du Lamm Christe, Gottes, der Der du trägst die Sünde der Welt, Erbarm' dich unser! 2. Christe, du Lamm Gottes, Der du trägst die Sünde der Welt, Erbarm' dich unser! 3. Christe, du Lamm Gottes, Der du trägst die Sünde der Welt, Gieb uns dein'n Frieden! Amen. mr do Alte Passions- Antiphone. Mel. Freu' dich sehr, o meine Seele. 47. De er am Kreuz ist meine Liebe, 029 Meine Lieb' ist Jesus Christ. Weicht von mir, ihr Sündentriebe, Eure Frucht Verderben ist. Eure Lieb' ist nicht von Gott, Eure Liebe bringt den Tod. G Der am Kreuz ist meine Liebe, Dem ich treu zu sein mich übe. 2. Der am Kreuz ist meine dun lind m Liebe. hb drif n Spötter, was befremdet's dich, Daß ich treu zu sein mich übe? Jesus gab sich selbst für mich, Passions- Lieder. 31 48. Du gehest in den Garten So ist er mein Friedensschild,| Mel. Wer nur den lieben Gott läßt walten. Aber auch mein Lebensbild. Der am Kreuz ist meine Liebe, Dem ich treu zu sein mich übe. 3. Der am Kreuz ist meine Liebe. Sünde, du bist mir Weh mir, wenn ich den betrübe, Der für mich am Kreuz erblaßt! Kreuzigt' ich nicht Gottes 3 Sohn? Sohn? Trät' ich nicht sein Blut mit Hohn? Mein treuer Jesu, nimm mich mit! Laß mich an deine Seite treten, Ich weiche von dir keinen Schritt: Ich will an dir, mein Heiland, 2012 on dual fehn, mint thinks Wie mein Gebet soll recht geschehn. 2. Du gehst mit Bittern und Tootmit Zagen Und bist bis in den Tod betrübt; Ach, dieses soll an's Herz mir Todo schlagen, d Daß ich die Sünde so geliebt; Drum willst du, daß ein Herz odinsdono andvoll Reu' Mein Anfang zum Gebete ſei. 3. Du eilst, entziehst dich allen Leuten dall ficht. do Suly Und suchst die stille Einsamkeit: So muß auch ich mich wohl bereiten Der am Kreuz ist meine Liebe, Dem ich treu zu sein mich übe. 4. Der am Kreuz ist meine do 90Liebe.mismu Schweig, Gewissen, zage nicht. Ewig treu bleibt Gottes Liebe, Wenn mich Sünd' und Tod an- hort rum Sich, es floß auch mir zu gut Seines Sohnes theures Blut. Der am Kreuz ist meine Liebe, Dem ich treu zu sein mich übe. 5. Der am Kreuz ist meine dolog Liebe. nd an Keine Trübsal noch so groß, P Zieh mich von aller Welt allein, und laß nur uns beisammen ſein. 4. Du wirfst dich knieend hin Hunger, Blöße, Geißelhiebe, um zur Erden, Nichts macht mich von Jesu los, Nicht Gewalt, nicht Gold, nicht Fällst nieder auf dein Angesicht: So muß die Demuth sich gede berden; 90 g 119 Ruhm, Engel nicht, noch Fürstenthum. Der am Kreuz ist meine Liebe, Dem ich treu zu sein mich übe. 6. Der am Kreuz ist meine own Liebe. und fliehen, was mein Herz zer90 end streut. br.) 1150 10 Komm', o Tod, mein bester omr Freund! Wenn ich einst in Staub zerstiebe, Werd' mit Jesu ich vereint. Da, da schau ich Gottes Lamm, Meiner Seele Bräutigam.120 Der am Kreuz ist meine Liebe, Dem ich treu zu sein mich übe. Johann Greding( 1676-1748). Darum erheb' ich Staub mich #sar nicht. Ich beuge mich in Niedrigkeit, Wie du, voll Trauer, Angst und Leid. TOITU 5. Du betest zu dem lieber disanogals Bater, Rufft: Abba! Abba! wie ein Kind; Dein Vater ist auch mein Beminis rather, Sein Vaterherz ist treu gesinnt. Drum halt' ich mich getrost an 16( 13198 dich, the Und rufe: Abba! höre mich! 32 Passions- Lieder. 11. Mein Jesu, hilf mir stets 6. Du wirfst voll Zuversicht| Auf ernstlich Beten freudenvoll ringd mill und Liebe Den gleichen Segen ernten soll. Dem Vater dich an's treue Herz Und rufft aus stärkstem Herzens150 stie triebe in Mit heißen Thränen himmelduolis nusur wärts, Auch mir sind Glaub' und Liebe odjon aber lo noth, miosin Sonst ist mein Beten gänzlich todt. Um Rettung an das Gnadenthor. So flag' auch ich dir, was mich lesbid jdbityn quält Und bitt' um das, was mir noch inturajuis fehlt. 8. Geduldig Lamm, wie hältst du stille, Sältst im Gebete dreimal an: Auch ich soll thun, das ist dein Wille, hit 02 Wie du, mein Heiland hast gethan. Hilft Gott nicht gleich auf's erste 96 Fleh'n, So darf ich wieder zu ihm and gehn. 9. Dein Wille senkt sich in den Willen Des allertreusten Vaters ein: So muß sich auch mein Wille stillen, 7. Voll Klagen trägst du deideng nen Jammer Dem hocherhabnen Vater vor Mel. Herzlich thut mich verlangen. Und klopfst zuletzt mit ſtarkem 49. Du, meines Lebens To TH Will ich von ihm erhöret sein. Drum bet' ich in Gelassenheit: Was mein Gott will, gescheh' alldni zeit. ( bi suai jo beten, so beten, s( 2 Wie mich dein heilig Vorbild lehrt: 10. Nun, du erlangest auf godiny dein Flehen Trost, Kraft, Sieg, Leben, Herrun tartap chim lichkeit; Damit hast du auf mich gesehen, Daß ich zur angenehmen Zeit So kann ich frei zum Vater treten Und werde stets von ihm erhört; So bet' ich mich zum Himmel ein Und will dir ewig dankbar sein. Benj. Schmold( 1672-1737). h Du, meines Todes Tod, Für mich dahin gegeben In tiefe Seelennoth, un gio In Martern, Angst und Sterben Aus liebender Begier, Das Heil mir zu erwerben; Nimm Preis und Dank dafür! 2. Ich will jetzt mit dir gehen, Den Weg nach Golgatha. Laß mich im Geiste sehen, Was da für mich geschah. Mit innig zartem Sehnen is Begleite dich mein Herz, Und meine Augen thränen he Um dich vor Liebesschmerze 3. Ich komm' erst zu der Stätte, 15@ Wo Jesus niedersant Und ringend im Gebete Den Kelch des Leidens trank; Die Angst, die ihn durchdringet, Traf ihn durch mein Vergehn, Den Tod, mit dem er ringet, Den sollt' ich selbst bestehn. 4. Mein Heiland wird verrathen, an? Geführt zu Spott und Qual; Ach meine Missethaten, Die brachten allzumal Pue Ihn vor's Gericht der Heiden und in der Feinde Hand; MED 352 33 Und deines Heil's Genuß, du So lang' ich noch hienieden In Schwachheit wallen muß, Bis endlich dir zu Ehren, Der mich mit Gott versöhnt, Dort in den obern Chören si Mein Halleluja tönt.nim us Ernst v. Wobeser( 1727-1795). 8110 111 Der Welt, auch mir zu gut; Aus Händen, Seit' und Füßen Mel. Allein zu dir, Herr Jesu Chrift. Passions- Lieder. Ich war's, ich follte leiden,& Was da mein Bürg' empfand. 5. ,, Seht, welch ein Mensch!" soning er stehetd@ Geduldig, wie ein Lamm, Und nun wird er erhöhet, dll Ein Fluch, am Kreuzesstamm, Vollendet da sein Büßen, Strömt sein Versöhnungsblut. 50. Du weineſt um Jeru9 6. für die Feinde; Mein Jesu, wer war ich? Du denkst an deine Freunde; Gedenk', Herr, auch an mich! Du machst den Schächer selig, Verheißest ihm dein Reich; Das macht mich Sünder fröhlich, Mich, der dem Schächer gleich. 7. Du klagst voll Angst im snied no piHerzen: ,, Mein Gott verlässet mich!" Du dürftest in den Schmerzen, Und Niemand labet dich. Nun kommt der Leiden Ende, Du rufft: es ist vollbracht!" Befiehlst in Vaters Hände Ho Den Geist; es war vollbracht! 8. Ich seh' mit Lieb' und Beugen Des Heilands letzten Blick, Ich seh' sein Haupt sich neigen, Das war mein ewig Glück; Mein Bürge stirbt, ich lebe, So todeswerth ich bin; Er giebt sich mir, ich gebe Mich ihm zu eigen hin! m 9. D du, an den ich glaube, Und den mein Geist umfaßt, Der du im Todesstaubesi Für mich gelegen hast! Auf dein Verdienst und Leiden Vertrau' ich ganz allein, Darauf werd ich einst scheiden Und ewig bei dir sein. 10. Erhalt' mir deinen Friedenn Herr Jesu, heiße Zähren, Bezeugst, es sei dir angenehm, Wenn Sünder sich bekehren. Wenn ich vor dir mit Buß' erdin schein' nis592 Und über meine Sünden wein', So tilgest du aus lauter Gnad All' Missethat, sirf Die mich bisher gequälet hat. 2. Wenn deines Vaters Zorn zimnodrooms( brentbrennt d Ob meiner schweren Sünde, 15 Zu deinen Thränen ich mich un wend'. g Da ich Erquickung finde. Vor Gott sind sie so hoch geschätzt: bid C Wer darauf sein Vertrauen setzt, Den blickt Gott an mit Gütigkeit Zu jeder Zeit Und führet ihn aus Angst und dun dop islm Streit. 3. Hier muß ich noch im dist 75 Thränenthal Herr Jesu, oftmals weinen, U Mich drücken Leiden ohne Zahl, Die Welt plagt hier die Deinen. Auf allen Seiten, wo sie kann, Fängt sie mit mir zu hadern an. Dies tröstet mich zu aller Frist, Daß du, Herr Christ, un 20 In Nöthen auch gewesen bist. 4. Du zählest alle Thränen? do du mein; Ich weiß, sie sind gezählet, 3 34 Und ob sie nicht zu zählen sei'n, Dennoch dir keine fehlet. So oft vor dir sie regen sich, So oft sie auch bewegen dich, Daß du dich mein erbarmen mußt, Wie gern du thust, od tre Denn meine Noth if dir bewußt. 5. Sä't man hienieden ThräPassions- Lieder. Den, den hat Gott zum Sündenmm2 feind gidluda Und Sühner wollen wählen. ,, Geh hin, mein Kind, und nimm mogli dich an allo nen Und hält geduldig stille, Der Sünder, die nichts retten n 2:19 Wird ernten man in deinem ms Haus, Da Freude ist die Fülle; d Ja solche Freude, die kein Mann, Kein Engel je ergründen kann, Die bleiben wird in Ewigkeit. Mein Kreuz und Leid Wird werden dort zu lauter dental Freud'.glit 6. Für diese Thränen dank' 100 folhuppp ich dir, bim si Daß du die Freudenkrone, Herr Christ, dadurch erworben mir| Mein Thun an deinem Sagen." Bei dir im Himmelsthrone. de O nimm mich nach vollbrachtem ' n Lauf' Wunderlieb', o Liebesmacht, Du kannst, was nie ein Mensch Tilborded gedacht, Zu deinen Auserwählten auf, Dann will ich recht lobsingen dir, O höchste Zier, Für deine Thränen für und für. Jalgi Joh. Heermann( 1585-1647). 3192 39091 2. Das Lamm, das ist der davidmo palic große Freund Und Heiland uns'rer Seelen; Mel. An Wasserflüßen Babylon. 51. Ein Lämmlein geht und on trägt die Schuld Der Welt und ihrer Kinder; Es geht und träget in Geduld Die Sünden aller Sünder. Es geht dahin, wird matt und oil out trant, alla Ju Ergiebt sich auf die Würgebant, Entsaget allen Freuden; Es nimmt auf sich Schmach, Hohn und Spott, Angst, Schläge, Wunden, Kreuz mund Tod, Und spricht: ich will's gern leiden. Vom ewigen Verderben. Die Schuld ist schwer, die Strafe Sobivost groß, pe niste Du kannst und sollst sie machen Ibiza tin chi tosinds Durch Leiden und durch Sterbiofla ben." diodo 3. ,, Ja, Vater, ja von nislg 19th Herzensgrund Leg' auf, ich will's gern tragen. Mein Wollen hängt an deinem bim Mund Gott seinen Sohn abzwingen. O Liebe, Liebe, du bist stark, Du streckest den in Grab und spus Sarg, Vor dem die Felsen springen. 4. Du läsfest ihn am Kreuzesbile stamm'uten Für uns're Sünden büßen, stre Zur Schlachtbank reif, ein Opferdag lamm, d Dem Herz und Adern fließen, Das Herz mit seiner Seufzer Kraft, I Die Adern mit dem edlen Saft Des purpurrothen Blutes. O süßes Lamm, was soll ich dir Erweisen dafür, daß du mir Erzeigest so viel Gutes? 5. So lang ich lebe, will ich * 917 nomind i dich Aus meinem Sinn nicht lassen; .01 Passions- Lieder. 35 Dich will ich stets, gleich wie du| Jm Durst sei's mir als Quell NOT bereit, & tap dor ap mich, Mit Liebesarmen fassen. Du sollst sein meines Herzens KR) Licht, In Einsamkeit mein stet' Geleit Daheim und auch auf Reisen. 9. Was schadet mir des Todes Gift? Und wenn mein Herz in Stücke bricht, Sollst du mein Herze bleiben. Ich will mich dir, mein höchster minini Ruhm, Dein Blut, das ist mein Leben. Wenn mich des Tages Hiße trifft, Kannst du mir Schatten geben. Seßt Schwermuth meinem Hiermit zu deinem Eigenthum In Ewigkeit verschreiben. ( 931) 6. Ich will von deiner Lieblichkeit Bei Nacht und Tage singen, Mich selbst auch dir zu aller Zeit Zum Freudenopfer bringen. Es soll mein Lebensbach sich dir Und deinem Namen für und für In Dankbarkeit ergießen; Und was du mir zu gut gethan, Das will ich stets, so tief ich 3198 100 tann, bod ad 3005 In mein Gedächtniß schließen. 7. Erweit're dich, mein Broj Herzensschrein, Du sollst ein Schathaus werden Der Schäße, die viel größer sein, Als Himmel, Meer und Erden. Weg mit den Schäßen dieser Welt n Und Allem, was der Welt gefällt! Ich hab ein Bess'res funden: Herr Jesu Christ, mein Schak und Gut Herzen zu, So find' bei dir ich meine Ruh, Wie auf dem Bett ein Kranter; Und wenn des Lebens stürmisch Meer Mein Schifflein treibet hin und her, So bist du dann mein Anker. 10. Wenn ich soll endlich treten ein by to de 10 In deines Reiches Freuden, So soll dein Blut mein Purpur sein, Ich will mich darein fleiden; Es soll sein meines Hauptes Kron', Tign Mit welcher ich will vor den Thron 30tfdan Des höchsten Vaters gehen, is Und dir, dem er mich anvertraut, Gleich einer wohlgeschmückten Braut An deiner Seite stehen. Q8 Paul Gerhardt( 1606-1676). Ist dein für mich vergossnes Blut, Diel. Es ist genug 2c. Das Heil in deinen Wunden. 52. Es ist vollbracht 8. soll und will ich mir zu Nuß' Zu allen Zeiten machen. Im Streite soll es sein mein Das Opfer für die on Welt, & Das Licht der Wahrheit siegt; Es wird die Nacht, Menon Schuß, Des Irrthums Nacht erhellt, In Traurigkeit mein Lachen, Die auf der Menschheit liegt. In Fröhlichkeit mein Saitenspiel Der Gottgesandte hat vollendet, Und wenn mich nichts erquicken Sein Blut für unser Heil verwill, ( 012 pfändet. Soll mich dies Manna speisen. Es ist vollbracht! 19 18 3* 36 2. Es ist vollbracht! Er ruht nun von der Qual, Deß Herz für uns nur schlug, Der Ungemacho, deur Und Leiden ohne Zahl Für uns aus Liebe trug. Nun wird er bei dem Vater droben Zu Macht und Herrlichkeit erhoben. 306 Passions- Lieder. Es ist vollbracht! 3. Es ist vollbracht, do Des Vaters Rath erfüllt, Erfüllt zu seinem Ruhm. Der Vorhang riß; Auf ewig ward's enthüllt, Der Liebe Heiligthum. Die Mörder des Entschlaf'nen beben, Ob er gleich ihnen mild vergeben. Es ist vollbracht! Sonid 4. Es ist vollbracht! Wer sah nicht Gottes Spur, Als er am Kreuz entschlief! Die Sonn' erlosch, Angst faßte die Natur, Die Erde bebte tief, Es spalteten sich Felsenwände Beim Ruf von seinem frühen Ende. i da Es ist vollbracht! 5. Es ist vollbracht! Und ach, ein menschlich Herz Blieb' kalt, schlüg' ohne Dank Am Kreuze deß, Der unterm tiefsten Schmerz uns Wer sollte nicht mit heißen Zähren Ihm heute Lieb' und Treue schwören? Es ist vollbracht! 6. Es ist vollbracht! juni Ach, ewig feierlich to) Sei mir sein Todestag! Noch kraftvoll sei, Zu preisen, Mittler, dich, Mein letzter Herzensschlag! Hinauf zu dir blick' ich am Ziele Und ruf voll hoher Dankgefühle: Es ist vollbracht! is to Nach Julius G. Sinz( um 1799). at noen Mel. Freu' dich sehr, o meine Seele. 53. Fall auf die Gemeinde nieder, ligt de Geist, der uns mit Feuer tauft! Alle sind wir Christi Glieder, Alle durch sein Blut erkauft. Füll' mit Andacht unsern Geist, Daß er sich der Welt entreißt Und in Christo Ruhe finde Für die schwere Last der Sünde. 2. Lehre selbst uns würdig feiern Jesu Christi Leidenszeit; Unsern Bund mit Gott erneuern Lehr' uns, Geist der Heiligkeit. Fülle mit der Wehmuth Schmerz Das zu ihm gewandte Herz, Und von deinem Strahl getroffen, Steh' es heil'ger Rührung hoffen. S 3. Stell' den Mittler unsers Bundes 12 Uns in seiner Schönheit vor, Bring' die Reden seines Mundes Vor das aufgeschloss'ne Ohr; Führ' uns nach Gethsemane In das Allerheiligste, Wo die Todesnacht ihn schrecket Und mit blut'gem Schweiß bedecket. 4. Zeig' uns ihn, den WeltUnter seiner Mörder Schaar, Wie auf Erden Keiner schöner, war; Reiner so verachten. Wie er unter Spott und Hohn, Unter seiner Dornenkron', Geißelschlägen, Todeswunden. So geduldig ward erfunden. 5. Geh mit uns dem Opferlamme Auf dem blut'gen Pfade nach; Passions- Lieder. 37 od 115194 Beig' uns an dem Kreuzesstamme| Eröffne du dein Herz dem Matten Seines großen Todes Schmach. Als eine stille Felsenkluft, Zeige uns des Edlen Blut, Seinen hohen Geistesmuth, Trage uns auf schnellem Flügel Auf den nachtbedeckten Hügel. 3106. Seine letzten Worte schreibe Uns ins Herz mit Flammenschrift. Stärk' uns, Tröster, bleibe, bleibe Bei uns, wenn der Tod ihn trifft. 105 15 gießt: Wenn ,,, nun ist die Welt verSunföhnt", Wo Kühlungen ihn sanft umschatten, ajal 9101² Wenn oft ein Schmerz dem andern ruft! QILS THE Dein Blut zu meinem Heil er10 Das sei's in meinen bängsten Stunden, Was mir den Leidenskelch versüßt. Das gieb als Balsam deinem Kranken, Den Frieden Gottes flöß' ihm ein; Und wann des Glaubens Grund 1199 will wanken, So müss' ihm das zur Stüße sein. 4. Dein Aug' mit jenem Blick por voll Gnade, Im Vollbracht herunter tönt, Und das Antlitz wir, das bleiche, Schau'n, ach unsern Herrn als 501160 mi Leiche. 7. D, du heilige Gemeinde, Blick zu deinem Haupt empor, Bum Erlöser, deinem Freunde, Den zum Retter Gott erfor. Welche Wonn' und Seligkeit Schafft die stille Leidenszeit! Sie entreißt dem Weltgetümmel, Hebt den Geist empor zum Himmel. Christian Schubart( 1739-1791). Jale of war do Mel. Die Tugend wird durch's Kreuz. Dich, guten Hirten, wiederfand; Dein Aug' begegne meinem Sehnen, Das aufwärts seine Seufzer Toponachickt; 54. Gefreuziater zu deinen Denn milder fließen meine Füßen Hebt aus dem Staube sich empor Mein Herz, wann es von Gram zerriffen; 3. Wie sich aus deinen Todesiegu wunden Es sucht dein Herz, dein Aug' und Ohr: Das du dem Petrus zugewandt, Daß er, verirrt auf dunklem 100/2000 Pfade, Thränen, Wenn du mich, Jesu, angeblickt. 5. O du, mein freundlichster Mon Regierer, Seitdem ich wall' im Pilgerland, Sei ferner noch mein treuer Tark Führer TE Dein Herz, die Ruhestatt der Armen, TOT Jha Die Niemand sonst erquicken tann, Bis zu dem schönen Heimathland! Dein Herz, das zärtlich, voll Er- Halt mir dein Ohr für Alles offent, barmen( 51Was ich dir flag' im Kämmerlein, Den Leidenden ist zugethan. STOR Und laß mich stets voll Demuth 2. Du, unser heil'ger Blutshoffen, verwandter, Ti Daß es soll Ja und Amen sein. Der einst so heiß für uns geweint; 6. Du sahest segnend auf die O du, mit jeder Noth bekannter, Deinen, Erfahrner Arzt und Seelen- Herr, einst vom blut'gen Kreuz freund: profe 2000 SHT herab; 38 So sich auch mich an und die Meinen i In jeder Stunde bis zum Grab. Wie wird uns sein, befreit vom Staube, Der oft den Geist mit Angst bedo nonis schwert, sie Wann endlich Hoffnung, Lieb' Tar mani! und Glaube Die kühnsten Bitten sieht erhört! Nach Christian Dann( 1758-1837). Passions- Lieder. Und wandelt ich auf dunklen highe Wegen, nis Du bist's, auf die mein Herz verdomestih traut, donis Du bist des Glaubens Licht und ad Segen, med jul Bis dich mein Aug' im Throne mm schaut. and Sull 4. Laß dir mit uns'rer Liebe Lohnen, an& Sie sei dein Sieg's- und Ehrenndaj tranz! auchten ad zimne Mel. Die Tugend wird durch's Kreuz. 55. Held Gottes, ach um Nimm Alle hin, nimm Millionen, Nimm hin zum Lohn die Erde ganz!' nom Mah unsertwillen Und wo du thronst in GottesGehst du des Leidens Opfergang, strahlen, Nimmst, uns'rer Seelen Pein zu stillen, Nimm noch der Armuth Opfer an, Iro murg Bis dir das Herz, ach! nie bezahlen, bla Doch rein're Flammen opfern mmplog tann. min Sie Karl Garve( 1763-1841). Auf dich des Seelenfummers Drang. Erschüttert blicken uns're Herzen Dir nach, der unser Heil verficht Und blutend unter Todesschmerzen t Die Bahn des ew'gen Lebens bricht. 2. Ach muß es sein? im Tod erlieget Dein Herz? du fintst in Todesnacht? Die talte Grabesnacht besieget Nicht solcher Liebe Flammenmacht. O Tod, du bindest sie vergebens, Die starke bricht dein finst'res Thor Und schwebt als Fürstin ew'gen Lebens Zur Gottesmajestät empor. 3. Gekreuzigte, verklärte Liebe, Du mehr als jeder Schatz der Welt, Ob nichts, was irdisch ist, mir bliebe, Du bist's, die mehr als schadlos dars hält. Mel. Haupt voll Blut und Wunden. 56. Herr, der mit so viel Uns ew'gen Trost erwarb Und mit gebrochnem Herzen Für uns am Kreuze starb, id Daß unser Herz mit Freuden Möcht' wallen allezeit, Weil dein hochheilig Leiden Verschlungen alles Leid: 2. An deines Kreuzes Stamme Will ich in Thränen stehn Und meines Dankes Flamme Soll dir entgegenwehn. Ach, daß ich's könnte sagen, Wie es mein Herz begehrt, Was du mit tausend Plagen Mir haft für Heil bescheert! 3. Du, Herr, hast voll Erbarmen Die Schuld der Welt umfaßt Und hobst mit Liebesarmen Die ungeheure Last, 39 | Dann will auch ich dir singen, Lamm, das erwürget ward. Carl Rothe( geb. 1812). Passions- Lieder. Und auf dein Haupt hernieder Ließ'st stürzen du den Stoß, Daß blutend deine Gliederst Ein heißer Strom umfloß. 4. Da, als dich Nacht um-871) fangen D Und bittre Todesqual, Ist hell mir aufgegangen Der Hoffnung süßer Strahl; p Die dich bewog, von aller Schuld adds des Bösenme sull Uns zu erlösen. Als deine Seel' im Leben Den Vater fast verlor, Da brach zu meinem Leben Die Sonne mir hervor. in Ni 5. Ach, Herr, ich kann's nicht laffen, die 2. Vereint mit Gott, ein Mensch Stets muß ich denken d'ran. Jopis gleich uns auf Erden Und kann's doch nimmer fassen, und bis zum Tod am Kreuz geWas du um mich gethan.is( bihorsam werden, Du riefft: Für mich die Schmerzent, An uns'rer Statt, gemartert und maduni zerschlagen, op s Die Sünde tragen: mindo m Mel. Herzliebster Jesu, was haft du verbrochen. 57. Herr, stärke mich, dein Mich in das Meer der Liebe zu Leiden zu bedenken, versenken, G Für euch die Freud' allein"! Wie könnt' in einem Herzen Wohl größ're Liebe sein? 20 6. Wenn schöner nun die Sonne Mir von dem Himmel lacht, Wenn mich mit höh'rer Wonne Entzückt der Erde Pracht; Wenn freundlich mir das Leben, Der Tod nicht bitter ist, Das hat mir nur gegeben Dein Kreuz, Herr Jesu Christ. 7. Drum wenn ein freud'ges Pabe Regen Das Herz mir wird durchgehn, Will ich mit Dankbewegen Nach deinem Kreuze sehn. i Das ist der Schild, der schließet In seinen Schuß mich ein, Das ist der Quell, d'raus fließet Mir lauter Freudenwein. 8. Ich kann nicht g'nug dich loben, ( DI 3. Welch wundervoll, welch heiliges Geschäfte! Sinn' ich ihm nach, so zagen meine Kräfte, Mein Herz erbebt; ich seh' und ich empfinde Den Fluch der Sünde. 4. Gott ist gerecht, ein Rächer alles Bösen; Gott ist die Lieb' und läßt die Welt erlösen: Dies kann mein Geist mit Schreden und Entzücken Am Kreuz erblicken. 5. Es schlägt den Stolz und mein Verdienst darnieder, Es stürzt mich tief und es erhebt isht me mich wieder, Lehrt mich mein Glück, macht mich taus Gottes Feinde Zu Gottes Freunde. Godli 6. O Herr, mein Heil, an dessen Blut ich glaube, klingen, Ich liege hier vor dir gebückt im Staube, Zu schwach ist mir der Sinn; Doch wenn ich einst da droben Unendlich selig bin, Wenn dann die Harfen Die Stimmen hell und zart, 40 Verliere mich mit dankendem Group Gemüthe In deine Güte. 7. Sie übersteigt die menschlichen Gedanken, Soll ich darum in meinem Glauben wanken? Passions- Lieder. Ich bin ein Mensch, darf der sich 31119600 1 unterwinden, Gott zu ergründen? ni bi 8. Das Größt' in Gott ist Gnad' und Lieb' erweisen; Uns kommt es zu, sie demuthsvoll zu preisen, Zu sehn, wie hoch, wenn Gott do uns Gnad' erzeiget, Die Gnade ſteiget.dll 9. Laß deinen Geist mich stets, e til mein Heiland, lehren, Dein göttlich Kreuz im Glauben zu berehren, si Daß ich, getreu in dem Beruf der Liebe, Mich christlich übe. 10. Da du dich selbst für mich dahin gegeben, Wie könnt' ich noch nach meinem Willen leben Und nicht vielmehr, weil ich dir angehöre, 209 Zu deiner Ehre? 11. Ich sollte nicht, wenn Leiden dieser Erden, Wenn Kreuz mich trifft, gelaff'nen Herzens werden? Du hast so viel für uns, das wir golemo verschuldet, d Liebreich erduldet. 12. Lockt böse Lust mein Herz sdsiat mit ihrem Reize, So schrecke mich dein Wort, das admis otte Wort vom Kreuze, Und werd' ich matt im Laufe ad un ad guter Werke, So sei mir's Stärke. 13. Wenn endlich, Herr, mich meine Sünden fränken, So laß dein Kreuz mir wieder und Ruhe schenken, Dein Kreuz, es sei, wenn ich den dom Tod einst leide, Mir Fried' und Freude. T Chr. Fürchteg. Gellert( 1715-1769). Javobodo? artid dall Eigene Melodie. 58. Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen, Daß man solch scharfes Urtheil da nadir gesprochen? Was ist die Schuld? In was für in' nnol in' nnot bi Missethaten Bist du gerathen? 2. Du wirst gegeißelt und mit on imtin Dorn gekrönet; In's Angesicht geschlagen und gid bin verhöhnet, Du wirst mit Essig und mit Gall' milloggetränket, An's Kreuz gehenfet. 3. Was ist doch wohl die Urrasid sach solcher Plagen? Ach, meine Sünden haben dich rangeschlagen. Jch, mein Herr Jesu, habe dies verschuldet, Was du erduldet. 4. Wie ist so wunderbar doch de dieſe Strafe! Der gute Hirte leidet für die Japott Schafe; Die Schuld bezahlt der Herr, er, woulder Gerechte, Für seine Knechte. 5. Der Fromme stirbt, der recht und richtig wandelt; Der Böse lebt, der wider Gott mißhandelt! Der Mensch verwirkt den Tod und ist entgangen: Christ wird gefangen. 0001 6. Ich war vom Fuß auf voller Schand und Sünden, Bis zu dem Scheitel war nichts Jagdm gut's zu finden, Passions- Lieder. 41 Dafür hätt' ich dort in der Hölle| Kein Kreuz mehr achten, keine outrs müssen rid Grill Ewiglich büßen. ad bi si - od 7. O große Lieb', o Lieb' ohn' olig alle Maße, bi Die dich gebracht auf diese Marterstraße! Ich lebte mit der Welt in Lust E maish oi und Freuden, Und du mußt leiden! noin Schmach, noch Plagen, Nichts von Verfolgung, nichts von And Todesschmerzen Nehmen zu Herzen. Honel 14. Dies Alles, ob es gleich nicht gering zu schäßen, Wirst du doch, Herr, nicht gar ipili bei Seite seßen; In Gnaden wirst du dies von com modst mir annehmen, Mich nicht beschämen. 8. Ach großer König, groß zubn oli allen Zeiten, Wie kann ich g'nugsam solche de Sopa Treu' ausbreiten? Kein menschlich Herz vermag es rad auszudenken, 15. Wenn, o Herr Jesu, dort vor deinem Throne Auf meinem Haupte glänzt die mous Ehrenkrone, qe Dann will ich dir, wenn Alles rod wird wohl klingen, Lob und Dank singen. Was dir zu schenken.d 9. Ich kann's mit meinen Sinnen nicht erreichen, Womit doch dein Erbarmen zu vergleichen. Wie kann ich dir denn deine Liebesthaten Joh. Heermann( 1585-1647). nigt hotel si old isun bine Mel. Herr Jesu Christ, bu höchstes Gut. 59. Ich danke dir für deinen Im Werk erstatten? mo 10. Doch etwas ist, das wirst norises du gern annehmen! Ich will des Fleisches böse Lüste burzähmen, ile Tod, he Herr Jesu, und die Schmerzen, Die du in deiner letzten Noth Empfand'st in deinem Herzen! Laß das Verdienst von deiner Daß sie aufs neue nicht mein Herz entzünden Mit alten Sünden.d 11. Weil aber dies nicht steht in eignen Kräften, Fest die Begierden an das Kreuz Brod dzu heften, die So gieb mir deinen Geist, der i odn Bein ande Ein Labsal meiner Seele sein, Wann mir die Augen brechen. 2. Ich danke dir für deine Huld, Die du mir haft erzeiget, Ends Da du beim Tilgen meiner Schuld Dein Haupt zu mir geneiget. Ach neige dich, mein Herr und Gott, odierte mich regiere, m3u mir auch in der Todesnoth, Zum Guten führe. Daß ich dein' Gnade spüre!: 12. Dann werd' ich dankvoll 3. Laß meine Seel' in deiner moo Gunst du hie Aus ihrem Leben scheiden, in2 Auf daß an mir nicht sei umsonst Dein theuer werthes Leiden; Nimm sie hinauf, Herr Jesu Christ, Wo du zur Rechten Gottes bist, Und laß mich ewig leben! in Johann Scheffler( 1624-1677). deine Huld betrachten, Aus Lieb' zu dir die Welt für gar nichts achten; Bemühen werd' ich mich, Herr, deinen Willen Stets zu erfüllen.im ad 13. Ich werde dir zu Ehren drog him Alles wagen, 42 60. Jest, Mel. Christus, der uns selig macht. resu, deine Passion imple Will ich jetzt bedenken: Passions- Lieder. Daß ich dir geb' Lieb' um Lieb', Und dir Dank erweise, Bis ich dort- o Herr, das oroubledo ada dia di gieb Wollest mir vom Himmelsthron' Dich im Himmel preise. Geist und Andacht schenken. In dem Bilde jetzt erschein', Jesu, meinem Herzen, die Wie du, unser Heil zu sein, Littest alle Schmerzen. on Sigm. v. Birken( 1626–1681). logoritratrosus 2. Meine Seele sehen mach' Deine Angst und Bande, e Deine Schläge, deine Schmach, Deine Freuzesschande, Deine Geißeln, Dornenkron', Speer und Nägelwunden Und den Tod, o Gottessohn, All' die Marterstunden. 3. Aber laß mich nicht allein Deine Marter sehen, Laß mich auch die Ursach' fein Und die Frucht verstehen. Ach, die Ursach' war auch ich, Ich und meine Sünde: Diese hat gemartert dich, Daß ich Gnade finde 50 L ud i 3 4. Jesu, lehr' bedenken mich Dies mit Buß' und Reue; Hilf, daß ich mit Sünde dich Mart're nicht auf's neue. Sollt' ich dazu haben Lustin Und nicht wollen meiden, Was du selber büßen mußt Mit so großen Leiden? 18 5. Wenn mich meine Sünde to di@will bid spisng Schrecken mit der Hölle: Jesu, mein Gewissen still, o Dich ins Mittel stelle. 28 Dich und deine Passion Laß mich gläubig faffen: Liebst du mich, o Gottessohn, Wie kann Gott mich hassen? 6. Gieb auch, Jesu, daß ich gern Dir das Kreuz nachtrage, Daß ich Demuth von dir lern' Und Geduld in Plage, Mel. Freu' dich sehr, o meine Seele. 61. Jefu, deine tiefen WunDeine Qual und bitt'rer Tod, #ret Geben mir zu allen Stunden Trost in Leib's- und Seelennoth. Fällt mir etwas Arges ein, Denk' ich gleich an deine Pein, Die erlaubet meinem Herzen Mit der Sünde nicht zu scherzen. 2. Will sich denn in Wollust this weiden 1919 Mein verderbtes Fleisch und mohiold Blut, So gedent ich an dein Leiden: Bald wird Alles wieder gut. Kommt mir der Versucher nah, Blick' ich hin auf Golgatha, Beig' ihm deine Gnadenzeichen: Bald muß er von dannen weichen. 1101 3. Will die Welt mein Herze moontiging führen Auf die breite Sündenbahn, Da nichts ist, als Jubiliren, Schau' ich unablässig an Deiner Marter Centnerlast, Die du ausgestanden haft: So tann ich in Andacht bleiben, Alle böse Lust vertreiben. stiho 4. Ja für Alles, was mich Hlodane mid tränket, Geben deine Wunden Kraft; Wenn mein Herz hinein sich ſentet, Schöpf' ich neuen Lebenssaft. Deines Trostes Süßigkeit Wendet mir das bitt're Leid, Weil du mir das Heil erworben. Da du bist für mich gestorben. 98 Passions- Lieder. 5. Auf dich seh' ich mein Ver-| Um zu heilen meine Plagen Und zu seßen mich in Ruh. Ach du hast zu meinem Segen Lassen dich mit Fluch belegen: Tausend, tausendmal sei dir, Liebster Jesu, Dank dafür! 4. Bitter hat man dich versteghöhnet, s Dich mit großem Schimpf bebak legt AGE 43 fiops trauen, Du bist meine Zuversicht; ni Dein Tod tilgt des Todesis apspins Grauen, Daß er mich kann tödten nicht. Daß ich an dir habe Theil, Bringet mir Trost, Schutz und plot Heil.nursie Deine Gnade wird mir geben Auferstehung, Licht und Leben. 6. Hab' ich dich in meinem thodal? Now Herzen, bo Du Brunn aller Gütigkeit, So empfind' ich keine Schmerzen Auch im letzten Kampf und Streit. Ich verberge mich in dich, Kein Feind kann verletzen mich. Wer sich birgt in deine Wunden, Der hat glücklich überwunden. Snot 10 30h. Heermann( 1585-1647). Shodai thi 401 idbold out Eigene Melodie iss ober: Alle Menschen müssen sterben. 62. Jesu, meines Lebens nodig Leben, Jesu, meines Todes Tod, Der du dich für mich gegeben In die tiefste Seelennoth, In das äußerste Verderben, Nur daß ich nicht möchte sterben: Tausend, tausendmal sei dir, Liebster Jesu, Dank dafür! 2. Du, ach du haft ausgepor homic ſtanden Lästerreden, Spott und Hohn, Speichel, Schläge, Strick' und Banden, Du gerechter Gottessohn, Nur mich Armen zu erretten Von den schweren Sündenketten: Tausend, tausendmal sei dir, Liebster Jesu, Dank dafür! 3. Wunden ließest du dir schlagen, Ließest allen Frevel zu, Und mit Dornen dich gekrönet. Was hat dich dazu bewegt? Daß du möchtest mich ergößen, Mir die Ehrenfron' aufseßen: Tausend, tausendmal set dir, Liebster Jesu, Dank dafür! 5. Willig ließest du dich with schlagen, Mich zu lösen von der Bein, Ließest fälschlich dich anklagen, Daß ich könnte sicher sein; Daß ich möchte trostreich prangen, Hast du sonder Trost gehangen: Tausend, tausendmal sei dir, Liebster Jesu, Dank dafür! 6. Du, mit blut'gem Schweiß madit dronu bedecket, 1912 Hast gelitten mit Geduld Und den herben Tod geschmecket, Um zu büßen meine Schuld. Daß ich würde losgezählet, dudl Hast du wollen sein gequälet: Tausend, tausendmal sei dir, Liebster Jesu, Dank dafür! 7. Deine Demuth hat gebüßet meinen Stolz und Uebermuth, Dein Tod meinen Tod versüßet: Es kommt Alles mir zu gut. Dein Verspotten, dein Verspeien Muß zu Ehren mir gedeihen:@ Tausend, tausendmal sei dir, Liebster Jesu, Dank dafür! 8. Nun, ich danke dir von nisi pili piliod od Herzen, Jörg 22 Jesu, für gesammte Noth; Für die Wunden, für die ndiour nadat Schmerzen, d 44 Für den herben, bittern Tod, Für dein Zittern, für dein Zagen, Für die tausendfachen Plagen, Für dein' Angst und tiefe Pein Will ich ewig dankbar sein.2 Ernst Homburg( 1605-1681). od bio tinm 100 Mel. Wie groß ist des Allmächt'gen Güte. Passions- Lieder. Dein Leiden sei mein höchster Segen, Dein Tod mein seligster Gewinn; Mein Herz schlägt dir voll Dant un entgegen, Daß ich durch dich erlöset bin. 5. Bleibt mir zu allen Zeiten gu theuer, 63. Laß mir die Feier deiner Gethsemane und Golgatha, wo die 199 Erhab'ner Mittler, heilig sein! Sie lehre mich die Sünde meiden Und dir mein ganzes Leben noon weihn, sid 150 Dir, dessen Blut für mich geind in flossen, die Deß Herz für mich noch sterbend propelb schlug, Und der so ruhig und entschlossen Auch meiner Sünden Strafe trug. 2. Wie seid ihr mir so lieb mund theuer, 64. Mein Jesus ftirbt, was. soll ich leben? Mein Haupt erblaßt, wo bleibt sein Glied? Ach sollt' ich ihm den Geist nicht and geben, Gethsemane Golgatha, Ihr Stätten, wo die Welt die tillod Feier doi Der allergrößten Liebe sah! Hier lern' ich jede Tugend üben, In Noth und Tod gelassen sein, Hier stärkt mein Herz sich, Gott dirbantzu lieben Und selbst dem Feinde zu verpap ni zeihn. d find 3. Drum in den stillsten meisind Inner Stunden Will ich nach deinem Kreuze sehn Und dich, o Herr, für deine do Wunden In Mit tief gerührtem Dank erhöhn. O laß mich deine Huld ermessen, Die noch kein Sterblicher gefaßt Und nie im Undant es vergessen, Was du für mich gelitten hast. 4. Mir sollen diese Feierzeiten Der größten Liebe heilig sein; Still soll dein Kreuz mich stets do da Feierdoo Der allergrößten Liebe sah! Nach euch will ich voll Andacht Und jede meiner Stunden weihn. thighino schauen, und re Wo mein Erlöser litt und starb, Und nur allein auf den vertrauen, Der uns die Seligkeit erwarb! Christoph Meister( 1738-1811). hint nem is nish suisd ni igrid til 198 Mel. Gottlob, es geht nunmehr zu Ende. Da jetzt sein Geist von dannen 1990 dhimt zieht? Ach ja, ich sterbe nun mit dir, Dein Tod verkläre sich in mir. 2. Mein Jesus stirbt, die Augen brechen; Ach, nimm den letzten Blick von admir! Sein Mund verschmacht't, was ado e soll ich sprechen? Mein letztes Wort ist Jesus" onchier. Ach Jesu, Jesu, laß mich nicht, Wenn mir das Herz im Tode natsiradi bricht. 16 ma 3. Mein Jesus neigt sein Haupt ind in zur Erde, dal Welt, gute Nacht, ich scheide mit. aid all begleitend Muß Jesus selbst zur Leiche werden, 12 Passions- Lieder. Was scheu' ich denn den letzten hinsite is onts Tritt? 45 5. Ich kann nimmer, nimmerpan mehr join thi ** Ich küsse seinen blassen Muns Diese Plagen dir vergelten. Und stürbe gern zu gleicher Stund'. Du verbindest mich zu sehr: Alle Güter, tausend Welten, Alles wäre noch kein Dank Nur für deinen Gallentrant. 6. Eines weiß ich, Herr, für dich: 39310 4. Mein Jesus wird ins Grab ubladgeſentet; du O leget in mein Herz ihn hin. Und daß man immer d'ran gedenket, 0 Daß ich mit ihm gestorben bin, So setzt mir diese Grabschrift bei: Daß Jesu Tod auch mein Tod bin 75dmiſei. Sich mein Herz, ich will dir's geben; oomb Dieses soll beständiglich Unter deinem Kreuze leben. Wie du mein, so will ich dein Lebend, leidend, sterbend sein. Benj. Schmold( 1672-1737). bin 902 909.6ui Mel. Jesus, meine Zuversicht. 65. Seele, geh' auf GolgaSeß' dich unter u Krem unter Jesu Kreuze, Nimm zu Herzen, wie dich da Seine Pein zur Buße reize. Willst du unempfindlich sein? O, so bist du mehr als Stein.th pilo 2. Schaue doch das Jammer- Auch geduldig überwinden. bild in to Zwischen Erd' und Himmel hantugee sungen, gen, ud i Wie das Blut mit Strömen fli i quillt, s Daß ihm alle Kraft vergangen! Nirgends sonst soll mich der Tod Als in deinen Wunden finden; Wen du dadurch heil gemacht, Spricht getrost: es ist vollbracht. by Benj. Schmold( 1672-1737). Mel. Jesu, deine Passion. Ach, der übergroßen Noth: S HIRLSO Es ist ja mein Jeſus todtland 66. Heele, mach dich eilig 4G VER Gottes ohne Schuld, Alles das hab' ich verschuldet, Und du hast aus großer Huld Bein und Noth für mich erduldet. Daß ich nicht verloren bin, Giebst du dich am Kreuze hin. 4. Unbeflectes Gotteslamm, Ich verehre deine Liebe. Schaue von des Kreuzes Stamm, Wie ich mich um dich betrübe. Dein zum Tod' verwundet Herz Bringt mir tausendfachen das Schmerz. 7. Kreuzige mein Fleisch und Blut, JHINK EVER Lehre mich die Welt verschmähen; Laß auf dich, du höchſtes Gut, Immer unverwandt mich sehen; Führ' in allem Kreuze mich, Wie du willst, nur seliglich. 8. Endlich laß mich meine e Noth Jesum zu begleiten Gen Jerusalem hinauf, Und tritt ihm zur Seiten.dna. In der Andacht folg' ihm nach Bu dem bittern Leiden, Bis du aus dem Ungemach Bu ihm wirst abscheiden. Tolla 2. Seele, siehe, Gottes Lamm Gehet zu dem Leiden, Deiner Seele Bräutigam, o b Als zu Hochzeitsfreuden. Geht, ihr Töchter von Zion, Jesum zu empfangen; bon 8182 00 Passions- Lieder. 46 Sehet ihn in seiner Kron' Unter Dornen prangen. 3. Du ziehst als ein König ein, Wirst dafür empfangen; Aber Bande warten dein, Drin du wirst gefangen. Für die Ehre Hohn und Spott Wird man dir, Herr, geben, Bis du durch den Kreuzestod Schließen wirst dein Leben. 4. Das Kreuz ist der Königsthron, D'rauf man dich wird sehen, Dein Haupt mit der Dornenfron' Ach sehet seine Wunden! Habt ihr, ihr Sünder, nicht Den Heiligen gebunden? Sind eure Lüste nicht Die Dornen, die er trägt? Bis zum Tod verlegen. Jesu, dein Reich auf der Welt Ist's eure Bosheit nicht, Ist in lauter Leiden: So ist es von dir bestellte Bis zum letzten Scheiden. 5. Du, o Herr der Herrlichkeit, Wirst ja müssen sterben, Daß des Himmels Seligkeit Ich dadurch mög' erben. Aber ach, wie herrlich glänzt Deine Kron' von ferne, Die dein siegreich Haupt bekränzt, Schöner als die Sterne. 6. Liebster Jesu, nun Glück zu! Es muß dir gelingen: Nach der stillen Sabbathsruh' Wirst du Freude bringen. Tritt nur auf die Todesbahn: Die gestreuten Palmen Künden dir den Sieg schon an Und die Osterpsalmen. Mel. O Gott, du frommer Gott. 20 67. Heht, welch ein Menſch 7. Laß mich deine Leidenszeit Mir zum Heil bedenken, Voller Andacht, Reu' und Leid Ob der Sünd' mich fränken. Herr, dein Leiden tröste mich Bei so vielem Jammer, Bis nach allem Leiden ich Geh' zur Ruhekammer. Abraham Klesel( 1635-1702). O O Tam Q O Blicke voller Thränen, Antlig voller Schmach, Lippen voller Sehnen, Haupt voll Todesschweiß, O Seele voller Noth, O Herze voll Geduld, O Lieb' voll Angst und Tod! 2. Seht, welch ein Mensch ist das! #@ Die an das Kreuz ihn schlägt? 3. Seht, welch ein Mensch ist das! Ach, opfert Thränenfluten, Denn eure Sünde macht Das Herz des Heil'gen bluten; Geht nicht vorüber hier, Wo Schmerz ist über Schmerz; Seht durch die off'ne Brust In eures Jesu Herz! 4. Seht, welch ein Mensch ist das! 200 Ach ja, wir wollen sehen, Was dir, du Menschenfreund, Durch Menschen ist geschehen; So lang' ein Auge blickt, So lange soll die Bein, Die du für uns erträgst, Uns unvergessen sein! 5. Seht, welch ein Mensch ist das! Ach sich uns an in Gnaden! Wenn wir in Reu' und Leid Beweinen unsern Schaden, So laß den Blick vom Kreuz In unsre Seele gehn Und dein vergoßnes Blut i Für uns beim Vater flehn! This Passions- Lieder. 47 6. Seht, welch ein Mensch ist| D'rin mein ganzes Herze ruht. Laß mich stets zu deinen Füßen Deiner Lieb' und Huld genießen. 5. Dich, dich will ich ewig halten, Gieb mir, daß ich's ewig kann! Schaue meiner Hände Falten Und mich Armen freundlich an; Schau' vom hohen Kreuzesstamm Auf mich nieder, Gotteslamm! Sprich: Laß all dein Trauern schwinden, das! So wollen wir dich schauen Und unsern ganzen Trost Auf dein Verdienst nur bauen. Wenn nun dein Haupt sich neigt, So sterben wir mit dir; Wenn unser Auge bricht, Heil uns! dann leben wir. Benjamin Schmold( 1672-1737). Mel. Freu' dich sehr, o meine Seele. 68. Hei mir tausendmal ge- Ich, ich tilge deine Sünden. Paul Gerhardt( 1606-1676). volls Der mich je und je geliebt, Jesu, der du selbst gebüßet Das, womit ich dich betrübt! Ach, wie ist mir doch so wohl, Wenn ich tnien und liegen soll An dem Kreuze, da du stirbest Und um meine Seele wirbest. 2. Ich bedenke alle Stunden Deiner Leiden große Zahl, Denke deiner heil'gen Wunden, Deiner blut'gen Nägelmal'. O wer kann, du Lebensfürst, Den so sehr nach uns gedürft't, Deine Liebe recht ergründen, Ohne Trost darin zu finden. 3. Heile mich, o Heil der Seelen, Wo ich krank und traurig bin; Nimm die Schmerzen, die mich quälen, Und den ganzen Schaden hin, Den mir Adams Fall gebracht Und ich selber mir gemacht. Wird, o Arzt, dein Blut mich neßen, Eigene Melodie. du 69. bu Liebe meiner Liebe, The ning D feit, Die du dich aus höchstem Triebe In das jammervolle Leid Deines Leidens, mir zu gute, Als ein Lamm hast eingestellt Und bezahlt mit deinem Blute Alle Missethat der Welt. Lutz Onl 2. Liebe, die mit Schweiß und Thränen An dem Delberg sich betrübt; Liebe, die mit heißem Sehnen Unaufhörlich fest geliebt; Liebe, die mit allem Willen Gottes Zorn und Eifer trägt, Den, so Niemand konnte stillen, Hat dein Sterben beigelegt. 3. Liebe, die mit starkem Herzen Wird sich all' mein Jammer sezen. 4. Schreibe deine blut'gen Wunden, Jesu, in mein Herz hincin; Laß sie mir zu allen Stunden Unvergeßlich theuer sein. Du bist doch mein schönstes Gut, Allen Spott und Hohn gehört; Liebe, die bei Angst und Schmerzen Bis zum Tod' blieb unversehrt; Liebe, die sich liebend zeiget, Als sich Kraft und Athem end't; Liebe, die sich liebend neiget, Als sich Leib und Seele trennt. 4. Liebe, die mit ihren Armen Mich zulegt umfangen wollt'; Liebe, welche aus Erbarmen Passions- Lieder. 48 Mich zuletzt in höchster Huld Ihrem Vater überlassen, Die selbst starb und für mich bat, Mir die Strafe zu erlassen, Weil mich ihr Verdienst vertrat. 5. Liebe, die mit so viel Wunden J Meine Seel,' als ihre Braut, Unaufhörlich sich verbunden Und auf ewig anvertraut; Liebe, laß auch meine Schmerzen, Meiner Sünden bitt're Bein In dem todeswunden Herzen Sanft in dir gestillet sein. 6. Liebe, die für mich gestorben Und ein immerwährend Gut An dem Kreuzesholz erworben, Ach, wie denk' ich an dein Blut! Ach, wie dank' ich deinen Wunden, Schmerzensreiche Liebe du, Wenn ich in den letzten Stunden Sanft in deinen Armen ruh'! 7. Liebe, die sich todt gekränket Und für mein erkaltet Herz In ein kaltes Grab gesenket, Ach, wie dank' ich deinem Schmerz! Habe Dant, daß du gestorben, Daß ich ewig leben kann, Und der Seelen Heil erworben: Nimm mich ewig liebend an! Adam Drese( gest. 1718). Mel. Herzlich thut mich verlangen. 70. Wunden, Voll Schmerz und voller Hohn, O Haupt, zum Spott gebunden Mit einer Dornenkron', Wie bist du so bespeit! a Wie bist du so erbleichet; Wer hat dein Augenlicht, Dem sonst kein Licht mehr gleichet, So schändlich zugericht't? ime 3. Die Farbe deiner Wangen, Der rothen Lippen Pracht Ist hin und ganz vergangen; Des blassen Todes Macht Hat Alles hingenommen, Hat Alles hingerafft, Und daher bist du kommen Von deines Leibes Kraft. 4. Nun, was du, Herr, erduldet, hi re erHaupt voll Blut und Im letzten Todesstoß, $ 180 O Haupt, sonst schön gekrönet Mit höchster Ehr' und Zier, Doch schimpflich nun verhöhnet: Gegrüßet seist du mir! 2. Du edles Angesichte, Davor sonst schrickt und scheut Das große Weltgewichte, Het Ist Alles meine Last; Ich hab' es selbst verschuldet, De Was du getragen hast. Schau' her, hier steh ich Armer, Der Zorn verdienet hat: Gieb mir, o mein Erbarmer, Den Anblick deiner Gnad'! 5. Erkenne mich, mein Hüter, Mein Hirte, nimm mich an! Von dir, Quell aller Güter, Ist mir viel Gut's gethan: Dein Mund hat mich gelabet Mit Milch und süßer Kost, Dein Geist hat mich begabet Mit mancher Himmelslust. 6. Ich will hier bei dir stchen, Verachte mich doch nicht; Von dir will ich nicht gehen, Wann dir dein Herze bricht. Wann dein Haupt wird erblassen Alsdann will ich dich fassen In meinen Arm und Schooß. 7. Es dient zu meinen Freuden cythe Und kommt mir herzlich wohl, Wenn ich in deinem Leiden, A Mein Heil, mich finden soll. Ach, möcht' ich, o mein Leben, An deinem Kreuze hier Mein Leben von mir geben, Wie wohl geschähe mir! Passions- Lieder. and 8. Ich danke dir von Herzen,| All'zeit erfunden geduldig, O Jesu, liebster Freund, Wiewohl du warest verachtet; Für deines Todes Schmerzen, All' Sünd' hast du getragen, Da du's so gut gemeint. Sonst müßten wir verzagen. Ach, gieb, daß ich mich halte Gieb uns dein'n Frieden, o Jesu! Zu dir und deiner Treu, o Nit. Decius( geft. 1541). Und wenn ich nun erkalte, i 140. 113712D 3SOR In dir mein Ende sei! ie dull Mel. Nun ruhen alle Wälder. 9. Wenn ich einmal ſoll ſcheiden, 72. Welt, sich hier dein Leben Am Stamm des Kreuzes scheide von Wenn ich den Tod soll leiden, So tritt du dann herfür. Wenn mir am allerbängsten Wird um das Herze sein, So reiß' mich aus den lengsten Kraft deiner Angst und Pein. 119015 schweben! E Dein Heil sinkt in den Tod. Der große Fürst der Ehren Läßt willig sich beschweren n Mit Schlägen, Hohn und großem Spott. 2. Tritt her und schau' mit Fleiße: 10. Erscheine mir zum Schilde, Zum Trost in meinem Tod Und laß mich sehn dein Bilde In deiner Kreuzesnoth. Da will ich nach dir blicken, Da will ich glaubensvoll Fest an mein Herz dich drücken. Wer so stirbt, der stirbt wohl. Paul Gerhardt( 1606-1676). 1160 artnet 156 not the fidit uit tod 83 nothing Eigene Melodie. Sein Leib ist ganz mit Schweiße Des Todes überfüllt. ond Aus seinem edlen Herzen Vor unermess'nen Schmerzen Ein Seufzer nach dem andern Toquillt. 71. Lamm Gottes, unD Lamm Gottes, unschuldig Am Stamm des Kreuzes geschlachtet, All'zeit erfunden geduldig, be Wiewohl du warest verachtet; All' Sünd' hast du getragen, Sonst müßten wir verzagen, Erbarm' dich unser, o Jesu! 2. D Lamm Gottes, unschuldig Am Stamm des Kreuzes geschlachtet, All'zeit erfunden geduldig, Wiewohl du warest verachtet; Al' Sünd' hast du getragen, Sonst müßten wir verzagen, Erbarm' dich unser, o Jesu! 3. O Lamm Gottes, unschuldig Am Stamm des Kreuzes geschlachtet, 49 3. Wer hat dich so geschlagen, Mein Heil, und dich mit Plagen So übel zugericht't? Du bist ja nicht ein Sünder Wie wir und uns're Kinder, Von Missethaten weißt du nicht. 4. Jch, ich und meine Sünden, Die sich wie Körnlein finden Des Sandes an dem Meer, Die haben dir erreget stu Das Elend, das dich schläget, Und deiner Marter ganzes Heer. 5. Ich bin's, ich sollte büßen, An Händen und an Füßen Gebunden in der Höll'; i Die Geißeln und die Banden Und was du ausgestanden, Das hat verdienet meine Seel'. 6. Du nimmst auf deinen Rücken Die Lasten, die mich drücken Viel schwerer als ein Stein. Du wirst ein Fluch, dagegen Passions- Lieder. 50 Verleihst du mir den Segen; Dein Leiden muß mein Labsal ud sein. 7. Du setzest dich zum Bürgen, Ja, läsfest dich erwürgen 10 Für mich und meine Schuld. Mir läsfest du dich frönen Mit Dornen, die dich höhnen, Und leidest Alles mit Geduld. 8. Ich bin, mein Heil, veror bunden All' Augenblick und Stunden Dir überhoch und sehr. nio Was Leib und Seel vermögen, soll ich billig All'zeit an deinen Dienst und 100Ehr'. 9. Nun, ich kann nicht viel geben | Was deine Augen hassen, Das will ich fliehn und lassen, Soviel mir immer möglich ist. 14. Dein Seufzen und dein sited bin Stöhnen ig Und die viel tausend Thränen, Die dir geflossen zu, dni Die sollen mich am Endeid In deinen Schooß und Hände Begleiten zu der ew'gen Ruh'. rodiol Paul Gerhardt( 1606-1676). od od 16 Mint Mel. Herr Chrift, der ein'ge Gott'ssohn. In diesem armen Leben; Eins aber will ich thun: Es soll dein Tod und Leiden, Bis Leib und Seele scheiden, Mir stets in meinem Herzen ruhn. 10. Ich will's vor Augen seßen, Mich stets daran ergößen, Ich sei auch, wo ich sei. Es soll mir sein ein Spiegel Der Unschuld und ein Siegel Der Lieb' und unverfälschten Sibited iou Treu'. Treu'. 11. Ich will daraus studiren, Wie ich mein Herz soll zieren Mit stillem, sanftem Muth Und wie ich die soll lieben, si. Die bitter mich betrüben Mit Werken, so die Bosheit thut. 12. Wenn böse Zungen stechen, Mir Glimpf und Namen brechen, So will ich zähmen mich.ds Das Unrecht will ich dulden, Dem Nächsten seine Schulden Verzeihen gern und williglich. 13. Ich will mich mit dir Hobitro bim ſchlagen An's Kreuz und dem absagen, Was meinem Fleisch gelüft't. 73. Wenn mich die Sünden i mein Herr Jesu Christ, o So laß mich wohl bedenken, Wie du gestorben bistor Und alle meine Schuldenlast Am Stamm des heil'gen Kreuzes Auf dich genommen hast.@ 2. Wunder ohne Maßen, Bedenk' es, Seele, recht! Es hat sich martern lassen 1980 Der Herr für seinen Knecht. Es hat sich selbst der wahre Gott Für mich verlornen Menschen Gegeben in den Tod. 3. Was kann mir denn nun s schaden schaden Der Sünden große Zahl? Ich bin bei Gott in Gnaden; Die Schuld ist allzumaloobi Bezahlt durch Christi theures Blut, Jua Daß ich nicht mehr darf fürchten Der Hölle Qual und Glut. 4. Drum sag' ich dir von oftbolch Herzen Jetzt und mein Leben lang 19 Für deine Bein und Schmerzen, O Jesu, Lob und Dank, Für deine Noth und Angstgeschrei, Für dein unschuldig Sterben, Für deine Lieb' und Treu. 5. Herr, laß dein bitter Leiden Mich reizen für und für, Mit allem Ernst zu meiden Die sündliche Begier, .S di Daß mir nie komme aus dem Sinn, 80€ Passions- Lieder. Wie viel es dich gekostet, Daß ich erlöset bin. 6. Mein Kreuz und meine Plagen, d Sollt's auch sein Schmach und Spott, in Hilf mir geduldig tragen. Gieb, o mein Herr und Gott, Daß ich verleugne diese Welt Und folge treu dem Bilde, Das du mir vorgestellt. 7. Laß mich an Andern üben, Was du an mir gethan, Und meinen Nächsten lieben, Gern dienen Jedermann Ohn' Eigennuß und Heuchelschein Und, wie du mir erwiesen, Aus reiner Lieb' allein. 8. Laß endlich deine Wunden Mich trösten kräftiglich In meinen letzten Stunden Und deß versich're mich, Weil ich auf dein Verdienst nur mond tran, Du werdest mich annehmen, Daß ich dich ewig schau'. Justus Gesenius( 1601-1671). 51 Gehn aller Trübsal Wetter.de Sterben wolltest du für mich, Einziger Erretter. 4. Du hast's gethan; d Dich bet' ich an, 310 Jesus im Grabe. Mel. O Traurigkeit, o Herzeleid. 74. Am A Der Marterlast, Der Todesqualen müde, do Findet mein Erlöser erst In dem Grabe Friede. 3. Du schüßest mich, Und über dich 1080@ S Du König der Erlösten! Dein will ich im Tode mich Glaubensvoll getrösten.mid ole 5. Es ist vollbracht! Riefst du mit Macht! Du zeigst, daß du dein Leben, Mein Versöhner, göttlich frei Hast dahingegeben. 6. Hochheil'ge That! nd liste Des Höchsten Rathat it of Will ich in Demuth preisen.580 Mein Erlöser wird mir einst Seine Tiefen weisen. 19 7. Allmächtig rief 2 orill Er, der entschlief, pigis nouris Den Todten: sie erstanden. Leicht entschwingt der Lebensfürst Sich des Todes Banden. 8. Das finst're Thal Will ich einmal Durchwandeln ohne Grauen; t Denn durch dich, Erlöser, ist's Mir der Weg zum Schauen.dll 9. Ich preise dich, dis Erforsche mich 05 Und siche, wie ich's meine. Ja, du siehst es, wenn ich still Meinen Dant dir weine. 10. Vergess' ich dein, mind 18 So werde mein Herr, ich will, so lang' ich bin, Deine Lieb' ermessen. ni jo? Christoph Fr. Neander( 1723-1802). 2. Ein heil'ger Schmerz Durchdringt mein Herz, Und, Herr, was kann ich sagen? Nur an meine Brust kann ich Wird auch unser Grab durchTiefgebeuget schlagen. Mel. Sollt' ich meinem Gott nicht singen. 75. Amen! deines Grabes mwehn, min Wenn wir, von der Wallfahrt müde, misd me Passions- Lieder. 52 Ruhn, um froher aufzustehn. Amen! Fürst der Auferstehung, Fried' ist umher; Der des Grabes Siegel brach, Zieh' durch Grab und Tod uns nach ODAS Zu der Heiligen Erhöhung, Wo dem Lamm, das uns versöhnt, Aller Himmel Loblied tönt. 2. Großer Erstling deiner Brüder, Ja du ziehest uns nach dir; Du, daß Haupt, ziehst deine Glieder, the Weil du lebst, so leben wir. Ja, wir werden auferstehen, Weil du auferstanden bist, Werden dich, Herr Jesu Christ, Einst in deiner Klarheit sehen. Unsre Herzen harren dein; Amen, ewig sind wir dein! Karl Garve( 1763-1841). Die in dem Herrn verschieden! All' ihr Werk folgt ihnen nach, Sa, sie ruh'n in Frieden. 5. D Sabbathsruh, 802 Durch welche du Uns jede Ruh erworben, Wo du wie ein Saattorn lagst In der Erd' erstorben! 6. Herr, führe du Zur Sabbathsruh Maintado Mel. Nun laßt uns ben Leib begraben. Die tiefbetrübten Seelen, 76. Der du, Herr Jeju, Ruh Die um ihre Sündenlast Sich in Reu' zerquälen! 7. Laß deiner Heerd', ad dull O Heiland werth, Bald ihren Sabbath kommen, Wo sie allem Kampf und Leid' for the Ewig ist entnommen! Victor v. Strauß( geb. 1809). In deinem Grab' gehalten hast, Gieb, daß wir in dir ruhen All' Und unser Leben dir gefall'. 2. Verleih, o Herr, uns Stärk' und Muth, Die du erkauft mit deinem Blut, Und führ' uns in des Himmels Licht 2. Nichts kränkt dich mehr, Dein Herz hat ausgeschlagen, Das im heißen Kampf für uns Uns're Sünd' getragen. 1910 3. Erdengruft, Du dunkle Kluft, Wie heilig und voll Segen Wurdest du, feit Gottes Sohn im Grab' gelegen! 4. Wie selig ruhn Die Todten nun, Zu deines Vaters Angesicht. Eigene Melodie. 3. Wir danken dir, o Gottes- 78. Traurigkeit, 77. Mel. Traurigkeit, o Herzeleid. un gingst auch du Zur Sabbathsruh In's stille Grab hinüber; Al' dein' Arbeit ist gethan, All' dein Leid vorüber. 89 602 Getödtet an des Kreuzes Stamm; Ist das nicht zu beklagen? Laß ja uns Sündern deine Bein Gott des Vaters einig Kind Den Eingang in das Leben sein. Wird ins Grab getragen. Georg Werner( 1607-1671). 2. O große Noth, d 1130 Der Herr liegt todt! Am Kreuz ist er gestorben, Hat dadurch das Himmelreich Uns aus Lieb' erworben. 3. O Menschenkind, Nur deine Sünd' Hat dieses angerichtet, 1040 Passions- Lieder. 53 Gull Warest ganz vernichtet. 4. Dein Bräutigam, Das Gotteslamm, Liegt hier mit Blut beflossen, Welches er ganz mildiglich Hat für dich vergossen. Da du durch die Missethat| Und erweckst durch deinen Tod Meine todte Seele, dlsd dnlf 2. Man senkt dich ein Nach vieler Pein, Du meines Lebens Leben! Dich hat jetzt ein Felsengrab, Fels des Heils, umgeben. 3. Ach bist du falt, sag Bunte # d.do 2 and onli Mein Hort und Halt! Das macht dein heißes Lieben, Das dich in das kalte Grab Mir zu gut getrieben. d 4. O Lebensfürst, Ich weiß, du wirst Mich wieder auferwecken: Sollte denn mein gläubig Herz Vor der Gruft erschrecken? njulalind 5. Sie wird mir sein Ein Kämmerlein, nd Da ich in Frieden liege, Weil ich nun durch deinen Tod Tod und Grab besiege. Harsonf 6. Gar nichts verdirbt, Der Leib nur stirbt, Doch wird er auferstehen Und ganz herrlich und verklärt Aus dem Grabe gehen. 7. Indeß will ich, mod igni Mein Jesu, dich gier In meine Seele sentens und an deinen bittern Tod 79. Bis zum Tod gedenken. m g Salomon Frand( 1659-1725). : lambsdom ni induit od rod minif 5. O süßes Heil, d Mein bestes Theil, ine Wie bist du so zerschlagen. Alles, was auf Erden lebt ni Muß dich ja beklagen.& 6. O edles Bild, Schön, zart und mild sind In deinen Todeswehen! Niemand soll dein rinnend Blut Ohne Reu' ansehen. Sind the 7. O felig ist 11523 350 Zu jeder Frist, Der dieses recht bedenket, Wie der Herr der Herrlichkeit Wird ins Grab gesenket. 8. O Jesu, du mis Mein' Hilf und Ruh', Ich bitte dich mit Thränen: Hilf, daß ich mich bis in's Grab Nach dir möge sehnen. Der Verfasser v. Vers 1 unbekannt, die übrigen Verse v. Joh. Rift( 1607-1667). nd lid Cla Mel. O Traurigkeit. o ruhest du, sisse In deines Grabes Höhle ed shout 6. Ostern. sidiindi froko Mel. Sollt' ich meinem Gott nicht fingen.| Fallet nieder vor dem Sohne, 80. Auferstanden, aufer- Der uns einſt zu ſich erhebt. Halleluja, 2. Singt dem Herrn, er ist er shestanden, Er, der starb auf Golgatha! Rühmt es laut in allen Landen: Was sein Mund verhieß, geschah. Wer, wer kann ihm widerstreben? Mächtig steigt der Held empor; Ist, der uns mit Gott versöhnt! O wie hat nach Schmerz und Banden Gott mit Ehren ihn gekrönt! Dort auf seines Vaters Throne Uleber Schmach und Tod erhöht, Herrscht er nun in Majestät. Oster- Lieder. 54 Im Triumph bricht er hervor; Und des Abgrunds Pforten beben, Da ihr Sieger sich erhebt. Halleluja, Jesus lebt! 3. Uns vom Tode zu befreien, Sant er in des Grabes Nacht; Uns zum Leben einzuweihen, Stand er auf durch Gottes Macht. Tod, du bist in Sieg verschlungen. Deine Schrecken sind gedämpft, Deine Herrschaft ist bekämpft Und das Leben uns errungen. Ob man unsern Leib begräbt, Halleluja, Jesus lebt! 4. Aus dem Grab uns zu erheben, dag( bi Ging er zu dem Vater hin. Laßt uns ihm zur Ehre leben, Dann ist Sterben uns Gewinn. Haltet unter Lust und Leiden Im Gedächtniß Jesum Christ, Der vom Tod erstanden ist. Unvergänglich sind die Freuden Deß, der nach dem Himmel strebt. Halleluja, Jesus lebt! ist 02 5. Freut euch seiner, Gottes biliog din Kinder! Er sei euer Lobgesang.md Bringt dem Todesüberwinder Ewig Ehre, Preis und Dank! Rühmt's in der Versuchung do si Stunden, di Wenn euch Sünd' und Elend droht; Daß du für uns gestorben bist Und siegreich auferstanden. 2. Dein Leben in der Majestät Befestigt unsern Glauben. Wer kann, da dich dein Gott eriloistin höht, 19 pla Den großen Trost uns rauben, Daß du der Menschen Heil vollbracht ESTETOR Und über uns'rer Gräber Nacht Ein helles Licht verbreitet? me 3. Gott selbst, der dich dem Grab entrückt, Hat dem, was du gelehret, Der Wahrheit Siegel aufgedrückt Und dich als Sohn geehret, he Hat deines Todes hohen Werth Der Welt auf's herrlichste bewährt, d Da er dich auferweckte. id e 4. Erstandner, ich frohlocke dir! auf dice Dein Sieg ist auch mein Leben. Du lebst und herrschest, wirst auch mir id be Ein ew'ges Leben geben. Du wirst auch mein Regierer sein Und neue Kräfte mir verleihn, Mit Freuden Gott zu dienen. 5. O hilf du mir, mein Herr, agitin dazu, Befreie mich von Sünden. Laß mich für meine Seele Ruh' Im Glauben an dich finden. Erwecke deinen Sinn in mir, Damit ich, Gott ergeben, hier Als dein Erlöster wandle. Rühmt's in eurer Todesnoth: Unser Herr hat überwunden! Der uns einst zu sich erhebt, Halleluja, Jesus lebt! Nach 3. Caspar Lavater( 1741-1801). Mel. Allein Gott in der Höh' sei Ehr'. Ruhm 81. Bringt Breis und dar, Wird Todte nicht mehr decken. dem Heiland Frohlockt ihm, alle Frommen! Er, der für uns getödtet war, Ist dem Gericht entnommen. Sei hoch gelobt, Herr Jesu Christ, Denn wie du auferstanden bist, So werd' auch ich, Herr Jesu Christ, Durch dich einst auferstehen. 6. Dein ist das Reich, dein ist die Macht, Verstorb'ne zu erwecken. Du rufft einst: und der Gräber Oster- Lieder. 55 19 on brennt, Ertöne seinem Namen: nis og Halleluja! 7. O laß mich, weil ich hier| Wo ihm ein Herz in Lieb' entism ji tibi noch bin, Im Glauben an dich wandeln Und jederzeit nach deinem Sinn Rechtschaffen sein und handeln; Damit ich, wenn ich aufersteh' Und dich, des Todes Sieger, seh', Vor dir dann nicht erschrecke. 8. Wo du, Herr, bist, da soll 850d auch einst Ist der von Gott Erhöhte.no@ Friede, spricht er, sei mit euch! Wie machet seine Huld so reich! Er lebt, uns zu beleben. Halleluja! JAR sein, 3. In's Leben kehrt er siegreich ein. So werd' ich dein mich ewig Erhebt euch aus dem Staube, Kommt, ewig seiner euch zu freu'n! Es fiegt der Christen Glaube. Unser Herr, der auferstand, Hat Leben nun in seiner Hand. Wer kann das Heil uns rauben? Halleluja! Dein Jünger mit dir leben, Und du wirst ihn, wenn du erpanzscheinst, than Zu deinem Licht erheben. dull Laß dieses Glück mein Erbtheil map odn ng all Du Todesüberwinder! Johann Diterich( 1721-1791). duik hobbar bei Eigene Melodie. 82. Christ ist erstanden Von der Marter alle, Deß soll'n wir Alle froh sein, Christ soll unser Trost sein. Kyrie eleis. 2. Wär' er nicht erstanden, Die Welt, die wär' vergangen. Seit daß er erstanden ist, Lob'n wir den Vater Jesu Christ. Kyrie eleis. 1 21 3. Halleluja, Halleluja, Halleluja! 2. Der Heiland lebt, des 190290 Grabes Nacht Berfloß in Morgenröthe. Der an dem Kreuz sein Werk vollbracht, bit and Deß soll'n wir alle froh sein: Christ soll unser Trost sein. se Kyrie eleis. Aus dem 12. Jahrhundert. 4. Sei hier die Liebe gleich verkannt, Und mag sie einsam weinen, Durch ihn, der siegreich auferstand, Wird einst ihr Lohn erscheinen. Liebe wird durch Kreuz bewährt, Mit Muth durch seinen Sieg verklärt, Die Welt soll uns nicht trüben. Halleluja! 5. Verlassen uns die Theuren and d auch, a Die wir auf Erden fanden: Uns schrecket nicht des Todes 150 is auch, Denn Jesus ist erstanden. Jesus führt durch's Grabesthor, Schenkt wieder, was das Herz monist verlor, roll Sein Grab ist vor uns offen. ra 83. De Mel. Chrift lag in Todesbanden. em Herrn sei Ehre, Preis und Dank, Der Herr ist auferstanden! Ihn preise laut mit Lobgesang Sein Volt in allen Landen. Wo ihn eine Zunge nennt, bobil Halleluja! 56 Oster- Lieder. 6. O Sieger, reich uns deine| Und ewig, ewig selig sein, Hand, Du einz'ger Trost auf Erden! Dein Sieg soll unsers Sieges idol Pfand Bei jedem Kampfe werden. Herr, dem Tod und Hölle weicht, Bleib' bei uns, bis der Tag sich Jhonde neigt, Dann geh'n wir ein in's Leben. Halleluja! Wilhelm Hülsemann( 1781-1865). Mel. Vom Himmel hoch, da komm' ich her. 84. Erinn're dich, mein Geist, erfreut Des hohen Tag's der Herrlichkeit. Halt' im Gedächtniß Jesum Christ, In Wolken herrlich kommen wirst, d Erweckt aus meinem Grabe gehn Und rein zu deiner Rechten stehn. 9. Mit Engeln und mit Seraphim, Mit Thronen und mit Cherubim, Mit allen Frommen aller Zeit Soll ich mich freu'n in Ewigkeit. 10. Zu welchem Glück, zu welchem Ruhm Erhebt uns nicht das Christenndroth thum! Der von dem Tod erstanden ist. 2 Fühl' alle Dankbarkeit für ihn, Als ob er heute dir erschien': Als spräch' er: Friede sei mit dir! So freue dich, mein Geist, in mir. 3. Schau' über dich und bet' ihn an. Er mißt den Sternen ihre Bahn; Er lebt und herrscht mit Gott an vereint Und ist dein König und dein Freund. 4. Macht, Ruhm und Hoheit immerdar Dem, der da ist und der da war! Sein Name ist gebenedeit Von nun an bis in Ewigkeit! 5. O Glaube, der das Herz erhöht! Herr, welche Herrlichkeit ist mein! 7. Du, der du in den Himmeln thronst, dis Ich soll da wohnen, wo du boft wohnst; D Und du erfüllst einst mein Verhoofstrau'n, 10 Mit meinen Augen dich zu schaun. 8. Ich soll, wenn du, des Lebens Fürst, Was ist der Erde Majestät, and Wenn sie mein Geist mit der Mit dir gekreuzigt, Gottes Sohn, Sind wir auch auferstanden schon. 11. Nie komm es mir aus in meinem Sinn, Was ich, mein Heil, dir schuldig bin, Damit ich mich, in Liebe treu, Zu deinem Bilde stets erneu'. 12. Er ist's, der Alles in uns schafft; Sein ist das Reich, sein ist die Kraft. nusind Halt' im Gedächtniß Jesum 4 10 Frost Christ, Der von dem Tod erstanden ist Christ. Fürchteg. Gellert( 1715-1769.) Mel. Sollt' ich meinem Gott nicht singen. nie vergleicht, 85. Größter Morgen, der Die ich durch Gottes Sohn ernd engreicht? insbe Nach der tiefen Nacht belebt, 6. Vor seinem Thron in seinem Der sie nach dem Wort ,, es Reich, ma werde!" Unsterblich, heilig, Engeln gleich| Nochmals aus dem Nichts erhebt! Oster- Lieder. 57 Nach der Nacht voll düst'rer| Gott und Menschheit sind ver1463 Sorgen, Da man angst- und fummervoll Ohne Jesus leben soll, Bringt der allerschönste Morgen Jesum aus des Todes Thor, Jesum, unser Licht, hervor. u 2. Seht! der Stein ist abgebodod day hoben Und kein Kriegsknecht hütet mehr; Blickt mun selig froh nach oben: Jesus lebt, das Grab ist leer! Kommt und seht, wo er gelegen; Tuch und Binden findet ihr, Aber Jesus ist nicht hier. Engel rufen euch entgegen: ,, Sucht ihn, sucht den nicht im Grab, ul Der der Welt das Leben gab!" 3. Großes Haupt, so lebst du wieder? Nur auf wenig Tage todt? Nun erwachen Siegeslieder Mit dem Östermorgenroth! Engel müssen sie dir singen: Den ihr suchet, Jesus, lebt!" Und die Gruft hallt: ,, Jesus lebt!" Und die nahen Felsen flingen: ,, Gottes Sohn, der todt war, lebt!" söhnet. Seht, wie glänzt der große Held, Der des Abgrund's und der bu Höllen Jobin Und der Himmel Schlüssel führt, Und mit Ehr' und Schmuck geSeine Kirche sicher stellen sic zieret, d@ Und nach tiefem Gottesplan Ewig selig machen kann! 6. Großer Hirte deiner Schafe, Von den Todten ausgeführt, Dem, nach ganz erlittner Strafe Uns'rer Schuld, der Preis gebührt! del Suisé Nimm ihn von den Millionen Derer, die das Grab noch deckt, Derer, die dein Ruf schon wedt, Derer, die im Himmel wohnen, Auch von uns hier unten an, Wie dich Jeder preisen kann! 7. Hilf uns aus den Fesseln gehen, Laß uns geistlich auferstehen, Da die mit Schent uns Kraft zum neuen Allem Sündendienst entrückt! Daß es täglich Ostern sei, for Wesen, de Dann kommt einst der Tag herDa du völlig uns erlösen in odvoslom bei, die dall Und zu dir erheben wirst, Auferstand'ner Siegesfürst. Gulf Und die Welt ertönt: ,, er lebt!" 4. Lebt nun auf, ihr stillen Seelen, Johann Lehmu8( 1707-1788). Die in Thränen ihr zerfloff't, Die ihr euch in Kummerhöhlen Licht und Lebt nun auf: er iſt erſtanden! 86. Hod und Teufel sind Ausbi thin Mel. Jesus, meine Zuversicht. allelujah! Jesus lebt! geglaubt, bezwungen; Er, an den ihr doch Ist vom Tode nicht geraubt, Nein, er lebt, ist frei von Banden Und mit Klarheit angethan; Betet euren König an! 5. Jauchz', o Erde, Himmel, un in tönet, on O Rühme, neu geschaffne Welt! Gruft und Kluft und Erde bebt, Da der Held hindurchgedrungen. Geht nicht mehr nach Golgatha, Jesus lebt, Hallelujah. 2. Hallelujah! seht das Grab, Die ihr seinen Tod beweinet. Oster- Lieder. 58 Trodnet eure Thränen ab, Weil die helle Sonne scheinet. Euer Heiland ist nicht da, Jesus lebt, Hallelujah. did 3. Hallelujah! suchet nicht Den Lebend'gen bei den Todten, Glaubet aber dem Bericht d Der verklärten Osterboten. Diese wissen, was geschah: Jesus lebt, Hallelujah. dr 4. Hallelujah! dieses Wort Soll mich wiederum beleben. Kann ich gleich nicht an den Ort Seines Grabes mich begeben, G'nug, daß es mein Glaube sah: Jesus lebt, Hallelujah. 5. Hallelujah! er wird mir Leben in dem Tode geben. Also sterb' ich freudig hier, Christi Tod ist mun mein Leben. Nun getrost, ich glaube ja: Jesus lebt, Hallelujah. di Benj. Schmold( 1672-1737). Ich werde den wohl schauen, Der mir zur Seite steht. 4. Dein Grab schließt Stein lound Siegel, me Und dennoch wirst du frei; Auch meines Grabes Siegel Bricht einst dein Arm entzwei. Du wirst den Stein schon rücken, Der auch mein Grab bedeckt. Da werd' ich den erblicken, Der mich vom Tode weckt. 5. Du fährest in die Höhe Und zeigest mir die Bahn, most Wohin ich endlich gehe, b Da ich dich finden kann. 15 Dort ist es sicher wohnen, Wo lauter Glanz um dich; Da warten lauter Kronen In deiner Hand auf mich. 6. O meines Lebens Leben, O meines Todes Tod! Dir will ich mich ergeben SIR In meiner letzten Noth. Dann schlaf' ich ohne Kummer In deinem Frieden ein, Mel. Valet will ich dir geben. 87. Ich geh' zu deinem Grabe, Und wach' ich auf vom Schlummer, Du großer Weil ich die Hoffnung habe, Daß du mir zeigen wirst, Wie man kann fröhlich sterben Und fröhlich auferstehno un Und mit den Himmelserben In's Land des Lebens gehn. 2. Du liegest in der Und hast sie eingeweiht, Wenn ich begraben werde, Daß sich mein Herz nicht scheut, Auch in den Staub zu legen, Was Staub und Asche ist, Weil du ja allerwegen Der Herr der Erde bist. 3. Du ruhest in dem Grabe, Daß ich auch meine Ruh Im Schooß der Erde habe; Du schließ'st die Augen zu: So soll mir gar nicht grauen, Wenn mein Gesicht vergeht; Sollst du mein Loblied sein. Benj. Schmold( 1672–1737). Mel. Lobt Gott, ihr Christen. 88. Ich sag' es Jedem, daß er Und auferstanden ist, Daß er in uns'rer Mitte schwebt Und ewig bei uns ist. 2. Ich sag' es Jedem, Jeder ſagt Es seinen Freunden gleich, Daß bald an allen Orten tagt Das neue Himmelreich. 3. Jeßt scheint die Welt dem neuen Sinn Erst wie ein Vaterland. Ein neues Leben nimmt man hin Entzückt aus seiner Hand. Oster- Lieder. 4. Hinunter in das tiefe Meer| Gnade hat er zugejagt, Versant des Todes Graun, Und Jeder kann nun leicht und hehriosdio In seine Zukunft schaun. 5. Der dunkle Weg, den er betrat, Geht in den Himmel aus, Und wer nur hört auf seinen ( 19/019 Rath, Kommt auch ins Vaterhaus. 6. Nun weine Reiner mehr i allhie, Wenn eins die Augen schließt; Vom Wiedersehn, spät oder früh, Wird dieser Schmerz versüßt. 7. Es kann zu jeder guten That Tod, wo sind nun deine Schrecken? Jesus lebt und wird auch mich Von den Todten auferwecken. Er verklärt mich in sein Licht: Dies ist meine Zuversicht. 2. Jesus lebt! ihm ist das Reich 59 Ueber alle Welt gegeben; Mit ihm werd' auch ich zugleich Ewig herrschen, ewig leben. sie Gott erfüllt, was er verspricht: Dies ist meine Zuversicht. 3. Jesus lebt! wer nun verdizagt, dust, 119 Lästert ihn und Gottes Ehre; Daß der Sünder sich bekehre. Gott verstößt in Christo nicht: Dies ist meine Zuversicht. 4. Jesus lebt! sein Heil ist 1151bilir mein, Ein Jeder frischer glühn; Denn herrlich wird ihm diese Saat Auf schönern Fluren blühn. 8. Er lebt und wird nun bei ph in uns sein, Wenn Alles uns verläßt; Und so soll dieser Tag uns sein Ein Weltverjüngungsfest. und Fr. Ludw. von Hardenberg( Novalis) 90. Jesus, meine Zuverſicht Und Heiland, nisl abilition ist im Leben: Mel. Jesus, meine Zuversicht. Dieses weiß ich; sollt' ich nicht dalad 150 1/022 1500 89. Jesus lebt, mit ihm auch Darum mich zufrieden geben? Was die lange Todesnacht Mir auch für Gedanken macht? 2. Jesus, er, mein Heiland, lebt! id s Sein sei auch mein ganzes Leben; Reines Herzens will ich sein Und den Lüsten widerstreben. Er verläßt den Schwachen nicht: Dies ist meine Zuversicht. 5. Jesus lebt! ich bin gewiß, Nichts soll mich von Jesu scheiden, Keine Macht der Finsterniß, Keine Herrlichkeit, kein Leiden. Er giebt Kraft zu jeder Pflicht: Dies ist meine Zuversicht. 6. Jesus lebt! nun ist der Tod Mir der Eingang in das Leben: Welchen Trost in Todesnoth Wird er meiner Seele geben, Wenn sie gläubig zu ihm spricht: Herr, Herr, meine Zuversicht! Chr. Fürchtegott Gellert( 1715-1769). Eigene Melodie. Ich werd' auch das Leben schauen, Sein, wo mein Erlöser schwebt; Warum sollte mir denn grauen? Lässet auch ein Haupt sein Glied, Welches es nicht nach sich zieht? 3. Ich bin durch der Hoffnung 1 din the Band he Band on Bu genau mit ihm verbunden; Meine starke Glaubenshand Wird in ihn gelegt befunden, Daß mich auch kein Todesbann Ewig von ihm trennen kann. 60 Ofter- Lieder. 4. Ich bin Fleisch und muß| Und euch dem schon jetzt ergebt, Dem ihr beigefügt sollt werden. Schickt das Herze da hinein, Wo ihr ewig wünscht zu sein. slod dir daher do Auch einmal zu Asche werden. Das gesteh' ich, doch wird er Mich erwecken aus der Erden, Daß ich in der Herrlichkeit Um ihn sein mög' allezeit.is 5. Dann wird mich statt dieser doncie Haut d Ein verklärter Leib umgeben, Für die neue Welt gebaut Und geschickt zum bessern Leben. Und in diesem Leib werd' ich Jesus sehen ewiglich. 6. Dieser meiner Augen Licht Wird ihn, meinen Heiland, kennen; Ich, ich selbst, ein Fremder nicht, Werd' in seiner Liebe brennen; Nur die Schwachheit um und an Wird von mir sein abgethan. 7. Was hier franket, seufzt son und fleht, Wird dort frisch und herrlich gehen. s Irdisch werd' ich ausgesä't, Himmlisch werd' ich auferstehen. Hier geh' ich natürlich ein, Dort, da werd' ich geistlich sein. 8. Seid getrost und hocherfreut! Jesus trägt euch, seine Glieder. Gebt nicht Statt der Traurigkeit; Sterbt ihr, Christus ruft euch Guolis nison wieder, Wenn die letzt' Posaun' erklingt, Die auch durch die Gräber dringt. 9. Lacht der finstern ErdenSustrony Sinsd fluft, Lacht des Todes und der Höllen; Denn ihr sollt euch aus der Gruft Eurem Heiland zugesellen. Dann wird Schwachheit und Veradmudro i druß an Liegen unter eurem Fuß. 10. Nur daß ihr den Geist erhebt Von den Lüsten dieser Erden Louise Henriette, Kurfürstin von Brandenburg( 1627-1667). Mel. Nun lob', mein' Seel', den Herren. 91. obfinge, meine Seele, Dem Welterlöser, bet' ihn an; Lobsing' ihm und erzähle, Was er zum Heil dir hat gethan. Er hat für dich gerungen, Durch seine Macht hat er Des Todes Macht bezwungen, Gestürzt der Hölle Heer. Nun liegt ihr Troßz darnieder, Sein Sieg hat uns befreit; Uns frönet Gott nun wieder Mit Huld und Seligkeit. 2. Froh führte seine Sonne Den festlich frohen Tag herauf; Da stand er, unsre Wonne, Der Heiland und Versöhner, auf. Gedanke, der zu Freuden. Des Himmels mich erhebt, Gedanke, der das Leiden Mit reichem Trost belebt, Des höhern Lebens Quelle, Mein Schild in jeder Noth: Wo ist dein Sieg, o Hölle? Wo ist dein Stachel, Tod? 3. Der Felsen Grund erbebet, Die Mächte flichn, das Grab ist leer. Der todt war, sieh, er lebet, Er lebt und stirbt hinfort nicht mehr. Die schwachen Jünger wanten, Er stärkt die Wankenden; Sie sehn ihn, freu'n sich, danken Dem Auferstandenen. Sie sehn empor ihn steigen Und gehn, wie er gebot, Mit Freuden hin und zeugen Von ihm bis in den Tod. Ofter- Lieder. 4. Herr, deine Boten siegen,| Und soll ich ihm mein Leben Von dir und deinem Geist gelehrt; Die Gößentempel liegen, Der Erdkreis wird zu Gott befehrt. So muß ich ja das Leben erben, Weil Noth und Tod die Macht verliert. Weg Traurigkeit, weg Sorgenheer! Mein Jesus lebt, das Grab ist leer. 61 2. Mein Jesus siegt! drum liegt zu Füßen, Was mir das Leben rauben kann; Der Tod muß nun die Erde küssen, Und Alles wird mir unterthan. Der Hölle Abgrund selber bebt, Denn überall schallt's: Jesus lebt. 3. Mein Jesus lebt! Das Grab ist offen: So geh' ich freudig in die Gruft. Hier kann ich auch im Tode hoffen, Daß mich sein Wort ins Leben ruft. Ich weiß, an wen ich glaube, Bin freudevoll ein Christ. Ihn bet' ich an im Staube, Jhn, der mein Netter ist. Ich werd' ihn ewig schauen, Wenn er auch mich erhebt. Der Herr ist mein Vertrauen; Er starb für mich und lebt. Christoph Neander( 1723-1802). Mel. O baß ich tausend Zungen hätte. Sieh, er starb auf Golgatha! Preis dem Retter aller Sünder, Was er uns verhieß, geschah; Sieh', er starb auf Golgatha; 92. Mein Jesus lebt! wie Singt, des neuen Bundes Kinder, kann ich Grab' eilt er empor, Hier steht mein Haupt und trium- Singet ihm in höherm Chor! phirt; 2. Laßt des Dankes Harfe klingen, Daß die Seele freudig bebt! Laßt uns, laßt uns mächtig singen Dem, der starb und ewig lebt, Daß das Herz vor Wonne bebt! Preis und Ehre laßt uns bringen Dem, der starb und ewig lebt! Dem, der starb und ewig lebt! 3. Da in Morgendämmerungen. Wie süß erschallt die Stimme hier: Ich leb' und ihr lebt auch in mir. 4. Mein Jesus bleibt also mein Leben, Er lebt in meinem Herzen hier; geben, Kommt mir der Tod nicht schrecklich für, Weil er mich in den Himmel hebt, So wahr als Jesus ist und lebt. Benjamin Schmold( 1672-1737). Eigene Melodie. 93. P reis dem Todesüberwinder, Noch verhüllt die Erde schwieg, Da zu tiefern Anbetungen Gottes Engel niederstieg, Aber jetzt noch bebend schwieg. Da erstandest du!- schnell sungen Aller Himmel Chöre dir! Todesüberwinder, dir. 4. Jetzt, da ich an dich nur glaube, Sch ich dunkel nur von fern, Ich, der Wanderer im Staube, Dich, die Herrlichkeit des Herrn! Dich, die Herrlichkeit des Herrn! Dennoch, wenn ich innig glaube, Wenn ich dürfte, strömt mir Ruh Deines Tod's und Lebens zu. 62 5. Gerne will ich hier noch wallen, Herr, so lange du es willst. Knieen will ich, niederfallen, Flehn, bis du dich mir enthüllst Und mein Herz mit Kraft erfüllst, Dein hochheilig Lob zu lallen. Selig war stets, wen dein Lob, Ewiger, zu dir erhob! 6. Wann ich aus dem Grabe gehe, Oster- Lieder. Wann mein Staub Verklärung ist, Wann ich, Herr, dein Antlig sehe, Dich, mein Mittler, Jesu Christ, Dich, Verklärter, wie du bist, O dann, wann ich auferstehe, ich, du der Sünder Ganz an deinem Leben Theil! Friedrich Klopstock( 1724-1803). Mel. Jesu, du mein liebstes, oder: Sollt' ich meinem Gott nicht zc. 94. Ueberwinder, nimm die Palmen, Die dein Volk dir heute bringt, Das mit frohen Osterpsalmen Den erkämpften Sieg befingt! Wo ist nun der Feinde Bochen Und der Würger Mordgeschrei, Da des Todes Nacht vorbei, Und sein Stachel ist zerbrochen? Tod und Hölle liegen da. Gott sei Dank, Halleluja! 2. Stecke nun dein Siegeszeichen Auf der dunklen Gruft empor! Was kann deinem Ruhme gleichen? Held und König, tritt hervor! Laß dir tausend Engel dienen, Denn nach harter Leidenszeit Ist dein Tag der Herrlichkeit, Höchste Majestät, erschienen! Erd' und Himmel jauchzen da. Gott sei Dank, Halleluja! 3. Theile, großer Fürst, die Beute Deiner armen Heerde mit, Die in froher Sehnsucht heute Vor den Thron der Gnade tritt. Deinen Frieden gieb uns Allen, O so jauchzet Herz und Muth, Weil das Loos uns wundergut Und auf's lieblichste gefallen! Freud' und Wonne grünen da, Gott sei Dank, Halleluja! 4. Laß! o Sonne der Gerechten, Deinen Strahl in's Herz uns gehn. Gieb Erleuchtung deinen Knechten, Daß sie geistlich auferstehn. Hält der Schlaf uns noch ge so förd're du den Lauf, Rufe mächtig: ,, wachet auf! Denn die Schatten sind vergangen, Und der helle Tag ist da!" Gott sei Dank, Halleluja! 5. Tilg' in uns des Todes Grauen, Wann die letzte Stunde schlägt, Weil du denen, die dir trauen, Schon die Krone beigelegt. Gieb uns in den höchsten Nöthen, Gieb uns mitten in der Bein Deinen Trost und Glauben ein, O so kann der Tod nicht tödten; Denn die Hoffnung blühet da. Gott sei Dank, Halleluja! 6. Zeige, wann der blöde Kummer Ueber Sarg und Grüften weint, Wie die Schwachheit nach dem Schlummer Dort in voller Kraft erscheint. Sind wir sterblich hier geboren, Oso streift das fühle Grab Nur, was sterblich heißt, uns ab, Und der Staub ist unverloren: Unser Hirte hütet da. Gott sei Dant, Halleluja! 7. Rufe die zerfallnen Glieder Oster- Licder. 63 Endlich aus der dunklen Nacht,| Und sorge nicht: er ist nicht fern, Wann der Deinen Asche wieder Denn er ist auferstanden. In verklärtem Glanz erwacht. Dann wirst du die Krone geben, Dann wird uns're volle Brust, Herr, mit engelgleicher Lust Ewig deinen Sieg erheben, Und wir sprechen auch allda: Gott sei Dank, Halleluja! 5. Es hat der Löw' aus Juda's Stamm 3 Seut siegreich überwunden, s@ Und das erwürgte Gotteslamm Das Leben wieder funden; Es bringt Heil und Gerechtigkeit Und hat nach hartem Kampf und Streit pro d Den Feind zur Schau getragen. 6. Drum auf, mein Herz, geh' June ma tips in den Streit, Weil Jesus überwunden; In dir auch überwinde weit Er, der den Feind gebunden. Er hilft dir nun, daß du auf2000 29003 stehst deg Und in ein neues Leben gehst und Gott im Glauben dienest. 7. Laß weder Teufel, Welt, Tintap noch Tod Dich schen und zaghaft machen; Denn Jesus lebt, es hat nicht Noth, Er ist noch bei den Schwachen als ein gekrönter Siegesheld; Und den Geringen in der Welt D'rum wirst du überwinden. 8. Ach, mein Herr Jesu, der uspiog du bist Vom Tode auferstanden, Rett' uns aus Satans Macht od und List 100 Und aus des Todes Banden, Daß wir zusammen insgemein Zum neuen Leben gehen ein, Das du uns hast erworben. 9. Sei hochgelobt in dieser Zeit Von allen Gotteskindern Und ewig in der Herrlichkeit Von allen Ueberwindern, pab2 Die überwunden durch dein Blut. Herr Jesu, gieb uns Kraft und Turpin Muth, d Daß wir auch überwinden! Laurentius Laurenti( 1660-1722). Christian Tabbel( 1706-1775). dialo miren Mel. Es ist das Heil uns kommen her. 95. Wach' auf, mein Herz, die Nacht ist hin, Die Sonn' ist aufgegangen; Ermunt're dich, mein Geist und Sinn, 1505p 310 Den Heiland zu empfangen, Der heute durch des Todes Thor Gebrochen aus der Grab hervor Der ganzen Welt zur Wonne. 2. Steh' aus dem Grab der Sünden auf Und such' ein neues Leben; Vollführe deinen Glaubenslauf Und laß dein Herz sich heben Gen Himmel, da dein Jesus ist, Und such, was droben, als ein Christ, Der geistlich auferstanden. 3. Vergiß nun, was dahinten ist, Und tracht' nach dem, was droben, Damit dein Herz zu jeder Frist Zu Jesu sei erhoben. Tritt unter dich die böse Welt Und strebe nach des Himmels Belt, Wo Jesus ist zu finden. 4. Drückt dich ein schwerer Sorgenstein, Dein Jesus wird ihn heben; Es kann ein Christ bei Kreuzespein In Freud' und Wonne leben. en. Wirf dein Anliegen auf den Herrn 64 Oster- Lieder.. Mel. O bu liebe meiner Liebe. Komm', der Fürst des Lebens ruft: 96. Wand'le leuchtender ein und schöner, Oftersonne, deinen Lauf; Denn dein Herr und mein Vervolentio föhner end Wache auf zum neuen Leben, Steig' herauf aus deiner Gruft!" 6. Sieh, er reicht dir hülfreich, usb gnädigim Die durchbohrten Hände hin, Macht dich der Betäubung ledig, Weckt mit Liebesruf den Sinn. Keine Strafe sollst du scheuen, Darum bleibe nicht zurück, Raff' dich auf, dich zu erfreuen An des neuen Lebens Glück! 7. Steig' empor zum neuen Leben; Denn du schliefest lang' genug. Kraft zum Leben wird dir geben, Der für dich den Tod ertrug. Fang' nur an erst aufzustehen, Fühlst du dich auch noch so matt; Der wird dir zur Seite gehen, Der dich auferwecket hat. Stieg aus seinem Grabe auf. Als das Haupt er sterbend beugte, ind din lum Bargst du dich in nächt'gen Flor; Doch jetzt komm hervar und leuchte, Denn auch er stieg längst empor! 2. Erde, breite dich in Frieden Unter deinem Himmel aus; Denn dein Herr ist nicht geschieden, Er zerbrach des Todes Haus. Deine starken Felsen bebten, Als er seinen Geist verhaucht. Grüße nun den Neubelebten Wonnevoll, in Licht getaucht! 3. Doch du selber, meine Secle, Sag', wie feierst du den Tag, Da der Herr des Grabes Höhle Mit gewalt'gem Arm durchbrach? Feierst du sein Auferstehen Auch in rechter Osterfreud'? Kann man an dir selber sehen, Welch ein hoher Festtag heut? 4. Bist du mit ihm auferstanden Aus der Sünde Todesnacht? Hast du dich von ihren Banden Losgerungen, frei gemacht? Oder liegst du noch verborgen Und in deinen Sünden todt? Kündet deinen Ostermorgen Noch kein helles Morgenroth? 5. O dann laß dich nicht bedecken Länger mehr die finst're Nacht; Sieh, dein Herr ist, dich zu wecken Von dem Tode, aufgewacht! Komm', vom Schlaf dich zu erheben, 8. bedenke und erwäge, Wie du gehn magst, nicht so lang'! Solch Bedenken macht nur träge, Macht dich mehr noch schwach und krank. Keine Hilfe wird versagen Er, wenn du nur erst begannst, Wird dich auf den Armen tragen, Wo du selbst nicht gehen kannst. 9. Sieh, dein Herr ist auferstanden, Daß du könntest auferstehn, Aus der Sünde Haft und Banden In die schönste Freiheit gehn! Willst du ihm dich nur ergeben, Streift er deine Ketten ab, Und du siehst dein altes Leben Hinter dir als lecres Grab. Karl Spitta( 1801-1859). s Mel. Marter Gottes, wer lann. 97. Wenn der Herr, der aus dem Grab erwachte, Seinen heil'gen Friedensgruß Oster- Lieder. In die Kreise seiner Lieben brachte: Welche Stunden voll Genuß! Möcht' auch uns in diesen Segenstagen Defters solch ein Himmelsstündlein schlagen, Und sein holdes Friedensweh'n Uns mit Gotteskraft durchgeh'n! 2. Thränen, die ihm Lieb' und Sehnsucht weinen, Trocknet er mit milder Hand. Freundlich naht er wandelnd zu den Seinen, Seßt ihr Herz in heil'gen Brand; Freundlich läßt er sich zum Bleiben bitten, Gehet ein zu unsern Friedenshütten, Reicht sein Lebensbrot uns dar, Und ihn kennt der Seinen Schaar. 3. Oder prüfend tritt er vor die Seele: ,, Hast du, sprich, hast du mich lieb?" Wer verdeckt ihm Schwächen oder Fehle? Wer den tiefst verborg'nen Trieb? Selig, wessen Herz, durch ihn entzündet, Laut're Lieb' in Wort und Werk verkündet G Und, zum Glaubenssieg geübt, Ohne Sehen glaubt und liebt! 4. Selig, men der Herr bei als seinem Namen Mit der Himmelsstimme nennt; Wer, wenn lange Glaubens- 2 od nächte kamen, Froh beschämt ihn wieder kennt! Stammelnd wird er jetzt zu Hoto seinen Füßen Ihn mit neuer Glaubenswonne grüßen; Und entbrannt für ihn, für ihn Froh durch Tod und Leben zieh'n. 65 5. Dank sei dir, du Herr und dass Gott der Deinen, Bis an's Ende fühlbar nah! Noch kannst du dem Geist in Kraft erscheinen, Daß er jauchzt: der Herr ist da! Kannst mit deinem Hauche neu beleben, oil drill Und den Geist aus Gott uns wiedergeben. Komm' in deines Geistes Kraft, Herr, zu deiner Jüngerschaft! Karl Garve( 1763-1841). than the will mad allow thuisd Mel. Ach Gott, wie manches Herzeleid. 98. mo willst du hin, weil's Abend ist, Olieber Pilger, Jesus Christ? Komm', laß mich so glückselig sein Und kehr' in meinem Herzen ein. 2. Laß dich erbitten, liebster Freund, Dieweil es ist so gut gemeint; Du weißt, daß du zu aller Frist Ein herzenslieber Gast mir bist. 3. Es hat der Tag sich sehr geneigt, i se Die Nacht sich schon von ferne most du zeigt; m Drum wollest du, o wahres Licht, Mich Armen ja verlassen nicht. 4. Erleuchte mich, daß ich die Bahn od d Zum Himmel sicher finden kann, Damit die dunkle Sündennacht Mich nicht verführt, noch irre HOTH macht. Ind, ujet 5. Vor Allem in der letzten donose on Noth od Hilf mir durch einen sanften Wo ihin. Tod. 79, doll Herr Jesu, bleib', ich halt' dich mis amaiting feſt, ji tim abre Ich weiß, daß du mich nicht ver läßt. Johann Scheffler( 1624-1677.) 5 66 Mel. Jesu, meines Lebens Leben. oder: Alle Menschen müssen sterben. 99.3 ween Jünger gehn mit Sehnen ( ban Oster- Lieder. Ueber Feld nach Emmaus. Ihre Augen sind voll Thränen, Ihre Seele voll Verdruß, Und sie wechseln Klageworte; Doch es ist von ihrem Orte Schon der Heiland gar nicht weit Und vertreibt die Traurigkeit. 2. Ach, es gehn noch manche ( 1481-881) 90 Herzen Ihrem stillen Jammer nach; Sie beweinen voller Schmerzen Ihre Noth, ihr Ungemach. Manches wandert gar alleine, Daß es nur zur G'nüge weine; Doch mein Jesus ist dabei, Fragt, was man so traurig sei? 3. Wenn zwei Seelen sich befpredjen, So ist er der dritte Mann; Er bemerket die Gebrechen, Redet, was uns trösten kann. Denn er kann uns nicht ver= 309)( hit on säumen, Wie wir glaubenslos oft träu19 HOD Omen. Er weiß Alles, nah' und fern, Seine Treue hilft uns gern. 4. Jesus ist mir nachgegangen, Wenn ich meiner Eitelkeit Und den Sünden nachgehangen. O, der unglücksel'gen Zeit, Die ich dergestalt verloren! Doch er hat mich neugeboren; Jesus hat an mich gedacht Und das Schäflein wiederbracht. 5. Hat sich eine Noth gefunmotnj ritur Gleich als ob er ferne wäre, O, so ist er mehr als nah Und mit seiner Hilfe da. 6. Treuster Freund von allen Freunden, Bleibe weiter doch bei mir! Kommt die Welt, mich anzufeinden, STA! Enfi Ach, so sei du auch allhier! Sull Wenn mich Trübsalswetter schrecken, DISGI TOM Wollst du mächtig mich bedecken. Komm', in meinem Geist zu ruhn: TIT Was du willst, das will ich thun. 7. Bin ich traurig und betrübet, Herr, so gieb mir in den Sinn, Daß mich deine Seele liebet Und daß ich der Deine bin. Laß dein Wort mich fester gründen, Gmil So ließ er mich nicht allein. Jesus stellt zur rechten Stunde Sich mit seinem Beistand ein. Wenn ich mich im Leid verzehre,[ ayol ( FTOX- 2201)@jo Laß es so mein Herz entzünden, Daß es voller Liebe brennt Und dich immer besser kennt. 8. Tröst' auch Andre, die voll nachhathe Jammer Einsam durch die Fluren gehn, Oder in der stillen Kammer Tiefbekümmert zu dir flehn. Wenn sie von der Welt sich 1525 d 10 trennen, Daß sie sich satt weinen können, Sprich dann ihren Seelen zu: Liebes Kind, was trauerst du? STAR 9. Rannst du bei der Welt mom nicht weilen, Ach, so nimm mich auch mit dir. Laß mich deine Freuden theilen, Sei und bleibe stets bei mir. Bleibe doch in uns'rer Mitten, Wie dich deine Kinder bitten. Dank sei dir, o lieber Gast, Daß du mich getröstet haft de Joh. Neunherz( 1653-1737). ndi 10 Ti Muhyding Gm bis md52 ou do bind dort Himmelfahrts- Lieder. 38 67 20 mi mi tane and liso mo 31-193 turdt volliar 7. Himmelfahrt. to 11d 90 ujo radoilo amist drick Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern.| Laß unsern Wandel himmlisch donar non sein, 100 Daß wir der Erde eitlen Schein Und Hoffahrt stets verachten. Nicht'ges, ch, wundergroßer Siegesheld, Du Sündenträger aller Welt, Heut bist du aufgefahren Zur Rechten Gottes in der Kraft, Hast deinem Reich den Sieg veragupt trdoll trollom schafft Ob aller Feinde Schaaren. Mächtig, d tvrdPrächtigd if t Triumphirst du und regierst du, Tod und Leben da op Flücht'ges in the Laß uns meiden, christlich leiden, Wohl ergründen, Wo die Gnade sei zu finden. 5. Sei, Jesu, unser Schuß to protegund Hort, Sei unser Ruhm und sich'rer Ort, Darauf wir uns verlassen. Laß suchen uns, was droben ist. Auf Erden wohnet Trug und List; Es ist auf allen Straßen 0050 Lügen, is mod dull Trügen, Angst und Plagen, die da nagen, Die da quälen Täglich, stündlich uns're Seelen. 6. Herr Jesu, komm', du Gnadenthron, Du Siegesfürst, Held, Davids Sohn, Ist, Herr Christ, dir untergeben. 2. Dir dienen alle Cherubim; Viel tausend hohe Seraphim Dich Siegesfürsten loben, Weil du den Segen wiederbracht, Mit Majestät und großer Pracht Zur Freude bist erhoben. tham Singet monist dn Klinget, Rühmt und ehret den, der fähret di du Auf zum Throne, Bu empfah'n die Himmelstrone. 3. Du bist das Haupt, hintgegen wir Sind Glieder, ja, es kommt von ( esar- bear) bio dire $ 18 Komm', stille das Verlangen! Du, du bist Allen uns zu gut, Jesu, durch dein theures Blut In's Heiligthum gegangen. midag Auf uns Licht, Trost und Leben; Heil, Friede, Freude, Stärk' und Kraft, Ja, was dem Herzen Labsal Inaming schafft, Wird uns von dir gegeben. sul Dringe, degradad ishimbi Gul Komm', Herr, our Hilf, Herr! sivi si@ 61 Denn so sollen, denn so wollen Wir ohn' Ende Jauchzend heben unsre Hände. Ernst Homburg( 1605-1681). bainop Zwinge, offo lomi 19d idaft Enll Ew'ge Güte, mein Gemüthepi mel. Es ift bas Heil uns kommen her. Dich zu preisen, 101. Auf Chrifti Himmelallein Lob und Dank dir zu erweisen. 4. Zieh', Jesu, uns, zieh' uns ha loi nenach dir, Hilf, daß wir forthin für und für Nach deinem Reiche trachten. Labial) De Ich meine Nachfahrt gründe Und allen Zweifel, Angst und Do not Bein, 1919dn@ Hiermit stets überwinde.m 5* 68 Denn weil das Haupt im Himmel ist, 3. Wer nicht des Herren Willen thut, Christm Wird seine Glieder Jesus Christ Ihm nicht das Herz hält offen, Zur rechten Zeit nachholen. 2. Weil er gezogen himmelan, Und große Gab' empfangen, Mein Herz auch nur im Himmel fann, se Der kann ja doch für Fleisch und Sorprodaug Blut Das Himmelreich nicht hoffen. joffent Am Glauben liegt's: ist der nur mondotapecht, und ind So wird gewiß das Leben recht Zu Gott hinaufgerichtet. Jed 193 4. Solch' Himmelfahrt fängt in uns an, 80 Wenn wir den Vater finden, Stets fliehn der Weltlust breite Bahn T Himmelfahrts- Lieder. Sonst nirgends Ruh' erlangen. Denn wo mein Schaß gekommen hin, 22 Da ist auch stets mein Herz und Sinn; Nach ihm mich sehr verlanget. 3. Ach Herr, laß diese Gnade mich je Von deiner Auffahrt spüren, Daß mit dem wahren Glauben ich Mag meine Nachfahrt zieren, Und dann einmal, wenn dir's gefällt, Mit Freuden scheiden aus derg nating Welt. Herr, höre doch mein Flehen! 46 Josua Wegelin( 1604-1640). Wie wir ihn jetzt bekennen.de Da wird sich finden Freud' und sportalom Muthandus 8 102. Auf diesen Tag be- Zu ew'ger Zeit beim höchsten wir, opp Gut: Gott woll', daß wir's erlangen! Joh. 3wid( 1496-1548). : d2 du for? bi2 am 19 Gitu vile su dai hd Mel. Balet will ich dir geben. 103. Ergrünt, ihr Siegespalmen! Ihr Himmel, werdet flar, d Ihr Herzen, bringet Psalmen Und schmücket den Alltar! Singt von dem Menschensohne Und seinem großen Sieg! Singt, wie er auf zum Throne Der Ewigkeiten stieg! de Soign la.. Talison Mel. Es ist das Heil uns kommen her. Daß Christus aufgefahren, Und flehn mit herzlicher Begier, Gott woll' uns All' bewahren, Die wir auf dieser armen Erd', Ohn' ihn von Noth und Tod beschwert, Nicht Trost noch Hoffnung haben. 2. Gott Lob, nun ist der Weg gemacht, Uns steht der Himmel offen; Christus schließt auf mit großer Jouni Mird Macht, Und werden Gottes Kinder: Die seh'n hinauf und Gott herab, An Treu' und Lieb' geht ihn'n nichts ab, i Bis sie zusammen kommen. 5. Dann wird der Tag erst horif vjern freudenreich, Wenn uns Gott zu sich nehmen Und seinem Sohn wird machen gleich, Was vorhin war verschlossen. 01 Wer's glaubt, deß Herz ist day ofreudenvoll; d Dabei er sich doch rüsten soll, Dem Herren nachzufolgen.iid 2. Der einst, von Qual durchi dau sidrungen, indic Den Sündern war ein Spott; i Himmelfahrts- Lieder. Der unsern Tod verschlungen In seine Todesnoth: Den sehn wir hoch und prächtig Im Siegesglanze ziehn, Der schwinget sich allmächtig Durch alle Himmel hin. que rd? 3. Die Engel und die Thronen Und aller Mächte Chor, Viel tausend Legionen, Die schwebten mit empor, Den Sieger zu geleiten, Als er sich herrlich hob, Den König zu begleiten Mit Preisgesang und Lob. 508 dit!! COMED 4. Dort auf dem Delberg laus stehen Wenn wir nur dich erblicken, TO TER Hat unser Herz genug. Nach einem lateinischen Liebe von Beda bem Ehrwürdigen( † 735) tmise übertragen von A. Knapp. samo sin Writis 102 This DR Die Jünger, arm und schwach; Mit deiner Mutter sehen Sie dir, o Jesu, nach. Doch sehn sie froh dich scheiden In deinen Sternensaal, Weil du mit Licht und Freuden Sie tröstest ohne Bahl. 5. Du aber hast nach oben Zum Throne dich gewandt Und waltest ewig droben Zu Gottes rechter Hand. Von dannen wirst du kommen In Richtermajeſtät; Dann jauchzen deine Frommen, Der Stolzen Hohn vergeht. 6. O Jesu, Heil der Deinen, Rüst uns auf diesen Tag, Sei's, daß er heut erscheinen, Sei's, daß er säumen mag! Wenn dann dir deine Knechte Verklärt entgegenziehn, Dann führe deine Rechte Auch uns zum Himmel hin! 7. Dann laß in Strömen lemminice nep quilfen 13 Dein schönes Lebenslicht; Dann zeig' uns ohne Hüllen Des Vaters Angesicht. Dhimmlisches Entzücken! un O sel'ger Liebeszug! sonⒸ 69 Mi cium 104. Her muß ich leiden Mel. Fren' dich sehr, o meine Seele. err, auf Erden Und bin voller Angst und Weh. Warum willst du von mir scheiden? Warum fährst du in die Höh? Nimm mich Armen auch mit dir, Oder bleibe doch in mir, Daß ich dich und deine Gaben Möge täglich bei mir haben. 2. Laß mir doch dein Herz adres zurücke zurücke Und nimm meines mit hinauf; Wenn ich Seufzer zu dir schicke, Thue mir den Himmel auf, de Und wenn ich nicht beten kann, Rede du den Vater an; nil Denn du bist zu seiner Rechten: Darum hilf uns, deinen Knechten. 3. Zieh' die Sinne von der toplid Sdno Erded ni bul Ueber alles Eitle hin, Daß ich mit dir himmlisch werde, Ob ich gleich noch sterblich bin, Und im Glauben meine Zeit Richte nach der Ewigkeit, Bis wir auch zu dir gelangen, Wie du bist vorangegangen. 4. Dir ist Alles übergeben, Nimm dich auch der Deinen an! Hilf mir, daß ich christlich leben Und dir heilig dienen kann. Klagt der Satan wider mich, Ach, so wirf ihn unter dich, je Zu dem Schemel deiner Füße, Daß er ewig schweigen müsse. 5. Meine Wohnung mir bereite le Droben in des Vaters Haus, 3 Vaters Haus 70 Da ich werde nach dem Streite Bei dir gehen ein und aus. aus. Herr, der Weg dahin bist du, Darum bringe mich zur Ruh. Nimm an meinem leßten Ende Meinen Geist in deine Hände.Ihr helft der Schwachheit mächtig 6. Kehre, wenn es Zeit ist, wieder, auf. 12 Ihr brecht den Zwang, der Auff Herzen fettet, Ihr faßt und stärkt des Pilgers Hand; Ihr hebt, ihr tragt, und ihr er rettet Und führet uns ins Vaterland. 4. Einst öffnet ihr die HimmelsC thore Himmelfahrts- Lieder. Denn du hast es zugeſagt, Und erlöse deine Glieder Aus des finstern Grabes Nacht. Richtest du alsdann die Welt, Die dein Wort für Lügen hält, So führ' uns nach allem Leide Ein zu deines Himmels Freude. Casp. Neumann( 1648–1715). 3. Ihr zieht mit Gotteskraft dondie Herzen Zu ihm und an sein Herz hinauf; Ihr stillt, ihr heilt die Seelenschmerzen, Mel. Wie groß ist des Allmächt'gen Güte. 105. Thr aufgehob'nen Jºr Voll Heil, voll Wunderkraft des obithirio Herrn, Ihr wirkt und waltet bis an's G euch, 10. di Ende, Ende, se Uns ungesehn, doch niemals fern. Im Segnen seid ihr aufgefahren, Im Segnen kommt ihr einst zu= od now onnierück; Auch in des Glaubens Pilgeridjahren ods Jauchzt eurem goldnen Königsmodo con estabe# Des weiten Himmels Königreich. Karl Garve( 1763-1841). ORENCE Nalo 2. Ihr segnet Christi Schaar Inter hienieden obi Mit Freude, die ohn' Ende Der treuen Erdenpilgerschaar Und reicht dem Ueberwinderchore Des ew'gen Lebens Krone dar. Dann, dann, mit jeder Gottesdi gabe, ottho Mit jedem Heil begabt durch Mel. Alle Menschen müssen sterben. Bleibt ihr der Seelen Trost und 106. Hiegesfürst und oth ast J1900 währt; and si Ihr legt auf sie den hohen Frieden, Den keine Welt uns sonst bescheert. Onli Ja, segnend ruht ihr auf den Seinen; Dies beugt und stärkt uns bis ans Grab, Und wenn wir Sehnsuchtsthränen weinen, So trocknet dies die Thränen ab. Du verklärte Majeſtät, Alle Himmel sind zu wenig, Du bist d'rüber hoch erhöht; Sollt' ich nicht zu Fuß dir fallen Und mein Herz vor Freude wallen, Wenn mein Glaubensaug' entzückt Deine Herrlichkeit erblickt? 2. Seh' ich dich gen Himmel fahren, Seh' ich dich auf Gottes Thron, Seh' ich, wie der Engel Schaaren Jauchzen dir, dem ew'gen Sohn; Sollt' ich da nicht niederfallen Himmelfahrts- Lieder. Und mein Herz vor Freude wallen,| Komm', bei mir auch einzukehren! Da der Himmel jubilirt, Und mein König triumphirt? 3. Weit und breit, du HimmelsGerhard Tersteegen( 1697-1769). n'dol puds sonne, ndi onilor sis) did thin 5 ms Deine Klarheit sich enthüllt, 502 Jini tim ut punis si@ Mel. Ach Gott und Herr. Und mit neuem Glanz und Wonne Alle Himmelsgeister füllt; d Prächtig wirst du aufgenommen, Freudig heißt man dich willroduit fommen: ieh' 107. ich uns nach dir, Bieh So Schau', dein armes Kind steht som lojisig hier, Ruft auch Hosianna dir. si 4. Sollt' ich deinen Kelch nicht trinken, Da ich deine Klarheit seh? dll Sollt' mein Muth noch wollen game sinken, al Da ich deine Macht versteh? Meinem König will ich trauen Ohne Furcht und ohne Grauen, Nur in Jesu Namen mich Beugen hier und ewiglich. 5. Herr, dein heil'ger Geist hortpitals ergieße bin ne ergieße im 80 Ueber uns sich kräftiglich, Bis zum Schemel deiner Füße Alle Feinde legen sich. Herr, zu deinem Scepter wende Alles bis zum fernsten Ende, Mache dir auf Erden Bahn, Alle Herzen unterthan. 6. Nun erfüllst du aller Orten Alles durch dein Nahesein; Meines armen Herzens Pforten Steh'n dir offen, komm' herein! Komm', du König aller Ehren, ustid mi aj hun ini( bl 71 Ewig in mir leb' und wohn', ll Wie in deinem Himmelsthron! Mit herzlichem Verlangen Hin, da du bist, tim do t Jesu Christ, How monisk Aus dieser Welt gegangen. 2. Bieh' uns nach dir tot jol of mar@ In Heilsbegieri jol Aus diesem Erdenleben, m So dürfen wir sin lovensdunto Nicht länger hier sulodun Gull In Noth und Sorgen schweben. 3. Zieh' uns nach dir, sho Herr Christ, ach führ' 110@ Uns deine Himmelsstege. Wir irren leicht, is id bole Sind bald verscheucht dogs b Vom rechten Lebenswege.bile 4. Zieh' uns nach dir, gilis So folgen wir bim 9008 Dir nach in deinen Himmel, Daß uns nicht mehrid di 802 Allhier beschwer'amég Das böse Weltgetümmel. doll je Treuer Gott, und deinen Geist Denen, die dich bitten, giebest, Ja, uns um ihn bitten heiß'st, ni 5. Zieh' uns nach dir Nur für und für det i Und gieb, daß wir nachfahren Dir in dein Reich, ber onl Und mach' uns gleich Den auserwählten Schaaren. dull Friebr. Fabricius( 1642-1703). uni- fonied bost bis aduer 8. Pfingsten.mitin any' di( 32 MC Joure in dall Mel. Freu' dich sehr, o meine Seele.| Demuthsvoll fleh ich zu dir: du ünst i2 soning DA I 108. Der bu uns als Bater Bater, sende ihn auch mir, er erneue Und ihn dir zum Tempel weihe. 2. Ohne ihn fehlt meinem Wissen 72 Leben, Kraft und Fruchtbarkeit, Und mein Herz bleibt dir entrissen Und dem Dienst der Welt geyear- Test) nogeweiht, and Wenn er nicht durch seine Kraft Die Gesinnung in mir schafft, Daß ich dir mich ganz ergebe Und zu deiner Ehre lebe. 3. Auch dich kann ich nicht nguni erkennen, d 1 11502 Jesu, noch mit rechter Treu' ni Meinen Gott und Herrn dich opg nennen, id Stehet mir dein Geist nicht bei. D'rum so laß ihn kräftiglich In mir wirken, daß ich dich Glaubensvoll als Mittler ehre Und auf deine Stimme höre. Und Gott nicht zu hören scheint, O, dann laß es meiner Seelen Nicht an Trost und Stärkung 8 4. Ew'ge Quelle wahrer Güter, Hochgelobter Gottesgeist, Der du menschliche Gemüther Besserst und mit Trost erfreust! Nach dir, Herr, verlanget mich; Ich ergebe mich an dich: die Mache mich zu Gottes Preise g Heilig und zum Himmel weise. 5. Fülle mich mit heil'gen dolase the fehlen! di n 9. Was sich Gutes an mir sun and findet, G Ist dein Gnadenwerk in mir; Selbst den Trieb hast du ent- 2 is oglind zündet, Daß mich, Herr, verlangt nach dir. O so seße durch dein Wort II Deine Gnadenwirkung fort, al Bis sie durch ein selig Endeg Herrlich sich an mir vollende. lommig miTrieben, oni Daß ich dich, mein höchstes Gut, Ueber Alles möge lieben, im Daß ich mit getrostem Muth Deiner Vaterhuld mich freu.d Jo David Bruhn( 1727-1782). in dro fun vid schnit Und mit wahrer Kindestreumel. Kommt her zu mir, spricht Gottes Stets vor deinen Augen wandle notolle Sohn. Und rechtschaffen denk' und 109. Es faß ein frommes Pfingst- Lieder. tig dall 6. Geist des Friedens und ( eoT1-2001) Siider Liebe, Bilde mich nach deinem Sinn, Daß ich Lieb' und Sanftmuth übe Und mir's rechne zum Gewinn, Wenn ich je ein Friedensband Knüpfen kann, wenn meine Hand Zur Erleicht'rung der Ben disut loquis schwerden di d Kann dem Nächsten nüßlich S 11 werden. 7. Lehre mich, mich selber filidu tennen, no n Die verborg'nen Sünden sehn, Sie voll Reue Gott bekennen Und ihn um Vergebung fleh'n. Mache täglich Ernst und Treu, mich zu bessern, in mir neu; Zu dem Heiligungsgeschäfte e Gieb mir immer neue Kräfte. 8. Wenn der Anblick meiner Sünden Mein Gewissen niederschlägt, Wenn sich in mir Zweifel finden, Die mein Herz mit Zittern hegt, Wenn mein Aug' in Nöthen notweint, Und wollte nach des Herren Wort Einmüthig Pfingsten halten.ma Ach, laß auch jetzt im Christenstand, Herr Jesu, deiner Liebe Band Bei frommen Gliedern walten. 12. Schnell fiel hernieder auf dsildas Haus Ein starker Wind, der mit Ge tisdbig altid brausid nan@ Sich wundersam erhoben. Pfingst- Lieder. D Gotteshauch, ach lasse dich Bei uns auch ſpüren kräftiglich Und uns an oben. 3. Er füllete die Wohnung ganz, Bertheilter Zungen Feuerglanz Ließ Ach, nimm auch uns're Kirchen ein, 11 Laß feurig deine Boten sein Und laß dein Wort uns rühren. 4. Sie wurden All' des Geistescer!) 942 nig du tim tamu boll jut to€ Und fingen an zu reden wohl, Wie er gab auszusprechen. Erfüll' auch uns mit heil'ger. Gluth, Daß wir des Herzens blöden Muth Mit freier Rede brechen. 5. Die Welt zwar treibt nur Ingo ihren Spott, Und wer nicht merkt die Kraft Storiapridomaus Gott, 73 Mel. Liebster Jesu, wir sind hier. I lehre dich 110. Geist der Wahrheit, Aller Weisheit Quelle kennen, Kann ich meinen Herrn ihn midis pro panennen; 910 Du, du mußt ihn mir verklären, Ganz mein Herz zu Gott bemurale slopa fehren. T101 thu? Und was uns sonst verleiten kann, Auf ewig weichen müsse. 17. Dein Feuer tödt' in uns'rer 5drsuids Brust, Jab 2. In des Irrthums Finsterniß Müßt' ich ohne Führer wanken; und erleuchtest die Gedanken, Du nur machst das Herz gewiß Offenbarest Gottes Pfade, Zeugst von Wahrheit und von Gnade. end Der höhnet: Sie sind trunken. Je Den rechten Freudenwein uns sdgieb, Erquick', o Herr, in deiner Lieb', Was noch in Angst versunken. 6.19Dein Licht treib' in des sidad Herzens Haus Mit hellen Strahlen gänzlich aus Die alten Finsternisse, det Daß Blindheit, Irrthum, falscher 3. Tröster, Tröster heißest du, Ueberschwänglich kannst du trösten; pi Du erfüllst mit Himmelsruh Die Gemüther der Erlösten, d Daß sie nach der Angst der Sünden& Hoffnung und Geduld im Leiden Wahn, ps Ist dein Wert, du Geist dersl dan indsFreuden. Auf daß wir, statt in Eitelkeit, Nur finden unsre wahre Freud' In Jesu treuer Liebe. Gottes Vaterhuld empfinden. 4. Mächtig stärkst du zum distrsnis Gebet, bim@ Weckst in uns inbrünst'ges Sehsins lind nen, Das mit stillen Seufzern fleht Und zur Wonne führt durch in Thränen. 5. Heiligung und Reinigkeit Und ein gottgefällig Leben, un Selige Zufriedenheit, Was sich noch regt von SündenWahre Weisheit kannst du geben. Selig, die an deinen Gaben€ Erwede reine Triebe; or Theil durch Lieb' und Glauben rottnb lust, haben! 6. Ich erflehe sie von dir; Todt ist noch mein ganzes Wesen. Hieronymus Annoni( 1697-1721).| Komm' und wohne selbst in mir, 74 Und ich leb' und bin genesen. Dann wird meine Schwachheit Mich dem Himmelserbe zu; 7. Geist der Hoffnung! führe du bugu 158 bind Stärke, Und ich wirke Gottes Werke.me Laß mein Herz sich deiner freu'n 7. Nimm mein Herz und mach' Und in Hoffnung selig sein. | es rein; Auch die Läuterung durch Leiden Soll mir theurer Segen sein, Apps Heinrich Tobe( 1733-1797). Mel. Herzliebster Jesu was hast du zc. Weihung zu den höhern Freuden, 112. Gieb deinen Frieden MIST STOR uns, o Herr der Stärke! Jm Frieden nur gedeihen deine Werke, Daß wir im Kampf mit Sünde nicht ermüden, Pfingst- Lieder. Und des Glaubens Ziel erreichen. Samuel Bürde( 1753-1831). PR munur odig onda bi giste Mel. Gott sei Dank in aller Welt. 111. Geist vom Vater und Stärt uns dein Frieden. vom Sohn, Weihe dir mein Herz zum Thron; Schenke dich mir immerdar So wie einst der Jüngerschaar. 2. Geist der Wahrheit leite mich; Eig'ne Leitung täuschet sich, Da sie leicht des Wegs verfehlt Und den Schein für Wahrheit wählt. 3. Geist des Lichtes! mehr' in mir Meinen Glauben für und für, Der mich Christo einverleibt Und durch Liebe Früchte treibt. 4. Geist der Andacht! schenke 1919 mir En Salbung, Inbrunst, Gluth von dedir; Laß mein Bitten innig, rein od Und vor Gott erhörlich sein. 28 5. Geist der Liebe, Kraft und liste du Zucht! Wann mich Welt und Fleisch versucht, opils 2. Des Lebens Tag ist schwül; des Lebens Abend Oft stürmisch noch und Wenigen nur labend. Ach es bedarf das Herz im un idit Staub hienieden, Herr, deinen Frieden! 192 3. Gieb Frieden, daß die #fromme, dir getreue, Oftschon geprüfte Seele sich erneue, Daß sie nicht muthlos hingerissen werde Jesum in mir mehr und mehr Und erquice innerlichbondo Durch den Frieden Gottes mich. Vom Geist der Erde! 4. Gieb, wie den Vätern, die 89d m d dir wohlgefallen, Auch uns den Frieden, die im unten Kampf noch wallen. Gieb Hoffnung, daß des Glaubens Ehrenkrone C Dem Sieger lohne! 5. Das ganze Leben auf der dunk'len Erde Ist auch ein Streit mit Sorgen und Beschwerde. O dann unterstüße mich, O birg uns, Herr, in deines FrieDaß ich ringe; rette mich! ils 6. Geist der Heiligung! verflär' dens Schatten, Wenn wir ermatten! 6. Und wenn zuletzt wir mit dust an dem Tode ringen, Ded' uns dein Engel, Herr, mit T- 7681 mächt'gen Schwingen Pfingst- Lieder. Und trag' uns hin, von allem nsdror Kampf geschieden, Zum ew'gen Frieden! Carl Garve( 1763-1841). droit puboffs 15 Mel. Herzlich thut mich verlangen. 113. Gieb Frieben, ieb Frieden, Herr, Du milder Liebeshort! Einst bist du abgeschieden Mit süßem Freudenwort: Ich geb' euch meinen Frieden, Wie ihn die Welt nicht giebt, Verheißen und beschieden Dem, der da glaubt und liebt. 2. Gieb Frieden, Herr, gieb Frieden! 3. Jesu, der du hingegangen Zu dem Vater, sende mir Deinen Geist, den mit Verlangen Ich erwarte, Herr, von dir; Laß den Tröster ewiglich Bei mir sein und lehren mich, In der Wahrheit fest zu stehen Und auf dich im Glauben sehen. 4. Heil'ger Geist, du Kraft dauder Frommen, Kehre bei mir Armen ein Und sei tausendmal willkommen; Laß mich deinen Tempel sein. Säub're du nur selbst das Haus Meines Herzens, thu' hinaus Alles, was mich hier kann scheiden Von den süßen Himmelsfreuden. 5. Schmücke mich mit deinen ad Gaben. Mache mich neu, rein und schön, Laß mich wahre Liebe haben Und in deiner Gnade stehn. Gieb mir einen starken Muth, Heilige mein Fleisch und Blut; Lehre mich vor Gott hintreten Und in Geist und Wahrheit beten. 6. So will ich mich dir erop thin drict geben, Il 114. ott, gieb einen mil- Dir zu Ehren ſoll mein Sinn Dem, was himmlisch ist, nachstreben, Bis ich werde kommen hin, Da mit Vater und dem Sohn' Dich im höchsten Himmelsthron Ich erheben kann und preisen Mit der Engel süßen Weisen. Moriz Kramer( 1646-1708). Die Welt will Streit und Krieg, Der Stille wird gemieden, Der Wilde hat den Sieg. Nur Unruh herrscht auf Erden Und Lug und Trug und List Ach laß es stille werden, Du stiller Jesus Christ. 3. Gieb Frieden, Herr, gieb Frieden, 8 nedfarbi Du milder Liebeshort! Dann wird es schon hienieden Ein Paradiesesort, Und Sorgen flieh'n und Schmerzen - 75 2. Kann ein ird'scher Vater geben Gute Gaben seinem Kind' Und was noth ihm ist zum Leben, Wär' er gleich auch arg gesinnt: Solltest du denn, der du heiß'st Guter Bater, deinen Geist mir nicht geben, mich nicht laben Mit den guten Himmelsgaben? Aus jeder schweren Brust; In Freuden glüh'n die Herzen, In Lieb' und Himmelslust. Ernst Moritz Arndt( 1769-1860). ise Mel. Freu' dich sehr, o meine Seele. Da mein Herz, wie dürrer Sand, Dürstet nach des Himmels Segen, Tränke dein verschmachtet Land; Laß des heil'gen Geistes Gab' Aus der Hög auf mich herab Wie die starten Ströme fließen Und sich in mein Herz ergießen. 76 Mel. Warum soll't ich mich denn grämen.| 115. Hö öchster Tröster, Pfingst- Lieder. komm' hernieder, d2 Geist des Herrn, ut dem Gericht in Sei nicht fern, Tid Salbe Jesu Glieder! Er, der nie sein Wort ge6. Geist der Weisheit, gieb uns Allen tedal folm daim brochen, but the purch den E Song Jesus hat die noping Deinen Rath bi da Seinem Volk versprochen. 2. Schöpfer unsers neuen Lebens, the Jeder Schritt, und jn² Jeder Tritt Reiß die Welt aus dem in tam Verderben, Laß sie nicht s in ud Licht Unterricht, adlim# Wie wir Gott gefallen; Lehr' uns freudig vor Gott moni treten,' dog he Sei uns nahi di sile Und sprich: Ja! jispr sind Wenn wir gläubig beten. Der Verstockung sterben. obnile 2 do Ift ohn' dich vergebens. 7. Hilf den Kampf des Glaubens Ach das Seelenwert ist d Instämpfen, psi td is wichtig; Wer ist wohl, Wie er soll, bd 97099 Treu zu handeln tüchtig? S 3. Herr, wir fallen dir zu 2 & img and ind nord Fuße; TODAS Eins ist noth estil dind Für den Tod: not all din Buße, wahre Buße. Beig' uns selbst den Greu'l and der Sünde, b) Daß das Herz nd Angst und Schmerz, Reu' und Scham empfinde. 4. Zeig' uns des Erlösers Wund din polis dention ogilis 1997 Ruf uns zu: bi sod Froh die Bahn tad 3hr habt Ruh', ni dull( Deines Wort's zu gehen. Ihr habt Heil gefunden. 9. Sei in Schwachheit uns're Unsre Sünd' wird nicht ge- lvor seine Stüße, @lim Steh' uns bei, Mach' uns treu zählet: no ministr han Jesu Blut not Machet gut, dus In der Prüfungshiße; Was die Welt gefehlet. si Führ, wenn Gott uns nach 5. Weck' uns auf vom Sündent- 6 nordralommie schlafe, mi hicdn ji Rette doch dades b Heute nochoon vid till 19hab dem Leiden Sterben heißt, and an? dar Unsern Geist 196 euk In des Himmels Freude. Ehrenfr. Liebich( 1713-1780). ( 30 Die verlornen Schafe; nod: Gieb uns Muth, Fleisch und Blut, Sünd und Welt zu Jun 10 dämpfen: Laß uns Trübsal, Kreuz und Leiden, for Angst und Noth, Schmerz und Tod Nicht von Jesu scheiden. 8. Hilf uns nach dem Besten 1901910 Ha streben, Schent uns Kraft, Tugendhaft dig Und gerecht zu leben; Gieb, daß wir nicht stille stehen, Treib' uns an, Pfingst- Lieder. 77 sdsi? Eigene Melodie. Em jog Eigene Melodie din dulf 116. Komm', heiliger Geist, ober: Gott des Himmels und der Erden. Herre Gott, 117. Komm', o komm', du Erfüll' mit deiner Gnaden Gut Deiner Gläubigen Herz, Muth edis und Sinn, Dein brünstig' Lieb' entzünd' in i ihn'n. A O Herr, durch deines Lichtes molbat Glanz Glanz di Zu dem Glauben versammelt hast Das Volk aus aller Welt Zungen: Das sei dir, Herr, zu Lob ge2 and dular sungen. 9d Halleluja, Halleluja. 2. Du heiliges Licht, edler 31-28M) BM) Hort, Laß uns leuchten des Lebens Wort, Wort, Geist des Lebens, Wahrer Gott von Ewigkeit! Deine Kraft sei nicht vergebens, Sie erfüll' uns jederzeit: se So wird Geist und Licht und Lysin mod ni Schein ni Schein Insbe In den dunkeln Herzen sein.dlf 2. Gieb in unser Herz und del Sinnen 80 Weisheit, Rath, Verstand und Bucht, istmed nl) Daß wir anders nichts beginnen, Denn was nur dein Wille sucht; Dein' Erkenntniß werde groß Und mach' uns vom Irrthum los. 3. Zeige, Herr, die rechten Stege, ( 8131 s Und lehr' uns Gott recht eradus kennen, Führe uns auf eb'ner Bahn. 0 Räume Alles aus dem Wege, s Was im Lauf' uns hindern kann. Wirke Reu' durch deine Gnad', Wenn der Fuß gestrauchelt hat. 4. Laß dein Zeugniß uns empfinden, Daß wir Gottes Kinder sind, Die auf ihn allein sich gründen, otrauen.WisiWenn sich Noth und Drangsal dismisland find't; l Lehr' uns, daß des Vaters Zucht Einzig unser Bestes sucht. 5. Reiz' uns, daß wir zu ihm del treten, Von Herzen Vater ihn nennen. O Herr, behüt' vor fremder bin Lehr', hard Daß wir nicht Meister suchen rat- tind d mehr Denn Jesum Christ mit rechtem Glauben, ard 193 Und ihm aus ganzer Macht verpd Halleluja, Halleluja. 3. Du heilige Brunst, süßer Troft, dips Nun hilf uns, fröhlich und georodog trost In deinem Dienst beständig 1 salin jo bleiben, Die Trübsal uns nicht abtreiben. O Herr, durch dein Kraft uns up ala bereit ignis Und stärk' des Fleisches Blödigdo med on teit,& ad nod Daß wir hier ritterlich ringen, Durch Tod und Leben zu dir lified Idringen. Halleluja, Halleluja. Martin Luther( 1483-1546). G Frei mit aller Freudigkeit; Seufze in uns, wenn wir beten, Und vertritt uns allezeit: So wird uns're Bitt' erhört Und die Zuversicht vermehrt. 6. Wird um Trost dem Herzen En bange, ou m Daß es ruft voll Traurigkeit: Ach mein Gott, mein Gott, wie Bil lange! O so wende unser Leid;& Sprich der Seele tröstlich zu 78 Und gieb Muth, Geduld und de 194 dan 5 Ruh. 7. O du Geist der Kraft und ensdo2 Ed Stärke, Du gewisser, neuer Geist, ord Förd're in uns deine Werke. Wenn des Satans Macht sich di bi2 duweis't, di ac Schenk' uns Waffen in dem Krieg Und erhalt' in uns den Sieg. 8. Herr, bewahr' auch unsern Honni Glauben, Daß kein Teufel, Tod, noch Spott Uns denselben möge rauben: Du bist unser Schutz und Gott. Sagt das Fleisch gleich immer dogdut nein, ni Laß dein Wort gewisser fein.nl 9. Wenn wir endlich sollen on sterben, So versich're uns je mehr, diz Als des Himmelreiches Erben, Jener Herrlichkeit und Ehr', an Die uns wird durch Jesum Christ Und die unaussprechlich ist. Heinrich Held( gest. gegen 1659). Pfingst- Lieder. 1190 duit Eigene Wielobie. siut nd 118. N un bitten wir den d heiligen Geist Um den rechten Glauben allermeist, Daß er uns behütend and An unserm Ende, Wenn wir heimfahren aus diesem mois Elende. Kyrie eleis. tim i 2. Du werthes Licht, gieb uns togallo deinen Schein, Lehr' uns Jesum Christ tennen mr allein, 8 sid and Daß wir an ihm bleiben, Dem treuen Heiland, Der uns gebracht zum rechten sit 110 min Vaterland. Kyrie eleis. Laß uns empfinden der Liebe ropitio Brunst, gil 3. Du süße Lieb', schent uns u biljon deine Gunst, Daß wir uns von Herzen Einander lieben du allerschönstes Licht! no Der du uns in Lieb' und Leide Unbesuchet läsfest nicht; Geist des Höchsten, höchster Fürst, Der du hält'st und halten wirst Ohn' Aufhören alle Dinge, n Höre, höre, was ich singe! 2. Du bist ja die beste Gabe, Die ein Mensch nur nennen kann; Wenn ich dich erwünsch' und habe, Geb' ich alles Wünschen d'ran." jau pignis Ach ergieb dich, komm' zu mir In mein Herze, das du dir, use Da ich in die Welt geboren, Selbst zum Tempel auserforen. 3. Du wirst als ein milder mediation this Regenjdi si Ausgegossen von dem Thron, G Bringst uns nichts als lauter pidole sobiis Segen in d Von dem Vater und dem Sohn. Laß doch, o du werther Gast, Gottes Segen, den du hast u Und vertheilst nach deinem Wilnjulallndenpjulaloč Mich an Leib und Seel' erfüllen. Und in Fried' auf einem Sinne nni di bleiben. ni ni Kyrie eleis. mind nie 4. Du höchster Tröster in Sabi2 sonicaller Noth, a Hilf, daß wir nicht fürchten Rad im Schand', noch Tod, Daß in uns die Sinne Hoan@ Nicht verzagen, id is) 20 Wenn der Feind wird das Lenjulsncben verklagen. olds Kyrie eleis. 2 Martin Luther( 1483-1546). Emsde 200 matmusl eu go? Mel. Freu' dich sehr, o meine Seele. 119. du allerfüß'ste dall D Freude! Pfingst- Lieder. 4. Du bist weise, voll VerG standes, 1919) Was geheim ist, ist dir fund, Zählst den Staub des kleinsten Sandes, Gründest auch des Meeres 1919g Grund. id n Nun, du weißt auch zweifelsfrei, Wie verderbt und blind ich sei; D'rum gieb Weisheit und vor Allem, d Wie ich möge Gott gefallen. 5. Du bist heilig, läß'st dich finden, oci i Wo man rein und redlich ist; Flieh'st hingegen Schand' und die Sünden, Mel. Erquicke mich, du Heil der Sünder. Weil du lauter Klarheit biſt; 120. ott, Geiſt, d o o Licht des Lebens, Das uns im Todesschatten scheint, Du scheinst, du lockst so lang' vermon gebens, mich, o Gnadenquell, Rein und züchtig, keusch und hell; Laß mich fliehen, was du fliehest, Gieb mir, was du gerne siehest. 190 6. Du bist, wie ein Lamm es pfleget, Frommen Herzens, sanften Muth's, Jat 800 Bleibst im Lieben unbeweget, Thust uns Bösen alles Gut's; Ach, verleih' und gieb mir auch Diesen edlen Sinn und Brauch, Daß ich Freund' und Feinde liebe, Keinen, den du liebst, betrübe. 7. Mein Hort, ich bin wohl upine slazufrieden, Wenn du mich nur nicht vertoornist stöß'st; d Bleib' ich von dir ungeschieden, Ei so bin ich g'nug getröst't! Laß mich sein dein Eigenthum! Ich versprech' hinwiederum, Hier und dort all mein Vermögen 79 Dir zu Ehren anzulegen. 8. Nur allein, daß du mich Daß mir Hilfe nöthig sei; Brich des bösen Fleisches Sinn, Nimm den alten Willen hin, und mein Gott sich meiner freue. Daß dir erneue, 9. Halt' mich, wann die Kniee de ans unty in! beben, un Wann ich sinke, sei mein Stab; Wann ich sterbe, sei mein Leben; Wann ich liege, hüt' mein Grab; Wann ich wieder aufersteh', Ei so hilf mir, daß ich geh' hin, wo du in ew'gen Freuden Wirst die Auserwählten weiden! P. Gerhardt( 1606-1676). Folgt doch die Wonne nach der 50 hit dan Bein: id ur h O komm', daß sich in mir das Ind i to: Alte ginni@ e In Jesu Klarheit umgestalte. 3. Ich kann nicht selbst der anddagisd sin Günde steuern, Das ist dein Werk, du Quell des Lichts; Du mußt von Grund aus mich Tot erneuern, Sonst hilft mein eignes Trachten is onl Und mir treulich stehest bei! c Hilf, mein Helfer, wo du merkest, Weil Finsterniß dem Lichte feind. O Geist, dem Keiner kann entSom 200 gehen, 10 an Dich laß ich gern mein Inn'res 109 og fehen. di t 2. Entdecke Alles und verzehre, Was nicht in deinem Lichte rein; Wenn mir's gleich noch so schmerzonlich wäre, miss Stärtest mu wa Geist, sei meines Lebens Leben: Ich kann mir selbst kein Gutes miah geben. 80 Pfingst- Lieder. 4. Du Odem aus der ew'gen| Bei uns und in uns träftig sein Stille, Durchwehe sanft der Seele Grund, Zu steter Freud' und Wonne. dt Sonne, i Wonne, an ft Füll' mich mit aller Gottesfülle, Und da, wo Sünd' und Greuel Himmlisch Leben willst du geben, Wenn wir beten; stund, e 8909 Lieb' und Ehr- Bu dir kommen wir getreten. 2. Du Quell, daraus die Weisheit fließt, Laß Glauben, date, nism furcht grünen, In Geist und Wahrheit dir zu dienen. hina 5. Mein Wirken, Wollen und Beginnen Sei kindlich folgsam deinem Trieb; id Bewahr' mein Herz und alle Sinnen Untadelig in Gottes Lieb'; Dein stetig Beten, Lehren, Laß nichts in meiner Seele€ er dämpfen. 6. O Geist, o Strom, der uns Onigi vom Sohne Eröffnet und krystallenrein Aus Gottes und des Lammes Thronel thi Nun fließt in stille Herzen ein, Ich öff'ne meinen Mund und sinke Hin zu der Quelle, daß ich trinke. 7. Ich laß mich dir und bleib' er indessen, Von Allem abgekehrt, dir nah; Ich will die Welt und mich verim ni gessen, Dies innig glauben: Gott ist da! O Gott, o Geist, o Licht des Lebens, Man harret deiner nie vergebens. End II Gerh. Tersteegen( 1697-1769). 51012 Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern. 121. heil'ger Geist, kehr' bei uns ein Und laß uns deine Wohnung sein, O komm', du Herzenssonne! Du Himmelslicht, laß deinen Chads Schein Die sich in fromme Seelen gießt, Laß deinen Trost uns hören, Daß wir in Glaubenseinigkeit Auch können alle Christenheit Dein wahres Zeugniß lehren. i höre, HiT now off Lehre, our Daß wir können Herz und Sinnen Dir zum Lob' und uns zum Dir ergeben, ud list? Leben. 3. Steh' uns stets bei mit deinem Rath Und führ' uns auf den rechten Pfad, Die wir den Weg nicht wissen; Gieb uns Beständigkeit, daß wir Getreu dir bleiben für und für, Auch wenn wir leiden müssen. Schaue, Baue, diakoo 012 naldo no?? Was zerrissen und beflissen, n Dich zu schauen Und auf deinen Trost zu bauen. 4. Laß uns dein' edle Balsamkraft Empfinden und zur Ritterschaft Dadurch gestärket werden; Auf daß wir unter deinem Schuß Begegnen aller Feinde Truß Mit freudigen Geberden. Laß dich rod 6 Reichlich Auf uns nieder, daß wir wieder Troft empfinden, 8 biti u Alles Unglück überwinden. 5. O starker Fels und Lebensstrom ud ou hort, nam 29 b i Pfingst- Lieder. 81 Laß uns dein süßes Himmels- Rühr' Herz und Lippen an, wort Daß Jeglicher getrener In unsern Herzen brennen, Daß wir uns mögen nimmermehr Von deiner weisheitsreichen Lehr' Und reinen Liebe trennen. 2. O du, den unser größter Regent uns zugesagt, Komm zu uns, werther Tröster, Und mach' uns unverzagt. Gieb uns in dieser schlaffen beste bodem and Und glaubensarmen Zeit de is Die scharfgeschliffnen Waffen Der ersten Christenheit. 3. Unglaub' und Thorheit Die brüsten brüsten Sich frecher jetzt als je, bosið Darum mußt du uns rüsten Mit Waffen aus der Höh', Du mußt uns Kraft verleihen, Geduld und Glaubenstreu', Und mußt uns ganz befreien Von aller Menschenscheu. 582 4. Es gilt ein frei Geständniß In dieser uns'rer Zeit, 8 Ein offenes Bekenntniß Bei allem Widerstreit; sd dd Trotz aller Feinde Toben, Trotz allem Heidenthum ll feito alsu dall3u preisen und zu loben bir Das Evangelium. s Wir führen unsre Lebenszeit; Sei unsers Geistes Stärke, Daß uns hinfort sei unbewußt Die Eitelkeit, des Fleisches Lust Und seine todten Werke. Rühre, Huivi jo ut sit ja Führen Unser Sinnen und Beginnen Von der Erden, is Daß wir Himmelserben werden. in Michael Schirmer( 1606-1673). Hoje eu pla 6. Du heil'ger Geist, bereite Ein Pfingstfest nah und fern, Mit deiner Kraft begleite Das Zeugniß von dem Herrn. O öffne du die Herzen, ( Met- Start Finans te Mel. Herzlich thut mich verlangen. 122. A komm, du Geist der Der Welt, und uns den Mund, D Daß wir in Freud' und du ? Wahrheit, Und fehre bei uns ein, Verbreite Licht und Klarheit, Verbanne Trug und Schein. Gieß' aus dein heilig Feuer, Fließe, chopped Gieße Deine Güte ins Gemüthe, Daß wir können du Christum unsern Heiland nennen. 6. Du süßer Himmelsthau, laß Sunddich a In unsre Herzen träftiglich Und schenk' uns deine Liebe, Daß unser Sinn verbunden sei Dem Nächsten stets mit Liebestreu' Den Herrn bekennen kann. St Und sich darinnen übe. Kein Neid, to dull Kein Streit pie Dich betrübe; Fried' und Liebe Müssen schweben, Fried' und Freude wirst du geben. 7. Gieb, daß in reiner Heiligfor deta 5. Fern in der Heiden Lande Erschallt dein kräftig Wort; Sie werfen Satans Bande Und ihre Gözzen fort. von allen Seiten kommen Sie in das Reich herein.lind Ach, soll es uns genommen, da Für uns verschlossen sein? Das Heil ihr machen fund. Karl Spitta( 1801-1859). 6 Pfingst- Lieder. Mel Jesu, meine Freude. 123. chmückt das Fest mit Laß ihm stets gelingen. 82 Hundertfältig Frucht zu bringen, Maien, Lasset Blumen streuen, Zündet Opfer an; Denn der Geist der Gnaden Hat sich eingeladen: Macht ihm freudig Bahn; Nehmt ihn ein, so wird sein Schein Euch mit Licht und Heil erfüllen Und den Kummer stillen. 6. Schlage deine Flammen Ueber uns zusammen, Wahre Liebesglut! Laß dein sanftes Wehen Auch bei uns geschehen, Dämpfe Fleisch und Blut. Laß uns doch am Sündenjoch Nimmermchr wie vormals ziehen Und das Böse fliehen. 7. Gieb zu allen Dingen 2. Tröster der Betrübten, Wollen und Vollbringen, Siegel der Geliebten, Führ' uns ein und aus: Geist voll Rath und That, Wohn' in uns'rer Seele, Starker Herzbezwinger, Unser Herz erwählen sull DER HO Sanfter Friedensbringer, Dir zu deinem Haus.[ C ne Licht auf unserm Pfad: du Werthes Pfand, mach' uns beGieb uns Kraft zur Ritterschaft, fannt, Laß uns deine theuren Gaben Zur Genüge laben. 3. Laß die Herzen brennen, Wenn wir Jesum nennen, Heb' den Geist empor; Gieb uns Kraft zu beten Und vor Gott zu treten, Sprich du selbst uns vor. Gieb uns Muth, du höchstes Gut, Tröst uns träftiglich von oben Bei der Feinde Toben. 4. Helles Licht, erleuchte, Klarer Brunn, befeuchte Unser Herz und Sinn: Heil'ge Flut, erquicke, Liebeszug, entzücke Bis zum Himmel hin. Baue dir den Tempel hier, a Daß dein Heerd und Feuer brennet, if Wo man Gott bekennet. En 5. Goldner Himmelsregen, Schütte deinen Segen Auf das Kirchenfeld! Lasse Ströme fließen, Die das Land begießen, in Wo dein Wort hinfällt, Und verleih, daß es gedeih. roc Wie wir Jesum recht erkennen Und Gott Vater nennen! 8. Hif das Kreuz uns tragen Und in finstern Tagen Sei du unser Licht; Trag' nach Zions Hügeln Uns auf Glaubensflügeln Und verlaß uns nicht, Wenn der Tod, die letzte Noth, Mit uns will zu Felde liegen, Daß wir fröhlich siegen. Sur and 9. Laß uns hier indessen i Nimmermehr vergessen, mot all Daß wir Gott verwandt: ni Dem laß uns stets dienen DolbUnd im Guten grünen Als ein fruchtbar Land, Bis wir dort, du werther Hort, Bei den grünen Himmelsmaien Ewig uns erfreuen. Benj. Schmold( 1672-1737). 30 Mel. Herr, ich habe mißgehandelt. inc 124. Strahl der Gottheit, Geist der Gnaden, wahrer Gott, Höre, wie ich Armer flehe, Das zu geben, was mir Noth; Pfingst- Lieder. Laß den Ausfluß deiner Gaben| Des Vaters und des Sohnes, Auch mein dürres Herz mir laben. Mit Beiden gleichen Thrones, Mit Beiden gleich gepreis't! 2. Zieh' ein, laß mich empfinden 2. Glaube, Weisheit, Rath und Stärke, Furcht, Erkenntniß und Verstand, Das sind deiner Gottheit Werke, Dadurch wirst du uns bekannt; Dadurch weißt du recht zu lehren, Wie wir Gott und Jesum ehren. 3. Theurer Lehrer, Gottes Finger, 83 Lehr' und schreibe deinen Sinn Auch in's Herz mir, deinem Jünger, Seel' und Geist nimm völlig hin, Daß ich dann von deiner Fülle Reichlich lerne, was dein Wille. 4. Laß das Feuer deiner Liebe Rühren meine Zung' und Mund, Daß ich auch mit heißem Triebe Gottes Thaten mache fund; Laß es selbst mein Herz entda zünden, Auszubrennen alle Sünden. 5. Leg' hingegen meiner Seele Deine heil'ge Salbung bei, Daß mein Leib von deinem Dele Dein geweihter Tempel sei; Bleib' auch bei mir, wenn ich sterbe, me Daß ich Christi Reich ererbe. 6. Strahl der Gottheit, Kraft nad der Höhe, Geist der Gnaden, wahrer Gott, Höre, wie ich Armer flehe, Das zu geben, was mir Noth; Laß den Ausfluß deiner Gaben Auch mein dürres Herze laben. Verfasser unbekannt. oid no me Mel. Aus meines Herzens Grunde. ieh' ein zu meinen 125. horen, Sei meines Herzens Gast, Der du, da ich geboren, Mich neu geboren hast, O hochgeliebter Geist Und schmecken deine Kraft, Die Kraft, die uns von Sünden Hilf' und Errettung schafft. Entsünd'ge meinen Sinn, Daß ich mit reinem Geiste Dir Ehr' und Dienste leiste, Die ich dir schuldig bin. 3. Ich glich den wilden Reben, Du hast mich gut gemacht; Der Tod durchdrang mein Leben, Du nahmst ihm seine Macht. Nun bin ich hochbeglückt, Da mir im Wasserbade Versiegelt Gottes Gnade, Die noch im Tod erquickt. 4. Du salbtest mich mit Ocle. Durch dich geweihet ist Mein Leib und meine Seele Dem Herren Jesu Christ an Zum wahren Eigenthum, Zum Priester und Propheten, Zum König, den in Nöthen Gott schützt im Heiligthum. 5. Du bist ein Geist, der lehret, Wie man recht beten soll. Dein Beten wird erhöret, Dein Singen flinget wohl; Es steigt zum Himmel an, d E3 läßt nicht ab und ringet, Bis der die Hilfe bringet, Der Allen helfen kann. I 6. Du bist ein Geist der Freuden, Vom Trauern hältst du nicht, R Erleuchtest uns im Leiden Mit deines Trostes Licht. Ach ja, wie manchesmal Hast du mit süßen Worten Mir aufgethan die Pforten Zum gold'nen Freudensaal! 7. Du bist ein Geist der Liebe, Ein Freund der Freundlichkeit, 6* 84 Willst nicht, daß uns betrübe Born, Bant, Haß, Neid und Streit. f Der Feindschaft bist du feind, Willst, daß durch Liebesflammen Sich wieder thun zusammen, Die voller Zwietracht sind. 8. Du, Herr, hast selbst in Händen u Die ganze, weite Welt, Kannst Menschenherzen wenden, Wie es dir wohlgefällt: So gieb doch deine Gnad' Zu Fried' und Liebesbanden; Verknüpf' in allen Landen, Was sich getrennet hat. Trinitatis- Lieder. 126. A dn Bu stehen in dem Streit, s Den Satans Reich und Werke Uns täglich anerbeut. Hilf tämpfen ritterlich, Damit wir überwinden u Und ja zum Dienst der Sünden Kein Christ ergebe sich. One 12. Richt' unser ganzes Leben bilbrft All'zeit nach deinem Sinn, Und wenn wir's sollen geben In Todes Hände hin, Wenn's mit uns hier wird aus, So hilf uns fröhlich sterben Und nach dem Tod ererben Des ew'gen Lebens Haus. Sus 10. Erfülle die Gemüthers P. Gerhardt( 1606-1676). Mit reiner Glaubenszier, TEM 9. Beschirm' die Obrigkeiten, Bau' unsers Fürsten Thron, Gieb Glück zu unsern Zeiten; Schmück' als mit einer Kron' Die Alten mit Verstand, Mit Frömmigkeit die Jugend, Mit Gottesfurcht und Tugend Das Volk im ganzen Land. in smise andrest Eigene Melodie. Hos si Allein Gott in der Die Häuser und die Güter Mit Segen für und für Vertreib' den bösen Geist, Der sich dir widersetzet, Und, was dein Herz ergößet, Aus unsern Herzen reißt. 11. Gieb Freudigkeit und Stärke, Stärke, olo 9. Trinitatis. ind momind sod laß, or bush All Fehd' hat nun ein Ende. 2. Wir loben, preis'n, anbeten moisgen dich in d d Für deine Ehr', wir danken, Daß du, Gott Vater, ewiglich Regierst ohn' alles Wanken. Ganz unermess'n ist deine Macht, All'zeit geschieht, was du bedacht: Wohl uns des starken Herren! O ? de Und Dank für seine Gnade, Darum daß nun und nimmergebor'n Deines himmlischen Vaters, is mehr 96 Versöhner derer, die war'n ver306 6170 Uns rühren kann kein Schade. Ein Wohlgefall'n Gott an uns hat: in anu lor'n, Du Stiller unsers Haders. Lamm Gottes, heil'ger Herr und Nun ist groß Fried' ohn' Unter- zoll Gott, Nimm an die Bitt' von uns'rer Saimer Ungr Noth, Erbarm' dich unser aller! CH 4. O heil'ger Geist, du höchstes Gut, Somm Du all'rheilsamster Tröster, Vor's Teufels Macht fortan behüt', lopood O Trinitatis- Lieder. Die Jesus Christ erlöste Turch große Mart'r und bittern Tod: Abwend' all' unsern Jamm'r und Noth, Darauf wir uns verlassen. 0918 1502 Nit. Decius( geſt. 1541). alle Gott. Mel. Nun dantet alle Gott. 127 elobet sei der Herr, JUC 16 TIME Mein Gott, mein Licht, mein Leben, Mein Schöpfer, der mir hat Mein Leib und Seel' gegeben, Sei unserm Gott je mehr und mehr Für alle seine Werke! Von Ewigkeit zu Ewigkeit Mein Vater, der mich schützt Lebt er und herrschet weit und Von Mutterleibe an, breit Der jeden Augenblick Viel Gutes mir gethan. Bighots 10 Mit Weisheit, Güt' und Stärke. drond 2. Gelobet sei der Herr, Mein Gott, mein Heil, mein Leben, 4007 Shi ad day Des Vaters werther Geist, Den mir der Sohn gegeben, Der mir mein Herz erquickt, Der mir giebt neue Kraft, Der mir in aller Noth Rath, Trost und Hilfe schafft. 4. Gelobet sei der Herr, Mein Gott, der ewig lebet, Den Alles rühmt und lobt, Was in ihm lebt und webet; Gelobet sei der Herr, Deß Name Heilig heißt, Gott Vater, Gott der Sohn Und Gott der werthe Geist: bic Das Heilig, Heilig singen, Den herzlich lobt und preist Die ganze Christenheit: Gelobet jei mein Gott In alle Ewigkeit! Joh. Olearius( 1611-1684). membut. Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern. 128. Halleluja, Lob, Preis und 5. Dem Halleluja wir Mit Freuden lassen klingen Und mit der Engel Schaar 85 Klinget, Singet: hin. 7588 Des Vaters liebster Sohn, me Unser Gott, der Herr Zebaoth. Der sich für mich gegeben, Der mich erlöset hat Mit seinem theuren Blut, Der mir im Glauben schenkt Sich selbst, das höchste Gut. 2. Halleluja, Preis, Ehr' und Macht 9102 Sei auch dem Gotteslamm gebracht, 3. Gelobet sei der Herr, Mein Gott, mein Trost, mein Leben, dnff $ 7502 Hoch und heilig, heilig, heilig, Heilig ist Gott, In dem wir sind erwählet, Das uns mit seinem Blut erkauft, In dessen Tod wir sind getauft, Das sich mit uns vermählet. Heilig, Selig Ist die Freundschaft und Gemeinschaft, Die wir haben Und darinnen wir uns laben. 3. Halleluja, Gott heil'ger Geist, Sei ewiglich von uns gepreist, Durch den wir neu geboren, Der uns mit Glauben hat geziert, Dem Bräutigam uns zugeführt, Der uns sich hat erforen! Heil uns, sniad tie 86 Trinitatis- Lieder. Seil uns! Da ist Freude, da ist Weide, Da ist Manna Und ein ewig Hosianna. 4. Halleluja, Lob, Preis und Ehr' Sei unserm Gott je mehr und mehr Und seinem großen Namen! Stimmt an mit aller Himmel Schaar Und singet nun und immerdar Mit Freuden Amen, Amen! Klinget, Singet: Hoch und heilig, heilig, heilig, Heilig ist Gott, Unser Gott, der Herr Zebaoth. Verfasser unbekannt( um 1698). Mel. Was mein Gott will, geschch' allzeit. 129. Hochheilige DreiDie du so süß und milde Mich haft geschaffen in der Zeit Zu deinem Ebenbilde: Ach, daß ich dich von Herzensgrund Doch lieben möchte alle Stund'! Drum komm' doch und zieh' ein bei mir, Mach' Wohnung und bereit' mich dir. 2. O Vater, nimm ganz kräftig ein Das sehnende Gemüthe, Mach' es zu deinem innern 100 Schrein Und deiner stillen Hütte: Vergieb, daß meine Seele sich So oft zerstreuet jämmerlich; Verseße sie in deine Ruh', Daß nichts in ihr sei, als nur du! 3. Gott Sohn, erleuchte den Verstand Mit deiner Weisheit Lichte; Bergieb, daß er sich oft gewandt Zu eitelem Gedichte. Laß Thun und Denken nur allein Auf dich hinfort gerichtet sein; Zieh' mich, daß ich hier allbereit Mich reiße los vom Tand der Zeit! 4. O heil'ger Geist, du Liebesglut, Entzünde meinen Willen, Stärk' ihn, komm' mir zu Hilf, gich Muth, e Den deinen zu erfüllen. Vergieb, daß ich so oft gewollt, Was ich als fündlich nicht gesollt; Verleih', daß ich mit reiner Glut Dich ewig lieb', mein höchstes Gut! 5. O heilige Dreieinigkeit, Richt' zu dem Lauf der Ewigkeit Führ' mich nur ganz von hinnen; All mein Begehr und Sinnen! Verein'ge mich und laß mich hier Eins mit dir sein, daß ich mit dir Auch dort sei in der Herrlichkeit, O heilige Dreieinigkeit! Joh. Scheffler( 1624-1677). Mel. Liebster Jesu, wir sind hier. 130. Sende, Bater, deinen Da ich vor dein Antlig trete, Daß, wie du mich selber heiß'st, Ich im Geist und Wahrheit bete; Lehre mich, dich recht erkennen und dich Abba, Bater, nennen! 2. Mein Herr Jesu, hilf du mir, Daß ich bet' in deinem Namen Daß, was Gott verheißt in dir, Mir auch werde Ja und Ament Sprich für mich und laß mich sehen Dich zur Rechten Gottes stehen! 3. Heil'ger Geist, erleuchte mich Und entzünde mein Verlangen, Trinitatis- Lieder. Daß ich Gottes Huld durch dich| Zum Führer der Erlösten? Voller Inbrunst mög' empfan- Bist du nicht mein, was sucht mein Sinn? Brich die Trägheit, zieh' die Führst du mich nicht, wo komm' gen; Sinnen Aus der Welt zu dir von hinnen. 4. Heilige Dreieinigkeit, Ursprung aller guten Gaben, Laß mich wahre Freudigkeit Und im Herzen Zeugniß haben, Daß du stets nach deinem Willen, Wollest meine Bitt' erfüllen. Joh. Schrader( 1684-1737). pud som? Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern. 131. Was freut mich noch, wenn du's nicht bist, Herr Gott, der doch mein Alles ist, Mein Trost und meine Wonne? Bist du nicht Schild, was decket mich? Bist du nicht Licht, wo finde ich Im Finstern eine Sonne? Meine Eine WWW 87 ich hin? EYECA Hilfst du nicht, wer will trösten? Meine Eine 10:15 old is Wahre Freude, Trost im Leide, Heil in Sünden Ist, Herr, nur in dir zu finden. 2. Was freut mich noch, wenn du's nicht bist, Mein Herr und Heiland, Jesus biste mords Christ, Mein Frieden und mein Leben? Heilst du mich nicht, wo find' ich Heil? Bist du nicht mein, wo ist mein Theil? Giebst du nicht, wer wird geben? Meinelo ang is Eine iad aur.jo@ Wahre Freude, wahre Weide, Wahre Gabe Hab' ich, wenn ich Jesum habe. 3. Was freut mich noch, wenn du's nicht bist, O Geist, der uns gegeben ist. Wahre Freude, Trost im Leide, Heil für Schaden Ist in dir, o Geist der Gnaden. V. 1. 2. v. Philipp Hiller( 1699-1769). V. 3 neuer Zusatz. COL top Tisd biolg dh Eigene Melodie. notpig 132. Wir glauben All' an einen Gott, Schöpfer Himmels und der 1 Erden, Der sich zum Vater geben hat, Daß wir seine Kinder werden. Er will uns all'zeit ernähren, Leib und Seel' auch wohl bewahren; Allem Unfall will er wehren, Kein Leid soll uns widerfahren; Er sørget für uns, hüt't und wacht: Es steht Alles in seiner Macht. 2. Wir glauben auch an Jesum 2.25 Christ, SHER Seinen Sohn und unsern Herren, Der ewig bei dem Vater ist, Gleicher Gott von Macht und Ehren.d Von Maria der Jungfrauen Ist ein wahrer Mensch geboren Durch den heil'gen Geist im Glauben, Für uns, die wir war'n verloren, Am Kreuz gestorben und vom Tod 310 alls Wieder auferstanden durch Gott. 3. Wir glauben an den heil'gen Geist, Gott mit Vater und dem Sohne, Der aller Blöden Tröster heißt, 88 Michaelisfest- Lieder. Uns mit Gaben zieret schöne; Die ganze Chriſtenheit auf Er- Das Fleisch ſoll auch wieder leden Hält in einem Sinn gar eben; Hier all' Sünd' vergeben werHot 150 den; 110 Si9502 alle Nach diesem Elend ist bereit Uns ein Leben in Ewigkeit. IS Amen. haid i Mart. Luther( 1483-1546). diegimante giling do not allo quinqhl edin mi fost od 10. Michaelisfest. ur min jok montbrit 1190 rill Mel. Meinen Jesum laß ich nicht. 133. H Herr, du hast in deiJeding ingurs8 nagrać mi onl Darum laß uns dahin sehn, Daß wir dir gehorsam werden, Und verleih', daß ich dabei Aller Engel Bruder sei. nem Reich Große Schaaren heil'ger Engel; Diesen bin ich noch nicht gleich, Denn mein Herz ist voller Mänan gel; Ach, wann werd' ich auch so rein Als die guten Engel sein? 2. Mich beschweret Fleisch und Blut: Hilf du, daß ich geistlich werde; Bieb mir einen Engelmuth, Der sich trenne von der Erde, Daß ich als dein liebes Kind All'zeit himmlisch sei gesinnt. 3. Mache mir dein Wort bekannt Durch des heil'gen Geistes Gabe, Daß ich Weisheit und Verstand Wie ein Engel Gottes habe, Bis wir einst in jenem Licht Völlig sehn dein Angesicht. 4. Herr, dein Wille soll geschehn In dem Himmel und auf Erden; NG 136 Die noas cinsie odour is HIT Mel. Chriftus, der ist mein Leben. 134. Ad ch bleib' mit deiner Gnade .2018R Droht mit wilden Meereswellen. 5. Diese Welt ist voll Gefahr, Schirmend uns zur Seite stellen, Laß sich deiner Engel Schaar Laß sie uns're Wächter sein. Und da, wo wir schlafen ein, Bei uns, Herr Jesu Christ, Daß uns hinfort nicht schade Des bösen Feindes List! 3110 2. Ach, bleib' mit deinem Worte Wenn ich künftig werde sterben; 6. Mach' es, wie mit Lazaro, Und damit ich ebenso nisme fournis adhin ud hie plied, usd.bu@ B. Lieder für den Sonntagsgottesdienst. Möge Trost und Segen erben, Heiß' die Engel mich zur Ruh' Tragen nach dem Himmel zu. Cart 7. Laß mich dann vor deinem dni ne id Thron In dem Chor der Engel gehen, In des ew'gen Lebens Kron' Mit den Auserwählten stehen, Daß ich so in deinem Reich Lobe dich den Engeln gleich. b Casp. Neumann( 1648-1715). Bei uns, Erlöser, werth, Daß uns beid', hier und dorte, Sei Güt' und Heil bescheert! 3. Ach, bleib' mit deinem m Glanze ling Bei uns, du werthes Licht; Dein' Wahrheit uns umschanze, Damit wir irren nicht! Sonntagsgottesdienst. 4. Ach, bleib' mit deinem Was wird's thun, Song Segen Bei uns, du reicher Herr; i Dein' Gnad' und all's Vermögen In uns reichlich vermehr'! or du Wenn sie nun Alle vor ihn treten Und zusammen beten! 5. Wenn die Heil'gen dort und hier, Große mit den Kleinen, Engel, Menschen mit Begier Alle sich vereinen, Ho dif ( ABT Und es geh't qonida Ein Gebet 5. Ach, bleib' mit deinem E 1989 Schußzen Bei uns, du starter Held, Daß uns der Feind nicht truße, Noch fäll' die böse Welt! 6. Ach, bleib' mit deiner Treue Bei uns, mein Herr und Gott, Beſtändigkeit verleihe, and Girl Hilf uns aus aller Noth. Jon Josua Stegmann( 1588-1632). misinmilyos ruso lisom DG Mel. Straf' mich richt in deinem Zorn. 135. Betgemeinde, heil'ge dich Mit dem heil'gen Dele! Jesu Geist ergieße sich Dir in Herz und Seele; n Laß den Mund Alle Stund nid Eun Von Gebet und Flehen Heilig übergehen. Guds 7. O so betet Alle d'rauf, Betet immer wieder; é Heil'ge Hände hebet auf, neeil'get eure Glieder, bis Sall 2. Heilige der Seele Glutdeiligeti di 10 an Das Gebet, Und Tios ihr groß Verlangen, Dem, der für dich gab sein Blut, Innig anzuhangen. Aus von ihnen allen: Wie muß das erschallen! 89 6. Ober unerkannten Macht Von der Heil'gen Beten! Ohne das wird nichts vollbracht, So in Freud' als Nöthen; Schritt für Schritt Wirkt es mit, wie zum Sieg der Freunde, So zum End' der Feinde. Daß hinauf es dringet. Das zu Gott sich schwinget: Heil'ger Rauch ist e Sei es auch, Der zu Gott aufgehet, Wenn dein Herze flehet. 3. Das Gebet der frommenti Schaar, Was sie fleht und bittet, Das wird auf dem Rauchaltar Vor Gott ausgeschüttet; Und da ist sd Jesus Christus Priester und Verfühner Aller seiner Diener. bu 4. Kann ein einiges Gebet Einer gläub'gen Seele, si Wenn's zum Herzen Gottes geht, Seines Ziel's nicht fehlen: 8. Betet, daß die letzte Zeit 881 Ganz vorübergehe, filme mis Daß man Christi Herrlichkeit Offenbaret sche; Stimmet ein u dip dull, 6 Insgemeinde ե Mit der Engel Sehnen Nach dem Tag, dem schönen. 9. Das Gebet hat Christi dout dans Gunst, Woman's ernstlich übet; d Und das ist der Heil'gen Kunst: Beten, wie er's liebet, Daß gescheh' Je und je, 191 SEN Wie er's vorgenommen, Auf sein endlich kommen. he 90 Sonntagsgottesdienst. her d Und gescheh'n, hoor Daß die Feinde beben Und Gott Ehre geben. 10. Dies Verlangen muß vor-| Und das Herz von Herzensgrunde In der Seele glimmen: Tief in deine Wunden senkt! 1 So macht aus dem Bitten er Wahrlich, nichts als Jesum Donner, Blitz und Stimmen, fennen, en n Die ergeh'n Jesum suchen, finden, nennen, Das erfüllet unsre Zeit Mit der höchsten Seligkeit. Jogur Be 2. Jesu, deine Gnadenquelle Fließt so gern ins Herz hinein, Deine Sonne scheinet helle, Denn du willst genossen sein, Und bei aller Segensfülle Ist dein Wunsch und ernster@ Wille, Christoph. Pfeil( 1712-1784). Daß man, weil dein Brünnlein voll, E Unaufhörlich schöpfen soll. 3. Nun so laß auch diese Stunded sce Dein Gedächtniß in uns sein; In dem Herzen, in dem Munde Leb' und herrsche du allein. Laß uns deiner nie vergessen: Wie Maria einst gesessen, Da sie dir hat zugehört, Mach' das Herz dir zugekehrt. Ernst Gottl. Woltersdorf( 1725-1761) tule moj dog( bid Mel. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend'. 136. Brunn alles Heils, dich ehren wir Und öffnen unsern Mund vor dir: Aus deiner Gottheit Heiligthum Dein hoher Segen auf uns komm'. 2. Der Herr, der Schöpfer, bei uns bleib'; Er segne uns nach Seel' und Leib, Und uns behüte seine Macht Vor allem Uebel Tag und Nacht. 3. Der Herr, der Heiland, unser Licht, Uns leuchten laß sein Angesicht, Daß wir ihn schau'n und glauben frei, Daß er uns ewig gnädig sei. 4. Der Herr, der Tröster, um 15 gol did uns schweb', Sein Antlitz über uns erheb', 138. Dein Wort, o Herr, uns eingeG bringt do sammen, n Daß wir in der Gemeinschaft an nn stehn; and Geist, 16 i E3 läßt an uns die heil'gen antinburn buro me Flammen Des Glaubens und der Liebe sehn. adl Wir werden durch das Wort der Gnaden ER Auch zur Gemeinschaft jener jadal Schaar, Die um das Lamm beständig war, Gelockt und kräftig eingeladen. drückt, Und geb' uns Frieden unverrückt. 5. Jehovah, Vater, Sohn und O Segensbrunn, der ewig fleußt, Durchström' Herz, Sinn und Wandel wohl Und mach' uns deines Segens voll. sonu Gerh. Tersteegen( 1697-1769). 01-1919 Mel. Alle Menschen müssen sterben. as ist eine sel'ge mo Stunde, Jesu, da man dein gedenkt 137. D dans plump Mel. Mein Jesu, dem die Seraphinen. Sonntagsgottesdienst. 2. Nur Menschen, die von Gott geboren, Die unter einem Haupte steh'n, Sie hat der Herr sich auserforen, Sie läßt er seine Liebe seh'n: Gemeinschaft mit dem Vater haben Und mit dem Sohn' im heil'gen Geist, Das ist, was ihre Seele speis't, Nur das kann sie vollkommen laben. 3. Der Glaubensgrund, auf dem wir stehen, Ist Christus, und sein theures Blut; Das ein'ge Ziel, darauf wir sehen, Ist Christus, unser höchstes Gut; Sein Wort die Regel, die wir fennen, Scin Geist das Band, das uns vereint; Die Seelen, die sein Licht durchislaine scheint, Sind, was wir seine Kirche 1190 198 nennen. 4. Was ist das für ein himmolisch Leben, Mit Bater, Sohn und heil'gem un dan m 151 Geist 2 In seliger Gemeinschaft schweben, Genießen das, was Gott geneußt! Wie flammen da die süßen Triebe! Gott schüttet in sein geistlich Haus Die ganze Gnadenfülle aus; Hier wohnet Gott, die ew'ge Liebe. 5. Der Vater liebt und herzt die Kinder 91 Des Friedens und der Freude zu: Das Herze schmecket Gottes Ruh, Die Kraft durchdringet Leib und Seele. 