1 1—— ——— Großer Gott wir loben dich ————— Großer Gott Wir loben dich Oer neue Dom Verlag für deutschchristliches Schrifttum, Schneider& Co., Welmar Erste Auflage 1941 Alle Rechte vorbehalten Buchschmuck und gezeichnete Schriften Emil Ernst Heinsdorff, Irschenhausen bei München Satz und Druck: Mandruck München, Theodor Dietz Univ.-Bibl. ziessen Inhaltsübersicht Loboesang Preis und Donrnn Erde in Gottes Fanndd Heilig Vaterland Polt vor Goelili(w Bereitschafrtt Weihe der Arbeiit s. Feiernde Gemeinde Morgen und Aben dd. Glauven und vertraun Unter Gottes Segen Causse Konsiematiuds. Wrauung Heilig Abendmabz=uunussss Heilandslieder Im Jahreslauf Harten und Kommeeaernns Weihnachtttennn Jahreswende AltjahrsavennWdggi.!.. Neusahuᷓrrrrrrr Im Lichhtttt v:g PassioeanꝘnn r Ostern Himmelfahhyas. Pfiingsten Eintedaunn wIm Allerseeleenndgggtt 5 Seite 13 3⁵ 47 6³ 75 87 12¹ 14³ 147 15⁵ 16¹ 7¹ 187 207 227 255 259 249 27¹ 289 305 Inhaltsübersicht(Sortsetzung) In der Stille Seite Eintehrtt 327 Wost im eidd w 35⁵⁵ Weimeeht. 377 ———— Von frommer deutscher Cebensart (Sür Familie und Hausgemeinde) Gebete großer Männer unseres Volkes........ 397 Ruf zu Gott ö Gebet fur Führer und voltt 406 Worgen und AvenÆn•dddd 407 ernsten Stunden n4 409 Kinder veten. 4—5 Qischdemeinschafft 49 ODas Baterunseer 42⁵ Kinder⸗ und Wiegenlieder 42⁷7 Eieder zur Weihnachts3eii 438 Geiltliche Lieder und Volksliede 465 Lieder der Kameradschaft (Sür Feiern außerhalb des Gotteshauses) —— Über Herkunft der Texte und Weisen.... 501 Verzeichnis der Lieder nach dem Inhalt.. 519 Alphavetisches verzeichnis Obgesang 5 Somotöntnach altod Boise brran robm9e Han undihre porgosch no 190160 vollendet sio mitt Oonnorgan HWxahre IkdenEn 211 fürbo wonn Eunoru br inem —251 rohllch ho But Ind her chuanee 8040 Waht N 0 und nbre schollo sichumtzor: dor Erd Hhuuch) 1 solt Ssele⸗ mil sioser Weren ö 5 DN V 10501 100 E El Kiü h ewig WS der Erzengele AIndStürmo brausen umdieWol vomNoor auss And oom Land dusMleet⸗ undpOen wilforrd ein oelloston Wirkung ringe umhor⸗ dssanunit ein blüßendes Borheoron RI Wedes Bonnorsh Doch doino glen Borr,vorohrocd⸗ as JanHHE DanSeln doinds Cigs Sounotönhnag R BrudossptzäreHs und ihro vorgoschriobno vollen ↄnnorg Dii bL Sou dalelnor. ich orgrü und alle deino Whoher Bente f herrlichwieam 0h, ochaui Wachengo Wöahe „ Vũ 9— N 2 4... ö IE V V V se— ö ᷓ 7 2. E ö X V V ö W ö V Goll ist moin od. CVT dor Golt dor Skarko Hohreist en Namo gu ndseine Worbo⸗ 1—0 cKt ist soin) Xloi und einsWahLSBo fö. CTherrschralshott. und Onos n to IrWahchtiid Gerochlig⸗ K. Christian Frchtegott E ellerdꝰ — r———— —..—— ———ä—— Preis und Dank SDSDSSSSDt Tausendmal sol dir⸗ „ gefungen Berwmeig Hl,— iꝗ b und Dank oduiꝗ Anòreas Gotter Großer Gott wir loben dich, Berr/wir preisen deine Starke Cobgesang Preis und Dank Wien, 1779 9⁰ .....* I*—.— —2 ö 1 ‚ I 2—*—.—.—— 1 Gro-ßer Gott, wir lo⸗ben dich; Herr, wir or dir neigt die Er⸗ de sich und be⸗ SSSSI T D— H9 prei⸗sen dei⸗ ne Stärke. j wundert dei⸗ ne Werre. aie det warst nar E 2—— N +r—* I.E— S——— ———.—————8—— n ma. n Fn —.———— EEAI 2. Heilig, heilig, Herre Gott, heilig, Herr der Kriegesheere, starker Helfer in der Not, Himmel, Erde, Luft und Meere sind erfüllt von deinem Ruhm; alles ist dein Eigentum. 5. Sieh dein Volk in Gnaden an, hilf uns, segne, Herr, dein Erbe; leit es auf der rechten Bahn, daß der Feind es nicht verderbe. Wart und pfleg es in der Zeit, heb es hoch in Ewigkeit. 4. Alle Tage wollen wir dich und deinen Namen preisen und zu allen Zeiten dir Ehre, Lob und Dank erweisen. Rett aus Sünde, rett aus Tod, sei uns gnädig, Herre Gott. Preis und Dank 15 5. Herr, erbarm, erbarme dich, auf uns komme, Herr, dein Segen; leit und schütz uns väterlich, bleib bei uns auf allen Wegen. Auf dich hoffen wir allein, laß uns nicht verloren sein. Umdichtung des altkirchlichen Te deum. Ignaz Sranz, 1719-1790 Vorreformatorisch 4—— 1 Al⸗lein Gott in der Höh sei Ehr und Vdar⸗ um, daß nun und nim⸗mer⸗mehr uns *—. ————.— Dank für sei ne Saa⸗de ů de⸗ rüh⸗ren kann kein Scha⸗de; Ein e falln Gott an uns hat, nun ist groß Fried ohn 2 J e,——————————— —————— Un⸗ter⸗laß, all Fehd hat nun ein En⸗de. 2. Wir loben, preisn, anbeten dich; für deine Ehr wir danken, daß du, Gott Vater, ewiglich regierst ohn alles Wanken. Ganz ungemessn ist deine Nacht, allzeit ge⸗ schieht, was du bedacht. Wohl uns des starken Herren! Nikolaus Decius, gest. 1541 Lobgesang 3 Meise: Nun danket all und 61 Ehr Johann iärühtt 1647 en,ner rniinerti 93 sm⸗ 4 dir mit Herʒ und Mund, rur, .— ———..— ————— mei⸗ nes Herzens Lust; ich sing und mach auf Eer 5 .— ——— —— Er⸗den kund, was mir von dir be⸗ wußt. +4 5 —6— dn * + 2. Ich weiß, daß du der Brunn der Gnad und ewge Guelle bist, daraus uns allen früh und spat viel Heil und Gutes fließt. 3. Was sind wir doch? Was haben wir auf dieser ganzen Erd, das uns, o Vater, nicht von dir allein gegeben werd? J. Wer hat das schöne Himmelszelt hoch über uns gesetzt? Wer ist es, der uns unser Feld mit Tau und Regen netzt? 5. Wer wärmet uns in Kält und Frost? Wer schützt uns vor dem Wind? Wer macht es, daß man Ol und Most zu seinen Zeiten findt? 6 Wer gibt uns Leben und Geblüt? Wer hält mit seiner Hand den güldnen, werten, edlen Fried in unserm Vaterland? 7. Ach Herr, mein Gott, das kommt von dir, du, du mußt alles tun; du hältst die Wach an unsrer Tür und läßt uns sicher ruhn. 8. Ou nährest uns von Vahr zu Jahr, bleibst immer fromm und treu und stehst uns, wenn wir in Gefahr geraten, treulich bei. Preis und Dank 17 9. Wohlauf, mein Herze, sing und spring und habe guten Mut! Dein Gott, der Ursprung aller Ding, ist selbst und bleibt dein Gut. 10. Er ist dein Schatz, dein Erb und Teil, dein Glanz und Freudenlicht, dein Schirm und Schild, dein Hilf und Heil, schafft Rat und läßt dich nicht. N. Was kränkst du dich in deinem Sinn und grämst dich Tag und Nacht? Nimm deine Sorg und wirf sie hin auf den, der dich gemacht. 12. Hat er dich nicht von Vugend auf versorget und ernährt? Wie manches schweren Unglücks Cauf hat er zurückgekehrt! 15. Er hat noch niemals was versehn in seinem Regi⸗ ment; nein, was er tut und läßt geschehn, das nimmt ein gutes End. 14. Ei nun, so laß ihn ferner tun und red ihm nicht darein, so wirst du hier im Frieden ruhn und ewig fröh⸗ lich sein. Paul Gerhardt, 1607-1676 — ..t.t.... 84 Cobgesang 4 Adolf Daum, 1955 —0 e . Lob und Preis sei Gott, dem Heren, der ob EV ů ů ..... + al-len Er⸗ den wacht, der im Saat⸗korn V. J — 755 66665 .....—— + 42—— I 9 ö 326— ES * Z. 71 +7 und im Stern krei⸗sen läßt die Schöpfer⸗macht, 0——.— E n 2—9————2—————— * 2 der die Ler⸗ sche in der Cuft sauch⸗zend . ö —.— — 2 in den Him⸗mel reißt, der die To ⸗ ten Q .——. . in der Gruft se⸗ lig auf⸗ er⸗ ste⸗ hen heißt. 2. Lob und Preis sei Gott, dem Herrn, der im Blitzes⸗ feuer loht, der aus Erde, Halm und Kern reifen läßt das täglich Brot, der in allen Wesen ist Ursprung, Sinn und Kraft und Ziel, der die Weltentiefen mißt und die Himmel türmt im Spiel. Preis und Dank 19 3. Lob und Preis sei Gott, dem Herrn, der im Morgen⸗ lichte steht, der zu Häüͤupten zündt den Stern, wenn die Sonne untergeht. Herr, in deinen Händen ruht Herz und Volk und Fahr und Zeit; halt uns erdenfrisch das Slut, sonnenfroh die Ewigkeit. 4. Lob und Preis sei Gott, dem Herrn! Auf, im Sonnensubelgang! Heilig glüht der Morgenstern! Volk, blüh auf im Lobgesang: Herr, wir singen deinen Ruhm! Herr, wir preisen deine Macht! Nimm uns als dein Eigentum: Volk und Reich halt du die Wacht! Hermann Ohland, geb. 1888 5 Johann Georg Ebeling, 1666 — 0 ‚ 1 ODu, mei⸗ ne See⸗ le, sin ⸗ ge, wohl⸗ dem, wel⸗ chem al ⸗ le Din ⸗ ge zu E 2 ö— 4.— EHN 2— arnt IDI ———— 2.— II— auf, und sin ⸗ ge Kehn Ich Dienst und Wil ⸗len stehn. E=———.—— 4.—.5 ESEE— — 0— 0 1—— will den Her⸗ ren dro ⸗ben hier prei⸗ sen Q de, en niin.v, 8*——.— ö— auf der Erd; ich will ihn herz ⸗=lich — 7. — 2 2.— dre 24 — * lo ben, so⸗ lang ich le⸗ ben werd. * 20 Lobgesang 2. Wohl dem, der einzig schauet nach seinem Gott und Heil! Wer dem sich anvertrauet, der hat das beste Teil, das höchste Gut erlesen, den schönsten Schatz geliebt; sein Herz und ganzes Wesen bleibt ewig unbetrübt. 3. Gott weiß viel taͤusend Weisen, zu retten aus dem Tod, ernührt und gibet Speisen zur deit der Hungers⸗ not, macht schöne, rote Mangen oft bei geringem Mahl, und die da sind gefangen, die reißt er aus der Gual. J. Ach, ich bin viel zu wenig, zu rühmen seinen Ruhm; der Herr allein ist König, ich seines Gartens Blum'. Und weil ich dem gehöre, der alles terägt und hält, ists billig, daß ich mehre sein Cob vor aller Welt. Paul Gerhardt, 1607-1676 6 Johann Crüger, 1647 Q + /D..+——— +.2.——— m.*— ., n, Kirn n II 7 +7 J. Nun dan⸗ket all und brin⸗get Ehr, ihr a, .—....ee—2 r ö*— ö— Men⸗schen in der Welt, dem, des⸗ sen Lob der Q , e,de.,. E 1—— NH En⸗gel Heer im Him⸗mel stets ver⸗meldt. 