6. Die eines Herren Leib gemnes geſsen, Die stehen auch für einen Mann; Macht sich der Feind an Eins vermessen, JUE Sobald greift er sie Alle an; Sie fallen betend Gott zu Füßen Und siegen in des Herren Kraft; Sie wollen von der Brüderschaft Der Heil'gen nicht das Kleinste missen. OUTDY 7. Sie wallen mit verbundnen don 356 Herzen el Durch's Thränenthal in's Vaterland, abo Versüßen sich die bittern SchmerC zen, Eins reicht dem Andern seine nor Hand Und wollen sich mit Freuden dienen, Mit Herz und Auge, Hand und Und schenkt den Geist, der Abba schreit; Des Sohnes Treue schmückt die on Sünder dall Mit ewiger Gerechtigkeit, Der heil'ge Geist tritt mit dem Delend o Bis zu dem völligen Genuß Des großen Gut's: Gott ganz - in ihnen. and Joh. Allendorf( 1693-1773). Jock 1119 Eusda not uns 500 Mel. Was Gott thut, das ist wohlgethan. 139. Dein Wort, o Herr, ist milder Thau Für trostbedürft'ge Seelen: Laß keinem Pflänzlein deiner Au' Den Himmelsbalsam fehlen! Erquickt durch ihn Laß jedes blüh'n Be Und in der Zukunft Tagen Dir Frucht und Samen tragen. 2. Dein Wort ist, Herr, ein Flammenschwert, Ein Hamm'r, der Felsen spaltet, Ein Feuer, das im Herzen zehrt Und Mark und Bein durchschaltet. Sonntagsgottesdienst. O laß dein Wort| Und deinen Geist zu hören, du Noch fort und foct s Und send' ein Heer Der Sünde Macht zerscheitern Und alle Herzen läutern. 3. Dein Wort ist uns der Hallar Wunderstern Für uns're Pilgerreise; si Er führt den Thoren hin zum siss Herrn Von Meer zu Meer, SICP Der Herzen Durst zu stillen Und dir dein Reich zu füllen! Karl Bernh. Garve( 1763-1841). nodod Mel. Herr und Aeltefter deiner. Und macht die Einfalt weise. 140. Die wir uns allhier 13 dall Dein Himmelslicht Verlösch' uns nicht Und leucht' in jede Seele, si Daß keine dich verfehle. beisammen Schlagen uns're Hände ein, Uns auf deine Marter zu verbinden, 4. Ich suchte Trost und fand hondnudrad tim ihn nicht, Da ward das Wort der Gnade Mein Labsal, meine Zuversicht, Die Fackel meiner Pfade. Dir auf ewig treu zu sein: Und zum Zeichen, daß dies Lobgetöne Deinem Herzen angenehm und schöne, Friede, Friede sei mit euch! Sage Amen und zugleich: Sie zeigte mir Den Weg zu dir Und leuchtet meinen Schritten Bis zu den ew'gen Hütten. Christian Renatus Gr. v. Zinzendorf ( 1727-1757). 1150 5. Nun halt' ich mich mitud khi2 nisl sid nolo siQ E festem Sinn Zu dir, dem sichern Horte, Wo wendet' ich mich anders hin? Herr, du hast Lebensworte. Noch hör' ich dein: ,, Komm', du bist mein," Das ist mir nicht vergebens Ein Wort des ew'gen Lebens. 6. Auf immer gilt dein rock to Segensbund: Dein Wort ist Ja und Amen; Nie weich' es uns aus Herz und Mund il fol Und nie von unserm Samen. Laß immerfortur Dein helles Wort In allen Lebenszeiten Uns trösten, warnen, leiten! 7. O, sende bald von Ort zu blusastral Ort Den Durst nach deinen Lehren, Send' Hunger, Herr, dein Le92 oll till Mel. Kommt her zu mir, spricht zc. 141. Eins hätten wir von an Herzen gern Und wollen unsern lieben Herrn Recht innig d'rum anflehen: Ach lieber Gott, in deinem Haus Laß uns gesegnet ein und aus Als deine Kinder gehen. 12. Es ist 2. Es ist doch nirgends in 115800 ST der Welt Um unser Herz so wohl bestellt, Als hier, wo wir erscheinen, Den schönen Gottesdienst zu schaun Und an dem Wort uns zu erbaun, om Womit du dien'st den Deinen. 3. Hier legen wir den Pilgerstab Und allen Staub der Erde ab Und alle Müh'n und Sorgen; mis benswort anUnd halten miteinander Raſt Sonntagsgottesdienst. ni Wir laden uns bei dir zu Gast Dir zum Eigenthum ergeben! Und fühlen uns geborgen. 4. Da wird das Herz so freudenvoll bis Und weiß nicht, wie es danken soll; Da beten wir und singen, Um dir mit aller Engel Heer Demüthig Lob und Preis und u Ehr' Du allein dom ol Jardus Sollst es sein, is nisi@ Unser Gott und Herre, Dir gebührt die Ehre. ni bie 4. Majestätisch Wesen, bin Möcht' ich dich recht preisen Und im Geist dir Dienst erweisen! Möcht' ich wie die Engelan Immer vor dir stehen i Und dich gegenwärtig sehen! Laß mich dir Für und für Als Opfer darzubringen. 5. Ach komm' und sei uns Burg und Hort Und laß von deinem lautern 19 nog at Wort ou du Uns nichts auf Erden treiben Und segne gnädig unsern Gang, Damit wir unser Leben lang Bei deinem Haus verbleiben. Julius Sturm( geb. 1816). Mel. Wunderbarer König. 142. Gott ist gegenwärtig; Lasset uns anbeten Und in Ehrfurcht vor ihn treten. Gott ist in der Mitten; Alles in uns schweige Und sich innigst vor ihm beuge. Wer ihn fennt, Wer ihn nennt, 90 S 93 Schlag' die Augen nieder, Geb' das Herz ihm wieder. 2. Gott ist gegenwärtig, Dem die Cherubinen Tag und Nacht in Ehrfurcht dienen. gi Trachten zu gefallen, EFT Liebster Gott, in Allem! 5. Geist, der Alles füllet, s D'rin wir sind und weben, Aller Dinge Grund und Leben! Meer ohn' Grund und Ende! Wunder aller Wunder! is Ich senk' mich in dich hinunter: Ich in dir, onist( biste Du in mir, mamist jo! Laß nur dich mich finden, a In dir ganz verschwinden. bist? 6. Du durchdringest Alles: Wollst mit deinem Lichte, stoe Herr, berühren mein Gesichte! Wie die zarten Blumen Willig sich entfalten Und der Sonne stille halten: Laß mich so, in F Still und froh is 12 Deine Strahlen fassen hildisfjall Und dich wirken lassen.ing 7. Mache mich recht findlich, Innig, abgeschieden, Sanft und still in deinem d Heilig, heilig, heilig, Singen ihm zur Ehre Aller Engel hohe Chöre. Herr, vernimm Uns're Stimm', Da auch wir Geringen Uns're Opfer bringen. Frieden; si Mach' mich reines Herzens,@ Daß ich deine Klarheit Schauen mag in Geist und R 3. Wir entsagen willig is o Wahrheit; hie Allen Eitelkeiten, hulle nie llo Aller Erdenlust und Freuden. Da liegt unser Wille, Seele, Leib und Leben Laß mein Herz Ueberwärts Wie ein Adler schweben, und in dir nur leben.#di n e Sonntagsgottesdienst. 94 8. Komm', in mir zu wohnen, Laß mein Herz auf Erden Dir ein Heiligthum noch werden! Komm', du nahes Wesen, Dich in mir verkläre, Daß ich stets dich lieb' und ehre! Wo ich geh', hinha Sebase 3 Sig' und steh', mi d Laß mich dich erblicken, Ganz in dich mich schicken. Gerhard Tersteegen( 1697-1769). Lehr'st meinen Geist Ein gläubig Abba sagen. 7. Mich zu erneu'n, Mich dir zu weih'n, Ist meines Heils Geschäfte; l Durch meine Müh'iar moradn Vermag ich's nie, J Dein Wort giebt mir die Kräfte. 8. Herr, unser Hort, Laß uns dieß Wort; Denn du hast's uns gegeben. Es sei mein Theil, Mel. Ach, Gott und Herr. Es sei mir Heilda oluli 143. Gott ist mein Hort ott ist mein Hort Und Kraft zum ew'gen Leben! Und auf sein Wort Soll meine Seele trauen. Christ. Fürchteg. Gellert( 1715-1769). Deng Ich wand'le hier, Mel. O du Liebe meiner Liebe. a th' ning Im nicht im Schauen. Mein Gott, vor dir 144. Herr, dein Wort, die edle Diesen Schaß erhalte mir! Denn ich zieh' es aller Habe Und dem größten Reichthum für. Wenn dein Wort nicht mehr soll 15191 gelten, Worauf soll der Glaube ruhn? Mir ist's nicht um tausend Welten, 2. Dein Wort ist wahr; Laß immerdar jurns Mich seine Kräfte schmecken. Laß keinen Spott, 10 O Herr, mein Gott, idm Mich von dem Glauben schrecken! 3. Wo hätt' ich Licht, Wofern mich nicht HTT Dein Wort die Wahrheit lehrte? Gott, ohne sie Verständ' ich nie, nina Wie ich dich würdig chrte. me oid bilhe 4. Dein Wort erklärt Der Seele Werth, Unsterblichkeit und Leben; ni Bur Ewigkeit dat did on Ist diese Zeit in chil Von dir mir übergeben.pin 5. Dein ew'ger Rath, 60! Aber um dein Wort zu thun. 2. Halleluja! Ja und Amen! Herr, du wollest auf mich sehn, Daß ich mög' in deinem Namen Fest und unbeweglich stehn. Laß mich eifrig sein beflissen, Dir zu dienen früh und spät, Und zugleich zu deinen Füßen Sißen, wie Maria that. Nicolaus Ludwig Graf von Zinzendorf ( 1700-1760). Die Missethat Der Sünder zu verfühnenDen fennt' ich nicht, ne bi 145. Hel höre! Wär' mir dies Licht u Nicht durch dein Wort erschienen. 6. Nun darf mein Herz In Reu' und Schmerz Der Sünden nicht verzagen: Nein, du verzeih'st, id dull Breit' deines Namens Ehre An allen Orten aus. K Beschütze alle Stände Durch deiner Allmacht Hände, Beschüße Kirche, Thron und Haus. Mel. Nun ruhen alle Wälder. err, höre! Herr, er Sonntagsgottesdienst. 2. Ach, laß dein Wort uns Allen Noch ferner reichlich schallenö Zu unsrer Seelen Nuß. do dni Bewahr' uns vor den Rotten, Die deiner Wahrheit spotten, Biet' allen deinen Feinden Truß. 3. Gieb du getreue Lehrer Und unverdroßne Hörer, 713 Die beide Thäter sei'n. Auf Pflanzen und Begießen Laß dein Gedeihen fließen, Und ernte reichlich Früchte ein. 4. Du wollst uns hoch beglücken, i Mit steten Gnadenblicken Auf unsern Kaiser sehn. And Schüß' ihn auf seinem Throne, Laß all'zeit Reich und Krone In segensvollem Glanze stehn. 5. Laß Alle, die regieren, Ihr Amt getreulich führen; Schaff Jedermann sein Recht, Daß Fried' und Treu' sich müssen In unserm Lande küssen, Und segne beide, Herrn und Tung dan Knecht. unor Knecht. todo 6. Erhalt' in jeder Ehe d Beim Glücke wie beim Wehe To Rechtschaff'ne Frömmigkeit.d 10 In Ehrbarkeit und Tugend Gedeihe uns're Jugend, Zu deines Reiches Dienst bereit. 7. O Vater, wend' in Gnaden Krieg, Feuer, Wasserschadenh Und Sturm und Hagel ab. Bewahr' des Landes Früchte Und mache nicht zu nichte, Was deine milde Hand uns gab. 8. Gieb uns den lieben In Frieden, Laß alle Feind' ermüden; Gieb uns gesunde Luft. Laß Noth und theure Zeiten Sich nie bei uns verbreiten, Da man nach Brot vergebens dailog ruft. mind of C si a 9. Die Hungrigen erquicke, Und bringe die zurücke, Die in der Frre gehn. Die Wittwen und die Waisen Wollst du mit Troste speisen, Wenn sie zu dir um Hilfe flehn. 10. Hilf gnädig allen Kranken Und die im Glauben wanken, Laß nicht zu Grunde gehn. 2 Die Alten heb' und trage, Auf daß sie ihre Plage Geduldig mögen überstehn. 11. Bleib' der Verfolgten Stüße, Die Reisenden beschüße, Die Sterbenden geleit' Mit deinen Engelschaaren, Daß sie in Frieden fahren 3u Zions Freud' und Herrlichs feit. 95 12. Mun, Herr, du wirst er füllen, Was wir nach deinem Willen In Demuth jetzt begehrt. Wir sprechen nun das Amen In unsers Jesu Namen: So ist all' unser Fleh'n erhört. Benj. Schmold( 1672-1737). Admite irje Eigene Melodie. 146. H err Jesu Christ, dich zu uns wend', Den heil'gen Geist du zu uns send'; Mit Hilf' und Gnad', Herr, uns mattis regier' Und uns den Weg zur Wahrheit führ'! 2. Thu auf den Mund zum Lobe dein, Bereit' das Herz zur Andacht sigt fein! Den Glauben mehr', stärk' den Verstand, Daß uns dein Nam' werd' wohl die bekannt. می 96 Sonntagsgottesdienst. 3. Bis wir singen mit Gottes| Die dein Volk dir, Höchster, Heer: rd doll stammelt! Heilig, heilig ist Gott der Herr! Hör' auf uns're schwachen Lieder Und schauen dich von Angesicht und sich gnädig auf uns nieder. In ew'ger Freud' und sel'gem 2. Laß dein Wort, das hier Lada glic Licht. pratto in erschallt, isd si Viele gute Früchte bringen Und mit göttlicher Gewalt 6 Tief in uns're Seele dringen; Laß es unsern Sinn erneuen und das Herz mit Trost erfreuen. 3. Dein Gebot mach' uns beni otbin fannt is dril Und hilf selbst es treulich üben, Dich und den, den du gesandt, Jesum Christum, herzlich lieben, Daß kein Schmerz und keine emotis Freude dilbe 147. Herr, öffne mir die Uns von deiner Liebe scheide. Daniel Schiebeler( 1741-1771). 13091094 sid Mel. O du Liebe meiner Liebe. 4. Ehr' sei dem Vater und dem Sohn, Dem heil'gen Geist in einem Thron si Der heil'gen Dreifaltigkeit Sei Lob und Preis in Ewigkeit. Wilhelm II., Herzog v. S.- Weimar ( 1598-1662). Hubied nodulinisi Hislop modn 26.02 Mel. Herr Jesu Christ, dich zu uns Hardwend'. Zieh' mein Herz durch dein Wort zu dir; Laß mich dein Wort bewahren 149. Herz und Herz verrein, Laß mich dein Kind und Erbe eint Sucht in Gottes Herzen Ruh! Eu sein! Lasset eure Liebesflammen ult 2. Dein Wort bewegt des blo Herzens Grund, Det Wort macht Leib und Scel' gesund, Dein Wort ist's, was mein Herz thid much erfreut, Dein Wort giebt Trost und Seligkeit. Lodern auf den Heiland zu! Er das Haupt, wir seine Glieder, Er das Licht und wir der Schein, Er der Meister, wir die Brüder, Er ist unser, wir sind sein. 2. Ronimt, ach kommt, ihr fond i Gotteskinder 8 Und erneuert euren Bund; Schwöret unserm Ueberwinder Lieb' und Treu' aus Herzenssind grund, gd Und wenn eurer Liebesfette dall Festigkeit und Stärke fehlt, sn! O, so slehet um die Wette, 8 Bis fie Jesus wieder stählt! 3. Legt es unter euch, ihr 2 Glieder, dsie ing Daß ein Jeder für die Brüder Auch das Leben lassen kann! So hat uns der Herr geliebet, 3. Ehr' sei dem Vater und dondem Sohn', Dem heil'gen Geist in einem Indiana Thron; d Der heiligen Dreieinigkeit Sei Lob und Preis in Ewigkeit. Joh. Olearius( 1611-1684). and 119390 Mel. Liebster Jeſu, wir sind hier. 148. Herr, vor deinem An- Auf so treues Lieben an, Hat die Andacht uns verjaminelt; Ach verwirf die Bitte nicht, po thut.me 4. Einer reize doch den Anin dern, suf Sonntagsgottesdienst. So vergoß er einst sein Blut;| Also wird die Welt erkennen, Jeder Jünger ihn betrübet, Der nicht gleich dem Meister Daß wir deine Jünger sei'n. Nitolaus Ludw. Gr. v. Zinzendorf ( 1700-1760). andr uttano Mel. Alle Menschen müssen sterben. hid sends Gern in Demuth und gering 150. Jeju! Seelenfreund der Deinen, Sonne der Gerechtigkeit, d Wandelnd unter den Gemeinen, Die zu deinem Dienst bereit, Komm' zu uns, wir sind bei97 Der für uns am Kreuze hing. Einer soll den Andern wecken, Alle Kräfte Tag für Tag o Nach dem Ziele auszustrecken, Daß er ihm gefallen mag. 15. Halleluja, welche Höhen, Welche Tiefen reicher Gnad', Daß wir dem in's Herze sehen, Der uns so geliebet hat; Daß der Vater aller Geister, Der der Wunder Abgrund ist, Daß du, unsichtbarer Meister, Uns so fühlbar nahe bist. 6. O du treu'ster Freund, bun bereine Deine dir geweihte Schaar, urm Daß sie es so herzlich meine, Laß uns fühlen allzugleich: Wie's dein leßter Wille war ,,, Ich bin mitten unter euch!" Und daß, wie du eins mit bi 6 sammen; G Gieße deine Geistes flammen, Gieße Licht und Leben aus Ueber dieß dein Gotteshaus! 2. Komm', belebe alle Glieder, Du, der Kirche heilig Haupt; Treibe aus, was dir zuwider, Was uns deinen Segen raubt! Komm', entdeck' uns in der Klarheit Gottes Herz voll Gnad' und Wahrheit; 191101 bielomic ihnen, in Also sie auch eines sei'n, Sich in wahrer Liebe dienen Und einander gern erfreun. AGE 7 Liebe, hast du es geboindralin ten, Daß man Liebe üben soll, D, so mache doch die todten, Trägen Herzen lebensvoll. dll Zünde an die Liebesflamme, Daß ein Jeder sehen kann: Wir, als die von einem Stamme, Stehen auch für einen Mann. 3. Laß sich die Gemüther kehren Bu dir, Glanz der Ewigkeit! Laß uns innigst nur begehren, Was uns dein Erbarmen beut. Laß dein Licht und Leben fließen Und in Alle sich ergießen; Stärke deinen Gnadenbund, Herr, in jedes Herzens Grund! 4. Laß auch unsern Lehrer sehen Nur auf dich, Herr Jesu Christ, Laß die Hörer tief verstehen, Daß du selbst zugegen bist, Mild in jedes Herz zu, kommen. Denn was nicht von dir getopussi kommen, 8. Laß uns so vereinigte tudies no werden, g Wie du mit dem Vater bist, Bis schon hier auf dieser Erden Rein getrenntes Glied mehr ist, tudo Seele, bon bie Und allein von deinem Brennen Laß sie deine Wohnung sein, Nehme unser Licht den Schein: Daß dir einst nicht eine fehle Ist, und wär' es noch so schön, Werth nicht deiner Himmelshöh'n. 5. Komm', o Herr, in jede 7 Sonntagsgottesdienst. 98 In der Gotteskinder Reihn. Laß uns deines Geistes Gaben Reichlich mit einander haben; Offenbare inniglich, Haupt, in allen Gliedern dich. 6. Was von dir uns zugeduuslas floffen, floffen, Müsse Geist und Leben sein; Was von dir die Scel' genossen, Mache sie gerecht und rein. Komm', o Jesu, uns zu segnen, Jedem gnädig zu begegnen, Daß in ew'ger Lieb' und Treu' Jedes dir verbunden sei. 3. Heile die zerbroch'nen Herzen, Baue dir Jerusalem ü Und verbinde uns're Schmerzen, Denn so ist's dir angenehm. Herr, thu' auf des Wortes Thür; Rufe Allen: Kommt zu mir! 4. Es sei teine Sprach' noch draugbon Rede, sl Da man deine Stimm' nicht hört, Und kein Land so fern und öde, Wo nicht dein Gesetz sie lehrt!! Laß den hellen Freudenschall, Laß ihn ausgeh'n überall. ne 5. Geh', du Bräut'gam, aus dan bis der Kammer, FIC Laufe deinen Heldenpfad; Strahle Tröstung in den Jamillmer, 390 0 Der die Welt umdunkelt hat; erleuchte, ew'ges Wort, de Ost und West und Süd und OSTO Nord! 28 6. Und erquick' auch uns're annche Seelen, dis Mach die Augen hell und flar, Daß wir dich zum Lohn erwählen, Dich umfassen ganz und gar. Ja, laß deinen Himmelsscheir Unser's Fußes Leuchte sein. Ewald Rudolf Stier( 1800-1869). 35 90 10nomis dali Mel. Straf' mich nicht in deinem Zorn, Sonne voller Glanz und Pracht, 153. Liebster Heiland, nahe in Morgenstern aus Gott entHidup glommen: Treib' hinweg die alte Nacht! Zieh' in deinen Wunderschein Bald die ganze Welt hinein. 2. Gieb dem Wort, das von non dir zeuget, Einen recht gepries'nen Lauf, Daß noch manches Knie sich 9001 i beuget, Sich noch manches Herz thut auf, Eh' die Zeit erfüllet ist, Wo du richtest, Jesu Christ. ro Nach Johann Hahn( 1758-1819). Bund aid odol 6-10 alle ailed rumen Mel. Herzlich thut mich verlangen. 151. Laß mich dein fein und en Du treuer Gott und Herr! Von dir laß mich nichts treiben, Halt mich bei deiner Lehr'. 1128 Herr, laß mich nur nicht wanken, Gieb mir Beständigkeit; 2 Dafür will ich dir danken. In alle Ewigkeit. bit in2.8 11 Nitol. Selneder( 1530-1592). odged pinni enn og Mel. Gott des Himmels und der join modo Erden. mind ing 152. Licht, icht, das in die Welt Meinen Geist berühre, C Und durch deine Gotteskraft Mich zu dir hinführe, di Daß ich dich is in Inniglich Inniglich odsid 210 82 Mög' in Liebe fassen, d Alles And're lassent 2 8 2. Sammle den zerstreuten hid to Sinn, d Treuer Hirt der Seelen! Denn wenn ich in dir nicht bin, Muß mein Geist sich quälen. nish Kreatur EIER psmesse Sonntagsgottesdienst. 099 Deffne Herzen, Mund und unipeste Ohren; Unser Bitten, Fleh'n und bru npur Singen Laß, Herr Jesu, wohl gelingen Tobias Clausniger( 1619-1684). gospasmlami dan d id 2 Mel. Herr Jesu Christ, dich zu uns zc. Nengstet nur, 183 18 Du allein fannst geben mmor Ruhe, Freud' und Leben. 3. Mache mich von Allem frei, Gründlich abgeschieden, die Daß ich eingekehret sei Stets in deinen Frieden; Kindlich rein, Sanft und klein sched155. Nun geh' uns auf, a Ben desaf 4. Menschenfreund, Immanuel, du Morgenstern, Du seligmachend Wort des puides Herrn, Dich mit mir vermähle! Du Pfand des Heils, das uns thir du sanfter Liebesquell, is im Sohn R Salbe Geist und Seele, Der Vater gab von seinem Thron. 2. Bereitet ist für dich die Bahn, T790 Die Herzen sind dir aufgethan; Wir sehnen uns nach deinem Licht Und seufzen: Herr, versäum' FITCH TO uns nicht. Daß mein Will' in2 Sanft und still Gull Ohne Widerstrebenarin Dir sich mög' ergeben. 5. Was noch flüchtig, sammle dan du; and it Was noch stolz ist, beuge; Was verwirret, bring' zur Ruh'; Was noch hart, erweiche: 3. Du Wort der Wahrheit, laut'rer Quell, stomach uns're Glaubensaugen hell, Daß in mir Nichts hinfürs Lebe, noch erscheine, Als du, Herr, alleine. i si spid Gerh. Tersteegen( 1697-1769). Daß wir die Wege Gottes seh'n Und in der Welt nicht irre geh'n. 4. Du Wort der Buße, füll' das Herz Eigene Melodie. Uns an mit tiefem Reueschmerz, MOR 154. Liebster Jesu, wir sind Daß unser Fleh'n und Seufzen ſei: nojums, 18 Gott steh' uns armen Sündern ndog bei. 5. Du Wort der Gnade, Dich in Unschuld sehe, In dir leb' und stehe. Dich und dein Wort anzuhören. Lente Sinnen und Begier? Auf die süßen Himmelslehren, Daß die Herzen von der Erden Ganz zu dir gezogen werden. 2. Unser Wissen und Verstand Ist mit Finsterniß umhüllet, Wo nicht deines Geistes Hand do starb 1992 Uns mit hellem Licht erfüllet; Und uns Gerechtigkeit erwarb. Gutes denken, thun und dichten 6. Du Wort des Glaubens, Mußt du selbst in uns verrichten.duplo di gieb uns Kraft, 3. O du Glanz der Herrlichkeit, Daß wir, der Eitelkeit entrafft, Licht vom Licht, aus Gott geboren, Im gnädig dargebot'nen Heil Mach' uns allesammt bereit, Begreifen unser ew'ges Theil. 7* ströstend Wort, O'bring' uns Botschaft fort und my fort Von ihm, der für uns litt und on 100 7. So geh' uns auf, du 319 Gottesglanz, Durchdring' uns und verklär' uns ganz, Du Wort, das noch in Kraft ( ear- exer) isgin besteht, lo Wenn Erd'und Himmel untergeht. Julius Sturm( geb. 1816). to our Dog Jim Mel. Sieh hier bin ich, Ehrenkönig. 156. Sieh ich uns fertig, n Sonntagsgottesdienst. Gegenwärtig, Anzubeten, Herr, vor dir. Dir zu Ehre Uns zur Lehred Inn in dng Sind wir All' versammelt hier. Laß uns brennen Und erkennen: Herr, erscheine, Groß und Kleine Ja fürwahr, der Herr ist hier. Karl Gerol( geb. 1815). Deiner Gnade harren wir. 2. Hohe Stille, Segensfülle Weht um uns an diesem Was zerstreuet Und entzweiet, 5. Wie gerechte, ignode Fromme Knechte malin e Warten auf den Wint des Herrn, Auf ihn schauen, hi Auf ihn trauen, pdo bildir Dessen Aug' ihr Augenstern: Großer Lehrer, mots Laß die Hörer bildnik Horchen und gehorchen gern! 6. Sieh uns fertig Gegenwärtig, Anzubeten, Herr, vor dir; Brich die Wolke, i tim bic Zeig' dem Volke $ 0 Offen deine Himmelsthür. dne Just Ort; Mel. Gott des Himmels und der Erden. 157, Thut mir auf die *# 8 Blieb aus diesen Mauern fort; Deine Hallen Soll durchschallen 20020 sint 102 schöne Pforte, Führet mich in Zion ein; a Ach, wie kann an diesem Orte Meine Seele fröhlich sein! Hier ist Gottes Angesicht, Herr, Herr, dein lebendig Wort. Hier ist lauter Trost und Licht. 3. Wie mit Wonne 2. Ich bin, Herr, zu dir geFür die Sonne kommen, Blumenkelche offen stehn, Voll Verlangen, Bu empfangen Gold'nes Licht aus Himmelsad höhn: To Komme du nun auch zu mir. Wo du Wohnung hast genommen, Da ist lauter Himmel hier. Zieh' doch in mein Herz hinein, Laß es deinen Tempel sein. Herr, so warten Wir, dein Garten, Sonne, laß dein Antlig sehn. 4. Wie die graue, Dürre Aue 196 di no Lechzet in der Sonne Brand, Bis im Regenbora dull Süßer Segen of a Ihr vom Himmel wird gesandt: Herr, so schmachtet, 3101 800 Herr, so trachtet giding g Heut nach dir dein durstig Land! 3. Laß in Furcht mich vor nad dich treten, Heilige du Leib und Seel Daß mein Singen und mein olingBeten tim f Sei ein Opfer ohne Fehl'; Heilige du Mund und Ohr, Zieh' das Herz zu dir empor. 4. Mache mich zum guten m Lande, 8 Wenn dein Same auf mich fällt; Gieb mir Licht in dem Verstande; a shopbill thout 2010 Sonntagsgottesdienst. Und was mir wird vorgestellt, Präge meinem Herzen ein, sie Laß es mir zur Frucht gedeihn. 5. Stärk' in mir den schwachen spopura di Glauben; 2 Laß dein theures Kleinod mir Nimmer aus dem Herzen rauben; Halte stets dein Wort mir für, Daß es sei der Morgenstern, Der mich führt zu meinem Herrn. 6. Rede, Herr, so will ich hören, med ma Und dein Wille werd' erfüllt. Nichts laß meine Andacht stören, Wenn der Brunn des Lebens jod quillt. ou Speise mich mit Himmelsbrot, Tröste mich in aller Noth. me 7. Deffne mir die grünen Auen, dini D'rauf mein Herz sich aben uspfann; om du Laß herab dein Manna thauen, Beige mir die rechte Bahn Hier durch dieses Jammerthal Zu des Himmels Freudensaal. Benj. Schmold( 1672-1737). IN pat Si isd fid ne a Mel. Gott des Himmels und der Erden. 158, Theures Wort aus Gottes Munde, Das mir lauter Segen trägt, Dich allein hab' ich zum Grunde Meiner Seligkeit gelegt.ob dnl In dir treff' ich Alles an, Was zu Gott mich führen kann. 2. Will ich einen Vorschmack His So haben di Von des Himmels Seligkeit, So kannst du mich herrlich laben, Weil bei dir ein Tisch bereit, Der mir lauter Manna schenkt, Mich mit Lebenswasser tränkt. 3. Du, mein Paradies auf pinbin Erden, op Sne Laß' mich all'zeit in dir sein; Laß' mich täglich weiser werden 101 E Daß dein heller Gnadenschein mir bis in die Seele dringt Und die Frucht des Lebens n dsp und bringtod bi si 4. Geist der Gnaden, der im Worte Mich an Gottes Herze legt, Deffne mir des Himmels Pforte, Daß mein Geist hier recht erwägt, Was für Schäße Gottes Hand Durch sein Wort mir zugewandt. 5. Halte meinen Geist in s l? sort Schranken, Gieb ein stilles Wesen mir; m Richte Sinnen und Gedanken, Frei von Sorgen, hin zu dir, Daß die Welt mich gar nicht f ' dont notine stört, binniss Wenn mein Herz dich reden hört. 6. Gieb dem Samen einen shi Acker, fast all Der die Frucht nicht schuldig bleibt; Mache mir die Augen wacker, a Und was hier dein Fingeri Jodhon schreibt, da ne. Bräge meinem Herzen ein; Laß den Zweifel ferne sein. 7. Was ich lese, laß mich R Idon merken; Was du sagest, laß mich thun. Wird dein Wort den Glauben ' Hise stärken, Laß es nicht dabei beruh'n, dif Sondern gieb, daß er dabei s Auch durch Liebe thätig sei.& 8. Hilf, daß alle meine Wege Nur nach dieser Richtschnur gehn; Was ich so zum Grunde lege, Müsse wie ein Felsen stehn, Daß mein Geist auch Rath und red That In den größten Nöthen hat. 9. Laß dein Wort mir einen Ipill Spiegeln all Auf dem Lebenswege sein; si Drücke d'rauf dein Gnadensiegel, 102 Schließ den Schatz im Herzen ignind als eind ni aid i Daß ich fest im Glauben steh Bis ich dort zum Schauen geh'. mi Benj. Schmold( 1672-1737). Stro82 Sonntagsgottesdienst. polserad atto un bill Mel. An Wasserflüssen Babylon's. 159, Wit ir danken, treuer Heiland, dir, Wie brennet da in uns das Herz! Wie predigst du gewaltig! 14. Du bist bei deinem Abendntbourbi med mahl ha Mit Lieb' und Huld zugegen, Da kann man sich getrost einmal Recht nah an's Herz dir legen. Ein Herz, das einst sein theures 091 pro Blut 39.80€ Vergossen hat auch uns zu gut, Das steht uns ewig offen; Von dem ist lauter Lieb' und Huld, nid onll Verschonung, Langmuth und Geduld und mode Mit Zuversicht zu hoffen. 5. Du bist bei uns, wo Zwei to Drei Guido Daß du uns nicht gelassen bu Als unversorgte Waisen hier Auf unbekannten Straßen, Im fremden Volk und fremden unds Land, mis sibil Da uns're Sprache unbekannt Und Thorheit uns're Sitte; Waisen Nein, nicht als weiſen, ſteh'n Bereint zusammentreten, dajom ns Du bist uns allenthalben nah, Und lebst in uns'rer Mitte. 2. Du bist bei uns mit deinem dis Geist, Osel'ge, heil'ge Nähe, in sthill Die so lebendig sich erweist, dll Als ob dich selbst man sähe! Du giebst uns Licht im dunklen ning or Thal, and int Wärmst uns in deiner Liebe Strahl, Uns alle mannigfaltig! Wie legt darob sich bald der dopolnodon Schmerz! shi Im Glauben, aller Zweifel frei, Zu ihrem Vater beten. Und wo sich deine Gegenwart Im Bruderkreise offenbart, 2 Da giebt es sel'ge Stunden, Den Vorschmack jener Seligkeit, Wenn wir nach dieser Pilgerzeit Das Vaterhaus gefunden. 6. Du bist bei uns zwar unndard di geſsehn, Ho Jail Doch wird's nicht lange währen, So dürfen wir hinüber gehn In's Reich der Freud' und Ehren. Dann sind wir bei dir allezeit Und schauen deine Herrlichkeit Und preisen deinen Namen. O bleib' bei uns, geh' uns zur hanbid Seit', Giebst Seelen Trank und Speise, Stehst uns mit Rath und That zur Seit' Und giebst uns selber das Geleit Auf uns'rer Pilgerreise. do 3. Du bist bei uns mit deinem app onion Wort, lid 8 Das kann man kräftig spüren, Damit verstehst du fort und fort Die Herzen zu berühren.dni Wie sprichst du uns so freunddiord hie to lich zu! Mel. Es ist gewißlich an der Zeit. Wie lehrst, vermahnſt und tröstest 160. Wir Menschen find Gieb uns ein sicheres Geleit Bis in den Himmel! Amen. Karl Spitta( 1801-1859) Was geistlich ist, untüchtig; Dein Wesen, Wille und Gebot Ist viel zu hoch und wichtig. Sonntagsgottesdienst. 103 Wir wissen und verstehen's nicht,| Der Sam', so in die Dornen fällt Wo uns dein göttlich Wort und Von Sorg' und Wollust dieser nad onlf mod ang aman tie Licht mad tie Den Weg zu dir nicht weiset. 2: D'rum sind vor Zeiten austhis nishund geſandt and Propheten, deine Knechte; d n Daß durch dieselben würd' befannt jou moi Welt Verdirbet und ersticket.d 7. Ach, hilf Herr, daß wir ² 2 tim ad werden gleich Dem guten, fruchtbar'n Lande Und sei'n an guten Werken reich In unserm Amt und Stande; Biel Früchte bringen in Geduld, Bewahren deine Lehr' und Huld In feinem guten Herzen! Dein Will' und deine Rechte. Zum letzten ist dein ein'ger Sohn, DICER Vater, von des Himmels Thron Selbst kommen, uns zu lehren. 3. Für solches Heil sei, Herr, ald si gepreist, 19 31 Laß uns dabei verbleiben 8. Laß uns, so lang' wir leben hier, politis Den Weg der Sünder meiden; Jaun Und gieb uns deinen heil'gen Sie, daß wir halten feſt an dir In Leiden. Rott aus die Dornen allzumal, Hilf uns die Weltsorg' überall und böse Lüste dämpfen. Geist, sol in Daß wir dem Worte glauben, Dasselbe halten jederzeit Mit Sanftmuth, Ehre, Lieb' und de Freud'hom onl Als Gottes, nicht der Menschen. 4. Hilf, daß der losen Spötter Schaar 9. Dein Wort, o Herr, laßr allweg' sein o noui Uns nicht vom Wort abwende; Ihr Spott verstummt sie selbst, Die Leuchte unsern Füßen, Erhalt' es bei uns flar und rein, Hilf, daß wir d'raus genießen Kraft, Nath und Trost in aller Daß wir im Leben und im Tod Beständig darauf trauen. 10. Gott Vater, laß zu deiner in it Ehrondig Dein Wort sich weit verbreiten! Hilf, Jesu, daß uns deine Lehr' Erleuchten mög' und leiten! O heil'ger Geist, dein göttlich Wort amodre Laß in uns wirken fort und fort Glaub', Lieb', Geduld und Hoffind ud& nung. David Denice( 1603-1680). fürwahr Ereilt ein schrecklich Ende! Gieb duselbst deinem Worte Kraft, Daß deine Lehre in uns haft', Auch reichlich bei uns wohne. 5. Deffn' uns die Ohren und das Lerz, Daß wir das Wort recht fassen, In Lieb' und Leid, in Freud' er- grab und Schmerz Es aus der Acht nicht lassen; Daß wir nicht Hörer nur allein Des Wortes, sondern Thäter sei'n, Frucht hundertfältig bringen. 6. Am Weg der Same wird ſofort 115070 Mel. Werde munter, mein Gemüthe. 161. Wohl dem Menſchen, der nicht wandelt In gottloser Leute Nathias du Wort out mise Wohl dem, der nicht unrecht handelt, Vom Teufel hingenommen; In Fels und Steinen kann das Die Wurzel nicht bekommen! 104 in Noch tritt auf der Sünder Pfad, Der der Spötter Freundschaftflicht Und von ihren Sißen weicht, Der hingegen herzlich ehret, Was uns Gott vom Himmel lehret! 2. Wohl dem, der mit Lust sannindi und Freude Das Geseß des Höchsten treibt Und hier, als auf süßer Weide, Tag und Nacht beständig bleibt! Dessen Segen wächst und blüht Wie ein Palmbaum, den man sicht Bei den Flüssen an den Seiten Seine frischen Zweig' ausbreiten. 3. Also, sag' ich, wird auch namin grünen, 0913 Tauf- Lieder.e 4. Aber wen die Sünder- 9 6 to bil freuet, amur o Mit dem geht's viel anders zu; Er wird wie die Spreu zerstreuct Von dem Wind im schnellen Nu. Wo der Herr sein Häuflein richt't, Da bleibt ein Gottloser nicht. Summa: Gott liebt alle From temen, Und wer bös' ist, muß umkommen. Paul Gerhardt( 1606-1676). nordmen 210 JOU Schluß des Gottesdienstes. MO Mel. Liebster Jesu, wir sind hier. Wer in Gottes Wort sich übt. ibt. 162. Unsern Ausgang segne Luft und Erde wird ihm dienen, Unsern Eingang gleichermaßen, Bis er reife Früchte giebt; Segne unser täglich Brod, Seine Blätter werden altdal Und doch niemals ungestalt't. Segne unser Thun und Lassen; Segne uns mit sel'gem Sterben Gott giebt Glück zu seinen Thaten; Und mach' uns zu Himmelserben. Was er macht, muß wohlge- Hartmann Schent( 1634–1681). ont rathen. 301 Indreritöde 1500 li Todas Snor and lig nath youn ni for du dins Hors sdnsuids moet nou thin anill time toge TOP Hofe domi di II. Kirchliche Handlungen. Treuer Jesu, von den Sünden, Laß' in deiner Taufe Fluth Die ererbte Schuld verschwinden Und sein Leben auf der Erden Deinem Vorbild ähnlich werden. 3. Und du werther, heil'ger Geist, $ 190m misd ng gol yote na 1. Mel. Liebster Jesu, wir sind hier. Isdn( bilborchi mis lis Zaufe.stro manis dibind doi Schenk' ihm deine Gnadenkräfte, 163. Gott und Bater, Treibe, wie dein Bund verheißt, Selbst in ihm des Heil's GeBoschäfte, nimm zur Stund' Dieses Kind von unsern Armen, Nimm es auf in deinen Bund Und erzeig' ihm dein Erbarmen, Daß es seine Lebenstage Deiner Kindschaft Zeichen trage. 2. Mache rein es durch dein ( 0881-0081) Boa) in Blut, 2 Daß dies Kind an Jesu Leibe Ein lebendig Glied stets bleibe. Benj. Schmold( 1672-1737). pool on the ed un Mel. In dich hab' ich gehoffet, Herr. 164. Gott Bater, höre uns're Bitt't Theil' diesem Kind' den Segen trojemit, Erzeig' ihm deine Gnade. ma Es sei dein Kind; nuh me Nimm weg die Sünd', Daß ihm dieselb' nicht schade. Tauf-Lieder.no 2. Herr Christe, nimm es gnädig auf Durch dieses Bad der heil'gen di Tauf Zu deinem Glied' und Erben, Damit es dein bildet die Mög' all'zeit fein bhn nom al Im Leben und im Sterben! 3. Und du, o werther, heil'ger Geist, Sammt Vater und dem Sohn' 796 med ind gepreist, Wollst gleichfalls zu uns kommen, Damit zur Stund'sdr sid jul In deinen Bund u15 Es werde aufgenommen! 4. O heilige Dreieinigkeit, Dirsei Lob, Ehr' und Dank bereit Für diese große Güte! Gieb, daß dafür sur Wir dienen dir; hodit dnsgsi Vor Sünden uns behüte. S 105 4. Mach', o Jesu, durch dein Blut Daß man sie zu Christo führe; Denn das Himmelreich ist ihre. 2. Ja, es schallet allermeist Dieses Wort in uns're Ohren: Wer durch Wasser und durch onitsa 11 Geist um Nicht zuvor ist neugeboren, dul Wird von dir nicht aufgenommen Und in Gottes Reich nicht komilgasd gun men. 5. Hirte, nimm dein Schäflein Jinri dni dolan, plss is SOR Haupt, mach' es zu deinem 3 inansdo2 dna Gliede, mönd Himmelsweg, zeig' ihm die Bahn, Friedefürst, schenk' du ihm Friede, Weinstock, hilf, daß diese Rebe Auch im Glauben dich umgebel 6. Nun wir legen an dein 6 for Herz, bi nö Was von Herzen ist gegangen; Führ die Bitten himmelwärts Und erfülle das Verlangen; s Ja den Namen, den wir geben, 19h Verfaffer unbekannt. Schreib' ins Lebensbuch zum dopro raid busdinim ng Leben. Snul@ Mel. Liebster Jesu, wir sind hier. 165. Liebster Jesu, hier dn Benj. Schmold( 1672-1737). manie sind wirpu 1 Deinem Worte nachzuleben: Sundt ron'pis med 17502 lo Mel. Die Himmel rühmen. Dieſes Kindlein kommt zu dir, 166. A Bater, sich mit Weil Seine Seele rein von Flecken; Laß es nach der Taufe Fluth Deinen Purpurmantel decken; Schenk' ihm deiner Unschulde modissid Seide, lloj atmise Daß es ganz in dich sich kleide. Tritt mit deinem Glanz herfür Und erzeige dein Erbarmen, Daß es dein Kind hier auf Erden Und im Himmel möge werden. Dies Kindlein an, das wir dir dor dmn weih'n, id sus Und laß des Säuglings schwaches dil Lallen Dir Lobgesang und Psalter sein. 2. O Hirt voll Liebe und Erbarmen, Nimm dieses zarte Schäflein auf; Mit deiner Liebe starken Armen Behüte seinen Lebenslauf. bule Geist des Lichtes und 3. Darum eilen wir zu dir: 03. Nimm das Pfand von unsern m'odil 1091 Armen, sidder Wahrheit, Erfülle du mit sanftem Schein Das zarte Herz, laß deine Klartpion chi pn heitreid sunse Im Pilgerthal' sein Leitstern seint. Frieb. Adolf Krummacher( 1767-1845). 106 Confirmations- Lieder. tid hand is 2. Confirmation. time Mel. O bu Liebe meiner Liebe. Rei dir, Jesu, will un pidnig Wenn mein Aug wird dunkler no trüber, 167. Bet id bleiben, a Dann erleuchte meinen Geiſt, Daß ich fröhlich zieh' hinüber, Wie man nach der Heimath reis't. ich ni Stets in deinem Dienste stehn; Nichts soll mich von dir vertreiben, Will auf deinen Wegen gehn. Du bist meines Lebens Leben, Meiner Seele Trieb und Kraft, Wie der Weinstock seinen Reben Mel. O bu Liebe meiner Liebe. Buströmt Kraft und Lebenssaft. 168. Bleieretvillen o dem, der irgend besser Auf die Erde nieder fam; imn@ Der, um euren Schmerz zu stillen, Tausend Schmerzen auf sich 2. Könnt' ich's odbindi und haben, Als bei dir, der allezeit of So viel tausend Gnadengaben Für mich Armen hat bereit? Könnt' ich je getroster werden, Als bei dir, Herr Jesu Christ, Dem im Himmel und auf Erden Alle Macht gegeben ist? jisipiniofornahm; d Bleibt bei dem, der einzig bleibet, Wenn auch Alles untergeht, G Der, wenn Alles auch zerstäubet, Siegend über'm Streite steht. Gn 3. Wo ist solch ein Herr zu mg( birdens finden, die Der, was Jesus that, mir thut, Mich erkauft von Tod und Sünden 2. Alles schwindet, Herzen danos a brechen, Denen ihr euch hier ergabt; Und der Mund hört auf zu sido sprechen, Mit dem eig'nen theuren Blut? Sollt' ich dem nicht angehören, Der sein Leben für mich gab? ſprechen, elabt. Der euch oft mit Trost gelabt; Und der Arm, der euch zum Und zum Schilde ward, erſtarrt, aid tot Staberi asisi si@ Sollt' ich ihm nicht Treue 316 slot: 900 schwören, Treue bis in Tod und Grab? 4. Ja, Herr Jesu, bei dir li nollo bleib' ich, Und das Auge schläft im Grabe, Das euch sorgsam einst bewahrt. 3. Alles stirbt; das Ird'sche no s findet, i In dem Irdischen sein Grab; Alle Lust der Welt verschwindet, Und das Herz stirbt selbst ihr So in Freude, wie in Leid; Bei dir bleib' ich, dir verschreib' monocich, Mich für Zeit und Ewigkeitie Deines Wink's bin ich gewärtig, Auch des Ruf's aus dieser Welt; Denn der ist zum Sterben fertig, Der sich lebend zu dir hält. monsin hab. id nou die Jrd'sches Wesen muß verwesen, Ird'sche Flamme muß verglühn, Ird'sche Fessel muß sich lösen, Ird'sche Blüthe muß verblühn. 5. Bleib' mir nur auf dieser 4. Doch der Herr steht über'm in smisd dol Erden sting and audule Staube in R Nahe, bis mein Tag sich neigt. Alles Irdischen und spricht: dni Wenn es einst will Abend werden, Stüße dich auf mich und glaube, Und die Nacht herniedersteigt; Hoffe, lieb' und fürchte nicht! in Inodro Karl Spitta( 1801-1859). oglind doar oud dll.8 110 Confirmations- Lieder. 107 Bringt gar nichts mit, denn Alles it ist bereit, Er will euch reich mit Licht und Kraft begnaden. O, kommt doch nur, ein Jedes, od nl wie es tann, Er nimmt euch an. 5. Er hat Geduld: werft nicht samar den Muth dahin, Wenn ihr bald hier, bald da in Schuld gefallen. tistpiling nicht die Hut Er trägt euch gern in seinem Des guten Hirten, dem ihr euch no Batersinn; nonmergeben! verlasset So bittet euch und fleht durch og Christi Blut Er liebt den größten Sünder unter allen. Kommt, bittet ab, so weiß er Ein Lehrer, der nichts wünscht, d keine Schuld: Gals euer Leben; tistg Er hat Geduld. Er ruft, weil ihn die heiße Liebe gilmirdimu treibt: is dll Wittel. An 6. Er läßt euch nicht, denn er hat selbst gesagt: Bleibt, Kindlein, bleibt. 12 Er hat's gehört, was euer Nichts soll sie mir aus meinen Händen reißen! Mund gesagt: igs nodro Und wenn euch Lust und Furcht Ich will an Jesum glauben, in Schrecken jagt, ( Ceri- ser) Jesum lieben. Er war dabei, so oft man euch So will er selbst der Hort euch sein und heißen. gefragt, Wer nur mit Vorsatz nicht den Bund zerbricht, Den läßt er nicht. 7. Ihr seid sein Ruhm, sein Lob doli und seine Lust; Dazu ist er gestorben und geod sijun boren.nomad Das wäre recht ein Schwert durch hird du seine Brust, Wenn er sein theures Blut an di ndo euch verloren; Denn was ihr seid, ist doch sein odd Eigenthum: Ihr seid sein Ruhm. Darum bleibt bei dem, der bleibet, Und der geben kann, was bleibt, Der, wenn ihr euch ihm verist er schreibet, plo mp Euch ins Buch des Lebens schreibt. tamil ande Karl Spitta( 1801-1859). tonind un odinio mod Eigene Melodie. sber: Ach, wie so selig ist der Mensch. 169. Bleibt, Schäflein, Und hat das Jawort in sein Buch bi nid glas geschrieben, Er weiß auch Alles, was man tout euch gelehrt; pd Er hat's gehört. juni 3. Er hat euch lieb, bedenket, ( was er that, Wie er am Kreuz im Blute dagemilitön hangen, Bedenket, wie er euch so zärtlich do sjim bat, nd thin Bis euer Fuß von Sodom auslodnd rotna ngegangen! D, wie viel stärker brennet mun luisd bi sein Trieb! & Er hat euch lieb. 4. Er nimmt euch an, so fündig dr Jan Deiwie ihr seid, So blind und todt, so falt und sorsa( bild voller Schaden. 8. Ach, wehe euch, ihr wäret forbinius doppelt todt, ik Wenn ihr euch nun aus seinen bid mindre Händen risset; Ihr häuft euch Gottes Born und new'ge Noth, 108 Wo ihr das Wort verachtet, das tid ihr wisset. Gott ist an Zorn, sowie an Gnade donose or reich: od Ach, wehe euch! 9. O Jesu, nein, laß du es ja nicht zu, Daß sie sich dir aus Confirmations- Lieder. deinen Hänusy den winden! Laß ihnen doch im Herzen keine Ruh, Als wenn sie sich in deinem Schooße finden. Wie soll denn eins davon verloren ſein? O Jesu, nein. 10. So bleibt nun, bleibt! o bleibt in Ewigkeit Und laßt euch nichts von seiner Liebe trennen! Das ew'ge Leben ist für euch bereit: STIT STORIC Die aber weichen, werden ewig brennen. your dial 10718 D, seht doch, wie euch Fluch und und Hoc Segen treibt: So bleibt nun, bleibt! Ernst Gottl. Woltersdorf( 1725-1761). pang Gott, ihren Bund mit dir erneu'n, Sie wollen feierlich dir schwören, Dich stets zu lieben, zu verehren, Im Glauben treu, im Herzen rein, Im Wandel ohne Falsch zu sein. Dreieiniger, sprich du das Amen Zu dem Gelübd' auf deinen sidols Namen Gieb ihnen, Bater, Sohn und mist had Geist nur ms Den Segen, den dein Wort verIndre mis heißt: Erfülle fie mit deinen Gaben, Mit dir laß sie Gemeinschaft snist sun muhaben. di nnsee Erbarme dich! Erbarme dich! 2. Sie wollen, deiner sich zu delt op'e freu'n, Und stärke fie! Und stärke fie! 3. Schent' ihnen Muth und offolo idiol Freudigkeit, Laß des Gelübdes Heiligkeit So stark, so tief ihr Herz durch do dringen, Daß sie ihr Wollen treut voll- O bringen! Auch uns laß jetzt mit Herz und dus& Mund Mir dir erneuern unsern Bund, Und einst hör' unser brünstig dield nioldniFlehen. - Mit ihnen in den Himmel gehen! Erhör uns Gott! Erhör' uns dunin Gott! lit do Elieser Rüfter( 1732-1799). thus nom o of sdnd Tout TO thoujsp Mel. Meinen Jesum laß ich nicht. I Mel. Komm, heiliger Geift, Herre. 170. Erhör, o Gott, das 171, Ewig, ewig bin ich Theuer dir, mein Gott, erkaufet; dein, diour T heiße Fleh'n Der Kinder, die hier vor dir stehn; Erbarmend blick' auf sie herband troub nieder! but an Denn dein sind sie, sind Christi 9 Bin auf dich, um dein zu sein, Vater, Sohn und Geist getaufet. Dessen soll mein Herz sich freu'n; Ewig, ewig bin ich dein!' s site 2. Welch ein göttlicher Geno u Glieder. billing of bus winn, onsdo Daß ich durch der Taufe Gabe Nun dein Kind und Erbe bin, Daß ich dich zum Vater habe! Einst von allen Sünden rein, G Ewig, Vater, bin ich dein! 3. Jch, ein Sünder von Napidni ofn tur, amin 10 Ich, Gefall'ner, soll auf Erden Eine neue Kreatur, Guild o Soll, o Gott, dir ähnlich werden. Confirmations- Lieder. Heilig, heilig will ich sein; Jesus und sein Geist ist mein! 14. Ich versprach's, gelob' es ndo aun noch; Brach zwar oft den Bund der ប durindr Taufe, Kämpfte schon und wurde doch Schwach im Kampf und matt Miot hi im Laufe; Dennoch will noch Jesus mein, Gott will noch mein Vater sein! 5. Das ist Gottes Bund mit mir. Gnädig hat er mir verheißen: Mich soll keine Macht von dir, Keine Sünde von dir reißen. Gott, mein Gott, ich will nur dein, Dein und meines Jesu sein! 6. Ich entsage, Satan, dir, Dir, o Welt, und dir, o Sünde; Ich entsag' euch, weicht von mir, Dem erlösten Gottestinde! Eure Lust ist Schmach und Pein: Gott, nur Gott will ich mich weih'n! 7. Wachen will ich, fleh'n um ( 88TE- T) Kraft, Daß ich stets auf seinem Wege Heilig und gewissenhaft Und im Glauben wandeln möge. Er wird mir die Kraft verleih'n, Treu bis in den Tod zu sein. 8. Höre mich, denn ich bin dein, Theuer dir, mein Gott, erkaufet; Bin auf dich, um dein zu sein, Vater, Sohn und Geist getaufet. Ewig, ewig laß mich dein, Ewig laß mich selig sein! THEO Johann Cramer( 1723-1788). n@ 109 Ich bin gezählt zu deinem Saist men, QUOT Mel. O daß ich tausend Zungen. oder: Wer nur den lieben Gott 2c. Gott Bater, Sohn und heil'ger Geist. in 1100 Zum Volt, das dir geheiligt heißt. Ich bin in Christum eingesenkt, Ich bin mit seinem Geist beop lind nn ndoschenit. no 2. Du hast zu deinem Kind Sodnu suis und Erben, Mein lieber Vater, mich erklärt; Du hast die Frucht von deinem do Sterben, dsl- Mein treuer Heiland, mir gewährt; BOTE Du willst in aller Noth und Pein, O guter Geist, mein Tröster sein. 3. Doch hab' ich dir auch Furcht sid Noutons und Liebe, Treu' und Gehorsam zugesagt; Ich habe mich aus reinem Triebe Dein Eigenthum zu sein gewagt. Hingegen sagt' ich bis in's Grab Des Satans schnöden Werken ab. 4. Mein treuer Gott, auf deiiner Seite Bleibt dieser Bund wohl feste stehn, Wenn aber ich ihn überschreite, So laß mich nicht verloren gehn; Nimm mich, dein Kind, zu Gnaden an, Wenn ich hab' einen Fall gethan. 5. Ich gebe dir, mein Gott, auf's neue Leib, Seel' und Herz zum Opfer hin. Es sei in mir kein Tropfen Blut, Der nicht, Herr, deinen Willen thut. 6. Weich, weich', du Fürst der nivt im Finsternisse! 172. Ich bin getauft auf Ich bleibe mit dir unvermengt; Hier ist zwar ein Erwecke mich zu neuer Treue Und nimm Besiz von meinem Sinn. SINO wiffen, di si Allein mit Jesu Blut besprengt. ( 110 Weich, eitle Welt, du Sünde, nom weich'! Gott hört es! ich entfage euch. 7. Laß diesen Vorsatz nimmer -sd fi monwanten, niebe Gott Vater, Sohn und heil'ger dni monisd Geist!& Halt mich in deines Bundes : falls his 19) Schranken, iste Ich bin ein Christ, mich reizen nisur ti ew'ge Schätze. 5. Zwar thränenvoll ist meines bon Laufes Bahn und reich an Pein und arm an of Erdenfreuden. Ich seh' auf ihn, mein Mittler om du 14 geht voran; b Ich bin ein Christ, ich will mit 6. Und kommt er dann nach Bis mich dein Wille sterben heißt: Sup Christo leiden. So leb' ich dir, so sterb' ich dir; So lob' ich dich dort für und für. Joh. Jat. Rambach( 1693-1755). nisl dan diaft rollo mi je u ist 391ä misur dising Q thuch Eigene Melcbie. 8 173. Nicht eine Welt, die in Ich bin ein Christ, ich kann den Tod bezwingen. Confirmations- Lieder. Nicht einen Schag, der nicht kann Jpnurse ist irgewig gelten, Nicht eit'len Ruhm hat sich mein do ishod modd Herz erfleht: Ich bin ein Christ, ich suche bess're stio to Welten! lang' gekämpftem Streit, Der Todestag, mich zu dem Herrn So sterb' ich auch mit Muth und zu bringen, Heiterkeit: 198190790 Inich 7. Und wann der Tag, der Wann um mich her viel Aufergroße Tag erwacht, stand'ne beben, So tret' ich froh aus meines Grabes Nacht: 2. Ich bin erkauft, ein Knecht Ich bin ein Christ, ich werde des Herrn zu sein, Vor welchem sich der Erde Fürstenu n'dan neigen; Er ist mein Friedefürst, mein opstill Herr allein, Ich bin ein Christ, vor ihm will 3910 3. Stolz um mich her erhebet sich der Thor; Ich soll mit ihm der Gößen Lust genießen. Er lockt und droht; ich schenk' ihm nicht mein Ohr: Ich bin ein Christ, ich sitz' zu Jesu Füßen. 4. Jhr rührt mich nicht, wenn eure Hand mir winkt, Lofti Daß sich mein Herz an dieser Welt ergöße, Die ihr den Tod in eure Adern tony te trinft! nisme ewig leben! Christoph Sturm( 1740-1786). sist rn sto bi or Mel. Es ist genug. juan dan pilisg dull ich mich beugen. 174. Seid eingedent! Justheure Kinderigd two nic schaar, Vergiß der Stunde nicht, oud? Da du gekniet Am festlichen Altar 39tné Im heil'gen Morgenlicht! Da fromm geneigt mit glüh'n den Wangen Den Segen du auf's Haupt em pfangen, 03 :,: Seid eingedenk!:: 5:11 SE 12. Seid eingedent! Ein gut Bekenntniß klang Aus eurem Kindermund; Hol Gott hat's gehört, Confirmations- Lieder. slon O stehet lebenslang si Auf diesem Felsengrund! dull Was ihr in göttlich schönen Stunden 15SR So laut bezeugt, so tief emipfunden, :,: Seid eingedenk!:,: - 3. Seid eingebent, Wie euch der gute Hirt dt So treu bei Namen rief, Daß kein's hinfort, janda d Aus seiner Hut verirrt, gidus: Seid eingedenk!:,: Zur Wüste sich verlief; die Er hat die Schäflein all' gezählet, Karl Gerol( geb. 1815). 193990 191 O daß dereinst nicht Eines fehlet! Mel. Warum sollt' ich mich denn grämen. :,::: Seid eingedent! 175. Helig, et dich ewig liebet, His nanti ' sinf i 4. Seid eingedent, Nicht weit mehr gehn wir mit, Die euch hierher gebracht. Bald schläft das Aug', Das euren Kindertritt So liebreich hat bewacht; Denkt an des treuen Vaters mol Lehren, Denkt an der frommen Mutter den Bähren, :,: Seid eingedent!:,: Jod 5. Seid eingedent, ils Wenn die Versuchung naht Und Welt und Sünde lodt, Wenn ungewiß is Auf blumenreichem Pfade Der Fuß des Pilgers stockt; Dann denkt, was ihr so fest gelobet, Dann sorgt, daß ihr die Treu' serprobet, Seid eingedenk!:,: 8 - $ 111 Der Palmen, die dem Sieger wintet, n :,: Seid eingedenk!: 7. Seid eingedent! Ogroßes Hirtenherzpior. Du hast sie dir erkauft; lin Du blutetest bio toffe& Um um sie im Todesschmerz, vojni Wir lassen sie in deinen Händen, Auf dich sind sie getauft; id Du wollst das gute Werk vollenmanden, is 6. Seid eingedenk Des hohen Vaterlands, Das eurer Wallfahrt Ziel; Verscherzet nicht in albe Den ew'gen Ehrenkranz Um Tand und Kinderspiel! Der Krone, die am Ziele blintet, Gottes Sohn, Und zum Lohn Dir sein Herz ergiebet! de Selig, wer in jeder Stunde Mit Gebet tog en vie Dir nachgeht, ist mind piar Treu dem Gnadenbunde. S 2. Dazu bist du ja gekommen, Herr, und hastdfint sjalf Uns're Last ofauhid onll Auf dein Haupt genommen; Dazu weiht uns deine Taufe& Stark zu seinmid 18 Segnend ein, sichil& In dem Siegeslaufe, ut in 3. Lebensfürst und Ueberwinder, Sieh' uns an, ug me suis Brich' uns Bahn, guliste Stärke deine Kinder! Nähr' uns mit dem Himmelsattie obrote, alla Gieb uns Muth, and in anif Liebesgluth, Gut 1012 Treue bis zum Tode. öst 4. Besser nie, ach nie geboren, Als dem Herrn mo a Fremd und fern bilvädjuanit Und zuletzt verloren! od fi Confirmations- Lieder. 112 Liebe, hilf uns liebend leben! Halt' an dirig Für und für, Weinstock, deine Reben! Goren 5. Ewig währet deine Treue. Inniglichid- all find ne Fasset dich iststuld n Unser Herz auf's Neue. Sprich dazu in deinem Namen Von dem Thron, sool Bater, Sohn, and low@ Geist auf ewig Amen! n Albert Knapp( 1798-1864). INIL. Mel. Seelenbräutigam. 176. Don des Himmels Thron Sende, Gottes Sohn, Deinen Geist, den Geist der .851 Bis wir dort dich seh'nds G Und dein Lob erhöh'n.id l 177. Vor winder, Stehn deine theu'r erlösten Kinder; Ihr Lobgesang sei dir gebracht! Freudig gehn sie dir entgegen, Weil du der Liebe reichsten Segen Den Kinderseelen zugedacht. on des Himmels Dein Auge sieht sie hier Im Jugendschmuck vor dir Knie'n und beten. di Herr, sie sind dein! Laß ihre Reih'n sur bise thirs, pick Dir an dein Herz geleget sein. Chor der Kinder. 2. Friedefürst! ich ward erforen Stärke; dll Gieb uns Kraft zum heil'gen od 196 Werte, Dir uns ganz zu weih'n, Ewig dein zu sein. ohon ji 2. Mach' uns selbst bereit, Gieb uns Freudigkeit, Unsern Glauben zu bekennen Und dich unsern Herrn zu nennen, Dessen theures Blut ad Floß auch uns zu gut. 3. Richte Herz und Sinn Zu dem Himmel hin, trot Daß wir unsern Bund erneuern Und mit Wahrheit dir betheuMor Samuel Marot( 1770-1865). MOMINO Mel. Wachet auf, ruft uns die Stimme. Gemeinde. or dir, TodesüberAm ersten Tag, als ich geboren, zu deinem sel'gen Gnadenkind'; Du gabst mir des Himmels Gaben, 1920 Weil wir nichts Gutes eigen John en haben und ohne dich verloren sind. I O Jesu, meine Ruh'! Ich greife freudig zu muld jale Nach den Gaben, 19 TES iniorern, Durch dein Erbarmen haft er10 do Deine Bahn zu geh'n, Die du mir heuttland ann die Weltlust zu verschmäh'n. 3ur Seligkeit bi 4. Wenn wir betend nah'n, Gegen zu empfah'n, Wollest du auf unser Bitten Uns mit Gnade überschütten; Licht und Kraft und Ruh'dai Ströme dann uns zu.id sur se 5. Gieb auch, daß dein Geist, Wie dein Wort verheißt, and Unaufhörlich uns vereine Mit der gläubigen Gemeine, neu't. 3. Laß dich halten und umJusdefassen;.. Ich will dich ewig nicht verlassen, Verlaß auch du mich ewig nicht! Schüße mich vor Welt und 192 Anprinor Sünde und offenbare deinem Kinde Dein gnadenvolles Angesicht, Abendmahls- Lieder. 113 Auf daß ich Tag für Tag| Und Glaubensmuth zum guten In dir mich freuen mag bimorsthor Werke, ni dall Still und heilig, dinit Zum Ringen, Wachen und Gebet, Und mich dein Mund noijod Bis ich den Pilgerstand the Zu jeder Stund's it so Im ew'gen Vaterland s Erinn're an den Liebesbund! Siegreich ende dadodas 1512 Und du, o Sohn, Der Treue Lohn usou int Mir reichst von deinem GnadenBones thron. 4. O du Hirt erkaufter Seelen! Ich muß des rechten Weg's verfehlen, Wenn meine Seele von dir geht. Darum gieb mir Licht und Stärke| bob dans toldog smont si 3. Abendmahl. no vid tov oto gallefrade siden sid i bliski Mel. O Gott, du frommer Gott. Der aus dem Grab auch mich! 178. Ah, Jesus lebt in Zum Leben einſt erhebt. Jamize mir! Aemilia Juliana, Gräfin von Schwarzburg- Rudolstadt( 1640-1672). Nichts ist, das uns kann scheiden; Es ist im Abendmahl sic Eins worden aus uns beiden.? Albert Knapp( 1798-1864). une bi don aid of Mel. Herzliebster Jeju, was haft. Ich hab' ihn, er hat mich; 179, Erlöser, der du ſelbſt Was sein uns hast gerufen, Hier stehen wir an deines Altars dildo2 Stufen; gidiy Mühselig und voll Reu', voll rod apie rectiefer Schmerzen Sind uns're Herzen. nigrad biste 2. Du hast's versprochen, Müde zu erquicken, zu heilen die, die Sündenlasten de dys drücken; R Du willst, wenn wir hier würdig dsm sjundein gedenken, Dein Mahl uns schenken. bie 3. Wir kommen jetzt und nehis odo2 men deine Speise deinen Trank zu deines ads Todes Preise. Nun sind wir dein, sind einzig sdsdrs no dir ergeben, d Im Tod und Leben. ap pier dnlltiad am Verfasser unbekannt. Sein Herz, mein Herz: ein Herz! Was mein ist, das ist sein. 2. An Jesu hange ich; Er lebt, und ich soll leben! ang Er hat mir als ein Pfand Sein Fleisch und Blut gegeben. Ich hab' die rechte Speis', Ich hab' den rechten Trank, Dadurch ich ewig leb', Herr, dir zu Lob und Dank. 3. Zum Leben hast du mich Gespeiset und getränket; ono Der Vater hat mit dir Grill Auch Alles mir geschenket. dull Auf diesen Trost leb' ich 2 moUnd Und fahr' auch d'rauf dahin, i Weil du mein Leben bist, Und Sterben mein Gewinn. 4. Sterb' ich dem Leibe nobarbis nach, min So muß mir's doch gelingen: Ich werde durch den Tod ang Zu dir in's Leben dringen. 180. Freu' dich, Seele, rühm' to und weiß es zu Daß mein Erlöser lebt, Christus sei dein Lobgesang! 8 Stiu siber sid i artido Mel. Jesu, der du meine Seele. 114 Abendmahls- Lieder. Sein Leib ist die rechte Speise,| Sing' dem Herrn, erlöste Schaar! Und sein Blut der rechte Trank; Jener Leib, der für dein Leben Sich zum Opfer hingegeben, Jenes Blut, das Golgatha Tief erbebend fließen sah. Macht ist er und Ueberwinder, Rath ist er und wunderbar. Hosianna, er ist Leben, Das will er mir ewig geben. Preis ihm, der da ist und war Und der sein wird immerdar. Friedrich Klopstod( 1724-1803). Mel. Wachet auf, so ruft. err, du blickst in Klarheit Christi, die nicht schreckt! 181. Her eine Seele, Ja, dir nah' ich, dank' und preise: Dein Fleisch ist die rechte Speise, Und dein Blut der rechte Trant. Bring' ihm, Seele, Lob und Dank! 2. Allerheiligstes des Sohnes, Das vor uns kein Vorhang deckt; Sanfter Glanz des Gnaden3. Ich will euch in Felsen graben, Worte meiner Zuversicht; Meine Seele sollt ihr laben, Wenn mein Herz im Tode bricht. Knie'n will ich und niederfallen, Freudig soll mein Loblied schallen, Schwing' ich in der Sieger Chor Mich dereinst zu Gott empor. 4. Wunderbar in deinem Geben, Giebst du, Herr der Herrlichkeit, Mir, dem Todeserben, Leben, Leben deiner Ewigkeit; Mich, der ich verwesen werde, Mich erweckst du aus der Erde; Daß ich ewig leb' und frei Von dem andern Tode sei. 5. Nicht nur, daß ich ewig lebe, Sondern auch mit dir vereint, Herr, zu dir mich ganz erhebe, Ewig ganz mit dir vereint. Dank', erlöste Seel', und preise; Christus ist die rechte Speise. Sein genieß' ich voll Vertrau'n, Daß ich ihn werd' ewig schau'n. 6. Preis dem Heiligen der Sünder! Buil Du kennest alle meine Fehle: Sie liegen offen vor dir da. Statt zu klagen, laß mich loben Und dir für deine Liebesproben Anstimmen ein Halleluja! Zu lange schon verschloß bis Die Seele freudenlos Lob und Danken. Die Sünde war Mir immerdar In Noth und Elend offenbar. 2. Aber du, o mein Befreier, Bist größer, gnadenvoller, treuer Als dieses Herz, das mich verdammt. Was mich Jahre lang auch drücket, Das wird, wenn du mich angeblicket, Im Augenblick hinweggeflammt. Du willst, so bin ich frei Von aller Tyrannei Und Befleckung Und dankend sieht Von Lieb' erglüht Hinauf zum Himmel mein Gemüth. 3. Möcht' ich dieß auf ewig faffen Und nimmer mich erschrecken laffen, 2012 10 Als wärest du von mir entfernt! O an deiner Gottesgnade Hat auf dem dunklen Glaubenspfade Abendmahls- Lieder. Pill Noch nie der Pilger ausgelernt.| Uns speisen wird der Lebensfürst, In deinem Lichte nur Um ihn die Seraphim, Sehn wir des Friedens Spur Helle glänzen Die heil'ge Schaar bei ihm Ewig, ewig! Gull & Dort hoff' auch ich Zu schauen dich, Und irren nicht. Mit diesem Licht Erleuchte, Herr, mein Angesicht. 4. Werd' ich auf die Knie' nunom sinken, Dorthin, o Jesu, führe mich! Albert Knapp( 1798-1864). Des neuen Bundes Kelch zu trinken, Dann steh im Geiste du vor 110 mir, Laß mich dann nach allem Grämen Das hohe Friedenswort vernehmen: All deine Schuld erlaß ich dir!" Dann leuchte sanft und mild Dein heil'ges Todesbild In die Seele. Der Lüfte Reiz, Stolz, Haß und Geiz Vertilge dann dein ernstes Kreuz. 5. Wie die Blume sich erhebet, Wenn sie der Morgenthau belebet, Laß mich erstehen neu belebt, Mich in seligem Verlangen Dich, meinen Seelenfreund, umfangen, Der gnädig sich mit mir verurmählt.m Denn wer dich, Herr, erkennt, Deß Herz und Geist entbrennt In der Liebe, nto post sic Dem ist die Welt Ghost 115 Hinfort vergällt; Du bist's, du bist's, zu dem er hält. 6. Jenes Mahl's will ich gedenken, Da du vom neuen Weinstock tränken Dein Volt im Reiche droben wirst. O was wird man dort erfahren, Wenn nun nach allen Erdenjahren orged Sun ford 182.inder Mel. Freu' dich sehr, o meine Seele. err, du haft für alle Sünder Einen reichen Tisch gedeckt, Wo das Brot der armen Kinder Nach des Vaters Liebe schmeckt. Heute nun bin ich dein Gast, Weil du mich geladen hast. Laß mich nicht mit argem Herzen Deine große Huld verscherzen. 2. Heilige du mein Gemüthe, Alles Arge treibe aus, Daß auch meines Herzens Hütte Werde dein geweihtes Haus; Denn ich hoffe nur auf dich, Liebster Jesu, höre mich Und laß deinen Tisch auf Erden Mir des Himmels Vorschmack werden. 3. Gnadenvoll willst du mir schenken Deinen Leib, dein theures Blut, Darum laß mich wohl bedenken, Was hier deine Liebe thut, Und verleihe, daß ich nicht Eff' und trinke zum Gericht, Was du, Jesu, für mein Leben Zur Erlösung haft gegeben. 4. Halte die Vernunft in Schranken, e Wenn sie Zweifel mir erregt. Wirke heilige Gedanken, Wenn mich sünd'ge Lust bewegt; Daß ich mich in meiner Noth Sehne nach dem Himmelsbrot, Welches allen Hunger stillet Und das Herz mit Gott erfüllet. 8* 116 Abendmahls- Lieder. ANONSU 5. Bist du doch der Fürst des| Wir kommen, deinen Leib und me en 201 Lebens, Blut, mil Jesus ist der Name dein, Nimmermehr kannst du vergebens pur Für die Welt gestorben sein; D'rum erhöre, was ich bitt': Theile mir dich selber mit Und laß heut in mein Gewissen Trost aus deinen Wunden fließen. 6. Sind wir doch aus dir geNähr' uns auch durch deine Und weil Alles da verloren Wo nicht sie uns Hilfe schafft, Laß dies Brot und diesen Wein Meines Herzens Manna sein, Daß die Wirkung dieser Speise Künstig in der That sich weise. 7. Laß mich deine Liebe schmecken Und die Güter jener Welt; lind wenn mich auch Furcht und ot HD Schrecken Noch zuweilen überfällt, So verschaffe mir dein Blut Einen wahren Freudenmuth, Daß ich meinen Trost im Glauben WOR Mir durch Niemand lasse rauben. 8. Hilf mir recht in's Herze faffen Deinen herben, bittern Tod; Laß mich auch Niemanden haffen, Der mit mir genießt ein Brot. Nimm mich ganz vollkommen ein, Bis ich werde bei dir sein Und die Fülle deiner Gaben, Meinen Gott und Alles haben. Kaspar Neumann( 1648-1715). 183. He höchstes Gut, Mel. Es ist gewißlich an der Zeit. err Jesu Christ, du Du Brunnquell aller Gnaden, allus 100 tin ng and chill Wie du uns hast geladen, Zum Preise deiner Herrlichkeit Und uns'rer Seelen Seligkeit Im Glauben zu genießen. HAIR 2. O Jesu, mach' uns selbst bereit Zu diesem hohen Werke; Schent uns dein schönes Ehrenkleid Durch Geistes Stärke; wilf, daß wir würd ge Gäſte ſei'n und werden dir gepflanzet ein Bu ew'gen Himmelswesen. 3. Bleib' du in uns, daß wir in dir Auch bis an's Ende bleiben.}?. Laß Sünd' und Noth uns für dida und fürd is? Nicht wieder von dir treiben, Bis wir durch deines Nachtmahls Kraft day In deines Himmels Bürgerschaft Einst ewig selig werden. todsiod Verfaffer unbekannt. tdstad en Adoro biur 2 Mel. Von Gott will ich nicht laffen. 184. Hier ier ist der Herr zu gegen, Hier ist des Himmels Pfort'. Es ist mit Gnad' und Segen Der Herr an diesem Ort'. Hier finden ganz gewiß Die wahren Glaubensstreiter Die rechte Himmelsleiteri C Trotz allem Hinderniß. inic? 2. Es steht die Thür hier hoffen, Wer nur mit Reu' erscheint In Glaube, Lieb' und Hoffen Und seine Schuld beweint, Der wird verstoßen nicht; Er wird mit allen Frommen Von Jesu aufgenommen Und kommt nicht in's Gericht. Abendmahls- Lieder. 117 undan son camill 3. Hier ist ein Mahl der Freuden( Das Herz zu dir, o Gott, erhöht, Für Gottes Volk bereit. Hier sollen die sich weiden, Die mit der Welt im Streit In Eifer sich verzehrt; Die mit der Sünde ringen, Durch Tod zum Leben dringen, Die werden hier genährt. Die Augen zum Altar. Schenk' uns, o Vater, deine Huld, Vergieb der Sünden schwere Schuld. 10 4. Die arm im Geiste leben Und geistig hungrig sind, Mel. Herzlich lieb hab' ich dich. Die sich dem Herrn ergeben, 186. Ich komme, Heil der Welt, zu dir, Erbarmend ruf'st du ja auch mir, Den Frieden zu empfangen. Der Sünden Last ist mir zu schwer, Laß doch mein Herz von Trost nicht leer, Die nach Gerechtigkeit Sich sehnen: solchen Herzen Ist für die Sündenschmerzen Das Gnadenmahl bereit. 982 1015 5. Wenn sie die Schuld bereuen Von Herzen früh und spät, So sollen sie sich freuen An dieser heil'gen Stätt'. Gott stößt sie nicht hinaus, Weil sie aus ihm geboren, So hat er sie erforen, Bu sein in seinem Haus. d d 6. O Jesu, meine Wonne, Ich komm' jetzt auch zu dir, Du Herr, mein Schild und Sonne, Mit herzlicher Begier. Tränt mich mit deinem Blut, Speis' mich mit deinem Leibe, Weil ich es weiß und glaube, FOR Daß du mein höchstes Gut. 7. Erquicke mich mit Freuden, Der ich so müd' und matt Von Sündenschmerz und Leiden, Mach' wieder, Herr, mich satt Vom Lebenswein und Brod, Daß ich dir treu verbleibe, Ja dir mich ganz verschreibe Im Leben und im Tod. Laurentius Laurenti( 1660-1722). O Gott, von deinem Angesicht Verstoß' uns arme Sünder nicht! Verfasser unbekannt. am Ach, laß es Ruh' erlangen; Die Ruhe, welche selbst dein Geist Mir durch dein trostvoll Wort verheißt. Wer tröstet mich wie du allein? Wer macht mein Herz von Sünden rein? Herr Jesu Christ, Mein Trost und Licht, mein Trost und Licht, Verwirf mich, o mein Heiland, nicht. 2. Nur du bist meine Zuversicht, Entzieh' mir deine Gnade nicht, Mich reuen meine Sünden. Laß mich, verdien' ich gleich den Tod, Den Gottes Fluch den Sündern droht, Durch dich das Leben finden. Dein Tod ist der Verlornen Heil, Gieb mir an seinem Segen Theil; Er sei auch mir Beruhigung Und meines Lebens Heiligung. Herr Jesu Christ, Eigene Melodie. 185. Hier liegt vor deiner Ich hoff auf dich, ich hoff auf dich. Majestät Im Staub die Christenschaar, In dieser Hoffnung stärke mich. 118 3. Mein ganzes Leben preise dich; Erlöst, mein Mittler, bin auch ich, Dein Eigenthum zu werden. O bin ich dein, so fehlt mir nichts, Abendmahls- Lieder. 3. So freue dich, mein Herz, in mir: THE Er tilget deine Sünden Und läßt an seiner Tafel hier Dich Gnad' um Gnade finden. Du rufft und er erhört dich schon, Spricht liebreich: sei getrost, mein Sohn, Nichts einst am Tage des Gerichts, Nichts, o mein Heil, auf Erden. Auf dieser Bahn zum Vaterland Die Schuld ist dir vergeben! Entzieh' mir niemals deine Hand. Du bist in meinen Tod getauft, Zu deinem Dienste stärke mich,| Und du wirst dem, der dich erDamit ich siege, Herr, durch dich. tauft, Herr Jesu Christ, Mein Herr und Gott, mein Herr und Gott, Zum Leben führ' uns durch den Tod. Samuel Bürde( 1753-1831). Mel. Ein lämmlein geht und trägt. 187. h komme, Herr, und ch suche dich, Mühselig und beladen. Gott, mein Erbarmer, würd'ge mich Des Wunders deiner Gnaden! Ich liege hier vor deinem Thron, Sohn Gottes und des Menschen Sohn, Mich deiner zu getrösten. Ich fühle meiner Sünden Müh', Ich suche Ruh' und finde sie Im Glauben der Erlösten. 2. Dich bet' ich zuversichtlich an: Von ganzem Herzen leben. 4. Dein ist das Glück der Seligkeit; Bewahr' es hier im Glauben Und laß durch keine Sicherheit Dir deine Krone rauben. Sich', ich vereine mich mit dir; Ich bin der Weinstock: bleib' an mir, So wirst du Früchte bringen. Ich helfe dir, ich stärke dich, Und durch die Liebe gegen mich Wird dir der Sieg gelingen. 5. Ja, Herr, mein Glück ist dein Gebot, Ich will es treu erfüllen und bitte dich durch deinen Tod Um Kraft zu meinem Willen. Laß mich von nun an würdig fein, Du bist das Heil der Sünder; Du hast die Handschrift abgethan, Und wir sind Gottes Kinder. Ich denk' an deines Leidens Macht Mein ganzes Herz dir, Herr, zu weih'n Und deinen Tod zu preisen; Laß mich den Ernst der Heiligungul Durch eine wahre Besserung Mir und der Welt beweisen. Christ. Fürchteg. Gellert( 1715-1769). & Mel. Nun ruhen alle Wälder. Und an dein Wort: es ist vollbracht! Du haſt mein Heil verdienet. 188. Ich komm' jetzt einfür Gott war in dir und hat die Welt geladen Zu deinen großen Gnaden, Mein Heiland, Jesu Christ! Doch scheu' ich mich mit Beten In dir mit sich verfühnet. Abendmahls- Lieder. Vor meinen Gott zu treten, Weil mein Herz voller Sünden iſt. 2. Ich bin ein armer Sünder Wie alle Menschenkinder, Gestehe meine Sünd'; Und weil ich übertreten, So hilf du, Jesu, beten, Damit ich wieder Gnade find'. 3. Ich will nun wiederkehren, Der Schwachheit wollst du weh ren, 10 Vergieb mir meine Schuld! Du bist für mich gestorben, Sast mir das Heil erworben; D'rum habe mit mir noch Geduld. 4. Zu deinen blut'gen Wunden Hab' ich mich eingefunden. Und bin dadurch getröst't. Hilf mir durch deinen Namen, Sprich du darauf das Amen: Du, Sünder, bist durch mich erlöst. 5. D'rauf will ich nun empfangen Mit gläubigem Verlangen Am Altar Leib und Blut, Die du für mich gegeben. Hilf, daß mir's sei das Leben Und meiner Seele höchstes Gut. Verfasser unbekannt. Mel. Es ist gewißlich an der Zeit. 189. Jh preife dich, o Herr, mein Heil, Für deine Todesleiden. Hab' ich an ihren Früchten Theil, Was fehlt dann meinen Freuden? Du wardst ein Opfer auch für mich: i 119 Vergebung aller Sünden, Gewissensruh', zur Bess'rung Kraft, 150 le Das hast du, Herr, auch mir verad and oli schafft, Da du am Kreuze starbest. 3. Dein Abendmahl ist mir ein Pfand Von deiner großen Güte. Wie viel hast du an mich gewandt! stärke mein Gemüthe Zum gläubigen Vertrau'n auf dich, Daß ich, so lang' ich lebe, mich An deine Gnade halte! 4. Ich fühle, Herr, voll Reu' und Schmerz Die Last von meinen Sünden; Laß mein vor dir gebeugtes Herz Den großen Trost empfinden, Daß du aus großer Lieb' und Huld Auch mir Vergebung meiner Schuld Auf Buße hast erworben. 5. Der Trost, den mir dein Tod verschafft, Werd' ewig mir zum Segen; Er stärke mich mit neuer Kraft, Auf allen meinen Wegen Nur das zu thun, was dir gefällt, Und alle Furcht und Lust der parte ni Welt de Standhaft zu überwinden. TE 6. Die Liebe, die du mir erar zeigt, adding Ist gar nicht zu ermessen, O mache selbst mein Herz geneigt, Sie nimmer zu vergessen, Daß ich aus ächter Gegentreu Ogieb, daß meine Seele sich Dir bis zum Tod ergeben sei Deß ewig freuen möge. Und dir zur Ehre lebe. 2. Du läsfest mich in deinem das Tod 2 sais Das wahre Leben finden: Erlösung aus der größten Noth, om 8.9 7. Laß deines Leidens großen bi 3wedisin jo Mir stets vor Augen stehen; Nimm alle Hindernisse weg, 120 Die eb'ne Bahn zu gehen, Die mir dein heilig Vorbild weis't Und die einst den erlösten Geist Zu deiner Freude führet. end 8. Zu meinem Heile hast du dich Abendmahls- Lieder. Für mich dahin gegeben. Dein Abendmahl erwecke mich, Mit Ernst danach zu streben. Herr, mache mich dazu geschickt, Und werd' ich einst der Welt entrückt, og mus So sei dein Tod mein Leben! Joh. Diterich( 1721-1791). Tipe sonnes on oldin b 111 So gewiß ich Brot empfangen, Werd' ich Heil in dir erlangen. 4. Ja du kommst, dich mit den 4. Ja Tour Deinen In dem Nachtmahl zu vereinen; Du, der Weinstock, giebst den Reben Muth und Kraft zum neuen Tatu Sanite Leben. Mel. Schmücke dich, o liebe Seele. 190. Jesu, Freund der Menschenkinder, Sin Heiland der verlor'nen Sünder, Der zur Sühnung uns'rer Schulin the Kreuzesschmach hat wollen dulden: den Wer kann fassen das Erbarmen, Das du trägest mit uns Armen? In der Schaar erlöster Brüder Fall' ich dankend vor dir nieder. 2. Ja auch mir strömt Heil plovid put und Segen, Herr, aus deiner Füll' entgegen; In dem Elend meiner Sünden Soll ich bei dir Hilfe finden. Meine Schulden willst du decken, Mich befrei'n von Furcht und Schrecken; Willst ein ewig sel'ges Leben Als des Glaubens Frucht mir geben. 3. Mich, den Zweifelnden und 151 odspro Schwachen, Willst du fest im Glauben machen; Ladest mich zu deinem Tische, Daß mein Herz sich dort erfrische. So gewiß ich Wein genossen, Ist dein Blut für mich geflossen; Durch dich muß es mir gelingen, Reiche, gute Frucht zu bringen Und durch Frömmigkeit zu zeigen, Daß ich gänzlich sei dein eigen. 5. Nun so sei der Bund erneuet Und mein Herz dir ganz geweihet! Auf dein Vorbild will ich sehen Und dir nach, mein Heiland, gehen. Was du hasfest, will ich hasſen, Stets von dir mich leiten lassen; Was du liebest, will ich lieben, Nie durch Untreu' dich betrüben. 6. Doch ich kenne meine Schwäche! Schwer ist, was ich dir verspreche. Werd' ich dir auch Glauben halten Und im Guten nie erfalten? O, steh du mir bei und stärke Mich zu jedem guten Werke. Hilf, daß ich die Lust zur Sünde Durch dich kräftig überwinde. 7. Gieb, daß ich und alle ChristenSich auf deine Zukunft rüsten, Daß, wenn heut der Tag schon käme, siReinen, Herr, dein Blick beschäme. Schaff' ein neues Herz den Sünbli slendern, ddol a Mache sie zu Gottes Kindern, Die dir leben, leiden, sterben, Deine Herrlichkeit zu erben. 8. Großes Abendmahl der door Frommen, 121 Abendmahls- Lieder. 105 Mel. Schmücke dich, o liebe Seele. Tag des Heils, wann wirst du onl Daß wir mit der Engel Chören, 192. Komm', mein Herz! in Leiden Strömt auch dir ein Quell der Freuden; Herr, dich schau'n und ewig ehren! Halleluja, welche Freuden Sind die Früchte deiner Leiden! Danket, danket, fromme Herzen, Ewig ihm für seine Schmerzen! Stille hier dein sehnlich Dürsten Aus dem Kelch des Lebensfürsten! Daß ich einen Heiland habe Und in seinem Heil mich labe Und in sein Verdienst mich kleide, Das ist meines Herzens Freude. Johann Lavater( 1741-1801). 2. Zwar ich hab' ihn alle Tage, Wenn ich Sehnsucht nach ihm trage; 191. Kom Mel. Fahre fort, Zion, fahre fort. omm' herein:,: Haupt der Deijunen komm' herein! Sprich den Frieden deines Mundes d JIDORINGS Ueber uns! wir harren dein. Komm', du Stifter uns'res Bunmogos des, Halte selbst mit deiner Glieder Zahl te:: Abendmahl.:,: 2.: Weihe selbst,:,: Weih' und brich dein Lebensbrot Weih' und brich dein Lebensbrot Uns zum innern Geistesleben, Weil du opfernd in den Tod Deinen Leib für uns gegeben. Stärk' uns, daß der Geist vom Weltfinn frei STUDUT BEA rada:: Himmlisch sei.:,: 3.:,: Lebensfürst!:,: Komm', aus deiner Segensflut Unsern Seelendurst zu stillen; Daß dein heilig' Opferblut us Willig floß um unsertwillen, Geb' uns Kraft, dir bis in's Grab hinein #C :,: Treu zu sein.:,: 4.:,: Er will's thun.:,: Spürt ihr seinen Gegenstritt? Freundlich naht er unserm Kreise, Bringt uns Himmelsgüter mit, Lebenstrank und Lebensspeise. Seht, wie Segen seiner Hand entströmt! :,: Kommt und nehmt.:,: Karl Garve( 1763-1841). Er ist auf der Himmelsreiſe Täglich meine Seelenspeise. Daß ich einen Heiland habe, Bleibt mein Alles bis zum Grabe, Und ich mag nichts And'res wissen, Als sein Lieben zu genießen. 3. Dennoch will ich mit VerSUBDI mod langen onli Auch sein Abendmahl empfangen; Darf ich da mich ihm verbinden, Werd' ich's tiefer noch empfinden, Daß ich einen Heiland habe, Der am Kreuz und in dem Grabe, Wie sein Wort mir sagt und schreibet, ped Mein Erlöser war und bleibet. 4. Ach, wie werd' ich oft so 57 müde, Wie entweicht der süße Friede! Sünd' und Welt kann mich verwunden, Wenn mir dieses Licht entschwunden, Daß ich einen Heiland habe, Der mit seinem Hirtenstabe Sanft und mild und voll Vergeben mir nichts ist als Heil und Leben. 5. Sei gesegnet, ew'ge Liebe, Daß du mir aus treuem Triebe, Da das Mißtrau'n mich vergiftet, Solch ein Denkmal hast gestiftet, Daß ich einen Heiland habe, 122 Abendmahls- Lieder. Der den Gang zum Kreuz und| Und neue Segensströme fließen Grabe Uns zu von deiner Güt' und Treu'; Dein Blut, dein Tod und deine Schmerzen Erneuern sich in unsern Herzen. 3. Es wird dem zitternden Gewissen Gern gethan, mich zu versöhnen Und mit Gnade mich zu krönen. 6. Heil'ges Brot, sei mir geſegnet, Weil mir der mit dir begegnet, Der mit seinen theuren Wunden Die Erlösung mir erfunden! Daß ich einen Heiland habe, Der erblaßt und todt im Grabe Auch für meine Schuld gelegen, Will ich schmecken und erwägen. 7. Heil'ger Kelch, sei mir gefegnet, Weil mir der mit dir begegnet, Dessen Blut mich lässet finden Die Vergebung aller Sünden! Daß ich einen Heiland habe, Der die matte Seele labe, Muß dieß nicht mein Dürsten stillene Und mein Herz mit Wonne füllen? 8. Will hinfort mich etwas quälen, Oder wird mir etwas fehlen, Oder wird die Kraft zerrinnen, So will ich mich nur besinnen, Daß ich einen Heiland habe, Der vom Kripplein bis zum odigld on Grabe, 753 Bis zum Thron', wo man ihn 90mehret, Mir, dem Sünder, zugehöret! 350 Ernst Woltersborf( 1725-1761). Ein neues Siegel aufgedrückt, Daß unser Schuldbrief sei zerrissen, Daß uns're Handschrift sei zerstückt, Daß wir Vergebung uns'rer Sünden hinde Das dich und uns zusammenhält; Es fühlt die Freundschaft, längst gepflogen, Auf neue Stüßen sich gestellt. Wir werden mehr in solchen Stunden Mit dir zu einem Geist verbunden. 5. Dieß Brot fann wahre Nahrung geben, Und dieser Kelch erquickt den om Geist; Es mehrt sich unser inn'res Leben, 000 Wenn unser Glaube dich genießt. Wir fühlen neue Kraft und Stärke SAILUIN Eigene Melodie. 193. Mein Jesu, der du In unserm Kampf und Glaudem Scheiden benswerke. 6. Wir treten in genau're Bande TO mit deines Leibes Gliedern eing Wir müssen all' in solchem Stande In deiner letzten Trauernacht Uns alle Früchte deiner Leiden Als letzten Willen hast vermacht, Es preisen gläubige Gemüther Dich, Stifter solcher hohen Güter! 2. So oft wir dieses Mahl genießen, Wird dein Gedächtniß bei uns neu, In deinen blut'gen Wunden and finden. odstr 4. Das Band wird fester angezogen, Ein Herz und eine Seele sein; Der Geist muß mehr zusammenfließen, Abendmahls- Lieder. Da wir ein Fleisch und Blut genießen. 7. Dein Leib muß uns zum Pfande dienen, Daß unser Leib, jetzt schwachheitsvoll, Einst herrlich aus dem Staube grünen Und unverweslich werden soll; Ja, daß du uns ein ewig Leben Nach diesem kurzen werdest geben. 8. theures Lamm, so edle Gaben Hast du in dieses Mahl gelegt! Da wir dich selbst zur Speise haben, Ist unser Geist so wohl gepflegt! Dieß Mahl ist unter allen Leiden Ein jener loben. Joh. Rambach( 1693-1755). Araid Mel. Allein Gott in der Höh' sei Ehr'. 194. A Jefu, bir sei ewig Dant Für deine Treu' und Gaben. Ach, laß durch diese Speis' und Trant 123 Hier hab' ich, was ich haben soll; Dein Gnadenbrünnlein ist stets voll, Hier find' ich Trost und Leben. 3. Laß mich auch ewig sein in dir, 02 Laß dir allein mich leben, Und bleib' du ewig auch in mir: O Herr, du wirst mir geben, Daß ich kraft dieser Speis' und Trant Auch mich das Leben haben! Sei mir willkommen, edler Gast, Der du uns nicht verschmähet hast! Freuden. Sonne, 9. Dir sei Lob, Ehr' und Du Freundlichster auf Erden, Preis gesungen, Laß mich dir dankbar werden. Ja solcher hohen Liebe Schein 2. Wie kann genug ich schätzen Verdient, daß aller Engel Zungen Dieß himmlische Ergößen Bu ihrem Ruhm geschäftig sei'n. Und diese theuren Gaben, Wird unser Geist zu bir erhoben,| Die uns gestärket haben! So wird er dich vollkommen 3. Wie soll ich dir doch danfen, Herr, daß du mich Kranken Gespeiset und getränket, Ja selbst dich mir geschenket! 4. Ich lobe dich von Herzen Für alle deine Schmerzen, Für deine Schläg' und Wunden, Die du für mich empfunden. 5. Dir dank' ich für dein Leiden, Den Ursprung meiner Freuden, Dir dank' ich für dein Sehnen Und deine heißen Thränen. 6. Dir dank' ich für dein FER Lieben, Wie soll ich Dant dir sagen? 2. O, Jesu Christ, du kannst allein Mir Leib und Seele laben. Nun bin ich dein, und du bist mein 200 Mit allen deinen Gaben. Stark bleibe, wenn ich schwach und frank, Und fahr' zu dir mit Freuden. Joh. Olearius( 1611-1684). Mel. Nun laßt uns Gott dem Herren. 195.Jefu, meine Wonne, Seele Du Das standhaft ist geblieben: Dir dank' ich für dein Sterben, Das mich dein Reich läßt erben. 7. Jeßt schmecket mein Gemeni müthe and dat 124 Den Reichthum deiner Güte; Dieß theure Pfand der Gnaden Tilgt allen meinen Schaden. 8. Herr, laß mich nie vergeffen, Anbetend mich ermessen Die Kraft der Himmelsspeise, Dafür mein Herz dich preise. 9. Du wollest doch die Sünde, Die ich in mir noch finde, 800 Aus meinem Herzen treiben Und kräftig in mir bleiben. 10.gieb, daß meine Seele Nur dich allein erwähle; om Laß mich stets mit Verlangen An deiner Liebe hangen. 19507 1119111 11. Nun kann ich nicht verderben; D'rauf will ich selig sterben Und freudig auferstehen, O Jesu, dich zu sehen. ago) Joh. Rift,( 1607-1667). , Abendmahls- Lieder. Eigene Melodie. tie chmücke dich, o liebe Seele, 196. Schm Laß die dunk'le Sündenhöhle, Komm' an's helle Licht gegangen, Fange herrlich an zu prangen! Denn der Herr voll Heil und 115115 Gnaden Will dich jetzt zu Gaste laden; Der den Himmel fann verwalten, Will jetzt Herberg' in dir halten. 2. Eile, wie Verlobte pflegen, Deinem Bräutigam entgegen, Der mit süßen Gnadenworten Klopft an deines Herzens PforSo willst du umsonst gewähren, Was die Seele soll ernähren, Da in allen Bergwerksgründen Kein solch Kleinod ist zu finden, Wie dein Blut, vom Kreuz ge= flossen, Das du haft für uns vergossen. 4. Ach, wie hungert mein Gemüthe, Menschenfreund, nach deiner Güte! Ach, wie pfleg' ich oft mit Thränen Mich nach dieser Kost zu sehnen! inc Ach, wie pfleget mich zu dürften Nach dem Trank des Lebensfürsten, Daß mein Herz im Brot und Weine Sich durch Gott mit Gott vereine. 5. Beides, Wonne und auch Bangen Fühl' ich jetzt mein Herz umfangen; Das Geheimniß dieser Speise Und die unerforschte Weise Macht, daß ich voll Staunen merke, Herr, die Größe deiner Werke. Ist auch wohl ein Mensch zu finden, 1901G Der dein' Allmacht könnt' ergründen? 6. Nein, es muß Vernunft hier weichen, Tule ten; Kann dies Wunder nicht erreichen, Daß dies Brod nie wird verzehret, Eile, sie ihm aufzuschließen, dOb es gleich viel Tausend nähret, Wirf dich hin zu seinen Füßen, Und daß mit dem Saft der ReSprich: o Herr, laß dich umben TID 20 faffen, dene Von dir will ich nimmer lassen. 3. Pflegt man sonst bei höchHIERD sten Schätzen Auch das Höchste einzusetzen, Uns wird Christi Blut gege ben. O Geheimniß voller Freuden, Das nur Gottes Geist kann sung deuten. Ste Abendmahls- Lieder. 7. Jesu, meine Lebenssonne, Jesu, meine Freud' und Wonne, Jesu, du mein ganz Beginnen, Lebensquell und Licht der Sinnen, Hier fall' ich zu deinen Füßen; Laß mich würdiglich genießen Diese deine Himmelsspeise, Mir zum Heil und dir zum Preise! huid,& 8. Herr, es hat dein treues Lieben Dich vom Himmel hergetrieben, Daß du willig haft dein Leben In den Tod für uns gegeben Und den Himmel uns erschlossen Durch dein Blut, für uns vergoffen, Das uns jetzt kann träftig tränken, mar Deiner Liebe zu gedenken. 9. Jesu, wahres Brot des Lebens, Hilf, daß ich doch nicht vergebens Oder mir vielleicht zum Schaden Sei zu deinem Tisch geladen; Laß mich durch dies Seelenessen Deine Liebe recht ermessen, 91 Daß ich einst, wie jetzt auf Erden, Mög' dein Gast im Himmel Ind werden! nd Joh. Franck( 1618-1677). Mel. Straf' mich nicht in deinem Zorn. 197. Tretet her zum Tiſch des Herrn, 125 Schlagt die Brust, HII Deß bewußt, Was ihr habt verschuldet, Eh' ihr Straf' erduldet. 3. Geh't heran, schön angethan Mit dem Glaubenskleide; Solche Gäste nimmt Gott an, Sie sind seine Freude. Nehmt die Speis', si un sie Gleicher Weis' bist siste Admisdaml? Trinkt sein Blut vergossen, ihr Tischgenossen! 4. So ihr würdig eßt und 50 trinkt Gott hat euch geladen; Eure Herzen sei'n nicht fern Von dem Mahl der Gnaden! Betet, wacht! sin domhian Habet Acht, it is a Was euch Gott wird gebend Zu dem ew'gen Leben. se 2. Kommt in Reu' und wahrem Leid thist Ueber eure Sünden; Demuth und Gottseligkeit Lasset bei euch finden. Von dem Brot und Weine: Solches Sakrament euch bringt Lebenstrost alleine. Danket Gott, Liebt in Noth, Lebt als Gottes Kinder, Werdet nicht mehr Sünder! 5. Jesu, Jesu, höchstes Gut! König aller Frommen, Laß doch deinen Leib und Blut In mein Herze kommen Seliglich! Das bitt' ich, o no15 1 Herr, in deinem Namen, Hochgelobet, Amen! Joh. G. Müller( 1651-1745). Mel. Herzlich thut mich verlangen. 198. Wie Die könnt' ich sein to vergessen, vergessen, iste Der mein noch nie vergaß? Kann ich die Lieb' ermessen Dadurch mein Herz genas? Ich lag in bittern Schmerzen, Er kommt und macht mich frei; Und stets quillt aus dem Herzen Ihm neue Lieb' und Treu'. 2. Wie sollt' ich ihn nicht lieben, Der mir so hold sich zeigt? Wie jemals ihn betrüben, De Der so zu mir sich neigt? Er, der am Kreuz erhoben, C Für mich ging himmeland M 126 Und täglich nun von oben Mich segnend will umfah'n. 3. Ihn will ich ewig lieben, Der mir aus Todesnacht, Von meinem Schmerz getrieben, Unsterblichkeit gebracht, Der noch zur letten Stunde Mir reicht die treue Hand, Bis auch die letzte Wunde Ausheilt, die mich gebrannt. 4. Er giebt zum heil'gen Pfande Mir seinen Leib, sein Blut; Hebt mich aus Nacht und Schande, Füllt mich mit Himmelsmuth; Von Gott, dem Vater. risur Zweiter Abschnitt. Will selber in mir thronen Mit heil'gem Gnadenschein: Sollt' ich bei ihm nicht wohnen? In ihm nicht selig sein? 5. Bei Freuden und bei Schmerzen Durchleuchte mich dein Bild, Wie du, o Herz der Herzen, Geblutet hast so mild! Mein Lieben und mein Hoffent, Mein Dulden weih' ich dir!- Laß mir die Heimath offen, Und dein Herz für und für! Gottlob Kern( 1792-1835), 09 Der christliche Glaube. I. Von Goff, dem Vater, seinem Wesen und Wirken. TIDENS Mel. Jesu, meine Freude. 199. Agenugsam Wesen, Mir zum höchsten Gut: Du vergnügst alleine Völlig, innig, reine Geist und Seel' und Muth. Wer dich hat, ist still und satt; Wer dir kann im Geist anhangen, Darf nichts mehr verlangen. 2. Wem du dich gegeben, Kann in Frieden leben, Er hat, was er will; Wer im Herzensgrunde Mit dir lebt im Bunde, Liebet und ist still. Bist du da und innig nah, Muß das Schönste bald erbleichen Das ich hab' er- Und das Beste weichen. lesen 3. Höchstes Gut der Güter, Ruhe der Gemüther, Trost in aller Pein; Was Geschöpfe haben, Kann den Geist nicht laben, Du vergnügst allein. Was ich mehr als dich begehr', Kann mein Seligsein nur hindern Und den Frieden mindern. 4. Was genannt mag werden Droben und auf Erden, Alles reicht nicht zu; Einer nur kann geben Freude, Trost und Leben, Eins ist Noth: nur du! Von Gott, dem Vater. Hab' ich dich uur wesentlich, So mag Leib und Seel' verschmachten, Ich will's doch nicht achten. 5. Ehr' sammt allen Schäßen Und was mag ergößen, Mag ich missen gern; Freude, Trost und Gaben, Die sonst And're haben Will ich auch entbehr'n. Du sollst sein mein Theil allein, Der mir soll trop andern Dingen Ruh' und Freude bringen. 6. Komm', du selig Wesen, Das ich mir erlesen, Werd' mir offenbar! Meinen Hunger stille, Meinen Grund erfülle Mit dir selber gar. Komm', nimm ein mein Kämmerlein, Daß ich Allem mich verschließe Und nur dich genieße. 7. Laß, o Herr, mit Freuden Mich von Allem scheiden, Fern der Creatur! Innig dir ergeben, Kindlich mit dir leben, Sei mein Himmel mur! Bleib' nur du mein Gut und Ruh', 600 127 Denn er liebt nicht falschen Schein. Er treibt mit uns keinen Scherz, Wie der Mund, so ist sein Herz. 3. Die Verheißung kann verziehen; Kommt nicht bald, was er verspricht, Muß man allen Zweifel fliehen, Weil er sein Wort niemals bricht. Ist die rechte Zeit nur da, So wird alles lauter Ja. 4. Hat er es doch so gehalten Von dem Anbeginn der Welt, Seine Wahrheit wird auch walten, Bis die Welt in Asche fällt; Weil er heute und fortan Sich nicht selbst verleugnen kann. 5. Er sprach einmal nur: es werde! Und nicht frei von Falschheit sein, Doch kann dieser Held nicht lügen, Da zuvor kein Wesen war, So ward Himmel und die Erde, Die sein Machtwort stellte dar. Also bleibt es noch dabei, Daß ihm nichts unmöglich sei. 6. Nicht ein Wort ist, das vergebens Auf die Erde fallen kann. Also zeigt das Wort des Lebens Sich als treuen Zeugen an. Der uns seinen Sohn versprach, Kam auch seinen Worten nach. 7. Wohl, mein Herz, du kannst ihm trauen. Bis du wirst in jenem Leben Dich mir völlig geben. Gerh. Tersteegen( 1697-1769). Mel. Gott des Himmels und der Erde. Was er dir verheißen hat, Wirst du auch erfüllet schauen, Kommt es auch bisweilen spät; 200. Amen! Amen! lau- Spart er's auch oft weit hinaus, Es wird doch ein Amen d'raus. 8. Amen! Herr, du willst erfüllen, ter Spricht der treue Gottesmund. Ewig führet er den Namen, Daß er aller Wahrheit Grund. Was er sagt, trifft Alles ein, Es muß ja und Amen sein. Was dein treuer Mund verspricht. Das vernehm' ich hier im Stillen, Bis fich's offenbart im Licht, Daß du die Erfüllung geb'st. Amen! ja, so wahr du lebst. 2. Menschen mögen ja wohl trügen Benj. Schmold( 1672-1737). 128 Von Gott, dem Vater. Mel. 201. Gott, du frommer Gott. nbetungswürd'ger Gott, Voll Ehrfurcht stets zu nennen, Du bist unendlich mehr, Als wir begreifen können. O flöß' auch meinem Geist Die tiefste Demuth ein, Und laß mich stets vor dir Voll Ehrerbietung sein. 2. Du bist das höchste Gut, Du weißt von keinem Leide; Stets ruhig in dir selbst Thronst du in ew'ger Freude. Dein ist die Herrlichkeit, Auch ohne Creatur Bist du dir selbst genug, Du Schöpfer der Natur. $ 189 in( bi 3. Duriefst dem, das nicht war, Um Lust und Seligkeiten Auf's Mannigfaltigste Um dich her auszubreiten. Die Liebe bist du selbst, Verstand und Rath sind dein, Und du gebrauchst sie gern, Bu segnen, zu erfreu'n. 4. Du sprichst, und es geschieht; Auf dein allmächtig: Werde! Entstand dein großes Werk, Der Himmel und die Erde. Mel. Wach' auf mein Herz und finge. Mit deinem kräft'gen Wort Trägst du die ganze Welt, Und deine Macht vollführt, Ihn haben wir von dir; Ihn forderst du zurück, Du bleibest für und für. 7. Wer hat dich je gesehn? Wer kann im Fleisch dich sehen? Kein sterblich Auge reicht Bis zu des Lichtes Höhen, Wo du voll Majestät Auf deinem Stuhle thronste Und unter frohem Lob Der Himmelsheere wohnst. mer Y Was uns unmöglich fällt. 5. Du bist der Herren Herr; Der Erde Majeſtäten Sind, Höchster, vor dir Staub, Dein Wort erschafft, kann tödten. Wen du erniedrigest, Gott, wer kann den erhöh'n? Wen du erhöhen willst, Deß Hoheit muß besteh'n. 6. Du bist es, der allein Unsterblichkeit besiget, Der Leben giebt und nimmt, Der unsern Odem schüßzet. Den Geist, der in uns lebt, in@ d Ge 8. Doch hier erkennen wir Dich noch gar unvollkommen; Wird aber dermaleinst Der Vorhang weggenommen, Der jeßt das Heiligste Noch unserm Blick verschließt, Dann sehn wir fklarer ein, Wie herrlich, Gott, du bist. disas 9. In Ehrfurcht sei schon jetzt Dein Ruhm von uns besungen, Verschmäh' nicht unser Lob, Das Lallen schwacher Zungen. Dort soll, wenn wir dereinst Vor dir verherrlicht stehn, e Ein Lied im höhern Chor Dich, großer Gott, erhöhn. Johann Rambach( 1693-1755). 202. Der Herr, der aller nd 2183 Regiert mit seinen Händen, Der Brunn der ew'gen Güter, Der ist mein Hirt' und Hüter. 2. So lang' ich diesen habe, Fehlt mir's an keiner Gabe; Der Reichthum seiner Fülle Giebt mir die Füll' und Hülle. 3. Er läsfet mich mit Freuden Auf grüner Aue weiden, Joe Führt mich zu frischen Quellen, Schafft Rath in allen Fällen. 4. Wenn meine Seele zaget Und sich mit Sorgen plaget, Weiß er sie zu erquiden, Aus aller Noth zu rücken. Von Gott, 5. Er lehrt mich thun und lassen, Führt mich auf rechter Straßen, Läßt Furcht und Angst sich stillen Um seines Namens willen. 6. Und ob ich gleich vor Andern Im finstern Thal muß wandern, Fürcht' ich doch keine Tücke, Bin frei von Mißgeschicke. 7. Denn du stehst mir zur Seiten, Schüß'st mich vor bösen Leuten; Dein Stab, Herr, und dein Stecken Benimmt mir allen Schrecken. 8. Du sehest mich zu Tische, Machst, daß ich mich erfrische, Wenn mir mein Feind viel Schmerzen Erweckt in meinem Herzen. 9. Du falbst mein Haupt mit Dele, TED Du stillest meine Seele Und reichst mir, wenn ich leide, Den vollen Kelch der Freude. 10. Barmherzigkeit und Gutes Wird mein Herz guten Muthes, Voll Lust, voll Freud' und Lachen, So lang' ich lebe, machen. 11. Ich will dein Diener bleiben Und dein Lob herrlich treiben Im Hause, da du wohnest Und Frommsein wohl belohnest. 12. Ich will dich hier auf Erden Und dort, wo wir dich werden Selbst schaun, im Himmel droben, Hoch preisen, singen, loben. dal Paul Gerhardt( 1606-1676). Eigene Melobie. 203. Der er Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn, Wir dürfen ihn in Demuth Vater nennen; dem Vater. 129 Wenn wir nur treu auf seinen Wegen gehn, So sehn wir ihn von zarter Liebe brennen. Dies Wort giebt uns im Kampfe Kraft und Muth: Der Herr ist gut! 2. Der Herr ist gut! er will der Sünder Schuld Nicht unerbittlich mit dem DY open Schwerte rächen; Es ist bei ihm ein Reichthum der Geduld, Er heilet gern der Irrenden Gebrechen; Er segnet uns durch seines Sohnes Blut: Der Herr ist gut! 3. Der Herr ist gut und theilt Sein Wesen ist ein Brunnen sich willig mit, Er geht uns edler Gaben! nach und fragt bei jedem Schritt, was von ihm zu Wo ist ein Herr, der so mit bitten haben? Ob wir nicht Knechten thut? Der Herr ist gut! 4. Der Herr ist gut! kein Elend ist so groß, Er hat so Kraft, als Neigung, uns zu schüßen; Umschließet uns der ew'gen Liebe Schooß, So können wir im stillen Frieden sitzen. Das macht sein Schuß, daß man hier sicher ruht: Der Herr ist gut! 5. Der Herr ist gut! wer dies im Glauben schmeckt, Wird nimmermehr aus seinem Dienste gehen; Hier wird erst recht, was Freiheit sei, entdeckt. 9 130 Von Gott, dem Vater. Hier kann der Geist im rechten| Bum frischen Wasser führt er Adel stehen. Nichts ist umsonst, was hier der Glaube thut: Der Herr ist gut! 6. Der Herr ist gut! er sieht in Gnaden an Den armen Dienst der Knechte, rodin die ihn lieben; Er giebt mehr Lohn, als man erwarten kann, Kein tühler Trunk ist unvergolten blieben, Er giebt dafür die ganze Segenssolbord flut; Der Herr ist gut! 7. Der Herr ist gut und bleibt es bis zum Tod, Wir sollen ihm in seinen Armen sterben; Er will uns führen aus der letzten Noth Und Alles, was er hat, uns lassen erben, Und Ruhe geben, wie er selber ruht; Der Herr ist gut! 8. Der Herr ist gut! fallt nieder vor dem Thron; Wir sind zum Segen herzlich eingeladen. Lobt unsern Gott, lobt seinen lieben Sohn, Lobt seinen heil'gen Geist, den Geist der Gnaden; Lobt ihn für Alles, was er ist und thut, Der Herr ist gut! Nach Johann Rambach( 1693-1755). Mel. Es ist gewißlich an der Zeit. 204. Der Herr ist mein getreuer Hirt, Dem ich mich ganz vertraue; Zur Weid' er mich, sein Schäflein, führt, Auf schöner, grüner Aue. mich, Mein' Seel' zu laben kräftiglich Durch's sel'ge Wort der Gnaden. 2. Er führet mich auf rechter Bahn Von seines Namens wegen. Ob gleich viel Trübsal kommt heran Auf finstern Todesstegen, So grauet mir doch nicht dafür: Mein treuer Hirt ist stets bei mir, Mich tröst't sein Stab und Stecken. 3. Er macht mir einen Tisch bereit, Ob's auch den Feind verdrießet; Er schenkt den Becher voll von Freud', Von Oel das Haupt mir fließet, Und Gutes und Barmherzigkeit Läßt er mir folgen allezeit: Ich bleib' in Gottes Hause. Corn. Becker( 1561-1604). 205. D¹ Mel. Wer nur den lieben Gottläßt walten. u Vater deiner Menschenkinder, Der du die Liebe selber bist, Du, dessen Herz auch gegen Sünder Noch gütig und voll Mitleid ist, Laß mich von ganzem Herzen dein Im Leben und im Tode sein. 2. Gieb, daß ich als dein Kind dich liebe, Der du mich als ein Vater liebst, Und so gesinnt zu sein mich übe, Wie du mir selbst die Vorschrift giebſt. Was dir gefällt, gefall' auch mir; Nichts scheide mich, mein Gott, von dir. 3. Vertilge, Herr, durch deine Liebe In mir die Liebe zu der Welt Von Gott, dem Vater. 131 Und gieb, daß ich Verleugnung| Mel. Freu' dich sehr, o meine Seele. Wenn mir das Eitle noch gefällt. 206. Ew'ge Liebe, mein Wie soll ich je die Kreatur Gemüthe Waget einen kühnen Blick In den Abgrund deiner Güte: Send' mir einen Blick zurück, Einen Blick voll Heiterkeit, Der die Finsterniß zerstreut, Die mein blödes Auge drücket, Wenn es nach dem Lichte blicket. 2. Ich verehre dich, o Liebe, Daß du dich erbarmet hast Und aus eig'nem freien Triebe Den erwünschten Rath gefaßt, Der mit Fluch beschwerten Welt Durch ein theures Lösegeld, Durch des eig'nen Sohnes Sterben, Dir vorziehn, Schöpfer der Tog isjonsina Natur? 4. Laß mich um deines Namens willen Gern thun, was mir dein Wort del suo gebeut. Kann ich's nicht, wie ich soll, erfüllen, So sieh auf meine Willigkeit, Und rechne mir nach deiner Huld Die Schwachheit, Vater, nicht zur Schuld. 5. Der liebt dich nicht, der noch mit Freuden Das thut, was dir, o Gott, mißfällt. D'rum laß es mich mit Sorgored cibit& falt meiden, Gefiel es auch der ganzen Welt. Laß, Vater, mich behutsam sein, Die kleinste Sünde selbst zu scheun. 6. Aus Liebe laß mich Alles all leiden, leiden, Was mir dein weiser Rath bestimmt. Auch Trübsal führt zu ew'gen en Freuden; Wer ihre Last gern auf sich talls du nimmt, d fra Sie willig trägt und weislich mndlinợt, Wird mächtig von dir unterstüßt. 7. In deiner Liebe laß mich Bardi sterben, So ist auch Sterben mein Gewinn, Tony Dann werd' ich deinen Himmel erben, Wo ich dir ewig nahe bin. Da lieb' ich in Vollkommenheit Dich, Vater der Barmherzigkeit. Gnad' und Freiheit zu erwerben. 3. O ein Rathschluß voll Erbarmen, Voller Huld und Freundlichkeit, Welcher uns verlor'nen Armen Gnade, Trost und Hilfe beut! Liebe, die den Sohn nicht schont, Der in ihrem Schooße wohnt, Und zum Mittler ihn erkoren, 3u erretten, was verloren. Bu 4. Doch du hast, o weise Liebe, Eine Ordnung auch bestimmt, Daß sich Jeder darin übe, Der am Segen Antheil nimmt. Wer nur an den Mittler glaubt, Und ihm treu ergeben bleibt, Der soll nicht verloren gehen, Sondern Heil und Leben sehen. 5. Diesen Glauben anzuzünden, Giebst du deinen heil'gen Geist, Der sich lässet willig finden, Wie dein theures Wort verheißt, Allen, die gebeuget stehn, P Die ihr Unvermögen sehn Und zum Thron der Gnaden eilen, Seine Gaben mitzutheilen. 6. Keinen tilgst du zum Verderben Balth. Münter( 1735-1793). Ohne Grund aus deinem Buch; 9* Von Gott, dem Vater. 132 Die in ihren Sünden sterben, Laden selbst auf sich den Fluch. Wer nicht glaubt an deinen Sohn, Der hat ew'gen Tod zum Lohn; Sein muthwillig Widerstreben Schließt ihn aus von Heil und Leben. Der Himmel war noch nicht gemacht, Da hat Gott schon den Trieb geheget, o Der mir das Beste zugedacht. Da ich noch nicht geschaffen war, Da reicht' er mir schon Gnade aus dar. 7. Liebe, dir sei Lob gesungen Für den heiligen Entschluß, Den die Schaar verklärter Zunpic gen Rühmen und bewundern muß, Den der Glaub' in Demuth ehrt, Die Vernunft erstaunend hört Und umsonst sich unterwindet, Wie sie dessen Tief' ergründet. 8. Liebe, laß mich dahin streben, Meiner Wahl gewiß zu sein; Richte selbst mein ganzes Leben So nach deinem Willen ein, Daß des Glaubens Frucht und NE Kraft, Die dein Geist in mir geschafft, Mir zum Zeugniß dienen möge, Ich sei auf dem Himmelswege. 9. Laß mich meinen Namen schauen In's weite Feld der Ewigkeit, Erhebt euch über alle Schranken Der alten und der neuen Zeit: Erwägt, daß Gott die Liebe sei, Die ewig alt und ewig neu. 2. Der Grund der Welt war suisd nicht geleget, 3. Sein Rathschluß war, ich sollte leben Durch seinen eingebor'nen Sohn; Den wollt' er mir zum Mittler geben, Den macht' er mir zum Gnadenthron, In dessen Blute sollt' ich rein, Geheiliget und selig sein. 4. Wunderliebe, die mich o wählte ti Vor allem Anbeginn der Welt, Und mich zu ihren Kindern zählte, Für welche sie das Reich bestellt! O Vaterhand, o Gnadentrieb, Der mich in's Buch des Lebens schrieb. 5. Wie wohl ist mir, wenn mein Gemüthe Hinauf zu dieser Quelle steigt, Von welcher sich ein Strom der Güte In dem Buch des Lebens stehn; Denn so werd' ich ohne Grauen Selbst dem Tod entgegengehn. Keine Kreatur wird mich, Den du liebest ewiglich, Deiner Hand entreißen können, Noch von deiner Liebe trennen. Johann Rambach( 1693-1735). 90 75000 din madual mile Mel. O daß ich tausend Zungen hätte. todo TIED giebt: m 5582 Gott hat mich je und je geliebt. 6. Wer bin ich unter Millionen Der Kreaturen seiner Macht, Die in der Höh' und Tiefe wohnen, Daß er mich bis hierher gebracht! 207. Geht hin, ihr gläu- Ich bin ja nur ein dürres Blatt, Ein der keine Zu mir durch alle Zeiten neigt, Daß jeder Tag sein Zeugniß 7. Ja freilich bin ich zu geringe Der herzlichen Barmherzigkeit, Womit, o Schöpfer aller Dinge, Mich deine Liebe stets erfreut. Ich bin, o Vater, selbst nicht mein, Dein bin ich, Herr, und bleibe yn dein. Von Gott, dem Vater. 8. Die Hoffnung schauet in die Ferne Durch alle Schatten dieser Zeit. Der Glaube schwingt sich über Sterne Und blickt in's Reich der Ewigkeit; Da zeigt mir deine milde Hand Mein Erbtheil im gelobten Land. 9. Jm sichern Schatten deiner Flügel Find' ich die ungestörte Ruh'. Der feste Grund hat dieses Siegel: Wer dein ist, Herr, den kennest du! bdiald Laß Erd' und Himmel untergehn, Dies Wort der Wahrheit bleibet stehn. 10. Ach könnt' ich dich nur beffer ehren, Welch edles Loblied stimmt' ich an! Es sollten Erd' und Himmel hören, Was du, mein Gott, an mir gethan; Nichts ist so köstlich, nichts so schön, Als, höchster Vater, dich erhöhn. 11. Doch nur Geduld, es kommt die Stunde, Da mein durch dich erlöster Geist Im höhern Chor mit frohem Munde Dich, schönste Liebe, schöner preis't: D'rum eilt mein Herz aus dieser Zeit Und sehnt sich nach der Ewigkeit. Joh. Gottfr. Herrmann( 1707-1791). 133 Ich bleibe darum stets an dir; Nichts soll von dir mich scheiden. Du fasfest mich bei meiner Hand, Machst mir den Weg des Heils bekannt, Mel. Herzlich lieb hab' ich dich. 208. ott, der du mich als Vater liebst, Mit Wohlthun überall umgiebst, Du Schöpfer aller Freuden; Bist du mein Freund, wie wohl ist mir! Machst meinen Gang darauf gegewiß, Und schaffst mir Licht in Finsterniß. Ja, Herr, mein Gott, Du bist mein Licht, du bist mein de Licht; mome Ich folge dir, so irr' ich nicht. 2. Du leitest mich nach deinem Rath, Der nur für mich beschlossen hat, Was auf mein Bestes gehet. Führst du mich gleich oft wunderbar, Gud So macht es doch der Ausgang klar, Daß stets dein Rath bestehet. Folg' ich dir auch auf rauher Bahn, So nimmst du mich mit Ehren an; Und dann verkehrt sich alles Leid In Wonn' und in Zufriedenheit. Mein Herr und Gott, Welch ein Gewinn, welch ein Gewinn Ist mir's, wenn ich dein Erbe bin! 3. Du nur bist meine Zuversicht. Hab' ich nur dich, so frag' ich nicht Nach Himmel und nach Erden. Wär' ich im Himmel ohne dich, So könnte seine Pracht für mich Doch nie erquickend werden. Könnt' ich dein nicht schon hier mich freun, So möcht' ich nicht auf Erden fein; Denn außer dir ist doch kein Gut, Das meinem Wunsch Genüge thut. Mein Herr und Gott, 134 Von Gott, dem Vater. Wo du nicht bist, wo du nicht| Nein, Gott, ich halte fest an dir; bist, Ist nichts, was mir erfreulich ist. 4. Auch in der allergrößten Noth Das, das ist meine Freude. Dein Wort, o Vater, soll allein Die Richtschnur meines Lebens ſein, Erquickst du mich, und wenn im Tod Mein Trost in allem Leide! t Ich sehe meine Zuversicht Auf dich, mein Fels, und wanke nicht, Auch Leib und Seel' verschmachten. 130 131 Wie könnte das mir schrecklich Sand wo sein? Mein Glaube lernt auch Todespein Bis einst sich in der Ewigkeit Mein Herz ganz deiner Liebe freut. Gott meines Heils, Ich bleibe dein, ich bleibe dein; Laß deine Huld stets mit mir sein. Dieterich nach Neumeister( 1671-1756) Mel. Es ist genug. ist getreu! Mein Trost, und meines Herzens Und führst mich über Welt und 209. Gott er sein Zeit Vaterherz In deiner Huld verachten. Denn du, du bleibst auch dann mein Heil, Zum Schauen deiner Herrlichkeit, So wahr du bist! Mein Herr und Gott, mein Herr und Gott, Du segnest mich selbst durch den Tod. dist 5. Nur wer von dir weicht und die Welt Mehr liebt als dich, nicht Glauben hält, Der stürzt sich in's Verderben. Wer dieser Erde Lust und Pracht Zu seinem Himmelreiche macht, Der kann dein Reich nicht erben. Denn wer dich hier nicht lieben lernt, Und nicht sein Herz von dem entfernt, Was dir, o Heiligster, mißfällt, Schaut nicht das Heil der bessern Welt. Nur den, der hier Sein Herz dir weiht, sein Herz dir weiht, Nur den führst du zur Herrlichkeit. 6. Und dieses Glück entzög' ich mir? Ist voller Redlichkeit. Gott ist getreu Bei Wohlsein und bei Schmerz, In gut und böser Zeit. Weicht, Berge, weicht, fallt hin, ihr Hügel! Mein Glaubensgrund hat dieses Siegel: :,: Gott ist getreu!:,: 2. Gott ist getreu! Er ist mein treuster Freund, Dieß weiß, dieß hoff' ich fest. Ich bin gewiß, Ald Daß er mich keinen Feind Zu hart versuchen läßt.@ Er wiegt bei jeder Prüfungsstunden Die Kraft von meinem Glaubenspfunde. :: Gott ist getreu!:,: 3. Gott ist getreu! Er thut, was er verheißt, Er hält, was er verspricht; Wenn mir sein Wort Den Weg zum Leben weist, So gleit' und irr' ich nicht. is Von Gott, dem Vater. 135 Gott ist kein Mensch, er kann nicht| Dich stets im Herrn zu freun? lügen, Sei Gott getreu, Sein Wort der Wahrheit kann nicht trügen. Sei unverzagt, mag doch Die Welt voll Falschheit sein! Der falschen Brüder Neid und Tücke :,: Gott ist getreu!:,: 4. Gott ist getreu! Er handelt väterlich, Und, was er thut, ist gut; Gereicht am Ende mir zum Glücke. Trifft mich sein Schlag, Er weckt und bessert mich, Die Strafe meint es gut. Das Kreuz wird mir zur Himmelsleiter, :,: Gott ist getreu!:,: 9. Gott ist getreu! Bergiß, o Seel', es nicht, Wie zärtlich treu Gott ist. Gott treu zu sein, Sei deine hohe Pflicht, So lang' du denkst und bist. Halt' fest an Gott, sei treu im Glauben, Der Kampf macht mich zum guten Streiter. :,: Gott ist getreu!:,: 5. Gott ist getreu! Er giebt der bösen Welt Den ein'gen Sohn dahin. Der Heiligste 15HP Bezahlt das Lösegeld, Damit ich selig bin. :,: Gott ist getreu!:,: 7. Gott ist getreu! Sein göttlich treuer Blick Giebt sorgsam auf mich Acht; Er sieht mit Lust, Laß dir den starken Trost nicht rauben: Um uns zu retten vom Verderben, Eigene Melodie. Ließ er den Eingebornen sterben. 210. Gott iſt mein Lied, :,: Er der Gott der Stärke; 6. Gott ist getreu! Mein Vater, deß ich bin, Sorgt für mein Seelenwohl. Sein Will' und Wunsch, Sein Zweck und sein Bemüh'n Ist, daß ich leben soll. Er reinigt mich von allen Sünden, Er läßt mich Ruh' in Christo finden. Wenn mich ein zeitlich Glück Erfreut und dankbar macht. Was uns zu schwer ist, hilft er Bad tragen, Und endlich stillt er alle Klagen. :,: Gott ist getreu!:,: 8. Gott ist getreu! Mein Herz, was fehlt dir noch, :,: Gott ist getreu!:,: Ehrenfried Liebich( 1713-1780). Hehr ist sein Nam', Und groß sind seine Werke Und alle Himmel sein Gebiet. 2. Er will und spricht's, So sind und leben Welten; Und er gebeut, So fallen durch sein Schelten Die Himmel wieder in ihr Nichts. 3. Licht ist sein Kleid Und seine Wahl das Beste; Er herrscht als Gott, Und seines Thrones Veste Ist Wahrheit und Gerechtigkeit. 4. Unendlich reich, Ein Meer von Seligkeiten, Ohn' Anfang Gott, Und Gott in ew'gen Zeiten, Herr aller Welt, wer ist dir gleich? 5. Was ist und war Im Himmel, Erd' und Me Das fennet Gott, 136 Und seiner Werke Heere Sind ewig vor ihm offenbar. 6. Er ist um mich, Schafft, daß ich sicher ruhe; Er schafft, was ich p Vor oder nachmals thue, Mel. Freu' dich sehr, o meine Seele. Und er erforschet mich und dich. 211. Gott, vor deſſen An7. Er ist dir nah', Du sigest oder gehest, Ob du an's Meer, Von Gott, na thi D Ob du gen Himmel flöhest, So ist er allenthalben da. 8. Er kennt mein Flehn Und allen Rath der Seele, Er weiß, wie oft Ich Gutes thu'' und fehle, Und eilt mir gnädig beizustehn. 9. Er wog mir dar, Was er mir geben wollte, Schrieb auf sein Buch Wie lang' ich leben sollte, Da ich noch unbereitet war. 10. Nichts, nichts ist mein, Das Gott nicht angehöre. Herr, immerdar Soll deines Namens Ehre, Dein Lob in meinem Munde sein. 11. Wer kann die Pracht Von deinen Wundern fassen? Ein jeder Staub, Den du hast werden lassen, Verkündigt seines Schöpfers Macht. did 12. Der kleinste Halmi Ist deiner Weisheit Spiegel, Du Luft und Meer, Ihr Auen, Thal und Hügel, Ihr seid sein Loblied und sein sipa Psalm. 13. Kein Sperling fällt, Herr, ohne deinen Willen; Sollt' ich mein Herz Nicht mit dem Troste stillen, Daß deine Hand mein Leben hält? dem Vater. So frag' ich nichts nii 100 Nach Himmel und nach Erden, Und biete selbst der Hölle Truß. Chr. Fürchteg. Gellert( 1715-1769). 14. Ist Gott mein Schuß, Will Gott mein Retter werden: Nur ein reiner Wandel gilt, Ew'ges Licht, aus dessen Lichte Nichts als reinste Klarheit quillt: Laß uns doch zu jeder Zeit Strahlen deiner Heiligkeit So durch Herz und Seele dringen, Daß auch wir nach Heil'gung ringen! 2. Du bist rein in Werk und s Wesen, Wesen, tosin O Und dein unbeflecktes Kleid, Das von Ewigkeit gewesen, Ist die reinste Heiligkeit. Du bist heilig, aber wir, in Großer Schöpfer, stehn vor dir, Wie in einem Kleid voll Flecken, Die wir dir umsonst verdecken. 3. Nichts wird sonst von dir geliebet, Vater, als was sich allein e Deiner Heiligkeit ergiebet ge Und sich sehnt, dir gleich zu sein Darum nimm dich unser an, Deren Herz nichts lieben kann Als was Straf' und Zorn ver dienet, Weil es noch der Sünde dienet. 4. Was dein Geist und Herze & finnet, Was dein weisſer Wille thut, Was dein starker Arm beginnet, Das ist heilig, rein und gut; Und so bleibst du ewiglich, Während wir auf Erden dich Durch das Böse, das wir üben, Stets von Jugend auf betrüben. 5. Wen dein Aug' voll Falschheit findet, Wen es sieht im Finstern gehn, Von Gott, dem Vater. Wen die Lust der Welt entzünsblate det, Der kann nicht vor dir bestehn; Du bist nur der Wahrheit Freund, id Allem Bösen bist du Feind, Ach, das muß uns Sünder schrecken, Furcht und Schmerz in uns erOns wecken. 6. Tilge solche Furcht und Schmerzen! 137 3. Lust an Gott erhebet dich, Wenn du ihn im Wort erkennest; Lust an Gott ist innerlich, Wenn du in der Liebe brennest. Solche Lust geht eine Bahn, G Die das Herz nur wünschen kann. 4. Wer die Lust am Herren bt hat, fed Mel. Jesus, meine Zuversicht. 212. abe deine Lust am Habe Herrn, Der dir schenket Lust und Leben, So wird dir sein Gnadenstern Tausend holde Strahlen geben; Denn er beut dir treulich an, Was dein Herz nur wünschen kann. Du bist rein und machest rein, Schaff' in uns doch solche Herze Welche rein und heilig sei'n. E Rein'ge sie, o höchstes Gut, Rein'ge uns durch Christi Blut Und laß so Verstand und Willen Deinen heil'gen Geist erfüllen. 7. Hilf, o Vater, unsern Seelen in Glaubensvoll auf dich zu sehn; Deinen ew'gen Weg zu wählen Und ihn ohne Falsch zu gehn, Bis wir mit der sel'gen Schaar Der Erlösten immerdar " Heilig! Heilig! Heilig!" singen 213. Her Erbarmen, Mel. O daß ich tausend Zungen hätte. von unendlichem Und die reinsten Opfer bringen. Johann Zimmermann( 1702-1783). 0912 296 2900 chini 2. Laß der Welt die eit'le Guolusplie Lust, Die in Weinen sich verkehret; Wisse, wer in seiner Brust Gottes Liebe fühlt und nähret, Dieser trifft in Allem an, Was das Herz nur wünschen fann. Hat auch Lust an seinem Willen, Ist bemüht, in Wort und That Ihn getreulich zu erfüllen; b Und so wird ihm auch gethan, Was das Herz nur wünschen fann. 5. Ist die Lust nicht ohne Last, Trag' geduldig die Beschwerden; Wenn du wohl gelitten hast, Wirst du erst recht fröhlich werden Und triffst dort im Himmel an, Was dein Herz nur wünschen fann. Benj. Schmold( 1672-1737). Du unergründlich Liebesmeer! Ich danke dir mit andern Armen, Mit einem ganzen Sünderheer' Für deine Huld in Jesu Christ, Die vor der Welt gewesen ist. 2. Für dein so allgemein ErGlösen, Für die Verfühnung aller Schuld, Für deinen Ruf an alle Bösen Und für das Wort von deiner Huld, Ja, für die Kraft in deinem Wort Dankt dir mein Herze hier und dort. 11401 3. Für deinen heil'gen Geist der Liebe, Der Glauben wirkt in unserm Geist, 138 Von Gott, Für dieses Glaubens Kraft und Triebe, Wodurch sich deine Macht erweist, Für die Befestigung darin Dankt dir mein neugeschaff'ner Sinn. 4. Für dein so tröstliches Versprechen, Daß deine Gnade ewig sei. Wann Berge stürzen, Hügel brechen, So bleibt dein Bund und deine Treu; Wann Erd' und Himmel weicht und fällt, So lebt doch Gott, der Glauben hält. Med 5. Für deine theuren Sakramente, Die Siegel deiner wahren Schrift, D'rin Gott, damit ich glauben könnte, Ein Denkmal seiner Wunder ſtift't; Für diese Gnaden in der Zeit Dankt dir mein Herz in Ewigkeit. 6. Ja, Mund und Herze soll dir danken; Doch bittet auch mein Herz und Mund: Laß weder Mund noch Herze wanken Und gründe mich auf diesen Grund; Erhalte nur durch deine Treu Auch bis an's Ende mich dabei. 7. Laß mir dein allgemein Erbarmen, Das allgemeine Lösegeld, Den allgemeinen Ruf der Armen, Den allgemeinen Trost der Welt, Die Mittel, welche allgemein, Den festen Grund des Glaubens ſein. 8. Du gabst ja mir auch solche Gnaden, dem Vater. Auch ich, ich habe Theil daran; Ich lag ja mit in gleichem Schaden, Für mich ist auch genug gethan; An deinem Worte, Trost und Heil Gehört mir mein besond'res Theil. 9. An diesem kann ich nun erkennen, Daß ich dein Kind in Gnaden bin; Du willst mir selbst die Ehre gönnen, be Du gabst den Sohn für mich dahin, Der war den Sündern zugezählt, In dem die Sünder auserwählt. 10. Laß mich in Liebe heilig leben, Unsträflich dir zum Lobe sein; Versichere mein Herz daneben: Es reiße keine Lust noch Bein Mich von der Liebe Gottes hin, Weil ich in Christo Jesu bin. 11. Tod, Leben, Trübsal, Angst und Leiden, Was Welt und Hölle in sich schließt, Nichts soll mich von der Liebe scheiden, Die da in Christo Jesu ist. Ja, Amen! Vater aller Treu', Zähl' mich den Auserwählten bei. Philipp Hiller( 1699-1769). Mel. Auferstehn, ja auferstehn. 214. Ja fürwahr! uns führt mit sanfter Hand Ein Hirt durch's Pilgerland Der dunklen Erde, Uns, seine kleine Heerde. Halleluja! 2. Wenn im Dunkel auch sein Häuflein irrt: Er wacht, der treue Hirt, 12 Von Gott, dem Vater. Und läßt den Seinen Ein freundlich Sternlein scheinen. Halleluja! 3. Sicher leitet aus des Todes Grau'n Er uns auf grüne Au'n, Aus Sturm und Wellen Zur Kühlung leiser Quellen. Halleluja! 4. Freundlich blickt sein Aug' auf uns herab; Sein sanfter Hirtenstab Bringt Trost und Friede; Er wachet sich nicht müde. Halleluja! 5. Ja fürwahr! er ist getreu und gut. Auch uns're Heimath ruht In seinen Armen. Sein Name ist Erbarmen. Or Halleluja! Friedr. Ad. Krummacher( 1768-1845). 215. Ich hab' in Gottes Mel. Was mein Gott will, gescheh' 2c. Herz und Sinn Mein Herz und Sinn ergeben. Was böse scheint, ist mir Gewinn, Der Tod selbst ist mein Leben. Ich bin ein Sohn deß, der vom Thron Des Himmels wohl regieret, Der, wenn er schlägt und Kreuz auflegt, di Doch stets mit Liebe führet. 2. Das kann mir fehlen nimmermehr: Mein Vater muß mich lieben. Wenn er mich auch gleich wirft in's Meer, So will er mich nur üben Und mein Gemüth in seiner Güt' Gewöhnen fest zu stehen. Halt' ich dann Stand, weiß seine Hand Mich wieder zu erhöhen. nis 139 3. Es ist ja Weisheit und Verstand Bei ihm ohn' alle Maaßen; r Zeit, Ort und Stund' ist ihm bekannt, zu thun und auch zu lassen. Er weiß, wann Freud', er weiß, wann Leid Uns, seinen Kindern, diene, Und was er thut, ist Alles gut, Ob's noch so traurig schiene. 4. Du denkest zwar, wenn du nicht hast, Was Fleisch und Blut begehret, Als set mit einer großen Last Dein Glück und Heil beschweret; Hast spät und früh viel Sorg' und Müh' An deinen Wunsch zu kommen, Und denkest nicht, daß, was geschieht, Gescheh' zu deinem Frommen. 5. Ei nun, mein Gott, so fall' ich dir uning Getrost in deine Hände: Nimm mich und mach es so mit mir Bis an mein letztes Ende, Wie du wohl weißt, daß meinem Geist Dadurch sein Nuß entstehe, Und deine Ehr' je mehr und mehr di Sich in ihr selbst erhöhe. 6. Willst du mir geben Sonnenschein, So nehm' ich's an mit Freudis arden; den; MER Soll's aber Kreuz und Unglück sein, Will ich's geduldig leiden. Soll mir allhier des Lebens Thür 802 Noch ferner offen stehen: Wie du mich führst und führen wirst, So will ich gern mitgehen. 140 7. Soll ich dann auf des du Todes Weg Und finst're Straße reisen, Wohlan, so tret' ich Bahn und Steg, Den mir dein' Augen weisen. Du bist mein Hirt, der Alles wird Von Gott, dem Vater. Zu solchem Ende kehren, Daß ich einmal in deinem Saal Dich ewig möge ehren. Paul Gerhardt( 1606-1676). Mel. Lobt Gott, ihr Christen. 216. Jah ch finge dir mit Herz und Mund, Herr, meines Herzens Lust. Sch sing' und mach' auf Erden fund, HS Was mir von dir bewußt. drift 2. Ich weiß, daß du der Brunn der Gnad' Und ew'ge Quelle bist, Daraus uns Allen früh und spät Viel Heil und Gutes fließt. 3. Was sind wir doch? was haben wir Auf dieser ganzen Erd', na Das uns, o Vater, nicht von dir Allein gegeben werd'? TO TH 4. Wer hat das schöne Himmelszelt Hoch über uns gesetzt? Wer ist es, der uns unser Feld Mit Thau und Regen nett? 5. Wer wärmet uns in Kält' und Frost? Wer schüßt uns vor dem Wind? Wer macht es, daß man Del und Most Zu seinen Zeiten find't? 6. Wer giebt uns Leben, Kraft und Muth? Wer schützt mit seiner Hand Des goldnen Friedens werthes Gut In unserm Vaterland? 7. Ach Herr, mein Gott, das fommt von dir, Du, du mußt Alles thun; Du hältst die Wach' an uns'rer Thür Und läßt uns sicher ruhn. 8. Du nährest uns von Jahr zu Jahr, Bleibst immer fromm und treu Und stehst uns, wenn wir in Gefahr, Mit Huld und Stärke bei. 9. Du strafft uns Sünder mit Geduld Und schlägst nicht allzusehr, Ja, endlich nimmst du uns're Schuld bul? und wirfst sie in das Meer. 10. Wenn unser Herze seufzt und schreit, Wirst du gar leicht erweicht Und giebst uns, was uns hoch erfreut Und dir zur Ehr' gereicht. 11. Du zählst, wie oft ein Christ hier wein', Und was sein Kummer sei; kein Zähr- und Thränlein ist so klein, 310 Du hebst und legst es bei. 12. Du füllst des Lebens Mangel aus mit dem, was ewig steht, Und führst uns in des Himmels Haus, Wenn uns die Erd' entgeht. 13. Wohlauf mein Herze, sing' und spring' Und habe guten Muth! Dein Gott, der Schöpfer aller Ding', Ist selbst und bleibt dein Gut. 14. Er ist dein Schatz, dein Erb' und Theil, Dein Glanz und Freudenlicht, Von Gott, dem Vater. 141 Dein Schirm und Schild, dein 3. Herr, wer kann deinen Rath Hilf' und Heil, Schafft Rath und läßt dich nicht. 15. Was kränkst du dich in deinem Sinn Und grämst dich Tag und Nacht? Nimm deine Sorg' und wirf sie hin Auf den, der dich gemacht. 16. Hat er dich nicht von auf Versorget und ernährt? Wie manchen schweren Unglückskad laufeb Hat er zurückgekehrt! 20 17. Er hat noch niemals was versehn ergründen? Dir bleibt allein der Weisheit Preis, d Du kannst viel tausend Wege finden, hi Da, wo der Mensch nicht einen weiß.id Mein Vater, führ' mich immerdar In seinem Regiment; Nein, was er thut und läßt geschehn, Nur selig, wenn gleich wunderbar. rim fita d Das nimmt ein gutes End'. 18. Ei nun, so laß ihn ferner thunder Und red' ihm nicht darein: So wirst du hier in Frieden ruh'n Und ewig selig sein. 5. Dir will ich ganz mich mit Allem, was ich hab' und bin; überlassene Ich werfe, was ich nicht kann faffen, Paul Gerhardt( 1606-1676). Mel. Wer nur den lieben Gott läßt 2c. Auf deine Macht und Weisheit hin. 217. Mein Gott, wie bist Mein Vater, führ' mich immerdar Nur selig, wenn gleich wunderbar. Nur selig, wenn gleich wunderbar. 4. Gott, deine heiligen Gedanken Sind himmelweit von Menschenund nid wahn; wahn; in duft D'rum leite mich in deinen Schranken 2. Kein Mensch kann, Herr, dein Antlig sehen, Wir sehn dir nur von Ferne nach. Was du bestimmt, das muß geschehen m Bei unserm Glück und Ungemach. Mein Vater, führ' mich immerdar Nur selig, wenn gleich wunderbar. grad Wie ist dein Rath so wunderbar! Was helfen alle meine Sorgen? Nur selig, wenn gleich wunderDu hast gesorget, eh' ich war. bar. Mein Vater, führ' mich immer- 6. Hilf, daß ich nie von dir mich kehre; In Glück und Unglück, Freud' dar und Leid Schick' Alles, Herr, zu deiner Fot3 Ehre M Und meiner Seele Seligkeit. Mein Vater, führ' mich immerdar Und führe mich auf rechter Bahn. Mein Vater führ' mich immerdar Nur selig, wenn gleich wunderbar. ulu Sal. Frand( 1659-1725). 2020 manoid id ug sid oni 142 Von Gott, dem Vater. Mel. Mir nach, spricht Christus. 218. nie ie bist du, Höchster, von uns fern, Du wirkst an allen Enden; Wo ich nur bin, Herr aller Herrn, Bin ich in deinen Händen. Durch dich nur leb' und athme ich, Denn deine Rechte schüßzet mich. Mein Herz an dich ergebe, Und über deine Huld erfreut, Lobsingend dich erhebe: So hörst du es und stehst mir bei, 17. Laß überall gewissenhaft Nach deinem Wort mich handeln, Und stärke mich dazu mit Kraft, Vor dir getrost zu wandeln. Daß du, o Gott, stets um mich dpn sei'st, 2. Was ich gedenke, siehest du, Du prüfest meine Seele. Du siehst es, wenn ich Gutes thu', Mel. Allein Gott in der Höh' sei Ehr', Du siehst es, wenn ich fehle. Nichts, nichts kann deinem Aug' 219. entfliehn die Und nichts mich deiner Hand midnientziehn. entziehn. 3. Wenn ich in stiller Einsamfeit Daß ich dir immer treuer sei. 4. Du merkst es, wenn des Herzens Rath Verkehrte Wege wählet; Und bleibt auch eine böse That Vor aller Welt verhehlet: So weißt du sie und strafest mich Zu meiner Beff'rung väterlich. 5. Du hörest meinem Seufzen zu, Daß Hilfe mir erscheine; Voll Mitleid, Vater, zählest du Die Thränen, die ich weine. Du siehst und wägest meinen Schmerz, Und stärkst mit deinem Trost mein Herz. 6. O drück', Allgegenwärtiger, Dies tief in meine Seele, Daß, wo ich bin, nur dich, o Herr, Mein Herz zur Zuflucht wähle, Daß ich dein heilig Auge scheu' Und dir zu dienen eifrig sei. Das tröst' und beff're meinen Geist. Christoph Sturm( 1740-1786). Liebesglut, wie soll ich dich Nach Würdigkeit besingen? Es müssen deine Tiefen mich, Du volle See, verschlingen! & s brennt die ganze Ewigkeit. Es flammet Gottes Herrlichkeit, Bleibt noch mein Herz erfaltet? 2. Liebe, die Gott seinen Sohn Aus seinem Schooß genommen: Er ist von dem gestirnten Thron Zu uns herabgekommen. Sein Mangel, Knechtschaft, Kreuz und Grab Sind uns ein Bild, zu malen ab, Wie stark Gott lieben könne. 3. Hör' auf zu grübeln, glaub' allein, Kannst du dies Meer nicht gründen, So wirf dich blindlings da hinein Mit allen deinen Sünden, Daß dem dein Herze sei gewährt, Der dir sein Herz hat ganz beschert, Gieb Herz für Herz zum Opfer. 4. O liebster Vater, nimm es hin! Gieb Kraft, um dich zu lieben. Herz und Begierden, Muth und Sinn m Sei'n dir hiermit verschrieben. Brenn' aus den Zunder böser Lust, as 198 Laß ewig nichts in dieser Brust Als deine Liebe glühen. Friedrich Lampe( 1683-1729). Von Gott, dem Vater. Eigene Melodie. Richtet auf, was fällt, 220. Ruhe ist das beste Sein Geist bringt Ruh'; 402 Das man haben kann; Stille und ein guter Muth Steiget himmelan. Die suche du! Hier und dort ist keine Ruh', Als bei Gott; ihm eile zu: Gott ist die Ruh'. 2. Ruhe suchet jedes Ding, Allermeist ein Christ. Du mein Herz, nach Ruhe ring', Wo du immer bist! O suche Ruh'; In dir selber wohnt sie nicht; Such' in Gott, was dir gebricht! Gott ist die Ruh'. 3. Ruhe giebt dir nicht die Welt, Ihre Freud' und Pracht; Ruhe giebt nicht Gut und Geld, Lust, Ehr', Gunst und Macht; Reins reichet zu. Wenn du recht bekümmert bist, Suchst du das, was droben ist; Gott ist die Ruh'. 4. Ruhe geben kann allein Jesus, Gottes Sohn, Der uns Alle ladet ein Vor des Himmels Thron Zur wahren Ruh'. Wer den Ruf vernommen hat, Dringe ein zur Gottesstadt! Gott ist die Ruh'. 5. Ruhe beut er Allen an, Die beladen sind. Arm' und Reiche, kommt heran, Mann und Weib und Kind, JIhr findet Ruh'! 143 Gieb im Glauben Herz und Sinn Seinem Geist zu eigen hin, Gott ist die Ruh'. 7. Ruhe findet sich zumeist, Wo Gehorsam blüht; Ein in Gott gesetzter Geist Macht ein still Gemüth Und Seelenruh'. Darum selig, wer sich giebt, Daß er Gottes Willen übt! Gott ist die Ruh'. 2005 8. Ruhe wächset aus Geduld Und Gelassenheit, Die sich lehnt auf Gottes Huld Und in Lieb' und Leid Sich giebt zur Ruh'. Je zufriedener du bist, Desto näher Gott dir ist: Gott ist die Ruh'. 9. Ruhe hat, wer williglich Christi sanftes Joch Hingebücket nimmt auf sich; Ist es lieblich doch und schaffet Ruh'. Folge deinem Heiland gern, Dann ist nie dein Friede fern; Gott ist die Ruh'. 110. esme 10. Ruhe nirgends lieber bleibt, onll Als wo Demuth blüht; Was zur Niedrigkeit fein treibt Und hinunter zieht, Giebt wahre Ruh'. Darum bleibe arm und klein, So wird Gott dir nahe sein; Gott ist die Ruh'. 11. Ruh' entspringet aus dem Quell, Der als Liebe fleußt. Ist das Herz nur klar und hell, Sanft und still der Geist, Dann strömet Ruh'. da Liebe, wenn du Ruh' begehrst, Bis du seliglich erfährst 10 Traget ihr des Leides viel, Gott setzt allem Leid ein Ziel; Gott ist die Ruh'. 6. Ruhe kommt aus Glauben her, Der nur Jesum hält; Jesus machet leicht, was schwer, Gott ist die Ruh'. 144 12. Ach, du Gott der wahren Ruh', Gieb auch Ruhe mir! Was ich denke, red' und thu', Streb' nach Ruh' in dir; Gieb Ruh' dem Geist. Schließt sich dann mein Auge zu, So führ' Leib und Seel' zur Ruh', boste Dem Himmel zu! Johann Schade( 1666-1698). Eigene Melodie. 221. Sollt nicht fingen ollt' ich meinem Gott Und in ihm nicht fröhlich sein? Denn ich seh' in allen Dingen, Wie so gut er's mit mir mein'. Ist's doch nichts als lauter Lieben, Das sein treues Herz bewegt, Das ohn' Ende hebt und trägt, Die in seinem Dienst sich üben. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb' in Ewigkeit. 2. Wie ein Adler sein Gefieder Von Gott, dem Vater. Ueber seine Jungen streckt, Also hat auch immer wieder Mich des Höchsten Arm gedeckt. Seit den ersten Athemzügen, Da er mir das Leben gab Und das Wesen, das ich hab', Durft' an seiner Brust ich liegen. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb' in Ewigkeit. 3. Sein Sohn ist ihm nicht ni on zu theuer, Nein, er giebt ihn für mich hin, Daß er mich vom ew'gen Feuer Durch sein theures Blut gewinn'. O du unergründ'ter Brunnen, Wie will doch mein schwacher Geist, Ob er sich gleich hoch befleiß't, Deine Tief' ergründen können? Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb' in Ewigkeit. 4. Seinen Geist, den edlen Führer, Giebt er mir in seinem Wort, Daß er werde mein Regierer Durch die Welt zur Himmelspfort', Daß er mir mein Herz erfülle Mit dem hellen Glaubenslicht, Das des Todes Macht zerbricht Und mein banges Herz macht stille. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb' in Ewigkeit. 5. Meiner Seele Wohlergehen Hat er ja so wohl bedacht; Will dem Leibe Noth entstehen, Nimmt er's gleichfalls wohl in Acht. Wenn mein Können, mein Vermögen Nichts vermag, nichts helfen fann, Kommt mein Gott und hebet an Seine Kraft mir beizulegen. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb' in Ewigkeit. 6. Himmel, Erd' und ihre Heere Hat er mir zum Dienst bestellt; Wo ich nur mein Aug' hinkehre, Find' ich, was mich nährt und hält, Thier und Kräuter und Getreide. In den Gründen, in der Höh', In den Büschen, in der See: Ueberall ist meine Weide. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb' in Ewigkeit. 7. Wenn ich schlafe, wacht sein Sorgen Und ermuntert mein Gemüth, Also daß ich jeden Morgen Schaue neue Lieb' und Güt'. Wäre mein Gott nicht gewesen, Hätte mich sein Angesicht Nicht geleitet, wär' ich nicht Von Gott, dem Vater. Aus so mancher Angst genesen. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb' in Ewigkeit. 8. Wie ein Vater seinem Kinde Sein Herz niemals ganz entzieht, Ob es gleich bisweilen Sünde Thut und aus der Zucht entflieht; Also hält auch mein Verbrechen Mir mein frommer Gott zu gut, Will mein Fehlen mit der Ruth' Und nicht mit dem Schwerte rächen. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb' in Ewigkeit. 9. Seine Strafen, seine Schläge, Ob mir dies gleich bitter scheint, Sind, wenn ich es recht erwäge, Dennoch Zeichen, daß meinFreund, Der mich liebet, mein gedenke Und mich von der schnöden Welt, Die uns hart gefangen hält, Durch die Trübsal zu sich lenke. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb' in Ewigkeit. 10. Das weiß ich fürwahr und lasse Mir's nicht aus dem Sinne gehn: Christenkreuz hat seine Maaße Und muß endlich stille stehn. Wenn der Winter ausgeschneict, Tritt der schöne Sommer ein: Also wird auch nach der Pein, Wer's erwarten kann, erfreuet. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb' in Ewigkeit. K 11. Weil denn weder Ziel noch Ende Sich in Gottes Liebe find't, Ei, so heb' ich meine Hände Zu dir, Vater, als dein Kind, Bitte, woll'st mir Gnade geben, Dich aus aller meiner Macht Zu umfangen Tag und Nacht Hier in meinem ganzen Leben, Bis ich dich nach dieser Zeit Lob' und lieb' in Ewigkeit! Paul Gerharbt( 1606-1676). 145 Mel. Alles ist an Gottes Segen. 222. Pater, meine Seele rockennet, Ehret, Höchster, dich und nennet Gut und heilig dein Gebot, Wünschet ewig dich zu lieben, Deinen Willen nur zu üben, Dein allein zu sein, o Gott. 2. Ohne dich ist doch kein Friede; Und die Seele rennt sich müde Nach dem Schattenspiel der Zeit. Ihren Durst kannst du nur stillen: Möchtest du sie ganz erfüllen, Gott, in Zeit und Ewigkeit. 3. Gieb, daß mir der Tand der Erde Täglich immer nicht'ger werde! Keines Wunsches ist er werth. Frommsein ist das Glück der Seele, Gieb, daß ich nur dieses wähle, Gott, der mein Gebet erhört. 4. Friede werd' ich im Gewissen, Hier den Himmel schon genießen, Lieb' ich herzlich dich allein, Such' ich, Bater, mehr als Allen, Such' ich dir nur zu gefallen, So sind deine Freuden mein. 5. Mag die Welt mich immer haffen, Kann ich dich im Geist umfassen Und verdammt mein Herz mich nicht, O so bin ich voller Freude, Glücklich dann selbst, wenn ich id Istisur leide, leide, Bleib' ich treu nur meiner Pflicht. 6. Laß den Reiz der Eiteldie feiten Nie von dir mein Herz ableiten, Bleibe du mein höchstes Gut! Hilf mir den Betrug der Sünden, Bater, endlich überwinden; Schent mir Christenheldenmuth. 10 146 Von Gott, dem Vater. 7. Lenke du all' mein Bestreben| Wenn auch Grund und Boden Weg von hier zum bessern Leben, Daß ich mich schon in der Zeit Nur am Ewigen ergöße Und den Werth der Dinge schäßze Wie einst in der Ewigkeit. Johann Lavater( 1741-1801). Ihre Liebe mag erkalten, millow Bleib' ich meinem Gott nur werth. Ob die Sonne sich verhüllt, Bleibt er mir doch Sonn' und Schild. Mel. Gott des Himmels und der Erde. 223. Weicht, ihr Berge, fallt, ihr Hügel, Brecht, ihr Felsen, stürzet ein! Gottes Gnade hat das Siegel: Sie will unverändert sein. Laßt die Welt in Trümmer gehn, Gottes Gnade wird bestehn. 2. Gott hat Gnade mir versprochen, Gott hat einen Bund gemacht, Der wird nimmermehr gebrochen, Bis er Alles hat vollbracht. Er, die Wahrheit, trüget nicht, Er erfüllt, was er verspricht. 3. Seine Gnade soll nicht weichen, Wenn gleich Alles bricht und fällt, Sondern ihren Zweck erreichen, Der mein Herz zufrieden stellt. Ist die Welt voll Heuchelei, Gott ist fromm und gut und treu. 4. Will die Welt den Frieden brechen, Hat sie lauter Krieg im Sinn, Gott hält immer sein Versprechen; So fällt aller Zweifel hin, Als wär' er nicht immerdar, Was er ist, und was er war. 5. Mag sein Antlig sich verstaldn stellen, d Ist sein Herz doch treu gesinnt Und bezeugt in allen Fällen, Daß ich sein geliebtes Kind, Dem er beide Hände reicht, weicht. 6. Er will Friede mit mir odurit halten, Wenn die Welt sich auch emsurreal pört; 7. Er, der Herr, ist mein Erbarmer, So hat er sich selbst genannt; Das ist Trost: so bleib' ich opnous Armer Immerdar in seiner Hand. Sein Erbarmen läßt nicht zu, Daß er mir was Leides thu'. 8. Nun, so soll mein ganz Vertrauen Fest auf diesem Felsen ruhn; Ewig will ich auf ihn bauen, Was er sagt, das wird er thun. Erd' und Himmel mag vergehn, Ewig wird sein Bund bestehn. Benj. Schmold( 1672-1737). Mel. Es ist das Heil uns kommen her. 224. We enn ich, o Schöpfer, deine Macht, Die Weisheit deiner Wege, Die Liebe, die für Alle wacht, Anbetend überlege: So weiß ich von Bewund'rung voll Nicht, wie ich dich erheben soll, Mein Gott, mein Herr und Vater.out 9000 900 2. Mein Auge sieht, wohin dins es blickt, Die Wunder deiner Werke; Der Himmel, prächtig ausge pior schmückt, dock Preis't dich, du Gott der Stärke. Von Gott, dem Vater. Wer hat die Sonn' an ihm er- bilnigs Eigene Melodie. höht? SHISE Wer kleidet sie mit Majestät? onll 225. Wie groß ist des Anmächt'gen Güte! Wer ruft dem Heer der Sterne? Ist der ein Mensch, den sie nicht 3. Wer mißt dem Windeid seinen Lauf? und nirührt, Wer heißt die Himmel regnen? Wer schließt den Schooß der Jaso Erde auf, Mit Vorrath uns zu segnen? O Gott der Macht und Herrlichfeit, do Gott, deine Güte reicht so weit, So weit die Wolken reichen. Der mit verhärtetem Gemüthe Den Dank erstickt, der ihm gelity todet bührt? Nein, seine Liebe zu ermessen, Sei ewig meine größte Pflicht. Der Herr hat mein noch nie verthing adaju geffen: geffen: o Vergiß, mein Herz, auch seiner nicht! 2. Wer hat mich wunderbar bereitet? l Der Gott, der meiner nicht bedarf. Wer hat mit Langmuth mich geleitet? 4. Dich predigt Sonnenschein und Sturm, Dich preis't der Sand am toldo Meere. Bringt, ruft auch der geringste Wurm, 147 Bringt meinem Schöpfer Ehre! Mich, ruft der Baum in seiner som ju fur Pracht, in Mich, ruft die Saat, hat Gott Jould be gemacht: Bringt unserm Schöpfer Ehre! 5. Der Mensch, ein Leib, den deine Hand So wunderbar bereitet, Der Mensch, ein Geist, den sein Verstand, Dich zu erkennen, leitet, Der Mensch, der Schöpfung Ruhm und Preis, Ist sich ein täglicher Beweis Von deiner Güt' und Größe. 6. Erheb' ihn ewig, o mein Geist, Erhebe seinen Namen! d Gott, unser Vater, sei gepreis't, Und alle Welt sag' Amen! onl Und alle Welt fürcht' ihren sed Herrn, Und hoff' auf ihn und dien' ihm gern: In TO Wer wollte Gott nicht dienen! Chr. Fürchteg. Gellert( 1715-1769). Er, dessen Rath ich oft verwarf. Wer stärkt den Frieden im Ge wissen? Wer giebt dem Geiste neue Kraft? Wer läßt mich so viel Gut's genießen? Ist's nicht sein Arm, der Alles schafft? 3. Schau', o mein Geist, in jenes Leben, Zu welchem du erschaffen bist, Wo du, mit Herrlichkeit umgeben, Gott ewig sehn wirst, wie er ist! Du hast ein Recht zu diesen Freuden; Durch Gottes Güte sind sie dein: Sieh', darum mußte Christus S Barnaid& Wist leiden, ard onli Damit du könntest selig sein. 4. Und diesen Gott sollt' ich nicht ehren Und seine Güte nicht verstehn? Er sollte rufen, ich nicht hören, Den Weg, den er mir zeigt, nicht gehn? Sein Will' ist mir in's Herz geschrieben, 10* 148 Von Gott, dem Vater. Sein Wort bestärkt ihn ewiglich:| Und durch große Wassergüsse Gott soll ich über Alles lieben Und du spürst nicht seinen Fuß: Und meinen Nächsten gleich als So auch in dem Meer der Sormich. 90 gen Hält Gott seinen Pfad verborgen, Daß man nach ihm suchen muß. 4. Kein Besinnen kann erad foach sinnen, Wo man könnte Rath gewinnen; Die Vernunft ist hier zu blind; Ihre halbgebrochnen Augen Können hier zum Seh'n nicht taugen, 1108) Weil es Gottes Wege sind. 5. Weil der Herr im Dunkeln amethronet Und sein Reich im Glauben wohnet, Da man glaubt, ob man nicht sieht, H Bleibt die Sorge bei den Soragen, gen, be Wer nicht trauen will auf morgen, e Dem auch keine Hülfe blüht. 6. Gott muß man in allen d Sachen, Weil er Alles wohl kann machen, End' und Anfang geben frei. Er wird, was er angefangen, Lassen solch ein End' erlangen, Mel. O wie selig sind die Seelen. 226, Wunderanfang, herr- Daß es wunderherrlich ſei. lich Wo die gnadenreichen Hände Gottes führen ein und aus. Wunderweislich ist sein Rathen, Wunderherrlich seine Thaten Und du sprichst, wo will's hinaus? 2. Dente doch, es muß so gehen, 7. Oftmals läffet er mit mon Schrecken Wasserwogen dich bedecken, Und sein Donner schallt darein. Oftmals führt er dich durch Klüfte, Ja, durch Feu'r und stürm'sche Lüfte o und durch and're Noth und Pein. 8. Aber lasse dir nicht grauen! Lerne deinem Gott vertrauen, Sei getrost und guten Muth's. Er fürwahr, er wird dich führen, Daß du wirst am Ende spüren, Wie er thue lauter Gut's. 5. Dies ist mein Dank, dies ist sein Wille: Ich soll vollkommen sein, wie er. Je mehr ich dies Gebot erfülle, Stell' ich sein Bildniß in mir her. Lebt seine Lieb' in meiner Seele, So treibt sie mich zu jeder Pflicht, Und ob ich schon aus Schwachheit fehle, Herrscht doch in mir die Sünde nicht. 6. Gott, laß deine Güt' und Liebe Mir immerdar vor Augen sein! Sie stärf in mir die guten Triebe, Mein ganzes Leben dir zu weihn; Sie tröste mich zur Zeit der Schmerzen, Sie leite mich zur Zeit des Glücks, Und sie besieg' in meinem Herzen Die Furcht des letzten Augenblicks! Chr. Fürchtegott Gellert( 1715-1769). Was Gott weislich heißt geschehen, Ihm und dir zur Herrlichkeit. Ob der Anfang seltsam scheinet, Ist das End' doch gut gemeinet; Friede folget nach dem Streit. 3. Gottes Weg geht wie durch Jorge Flüsse Von Gott, dem Vater. 68 149 9. Du wirst freudig dann er-| Ob du seinen Sinn wohl kennest 84 zählen Und ihn findlich Vater nenneſt. Und nicht vor der Welt verhehlen, 5. Ja, mein Gott, dich laß Was die blinde Welt nicht fennt. Er wird dir dein Kreuz versüßen, Daß du wirst bekennen müssen: Wunderanfang, herrlich End'. Heinrich Stockfleth( 1643-1708). Mel. Freu' dich sehr, o meine Seele. 227. Wunderbar ist Gottes ( ich walten, Dich, der du mein Vater bist. Deine Huld wird mich erhalten, Mir verleihn, was heilsam ist. Stärke meine Zuversicht, Daß ich hoff' und zweifle nicht: Wunderbar wirst du's noch ser Ssdort ſchicken, doe Um mich herrlich zu erquicken. Johann Weißenborn( 1644-1700). bid din 1100 m2 Vid Wunderbar ist wohl sein Rath, Doch ist herrlich sein Erquicken; Dies erweist zuletzt die That. Die er liebt, betrübt er auch, Mel. Eins ift Noth, ach Herr.ir? Dieſes ist sein alter Brauch; 228. Baget nicht, wenn Laß dein Dunkelheiten buk Herz nur nimmer wandid omaten, Du wirst ihm dereinst noch danken. 2. Sieh' auf deine vor'gen FC Tage, Sieh', was dich dein Leben lehrt. Wie so manche Noth und Plage Hat dein Gott in Heil verkehrt. In der dunklen Kreuzesnacht Hast du oft voll Angst gedacht: Ich muß hilflos untergehen, Doch ließ Gott dich Rettung ſehen. 3. Höre, was dir Gott versprochen, Was dir zugesagt sein Mund; Nie hat er sein Wort gebrochen, Fest bleibt seiner Gnade Bund: ,, Erd' und Himmel wird vergehn, f Gottes Wort bleibt ewig stehn." Darauf kannst du voll Vertrauen, Als auf einen Felsen bauen. 4. Hält es Gott dir gleich rinnt verborgen, Wann und wie er helfen will! Mach' dir darum keine Sorgen, Sei in deinem Gott nur still. Er will prüfen, ob auch fest Sich dein Herz auf ihn verläßt, Auf des Lebens Pfade ruhn: Gott ist gut, er wird euch leiten, Ihm ist's Freude, wohlzuthun. Sind seine Gedanken nicht eure Gedanken, d 19 Laßt dennoch, o Christen, den Glauben nicht wanten, Daß er, der des Wurmes im Staube gedenkt, Auch sorgsam und freundlich durch's Dunkel euch lenkt. 2. Alles Dunkel dieses Lebens Glänzt vor Gott wie Sonnenlicht: Wir durchforschen's oft vergebens, Seinen Blick hemmt Dunkel nicht. Er kennet das Große, das kleine, das Ferne, Die Thränen der Armen, die Schaaren der Sterne, Mit mächtiger Liebe verfolgt er den Plan, Den seine unendliche Weisheit erfann.d id 3. Ach, erkenne dich, o Seele, Fühle, wie so schwach du bist; Blicke still zu Gott und wähle, Was von ihm verordnet ist. Der Trübsal entströmen oft og mis heilige Freuden, 150 Von Jesu Christo, Gottes Sohn. Und Segen entsprießet den bit-| Von der Wiege bis zum Grab. Monta steg tersten Leiden. Was jetzt uns betrübet, wird einst Bedenk' es, und jauchze, daß Gott nordich regiert, Sei folgsam, auch wenn er durch matindin bin Dornen dich führt. 4. Nicht das sinnliche Ver- m fhioggnügen Wird von Christen hochgeehrt; olddigg i uns entzücken, O selige Hoffnung, wie kannst du erquicken! Nun ängsten die künftigen Tage on hils uns nicht; d Der Ewige spricht, und das Dunkel wird licht. Schäße nur, die nimmer trügen, 6. Schwinge dich empor vom Sind des heißen Strebens werth.tel. odra Staube, Staube, Hinweg denn, ihr bangen entCOOT- aehrenden Sorgen! In Gott sind die Schäße des Christen verborgen. Hier tilgt sie kein Unfall, kein tounsur hin bender Schmerz; Auch traurige Stunden bereichern Bin Monte das Herz. Fasse Muth, verzagter Geist! Siegen, siegen wird mein Glaube, Der den Herrn des Lebens preis't, O laß dich das Dunkel der Erde nicht fümmern, Schon sieht ja dein Glaube die Herrlichkeit schimmern, Die jenseits der Sterne dir Jesus 5. Dulden wir gleich manched on the enthüllt. udtugtdoor Plage, de Da rufst du einst jauchzend: das Herz ist gestillt! Der Allweise wägt sie ab; dis Er durchschauet uns're Tage xodid a hommad motnoot rhin nadiolo el Johann Reche( 1764-1835). das droff short of a indotrolise od Jaf II. Von Jefu Chrifto, Gottes Sohn, feiner soop hild Person und seinem Werke. ud ing Werke. Jums geil de inst thus istrin@ 8'bri 8'03 Shado? Soloid Jolmu 1. Jesu Würde. Mel. Wer weiß, wie nahe mir mein Ende| Ein Jeder liebe, was er will; oder: Wer nur den lieben Gott läßt. 229. A fagt mir nichts ch von Gold und pirn Schäßen, Von Pracht und Schönheit dieser Welt! Ich liebe Jesum, der mein Ziel! 3. Die Welt vergeht mit ihren Lüsten, tad E Des Leibes Schönheit dauert Es kann mich ja kein Ding eruna gözzen, Das mir die Welt vor Augen stellt. Ein Jeder liebe, was er will; Ich liebe Jesum, der mein Ziel! 2. Nur er allein ist meine Freude, Mein Gold, mein Schaß, mein i fondvorschönstes Bild, An dem ich meine Augen weide Sein Thron bleibt stets in glei Und finde, was mein Herze stillt.blod ndichen Ehren, bis 15fC( hid og drig nicht; d Die Zeit kann alles das verwüsten, Was Menschenhände zugericht't. Ein Jeder liebe, was er will; Ich liebe Jesum, der mein Ziel! 4. Sein Schloß kann keine Macht zerstören, Sein Reich vergeht nicht mit der Miun e Beit, Von Jesu Christo, Gottes Sohn. Von nun an bis in Ewigkeit. Ein Jeder liebe, was er will; Ich liebe Jesum, der mein Ziel! 5. Sein Reichthum läßt sich nicht ergründen, Sein hoch und heilig Angesicht, Und was von Schmuck um ihn zu finden, Verbleichet und veraltet nicht. Ein Jeder liebe, was er will; Ich liebe Jesum, der mein Ziel! 6. Er fann mich über Alles heben er Ich liebe Jesum, der mein Ziel! 7. Und ob ich's zwar noch muß entbehren, So lang' ich wand're durch die Zeit, So wird er mir's doch wohl gewähren Im Reiche seiner Herrlichkeit. D'rum thu' ich billig, was ich will: Ich liebe Jesum, der mein Ziel! Johann Scheffler( 1624-1677). nequinen tovonte Mel. Balet will ich dir geben. 103 230. A¹ us irdischem Ge tümmel, R 151 Und seiner Klarheit machen gleich; Er kann mir so viel Schätze geben, Daß ich werd' unerſchöpflich reich. 231. Du bist das Licht von Wo Glück und Lust vergeht, Wer ist mein Weg zum Himmel, Dahin die Hoffnung steht? n Wer leitet unser Streben, Wenn es das Ziel vergißt? 108 Wer führt durch Tod zum Leben? Der Weg ist Jesus Christ. 2. Wenn Irrthum uns befangen, Rein Strahl die Nacht durchbricht, di Wie können wir gelangen n Zum wahren Lebenslicht? Getrost! es strömt die Klarheit Von Gottes ew'gem Thron; Denn Christus ist die Wahrheit, Der eingeborne Sohn. 3. Wer schenkt in Noth und bid again Leiden, im n Wenn bang' das Herz verzagt, Die Hoffnung ew'ger Freuden, Daß einst der Morgen tagt? Wer stillt der Seele Beben? Wer giebt im Tode Ruh'? Heil! Christus ist das Leben, Führt uns dem Vater zu.pd Christoph Aschenfeldt( 1792-1856). mer m Mel. Wer nur den lieben Gott 2c. Dein Wort ist wie die Sonne klar, Und wer sich dem hat zugewen1192 det, Der wird erleuchtet wunderbar. Du Licht aus Gott, ich bitte dich, Erleuchte mich, erleuchte mich! 2. Du bist die Macht, du bist lobo die Stärke, Der Grundstein in dem Bau der ronnid- duh Welt, Die Kraft zu jedem guten Werke, Der Fels, auf den das Werk gestellt: Du starter Held, ich bitte dich, Mit deiner Kraft durchdringe mich! 3. Du bist die Liebe, die getragen Der sünd'gen Menschheit Schuld und Noth, ni Die Liebe, die, an's Kreuz geschlagen, Mit Freuden starb den Opfertod: Du Liebesfürst, ich bitte dich, Zu deiner Lieb' entflamme mich! 4. Du bist der Quell des ew'-> gen Lebens, Den Gott uns offenbar gemacht, Und wen du tränkst, den schreckt vergebens 152 Von Jesu Christo, Gottes Sohn. diplgi Eigene Meloble. Der Sünde und des Grabes quis Nacht: 5 Du Liebesquell, ich bitte dich, 233. Eins ist noth! Ach, In meinen Geist ergieße dich! 5. Du bist die Schönheit, die Vollendung, Herr, dies Eine Lehre mich erkennen doch: Alles And're, wie's auch scheine, Ist ja nur ein schweres Joch; Darunter das Herze sich naget und plaget In der sich Gottes Bild erschloß, Als er in liebender Verschwenin Dung Des Geistes Füll' auf dich ergoß. Abglanz von Gott, ich bitte dich, Verkläre mich, verkläre mich! Julius Sturm( geb. 1816). mein Mel. Wollt ihr wissen, was mein ze. 232. Einer iner nur ist ewig werth, Daß ihm Ehre widerfährt; du Einer nur, daß alle Welt Betend vor ihm niederfällt: :,: Jesus, der vom Himmel kam.:,: 2. Einer hat der Menschheit o Last In den treuen Arm gefaßt; Einer nahm in's eig'ne Grab Aller Sünder Schuld hinab: :,: Jesus, der am Kreuze starb.:,: 3. Einer hat aus Todesnacht Daß ein Strahl aus jener Welt Uns'rer Tage Nacht erhellt: :,: Jesus, der vom Tod erstand.:,: 4. Einer hat den Zorn gestillt, Dessen Opfer ewig gilt, Einer, der zu jeder Frist Ein barmherz'ger Priester ist: :,: Jesus, der gen Himmel fuhr.:,: 5. Einer wohnt im Heiligthum Und vollendet Gottes Ruhm, Sammelt, heiligt und erbaut Seinen Tempel, seine Braut: :,: Jesus, der vom Himmel fommt.:,: Samuel Preiswert( geb. 1799). Und dennoch kein wahres Vergnügen erjaget. Erlang' ich dies Eine, das Alles erſetzt, So werd' ich mit Einem in Allem ergößt. 2. Seele, willst du dieses finden, Such's bei feiner Kreatur; Laß, was irdisch ist, dahinten, Schwing' dich über die Natur! Wo Gott und die Menschheit in Wo alle vollkommene Fülle Einem vereinet, erscheinet, Da, da ist das beste, noth- e wendigste Theil, Mein Ein und mein Alles, mein seligstes Heil. 3. Wie dies Eine zu genießen Sich Maria dort befliß, e Voller Andacht niederließ, Ihr Herze entbrannte, dies einzig smice zu hören, Was Jesus, ihr Heiland, sie wollte belehren, Ihr Alles war gänzlich in Jesum Titods mat der versenkt, versenkt, d D'rum wurde ihr Alles in Einem ad geschenkt. 4. Also ist auch mein Verlangen, mish Liebster Jesu, nur nach dir: Laß mich treulich dir anhangen, Schenke dich zu eigen mir! Ob Viele zum größesten Haufen umkehren, Von Jesu Christo, Gottes Sohn. Will ich doch in Andacht und Liebe dich hören! Denn dein Wort, o Jesu, ist Leben und Geist, Was ist wohl, das man nicht in som Jesu genießt? 5. Aller Weisheit höchste fino a Fülle Fülle In dir ja verborgen liegt. Gieb nur, daß sich auch mein Wille 153 was soll ich mehr ver7. Nun, so gieb, daß meine Seele 8. Ja, 8. Ja, was langen? Mich bedeckt die Gnadenfluth; Du bist einmal eingegangeng In das Heil'ge durch dein Blut. Da hast du die ew'ge Erlösung gefunden, 300/ Daß ich nun der Herrschaft der Hölle entbunden; Dein Eingang die völlige Freiand adheit mir bringt, Im kindlichen Geiste das Abba nun klingt. S Fein in solche Schranken fügt, Worinnen die Demuth und Einfalt regieret Und mich zu der Weisheit, die himmlisch ist, führet; Ach, wenn ich nur Jesum recht kenne und weiß, So hab' ich der Weisheit voll Later oog) for kommenen Preis. 6. Nichts kann ich vor Gott ja bringen, 9. Volle G'nüge, Fried' und 11988151 i Freude auf$ 15 Meine Seele nun ergößt, Weil auf eine frische Weide Mein Hirt, Jesus, mich gesetzt. Nichts Süß'res kann also mein Herze erlaben, Als wenn ich nur, Jesu, dich Als nur dich, mein höchstes Gut; Jesu, es muß mir gelingen Durch dein heil'ges, theures Blut. Die höchste Gerechtigkeit ist Nors immer soll haben; Nichts, nichts ist, das also mich engur innig erquict, Als wenn ich dich, Jesu, im Glauben erblickt. 10. D'rum auch, Jesu, du 1516 nous alleine d Sollst mein Ein und Alles sein! Prüf, erfahre, wie ich's meine, Tilge allen Heuchelschein. Worinnen mein Glaube in Ewig- Sieh', ob ich auf bösem, betrüg e mir erworben, Da du bist am Stamme des Kreuzes gestorben; Die Kleider des Heils ich da habe erlangt, 190790 keit prangt. lichem Stege, Und leite mich, Höchster, auf ewigem Wege; Gieb, daß ich nichts achte in Auch nach deinem Bild erwacht: editions Leben und Tod Du bist ja, den ich erwähle, Und dich nur gewinne: dies Eine Mir zur Heiligung gemacht. ist noth. Was dienet zum göttlichen Wan- 3oh. Schröder( 1666-1699). 11070 del und Leben, Ist in dir, mein Heiland, mir Alles gegeben: Entreiße mich aller vergänglichen Lust; Dein Leben sei, Jesu, mir einzig bewußt. Mel. Wie schön leucht't uns der Morgenstern.ndin ne 234. Es iſt in keinem Andern Kein Name ward uns sonst zu Theil, Von Jesu Christo, Gottes Sohn. 1541 Darin wir selig werden; Den Stein, den alle Welt verdiuinsdan acht't, Zum Eckstein hat ihn Gott geJulino bu macht Im Himmel und auf Erden. Droben end m in Loben Sel'ge Geister ihn als Meister und im Staubenoni nis Preis't in Thränen ihn der ndal? and is Glaube. 2. Viel Namen glänzten in day' dir der Welt, Sie funkelten am Himmelszelt Und mußten doch zerstieben; Erst prangten sie im Heldenbuch, Dann fanten sie in's Leichentuch Und Keiner ist geblieben. Reiner? Einer! Einer funkelt unverdunkelt Trost für Schmerzen, Heil für bd bigged Herzen, Mart des Lebens ad m Sucht bei euch die Welt verbin nam gebens. 5. Es ist in keinem Andern Heil, Nein Name ward uns sonst zu Theil Im Himmel und auf Erden. Du süßer Name, Jesu Christ, Der du der Psalm der Engel bist, Sollst unser Lied auch werden! Seele, int of Wähle: da bi doll Hier die Bronnen ird'scher Wonnen, mi Dort die Weide Wahren Lebens, ew'ger Freude. & Hans Karl Gerol( geb. 1815). Sin tto@ 300 CORT Durch die Zeiten, binabil Ja, Mel. Es ist gewißlich an der Zeit. TR Gedächtniß 3. Wo sind die stolzen Helden Jesum Christ, thildus madural call', O Die hoch zu Roß den Erdenball Mensch, der auf die Erden Vom Thron' des Himmels komMit Heeresmacht durchstürmten, men ist, Die unersättlich Krieg auf Krieg Und ruhmestrunken Sieg auf Sieg Der Welt zum Wunder thürmten? Dein Bruder da zu werden. Bergiß nicht, daß er dir zu gut Hat angenommen Fleisch und Blut; Träume! in the do Schäume! Schall in Lüften, Staub in d for Grüften, Spiel für Kinder in die Seid ihr Weltenüberwinder. 4. Was ist der Weisen Wissendonschaft? Was haben sie zu Tag geschafft, Ein hungrig Herz zu nähren? Wer holt sich Trost in Sündennoth, In Trübsal Kraft und Licht im Tod Dank' ihm für diese Liebe. 2. Halt' im Gedächtniß Jesum Christ, der für dich hat gelitten, Ja gar am Kreuz gestorben ist Und dir das Heil erstritten, Besiegt Welt, Sünde, Höll' und Tod 235. Halt im Und dich erlös't aus aller Noth; Dank' ihm für diese Liebe. 3. Halt' im Gedächtniß Jeſum Christ, Aus ihren stolzen Lehren? Künste! din si Der auch am dritten Tage Dünste!- Siegreich vom Tod erstanden ist, 155 dies Von Jesu Christo, Gottes Sohn. Befreit von Noth und Plage. 2. Dies ist mein Bedenke, daß er Fried' gemacht, om fränket mich, Und Heil und Leben niederbracht; Daß ich nicht g'nug kann lieben Dank ihm für diese Liebe. 1215 diafd dich, i 4. Halt' im Gedächtniß Jesum Christ, Der nach den Leidenszeiten& Gen Himmel aufgefahren ist, Die Stätt' dir zu bereiten, ull Da du sollst bleiben allezeit G Und sehen seine Herrlichkeit; Dank' ihm für diese Liebe. 5. Halt' im Gedächtniß Jesum snap 81 Christ, Der einst wird wieder kommen, Und sich, was todt und lebend ist, Zu richten vorgenommen. Bedenke, daß du da bestehst Und mit ihm in sein Reich eingehst, Jhm ewiglich zu danken. 6. Gieb, Jesu, gieb, daß ich 1191 dich kann Mit wahrem Glauben fassen Und nie, was du an mir gethan, Mög' aus dem Herzen lassen! Daß dessen ich in aller Noth Mich trösten mög' und durch den Todd no in ronis f fant Tod Zu dir in's Leben dringen. Cyriacus Günther( 1649-1704). " Wirts Day me TAFOTO NG Mel. Wie schön leucht't uns der Morgenstern. 236. Jeju, Jesu, Gottes D Sohn, dibus Mein Heiland und mein Gnadenni splom thron, ils Du meine Freud' und Wonne: Du weißt es, daß ich rede wahr, Vor dir ist Alles sonnenklar, Ja klarer als die Sonne. Herzlich fild 57 dni 250g Such' ich bild Dir vor Allen zu gefallen, in Nichts auf Erden nisd n Kann und soll mir lieber werden. Wie ich dich lieben wollte; Täglich zu neuer Lieb' entzünd't, Je mehr ich lieb', je mehr ich find indra Wie ich dich lieben sollte. Vor diri olm Laß miros Deine Güte in's Gemüthe Lieblich fließen, did ni toc So wird sich die Lieb' ergießen. 3 Durch deine Kraft treff' ich das Ziel, Daß ich, soviel ich kann und will, Dir alle Zeit anhange. Nichts auf der ganzen, weiten lichts auf Welt, WAR Pracht, Wollust, Ehre, Freud' 11900 7115 und Geld, Und was ich sonst erlange, Kann mich Ohn' dich G'nugsam laben: nur die Gaben Deiner Liebe se Trösten, wenn ich mich betrübe. 102 4. Denn wer dich liebt, den liebest du, Schaff'st seinem Herzen Fried' und Ruh', Erfreuest sein Gewissen. Wie's ihm auch geh' auf dieser Erd', Wie sehr ihn auch das Kreuz beschwert, Soll er doch dein genießen. en Ewig Selig SES Nach dem Leide volle Freude Wird er finden: Alles Trauern muß verschwinden. Sattalo 5. Kein Ohr hat jemals dies du du gehört, Kein Mensch gesehen, noch gelehrt 156 Und Niemand kann's beschreiben, Was denen dort für Herrlichkeit Bei dir und von dir ist bereit't, Die in der Liebe bleiben. Von Jesu Christo, Gottes Sohn. Nimmer Läßt sich dit hid di si Too ug( bijpe Hier erreichen, noch vergleichen Erdenschätzen, Was uns wird bei dir ergößen. 6. Drum laß ich billig dies allein, O Jesu, meine Sorge sein, Daß ich dich herzlich liebe; Daß ich in dem, was dir gefällt, Und was dein Wort mir vorge- ontro stellt, Aus Liebe stets mich übe, Bis ich Endlich Werd' abscheiden und mit Freuden Zu dir kommen, Aller Trübsal ganz entnommen. 7. Da werd' ich deine Freundlichkeit, Die schon auf Erden mich erfreut, In reiner Liebe schmecken Und sehn dein liebreich Angesicht Mit unverwandtem Augenlicht Ohn' alle Furcht und Schrecken. Reichlich Werd' ich Dann erquicket und geschmücket Mit der Krone Stehn vor deinem Himmelsthrone. Joh. Heermann( 1585-1647). presin 2. Schön sind die Felder, Noch schöner die Wäder Ide In der schönen Frühlingszeit: Jesus ist schöner, Jul. Inne Jesus ist reiner, mind Der unser traurig Herz erfreut. 3. Schön leucht't die Sonne, Der Mond noch schöner Und die Sternlein allzumal: Jesus leucht't schöner! Jesus leucht't reiner Als all' die Engel im Himmelsand faal. sind, d Aus dem 12. Jahrhundert. dator finis 192 Eigene Melodie. Eigene Melodie, Ba to saste Enden, Gottes und Marieen Sohn, Dich will ich lieben, 100 Dich will ich ehren, d Du meiner Seele Freud' und Kron'. @ onll i dusdal dan ide Mel. Jesus, meine Zuversicht. 238. Heele, was ermüd'ſt du dich Laß ihn sich zu Gott aufschwingen, Richt' ihn stets zum Himmel hin, Laß ihn in die Gnad' eindringen: Suche Jesum und sein Licht, Alles And're hilft dir nicht. 3. Du verlangst oft süße Ruh', Dein betrübtes Herz zu laben; il' der Lebensquelle zu, Da kannst du sie reichlich haben: Suche Jesum und sein Licht, Alles And're hilft dir nicht. 4. Fliehe die unsel'ge Bein, Die das finst're Reich gebieret; 237. Schönster Herr Jeſu, Laß nur den dein Labſal ſein, aller Der zur Glaubensfreude führet: Suche Jesum und sein Licht, Alles And're hilft dir nicht. In den Dingen dieser Erden, Die doch bald verzehren sich Und zu Staub und Asche werden? Suche Jesum und sein Licht, Alles And're hilft dir nicht. 2. Samm'le den zerstreuten Sinn, u 5. Ach, es wäre nun genug, Daß du so viel Zeit verdorben, Daß dein Herz im Selbstbetrug Und in Weltlust fast erstorben: Von Jesu Christo, Gottes Sohn. Suche Jesum und sein Licht, Alles And're hilft dir nicht. 6. Geh' in Einfalt nur einher, Laß dir nichts das Ziel verrücken; Gott wird aus der Liebe Meer Dich, den Schwachen, schon erquicken: Suche Jesum und sein Licht, Alles And're hilft dir nicht. 7. Du bist ja ein Hauch aus Gott Und aus seinem Geist geboren, Bist erlöst durch Christi Tod Und zu seinem Reich erkoren: Suche Jesum und sein Licht, Alles And're hilft dir nicht. 8. Nahe dich dem lautern Strom, 157 Sein heil'ger Mund hat Kraft und Grund, Der vom Thron des Lammes fließet Und auf die, so keusch und fromm, Sich in reichem Maaß' ergießet: Suche Jesum und sein Licht, Alles And're hilft dir nicht. 9. Laß dir seine Majestät Immerdar vor Augen schweben; Laß mit brünstigem Gebet Sich dein Herz zu ihm erheben: Suche Jesum und sein Licht, Alles And're hilft dir nicht. 10. Sei im llebrigen ganz still, Du wirst schon zum Ziel gelangen; Glaube, daß sein Liebeswill' Stillen werde dein Verlangen: Suche Jesum und sein Licht, Alles And're hilft dir nicht. Jat. Wolf( 1684-1754). All' Feind' zu überwinden. 2. Such', wer da will, Nothhelfer viel, Die uns doch nichts erworben; Hier ist der Mann, der helfen kann, Bei dem nie was verdorben. Uns wird das Heil durch ihn zu Theil; Uns macht gerecht der treue Knecht, Der für uns ist gestorben. 3. Ach, sucht doch den, laßt Alles stehn, Die ihr das Heil begehret! Er ist der Herr und keiner mehr, Der euch das Heil gewähret. Sucht ihn all' Stund' von Herzensgrund, Sucht ihn allein, denn wohl wird sein Dem, der ihn herzlich ehret. 4. Mein's Herzens Kron', mein' Freudensonn' Sollst du, Herr Jesu, bleiben; Laß mich doch nicht von deinem 19199 Licht Durch Eitelkeit vertreiben. Bleib' du mein Preis, dein Wort mich speis', Bleib' du mein Ehr', dein Wort mich lehr', An dich stets fest zu glauben. 5. Wend' von mir nicht dein Angesicht, Laß mich im Kreuz nicht zagen; Weich' nicht von mir, mein' höchste Zier, Mel. Es ist das Heil uns kommen her. 239. Such, wer da will, ein ander Ziel, Die Seligkeit zu finden: Mein Herz allein bedacht soll sein, Silf mir mein Leiden tragen. Hilf mir zur Freud' nach diesem Leid', Hilf, daß ich mag nach dieser Klag' Auf Christum sich zu gründen. 397 Sein Wort ist wahr, sein Werk Dir ewig dort Lob sagen. ist klar, DUIS Georg Weissel( 1590-1635). 158 Mel. Alles ist an Gottes Segen. 240. Unter tausend frohen Stunden, Von Jesu Christo, Die im Leben ich gefunden, Blieb nur eine mir getreu, Eine, wo in tausend Schmerzen Ich erfuhr in meinem Herzen, Wer für mich gestorben sei. 2. Wenn sie Jesu Liebe wüßten, en Alle Menschen würden Christen, Ließen alles And're stehn, Liebten Alle nur den Einen, Würden ewig ihn nur meinen, Ewig ihm zur Seite stehn. Friedr. von Hardenberg( Novalis) ( 1772-1801). do 15 and 13 build 200. Mel. Wie schön leucht't uns der Morgenstern. O drücke tief in's Herz mir ein Empfindung deiner Liebe, Damit ich ganz dein eigen sei, Aus Weltsinn deinen Dienst nicht scheu', no 178 Gern deinen Willen übe. Nach dir, Nach dir, ne ame Den ich fasse und nicht lasse, Ewig wähle, Dürstet meine ganze Seele. 4. Von Gott strahlt mir ein Freudenlicht, 241. Wie herrlich strahlt Die Hoffnung, daß dein Angeſicht Ich einstens werd' erblicken. Du wirst indeß durch deine Kraft, Die Ruh' in müden Seelen schafft, der Morgenstern! O welch ein Glanz geht auf vom Herrn! Wer sollte sein nicht achten? Glanz Gottes, der die Nacht durchbricht, Du bringst in finst're Seelen Licht, Die nach der Wahrheit schmachten. Dein Wort, Jesu, Gottes Sohn. Zu dir Komm' ich; muk sou Wahrlich, Keiner tröstet deiner Sich vergebens, Sucht er dich nur, Herr des Lebens. 3. Durch dich nur kann ich selig sein; Ist voll Klarheit, führt zur Wahrheit Und zum Leben: Wer kann dich genug erheben? 2. Du, hier mein Trost und dort mein Lohn, Sohn Gottes und des Menschen Sohn, inte Des Himmels großer König, Von ganzem Herzen preis' ich dich! god Hab' ich dein Heil, so rühret mich piga siG Das Glück der Erde wenig. Mich stärken und erquicken. Tröste Du mich, Seligmacher, daß ich Schwacher Auf der Erde Himmelsfreuden inne werde. 5. Und wie, Gott Vater, preis ich dich? Von Ewigkeit her hast du mich In deinem Sohn geliebet. Dein Sohn hat mich mit dir vereint, Er ist mein Bruder und mein Freund: Was ist, das mich betrübet? Seele, Pe Wähle Aur Spie Jhn, den Besten, ihn, den Größten, Dir zum Freunde Und dann fürchte keine Feinde Von Jesu Christo, Gottes Sohn. 159 Vom Vater uns gegeben, i Du bist des Herzens höchster nsdol ng Ruhm, pi Dein süßes Evangelium Ist lauter Geist und Leben. Jesu, silmad dan dulf Jeju, is divus ga Hosianna, himmlisch Manna, Das wir essen, osim Deiner kann ich nicht vergessen. 3 Gieß' sehr tief in mein Herz hinein, Du helles Licht und Himmelsschein, Die Flamme deiner Liebe. Erfreue mich, daß ich doch bleib' An deinem auserwählten Leib' Ein Glied voll Lebenstriebe. Nach dir Wallt mir, d Ew'ge Güte, mein Gemüthe, Bis es findet Dich, deß Liebe mich entzündet. 4. Von Gott kommt mir ein -10 Wenn du mit deinem Angesicht Freudenlicht, Mich freundlich wirst anblicken. 242. uns du mein trautes 11000 Dein Wort, dein Geist, dein Leib und Blut Mich innerlich erquicken. Nimm mich plot the S Freundlich d In die Arme, daß ich warme? Werd' von Gnaden; Auf dein Wort komm' ich geladen 5. Gott Vater, du mein starker 32797 Held, 6. Ihm, welcher Tod und -Grab bezwang, Ihm müsse froher Lobgesang Mit jedem Tag' erschallen, Dem Lamme, das erwürget ist, DemFreunde, der uns nie vergißt, Zum Ruhm und Wohlgefallen! Tönet, one suis Tönet, Jubellieder, schallet wieder, Jon Daß die Erde HG31 Voll von seinem Lobe werde! 7. Wie freu' ich mich, o Jesu 8001-0021 Christ, Daß du der Erst' und Leßte bist, Der Anfang und das Ende; Ich gebe, Heiland, meinen Geist, Wenn er sich einst dem Staub' entreißt, In deine treuen Hände. Ewig Werd' ich, Herr, dort oben hoch dich loben, Dem ich traue, Wenn ich nun dein Antlitz schaue. Joh. Abolf Schlegel( 1721-1793). Eigene Melodie. 1100 0101 olub? nil der Morgenstern, Voll Gnad' und Wahrheit von 190900 dem Herrn Aus Juda aufgegangen! Du Davids Sohn aus Jakobs Hygi Stamm, Du Menschensohn und Gottesdayam lamm, Du hältst mein Herz umfangen. Lieblich, in foil Freundlich, Schön und prächtig, groß und mächtig, Reich an Gaben, id Ueber Alles hoch erhaben. ob 191 schaut, 2. O meine Perl', du werthe Kron', Sohn Gottes und Mariens Sohn, I Du hast mich ewig vor der Welt In deinem Sohn geliebet. Er hat sich innig mir vertraut; Auf ihn mein Herz mit Freuden Daß nun mich nichts betrübet. ods Heil mir, Heil mir! 160 Himmlisch Leben wird er geben Mir dort oben; Ewig soll mein Herz ihn loben. 6. Die Saiten stimmt zu Von Jesu Christo, Gottes Sohn. 2 du hellem Klang Und laßt den süßen Lobgesang Ganz freudenreich erschallen, Daß ich mit Jesu mög' allein, Der mir soll Ein und Alles sein, In steter Liebe wallen. Singet, Klinget, Jubiliret, triumphiret, Dankt dem Herren, Ihm, dem Könige der Ehren! modaion 2. Ich folge dir, Prophet, der nie mich trügt, Nie ohne Trost mich läßt; Ich weiß, daß nie dein heilig Wort mir lügt, Es steht wie Felsen fest. Wenn Alles wird vergehen, In Feuersglut zerstäubt, Wird fest dein Wort bestehen, Und deine Gnade bleibt. 7. Wie bin ich doch so herzlich 10000 anfroh, Daß mein Freund ist das A mila und D, Der Anfang und das Ende. Er wird mich auch, wie er verhieß, Aufnehmen in das Paradies, In seine treuen Hände. Amen, 3. Ich folge dir, mein Hoheruah priester, nach Zu deinem Kreuzesstamm, o Wo dir das Herz in treuer Liebe brach, li Amen.tabl sdn Komm', du schöne Freudenkrone! Mit Verlangen Wart' ich dein, dich zu umfangen. Nach Phil. Nicolai( 1556-1608). Fid sign on adio and adoiriends? Mod 2. Jesu Werf. Mel. Jerusalem, du hochgebaute Stadt.| Unschuldig Opferlamm! 243.h folge dir, mein Führer, auf der asamigins him Bahn, Da du mich führst zum Ziel! Die Welt erwählt in ihrem blinden Wahnfle Sich falscher Führer viel. Ich bleibe dir ergeben, Nur ewig dir geweiht, mis Dir folg' ich nach im Leben, Dir nach in Ewigkeit. masa dinis til 25 mod Als du am Kreuz geendet, Da ward ich Gottes Kind; Da wurden die vollendet, Die dir geheiligt sind. 4. Ich folge dir, mein König, dem wie Gott Hier Alles unterthan! Die Welt vergeht, zu Schanden wird der Spott, Verschwinden muß der Wahn. Welch Heil ist mir bereitet, Wenn mich dein Geist regiert, Auf ebner Bahn mich leitet Und zu dem Himmel führt! 5. Ich folge dir, mein Hirt, durch Kampf und Qual, Mich lenkt dein Hirtenstab! Du leitest mich einst auch durch's Todesthal, Nicht furchtbar ist das Grab; Der Eingang ist's zur Höhe, Zu dir, Herr Jesu Christ, Wo man in deiner Nähedal Der armen Welt vergißt. ndo Karl Döring( 1783-1844). maitall diet Botic In Cotto na Von Jesu Werk. | dugnis 39 Die da lieben eb'nen Pfad, a. Prophetisches Amt. Sind aufrichtig, fromm und d prisp idon bigrad', and 09: 0 Geiz, Betrug und Unrecht hassen, Mel. Freu' dich sehr, o meine Seele. 244 Kommt, laßt euch den Die wird Gott satt werden laſſen. aus di Hodos barmen Sich annehmen fremder Noth, Sind mitleidig mit den Armen, Bitten treulich für sie Gott; si Die behilflich sind mit Rath, Auch, wo möglich, mit der That, Werden wieder Hilf' empfangen Und Barmherzigkeit erlangen. 7. Selig sind, die funden werden Kommt und lernet allzumal, Welche die sind, die gehören Zu der rechten Christen Zahl: Die bekennen mit dem Mund, Glauben fest von Herzensgrund, Und bemühen sich daneben, Gut's zu thun, so lang' sie leben. 2. Šelig sind, die Demuth d haben dan is Und sind all'zeit arm im Geist, Rühmen sich gar keiner Gaben, Daß Gott werd' allein gepreis't, Danken dem auch für und für; Denn das Himmelreich ist ihr. Gott wird dort zu Ehren setzen, Die sich selbst gering hier schäßen. 3. Selig sind, die Leide tragen, Und die göttlich traurig sind, Die beseufzen und beklagen Ihr' und and'rer Leute Sünd'; Die derhalben traurig gehn, Oft vor Gott mit Thränen stehn, Diese sollen noch auf Erden Und dann dort getröstet werden. 4. Selig sind die sanften Herzen, nic Die kein Zorn erbittern kann, Welche Hohn und Troß verhinh schmerzen, Willig weichen Jedermann, Die nicht suchen eig'ne Rach' Und befehlen Gott die Sach': Diese will der Herr so schüßen, Daß sie noch das Land besigen. 5. Selig sind, die sehnlich strebenupih Nach Gerechtigkeit und si mer Treu', 161 Daß in ihrem Thun und Leben Kein' Gewalt noch Unrecht sei; Reines Herzens jederzeit, Die in Werk, Wort und Geberden Lieben Zucht und Heiligkeit: Diese, welchen nicht gefällt Die unreine Lust der Welt, C Sondern die mit Ernst sie meiden, Werden schauen Gott mit e tisk biliserad Freuden. rise 8. Selig sind, die Frieden ni machen, Und d'rauf sehn ohn' Unterlaß, Daß man mög' in allen Sachen Fliehen Hader, Streit und Haß; Die da stiften Fried' und Ruh', Rathen allerseits dazu, 3183 Sich auch Friedens selbst befleißen, du vide Werden Gottes Kinder heißen. 9. Selig sind, die müssen nomy dulden Schmach, Verfolgung, Angst und 119 Bein, Da sie es doch nicht verschulden Und gerecht erfunden sein; Ob des Kreuzes gleich ist viel, Seget Gott doch Maaß und Ziel, Und hernach wird er's belohnen Ewig mit der Ehre Kronen. 10. Herr, regier' zu allent Beiten& dio) Meinen Wandel auf der Erd', 11 162 Daß ich solcher Seligkeiten Hier aus Gnaden fähig werd'! Gieb, daß ich mich acht' gering, Meine Klag' oft vor dich bring', Sanftmuth auch an Feinden übe, Die Gerechtigkeit ſtets liebe; Sie wissen viel von Trost zu saTomigogen; 11. Daß ich Armen helf'' und Hinta to sam diene, Ihr König ging den Weg voran. Immer hab' ein reines Herz, Die in Unfried' stehn, verfühne, Dir anhang' in Freud' und Stieg er auf zum Thron durch Om d Leiden, od si So will er uns den Kelch be8an scheiden, d onli Der ihm hienieden gut gethan. Uns ist in dieser Zeit Rein Sabbath noch bereit; Hier gilt's Weinen; a dn dull Beim Hochzeitsmahlbinde Ist teine Qual; à Wir aber gehn durch's Jammerfussis thal. end mm@ 4. Selig sind die sanften sol re on Geister!@ Sie werden einst auf Erden& Meister, Und Niemand sieht es ihnen an, Da sie doch durch stillen Wandel, In friedlichem Geschäft und de pe Handel de si Den Jesussinn oft dargethan. Der Seelenbräutigam, afpi Er ist ja Gottes Lamm; nd all Lamm und Löwe, pils Ist sanft und weich, Doch stark zugleich; 8 ist sie So sind auch die aus seinem Reich. Von Jesu Werk. id Schmerz.hu Vater, hilf von deinem Thron, Daß ich glaub' an deinen Sohn, Und durch deines Geistes Stärke Mich befleiße guter Werke. Joh. Heermann( 1585-1647). méreds dun trok i istpilis? or thg modo Mel. Wachet auf, so ruft die Stimme. om 245. K ron' und Lohn beherzter Ringer! | Der einzig ruht In dir, dem höchsten, ew'gen Gut! Der Seligkeiten Wiederbringer, Herr Jesu, Herr der Herrlichkeit! Schau' vor deines Thrones 8 Stufen Uns Arme, welche zu dir rufen: Wir wären gern gebenedeit! Du fegnest ja so gern, ni Gesegneter des Herrn! ad si Wir begehren's! tralle madini So tomm herein, Wir sind ja Dein, Und laß uns recht gesegnet sein! 2. Selig sind die Geistlichnol Armen! Sie finden reichlich dein Erbarmen, Das Land der Himmel bleibet ihr, shamp dull Wenn die Satten und die Reichen Im eignen Geist gar ferne weichen Von deines Königreiches Zier. Ach, mach' uns Arme reich, Doch deiner Armuth gleich! Gieb uns, Jesu, Den reichen Muth, annis 3. Selig sind, die Leide tramongen! 5. Selig, gleich dem Lebens( big fürsten, thin si@ Sind alle Seelen, welche dll ofdürsten si Und hungern nach Gerechbildsid tigkeit.d Sättigung soll ihnen werden, Wie einst ihr Heiland hier auf Erden Gedürstet in der Leidenszeit, Dann nach der Himmelfahrt Von Jesut Wert. 163 is| Gewinn durch Streit iſt eitel gooth Dunst. Wer in der That So Hunger hat, 9. Selig sind, die still, mit andr Hopsie Freuden mo Und also dürftet, der wird satt! Hier um der Wahrheit 6. Selig sind barmherz'gen ibi2 swillen leiden, list trods Seelen! Und sprechen: du bist unser Gott! Barmherzigkeit wird sich ver- Die getrost um deinetwillen& quis mählen Das Maaß des Kreuzes wohl 139140 erfüllen, Und fröhlich tragen Haß und on 1693 em Spott. Wen hier die Welt verhöhnt, Der wird einst dort gefrönt Als ein Sieger. Vollauf gesättigt ward Bei dem Vater. Dereinst mit ihrer Dürftigkeit. Wer ein Tröpflein Wassers giebet, Wird um das Tröpflein auch geliebet Und wohl belohnt zu seiner Zeit. Wohl also Jedermann, Der hier viel Gut's gethan! Wehe denen, ied Die sich durch Pracht Darum gebracht!@misd 09 Vor Gott wird ihrer schlecht gei dacht. 7. Selig sind die reinen Badonis Herzen, Die ihre Krone nicht verscherzen! Sie werden Gottes Antlitz sehn. Alle Keuschen, Unbefleckten, Von Jesu stündlich Aufgeweckten, Die in der Reinigkeit bestehn: Sie schauen einst im Licht Sein heit'res Angesichtup Voller Gnaden! ber Gull Herr, wir sind dein! Herr, geh' boran mod ud Auf dieser Bahn! nd Lehr' leiden uns, wie du gethan! 10. Also laß auch uns auf dioph in Erden dit fice Noch ganz in dir erfunden werdoden! Du hast uns je und je geliebt. Du hast erst um uns geworben, Und bist aus Lieb' für uns geund Sobiestorben; Wer ist, der folche Proben giebt? Wohlan, wir bitten dich, od O Liebe, inniglich: Ho#C Bild' uns völligin Nach deinem Bild, bildas De So rein und mild; gille 13 Es ist dein Himmel, den es gilt: Und lehre uns dir ähnlich sein! Nicolaus Graf Zinzendorf( 1700-1760). 8. Selig, die in allen Sachenius 50 talin off Von Herzen gerne Frieden O mach' uns rein, bidhi 110 do so last 3 Mel. Vater unser im Himmelreich. Lehrer, kein Junior Subimachen! Gott siehet sie als Kinder an. 246.andrer gleich, Dort in jenen Friedensgrenzen Soll einst im Friedensschmucke port og An Weisheit, Lieb' und Eifer linomiod fod reich, do glänzen, Wer hier zum Frieden viel gethan. Wer ließe sich denn nun Nicht lieber Unrecht thun? Friede, Friede misd sig onli Hat uns're Gunst, sind liste Ist uns're Kunst; o od doi Du, aller Menschen Licht und 1dbil 39 sid Rath, ll R Prophet, bewährt durch Wort und dainThat, Gesalbet durch des Vaters Hand Und uns zu unserm Heil gesandt! 11* 164 Von Jesut Werk. 2. Du kamst aus deines Vaters| Dein Wort in Herz und Sinne Schooß schreibt.sd is th 8. Ach, laß, o himmlischer Prophet, Und machtest alle Siegel los, Womit sein Rath versiegelt war. Durch dich ist Alles offenbar Und an das helle Licht gestellt, Was Dunkelheit umschlossen hält. 3. Du wiesest uns die wahre Blow Bags Spurnity an Zu Gott, dem Schöpfer der Nadu dog tur; Mich schauen deine Majestät! Mach' mich von Eigendünkel frei, Damit ich dir gehorsam sei! Du sollst mein höchster Lehrer islam ſein; Führ' mich in deine Wahrheit ein! dulltsdoip 8 Joh. Rambach( 1693-1735). Du hast den Weg uns recht ge- op hun nisligö12 and mu drick Indore zeigt, id todell Auf welchem man zum Himmel b. Hohepriesterliches Amt. ſteigt. mi? Was du vom Vater selbst gehört, Mel. Schmücke dich, o liebe Seele. Das haſt du unverfälſcht gelehrt. 247. An dein Bluten und In 4. Du in Gottheit se An dein Opfer ohne Gleichen, An dein priesterliches Flehen& Mahnet mich des Geistes Wehen. Und so wünsch' ich, ew'ge Güte, Für mein Leben eine Blüthe, Einen Ruhm an meinem Grabe: Daß ich dich geliebet habe. 2. Hoherpriester ohne Tadel! Lebensfürst von großem Adel! Licht und Herrlichkeit entfalten, Segnen heißt dein hohes Walten. Segnend trittst du mir entgegen; Und so wünsch' ich einen Segen, Einen Ruhm an meinem Grabe: 6. Nachdem du hingegangen Daß ich dich geliebet habe. bist, suolift3. Elend bin ich und verWo aller Weisheit Ursprung ist, dorben, 8 So seßest du an jedem Ort Dein Lehramt durch die Knechte sd 291de fort, geführt Die dein Ruf hat herbei geführt, Und die mit Gaben du geziert. 7. Du aber sendest deinen Geist, Den du den Gläubigen verheiß'st, Der allen Seelen, die er liebt, Erkenntniß, Licht und Weisheit top giebt, Und der, wenn man ihn nicht danjog og vertreibt, dll jun eu un Lichte o Mit unverhülltem Angesicht, Was nach des Vaters weisem Wind Rath Man künftig zu erwarten hat; Du machtest Alles klarer kund, Als jemals der Propheten Mund. 5. Das Lehramt, welches du Sidsinundors angeführt, i Hast du mit Heiligkeit geziert; Du hast mit Wundern es bestärkt, Daraus man deine Gottheit merkt, Ja endlich, als es Gott geschickt, Ein blutig Siegel d'rauf gedrückt. In der Sünde fast erstorben. Sünder können nichts verdienen, Nichts vergüten, nichts verfühnen. Willst du in der ew'gen Hütte Mich vergessen in der Bitte, Nicht auf deinem Herzen tragen: Muß ich sterben und verzagen. 4. Du nur giltst im Heiligdb thume, daj bise Und zu deiner Wunden Ruhme, Weil du für die Sünde littest, Giebt der Vater, was du bittest. Von Jesu Werk. 165 Wenn schon Zornesflammen lo- 3. Wer elend war, blieb vor 2 dern, n bie ihm stehn Darfst du noch Erbarmung fo- Und klagte ihm sein Leid; rindis dern, in die Ein Wort, ein Blick, dann war's Hilfe, wo die Engel trauern, de geschehn, Leben in des Todes Schauern. Aus Leid ward Herzensfreud'. 5. O wie groß ist dein Ver- 4. O liebster Jesu, wärest du Inoffel odol mögen! 19 Bei uns noch sichtbarlich, Priesteramtes kannst du pflegen, Wir liefen Alle auf dich zu Welten auf dem Herzen tragen, Und hingen uns an dich; Sünd' und Hölle niederschlagen, Gräber öffnen, Todte wecken, Sie mit Himmelsblüthe decken Und hinauf zu ew'gem Leben Auf der Retterhand erheben! 6. Was ist Reichthum, Lust und Ehre, 5. Und rühreten in jeder Noth Dein Kleid vertrauend an, ang Und horchten still auf dein Ge11201bot, Und Alles wär' gethan.is 16. Doch, liebster Heiland, Jesu inds in Christ,& fpur Wenn du auch gleich nicht mehr Auf dieser Erde sichtbar bist, Bist du doch unser Herr. 10 7. Und lebst und siehst uns 615762 gnädig an, dil Bist bei uns für und für, bis Der Himmel ist dir unterthan, Die Welt gehöret dir. 8. Drum freuen wir uns subeng herzlich dein Und glauben feftiglich: duonnore Wie du einst warst, mußt du noch ſein; 6080 Was ein Ueberfluß, wie Meere, Wenn du, Herr, mich nicht erkenneſt, Nicht im Heiligthume nennest? Sel'ger Pilger, dem die Kunde Tief ertönt im Herzensgrunde: Christus, meine Lebenssonne, Denket mein im Haus der Wonne. 7. Lieben will ich, flehn und mnd i lobent, Bis der Vorhang weggeschoben; Dann zu dir, du Ewigreiner! Jesus Christus, denke meiner! Eines schenke mir hienieden: Deinen Geist und deinen Frieden, Und den Ruhm an meinem Grabe, Daß ich dich geliebet habe. 19079 Im Himmel sehn wir dich.d Nach Matthias Claudius( 1740-1815). diuk 15trisdier milf T- 8051) dubna rodne Mel. Herr und Aeltefter beiner. Albert Knapp( 1798-1861). Sophid and 249. Eines wünſch' ich mir vor allem Andern, auf Erden war, Mel. Lobt Gott, ihr Chriften allzugleich. 248. Der Herr, der einst Eine Speiſe früh und ſpät; Selig läßt's im Thränenthal sich Uns hergesandt von Gott, pound is wandern, Der war ein Retter in Gefahr, Wenn dies Eine mit uns geht: Ein Helfer in der Noth. Unverrückt auf einen Mann zu 2. Er zog umher von Hauspon ni schauen, og bi Totod u ranch zu Hausd Der mit blut'gem Schweiß und In niedriger Gestalt, id dall di Todesgrauen a Und eine Kraft ging von ihm aus, Auf sein Antlig niedersanki Die heilte Jung und Alt. Und den Kelch des Vaters trant. 166 Von Jesu Werk. 2. Ewig soll er mir vor Augen| Jedermann mit Hilf erscheinen, nd stehen, Sich der Blinden, Lahmen, Wie er als ein stilles Lammll and Armen dr Armende Dort so blutig und so bleich zu Mehr als väterlich erbarmen, sehen, Der Betrübten Klagen hören, Sich in And'rer Dienst verzehren, Für die Welt sein Leben lassen, Wer kann solche Liebe fassen! Hangend an des Kreuzes Stamm; Wie er dürstend rang um meine Seele, Daß sie ihm zu seinem Lohn nicht fehle, du Und dann auch an mich gedacht, Als er rief: Es ist vollbracht! 3. Ja, mein Jesu, laß mich nie te vergessen Meine Schuld und deine Huld! Als ich in der Finsterniß gesessen, Trugest du mit mir Geduld, Hattest längst nach deinem Schaf 3d Tool getrachtet, id funks Eh' es auf des Hirten Ruf gedachtet, dll Und mit theurem Lösegeld Mich erkauft von dieser Welt. 4. Ich bin dein!- sprich du id darauf ein Amen! Treuster Jesu, du bist mein! Drüde deinen süßen Jesusnamen Brennend in mein Herz hinein! Mit dir Alles thun und Alles quis lassen, In dir leben und in dir erblassen, Das sei bis zur letzten Stund' Unser Wandel, unser Bund. Albert Knapp( 1798-1864). 3. O du Zuflucht aller Armen! Wer hat nicht durch dein Ersportsu barmen Segen, Hilf' und Heil genommen, Der gebeugt zu dir gekommen? O wie ist dein Herz gebrochen, Wenn dich Kranke angesprochen! wie pflegtest du zu eilen, Das Gebet'ne mitzutheilen! Yacht 4. Die Betrübten zu erquicken, Die Unwissenden zu lehren, Kinder an dein Herz zu drücken, HR Die Verführten zu bekehren, Sünder, die sich selbst verstocken, Das, o Herr, war deine Weise, Liebreich zu dir hin zu locken; Das war täglich deine Speise. 5. O wie hoch stieg dein Erach? barmen, Diff Da du Mittler für die Armen Dein unschäßbar theuer Leben In den schwersten Tod gegeben, Da du in der Sünder Orden Aller Schmerzen Ziel geworden Und, den Segen zu erwerben, Als ein Fluch haft wollen sterben. 6. Deine Lieb' hat dich ge02 de Sanftmuth und Geduld zu üben; Ohne Schelten, Drohen, Klagen And'rer Schmach und Last zu is it tragen, 100 Allen freundlich zu begegnen, Die dich lästerten, zu segnen, Für der Feinde Schaar zu beten, Und die Mörder zu vertreten. 7. Demuth war bei Spott und Hohne side Mel. Schmücke dich, o liebe Seele. 250. He eiland, deine Men- trieben, schenliebes War die Quelle deiner Triebe, Die dein treues Herz bewogen, Dich zur Erd' herabgezogen, Dich mit Schwachheit überdecket, Dich vom Kreuz in's Grab geditu dough stredet: Oder wunderbaren Triebe Deiner treuen Menschenliebe! 2. Uleber seine Feinde weinen, Von Jesu Werk. Deiner Liebe Schmuck und Krone; Diese machte dich zum Knechte Einem fündigen Geschlechte, War voll Einfalt, wie die Tauben Ohne Falsch, voll Treu und dindato in Glauben Glauben Und durch Vorsicht doch bewahret, Mit Gerechtigkeit gepaaret. 8. Herr, laß deine Liebe decken Meiner vielen Sünden Flecken. Du hast das Geseß erfüllet,& Des Gesetzes Fluch gestillet. Gieb, daß wider seine Stürme Deiner Liebe Schild mich schirme. Heil'ge meines Herzens Triebe, Heil'ge sie durch deine Liebe. Johann Rambach( 1693-1735). C 167 3. Wacher Jesu, ohne dnl nizon Schlummer In großer Arbeit, Müh' und Kummer Mel. Wachet auf, ruft uns die Stimme. eil'ger Jesu, Heil251. Hei gungsquelle, Mehr als Krystall rein, flar und helle, Du laut'rer Strom der Heiligkeit! Aller Glanz der Cherubinen, Die Heiligkeit der Seraphinen Ist gegen dich nur Dunkelheit. Ein Vorbild bist du mir! Ach, bilde mich nach dir, Du, mein Alles! Jesu, hilf du, Hilf mir dazu, Daß ich auch heilig sei, wie du. 2. Stiller Jesu, wie dein Wille Dem Willen deines Vaters stille Und bis zum Tod gehorsam war: Also mach' auch gleichermaßen Mir Herz und Willen ganz gelaffen, huisg 12 Still' meinen Willen ganz und gar. Mach' mich dir gleich gesinnt, Wie ein gehorsam Kind, Stille, stille! 1040 18 119 Jesu, hilf du, old odsig s Hilf mir dazu, hipe thi sin do Auf daß ich stille sei, wie du. Bist du gewesen Tag und Nacht; Mußtest täglich viel bestehen, Des Nachts lagst du vor Gott mit Flehen, s Du haft gebetet und gewacht. Gieb mir auch Wachsamkeit, Damit ich allezeit did Wach' und bete! of bi doc Jesu, hilf du, Hilf mir dazu, 12... 1 Daß ich stets wachsam sei, wie opze, id soll du. 4. Güt'ger Jesu, ach, wie bilgnädig, Wie liebreich bist du, wie gutthätig, thof? Selbst gegen Feinde wie gelind'! Deine Sonne scheinet Allen, Dein Regen muß auf Alle fallen, Ob sie dir gleich undankbar sind. Mein Heiland, lehre mich, Damit auch hierin ich Dir nacharte! Idols Jesu, hilf du, Hilf mir dazu, Daß ich auch gütig sei, wie du. 5. Sanfter Jesu, wie geduldig Trugst du die Schmach und litt'st unschuldig Und sprach'st kein sündlich Drohen aus! be d 13 messen, Wer kann deine Sanftmuth 150 som beca Bei der du dennoch nie vergessen Den Eifer um des Vaters Haus? Mein Heiland, ach verleih' Mir Sanftmuth und dabei Reinen Eifer.mus 150mm hun bjdne Jesu, hilf du, noh? Silf mir dazu, Daß ich sanftmüthig sei, wie du. 6. Hoher Jesu, Ehrenkönig, Du suchtest deine Ehre wenig indirle Von Jesu Werk. 168 Und wurdest niedrig, und g mulgering, Wandeltest ganz arm auf Erden In Demuth und in Knechtsbole du po geberden, die Erhobst dich selbst in keinem o od nd Ding'. hoso Herr, solche Demuth lehr' Auch mich je mehr und mehr Täglich üben!( bun sim di Jesu, hilf du, singolla bi mo Hilf mir dazu, 1915d dann od Daß ich demüthig sei, wie du. 7. Liebster Jesu, liebstes siuro mojbe Leben, Mach' mich in Allem dir ergeben Und deinem heil'gen Vorbild pidnungleich. Gieb, daß mich dein Geist durchhitad dringe, Daß ich viel Glaubensfrüchte she is bringe Und tüchtig werd' zu deinem Hindu id of do Reich. ho i Ach, zieh' mich ganz zu dir, Behalt mich für und für, Treuer Heiland! Jesu, hilf du, and hid Laß mich, wie du, nd imie Und wo du bist, einst finden pralurang siat Ruh'! Nach Jodocus von Bodenstein von Bartholomäus Craffelius( 1667-1721). opore( bildni) ni har all 18m Mel. Sollt' ich meinem Gott nicht singen. 252. Fasset uns mit Jeſu 2. Lasset uns mit Jesu leiden, Seinem Vorbild werden gleich: Nach dem Leiden folgen Freuden, Armuth hier macht dorten reich, Thränensaat geht auf in Wonne, Hoffnung tröstet mit Geduld; Denn es scheint durch Gottes Huld Nach dem Regen bald die Sonne. Jesu, hier leid' ich mit dir, Theil' dort deine Freud' mit mir! Seinem Vorbild folgen nach, In der Welt der Welt entfliehen, Auf der Bahn, die er uns brach, Immerfort zum Himmel reisen, Irdisch noch, schon himmlisch sein, Glauben recht und leben rein, Glauben in der Lieb' erweisen. Treuer Jesu, bleib' bei mir, Gehe vor, ich folge dir. bu u 3. Lasset uns mit Jesu sterben: Sein Tod wehret unserm Tod, Rettet uns von dem Verderben, Von der Seele arger Noth. Laßt uns sterben, weil wir leben, Unsern Lüsten sterben ab; lind Dann wird er uns aus dem Grab' In sein Himmelreich erheben. Jesu, sterb' ich, sterb' ich dir, Daß ich lebe für und für. AR 4. Lasset uns mit Jesu leben; Weil er auferstanden ist, Muß das Grab uns wiedergeben. Jesu, unser Haupt du bist, Wir sind deines Leibes Glieder; Wo du lebst, da leben wir. Ach, erkenn' uns für und für, Trauter Freund, für deine Brüder! NG Dir, o Jesu, leb' ich hier Und einst ewig dort bei dir. 110 9100 Sigm. v. Birken( 1626-1681). Mel. Gott des Himmels und der Erden. ziehen, 253. Liebe, die du mich zum Mas Bilde Deiner Gottheit hast gemacht, Liebe, die du mich so milde Nach dem Fall hast wiederbracht, Liebe, dir ergeb' ich mich, i Dein zu bleiben ewiglich. 2. Liebe, die du mich erkoren, Eh' als ich geschaffen war, Liebe, die du Mensch geboren Von Jesu Werk 169 Und mir gleich wardst ganz und| Und wenn mein Herz fich tief betrübte, plas Die gar, Liebe, dir ergeb' ich mich, Dein zu bleiben ewiglich. 1190 Liebe, die für mich gelitten Und gestorben in der Zeit, Liebe, die mir hat erstritten Ew'ge Luft und Seligkeit, Liebe, dir ergeb' ich mich, Dein zu bleiben ewiglich. 3. Sife idem 4. Liebe, die mich hat ges bunden 4862 An ihr Joch mit Leib und Sinn, Liebe, die mich überwunden Und mein Herz hat ganz dahin, Liebe, dir ergeb' ich mich, Dein zu bleiben ewiglich. 5. Liebe, die mich ewig liebet, Die für meine Seele bitt't, an Liebe, die das Lös'geld giebet Und mich kräftiglich vertritt, Liebe, dir ergeb' ich mich, Dein zu bleiben ewiglich. 6. Liebe, die mich wird erde supe wecken bid Aus dem Grab' der Sterblich 194 T 195 uniteit, A Liebe, die mich wird umstecken Mit dem Laub' der Herrlichkeit, Liebe, dir ergeb' ich mich, Dein zu bleiben ewiglich. Johann Scheffler( 1624-1677). Joue by 1910 ml sid sai Wem thät' ich meine Sorge bir add fund? 2. Einsam Was würd' ich ohne dich nicht in sein? verzehrt von Lieb' und Sehnen, Erschien' mir nächtlich jeder Tag. wilden Lauf des Lebens Ich folgte nur mit heißen Thränen OAT ORIG Die Zukunft wär' ein dunkler nach; und hoffnungslosen Gram zu Ich fände Unruh im Getümmel Haus; Wer hielte ohne Freund im Himmel, Wer hielte da auf Erden aus? 3. Hat Christus mir sich kund gegeben, ull und bin ich seiner erst gewiß, Wie schnell verzehrt ein lichtes Leben gegen tinlpils mds and Und ladet froh sie zu uns ein! Mel. Die Tugend wird durch's Kreuz. Der Himmel ist bei uns auf Erantoin 10 254. as wär' ich ohne Wich gewesen Im Glauben schauen wir thn an; Die eines Glaubens mit uns Shamblis werden, siden@ Zu Furcht und Aengsten auser- Auch denen ist er aufgethan.i lesen, sd 1862 5. Das Herz, des Lebens Stünd' ich in weiter Welt allein! dgreichste Quelle, 9) Tamming Nichts wüßt' ich sicher, das ich asd12 in( par liebte; 194 19 Welch böses Wesen wohnte d'rin! Und ward in unserm Geist es helle, Schlund, So war nur Unruh' der Gewinn. Die bodenlose Finsterniß! Ⓡ Für alle seine tausend Gaben Bleib' ich sein demuthvolles Kind, oni nl Gewiß, ihn unter uns zu haben, Wenn zwei auch nur versammelt sind. oni pas en 07 4. O geht hinaus auf allen mm Wegen Und holt die Irrenden herein; 8 Streckt Jedem eure Hand ent Von Jesu Werk. 170 Ein eisern Band hielt an der Erde Die bebenden Gefang'nen fest; Furcht vor des Todes Richterschwerte Verschlang der Hoffnung Ueberrest. J19 6. Da kam ein Heiland, ein Befreier, Ein Menschensohn voll Lieb' und Macht, Und hat ein allbelebend Feuer In unserm Innern angefacht. Nun sahn wir erst den Himmel offen Fasse Muth! in Jesu Christ Solcher Gnaden Fülle ist! 2. Wo wird Balsam für die Wunden, s Wo wird Lind'rung für den Schmerz, Wo wird Rath und Trost gefunden Als unser altes Vaterland, Wir lernten glauben nun und din( 6) Tim 100 Für ein rath- und thatlos Herz? Wo erquickt man müde Seelen, Richtet die Gefall'nen auf, Stärkt zu unverdross'nem Lauf', Läßt des rechten Wegs nicht fehlen? Sei getrost! in Jesu Christeć Solcher Gnaden Fülle ist! 3. Wer giebt Leben, das gedis nüget? Und fühlten uns mit Gott ver- Wer giebt Freud' in Traurigkeit didisg ips wandt. Und mit Allem, was Gott füget, TISC hoffen 7. Noch steht in wundersamem 11900 Glanze Der heilige Geliebte hier; Gerührt von seinem DornenMilodd franze 015122 Völlige Zufriedenheit? aid don Wer giebt findliches Vertrauen, Legt uns in des Vaters Schooß, Macht uns eitler Sorgen los, Läßt uns Gottes Wunder schauen? Und seiner Treue, weinen wir. Freue dich: dein Jesus Christ Ein jeder Mensch ist uns will- Solcher Gnaden Geber ist! tentanped ou fommen, ITORY Der seine Hand mit uns ergreift Und, in sein Herz mit aufgeaps nommen, Zur Frucht des Paradieses reift. 4. Wer giebt Sinn der Kinder bilmi Gottes, Demuth, die ihr Nichts erwägt, Sanftmuth, die den Pfeil des Spottes Ungereizt zur Seite legt; Liebe, die kein Opfer scheuet, Der das Geben Seligkeit, Die zu allem Dienst bereit, se Mit den Fröhlichen sich freuet? Friedr. v. Hardenberg( Novalis) 11( 1772-1801). Ando sin ng it dort sdnl an - tue em hd ismic Mel. Sollt' ich meinem Gott nicht fingen. 255. Wo ist göttliches Er- Danke Gott! dein Jesus Christ i Das die Sünder nicht verschmäht? Liebe, die mit off'nen Armen Reuigen entgegen geht? Wo wird alle Schuld vergeben, Alle Missethat bedeckt dla Und, wenn Tod und Hölle schreckt, Seligkeit geschenkt und Leben? Geber 5. Wer macht zum Gewinn seun son das Sterben, Läßt den Tod uns nimmer sehn Und uns ew'ge Güter erben, Wann wir bloß von hinnen gehn? Wer läßt einmal noch auf Erden Für die Saat, die da gesä't, Daß sie herrlich aufersteht, Von Jesu Werk. Frühling durch sein Wort es werden? modating Lob' und singe: Jesus Christ Solcher Gnaden Geber ist! 6. O du Einer, der du Allen Alles giebst und Alles bist, Weil nach Gottes Wohlgefallen Alle Fülle in dir ist! S Alle hast du eingeladen, da Alle sollen zu dir nahn, Allen hast du aufgethan isdug Solche Fülle deiner Gnaden. Selig, wer es recht genießt, Was du giebst und was du bist! ali Karl Spitta( 1801-1859). c. Königliches Amt. Eigene Melodie. 256. Ach, mein Herr Jeſu, 171 4. Barmherzig, gnädig, getu madaling tua duldig sein, Uns täglich reichlich die Schuld de verzeihn, Uns helfen und trösten, erfreu'n und segnen Bringt großen Frieden in's Herz hinein, is Und uns'rer Seele als Freund begegnen, Wer ist wie du? du die Ist deine Lust. 5. Ach, gieb an deinem kostdbaren Heil Uns alle Tage vollkommen Theil, Und laß uns're Seele sich immer schicken, Aus Noth und Liebe nach dir zu blicken Ohn' Unterlaß. 6. Und wenn wir weinen, so tröst' uns bald Mit deiner blutigen Tod'sgestalt; Ja, die laß uns immer vor Augen und dein wahrhaftiges Inunsschweben leben Und dein Gnadenanblick macht Jun Jasper uns so selig, Daß Leib und Seele darüber abordo.a fröhlichidull Und dankbar wird. 2. Wir sehn dein freundliches Angesicht Voll Huld und Gnade wohl leibBei Freud' und Leid. ostsinlich nicht; Aber uns're Seele kann's wohl ponad 2 wahren: 8. So werden wir bis zum Du kannst dich fühlbar uns offenHimmel hinein ödeyn baren baren Mit dir vergnügt wie die KindAuch ungesehn. id b Iein sein. 3. O wer nur immer bei Tag' als sabo und Nacht, Dein zu genießen, recht wär' beMuß man gleich die Wangen noch pot manchmal neßen, Wenn sich nur das Herz an dir keergößen Janup, dacht, am lisc Der hätt' ohne Ende von Glück zu sagen, Und Leib und Seele müßt' immer zu sehen sein. 30 7. Ein herzlich Wesen und Kindlichkeit Sei uns're Zierde zu aller Zeit, Und die heil'ge Tröstung aus an deinen Wunden Erhalt' uns Frieden zu allen Stunden Und stillen kann. 9. Du reichst uns deine durchdan di grab'ne Hand, fragen: id d Die so viel Treue an uns ge wandt, we 172 Von Jesu Wert. Daß wir beim D'randenken be- An Glauben, Hoffnung, Liebe, An seiner Gnade Werk. 6. So hilf uns, Herr, zum and Glauben Tabl Und halt' uns fest dabei; a Laß nichts die Hoffnung rauben, Die Liebe herzlich sei! mon od Und wird der Tag erscheinen, Da dich die Welt wird sehn, ne So laß uns als die Deinen H Zu deiner Rechten stehn. ist pidlnoschämt dastehen, Und unser Auge muß übergehen Vor Lob und Dank. 197 Christian Gregor( 1723-1801). 257. Es Mel. Valet will ich dir geben. s kennt der Herr die Seinenni Und hat sie stets gekannt, d Die Großen und die Kleinen In jedem Volk und Land'. Er läßt sie nicht verderben, Er führt sie aus und ein; Im Leben und im Sterben sie 2. Er kennet seine Schaaren Am Glauben, der nicht schaut Und doch dem Unsichtbaren, Als säh' er ihn, vertraut, Der aus dem Wort gezeuget Und durch das Wort sich nährt Und vor dem Wort sich beuget Und mit dem Wort sich wehrt. 3. Er kennt sie als die Seinen An ihrer Hoffnung Muth, Die fröhlich auf dem Einen, Daß er der Herr ist, ruht, In seiner Wahrheit Glanze Sich sonnet frei und kühn, Die wunderbare Pflanze, Die immerdar ist grün. 4. Er fennt sie an der Liebe, Die seiner Liebe Frucht, Und die mit laut'rem Triebe Ihm zu gefallen sucht; Die Andern so begegnet, id Wie er das Herz bewegt, Die segnet, wie er segnet, Und trägt, wie er sie trägt. 5. So fennt der Herr die de Seinen, 50 Wie er sie stets gekannt, dil Die Großen und die Kleinen In jedem Volk' und Land': Am Werk der Gnadentriebe Durch seines Geistes Stärk', dont Joh. Spitta( 1801-1859). typing that put pil Mel. Jesu, meines Lebens Leben. 258. Großer Mittler, der zur Rechten Seines großen Vaters sizt Und die Schaar von seinen Knechten In dem Reich der Gnade schützt; Dem auf dem erhabnen Throne In der königlichen Krone Aller sel'gen Geister Heer ph Bringt in Demuth Preis und bu Jan Chr'. windoull 2. Dein Erlösungswerk auf Erden 100 Und dein Opfer ist vollbracht; Was vollendet sollte werden, Das vollführtest du mit Macht: Da du bist für uns gestorben, Ist uns Gnad' und Heil erworben, Und dein siegreich Auferstehn Läßt uns in die Freiheit gehn. 3. Nun ist dieses dein Geschäfte, In dem obern Heiligthum@ Die erworbnen Segenskräfte Durch dein Evangelium bu Allen denen mitzutheilen, Die zum Thron der Gnade eilen; Nun wird uns durch deine Hand Heil und Segen zugewandt. 4. Alle Namen deiner@ Frommen Trägst du stets auf deiner Brust; und die gläubig zu dir kommen, Sind und bleiben deine Lust. Von Jesu Werk. 173 Du vertrittst, die an dich glauben;| Dem als Gott das Reich geDaß sie nichts dir möge rauben, Bitt'st du in des Vaters Haus Ihnen eine Wohnung aus. 5. Doch vergissest du der Araduis bühret, BIG Der als Mensch das Scepter führet, Dem das Recht gehört zum Throne men, Als des Vaters ein'gem Sohne, Den so viel Vollkommenheiten Krönen, zieren und begleiten: Die der Welt noch dienen, nicht, Weil dein Herz dir von Erbarmen Ueber ihrem Elend bricht; Daß dein Vater ihrer schone, Daß er nicht nach Werken lohne, Daß er änd're ihren Sinn: Ach da zielt dein Bitten hin. 6. Zwar in deines Fleisches Tagen, der Als die Sünden aller Welt Noch auf deinen 2. Himmel, Erde, Luft und najistit tim sie Meere, mid Aller Kreaturen Heere i tro tro@ Müssen dir zu Dienste stehen, Was du willst, das muß geschehen; Fluch und Segen, Tod und Leis Haſt du dich vor Gott gestellt, Alles ist dir übergeben, 088 Bald mit Seufzen, bald mit shup ding Die Weinen Für die Sünder zu erscheinen: Din welcher Niedrigkeit Batest du zur selben Zeit! Und vor deines Mundes Schelten Zittern Menschen, Engel, Welten. 3. In des Gnadenreiches @djun si dun Grenzen i Sieht man dich am schönsten 7. Aber nun, wo deine Bittebon emm glänzen, u, allt Durch die Allmacht wirksam ist, Wo viel tausend treue Seelen Weil du in vollkomm'ner Hütte In verklärter Menschheit bist, Nun kannst du des Feindes Klagen Majestätisch niederschlagen, Und nun macht dein redend Blut Uns're böse Sache gut. Dich zu ihrem Haupt erwählen, Die durch's Scepter deines Mundes Nach dem Recht des Gnadenbundes 8. Großer Mittler, sei gejo priesen, Daß du in dem Heiligthum So viel Treu' an uns bewiesen: Dir sei Ehre, Dank und Ruhm! Laß uns dein Verdienst vertreten, Wenn wir zu dem Vater beten; Schließt die Lippen uns der Tod, Sprich für uns in letzter Noth. mis 1 Joh. Rambach( 1693-1755). Jsi jinda mislih be Mel. Schmücke dich, o liebe Seele. 259, önig, bem fein K König gleichet, Dessen Ruhm kein Mund erreichet, 11911 Sich von dir regieren lassen d Und, wie du, das Unrecht hassen. 4. In dem Reiche deiner Ehren Kann man stets dich loben hören Von dem himmlischen Geschlechte, Von der Menge deiner Knechte, Die dort ohne Furcht und Grauen Dein verklärtes Antlig schauen, Die dich unermüdet preisen Und dir Ehr' und Dienst erdo pidis or weisen. 5. König, du in dreien Reichen, Dir ist Niemand zu vergleichen An dem Ueberfluß der Schätze, An der Ordnung der Gesetze, An Vortrefflichkeit der Gaben, Welche deine Bürger haben; Von Jesu Wert. 174 Du beschüßest deine Freunde, Du bezwingest deine Feinde. 6. Herrsche auch in meinem Herzen Ueber Zorn, Furcht, Lust und Schmerzen; Laß mich deinen Schutz genießen, So wird die Seele doch kein Raub Auf mich deine Gnade fließen; no des Todes sein. Laß mich stets dich loben, lieben, Und mich im Gehorsam üben, Hier mit leiden, hier mit streiten, Dort mit herrschen, dir zur Seiten. Joh. Rambach( 1693-1755). 4. Das Schäflein bleibt in seisonchines Hirten Händen, Wenn gleich vor Zorn der weite Abgrund schnaubt; Es wird der Wolf es nimmer helist sie ihm entwenden, Weil der allmächtig ist, an den en es glaubt. 2 dn Eigene Melodie.( bul 260. Wie herrlich ist's, ein Es kommt nicht um in Ewigkeit Und wird im Todesthal von Schäflein Christi mailsbe ésduur werden d Und in der Huld des treusten Hirten stehn! Kein höh'rer Stand ist auf der mom ganzen Erden, Als unverrückt dem Lamme nachzugehn. To di Furcht und Fall befreit. 5. Wer leben will und gute amaniachlas Tage sehen, Der wende sich zu dieses Hirten 1098- di Stab; d pto Hier wird sein Fuß auf süßer altrict the Weide gehen, Da ihm die Welt vorhin nur id iad Träber gab. Hier wird nichts Gutes je verpolis mißt, Dieweil der Hirt ein Herr der Aug Schäße Gottes ist. 6. Doch dies ist nur der Vorschmack größ'rer Freuden, schauen, Es folget noch die lange Ewigefeit: Da wird das Lamm die Seinen Hier wird ein Leben mitgetheilt, i herrlich weiden, Das voll Vergnügen ist und nie vorübereilt. i 3. Wie läßt sich's da so froh und ruhig sterben, Wenn hier das Schaf im Schooß des Hirten liegt! didell und HS hond pudrQ rad ml Wo der krystall'ne Strom das dod Sri Wasser beut.b Da siehet man erst flar und frei, Wie schön und auserwählt ein Schäflein Christi ſei. 5 Joh. Rambach( 1693-1755). Jodbiela pind9 ACCO ist duft Helle R madad& arded achblogg Was alle Welt nicht geben kann, Das trifft ein Schäflein stets bei diesem Hirten an. 2. Hier findet es die angenehmsten Auen, Hier wird ihm stets ein frischer Quell entdeckt; Kein Auge kann die Gaben überEs darf sich nicht vor Höll' und medient pour Tod entfärben, Sein treuer Hirt hat Höll' und Sun Tod besiegt. Büß't gleich der Leib das Leben ein, Die es allhier in reicher Menge old schmeckt.de 3iss Buß- und Beichtlieder. 175 him brist 100 drill III. Vom Heiligen Geist und den Beils. $ 1001 wirkungen. air tim tabo 1. Von der Heilsordnung. i consllau dull ( or Eigene Melodie. Dig a. Buße und Beichte. Eigene Melodie. eichte 262. Allein zu dir, Herr 261. A ch Gott und Herr, Wie groß und schwer Sind mein' begang'ne Sünden! Da ist Niemand, Der helfen kann, of m In dieser Welt zu finden. 2. Lief ich gleich weit Zu dieser Zeit Bis an der Welt ihr Ende, SOLIC Und wollt' los sein Des Kreuzes mein, Würd' ich es doch nicht wenden. 3. Zu dir flieh' ich: Verstoß' mich nicht, Wie ich's wohl hab' Geh' mit mir nicht, Gott, in's Gericht, Dein Sohn hat mich verfühnet. 4. Soll's ja so sein, Daß Straf' und Bein Auf Sünde folgen müssen, So fahr' hier fort Und schone dort ndi jus ni US verdienet. 3911190 ill & leiden; Mein' Hoffnung steht auf Erden; Ich weiß, daß du mein Tröster biſt, Kein Trost mag mir sonst werden. Von Anbeginn ist nichts erfor'n, Auf Erden ist kein Mensch gebor'n, R 07 Und laß mich hier wohl büßen. 5. Gieb, Herr, Geduld, Vergiß die Schuld. Gieb Demuth meinem Herzen; Laß mich mein Heil, Mein bestes Theil sosial Durch Undank nicht verscherzen. 6. Handle mit mir, Wie's dünket dir, Durch dein' Gnad' will ich's Der mir aus Nöthen helfen kann: Ich ruf' dich an, Auf den ich fest vertrauen kann. 2. Mein' Sünd' ist schwer und übergroß Nur woll'st du mich Nicht ewiglich Von deiner Liebe scheiden. Martin Rutilius( 1550-1618). Und reuet mich von Herzen. Erbarme dich und sprich mich los Kraft deiner Todesschmerzen, Und nimm dich mein beim Vater an, 9001 Der du genug für mich gethan; So werd ich los der Sündenlasſt. Mein Glaube faßt, Was du mir, Herr, versprochen hast. 3. Gieb mir durch dein' Barmherzigkeit Den wahren Christenglauben; Auf daß ich deine Freundlichkeit Mög' inniglich anschauen, Vor allen Dingen lieben dich Und meinen Nächsten gleich als mich. Im Sterben deine Hilf' mir send'; Am letzten End' Befehl ich mich in deine Händ'. 4. Ehr' sei Gott in dem höchsten Thron, Dem Vater aller Güte, Und Christo, seinem lieben Sohn, Der uns all'zeit behüte, 201 1900 onist onli 176 Buß- und Beichtlieder. Und Gott, dem werthen, heil'gen| Und leite mich auf eb'ner Bahn. Geist, Er hört mein Schrei'n, der Herr erhört mein Flehen Und nimmt sich meiner Seele an. Chrift. Fürchteg. Gellert( 1715-1769). Teist'te Der uns sein' Hilfe all'zeit leist't, Damit wir ihm gefällig sei'n In dieser Zeit Und vollends in der Ewigkeit.do Joh. Schneifing( geft. 1567). ats sid nhill Eigene Melodie. Sas 264. Aus tiefer Noth ſchrei ich zu dir, Herr Gott, erhör' mein Rufen: Dein gnädig Ohr neig' her zu mir Und meiner Bitt' es öffne! Denn so du willst das sehen an, Was Sünd' und Unrecht ist gethan, Eigene Melodie. FIED Sois 263. A n dir allein, an dir hab' ich gefündigt Und übel oft vor dir gethan; Du sichst die Schuld, die mir den Fluch verkündigt; Sieh, Gott, auch meinen Jammer want to 2. Dir ist mein Flehn, mein an. Seufzen nicht verborgen, Und meine Thränen sind vor dir. Ach Gott, mein Gott, wie lange soll ich sorgen? Wie lang' entfernst du dich von mir? 3. Herr, handle nicht mit mir nach meinen Sünden, Vergilt mir nicht nach meiner Schuld. vals Ich suche dich; laß mich dein SICE Antlitz finden, Du Gott der Langmuth und Geduld. 4. Früh wollst du mich mit deiner Gnade füllen, Gott, Vater der Barmherzigkeit. Erfreue mich um deines Namens willen. Du bist ein Gott, der gern erfreut. 5. Laß deinen Weg mich wieder freudig wallen Und lehre mich dein heilig Recht; Laß stets mich thun nach deinem Wohlgefallen, Du bist mein Gott, ich bin dein Knecht. 6. Herr, eile, du mein Schuß, mir beizustehen 1901 Wer kann, Herr, vor dir bleiben? 2. Bei dir gilt nichts, denn Die Sünde zu vergeben; Gnad' und Gunst, Gimbe Es ist doch unser Thun umsonst Auch in dem besten Leben. Vor dir Niemand sich rühmen fann: Deß muß dich fürchten Jedermann Und deiner Gnade leben. mail 3. Darum auf Gott will hoffen ich, Auf mein Verdienst nicht bauen; Auf ihn mein Herz soll lassen sich Und seiner Güte trauen, Die mir zusagt sein werthes Wort: Das ist mein Trost und treuer Hort, Deß will ich allzeit harren. 4. Und ob es währt bis in die Nacht Und wieder an den Morgen, Doch soll mein Herz an Gottes Pop Macht Verzweifeln nicht, noch sorgen: So thu', Israel rechter Art, Der aus dem Geist erzeuget ward Und seines Gottes harret. 5. Ob bei uns ist der Sünden viel, Bei Gott ist viel mehr Gnade; Holal Buß- und Beichtlieder. 177 Sein' Hand zu helfen hat kein| Wie laß ich immer noch mein moms Biel, nad hinge Wie groß auch sei der Schade. Er ist allein der gute Hirt, a Der Israel erlösen wird Aus seinen Sünden allen.is 509 tradiol Martin Luther( 1483-1546). 2. Gott rufet noch; sollt' ich His nicht endlich kommen? Mel. Wer nur den lieben Gott läßt. zc. Ich hab' so lang' die treue Stimm' 265. De ein Jesus rufet dicha bernommen, zur Buße; i Ich wußt' es wohl, ich war nicht Komm', bring' dein armes Herzo wie ich sollt', on herbei! oni Er winkte mir, ich habe nicht Komm', falle ihm doch bald zu gewollt. Fuße rodon in 3. Gott rufet noch; ach, daß ich mich nicht gebe! Sein Joch noch fürcht und doch in Banden lebe. Und zeig' ihm deiner Seele Reu', Die das Gesetz in uns erwedt, Wenn's uns're Sünde uns n nunch op entdeckt. id h 2. Dein Jesus ruft dich auch zum Glauben Ich hind're meiner eig'nen Seele Heil; Er ziehet mich, o armes Herze, eil'! Durch's süße Evangelium Und will aus Gnaden dir es erlauben, zu werden ganz sein Eigenthum, Daß du nun durch sein werthes Wort Sollst selig werden hier und dort. 3. So änd're, Jesu, meine Sinnen ESİR Und schaff' in mir das Herz ganz rein; mit de Laß mich von Neuem nun beginnen, Was dir, mein Jesus, lieb kann sein Und hilf, daß ich nach deinem Sinn Recht gläubig und recht heilig man bin. bin und pinonHerz bethören! Die kurze Freud', die kurze Zeit toport vergeht, Jndeß mit mir es so gefährlich nislasteht. Verfaffer unbekannt. 2009 HOW? Simbe tim lills anilo tiste Viel. Der Tag ist hin, mein Jesu. 266. Gott rufet noch; solle SHION 4. Gott rufet noch; ob ich mein Ohr verstopfet, Er stehet noch an meiner Thür und klopfet; Er ist bereit, daß er mich noch empfang'; Di Er wartet noch auf mich, wer weiß, wie lang'? 5. Gieb dich, mein Herz, gieb nhin endlich dich gefangen! Wo willst du Trost, wo willst du spazi bil Ruh' erlangen? Laß von der Welt! brich alle Band' entzwei! Dein Geist wird sonst in Ewigkeit nicht frei. 6. Gott locket mich; ich will othilons nicht länger weilen. Er will mich ganz; ich will mein id Herz nicht theilen. D'rum Welt und Fleisch, sag', Risots was du immer willst, ich nicht endlich Mir Gottes Stimme mehr als hören? aid andsdag198 deine gilt. 12 178 Buß- und Beichtlieder. 7. Ich folge Gott; ich will ihm| Seligkeit und ew'ges Leben, MOTO0190 8150 ganz genügen; Die Gnade soll im Herzen endlich fiegen. Sprich von deinem Thron: Sei getrost, mein Sohn. TR Ich gebe mich; Gott soll hinfort allein 6. Gieb das Hochzeitskleid Der Gerechtigkeit, Meine Blöße d'rein zu kleiden, Daß ich deinen Anblick leiden Und es tragen kann, Siehest du mich an. Und unbedingt mein Herr und Susmmot bildns Meister sein. 8. Ach nimm mich hin, du Langmuth ohne Maßen! 7. Nimm mir, was mich quält, Gieb, was mir noch fehlt! Laß von allem argen Wesen 2 Meine Seele recht genesen; Laß durch dich mich rein, on Dir gehorsam sein. Ergreif' mich fest, ich will dich ob sie nimmer lassen. Herr, rede mur! ich geb' begierig Acht. Führ', wie du willst, ich bin in deiner Macht. od Gerh. Tersteegen( 1697-1769). Mel. Seelenbräutigam. 5051 267. H erzenskündiger, Leide 8. Gieb den Kindesgeist, ull Der dich Vater heißt, and i Daß mit kindlichem Vertrauen Ich dir in die Augen schauen, Ja mich freuen fann, Siehest du mich an. Du mein Gott und Herr! Ach, du weißt es, wie ich's meine, Was ich bin und was ich scheine. Meines Mel. Es ist genug. 3ft dir flar und fund, on 268. Hier ist mein Herz 13. Mein ich geb' 2. Urquell alles des dir, Karl Spitta( 1801-1859). do su Biot dull Dir verhüllt sich nichts, Dir, der es gnädig schuf. Wollt' ich dir auch nichts bekennen, Würdest du mich doch erkennen; Ja du kennest mich Besser noch als ich. del a 3. Und du siehst mich an. Heiliger, wer kann 0823 Deiner Augen Blick ertragen, Ohn' an seine Brust zu schlagen: ,, Geh' doch in's Gericht Mit dem Sünder nicht." nis 4. Jede Hülle fällt, Werd' ich hingestellt, o a Herr, vor deinem Angesichte, Dann erst steh' ich ganz im Lichte. Was ich bin vor dir, Das bin ich in mir. G 5. Du, der Gnad' erweist Dem gebeugten Geist, Du, bei dem so viel Vergeben, ,, Nimm es der Welt, Mein Kind, und gieb es mir!" Dies ist an mich dein Ruf; Hier ist das Opfer meiner Liebe, Ich weih' es dir aus treuem Triebe; Hier ist mein Herz!:,: 2. Hier ist mein Herz! O nimm es gnädig an, Ob ihm gleich viel gebricht. Ich geb' es dir, in#boll So gut ich's geben kann; Verschmäh' die Gabe nicht! Es ist mit böser Lust beflecket, Mit Sünd' erfüllt, mit Schuld bedecket, uist nist Mein fündig Herz. 3. Hier ist mein Herz, 3. Her Os in Das bisher steinern war, Buß- und Beichtlieder. 179 1 fliehe Nun ist's ein fleischern Herz;| Gieb, daß es Stolz und Hoffahrt Es legt sich dir 012 200 2nd ins Matt und zerbrochen dar, Es fühlet Angst und Schmerz, Es jammert bei der Last der Sünden, Es seufzt: wo soll ich Rettung den finden? Mein reuig Herz.:,:id 4. Hier ist mein Herz! Gott der Barmherzigkeit, Erbarme du dich sein! Die ganze Welt, Sie stillet nicht sein Leid, Du bist sein Trost allein. Es sagt mit kindlichem Vertrauen: ,, Ich werde Gott als Vater schauen," Mein hoffend Herz.:: U bl 8. Hier ist mein Herz!+ Lehr' es Gelassenheit; Sein Glück sei stets dein Rath; Sein Wahlspruch seid d Im Wohlergehn und Leid: Was Gott beschlossen hat!" des glaube fest zu deinem Preise: Der Herr ist treu; mein Gott ist buweise," Mein folgsam Herz.:,: sindro alig 1100 5. Hier ist mein Herz! Es sucht in Christo Heil, Es naht zum Kreuze hin Und spricht: ,, o Herr, Du bist mein Gut und Theil, Dein Tod ist mein Gewinn!" Es hat in des Erlösers Wunden Trost, Ruh' und Seligkeit gefunden, Und klein zu werden sich bemühe, Mein niedrig Herz.:,: d 6. Hier ist mein Herz!) Geist Gottes, schaff' es rein Und mach' es gänzlich neu; Weih' es dir selbstd nd Zum heil'gen Tempel ein; Mach' es zum Guten treu; Hilf, daß es stets nach Gott verDas treue Wort froh zu dire sprechen: dig ,, Hier ist mein Herz!":: 2 Ehrenfried Liebich( 1713-1780). and aptrict in ti jne Eigene Melodie. Sal üter, wird Nacht Mein gläubig Herz. do 269. Her Sünden se SHO 9. Hier ist mein Herz! Bewahr' es, treu'ster Freund, Vor aller Feinde List! Gieb, wann der Tod, Der letzte Feind, erscheint, Daß start es gläubig ist. Gli Hilf mir, wann meine Augen brechen, die dui sit lange, proc Ihn fürcht', ihn lieb' und an ihm hid mend hange, Mein neues Herz.:,: nisma 357. Hier ist mein Herz! Es überdenkt gerührt Die Hoheit deines Thron's; Schent' ihm den Schmuck, ha Der deine Knechte ziert, Die Demuth deines Sohn's! Nicht verschwinden? Hüter, ist die Nacht schier hin? Wird die Finsterniß der Sinnen Bald zerrinnen, zube Darin ich gefangen bin? la 2. Möcht' ich, wie das Rund der Erden, in snis. malie Licht doch werden: Seelensonne gehe auf! Ich bin finster, kalt und trübe: Jesu, Liebe, maniston birs Boe Komm', beschleunige den Lauf! 3. Wir sind ja im neuen Bunde, not o 2 Da die Stunde Der Erscheinung kommen ist, 12* Buß- und Beichtlieder. Wenn Wenn am Tage am Tagesli Man das Licht nicht sehen kann. Chrift. Friedr. Richter( 1676-1711). do thank til 40 Mel. Wer nur den lieben Gott läßt tad walten. ile ise 270. Ich armer Mensch, ich mi darmer Sünder Steh' hier vor Gottes Angesicht; Ach Gott, verfahre doch gelinder Und geh' nicht mit mir in's Gericht. Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich. 2. Wie ist mir doch so angst und bange, s Herr, wegen meiner großen Sünd'! 180 Und ich muß mich noch im Schatten Stets ermatten, out a night dall Weil du mir so ferne bist. missu 4. Sind wir doch der Nacht tigdentronnten, 1792 Da du kommen; 1 Aber ich bin lauter Nacht. Darum wollst du mir, dem " tod Hotel Deinen, s Auch erscheinen, Der nach Licht und Recht ich sotracht'. 5. Wie kann ich des Lichtes Werke e Ohne Stärkeibu dous In der Finsterniß vollziehn?? Wie kann ich die Liebe üben, Demuth lieben anion oral Und der Nacht Geschäfte flichn? 6. Laß nicht zu, daß meine 97 Seele Sich so quäle, of ist n Zünd' dein Feuer in mir an; Laß im Dunkel dieser Erden Hell mich werden, s Daß ich Gutes wirken kann. 7. Das Vernunftlicht kann das Leben Hilf, daß ich wieder Gnad' erlange, Soll erscheinen, adai2 ist Dann muß rein das Auge sein. 9. Jesu, gieb gesunde Augen, Die was taugen, Rühre meine Augen an! sid Denn das ist die größte Plage, Ich armes und verlornes Kind. Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich. 3. Hör', ach, erhör' mein Seufzen, Schreien, Du allertreustes Vaterherz, Wollst alle Sünde mir verzeihen Und lindern meines Herzens 119011 Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich. 4. Wie lang' soll ich vergebun bilglich klagen? Hörst du denn nicht, ach hörst du i lem nicht? 8. Von den Augen nimm die Soll ich in meiner Noth verzadrist and arm Hülle, Hülle, ** 90 1100 than gen? G Daß in Fülle Hör', was der arme Sünder Deine Klarheit brech' herein; bidi no dude spricht: Wenn dein helles Licht den Mir nicht geben: Jesus und sein heller Schein, Jesus muß das Herz anblicken Und erquicken; 199106 910 Jesus muß die Sonne sein. S din Deinen nid Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich. 5. Wahr ist es, übel steht der Fri Schade, di, 20 Den Niemand heilt als du allein, Ach aber, Vater, Gnade, Gnade, Laß mich doch nicht verloren sein! sic 181 Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich. Bater, mich entbinden..... Des großen Jammers wollst du 6h nun, 6. Nicht, O 3. So tlopfe gnädig bei mir an Und führ' mir recht zu Sinnen, Was Böses ich vor dir gethan; Du kannst mein Herz gewinnen, Daß ich in Kummer und Beoprind im schwerhedull Laß über meine Wangen her Viel heiße Thränen rinnen. Buß- und Beichtlieder. ng ſchuldet, lohne Und handle nicht nach meiner un thSünd'; O treuer Vater, schone, schone, Erkenn' mich wieder für dein Kind. Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich. 7. Sprich nur ein Wort, so werd' ich leben, Sprich, daß ich armer Sünder du hör': Geh' hin, die Sünd' ist dir verordum Teme geben, ju ming Doch fündige hinfort nicht mehr. Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich. 8. Ich traue fest, ich bin erhöret, Erhöret bin ich zweifelsfrei, Weil sich der Trost im Herzen mehret, Daß ich von dir begnadigt sei. Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich. Christoph Titius( 1641-1703). Mel. Aus tiefer Noth schrei ich zu dir. 271. Ich will von meiner Gestraft voll Batergüte. Missethat Zum Herren mich bekehren: Du wollest selbst mir Hilf und Rath 80 Hierzu, o Gott, bescheeren, Und deines guten Geistes Kraft, Der neue Herzen in uns schafft, Aus Gnaden mir gewähren. 4. Wie hast du doch an mich blonio( gewandte Den Reichthum deiner Gnaden. Mein Leben dank ich deiner se diornoprono Sandio Auch gabst auf meinen Pfaden Du reiches Gut an Ehr' und bim Brot Und machtest, daß mir keine Noth Jemals hat können schaden. 5. Du hast in Christo mich 78 erwählt, Der mich vom Tod behüte, Es hat auch sonst mir nicht gefehlt 011062 58190 2 Und, daß ich ja dein eigen sei, An Segen im Gemüthe, Hast du mich nur aus großer Treu' 2. Ein Mensch kann von Natur doch nicht Sein Elend recht empfinden, Er ist ohn' deines Geistes Licht Erstorben ganz in Sünden. Verkehrt ist Wille, Sinn' und modne Thun.- 6. Die Thorheit meiner jungen Jahr' HR Und meine spätern Sünden Verklagen mich zu offenbar, Sie sind nicht zu ergründen; Sie stehn vor deinem Angesicht Und führen einst mich vor's Gericht, Wie soll ich Rettung finden? 7. Bisher hab' ich in Sicher heit Gar unbesorgt geschlafen, Gedacht: ,, Es hat noch lange 2 Zeit! Gott pflegt nicht bald zu strafen; Buß- und Beichtlieder. 182 Er handelt nicht nach uns'rer Schuld, So strenge nicht, es hat Geduld Der 8. Doch endlich aus dem do Schlaf erwacht Will mir das Herz zerspringen; Ich sehe des Gesetzes Macht Und Schrecken auf mich dringen. Es ist, als regten sich zugleich Des Todes und der Hölle Reich Und wollten mich verschlingen. 9. Wo bleib' ich denn in solcher donosNoth? Noth? hin Wer setzt ihr Thor und Riegel? Wo flieh' ich hin? du Morgenroth, Ach leih' mir deine Flügel! Verbirg mich, o du fernes Meer, Bedecket mich, fallt auf mich her Ihr Klippen, Berg' und Hügel! 10. Umsonst, umsonst; und bit ofiz, fönnt' ich gleich Bis in den Himmel steigen Und nieder in der Hölle Reich Mich tief hinunter neigen: So würde mich doch deine Hand Da finden und mir meine Schand' In hellem Lichte zeigen.d 11. Herr Jesu, nimm zu dir mich ein, AUTO Ich flieh' zu deinen Wunden. Laß mich in dir geborgen sein Und bleiben alle Stunden. Du hast, unschuldig Gotteslamm, Für alle Sünd' am Kreuzesstamm' Erlösung uns gefunden. 12. So will ich mich mein Leben lang Vor neuen Sünden scheuen. Du wollest deines Geistes Drang In Gnaden mir verleihen, Daß er von aller Sünden List Und dem, was dir zuwider ist, Helf' ewig mich befreien. Louise Henriette, Kurfürstin von 1907 Brandenburg( 1617-1667). Mel. Kommt her zu mir, spricht Gottes Sohn. Abing 1019 tro 272. Jhr armen Sünder, Kommt eilig, kommt und macht da euch auf, Mühselig und beladen! Q Es öffnet Jesu treues Herzho Sich Allen, die in Reu und hid rind Schmerz dr Erkennen ihren Schaden. 2. Es heißt: er nimmt die Sünda der an; D'rum komm', dein Jesus will und kann Erretten dich, den Armen.' do Komm' weinend, komm' in wahrer adom thin e Buß' di Und fall' im Glauben ihm zu in die om Fuß: Fuß': i Er wird sich dein erbarmen. 3. Ein Hirt verläßt sein Schäflein nicht. Mot Wenn dem verirrten Hilf' gebricht; Er sucht es mit Verlangen. Er läßt die neun und neunzig stehn, DE 190 Dem Einen sorglich nachzugehn, Das eine zu umfangen. 4. So sucht der Hirte Jesus Christ Bis daß er es gefunden. Das Schäflein, das verloren ist, D'rum laß dich finden, liebe Seel', Den guten Hirten dir erwähl'; Noch sind die Gnadenstunden. 5. DJesu, deine Lieb' ist groß! Ich komm' mühselig, nackt und bin bos bloß, Ach, laß mich Gnade finden! Ich bin vom rechten Weg verirrt, Herr, nimm mich auf, du treuer Hirt, ji Und tilge meine Sünden. OT d Buß- und Beichtlieder. 183 6. Ach, weh' mir, daß zum| Dir mit ausgestreckten Armen Abgrund hin50 Von dir ich abgewichen bin! Ach, laß mich wiederkehren Zu deiner Heerde, nimm mich an Und mach' mich frei von Fluch und Bann! Winket von dem Kreuzesstamme; Kehre wieder, fürchte nicht, Daß der Gnäd'ge dich verdamme, Dem sein Herz vor Liebe bricht! Das, Herr, ist mein Begehren. 7. Laß mich dein eigen ewig sein, end Sei du mein treuer Hirt allein Im Leben und im Sterben; Laß mich verleugnen Welt und Sünd' 4. Kehre wieder! neues Leben Trint' in seiner Liebeshuld; Bei dem Herrn ist viel Vergeben, Große Langmuth und Geduld. Faß ein Herz zu seinem Herzen: Er hat Trost für alle Schmerzen, Er fann alle Wunden heilen, Macht von allen Flecken rein; Darum fehre ohne Weilen Zu ihm um und bei ihm cin! 5. Kehre wieder! endlich kehre In der Liebe Heimath ein, In die Fülle aus der Leere, In das Wesen aus dem Schein; Und als ein wahres Gotteskind Dein Himmelreich ererben. dio Laurentius Laurenti( 1660-1722). nodols. jun Eigene Melodie. 273. chre wieder, kehre Aus der Lüge in die Wahrheit, wieder, Der du dich verloren hast, Sinte reuig bittend nieder Vor dem Herrn mit deiner Last! Wie du bist, so darfst du kommen Und wirst gnädig aufgenommen. Nimm auch heute,- fehre gleich! Sich, der Herr kommt dir ent- Karl Spitta( 1801-1859). dem Dunkel in Aus dem Tode in das Leben, Aus der Welt in's Himmelreich! Doch, was Gott dir heut will un geben, 1910156 gegen, Und sein heilig Wort verspricht Dir Vergebung, Heil und Segen; Kehre wieder, zaud're michter 274. Mag über uns dein Welt Eifer flammen, Weil wir vor dir nicht recht gethan, streuung In die Einsamkeit zurück, ul? Wo in geistiger Erneuung Deiner harrt ein neues Glück; Wo sich bald die Stürme legen, Die das Herz so wild bewegen; Mag uns das eig'ne Herz vero nisu nid dammen, Wir wagen's dennoch dir zu : dnu nah'n; and Wo des heil'gen Geistes Mahnen Wir treten vor dein Angesicht: Du mit stillem Beben hörst, Verwirf, o Herr, verwirf uns Und von Neuem zu den Fahnended hi re nicht. hourbl.. Jesu Christi heilig schwörst. 200 2. Du siehst, wie uns die Sün3. Kehre wieder, irre Seele! bin den brennen, Deines Gottes treues Herz Wir wissen keinen andern Rath, Beut Vergebung deinem Fehle, Als dir von Herzen zu bekennen Balsam für den Sündenschmerz: All' uns're Schmach und MisseSich auf den, der voll Erbarmen that, Mel. Wer nur ben lieben Gott läßt walten. 184 Buß- und Beichtlieder. Und was vergessen unser Mund,| Du Herz voll ew'ger Liebe! a Das lies in uns'rer Seelen Mein Herz ist voller Eigensinn Und voll verkehrter Triebe; no Es hängt an Welt und eitler no in no immin Luft; id Doch ist dir's auch, o Herr, dult du bewußt, Ich kann's nicht selbst bekehren! 3. Mach' du's zu deinem reinen Haus, sich Grund. 3. nicht! Das dir gefallen könne; HO'RAS Was dir zuwider, reiß' heraus, Daß dich und mich nichts trenne! Wir können nicht vor dir dada 10 beſtchen, Ach, geh' mit uns nicht in's Geideadais richt! richt! Ini: 3 Wir beugen uns're Knie und indy der flehen: 2 pro Verwirf uns nicht, verwirf uns Nimm uns um Christi Willen an, Der auch für uns genug gethan. 4. Herr, wolle länger nicht mio urd! Fod verhüllen Entsünd'ge mich mit deinem di ind Dein Antlitz, hör' auf unseris Schrein, d Um Christi, deines Sohnes willen, Laß leuchten deiner Gnade Schein! Es floß ja einst auch uns zu gut Vom Kreuz sein heilig Opferblut. 5. Vergieb, vergieb uns uns're Fehle, dank Ob uns das eig'ne Herz verde dammt, dull Blut, Gieb mir den Geist, dann dann Ⓡ werd' ich gut, Dann fang' ich an zu leben. ( SSTI- 00 Und gieß' in uns're bange Seele Den Frieden, der vom Himmel stammt, Und send' uns deinen heil'gen Geist, Der uns der Sünde Macht ent reißt. 1911 hos Julius Sturm( geb. 1816). Mel. Es ist gewißlich an der Zeit. 275. imm hin mein Herz, Gott, nimm es an! Ich bring' es dir zur Gabe; Ich bring' es dir, so gut ich's mod fann, Ja So schwach und arm ich's habe; Ich weiß doch, du verschmähst es nicht, So viel dem Opfer auch gebricht, Das ich dir willig weihe. 2. Nimm, o mein Heiland, nimm es hin, - 4. Herr, gieb, und kost' es immerhin Herr, gieb mir einen neuen Sinn, Dem Willen tausend Schmerzen, Ein Herz nach deinem Herzen, Ein Herz, das dich mit Freuden chrt, Das findlich deine Stimme hört und deinen Namen fürchtet. 5. Gicb mir ein Herz, das dich spre da lis forthinse Mit Vorsatz nie betrübet: d Das immer dich mit lauterm Aus allen Kräften liebet, id Du Sinn Ein Herz, das nur für dich entbile su brennt disd Und keine falsche Liebe tennt, Ein Herz voll Kraft und Glauben. 6. Gicb mir ein Herz, das redd deine Zucht, Wenn es gefehlt, bald spüret; Das feine and're Straße sucht, Als die zum Himmel führet; Ein Herz, das auch in Noth und Bein plk Bein Zu dir die Zuflucht nimmt allein, Und auch im Kreuz dich preiset; Buß- und Beichtlieder. 7. Ein Herz, das Freund' und| Vor dir, du reines Himmelslicht: Gott, sei mir Sünder gnädig! 3. Die Schuld, der ich mir bin bewußt, s dll Beängstet mein Gewissen; D'rum schlag' ich reuig an die Brust Hoo Und will von Herzen büßen. Ich bin, o Vater, ja nicht werth, Daß ich noch wandle auf der Erd'; Doch weil du rufft, so bet' ich Mit bangem, ganz zerknirschtem Geist, dich noch Vater heißt: Der gleichwohl Gott, sei mir Sünder gnädig! 4. Mein Vater, schaue Jesum an, Feinde liebt, Und nichts haßt als die Sünden; Ein Herz, das täglich mehr sich übt, 102 Sich stets in dir zu finden; Ein Herz, das immer droben ist, Dort, wo du bist, Herr Jesu Christ, i Tomorr Bu deines Vaters Rechten. S 8. Herr, giebst du mir ein folches Herz, Was will ich mehr verlangen? Dann bleib' ich fest in Freud' 9900& und Schmerz An deiner Liebe hangen; Mina Dann bin ich dein, und du bist mein; UND TH Dann werd' ich einst dort oben sein Und selig dich umfangen! 1190 Den Gnadenthron der Sünder, Der für die Welt genug gethan, Und, daß wir würden Kinder, Getragen alle uns're Schuld! Ich senke mich in seine Huld, Die groß und wunderthätig. fasse und laß Mel. Ein Lämmlein geht und trägt. 276. Dette Bis dir dein Herz vor Mitleid Ernst Woltersdorf( 1725-1761). Weit über Alles steiget, Dem Erd' und Meer zu Dienste steht, Vor dem die Welt sich neiget; Der Himmel ist dein helles Kleid, Du bist voll Macht und Herrlichteit, 185 Sehr groß und wunderthätig; Ich Armer aber kann allein Auffeufzen voller Herzenspein: Gott, sei mir Sünder gnädig! 2. Hier steh' ich, wie der Zöllner that, Beschämet und von ferne; Ich suche deine Hilf und Gnad', Mein Gott, du hilfft ja gerne; Doch weil ich voller Fehler bin Und, wo ich mich nur wende hin, Des Ruhmes vor dir ledig, So schlag' ich nieder mein Gesicht bricht: Gott, sei mir Sünder gnädig! 5. Regiere doch mein Herz und Sinn In diesem ganzen Leben: Du bist mein Gott, und was ich bin Bleibt ewig dir ergeben. Ach, heilige mich ganz und gar, Mein Glaube sei auch immerdar Durch wahre Liebe thätig; Und geht's nicht vorwärts, wie Jules soll, So ruf' ich doch vertrauensvoll: Gott, sei mir Sünder gnädig! 6. Mein Leben und mein Sterben ruht Allein in deiner Gnade; Mir geh' es böse oder gut, Gieb nur, daß mir nichts schade. Buß- und Beichtlieder. 186 Und kommt das letzte Stündlein dann, So mache auf der Todesbahn Mein Herz von Nengsten ledig, Und wenn ich nicht mehr sprechen fann, So nimm den letzten Seufzer an: Gott, sei mir Sünder gnädig! Valentin Löscher( 1673-1749). Mel. Es ist gewißlich an der Zeit. 277. Bater der BarmD herzigkeit, Ich falle dir zu Fuße: Verstoß' den nicht, der zu dir loidöne schreit In wahrer Reu' und Buße; Was ich begangen wider dich, Verzeih' mir Alles gnädiglich Durch deine große Güte. 2. Durch deiner Allmacht Wunderthat Idlube Nimm von mir, was mich quälet, Durch deine Weisheit schaffe Rath, 5. O heil'ger Geist, du wahres Licht, Regierer der Gedanken, Wenn mich der Sünden Lust anficht: dary CHII Laß mich von dir nicht wanten; Verleih', daß nun und nimmermehr Begier nach Reichthum oder Ehr' # 8 In meinem Herzen herrsche. 6. Und wenn mein Stündlein tommen ist, and So hilf mir treulich kämpfen, Daß ich des bösen Feindes List Durch Christi Sieg mög' dämpfen; Auf daß mir Krankheit, Angst und Noth Und dann der letzte Feind, der Tod, dirt nur sei die Thür' zum Leben. David Denice( 1603-1680). an mir Gieb Willen, Mittel, Kraft und 278. Allezeit mit Furcht Mel. Jefus, meine Zuversicht. chaffet eure Stärk', Daß ich mit dir all' meine Werkt' Anfange und vollende. 3. O Jesu Christe, der du hast Am Kreuze für mich Armen Getragen aller Sünden Last, Wollst meiner dich erbarmen! O Gottes und Marien Sohn, Erbarm' dich mein und mein verschon': Hör' an mein kläglich Rufen! 4. Laß deiner Wunden theures of Blut, Dein' Todespein und Sterben Mir kommen kräftiglich zu gut, Daß ich nicht müss' verderben; Bitt' du den Vater, daß er mir Im Zorn nicht lohne nach Gebühr, Wie ich es hab' verschuldet. und Bittern! Mache uns, o Gott, bereit, Daß mit heiligem Erschüttern Dies Wort, als ein Donnerschlag, Uns're Herzen rühren mag. LC 2. Schaffet eure Seligkeit! Ach, das ist das Allerbeste. Dieses bleibt uns nach der Zeit: Sind wir hier doch fremde Gäste, Werden eilends weggerafft, Ob man noch so vieles schafft! 3. Schaffet eure Seligkeit! O, es sind nicht leichte Werke, Und es ist ein harter Streit; Denn man brauchet Gottes Stärke, Eh' man Fleisch und Blut bezwingt Und zum rechten Leben dringt! Buß- und Beichtlieder. 4. Schaffet eure Seligkeit! Ach, da seßt es Furcht und Schrecken, Cod wit Eh' der Geist sein: Abba! schreit. Ja, er muß uns stets erwecken Erst zu heil'ger Gottesscheu, Daß das Herz nicht sicher sei. 5. Schaffet cure Seligkeit! Ist das auch von uns geschehen? Ach, es fehlet noch gar weit, Was für Mängel muß man nissehen! O wie gottlos ist der Sinn, Und wie sicher geht man hin! 6. Schaffet eure Seligkeit! Hartes Herz, zerfließ' in Thränen Wegen deiner Sicherheit u Und sei heute unter denen, 19 Die ob ihrer schweren Sünd' Recht zerknirschten Geistes sind. 7. Schaffet eure Seligkeit! Ach, jetzt denk' ich an den Bürgen, Der mich von der Schuld befreit Und sich selber ließ erwürgen. Gott sei Lob, an diesem Heil Hat mein Glaube auch sein Theil. 8, Schaffet eure Seligkeit! Jesu, hilf mir selber ringen. Meine Trägheit ist mir leid, Laß mich bess're Früchte bringen, Daß ich meine Christenbahn Selig einst vollenden kann! Gottl. Adolph( 1685-1745). idla nie Mel. Vater unser im Himmelreich. 279. So spricht dein Gott, Mir ist nicht lieb des Sünders Tod: Mein Wunsch und Will' ist dies vielmehr, Daß er von Sünden sich bekehr', Von seiner Bosheit wende sich Und lebe mit mir ewiglich. 187 Verzweifle nicht in deiner Sünd'! Hier findest du Trost, Heil und Gnad', dijo id 116. Die Gott dir zugesaget hat Und zwar mit einem theuern Eid: O selig, wem die Sünd' ist leid! 2. Dies Wort bedent', o 2900 iron thight nom Menschenkind, 3. Doch hüte dich vor Sicher( 1231-861) heit! o Denk' nicht: zur Buß' ist wohl dole noch Zeit, Ich will erst fröhlich ſein auf Hodnot Erd'; Wann ich des Lebens müde werd', Alsdann will ich bekehren mich, Gott wird wohl mein erbarmen sich. 4. Wahr ist's, Gott ist zwar stets bereit Dem Sünder mit Barmherzigfeit; Doch wer auf Gnade sündigt hin, Fährt fort in seinem bösen Sinn Und seiner Seele selbst nicht des schont, Dem wird mit Ungnad' einst gelohnt. 5. Gnad' hat dir zugesaget Gott Durch Jesu Christi Blut und Tod: Doch nicht verbürget hat er dir, Ob du bis morgen lebest hier. Daß du mußt sterben, ist dir fund, Verborgen ist des Todes Stund'. prot 6. Heut lebst du, heut bekehre W dich! anait Eh' morgen kommt, kann's ändern sich, Wer heut ist frisch, gesund und roth, Ist morgen frant, vielleicht schon todt: Stirbst du dahin nun ohne Buß', Dein Leib und Seel' verderben muß. 188 dial 7. Hilf, o Herr Jesu, hilf du mir, I Buß- und Beichtlieder. 7. Auf daß von Herzen können wir no m Nachmals mit Freuden dankfen dir, Daß ich noch heute fomm' zu dir Und Buße thue unverweilt, Eh' schneller Tod mich übereilt, Auf daß ich heut und jederzeit Zu meiner Heimfahrt sei bereit. Joh. Heermann( 1585-1647). Paul Eber( 1511-1569). og sibin insensiblog& Hoy un sod Eigene Melodie. Gehorsam sein nach deinem Wort, Dich all'zeit preisen hier und 3001 dort. 200 702 isipil ( doar Mel. Wer nur den lieben Gott läßt. 280. Wsten Nöthen sein enn wir in höch- 281. Wir liegen hier zu Und wissen nicht, wo aus, noch sidsted cin, ut modell Und finden weder Hilf', noch thit Rath, Ob wir gleich sorgen früh und spät: 2. So ist dies unser Trost allein, Daß wir zusammen insgemein Anrufen dich, o treuer Gott, Um Rettung aus der Angst und Noth; 3. Und heben unser Aug' und Herz Zu dir in wahrer Reu' und Schmerz Ach Herr von großer Güt' und lingum 10 Treu', si dull Und fühlen schmerzlich im Ge150103 wissen, stro Wie wohlverdient die Strafe sei. Ach, uns'rer Sünden Maaß ist one son voll; da gi@ Weh' uns, wenn Recht ergehen soll. 2. Du bist gerecht, und wir sind Sünder: Wie wollen wir vor dir bestehn? Wir sind die ungerathnen Kinder, Die des Verderbens Wege gehn. Kein Wunder, wenn dein RacheSigil schwert Uns längst schon hätte aufgezehrt. 3. Doch, Vater, denk' an deinen Namen, Gedenk' an deinen lieben Sohn. Dein Wort ist immer Ja und 171-280118 Amen; 38 Dein Eidschwur zeuget selbst davon: Du willst den Tod des Sünders nicht. Ach, geh' nicht mit mir in's Gericht! Und bitten um Begnadigung Und aller Strafen Linderung. 4. Die du verheißest gnädiglichapitr Allen, die darum bitten dich Durch unsern Heiland Jesum Christ, Der unser Heil und Fürsprech ist. 5. D'rum kommen wir, o Herre Barbied imod Gott, Und klagen dir all' uns're Noth, Weil wir jetzt stehn verlassen gar In großer Trübsal und Gefahr. 6. Sieh' nicht an uns're Sünde groß, Sprich uns von ihr in Gnaden los; Stch' uns in unserm Elend bei, Mach' uns von allen Plagen frei. 900 4. Wir liegen, Herr, vor dir im Staube, Zerknirscht das Herz in Leid und Reu'; Uns tröstet ganz allein der Glaube, Daß dein Erbarmen täglich neu. Buß- und Beichtlieder. 189 Du hast ja noch ein Vaterherz,| In dieses Loblied stimmen ein: So siehe doch auf unsern Schmerz. Der Herr soll mein Gott ewig 5. Der Mittler steht ja in der Jinder Mitte, 36 diuicin. bi simto Benj. Schmold( 1672-1737). Mel. Auf meinen lieben Gott. Bir schau'n zu seinen Wunden auf; od Er hat für uns're Schuld gelitten 282. Wo soll ich fliehen die Entzögst du uns der Gnade Schein, 179682 So müßt' sein Blut verloren ſein. hin, mit mis Da ich beschweret bin Mit vielen, großen Sünden? Wo kann ich Rettung finden? Wenn alle Welt auch käme, Mein' Angst sie nicht wegnähme. 2. O Jesu voller Gnad', Auf dein Gebot und Rath Kommt mein betrübt Gemüthe Zu deiner großen Güte; Laß du auf mein Gewissen Ein Gnadentröpflein fließen. 3. Jch, dein betrübtes Kind, 6. Das theure Blut von deinem Sohne Stuft für uns um Barmherzigfeit. a ride Schau' her von deinem Gnaden throne Und denke noch der alten Zeit, Da du auch Gnade hast erzeigt, Dein Herz dem Sünder zugeneigt. 7. Ach, laß die wohlverdiente Strafe de Sa Nicht über uns're Häupter gehn, Daß wir nicht in dem Sündenschlafe in 200 Von deiner Huld verlassen stehn. Ach, sammle uns in deinen thim Schooß Und mach' uns aller Plagen los. 8. Gieb Fried' im Land und im Gewissen, Gieb heilsam Wetter, gute Zeit; Laß Lieb und Treue stets sich küssen TA 5. Du bist es, der mich tröst't, Weil du mich selbst erlös't. be Was ich gesündigt habe, Das liegt in deinem Grabe, Da hast du es bedecket, Daß es mich nicht mehr schrecket. 6. Jst meine Sünde groß, Werd' ich doch ihrer los, Wenn ich dein Kreuz umfasse Und mich auf dich verlasse; bringen, Wer sich zu dir nur findet, All' Angst ihm bald verschwindet. find more 7. Mir mangelt zwar sehr Und förd're die Gerechtigkeit. Krön' unser Feld mit deinem Gut, Sul? Nimm Kirch' und Haus in deine drad vind Hut. dan 9. So wollen wir dir Opfer Werf' alle meine Sünd', getes Die mir am Herzen naget Und mich mit Schrecken plaget, Auf dich, in dessen Wunden Ich stets das Heil gefunden. 4. Durch dein unschuldig Blut, Die theure Gnadenfluth, Tilg' alle meine Sünde, mo Die Wunden mir verbinde Und ihr'r nicht mehr gedenke, In's Meer sie tief versenke. Die Deinen sein mit Leib und Seel'. thru Es soll dein Lob zum Himmel dringen, n Und dein erlöstes Israel viel, Doch was ich haben will, 190 Ist Alles mir zu guteid Erlangt in deinem Blute, Damit ich überwinde Tod, Teufel, Höll' und Sünde. 8. Darum allein auf dich, Herr Christ, verlaß ich mich. Nun kann ich nicht verderben, Dein Reich muß ich ererben; Denn du hast mir's erworben, Da du für mich gestorben. 9. Führ' auch mein Herz und Sinn Buß- und Beichtlieder. Durch deinen Geist dahin, Daß ich mög' Alles meiden, Was mich und dich kann scheiden, Daß ich an deinem Leibeno Ein Glied auf ewig bleibe. Joh. Heermann( 1585-1647). ( 11988111151 Mel. Herzlich lieb hab' ich dich. 283. Bu bir, Herr Jesu, komme ich, | Bielmehr, daß seine Gnad' und Hulded De Mir Armen wieder werd' zu Theil, Mach' mich durch deine Wunden heil, Vor dem die Himmel selbst nicht 303)( bin rein: Ich müßt' ein Kind des Todes und in sein. 90 Herr Jesu Christ, toil an Mein Trost und Licht, nd Mein Trost und Licht, Erquicke mich und laß mich nicht! 2. Der Sünden Joch ist mir Stintinn zu schwer, Es drückt mein Herze allzusehr: Du, Herr, wollst es zerbrechen! Gedenke, daß du diese Last Darum für mich getragen hast, Damit nicht möchte rächen Der Vater, was ich hab' veret noorschuld't; us poe rok Herr Jesu Christ, Und für mich bitt, statiil dall Und für mich bitt', Wenn Satan wider mich auftritt. 3. Zu dir steht meine Zuversicht, Ich weiß von einem Helfer nicht Ohn' dich, du Arzt der Sünder! All' and're Helfer sind zu schlecht, Du bist allein vor Gott gerecht, Des Todes Ueberwinder, 100 Die Freistatt und der sich're Ort, Das feste Schloß, der Schild REST you und Hort, u dir, Herr Jesu, Der Mittler und der GnadenStirgidroalpar NOTEC thron, Nachdem du mich so gnädiglich Des Vaters Herz und liebster Zu dir hast heißen kommen. Mich drücket meiner Sünden Last, Sie läßt mir keine Ruh' und Rast; Wird sie mir nicht benommen, So muß darunter ich vergehn, Ich kann vor Gott ja nicht be= stehn, and mis tunne Sohn. Herr Jesu Christ, Das glaube ich, Das glaube ich: 7089 Ach stärk' in solchem Glauben auch mich. d 4. Hinfort will ich nun jederzeit Auf mich zu nehmen sein bereit Dein Joch, die sanfte Bürde. Darunter find' ich Fried' und Ruh', Jchwachs' und nehm' im Guten zu, und ob ich dabei würde Aus Schwachheit, die dir ist bes kannt, Ermüden, wird doch deine Hand Mir immer wieder helfen auf, Um zu vollenden meinen Lauf. Herr Jesu Christ, Durch dich allein, Durch dich allein iad Do Kann hier und dort ich selig sein. Joh. Freilinghausen( 1670-1739), Glaubens- und Rechtfertigungslieder. ad 350 tpoil us ne c b. Glaube und RechtHisd3 90 fertigung. mm od nisi Mel. Herr Jesu Chrift, dich zu uns ober: Nun laßt uns den Leib begraben. 284. Christi Blut und Gerechtigkeit, Das ist mein Schmud und bs Ehrenkleid: Damit will ich vor Gott bestehn, Wenn ich zum Himmel werd' buneingehn. 2. Und wenn ich durch des HIGUA Herrn Verdienst Noch so treu würd' in seinem Nou vibn Dienst, Gewönn' den Sieg dem Bösen ab POLIC 1 Und fündigte nicht bis in's Grab: 3. So will ich, wenn ich zu A ihm komm', Nicht denken mehr an gut und Nur dies: da kommt ein Sünder do her, hun i Der gern für's Lös'geld selig wär'. 4. Ja, sei gelobt, Herr Jesu Christ, 191 Er ist ein Gast bei Jedermann, Der ihn zu sich geladen. Das ist ein theuer werthes Wort, Daß Jesus ist der Sünder Hort. 3. Mein Jesus ist ein treuer Hirt, 11503119 fromm, Nach dir vor Liebe brenne Daß du als Mensch geboren bist, Und haft für mich und alle Welt Bezahlt ein ewig Lösegeld. Nicolaus Graf von Zinzendorf ( 1700-1760). TE Er suchet, was verloren; Er holt zurück, was sich verirrt, Er ist zum Heil ertoren. tone Das ist ein theuer werthes Wort, Daß Jesus ist der Sünder Hort. 4. Lob sei dir, Jesu, Gottes Sohn, Du hast die Schuld getragen, DuOsterlamm, du Gnadenthron, Du Freistatt, wenn wir zagen. Das ist ein theuer werthes Wort, Daß Jesus ist der Sünder Hort. 5. Ach, gieb mir, daß ich diese Gnad' Und meine Sünd' erkenne, Daß ich, mein Hirte, früh und ſpät Und denk' an dieses werthe Wort, Daß Jesus ist der Sünder Hort. Heinr. Neuß( 1654-1716). 286. Den, Mel. Chriftus, der ist mein Leben. ie Gnade sei mit to arls CHIT 1190 Die Gnade unsers Herrn,.S Des Herrn, dem wir hier wallen, Deß Nah'n wir sehen gern. 2. Auf dem so schmalen Pfade and at modni angen Gelingt uns ja kein Tritt, Mel. Mach's mit mir Gott rach deiner. Es geh' denn seine Gnade STO Bis an das Ende mit. 3. Auf Gnade darf man trauen, .8 19 285. Das ist ein theuer 3912 werthes Wort, Ein Wort sehr lieb zu hören: Daß Jesus ist der Sünder Hort Und will die Armen lehren. Das ist ein theuer werthes Wort, Daß Jesus ist der Sünder Hort. 2. Mein Jesus nimmt die Kranken an, Er heilet allen Schaden; Jo lua Man traut ihr ohne Reu'; Und wenn uns je will grauen, So bleibt's: der Herr ist treut 4. Die Gnade, die den Alten Ihr Weh' half überstehn, Wird uns ja auch erhalten, Die wir auch darum flehn. Glaubens- und Rechtfertigungslieder. 192 5. Wird stets der Jammer größer, ndi 192 So glaubt und ruft man noch: Du mächtiger Erlöser, Jo 6, komm', o tomme doch!" 6. Damit wir nicht erliegen, Muß Gnade mit uns sein; Sie flößet zu dem Siegen Geduld und Glauben ein. 7. So scheint uns das kein ür Schade, Was man für Gott entbehrt; Der Herr hat eine Gnade, Die über Alles währt. 8. Bald ist es überwunden Nun durch des Sohnes Blut, Das in den schwersten Stunden Die größten Thaten thut. 9. Herr! laß es dir gefallen, Noch immer rufen wir: Die Gnade sei mit Allen, Die Gnade sei mit mir!" dne Philipp Hiller( 1699-1769). boje Mel. Nun sich der Tag geendet hat. 287. Die Gnade wird doch Die Wahrheit doch gewiß, Bräch auch des Himmels Feste dim ist, den ein i! 8 Und sänk' in Finsterniß! 2. Gott ist kein Mensch, den etwas reut Und sein Wort bricht er nie; Die Gnade währt nicht kurze Zeit, Nein, ewig währet sie. 3. Hat er uns Gnade zugesagt, So bleibt er fest dabei; Und wenn uns Furcht und Zweifel plagt, So bleibt er doch getreu. JOURT 4. So glaubt es denn mein Herz getrost Auf diese Gnade hin, Daß Gott mich ewig nicht verstößt, 200 GT Weil ich in Jesu bin. an siat 5. In Jesu liegt der Gnade thall, Grund, d Da nimmt der Glaube Theil; Mein Heiland, an dem Kreuz nahid is verwund't, Macht meine Seele heil. 6. Gnade! daß mein Glaube dich Recht herzhaft fassen könnt So lang', bis meine Seele sich Von meinem Leibe trennt. 7. Herr! deine Gnade mache donio mich In mir recht arm und klein; Denn nur in dir allein kann ich Erst groß und herrlich sein. 8. Herr! laffe nichts von mir plöre fred and geschehn, geschehn, ös Die Gnade sei denn mit; Laß deine Gnade mit mir gehn, Bis zu dem letzten Schritt. 9. Kommt dann dein großer IL SID Tag herbei, ise So laß im Auferstehn, Daß deine Gnade ewig ſei, mich auch im Himmel ſehn! Bila Philipp Hiller( 1699-1769). Mel. Nun ruhen alle Wälder. 288. Die Sünden sind vergeben! din@ to 10009 Das ist ein Wort zum Leben Für den gequälten Geist; ng Sie sind's in Jesu Namen, In dem ist Ja und Amen, Was Gott uns Sündern je vernidotto heißt. phalt be 2. Das ist auch mir gedm ſchrieben, Auch mich umfaßt sein Lieben, Weil Gott die Welt geliebt; Auch ich kann für die Sünden Bei Gott noch Gnade finden; Ich glaube, daß er mir vergiebt. 3. Mein liebstes Gut auf Erden 20151 si si Soll die Vergebung werden: Glaubens- und Rechtfertigungslieder. 193 So wird mein Tod nicht schwer. O, in den Sünden sterben, Ist ewiges Verderben! Davor bewahr' uns, lieber Herr. 4. Hier ist die Zeit der Gnaden, Der Angst sich zu entladen, Auf Gottes Wort zu ruhn, Die Seele zu erretten, Bu glauben und zu beten Und das in Jesu Namen thun. 3. Glaube hilft durch Alles timu siegen, s Macht die schwerste Tugend leicht; Alles muß zu Füßen liegen, Selbst gewohnte Sünde weicht; Ob du auch im Kampf erlagest, Schon an Glaubenskraft verzagest, Kämpfe stärker, kämpfe mehr: Deine Hilfe ist der Herr. 100 müde, 5. Gott, gieb, daß meiner Seele 4. Wär'st du selbst des Harrens Der Trost doch niemals fehle, Daß du die Schuld vergiebst. Wenn ich mich betend beuge, So sei dein Geist mir Zeuge, Daß du dein Kind in Christo liebst. 6. Wenn ich von hinnen scheide, So mach' mir das zur Freude, Daß ich begnadigt bin. Im Glauben an Vergebung, In Hoffnung der Belebung Fahr' ich alsdann im Frieden hin. Philipp Hiller( 1699-1769). 100 Weil die Zweifelsucht sich mehrt, Nah' ist Gott und Gottes Friede, Nahe der, der Alles hört. Aus Gehorsam mußt du hoffen, Erd' und Himmel steht dir offen. Glaube fest: der Alles schafft, Giebt dir auch zum Glauben Kraft. 5. Hast du nicht des WunderJW op dit s baren Wunderausgang oft gesehn? Sah'st du nicht den Unsichtbaren Groß durch Thaten bei dir stehn? Mußt du denn ihn immer sehen? Mel. Alle Menschen müssen sterben. 289. Du sollst glauben, o Bald des Ew'gen Rath verſtehen, dich seiner du Und du zweifelst? Zweifle nicht! Du sollst beten zum Erbarmer, Und du kannst, du kannst es nicht? Kindlich sollst du hier vertrauen, Dort wirst du den Ausgang schauen. Jesu Ausgang ward erst klar, Als er auferstanden war. 2. Glaube giebt der Andacht NATO Flügel, Glaube hebt zu Gott empor; Glaube bricht des Grabes Riegel, Selbst der Ewigkeiten Thor; Glaube geht durch Flamm' unde Fluthen, Ließ die Zeugen Jesu bluten; Doch sie überwanden weit, Sicher ihrer Seligkeit. Würde dies dein Bestes sein? 6. Glaube dann noch, wann oing o zu glauben Fast tein Hoffnungsstrahl mehr ir po bleibt; Laß dir Nichts sein Machtwort rauben: Ve Selig, selig ist, wer glaubt! Ach, die Ersten dort am Throne Glaubten ohne Schau'n die Krone, Rangen, starben, wankten nie, Und empfingen!- Sei, wie sie! Reichard Reiber( 1744-1817). rasitus hu ontsta Eigene Melodie. 290. Es ist das Heil uns kommen her Von Gnad' und lauter Güte. Die Werke helfen nimmermehr; 13 Glaubens- und Rechtfertigungslieder. 194 Sie mögen nicht behüten. Der Glaub' sieht Jesum Christum biol desgua stan, sid hoi Der hat genug für uns gethan, Er ist der Mittler worden. 196 Ə 2. Was Gott uns im Gesetz angebot, un noche Das konnte Niemand halten, Darob erhob sich große Noth Vor Gott so mannigfalten. Vom Fleisch wollt' nicht heraus der Geist, D'rauf das Gesetz dringt i colla allermeist, de Es war mit uns verloren.se 3. Es war der falsche Wahn id than dabei, din ar Daß das Gesetz gegeben, dupl Als ob wir könnten selber frei Nach seinem Willen leben; Doch ist es nur ein Spiegel zart, Der uns anzeigt die sünd'ge Art, In unserm Fleisch verborgen. 4. Nicht möglich war es, diese Art ud just Aus eig'ner Kraft zu lassen, es ward; 5. Doch mußt's Gesetz erfüllet poulionste misſein, 11 746 Sonst waren wir verloren; D'rum schickt Gott seinen Sohn od me tre herein, d Der ward als Mensch geboren. Das ganz' Geseß er hat erfüllt, Dadurch des Vaters Zorn gestillt, Der über uns ging alle. Dein Tod wird mir das Leben nedri fein, md ni 0 Du haft für mich bezahlet. 7. Daran ich keinen Zweifel trag', 6, Und weil es nun erfüllet ist Durch den, der's konnte halten, So lerne jeßt ein frommer Christ Des Glaubens Art und Walten. So sprich denn: Lieber Herre domin mein, als si Dein Wort kann nimmer lügen. Du sprichst ja, daß kein Mensch verzag', 91 Und wirst fürwahr nicht trügen: Wer an mich glaubt und wird getauft, Dem ist der Himmel schon erkauft, Daß er nicht wird verloren. 8. Gerecht vor Gott sind die allein, Die dieses Glaubens leben; Doch wird des Glaubens heller Durch Werke fund gegeben; Schein Der Glaub' ist wohl mit Gott daran Und aus der Nächstenlieb' ſieht Die Sünd' mehrt sich ohne Schlägt das Gewissen nieder, op Maaßen; die Denn sie nahm Ursach' am Gebot, Das drohte mir den ew'gen Tod, Weil ich den Sünden diente. man, Daß du aus Gott geboren. 9. Die Sünde, durch's Gesetz Das Evangelium kommt zur Hand Bol, C Und stärkt den Sünder wieder; Es spricht: komm' nur zum Kreuz Du findest doch nicht Rast und Ruh' In des Gesetzes Werken. 10. Die Werke kommen sicher d her dal Aus einem rechten Glauben; Denn das kein rechter Glaube endon wär', hnd odmel Dem man die Wert wollt de dan merauben; dun Doch macht gerecht der Glaub' d allein. sid Die Werke sollen Früchte sein, D'ran wir den Glauben merken Glaubens- und Rechtfertigungslieder. 195 11. Die Hoffnung harrt der| Da sieht mein Geist mit Freuden ficht me rechten Zeit. nly misd hin, usor bl Was Gottes Wort zusaget, Das wird geschehen uns zur da un Freud', dild Wenn Gott es auch vertaget.o Er weiß wohl, wann's am Besten undspugniſter in Und braucht an uns tein' arge med adsi2 List, nim nl Deß sollen wir ihm trauen. 12. Und schien es auch, als wollt' er nicht, So laß dich das nicht schrecken; Es wacht ob dir sein Angesicht, Kannst du's auch nicht entdecken. Sein Wort laß dir gewisser sein. Und spräch' dein Fleisch gleich id lauter ,, nein", So laß dir doch nicht grauen. 13. Sei Lob und Ehr' mit smopoj neqqi? hohem Preis, Um dieser Wohlthat willen, Gott Vater, Sohn und heil'gem dan pilton Geist. Eund Hi Der woll' mit Gnad' erfüllen, Was er in uns begonnen hat Zu Ehren seiner Macht und toj op Gnad', drie n Daß heilig werd' sein Name.i@ 14. Sein Reich uns komm', sein G'scheh', wie im Da werd' ich armer Kranker heil, Da find' ich auch das beste Theil. 2. Es ist noch Raum in deinem Herzen Für mein geängstet, traurig Herz: lind're doch die Seelen- on on schmerzen jne Und zieh' mich, zieh' mich himmel puundwärts; 16 thu In deine Obhut nimm mich ein Und laß mich ewig sicher sein. 3. Es ist noch Raum in deibustonen Armen: Du streckest sie ja täglich aus Und trägst uns liebreich mit Ernu barmen the Will' auf Erd' 292. Es ist noch Raum! Gott uns're Schuld verschone, Wie wir thun unsern Schuldigern, Laß sein von uns Versuchung fern; Lös' uns vom Uebel. Darauf in deines Vaters Haus: Ich fall' in diese treue Hand; Sie trägt gewiß in's Vaterland. 4. Es ist noch Raum in deiipibohonem Himmel: Ich möchte gerne selig sein, dae Ich eil' aus dieſem Weltgetümmel Und geh' mit Freuden da hinein, In das verheiß'ne Kanaan; Da treff' ich meinen Heiland an. Joh. Schlipalius( gest. 1764). Ihid sinni sonli C Mel. Es ist genug. 1 i throne.in@ da noch nicht voll; Das täglich' Brod ja heut uns Mein Tisch ist noch zu leer: 100 werd'. Der Raum ist da, Daß Jeder sizzen soll, opod@ O bringt die Gäste her! Geht, nöthigt sie von allen mit Straßen, Amen. Paul Speratus( 1484-1554). Ich habe viel bereiten lassen. C tommu and jdnl end hält en@: Es ist noch Raum.: tbil? Mel. Wer nur den lieben Gott läßt zc. 2. Es ist noch Raumbisr bi@ 291. Es ist noch Raum in Wie öffnet sich, mein Gott, si Jesu Wunden Dein Herz in Liebesgluth! i Für mich, der ich verwundet bin: Du sähest's gern( bad noft Da hab' ich meine Ruh' gefunden,| Dir ist's fürwahr kein Spott 13* L - Glaubens- und Rechtfertigungslieder. 196 Wir Alle hätten's gut. ds So grenzenlos ist dein Verlanlisd 1512-15 gen, bi os gen, bid So weit des Himmels Wolfen ind i minit hangen. :,: Es ist noch Raum.:,: 3. Es ist noch Raum. Das ist dir nicht genug, Daß Viele selig sind. Du zögest gern Durch deinen Gnadenzug Ein jedes Menschenkind.isd m Du rufft so traut mit lautem Imun Schalle: Mein Herz umfaßt euch Sünder bilpar balle. homi alle. hen :: Es ist noch Raum.:: 4. Es ist noch Raum Vor deinem Gnadenthron, Wenn man sich betend beugt. Der ist dir lieb :,: Es ist noch Raum.:,: 8. Es ist noch Raum, Wenn hier kein Raum mehr ist, Der Tod von hier uns treibt. Gottlob, es glaubt, Es weiß ein wahrer Christ, nif Wo er auf ewig bleibt. Mag Herberg' ihm die Welt .81 Sein Herz dir In Christo, deinem Sohn, Der keine Noth verschweigt. Wohl dem, der nicht zu wenig bittet, u ganz im Flehn ausschüttet. :,: Es ist noch Raum.:,: 5. Es ist noch Raum. O Sünder, schäme dich! Es ist kein Raum bei dir. Dein Herz ist zu, in D bersagen, Genug, wenn Jesu Lippen sagen: :,: Es ist noch Raum.:,: mi 9. Es ist noch Raum, Ein Haus, das göttlich groß, Das viele Wohnung hat. Da ruht man aus, Geschützt in Abrams Schooß, Da wird, wer hungert, satt. Die Schaar, die Jesum ange- C nommen, 175 15 SAU Die wird dann endlich zu ihm salammi fommen. Dein Sinn verriegelt sich; Der Freund steht vor der Thür.:,: Da ist noch Raum.:,: Gott kann in dir nicht Ruhstattan Ernst Woltersdorf( 1725-1761). :: Da ist kein Raum.:,: ent! 7. Es ist noch Raum. Ach bleib' nicht draußen stehn, Gesegneter des Herrn! So oft du kommst, In mein Herz einzugehn, Will ich dich sehen gern.dall bing( sig dul laß mein Herz in Liebe brennen, O So wird's, geöffnet, sagen s können: | Du willst ja noch nicht ernstlich bitten. finden, Du hegest lieber Welt und n Sünden. :: Da ist kein Raum.:: 293. He theures Blut Mel. Nun laßt uns den Leib begraben. Christ, dein 6. Es ist noch Raum. O Schande, wenn du satt, Nicht leer und hungrig bist. Die reiche Hand, 3 Die tausend Gaben hat, Die unerschöpflich ist, Kann doch ihr Gut auf dich oynist nicht schütten. @ Ist meiner Seele höchstes Gut. Das stärkt, das labt, das macht od allein Mein Herz von allen Sünden 11901 rein. 2. Dein Blut mein Schmuck, mein Ehrenkleid, Glaudens- und Rechtfertigungslieder. 197 Dein' Unschuld und Gerechtigkeit| Die weder Angst noch Grauen Macht, daß ich kann vor Gott Mir ewig rauben soll, bestehn Und zu der Himmelsfreud' eingehn. flors 3. O Jesu Christe, Gottes dnrrol Sohn! 4. Daß weder Tod noch Leben Und keiner Engel Macht, Wie hoch sie möchten schweben, Kein Fürstenthum, kein' Pracht, Nichts dessen, was zugegen, Nichts, was die Zukunft trägt, Nichts, was da hochgelegen, Nichts, was die Tiefe hegt, Mein Trost, mein Heil und Gnadenthron! Dein theures Blut, dein Lebensfaft Giebt mir stets neue Lebenskraft. 4. Herr Jesu! in der letzten Noth, splo Wenn mich schreckt Teufel, Höll' antigradume und Tod, So laß ja dies mein Labsal sein: Dein Blut macht mich von Sünog si hi den rein! Joh. Olearius( 1611-1684). Mel. Valet will ich dir geben. egeben. 294. Ich bin bei Gott in Durch Christi Blut und Tod: Was kann mir nun noch schaden? Was acht' ich alle Noth? d Ist er auf meiner Seiten, Gleichwie er wahrlich ist, Laß immer mich bestreiten So Auch alle Höllenlist. 2. Was wird mich können scheiden in Von Gottes Lieb' und Treu'? Verfolgung, Armuth, Leiden Und Trübsal mancherlei? i Mag Schwert und Blöße walten, Mag man in tausend Bein Mich für verloren halten: Der Sieg bleibt dennoch mein. 3. Ich kann um dessen willen, Der mich geliebet hat, wil Wohl meinen Unmuth stillen Und fassen Trost und Rath; Denn das ist mein Vertrauen, Der Hoffnung bin ich voll, s 5. Noch sonst, was je erschaffen, Von Gottes Liebe mich Soll scheiden oder raffen; Denn diese gründet sich Auf Christi Tod und Sterben, Ihn fleh' ich gläubig an, Der mich, sein Kind und Erben, Nicht lassen will, noch kann. Simon Dach( 1605-1659). 295. Ich habe nun den Der meinen Anker ewig hält; Mel. O daß ich tausend Zungen hätte. Grund gefunden, Wo anders, als in Jesu Wunet afforden? Da lag er vor der Zeit der ne Welt, Der Grund, der unbeweglich Holpignum steht, dild Wenn Erd' und Himmel untershing geht. 2. Es ist das ewige ErbarBirde men, Das alles Denken übersteigt; Es sind die offnen Liebesarme Deß, der sich zu dem Sünder 198 neigt, di seg Dem allemal das Herze bricht, Wir kommen oder kommen nicht. 3. Wir sollen nicht verloren werden, Gott will, uns soll geholfen sein: Deswegen kam der Sohn auf die Erden Und nahm hernach den Himme 130min ein; Glaubens- und Rechtfertigungslieder. 198 bril? Deswegen klopft er für und für So start an uns're Herzensthür. 4. O Abgrund, welcher alle ibni Sünden ist dull In Christi Tod verschlungen hat! Das heißt die Wunde recht ver9. Es gehe mir nach dessen odd Willen, Bei dem so viel Erbarmen iſt; Er wolle selbst mein Herze stillen, Damit es das nur nicht vergißt, So stehet es in Lieb' und Leid' In, durch und auf Barmherzigfeit.jamii GIN noppbinden, dabile Da findet kein Verdammen statt, Weil Christi Blut beständige 10. Bei diesem Grunde will • psd jei schreit: sed mist ich bleiben, is Barmherzigkeit, Barmherzigkeit! So lange mich die Erde trägt; 5. Darein will ich mich gläubig Das will ich denken, thun und msil and el 150 al treiben, non senfen, blo Dem will ich mich getrost verdat anu trau'n. Und wenn mich meine Sünden So lange sich ein Glied bewegt. So sing' ich einstens hoch erfreut: Abgrund der Barmherzigkeit. Joh. Andr. Rothe( 1688-1758). noo him shom jull Mel. Valet will ich dir geben. 296. Ich weiß, an wen ich J da dnu dni kränken, 19 Nur bald nach Gottes Herzenie schau'n: Da findet sich zu aller Zeit Unendliche Barmherzigkeit. 6. Wird alles And're weggemunrissen, G Was Leib und Seel' erquicken vis kann, d Darf ich von keinem Troste wissen Und nimmt sich Niemand meiner an, glaube, Ich weiß, was feſt beſteht, Wenn Alles hier im Staube Wie Rauch und Staub verweht; Ich weiß, was ewig bleibet, Wo Alles wankt und fällt, Wo Wahn die Weisen treibet Und Trug die Klugen hält. 2. Das ist das Licht der Bila Höhe, sluttbis Das ist mein Jesus Christ, Der Fels, auf dem ich stehe, Der diamanten ist; ne Der nimmermehr tann wanken, Der Heiland und der Hort, Die Leuchte der Gedanken, Mit eitlen Dingen mühen muß, Die leuchtet hier und dort. Om Werd' ich dadurch oft sehr zer- 3. Er, den man blutbedecket Ist die Errettung noch so weit, Mir bleibet die Barmherzigkeit. 7. Beginnt das Irdische zu dan drücken, Ja, häuft sich Kummer und Verdruß, Daß ich mich noch in vielen Stücken 3: 290 streut, Am Abend einst begrub, ik Ich hoffe auf Barmherzigkeit. 8. Muß ich an meinen besten das Werken, Darinnen ich gewandelt bin, Viel Unvollkommenheit bemerken, So fällt wohl alles Rühmen hin, Doch ist auch dieser Trost bereit: Mein Herr ist voll Barmherzigkeit. Er, der von Gott erwecket Sich aus dem Staub' erhub; Der meine Schuld versöhnet, Der seinen Geist mir schenkt, Der mich mit Gnade trönet Und ewig mein gedenkt. 4. D'rum weiß ich, was ich glaube, Glaubens- und Rechtfertigungslieder. Ich weiß, was fest besteht, Und in dem Erdenstaube) Nicht mit zu Staub verweht: Es bleibet mir im Grauen is@ Des Todes ungeraubt, com Es schmückt aus Himmelsauen Mit Kronen einst mein Haupt. Ernst Moritz Arndt( 1769-1860). 450 MG 5. Ich kämpfe gegen mein og Verderben Im Glauben und in Christi gipsd Kraft; Der alte Mensch muß täglich als sterben, és Mel. Wer nur den licben Gott läßt zc. 297. Ich weiß von keinem Der mir noch immer Unruh' Grunde, Als den der Glaub' in Chrifto hat; roll pi Ich weiß von keinem andern schafft; Dieß aber macht mich arm und flein in Und lehrt mich stets nach Hilfe schrei'n. p19 TH Bunde, boing Von keinem andern Weg und Rath, Als daß man elend, arm und tist bloß thlon Sich legt in seines Vaters Schooß. 2. Ich bin zu meinem Heiland kommen Uud eil' ihm immer besser zu; Ich bin auch von ihm aufgenomnommal op men 10 10 199 Wohl aber beugct sie mich sehr. Ich halte nichts gering und klein, Sonst dringt ein sich'res Wesen ndiopein. od 90 Und bin in ihm gerecht und de rein; bim Bleib' ich mit ihm nur stets verbunden, Und finde bei ihm wahre Ruh'; dod Er ist mein Kleinod und mein nieri con Theil, Und außer ihm weiß ich kein 31 Heil. 3. Jch bleib' in Christo nun derfunden Doch schaden kann sie mir nicht wolle mehr, Weil ich in Christo mich befinde; n 6. Ich suche stets vor ihm zu JID 1901 stehen Und sch' in Allem ihn nur an, Nach seinem Wink einherzugehen, Daß nichts mein Ziel verrücken dni kann; Ich seufze stets: Herr, steh' mir mare bei, Daß ich ein rechter Jünger sei. 7. O Jesu, laß mich in dir bleiben, S O Jesu, bleibe du in mir. Laß deinen guten Geist mich treiben, Daß ich im Glauben folge dir. Laß mich stets fromm und wachsam sein, So reißet nichts den Grund mir ein. Karl v. Bogarth( 1690-1774) 1594 Bibiti hint So kann ich immer sicher sein. Mel. Jesus meine Zuversicht. Gott sieht auch mich in Chrifto 298. Jesus nimmt die an, Wer ist, der mich verdammen aduni fann? 313111 4. Ich fühle noch in mir die Sünder an! Saget doch dies Trostwort Allen, Welche von der rechten Bahn Auf verkehrten Weg verfallen. Sünde, hier ist, was sie retten kann: Jesus nimmt die Sünder an. 2. Reiner Gnade sind wir merswerth; Glaubens- und Rechtfertigungslieder. 200 Doch er hat in seinem Worte Eidlich sich dazu erklärt. Sehet nur, die Gnadenpforte Ist hier völlig aufgethan: Jesus nimmt die Sünder an. 3. Wenn ein Schaf verloren ist, Suchet es ein treuer Hirte; Jesus, der uns nie vergißt, Suchet treulich das Verirrte, Daß es nicht verderben kann: Jesus nimmt die Sünder an. 4. Kommet Alle, kommet her, Kommet, ihr betrübten Sünder! Jesus rufet euch, und er Macht aus Sündern Gottes d Kinder. Glaubet's doch und denket dran: Jesus nimmt die Sünder an. 5. Jch Betrübter komme hier Und bekenne meine Sünden: Laß, mein Heiland, mich bei dir Gnade und Vergebung finden, Daß dies Wort mich trösten kann: Jesus nimmt die Sünder an. 6. Ich bin ganz getrosten Muth's. Ob die Sünden blutroth wären, Müssen sie, kraft deines Blut's, Dennoch sich in Schneeweiß kehren, Da ich gläubig sprechen kann: Jesus nimmt die Sünder an. 7. Mein Gewissen zaget nicht. Wer will mich bei Gott verklagen? Der mich frei und ledig spricht, Hat für mich die Schuld getragen, Daß mich nichts verdammen ng kann: be MC Jesus nimmt die Sünder an. 8. Jesus nimmt die Sünder an. Mich auch hat er angenommen Und den Himmel aufgethan, Daß ich selig zu ihm kommen Und auf den Trost sterben kann: Jesus nimmt die Sünder an. Mel. Jesu, meines Lebens Leben. 299. Fiebster Jesu, in den bile 80 Tagen Deiner Niedrigkeit allhier Hörte man zum Volk dich sagen: Es geht eine Kraft von mir.. Laß auch deine Kraft ausfließen Und sich deinen Geist ergießen. Da du in der Herrlichkeit Nun regierest weit und breit. 2. Denn dir ist in deine pe Hände C Nun gegeben alle Macht; Bis an aller Welten Ende Wird dein Name hochgeacht't; Alles muß sich vor dir neigen, Und was hoch ist, muß sich beudingen, Selbst der letzte Feind auch muß Endlich unter deinen Fuß. 3. Darum fannst du Allen rathen; Deine Kraft ist nie zu klein: Es bezeugen's deine Thaten, Die uns aufgeschrieben sein. b Ja, du bist deswegen kommen, Weil du dir hast vorgenommen Aller Menschen Heil zu sein Und zu retten Groß' und Klein'. 4. Hier, mein Arzt, steh' auch ich Armer, Krant am Geiste, blind und bloß: Rette mich, o mein Erbarmer, Mache mich von Sünden los Und von allen Feindestücken, 18 Die mein armes Herz bestricken. Ach, laß deinen treuen Mund Zu mir sprechen: sei gesund! 5. Siehe, meine Seele rühret Deinen Saum im Glauben an, Wartet, bis sie endlich spüret, Was du hast an ihr gethan. An dein Wort will ich mich halten Erdm. Neumeister( 1671-1756). Und indeß dich lassen walten; Da dein Wort mir Heil verspricht, Kannst du dich verleugnen nicht. 6. Amen! Du wirst mich erpanded hören, du Daß ich durch dich werde rein, Und zu mir dein Antlig kehren, Daß ich könne fröhlich sein. So will ich aus Herzensgrunde Deine Güte mit dem Munde Rühmen hier in dieser Zeit Bis zur frohen Ewigkeit. Verfasser unbekannt. asunno 2016 ju dumin Eigene Melobie.si ju 300. Mein Jeju, dem Glaubens- und Rechtfertigungslieder. die Seraphinen Im Glanz der höchsten Majestät Selbst mit bedecktem Antlit THA dienen, Wenn dein Befehl an sie ergeht, Wie sollten blöde Menschenaugen, Die der verhaßten Sünden Nacht Mit ihrem Schatten trüb' gemacht, Dein helles Licht zu schauen dispiaremmtaugen? di nl 201 Ich weiß, du kannst mich nicht verstoßen; Wie könntest du ungnädig sein Dem, den dein Blut von Schuld mis maid n und Bein Erlös't, da es so reich geflossen. 4. Ich fall' in deine Gnadenhände 2. Doch gönne meinen Glaubensblicken 11 Und flehe glaubensvoll zu dir: Gerechter König, wende, wende Dich mit Erbarmung her zu mir. Bin ich gerecht durch deine Wunden, So ist nichts Sträfliches an mir; Bin aber ich versöhnt mit dir, So bleib' ich auch mit dir verDIE 8190 bunden. 5. Ach, laß mich deine Weisheit leiten Und nimm ihr Licht nicht von mir weg; Stell' deine Gnade mir zur Seiten, Daß ich auf deiner Wahrheit Steg Beständig bis an's Ende wandle; Damit ich auch zu jeder Zeit In Lieb' und Herzensfreudigkeit Nach deinem Wort und Willen handle. 6. Reich' mir die Waffen aus der Höhe ME Und stärke mich durch deine Macht, Daß ich im Glauben sieg' und stehe, Den Eingang in dein Heiligthum Und laß mich deine Gnad' eradal fue quicken Zu meinem Heil und deinem nepning dildoRuhm. Wenn Stärk' und List der Feinde Reich deine Gnade meiner Seele, Die reuerfüllt vor dir sich beugt Und glaubensvoll zu dir sich neigt, Sprich ,, ja du bist's, die ich er8in adonto dwacht: So wird dein Gnadenreich auf Erden, d Das uns zu deiner Ehre führt udtoets wähle." Und endlich gar mit Kronen ziert, 3. Sei gnädig, Jesu, voller Auch in mir ausgebreitet werden. Güte 7. Ja, ja, mein Herz will dich Thisumfassen: Erwähl' es, Herr, zu deinem Thron; Lieb' ehmals verlaffen Dem Herzen, das nach Gnade and lechzt; Hör', wie das sehnende Gemüthe: Gott sei mir Sünder gnädig" Hast du aus sächzt, Glaubens- und Rechtfertigungslieder. 202 Des Himmels Pracht und deine Kron', So würd'ge auch mein Herz, o Leben, Und laß es deinen Himmel sein, Bis du, wenn dieser Bau fällt ein, Mich wirst in deinen Himmel heben. 8. Ich steig' hinauf zu dir im Glauben, Steig' du in Lieb' herab zu mir; Laß mir nichts diese Freude rauben, Erfülle mich nur ganz mit dir. Ich will dich fürchten, lieben, ehren, d So lang' in mir das Herz sich regt, Und wenn dasselbe nicht mehr schlägt, So soll doch noch die Liebe währen. Wolfg. Deßler( 1660-1722) Mel. O daß ich tausend Zungen hätte. 301. M ir ist Erbarmung widerfahren, Erbarmung, deren ich nicht werth, Das zähl' ich zu dem Wunderbaren, Sun Mein stolzes Herz hat's nicht begehrt: boite's Nun weiß ich das und bin erfreut 3. Das muß ich dir, mein Gott, bire bekennen, Das rühm' ich, wenn ein Mensch Ich kann es nur Erbarmung din sie mich fragt; a nennen, bijn@ So ist mein ganzes Herz gesagt; Ich beuge mich und bin erfreut Und rühme die Barmherzigkeit. 4. Dies laß ich kein Geschöpf 108 sie mir rauben, Dies soll mein einzig Rühmen sein, Und rühme die Barmherzigkeit. 2. Ich hatte nichts als Zorn un Und soll bei Gott in Gnaden sein; 17001 0173 Gott hat mich mit ihm selbst ver# 191190 fühnet, ing Macht durch des Sohnes Blut mich rein: Wo kam dies her? warum genord schieht's? Erbarmung ist's und weiter nichts. Auf dies Erbarmen will ich glauben, Auf dieses bet' ich auch allein, Auf dieses duld' ich in der Noth, Auf dieses hoff' ich noch im Tod. 15. Gott, der du reich bist an Erbarmen, dis Nimm dein Erbarmen nicht von dos nomir ES Und führe durch den Tod mich thoff nodris Armendate Durch meines Heilands Tod zu dir: Da bin ich ewig recht erfreut Und rühme die Barmherzigkeit. Philipp Hiller( 1699-1769). mudipilis mind apropi€ Eigene Melodie. ld 302.11n freut euch, lieben Und laßt uns fröhlich springen, Christeng'mein, Daß wir getroft und All' in Ein' verdienet Mit Lust und Liebe singen, Was Gott an uns gewendet hat Und seine süße Wunderthat; Gar theu'r hat er's erworben. 2. Dem Teufel ich gefangen lag, un Im Tod war ich verloren, Mein' Sünd' mich quälte Nacht di und Tag, Darin ich war geboren; Ich fiel auch immer tiefer d'rein, Glaubens- und Rechtfertigungslieder. Es war kein Gut's am Leben Je mein, rims Die Sünd' hatt' mich besessen. 1193. Mein' guten Werk' die galten nicht, | Da will ich für dich ringen. Denn ich bin dein, und du Telor nism anomein, Und wo ich bleib', da sollst du Saudi mis sein; Du biſt Uns soll der Feind nicht scheiden." 8. Vergießen wird er mir Suschel tanis mein Blut, Dazu mein Leben rauben; Das leid' ich Alles dir zu gut, Das halt' mit festem Glauben. Den Tod verschlingt das Leben Es war mit ihn'n verdorben, Der freie Will' haft Gott's Gebi moglin richt, Er ist zum Gut'n erstorben; Die Angst mich zu verzweifeln trieb, Daß Nichts denn Sterben bei mir blieb, Zur Hölle mußt' ich sinken. 4. Da jammert Gott in Ewigfeit til Mein Elend über Maaßen, Er dacht' an sein' Barmherzigkeit, Er wollt' mir helfen lassen; Er wandt' zu mir sein Vaterherz, Es war bei ihm fürwahr kein Scherz, Teimm bit PUL Er ließ's sein Bestes kosten. 5. Er sprach zu seinem lieben Sohn: 203 Er sollt' mein Bruder werden; Gar heimlich führt' er sein' Gewalt, Da bist du selig worden." 9. ,, Gen Himmel zu dem Vater or ist mein Fahr' ich aus diesem Leben, Da will ich sein der Meister dein; Den Geist will ich dir geben, Der dich in Trübsal trösten soll Und lehren mich erkennen wohl und in die Wahrheit leiten." 10. ,, Was ich gethan hab' und Statsmingelehrt, Es ist Zeit zu erbarmen; Fahr' hin, mein's Herzens werthe Kron', Das sollst du thun und lehren, Damit das Reich Gott's werd' Und sei das Heil dem Armen, Und hilf ihm aus der Sündennoth, Lotube gemehrt Zu Lob und seinen Ehren, Und hüte dich vor Menschen Satz, Davon verdirbt der edle Schap; Das laß ich dir zuletzte." Erwürg' für ihn den bittern Tod, Und laß ihn mit dir leben! 6. Der Sohn dem Vater g'horsam ward: Er kam zu mir auf Erden, Martin Luther( 1483-1546). bi Enci, min 19 Mel. Ringe recht, wenn Gottes Gnade. Von einer Jungfrau rein und 303. Wenn doch alle SeeEr ging in meiner arm'n Gestalt, Den Teufel wollt' er fangen. 7. Er sprach zu mir: ,, Halt' dich an mich, Es soll dir jetzt gelingen; Ich geb' mich selber ganz für dich, mein, Mein' Unschuld trägt die Sünde C dein, p Jesu, daß du freundlich bist, Und der Zustand wahrer Christen Unaussprechlich selig ist! monit bi 2. Ach, wie würden sie mit Freuden Aus der Welt Gemeinschaft gehn Und bei deinem Blut und Leiden Fest und unbeweglich stehn! Ernst Woltersdorf( 1725-1761). 204 Glaubens- und Rechtfertigungslieder. Hop Eigene Melodie. 304. Wollt ollt ihr wissen, was mein Preis? Wollt ihr lernen, was ich weiß? Wollt ihr sehn mein Eigenthum? Wollt ihrhören, was mein Ruhm? :,: Jesus, der Gekreuzigte!:,: 2. Wer ist meines Glaubens adrinz Grund? Grund? D Wer stärkt und erweckt denn madol mot Mund? od an Wer trägt meine Straf' und us Schuld? Wer schafft mir des Vaters Huld? :,: Jesus, der Gefreuzigte!:,: 3. Wer ist meines Lebens od ng lan Saft? Wer ist meines Geistes Kraft? Wer macht fromm mich und gerecht? bilim 2 Wer macht mich zu Gottes Knecht? :,: Jesus, der Gefreuzigte!: 4. Wer ist meines Leidens" until the Troſt? ni dll Wer schützt, wenn mich Sturm umtoſt? Wer erquickt mein mattes Herz? Wer verbindet meinen Schmerz? :,: Jesus, der Gekreuzigte!:,: 5. Wer ist meines Todes Tod? Wer hilft in der letzten Noth? Wer versetzt mich in sein Reich? Wer macht mich den Engeln gleich? :: Jesus, der Gekreuzigte!:,: 6. Und so wiss't ihr, was ich weiß; Ihr wiss't meinen Zweck und Preis: in the Glaubt, lebt, duldet, sterbet dem, Der uns Gott macht angenehm: :,: Jesu, dem Gekreuzigten! Joh. Schwedler( 1672-1730). Mel. Dir, dir, Jehova, will ich singen. 305. Bu dir ist meine 3⁰ Seele stille, diff Mein Herr, mein Gott, auf den - mein Glaube blickt; | Aus deiner Gnade reicher Fülle Fließt mir der Trost, der meinen uolished Geist erquict. Da alle Welt nicht rathen, helfen kann, Treff' ich bei dir, was mich beruhigt, an. 15 ist mein Seufzen nicht Du weißt, wonach das arme Herz verborgen, sich sehnt: 2. Dir Du siehst, wie unter bangen Voll Kümmerniß das Auge zu Sorgen nidir thränt: og no Dies liegt mir an, ich möchte gerne rein Miste Und durch dein Blut, o Lamm, entfündigt sein. 3. Ich dank' es ewig deiner Gnade, Die mich gesucht, die mich vom Die mir, wie tief mein inn'rer Schlaf erweckt, Schade, Durch deinen Geist recht deutlich Und die zugleich, da mich mein aufgedeckt, Home Elend beugt, Mir Hilf und Rath in deinen Wunden zeigt. 4. Die sind doch auch für mich geschlagen: Wer Sünder heißt, den geht der Heiland an, Der alle Schulden abgetragen Und für die Welt auf ewig g'nug gethan. auch mich zu deinem Kreuze hin: Ich wag's auf's Wort und Du rufft komme, wie ich bin. 5. Mein Hoffnungsgrund ist bin dein Erbarmen; Ich weiß, dein Herz neigt gerne hid sich zu mir, Heiligungslieder. Versöhner, Freund der geistlich mions Armen, on Wer zu dir kommt, den stöß'st du nicht von dir, Dies hast du ja an keinem noch dissgethan: * Is Ich bin gewiß, an mir fängst du's nicht an. 6. Nein, Jesu, du hast Lust di zum Leben, Du rufft mir zu: Getrost, Sohn, i du bist mein! Was du gefündigt, ist vergeben: Nun soll an dir Nichts mehr 205 | Da du den Tod längst überwunden Und dorten mir mein Erbe zuind gedacht, og overdult So schlaf' ich sanft auf deinen dmi a Zuruf ein: bond auft Du bist gerecht; nun sollst du herrlich sein. mok Andreas Rehberger( 1716-1769). Ich schenke reines en verdammlich ſein. 306. Auf, ihr Streiter durchgedrungen, Auf und folgt dem Heiland nach, Der durch Marter, Hohn und ng Schmache Sich zum Himmel aufgeschwungen! Nach!- das Haupt hat schon moon gesiegt, Weh' dem Glied', das müßig neliegt! bun Libe 2. Fort, nur nach mit Wachen, de Beten! Auf! der Held zieht uns voran. Christus, der den Sieg gewann, Hat der Schlange Kopf zertreten. Rufet laut im Siegeston': s Schwert des Herrn und Gideon!" 3. Kein Erlöster müsse sprechen: ,, Ich bin elend, arm und schwach, Und durch so viel Ungemach Kann fein armer Sünder ist inbrechen;" c. Wiedergeburt und Heiligung. 8180 2 snd our mel. Ach, was soll ich Sünder machen. schuldskleid Und schmücke dich mit meiner Heiligkeit. 7. So hab' ich Gnad' bei dir gefunden? Ja, Herr, dein Geist bezeugt es meinem Geist, Der, aller seiner Last entbunden, Mit Dank und Ruhm aus allen Kräften preist, Wie wohl ihm ist, da deine Jesusmacht Ihn unverdient zum KindschaftsSeniors recht gebracht. hi si 8. Muß ich noch was am Fleische leiden, So duld' ich es mit stillgelassnem Muth. og Kann mich doch nichts mehr von dir scheiden, be Von dir, in dem mein Glaube sicher ruht. Der Schmerz sei groß, ich bleibe dunt doch gesetzt, 4. Sind wir schwach- bei Weil mich der Trost: Ich habebiss gs du ihm ist Stärke; Gnad'! ergößt. Sind wir arm- der Herr ist reich. Wer ist unserm König gleich? Unser Gott thut Wunderwerke. Sagt, ob der nicht helfen kann, Dem der Himmel unterthan? 9. Der ist's, der in den letzten Stunden Zum letzten Kampf mich stark und muthig macht. Denn der Herr ist's, der uns heilt Und den Schwachen Kraft ermiour into theilt. Gl 206 Heiligungslieder. 5. Niemand kann zu Salem| Ausbreiten als dein Eigenthum Und dieses achten für Gewinn, Wenn ich nur dir ergeben bin. thronen, Der nicht recht mit Jesu kämpft Und des Fleisches Lüste dämpft, Weil wir noch im Fleische wohnen. Nur durch Ringen, Kampf und and om Streit nd308. E 308. Kommet man zur Sicherheit. 6. Nun so wachet, tämpfet, ringet, id Heinr. Neuß( 1654-1716). bas manis no no ni ud ind 8910 Mel. Ach Gott, wie manches Herzeleid. Erneu're mich, o ew'ges Und laß von deinem Angesicht Mein Herz und Seel' mit deimotor nem Schein @ Durchleuchtet und erfüllet sein. 2. Hier steh' ich vor dir schuldbewußt: o nust Ertödte du die schnöde Lust, Ach, rüst' mich aus mit Kraft disy und Muth, 3u streiten wider Fleisch und ti Blut! 3. Schaff' in mir, Herr, den neuen Geist, Der dir mit Lust Gehorsam leift't, Streitet mit Gebet und Flehn, Bis wir auf der Höhe stehn, Wo das Lamm die Fahne schwinmeget. get. Ist der Erde Werk gethan, Geht des Himmels Sabbath an. hon Johann Buchta( 1705-1752). dm mdog mithi and Mel. Ach Gott, wie manches Herzeleid. 307. Ein reines Herz, Herr, 110 schaff' in mir, Schließ' zu der Sünde Thor poi und Thür, Vertreibe sie und laß nicht zu, Daß sie in meinem Herzen ruh! 2. Dir öffn' ich meines Herzens isto Thür: Ach, komm' und wohne du bei 1908 Und nur, was du gebietest, will; Ach, Herr, mit ihm mein Herze erfüll'! stehn, 4. Auf dich laß meine Sinnen gehn, nous poi mir, Daß sie nach dem, was droben, Was unrein ist, das treib' hinaus Aus deinem Tempel, deinem " noodidmaHaus.d troue 3. Laß deines guten Geistes bought oun Licht als nid the Und dein hellglänzend Angesicht Mein Herz erleuchten und Geb O Bis ich dich schau', o ew'ges JMD 2007 Licht, 8 Von Angesicht zu Angesicht! monio Joh. Ruopp( geft. 1708). Eigene Melodie, bint mon stod Brunnquell unerschöpfter 309. Es glänget Tim Güt'. m 4. Und mache dann mein dneh Herz zugleich An Himmelsgut und Segen reich, Gieb Weisheit, Stärke, Rath, hislg pino Verstand ti Aus deiner milden Gnadenhand.. 5. So will ich deines Namens Tradizin Ruhmi2 196 9 der Christen og inwendiges Leben, Wenn gleich es verhüllet Was ihnen der König ihr irdischer Stand; me des Himmels gegeben, Ist Keinem als ihnen nur selber bekannt. Was Niemand verspürct,& Was Niemand berühret, 207 Heiligungslieder. oft arm und geringe, Verschmäht von den Hohen, Hat ihre erleuchteten Sinnegezieret| Sie bleiben ohnmächtigd Und sie zu der göttlichen Würde und schüßen die Welt. i geführet. id lige Sie schmecken den Frieden be ndog bei allem Getümmel, 2. Sie scheinen von außen Sie finden, die Aermsten, ak was ihnen gefällt. Sie stehen in Leiden Und bleiben in Freuden, Sie scheinen ertödtet den äußeren Sinnen, pod u Und führen das Leben des Glaubens von innen. Id verlacht von der Welt, Doch innerlich sind sie TIES? nobod voll herrlicher Dinge, Der Zierrath, die Krone, ne and die Jesus gefällt, Das Wunder der Zeiten, Die hier sich bereiten, Dem König, der unter den Lilien weidet, ück med Zu dienen, mit heiligem Schmucke bekleidet. O 3. Sie gleichen von außen den Kindern der Erde Und tragen wohl an sich des Irdischen Bild; Sie fühlen wie And're der Menschheit Beschwerde, Oft sehn sie die Sonne d der Freude verhüllt. Sie stehen und wandeln, Sie reden und handeln, Wie Jeder es treibet in zeitlichen Dingen, nut Doch kann sie die weltliche Luft Sirdspus nicht bezwingen. 4. Denn innerlich sind sie von göttlichem Stamme, Geboren aus Gott durch nds sein mächtiges Wort; Es lodert in ihnen sic pro din die himmlische Flamme, Entzündet von oben, ( or genähret von dort. Die Engel als Brüder Erfreu'n sich der Lieder, Die hier von den Lippen der Frommen erklingen Mel. Es toftet viel, ein Christ zu sein. Und bis in das himmliſche Heilig- 310. Es ist nicht schwer, nod ein zu thum dringen. 5. Sie wandeln auf Erden und leben im Himmel, 6. Wenn Christus, ihr Leben, wird offenbar werden, Wenn er sich einst dar in der Herrlichkeit stellt, Dann werden sie mit ihm TS als Fürsten der Erden Auch herrlich erscheinen n Wunder der Welt; zum Sie werden regieren, n Mit ihm triumphiren, Als leuchtende Sterne des Himmels dort prangen, Denn dann ist die Welt und das Alte vergangen. 7. O Jesu, verborgenesis¹@ do Leben der Seelen, Du heimliche Zierdend der inneren Welt, Laß deine verborgenen Wege uns wählen, Wenn gleich uns die Schmach deines Kreuzes entſtellt! Die wenig beachtet, Mit Spott oft betrachtet, te Verborgen mit Christo im Vater hier leben, Die wird er einst öffentlich zu e sich erheben. Christ. Richter( 1676-1711). 490 mso Todo Und nach dem Sinn 22 des reinen Geistes leben. 208 Zwar der Natur ndipid si geht es gar sauer ein, Sich immerdaro, nohami oi Js in Christi Tod zu geben; Doch führt die Gnadensia selbst zu aller Zeit :,: Den schweren Streit.:,: 2. Du darfst ja nur dll ein Kindlein sein, Du darfst ja mure die leichte Liebe üben. dill O blöder Geist, and schau' doch, wie gut er's mein'! Das kleinste Kindria Heiligungslieder. kann ja die Mutter lieben. D'rum fürchte dich g nur ferner nicht so sehr, :: Es ist nicht schwer.:,: 3. Dein Vater fordert nur das Herz, Daß er es selbstst mit reiner Gnade fülle; Der fromme Gott som alle schickt dir zum Heil den Schmerz, Die Unlust schafft in dir dein Eigenwille. D'rum übergieb ihn willig in den Tod, :,: So hat's nicht Noth.:,: 4. Wirf nur getrost den Kummer hin, Der nur dein Herz vergeblich schwächt und plaget; Erwecke nur zum Glauben deinen Sinn, Wenn Furcht und Weh' 9700 am schwachen Herzen naget. Sprich: Vater, schau' mein Elend gnädig an! :,: So ist's gethan.:,: 5. Erhalt' dein Herz nur in Geduld, Wenn du nicht gleich des Vaters Hilfe merkest. Versiehst du's oft und fehlst aus eig'ner Schuld, So sieh', daß du sd dich durch die Gnade stärkest; So gilt dein Fehl und findliches Verseh'n :: Als nicht gescheh'n.:,: 6. Laß nur dein Herzl im Glauben ruhn, Wenn dich will Nacht G und Finsterniß bedecken; Dein Vater wird usik ind nichts Schlimmes mit dir thun, Kein Sturm darf dich, so schwer er ist, erschrecken. Ja, siehst du auch von Hilfe feine Spur, thu:: So glaube nur.d 7. So wird dein Licht auf's Neu' entstehn, 8 Du wirst dein Heil mit größrer Klarheit schauen; Was du geglaubt, wirst du dann vor dir sehn: D'rum darfst du nur Seele, sieh dem frommen Vater trauen. doch, wie ein wahrer Christ So selig ist. 8. Auf, auf, mein Geist! was säumest du, Dich deinem Gott ganz findlich zu ergeben? Geh' ein, mein Herz, In Frieden sollst ant genieß' die süße Ruh', Die Sorg' und Last adul, 20 rodu vor dem Vater schweben. sawirf nur getrost und fühn :,: Allein auf ihn.:,: Christian Richter( 1676-1711). mo sie Eigene Melodie. 23 tostet viel, pinge ein Christ zu sein 311. Und nach dem Sinn des reinen Geistes leben; Denn der Natur geht es gar sauer ein, Heiligungslieder. Too Gall| Wer weiß, was da ips im Geiste wird geschehn? :,: Wer mag's verstehn?:: 2 6. Da giebt sich ihm dur HTT die Weisheit ganz, nd go Die hier das Kind mit Mutterlieb' geführet. Sie frönet es un distrs G Sich inimerdar in Christi Tod zu geben; Und ist hier gleich belimis ein Kampf wohl ausgericht't, :: Das macht's noch nicht.:: 2. Man muß hier stets auf Schlangen gehn, Die leicht ihr Gift nisin uns're Fersen bringen; Da kostet's Müh', auf seiner Hut zu stehn, Daß nicht das Gift in Die Herrlichkeit kann in die Seele dringen. Wenn man's versucht, und so spürt man mit der Zeit :,: Die Wichtigkeit.:,: 3. Doch ist es wohl der Mühe werth, Wenn man mit Ernst die Herrlichkeit erwäget, Die ewiglich ein solcher Mensch erfährt, Der rechten Sinn NIG für's Himmlische nur heget. Es hat wohl Müh', 0 die Gnade aber schafft :: Uns Muth und Kraft.:: 4. Man soll ein Kind des Höchsten sein, Ein reiner Glanz, ein Licht im großen Lichte; Wie wird man da so stark, so hell und rein, So herrlich und verklärt von Angesichte, Dieweil da Gottes wesentliche Pracht :,: So schön uns macht.:,: 5. Da wird das Kind den Vater sehn, Im Schauen wird es ihn mit Lust empfinden, Des Lebens Strom mit ihrem Perlenkranz Und wird als Braut der Seele zugeführet; wird durch das Herz ihm gehn Und es mit Gott in Einem Geist verbinden. 209 wird da ganz offenbar, :: Die in ihm war.::bi lis 7. Was Gott genießt, genießt es auch, Was Gott besitzt, n wird ihm in Gott gegeben; Der Himmel steht in bereit ihm zum Gebrauch, Wie lieblich wird es dort mit Jesu leben! Nichts höher wird Sensi an Kraft und Würde sein, :,: Als Gott allein.:;: 8. Auf, auf, mein Geist! Dich durch die Macht ermüde nicht, der Finsterniß zu reißen! Was sorgest du, daß dir's an Kraft gebricht? Bedenke, was für Kraft uns Gott verheißen. Wie gut wird sich's onnis doch nach der Arbeit ruha! :,: Wie wohl wird's thun!:: Christian Richter( 1676--1711). FILA Mel. Herr Chrift, der einig Gott'ssohn. err Jesu, Gnaden312. H Her sonne, Wahrhaftes Lebenslicht! Laß Leben, Licht und Wonne Mein blödes Angesicht Nach deiner Gnad' erfreuen Und meinen Geist erneuen; Mein Gott, versag' mir's nicht! 14 210 Heiligungslieder. 2. Vergieb mir meine Sünden| Und mach' mich täglich neu! Und wirf sie hinter dich; Laß allen Zorn verschwinden Und hilf mir gnädiglich, Daß deine Friedensgaben Das arme Herz mir laben; Ach, Herr, erhöre mich! Gieb, daß ich deinen Willen Getreulich mög' erfüllen Und steh' mir kräftig bei. 3. Vertreib' aus meiner Seele Den alten Adamssinn, ti Und laß mich dich erwählen, 313. Hier legtmein Ginn fich Daß ich künftighin Zu deinem Dienst ergebei Und dir zu Ehren lebe, Weil ich erlöset bin. 10 dir nieder, Mein Geist sucht seinen Ursprung wieder; pued to 4. Beförd're dein' Erkenntniß In mir, mein Seelenhort, Und öffne mein Verständniß Durch dein lebendig Wort, Damit ich an dich glaube Und in der Wahrheit bleibe, Ja, wachse fort und fort. 5. Mit deiner Kraft mich rüste, Zu freuz'gen die Begier Und alle bösen Lüste, no Auf daß ich für und für Der Sündenwelt absterbe Und nach dem Fleisch verderbe, Hingegen leb' in dir. nd thi 200 6. Ach, zünde deine Liebe In meiner Seele an, Daß ich aus inn'rem Triebe Dich ewig lieben kann d Und dir zum Wohlgefallen Beständig möge wallen Auf rechter Lebensbahn.ad 7. Nun, Herr, verleih' mir Stärke, Verleih' mir Kraft und Muth! Denn das sind Gnadenwerfe, Die dein Geist schafft und thut; Hingegen all' mein Sinnen, Mein Lassen und Beginnen Ist böse und nicht gut. 8. Darum, du Gott der in Gnaden, Du Vater aller Treu', Wend' allen Seelenschaden dall Ludwig Gotter( 1661-1735) Chil- mil gir mu? Eigene Melodiebil i oder: Beuch meinen Geist, triff meine. Herr, dein erfreuend Angesicht Verbirg vor meinem Flehen nicht. 2. Schau' her, ich fühle mein Verderben, Laß täglich mich in Christo sterben. O möchte doch in seiner Bein Mein eig'nes Selbst getödtet sein! 3. Du wollest, Jesu, meinen Willen Ganz mit Gelassenheit erfüllen; Des Fleisches Fesseln brich entzwei Und mache meinen Willen frei. 4. Ich fühle wohl, daß ich dich liebe 12 Und mich in deinen Wegen übe, Jedoch ist von Unlauterkeit Die Liebe noch nicht ganz befreit. 5. Ich muß noch mehr auf dieser Erden Durch deinen Geist geheiligt werden; Der Sinn muß tiefer in dich gehn, 1991 Der Fuß muß unbeweglich stehn. 6. Ich weiß mir zwar nicht selbst zu rathen; Hier gelten nichts der Menschen itor Thaten; Wer macht sein Herz wohl selber rein? Es muß durch dich gewirket sein Heiligungslieder. 211 7. Doch fenn' ich wohl dein| Durch die Wüste kommen werden. 710100 Hier ist unser Pilgerstand, Droben unser Vaterland. mau do treues Lieben; Du bist noch immer treu geblienslisursa bin ben. er onli Ich weiß gewiß: du stehst mir 2. Himmelan schwing' dich, de mein Geist! Bril Und machst mich von mir selber frei. bei Denn du bist ein himmlisch Wesen, Und kannst das, was irdisch heißt, Nicht zu deinem Zweck erlesen; Ein von Gott erleucht'ter Sinn tämpfen Kehrt zu seinem Ursprung hin. Und jede böse Regung dämpfen, 3. Himmelan! die Welt kann Bis du dir deine Zeit ersiehst Und aus der Sünde Nepz mich ziehst. 8. Indessen will ich treulich RH 9. In Hoffnung kann ich fröhlich sagen: Gott hat der Hölle Macht geschlagen, Gott führt mich aus dem Kampf und Streit In seine Ruh' und Sicherheit. 10. Drum will die Sorge on meiner Seelen Ich dir, mein Vater, ganz befehlen. Ach, drücke tief in meinen Sinn, Daß ich in dir schon selig bin. 11. Wenn ich mit Ernst hieran gedenke Und mich in dein Erbarmen senke, So werd' ich von dir angeblickt Und tief im Herzensgrund erbin T60 quickt. of size 12. So wächst der Eifer mir bidro im Streite, So faß' ich schon des Sieges slin Tun 1 Beute In Und fühle, daß es Wahrheit ist, Daß du, mein Gott, die Liebe bist. Christ. Richter( 1676-1711). rapi Itsliaut Mel. Jesus, meine Zuversicht. 314. Himmelan geht uns're Bahn: Wir sind Gäste nur auf Erden, Bis wir einst nach Kanaan INN In dir Nur geborgte Güter geben; Dein Verlangen muß schon hier Nur nach solchen Schäßen streben, Die uns bleiben, wenn die Welt, Wiederum in Nichts zerfällt. 4. Himmelan! ich muß mein Herz ALG Bei dem ew'gen Schaße haben; Denn es kann mich anderwärts Kein so großer Reichthum laben, Weil ich schon im Himmel bin, Wenn ich nur gedenk' an ihn. 5. Himmelan! ruft er mir 311, e Wenn ich ihn im Worte höre: Das weis't mir den Ort der Ruh', Wo ich einmal hingehöre. Hab' ich dieses Wort bewahrt, Halt' ich eine Himmelfahrt." 6. Himmelan denk' ich all'zeit, Wenn er mir die Tafel decket, Und mein Geist hier allbereit Eine Kraft des Himmels schmecket. Nach der Kost im Jammerthal Folgt des Lammes HochzeitsJodmahl. 7. Himmelan! Mein Glaube do so zeigt. Mir das schöne Loos von ferne, Daß mein Herz schon aufwärts ſteigt Ueber Sonne, Mond und Sterne; Denn ihr Licht ist viel zu flein Gegen jenen Glanz und Schein. 14* 214 Und ich mein Nichts und Ver üdderben nur seh'; Wann kein Vermögen zu beten in sich findet, Und ich bin wie ein verschüchterShistes Reh. Herr, ach dann wollst du im Grunde der Seelen Dich mit dem innersten Seufzen vermählen. 11. Jesu, hilf siegen und laß Samir's gelingen, Daß ich das Zeichen des Sieges erlang'; Heiligungslieder. Dann will ich ewig dir Lob und Dank singen, Jesu, mein Heiland, mit frohem Gesang! Wie wird dein Name dann werden gepriesen, Wenn du, o Held, dich so mächtig erwiesen! 12. Jesu, hilf siegen, wann's nun kommt zum Sterben; Mach' du mich würdig und stetig bereit, Daß ich mich nenne des Himmelreichs Erben Dort in der Ewigkeit, hier in der Zeit. Jesu, dir bleib' ich auf ewig ergeben, phoek in Hilf du mir siegen, mein Heil, Trost und Leben! 13. Jesu, hilf siegen, wenn ich Inmid on nun soll scheiden. Von dieser jammer- und leid23159 bilden( hin vollen Welt; Wenn du mich rufest, gieb, daß ich mit Freuden Zu dir mög' fahren in's himmlische Belt. Bra Laß mich, o Jesu, recht ritterlich ringen, G uola Laß mich durch Leben und Tod zu dir dringen. 11 Johann Schröder( 1666-1699). Mel. Valet will ich dir geben. 60 318. J n unsers Königs 2 Namen Betreten wir die Bahn: Jhr, ihr von seinem Samen, n O schließt euch freudig an! Wir zichn zum Friedenslande, Ein Leib, ein Herz, ein Geist. Wohl dem, der alle Bande Voll Heldenmuth zerreißt. 392 2. Der Weg ist schmal, doch galla 6 eben Und führt zur Seligkeit. Ist zwar bequem und breit; Die Straße dort daneben An ihrem Ende drohteid drill Doch wer sie geht, muß sterben. Fluch, Zorn und Qual und Tod. Ein ewiges Verderben, dies Du ewig treuer Freund! img 3. Wir folgen deinem Locken, Wer könnte sich verstocken? Wir wandern abgeschieden, Du hast's so gut gemeint.net Und Jeder trägt sein Kreuz i Ergeben und zufrieden: Für Pilger hat es Reiz. jug 4. Der große Hirt der Heerde Geht seinem Volk voran. Sein Allmachtswort: es werdel Bereitet selbst die Bahn. Es lähmt erzürnten Feinden Herz, Zunge, Fuß und Hand, Knüpft zwischen frommen Freunin 250 God den! den Der Liebe Bruderband. 5. So wandeln wir entschlossen Dem Himmelsführer nach Und dulden unverdroffen im Und tragen seine Schmach Und fleh'n im finstern Thale: O Jesu, steh' uns bei Und mach' im Hochzeitssaale Bald Alles, Alles neu! Johann Fridert. TE Heiligungslieder. 215 Mel. Von Gott will ich nicht laffen. Und ziehen bald hinaus. In nou Ein Pilger muß sich schicken, Soll dulden und sich bücken Den kurzen Pilgertag.com 319. Kommt, Kinder, laßt Gemach bringt Ungemach, Berto uns gehen, Der Abend kommt herbei, Es ist gefährlich stehen In dieser Wüstenei. Kommt, stärket euren Muth, Zur Ewigkeit zu wandern, Von einer Kraft zur andern: Es ist das Ende gut. dll 2. Es soll uns nicht gereuen Der schmale Pilgerpfad; Wir kennen ja den Treuen, Der uns gerufen hat: ufen hat: a Kommt, folget, trau't auf ihn Und lenkt mit festen Schritten 3u Salems ew'gen Hütten Die Pilgerreise hin. 3. Der Ausgang, der geschehen, Ist uns fürwahr nicht leid. Es soll noch tiefer gehen Zur Abgeschiedenheit. Ihr Lieben, seid nicht bang', Verachtet tausend Welten, Ihr Locken und ihr Schelten Und geht nur euren Gang. bi 4. Geht's der Natur entgegen, So geht's den rechten Weg. Wer nur sein Fleisch will pflegen, Verfehlt den schmalen Steg. Verlaßt die Kreatur 7. Wohl ist der Weg oft enge, Gar einsam, frumm und schlecht, Wohl Dornen er in Menge Und manches Kreuz uns trägt, Doch bleibt uns nur der Weg. So sei's; wir gehen weiter Und folgen unserm Leiter Und brechen Bahn und Steg. 8. Wir wandeln eingekehret, Verachtet, unbekannt; Man siehet, kennt und höret Uns faum im fremden Land, Und höret man uns ja, So höret man uns singen Von all' den großen Dingen, Die auf uns warten da. 9. Wohlauf, so laßt uns wandern! E Wir gehen Hand in Hand, Eins freue sich am Andern In diesem fremden Land. Kommt, laßt uns findlich sein Und auf dem Weg' nicht streiten: Die Engel selbst begleiten Als Brüder uns're Reih'n. 9 10. Sollt' wo ein Schwacher! Humor fallen, 18 So greif' der Stärk're zu; Man trag', man helfe Allen, Man pflanze Fried' und Ruh'. Kommt, schließt euch fester an; Ein Jeder sei der Kleinsteig Und dabei gern der Reinste Auf uns'rer Pilgerbahn.ne 11. Kommt, laßt uns munter wandern, dall Und was euch sonst will binden, Ja Alles laßt dahinten, Es geht durch Sterben nur. 5. Man muß wie Pilger wandeln, Von Lasten unbeschwert; Viel Sammeln, Halten, Handeln Nur unsern Fortgang stört.nl Der Last man leicht erliegt. Wir reisen abgeschieden, De Mit Wenigem zufrieden, re Und Nothdurft uns genügt. Der Weg nimmt immer ab; 6. Schmückt euer Herz auf's Beste, al Was schmückt ihr Leib und Haus? Wir sind hier fremde Gäste Ein Tag, der folgt dem andern, Bald sinkt der Leib in's Grab: Nur noch ein wenig Muth, hog Nur noch ein wenig treuer, 216 Von allen Dingen freier, Gewandt zum ew'gen Gut! 12. Es wird nicht lang' mehr bid bij währen: währen: Harr't noch ein wenig aus; Es wird nicht lang' mehr währen, So kommen wir nach Haus: Da wird man ewig ruhn. Wenn wir mit allen Frommen Daheim zum Vater kommen, Wie wohl, wie wohl wird's thun! 13. D'rauf wollen wir's denn Pres wagen, dal Es ist wohl Wagens werth, Und gründlich dem absagen, Was aushält und beschwert. Welt, du bist uns zu klein; Wir gehn durch Jesu Leiten Hin in die Ewigkeiten: Es soll nur Jesus sein. Gerhard Tersteegen( 1697-1769). 10623 Mel. Straf' mich nicht in deinem Zorn. 320. Mache dich, mein Geist, bereit, Wache, fleh' und bete, spor Daß dich nicht die böse Zeit Unverhofft betrete! 240 Heiligungslieder. si@ Denn es ist Satans List oli 81 Ueber viele Frommen Zur Versuchung kommen. 2. Darum wach' vor Allem no aufur DATI Von dem Sündenschlafe, Denn es folget sonst darauf Eine lange Strafe, 20 Und die Noth Sammt dem Tod Möchte dich in Sünden Unvermuthet finden. Gud 3. Wache auf, sonst kannst du nicht Christi Klarheit sehen. Wache, denn sonst wird sein Licht Dir noch ferne stehen; CIE Denn Gott will Für die Füll' Seiner Gnadengaben Offne Augen haben. dad 4. Wache, laß dich Satans Liſt Di Nicht im Schlafe finden, moe Weil's ihm sonst ein Leichtes ist, Dich zu überwinden; g Die er liebt, Und Gott giebt, end i Die er liebt, dat Oft in seine Strafen, Wenn sie sicher schlafen.al rien 5. Wache, daß dich nicht die Welt Durch Gewalt bezwinge, d Oder, wenn sie sich verstellt, Wieder an sich bringe. plisie Wach' und sieh, mai GR Daß dich niel) Sun 10 Falscher Brüder Lügen Um dein Heil betrügen. dug 6. Wach' und hab' auf dich me wohl Acht, m Trau' nicht deinem Herzen, Leicht kann, wer es nicht bewacht, Gottes Gnad' verscherzen; Denn es ist 1156 Voller List, Weiß sich selbst zu schmeicheln, Frömmigkeit zu heucheln. 1989 7. Bete aber auch dabei dall Mitten in dem Wachen; of Denn der Herr nur kann dich frei Von dem Allen machen, Was dich drückt Und bestrickt, Daß du schläfrig bleibest Und sein Wert nicht treibeſt. 8. Ja, er will gebeten sein, Soll er Etwas geben; Er verlanget Fleh'n und Schrei'n, Wenn wir sollen leben o Und durch ihn Unsern Sinn, Feind, Welt, Fleisch und Sünden Kräftig überwinden. Heiligungslieder. 217 9. Doch getrost: es muß uns| Man wandelt nicht auf weichen us Rosen; schon is E Alles glücklich gehen, Der Steg ist eng, der Feinde viel, Wenn wir ihn durch seinen Sohn Die mich ableiten von dem Ziel. Im Gebet anflehen; sIch muß mich oft an Dornen Denn er will ndi Alle Füll' Ueber uns ausschütten, Wenn wir gläubig bitten. 10. D'rum so laßt uns immerdar Wachen, flehen, beten, Weil die Angst, Noth und Gefahr Immer näher treten; Denn die Zeit Ist nicht weit, Da uns Gott wird richten, Spreu und Weizen sichten. Joh. Freystein( gefst. 1720). Diel. Ich bin ja, Herr, in deiner Macht. 321. Mein Leben ist ein Ich reise nach dem Vaterland, Nach dem Jerusalem dort oben, Das Gott als eine feste Stadt Auf Bundesblut gebauet hat; Da werd' ich ihn ohn' Ende loben. stoßen, in Ich muß durch dürre Wüsten gehn Und kann selbst keinen Ausweg sehn. Mein Leben ist ein Pilgerstand. Ich reise nach dem Vaterland. 2. Es rinnet ohne Unterlaß Auch meines Lebens Stunden3D glas, Und was vorbei ist, kommt nicht wieder. Ich eile zu der Ewigkeit: Herr Jesu, mach' mich nur bereit, dis Und öffne meine Augenlieder, Daß ich, was zeitlich ist, veracht' Und nur nach dem, was ewig, tracht'. 