2. Ermuntert euch und singt mit Schall Gott, unserm höchsten Gut, der seine Wunder überall und große Dinge tut; 3. der uns von Mutterleibe an frisch und gesund erhält und, wo kein Mensch mehr helfen kann, sich selbst zZum Helfer stellt 4. der, ob wir ihn gleich hochbetrübt, doch bleibet guten Muts, die Straf erläßt, die Schuld vergibt und tut uns alles Guts. Preis und Dank 2¹ 5. Er gebe uns ein fröhlich Herz, erfrische Geist und Sinn und werf ell Angst, Furcht, Sorg und Schmerz inus Meeres Tiefe hin. 6. Er lasse seinen Frieden ruhn auf unserm Volk und Land, er gebe Glück zu unserm Tun und Heil zu allem Stand. 7. Er lasse seine Lieb und Güt um, bei und mit uns gehn, was aber ängstet und bemüht, gar ferne von uns stehn. 8. Solange dieses Leben währt, sei er stets unser Heil/ und wenn wir scheiden von der Erd, verbleib er unser Teil. 9. Er drüche, wenn das Herze bricht, uns unsre Augen zu und zeig uns drauf sein Angesicht dort in der ewogen Ruh. ö Paul Gerhardt, 1607-1676 7 Frankfurt a. M., 17758 Q 7. ...— EV ö 12———— O daß ich tau⸗ send dun⸗gen hät ⸗ te ch da ⸗ mit um die Wet⸗ te 1 — L en O SSIS........... — EE———— und ei⸗ nen tau⸗ send ⸗-fa⸗ chen Mund, vom al⸗ ler⸗ tief⸗sten Her⸗zens⸗ grund 2— 2 ů— ö r. 0 E 0———— ein Lob⸗-lied nach dem an⸗ dern an Q ..I...II...I......—— ———— von dem, was Gott an mir ge⸗ tan. 22 Lobgesang 2. O daß doch meine Stimme schallte bis dahin, wo die Sonne steht; o daß mein Blut mit Vauchzen wallte, solang es noch im Laufe geht; ach wär ein seder Puls ein DOank und jeder Odem ein Gesang! 3. Was schweigt ihr denn, ihr meine Kräfte? Auf, auf, braucht allen euren Fleiß und stehet munter im Geschüfte zu Gottes, meines Herren, Preis; mein Leib und Seele schicke dich und lobe Gott herzinniglich! 4. Ihr grünen Blätter in den Wäldern, bewegt und regt euch doch mit mir; ihr schwanken Gräser in den Feldern, ihr Blumen laßt doch eure Zier zu Gottes Ruhm belebet sein, und stimmet lieblich mit mir ein! 5. Ich hab es sa mein Lebetage schon so manch liebes Mal gespürt, daß du mich unter vieler Plage zwar wunderbar, doch wohl geführt; denn in der größesten Gefahr ward ich dein Trostlicht stets gewahr. 6. Wie sollt ich nun nicht voller Freuden in deinem steten Cobe stehn! Wie sollt ich auch im tiefsten Ceiden nicht triumphierend einhergehn! Und fiele auch der Himmel ein, so will ich doch nicht traurig sein! Johann Mentzer, 1658-734 Preis und Dank 23 8 Weise: Mein Herzens⸗Jesu, meine Lust Peter Sohr, 1668 IEEEE.... E 2————————— ů— Sei bob und Ehr dem höch⸗sten Gut, dem dem Gott, der al ⸗-le Wun⸗der tut, dem 422——.—. IID—.— ,r, 55 va⸗ter al⸗ler Gü⸗ te, 4 4 t sei n Gott, der mein Ge⸗ mü⸗ te mit sei E 4. 4 2.———— +—— EEEE 2 rei⸗chen Trost er⸗füllt, dem Gott, der al⸗len EV 3•4 ů* 2—.— 35 —...........— — 0———— Jam/ mer stillt: Gebt unserm Gott die Eh⸗re! 2. Es danken dir die Himmelsheer, o Herrscher aller Thronen, und die auf Erden, Luft und Meer in deinem Schatten wohnen, die preisen deine Schöpfermacht, die alles also wohl bedacht: Gebt unserm Gott die Ehre! 3. Was unser Gott geschaffen hat, das will er auch erhalten, darüber will er früh und spat mit seiner Gnade walten. In seinem ganzen Cönigreich ist alles recht und alles gleich: Gebt unserm Gott die Ehre! 4. Ich rief zum Herrn in meiner Not: Ach Gott, ver⸗ nimm mein Schreien! Da half mein Helfer mir vom Tod und ließ mir Trost gedeihen; drum dank, ach Gott, drum dank ich dir; ach danket, danket Gott mit mir: Gebt unserm Gott die Ehre! 24 Lobgesang 5. Oer Herr ist noch und nimmer nicht von seinem Volk geschieden; er bleibet ihre Zuversicht, ihr Segen, Heil und§rieden. Mit Mutterhänden leitet er die Seinen stetig hin und her: Gebt unserm Gott die Ehre! 6. Wenn Trost und Hilf ermangeln muß, die alle Welt erzeiget, so kommt, so hilft der Uberfluß, der Schöpfer selbst und neiget die Vateraugen denen zu, die sonsten nirgends finden Ruh: Gebt unserm Gott die Ehre! 7. Ich will dich all mein Leben lang, o Gott, von nun an ehren; man soll, Gott, deinen CLobgesang an allen Orten hören. Mein ganzes Herz ermuntre sich; mein Geist und Leib erfreue dich: Gebt unserm Gott die Ehre! 8. Ihr, die ihr Christi Namen nennt, gebt unserm Gott die Ehre! Ihr, die ihr Gottes Macht bekennt, gebt unserm Gott die Ehre! Die falschen Götzen macht zu Spott; der Herr ist Gott, der Herr ist Gott! Gebt unserm Gott die Ehre! 9. So kommet vor sein Angesicht mit jauchzenvollem Springen; bezahlet die gelobte Pflicht und laßt uns fröhlich singen: Gott hat es alles wohlbedacht und alles, alles recht gemacht. Gebt unserm Gott die Ehre! Johann Jakob Schütz, 1640-1690 9 Augsburg, 1540 ö A— ö———— —69— 4 3r Harar, n 20 .————.— +— I 7 2 1 1 Sein lob, mein Seel, den Her⸗ ren, was Sein Wohl⸗ tat tut er meh⸗ ren, ver⸗ E+ 36557 2—.—.— 2.— ö—4—.——— ——— ER in mir ist, den Na⸗-men sein. Ha dir dein giß es nicht, o Her⸗ze mein. 593 Preis und Dank 25 Q + V JZ. I 2 1— I.. 1—— CEIO—.——.* **—.— 2 Sünd ver⸗ ge⸗ ben und heilt dein Schwachheit — 7 x 14. er 1— iaün 2*———.— 25— .. ö groß; er rett' dein ar⸗-mes Le⸗ben, nimmt 9⁰ ö EE— 1——— — 2 2. —. dich in sei⸗ nen Schoß, mit rei⸗chem ‚ . 2—33 2 ö ö 7 2 13 — 58 — A L Urost be⸗schüt⸗tet, ver⸗süngt dem Ad⸗ler X — +1 1*. ö — 2 2 ö 0 0 gleich der Herr schafft Recht, be⸗ —v ö — 8———II E— III— + ö ö 75 hü⸗ tet, die lei⸗den in sein'm Keich. 2. Mie Vãäter sich erbarmen ob ihrer jungen Kindelein, so tut der Herr uns Armen, wenn wir ihn kindlich fürchten rein. Er kennt das arm Gemächte und weiß, wir sind nur Staub, ein bald verwelkt Geschlechte, ein VBlum und fallend Laub; der Wind nur drüber wehet, so ist es nimmer da: Also der Mensch vergehet, sein End, das ist ihm nah. 3. Die Gottesgnad alleine steht fest und bleibt in Ewig⸗ keit bei seiner lieben Gmeine, die steht in seiner Furcht boreit, die ihm die Treue halten. Er herrscht im Himmel⸗ 26 Lobgesang reich. Ihr starken Engel, waltet seins Lobs und dient zu⸗ gleich dem großen Herrn zu Ehren und treibt sein heil⸗ ges Wort. Mein Seel soll auch vermehren sein Lob an allem Ort. Johann Gramann, 1487-1⁵4¹ Weise: Lasset uns den Herren preisen Johann Schop, 1641 Q .—.—. 9.— PIFEEE——7 ö.——.——— L 12—.— V 3 Sollt ich mei⸗ nem Gott nicht sin ⸗gen? Oenn ich seh in al⸗ len Din⸗ gen, ... +—————— ö n v. l—.—.— 1.— CXV V I—. 2— 8 1 1 1 Sollt ich ihm nicht dank⸗bar sein? Ist doch wie so gut ers mit mir mein. nh——.——— 1* ννι 2.*..— +——— 1..—2— + + 1—.— +—— nichts als lau ⸗ ter Lie⸗ben, das sein EHN—.4 5—.— E + I— 2 ELS..— 2 2— +— 2—..2 2— treu⸗ es Her⸗ze regt, das ohn En⸗ de EHD—.—.—— J.— V—4— LII 2——.——.—— 1SS2.—..—2 21.—77.. — II— I— hebt und trägt, die in sei⸗ nem Dienst sich 2—..——..— ö SSSSSIIFII— ü⸗ ben. Al⸗/ les Ding währt sei ⸗ ne emr. 5——.— ů II 2.25—*————.— I. I 2 4.. ...— 2— J— +.—— II H—4—*.————— Zeit, Got⸗ tes Lieb in E⸗ wig⸗ keit. —ß j Oniv.Bibl. Giessen —— — Preis und Dank 27 2. Wie ein Adler sein Gefieder über seine Jungen streckt, also hat auch hin und wieder mich des Höchsten Arm bedeckt, alsobald im Mutterleibe, da er mir mein Wesen gab und das Leben, das ich hab und noch diese Stunde treibe. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. 3. Meiner Seele Wohlergehen hat er ja recht wohl bedacht; will dem Leibe Not entstehen, nimmt ers gleichfalls wohl in acht. Wenn mein Können, mein Vermögen, nichts vermag, nichts helfen kann, kommt mein Gott und hebt mir an, sein Vermögen beizulegen. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. 4. Wenn ich schlafe, wacht seine Sorgen und ermuntert mein Gemüt, daß ich alle liebe Morgen schaue neue Lieb und Güt. Wäre mein Gott nicht gewesen, hätte mich sein Angesicht nicht geleitet, wär ich nicht aus so mancher Angst genesen. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Gwigkeit. 5. Das weiß ich fürwahr und lasse mirs nicht aus dem Sinne gehn: Alles Leid hat seine Maße und muß endlich stille stehn. Wenn der Winter ausgeschneiet, tritt der schöne Sommer ein; also wird auch nach der Pein, wers erwarten kann, erfreuet. Alles Ding währt seine deit, Gottes Lieb in Ewigkeit. 6. Weil denn weder Ziel noch Ende sich in Gottes Liebe findt, ei so heb ich meine Hände zu dir, Vater, als dein Rind, bitte, wollst mir Gnade geben, dich aus aller meiner Macht zu umfangen Tag und Nacht hier in meinem ganzen Leben, bis ich dich nach dieser Zeit lob und lieb in Ewigkeit. paul Gerhardt, 1607-1676 Lobgesang 7 Bremen, 1680 ⁰ 1—7 + 125 ö— U— Beonn 1 rin ba⸗rer Kö⸗nig, Herr⸗scher von uns ODei⸗ ne Va⸗ter⸗ gü⸗ te 1 du 66 — al ⸗len, laß dir un⸗ ser Lob nt. flie⸗gen, ob wir chon dich oft ver⸗lie Fen. — EE 2— 0 EH— 1..III——— Hilf uns noch, stärk uns doch; laß die Zun⸗ ge 4 7 + 2 ů N 222——52.———.— 0 II CEHS—..—— 3.... —.⁰—— ö—— sin gen, laß die Stim⸗-me klin⸗ gen. 2. Himmel, lobe prächtig deines Schöpfers Werke mehr als aller Menschen Stärke. Großes Licht der Sonne, schenke deine Strahlen, die die Erde lieblich malen. Lobet gern Mond und Stern, seid bereit, zu ehren einen solchen Herren. 3. O du meine Seele, singe fröhlich, singe, singe deine Glaubenslieder; was hier Atem holet, sauchze, preise, klinge, knie anbetend vor ihm nieder. Er ist Gott, unser Gott, er ist nur zu loben hier und ewig droben. Joachim Neander, 1650-1680 Preis und Dank Weise: Es ist das Heil uns kommen her Mittenberg, 1523 A ee, e, 6655.865—— + +7 1 Wis hier⸗her hat mich Gott ge⸗bracht durch bis hier⸗her hat er Tag und Nacht be⸗ (G◻— ö ö—1.— R FüII—.————.——. E DPDSDSDSISIP‚I‚I......... ö * + 1— sei ne gro⸗ße Gü⸗te, X ten waͤhrt Herz und Ge⸗ mü⸗ te, his thier Her 9⁰ 77—0—— EIU de ner,. e re, E— hat er mich ge⸗leit“, bis hier⸗her hat er V J. EH— I n da, dnenninnrnn 28.— 6 mich er⸗freut, bis hier⸗her mir ge⸗ hol⸗fen. 2. Hab Lob und Ehre, Preis und Dank für die bis⸗ herge Treue, die du, o Gott, mir lebenslang bewiesen täglich neue; in mein Gedächtnis schreib ich an: Der Herr hat Großes mir getan, bis hierher mir geholfen. 3. Hilf fernerweit, mein treuster Hort, hilf mir zu allen Stunden, hilf mir an all und jedem Ort, und laß mich, dir verbunden, erfahren bis in meinen Tod: Durch Christi Vlut hilft mir mein Gott, er hilft, wie er ge⸗ olfen. 0 Sane Juliane, Gräfin von Schwarzburg⸗Rudolstadt, 1657-706 30 Lobgesang 15 Ansbach, 1665 0 23—.———— FE——. CL.. D—83.— + 4—.—.—— 7 2———— 1 Lo⸗-be den Her⸗ren, o mei⸗ne See⸗le 450 1 ich noch Stunden auf Er⸗den zäh⸗le SSSS EE e., Ich will ihn lo⸗ will ich lob⸗sin⸗ ben hie in Tod. gen mei⸗ nem Gott. ——— 2 ů 221 EIA—. p n——3—.— 12.— L. 1—. 2—— 7 7 +7 I— Oer Leib und Seel ge⸗ ge⸗ ben hat, nr 2———— r ů 4——.—— ...— L— LN** riιι——— * F. wer⸗ de ge⸗ prie⸗sen früh und spat. Ge⸗ 2 ö Z. I I 7 +I EFAE——— II— *— ů—— lobt sei Gott, ge⸗ lobt sei Gott! 2. Dieser hat Himmel und Meer und Erden und was darinnen ist gemacht. Alles muß herrlich erfüllet werden, was er uns einmal zugedacht. Er ists, der Herrscher aller Welt, welcher uns ewig Glauben hält. Gelobt sei Gott, gelobt sei Gott! 3. Nühmet, ihr Menschen, den hohen Namen des, der so große Wunder tut! Alles, was Odem hat, rufe Amen und bringe Lob mit frohem Mut! Ihr Kinder Gottes, lobt und preist Vater und Sohn und heilgen Geist von Ewigkeit zu Ewigkeit! Johann Daniel Herrnschmidt, 1675— 725 Preis und Dank , 4 4 Paul Sturm, 1959 ———.— ö 22— n.—— ————————— —*. 2 + 7 + 2—— 4 —2——25— 2*—— —0—————3 7— — uen—.— ma⸗ che im⸗mer neu⸗ e dei⸗nen Na⸗men kund. Q + I —.— ů— .SSSS.S. Dei⸗ne Wer⸗ke al⸗le klin⸗gen Ruhmes⸗klang, ————— . 1——— 2. Der du über Meere wie ein Sturm dich reckst und in Strahlenhehre alle Himmel dechst, der zum Heil er⸗ schienen in der Schöpfung Blut— dir muß alles dienen, bis es in dir ruht. 3. Zu dir aus den Gründen Weg und Zeimfahrt wird, in dir muß es münden, was hier ringt und irrt. Wie die Wasser weben flutend Kreis und LCauf, nimmst du alles Leben strömend in dir auf. Gustav Schüler, 1868-1958 4 32 Cobgesang 5 Hans Georg Nägeli, 1815 9—.——.——H DEEE—..——.—.— I 2—— N——3—— ———..——..—* H — 72 +* J. Lobt froh den Herrn, ihr su⸗gend⸗li⸗ chen —————.— 1— + L 122..———* I— —PE, er,.. dn Lrn, in,— L 1 1.—— L—7 2.— V. Chö⸗re! Er hö⸗ ret gern ein Lied zu sei⸗ner Q 7. 7V. Se e eree — à.———— nen.. Eh⸗re. Lobt froh den Herrn, lobt froh den Herrn! 2. Es schall empor zu seinem Heiligtume aus unserm Chor ein Lied zu seinem Ruhme. Lobt froh den Herrn, lobt froh den Herrn! 3. Vom Preise voll laß unser Herz dir singen! Das Loblied soll zu deinem Throne dringen. Lobt froh den Herrn, lobt froh den Herrn! 4. Einst kommt die Zeit, wo wir auf tausend Weisen, o Seligkeit, dich, unsern Vater, preisen von Ewigkeit zu Gwigkeit! Georg Geßner, 1765-1845 preis und Dank 35 16 Adolf Daum, 1934 EHE + CE 5 I Wir yrei⸗ sen das stol⸗ze Mor⸗gen⸗licht. Wir — drnr 845— 3.— —— Gei ster. Wir grü⸗ßen die Men⸗schen und EHE——— ........—....— + 9„—1 22———— Füh⸗rer und Mei⸗ster. Wir prei⸗ sen den n. N—..— iE— I.——.— ö —————— 0 Bampf und den letz ten Schrei. Wir Q— EFH—— . FamntLurri—*——2—— 25— V. V 0 grüßen den Tag und des Abends Schalmei. Wir Q———— ES V— 0— 2 7— 2—.—.— wan⸗dern durch sin ⸗gen⸗de, sie ⸗gen⸗de 3 I e ne Ee uin n.— ö 5———.— ⁵.——.— n nrnn:,——— *** Zeit. Wir prei⸗sen dich, Gott, in G⸗wig⸗keit! Hermann Ohland, geb. 1888 Lobgesang 1/ Stralsund, 1665 Q I1 J... nun + 1 I L..—ꝛß.—— ETL +*—.— +—— L.———.——* + Lo⸗ be den Her⸗ren, den müch⸗ ti⸗ gen ju eind den Höch⸗sten zu prei⸗ sen, das ⁰ en P—— e, LTL +——— 2———.—— —.——.—.— 11 Kö⸗ nig der Eh⸗ ren, „ kom⸗met zu ist mein Be⸗geh⸗ ren; 50 5 IE 2*. .....SI..I.IIIIITIIIIIIIIIIIt..I 8———— 3 1 Hauf, Lie⸗der der Freu-⸗de, klingt auf, 2 4 4 E— ö..... 2—555 ö ö— 9——— ů ö 0 2=. bE ö———— + 95 las ⸗ set den Lob⸗-ge⸗ sang hö⸗ ren! 2. Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret, der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet, der dich erhält, wie es dir selber gefüllt; hast du nicht dieses verspüret? 3. Lobe den Herren, der künstlich und fein dich be⸗ reitet, der dir Gesundheit verliehen, dich freundlich ge⸗ leitet; in wieviel Not hat nicht der gnädige Gott über dir Flügel gebreitet! 4. Lobe den Herren, der deinen Stand sichtbar ge⸗ segnet, der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet; denke daran, was der Allmächtige kann, der dir mit Liebe begegnet. 5. Lobe den Herren; was in mir ist, lobe den Namen. Alles, was Odem hat, stimme voll Freude zusammen. Er ist dein Licht; Seele, vergiß es ja nicht; lob ihn in Ewiokeit! Amen. Joachim Neander, 1650-1680 e in Gottes Rand DS‚S‚SS/SSSSS S SSS CI bt seino Souno aulsich an ubor. diõ Sösen Ibor- dio Gulen nd DWDeu EE und Ungere ere N.e chrsre All Dina 15 ul Erden welche racht wie Schönsi ndsie formierẽt Lobgesang Weise: Nun freut euch, lieben Christen gmein Mittenberg, 1524 —— , ,, vit.; E——— 2— + 4. Alll Ding auf Er⸗den, wel⸗ che Pracht! Wie Gott sel⸗ ber hat sie sich ge⸗macht, sein 4 —3——1 x 75—— ů EOe 2. — ö—0— H.———— C + schön sind sie for⸗mie⸗ ret! Haus da⸗ mit ge⸗ zie⸗ ret. Nun glänzt es 4—— ö.— 5 LSIE TTTKUTCTRRT 5 —— 2——1 — *—— ½%½ — EIII . — +. 2 * . EIXI XI e — * se⸗dem Jahr und prangt und su ⸗bi⸗lie 2. Schau alle Blüt und Blumen fein, wie farbenbunt sie glänzen, wie sie mit seidenhellem Schein das weite Rund bekränzen! D Wie zierlich ist Sorm und Gestalt, — wie lieblich und wie mannigfalt, wie köstlich ohne Grenzen! Sieh auch das Tier, die üenerl ein Kindlein, schau, wie zarte, WV die Gliederlein, wie fein gestellt, ein Tempel edler Arte, vollkommen, herrlich überaus, des Geistes zubereitet Haus und Gottes liebster Garten. E Erde in Gottes Hand J. Ja, Herr, in deiner Kreatur, schon äußerlich zu schauen, ist alles Munder, Wunder nur in Perg, Wald, Stadt und Aluen. Wie glänzest du erst innerlich, wenn ich im Geiste schaue dich! Davor will mir fast grauen. 5. Oa fall ich hin und bete an und sinke ganz nach innen. O Glanz, den kein Aug fassen kann! Schönheit ob allen Sinnen! O Klang und aller Töne Pracht! O Licht der Sonne, Sternennacht! Wohin soll ich entrinnen? 17. Jahrhundert, Fassung bei Will Vesper:„Der deutsche Pfalter“ Weise: Die helle Sonn leucht jetzt herfürr Melchior 1609 ¹ e—— E— ö 9— e,dn:d:n inriinw. . + E—— +4.—— J. Die be⸗ ste Zeit im JVahr ist Mai'n, da sin⸗gen + E—— .—— 2.— V—.— aue o⸗ge⸗lein, Him⸗-mel und Er⸗de ist der' 9⁰ TZ.LE ·——— II . 2———— II EEEE —. 2 voll, viel gut Ge⸗sang da lau ⸗-tet wohl. 2. Voran die liebe Nachtigall macht alles fröhlich überall mit ihrem lieblichen Gesang, des muß sie haben immer Dank. 38 Lobgesang 3. Vielmehr der liebe Herre Gott, der sie also ge⸗ schaffen hat, zu sein die rechte Sängerin, der Musika ein Meisterin. 4+. Oem singt und springt sie Tag und Nacht, seins Cobes sie nichts müde macht, den ehrt und lobt auch mein Gesang und sagt ihm einen ewgen Dank. Martin Luther, 1483546 Weise: Nun Hosianna Frankfurt a. M., 1738 H FE—.— ETN———.———— ö 2. E————.—— + LI* 1. Geh aus, mein BHerz, und su che Freud 2—5 5— SPSDSP‚P‚I......... 0——...— V———. in die⸗ ser lie⸗ben Som⸗mer⸗zeit an E ö ö 4+————— ..SSSSSS I.....I.......... E 8 dei⸗nes Got⸗tes Ga⸗ben; schau an der schö⸗nen ——— EIE — 4 65 + Gär⸗ ten Zier und sie ⸗ he, wie sie .— ö H — ö—— .—.——— mir und dir sich aus⸗ge⸗schmük⸗ket ha⸗ben. 2. Oie Bäume stehen voller Laub, das Erdreich decket seinen Staub mit einem grünen Kleide; Narzissen und die Tulipan die ziehen sich viel schöner an als Könige in Seide. Erde in Gottes Hand 39 3. Die Lerche schwingt sich in die CLuft, das Täublein fliegt aus seiner Kluft und macht sich in die Wälder; die hochbegabte Nachtigall ergötzt und füllt mit ihrem Schall Perg, Hügel, Tal und Felder. 4. Die Glucke führt ihr Völklein aus, der Storch baut und bewohnt sein Haus, das Schwälblein speist die Jungen; der schnelle Hirsch, das leichte Reh ist froh und kommt aus seiner Höh ins tiefe Gras gesprungen. 5. Die unverdrossne Bienenschar fliegt hin und her, sucht hier und da ihr edle Honigspeise. Des süßen Wein⸗ stocks starker Saft bringt täglich neue Stärk und Kraft in seinem schwachen Reise. 6. Oer Weizen wächset mit Gewalt, darüber sauchzet sung und alt und rühmt die große Güte des, der so überflüssig labt und mit so manchem Gut begabt das menschliche Gemüte. 7. Ich selber kann und mag nicht ruhn, des großen Gottes großes Tun erweckt mir alle Sinnen. Ich singe mit, wenn alles singt, und lasse, was dem Höchsten klingt, aus meinem Herzen rinnen. 8. Mach in mir deinem Geiste Raum, daß ich dir werd ein guter Baum und laß mich Wurzel treiben. Verleihe, daß zu deinem Kuhm ich deines Gartens schöne Blum und Pflanze möge bleiben. 