3. Kein Reisen ist ohn' Unbir Sasgemach: C Der Lebensweg hat auch sein Ach, 4. Der Sonne Glanz mir oft gebricht, Der Sonne, die mit Gnadenlicht In unverfälschte Herzen strahlet; Wind, Regen stürmen auf mich zu, Mein matter Geist find't nirgend Ruh': Doch alle Müh' ist schon bezahlet, Wenn ich das goldne Himmelsj 70d19minthorsgbuoj Mir stell' in Glaub' und Hoff19 nung vor. 5. Du treuer Hüter, Jesu Christ, Der du ein Pilger worden bist, Da du mein Fleisch hast angenommen: Zeig' mir im Worte deinen Tritt, Laß mich bei einem jeden Schritt Zu deinem Heil stets näher Mein Leben flieht; ach eile du Mit deines Lebens Kraft herzu! 6. Durch deinen Geist mich llobe dan heilig leit'; Gieb in Geduld Beständigkeit, Vor Straucheln meinen Fuß bes beschüße. Ich falle stündlich: hilf mir auf! Zich' du mich selbst zu dir hinauf, Sei mir ein Schirm in Trübsalshige; Laß deinen süßen Gnadenschein In Finsterniß nie ferne sein. 7. Wenn mir mein Herz, o Gnadenfüll', Vor Durst nach dir verschmachten distpidiwill, 218 Heiligungslieder. So laß mich dich zum Labsal| Voll Liebe mein Gemüthe; finden, Und schließ' ich meine Augen zu, So bring' mich zu der stolzen Mein Mund, der fließt zu jeder Von Sanftmuth und von Güte. Zeit burt 2013 Ruh', Mein Geist und Wille, Kraft und Sinn Wo Streit und alle Müh' verschwinden, Laß mich da sein in Abrams Schooß Dein Liebling und dein Hausbrisgenoß. 8. Bin ich in diesem fremden Zu fliehen und zu meiden, zu rein'gen und zu scheiden; Und euer Herz von arger List losit$ 13 Land Ich bin der Seelen Fels und Der argen Welt gleich unbekannt, Dort sind die Freunde, die mich me kennen; Dort werd' ich mit der Himmelsschaar bi usl Dir jauchzend dienen immerdar Und in der reinsten Liebeh kämpfe selbst, ich brech' die Ich steh' euch an der Seite; Bahn, brennen. Mein Heiland, komm', ach bleib' do nicht lang'! Hier in der Wüste wird mir bang'! Friedr. Lampe( 1683-1729). Mel. Mach's mit mir, Gott, nach deiner. nach, 322. M Christus, unser Held, Mir nach, ihr Christen alle, Verleugnet euch, verlaßt die Welt, Folgt meinem Ruf und Schalle, Nehmt euer Kreuz und Ungemach Auf euch, folgt meinem Bandel nach! 2. Ich bin das Licht, ich leucht' euch für d Mit heil'gem Tugendleben. Wer zu mir kommt und folget Ist Gott ergeben, schaut auf ihn. 4. Ich zeig' cuch das, was schädlich ist, mir Darf nicht im Finstern schweben; Ich bin der Weg, ich weise wohl, Wie man wahrhaftig wandeln jusdon soll. 3. Mein Herz ist voll Demüthigkeit, Und führ' euch zu der HimmelsHort pfort'. 5. Fällt's euch zu schwer, ich geh' voran, IUC Bin Alles in dem Streite. Ein böser Knecht, der still darf Wenn er den Feldherrn sieht stehn, angehn! 6. Wer seine Seel' zu finden meint, Wird sie ohn' mich verlieren; Wer hier sie zu verlieren scheint, Wird sie in Gott einführen. Wer nicht sein Kreuz nimmt und folgt mir, Ist mein nicht werth und meiner Zier. 7. So laßt uns denn dem ad un lieben Herrn Mit Leib und Seel' nachgehen Und wohlgemuth, getrost und gern d Bei ihm im Leiden stehen. dull Wer nicht gekämpft, trägt auch die Kron' Des ew'gen Lebens nicht davon. Johann Scheffler( 1624-1677). Heiligungslieder. 219 Mel. Es ist gewißlich an der Zeit. Nur Gottes Gnade und der Blick 323. Nach meiner Seelen Auf jenes Lebens Freuden. SOUP 6. Nach diesem Kleinod, Herr, Jobings mlaß mich Vor allen Dingen trachten, Und was mir daran hinderlich, Mit festem Muth verachten. Daß ich auf deinen Wegen geh' Und im Gericht vor dir besteh', Sei meine größte Sorge. di 7. Doch was vermag ich, wenn du nicht de Vor Trägheit mich beschüßest, Und nicht zur Treu' in dieser 21909118 696 Pflicht Mit Kräften unterstüßeſt? Laß, Herr, mich eifrig ringen Und nicht die kurze Gnadenzeit In Sicherheit verbringen. Wie würd' ich einst vor dir behin dun istehn? d Wer in dein Reich wünscht einbing zugehn, Muß reines Herzens werden. 2. Erst an dem Schluß der fishird Lebensbahn del Auf seine Sünden sehen, Und wenn man nicht mehr on sünd'gen kann, Gott um Erbarmung flehen: Das ist der Weg zum Leben nicht, Den uns, o Gott, dein Unterricht In deinem Wort gewiesen. 3. Du rufft uns hier zur sind thin Heiligung, D'rum laß auch hier auf Erden Mel. 3ch dank' bir schon durch deinen. Des Herzens wahre Besserung 324. Mein Hauptgeschäfte werden. sit Herr, dazu gieb mir Kraft und Chriſt, erhebe Herz und Sinn; Was hängst du an der Erden? di Trieb, ndid Hinauf! Schwing' dich zum Himmel hin: Nichts sei zu groß, nichts mir zu polieb, stärke mich, mein Gott, dazu! So find' ich hier schon wahre Ruh' St Und dort das ew'ge Leben. Joh. Diterich( 1721-1797). Das ich nicht freudig opf're. 4. Gewönn' ich auch die ganze Lopp! Welt Mit allen ihren Freuden, Und sollte das, was dir gefällt, D Gott, darüber meiden: Was hülfe mir'3? Nie kann die uchida! Welt T Totho Mit Allem, was sie in sich hält, Mir deine Gnad' ersehen. sic 5. Was führt mich zur Zufriedenheit Schon hier in diesem Leben? Was kann mir Trost und omingit Freudigkeit pinan Auch selbst im Tode geben? Nicht Menschengunst, kein irdisch Glück Ein Christ muß himmlisch werden. 2. Was bist du in der Welt? ein Gast, Ein Fremdling und ein Wandrer. Wenn du kurz hausgehalten hast, So erbt dein Gut ein And'rer. 3. Was hat die Welt, was beut sie an? Nur Tand und eit'le Dinge. Wer einen Himmel hoffen kann, Der schägt die Welt geringe. 4. Wer Gott erkennt, kann der wohl noch wohl noch) Den Sinn auf's Nied're lenten? Nur wer an Gott denkt, denket Badehoch: So müssen Christen denken. 5. Sieh', Christ, nie sorgend bidaid unter dich, 220 Wenn dich die Leiden drücken! Sieh' gläubig in die Höh' und sprich: Der Herr wird mich erquicken. 6. Der Christen hohes BürgerHeiligungslieder. recht Ist dort im Vaterlande; Der Christ, der irdisch denkt, Der du immer bei uns bist, Und der Schaden, Spott und jac od radenkt schlecht Und unter seinem Stande. 7. Dort ist das reiche Kanaan, Wo Lebensströme fließen; Blick' oft hinauf, der Anblick kann Den Leidenskelch versüßen. Willst und kannst ja anders nicht; Denn wir sind in deinen Händen, Auf uns ist dein Herz gericht't, Ob wir gleich vor allen Leuten Als ein Spott nur sind geacht't, Und des Kreuzes Niedrigkeiten An uns schnöde sind verlacht. 8. Dort oben ist des Friedens 4. Schaue doch auf uns're Haus. THE nel sp'da Ketten, Gott theilt zum Gnadenlohne Da wir mit der Kreatur pon Den Ueberwindern Kronen aus; Seufzen, um Erlösung beten Kämpf' auch um Ruhm und Von der fündigen Natur, Von dem Dienst der Eitelkeiten, Der uns an sich hält gebannt, Ob der Geist sich auch bei Zeiten Schon dem Höchsten zugewandt. Ho me Krone! od dr 9. Dort singen Engelchör' im Licht Von Gott und seinen Werken. O Seele, sehnest du dich nicht, Dies Loblied zu verstärken? 10. Hilf, Jesu, daß ich für thid und für 5. Stärke uns're matten Kräfte, Reiß' uns endlich einmal los, Daß wir durch die Weltgeschäfte Frei hindurchgehn, frei und groß. Weg mit Menschenfurcht und Bagen! Den Geist dorthin erhebe, Und daß ich jetzt und ewig dir Gehöre, diene, lebe!& n Ehrenfried Liebich( 1713-1780). TCHING 119 C Mel. O du Liebe meiner Liebe. 325. 1 Durchbrecher aller D Bande, sflod Is Schande nis 1 Uns mit Himmelslust versüßt: Strafe ferner an den Deinen, Jesu, allen argen Sinn, Bis dein seliges Erscheinen Uns führt aus dem Kerter hin. 2. Ist's doch deines Vaters snad n Wille, Daß du endest dieses Werk: Hierzu wohnt in dir die Fülle Aller Weisheit, Lieb' und Stärk Daß du nichts von dem verlierest, Was er dir geschenket hat, Und aus diesem Treiben führest Zu der süßen Ruhestatt. 3. Ach, so mußt du uns vollenden, CR Weg Vernunftbedenklichkeit!@ Weg mit Scheu vor Schmach und Plagen! Weg mit Fleischeszärtlichkeit! 6. Wir verlangen keine Ruhe Für das Fleisch in Ewigkeit: Wie du's nöthig find'st, so thue Noch vor uns'rer Abschiedszeit; Aber unser Geist, er bindet e Dich im Glauben, läßt dich nicht, Bis er die Erlösung findet, Die dein treuer Mund verspricht. 7. Herrscher, herrsche! Sieger, dair forefiege! König, brauch' dein Regiment! Führe deines Reiches Kriege, Mach' der Sklaverei ein End'; Aus dem Kerker führ' die Seelen Heiligungslieder. Durch des neuen Bundes Blut; Laß uns länger nicht so quälen, Denn du meinst es mit uns gut. 8. Hatten wir auch selbst erchite com foren Fleisches- Lust und Herrlichkeit, Gieb uns dennoch nicht verloren In den Tod der Eitelkeit! Ach, die Last treibt uns, zu rufen, Alle flehen wir dich an: Zeig' doch nur die ersten Stufen Der gebroch'nen Freiheitsbahn! 9. Ach, wie theu'r sind wir piars de terworben, Nicht der Menschen Knecht zu sein! D'rum, so wahr du bist gestorben, Mußt du uns auch machen rein! Rein und frei und ganz vollSidolo kommen, Aehnlich deinem heil'gen Bild: Der hat Gnad' um Gnad' gead din nommen, hi Welchen deine Füll' erfüllt. 10. Liebe, zieh' uns in dein Sterben; 2. Vor Allem mache mein Gemüthe Durch ungefärbte Buße rein Und laß, o Herr, durch deine Güteid Laß mit dir gekreuzigt sein, Was dein Reich nicht fann eranindmi erben; Führ' in's Paradies uns ein! Doch wohlan, du wirst nicht un säumen, Laß uns nur nicht lässig sein. Wird's doch sein, als ob wir i träumen, Wenn die Freiheit bricht herein. All' meine Schuld getilget sein; Dann mache mich zur Reinigkeit Des Lebens fertig und bereit. 3. Regiere mich mit deinem Geiste, Gottfried Arnold( 1666-1714). ads/ 2 vid Grill Mel. Wer nur den lieben Gott läßt. 326. A großer Gott, du reines Wesen, Der du die reinen Herzen dir Zur steten Wohnung auserlesen, Ach, schaff' ein reines Herz in mir, Ein Herz, das von der argen Welt Sich frei und unbefleckt erhält. 221 Der mein getreuer Beistand sei Und mir erwünschte Hilfe leiste; Gott, stehe mir in Gnaden bei Und gieb mir einen solchen Geist, Der neu, gewiß und willig heißt. 4. Doch, weil ich meine Schwachid dur drheit merke, Mein Vater, so verwirf mich rodino nicht Und stoße wegen meiner Werte Mich nicht von deinem Angesicht: Laß hier mich in der Gnade stehn Und dort in deinen Himmel gehn. 5. Nimm deinen Geist, den Geist der Liebe, Doch nun und nimmermehr von mir, Und leite mich durch seine Triebe, Durch deinen Beistand für und für. So führe du mich durch die Zeit Hin zu der sel'gen Ewigkeit. Joh. Olearius( 1611- ¹684). Eigene Melodie. 327. D Ursprung des Lebens, O ewiges Licht, Da Niemand vergebens Sucht, was ihm gebricht! Lebendige Quelle, Die lauter und helle Sich aus einem heiligen Tempel ergießt o Und in die begierigen Seelen einfließt! 222 Heiligungslieder. 2. Du sprichst: wer begehret| Den du hast getrunken im Leiden Bu trinken von mir, Was ewiglich nähret, Der komme: allhier Sind himmlische Gaben, Die süßiglich laben; nis Er trete im Glauben zur Quelle Horid date heran; Hier ist, was ihn ewig beseligen il fann. Auch giebst du 3. Hier komm' ich, mein Hirte, Mich dürftet nach dir; han Liebster, bewirthe Dein Schäflein allhier! dig on Du kannst dein Versprechen Mir Armen nicht brechen; Du siehest, wie elend und durstig ich bin, die Gaben aus Eigene Melodie. Gnaden nur hin. 328. Ringe recht, wenn Gottes Gnade Dich nun ziehet und bekehrt, InfDaß dein Geist sich recht entlade Von der Last, die ihn beschwert. 2. Ringe, denn die Pfort' ist enge, 171 Bier verliert sich im Gedränge, Und der Lebensweg ist schmal; Was nicht strebt zum Himmelslo faal. dous po 3. Kämpfe bis auf's Blut und Leben, Dring' hinein in Gottes Reich; Will das Fleisch dir widerstreben, Werde weder matt noch weich. 4. Ringe, daß dein Eifer glühe, Und die erste Liebe dich Von der ganzen Welt abziehe; Halbe Liebe hält nicht Stich. 5. Ringe mit Gebet und and Schreien, Halte brünstig damit an; Laß dich keine Zeit gereuen, Seße Tag und Nacht daran. 6. Hast du dann die Perl 11 errungen, Dente ja nicht, daß du nun 4. Du, süße Fluth, labest Geist, Seele und Muth, Und wen du begabest, Find't ewiges Gut. Wenn man dich genießet, Wird Alles versüßet; Es jauchzet, es finget, es springet das Herz, ha2 Es weichet zurück der betrübende Schmerz. 5. D'rum gieb mir zu trinken, Was dein Wort verheißt: Laß gänzlich versinken Den sehnenden Geist Im Meer deiner Liebe, Laß heilige Triebe Mich immerfort treiben zum Himmlischen hin: Es werde mein Herze beseligt birdan darin. sloup allhier, Die werden dort ewig sich freuen mit dir. 7. D'rum laß mich auch Ind werden, Mein Jesu, erquickt, S Da, wo deine Heerden Kein Leiden mehr drückt; Wo Freude die Fülle, Wo liebliche Stille, Wo Wonne, wo Jauchzen, wo duli Herrlichkeit wohnt, Wo heiliges Leben wird ewig 19 belohnt. kore 6. Wenn du auch vom Leiden Mir schenkest was ein, unk So gieb, dir mit Freuden Gehorsam zu sein. Denn alle die, welche Mit trinken vom Kelche, Asio do Christian Koitsch( geft. 1735). by mby brin dirk and tanke Heiligungslieder. Alles Böse haft bezwungen, O, es ist noch viel zu thun! 7. Nimm mit Furcht ja deiner Seele, Deines Heils mit Zittern wahr; Hier in dieser Welt voll Fehle Schwebst du stündlich in Gefahr. 8. Halt' ja deine Krone feste, Halte männlich, was du hast; Recht beharren ist das Beste, Rückfall bringt dir neue Last. 9. Nichts hab' Aug' und Hand zu schaffen Mit der schnöden Eitelkeit; Bleibe Tag und Nacht in Waffen, Fliehe träge Sicherheit. 10. Laß dem Fleische nicht den Willen, Gieb der Lust den Zügel nicht; Willst du die Begierden stillen, So verlischt das Gnadenlicht. 223 Mel. Wachet auf, ruft uns die Stimme 329. Rüftet euch, ihr all Christenleute; Die Feinde suchen euch zur Beute, Ja, Satan selbst hat eu'r benedod gehrt. Wappnet euch mit Gottes Worte und kämpfet frisch an jedem Orte, Damit ihr bleibet unversehrt. Ist euch der Feind zu schnell, Hier ist Immanuel. Hosianna! 11. Wahre Treu' führt mit der Sünde Bis in's Grab beständig Krieg, Gleichet nicht dem Rohr im Winde, Sucht in jedem Kampf den Sieg. 12. Wahre Treu' liebt Christi Wege, Steht beherzt auf ihrer Hut, Ringt, wie auch das Fleisch sich rege, Hält sich selber nichts zu gut. 13. Wahre Treu' kommt dem Getümmel Dieser Welt niemals zu nah'; Ist ihr Schaß doch in dem 15/16 0 Himmel, D'rum ist auch ihr Herz allda. 14. Dies bedenket wohl, ihr adorod Streiter: Kämpfet recht, bezwinget euch, Dringet alle Tage weiter, Bis ihr kommt in's Himmelreich. Joh. Wiler( 1670-1722). Der Starke fällt o Durch diesen Held, to Und wir behalten mit das Feld. 2. Reinigt euch von euren Lüsten, Besieget sie, als rechte Christen, Und stehet in des Herren Kraft. Stärfet euch in Jesu Namen, Daß ihr nicht strauchelt wie die Lahmen, Zeigt, was der rechte Glaube schafft. pawe Wer hier ermüden will, Der schaue auf das Ziel; Da ist Freude. Wohlan, so seid Zum Kampf bereit, Dann krönet euch die Ewigkeit. 3. Streitet recht die wen'gen Jahre, Eh' ihr kommt auf die Todtenbahre; Kurz, kurz ist unser Lebenslauf. Wenn Gott wird die Todten holloisg wecken, a So wird die Welt vor ihm erom schrecken, Wir aber stehn mit Freuden auf. Gott Lob! wir sind versöhnt; Daß uns die Welt verhöhnt, Währt nicht lange, dst di inc Und Gottes Sohn and dis Hat längst uns schon Dort beigelegt die Ehrenkron'. 224 Heiligungslieder. 4. Jesu, stärke Gottes Kinder Nichts euch bleibt als SeelenUnd mach' aus denen Ueberostsin winder, leberschade. Q 7514 4. Selig, wer im Glauben kämpfet, Selig, wer im Kampf besteht Und die Sünde in sich dämpfet, Selig, wer die Welt verschmäht' Unter Christi Kreuzesschmad) Jaget man dem Frieden nach; Wer den Himmel will ererben Muß zuvor mit Christo sterben. IG 5. Werdet ihr nicht treulich punnitoonna dringen, Die du erkauft mit deinem Blut. Schaff' in uns ein neues Leben, Daß wir uns stets zu dir erdapheben, Wenn uns entfallen will der stads) n( Muth. dall Gieß aus auf uns den Geist, Dadurch die Liebe fließt In die Herzen: So halten wir dh Getreu an diri sot Sondern träg' und lässig sein, Im Tod und Leben für und für. Eure Neigung zu bezwingen, with. Arends( gest. 1721). So bricht eure Hoffnung ein. 0 G DE Ohne tapfern Streit und Krieg Mel. Freu' dich sehr, o meine Seele. Folget niemals rechter Sieg. Nur den Siegern wird die Krone Beigelegt zum Gnadenlohne. 330. Shaffet, schaffet, 6. Mit der Welt dem Eitlen leben Menschenkinder, Schaffet eure Seligkeit; th Bauet nicht, wie sich'ce Sünder, Nur auf diese kurze Zeit, Sondern schauet über euch, Ringet nach dem Himmelreich Und bemühet euch auf Erden, Wie ihr möget selig werden. 2. Daß nun dieses mög' geschehen, oldo Dürft ihr nicht nach Fleisch und 3. Ihr habt Ursach': zu bekennen, Hat bei Christen keine Statt, Ihren Lüsten sich ergeben Schwächt den Geist und macht ihn matt. lord sid Blut Mit der Sünde wollte scherzen. Und nach dessen Neigung gehen; Nein, was Jesus will und thut, Das muß einzig und allein Eures Lebens Richtschnur sein, Es mag Fleisch und Blut in Allemand Ulebel oder wohl gefallen. 7. Furcht muß man im HerVor dem Herrn, dem heil'gen zen tragen Gott, Der im Zorne kann zerschlagen Aller seiner Feinde Rott'; Aber denen, die er liebt, Wollen und Vollbringen giebt. O so laßt uns zu ihm gehen, Gott um Gnade anzuflehen. 8. Und so schlagt mit Macht darnieder, Was sich Arges in euch regt, Kämpft und kämpfet immer wieder, hissl Bis sich seine Macht gelegt. Daß ihr noch voll Sünde seid, Daß ihr Fleisch vom Fleisch zu nennen, Daß ihr fehlt zu jeder Zeit Und daß Gottes Gnadenkraft Nur allein das Gute schafft, Ja, daß außer seiner Gnade Unter Christi Kreuzesfahn' Geht es wahrlich nimmer an, Daß man noch mit sicherm Herzen Heiligungslieder. 225 Ja verlösche nicht Meines Glaubens Licht. Was euch ärgert, senft in's Grab,| Daß hinfort in meiner Seele Was euch hindert, werfet ab Und denkt stets an Jesu Worte: Dringet durch die enge Pforte! 9. Bittern will ich vor der Sünde 5. So werd' ich in dir Bleiben für und für; Deine Liebe will ich ehren, Wo ich kann, dein Lob vermehren, Und auf dich, o Jesu, sehn, Daß ich deinen Beistand finde, In der Gnade zu bestehn. Ach, mein Heiland, geh' doch nicht d Mit mir Armen in's Gericht; Gieb mir deines Geistes Waffen, Meine Seligkeit zu schaffen. 10. Amen, es geschehe, Amen! Gott versiegle dies in mir, Daß ich treu in Jesu Namen Meinen Glaubenskampfvollführ'. Er verleihe Kraft und Stärt' Und regiere selbst das Werk, Daß ich wache, bete, ringe Und also zum Himmel dringe! Ludw. Gotter( 1661-1735). site site Fof an Eigene Melodie. 331. Seelenbräutigam, Jesu, Gotteslamm! Habe Dank für deine Liebe, Die mich zieht aus reinem Triebe Aus dem Sündenbann', bus Jesu, Gotteslamm! Au 2. Deine Liebesglut Stärket Muth und Blut; Wenn du freundlich mich an12 blickestro d Und an deine Brust mich drückest, Macht mich wohlgemuth Deiner Liebe Glut. Weil ich für und für Bleiben werd' in dir. 6. Held aus Davids Stamm! Deine Liebesflamm' Mich ernähre und verwehre, Daß die Welt mich nicht versehre, Ob sie mir gleich gram, Held aus Davids Stamm! 7. Großer Friedefürst! Wie hast du gedürft't Nach der Menschen Heil und Leben, Der du in den Tod gegeben, Da du rief'st: mich dürst't! Großer Friedefürst! 8. Deinen Frieden gieb Aus so großer Lieb' Uns, den Deinen, die dich onli un kennen VIE Und nach dir sich Christen nennen, Denen du bist lieb, 196 Deinen Frieden gieb! id 79 9. Wer der Welt abstirbt, Emsig sich bewirbt d Um ein gläubiges Vertrauen, Der wird bald mit Freuden bin dann schauen, Daß Niemand verdirbt, Der der Welt abstirbt. psi 3. Wahrer Mensch und Gott, Trost in Noth und Tod! Du bist darum Mensch geboren, Zu ersehen, was verloren, Durch den Kreuzestod, Wahrer Mensch und Gott! 4. Meines Glaubens Licht Laß verlöschen nicht; Salbe mich mit Freudenöle, ind us@ 10. Nun ergreif' ich dich, no Du, mein ganzes Ich! Ich will nimmermehr dich lassen, Sondern gläubig dich umfassen, Weil im Glauben ich Nun ergreife dich. ( baade ba 11. Hier durch Spott und Hohn, e Ausförs Dort die Ehrenkron'; 15 226 Hier im Hoffen und im Glauben, Dort im Haben und im Schauen; Denn die Ehrenkron'ni Folgt auf Spott und Hohn. 12. Jesu, hilf, daß ich die Kämpfe ritterlich, sa bino Alles durch dich überwinde Und in deinem Sieg empfinde, Wie so ritterlicha hilise Du gekämpft für mich. diste 13. Du, mein Preis und Ruhm, 12 mis Werthe Saronsblum',*) i In mir soll nun Nichts erschallen, Als was dir nur kann gefallen, Werthe Saronsblum', am dhe Du, mein Preis und Ruhm. Adam Drese( geft. 1718). day liv? racing that 80892 Mel. Jesus, meine Zuversicht. G 332. teil und dornicht iſt der Pfad, ond Der uns zur Vollendung leitet. Selig ist, wer ihn betrat of aml Und im Namen Jesu streitet, Selig, wer den Lauf vollbringt Und nicht kraftlos niedersinkt! l 2. Ueberschwenglich ist der Lohn du Der bis in den Tod Getreuen, Die, der Lust der Welt entflohn, Ihrem Heiland ganz sich weihen, Deren Hoffnung unverrückt Nach der Siegeskrone blidt. 3. Den wir lieben und nicht tdrids fehn, Der hat uns den Lohn errungen, Von dem Kreuz zu Gottes Höh'n Sich vom Staub emporgeschwunmolnl.bid ad gen. uminot th Sieger in des Todes Nacht, noc Sprach er selbst: es ist vollbracht! bid olipas mus •) Purpurfarbige Lilie in der Ebene Saron: Bild des am Kreuze blutenden Erlösers. HOT i Nach dem freudevollen Schein; Heiligungslieder. 4. Zieh', o Held, uns hin zu do tojaser dir, id bus Zieh' uns nach, die Schaar der troj spis Streiter! h Sturm und Nacht umfängt uns sont hier; Droben ist es still und heiter.d Hoffnung sieht das Morgenroth Schimmern hinter Grab und thed og Tod. mi 5. Auf denn, Mitgenossen, his' m gehtul m i 1500 Muthig durch die kurze Wüste; Seht auf Jesum, wacht und de fleht, Daß Gott selbst zum Kampf euch fleht, mis 01 rüste! Der in Schwachen mächtig ist, Giebt uns Sieg durch Jeſum and Christ. dni Sam. Bürde( 1753-1831). 0811-1000) she oldes Mel. Alle Menschen müssen sterben. 333. mer das Kleinod will erlangen, Jag' ihm nach, so viel er fann; Wer die Krone will empfangen, Der muß kämpfen als ein Mann, Muß sich auch zu allen Zeiten Auf das Beste vorbereiten, e Alles And're lassen gehn, Was ihm kann im Wege stehn. 2. Treuer Jesu, deine Güte Hält auch mir ein Kleinod für, Das entzückt mich im Gemüthe sie Durch den Reichthum seiner Zier. O wie glänzt die schöne Krone Von dem hohen Ehrenthrone, Die du in der Herrlichkeit for Deinen Streitern hast bereit't!@ 3. Mich verlangt von ganzem date Herzen, d Daß sie mög' mein eigen sein, Ja, ich sehne mich mit Schmerzenblakrog tok Heiligungslieder. Doch das Ringen macht mir mig Hot Hot bange, Und der Kampf währt mir zu srdslange; jaldal An der Erde hängt mein Sinn, Bald sinkt meine Kraft dahin. 4. D'rum, mein Jesu, steh' mir Armen In so großer Schwachheit bei; Laß dich meine Noth erbarmen, Mache mich von Allem frei, ist Was mir will mein Ziel vertodnijus rücken;' pis& nd Laß mich in die Zeit mich 102 haditypy schicken; Gieb mir Kraft und Freudigkeit, Förd're meinen Lauf und Streit! 5. Es verlohnt sich wohl der Bank Mühe, Kämpfen, eh' ich werd' gekrönt, D'rum ich mich der Welt entdo ziehe, Die den heil'gen Kampf verhöhnt. Deine theure Gnadenkrone and Ist mir überg'nug zum Lohne; Wirst du nur mein Beistand had du dit sein, dad till So ist sie in Kurzem mein. son Joh. Menger( 1658-1734). ( 97281 796 227 2. Im Sündendienst ist& Finsterniß, Den Weg erkennt man nicht; Bei Christo ist der Gang gewiß, Man wandelt in dem Licht. Diel. Lobt Gott ihr Christen alle gleich. 334. Wie ie selig, wer von Sünde frei! sit Wie gut hat's Christi Im Sündendienst ist Sklaverei, In Christo Kindesrecht.' dnt the d un lot tro mollion issu tel anfer 3. Im Sündendienst ist Haß und Leid, Man plagt und wird betrübt; In Christi Reich ist Freudigkeit, Man liebt und wird geliebt. 4. Die Sünde giebt den Tod OH GONO zum Lohn: Das Leben aber ist im Sohn, Das heißt ja schlimm gedient! Der uns mit Gott versühnt. 5. O Heiland, dir nur dien' ich gern; jul Denn du hast mich erkauft. Ich weiß und will sonst keinen Herrn, Rol- 912 Auf dich bin ich getauft. 6. Wen du frei machst, der ist recht frei, Du schenkst ihm alle Schuld, Und darum dank' ich deiner Treu' Und rühme deine Huld. 7. Jch bete an, Herr Jesu Christ, Und sage: ich bin dein; Nimm mich zu dir! denn wo du bist, 1931 19 ht! Soll auch dein Diener sein. phil. Hiller( 1699-1769). anhe ordbar spist Tamid! Jadot En Madrs indo 2. Von der Kirche.ro bin icin 335. a. Kampf und Sieg der sid ist onli 2. In dieser schwerbetrübten Kirche. Zeit Mel. Ach Gott, wie manches Herzeleid. Verleih' uns, Herr, BeständigJOY ch bleib' bei uns, feit, Herr Jesu Christ, Daß wir dein Wort und SakraWeil es nun Abend worden ist; Deingöttlich Wort, das helle Licht, Behalten rein bis an das Laß ja bei uns auslöschen nicht! ment End'. 15 228 Von der Kirche. 3. Herr Jesu, deine Kirch' er-| Mel. Aus tiefer Noth schrei' ich zu dir. halt': 336. A Gott vom Himch mel sieh' darein Und laß dich deß erbarmen; Wie wenig sind der Heil'gen dein, Verlassen sind wir Armen! Dein Wort will man nicht haben wahr, Wort, Der Glaub' ist auch erloschen sogar DIG Bei so viel Menschenkindern. 2. Sie lehren eitel falsche List, Was eig'ner Wiß erfindet; Ihr Herz nicht eines Sinnes ist, In Gottes Wort gegründet. Der wählet dies, der And're das; dan 1667 Sie trennen uns ohn' alles und gleißen schön von außen. Maaß 3. Gott woll' ausrotten Aller pide Lehr', Wir sind gar sicher, träg' und falt; Gieb Glück und Heil zu deinem Wort, Damit es schall' an jedem Ort'. 4. Erhalt' uns nur bei deinem Und wehr' des Teufels Trug und Mord! Gieb deiner Kirche Gnad' und Huld, Fried', Einigkeit, Muth und Geduld. 5. Ach Gott, es geht gar übel zu. Auf dieser Erd' ist keine Ruh; Viel Setten und viel Schwärmerei, Sie kommen haufenweis' herbei. 6. Den stolzen Geistern wehre doch, Die sich mit Macht erheben hoch Und bringen stets was Neues her, Bu fällen deine rechte Lehr'. 7. Die Sach' und Ehr', Herr Jesu Christ, Nicht unser, sondern dein ja ist; Darum so steh' du denen bei, Die sich auf dich verlassen frei. 8. Dein Wort ist unsers Herzens Truß Und deiner Kirche wahrer Schuß; Dabei erhalt' uns, lieber Herr, Daß wir nichts And'res suchen mehr. 9. Gieb, daß wir thun nach deinem Wort Und darauf ferner fahren fort Von hinnen aus dem Jammerthal Zu dir in deinen Himmelsfaal. Nit. Selnecker( 1530-1592). Die falschen Schein uus lehren, Troß dem, der's uns will Und sich vermessen hoch und sehr: CH wehren! Wir haben Recht und Macht 33 allein; Was wir gesetzt, gilt allgemein. Wer ist, der uns sollt' meistern? 4. Darum spricht Gott: ich not your pay muß auf sein; Die Armen sind verstöret, Ihr Seufzen dringt zu mir herbrunet ein, Ich hab' ihr' Klag' erhöret. Mein heilsam Wort soll auf dem Plan Getrost und frisch sie greifen an Und sein die Kraft der Armen. 5. Das Silber, durch Feu'r siebenmal Bewährt, wird lauter funden: An Gottes Wort man warten soll Es will durch's Kreuz bewähret Desgleichen alle Stunden, sein, dhe Von der Da wird erkannt sein' Kraft und Schein Und leucht't start in die Lande. 6. Das wollst du, Gott, bewahren rein Vor dieser Zeit Geschlechte Und laß uns dir befohlen sein, Daß uns hier nichts anfechte. Der gottlof' Haufe da sich find't, Wo diese bösen Leute sind In deinem Volk erhaben. JEST emin Eile; mit Hilf' und Rettung uns erscheine: Martin Luther( 1483-1546). flod sodra ens Sun dels misd gn Der nichts von Demuth weiß, Eigene Melodie. Und führ' ihn in die Liebe hin 337. Christe, du Beistand zu deiner Liebe Preis. Ind deiner KreuzNicol. Gr. v. Zinzendorf( 1700-1760). gemeine, JAC Steu're den Feinden, Ihre Blutgerichte :,: Mache zu nichte!:,: 2. Streite doch selber für uns arme Kinder; Wehre dem Bösen, seine Macht all verhinder': Alles, was kämpfeti Wider deine Glieder, all :,: Stürze darnieder!:,: 3. Friede in Kirch' und Schule sich in uns bescheere, Friede zugleich der Obrigkeit gewähre; Kirche. 229 Mel. Nun fich der Tag geendet hat. 338. Der letzten Nacht, er du noch in der d Eh' du für uns erblaßt, Den Deinen von der Liebe 2 En Macht Matth. Apelles v. Löwenstern ( 1594-1648). Friede dem Herzen, Friede dem Gewissen :,: Gieb zu genießen!:,: 4. Also wird zeitlich deine su Güt' erhoben; Also wird ewig und ohn' Ende loben duf Dich, o du Wächter? si Deiner armen Heerde, :,: Himmel und Erde!:,: Meet So schön gepredigt haft; 2. Erinnre deine kleine Schaar, Die sich sonst leicht entzweit, Daß deine letzte Sorge war: Der Glieder Einigkeit. 3. Bezwing' doch unsern stoldia zen Sinn, Eigene Melodie. 339. Ein' feste Burg iſt unser Ein' gute Wehr und Waffen; Er hilft uns frei aus aller Noth, STOCK s Die uns jetzt hat betroffen. Der alt' böse Feind, Mit Ernst er's jetzt meint; D Groß' Macht und viel List Sein' grausam' Rüstung ist; 2 Auf Erd'n ist nicht sein'sgleichen. 2. Mit uns'rer Macht ist nichts indigethan, Wir sind gar bald verloren; Es streit't für uns der rechte bin Mann, i6 6082 Den Gott selbst hat erforen. Fragst du, wer der ist: ud se Er heißt Jesus Christ, mis an Der Herr Zebaoth, Und ist kein and'rer Gott; dull Das Feld muß er behalten. 3. Und wenn die Welt voll From Teufel wär' Und wollt'n uns gar verschlingen, So fürchten wir uns nicht so sehr: $ 119 Von der Kirche. du 4. Erhalt', Herr, deine Heerde, Der grimme Wolf kommt an; Schaff', daß uns Hilfe werde, Thut er uns doch nichts: Weil Niemand retten kann, Das macht, er ist gericht't; Ohn' dich, du großer Hirte. Ein Wörtlein kann ihn fällen. Leit' uns auf guter Weid', 4. Das Wort sie sollen lassen Treib', nähr', erfreu', bewirthe month brishtat ſtahn Uns in der wüsten Haid'. ja@ Und kein'n Dank dazu haben; 5. Erhalt' uns, Herr, dein Er ist bei uns wohl auf dem dni st2 Erbe, bid of high Plandil Dein werthes Heiligthum; Berreiß', zerschmeiß', verderbe, Was wider deinen Ruhm. Laß dein Geseß uns führen, Gönn' uns dein Himmelsbrot, Laß deinen Schmuck uns zieren, Heil' uns durch deinen Tod! 2 Mit seinem Geist und Gaben. Nehmen sie den Leib, Gut, Ehr, Kind und Weib: Laß fahren dahin, di di dnl Sie haben's tein'n Gewinn; 8 Das Reich muß uns doch bleiben. 230 Es soll uns doch gelingen. Der Fürst dieſer Welt, er 88) Mart. Luther( 1483-1546). sideis spis pondo OSC m Mel. Lobet Gott, unsern Herren. 340. Erhalt uns deine Lehre, id 6. Erhalt' und laß uns hören Dein Wort, das selig macht, Den Spiegel deiner Ehren, Das Licht in dieser Nacht. Daß dieser Brunn uns tränke, Der Himmelsthau uns netz', Uns diese Richtschnur lenke, Der Honig uns ergöß'. 7. Erhalt' in Sturm und dniarse Wellen Herr, zu der letzten Zeit, Erhalt dein Reich, vermehre Dein' edle Christenheit; Erhalte festen Glauben, Der Hoffnung hellen Strahl. Laß uns dein Wort nicht rauben In diesem Jammerthal.ub dubris richti 12. Erhalt dein' Ehr' und wehre Dem, der dir widerspricht; Erleucht', Herr, und bekehre, Allwissend ewig Licht, Was dich bisher nicht kennet; Entdecke doch der Welt, Der du dein Licht gegönnet, Was dir me Andr. Gryphius( 1616-1664). rotation Mel. Ach Gott, wie manches Herzeleid. 3. Erhalt, was bu gebauet 341. Erhalt uns, Herr, bei Und durch dein Blut erwarbst, Was du dir hast vertrauet, Da du am Kreuze starbst.& So viele Feinde stürmen Zu deiner Kirche Fall, our onl Du aber wollst sie schirmen Als Mau'r und Felsenwall. deinem Wort Und steu're deiner Feinde Mord, Die Jesum Christum, deinen 5ds5Sohn he Wohl stürzten gern von seinem Thron! Dein Häuflein, laß doch nicht Uns Wind und Wetter fällen; Steu'r selbst dein Schiff und Den Lauf, daß wir gelangen Zum Hafen nach der Zeit t Und Ruh' nach Streit erlangen In sel'ger Ewigkeit.doding 2. Beweis dein' Macht, Herr Jesu Christ, Von der Kirche. Der du Herr aller Herren bist;| 5. Dringe ein:,: Beschirm' dein' arme Christenheit, Zion, dringe ein in Gott; Daß sie dich lob' in Ewigkeit! Stärke dich mit Geist und Leben, 13. Gott, heil'ger Geist, du Sei nicht, wie die Andern, todt, In dn Tröster werth, Sei du gleich den grünen Reben; Dem Voll gieb einen Sinn auf Zion, in die Kraft, nicht in den Erd'; i lud the Scheint si Steh' bei uns in der letzten Noth, drur si Leit' uns in's Leben aus dem fun fiziot ud id Tod.rtla :: Dringe ein!:: 6. Brich herfür: sted Zion, brich herfür in Kraft, Weil die Bruderliebe brennet; Beige, was der in dir schafft, Der als seine Braut dich kennet; Zion, durch die dir gegeb'ne 1180 Thür imodda: Brich herfür!:: 100 7. Halte aus:,: d fod fod we Zion, halte deine Treu', Lasse nimmer lau dich finden: Auf, das Kleinod rückt herbei; Auf, verlasse, was dahinten! Zion, in dem letzten Kampf und Strauß :,: Halte aus!:: 62 nada Joh. Schmidt( 1669-1745). Martin Luther( 1483-1546). modrout vellä olla hu si od tisdEigene Melodie, usi 231 342. fahre fort:: chat Bion, fahre fort Inspist Licht, Mache deinen Leuchter helle, Laß die erste Liebe nicht, Suche stets die Lebensquelle; Bion, dringe durch die enge Pfort', :: Fahre fort!:: no 2. Beide dich: n o Bion, leide ohne Scheu D Trübsal, Angst mit Spott und Hohne; Sei bis in den Tod getreu, Siehe auf die Lebensfrone; Zion, fühlest du der Schlangen 20 Stich, dout bose Leide dich!:,: d no 3. Folge nicht:, tid bose Bion, folge nicht der Welt, Die dich suchet groß zu machen; Achte nicht ihr Gut und Geld, Halt' am Beten und am Wachen; Zion, wenn sie dir viel Lust versa nu tim spricht, :,: Folge nicht!:,: 4. Prüfe recht: Bill Bion, prüfe recht den Geist, Der dir ruft zu beiden Seiten; Thue nicht, was er dich heißt, Laß nur deinen Stern dich leiten; Bion, das, was gut scheint und du was schlecht, :,: Prüfe recht!:: si Mel. Wachet auf, ruft uns die Stimme. 343. Gottes Stadt steht fest gegründet Auf heil'gen Bergen, es veradop rol probündet ni drif Sich wider sie die ganze Welt; Dennoch steht sie und wird stehen, Man wird an ihr mit Staunen mosbian alok las all sehen, juis sole Wer hier die Hut und Wache Sneedinson hält. io Der Hüter Israels om dres Ist ihres Heiles Fels.of m Halleluja! tad tier our Lobsingt und sprecht: d Wohl dem Geschlecht, n Das in ihr hat das Bürgerrecht! 12. Zions Thore liebt vor allen Der Herr mit gnäd'gem Wohlog and gefallen, Macht ihre Riegel stark und fest; 232 Segnet, die darinnen wohnen, Weiß überschwenglich dem zu lohnen, Der ihn nur thun und walten läßt. Wie groß ist seine Huld, o Wie trägt er mit Geduld All' die Seinen! Von der Kirche. O Gottes Stadtod bird Du reiche Stadt, indig Die solchen Herrn und König hat! 3. Große heil'ge Dinge werden In dir gepredigt, wie auf Erden Sonst unter feinem Volt man hört. Gottes Wort ist deine Wahrheit, Du hast den Geist und hast die Klarheit, o Die alle Finsterniß zerstört. Da hört man fort und fort Das theuerwerthe Wort Ew'ger Gnade. mad Wie lieblich tönt, Was hier versöhnt Und dort mit ew'gem Leben frönt! Voll Erstaunen wird man schauen, Wie Gott sein Zion mächtig bauen 4. Auch die nichts davon bertot tante tantnommen, Die fernsten Völker werden komod 8pmenie Und in die Thore Zions gehn. Denen, die im Finstern saßen, Wird auch der Herr noch pred'15 figen lassen, Was einst für alle Welt geschehn. Wo ist der Gottessohn? Wo ist sein Gnadenthron? Wird man fragen. i 19 Dann kommt die Zeit, Wo weit und breit maling Erscheint der Herr in Herrlichkeit. 5. Darum stellet ein die Klaend gent, ni an Man wird noch einst zu Zion de mop dongsagen: Wie mehrt sich deiner Bürger do Bahl! 1 hos Und herrlich weitern wird einmal. Erhebet Herz und Sinn! Es ist die Nacht schier hin Für die Heiden; Es kommt ihr Tag, Sie werden wach Und Israel folgt ihnen nach. 6. Gottes Stadt, du wirst auf artearyd Erden Die Mutter aller Völker werden, Die ew'ges Leben fanden hier. Welch ein Jubel, wie vom Reigen, Wird einst von dir zum Himmel bi steigen! Die Lebensbrunnen sind in dir. In dir das Wasser quillt, Das alles Dürsten stillt. Halleluja! Von Sünd' und Tod, Von aller Noth Erlöst nur einer, Zions Gott. dair Hoge Karl Spitta( 1801-1859). 344. He Mel. Ein' feste Burg ist unser Gott. err, deine Kirche danket dir; deig Noch wohnt dein Wort im Lande. Von deiner Gnade haben wir Noch deinen Geist zum Pfande. Kommt sie in Gefahr eig Durch der Feinde Schaar: Dann, o Jesu Christ, Besiege Macht und List Hoc Und herrsch' in jedem Lande. 2. Sei, Herr, mit uns, verlaß Trb uns nie, Uns, deines Leibes Glieder; Hilf deiner Kirch' und schüße sie; Denn wir sind deine Brüder. Sie, die dir vertraut, din sud Hast du selbst erbaut. Ach, erhalt' sie rein! Und die den Bund entweihn Die heilige dir wieder! to Von der Kirche. 3. Eins, Herr, ist, was dein Zion fränkt, Daß unter deinen Christen So mancher deiner nicht gedenkt, wird dll Beherrscht von seinen Lüsten. Vieler Glaub' ist schwach, Kalt die Lieb', und ach, Sie bedenken nicht: Es wart't ein schwer Gericht Auf träge, sich're Christen. 4. Und du, o Jesu, bist so treu; Ach, daß wir frömmer wären! Mach' alle Herzen rein und neu, Laß alle sich bekehren. Gieb uns Wissenschaft, Glauben, Lieb' und Kraft, Gieb Entschluß und Muth, Zu wagen Ehr' und Blutg Zu deines Namens Ehren. 5. Entferne Zwietracht, Krieg MSIO und Mord, Erhalt uns Ruh' und Frieden. Laß uns, gestärket durch dein Wort, Im Guten nie ermüden. Mache leicht, was drückt, Gieb uns, was beglückt; Nach der Prüfung Zeit Ruf uns zur Seligkeit, Zu deines Himmels Frieden! 6. Herr, deine Kirche streitet noch, bile 233 345. Her nicht zu Schanden Mel. Herzliebster Jesu, was haft. unser Gott, laß werden G od Die, so in ihren Nöthen und Beschwerden Bei Tag und Nacht auf deine Güte hoffen dan Und zu dir rufen. 2. Zu Schanden mache alle, die dich hassen, Die sich allein auf ihre Macht verlassen. Ing Ach, kehre dich mit Gnaden zu uns Armen; Daug De Hiff deiner Kirche siegen! Wie schwer ihr Kampf ist, müsse doch Rein Kämpfer unterliegen! Hör' ihr findlich Flehn, Eil' ihr beizustehn, Daß sie standhaft sei, Stets deiner Wahrheit treu. Hilf deiner Kirche siegen! Joh. Mich. Uhlich( 1713-1774). Laß dich's erbarmen!& 3. Und schaff' uns Beistand wider uns're Feinde. Wenn du ein Wort sprichst, werdi den sie bald Freunde; des Sie müssen Wehr und Waffen niederlegen, Kein Glied mehr regen. 4. Wir haben Niemand, dem wir uns vertrauen; Vergebens ist's, auf Menschentodist nun hülfe bauenh Mit dir wir wollen Thaten t'un smart und kämpfen, Die Feinde dämpfen. 5. Du bist der Held, der sie kann untertreten Und das bedrängte, kleine Häufllein retten. Wir trau'n auf dich, wir schrei'n in Jesu Namen: Har Hilf, Helfer! Amen. Joh. Heermann( 1585-1647). Mel. Lobe ben Herren, o meine Seele. 346. obe den Herren, o Christgemeinde, Der seine Kirche mächtig hält, Sinkt in den Staub, ihr, des Kreuzes Feinde: Der Herr ist Gott und sein die Welt! 234 Sein kräftig Wort schallt weit nl Hound breit und reit Von Ewigkeit zu Ewigkeit. Halleluja, Halleluja! Von der Kirche. 2. Ringsumher gehen in alle dah Lande Apostel aus nach Ost und West, Fürchten nicht Martern und sur scheuen nicht Bande, Sie halten am Erlöser fest. Auf aller theuren Märt'rer Blut Ohn' Wanken Christi Kirche ruht. Halleluja, Halleluja! 3. Schon benedei'n dich viel & tausend Zungen, O Herr, als Heiland und aunting& Prophet: Ueberall ist ja dein Nam' er-100 king?! flungen, Des Kreuzes Gnadenbild erhöht; Den fernen Inseln naht dein spolasdain Wort, Dir jauchzt der Süden und der mod Guns Nord: Halleluja, Halleluja! 14. Fernhin und nahe sind wir und nun Brüder; Ein Herr, ein Glaub', ein Saatqui om frament. Allzugleich sind wir des Mittlers Glieder, 907 350 6 Der vor dem Vater uns bekennt. Tausend und Tausend flehn zunomist gleich: ,, Vater unser im Himmelreich." Halleluja, Halleluja! Mel. Herr Jesu Chrift, dich zu uns wend'. Christe, 347. Dwahres Licht, Erleuchte, die dich kennen nicht, Und bringe sie zu deiner Heerd', Daß ihre Seel' auch selig werd'! 2. Erfüll' mit deiner Gnade on du Schein, id fin Die noch des Irrthums Nacht this mouchthüllt ein; Auch die, so heimlich noch nicht an In ihrem Sinn ein falscher Wahn. 3. Und was sich sonst verloren Instbet tommo hat and die Von dir, das suche du mit Gnad', Und ihr verwund't Gewissen heil', Laß sie am Himmel haben Theil. 4. Den Tauben öffne das in Gehör: duni Die Stummen richtig reden lehr', Die nicht bekennen wollen frei, Was ihres Herzens Glaube sei. 5. Erleuchte, die da sind verblend't, dr Bring' her, die sich von uns getrennt, Versammle, die zerstreuet gehn, Mach' feste, die im Zweifel stehn. 6. So werden sie mit uns zugleich Auf Erden und im Himmelreich, Hier zeitlich und dort ewiglich Für solche Gnade preisen dich. Joh. Heermann( 1585-1647). 1919 Mel. Ein' fefte Burg ist unser Gott. 5. Lobet den Herren! Einſt 348. Jeſu, einig wahres Stunde, Wo eine Heerd', ein Hirte ist! Alle die Völker sind dann im od ad Bunde Und beugen sich vor Jesus Christ; Wann dieser sel'ge Tag erscheint, Himmel und Erde sind vereint. Halleluja, Halleluja! sid mis Hermann Daniel( geb. 1812). Der heiligen Gemeine, Die an dich, ihren Heiland, glaubt Und nur auf dir alleine, 113 Als ihrem Felsen, steht, Der nie untergeht, 4 Siste Wenn gleich die ganze Welt Zertrümmert und zerfällt; Erhör', erhör' uns, Jesu! Von der Kirche. 1908 02. Laß, guter Hirt, das Häuf-| Sind wir, Jesu, dein: 49 19lein flein, So halt' dein Jesus- Wort, Das sich zu dir bekennet, Und laß uns hier und dort Dir ferner anbefohlen sein, Darüber dir lobsingen. Erhalt' uns ungetrennet. Wort', Tauf' und Abendmahl Johann Menger( 1658-1734). 119110 Laß in seiner Zahl bid to Mel. Fabre fort. tudod? und ersten Reinigkeit ist 349. Reich hervor in Bis an den Schluß der Zeit Zu unserm Troste bleiben. 3. Hilf, daß wir dir zu aller un chiot Zeit d Beit d ad 50 Mit reinem Herzen dienen. Laß uns das Licht der Seligkeit, Das uns bisher geschienen, dll Zur Buße träftig sein Und zum hellen Schein, Der unsern Glauben mehrt, Der Sünden Macht zerstört Und fromme Christen machet. 4. Laß uns beim Evangelio Gut, Blut und Leben wagen; Mach' uns dadurch getrost und indor froh, 235 In deinem Jesus- Namen: Erhör', erhör' uns gnädiglich Sprich, Jesu, Ja und Amen! Willst du uns Jesus sein, Das schwerste Kreuz zu tragen. Gieb uns Beständigkeit, Daß uns Lust und Leid Von dir nicht scheiden mag, Bis wir den Jubeltag Bei dir im Himmel halten. 5. Erbarm' dich deiner Christenheit, Vermehre deine Heerde; Für uns, dein armes Häuflein, isht nljund streit," Daß es erhalten werde.bid Den Aergernissen wehr'; Was dich haßt, bekehr'; Was sich nicht beugt, zerbrich; Mach' endlich seliglich An aller Noth ein Ende. 6. Ach, Jesu, ach, wir bitten:,: but dich ako 390 ou vollem Tag! Deiner Strahlen Macht erhelle, Was in Todesschatten lag! Wolk' und Zweifelsnebel fälle; Sende Licht und Wärme nah' p und fern, :,: Reich des Herrn.:,: do 89719 12. Siege bald!:,: Komm', das falte Reich der tim Nacht ន រ Aller Enden zu zerstören! Sieh', es sammelt seine Macht; Doch wer kann den Sieg dir sande( bwehren! Denn die Sonne der Gerechtigkeit :: Führt den Streit.:: 3. Gottes Held,:,: sid si Mit der Gnade Sieg'sgewalt Schlage Feind an Feind dar(-88) Suronieder! Bring' in deine Herrschaft bald Alles Abgefall'ne wieder! Dann umarme Freud' und Friede fich.OGE :,: Ewiglich.:,: allo a'ovide 4. Ueberall:: Laß bis an der Welten Rand, Laß durch jeden Kreis der Erden Deinen Namen hell erkannt, Deine Kraft verherrlicht werden, Bis du als der Völker Friedefürst Herrschen wirst.:,: AINED 5. Menschenhuld: disle Klopft in deiner milden Brust; Unter Menschenkindern wohnen, Das ist deines Herzens Luft. Nimm, o nimm die Nationen, 236 Von der Kirche. Nimm zum Wohnsiß alle Länder| Der fest und unbeweglich steht, holf- Eu ein; Had a Wenn Erd' und Himmel unter:,: Sie sind dein!:,: in all 6. Aber ihr, id sc geht. usdian Die der König ausgesandt, Geht voran in alle Zonen; Bahnt die Weg' und macht bekannt 4. Du bist und bleibest unser Herr, Der Leitstern deiner Wanderer, Der Kirche theures Oberhaupt, Dem keiner Feinde Macht sie S Unter allen Nationen, Wie die Gnade, wo der Herr regiert, :,: Triumphirt.:,: 7. Welch ein Herr!:,: Ihm zu dienen, welch ein Stand! Wenn wir seines Dienstes pflegen, Lohnt er uns'rer schwachen Hand Armes Werk mit reichem Segen. Wallen wir, so wallt sein Friede mit :,: Schritt vor Schritt.:,: 8. Kommt herbei:,: Frohe Zeiten, säumet nicht, Daß der Herr sich offenbare Als der Völker Recht und Licht! Kommt, daß alle Welt erfahre, Wie die Menschenheerd' ihr großer Hirt :,: Weiden wird.:,: Karl Garve( 1763-1841). const Mel. Herr Jesu Chrift, mein's Lebens licht. 350. So lange Jesus bleibt der Herr, Wird's alle Tage herrlicher: So war's, so ist's, so wird es sein Bei seiner gläubigen Gemein'. 2. Es bleibt bei dem bekannten Wort, puis Von Zeit zu Zeit, von Ort zu Thi Ort: Christi Blut und Gerechtigkeit Bleibt seiner Kirche Herrlichkeit. 3. Wir sagen Ja mit Herz und Mund! Das Lamm ist seiner Kirche saitnil aid Grund, 5. Dein Geist, der Geist der allo idio Herrlichkeit, Mit dem der Vater dich geweiht, Ruht auf der Kirche fort und trop d Und segnet ihrer Zeugen Wort. fort mot 6. Denkt man daran, so weiß is man nicht, Wie einem recht dabei geschieht, Steht nur so da und sieht dir zu Und denkt: Gekreuzigter, mur du! 7. Mach' deine Boten sieggenout ds? frönt o Zum Preise dir, der uns verUnd gieb mit uns an deinem dor föhnt de Abigan Heilon do Der ganzen Welt aus Gnaden Theil! id Nicol. Gr. v. Zinzendorf( 1700-1760). id Mel. Kommt Her zu mir, spricht Gottes Sohn.d 351. Derzage nicht, du Obschon die Feinde Willens sein, Häuflein klein, Dich gänzlich zu verstören Und suchen deinen Untergang, Davon dir wird recht angst und bang'; Iran 102 Es wird nicht lange währen. 2. Getröst' dich nur, daß deine Sach' Ist Gottes; dem befiehl die Rach', Und laß du ihn nur walten Er wird durch einen Gideon, Von der Kirche. 237 4. Wir wandeln in dem lichten Glanz, Der von dem Herrn ausgehet; Der Herr ist selber uns're Schanz', Den er wohl weiß, dir helfen schon, Dich und sein Wort erhalten. 3. So wahr Gott Gott ist und quisd sein Wort, Muß Teufel, Welt und Höllenspolpfort', Und was dem thut anhangen, Endlich werden zu Schand' und Spott. Gott ist mit uns und wir mit Gott, Den Sieg woll'n wir erlangen. Gustav Adolfs Felblieb, in Reime gebracht von Michael Altenburg( 1632). more Wenn unser Feind aufstehet. Wir sind auf festem Grund, Da unserm Glaubensbund Der Heiland Jesus Christ Der Grund- und Edstein ist Und allezeit wird bleiben. 5. Durch Christum wird be schirmet sein all Die Kirche sondergleichen, Wenn auch wohl Hügel sinken ein Mel. Ein' feste Burg ist unser Gott. 352. Derzage nicht, du kleine Schaar, Ob auch die Feinde schnauben: Halt' dich an Gott in der Gefahr Und stehe fest im Glauben: Sein helles Auge wacht Auch in der Mitternacht. Gewaltig ist sein Arm. Der Widersacher Schwarm Schlägt seine Hand zu Boden. 2. Mag immerhin ihr stolzer THIS HOU Mund UNDE Viel neue Saßung lehren, Den alten, tiefen Glaubensgrund Der Christen umzukehren: So weichen wir doch nichts Von Gott und seinem Licht; Sein seligmachend Wort Wird von der Höllenpfort' Doch nimmermehr bezwungen. 3. Wir ziehn den Harnisch Gottes an, GE Mel. Ein' fefte Burg ist unser Gott. Umgürten uns're Lenden 353. Wenn Christus ſeine Und stehn, mit Wahrheit angethan, Das Geistesschwert in Händen. Des Heilands reine Lehr' Ist uns're Waff' und Wehr, Christi Gerechtigkeit 16 Ist unser Panzerkleid Und unser Schild der Glaube. Und selber Berge weichen. Ihm ist sie ja vertraut, Auf ihn, den Fels, erbaut; Er wohnt bei ihr darin, Hell glänzet ihre Zinn', Darauf sein Zeichen stehet. 6. Glaubensherzog, Jesu wate mod re Christ, Hilf uns dein Wort bewahren: Und wächst der Feinde Macht und List, So stärt uns in Gefahren. Held Gottes, dein Panier Bricht auf, wir folgen dir: In deiner heil'gen Hut Steht Ehre, Gut und Blut Der treuen Kampfgenossen. Christian Bähr( 1795-1846), Kirche schüßt, So mag die Hölle wüthen; Er, der zur Rechten Gottes sigt, Hat Macht, ihr zu gebieten. Er ist mit Hülfe nah, Wenn er gebeut, steht's da; Er schüßet seinen Ruhm Und hält das Christenthum: Mag doch die Hölle wüthen. DR 238 Von der Kirche 2. Gott sieht die Fürsten auf| Daß du rufest Ach und Weh', Fol dem Thron Schweigt dein Heiland still dazu, Gleich als schliefe er in Ruh: Zion, laß dich nicht bewegen! Bald wird Sturm und Fluth no sich legen. Sich wider ihn empören; Denn den Gesalbten, seinen Sohn, Den wollen sie nicht ehren. Sie schämen sich des Wort's, Des Heilands, unsers Hort's; Sein Kreuz selbst ist ihr Spott, Doch ihrer lachet Gott: Sie mögen sich empören. 3. Der Frevler mag die Wahrad riot mun heit schmähn, Uns kann er sie nicht rauben: Der Unchrist mag ihr widerstehn, Wir halten fest im Glauben. Gelobt sei Jesus Christ! Wer hier sein Jünger ist, d Sein Wort von Herzen hält, Dem kann die ganze Welt Die Seligkeit nicht rauben. 4. Auf, Christen, die ihr ihm instvertraut, Laßt euch kein Droh'n erschrecken! Der Gott, der von dem Himmel anordnussd so schaut, Wird uns gewiß bedecken. Der Herr, Herr, Zebaoth, Hält über sein Gebot, Giebt uns Geduld in Noth disc Und Kraft und Muth im Tod: Was will uns denn erschrecken? Christ. Fürchteg. Gellert( 1715-1769). que nous Mel. Werde munter, mein Gemüthe. 354. Bion, gieb dich nur zufrieden! Gott ist noch bei dir darin, Du bist nicht von ihm geschieden: Er hat einen Vaterfinn. Wenn er straft, so liebt er auch; Dies ist Gottes steter Brauch: Zion, lerne dies bedenken! Warum willst du dich so kränken? 2. Treiben dich die Meeres3. Berg' und Felsen mögen weichen, 017 Auf der wilden, tiefen See, dall Wollen sie dich gar zerschellen, Ob sie noch so feste stehn; Mag die Welt mit ihren Reichen Wanken, ja selbst untergehn: Dennoch hat es keine Noth, Zion, du kannst doch nicht Nicht im Leben, nicht im Tod; wanken, Aus des ew'gen Bundes Schranfent. Jundhe 4. Müssen schon allhier die Thränen Deine schönsten Perlen sein, Dringt dein Seufzen und dein Auch in deine Lieder ein, Stöhnen Ist der Spott dein täglich Brot Und dein Trank die bitt're Noth: Zion, laß dir doch nicht grauen! Du kannst deinem Gott vertrauen. 5. Droht man dir mit Schmach densdral und Banden, Mit viel Qual und Herzeleid, Dennoch wirst du nicht zu 12 mois Schanden; Denk' nur an die Ewigkeit.ie Sei getrost und wohlgemuth; Denn der Herr ist's, der es thut: Zion, Gott wird dich schon stärestratten, Seine Hilfe wirst du merken. 6. Freue dich, es kommt das de Ende Und der Abend schon herbei; Gieb dich nur in Gottes Hände, Der macht dich von Allem frei. men wellen Für die Trübsal, Spott und Hohnm C Giebt er dir die Freudenkron': Von der Kirche. 239 Zion, Gott, dein Schuß, wird 4. Ja, wenn gleich du könndig wachend I bis test findend ond Und die Welt zu Schanden 8 Einen solchen Mutterfinn, no hiroft machen. Dem die Liebe sollt' entschwinof si 7. Freuet euch, ihr Himmelsdibed den, sind die re erben, tho Freuet euch mit Zion hier; si Ihr sollt nicht im Tode sterben, Ihr sollt leben für und für. Dort ist nicht mehr Angst und Qual noć! sie So bleib' ich doch, der ich bin. Meine Treue bleibet dir, Zion, o du meine Bier! Längst hast du mein Herz befeffen, 9110 Deiner kann ich nicht vergessen. 5. Laß dich nicht den Feind dis verblenden, si Der sonst nichts als schrecken fann. In dem schönen Himmelssaal: Zion, wer will dich nun scheiden Von dem Lamm' und seinen Freuden? Joachim Pauli( um 1674). rodogradi dil Siehe hier in meinen Händen Şab' ich dich geschrieben an! Wie mag es denn anders sein? Ich muß ja gedenken dein; 8 Deine Mauern will ich bauen Und in Gnade dich anschauen. 6. Wie der Säugling ohne thi Sorgen ind Ruht in seiner Mutter Schooß, Bist auch du in mir geborgen, Meine Treu' zu dir ist groß. Dich und mich kann teine Zeit, Keine Noth, Gefahr und Streit, Ja des Todes Macht nicht the scheiden: un sie Bleib' getreu in allen Leiden. Joh. Heermann( 1585-1647). string dient de dill pEigene Melodie. 355. 3 on pion flagt mit Angst und Schmerzen, Zion, Gottes werthe Stadt, Die er trägt in seinem Herzen, Die er sich erwählet hat. Ach, spricht sie, wie hat mein Rolint Gott a Mich verlassen in der Noth, ai Läßt mich so in lengsten schwepisid on ben, pice Hat sich meiner ganz begeben. 2. Der Gott, der mir hat big versprochen Seinen Beistand jederzeit, Der läßt sich vergebens suchen Jetzt in meiner Traurigkeit. mu Ach, will er denn für und für Ohne Gnade zürnen mir? na b. Mission, t 191 mi ne Mel. Valet will ich dir geben. bo du zum kann und will er sich der Ar- 356. Der erſchienen med m Der allerärmsten Welt um und von den Cherubinen Bu Sündern dich gesellt; Den sie mit frechem Stolze Verhöhnt mit seiner Huld, do Als du am dürren Holze do Versöhntest ihre Schuld: si 2. Damit wir Kinder würden, Gingst du vom Vater aus, d Jeßt nicht, wie vorhin erbarmen? 3. Zion, o du vielgeliebte, Sprach zu ihr des Herren Mund, Zwar du bist jetzt die Betrübte, Seel' und Leib ist dir verwund't; Doch stell' alles Trauern ein: Wo mag eine Mutter sein, da Die ihr eigen Kind kann hassen Und aus ihrer Sorge lassen? 240 Von der Kirche. Nahmst an dich uns're Bürden| Ein willig Volf versöhnet Und bautest uns ein Haus. Zu deinem Himmel zieht. Von Westen und von Süden, Von Morgen ohne Zahl Sind Gäste nun beschieden Zu deinem Abendmahl. 3. Im schönen Hochzeitskleide, Bon allen Fleden rein, Führst du zu deiner Freude Die Völkerschaaren ein; Und welchen nichts verkündigt, Kein Heil verheißen war, Die bringen nun entsündigt Dir Preis und Ehre dar. s 4. Du hast den ärmsten bom Sklaven, Stlaven, Wo heiß die Sonne glüht, dn Wie deinen andern Schafen Zu Liebe dich gemüht, Und selbst den öden Norden, Den ew'ges Eis bedrückt, Zu deinen Himmels- Pforten Erbarmend hingerückt. dall 5. D'rum fann nicht Ruhe werden, buni Bis deine Liebe siegt, si Bis dieser Kreis der Erden bid Zu deinen Füßen liegt; i snit Bis du im neuen Lebend of Die ausgeföhnte Welt Dem, der sie dir gegeben, Vor's Angesicht gestellt. 6. Und siehe, tausend Fürsten Mit Völkern ohne Licht Stehn in der Nacht und dürsten Nach deinem Angesicht! Auch sie haft du gegraben In deinen Am Brunnquell sie zu laben, Der dir vom Herzen quillt. d 7. So sprich dein göttlich: Werde! Laß deinen Odem wehn, dan Daß auf der finstern Erdeen Die Todten auferstehn, aindas Daß, mo man Gößen fröhnet Und vor den Teufeln kniet, 8. Wir rufen, du willst hören: Wir fassen, was du sprichst; Dein Wort muß sich bewähren, Womit du Fesseln brichst. Wie viele sind zerbrochen, Wie viele sind's noch nicht! du, der's uns versprochen, O Werd' aller Heiden Licht! Albert Knapp( 1798-1864). Mel. Nun ruhen alle Wälder. u großer Zionskönig, Dem Alles unterthänig Und übergeben ist, Vor dem die Erd' sich beuget, Dem sich der Himmel neiget: Hör unser Flehn, Herr Jesu Christ.e 357. D by 2. Vereint mit deinen Frommen, Will uns're Schaar auch kommen Vor deinen Gnadenthron. Laß unser schwaches Lallen Dir, Vater, wohlgefallen Und segne uns in deinem Sohn. 3. Die, Herr, nach dir sich atsdonad nennen, Dich aber noch nicht kennen, S Erleucht' mit deinem Wort. Weck' auf die todten Herzen, ise Die Zeit nicht zu verscherzen Zum Seligwerden hier und dort. 4. Tritt unter deine Füße Das Reich der Finsternisse da zu deines Namens Ruhm! Herzen Zum Lohne deiner Schmerzen Mit deinem Evangelium. 5. Stärk', Heiland, deine Knechte, 30012 zu fördern deine Rechte, 1063 Zu streiten in Geduld. ise Gieb Allen Muth und Kräfte Zum großen Heilsgeschäfte Und labe sie mit deiner Huld. Von der Kirche. # 19 R 6. Erhöre unser Flehen, O Herr, und laß geschehen, Was unser Herz begehrt, Daß bald die ganze Erde Dein Gottestempel werde. Wer's glauben kann, dem wird's gewährt. Verfasser unbekannt. 01770 Mach' dich auf, es werde Licht! Jesus hält, was er verspricht. Friedrich Krummacher( 1768-1845). disiniar in- 018 4:13 Mel. Meinen Jesum laß' ich nicht. DO 358. Eine Heerde und ein Met. Wachet auf, ruft uns die Stimme. 359. Einer ist's, an dem wir hangen, Der für uns in den Tod gengangen Und uns erkauft mit seinem Blut. Uns're Leiber, uns're Herzen Gehören dir, o Mann der Schmerzen, lin Wie wird dann dir sein, o Erde, Wenn sein Tag erscheinen wird? Freue dich, du kleine Heerde, Mach' dich auf und werde Licht: Jesus hält, was er verspricht. 2. Hüter, ist der Tag noch mutfern? Schon ergrünt es auf den Weiden, 241 6. O des Tag's der Herrlichfeit! Jesus Christus, du die Sonne, Und auf Erden weit und breit Licht und Wahrheit, Fried' und Wonne! Und die Herrlichkeit des Herrn Nahet dämmernd sich den Heie den; Blinde Pilger fleh'n um Licht: Jesus hält, was er verspricht. 3. Komm', o komm', getreuer Hirt, Daß die Nacht zum Tage werde! Ach, wie manches Schäflein irrt Fern von dir und deiner Heerde. Kleine Heerde, zage nicht: Jesus hält, was er verspricht. 4. Sich, das Heer der Nebel flicht frem Bor des Morgenrothes Helle, Und der Sohn der Wüste kniet Durstend an der Lebensquelle; Ihn umleuchtet Morgenlicht: Jesus hält, was er verspricht. 5. Gräber harren aufgethan: Rauscht, verdorrete Gebeine, Macht dem Bundesengel Bahn! Großer Tag des Herrn, erscheine: Jesus ruft: es werde Licht! Jesus hält, was er verspricht. colh In deiner Liebe ruht sich's gut. Nimm uns zum Eigenthum, Bereite dir zum Ruhm Deine Kinder; Verbirg uns nicht Das Gnadenlicht Von deinem heil'gen Angesicht! 2. Nicht wir haben dich er109 wählet, Du selbst hast uns're Zahl geogunior gus zählet Thund Nach deinem ew'gen Gnadenrath. Uns're Kraft ist schwach und nichtig, 1702 Und Keiner ist zum Werke tüchtig, Der nicht von dir die Stärke hat. D'rum brich den eignen Sinn; Denn Armuth ist Gewinn dall Für den Himmel. Wer in sich schwach, Folgt, Herr, dir nach Und trägt mit Ehren deine Schmach. 3. O Herr Jesu, Ehrenkönig, Die Ernt' ist groß, der Schnitter wenig; D'rum sende treue Zeugen aus! 201 16 242 Send' auch uns hinaus in Gnaden, Viel arme Gäste dir zu laden Zum Mahl in deines Vaters Haus. LOND Wohl dem, den deine Wahl Beruft zum Abendmahl Im Reich' Gottes! Da ruht der Streit, Da währt die Freud' Eigene Melodie. Heut, gestern und in Ewigkeit. 360. Es wolle Gott uns gnädig ſein auf deine Millionen, Die noch im Todesschatten wohnen, te 8 Von deinem Himmelreiche fern! Seit Jahrtausenden ist ihnen Kein Evangelium erschienen, Kein gnadenreicher Morgenstern. Glanz der Gerechtigkeit, Geh' auf, denn es ist Zeit! Komm', Herr Jesu, ad Zieh' uns voran Und mach' uns Bahn, Gieb deine Thüren aufgethan! 5. Deine Liebe, deine Wunden, Die uns ein ew'ges Heil erfunden, Dein treues Herz, das für uns fleht, Wollen wir den Seelen preisen Und auf dein Kreuz so lange weisen, Von der Kirche. Bis es durch ihre Herzen geht. Denn kräftig ist dein Wort, Es richtet und durchbohrt dll in Geist und Seele; Dein Joch ist süß, Dein Geist gewiß, Und offen steht dein Paradies. 6. Heiland, deine größten Dinge Beginnest du still und geringe: Was sind wir Armen, Herr, vor dir? Auf deine Kraft vertrauen wir. Dein Senfkorn, arm und klein, Wächst endlich ohne Schein Doch zum Baume, Weil du, Herr Christ, Sein Hüter bist, STEHE Dem es von Gott vertrauet ist. Albert Knapp( 1798-1864). Und seinen Sein Untlig uns mit hellem Scheinl Erleucht' zum ew'gen Leben, Daß wir erkennen seine Werk Und, was ihm lieb auf Erden, Und Jesu Christi Heil und Stärk Bekannt den Heiden werden Und sie zu Gott bekehren.be 2. So danken dir und loben dich, Gott, die Völker alle, die Und alle Welt, die freue sich Und sing' mit großem Schalle, Daß du auf Erden Richter bist Und läßt die Sünd' nicht walten; Dein Wort die Hut und Weide ist, Das wird uns wohl erhalten, C In rechter Bahn zu wallen. S 3. Es danke, Gott, und lobe dich Das Volk in guten Thaten! Das Land bring' Frucht und beff're sich, Dein Wort laß wohl gerathen. Uns segne Vater und der Sohn, Uns segne Gott der heil'ge Geist, Dem alle Welt die Ehre thu', Vor ihm sich fürchte allermeist. Nun sprecht von Herzen: Amen! do Mart. Luther( 1483-1546). Mel. Wachet auf, ruft uns die Stimme. Aber du wirst für uns ſtreiten 361. König Jeſu, ſtreite, uns deinen leiten: mur Daß Alles bald dir unterliege, Von der Kirche. Was lebt und webt in dieser Welt. Blick auf deine Friedensboten, Laß wehen deinen Lebensodem Durch's ganze, weite Todtenfeld. Erhöre unser Flehn, Und laß es bald geschehn! hund Amen, Amen! ichi So rühmen wir ni Und jauchzen dir Ein Halleluja für und für. Ich Verfasser unbekannt. 243 Betet, rettet, od grad mis Heilt und segnet und begegnet od fi 8.112 818² Seinen Armendariu atver 52 Als ein Heiland voll Erbarmen. 4. Längst ist in seinem ew'gen Rath ne Wer von der Sünde sich gewandt, Wer auf vom Todesschlafe stand, Der siehet seine Klarheit. Seht ihn weithin II Herrlich schreiten, Glied Licht verbreiten: thit Sout all! linth Mel. Wie schön leucht't uns der en ad Diorgenstern. und 362. Macht weit die Pfor- Wer da trauet, ten in der Welt: Bis er schauet; Ein König ist's, der Einzug hält, Wer sich mühet, 0.808 Umglänzt von Gnad' und Wahrheit. Bis sein Gott vorüberziehet! 5. Die ihr von Christi Hause ſeid, Kommt, schließet nun mit FreuGintal) digkeit Den Bund in seinem Namen! Laßt uns auf seine Hände schau'n, An seinem Reiche muthig bau'n! Sein Wort ist Ja und Amen. Flehet, gehet, Himmelserben Anzuwerben, Harret, ringet: Jesus ist es, der euch dinget. 6. O du, den unsre Sünde schlug, Wann wird doch deines Lob's Für sie zu seinem Reich der Pfad Gezeichnet und gebahnet; Ohnmächtig droht der Feinde Hohn; Schnell steht in Herrlichkeit sein Thron, Wo Niemand es geahnet. Selig, jelig, gelt Ohne Wanken, i Ohne Schranken Walten seine Heilsgedanken. 3. Noch liegt vor ihm so tief is an und schwerd Der Sünden ungeheures Heer, Das tausend Völker drücket. Um Rache schreit es auf zu Gott; Doch lebet er und hat die Noth Der Sünder angeblicket, DE Nacht zerstreut er, Leben, Fried' und Wonne beut er. 2. Es jauchzt um ihn die di große Schaar, Die lang' in schweren Fesseln war: Er hat sie frei gegeben. Blind waren sie und sehen nun; Lahm waren sie und gehen nun; Todt waren sie und leben! Köſtlich, tröſtlich( 108 Auf dieſer Welt erschallen? Allen Kranken, bile Wann wird der Völker volle Zahl Im ungetrübten Sonnenstrahl Zu deinem Tempel wallen, Wo dich freudig Alle kennen, Jesus nennen, Dir geboren, Dir auf ewig zugeschworen? 7. Wir harren dein, du wirst es thun, 16* 244 Von der Kirche dist dsdis othing Dein Herz voll Liebe kann nicht| Des ganzen Christenvoltes 2 ruhn, Schaar Bis Alles ist vollendet: Und mach' in deinem GnadenDie Wüste wird zum Paradies modoen69 scheine Und bittre Quellen strömen süß, Dein Heil noch Jedem offenbar. Wenn du dein Wort gesendet. 6. Du unerschöpfter Quell des Zu dem Sturme Lebens, Onl Sprichst du: Schweige! Allmächtig starker Gotteshauch, Meer, verseige! Dein Feuermeer ström' nicht Flammen, zündet! vergebens! Tempel Gottes, sei gegründet! Ach, zünd' in unsern Herzen * auch! 7. Schmilz Alles, was sich trennt, zusammen Und baue deinen Tempel aus; Laß leuchten deine heil'gen Flammen Durch deines Vaters ganzes und Haus. Haus. ll 8. Beleb', erleucht', erwärm', D entflamme fennte, Doch bald die ganze weite Welt Und zeig' dich jedem Völkerstamme Albert Knapp( 1798-1864). ny 363. D, daß doch bald dein Feuer brennte, a Du unaussprechlich Liebender, Und bald die ganze Welt ere hie Als Heiland, Friedefürst und Held, dia 9. Dann tönen dir von Mil to hired sunod lionen do Der Liebe Jubelharmonie'n, Und Alle, die auf Erden wohnen, Knie'n vor den Thron des da Lammes hin. 3. Und noch entzünden Him- un anda di sit Joh. Fridert. Ein herrlich Pfingst- und Freudenfest. herrlich IN do Cur melsfunken So manches falte, todte Herz Mel. Dir, dir, Jehova, will ich fingen. Und machen Durst'ge freude- 364. Wach' auf, du Geiſt Und heilen Sünd' und Höllente schmerz; der Der Wächter, die auf Zions Mauern stehn, 4. Verzehren Stolz und Eigen- Die Tag' und Nächte nimmer liebe hid otjait of d rad schweigen, Und sondern ab, was unrein ist, und die getrost dem Feind' entUnd mehren jener Flamme en gegen gehn, Ja deren Schall die ganze Welt durchdringt Und aller Völker Schaaren zu dir bringt. Mel. Du flagst und fühleft die Beschwerden. Daß du bist König, Gott und Herr! 2. 3war brennt es schon in pidium heller Flamme Jetzt hier, jetzt dort, in Ost und West: Dir, dem am Kreuz erwürgten Lamme, Triebe, Die nur auf dich gerichtet ist. 5. Erwecke, läut're und vereine 245 O daß dein Geist, sowie dein Wort verspricht, Dein Volt aus dem Gefängniß nähme! C O würd' es doch nur bald vor Abend licht! Von der Kirche. 2. O daß doch bald dein in Feuer brennte! O möcht' es doch in alle Lande gehn! tod Ach, Herr, gieb doch in deine Ted Ernte Viel Knechte, die in treuer Arbeit Alädss stehn! ind D Herr der Ernte, siehe doch darein: Die Ernt' ist groß, die Zahl der Knechte klein. 3. Dein Sohn hat ja mit flaren Worten 1937 de Uns diese Bitte in den Mund bgelegt. gelegt. Inic O siehe, wie an allen Orten Sich deiner Kinder Herz und Sinn bewegt, Dich recht inbrünstig hierum an- do zuflehn; Und also segne D'rum hör', o Herr, und sprich: Bus es soll geschehn. Ach reiß', o Herr, den Himmel filisa jotajo mbald entzwei Und tomm' herab zur Hilf' und mach' uns frei! 7. Ach, laß dein Wort recht schnelle laufen! Es sei kein Ort ohn' dessen Glanz und Schein! Ach, führe bald dadurch mit Haufen Tils, lin Der Heiden Füll' zu allen Thoren ein! Dein Reich bald aus zu deines Namens Preis! 6. Ach, daß die Hilf' aus Bion tame! Ja wecke doch auch Israel bald auf, deines Wortes Lauf. Zions wüste Stege, Stege, e Wort im Laufe hindern kann, Das räume bald aus jedem Wege; Vertilg', o Herr, den falschen Glaubenswahn Und mach' uns bald von jedem Miethling frei, Daß Kirch' und Schul' ein Gargooghese ten Gottes sei! HOD Karl von Bogatty( 1690-1774). 8. O beff're 4. Wie kannst du uns dennens is n das versagen, Was uns dein Sohn selbst deutlich bitten heißt? Wie denkst du dieses abzuschlagen, Wozu du selbst uns treibst durch deinen Geist? Denn, daß wir hierum zu dir brünstig flehn, Das ist allein durch deinen Geist geschehn. 5. Breit' aus dein Wort durch große Schaaren, Die in der Kraft Evangelisten gleich; Laß eilend Hilf uns widerfahren Und brich mit Macht hinein in Satans Reich. O breite, Herr, auf weitem Erdenkreis this Und was dein Mel. Nun komm', der Heiben Heiland. 365. Malte, walte nah' und fern, Allgewaltig Wort des Herrn, Wo nur seiner Allmacht Ruf Menschen für den Himmel schuf! 2. Wort vom Vater, der die Welt Schuf und in den Armen hält Und der Sünder Trost und Rath Zu uns hergesendet hat, Von der Kirche. 246 3. Wort von des Erlösers birgir To Huld, Der der Erde schwere Schuld Durch des heil'gen Todes That Ewig weggenommen hat, 4. Kräftig Wort von Gottes Bunic Geist, Der den Weg zum Himmel weis't Und durch seine heil'ge Kraft Wollen und Vollbringen schafft, 5. Wort des Lebens, start Inojin) allen und rein, Alle Völker harren dein: Walte fort, bis aus der Nacht Alle Welt zum Tag' erwacht! 6. Auf zur Ernt', in alle Welt! Weithin wogt das weiße Feld; Klein ist noch der Schnitter Zahl, Viel der Garben überall. 7. Herr der Ernte, groß und Baltagut, 3/10 on Weck' zum Werke Lust und Muth, Laß die Völker allzumal Schauen deines Lichtes Strahl! Jonath. Bahnmaier( 1774-1841). 2. Einführung von Dienern der Kirche. glid Mel. O Gott, du frommer Gott. 366. Her Herr Jesu! der du selbst Von Gott als Lehrer kommen, Und wie du's in dem Schooß Des Vaters hast vernommen, Den rechten Weg zu Gott Mit Wort und Werk gelehrt, Sei für dein Predigtamt Gelobt von deiner Heerd'! 2. Du bist zwar in die Höh' Zum Vater aufgefahren, Doch giebst du noch der Welt Dein Wort mit großen Schaaren Und baust durch diesen Dienst ITS 3. Hab' Dank für dieses Amt, Durch welches man dich höret, Das uns den Weg zu Gott Und die Versöhnung lehret, Durch's Evangelium Ein Häuflein in der Welt Berufet, sammelt, stärkt, Lehrt, tröstet und erhält. 1 4. Erhalt uns diesen Dienst Bis an das End' der Erden, Und weil die Ernte groß, Groß' Arbeit und Beschwerden, Schick' selbst Arbeiter aus Und mach' sie klug und treu, Daß Feld und Arbeit gut, Die Ernte reichlich sei. de 5. Die du durch deinen Ruf Der Kirche hast gegeben, Erhalt' bei reiner Lehr' Und einem heil'gen Leben; bi Leg' deinen Geist in's Herz, Das Wort in ihren Mund, Was Jeder reden soll, Das gieb du ihm zur Stund'. 6. Ach segne all' dein Wort Mit Kraft an unsern Seelen; Laß deiner Heerd' es nie An guter Weide fehlen; d Such' das Verirrte selbst, Das Wunde binde zu, Das Schlafende wed' auf, s Das Müde bring' zur Ruh'. 7. Bring', was noch draußen ist, Zu deiner kleinen Heerde; Was d'rinnen ist, erhalt', Daß es gestärket werde; Dring' durch mit deinem Wort, Bis einstens Heerd' und Hirt Im Glauben, Herr, an dich Zusammen selig wird. Eberhard Fischer( 1695-1773). Mel. Wie schön leucht't uns ber 311190 Morgenstern. Die Kirche, deinen Leib, Daß er im Glauben wachs, 367. A Seju, Herr der Herrlichkeit! Fest bis an's Ende bleib'. Du König deiner Christenheit, Von der Kirche. Du Hirte deiner Heerde! Du siehst auf die erlöste Welt, Regierst sie, wie es dir gefällt, Sorgst, daß sie selig werde. Von dir Sind wir Auch erwählet, zugezählet Den Erlösten, G Die du segnen willst und trösten. 2. Wohl deinem Voll, daß du es liebst, Nach deinem Sinn ihm Hirten giebst, 3000 Die es zum Himmel führen, Und die voll Eifer, Geist und Kraft, AUTO Gottselig und gewissenhaft Das Herz des Sünders rühren. Treue Hirten Laß den Seelen niemals fehlen Und die Heerden Mit den Hirten selig werden. 3. Wir nehmen hier von deiner Hand non Den Lehrer, den du uns gesandt: Herr, segne seine Werke! Die Seelen, die sich ihm vertraun, 247 Lehrer, in 62 Hörer usibilbiez aus Laß in Freundschaft und GemeinschaftemeinFeste stehen Und den Weg zum Himmel gehen. 5. Wenn einst dein großer Tag erscheint, ( DUT? Laß unsern Lehrer, unsern Freund Uns dir entgegen führen! Du giebst ihm unter seine Hand Die Seelen als ein theures Pfand: Laß keine ihn verlieren! Jesu, Hilf du, Biet' die Hände, daß am Ende Hirt und Heerde Treu vor dir befunden werde. 6. Sei uns gesegnet, Knecht des Herrn, Selig jich und uns zu machen. 4. Herr, deinen Geist laß auf ihm ruhn, Laß ihn sein Amt mit Freuden thung BACHHE Nichts sei, das ihn betrübe! Wenn er uns deine Wahrheit lehrt, Gieb uns ein Herz, das folgsam hört, Ein Herz voll treuer Liebe. Wir heißen dich willkommen gern In Jesu Christi Namen! Hirte, nimm uns bei der Hand, Führ'uns zum ew'gen Vaterland: Gott mit dir! Amen, Amen. 150 Mit dir Gehn wir DE Durch Lehr' und Leben zu er1 bau'n, Gieb Weisheit ihm und Stärke. Lehr' ihn, Hilf ihm Durch die Leiden dieser Zeiten Zu dem Leben, Das uns unser Gott will geben. Joh. Bickel( 1737-1809). von Mel. Tag des Herrn, Mel. O Tag des Herrn, du sollst mir heilig. Thun und leiden, dulden, ſtreiten, 368. Umgürte die, o Gott, In ihrem heil'gen Amt und Stand, 1975 CIUT Die zu des Predigtamts GeCONIT schäften 2 Dein gnadenvoller Ruf gefandt! Lehr' du sie, dann sind sie gelehret; Erneu're, die du, Herr, bekehret; Hilf ihnen selbst, dann wird allein Ihr Amt an uns gesegnet sein. 2. Laß auf ihr Pflanzen, Säen, Bauen, 1570 248 Von der Kirche. Des Geistes Kraft von oben her| Gieb, wenn sie trösten, Kraft Zum reichlichsten Gedeihen und Licht Und felsenfeste Zuversicht! 6. Herr, wir trauen deiner Liebe, thauen! Bau' selbst dein Reich je mehr mart S und mehr! Laß in verändert neuer Erden Dein Wort zur Saat des Lebens werden, Damit es auf den Erntetagn Frucht hundertfältig bringen mag! drot 3. Gieb, daß von deiner ganzen Heerde, So du den Hirten anvertraut, Kein Einziges verloren werde, Noch bleibe blind und unerbaut. Hilf unsern Lehrern heilig wandeln, In Demuth und in Sanftmuth handeln; Mach' sie zum guten Kampf bereit Mit Weisheit, Treu' und Tapferfeit! Die Hirten deinem Volk bestimmt, Und mit erbarmungsvollem Triebe ( bul? Die Heerden auch in Obhut nimmt. Du wirst selbst sehn nach deinen Sachen, Und über deinen Knechten wachen; Denn ihrer sind die Schafe nicht, Nein, dein sind sie, o Seelenlicht! 7. Wir sind mit deinem Blut erkaufet: D'rum denke an dies theure Blut! u Wir sind in deinen Tod getaufet: So schüße dein erstritt'nes Gut! Dein Vater hat uns dir erwählet, DO Und uns zu seinem Volk gezählet; So weide jedes Gotteskind, Herr, dem wir sauer worden sind! Verfasser unbekannt. THE 4. Dein Wort laß einem Strome gleichen, Der mächtig durch die Länder fließt, Dem alle Felsen müssen weichen, Der alle Dämme niederreißt; Der Alles reinigt, labt und bessert, 1918 Der alle dürren Gründe wässert, Der alle harten Felder zwingt 369. Ach wie heilig ist Und in 5. Gieb unsern Lehrern Geisteswaffen, Der Feinde Grimm zu widersteh'n, Daß sie beim Bitten und Bestrafen KATA and mor Auf Menschenfurcht und Gunst nicht sehn! Gieb, wenn sie lehren, Ueberzeugung; Gieb, wenn sie warnen, tiefe Beugung; d. Kircheneinweihung. r Mel. Jesus, meine Zuversicht. Ach wie selig ist die Stätte! Hier, hier ist des Himmels Pfort', Hier erhöret Gott Gebete, Hier erschallt sein theures Wort; O wie selig ist der Ort! our de? 2. Heil war in des Zöllners Haus, Als er Christus aufgenommen; Und hier rufet Jesus aus: Selig sind, die zu mir kommen! Ihre Herzen nimmt er ein, Daß sie seine Tempel sei'n. Von der Kirche. 3. O, welch' Heil ist bis hierher Dieſem Hauſe widerfahren! Wenn der wär', Der sich uns will offenbaren, Woher hätten wir den Geist, Der den Weg zum Himmel weis't? 4. O, wie lieblich, o, wie schön Sind des Herren Gottesdienste! Laßt uns froh zu ihnen gehn; Hier erlangt man zum Gewinnste Einen Schaß, der ewig währt, Den tein Rost, noch Wurm verzehrt. 5. Bleibe bei uns, liebster Gast, Speis' uns gnädig mit dem Worte, Das du uns gegeben hast, a Jesu, stets an diesem Orte; Laß die Kirche feste stehn, me Bis die Welt wird untergehn! Benj. Schmold( 1672-1737). same Mel. Wie schön leucht't uns der Morgenstern. ott Vater, aller O laß dir's wohlgefallen! Hier schalle dein lebendig Wort, Dein Segen walte fort und fort In diesen Friedenshallen. Einheit, Reinheit 249 Gieb den Herzen; Angst und Schmerzen Tilg' in Gnaden, Heil' uns ganz vom Sündenschaden. 370. Gieb deinen Vaternamen fund An diesem heil'gen Orte; Wie lieblich ist die Stätte hier! Die Herzen wallen auf zu dir; Hier ist des Himmels Pforte. and dll Wohne, Throne Hier bei Sündern, ni Als bei Kindern, i Tro50 Voller Klarheit; Heil'ge uns in deiner Wahrheit. 2. Sohn Gottes, Herr der Herrlichkeit, an Dies Gotteshaus ist dir geweiht; dd- dali 3. Gott, heil'ger Geist, du werthes Licht, Wend' her dein göttlich Anmansion angesicht, dull Daß wir erleuchtet werden; Gieß' über uns und dieses Haus Dich mit allmächt'gen Flammen uns aus, de n Mach' himmlisch uns auf Erden: Lehrer, in Hörer, Kinder, Väter. 200 Früher, später disid day, the 19 Geht's zum Sterben: Hilf uns Jesu Reich erwerben. 4. Dreiein'ger Gott, Lob, Dank und Breis Sei dir vom Kinde bis zum mahom Greis Für dies dein Haus gesungen! Du hast's geschenkt und auferbaut, sim Dir ist's geheiligt und vertraut Mit Herzen, Händen, Zungen; Ach, hier gioc Sind wir Noch in Hütten!( b) and Herr wir bitten, Stell' uns droben In den Tempel, dich zu loben. nodapro Albert Knapp( 1798-1864). med 50 di Gril is biur( bislosti do not die 10 250 Set Islappidout 2'sid jal O Kreuz- und Trostlieder. ndroid Dritter Abschnitt. Bios sinn opi@ JUG TES dit tot stils 3101 masing majsld rednja liman dil ne Das christliche Leben. med me pe oth due liguls 200) 1907902 890 di I. Vertrauen zu Goff und Jesus. 2 Star ( Kreuz- und Trostlieder.) and moni 0 odno Eigene Melodie.000 371. A lles ist an Gottes Segendu Und an seiner Gnad' gelegen, Was hilft sonst uns Geld und Sund sic obid dan Gut? d Wer auf Gott die Hoffnung setzet, Der behält ganz unverleget Einen freien Heldenmuth. 2. Der mich hat bisher ernähret Und so manches Glück bescheeret, Ist und bleibet ewig mein. Der mich wunderlich geführet Und noch leitet und regieret, Wird mein Helfer ferner sein. Und ganz unbeständig sind: Ich begehr' nach dem zu ringen, Was mir kann den Frieden Juss bringen Und man jetzt gar selten find't. 4. Hoffnung kann das Herz erquicken. Was ich wünsche wird sich schicken, Mein Verlangen zu erfüllen; Es hat Alles seine Zeit. Ich hab' ihm nichts vorzuschreiben: Wie Gott will, so muß es bleiben; Wann Gott will, bin ich bereit. 6. Soll ich hier noch länger leben, 3. Viele mühen sich um Sachen, Mel. Lobt Gott, ihr Christen, allzugleich. Die nur Sorg' und Unruh' 219 machen 372. Am m Ende ist's doch Ein sel'ger Mensch zu sein, gar nicht schwer, Man giebt sich ganz dem Herren her So es anders Gott gefällt: Meine Seele, Leib und Leben Hab' ich seiner Gnad' ergeben Und ihm Alles heimgestellt. 5. Er weiß schon nach seinem Willen 116 Will ich ihm nicht widerstreben; Ich verlasse mich auf ihn. Ist doch nichts, das lang' bestehet; Alles Irdische vergehet Und fährt wie ein Strom dahin. Verfasser unbekannt. Und hängt an ihm allein. 2. Man ist nicht Herr, man ist nicht Knecht, Man ist ein fröhlich Kind, und wird stets sel'ger, wie man recht Den Herren lieb gewinnt. 3. Man wirkt in stiller Thätigfeit Und handelt ungesucht, Gleich wie ein Baum zu seiner Zeit Kreuz- und Trostlieder. Von selbst bringt Blüth' und dan Frucht. 4. Man sieht nicht seine Ar560 beit ang ente Als Müh', vor der uns bangt; Der Herr hat stets in uns gethan, 5092 4. Ist nicht ein ungestörtes Glück duit Weit schwerer oft zu tragen, Als selbst das widrige Geschick, Bei dessen Last wir flagen? Die größte Noth Hebt doch der Tod, Und Ehre, Glück und Habe Verläßt mich einst im Grabe. 5. An dem, was wahrhaft glücklich macht, Läßt Gott es keinem fehlen; Gesundheit, Weltlust, Ehr' und Pracht flic Sind nicht das Glück der Seelen. Wer Gottes Rath d Vor Augen hat, Dem wird ein gut Gewissen lodicDie Trübsal auch versüßen. 6. Was ist des Lebens Herrlichkeit? Was er von uns verlangt. 5. Man fügt sich freudig immerfort In Alles, was er fügt, Ist alle Zeit, an jedem Ort, Wo man ihn hat, vergnügt. 100 6. So selig ist ein gläub'ger Chontons Christ, So reich und sorgenleer, Und wenn man nicht so selig ist, So wird man's nimmermehr. Karl Spitta( 1801-1859). 251 Nicht, was ich mir ersehe, 8 Sein Wille nur geschehe! Mel. Was Gott thut, das ist wohlgethan. uf Gott und nicht 373. Auf auf meinen Rath Will ich mein Glücke bauend Und dem, der mich erschaffen hat, Mit ganzer Seele trauen. Er, der die Welt Allmächtig hält, do Wird mich in meinen Tagen Als Gott und Vater tragen. 2. Er sah' von aller Ewigkeit, Wie viel mir nüßen würde, Bestimmte meine Lebenszeit, Mein Glück und meine Bürde. 08 Was zagt mein Herz? Ist auch ein Schmerz, Der zu des Glaubens Ehre Nicht zu besiegen wäre? 3. Gott kennet, was mein Herz begehrt, Und hätte, was ich bitte, Mir gnädig, eh' ich's bat, geau währt, währt, Wenn's seine Weisheit litte. Er sorgt für mich Stets väterlich; Wie bald ist sie verschwunden! Was ist das Leiden dieser Zeit? Wie bald ist's überwunden! Hofft auf den Herrn: Er hilft uns gern; Seid fröhlich, ihr Gerechten! Der Herr hilft seinen Knechten. Christ. Fürchteg. Gellert( 1715-1769). Eigene Melodie, salla 374. Auf meinen lieben Trau' ich in Angst und Noth: Der kann mich allzeit retten Aus Trübsal, Angst und Nöthen; Mein Unglück kann er wenden: Es steht in seinen Händen. 2. Ob mich mein' Sünd' anficht, Will ich verzagen nicht: Auf Christum will ich bauen Und ihm allein vertrauen; Gulf Ihm hab' ich mich ergeben Im Tod und auch im Leben. 252 3. Ob mich der Tod nimmt Tadschon hin, se in Ist Sterben mein Gewinn, Und Christus ist mein Leben: Dem hab' ich mich ergeben; Ich sterb' heut oder morgen, Wird für die Seel' er sorgen. 4. O mein Herr Jesu Christ, Der du geduldig bist d Für mich am Kreuz gestorben, Hast mir das Heil erworben Und deinem Volk beschieden Im Himmelreich den Frieden: 5. Erhöre gnädig mich, Mein Trost, das bitt' ich dich; Hilf mir am lezten Ende, Nimm mich in deine Hände, Auf daß ich selig scheide Zur ew'gen Himmelsfreude. B2 6. Amen zu aller Stund' Sprech' ich aus Herzensgrund: Du wollest selbst uns leiten, Herr Christ, zu allen Zeiten, Auf daß wir deinen Namen Ewiglich preisen. Amen. Kreuz- und Trostlieder. Sigm. Weingärtner( um 1609). mase 10 imp lijad 1130 ene Eigene Melodie. efiehl du deine Wege, Und was dein Herze kränkt, 375. B Der allertreusten Pflege Deß, der den Himmel lenkt: Der Wolken, Luft und Winden Giebt Wege, Lauf und Bahn, Der wird auch Wege finden, Da dein Fuß gehen kann. 2. Dem Herren mußt du trauen, Wenn dir's soll wohl ergehn; Auf sein Werk mußt du schauen, Wenn dein Werk soll bestehn. Mit Sorgen und mit Grämen Und mit selbsteigner Bein dll Läßt Gott sich gar nichts nehmen; Es muß erbeten sein. do 3. Dein' ew'ge Treu' und buy Gnade, O Vater, weiß und sieht, Was gut sei oder schade Dem sterblichen Geblüt; Und was du dann erlesen, Das treibst du, starker Held, Und bringst zu Stand und pider Wesen, a Was deinem Rath gefällt. 4. Weg hast du allerwegen, An Mitteln fehlt dir's nicht; Dein Thun ist lauter Segen, Dein Gang ist lauter Licht. Dein Wert kann Niemand hindern, Dein' Arbeit darf nicht ruhn, Wenn du, was deinen Kindern Ersprießlich ist, willst thun. 5. Und ob gleich alle Teufel Hier wollten widerstehn, So wird doch ohne Zweifel Gott nicht zurücke gehn. Was er sich vorgenommen Und was er haben will, i nice Das muß doch endlich kommen Zu seinem Zweck und Ziel. G 6. Hoff', o du arme Seele, Hoff' und sei unverzagt! Gott wird dich aus der Höhle, Da dich der Kummer plagt, ne Mit großen Gnaden rücken; Erwarte nur die Zeit, sie So wirst du schon erblicken Die Sonn' der schönsten Freud'. 7. Auf, auf, gieb deinem 10 atch Schmerze Und Sorgen gute Nacht; Laß fahren, was dein Herzese Betrübt und traurig macht! Bist du doch nicht Regente, Der Alles führen soll; dit Gott sigt im Regimente Und führet Alles wohl. 8. Jhn, ihn laß thun und walten: Er ist ein weiser Fürst Kreuz- und Trostlieder. Und wird sich so verhalten, Daß du dich wundern wirst, Wenn er, wie ihm gebühret, Mit wunderbarem Rath Die Sach' hinausgeführet, Die dich bekümmert hat. 9. Er wird zwar eine Weile Mit seinem Trost verziehn Und thun an seinem Theile, Als hätt' in seinem Sinn Er deiner sich begeben, Und sollt'st du für und für In Angst und Nöthen schweben, Fragt er doch nichts nach dir. 10. Wird's aber sich befinden, Daß du ihm treu verbleibst, So wird er dich entbinden, Da du's am mind'sten gläubst; Er wird dein Herze lösen Von der so schweren Last, Die du zu keinem Bösen Bisher getragen hast. 11. Wohl dir, du Kind der Treue! Du hast und trägst davon sig Mit Ruhm und Dankgeschreie Den Sieg, die Ehrenfron': Gott giebt dir selbst die Palmen In deine rechte Hand, Und du singst Freudenpsalmen Dem, der dein Leid gewandt. 12. Mach End', o Herr, mach' Ende Mel. Meinen Jesum laß ich nicht. 376. Dennoch bleib' ich stets an dir, Die gefaßte Hoffnung nieder, Daß, wenn Alles bricht und fällt, Dennoch deine Hand mich hält. 2. Leite mich nach deinem Rath, 253 Wenn mir Alles gleich zuwider; Keine Trübsal drückt in mir Der wohl wunderbar geschiehet, Aber endlich in der That Nur auf meine Wohlfahrt siehet; Denn du führst es wohl hinaus, Ob es auch verkehrt sieht aus. 3. Nimm mich dort mit Ehren an, 040 Wenn ich ausgekämpfet habe: Führe mich die Lebensbahn Zu dem Himmel aus dem Grabe; Endlich zeige mir das Loos In der Auserwählten Schooß. 4. Mag es doch indessen hier Wunderlich mit mir ergehen, Dennoch bleib' ich stets an dir, Dennoch will ich feste stehen; Ich muß ja trotz aller Pein Dennoch, dennoch selig sein! dopna Benj. Schmolck( 1672-1737). Mel. Straf' mich nicht in deinem Zorn. 377. Dennoch" ist ein ſchönes Wort, Mit aller uns'rer Noth; Stärk' uns're Füß' und Hände Und laß bis in den Tod Uns all'zeit deiner Pflege Und Treu' empfohlen sein: So gehen uns're Wege Gewiß zum Himmel ein. dr Paul Gerhardt( 1606-1676). Dennoch" heißt mein Glaube; ,, Dennoch" sag' ich fort und fort, Ob ich lieg' im Staube, Ob ich steh' Auf der Höh' 142 In des Glückes Schimmer: ,, Dennoch" sag' ich immer. 2. Ob ich ein geprüfter Mann, und die Andern prangen, Da ich weder will, noch tann, Wie sie es verlangen; Ob der Welt Es gefällt, Mich darum zu plagen: ,, Dennoch" will ich sagen. oplick nochka uf. 3. Dennoch will ich stille sein Und an Gott mich halten; Dennoch laß ich ihn allein, Meinen Vater, walten; 254 Dennoch meint, die Er, mein Freund, har Es mit mir auf's Beste: Damit ich mich tröste! Kreuz- und Trostlieder. Mel. Was Gott thut, das ist wohlgethan. efter do 379. Ein Christ kann ohne nicht D'rum laß dich's nicht betrüben, Wenn Gott versucht mit Kreuz und Beini@ Die Kinder, die ihn lieben. Claus Harms( 1778-1855). bidro 019 Mel. Nun ruhen alle Wälder. Je lieber Kind, 378. Dich preif ich lauten Je ernster sind Für Alles, Herr, für Alles, Ja auch für Sorg' und Leid! Du hast es so gesendet, Daß bald in Lust sich's wendet Und endlich gar in Herrlichkeit. 2. Was mir noch wird beengegnen, gegnen, nd Ob Sonnenschein, ob Regen, Ob Sturm, ob süße Ruh', Auch was davon mir tauge, Das sieht kein sterblich Auge, Doch Beides siehst, o Höchster, du. 3. Du, in der Höhe prangend, Bist doch bei dem, der bangend Durchwandelt tiefes Thal. Du läsfest ihn nicht fallen, Kennst seiner Seufzer Wallen Und seiner heißen Thränen Zahl. 4. Gepriesen, Herr, in Thränen, Gepriesen, Herr, in Sehnen, Gepriesen sei am Grab! Ja laß mich Thränen weinen, Einst wird ein Tag erscheinen, Da trocknest du sie lieblich ab. #hel alli D 5. O schönster Tag der Tage, Leicht wiegen Schmerz und Plage, Denkt man recht innig dein! In reichen Pilgerklängen Singt man auf allen Gängen: Schön geht's weltaus und himmelein! Friedr. de la Motte Fouqué du ( 1777-1843). 000 allout sta monis e * 1909 mal drif Des frommen Vaters Schläge. Schau', das sind Gottes Wege. 2. Ein Christ kann ohne Kreuz nicht sein. Gott will's nicht anders haben. ng Auch dieses Lebens Noth und disdaad Pein Sind deines Vaters Gaben. Soll's denn so sein, So geh' es ein. Es kommt von Liebeshänden, Gott wird nichts Böses senden. 3. Ein Christ kann ohne Kreuz nicht sein. TO Das Kreuz lehrt fleißig beten, Zieht ab von eitlem Trug und Schein $ 150 Und lehrt zu Jesu treten. G Mit sprödem Sinn, D'rum wirf's nicht hint) Wenn's nun zu dir gekommen: Hind Es soll der Seele frommen.@ 4. Ein Christ kann ohne Kreuz nicht sein. Das muß uns immer wecken; Wir schliefen sonst in Sünden ein. Wie müßten wir erschrecken, d Wenn unbereit'tish Bull Die Ewigkeit Und der Posaunen Schallen Uns würde überfallen! Girlf intala 5. Ein Christ kann ohne Kreuz nicht sein. Es lehrt die Sünde hassen Und unsern lieben Gott allein mit rechter Lieb' umfassen. Die Welt vergeht, is Und Gott besteht. Intioning Kreuz- und Trostlieder. Bedent's und laß dich üben, 5. Leiden fördert uns're Das ew'ge Gut zu lieben. 6. Auch ich will ohne Kreuz Leiden weiht die Leibeshütte& nicht sein. Was Gott schickt, will ich tragen, Schickt's doch der liebste Vater ist mein, and Sind's doch nur kurze Plagen Und wohlgemeint! bid it O Wer gläubig weint, 12 sino Lebt dort in steten Freuden. Ich will mit Christo leiden. Zu dem Schlaf in kühler Gruft, Gleichet einem frohen Boten Jenes Frühlings, der die Todten Bum Empfang des Lebens ruft. 6. Leiden macht im Glauben ind gründlich, Macht gebeugt, barmherzig, kindlich, David Nerreter( 1649-1726). chmodis hin unb Leiden, wer ist deiner werth? Hier heißt man dich eine Bürde, Droben bist du eine Würde, Die nicht Jedem widerfährt. Mel. Fortgekämpft und fortgerungen. 380. Endlich bricht das Kreuz zusammen Und wie Gold in Feuerflammen Ist der Glaub' in Leid bewährt. Zu des Himmels höchsten Freuden Werden nur durch tiefe Leiden Gottes Lieblinge verklärt.com 2. Unter Leiden prägt der Meister In die Herzen, in die Geister Sein allgeltend Bildniß ein. Wie er dieses Leibes Töpfer, Will er auch des Schöpfer Auf dem Weg der Leiden sein. 3. Leiden sammelt uns're Sinne, 255 Daß die Seele nicht zerrinne In den Bildern dieser Welt; Ist wie eine Engelwache, Die im innersten Gemache Des Gemüthes Ordnung hält. 4. Leiden stimmt des Herzens Saiten 7. Brüder, solche Leidensgnade Wird in mannigfachem Grade Jesu Jüngern kundgemacht; Wenn sie mancher Schmerz durchwühlet, Wenn sie manchen Tod gefühlet, Nächte seufzend durchgewacht. 8. Im Gefühl der tiefsten Schmerzen Dringt das Herz zu Jesu Herzen TO Immer liebender hinan, Und um eins nur fleht es ſehnlich: Mache deinem Tod mich ähnlich, Daß ich mit dir leben kann! 9. Endlich mit der Seufzer Fülle Bricht der Geist durch jede Hülle, Und der Vorhang reißt entzwei. Wer ermisset denn hienieden, Welch ein Meer von Gottesfrieden Droben ihm bereitet sei? 10. Jesu, laß zu jenen Höhen Heller stets hinauf uns sehen, Bis die letzte Stunde schlägt, Da auch uns nach treuem Ringen Heim zu dir auf lichten SchwinFür den Psalm der Ewigkeiten, Lehrt mit Sehnsucht dorthin sehn, die gen din b Wo die sel'gen Palmenträger Mit dem Chor der Harfenschläger Preisend vor dem Throne stehn. Eine Schaar der Engel trägt. Nach Carl Harttmann( 1743-1815). ni odnoj stambi sis 256 381. Endlich Mel. Meinen Jefum laß' ich nicht. endlich muß Mit der Noth ein Ende nehmen. Endlich bricht das harte Joch, Endlich schwindet Angst und Grämen, hun Chat Kreuz- und Trostlieder. Endlich muß der Kummerstein Doch in Gold verwandelt sein. 2. Endlich bricht man Rosen ab, Endlich kommt man durch die Wüsten, 19 Endlich muß der Wanderstab Sich zum Vaterlande rüsten; Endlich bringt die Thränensaat, Daß die Freudenerndte naht. 3. Endlich sieht man Kanaan Nach der Erde Diensthaus liegen, Endlich trifft man Tabor an, Wenn der Delberg überstiegen. Endlich geht man da hinein, Wo nicht Leid noch Tod wird 18791 ſein. 4. Endlich, o du schönes Wort, Du kannst alles Kreuz versüßen, Wenn der Felsen erst durchbohrt, Läßt er Wasserströme fließen. Ei, mein Herz, d'rum merke dies: Endlich! endlich! kommt gewiß. Benj. Schmold( 1672-1737). Hat dich oft herausgezogen Seiner Allmacht treue Hand.00 Nie zu kurz ist seine Rechte; Wo ist einer seiner Knechte, Der bei ihm nicht Rettung fand? 6. Schließ' dich ein in deine Kammer, Geh' und schütte deinen Jammer Aus in Gottes Vaterherz. Kannst du gleich ihn nicht empfinden, Eigene Melodie.rd thi 382. Fortgekämpft und fort- Worte nicht, nicht Thränen finden: Klag' ihm schweigend deinen Schmerz. 7. Kräftig ist dein tiefes Schweigen, Gott wird sich als Vater zeigen, Glaube nur, daß er dich hört; Glaube, was du hast gebeten, Daß dich Jesus will vertreteft Und der Vater es gewährt. 8. D'rum so will ich nicht verzagen, Mich vor Gottes Antlitz wagen, Flehen, ringen fort und fort. gerungen, Bis zum Ziele durchgedrungen Muß es, bange Seele, sein! Durch die tiefsten Dunkelheiten Kann dich Jesus hinbegleiten; Muth spricht er den Schwachen dein. Bald wirst du voll Freude danten, Bald umgiebt dich Trost und nisbLicht. 3. Bald wird dir sein Antlitz es scheinen; hid Hoffe, harre bei dem Weinen, Nie gereut ihn seine Wahl. Er will dich im Glauben üben; Gott, die Liebe, kann nur lieben; Wonne wird bald deine Qual. 4. Wend' von aller Welt die 281) 1919 Blicke, Schau' nicht seitwärts, nicht zurücke, 2. Bei der Hand will er dich nathil fassen, faffen, min Scheinst du gleich von ihm verog laffen, Glaube nur und zweifle nicht! Bete, kämpfe sonder Wanken; Nur auf Gott und Ewigkeit. Nur zu deinem Jesus wende Aug' und Herz und Sinn' und Hände, alor dait Bis er himmlisch dich erfreut. 5. Aus des Jammers wilden Wogen Streuz- und Trostlieder. 257 Ja, ich werd' ihn überwinden, Weiß auch die Zeit, dir's abzuWas ich bitte, werd' ich finden; Er gelobt's in seinem Wort! ordinehmen: Gieb dich zufrieden. Johann Lavater( 1741-1801). 5. Er hört die Seufzer deiner Seelen vien Und des Herzens stilles Klagen, Und was du Keinem darfst erzählen, Magst du Gott gar kühnlich sagen; ? Er ist nicht fern, steht in der Mitten, Hört bald und gern der Armen Bitten: che Eigene Melodie. 383. Gieb dich zufrieden und sei stille In dem Gotte deines Lebens: In ihm ruht aller Freuden Fülle, Ohn' ihn mühst du dich vergebens. Er ist dein Quell und deine Sonne, Scheint täglich hell zu deiner 6. Laß dich dein Elend nicht & bezwingen; Gieb dich zufrieden. 2. Er ist voll Licht, voll Trost dins und Gnaden, Ungefärbten, treuen Herzens. Wo er steht, thut dir keinen Schaden Auch die Pein des größten 19719 dield of Schmerzes. Kreuz, Angst und Noth kann er bald wenden, Ja, auch den Tod hat er in Händen: Gieb dich zufrieden. 3. Wie dir's und Andern oft ergehe, Ist ihm wahrlich nicht verborgen; Er sieht und kennet aus der Höhe Der betrübten Herzen Sorgen; Er zählt den Lauf der heißen up a Thränen Und achtet wohl auf unser Sehnen: Gieb dich zufrieden. 4. Wenn auch nicht einer mehr auf Erden, Dessen Treue du darfst trauen, Alsdann will er dein Tröster werden Und zu deinem Besten schauen. Er weiß dein Leid und heimlich Grämen, Salt' an Gott, so wirst du siegen. Ob alle Fluthen dich umringen, Sollst du doch nicht unterliegen; Denn wenn du wirst zu hoch beschweret, Hat Gott, dein Fürst, dich schon erhöret: Gieb dich zufrieden. 7. Was sorgst du für dein anon armes Leben, Wie du's halten willst und nähren? 115 Der dir das Leben hat gegeben, Wird auch Unterhalt bescheeren. Er hat die Hand voll aller Gaben, D'ran See und Land sich müssen THEO HD laben: Gieb dich zufrieden. 8. Der allen Vöglein in den Wäldern Ihr bescheiden Körnlein weiset, Der auch die Heerden auf den Feldern Alle Tage tränkt und speiset, Der wird auch deine Nothdurft stillen, Mit Freud' und Trost dein Herz erfüllen: Gieb dich zufrieden. 17 258 9. Sprich nicht: wohin mein Aug' ich kehre, Seh' ich Mangel, der mich quälet. Denn das ist Gottes größte Ehre: d Helfen, wenn's an Allem fehlet. Wenn ich und du ihn nicht mehr ſpüren, uns wohl zu führen: Tritt er herzu, Gieb dich zufrieden. Kreuz- und Trostlieder. men. Was langsam geht, faßt man gewisser, Und kommt es spät, ist's desto süßer: Gieb dich zufrieden. 1190 nd.. 10. Verzieht die Hilfe auch recht lange, Mel. O Gott, du frommer Gott. Wird sie dennoch endlich kommen; 384. Gott ist und bleibt Macht dir das Harren angst und getreu; Sein Herz bricht ihm vom Lieben, bange, Glaube nur, es wird dir from- Pflegt er gleich oftmals hier Die Seinen zu betrüben. Er prüfet durch das Kreuz, Wie rein der Glaube sei, Wie standhaft die Geduld: Gott ist und bleibt getreu. 2. Gott ist und bleibt getreu; Was er uns auferlegt, Er hilft ja selber tragen, Er braucht oft harte Bucht Die Last der schweren Plagen; und bleibet doch dabei Ein Vater, der uns liebt: Gott ist und bleibt getreu. 3. Gott ist und bleibt getreu; Er pfleget nie zu viel Er weiß, was wir vermögen, Den Schwachen aufzulegen. Er macht die Seinen gern Von Last und Banden frei ,. Wenn große Noth entsteht: Gott ist und bleibt getreu. 4. Gott ist und bleibt getrew; Er tröstet nach dem Weinen, Er läßt nach trüber Nacht Die Freudensonne scheinen. Der Sturm der Trübsal geht Auf seinen Wink vorbei; Sei, Seele, nur getrost: Gott ist und bleibt getreu. 11. Nimm nicht zu Herzen, was die Rotten Deiner Feinde von dir dichten; Laß sie nur immer deiner spotten, Gott wird's hören und recht richten. Ist Gott dein Freund und deiner Sachen, Was kann dein Feind, der Mensch, denn machen? Gieb dich zufrieden. 12. Es ist ein Ruhetag vorhanden, Da uns unser Gott wird lösen; Er wird uns reißen aus den Banden Dieses Leib's und allem Bösen. Es wird einmal der Tod herdringen SC 13. Er wird uns bringen zuz den Schaaren Der Erwählten und Getreuen, Die hier mit Frieden heimge fahren, Sich nun dort in Frieden freuen, Wenn den, der nie sein Wort fann brechen, Den ew'gen Mund, sie hören sprechen: Gieb dich zufrieden. Und aus der Qual uns sämmtlich bringen: Gieb dich zufrieden. Paul Gerhardt( 1606-1676). Kreuz- und Trostlieder. 259 Bis er uns hat erquicket. 4. Gott führt; so geh' ich 19 ruhig fort Auf allen meinen Wegen, Und will die Welt bald hier, bald dort in dies 5. Gott ist und bleibt getreu| Darauf sein Aug' nicht blicket, Und stillet dein Begehren. Er will dein Glaubensgold In Trübsalsglut bewähren. Nimm an von Gottes Hand Den Kreuzkelch ohne Scheu; Der Lebensbecher folgt: Gott ist und bleibt getreu. 6. Gott ist und bleibt getreu; Befiehl ihm deine Sachen: Gott wird der Trübsal doch Ein solches Ende machen, Daß alles Kreuz und Leid Dir ewig nüßlich sei. d So liebt der Höchste dich: Gott ist und bleibt getreu. Joh. Wilhelmi( um 1720). Mel. Was Gott thut, das ist wohlgethan. 385. Gott lebt; wie kann ich traurig sein, Als wär' kein Gott zu finden? Er weiß gar wohl von meiner 1d Vein, Die ich hier muß empfinden. Er kennt mein Herz Und meinen Schmerz; D'rum will ich nicht verzagen Und ihm nur Alles flagen. 2. Gott hört, wenn Niemand hören will, Wer will dem widersprechen? Als könnt' mein Seufzen nicht zum Ziel, Nicht durch die Wolken brechen? Schrei' ich empor, So hört sein Ohr, and So steigt die Hilfe nieder, Und Amen schallet wieder. 13. Gott sieht; wie klaget denn mein Herz, Als säh' er nicht mein Weinen? Vor ihm muß auch der tiefste Mir ihre Stricke legen, So wird er mich 3war wunderlich, Doch all'zeit sicher leiten, Daß nie mein Fuß kann gleiten. 5. Gott giebt; und wär' ich noch so arm, Ganz offenbar erscheinen. Kein Thränlein fehlt, Das er nicht zählt, Doch soll ich nicht verderben; Was hilft mir denn mein steter Harm, m Als müßt' ich Hungers sterben? Er hat ja Brot; dis Und wenn die Notho Uns in die Wüste weiset, Wird man auch da gespeiset. 2 6. Gott liebt; ob ich die Vaterlieb' In Trübsal nicht leicht finde! Wie er ein lieber Vater blieb Am Kreuz bei seinem Kinde, So bleibt er mir Mein Vater hier, thite Der je und je mich liebet, Ob gleich sein Kreuz betrübet. 7. Gott lebt; wohlan ich merke das; Gott hört; ich will ihm klagen; Gott sieht; er sett den Thränen son Maaß; Gott führt; ich darf nicht zagen; Gott giebt und liebt; he Nur unbetrübt! bisd Er wird mir endlich geben, Auch dort mit ihm zu leben. Benj. Echmold( 1672-1737) Me Eigene Melobie. 386. Gott will's machen, Daß die Sachen Gehen, wie es heilsam ist; 17* Schmerzmit 260 19. Nun so trage a Laß die Wellen Höher schwellen, od Deine Plage& nid 15Will onli ex Wenn du nur bei Jesu bist! 2. Wer sich fränket, Weil er denket, mis olla ju am Jesus schlaf' und acht' nicht sein, Wird mit Klagen 205 Nur sich plagen, 31 100 Fein getrost und mit Geduld! Wer das Leiden gelojou n Will vermeiden, no na mie Häufet seine Sündenschuld. 10. Aber denen, Die mit Thränen D'rin der Unglaub' leidet Pein. Küssen ihres Jesu Joch, a 3. Du Verächter! Wird die Kroned i Idbitstr Gott, dein Wächter, la u Vor dem Throne orion tod) Schläft ja doch und schlummert Ihres Heilands werden noch. nicht; 11. Amen, Amen! In dem Namen Meines Jesu halt' ich still: 0 Es gescheherdi onu titolo Und ergehe, @ Wie und wann und was er will! Johann Herrnschmidt( 1675-1723). ITO Zu den Höhen Aufzusehen Kreuz- und Trostlieder. Wäre deine Glaubenspflicht. 4. Im Verweilen Und im Eilen Bleibet stets sein Vaterherz; in Laß dein Weinen d Bitter scheinen, sio ni onli Dein Schmerz ist ihm auch ein Mel. Wer nur den lieben Gott läßt. Schmerz! 5. Glaub' nur feste, 387. Hin deinem Glauben, Beständigkeit ist Kronen werth; Wer sich den Anker lässet rauben, Der wird im Schiffbruch leicht versehrt. Nur ist stille, Wirst du von dem Kummer frei. Wer sich nur fest an Jesus hält, Der steht, wenn Erd' und Himmel fällt. Daß das Bestein Ueber dich beschlossen sei; Wenn dein Willed 6. Willst du wanken In Gedanken, Sent' dich in Gelassenheit; Laß den sorgen, Der auch morgen 100 H60 Herr ist über Leid und Freud'. 7. Gottes Hände Sind ohn' Ende, die Sein Vermögen hat kein Ziel; Ist's beschwerlich, Scheint's gefährlich, Deinem Gott ist nichts zu viel. 8. Wann die Stunden Sich gefunden, Bricht die Hilf' mit Macht herein; Und dein Grämen Macht herein 4141 Zu beschämen, Wird es unversehens sein. 2. Salt' ein, o Herz, mit deinen Klagen, Der Himmel liebet die Geduld. Wenn wir die Last gelassen tragen, Gewinnen wir des Schöpfers Huld, hil Da sein Gewissen der verletzt, Der Gott sich murrend widersetzt. 3. Halt' aus, das Kreuz, es währt nicht immer. Die Hoffnung sieget ganz gewiß, Auf Sturm folgt heller Sonnenusive schimmer, Der Kreuzweg führt in's Paradies; Kreuz- und Trostlieder. Gott führt einst Alles wohl hinaus, D'rum heißt's: Halt' an! Halt' ein! Halt aus! Benj. Schmold( 1672-1737). Eigene Melodie. arre, meine Seele, Harre des Herrn; 388. Alles ihm befehle, Hilft er doch so gern. Sei unverzagt, Bald der Morgen tagt, Und ein neuer Frühling Folgt dem Winter nach. In allen Stürmen, In aller Noth, ord AHAD 150 Sein Heil laß mein Geschäfte, Dein Wort mir Trost und Leben sein. n ned 5. Wenn ich in Christo sterbe, Bin ich des Himmels Erbe; Was schreckt mich Grab und Tod? d Auch auf des Todes Pfade Vertrau' ich deiner Gnade; Du, Herr, bist bei mir in der Noth. 6. Ich will dem Kummer vehren, Dich durch Geduld verehren, Im Glauben zu dir flehn. Ich will den Tod bedenken; Du, Herr, wirst Alles lenken, Und, was mir gut ist, wird geschehn. dio O Chrift. Fürchteg. Gellert( 1715-1769). Mel. Wer nur den lieben Gott 2c. Ich halte Gott in 390. I allem stille; Er liebet mich in Freud' und Schmerz. Wird er dich beschirmen, Der treue Gott. 2613 3. Dir will ich mich ergeben; Nicht meine Ruh', mein Leben Mehr lieben, als den Herrn. Dir, Gott, will ich vertrauen Und nicht auf Menschen bauen; Du hilfft und du errettest gern. 4. Laß du mich Gnade finden, Mich alle meine Sünden pis mieste Erkennen und bereu'n. Jeßt hat mein Geist noch Kräfte; 2. Harre, meine Seele, Harre des Herrn; d Alles ihm befehle, Hilft er doch so gern. Wenn Alles bricht, Gott verläßt uns nicht; Größer als der Helfer Ist die Noth ja nicht. Ewige Treue, om Retter in Noth, Rett' auch unsre Seele, Du treuer Gott. Cäfar Malan( 1786-1864). Mel. Nun ruhen alle Wälder. 389.3 ch hab' in guten Stunden Des Lebens Glück empfunden Und Freuden ohne Zahl. So will ich denn gelassen Mich auch im Leiden fassen; Welch Leben hat nicht seine Qual? 2. Ja, Herr, ich bin ein Sünder. Du züchtigst stets gelinder, Als es der Mensch verdient. Will ich, beschwert mit Schulden, Kein zeitlich Weh erdulden, Das doch zu meinem Besten dient? Wie gut ist Gottes Vaterwille, Wie freundlich sein mich liebend Herz! Er ist mein Hort und meine Zier: Was Gott gefällt, gefällt auch tot omf mir. d 2. Mein Gott weiß Alles wohl zu machen, Er ist der ewig treue Freund, Er läßt mich nach dem Weinen lachen; 262 Kreuz- und Trostlieder. Was er thut, das ist wohlgemeint.| Den Gott in Kreuz und TrübSein Lieben währet für und für: Nofal setzt. Was Gott gefällt, gefällt auch mir. Hot 3. Sein Wille bleibet mein Vergnügen, So lang' ich leb' auf dieser Welt; ll bis Mein eig'ner Wille kann nur trügen, ind Der das nicht will, was Gott Go gefällt. Hoe mind Ich denk' an meine Christgebühr: Was Gott gefällt, gefällt auch mir.( bi 29073 4. Er will und wird mich ewig lieben, Er weiß wohl, was mir nüßlich sei, WAT Er hat mich in die Hand geschrieben Mit lauterm Golde seiner Treu'. Weg, eig'ner Wille, weg mit og dir! dir! d Was Gott gefällt, gefällt auch mir. Mor d 5. Gott will, daß mir geholfen op werde, werde, Er will der Seelen Seligkeit; D'rum reiß' ich mich von dieser Erde Durch wahre Gottgelassenheit. Sein Will' geschehe dort und iam hier: Was Gott gefällt, gefällt auch mmir. plis Salomo Franc( 1659-1725). drsdalt din 2. Je größer Kreuz, je beff're Christen. Das Kreuz ist unser Probestein. Wie manche Gärten werden Wüsten, Fällt nie ein Thränenthau hinein, BRE Im Feuer wird das Gold bewährt, Der Christ durch Trübsalsglut verklärt. 3. Je größer Kreuz, je stärker Glaube. 5. Je größer Kreuz, je mehr J19031HG Gebete. Sie strömen aus dem Herzen fort; Wenn um das Schiff kein Sturmwind 391. Je gröer mel: So fragte man nicht nach dem Mel. Wer nur den lieben Gott läßt zc. Kreuz, je näher Himmel: Wer ohne Kreuz, ist ohne Gott. Bei Sündenlust und Weltgetümmel Port. Vergißt man Hölle, Fluch und Tod; l O selig ist der Mensch geschätzt, Es wächst die Palme bei der Last; Die Süßigkeit fließt aus der Traube, Wenn du sie wohl gefeltert haſt. Im Kreuze bricht hervor der Muth, Wie Perlen in der Meeresflut. 4. Je größer Kreuz, je größer Liebe. Der Wind bläst nur die Flammen auf, Und scheint einmal der Himmel trübe, Nur schöner lacht die Sonne d'rauf. Das Kreuz vermehrt der Liebe Glut, Gleich wie das Del dem Feuer thut. Wo kämen Davids Psalmen her, Wenn er nicht auch versuchet wär'? 6. Je größer Kreuz, je mehr Verlangen. Im Thale steiget man bergan; Kreuz- und Trostlieder. Wer durch die Wüste oft gegan-| gen, o si is fino Der sehnet sich nach Kanaan. Die Taube findet hier nicht Ruh', D'rum eilet sie der Arche zu. 7. Je größer Kreuz, je licher Sterben: Man freut sich recht auf seinen did Tod; Denn man entgehet dem Verderben, Es stirbt auf einmal alle Noth. Das Kreuz, das uns're Gräber ziert, Bezeugt, wir haben triumphirt. 8. Je größer Kreuz, je schöner Krone, 263 2. Nichts ist es spät und frühe Um alle meine Mühe, Mein Sorgen ist umsonst. Er mag's mit meinen Sachen Nach seinem Willen machen, Ich stell's in seine Vatergunst. 3. Es kann mir nichts geschehen, ge-& Als was er hat versehen ist Und was mir selig ist. Ich nehm' es, wie er's giebet; Was ihm von mir beliebet, Erwähl' auch ich zu jeder Frist. 4. Ich traue seiner Gnaden, Die mich vor allem Schaden, Vor allem Uebel schützt. Leb' ich nach seinen Säßen, So wird mich nichts verlegen, Und nichts mir fehlen, was mir nüßt. 5. Er wolle meiner Sünden In Gnaden mich entbinden, Durchstreichen meine Schuld; Er wird auf mein Verbrechen Nicht stracks das Urtheil sprechen Und mit mir haben noch Geduld. 6. Leg' ich mich spät erst nieder, Erwach' ich frühe wieder, Lieg' oder zieh' ich fort, and In Schwachheit und in Banden Ob auch viel Noth vorhanden, Mich tröstet allezeit sein Wort. 7. Hat er es denn beschlossen, So will ich unverdrossen An mein Verhängniß gehn: dni sldə trägt. sid Rein Unfall unter allen Benj. Schmold( 1672-1737). duplos 85 So Eigene Melodie or oder: Nun ruhen alle Wälder. n allen meinen Die Gott den Seinen beigelegt, Und die einmal vor seinem Throne Das Haupt der Ueberwinder donume trägt. Ach, dieses theure Kleinod macht, Daß man das größte Kreuz nicht acht't.s 9. Gekreuzigter, laß mir dein Kreuze a 12711 Je länger, desto lieber sein! Daß mich die Ungeduld nicht brug reize, So pflanz' ein solches Herz mir ein, y ni Das Glaube, Lieb' und Hoffnung hegt, di jod ind Bis dort mein Kreuz die Krone Wird je zu hart mir fallen, Ich will mit Gott ihn überstechn. 8. Ihm hab' ich mich ergeben, Zu sterben und zu leben, Sobald er mir gebeut; 392. sei morgen: Dafür laß' ich ihn sorgen: Er weiß allein die rechte Zeit. 9. So sei nun, Seele, seine, Laß' ich den Höchsten rathen, Der Alles kann und hat. Er muß zu allen Dingen, Soll's anders wohl gelingen, Mir selber geben Rath und That. Und traue dem alleine, 2 Der dich erschaffen hat! 264 Kreuz- und Trostlieder. Es gehe, wie es gehe, bist Darf kein Gericht mehr scheuen, Dein Vater in der Höhe, Wie sonst ein Sünder thut. om Der weiß zu allen Sachen Rath. 6. Nichts, nichts kann mich nici i verdammen, Paul Flemming( 1609-1640). ISSN HOMEST boNichts macht hinfort mir Schmerz, Mel. Balet will ich dir geben. Die Höll' und ihre Flammen, 393. Ist Gott für mich, so Die angsten nicht mein Herz; trete Kein Urtheil mich erschredet, Kein Unheil mich betrübt, Weil mich mit Flügeln decket Mein Heiland, der mich liebt. 7. Sein Geist wohnt mir im Regieret meinen Sinn, Herzen, Vertreibet Sorg' und Schmerzen, Nimmt allen Kummer hin, feste, Giebt Segen und Gedeihen, Dem, was er in mir schafft, Hilft mir das Abba schreien dif Aus aller meiner Kraft. 8. Und wenn an meinem Orte Sich Furcht und Schwachheit Teen Coll find't, So seufzt nnd spricht er Worte, Die unaussprechlich sind 3war mir und meinem Munde, Gott aber wohl bewußt, Der an des Herzens Grunde Ersichet seine Lust. d 9. Sein Geist spricht meinem Manch süßes Trostwort zu, Geiste sig o Wie Gott dem Hilfe leiste, Der bei ihm suchet Ruh', Und wie er hab' erbauet Ein edle, neue Stadt, Da Aug' und Herze schauet Was es geglaubet hat. 10. Da ist mein Theil, meir Erbe Mir prächtig zugericht't; Wenn ich gleich fall' und sterbe Fällt doch mein Himmel nicht. Muß ich auch gleich hier feuchten Mit Thränen meine Zeit, Mein Jesus und sein Leuchten Durchfüßet alles. Leid. Gleich Alles wider mich; So oft ich ruf und bete, ut 6 Weicht Alles hinter sich. Hab' ich das Haupt zum Freunde Und bin geliebt bei Gott, 2 Was kann mir thun der Feinde Und Widersacher Rott'? 2. Nun weiß und glaub' ich Ich rühm's auch ohne Scheu, Daß Gott, der Höchst' und Beste, Mein Freund und Vater sei, Und daß in allen Fällen Er mir zur Rechten steh'nn Und dämpfe Sturm und Wellen Und, was mir bringet Weh. dinds bon 3. Der Grund, da ich mich bon gründe, mon Ist Christus und sein Blut: Das machet, daß ich finde Das ew'ge, wahre Gut. An mir und meinem Leben Ist nichts auf dieser Erd'; Was Christus mir gegeben, Das ist der Liebe werth. d 4. Mein Jesus ist mein' Ehre, Mein Glanz und helles Licht; Wenn der nicht in mir wäre, So dürft' und könnt' ich nicht Vor Gottes Augen stehen, Und vor des Richters Thron: In Angst müßt' ich vergehen Bei des Gesetzes Droh'n. 5. Der Herr hat ausgelöschet Den Zorn durch seinen Tod, Er ist's, der rein mich wäschet, Schneeweiß macht, was blutroth. In ihm kann ich mich freuen, Hab' einen Heldenmuth, Kreuz- und Trostlieder. 11. Die Welt, fie mag zer| Nur in die sich freu'n; mische mis Griet fallen, mao that Von der Welt, s čeE Du bleibst mir ewiglich. i no Ehr', Lust und Geld, Rein Uebel unter allen monis Dessen Viele so beflissen, die Soll scheiden dich und mich, Mag sie nichts mehr wissen.dll Kein Hungern und kein Dürsten, 3. Nein, ach nein! nur Einer, Kein' Armuth, keine Pein; Sag' ich, und sonst keiner Auch soll kein Zorn des Fürsten Wird von mir geliebt: Der Welt mir Hemmniß sein. Jesus, der Getreue, niss In dem ich mich freue, tim i Der sich ganz mir giebt! Er allein, de 12. Kein Engel, keine Freuden, Kein Thron und Herrlichkeit, Kein Lieben und kein Leiden, Kein' Angst, kein Herzelcid, Was man nur kann erdenken, Es sei klein oder groß, Der feines soll mich lenten te Aus deinem Arm und Schooß. 13. Mein Herze geht in Sprüngen 265 hird Wille Mir zu helfen steht. Mein Herz ist vergnüget i Mit dem, was Gott füget, su Nimmt's an, wie es geht. Geht die Bahn mod rod Nur himmelan, Und bleibt Jesus ungeschieden, So bin ich zufrieden.dll 2. Meine Secle hanget li An dir und verlanget, a Gott, bei dir zu sein, disidd Will dich wirken lassen, Will nur dich umfassen, d 500 m, 1 Er soll es sein, dll sid onts Dem ich wieder mich ergebe, Dem ich einzig lebe! mise 4. Gottes Güt' erwäge, Meine Seel', und lege im sneg Dich in seinen Schooß; and dil Lerne ihm vertrauen, So wirst du bald schauen, io SUP Wie die Ruh' so groß, Die da fließt Aus stillem Geist: Und kann nicht traurig sein, Ist voller Freud' und Singen, Sieht lauter Sonnenschein. Die Sonne, die mir lachet, Ist mein Herr Jesus Christ; Das, was mich singen machet, Ist, was im Himmel ist. Wer sich weiß in Gott zu schicken, Den kann er erquicken. Paul Gerhardt( 1606-1676). and folhe mind drat nid toimisitt rist din meile mish imuro's Mel. Jesu, meine Freude. 5. Still, o meine Seele! Was dich immer quäle, Sent' in Jesu Brust.si] mis Werde start durch Hoffen! he Was dich je betroffen, delo( bu Trage du mit Lust; bij o undust od driek eine Seel' ist stille 394. Mu Gott, beffen Ganz inniglichsmisie 3 ta Durch Geduld und Glauben feste: Endlich kommt das Beste!!! 6. Amen, es geschiehet! Wer zu Jesu fliehet, the the Wird deß Zeuge sein: bilg me Wie Gott seinen Kindern Pflegt das Kreuz zu lindern und ein froh Gedeihn Aufbewahrt, Bis, wer da harrt, yes Endlich aus dem schweren Leide Uebergeht in Freude. U Johann Schade( 1666-1698). 266 Kreuz- und Trostlieder. Mel. Jefus, meine Zuversicht. Wird gottlob nicht ewig sein. 395. Meine Seele senket Nach dem Regen wird ein Schein viel Sich in Gottes Herz und Hände, Und erwartet, was er will, 09 Seiner Wege Ziel und Ende, Lieget still und willenlos In des liebsten Vaters Schooß. 2. Meine Seele murret nicht, Ist mit Allem wohl zufrieden; Was der eigne Wille spricht, Ist zum Tode schon beschieden; Was die Ungeduld erregt, Ist in Christi Grab gelegt. 3. Meine Seele sorget nicht, Will vielmehr an nichts gedenken, Was mich gleich den Dornen sticht Und den Frieden nur kann kränken. Sorgen kommt dem Schöpfer zu: Meine Seele sucht nur Ruh'. 4. Meine Seele grämt sich nicht, Liebt hingegen Gott im Leiden; Kummer, der das Herze bricht, Trifft und ängstet nur die Heiden. Wer Gott in dem Schooße liegt, Bleibt in aller Noth vergnügt. 5. Meine Seele flaget nicht, Denn sie weiß von keinen Nöthen, Hängt an Gottes Angesicht Auch alsdann, wenn er will tödten. Wo sich Fleisch und Blut beklagt, Wird der Freudengeist verjagt. 6. Meine Seel' ist still zu dinlGott, b buc Und die Zunge bleibt gebunden; Also hab' ich allen Spott, Alle Schmerzen überwunden, Bin gleich wie ein stilles Meer, Bin voll Gottes Lob und Ehr'. Meinen matten Geist erquicken. 2. Meine Saat, die ich gesäet, Wird zur Freude wachsen auf; Wenn die Dornen abgemähet, So trägt man die Frucht zu Hauf'. Wenn ein Wetter ist vorbei, Wird der Himmel wieder frei; Nach dem Kämpfen, nach dem Streiten Gehen mit der Zeit zu End'; Alles Seufzen, alles Klagen, Das der Herr allein ganz kennt, Kommen die Erquicungszeiten. 3. Wenn man dort will Rosen brechen, Muß man leiden in der Still'; Daß uns hier die Dornen stechen, Alles geht, wie Gott es will. Er hat uns ein Ziel gezeigt, Das man nur durch Kampf erreicht; Will man hier das Kleinod finden, So muß man erst überwinden. 4. Unser Weg geht zu den Sternen, Ist mit Kreuzen dicht besetzt, Und man darf sich nicht entfernen, Wär' er gleich mit Blut beneßt. Zu dem Schloß der Ewigkeit Kommt kein Mensch hin sonder Streit! Die in Salems Mauern wohnen, Zeigen ihre Dornenkronen. 5. Es sind wahrlich alle Frommen, Die des Himmels Klarheit sehn, Aus viel Trübsal hergekommen; Darum siehet man sie stehn Vor des Lammes Stuhl und Thron, Prangend in der Ehrenkron' Und mit Palmen schön gezieret, Johann Winckler( 1670-1722). anni dal Mel. Freu' dich sehr, o meine Seele. 396. Meine Sorgen, Angst Weil sie glücklich triumphiret. 6. Gottes Ordnung stehet feste Und bleibt ewig unverrückt: Teine Freund' und Hochzeitsgäste Werden nach dem Streit beglückt; Kreuz- und Trostlieder. Ach er trägt Sieg Nach geführtem Kampf und uns in unsern Schwächen. Selig, wer in bösen Zeiten, In Gefahr Immerdar Yada Sich von ihm läßt leiten. 5. Jesu, treu'ster Freund vor Allen, Kanaan wird nicht gefunden, Wo man nicht hat überwunden. 7. Darum trage deine Ketten, Meine Seel', gedulde dich! and Gott wird dich gewiß erretten. Alle Stürme legen sich; Nach dem Bliz und Donnerschlag du Folgt ein angenehmer Tag; Auf den Abend folgt der Morgen Und die Freude nach den Sorgen. 11 Verfasser unbekannt. Mel. Warum sollt' ich mich denn grämen. eines Herzens 397. Me reinste Freude Bleibet die, and third of Daß ich nie Mich von Jesu scheide; Daß ich ihn durch Glauben ehre, Jederzeit Hocherfreuthm opied Seine Stimme höre. 2. Freundlich ruft er alle Müden Und erfüllt sige Reich und mild Ihren Geist mit Frieden. Seine Last ist leicht zu tragen, Er macht Bahn, Geht voran, day 2nd oft is Stärkt uns, wenn wir zagen. 3. Denn er kennt die Leidensstunden; Größern Schmerz Als sein Herz Hat kein Herz empfunden. Darum blickt, wenn seiner Brüder Einer weint, Unser Freund Mitleidsvoll hernieder.plor 4. Will das Herz vor Jammer brechen, 267 Mit dir will Froh und still Ich durch's Leben wallen. Auch der Tod kann mich nicht schrecken, Denn du wirst, Lebensfürst, Einst mich auferwecken. Samuel Bürde( 1753-1831). Mel. Nun ruhen alle Wälder. 398, Mein Herz, gieb dich zufrieden HE Und bleibe ganz geschieden II Von Sorge, Furcht und Gram: Die Noth, die dich jetzt drücket, Hat Gott dir zugeschicket; Sei still und halt' dich wie ein Lamm. 2. Mit Sorgen und mit Zagen, Mit unmuthvollem Klagen Häufst du nur deine Pein; Durch Stillesein und Hoffen Wird, was dich jetzt betroffen, Erträglich, sanft und lieblich sein. 3. Kann's doch nicht ewig währen! Oft hat Gott uns're Zähren Mit einmal abgewischt; Wann's bei uns hieß: ,, wie lange Wird mir so angst und bange?" So hat er Leib und Seel' erfrischt. 4. Gott pflegt es so zu machen: Nach Weinen schafft er Lachen, Nach Regen Sonnenschein; Nach rauhen Wintertagen Muß uns der Lenz behagen; 268 Er führt in Höll' und Himmel ein! Kreuz- und Trostlieder. 5. Die Last ist uns indessen Von Gott schon zugemessen, Auf daß wir werden klein. Was aber nicht zu tragen, Darf sich nicht an uns wagen, Und sollt's auch noch so wenig ſein. 7. Er will uns dadurch lehren, Wie wir ihn sollen ehren Mit Glauben und Geduld; Und ſollt' er auch in Nöthen Uns lassen gar ertödten, Uns doch getrösten seiner Huld. 8. Denn was will uns auch scheiden Eigene Melodie. 19 190 ur frisch hinein! il Miot aid tiste 6. Der Herr will uns nur Nur frisch hinein! allout ziehen hand be Zu Kindern, die da fliehen bul Das, was er untersagt; Er will das Fleisch nur schwächen, Den Eigenwillen brechen, Die Lust ertödten, die uns plagt. Von Gott und seinen Freuden, Dazu er uns ersehn? Man lebe oder sterbe, So bleibet uns das Erbe & Des Himmels ewiglich doch stehn. 9. Ist Christus unser Leben, So muß uns, seinen Reben, il Der Tod sein ein Gewinn. Er mag die Leibeshöhle Zerbrechen, doch die Seele Schwingt froh sich auf zum bi Himmel hin. 10. D'rum gieb dich ganz zu frieden, Mein Herz, und bleib' geschieden Von Sorge, Furcht und Leid! Vielleicht wird Gott bald senden, Die dich auf ihren Händen Hintragen in die Herrlichkeit. Joh. Freylinghausen( 1670-1739). Sup 399. Es fann so tief w nicht sein, uronn Das tiefe Meer muß dir den Durchnotonindgang gönnen. Was klagest du? Sollt' der nicht Der nach dem Leid giebt heitern tra dior helfen können, rannaSonnenschein? be 3590 hat schon den Weg bestellt, ju 2. Der Himmelsheldis plo Den Niemand weiß. Eh' sein'Volf innelsdau 15/10) sollte sinken, Muß selbst das Meer auf dieses Helden Winken Zur Mauer sein, denn selbst im di Fluthenfeld Noch herrscht der Held. Indie 3. Die Tapferkeit in bi jo Ist jederzeit bereit, 502 Durch Kreuz und Schmach und zu dringen durch; kein Sturmdurch empörte Wellen wind kann sie fällen. Sie hält uns fest in steter Sicherheit, Die Tapferkeit. Muß tapfer halten an, 4. Ein Kriegesmann oft Es steht nicht wohl, wenn Krieger Weil sie das End' des Kampfes wollten gehen, it nicht ersehen. Ein Christ ist nur, wer tapfer kämpfen kann, asjord Ein Kriegesmann. 5. Das Leid hört auf, Wenn hier dein Pilgerlauf g Das Ziel erreicht; was einmal angefangen, Das nimmt ein End'. Christ ist vorangegangen. Du folgest nach und tritt nur tapfer d'rauf; Es höret auf 16. Die Kreuzespeinamo Wird ja nicht ewig ſein, Kreuz und Trostlieder. bilgis zeiget. Man sieht den Grund, wenn Alles ausgeneiget, D'rum laß dir einen Trunk des Lebens fein 1857 Die Kreuzespein. Als verließe Gott die Seinen, O, so glaub' und weiß ich dies: Gott hilft endlich doch gewiß. 2. Hilfe, die er aufgeschoben, at er d'rum nicht aufgehoben; Hilft er nicht zu jeder Frist, 7. Die große Nothilft er doch, wenn's nöthig ist. Zerbricht doch einst der Tod. Hindurch, hindurch! und folge deinem Führer. Der Heiland ist des Weltenalls Regierer, 3. Wie nicht immer Väter 104 126 geben, dal 1495 di Wonach ihre Kinder streben, So hält Gott auch Maaß und din Ziel: Der schritt hindurch für dich durch alle Noth Er giebt, wie und wann er will. 4. Seiner kann ich mich geis trösten, Und durch den Tod. endi Eigene Melodie.com 400. Sollt es gleich bis8. Er ist dein Hirt, Der dich nicht lassen wird, Er wird sein Schaf auf seinen Achseln tragen; Es wartet schon auf dich der Engel Wagen; Sie sind dein Schuß, und ob du dich verrirrt, Er ist dein Hirt. 9. Der Christenstand Ist also hier benannt: Es muß ein Kreuz das and're mot Kreuz ablösen. So ging es ihm, er kam, uns zu erlösen Am Kreuzesstamm. Es ist kein 3hil ondor Kindertand Der Christenstand. Herr Jesu Christ. 10. Ach mein Herr Christ! Wenn du nur bei mir bist, So will ich auch mein Leben willig enden. Zu dir, mein Gott, will ich mich bgänzlich wenden Und tragen, was mir aufgeleget ist, 269 Michael Kongehl( 1646-1710). Wenn die Noth am allergrößten; Er ist gegen mich, sein Kind, Mehr als väterlich gesinnt. 5. Will mir Satan bange dan machen, 10 Ich kann seine Macht verlachen. Drückt mich schweren Kreuzes Joch: 1918 TUR Gott, mein Vater, lebet noch. 6. Troß dem Tod, den Alles sunt scheuet, 478190 Troß der Welt, die mich bedräuet Und mir ohne Ursach' feind: Gott im Himmel ist mein Freund. 7. Laß die Welt nur immer bo neiden! Will sie mich nicht länger leiden, Ei, so frag' ich nichts danach, Gott ist Richter meiner Sach'. 8. Will sie mich gleich von sich treiben, bing Muß mir doch der Himmel bleiben; 503 Ist der Himmel mein Gewinn, Geb' ich alles And're hin. 9. Ach, Herr, wenn ich dich nar habe, Frag' ich nicht nach and'rer Gabe; 270 Legt man mich gleich in das Grab, Gott, mein Vater, sorgt für mich! dich nur der mir diesen Troſt erneuet, G'nug, Herr, wenn ich dich nur Daß ich weiß, Gott liebet mich, hab'. Gott versorgt mich ewiglich. 291dd Christoph Titius( 1641-1703). -Joh. Olearius( 1611-1684). Mel. Jesus, meine guversicht. 402. Start ist meines Jeſu Hand, Und er wird mich ewig fassen, Hat zu viel an mich gewandt, Um mich wieder loszulassen. Mein Erbarmer läßt mich nicht, Das ist meine Zuversicht. 2. Sieht mein Kleinmuth auch Gefahr, Fürcht' ich auch zu unterliegen: Christus reicht die Hand mir dar, Christus hilft dem Schwachen siegen. Kreuz- und Trostlieder. Mel. Ach, was soll ich Sünder machen. 401. Sollt ich meinem Gott nicht trauen, Der mich liebt so väterlich, Der so herzlich sorgt für mich? Sollt ich auf den Fels nicht bauen, bane Der mir ewig bleibet fest, Der die Seinen nicht verläßt? 2. Er weiß Alles, was mich drücket, Mein Anliegen, meine Noth, Steht mir bei bis in den Tod, Er weiß, was mein Herz erquicket. nd Seine Lieb' und Vatertreu' Bleibt mir jetzt und ewig neu. 3. Der die Vögel all' ernähret, Welcher Blumen, Laub und Gras Kleidet schön ohn' Unterlaß, Alles Gute uns bescheeret, Sollte der verlassen mich? Nein, dem Höchsten traue ich. 4. Wenn nach seinem Reich' ich trachte, Wenn ich durch Gerechtigkeit f Suche meine Seligkeit, mit Wenn ich Geld und Gut nicht achte, Daß mich Gottes Huld verficht, Das ist meine Zuversicht. 3. Wenn der Kläger mich verklagt, Christus hat mich schon vertreten; Wenn er uns zu sichten wagt, Christus hat für mich gebeten. Daß mein Mittler für mich Chan spricht, Das ist meine Zuversicht.#R 4. Würd' es Nacht vor mei nem Schritt, Daß ich keinen Ausgang wüßte Und mit ungewissem Tritt Ohne Licht verzagen müßte: Christus ist mein Stab und Licht, Das ist meine Zuversicht. 5. Mag die Welt in Mißgeschick Beben oder ängstlich klagen! Ohne Halt ist all' ihr Glück, Wahrlich, sie hat Grund zu Segnet mir Gott früh und spät Worte, Werke, Rath und That. 5. Nun, so sorg' ich nicht für od bisin. morgen; Alles, was zukünftig ist, Irrt mich nicht, ich bin ein Christ! Meinen Gott nur lass' ich sorgen: Hat ja doch ein jeder Tag Seine Sorge, seine Plag'. monout thilan zagen. Daß mein Anker nie zerbricht, 6. Gott sei Lob, der mich er- Das ist meine Zuversicht. freuet, Daß ich glaube sicherlich, 6. Will der Herr durch strenge Zucht ne Kreuz- und Trostlieder. 271 Mich nach seinem Bild gestalten,| Die finst're Nacht bringt finst're Dennoch will ich ohne Flucht Seiner Hand nur stille halten. Er übt Gnad' auch im Gericht, Das ist meine Zuversicht. 20 Sorgen: :,: Verlaß mich nicht!:,: 7. Seiner Hand entreißt mich nichts; 4. Verlaß mich nicht! Zu meinem Glück und Ruhm Geh' ich die Dornenbahn: Du bist der Herr, Wer will diesen Trost mir rau- Dem ich sein Eigenthum NSK ben? dull Nicht vorenthalten kann. Was ich besitz', ist deine Gabe; Auch dann ist's dein, wann ich es habe: Mein Erbarmer selbst verspricht's; Sollt' ich seinem Wort nicht ir glauben? Jesus läßt mich ewig nicht, Das ist meine Zuversicht. ul Karl Garbe( 1763-1841). Gonk The onl Mel. Es ist genug. 403. Verlaß mich nicht, Verlorne Treu' beweint, amb erlaß mich nicht, So halt' nur du mich fest; Mein Gott, verlaß Wenn du mein Liebstes von mir trenneſt, So zeige, daß du trösten könnest: :,: Verlaß mich nicht!:: mich nicht, Da mich der Jammer drückt! Ach, sende mir so b In Finsterniß dein Licht, ur Daß es mein Herz erquict! Ich liege vor dir, Herr, im Staube; Bald wankt, bald sinkt mein schwacher Glaube: :,: Verlaß mich nicht!:,: :,: Verlaß mich nicht!:,: 5. Verlaß mich nicht, Da mich der beste Freund, Den du mir gabst, verläßt! Wenn meine Treu' 3. Verlaß mich nicht, Sieh, wie mein mattes Herz Im matten Leibe bebt! 6. Verlaß mich nicht! Wenn du nur bei mir bist, So hab' ich Hilf' und Muth; Der bitt're Kelch Wird mir durch dich versüßt, Du bleibst das höchste Gut. Wenn die, die für mich lebten, sterben. So laß mich Trost und Segen erben; bil 2. Verlaß mich nicht, Herr, sei von mir nicht fern! Denn, ach, die Angst ist nah'. Mein Glaube weiß: Die Hilfe kommt vom Herrn; Sonst ist kein Helfer da. Werd' ich bald deine Hilfe schen? ;: Verlaß mich nicht!:,: Ehrenfried Liebic( 1713-1780). Eigene Melodie. Ach, eile, Herr, mir beizuſtehen, 404. Warum ſollt ich mich :,: denn Hab' ich doch Christum noch: Wer will den mir nehmen? Wer will mir den Himmel raue ben, int Den mir schon Gottes Sohn Peigelegt im Glauben? Ich fühle taum Vor Kummer, Angst und Schmerzenl Die Kraft, die mich belebt; Mein Jammer kommt mit jedem dag Morgen, Kreuz- und Trostlieder. 272 2. Arm und bloß kam ich| magro in's Leben, Da es mir, folis:: Herr, von dir Ward zuerst gegeben. Arm und bloß werd' ich hinziehen, Wann ich werd' id Von der Erd' du Wie ein Schatten fliehen. this 3. Gut und Blut, Leib, Seel' und Leben Ist nicht mein; Gott allein golo Ist es, der's gegeben. Will er's wieder zu sich kehren, Nehm' er's hin; Ich will ihn Dennoch fröhlich ehren. m 4. Schickt er mir ein Kreuz zu tragen, Dringt herein und Angst und Pein, Sollt' ich d'rum verzagen? Der es schickt, der wird es wenidden; Er weiß wohl, and o Wie er soll uld n All mein Unglück enden. die 5. Gott hat mich bei guten ards him Tagen Oft ergötzt: Sollt' ich jetzt ni Auch nicht etwas tragen? Fromm ist Gott und übt mit -8) didsi Maaßen Sein Gericht, Kann mich nicht Ganz und gar verlassen. 6. Satan, Welt und ihre dia Rotten Können mir Nichts mehr hier Thun, als meiner spotten. Laß sie spotten, laß sie lachen: Gott, mein Heil, Wird in Eil' 7. Unverzagt und ohne Grauen thu Soll ein Christ, boume asal Wo er ist, dan@ smise Stets sich lassen schauen; 19 Wollt' ihn auch der Tod aufhint dins dreiben, Soll der Muth Dennoch gut 07 Und fein stille bleiben. 8. Kann uns doch der Tod hitro nicht tödten, Sondern reißt JhUnsern Geistl Aus viel tausend Nöthen, n Schließt das Thor der bittern Leiden i Die Und macht Bahn, Da man fann Gehn zu Himmelsfreuden. 9. Allda will mit süßen Ihin bin Schätzen thIch mein Herz im n Nach dem Schmerz b Ewiglich ergößen: Hier ist kein recht Gut zu finden; Was die Welt nail S In sich hält, Muß im Nu verschwinden. 10. Was sind dieses Lebens ein Güter? Eine Hands& In Voller Sand, in Kummer der Gemüther; Dort, dort sind die edlen Gaben, Da mein Hirtli i Christus wird in ne dio Mich ohn' Ende laben. 11. Herr, mein Hirt, Brunn d @ Libin aller Freuden, Du bist mein, 8 Ich bin dein, si doi Niemand kann uns scheiden. Ich bin dein, weil du dein b dan Lebenroll Und dein Blutor si Mir zu gut ist Sie zu Schanden machen. In den Tod gegeben. Kreuz- und Trostlieder. 12. Du bist mein, weil ich dich fasse, shu Und dich nicht, 200 O mein Licht, me n Aus dem Herzen lasse. Laß mich, laß mich hingelangen, Da du mich, Und ich dich Ewig werd' umfangen. P. Gerhardt( 1606-1676). Eigene Melodie. 405, mas as Gott thut, das ist wohlgethan! Es bleibt gerecht sein Wille; Wie er fängt meine Sachen an, Will ich ihm halten stille. 01 Der in der Noths Mich wohl weiß zu erhalten; D'rum laß ich ihn nur walten. 2. Was Gott thut, das ist 273 Da öffentlich erscheinet, Wie treulich er es meinet. 5. Was Gott thut, das ist wohlgethan! Muß ich den Kelch gleich schmecken, Der bitter ist nach meinem Wahn, Laß' ich mich doch nicht schrecken, Weil doch zuletzt Ich werd' ergößteism Mit süßem Trost im Herzen: Da weichen alle Schmerzen. 6. Was Gott thut, das ist wohlgethan! Dabei will ich verbleiben: Es mag mich auf die rauhe Bahn Noth, Tod und Elend treiben, So wird Gott mich im Ganz väterlich In seinen Armen halten; D'rum laß' ich ihn nur walten. Samuel Rodigast( 1649-1708). wohlgethan!!: thildör bi( berg) jam@ der Eigene Melodie. Er kann ja nimmer trügen, Er führet mich auf rechter Bahn: 406. Was mein Gott will, So laß' ich mir genügen s gescheh' all'zeit; Sein Wille ist der beste; Zu helfen ist er dem bereit, Der an ihn glaubet feste; An seiner Huld Und hab' Geduld. Er wird mein Unglück wenden, Es steht in seinen Händen. Snel 3. Was Gott thut, das ist wohlgethan! Er wird mich wohl bedenken; Mein Arzt, der Alles heilen kann, Wird mir nicht Gift einschenken Er hilft aus Noth, is Der fromme Gott, ad ac Und züchtigt uns mit Maaßen; Wer Gott vertraut,& Fest auf ihn baut, di Den will er nicht verlassen. dull 2. Gott ist mein Trost, mein' Zuversicht, Für Arzenei. abiplp to 12 Gott ist getreu; l D'rum will ich auf ihn bauen Und seiner Gnade trauen. 4. Was Gott thut, das ist 2 2 wohlgethan! Er ist mein Licht und Leben, Der mir nichts Böses gönnen fann: bid Ich will mich ihm ergeben In Freud' und Leid. Es kommt die Zeit Mein' Hoffnung und mein Leben: Was mein Gott will, das mir mal geschieht:- si Ich will nicht widerstreben! Sein Wort ist wahr, Er hat mein Haar Auf meinem Haupt gezählet; Er hüt't und wacht, Nimmt uns in Acht, fors Auf daß uns gar nichts fehlet. 18 Kreuz- und Trostlieder. 274 3. D'rum will ich gern von is dieser Welt Heimfahren, wenn's sein Wille, Zu meinem Gott; wenn's ihm bolo gefällt, Will ich ihm halten stille; Mein' arme Seel' Ich Gott befehl' the In meinen letzten Stunden. Was dir ist nüß' und gut. Was Gott beschlossen hat, Das kann niemand verhindern Von allen Menschenkindern; arte Es geht nach seinem Rath. R G 4. D'rum ich mich ihm ergebe, Ihm sei es heimgestellt! Nach nichts mehr ich sonst strebe, Denn nur, was ihm gefällt. Sein Will' ist mein Begier, Der ist und bleibt der beste, Das glaub' ich stät und feste; Wohl dem, der glaubt mit mir. Johann Heermann( 1585-1647). O frommer Gott, Sünd', Höll und Tod Hast du mir überwunden. 4. Noch eins, Herr, will ich sosida bitten dich Du wirst mir's nicht versagen: Wenn mich der böse Feind ansicht, Laß mich doch nicht verzagen; C O Gott, mein Herr, Zu Ehren deinem Namen! Wer das begehrt, Dem wird's gewährt: Drauf sprech' ich fröhlich: Amen. Albrecht, Markgraf zu Brandenburg ( 1522-1557). candenburs Du betrübte Seele; Drückt dich gleich ein schweres Joch In der Trauerhöhle: Nur Geduld! Gottes Huld G Giebt dir nach dem Leiden Wieder Trost und Freuden. 2. Weine nicht! Gott denkt dan dich; Mel. Von Gott will ich nicht lassen. 407. Was willst du dich hat man dein vergeſſen, betrüben, O dann hat er längst bei sich, Was dir nüßt, ermessen! Eh' zerfällt Diese Welt, 1100 Eh' er dich kann lassen i 13 Oder gar dich hassen. 505 3. Weine nicht! Gott siehet dich, Ist er gleich verborgen. Fasfest in Geduld du dich Troß der Last der Sorgen, Reicht er dir dostonll Trost dafür O meine liebe Seel'? Woll' den nur herzlich lieben, Der heißt Immanuel.bing Vertrau' dich ihm allein, Er wird gut Alles machen Und fördern deine Sachen, G Wie dir's wird selig sein. 2. Denn Gott verlässet Keinen, Der sich auf ihn verläßt. Er bleibt getreu den Seinen, Die ihm vertrauen fest. Dünkt dir's gleich wunderlich, So laß dir doch nicht grauen, Mit Frerden wirst du schauen, Wie Gott wird retten dich. Mel. Mache dich, mein Geift, bereit. 408. eine nicht! Gott 3. uf thn magst du es wagen Getrost mit frohem Muth, Mit ihm wirst du erjagen, Und läßt nach dem Weinen Seine Sonne scheinen. 11 12 4. Weine nicht! Gott höret dich, Wenn dich Gram verwirret. Hättest noch so weit du dich In der Noth verirret. Ruf' ihn an, Kreuz- und Trostlieder. rindri Denn er fann Deinen Unglückswellen Ziel und Grenzen stellen. 5. Weine nicht! Gott liebet dich, Wenn die Welt auch hasset Und voll Arglist wider dich Bösen Anschlag fasset. Wen Gott liebt, s Nichts betrübt, mani sploi dall Will gleich All's vergehen, Gott wird's wohl versehen. 6. Weine nicht! Gott sorgt für dich, Was kann nun dir fehlen? Willst du unablässig dich Mit den Sorgen quälen? Wirf auf ihnin to Alles hin; Er wird deine Sachen Wieder besser machen. 7. Weine nicht! Gott tröstet dich Nach den Thränengüssen, Endlich wird der Kummer sich In das Grab verschließen. Durch den Tod i Stirbt die Noth, nadomus Und wenn der erscheinet, Hast du ausgeweinet. Benj. Schmold( 1672-1737). Im Himmel und auf Erden; Wer sich verläßt Herr Jesu Christ, Der sie doch schlägt Und wenn ich dich Nur hab' um mich Mit deinem Geist und So kann fürwahr Mir ganz und gar Rigot D Nicht Tod noch Teufel schaden. 3. Dein tröst' ich mich Ganz sicherlich; dobrom dif Denn du könnt'st mir's wohl geben, Was mir ist Noth, Du treuer Gott, All' Hoffnung ich Will fest und sicher seßen; Herr Jesu Christ, Mein Trost du bist darnieder. is€ ថា ប Gnaden, 275 Hier und in jenem Leben. Gieb wahre Reu', Mein Herz erneu', Gall Errette Leib und Seele. Ach höre, Herr, Dies mein Begehr, 0? Mein Bitten laß nicht fehlen. Joh. Mühlmann( 1573-1613). 20-8 au Eigene Melodie. mo Mel. Was mein Gott will. traut, 409. Wer Gott vertraut, Der hat auf keinen Sand gebaut. Hat 2. Was helfen uns die schweren 410. Wott läßt walten er nur den lieben Und hoffet auf ihn allezeit, Den wird er wunderbar erhalten In allem Kreuz und Traurigkeit. Wer Gott, dem Allerhöchsten, Auf Jesum Christ, Dem muß der Himmel werden; Was hilft es, daß wir alle Darum auf dich Morgen on Sorgen? Was hilft uns unser Weh und Ach? Beseufzen unser Ungemach? Wir machen unser Kreuz und Leid Nur größer durch die Traurigteit. More In Todes Noth und Schmerzen. 2. Und wenn's gleich wär' Dem Teufel sehr Und aller Welt zuwider, So bist du es, and don& Wie unsers Gottes Gnadenwille 3. Man halte nur ein wenig him to stille Und sei doch in sich selbst vernelenen gnügt, 18* 276 Kreuz- und Trostlieder. Und sein' Allwissenheit es fügt:| Wird mir's an einem fehlen. Gott, der uns ihm hat auserwählt, Wie er mich führt, so geh' ich Der weiß auch sehr wohl, was uns fehlt. 15019 mit 4. Er fennt die rechten Freudenstunden, Erweiß wohl, wann es nüglich sei; Wenn er uns nur hat treu erfunden Und merket keine Heuchelei, So kommt Gott, ch' wir's uns darversehn, Und lässet uns viel Gut's geschehn. 5. Denk' nicht in deiner Drangfalshize, Daß du von Gott verlassen seist, Und daß ihm der im Schooße size, Den alle Welt als glücklich preist. Die Folgezeit verändert viel Und setzet Jeglichem sein Ziel. 6. Es sind ja Gott sehr leichte Sachen, Und ist dem Höchsten Alles gleich, Den Reichen klein und arm zu machen, Den Armen aber groß und reich. Gott ist der rechte Wundermann, Der bald erhöhn, bald stürzen fann. 7. Sing', bet und geh' auf 1901 210 Gottes Wegen, Verricht das Deine nur getreu Und trau' des Himmels reichem b Segen, So wird er bei dir werden neu; Denn, welcher seine Zuversicht Auf Gott setzt, den verläßt er danguo nicht. uschon vier piu Georg Neumart( 1621-1681). Und folge willig Schritt vor nd thun Schritt In findlichem Vertrauen. 2. Wie Gott mich führt, so bin ich still Und folge seinem Leiten, Obgleich im Fleisch der Eigenedared will' Will öfters widerstreiten.0 Wie Gott mich führt, bin ich bereit, In Zeit und auch in Ewigkeit Stets seinen Rath zu ehren. 3. Wie Gott mich führt, bin ich vergnügt, Ich ruh' in seinen Händen; Wie er es schickt und mit mir bid to ford fügt, i Wie er's will mit mir wenden, Sei ihm hiermit ganz heimgeargild stellt: and m Er mache, wie es ihm gefällt, Zum Leben oder Sterben.de 4. Wie Gott mich führt, so geb' ich mich In seinen Vaterwillen; Scheint's der Vernunft gleich wunderlich, Sein Rath wird doch erfüllen, Was er in Liebe hat bedacht, Eh' er mich an das Licht gebracht: Ich bin ja nicht mein eigen. 19 5. Wiê Gott mich führt, so bleib' ich treu Im Glauben, Hoffen, Leiden; Steht er mit seiner Kraft mir bei, Was will mich von ihm scheiden? Ich fasse in Geduld mich fest: Was Gott mir widerfahren läßt, Mel. Es ist das Heil uns kommen her. 411. Wie Gott mich führt, Muß mir zum Besten dienen. so will ich gehn Ohn' alles Eigenwählen; Geschieht, was er mir außersehn, 6. Wie Gott mich führt, so sal will ich gehn, Es geh' durch Dorn und Hecken; Kreuz- und Kann ich's auch anfangs nicht verstehn, Bulegt wird er's aufdecken, Wie er nach seinem Vaterrath Mich treu und wohl geführet hat: Dies sei mein Glaubensanter. Lampertus Gedicke( 1683-1735). Mel. Lobt Gott, ihr Chriften, allzugleich. ie hat's die Seele doch 412. Wo so gut, Die sich dem Herrn ergiebt, Die nichts mehr will und nichts mehr thut, ster Als daß sie Jesum liebt! 2. Still wandelt sie an seiner Hand, Ein selig Kind des Lichts, Das Antlig hin zu ihm gewandt, Und scheut und fürchtet nichts. 3. Sie ziehet muthig ihre Bahn; Trostlieder. 277 8. Ach ja, die Seele hat es gut, Die sich dem Herrn ergiebt, Die nichts mehr will und nichts mehr thut, Als daß sie Jeſum liebt! Verfasser unbekannt. 60 30 Bis seine Stunde schlägt; Sie weiß: er gönnt ihr wieder illetoprad Rast, p Der treu die Schwachen trägt. 6. Auch wird kein Opfer ihr matum nizu schwer, Die Liebe macht es leicht Und siehe, wie von ungefähr Ist bald das Ziel erreicht.61 7. Da wird die Liebe zum dit di Panier, Der Glaub' ihr Hochzeitskleid; Die Hoffnung öffnet ihr die Thür', Ind Ihr Erbe steht bereit. Mel. Es ist genug. 413. mie's Gott gefällt“, ini Das ist mein bestes Wort; Mir geh' es, wie Gott will. Zeigt er den Weg, So find' ich hier und dort Das angenehmste Ziel. Wohl dem, der sich von Gott läßt führen, Der wird viel Trost darinnen spüren: Ma :,: Wie's Gott gefällt.:,: 2. Was Gott gefällt, Es sei Freud' oder Leid, Ich nehme beides an. Er weiß allein, Was meiner Seligkeit Vor anderm dienen fann; Damit wird er mich überschütten. Im Namen Jesu will ich bitten: G 11 Mit ihm wird nichts zu schwer, Und Erdenlust und eitler Wahn Verlocken sie nicht mehr. 4. Sie geht getrost, heißt er sie gehn, Sie weiß, er ist ihr Hort; Kann sie doch seine Liebe sehn, Glaubt sie doch seinem Wort! 5. Sie trägt geduldig ihre:,: Was Gott gefällt.:,: madag om Last, K 3. Wo's Gott gefällt, So gilt kein Hinderniß, Wenn er mir was bescheert.2 Gefällt's ihm nicht, So schadet das gewiß, me ent Was man sich selbst begehrt. D'rum geb' ich mich in Gottes Willen, Damit will ich mein Herze stillen: :: Wo's Gott gefällt.:: G 4. Wenn's Gott gefällt, Alsdann wird es geschehn, Ich traue seiner Huld. Ich werd' es schon Heut oder morgen sehn; D'rum wart' ich mit Geduld. Lob- und Danklieder. $ 278 Gott wird ja nicht zu lang' verziehen. 10 Mein Herzenswunsch wird mir verliehen, :,: Wenn's Gott gefällt.:,: 5. ,, Wie's Gott gefällt, So mach' ich den Beschluß. Es sorge, wer da will, Ich weiß doch wohl, Daß es so gehen muß, Wie Gott setzt Maaß und Ziel. Derselbe läßt mich nicht verderben, Die großen Wunderwerke, Die Majestät und Herrlichkeit, Die Weisheit, Kraft und Stärke, Ich mag gleich leben oder sterben: :,: Wie's Gott gefällt.:,: Joh. Häntschel( 1707-1748). Gott und Jesus. Der für uns ist gestorben Und uns des ew'gen Lebens Fron' d und Durch seinen Tod erworben; AUF SEA II. Siebe zu A phase( Lob- und Danklieder.) Mel. Es ist das Heil uns kommen her.| Der Tod und Hölle macht zu IN 414. Bring ringther dem Herren Lob und Ehr Aus freudigem Gemüthe; Ein Jeder Gottes Ruhm vermehr' Und preise seine Güte; Ach, lobet, lobet Alle Gott, Der uns befreiet aus der Noth, Und danket seinem Namen! 2. Lobt Gott und rühmet allezeit Spott Und uns versöhnt mit unserm Gott: D'rum danket seinem Namen! 5. Lobt Gott, der in uns durch den Geist Den Glauben angezündet Und alles Gute noch verheißt, Uns stärket, träftigt, gründet, Der uns erleuchtet durch sein Wort, Regiert und treibet fort und fort: D'rum danket seinem Namen! 6. Lobt Gott, der auch dies gute Wert, lo So in uns angefangen, Vollführen wird und geben 1.3 Die er beweist in aller Welt, Dadurch er alle Ding' erhält: D'rum danket seinem Namen!! 3. Lobt Gott, der uns erthorb Stärk, and 40 Beschaffen hat, Das Kleinod zu erlangen, Leib, Seele, Geist und Leben Aus lauter väterlicher Gnad' Das er hat Allen dargestellt Und seinen Gläub'gen vorbehält: Uns Allen hat gegeben, Der uns durch seine Engel D'rum danket seinem Namen! schützt Thuy Q 7. Lobt Gott, ihr starken pis& Seraphim, Seraphim, QUnd täglich schenket, was uns CAM nüßt: Ihr Engel und ihr Thronen; D'rum danket seinem Namen! 4. Lobt Gott; er giebt uns PB seinen Sohn, an Es loben Gott mit heller Stimm', Die hier auf Erden wohnen. Lobt Gott und preist ihn früh Foishan und spät, Ja Alles, was nur Ödem hat, Das danke seinem Namen! Christian Günther( 1649-1704). Lob- und Danklieder. Eigene Melodie. er du das Loos von 415. Der meinen Tagen Und meines Lebens Glück und Plagen Mit Güt' und Weisheit mir bebestimmt, Dir, Gott, dank' ich mit frohem Herzen, Das seine Freuden, seine men Schmerzen@ Aus deinen Segenshänden daofas dan nimmt. 279 Wenn Licht und Leitung mir gebricht. 5. D'rum soll vor dir mein Herz sich stillen; Ich weiß, daß ohne deinen Willen bi Kein Haar von meinem Haupte fällt. Auf dich allein kann ich vertrauen Und meiner Zukunft Hoffnung bauen d sling In dieser unbeständ'gen Welt. 6. Ja, Herr, es sei mein ganzes Leben 0² Bloß deiner Leitung übergeben, Bis dieser Lebensbaum zerbricht. Ob Berge weichen, Hügel fallen, Fest bleibt dein Bund den Deinen dit allen Und deine Gnade weichet nicht. Johann Patzke( 1727-1787). dull 2. Du haft im Lauf von Soos meinem Leben Mehr Glück als Leiden mir gegia maging geben, Mehr Gut's, als ich verdient, oblat michor bescheert. Mußt' ich den Abend lang' auch to nim weinen, jo Läß'st du mir doch die Sonne scheinen, Mel. Was Gott thut, das ist. motion Wann kaum der Morgen wieder- 416. Dich, Jesu, laß ich du is. In fehrt. do ewig nicht; Dir bleibt mein Herz ergeben; Du kennst dies Herz, das redlich dialgspricht: Nur Einem will ich leben. bo Du, du allein, Du sollst es sein; Data Du sollst mein Trost auf Erden, Mein Glück im Himmel werden. 2. Dich, Jesu, laß' ich ewig nicht; dell nicht; Ich halte dich im Glauben. Nichts kann mir meine Zuversicht Und deine Gnade rauben; onlf Der Glaubensbund om j Hat festen Grund: bi dall Die deiner sich nicht schämen, Die kann dir Niemand nehmen. 3. Dich, Jesu, laß' ich ewig nicht. 14 Aus göttlichem Erbarmen Gingst du für Sünder in's Gericht 3. Soll ich nach deinem Wohlnem gefallen 1030 03 Durch mancher Prüfung Enge pan Team wallen, Die Fleisch und Blut mir schwebir rer macht, So darf mein Herz doch nicht berzagen; Ich weiß, du bist bei meinen noted pidubl Plagen dal Stets auf mein wahres Wohl dritaind thi jo bedacht. 4. Selbst aus des Lebens ( 7910 asil Bitterfeiten Weißt du mein Glück mir zu Sten bereiten Und schaff'st aus Finsternissen Du bahnst vor mir die rauhen Stegehindo Und leitest mich auf eb'nem Wege, Lob- und Danklieder. 280 Und büßtest für mich Armen. Aus Dankbarkeit Will ich all'zeit @ 4 Um deines Leidens willen Die Pflicht der Treu' erfüllen. 4. Dich, Jesu, laß' ich ewig nicht. Du stärkest mich von oben; Auf dich steht meine Zuversicht, Wenn meine Feinde toben. Ich halt an dir, Du bleibst bei mir. Wie sehr mich Feinde hassen, Du wirst mich nicht verlassen. 5. Dich, Jesu, laß' ich ewig od nicht, Dich, Gottes größte Gabe, Ich weiß, daß mir kein Gut ge= bricht, Dir will ich meine Lieder bringen: Ach, gieb mir deines Geistes Kraft dazu, Daß ich es thu' im Namen Jesu Christ, So wie es dir durch ihn gefällig ist. 2. Zich' mich, o Vater, zu dem Sohne, le Damit dein Sohn mich wieder zieh' zu dir; Dein Geist in meinem Herzen wohneid bilk Und meine Sinne und Verstand regier', Daß ich den Frieden Gottes schmeck' und fühl Und dir darob im Herzen sing' und spiel'.dur 3. Verleih' mir, Höchster, solche him that are Güte, 38162 So wird gewiß mein Singen recht gethan; 2So klingt es schön in meinem Liede, tog So bet' ich dich in Geist und Wahrheit an; So hebt dein Geist mein Herz zu dir empor, Herr, wenn ich dich nur habe. Sucht mich die Welt Durch Gut und Geld Dir ungetreu zu machen, So will ich sie verlachen. 6. Dich, Jesu, laß' ich ewig nicht; Nichts soll mich von dir scheiden. Es bleibet jedes Christen Pflicht, Mit seinem Herrn zu leiden. Doch all' mein Leide Währt kurze Zeit, mill Bald ist es überstanden, Und Ruh' ist dann vorhanden. 7. Dich, Jesu, laß' ich ewig nicht; Nie soll mein Glaube wanken, Und wenn des Leibes Hütte bricht, Sterb' ich mit dem Gedanken: Mein Freund ist mein, Und ich bin sein; 4. Dein Geist kann mich bei thin bod gdir vertreten Mit Seufzern, die ganz unausHonom prechlich sind;& Er lehret mich recht gläubig beten, Giebt Zeugniß meinem Geist, Er ist mein Schuß, mein Tröster, Und ich bin sein Erlöster. and daß ich dein Kind Und ein Miterbe Jesu Christi sei, Daher ich Abba, lieber Vater, Tuschrei'. d SE 5. Wenn dies aus meinem Herzen schallet! Durch deines heil'gen Geistes TiKraft und Trieb, Denn wo ist doch ein solcher Gott So bricht dein Vaterherz und wie du? wallet Ehrenfried Liebich( 1713-1780). rgdon onn id wo sic gius Eigene Melodie. 