9. Erwähle mich zum Paradeis, und laß mich bis zur letzten Reis' an Leib und Seele grünen; so will ich dir und deiner Ehr allein und sonsten keinem mehr hier und dort ewig dienen. Paul Gerhardt, 1607-16 6 W——— — +. 2 2....... —......—— .......8 n,.————— 40 ö Lobgesang Weise: Mein Herzens⸗Jesu, meine Lust Peter Sohr, 1668 + 4 7 PFEE.— 13——— CE——.. j— CTL. +..———.—.——. — x x—2———— 1 7 ich, o Schöp⸗fer, dei ne Macht, die die Lie⸗be, die für al ⸗le wacht, an⸗ 2⁰4 E ö 2—..—. 1—/—— S.S...——... Weis⸗heit dei⸗ ner We⸗ ge, so weiß ich be⸗ tend ü⸗ ber⸗ le ⸗g 2⁰. EV——— ů—— E— V DiDiñ‚‚.‚— L. 2. ů——— 1 E— au von Be⸗wundrung voll, nicht, wie ich dich er⸗ 9⁴ 11985. ö FEnE—————9— IISEeeeee .—.—6——————— he⸗ben soll, mein Gott, mein Herr und Va⸗ter! 2. Mein Auge sieht, wohin es blickt, die Munder deiner Werke. Oer Himmel, prächtig ausgeschmückt, preist dich, du Gott der Stärke. Wer hat die Sonn an ihm erhöht? Wer kieidet sie mit Majestät? Wer ruft dem Heer der Sterne? 3. Wer mißt dem Winde seinen Lauf? Wer heißt die Himmel regnen? Wer schließt den Schoß der Erde auf, mit Vorrat uns zu segnen? O Gott der Macht und Herrlichkeit, Gott, deine Güte reicht so weit, so weit die Wolken reichen. 4. Erheb ihn ewig, o mein Geist, erhebe seinen Namen! Gott, unser Vater, sei gepreist, und alle Welt sag Amen! Und alle Welt fürcht ihren Herrn und hoff auf ihn und dien ihm gern! Wer wollte Gott nicht dienen! Christian Sürchtegott Gellert, 1715-1769 %%% s, —— —— D 2—2 ———— E 6. — ⁊2. —,* — I —.— v ————32 ihr Schall pflanzt sei⸗nen Namen fort; ihn —.— + + I ver⸗nimm, o Mensch, ihr gött-⸗lich Wort! 2. Wer trägt der Himmel unzählbare Sterne? Wer führt die Sonn aus ihrem Felt? Sie kommt und leuchtet und lacht uns von ferne und läuft den Weg gleich als ein gHeld. Christian Fürchtegott Gellert 1715-769 Lobgesang — 22—— 4— Lan 2 Hann CLV.D + 1 3— ů 2..2 2.— —*—— 1 mn L— 1——— 1. Wach auf, mein Herz, und sin=ge! Der + 2 2——..— EHO—— S........— ꝰ——— 2l——+ Weg liegt weiß be⸗ schneit: In se⸗ dem Q I 2252———.— 2——.—— HUAEEEEEEEEEE 2— 2 T X 2————— Blü⸗ ten⸗ rin ⸗ge ge⸗ sche⸗ hen Wun⸗der⸗ EH—— —— 3 e ,., ö ů2——.——, — L E II din ge, o Le⸗ ben, still und weit! 2. In Andacht will ich stehen vor jedem Blütenstrauch, will dir ins Auge sehen: Gib mir zu treuen Lehen den Wald mit Ruch und Hauch. 5. Gib mir von deinem Weine, du großer Gott und Christ, daß ich im Widerscheine die Welt und dich ver⸗ eine, der Eins in Allem ist. 4. Gib Menschen mir und Tiere, des Lebens starkes Brot, daß ich dich nie verliere, anbetend dich berühre bis in den Tod. Arthur Jaenicke, geb. 1900 ang —— Erde in Gottes Hand 43 24. Adolf Daum, 1956 ——2 N HNH——— 1— . 0 7. 4——— J. Oer hol⸗ de Mai blüht weiß im Feld. Das · E— 1..—— 2.— ü⸗ hen hat uns Gott be⸗ stellt in 44..— Z...5—— 1— AEEE V—— 25——Z CI. 4—————S—— 1+I.SI.2. W..—— 4.64 ö sei ner Güt und Gna⸗⸗ de. Gott ůXHAR... s—.—D5 ̃— JTJ..———— —————„ R.— 2— 2—6 2*——— schmückt die Erd mit sei ⸗ ner Freud und Q FEH/ .—————————————— EE— + + + gibt der Seel das Ko⸗ migs Ilend. Sie ———— H..—5 LI 5 I PE½ 2.——. 5 2. + II LEUE————— II W.— 1—— XI solls mit Eh⸗⸗ ren tra⸗ gen. 2. Und wenn die schöne Erd zerbricht, hell lachet Gottes Angesicht dem Fähnlein, dem getreuen. Und wenn die Sonn am Himmel stirbt, der Herrgott für uns kümpft und wirbt. Uns blüht ein heller Maien. 3. Und wenn die Nacht den Tag verschlingt, das Fühnlein steht und kämpft und singt das frohe Lied der Freien: Wir trauen unserm Herrn und Gott. Er führt das Fähnlein durch den Tod in einen stolzen Maien. Hermann Ohland, geb. 1888 +44. Lobgesang 25 Paul Schwadtke, 1936 F 1+———— 30 E J. Hei ⸗lig ist die Got ⸗ tes ⸗ erd, EH——— ESEE SSDSDe e ee 282.—. +— E— 2.— * — Scholl um Schol⸗le, Weg und Baum, Wald und Q + V. I JS.. 3. + 2 —JL... 5—— 25 2 3 SS.S........... Mie⸗se, Hof und Herd und der stil le HR— V7.— CZ. hI 4—15 2 E—— 2 2— — 9—— 7 2....——— Freit ⸗ hof raum und die Glock in Q N J——.— E 2...—.... Hr—— E 2 Ster⸗nen⸗nüh und das Licht aus Himmelshöh. 2. Heilig ist der Arbeitstag, der die starken Hünde führt, der in Kampf und Müh und Plag sich die tap⸗ fern Ceute kürt, der aus Herz und Glocke klingt: Volk, das Gott zur Ehre singt. 3. Heilig ist der Väter Art, die uns tief im Blute blinkt. Ist die Neit auch wild und hart, Gottes Kraft die Not bezwingt. Herz und Glaube, Pflug und Schwert machen erst das Leben wert. 4. Heilig ist die Gotteserd, Scholl um Scholle, Weg und Baum, Wald und Wiese, Hof und Herd und der stille Sreithofraum. Ihr im Leben und im Tod, schaffet, schafft. lobpreiset Gott! Hermann Ohland, geb. 1888 W 4α6 1 5 —— . I I (65 * Ge Sdne dan Hschten⸗ wo dlr dio Gtorno d/ uerst Leuuchiolonwo 6e Wiit o dio Iunon Ilmmactzto Warten nd soino Gt 22 o dir Mil Bei⸗ li aulton l oind dio Geo brauston,dai Ieine bo, da st Nun Batkrlaud! De orstoMOchonaugo sich le bond ub Hler el b. mol I Feuri er-& Kunn Va n 5090005 g,und dein Valo 210 ir Dio Cöron 50e olt in Mor- grub/ 001 Edein Vaborland! And solon eSKaIeIdisen undöde Isoln und n 2n miE Ni, du mußt 8de, Hiobtzabonz donn dubist Ans und ollse os nicht vor⸗ osson e bahalhn in deinemHerzen! Ernst HMWorilz NArndt⸗ SISRSRIRIISTIII. Voll vor GotE SSIISISISIISIE 1 des Reickes dor)erd und der Aller Wolt E Kunder der Sunigoid⸗ Iu der. Held — unser rund Wahen⸗ ö H Haluld e Surg N. ein gullẽ Weh E E sooN Heilig Vaterland Volk vor Gott 26 WMittenberg, 1529 —* . ö— J. Ein fe⸗́ ste Vurg ist un ⸗ ser Gott, 2. Mit uns⸗ rer Macht ist nichts ge⸗ tan, 3. Und wenn die Welt voll Teu⸗fel wür 4. Das Wort sie sol ⸗len las⸗ sen stahn E 27 0 Snr-n. E——— 32 * ů 1. ein gu ⸗/ te Wehr und Waf ⸗ fen. 2. wir sind gar bald ver⸗ o ⸗ ren; 3. und wollt uns gar ver⸗ schlin ⸗ gen, 4. und tein ODant da ⸗ zu ha‚a ⸗, ven, Q I D—— FE— ni. ½—.— J. Er hilft uns frei aus al ⸗ů ler Not, 2. es streit't für uns der rech ⸗te Mann, 3. so fürch⸗ ten wir uns nicht so sehr, J. er ist bei uns wohl auf dem Pian TZ.— IIIII.. EV——— 5 + 2 2 1. die uns setzt hat be⸗ trof ⸗ fen 2. den Gott hat selbst er ⸗ko ⸗ ren. 3. es soll uns doch ge⸗ lin ⸗ den 4. mit sei⸗ nem Geist und Ga⸗ ben. 50 Heilig Vaterland EE——.— ö— CE + X.—— 4.— 2 40— ul 2—..——. 2 ——— 4Z.— 2 al—— 1. Oer alt.— b5„ Feind, mit 2. Fragst du,.— wer.— der ist: Er 5. Oer Fürst.— die. ser Welt, wie 4. Neh„ men— lie— den Leib, Gut, 9—.— OEE.— Z....——— +.— LE— +.— 2 D—.—— 1 1— 1. Ernst ers setzt meint; groß Macht und 2. heißt YVe⸗ sus Ehrist, der Ret⸗ ter 3. laur er lich stellt, tut er uns 4. Ehr, Kind und Weib, laß fah ⸗ ren 7 . E 4 ————— E.— 2—— +— +*.— —5* J. viel List sein grau⸗sam Rü⸗stung ist, 2. in Not, und ist kein and⸗ rer Gott, 5. doch nicht; das macht, er ist ge⸗richt't; 4. da⸗ hin, sie ha⸗ bens kein Ge⸗winn, — 2 2 1. auf Erd ist nicht seins⸗glei ⸗ chen. 2. das Feld muß er be hal/ ten. 5. ein Wört⸗lein kann ihn fäl ⸗ len. 4. das Reich muß uns doch blei ⸗ ben. Martin Luther, 1483-1546 . .—— 22— —. V Il EIl 6 Dolk vor Gott 5¹ Weise: Wach auf, wach auf, 27 du deutsches Cand Johann Walter, 1552 ö ö— 2 SDSDSDDDiei 2—.—— I. 0 Haupt hast du dem Volk e⸗ sandt und in Gna⸗den un⸗ ser Va⸗ ter⸗ land ge⸗ EV 9 I* 1 ee ————— trotz der Fein⸗de To ⸗ ben eint und hoch er⸗ ho 5. ben. Mit ,———— 5 d. EE Frie⸗den hast du uns— be⸗ dacht, den E n e. —CZ.. 2 2.*——— CLE—.——— —— Füh⸗ rer uns be⸗ stellt zur Wacht zu Q PZ. I— I +— II C.. 2— 2* 2— I CII—*——.— III 2225———.— L 2—. II N, dei ⸗ nes Na⸗mens Eh 1E. 2. Wir danken dir mit Herz und amtum, du Retter aus Gefahren, und flehn aus tiefster Seele Grund, du wollest uns bewahren, HZerr aller Herrn, dem keiner gleich, den Führer und das Deutsche Reich zu deines Namens Ehre. 3. Ach komm, wie zu der Väter Zeit, ein Feuer an⸗ zuzünden, daß wir im Frieden und im Streit fest auf dein Wort uns gründen, ein frommes Volk, das dir vertraut und dir zum Dome sich erbaut zu deines Namens Ehre. Julius Sturm, 1816-1896 4* 52 Heilig Vaterland Niederländische Volksweise, Weise: Wir treten zum Beten vor 1626 2 TZ... 1. I 2—.——..—— 2—2... 225 1 2——.— E———————————— 1. Oas Land mei⸗ ner vä⸗ ter, in dem ich ge⸗ 22 —nrsxxi./—. CEI— I LE— Hä 2 LNQ.* 1...— V—.— II 7 + bo⸗ren, mein Deutsch⸗land, be⸗ hü⸗te, all⸗ mäch ⸗ti⸗ ger Gott! Die rau⸗schen-den — EV— 2 2—————— Wäl⸗der, die wo⸗ gen⸗den Fel⸗ der, die 9⁰* ö E— C......— PEIE—5 1— —27———— 8 blü⸗hen⸗den Gär⸗ten be⸗hü⸗te, mein Gott! 2. Oen Enkeln zum Segen behüt allerwegen, was du mir zur Sreude haͤst gnädig verliehn. Den Voden der Heimat, die Scholle der Väter, den Herd meines Hauses behüte, mein Gott! S. Zu heiligem Glauben, zu innigem Lieben, zu fröh⸗ lichem Hoffen und redlichem Tun, zu lauterer Freude, zum helfen und Retten verleihe mir Segen, allgütiger Gott! Ernst Krenge, geb. 1863 —E — V Volk vor Gott 53 Weise: Herr Jesu Christ, meins Lebens Licht Nürnberg, 1676 4 ö————— IL.— CTL +* +— E 2*—— 4. Ou oro ⸗ ber Gott, wir bit/ ten Q 4 N +— II—. WW—. 2————.— 5 E———— 2 7 ö* 7 dich, be⸗schirmm den Füh⸗ rer gnü⸗ dig⸗ S.I.......—————— EAU nen nnnrn,en 4— *—* 5106 und un⸗ ser tapf⸗ res deut⸗sches 4 4 1——— —.—v— 2 2— *——————.