417. Dir, bir, Jehovah, will ich singen; Daß ich dir Psalmen sing' im höhern Chor.G Lob- und Ganz brünstig gegen mich vor heißer Lieb', Daß mir's die Bitte nicht versagen kann, Die ich nach deinem Willen hab' gethan. 6. Was mich dein Geist selbst bitten lehret, ise Das ist nach deinem Willen eingericht't Und wird gewiß von dir erhöret, Weil es im Namen deines Sohn's geschieht, Durch welchen ich dein Kind und Erbe bin $ 19 Und nehme von dir Gnad' um Gnade hin. i 7. Wohl mir, daß ich dies Beugniß habe! D'rum bin ich voller Trost und noliams In Freudigkeit Und weiß, daß alle gute Gabe, Die ich von dir verlange jederzeit, Die giebst du und thust überschwänglich mehr, Als ich verstehe, bitte und begehr'. 8. Wohl mir! ich bitt' in Jesu Namen, 281 Der mich zu deiner Rechten selbst all viu vertritt; id In ihm ist Alles Ja und Amen, Was ich von dir im Geist und Glauben bitt'. Wohl mir, Lob dir jetzt und in usdal blo Ewigkeit, Daß du mir schenkest solche SeligDanklieder. 2. Wenn in Erinnerungen An dein Verdienst versenkt, Von Liebe tief durchdrungen, Im Geist von dir umschlungen, Dich meine Seele denkt: 3. Alsdann wird diese Erde, Auch einst bewohnt von dir, Troß mancherlei Beschwerde, Die ich hier inne werde, nila Zum Heiligthume mir. 4. Ich folge deinen Blicken, Ich hang' an deiner Hand Und schaue mit Entzücken Hin, wo nicht Leiden drücken, Dir nach in's Vaterland. sme 5. Du, der nur Andern lebte, Der nur für And're litt, Nur uns zu retten strebte Und, ob das Herz gleich bebte, Doch selbst zum Sterben schritt, 6. Du, der mich lehret hoffen Und glauben und vertrau'n, Durch den ich kann, getroffen Vom Grau'n des Todes, offen Die wahre Heimath schau'n, ne 7. Du, der mich handeln lehret, Wie es vor Gott gebührt, nis Und der mir unversehreta Den Fuß vom Wege kehret, Der zum Verderben führt: b 8. Dir bin ich hingegeben Zu Lieb' und Dankbarkeit.@ Mein Ruhen und mein Streben, Mein Sterben und mein Leben Sei, Jeſu, dir geweiht! 9. Du Wonne meiner Seele, aid teit! Mein Ruhm, mein Lobgesang, Bartholom. Traffelius( 1677-1724). 1910 dag ti901 70 70 Dem ich mein Herz vermähle, Versöhner meiner Fehle, nu Sonic, Chu Top Dein bin ich Lebenslang! dan Mel. O Jesu, mein Vergnügen.d bn Karl Wehrau( 1761-1808). mult 8 418. u, dem ich ange D¹, höre, i nogic Eigene Melodie. Heiland, Jeſu Chriſt, li 419. Großer Gott, wir mig Dem oft stille lie Bur Huldigung und Ehre Aus frommen Augen fließt: Herr, wir preisen deine Stärke. Vor dir beugt die Erde sich 282 Lob- und Und bewundert deine Werke. Wie du warst vor aller Zeit, So bleibst du in Ewigkeit. 2. Alles, was dich preisen kann, Cherubim und Seraphinen Stimmen dir ein Loblied an, Alle Engel, die dir dienen, Rufen dir in sel'ger Ruh: Heilig, heilig, heilig zu. ste 3. Heilig, Herr Gott Zebaoth, Heilig, Herr der Kriegesheere, Starter Helfer in der Noth; Himmel, Erde, Luft und Meere Sind erfüllt von deinem Ruhm, Alles ist dein Eigenthum. Danklieder. Endlich kommst du zum Gericht, Zeit und Stunde weiß man nicht. 9. Steh', Herr, deinen Dienern bei, Welche dich mit Demuth bitten; Alle machtest du ja frei Durch den Tod, den du gelitten. Nimm uns nach vollbrachtem Lauf Zu dir in den Himmel auf! 10. Sieh dein Volk in Gnaden HOT 210 9 an, Hilf uns, segne, Herr, dein Erbe! Leit' es auf der rechten Bahn, Daß der Feind es nicht verderbe! Hilf, daß es durch Buß' und 4. Der Apostel heil'ger Chor, Flehno bull Der Propheten große Menge Dich im Himmel möge sehn! dono 11. Alle Tage wollen wir Dich und deinen Namen preisen Und zu allen Zeiten dire Ehre, Lob und Dank erweisen. Gieb, daß Jeder fündenfrei. Deiner Gnade würdig sei. bi 12. Herr, erbarm', erbarme nilor dich! Schickt zu deinem Thron empor Neue Lob- und Dankgesänge; Der Blutzeugen große Schaar Lobt und preist dich immerdar. 5. Auf dem ganzen Erdenkreis Loben Große und auch Kleine Dich, Gott Vater, dir zum Preis Singt die heilige Gemeine; Sie verehrt auf seinem Thron Deinen eingebornen Sohn. 6. Sie verehrt den heil'gen Auf uns komme, Herr, dein Segen! 8 Deine Güte zeige sich 133 91 Geist, 4 Allen der Verheißung wegen! Welcher uns mit solchen Lehren Auf dich hoffen wir allein, Und mit Troste kräftig speist, Laß uns nicht verloren sein! Der, o König aller Ehren, du ili im Verfasser unbekannt. Hid moduald Der mit dir, Herr Jesu Christ, Und dem Vater ewig ist. Eigene Melodie. im do 7. Du, des ew'gen Vaters nism Sohn, 420, Herr Gott, dich loben wir, dinc Herr Gott, wir danken dir. Dich, Gott, Vater in Ewigkeit, Ehret die Welt sehr weit und breit. All Engel und Himmelsheer, Und was dienet deiner Ehr', Auch Cherubim und Seraphim Singen immer mit hoher Stimm': Heilig ist unser Gott, ditling C Heilig ist unser Gott, Heilig ist unser Gott! dug Der Herre Zebaoth.man Sul Hast die Menschheit angenommen; Du bist auch von deinem Thron Zu uns auf die Welt gekommen. Gnade hast du uns gebracht, Von der Sünde frei gemacht. 8. Nunmehr steht das Himmelsthor Allen, welche glauben, offen; Du stellst uns dem Vater vor, Wenn wir kindlich auf ihn bil s hoffen; 10 Lob- und Danklieder. 2. Dein göttlich' Macht und Herrlichkeit Geht über Himmel und Erde SURIIDIC weit. Der heiligen zwölf Boten Zahl Und die lieben Propheten all', Die theuren Märt'rer allzumal Loben dich, Herr, mit großem Mislin Schall. nisk Die ganze werthe Christenheit Rühmt dich auf Erden allezeit; Dich, Gott, Vater im höchsten Thron, Deinen rechten und ein'gen Sohn, Den heil'gen Geist und Tröster werth, TO Mit rechtem Dienst sie lobt und odehrt. 3. Du König der Ehren, Jesu Christ, Gott Vaters ew'ger Sohn du bist! Der Jungfrau Leib nicht hast verschmäht, zu erlösen das menschlich' Geschlecht. Du hast dem Tod' zerstört sein' Macht Und all' Christen zum Himmel bracht. Mit aller Ehr' in's Vaters Reich. Du sig'st zur Rechten Gottes gleich Ein Richter du zukünftig bist. Alles, was todt und lebend ist. 283 5. Täglich, Herr Gott, wir loben dich Und ehr'n dein'n Namen stetiglich.. Behüt' uns heut, du treuer Gott, Vor aller Sünd' und Missethat! Sei uns gnädig, o Herre Gott, Sei uns gnädig in aller Noth; Zeig' uns deine Barmherzigkeit, Wie uns're Hoffnung zu dir steht. Auf dich hoffen wir, lieber Herr: In Schanden laß uns nimmermehr! Amen. 4. Nun hilf uns, Herr, den Dienern dein, Die mit dein'm theur'n Blut erLöset sein. Laß uns im Himmel haben Theil Mit den Heil'gen in ew'gem Heil! Hilf dein'm Volt, Herr Jesu asdahl hid Christ, Und segne, was dein Erbtheil ist; Wart' und pfleg' ihr'r zu aller Beit bid im G Und heb' sie hoch in Ewigkeit! Te Deum laudamus, von Ambrosius ( † 397); deutsch von Martin Luther. is manis) ni dis2 ms@ on lou silo mio fiuni In Eigene Melodie 421. Herzlich lieb hab' ich Ich bitte, sei von mir nicht fern Mit deiner Hilf' und Gnaden. Die ganze Welt erfreut mich nicht, Nach Erd' und Himmel frog' ich nicht, Wenn ich nur dich kann haben. Und wenn mir gleich mein Herz Bist du doch meine Zuversicht, ( eoar- ear) zerbricht, Mein Heil und meines Herzens s Trost, Herr Jesu Christ, Der du mich durch dein Blut odos erlöst. 0517412 Mein Gott und Herr, mein Gott da und Herr, In Schanden laß mich nimmersino ang biru mehr! o di be 2. Es ist ja dein Geschenk und Gab' Mein Leib und Seel', und was gadis ich hab' In diesem armen Leben; dill Damit ich's brauch' zum Lobe om dein, di Zu Nuß und Dienst des Nächsten mein, 18 Woll'st du mir Gnade geben. Liebe zu Jesus.102 284 Behüt' mich, Herr, vor falscher did nad Lehr', Des Satans Mord und Lügen rat nd wehr'; In allem Kreuz erhalte mich, Auf daß ich's trag' geduldiglich. Herr Jesu Christ, muß dich haben, Ich fühl's, ich muß für dich nur gor sein. Til sid drif Nicht im Geschöpf', nicht in den Mein Herr und Gott, mein Herr gast tid us pund Gott, o di Gaben, dado Mein Leben ist in dir allein. Tröst' meine Seel' in Todesnoth! Hier ist die Ruh', hier ist Ver3. Ach lasse, Herr, die Engelsoll drgnügen, die dein D'rum folg' ich deinen sel'gen Zügen. 4. Dein ewig sei mein Herz för? du und Leben, G Erlöser, du mein einzig Gut; Für dich hast du mir's nur gegeben, In dir es still und selig ruht. Du, Heiland meines tiefen Falles, Für dich ist ewig Herz und Alles. 5. Ehr' sei dem hohen JesusAm letzten End' die Seele mein In Abrahams Schooß tragen, Den Leib in seinem Kämmerlein Gar sanft, ohn' alle Qual und sidols Bein, Ruh'n bis zum jüngsten Tage. Alsdann vom Tod' erwecke mich, Daß meine Augen sehen dich In aller Freud', o Gottes Sohn, Mein Heiland und mein Gnadenthron! d hole Herr Jesu Christ, Erhöre mich, erhöre mich! s 809 Ich will dich preisen ewiglich. Martin Schalling( 1532-1608). bod nd frie Gasgasd agnient dun lid is Mel. Erquicke mich, du Heil der Sünder. 422. Jch bete an die Macht der Liebe, Die sich in Jesu offenbart; Ich geb' mich hin dem freien Triebe, Mit dem ich Staub geliebetward; Ich will, anstatt an mich zu denken, In's Meer der Liebe mich versenken. 2. Wie bist du mir so sehr and gewogen, Und wie verlangt mein Herz n dir! ada 2 munach Durch Liebe sanft und stark geDu traute Liebe, gutes Wesen, Du hast mich und ich dich erlesen. 3. Ich fühl's, du bist's, ich 16MB od 1 zogen, Neigt sich mein Alles auch zu an dir; nd nd it' namen, In dem der Liebe Quell entspringt, Von dem hier alle Bächlein kamen, Aus dem der Sel'gen Schaar dort trinkt! Wie beugen sie sich ohne Ende! Wie falten sie die frohen Hände! 6. O Jesu, daß dein Name Origton bliebe Im Grunde tief gedrücket ein! Möcht' deine süße Jesusliebe In Herz und Sinn gepräget sein! Im Wort, im Werk und allem SG Wesen Sei Jesus und sonst nichts zu is 1910 leſen. E lid Gerhard Tersteegen( 1697—1769). His man un J JEST Eigene Melodie. nied i nach dir! 423. Ich will dich lieben, 3 meine Bo Ich will dich lieben, meine Zier, Ich will dich lieben mit dem Werke Liebe zu Jesus. Und immerwährender Begier; Ich will dich lieben, schönstes Licht, Bis mir das Herzé bricht. 2. Ich will dich lieben, o mein Leben, Als meinen allerbesten Freund; Ich will dich lieben und erheben, So lange mich dein Glanz bescheint; Du hochgelobte Schönheit du, Und dich nicht eher mein genennet, Du höchstes Gut und wahre dinit- onu and Ruh'! Ruh'! Es ist mir leid, ich bin betrübt, Daß ich so spät geliebt. 4. Ich lief verirrt und war verblendet, Ich suchte dich und fand dich nicht. Ich hatte mich von dir gewendet, Ich liebte das geschaff'ne Licht; Nun aber ist's durch dich gescheh'n, Jibra dur lole Ich will dich lieben, Gotteslamm, Als Seelenbräutigam. bi paino Eigene Melodie. 3. Ach, daß ich dich so spät 424. Je meine Freude, Herzens Daß ich dich hab' erseh'n. 5. Ich danke dir, du wahre Sonne, Daß mir dein Glanz hat Licht gebracht; 285 7. Ich will dich lieben, meine Krone, Ich will dich lieben, meinen Gott; Ich will dich lieben ohne Lohne Auch in der allergrößten Noth; Ich will dich lieben, schönstes Licht, Ich danke dir, du Himmelswonne, Daß du mich froh und frei gemacht; Ich danke dir, du ew'ger Hort, Daß mich geheilt dein Wort. 6. Erhalte mich auf deinen Bis mir das Herze bricht. Johann Scheffler( 1624-1677). hitno to Joint Jame ad Jhall su afford Weide, Jesu, meine Zier, Ach, wie lang', wie lange Ist dem Herzen banget u Und verlangt nach dir! Gottes Lamm, mein Bräutigam, Außer dir soll mir auf Erden Nichts sonst lieber werden! 2. Unter deinem Schirmen Bin ich vor dem Stürmen Aller Feinde frei. Mag die Hölle wüthen, Ich kann Troß ihr bieten; Jesus steht mir bei. Ob die Welt in Trümmer fällt, Ob gleich Sünd' und Tod mich schrecken, no Jesus wird mich decken. usimmar 3. Mag der Feind mir nahen, Mich der Tod umfahen, Dennoch hab' ich Muth. Zürne, Welt, und tobe, au Meinen Gott ich lobes In gar sich'rer Hut. Gottes Macht hält mich in Acht; pa Stegen Erd' und Abgrund mögen zittern, Nichts kann mich erschüttern. Und laß mich nicht mehr irre gehn! Laß meinen Fuß auf deinen Wegen Nicht straucheln oder stille stehn; Erleucht' mir Leib und Seele ganz, 4. Weg mit allen Schäßen! Du bist mein Ergößen, Jesu, meine Lust. Weg, ihr eitlen Ehren! Will von euch nicht hören, Bleibt mir unbewußt! Du schöner Himmelsglanz! Liebe zu Jesus. 286 Elend, Noth, Kreuz, Schmach und Tod Soll mich, ob ich viel muß leiden, Nicht von Jesu scheiden. 5. Gute Nacht, o Wesen, Das die Welt erlesen, iube Mir gefällst du nicht! Gute Nacht, ihr Sünden, Bleibet weit dahinten, Kommt nicht mehr an's Licht; Gute Nacht, du Stolz und Pracht, Dir sei ganz, du Sündenleben, Gute Nacht gegeben. 6. Weicht, ihr Trauergeister! Denn mein Freudenmeister, Jesus, tritt herein. im Denen, die Gott lieben, Muß auch ihr Betrüben Lauter Segen sein. Duld' ich schon hier Spott und Hohn, 3. Jesu habe ich geschworen, Da ich von den Sünden rein Und von Neuem ward geboren In der heil'gen Taufe mein; Ihm will ich den Schwur auch halten Und in Allem lassen walten, ne Es sei Leben oder Tod: Jesus hilft aus aller Noth. 4. Jesus will ich bei mir molestie haben, dit b Wenn ich gehe aus und ein; Seines Geistes Trost und Gaben Ruh'n in meines Herzens Schrein; Wenn ich mich zur Ruh' begebe Oder mich vom Schlaf' erhebe, Bleibt doch Jesus früh und spät Meiner Seele Schuß und Rath. 5. Jesus will ich lassen radail98 then, #n Der am Besten rathen kann; Dennoch bleibst du auch im Leide, Er gesegne meine Thaten, Jesu, meine Freude. Johann Franck( 1618-1677). Die ich fröhlich fange an, Daß in seinem theuren Namen di Alles glücklich sei und Amen: So wird Alles werden gut; läd sid pol Mel. Alle Menschen müssen sterben. 425. Jesus schwebt mir in Wohlgethan ist, was er thut. 6. Jesus, meiner Jugend Leiter Gedanken, 30 Jesus liegt mir stets im Sinn; Von ihm will ich nimmer wanken, Weil ich hier im Leben bin. Er ist meiner Augen Weide, Meines Herzens höchste Freude, Meiner Seele schönste Zier: Jesus lieb' ich für und für. 2. Jesus funkelt mir im Herzen, o Wie der goldnen Sterne Schein; Er vertreibt mir Angst und Und Regierer meiner Sinn', Wird auch sein mein Trostbereiter, Wenn ich alt und kraftlos bin, Wenn entkräftet meine Glieder, Und die Lebenssonn' geht nieder, Sich verdunkelt mein Gesicht: Meinen Jesus laß' ich nicht. Schmerzen, bis Er ist mein und ich bin sein. D'rum ergreif' ich ihn mit Freuden, Wenn ich soll von hinnenscheiden; Er ist meines Lebens Licht: Jesus laß' ich von mir nicht. 7. Jesus soll in allen Leiden Mein getreuer Beistand sein: Nichts, nichts soll mich von ihm sp scheiden; laull Es soll keine Herzenspein, Keine Trübsal, keine Schmerzen Reißen ihn aus meinem Herzen. Ob mir gleich mein Herz zerbricht, Laß' ich dennoch Jesus nicht. Lob- und Danklieder. Laß' ich gleich Gut, Blut und Ehr', borb Jesus dennoch nimmermehr! 287 8. Jesu leben, Jesu sterben, Jesu einzig eigen sein Und mit Jesu dorten erben, Dies ist mein Gewinn allein. Jesu will ich sein und bleiben, Eigene Melodie. Nichts, Nichts soll mich von ihm 427. Sobe den Herren, o Ich will ihn loben bis zum Tod! So lang' ich Stunden auf Erden zähle, Seele, vergiß es ja nicht, Lob' ihn in Ewigkeit! Amen. Joachim Neander( 1650 1680). der Ehren, Meine geliebete Seele, das ist mein Begehren. Kommet zu Hauf', d Psalter und Harfe, wacht auf, Lasset den Lobgesang hören! 2. Lobe den Herren, der Alles da so herrlich regieret, Der dich auf Adlers Fittigen sicher geführet, Der dich erhält, nad Holubht Wie es dir selber gefällt; Hast du nicht dieses verspüret? 3. Lobe den Herren, der künstlich und fein dich bereitet, Der dir Gesundheit verliehen, dich freundlich geleitet: In wie viel Nothin Hat nicht der gnädige Gott Ueber dir Flügel gebreitet! 4. Lobe den Herren, der deinen Stand sichtbar gesegnet, Der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet; Denke daran, Was der Allmächtige kann, Der dir mit Liebe begegnet. 5. Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen! Alles, was Ödem hat, lobe den heiligen Namen! Er ist dein Licht: 602 03 child Verfasser unbekannt. ondon Eigene Melodie.dll Will ich lobsingen meinem Gott. Der Leib und Seel' gegeben hat, 426. Lobe den Herren, den Werde gepriesen früh und ſpät. :,::,: 2. Fürsten sind Menschen, vom Weibe geboren, Und kehren um zu ihrem Staub'; Ihre Anschläge sind auch verloren, Or Wenn nun das Grab nimmt seinen Raub. Weil denn kein Mensch uns helfen kann, Rufe man Gott um Hilfe an. :,: Hallelujah.:: 3. Selig, ja selig ist der zu nennen, Deß Hilfe der Gott Jakobs ist, Welcher vom Glauben sich nicht läßt trennen Und hofft getrost auf Jeſum Christ! Wer diesen Herrn zum Beistand hat, Findet am besten Rath und 50 That. :: Hallelujah.:,: 4. Dieser hat Himmel, Meer und die Erden, Und was darinnen ist, gemacht; Alles muß pünktlich erfüllet werden, Was er uns einmal zugedacht. Er ist's, der Herrscher aller Welt, Welcher uns ewig Glauben hält. :,: Hallelujah.:,: 288 Lob- und Danklieder. 5. Müssen hier Manche noch| Mel. Nun lob', mein Seel', den Herren. Unrecht leiden, 428. Mer Stille, an lobt dich in dil Du hocherhab'ner Zionsgott; Des Rühmens ist die Fülle Vor dir, o Herr Gott Zebaoth! Du bist doch, Herr, auf Erden Der Frommen Zuversicht; In Trübsal und Beschwerden Läßt du die Deinen nicht. D'rum soll dich stündlich ehren Mein Mund vor Jedermann Und deinen Ruhm vermehren, So lang' er lallen kann. 2. Es müssen, Herr, sich freuen Von ganzer Seel' und jauchzen hell, i niste Die deinem Dienst sich weihen. Gelobt seist du, Gott Jsrael! Dein Name sei gepriesen, l Der große Wunder thut, s Und der auch mir erwiesen, Was heilsam ist und gut. D'rum geb' ich mich mit Freuden Dir, Herr, zu eigen hin, Nichts soll von dir mich scheiden, So lang' ich leb' und bin. sin 3. Herr, du hast deinen Namen odol.8 So herrlich in der Welt gemacht; Wenn Schwache zu dir tamen, Hast du mit Hilf' an sie gedacht. Du hast mir Gnad' erzeiget: Nun, wie vergelt' ich's dir? Ach, bleibe mir geneiget, So will ich für und für Den Kelch des Heils erheben Und preisen weit und breite Dich, Herr mein Gott, im Leben Und dort in Ewigkeit, od stes@ Johann Rift( 1607-1667). tampopod adai? rid- 13 Sur Eigene Melodie. Er ist's, der ihnen Recht verschafft; Hungrigen wird er an Speise bescheiden, Was ihnen dient zur Lebenskraft. Die hart Gebund'nen macht er frei, Und seine Gnad' ist mancherlei. :,: Hallelujah:,: 6. Sehende Augen giebt er 4900 DOT den Blinden, Erhebt, die tief gebeuget gehn; Wo er kann einige Fromme finden, Die läßt er seine Liebe sehn; Sein Aufsehn ist des Fremden Truß, Wittwen und Waisen ist er 0010 Schutz. :,: Hallelujah.:,: 7. Aber der Gottesvergessenen Tritte Kehrt er mit starker Hand zurück, Daß sie nur wählen verkehrte Schritte Und fallen selbst in ihren Strick. Der Herr ist König ewiglich: Bion, dein Gott, sorgt stets für ed Bull dich. :,: Hallelujah.:,: 8. Rühmet, ihr Menschen, den hohen Namen Deß, der so große Wunder thut; Alles, was Odem hat, rufe Amen Uo bringe Lob mit frohem Muth! Ihr Kinder Gottes, lobt und preist Vater und Sohn und heil'gen 6065 Geist. 429. M 429. Meinen Jesus laß* ich nicht, :: Hallelujah.:,: bd Joh. Herrnschmidt( 1675-1723). Weil er sich für mich gegeben, So erfordert meine Pflicht, Lob- und Danklieder. 289 Nur allein für ihn zu leben, 2 Und Kindesbeinen ans dll Er ist meines Lebens Licht: Meinen Jesus laß' ich nicht. 2. Jesus laß ich nimmer dnsdag nicht, d Nicht in meinem ganzen Leben; Ihm hab' ich voll Zuversicht, Was ich bin und hab', ergeben;| Und uns in seiner Gnad' Alles ist auf ihn gerich't: Erhalten fort und fort, Meinen Jesus laß ich nicht. Und uns aus aller Noth Erlösen hier und dort.ds ou! 3. Lob, Ehr' und Preis sei natis sold Gottolo 8 Dem Vater und dem Sohne Und auch dem heil'gen Geist Im höchsten Himmelsthrone, Ihm, dem dreiein'gen Gott, Als der ursprünglich war je Und ist und bleiben wird Wie jetzt, so immerdar. 3. Laß vergehen das Gesicht, Alle Sinne mir entweichen, 3 Laß das letzte Tageslicht out 13 Mich auf dieser Welt erreichen; Wenn der Lebensfaden bricht: Meinen Jesus laß' ich nicht. 4. Ich werd' ihn auch lassen nicht, 330 Wenn ich nun dahin gelanget, Wo vor seinem Angesicht Frommer Christen Glaube pran= onismo get. get. Somit ist Mich erfreut sein Angesicht: si Meinen Jesus laß ich nicht. 5. nach Unzählig viel zu gut Und noch jetzt hat gethan!& 2. Der ewig reiche Gott Woll' uns bei unserm Leben Ein immer fröhlich Herzog din! Und edlen Frieden geben, Martin Rinkart( 1586-1649). opni? nist( un Mel. Lobt Gott, ihr Chriften, allzugleich. 431, un danket All und 131 Himmel nicht Meiner Seele Grund sich sehnet; Jesus wünsch' ich und sein Licht, Der mich hat mit Gott versöhnet, 2. Ermuntert euch und singt Der mich frei macht vom Gericht: mit Schall Su Meinen Jesus laß' ich nicht. bringet Ehr, Ihr Menschen in der Welt, Dem, dessen Lob der Engel Heer Erhebt im Himmelszelt. 6. Jesus laß' ich nicht von mir, Gott, unserm höchsten Gut, Der seine Wunder überall g Und große Dinge thut. rod 3. Der uns von Mutterleibe an Frisch und gesund erhältbie Und, wo kein Mensch mehr helfen tots tann, Jore He he Sich selbst zum Helfer stellt. 4. Der, ob wir ihn gleich hoch bisie betrübt, die sic Doch gnädig bleibt und gut, Die Straf erläßt, die Sünd' hvergiebt Christian Keimann( 1607-1662). bi bildunor hid tal# 3 Eigene Melodie. 430.3 un danket Alle Gott Mit Herzen, Mund und Händen, Der große Dinge that i An uns und allen Enden, do Und nichts als Gutes thut. 5. Er gebe uns ein fröhlich dat doar Herz, Der uns von Mutterleib' dor Erfrische Geist und Sinn jor 19 Geh' ihm ewig an der Seiten; Christus läßt mich für und für Zu den Lebensbächen leiten. Selig, wer mit mir so spricht: Meinen Jesus laß ich nicht! 290 Lob und Danklieder. Furcht und Schmerz In's Meeres Tiefe hin. a dull 6. Er laffe seinen Frieden ruh'n Auf unserm Vaterland; a Und gebe Glück zu unserm Thun Und Heil in allem Stand'. Und werf' all' Angst, Sorgani| Läßt Gnade uns erfahren, Verzagten seine Huld.ut Sein' Güt' ist hoch erhaben Ob dem, der fürchtet ihn. So fern der Ost vom Abend, Ist uns're Sünd' dahin, di 7. Er lasse seine Lieb' und Güt' of al Um, bei und mit uns gehn, Was aber ängstet und bemüht, Gar ferne von uns stehn. 8. So lange dieses Leben währt, 3. Wie Väter sich erbarmen, Wenn ihre Kinder hülflos schrei'n, So thut der Herr uns Armen, Wenn wir ihn fürchten kindlich this and 500 and rein. 4 Er tennet uns're Schwäche, ing Er weiß, wir sind nur Staub, Ein Gras auf dürrer Fläche, Ein' Blum' und fallend Laub; Der Wind nur d'rüber wehet, So ist es nimmer da: Also der Mensch vergehet, Sein End' ist stets ihm nah'! 4. Nur Gottes Gnad' alleine Bleibt stät und fest in Ewigkeit Bei seines Sohn's Gemeine, Die stets in seiner Furcht bereit. Sein Bund ist nicht veraltet, Er herrscht im Himmelreich. Ihr starken Engel waltet Des Lob's und dient zugleich Dem großen Herrn zu Ehren Und treibt sein heilig Wort; Mein Geist soll auch vermehren Sein Lob an jedem Ort. Johann Graumann( 1487-1541). Sei er stets unser Heil, du Und bleib' auch, wenn wir von 1600 m der Erd' Abscheiden, unser Theil. si 9. Er drücke, wenn das Herze bricht, Uns uns're Augen zu Und zeig' uns d'rauf sein Angesicht 03 J2 Dort in der ew'gen Ruh'. Paul Gerhardt( 1606-1676). 17 Eigene Melodie. 432. m un lob', mein' Seel', den Herren, Was in mir ist, den Namen sein, Der stets sein' Gnad' will mehren, Vergiß es nicht, o Herze mein. Er hat die Sünd' vergeben, nll Heilt deine Schwachheit groß, Eigene Melodie. Beschirmt dein armes Leben, 433. Bottes Barm3 un preiset Alle herzigkeit! pilie Nimmt dich in seinen Schooß, Mit Trost er überschüttet, Verjüngt, dem Adler gleich. Der Herr schafft Recht, behütet Die Leidenden im Reich. Lob' ihn mit Schalle, Wertheste Christenheit! Er läßt dich freundlich zu sich laden; 2. Er hat uns wissen lassen Sein heilig Recht und sein Ge-:,: Freue dich, Israel, seiner Gnaden!:: richt. Sein' Güt' ist ohne Maaßen, Es mangelt an Erbarmung nicht. Den Zorn läßt er wohl fahren, Straft nicht nach uns'rer Schuld, 2. Der Herr regieret Ueber die ganze Welt; Was sich nur rühret, Froh ihm zu Füßen fällt Lob- und Danklieder. Viel tausend Engel um ihn Top Frou schweben; :: Psalter und Harfe ihm Ehre geben. 3. Wohlauf, ihr Heiden, Lasset das Trauern sein, Zu grünen Weiden op Stellet euch willig ein! Da läßt er uns sein Wort verkünden, :,: Machet uns ledig von allen Sünden.:,: S 4. Er giebt uns Speise Reichlich und überall, Nach Vaterweise Sättigt er allzumal; Er schaffet früh und späten Regen, :,: Füllet uns Alle mit seinem elu out Segen.:,: 5. D'rum preis und ehre Seine Barmherzigkeit, Sein Lob vermehre, upe Wertheste Christenheit! hic Uns soll hinfort kein Unfall schaden: :: Freue dich, Israel, seiner Gnaden!:,: Matth. Apelles v. Löwenstern sill da ti omo Eigene Melodie. $ 1909p79 301910( 1594-1648). 119 434. daß ich tausend Und einen tausendfachen Mund, So stimmt' ich damit um die Wette 19 291 3. Was schweigt ihr denn, ihr meine Kräfte? Auf, auf, braucht allen euren Fleiß und stehet munter im Geschäfte zu Gottes, meines Herren, Preis! Mein Leib und Seele schicke dich Jack Und lobe Gott herzinniglich. 4. Jhr grünen Blätter in den Wäldern, Bewegt und regt euch doch mit mir! Ihr schwanken Gräschen in den Feldern, Ihr Blumen, laßt doch cure Zier Zu Gottes Ruhm belebet sein und stimmet lieblich mit mir ein! 5. Ach, Alles, Alles, was ein Leben Von allertiefstem Herzensgrund' Ein Loblied nach dem andern an Von dem, was Gott an mir gethan. 2. O daß doch meine Stimme schallte Bis dahin, wo die Sonne steht, O daß mein Blut mit Jauchzen wallte, So lang' es noch im Laufe geht! Ach, wäre jeder Puls ein Dant Und jeder Odem ein Gesang! Und einen Odem in sich hat, Soll sich mir zum Gehilfen geben, Denn mein Vermögen ist zu matt, Die großen Wunder zu erhöhn, Die allenthalben um mich stehn. 6. Lob sei dir, liebster Gott lort drie din und Vater, Für Leib und Seele, Hab' und Gut; mesin tim Lob sei dir, mildester Berather, Für Alles, was dein Lieben thut; Und was du in der ganzen Welt Zu meinem Nußen hast bestellt. 7. Mein treuster Jesu, sei getaid hiludo nls priesen, Daß dein erbarmungsvolles Herz Sich mir so hilfreich hat bewiesen Und mich durch deinen Todesschmerz Vom Sündenelend hat befreit Und dir zum Eigenthum geweiht. 8. Auch dir sei ewig Lob und Ehre, O heiligwerther Gottesgeist, Für deine süße Himmelslehre, Die mich ein Kind des Lebens Hedren heißt! 19* 292 Lob- und Danklieder. Was Gutes soll durch mich ge-| Weil du mit deinen Schmerzen deihn, Das wirkt dein göttlich Lichte allein. Mir meinen Schmerz geheilt. 9. Wer überströmet mich mit 2. Ach, Freude meiner Freuden, Du wahres Himmelsbrot, Damit ich mich kann weiden, Segen? Das meine Seelennothe So ganz vermag zu stillen Und in der Leidenszeit Mich reichlich kann erfüllen Mit Trost und Freudigkeit. 3. Laß, Heiland, mich erblicken Dein freundlich Angesicht, Mein Herze zu erquiden; Komm', komm', mein Freudenlicht! ipiline Denn ohne dich zu leben Ist lauter Herzeleid; Vor deinen Augen schweben Ist wahre Seligkeit. 4. O reicher Quell des Lebens, Jesu, süße Ruh', a da ni Dich such' ich nie vergebens, Schickt Gott ein Kreuz mir zu. D'rum will ich stille leiden, Und soll mich keine Pein Von deiner Liebe scheiden, Noch mir beschwerlich sein. 5. Mein Herze bleibt ergeben Dein eigen für und für Im Sterben und im Leben. Bist du es nicht, o reicher Gott? Wer schüßzet mich auf meinen Wegen? Du, du, o Herr Gott Zebaoth! Du trägst mit meiner Sündenschuld Unsäglich gnädige Geduld. 09 10. Wie sollt' ich nun nicht voller Freuden In deinem stetem Lobe stehn? Wie sollt' ich auch im tiefsten Leiden Nicht triumphirend einher gehn? Und fiele auch der Himmel ein, So will ich doch nicht traurig sein. 11. Ich will von deiner Güte Topfingen, front So lange sich die Zunge regt; Ich will dir Freudenopfer bringen, So lange sich mein Herz bewegt; Ja, wenn der Mund wird kraftlos sein, So stimm' ich noch mit Seufzen ein. id 13 12. Ach, nimm das arme Lob $ 1925 18g 3auf Erden, dr Viel lieber will mit leiden, Mein Gott, in allen Gnaden hin! Des Kreuzes Schmach ich leiden, Im Himmel soll es besser werden, Als, Heiland, ohne dichi Il Wenn ich den Engeln ähnlich bin: Genießen eitle Freuden, Da sing' ich dir im höhern Chor Reich und doch jämmerlich. Viel tausend Halleluja vor. i6. O Herrlichkeit der Erden, 660 Joh. Menger( 1658-1734). Dich mag und will ich nicht! D Mein Geist will himmlisch werMel. Valet will ich dir geben.roommite- nism den he F191 en 435. Schat über alle Und iſt dahin gericht't, 8 O Jesu, du mein Ruhm, An dem ich mich ergöße, lisa Dir sei ein Heiligthumid In meinem treuen Herzen, si Mein Heiland, zugetheilt, * et Wo Jesus wird geschauet: si Da sehn' ich mich hinein, d Wo Jesus Hütten bauet; Denn dort ist gut zu sein... 0 7. Nun, Jesu, mein Verlangen, do dn Lob- und Danklieder. So komm' und wohn' in mir, Laß fest an dir mich hangen, Du, meiner Seele Zier, Sez' endlich mich aus Gnaden In deine Freudenstadt: So kann mir Niemand schaden, So bin ich reich und satt. Sal. Liscov( 1640-1689). IMC TOCHES 436. Mel. Es ist das Heil uns kommen her. ei Lob und Ehr' dem höchsten Gut, Dem Vater aller Güte, Dem Gott, der alle Wunder thut, Dem Gott, der mein Gemüthe Mit seinem reichen Trost erfüllt, Dem Gott, der allen Jammer ind nade HOTELS ME stillt: Gebt unserm Gott die Ehre! 2. Gs danken dir die Himmels1072 heer', O Herrscher aller Thronen, Und die auf Erden, Luft und Meer In deinem Schatten wohnen, Die preisen deine Schöpfermacht, Die Alles also wohlbedacht: Gebt unserm Gott die Ehre! 3. Was unser Gott erschaffen hat, 293 ISTINTI 5. Der Herr ist noch und nimmer nicht. Von seinem Volt geschieden; Er bleibet ihre Zuversicht, Ihr Segen, Heil und Frieden. Mit Mutterhänden leitet er Die Seinen stetig hin und her: Gebt unserm Gott die Ehre! WHIC 6. Wenn Trost und Hilf' ermangeln muß, Die alle Welt erzeiget, So kommt mit seinem Ueberfluß Der Schöpfer selbst und neiget Die Bateraugen denen zu, de Die sonsten nirgends finden Ruh': Gebt unserm Gott die Ehre! 7. Ich will dich all' mein Leadoi auart Noben lang, Mansoll, Gott, meinen Lobgefang Gott, von nun an ehren; An allen Orten hören. Mein ganzes Herz ermunt're sich; Mein Geist und Leib erfreue Das will er auch erhalten, Darüber will er früh und spät Mit seiner Gnade walten. In seinem ganzen Königreich Ist Alles recht, ist Alles gleich: Gebt unserm Gott die Ehre! 4. Ich rief zum Herrn in meiner Noth: Ach Gott, vernimm mein Schreien! Da half mein Helfer mir vom Tod Und ließ mir Trost gedeihen; D'rum dank', ach Gott, d'rum LOS dank' ich dir; Ach, danket, danket Gott mit 98 mir: Gebt unserm Gott die Ehre! triser topolumb du dich: id tisER Gebt unserm Gott die Ehre! 8. Ihr, die ihr Christi Namen ainsnennt, ifol C Gebt unserm Gott die Ehre! 2 Ihr, die ihr Gottes Macht befennt, M Gebt unserm Gott die Ehre! Die falschen Gößen macht zu Spott; and Der Herr ist Gott, der Herr ist 1081- Gott: Gebt unserm Gott die Ehre! POIDAIS TH 9. So kommet vor sein Angesicht, Mit Jauchzen Dank zu bringen; Bezahlet die gelobte Pflicht, 88 Und laßt uns fröhlich singen; Gott hat es Alles wohlbedacht Und Alles, Alles recht gemacht: Gebt unserm Gott die Ehre! Joh. Schütz( 1640-1690). 294 Mel. Befiehl du deine Wege. enn Alle untreu werden, in So bleib' ich dir doch treu, Daß Dankbarkeit auf Erden Nicht ausgestorben sei! Für mich umfing dich Leiden, Vergingst für mich in Schmerz, D'rum geb' ich dir mit Freuden Auf ewig dieses Herz. 437, W Liebe zu Jesu. 02 2. Oft muß ich bitter weinen, Daß du gestorben bist, Und Mancher von den Deinen Dich lebenslang vergißt. Von Liebe nur durchdrungen, Hast du so viel gethan, Und doch bist du verklungen, Und Wen'ge denken dran. 3. Du stehst voll treuer Liebe Noch immer Jedem bei, Und wenn dir Reiner bliebe, So bleibst du dennoch treu. Die treu'ste Liebe sieget, Am Ende fühlt man sie, Weint bitterlich und schmieget Sich findlich an dein Knie. 4. Ich habe dich empfunden; Olasse nicht von mir! Laß innig mich verbunden. Auf ewig sein mit dir! Einst schauen meine Brüder ist mein Vaterland, arte? Friedr. v. Hardenberg( Novalis) ( 1772-1801). Eigene Melodie. 2. Wenn ich ihn nur habe, Laß ich Alles gern, Folg' an meinem Wanderstabe Treugesinnt nur meinem Herrn; Lasse still die Andern Breite, lichte, volle Straßen wandern. 3. Wenn ich ihn nur habe, Schlaf' ich fröhlich ein; Ewig wird zu süßer Labe Mir doch seine Liebe sein, Die mit sanftem Zwingen Alles wird erreichen und durchdringen. 4. Wenn ich ihn nur habe, Sab' ich auch die Welt, Und des Himmels reiche Gabe Meinen Blick nach oben hält. Hingesenkt im Schauen 10 Kann mir vor dem Irdischen nicht grauen. 5. Wo ich ihn nur habe ENP Auch wieder himmelwärts Mel. Seelenbräutigam. Und sinken liebend nieder 439. Wer ist wohl wie du, fallen dir an's Unter Vielen auserforen, Leben derer, die verloren, Und ihr Licht dazu, Jesu, süße Ruh'. 438. Whabe 2. Leben, das den Tod, Mich aus aller Noth Wenn er mein nur ist, Zu erlösen, hat geschmecket, Wenn mein Herz bis hin zum Meine Schulden zugedecket onli Grabe Seine Treue nie vergißt: Und mich aus der Noth Hat geführt zu Gott! Weiß ich nichts von Leide, Fühle nichts als Andacht, Lieb' und Freude. 3. Glanz der Herrlichkeit, Du bist vor der Zeit Zum Erlöser uns geschenket Und es fällt mir jede Gabe Wie ein Erbtheil in die Hand; Liebe Freund' und Brüder Find' ich nun in seinen Jüngern wieder. enn ich ihn nur Friedr, v. Hardenberg( Novalis) ( 1772-1801). Liebe zu Gott. Und in unser Fleisch versenket In der Füll' der Zeit, Glanz der Herrlichkeit, da 4. Großer Siegesheld, Sünde, Höll' und Welt Hast du mächtig überwunden, Und ein ewig Heil erfunden Durch das Lösegeld Deines Blut's, D Held! @ 5. Höchste Majestät, din König und Prophet, Deinen Scepter will ich füssen, Wie Maria dir zu Füßen Sigen früh und spät, Höchste Majestät! dil 6. Laß mich deinen Ruhm Als dein Eigenthum, Durch des Geistes Licht erkennen, Stets in deiner Liebe brennen Als dein Eigenthum, Du mein schönster Ruhm. 2009 7. Bieh' mich ganz zu dir, Daß Dein Lieben mir Ganz durchströme Herz und Sinneam Und mein Sehnen ganz verrinne, Süßes Heil, in dir: Wohne du in mir! 8. Deiner Sanftmuth Schild, Deiner Demuth Bild Vor dir sonst nichts gilt, Als dein eigen Bild. 295 s 9. Steure meinem Sinn, Der zur Welt will hin, Daß ich nicht mög' von dir wanken, Sondern bleiben in den Schranfen; 24 iden Sei du mein Gewinn, Gieb mir deinen Sinn. 10. Wecke mich recht auf, Daß ich meinen Lauf Unverrückt zu dir fortsege, Und mich nicht in seinem Neße Satan halte auf: dit Förd're meinen Lauf. 11. Deines Geistes Triebe moi dr In die Seele gieb, Daß ich wachen mög' und beten, Freudig vor dein Antlig treten; Ungefärbte Lieb' not dep n In die Seele gieb. i thin s 12. Wenn der Wellen Macht In der trüben Nacht Will des Herzens Schifflein decken, Woll'st du deine Hand ausstrecken, habe auf mich Acht, d Hüter in der Nacht. 13. Einen Heldenmuth, Der da Gut und Blut Gern um deinetwillen lasse Und des Fleisches Lüste Hasse, Gieb mir, höchstes Gut, Durch dein theures Blut. 14. Soll's zum Sterben gehn, Woll'st du bei mir stehn, Mich durch's Todesthal begleiten Und zur Herrlichkeit bereiten, Daß ich einst mag sehn Mich zur Rechten stehn. Mir anlege, in mich präge, Mel. O daß ich tausend Zungen hätte. Daß kein Zorn, noch Stolz sich 440. Wie sollt' ich meinen Gott id Joh. Freilinghausen( 1670-1739). pustil mu? ON Gott hat mich je und je geliebt Und mir sein ganzes Herz verschrieben, Da er den eig'nen Sohn mir giebt. Durch diese Gabe zeigt er an Wie herzlich er mir zugethan. 2. Er hat von Ewigkeit beschlossen, Ich soll sein Kind und Erbe sein; Bisher ist keine Zeit verflossen, Da nicht ein neuer Liebesschein Mich täglich fester überzeugt, Er sei mir väterlich geneigt. 296 Liebe zu Gott. 3. Ich finde täglich so viel| Wer dessen Frucht will recht erti wägen, 390 m2 Der findet hier das beste Theil, Das ihn auch auf der Dornen#drbahn admire 3u Himmelsfreuden führen kann. 9. Und endlich wirf mir auch 61 im Sterben und ziehe mich aus dem VerDas Rettungsseil der Liebe zu, derbenn pinőst. Proben, r dra Wie seine Liebe sich vermehrt Und kann nicht preisen g'nug mered ann an und loben, n Wie seine Huld nie aufgehört. Da geht kein Angenblick vorbei, Der nicht ein Zeuge seiner Treu'. 4. Go bat 4. So hat er mich zu sich gezogen, Daß ich nicht mehr mein eigen bin; Durch Jesu Tod in's Land der Und weil er mir so sehr gewogen Und liebet mich von Anbeginn, So ist es meines Herzens Schluß, Daß ich ihn wieder lieben muß. 5. Wer wollte sich nicht ziehen Tod Dort ist die beste Einigkeit, nonü Ruh'. 180 Da lieben wir in Ewigkeit. bog Benjamin Schmola( 1672-1737). Eigene Melodie.d but m Wenn man in Liebesfeilen geht? 441. Wie wohl iſt mir, o Gewiß, der muß sich selber hassen, Der dieser Liebe widersteht Und nicht, von Gegenlieb' entmalialped Indies brannt, Gern geht an dieser Liebeshand. Freund der Wenn ich in deiner Liebe ruh'! Ich steige aus der Schwermuthshöhle is ing Und eile deinen Armen zu.@ Da muß die Nacht des Trauerns niet op scheiden, im onli Wenn mit der Fülle sel'ger Freuden sno Die Liebe strahlt aus deiner di Brust. ranis@ Hier ist mein Himmel schon auf an Erden: ist jn Wer sollte nicht vergnüget werden, Der in dir suchet Ruh' und Lust! 2. Die Welt mag meine Feindin is man heißen: e Es sei also; ich trau' ihr nicht. wenn sie mir gleich will Lieb minoverweisen Bei einem freundlichen Gesicht. In dir vergnügt sich meine Seele, Du bist mein Freund, den ich erwähle, dai Du bleibst mein Freund, wenn Freundschaft weicht. Der Haß der Welt kann mich pole omist nicht fällen, onli 6. Doch weil ich nicht aus eignen nds Kräften, Bei meiner Schwachheit fähig bin, Des Fleisches Lust an's Kreuz zu heften, So zieh', mein Gott, den trägen menian thi lloj Sinn Durch deine Kraft so fest zu dir, Daß ich in dir und du in mir. dill 7. Gieb, daß ich mich der Welt entziehe, Die mich auf Sündenwege führt, Und ihre gold'nen Neße fliehe, Darinnen Mancher sich verliert, Wenn er bei Wollust, Gut und Geld In Seelen- Noth und Tod ver279 909 TROP DE fällt. motfalland dai 8. Führst du mich gleich auf tourdit rauhen Wegen, Das Kreuz ist auch ein Liebesfeil. Liebe zu Jesu..02 Weil in den stärksten Unglücksrilind Innwellen o Mir deine Treu' den Anker reicht. 3. Will mich der Sünde Last ah bilgün is erdrücken, Blißt auf mich des Gesetzes Weh, Zeigt sich die Hölle meinen Blicken, So schau' ich gläubig in die Höh' Und flieh' zu dir und deinen Wunden: Da hab' ich schon den Ort geillnd fm funden, Wo mich kein Fluchstrahl treffen nispily fann. Tritt Alles wider mich zusammen, Du bist mein Heil: wer will verdammen? bia Und labest aus dem Felsen mich. Ich traue deinen Wunderwegen, Sie enden sich in Lieb' und Segen: Genug, wenn ich dich bei mir spanpins unchab'bilo bi nic Ich weiß, wen du willst herrlich ind in zieren Und über Sonn' und Sterne og führen, Den führest du zuvor hinab. 5. Der Tod mag Andern itbild düster scheinen, Mir nicht, weil Seele, Herz und dan Muth 297 6. Wie ist mir dann, o Freund and under Seelen, So wohl, wenn ich mich lehn' auf dich! Die Liebe nimmt sich meiner an. 4. Führst du durch Wüsten id i lommeine Reise, Ich folg' und lehne mich auf dich; n Mel. Jesu, meines Lebens Leben. Du nähreſt mich mit Himmels- 442. Womit ſoll ich dich In dir, der du verläsfest Keinen, O du mein Heil und Leben, ruht. Kann der des Weges Ende scheuen, Der aus dem Wald, wo Mörder pm drohen, Gelanget in die Sicherheit? Mein Licht, so will auch ich mit sgmails Freuden Aus diesem dunklen Thalescheiden Bur sel'gen Ruh' der Ewigkeit. Mich kann Welt, Noth und Tod sparison nicht quälen, Weil du, mein Freund, vergnügest GA mich. Laß solche Ruh' in dem Gemüthe Nach deiner unumschränkten Güte Des Himmels süßen Vorschmack und Innofein. on the Weg, Welt, mit deinen Schmeichegleien! Nichts kann, als Jesus, mich eregunje p freuen. O reicher Trost, mein Freund ist ins84 mein.( 10) Wolfgang Deßler( 1660-1722). wohl Mächtiger Herr Zebaoth? Sende mir dazu von oben Deines Geistes Kraft, mein Gott! Sonst kann nie mein Lob erdig reichen Onl Deine Gnad' und Liebeszeichen: Tausend, tausendmal sei dir, Großer König, Dank dafür. 2. Herr, entzünde mein Gebijo müthe, müthe, ed Daß ich deine Wundermacht, Deine Gnade, Treu und Güte Stets erhebe Tag und Nacht! Denn von deinen Gnadenströmen Dürfen Leib und Seele nehmen. Tausend, tausendmal sei dir, Großer König, Dank dafür! 3. Denk ich, wie ich dich verΠΟΥ ΗΤΑΝ ΠΟΛΥ Iaffent mis 2 Und gehäufet Schuld auf Schuld, So möcht' ich vor Scham erblassen Vor der Langmuth und Geduld, Womit du, o Gott, mich Armen Hast getragen mit Erbarmen. Lob- und Danklieder. 298 Tausend, tausendmal sei dir, Großer König, Dank dafür! 4. Wahrlich, wenn ich über lege, Wie mit Lieb' und Gütigkeit Du durch so viel Wunderwege Mich geführt die Lebenszeit, So weiß ich kein Ziel zu finden, Noch den Grund hier zu ergründen. Tausend, tausendmal sei dir, Großer König, Dank dafür! 5. Du, Herr, bist mir nachgegangen, Als ich in der Frre ging, In der Sünde Wahn befangen Nur an Erdengütern hing, Lehrtest mich nach Besserm trachten, Wahre Schäße hoch nur achten; Tausend, tausendmal sei dir, Großer König, Dank dafür! 6. O, wie hat mich deine Gnade Stets gesucht zu dir zu ziehn, Daß ich von der Sünde Pfade Zu den Wunden möchte fliehn, Die mich ausgeföhnet haben Und mir Kraft zum Leben gaben. Tausend, tausendmal sei dir, Großer König, Dank dafür! 7. Ja, Herr, lauter Gnad' und Wahrheit Ist vor deinem Angesicht; Du, du trittst hervor in Klarheit, In Gerechtigkeit, Gericht, Daß man soll aus deinen Werken Deine Güt' und Allmacht merken. Tausend, tausendmal sei dir, Großer König, Dank dafür! 8. Bald mit Lieben, bald mit Leiden Kamst du, Herr, mein Gott, zu mir, juden dnl Nur mein Herze zu bereiten, Ganz sich zu ergeben dir, Daß mein gänzliches Verlangen Möcht' an deinem Willen hangen: Tausend, tausendmal sei dir! Großer König, Dank dafür! 9. Wie ein Vater nimmt und med giebet, Wenn's den Kindern nüßlich ist, So hast du mich auch geliebet, Herr, mein Gott, zu jeder Frist Und dich meiner angenommen, Wenn die Noth auf's Höchste kommen. Tausend, tausendmal sei dir, Großer König, Dank dafür! 10. Mich hast du auf Adlers Flügeln Oft getragen väterlich; In den Thälern, auf den Hügeln Wunderbar errettet mich. Schien auch Alles zu zerrinnen, Ward doch deiner Hilf' ich innen: Tausend, tausendmal sei dir, Großer König, Dank dafür! 11. Fielen Tausend mir zur Seiten Und zur Rechten zehnmal mehr, Ließest du mich doch begleiten Durch der Engel starkes Heer. Nöthen, die auf mich eindrangen, Bin ich glücklich dann entgangen. Tausend, tausendmal sei dir, P Großer König, Dank dafür! 12. Bater, du hast mir erzeiget Lauter Gnad' und Gütigkeit, Und du hast zu mir geneiget, Jesu, deine Freundlichkeit, Und durch dich, o Geist der Gnaden, Werd' ich stets noch eingeladen: Tausend, tausendmal sei dir, Großer König, Dank dafür! 13. Tausendmal sei dir gefungen, Herr, mein Gott, Preis, Lob und Dank, Daß es mir bisher gelungen! Ach, laß meines Lebens Gang Ferner noch durch Jesu Leiten Nächstenliebe. Hingehn in die Ewigkeiten: Da will ich, Herr, für und für Ewig, ewig danken dir! 61DC² Ludwig Gotter( 1661-1735). buo Eigene Melodie. 443. W underbarer König, Herrscher von uns Allen, Laß dir unser Lob gefallen: Deine Gnadenströme Hast du lassen fließen, STELE 258 Ob wir dich schon oft verließen. Hilf uns noch, sid Stärk' uns doch; Laß uns fröhlich singen, Lob und Preis dir bringen. 16 2. Jauchzet laut, ihr Himmel, Unsern Gott zu ehren, Lasset euer Loblied hören! Preise deinen Schöpfer, et Sonne, deren Strahlen Dieses große Rund bemalen; Mond und Stern' Lobt den Herrn, 299 dll dall Jhr, der Allmacht Werke, Rühmet, seine Stärke! 3. O du, meine Seele, Singe fröhlich, finge Ihm, dem Schöpfer aller Dinge! Was da Odem holet, di dalf Falle vor ihm nieder, dne Singe Dank- und Freuden- e lieder! Die Thüre und das Herz! Ach, wer den Heiland von sich stieß', Was träfe den für Schmerz! Er ist Gott, Zebaoth, Er nur ist zu loben Hier und ewig droben. 4. Halleluja singe, Wer den Herrn erkennet Und in Christo Vater nennet! Halleluja finge, Welcher Christum liebet, Ihm von Herzen sich ergiebet! Welch ein Heil Ist dein Theil! Einst wirst du dort oben Ohne Sünd' ihn loben. III. Siebe zum Nächsten. Asin Mel. Nun fich der Tag geendet hat. 444. Christ, wenn die Armen auch einmal Vor deiner Thüre stehn, Merk' auf, ob nicht in ihrer Zahl Der Herr sei ungesehn. 2. Und wenn ihr matter Ruf so bang' Erschallt zu dir herein, Horch auf, ob seiner Stimme Klang Nicht möchte d'runter sein. 3. O nicht so fest und eng' bilk Joachim Neander( 1650-1680). nous a 4. D'rum öffne gern und mitleidsvoll Dem Flehenden dein Haus, Und reiche mild der Liebe Zoll Dem Dürftigen hinaus. 5. Denn ehe du dich's wirst versehn, Ist's dein Herr Jesus Christ; Der wird durch deine Thüre gehn, Weil sie so gastlich ist. 6. Und ehe du ihn noch erfannt, Der arm erschien vor dir, verschließ'Erhebt er seine heil'ge Hand Zum Segen für und für; 7. Zum Segen über deinen Tisch Und über all' dein Gut 80 Nächstenliebe. 300 Und über deine Kinder frisch Und deinen frohen Muth; 8. Zum Segen über deine en Beit, die Die du hienieden gehst, Und über deine Ewigkeit, Ent! Da du dort oben stehst; aling 9. Dort oben, wo er dann die sd Thür | Sanfter will ich sein, wie er. 10 Ob er Kummer wir bereitet, Irrt vielleicht nur sein Verstand; Weil er strauchelt, weil er gleitet, Braucht er öfter meine Hand. 5. Nimmer soll mein Herz undermüden, Dem Bedrängten beizustehn. Es gewährt so hohen Frieden, Seinen Schmerz gestillt zu sehn. Wer um Dank und Lohn nur ringet, ting Hat dahin der Erde Lohn; Wen die Liebe einzig dringet, Fühlt in ihr den Himmel schon. 6. Zwar so manche Thräne dol fließet Dem, der edle Saat gestreut, Wenn der Hoffnung Feld nicht sprießet 300 Dir auf mit Freuden thut, Wie ihm und seinen Brüdern hier Du that'st mit frommem Muth. Wilhelm Hey( 1789-1854). spun publicz Mel. Durchbrecher aller Bande. 445. Menschenfreund, d Bilde Bilde sich mein ganzer Sinn! Deine Sanftmuth, deine Milde Sei mein köstlichster Gewinn. Unwerth wär' ich, dich zu kennen, Liebt ich nicht, wie du geliebt, Unwerth, mich nach dir zu nennen, Wenn ich Andre schwer betrübt. 2. Jesu, wo du liebend nahtest, Folgte Wohlthun deiner Spur, Da du segnend Gutes thatest In der Hütte, auf der Flur, An dem Lager kranker Brüder; Wo du je nur hingeblickt, Kehrte Freud' und Hoffnung Sung niso wieder, Und der Dulder ward erquickt. 3. O du Menschlichster von it bid nd Allen, um Keinen hast du je verschmäht ,. Wer verirrt war, wer gefallen, Wer um Trost zu dir gefleht, Hat für alle seine Wunden, Herr, in deiner treuen Hand Rettung, Heil, und Trost geod funden, Hilfe, die er nirgends fand. 4. D'rum wenn mich mein id di Bruder fränket, Dent' ich, Jesus litt' noch mehr. Ob er Böses von mir denket, 3922 Oder wenig Frucht ihm beut; Aber wer beim Säen weinet, Freut doch einst sich, wär's auch spät; Denn in ew'ger Frucht erscheinet, Was die Liebe ausgefä't. August Niemeyer( 1754-1828). 8 909 Mel. Valet will ich dir geben. 446. Nicht Opfer und nicht Gaben, Auch Ruhm und Ehre nicht, Noch was sonst Menschen haben, 17950 Befreit uns vom Gericht. Nur Jesu Liebe bleibet, Sie ist von Ewigkeit; Was außer ihr uns treibet, Verschwindet mit der Zeit. 2. Sie giebt uns Kraft und nal Leben, Reißt jeden Bann entzwei, Lehrt helfen, trösten, geben, Macht von der Lüge frei. Sie muß gerecht uns machen und los von Sündenlust, bis Zum Beten und zum Wachen Bewegen uns're Brust. Nächstenliebe. Die Gott durch seines Sohnes 3. Sie ist die höchste Zierde,| Ich sollte Brüder haffen, Des Christenthumes Kern, dn Sie gilt als schönste Würde i Und Krone vor dem Herrn. Was hülf's, mit Engelzungen Wohlreden ohne Herz? Wen Liebe nicht durchdrungen, Der ist ein todtes Erz. 301 dule Bad Blutopom dn So theu'r erkaufen lassen?@ Daß Gott mich schuf und mich hot Smog verfühnt, obe Hab' ich das mehr, als sie, versam mogla dient? prin@ 4. Du schenkst mir täglich so od nl viel Schuld, Du Herr von meinen Tagen, on 4. Geheimnißvolle Lehren Und Thaten, kraftbeseelt, o Stehn nicht bei Gott in Ehren, Wenn's an der Liebe fehlt. d Ich aber sollte nicht Geduld Mit meinen Brüdern tragen? Dem nicht verzeih'n, dem du vergiebst? Der treibt nur arm Geschwäße, Wer falt und liebeleer Der Weisheit reiche Schäße Verbreitet um sich her. 3. Ein Heil ist unser Aller innordins da Gut; lid Und den nicht lieben, den du liebſt? 5. Was ich den Frommen hier togethan, gethan, Dem Kleinsten auch von diesen, Das siehet mein Erlöser an, Als hätt' ich's ihm erwiesen: Wie könnt' ich denn sein Jünger sonsllad seinnig Und ihn in Brüdern nicht er apiland freu'n? id 6. Ein unbarmherziges Gericht Wird über den ergehen, Der nicht barmherzig ist, der nicht Die rettet, die ihn flehen. D'rum gieb mir, Gott, durch dei397nen Geist Ein Herz, daß dich durch Liebe Tho preist. im di 5. Der Vater ist die Liebe, Der Sohn ist Lieb' allein; Des heil'gen Geistes Triebe bl Sind Liebe, heiß und rein. O Liebe, Lebensquelle Vom Vater und vom Sohn, Mach' uns're Seelen helle, Du Licht von Gottes Thron.19 hin Johann Rothen( geb. 1797). 209879 316 30ild mit mir, Gott, nach deiner. Mel. Mach's 447. T Co jemand spricht: Ich liebe Gott, Und haßt doch seine Brüder, Der treibt mit Gottes Wahrheit Abin Om Spott#b Und reißt sie ganz darnieder. Gott ist die Lieb' und will, daß ich Den Nächsten liebe gleich als mich. 2. Wir haben einen Gott 300 bij d und Herrn, Sind eines Leibes Glieder, Chrift. Fürcht. Gellert( 1715-1769). Any T onism 199 bin( bim niso 100 bl Mel. Aus meines Herzens Grunde. D'rum diene deinem Nächsten 448. Menn uns die Feinde i plan tod gern, Denn wir sind alle Brüder. Gott schuf die Welt nicht bloß für mich, Mein Nächster ist sein Kind, liwie ich. Und uns ein Freund vergißt, Dann laß uns dein gedenken, Heiland, Jesu Christ; d Sei du uns Schirm und Schuß, Daß nicht in uns erwaches Der böse Geist der Rache Und sünd'ger Groll und Truß. 302 Gebetslieder. si 2. Das Herz ist leicht er-| Wie blickest du so mild Bondue somn schüttert, Und betest noch im Sterben G Und wogend wallt das Blut, Für die, so dich verderben, sie Der Sinn ist leicht verbittert, Und deckst sie, als ein Schild. I Und trotzig ist der Muth; 2 4. Zieh' ein, du Fürst der Schnell reißt der Zorn uns fort nd Liebe, adidaer Und aus empörtem Grunde Zieh' ein in uns're Brust Drängt nach dem stolzen Munde Und heil'ge uns're Triebes@ Sich grollend Wort um Wort. Und tilg' die böse Lust, 3. Ach, Herr, laß vor uns opp stehen Dein bleiches, blut'ges Haupt, Wenn der Verläumder Schmähen Uns frech die Ehre raubt. Daß wir, wie Gott es will, ll Gern unserm Feind' vergeben Und in der Liebe Lebens Geduldig, sanft und still. Julius Sturm( geb. 1816). The schigt til DG doit tibir mod IV. od di Gebetslieder... d tillo dei2 m do 23 Ach, Vater, kröne du? Mit reichem Himmelssegen de Die Werke des Berufs, d2 G Die Werke meiner Pflicht, o 3u thun, was dir gefällt; alte Ach, Gott, verlaß mich nicht. 5. Ach, Gott, verlaß mich nicht; Ich bleibe dir ergeben. Hilf mir, o großer Gott, 15 Recht glauben, christlich leben Und selig scheiden einst, Zu sehn dein Angesicht. anil Hilf mir in Noth und Tod; Ach, Gott, verlaß mich nicht. Hd Salomon Franc( 1659-1725) Mel. O Gott, du frommer Gott. 449. Ah, Gott, verlaß mich nicht, Gieb mir die Gnadenhände; Ach, führe mich, dein Kind, Daß ich den Lauf vollende Zu meiner Seligkeit; Sei du mein Lebenslicht, Mein Stab, mein Hort, mein Schuß, der Ach, Gott, verlaß mich nicht. 2. Ach, Gott, verlaß mich nicht, Regiere du mein Wallen; Ach, laß mich nimmermehr In Sünd' und Schande fallen; Gieb' mir den guten Geist, Gieb' Glaubenszuversicht, Sei meine Stärk' und Kraft; Ach, Gott, verlaß mich nicht. dall dal 3. Ach, Gott, verlaß mich nicht, Ich ruf aus Herzensgrunde; Ach, Höchster, stärke mich In jeder bösen Stunde; Wenn die Versuchung naht, Und mir's an Kraft gebricht, So weiche nicht von mir; Ach, Gott, verlaß mich nicht. 4. Ach, Gott, verlaß mich nicht, Ach laß dich doch bewegen; bin ein du 450. pimmel freun: Mel. Erschienen ist der Herrlich' Tag. u, deß sich alle Auch meine Seele freut sich dein, Daß du, du selbst, der ewig ist, Herr, Herr, daß du mein Vater bist, 100 Mein Vater bist! 2. Weit über unser Stammeln, weit. Geht deines Namens Herrlichkeit; Ihn heilige, von Lieb' entbrannt, Gebetslieder. 303 Wem deines Namens Ruhm be-| Und dann zu deiner Ruh' einkannt, gehn, Gott, dem wir trau'n! En 9. In deines Himmels Heiligthum, Auf deiner Erd' erschall' dein Ruhm; isde Du bist der Herr der Herrlichfeit 1901 Von Ewigkeit zu Ewigkeit; Halleluja! Friedr. Gottlieb Klopftod( 1724-1803). Unendlicher! 3. Du herrschest, Gott; wer herrscht dir gleich? Die Welten alle sind dein Reich! Am väterlichsten herrschest du Durch Christum; gieb uns Christi Ruh'! Du bist versöhnt! 4. Der du dich uns durch ihn enthüllst, Das mur ist selig, was du willst. Dein Will' auf Erden hier ge- Mel. Es ist das Heil uns kommen her. Wie droben in der Himmel Höy, 451. Gott, deine Güte reicht so weit, Liebender! So weit die Wolken gehen; Du krönst uns mit Barmherzigfeit 5. O Vater, in des Leibes Noth Sei mit uns, gieb uns unser Und eilst uns beizustehen. 13 15050 s Brot! dull Herr, meine Burg, mein Fels, Labst du den Leib, schickst duol nad GM tig ihm Schmerz: Froh, still, voll Dank sei unser und d Herz; si a Erhalt' uns dir! 6. Vergieb uns uns're Missethat, HI Die, Vater, dich erzürnet hat, Wie wir, vom Haß des Bruders rein, Gun Beleidigungen ihm verzeihn; Erbarme dich! ist 7. Zu heiß sei die Versuchung nisim o nicht; Uns leucht', Erbarmender, dein og spLicht, dll Wenn uns der Fluch der Sünde schrect, Und Nacht vor uns dein Antlik u sudeckt, Erbarmender!( 0 8. Erlös', erlös' uns, unser Gott, Aus dieser und aus aller Noth! Laß sterbend uns dein Herz 817) erflehn 1003 mein Hort, Vernimm mein Flehn, merk' auf mein Wort: Denn ich will vor dir beten. 2. Jch bitte nicht um Ueberfluß Und Schäße dieser Erden: Laß mir, so viel ich haben muß, Nach deiner Gnade werden. Gieb mir nur Weisheit und Verstand, Dich, Gott, und den, den du Tagesandt, Und mich selbst zu erkennen.l 3. Ich bitte nicht um Ehr' und Ruhm, So sehr sie Menschen rühren: Des guten Namens Eigenthum Laß mich nur nicht verlieren. Mein wahrer Ruhm sei meine Pflicht, Der Ruhm vor deinem Angesicht Und frommer Freunde Liebe. 4. So bitt' ich dich, Herr Ze6 DI 140 baoth, Joan Auch nicht um langes Leben: Gebetslieder. 304 Im Glücke Demuth, Muth in uds Noth, Das wollest du mir geben. In deiner Hand steht meine Zeit: Laß du mich nur Barmherzigkeit Vor dir im Tode finden! Christ. Fürchteg. Gellert( 1715-1769). 2. did Mel. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend'. In allen meinen Pflichten sei. 7. Ich bin zu schwach aus islo vid thin eig'ner Kraft Zum Kampf mit meiner Leidenschaft; ada Du aber ziehst mit Kraft mich 10 Mizan, 452.h tomme vor dein Daß ich den Sieg erlangen kann. Angesicht, Verwirf, o Gott, mein Flehen nicht; 8. Gieb von den Gütern dieser mit Welt Mir, Herr, so viel, als dir gefällt; Gieb deinem Knecht ein mäßig Wadh Theil, zu seinem Fleiße Glück und Heil, inde 9. Schenkt deine Gnad' mir dia Ueberfluß, So laß mich mäßig im Genuß Und einen frohen Geber sein, Um dürft'ge Brüder zu erfreu'n. 10. Gieb mir Gesundheit und verleih', Of Daß ich sie nütz' und dankbar sei, Und nie aus banger Sorg' um sie Mich zaghaft einer Pflicht entzieh'. 11. Erwecke mir stets einen Jod for Freundi Der's treu mit meiner Wohlfahrt meint, Vergieb mir alle meine Schuld, Du Gott der Gnade und Geduld. 2. Schaff' du ein reines Herz dop in mir, Ein Herz voll Lieb' und Furcht zu dir; 18 mm Ein Herz voll Demuth, Preis und Dank, Ein ruhig Herz mein Leben lang. 3. Sei mein Beschüßer in Gefahr, Ich harre deiner immerdar. Ist wohl ein Uebel, das mich schreckt, Wenn deine Rechte mich bedeckt? 4. Ich bin ja, Herr, in deiner # 1001501 Hand; isd that Von dir empfing' ich den Verdunirestand, Erhalt' ihn mir, o Herr, mein dolor Sort, Und stärk' ihn durch dein göttlich mir ach Wort. 8 5. Laß, deines Namens mich nord noch zu freu'n, Ihn stets vor meinen Augen Tad toſein! Laß, meines Glaubens mich zu bi& freu'n, Ihn stets durch Liebe thätig sein! 6. Das ist mein Glück, was Nach deinem Reiche tracht' und treu Mit mir in deiner Furcht sich übt, Mir Rath und Trost und Beipontbuime sid spiel giebt. 12. Bestimmst du mir ein 190 dns läng'res Ziel, Und werden meiner Tage viel: So bleib' du meine Zuversicht, Verlaß mich auch im Alter nicht. bin an213. Und wird sich einst mein thodEnde nah'n, ad id du mich lehrst, Das sei mein Glück, daß ich zunads sopunerst in hul So nimm dich meiner herzlich an, Und sei durch Christum, deinen to Sohn, Mein Schirm, mein Schild und gd nind großer Lohn. 2 Christ. Fürcht. Gellert( 1715-1769). Gebetslieder. 453. Mel. Wer nur ben lieben Gott läßt. ein Gott, ich flopf' an deine Pforte Mit Seufzen und mit Bitten an; Ich halte mich an deine Worte: Klopft an, so wird euch aufgeasdasd than. hi tin Ach, öffne mir die Gnadenthür, In Jesu Namen steh' ich hier. 2. Wer kann was von sich udselber haben, Das nicht von dir den Ursprung hat? bo dali hat? Du bist der Geber aller Gaben, Bei dir ist immer Rath und That. dar Du bist der Brunn, der immer Gonquillt, and di Du bist das Gut, das immer 1790 gilt. sudul 3. D'rum komm' ich auch mit 3. D'rum komm' ich auch mit meinem Beten, Das voller Herz und Glauben iſt; Der mich vor dich hat heißen treten, Ist mein Erlöser Jesus Christ, Und der in mir das Abba spricht, Ist ja dein Geist der Zuversicht. 4. Gieb, Vater, gieb nach deinem Willen, Weß ich, dein Kind, bedürftig Joord bir bin; nad Du kannst mir meinen Hunger stillen, die In dir muß aller Segen blühn; Doch gieb, o Geber, allermeist, Was meiner Seele selig heißt. 305 Damit mein schwaches Fleisch pitbi- nis und Blut ett Dem Feinde nichts zu Willen is thut. do 2 16. Erweck' in mir ein gut a iisdad fre Gewissen, n Das nicht die Welt, den Feind nun nicht scheut, nie Und laß mich meine Sünden us and büßen sic Noch hier in dieser Gnadenzeit. Durchstreich' die Schuld mit Jesu pil ill to Blut bi und mach' das Böse wieder gut. 7. Ich will dich auch, mein 5. Verleih' Beständigkeit im mög mislm Glauben, s Laß meine Liebe brünstig sein; Und will der böse Feind sie dnd rauben, din So schließ' in deinen Schuß mich asbours ein, nions m disdandsivi Gott, nicht bitten, Daß mich das Kreuz verschonen une bi dofoll; Mein Heiland hat ja selbst gefis mind for litten, un Und also leid' ich billig wohl. Doch wird Geduld gar nöthig titung aus ſein, Die wollest du mir, Gott, verleih'n. 718 8. Das And're wird sich At Alles fügen, 19 Ich mag nun arm sein oder reich; An deiner Huld laß' ich mir din g'nügen, phils22 Die macht mir Glück und Unaludom gluck gleich; st Kommt zeitlich Gut nicht reichlich ein, Wird's doch genug zur Nothdurft sein. montand 9. Ich bitte nicht um langes mantring Leben, u 2 Nur daß ich christlich leben mag; Laß mir den Tod vor Augen din schweben die Und des Gerichtes großen Tag, Damit mein Ausgang aus der dildo Welt Den Eingang in den Himmel Jonidan hält. Benj. Schmold( 1672-1737). 20 306 Gebetslieder. Mel. Lobt Gott, ihr Christen, allzugleich.| In meinem Stande führet: 454. Nicht um ein flüchtig Gieb, daß ich's thue bald, Gut der Zeit, Zu der Zeit, da ich soll, Und wenn ich's thu', so gieb, Daß es gerathe wohl. stand 3. Hilf, daß ich rede stets, Womit ich kann bestehen. Laß kein unnüßes Wortb2 Aus meinem Munde gehen, Und wenn in meinem Amt Ich reden soll und muß, So gieb den Worten Kraft Und Nachdruck ohn' Verdruß. 4. Find't sich Gefährlichkeit, So laß mich nicht verzagen, Gieb einen Heldenmuth, Das Kreuz hilf selber tragen; Gieb, daß ich meinen Feind Mit Sanftmuth überwind', G Und wenn ich Rath bedarf, Auch guten Rath erfind'. 5. Laß mich mit Jedermann In Fried' und Freundschaft leben, Soweit es christlich ist. Willst du mir etwas geben An Reichthum, Gut und Geld, So gieb auch dies dabei, Daß von unrechtem Gut Nichts untermenget sci. andl 6. Soll ich auf dieser Welt. Mein Leben höher bringen, Durch manchen sauren Tritt Hindurch in's Alter dringen, So gieb Geduld; vor Sünd Und Schanden mich bewahr', Ich fleh' um deinen Geist, Gott, den mir zur Seligkeit Dein theures Wort verheißt. 2. Die Weisheit, die vom Himmel stammt, O Vater, lehr' er mich, Gul Die Weisheit, die das Herz ent#don flammt boil Bur Liebe gegen dich. 3. Dich lieben, Gott, ist Seligjup 1969/0 feit; bur Gern thun, was dir gefällt, Wirkt reinere Zufriedenheit, Als alles Glück der Welt. G 4. Alsdann hab' ich Vertrau'n op dla oj zu dir, Dann schenket selbst dein Geist Das freudige Bewußtsein mir, Daß du mir gnädig seist. 5. Er leite mich zur Wahrheit inhin, LOUT SIC Zur Tugend stärk' er mich, Bewähre, wenn ich traurig bin, Auch mir als Tröster sich. 6. Er schaff' in mir ein reines in Herz, Herz, Versieg'le deine Huld, Und er bewaffne mich im Schmerz Mit Muth und mit Geduld. Christoph Neander( 1723-1802). dio Eigene Melodie. 455. Gott, du frommer Auf daß ich tragen mag Mit Du Brunnquell guter Gaben, Ohn' den nichts ist, was ist, Von dem wir Alles haben: Gesunden Leib gieb mir, Und daß in solchem Leib' dal Ein' unverletzte Seel' Und rein Gewissen bleib'. 2. Gieb, daß ich thu' mit Fleiß, Was mir zu thun gebühret, Wozu mich dein Befehl Ehren graues Haar. 7. Laß mich an meinem End' Auf Christi Tod abscheiden; Die Seele nimm zu dir Hinauf zu deinen Freuden; Dem Leib' ein Räumlein gönn' Bei frommer Christen Grab', Auf daß er seine Ruh'io onli An ihrer Seite hab'. 8. Wenn du die Todten wirst An jenem Tag erweden, Gebetslieder. Wollst du zu meinem Grab' Auch deine Hand ausstrecken; Laß hören deine Stimm'n Und meinen Leib wed' auf Und führ' ihn schön verklärt Zum auserwählten Hauf'. 307 Eigene Melodie. ie woll Joh. Heermann( 1585-1647). 457. Urquell aller Seligteiten, om Eigene Melodie. 456. Sich', hier bin ich, Welches sucht die Ewigkeit. :: Laß dich finden, Großer Gott, ich bin bereit! Joachim Neander( 1650-1680). Die in Strömen sich verbreiten Tich', hier bin ich, Durch der Schöpfung weit Gebiet, pe bic Vater, hör' mein flehend Lied! 2. Nicht um Güter dieser Erde, Des erhabnen Geist's Beschwerde, Um die Weltlust komm' ich nicht, Vater, vor dein Angesicht. 3. Schäße, die mich nicht verlassen, 118 Wann ich sterbend werd' erblaffen, Tugenden, des Christen werth, Sind es, die mein Herz begehrt. 4. Geber aller guten Gaben! Festen Glauben möcht' ich haben, Wie ein Meerfels unbewegt, Wenn an ihn die Woge schlägt; 5. Lieb', aus deinem Herzen stammend, Immer rein und immer Lege mich vor deinen Thron: Schwache Thränen, Kindlich Sehnen atrod Bring' ich dir, du Menschensohn! :,: Laß dich finden,:,: Bin ich gleich nur Asch' und Thon. 2. Sieh' doch auf mich, Herr, ich bitt' dich, Lenke mich nach deinem Sinn! Dich alleine me Ich nur meine,& Dein erkaufter Erb' ich bin. :,: Laß dich finden, Gieb dich mir und nimm mich hin. 3. Herr, erhöre! in Ich begehre 9700 DG Nichts, als deine freie Gnad', Die du giebest, Wo du liebest, Und man dich liebt mit der That. :,: Laß dich finden.:: Der hat Alles, wer dich hat. 4. Himmelssonne, Seelenwonne, Unbeflecktes Gotteslamm, All' mein Sinnen Und Beginnen Suchet dich, o Bräutigam! :,: Laß dich finden,:,: g Starker Held aus Davids Stamm. 5. Dieser Zeitendunt Eitelkeiten, Reichthum, Wollust, Ehr' und und Freud' Sind nur Schmerzen Meinem Herzen, leg i flammend, Liebe, die dem Feind verzeiht, Und dem Freund das Leben e weiht; dif 6. Hoffnung, die mit hohem Haupte, d Wenn die Welt ihr Alles raubte, Hinblickt, wo sie wonnevoll Alles wieder finden soll; 7. Starken Muth im Kampf iodes Christen Mit der Welt und ihren Lüsten; Sieg dem Geist, und wenn er fiegt, ir ne Demuth, die im Staub sich ni oorschmiegt; i 8. Duldung, alle Lebensplagen in en 20* Gebetslieder. 308 Mit Gelassenheit zu tragen; Stilles Harren, bis der Tod Mich erlös't auf dein Gebot; 9. Seelenruhe, Muth im Sterben, Wann die Lippen sich entfärben, Und der letzte Seufzer spricht: O mein Jesu, laß mich nicht! 10. Willst du, Herr von mei90 sigur ga nem Leben, Diese Seligkeit mir geben, So wird auch die Leidensnacht Mir zum heitern Tag gemacht. 11. Immer will ich beten, thimmel ringen, ill Stille harren, Dank dir bringen, Bis dein Ruf einst meinen Geist Zu dir, Vater, kommen heißt. 12. Seele, gieb dich nun zufrieden: ni Jesus tommt und stärkt die ndandi grein Müden; Nur vergiß nie sein Gebot: Sei getreu bis in den Tod!" Christian Schubart( 1739-1791). explor opotins10 mo ans er ironid Sundst2 8 doi2 Eigene Melodie. 458. Date ater unser im Himmelreich, Der du uns Alle heißest gleich Brüder sein und dich rufen an Und willst das Beten von uns dod tim id ha'n: a Gieb, daß nicht bet' allein der Mund; id m Hilf, daß es geh' aus Herzens2. Geheiligt werd' der Name dein, Dein Wort bei uns hilf halten rein, 3. Es komm' dein Reich zu pobunjeun dieser Zeit b Und dort hernach in Ewigkeit. Der heil'ge Geist uns wohne bei Mit seinen Gaben mancherlei. Des Satans Zorn und groß' ( TADA 081) Gewalt Zerbrich, vor ihm dein' Kirch' idola erhalt. grund. Wenn uns der lainpitu Daß wir auch leben heiliglich, Nach deinem Worte würdiglich. Behüt' uns, Herr, vor falscher alin Lehr'. Das arm', verführte Volk bekehr'! 4. Dein Will' gescheh', Herr girl Gott zugleich. Auf Erden wie im Himmelreich! Gieb uns Geduld in Leidenszeit, Gehorsam sein in Lieb' und Leid; Wehr und steur' allem Fleisch und Blut, Das wider deinen Willen thut. 5. Gieb uns heut unser täglich Brot, 3390 Und was man darf zur Leibesnoth; bi Behüt' uns, Herr, vor Unfried, nie Streit, Streit, is Vor Seuchen und vor theurer ( him mmin Zeit, id dolo Daß wir in gutem Frieden stehn, Der Sorg' und Geizes ledig gehn. 6. All' un'sre Schuld vergieb uns, Herr, Daß sie uns nicht betrübe mehr, Wie wir auch unsern Schuldigern Ihr' Schuld und Fehl' vergeben and hid gern; Zu dienen mach' uns All' bercit In rechter Lieb' und Einigkeit. 7. Führ' uns, Herr, in Versuchung nicht! böse Feind anficht; Zur linken und zur rechten Hand Hilf uns thun starken Widerstand, Im Glauben fest und wohlgerüst't, Und durch des heil'gen Geistes du Trost. 8. Von allem Uebel uns gerlös: nisice Morgenlieder. 309 Es sind die Zeit' und Tage bös';| Stärk' unsern Glauben immerdar, Erlöse uns vom ew'gen Tod Und tröst' uns in der lezten edibled Auf daß wir ja nicht zweifeln un joud'ran, Noth; Das wir hiermit gebeten ha'n. Auf dein Wort, in dem Namen dein: enk o Bescheer' uns auch ein selig End', Nimm uns're Secl in deine Händ'. menbe am So sprechen wir das Amen sein. Martin Luther( 1483-1546). 9. Amen, das ist: es werde Somety and the wahr.degradame G TING BO adio un tur som dull mi timma82 V. Norgen- und Abendlieder. E boda virsdi ind Tischlieder. w rolin e Juin du mem maging sull 200 din modni toll 1. Morgenlieder. at du u 20 Mel. Aus meines Herzens Grunde. Mich jemals nach sich ziehn: 459. Allmächtiger, ich hebe elf er mein Herz bewahren, Irgo P Mein Aug' er die song is por zu dir. Der Sünde sehn und fliehn. Preis dir, durch den ich lebe, 5. Beglücke du die Meinen Und neuer Dank dafür! Nach deiner Gütigkeit. Herr, deine Huld ist groß,£ Vergiß der Armen feinen, is Und du läßt dir das Lallen Wend' alles Herzeleid. Des Dankes wohlgefallen, Du willst ja gern erfreu'n, Das aus dem Herzen floß. Eilst, Allen beizustehen; 2. Daß nicht in tiefem So laß auch dies mein Flehen Schlummer Dir wohlgefällig sein. Des Lebens Licht verlischt, Und daß mich, frei von Kummer, Ein sanfter Schlaf erfrischt: Dies dank ich deiner Macht Und deiner Vatertreuc; Durch sie bin ich auf's Neue Mit heiterm Muth erwacht. dn Sly 6. Gott, dem ich angehöre, Dein Friede ruh' auf mir! Mein Seufzen, meine Zähre, Erbarmer, ist vor dir. 3. Beschüßer uns'rer Seele, Ich traue freudig dir; Nicht, was ich mir erwähle, Dein Rath gescheh' an mir! Gieb, was mir heilsam ist, Und wenn ich Schwacher wante, 460. A" So stärk' mich der Gedanke, Daß du stets um mich bist. 4. Er stärke mich, mit Freuden Zu thun, was dir gefällt; Er tröste mich im Leiden; Und will die Lust der Welt 2 DR Deß soll mein Herz sich freu'n! Wer dir nicht traut, der bebe! Ich sterbe oder lebe: So bin ich ewig dein.ird dall Christoph Neander( 1723-1802). 901 g3 50 13 15100 Eigene Melodie. Jull us meines Herzens Grunde Sag' ich dir Lob und Dank In dieser Morgenstunde Und all' mein Leben lang, O Gott, in deinem Thron, Dir zu Lob, Preis und Ehren Grill 310 Morgenlieder. Durch Christum, unsern Herren,| Mein Flehen gnädig an. Dein'n eingebornen Sohn: 2. Daß du mich haft aus Gnaden o en In der vergang'nen Nacht Vor Angst, Gefahr und Schaden Behütet und bewacht. Ich in Bo'st mir die Sünd' vergeben, 461. Borgenlicht, Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern. du schönes Woll'st Womit in meinem Leben Ich hab' erzürnet dich. 3. Du wollest auch behüten Mich gnädig diesen Tag Vor aller Bösen Wüthen, Vor Sünden und vor Schmach, Vor Feu'r und Wassersnoth, Vor Armuth und vor Schanden, Ein Danklied anzustimmen! Vor Krankheit und vor Banden, ad nečk Vor bösem, schnellen Tod. 4. Mein' Seele, Leib und Leben, Gut, Ehr', Gemahl und Kind Sei dir, Herr, übergeben, Dazu mein Hausgesind', Als dein Geschenk und Gab', Die Eltern und Bekannten, Geschwister und Verwandten Und Alles, was ich hab'. 5. Laß deinen Engel bleiben Und weichen nicht von mir, Den Feind von mir zu treiben, Daß der Versucher hier, Wenn's geht durch's dunkle Thal, Sein' Macht und List nicht übe, Mir Leib und Seel' betrübe Und bringe mich zu Fall. 6. Gott will ich lassen rathen, Der alle Ding' vermag, Er segne meine Thaten Und förd're meine Sach': Ihm hab' ich's heimgestellt: Den Leib, die Seel', das Leben, Und was er sonst gegeben. Er thu', wie ihm gefällt. 7. Darauf so sprech' ich Amen Und zweifle nicht daran, Gott nimmt in Jesu Namen D'rauf stred' ich aus die Hand, Greif' an mein Werk mit Freuden, Das Gott mir will bescheiden In meinem Amt und Stand. on Joh. Mattheftus( 1504-1565). Und mache munter mein Gesicht, Laß deine Strahlen glimmen; Brich an, du theure AndachtsAus ganzem Herzen, Sinn und 76102 Muth Preiset, h Rühmet Den ohn' Ende, dessen Hände Mich behütet Und mit Segen überschüttet. 2. Ach, Gott, mein Gott, ich dante dir Von ganzem Herzen, daß du mir Verliehen deine Güte, Und mich in dieser düstern Nacht Durch deine Engel hast bewacht An Leib, Seel' und Gemüthe, Daß ich Fröhlich Meine Glieder rege wieder Und die Kräfte Brauche zu des Tag's Geschäfte. 3. Ach gieb, o treues Vaterherz, Daß alle Sünden, Angst und Schmerz Mit dieser Nacht vergehen, Daß ich in deiner Gnad' und Huld Auch möge ledig aller Schuld Recht geistlich auferstehen. 45 Laß mich teil und Christlich Meine Sorgen diesen Morgen So erwägen, Daß ich spüre deinen Segen. Morgenlieder. 4. Herr Jesu, leite meinen Gang, Daß ich forthin mein Leben lang Nach deinem Willen walle; Behüte mir mein' Seel' und Leib, Mich selbst in deine Hände schreib', Damit ich ja nicht falle! Mach' mich Willig, Deine Wunden alle Stunden Zu betrachten Und die Welt für nichts zu achten! 5. Regiere mich mit deinem Geist, Der mir den Weg zum Himmel weist, Auf daß ich überwinde, Und deine reiche Segenshand Bei meinem Amte, meinem Stand Zu jeder Zeit empfinde, Bis ich Endlich de Ho MEP Werd' in Freuden einstens scheiden Und mit Singen Dir ein neues Danklied bringen. 311 3. Erhalt' durch deine Güte Uns bei gesunder Lehr', + HO Vor Abfall uns behüte, Streit' für dein Wort und Ehr', Daß wir mit unserm Samen All'zeit in einem Geist Sprechen: des Herren Namen Sei groß und hoch gepreist! Zu dieser Morgenstund', Durch den ich heut aufstehe Vom Schlaf' frisch und gesund. Mich hatte zwar gebunden Mit Finsterniß die Nacht: Ich hab' sie überwunden Durch Gott, der mich bewacht. 2. Dich will ich gläubig bitten, O Schußherr Israel, Du woll'st mich treu behüten Den Tag mit Leib und Seel'. Laß unsre Obrigkeiten, Die Schule und Gemein' In diesen bösen Zeiten Dir, Herr, befohlen sein. 4. Dem Leibe gieb daneben Nahrung und guten Fried', Gesundheit, mäßig Leben, Dazu ein froh Gemüth, Daß wir in allen Ständen Tugend und Ehrbarkeit Lieben und Fleiß d'rauf wenden, Als rechte Christenleut'. 5. Gieb deinen milden Segen, Daß wir auf dein Geheiß Wandeln auf guten Wegen, Thun unser Amt mit Fleiß: Daß Jeder seine Neßze Auswerf', und auf dein Wort Den Trost wie Petrus sege; So geht die Arbeit fort. 6. Was dir gereicht zu Ehren Und der Gemein' zu Nuß, Das will der Satan wehren Verfasser unbekannt. 79079112 111 G Mit List und großem Truß; Eigene Melodie. Doch kann er nichts vollbringen, 462. Dant jei Gott in der Weil du, Herr Jeſu Chriſt, Herrschest in allen Dingen, Und unser Beistand bist. 7. Wir sind die zarten Reben, Der Weinstock selbst bist du, Daran wir wachsen, leben Und bringen Frucht dazu. Hilf, daß wir an dir bleiben Und wachsen immermehr, Laß deinen Geist uns treiben Zu Werken deiner Ehr'. Joh. Mülmann( 1573-1613). Mel. Nun sich der Tag geendet hat. as äuß're Sonnen463. Dicht ist da Und scheint mir in's Gesicht, 312 Gott ist noch mehr dem Geiste nahlop ind ant so Mit Gott nur geht es glücklich fort; Mit seinem Lebenslicht. D'rum ist auch dies mein erstes 2. Ach wohn' in mir, dullnet Wort: ad poff om mis Gottessonn', jadis Das walte Gott! tida Mein Geist dein Himmel werd', 2. All' mein Beginnen, Thun Daß ich, o reine Seelenwonn', und Werk Sei ganz in dich verklärt. Erfordert Gottes Kraft und Stärk'. 3. Wenn sich die Sonne offenbart, die Mein Herz sucht Gottes Angesicht, D'rum auch mein Mund mit Freuden spricht: the Das walte Gott! Morgenlieder. So weicht die Dunkelheit: Vertreib' durch deine Gegenwart Die Sünd' und Eigenheit. 4. Du bist ein Licht und door in wohnst im Licht; Ach, mach' mich licht und rein, Daß ich kann schauen dein Gesicht, Dir ganz vereint fann sein. 5. Der Adler schauet gradezu Die Sonne fröhlich an: Mein Geistesauge öff'ne du, Daß ich dich schauen kann. 6. Wer dich in deinem Licht erblickt In seiner Seelen Grund, Der wird wie Engel hier beglückt Und ehrt dich alle Stund'. 7. So laß mich wandeln, wo ich bin mod Vor deinem Angesicht; Mein Thun und Lassen immerhin Sei lauter, rein und licht. 8. Dein Auge leite meinen del Gang, ID@ Daß ich nicht irre geh', ind off Ach, bleib' mir nah' mein Leben adoum lang, bo Bis ich dich ewig seh'.id in Gerhard Tersteegen( 1697-1769). 20102-001) on 30 dali Mel. Erschienen ist der herrlich' Tag. 464. Dª Das walte Gott, der Mit Gott fang' ich die Arbeit an; 3. So Gott nicht hilft, so kann Wo Gott nicht segnet, da geich nichts; bricht's; Gott giebt und thut mir so viel D'rum sprech' ich nun auch guten Gut's: am Muth's: Das walte Gott! * 8 18 4. Will Gott mir etwas geben madischl austinis hier, So will ich dankbar sein dafür: Auf sein Wort werf' ich aus mein Netz und sag' in meiner Arbeit ets: Das walte Gott! 5. Anfang und Mitte, sammt ordem End', Stell' ich allein in Gottes Händ'. Er gebe, was mir müßlich ist, D'rum sprech' ich auch zu jeder daudp Frist: Frist: G Das walte Gott! 6. Legt er mir seinen Segen bound this bei BING Nach seiner großen Güt' und Treu', qua So g'nüget mir's zu jeder Stund', D'rum sprech' ich auch aus Herzensgrund: Das walte Gott! 7. Trifft mich ein Unglück: unverzagt, i Morgenlieder. 313 Ist doch mein Werk in Gott ge-| Mel. Dir, bir, Jehovah, will ich singen. 465. ich, dich, mein Gott, will ich erheben: Du warst mein Schirm in der tisdais sverfloffnen Nacht, Erquicktest mich, erhielt'st mein od ni bure Leben id dull Und schafftest, daß ich fröhlich mordnor ag bin erwacht. Wer bin ich, daß du meiner so ni jie gedenkst ud dal Und wieder einen Tag zum Heil bildil mir schenkst? wagt. Er wird mir Hilfe stets verleih'n, D'rum soll dies meine Loosung sein: chi adol Das walte Gott! 8. Er kann mich segnen, früh und spät, Bis all mein Thun zu Ende geht; Er giebt und nimmt, macht's, wie er will, D'rum sprech' ich auch fein in der Still': TOALET Das walte Gott! 9. Gott steht mir bei in aller Noch immerfort an jedem MorNoth 108 Und giebt mir auch mein täglich Brot, sed dapilis ngen neu: id jule Mit dankbar freudigem Gemüthe Fühl' ich die Größe deiner Vater8161) chim trditreu. de of Auch diesen Tag will ich mich ng giving luis( deiner freu'n; Auch er soll dir zum Dienst ge sheiligt sein. 2. Auch über mir ist deine Biblju Güten bi mi Nach seinem alten Vaterbrauch Thut er mir Gut's; drum sprech' ich auch: pid Das walte Gott! bio 10. Nichts glücket ohne Gottester- 191) Gunst, Nichts hilft Verstand, Wiß oder ( bin sharins Kunst, Mit Gott geht's fort, geräth's auch wohl, Daß man darf sprechen glaubens50012 599 voll: Das walte Gott! 11. Theilt Gott was mit aus de 150 bjuds Gütigkeit, So acht' ich keiner Feinde Neid; Mag hassen, wer's nicht lassen nodidre tann, or am so Ich stimme doch mit Freuden an: ME Das walte Gott! fio 12. So will ich denn mit Und redlich thun, was dir, mein andsia di Gott, gefällt; Gewissenhaft in Allem handeln Und weislich fliehn die schnöde moniju do Lust der Welt. O stärke selbst durch deine Gnade mich; Denn was vermag ich Schwacher cappuind gut ohne dich? ist 4. Laß diesen Tag mich so vollbringen, Daß ich ihn ohne Reu' beschlie dßen kann; Soll guter Vorsatz mir mißlindo Gottes Rathaughni isio bungen,#@ Beharren auf dem schmalen Pfad, Sieh doch den guten Willen Dann Alles mohl gerathen muß; hindi gnädig an. n D'rum sprech' ich nochmals zum Auch dieser Theil von meiner ago Beschluß: Suund Uebungszeit mir Gewinn noch für die ned po Ewigkeit. Asp Das walte Gott! Sei Joh. Betichius( 1650-1722). 3. Vor deinen Augen will ich wandeln 314 Morgenlieder. 5. Gieb mir auch heute, was| Sei hoch dafür gepriesen. mir nüßet; Vor Allem aber gieb ein ruhig Durch dich di Bin ich, Herz, Und ich merke neue Stärke: Das sich auf deine Weisheit les stüßet stüßetorp Und dir vertraut auch in dem größten Schmerz. Du weißt, was mir zum wahren of onion ng Wohl gebricht, Und du versäumst gewiß mein To mora AD Bestes nicht. 6. In diesem kindlichen Verchoi Auf deinen sichern Beistand bauen Und deiner Fügung ſtill entgegen trauen Will ich an des Berufs Geschäfte 3u nüßen 16302 gehn, allo Brüfe, Siehe, Wie ich's meine; dir iſt keine sehn: Ich weiß, du führst mich stets auf rechter Bahn, Und nimmst mich einst gewiß zu spines Ehren an. Joh. Diterich( 1721-1797). 196 Mel. Wie schön leucht't uns der id Morgenstern. 466. Dich jeh' ich wieder, Morgenlicht, Und freue mich der hohen Pflicht, Dem Höchsten Lob zu singen: Ich will voll frommer Dankbe= gier, Dewig guter Vater, dire Preis und Anbetung bringen: of Schöpfer, isid th Bater! Deine Treue rührt auf's Neue Mein Gemüthe; Froh empfind' ich deine Güte. 2. Du warst auch diese Nacht onum mich: Was wär' ich, hättest du nicht dich Dich erhebe Herz und Geist, so lang' ich lebe. 3. Verleih', o Gott der Lieb' und Macht, So hilfreich mir bewiesen? Zu meinem Leben fügtest du Jeßt einen neuen Tag hinzu: Daß Sünd' und Gram, wie diese Nacht, Auf ewig von mir fliche, Daß ich die kurze Lebenszeit In christlicher Zufriedenheit mich bemühe; Auch die kleinste nicht, verborgen. 4. Ich bin ein Christ, o Herr, verleih', Daß ich des Namens würdig sei! Mein Ruhm sei deine Gnade. Denn, ach, was bin ich ohne dich? do 110 Ein irrend Schäflein: halte mich, Mein Hirt, auf deinem Pfadel Daß ich out from jne Stets mich übe, deine Liebe Zu betrachten, Ueber Alles dich zu achten. 5. Auch im Geräusch der Welt soll mich Der heilige Gedank' an dich? Oft still zu dir erheben. Im dunklen Thale wall' ich hier; Einst nimmst du mich hinauf zu dir, Zum Licht und höhern Leben. Auf dich da Hoff ich: Herr, ich werde mich der Erde Gern entschwingen, Dir dort ewig Lob zu singen. e Christoph Neander( 1723-1802). Eigene Melodie. Morgenlieder. 467. Doll Freud' und ie goldne Sonne, o Wonne, ma n Bringt unsern Grenzen id Mit ihrem Glänzen Ein herzerquidkendes, liebliches Licht. Mein Haupt und Glieder, Die lagen darnieder; Aber nun Bin munter und fröhlich, Schaue den Himmel mit meinem Gesicht. 2. Mein Auge schauet, lo Was Gott gebauet Zu seinen Ehren Und uns zu lehren, Wie sein Vermögen Sei mächtig und groß, Und wo die Frommen Dann sollen hinkommen, Wenn sie mit Frieden Von hinnen geschieden Aus dieser Erden vergänglichem Schooß. 3. Lasset uns singen, Dem Schöpfer bringen Güter und Gaben; Was wir nur haben, 2 Gott sei das Alles zum Opfer geweiht. Die besten Güter Sind uns're Gemüther; Lieder der Frommen, Von Herzen gekommen, Die sind's, daran er am meisten fich freut. 315 nolibe So läßt er aufgehen Ueber uns seiner Barmherzigkeit gion din Schein. sting 5. Ich hab' erhoben Zu dir hoch droben All' meine Sinnen: dig Laß mein Beginnen in Ohn' allen Anstoß und glücklich ergehn. id not? 4. Abend und Morgen Sind seine Sorgen; Segnen und mehren, Unglück abwehren 01 Sind seine Werke und Thaten allein. Wenn wir uns legen, So ist er zugegen; Wenn wir aufstehen, sists this? Laster und Schande, Des Seelenfeind's Bande, Fallen und Tücke Treib' ferne zurücke, Laß mich auf deinen Geboten bestehn. 6. Laß mich mit Freuden Ohn' alles Neiden TMMER OF Sehen den Segen, in Den du wirst legen In meines Bruders und Nächsten Haus. Geiziges Brennen, Unchristliches Rennen Nach Gut mit Sünde, Das tilge geschwinde Von meinem Herzen und wirf es hinaus. 7. Menschliches Wesen, Was ist's?- gewesen!- In einer Stunde Geht es zu Grunde, Sobald die Lüfte des Todes d'rein wehn. Alles in Allen Muß brechen und fallen, Himmel und Erden, Die müssen das werden, Was sie gewesen vor ihrem Entstehn. 8. Alles vergehet; Gott aber stehet Ohn' alles Wanken, Seine Gedanken, Sein Wort und Wille hat ewigen Grund. Sein Heil und Gnaden, dll Die nehmen nicht Schaden, 316 Morgenlieder. Heilen im Herzen 35 1810| Freude die Fülle Die tödtlichen Schmerzen, dll und felige Stille SOA Halten uns zeitlich und ewig Darf ndo gesund. Ca 9. Gott, meine Krone, Vergieb und schone, Laß meine Schulden nismo In Gnad' und Hulden Von deinen Augen sein ferne gewandt! Tayo! nda gericht'tardi siste bild Baul Gerhardt( 1606--1676). Jesu Chrift, mein's Lebens Licht. Herr, mich lente und führe, in natin 468. Die helle Sonn' leucht't jetzt herfür, Wie es dein Wille; die Fröhlich vom Schlaf' aufstehen Ich halte dir stille, him ank Geb' mich in deine allmächtige nsdus Hand. Hand. wir, 10. Willst du mir geben, Womit mein Leben P Ich kann ernähren, sonism me iar ud i So laß mich hören All'zeit im Herzen dies heilige Wort: Gott ist das Größte, Das Schönste, das Beste. Gott ist das Süß'sten Allergewiß ste, Aus allen Schäßzen der edelste Hort. mom mo Im himmlischen Garten: Dahin sind meine Gedanken 12. Trübsal und Zährend Nicht ewig währen; His Nach Meeres Brausen nis Und Windes Sausen Leuchtet der Sonne erwünschtes sdnch Gesicht.donsi Mel. Herr 3 Gottlob, der uns heut diese Nacht Behütet vor des Feindes Macht. 2. Herr Christ, den Tag uns auch behüt ni Von Sünd' und Schand' durch e deine Güt', Laß deine lieben Engelein Gul Unsre Hüter und Wächter sein. 3. Daß unser Herz gehorsam leb' Und deinem Wort nicht widerstreb', Daß wir stets geh'n auf deiner op Bahnb In Allem, was wir fangen an. 4. Laß unser Werk gerathen wohl, 191 500 Das ein Jeder ausrichten soll, Daß unsre Arbeit, Müh' und din Fleiß an die Gereich' zu deinem Lob und Preis. nottist to 15 HO Nicolaus Hermann( gest. 1561). ONIT 910 Mau 11. Willst du mich kränken, Mit Galle tränken, 25 Und soll von Plagendado Ich auch was tragen, Wohlan, so mach' es, wie dire es beliebt. Bu Was gut und tüchtig, ami Was schädlich und nichtig i Meinem Gebeine, si so Das weißt du alleine; HO Mel. Nun freut euch, lieben 2c. Nie haft zu sehr du die Deinen 469. Erhebe dich, o meine 1100 po Die Finsterniß vergehet; billp!! Der Herr erscheint dir, Israel, Sein Licht am Himmel stehet. Erhebe dich aus deinem Schlaf, Daß er was Gutes in dir schaff", Und dich sein Geist erleuchtet. Morgenlieder. 2. Im Licht muß Alles rege 7. Das Licht des Glaubens indisi ſein ist vil merah mund ſei in mir Und sich zur Arbeit wenden; Im Licht singt früh das Vögelein, Im Licht will es vollenden. So soll der Mensch in Gottes im: Licht Aufheben billig sein Gesicht Zu dem, der ihn erleuchtet. Ein Licht der Kraft und Stärke: Es sei die Demuth meine Zier, Die Lieb' das Werk der Werke. Die Weisheit fließt in diesen 2 3. Laßt uns an unsre Arbeit gehn, Den Herren zu erheben; Laßt uns, indem wir auferstehu, Beweisen, daß wir leben; Laßt uns in diesem Gnadenschein Nicht eine Stunde müßig sein: Gott ist's, der uns erleuchtet. 4. Ein Tag geht nach dem slandern fort, Und unser Werk bleibt liegen. ja Ach, hilf uns, Herr, du treuer Daß wir uns nicht betrügen; Gieb, daß wir greifen an das unit for Werk; Gieb Gnade, Segen, Kraft und SONST TIME 15 Stärk', Im Licht, das uns erleuchtet. 35. Du zeigst, was zu verrichten ab h jeiad dla dull Auf unsern Glaubenswegen; So hilf' uns nun und steh' uns bei, Verleihe deinen Segen, Daß das Geschäft von deiner Hand Vollführet werd' im ganzen Land, Wozu du uns erleuchtet. 317 6. Ich flehe, Herr, mach' mich los bereitsd Bu dem, das dir gefällig, Daß ich recht brauch' die da sudo isgilmi Gnadenzeit; So flehn wir auch einhellig, Die du geboren aus dem Geist, Die deinen Zorn du fürchten hos heiß'st, Nachdem du sie erleuchtet. op hun im Grund ,. Und öffnet beides, Herz und Mund, Dieweil die Seel' erleuchtet. 8. Herr, bleib' bei mir, du indin ew'ges Licht, R Daß ich stets wandle richtig; Erfreu' mich durch dein Angesicht, Mach' mich zum Guten tüchtig, Bis ich erreich' die güld'ne Stadt, Die deine Hand gegründet hat Und ewiglich erleuchtet. de on Peter Lackmann( geft. 1713). les Bal and sid Mel. Herzlich thut mich verlangen. 470. Es hat uns heißen treten, die Q Gott, dein lieber Sohn, o Mit herzlichen Gebeten Vor deinen hohen Thron, Und uns mit theurem Amen Erhörung zugeſagt, Wenn man in seinem Namen Nur bittet, fleht und klagt. S t 2. Darauf komm' ich gegangen In dieser Morgenstund'; Ach, laß mich doch erlangen, Was ich aus Herzensgrund Von dir, mein Gott, begehre Im Namen Jesu Christ, s Und gnädig mir gewähre Das, was mir nüßlich ist.@ 3. Nicht bitt' ich, mir zu gebent Aus deiner reichen Hand Geld, Gut und langes Leben, Nicht Ehr', noch hohen Stand; Denn dieses ist nur nichtig Und lauter Eitelkeit, p Vergänglich, schwach und flüchtig Und schwindet mit der Zeit. 4. Jch bitte, mir zu schenken Ein frommes, teusches Herz, 318 Das nimmermehr mag denken Auf Sünd' und schnöden Scherz, Das stets in Liebe flammet Zu dir, Gott, himmelan Und alle Lust verdammet. Der fündenvollen Bahn. Morgenlieder. si 5. Dann laß mich auch gewinnen, G Nach deiner großen Kraft, Kunst, Weisheit, fluge Sinnen, Verstand und Wissenschaft, Daß all' mein Thun und Handeln Dir mag gefällig sein, Und vor der Welt mein Wandeln Ohn' allen falschen Schein. 6. So wird von jenen allen: Stand, Leben, Ehr' und Geld, In meinen Schooß mir fallen, So viel dir, Gott, gefällt. Man muß die Seel erst schmücken, So wirst du allgemach Den Leib auch schon beglücken: Glück folgt der Tugend nach. Georg Neumark( 1621-1681). Eigene Melodie. 471. Gott ott des Himmels und der Erden, Bater, Sohn und heil'ger Geist, Der es Tag und Nacht läßt werden, Sonn' und Mond uns scheinen Dessen starke Hand die Welt, Und was d'rinnen ist, erhält. OUT 5. Führe mich, o Herr, und leite meinen Gang nach deinem Wort: Sei und bleibe du auch heute Mein Beschüßer und mein Hort! Nirgends als bei dir allein Kann ich recht bewahret sein. 6. Meinen Leib und meine dny Scele Sammt den Sinnen und VerBOUT HO stand, Großer Gott, ich dir befehle Unter deine starke Hand. Herr, mein Schild, mein' Ehr', mein' Ruhm, Nimm mich auf, dein Eigenthum! 7. Deinen Engel zu mir sende, Der des bösen Feindes Macht, List und Anschläg' von mir wende und mich halt' in guter Acht, Der auch endlich mich zur Ruh heißt, Trage nach dem Himmel zu. Heinrich Alberti( 1604-1651).. 2. Gott, ich danke dir von Da alleine Hilf und Rath Ist für meine Missethat. Schmerzen Haft behütet und bewacht, Daß des bösen Feindes List Mein nicht mächtig worden ist. 3. Laß die Nacht auch meiner 4. Hilf, daß ich mit diesem Morgen di Sünden m Jetzt mit dieser Nacht vergehn; O Herr Jesu, laß mich finden Deine Wunden offen stehn, Geistlich auferstehen mag Und für meine Seele sorgen, Daß, wenn nun dein großer Tag uns erscheint und dein Gericht, Ich davor erschrecke nicht. Herzen, indl Mel. Ich bank' dir schon durch deinen.. Daß du mich in dieser Nacht 472. Mereis und Dant: Erhebe Gott, o Seele! Der Herr hört deinen Lobgefang: Lobsing' ihm, meine Seele! 2. Mich selbst zu schüßen ohne Macht, est Lag ich und schlief in Frieden: Wer schafft die Sicherheit der Nacht Und Ruhe für die Müden? 10 319 12. Daß ich das Glück der Lebenszeit In deiner Furcht genieße Und meinen Lauf mit Freudigkeit, Wann du gebeutst, beschließe. Ehrift. Fürchteg. Gellert( 1715-1769). Mel. Aus meines Herzens Grunde. 473. Manfangen, it Gott will ich's The Wer ruft dem Tag und seinem Licht, Uns wieder aufzuwecken? Sein Nam' sei benedeit! Nachdem die Nacht vergangen, 5. Du bist es Gott und Herr Und sich der Tag erneut. der Welt, Und dein ist unser Leben: Du bist es, der es uns erhält Und mir's jetzt neu gegeben. 6. Gelobet scist du, Gott der Macht, Hör' auf, mein Herz, zu ruhn, Erkenne Gottes Güte Und richte dein Gemüthe, Viel Gutes heut zu thun! d Gelobt sei deine Treue, Daß ich nach einer sanften Nacht Mich dieses Tag's erfreue! 7. Laß deinen Segen auf mir ruhn, 1031 Morgenlieder. 3. Wer wacht, wenn ich vou mir nichts weiß, Mein Leben zu bewahren? Wer stärkt mein Blut in seinem Fleiß Und schüßt mich vor Gefahren? 4. Wer lehrt das Auge seine Pflicht, Sich sicher zu bedecken? 2. Herr, dir ist nicht verborgen, Daß wir noch Sünder sind, Und daß man alle Morgen Auf Erden Kummer find't; D'rum halt' mein Herze rein, Laß Sünd' es nicht verderben, Und sollt' ich heute sterben, So laß es selig sein. 3. Was meiner Seele nüße, Gieb mir von deinem Thron: Gott, Vater, mich beschüße, Regier' mich, Gott, der Sohn; Stärk' mich, Gott, heil'ger Geist! Herr, segne und behüte, Laß leuchten deine Güte, Gieb Frieden allermeist! drit 4. Ja, Vater, der du Allen Die Sonne scheinen läß'st Dein'' Gnad' und Wohlgefallen Steht alle Tage fest. Erbarme dich auch heut Der Frommen und der Bösen, Hilf allesammt erlösen Jeßt und in Ewigkeit! Kaspar Neumann( 1648-1715). ear Eigene Melodie. 474. Morgenglanz der Ewigkeit, Licht vom unerschöpften Lichte, Mich deine Wege wallen, 70130 Und lehre du mich selber thun Nach deinem Wohlgefallen. 8. Nimm meines Lebens gnädig wahr, 54 Auf dich hofft meine Seele; Sei mir ein Retter in Gefahr, Ein Vater, wenn ich fehle. 9. Gieb mir ein Herz voll Zuversicht, Chil Erfüllt mit Lieb' und Ruhe, Ein weises Herz, das seine Pflicht Erkenn' und willig thue. 10. Daß ich als ein getreuer Knechtebe Nach deinem Reiche strebe, Gottselig, züchtig und gerecht Durch deine Gnade lebe. 11. Daß ich, dem Nächsten bei- dloire zustehn, SEX Nie Fleiß und Arbeit schcue, Mich gern an And'rer Wohlergehn Und ihrer Tugend freue. Morgenlieder. 320 Schick' uns diese Morgenzeit Deine Strahlen zu Gesichte Und vertreib' durch deine Macht di Uns're Nacht! 2. Die umwölkte Finsterniß Mög' vor deinem Glanz verfliegen, In die Adams Fall uns riß, Und in der wir Alle liegen, Daß wir, Herr, durch deinen Schein Selig fei'n! 3. Deiner Güte Morgenthau Fall' auf unser matt Gewissen, Laß die dürre Lebensau Deinen süßen Trost genießen Und erquic' uns, deine Schaar, Immerdar. 4. Gieb, daß deiner Liebe Glut Uns're falten Werke tödte, Und erweck' uns Herz und Muth Bei erstandner Morgenröthe, Daß wir, eh' wir gar vergehn, Recht aufstehn. jul.06 5. Hilf uns doch das Sündenkleid 2410 Heut' mit heil'gem Ernste meiden; Laß in die Gerechtigkeit Wie in ein Gewand uns kleiden, Daß wir so vor Sündenpein Sicher sei'n. 6. Ach, du Aufgang aus der Höh', Gieb, daß auch am jüngsten Tage Unser Leib verklärt ersteh' Und, entfernt von aller Plage, Sich auf jener Freudenbahn Mel. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend'. 475. heilige Dreifaltigteit, O hochgelobte Einigkeit: Gott Vater, Sohn und heil'ger Geiſt, drif Heut diesen Tag mir Beistand leiſt'! 2. Mein' Seel', Leib, Ehr' und Gut bewahr', Daß mir kein Böses widerfahr', Und mich der Böse nicht verleg', Noch mich in Schand' und Schaden setz'. 3. Des Vaters Huld mich heut anblick', Des Sohnes Güte mich erquic', Des heil'gen Geistes Glanz und Schein Erleucht' des finstern Herzens BOTOL Schrein. 4. Mein Schöpfer steh' mir träftig bei; mein Erlöser, hilf mir frei! O Tröster werth, weich' nicht von mir, Mein Herz mit werthen Gaben zier'! 5. Herr, segne und behüte mich, Erleuchte, Herr, mich gnädiglich, Herr, heb' auf mich dein AngeLad st sicht Und deinen Frieden auf mich de du richt'! Martin Behemb( 1557-1622). Freuen kann. 7. Leucht und jelbst in jene 476. Seu, es Licht D Welt, on ta na Du verklärte Gnadensonne, Führ' uns durch dies Thränenfeld In das Land der süßen Wonne, Da die Lust, die uns erhöht, Mel. O Gott, du frommer Gott. Nun ist die vergangen, so Nun hat dein Gnadenglanz Auf's Neue mich umfangen; Nun ist, was an mir ist, Vom Schlafe aufgeweckt Und hat sich, Herr, zu diritte Verlangend ausgestreckt. ondi Nie vergeht! Chrift. Knorr v. Rosenroth( 1636-1689). Morgenlieder. 2. Was soll ich dir denn nun,| Dich lobe inniglich, um Mein Gott, für Opfer schenken? Mein Gott, zu aller Stund'. Ich will mich ganz und gar issue In deine Gnad' einsenken Mit Leib, mit Seel', mit Geist Heut diesen ganzen Tag: Das soll mein Opfer sein, Weil ich sonst nichts vermag. 3. D'rum siche da, mein Gott, Da hast du meine Seele: Sie sei dein Eigenthum, Mit ihr dich heut vermähle In deiner Liebe Kraft! Da hast du meinen Geist, 8. Ach segne, was ich thu', Ja rede und gedenke. nisi julg Durch deines Geistes Kraft e Es also führ' und lenke, Daß Alles nur gescheh' Zu deines Namens Ruhm, Und daß ich unverrückt Verbleib' dein Eigenthum. Joachim Lange( 1670-1744). 1153 Lisse 15g( 1 2182 Eigene Melodie. o Darinnen woll'st du dich in 477. Wach' auf, mein Herz, .8 allermeist. 4. Da sei denn auch mein Leib Zum Tempel dir ergeben, Zur Wohnung und zum Haus, du mein Heil und Leben, Ach wohn', ach leb' in mir, 15 Beweg' und rege mich! So hat Geist, Seel' und Leib Mit dir vereinigt sich. 5. Dem Leibe hab' ich jetzt Die Kleider angeleget: Laß meiner Seele sein piölai Dein Bildniß eingepräget Im goldnen Glaubensschmuck, In der Gerechtigkeit, ob si Die allen Seelen ist Das rechte Ehrenkleid.nip jus 6. Mein Jesu, schmücke mich Mit Weisheit und mit Liebe, Mit Keuschheit, mit Geduld Durch deines Geistes Triebe! Auch mit der Demuth mich Vor Allem kleide an: So bin ich wohlgeschmückt Und köstlich angethan. En 4. Du sprachst: mein Kind, istbild nun liege, d Mein starker Schutz dir g'nüge: Schlaf' wohl, laß dir nicht grauen, Du sollst die Sonne schauen. 5. Dein Wort, das ist gepa man schehen, di Ich kann das Licht noch sehen, Von Noth bin ich befreiet, Dein Schutz hat mich erneuet. 6. Du willst ein Opfer haben: Hier bring' ich meine Gaben; In Demuth fall' ich nieder du Und bring' Gebet und Lieder. @ 7. Bleib' du mir diesen Tag Stets vor den Augen schweben; Laß dein' Allgegenwart Mich wie die Luft umgeben, Auf daß mein ganzes Thun Durch Herz, durch Sinn und Mund 7. Die wirst du nicht ver- 2 nisl sit schmähen: z Du kannst in's Herze sehen G Und weißt wohl, daß zur Gabe Ich ja nichts Bess'res habe. 21 321 130 Dem Schöpfer aller Dinge, Dem Geber aller Güter, Dem frommen Menschenhüter. 2. Heut, als die dunkeln Schatten SER Mich ganz umfangen hatten, Blieb ich doch unversehret 000 Gott hat dem Leid gewehret. MOT 3. Ja, Vater, ob Gefahren Mir noch so nahe waren, Hieltst du mich voll Erbarmen In deinen Vaterarmen. Morgenlieder 322 8. So woll'st du nun vollenden Dein Wert an mir und senden, Der mich an diesem Tage Auf seinen Händen trage. 9. Sprich Ja zu meinen Thaten, Hilf selbst das Beste rathen; Den Anfang, Mitt' und Ende, Ach, Herr, zum Besten wende. 10. Mit Segen mich beschütte, Mein Herz sei deine Hütte, Dein Wort sei meine Speise, Bis ich gen Himmel reise. Paul Gerhardt( 1606-1676). Mel. Werde munter, mein Gemüthe. 478. Wenn ich einst von jenem Schlummer, Welcher Tod heißt, aufersteh', Und von dieses Lebens Kummer Frei, den schönen Morgen seh': O, dann wach' ich anders auf! Schon am Ziel ist dann mein Lauf. Träume sind des Pilgers Sorgen, Großer Tag, an deinem Morgen. 2. Hilf, daß keiner meiner Tage, Geber der Unsterblichkeit, Dir, dem Richtenden, cinst sage, Er sei ganz von mir entweiht! Auch noch heute wacht' ich auf. Dank dir, Herr, zu dir hinauf Führ' mich jeder meiner Tage, Jede Freude, jede Plage: 3. Daß ich froh gen Himmel thir ſehe, die Wenn mein letzter Tag erscheint, Wenn zum dunkeln Thal ich gehe, Und mein Freund nun um mich utweint.dd Lind're dann des Todes Pein, Laß mich dann am stärksten sein, Daß ich ihn zum Himmel weise Und dich, Herr des Todes, preise. Fr. Gottl. Klopstock( 1724-1803). 18 Said hi tot en Zum Sonntagsmorgen. Mel. Ach Gott, wie manches Herzeleid. 479. Es wird mein Herz Ein Segenstag ist dieser Tag; Da ruft's mit hellem Klang hinpond aus: pr Komm' heut in deines Gottes als Haus! lindin@ 2. Am Tage, da er reden will, Thu' auf dein Herz und halt' e ihm still; g Da er an dir sein Werk will thun, Laß deiner Hände Arbeit ruhn. 3. Heut hält der Herr ein offnes di miont bur Haus, Da theilt den Hungrigen er aus Sein theures Wort, das Lebensnads? Can brot; Wer das genießt, dem schad t kein Tod. poutads 4. Heut wird der gute Sämann gehn, 774 17500 Den edlen Samen auszusä'n, Der in den Herzen, da er haft't, Vielfältig edle Früchte schafft. 5. Heut führt der treue Hirt buah band in's Thal Die Schaf' und Länmer allzumal Zu guter Weid' cn rechter Stell' Auf grüner Au' zum frischen Quell. 6. Heut ist der Arzt, der Wunder1902 riann, Der allen Schaden heilen kann, Mit Hilf' in Rath und That bebin m reit Für Aller Wunden, Schmerz und this be Leid. 7. Das ist ein Tag, ein Segensistag, Ja werde, Herz, mit Freudenwach, Denn lieblich klingt der Ruf dophinaus: a hi & mm' heut in deines Gottes de Haus! bin Karl Spitta( 1801-185 323 Mel. Gott des Himmels und der Erden. 2. Ruh'tag für die Müden alle, 480. Großer Gott vonalten Sonntag, der voll Lichtes iſt, 10 ag im dunklen Thale, Zeit, in der viel Segen fließt, Stunde voller Seligkeit: 15 Du vertreibst mir alles Leid. 3. Ach, wie schmeck' ich Gottes Gütetonce Morgenlieder. Dessen Hand die Welt regiert, Dessen Treu' auf allen Seiten Mich von Jugend auf geführt: Heute weckt des Tages Lauf Mich zu lauter Andacht auf. 2. Ach, wie lieb' ich dieſe Stunden, Denn sie sind des Herren Fest, Das mit so viel Trost verbunden, Da mein Gott mich ruhen läßt Und durch seinen guten Geist Mir den Weg zum Himmel weist. 3. Habe Dank für diesen polisu gunigal Morgen, da dal Der mir Zeit zum Guten schenkt: Das sind uns're besten Sorgen, Wenn der Mensch an Gott geandhil salos denkt m 802 Und von Herzen bet't und singt, Daß es durch die Wolken dringt. 4. Was ist schöner, als Gott dienen? Was ist süßer, als sein Wort, Da wir sammeln wie die Bienen Und den Honig tragen fort? Selig ist, wer Tag und Nacht Also auf sein Heil bedacht. 5 O, mein Gott, sprich selber Amen! Denn wir sind dein Eigenthum. Alles preise deinen Namen, Alles mehre deinen Ruhm, Bis es künftig wird geschehn, Daß wir dich im Himmel sehn. Kaspar Neumann( 1648-1715). ir misioninaisun Mel. Gott des Himmels und der Erden. 481. Halleluja, schöner Morgen, Schöner als man denken mag! Heute fühl ich keine Sorgen; Denn das ist ein lieber Lag, Der durch seine Lieblichkeit Recht das Innerste erfreut. Recht als einen Morgenthau, Die mich führt aus meiner Hütte Zu des Vaters grüner Au': Da hat wohl die Morgenstund' Edlen Schaß und Gold im Mund'. 4. Ruht nur, meine Weltgenonsschäfte, schäfte, TED CHIE Beff'res hab' ich heut zu thun; Denn ich brauche alle Kräfte, In dem höchsten Gott zu ruhn. Heut schickt keine Arbeit sich, Als nur Gotteswerk für mich. 15. Welches Kleid soll heut mich Ond schmücken, Daß ich Gott gefallen mag? Herr, du wirst das Kleid mir schicken, Das ich dir zu Ehren trag', Dein Blut und Gerechtigkeit Ist das schönste Sonntagskleid. 6. Ich will in der Zionsstille Heute voller Arbeit ſein; Denn da samm'le ich die Fülle Von den höchsten Schäßen ein, Wenn mein Jesus meinen Geist Mit dem Wort des Lebens speist. 7. Herr, ermunt're meine Sinne, Wirke selbst in meiner Brust, Daß ich Lehr' und Trost gewinne; Gieb zu deinem Manna Lust, Daß mir deines Wortes Schall Tief im Herzen wiederhall'. 8. Segne deiner Knechte Lehren, Deffne selber ihren Mund; Mach' mit Allen, die dich hören, Heute deinen Gnadenbund, Daß, wenn man hier fleht und is drio tefington Solches in dein Herze dringt. 21* Morgenlieder. 324 9. Gieb, daß ich den Tag 6. Laß mich nicht in Sünden fallen, gefallen, verfehn, ll ili corig beschließe, nosilnadno Wie er angefangen ist; Segne, pflanze und begieße, Der du Herr des Sabbaths bist, Bis ich einst auf jenen Tag Ewig Sabbath halten mag. Laß mich heute nichts versehn, Laß kein Unglück mir geschehn: Lieber Vater, hilf uns allen, Und ich will mit frohem Sang? Dir am Abend sagen Dank. Jonathan Krause( 1701-1762). undHapro sonis& in toit Hudsonism dhun sie Mel. Ach, was soll ich Sünder machen. Kaspar Neumann( 1648-1715). joid tot' doil sout Mel. Meinen Jesum laß' ich nicht. 482. Herr, es ist ein Tag 483. leuchte mich In a Der mich in den Himmel weist Und an Gott gedenken heißt: Darum komm' ich, dir zu dienen; Richte du mich selber zu, Daß ich deinen Willen thu'. 19 2. Stille selbst an diesem bin in 1790 Morgen Den verwirrten Lauf der Welt, Der uns hier gefangen hält; Brich die Nacht der eitlen Sorgen, Daß ich heut, von Allem frei, Dir allein ergeben ſei. 3. Schmuck und Lust find Haigh ar eitle Sachen: Wer sein Thun auf diese richt't, Der gefällt dem Himmel nicht. Du, mein Jesu, kannst es machen, Daß ich werde schön und rein In den Augen Gottes sein. 1929 4. Kröne mich mit deinen Gaben, Rüste mich mit deiner Kraft, Die den neuen Menschen schafft. Was für Freude werd' ich haben, Wenn das Herz in meiner Brust Sucht am Herren seine Lust! 5. Laß die Predigt wohl gedelingen, auf suit Steh' auch deinem Worte bei, Daß es in mir träftig sei; Unser Beten, unser Singen, Und was sonst noch wird gethan, Siehe du mit Gnaden an. Bei dem neuen Tageslichte: Gnadensonne, zeige dichte Meinem frohen Angesichte, 8 Und dein Himmelsglanz verleih', Daß mein Sabbath fröhlich sei! 2. Brunnquell aller Seligfeit, 56 se op Higo Laß mir deine Ströme fließen, Mache selbst mein Herz bereit, Deiner Gnade zu genießen; Streu' das Wort mit Segen ein, Laß uns hundertfrüchtig sein. 3. Zünde selbst das Opfer an, Das auf meinen Lippen lieget; Sei mir Weisheit, Licht und Bahn, Daß kein Irrthum mich betrüget, Und kein fremdes Feuer brennt, welches dein Altar nicht kennt. 4. Laß mich heut und allezeit Heilig, heilig, heilig! singen Und mich in die Ewigkeit me Mit des Geistes Flügeln schwingen: Flöß' mir einen Vorschmack ein, Wie es wird im Himmel sein. 5. Ruh' in mir und ich in dir, Bau' ein Paradies im Herzen, Offenbar' dich völlig mir se Und gieß' meiner Andacht Kerzen Immer neue Nahrung zu, Heil'ge Liebesflamme du! nöm 6. Dieser Tag ist dir geweiht. Weg mit allen Eitelkeiten: Ich will deiner Herrlichkeit Einen Tempel zubereiten, di 0325 Morgenlieder. Nichts sonst wollen, nichts sonst| Dort zu wandeln, wo voll Pasipo Gnaden Deine Schaar du eingeladen, Wo nicht mehr die Streiter time to ringen, Wo sie Siegeslieder singen. is Fr. Gottl. Klopstock( 1724-1803). 2001 2018 box um thun, Als in deiner Liebe ruhn.a 7. Du bist mehr als Salomon: Laß mich deine Weisheit hören. Ich will deinen Gnadenthron Mit gebeugten Knieen ehren, Bis mir deine Sonne lacht. Und den schönsten Sonntag macht. Benj. Schmold( 1672-1737). Zum Wochenanfang. Mel. Wer nur den lieben Gott läßt zc. 485. in neuer Tag, ein neues Leben Mel. Schmücke dich, o liebe Secle. 484. Beige dich uns ohne Geht mit der neuen Woche an. will mir heut r's Stette Ström' auf uns der Gnaden po nim bird bine Fülle, and n Daß an diesem Gottestage Unser Herz der Welt entsage, Daß durch dich, der starb, vom hitro zid od Bösen i Uns Gefall'ne zu erlösen, Deine glaubende Gemeine Mit dem Vater sich vereine. 2 2. O daß frei von Erdenbürguiadomla den s Und der Sünde Lasten würden Uns're Seelen, unser Wille Sanft, wie diese Sabbathstille; Daß von fern in deinen Höhen Wir des Lichtes Aufgang sähen, Das die Sel'gen dort verkläret, Wo der Sabbath ewig währet. 3. Was ich strahlen seh' am os og tolmin Throne, Ist es nicht der Sieger Krone? Was von jenen Höh'n ich höre, Sind's nicht Ueberwinderchöre? Feiernd tragen sie die Palmen, Denn meine Hilfe steht bei dir. Ihr Triumph erschallt von Psal- 4. Mein Glück in dieser neuen ogrock Boumen: o dogoden negro Woche Herr, du selber woll'st mich weihen Soll nur in deinem Namen Diesem Sabbath deiner Treuen. nisi blühn: ilgs 4. Decke meiner Blöße Schande Ach, laß mich nicht am SündenMit dem festlichen Gewandeuse and joche Deiner Unschuld, daß am Tage Mit meinem Fleisch' und Blute Deines Mahl's ich froh es wage, imu( bziehn! pi geben, Was mir sonst Niemand geben pion( bij din fann; G Denn hätt' ich seine Gnade nicht, Wer gäbe mir sonst Trost und mo Licht? 2. Jch grüße diesen lieben 228 1000 Morgen Und preise Gottes Vaterhand, Die diese Nacht so manche Sor08 gen In Gnaden von mir abgewandt. Ach, Herr, wer bin ich Armer doch? Du sorgst für mich, ich lebe noch. 3. Nun das erkenn' ich wohl und gebe Mich freudig dir zum Opfer hin: Doch weil ich hier, so lang' ich id idap po lebe, com ort Mit Noth und Tod umgeben bin, So weich' auch heute nicht von mir; 326 Gieb deinen Geist, der mich sdn regier' Und nur nach deinem Willen misid führ'.in o 5. Soll ich mein Brot mit Kummer essen, So laß es doch gesegnet sein, Und was du sonst noch zugemessen, Das richte mir zum Besten ein: Ich bitte nicht um Ueberfluß, Abendlieder. soft she JE S 21 Mel. Ach, was soll ich Sünder machen. Da der Tag nunmehr vergangen. 486. Ah, mein Jesu, fich' Sei du ſelbst mein Sonnenlicht, n Das durch Gieb mir nur, was ich haben ud muß. 6. So thue nun, mein Gott, nantaine ein dodas Deine Und laß mich auch das Meine thun; i be Behüte beide, Groß' und Kleine, Daß sie in deiner Gnade ruhn, Und hilf, daß Jeder diesen Tag In dir vergnügt beschließen mag Benj. Schmold( 1672-1737). 2. Abendlieder. 10 5000 Da der Tag nunmehr sich neigt Und die Finsterniß sich zeigt, Hin zu deinem Thron und bete. Neige du zu deinem Sinn Auch mein Herz und Sinnen hin. 2. Meine Tage gehn geschwinde, Wie ein Pfeil, zur Ewigkeit, Und die allerlängste Zeit Braust vorübergleich dem Winde, Wie der Strom vom Berge her Well' auf Welle trägt in's Meer. 3. Und, mein Jesu, sich', ich Armer 6. Laß mich meine Tage spouso zählen, Die du mir noch gönnen willst; Ist mein Herz von dir erfüllt, Dann wird mich nichts dürfen onis quälen; Denn, wo du bist Tag und Licht, Schaden uns die Nächte nicht. 7. Nun, mein Heiland, deine dit in Güte Schüße mich in dieser Nacht, Halte du bei mir die Wacht. Deine Treue mich behüte; Leib und Seel' laß sicher sein, Ob ich gleich jetzt schlafe ein. Nehme ernstlich nicht in Acht, Daß ich dich bei Tag und Nacht Herzlich suchte. Mein Erbarmer! geht hin, Lewin Schlicht( 1681-1723). sidner Da ich nicht recht wachſam bin! 487. Dreiner Ruhe, de Mel. Dein Heil, o Chrift, nicht zu 2c. Leib verlangt nach 4. Ach, ich muß mich herzlich schämen: Du erhältst und schüßest mich Tag und Nacht so treu, und ich Will es nicht zu Herzen nehmen, Fern von jedem Heuchelschein Herzlich dankbar dir zu sein. Die Seele sucht das Friedensthal. Vorüber ist der Tag der Mühe, Hinunter ist der Sonnenstrat Zieh' ein zu meines Herzens diserbime Thoren, 5. Nun, ich komme mit Ver- sondhesoreaus, other langen, O mein Herzensfreund, zu dir: Neige du dein Licht zu mir, 19 O Herr, des Tages Glanz lischt Nun komm' und bringe du die Leuchte i In meiner Seele stilles Haus Abendlieder. 327 2. Laß mich in dieser Abend- 6. O laß das Wort der Gnade a fiegen, 1988 augstunded I In dem verborg'nen Kämmerlein Mit Herz und Sinn im engsten Bunde nil Bei dir und bei dem Vater sein. Gott, Vater, deinen Engel stelle Zum Schuß der Nacht an diese Thür, Laß über dieses Hauses Schwelle Nichts Böses kommen für und für. 3. D Licht, das in dem Geiste zeuget, Wenn dieses Lebens Licht erlischt, Das uns erhebt, wenn es uns cording flisbeuget, Und Balsam in die Thränen oral mischt. iom si@ all Mel. Nun ruhen alle Wälder. O rühre heut mit deinen Strah- 488. Der Mond iſt aufgegangen, Die goldnen Sternlein prangen Am Himmel hell und klar. Der Wald steht schwarz und schweiget, der Gnade, n Und aus den Wiesen steiget Der weiße Nebel wunderbar. Erweck' die Seele wunderbar, An der zu wiederholten Malen Dein leiser Wink vergeblich war. 4. Hauch des Lebens, Kraft Du niemals ausgeschöpftes Meer, Ergieße dich mit deinen Wellen In dieses Herz, so arm und leer. Gott voll Liebe, voll Erbarmen, dr O Heiland, reich an Treu' und Huld, C Laß uns're Seele nicht verarmen Im Jammer ihrer Sündenschuld. 5. Wenn uns're Kraft dahinoptio fent, considro Zerbrich nicht das geknickte Rohr. Du kannst die Deinen ja nicht lassen, Laß dein Erbarmen mächtig sein, Laß nicht den Glauben untermodsay liegen, sit jo Hauch' ihm des Geistes Odem don ein. dul SIER So schwer die Last und Bürde Horwieget, note So scharf des Feindes Pfeile gehn, S Com@ So fest laß die erlöste Seele Auf ihrem Grund und Felsen unget stehn. Christian Puchta( 1808-1858). ( 190178 Die Kinder, die aus tiefen Weh'n Nach deinen Rettungshänden dus gesunken, Er ist nur halb zu sehen, Wenn unser Fuß den Weg verlor, Und ist doch rund und schön. Ersticke nicht den schwachen Fun- So sind wohl manche Sachen, Die wir getrost belachen, Weil uns're Augen sie nicht sehn. 4. Wir stolzen Menschenkinder Sind eitel arme Sünder 05 Und wissen gar nicht viel. 2 Wir spinnen Luftgespinnste Und suchen viele Künste ironisi Und kommen weiter von dem Biel. 8 160 dmuchitre le fassen, i oni si Du kannst sie nicht versinken u sehn. sms si Und in der Dämm'rung Hülle 2. Wie ist die Welt so stille So traulich und so hold, Als eine stille Kammer, Wo ihr des Tages Jammer Verschlafen und vergessen sollt. 3. Seht ihr den Mond dort stehen? no? Abendlieder. 328 95. Gott, laß dein Heil uns op schauen, Auf nichts Vergänglich's trauen, Nicht Eitelkeit uns freun. Laß uns einfältig werden Und vor dir hier auf Erden Wie Kinder fromm und fröhlich 5dl du sein. ruble In Gottes Namen nieder; Kalt ist der Abendhauch. Verschon' uns, Gott, mit Strafen Und laß uns ruhig schlafen, Und unsern franken Nachbar auch. Matthias Claudius( 1740-1815). ditu sportbl of dinge Mel. Traurigkeit, o Herzeleid. Am blauen Himmel flimmert. Wohl dem, der in jener Welt Gleich den Sternen schimmert. 6. Was sich geregt, Was sich bewegt, 6. Woll'st endlich sonder Grämen Aus dieser Welt uns nehmen Durch einen sanften Tod; Und wenn du uns genommen, Laß uns in Himmel kommen, Du lieber, treuer, frommer Gott. 8. Halt du die Wach', 7. So legt euch denn, ihr Brüder, Damit kein Achidadi n Und Weh' den Geist berühre; Sende deiner Engel Schaar, Die mein Lager ziere. 9. Wann aber soll si G Der Wechsel wohl Der Tag und Nächte weichen? Wenn der Tag anbrechen wird, Dem kein Tag zu gleichen. 489. Der Mein Geist und Sinn Ruht aus von seinen Werken: Laß mich, Herr, in stiller Ruh' Dein Wert in mir merken. 7. Es ist so still, Ein Jeder will spid di jog Der süßen Ruhe pflegen. bis Laß die Unruh' dieser Zeit,& Jesu, bald sich legen! 10. Alsdann wird nicht A Das Sonnenlicht Jerusalem verlieren; lasin@ Denn das Lamm ist selbst das du man o Licht, in Das die Stadt wird zieren. 11. Halleluja! 11 03 129 Sehnt sich nach jenem Tage, Der uns völlig machen wird Frei von aller Plage. 2. Die Nacht ist da: Sei, Jesu, nah, Mein Licht, mit hellen Kerzen; Treib' der Sünden Dunkelheit Weg aus meinem Herzen. udi 08 Tub Trail O wär' ich da, bist, dople O Da Alles lieblich klinget, Da man ohne Unterlaß: Heilig, Heilig! singet. 02 n 3. Der Sonnen Licht 12.00 Jesu, du Mein Hilf und Ruh', Uns jetzt gebricht; Laß mich dahin gelangen, hodi O unerschaffne Sonne, dr di Brich mit deinem Licht hervor Mir zur Freud' und Wonne. 194. Des Mondes Schein Fällt nun hinein, is die Daß ich mög' in deinem Glanz Vor dir ewig prangen! Die Finſterniß zu mindern. dull 490. Die ftillen Abendmich ohne sein, Meinen Lauf nichts hindern. 5. Der Sterne Heer dll Zu Gottes Ehr' Johann Freilinghausen( 1670-1739). bin ni monissid olu Mel. Nun ruhen alle Wälder. Sie sind uns schnell entschwunden In häuslich froher Ruh'.n@ Die ernste Nacht sinkt nieder Und drückt uns Allen wieder Mit leiser Hand die Augen zu. 2. Laßt uns vor Gott erwägen, Welch unverdienten Segen Uns dieser Tag gebracht! Laßt uns von Dank entbrennen Und tief gerührt bekennen: Der Herr hat Alles wohl gemacht. 3. Du, Gott der Treu' und Aids Gnade, Hast segensvolle Pfade Uns bis hierher geführt! Nicht uns, dir sei die Ehre! Ein jeder Tag vermehre In uns is 3 Abendlieder. ise den Dank, der dir gemsbührt. 4. Der Schlaf, den du den Müden Gott, Vater, Sohn und heil'ger Som Geist! Ihr'r bin ich zu geringe. Vernimm den Dant, Nach Tageslast beschieden, Auch er sei dir geweiht; Wir schlummern ohne Sorgen, Du wedst uns wieder morgen Hier oder in der Ewigkeit. cal 65 Sam. Bürde( 1753-1831). nid 900 in Mel. In dich hab' ich gehoffet, Herr. Viele Kranke schmachten nun! 491. für alle Güte ſei ge- Aber du verlässesſt keinen, preis't, Heißest wachen, heißest ruhn, Trocknest viele tausend Thränen Und erfüllst das heiße Sehnen Ach! so vieler Leidenden, Die um Hilf' und Lind'rung flehn. Den Lobgesang, on and hof sins@ Den ich dir kindlich bringe. E 2. Du nahmst dich meiner die dan herzlich an, Hast Großes heut an mir gethan, Mir mein Gebet gewähret; Hast väterlich d Mein Haus und mich Beschüßzet und genähret. 329 Bis diesen Tag, mi tiedon l Ist alles deine Güte. 4. Sei auch nach deiner Lieb' 1971( 1 und Macht Mein Schuß und Schirm in dieser Nacht, Vergieb mir meine Sünden; Und kommt mein Tod, Jod site Barmherz'ger Gott, So laß mich Gnade finden. Ehrift. Fürchteg. Gellert( 1715-1769). mind on 200 Geschenk: Der Geist, mit dem ich dein geen onsdent, and sdsd Ein ruhiges Gemüthe, i Was ich vermag in Mel. Jesu, der du meine Seele. 492. Gott der Tage, Gott Uns're Seele harret dein, Lehnet sich an deine Rechte, Nie kannst du uns ferne sein; Auch in stiller Nächte Stunden Hat dich manches Herz gefunden, Und sich aus dem Lärm der Welta 391156 S Einsam bei dir eingestellt. 2. Vater, viele Menschen phidi rod weinen, 100 C Orell 3. Vater, sende Muth den noding an Schwachen, Licht in jedes dunkle Herz! Allen, die bekümmert wachen, Lind're du den heißen Schmerz; Laß die Wittwen, laß die Waisen Deine Lieb' und Treue preisen; Schenke Kranken sanfte Ruh', 3. Herr, was ich bin, ist dein Sterbenden sprich Tröstung zu! duh boc 4. O du treuer Menschenhüter! Nacht ist vor dir, wie der Tag. Allgewaltiger Gebieter, cons Du verwandelst Schmerz und to Plag' la pre 330 Unverhofft in Dank und Freuden! Ach, laß Alle, die jetzt leiden, Bald erlöst aus ihrer Bein, Deiner Vaterhuld sich freun! 5. Vater, dieser Nam' er Abendlieder, folid weitert Jede Brust voll Angst und Schmerz; onl Wie der Mond die Nacht erheitert, Kommt die Ruh' in jedes Herz, Das nach deinem Troste weinet, Eh' die Sonne wieder scheinet. Qwie oft verwandelst du Bangen Schmerz in süße Ruh'! 6. Jesus Christus! manche Nächte fonds Hast du für uns durchgewacht, Und dem sterblichen Geschlechte Anisann I holl Durch dein Wachen Ruh' gebracht. Mel. Freu' dich sehr, o meine Seele. Tröster! du willst deinen Kindern 494. Her durch den lindern. Wachen oder schlummern sie, Weichst du doch von ihnen nie. un Johann Lavater( 1741-1801). Mel. Nun ruhen alle Wälder. err, der du mir das err, es ist von meinem Leben Wiederum ein Tag dahin: Lehre mich nun Achtung geben, Ob ich fromm gewesen bin; Zeige mir auch selber an, Wenn ich was nicht recht gethan, Und hilf jetzt in allen Sachen Guten Feierabend machen. 493. Heben dall Herr be 2. Freilich wirst du Manches finden, j P Was dir nicht gefallen hat; Denn ich bin noch voller Sünden In Gedanken, Wort und That, Und zu jeder Tagesstund' Pfleget Herze, Hand und Mund So geschwind' und oft zu fehlen, Daß ich's selber nicht kann zählen. 3. Aber, o du Gott der ne? Gnaden, iSOR Habe noch mit mir Geduld!? Ich bin freilich schuldbeladen: Doch vergieb mir alle Schuld. Deine große Vatertreu'd ne Werde diesen Abend neu: So will ich auch deinen Willen Künftig mehr als heut erfüllen. Bis diesen Tag gegeben, Dich bet' ich findlich an: Ich bin viel zu geringe Der Treue, die ich singe, Und die du heut an mir gethan. 2. Mit dankbarem Gemüthe Freu' ich mich deiner Güte, me Ich freue mich in dir: Joni2 Du giebst mir Kraft und Stärke, Gedeih'n zu meinem Werke Und schaffst ein reines Herz in mir. Im Geist den Himmel offentl Und dort den Preis des GlauHopping to re bens sehn! 4. Ich weiß, an wen ich glaube Und nahe mich im Stauben Zu dir, o Gott, mein Heil.? Ich bin der Schuld entladen, Ich bin bei dir in Gnaden, C Und in dem Himmel ist mein dan Theil. 3. Gott, welche Ruh' der gitt Seelen, haft Nach deines Wort's Befehlen Einher im Leben gehn, Auf deine Güte hoffen, 5. Bedeckt mit deinem Segen, Eil' ich der Ruh' entgegen: fl Dein Name sei gepreis't! be Mein Leben und mein Ende Ist dein, in deine Hände Befehl' ich, Vater, meinen Geist! Chrift. Fürchteg. Gellert( 1715-1769). Abendlieder. 4. Heilige mir das Gemüthe, Daß mein Schlaf nicht sündlich sei; Decke mich mit deiner Güte: Auch dein Engel steh' mir bei, Daß nicht Feuer breche aus, Und bewahre sonst das Haus, Daß ich morgen mit den Meinen Nicht im Unglück dürfe weinen. 5. Steu're den gottlosen Leuten, Die im Finstern Böses thun, Sollte man gleich was bereiten, Uns zu schaden, wenn wir ruhn, So zerstöre du den Rath Und verhindere die That; Wend' auch allen andern Schrecken, Den die Bosheit fann erwecken. 6. Herr, dein Auge geht nicht unter, Wenn es bei uns Abend wird; Denn du bleibest ewig munter Und bist wie ein guter Hirt, Der auch in der finstern Nacht Ueber seine Heerde wacht. Darum hilf du deiner Heerde, Daß sie wohl behütet werde. 7. Laß mich denn gesund erwachen, Wenn es rechte Zeit wird sein, Daß ich ferner meine Sachen Richte dir zu Ehren ein: Oder hast du, lieber Gott, Heut bestimmet meinen Tod, So befehl ich dir am Ende Leib und Seel' in deine Hände. Kaspar Neumann( 1648-1715). hot na bid us 331 2. Dank sei dir, daß du uns In ind i den Tag d Vor Noth, Gefahr und mancher Plag' di 495. Hi Mel. Ach Gott, wie manches Herzeleid. Kinunter ist der Sonne Schein, Die finst're Nacht bricht stark herein: Herr Christ, du wahres Licht, Finstern wandeln nicht! Leucht' uns, Laß uns im Durch deine Engel haft behüt't Aus Gnad' und väterlicher Güt'. 3. Womit wir heut erzürnet dich, rodoma Dasselb' verzeih' uns gnädiglich Und rechn' es uns'rer Seel'd nicht zu, m BE Laß schlafen uns in Fried' und Ruh'. dr of 4. Die Engel uns zur Wach" thi bestell', Daß uns der böse Feind nicht fäll', ind Vor Schrecken, Grau'n und Feuersnoth Behüte uns, o treuer Gott. Nit. Hermann( geft. 1561). Mel. Jesu, meine Freude. 496. H irte deiner Schafe, Der von keinem Schlafe andate Etwas wissen mag, als Deine Wundergüte ibi duc j War mein Schild und Hütte Den vergangnen Tag: e Sei die Nacht auch auf der Wacht Und laß mich von deinen Schaaren Um und um bewahren! 2. Decke mich von oben Vor der Feinde Toben, Gott, mit Vaterhuld: Ein versöhnt Gewissen Sei mein Ruhekissen, D'rum vergieb die Schuld; dull Jesus Christ mein Mittler ist, Und in seinen tiefen Wunden Hab' ich Heil gefunden. 3. Laß auch meine Lieben Keine Noth betrüben; di Sie sind mein und dein. Schließ' uns mit Erbarmen In den Vaterarmen bee Abendlieder. 332 Ohne Sorgen ein. 108 Du bei mir und ich bei dir! Also sind wir ungeschieden, Und ich schlaf' in Frieden. 4. Komm', verschließ' die bilind Kammern Und laß allen Jammer& Ferne von uns sein. Sei du Schloß und Riegel, Unter deine Flügel boll Nimm dein Küchlein ein. Decke zu mit Schuß und Ruh': So wird uns kein Grauen wecken, Noch der Feind uns schrecken. 5. Wie, wenn ich mein Bette Heut zum Grabe hätte? 03 Wie bald roth, bald todt! D'rum, hast du beschlossen, so Daß mein' Zeit verflossen, Kommt die Todesnoth, So will ich nicht wider dich: Hab' ich Jesum nur gefunden, Sterb' ich alle Stunden. 6. Nun wohlan, ich thue In vergnügter Ruhe Meine Augen zu. Seele, Leib und Leben enu Hab' ich dir gegeben, O du Hüter du! Gute Nacht! Nimm mich in Acht! Und erleb' ich ja den Morgen, Wirst du weiter sorgen. gord molt Benj. Schmold( 1672-1737). 1900 red( bir hoc Mel. Der goldnen Sonne Licht und Pracht. 497, un, matter Leib, un, matter Leib, gieb dich zur Ruh' Und schlafe sanft und stille; Ihr müden Augen schließt euch zu: Denn das ist Gottes Wille. Doch schließt auch dies mit ein: Herr Jesu, ich bin dein! So ist der Schluß recht wohl an gemacht. sid Nun, Jesu, Jesu, gute Nacht. Christian Scriver( 1629-1693). tims Eigene Melodie. 498. un ruhen alle in Wälder, Vieh, Menschen, Städt' und Felder, Es schläft die ganze Welt: d Jhr aber, meine Sinnen, Auf, auf, ihr sollt beginnen, Was eurem Schöpfer wohlgefällt! 2. Wo bist du, Sonne, blieben? Die Nacht hat dich vertrieben, Die Nacht, des Tages Feind. Fahr' hin, ein' and're Sonne, Mein Jesus, meine Sonne, Gar hell in meinem Herzen scheint. 3. Der Tag ist nun verganthat on gen, Die goldnen Sternlein prangen Am blauen Himmelsfaal: Also werd' ich auch stehen, Wenn mich wird heißen gehen Mein Gott aus diesem JammerAnal thal. DT 7450511 eilt nun zur diour Ruhe, 4. Der Leib Legt ab das Kleid, die Schuhe, Das Bild der Sterblichkeit; Die zieh' ich aus, dagegen Wird Christus mir anlegen Den Rock der Ehr' und Herrlichfeit. 961 5. Das Haupt, die Füß' und Händed Sind froh, daß nun zum Ende Die Arbeit kommen sei. Herz, freu' dich, du sollst werden Vom Elend dieser Erden Und von der Sünden Arbeit frei. 6. Nun geht, ihr matten GlieSino der, Geht hin und legt euch nieder, Der Ruhe ihr begehrt: Es kommen Stund' und Zeiten, Da man euch wird bereiten Zur Ruh' ein Bettlein in der 2 Erd'. Abendlieder. 7. Mein Augen stehn ver- 2 dre soin drossen, ad na Im Nu sind sie geschlossen: Wo bleibt dann Leib und Seel'? Nimm sie zu deinen Gnaden, Sei gut für allen Schaden, Du Aug und Wächter Israel. 8. Breit' aus die Flügel beide, Jesu, meine Freude, Und nimm dein Küchlein ein! Will mich der Feind verschlingen, So laß die Engel singen: Dies Kind soll unverletzet sein. 9. Auch euch, ihr meine Lieben, Soll heute nicht betrüben Ein Unfall, noch Gefahr! Gott laß euch ruhig schlafen, Stell' euch die güldnen Waffen Um's Bett und seiner Engel Schaar. bu nito Paul Gerhardt( 1606-1676). as 6mming asdojot ti me s slut Eigene Melodie. 499. N un sich der Tag geendet hat Die Und keine Sonn' mehr scheint, Schläft Alles rings, was müd' und matt Und was zuvor geweint. 2. Nur du, mein Gott, hast teine Raſt, Du schläfst, noch schlummerst uns nicht; Die Finsterniß ist dir verhaßt, Weil du bist selbst das Licht. 3. Gedenke, Herr, doch auch to mom 333 5. Zwar fühl ich wohl der nö tibi Sünden Schuld, Die mich bei dir klagt an; 60502 Doch hat ja deines Sohnes Huld Genug für mich gethan. 6. Den setz' ich dir zum Bürgen ein, limbosis Wenn ich muß vor Gericht; to Ich kann ja nicht verloren sein In solcher Zuversicht.& offi 7. D'rauf thu' ich meine Augen zu Und schlafe fröhlich ein; riot siz Denn Gott wacht während meiner Stran 97 15 Ruh'. Ruh'r dull Wer wollte traurig sein? romsi 8. Weicht, nichtige Gedanken, död hin, f Vollendet euren Lauf! id l Ich baue jetzt in meinem Sinn Gott einen Tempel auf. 9 Soll diese Nacht die letzte ise or bus sein in O In diesem Jammerthal, 2 So führ' mich, Herr, zum HimUND mel eine Zur auserwählten Zahl. 10. Und also leb' und sterb 1868. rien ich dir, Du Herr Gott Zebaoth: Im Tod und Leben hilfst du ni nisbi mir Aus aller Angst und Noth. Joh. Friedrich Hertzog( 1647-1699). Hot and Sun i so In dieser schwarzen Nacht, a Und schenke du mir gnädiglich Den Schirm von deiner Bacht. 4. Wend' gnädig ab, was uch mich bedroht, Durch deiner Engel Schaar; Ich weiß, dann hat es feine Noth, Und bringt mir nichts Gefahr. Mel. Ich will danken und lobsingen. oder: O Durchbrecher aller Bande. an iht. 500. ich, es will schon Bleibe bei uns, lieber Herr! 83 Ach schon bei des Tag's Beschwerden Stand nach dir oft das Begehr. Aber nun wir Ruhe haben, bos Sehnen wir uns heißer noch, 2 Uns an deiner Näh' zu laben, Darum bleibe, bleibe doch! Abendlieder. 334 2. Jetzt, da Menschen uns on nicht stören, Möchten wir von dir auf's Neu' Gern ein Wort des Segensbo ndio hören, pum Das wie milder Thau uns sei; Denn des Tages heiße Schwüle Hat das Herz uns ausgedörrt Und es lechzt nach Segenstühle, Wie sie deine Huld gewährt.C 3. Sieh', betrübt ob uns'rer og Sünden, Die wir heute noch vermehrt, Möchten wir auch Gnade finden, Und wer ist's, der sie gewährt? Niemand kann sie uns je spenden Als nur du, o Herr, allein, Ja allein in deinen Händen Liegt die Macht, uns zu verzeihn. 4. D'rum beglücke uns're da Hütte, orig Bod Herr, mit deiner Gegenwart! Sei als Gast in uns'rer Mitte, Längst schon haben wir geharrt. Bleibe, sieh', wie wir uns seßen Dir zu Füßen, Jesu Christ! Ach, ein Fest ist's voll Ergößen, Wenn du, Herr, so bei uns bist. Carl Barthel( 1817-1853). 130 Leicht, bereit, von Bürden frei, Von den Lasten dieser Erde, Wann ich nun unsterblich werde. 3. Gerne laß den Tag mich ann ansehen, Der als Retter mir erscheint, Wann mit unerhörtem Flehen, Wer mich liebet, um mich weint; Stärker als mein Freund im Tiris nisthust Schmerz Schmerzandl Sei mein gottverlangend Herz, Daß ich, voll von deinem Preise, Ihn zu dir gen Himmel weise. Friedrich Klopstod( 1724-1803). lagt hon Jokil D Mel. Nun sich der Tag geendet hat. o fliehen uns're Tage hin! Il Auch dieser ist nicht mehr. Die Nacht, der Müden Trösterin, Eilt wieder zu uns her. 502, 2. Herr! du nur bleibest, wie du bist, Du schlässt und schlummerst nicht; Die Finsterniß, die uns umGrill schließt, Thibe Ist deinem Auge Licht. 3. Dir übergeb' ich voll and Vertrau'n Mel. Freu' dich sehr, o meine Seele. 501. Sint' ich einst in je- Mich auch in dieser Nacht. nur nen Schlummer, Aus dem Keiner mehr erwacht, Geh' ich aus der Welt voll na Kummer, Todesruh', in deine Nacht: O dann schlaf' ich anders ein; Weg aus dieses Lebens Bein Wall' ich hin zu deren Hütten, Die, nun glücklich, hier auch Und scheue nicht den Tod. Noch Theil, o Herr, mein Gott, So fürcht' ich nichts in der Naturbi omil DIGÖRA E slitten! grau'n? Mich schüßzet deine Macht. 4. Hab' ich an deiner Gnade 2. Jeho schlaf' ich, aufzuwachen Noch für Tage dieser Zeit. Laß mich fertig stets mich machen, Vater, zu der Ewigkeit, 5. Zwar ich erkenne meine tardad Schuld, Mit Reue fühl ich sie; Doch, mein Erbarmer, deine Huld, Daß ich Wanderer dann sei Wie trostvoll ist mir die! rd duff Abendlieder. 335 6. Ich eil' im Glauben zu| Und sie hat nicht Maaß noch Ziel. ord dlod dir hin Und weiß, wie sicher ich Im Schuße deiner Allmacht bin: Ich trau' allein auf dich. Herr, du hast mich so geführet, Daß kein Unfall mich berühret. 4. Dieser Tag ist nun ver7. Flicht, finst're Sorgen, weit na and von mir! Herr Jesu, du allein Sei'st mein Gedanke! weihe dir Mein Herz zum Tempel ein. 8. Ist dies vielleicht die letzte Nacht an id ind notodop gangen, 90 ouk Und die Nacht bricht jetzt herein, Hin ist nun der Sonne Prangen Und ihr freudenreicher Schein. Stehe mir, o Vater, bei, Daß dein Licht stets bei mir sei. Tiefe Nacht herrscht rings auf Erden, 0 Laß es hell im Herzen werden. 5. Herr, verzeihe mir aus In meiner Prüfungszeit, quajn So führe mich durch deine Macht Zum Licht der Ewigkeit. Gin Gnaden Alle 9. Ich lebe dir, ich sterbe dir, Sünd' und Missethat, Dein bin ich auch im Tod! Die mein armes Herz beladen G Du, mein Erretter, bist bei mir Und hilfft aus aller Noth. an Christoph Neander( 1724-1802). Und dich sehr erzürnet hat. Des Versuchers List und Tück' Treib' durch deine Kraft zurück. Gott, du kannst allein mich retten, 578713 enda Eigene Melodie. So Strafe nicht mein Uebertreten. 503. Werde munter, mein n 6 Bin ich gleich von dir geGemüthe, in pulwichen, om anf Stell' ich mich doch wieder ein: Meine Schuld ist ausgeglichen Durch des Heilands Angst und de Pein. Und, ihr Sinnen, hebet an, Laut zu preisen Gottes Güte, Die er heut an mir gethan, Da er mich den ganzen Tag Vor so mancher schweren Plag' Durch sein gnadenreiches Walten Hat beschirmet und erhalten. 2. Lob und Dank sei dir gefungen, 12 Vater der Barmherzigkeit,.0 Daß mir heut mein Werk genaplungen, low on d Daß du mich vor allem Leid Und vor Sünden mancher Art So getreulich haft bewahrt, Manches Unheil auch vertrieben, Daß ich unbeschädigt blieben. 3. Keine Klugheit kann ermountb] hin gründen Deine Güt' und Wunderthat, Und kein Mund es recht verkünden, Was dein' Hand erwiesen hat. Deiner Wohlthat ist zu viel, Ich verleug'ne nicht die Schuld; Aber deine Gnad' und Huld Ist viel größer, als die Sünde, Die ich stets in mir noch finde. 7. O du Licht der frommen Seelen, O du Glanz der Ewigkeit, Dir will ich mich ganz befehlen Diese Nacht und allezeit. diss Bleibe doch, mein Gott, allhier In der Dunkelheit bei mir; l! Tröste mich mit deiner Liebe, Daß kein Unfall mich betrübe. 8. Laß mich diese Nacht emthomsonnth pfinden sllo 154 Eine sanft und süße Ruh', Alles Uebel laß verschwinden, Decke mich mit Segen zu Leib und Seele, Muth und Blut, 336 Abendlieder. Weib und Kinder, Hab' und Gut,| Es träumt mir nur vom Himmel. Freunde, Feinde, Hausgenossen Ach, wer doch nur bald droben Sei'n in deinen Schuß geschlossen. wär'! IL CONT thi IDII DE 9. O, du großer Gott, erhöre, id Benj. Schmold( 1678-1787) Was dein Kind gebeten hat! Jesu, den ich stets verehre, dalis Mel. Nun ruhen alle Wälder. Bleibe ja mein Schutz und Rath, 505. Die schönen SonnHort, du werther Geist, Der du Freund und Tröster a jod und heiß'st; go Höre doch mein sehnlich Flehen! Amen, ja es soll geschehen. tagsstunden Sind nun dahingeschwunden; Uns grüßt die Abendruh', Nun will ich all' mein Dichten Zu dir nach oben richten, Anfang und Ende bleibest du. door Joh. Rift( 1607-1667). 2. Herr, dir sei Preis und Ehre Für alle Lieb' und Lehre, ming Die ich empfangen heut;& e Du bist allein zu lobend ni Für jedes Licht von oben, 10 Das diesen Tag hat eingeweiht: ( 31 Den Glanz von deinem Throne, 8um Sonntagsabend. abit's Mel. Nuv ruhen alle Wälder. De De gangen: er Sabbath ist vergangen: Ich habe mein Verlangen dis Nach Herzenswunsch erfüllt; do Gott hat mich unterweiset, Mit Lebensbrot gespeiset Und meiner Seele Durst gestillt. 2. Gott ruht durch's Wort im bilgon Herzen; onisil D'rum leg' ich ohne Schmerzen Auch meinen Leib zur Ruh'; Denn allen Sündenschaden Deckt Jesus nun in Gnaden Mit seinem Pupumantel zu. 504. 3. D du dreieinig Wesen, Mein Geist ist schon genesen. Weil ich dein Tempel bin. Ich habe Licht vom Lichte, Dein leuchtend Angesichte i Treibt alle Finsternisse hin. 4. Du wirst schon bei mirwachen Und eine Sonne machend Auch mitten in der Nacht, för Bis bei den Cherubinen, in Ein Sonntag ist erschienen, Der alle Nacht zu Schanden macht. 5. Ich schlafe ganz vergnüget; Denn wo mein Herze lieget, Da ist der Engel Heer. Mich stört kein Weltgetümmel, Das Wort von deinem Sohne, Den Hauch von deinem Geist. Was unser Sinn gespüret, Was unser Herz gerühret, dll Für Alles, Alles sei gepreist. 4. Laß diesen Strahl desi pn ngon Lebens, on Dies Licht doch nicht vergebens Für uns entzündet sein. bu@ Noch in den dunklen Stunden, Wenn Alles sonst entschwunden, Leucht't er in unser Herz hinein. 5. Wenn sich die Augen senten, Dann laß dein Angedenken 2 Nicht völlig schlafen ein. Laß in den Finsternissend në Dein Wort und mein Gewissen Die beiden treuen Wächter ſein. 6. Herr, schenke mir indessen Ein seliges Vergessen hijn@ Von allem eitlen Wahn.& Kein Auge mag mich schauen, Nur von des Himmels Auen Blick' du, mein Gott und Herr, and arisiors mich an. den Christian Puchta( 1808-1858). Abendlieder. 337 10. Sofern es dir, mein Gott, fondadeg neo gefällt, dal So hilf mir morgen auf, mod Daß ich noch ferner in der Welt Vollbringe meinen Lauf. 11. Und endlich führe, wenn es Zeit, Mich in den Himmel ein; Da wird in deiner Herrlichkeit Mein Sabbath ewig sein. Mel. Nun fich der Tag geendet hat. un bricht die finst're 506, n Nacht herein, Des Tages Glanz ist todt; Jedoch, mein Herz, schlaf' noch nicht ein, Komm', sprich zuvor mit Gott. 2. Gott, du großer Herr der Welt, Den Niemand sehen kann, Du siehst auf mich vom Himmelszelt, Hör' auch mein Seufzen an. 3. Der Tag, den ich nunmehr vollbracht, War dein, vor allen dein, D'rum sollt' er mir bis in die 1150911/19 Nacht Bind Vor allen heilig sein. 4. Vielleicht ist dieses nicht geſchehn, Denn ich bin Fleisch und Blut Und pfleg' es öfters zu versehn, Wenn gleich der Wille gut. 5. Nun such' ich deinen Gnadenthron, Sieh' meine Schuld nicht an, Und denke, daß dein lieber Sohn Für mich genug gethan. 6. Schreib', was dein Wort uns heut gelehrt, In uns're Herzen ein, Laß Alle, welche es gehört, Dir auch gehorsam sein. 7. Erhalt' uns ferner auch dein Wort 50 J Und thu' uns immer wohl, Damit man stets an jedem Ort Dir diene, wie man soll. 8. Jeßt aber such' ich meine Ruh', O Vater, steh' mir bei Und gieb mir deinen Engel zu, Daß er mein Wächter sei. 9. Gieb Allen eine gute Nacht, Die heute recht gelebt Und beff're den, der unbedacht Hat wider Gott gestrebt. G d# M Budall Kaspar Neumann( 1648-1715). 23 1990 thim n Mel. Herr, i habe mißgehandelt. 507. Unser Sabbath geht zu Kommt, vollendet seinen Lauf! Preiset Gottes Vaterhände, Seine Güte hört nicht auf. Laßt uns mit Gebet und Singen Ihm das Abendopfer bringen. 2. Herr, bei dem man alle Tage od Stall Rath und Hilfe finden kann, Höre gnädig, was ich sage Und nimm meine Seufzer an; Denn nichts And'res kann ich geben, 13 Als nur deinen Ruhm erheben. 3. Und wer wollte das verschweigen, ise Wie Gott alle Menschen liebt? Tag und Nacht sind uns're Zeugen, Wie er so viel Gutes giebt; Denn mit jeder meiner Stunden Ist ein Segen auch verbunden. 4. And're Tage, von dem Morgen Bis hinein in späte Nacht, Werden meist mit eitlen Sorgen Und mit Arbeit zugebracht, Aber der mir heut erschienen. War bestimmet, Gott zu dienen. 1988 Hol 5. O, du Heiland aller Leute, Mein Erlöser und mein Hort, Wie viel Menschen hast du heute Unterrichtet durch dein Wort, 22 338 Abendlieder Hier getröstet, dort ermahnet Wie untreu ich gelebet, e den Gott Wie 6. Herr, ich preise deinen Namen Nun und bis in Ewigkeit, Daß du so viel guten Samen In die Herzen ausgestreut. Dir zum Ruhme mög' er bleiben Und viel' gute Früchte treiben. 7. Nunmehr geh' ich wieder ſchlafen D'rum will ich dir geloben, Von nun an treu zu sein. Dein guter Geist von oben Wird hierzu Kraft verleihn. 4. Ich bin dein Kind auf's Neue; Und leg' allen Kummer hin; Denn mich decken deine Waffen, Unter deren Schuß ich bin; Mag doch Welt und Hölle toben, Hier bin ich gut aufgehoben. 8. Soll ich morgen auch noch lebenov Und in deinem Dienste stehn, Nun, so wirst du Gnade geben, Daß mir's ferner wohl wird gehn: Denn das weiß und glaub' ich feste: Gott vertrauen ist das Beste. Kaspar Neumann( 1648-1715). Zum Wochenschluß. dn anbul u Mel. Valet will ich dir geben. 508. Die Woche geht zu D'rum gieb, daß diese Nacht Mich auch dein Schuß erfreue, Der Alles sicher macht. Ich werde gleichsam sterben, Der Schlaf ist wie ein Tod; Doch kann ich nicht verderben: Du lebst in mir, mein Gott. 5. Soll dies in meinem Leben Die letzte Woche sein, Will ich nicht widerstreben und mich im Geiste freu'n Auf jenen Feierabend, Den Christi Tod gemacht; An diesem Trost mich labend Sag' ich nun: gute Nacht! 621 Benjamin Schmold( 1672-1737). > nedand mor Mel. O daß ich tausend Zungen hätte. 509. Ho ist die Woche nun geschlossen, Doch, treuer Gott, dein Herze nicht: Nicht aber Gottes Treu': Denn wo ich mich hin wende, Wie sich dein Segensquell ergossen, Da ist sie immer neu: So bin ich noch der Zuversicht, Die Zeit kann wohl verschwinden, Daß er sich weiterhin ergießt Nur Gottes Treue nicht: Und unaufhörlich auf mich fließt. Sie läßt sich täglich finden 2. Ich preise dich mit Herz Und giebt mir Trost und Licht. und Munde; İl 2. Die ganze Woche zeuget Ich lobe dich, so hoch ich kann; Von deiner Gütigkeit, Ich rühme dich von HerzensMit der du mir geneiget; dr Ales, was du mir gethan, grunde Ja, meine Lebenszeit Von frühsten Kindertagen Weiß ich von deiner Treu' Und Güte nur zu sagen, Die alle Morgen neu. si Für und weiß, daß dir durch Jesum Christ Mein Dank ein süßer Weihrauch iſt. 3. Hat mich in diesen Wochentagen for 10 3. Allein mein Herz erbebet, Wenn heut zurück es denkt, Tischlieder. Das liebe Kreuz auch mit befucht, So giebst du auch die Kraft, zu sit tragen; so Zudem, es ist voll Heil und STI Frucht Durch deine Liebe, Herr, zu mir, Und darum dank' ich dir dafür. 4. Nur Eines bitt' ich über 10 Alles, Ach, du versagst mir dieses nicht: Gedenke feines Sündenfalles, Da doch mein Heiland frei mich 201222 mad 31 ſpricht, spricht, S Mein Jesus, der die Missethat Auf ewig schon gebüßet hat. 5. Dein Schwur ist ja noch nicht gebrochen, Du brichst ihn nicht in Ewigkeit, Da du dem Sünder haft versprochen, Daß er, wenn ihm die Sünde leid, Nicht sterben, sondern gnadenboll Als ein Gerechter leben soll. 6. Mein Glaube hält an diesem Segen, Und so will ich den Wochenschluß Vergnügt und froh zurück nun legen, and ( 10 3398 Da der Trost mich ergößen muß: Daß ich ja soll in Christo dein Und schon in Hoffnung selig sein. 7. Doch da mein Leben zugenommen, So bin ich auch der Ewigkeit nif Um eine Woche näher kommen? Und warte nun der letzten Zeit, Da du die Stunde hast bestimmt, Die mich zu dir gen Himmel nimmt. Behüte uns durch deinen Sohn, Gott, Vater, in dem höchsten Thron. Sammen& du 2. Thu' auf, Herr, deine milde Hand, enn 8. Und wenn ich morgen früh anda bis auf's Neue Den Sonntag wieder sehen kann, So blickt die Sonne deiner Treue Mich auch mit neuen Gnaden 2 an: Ach ja, da theilt dein Wort und in Haus houbi 12 Den allerbesten Segen aus. S 9. So will ich das im voraus modo ng preisen, un Was du mir fünft'ge Woche mopred 3. Zischlieder. sporo sitiv ndrid dali Vor dem Effen. Mel. Herr Jesu Chrift, dich zu uns wend. 510. Bescheer uns unſer täglich Brot; Vor Theurung und vor Hungersnoth outoloid giebstitog Du wirst es in der That erweisen, Daß du mich je und immer liebst Und leitest mich nach deinem e otnitio Ini Rath, using Bis Leid und Zeit ein Ende hat. Erdm. Neumeister( 1671-1756). Mach' deine Gnad' und Güte 98250 in bekannt, Ernähr' auch uns, die Kinder dein, Du speisest ja die Bögelein.ör 3. Erhörst du doch der Raben unded Suur to Stimm', ir sie D'rum uns're Bitt, Herr, auch Denn Schöpfer aller Ding' du purdt vernimm, pd bist die for 8162 Und jedem Thier sein Futter giebst. 4. Herr, der du unser Vater bist, 29* 340 Tischlieder. od tim thun AR odail& G Weil Christus unser Bruder ist, Wir trauen ganz allein auf dich Und woll'n dich preisen ewiglich.com sig o 5. Gedenk' nicht uns'rer Misse- Mel. Lobe den Herren, den mächtigen that König. dug Nach dem Essen. o Und Sünd', die dich erzürnet hat, Laß 513. Danke dem Herren, o Der uns ernähret den Leib und der Güter, der Güter, mano dall erquickt die Gemüther, Gebet ihm Ehr', tid ud bl Liebet den Ghtigen sehr, d Stimmet an dankende Lieder. 2. Du hast, o Güte, dem Leibe to die Nothdurft bescheeret, doch die Kräfte im Guten of nur werden verzehret, Alles ist dein, Leib und die Seele, allein Werd' auch durch beide geehret. 3. Lebenswort, Jesu, komm', speise die schmachtenden Seelen, Laß in der Wüste uns nimmer das Nöthige fehlen, Gieb nur, daß wir Innig stets dürsten nach dir, 5109 Ewig zur Lust dich erwählen. Daß wir dich lob'n in Ewigkeit. turmillod fnd Amen. sid nd 15 Nikolaus Hermann( geft. 1561). Jin et dull 8 Mel. Herr Jesu Christ, mein's Lebens. 511. Besegn' uns, Herr, die on Gaben dein, 63 Die Speis' laß uns're Nahrung ſein, Hilf, daß dadurch erquicket werd' Der schwache Leib auf dieser Erd'. 2. Doch dieses zeitlich' Brot Suntod mi 60allein e Kann uns nicht g'nug zum Leben sbo og ein; d Dein göttlich Wort die Seele speist, Hilft uns zum Leben allermeist. 3. D'rum gieb uns Beides, d Herr und Gott, Hilf endlich auch aus aller Noth: Šo preisen wir dein' Gütigkeit Hier und auch dort in Ewigkeit. 101) Amen. mor 4. Nimm die Begierden und Sinne in Liebe gefangen, Daß wir nichts neben dir, Jesu, auf Erden verlangen. Laß uns mit dir Leben verborgen allhier Und dir im Geiste anhangen. 5. Laß deinen Lebensgeist Kinder, kräftig uns Alle durchdringen, Und uns dein göttliches Leben zu Tugenden bringen. G Tröste die betrübten Sünder, Sprich den Segen zu den Gaben, Die wir jetzt hier vor uns haben, Daß sie uns zu diesem Leben Stärke, Kraft und Nahrung Bis nur wird sein In uns dein Leben allein, 10 Heiland, du kannst es vollbringen. talac ud pui@ ligeben, dhe mus 6. Gütigster Hirte, du wollest Bis wir endlich zu den Frommen uns stärken und leiten An die Himmelstafel kommen. Und zu der Hochzeit des Lammes ratnoj Amen. solim rechtschaffen bereiten. Verfasser unbekannt.| Bleib' uns hier nah, Verfasser unbekannt. 356 Mel. Schmücke dich, o liebe Seele. 512. Speise, Bater, deine sd Tischlieder. $ 341 Bis wir dich ewig alldau Dein Segen macht uns Alle Schmecken und schauen in Freuninsenreich: nid 110 manioj den, naligj dull 62 Gerhard Tersteegen( 1697-1769). 1700 float Hd No 1505! ble id Mel. Wach' auf, mein Herz, und finge. 514. Gott, Schöpfer aller Dinge, Ich bin viel zu geringe, da Den Segen deiner Gabeno So mild und reich zu haben. 2. Ach, wie soll ich dich preisen Für diese deine Speisen, Die wir aus deinen Händen Zur Nahrung nun verwenden. 3. Ich danke deiner Güte, preise bitte, Du wollest deinen Segen Auf deine Gaben legen. 4. Gieb, daß es uns gedeihe Und Seel' wie Leib erfreue, Daß wir, indem wir essen, Der Armen nicht vergessen. 5. Laß uns an deinen Gaben Satt und Genüge haben, Laß nie sie uns entweihen, In dir uns ihrer freuen. si 6. Laß uns vor allen Dingen Nach deinem Reiche ringen Und Acht auf dein Wort geben: Denn das ist unser Leben: 7. Damit wir noch auf Erden TIC Der Tafel würdig werden, Da uns wird Jesus speisen Und wir ihn ewig preisen. Friedr. Christ. Henrici( 1700-1764). MADONY Smoda 956 rhial nudi Mel. O daß ich tausend Zungen hätte. 515. Gott, von dem wir Alles haben, Die Welt ist ein sehr großes Haus, Du aber theilest deine Gaben Recht wie ein Vater d'rinnen aus; Ach, lieber Gott, wer ist dir Endal of dark gleich? Gall 2. Wer kann die Menschen inne nogni ghalle zählen, Die stets bei dir zu Tische gehn? Und doch läßt du es keinem * na nad on fehlen, Denn du weißt Allem vorzustehn Und schaffest, daß ein jedes dass Land Sein Brot empfängt aus deiner non Hand. 3. Du machst, daß man auf Hoffnung fäct Und endlich auch die Frucht geDer Wind, der durch die Felder wehet, Die Wolke, die das Land begießt, Des Himmels Thau, der Sonne Strahl Sind deine Diener allzumal. 4. Und also wächst des Menfadindi schen Speise, Der Acker reichet ihm das Brot; Es mehrt sich wunderbarer Weise, Was anfangs schien, als wär' 1968 1 Jimes todt, Bis in der Ernte Jung und Alt Erlanget seinen Unterhalt. 5. Nun, Herr, was soll man mehr bedenken? Der Wunder sind hier gar zu Ailesid ni dviel. bad So viel, als du, fann Niemand schenken, Und dein Erbarmen hat kein diax Ziel; Denn immer wird uns mehr 796 TING in 0010 bescheert, Als wir, die armen Sünder, sosthodnid werth. werth..he 6. Wir wollen es auch nie del bilder vergessen, vergessen, d Was uns dein Segen träget ein; 342 Trauung und Ehe. Ein jeder Bissen, den wir essen,| Er woll' hinfort uns mehr beSoll deines Namens Denkmal scheer'n, bombe 310 11 2007 sein, dile Und speisen uns mit seinem Wort, Und Herz und Mund soll lebenslang Daß wir satt werden hier und dort. hingle Für uns're Nahrung sagen Dank. 2. Ach lieber Gott, du woll'st ndog Kaspar Neumann( 1648-1715). n dn nhuns geben 19 ni 6-10 hod dnl Nach dieser Welt das on Nach dieser Welt das ew'ge G pani Mel. Nun lobt und dankt Gott all' ndefineres zuſammen. Wir danken dir, Herr Jesu Christ, 516. Wir danken Gott für Daß du unser Gaſt geweſen bist. seine Gaben, Die wir von ihm empfangen Bleib' du bei uns, so hat's nicht mling did thi Noth, be Du bist das rechte Lebensbrot. nn haben; Wir bitten unsern lieben Herrn, 150 antiod -98 INT 30 d Mich Prätorius( 1571-1621). sonund nim pridalt ang bid sinq 02 und 0 VI. Sauts und Beruf.