* Die i Leer zu Lan⸗-de, Luft und auf dem Meer. 2. Gib Sieg und§rieden unserm Land, halt schützend über uns die Hand, bewahr die Deutschen allerort, stüärk unsre Seele durch dein Wort. Gotthold Krahn, geb. 1887 Vruno Wamsler, 1955 H ö *—— ö— E———=—— 2——— bE + V7—— . J. Herr, das ist al ⸗les dei ⸗ ne Huld, —4 9 2—— N + I— 2——* CLLA** 73——.—— LX. +——.—7—.——— — 54 Heilig Vaterland ⁰ ö FÆ— EI——.—— 0—— LNX V— 7 2 I I 655 daß aus dem Tod wir er⸗ stun den, ö* 1 —3 X 1 4 — Hn E 2————— —. daß wir in Treu⸗e ent⸗ brann⸗ ten, + ◻Ꝙ ++— 1* ——.e„——— 2——— Frei ⸗ heit uns ward von den VBan⸗den, 2 22— + 1 J 2 ste von Schuld. EIEI — EE. 7 PEIU— + .——— + S + E — 2 8 I II II II —5 ** m*—2—— 7 H Herr, das ist al ⸗ les dei- ne Huld! 2. Gott, du bist über alles groß! Wie du die Herzen läßt schlagen, wie deine Hände uns tragen! Sind wir nicht ewige Fragen? Du nur kannst Antwort uns sagen. Glauben ist herrliches Los. Gott, du bist über alles groß! 5. Dater, wir lassen nicht von dier! Du bist uns Hei⸗ mat und Frieden, ewiges Leben hienieden, Hort, wenn uns alle verrieten. Königlich soll man dich bitten. Für Oeutschlands Beil bitten wir. Dater, wir lassen nicht von dir! Fritz Veigel, geb. 1908 63 Volk vor Gott 55 3¹ Nürnberg, 1551 — ..——— LIL. +* + +.— I E— 22 10 2— Ver⸗leih uns Frie⸗den gnä⸗ dig ⸗ lich, FH ———— 2 Herr Gott, zu un ⸗ sern Fei⸗ ten! E 2—— 2— 2———— 0—— ECN— 2.— Es ist doch sa kein and ⸗rer nicht, 4I..—..I—— E 3 ö——2 b— 2— 2—— der füe uns könn ⸗te strei⸗ ten, —*—— EVWU 6— een, ne — ID——— denn du, un⸗ ser Gott, al ⸗ lei ⸗ ne. Martin Luther, 1483-1546 32 Ernst Daum, 1956 C. 1—t 1— 2+..— 1— 1 EHE* 1 +% +——— L.— I.—— 1.72—— V— J. Gott schenkt uns die sen Mor⸗gen in 2⁰ TZ..— N— EUW DIIIIIIIIIIIIIIII 3——.—————— sei⸗ner hel⸗len Pracht. Laßt fah⸗ren fei⸗ ges 56 Heilig Vateriand 9 E—.— 4.— E ů + n——*—.—— — vun—...—— 3 IL +7 + 27 Sor⸗gen! Wir stehn in Got⸗tes Macht. —. ö———..—— E—.*——— I..—. 1 LL— H 2.— W3—2* I.. +— 1..——— + 3 F Oeutschland ist uns⸗re Eh⸗re, Deutschland in H* TZ. A. + 4 —2— I—— EE 231 IN— ED E 0——. — al ler Feit! Herr⸗ gott, seg ⸗ ne die E 0—. 54., H— 2 2—...— I Weh⸗ re, Oeutsch⸗land in ⸗ wig?keit! 2. Und will uns schier verderben die Nacht, der falsche TDod, wir wollen ehrlich sterben im letzten Aufgebot! DOeutschland ist unsre Ehre, Deutschland in aller Zeit! Herrgott, segne die Wehre, Deutschland in Ewigkeit! 5. Wir tragen unsre Sahnen im Sturm durch Sonn und Not. Wir kämpfen wie die Ahnen und stehen treu vor Gott. Oeutschland ist unsre Ehre, Deutschland in aller Zeit! Herrgott, segne die Wehre, Deutschland in Ewigkeit! +. Wir grüßen froh mit Singen den hellen Morgen⸗ stern. Oer gibt uns das Vollbringen. Wir dienen Gott, dem Herrn. Deutschland ist unsre Ehre, Oeutsch⸗ land in aller deit! Herrgott, segne die Wehre, Deutsch⸗ land in Ewigkeit! Hermann Ohland, geb. 1888 Volk vor Gott 57 Weise: Wachet auf, ruft uns die Stimme Frankfurt a. M., 1599 — Sieh her ⸗ ab vom Himmel dro⸗ben, Herr, Don⸗nernd aus der Feu⸗ er⸗wol⸗ ke sprich, ———— 262——0.— den der En⸗ gel Zun⸗gen lo⸗ben, sei Schöp⸗fer, sprich zZu un⸗serm Vol⸗ ke und n gnä⸗dig un⸗serm deut⸗schen CLand. Sei lehr uns stark sein Hand in Hand. du uns Fels und Buͤrg, du führst uns I————— — 0 6— + 0 wohl hin-⸗durch, hilf uns strei ⸗ten; denn ————————— 3 dein ist heut und al ⸗ le Feit das ———— 2———— ————————————ꝛ7.— +*——— 0—. L Reich, die Kraft, die Herr⸗ lich=keit. Emanuel Geibel, 1815-1884 Heilig Vaterland Paul Sturm, 1936 I 1 —* 1 1 E——*— 8..— 22.—.—. 5 1——.—.— + 2. lä—„+ J. Oas Volk in deut-schen Gaun dankt heut dir, — 7 —————— 2 1 DDI 2 1 2*——— ö— gro ßer Gott, du ließ't uns Wun ⸗der — V —— 2— 2 Ln,— 22—1. schaun, halfft uns aus tief ster Not. 2. Ferbrochen ist das Voch, wir sind geeint und frei. Wir wissen: Gott lebt noch. Er ist gerecht und treu. 5. Zum Himmel dringet heiß des Herzens Uber⸗ schwall; auf neue, mächtge Meis' tön unsres Dankes Schall. Gerhard Fischer-Thening, geb. 1884 Volk vor Gott 59 3⁵ Niederländische Volksweise, vor 1626 EE—2.—— ES————— Aarrn Latre.—.. 4J. Wir tre ⸗ ten zum BVe ⸗ ten vor Q + J ah, Larr e we———.———— UU.·——.—— V. L— 1 I V Gott, den Ge⸗ rech⸗ ten; er wal⸗ tet und 4 7. 1.— E—..—55..— —.— ů——. E——— + +7 CEZI hal ⸗tet ein stren ⸗ges Ge⸗ richt; er 4 4 4 —— 22 2—————.— 2— 1 x EV + 7————— +—— läßt von den Schlech ⸗ten die Gu⸗ Q + 7— + 1 + 2—. ..—.......—3....— bEE— 1— 3 Hi.— ten nicht knech⸗ten, sein Na⸗ me sei ge⸗ e. 55 R —— II —2 E 8— 2— 25 — L L lobt, er ver⸗ gißt un ⸗ ser nicht. 2. Im Streite zur Seite ist Gott uns gestanden, er wollte, es sollte das Recht siegreich sein. Da ward, kaum begonnen, die Schlacht schon gewonnen; du, Gott, warst sa mit uns, der Sieg, er war dein. 3. Wir loben dich oben, du Lenker der Schlachten, und flehen, mögst stehen uns fernerhin bei, daß deine Gemeinde nicht Opfer der Feinde, dein Name sei ge⸗ lobt, o Herr, mach uns frei! Josef Weyl, 1821-1895 Heilig Vaterland 5—— 36 Friedrich Martin, 1926 — SSS 1. Herr, in die ⸗ ser Zeit Ge⸗ wog, D.—5 ö.—. .——— I—* 0 O Fi * ——4— 2 0 555 — mir den Glau⸗ — 2 22 — — Iir D.—— ö t I S... ben, der noch nim⸗mer mich be⸗ trog. 2. Glaube sieht in Nacht und Fluch eine Spur von deinem Lichte, ohne den die Weltgeschichte wüster Greuel nur ein Buch. 5. Auch wo trostlos unbeschränkt dunkle Willkür scheint zu spielen, Liebe doch nach ewgen Zielen die verborgnen Fäden lenkt. 4. Und ob wir nur Einsturz schaun, Trümmer, schwarzgeraucht vom Brande, waltet doch schon durch die Cande leise ein geheimes Baun. 5. Sieh, auch in der Völker Gang deuten Wehen auf Gebären, und wo tausend weinten Zähren, singen einst Millionen Dank. 6. Ach, daß blind und unbewußt seiner Gnade heilgen Schlüssen selbst die Teufel dienen müssen, wenn sie tun nach ihrer Lust. 7. Herr, der Erdball wankt und kreist, laß, o laß mir diesen Plauben, diesen starken Hort nicht rauben, bis mein Geist dich schauend preist. Nach Emanuel Geibel, 1815-1884 Volk vor Gott 37 0715 Wachet auf, ruft uns die Stimme Frankfurt a. M., 1599 1 3— .— 1. 6( 37WWet auf, ruft uns die Stun⸗ de, sie Sieh die Nacht hielt dich ge ⸗ fan⸗ gen, dein ————2—————————— ——————————.—=——..— fet uns mit hel⸗lem Mun⸗ de: Wach Lenrh kommt her⸗ auf mit Pran⸗gen; der — ů H 20 E„.—.5 — auf, wach auf, du deitteshes a Wohl⸗ Frei⸗heit gro⸗ßer QTag bricht an. .e. 45— — auf zum an ba⸗ ten Gang! Steht auf! Der 5— Sturm⸗ ge⸗ 15 Rut die Er ⸗ de. Der I——* enarun W. ———— E ů Laar,,. Fein ⸗ de Rrieg ist ser Sieg. Dein —— Wort ilt Sturm, Herr, und Ge=richt. 62 Heilig Vaterland 2. Herr und Gott, in diesem Streite steh deine Gnade uns zur Seite. Wir habens wohl auf dich gewagt. Unser Kampf ist unser Glauben. Kein Teufel soll die Fahne rauben. Wer glaubt, der kümpft aus Gottes Macht. Der Feinde List und Spott zerschlägst du, Herr und Gott. Hoch im Felde die Vanner stehn und leuchtend wehn, wenn wir dem Feind entgegengehn. 5. Verg s und Täler noch frohlocken, wenn in dem Sturm der hellen Glocken der Friede zu den Menschen geht. Nimmer sollst du, Volk, verderben! Solang noch Männer für dich sterben, dein Gott noch gnädig zu dir steht. Viel heller als die Sonn strahlt deines Reiches Kron. Tragt die Zeichen aus dem Gericht ins hohe Licht! Steht still vor Gottes Angesicht! 4. Slammt auf ewigen Altären, ihr Heldenfeuer, Gott zu Ehren! Oer Toten Ruhm ist heilig groß. Traget still, ihr Schmerzensreichen, das Kreuz und Opfer ohnegleichen! Ihr tragt das Leben in dem Schoß. Herr Gott mach uns bereit, du Macht der Ewigkeit! Gib den Stillen viel Fried in Not, den Sieg im Tod. Wir preisen dich, allmächtger Gott! Hermann Ohland, geb. 1888 EE/ — An—. HBereitschast⸗ selne Fard 2 and legl und siehel Zurtick er· ist nichl geschickle⸗ um Seich Hottos Christus V Heiliꝗᷓ Ddterland in Gesahren, deine Sohne Stehn dichꝛu wahren — Bereitschaft 65⁵ 6— 38 Heinrich Spitta, 1955 — +——j— 505.... J. Hei⸗lig Va⸗ ter⸗land! In Ge⸗ fah⸗ren —0.— dei ne Söh⸗ ne stehn, dich zu wah«ren. iiEEEE von Ge⸗fahr um⸗ringt, hei⸗ ug va⸗ ter⸗land, ——. L. ,-— , nrr 7 ö fahr um⸗ringt, hei lig ter⸗land, ————— le ste ⸗ hen wir Hand in ande 2. Bei den Sternen steht, was wir schwören. Der die Sterne lenkt, wird uns hören. Eh der Fremde dir deine Krone raubt, Deutschland, fallen wir Haupt bei Haupt. 3. Heilig Vaterland, heb zur Stunde kühn dein An⸗ gesicht in die Runde. Sieh uns all entbrannt, Sohn bei Söhnen stehn: Du sollst bleiben, Land! Wir vergehn! Rudolf Alexander Schröder, geb. 1878 5 66 Heilig Vaterland 39 Weise: Ein neues Lied wir heben an Martin LCuther, 1525 ......— 1 1 2 0 blei⸗ bet treu und hal=tet fest, ö Wwer sich von Gott nicht schei⸗ den läßt, ———— DDRDITT—————— 2 *— so wird euch mehr ge⸗ lin ben⸗) der kann die Höl⸗ le zwin⸗gen. — 4— ö.—.— I Der al ⸗te Gott, der treu ⸗e Gott 9 —— V ö..— läßt sich noch im ⸗mer scaal ,en und macht des Teu⸗ fels List zu Spott —— und sei ⸗ nen Stolz zu Grau ⸗ en ..... — und sei ⸗ nen Stolz zu Grau⸗ en. Ernst Moritz Arndt, 17769-1860 aii àn Wünn 0 Bereitschaft 67 zweite Weise Paul Schwadtke, 1954 ů H—— II..—— 1 Auf, blei⸗bet treu und hal ⸗ tet sest, Ü Vwer sich von Gott nicht schei⸗den läßt, der 9⁰ QJ.L III —122. N 2—— E.— E+———2.—.—0 7 E— wird euch mehr ge⸗ lin ⸗ gen; Der kann die Höl ⸗le zwin⸗gen. QD.. 2— +——3 — 25—2 ö,.. E +*——— 2 e 9 2 2— 3665 EHR 1 1 I I—— D 93———— macht des Teu⸗fels List zu Spott und —.— 455—.— I H I—— 5 3 5—.——* 5—— sei nen Stolz zu Grau⸗ en und 9⁰⁴ —.—.— II E 2———.—.——— E ö——— I — sei nen Stolz zu Grau ⸗ en. ——.... r 68 Heilig Vaterland 2. Auf, bleibet treu und haltet aus, wie Lug und Urug auch schnauben! Der Herr dort oben hält noch Haus und schirmt den rechten Glauben: den Glauben, daß die Welt vergeht, wenn Männertreue wanket, den Glauben, daß wie Sand verweht,: was um die Lüge ranket.: 3. Oenn Treue steht zuerst, zuletzt im Himmel und auf Erden. Wer ganz die Seele drein gesetzt, dem soll die Krone werden. Orum mutig drein und nimmer bleich, denn Gott ist allenthalben; die Freiheit und das Himmelreich: gewinnen beine Halben!: Ernst Moritz Arndt, 1769-1860 40 Johann Walther, 1552 ————————— ö Wach auf, wach auf, du deut⸗ sches Be'⸗ denk, was Gott an dich ge⸗ ——— Land, du hast ge⸗nug ge⸗ schla/ wandt, wo⸗ zu er dich er⸗ schaf ⸗ ö fen fen. Be⸗denk, be⸗denk, was oer — Gott dir hat ge⸗ sandt und dir ver⸗ ISIEhn Bereitschaft 69 —— traͤut sein höch⸗stes Pfand, drum magst du .SS.... wohl auf ⸗wa 2 chen. Johann Walther, 1496-4⁵70 —4 1 Adolf Daum, 1857 D—— I. Der Tag steht auf im Land, wer —2——.— will der Nacht ver⸗ blei ⸗- ben, wer in den Tod hin⸗trei⸗ ben? Gott ruft zur 66 E ————.——2——ꝛ—7]— Tat. Auf, schürt der Frei⸗ heit Brand! 2. Ihr Brüder all im Glied! Wer hat sein Herz ver⸗ loren? Wer ist nicht neu geboren? Gott alle Treu! Die Fahne reißt uns mit. 3. Und steht der Seind im Feld. Ist schon der Tag verklungen? Ist schon zur Nacht gesungen? S ist Got⸗ tes Will, wenn einer stirbt und fällt. 4. Auf, Brüder, frisch gewagt! Der Tag muß uns gelingen. Wir wolln das Gloria singen Gott froh zur Ehr. Viel Srieden bring die Nacht. Hermann Ohland, geb. 1888 70 Heilig Vaterland 2. RNobert Köbler, 1940 +..—.———. + C. 2— CLL.. 2.* E 11— ——*— I—— J. Herr, laß uns uns⸗ re Wach⸗sam⸗ keit, Q rn—————. Z.—* + + L 5——. 40————————— die Zeit zum Schla⸗fen ist vor⸗bei. —ꝝ CZ. m⁷— 2*— I 2— ——8 L 2 +——..— *—— 3.— 1—— Der Weg zum diel ist viel zu weit, Q 4 4 CZ...—* 4— II CE.5—— 1 II CLCLL—..—. S..—. 1— 1 III E.. 2———.— II —.— als daß an Ruh zu den⸗ken sei. 2. Die Finsternis droht immer noch, und ihrer Stunde wartet sie; denn ewig böse bleibt sie doch. Welelenr ja, vernichtet nie. 3. In ewgem Kampfe wird allein des Volkes heilig Recht bewahrt. Herr, laß uns immer wachsam sein, Herrgott, mach deine Deutschen hart! Annemarie Koeppen, geb. 1899-1940 Erhard Mauersberger, 1958 EHN V V— .er Lri, ds wien Hi. EH——— J. Wir hen als Pflü⸗ ger durch Bereitschaft 7⁰¹ Q JZ... 2——— — 2** +— E 2— 8..— +——— L 4— I— LG + EHE à—— L EICE—— SD..‚. 0 7———— sü⸗en in hei⸗/ li⸗ge Er⸗ den. Es .5 .* + 2——.——5— ——— ö——.—— . rdinn t a* T V wach⸗sen die Saa⸗ten, die Ern⸗ te ist ——.— 7 CFn 1r 22 3„ F i.—..————— PEED——..— z n— e ———.— + 1—(⁷ + + L + — weit; doch ü⸗ber uns⸗re Vergänglich⸗keit Q EUD— N EE——..—1.14. EFUE ö V N—— S‚‚ 2 2 2...— 1 wan⸗ dert das deut sche Wer⸗ den. 2. Wir haben gesät und gerühret die Hand, gewartet, bis Saat in der Reife stand und unsere Ernte gehalten. Und wenn sich erfüllet unsere Zeit, wird über unsre Vergänglichkeit Reife sich neu entfalten. 3. Wir haben den Mut und den Willen zur Saat und glauben an die Vollendung der Tat, die schaffend wir fest gegründet. Und ist unsre Ernte so fern und weit: Hinaus über alle Vergänglichkeit unsterbliches Leben sich findet. Hermann Roth Heilig Vaterland +4 Paul Schwadtke, 1937 Ye Sin⸗ge, o Volk, in der Frü⸗ he dei⸗nen TZ 5.—*— ieee Emr, Lob⸗ge⸗sang; schrei ⸗te den Schritt dei⸗ ner 7 ů EV„— EVAD———————— ——— 2 Mü⸗ he, dei ⸗ ner Vä⸗ ter GOang. 2. Schreite der Sonne entgegen, pflug- und schwert⸗ gewohnt! Sieg und Freude und Segen alle Tätigen lohnt. 3. Nimmer wirst du verderben, Volk in Gottes Gnad. Not und Opfer und Sterben wandelt sich herr⸗ lich in Tat. 4. Schreite mit blanker Wehre deinen Schicksals gang! Singe, o Volk, Gott zur Ehre deinen Lob⸗ gesang! Hermann Ohland, geb. 1888 4⁵ Erhard Mauersberger, 1937 2⁰⁴ ů.— FEE———. Fän——— ö—— ö—.— FHE— A.— ö—.——— —.. J. Sä⸗leu/te sind wir, ihr al ⸗le und ich, * Bereitschaft 73 — —* ˙0 9 TZ.....*— 5 III D Hü— I+V* N ....— 2—7 4*— 0 0———— sü⸗ en, o Deutsch⸗land, nur für dich. 2. Einmal wird reifen, was wir gesät, was wir im Glauben erkämpft und erlitten, was wir mit hoffen⸗ dem Herzen erstritten, einmal wird unsee Saat gemuüht. 3. Tausend Bäche nähren den Strom, tausend mal tausend lassen ihn schwellen. Einmal aus aller Wirr⸗ nis Wellen hebt er sich doch, der deutsche Dom. J. Gott ist der Vater und Herr der Saat, weckt aus der Schollen Umbruch das Leben. Glaube, der ihm sich opfernd gegeben, erntet erlösende Kraft zur Tat RNudolf Heubel, geb. 19001 Weise: Ringe recht, 46 wenn Gottes Gnade Brüdergemeine, um 17740 — 15 7 2 305 —— 3—.—2.— 2—.— 2 hi M. +* 2—.—.—.—. . R⸗ nes§Feu⸗ er uns⸗ rer See⸗le, nur dem — +* + R,— nenmn in 3 rn din. urnunn i.. EEN2 n ninn n in 4I——.———...—.—— reinsten Ziel geweiht, nährst du dich aus heilgen d———* F EU%— ö 2————.. V——— EEll Glu⸗-ten, Gott, aus dir seit E⸗wig⸗keit. —————————— ltemii 74. Heilig Vaterland 2. Wir aus Erde, staubgeboren, sind von heilger Lust durchbebt durch das Licht der reinen Sehnsucht, das aus deinem Wesen lebt. 3. Was von deinen Erdgeschenken du uns gabst, war heilig Gut: Weib und Bruder, Volk und F§reiheit, heilig durch der Liebe Glut. 4. Nur, was irdisch und vergänglich, senkt sich dem Verderben zu. Aber du, du heilge Klamme, unsre Sehnsucht, glühe du! Heinrich Lersch, 1889-1956 2 NWwon Weihe der Arbeit Alles,was Wirstuð aben Rarin- Dnj WoeSn— 8 stohl/stob os im Railb Das waltlẽ GolT derh en Kannl (A Golt sanꝗ ich 9. beitan. +.. 2 V* 22 weise: In Gottes Namen fahren wir Vorreformatorisch §IE—.— I V. —PEE 0 6 0 0— J. Das wal ⸗ te Gott, der hel⸗ fen Q . 2 I 1 LE. L +* + 1—— I CIN I + L. I— F. kann! Mit Gott fang ich die V. 2•—..——„ ö E*—.———— SI —— * + +7 +* V Ar⸗beit an, mit Gott nur geht es Q 4 CV + 1 1—— 1 V— I—— „E—— glüch⸗lich fort, drum ist dies auch mein Il⸗ 2— ö, V FUEW I +. Iurt. 2— I——— 1 sucht Gottes Angesicht, drum auch mein Mund mit Freuden spricht: Das walte Gott! 3. Anfang und Mitte samt dem End stell ich d allein in Gottes Händ; er gebe, was mir nützlich A ist, drum sprech ich auch zu seder Frist: Das 4. 7walte Gott! Johann Betichius, 1650-⁷2 ...C—.AN— 0 160 SSS— 2. All mein Beginnen, Tun und Werk er⸗ fordert von Gott Kraft und Stärk; mein Herz Heilig Vaterland 48 Weise: Dir, dir, o Höchster, will ich singen Halle, 1704 109 mich, o Herr, in al ⸗ len Gib selbst das Wol ⸗⸗-len und Voll⸗- ——— 198*— gen auf dei⸗ nen Wil⸗len sehn gen und laß mein Herz dir ganz ν² IIIIX H — ö 4.——2—— 00 ——4* . 11 Nimm mei⸗ nen 12 Leib und Geist zum Op ⸗ fer hin; / E + ᷑◻ LD. 2*—„— II ö—.—.8E — +——n dein, Herr, ist al⸗les, was ich hab und bin. 2. Gib meinem Glauben Mut und Stärke und laß ihn in der Liebe tätig sein, daß man an seinen Früchten merke, es sei kein eitler Traum und falscher Schein. Er stürke mich in meiner Ritterschaft und gebe mir zum Rampf und Siege Kraft. Georg Joachim Zollikofer, 17750-1788 * Welhe der Arbelt 79 9 Adolf Daum, 1940 1 9 190 5 +— +253.2 2 E.—.— CIE +.— I.——.2 122.—*—.— E r—2.—.—— CLVIU.—. CLILV +*— 1 ENA.— +.—..————— ———— auf der Alk⸗ker heil ⸗gen Grund. Q SZ... 1 I LE..——. 2 CLZ.U 12— 2.— + 1—— 1505—— 1.. 3 L Hö⸗/re du uns, wenn wir be⸗ ten A 7. QDZ...5 I 1 2 EWUEE———— 2— E durch der Häm⸗mer har ⸗ten Mund. Q—— 4 EÆUD 31——— FEHEEE—..—. FF 23 755 2——— 1— 1— II Hö⸗/re du uns, wenn wir be⸗ ten. 2. Sieh das starke Händefalten, wenn die Faust den Hammer packt. Herr, wir fühlen tief dein Walten in der Walzen dunklem Takt. Herr, wir fühlen tief dein Walten. 3. Sieh, o Gott, in diesen Slammen brennt dein ewig heilges Licht. Sieh, wir stehen hier zusammen in dem Werke unsrer Pflicht. Sieh, wir stehen hier zusammen. 4. Gott, du bist in unsrem Werke mit dem Geist, der alles schafft. Gott, wir fühlen deine Stärke tief in unsrer eignen Kraft. Gott, wir fühlen deine Stürke. Ferdinand Oppenberg, geb. 1908 80 Heilig Vaterland Weise: Ist Gott für mich, so trete Augsburg, 1609 —— +——————— + 3 ů ö—.—.— S—..—————ͤ— ö 55.— 4. 2 auf, o Sonn, im Mai⸗ en, ström 1 Gieß dei⸗ ne tau⸗ send Wei⸗ hen, Herr, E*—.——.—.— .— 1.—* I ö— ET—— 1———*.— 1—— 0.— +1 II—— her, frisch gold ⸗ ne Glut! auf ber Land und lut, ꝝQ V.— 4————— ————7— 5 ö ö al ⸗ler Alk ⸗ker Grü⸗ nen, auf kiel⸗durch⸗ 0 D.—. 2 ..———— 35 2— schnitt nes Meer, auf Städ ⸗ te, Stra⸗ Ern, Q 4.XYV——— CL—— I CLI +*— II 13.—2.— +— + + N—1 3— 330 2— Schie⸗nen, Werk⸗hal ⸗ len hin und her. 2. Der Pflug heut auf den§Feldern, der schnellen Rie⸗ men Macht, der Axthieb in den Wäldern, das Nollen tief im Schacht, der tausend Räder Brausen, der Werften schwer Gedröhn, der Schmiedefeuer Sausen heut feiern, ruhn und stehn. 