& ndio id bind 6 1. Trauung und Che, no llout C nedne snisd Tulf Mel. Wie schön Leucht't uns der Morgenstern. Gull 518, on dir, du Gott der Lagud Einigkeit, Ward einst der Ehe Bund gemund an weiht: Ho # O weih' auch sie zum Segen, Die hier vor deinem Angesicht Bereit stehn, dir den Schwur der Pflicht nie Und Eintracht abzulegen! dull Laß sie, je ji and m adre Bater, are in times Dir ergeben einig leben, e Treu sich lieben, Treu die Pflicht der Christen üben. 2. Gott! der du sie verbunden haft, di Vor der Trauung. Sino 616 TIDO- alammid, 23 Mel. Liebster Jesu, wir sind hier. 517. Her Herr, der durch der Liebe Band Innig Mann und Weib verbindet, Herr, der auf den Ehestand. Seiner Reiche Wachsthum gründet, minane Segne die, dic jeßt mit Beten, In den Stand der Ehe treten. 2. Hier erscheinen zwei vereint, Deinen Segen zu erbitten; Allertreuster Menschenfreund, Tritt doch segnend in die Mitte, Sei ihr Schaß und ihre Habe Von dem Altar bis zum Grabe. 3. Sei ihr Beistand in der Noth, Sei im Kummer ihre Freude, Gieb, daß nichts als nur der Tod Das, was du verbindest, scheide. Hilf, daß sie dich hier und oben Herzlich lieben, fröhlich loben. Ehrenfried Liebich( 1713-1780). Mach' ihnen leicht des Lebens Last, and a hi Gieb, daß kein Gutes fchle. Die Treue laß sie nie entweih'n, In Freud' und Leid laß stets sie sein Ein Herz und eine Seele! no Smmer Laß sieh Trauung Dir ergeben, einig Leben, nd Einig handeln, and off Fromm und heilig vor diro Toot- 6861) min wandeln. 3. D segne sie, der gern bedunglückt Und Segen uns von oben schickt, Auf allen ihren Wegen! Herr, lehre sie sich deiner freu'n; Gieb selbst zu ihrem Fleiß GeHors de deih'n, Und ihr Beruf sei Segen! Laß sie, du 1990 ti is Vater, og and Doi u Dir ergeben glücklich leben, In einer Liebe Flammen Und halten fest in Leid und un lod Freud' Von heute an zusammen; Doch daß da bleibe Herz an a 3 Tun Herz, So haltet fleißig himmelwärts Zum Vaterherzen droben l Freudig sterben: Die eurigen erhoben! in 28 So sind sie des Himmels Erben. Johann Eschenburg( 1743-1820). sditionspun 3119 010323 4. Zwei Namen wollen heute gern in 19 Tropite Mel. Nun danfet alle Gott. 343 In einen sich verschlingen, Den ihren will dem Eheherrn Die Braut zum Opfer bringen; 519. Was Gott zusammen. Doch soll der Bund gesegnet sein, efügt, Das soll der Mensch nichtscheiden; D'rum gehen wir dahin In Gottes Fried' und Freuden. Der uns're Namen schreibt In's Buch des Lebens ein, So klinge noch ein Name drein, So kling' in Gottes Namen Bu eurem Ja das Amen! 5. Zwei Häuser blicken Lieb nors und traut, Auf's neugeschmückte dritte; Den Liebenden zur Hütte; Der Eltern Segen hat's gebaut Wie glänzt das Haus so schmuck und neu! Wird Schild und Lohn uns sein. Benj. Schmold( 1672-1737). 1510 Mel. Was mein Gott will, gescheh' od allezeit.(@ und Ehe Durch's ganze lange Leben! Doch daß dies Ja gesegnet sei, Ertöne noch ein Ja dabei, Erschall' aus Gottes Munde Das Ja zu eurem Bunde! 3. Zwei Herzen brennen fröhlich heut' 1906 tim An heil'ger Stätte fassen, Sich halten treu und inniglich Und nimmermehr sich lassen; Doch festzuziehn solch Liebesband, Soll helfen eine and're Hand, Soll Gottes Hand zum Segen Sich auf die euern legen! Doch daß da gut zu wohnen sei, Laßt fleißig euch die Glocken 520. Zwei Hände wollen Zum Hause Gottes locken! col heute sich s 6. So zieht zu Zwei'n in's la Gotteshaus, Die Freunde zum Geleite! So kommt vereint vom Herrn heraus, Er selbst an eurer Seite! Zieht fröhlich ein zur eig'nen Thür, 2. 3wei Zungen wollen heut' ein Wort, Ein heilig Ja sich geben; Bleibt eins in Liebe für und für, Und Gott in eurer Mitte Sei selbst im Bund der Dritte! Das turze Wort, o tling' es fort d Karl Gerot( geb. 1815) Trauung und Ehe. Nach der Trauung. DOG Ohn' deine Hilfe aus; vi Wo du mit Gnaden bist, Mel. 3ch finge dir mit Herz und Mund. Kommt Segen in das Haus. Joh. Heermann( 1585-1647). unser Bundgade 8 Vor deinem Angesicht; 521. Beschlossen ist nun Wir flehn zu dir mit Herz und thich noto nod Im Ehestande. 1900 NOG N dall oro Mundi Mel. Wie schön leucht't uns der Verlaß uns, Vater, nicht! du Morgenstern. 2. Sich gnadenvoll auf uns 523. Jch und mein Haus, wir do Die wir uns deiner freu'n; n's Daß wir ein Herz nur bis a Erthalsinid Grabond 3 mug Dir, Herr, die ganze Lebenszeit Mit Seel' und Leib zu dienen. Du sollst der Herr im Hause sein, o Und eine Seele sei'n. Gieb deinen Segen nur darein, 3. Laß deinen Geist stets auf stired Hollout uns ruhn, Der alles Gute schafft; Lehr' uns nach deinem Willen d thun, Daß wir dir willig dienen. dit Einemi od si duit c Kleine Idee, Fromme, reine Hausgemeinde Mach' aus Allen: Dir nur soll sie wohlgefallen. 2. Es wirke durch dein kräftig Wort not Dein guter Geist stets fort und fort Stärk' uns dazu mit Kraft. 4. Soll's uns bei heiterm omnik ni Sonnenschein In Zukunft glücklich gehn, So wird das Herz dir dankbar dal mobild bild stſein, Und deinen Ruhm erhöhn. 5. Doch sollt' auch manches dop 2nd Leiden sich Zu unserm Herzen nah'n; So nimm dich unser gnädiglich In allen Nöthen an. 6. Nun, du bist uns're Zuvermabolo aid sicht, sicht, Und wir sind ewig dein. Du, Herr, verläß'st die Deinen de nicht, Wirst ewig mit uns sein. med mod in Verfasser unbekannt. 344 Mel. O Gott, du frommer Gott. 522. Laß dich, Herr Jesu An unser Aller Seelen; Er leucht' uns wie das Sonnenlicht, Damit's am rechten Lichte nicht Im Hause möge fehlen, Reiche Gleiche Durch mein Gebet bewegen; Komm' in mein Herz und Haus Und bringe mir den Segen. Nichts richten Müh' und Kunst Seelenspeise auch zur Reise Durch dies Leben Uns, die wir uns dir ergeben. 3. Gieß' deinen Frieden auf in das Hause Und Alle, die d'rin wohnen, aus, Im Glauben uns verbinde. Laß uns in Liebe allezeit b Zum Dulden, Tragen sein bereit Demüthig, sanft und linde. Christ, Liebe und in die Uebe pa bo s Jede Seele, Keinem fehle, D'ran man fennetad Den, der sich den Deinen nennet. Trauung und Ehe. 345 4. Laß unser Haus gegründet sein| Wo unter allen Gästen, die da kommen, 1191 Auf deine Gnade ganz allein Und deine große Güte. Auch laß uns in der Nächte Grau'n Du der gefeiert'ste und liebste bios biſt; Wo Aller Herzen dir entgegenschlagen, m Auf deine treue Hilfe schau'n Mit findlichem Gemüthe; Selig, dls hommig, me Fröhlich might Selbst mit Schmerzen in dem piro; e Herzen? Dir uns lassen se Und dann in Geduld uns fassen. 5. Giebst du uns ird'sches Glück min 501 in's Haus, So schließ' den Stolz, die Weltdunt, ustblal lust aus, Des Reichthums böse Gäste; Denn wenn das Herz an Demuth leer Sende, du njo ne Spende Und Aller Augen freudig auf dich sehn; Ihn uns Allen, bis wir wallen Heim und droben TUSC Dich in deinem Hause loben. bij ft Karl Spitta( 1801-1859). Qu Mel. So führst du doch recht ſelig, Herr. 524.0 selig Haus, wo man dich aufgenommen, Du wahrer Seelenfreund, Herr du du jer Jesu Christ! Wo Aller Lippen dein Gebot derfragen, Und Alle deines Wink's gewärtig stehn. 2. O selig Haus, wo Mann lindt sous und Weib in einer, In deiner Liebe eines Geistes sind, Als beide eines Heils gewürdigt, feiner onll Und voll von eitler Wollust wär', So fehlte uns das Beste: Jene Schöne, Tiefe, stille Gnadenfülle, CH? Die mit Schäzen Einer Welt nicht zu ersetzen. 6. Und endlich flehn wir allermot meist, Daß in dem Haus kein and'rer How Geist, eass Mit Händen 3. O selig Haus, wo man die lieben Kleinen des Gebet's an's Herz dir legt, Daß er, der Alles wohl bestellt, Du Freund der Kinder, der sie Der gute Zucht und Ordnung hält, imo nive als die Seinen Uns Alle lieblich ziere. Als nur dein Geist regiere; D Mit mehr als Mutterliebe hegt und pflegt; Wo sie zu deinen Füßen gern do sich sammeln Und horchen deiner süßen Rede zu Und lernen früh dein Lob mit Freuden stammeln, Sich deiner freun, du lieber Heis mente sotto land, du! 4. O selig Haus, wo Knecht und und und ininis Magd dich kennen Und wissen, wessen Augen auf di Ido sie sehn, Im Glaubensgrunde anders ist frid r gesinnt; Wo beide unzertrennbar an dir hangen In Lieb' und Leid, Gemach und Ungemach, Und nur bei dir zu bleiben stets verlangen An jedem guten, wie am bösen 810 Tag'. 346 Trauung und Ehe. ggs ben gchn Bei allem Werk in einem Eifer| Und Hand in Hand durch's Leo brennen, misi Daß es nach deinem Willen mag geschehn; ge Seine Soura l Im Bunde reiner Treue: Da blüht das Glück von Jahr zu Jahr, Da sieht man, wie der Engel Schaar 1070 Als deine palogenossen, In Demuth willig und in Liebe must bid frei, Das Ihre schaffen froh und unspa verdrossen, In kleinen Dingen zeigen große Treu'. 791015 5. O selig Haus, wo du die die Freude theilest, Wo man bei keiner Freude dein vergißt; O selig Haus, wo du die Wunden heilest Und Aller Arzt und Aller Trömster bist; Bis Jeder einst sein Tagewertoo tulles vollendet, Und bis sie endlich Alle ziehen aus Dahin, woher der Vater dich gun gesendet, In's große, freie, schöne Vaterhaus. sidnom o starl Spitta( 1801-1859). Mel. Wie schön leucht't uns der Morgenstern. 525. Wie schön ist's doch, Herr Jesu Christ, Im Stande, da dein Segen ist, Im Stande heil'ger Ehe, Wie steigt und neigt sich deine Gab' Im Himmel selbst sich freue. Kein Sturm, biors Kein Wurm tim dh Kann zerschlagen, kann zernagen, Was Gott giebet Dem Paar, das in ihm sich et 210 liebet. 3. Seid gutes Muth's, nicht Menschenhand Hat aufgerichtet solchen Stand, Gott ist es, unser Vater; Der hat uns je und je geliebt Und bleibt, wenn Sorge uns betrübt, ou ami Der beste Freund und Rather: Anfang, Ausgang. 91196 Aller Sachen, die zu machen Wir gedenken, Wird er wohl und weißlich lenken. 4. 3war bleibt's nicht aus, und kommt ja wohl Ein Stündlein, da man Leides voll Und alles Gut so mild herab Aus deiner heil'gen Höhe, Wenn sich isAn dich nied le 1971 Fleißig halten, Gottes Walten di Fromm vertrauen, Die ihr Haus vereinigt bauen. 2. Wenn Mann und Weib sich wohl verstehn Die Thränen lässet fließen. Indessen, wer sich in Geduld Ergiebt, deß Leid wird Gottes Huld In großen Freuden schließen. Wage, allowTrage 00000 sido o no? Nur ein wenig; unser König Macht behende, me Daß die Noth und Angst sich wende. 5. Wohl denn, mein König, dar sundh tritt herzu! Gieb Rath im Kreuz, in Nöthen Ruh', In Aengsten Trost und Freude. Trauung und Ehe. Deß sollst du haben Ruhm und| Versäumen nichts zum dandusdan Preis, onl Wir wollen singen bester Weis Und danken alle beide, bilsin Bis wir malaff and ModBei dir, snied mad Deinen Willen zu erfüllen, de Deinen Namen Ewig loben werden. das Paul Gerhardt( 1606-1676). pining bis!# 190190152 g grillung' di nada? di Mel. Ach Gott, wie manches Herzeleid. oder: Herr Jesu Christ, dich zu uns wend'. 526. Wohl einem Haus, da Jesus Christ Allein der Herr und Meister ist! Ja, wenn er nicht darinnen wär', Wie finster wär's, wie arm und 347 ew'gen po som bor i Glück; Dann bleibt derselben keins són zurück. is dail 7. Wohl solchem Haus! denn dild sdmire mes gedeiht; n Die Eltern werden hocherfreut, obroUnd ihren Kindern sieht man's Amen. redner and an, dst Wie Gott die Seinen segnen kann. 8. So mach' ich denn zu dieser dan din Stund' 5. Wohl, wenn im äußerlichen ist die Stand Mit fleißiger, getreuer Hand Ein Jegliches nach seiner Art Den Geist der Eintracht offenbart. 6. Wohl, wenn die Eltern gläubig sind Und sie an Kind und Kindestind Sammt meinem Hause diesen Bund: Wich' alles Volk auch von ihm din top esfern, es de Ich und mein Haus stehn bei on all dem Herrn. Christ. v Pfeil( 1712-1784). 1966 ti ndo ume Beim Kirchgang. inding tim leer! anu d 2. Wohl, wenn dort Mann und hoffense op Weib und Kind Im rechten Glauben einig sind, Zu dienen ihrem Herrn und Gott Nach ſeinem Willen und Gebot. 527. Gott Lob, ich schließe meine wenn ein lidor Haus der Welt Ein Vorbild vor die Augen Iisd piquis ftellt, did o Daß ohne Gottesdienst im Geist Das äuß're Werk nichts ist und drodas sus heißt. ni onl 4. Wohl, wenn wie Weihrauch olin nod oil das Gebet Beständig in die Höhe geht, Und man nichts treibet fort und motilo ihin du fort di had gn Als Gottes Werk und Gottes phird Wort. Wort. d Mel. Wer nur den lieben Gott läßt walten. Insof Und preise meines Gottes Kraft; Ich habe Gott ein Wort versprochen, Der neues Leben in mir schafft: Wird er mir Rath und Kraft verleih'n, So soll mein Herz sein Opfer as mismas sein." 2. Ich komme, meines Lebens podni Leben, Und sage dir, mein Schöpfer, thor id, you Dank: id Da tausend Schmerzen mich umding geben si dis Und schon der Tod zum Herzen don'drourrs drang, ourbiolo Da hast du also mich erquickt, Daß mich mein Kreuz nicht hat Editi2 nou viderdrückt. 3. Nun, deine Magd wird din solches preisen 348 Trauung und Ehe. Und ewig dafür dienstbar sein;| Bugeeignet als die Deinen, s Doch wirst du mir noch mehr Ship hods erweisen Und meinem Kinde Kraft verand pleih'n, Und durch deinen Gnadenbund Hast du sie in ihrer Tauf' Väterlich genommen auf, uff Daß sie, wenn sie gläubig sterben, Werden deines Reiches Erben. Daß es in deinem Bunde bleib', Dein heil'ger Geist es immer Som anstreib'rdi dull 4. Gicb ihm das Wachsthum mt nost no deines Sohnes, Bei Gott und Menschen Huld druf und Gnad'; Der Flügel deines Gnadenand thrones, Der es bereits beschattet hat, Bedeck' es, wo es geht und steht, Bis es zum Himmel wird erhöht. 5. Ja, du bist aller Kinder ( enter) isi Bater, Dein Sohn ist aller Kinder Freund: 3. Du hast sie bisher ernähref; Manchem Unheil, mancher Noth Mehr als väterlich gewehret, Die sie jemals hat bedroht, In's Verderben leicht gestürzt Und ihr Leben jäh' verkürzt, Aber deine Vatertreue Bleibt bei ihnen täglich neue. 4. Sollt' ich nicht für solche indi& Güte Immer dir verpflichtet sein, Und mit dankbarem Gemüthe Solchen Glückes Sonnenschein Und was du an mir gethan Rühmen, Herr, vor Jedermann? Ach, so müßt' ich ganz vermessen Dein, mein Gott und Heil, verdir regessen. maid ng 105. Sammeln And're große blei im Schätze, Suchen sie auf Erden Heil, Daß sie Geld und Gut ergöße, So bist du mein einzig Theil. Bleib' auch meiner Kinder Gott, Lasse sie in keiner Noth and Und in keinem Kreuz verderben, Bis sie endlich selig sterben. 6. Dringt auf sie von allen sdsp adde Seiten uns Der Verführer list'ge Schaar, Laß doch ihren Fuß nicht gleiten; Laß sie ihre Lebensjahr an In der Tugend bringen zu, Bis du sie, wie mich, zur Ruh' Wirst in's kühle Grab versenken Und die Seligkeit uns schenken. 7. Wenn dann ihre Jahr' fort verflossen, s Und sie ihre Lebenszeit.a Ehrlich haben hier genossen, Dann sie in die Ewigkeit Sei du nun ferner mein Beto dal rather, Daß, wenn dein letzter Tag er- lo rados Ich und mein Kind dort vor 19 to a dir steh'n dn Und dir zu deiner Rechten geh'n. Benj. Schmold( 1672-1737). # 5092 Saman 350 or dan nie in 15 Child Gebet der Eltern. 40 nist gd nism Hot Mel. Werde munter mein Gemüthe. 528. Sorge doch für uns're Bater, nimm dich ihrer an. Sind sie gleich vor dir noch mbi gis Sünder, Sind sie dir doch zugethan, Und durch deines Sohnes Blut Gleichwohl dein erworb'nes Gut. Darum wirst du sie aus Gnaden Wohl beschüßen und berathen. 2. Sie sind dir von Kindesdziut dpn beinen Und von ihrer ersten Stund' Jugend und Alter. Endlich sollen gehen einpa Mögst du selbst ihr Helfer sein, Daß sie all' nach sanftem d dan Sterben nid Glaubensvoll den Himmel erben. 8. Gönne mir die große Ind siss Freude, Daß ich einst am jüngsten Tag un non sign son minn 2. Jugend und Alter. an Juic 349 Nach so manchem Kampf und potopind Leide hidro Mit Frohlocken sagen mag: Liebster Bater, ich bin hier, Und die Kinder, die du mir Haft in jener Welt bescheeret. Ewig sei dein Nam' geehret! Ludw. Schlosser( 1663-1723), G que 7. Holst du mich früh aus maporiog dieser Zeit, d Was ist es dann wohl mehr? Dann komm' ich in die Ewigkeit, Dort wird mir nichts zu schwer. 8. Doch soll ich länger hier noch sein, Nehm' ich an Jahren zu, s Daß ich viel Gutes thu. ing So hilf mir, liebster Jesu mein, 9. Und schließ ich endlich meinen word oond Lauf Lauf Jiour டு Im Glauben seliglich, 75001 dall So hebe mich zu dir hinauf und nimm und segne mich. 8 Nicol. Gr. v. Zinzendorf( 1700-1760). 3. Mein liebster Heiland rath'onade? Sad Erlöst von aller Sünd'. etibar mir mun, nd Eigene Melodie. adida. Jugend. Mel. Lobt Gott, ihr Christen. oder: Nun sich der Tag geendet. 529. Js Ich bin ein kleines Kindelein Und meine Kraft ist schwach; Ich wollte gerne selig sein Und weiß nicht, wie ich's mach'. 2. Mein Heiland, du bist mir zu gut Geworden einst ein Kind; Man sagt, du hast mich durch dein Blut .S Was ich aus Dankbarkeit 530, weil ich Jeſu SchäfDir thun, Und was dein Herz erfreut. 4. Willst du mein Herz? ach appunt is nimm es hin, Nimm's liebster Heiland, an! Ich weiß doch, daß ich dein nur isha bin asid fol Und geb' dir, was ich kann. 5. Du hast mich in der Taufe ja Mit deinem Heil bekleid't, Und eh' ich etwas wußt' und sah, Zu deinem Kind geweiht. bin, 2 Freu' ich mich nur immerhin Ueber meinen guten Hirten, Der mich wohl weiß zu bewirthen, bid thi THER Der mich liebet, der mich fennt Und bei meinem Namen nennt. 6. Bewahr' mein Herz und od ned halt' es reindum dan cochin.bible Von Allem, was befleckt; Du hast's gebadet, laß es sein Von deiner Flut bedeckt. 2. Unter seinem sanften Stab Geh' ich aus und ein und hab' Unaussprechlich süße Weide, Daß ich keinen Mangel leide; Und so oft ich durstig bin, Führt er mich zum Brunquell SER 3. Sollt' ich denn nicht fröhlich pinbim nabaſein, da Nun ich sein bin, und er mein? 350 Jugend und Alter. Denn nach diesen schönen Tagen| 6. Nach wenig bangen StunWerd' ich endlich heimgetragen den sind fol In des Hirten Arm und Schooß; Hab' ich ganz überwunden; j Amen, ja mein Glück ist groß! Ich bin dem Ziele nah', Dem Ziele aller Leiden; dual welche hohe Freuden O Erwartet meine Seele da! Louise von Hayn( 1724-1782) sospied mi tlak si ni f ( isrdboe mot mind ist pia b. Alter. 7. Ich harre froh und stille, Bis, Herr mein Gott, dein Wille Mich nach dem Kampfe krönt. Mel. Nun ruhen alle Wälder. 531. D, Serr, von meinen An meiner Laufbahn Ende ich in Denn er hat mich mit dir verföhnt. Tagen, Hast mich mit Huld getragen Von meiner Jugend auf; 8000 Auf allen meinen Wegen Umgab mich, Gott, dein Segen, Auch selbst im schwersten Leidensthe lauf. Jacob Feddersen( 1736-1788). 2. Oft hatt' ich große Sorgen; Doch, wie ein heit'rer Morgen Durch dunkle Nächte bricht, So hab' ich's auch erfahren: Du weißt uns zu bewahren Und führ'st durch Finsterniß zum Junid rid Licht. in dog 3. War Menschenrath ver001) Joggebens, So warst du, Herr des Lebens, Mein Licht auf dunkler Bahn. Dich ließ ich thun und rathen; Denn du thust große Thaten Und nimmst dich unser huldreich nomic san. ni dol 4. ,, Bis zu des Alters Tagen Will ich dich heben, tragen Und dein Erretter sein. Dies hast du mir versprochen Und nie dein Wort gebrochen; Deß will ich mich auch immer freu'n.unil 5. Du wirst in meinem Alter Mein Stab sein, mein Erhalter, Nach deiner Vatertreu'. 19 Bin ich gleich schwach und müde, Bei dir ist Trost und Friede, Du stehst mir Schwachen mächtig mbaris du bei. Mel. Christus, der ist mein Leben. 532. Perwirf mich nicht im Alter, Verlaß mich nicht, mein Gott! Bist du nur mein Erhalter, So werd' ich nie zu Spott. 2. Wie oft hab' ich erfahren, Der Vater sei getreu; Ach, mach' in alten Jahren! Mir dieses täglich neu! 3. Wenn ich Berufsgeschäfte In äuß'rer Schwachheit thu', Leg' deines Geistes Kräfte Dem innern Menschen zu. aas 4. Wenn dem Verstand, den HOTTES Augen Die Schärfe nun gebricht, Daß sie nicht viel mehr taugen, Sei Jesus noch mein Licht. 5. Will mein Gehör verfallen, So laß dies Wort allein Mir in dem Herzen schallen: ,, Ich will dir gnädig sein!" 6. Wenn mich die Glieder anschmerzen, So bleibe du mein Theil Und mach' mich an dem Herzen Durch Christi Wunden heil. 7. Sind Stimm' und Zunge blöde, and e So schaffe du, daß ich not Geburtstag. Beruf. Im Glauben stärker rede: ,, Mein Heiland, sprich für mich!" 8. Wann Händ' und Füße & Guntis beben, a 351 Als zu dem Grabe reif,& A Gieb, daß ich nur das Leben, Das ewig ist, ergreif'. pinn Philipp Hiller( 1699-1769). Hissemods2 misd sain onll 11505075 dar am tim of 3. Geburtstag. 8 dir torf ist Eigene Melodie, uisur jug Und zum süßen Trost geneigt. Y dir bist meine i 533. He ich mein Leben, Heil'ger Geift, dich laß ich nicht. Habe von dir Leib und Geist. Du hast Alles mir gegeben Und stets Vatertreu' erweis't. Du bist meine Zuversicht; Dich, mein Schöpfer, laß' ich nicht. 2. Jesu, du hast meine Sünde An dem Kreuze selbst gebüßt, Daß nun mir als deinem Kinde Gott, dein Vater, gnädig ist. Du bist meine Zuversicht; Dich, mein Jesu, laß' ich nicht. 3. Heil'ger Geist, du hast die and Josh Schäße S Mir in Gottes Wort gezeigt, Und mein Herz zu dem Geseße shom on sim und mit e 4. Ach, mein Gott, du hast er vor Vielen Mich zum Wunder dargestellt. Worauf deine Wege zielen, Das verbirgst du vor der Welt. Du bleibst meine Zuversicht; Dich, mein Vater, laß' ich nicht. 5. Mit dir hab' ich angeog du hii hoben, of id es Mit dir schließ' ich meinen Lauf. Dort will ich dich ewig loben; Nimm mich einst zu dir hinauf. Dich, mein Heil und Zuversicht, Laß' ich auch im Tode nicht. Gottfried Hoffmann( 1658-1712). #dhorden 4. Beruf. poprio and hit onif blobe of not sim om and dail nonchag 50€ Mel. Die Tugend wird durch's Kreuz. Ist Tugend und Genügsamkeit. 534. Du flagst und fühlest Genieße, was dir Gott beschieden, Entbehre gern, was du nicht haſt; Ein jeder Stand hat seinen die Beschwerden Des Stand's, in dem du dürftig lebſt; mor Du strebest, glücklicher zu werden, Und siehst, daß du vergebens strebst. di Frieden, de Ja tlage! Gott erlaubt die me Zähren; dan Zähren; denn Doch denk' im Klagen auch zurück: Ist denn das Glück, das wir to begehren, Für uns auch stets ein wahres Glück? Ein jeder Stand auch seine Last. 3. Gott ist der Herr, und seinen dalonaris dis Šegen job Segen od 20dk Vertheilt er stets mit weiser Hand, nicht so, wie wir's zu wünschen door and pflegen, pflegen, d Doch so, wie er's uns heilsam hi fand. pi Willst du zu denken dich erkühnen, Daß seine Liebe dich vergißt? Stets giebt er mehr, als wir verdienen, Und niemals, was uns schäde di lich ist. 2. Nie schenkt der Stand, nie schenken Güter Dem Menschen die Zufriedenheit; Die wahre Ruhe der Gemüther 352 Jus Beruf, da 4. Verzehre nicht des Lebens| So fällt er hin, und all' sein ods and Kräfte oddsi I him thig Sinn In träger Unzufriedenheit; Hat sich umsonst gemühet. 8 Besorge deines Stand's Geschäfte 6. Gieb mir Verstand aus Und nüße deine Lebenszeit; deiner Höh', Bei Pflicht und Fleiß sich Gott ergeben, Auf daß ich ja nicht ruh' und steh' pins allein, noput 18 Daß Menschenrath gedeihe. ins 3. Oft denkt der Mensch in mind seinem Muth, Dies oder jenes sei ihm gut, Und ist doch weit gefehlet. Oft sieht er auch für schädlich an, Was Gott doch selbst erwählet. 4. So Mancher, der sich weise bintas ng Ein ewig Glück in Hoffnung sehn, Dies ist der Weg zu Ruh' und hin Hoi Leben. bi ol The Herr, lehre diesen Weg mich gehn! Christ. Fürchteg. Gellert( 1715-1769). n biste Mel. In dich hab' ich gehoffet, Herr. 535. Ich weiß, mein Gott, Gefallen und belieben. daß all' mein Thun Und Werk' in deinem Willen spun( bi ruh'n; Von dir kommt Glück und Segen. Was dir zuwider, laß mich nicht In Wort und That verüben, 8. Ist's Werk von dir, so hilf pidhng zu Glück; Was du regierst, das geht und Ist's Menschenthun, so treib's 11at del piso ſteht do trochim thi Auf rechten, guten Wegen. 2. Es steht in feines Menschen Macht, di Daß sein Rath werd' in's Werk gebracht Und sich des Fortgangs freue: Des Höchsten Rath, der macht's Auf meinem eignen Willen. Sei du mein Freund und treuer asda nisur Rath, Was gut ist, zu erfüllen.dnd 7. Was dir gefällt, das laß auch mir, O meiner Seele Sonn' und Zier, zurücbie Und änd're meine Sinnen.& Was du nicht wirkst, pflegt von sich ſelbst In Kurzem zu zerinnen. Gall 9. Tritt du zu mir und mache Leicht, Was mir sonst fast unmöglich au found i deicht, Und bring' zum guten Ende, Was du selbst angefangen hast, Durch Weisheit deiner Hände. 10. Ist gleich der Anfang 100 dog etwas schwer, Und muß ich auch in's tiefen Meer Der bittern Sorgen treten, Meint, daß sein Werk ihm wohl dünkt, of So treib' mich nur, ohn' Unterlaß Zu seufzen und zu beten. hac 11. Wer fleißig betet und dir mg traut, nilid& gelingt bo Und bringt doch nichts zu Stande. Er meint, er bau' ein festes Haus Und baut nur auf dem Sande. Wird alles, davor sonst ihmi hit graut, 5. Wie Mancher ist in seinem Mit tapferm Muth bezwingen; onsids Sinn Sein Sorgenstein wird in der Schon über alle Höhen hin, duidusdintu Eil's bus Und eh' er sich's versiehet, m In tausend Stücke springen. sds Beruf.u psi 353 12. Der Weg zum Guten ist 3. Wer erst nach Gottes Reiche gar wild, Mit Dorn und Hecken ausgefüllt; braun Doch wer ihn freudig gehet, ll Kommt, Herr, dahin durch deinen bed Geist, Wo Freud' und Wonne stehet. 13. Du bist mein Vater, ich dein Kind; Was ich bei mir nicht hab' und n find', nis ng Hast du zu aller G'nüge. hilf nun, daß ich meinen ural Standis m Wohl halt und herrlich siege. 14. Dein soll sein aller Ruhm und Ehr': Ich will dein Thun je mehr und mehr Aus hocherfreuter Seelen 11 Vor deinem Volk und aller Welt, u So lang' ich leb', erzählen. Paul Gerhardt( 1606-1676). Mel. Es ist das Heil uns kommen her. 536. In Gottes Namen fang' ich an, Was mir zu thun gebühret. Mit Gott wird Alles wohlgethan Und glücklich ausgeführet, Was man in Gottes Namen thut, Ist allenthalben recht und gut Und muß uns auch gedeihen. 2. Gott ist's, der das Vermögen thagor om schafft, med all Das Gute zu vollbringen. Er giebt uns Segen, Muth und dKraft Und läßt das Werk gelingen, Läßt einen reichen Zug uns thun, Gedeih'n auf uns'rer Nahrung depending ruhn, Daß wir die Fülle bahen t tracht't Und bleibt auf seinen Wegen, Der wird gar leicht auch reich gemacht GG Durch Gottes milden Segen. Noch wird der Fromme immer ſatt, Daß er von seiner Arbeit hat Auch Armen Brot zu geben. 4. Gott ist der Frommen #hot thin Schild und Lohn, Er krönet sie mit Gnaden; Der bösen Welt Haß, Neid und mi Hohn& Moj ene Kann ihnen gar nicht schaden. Gott decket sie mit seiner Hand, Er segnet ihren Weg und Stand Und füllet sie mit Freuden. 5. D'rum komm', Herr Jesu, stärke mich, Hilf mir in meinen Werken; Laß du mit deiner Gnade dich Bei meiner Arbeit merken. Gieb dein Gedeihen selbst dazu, Daß ich in Allem, was ich thu', Ererbe deinen Segen. 6. Regiere mich durch deinen Geist, Den Müssiggang zu meiden, Daß das, was du mich schaffen 1002 heiß'st, Gescheh' mit lauter Freuden, n. C Auf daß ich dir mit aller Treu' Auf dein Gebot gehorsam sei Und meinen Nächsten liebe. 7. Nun, Jesu, komm' und bleib' do bei mir. Die Werte meiner Hände o Befehl' ich, liebster Heiland, dir: Hilf, daß ich sie vollenden Zu deines Namens Herrlichkeit, Und gieb, daß ich zur Abendzeit Erwünschten Lohn empfange. Sal. Liscov( 1640-1689), Ibilgius( bonnad idiale 23 354 Krieg und Frieden. schisi solto dau theo 5. Abschied. tichost Glial sep mel. Herzlich thut mich verlangen. Ein Glied an einem Leib, iste 537. Was macht ihr, daß Man spricht vom Scheidewege Und grüßt sich einmal noch Und geht auf einem Wege most In einer Richtung doch. Und brechet mir mein Herz? Im Herrn sind wir vereinets Und bleiben's allerwärts. Das Band, das uns verbindet, Löst weder Zeit noch Ort; Was in dem Herrn sich findet, Das währt in ihm auch fort. 2. Man reicht sich wohl die di dising Hände, d 800 Hände, lad Als sollt's geschieden sein Und bleibt doch ohne Ende Im innigsten Verein. Man sieht sich an, als sähe Man sich zum letzten Mal Und bleibt in gleicher Nähe Dem Herrn doch überall. 3. Man spricht: ich hier, du dorten, 4. Was sollen wir nun weinen Und so gar traurig sehn? Wir kennen ja den Einen, Mit dem wir Alle gehn.bi s In einer Hut und Pflege, Geführt von einer Hand, ne Auf einem sichern Wegeli In's eine Vaterland. 5. So sei denn diese Stunde Nicht schwerem Trennungsleid, Nein, einem neuen Bunde mit unserm Herrn geweiht. Wenn wir uns ihn erforen Zu unserm höchsten Gut, an Sind wir uns nicht verloren, Wie weh' auch Scheiden thut. Karl Spitta( 1801-1859). risc Du ziehest und ich bleib' Und ist doch aller Orten DORO " idt thi jo? NO VII. Staat und Obrigkeit. nied( briro fine nodism of op 1. Krieg und Frieden. 2. Wir haben Nichts verdienet, Mel. Nun lob', mein' Seel' den Herren. Lob! mun ist 538. Gottholen Dieweil noch immer grünet smilt d Bei uns der Sünden schlimme Hp CJ Saat. Das edle Fried'- und Freuden01701: wort, TING Daß nunmehr ruhen sollen Wir sind fürwahr geschlagen Die Spieß' und Schwerter und Mit harter, scharfer Ruth', in ihr Mord. Und dennoch muß man fragen: Wohlauf und nimm nun wieder Wer ist, der Buße thut? and Dein Saitenspiel hervor, sistWir sind und bleiben böse; 19 O Deutschland, singe Lieder Im hohen, vollen Chor! Erhebe dein Gemüthe di dul Zu deinem Gott und sprich: Herr, deine Gnad' und Güte Bleibt dennoch ewiglich! Gott ist und bleibet treu, Hilft, daß sich bei uns löse dall Der Krieg und sein Geschrei. 3 Sei tausendmal willkommen, Du theure, werthe Friedensgab'! Jeßt seh'n wir, was für Frommen Krieg und Frieden. 355 Dein Beiunswohnen in sich hab'!| Die alles Volk begangen hat, In dich hat Gott versenket@ Uns väterlich verziehen; All' unser Glück und Heil; Wer dich betrübt und fränket, Der drückt sich selbst den Pfeil Des Herzleids in das Herze Und löscht aus Unverstand Die gold'ne Freudenkerze Mit seiner eig'nen Hand. 4. Das drückt uns Niemand 8 beffer ni bodo In uns're Seel' und Herz hinein, Als ihr zerstörten Schlösser Und Städte voller Schutt und dig Stein; Ihr vormals schönen Felder, Mit frischer Saat bestreut, Jetzt aber lauter Wälder Und dürre, wüste Haid'; Ihr Gräber, voller Leichen Und blut'ger Helden Schweiß, Der Helden, deren Gleichen Auf Erden man nicht weiß. 5. Ach, laß dich doch erwecken! Wach' auf, wach' auf, du harte Welt, 2. Herr, der du deines Eifers tost 57 dm 3 Glut i me Doch stets zuletzt gewendet haft Und nach der Straf das süße airs dat Gut Der Lieb' und Huld gesendet; Ach treuer Gott, du unser Heil, Nimm von uns gnädig doch in Gildni Die Noth, die uns noch fränket. 3. Lösch' der Bedrängniß Angst und Graus Im Brunnen deiner Gnaden, Erfreu' und führ' uns nun heraus Nach ausgestand'nem Schaden. Willst du denn zürnen ewiglich? sollen deine Fluten sich Ohn' alles End' ergießen? Bevor das letzte Schrecken. Dich schnell und plötzlich überfällt! Wer aber Christum liebet, Sei unerschrock'nen Muth's; Der Friede, den er giebet, 15. Ach, daß ich hören möcht' Bedeutet alles Gut's. das Wort Erschallen bald auf Erden, Daß Friede soll an jedem Ort, Wo Christen wohnen, werden! Ach, daß uns Gott doch sagte zu Des Krieges Schluß, der Waffen : 110& lin Ruhan& Mit Gnaden angeblicket, Und, wenn du Strafen ihm gefandt, ri 2040 4. Willst du, o Vater, uns denn nicht 1911 i Nun einmal wieder laben? Und sollen wir an deinem Licht Nicht wieder Freude haben? Ach, gieß' von deines Himmels Haus, Es wiederum erquicket, ni Der du die Sünd' und Missethat, Nach diesem laßt uns ringen, Nicht achten Kampf und Streit, Durch Tod und Leben dringen Wir dann zur Herrlichkeit. 25 Paul Gerhardt( 1606-1676). distbilris couied aud doin sdm inis bose Und alles Unglück's Ende! Mel. Aus tiefer Noth schrei' ich zu dir.6. Ach, daß doch diese böse err, der du vormals 539. Haft dein Land Bald wiche guten Tagen, 190 Zeit ni im sie Damit wir in dem großen Leid Nicht ganz und gar verzagen! Doch Gottes Hilfe ist nicht weit, Und seine Gnade ist bereito) All' denen, die ihn fürchten. 23* Herr, deiner Güte Segen aus Auf uns und uns're Häuser. 356 Krieg und 7. Wenn wir nur fromm sind, der wird sich Gott Schon wieder zu uns wenden, Den Krieg und alle and're Noth Nach Wunsch und also enden, Daß seine Ehr' in unserm Land Und überall recht werd' erkannt, Ja stetig bei uns wohne. 8. Die Güt' und Treue werden schön suntie Einander grüßen müssen; Das Recht wird durch die Lande gehn Und wird den Frieden küssen, Die Treue wird mit Lust und Freud' Auf Erden blühn, Gerechtigkeit Wird von dem Himmel schauen. 9. Der Herr wird uns viel Gutes thun, Frieden. 3. Herr Gott, dich loben wir, Daß du Geschoß und Wagen, Der Feinde Macht und Schwert Zerbrochen und zerschlagen. Der Streit ist nun entzwei;@ Darum so singen wird a Mit Herz, mit Mund und Zung': Herr Gott, wir danken dir! 4. Herr Gott, dich loben wir, Daß du uns zwar gestrafet, Jedoch in deinem Zorn Nicht gar hast weggeraffet! Es hat die Baterhand alle Uns deine Gnadenthür' Jeßt wieder aufgethan: Herr Gott, wir danken dir! 5. Herr Gott, wir danken dir Und bitten, du woll'st geben, Daß wir auch künftig stets diff In guter Ruhe leben. il Krön' uns mit deinem Gut, Erfülle für und für, O Vater, unsern Wunsch: Herr Gott, wir danken dir! Das Land wird Früchte geben, Und die in seinem Schooße ruhn, Die werden davon leben; Gerechtigkeit wird wohl bestehn Und stets in vollem Schwanger gehn C Bur Ehre seines Namens. Johann Frand( 1618-1677). Mel. Befiehl du deine Wege. Paul Gerhardt( 1606-1676). 541. Noch läsfest du dich sehen, do olf Des Voltes alter Hort, is Mel. Nun danlet Alle Gott. 540. Herr Gott, dich loben Heil Allen, die verstehen wir Für deine großen Gnaden, Daß du das Vaterland Von Kriegeslast entladen, al Daß du uns blicken läßt. Des gold'nen Friedens Zicr; D'rum jauchzet alles Volk: Herr Gott, dich loben wir! 2. Herr Gott, dich loben wir, Die wir in bangen Tagen Der Waffen schweres Jochine Und wilden Grimm ertragen; Jeßt rühmet unser Mund Mit herzlicher Begier: 0 Gottlob, wir sind in Ruh'! Herr Gott, wir danken dir! Dein Zeichen und dein Wort. Du wandelst in den Lüften, Säuseln vor uns her, Du rollst in Felsenklüften Die Donner start und schwer. 2. Herr, wir sinken nieder Vor deiner Herrlichkeit, Noch einmal sende nieder Uns deine Gnadenzeit. Erhör' des Landes Flehen Und übe du Geduld, Wenn wir dir eingestehen Die Armuth und die Schuld. DJm 3. Wir haben All' verschwendet Dein Erbtheil und dein Gut, Zum Eitlen uns gewendet Krieg und Frieden. Vom chrbar frommen Muth. Was du so schön bereitet, Was du so wohl bedacht, Das hat uns, ach! verleitetis@ Zum Troß auf eigne Macht. 4. Herr Gott, sei gnädig wieder, Verschone unser Blut. Wir sind nun wieder Brüder Und eins in Liebesmuth. 6 10 Der uns'res Volkes Schaden Im rechten Grunde kennt, Herr Gott, Herr Gott in Gnaden, Den Alles Helfer nennt. 357 Dann wird das Glück der Alten Auch wieder bei uns neu.nis@ 7. Herr Gott, der allen In Sündern In Gnaden gern vergiebt Und an gefallnen Kindern Im Strafen Wohlthat übt, bisfe Wir Alle sinken nieders v Und beten dankend an, d mi Sind eines Reiches Gliederhil Und stehen Mann für Mann. Mar v. Schenkendorf( 1784-1817). Mit steten Gnadenblicken Auf unſern König ſchn! 5. Ach, Alles soll vergessen, Vergeben Alles sein. Nach rechtem Maaß gemessen, Wer hieße fromm und rein? Und weil denn gar kein Reiner In unsern Reihen steht, Ho So sei fortan auch keiner i Gelästert und geschmäht.mp3 6. Im Leben und im Wandel, Im Frieden und im Streit, Im Hause und im Handel Zu jeder Frist und Zeit Soll Alles ehrlich halten si Auf Zucht und Fleiß und Treu', ctio8 29ll- Hou do Spidon ollut mini 2. Obrigkeit. pinot using Mel. Nun ruhen alle Wälder. spe 543. Gott woll' uns hoch Eigene Melodie. 8 542. Verleih' uns Frieden ngnädiglich, sic Herr Gott, zu unsern Zeiten! Es ist ja doch kein And'rer nicht, Der für uns könnte streiten, Denn du, unser Gott, alleine. 2. Den König und die Obrigpidän piu feit di and 59 Den Frieden laß bewahren, ist Daß in gottsel'ger Ehrbarkeit Wir unter ihnen führen Ein Leben still, geruhig. od Martin Luther( 1483-1546). 400-500 mg sid sdoi2 Jochnoin of me angs 3. Gott woll' uns hoch bepin me glücken, Ein Gottessiegel drücken Auf jede Königsthat, Daß Freud' aus ihr die Fülle Und Heil und Segen quelle Zum Wohl, das keinen Wandel hat. da Claus Harms( 1778-1855). dem Throne, Auf seinem Haupt die Krone Lang', lang' und glanzreich lassen nid tsansor stehn. End o 2. Gott woll' uns hoch be- upl & pnildur hon glücken, i Mit seinen Gaben schmücken Das ganze Königshaus! Darüber mächtig walten, Den theuern Stamm erhalten Bis in die fernste Zeit is doc opillo hinaus! Mel. Freu' dich sehr, o meine Seele. 544. Pater, kröne du mit Segen hips Unsern Kaiser und sein Haus, Führ' durch ihn auf deinen moine montr noinil ons Wegen bij Herrlich deinen Rathschluß aus! 358 Deiner Kirche sei er Schuß, Deinen Feinden biet' er Truß. Sei du dem Gesalbten gnädig: Segne, segne unsern König! 2. Rüst' ihn mit des Glaudi bens Schilde, Reich' ihm deines Geistes Schwert, Daß Gerechtigkeit und Milde Ihm des Friedens Heil gewährt. Mach' ihm leicht die schwere Last, Die du auferlegt ihm hast; Sei in Jesu du ihm gnädig: Schüße, segne unsern König! 3. Samm'le um den Thron hemm die Treuen, G Die mit Rath und frommem sii Fleh'n Fest in deiner Streiter Reihen Für des Landes Wohlfahrt steh'n. Baue unsers Kaisers Thron, Sei sein Schild und großer Lohn; Sei du ihm auf ewig gnädig: Leite, segne unsern König! 4. Nähre du die heil'ge in din Flamme, Flamme, Die das Herz des Volts erneut, Daß es unserm Königsstamme Liebe bis zum Tode weiht. In so mancher Stürme Nacht Hast du über ihm gewacht; Du erhieltest ihn uns gnädig: Segne, segne unsern König! mobind logailotto mi Indiepinist adoj jul slipid al VIII. Die Jahreszeiten. 0030 Jahreszeiten. 5. Fürchtet Gott, den König ad ehret: Das, o Herr, ist dein Gebot. Dein Sohn hat es selbst be- t abni upi währet, 8 Ward gehorsam bis zum Tod. Wer dich liebt, der folget dir; D'rum so beten Alle wir: Vor dem Bösen schüß' uns mdoch gnädig; Gott erhalte unsern König! 6. Gieb uns Muth in den Gefahren, Wenn der Feind uns ernst bedroht, dogre? Daß wir Treue dann bewahren, Freudig gehen in den Tod, Du bist unser Siegspanier: dul Gott mit uns, so siegen wir. Deine Treuen frönst du gnädig: Segne, segne unsern König! 7. Breite, Herr, dein Reich inte mi auf Erden Auch in unserm Lande aus, m Daß wir deine Bürger werden, Ziehen in dein Vaterhaus. Frieden und Gerechtigkeit Gieb uns, Gott, zu aller Zeit; Sei du deinem Volke gnädig: Segne, segne unsern König! S ll Wilhelm Hülsemann( 1781-1865). hodem llout itd WELC nsbildasdon moto E un und übe güct# 02 neonist 1419 bonné unist end 1. Frühling. and dan prin puo- 2 Mel. Alle Menschen müssen sterben. Wo das Aug' sich wendet hin, 545, Gott, du läsfest Treu' Sieht es deinen Segen blühn. 2. Die gewünschten Frühlingsushbzeiten in und Täglich über uns aufgehn, Schmückst die Flur mit Laub Sua misund Blüthe, und Blüthe, Machest uns die Erde schön, di Daß sich in dem grünen Maien Bergund Thal und Wiesen freuen. Haben Wald und Feld verjüngt; Alles muß dein Lob verbreiten, Nachtigall und Lerche singt; se Ja, kein Gras ist so geringe, Das, o Schöpfer aller Dinge, Jahreszeiten. Nicht erzählte deine Treu Und wie groß dein Wohlthun sei. 3. Soll der Mensch denn stille Bernd schweigen, ut Den du noch weit höher frönst, Den du dir erwählst zu eigen, Dessen Herz du dir versöhnst? Den du durch dich selbst erneuest, Den du inniglich erfreuest, Daß er wieder dich erfreu' sic Und dein schöner Garten sei? di froj oj goc eogning nis troj 359 4. Auf, die ihr seid Christi isded this Glieder, Opfert curem Schöpfer Dank; Bringt ihm angenehme Lieder, Stimmet an den Lobgesang, Daß er durch die Wolken dringe Und in Gottes Herzen klinge, Der so freundlich auf uns blickt Und das Jahr mit Gütern 2 in gut abotschmückt! de 89@ nonen Verfasser unbekannt. houchi monio? n moges@ T to monet 6.2. Sommer und Ernte. LUIS Mel. Ringe recht, wenn Gottes Guade.| An deines Gottes Gaben; d 546. freuet euch der 81 schönen Erde, Denn sie ist wohl werth der Freud'; Schau' an der schönen Gärten fdpl 302 Bier, d Und siehe, wie sie mir und dir Sich ausgeschmücket haben. 2. Die Bäume stehen voller ndir iLaub, O was hat für Herrlichkeiten Unser Gott da ausgestreut! 2. Und doch ist sie seiner Füße Reichgeschmückter Schemel nur, Ist nur eine schön begabte Wunderreiche Kreatur. A 3. Freuet euch an Mond und 35g Sonne i Und den Sternen allzumal, Wie sie wandeln, wie sie leuchten Ueber unserm Erdenthal. 14. Und doch sind sie nur disld Geschöpfe, Das Erdreich decket seinen Staub Mit einem grünen Kleide.utr Narcissen und die Tulipan, Die ziehen sich viel schöner an, Als Salomonis Seide. 3. Die Lerche schwingt sich in 191d 2nd bou die Luft,& Die Taube fliegt aus ihrer Kluft Und macht sich in die Wälder. Die hochbegabte Nachtigall Ergößt und füllt mit ihrem Von des höchsten Vaters Handphon Singefä't auf seines Thrones Weites glänzendes Gewand. 5. Wenn am Schemel seiner dom#dnk Füße de Und am Thron schon solcherichlou 2 chlou fein Haus, 20501-0001) id Schall ut end? Berg, Hügel, Thal und Felder. 4. Die Henne führt ihr Völklein aus, Der Storch baut und bewohnt Schein, O was muß an seinem Herzen Erst für Glanz und Wonne sein! Die Schwalbe speist die Jungen. Der schnelle Hirsch, das leichte Reh R Ist froh und kommt aus seiner Höh' moni Mel. Heut fingt die liebe Christenheit. In's tiefe Gras gesprungen. Karl Spitta( 1801-1859). ad nodeildars or mit 152 547. Geh' aus, mein Herz, und suche Freud' In dieser lieben Sommerzeit 5. Die Bächlein rauschen in dann dem Sand II Und malen sich und ihren Rand Jahreszeiten. 360 Mit schattenreichen Myrthen. Die Wiesen liegen dicht dabei Und klingen ganz von Lustgeschrei Der Heerd' und ihrer Hirten. Ach süßer Gott, vor deinemise of much does n Throngsor dull Und trüge meine Palmen! So wollt' ich nach der Engel 6. Die unverdroff'ne Bienen- n dod Weifan nom spuind nollage schaard Fliegt hin und her, sucht immerthild and w anu un dar of 15 Erhöhen deines Namens Preis Mit tausend schönen Psalmen. 12. Doch will ich gleichwohl, weil ich noch In Blumen ihre Speise.nd all Des edlen Weinstocks süßer Saft Gewinnet täglich neue Kraft In seinem schwachen Reise. 7. Der Weizen wächset mit Gewalt, Darüber jauchzet Jung und Alt Und rühmt die große Güte Deß, der so überflüssig labt Und mit so manchem Gut begabt Das menschliche Gemüthe. 8. Ich selber kann und mag nicht ruhn; Des großen Gottes großes Thun Erweckt mir alle Sinnen; Ich finge mit, wenn Alles singt, Und lasse, was dem Höchsten di klingt, ale Aus meinem Herzen rinnen. 9. Ich denke, machst du's hier om en ſo schön Und läßt du's uns so lieblich gehn odhod si Auf dieser armen Erden: Was will doch wohl nach dieser Hier trage dieses Leibes Joch, Auch nicht gar stille schweigen; Mein ganzes Herz soll fort und fort An diesem und an jenem Ort Zu deinem Lob sich neigen. 13. Hilf mir und segne meinen Geifte meinen Mit Segen, der vom Himmel fließt, Daß ich dir stetig blühe! Gieb, daß der Sommer deiner Gnad' dall In meiner Seele früh und spät Viel Glaubensfrucht erziehe! Innin 14. Mach' in mir deinem du Grote an des Geiste Raum, Daß ich dir werd' ein guter Baum, 9d dril An dem die Knospen treiben. Verleihe, daß zu deinem Ruhm Ich deines Gartens schöne Blum' Beständig möge bleiben. 15. Erwählemich zum Paradies, 15% dur Int Welt, pe Und laß mich bis zur letzten Reis' Dort in dem reichen Himmels- An Leib und Seele grünen: buzelt Und goldnen Schlosse werden? 10. Welch' hohe Lust, welch' heller Scheine Wird dort in Christi Garten sein, Wie muß es da wohlklingen, Da so viel tausend Seraphim Aus einem Mund' mit heller So will ich dir und deiner Ehr' Allein und keinem Andern mehr Hier und dort ewig dienen. di Paul Gerhardt( 1606-1676). muis) to um endt a Vor der Ernte. ( 8661-1081) oltige land Mel. Nun freut euch, lieben Chriftennis g'mein. Stimm' Ihr Halleluja 11. O wär ich da, o ständ, 548. Es baut, o Gott, auf dein Geheiß dit or dich schon, dn Der Menschen Hand die Erde, 361 in ihr Fleiß 549. milder Gegen Mel. Wer nur den lieben Gott läßt zc. Gott! es steht dein Jahreszeit. Voll Hoffnung, daß nun auch tiste Von dir gesegnet werde. Auf dein Versprechen trauen sie, Daß sie ihr Brot bei Fleiß und nourindr doin Müh' Auch lebenslang genießen. i 2. Noch immer traf dies 0 In unsern Feldern herrlich schön; Wir sollten's billig All' erwägen, Die Wohlthat dankbar zu erhöh'n; Du lockest dadurch Jedermann Zu Buß' und frommem Leben an. 2. Allein, wer folget diesem addon Triebe? 102 Wort uns ein, Gieb ferner deinen Segen; Daß Saat und Pflanzen wohl gedeihn, inon Wo ist die wahre Dankbarkeit? Man lebt in Welt- und EigenGieb Sonnenschein und Regen; sie liebe, mid Denn ohne deine Segenshand Bringt selbst ein wohlgebautes 4072 Land add 3 Nicht, was es bringen könnte. 3. Umsonst ist aller Menschen In Sünde und in Sicherheit, So daß des Segens Ueberfluß Uns bloß zur Hoffahrt dienen muß. Uns nicht wie manches Volk erand Td schreckst o Und aus dem tiefen Sündenwww 3. Ein Wunder ist's, daß du ndnd Müh' ad ud fjord od jou sojoe durch Strafe Im Pflanzen und Begießen, Läss'st du vom Himmel nicht stod auf sie Die Segensströme fließen. Nur du regierst des Wetters Lauf, Durch dich wächst jede Pflanze auf, Durch dich nur bringt sie Früchte. 4. So fröne denn mit Fruchtdan barkeit die Das Land nach deiner Güte, Und wenn die Aussaat uns gedeiht, bers mane schlafen ne Durch Hunger, Krieg und KrankIsniomis heit weckst; Das machet deine Gütigkeit, Die schonet unser noch zur Zeit. 4. O Gott, befehre doch die jun 19 Sünder, Vergieb uns un'fre schwere Schuld;& ndl Erbarm' dich deiner armen Kinder Und habe noch mit uns Geduld! Wirk' in uns fräftig durch dein Is Wort Und treib' die Lust zur Sündefort. 5. Ach, segne ferner deine 19 Gaben, ni Die jeßt in unsern Feldern stehn; Laß uns gut Erntewetter haben Und alle Noth vorübergehn; Gieb, licber Gott, daß Jedermann Die Früchte völlig ernten kann! 6. Silf, daß wir sie auch recht alfstind thum, susidingsp Idom genießen, Noch fernerhin versorgen. onliUns ihrer freu'n in Fried' und og Verfasser unbekannt. ston Ruh', tids O Vater, so verhüte, Daß Frost und Sturm und su saps Hagelschlag Sie nicht zerstörend treffen mag, Nicht Flut sie überschwemme. 5. Wir traun auf dich, barmdalin herz'ger Gott, Dich lassen wir nur walten. Du kennst am besten uns're Noth, Hast lange hausgehalten. So wirst du denn zu deinem bodnotiv Ruhm Ⓡ Mit Nothdurft uns, dein Eigen 362 Jahreszeiten. meilen gyi. Den Armen auch von unserm zu reicher Frucht gedeihn. mind to as to Bissen Mit milder Vaterhand Aus Lieb' und Mitleid theilen zn. Gieb Wärme, Thau und Regen, Verhüte bei uns allezeit im Den Mißbrauch deiner Gütigkeit. 7. Und also laß uns fünftig de leben, hol Wie es dein Will' im Worte lehrt, Daß wir dir Dank und Ehre Sadoit geben, Und freundlich kehr' dein Segen Zurück in unser Land. ne 5. Den Reichen gieb Erbarmen Bei ihres Nächsten Schmerz Und für den Gram der Armen Ein mitleidsvolles Herz; Damit sie gern ihr Brot, HO Herr, deinen Kindern brechen, Und nicht mit Härte sprechen: Geht hin! euch helfe Gott!" 6. Auch diese Prüfung werde and Für unser Herz Gewinn; e Es hebe von der Erde Und sich dein Segen täglich mehrt. Führ' endlich uns auch insgemein In deine Himmelsscheuern ein. Gottfried Hoffmann( 1658-1712). Julprodoll en f1 Zu dir sich unser Sinn. this Lehr' uns, dein uns zu freu'n, Zu dir Vertrauen haben Bei schlechter Witterung. Mel. Von Gott will ich nicht lassen. u, bester Trost der bir anl 550. Segens m Durch Mißbrauch nie entweihn. Gott, Schöpfer, Herr der Welt, Du Vater voll Erbarmen, dall Der auch den Wurm erhält! Schau' her auf uns're Noth, Laß deine Hilf' erscheinen! So Viele gehn und weinen Ach um ihr täglich Brot. 7. Allgütiger! wir hoffen Auf dich und deine Treu'.i Oft hat uns Noth betroffen; Und immer stand'st du bei.e Du hilsst und trösteſt gern: So sei denn unser Leben Dir fröhlich übergeben, Dir, unserm Gott und Herrn! Joh. Adolf Schlegel( 1721—1793). 2. O, guter Vater, wende Der Zeiten schweren Lauf! Thu' deine milden Hände, Uns zu versorgen, auf. Was irgend Leben hat od Nährst du mit Wohlgefallen; Nähr uns auch, schaff' uns fro Allen Bei der Ernte di Buke on i jeg Mel. Aus meines Herzens Grunde. Nun auch im Mangel Rath. 551. Die Ernt ist nan zu Ende, Der Segen eingebracht, 3. Bisher war jeden Morgen Dein Vatersegen neu; Jetzt wird von Nahrungs- Sorgen Das Herz nur selten frei. Dir ist's zu helfen leicht; dul! Du kannst dem Mangel wehren, In Ueberfluß ihn kehren, Wenn's uns unmöglich däucht. Durch den Gott alle Stände Satt, reich und fröhlich macht. Der alte Gott lebt noch, just ig Man kann es deutlich merken An so viel Liebeswerken: D'rum preisen wir ihn hoch. 4. Laß Alles wohl gerathen, Weß wir uns hoffend freu'n: Gebiet', daß uns're Saaten 2. Wir rühmen seine Güte, Die uns das Feld bestellt Und oft ohn' uns're Bitte balf Gethan, was uns gefällt; Jahreszeiten. 363 8. Gieb, daß zu dir uns madelentet, Was du zum Unterhalti si Des Leibes hast geschenket, Daß wir dich mannichfalt? 8 In deinen Gaben sehn, Mit Herzen, Mund und Leben Dir Dank und Ehre geben: O, laß es doch geschehn! 9. Kommt unsers Lebens 3. Zwar manchen schönen do Segen miss Hat böses Thun verderbt, Den wir auf guten Wegen Sonst hätten noch ererbt; Doch hat Gott mehr gethan Aus unverdienter Güte, latin hisl Ende, 2 Als Herz, Mund und Gemüthe Nach Würden rühmen kann. i & n ? So nimm du unsern Geist In deine Vaterhände, rid Wo ewig er dich preist, Wo ihm kein Leid bewußt: 00 So ernten wir mit Freuden Nach ausgestand'nen Leiden Die Garben voller Lust. Die immer noch geschont, Ob wir gleich sündlich leben, Die Fried' und Ruh' gegeben, Daß Jeder sicher wohnt. 4. Er hat sein Herz geneiget, Uns Sünder zu erfreu'n, Genugsam sich bezeuget" Durch Regen, Sonnenschein; Ward's aber nicht geacht't, Gottfried Tollmann( um 1725). So hat er sich verborgen Und durch sein heimlich Sorgen sind had no sid hoi Zum Beten uns gebracht. bid ni ilbilp sprind dull Mel. Die Tugeud wird durch's Kreuz ze. ott Lob! die Zeit 552. Goder Ernt ist Horrethin fommen, d Der Schnitter schlägt die Sichel man, dll Kommt auch und danket Gott, of suisd 15 ihr Frommen, Und wer jetzt fröhlich ernten kann. Die Andacht muß die Ernte tula 5. O du getreuer Vater, Du hast viel Dank verdient, Du mildester Berather, Machst, daß uns Segen grünt. Wohlan, dich loben wir Für abgewandten Schaden, Für viel und große Gnaden: Herr Gott, wir danken dir! 6. Zum Danke kommt das do Bitten: Du wollest, frommer Gott, Vor Feuer uns behütend Und aller andern Noth; Gieb friedevolle Zeit, Erhalte deine Gaben, auft dall Daß wir uns damit laben; Regier' die Obrigkeit. 7. Besonders laß gedeihen Dein reines, wahres Wort, Daß wir uns dessen freuen; if Und auch an unserm Ort nd Laß diese gute Saathirdör 100 Vielfältig Früchte bringen to Und uns in allen Dingen upr Regieren deine Gnad'au Sunl weihen, ob Mit Beten führt die Gaben ein, Der Herr muß Segen uns 2 und anderleihen, So wird die Ernte glücklich sein. 2. Ach, treuer Vater deiner un nodnio Kinder, din wie hältst du doch so reichlich som Haus! Wie sorgst du für uns arme? tohl Sünder Und theilst uns so viel Gutes g sdnud aus! Wir müssen Alle selbst gestehen, Daß wir der Ernte gar nicht werth; 20 motsdaue 364 Wie soll'n wir deine Hand Mel. Wach' auf, mein Herz, und finge Die wieder so viel Gut's 553. Kommt, laßt uns thing bescheert? 3. Herr Gott, wir loben deinen Namen Namen d Gott lobsingen, Und Preis und Dank ihm d nonöchi töd bringen& Für seiner Ernte Gaben, Die wir gesammelt haben. Ind 2. Der Herr hat uns gegeben, Was nöthig ist zum Leben Zum freudigen Genusse, pd bo Aus seinem Ueberflusse.comand? 3. Die Scheuern sind voll? nam Segen; hoit Denn er gab Thau und Regen; Der Frucht, der wir uns freuen, Schuß, Wachsthum und Gedeihen.hu Jahreszeiten. Und preisen deine Gütigkeit, Daß du hast wieder Brot und bis Samen( al Auf's Künftige für uns bereit't. Kann unser Mund gleich nichts tirsi als stammeln, Dankt dir das Herz doch so find vielmal, Maduers So viel wir jetzt der Halmen sammeln, So viel der Körner an der Zahl. 4. Barmherz'ger Gott, so segne heuer Die Ernte, die du hast bescheert, Und bringe glücklich in die Scheuer, si Joi Was fünftig Thier und Menschen nährt. s 4. Frohlocket seiner Milde, Daß Auen und Gefilde, and e Was wir gesäet haben, So reichlich wieder gaben. 5. Frohlockt ihm, dem Erretter! Gull Oft droh'ten Sturm und Wetter Den Untergang der Saaten, Und doch sind sie gerathen. 6. Er läßt uns Segen ernten. daß wir dankvoll lernten, Ihm ähnlich, uns der Armen Mitleidig zu erbarmen. Gieb deinen Schnittern Kraft Isai sid tahl und Stärke Und unsern Feldern Sonnento lo schein, usin imo Daß wir uns über deine Werke, Herr, überschwänglich können udfreun. non si 5. Wohlan, so laß uns pris da dness fröhlich führen fröhlich führen Das Wort in's Herz, das Korn madis in's Haus Und durch des guten Geist's Tomisdom Regieren S 7. Verchret seine Gnade Und wandelt seine Pfade; Daß seine Mild und Treue@ Euch auch forthin erfreue. Johann Cramer( 1723-1788). alloondstri daro Mel. Nun lob', meine Seel' den Herren. Die Garben ein, die Sünden aus. 554. Nun laßt den Herrn reifen uns in Jer stunden, Daß, wenn des Todes Sichel du schlägt, Man uns als Garben wohld Engebunden, Herr, in die Himmelsscheuer inträgt. Verfasser unbekannt. Für alle Lieb' und milde That; Laßt uns ihm Dank erweisen Für seiner Gnade treuen Rath! Er hat uns Frucht gegeben onl Gar fröhlich auf dem Land, R Hat unser armes Lebenare Erquickt mit reicher Hand. Gnil Mit Freuden ist gediehen, sigaf Jahreszeiten. Was wir gefäct aus, lisur dull Und nach viel Fleiß und Mühen Haus. 2. Wer sollte nicht erkennen, Was Gott an seinen Kindern thut? Wer sollte ihn nicht nennen Das einzig allerhöchste Gut? t? Es ist nichts, der da säet, Nichts, der da sammelt ein; ne Der Wind des Herren wehet, Es glänzt sein Sonnenschein, Er sendet seinen Regen Und macht uns freudevoll; An ihm nur ist's gelegen, Wenn Gutes kommen soll. 3. Wann er denn nun geſpendet 91@ Den Segen über Land und Stadt, Hill Golfs indus Wann Frieden er gesendet, Daß friedlich man geerntet hat; Dann sollen wir ihn preisen, Der in dem Himmel wohnt Und auf viel tausend Weisen Uns Sünder nährt und lohnt; Dann sollen wir ihm danken Mit Herz, mit Hand und Mund, Mit Werken, und nicht wanken Von seinem Gnadenbund. G 4. Daß solches nun geschehe, Das woll'st du helfen, treuer Gott! 365 vel. O daß ich tausend Zungen hätte. 555. D daß doch bei der reichen Ernte, Womit du, Höchster, uns erfreust, Ein Jeder froh empfinden lernte, Wie reich du uns zu segnen weißt, Wie gern du unsern Mangel ſtillst mindently Und uns mit Speiß und Freud' erfüllst! 1979( Gieb ferner aus der Höhesi2 Uns Segen, Licht und täglich Brot. Laß Lebensbrot genießen? Ein jedes Christenhaus, Laß Lebenswasser fließen Auf uns're Herzen aus; Daß wir nicht bles auf Erden An Früchten werden reich, Nein, dort auch Bürger werden In deinem Himmelreich! Johann Weber( 1768-1851). Jonat stibsit si@ 219 2. Du siehst es gern, wenn deiner Güte, O Vater, unser Herz sich freut Und ein erkenntliches Gemüthe Auch das, was du für diese Zeit Uns zur Erquicung hast beſtimmt, mit Dank aus deinen Händen nimmt. 3. So kommt denn, Gottes Huld zu feiern, Kommt, Christen, lasset sein uns QUIR alfreun Und bei den angefüllten Scheuern Dem Herrn der Ernte dankbar not sein! ilbion 1982 Ihm, der uns stets Versorger war, Bringt neuen Dank zum Opfer dolina andar. si am 4. Nimm gnädig an das Lob ndnis der Liebe, Das unser Herz dir, Vater, weiht! Dein Segen mehr' in uns die Hodno Triebe Zum thät'gen Dank, zur Folgmild's samkeit, ad jung Daß Preis für deine Batertreu' Auch unser ganzes Leben sei. 15. Du nährest uns bloß aus di Erbarmen, Das treib' auch uns zum Wohladisimill asd thun an: Nun sei auch gern ein Trost der 39 dire Armen, a Wer ihren Mangel stillen kann. 366 Jahreszeiten. Herr, der du Aller Vater bist, Und weil du Reich' und Arme Gieb Jedem, was ihm nüßlich ist! ste drugi liebst, boudi TUTTO S 6. Thu' deine milden Segens- So dien' auch beiden, was du hände, limo giebst. Uns zu erquicken, ferner auf; 4. Durch dich ist Alles wohl Versorg' uns bis an unser Ende gerathen Und mach' in unserm Lebenslauf Uns dir im Kleinsten auch getreu, Daß einst uns größ'res Glück erfreu'. Auf dem Gefild', was wir bestellt. 7. Bewahr' uns den geschenkten Segen, Doch reifen auch des Glaubens Saaten Auf deines Sohnes Erntefeld? Sind wir auch, wenn er auf uns sieht, Ein Acker, der ihm grünt und blüht? 10 Gieb, daß uns sein Genuß gedeih' Und unser Herz auch seinetwegen Dir dankbar und ergeben sei: Der du uns täglich nährst und ſpeis'st, 5. Der List des Feindes woll'st du wehren, Wann er geschäftig Unkraut streut; Die Frucht des Wortes laß sich mehren Zu deinem Ruhme weit und TIMEX breit', Damit am großen Erntetag Ein Jeder Garben bringen mag. Ehrenfried Liebich( 1713-1780). Bei reichlich angefüllten Scheuerndor, dru dan rodni ant Dir, Herr der Ernte, Dank zu Bei sparsamer Ernte. weihn, Erquick' auch ewig unsern Geist. Ehrenfried Liebich( 1713-1780). 10130 ATSIST Ind Mel. O daß ich tausend Zungen hätte. ir kommen, deine 556. Wuld zu feiern, Vor deinem Antlit uns zu freu'n, Mel. Was Gott thut, das ist wohlgethan. Der du mit milder Vaterhand 557. Was Gott thut, das Auf's Neu' gesegnet do2. Dein Lob, das wir gerührt 3ds verkünden, Nimm es, o Vater, gnädig an Und tiefer stets laß uns em pfinden, ist So denken Gottes Kinder. Wenn man nicht reichlich ernten fann, Liebt er uns doch nicht minder. bi Er zieht das Herz EMII Nur himmelwärts, Wenn er uns läßt auf Erden suis Treu Beim Mangel traurig werden. 2. Was Gott thut, das ist Eun wohlgethan; Giebt er, so kann man nehmen; Nimmt er, wir sind nicht übler TOOL 390 s dran, dran, Wenn wir uns nur bequemen. 48 Die Linke schlägt, Die Rechte trägt, is Wie viel du Gutes uns gethan; Auf daß der Dank für deine sto Ein dir geweihtes Leben sei. 3. Und wie du selber nur aus Liebe Uns schenkest unser täglich Brot, So wed' in uns des Mitleids nis Triebe, il Laß fühlen uns der Brüder al non lop Noth; Jahreszeiten. Und beide Hände müssen Wir doch in Demuth küssen. 3. Was Gott thut, das ist amuses of bod wohlgethan; Er zeigt uns oft den Segen, Und eh' er noch gedeihen kann, Muß sich die Hoffnung legen; Weil er allein nod o du Der Herr will sein, So macht er and're Güter Durch den Verlust uns bitter. 4. Was Gott thut, das ist wohlgethan; Wenn man nach reichem Säen Doch wenig Garben ernten kann, So ist's vielleicht geschehen, emy Weil Gott auch Frucht Bei uns gesucht, DQ Und doch hat müssen klagen, Daß wir so schlecht getragen. 5. Was Gott thut, das ist wohlgethan; Wir müssen besser werden. Man baue nur die Herzen an, So folgt die Frucht der Erde. Den Mangel muß ol Ein Ueberfluß 367 Obgleich das Feld lloy Sull Nicht viel enthält.di Man kann bei wenig Brocken Satt werden und frohlocken. 7. Was Gott thut, das ist ul wohlgethan; Das Feld mag traurig stehen: Wir gehn getrost die Glaubensbahn Und wollen Gott erhöhen. En@ Sein Wort ist Brot, od So hat's nicht Noth: 100 Die Welt muß eh' verderben, Als wir vor Hunger sterben. 8. Was Gott thut, das ist od 1961 id wohlgethan! So wollen wir stets schließen Und ist bei uns kein Kanaan, Wo Milch und Honig fließen, Doch ist's genug s Zur Sättigung, dh se Wenn Gott die Nothdurft segnet, Ob's auch nicht Fülle regnet. 9. Was Gott thut, das ist thorits die wohlgethan! Wie er es nur gefüget, in So nehmen wir es billig an Und sind dabei vergnüget, Mag gleich nur klein Der Vorrath sein; Er wird das Kleine segnen Und Liebesströme regnen. Zu and'rer Zeit ersegenisd Und Feld und Herz ergößen. 6. Was Gott thut, das ist wohlgethan; Es geh' nach seinem Willen; Läßt es sich auch zum Hunger an, Er weiß ihn doch zu stillen, 800 Gru( hiss Ind mislle fold den um duolo diri and disis and dining sud dar TE.CGG nuo der Erde Frucht gedeihn; ind 902 558. Dhmuck entweicht, Wir greifen zu, wir holen ein, Mel. Kommt Her zu mir, spricht. es Jahres schönster 2. Gott ließ nopind the Die Flur wird kahl, der Wald derbleicht, Wir sammeln seinen Segen. Herr Jesu, laß uns gleichen Fleiß An deiner Liebe Ruhm und s 196sigt Preis in Mit Herzensfreude legen! 3. Der Weinstock giebt die uopion( bit To süße Kost, 18 nilad Der Vöglein Lieder schweigen. Ihr Gottestinder, schweiget nicht Und laßt hinauf zum ew'gen or Licht si Des Herzens Opfer steigen! 3. Herbst. Benj. Schmold( 1672–1737) 896 1100 Joi 368 Jahreszeiten. Aus voller Kelter fließt der Most,| Hilf, wenn des Lebens rauher Die Herzen zu erfreuen. Du, rechter Weinstock, höchstes holdorf Gut, dine Laß deine Reben durch dein hndisple Joer Blut Sich freudiglich erneuen! so 4. Was Gottes Hand für uns gemacht, idhu Sturm bed Uns will zu Boden schmettern! 7. Es fällt der höchsten Bäume no m6 Laubois Und mischt sich wieder mit dem spol ping Staub, Von dannen es gekommen. Ach, Mensch, sei noch so froh und werth: 100 43 Du mußt hinunter in die Erd', Davon du bist genommen. Das ist nun Alles heimgeli 107 bracht, he Hat Dach und Raum gefunden. Šo sammle dir zur Gnadenzeit, So O Seele, was dein Herr dir beut Für deine Kreuzesstunden! 5. Denn wie die Felder öde ſtehn, alia Die Nebel kalt darüber wehn Und Reif entfärbt die Matten: So endet alle Lust der Welt; Des Lebens Glanz und Kraft compot Hinodol zerfällt, Schnell wachsen seine Schatten. 6. Es braust der Sturm, der Hindispitol Wald erkracht, Der Wand'rer eilt, um noch vor Nachtmus un pillid Zu flüchten aus den Wettern. D Jesu, sei uns Dach und Thurm, ( 1STI- STO1) Humor Mel. Gott des Himmels und der Erden. 559. Herr, err, dein Name sei gepriesen, Wenn du nimmst und wenn du 10 giebſt! 4. Winter. Du hast tausendfach bewiesen, Wie du freundlich sorgst und ngon liebst. Ewig sei von uns gedacht d Deiner Weisheit, Güt' und Macht. 2. Laß die Erde wieder 8. Doch, wie der Landmann seine Saat Ausstreuet, eh der Winter naht, Um fünftig Frucht zu sehen: So, treuer Vater, deckest du Auch unsern Leib mit Erde zu, Daß er soll auferstehen. Iron schweigen, is Stille sei vor dir die Welt; a In der Demuth soll sich neigen, 9. Indeß, wie über Land und Meer Der Störche Zug, der Schwalben Heered d Der Sonn' entgegenstreben: So laß zu dir die Seele fliehn, Zu deinem Paradiese ziehn, An deiner Sonne leben! Viktor v. Strauß( geb. 1809). nidour Was bedeckt dein Himmelszelt. Du allein bist reich und groß, Wir sind elend, arm und bloß. 3. Du verleihst das Kleid der ping) im Ehren, Jaff Welches uns're Schwachheit G bisumus bus deckt,- Und zum Staub muß wiederbildkehren, Was du aus dem Staub erweckt Deine Huld und deine Treu' Macht allein die Erde neu. 4. Wie du führest uns're Schritte, Ist es gut und wohlgethan. Durch der finstern Zeiten Mitte Beigst du uns die rechte Bahn. Wenn sich Alles von uns kehrt, Hast du Gutes uns bescheert. Sterbe- und Begräbnißlieder. 5. Herr, bewahr' den Keim son somn des Lebensdre In der rauhen, harten Zeit, his Daß der Glaube nicht vergebens Harr' auf deine Freundlichkeit! Unsre Hoffnung, unsre Ruh', Großer Schöpfer, bleibest du. 6. Wenn die Augen nichts Bu In' 369 Und die Seele einsam wacht, Dann am Himmel lasse stehen Einen Stern in dunkler Nacht; Einen Stern der Ewigkeit a Beig' uns in der Winterzeit! 7. Wenn die Stimmen wieder flingen, mis se Jodis 2 mehr sehen, 2563 002 notaal ustim jug a gomblesde og ri notisved( bim Unb jerodniumdünsdu mus@ gm nedret bilgi dull Im@ dm sigre? 15 bir Tod On do m sodnil aunvit 396 andi 21STER lop ind is o tim dote Hinnat asdo2 856 bist me stbilelommid ni bi to idhur mendo HD sid ' din im Vierter Abschnitt.moles idmat urgjölgun si bil thu aplied t nodops di Und der Schöpfung Stunde thurafroſchlägt, nigd dni! Laß uns von der Gnade singen, Von dem Wort, das Alles trägt. Laß uns loben Jesum Christ, Der das Licht der Zeiten ist. aried and dans Jusdop Die Die letzten Dinge. moda elbird forisp si ndo die alle nodur end ristibilumac i Mel. will ich 0.100 Het malinar dnote di mathildratsi@ tilgjur map loung 1. Tod und Vergänglichkeit im sie Allgemeinen.si ji neprad bir geben. Dort muß ein Jeder nah'n bo Ⓡ n oder: Herzlich thut mich verlangen. Und wird den Lohn bekommen, 560 Bedenke, Mensch, das Nachdem er hat gethan. Ende, sun an 3. Bedenke, Mensch, das Ende, Bedente deinen Tod! it and Der Hölle Angst und Leid, Der Tod kommt oft behende: Daß dich die Welt nicht blende Wer heut noch frisch und roth, Mit ihrer Eitelkeit! d jdlo 082 Kann morgen und geschwinder Hier sind nur kurze Freuden, H Wohl schon gestorben sein; si Dort aber ewiglichid 102? D'rum bilde dir, o Sünder, and Gewissenspein und Leiden: Dein Sterben täglich ein, so Ach, Sünder, hüte dich! 2. Bedente, Mensch, das Ende, Bedenke das Gericht! is siut 11 Es müssen alle Stände Vor Jesu Angesicht. Kein Mensch ist ausgenommen, 4. Bedenke, Mensch, das Ende, Bedente doch die Zeit! rad SER Daß dich ja nichts abwendeo Bon jener Herrlichkeit, INSUR Womit vor Gottes Throne duff & 24 Sterbe- und Begräbnißlieder. 370 Die Seele wird geziert, id du Wenn ihr die Freudenkronen AL3 Preis gegeben wird. Herr über Tod und Leben, dann verlaß mich nicht! 4. Hilf, Todesüberwinderis Hilf mir in solcher Angst, Der du zum Heil der Sünder Selbst mit dem Tode rangst. Wenn bei des Kampfes Ende Mich Todesschrecken faßt, de Dann nimm in deine Hände, Den du erlöset hast. jun Ting 5. Des Himmels fel'ge Freu- l and fodrald den 1980 Ermißt fein sterblich Herz.. O Trost für kurze Leiden, Für kurzen Todesschmerz! Dem Sündenüberwinder Sei ewig Preis und Dank; Preis ihm, der für uns Sünder Den Kelch des Todes trank! 6. Heil denen, die auf Erden Sich schon dem Himmel weih'n, Die aufgelöst zu werden Mit heil'ger Furcht sich freu'n! Bereit, es ihm zu geben, Mel. Befiehl du deine Wege. 561. Die auf der Erde Wenn Gott, ihr Gott, gebeut, 1 i 5. Herr, lehre mich bedenken Der Zeiten letzte Beit, mis Daß, sich nach dir zu lenken, Mein Herze sei bereit; Laß mich den Tod betrachten Und deinen Richterspruch, Laß mich ja nicht verachten in Der Hölle Pein und Fluch. na 6. Hilf, Gott, daß ich bei anz ni8 Beiten 2nd Auf meinen leßten Tag Mit Buße mich bereiten Und täglich sterben mag! Jm Tod und vor Gerichte Steh' mir, o Jesu, bei, Daß ich im Himmelslichte Zu wohnen würdig sei! Salomon Liscov( 1640-1689). Die Sterblichen, sind Staub, Sie blühen auf und Des Todesfallen, Zur sel'gen Ewigkeit. Gottir. Gottfr. Funk( 1734-1814). Verborgen ist die Stunde, srris Mel. Nun ruhen alle Wälder. Da Gottes Stimme ruft; sich'rer Raub. opst Doch jede, jede Stunde tint 1562. Die Serrlichkeit der Bringt näher uns zur Gruft. 2. Getroft geh'n Gottes Kinder Des Todes dunkle Bahn,& Zu der verstockte Sünder Verzweiflungsvoll sich nah'n; Wo selbst der freche Spötter, Nicht mehr zu spotten wagt, ic Vor dir, Gott, seinem Retter, Erzittert und verzagt. ensias Erden Muß Rauch und Asche werden; Kein Fels, kein Erz kann stehn. Was uns hier mag ergößen, Was wir für ewig schäßen, Wird als ein leichter Traum 3. Wenn, diese Bahn zu gehen, Dein Will' einst mir gebeut, Wenn vor der Seele stehends Gericht und Ewigteitpi hid do Wenn meine Kräfte beben no Und nun das Herz mir bricht: dior da vergehn.d 2. Was sind doch alle Sachen, Die uns so trotzig machen, doe Als Tand und Nichtigkeit@ Was ist des Menschen Leben Das stets umher muß schweben Als wie ein Traumbild dieser& sonit Beit? noin 20 3. Der Ruhm, nach dem wirk nommonsgeuntrachten, mis Sterbe- und Begräbnißlieder. Den wir unsterblich achten, s Ist nur ein falscher Wahn: da Sobald der Geist Er i Und dieſer Mund erblichen, Fragt Reiner, was man hier gethan, und ob er hier gleich fällt, Wird e Wird er doch dort bestehen Und nimmermehr vergehen, Sand 4. Es hilft tein weises Wissen; Weil ihn die Almacht selbstiro Wir werden hingerissen ji Ohn' einen Unterschied thi dahin! o erhält. Was nüßt der Güter Menge? bird Andr. Gryphius( 1616-1664) thijon manied rod nid br enge, es de comiad kim, ligt If Mel. Wer weiß, wie nahe mir mein Ende. ober: Wer nur den lieben Gott 2c. den lieben Gott i Dem hier die Welt Dem wird ein enges Grab zu tim chi 90 dweit!? S 5. Dies Alles wird zerrinnen, 563. Es eilt der letzte von denensch, Was Fleiß Tagen, Die du hier lebt, o 195 herbei. Erkauf die Zeit! und, statt zu Elagen: Sie sei zu kurz, gebrauch' fie freu! Nimm mit erkenntlichem Gemüth Der nahen Stunde wahr; sie .8 pflicht! Und saurer Schweiß erwirbt: Was Menschen hier besitzen, 19 Kann für den Tod nicht nüßen; Dies Alles stirbt uns, wenn man Julche stia 196 stirbt.it e 6. Wie eine Rose blühet, Wenn sie die Sonne siehet Begrüßen diese Welt; Die, eh' der Tag sich neiget, Eh' sich der Abend zeiget, Verwellt und unversehn's abfällt: 7. So wachsen wir auf Erden, Und hoffen groß zu werden, Von Schmerz und Sorgen frei: Doch, eh' wir zugenommen Und recht zur Blüthe kommen Bricht uns des Todes Sturm 2. orangur Lose Getäuscht von eitlen Klei enigkeiten, 340190 9102 Verlierst du deines Lebens Zweck, Verschiebst dein Heil auf ferne non mollzeiten, Und wirfst so sicher Jahre weg! Bist du, zu fühner Sterblicher, Des nächsten Augenblickes Herr? Hoday Gup entzwei. 3. Einst Ewigkeiten zu besitzen, Sollst du des kurzen Lebensl Zeit, Als theure Saatzeit, weislich menügen, Und thun, was dir der Herr geand monism beut. Er ruft den Menschen freundlich sdnödrin zu: t omisd n ,, Sieh, Eins ist noth! was säuIrrs mest du?" dr4. D'rum eil', errette deine the Seele Und denke nicht: ein andermal! Auf! sammle dich! und überzähle Der Menschentage kleine Zahl. 24* 8. Wir rechnen Jahr auf Hoop Hit Jahre, si Indessen wird die Bahre die Bahreien@ Uns vor die Thür gebracht: D'rauf müssen wir von hinnen, Und eh' wir uns besinnen, Der Erde sagen gute Nacht. 19. Auf, Herz, wach' und bedrudente, J 371 10. Wohl dem, der auf Gott trauet! G Daß dieser Zeit Geschenke en Den Augenblid nur deinsis Was du zuvor genossen, nn ns Ist als ein Strom verflossen: Was fünftig, wessen wird es sein? Sterbe- und Begräbnißlieder. 372 Geseßt, wär' auch dein Ende is fern, Mel. Wer weiß, wie nahe mir mein Ende oder: Wer nur den lieben Gott zc. Sei fromm und wand'le vor dem All thisig Herint da dml 564.ch sterbe täglich und mein Eilt immerfort zum Grabe hin: ein Lebe 5. Mit jedem neu geschenkten sds Morgen Morgen an Erwecke dich zu dieser Pflicht; Wer kann mir einen Bürgen Sprich: ,, Dir, o Gott! ist nichts bar- arar verborgen, sige geben, Ob ich noch morgen lebend bin? Die Zeit geht hin, der Tod Pent tommt her: Ach, wer nur immer fertig wär'! Ich bin vor deinem Angesicht Und will, mich deiner Huld zu freu'n, 201 13800 2. Ein Mensch, der sich mit og dri Sünden träget, 6. ,, Erleucht' und stärke meine Ist immer reif zu Sarg unde weih'n!" GOG Seele, Weil ohne dich sie nichts vermag. tdjuns gisGrab; dull Der Apfel, der den Wurm schon rodin bin doheget, in Fällt endlich unversehens ab.i Ich weiß: es ist der alte Schluß, Daß ich zu Erde werden muß. 3. Es schickt der Tod nicht immer Boten, Du schenkst, daß ich mein Heil Aus Gnaden mir noch diesen que negabili erwähle, Wie viel ist jede Stunde werth, May Tag. Die deine Langmuth mir geise hours mados& währt!" rail frailrunido a mas Todten: 7. Wohl mir, wenn ich aus notis allen Kräften Nach wahrer Weisheit hier dll childrate ongeſtrebt, die In gottgefälligen Geschäften Die Erdentage durchgelebt. Und einst im Glauben sagen fann: Mein Leben ganz der Tugend 00 5183 join und Leben Hast du allein in deiner Hand; Wie lange du mir Frist gegeben, Das ist und bleibt mir unbe= fannt: Jag Sulf Hilf', daß ich jeden Glockenschlag Vernimmst du, Herzenstündiger. An meinen Abschied denken dull In deine treuen Vaterhände Befehl ich meinen Geist, di5. " nd so Herr! thall steg mag! 5610 TC Es kann vor Abend anders st werden, Du nimmst mich, Herr, zu Ehren nadian! 8. Mein sprachlos Flehn bei meinem Ende Er kommet oft unangemeld't Und fordert uns in's Land der 19 Todten: nburges Wohl dem, der Haus und Herz 501908 bestellt! Denn ewig Weh' und ewig Glück Sängt nur an einem Augenblick. nammol 4. Herr aller Herren, Tod Er schwingt sich über Grab und slas Welt Zu dir, wenn seine Hütte fällt! Als es am Morgen mit mir war; Den einen Fuß hab' ich auf Erden, Den andern auf der Todtenbahr'; Christoph Neander( 1724-1802). Ein kleiner Schritt ist bis dahin, dng misli spainsbinsilk is Wo ich nur Staub und Asche bin. 51 Sterbe- und Begräbnißlieder. 373 16. Ein einz'ger Schlag kann| Das ich noch zu leben habe? 2 sdrott ud( hAlles enden, Und Fall und Tod beisammen ridſein; Denk', o Mensch, an deinen Tod Säume nicht, denn eins ist noth. ( 2. Lebe, wie du, wenn du stirbst, Wünschen wirst, gelebt zu haben. Güter, die du hier erwirbst, da in Würden, die dir Menschen gaben, Nichts kann dich im Tod erfreu'n; Diese Güter sind nicht dein. 3. Nur ein Herz, das Gutes idopracliebt, Nur ein ruhiges Gewissen, d Das vor Gott dir Zeugniß giebt, Wird dir deinen Tod verſüßen; Dieses Herz, von Gott erneute Ist des Todes Freudigkeit. Doch straf mich nur mit Vatermi 109 dnnlind händen in Und schließ' in Christi Tod mich idon du this ein, im Daß, wenn der Leib zu Boden modrej bi sit fällt, uinn Die Seel' an Jesu Kreuz sich ( TETI- STDI) blom hält.no 7. Vielleicht kann ich kein sidos Wort mehr sagen, Wenn Auge, Mund und Ohr schließt; D'rum bet' ich bei gesunden i ndi silic 6 Tagen: bu nok Herr, ich befehl dir meinen Geist! Und schließen meine Lippen sich, So bitte Jesu Blut für mich. 8. Kann ich nicht fegnen mehr to die Meinen, li So segne du sie, Herr, für mich, Und wenn sie bitt're Thränen weinen, pino@ 4. Wenn in deiner letzten -mid racon inop Noth pule, njoh Freunde hilflos um dich beben, Dann wird über Welt und Tod Dich dies reine Herz erheben; Dann erschreckt dich kein Gericht. Gott ist deine Zuversicht. mir 5. Daß du dieses Herz er- c Vater, so erbarme dich, anhin ise hi wirbst, e Und lasse der Verlaff'nen Fürchte Gott und bet und Und spots Isig wache. Sorge nicht, wie früh du stirbst, Deine Zeit ist Gottes Sache. Lern' nicht nur den Tod nicht scheun, ! noj Schrei'n Durch Christi Tod erhörlich sein! 9. Dringt mir der letzte Stoß rochlor Suzum Herzen, ro222 So schließe mir den Himmel dio nisl auf und so Verkürze mir des Todes of$ 0 dio jorg an Schmerzen ind Und hole mich zu dir hinauf: So wird mein Abschied keine drolis op Bein, drops 3war eilig, dennoch selig sein. Benjamin Schmold( 1672-1737). til allod mejort red ro Mel. Jesus, meine Zuversicht. Lebenszeit ern' auch seiner dich erfreun. 6. Ueberwind' ihn durch Verpils sictrau'n; nigfte Sprich: ich weiß, an wen ich i ouglaube, Und ich weiß, ich werd' ihn sdsd ſchaun edjof Einst in dem verklärten Leibe. Er, der rief: es ist vollbracht, Nahm dem Tode seine Macht. 7. Tritt im Geist zum Grab 565. M verstreicht, ne aid ises oft hin; in paste Stündlich eil ich zu dem Grabe; Siche dein Gebein versenken. Und was ist's, das ich vielleicht, Sprich: Herr, daß ich Erde bin Sterbe- und Begräbnißlieder. 374 Lehre du mich selbst bedenken. Lehre du mich's jeden Tag, Daß ich weiser werden mag. Christ. Fürchteg. Gellert( 1715-1769). dzin Auf daß ich dort mit Christo erbe. Mel. Wer weiß, wie nahe mir mein Ende. Wenn nur mein Heiland lebt in oder: Wer nur den lieben Gott läßt.bint do ifirdemir, silbi dall 566. M ein Gott, ich weiß So gilt mir's gleich und geht wohl, daß ich daß ich da ug di mir wohl, isdifterbe: Wann, wo und wie ich sterben is soll. 1000 si Benj. Schmold( 1672-1737). Ich bin ein Mensch, der bald dilvergeht, bi gor Und finde hier fein solches Erbe, Daß 3 ewig in der Welt besteht.nl Eigene Melodie. D'rum zeige mir in Gnaden an, 567. Mitten wir im LeWie ich selig sterben sind wen such'n wir, der Hilfe thu', Mit dem Tod umfangen:@ Daß wir Gnad' erlangen?? Das bist du, Herr, alleine.f eine Das bist du, Herr, alleine. dali Uns reuet uns're Missethat, Die dich, Herr, erzürnet hat. Heiliger Herre Gott, Heiliger, starker Gott, pof Heiliger, barmherz'ger Heiland, Du ewiger Gott, Laß uns nicht versintenta In des bittern Todes Noth! If Kyrie eleison! 2. Mitten in dem Tod ansicht Uns der Hölle Rachen: e Wer will uns aus solcher Noth Frei und ledig machen? o Das thust du, Herr, alleine. Es jammert dein' Barmherzigkeit Uns're Sünd' und großes Leid. Heiliger Herre Gott, slod dail Heiliger, starker Gott, riu Heiliger, barmherz'ger Heiland, Du ewiger Gott, pilis inui& Laß uns nicht verzagen Vor der tiefen Hölle Glut! Kyrie eleison! Jo 3. Mitten in der Höllen Angst Uns're Sünd'n uns treiben: Wo soll'n wir denn fliehen hin, Da wir mögen bleiben? dnff 2. Mein Gott, ich weiß nicht, forgalom wann ich sterbe: Kein Augenblick geht sicher hin; Wie bald zerbricht doch day du me Scherbe! Die Blume kann gar leicht verthis mist chieblüh'n! D'rum mache mich nur stets bereit Hier in der Zeit zur Ewigkeit. 3. Mein Gott, ich weiß nicht, 61 19 wie ich sterbe, Dieweil der Tod viel Wege hält: Dem Einen wird das Scheiden June 2 herbe, nis Der And're sanft in Schlummer fällt. Doch wie du willst! Gieb, daß - brud ndi dabei dolla Mein End' in dir nur selig sei. 4. Mein Gott, ich weiß nicht, duplewo ich sterbe Und welcher Sand mein Grab mund bedeckt: Doch wenn ich nur dies Heil Joidllad erwerbe, Daß mich dein Ruf zum Leben dot mig is wedt Mag hier, mag dort die Stätte notnong ni ſein: niso doi Die Erd' ist allenthalben dein. 5. Nun, liebster Gott, wenn modno sich denn sterbe, So nimm du meinen Geist zur is dir, Sterbe- und Begräbnißlieder. 375 Bu dir, Herr Christ, alleine. Herr, wie du willst, so schick's Vergossen ist dein theures Blut, 56 mit mir. 1! Das g'nug für die Sünde thut. Mein Gott, ich bitt' durch Christi Heiliger Herre Gott, -20 i nd Blutprind di Heiliger, starter Gott, islis si Mach's nur mit meinem Ende Heiliger, barmherz'ger Heiland, dost Du ewiger Gott, pagod mo Laß uns nicht entfallen bis Von des rechten Glaubens Trost! mis Kyrie eleison! s Erweit. von Mart. Luther( 1483-1546). mag'thin alle til 12 Eigene Melodie. 568. Wer weiß, wie nahe mir mein Ende! Hin geht die Zeit, her kommt 201 Edwa roditum did der Tod. Ach, wie geschwinde und behende Kann kommen meine Todesnoth! Mein Gott, ich bitt' durch Christi Blut, Mit dem Verdienste Christi zu, Auf das ich gläubig fest mich gründe: THE DUD 2001 200 ch's nur mit meinem Ende Das giebt mir die erwünschte 20 IN ME Ruh'. Mein Gott, ich bitt' durch Christi Blut, Mach's nur mit meinem Ende prom 1900 huip 97.03h weit ut! +90 7. Ich weiß, in Jeſu Blut und Wunden, Da hab' ich eine sich're Stätt, Da find' ich Trost in Todesstunden, Find' Alles, was ich gerne hätt'. Mein Gott, ich bitt' durch Christi id in gooni Blut, ber Mach's nur mit meinem Ende mint sling gut! disionil gut. 2. Es kann vor Nacht leicht sttid 156 ni chi anders werden, Als es am frühen Morgen war; So lang' ich leb' auf dieser pn3 oment 31df Erden, 1921 Une Leb' ich in steter Tod'sgefahr. Mein Gott, ich bitt' durch Christi pom Blut, Mach's nur mit meinem Ende sdnis manisa guthim 5. Mach' immer süßer mir indo bunden Himmel, Und immer bitt'rer diese Welt; Gieb, daß mir in dem Weltge tuo tümmel Die Ewigkeit sei vorgeſtellt. Mein Gott, ich bitt' durch Christi Blut, dod natursten Mach's nur mit meinem Ende od 10. gut!? 6. Ach, Vater, deck' all' meine Sündeld, Sdros bog gut! 3. Herr, lehr' mich stets mein do mod End' bedenken, Und wenn ich einstens sterben Smuß, nb Die Seel' in Jesu Wunden senken 8. Nichts ist, das mich von Und ja nicht sparen meine Buß'. Mein Gott, ich bitt' durch Christi 2 Blut, Mach's nur mit meinem Ende isdisld end ugut. but n 4. Laß mich bei Zeit mein Haus bestellen, Daß ich bereit sei für und für Und sag' getrost in allen Fällen:| top Jesu scheide, Nichts, sei es Leben oder Tod; Ich leg' die Hand in seine Seite Und sage: mein Herr und mein Gott! Mein Gott, ich bitt' durch Christi Blut, Mach's nur mit meinem Ende ( 0051- rear) gut! uit- goud 376 Sterbe- und Begräbnißlieder. 9. Ich habe Jesum angezogen Mel. Ich hab' mein' Sach' Gott Als Kind schon in der Heil'gentul Tir heimgestellt. Hind baroni Tauf'to nisso? Und darum bist du mir gesdn monism wogenbos Nahmst mich zu deinem Kinde den ru auf. hate a Mein Gott, ich bitt' durch Christi lock soi Bhutami do Mach's nur mit meinem Ende Jommt gut! HITO NG 10. Ich habe Jesu Leib geHOU MINE gessen, Ich hab' sein Blut getrunken om nepal? 569. mie fliegt dahin der Menschen Zeit, Wie eilet man zur Ewigkeit! Wie Wen'ge denken an die Stund' Von Herzensgrund, regions Wie schweigt hiervon der träge ensural Mund! and mast 2. Das Leben gleichet einem Trauminn Der flücht'gen Welle nicht'gem Schaum, das heute ( 0101-881 gleicht dem Gras, steht hier; Nun kannst du meiner nicht ver- Und schnell vergeht, dog nig Darf nicht um meine Seelesorgen, Bin für den Himmel schön geschmückt. Mein Gott, ich bitt' durch Christi Blut, Es Marais 90119 geffen: Sobald der Wind darüber weht. Ich bleib' in ihm und er in mir.angdam the 201 3. Nur du, Jehova, bleibest Mein Gott, ich bitt' durch Christi mir Blut, End Ilird, brud SOR Das, was du bist; ich traue dir, Mach's nur mit meinem Ende Laß Berg und Hügel fallen hin: 09 310 gut! Tag and Mir ist Gewinn, 11. So komm' mein End' heut oder morgen: Ich weiß, daß mir's mit Jesu glückt; $ 1( B) Wenn ich allein bei Jesu bin. Mach's nur mit meinem Ende any's mu 31 0013 in urd gut! noi 12. Ich leb' indeß mit dir and monism vergnüget bolle Und sterb' ohn alle Kümmerniß; Mir g'nüget, wie mein Gott es 4. So lang' ich in der Hütte por pralen wohn', as$ 119 So lehre mich, o Gottes Sohn, Daß stets ich zähle meine Tag', Der Welt entsag, midi de Daß, eh' ich sterb', ich sterben mag. 5. Was hilft die Welt in UR fp letzter Noth? Luft, Ehr' und Reichthum in blinded on dem Tod? Bedenk's, o Mensch, was eilest du Den Schatten zu? dist ja füget, So kommst du nicht zur wahren Bu sniom no Ruh' of onl Ich glaub' und bin es ganz ge- 6.0 Weg Eitelkeit, der Thoren sise sini mwis: pol be Durch deine Gnad' und Christi Lust! Itto Blut Machst du's mit meinem Ende de gut. Mir ist das höchste Gut bewußt: Das such' ich nur, das bleibet nism ting mir; 2 Aemilie Juliane, Gräfin zu Schwarzburg- Rudolstadt( 1637-1706). O mein Begier, Herr Jesu, zich' mein Herz nach olla nelloni dirle po dall Sterbe- und Begräbnißlieder. 377 7. Was wird das sein, wenn| So sei doch wacker und bereit; nübl af bil ich dich seh' Und bald vor deinem Throne Prüf' deinen Glauben als ein Dod dji 55 Chrift, 1992 undag steh'! Ob er durch Liebe thätig ist. Du unterdessen lehre mich, 17. Ein Herz, das Gottesd Daß stetig ich Mit klugem Herzen suche dich. 156( Joachim Neander( 1650-1680). is um 51593 up Mel. 570. Wi isd sdufe sie pilst site 8 Jesu Christ, mein's Lebens Licht. ie ficher lebt der Mensch, der Staub! Sein Leben ist ein fallend Laub; Und dennoch schmeichelt er sich ijtimologern, llo Der Tag des Todes sei noch fern. 2. Der Jüngling hofft histolo Greises Ziel, FC Der Mann noch seiner Jahre viel, Der Greis zu vielen noch ein Und Keiner nimmt den Irrthum momorder sur wahr. In MO 3. Sprich nicht: ich denk' in Glück Glück und und Noth Noth STREA Tod. Im Herzen oft an meinen Der, den der Tod nicht weiser macht, a Hat nie mit Ernst an ihn gedacht. 4. Wir leben hier zur Ewigkeit, Bu thun, was uns der Herr gemarimi a beut; du Und unsers Lebens kleinster nord- Theil Ist eine Frist zu unserm Heil. 5. Der Tod bringt Seelen 100 dans vor's Gericht; Da bringt Gott Alles an das sin Licht, Und macht, was hier verborgen war, dis Den Rath der Herzen, offenbar. 6. Weil denn der Tod uns Jdm täglich droht, Stimme hört, Ihr folgt und sich vom Bösen fehrt, G Canonic Ein gläubig Herz, von Lieb' erfüllt, Dies ist es, was in Christo gilt. H 8. Di Die Heiligung erfordert Du wirkst sie nicht, Gott wirket Müh', 1004 fie: that Als wäre sie ein Wert von dir. Du aber ringe stets nach ihr, 9. Das Ziel des Lebens, das isd sid 36 du lebst, Das höchste Ziel, nach dem du strebst Und deiner Tage Rechenschaft Ist Tugend in des Glaubens mods? nism i Kraft. 10. Ihr alle seine Tage weih'n Heißt eingedent des Todes sein, und wachsen in der Heiligung Ist wahre Tod'serinnerung. 11. Wie oft vergeß' ich dieser nowoch) ailme Pflicht! S Herr, geh' mit mir nicht in'3 und Gericht! iat Präg' selbst des Todes Bild mir ein, 1304410 und lehre, du mich wachsam sein: 12. Daß ich mein Herz mite jedem Tag d indz Vor dir, o Gott, erforschen mag, Ob Glaube, Demuth, Lieb' und Treumu CE Un tige Die Frucht des Geistes in mir SHOID sei; 13. Daß ich zu dir um Gnade dauju Tornif fleh, nism dries Stets meiner Schwachheit widerdanens fich' niam 378 Sterbe- und Begräbnißlieder. Und sterbend in des Glaubens| Die Heimath der Seele, so herrmig alo dun Machting ind Mit Freuden ruf': es ist volli pita od bracht! da Christ. Fürchteg. Gellert( 1715-1769). do did thi lich, so schön! Jerusalem droben, von Golde dot gebaut, to träd s Eigene Melodie. 571. Wº o findet die Seele 15 doit men die Heimath, die Ruh'? Ja, ja, dieses alleinpult SUR Kann Ruhplaß und Heimath der Scele nur sein. 150k mir an, Wo Sünde nicht kommen, nicht anfechten kann? Nein, nein, hier ist sie nicht: est than to Die Heimath der Seele ist droben and Enada sad im Licht. 3. Wie selig die Ruhe bei Jesu Wer deckt sie mit schüßzendendos nism im Licht! Fittigen zu? Tod, Sünde und Schmerzen, die Ach, bietet die Welt keine Freistadt durd, kennt man dort nicht. Das Rauschen der Harfen, der bij 15 lodhin liebliche Klang Bewillkommt die Seele mit süßem Gesang. C 2. Verlasse die Erde, die Heindo ni math zu sehn, dorit Ist dieses die Heimath der Seele, der Braut? our narrati 4. Da feiern die Gerechten, Die ungezählte Schaar, Mit allen deinen Knechten i Das große Jubeljahr. Ruh', Ruh', himmlische Ruh' m Schooße des Mittlers, ich eile dir zu. சாடு Im Thousal II Lieder für Sterbende. 5. Mit göttlich süßen Weisen Wird mein verklärter Mund Dich ohne Sünde preisen, Du meines Lebens Grund! nis( bon oloid us Sir 15@ de Mel. Chriftus, der ist mein Leben. od jumin yuge d 6. Da werden meine Thränen 572. Ach, wär' ich schon Ein Meer voll Freude ſein: Sehnen dort oben, io Mein Heiland, wär' ich da, Wo dich die Schaaren loben Und säng' Halleluja! Ach stille bald mein Und hole mich hinein! vind wh Ernst Gottl. Woltersdorf( 1725-1761). IT 2. Wo wir dein Antlig schauen, Da sehn' ich mich hinein, will bauen; Denn dort ist gut zu sein. 3. Da werd' ich Alles sehen, Den großen Schöpfungsrath, Was durch dein Blut geschehen Und deines Geistes That. Mel. Herzlich thut mich verlangen. ich n 573. Abe, ich muß nun scheiden, Ihr Freunde, gute Nacht!# 8 Gar schwer ist mir's gemacht, In Freuden und in Leiden In Kummer und in Thränen, Arbeit und in de D'rum ruft mein heißes Schnen: O tomm', mein Herr und Gott. 2. O tomm' und schließ dem thi Matten Die müden Augen zu, dall Bett' ihm im tühlen Schatten Die stille, sanfte Ruh'n m Bett' ihm im fühlen Grabe Den lezten( weichen Pfühl, Sterbe- und Begräbnißlieder. Die einz'ge letzte Habebi Vom ganzen Weltgewühl'. 3. Ade, ihr sollt nicht weinen, Ihr Freunde, lieb und fromm, Das Licht wird bald mir scheinen, Das ruft den Schläfer: tomm'! Das klingt in seine Kammer: Steh' nur vom Schlummer auf, Steh' auf aus Erdenjammer, Der Himmel thut sich auf. si 319 4. Ade, ihr sollt nicht klagen, Daß ich von hinnen muß, di Die Nacht wird wieder tagen Mit Freudenüberfluß. Der große Held der Frommen Wird mit der Krone stehn, Und Engel werden kommen Und mich zu Gott erhöhn. 1 His Ernst Mor. Arndt( 1769-1860). nadia? ( 379 4. Das wird sein ein Freudennism i 150 eut leben, Wo viel tausend Seelen Sind mit Himmelsglanz umgedopas( biben, i lliut m Dienen Gott vor seinem Thron, Wo die Seraphinen prangen Und das hohe Lied anfangen: Heilig, heilig, heilig heißt Gott der Vater, Sohn und Geist! Schon schon 5. Wo die Patriarchen wohnen, Die Propheten allzumal, Wo auf ihren Ehrenthronen Sißt der zwölf Apostel Zahl, Wohin seit viel tausend Jahren Alle Frommen aufgefahren, Wo dem Herrn, der uns verIdom tok föhnt, 1 6 Ewig Halleluja tönt." 16. dibi Eigene Melodie. Jerusalem, du schöne, Ach wie hell erglänzest du! 574. Alle Menschen müſsen Ach, wie lieblich Lobgetöne Hört man da in sanfter Ruh' O der großen Freud und sterben, Alles Fleisch ist gleich wie Heu; Was da lebet, muß verderben, Soll es anders werden neu. Dieser Leib, er muß verwesen, Wenn er anders soll genesen Guis Wonne! a Endlich gehet auf die Sonne, Und der große Tag bricht an, Der kein Ende nehmen kann. Zu der großen Herrlichkeit, 67. Ach, ich habe schon erblicket Die den Frommen ist bereit't. Alle diese Herrlichkeit: 2. D'rum so will ich dieses indinding pi Leben, hi bi jne Wenn es meinem Gott beliebt, Auch ganz willig von mir geben, Bin darüber nicht betrübt; Denn in meines Jesu Wunden Hab' ich schon Erlösung funden, Und mein Trost in Todesnoth Ist des Herren Jesu Tod. Sieh', schon werd' ich schön geto schmücketd bille mit dem weißen Himmelskleid; mit der goldnen Ehrenkrone Steh' ich da vor Gottes Throne, Schaue solche Freude an, Die kein Ende nehmen kann. 8. Nun, da will ich ewig som mind 3. Jesus ist für mich gestorben, Und sein Tod ist mein Gewinn. Er hat mir das Heil erworben; D'rum fahr' ich mit Freuden hin, Hin aus diesem Weltgetümmel In den schönen Gotteshimmel, Da ich werde allezeit a Schauen die Dreifaltigkeit. e Meine Lieben, gute Nacht! Eure Treu' wird Gott belohnen, Die ihr habt an mir vollbracht. Liebste Kinder und Verwandte, Brüder, Freunde und Bekannte, Lebet wohl, zu guter Nacht! Gott sei Dant, es ist vollbracht. Joh. Albinus( 1624-1679). Sterbe- und Begräbnißlieder. 380 -nodi Eigene Melodie. 575. Christus, der ist mein Leben Isid o Und Sterben mein Gewinn; Dem will ich mich ergeben, Mit Freud' fahr' ich dahin. 2. Mit Freud' fahr' ich von Engunjun di dannen nd dll Zu Christ, dem Bruder mein, Daß ich mag zu ihm kommen Und ewig bei ihm seino. 3. Nun hab' ich überwunden Kreuz, Leiden, Angst und Noth: Durch seine heil'gen Wunden Bin ich versöhnt mit Gott. 4. Wenn meine Kräfte brechen, Mein Athem geht schwer aus, Und kann kein Wort mehr Denn ich weiß, durch Christi Iditaspils Blutop mo Machest du mein Ende gut. 2. Mir macht ja der Tod nomischi tim din nicht bange, Denn ich bin des Lebens fatt; Wer das Jammerthal so lange, Als wie ich, durchmessen hat, Wird wohl alle Stunden zählen, Bis die Freiheit seiner Seele Und der Abschied aus der Welt Sich erwünscht hat eingestellt. 3. Zwar ich bin nicht ungeduduldig, fle Daß mich Kreuz und Elend do ono drückt; in Gujar Ich bin mehr zu leiden schuldig, Als mir Gott hat zugeschickt. Weiß ich doch, daß mich kein Leiden rör sprechen, pia Herr, nimm mein Seufzen auf! 5. Wenn Sinne und Gedanken Kann von seiner Liebe scheiden, Vergehen, wie ein Licht, ob Sondern daß das Kreuz ein Das hin und her muß wanken, Wenn ihm die Flamm' gebricht: 6. Alsdann fein sanft und ung sid justille, bilon Herr, laß mich schlafen ein dul Nach deinem Rath und Willen, Wann kommt mein Stündelein. 7. An dir laß gleich den on möch] chi Rebendi Mich bleiben allezeit Und ewig bei dir lebend till In Himmelswonn und Freud! nard Sotto Verfasser unbekannt. Jd Ruß Seiner Liebe heißen muß. 4. Blos deswegen will ich od sterben, 25. 10 Daß ich Jesum möge sehn Und sein ewig Heil ererben; Möcht' es heute noch geschehn! Doch, wer weiß, wie wenig si asjid thi di Stunden, Daß ich, aller Angst entbunden, Nach der Müh' der Lebensbahn Meinen Lauf vollenden kann! 5. So ist mir der Tod eine de Segen, ni s Und das Sterben ein Gewinn; 576. Eitle Welt! ich bin Kommt, ihr Engel, kommt entmüde, Meine Seele sehnet sich nis Nach des Himmels Ruh' und borallon im Friede; di si Ach, mein Gott, wann rufst du mis on mich? di Rufe mich; mit allen Freuden Will ich aus der Trübsal schei( erar- 1201) bunden, dous gegen, d Traget meine Seele hin! Ach, mir wird von jenem Leben Jeßt der Vorschmack schon gemid don tim geben, of mur Darum wünsch' ich dies allein, Auch im Schauen da zu sein. 6. Alle, die mich hier geliebet, Alle, denen ich bekannt, unde un saus schlof ouro Mel. Du, o schönes Weltgebäude. Sterbe- und Begräbnißlieder. 381 Die mein Scheiden tief betribet,| Der meine sieche Brust zernaget, Die befehl' ich Gottes Hand. Gott verforget, Gott beschüßzet, Gott bescheeret, was euch nüßet; Also ist mein Haus bestellt, Gute Nacht, du eitle Welt! Ind Erdm. Neumeister( 1671-1756). di pullojdin loid Sul Eigene Melodie. 577.€ ³ Es ist genug, d fllo So nimm, Herr, Jordat hun meinen Geist Zu Zions Geistern hin! Lös auf das Band, Das schon allmälig reißt; d# 8 Befreie meinen Sinn, bim lise Der sich nach seinem Gotte sehAbnimmt und endlich zu mir nodop modne faget: d nad is :: Es ist genug!::: 5. Es ist genug! Herr, wenn es dir gefällt, si So spanne mich doch aus; sie Mein Retter kommt, Nun gute Nacht, o Welt! Ich fahr' in's Himmelshaus Ich fahre sicher hin mit Frieden, Mein großer Jammer bleibt nspill Thienieden. 90 3910 :: Es ist genug!:,: hods: Es ist genug!:,: d03 12. Es ist genugno ni nic Des Jammers, der mich drückt! Die sündliche Begier Mit ihrem Gift mod stall Hat mich fast ganz umstrickt; Nichts Gutes wohnt in mir. Was täglich noch von Gott mich dni montrennet, isd sig Was täglich im Gewissen brennet, :,: Das ist genug.: all 13. Es ist genugor Jun 19 Des Kreuzes, das mir fast Den Rücken wund gemacht! Wie schwer, o Gott, nopis ronil Wie hart ist diese Last! of dni Ich schwemme manche Nacht Die harte Lagerstatt mit Thränen, Wie lang', wie lang' muß ich sdog sidmich sehnen? ro 34: Wann ist's genug?:: 4. Es ist genug, Wenn nur mein Heiland will; Er tennet ja mein Herz.sd dnl Ich harre sein Und halt indessen still, pro Bis er mir allen Schmerz, h Franz 3 Burmeister( um 1660). nidism pom dia? re al rod duni Ti Mel. Es ist genug. .dtofd net, led ron@ Der täglich klagt und nächtlich 578. Es ist vollbracht! nigdy nism. rod Gott Lob, es ist vollbracht! in the 1139 Mein Jesus nimmt mich auf: Fahr' hin, o Welt, Ihr Freunde, gute Nacht! Ich ende meinen Lauf Bei Jesu Kreuz mit tausend ruani Freuden, be DQ Ich sehne mich von hier zu scheiden: b :,: Es ist vollbracht! dod mug 2. Es ist vollbracht! do Mein Jesus hat auf sich Genommen meine Schuld; Gebüßt hat er duo Brill Am Kreuzesstamm für mich, O unermesine Huld!- Und ich hab' in des Heilands bordlod Wunden to Die rechte Freistatt nun gefunden: :: Es ist vollbracht!:: 3. Es ist vollbracht d Weg Krankheit, Schmerz und ofjortop thin Pein! ollo dull Weg Sorgen, weg Berdruß! ok Sein Golgatha o Soll mir ein Tabor fein; Mein matter, müder Fuß 382 Sterbe- und Begräbnißlieder. Wird hier auf diesen Friedensdirstad Eigene Melodie. iom- si@ Trei Frei von der Erde Banden gehen: :,: Es ist vollbracht!:: 4. Es ist vollbracht! Hier schweb' ich frei von Noth: Wie wohl, wie wohl ist mir! Hier speiset mich 1911916 misi Der Herr mit Himmelsbrot, Und zeigt mir Šalems Zier. Hier hör' ich mit der Sel'gen 101910 19mm Singen To Den süßen Ton der Engel klingen: :,: Es ist vollbracht!:,: 5. Es ist vollbracht! Der Leib mag immerhin Raub der Verwesung sein: weiß Ich Staub und Asche bin. Der Herr wird mein Gebein, Wenn er die Gräber wird auf decken, An jenem Tage schon erwecken: :: Es ist vollbracht! 6. Es ist vollbracht! Ich dringe froh hindurch Wie werd' ich nun erfreut! Ich stieg empor is Zur hohen Himmelsburg, Da find' ich Sicherheit, S Da können Feinde mich nichts substörenomon Und Dorn und Distel nicht verbi iſehren: :: Es ist vollbracht! 7. Es ist vollbracht! bi Gull Gott Lob, es ist vollbracht! Mein Jesus nimmt mich auf: Fahr hin, o Welt, i:: Ihr Freunde, gute Nacht!& Ich ende meinen Laufr polls Und alle Noth, die mich getroffen. Wohl mir! ich seh' den Himmel offen: plo mine :,: Es ist vollbrachtig lo Andreas Gryphius( 1616-1664) 579. meine Seele, Und vergiß all' Noth und Qual, Weil dich Christus nun, dein 19 It altis Sperre, bni stu Ruft aus diesem Jammerthal. Aus viel Trübsal, Angst und sidals Leide Sollst du kommen zu der Freud, Die kein Ohr hat je gehöret, Die in Ewigkeit auch währet. 2. Tag und Nacht hab' ich omgerufen ju fö2 Zu dem Herren, meinem Gott, Weil mich stets viel Kreuz ge-dot shomon troffen, bij Daß er helfe aus der Noth. Wie sich sehnt ein Wandersmann Nach dem Ende seiner Bahn, Hin in Gottes Hand zu geben. So hab' ich gewünscht, mein Leben 13. Denn gleichwie die Rosen og stehenild si@ Unter Dornen rings umher, is Also auch die Christen gehen In viel Aengsten groß und bie thin no nog schwer.lent en Wie bei ungestümem Wind Ruhelos die Wellen sind, sner Also ist allhier auf Erden: Unser Lauf voll von Beschwerden. 4. Welt und Teufel, Tod und libanog Hölle, bie n Unser eigen Fleisch und Bluti Sind so vieler Leiden Quelle, Ach, da finket oft der Muth. 2 Leid folgt stets der Freude nach Und sein Kreuz hat jeder Tag; Von der Wiege bis zum Grabe Ist nur Jammer uns're Habe. 5. Wenn die Morgenröth' auf; lliot dunling gehet, un k Und der Schlaf sich von uns wend't, Trnd p Sorg' und Nummer neu erstehet, Schwere Mith' an allem End; 383 Sterbe- und Begräbnißlieder. Uns're Thränen sind das Brot, Mel. Jesus, meine Zuversicht. Su Das wir eſsen früh und ſpät: 580. Geht nun hin und die Sonne auf zu scheinen, Währt das Klagen noch und Denn ich bin des Wanderns müde; Von der Erde scheid' ich ab, nig Denn mir ruft des Himmels Tisc Friede, fra Weinen. 6. Leuchte mir mit deiner Gnade, Jesu, heller Morgenstern, Muß ich gehn des Todes Pfade, Sei du dann von mir nicht fern. Hilf, daß ich mit Fried und ipad do Freud bi Fahr zu deiner Herrlichkeit! Ach, sei du mir Licht und Straße, Mich mit Beistand nicht verlasse. 7. Gläubig will ich zu dir pflichen Auf dem bittern Todesgang, Heim zu dir, o Jesu, ziehen In das schöne Paradies, an Das dein Mund dem Schächer 3. Was soll ich hienieden noch In dem dunklen Thale machen? Denn wie mächtig, stolz und hoch Wir auch stellen uns're Sachen, Muß es doch wie Sand zergehn, Wenn die Winde d'rüber wehn. 4. Darum, Erde, fahre wohl, asig mom führen Laß mich nun in Frieden scheiden! hi and end wies, supo Woll'st du mich, mein Heiland, Deine Hoffnung, ach! ist hohl, Deine Freuden werden Leiden, Deine Schönheit Unbestand, Alles Wahn und Trug und 90nTand. Und mit ew'ger Klarheit zieren. 8. Ob mir schon die Augen nch brechen, Das Gehör mir ganz ver1000 nel 19 schwind't, d Meine Zung nicht mehr kann Under sprechen, in 190 Mein Verstand sich nicht besinnt: Bist du doch mein Licht und Hort, Leben, Weg und Himmelspfort'; Du wirst selig mich regieren, Mich die Bahn zum Himmel som hin führen. 9. Freu' dich sehr, o meine Seele, Und vergiß all Noth und Qual, Weil dich Christus nun, dein Denn mir ruft die süße Ruhste Von den Engeln droben zu. an 2. Geht nun hin und grabt tulegilisd mein Grabo Meinen Lauf hab' ich vollendet, Lege nun den Wanderstabe Hin, wo alles Ird'sche endet; Lege selbst mich nun hinein bo In das Bette sonder Pein. Ils 190 Herre, Ruft aus diesem Jammerthal. Seine Freud und Herrlichkeit Sollst du sehn in Ewigkeit,( 519 Mit den heilgen Engeln droben Ewig Gottes Gnade loben. Kaspar von Warnsdorf( geft. 1634). 5. Darum letzte gute Nacht, Sonn' und Mond und liebe Sterne! Fahret wohl mit eurer Pracht, Denn ich reis in weite Ferne, Reise hin zu jenem Glanz, Worin ihr erbleichet ganz. 6 Die ihr nun in Trauern geht, Fahret wohl, ihr lieben Freunde; Was von oben niederweht, Tröstet froh des Her. n Gemeinde; Weint nicht ob dem eitlen Schein? Droben nur kann ewig sein. 27 Weinet nicht, daß nun ich 10 will Von der Welt den Abschied E sparis nehmen, Daß ich aus dem Frrthum will, Sterbe- und Begräbnißlieder. 384 Aus den Schatten, aus dene du nid nun Schemen, Aus dem Eitlen, aus dem dlm rsd Nichtsid hinn Hin in's Land des ew'gen Lichts. 8. Weinet nicht! Mein süßes doing Heil, Da hab' ich Jesum angezogen, Da hat er mich vom Tod er-@ nomisbi infauft. id rac D'rum Jesus bleibt mein Heil ngis und Hort, Sein Name sei mein letztes Wort. 4. Will gleich die Sünde mich Meinen Heiland, hab' ich funden.dni sado noch kränken, Und ich habe auch mein Theil In den warmen Herzenswunden, Woraus einst sein heilig Blut Floß der ganzen Welt zu gut. 9. Weint nicht, mein Erlöser toon silebt! out mic Hoch vom finstern Erdenstaube Hell empor die Hoffnung schwebt, Und der Himmelsheld, der g Suchom sind Glaube, mod Und die ew'ge Liebe spricht: Find des Vaters, zitt're nicht! Wer ist, der ohne Tadel lebt? Allein, ich darf an Jesum denken, Der mich in seinen Tod begräbt: So komm' ich an den Lebenso dove dyr Port, da b Und Jesus ist mein letztes Wort. 5. Mein Jesus hat den Tod od bezwungen, Als er am Kreuze selbst verschied. Da ward mein Tod zugleich ver dupliin schlungen, schlungen, me Er ist mein Haupt, ich bin sein hd Glied: tigd.5p@ Was Jesus hat, das hab' ich duolio niam dort, doug D'rum sei er auch mein letztes ideo!? Wort.im dull 6. Gedentet nicht an eitle Mabor Sachen, Der Höchste sorget für die Welt: Befehlt es ihm, er wird's wohl dom machen, i que Daß Licht und Recht den Plaz tunited unilod tibini behält.issue Gott nehme allen Jammer fort Durch Jesum, der mein letztes ips,( hin Wort. G 7. Nun freuet euch, es gehtre Horzum Ende: Mein Jesus bleibt mein letter on our Ruhm.proq, dall Wie schlag' ich froh in meine Hände! long on nem86 Ernst Moritz Arndt( 1769-1860). ardhur modify'd adning sid nnser Idout Eigene Melodie. 581.6° ott Lob, es geht dloge i nunmehr zum Ende, Der schwerste Kampf ist nun voll= Onnitadult bracht: ni Mein Jesus reicht mir schon die Gun Hände, Mein Jesus, der mich selig macht! D'rum laßt mich gehn, ich reise torrt fort: Mein Jesus ist mein letztes Wort. 2. Was fragt ihr viel nach no meinem Glauben? Ich glaube, daß mich Jesus liebt. Kein Tod soll mir die Freude adnu drauben, do Wenn Jesus Trost und Leben onion it. giebt.07 1201 Ich fahre wohl und weiß dene nist pian Ort, dar Denn Jesus bleibt mein letztes DigWort. Wo bleibst du doch, mein Eigen72 thum? Ach Jesu, sei mein legtes Wort. Nun schweig' ich still und fahre nodol odsfort.tapiar Christ. Weise( 1643-1708). 3. Die Hoffnung hat mich nie nomdor betrogen; Ich bin auf seinen Tod getauft: ear Sterbe- und Begräbnißlieder. 385 5. Dann fröhlich Auferstehn mott Mir im Gericht Fürsprecher sei Und meiner Sünden nicht gedent', Aus Gnaden mir das Leben schenk. Ja, was du zugesaget mir In deinem Wort, das trau' ich dir: Mel. Vater unser im Himmelreich. 582. Her Der du litt'st Marter, Angst und Spott, Für mich am Kreuz auch endlich starbst Und mir des Vaters Huld erwarbst: Ich bitt' durch's bitt're Leiden dein, Du woll'st mir Sünder gnädig ſein. 2. Wenn ich nun komm' in Sterbensnoth Und ringen werde mit dem Tod, Wenn mir vergeht all' mein Gesicht, Und meine Ohren hören nicht, Und meine Zunge nicht mehr spricht, Und mir vor Angst mein Herz zerbricht; 3. Wenn mein Verstand sich Nichts besinnt, Und mir all' menschlich' Hilf' zerrinnt: So komm', Herr Christ, dich zu mir wend' Zur Hilfe mir bei meinem End', Und führ' mich aus dem Jamtodol merthal, Verkürz' mir auch des Todes Qual! ad alt 4. Die schweren Sorgen von mir treib', Mit deinem Geist stets bei mir del llaj bleib', e Wenn sich die Seel' vom Leibe trennt, So nimm sie, Herr, in deine Händ'! Der Leib hab' in der Erde Ruh'; Einst kommt der jüngste Tag herzu. 6. ,, Fürwahr, fürwahr, so fage ich, Wer mein Wort hält und glaubt an mich, Der wird nicht kommen in's Gericht, Den Tod auch schmecken ewig nicht; Und ob er gleich hier zeitlich mit nichten er d'rum gar verstirbt, dirbt! 7. ,, Vielmehr will ich mit starker Hand Ihn reißen aus des Todes Band' Und zu mir nehmen in mein Reich, Da soll er dann mit mir zugleich In Freuden leben ewiglich!" Dazu hilf uns ja gnädiglich! 8. Ach, Herr, vergieb all' uns're Schuld; Hilf, daß wir warten mit Geduld, Bis unser Stündlein kommt herbei, Auch unser Glaub' stets wacker fet, Dein'm Wort zu trauen feftiglich, Bis wir entschlafen seliglich! Paul Eber( 1511-1569). Mel. Chriftus, der ist mein Leben. 583, err! meine Leibeshütte Sinkt nach und nach zu Grab; Gewähre mir die Bitte Und brich sie stille ab. 25 Sterbe- und Begräbnißlieder. 386 2. Gieb mir ein ruhig Ende; Der Augen matten Schein Und die gefalt'ten Hände Laß sanft entseelet sein. 3. Laß meine Athemzüge Am End zu schwer nicht sein Und gieb, daß so ich liege, Als schlummerte ich ein. 4. Doch es gescheh' dein Wille! Ich scheide leicht dahin Im Kämpfen oder stille, Wenn ich nur selig bin! 5. Bleibst du mir in dem Herzen, Dein Name mir im Mund, So sind mir auch die Schmerzen Im Sterben noch gesund. 6. Dein Blut hat mich gereinigt; Trennt Leib und Seele sich, So werden sie vereinigt Zum Seligsein durch dich. 7. Nach deiner Gnade Größe Nimm nur den Geist zur Hand, Es reiße oder löse Der Tod des Leibes Band. 8. Ich werde auferstehen, Da geht's zum Himmel ein; Ich werde Jesum sehen, Er wird mir gnädig sein! Philipp Hiller( 1699-1769). Eigene Melodie. bend oder: Gottes Sohn ist kommen. err, nun laß in 584. Herrieden Mich, den Lebensmüden, Deinen Diener fahren Zu den Engelschaaren Selig und im Stillen, Doch nach deinem Willen! 2. Gerne will ich sterben Und den Himmel erben; Christus mich geleitet, Welchen Gott bereitet Zu dem Licht der Heiden, Das uns setzt in Freuden 3. Hier hab' ich gestritten, Ungemach erlitten, Ritterlich gekämpfet, Manchen Feind gedämpfet, Glauben auch gehalten Richtig mit den Alten. fact 4. Unter vielen Thränen Und in Angst und Sehnen Hab' ich viel erfahren In der Christen Schaaren, Mußte Trübsal tragen, Ueber Sünde klagen. 131 5. Nunmehr soll sich's wenden, Kampf und Lauf sich enden, Gott wird mich erlösen Bald von allem Bösen; Es soll besser werden, Als es war auf Erden. DER 6. Frieden werd' ich finden, Ledig sein von Sünden Und auf allen Seiten d Nicht mehr dürfen streiten; Soll mich ganz umgeben. Himmlisch Freudenleben 7. Wo man Palmen träget, Ist mir beigeleget Schon zum Gnadenlohne Eine schöne Krone, Die zum ew'gen Leben Mir der Herr wird geben. 8. Mein Erlöser lebet, Der mich selber hebet Aus des Todes Kammer: Weg ist aller Jammer; In die Stadt der Frommen Werd' ich aufgenommen. 11502 9. Dieser Leib soll leben Und in Klarheit schweben, s Wenn die Todten werden Aufstehn von der Erden; Christum werd' ich schauen, Darauf kann ich trauen. 10. Ihm will ich lobsingen, Lob und Ehre bringen, Rühmen seine Güte Sterbe- und Begräbnißlieder. Mit Seel' und Gemüthe, Preisen seinen Namen Ohn' Aufhören. Amen. ad Dav. Behme( 1605-1657). Eigene Melodie. 585. Herzlich thut mich Von Freunden wehe thut, ng Daß ich und sie viel leiden, a erzlich thut mich Doch tröstet meinen Muth, Daß wir in großen Freuden Beisammen werden sein, Wo uns kein Tod kann scheiden, Anrühren keine Bein. Nach einem sel'gen End', Weil ich hier bin umfangen Mit Trübsal und Elend; Ich hab' Lust abzuscheiden Von dieser argen Welt, Sehn' mich nach ew'gen Freuden: O Jesu, komm' nur bald! 2. Du hast mich ja erlöset Von Sünde, Tod und Höll', Es hat dein Blut gekostet: D'rauf ich mein' Hoffnung stell'. Warum sollt' mir denn grauen Vor Teufel, Tod und Sünd'? Weil ich auf dich kann bauen, Bin ich ein selig Kind. 3. Wenn süß gleich ist das Leben, Der Tod sehr bitter mir, Will ich mich doch ergeben, 3u sterben willig dir. e Ich weiß ein besser Leben, Zu dem mein Geist zieht hin, Das willst du, Herr, mir geben: Sterben ist mein Gewinn. 4. Der Leib, der in der Erden Zum Staube wiederkehrt, Wird auferwecket werden Durch Christum schön verklärt, Wird leuchten wie die Sonne Und leben ohne Noth In Himmelsfreud' und Wonne; Was schadet mir der Tod? 5. Ob mich die Welt gleich reizet, 387 Nach Himmlischem ich trachte, Das bleibt in Ewigkeit. 6. Und wenn auch gleich das Scheiden Zu bleiben länger hier, Und mir auch immer zeiget Ehr', Gut und all' ihr' Zier, Doch ich das gar nicht achte, Es währt mur turze Zeit; 7. Muß ich auch hinterlassen Betrübte Waisen hier- Sie jammern mich ohn' Maaßen, Das Herz will brechen mir Doch will ich gerne sterben Und trauen meinem Gott, Er läßt sie nicht verderben Und hilft aus aller Noth. 8. Was wollt ihr denn verzagen, Seid ihr auch früh verwaist? Sollt' der die Hilf' versagen, Der doch die Raben speist? Den Wittwen und den Waisen Will er in seiner Treu' Sich immerdar erweisen, Das glaubet ohne Scheu! 9. Gott segne euch, ihr Lieben, Behüt' euch Gott, der Herr! Und laßt euch nicht betrüben Mein Scheiden allzusehr. Steht fest im Gottvertrauen, Bis wir nach kurzer Zeit Einander wiederschauen Dort in der Ewigkeit. - 00 10. Und wenn ich ganz mich sind die wende Zu dir, Herr Christ, allein: Gieb mir ein selig Ende, Send' mir die Engel dein; Führ mich in's ew'ge Leben, Das du erworben hast, Da du dich hingegeben Für meine Sündenlast. 11. Hilf, daß ich ja nicht wante Von dir, Herr Jesu Christ, 25* Sterbe- und Begräbnißlieder. 388 Den schwachen Glauben stärke In mir zu aller Frist. Hilf ritterlich mir ringen, Halt' mich durch deine Macht, Daß ich mög' fröhlich singen: Gott Lob, es ist vollbracht! Christoph Knoll( 1563-1621). Es muß ja durchgedrungen, Es muß gelitten sein; Wer nicht hat wohl gerungen, Geht nicht zur Freude ein. 6. So will ich zwar nun treiben Mein Leben durch die Welt; Doch denk' ich nicht zu bleiben In diesem fremden Zelt. Ich wand're meine Straße, Mel. Herzlich thut mich verlangen. 586. Ich bin ein Gaſt auf Die zu der Heimath_führt, Da mich in vollem Maaße Mein Vater trösten wird. Und hab' hier keinen Stand; Der Himmel soll mir werden, Da ist mein Vaterland. Hier wall' ich bis zum Grabe; Dort in der ew'gen Ruh' Ist Gottes Gnadengabe, Die schließt all' Arbeit zu. 2. Was ist mein ganzes Wesen Von meiner Jugend an Als Müh' und Noth gewesen? So lang' ich denken kann, Hab' ich so manchen Morgen, So manche liebe Nacht Mit Kummer und mit Sorgen Des Herzens zugebracht. 3. Mich hat auf meinen Wegen Manch harter Sturm erschreckt, Manch Wetter kam entgegen Und hat mir Angst erweckt; Verfolgung, Haß und Neiden, Ob ich's gleich nicht verschuld't, Hab' ich doch müssen leiden Und tragen mit Geduld. 4. So ging's den lieben Alten, An deren Fuß und Pfad or Wir uns noch täglich halten, Wenn's fehlt an gutem Rath. Sie zogen hin und wieder, si Ihr Kreuz war immer groß, Bis daß der Tod sie wieder Legt' in des Grabes Schooß. 5. Ich habe mich ergeben In gleiches Glück und Weh'; Was will ich besser leben, Als ich an ihnen seh'? 7. Mein' Heimath ist dort oben, Da aller Engel Schaar Den großen Herrscher loben Und preisen immerdar, Der Alles fräftig träget e Und für und für erhält, Auch Alles hebt und leget, Wie es ihm wohlgefällt. 8. Zu ihm steht mein Verlangen, Da wollt' ich gerne hin; Die Welt bin ich durchgangen, Daß ich's fast müde bin. Je länger ich hier walle, Je wen'ger find' ich Freud', Das Meist' ist Herzeleid. Die meinem Geist gefalle; 9. Die Herberg' ist zu böse, Der Trübsal ist zu viel; Ach, komm', mein Gott, und löſe Mein Herz, wenn dein Herz will! Komm, mach' ein selig Ende Mit meiner Wanderschaft, Und was mich fränkt, das wende Durch deines Armes Kraft. 10. Was ich bisher besessen Ist nicht mein rechtes Haus; Wenn meine Zeit durchmessen, So tret' ich dann hinaus; Und was ich hier gebrauchet, Das leg' ich Alles ab, Und wenn ich ausgehauchet, So senkt man mich in's Grab. 11. Du aber, meine Freude, Du meines Lebens Licht, Du ziehst mich, wenn ich scheide, Sterbe- und Begräbnißlieder. Hin vor dein Angesicht, In's Haus der ew'gen Wonne, Da ich stets freudenvoll, Gleichwie die helle Sonne, Mit Andern leuchten soll. 12. Da will ich immer wohnen, Und nicht nur als ein Gast Bei denen, die mit Kronen Du ausgeschmücket hast; Da will ich herrlich singen Von deinem großen Thun, Und frei von eitlen Dingen In meinem Erbtheil ruhn. Paul Gerhardt( 1606-1676). Mel. Herzlich thut mich verlangen. 587. Ich habe Lust zu scheiden, Mein Sinn geht aus der Welt, Ich sehne mich mit Freudena Nach Zions Rosenfeld. Weil aber uns die Stunde Des Abschieds Reiner nennt: So hört aus meinem Munde Mein letztes Testament. 2. Gott, Vater, meine Seele Befehl' ich deiner Hand: Aus dieser dunklen Höhle Führ' sie in's Vaterland. Du hast sie mir gegeben, So nimm sie wieder hin, Daß ich im Tod und Leben Nur dein alleine bin. 3. Was werd' ich, Jesu, finden, Das dir gefallen kann? Ach, nimm du meine Sünden Als ein Vermächtniß an! Wirf sie kraft deiner Wunden 389 Und stell' in meinen Schmerzen Mir nichts, als Jesum, für! 5. Ihr Engel, nehmt die s Thränen 4. Dir, o du Geist der Gnade, Laß ich den letzten Blick: Zieh' ich des Todes Pfade, So sieh auf mich zurück. Ach, fleh' in meinem Herzen, Wenn ich kein Glied mehr rühr', Von meinen Wangen an: Ich weiß, daß euer Sehnen Sonst nichts erfreuen kann. Wenn Leib und Seele scheiden, Tragt mich in Jesu Schooß: So bin ich voller Freuden Und aller Thränen los. 6. Euch aber, meine Lieben, Die ihr mich dann beweint, Euch hab' ich was verschrieben: Gott, euren besten Freund. D'rum nehmt den letzten Segen: Es wird gewiß geschehn, Daß wir auf Zions Wegen Einander wiedersehn. 7. Zulegt sei dir, o Erde, Mein blasser Leib vermacht, Damit dir wieder werde, Was du zu mir gebracht: Mach' ihn zu Asch' und Staube, Bis Gottes Stimme ruft: Denn dieses sagt mein Glaube: Er bleibt nicht in der Gruft. 8 Dies ist mein letzter Wille: Gott drückt das Siegel d'rauf. Nun wart' ich in der Stille, Bis daß ich meinen Lauf Durch Christi Tod vollende: So geh' ich freudig hin Und weiß, daß ich ohn' Ende Des Himmels Erbe bin. d Benj. Schmold( 1672-1737), Mel. Herzlich thut mich verlangen. In's Meer der Gnad' hinein; 588. Ich hab' mich Gott Heil Und schlafe selig ein. and Dem liebsten Vater mein: Hier ist kein ewig Leben, Es muß geschieden sein. Der Tod kann mir nicht schaden, Er ist nur mein Gewinn: In Gottes Fried' und Gnaden Fahr' ich mit Freud' dahin. 390 Sterbe- und Begräbnißlieder. 112. Mein Weg geht jetzt vorüber:| D'rum schreib' ich stets in meine Welt, was acht' ich dein? Brust: Der Himmel ist mir lieber: Da trachte ich hinein, Darf mich nicht mehr beladen, Weil ich wegfertig bin; In Gottes Fried' und Gnaden Fahr' ich mit Freud' dahin. Jour 3. Ach, sel'ge Freud' und Wonne Hat mir der Herr bereit't, Da Christus ist die Sonne, Leben und Seligkeit. Vedenke, daß du sterben mußt. Was kann mir doch nur schaden, 4. Wohlan, so will ich täglich Weil ich bei Christo bin? sterben, In Gottes Fried' und Gnaden Fahr' ich mit Freud' dahin. 4. Gesegn' euch Gott, ihr Meinen, Bedenke, daß du sterben mußt. 3. Wie Mancher ist vorangegangen! Wer weiß, wenn ich ihm folgen muß? Der Tod giebt oft den frischen Wangen Ganz unverhofft den kalten Kuß. D'rum weg, mein Herz, mit eitler Lust: 9 30h. Leon( geft. um 1597). hard lipple and third- 316 Daß ich nicht ewig sterben muß. Ein Weiser fliehet das Verderben Und macht sich diesen festen 210 Schluß: Ihr Liebsten allzumal! Um mich sollt ihr nicht weinen: Ich weiß von feiner Qual. Den rechten Weg noch heute Nehmt Alle wohl in Acht: Mel. Wer nur den lieben Gott läßt. In Gottes Fried' und Freude 590. Ich lieg' und schlafe Fahrt mir bald Alle nach. ganz im Frieden, Wenn einst mein Stündlein kommen ist; Was mich gedrückt, beschwert hienieden, Das Alles dann mein Herz verUnd kommt nichts anderes 7100 bin heraus, d Wenn man am sichersten sich noon on schäßet, So ist der Lebensseiger aus. 47 O Mensch, in Allem, was du thust, Bedenke, daß du sterben mußt. Benj. Schmold( 1672-1737). Mel. Wer nur den lieben Gott läßt. ich steh' 589. Iuß im Grabe, Ich lieg' und schlafe fröhlich ein, Es ist um einen Schritt gethan, So sinkt die Hütte, die ich habe, Die nichts, als Schwachheit, bergen kann. Um droben bei dem Herrn zu ſein. 2. Ich lieg' und schlafe ganz im Frieden, D'rum sei mir stets ein Wort How him un bewußt: Bedenke, daß du sterben mußt. 2. Dem Menschen ist ein Ziel gesetzet Mir ist das Grab nicht schauerlich; Ich bleibe nicht von dem geschieden, Der durch sein Blut erkaufte mich. In Grabesnacht ist er mein Licht; Zu ihm steht meine Zuversicht. 3. Ich lieg' und schlafe ganz im Frieden, Wie laut auch Stürme mich umweh'n. Sterbe- und Begräbnißlieder. Das höchste Glück ist mir beschieden, Kein Sterblicher fann es verſteh'n. Der Himmel ist mir aufgethan, Gemüh't, der Ruhe sich zu freu'n, 71 Dem, der gehofft und sich gesehnt, Das Aug' im Stillen oft gethränt! 5. Wann lieg' und schlaf' ich ganz im Frieden? Wann nimmst du mich, mein Jesus, hin?- Wann wird der Tag mir sein beschieden, Ich schau' und bete Jesum an. 4. Ich lieg' und schlafe ganz Versorgt, gestärkt, beschüßt, im Frieden, Wie süß wird doch die Ruhe sein Dem Herzen, das sich oft hienieden Da ich darf in die Heimath zieh'n? e O Jesu, komm', und führe du Mich bald hinein zur ew'gen Radni od Ruh'! si Emanuel Langbecker( 1792-1843). Mel Wer weiß, wie nahe mir mein 2c. ch werfe mich in 591. deine Hände, Ach, treuer Vater, half' mich fest, Verlaß den nicht an seinem Ende, 391 Ach, Bater, ach, noch eins ist noth: Der ewig sich auf dich verläßt. Du bist mein Gott von Jugend auf, die Beschließ' auch meinen Lebenspost lauf. 2. Du hast nach deiner Vaterog u güte Beständig wohl an mir gethan. Erhör' auch meine lezte Bitte: Nimm, Gott, nich dort zu Ehren an. wow- t180 Ein guter Schluß, ein sel'ger Tod. 3. Du hast mich je und je geliebet, Hi ther regiert, Mit Lust erquickt, mit Kreuz geübet, b Oft wunderbar, stets wohl geführt. Wohin ich ging, wohin ich sah, Gingst du mit mir, warst du schon da. 4. Tritt jetzt zu meinem Sterbebette, Sieh meine Noth erbarmend an, Verbinde, lindere, errette! Du bist es, der mir helfen kann. Beschüße den, der an dich glaubt, Daß deine Treu' im Tode bleibt. 5. Komm', Heiland, komm', vertreib' das Bangen, Besiege meinen letzten Feind! Im Tod laß meinen Blick ich hangen An deinem Opfer, Seelenfreund. Sprich' mir Trost, Muth und Freude zu, Mach' Ende, Herr, bring' mich zur Ruh'. 6. Ihr todten Güter dieser Erden, othe Home Ihr machet mir den Tod nicht schwer, Zurück! Jeßt will ich selig werden, Ich brauch' und acht' euch nun om es nicht mehr. Wer droben Alles erben kann, Sieht schlechte Dinge nicht mehr an. 7. Ich übergebe dir die Meinen, Du Vater der Barmherzigkeit; Laß ihnen stets dein Trostlicht scheinen Sterbe- und Begräbnißlieder. 392 Und bleib' ihr Gott zu aller Zeit. Beschüße sie vor Ungemach Und bringe sie mir selig nach. Ehrenfried Liebich( 1713-1780). Mel. Wer nur den lieben Gott läßt. 592. Ich will dich noch im Noch nah' am Grabe preis' ich dich; d Zum Segen gabst du mir das Leben; Du segnest auch im Sterben mich. Mein Leben sucht' ich dir zu weih'n; Mein Tod auch soll dir heilig sein. d 2. Gott, welche feierliche Stunden, Wenn du mich nun der Erd' duentziehst, Auf mich, den du getreu besiehst; Allmächtiger, in dein Gericht Gehst du mit mir Erlöstem nicht. 3. Der Leib wird schwach, die ird'sche Hütte, Der Glieder morscher Bau zerSold i fällt; Schon gehen meine müden Schritte Den Weg zu Gott aus dieser Welt. boot pils Ich bin getrost und zage nicht; Denn Gott ist selbst mein Heil und Licht. BILDL Wie du ihn sahst, will ich ihn sehn, Wie du, so werd' ich auferstchn. 5. Laß Qual und Leid mein Grab umringen Und mir die letzten Schrecken droh'n; Du halfft mir, Herr, die Welt bezwingen, Durch dich darf ich den Tod nicht scheun, So nah' dem Lohn', den Gott verspricht, So nah' dem Ziele sink' ich nicht. 6. Ich will dich noch im Tod' erheben, 4. Wie sollt' ich vor dem Tode beben, Da du für mich, Erlöser, starbst? Er ist durch dich der Weg zum Leben, Das du am Kreuze mir erwarbst; Noch nah' am Grabe preis' ich dich, Denn ewig werd' ich vor dir leben. Voll schonender Erbarmung 593. In schlaf ich ein, Mel. Herr Jesu Christ, mein's Lebens. in Christi Wunden Die machen mich von Sünden rein; Wie segnest du, mein Vater, mich! O Tod! o Sterben mein Gewinn! Wohl mir, daß ich erlöset bin. Johann Eschenburg( 1743-1820). Ja, Christi Blut- Gerechtigkeit, Das ist mein Schmuck und Ehrenkleid: 2. Damit will ich vor Gott bestch'n, Wenn ich zum Himmel werd' eingehn; Mit Fried' und Freud' fahr' ich dahin, Ein Gotteskind ich all'zeit bin. 3. Dank hab', o Tod, du förderst mich; In's ew'ge Leben wand're ich, Durch Christi Blut von Sünden rein. Herr Jesu, stärk' den Glauben mein! Paul Eber( 1511-1569). Sterbe- und Begräbnißlieder. Forst Eigene Melodie. 594. Last mich gehn,:,: Jesum möge sehn! Meine Seel' ist voll Verlangen, Ihn auf ewig zu umfangen Und vor seinem Thron zu stehn. 2. Süßes Licht,:,: Sonne, die durch Wolken bricht! D, wann werd' ich dahin kommen, Daß ich dort mit allen Frommen Schau' dein holdes Angesicht? 3. Ach wie schön:,: Ist der Engel Lobgetön'! o Hätt' ich Flügel, hätt' ich Flügel, Flög' ich über Thal und Hügel Heute noch nach Zions Höh'n. 4. Wie wird's sein,:,: Wenn ich zich' in Salem ein, In die Stadt der gold'nen Gassen, Herr, mein Gott! ich kann's nicht fassen, Was das wird für Wonne sein. 5. Paradies,:,: iding Wie ist deine Frucht so süß! Unter deinen Lebensbäumen Wird uns sein, als ob wir träumen:- Bring' uns, Herr, in's Paradies. sugg Guft. Knat( 1806-1878). Schau' auf mich, wie ich muß streiten; Wenn der Tod die Glieder bricht, Laß mich deine Liebe leiten Und durch deinen Kreuzestod Ueberwinden alle Noth! 2. Treuer Jesu, laß mich nicht! Denn du bist ein Arzt der Schwachen; Ja, du hast dich mir verpflicht't, Daß du willst mich selig machen. Meine Kräfte neigen sich: O mein Jesu, stärke mich! 3. Starter Jesu, laß mich nicht, Weil ich doch an dir nur hange! Mich erschreckt zwar das Gericht und die Sünde macht mir bange; Aber dein Verdienst und Huld Decket alle meine Schuld. 4. Süßer Jesu, laß mich nicht, Wenn du siehst, ich soll gesegnen; Führe mich, du bist mein Licht, Laß die Engel mir begegnen, Daß sie mich zur süßen Ruh' Tragen nach dem Himmel zu! 5. Treuer Jesu, laß mich nicht! Denn ohn' dich will ich nicht sterben. 393 Niemand, wie dein Mund selbst for spricht, Kann ohn' dich den Himmel erben; Darum bleib', ach, bleib' in mir, Daß ich selig sterb' in dir. 6. Jesu, laß' auch diese nicht, Die dann bitter um mich weinen; Laß dein gnädig Angesicht Ihnen stets mit Trost erscheinen; Zieh' sie aus dem Ungemach Endlich in den Himmel nach! Zachar. Herrmann( 1643-1717). Mel. O Jesu, mein Bergnügen. Mel. Meinen Zeſum laß ich nicht. 596. Nein, nein, das ist 595. Tiebster Jesu, laß mich nicht, tastatu Zu seinem Gott zu gehu, Der dunkeln Erd' entfliehen Und zu der Heimath ziehen In reine Sternenhöhn! 2. Nein, nein, das ist kein Sterben, Der Gnadenstimme Ton Voll Majestät zu hören: 811 Ein Himmelsbürger sein, Beim Glanz der ew'gen Kronen In süßer Ruhe wohnen, Erlöst von Kampf und Pein. 3. Nein, nein, das ist kein Sterben, 394 Sterbe- und Begräbnißlieder. Ehren Mein Antlitz auf dem Thron." 4. Nein, nein, das ist kein Sterben, id all Dem Hirten nachzugehn! ad Er führt das Lamm zu Freuden Und wird dich ewig weiden, Wo Lebensbäume stehn. ,, Komm', Kind, und schau' mit| Der auch für mich gestorben, Des Vaters Huid erworben, Und der mein Mittler worden ist. 5. Die Sünd' mag mir nicht schaden, Erlöst bin ich aus Gnaden Umsonst durch Christi Blut. Nicht Werkdienst kann mir 5. Nein, nein, das ist kein Sterben, Mit Herrlichkeit gefrönt Zu Gottes Volk sich schwingen Und Jesu Sieg besingen, Der uns mit Gott versöhnt. 6. O nein, das ist kein Sterben, Du Heil der Kreatur! dom Dort strömt in ew'gen Wonnen Der Liebe voller Bronnen; Hier sind es Tropfen nur. Cäfar Malan( 1786-1864). 7. D'rauf will ich fröhlich sfintanan diog sterben, Das Himmelreich ererben, Das Jesus mir erwarb; Mel. Nun ruhen alle Wälder. Hier mag ich nicht mehr weilen, id tabs 597. Welt, ich muß dich Mit Freuden will ich eilen D Hinauf zu dem, der für mich starb. 8. Damit fahr' ich von hinnen. Welt, du mußt zerrinnen, Darum befinne dich: Ich ziehe meine Straßen In's ew'ge Vaterland. Den Geist will ich aufgeben, Dazu sei Leib und Leben Gefeßt in Gottes gnäd'ge Hand. 2. Mein Lauf ist nunvollendet, du Auf! Dich zu Gott befehre h Und von ihm Gnad' begehre, Daß er auch dein erbarme sich. Der Tod das Leben endet: bet: G 9. Die Zeit ist schon vorhanden: Laß ab von Sünd' und Sajanden und richt' dich auf die Bahn Mit Beten und mit Wachen; Laß alle ird'sche Sachen Und fang' ein göttlich Leben an. 10. Fahr wohl! In Gottes Hände rodal Sterben ist mein Gewinn. Kein Bleiben ist auf Erden, Das Ew'ge muß mir werden, Mit Fried' und Freud' fahr' ich dahin. hird sllege frommen, Will ich zu Gnaden kommen. Der wahre Glaub' allein es thut. 6. Ich rede nicht vom Lohne, Sag' nur: zu deinem Throne Kommt ein unnüßer Knecht. Das ew'ge, sel'ge Leben Willst du umsonst mir geben Nicht nach Verdienst, nach Wahl, noch Recht. 3. Ob mich die Welt betrogen Und oft von Gott gezogen Durch Sünden mancherlei: Will ich doch nicht verzagen, Ich will im Glauben sagen, Daß meine Schuld vergeben sei. 4. Auf Gott steht mein Vernodot trauen, Sein Antlitz will ich schauen, Ich hoff's durch Jesum Christ, Befehl' ich dich am Ende, Dahin steht mein Begehr. Hüt' dich vor Bein und Schmerzen, Nimm meinen Tod zu Herzen; Mein's Bleiben's ist jeßt hier as nicht mehr. Joh. Heß( 1490-1547). Sterbe- und Begräbnißlieder. Eigene Melodie. 598. Palet will ich dir geben, Du arge, falsche Welt; is Dein fündlich böses Leben Durchaus mir nicht gefällt. Im Himmel ist gut wohnen. C Hinauf steht mein Begier: dn Da wird Gott ewig lohnen Dem, der ihm dient allhier. 2. Rath' mir nach deinem Herzen, Jesu, Gottes Sohn! Soll ich ja dulden Schmerzen, Hilf mir, Herr Christ, davon! Verkürz' mir alles Leiden, Stärk' meinen blöden Muth, Laß selig mich abscheiden, Set' mich in dein Erbgut. 3. In meines Herzens Grunde Dein Nam' und Kreuz allein Funkelt all' Zeit und Stunde, D'rauf kann ich fröhlich sein: Erschein' mir in dem Bilde Zum Trost in meiner Noth, Wie du dich, Herr, so milde Geblutet hast zu Tod'. 4. Verbirg mein' Seel' aus mu and Gnaden og Bei dir vor allem Leid! Rück' sie aus allem Schaden Zu deiner Herrlichkeit. Der ist hier wohl gewesen, Wer kommt in's Himmels Schloß, Und ewig ist genesen, Wer bleibt in deinem Schooß. 5. Schreib' meinen Nam'n auf's Beste In's Buch des Lebens ein Und bind' mein' Seele feste In's schöne Bündelein Der'r, die im Himmel grünen Und vor dir leben frei: So will ich ewig rühmen, Daß treu dein Herze sei. Valerius Herberger( 1562-1627 Eigene Melodie.. 395 enn mein Stündlein vorhanden 599. Mer iſt, Daß ich fahr' meine Straße, Geleit' du mich, Herr Jesu Christ, Mit Hilf' mich nicht verlasse! Die Seel' an meinem letzten End' Befehl' ich dir in deine Händ': Du woll'st sie mir bewahren. 2. Die Sünde wird mich tränken sehr, Mich mein Gewissen nagen; Denn ihr'r ist viel, wie Sand am Meer, Doch will ich nicht verzagen, Will denken, Herr, an deinen Tod, An deine heil'gen Wunden roth: Die werden mich erhalten. 3. Ich bin ein Glied an deinem Leib', Deß tröst' ich mich von Herzen; Von dir ich ungeschieden bleib' In Todesnoth und Schmerzen. Wenn ich gleich sterb', so sterb' ich dir: Ein ewig Leben hast du mir Durch deinen Tod erworben. 4. Beil du vom Tod erstanden bist, Werd' ich im Grab nicht bleiben; Mein höchster Trost dein' Aufommon fabt ist, Kann Todesfurcht vertreiben; Dem wo du bist, da komm' ich mihin, do@ Daß ich stets bei dir leb' und dual bin: D'rum fahr' ich hin mit Freuden. 1 Nit. Hermann( geft. 1561). 396 Sterbe- und Begräbnißlieder. III. Lieder beim Tode Angehöriger, Begräbnißlieder. Mel. Nun komm', der Heiden Heiland. oder: Jesu, komm' doch selbst zu mir. ller Gläub'gen 600. A Gammelplas Ist da, wo ihr Herz und Schap, Wo ihr Heiland Jesus Christ, Und ihr Leben hier schon ist. 2. Eins geht da, das And're dort Aug In die ew'ge Heimath fort, Ungefragt, ob die und der Uns nicht hier noch nüßlich wär'. 3. Doch der Herr kann nichts versehn; Läßt er etwas denn geschehn, Mel. Der lieben Sonne Licht und bracht. Hat man nichts dabei zu thun, 602. Die Chriſten gehn von zu zu und zu 4. Manches Herz, das nicht mehr da, Geht uns freilich innig nah'; Doch, o Liebe, wir sind dein, Und du willst uns Alles sein. B. 2 von Christian Gregor( 1723-1801), die übrigen von Nit Gr. Zinzendorf. Mel. Christus, der ist mein Leben. 601. AT m Grabe stehn wir stille 4. Ihn hat nun als den Seinen Der Herr dem Leid entrückt, Und während wir hier weinen, Ist er so hoch beglückt. ne 5. Er trägt die Lebenskrone Und hebt die Palm' empor, Und singt vor Gottes Throne Ein Lied im höhern Chor. 6. Wir armen Pilger gehen Hier noch im Thal umher, Bis wir ihn wieder sehen Und selig sind, wie er. Karl Spitta( 1801-1859). Und säen Thränensaat, Des lieben Pilgers Hülle, dr Der ausgepilgert hat.bod is 2. Er ist nun angekommen, Wir pilgern noch dahin; in Er ist nun angenommen, u Der Tod war ihm Gewinn. 3. Er schaut nun, was wir glauben, Er hat nun, was uns fehlt; Ihm kann der Feind nichts rauben, Der uns versucht und quält. Durch mannichfalt'gen Jammer, Und kommen in den Friedensport Und ruhn in ihrer Kammer. Gott nimmt sie nach dem Lauf In seinen Armen auf; Das Weizenkorn wird in sein Beet Auf Hoffnung schöner Frucht geIdiate sunfä't. You 2. Wie seid ihr doch so wohl disid gereist! omniad Gelobt sei'n eure Schritte, Du friedevoll befreiter Geist, Du jetzt verlaß'ne Hütte! Du, Seele, bist beim Herrn, Dir glänzt der Morgenstern; Euch, Glieder, deckt mit sanfter Ruh' Der Liebe stiller Schatten zu. 3. Wir freu'n uns in Gelaffenheit Der großen Offenbarung; Indessen bleibt das Pilgerkleid In heiliger Verwahrung. Wie ist das Glück so groß Sterbe- und Begräbnißlieder. In Jesu Arm und Schooß! Die Liebe führ' uns gleiche Bahn, So tief hinab, so hoch hinan! Nit. Gr. Zinzendorf( 1700-1760). Eigene Melodie. 603. Einen guten Kampf Auf der Welt gekämpfet: Denn mein Gott hat gnädiglich All' mein Leid gedämpfet, Daß ich meinen Lebenslauf Selig nun vollendet Und die Seele himmelauf Christo zugesendet. 2. Forthin ist mir beigelegt Der Gerechten Krone, and Die mir wahre Freud' erregt In des Himmels Throne; Nun geschieht, daß jenes Licht, Dem ich hier vertrauet, Nämlich Gottes Angesicht, Meine Seele schauet. 3. Dieser schnöden, bösen Welt Rummervolles Leben Mir nun länger nicht gefällt, se Hab' mich drum ergeben binse Meinem Herrn, bei dem ich bin Jest in lauter Freuden; Denn sein Tod ist mein Gewinn, Und mein Trost sein Leiden. 4. Gute Nacht, ihr, meine Freund', Alle meine Lieben! Alle, die ihr um mich weint, Laßt euch nicht betrüben Diesen Schritt, den ich jest thu' In die Erde nieder: Schaut, die Sonne geht zur Ruh', Kommt doch morgen wieder. 397 Und liegst nun da in süßer Ruh' In deines Heilands Hand! 2. Sein Leiden hat dich frei soor gemacht Von aller Angst und Pein; Sein letztes Wort: ,, es ist vollbracht!" Heinr. Alberti( 1604-1650). Das singt dich lieblich ein. 3. Du läß'st dich zur Verwandelung In dies Gefilde sä'n, Mit Hoffnung und Versicherung: Viel schöner aufzustehn. 4. Verbirg dein liebes Angesichts $ 11.5 HR Jm kühlen Erdenschooß! Wer hier gelebt in Christi Licht, Der erbt ein selig Loos. 5. Wir hoffen, daß dein Seelenfreund, Der ewig treue Hirt, Der's hier mit dir so wohl gemeint, Dich schön empfangen wird. 6. Er führe, was ihm lieb und werth, Und was sich zu ihm hält, Als seine auserwählte Heerd' Auch vollends durch die Welt! Gottfried Neumann( 1688-1782). Mel. Nun ruhen alle Wälder. 605, Her err, wenn wir in den Särgen Die Unsern klagend bergen, Wenn Gram das Herz uns bricht, Wie sollten wir's ertragen, Und wie nicht ganz verzagen, Wenn du nicht sprächest: weine nicht. 2. Die Liebsten, die wir haben, Die süß'sten Himmelsgaben Sind ein verlöschend Licht. Mel. Nun sich der Tag geendet hat. 604. i wie so fanft doch Die wir noch heut umfangen, Sind morgen schon gegangen, Nach manchem schweren Stand, Wir suchen sie und finden nicht. 398 3. Das thut der Sold der Sünde, id Auf daß er uns verkünde Dein zürnend Strafgericht. Der Menschheit traurig Erbe, Es wäre allzuherbe, Wenn du nicht sprächest: weine nicht. Sterbe- und Begräbnißlieder. 4. Weint nicht, euch ist vergeben, Die Todten sollen leben Vor meinem Angesicht. Laßt sie die Gruft bedecken: Ich werde sie erwecken Und euch mit ihnen. Weinet nicht. 5. Herr, über Tod und Leben, Dein Werk hat kundgegeben, Daß dein Mund Wahrheit spricht. Bijls Du sprachst, und Todt' erstanden, Du selbst, aus Todesbanden Auffahrend, sagst uns: weinet nicht. 6. Das präg' in uns're Herzen, Vertreib' die bittern Schmerzen Und stärk' uns zum Verzicht; Du gabst und nahmest wieder, Du nimmst und giebst uns wieder. Wir glauben, Herr, und weinen nicht. weinen 7. Fahrt wohl, ihr Herzgeliebten, Um die wir uns betrübten, Weil ihr so früh verblicht; Ruht aus in euern Kammern Von allen Erdenjammern, Der Herr, der Herr sagt: weinet nicht. Victor v. Strauß( geb. 1809). Mel. Jesus, meine Zuversicht., eute mir und morgen dir! So hört man die Glocken klingen, 606. He Wenn wir die Verstorb'nen hier Auf den Gottesacker bringen. Aus den Grüften ruft's herfür: Heute mir und morgen dir. 2. Heute roth und morgen todt! Unser Leben eilt auf Flügeln, Und wir haben täglich Noth, Daß wir uns an Andern spiegeln. Bald ergeht des Herrn Gebot: Heute roth und morgen todt. 3. Einer folgt dem Andern nach. Reiner kann den Andern retten; Und was Adam einst verbrach, Wird in's Grab uns Alle betten. Jedem wird sein Schlafgemach, Einer folgt dem Andern nach. 4. Mensch, es ist der alte Bund, Ach, der Tod zählt keine Jahre; Bist du heute noch gesund, Denk' an deine Todtenbahre. Morgen fällt, wer heute stund, Mensch, es ist der alte Bund. 5. Ach, wer weiß, wie nah' mein Tod! Ich will sterben, eh' ich sterbe: So wird mir die letzte Noth, Wenn sie kommt, doch nicht so herbe. Rüste mich dazu, mein Gott, Ach, wer weiß, wie nah' mein Tod. 6. Selig, wer in Christo stirbt! Denn ihm wird der Tod zum Leben. Wer in Christo Gnad' erwirbt, Kann den Geist getroft aufgeben, Weil er nicht im Tod' verdirbt. Selig, wer in Christo stirbt. Benj. Schmold( 1672-1737). Sterbe- und Begräbnißlieder. Mel Christus, der ist mein Leben. 607. Ich weiß, an wen ich glaube, Denn mein Erlöser lebt, Der, wird der Leib zu Staube, Den Geist zu sich erhebt. 2. Ich weiß, an wem ich hange, Wenn Alles wankt und weicht, Der, wird dem Herzen bange, Die Rettungshand mir reicht. 3. Ich weiß, wem ich vertraue; Tief ist der Seelen Wunde; Ach, fast erliegt der Geist, Wenn Alles nun verschwindet, Was Herz an Herzen bindet, Das letzte Band der Tod zerreißt. 5. Doch konnt' es ewig dauern? Es mußte Einer trauern; Denk', daß dich Gott erfor'. Gehorsam seinem Willen Fühl' deinen Schmerz im Stillen Und schaue gläubig dann empor. 6. Sprich: Was du mir gegeben, Herr über Tod und Leben, Es war mein höchstes Glück; Doch blieb' es ja das Deine; Ob ich auch klag' und weine, Geb' ich's doch willig dir zurück. 7. Zum Himmel früh erkoren, Seid ihr uns nicht verloren, Um die die Thräne fließt. Mel. Nun ruhen alle Wälder. 608. Mein banges Herz, Hier trübten eure Freuden Doch Sorgen oft und Leiden; Wir suchen noch, was ihr genießt. 8. Wer weiß, wie bald zum 200 Scheiden 100 Und, wenn das Auge bricht, Daß ich ihn ewig schaue, Ihn selbst von Angesicht. 4. Er trocknet alle Thränen So tröstend und so mild, Und mein unendlich Sehnen Wird nur durch ihn gestillt. August Niemeyer( 1754-1828). Es war des Vaters Wille; Der Vaters Will' ist gut. Was seine Hand geliehen, Darf sie das nicht entziehen? Und darfst du tadeln, was sie thut? 2. Wer wohl den Lauf vollbrachte, Der kommt oft, eh' er's dachte, An seiner Wallfahrt Ziel. Er ruht in Vaterhänden; Jhn herrlich zu vollenden, Entrückt ihn Gott dem Weltgewühl. 399 4. Schwer ist der Trennung Stunde, 3. Des Lebens Freud' und Kummer Löst sich im sanften Schlummer Des Todes endlich auf. Der Tod kommt, uns zu retten Von allen unsern Ketten; Frei steigt der Geist zu Gott hinauf. Von allen Erdenfreuden Für uns die Stunde schlägt! D'rum trocknet, Wehmuthszähren! Es wird nicht lange währen, Daß man auch uns zur Ruhe trägt. August Niemeyer( 1754-1828). Mel. Nun laßt uns den Leib begraben. 609, un bringen wir den Leib zur Ruh' Und decken ihn mit Erde zu, Den Leib, der nach des Schöpfers Schluß 3u Staub und Erde werden muß. 2. Er bleibt nicht immer Asch und Staub, Nicht immer der Verwesung Raub, Sterbe- und Begräbnißlieder. 400 Er wird, wenn Christus einst erscheint, Mit seiner Seele neu vereint. 3. Hier, Mensch, hier lerne, was du bist; Schau' hier, was unser Leben ist. Nach Sorge, Furcht und mancher Noth Kommt endlich noch zuletzt der Tod. And 4. Schnell schwindet uns're Lebenszeit; Auf Sterben folgt die Ewigkeit. Wie wir die Zeit hier angewandt, So folgt der Lohn aus Gottes Hand. 5. Es währen Reichthum, Ehr' und Glück, Wie wir selbst, einen Augenblick; So währt auch Kreuz und Traurigkeit, Wie unser Leben, furze Zeit 6. Osich'rer Mensch, besinne dich! Tod, Grab und Richter nahen sich. In Allem, was du denkst und thust, Bedenke, daß du sterben mußt. 7. Hier, wo wir bei den Gräbern stehn, Soll Jeder zu dem Vater flehn: Ich bitt', o Gott, durch Christi Blut, Mach's doch mit meinem Ende gut. 8. Laßt alle Sünden uns bereu'n, Vor unserm Gott uns findlich scheu'n. Wir sind hier immer in Gefahr; Nehm' Jeder seiner Seele wahr! 9. Wenn unser Lauf vollendet iſt, So sei uns nah', Herr Jesu Christ! Mach' uns das Sterben zum Gewinn, Zieh' uns're Seele zu dir hin. 10. Und wenn du einst, du Lebensfürst, Die Gräber mächtig öffnen wirst, Dann laß uns fröhlich auferstehn Und dort dein Antlig ewig sehn. Ehrenfried Liebich( 1713-1780). splind thi misut NO Mel. Wer weiß, wie nahe mir mein. 610. N( un ist der Kreuzberg überstiegen, Mein Tabor hab' ich nun erlangt, Nachdem in schmerzlich langem Liegen Ich hingesiechet und gekrankt. Jetzt werde ich in einer Stund' Auf einmal frisch und ganz gefund. 2. Buvor stieg ich auf schwachen Füßen Mühselig nur empor zur Höh', Mein Gott, wie hab' ich klimmen müssen! Gottlob, daß ich nun oben steh'! Nun ist der Kreuzberg hinter mir: Ach Gott, wie schön ist Alles hier. 3. Jhr, meine Liebsten auf der Erde, Die ihr mich herzlich habt geliebt, Ihr wist am besten die Beschwerde, Die mich gedrücket und betrübt, Bis mir im Tod das Herze brach, Kommt, seht mir jetzt mit Freuden nach. 4. Beschet doch mein Grabgeschmeide, Hier ist kein Gold, kein Diamant, Hier fragt man nicht nach Sammt und Seide, Das Jrd'sche ist nur Staub und Sand. Ich habe jenen Schmuck ererbt, Den ihr erst schauct, wenn ihr sterbt. 5. Die Seel' ist in dem Hochzeitssaale, Sterbe- und Begräbnißlieder. Da sind die Tafeln schön gedeckt,| 10. Schaut mein Begräbniß Da sett man sich zum Abendmahle, Da Alles nach dem Himmel inschmeckt. dibis hier auf Erden, Die ihr mit mir zu Grabe geht, Denkt, daß ihr auch müßt Asche HISTRATI werden, Die ihr bei meinem Grabe steht, Und folget endlich Alle nach In dieses kühle Schlafgemach. om Verfasser unbekannt ided nun old chun m Mel. Es ist genug. to ruhe wohl! Gott hat an dich as 10 tuhnur Da seh' und hör' ich stimmen an, Was auch kein Paulus sagen kann. 6. Wer rechnet mir es nicht zum Glücke, Daß ich nun darf bei Jesu sein! Denkt, meine Lieben, nur zurücke, Wie ich nur Hant noch und Gebad tot bein; UME 611. E 401 dinbune Rein Arzt, kein' Heilung war für time to gedacht, Taufor Chill mich, Und Alles wohl gemacht. Bis Jesus sprach: ich heile dich. Schlaf', müder Leib; Gull 7. Ich konnte fast kein Wort Schlaf' wohl zu guter Nacht, mehr sprechen, Weil Jesus dich bewacht. Grott Doch rief ich immer: Jesus! aus, Verschlafe die erlittnen Schmerzen, Es wollten mir die Augen brechen, Wir schließen dich in uns're Da sah ich schon in's Hochzeits- pin Herzen. tiriat CE :: So ruhe wohl!:,: haus, Wie schön war da der Freuden- glur Benj. Schmold( 1672-1737). 1102 ort, Und Jesus war mein letztes 8. Nun ist's erfüllt, ich bin 612. Staube, Mel. Wer nur den lieben Gott läßt. o tragen wir den in and ni Dies ist des Erdenlauf's Geschic; Doch aus dem Staube hebt der Glaube genesen: Wie wohl ward mir an meinem list. End'! Ho Nichts ist mein letzter Wunsch olled and to gewesen, dall Als daß ich schneller sterben mus sidud könnt', Doch machte mich im Tod erfreut Der Vorschmack meiner Seligkeit. 9. Jhr Lieben, die ich hier din timberlasse, si Lebt wohl, ich treff' im Himmel an Den Heiland, den ich nun ummind ist nd in faffe, nd au Bei dem ich selig leben kann. Bei Gott werd' ich für's Kreuz tisdergößt. Bleibt All' im Glauben unverTim no ano lett. zu seinem Himmel auf den Blick, Wo das jetzt selig liebt und lebt, Was hier im Staub so oft gebebt. 2. Dort über Särgen, über Grüften Ruft uns der Glaube zu: empor! Empor zu heitern Sternenlüften, Wo der Erlösten Jubelchor Sein heilig! heilig! heilig! singt, Das in die Gräber niederklingt. 3. Von dort bringt einst unsterblich Leben Uns unser Gottesheld herab, Der uns das höchste Pfand gedrong geben, 2 Der Sieger über Tod und Grab. 26 Sterbe- und Begräbnißlieder. 402 Er spricht: von dem, was hier 1190TO TO THO zerstäubt, Schaut hin auf das, was ewig um bumbleibt. 4. Zum Licht empor! in's Reich en dat in der Frommen, In's Heimathland emporgeschaut! Von oben wird die Freude Innisdan zou kommen, Wenn's auch hier unten bebt und graut. Zu mir empor! Empor zum Licht! Empor das Herz, das Angesicht! 5. So decken Erde wir mit Ahaman Erde 80 dn Und wanten in dem Glauben tibns rotup nicht, Daß Alles Wahrheit sei und werde, Was unser Heiland zu uns spricht! spricht! O weint um das nicht, was zerstäubt, | Nun gute Nacht! der Tag war dusdi miss schwül Im Erdgewühl; Nun gute Nacht! die Nacht ist thound fühl. Freut euch mit dem, was ewig bleibt! Ernst Mor. Arndt( 1769-1860). Mel. Ich hab' mein' Sach' Gott 2c. 613. Wohlauf, wohlan zum letzten Gang, Kurz ist der Weg, die Ruh' ist lang, Gott führet ein, Gott führet aus: Wohlan hinaus! Kein Bleiben ist im Erdenhaus. 2. Du Herberg' in der Wanderzeit, Du gabest Freuden, gab'st auch Leid, Schließ' nur getrost die Pforte zu, Was trauerst du? Dein Gast geht hin zur ew'gen Ruh'! 1136 8. Tragt ihn fein sanft in's Schlafgemach, Ihr Lieben, folgt ihm segnend Min: din doz nach, 1910 190 4. Ein Schmuck ist auch das pojaLeichentuch, an Ein Siegeszug der Leichenzug. Triumph! der Herr macht gute Bahn, ain Sein Kreuz voran: Das winkt und deutet himmelan. 5. Ihr Glocken, tönt hochfestPrlich d'rein Und läutet hell den Sabbath ein, Der nach des Werktags kurzer Frist Durch Jesum Chrift Für Gottes Volt vorhanden ist. 6. O selig, wer das Heil er wirbt, und in dem Herrn, dem Mittler, stirbt! selig, wer vom Laufe matt and the Die Gottesstadt, Die droben ist, gefunden hat. 7. Was such'st du, Mensch, bis in den Tod? Du such'st so viel, und Eins ist noth.out Die Welt beut ihre Güter feil:- Dent' an dein Heil Und wähl' in Gott das beste 19 Theil! Mizibie R 8. Was sorg'st du bis zum leßten Tritt? Nichts brachtest du, nichts nimmſt du mit. Die Welt vergeht mit Lust und Schmerz.on 10: 2 Schau' himmelwärts, plis me Da wo dein Schaß, da sei dein Herz. mod be 9. Mit Gott bestell' dein Haus bei Zeit, Eh' dich der Tod an Todte reiht. Sie rufen: gestern war's an mir, Sterbe- und Begräbnißlieder. 403 Seut ist's an dir! udriut n| Hinein! hier schließt die WallHier ist kein Stand, kein Bleiben duplo in fahrt sich. id and Guit hier. shiso Ihr Schlafendenim Friedensreich, 10. Vom Freudenmahl' zum Gönnt allzugleich mit e Wanderstab, Auch ihm ein Räumlein neben theuch. Aus Wieg' und Bett in Sarg und Grab, e Wann, wie und wo? ist Gott bewußt! 16. Viel Gräber sind an i tots dieſem Ort, Viel Wohnungen im Himmel tyourch the 2nd dort, Bereitet ist die Stätte schon se Am Gnadenthron, bugda sic Bereitet uns durch Gottes Sohn. 17. Sein ist das Reich mit 2012 Allgewalt; of Er zeugt und spricht: ich komme 199 bald. Ja, komm', Herr Jesu, führ' uns ein! id g Wir harren dein: mid Amen, dein laß uns ewig sein. Christian Sachse( 1785-1860). Gumenied dusid ng Beim Tode der Gattin. diput Schlag' an die Brust! Du mußt von dannen, Mensch! The u du mußt. Hab 11. Da ist kein Sig zu reich, tozu arm, ( TAGL Kein Haupt zu hoch, kein Herz zu warm, Da blüht zu schön kein Wangenroth: Im Finstern droht Der Tod und überall der Tod. 12. Ach banges Herz, im Thränenthal, Wo ist dein Licht, dein Lebensstrahl? Du bist's, Herr, der mit Gottesbis macht macht di Aus Gräbernacht Das Leben hat an's Licht gebracht. 13. Dein Wort, Herr, klingt so hoch und hehr: Wer an mich glaubt, stirbt nimmermehr. Dein Kreuz, dein Grab, dein Auferstehn, Dein Himmelgehn Läßt uns den Himmel offen sehn. 14. Wohl dem, der sich, mit dir vertraut, Schon hier die ew'gen Hütten afilodrat baut! Er sieht das Kleinod in der Fern' Und fämpfet gern Und harrt der Zukunft seines Herrn. 15. Nun, Thor des Friedens, öffne dich! Mel. Wenn mein Stündlein vorhanden. Gott, ich muß 614. Ain Traurigkeit Mein Leben nun beschließen, st Weil jetzt der Tod von meiner Al Seit' di HUR So eilends hat gerissen Mein treues Herz, der Tugend Schein, Deß muß ich nun beraubet sein, Wer kann mein Elend wenden? 2. Wenn ich an ihre Freundlichkeit id n Gedenk' in meinem Herzen, Die sie mir doch zu jeder Zeit In Freud' und auch in Schmerzen Erwiesen unveränderlich, Dann mehrt mein Kreuz und Weinen sich, Vor Weh' möcht' ich vergehen. 3. Bei wem soll ich auf dieser Luontot Welt i n 26* Sterbe- und Begräbnißlieder. Rechtschaffne Liebe finden? i Da wird uns dann zu keiner Zeit Der größte Theil nicht Glauben bioensdaing hält, 3d Die Treu' will gar verschwinden. Ich glaub' und red' es ohne Scheu: Der bitt're Tod mehr trennen. Ach, welche Freude wird das sein, Wann ich dich, die ich jetzt bedatisonne wein', 404 Die best' ist doch getraute Treu', Der muß ich jetzt entrathen. 4. Fürwahr, es geht ein si scharfes Schwert Mir jetzt durch meine Seele, Die abzuscheiden oft begehrt Aus ihres Leibes Spöhle. Wo du nicht, o Herr Jesu Christ, In solchem Kreuz mein Tröster ontrol bi to bist, to Muß ich in Leid verzagen. 5. O treu geliebtes, selig Herz, Zu dir will ich mich wenden In diesem meinem großen in diesem Schmerz, usm Will die Gedanken senden Zu dir und deinem jeb'gen Stand, Wie Gott dir alles Kreuz ge= wandt In höchste Freud' und Wonne. 6. Kein' Angst und Trübsal, Weh' und Noth Kann jetzt dich noch verlegen. Im Himmel wird der liebe Gott Mit Liebe dich ergößen. Die Seele schaut mit Lust und dopo Freud' do502 Die heilige Dreifaltigkeit Mit allen Auserwählten. 7. Du kommst nicht wieder dur& idi her zu mir In dies betrübte Leben, Ich aber komm' hinauf zu dir. Da werd' ich mit dir schweben In höchster Freude, Wonn' und bild Lust, Die deiner Seele stets bewußt, D'rauf ich mich herzlich freue. 8. O mit wie großer Freudigmpio jungthie feit you Woll'n wir einander kennen! FOS Mit Freuden werd' umfangen. 9. Das will ich stets in ou meinem Leid Mir zu Gemüthe führen, Erwarten in Geduld die Zeit, Wie Christen will gebühren. Gott alles Trostes, steh' zu mir Und mich durch deinen Geist regier' Zu deines Namens Ehren. Johann Heermann( 1585-1647). pune ist nöding dild ne Beim Tode von Kindern. FEADH& me .do? Mel. Es ist genug.do 19€ 615. Da hr Eltern jamas do d mert nicht. off Gönnt ihm die süße Ruh'. Sein blasser Mund, id Sein friedevoll Gesicht Es spricht euch tröstlich zu: Ein lieblich Loos ist mir beschieden, Ich lieg' und schlafe ganz in God Frieden; :: Das Mägdlein schläft.:: 2. Das Mägdlein schläft; Wie selig schlief es ein is@ In seines Hirten Arm; Noch war sein Herz mi Vom Gift der Sünde rein, 152 D'rum starb es ohne Harm; Ein schuldlos Herz, ein gut Genot wissen ode Das ist ein ruhig Sterbekissen. :,: Das Mägdlein schläft.:: 3. Das Mägdlein schläft; drlf All' Erdenweh' und Noth du Verschläft's im sichern Zelt; Wißt, Eltern, ihr, un Was Bitt'res ihm gedroht Sterbe- und Begräbnißlieder. In dieser argen Welt? Jeßt mag der rauhe Winter inter in 69 1090 ſtürmen, Der schwüle Sommer Wetter idthürmen; :,: Das Mägdlein schläft.:: 4. Das Mägdlein schläft; Nur eine kurze Nacht Verschläft's im Kämmerlein; O wenn es einst 118 Vom Schlummer auferwacht, Das wird ein Morgen sein! Der eintrat in Jairus' Kammer, Der stillet dann auch euren ish Jammer. :: Das Mägdlein schläft.:,: Nach Karl Gerok( geb. 1815). 15120 Da ich werd' aufgenommen In's schöne Paradies! Ihr Eltern, dürft nicht klagen; Mit Freuden sollt ihr sagen: Dem Höchsten sei Lob, Ehr' und Preis! Mel. Nun ruhen alle Wälder. 616. Gott Lob, die Stund' Was er nicht vorgeſehen, ist Und was er thut, ist wohlgethan. 2. Kurz ist mein irdisch Leben; Ein besser's wird mir geben Gott in der Ewigkeit. Da werd' ich nicht mehr sterben, In keiner Noth verderben; Mein Leben wird sein lauter Freud'. pe 3. Gott eilet mit den Seinen, Läßt sie nicht lange weinen In diesem Thränenthal. Ein schnell und selig Sterben Heißt schnell und glücklich erben Des schönen Himmels Ehrensaal. 405 5. Ihr Neß mag sie nur stellen, Mich wird sie nun nicht fällen, Und wird mir thun kein Leid. Denn wer fann den verlegen, Den Christus will versetzen In's Schloß vollkommner Sicherheit? til ha 6. Zuvor bracht' ich euch Freude, # 8 Jeßt, da ich von euch scheide, Betrübt sich euer Herz; Doch wenn ihr's recht betrachtet Und, was Gott thut, hochachtet, Wird sich bald lindern aller ni Schmerz. Is 4. Wie oft wird doch verführet Manch' Kind, an dem man spüret Rechtschaff'ne Frömmigkeit! Die Welt voll List und Tücke Legt heimlich ihre Stricke Bei Tag und Nacht zu jeder Zeit. 7. Gott zählet alle Stunden, Er schlägt und heilet Wunden, Er tennet Jedermann. ir Nichts ist jemals geschehen, 10 dni! 8. Wenn ihr mich werdet finden Vor Gott, frei aller Sünden, In weißer Seide stehn, Und tragen Siegespalmen In Händen und mit Psalmen Des Herren Ruhm und Lob erhöhn: 9. Da werdet ihr euch freuen; Es wird euch herzlich reuen, Daß ihr euch so betrübt. Wohl dem, der Gottes Willen Gedenket zu erfüllen Und ihm sich in Geduld ergiebt! 10. Lebt wohl mun, seid geſegnet! Was euch zur Stund' begegnet, Jst Andern auch gescheh'n. nie Viel' müssen's noch erfahren. Nun Gott woll' euch bewahren! Dort wollen wir uns wiederseh'n. Joh. Heermann( 1585-1647). 406 Sterbe- und Begräbnißlieder. son Eigene Wielodie. br Eltern, gute Nacht! 618. Jhren geht es an 617. Eltern, gute Nacht! Mel. O Gott, du frommer Gott. Eltern, Nacht! hr Mein Nun ein Scheiden. Ⓡ Ich fahr zu Jesu hin In seine Himmelsfreuden, Zu Jesu, welcher mich So freundlich stets anlacht. Ach, weinet, weinet nicht, Ihr Eltern, gute Nacht! Todou, n Hat freilich euch gemacht. Viel Schmerzen, Angst und Noth, Doch laßt das Trauern fahren; Mein Gott hat mich gebracht Zu auserwählten Schaaren." :,: Ihr Eltern, gute Nacht!:,: 2. Betrübt euch nicht zus bostad bar sehr, so po Daß ich entrissen bin; nat. dd Bedenket nur vielmehr, bi di Es sei so Gottes Sinn, Der mich für euch geliebet. Und sogar wohl bedacht, Daß mich dort nichts betrübet. : ,, Ihr Eltern, gute Nacht!:,: 3. Ich war r zwar eure Lust, So lang' ich weilt' bei euch, Nun hab' ich fort gemußt In Gottes Freudenreich Und kann dafür dort oben In voller Zier und Prachti Stets meinen Jesus loben. :,: Ihr Eltern, gute Nacht!:,: 4. Die Welt hat nichts als Bein. Es muß hier durch den Tod Doch einst geschieden sein; Und hätt' auch gleich mich Gott Noch lassen jetzt genesen Und mich gesund gemacht, Was wär' es mehr gewesen? :,: Darum nur gute Nacht!:,: Ido 5. Befehlt nur in Geduld Dem Höchsten euer Leid, So wird desselben Huld Einst eure Traurigkeit das Mit lauter Lust bedecken, Wenn von des Todes Macht Mich Jesus wird erwecken. :,: Indessen gute Nacht!:,: Verfasser unbekannt. de 2. Ihr Eltern, gute Nacht! hört auf, um mich zu klagen, Da jeßt mein zarter Leib Wird in das Grab getragen. Wißt, daß die Seele ist Zur Himmelsruh' gebracht. Ach weinet, weinet nicht, Ihr Eltern, gute Nacht! 3. Ihr Eltern, gute Nacht! Sehr herrlich ist's, zu wohnen Im schönen Himmelsschloß, Wo prangend stehn viel Kronen, Die Gott den Frommen hat Aus Gnaden zugedacht. Ach weinet, weinet nicht, Ihr Eltern, gute Nacht! 4. Jhr Eltern, gute Nacht! Muß ich euch schon verlassen, So werdet ihr mich doch Mit Herzenslust umfaffen, Wenn eurer Wallfahrt auch Gott einst ein Ende macht. Ach weinet, weinet nicht, Ihr Eltern, gute Nacht! 5. Ihr Eltern, gute Nacht! Die Angst und Marterstunden, Sie sind in dieser Welt i t Nun völlig überwundene Mein Leib schläft sanft iming inclus Grab', obj Indeß mein Geist erwacht. Ach weinet, weinet nicht, not Ihr Eltern, gute Nacht! haft Gotthard Schuster( geb. 1673) 10 407 So werfet hin das Leids@ Und sprecht: Gott hat's gegeben, Gott nimmt's, er hat das Recht, Bei ihm steht Tod und Leben; Der Mensch ist Gottes Knecht. Sterbe- und Begräbnißlieder. Mel. Herzlich thut mich verlangen. 619.5° o hab' ich obgesieget; nodual Mein Lauf ist nun stvollbracht. dull Ich bin gar wohl vergnüget; Zu tausend guter Nacht! Ihr aber, meine Lieben, Sollt nicht so traurig stehn. Was wollt ihr euch betrüben? Mir ist gar wohl geschehn. i 2. Fahrt hin, o Angst und Schmerzen! dull Fahrt immer, immer hin! bis Ich freue mich von Herzen, Daß ich erlöset bin. ddull Ich leb' in tausend Freuden In meines Schöpfers Hand, Mich trifft und rührt kein Leiden, 620. Ho ſei denn dem zuDas 3. Die noch auf Erden wallen In irrthumsvoller Zeit, Vermögen kaum zu lallen Von froher Ewigkeit. anno Viel besser, wohl gestorben, sn Als in der Welt gelebt; due Die Schwachheit ist verdorben, Worinnen ich geschwebt. ind si 4. Schmückt meinen Sarg mit id Kränzen, Wie sonst ein Sieger prangt. Aus jenen Himmelslenzen Hat meine Seel' erlangt sp Die ewig grüne Krone; Die werthe Siegesprachts Rührt her von Gottes Sohne, Der hat mich so bedacht. dall 5. Noch neßet ihr die Wangen, Ihr Eltern, härmt euch nicht, Euch hat das Leid umfangen, Daß fast das Herz euch bricht. Des Vaters treue Liebe i Sicht sehnlich in mein Grab; Die Mutter siehet trübend Und kehrt die Augen ab. 6. Ich war euch nur geliehen Auf eine kurze Zeit. Will Gott mich zu sich ziehen, 7. Daß ich mein Grab muß monis d din ſehen, bird mund Zeigt unsern schwachen Stand. Daß es sobald geschehen, Thut Gottes Vaterhand. Gott wird das Leid euch stillen; Ich sterbe nicht zu jung; Wer stirbt nach Gottes Willen, Der stirbt schon alt genug. Gottfried Sacer( 1635-1699). onn gironloom and mi Mel. Wer weiß, wie nahe mir mein Ende. Der dich, du holdes Kind, uns all gab! Dein Tod ist Uebergang in's Leben, S Und frühes Heil dein frühest Grab. and no Das ist es; bricht uns gleich der nedogle Schmerz Um deinen Tod das treue Herz. 2. Nach wenig heißen Thränenrolnostunden nordi u Entfloh' dein unbefleckter Geist, Von Schmerz und Sterblichkeit entbunden, 082 Zu dem, der Todte leben heißt; Ein Engel füßte deinem Mund Das Leben weg; du wardst gesgion usd fund. sund.s 3. Er trug mit himmlischem ted Gefieder i Dich, sanfte Unschuld, froh empor Zu Gottes Throne, zu der Brüder Und Schwestern unschuldsvollem Chor, Wo man der Erde Leid vergißt, Rein und unsterblich Alles ist. 4. Dort wird das Ang' dich And maling wieder finden, 408 Das Thränen hier um dich verdogop sind gießt.hrg dul Da werden alle Schatten schwinanda2 dun doden, sidi i Wo Licht von Gottes Stuhle um das die fließt; Dann drückt dich mit der reinsten 61 Lust, is8 mdr Wer Gott und dich liebt, an die tud 6. Allein wo sind die Reinen, Die jetzt noch so erscheinen, Ano Brust. Wie sie das Wasserbad 5. Dort wirst du mir entgegen Vor Gottes Augen stellte gehen, des Und die die Welt nicht fällte, Gereift an Einsicht und Verstand; Nicht schon in ihrem Neze hat? Erstaunend werd' ich vor dir stehen 7. Sich Jesu ganz verschreiben Und in der Welt zwar bleiben, Doch von der Welt nicht sein, Erfordert höh're Kräfte Als menschliche Geschäfte: Das muß allein uns Gott vermlour and malloat id leih'n. Dort, in der Allvollendung Land. Da beten wir dann ewig an Die Liebe, die nur lieben kann. Johann Lavater( 1741-1801). itu dan 150 Mel. Nun ruhen alle Wälder. n 621.we enn fleine Himmelserben 8. Wie leicht geht nicht bei pler Kindern Von uns erwachs'nen Sündern Das sünd'ge Wesen an! Sind sie der Welt entrissen, ug Dann können wir erst wissen, Daß sie kein Tod mehr tödten fann. Sterbe- und Begräbnißlieder. 5. 3war, wer in seiner Jugend Den Weg zu wahrer Tugend Durch Jesum Christum find't Und sich den ersten Glauben Hat niemals lassen rauben, Der lebt und stirbt auch wie 12 ein Kind. D In ihrer Unschuld sterben, d So büßt man sie nicht ein; Sie werden nur dort oben and Beim Vater aufgehoben, Damit sie unverloren sei'n. min 2. Sie sind ja in der Taufe Zu ihrem Christenlaufe Für Christum eingeweiht dahin Und noch bei Gott in Gnaden: Was sollt' es ihnen schaden, Daß Jesus sie zu sich entbeut? 3. Der Unschuld Glück verscherzen, 800 Stets kämpfen mit den Schmerzen, Mit so viel Seelennoth, Im Angstgefühl der Sünden Das Sterben schwer empfinden: Davor bewahrt ein früher Tod. 4. Ist einer alt an Jahren, So hat er viel erfahren, Das ihn noch heute fränkt Und unter so viel Stunden Oft wenige gefunden, An die er mit Vergnügen denkt. 9. O wohl auch diesem Kinde! Es stirbt nicht zu geschwinde. Zieh' hin, du liebes Kind! bul Du gehest ja nur schlafen 12 Und bleibest bei den Schafen, Die ewig unsers Jesu sind. Joh. Rothe( 1688-1758). bodyd Mel. Wer weiß, wie nahe mir mein Ende. 622. Wie furz ist doch der Menschen Leben; Wie eilend wird es hingerafft! Wir sind mit Sterblichkeit um do itin geben. Wie bald verwelkt des Lebens Kraft! 1st drif P Wir blühen auf und fallen ab, Wir steigen aus der Wieg' ins undaigd Grab. Sterbe- und Begräbnißlieder. 2. Wohl aber dem, der also stirbet, Daß ihn sein Sterben nicht betrübt, Den Gott entrückt, eh' er verdirbet Und ihm ein besser Leben giebt, Ein Leben in der Herrlichkeit, Von Jammer und von Noth dnis n befreit. si 3. Ach, weinet nicht, daß ich gestorben, Ich habe ja nun ausgefrankt; Was mir mein Jesus hat er= worben, 12 Das hab' ich in dem Tod ernodunensis2 langt; dit Ich bin an einen Ort gebracht, Da mir das Herz vor Freude ( 211-2001) in lacht. 4. Wie lieblich wohnt sich's in dem Himmel, Wie süß spricht mir mein Jesus zu! Und mir den Himmel zuerkannt. 8. Verwelft der Leib gleich in nie der Erden, Er wird doch künftig wieder nd blühn, Von Jesu schön verkläret werden, Der wird ihm seinen Glanz anis ziehn; ig Da werd' ich als ein Engel sein, Deß wird sich euer Herz erfreun. 9. Ich bin der bösen Welt entflogen, Mich hat der Herr zu sich geIn welcher ihr euch noch betrübt; zogen, 13 the Der mich viel mehr als ihr Ich schaue Jesu Angesicht, geliebt; i Daran gedenkt und weinet nicht. Bach. Herrmann( 1643-1717). mongin dia Schule aut Ich wohne hier in stolzer Ruh' Und habe für ein kurzes Leid Erlangt den Schatz der Ewigkeit. 5. Je weiter ich von euch ge- out wichen, Je näher bin ich nun bei Gott, 623. venn Gott felbst Met. Es ist genug. 3ich Bieh' hin, mein Bin ich auch jung und früh verblichen, G Ich schlafe nur und bin nicht todt. Gott hat mir Sicherheit verschafft Und mich vor'm Unglück weggerafft. Hier schrecket mich kein Weltgetümmel, 409 7. Wie wohl bin ich doch auf gehoben! Wie wohl hat mich doch Gott bi versorgt! Ich will dafür ihn ewig loben, Denn ich war euch doch nur 6. O gönnt mir, daß ich leb' 100 mi bilensus im Glücke, Das größer ist, als ihr es denkt; Enthaltet euch der Thränenblické Und eure Herzen aufwärts lenkt! Ach, mäßigt doch das bittre Leid. Ich bin in großer Herrlichkeit. fod geborgt: id Mein Gott hat mich der Welt How entwandt 2 oder 13 8 i fordert dich Aus dieser argen Welt. Ich leide zwar, odinn3 Dein Tod betrübet mich; Doch weil es Gott gefällt, So unterlaß' ich alles Klagen Und will mit stillem Geiste sagen: :,: Zieh' hin, mein Kind!:,: 2. Bieh' hin, mein Kind! Der Schöpfer hat dich mir Nur für die Zeit gelieh'n. P Die Zeit ist weg, mit 8 Darum befiehlt er dir 19€ Nun wieder fortzuzieh'n. 410 Zieh' hin! Gott hat es so verInsdodag schen; Lieder vom ewigen Leben. Sobald es Gott gefällt. Du cilest fort, Eh' dir das Ungemach Verbittert diese Welt. Wer lange lebt, ist lang' im idsig mods| Leide; di Gull Wer frühe stirbt, kommt bald Ghost mod dizur Freude: :: Zieh' hin, mein Kind!:,: 5. Zieh' hin, mein Kind! Die Engei warten schon Auf deinen frommen Geist! Nun siehest du, mis i Wie Gottes lieber Sohn Dir schon die Krone weis't. Vorüber sind die Leidensstunden, Du hast im Herren überwunden: :: Zieh' hin, mein Kind!:,: Gottfried Hoffmann( 1658-1712). ni a'chil trdot cildsil si IV. Auferstehung und ewiges Leben. Was dieser will, das muß geprofd schehen: :: Zieh' hin, mein Kind!:,: 3. Bieh' hin, mein Kind! Im Himmel findest du, Was dir die Welt versagt; is Denn nur bei Gott Ist wahre Freud' und Ruh', Kein Schmerz mehr, der uns dr 190 plagt. Hier müssen wir in Aengsten duld schweben, Dort kannst du ewig fröhlich monis leben: 1 o no 90 :: Zich' hin, mein Kind!:,: 4. Zich' hin, mein Kind! Wir folgen Alle nach, dit is najdd rsd nid be e Eigene Melodie.nd bite 624. Auferstehn, ja auferstehn wirst du, Mein Staub, nach kurzer Ruh'! Unsterblich Leben Wird, der dich schuf, dir geben. Halleluja! 2. Wieder aufzublühn werd' ich gesät. Der Herr der Ernte geht Und sammelt Garben, Uns ein, die in ihm starben. Halleluja! said El 3. Tag des Dank's, der FreuHun fod denthränen Tag, Du, meines Gottes Tag! Wenn ich im Grabe Genug geschlummert habe, dll Erweckst du mich. 4. Wie den Träumenden wird lidt dann uns sein; Mit Jesu gehn wir eine Zu seinen Freuden; s og si Der müden Pilger Leiden Sind dann nicht mehr. 5. Ach, in's Allerheiligste führt mich Mein Mittler. Dann leb' ich Im Heiligthume auctio be zu seines Namens Ruhme. Halleluja. Iprol13 Friedr. Gottlieb Klopstock( 1724-1803), ( EXIS PETIKL rachial Mel. Kommt Her zu mir, spricht Gottes 1100 Sohn. 625, D¹ u siehst, o Mensch, wie fort und fort Der Eine hier, der And're dort Uns gute Nacht muß geben. Der Tod hält keinen andern Lauf. Er sagt zuleßt die Wohnung me auf Uns Allen, die wir leben. 2. Bedenk' es weislich in der this sadi in Zeit.adoin 80 Flieh's allen Schlaf der Sicherheit und bleibe stündlich wacker! Wie's jetzt ist, also bleibt es isibilis nicht, mi nid b Lieder vom ewigen Leben. Bald trägt man, wo dir scheint Mel. Valet will ich dir geben. dering die fein Licht, 626. En Zrmuntert euch, ihr Dich auf den Gottesacker. R Frommen, 3. Wir werden aus den sie dm od dr Gräbern gehn Und Alle vor Gericht einst stehn, Das Christus selbst wird hegen, Wann auf der Engel Feldgeschrei Die Glut das große Weltgebäu Wird in die Asche legen. 4. Alsdann wird erst der ganzen Welt P allfertig per voi Ew'ge Bergeltung zugestellt, und füllet fic mit Del, Und seid des Heils gewärtig, Die Sünder werden büßen s Und sich ohn' allen Trug und Bereitet Leib und Seel', fad 2 Schein moni Die Wächter Zions schreien: Scheinander Bräutigam ist nah'! Selbst Kläger und auch Richter Begegnet ihm in Reihen Inst Und singt: Halleluja! sein, iQ 3. Ihr klugen Jungfrau'n jo hyn's alle, dini msic non'd Hebt nun das Haupt empor Mit Jauchzen und mit Schalle Zum frohen Engelchor! Die Thür ist ausgeschlossen, Die Hochzeit ist bereit: Auf, auf, ihr Reichsgenossen! Der Bräut'gam ist nicht weit. 4. Er wird nicht lang' verziehen, dall D'rum schlafet nicht mehr ein. Man sieht die Bäume blühen, Der schönste Frühlingsschein Verheißt Erquickungszeiten, Die Abendröthe zeigt Den schönen Tag von Weitem, Davor das Dunkel weicht. 5. Begegnet ihm auf Erden, Ihr, die ihr Zion liebt, i Mit freudigen Geberden Und seid nicht mehr betrübt! Es sind die Freudenstunden Gekommen, und der Braut Wird, weil sie überwunden, Die Krone nun vertraut. STUR 6. Die ihr Geduld getragen Und mit gestorben seid, Verdammt durch ihr Gewissen. 5. Stell' ich, Herr, mir das astering Urtheil vor, bi So steigen mir die Haar' empor, Mein Herz faßt Angst und ndog noti non in Schrecken! Schreden! dal Ihr hohen Hügel, heb' ich an, Ihr Berg' und was da stürzen kann, is Fallt nieder, mich zu decken! 411 6. Ach Jesu, meine Zuversicht, Laß mir dein strenges Endgericht An jenem Tag nicht schaden; Bereit' mich wohl auf jenen Tag, du mint Damit ich selig hören mag Den süßen Spruch der Gnaden. 7. Gieb, daß ich mich bei flarem Sinn, So lang' ich noch bei Kräften bin, me bin, Bum Sterben fertig halted ju Und nicht, verstrict in Sündenis isminin luſt, id Des ew'gen Heiles unbewußt, Zum andern Tod erkalte. sibul mad Simon Dach( 1605-1659). anotiming onlod tist Zeigt eurer Lampen Schein! Ce Der Abend ist gekommen, dull Die finst're Nacht bricht ein; Es hat sich aufgemachet Der Bräutigam mit Pracht; Auf, betet, kämpft und wachet! Bald ist es Mitternacht.i 2. Macht eure Lampen Tig 412 Lieder vom asa Sollt nun nach Kreuz und Tell things from Blagen In Freuden sonder Leid Mitleben und regieren Und vor des Lammes Thron Mit Jauchzen triumphiren In curer Siegeskron'. 7. Hier sind die Siegespalmen, Hier ist das weiße Kleid, Hier singt man Freudenpsalmen Im Frieden nach dem Streit; Hier schweigen alle Klagen, Hier grünen die Gebein', Die dort der Tod erschlagen; Hier schenkt man Freudenwein. 8. Hier ist die Stadt der Jon Freude, Jerusalem, der Ort, Der Schäffein grüne Weide, Und hier der sich're Port; Hier sind die gold'nen Gassen, Hier ist das Hochzeitsmahl, Hier soll sich niederlassen Die Braut im Rosenthal. ParpopheR 9. O Jesu, meine Wonne, Komm' bald und mach' dich auf! Geh' auf, ersehnte Sonne, s Und förd're deinen Lauf! O Jesu, mach' ein Ende Und führ' uns aus dem Streit! Wir heben Haupt und Hände Nach der Erlösungszeit. Laurentius Laurenti( 1660-1722). Eigene Melodie.di 627. Es ist gewißlich an Daß Gottes Sohn mun komme In seiner großen Herrlichkeit, Zu richten Bös' und Fromme, Wer wird alsdann vor ihm bemoonutustehn, Wenn Alles wird durch's Feuer da gehn, Wie uns sein Wort bezeuget? 2. Posaunen wird man hören dann ewigen Leben Die An aller Welten Ende; Da werden alsbald auferstehn Die Todten gar behende; Die aber noch am Leben dann, Die wird der Heiland von Stund' his thiran rod sing and! Verwandeln und erneuen. 66@ 3. Ein Buch wird man verandoptions lesen bald, Darinnen steht geschrieben Von allen Menschen, jung und all thou nog alt, Ob sie Gott treu geblieben. Da wird dann hören Jedermann, Was Alles er zuvor gethan d In seinem ganzen Leben. 4. O weh' dem Menschen, der hier hat Des Herren Wort verachtet Nach großem Gut getrachtet, Und nur auf Erden früh und spät Der wird fürwahr gar schlecht dan fen bestehn Und mit den Bösen müssen gehn Von Christo in die Hölle. T 5. O Jesu, hilf zur selben Zeit Durch deine heil'gen Wunden, Daß ich im Buch der Seligkeit Werd' eingezeichnet funden, a Woran ich denn auch zweifle nicht, Denn du hast ja den Feind gericht't Und meine Schuld bezahlet. on 390 6. Herr Jesu, mein Fürsprecher sein Wenn du nun wirst erscheinen Und lies mich aus dem Buche frei, pital 60 Darinnen stehn die Deinen, Auf daß ich sammt den Brüdern endrile mein Mit dir geh' in den Himmel ein, Den du uns hast erworben. 7. O Jesu Christ, du machst poor- cher) ancres lang' Mit deinem jüngsten Lage, Lieder vom ewigen Leben. 413 Den Menschen wird auf Erden| Ihr habt des Tages Last gebang' Ob vieler Noth und Plage. Ach komm', ach komm', du tragen; Dafür läßt euch der Heiland Candere kleur sagen: dull Ich selbst will cure Ruh'statt iste ſein. Ihr seid sein Volk, gezeugt von oben: ne Mel. Wie wohl ist mir, o Freund. Ob Sünde, Welt und Teufel disur des toben, non 628. Es ist noch eine Ruh' Seid nur getrost und gehet ein! vorhanden; best Auf, müdes Herz, und werde tupl licht! i 8. Du seufzest hier in deinen Banden, Und deine Sonne scheinet nicht. Sieh' auf das Lamm, das dich idilis mit Freuden 4. Wie labend ist es einem oling Kranken, Kranken, m Wenn seine Ruhestatt er hat! Wie wird der Wanderer es danken, Wenn er, von langem Wandern matt, 25 11909111300 Dort wird vor seinem Stuhle Am Ziele sich darf niedersehen, Am frischen Trunk die Lippen benchen, non'dlog inweiden; Wirf hin die Last und eil' herzu. Bald ist der heiße Kampf geendet, Bald, bald der schwere Lauf Juris Ja seld vollendet, 700 Wie ist er dann so hoch vergnügt! Doch dies sind kurze Ruhestunden: So gehſt du ein zu deiner Ruh'. Es wird noch eine Ruh' gefunden, 2. Die Ruhe hat Gott auser- Da man auf ewig stille liegt. foren, d. 5. Da wird man Freudengarben bringen, Denn uns're Thränensaat ist aus. O, welch ein Jubel wird erklingen Und süßer Ton im Vaterhaus! Schmerz, Seufzen, Tod und alle Leiden, rgd Richter groß, Und mache uns in Gnaden los Von allem Uebel! Amen. Dig Barth. Ringwaldt( 1530-1598). 1918 onöd Die Ruhe, die kein Ende nimmt; Es hat, da noch kein Mensch gestr boren, Die Liebe sie uns schon bestimmt. Der Heiland wollte darum sterben, Uns diese Ruhe zu erwerben; Er ruft, er locket weit und breit: Ihr müden Seelen und ihr od pigs Frommen, Versäumet nicht, heut einzuog tommen Zu meiner Ruhe Lieblichkeit! 3. So kommet denn, ihr matten bis Seelen, Die manche Last und Bürde grup sdrückt; a Eilt, eilt aus euren Kummeristhöhlen, Geht nicht mehr traurig und genodroip i bückt! 2757942 Sie müssen flichen und uns meiden; Wir werden unsern Heiland sehn. Er wird beim Brunnquell uns pels erfrischen, Die Thränen von den Augen amadoul wischen: wischen: Wer weiß, was sonst noch wird geschehn! 6. Kein Durst, noch Hunger wird uns schwächen, Denn die Erquickungszeit ist da, Die Sonne wird uns nicht mehr rond stechen, stechen, 414 Lieder vom Das Lamm ist seinem Volke nah'. Es will selbst über ihnen wohnen Und ihre Treue wohl belohnen Mit Licht und Trost, mit Ehr' und Preis. Der Baum des Lebens grünet ihnen,. Der große Sabbath ist erschienen, Da man von keiner Arbeit weiß. 17. Da ruhen wir und sind im Frieden Fort, fort, mein Geist, zum Jubiliren, Umgürte dich zum Triumphiren, Auf, auf, es kommt das RuheJosil sin jahr, namn Joh Kunth( 1700-1779). Und leben ewig sorgenlos; Ach, fasset dieses Wort, ihr Müden, Legt euch dem Heiland in den Schooß! O Herz und Seele, freue dich! 3. Hier ist nur lauter Licht nedenied und Freude, Die Seele prangt im weißen Ach, Flügel her! wir müssen eilen, id and End Kleiden ole Nicht länger mehr hienieden weilen, Dort wartet schon die frohe Schaar: ewigen Leben. 12. Da wird kein Vorhang angetroffen, Das Allerheiligste steht offen: Ein erseligste Zufriedenheit! 619 Hier läßt sich inniglich begrüßen, Giebt sich in Wonne zu genießen Die heiligste Dreieinigkeit. no Es schenkt sich uns allhier Der Engel schöne Zier; Alle Frommen om sist on nad zieren, D'ran man nichts Unvollkomm'hon f nes schaut. Hinweg, was irdisch heißt! Mein Herz und ganzer Geist Flieht von hinnen, Umfaſsen sich 90 Recht brüderlich; Mel. Wachet auf, ruft uns die Stimme. 629. Es mag dies aus, das von der Erden, Mel. Jesus, meine Zuversicht. trade Nun immerhin zerbrochen werden; 630. Ewig, ewig! heißt Ergreift dies Wort ids Und ist schon dort i An jenem sel'gen Freudenort. Der allerreinsten Heiligkeit: Wir tragen alle gold'ne Kronen, Wir sitzen hier auf gold'nen Thronen, hier Hier ändert sich nicht mehr die Beit. lnd din Hör' auf, mein blöder Sinn, Wo willst du endlich hin? Stille, stille, Geh' ruhig ein, Wo Gott allein aid Wird Alles und in Allem sein. Jal. Baumgarten( 1668-1722). baut: Das wir wohl bedenken müssen. Gott selbst will diesen Bau voll- Zeitlich hier und ewig dort: führen, die Mit ew'ger Himmelsklarheit Das ist, was wir Alle wissen; Denn nach dieser kurzen Zeit Folgt die lange Ewigkeit. 2. Es wird endlich alle Zeit Von der Ewigkeit verschlungen: Diese bringet Freud' und Leid, Wie man hier danach gerungen. Was wir in der Zeit gethan, Schreibt die Ewigkeit uns an. 3. Ewig wird das Erbe sein Derer, die an Christum glauben ewigen Leben. 415 | Ich bin noch nicht genug gereinigt, :,: Noch nicht ganz innig mit op dundir vereinigt.:,: 4. Doch bin ich fröhlich, Daß mich kein Bann erschreckt; Ich bin schon selig, i Tud Seitdem ich das entdeckt. Ich will mich noch im Leiden üben :,: Und dich zeitlebens inbrünstig lieben., 19 Lieder vom Und ohn' allen Heuchelschein Treu in seiner Liebe bleiben: Für das Leiden dieser Zeit bl Krönet sie die Ewigkeit.di 4. Ewig aber ist verflucht, Wer die Zeit in seinem Leben Zu verschwenden nur gesucht Und sich eitler Lust ergeben: Diesem bringt die Ewigkeit Endlich ein unendlich Leid.15109 5. Mein Gott, laß mich in hin opp og der Zeit An die Ewigkeit gedenken Und durch keine Sicherheit Mir das rechte Ziel verschränken, Daß mich, eh' die Zeit verläuft, Nicht die Ewigkeit ergreift! 6. Ewig, ewig! Süßer Schall, Wenn man hier hat fromm gedrive them lebet! Ewig, ewig! Schreckenshall, Wenn man Gott hat widerstrebet, Steh' mir, Gott, in Gnaden bei, Daß das Wort mir Jubel sei! Benj. Schmold( 1672-1737). 619 5. Ich bin zufrieden, Daß ich die Stadt gesehn, dll Und ohn' Ermüden d Will ich ihr näher gehn Und ihre hellen goldnen Gassen Lebenslang nicht aus den Augen lassen.:,: Joh. Hermes( 1738-1821). Und hätte gerne Mein Herz vorausgeschickt, din Und hätte gern mein müdes Leben, :,: Schöpfer der Geister, dir hinSo toon as gegeben.:,: 2. Das war so prächtig, Was ich im Geist gesehn! Du bist allmächtig, D'rum ist dein Licht so schön. Könnt' ich an diesen hellen tip Thronen& :,: Doch schon von heute an ewig Hilpred otrs wohnen!:: 3. Nur bin ich fündig, mi Der Erde noch geneigt: Das hat mir bündig is si Dein heil'ger Geist gezeigt. +35511 107 Eigene Melodie. 632. Jerusalem, du hochgebaute Stadt, Wollt' Gott, ich wär' in dir! Mein sehnend Herz so groß Verog langen hat 631.h hab' von ferne, Und ist nicht mehr bei mir. smis Mel. Nun preiset Alle. Weit über Berg' und Thale, Weit über blaches Felds R Herr, deinen Thron Schwingt es sich über alle easarost 856 m erblickt Und eilt aus dieser Welt. onl 2. O schöner Tag und noch viel schön're Stund', Wann wirst du kommen, wann? Da ich mit Lust, mit freiem sig freud'gen Mund Die Seele geben kann. In Gottes treue Hände Zum auserwählten Pfand, mar Daß sie mit Heil anlande Bei jenem Vaterland! 3. Im Augenblick wird sie erSpili heben sich unte Bis an das Firmament, ang Wenn sie so sanft, so stark, entim dan nopin ringet sich Der Stätt' der Element, Fährt auf Elias Wagen Lieder som 416 Mit heil'ger Engel Schaar, Die sie in Händen tragen, Umgeben ganz und gar. 4. O Ehrenburg, nun sei gegrüßet mir, ewigen Leben. | Daß von dem Schall und liebmodiald adsi lichen Getön' Sich regt der Freudensaal, g Mit hunderttausend Zungen, Mit Stimmen noch viel mehr, Wie von Anfang gesungen Des Himmels selig Heer. Joh. Meyfart( 1590-1642). Inwind raisiC Mel. Wer nur den lieben Gott läßt. 633. Na ach einer Prüfung kurzer Tage Erwartet uns die Ewigkeit. Dort, dort verwandelt sich die Klagen 2 In göttliche Zufriedenheit. Hier übt die Tugend ihren Fleiß, Und jene Welt reicht ihr den Preis. 2. Wahr ist's, der Fromme od schmeckt auf Erden Schon manchen fel'gen Augenooten the blick; Doch alle Freuden, die ihm 115) Indum werden, nd jne Sind nur ein unvollkomm'nes Glück. Er bleibt ein Mensch, und seine s nad do Ruh' Nimmt in der Seele ab und zu. 3. Bald stören ihn des Körpers Schmerzen, Thu' auf die Gnadenpfort'! Wie lange Zeit hat mich verlangt nach dir, y 950 20 dall Eh' ich bin kommen fort Aus jenem bösen Leben, Aus jener Nichtigkeit, Und mir Gott hat gegeben Das Erb' der Ewigkeit. 5. Was für ein Volt, welch' eine edle Schaar Kommt dort gezogen schon? Was in der Welt von Auserwählten war, Trägt nun die Ehrenkron', Die Jesus mir entgegen Vom Himmel hat gesandt, Da ich auf fernen Wegen Noch war im Thränenland.is 100 6. Propheten groß und Patriarchen hoch, 11 Auch Christen insgemein, Die einst getragen treu des Kreuzes Joch Und der Tyrannen Pein, dll Schau' ich in Ehren schweben, In Freiheit überall, Mit Klarheit hell umgeben, Mit sonnenlichtem Strahl. 7. Wenn dann zulegt ich anu gelanget bind Im schönen Paradies, an Von höchster Freud' erfüllet wird ditolin der Sinn, in Der Mund voll Lob und Preis. Das Halleluja singet Man dort in Heiligkeit, Das Hosianna klinget Ohn' End' in Ewigkeit. & di 8. Mit Jubelklängen und mit Harfen schön In Chören ohne Zahl, d Bald das Geräusche dieser Welt, Bald kämpft in seinem eignen id Herzen 46 Ein Feind, der öfter siegt als fällt, Bald sinkt er durch des Nächsten Indse Schuld In Kummer und in Ungeduld. 4. Hier, wo die Tugend öfters nollad leidet, Das Laster öfters glücklich iſt, Wo man den Glücklichen beneidet Und des Bekümmerten vergißt: Hier kann der Mensch nie frei and bon Bein, 193 Nie frei von eig'ner Schwachheit 40 sein. od 2 Lieder vom ewigen Leben. 5. Hier such' ich's nur, dort werd' ich's finden! Dort werd' ich, heilig und verklärt, Der Tugend ganzen Werth empfinden, Den unaussprechlich großen Werth: Den Gott der Liebe werd' ich sehn, Ihn lieben, ewig ihn erhöhn. 6. Da wird der Vorsicht heil'ger Wille Mein Will' und meine Wohlfahrt sein, Und lieblich Wesen, Heil die Fülle Am Throne Gottes mich erfreu'n. Dann läßt Gewinn stets auf Gewinn Mich fühlen, daß ich ewig bin. 7. Da werd' ich das im Licht erkennen, Was ich auf Erden dunkel sah; Das wunderbar und heilig 417 10. Da werd' ich dem den Dank bezahlen, Der Gottes Weg mich gehen hieß, Und ihn zu millionen Malen Noch segnen, daß er mir ihn wies; Da find' ich in des Höchsten Hand Ten Freund, den ich auf Erden fand. nennen, Was unerforschlich hier geschah; Da denkt mein Geist mit Preis und Dank 11. Da ruft, o möchte Gott es geben! Vielleicht auch mir ein Sel'ger zu: Heil sei dir, denn du hast mein 30 mer Leben, Die Seele mir gerettet, du! O Gott, wie muß das Glück erfreu'n, Der Retter einer Seele sein! 12. Was seid, ihr Leiden dieser Erden, Doch gegen jene Herrlichkeit, Die offenbart an uns soll werden Von Ewigkeit zu Ewigkeit! Wie nichts, wie gar nichts gegen sie Ist doch ein Augenblick voll Müh'! Chrift. Fürchteg. Gellert( 1715-1769). do rod Eigene Melodie. Die Schickung im Zusammenhang. 8. Da werd' ich zu dem Throne 634. Ewigkeit, du Donnerwort, O Schwert, das durch die Seele bohrt, Anfang sonder Ende! dringen, Wo Gott, mein Heil, sich offenbart. Ein Heilig, Heilig, Heilig fingen Dem Lamme, das erwürget ward: Und Cherubim und Seraphim Und alle Himmel jauchzen ihm. 9. Da werd' ich in der Engel Schaaren n Mich ihnen gleich und heilig ose ſehn; jehn; oid andr Das nie gestörte Glück erfahren, Mit Frommen stets fromm um= smady of vioi mzugehn. Ewigkeit, Zeit ohne Zeit, Ich weiß vor großer Traurigkeit Nicht, wo ich mich hinwende. Mein ganz erschrocknes Herz erbebt, Wenn mir dies Wort dem Sinn pour vorschwebt. 2. Kein Unglück ist in aller food Welt, Da wird in jedem Augenblick Ihr Heil mein Heil, mein Glück ihr Glück. Das mit der Zeit nicht endlich ondo fällt, fällt, Das sich nicht müßte wenden. Die Ewigkeit nur hat kein Ziel; 27 Lieder vom ewigen Leben. 418 Ihr mächt'ger Strom steht nimmer Gistinged Innstill Und wird auch niemals enden. Nie stirbt ihr Wurm, wie Jesus estur adi in 19 spricht, Erlöschen wird ihr Feuer nicht. 3. D Ewigkeit, du machst mir Gebang'! Dewig, ewig ist zu lang'! Hier gilt fürwahr kein Scherzen. D'rum, wenn ich diese lange Nacht Zusammt der großen Pein betracht', Erschreck' ich recht von Herzen. Nichts ist zu finden weit und breit So schrecklich, als die Ewigkeit. 4. Ach Gott, wie bist du so gerecht, host- my Wie strafest du den bösen Knecht Mit unerhörten Schmerzen! Auf kurze Lüste dieser Welt Hast du so lange Pein bestellt. Ach, nimm dies wohl zu Herzen Und merke d'rauf, o Menschenkind: Kurz ist die Zeit, der Tod geschwind! 5. Wach' auf, o Mensch, vom Sündenschlaf, Ermunt're dich, verlornes Schaf, Und beff're bald dein Leben! Wach' auf, denn es ist hohe Zeit, Es kommt heran die Ewigkeit, Dir deinen Lohn zu geben. Vielleicht ist heut der letzte Tag: Wer weiß, wie man noch sterben mag! 6. Ewigkeit, du Donnerbirou wort, O Schwert, das durch die Seele bohrt, Nimm du mich, wenn es dir gemon att fällt, Herr Jesu, in dein Himmelszelt. Johann Rift( 1607-1667). O Anfang sonder Ende! O Ewigkeit, Zeit ohne Zeit, Ich weiß vor großer Traurigkeit Nicht, wo ich mich hinwende. Mel. Jesu, der du meine Seele. 635. D. wie fröhlich, o, D, Werden wir im Himmel sein! Droben ernten wir unzählig Uns're Freudengarben ein. Gehen wir hier hin und weinen, Dorten wird die Sonne scheinen; Dort ist Tag und keine Nacht, Dort, wo man nach Thränen lacht. 2. Es ist doch um dieses Leben Nur ein jämmerliches Thun, und die Noth, die uns umgeben, Bon dem Abend bis zum Morgen Lässet uns gar selten ruhn. Kämpfen wir mit lauter Sorgen, Und die überhäufte Noth Heißet unser täglich Brot.ly 3. Ach, wer wollte sich nicht ſehnen, Dort in Zion bald zu stehn und aus diesem Thal der Thränen An den Freudenort zu gehn, Wo das Kreuz sich einst in 6 Palmen, Unser Klagclied in Psalmen, Uns're Last in Lust verkehrt Und das Jauchzen ewig währt! 4. Da wird unser Aug' eris dus blicken, Was ganz unvergleichlich ist, Da wird unsern Mund erquicken, Was aus Gottes Herzen fließt, Da wird unser Ohr nur hören, Was die Freude kann vermehren, Da empfindet unser Herz Lauter Labsal ohne Schmerz. 5. D, wie werden wir so schöne Bei der Klarheit Gottes sein! Wie wird uns das Lobgetöne Seiner Engelschaar erfreu'n, Lieder vom ewigen Leben. Wie wird uns're Krone glänzen,| Was wir hier kennen, Bei so vielen Siegeskränzen, Wie wird unser Kleid so rein, Heller als die Sonne sein! 6. Manna wird uns dorten thauen, Wo Gott selbst den Tisch gedeckt, Auf den immergrünen Auen, Die kein Gifthauch mehr befleckt; Wonne wird, wie Ströme, fließen, Und wir werden mit den Füßen Nur auf lauter Rosen gehn, Die in Edens Garten stehn. 7. Ach, wann werd' ich dahin kommen, Daß ich Gottes Antlitz schau'! Werd' ich nicht bald aufgenommen In den schönen Himmelsbau, Dessen Grund den Perlen gleichet, Dessen Glanz die Sonne weichet, Dessen wundervolle Pracht Alles Gold beschämet macht? 8. Nun, so stille mein Verlangen, O du großer Lebensfürst! 80 Laß mich bald dahin gelangen, Wo du mich recht trösten wirst. Unterdessen laß' auf Erden Schon mein Herze himmlisch werden, Bis mein Loos in jener Welt Auf das Allerschönste fällt. Benj. Schmold( 1672-1737). is mad 301 Eigene Melodie. wie selig seid ihr doch, ihr Frommen, Die ihr durch den Tod zu Gott gekommen! 419 Ihr seid entgangen Aller Noth, die uns noch hält gefangen. 2. Muß man hier doch wie im Kerter leben, Da nur Sorge, Furcht und Schrecken schweben: bo Ist nur Müh' und Herzeleid zu nennen. 3. Ihr hingegen ruht in eurer Kammer Sicher und befreit von allem Jammer: Kein Kreuz und Leiden Ist euch hinderlich in euren Freuden. 4. Christus trocknet alle eure Thränen, Ihr habt schon, wonach wir uns erst sehnen; Euch wird gesungen, Was in Keines Ohr hier ist gedrungen. 5. Ach, wer wollte denn nicht gerne sterben Und den Himmel für die Welt ererben! Wer hier noch weilen Und nicht freudig zur Vollendung eilen! Mel. Wenn mein Stündlein vorhanden. elobie. 637. Schon ist der Tag Gott bestimmt, Da, wer auf Erden wandelt, Sein Loos aus Gottes Händen nimmt, Nachdem er hier gehandelt. Er kommt, er kommt, des Menschen Sohn! Er kommt, und Wolken sind sein Thron, Den Erdenkreis zu richten. 2. Hier an dem Rand der Ewigkeit, 27* 6. Komm', o Jesu, komm', uns auszuspannen, Lös' uns auf und führ' uns bald von dannen! Bei dir, o Sonne, Ist der frommen Seelen Freud' und Wonne. Simon Dach( 1605-1659). 420 Lieder vom Hier stehn die Millionen, Die seit dem ersten Tag der Zeit Auf dieser Erde wohnen, Nur dem Allwissenden bekannt, Unzählbar wie am Meer der Sand: Hier stehn sie vor dem Richter. 3. Hier muß der falsche Wahn der Welt Der Wahrheit unterliegen; Hier, wo das Recht die Wage les concer hält, Wird keine Sünde siegen! Hier ist zur Buße nicht mehr Frist, Hier gilt nicht mehr Betrug und Todo List, Hier gilt kein falscher Zeuge. 4. Der Richter spricht, der Himmel schweigt, Und alle Völker hören Erwartungsvoll und tiefgebeugt: Kommt, erbt das Reich der Ehren! So spricht er zu der frommen Schaar, Doch die, die widerspenstig war, Heißt er nun von sich weichen. 5. O Herr, mit welcher Majeſtät Wirst du dies Urtheil fällen! Die Sünder, die dich hier verschmäht, Gehn dann gewiß zur Höllen. Dort trifft sie unerforschte Pein: Wer wird dann noch ihr Retter sein? Ihr Warten ist verloren. 6. Sie, die Gerechten, leuchten 9102 dann hal So, wie der Glanz am Himmel. Du selbst nimmst sie zu Ehren an: ewigen Leben. Daß Glaub' und Lieb' das höchste Glück O welch ein froh Getümmel! Nun sehn sie mit erstauntem Blick, Aus Gottes Gnad' ererben. 7. Sie gehn nun in das sel'ge Reich, IS1700 HIN Das Gott für sie bereitet, Und sehn auf ewig, Engeln gleich, Ihr Wohlfein ausgebreitet. Das Stüdwerk wird Vollkommenheit; Kein Kummer, keine Traurigkeit Stört ihre ew'ge Freude. 8. Mein Heiland, laß mich dein Gericht Oft und mit Ernst bedenken! Es stärke meine Zuversicht, Wenn mich die Leiden kränken, Es reize mich, gewissenhaft Und eingedenk der Rechenschaft Nach deinem Wort zu wandeln. Joh. Sam. Dieterich( 1721-1797) Mel. Herr, ich habe mißgehandelt. 638. elig, felig sind die Todten, Die am Ende wohlbestehn Und mit welchen Gottes Boten, Engel, selbst zu Grabe gehn, Die von Christo, wenn sie sterben, Wohnung, Heil und Leben erben. 2. Ihre Seligkeit und Freude Hat den Anfang, wenn der Geist Von dem Leibe, von dem Leide Zu den reinen Geistern reiſt, Wenn er auf Elias Wagen Wird in Abrah'ms Schooß getragen. 3. Arbeit, Elend, Angst und Klagen, Jammer, Wehmuth, große Noth, Alle Morgen neue Plagen, Kreuz, das schwerer als der Tod, Drohet hier nur Christi Schafen, Doch die Todten ruhn und schlafen. Lieder vom 4. Nur die Leiber ruhn im Grabe, Doch den Seelen schafft Gott miast Lust, Schenkt den Frommen das zur Gabe, Was tein Aug' und Ohr gewußt Und belohnt ihr Kämpfen, Ringen, ewigen Leben. Alle Thränen! ofe Er hat's vollbracht! Nicht Tag, nicht Nacht Wird an des Lammes Throne ſein. 3. Nicht der Mond, nicht mehr die Sonne og Scheint uns alsdann; er ist uns Sonne, Das er selber half vollbringen. 5. Selig, selig sind die Todten, Die am Ende wohl bestehn Und mit welchen Gottes Boten, Engel, selbst zu Grabe gehn, Die von Christo, wenn sie sterben, Wohnung, Heil und Leben erben. Christian August Freyberg( 1684-1743). 421 Mel. Wachet auf, ruft uns die Stimme. 639. Helig find des Him- Wie wir, in's Grab, Erben, Die Todten, die im Herren sterben, Entzücken: Folgt Wonne der Unsterblichkeit. Im Frieden ruhen sie, Los von der Erden Müh'. Hosianna! tid o id dol Bor Gottes Thron Zu seinem Sohn Begleiten ihre Werke sie. 2. Dank, Anbetung, Preis und Ehre, Macht, Weisheit, ewig, ewig Ehre Der Sohn, die Herrlichkeit des Pupusion Herrn. Heil, nach dem wir weinend rangen, Nun bist du, Heil, uns aufge gangen, Nicht mehr im Dunkel, nicht von fern. mie Sei dir, Versöhner, Jesu Christ! Jhr, der Ueberwinder Chöre, Bringt Dank, Anbetung, Preis und Ehre Dem Lamme, das geopfert ist! Er sant, wie wir, in's Grab, Wischt uns're Thränen ab, Nun weinen wir nicht mehr, Das Alte ist nicht mehr. Halleluja! Er sanf hinab, Zur Auferstehung eingeweiht. Eigene Melodie. Nach den letzten Augenblicken 640. Wachet auf, ruft uns die Er ging zu Gott, wir folgen ihm. Fr. Gottl. Klopftod( 1724-1803). Der Wächter sehr hoch auf der Zinne, Wach' auf, du Stadt Jerusalem! Mitternacht heißt diese Stunde! Sie rufen uns mit hellem Munde: Wo seid ihr klugen Jungfrauen? Wohlauf, der Bräut'gam kommt! Steht auf, die Lampen nehmt! Halleluja! binste 19:08 and adomicile Macht euch bereit bid Zu der Hochzeit: Ihr müsset ihm entgegen gehn. 2. Zion hört die Wächter Grim hol fingen, jó p Das Herz will ihr vor Freuden springen, Sie wachet und steht eilend auf. Ihr Freund kommt vom Himmel prächtig, Lieder vom ewigen Leben. 422 Von Gnaden start, von Wahrheit mächtig: Ihr Licht wird hell, ihr Stern geht auf. | Der Fluch der Sünde nieder. Der Herr erleichtert mir mein Joch; the Es stärkt durch ihn mein Herz ng and momm sich doch, be Glaubt und erhebt sich wieder. Ju Jesus dar nu BUY HISTDOUT Christus, Idols dif Laß mich sterben, dir zu leben, Dir zu sterben, Deines Vaters Reich zu erben. 3. Verachte denn des Todes truation Grau'n, Mein Geist! er Mein Geist! er ist ein Weg zum dop sanse Schau'n, Der Weg im finstern Thale. Er sei dir nicht mehr fürchterlich; In's Allerheiligste führt dich Der Weg im finstern Thale. Gottes Philipp Nicolai( 1556-1608). UFO Nun komm', du werthe Kron', Herr Jesu, Gottes Sohn!& Hosianna! sid Wir folgen All' be Zum Freudensaall Und halten mit das Abendmahl. 3. Gloria sei dir gesungen Mit Menschen und mit Engelspozungen, Mit Harfen und mit Cymbeln und mit Cymbeln ng schön. Von zwölf Perlen sind die Thore An deiner Stadt: wir stehn im thin Chorei Der Engel hoch um deinen Thron. Kein Aug' hat je geſpürt, Kein Ohr hat je gehört Solche Freude; D'rum jauchzen wir Und singen dir sie Das Halleluja für und für. the tim Die mich, wenn nun mein Auge 10 Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern. bricht, Zu deinen Todten sammelt. 641. Wie wird mir dann, Vielleicht umgiebt mich ihre Nacht, o dann mir sein, Wenn ich, mich ganz des Herrn zu freu'n, Eh' ich dies Flehen noch vollbracht, In ihm entschlafen werde, Von feiner Sünde mehr entweiht, Entladen von der Sterblichkeit, Nicht mehr der Mensch von Erde. Freu' dich, thus tone Seele, stisod od 18 Stärke, tröste dich, Erlöste, Mit dem Leben, S Das dir dann dein Gott wird d.200 geben. 2. Ich freue mich und bebe jun dialisidst doch: So drückt mich meines Elends Joch, Ruh' ist Unvergänglich, überschwänglich; Die Erlösten Wird sie unaussprechlich trösten. 4. Herr, Herr, ich weiß die Stunde nicht, Mein Lob dir ausgestammelt. Vater, CORDO Vater, ET Ich befchle meine Seele Deinen Händen, Deinen treuen Vaterhänden. 5. Vielleicht sind meiner Tage viel, Ich bin vielleicht noch fern vom Ziel, An dem die Krone schimmert. Bin ich von meinem Ziel noch weit, Die Hütte meiner Sterblichkeit, Wird sie erst spät zertrümmert: Laß mich, Vater, Bieder vom ewigen Leben. Reiche Saaten guter Thaten Dann begleiten Vor den Thron der Ewigkeiten! 6. Wie wird mir dann, ach, dann mir sein, Wenn ich, mich ganz des Herrn zu freun, Ihn dort anbeten werde, Von keiner Sünde mehr entweiht, Ein Mitgenoß' der Ewigkeit, Nicht mehr der Mensch von Erde! Heilig, Heilig, Heilig singen wir dir, bringen Preis und Ehre Dir, der war und sein wird, Ehre! Fr. Gottlieb Klopstock( 1724-1803). Eigene Melodie. 423 2. Wird das nicht Freude sein, Wenn, was der Tod genommen, Uns wird entgegen kommen Und jauchzend holen ein; Wenn man wird froh umfassen, Was thränend man verlassen? Wird das nicht Freude sein? 3. Wird das nicht Freude sein, Wenn Alles liegt bezwungen, Womit man hier gerungen? Gott dienen engelrein, Von Schmerzen, Leid, Verdrießen Nicht das Geringste wissen? Wird das nicht Freude sein? 4. Wird das nicht Freude sein? 642. Wi ird das nicht Freude sein, Nach gläubigem Vertrauen Dort selbst den Heiland schauen In Salems gold'nem Schein, Mit seinen holden Blicken Und Worten sich erquicken? Wird das nicht Freude sein? Was unaussprechlich, hören, Des Höchsten Lob vermehren, Mit Engeln stimmen ein, Wenn sie mit süßem Klingen Ihr dreimal heilig singen, Wird das nicht Freude sein? 5. O, das wird Freude sein! Weg Güter dieser Erden, Ihr Ehren voll Beschwerden, Ihr Freuden auf den Schein! Gehabt euch wohl, ihr Lieben; Muß ich euch jetzt betrüben, Denkt, dort wird Freude sein! Hans von Schweinit( 1645-1722). Susitation mo turist susu mataderong 15 Ben Sais the AN HÀ diendi endead Tim- dolu sara bir and drinis rue annd nd du 8 puzzurridfasil come m that 201 sid 160 pas mu 500 892 leading daunand(@a Mandiocbis od 07:00 102 Inigh and in our de endinsd 1791 dhuro bi girdle od tim in visit unit up bir drig sm Aste ogni pilied louised 10.eor- Evraeone sito 8 12041106-1676 om thist rilis will Jubla hait niode mon diep amsing is Gril 425 Ho glodni gubat ng 0080p( Guimitol munde SVI og hod dm8 binne indo mastet qend Insidustitia stylu dumpi dap * Gottlob Adolph, geb. 1685 zu Niederwiese in der Oberlausit, to feit 1727 Prediger in Hirschberg, starb 1745. Heinrich Alberti, geb. 1604 zu Lobenstein im Fürstenthum Reuß, feit 1631 Organist zu Königsberg, Musiker und Dichter, od Mitglied des Königsberger Dichterbundes( f. Simon Dach), nidsdort gest. 1650. billboa( basid Todo 10 pipo Dichter- Verzeichniß. 08 squilos logisdrift u Obči dag Johann Albinus, geb. 1624 in Unternessa bei Weißenfels, seit 1657 Pastor in Naumburg, dort gest. 1679. Johann Allendorf, geb. 1693 zu Johbach in Hessen, unter Francke 8861 in Halle gebildet, Hofprediger in Köthen, dann Consistorialrath von Wernigerode, gest. 1773 als Pastor in Halle. Johann Altenburg, geb. 1584 in Alach bei Erfurt, Prediger zu Erfurt, gest. 1640 daselbst. monninepit Hieronymus Annoni, geb. 1697 in Basel, starb als Prediger in Muttenz bei Basel 1770. Ernst Moritz Arndt, geb. 1769 auf Rügen, bekannter Patriot und Sänger aus den Freiheitskriegen, Professor der Geschichte in Greifswald und Bonn, wo er 1860 starb. Wilhelm Arends, gest. als Pastor in Halberstadt 1721. Gottfried Arnold, geb. 1666 in Annaberg im sächsischen Erz sotoongebirge, Kirchengeschichtsschreiber und Verfasser mystischer Schriften, geft. 1714 als Pfarrer zu Perleberg( Brandenburg). Christoph Achenfeldt, geb. 1792 in Kiel, Probst und Consistorialrath zu Flensburg, dort gest. 1856. de dinsju Christian Bachr, geb. 1795 in Atterwasch bei Guben, Pfarrer in esda Oppach und Weigsdorf bei Bauzen, gest. 1846 zu Weigsdorf. Jonathan Bahnmeier, geb. 1774 zu Oberstenfeld bei Marbach 190( Würtemberg), von 1815 Professor der Theologie in Tübingen, seit 1819 Decan in Kirchheim unter Teck, daselbst gino gest. 1841.9 od ng NDIO 02 Karl Johann Barthel, geb. 1817 zu Braunschweig, Privatlehrer in Braunschweig, daselbst gest. 1853.a misit Jacob Baumgarten, geb. 1668 zu Wollmirstedt bei Magdeburg, mi Inspector des Halleschen Pädagogiums, von 1701 Pfarrer od zu Wollmirstädt, 1713 Prediger in Berlin, dort gest. 1722. Cornelius Beder, geb. 1561 in Leipzig, Professor der Theologie in Leipzig, dort gest. 1604.88 urte Martin Behemb( Behm), geb. 1557 zu Lauban, Oberpfarrer disidaselbst. gest. 1622. 80TI(( n ginon) Anmerkung: Die mit einem Sternchen versehenen Dichter sind Schlefter. 28 426 Dichter- Verzeichniß. Johann Betichius, geb. 1650 zu Steckby in Anhalt, Pfarrer in Berbst, dort gest. 1722. Johann Daniel Bidel, geb. 1737 zu Altweilnau in Hessen- Nassau, gest. 1809 als Consistorialrath in Usingen bei Nassau. Caspar Bienemann, geb. 1540 zu Nürnberg, als Generalsuperintendent in Altenburg gest. 1591. Sigmund v. Birken, geb. 1626 zu Wildenstein bei Eger, Mitglied alluntu und später Leiter des Nürnberger Dichterbundes, genannt Blumenorden, vom Kaiser Ferdinand III. wegen seiner Gedichte in den Adelstand erhoben, gest. 1681 zu Nürnberg. Carl Heinr. v. Bogatzky, geb. 1690 zu Jankowe bei Militsch ( bn@( Schlesien), studirte in Halle unter Herm. A. Francke Theologie, war aber durch Kränklichkeit am Predigen verhindert. Verfaßte das goldene Schatzkästlein und andere Erbauungsschriften; lebte meist in Schlesien, gest. 1774 in Halle. i thodder gear dep trodnallis undor David Behme, geb. 1605 zu Bernstadt( Schlesien), seit 1638 Consistorialrath zu Bernstadt, wo er 1657 gestorben iſt. Albrecht Markgraf zu Brandenburg, geb. 1522, bekannt aus den Kriegen der Reformationszeit, an der Seite Moriß v. Sachnisen und dann im Kriege gegen ihn, in der Verbannung geſt. 1557. OSTI bind ind sattui? Louise Henriette Kurfürstin von Brandenburg, geb. Prinzessin von Oranien, geb. 1617, Gemahlin des großen Kurfürsten, gest. 1667. per jutott om dloutajiri sichicht David Bruhn, geb. 1727 zu Memel, seit 1754 Prediger an der Marientirche in Berlin, dort gest. 1782. diot ostmo Johann Buchka, geb. 1705 zu Arzberg( Oberfranken), Conrector und Hülfsprediger zu Hof, daselbst gest. 1752.hé Samuel Bürde, geb. 1753 zu Breslau, starb als preußischer Hofrath und Kanzleidirector in Berlin 1831. dim 2920 Franz Joachim Burmeister, geb. zu Lüneburg, Freund und GeTrade hülfe Joh. Rist's, von diesem zum Dichter gekrönt. Todesmodinuo hedinjahr unbekannt. Matthias Claudius, geb. 1740 zu Reinfeld( Holstein), Verfasser gasin des Wandsbecker Boten, gest. 1815 in Hamburg.d Tobias Clausnitzer, geb. 1618 zu Thum bei Annaberg( Königr. Toads Sachsen), schwedischer Feldprediger, zulett Pfarrer in Pergstein und Weyden( Oberpfalz), gest. 1684. Johann Andreas Cramer, geb. 1723 in Jöhstadt( sächs. Erzgebirge), Freund Gellerts und Klopstocks, Hofprediger in Se Kopenhagen, wegen seines Freimuths entsetzt, später vom sinalo Könige v. Dänemark nach Kiel als Professor der Theologie berufen, hier geſt. 1788. Anar din Bartholomaeus Craffelius, geb. 1677 zu Wernsdorf bei Glaucha ( Königr. Sachsen), seit 1708 Pfarrer in Düsseldorf, daselbst gest. 1724. mare cu monis Dichter- Verzeichniß. 427 Simon Dach, geb. 1605 zu Memel, erst Conrector an der Dom deschule zu Königsberg, dann Professor der Poesie eben das. Haupt der Königsberger Dichterschule, gest. 1659. Christian Dann, geb. 1758 in Tübingen, gest. als Stadtpfarrer zu Stuttgart 1837. p JOUR don DI dar unilinda Hermann Daniel, geb. 1812 zu Köthen, Inspector am Pädagogium in Halle, Hymnologe und Herausgeber eines Gesangbuchs, gest. 1871 zu Leipzig. dan signa todo Nicolaus Decius, ursprünglich Mönch, evangelisch geworden, wirkte er als Lehrer in Braunschweig und Prediger in Stettin, hier gest. 1541. 1st David Denicke, geb. 1603 zu Zittau, Jurist und Consistorialrath in Hannover, das. gest. 1680. Vgl. Just. Gesenius. Wolfgang Dessler, geb. 1660 zu Nürnberg, ursprünglich Juwelier, dann Theologe, wegen Kränklichkeit am Predigen gehindert gut wurde er Lehrer in Nürnberg, dort geſt. 1722. Johann Diterich, geb. 1721 zu Berlin und dort als Pastor an der Marienkirche gest. 1797. DUHUSU Adam Drese, Kapellmeister erst in Weimar und Jena, dann in Arnstadt, wo er mit Speners Schriften bekannt wurde, seit dem viel verfolgt wegen seines Pietismus, gest. 1718. Carl Döring, geb. 1783 zu Alvensleben bei Magdeburg, Mitbegründer des Vereins für Verbreitung von Erbauungsschriften im nördlichen Deutschland, gest. als Prediger in Elberfeld 1844. CINQUAR Paul Eber, geb. 1511 zu Kizingen( Unterfranken), Freund Melanchthons, nach dessen Tode sein Nachfolger, starb 1569 als is Generalsuperintendent in Wittenberg an gebrochnen Herzen. Johann Eschenburg, geb. 1743 zu Hamburg, Schüler Gellerts, Professor der schönen Wissenschaften zu Braunschweig, dort geſt. 1820. Friedrich Fabricius, geb. 1642 in Stettin, dort gest. 1703 als Senior an St. Nicolai. Jacob Feddersen, geb. 1736 zu Schleswig, Prediger an mehreren Orten, zuletzt in Altona, wo er 1788 starb. Ludwig Eberhard Fischer, geb. 1695 zu Aichelberg bei Schorndorf( Württemberg), Oberhofprediger und Consistorialrath din Stuttgart, Vertheidiger der politischen Freiheiten gegen Om die Willkühr des Herzogs Carl, gest. 1773.00 Paul Flemming, geb. 1609 zu Hartenstein im Kgr. Sachsen, Dichter aus der Schule von Opib, erlag 1640 den Beschwerden einer Reise nach Persien..do ITOMO SUNTE Johann Frand, geb. 1618 zu Guben und daselbst erst Rechtsiod anwalt, dann Bürgermeister, Schüler Simon Dachs, gest. J 1677. Dp- odontnck- RI insusint Salomo Frand, geb. 1659 in Weimar und dort Nachfolger Georg Neumarks als Bibliothekar und Hofpoet, geſt. 1725. 1700 28* 428 Dichter- Verzeichniß. Hermann August Frande, geb. 1663 zu Lübec, neben Spener nd Hauptvertreter des Pietismus, deshalb aus Leipzig und Erfurt vertrieben, seit 1692 in Halle als Prediger und on Professor, Gründer des Halleschen Waisenhauses, gest. 1727. Christian Freyberg, geb. 1684 zu Stolpen bei Dresden, deutscher Schulmann, Rector der Armenschule zu Dresden, geft. 1743 zu Dresden. Johann Freylinghausen, geb. 1670 in Gandersheim( Braunschweig), France's Gehülfe und Nachfolger in Halle, geft. 1739. Johann Freystein, Hof- und Justizrath in Dresden, dort mit Spener in Verbindung, gest 1720. Johann Ludwig Frickert nicht näher bekannt. Gottfried Funk, geb. 1734 zu Hartenstein im Rgr. Sachsen, Erzieher im Hause Johann Cramers, mit diesem, so wie mit Gellert und Klopstock in regem Verkehr; eine Berpflichtung auf die symbolischen Bücher scheuend, wird er Rector in Magdeburg, dort gest. 1814. dis Carl Garve, geb. 1763 zu Jeinsen bei Hannover, verwaltet zuerst eine Lehrerstelle am Pädagogium zu Niesky, von dort abgerufen, weil er Kautsche Zweifel der Jugend mittheilte; dann an verschiedenen Brüdergemeinden als Prediger thätig, zuletzt in Herrnhut gest. 1841. Als Dichter angeregt durch Klopstock. Lampertus Gedide, geb. 1683 zu Gardelegen in der Altmart, e Theologe aus der Schule H. A. Franckes, gest. 1735 als Feldprobst in Berlin. Christian Fürchtegott Gellert, geb. 1785 zu Hainichen bei Leiperozig, Professor der Philosophie zu Leipzig, beliebter Fabeldichter, giebt 1757 seine geistlichen Oden und Lieder heraus, gest. 1769. Paul Gerhardt, geb. 1606 zu Gräfenhainchen bei Halle, 1651 Probst in Mittenwalde bei Berlin, 1657 Diaconus in Berlin, vom großen Kurfürsten 1667 abgesetzt, weil er sich nicht Vorschriften über den Kanzelgebrauch( Polemik gegen die Reformirten) gefallen lassen will, seit 1668 in Lüben, dort dioringest. 1676. Carl Gerof, geb. 1815 zu Stuttgart, durch Gustav Schwab in der Poesie angeregt, seit 1849 Prediger, jetzt Prälat und old Oberhofprediger in Stuttgart, am bekanntesten durch seine Lieder, Palmblätter." ad pluch od sun thi du 201 199 Justus Gesenius, geb. 1601 zu Esbeck im Lauenburgschen, Schübler Georg Clalixt's, wegen seiner Vermittlungstheologie in og erbitterte Streitigkeit verwickelt, Domprediger in Hildesheim, dann Generalsuperintendent in Hannover, gab ein ReformJolagesangbuch heraus, wo zuerst die alten Lieder überarbeitet GST sind, gest. 1673. antodioildid sin stoutusil pros * 82 Dichter- Verzeichniß. 429 Ludwig Gotter, geb. 1661 zu Gotha, Hofrath zu Gotha, Dichter aus der Franceschen Schule, gest. 1735. Johann Graumann,( Poliander) geb. 1487 zu Neustadt an der Haardt, Rector in Leipzig, bei der Disputation Luthers mit Eck des letzteren Schreiber trat bald darauf zur Reformation über und wurde neben Speratus Pfarrer in Königsberg in Preußen, dort gest. 1541. TUDIOP Johann Greding, geb. 1676 zu Weimar, Rector in Hanau( Hessen), später Prediger in Altheim bei Hanau, gest. 1748. Christian Gregor, geb. 1723 zu Dirsdorf bei Nimptsch( Schlesien), seit 1742 im Dienst der Brüdergemeinde erst als Organist, später in mehreren geistlichen Aemtern, zuletzt Bischof, dropint geſt. 1801. TE BERI 400 18 GP30 10: * Andreas Gryphius, geb. 1616 zu Groß- Glogau, dort als Synunles dicus gest. 1664, berühmter weltlicher Dichter, der nur einige geistliche Lieder gedichtet hat, Freund Johann Heerprodm mann's. dom Cyriacus Günther, geb. 1649 zu Goldbach bei Gotha, Lehrer am Gymnasium zu Gotha, dort gest. 1704. motiny Johann Hänzzschel, geb. 1707 zu Seifhennersdorf bei Zittau, Prediger zu Zittau, gest. 1748. dond Michael Hahn, geb. 1758 zu Altdorf( Württemberg), unstudirter Laienprediger von theosophischer Geistesart, geft. 1819. Friedrich v. Hardenberg( Novalis), geb. 1772 zu Wiederstedt son( Prov. Sachsen), gleich begabt für philosophische Speculation als Poesie, der geistliche Dichter der Romantit, gest. 1801 an der Schwindsucht.dershy doina jani monolith QUOT Claus Harms, geb. 1778 zu Fahrstedt( Holstein), hervorragender Prediger, seit 1816 in Kiel, dort zuletzt Kirchenprobst bis 1849, wo er in Folge von Erblindung sein Amt niedereign legte, gest. 1855. HOCHOT Carl Harttmann, geb. 1743 zu Adelberg( Württemberg), tiefsinniger Theologe, aus der Schule Detingers, Lehrer Schilstbilers an der Karlsschule, zuleßt Prediger in Lauffen am Neckar, gest. 1815 in Tübingen.19 10000 in Louise v. Hayn, geb. 1724 zu Idstein( Hessen- Nassau), Mitglied 97 der Brüdergemeinde, gest. 1782 zu Herrnhut. misphe Heinrich Hecker, geb. 1699 zu Hamburg, Pfarrer in Meuselwiß in Sachsen- Altenburg, daselbst gest. 1730. dini $ 191113 * Johann Heermann, geb. 1585 zu Raudten bei Wohlau, be890 30 deutendster geistlicher Dichter der ersten schlesischen Dichterdschule), erfuhr in der Jugend den Einfluß von Valer. Herberger, seit 1611 Prediger in Köben bei Steinau, 1636 wegen Kräntlichkeit in den Ruhestand getreten, gest. 1647 in Lissa. aus Guhrau( Schlesien), dort Rechtsanwalt, Unterne gest. gegen 1659. VOTION!! Heinrich Held, 430 Dichter- Verzeichniß. Christian Henrici, geb. 1700 zu Stolpen bei Dresden, Oberpostcommissarius in Leipzig, gest. 1764. Valerius Herberger, geb. 1562 zu Fraustadt, Prediger in seiner Vaterstadt, Sort gest. 1627. Nicol. Hermann, Cantor in Joachimsthal am Erzgebirge wirkte 1911das. neben dem Prediger Mathesius, gest. 1561. Johann Gottfried Herrmann, geb. 1707 zu Alt- Jeßnitz( gr. ( Sachsen) 45 Jahre lang Oberhofpred. in Dresden, gest. 1791. * Zacharias Herrmann, geb. 1643 zu Namslau, Pastor in Lissa ( olu. Generalsen. über die ev. Kirchen Großpolens, gest. 1717. Johann August Hermes, geb. 1736 zu Magdeburg, gest. 1822 als Jodi Consistorialrath zu Quedlinburg, ping * Johann Timotheus Hermes, geb. 1738 zu Peknik bei Stargard *(( Pommern), beliebter Romanschriftsteller, Pastor prim. der Reihe nach an den 3 Haupt- und Pfarrkirchen zu Breslau, -799 gest. 1821.6 td tidig tad rohidig soal selling pinda Johann Herrnschmidt, geb. 1675 zu Bopfingen( Württemberg), min feit 1715 Prof. der Theologie in Halle und Subdirector des Waisenhauses, Francke's Mitarbeiter, gest. 1723. Johann Hertzog, geb. 1647 zu Dresden, Rechtsanwalt in seiner Vaterstadt, daselbst gest. 1699. Johann Hez, geb. 1490 zu Nürnberg, erster evangel. Prediger in Schlesien und Reformator Breslaus, dort seit 1523 an dal Maria Magdalena, gest. 1547. Wilhelm Hey, geb. 1789 zu Leina bei Gotha, beliebter Jugenden schriftsteller, seit 1827 Hofprediger in Gotha, gest. als Superintendent in Ichtershausen 1854. 6 108 Philipp Hiller, geb. 1699 zu Mühlhausen( Württemberg), Prediger siddin Steinheim bei Nördlingen, verlor 1751 die Stimme, ſeitdem um so thätiger als Schriftsteller, gest. 1769 * Gottfried Hoffmann, geb. 1658 zu Löwenberg( Schles.), in Leipzig mit France bet. 1688 Rector in Lauban, hier gest. 1712. Ernst Homburg, geb. 1605 zu Mühla bei Eisenach, Rechtsconusulent zu Zeiz( Pr. Sachsen), schon als weltlicher Dichter bekannt, bevor er durch geistliche Liederdichtung sich einen dollis Namen machte, gest. 1681. ACTE dop, uang u dop gang at sluc Wilhelm Hülsemann, geb. 1781 zu Soest( Westphalen), zuerst Pregios diger in der Grafschaft Mark, dann Pfarrer und Supers intendent zu Elsey bei Iserlohn, dort gest. 1865. mi * Christian Keimann, geb. 1607 zu Pankrah( Böhmen). Sein Vater ein Schlesier. Erst Conrector, dann Rector des Gymnasiums zu Zittau, Verfasser von Schulcomödien und gereimten Pericopen, gest. 1662. Christian Kern, geb. 1792 zu Söhnstetten( Württemberg), 1824 Professor am theol. Seminar in Schönthal, 1829 Pfarrer zu Dürrmenz bei Pforzheim, dort 1835 gestorben. Incuing Good Hopeg pe yotchi * 7906 Dichter- Verzeichniß. 431 * Abraham Klejel, geb. 1636 zu Fraustadt( Posen), Prediger in In oder Nähe von Fraustadt und Steinau, zuletzt Oberpfarrer in Jauer, gest. 1702. op diojod noms i mo@ Friedrich Klopstod, geb. 1724 in Quedlinburg, berühmter Dichter bigides ,, Messias" und der Oden, gest. 1803 zu Hamburg. Gustav Knaf, geb. 1806 in Berlin, seit 1850 Gossners Nachfolger in der Bethlehemkirche zu Berlin, daselbst gest. 1878. Albert Knapp, geb. 1798 zu Tübingen, Freund Ludwig Hofackers, von 1836 ab Prediger an verschiedenen Kirchen Stuttgarts, plin daselbst gest. 1864. * Christoph Knoll, geb. 1563 zu Bunzlau, Diaconus in Sprottau, gest. 1621 daselbst. od 201008 * Christian Knorr, Freiherr v. Rosenroth, geb. 1636 zu Alt- Raudten bei Wohlau, Minister beim Pfalzgrafen zu Sulzbach, predpon Kaiser Leopold in den Freiherrnstand erhoben, zur jüngeren schlesischen Dichterschule gehörig, gest. 1689 zu Sulzbach( Oberpfalz). mus jeit 1705 Christian Koitsch, Inspector am Pädagogium in Halle, ſeit Rector des Gymnasiums zu Elbing, daselbst gest. 1735. Michael Kongehl, geb. 1646 zu Kreuzburg( Pr. Preußen), Dichter aus der Schule Simon Dach's, gest. als Bürgermeiſter von Königsberg 1710. me alle Moritz Kramer, geb. 1646 zu Ammerswurth( Holstein), Pfarrer er zu Marne, daselbst gest. 1702. * Jonathan Krause, geb. 1701 zu Hirschberg, Pfarrer an der Peter Paulkirche in Liegniß, daselbst gest. 1762. Friedrich Adolf Krummacher, geb. 1768 zu Tecklenburg( Westphalen), am bekanntesten durch seine Parabeln, ein Theologe von Herderschem Geist, 1800 Professor der Theologie zu Duisburg, 1812 Oberhofprediger in Bernburg( Anhalt), seit 1824 an der Ausgarikirche zu Bremen, das gest. 1845. Elieser Küster, geb. 1732 zu Wazum( Braunschweig) als GeneralF081 superintendent von Braunschweig gest. 1799. nlnie solid Johann Kunth, geb. 1700 zu Liegniß, 1737 Pfarrer zu Löwen dlajn bei Brieg, 1743 Pfarrer in Dorf Baruth( Kgr. Sachsen), daselbst gest. 1779. Peter Lackmann, Schüler Frances, Oberpfarrer zu Oldenburg ( Holstein), daselbst gest. 1713. ini situste Friedrich Lampe, geb. 1683 zu Detmold( Lippe), hervorragender reformirter Theologe, eine Zeit lang Prof. der Theol. zu e Utrecht, gest. als Prediger in Bremen 1729. o* Emanuel Langbeder, geb. 1792 zu Berlin, Hofstaatssecretair des Prinzen Waldemar, gest. 1843. Joachim Lange, geb. 1670 zu Gardelegen( Altmark), Freund und 5 College H. A. Frances, 1698 Rector in Berlin, dann Pastor daselbst, 1709 nach Halle als Professor der Theologie berufen, dort gest. 1744. * 110 SA Star Stap 1960 432 Dichter- Verzeichniß. Laurentius Laurenti, geb. 1660 zu Husum( Schleswig), zum Spenerschen Dichterkreis gehörig, 1684 Musikdirector am Dom in Bremen, daselbst geſt. 1722. Johann Lavater, geb. 1741 zu Zürich, zur Poesie durch Bodmer und Breitinger angeregt, seit 1769 Prediger in Zürich, plo starb an einer von einem französischen Soldaten erhaltenen Verwundung 1801. 907311 Johann Lehmus, geb. 1707 zu Rothenburg a. d. Tauber, daselbst seit 1762 Superintendent, gest. 1788. Johann Leon, aus Ohrdruff( bei Gotha), Pfarrer in Königsee unter( Schwarzb. Rudolstadt), später Groß- Mühlhausen, zuletzt in Wölfis bei Ohrdruff gest. 1597. * Ehrenfried Liebich, geb. 1713 zu Probsthayn( Liegniß), Mitbod herausgeber der Hirschberger Bibel, von Gellert zum Dichten ermuntert, seit 1742 Pfarrer in Lomniß bei Hirschberg, #gedaselbst gest. 1780.nic mot * Salomon Liscob, geb. 1640 zu Niemitsch( Niederlausiß), gest. 601689 als Diaconus in Burzen. Valentin Löscher, geb. 1673 zu Sonderhausen( Schwarzburg), eifriger Gegner des Pietismus, seit 1709 Superintendent in Dresden, daselbst gest. 1749. bie Matthäus Appelles v. Löwenstern, geb. 1594 in Polnisch- Neustadt( Oppeln), Staatsrath des Herzogs von Münsterberg, vom Kaiser Ferdinand III. in den Adelstand erhoben, gest. 1648 zu Breslau. Martin Luther, geb. 1483 zu Eisleben, daselbst gest. 1546. Von ihm theils Ueberarbeitung älterer Gesänge, theils Originaldichtungen, Joachim Magdeburg, geb. 1525 zu Gardelegen( Altmark), Pre81 diger an vielen Orten, 1581-1583 in Efferding in DesterInnsreich, späterer Aufenthaltsort unbekannt. 20 Jan fi mbil Casar Malan, geb. 1786, Prediger in Genf, daselbst gest. 1864. Johannes Mathesius, geb. 1504 zu Rochliß bei Leipzig, erst ( Rector, dann Pastor zu Joachimsthal( Böhmen), daselbst gest. 1565. I op dispo Samuel Marot, geb. 1771, Oberconsistorialrath, Prediger an der Neukirche in Berlin, gest. 1865. indian( doc) Christoph Meister, geb. 1738 zu Halle, gest. 1811 als Pastor und Gymnasialdirector in Bremen. pel 151 FOT * Johann Mentzer, geb. 1658 zu Jahmen bei Görlig, Freund and Schwedlers( f. D.) seit 1696 Pfarrer in Kemniß, daselbst geſt. 1734. 6181 op modinek nagy Johann Meyfart, geb. 1590 in Jena, Director des Gymnasiums Toto in Coburg, dann Prof. der Theol. zu Erfurt, wegen seiner od sigSchriften über Sittenreform auf den Universitäten viel angefeindet, gest. 1642. AI ing med min Dichter- Verzeichniß. 433 Friedrich de la Motte Fouqué, geb. 1777 zu Brandenburg, romantischer Sänger aus dem Freiheitskriege von 1813, geft. fjdisind 1843 in Berlin. 981 tion Johann Georg Müller, geb. 1651 zu Jauer( Schlesien), 47 Jahr Pfarrer in Limbach bei Chemnitz, von Kaiser Carl VI. zum sling Dichter gekrönt, gest. 1743 in Limbach. Johann Mülmann, geb. 1573 zu Pegau bei Leipzig, Prof. der Theologie und Prediger zu Leipzig, gest. 1613. Balthasar Münter, geb. 1735 zu Lübeck, Prediger in Gotha, seit 1765 in Copenhagen, hier in Verkehr mit Klopstod und Cramer, gest. 1793. Caspar Nachtenhöfer, geb. 1624 zu Halle, Pastor in Coburg, om daselbst geſt. 1685. Soachim Neander, geb. 1650 zu Bremen, früh mit Spener bekannt, erster bedeutender Dichter der deutsch- reformirten Kirche, zuerst Rector in Düsseldorf, hier wegen der von ihm gehaltenen Privaterbauungsstunden viel verfolgt, seit or 1679 Prediger in Bremen, hier gest 1680. Christoph Neander, geb. 1724 zu Eckau( Kurland), Dichter der Aufklärung, Anhänger der Kantschen Philosophie, Probst in Gränzhof( Kurland), hier gest. 1802. David Nerreter, geb. 1649 zu Nürnberg, erst Prediger in Bayern, gest. als Consistorialrath in Stargard 1726. * Caspar Neumann, geb. 1648 zu Breslau, daselbst seit 1679 dan Diaconus bei Maria Magdalena, gest. 1715 als Pfarrer sig zu Elisabeth, Kirchen- und Schuleninspector und Professor da der Theologie zu Breslau. Gottfried Neumann, geb. 1688, von dem pietistischen SeparatisJumus, dem er anfangs zugethan war, durch Graf Zinzenbad dorf geheilt, wirkte er in der Brüdergemeinde, gest. 1782. Georg Neumart, geb. 1621 zu Langensalza( Pr. Sachsen), unter der Einwirkung Simon Dachs in Königsberg, Bibliothekar ni mund Hofpoet in Weimar, daselbst gest. 1681.no Erdmann Neumeister, geb. 1671 in Uechteriß bei Weißenfels ( Pr. Sachsen), eifriger Gegner des Pietismus, Oberhof- prediger in Sorau( Brandenburg), seit 1715 Pastor in eart Hamburg, daselbst gest 1756. moros pod Johannes Neunherz, geb. 1653 zu Waltersdorf bei Kupferberg ( Schlesien), Pfarrer in Lauban und seit 1709 in Hirschberg, daselbst geſt. 1737. STONOSZ * GOST Heinrich Neuß, geb. 1654 zu Elbingeroda( Harz), seit 1690 Prediger in Wolfenbüttel, von dort wegen pietistischer Bestre( udbungen verdrängt, fand er in Wernigerode 1696 Buflucht, dort gest. als Superintendent 1716.ing mn MA JFT! Philipp Nicolai, geb. 1556 in Mengeringhausen( Waldeck), Verfasser 1977 polemischer Schriften gegen die Calvinisten, Prediger im Waldeckschen, in Westphalen, zuletzt in Hamburg, das. geſt. 1608. 434 Dichter- Verzeichniß. August Niemeyer, geb. 1754 zu Halle, Entel Freylinghausens, Oberconsistorialrath und Prof. der Theol. in Halle, daselbst geſt. 1828. Johannes Olearius, geb. 1611 zu Halle, Superintendent in Quermugfurt( Pr. Sachsen), wurde 1643 Oberhofprediger in Halle, gest. 1684 in Weißenfels( Pr. Sachsen). Johann Gottfried Olearius, geb. 1635 zu Halle, ein Sohn von dem Bruder des Johannes Olearius, Diaconus in Halle, ndio feit 1668 Superintendent in Arnstadt, daselbst geft. 1711. Johann Patzke, geb. 1727 zu Frankfurt a. D., seit 1762 Prediger in Magdeburg, daselbst gest. 1787. Joachim Pauli, geb. um 1636 zu Wilsnack( Mark), Freund Paul Gerhardts, ein Theologe, über dessen Lebensgang dr wenig bekannt. Christoph v. Pfeil, aus einem altschlesischen Rittergeschlecht, geb. 1712 zu Grünstadt bei Worms, Staatsmann erst in Würtdisttembergschen Diensten, dann im Dienst Friedrich des Großen, Michael Praetorius, geb. 1571 zu Kreuzburg( Eisenach), Hofcredentiran kapellmeister zu Wolfenbüttel, daselbst gest. 1621. Samuel Preiswert, geb. 1799 zu Rümlingen( Basel), Prediger zu Basel, Antister der Basler Kirche. gest. 1784. vanden Christian Buchta, geb. 1808 zu Cadolzburg( Mittelfranken), mit vor dem Dichter v. Platen befreundet, von Schleiermacher und 10ff018 Schelling angezogen, 1839 Prof. der Phil. und Theologie zu Speyer, nach kurzer Krankheit( Trübsinn) Pfarrer in Eyb -ai bei Ansbach, seit 1852 Pfarrer in Augsburg, das. gest. 1858. Johann Jacob Rambach, geb. 1693 zu Halle, Prof der Theol. und Prediger daselbst, aus der Franckeschen Schule, doch 1st unter Einwirkung der Wolfschen Philosophie, später in Totadio Gießen, dort gest. 1735. nom punirioni 190 Johann Reche, geb. 1764 zu Lennep( Rheinprovinz), Pfarrer in Slim Mühlheim am Rhein, der kantischen Philosophie zugethan, -fodrad gest. 1835.91 890 romps#pijis( mine Andreas Rehberger, geb. 1716 zu Nürnberg, Mitglied des Nürnberger Dichterordens, als Prediger in Nürnberg geft. 1769. -100 * Reichart Reiber, geb. 1744 zu Bernstadt( Schlesien), gest. als bric Pfarrer zu Dirsdorf bei Nimptsch 1778. • Eleonore Fürstin Reuß, geb. Gräfin Stolberg Wernigerode, 01835 zu Gedern am Vogelsberge geb., lebt in Jänkendorf bei Niesty. pour trod nod ton Christian Friedr. Richter, geb. 1676 zu Sorau( Pr. Brandenburg), Arzt am Halleschen Waisenhause, Dichter, Componist und ja Erbauungsschriftsteller, gest. 1711. intentie Bartholomaeus Ringwaldt, geb. 1530 zu Frankfurt a. D., Pfarrer 8001 in Langfeld in der Neumart, gest. um 1600.000 Dichter- Verzeichniß. 435 Martin Ninfart, geb. 1586 zu Eilenburg in Pr. Sachsen, daselbst als Prediger gest. 1649, Freund und Trübsalsgenosse Joh. stadio Heermanns. 1871.dog rednih infe Johann Rist, geb. 1607 zu Ottensen bei Hamburg, Stifter des misdElbschwanenordens, von Kaiser Ferdinand III. zum Dichter gekrönt und in den Adelstand erhoben, 32 Jahre lang and Pfarrer in Wedel bei Hamburg, dort gest. 1667. hapiste Samuel Rodigast, geb. 1649 zu Gröben( Thüringen), unter Georg Neumark gebildet, Rector an dem Gymnasium zum grauen Kloster in Berlin, dort geſt. 1708. dop tilbe xius? * eln * Johann Andreas Rothe, geb. 1688 zu Lissa bei Görliß, durch Binzendorf 1722 nach Berthelsdorf berufen, wirkt in der Brüdergemeinde bis 1737, von da ab Gegner des Herrnhutianismus, erst Pfarrer zu Hermsdorf bei Görliz, dann Erroll zu Thommendorf bei Bunzlau, daselbst geſt. 1758.de Karl Rothe, geb. 1812 zu Marienwerder, erst Prediger an der in Elisabethkirche zu Berlin, dann Irwingianerprediger das. Johann Rothen, geb. 1797 zu Neueneck( Bern), Lehrer in Basel. Friedrich Rückert, geb. 1789 in Schweinfurt( Kgr. Bayern), berühmter Dichter, Prof. in Erlangen und Berlin, gest. 1866 razu Neusen bei Coburg. dog im HURDER Johann Ruopp, Adjunct der theol. Facultät in Halle, das. gest. 1708. Martin Rutilius, geb. 1550 zu Düben( Pr. Sachsen), gest. als hd Archidiaconus in Weimar 1618.dahlah's Gottfried Sacer, geb. 1635 zu Naumburg, Mitglied des ElbSoalschwanordens( s. Rist), vom Kaiser zum Dichter gekrönt, Abail Rechtsgelehrter zu Braunschweig und Wolfenbüttel, daselbst gest. 1699. go aid surmooni@ modasini Christian Sachse, geb. 1785 zu Eisenberg( Sachsen Altenburg), Consistorialrath und Hofprediger zu Altenburg, gest. 1860. Christian Scriver, geb. 1629 zu Rendsburg, Prediger in Stendal, mpou: Magdeburg und Quedlinburg, Verfasser des Seelenart ne gupschaßes," geft. 1693.drotrust sistnigrodtio Ers Johann Schade, geb. 1666 zu Künsdorf( Reuß Schleiz), durch ( od Francke für den Pietismus gewonnen und deshalb in Leipzig odgoithart angefeindet, erhielt er einen Ruf an die Nicolaikirche zu Berlin, dort der College Speners, gest. 1698.0 Martin Schalling, geb. 1532 in Straßburg, Schüler Melanchthons, Hofprediger in Amberg, wegen Verweigerung der pogre Unterschrift unter die Concordienformel abgesetzt, zuletzt nu Prediger in Nürnberg, daselbst gest. 1608. Im * Johann Scheffler, geb. 1624 zu Breslau, durch Jacob Böhme's Schriften zur Mystit hingezogen, geräth in Folgen seiner mystischen Anschauungen als Hofmedicus in Dels in Conflict mit der lutherischen Kirche und tritt 1653 zur fath. Kirche über. Bedeutendster tiefsinniger Dichter der 2. schlesischen Dichterschule. In Breslau gefst. 1677 als kath. Priester. 08 do 436 Dichter- Verzeichniß. eln Hartmann Schenk, geb. 1634 zu Ruhla bei Eisenach, Prediger in do Ostheim vor der Rhön, daselbst gest. 1681. Mar v. Schenkendorf, geb. 1784 zu Tilsit, Dichter der Freiheitsand triege, gest. als Regierungsrath zu Coblenz 1817. Daniel Schiebeler, geb. 1741 zu Hamburg, dort Canonicus beim pol Domcapitel, gest. 1771.90 Bösion Sun Michael Schirmer, geb. 1606 zu Leipzig, seit 1636 Subrector, feit 1651 Conrector am Gymnasium zum grauen Kloster in Berlin, Freund P. Gerhardts, gest. 1673 in Berlin. Levin Schlicht, geb. 1681 zu Kalbe a. d. Milde( Altmark), unter dud Frances Einfluß, Prediger an mehreren Orten der Mark, nzulegt an der Georgenkirche zu Berlin, geſt. 1723. * Johann Schlipalius, geb. 1719 zu Dels( Schlesien), gest. als und Prediger zu Dresden 1764.o menojud Johann Adolf Schlegel, geb. 1721 zu Meißen, Freund Gellerts od und Kramers, Vater der bekannten Dichter August Wiltodo helm und Friedrich v. Schlegel, gest. als Generalsuperintenojo deut in Kalenberg( Hannover) 1793.dospio mundop Ludwig Schlosser, geb. 1663 zu Darmstadt, Lehrer und Prediger 8381 in Frankfurt a. M., dort gest. 1723. dic Johann Eusebius Schmidt, geb. 1669 zu Hohenfelden bei Erfurt, 80 befreundet mit H. Francke, Pfarrer in Siebleben b. Gotha, dodaselbst gest. 1745.0 0801 * Benjamin Schmold, geb. 1672 zu Brauchitschdorf( Liegniß), durch Gottfr.Hoffmann zum Dichten angeregt, s. 1704, wo seine ,, heil. and Liederflammen" erscheinen, bewunderter und über Schlesiens alsin Grenzen beliebter Dichter, durchlief in Schweidniß die kirchl. Aemter, vom Diaconus bis Pastor prim., dort gest. 1737. Johannes Schneesing, geb. zu Frankfurt a. M., Pfarrer in Friemar bei Gotha, dort gest. 1567. Fintrodino Johann Schrader, geb. 1684 zu Hamburg, Probst zu Tondern islas( Schleswig), Herausgeber eines Gesangbuches, das wegen der Weitherzigkeit seines Standpunktes ihm viel Verfolgungen band zuzog, geft. 1737. Todanin ug godt Johann Schröder, geb. 1666 zu Hallerspringa( Hannover), durch shilin France erweckt, seit 1696 Pfarrer zu Möseburg( Magdeburg), nach 3jähriger Amtsthätigkeit gest. 1699. Christian Schubart, geb. 1739 zu Obersontheim( Württemberg), dpn begeisterter Anhänger Klopstocks, nach einem wüsten, unigsius steten Leben wegen eines Spottgedichts auf den Herzog Carl v. Württemberg auf Hohenasperg 10 Jahr gefangen & amda gehalten, starb 1791 als Sof- und Theaterdichter in Stuttgart. Gotthard Schuster, geb. 1673, Prediger zu Zwickau, dort noch 1736. Aemilie Juliane Reichsgräfin von Schwarzburg- Rudolstadt, geb. dit 11637 auf der Heidecksburg bei Rudolstadt, Gemahlin des Grafen Albert Anton von Schwarzb. Rudol., in Verkehr mit dem Dichter Ahasverus Fritsch, gest. 1706. bi mundo? wal pro Dichter- Verzeichniß. 437 Johann Schwedler, geb. 1672 zu Krobsdorf bei Friedeberg a. Q., Prediger in Niederwiese bei Greiffenberg, stand in Verbindung mit der Brüdergemeinde, von Zinzendorf hochatje geschäßt, gest. 1730. * Hans v. Schweinitz, geb. 1645 zu Crain bei Liegniß, Landesamine ältester im Görliger Kreise, gest. 1722 in Laube. Johann Schütz, geb. 1640 zu Frankfurt a. M., Advocat daselbst, treuer Anhänger Speners, gab den Anstoß zu den pietistischen Privaterbauungsstunden, zuletzt aus der Kirche 190003 Homm ausgeschieden, gest. 1690. Nicolaus Selnecer, geb. 1530 im Nürnberg'schen, ein Schüler Melanchthons, dessen Lehre er sich nur zum Theil aneignete, daher von den Melanchthonianern bald ebenso verdächtigt wurde, wie von den strengen Lutheranern. Aus Leipzig, wo er als Superintendent berufen war, durch 390 Kanzler Crell vertrieben, kehrt er nach Crell's Tode dahin zurück, das. gest. 1592. END 39 Julius Sinz( um 1799), soll Candidat d. Predigtamts gewesen sein. Paul Speratns( von Spretten), geb. 1484 in Schwaben, kommt nach vielen Verfolgungen in Würzburg, Salzburg, Wien und Iglau zu Luther nach Wittenberg, der ihn nach Königsberg empfiehlt, gest. 1554 in Marienwerder als Bischof v. Pomesanien. Carl Spitta, geb. 1801 zu Hannover aus einer französischen Familie( de l'Hôpital), an verschiedenen Orten in Hannover Prediger, zulett Superintendent in Burgdorf, das. gest. 1859. Josua Stegmann, geb. 1588 zu Sulzfeld bei Meiningen, Prof. der Theol. zu Rinteln( Pr. Hessen) und Ephorus der Grafschaft Schaumburg, nach dem Restitutionsedict durch Bedisnedictinermönche zu Tode gekränkt, gest. 1632. Johannes Steuerlein, geb. 1546 zu Schmalkalden, Stadtschultheiß SURDIO zu Meinungen, daselbst gest. 1613. Ewald Stier, geb. 1800 zu Fraustadt( Posen); eine Lehrerstelle in Basel giebt er wegen Kränklichkeit auf, wird Pfarrer in Frankleben bei Merseburg, darauf in Wichlinghausen bei Barmen, legt 1847 sein Amt nieder, tritt 3 Jahre später ( wieder in das kirchliche Amt ein, zuletzt Superintendent in Eisleben. Geistvoller theol. Schriftsteller, gest. 1862. Heinrich Stockfleth, geb. 1643 zu Alefeld bei Hildesheim, Generalsuperintendent zu Mönchsberg( Königr. Bayern), dann Gymnasialdirector zu Bayreuth, Mitglied des Nürnberger Dichterordens, Herausgeber eines Reformgesangbuchs mit TextBonisus dummainis veränderung, gest. 1708. pidor 1001 Victor v. Strauß, geb, 1809 zu Bückeburg, dort Archivrath, Bundestagsgesandter zu Frankfurt, in den österreich. Adels80 stand erhoben, kirchlicher Schriftsteller und Dichter. JED 438 Dichter- Verzeichniß. Christoph Sturm, geb. 1740 zu Augsburg, Prediger in Halle, d Magdeburg und Hamburg, hier Hauptpastor an der Petrihad firche, beliebter Erbauungsschriftsteller, Gründer des Hamburger Krankeninstituts, wegen freier Ansichten von Pastor Göße in Hamburg angegriffen, gest. 1786. und. " 1 Julius Sturm, geb. 1816 zu Köstriz( Fürstenthum Reuß), zuerst Pfarrer in Göschiß b. Schleiz, seit 1857 zu Köstriß, zum i Dichten angeregt durch des Knaben Wunderhorn," die shri ersten Gedichte erschienen 1850. dan Jupplifa Christian Taddel, geb. 1706 zu Rostock, Hofrath daſ., geſt. 1775. Gerhard Tersteegen, geb. 1697 zu Mörs( Rheinprovinz), größter pian Dichter der reformirten Kirche, von dem Kaufmannsberuf abgehend, führt er als Bandweber in Mühlheim ein einSule siedlerisches Leben, mystischer Beschaulichkeit ergeben, aus und der seine Lieder und Erbauungsschriften hervorgingen, er nidad hielt auch Erbauungsstunden, in denen er die Leute der Kirche zuführen wollte, gest. 1769. Valentin Thilo, geb. 1607 zu Königsberg, Prof. der Beredsamkeit nung zu Königsberg, Dichtergenosse von Sim. Dach, gest. 1662. Christoph Titius( Tieße), geb. 1641 zu Wilkau( Breslau), erhält seine Bildung in Nürnberg, im Nürnberger Gebiet jabli Prediger, zuleg in Hersbruck Oberpfarrer, gest. 1703. Heinrich Tode, geb. 1733 zu 3ollenspeicher bei Hamburg, Pfarrer zu Prißier bei Wittenberg( Mecklenburg), dann Hofprediger don zu Schwerin, hier gest. 1797. * Gottfried Tollmann, geb. 1680 zu Lauban, gest. als Pfarrer oral zu Leube 1769. die Joh. Mich. Uhlich geb. 1713 zu Gelenau( Königr. Sachsen), gest. als Superintendent in Bitterfeld( Pr. Sachsen) 1774. * Caspar v. Warnsdorf, schlesischer Landeshauptmann zu Schweidniß und Jauer, gest. 1634. Johann Weber, geb. 1768 zu Barby( Pr. Sachsen), gest. als sloty Pastor zu Barby 1851. 0081 var dop Carl Wehrau( 1761-1808). 1909 Josua Wegelin, geb. 1604 zu Augsburg, daselbst Prediger, in rathe Folge des Restitutionsedicts zweimal aus der Stadt verni imetrieben, das zweite Mal siedelt er nach Preßburg( Ungarn) über, wo er 1640 starb. Wilhelm II. Herzog zu Sachsen- Weimar, geb. 1598 zu Altenburg, heldenmüthiger Vorkämpfer der Evangelischen im sathi 30jährigen Kriege, Beförderer der Dichtkunst( f. Georg Neumart), gest. 1662. Sigismund Beingärtner, Prediger in Franken um 1600. Christian Weise, geb. 1642 zu Zittau, einflußreicher Lehrer der Poesie, erst Prof. zu Weißenfels, dann Rector zu Zittau, dort Lehrer von Gottfried Hoffmann( s. o.), gest. 1708. 439 Dichter- Verzeichniß. Johannes Weißzenborn, geb. 1644 zu Camburg( Thüringen), Gymnasialdirector in Hildesheim, dann Oberpfarrer zu Erfurt, zuletzt Superintendent und Kirchenrath zu Jena, daselbst gest. 1700. Georg Weissel, geb. 1590 zu Domnau( Preußen), Pfarrer in Königsberg, Vorläufer von Simon Dach, gest. 1635. Georg Werner, geb. 1589 zu Preußisch- Holland( Pr. Preußen), Diaconus zu Königsberg, gest. 1643. Johann Wilhelmi, Regierungsadvokat und Stadtsyndicus zu Gießen um 1700. Johann Winkler, geb. 1670 zu Lucka( Sachsen- Altenburg), aus der Francke'schen Schule, Domprediger in Magdeburg, wegen seiner Förderung der Unionsabsichten Friedrichs 1. von Preußen viel angefeindet, gest. 1722. Ernst v. Wobeser, geb. 1727 zu Luckenwalde( Brandenburg), ursprünglich Major zu Neuwied, durch die Eindrücke der Brüdergemeinde bewogen, trit er aus dem Militairdienst aus und wird Diaconus der Brüderkirche, dann Director der Unitätsanstalten zu Niesky, gest. 1795. Jacob Wolf, geb. 1684 zu Greifswalde, Prof. der Rechte zu Halle, daselbst gest. 1754. * Ernst Woltersdorf, geb. 1725 zu Friedrichsfelde bei Berlin, Stifter des Bunzlauer Waisenhauses, gest. 1761 als Prediger in Bunzlau. Ernst Albert Zeller, geb. 1804 zu Heilbronn, praktischer Arzt zuerst in Stuttgart, dann Director der Irrenanstalt zu Winnenthal( Württemberg), geſt. 1877. Johann Zimmermann, geb. 1702 zu Langenwiesen bei Ilmenau ( Weimar), Superintendent zu Uelzen( Hannover), Üeberarbeiter der alten Kirchenlieder aus der Gottsched'schen Schule, geſt. 1783. Nicolaus Graf v. Zinzendorf, geb. 1700 zu Dresden, im Pädagogium in Halle unter Francke gebildet, Hof- und Justizrath in Dresden, später im Dienst der von ihm gegründeten Brüdergemeinde, gest 1760 zu Herrnhut. Christian Renatus Graf v. Zinzendorf, Sohn des Nicolaus G. 3., geb. 1727 zu Herrnhut, gest. 1752. Johannes Zwick, geb. 1496 zu Constanz, reformirter Dichter, erst Jurist, dann eifriger Prediger der evangel. Sache, seit 1526 in Constanz, geſt. 1542. 981 ginblagis- toihi@ ( spring) pridig er dog arredisphes Condo * 1 roquede mod misdeedlid ni somridinioning ons provisis data tridsinitsquigsing hout -08 11( nogurf) natura@ ing oed dog and prod 8831 pto nume for junto gredaging () nalog- e8al dop #guldados har jap pood@ pino garai da infoddogmasipoftfimbali ndo OOT mio g 05Ordsplik caindeg plube nachshund onio non SSY jg dipapar sit ame 9) abu2 901, pudspil i spidatom Bed& edirdin mobil doanointl 190 putred and shirani sis bord dusit ng sojaile bilpringj insidziojiliile mad aunos in spausd ponismspadine tots hd sibailesindad Gungaaldur dr in nolintind slog gott Lavr op tidising cent igrising online ng 1081 dag ng mund mong and too mud trepitu 81 g( str2) Inginommés transmiind stojalatiopmo2 g SUTE.dop se nisite dall( nuonnad) meghall ng modismisque stube adj'dsbod and Enn sodhimovint main 150 astind 881-190 ng@ ug 0011.dop trading cunkorist in dun sjoc niingonandi nod 796 i- mi solidag snor si slog ni muigop stöqt des@ ni( mor odniespodu stad Judo# 00TL deg 8.0 Supplebist Bodinddrodes sation d intentansit mointid audinging STE.depic is able risor no us detidog brug estimadog osat tista lopuods and spide pirjis mod hurt stoling gitnant. Anhang zum Befangbuch für evangelische Gemeinden Schlefiens. Breslaut. Verlag von Wilh. Gottl. Korn. po x i d it) ny តក់ ជន បរទ < isamo + ft+ 125: 3 pro podillal na paing Tim Crste Abtheilung.de On I. Morgen- und Abendgebete. minmlar#ode niand dall Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht über mich habe. Amen. led Sonntag Morgen. 310121 Ich danke dir, gütiger Gott und Vater unsers Herrn Jesu Christi, daß du mich diese Nacht so gnädig und väterlich behütet und bewahret und mich abermals diesen Tag haft erleben lassen, an welchem ich von aller Arbeit meiner Hände ruhen, deine schönen Gottesdienste besuchen, dein seligmachendes Wort anhören und dich mit der Gemeine rühmen und preisen soll. Wie freue ich mich dessen, daß wir werden in's Haus des Herrn gehen, wo du uns weidest auf grüner Au und hinführst zum Dr. Luthers Abendsegen. frischen Wasser. Ach, Gott! Laß Das walte Gott Vater, Sohn und heiliger Geist! Amen. Ich danke dir, mein lieber mich diesen Tag nicht allein heilig anfangen, sondern auch heilig fortseßen und heilig vollenden. Mein Gott und Vater, thue Allen, die heut dein Wort hören, das himmlischer Vater, durch Je- Herz auf. Gieb den Lehrern und sum Christum, deinen lieben Dienern deines Amtes die Gabe Sohn, daß du mich diesen Tag deines Geistes, und salbe die gnädiglich behütet hast, und bitte Lippen, die deines Namens Ehre dich, du wollest mir vergeben alle verkündigen. Laß das Wort meine Sünde, wo ich unrecht der Predigt nicht wieder leer gethan habe, und mich diese Nacht zurückkommen, sondern ausrichauch gnädiglich behüten. Denn ten, vozu du es sendest. Mehre ich befehle mich, meinen Leib und die Zahl deiner Gläubigen aller Seele, und Alles in deine Hände. Orten, insonderheit in dieser 1* Dr. Luthers Morgensegen. Das walte Gott Dater, Sohn und Heiliger Geift! Amen: danke mein lieber himmliſcher Bater, durch der Jesum Christum, deinen lieben Sohn, daß du mich diese Nacht vor allem Schaden und Gefahr behütet hast, und bitte dich, du wollest mich diesen Tag auch behüten vor Sünden und allem Uebel, daß dir all mein Thun und Leben gefalle. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele, und Alles in deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht über mich habe. Amen. 4 Morgen- und Abendgebete. Gemeinde. Laß allen den lieben Meinigen den heutigen Tag zu einem ewigen Segen werden. Tröste die, so heut in Einsamkeit und Traurigkeit leben müssen, deren Seele vergeblich sich sehnet nach deinen Vorhöfen. Bringe sie und Alle, die deinen Namen lieb haben, dahin, daß wir dein Angesicht ewiglich schauen und mit den Engeln immerdar singen: Heilig, heilig, heilig ist der Herr Bebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll! Amen. In Jesu NaADARYS men, Amen. dms to Tigilip aid shind is Sonntag Abend. Thail siglo this wo and the err, bleibe bei mir, denn es will Abend werden und der Herr Barmherzigkeit, die du an mir gethan hast. Wenn sich nun meine Glieder zur Ruhe legen, so tritt du, o mein Hüter, mir zur Seiten; hab' Acht auf mich und schließe mich in deinen Schutz ein. Wende Feuers- und Wassersnoth und alles Unglück von mir und den Meinigen ab, und laß alle Betrübten, Kranken und Sterbenden deine reiche Gnade genießen: so soll morgen früh unser aller Mund deines Ruhmes voll sein, und wir wollen erzählen, was du Gutes uns an Leib und Seele gethan hast. Verzeihe, wenn ich nicht mit solchem Eifer dir heute gedienet, wie ich billig gesollt, und nimm deßwegen deine Gnade nicht von mir. Tag hat sich geneiget. O du Laß in der neuen Woche Alles lebendiger, allmächtiger Gott, neu an mir sein, schenke mir wie unbegreiflich sind deine neue Liebe und Verlangen nach Werke, wie unaussprechlich ist dir, neuen Trieb, dir zu dienen deine Güte, welche du den und zu gehorchen: laß mich die Menschenkindern erzeigest! Ich in der vorigen Woche begangenen kann von Gnade und Wahrheit, Sünden meiden und fliehen, davon Liebe und Barmherzigkeit mit Jedermann erkenne, daß ich sagen, indem du den vergangenen den Sonntag nicht vergebens Tag mir viel Gutes an Leib hingebracht habe. Hilf, daß ich und Seele erwiesen hast. fleißig erwäge, daß ich eine unhast meine Seele gespeiset mit sterbliche Seele habe, damit ich dem Brod des Lebens, und mir mehr um die Seele, als um den aus der lebendigen Quelle zu Leib bekümmert sei. Ich sehe trinken gegeben; dein Wort ist mich, mein Gott, nach meiner meinem Munde süßer gewesen, Ruhestatt um, ich liege und schlafe als Honig und Honigseim. Ach, ganz mit Frieden, denn allein laß dein Wort mein ganzes Leben du, Herr, hilsst mir, daß ich sicher hindurch ein Licht auf meinen wohne. Also werd' ich auch ruhen Wegen bleiben, daß ich darnach in meinem Grabe, bis du mich meinen Gang richte, so werde an dem frohen jüngsten Tage ich nicht straucheln oder aus zum ewigen Leben erwecken wirst. deiner Gnade fallen. Du bist Dahin, zu dieser Ruhe, die di auch mein Erretter, mein Bei- deinem Volke bereitet hast, wollest stand im Leiblichen gewesen, daß du mich vollbereiten, stärken ich gesund diesen Abend erreicht kräftigen, gründen, um deiner habe. Ich bin nicht werth aller Gnade willen. Amen. Du Morgen- und Abendgebete. Montag Morgen. Herr Gott, himmlischer Vater, 5 die du täglich an mir thust. Ich danke dir auch für die AbwenChristum deinen lieben Sohn, für allen Schuß und Schirm und für alle Wohlthaten, die du mir haft bisher angedeihen lassen, und befehle mich für diese Woche, die ich jetzt antrete, mit Leib und Seele und alle dem, darin zu wirken du mich geseßet hast in meinem Berufe, in deinen Schuß und gnädige Obhut. Sei du der Anfang meines Sinnens und Trachtens und alles Thuns, und wirke du in mir, daß ich Alles zum Lobe deines Namens beginne und, dem Nächsten zu dienen, in deiner Liebevollbringe. Erhalte mir deine Gnade in Christo, und gieb mir ein fröhliches Gemüth, deinen Willen zu Dein heiliger Geist regiere mich nun im Anfange dieser Woche und immerdar bis an mein lettes Ende, und sei in mir das Wollen, Wirken und Vollbringen. Amen. treiben. Tag hätte begegnen können; ich bitte dich herzlich und findlich: vergieb mir alle meine Sünde, die ich diesen Tag begangen habe mit Gedanken, Worten und Wer-> ken. Ach sei mir gnädig, mein Gott, sei mir gnädig! Segne meinen Schlaf, wie den des Erzvaters Jakob, da er im Traum die Himmelsleiter sah und die heiligen Engel, und den Segen empfing; daß ich von dir rede, wenn ich mich zu Bette lege, an dich denke, wenn ich erwache; daß dein Name und Gedächtniß in meinem Herzen bleibe, ich wache oder schlafe. Siehe, der uns behütet, schläft nicht; siehe, der Hüter Israel schläft, noch schlummert nicht! Sei du, o Gott, mein Schatten über meiner rechten Hand. Laß deine heiligen Wächter mich behüten, und deine Engel sich um mich lagern. Wecke mich morgen zu deinem Lobe und Preise, daß ich mit neuen Kräften dir dienen möge. Wenn aber diese Nacht nach deinem unerforschlichen Rathschluß die letzte sein sollte, und mein Stündlein vorhanden ist, so verleihe mir einen seligen Schlaf und eine selige Ruhe in Jesu Christo, meinem Herrn. Amen. Montag Abend. Barmherziger, gnädiger Gott und Vater, ich lobe und preise dich, daß du mich durch deine göttliche Gnade und Schuß den vergangenen Tag hast vollenden, und seine Last und Plage hast überwinden lassen. Du hilfst ja immer eine Last nach der andern ablegen, bis wir endlich zur Ruhe und zu dem alle Dienstag Morgen. err, Gott, der du den Plage und Noth aufhören wird. Schlummer der Nacht von Ich danke dir von Herzen für uns verscheucht, nimm an unser alles das Gute, das ich diesen Gebet und Flehen, und schenke Tag von deiner Hand empfangen uns Glauben, der nicht zu Schanhabe. Ach Herr, ich bin zu ge- den wird, zuversichtliche Hoffnung ringe aller deiner Barmherzigkeit, und ungeheuchelte Liebe; segne 66 Morgen- und Abendgebete. unsern Eingang und Ausgang,| Alles aus deiner Hand annehmen. unsere Gedanken, Worte und Regiere mich durch deinen guten Werke, und laß uns diesen Tag Geist, daß ich auf dem Wege des beginnen unter Lob und Preis Glaubens und der Gottseligkeit deiner unaussprechlichen Güte. dem himmlischen Vaterland zuGeheiliget werde dein Name, eile, und einst nach dieser Prüdein Reich komme, das Reich des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen. fungszeit bei dir mit den reinen Freuden der vollendeten Gerechten ewig erquickt werde! Amen. Mittwoch Morgen. Dienstag Abend. ob und Preis sei dir gesagt, mein Schöpfer und Herr, mein gütigster Wohlthäter und Vater, für den Reichthum deiner Gnade, womit du mich bisher erfreuet, und in diesem mühevollen Erdenleben so oft erquicket hast. Wie wenig kann alles Irdische und Vergängliche meine Seele befriedigen, wenn ich dich nicht liebe, mein Gott, und mich deines gnädigen Wohlgefallens nicht erfreuen darf. Alles, was auf Erden ist, ist hinfällig; auf dich nur kann ich mich gänzlich verlassen; du bist mein Trost, du bist mein höchstes Gut. Bei dir suche ich denn auch in dieser Abendstunde Ruhe für meine Seele, und gelobe dir auf's neue, mein ganzes Leben nach deinem Willen einzurichten. Bin ich auch heute in Gedanken, Worten und Werken von deinen Wegen abgewichen, so verzeih', allgütiger Vater! Befestige selbst in mir den Vorsatz, unsträflicher vor dir zu wandeln, treiter in der Nachfolge meines Heilandes zu werden, und mich ernstlicher auf die Ewigkeit vorzubereiten. Laß mich in deiner Liebe, und in der Gemeinschaft mit dir und Für mein Leibliches wirst du deinem Sohn Jesu Christo mein wohl sorgen, denn du hast gehöchstes Glück suchen und mit sagt: Ich will dich nicht verzufriedenem und gelassenem Sinn lassen, noch versäumen. Bewahre Laß das rechte göttliche, geistliche und himmlische Leben, das aus dir ist, durch den Geist der Gnaden in mir neu werden, damit nicht ich lebe, sondern Christus in mir, und ich im Glauben des Sohnes Gottes stets erneuert werde, als eine Pflanze der Gerechtigkeit zu grünen und zu blühen, dir zum Preise, und auszubrechen in lebendige und dir wohlgefällige Früchte des Geistes, meinem Nächsten zu Nuß und Dienst. Ich ergebe mich dir auf's Neue, o Vater: mache mit mir, was dir wohlgefällt. Reintge, läutere und bewähre mich, daß ich ein rechtschaffener Christ sei und zu dem Israel Gottes gehöre, über welchem ist Friede und Barmherzigfeit. Ich begehre keine Ehre, als deine Kindschaft, keinen Reichthum, als die Gerechtigkeit Jesu Christi, keine Freude, als die gnadenreiche Einwohnung des heiligen Geistes. Tob ieber himmlischer Vater, ich lobe und preise dich auch für diese Nacht, die du mich überleben und für diesen Tag, den du mich hast erleben lassen. Morgen- und Abendgebete. 7 lichen Schuß und Segen hast vollenden lassen. Herr, deine Güte ist groß, und deine Barmherzigkeit hat kein Ende. Der Herr ist nahe Allen, die ihn anrufen, Allen, die ihn mit Ernst anrufen; er thut, was die Gottesfürchtigen begehren, er höret ihr Schreien und hilft ihnen. mid) vor Müssiggang. Laß diesen Tag unter deinem vätermich arbeiten, nicht aus Geiz, sondern aus Herzlicher Liebe gegen meinen Nächsten. Laß beine Barmherzigkeit sich ausbreiten über alle Menschen, die auf dem ganzen Erdboden wohnen, und deine Güte über alle deine Geschöpfe Gedenke deiner Kinder, die dich kennen und in der Einigkeit des Geistes verbunden sind als lebendige Glieder an ihrem hochgelobten Oberhaupte Jesu, Christo. Laß unser aller Gebet Ein Gebet sein vor dir durch Christum, in welchem bu uns dir selbst angenehm gemacht hast. Sei du selbst eine ewige Vergeltung allen denen, die mir Liebe beweisen. Meine Beleidiger siehe mit erbarmenden Augen an und vergieb ihnen, gleich wie ich ihnen von Herzen vergebe. Alle meine Anverwandte lege ich in deine Liebesarme. Kirchen und Schulen, Obrigkeit und Unterthanen befehle ich dir, mein Gott. Ach, fiche an den elenden Zustand in allen Ständen, mache dich auf und hilf uns, daß deine Ehre gerettet und des gottlosen Wesens cin Ende werde. Hilf den Armen und Elenden, die zu dir schreien. Herr, mein Gott, verschmähe mein Gebet nicht, sondern erhöre mich um Jesu Christi willen. Amen. Ach mein Gott, wie geschwind gehet doch ein Tag dahin; wie ein Pfeil wird abgeschossen, so geschwind verfließen unsere Jahre. Darum lehre mich doch, daß es ein Ende mit mir haben muß, und mein Leben ein Ziel hat, und ich davon muß. Siehe meine Lage sind eine Hand breit vor dir, und mein Leben ist wie nichts vor dir. Mittwoch Abend. chin er Herr ist mit mir, darum fürchte ich mich nicht, was können mir Menschen thun? Also spreche ich jetzt, du gnädiger und liebreicher Gott, in dieser Abendstunde, und sage dir demüthigen Danf, daß du mich Wir müssen ja alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, daß ein Jeder empfahe, nachdem er gehandelt hat bei Leibes Leben, es sei Gutes oder Böses. Darum richte ich mich selbst und frage: Meine Seele, wie hast du heute den Tag hingebracht? Hast du auch etwas Gutes gedacht? Ist Gott heute mit dir vereinigt geblieben, oder hast du ihn mit vorsätzlichen und wissentlichen Sünden von dir gestoßen? Mein Mund, was hast du heute geredet? Hast du gesprochen, was ehrbar, was feusch ist, was wohl lautet? Ist das Lob Gottes von dir ausgebreitet worden, oder bist du von schandbaren Worten übergeflossen? Welchen Weg ist heut dein Fuß gewandelt? Was habt ihr verrichtet und verüber, ihr Hände? Was habt ihr gehöret, ihr Ohren? Ihr Augen, wonach habt ihr gesehen? Was ist heute Morgen- und Abendgebete. 8 dein Verlangen, Dichten und Trachten gewesen, mein Herz? Ach mein Gott! wenn ich auf elobet ſei Gott, der Vater, alle diese Fragen antworten soll, durch Jesum Christum im wie werde ich bestehen? Ach heiligen Geiste, der durch seine Herr, nimm weg mit dem ent- mannigfaltige Güte und Barmweichenden Tage meine Ueber- herzigkeit mich wieder heut tretungen. O Jesu! tilge meine diesen Tag gnädig bewahret Sünden mit deinem heiligen hat. Herr, deine Güte reichet, Blut. Oheiliger Geist! ver- so hoch der Himmel ist, und sichere mich der Vergebung aller deine Wahrheit, so weit die Wolmeiner Sünden, ehe ich noch ken gehen. Du bist gnädig und einschlafe, daß ich nicht, wenn barmherzig; alle deine Werke diese Nacht die letzte sein sollte, sind löblich. Ich bitte dich, huldverloren werde. Amen. reicher Gott, du wollest mir aus um nodod tim imad his Gnaden verzeihen Alles, was ich 22 sie dheut wider dich gethan habe, es 30 Donnerstag Morgen. sei mit Werken, Worten oder tigd office oMPY Gedanken. Wollest auch deine Barmherzigkeit auf mich richten scheinen läffeſt aus der Nacht laſſen einschlafen und ruhen, daß ich dich, der du bist die ewige Ruhe, mun und nimmermehr verlasse, sondern in dir bleibe durch den Glauben und unter deinem Schirm sicher wohne, auf daß sich. ein Feind nicht dürfe zu mir nahen und mir keinen Schaden könne zufügen. Herr, du bist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten? Du bist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen? Auf dich verlässet sich mein Herz, und mir ist geholfen. Du bist mein Trost und gewaltiger Schuß, deine rechte Hand stärke mich, deine Rechte tröste mich. Siehe, mein Gott, des Tages rufe ich, so antwortest du mir, und des Nachts schweige ich auch nicht, und du erhörest mich. Wenn ich mich zu Bett lege, so denke ich an dich; wenn ich erwache, so rede ich von dir; denn du bist mein Helfer, und Herr, unser Gott, der du das Donnerstag Abend. DEN Finsterniß, der du uns erquickt durch den nächtlichen Schlaf und wieder aufgeweckt hast, deinen Ruhm zu preisen und deinen Namen anzurufen: nimm jest von uns an nach deiner grundlosen Barmherzigkeit das Opfer unserer Anbetung und unsers Dankes und gewähre uns alle uns heilsamen Bitten. Richte uns zu, o Herr, zu Kindern des Lichts und des Tages und zu Erben deiner ewigen Güter. Gedenke, Herr, nach der Menge deiner Erbarmungen deines gan zen Volkes, Aller die mit uns beten, und aller unserer Brüder, die zu Lande oder zu Wasser deiner Gnade und Hülfe bedürfen, und schütte über sie alle aus den Reichthum deiner Barmherzigkeit; auf daß wir, erlöset nach Seel' und Leib, unwandelbar in festem Glauben, deinen heiligen und wunderbaren Namen rühmen mögen. Amen. Morgen- und Abendgebete. 9 unter dem Schatten deiner Flügel| deine grenzenlose Liebe. Verruhe ich; meine Seele hanget dir an, deine rechte Hand erhält mich. Wenn ich im Finstern sige, so ist doch der Herr mein Licht und mein Heil. O gütiger Gott, verleihe mir Gnade, daß, wenn mein Sterbestündlein herzunahet, und ich ins Todtenbett zur ewigen Ruhe mich soll niederlegen, daß ich durch deine Hilfe im rechten, festen Glauben getrost und unverzagt möge selig zum ewigen Leben einschlafen. nimm in deiner Herrlichkeit das Stammeln unseres Mundes und die schwachen Seufzer unserer Seele, die wir dir darbringen für alle deine Erbarmungen, wodurch du uns in deinem Sohne, unserm Heilande, zu Hilfe kamst. Du starbst für unsere Sünden, Herr Jesu, und standest auf zu unserer Rechtfertigung, und herrschest nun in Ewigkeit zur Rechten deines Vaters und bitteſt für uns. Dir ist alle Gewalt gegeben, daß in deinem Namer sich alle Kniee beugen, und alle Zungen bekennen sollen, daß du der Herr feiest, zur Ehre Gottes des Vaters. Gelobet sei dein heiliger Name in Ewigkeit! Amen. Indeß stärke mich, Herr, daß ich allezeit wache, nüchtern und mäßig lebe, und in christlicher Bereitschaft erfunden werde, sintemal ich nicht wissen kann, zu welcher Stunde du, unser Gott, kommen wirst und mich von hinnen abfordern, auf daß ich würdig werde, zu stehen vor des Menschen Sohn, und nicht zu Schanden werde in seinem Gericht, der da sei hochgelobet in Ewigkeit! Amen. omission anthi is Freitag Morgen. Freitag Abend. erinDer er Tag, den wir durch deine Gnade, himmlischer Vater, beginnen, erinnert uns vor allem an das große Werk der Erlösung des ganzen sündigen Menschengeschlechts, das du durch deinen Sohn Jesum, Christum, ausgeführt hast. O unendliche Liebe, also liebtest du die Welt, daß du deinen eingebornen Sohn dahingabst, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Was können wir dir vergelten, o Gott, für deine Barmherzigkeit? Wie sollen wir dich loben und dir danken? Erhaben über alles Erkennen ist bist uns alles in allem. Deiner Mit den wir uns auch am Abend dieses Tages an deine Liebe, womit du, Herr Jesu, unser göttlicher Erlöser, uns bis zum Tod am Kreuz geliebet hast. An diesem Tag hast du uns sterblichen Sündern durch deinen Versöhnungstod Trost, Licht und Hoffnung im Leben, Leiden und Sterben errungen. Gesegnet sei uns das Andenken an dein göttliches Mittlerverdienst, an dein Leiden und Sterben. Du haſt es um uns verdient, daß wir dich als unsern Heiland und Herrn, als aansern Retter und Versöhner, als den Urheber des Friedens und der ewigen Seligkeit, mit dankbarem Herzen verehren. Ja dich wollen wir von ganzer Seele lieben, auf dich unser Vertrauen seßen, denn du 10 Morgen- und Abendgebete. Leitung wollen wir uns hingeben, und unter demselben so mächtig denn du bist der treueste Führer, bewahret werden. Ich schaue die träftigste Stüße. Gieb uns nach der Finsterniß wiederum selbst eine recht innige Liebe zu das Sonnenlicht. Gieb mir dir in's Herz, und hilf uns deinen Gnade, daß ich diesen ganzen Geboten, die nur auf unsere Tag in deinem Lichte wandle Zufriedenheit und Seligkeit ab- und alle Werke der Finsterniß zwecken, willig gehorchen. Gieb, fliehe. Ich achte den Tag für daß unser Wandel dein Evan- verloren, an welchem ich der Welt gelium in allen Stücken ziere; lehre uns auf dein Vorbild unser Auge unverrückt heften und in dem Bestreben, dir mit jedem Tage ähnlicher zu werden, nicht ermüden. gedient und mich nach der Welt Gewohnheiten und Thorheiten gerichtet habe, wofür ich einst vor deinem Gericht eine schwere Rechenschaft geben muß. Ich opfere mich hingegen dir ganz zu deinem Dienst mit Leib und Seele. Laß mich nichts wollen, nichts vornehmen und gedenken, als was dir gefällt, auf daß der ganze Tag dir möge geheiligt sein. Ja, laß mich allezeit so leben, reden und thun, als ob ich heute noch sterben müßte. Und da ich nach der finstern Nacht, darin ich als ein Kind in deinen Armen gelegen, nun wiederum von neuem lebe, so weiß ich nirgends hin als zu dir. Ich klopfe an deine Gnadenthür, ich wende mich wieder zu der Segensquelle, aus welcher ich nehme einen Segen nach dem Sonnabend Morgen. Wache auf, der du schläfft, und andern, eine Hülfe nach der anvon den Todten, was segnest, das ist gesegnet ewiglich; wenn du deine Hand aufthust, so wird Alles gesättigt mit Wohlgefallen. Gieb mir guten Rath, wenn ich Rath bedarf, richte meine Anschläge und Vornehmen nach deinem Willen. Entzünde in mir die Flamme deiner göttlichen Liebe, daß ich diesen Tag meinen Glauben in den Werken zeige, und in wahrer Liebe gegen dich und den Nächsten verharre, auf daß ich ohne Gewissenswunden Dein guter Geist befestige in uns alle guten Vorsäge und Gesinnungen. O du, der du im Himmel, lebst, du, den Engel und Menschen anbeten, blicke vom Throne deiner Herrlichkeit herab auf uns, laß uns deine segenvolle Nähe empfinden; laß uns fühlen, wie selig wir sind, wenn wir mit dir in Gemeinschaft stehen. Verleihe uns, Vater Jesu Christi, und durch ihn auch unser Vater, in dieser Nacht deinen gnädigen Schutz! Amen. so wird dich Christus erleuchten. O du barmherziger Gott, dessen Güte und Treue alle Morgen neu ist: ich sage dir mit Herz und Mund Lob und Dank, daß du mich diesen Morgen wiederum gesund hast lassen von meinem Lager aufstehen und meinen Leib vor Schaden und meine Seele vor Sünden bewahret hast. Wie groß ist deine Güte, Herr, daß Menschen unter dem Schatten deiner Flügel trauen Festgebete. 11 den Abend erreiche. Wenn ich| retten. Darüber bin ich betrübt rufe zu dir, Herr, mein Gott, so schweige mir nicht. Höre die Stimme meines Flehens, wenn ich die Hände aufhebe zu deinem heiligen Chor. Laß das Gebet der Elenden, Traurigen, Kranken und auch das Gebet der Meinigen und aller Frommer vor deinent Gnadenstuhl Erhörung finden. Amen. Sonnabend Abend. gütiger, barmherziger Gott, ich danke dir, daß du mich den letzten Tag dieser Woche hast erreichen lassen und in meinen Sünden mich nicht hast weggerafft. Denn ich muß mich schuldig geben, daß ich viel Gutes unterlassen, viel Böses begangen, dir und dem Nächsten nicht, wie ich sollte, gedienet habe. Ich sehe das lebel und den Gräuel der Sünde neben der Strafe, kann Willen mich aber selbst nicht davon er- enden. offint, dril dis050) arrojat und traurig, verzage ganz an mir und meinem Vermögen, und kann nichts, als daß ich mich dir ganz und gar ergebe und bitte, du wollest mich nach deiner Zufage aufnehmen, und erquicken mit deinem Geist und Trost.d heiliger Gott, erwecke in mir ein herzliches Verlangen nach dem heiligen Ruhetag, damit ich dein Wort als die wahre Ruhe und Freude unserer Seelen betrachte und in Gebet und Andacht mich recht übe. Zeige mir die Wonne deines Hauses; laß mich Jesu Stimme hören, und bereite du mein Herz durch Demuth, Glauben und Liebe, ihn zu empfangen und alle meine Lust an ihm zu haben, und also den bevorstehenden Feiertag in lauter göttlicher Freude, dir zu Ehren und mir zum Wachsthum in der Gottseligkeit nach deinem anzufangen und zu vollAmen. Qir nopell tod 3RD TIG 160 sitt satır Dink( ERL jonte nonon nimic de on and ostu zumbl088 grtist sidil? II. fest- Gebete. monist at on 10 Thorste ormar astirin 390 EP ame Am Anfange des Kirchen jahres. niet( 1) sid, moned 370 medieat andrsta$ 80164 Ewiger Gott, himmlischer Vaheiter! Wir loben deinen ligen Namen, daß du uns heute ein neues Kirchenjahr in Frieden antreten läsfest. Deiner Güte haben wir es zu danken, daß der Leuchter deines heiligen Wortes unter uns noch aufrecht steht, HIDRA ORIC und deiner theuer erlösten Gemeinde durch die heiligen Sacramente aus dem Reichthum deiner herrlichen Gnade göttliche Kraft und göttliches Leben dargereicht wird. Du hast nach deiner großen Treue und Barmherzigkeit auch in der verflossenen Zeit nicht aufgehört, dein Evangelium reichlich unter uns wohnen zu lassen 12 Festgebete. Advent. Hew in aller Erkenntniß und Weisheit, und hast uns durch deine Gottestraft gestraft und gezüchtiget, aber auch getröstet, gestärkt und erbauet. O vergieb uns um Jesu Christi willen, daß wir noch so wenig rechtschaffene Früchte der Buße gebracht haben, und erwecke uns heute zu einem neuen Eifer und Ernst im Werke des Glaubens und der Gottseligkeit. Segne uns auch fernerhin mit allerlei geistlichem Segen in err Gott, himmlischer Vater, himmlischen Gütern durch Chri- wir danken deiner Gnade, stum. Rüste unsern Kaiser aus daß du uns deinen Sohn gesandt mit Kraft aus der Höhe, deine hast und ihn gesetzt zum König Kirche zu schirmen und ihr Ge- der Gerechtigkeit, und zu unserm deihen zu fördern. Salbe die Heilande und Erlöser, der uns Diener deines Wortes mit dem aus dem Reiche der Finsterniß erGeiste der Weisheit und der Liebe rette und uns Gerechtigkeit, Heil und hilf ihnen, mit freudigem und Seligkeit verleihe. Wir bitten Aufthun ihres Mundes dein Heil dich aber auch: erleuchte uns in verkündigen. Laß unter uns seiner Erkenntniß und stärke uns immer mehrere zu der Zahl der- im rechten, wahren, christlichen jenigen hinzukommen, die da Glauben, daß wir ihn für unsern glauben und selig werden. Wecke| König und Seligmacher halten, auf, die im Schlafe der Sicher- annehmen und loben, und mit heit liegen und die geistlich unsern Gaben und Kräften, mit Todten rufe zum Leben. Laß Allem, was wir von dir Gutes denen, die sich reich und satt zu haben und vermögen, ihm untersein dünken, ihre Armuth und than sein und dienen mögen, und Blöße offenbar werden. Führe er seine Wohnung unter uns und wieder herzu die untreu gewor- in uns habe, und wir allezeit in denen Seelen, die die Kräfte der seinem Reiche und in seinem zukünftigen Welt geschmecket, aber Gehorsam und Dienste bleiben. diese Welt wieder lieb gewonnen Neige der Fürsten und Gewalhaben. Vollende dein Werk in tigen Herz und Willen, daß sie denen, in welchen deine Gnade dem König aller Könige und einen Anfang der Buße und des Herrn der Herrlichkeit aufthun Glaubens gewirkt hat. Stärke ihre Pforten und Thore, laß ihn die Schwachen, tröste die Trau- einziehen in ihre Lande, Städte rigen, gieb Sieg den Kämpfenden, und Kirchen, daß er seine Herbewahre die Treuen und bereite berge bei ihnen habe, und mit zu einem seligen Sterben, die seinem Wort und Geist regiere das Ende dieses Kirchenjahres und herrsche. Steure dagegen nach dem Rathe deiner Weisheit und wehre allen denen, die nicht erleben sollen. Christo die Pforten zuschließen du Gott des Friedens! Heilige uns alle durch und durch, damit unser Geist ganz, sammi Seele und Leib, unsträflich behalten werde auf die Zukunft unseres Herrn Jesu Christi. Getreu bist du, der du uns berufen hast, du wirst es auch thun, zum Preise deines heiligen Namens, um Jesu Christi willen! Amen. Festgebete. 13 und ihm den Eingang wehren, und Schatten des Todes; da oder ihn gar vertreiben und von sich stoßen. Mache ihr böses Vornehmen und ihre Anschläge zunichte. Beweise deine Macht und Barmherzigkeit an den armen Menschen, die noch in den Banden des Aberglaubens und in der Trostlosigkeit des Unglaubens, in Abgötterei und allerlei gottlosem Wesen und falscher Lehre gefangen sind, daß Christus auch zu ihnen komme, und sein Reich des Lichts, der Wahrheit und Gerechtigkeit bei ihnen aufrichte, und du ewiger Bater, sammt demselben, deinem einigen Sohn, und dem heiligen Geiste mit Lob und Preis und Anbetung deines heiligen Namens gerühmet und geehrt wer dest. Amen. At miss bist du uns die Sonne der Gerechtigkeit geworden, haft uns zugewendet die herzliche Barmherzigkeit Gottes; hast Frieden und Freude herniedergebracht, und läsfest uns Gnade um Gnade nehmen aus deiner Fülle. Darum frohlocket auch meine Seele und singet: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen! O lieber Herr und Heiland! Ziehe nun ein in mein Herz, das nach dir verlangt, und erfülle es mit allen Gaben deiner Güte und Barmherzigkeit. Regiere mich mit deinem heiligen Geiste, und heile mich vom Elende der Sünde. Verleihe mir Trost in allem Leide, Hilfe in aller Noth, Kraft zum Widerstande in allen Anfechtungen des bösen Feindes, Beständigkeit in allen Versuchungen der argen Welt und meines sündlichen Fleisches, und endlich Sieg im letzten Kampfe. Erbarme dich mit deiner Heilandsliebe über mich und alle, die dein eigen sind, und gieb uns deinen Frieden, o Jesu! Amen. m st 3930 Weihnachten. ond Ilmächtiger Gott und Vater unsers Herrn Jesu Christi, gelobt sei dein heiliger Name immer und ewiglich! Du hast Großes an uns gethan, deß bin ich fröhlich; denn uns ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr. Ich danke dir von Herzen, daß du solche Liebe uns erzeigt und deinen eingebornen Sohn gegeben haft, nicht werden, sondern das ewige Leben haben. Preis und Ehre sei dir, Herr Jesu! Du bist ein Menschenfind geworden, auf daß wir Gottes Kinder würden; du bist arm geworden, auf daß wir reich würden; du hast dich zur Knechtsgestalt erniedriget, auf daß wir zum Bilde Gottes erneuert und zum Himmel erhoben würden. Wir saßen Alle in Finsterniß Am Jahresschlusse. Allmächtiger Gott, himmliſcher Vater! von Herzen Lob und Dank, daß du uns durch deine väterliche Güte und Treue dieses zu Ende eilende Jahr haft überleben und uns in demselben deine Wohlthaten an Leib und Seele reichlich haft widerfahren lassen. Ach, Herr, wir sind zu gering aller Barmherzigkeit und Treue, die du an uns gethan. Aber mit herzlicher Reue bekennen wir dir, daß wir 14 Festgebete. den Reichthum deiner Liebe nicht worden, auf daß du über Todte immer nach Gebühr erkannt, und Lebendige ein Herr seiest. sondern vielfältig mißbraucht, So erhalte uns in der Gemeinund mit Gedanken, Worten und schaft des Geistes mit Allen, die Werken schwer und mannigfaltig in dir selig entschlafen sind und wider dich in diesem Jahre ge- bewahre uns fest bis an's Ende, sündiget, und dadurch deine gerech- daß weder Tod, noch Leben uns ten Strafen wohlverdienet haben. aus deiner Hand reißen dürfe. Leben wir, so laß uns dir leben, sterben wir, so laß uns dir sterben, damit wir dein seien, todt oder lebendig. Mach' uns, o Jesu, ewig selig! Amen. Darum bitten wir dich mit tiefer Demuth um Vergebung aller unserer Sünden; und weil wir morgen nach deinem Willen ein neues Jahr beginnen, so wollest du deine väterliche Huld und Treue gegen uns erneuern, und deinen heiligen Geist uns do Neujahr. dem alten driedf Allmächtiger, ewiger Gott, Vater, Jahre alle alten Sünden, bösen wir haben jetzt abermals ein Lüste und Begierden ablegen, Jahr unseres Elends und Pilgerund mit dem neuen Jahr ein schaft in diesem irdischen Leben neues christliches Leben anfangen zu Ende gebracht und fangen und dir darin mit neuer Willig- in deinem Namen ein neues an. keit dienen. Segne uns, Herr, Ach Herr und Gott, wie groß ist unser Gott, und hilf uns die deine Güte, die du uns bisher flüchtigen Tage unserer Wallfahrt aus väterlichem Herzen so unin deiner Furcht hinbringen. zählig bewiesen hast, da wir doch Wir wissen nicht, wann du auch mit unsern Sünden Nichts als uns von unserm Tagewerk ab- Strafe bei dir verdienet haben. rufen und der Zahl derer an- Dein heiliges Wort hast du uns reihen wirst, die in diesem Jahre sammt dem rechten Gebrauch der ihren Lauf vollendet haben. Laß heiligen Sakramente rein erhaluns mit heiligem Ernst ihr Ende ten, friedliches Regiment beschert, anschauen und nur um so mehr tägliche Nahrung gegeben, unsre Fleiß anwenden, was wir hier Herzen mit Freude und Speise noch leben im Fleisch, zu leben erfüllt, allerlei Unglück von uns im Glauben deines Sohnes, der gnädiglich abgewendet, unser uns geliebet hat und sich selbst Haus und Hof vor Feuersnoth für uns dargegeben. Rufe aber und mancherlei Uebel behütet. auch den Betrübten und Leid- Und wie können wir alle deine tragenden unter uns das Wort große väterliche Wohlthat erzähdes Trostes und der Hoffnung len! Du hast uns zwar gezüchzu, daß selig sind die Todten, die in dem Herrn sterben, denn sie ruhen von ihrer Arbeit, und ihre Werke folgen ihnen nach. tiget um unserer vielfältigen Sünden willen, aber deine Gnade hast du nicht von uns gewendet; für solche deine Barmherzigkeit sagen wir dir Lob und Dank und bitten dich demüthig: rechne Herr Jesu! du bist dazu geStorben und wieder lebendig ge Festgebete. uns nicht zu unsre vorige und alte Sünde, damit wir dich so oft erzürnet haben, sondern vergieb sie uns um unsers Herrn Jesu willen. Regiere uns, daß wir keine alte Missethat in das neue Jahr bringen, sondern den alten Menschen aus- und den neuen anziehen, der nach Gott geschaffen ist; fange an, lieber Bater, uns auf's neue zu segnen. Gieb uns neugeborne Herzen, verneuere deine väterliche Liebe und Treue an uns, gieb heiligen Muth und rechte Werke. Nimm von uns alles Herzeleid und wohlverdiente Strafen, und halte deine Gnadenhand väterlich über uns. Barmherziger Gott und Vater, erhöre unser Gebet, erbarme dich aller Menschen, erhalte uns dein reines Wort, heilige alle Lehrer und Prediger, erbaue Kirchen und Schulen! 15 deinen lieben Sohn, unsern Heiland und Erlöser. Amen. Tomis net Epiphanias. ob und Dank sei dir, Herr Jesu Christ, daß du dich unsern heidnischen Vorfahren durch das Licht deines Evangelii so gnädig geoffenbaret hast, also daß deine Herrlichkeit nun helle scheinet über uns. Du wollest uns auch ferner das theure Geschenk deines Wortes unverdorben erhalten und den Leuchter dessel. ben nimmer von seiner Stätte wegnehmen lassen. Gleichwie es die Weisen aus dem Morgenlande herbeizog, dich anzubeten und ihre Gaben dir darzubringen, also ziehe es nun auch mich weg von der Welt, die fern von dir ist, hin zu deiner Klarheit, daß ich dir allein dienen und mich mit Allem, was ich habe und bin, Behüte uns vor falscher Lehre, dir zu eigen gebe. Verschmähe stärke alle treue Regenten, fördere nicht mein geringes Opfer, du guten Rath und That, segne König der Ehren! Siehe, ich Vater und Mutter, regiere Kin- bringe dir dar mein Herz in der und Gesinde, bewahre uns Buße, in Glauben, in Liebe. vor Krieg und Blutvergießen, Heilige es dir zum ewigen Eigenwende ab Pest und Theuerung, thum; wenn ich es behalten fröne das Jahr mit deinem Gut, wollte, würde es verderben zeitlich gieb Frieden im Lande, unserm und ewig. Weil wir dir aber Herzen Freude, unserm Leibe dienen sollen an den Geringsten Gesundheit, unserer Gemeinde deiner Brüder, so mache mich Einigkeit, segne unsre Nahrung, willig und gern bereit, meine fördere das Werk unserer Hände, Hände aufzuthun, um jeder Noth, belehre die Sünder, bekräftige insonderheit der geistlichen, nach die Frommen, bringe zurecht die Kräften abzuhelfen. Breite dein Irrigen, erleuchte unsre Feinde, Reich immer weiter aus, und wehre allen Verfolgern, schüße laß alle Heiden und Juden an Wittwen und Waisen, versorge der Welt Enden und in Mitten die Armen, speise die Hungrigen, deiner Christenheit recht bald erlöse die schuldlos Gefangenen, dein seligmachendes Licht schauen pflege die Kranken, bewahre die und fröhlich werden in dem Reisenden, sei bei den Sterben- Glanze, der über ihnen aufgeht. den, durch Jesum Christum, Sei Schuß und Schirm, Stärke Festgebete. und Hilfe derer, die den Leuchter| Dornenkrone, die du uns zu gute deines Wortes hierhin oder dahin tragen, und gieb ihnen einen Sieg über die Finsterniß nach dem andern. Mich selbst behalte fest in deinem Wort und Glauben bis an mein Ende, und bringe mich dahin, wo wir deine Herrlichkeit schauen werden, die dir der Vater gegeben hat, ehe die Welt war. Das verleihe mir um deiner ewigen Liebewillen! Amen. id Sud Passionszeit. allade 10010018 i oni 1. in mod err Jesu Christ, du heiliges getragen, auf daß du uns die Krone der Ehren erwürbest. Wir danken dir für deine willige Kreuzigung, da du ein Fluch geworden am Holz, auf daß du von uns den ewigen Fluch nähmest. Du heiliges Opfer, du unbefleckter Leib; du reines, zartes Herz, wie haben dich unsere Sünden zerschlagen und getränket! Du ehrwürdiges Haupt, wie bist du von Dornen zerrissen! Du heiliges Angesicht, wie bist du entſtellet! od entſtellet! Ihr sonnenklaren Augen, wie seid ihr so matt. müsset ihr vernehmen! Ihr hülfreichen, gebenedeiten Hände, wie seid ihr durchgraben! Jhr Füße des Friedens, wie seid ihr durchbohrt! Du reiner, zarter Leib, heiliger Tempel Gottes, wie bist du entblößet und voll blutiger Wunden! Ja, heiliger, gerechter Vater, du hast deines eingebornen Sohnes nicht verschonet, auch nicht mit dem geringsten Schmerze, auf daß er vollkommen eintrat an uns'rer Statt. O Gott, wie ist dein Ernst wider die Sünde so groß! O Christe, wie ist deine Liebe so groß, daß du an uns'rer Statt mit Leib und Seele schmecktest des Todes und der Hölle Bitterfeit. Dafür danfen wir dir von Herzens Grund. Herzlich danken wir dir auch für deine liebreiche Fürbitte für die, welche dich gefreuziget haben. Ach, wir haben dich ja gekreuziget mit unsren Sünden, und du verurtheilen haft für uns gebetet. Wir danken dir für das tröstliche Wort: Heute wirst du mit mir im Paradiese sein!" Wir bitten dich Herr, gedenke auch an uns in der du trägst die Sünde der Welt! Wir danken dir von Herzen für dein heiliges Leiden und Sterben, für deine große Traurigfeit, da deine Seele betrübt war bis in den Tod. Wir danken dir auch für dein träftiges Gebet, da du in Gethsemane auf dein Angesicht fielest, und dich dem Willen deines himmlischen Vaters opfertest. Wir danken dir für deine Bande, da du dich um unseretwillen als ein Uebelthäter binden ließest, auf daß du uns von den Banden des ewigen Todes erlösetest. Wir danken dir für die Schläge, die du um unseretwillen gelitten, für die Geißelung, für die große Geduld, Sanftmuth und Demuth, damit du unsern Ungehorsam, Hoffahrt und Ehrgeiz, Zorn und Rachgier gesühnet hast. Wir danken dir, daß du dich um unseretwillen zum schmählichen Kreuzestode haft lassen, und uns dadurch von dem strengen Gerichte Gottes und schrecklichen letzten Urtheil erlöset hast. Wir danken dir für deine Festgebete. 17 deinem ewigen Reiche; eröffne| für wen er leidet. Ist nicht das, und zeige uns das Paradies in unserer letzten Noth. Wir danken dir für das Wort, da du sprachest zu Johanne: Siehe, das ist deine Mutter." Du wirst ja auch für uns sorgen und uns in unferm Kreuz trösten. Nimm unsern herzlichen Dank für die Nacht in deiner Seele, da du riefest: ,, Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen!" Ach, verlaß uns nicht in uns'rer letzten Noth, sondern laß es uns empfinden, daß du unser Gott seist auch in den größten Nöthen. Wir danken dir für deinen heiligen Durst, da dich nach unserer Seligfeit gedürstet hat. Stille unsern Durst mit dem Wasser des Lebens, und sei uns ein Brunn, der in das ewige Leben quillet. Wir danken dir inniglich, für das tröstliche Wort: Es ist vollbracht!" dadurch Alles erfüllet worden ist, was zu unserer Seligkeit gehöret. Wir danken dir für dein letztes Wort am Kreuz: ,, Bater, in deine Hände befehl' ich meinen Geist!" O befiehl du selbst auch unsern Geist auf ewig in deine Hände! Wir danken dir für die Wunde in deiner Seite, daraus der theure Schaß deines heiligen Blutes geflossen, welches ist das Lösegeld und die vollkommene Bezahlung für unsere Sünde. Amen. Ellos Lo bülbe sid in ach treuester Bater, dein Sohn, das unschuldige Lamm Gottes, das du für den Knecht gegeben hast? Ist nicht das der Herr der Ehren und des Lebens, der wie ein Lamm zur Schlachtbank geführet und dir bis in den Tod gehorsam gewesen, ja den allerschmählichsten Tod auf sich ge nommen hat? Ach gedenke doch, o Gott, der du der Welt Leben begehrest, dein geliebter und einiger Sohn ist's, den du aus deinem Herzen geboren und meiner Schwachheit theilhaftig gemacht hast, und welcher unsere Sünden getragen hat. Ach Herr, wende deine Augen auf dieses große Werk deiner Gnade und Gütigkeit. Siehe an deinen lieben Sohn, wie er an seinem ganzen Leibe ausgedehnt und ausge spannt ist. Siehe an seine Hände, wie das Blut daraus wie aus einer Quelle fließet, und vergieb mir gnädiglich die Missethat, die meine Hände begangen haben. Siehe an, Herr, wie seine Seite durchstochen ist, und erquicke mich mit dem Blute, das daraus geflossen. Siehe an seine Füße, die doch nicht auf dem Wege der Sünde gegangen sind, sondern allezeit in deinem Gesek gewandelt sind, wie dieselben mit Nägeln durchgraben sind, und verleihe mir Gnade, daß meine Füße in deinen Wegen gehen; thue weg von mir den Weg der Bosheit, und laß mich allezeit auf deiner Bahn wan2. A ch Herr, du ewiger und gütiger Gott und Vater, siehe doch an deinen lieben Sohn, was deln. Amen. er für große Schmerzen meinet- Am Charfreitage. halben hat müssen leiden! Ach Bater, fiche doch, wer ſolches Herr, himmliſcher Bater, allleidet, und gedenke doch gnädig, mächtiger, ewiger Gott, der Neues Gesangbuch. Anhang. 2 18 Festgebete. du der armen sündhaften Welt| ohne Buße sterben oder mit undich erbarmet und um ihretwillen serem sündhaften Leben dich von deines eingebornen Sohnes nicht Neuem freuzigen und durch unverschonet, sondern ihn für Alle gläubige Verachtung dein Blut in den Tod gegeben hast, auf mit Füßen treten, welches uns daß wir durch ihn wiederum reinigen soll von unseren Sünmöchten ewig leben und selig den. Vielmehr aber verleihe werden: Dank sei dir für diese uns, daß wir mit geängstetem deine wunderbare Gnade und Geiste und zerschlagenem Herzen Barmherzigkeit, daß du den, der dein Leiden und Sterben täglich von keiner Sünde wußte, für uns betrachten, in wahrem und festem zur Sünde gemacht hast, auf Glauben unsere Zuflucht nehmen daß wir in ihm würden die zu deinen heiligen Wunden und Gerechtigkeit, die vor Gott gilt. durch dieselben dermaleinst möOliebster Heiland, Jesu Christ, gen eingehen zum ewigen Leben. du warest der Allerverachtetste, Im Uebrigen bescheere uns alleund Unwertheste, voller Krankheit zeit ein geduldiges Herz nach und Schmerzen. Denn der Herr deinem Vorbilde, unser Kreuz warf unser aller Sünde auf dich, auf uns zu nehmen und dir und also trugest du unsere Krank- willig nachzufolgen, auf daß, so heit und ludest auf dich unsere wir mit dir leiden, wir auch mit Schmerzen; du bist um unserer dir zur Herrlichkeit mögen erhoMissethat willen verwundet und ben werden. Amen. um unserer Sünde willen zerschlagen worden. Die Strafe lag auf dir, auf daß wir Frieden hätten und durch deine Wunden sind wir geheilet. Darum, so sei nun auch gelobet immer und ewiglich, daß du uns zu Gute dies Alles gethan und deinem himmlischen Vater gehorsam geworden bist bis zum Tode, ja bis zum Tode am Kreuze. Erbarme dich noch ferner über uns, deine Erlöseten, und hilf, daß unser Keiner verloren werde. Hast du doch dein Leben für uns zum Schuldopfer gegeben; so gieb nun auch deinen heiligen Geist zu unserer Bekehrung, und mache uns gerecht durch deine Erkenntniß, nachdem du unsere Sünde getragen. Wir haben dir Arbeit gemacht in unseren Sünden und Mühe in unseren Missethaten. Hilf aber nun, daß wir nicht od Oftern.d Herr Jesu Christ, du starter du unüberwindlicher Held, du mächtiger Siegesfürst, du Sündentilger, Ueberwinder des Todes, du Zerstörer der Hölle! Ich sage dir herzlichen Dank für deine sieghafte, fröhliche Auferstehung, dadurch du dem Tode die Macht genommen und ewiges, unvergängliches Wesen wieder an's Licht gebracht. Du hast dich bewiesen als ein allmächtiger Herr, der da hat die Schlüssel der Hölle und des Todes, der da aufschließt und Niemand zuschließt. Du warest todt, und siehe, nun lebest du von Ewigkeit zu Ewigkeit. Du hast dein Volt vom Tode errettet und aus der Hölle erlöset. Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg? Dir sei Dank, Rink Loudgmist toe Festgebete. 19 & daß du uns den Sieg gegeben| stehung Jesu Christi: komm' in haft. Du hast den Tod verschlungen ewiglich, und alle unsere Thränen von unsern Augen abgewischet. Darum freuet sich mein Herz, und meine Seele ist fröhlich. Denn Gott hat deine Seele nicht in der Hölle gelassen und nicht Laß uns auch, Herr, mit dir zugegeben, daß sein Heiliger die durch wahre Buße auferstehen. Verwesung sehe. Du bist eine Stehe du in uns auf, lebe du in kleine Zeit von Gott verlassen uns, siege und überwinde in uns gewesen, aber nun mit Ehren die Welt, Sünde, Tod, Teufel und Schmuck gekrönet. Du bist und Hölle. Tröste uns're Seele aus der Angst und Gericht hin- in Angst und Traurigkeit durch weggerissen, wer will deines Le- dein Wort und den Geist des bens Länge ausreden? Der Friedens. Erwecke auch am jüngStein, den die Bauleute verworfen sten Tage durch die Kraft deiner haben, ist zum Eckstein worden; Auferstehung meinen Leib zum und das ist vom Herrn geschehen, ewigen Leben. Ja, Herr, da und ist ein Wunder vor unsern wirst du sagen: Wachet auf und Augen. Man singet mit Freuden rühmet, die ihr schlafet unter der in den Hütten der Gerechten: Erde! Denn mein Thau ist ein die rechte Hand des Herrn ist Thau eines grünen Feldes. Alserhöhet, die rechte Hand des dann wird mein nichtiger, verHerrn behält den Sieg. weslicher, sterblicher Leib anwerde nicht sterben, sondern le- ziehen Unverweslichkeit, Unsterbben, und des Herrn Werk ver- lichkeit, Kraft und Ehre, und wird tündigen. Du bist wahrhaftig ähnlich sein deinem verklärten die Auferstehung und das Leben. Leibe; denn unser Leben ist in Wer an dich glaubt, wird leben, dir verborgen. Wenn du aber, ob er gleich stirbt. Du bist der unser Leben, wirst offenbar werGläubigen Leben, darum können den, so werden wir auch mit dir sie nimmermehr sterben. Denn offenbar werden in der Herrlichdu, ihr Leben, stirbst nicht, da- feit. Amen. rum fönnen sie ihr Leben nicht d verlieren. Ach, mein Herr, duod Buß- und Bettag. bist hervorgebrochen, wie die schöne Barmherziger, ewiger Gott und Morgenröthe. Nun giebst du Vater unsers Herrn Jesu deinen Gläubigen deinen ewigen Frieden, welcher alle himmlischen Güter in sich begreift, Gottes Huld und Gnade, Vergebung der Sünden, Gerechtigkeit, Sieg, Trost, ewige Freude, ewiges Leben. Oliebreicher, holdseliger, tröstlicher, lebendiger, ewiger Friede, du edle Frucht der AuferIch Christi, du Herr Himmels und der Erden: wir arme, clende Sünder bekennen vor deinem allerheiligsten Angesichte, daß wir leider mit unsern Vätern gesündigt, daß wir mißgehandelt und gottlos gewesen mit unsern vielfältigen schweren Sünden. Unsere Sünden reuen uns von Herzen, 2* - mein Herz, erfreue meine Seele. Denn über diesen Frieden wird man sich freuen, wie man sich freuet in der Ernte; wie man fröhlich ist, wenn man Beute austheilt. uifüzdni strid Festgebete 20 und weil du unser Aller Vater und liebreicher Gott bist, der du dich in deinem Worte also erklärt haft: ,, So wahr als ich lebe, ich habe keinen Gefallen am Tode des Gottlosen!" so fliehen wir zu deiner inbrünstigen und herzlichen Barmherzigkeit mit demüthiger Bitte: du wollest nicht gedenken der Sünden unserer Jugend, noch aller unserer Uebertretung, sondern vielmehr eingedent sein deiner grundlosen Güte, Gnade und Barmherzigkeit. Ach Vater und Herr! strafe uns nicht in deinem Born, züchtige uns nicht in deinem Grimm. Ach, Herr, sei uns gnädig! verstoß' uns nicht von deinem Angesicht, und laß es nicht mit uns gar aus sein: sondern wie sich ein Vater über seine Kinder er barmet, also erbarme du dich auch über uns. Erweise uns deine wunderbare Güte, du Heiland derer, die auf dich hoffen, und laß uns nicht zu Schanden werden. Sei du unsere Hülfe in den großen Nöthen, die uns betroffen. Ach, Herr Gott Zebaoth, sei du mit uns; ach Gott, sei du unser Gott! Mache dich auf zu richten, und hilf allen Elenden und Bedrängten auf Erden. Gestatte ja nicht, getreuer Gott und Vater, daß dein Weinberg, den du unter uns gepflanzet hast, verwüstet werde. Stehe auf, Herr, und hilf uns mit deiner starken Hand und allmächtigem Arm, thue wohl diesem und allen anderen Landen, in welchen du mit deinem Wort deine Wohnung hast. O lieber Herr und Gott, sei und bleibe du bei und unter uns. Stärke und erweitere dein Reich, das du aufgerichtet hast, denn es ist dein Wert. Erhalte uns und unsere lieben Nachkommen bei reiner, gesunder Lehre und bei gewünschtem Frieden. Verschone unser, o treuer Gott und Vater, mit Krieg, Aufruhr und Empörung, mit Pestilenz und anderen gefährlichen Seuchen. Wende ab alle Theuerung, Mißwachs, schädliches Gewitter und andere Plagen. Erleuchte unsere Herzen, daß wir rechtschaffene, wahre Buße thun, alle wissentliche und vorsätzliche Sünde fliehen und meiden, hingegen dich und dein heiliges Wort stets vor Augen haben, und also dem wohlverdienten Verderben zeitlich und ewiglich entgehen mögen. Das alles wollest du thun, o treuer, barmherziger Gott und Vater, um des theuern Verdienstes und der kräftigen Fürbitte deines geliebten Sohnes Jesu Christi, unsers Herrn und Heilandes willen. Amen. 150 Himmelfahrt. niffbard Heiland, der du aus Liebe zu uns dich aller deiner Herrs lichkeit entäußert und Knechtsgestalt angenommen hattest, und gehorsam worden warest bis zum Tode am Kreuz, dem aber auch Gott einen Namen gegeben hat, der über alle Namen ist, o laß die Kraft deiner Herrlichkeit unsern Herzen bekannt werden, damit auch wir in deinem Namen uns beugen und dir, unserm Könige, dienen und anhangen. Wir danken dir, Herr Jesu, daß du durch deine Himmelfahrt uns den Weg zum Himmel gebahnt und deines Vaters Herz uns aufgeschlossen hast. Du sigest zur Rechten der Kraft Gottes Festgebete. 21 damit dir alle Herzen als ihrem| mögen ermuntert werden, dir rechtmäßigen Könige unterthan getrost nachzuwandeln, wie du uns werden sollen. Siehe, hier sind vorangegangen bist und das Ziel Herzen, worüber du als Herr, erreicht hast. Erhöre unser schwaals triumphirender König, herr- ches Seufzen, o großer Hoherschen und regieren sollst; ach, sende priester zur Rechten Gottes; erwirb einen Blick deiner Freundlichkeit uns kraft deiner Verdienste ein auf uns herab.890 d 100 träftiges Ja und Amen. Amen. Herr Jesu, gieb uns ein himni- imen liſches Herz, und laß uns durch Pfingsten. she d at tim deine werden isl e and mi vor allen eitlen irdiſchen Gedan- Gott, der du die Herzen ken; sammle uns deiner deiner Gläubigen so gnädig Gegenwart; stille unser Gemüth und reichlich mit deinem heiligen durch deine gnadenreiche Mit- Geiste am Feste der Pfingsten theilung; laß uns vor deinem besucht und begabet hast; geuß Angesichte gesegnet sein. Herr, der auch diesen deinen Geist und du den rechten Schlüssel der gnädigen Regen über unsere Erkenntniß hast, schließe durch dürre, verschmachtete Herzen, erdie Salbung deines heiligen quicke doch dein Erbtheil und Geistes unsere Augen auf, daß labe die Elenden. Komm', o heiwir sehen mögen die Größe deiner liger Geist, und ziere uns mit Herrlichkeit und die Ueberschweng- deinen so vielfältigen Gaben, daß lichkeit deiner Liebe; damit wir wir auch die großen Thaten Gotanfangen mögen, mit ganzem tes, die durch Jesum Christum Herzen, Sinn und Gemüthe gen geschehen, wahrhaftig erkennen Himmel zu wandeln, vor deinem und preisen, daß wir mit neuen Angesichte heilig zu leben und Zungen dein Wort reden, rühmen Entdich zu lieben, der du uns so und ausbreiten mögen. hoch geliebt hast und unendlich liebenswürdig bist. O Herr, vergieb um deiner Liebe willen, daß wir so oft von dir und von deiner Auffahrt zur Herrlichkeit gehört und noch so wenig ihre Kraft in unseren Herzen erfahren haben. daß wir dir die Ehre geben und uns deinem allmächtigen Scepter unterwerfen möchten! zünde uns mit dem Feuer deiner og heiligen Liebe, brenne aus allen fündlichen Willen, sammt allen anderen fleischlichen Lüsten und Begierden: zünde an das Licht deiner Wahrheit, daß wir im Geist und Glauben inbrünstig mit rechtem Ernst und Eifer unserm Gotte dienen mögen. Odu Gott des Friedens, verbinde undi sere Herzen mit deinem Bande des Friedens, daß wir in Sanftmuth und Demuth, in Friede und Einigkeit bei einander bleiben und leben. D du Gott der Geduld, gieb uns Geduld in Leidenszeit und bis an's Ende Beständigkeit. D du Geist des Verherrlichter Jesus, verherrliche dich an unseren Herzen. Werde erkannt in deiner Größe, werde geehrt und geliebt von uns, und ziehe ein in unsere Herzen. Laß sie deine Werkstatt sein; schleuß sie auf, daß wir 22 Festgebete. Gebets, erwecke unsere Herzen, Kind, daß du dich seiner also damit wir sie, sammt heiligen annimmst! Dich sollen wir finden Händen, zu Gott mögen erheben und fühlen in deinen Wohlthaten; und dich in allen Nöthen an- aber mit tiefer Beschämung müss rufen: und da wir nicht wissen, sen wir bekennen, daß wir deiner was wir bitten sollen, noch wie Gaben nicht werth sind, daß wir sich's gebühret, ach, so vertritt du deiner oft vergessen, oft ängstlich uns als unser treuer Fürsprecher gesorgt und gezagt, oft den Reichmit unaussprechlichem Seufzen. thum deiner Güte verachtet oder Sei unser Schuß und Schatten mißbraucht haben. Vergieb uns, in der Noth, unsere Hülfe in o Vater, unsere Sünden! BeTrübsal, unser Trost in aller wahre uns vor dem Leichtsinn, Widerwärtigkeit. Komm', du star- der deine Gebote vergißt, vor fer Gott, und stärke die Schwachen, der Trägheit, die deine Gnade lehre die Elenden deinen Weg, versäumt, vor der Unmäßigkeit, hilf auf denen, die gefallen sind, die deine Güter mißbraucht, vor bringe zurecht die Frrenden und dem Geiz, der Herz und Hand erhalte sie bei deiner rechten Hand. dem Bruder verschließt. Dein Amen.houchard Segen allein machet reich, und wisd dood bi Niemand lebet davon, daß er 6# 1501072 wisd had shivp Am Erntefest. viel Güter hat. Wenn du unsere Seele von uns forderst, weß wird sein, das wir gesammelt haben? Oso hilf uns reich werden in tim am All da. Nach reicher Ernte.is -100 noon H1070 sid him ilm Allmächtiger Gott, Bater aller dir, unſerm Gott; laß deine Güte Gnade! bringen und höre vor deinen Thron unsern de- nicht auf, uns zu segnen Gieb müthigen Dank für deine ewig ferner fruchtbare Zeiten; bewahre ceiche Liebe, womit du auch in uns väterlich vor Mangel und diesem Jahre deine milde Hand Theurung und laß uns deinen über uns aufgethan und Alles, Segen in Frieden und guter was da lebet, mit Wohlgefallen Gesundheit genießen. gesättiget hast. Deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen. Du hast vom Himmel uns Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, den Segen unserer Felder uns treulich behütet und unsere Herzen erfüllet mit Speise und Freude. Du hast Großes an uns gethan, deß sind wir fröhlich und sagen dir von Grund unseres Herzens Lob und Dank dafür. Herr, was ist der Mensch, daß du sein gedenkest, und des Menschen Amen. Tu si quibutis) Du machest fröhlich, was da lebet: o so erfreue nach deni Reichthum deiner Liebe auch die Herzen aller Armen, Verlassenen und Betrübten und laß sie inne werden, daß keins vergessen sei von dir. Hilf uns durch deine Gnade, daß wir nicht auf das Fleisch säen, sondern auf den Geist, damit wir vom Geiste das ewige Leben ernten und in der himmlischen Freudenernte dich reiner und freudiger loben durch Jesum Christum, ansern Herrn. Festgebete. Ort b. Nach Mißernte. Ach gnädiger Gott, lieber Vater in dem Himmel, der du reich bist über Alle, die dich anrufen, wir demüthigen uns vor dir in wahrer Buße über den Schaden, der die Frucht unserer Felder und Bäume dieses Jahr betroffen und so viele Dürftige unter uns in großen Jammer geseget hat, wobei wir uns einig und allein deiner Erbarmung überlassen. Dank sei deiner ewigen Treue, die uns immer noch so viel der Güter übrig gelassen, auch so vielen Armen bisher durchgeholfen hat, daß sie nicht verschmachtet sind. Ach, hilf noch ferner um Jesu Christi willen und gieb, daß wir nur allesammt durch deine Güte und Ernst zu dir gezogen werden. Behüte uns vor Sünde und Undant, insonderheit vor Untreue in dem Zeitlichen und vor Mißbrauch beiner Gaben, dadurch wir deinen Segen von uns stoßen, und thue uns auch wieder Gutes, daß das Land sein Gewächs gebe. Laß teine Theuerung, auch die Unbarmherzigkeit der Menschen nicht überhandnehmen. Gieb uns Geduld und stärke unser Vertrauen auf dich, unsern himmlischen Bater, der gesagt hat: Ich will dich nicht verlassen, noch versäumen. Vermehre unsern Eifer nach dem einzig Nothwendigen, unsern Augen stehen, auf daß davon man lebet, und laß uns im Himmel ewiglich gesättiget 23 Erde und die Welt geschaffen worden, bist du, Gott, von Ewigfeit zu Ewigkeit, der du die Menschen läsfest sterben und sprichst: Kommtwieder Menschentinder! Wir gedenken heute derer, welche du im vergangenen Kirchenjahre aus diesem Leben abgerufen hast. Du hast dich, so lange sie auf Erden wandelten, an einem unter ihnen unbezeugt gelassen, sondern Großes an ihnen Allen gethan; nun aber hast du Jeden an seinen gehen lassen und giebst ihm nach seinen Werken. Ach, lehre uns doch, daß auch unser Leben ein Ende hat, daß du auch uns gar bald vor dein Gericht stellen wirst. Denn unser Leben fährt schnell dahin, als flögen wir davon. Unsere Jahre sind wie ein SchatDer ten, der bald vergehet. Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blühet wie eine Blume auf dem Felde, wenn der Wind darüber gehet, so ist sie nimmer da, und ihre Stätte fennet sie nicht mehr. Wir sind wie ein Gras, das da frühe blühet und bald welk wird und des Abends abgehauen wird und verdorret. Es ist nur ein Schritt zwischen uns und dem Tode. Ach, lehre uns doch das bedenken und zeige uns täglich unsere Vergänglichkeit und laß dein Gericht allezeit vor werden. Amen. wir klug werden und nicht leben, als ob wir allezeit hier auf Erden zu bleiben hätten, und kein Tag der Rechenschaft wäre. Die Seelen derer, die im vergangenen Jahre in dir und deiner Gnade gestorben sind, sind nun in der Ruhe. Wir aber schweben noch auf dem Meere dieser Welt, umTodtenfest. sind err Gott, der du bist unsere Zuflucht für und für! Ehe denn die Berge waren, und die 24 Festgebete. geben allezeit und überall von Macheuns Alle zu treuen Knechten | Wellen und Klippen. Führe uns und Mägden, die auf ihren sicher hindurch und laß uns auch zu dir gelangen. Gedente nicht unserer Sünde, sondern vergieb uns um Jesu Christi willen und mache unsere Herzen solcher deiner Gnade gewiß, auf daß wir dir dienen ohne Furcht unser Leben lang in Heiligkeit und Gerechtigteit, die dir gefällig ist. Bewahre uns vor dem Ende der Ungläubigen und Unbekehrten und laß uns nicht aussäen auf das Fleisch, sondern auf den Geist, denn wer auf das Fleisch jäet, der wird von dem Fleische das Verderben ernten: wer aber auf den Geist säet, der wird vom Geiste das ewige Leben ernten. Verleihe, o barmherziger Vater, daß Reiner unter uns ohne Buße sterbe und ohne den seligmachenden Glauben an Jesum Christum, deinen Sohn, der sein Leben zum Lösegelde für uns gegeben hat und unser Friede ist. Reinige uns durch deinen heiligen Geist von allen Werken des Fleisches und erwecke und stärke uns täglich zu neuem Eifer in der Heiligung, auf daß wir, wenn du uns rufest, bereit sein mögen. chi 3603 mad du en sai dan nalinsded& nd_had. Eun fiskbilgugas so bili bon Herrn warten. Laß dann, o Gott, deinen heiligen Geist unserer Schwachheit aufhelfen und uns vertreten auf's Beste mit unaussprechlichem Seufzen, der du es Alles verstehest, denn du erforschest die Herzen. Dein Licht erleuchte uns, deine Barmherzigkeit führe uns, deine Hand schüße uns, deine Gnade helfe uns und schenke uns den Eingang zu deiner Herrlichkeit. Sei mit uns, o Jesu, wenn der letzte Augenblick nun da ist, und erscheine unsern Seelen, wie du für uns gelitten, und unsre Sünden getragen hast. Hilf uns, daß wir einen guten Kampf tämpfen und Glauben halten, auf daß wir die Krone des Lebens empfangen. Erhalte uns im Glauben an dich und in der Liebe zu dir und stärke uns auch, gern um deines Namens willen in der Welt zu leiden, so wirst du uns auch mit dir herrlich sein lassen. Mache uns treu und erfülle dann an uns die Verheißungen, die du den Deinen gegeben hast, daß sie sein sollen, wo du bist, und deine Herrlichkeit sehen. Amen. str dan dud silmid jm id quo ind igning and in jolase join hid CommunionIII. Buß, Beicht- und model thin modo Inco jun Tid tingello siut& gebete. pa nisl dir und usdisla ng si osha sa tinbinsoste HOUS00100 7900d 31st stano Buße und Beichte. and mi town dn 1. dnij nedvosjog erecht bist du, o Herr, und recht ist dein Gericht. Alle dal mom mound ( in hami m nemendoul jog bilgicas taim to 3 | deine Gerichte sind gerecht und wahr. Darum flehe ich zu dir in Demuth, daß du mir nicht thuest nach meinen Sünden, die Buß-, Beicht und Communiongebete. 