3. Und als viel tausend Kerzen glühn heut im Feier⸗ chor des Arbeitsvolkes Herzen, schlagen zu dir empor. Oes Glaubens Liebeswalten, das Tod und Teufel zwingt, das woll uns Gott erhalten, uns Volk, von Gott umringt. Weihe der Arbeit ö 8¹ 4. Daß wir die Meistrer werden ob dumpfer Sklaven⸗ fron, in unseer Rüäder Treiben nie mehr darin verrohn. Die werkenden Maschinen des Volkes Helfer sind, als BVrüder wir uns dienen, nie mehr dem Ganzen blind. 5. Oem freien Volk nun wieder gehört, was frei es schafft. Die Hand her, Arbeitsbrüder, in junger Maien⸗ kraft! Nicht Herren hier, nicht Knechte! ODen Schwa⸗ chen traget mit! Gott über sedem Kechte! Und wir im gleichen Schritt. Gerhard Marg, geb. 1902 51 Katholisches Kirchenlied Q— x +———— n + n Al⸗ les mei⸗ nem Gott zu Eh⸗ ren Got⸗tes Lob und Ehr zu meh⸗ren, —— 4 1.— 4 +** I EV 22 5—.———————. —— 2.70— 0 in der Ar/ beit, in der 11. 3 da nach ich ver⸗lang und tu. er dltitviti ̃ii, 2.—.———.—.—— 1. Leir. Got /cte will ich de⸗ ben.) Leib und Seel, mein gan⸗zes Le⸗ben. .———— Z..— 1 CLL./ 2—**—— I———+ ——————. Gib, o Va⸗ ter, Gnad da ⸗ zu, 8. 2..— 2 2—.— 2 H E— 4——— T 5———————— gib, 0 va ⸗ ter, Gnad da ⸗ zu. 82 Hellig Vaterland 52 Bremen, 1938 nn mn EV 3—— ö—— 1 Mit Son ne, Wind und Re⸗ gen Wir schau ⸗en rings den Se⸗ gen, s[u NV 5 s —* 81 ——— 2 5 2I * ö.——* zieht neu der Mai ins Cand. Herr Gott, von dei ⸗ ner Hand. EE—.—.—„ EEE— 2 2 5— E H 2— — ö Die Ar ⸗ beits ⸗ ru ⸗fe schwei⸗ gen * 4 22————— 2———— —— heut in ver⸗jüng ⸗ ter WMelt, und E— ö RSD—— EILr.— 2.— EV—.—— +——— 7— 1+7 Oan⸗/ kes ⸗ lie ⸗ der stei ⸗ gen em⸗ Q 4. +. FE N ES. 1 ů II — 2 L— HN 2.— 2*—. II por zum Him ⸗ mels ⸗ zelt. 2. Du hast uns, Herr, gegeben zur Arbeit Mut und Kraft, das ist dir rechtes Leben, das gern für andre schafft. Du fügtest uns, in Treuen zu dienen unserm Land: Dein darf sich feiernd freuen die mühgewohnte Hand. Weihe der Arbeit 83 3. Von dir ist uns gefallen nicht gleiches Lebenslos. Doch eins schenkst du uns allen: Wer dienet, der ist großb. So laß uns denn umschlingen ein festes Bruder⸗ band: Das Schwerste muß gelingen, wo Hand sich fügt in Hand. 4. Nicht uns allein soll frommen, was unsre Mühe schafft. Für die, die nach uns kommen, Herr, segne unsre Kraft. Zu dir wir heut erheben mit frohem Sinn die Hand: Ein Dienst sei unser Leben für unsrer Kin⸗ der Land. Emanuel Hirsch, geb. 1888 ö + + I eRerd (Cich Sa⸗- Oit. Heh das „W em eruachzlon) Herʒ dnni das d Sa. Gerhard Schumann 11 10 * Feiernde Gemeinde Morgen und S 53 Melchior Vulpius, 1609 2 1 3— IIX + IIII — — — —3 J. Die hel⸗ le Sonn leucht' jetzt her⸗ l 2 n rnnn, 346— —— 2— 2⁰ 2 für, fröh⸗lich vom Schlaf auf⸗ — E SSSSEEE EE————.— ————4 ste ⸗ hen wir; Gott Cob, der 9. E —— —H—....— uns in die ⸗ ser Nacht 2 Q.Er—— + +— —— N 1 —.— 2*——.——.— ——— be⸗hü⸗tet vor des Teu⸗-fels Macht. 2. Herr Christ, den Tag uns auch behüt vor Sünd und Schand durch deine Güt, laß deine lieben Engelein unsee Hüter und Mächter sein, 3. daß unser Berz im Ghorsam leb, dein'm Wort und Willn nicht widerstreb, daß wir dich stets vor Augen han in allem, was wir heben an. 4. Laß unser Werk geraten wohl, was ein seder ausrichten soll, daß unsre Arbeit, Müh und Fleiß gereich zu dein'm Lob, Ehr und Preis. Nikolaus Herman, um 1480-1561 —— 90 Feiernde Gemeinde Weise: Menschenfreund, 54 nach deinem Bilde Johann Peter Heuschrel, 1807 EH—— 8 ö n, e e 1 QAlus des Him⸗ mels hel Wal ⸗ les steht so gott Q—— E ö—— ö———. = R—— 1 I strahlt der neu · e Mor⸗ gen her, Ber ⸗ ge, Tä⸗ ler, Luft und Meer. V — * V 4 0 E E 20 2— 2⁵ 2— 2 1 E———— zünd ein Mor⸗ gen⸗ rot der Lie⸗ be, Q 4 — ö Herr, mir auch im Her ⸗ zen an, E ö — 6 3.— EA—ITT 8——— auf ⸗er⸗stehn laß re ⸗ ge Trie ⸗be, + D E——. II til ⸗ ge se den fin ⸗stern Bann. 2. CLaß von allem mich genesen, was zum Auferstehn nicht frommt, was an mir von müdem Wesen, was an Furcht mich überrommt. Freudig ruf ich deinen Namen über meine Tage hin, und ich setz ein gläubig Amen auch an dieses Tags Beginn. Paul Kaiser, 1852-1917 — W 2 1 +X+. 1 Morgen 9¹ Hamburg, 1598 2 .————„ t iu: d +—. 1 Wünt mei⸗ nes Her ⸗ zens Grun⸗ Vin die ser Mor⸗ gen ⸗stun- 9 J. +——*— 2.— H E +—.— 2 J— n nn... EN——.———. 8 22 33.N L.———.—— II 7————— de sag ich dir Lob und Binwun de, da⸗ zu mein Le⸗ben lang, T— 4— Hne. ——————.— 2—* 1 —8——3—..—.—— E——1——...—— ——.— ů—————— o Gott, in dei ⸗ nem Thron, dir .—1——.— +.2...—— 1 42— CETA——* +..——— D—*4.—— 4— 2 zu Lob, Preis und Eh⸗ ren durch . 2— JZ.—.——.— . 12 2 2— LVX——HD‚eD‚‚...—— ** 325— Ehri ⸗ stus, un lern Her⸗ A 265%%. .——— er dnn n, 7— ren, dein ein ge⸗ bor⸗nen Sohn. 2. Oank dir, daß du aus Gnaden in der vergangnen Nacht mich vor Gefahr und Schaden behütet und bewacht. Ich bitt demütiglich, wollst mir mein Sünd ver⸗ geben, womit in diesem Leben ich hab erzürnet dich. 5 N 0 x I +8 92 ö Feiernde Gemeinde 3. Qu wollest auch behüten mich gnädig diesen Tag vor Teufels List und Wüten, vor Sünde und vor Schmach, vor Feur und Wassersnot, vor Armut und vor Schanden, vor Ketten und vor Banden, vor bösem, schnellem Tod. 4. Mein Leib und meine Seele, mein Weib, Gut, Ehr und Kind in dein Händ ich befehle, dazu mein Hausgesind als dein Geschenk und Gab: Mein Eltern und Verwandten, die Freunde und Berannten und alles, was ich hab. 5. Gott will ich lassen raten, denn er all Ding vermag. Er segne meine Taten, mein Vorhaben und Sach; ihi hab ich heimgestellt mein Leib, mein Seel, mein Leben, und was er sonst gegeben; er machs, wie's ihm gefällt. Georg Niege, 1525-4588 56 ö‚ Michael Weiße, 1554 Q N— .————— ———— — ö 1. Oer Tag ver⸗ treibt die finst ⸗ re ——+ SS—— 3 — ö 2 2 n ——— Nacht, ihr lie ⸗ben Brüder, seid muntre und — 4 + . 1 —— 2 22 I wacht und dient Gott, dem Her ⸗ ren! 2. Oer ZHerr hat heut uns treu behüt aus reicher Gnad und lauter Güt; drum dankt Gott, dem Herren! 3. Fangt euer Handwerk fröhlich an, so wirds gar bald sein wohlgetan, und preist Gott, den Herren! 1. Str. v. Michael Weiße, gest. 1534 2. und 5. Str. v. Karl Gofferje, geb. 1893 E — s ◻ I— 3 5 E — 449 H S 2 30.*— +— 2 V 5 AN= I 8½7 2fN 92———.— — 2* I. IINE —— 8 + 3 Aiiĩ— + III— N —— IIXI 2— +— ii 5 N²— —8 V. Fian— V V— GI R—— 3H NHE UUE AIS NS U5 Us S s V— H I 2 ◻ E + X V EX——— I 2)•„*—— 5— AI— 2 2 Vũ. +T+—— 1—I.— ———— E —— 4 E— 8 25—*— + 7& I S **. 15— S-• ——— E AIAE— —.— schau—e den a⸗/ ber nun steh +7 Him/ mel mit mei⸗ nem Ge⸗ sicht. nie ⸗der; mun⸗-ter und fröh-⸗lich, + TD. CLL. 94. ö Felernde Gemeinde 2. Mein Auge schauet, was Gott gebauet zu seinen Ehren und uns zu lehren wie sein Vermögen sei mächtig und groß, und wo die Frommen dann sollen hinkommen, wann sie mit Erieden von hinnen geschieden aus dieser Erde vergänglichem Schoß. 5. Lasset uns singen, dem Schöpfer bringen Güter und Gaben, was wir nur haben, alles sei Gotte von Herzen geweiht. Die besten Güter sind unsre Gemüter; Lieder der Frommen, von Herzen gekommen, sind es, woran Gott am meisten sich freut. 4. Abend und Morgen sind seine Sorgen; segnen und mehren, Unglück verwehren sind seine Werke und Taten allein. Wenn wir uns legen, so ist er zugegen, wenn wir aufstehen, so läßt er aufgehen über uns seiner Warmherzigkeit Schein. 5. Allles vergehet; Gott aber stehet ohn alles Wanken, seine Gedanken, sein Wort und Wille hat ewigen Grund Sein HBeil und Gnaden die nehmen nicht Schaden, heilen im Herzen die tödlichen Schmerzen, halten uns zeitlich und ewig gesund. 6. Kreuz und Elende das nimmt ein Ende; nach Meeres Brausen und Windes Sausen leuchtet der Sonne gewünschtes Gesicht. Freude die Flülle und selige Stille hab ich zu warten im himmlischen Garten; dahin sind meine Gedanken gericht. Paul Gerhardt, 16074676 Weise: O Ewigkeit, du Donnerwort Johann Crüger, 1655 —.——.— 1 1131.— 2 CL..——.— EE—— 1—— 1— Mor⸗ gen⸗ licht, steig aus der Du Got⸗ tes ⸗gnad, dein hel⸗ ler Morgen 9⁵ — S.* 1+——— ......———.—.—.——8 . e. 6 2 æ.·.— ö E—.—— 1 30 Nacht! Du Himmels⸗sonn, ström hin dein Schein fall in die ärm⸗ ste Kam⸗mer 7. ö e.,„ EH——*————— Pracht, komm, seg ne uns ⸗re Er⸗ 9.5 ein, daß drin⸗nen Freu⸗de wer⸗ de. Q II EE. 235— ů fF———— 00.— ED...— H— 1203———..— O Gott der Kraft und Herr⸗ lich⸗ 40——. +I. N 228 n—.—— —.———.————...—— EVV—5—— Lnn nn.i,.— 2— +. keit, dein ist das Le⸗ ben, dein die Zeit! 2. Du Wolke hoch im Lichtgezelt, du VBaum am Weg, du Halm im Feld, Gott schuf euch in der Stille. Du Lerch, hellaͤuf zum Himmel sing, dich froh zur Erde niederschwing, du bist aus Gottes Willen. So schlag, mein Herz, tief in der Brust auch diesen Tag aus Gottes Lust. 3. Und steht die Not wie Nacht im Land und Leid umdunkelt Herz und Hand, du, Herr, ruffst mich zum Werke. Und bricht der Sturm den letzten Steg und steht der Tod auf meinem Weg, du, Herr, bist meine Stärke. Tritt durch die dunkle Pforte ein. Du sollst der Seele König sein. Hermann Ohland, geb. 1888 NNNS Fesernde Gemeinde 5 9 Heinrich Albertei), 1642 T——— L——*5——— CINX 2*—— L—.— 8— V I 1 Inder des Him⸗mels und der Er-den, der es Tag und RNacht lüßt wer⸗den, 9.3.——1 ö—— + ö EE 2. 1.—— 1.— ba ⸗ ter, Sohn und heil ⸗-ger Geist/ Sonn und Mond uns schei ⸗nen heißt, —0— EE.— ——— WIDDDDIIJIII‚.. des sen star ke Band die Welt .———5—— — Wrce.