25 Doch du, o Herr, willst nicht den Tod des Sünders, sondern daß er sich befehre und lebe. Du fandtest Jesum Christum, auf daß Alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. In seinem Tode sollen sie aufleben und Verföhnung empfangen und der Verkomme ich zu dir und setze meine gebung gewiß sein. Darum Zuversicht auf dich und auf deine helfende Gnade. po hoffe Ich bekenne dir meine Unge rechtigkeit und verschweige nicht, wie die Sünde auf mir lastet. Meine Fehltritte kann ich nicht zählen, und meiner Vergehungen find viel. Wo soll ich hingehen, mein Gott, wenn du dich nicht zu mir wendest? Wo soll ich mich verbergen, wenn du mir ich klopfe an, daß du mich aufnicht gnädig bist und dich meiner nehmest und mir dein Angesicht annimmst? Büchtige mich, aber leuchten lassest. Sei mir gnädig, wenn ich mich deiner Hand übervergieb mir; strafe mich, aber laß mich nicht verloren gehen. Kann auch eine Mutter vergessen des und du willst dich von mir finden Dich soll ich suchen, o Herr, lassen. Wenn ich dich rufe, haft du Erhörung zugesagt. Siehe, gebe. Wenn ich mich dir nahe willst du, o Bater, doch mein nicht vergessen. Darum rufe ich zu dir, und komme vor dein Angesicht, und meine Klage hofft Erhörung. nism dun duolio Ich habe gesündigt und mein Gewissen verdammet mich, und meine Reue kann nicht genug thun deiner Gerechtigkeit. Ich tann nicht bestehen an jenem Tage, da du alle Werke der Menschen vor Gericht bringest und einem jeglichen geben wirst nach seinen Werken. Dann werde ich verstummen müssen, und meine Sünde wird wider mich zeugen, und meine Ungerechtigkeit wider mich aufstehn. Dann ist all' mein Rühmen eitel, und wollte mit allen meinen Sünden, so verwirf mich nicht. Nimm mich auf und ziehe mich zu dir, daß lebest und regierest in Ewigkeit. der dur lebest und regierest in Ewigkeit. du Dir, o Vater, befehle ich mich und dem gnädigen Walten deines heiligen Geistes. Wache über meine Sinne und Gedanken, vertilge alle Hoffahrt in mir und gieb mir Demuth und Beugung des Herzens. Lehre mich thun nach deinem Willen und laß mich erkennen die Tiefe deiner Güte. Stehet deine Kraft bei mir, so lebe ich, denn ohne dich kann ich nichts thun. Heilest du mich, so wird meine Seele gesund, und sendest du mir dein Licht, so wird mich die Finsterniß nicht überwinden. dnn Top od stolt sidSchaue herab auf mich, o Herr, ich mich selbst rechtfertigen, so von der Wohnung deiner Herrwürde das Zeugniß deiner All- lichkeit und laßor alles Dunkel wissenheit mich verdammen.sid meiner Seele vor dem Strahl deine Strafe verdienen, sondern nach deiner großen Barmherzigfeit, die allen Reuigen verzeihen will. Erbarme dich meiner und hilf mir nach der Liebe, womit du mich in Jesu, deinem Sohne, geliebet hast, und würdige mich deiner Gnade in dem Verdienste meines Heilandes. io ug sdois 26 Buß-, Beicht- und Communiongebete. deines Glanzes verschwinden. die ich bei der Welt nicht verErfülle mich mit heiliger Liebe lieren wollte, was mich leitete und thue mir auf die Schäße und bewog, scheinbar aufzuopfern deiner Erkenntniß. Alle meine oder zu vollbringen, was doch Begierde ist dir bekannt; darum nur mit Unmuth und Widervollende, was du begannst, und willen meiner Seele von mir was du mich durch die Erweckung gemieden oder geübt ward. Es deines Geistes bitten ließest. Ich war nicht Liebe zu dir, nicht suche dein Angesicht: wende dein Liebe zu meinem Heilande, nicht Angesicht zu mir und enthülle lautere, uneigennüßige Liebe zu mir deine Herrlichkeit. Dann den Brüdern. Dagegen wohnte wird meine Sehnsucht gestillt, Lohnsucht und brennende Bedann wird meine Freude voll- gierde nach irdischem Besitz in tommen sein. Amen. meiner Brust. Die Tugend, die christliche Frömmigkeit, war oft auf meinen Lippen, aber nicht mit irdischen Begierden angefüllt war. Ach, vergieb, lieber himmlischer Vater, vergieb die tiefe Selbsttäuschung, vergieb die schnöde Heuchelei, zu der ich mich verführen ließ. Nun erkenne ich die Wahrheit von dem, was dein Wort sagt: ,, In mir, in meinem Fleisch wohnet nichts Gutes; Wollen habe ich wohl, aber Vollbringen das Gute finde ich nicht." und Bater: mit tiefer Beschämung und reuerfülltem Herzen trete ich vor dein heiliges Angesicht, um allein in der Gnade Jesu Christi Trost und Kraft zu suchen. Ach, wie vergeblich wähnte ich, durch meine eigene Gerechtigteit in den Himmel und zu deinem Wohlgefallen zu gelangen. Wie thöricht glaubte ich, durch die Reinheit meines Gewissens und durch ernstliches Streben vor dir Nur dein Geist, nur du, mein gerecht zu erscheinen. id Wohl Heiland und mein Gott, kannst mochte ich von der Welt recht mir die wahre Liebe geben, ohne schaffen und tugendhaft gepriesen die nichts wahrhaft Gutes vollwerden, und mein Leben mochte bracht werden kann; nur du den den Schein des Guten in der himmlischen Sinn, der dir wahräußern That zeigen, mancherlei haft und mit Freuden nachfolgt. Liebe, Aufopferung, Pflichttreue Aber mein eignes Wort ist nichdem Namen nach von mir ge tig, meine Kraft ohnmächtig, übt werden. Aber, erbarmender was Tugend scheint, nur Böses, Bater, wenn ich im Lichte deines denn es ward von der SelbstWortes, wenn ich nach den in- sucht erzeugt. Bange daher und nersten Triebfedern meines Her- verloren, kann mein Herz allein zens mein Thun prüfe, o wie in deiner Gnade, allein in deiner sieht's da gar anders aus! Es war oft nur eitle Selbstsucht, die mich leitete; es war der Drang äußerer Nothwendigkeit; es war der gute Ruf und die Ehre, Gerechtigkeit, o mein Jesu, Ruhe finden. Darum laß mich von nichts rühmen, als nur von deiner Gnade und deinem Verdienst. Laß mich, wie Paulus, od tim nou ditud du find notin bid 2. sol Buß-, Beicht- und Communiongebete. 27 von nichts wissen, denn allein von| nüßem Geschwäßz, so schläfrig dir, meinem gekreuzigten Heizu frommer Betrachtung;- so lande. Sei du allein mir Kraft, schnell zerstreut, so selten ganz geHeiligung und Gerechtigkeit. De jammelt;- so plößlich zum Zorn müthige mein Herz. Laß nicht bewegt, so vorschnell zum Verab, mich von allem eignen Ver- dammen, so schwer im Vergeben; dienst zu entblößen, bis allein- so übermüthig im Glück, so dein Name, dein Leben meine verzagt im Unglück; so voll Kraft, meine Liebe, mein Trost frommer Entschlüsse und so arm ist. Erbarme dich deines ver- an guten Werken. Schaff' in irrten Kindes. Der du dich ja mir, Gott, ein reines Herz und stets der Sünder so freundlich gieb mir einen neuen gewissen und gnädig angenommen, du Geist, verwirf mich nicht von tannst, du wirst auch mein Flehen deinem Angesicht und nimm nicht unerhört lassen, du mein deinen heiligen Geist nicht von Herr, mein Licht, meine Wahr- mir. Heilige mich, reinige mich heit, mein ewiges Heil. Amen. und schaffe den neuen Menschen, In sit us on der in Gerechtigkeit und Heilig3. 10 890 feit vor dir wandle. Das thue um deiner Güte willen. Amen. rodrol thin 50 Vor dem heiligen Abendmahl. Podod He err mein Gott, ich seufze und klage zu dir, daß ich noch immer so fleischlich und weltlich gesinnt bin, so wenig frei von Leidenschaften, so voll von Regungen der bösen Lust, so der 1. find Sinne, ſo ergeben vielen eitlen Herr Jeſu Christ, mein getreuer Hirt und Bischof Träumereien; so sehr geneigt meiner Seele, der du gesagt haft: zum Aeußern, so nachlässig in Ich bin das Brod des Lebens; Rücksicht auf das Innere;- so wer von mir isset, den wird nicht schnell aufgelegt zur Freude und hungern; und wer an mich Berstreuung, so schwer zu bewegen glaubet, den wird nimmermehr zur Reue und Zerknirschung; dürften. Ich komme zu dir und so bereit zur Gemächlichkeit und bitte dich demüthig, du wollest Fleischeslust, so träge zur Ver- mich durch wahren Glauben beleugnung meiner selbst und zur reiten und zum würdigen Gast Tugendübung; so begierig machen dieser himmlischen MahlNeues zu hören und Schönes zu zeit. Du wollest mich, dein armes sehen, so wenig bereit, das Ge- Schäflein, heute weiden auf deiner ringe und Verachtete mir gefallen grünen Aue und zum frischen zu lassen; so begierig, viel Wasser des Lebens führen. Du zu haben, so farg im Geben, so wollest meine Seele erquicken hartnäckig im Behalten; so und mich auf rechter Straße unvorsichtig im Reden, so wenig führen, um deines Namens willen. bereit, zu schweigen; so schnell Du wollest mich würdig machen zur Ruhe, so langsam zur zu deinem Tisch und mir voll Arbeit;- so munter zu un- einschenken den Becher deiner - - 1 - 28 Liebe und Gnade. Ich armes Schäflein komme zu deiner Weide, zum Brod des Lebens, zum lebendigen Brunnen. Ach, du H Gieb mir ein demüthiges, versöhnliches Herz, daß ich meinen Feinden von Herzensgrund vergebe. Tilge aus meinem Herzen die Wurzel aller Bitterfeit und Feindseligkeit. Pflanze dagegen in meine Seele Liebe und Barmherzigkeit, daß ich meinen Nächsten, ja alle Menschen in dir lieb habe. err, in Einfalt meines Herzens, in freudigster fester Buberwahres, süßes Himmelsbrod, er- sicht und auf dein Geheiß nahe wecke in mir einen geistlichen ich mich zu dir. Du willst, daß Hunger und heiligen Durst, daß ich dich empfangen und in Liebe ich nach dir schreie, wie ein Hirsch mich selbst und dir vereinigen schreiet nach frischem Wasser. soll. Darum rufe ich deine Güte an und erflehe mir dazu deine besondere Gnade, daß ich von dir ganz durchglühet und mit Liebe zu dir erfüllet werde und um feinen andern Trost nich weiter kümmere. Ach, von sich selbst sind unsere Herzen kalt, hart und ohne Andacht; durch dich aber erlangen sie glühenden Eifer, Frische des Geistes und andächtigen Sinn. Denn wer könnte der Quelle allen Trostes sich nahen, ohne einigen süßen Trost hinwegzutragen? Wer könnte der himmlischen Glut sich nahen, ohne erwärmt zu werden? Und du bist der Quell, du bist das Feuer. Wenn es mir auch nicht vergönnt ist, die Fülle der Quelle auszuschöpfen, so will ich doch an den Saum derselben meinen Mund legen und wenigstens einige Tropfen daraus trinken, um meinen Durst zu stillen und nicht ganz zu verschmachten. Und wenn ich auch noch nicht ganz himmlisch gesinnt und von Feuer der Liebe zu dir durchdrungen bin, so will ich mich doch bemühen, inbrünstig zu sein und mein Herz vorzubereiten, daß ich wenigstens einen Funken göttlichen Feuers durch demüthigen Genuß deines Sacramentes erlange. Was mir aber fehlt, heiligster Erlöser, das thue du hinzu nach deiner Güte und Gnade, der du alle Mühseligen Ach mein Herr, du hast ja felbst gesagt: die Starken bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken. Ach, ich bin krank, ich bedarf deiner, als meines himmlischen Seelenarztes.. Du hast ja gesagt: kommt her zu mir Alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken. Ach Herr, ich komme mit vielen Sünden beladen, nimm sie von mir, erledige mich dieser großen Bürde. Ich komme als ein Unreiner, reinige mich; als ein Blinder, erleuchte mich; als ein Armer, mache mich an meiner Seele reich; als ein Verlorner, suche mich; als ein Verdammter, mache mich selig. Ach, Jesu, treuester Freund meiner Seele, führe mich von mir selber ab, und nimm mich auf zu dir, ja in dich. Denn in dir lebe ich; in mir selber bin ich todt. In dir bin ich gerecht; in mir bin ich eitel Sünde. In dir bin ich selig; in mir bin ich lauter Verdammniß. In dir habe ich volle Genüge, du bist mir Alles. Amen. Buß-, Beicht- und Communiongebete. illa music& hin 60 2. mjom e Buß-, Beicht- und Communiongebete.c 29 und Beladenen zu dir rufft.| Liebe und Demuth und mit zuAch ich bin mühselig und finde versichtlicher Hoffnung, und erKeinen, der mir helfen könnte sebe, was daran noch fehlt, dich als dich, Herr, mein Gott und würdig zu empfangen, durch Erlöser. Darum will ich mich deine Gnade; und vermehre alle dir befehlen mit Allem, was ich diese Stücke in mir durch dein bin und habe, damit du mich geistliches Kommen im heiligen beschirmest und zum ewigen Mahle. Denn wie kann mein Leben leitest. Nimm mich auf Glaube besser gestärket werden, zum Lobe und Ruhme deines als wenn mir Vergebung der Namens. Amen. Sünden durch Christi Blut ver- i siegelt und in's Herz geschrieben wird? Wie kann in mir die Liebe Gottes und des Nächsten wwww Schli mug#donia mis 3. 856 Ach, mein Herr und Gott, was beffer vermehrt werden, als daz durch, dich mir giebest zur Speise und Trank? Ich bin Erde und Asche und ein unrein Gefäß, und du legest so einen edlen Schaß in mich. O wie groß ist deine Liebe, daß du mir ein solches Pfand derselben giebst, das nicht größer sein kann im Himmel und auf Erden! Das Pfand des Geistes hast du mir zwar gegeben, daran ich erkenne, daß ich ein Kind Gottes bin. Aber im Abendmahl giebst du mir das Pfand deines Leibes und Blutes; daran erkenne ich, daß du mein Bruder bist, mein Fleisch und Blut. Welch einen herrlichen und großen Zeugen meiner Erlösung giebst du mir im heiligen Abendmahl, nämlich dein Blut, welches auf Erden zeuget von uns'rer Denn in deinem Leiden und geduldig sein in Trübsal, deTode ist Alles, was meine Seele müthig in Verachtung, sanfterquicken und wonach sie hungern und beständig in der Liebe, anmüthig in Beleidigung, brünstig und dürsten kann. Ach, bereite dächtig im Gebet, daß ich die mein Herz würdiglich durch Kraft deines Leibes und Blutes wahren Glauben, durch wahre in meinem Leben, und die Frucht Buße, Liebe und Demuth, zu deiner Erlösung in meinem Glauempfangen diesen großen Schaß. ben allezeit empfinden möge. Ach, so schmücke meine Seele mit Andacht, mit Glauben, mit Ach Herr mein Heiland, ich bitte dich demüthig, weil du mein Fleisch und Blut angenommen dir wohlgefällt, lieben; deinen hast, so laß mich auch Alles, was Willen laß meinen Willen sein; mir zuwider sein. Laß mich was dir zuwider ist, laß auch und Blutes williger und stärker auch durch Kraft deines Fleisches Erlösung. werden, mein Kreuz zu tragen, Amen. Offr fardh vid spoon und Heiland durch seinen Leib und Blut mit allen Gläubigen ver einigt, und Einen Leib aus uns machet? Wie kannst du mir, o lieber Herr, meine Hoffnung besser stärken und bekräftigen, als indem du mich mit einer unvergänglichen Speisen zum ewigen Leben speisest? 30 - tin du din 29 d Buß-, Beicht- und Communiongevete. di 4.00 pilt hif err, mein Heiland, o wie Sündeu ablasse und in deiner Nachfolge fortfahre mit der Heiligung in der Furcht Gottes. mich durch und burch, daß mein Geist, sammt Seele und Leib, unsträflich behalten werden bis auf den Tag deiner Zukunft. Herr hilf, Herr laß wohlgelingen! Amen. mi smile smrduit dun dalk ning nur e d1. D du im Abendmahl ein Gedächtniß gestiftet hast deiner Wunder. Wie stellt das gesegnete Brot mir deinen Leib vor Augen, den du unter bittern Todesqualen für mich am Kreuze dahingabst. Und in dem gesegneten Kelch sah ich das Blut, das du zur Versöhnung meiner Sünden vergossen haft und gedenke so deines schweren Leidensganges, auf dem jeder Schritt mit Schmerz, Schmach, Herr Jesu Christ, ob es wohl und verbunden wahr ist, daß ich nicht würwar. O was hast du für mich dig bin, daß du unter mein Dach gethan, wie theuer bin ich erkauft gehest, so bin ich doch bedürftig durch dein kostbares Blut, wie deiner Hülfe und begierig deiner wunderbar errettet durch deinen Gnaden, daß ich möge selig und Opfertod. Aber noch mehr haft fromm werden. Nun komme ich du gethan, ich soll Vergebung in keiner anderen Zuversicht, denn aller meiner Sünden und ewiges daß ich deine süßen Worte gehöret Leben erlangen. O laß diese habe, damit du mich zu deinem Absicht deiner Liebe auch heute Tische ladest und sagest mir Unganz in Erfüllung gehen! Sprich würdigen zu, ich soll Vergebung an deinem Gnadentische mich los der Sünden haben durch deinen von aller Schuld und Strafe und Leib und Blut, so ich esse und mache mich auch innerlich gewiß, trinke in diesem Sacrament. D daß ich als ein versöhntes und lieber Herr, ich weiß, daß deine begnadigtes Kind nichts mehr zu göttliche Zusage und Wort wahrfürchten, Alles zu hoffen habe. haftig sind, daran zweifle ich Mache mir so ein Abendmahl nicht, und darauf esse und trinke auch zu einer neuen Vereini- ich mit dir. Mir geschehe nach gung mit dir und mit allen deinen Worten. Amen. Gliedern deines Leibes, daß wir in herzlicher Liebe und Gemeinschaft zusammen hangen als ein Leib und ein Geist. Thue mir Hreinigen. Wahr iſt es, übel du willst, du mich nach deiner Verheißung wer mein Fleisch isset und trinket steht der Schade, den Niemand mein Blut, der bleibet in mir heilt als du allein. Ach aber, und ich in ihm." Erfülle mich ach, gieb Gnade, Gnade, laß mit deiner Gerechtigkeit, Liebe mich doch nicht verloren sein. und Wahrheit, daß ich immer Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mehr dir ähnlich werde, von allen mein Erbarmer, über mich! Beim Hinnahen zum Zische des Herrn. profoly a jins du dio2 monit 2. Buß-, Beicht- und Communiongebete. of digilis 30 tistgildhoz 3. err unser Heiland, du bist das H eine Empfindung meiner Unwürdigfeit komme ich zu dir. Stärke und erquicke mich durch dein heiliges Mahl. Es sei mir ein Mahl des Lebens, des Trostes bei der Menge meiner Sünden, der Heiligung zur Besserung meines Lebens, dima 0 0091 1019m thin fofin modon monds 4.m ald 4. dald d A Herr, dein heiliger Leib, der für mich gebrochen wurde, heilige mich in der Kraft deines Todes an Leib und Seele und nähre mich an dem inwendigen Menschen zum ewigen Leben. Dein heiliges Blut, für mich vergossen, mache mir zu einem stets offenen Zugang den Gnaden thron deines Vaters. Hopil pillis id 5. distrad 31 könntest du mir doch ein höheres Pfand geben deiner Liebe und Hopeiſe mich, ein Blut tränte err Jesu Christ, dein Brot mich. Bom bösen Feinde errette mich, im wahrem Glauben erhalte mich, auf daß ich sammt allen Auserwählten dich lobe und preise hier zeitlich und dort cmiglich. Pre3 iri olm Meine arme Seele hat sich mit dir verbunden als deine Braut, und du hast dich mit ihr verlobet und vereiniget in Ewigfeit, und ist nun eine Königin worden, weil du selbst, der König aller Könige, dich mit ihr vermählet hast. Wie sollte sie sich wieder zur Dienstmagd erniedrigen so vieler Sünden und Unsauberkeit? Wie sollte sie sich ihres Adels wieder verlustig machen durch die Eitelkeit und Nichtigkeit der Sünden, und sich selbst unwürdig einer so hohen Ehre? Ach, schmücke und ziere isdomeine Seele mit geistlichenr Jd Schmuck, mit himmlischer SchönNach dem heiligen Abendmahl. Erlösung, der Vergebung der Sünden und des ewigen Lebens? Gieb, daß ich deine große Liebe nimmermehr vergesse, deines heiligen Todes stetiglich gedenke. Dein heiliger Leib und dein theures Blut heilige und segne meinen Leib und meine Seele, und behüte mich vor allen Sünden. Ach, mein Erlöser und Seligmacher, lebe du in mir und ich in dir, bleibe du in mir und ich in dir. Vertreib' aus meinem Herzen alle Untugend; behalte und besige du allein das Haus meines Herzens. hodno 1336 19 #nion 1. Ach, du freundlicher, liebreicher heit, mit ſtarkem Glauben, feutbrennender Herr riger ich von Herzen Dank, daß du mich mit der köstlichen und theuren Speise und dem Trank deines heiligen Leibes und Blutes gespeiset und erquicket hast. Ach, wer bin ich, daß du mich Unwürdigen gewürdiget hast, von deinem Tische zu essen! Ach, wie wache, lebe oder sterbe; daß dur mit tiefer Demuth, heiliger Geduld, brünstigem Gebet, holdseliger Sanftmuth, sehnlichem Verlangen nach dir allein und nach dem ewigen Leben, daß ich mit dir allein Gemeinschaft habe, ich esse oder trinke, schlafe oder 32 Buß-, Beicht- und Communiongebete. bei mir und in mir, und ich bei| Gerechtigkeit und Heiligkeit. Redir und in dir ewig bleibe, mit giere mich, o Bater, mit deinem dir esse und trinke, von dir rede, heiligen Geiste, daß ich mich hinfinge und sage, ohne Unterlaß fort nicht mehr verunreinige mit an dich gedente; daß ich möge allerlei Sünden und Lastern und in diesem Glauben einschlafen, dadurch mich selbst verwerflich am jüngsten Tage fröhlich auf- mache, sondern daß ich solche erstehen und in die ewige Freude Greuel von deinem Angesicht eingehen. Amen. piliad is wegthue, meine Hand vom Unrechten fehre und nach deinen Geboten wandle. Gieb, daß ich hinfort nicht mir selbst lebe, sondern dir und deinem lieben angst dri ogilid til Sorund 2. ont dis manis allmächtiger, barmherziger Gott und Vater, der du mich 咀 nun abermal um deines Sohnes Sohne Jesu Christo, der für willen zu Gnaden angenommen mich gestorben und auferstanden und deiner Huld und aller ist und jetzt wiederum mich mit himmlischen Gnadenschäße von seinem Fleisch und2 Blut zu neuem im heiligen Abendmahl einem neuen Leben gespeiset und versichert hast: wie soll ich doch getränket hat. Gieb, daß ich an diese hohen Wohlthaten vergelten meinem Leib und in meinem und mich gegen dich dankbar Geist dich preise und dir diene erzeigen? Liebster Vater, du die ganze Zeit meines Lebens in forderst ja nichts von mir, als Heiligkeit und Gerechtigkeit, die daß ich dich fürchte und in allen dir gefällig ist. Dazu verleih' deinen Wegen wandle, daß ich mir deine göttliche Gnade und dich liebe, dir von ganzem Her- Kraft um Jesu Christi willen. zen und von ganzer Seele diene, Amen. deine Gebote halte und dir anhange, auf daß es mir wohlgehe; siet mojed denn es ist mir ja deutlich ge- Ahwaches Kind erhebt ſeine Abba Gebet für Confirmanden. bba mein Vater! Dein sagt, was gut ist, und was du, Herr, von mir forderst: nämlich Stimme und will zu dir beten. dein Wort halten, Liebe üben Du hast mich in Christo, deinem und demüthig sein vor dir. Sohne, schon geliebt, ehe der Welt Grund gelegt ward, und hast zu deinem Kinde mich erwählet. Du hast meinen Namen in das Buch des Lebens geschrieben. Das Loos ist mir auf's Lieblichste gefallen; mir ist ein schön Erbtheil geworden. Gieb mir, o Herr, dein Gesetz und deine Furcht in mein Herz, daß ich nicht mehr von dir abweiche, sondern deinem Wort und beiner Stimme gehorche, dir treulich und rechtschaffen diene und dir allein anhange. Hilf, daß ich den alten Menschen ablege, unendliche Barmherzigkeit! des Fleisches Geschäfte tödte, hingegen im Geist meines Gemüths mich erueuere und den neuen Menschen anziehe, der nach dir geschaffen ist in rechtschaffener geben und sie in die Tiefe des die mich aus einem Kinde der Sünde zu einem Kinde der Gnade gemacht hat. Du hast mir alle meine Sünden ver Buß-, Beicht- und Communiongebete. 33 Meeres geworfen. Du hast| deiner Gnade. Habe Geduld mit deinem schwachen Kinde, wenn ich mich bei deiner Gnadentafel nicht so verhalte, wie ich sollte. Laß mich eine zarte Rebe sein in dir, dem lebendigen Weinstock, damit ich reich an Früchten des Glaubens werde. Geist! rufe du das Abba in heiliger mir und gieb beständig meinem Geiste Zeugniß, daß ich ein Kind und Erbe Gottes fei. Hilf meiner Schwachheit auf und stärke mich nach deinem Wort. Abba, mein Vater! erhöre dein armes Kind; so will ich dich preisen in alle Ewigkeit. Amen. mal Beto 2. um erstenmal soll ich heute, das geistliche Leben in mir angezündet. Ich darf dich meinen Vater nennen, und weil du mein Vater bist, so werde ich ewiglich dein Kind und Erbe sein. Deß freuet sich mein Herz und meine Seele ist fröhlich über deine Güte. Aber, mein Vater! siehe, wie ich schwach bin! Ach! du hast ein gar schwaches Kind an mir. Ich bin schwach an Erkenntniß und Erfahrung. O mein Vater! wie leicht ist es geschehen, daß ein schwaches Kind fällt und um kommt. Ach! darum leite mich mit deinen Augen, und zeige mir den Weg, den ich wandeln soll. Vergieb mir doch alle meine Uebereilung und allen Leichtsinn, der mich so rasch in Sünde fortreißt. Wie sich ein Vater über Kinder dein Antlig treten an heiliger o allerheiliger Gott, vor erbarmt, so erbarmest du dich Stätte, vor deinen Altar, um über die, so dich fürchten. Darum die größten Segnungen deiner erbarme dich auch über mich, Liebe zu empfangen, um mich dein Kind; denn ich fürchte deinen dir anzugeloben, um mit dir Namen. Wasche und reinige selbst, mein Erlöser, um mit der mich durch das Blut Jesu Christi, Kraft deines Lebens verbunden und pflanze immer mehr in zu werden. Welche heilige Stunde, mein armes, schwaches Herz welches Vorgefühl des Himmels, findliche Furcht, kindlichen Ge- welche unendliche Gnade willst horsam, kindliche Liebe und kind- du, mein Heiland, mein Gott, liches Vertrauen. Befördere das mir gewähren! In mir willst Wachsthum deines göttlichen du leben und ich soll in dir sein. Lichtes und alle Gnadenkräfte in Ach, aber wie fühl ich meine meiner Seele, damit ich munter Unwürdigkeit! Wie kann ich fortgehe von Licht zu Licht, von sündiges Herz zu dir nahen? Kraft zu Kraft, von Gnade zu Wie oft war ich undankbar gegen Gnade. Mache mich zu dem dich; wie oft vergaß ich dein Ende recht begierig nach der ver- Wort und dein Gebet zu dir, nünftigen, lautern Milch des mein Vater, mein Heiland voll Evangelii, und laß mir dein Liebe und Treue! Wie waren Wort füßer werden, denn Honig deine Ermahnungen, deine Geund Honigseim. Speise mich, bote, deine Lehren mir zu ernst, mein Jesu, mit deinem Leib und Blut im heiligen Abendmahl, damit ich stark werde in Neues Gesangbuch. Anhang. zu heilig; forderten, wie ich meinte, zu viel von mir! Wie vergaß'ich der wahren Liebe gegen 3 34 Buß-, Beicht- und Communiongebete. meine Eltern; wie vergaß ich oft| Dank erhebe ich an dem Tage, alle Mühe, alle Sorge, allen Kummer, den ich ihnen gemacht! Wie war es bald nur Ehrgeiz, bald Stolz, Neid, Mißgunst gegen Andere, vor denen ich mich hervorthun wollte, was mich zu Thätigkeit und Fleiß aufregte; wie leicht riß mich Muthwillen und Sinnlichkeit hin, deinen heiligen Willen ganz zu versäumen, wohl gar eitler Lust zu fröhnen! Erbarmender Vater, Herr, mein Heiland, gedenke nicht der Sünden meiner Jugend, sondern gedenke mein nach deiner großen Barmherzigkeit. Tilge an dem ich meinen Taufbund erneuern soll, meine Seele zu dir. O Gott, ich bin nicht werth der Barmherzigkeit und Treue, die du mir von meiner frühsten Kindheit an erwiesen hast. Schon als schwaches hülfloses Kind, als ich von dir und deinem heiligen Walten nichts wußte, hast du dich meiner liebreich angenommen und mich mächtig beschirmt. Tausend Gefahren drohten meinem Leben, du hast sie gütig von mir gewandt. Viele ließest du sterben in frühen Jahren, aber mich ließest du leben und die Macht meiner sinnlichen Lust, unter treuer Pflege aufwachsen, laß mich allein im Gehorsam in der ich dich meinen Schöpfer gegen dein Wort meine wahre und Herrn, meinen Gott und Ehre, darin mein Lebensglück, Vater und den du gesandt, Jesum im Gefühl durch dich geheiligter als den Christ und meinen Erlöser Kraft meine wahre Freude, in kennen gelernt. Nun weiß ich, dir den Führer, den Leitstern an wen ich glaube und auf wen meiner Jugend, meines ganzen ich schon in den ersten Tagen Lebens erkennen. Stärke mich, meines Lebens getauft bin. Nun denn du kennst ja am besten weiß ich, wer mich selig macht meine Schwachheit bei Verfüh- und in wessen Nachfolge ich rung, bei der Täuschung ver- wahres Glück und Seelenfrieden meinter Freunde, die dich nicht finde. Du bist es, Jesus mein kennen. Leite meine Wege in Heiland und mit dir schließe ich einer Welt voll Gefahren, voll heut den Bund, dir Treue zu Reize für das wankende Herz geloben bis in den Tod, dir des Jünglings, mit der ganzen nachzufolgen auf dem schmalen Kraft deiner Weisheit, deiner Wege, deiner Stimme zu gehor= Treue; zerstöre mir die Freude, chen unter allen Versuchungen die mich von dir abführen könnte. und Lockungen der Welt. Stärke Deine Herrlichkeit, die Woune mich, das schwache, strauchelnde vor deinem Antlig sei mein Kind, das sich so vieler Schwächen größtes, mein höchstes Ziel. All- bewußt ist, das nur die stete mächtiger Erlöser, ziehe deine Obhut und Fürsorge der Eltern Hand nicht von mir ab, um vor Zügellosigkeit bewahrt hat deines Namens willen. Amen. und das mit Furcht und Zittern JETING 1970 od daran denkt, daß es bald auf Am Confirmationstage. sich selbst gestellt sein soll, in Herr Gott, lieber himmlischer eigener Selbstständigkeit und od odguajs totale Gebete für Kranke und Sterbende. 35 zu gehen. Herr du weißt, wie werden, denn es ist ein köstlich wenig rechter Ernst und wie viel Ding, daß das Herz fest werde, leichter Sinn noch in mir wohnt, welches geschieht durch Gnade. wie Thorheit und Eitelkeit, Un- Deine Gnade stärke mich, deine wahrheit und Trotz oft mächtig Gnade behüte mich und mache in mir sind. Lehre mich hinan- den heutigen Tag zu einem Tage kommen zu dem rechten Mannes- bleibenden Segens. Amen. alter in Christo, laß mich festdind thi and chun doig die mindnu esnisd nabing nis 2lo shin 401819 Hom 50 shis to schloj SONG) SUS) IV. Gebete für Kranke und Sterbende. je dr Tomissons iloisgusgredir sot( bir ne pa daw spui bilen of om inter sisid diner opsid and indo sprindis jovis du isi tid tisur pitte 1990 15:30 fest im christlichen Glauben und wahrer Erkenntniß bis an mein Ende. Laß mich von dir nimmermehr abgeschieden werden, sondern nimm meine Seele zu dir in dein Reich, durch deinen lieben Sohn, Jesum Christum, Amen. ondern in ben Umächtiger Gott, himmlischer Vater, weil du uns geboten haft und gesprochen: ,, Rufe mich an in der Noth, so will ich dich erhören und du unsern Herrn. sollst mich preisen," deswegen schreie ich zu dir in dieser meiner juni 2.0 hit the großen Noth, durch Jeſum Unendlich gütiger und barmder der deinen lieben Sohn, und bitte dich, du wollest mich armen fündigen Menschen nicht verlassen. So nun diese meine Krankheit nicht zum Tode ist, so hilf mir auf, daß ich genese, um deiner Barmherzigkeit willen, In Krankheit. TOP 8190 jo dun Isur1. Mi Theatre Arzt der Kranken, der Trost der Betrübten und die Zuflucht der Verlassenen bist! Ich bekenne und klage dir mit innigster Reue das Verderben meines Herzens, welches sich bei meiner anhalauf daß ich deine Macht und tenden Krankheit so oft durch Kraft an mir verkündige und Ungeduld, Mißtrauen und Kleinpreise. Wo es mir aber nüß- müthigkeit reget. licher ist, zeitlich zu sterben, denn mir um Christi willen, wo ich Vergieb es allhier in diesem Jammerthal irgend durch ängstliches Zagen und elenden Leben zu bleiben, und Murren mich an dir verso geschehe, Herr dein göttlicher fündiget habe, und schenke mir Wille, wie im Himmel also auch die Geduld, die mir so nöthig auf Erden. Verleihe mir nur ist. Laß mich oft an deine VerGnade, daß ich mich in deinen heißungen gedenken, und laß mich Willen, der allezeit der beste ist, die Kraft derselben an meinem gänzlich ergebe. Erhalte mich| Herzen erfahren, damit ich mit Gg. 36 Gebete für Kranke und Sterbende. fester Ueberzeugung glaube: ,, Du| vid, erbarme dich mein! Ach, werdest meiner nicht vergessen, du Lamm Gottes, das der Welt du werdest mich nicht verlassen, Sünde trägt und wegnimmt, noch versäumen." Du willst sei mir gnädig und gieb mir nicht, daß ich mein gegenwärtiges deinen Frieden! Ach, thue mir Leiden gering schäßen, oder un- auf die Thüre der Gnaden. Ach, empfindlich dagegen sein soll. schließ auf dein Paradies, das Aber gieb auch, daß ich dasselbe durch die Sünde verschlossen ist, nicht als ein Zeichen deines und nimm mich aus Gnaden Bornes und deiner Ungnade an- ein, wie den bekehrten Schächer, sehe, sondern solches als eine denn du hast die Schlüssel der weise und väterliche Züchtigung, Hölle und des Todes. so von deiner Hand kommt, verehre. Laß mich fest überzeuget werden, daß diese Krankheit nach deiner weisen Fügung mein wahres Seelenheil und den christlichen Vorsatz befördern muß, am meisten nach dem zu trachten, was droben ist. Gieb mir aber auch den freudigen Trost, daß du zwar Wunden schlägst, sie aber auch wieder heilest, und daß der Lohn derer, die in Trübsal aushalten, groß sein wird. Erwecke mich dabei, immer auf das Vorbild meines Erlösers zu sehen, der dir gehorsam war bis zum Tode, ja bis zum Tod am Kreuz: damit ich nach seinem Ach löse du, o mein Erlöser, alle Bande meiner Sünden auf, daß ich ritterlich ringe und mit dir frei und getroft eindringe durch den Tod ins Leben. Exempel wahre Gelaſſenheit und Ich weiß sonst keine Zuflucht, noch Rath im Himmel und auf Erden, als deine lautere Gnade, o Gott, mein Erlöser. Auf diese laß mich allein leben und sterben in ernster Buße. Ja, laß mich an dich, o Jesu, glauben, damit ich den Tod nicht sehe ewiglich. Amen. und deiner Huld nicht geschieden werde. Amen. Gebete dem Sterbenden vorzusagen. 1. ch, Gott, hilf mir in meinem In Todesnoth. Ewiger Gott, du barmherziger Leid und in meiner Todesstunde; o mein Gott, du bist ja allezeit mein gnädiger Gott und mein Beistand gewesen, ach, bleibe es auch jetzt. Jesu, bleibe bei und getreuer Schöpfer, mir, es will Abend werden, siehe, ich stehe nun vor der Pforte und der Tag meines Lebens hat der Ewigkeit. In wenig Stunden sich geneigt. O werther, heiliger oder Augenblicken bin ich viel- Geist, stärke mich, erhalte mich leicht schon aus dieser sichtbaren in fcstem Glauben bis an mein Welt geschieden. Ach, verlasse Ende, erleuchte mich zum ewigen mich doch nicht in diesem schweren Leben. Ich will auf Jesu Blut Durchgang. Ach, sei mein Ge- und Wunden sterben: dem lebe leitsmann auf dem Wege zu ich, dem sterbe ich; auf sein Verdir! Ach, Jesu, du Sohn Da- dienst verlasse ich mich. Amen. Wie der Hirsch schreiet nach frischem Wasser, so schreiet meine Seele, Gott, zu dir, meine Seele dürftet nach Gott, nach dem lebendigen Gott; wann werde ich dahin kommen, daß ich Gottes Angesicht schaue? Jesu, du Licht meiner Seelen, wenn meine Augen wollen dunkel werden, so laß in meiner Seele aufgehen die himmlische Klarheit; weiche nicht von mir, wenn meine Augen brechen; zeige mir alsdann deine Gestalt und laß mich sehen dein Bild, wie du dich am Kreuz zu Tode geblutet hast. Ob ich schon wandre im finstern Thal, fürchte ich doch kein Unglück, denn mein Jesus ist bei mir. Ja, mein Jesu, bleibe bei mir, stärke mich im Glauben und laß mich dein dort ewiglich. Amen. un 3. Gebete für Kranke und Sterbende. 2. ennoch bleibe ich stets an dir, denn du hältst mich bei Jes. 28. Math. 10. 2. Tim. 2. in and Sistnicy Ebr. 12. 37 meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rath und nimmst mich endlich zn Ehren an. Durch deinen Todeskampf und blutigen Schweiß hilf mir, mein Heiland und Herr, ich weiche nicht von dir, ach, bleibe du auch bei mir. Jesu, wenn mein Kampf angeht, so hilf mir ringen, so hilf mir siegen und überwinden; wenn die Angst meines Herzens groß wird, so führe mich aus meinen Nöthen. Ich bin ja dein Eigenthum, darum führe mich durch alle Angst hindurch zur Freude, zur Wonne, zur Herrlichkeit. Bist du mit mir, so fürchte ich mich nicht, so bin ich selig, so werde ich zur Freude eingehen. Amen. 30 - 4. ishnadas Herr Jesu, dir leb' ich, Herr Jesu, dein bin ich todt und lebendig. Amen. Sprüche für Leidende. 1. Sam. 2. Der Herr tödtet und machet lebendig, führet in die Hölle und wieder heraus. Sein Rath ist wunderbar und führet es herrlich hinaus. Wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folget mir nach, der ist mein nicht werth. 100) 19 6109 Leide dich als ein guter Streiter Jcsu Christi. So Jemand auch kämpfet, wird er doch nicht gekrönt, er kämpfe denn recht. Alle Züchtigung, wenn sie da ist, dünket uns nicht Freude, sondern Traurigkeit zu sein, aber darnach wird sie geben eine friedsame Frucht der Gerechtigkeit op denen, die dadurch geübt sind. N 38 til und do they stient di dinit 3weite Abtheilung. d. f juntolados nomind than 911198 ug 1100 b 1100 di cau duali o nopidnadstand odiold choid tod thin this dat send emol nidad bi soses er im 1. Liturgie.nl entors malgod 19199 391ITORI 12.04 in spui od sllect mo tot vim flid of pregno unor dr nopol tim lid of final sidrunsur of dier y los remis Geistlicher: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Unsere Hilfe sei im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. barmherziger Gott und Vater! In tiefer Demuth erkennen und bekennen wir vor dir unsere vielfachen Sünden und Vergehungen. Siehe erbarmend auf uns nieder und vergieb uns Reuigen alle unsere Sünden, um des Verdienstes deines lieben Sohnes, unsers Heilandes, Jesu Christi willen. Amen! Chor: Amen. Geistlicher: Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingebornen Sohn gab, auf daß Alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, fondern das ewige Leben haben. Amen! Oder einen ähnlichen Spruch.- mit offen ur mis Amen. - H Geistlicher: Ehre sei Gott in der Höhe! Chor: Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem heiligen Geiste. Amen. chin En Geistlicher: Herr erbarme dich unsernud sei uns gnädig! bir and Chor: Kyrie eleison! Christe eleison! Kyrie eleison. HI- 3019 doc. dr Chor: Und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen; All- Amen. Amen. Amen. Geistlicher: Der Herr sei mit Euch! nism Chor: sim ind Und mit deinem Geiste. o Geistlicher: dar Spricht ein Gebet als Einleitung zur Sonntagsepistel. Chor: Amen. bi disid banns DERE Geistlicher: vid Verliest die Sonntagsepistel. Halleluja. Chor: Halleluja. Geistlicher: s Verliest das Evangelium. Gelobt seist du, o Christus. Chor: Geistlicher: m 2 Ich glaube an Gott den Vater, allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erden und an Jesum Christum, seinen eingebornen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom heiligen Geiste; geboren von der Jungfrau Maria; gelitten unter Pontio Die Litanei. 39 Pilato; gefreuziget, gestorben| Ich glaube an den heiligen Geist; und begraben; niedergefahren eine heilige allgemeine christliche zur Hölle; am dritten Tage Kirche; die Gemeinschaft der wieder auferstanden von den Heiligen; Vergebung der SünTodten, aufgefahren gen Himmel; den, Auferstehung des Fleisches fizet zur Rechten Gottes des all- und ein ewiges Leben. Amen. JEDESO mächtigen Vaters, von dannend Chor: er kommen wird, zu richten die Amen. Amen. Amen. Lebendigen und die Todten. Oud 3 doit netvil om diskusik 13hu babes 1713 med nomisthim i dalj II. Die Litanei.is Kyrie, eleison! Christe, eleison! Kyrie, eleison! maisto piz Christe, erhöre uns! Herr Gott, Vater im Himmel, Erbarm' dich über uns! Herr, Sohn Gottes, der Welt Heiland, Erbarm' dich über uns! Herr Gott, heiliger Geist, Erbarm' dich über uns! Sei uns gnädig! Verschon' uns, lieber Herre Gott! Sei uns gnädig! Hilf uns, lieber Herre Gott! on Into strog, del m Vor allen Sünden, Vor allem Irrsal, Vor allem Uebel, Vor des Teufels Trug und List, Vor bösem, schnellen Tod, no Vor Pestilenz und theurer Zeit, Vor Krieg und Blutvergießen, Vor Aufruhr und Zwietracht, Vor Feu'r- und Wassersnoth, Vor Hagel und Unwetter, Vor dem ewigen Tod. Behüt' uns, lieber Herre Gott! Durch deine heilige Geburt, dret r Durch deinen Todeskampf und blut'gen Schweiß, Durch dein Kreuz und Tod, Durch dein heiliges Auferstehn und Himmelfahrt, In unserer leßten Noth, Am jüngsten Gericht Hilf uns, lieber Herre Gott! Wir armen Sünder bitten, du woll'st uns erhören, lieber Herre Gott, Und deine heilige christliche Kirche regieren und führen, Alle Bischöfe, Pfarrherren und Kirchendiener im heilsamen Wort und heiligen Leben behalten, Allen Rotten und Aergernissen wehren, Alle Irrige und Verführte wiederbringen, Den Satan unter unsre Füße treten, Treue Arbeiter in deine Ernte senden, Deinen Geist und Kraft zum Worte geben, Allen Betrübten und Blöden helfen und trösten: n Erhör' uns, lieber Herre Gott! 40 Die Litanei. Allen cheistlichen Königen und| Unsern Feinden, Verfolgern und Fürsten Fried' und Eintracht Lästerern vergeben und sie geben, befehren, Unserm König steten Sieg wider seine Feinde gönnen, Unsern Landesherrn mit allen seinen Gewaltigen leiten und schüßen, Unsern Rath und Gemeine segnen und behüten: Erhör' uns, lieber Herre Gott! Allen, so in Noth und Gefahr sind, mit Hilf' erscheinen, Aller Kinder und Kranken pflegen und warten, Alle unschuldig Gefangenen los und ledig lassen, Alle Wittwen und Waisen vertheidigen und versorgen, Die Früchte auf dem Lande segnen und bewahren, Und uns gnädiglich erhören. Erhör' uns, lieber Herre Gott! O Jesu Christe, Gottes Sohn, Erhör' uns, lieber Herre Gott! O du Gotteslamm, das der Welt Sünde trägt, Erbarm dich über uns! O du Gotteslamm, das der Welt Sünde trägt. Verleih uns steten Fried'! Christe, erhöre uns! Kyrie, eleison! sbg Christe, eleison! Aller Menschen dich erbarmen, Kyrie, eleison! Amen! sinds III. Geschichte des Seidens und Sterbens Jesu Christi nach den vier Evangelisten worblack zur täglichen Erbauung für die gesammte Passionszeit geordnet. www STATO 950 I. Es war aber nahe das Fest der süßen Brote, das da Ostern heißet. Und Jesus sprach zu seinen Jüngern: Ihr wisset, daß nach zween Tagen Ostern wird, Erste Woche. und des Menschen Sohn wird überantwortet werden, daß er gekreuziget werde. Da versammelten sich die Hohenpriester und Schriftgelehrten und die Aeltesten im Bolt in dem Palast des Hohenpriesters, Passion. 41 der da hieß Caiphas, hielten einen| Lasset sie mit Frieden, was beRath und sprachen: Was thun kümmert ihr das Weib? Sie wir? Dieser Mensch thut viel hat ein gut Werk an mir gethan. Beichen. Lassen wir ihn also, so Ihr habt allemal Arme bei euch; werden sie Alle an ihn glauben. und wann ihr wollet, könnet ihr So kommen dann die Römer ihnen Gutes thun; mich aber und nehmen uns Land und Leute. habt ihr nicht allezeit. Sie hat Einer aber unter ihnen, Caiphas, gethan, was sie gekonnt. Denn der desselben Jahrs Hoherpriester daß sie das Wasser hat auf war, sprach zu ihnen: Ihr wisset meinen Leib gegossen, damit ist nichts, bedenket auch nichts; es sie zuvorgekommen, meinen Leichist uns besser, Ein Mensch sterbe nam zu salben zu meinem Befür das Volk, denn daß das gräbniß. Wahrlich, ich sage euch, ganze Volk verderbe. Solches wo dies Evangelium gepredigt wird, in aller Welt, da wird man auch das sagen zu ihrem Gedächtniß, was sie jetzt gethan hat. Unif aber retete er nicht von sich selbst, sondern dieweil er desselbigen Jahrs Hoherpriester war, weissagte er. Denn Jesus sollte sterben für das Volk; und nicht für das Volk allein, sondern daß er die Kinder Gottes, die zerstreuet waren, zusammen brächte. Von dem Tage n rathschlagten sie, wie sie Jesum mit Listen griffen und tödteten; denn sie fürchteten sich vor dem Volf. Sie sprachen aber: Ja nicht auf das Fest, daß nicht ein Aufruhr werde im Volk. II. Und da nun Jesus war zu Bethania im Hause Simonis, des Aussäßigen, trat zu ihm ein Weib, das hatte ein Glas mit ungefälschtem köstlichen Nardenwasser, und sie zerbrach das Glas und goß es auf sein Haupt, da er zu Tisch saß. Da das seine Jünger sahen, wurden sie unwillig und sprachen: Was soll doch dieser Unrath? Man könnte das Wasser mehr denn um dreihundert Groschen verkauft haben und dasselbe den Armen geben. Und murreten über sie. Da das Jesus merkete, sprach er zu ihnen: III. Es war aber der Satanas gefahren in den Judas, genannt Ischarioth, der da war aus der Zahl der Zwölfe. Und der ging hin und redete mit den Hohenpriestern und mit den Hauptleuten, daß er ihn verriethe, und sprach: Waswollt ihr mir geben? Ich will ihn euch verrathen. Da sie das höreten, wurden sie froh und sie boten ihm dreißig Silberlinge, und er versprach sich. Und von dem an suchte er Gelegenheit, daß er ihn überantwortete ohne Rumor. IV. Aber am ersten Tage der süßen Brote, auf welchem man mußte opfern das Osterlamm, traten die Jünger zu Jesu und sprachen zu ihm: Wo willst du, daß wir hingehen und dir bereiten das Osterlamm zu essen? Und er sandte Petrum und Johannem und sprach: Gehet hin in die Stadt; siehe, wenn ihr hineinkommt, wird euch ein Mensch 42 Passion. 3301 begegnen, der trägt einen Wasser-( dieser Kelch ist das neue Testatrug: folget ihm nach in das ment in meinem Blut, das für Haus, da er hineingehet, und euch und für Viele vergossen faget zu dem Hauswirth: Der wird zur Vergebung der Sünden. Meister läßt dir sagen, meine Solches thut, so oft ihrs trinket, Zeit ist herbei kommen; ich will zu meinem Gedächtniß. Und sie bei dir Ostern halten! wo ist das tranken alle daraus, non- ditir Gasthaus, darinnen ich das Oster- endine mondialme lamm esser: möge mit meinendo Jüngern? Und er wird euch einen großen gepflasterten Saal zeigen; daselbst bereitet es. Sie gingen hin und fanden, wie er ihnen gesagt hatte, und bereiteten das Österlamm. und rogol and and nodrog V. si anus din Und am Abend kam er, und setzte sich zu Tisch mit den zwölf Aposteln, und er sprach zu ihnen: Mich hat herzlich verlanget, dies Osterlamm mit euch zu essen, ehe denn ich leide; denn ich sage euch, daß ich hinfort nicht mehr davon essen werde, bis daß erfülletwerde im Reich Gottes. Und er nahm den Kelch, dankete und sprach: Nehmet denselbigen und theilet ihn unter euch: Ich werde nicht trinken von dem Gewächse des Weinstocks bis an den Tag, da ichs neu trinken werde mit euch in meines Vaters Reich. VI. Und indem sie aßen in der Nacht, da er verrathen ward, nahm der Herr Jesus das Brot, dankete und brachs und gabs den Jüngern und sprach: Nehmet, effet; das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; solches thut zu meinem Gedächtniß. Desselbigen gleichen nahm er auch den Kelch nach dem Abendmahl, dankete, gab ihnen den und sprach: Trinket Alle daraus; VII, nodlated and Vor dem Feste aber der Ostern, das ist, auf denselbigen Abend, da Jesus erkennete, daß seine Zeit kommen war, daß er aus dieser Welt ginge zum Vater; wie er hatte geliebet die Seinen, die in der Welt waren, so liebte er sie bis ans Ende. Ering Und nach dem Abendessen, da schon der Teufel hatte dem Juda Simonis Ischarioth ins Herz gegeben, daß er ihn verriethe, wußte Jesus, daß ihm der Vater hatte Alles in feine Hände gegeben, und daß er von Gott kommen war und zu Gott ging; stand er vom Abendmahl auf, legte seine Kleider ab, nahm einen Schurz und umgürtete sich. Darnach goß er Wasser in ein Becken, hob an den Jüngern die Füße zu waschen und trocknete sie mit dem Schurz, damit er umgürtet THI DHEDU! war. Da kam er zu Simon Petro; und derselbe sprach zu ihm: Herr, solltest du mir meine Füße waschen? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Was ich thue, das weißest du jetzt nicht; du wirsts aber hernach erfahren. Da sprach Petrus zu ihm: Nimmermehr sollst du mir die Füße waschen. Jesus antwortete ihm: Werde ich dich nicht waschen, so hast du keinen Theil an mir. Spricht zu ihm Simon Petrus: Herr, nicht die Füße alleine, son Passion. 43 dern auch die Hände und das| euch gegeben, daß ihr thut, was Haupt. Spricht Jesus zu ihm: Wer gewaschen ist, der darf nicht, denn die Füße waschen, sondern er ist ganz rein. Und ihr seid rein, aber nicht Alle. Denn er wußte seinen Verräther wohl; darum sprach er: Ihr seid nicht alle rein. ich euch gethan habe. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, der Knecht ist nicht größer, denn sein Herr, noch der Apostel größer, denn der ihn gesandt hat. So ihr solches wisset, selig seid ihr, so ihr's thut. Nicht sage ich von euch allen; ich weiß, welche ich erwählet habe, sondern daß die Schrift erfüllet werde: Der mein Vrot isset, der tritt mich mit Füßen. Jetzt sage ich's euch, ehe denn es geschiehet, auf daß, wenn es geschehen ist, ihr glaubet, daß ich's bin. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer aufnimmt, so ich jemand senden werde, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. 101501 Yulikot 2 po sie dur ogłonng monal bid til din OT fallo di stouns ausgehet zwar dahin, wie es beSurfini tim aig mods2 tisg udschlossen und von ihm geschrieben Da Jesus solches gesagt hatte, ist; doch wehe dem Menschen, ward er betrübt im Geist und durch welchen des Menschen Sohn sprach: Wahrlich, wahrlich, ich verrathen wird. Es wäre ihm fage euch, einer unter euch, der besser, daß derselbige Mensch noch mit mir isset, wird mich verrathen. nie geboren wäre. Da antwortete Siche, die Hand meines Ver- Judas, der ihn verrieth, und räthers ist mit mir über Tische. sprach: Bin ich's Rabbi? Er Und die Jünger wurden sehr sprach zu ihm: Du sagst es. traurig, sahen sich unter einander Es war aber einer unter seinen an, und ward ihnen bange, von Jüngern, der zu Tische saß an welchem er redete. Und sie fingen der Brust Jesu, welchen Jesus an, zu fragen unter sich selbst: lieb hatte. Dem winkete Simon Welcher es doch wäre unter ihnen, Petrus, daß er forschen sollte, der das thun würde, und sagten wer es wäre, von dem er sagte. zu ihm, einer nach dem andern: Denn derselbige lag an der Brust Herr, bin ich's? und der andere: Jesu, und sprach zu ihm: Herr, Bin ich's? Er antwortete und wer ist's? Jesus antwortete: sprach zu ihnen; Einer aus den Der ist's, dem ich den Bissen Zwölfen, der mit mir in die eintauche und gebe. Und er Schüssel tauchet, der wird mich tauchte den Bissen ein, und gab verrathen. Des Menschen Sohn ihn Juda Simonis Ischarioth. Da er nun ihre Füße gewaschen hatte, nahm er seine Kleider und sezte sich wieder nieder und sprach abermal zu ihnen: Wisset ihr, was ich euch gethan habe? Ihr heißet mich Meister und Herr und saget recht daran; denn ich bin's auch. So nun ich, euer Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, so sollet ihr auch euch unter einander die Füße waschen. Ein Beispiel habe ich of min mundout 50 candi pe Susploj bin Jom Bweite Woche. Passion. 44 Und nach dem Bissen fuhr der Satan in ihn. Da sprach Jesus zu ihm: Was du thust, das thue bald. Das selbige aber wußte niemand über dem Tische, wozu er's ihm sagte. Etliche meineten, dieweil Judas den Beutel hatte, Jesus spräche zu ihm: Kaufe, was uns Noth ist auf das Fest; oder, daß er den Armen etwas gebe. Da er nun den Bissen genommen hatte, ging er so bald hinaus. Und es war Nacht. Liebe Kindlein, ich bin noch eine kleine Weile bei euch. Ihr werdet mich suchen; und wie ich zu den Juden sagte, wo ich hingehe, da könnt ihr nicht hinkommen. Und ich sage euch nun: Ein neu Gebot gebe ich euch, daß ihr euch unter einander liebet, wie ich euch geliebet habe, auf daß auch ihr einander lieb habet. Dabei wird Jedermann erkennen, daß ihr meine Jünger seid, so ihr Liebe unter einander habt. thus thi aur III. II. Da aber Judas hinausgegangen war, erhob sich ein Bant unter ihnen, welcher unter ihnen sollte den Spricht Simon Petrus zu ihm: Herr, wo gehest du hin? Jesns antwortete ihm: Da ich hingehe, kannst du mir für diesmal nicht werden. Er aber sprach zu ihnen: folgen; aber du wirst mir herwerden. Er aber sprach zu ihnen: nachmals folgen. Petrus spricht Die weltlichen Könige herrschen, und die Gewaltigen heißt man dir diesmal nicht folgen? Ich zu ihm: Herr, warum kann ich gnädige Herren; ihr aber nicht will mein Leben für dich lassen. also; sondern der Größte unter Jesus antwortete ihm: Sollteſt euch soll sein wie der Jüngste, du dein Leben für mich lassen? und der Vornehmste wie ein Simon, Simon, siehe, der SaDiener. Denn welcher ist der Größte? der zu Tische sigt, oder tanas hat euer begehrt, daß er euch möchte sichten wie den Weizen. der da dienet? It's nicht also, Ich aber habe für dich gebeten, daß der zu Tische sitzt? Ich aber bin unter euch wie ein Diener. höre. Und wenn du dermaleinſt daß dein Glaube nicht auf Ihr aber seid's, die ihr beharret dich befehrest, so stärke deine habt bei mir in meinen Anfech- Brüder. Er sprach aber zu ihm: tungen. Und ich will euch das Reich bescheiden, wie mir's mein Herr, ich bin bereit, mit dir in's Vater beschieden hat, daß ihr Gefängniß und in den Tod zu gehen. essen und trinken sollt über meinem Tische in meinem Reich, und sitzen auf Stühlen und richten die zwölf Geschlechter Israel. Er aber sprach: Wahrlich, wahrlich, Petrus, ich sage dir, der Hahn wird heute nicht krähen, Da spricht aber Jesus: Nun ehe denn du dreimal verleugnet ist des Menschen Sohn verkläret, hast, daß du mich kenneſt. und Gott ist verkläret in ihm. Ist Gott verkläret in ihm, so wird ihn auch Gott verklären in ihm selbst und wird ihn bald verklären. IV. Und er sprach zu ihnen: So oft ich euch gesandt habe ohne Passion. Beutel, ohne Tasche und ohne Schuhe, habt ihr auch je Mangel gehabt? Siesprachen: Nie keinen. Da sprach er zu ihnen: Aber nun, wer einen Beutel hat, der nehme ihn, desselbigen gleichen auch die Tasche; wer aber nicht hat, verkaufe sein Kleid und kaufe ein Schwert. Denn ich sage euch: Es muß noch das auch vollendet werden an mir, das geschrieben stehet: Er ist unter die Uebelthäter gerechnet. Denn was von mir geschrieben ist, das hat ein Ende. Sie sprachen aber: Herr, siehe, hier sind zwei Schwerter. Er aber sprach zu ihnen: Es ist genug. V. Und als sie den Lobgesang gesprochen hatten, ging Jesus hinaus nach seiner Gewohnheit, über den Bach Kidron an den Delberg. Es folgten ihm aber seine Jünger nach. Da sprach er zu ihnen: In dieser Nacht werdet ihr euch alle an mir ärgern. Denn es stehet geschrieben: Ich werde den Hirten schlagen, und die Schafe der Heerde werden sich zerstreuen. Wenn ich aber aufstehe, will ich vor euch hingehen in Galiläa. Petrus aber antwortete und sprach zu ihm: Wenn sie auch Alle sich an dir ärgerten, so will ich doch mich nimmermehr ärgern; Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir, heute in dieser Nacht, ehe der Hahn zweimal frähet, wirst du mich dreimal verleugnen. Er aber redete noch weiter: Ja, wenn ich mit dir auch sterben müßte, wollt ich dich nicht verleugnen. Desselbigen gleichen sagten auch alle Jünger. 50 stro 45 VI. Solches redete Jesus und hob seine Augen auf gen Himmel und sprach: Bater, die Stunde ist hier, daß du deinen Sohn verflärest, auf daß dich dein Sohn auch verkläre; gleichwie du ihm Macht hast gegeben über alles Fleisch, auf daß er das ewige Leben gebe Allen, die du ihm gegeben hast. Das ist aber das ewige Leben, daß sie dich, daß du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesum Christum erkennen. Ich habe dich verkläret auf Erden und vollendet das Werk, das du mir gegeben hast, das ich thun sollte. Und nun verkläre mich du, Vattr, bei dir selbst, mit der Klarheit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war. VII. Ich habe deinen Namen offenbaret den Menschen, die du mir von der Welt gegeben hast. Sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort behalten. Nun wissen sie, daß Alles, was du mir gegeben hast, hab ich ihnen gegeben; und sie habens angenommen und erkannt wahrhaftig, daß ich von dir ausgegangen bin, und glauben, daß du mich gesandt hast. Ich bitte für sie, und bitte nicht für die Welt, sondern für die, so du mir gegeben hast; denn sie sind dein. Und Alles was mein ist, das ist dein, und was dein ist, das ist mein; und ich bin in ihnen verklärt. Und ich bin nicht mehr in der Welt; sie aber sind in der Welt; und ich komme તૈય dir. Heiliger Vater, erhalte sie 46 in deinem Namen, die du mir gegeben hast, daß sie Eines feien, gleichwie wir. Dieweil ich bei ihnen war in der Welt, erhielt ich sie in deinem Namen. Die du mir gegeben hast, die habe ich bewahret, und ist keiner von ihnen verloren, ohne das verlorene Kind, daß die Schrift erfüllet würde. Nun aber komme ich zu dir und rede solches in der Welt, auf daß sie in ihnen haben meine Freude vollkommen. Ich habe ihnen gegeben dein Wort, und die Welt Hasset sie; denn sie sind nicht von sdnd the 13 1665,0 1071 CHE REGION Dritte Woche.and us( baru) sin HG 200 toonsllad Passion. silloi mind thi In Jin I. der Welt, wie denn auch ich nicht von der Welt bin. Ich bitte nicht, daß du sie von der Welt nehmest, sondern daß du sie bewahrest vor dem Uebel. Sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin. Heilige sie in deiner Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit. Gleichwie du mich gesandt hast in die Welt, so sende ich sie auch in die Welt. Ich heilige mich selbst für sie, auf daß auch sie geheiliget seien in der Wahrheit. 392 750 g) si sand our side 10 ich habe ihnen deinen Namen fund gethan und will ihnen kund thun, auf daß die Liebe, damit du mich liebest, sei in ihnen, und ich in ihnen. II. chat and Ich bitte aber nicht allein für fie, sondern auch für die, so durch ihr Wort an mich glauben werden, auf daß sie Alle Eines feien, gleichwie du, Vater, in mir, und ich in dir; daß auch sie in uns Da kam Jesus mit ihnen zu Eines seien, auf daß die Welt einem Hofe, der hieß Gethsemane. glaube, du habest mich gesandt. Da war ein Garten, darin ging Und ich hab' ihnen gegeben die Jesus und seine Jünger. Judaš Herrlichkeit, die du mir gegeben aber, der ihn verrieth, wußte hast, daß sie Eines seien, gleich- den Ort auch; denn Jesus verwie wir Eines sind. Ich in ihnen sammelte sich oft daselbst mit und du in mir, auf daß sie voll seinen Jüngern. Da sprach Jesus kommen seien in Eines, und die zu ihnen: Seget euch hier, bis Welt erkenne, daß du mich ge- daß ich dorthin gehe und bete. sandt hast und liebest sie, gleich- Und er nahm zu sich Petrum wie du mich liebest. Vater, ich und Jacobum und Johannem, will, daß, wo ich bin, auch die die zween Söhne Zebedäi, und bei mir seien, die du mir gegeben hast, daß sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast. Denn du hast mich geliebet, ehe denn die Welt gegründet ward. Gerechter Vater, die Welt tennet dich nicht; ich aber kenne dich; und diese erkennen, Und er riß sich von ihnen bei daß du mich gesandt hast. Und einem Steinwurf und kniete fing nun an zu trauern und zu zittern und zu zagen. Und sprach zu ihnen: Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; bleibet hier und wachet mit mir; betet, auf daß ihr nicht in Anfechtung fallet. Passion. 47 nieder, fiel auf sein Angesicht auf überantwortet in der Sünder die Erde und betete, daß, so es Hände; stehet auf und laßt uns möglich wäre, die Stunde vorübergehen; siehe, der mich verräth, ginge, und sprach: Abba, mein ist nahe. Betet aber, auf daß Vater, es ist dir alles möglich, ihr nicht in Anfechtung fallet. überhebe mich dieses Kelches: doch nicht, was ich will, sondern was du willst. Cuporn Und er fam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend. Und sprach zu Petro: Simon, schläfest du? vermöchtest du nicht eine Stunde mit mir zu machen? Wachet und betet, daß ihr nicht in Anfechtung fallet. Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach. Hidr Zum andernmal aber ging er wieder hin, betete und sprach: Mein Vater, ist's nicht möglich, daß dieser Kelch von mir gehe, ich trinke ihn denn; so geschehe dein Wille. Und er kam und fand sie abermal schlafend, und ihre Augen waren voll Schlaf's, und wußten nicht, was sie ihm antworteten. Und er ließ sie und ging abermal hin und betete zum drittenmal dieselben Worte und sprach: Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe. Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel und stärkete ihn. Und es kam, daß er mit dem Tode rang, und betete heftiger. Es ward aber sein Schweiß wie Blutstropfen, die fielen auf die Erde. do Em Und er stand auf von dem Gebet und kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend vor Traurigkeit. Und sprach zu ihnen: Ach, wollt ihr nun schlafen und ruhen? Was schlafet ihr? Es ist genug. Siehe, die Stunde ist kommen, und des Menschen Sohn wird D sid III. vide n2 Und alsbald, da er noch redete, siehe Judas, der Zwölfen einer, da er nun zu sich genommen die Schaar, und Diener der Hohenpriester und Pharisäer, der Aeltesten und Schriftgelehrten, ging er zuvor der Schaar, und kommt dahin mit Fackeln, Lampen, Schwertern und Stangen. Der Verräther aber hatte ihnen ein Zeichen gegeben und gesagt: Welchen ich füssen werde, der ist's: den greifet. Als nun Jesus wußte Alles was ihm begegnen sollte, ging er hinaus und sprach zu ihnen: Wen suchet ihr? Sie antworteten ihm: Jesum von Nazareth. Jesus spricht zu ihnen: Ich bin's. Judas aber, der ihn verrieth, stand auch bei ihnen. Als nun Jesus zu ihnen sprach: Ich bin's, wichen sie zurück und fielen zu Boden. Da fragte er sie abermal: Wen suchet ihr? Sie aber sprachen: Jesum von Nazareth. Jesus antwortete: Ich hab's euch gesagt, daß ich es sei. Suchet ihr denn mich, so lasset diese gehen. Auf daß das Wort erfüllet würde, welches er sagte: Ich habe der keinen verloren, die du mir gegeben hast. Und Judas nahte sich zu Jesu, ihn zu küssen, und alsbald trat er zu ihm und sprach: Gegrüßzet seiest du, Rabbi, und küssete ihn. Jesus aber sprach zu ihm: Mein Freund, warum bist du kommen? 48 Passion. Juda, verräthst du des Menschen| erfüllet würde. Das ist aber Sohn mit einem Kuß? Da Alles geschehen, auf daß erfüllet traten sie hinzu und legten die Hände an Jesum und griffen ihn. würden die Schriften der Propheten. Da verließen ihn alle Jünger und flohen. Und es war ein Jüngling, der folgete ihm nach, der war mit Leinwand bekleidet, auf der bloßen Haut; und die Jünglinge griffen ihn. Er aber ließ die Leinwand fahren und floh bloß von ihnen. ORID 109 Streepboot VI. Die Schaar aber, und der Oberhauptmann und die Diener der Juden nahmen Jesum und banden ihn, und führeten ihn auf's erste zu Hannas; der war Caiphas Schwäher, welcher des Jahrs Hoherpriester war. Es war aber Caiphas, der den Juden rieth, es wäre gut, daß Ein Mensch würde umgebracht für das Volt. IV. Da aber sahen, die um ihn waren, was da werden wollte, sprachen sie zu ihm: Herr, sollen wir mit dem Schwert drein schlagen? Da hatte Simon Petrus ein Schwert und zog es aus, und schlug nach des Hohenpriesters Knecht, und hieb ihm sein recht Ohr ab; und der Knecht hieß Malchus. Jesus aber antwortete und sprach: Lasset sie doch so ferne machen. Und sprach zu Petro: Stecke dein Schwert in die Scheide, denn wer das Schwert nimmt, der soll durch's Schwert umkommen. Oder meinest du, daß ich nicht könnte meinen Vater bitten, daß er mir zuschickte mehr denn zwölf Legionen Engel? Soll ich den Kelch nicht trinken, den mir mein Vater gegeben hat? Wie würde aber die Schrift erfüllet? Es muß also geschehen. Und er rührete sein Ohr an und heilete ihn. 1037 rad V. Zu der Stunde sprach Jesus zu den Hohenpriestern und Hauptleuten des Tempels und den Aeltesten, die über ihn kommen waren: Ihr seid, als zu einem Mörder, mit Schwerter und mit Stangen ausgegangen, mich zu fahen; ich bin doch täglich gesessen bei euch und habe gelehret im Tempel, und ihr habt keine Hand an mich gelegt; aber dies ist eure Stunde und die Macht der Finsterniß, auf daß die Schrift Und sie führten ihn zu dem Hohenpriester Caiphas( das ist, zum Fürsten der Priester), dahin alle Hohepriester und Schriftgelehrten und Aeltesten sich versammelt hatten. VII. Simon Petrus aber folgte Jesu nach von fern und ein anderer Jünger bis in den Palast des Hohenpriesters. Derselbige Jünger war dem Hohenpriester befannt, und ging mit Jesu hinein in des Hohenpriesters Palast. Petrus aber stand draußen vor der Thür. Da ging der andere Jünger, der dem Hohenpriester bekannt war, hinaus und redete mit der Thürhüterin und führte Betrum hinein. Es standen aber die Knechte und Diener und hatten ein Kohlfeuer Passion. 51 Da das Judas sahe, der ihn| Sie sprachen: Was gehet uns verrathen hatte, daß er verdammt das an? Da siehe du zu. Und war zum Tode, gereuete es ihn, und brachte herwieder die dreißig Silberlinge den Hohenpriestern und Aeltesten und sprach: Ich habe übel gethan, daß ich unschuldig Blut verrathen habe. er warf die Silberlinge in den Tempel, hob sich davon, ging hin und erhängte sich selbst, und ist mitten entzwei geborsten, und sein Eingeweide ausgeschüttet. Fünfte Woche. 1.16 2900 18 2000 ihm: Wäre dieser nicht ein Uebel. Tost roding, tinthäter, wir hätten dir ihn nicht Aber die Hohenpriester nahmen überantwortet. Da sprach Piladie Silberlinge und sprachen: Es taugt nicht, daß wir sie in den Gotteskaften legen, denn es ist Blutgeld. tus zu ihnen: So nehmet ihr ihn hin und richtet ihn nach eurem Geseß. Da sprachen die Juden zu ihm: Wir dürfen Niemand tödten. Eluf daß erfüllet würde das Wort Jesu, welches er sagte, da er deutete, welches Todes er sterben würde. spiranthid III. Da fingen an die Hohenpriester und Aeltesten ihn hart zu verklagen und sprachen: Dieſen finden wir, daß er das Volk abwendet, und verbeut den Schoß dem Kaiser zu geben und spricht: Er sei Christus, ein König. Sie hielten aber einen Rath und kauften um die Silberlinge, um den Lohn der Ungerechtigkeit, einen Töpfersacker zum Begräbniß der Pilger. Und es ist kund worden allen, die zu Jerusalem wohnen, daß also derselbe Acker genannt wird auf ihre Sprache: Hakeldama, das ist, ein Blutacker, bis auf den heutigen Tag. Da ist erfüllet, das gesagt ist durch den Propheten Jeremias, da er spricht: Sie haben genommen dreißig Silberlinge, damit be- Da ging Pilatus wieder hinein zahlet ward der Verkaufte, wel- in's Richthaus und rief Jesus, und chen sie kauften von den Kindern fragte ihn und sprach: Bist du Israel; und haben sie gegeben der Juden König? Jesus stand um einen Töpfersacker, als mir vor ihm und antwortete: Redeſt der Herr befohlen hat.p du das von dir selbst? oder haben dir Andere von mir gesagt? Pilatus antwortete: Bin ich ein Jude? Dein Volk und die Hohenpriester haben dich mir überantwortet; was hast du gethan? Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden darob kämpfen, daß ich den Juden nicht über4° II. Die Juden aber gingen nicht in das Richthaus, auf daß sie nicht unrein würden, sondern die Ostern essen möchten. Da ging Pilatus zu ihnen heraus und sprach: Was bringet ihr für eine Klage wider diesen Menschen? Sie antworteten und sprachen zu 52 Passion. antwortet würde; aber nun ist| hoffete, er würde ein Zeichen von mein Reich nicht von dannen. ihm sehen. Da sprach Pilatus zu ihm: So bist du dennoch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es. Ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt kommen, daß ich die Wahrheit zeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der höret meine Stimme. Spricht Pilatus zu ihm: Was ist Wahrheit? Und er fragte ihn mancherlei; er antwortete ihm aber nichts. Die Hohenpriester aber und Schriftgelehrten standen und verklagten ihn hart, aber Herodes mit seinem Hofgesinde verachtete und verspottete ihn, legte ihm ein weiß Kleid an und sandte ihn wieder zu Pilato. An den Tag wurden Pilatus und Herodes Freunde miteinander; denn zuvor waren sie einander feind. Und da er das gesagt, ging er wieder hinaus zu den Juden und spricht zu ihnen: Ich finde teine Schuld an ihm: IV. Und da er verklaget ward von den Hohenpriestern und Aeltesten, antwortete er nichts. Pilatus aber fragte ihn abermals und sprach: Antwortest du nichts? Siehe, wie hart sie dich verklagen? Hörest du nicht? Und er antwortete ihm nicht auf ein Wort mehr, also, daß sich auch der Landpfleger sehr verwunderte. Sie aber hielten an, und sprachen: Er hat das Volk ererregt, damit daß er gelehret hat hin und her im ganzen jüdischen Lande, und hat in Galiläa angefangen bis hierher. son V. Da aber Pilatus Galiläa hörete, fragte er, ob er aus Galiläa wäre? Und als er vernahm, daß er unter Herodis Obrigkeit gehörete, übersandte er ihn zu Herodes, welcher in denselben Tagen auch zu Jerusalem war. Da aber Herodes Jesum sahe, ward er sehr froh, denn er hätte ihn längst gerne gesehen; denn er hatte viel von ihm gehört und VI. Pilatus aber rief die Hohenpriester und Obersten und das Volk zusammen, und sprach zu ihnen: ihr habt diesen Menschen zu mir gebracht, als der das Volk abwende. Und siehe, ich hab' ihn vor euch verhöret und finde an dem Menschen der Sachen keine, der ihr ihn beschuldiget; Herodes auch nicht, denn ich habe euch zu ihm gesandt; und siehe, man hat nichts auf ihn gebracht, das des Todes werth sei. Darum will ich ihn züchtigen und los lassen. Auf das Fest aber mußte der Landpfleger, nach Gewohnheit, dem Volk einen Gefangenen los geben, welchen sie begehrten. Er hatte aber zu der Zeit einen Gefangenen, einen sonderlichen vor andern; nämlich einen Uebelthäter und Mörder, der hieß Barrabas, der mit den Aufrührerischen war in das Gefängniß geworfen; welcher in dem Aufruhr, der in der Stadt geschah, einen Mord begangen hatte. Und das Volk ging hinauf und bat, daß er thäte, wie er pflegte. Und da sie versammelt Passion. 53 waren, antwortete ihnen Pilatus:| zu ihnen: Was hat er denn Ihr habt eine Gewohnheit, daß ich euch einen los gebe auf Ostern. Welchen wollt ihr, daß ich euch Losgebe? Barrabam oder Jesum, den König der Juden, den man nennet Christum? Denn er wußte wohl, daß ihn die Hohenpriester aus Neid überantwortet hatten. Und da er auf dem Richtstuhl saß, schickte sein Weib zu ihm und ließ ihm sagen: Habe du nichts zu schaffen mit diesem Gerechten; o denn ich habe heut viel erlitten im Traum um seinetwillen. Uebels gethan? Ich finde keine Ursach des Todes an ihm; darum will ich ihn züchtigen und los lassen. Aber sie schrien noch vielmehr und sprachen: Kreuzige ihn. Und sie lagen ihm an mit großem Geschrei und forderten, daß er gekreuziget würde. Und ihr und der Hohenpriester Geschrei nahm überhand. Aber die Hohenpriester und Aeltesten überredeten und reizeten das Volk, daß sie um Barrabas bitten sollten und Jesum umbrächten. Da antwortete nun der Landpfleger und sprach zu ihnen: Welchen wollt ihr unter diesen zweien, den ich euch soll Los geben? Da schrie der ganze Haufe und sprach: Hinweg mit diesem und gieb uns Barrabam los. Da rief Pilatus abermals zu ihnen und wollte Jesum los lassen und sprach: Was soll ich denn machen mit Jesu, den man Christum nennt? Sie schrieen abermal: Kreuzige, kreuzige ihn. Er aber sprach zum drittenmal d atsau VII. I. Da ging Pilatus wieder heraus und sprach zu ihnen: Sehet, ich führe ihn heraus zu euch, daß ihr erkennet, daß ich keine Schuld an ihm finde. Also ging Jesus heraus und trug eine Dornentrone und Purpurkleid. Und er sprach zu ihnen: Schet, welch ein Mensch! Da ihn die Hohenpriester und die Diener sahen, Sechste Woche. HOU Da nahm Pilatus Jesum und geisselte ihn. Die Kriegsknechte aber des Landpflegers führeten ihn hinein in das Richthaus und riefen zusammen die ganze Schaar; und zogen ihn aus und legten ihm einen Purpurmantel an und flochten eine Krone von Dornen und seßten sie auf sein Haupt und gaben ihm ein Rohr in seine rechte Hand und beugten die Knie vor ihm und spotteten ihn und fingen an, ihn zu grüßen und sprachen: Gegrüßet seiest du König der Juden, und schlugen ihn in's Angesicht und speieten ihn an und nahmen das Rohr und schlugen damit sein Haupt und fielen auf die Kniee und beteten ihn an. schrien sie und sprachen: Kreuzige, kreuzige ihn! Pilatus spricht zu ihnen: Nehmet ihr ihn und kreuziget ihn; denn ich finde keine Schuld an ihm. Die Juden antworteten ihm: Wir haben ein Geseß, und nach dem Gesetz soll er sterben; denn er hat sich selbst zu Gottes Sohn gemacht. Da Pilatus das Wort hörete, fürchtete er sich noch mehr, und Passion. 54 ging wieder hinein in das Richthaus und spricht zu Jesu: Von wannen bist du? Aber Jesus gab ihm keine Antwort. Da sprach Pilatus zu ihm: Redest du nicht mit mir? Weißt du nicht, daß ich macht habe, dich zu kreuzigen, und macht habe, dich los zu geben? Jesus antwortete: Du hättest keine Macht über mich, wenn sie dir nicht wäre von oben herab gegeben; darum, der mich dir überantwortet hat, III. der hat größere Sünde. Von Da nahmen die Kriegsfnechte dem an trachtete Pilatus, wie er Jesum, zogen ihm den Mantel ihn loß ließe. Die Juden aber aus und zogen ihm seine Kleider schrieen und sprachen: Läsfest du an, und führeten ihn hin, daß diesen los, so bist du des Kaisers sie ihn freuzigten. Und er trug Freund nicht; denn wer sich zum sein Kreuz. Und indem sie hinausKönige macht, der ist wider den gingen, fanden sie einen MenKaiser. ir waschen, der vorüber ging, von Da Pilatus das Wort hörete, Pyrene, mit Namen Simon, der führete er Jesum heraus und setzte vom Felde tam, der ein Vater sich auf den Richtstuhl, an der war Alexandri und Rufi; den Stätte, die da heißet Hochpflaster, zwangen sie, daß er ihm sein Kreuz auf Hebräisch aber Gabbatha. trüge, und legten das Kreuz auf Es war der Rüsttag in Ostern ihn, daß er's Jesu nachtrüge. um die sechste Stunde. Und er spricht zu den Juden: Schet, das ist euer König. Sie schrieen aber: Weg, weg mit dem, freuzige ihn! Spricht Pilatus zu ihnen: Soll ich euren König kreuzigen? Die Hohenpriester antworteten: Wir haben keinen König, denn den Kaiser. Sali II. Da aber Pilatus sahe, daß er nichts schaffete, sondern daß ein viel größer Getümmel ward, gedachte er dem Volk genug zu thun, und urtheilte, daß ihre Bitte geschähe, nahm Wasser und wusch die Hände vor dem Volk und sprach: Ich bin unschuldig an dem Blut dieses Gerechten; sehet ihr zu. Da antwortete das ganze Volk und sprach: Sein Blut komme über uns und unsre Kinder. Da gab er ihnen Barrabam los, der um Aufruhrs und More des willen war in das Gefängniß geworfen, um welchen sie baten; Jesum aber, gegeißelt und verspottet, übergab er ihrem Willen, daß er gekreuziget würde. IV. Es folgte ihm aber nach ein großer Haufe Volks, und Weiber, die klageten und beweineten ihn. Jesus aber wandte sich um zu ihnen und sprach: Ihr Töchter von Jerusalem, weinet nicht über mich, sondern weinet über euch selbst und über eure Kinder. Denn siehe, es wird die Zeit kommen, in welcher man sagen wird: Selig sind die Unfruchtbaren und die Leiber, die nicht geboren haben, und die Brüste, die nicht gesäuget haben. Dann werden sie anfangen zu sagen zu den Bergen: Fallet über uns, und zu den Hügeln: Decket uns. Denn so man das thut am grünen Passion. yolz, was will am dürren werden? Es wurden aber auch hingeführet zween andere Uebelthäter, daß sie mit ihm abgethan würden. idam V. Und sie brachten ihn an die Stätte, die da heißet auf Hebräisch Golgatha, das ist verdolmetscht Schädelstätte. Und sie gaben ihm Essig und Myrrhen im Wein zu trinken, mit Gallen vermischet; und da er's schmeckte, wollte er nicht trinken. 55 der Juden König. Diese Ueberschrift lasen viele Juden; denn die Stätte war nahe bei der Stadt, da Jesus gekreuziget ist. Und es war geschrieben auf hebräische, griechische und lateinische Sprache. Da sprachen die Hohenpriester der Juden zu Pilato: Schreibe nicht: Der Juden König; sondern, daß er gesagt habe: Ich bin der Juden König. Pilatus antwortete: Was ich ge= schrieben habe, das habe ich geschrieben. Und sie freuzigten ihn an der StätteGolgatha, und zween Uebelthäter mit ihm, einen zur rechten und einen zur linken Hand, Jesum aber mitten inne. Und die Schrift ist erfüllet, die da saget: Er ist unter die Uebelthäter gerechnet. Und es war die dritte Stunde, da sie ihn kreuzigten. Jesus aber sprach:( 1) Bater, vergieb ihnen, denn sie wissen nicht, was sie thun.) 5 VII. d Die Kriegsknechte aber, da sie Jesum gekreuziget hatten, nahmen sie seine Kleider und machten vier Theile, einem jeglichen Kriegsknecht einen Theil, dazu auch den Rock. Der Rock aber war ungenähet, von oben an gewirket durch und durch. Da sprachen sie unter einander: Lasset uns den nicht zertheilen, sondern darum loosen, weß er sein soll; auf daß erfüllet würde die Schrift, die da saget: Sie haben meine Pilatus aber schrieb eine Uleber- Kleider unter sich getheilet und schrift, was man ihm Schuld gab, haben über meinen Rock das die Ursache seines Todes, und Loos geworfen. Und sie saßen setzte sie auf das Kreuz oben zu allda, und hüteten sein. Solches seinem Haupte. Es war aber thaten die Kriegsknechte, und das geschrieben: Jesus von Nazareth,| Volk stand da und sahe zu. del gol VI. di dun 10110 Siebente Woche. an sd 21. non Es stand aber bei dem Kreuze Jesu seine Mutter und seiner Mutter Schwester, Maria, Cleophas Weib, und Maria Magdalena. Da nun Jesus seine Mutter sahe und den Jünger dabei stehen, den er lieb hatte, spricht er zu seiner Mutter:( 2) Weib, siehe, das ist dein Sohn. Darnach spricht er zu dem Jünger: Siehe, das ist deine Mutter. Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich. 56 nat II. Passion. sizle Die aber vorüber gingen, lästerten ihn und schüttelten die Köpfe und sprachen: Pfui dich, wie fein zerbrichst du den Tempel und bauest ihn in dreien Tagen. Hilf dir nun selber. Bist du Gottes Sohn, so steige herab vom Kreuze. Desselbigengleichen auch die Hohenpriester verspotteten ihn unter einander mit den Schriftgelehrten und Aeltesten, sammt dem Volk, und sprachen: Er hat Anderen geholfen und kann ihm selber nicht helfen. Ist er Christus, der König in Israel, der Auserwählte Gottes, so helf er ihm selber, und steige nun vom Kreuze, daß wir es sehen und glauben ihm. Er hat Gott vertraut, der erlöse ihn nun, lüstet es ihn; denn er hat gesagt: Ich bin Gottes Sohn. Dasselbe rückten ihm auch auf die Mörder, die mit ihm gefreuziget waren, und schmäheten ihn. Ea ver svotteten ihn auch die Kriegsfnechte, traten zu ihm und brachten ihm Essig und sprachen: Bist du der Juden König, so hilf dir ſelber. Herr, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst. Und Jesus sprach zu ihm:( 3) Wahrlich, ich sage dir, heute wirst du mit mir im Paradies sein. IV. Und da es um die sechste Stunde kam, ward eine Finsterniß über das ganze Land, bis um die neunte Stunde, und die Sonne verlor ihren Schein. Und um die neunte Stunde rief Jesus laut und sprach: Eli, Eli, lama asabthani? das ist verdolmetscht: ( 4) Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Etliche aber, die da standen, da sie das höreten, sprachen sie: Er rufet den Elias. V. Darnach, als Jesus wußte, daß schon Alles vollbracht war, daß die Schrift erfüllet würde, spricht er:( 5) Mich dürftet. Da stand ein Gefäße voll Effiges, und bald lief einer unter ihnen hin, nahm einen Schwamm und füllete ihn mit Essig und legte ihn um einen Ysop und steckte ihn auf ein Rohr und hielt es ihm dar zum Munde und tränkete ihn. Die andern aber sprachen: Halt, laß sehen, ob Elias komme und ihn herabnehme. III. VI. Aber der Uebelthäter einer, die da gehenket waren, lästerte ihn und sprach: Bist du Christus, so hilf dir selbst und uns. Da antwortete der andere, strafete ihn und sprach: Und du fürchteſt Da nun Jesus den Effig gedich auch nicht vor Gott, der du nommen hatte, sprach er:( 6) E3 doch in gleicher Verdammniß bist? ist vollbracht. Und abermals rief Und zwar wir sind billig darin- er laut und sprach:( 7) Vater, nen; denn wir empfahen, was ich befehle meinen Geist in deine unsere Thaten werth sind; dieser Hände. Und als er das gesagt, aber hat nichts Ungeschicktes ge- neigte er das Haupt und gab handelt. Und sprach zu Jesu: seinen Geist auf und verschied. Passion. Und siehe da, der Vorhang im Tempel zerriß in zwei Stücke, von oben an bis unten aus. Und die Erde erbebte und die Felsen zerrissen und die Gräber thaten sich auf, und standen auf viel Leiber der Heiligen, die da schliefen und gingen aus den Gräbern nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen. Aber der Hauptmann, der dabei stand, ihm gegenüber, und die bei ihm waren und bewahreten Jesum, da sie sahen, daß er mit solchem Geschrei verschied, und sahen das Erdbeben und was da geschahe, erschraken sie sehr und preiseten Gott und sprachen: Wahrlich, dieser ist ein frommer Mensch und Gottes Sohn gewesen. Und alles Volt, das dabei war und zusahe, da fie sahen, sahen, was da geschah, schlugen sie an ihre Brust und wandten wieder um. Es standen aber alle seine Verwandten von ferne, und die Weiber, die ihm aus Galiläa waren nachgefolget und sahen das alles. Unter welchen war Maria Magdalena, und Maria, des kleinen Jacobi und Joses Mutter, und Salome, die Mutter der Kinder Zebedäi, welche ihm nachgefolget waren, da er in Galiläa war, und gedienet hatten, und viel andere, die mit ihm hinauf gen Jerusalem gegangen waren. Die Juden aber, dieweil es der Rüsttag war, daß nicht die Leichname am Kreuze blieben den Sabbath über( denn desselbigen Sabbaths Tag war groß), baten sie Pilatum, daß ihre Beine gebrochen und abgenommen wür57 den Da famen die Kriegsknechte und brachen dem ersten die Beine und dem andern, der mit ihm gekreuzigt war. Als sie aber zu Jesu kamen, da sie sahen, daß er schon gestorben war, brachen sie ihm die Beine nicht, sondern der Kriegsknechte einer öffnete seine Seite mit einem Speer, und alsbald ging Blut und Wasser heraus. Und der das gesehen hat, der hat es bezeuget, und sein Zeugniß ist wahr; und derselbige weiß, daß er die Wahrheit saget, auf daß auch ihr glaubet. Denn solches ist geschehen, daß die Schrift erfüllet würde: Ihr sollt ihm kein Bein zerbrechen, und abermala spricht eine andere Schrift: Sie werden sehen, in welchen sie gestochen haben. VII. Darnach am Abend, dieweil es der Rüsttag war, welcher ist der Vorsabbath, kam Joseph von Arimathia, der Stadt der Juden, ein reicher Mann, ein Rathsherr, ein guter, frommer Mann; der hatte nicht gewilligt in ihren Rath und Handel, welcher auf das Reich Gottes wartete, denn er war ein Jünger Jesu, doch heimlich aus Furcht vor den Juden. Der wagte es und ging hinein zu Pilato und bat, daß er möchte abnehmen den Leichnam Jesu. Pilatus aber verwunderte sich, daß er schon todt war, und rief den Hauptmann und fragte ihn, ob er längst gestorben wäre. Und als er erfundet von dem Hauptmann, gab er Joseph den Leichnam Jesu und befahl, man sollte ihm denselben geben. Und 58 Passion. Joseph kaufte eine Leinwand.| gelegt war. Daselbst hin legten Es kam aber auch Nicodemus, sie Jesum, um des Rüsttags der vormals bei der Nacht zu Jesu gekommen war, und brachte Myrrhen und Aloen unter einander, bei hundert Pfunden. Da nahmen sie den Leichnam Jesu, der abgenommen war, und wickelten ihn in eine reine Leinwand, und banden ihn in leinene Tücher mit Specereien, wie die Juden pflegten zu begraben. willen der Juden, da der Sabbath anbrach, und das Grab nahe war. Und wälzeten einen großen Stein vor die Thür des Grabes und gingen davon. Es war aber allda Maria Magdalena und Maria Joses, die seßten sich gegen das Grab. Auch andere Weiber, die da Jesu waren nachgefolget von Galiläa, beschaueten, wohin und wie sein Leib gelegt ward. Sie kehreten aber um und bereiteten Specerei und Salben; und den Sabbath über waren sie stille nach dem Gesep. Es war aber an der Stätte, da er gekreuziget ward, ein Garten, und im Garten ein neu Grab; das war Josephs, welches er hatte lassen hauen in einen Fels, in welches Niemand je o Blon mis il asisto ( 1 sit rod th tol id dust 151548 hadlan nd to shed hisff and tast fed and dan cint har nodration fran deple, as ang guto dandog madisind up de difu Dn els boar 19 mai time sidsdun Isid d 1970 addig sidable gad apr dailyp SZT BIKE SH Gru Espoo IV. Derzeichniß der Sonn- und Festtäglichen Epiſteln und Evangelien. 405 810 81 Am 1. Sonntage des Advents. Epist. Röm. 13. v. 11 bis b. 14. Evang. Matth. 21. v. 1 bis v.. 9 Am 2. Sonnt. des Advents. Ep. Röm. 15. v. 4 bis 13. Ev. Luc. 21. b. 25 bis 36. 8m 3. Sonnt. des Advents. Ep. 1. Cor. 4. v. 1 bis 5. Ev. Matth. 11. v. 2 bis 10. Am 4. Sonnt, des Advents. Ep. Philipp. 4. v. 4 bis 7. Ev. Joh. 1. v. 19 bis 28. Am heil. Chrifttage. Ep. Tit. 2. v. 11 bis 14. Jef. 9. v. 2 bis 7. Ev. Luc. 2. v. 1 bis 14. oder 10 Am 2. Weihnachtsfeiertage od. am Tage Steph. des Märtyrers. Ep. Tit. 3. v. 4 bis 7. oder Apost. 6. b. 8. bis c. 7 v. 2. und folg. v. 51 bis 59. Ev. Luc. 2. v. 15 bis 20. oder Matth. 23. v. 34 bis 39. Am 3. Weihnachts- Feiertage, oder am Tage Johannis, des Apoftels. Ep. Ebr. 1. v. 1 bis 12. od. Sir. 15. b. 1 bis 8. oder 1 Joh. 1. ganz. Ev. Joh. 1. v. 1 bis 14. oder Joh. 21. b. 20 bis 24. 59 Am Sonnt. nach dem Chrifttage. Ep. Gal. 4. v. 1 bis 7. Ev. Luc. 2. v. 33 bis 40. Am neuen Jahrstage. Ep. Gal. 3. v. 23 bis 29. Ev. Luc. 2. v. 21. Am Sonn. uach dem neuen Jahr. Ep. 1. Petr. 4. v. 12 bis 19. oder 1 Petr. 3. v. 20 bis 22. oder Tit. 3. v. 4 bis 7. Ev. Matth. 2. b. 13 bis 23. Oder am Fest der Taufe Chrifti. Ev. Matth. 3. v. 13 bis 17. Am Tage der Erscheinung Chrifti, oder Epiphanias. Ep. Jes. 60. v. 1 bis 6. Ev. Matth. 2. v. 1 bis 12. Am 1. Sonn. nach Epiphanias. Ep. Röm. 12. v. 1 bis 6. Ev. Luc. 2. v. 41 bis 52. Am 2. Sonnt. nach Epiphanias. Ep. Röm. 12. v. 7 bis 16. Ev. Joh. 2. v. 1 bis 11. Am 3. Sonnt. nadhi Epiphanias. Ep. Röm. 12. v. 17 bis 21. Ev. Matth. 8. v. 1 bis 13. Am 4. Sonnt. nach Epiphanias. Ep. Röm. 13. v. 8 bis 10. Ev. Matth. 8. v. 23 bis 27. Verzeichniß der Episteln und Evangelien. 60 Am 3. Sonnt. nach Epiphanias. Ep. Col. 3. v. 12 bis 17. Ev. Matth. 13. v. 24 bis 30. Am Tage Maria Reinigung, Ep. Maleach. 3. v. 1 bis 4. Ev. Luc. 2. v. 22 bis 32. Am 6. Sonnt. nach Epiphanias. Ep. 2. Petr. 1. v. 16 bis 21. od. Col. 3. v. 18 bis cap. 4. v. 1. Ev. Matth. 17. v. 1 bis 9. Am Sonnt. Septuagefimä. Ep. 1 Cor. 9. v. 24 bis cap. 10.1 b. 5. 5112 Ev. Matth. 20. v. 1 bis 16. Am Sonnt. Seragefimä. Ep. 2 Cor. 11. v. 19 bis cap. 12. b. 9. Ev. Luc. 8. v. 4 bis 15. Am Sonnt. vor der faften, Quins quagefima, oder Efto Mihi. Ep. 1 Cor. 13. von Anfang bis zum Ende. Ev. Luc. 18. v. 31 bis 43. Am 1. Sonnt. in der Fasten, Invocavit. Ep. 2 Cor. 6. v. 1 bis 10.0 Ev. Matth. 4. v. 1 bis 11. Am 2. Sonnt. in der Faften, Reminifcere. 8.40 Ep. 1 Thess. 4. v. 1 bis 7.0 Ev. Matth. 15. v. 21 bis 28. Am 3. Sonn. in der faften, Oculi. Ep. Ephes. 5. v. 1 bis 9. Ev. Luc. 11. v. 14 bis 28. Am 4, Sonnt. in der faften, Lätare. Ep. Gal. 4. v. 21 bis 31.. Ev. Joh. 6. v. 1 bis 15. Am 5. Sonnt. in der faften, Judica. Ep. Ebr. 9. v. 11 bis 15. Ev. Joh. 8. v. 46 bis 59. Am Tage der Verkündig. Maria. Ep. Jef. 7. v. 10 bis 16. Ev. Luc. 1. v. 26 bis 38. Am 6. Sonnt. in der Saften, t, in der 8 Palmarum. Ep. Phil. 2. v. 5 bis 11. oder 1 Cor. 1. v. 23 bis 32. Ev. Matth. 21. v. 1 bis 9. Am grünen Donnerstage. Ep. 1 Cor. 11. v. 23 bis 32. od. 2 Mos. 12. v. 1 bis 13. Ev. Joh. 13. v. 1 bis 15. 38 Am Charfreitage. Jef. 53. ganz. Die Passionshistorie. Am heiligen Offertage. Ep. 1 Cor. 5. b. 6. 7. 8. Ev. Marc. 16. v. 1 bis 8. Am Oftermontage. Ep. Apost. 10. b. 34 bis 41. Ev. Luc. 24. b. 13 bis 35. Am Ofterdienstage. Ep. Apost. 13. b. 26 bis 33. Ev. Luc. 24. v. 36 bis 47. Am 1. Sonnt. nach Oftern, asp Quasimodogeniti. Ep. 1 Joh. 5. v. 4 bis 10. Ev. Joh. 20. v. 19 bis 31. Am 2. Sonnt. nadhi Oftern, Mifericordias Domini. Ep. 1 Petr. 2. v. 21 bis 25. Ev. Joh. 10. v. 12 bis 16. oda Am 3. Sonnt. nach Oftern, Jubilate. Ep. 1 Petr. 2. v. 11 bis 20. Ev. Joh. 16. v. 16 bis 23. Verzeichniß der Episteln und Evangelien. Am 4. Sonnt. nach Oftern, Cantate. Ep. Jac. 1. v. 16 bis 21. Ev. Joh. 16. v. 5 bis 15. O Am 5. Sonnt. nach Oftern, Rogate. Ep. Jac. 1. v. 22 bis 27. Ev. Joh. 16. v. 23 bis 30. Am Tage der Bimmelfahrt Chrifti. Ep. Apost. 1. v. 1 bis 11. Ev. Marc. 16. v. 14 bis 20. Am Sonnt. nadi der Bimmelfahrt Chrifti, Eraudi. Am heiligen Pfingsttage. Ep. Apost. 2. v. 1 bis 13. Ev. Joh. 14. v. 23 bis 31. Am Pfingstmontage. Ep. Apost. 10. v. 42 bis 48. Ev. Joh. 3. v. 16 bis 21. Ep. 1 Petr. 4. v. 8 bis 11. Am 6. Sonnt. nach Trinitatis. Ep. Röm. 6. b. 3 bis 11. Ev. Joh. 15. v. 26 b. cap. 16. v. 4. Ev. Matth. 5. v. 20 bis 26. Am Sonntage Trinitatis. Ep. Röm. 11. v. 33 bis 36. Ev. Joh. 3. v. 1 bis 15. Am 1. Sonnt. nadhi Trinitatis. Ep. 1 Joh. 4. v. 16 bis 21. Ev. Luc. 16. b. 19 bis 31. Am 2. Sonn. nadi Trinitatis. Ep. 1 Joh. 3. v. 13 bis 18 Ev. Luc. 14. v. 16 bis 24. Am 4. Sonnt. nadi Trinitatis. Ep. Röm. 8. v. 18 bis 23. Ev. Luc. 6. v. 36 bis 42. Am 3. Sonnt. nadhi Trinitatis. Ep. 1 Petr. 5. v. 6 bis 11. Ev. Luc. 15. v. 1 bis 10. Am Pfingstdienflage. Am 9. Sonnt. nadi Trinitatis. Ep. Apost. 8. v. 14 bis 17. oder Ep. 1 Cor. 10. v. 6 bis 13. Ap. 2. v. 29 bis 36. Ev. Joh. 10. v. 1 bis 11. Ev. Luc. 16. v. 1 bis 9. Am Tage Johannis des Täufers. Ep. Jef. 40. v. 1 bis 5. Ev. Luc. 1. v. 57 bis 80. Am Tage Maria Beimsuchung. Ep. Röm. 12. v. 9 bis 16. oder Jef. 11. v. 1 bis 5. oder Hohel. 2. b. 8. bis 17. Ev. Luc. 1. v. 39 bis 56. Am 5. Sonnt. nadi Trinitatis. Ep. 1 Petr. 3. v. 8 bis 15. Ev. Luc. 5. v. 1 bis 11. Am 7. Sonnt. nach Trinittias. Ep. Röm. 6. v. 19 bis 23. Ev. Marc. 8. v. 1 bis 9. Am 8. Sonnt nach Trinitatis. Ep. Röm. 8. b. 12 bis 17. Ev. Matth. 7. v. 15 bis 23. Am 10. Sonnt. nadhi Trinitatis. Ep. 1 Cor. 12. b. 1 bis 11. Ev. Luc. 19. v. 41 bis 48. Am 11. Sonnt. nadhi Trinitatis. Ep. 1 Cor. 15. v. 1 bis 10. Ev. Luc. 18. v. 9 bis 14. 61 Am 12. Sonnt. nach Trinitatis. Ep. 2 Cor. 3. v. 4 bis 11. Ev. Marc. 7. v. 31 bis 37. Am 18. Sonnt. nadhi Trinitatis. Ep. Gal. 3. v. 15 bis 22. Ev. Luc. 10. v. 23 bis 37. Am 14. Sonnt. nadi Trinitatis. Ep. Gal. 5. v. 16 bis 24. Ev. Luc. 17. b. 11 bis 19. 62 Am 15. Sonnt, nach Trinitatis. Ep. Gal. 5. v. 25 b. cap. 6. v. 10. Ev. Matth. 6. v. 24. bis 34. Verzeichniß der Episteln und Evangelien. Am 16. Sonnt. nach Trinitatis, Ep. Eph. 3. v. 13 bis 21. Ev. Luc. 7. v. 11 bis 17. Am Michaelistage. Ep. Offenb. Joh. 12. v. 7 bis 12. Ev. Matth. 18. v. 1 bis 11. Am 17. Sonnt. nadhi Trinitatis. Ep. Eph. 4. v. 1 bis 6. Ev. Luc. 14. v. 1 bis 11. Am 18. Sonnt. nach Trinitatis. Ep. 1 Cor. 1. b. 4 bis 9. Ev. Matth. 22. v. 34 bis 46. Am 19. Sonnt. nadi Trinitatis. Ep. Eph. 4. v. 22 bis 28. Ev. Matth. 9. b. 1 bis 8. Am 20. Sonnt. nadh Trinitatis. Ep. Eph. 5. v. 15 bis 21. Ev. Matth. 22. v. 1. bis 14. Am 21. Sonnt. nach Trinitatis. Ep. Eph. 6. v. 10 bis 17. Ev. Joh. 4. v. 47 bis 54. B pla Am 22. Sonnt. nach Trinitatis. Ep. Phil. 1. v. 3 bis 11. Ev. Matth. 18. b. 23 bis 35. Am 23. Sonnf. nadi Trinitatis. Ep. Phil. 3. v. 17 bis 21. Ev. Matth. 22. b. 15 bis 22. Am 24. Sonnf. nadh Trinitatis. Ep. Coloff. 1. v. 9 bis 14. Ev. Matth. 9. v. 18 bis 26. Am 25. Sonnt. nach Trinitatis. Ep. 1 Thess. 4. b. 13 bis 18. Ev. Matth. 24. v. 15 bis 28. Am 26. Sonnt. nadhi Trinitatis. Ep. 2 Petr. 3. v. 3 bis 14. oder2 Theff. 1. v. 3 bis 10. Ev. Matth. 25. b. 31 bis 46. Am 27. Sonnt. nach Trinitatis. Ep. 1 Thess. 5. b. 1 bis 11. oder 2 Teff. 1. v. 3 bis 10. oder 2 Petr. 3. v. 3 bis 7. oder Röm. 3. v. 21 bis 28. Ev. Matth. 25. v. 1 bis 13. oder Matth. 24. v. 37 bis 51. oder Matth. 5. v. 1 bis 12. V. Der kleine Katechismus Luthers. Erstes Hauptstück. Die zehn Bebote Gottes. wie sie ein Hausvater seinen Kindern und Gesinde einfältiglich vorhalten soll. Das erste Gebot. Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst nicht andere Götter haben neben mir. Was ist das? Wir sollen Gott über alle Dinge fürchten, lieben und vertrauen. Das andere Gebot. Du sollst den Namen deines Gottes nicht unnüglich führen; denn der HErr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht. Was ist das? Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir bei seinem Namen nicht fluchen, schwören, zaubern, lügen oder trügen, sondern denselben in allen Nöthen anrufen, beten, loben und danken. Das dritte Gebot. Du sollst den Feiertag heiligen. Was ist das? Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir die Predigt und sein Wort nicht verachten, sondern dasselbe heilig halten, gerne hören und lernen. 63 Das vierte Gebot. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf daß dir's wohlgehe und du lange lebest auf Erden. Was ist das? Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir unsere Eltern und Herren nicht verachten, noch erzürnen, sondern sie in Ehren halten, ihnen dienen, gehorchen, fie lieb und werth haben. Das fünfte Gebot. Du sollst nicht tödten. Was ist das? Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir unserm Nächsten an seinem Leibe keinen Schaden noch Leid thun, sonden ihm helfen und fördern in allen Leibe nöthen. Das sechste Gebot. Du sollst nicht ehebrechen. Was ist das? Wir solleu Gott fürchten und lieben, daß wir keusch und züchtig leben in Worten und Werken, und ein Jeglicher sein Gemahl lieben und Ehren. Das siebente Gebot. Du sollst nicht stehlen. Was ist das? Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir unsers Nächsten 64 Erstes Hauptstück. Geld oder Gut nicht nehmen, der über die, so mich hassen, die noch mit falscher Waare oder Sünde der Väter heimsucht Handel an uns bringen, sondern an den Kindern bis in's dritte ihm sein Gut und Nahrung hel- und vierte Glied; aber denen, fen bessern und behüten. so mich lieben und meine Gebote halten, thue ich wohl in tausend Glied. Das achte Gebot. Du sollst nicht falsch Zeugniß reden wider deinen Nächsten. Was ist das? Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir unsern Nächsten nicht fälschlich belügen, verrathen, afterreden oder bösen Leumund machen, sondern sollen ihn entschuldigen und Gutes von ihm reden, und alles zum Besten kehren. Das neunie Gebot. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.ayon doll Was ist das? Wir sollen Gott fürchten und licben, daß wir unserm Nächsten nicht mit List nach seinem Erbe oder Hause stehen und mit einem Schein des Rechts an uns bringen, sondern ihm, dass be zu behalten, förderlich und die lich sein. Das zehnte Gebot. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh, oder alles, was sein ist. Was ist das? Wir sollen Gott fürchten und licben, daß wir unserm Nächsten nicht sein Weib, Gesinde oder Vieh abspannen, abdringen oder abwendig machen, sondern die selben anhalten, daß sie bleiben und thun, was sie schuldig sind. Was saget nun Gott von diesen Geboten allen? Er saget also: Ich der HErr, dein Gott, bin ein eifriger Gott, Was ist das? Gott dräuet zu strafen alle, die diese Gebote übertreten; dar um sollen wir uns fürchten vor und nicht wider folche Gebote thun. Er verheißet aber Gnade und alles Gute allen, die solche Gebote halten; darum sollen wir ihn auch lieben und vertrauen, und gerne thun nach seinen Geboten. Zweites Hauptstück. DE Der driftliche Blaube, wie ein Hausvater denselbigen seinen Kindern und Gesinde auf's einfältigste vorhalten soll. in Der erste Artikel. Von der Schöpfung. nam Ich glaube an Gott, den Vater, allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erden. G Was ist das? Ich glaube, daß mich Gott geschaffen hat sammt allen Creaturen, mir Leib und Seele, AuVernunft und alle Sinne gegegen, Ohren und alle Glieder, ben hat und noch erhält, dazu Kleider und Schuh, Essen und und Kind Acker, Vieh und alle Triuken, Haus und Hof, Weib Güter, mit aller Nothdurft und Nahrung dieses Leibes und Les bens reichlich und täglich versor Zweites Hauptstück. 65 get, wider alle Fährlichkeit be-| schuld und Seligkeit, gleichwie er schirmet und vor allem Uebel be- ist auferstanden vom Tode, lebet hütet und bewahret;- und das und regieret in Ewigkeit. Das alles aus lauter väterlicher, gött- ist gewißlich wahr.im and Der dritte Artikel. JOTTI Von der Heiligung. Ich glaube an den heiligen Geist, eine, heilige, christlicheKirche, die Gemeine der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen. divin sau Was ist das? L Ich glaube, daß ich nicht aus eigener Vernunft noch Kraft an Jesum Christum, meinen HErrn, glauben oder zu ihm kommen fann;- sondern der heilige Geist hat mich durch das Evangelium berufen, mit seinen Gaben erleuchtet, im rechten Glauben geheiliget und erhalten; gleichwie er die ganze Christenheit auf Erden berufet, sammelt, erleuchtet, heiliget und bei Jesu Christo erhält im rechten einigen Glauben; in welcher Christenheit er mir und allen Gläubigen täglich alle Sünden reichlich vergiebt, und am jüngsten Tage mich und alle Todten auferwecken wird, und mir, samimt allen Gläubigen in Christo, ein ewiges Leben geben wird. Das ist gewißlich wahr. midle - licher Güte und Barmherzigkeit, ohn alle mein Verdienst und Würdigkeit;- des alles ich ihm zu danken und zu loben, und dafür zu dienen und gehorsam zu sein schuldig bin. Das ist gewißlich wahr. pd anl Der andere Artikel. Von der Erlösung. Und an Jesum Christum, seixen einigen Sohn, unsern HErrn, der empfangen ist von dem heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontio Pilato, gekreuziget, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Tod ten, aufgefahren gen Himmel, sißend zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters, von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Todten. Was ist das? 1 Ich glaube, daß Jesus Christus, wahrhaftiger Gott vom Bater in Ewigkeit geboren, und auch wahrhaftiger Mensch von der Jungfrau Maria geboren, sei mein HErr,- der mich verlornen und verdammten Menschen erlöset hat, erworben, gewonnen, von allen Sünden, vom Tode und von der Gewalt des Teufels, nicht mit Gold oder Silber, sondern mit seinem heiligen, theuren Blut und mit seinem unschuldigen Leiden und Sterben, auf daß ich - sein eigen sei, und in seinem Reiche unter ihm lebe, und ihm Die Anrede. diene in ewiger Gerechtigkeit, Un-| Vater unser, der du bist im Himmel. Neues Gesangbuch. Anhang. dum- dono olo 5 10 Drittes Hauptstück. Das Bebet des Berrn oder das heilige Dater Unser, wie ein Hausvater dasselbige seinen Kindern und Gesinde auf's einfältigste vorhalten soll. 66 151562 Milken Drittes Hauptstück Was ist das? Gott will uns damit locken, daß wir glauben sollen, er sei unser rechter Vater, und wir seine rechten Kinder, auf daß wir getrost und mit aller Zuversicht ihn bitten sollen, wie die lieben Kinder ihren lieben Vater. Die erste Bitte. Geheiliget werde dein Name. Was ist das? Gottes Name ist zwar an ihm selbst heilig; aber wir bitten in diesem Gebet, daß er auch bei uns heilig werde. Wie geschieht das? Wo das Wort Gottes lauter und rein gelehret wird, und wir auch heilig als die Kinder Gottes darnach leben. Des hilf uns, lieber Vater im Himmel! Wer aber anders lehret und lebet, denn das Wort Gottes lehret, der entheiliget unter uns den Namen Gottes. Da behüte uns vor,( lieber) himmlischer Vater! Die andere BitteDein Reich komme. Was ist das? Gottes Reich kommt wohl ohn unser Gebet von ihm selbst; aber wir bitten in diesem Gebet, daß es auch zu uns komme. Wie geschieht das? Wenn der himmlische Vater uns seinen heiligen Geist giebt, daß wir seinem heiligen Wort durch seine Gnade glauben, und göttlich leben hier zeitlich und dort ewiglich. Die dritte Bitte. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, also auch auf Erden. Was ist das? Gottes guter, gnädiger Wille geschieht wohl ohn unser Gebet; aber wir bitten in diesem Gebet, daß er auch bei uns geschehe. Wie geschieht das? Wenn Gott allen bösen Rath und Willen bricht und hindert, so uns den Namen Gottes nicht heiligen und sein Reich nicht kommen lassen wollen, als da ist, des Teufels, der Welt und unsers Fleisches Wille, sondern stärket und behält uns fest in seinem Wort und Glauben bis an unser Ende. Das ist sein gnädiger, guter Wille. Die vierte Bitte. Unser täglich Brot gieb uns heute. Was ist das? Gott giebt täglich Brot auch wohl ohn unsre Bitte allen böfen Menschen; aber wir bitten in diesem Gebet, daß er uns erkennen lasse und mit Danksagung empfahen unser täglich Brot. Was heißt denn täglich Brot? Alles, was zur Leibes- Nahrung und Nothdurft gehört, als: Essen, Trinken, Kleider, Schuh, Haus, Hof, Acker, Vich, Geld, Gut, fromm Gemahl, fromme Kinder, fromm Gesinde, fromme und treue Oberherrn, gut Regiment, gut Wetter, Friede, Gesundheit, Zucht, Ehre, gute Freunde, getreue Nachbarn und desgleichen. Die fünfte Bitte. Und vergieb uns unsere Schuld als wir vergeben unsern Schuldigern. Viertes Hauptstück. Was ist das? Wie lautet der Beschluß? Wir bitten in diesem Gebet, Denn dein ist das Reich und daß der Vater im Himmel nicht die Kraft und die Herrlichkeit, ansehn wolle unsere Sünden und in Ewigkeit. Amen. um derselben willen solche Bitten nicht versagen: denn wir sind der feines werth, das wir bitten, haben's auch nicht verdienet; sondern er wolle es uns alleś aus Gnaden geben: denn wir täglich viel fündigen und wohl citel Strafe verdienen; so wollen wir zwar wiederum auch herzlich vergeben und gerne wohlthun denen, die sich an uns versündigen. Was ist das? Gott versucht zwar Niemand; aber wir bitten in diesem Gebet, daß uns Gott wolle behüten und erhalten, auf daß uns der Teufel, die Welt und unser Fleisch nicht betrüge und verführe in Mißglauben, Verzweiflung und andere große Schanden und Laster, und ob wir damit angefochten würden, daß wir doch endlich gewinnen und den Sieg behalten. 67 Biertes Hauptstück. Die sechfle Bitte. Das Sakrament der heiligen Taufe, Und führe uns nicht in Ver- wie dasselbige ein Hausvater seisuchung. nen Kindern und Gesinde soll einfältiglich vorhalten. Die fiebente Bitte. Sondern erlöse uns von dem Uebel. Was ist das? Wir bitten in diesem Gebet, als in der Summa, daß uns der Vater im Himmel von aller lei Uebel Leibs und Seele, Guts und Ehre erlöse, und zuleßt, wenn unser Stündlein kommt, ein seliges Ende beschecre, und mit Gnaden von diesem Jammerthal Was ist das? Bitten sind dem Vater im HimDaß ich soll gewiß sein, solche mel angenehm und erhöret; denn er selbst hat uns geboten also zu beten, und verheißen, daß er uns will erhören. Amen, Amen, das heißt: Ja, ja, es soll also geschehen. Bum Ersten: Was die Canse? Die Taufe ist nicht allein schlecht Wasser, sondern sie ist das Wasser in Gottes Gebot gefasset, und mit Gottes Wort verbunden. Welches ist denn solch Wort Gottes. Matthäi am letzten: Gehet hin Da unser HErr Christus spricht, in alle Welt, lehret alle Heiden, und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes.stride Bum Andern: Was giebt oder nütet die Tause? Sie wirket Vergebung der Sünden, erlöset vom Tode und Teufel, und giebt die ewige Seligkeit Allen, die es glauben, wie die Worte und Berheißungen Gottes lauten. Welche find solche Worte und Verheißungen Gottes? Da unser HErr Christus spricht, zu sich nehme in den Himmel. Marci am letzten: Wer da glau5* 68 Fünftes Hauptstück. bet und getauft wird, der wird| sammt Christo durch die Taufe selig; wer aber nicht glaubet, begraben in den Tod, auf daß, der wird verdammt. id 19 gleichwie Christus ist von den Todten auferwecket durch die Herrlichkeit des Vaters, also sollen auch wir in einem neuen Leben wandeln. Sl 1919/0191 10, Bum Dritten: Wie kann Wasser solche große Dinge thun? HDR Wasser thut's freilich nicht, sondern das Wort Gottes, so mit und bei dem Wasser ist, solchem Fünftes Hauptstück. Von der Beichte und dem Amt der Schlüssel. lehren beichten. und der Glaube, so Wort Gottes im Wasser trauet. Denn ohne Gottes Wort ist das Wasser schlecht Wasser und keine Taufe; aber mit dem Wort Wie man die Einfältigen soll Gottes ist es eine Taufe, das ist ein gnadenreich Wasser des Lebens, und ein Bad der neuen Geburt im heiligen Geist; wie Sankt Paulus saget zu Tito im dritten Kapitel: Gott macht uns selig durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung des heiligen Geistes, welchen er ausgegossen hat über uns reichlich, durch Jesum Christum, unsern Heiland, auf daß wir durch desselben Gnade gerecht und Erben sein des ewigen Lebens, nach der Hoffnung. Das ist gewißlich wahr. cirststalo tädito rodis allo Bum Vierten: Was bedeutet denn solch Wasfertaufen? Es bedeutet, daß der alte Adam in uns durch tägliche Reue und Buße soll ersäuft werden und sterben mit allen Sünden und bösen Lüsten, und wiederum täglich herauskommen und auferstehn ein neuer Mensch, der in Gerechtigkeit und Reinigkeit vor Gott ewiglich lebe. Wo stehet das geschrieben? Sankt Paulus zu den Römern am sechsten spricht: Wir sind Was ist die Beichte? Die Beichte begreift zwei Stücke in sich: Eins, daß man die Absolution oder Vergebung vom Beichtiger empfahe, als von Gott selbst, und ja nicht daran zweifele, sondern fest glaube, die Sünden seien dadurch vergeben vor Gott im Himmel. Welche Sünden soll man denn beichten? Vor Gott soll man aller Sünden sich schuldig geben, auch die wir nicht erkennen, wie wir im Vater Unser thun. Aber vor dem Beichtiger sollen wir allein die Sünden bekennen, die wir wissen und fühlen im Herzen. Welche sind die? Da siehe deinen Stand an nach den zehn Geboten, ob du Bater, Mutter, Sohn, Tochter, Herr, Frau, Knecht, Magd seieſt: ob du ungehorsam, untreu, unfleißig gewesen seiest, ob du jemand Leid gethan haft mit Worten oder Werken, ob du gestohlen, versäumet, verwahrlost oder Schaden gethan hast. Sechstes Hauptstück. 69 admin e mij ansi liga gal Wie pflegeft du zu beichten? O allmächtiger Gott, barm- Sechstes Hauptflück.*) ba herziger Vater! ich armer elenna RSCHIE der, fündiger Mensch bekenne dir Das Sakrament des Altars, alle meine Sünde und Missethat, womit ich dich jemals erzürnet und deine Strafe zeitlich und ewig wohlverdienet habe. Sie sind mir aber alle herzlich leid und reuen mich sehr, und ich bitte dich, durch deine grundlose Barmherzigkeit und durch das heilige, unschuldige, bittere Leiden und Sterben deines lieben Sohnes, Jesu Christi, du wollest mir armen, sündhaften Menschen gnädig und barmherzig sein. Amen. MAS Darauf spricht der Beichtiger die Absolution. Auf solch ein Bekenntniß verfündige ich dir die Gnade Gottes, und aus dem Befehl unsers HErrn Jesu Christi vergebe ich dir deine Sünden im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen. Gehe hin in Frieden! Wo ist die Lehre von der Absolution oder den Schlüsseln des Himmelreichs begriffen? Matth. 16 spricht Christus zu Petro: Ich will dir des Himmelreichs Schlüssel geben. Alles, was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel los sein. Joh. 20. Jesus blies seine Jünger an und spricht zu ihnen: Nehmet hin den heiligen Geist. Welchen ihr die Sünden er lasset, denen sind sie erlassen, und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten. IILE wie ein Hausvater dasselbige seinen Kindern und Gesinde einfältiglich vorhalten soll. Was ist das Sakrament des Altars? Es ist der wahre Leib und Blut unsers HErrn Jesu Christi, unter dem Brot und Wein uns Christen zu essen und zu trinken von Christo selbst eingesetzt. Wo stehet das geschrieben? So schreiben die heiligen Evangelisten: Matthäus, Markus, Lukas- und St. Paulus: in der Nacht, da er verrathen Unser HErr Jesus Christus, ward, nahm er das Brot, danfete und brach's, und gab's seimet hin, esset, das ist mein Leib, nen Jüngern und sprach: Nehder für euch gegeben wird. Solches thut zu meinem Gedächtniß. den Kelch nach dem Abendmahl, Desselbengleichen nahm er auch dankete und gab ihnen den und sprach: Nehmet hin, und trinket alle daraus; dieser Kelch ist das Neue Testament in meinem Blut, das für euch vergossen wird, zur Vergebung der Sünden. Solches thut, so oft ihr trinkt, zu meinem Gedächtniß. Katechismus zählt dieses Hauptstück als *) In mehreren Ausgaben des luth. das fünfte, indem das Hauptstück von Der Beichte ungezählt bleibt, obwohl es Jahre 1531 zwischen Taufe und Abendmahl gestellt hat. Nur die Schlußfrage: genommene Beichtformel find späteren im Wo ist die Lehre zc. und die hier aufUrsprungs. 70 Sechstes Hauptstück. Was nützet denn solch Effen und Trinken?| Satrament; und wer denselbigen Das zeigen uns die Worte: Worten glaubet, der hat, was Für euch gegeben und ver- sie sagen, und wie sie lauten, gossen zur Vergebung der nämlich Vergebung der SünSünden;" nämlich daß uns im den." Sakrament Vergebung der Sünden, Leben und Seligkeit durch solche Worte gegeben wird, denn wo Vergebung der Sünden ist, da ist auch Leben und Seligkeit. reiten ist wohl eine feine, äußerFasten und leiblich sich beliche Zucht; aber der ist recht würdig und wohl geschickt, wer den Glauben hat an diese Worte: Essen und Trinken thut's frei-, Für euch gegeben und verlich nicht, sondern die Worte, so gossen zur Vergebung der Sünda stehen: ,, Für euch gegeben den". Wer aber diesen Worten und vergossen zur Vergebung der nicht glaubet oder zweifelt, der Sünden;" welche Worte sind ist unwürdig und ungeschickt; neben dem leiblichen Essen und denn das Wort, Für euch" forTrinken als das Hauptstück im dert eitel gläubige Herzen. 11 FOTO Wie kann leiblich Essen und Trinken folche große Dinge thun. -1100 -ste 191 JUNGSG19 619 56 n mandi. Ung dan wo and ba G and is that old Ja moniam si sis < img tuto so 63 1664 145 14600 is das clas FOTO STA 532 du 25738 Wer empfähet denn solch Sakrament 01 würdiglich? misd m H 1891 siletid oc 20 i 66 000 2001-20 Thine dair in 197 id di mont dist 50 184 864 ark Alphabetisches Lieder- Verzeichniß. Nr. A. Ach bleib' bet uns, Herr Jesu Ach bleib' mit deiner Gnade Ach, Gott, ich muß in Traurigkeit 614 Ach Gott und Herr, wie groß 261 Ach Gott, verlaß mich nicht 449 Ach Gott vom Himmel sieh' 336 Ach, Jesus lebt in mir! 178 Ach, mein Herr Jesu, dein 256 Ach, mein Jesu, sieh' ich trete 486 Ach, sagt mir nichts von Gold und Schätzen 229 Ach, sieh ihn dulden, bluten, 45 Ach, wär' ich schon dort oben 572 Ach, wiederum ein Jahr 29 Ach, wie die Jahre schwinden 30 Ach, wie heilig ist der Ort Ach, wundergroßer Stegesheld 369 Am Grabe stehn wir stille Am Kreuz erblaßt, der 335 134 100 Ade, ich muß nun scheiden 573 Allein Gott in der Höh' set 126 Allein zu dir, Herr Jesu 262 Alle Menschen müssen sterben 574 Aller Gläub'gen Sammelplatz 600 Alles ist an Gottes Segen 371 Allgenugsam Wesen, daß ich 199 Allmächtiger, ich hebe mein 459 Amen! Amen! lauter Amen 200 Amen! deines Grabes Friede 75 Am Ende ist's doch gar nicht schwer Nr. 201 Anbetungswürdiger Gott An dein Bluten und 247 263 101 An dir allein, an dir hab' Ine ich gesündigt Auf, auf, ihr Reichsgenossen 1 Auf Christi Himmelfahrt Auf diesen Tag bedenken wir 102 Auferstanden, auferstanden 80 Auferstehn, ja auferstehn Auf Gott und nicht auf 624 meinen Rath Auf, ihr Streiter, Auf meinen lieben Gott Auf schicke dich recht feierlich Aus irdischem Getümmel Aus meines Herzens Grunde 460 Aus tiefer Noth schret ich 264 B. 375 Bedenke, Mensch, das Ende 560 Befiehl du deine Wege Bei dir, Jesu, will ich Bescheer' uns unser täglich Brot 167 372 601 Betgemeinde, heil'ge dich Bis hierher hat mich Gott Bleibt bei dem, der euret373 306 274 15 230 & 510 135 35 willen Bleibt, Schäffein, bleibt, Brich an, da schönes Mor461 genlicht Bringt her dem Herren Lob 414 Bringt Preis und Ruhm 81 74 Brunn alles Heils, dich 136 168 169 64 Erstes Hauptstück. Geld oder Gut nicht nehmen, der über die, so mich hassen, die noch mit falscher Waare oder Sünde der Väter heimsucht Handel an uns bringen, sondern an den Kindern bis in's dritte ihm sein Gut und Nahrung hel- und vierte Glied; aber denen, fen beſsern und behüten. so mich lieben und meine Gebote halten, thue ich wohl in tausend Glied. Das achte Gebot. Du sollst nicht falsch Zeugniß reden wider deinen Nächsten. Was ist das? Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir unsern Nächsten nicht fälschlich belügen, verrathen, afterreden oder bösen Leumund machen, sondern sollen ihn entschuldigen und Gutes von ihm reden, und alles zum Besten tehren. horse 15 des Das neunie Gebot.gr Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. dun doll Was ist das? Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir unserm Nächsten nicht mit List nach seinem Erbe oder Hause stehen und mit einem Schein des Rechts an uns bringen, sondern ihm, dass be zu behalten, förderlich und die lich sein. Das zehnte Gebot. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh, oder alles, was sein ist. Was ist das? Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir unserm Nächsten nicht sein Weib, Gesinde oder Vieh abspannen, abdringen oder abwendig machen, sondern die felben anhalten, daß sie bleiben und thun, was sie schuldig sind. Was saget nun Gott von diesen Geboten allen? Er saget also: Ich der HErr, dein Gott, bin ein eifriger Gott, Was ist das? Gott dräuet zu strafen alle, um sollen wir uns fürchten vor die diese Gebote übertreten; darseinem Zorn und nicht wider folche Gebote thun. Er verheißet aber Gnade und alles Gute allen, die solche Gebote halten; darum sollen wir ihn auch lieben und vertrauen, und gerne thun nach seinen Geboten. Zweites Sauptstück. Jer diriftliche Blaube, wie ein Hausvater denselbigen seinen Kindern und Gesinde auf's einfältigste vorhalten soll. till Tro Der erste Artikel. Fon Von der Schöpfung. Ich glaube an Gott, den Vater, allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erden. ind 1970 Was ist das? Ich glaube, daß mich Gott geschaffen hat sammt allen Creaturen, mir Leib und Seele, Augen, Ohren und alle Glieder, und alle Sinne gegeben hat und noch erhält, dazu Kleider und Schuh, Essen und Triuken, Haus und Hof, Weib und Kind Acker, Vieh und alle Güter, mit aller Nothdurft und Nahrung dieses Leibes und Les bens reichlich und täglich versor Zweites Hauptstück. 65 get, wider alle Fährlichkeit be-| schuld und Seligkeit, gleichwie er schirmet und vor allem Uebel be- ist auferstanden vom Tode, lebet hütet und bewahret;- und das und regieret in Ewigkeit. Das alles aus lauter väterlicher, gött ist gewißlich wahr.p sig ind licher Güte und Barmherzigkeit, maliar Der dritte Artikel. ohn alle mein Verdienst und Würdigkeit; des alles ich ihm zu danken und zu loben, und dafür zu dienen und gehorsam zu sein schuldig bin. Das ist gewißlich wahr. 100 dan pilia von der Heiligung. Ich glaube an den heiligen Geist, eine, heilige, christlicheKirche, die Gemeine der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen. di m Was ist das? Was ist das? Ich glaube, daß ich nicht aus eigener Vernunft noch Kraft an Jesum Christum, meinen HErrn, glauben oder zu ihm kommen kann; sondern der heilige Geist hat mich durch das Evangelium berufen, mit seinen Gaben erleuchtet, im rechten Glauben geheiliget und erhalten; gleichwie er die ganze Christenheit auf Erden berufet, sammelt, erleuchtet, heiliget und bei Jesu Christo erhält im rechten einigen Glauben; in welcher Christenheit er mir und allen Gläubigen täglich alle Sünden reichlich verIch glaube, daß Jesus Christus, giebt, und am jüngsten Tage wahrhaftiger Gott vom Bater in mich und alle Todten auferEwigkeit geboren, und auch wahr- wecken wird, und mir, sanimt haftiger Mensch von der Jung- allen Gläubigen in Christo, ein frau Maria geboren, sei mein ewiges Leben geben wird. Das HErr, der mich verlornen und ist gewißlich wahr. hid ig verdammten Menschen erlöset hat, erworben, gewonnen, von allen Sünden, vom Tode und von der Gewalt des Teufels, nicht mit Gold oder Silber, sondern mit seinem heiligen, theuren Blut und mit seinem unschuldigen Leiden und Sterben, auf daß ich sein eigen sei, und in seinem Reiche unter ihm lebe, und ihm diene in ewiger Gerechtigkeit, UnNeues Gesangbuch. Anhang. - Der andere Artikel. Von der Erlösung. Und an Jesum Christum, seinen einigen Sohn, unsern HErrn, der empfangen ist von dem heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontio Pilato, gekreuziget, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Tod ten, aufgefahren gen Himmel, sißend zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters, von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Todten. - - - - Drittes Hauptstück. Das Bebet des Herrn oder das heilige Vater Unser, wie ein Hausvater dasselbige seinen Kindern und Gesinde auf's einfältigste vorhalten soll. Die Anrede. Vater unser, der du bist im Himmel. modlin dono oflo 5 dono olo 59 66 baltum Drittes Hauptstück Was ist das? Gott will uns damit locken, daß wir glauben sollen, er sei unser rechter Vater, und wir seine rechten Kinder, auf daß wir getrost und mit aller Zuversicht ihn bitten sollen, wie die lieben Kinder ihren lieben Vater. Die erste Bitte. Geheiliget werde dein Name. Was ist das? Gottes Name ist zwar an ihm felbst heilig; aber wir bitten in diesem Gebet, daß er auch bei uns heilig werde. Wie geschieht das? Wo das Wort Gottes lauter und rein gelehret wird, und wir auch heilig als die Kinder Gottes darnach leben. Des hilf uns, lieber Vater im Himmel! Wer aber anders lehret und lebet, denn das Wort Gottes Ichret, der entheiliget unter uns den Namen Gottes. Da behüte uns vor,( lieber) himmlischer Vater! Die andere BitteDein Reich komme. Was ist das? Gottes Reich kommt wohl ohn unser Gebet von ihm selbst; aber wir bitten in diesem Gebet, daß es auch zu uns komme. Wie geschieht das? Wenn der himmlische Vater uns seinen heiligen Geist giebt, daß wir seinem heiligen Wort durch seine Gnade glauben, und göttlich leben hier zeitlich und dort ewiglich. Was ist das? Gottes guter, gnädiger Wille geschieht wohl ohn unser Gebet; aber wir bitten in diesem Gebet, daß er auch bei uns geschehe. Wie geschieht das? Wenn Gott allen bösen Rath und Willen brichtund hindert, so uns den Namen Gottes nicht heiligen und sein Reich nicht kommen lassen wollen, als da ist, des Teufels, der Welt und unsers Fleisches Wille, sondern stärket und behält uns fest in seinem Wort und Glauben bis an unser Ende. Das ist sein gnädiger, guter Wille. Die vierte Bitte. Unser täglich Brot gieb uns heute. Was ist das? Gott giebt täglich Brot auch wohl ohn unsre Bitte allen böin diesem Gebet, daß er uns ersen Menschen; aber wir bitten kennen lasse und mit Dantjagung empfahen unser täglich Brot. Was heißt denn täglich Brot? Alles, was zur Leibes- Nahrung und Nothdurft gehört, als: Essen, Trinken, Kleider, Schuh, Haus, Hof, Acker, Vich, Geld, Gut, fromm Gemahl, fromme Kinder, fromm Gesinde, fromme und treue Oberherrn, gut Regiment, gut Wetter, Friede, Gesundheit, Zucht, Ehre, gute Freunde, getreue Nachbarn und desgleichen. Die fünfte Bitte. Und vergieb uns unsere Schuld als wir vergeben unsern SchulDie dritte Bitte. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, also auch auf Erden.| digern. Viertes Hauptstück. Was ist das? Wie lantet der Beschluß? Wir bitten in diesem Gebet, Denn dein ist das Reich und daß der Vater im Himmel nicht die Kraft und die Herrlichkeit, ansehn wolle unsere Sünden und in Ewigkeit. Amen. um derselben willen solche Bitten nicht versagen: denn wir sind der feines werth, das wir bitten, haben's auch nicht verdienet; sondern er wolle es uns alles aus Gnaden geben: denn wir täglich viel sündigen und wohl eitel Strafe verdienen; so wollen wir zwar wiederum auch herzlich vergeben und gerne wohlthun denen, die sich an uns versündigen. Was ist das? Gott versucht zwar Niemand; aber wir bitten in diesem Gebet, daß uns Gott wolle behüten und erhalten, auf daß uns der Teufel, die Welt und unser Fleisch nicht betrüge und verführe in Mißglauben, Verzweiflung und andere große Schanden und Laster, und ob wir damit angefochten würden, daß wir doch endlich gewinnen und den Sieg behalten. 67 Biertes Hauptstück. Die sechsle Bitte. Das Sakrament der heiligen Taufe, Und führe uns nicht in Ver- wie dasselbige ein Hausvater seisuchung. nen Kindern und Gesinde soll einfältiglich vorhalten. Die fiebente Bitte. Sondern erlöse uns von dem Uebel. Was ist das? Wir bitten in diesem Gebet, als in der Summa, daß uns der Vater im Himmel von allerlei Ulebel Leibs und Seele, Guts und Ehre erlöse, und zuleßt, wenn unser Stündlein kommt, ein seliges Ende bescheere, und mit Gnaden von diesem Jammerthal Was ist das? Bitten sind dem Vater im HimDaß ich soll gewiß sein, solche mel angenehm und erhöret; denn er selbst hat uns geboten also zu beten, und verheißen, daß er uns will erhören. Amen, Amen, das heißt: Ja, ja, es soll also geschehen. Bum Ersten: Was ist die Tanfe? Die Taufe ist nicht allein schlecht Wasser, sondern sie ist das Wasser in Gottes Gebot gefasset, und mit Gottes Wort verbunden. Welches ist denn solch Wort Gottes. Matthäi am letzten: Gehet hin Da unser HErr Christus spricht, in alle Welt, lehret alle Heiden, und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Bum Andern: Was giebt oder nüßet die Tause? dar Sie wirket Vergebung der Sünden, erlöset vom Tode und Teufel, und giebt die ewige Seligkeit Allen, die es glauben, wie die Worte und Verheißungen Gottes lauten Welche find solche Worte und Verheißungen Gottes? Da unser HErr Christus spricht, zu sich nehme in den Himmel. Marci am letzten: Wer da glau5* 68 Fünftes Hauptstück. bet und getauft wird, der wird sammt Christo durch die Taufe selig; wer aber nicht glaubet, begraben in den Tod, auf daß, der wird verdammt. id gleichwie Christus ist von den it 19 st Todten auferwecket durch die Herrlichkeit des Vaters, also sollen auch wir in einem neuen Leben wandeln. er bl Bum Dritten: Wie kann Wasser solche große Dinge thun? 102 Wasser thut's freilich nicht, sondern das Wort Gottes, so mit und bei dem Wasser ist, und der Glaube, so solchem Wort Gottes im Wasser trauet. Denn ohne Gottes Wort ist das Wasser schlecht Wasser und keine Taufe; aber mit dem Wort Wie man die Einfältigen soll Gottes ist es eine Taufe, dass lehren beichten. ist ein gnadenreich Wasser des Lebens, und ein Bad der neuen Geburt im heiligen Geist; wie Sankt Paulus saget zu Tito im dritten Kapitel: Gott macht uns selig durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung des heiligen Geistes, welchen er ausgegossen hat über uns reichlich, durch Jesum Christum, unsern Heiland, auf daß wir durch desselben Gnade gerecht und Erben sein des ewigen Lebens, nach der Hoffnung. Das ist gewißlich wahr.istito dito did allo 337 Bum Vierten: Was bedeutet denn solch Wasfertaufen? Es bedeutet, daß der alte Adam in uns durch tägliche Reue und Buße soll ersäuft werden und sterben mit allen Sünden und bösen Lüsten, und wiederum täglich herauskommen und auferstehn ein neuer Mensch, der in Gerechtigkeit und Reinigkeit vor Gott ewiglich lebe. Wo stehet das geschrieben? Sankt Paulus zu den Römern am sechsten spricht: Wir sind Fünftes Hauptflück. TSMOOT OF PEO Von der Beidite und dem Amt der Schlüffel. Was ist die Beichte? Die Beichte begreift zwei Stücke in sich: Eins, daß man die Absolution oder Vergebung vom Beichtiger empfahe, als von Gott selbst, und ja nicht daran zweifele, sondern fest glaube, die Sünden seien dadurch vergeben vor Gott im Himmel." Welche Sünden soll man denn beichten? Vor Gott soll man aller Sünden sich schuldig geben, auch die wir nicht erkennen, wie wir im Vater Unser thun. Aber vor dem Beichtiger sollen wir allein die Sünden bekennen, die wir wissen und fühlen im Herzen. Welche sind die? Da siche deinen Stand an nach den zehn Geboten, ob du Bater, Mutter, Sohn, Tochter, Herr, Frau, Knecht, Magd seiest: ob du ungehorsam, untreu, unfleißig gewesen seiest, ob du jemand Leid gethan haft mit Wor ten oder Werken, ob du gestohlen, versäumet, verwahrlost oder Schaden gethan hast. Sechstes Hauptstück. Wie pflegeft du zu beichten? nen Kindern und Gesinde einfältiglich vorhalten soll. O allmächtiger Gott, barmherziger Vater! ich armer elender, fündiger Mensch bekenne dir alle meine Sünde und Missethat, womit ich dich jemals erzürnet wie ein Hausvater dasselbige seiund deine Strafe zeitlich und ewig wohlverdienet habe. Sie sind mir aber alle herzlich leid und reuen mich sehr, und ich bitte dich, durch deine grundlose Barmherzigkeit und durch das heilige, unschuldige, bittere Leiden und Sterben deines lieben Sohnes, Jesu Christi, du wollest mir armen, sündhaften Menschen gnädig und barmherzig sein. Amen. trouf end and Darauf spricht der Beichtiger die Absolution. Auf solch ein Bekenntniß verfündige ich dir die Gnade Gottes, und aus dem Befehl unsers HErrn Jesu Christi vergebe ich dir deine Sünden im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen. Gehe hin in Frieden! Wo ist die Lehre von der Absolution oder den Schlüsseln des Himmelreichs begriffen? 69 Sada 3 mld) and splin yal Sechstes Hauptflück.*) Matth. 16 spricht Christus zu Petro: Ich will dir des Himmelreichs Schlüssel geben. Alles, was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel los sein. Joh. 20. Jesus blies seine Jünger an und spricht zu ihnen: Das Sakrament des Altars, ATSONS Was ist das Sakrament des Altars? Es ist der wahre Leib und Blut unsers HErrn Jesu Christi, unter dem Brot und Wein uns Christen zu essen und zu trinken von Christo selbst eingeſetzt. Wo stehet das geschrieben? So schreiben die heiligen Evans gelisten: Matthäus, Markus, Lukas- und St. Paulus: in der Nacht, da er verrathen Unser HErr Jesus Christus, ward, nahm er das Brot, danfete und brach's, und gab's seimet hin, esset, das ist mein Leib, nen Jüngern und sprach: Nehder für euch gegeben wird. Solches thut zu meinem Gedächtniß. den Kelch nach dem Abendmahl, Desselbengleichen nahm er auch dankete und gab ihnen den und sprach: Nehmet hin, und trinket alle daraus; dieser Kelch ist das Neue Testament in meinem Blut, das für euch vergossen wird, zur Vergebung der Sünden. Solches thut, so oft ihr trinkt, zu meis nem Gedächtniß. Katechismus zählt dieses Hauptstück als *) 3n mehreren Ausgaben des luth. das fünfte, indem das Hauptstück von im der Beichte ungezählt bleibt, obwohl es Nehmet hin den heiligen Geist. Luther selbst verfaßt und bereits Welchen ihr die Sünden er- Jahre 1531 zwischen Taufe und Abendlasset, denen sind sie erlassen, und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten. mahl gestellt hat. Nur die Schlußfrage: Wo wo ist die Lehre ic. und die hier aufgenommene Beichtformel find späteren Ursprungs 70 Sechstes Hauptstück. Was nützet denn solch Essen und Trinken?| Sakrament; und wer denselbigen Das zeigen uns die Worte: Worten glaubet, der hat, was Für euch gegeben und ver- sie sagen, und wie sie lauten, gossen zur Vergebung der nämlich Vergebung der SünSünden;" nämlich daß uns im den." du site oniom alla Sakrament Vergebung der Sünden, Leben und Seligkeit durch solche Worte gegeben wird, denn wo Vergebung der Sünden ist, da ist auch Leben und Seligkeit. Wer empfähet denn solch Sakrament 201 G würdiglich? 5mnd reiten ist wohl eine feine, äußerFasten und leiblich sich beliche Zucht; aber der ist recht Wie kann leiblich Essen und Trinken würdig und wohl geschickt, wer folche große Dinge thun. den Glauben hat an diese Worte: Essen und Trinken thut's frei-, Für euch gegeben und verlich nicht, sondern die Worte, so gossen zur Vergebung der Sünda stehen: ,, Für euch gegeben den". Wer aber diesen Worten und vergossen zur Vergebung der Sünden;" welche Worte sind neben dem leiblichen Essen und Trinken als das Hauptstück im nicht glaubet oder zweifelt, der ist unwürdig und ungeschickt; denn das Wort, Für euch" fordert eitel gläubige Herzen. He lodindi aud 07 831 56A Sin hugsund not binigno Det mill di Bor and Midla THE orius tioned that < img ist adla posadil Phaffens 20 itd Sou drug 100 5279 H oni quadre sm auri 3d sig liv 52: 0 1163 Sukab prar! Bariso Jbig can sto T8A 100 IDE ME 60 Det 818 Alphabetisches Lieder- Verzeichnis. Nr. 031 A. 108 Ach bleib' bet uns, Herr Jesu 335 Ach bleib' mit deiner Gnade 134 Ach, Gott, ich muß in Traurigkeit 614 Ach Gott und Herr, wie groß 261 Ach Gott, verlaß mich nicht 449 Ach Gott vom Himmel steh' 336 Ach, Jesus lebt in mir! 178 Ach, mein Herr Jesu, dein 256 Ach, mein Jesu, fieh' ich trete 486 Ach, sagt mir nichts von Gold und Schätzen 229 Ach, sieh ihn dulden, bluten, 45 Ach, wär' ich schon dort oben 572 Ach, wiederum ein Jahr Ach, wie die Jahre schwinden 30 Ach, wie heilig ist der Ort 369 Ach, wundergroßer Siegesheld 29 100 Ade, ich muß nun scheiden 573 Allein Gott in der Höh' set 126 Allein zu dir, Herr Jesu 262 Alle Menschen müssen sterben 574 Aller Gläub'gen Sammelplatz 600 Alles ist an Gottes Segen 371 Allgenugsam Wesen, das ich 199 Allmächtiger, ich hebe mein 459 Amen! Amen! lauter Amen 200 Amen! deines Grabes Friede 75 Am Ende ist's doch gar nicht schwer Am Grabe stehn wir stille Am Kreuz erblaßt, der sopst 372 601 263 Anbetungswürdiger Gott An dein Bluten und An dir allein, an dir hab' ich gesündigt Auf, auf, ihr Reichsgenossen 1 Auf Christi Himmelfahrt Auf diesen Tag bedenken wir 102 Auferstanden, auferstanden Auferstehn, ja auferstehn Auf Gott und nicht auf d 101 80 624 373 meinen Rath Auf, ihr Streiter, 306 Auf meinen lieben Gott 274 Auf schicke dich recht feierlich 15 Aus irdischem Getümmel 230 Aus meines Herzens Grunde 460 Aus tiefer Noth schrei ich 264 Nr. 201 247 B. 375 Bedente, Mensch, das Ende 560 Befiehl du deine Wege Bet dir, Jesu, will ich Bescheer' uns unser täglich Brot 167 Betgemeinde, heil'ge dich Bis hierher hat mich Gott Bleibt bei dem, der euretwillen Bleibt, Schäflein, bleibt, Brich an, da schönes Mora 510 135 35 461 genlicht Bringt her dem Herren Lob 414 Bringt Preis und Ruhm 81 74 Brunn alles Heils, dich 136 168 169 Alphabetisches Lieder- Verzeichniß. Nr. C. 337 Christe, du Beistand deiner Kreuzgemeine Christe, du Lamm Gottes Christi Blut und Gerechtigkeit 284 Christ ist erstanden 46 82 Christus, der ist mein Leben 575 Christ, wenn die Armen 444 310 TAS 109 Bojlepunisonl con uominid Dank sei Gott in der Höhe 462 Danke dem Herren, o Seele 513 Das alte Jahr vergangen ist 36 Das äuß're Sonnenlicht ist da 463 Das Jahr geht still zu Ende 31 Das Jahr ist nun zu Ende Das ist eine sel'ge Stunde Das ist ein theuer werthes Wort 32 Dein Wort, o Herr, bringt Dein Wort, o Herr, ist 137 iu 285 Das Mägdlein schläft; ihr 615 Das walte Gott, der helfen 464 Dein Jesus rufet dich Dein König kommt in niedern Hüllen 265 des 2 138 Der Leib verlangt nach seiner Ruhe Liebe 1047 Der du das Loos von meinen 415 Der du, Herr Jesu, Ruh' 76 Der du noch in der letzten 338 Der du uns als Vater liebest 108 Der du zum Heil erschienen 356 Der heil'ge Christ ist kommen 16 Der Herr, der aller Enden 202 Der Herr, der einst auf Erden 248 Der Herr ist gut, in dessen 203 Der Herr ist mein getreuer Hirt 204 487 Der Mond ist aufgegangen 488 Der Sabbath ist vergangen 504 Der Tag ist hin: mein Geist 489 Des Jahres schönster Schmuck 558 Dich, dich, mein Gott will 465 Dich, Jesu, laß ich ewig nicht 416 Dich preif' ich lauten Schalles 378 Dich seh ich wieder Morgenlicht Ne. 466 561 Die auf der Erde wallen Die Christen gehn von Ort 602 Die Ernt' ist nun zu Ende 551 Die Gnade set mit Allen 286 Die Gnade wird doch ewig 287 Die gold'ne Sonnevoll Freud' 467 Die helle Sonn' leucht' jetzt 468 Die Herrlichkeit der Erden 562 Die schönen Sonntagsstunden 505 Dies ist der Tag, den Gott 17 Dies ist die Nacht, da mir erschienen Die stillen Abendstunden Die Sünden sind vergeben Die wir uns allhier Die Woche geht zu Ende Dir, dir Jehovah will ich 18 490 288 140 508 bis milder Thau 139 418 PG377 fingen 1993 417 Dem Herrn sei Ehre, Preis 83 Du, bester Trost der Armen 550 Dennoch bleib' ich stets an dir 376 Du bist das Licht von Gott 231 Dennoch ist ein schönes Du, dem ich angehöre Wort Du, deß sich alle Himmelfreun 450 Der am Kreuz ist meine Du, deß Zukunft einsterflehten 3 Du gehest in den Garten beten 48 Du großer Zionskönig Du, Herr von meinen Tagen 531 Du flagst und fühlest die Beschwerden 357 534 49 Du, meines Lebens Leben Du siehst, o Mensch, wie 625 Du sollst glauben, o du Armer 289 Du Vater deiner Menschenfinder Du weinest um Jerusalem 50 aim 205 Alularza yout 25th Alphabetisches Lieder- Verzeichniß. SE Nr. Es ist vollbracht das Opfer 52 Es ist vollbracht! Gott Lob 578 Es kennt der Herr die Seinen 257 Es fostet viel ein Chrift zu 311 Es mag dies Haus, das 629 Es saß ein frommes Häuflein 109 Es wird mein Herz mit sa mu bo otio Nr. 1903 Ehre sei Gott in der Höhe Ein Chrift kann ohne Kreuz Eine Heerde und ein Hirt 358 Einen guten Kampf hab' ich 603 Einer ist's, an dem wir 359 Einer nur ist ewig werth Eines wünsch' ich mir vor Ein' feste Burg ist unser Gott 19 379 232 249 339 Ein Lämmlein geht und trägt 51 Ein neuer Tag, ein neues 485 Ein neues Jahr ist ange37 Comis 576 604 Freu' dich, Seele, rühm' 20 Freu' dich sehr, o meine 380 Seele 579 831 fangen Ein reines Herz, Herr, schaff' 307 Eins hätten wir von Herzen 141 Eins ist noth! Ach, Herr 233 Eitle Welt! ich bin dein Ei wie so sanft doch Empor zu Gott, mein Endlich bricht das Kreuz Endlich, endlich muß es doch Ergrünt, ihr Siegespalmen 103 Erhalt uns deine Lehre Erhalt' uns, Herr, bet Erhebe dich, o meine Seel' Erhör', o Gott, das heiße Erinn're dich, mein Geist, Erlöser, der du selbst uns 179 Ermuntert euch, ihr Frommen 626 Erneu're mich, o ew'ges Licht 308 Es baut, o Gott, auf dein 548 Es eilt der letzte von den Freuet euch der schönen Erde 546 Fröhlich soll mein Herze Für alle Güte set gepreist 22 340 491 341 Tagen 563 309 Freuden wach 479 Es wolle Gott uns guädig 360 Ew'ge Liebe, mein Gemüthe 206 Ewig, ewig bin ich dein 171 Ewig, ewig! heißt das Wort 630 470 Es glänzet der Christen Es hat uns heißen treten Es ist das Heil uns kommen 290 Es ist ein' Ros' entsprungen 21 Es ist genug, so nimm Herr 577 Es ist gewißlich an der Zeit 627 Es ist in keinem andern 234 469 6. 170 547 207 580 110 84 Geh' aus mein Herz und Geht hin, ihr gläubigen Geht nun hin und grabt Geist der Wahrheit, lehre Geist vom Vater und vom 111 Gekreuzigter! zu deinen Füßen 54 Gelobet fei der Herr, mein 127 Gelobet jeist du Jesu Christ 23 Geschlossen ist nun unser Bund 521 Gesegn' uns, Herr, die Gaben 511 Gieb deinen Frieden uns, 112 Gieb dich zufrieden und set 383 Gieb Frieden, Herr, gieb 113 Gott, deine Güte reicht so 451 Gott, der du mich als Vater 208 Gott der Tage, Gott der Gott des Himmels und der 471 Gott, du läsfest Treu' und 545 492 Es ist nicht schwer, ein Christ 310 Es ist noch eine Ruh' 628 Es ist noch Raum in Jesu 291 Es ist noch Raum! mein 292 Fahre fort, Zion, fahre fort 342 Fall' auf die Gemeinde Fortgekämpft und fortge53 rungen 382 180 Alphabetisches Lieder- Verzeichniß. Gottes Stadt steht fest Gott, gleb einen milden Nr. 343 Held Gottes, ach um ununfertwillen Herr, auf Erden muß ich leiden Regen 114 Gott ist gegenwärtig; laffet 142 Gott ist getreu! sein Herz 209 Gott ist mein Hort und auf 143 Gott, ist mein Lied, er ist 210 Gott ist und bleibt getreu 384 Gott lebt, wie kann ich Gott Lob, die Stund' ist Gott Lob! die Zeit der Ernt' 552 Gott Lob! ein neues Kirchenjahr Gottlob! ein Schritt zur 385 616 Großer Gott, von alten Großer Gott, wir loben dich Großer Mittler, der zur 4 Ewigkeit 33 266 Gott Lob! es geht nunmehr 581 Gott Lob! ich schließe meine 527 Gott Lob! nun ist erschollen 538 Gott rufet noch; sollt' ich Gott ruft der Sonn' und Gott Schöpfer aller Dinge Gott sei Dank durch alle Welt Gott und Vater, nimm zur Gott Vater, aller Dinge Gott Vater, höre uns're Bitt' 164 Gott, vor dessen Angesichte 211 Gott will's machen, daß die 386 Gott woll' uns hoch beglücken 543 Größter Morgen, der die Erde 38 514 5 163 370 85 480 419 258 §. Habe deine Lust am Herrn Halleluja! Jesus lebt Halleluja, Lob, Preis und Halleluja, schöner Morgen Halt' an mein Herz in Halt' im Gedächtniß Jesum 235 Harre, meine Seele Heiland deine Menschenliebe 250 Heil'ger Jesu, Heil'gungsquelle 387 388 951 212 86 128 481 Nr. 55 104 Herr, deine Kirche dantet dir 344 Herr, dein Name set gepriesen 559 Herr, dein Wort, die edle 144 Herr, der du mir das Leben 493 Herr, der durch der Liebe 517 Herr, der du vormals haft 539 Herr, der mit so viel Herr Jesu Christ, du höchftes Gut Schmerzen 56 Herr, du blickst in meine 181 Herr, du haft für alle Sünder 182 Herr, du hast in deinem Reich 133 Herr, es ist ein Tag erschienen 482 Herr, es ist von meinem Leben 494 Herr Gott, dich loben wir für 540 Herr Gott, dich loben wir! 420 Herr höre! Herr, erhöre Herr Jesu Christ! dein Herr Jesu Christ, dich zu uns wend' 145 293 146 183 366 312 Herr Jesu! der du selbst Herr Jesu, Gnadensonne Her Jesu, Licht der Heiden 42 Herr Jesu, wahrer Mensch 582 Herr! meine Leibeshütte 583 584 Herr nun laß in Frieden Herr, öffne mir die Herzensthür 147 Herr stärke mich, dein Leiden 57 Herr, unser Gott, laß nicht 345 Herr von dir hab' ich mein Leben 533 Herr, von unendlichem Erbarmen 213 Herr, vor deinem Angesicht 148 Herr, wenn wir in den 605 Särgen Herzenskündiger, du mein Gott und Herr Herzlich lieb hab' ich dich, 421 267 Alphabetisches Lieder- Verzeichniß. Nr. Jch komme, Heil der Welt 186 Ich komme, Herr, und suche 187 Jch tomme vor dein Angesicht 452 Jch komm' jetzt eingeladen 188 Ich lieg' und schlafe ganz in Frieden 268 Jch preise dich, o Herr, 590 189 Ich sag' es Jedem, daß er lebt 88 Ich finge dir mit Herz und Mund 216 Nr. 58 149 Herzlich thut mich verlangen 585 Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen Herz und Herz vereint Heute mir und morgen dir 606 Hier ist der Herr zugegen Hier ist mein Herz! mein Hier legt mein Sinn sich Hier liegt vor deiner Majestät 184 313 COL 185 Hilf Herr Jesu, laß gelingen 39 Himmelan geht uns're Bahn 314 Hindurch, hindurch mit Freuden 315 495 496 Hinunter ist der Sonne Hirte deiner Schafe Hochheilige Dreieinigkeit, die Höchster Tröster, komm' Hosianna, Davids Sohn Hüter, wird die Nacht der 269 129 115 6 9. 214 24 Ja fürwahr! uns führt mit sanster Hand Jauchzet, ihr Himmel, Ich armer Mensch, ich armer 270 Ich bete an die Macht der 422 Ich bin bei Gott in Gnaden 294 Ich bin ein Gast auf Erden 586 Ich bin ein kleines Kind Ich bin getauft auf deinen Namen 529 172 587 295 Ich danke dir für deinen Tod 59 Ich folge dir, mein Führer 243 Ich geh' zu deinem Grabe 87 Ich habe Lust zu scheiden Ich habe nun den Grund Ich hab' in Gottes Herz 215 Ich hab' in guten Stunden 389 Ich hab' mich Gott ergeben 588 Ich hab' von ferne, Herr, 631 Ich halte Gott in Allem stille 390 Ich klopfe an zum heiligen Advent Jch steh' mit einem Fuß im Grabe 589 Ich sterbe täglich und mein 564 Jch und mein Haus, wir 523 Ich weiß, an wen ich glaube, denn mein 607 296 535 240 Jch weiß, an wen ich glaube, Jch weiß, mein Gott, daß Ich weiß nicht, was ich Ich weiß von keinem andern 297 Ich werse mich in deine Hände 591 Ich will dich lieben, meine 423 Ich will dich noch im Tod 592 Ich will von meiner Missethat Je größer Kreuz, je näher Jerusalem, du hochgebaute Jesu, deine Passion Jesu, deine tiefen Wunden Jesu, Freund der Menschentinder 271 391 632 60 61 190 316 43 Jesu, geh' voran auf der Jesu, großer Wunderstern Jesu, hilf singen, du Fürste 317 Jesu, meine Freude 424 Jesu, meines Lebens Leben 62 Jesn, Seelenfreund der Deinen 150 25 89 Jesus ist kommen, Grund Jesus lebt, mit ihm auch ich Jesus meine Zuversicht Jesus nimmt die Sünder an 298 Jesus schwebt mir in Ge90 danken 425 Jesus soll die Loosung sein 40 3hr armen Sünder, tommt 272 7 Alphabetisches Lieder- Verzeichniß. Nr. Nr. Jhr aufgehob'nen Jesus- Liebster Jesu, wir sind hier, 154 bände Ihr Eltern, gute Nacht! 105 Lobe den Herren, den mäch tigen König 617 426 Ihr Eltern, gute Nacht! nun 618 Lobe den Herren, o ChristIn allen meinen Thaten 392 In Christi Wunden schlaf 593 gemeinde Lobe den Herren, o meine Seele In Gottes Namen fang' ich 536 427 91 26 In unsers Königs Namen 318 Lobsinge, meine Seele, dem Ist Gott für mich, so trete 393 Lobt Gott, ihr Christen mi ju mois dit do& isprilsp# 10 M. dog trolamenti 186 is dit. to red night 361 9 Kehre wieder, lehre wieder, 273 König, dem kein König in 259 König der Könige, sei uns 8 König Jesu, streite, siege Komm', du werthes Lösegeld Komm', heiliger Geist, Komm' herein, Haupt der 191 Komm' mein Herz! in Jesu 192 Komm' o komm', du Geist Kommt, Kinder, laßt uns 116 117 gehen 319 Kommt, laßt euch den Herren 244 Kommt, laßt uns Gott lobfingen Kron' und Lohn beherzter Ringer 903-553 0 09 245 somit h Laffet nns mit Jefu ziehen 252 Laß dich, Herr Jesu Christ 522 Laß mich dein sein und bleiben 151 Laß mir die Feier deiner Leiden Laßt mich gehn, daß ich Licht, das in die Welt ge63 594 152 483 kommen Licht, vom Licht, erleuchte Liebe, die du mich zum Bilde 253 Liebster Heiland, nahe dich 153 Liebster Jesu, hier sind wir, 165 Liebster Jesu, in den Tagen 299 Liebster Jesu, laß mich nicht 595 10 362 274 Mache dich, mein Geist, bereit 320 Macht hoch die Thür', die Macht weit die Pforte in Mag über uns dein Eifer Man lobt dich in der Stille 428 Mein banges Herz, sei stille 608 Meine Lebenszeit verstreicht 565 395 Meine Seele senket still Meinen Jesus laß ich nicht 429 Mein erst Gefühl sei Preis 472 Meine Seel' ist stille Meines Herzens reinste 394 Freude 346 397 453 Meine Sorgen, Angst und 396 Mein Gott, ich flops' an Mein Gott, ich weiß wohl, 566 Mein Gott, wie bist du so 217 verborgen Mein Herz, gieb dich zufrieden 398 Mein Jesu, dem die Seraphinen 300 Mein Jesu, der du vor dem Scheiden Mein Jesus lebt! wie kann Mein Jesus stirbt, was soll Mein Leben ist ein Pilgerstand Menschenfreund, nach deinem Bilde Mir ist Erbarmung widerfahren 193 92 64 321 445 301 Mir nach, spricht Christus 322 Mit Ernst, o Menschenkinder 11 Mit Gott will ich's anfangen 473 Alphabetisches Lieder- Verzeichniß. Nr. Nr. Mitten wir im Leben sind 567 O daß ich tausend Bungen 434 Morgenglanz der Ewigkeit 474 D du allersüß'ste Freude 119 subma Mos N. O du Liebe meiner Liebe 69 O Durchbrecher aller Bande 325 O Ewigkeit, du Donnerwort 634 O Gott, du frommer Gott 455 Nach einer Prüfung kurzer 633 Tage Nach meiner Seelen Seligkeit 323 D Gott! es steht dein milder Segen Nein, nein, das ist kein 020 Sterben # 0596 O Gott, o Geist, o Licht O Gott, von dem wir Alles haben dal 173 218 Nicht eine Welt, die in ihr Nichts vergeht Nicht Opfer und nicht Gaben 446 Nicht um ein flüchtig Gut 454 Nie bist du, Höchster, von Nimm hin mein Herz, Gott, 275 Noch läsfest du dich sehen 541 Nun bitten wir den heil'gen es Geist Nun bricht die finst're Nacht 506 Nun bringen wir den Leib 609 Nun danket Alle Gott Nun ist der Kreuzberg überstiegen Nun jauchzet all' ihr Frommen Nun laßt den Herrn uns 302 155 77 347 O 430 Jesu, dir set ewig Dant 194 Jesu, einig wahres Haupt 348 Nun danket All' und bringet 431 Jesu, Herr der Herrlichkeit 367 Jesu, Jesu, Gottes Sohn 236 Nun O Jesu, meine Wonne O Jesu, süßes Licht freut euch lieben Christeng' mein 195 476 276 Nun geh' uns auf, du Nun gingst auch du zur Sabbathsruh 610 70 475 heil'ger Geist, kehr' bei uns 121 O heilige Dreifaltigkeit O Jesu Christe, wahres 118 Licht 12 großer Gott, du reines Wesen preisen 554 Nun laßt uns gehn und 41 Nun lob', o Seel', den Herren 432 Nun, matter Leib, gieb dich 497 Nun preiset Alle Gottes Nun ruhen alle Wälder 433 O Haupt voll Blut und Wunden 498 499 Nun fich der Tag geendet Nur frisch hinein! es fann 399 Mar 1968 549 120 515 OKönig, dessen Majestät O komm', du Geist der Wahrheit 326 122 O Lamm Gottes, unschuldig 71 O Lehrer, dem fein and'rer 246 219 O Liebesglut wie soll ich O selig Haus, wo man dich or aufgenommen 524 327 O Traurigkeit, o Herzeleid 78 O Ursprung des Lebens O Vater der Barmherzigkeit 277 O Vater, sieh mit Wohlgefallen 166 72 Welt, ich muß dich lassen 597 Welt, sich hier dein Leben O wie fröhlich, o wie selig O wie selig seid ihr doch 636 635 mut O Christ, erhebe Herz und 324 P. 0 O daß doch bald dein Feuer 363 daß doch bei der reichen 555 Preis dem Todesüberwinder 93 Alphabetisches Lieder- Verzeichniß. Nr. Wir kommen, deine Huld Wunderanfang, herrlich Ende 226 Wunderbar ist Gottes zu feiern Wir liegen hier zu deinen 227 Füßen Schicken Wunderbarer König, Herrscher Wir Menschen sind zu dem, o Gott Wolauf, wohlan zum letzten Gang' Wir singen dir, Immanuel 28 Wo findet die Seele, die Heimath 571 613 161 Wohl einem Haus, da Jesus 526 Wo ist göttliches Erbarmen 255 Wollt' ihr wissen, was mein Preis 304 Womit soll ich dich wohl loben 442 282 Wo soll ich fliehen hin Wo willst du hin, weil's Abend ist Wohl dem Menschen, der nicht wandelt em 160 ad co 150 S 200 nr. 556 281 dna ( 20) de: 7 bin 804 ON $ 30 a Rin niyda 018 4047 3. r Baget nicht, wenn Dunkel228 heiten Beige dich uns ohne Hülle 484 Bieh' ein zu meinen Thoren 125 Zieh' hin mein Kind! denn 623 3ieh' nns nach dir, so eilen 107 Zion, gieb dich nur zufrieden 354 Zion flagt mit Angst und Schmerzen 355 3ions König ist erschienen 14 Zu dir, Herr Jesu, fomme 283 Bu dir ist meine Seele stille 305 3ween Jünger gehn mit Sehnen 98 3wei Hände wollen heute 100 MENDS and worstel s03 104 modlitslut in 1811 181 10 2017 Whap 31) bi ait ress re 808 50023107 and of U 443 ensomnia, did of lat 804 from 10st der blusal 39 be how woment of mor sie od Hom 140 2006. im dritt vid Bes arbatouist is 19 downt's im door ist with 100 nstmed 99 520 500 1000 319/2 pli di 3 sichnars derid and base allo 00 mis nonnod Ants die unse BVL PEN Drud von W. G. Korn in Breslau. Inches 1 Centimetres Blue 2 3 4 Cyan 2 5 6 17 Farbkarte# 13 Green 3 1891 8 Yellow 19 4 L 5 1₁ T₁0 T₁1 10 11 Red 12 13 14 6 15 Magenta White 16 7 117 118 3/ Color 19 B.I.G. Black