*— S....... 6657 Ie und was drin=nen ist, er= hält: 2. Gott, ich danke dir von Herzen, daß du mich in dieser Nacht vor Gefahr, Angst, Not und Schmerzen hast behütet und bewacht, daß des bösen Feindes List mein nicht mächtig worden ist. 3. Führe mich, o Herr, und leite meinen Gang nach deinem Wort; sei und bleibe du auch heute mein Beschützer und mein Hort. Nirgends als bei dir allein kann ich recht bewahret sein. Heinrich Albertch, 1604-4651 Meise: Ringe recht 60 wenn Gottes Gnade Brüdergemeine, um 1740 V. — ö‚ 5——.—— —45—...——5 L——.— E ö — 2— —* 1. Got⸗tes-stil⸗le, Sonntags⸗frü ⸗he, Nu⸗he, Morgen 97 +— 2—72 2 ů w Lineu— die der Herr ge⸗bot! Mei⸗ne See⸗le, wach und glü⸗- he mit im hel⸗len Mor⸗gen⸗ rot! 2. Neues Leben, neue Stärke, reiner Andacht frische Glut zu dem frommen Liebeswerke schöpf ich aus der Gnadenflut. 3. Caß die Flamme stets mir brennen, o mein Heiland Jesu Christ. Laß es alle Welt erkennen, daß mein Herz dein Altar ist. Marx v. Schenkendorf, 1785-1817 Weise: Nun laßt uns Gott, dem Herren Leipzig, 1587 * 237—.— ů———— 42..—— +* +— 11. 41 LEI.Z. 2. 2 +* 1..—. ——. 41. ů——— auf, mein Herz, und sin ⸗ dem 9⁰ e Schöp⸗fer aleier Din⸗ge, dem Ge⸗ber alter 0⁰ ö V 271 1I— HN 2 2— E.— 5— N — 122—————— 2—4 E I Gü⸗ ter, dem frommen Men⸗ schen⸗hü⸗ter. 2. Heut, als die dunklen Schatten mich ganz um⸗ geben hatten, hast du, o Gott, gewehret, daß mich kein Leid versehret. 3. Du sprachst: Kind, lieg in Frieden, ich will dich treu behüten; schlaf wohl, laß dir nicht grauen, du sollst die Sonne schauen. 7 9 Felernde Gemeinde 4. Oein Wort das ist geschehen: Ich kann das Licht noch sehen, von Not bin ich befreiet, dein Schutz hat mich erneuet. 5. Sprich Ja zu meinen Taten, hilf selbst das Beste raten; den Anfang, Mitt und Ende, ach Herr, zum Besten wende. Paul Gerhardt, 1607-1676 62 Johann Crüger, 1653 + + + V. EI 2— 2 2— DT +. 134..—.— + 1. Co⸗bet den Her⸗ren al⸗le, die shn eh⸗ren, 1 —— — E rnan Ba——— .——.—.— S...— 6555 — 15 ů— laßt uns mit Freu⸗den sei⸗ nem Na⸗men sin gen und Preis und Dank zu sei⸗nem 4 4 V. + 5———— —..—— 4— II 5——* ninm—H SIN— U— Al⸗tar brin⸗gen. Lo ⸗-bet den Her⸗ ren! 2. Der unser Leben, das er uns gegeben, in dieser Nacht so väterlich bedechet und aus dem Schlaf uns fröhlich auferwecket: Lobet den Herren! 3. Daß unsre Sinnen wir noch brauchen können und Händ und Süße, dung und Cippen regen, das haben wir zu danken seinem Segen: Lobet den Herren! 4. O treuer Hüter, Brunnen aller Güter, ach laß doch ferner über unser Leben bei Tag und Nacht dein Schutz und Güte schweben: Lobet den Herren! Paul Gerhardt, 1607-1676 Sñũ W nmmn H—‚uWW. VDMMNEI. — ———— 63 Johann Rudolf Ahle, 1662 — 7 I—.— EE—— —— I—.—— 1 x Mor⸗genglanz der E⸗ wig⸗keit, Licht vom schick uns die ⸗ se Mor⸗gen⸗zeit dei ⸗ ne ** ö —— 6 I —2— —...— n/ er ⸗ schöpf⸗ten Lich ⸗=te, Strah⸗len zu Ge⸗ sich ⸗te 2⁰³ —A SPSPSIPIIII...II +* 7 treib durch dei ne Macht uns ⸗re Nacht. 2. Deiner Güte Morgentau fall auf unser matt Ge⸗ wissen; laß die dürre Cebensau deinen reichen Trost genießen und erquick uns, deine Schar, immerdar. 3. Gib, daß deiner Liebe Glut unsre kalten Werke töte, und erweck uns Herz und Mut bei erstandner Morgenröte, daß wir, eh wir gar vergehn, recht auf⸗ stehn. Christian Rnorr von Nosenroth, 1656-1689 und ver⸗ 100 Feiernde Gemeinde Auch nach der Weise: 64 Nun freut euch, lieben Christen gmein Aldolf Daum, 1937 E—— 1—— DD— iiiiiEEEEEs— U*Z——.—— 4. Nun laßt uns frei und fröh⸗lich sein, die Oer Tag mit sei⸗ nem hel⸗ len Schein hat 7 0— II EIA·———— 1 e 2 I.2 +— L Ii—I— *—3 O** Nacht ist hin ⸗ge⸗ Aun⸗Ant i ir ste⸗hen uns re Seel um⸗fan⸗gen.—.— — 7 E ö——55 + SSS EOꝰ 5⁴m ö———. —....—„ 1 1— froh in die ⸗ ser Welt: Gott hat uns in sein Q TZ..————— —.— ů*—— EO*—.— V— +—— 126 Licht ge⸗stellt, uns leucht't sein Güt und Gna⸗de. 2. O Gott, nimm hin die ganze Kraft, Leib, Seel und Blut und Ceben! Der hat sein Tagwerk treu ge⸗ schafft, der dir sein Herz gegeben. Die harte Müh wird helle&reud, ein Lobgesang das Nachtgeläut, Gott, un⸗ serm Herrn, zur Ehre. Hermann Ohland, geb. 1888 Morgen 10 65 Weise: Ich freu mich in dem Herren Bartholomäus Helder, 1648 E..E + 1— —CE+—— LL. 1— 1— + +..— 1. —*D——— 1 0 A;/ tem er/ ster Fru⸗ he, o nun wa⸗ che auf und glü⸗ he, nun —9——— E Ee—.—....——— *— Lern 1—....— Strom der Son⸗-nen⸗glut, 1 brau⸗se, Le⸗bens⸗blut. Die Ral= der, —*——— E 3hr., n n—..——.— — öSP‚PSPSPSPIEEEII‚...... traum⸗ver⸗han⸗gen, schaun groß ins neu=e Q TZ..I* +— EAE—..——— 2— —————— Licht, die Fel ⸗der stehn im Q 7 T.I 2—.— II CZ— 4—.;— CLl. +*——.—4 2.—*. 1— L V..—5— Pran⸗ gen, wie reich, sie wis⸗sens nicht. 2. Mein Berz, auf, ihn zu grüßen, ein neuer TJag bricht an! Leg ihm dein Werk zu Füßen, damit ers segnen kann, daß er mit seiner Gnade, daß er mit Glanz und Tau dich, meine Seele, bade wie dort die grüne Au. 3. Nun läuten Morgenglocken, wie wogt ihr Klang zu Hauf! Und heimlich süßerschrocken stehn auch die Blumen auf. Mit tausend Vogelkehlen stimm' ein, wer stimmen mag: Du Herrgott, wir befehlen dir diesen neuen Tag. Gustav Schüler, 1868-1936 102 Feiernde Gemeinde Weise: Errett mich, o mein lieber Herre CLCyon, 1547 ——7— ů 15 1 2 S 2—— S— J. O wun⸗ der⸗ ba⸗ res, tie⸗fes Schweigen, IIITT 65- rdti .————* 2——— wie ein⸗ sam ists noch auf der Welt! — 0 ö ů ů..... 2— ö— — Oie Wäl⸗der nur sich lei ⸗se nei⸗ gen, H ö FZ.—— *——2 2— 2 10. 6.—4 SSSEE— als ging der Herr durchs stil ⸗ le Feld. 2. Ich fühl mich recht wie neu geschaffen; wo ist die Sorge nun und Not? Was mich noch gestern wollt erschlaffen, ich schäm mich des im Morgenrot. ö 3. Die Welt mit ihrem Gram und Glücke will ich, ein Pilger, frohbereit betreten nur wie eine Brücke zu dir, Herr, überm Strom der Zeit. Joseph Freiherr von Eichendorff, 1788-185/ Morgen 10³ 67 Adolf Daum, 1937 EH◻——.— ö—* I EEE— ‚ 21 9—.——— V DEEE— 122—— J. Tag Got⸗ tes, ruf uns all ins(icht! EV 98 4—. 77.G—v— 42 15 4n Z.. er—.— A— ————.1 1— 2 rr ——.— ö— +*— 1 + +. 4— V3— + + I 1 — 2—.—0— hell in uns die Sonn aufgehn, laß ü⸗berm 2——3 SSSSI‚I‚I‚‚E‚E..... 2—.—.—— SDSiieee 2—.— ——— 4 Land die Ster⸗ne stehn. Wir grü⸗ßen dich! 2. Wir grüßen dich, du frohe Stund. Du machst uns Herz und Leib gesund. Wir atmen Gottes Hauch und Kraft, sein Will uns froh zum Tagwerk rafft. WMir loben Gott. 3. Wir loben Gott am Tagbeginn, und fröhlich wird uns Herz und Sinn. Wir schreiten gläubig durch die Zeit. Wir singen noch, zum Tod bereit: Gott Lob und Dank! Hermann Ohland, geb. 1888 E — E 2.—*. — 35. ² — — **EEE 104 Feiernde Gemeinde 68 Bremen, 1958 22.—————.——.— CZ.. L— CLLX. +. +. I C.—. — 1—— J. Verschwun⸗den ist die finst re Nacht, .0 vumn—.—— CE———.— CLI 2— + 1 2— 3 6— J 4 1 die Ler⸗che schlägt, der 358— er⸗wacht, die . ö ů w——. E 2—53 CL. I— 2 5 2——.— Son⸗ ne kommt mit Prangen am Himmel auf⸗ge⸗ EH————— J... L II— 2.* CEZ.E——— 2.—.—.——ꝛ.— —— 2.—. +— +. 1 gan⸗gen. Sie scheint in Kö⸗nigs Prunkgemach, —.———— JDS...—. Ha,—. + 2.. CIL 2. j 2.. +——.— 4 1— 2— sie schei net durch des Bett⸗lers Dach; I I— 25—— XV CEEV I—*.2...... 1.2 +—. 1..— 1 — h L und was in Nacht ver⸗ bor⸗-gen war, Q Hm rrr, Mrmn nern 2— CE. +.— E——I +7 1 1 + II das macht sie kund und of ⸗fen ⸗bar. 2. Cob sei dem Herrn und Dank gebracht, der über diesem Haus gewacht und mit den heilgen Scharen uns gnädig wollt bewahren. Wohl mancher schloß die Augen schwer und öffnet sie dem Licht nicht mehr. Orum freue sich, wer neu belebt den frischen Blick zur Sonn erhebt. Friedrich von Schiller, 1759-1805 Morgen 10⁵ Weise: Ich dank dir schon durch deinen Sohn Aus Böhmen, 1595 25 4..— r es EA— 3.—— 0 J. Mein erst Ge⸗fühl sei Preis unid Dank 9⁰⁴ EÆ/ 2....45.—— CL. +.— 1.—— 2.— E— er ⸗heb ihn, mei⸗ ne See ⸗le! — ———— 27 +2„— Oer Herr hört dei⸗ nen Lob ⸗ge⸗ sang; Q I— E ö— EAU Aanennt en, ee 7—— E lob ⸗-sing ihm, mei ⸗ ne See ⸗le! 2. Gelobet seist du, Gott der Macht, gelobt sei deine Ureue, daß ich nach einer sanften Nacht mich dieses Tags erfreue. 3. Laß deinen Segen auf mir ruhn, mich deine Wege wallen, und lehre du mich selber tun nach dei⸗ nem Mohlgefallen. 4. Nimm meines Lebens gnädig wahr; auf dich hofft meine Seele; sei mir ein Retter in Gefahr, ein Vater, wenn ich fehle. Christian Fürchtegott Gellert, 1715-1769 —. 28— —x———— EEEE—.— end EÆ SSS ie wallet dio Efunde 10 in sollgor mel⸗ Mun Win Eleshe sich zu Emanuel Geldel — W 1. e 70 n Vulpius, 1609 4.⸗ ö—.— 2 ——=— 1. Hin⸗ ter it..— der Son⸗ Q— .——...I— —————————— —* bricht stark her, ein 6—5 uns, Herr — —2 4— 2 Fun stern tap ⸗/ pen nicht. 2. Wir danken, daß du uns den Tag vor »Schaden, Gfahr und mancher Plag durch deine Engel hast behüt' aus Gnad und väterlicher Güt. 3. Womit wir habn erzürnet dich, dasselb ver⸗ eih uns gnädiglich und rechn es unsrer Seel nicht zu: laß schlafen uns mit Fried und RNuh. 4. Ourch dein Engel die Wach bestell, daß suns der böse Feind nicht fäll; vor Schrecken, Angst und Feuersnot behüte uns, o lieber Gott. Nikolaus Herman, um 94·˙0 (CN Felernde Gemeinde 1⁰ Fl J. A. Peter Schulz, 1790 * ..*—— EEEEE 1. Der Mond ist auf⸗ ge⸗ gan ⸗ gen, die —.— —4—— güld⸗nen Stern⸗lein pran ⸗-gen am Him⸗-mel • +...— ꝗqj——— 6 1 +. I— 20 0.— E.——. +— hell und klar. Der Wald steht schwarz und D*. + + 1 DS qñ—‚..‚......— schwei ⸗get, und aus den Wie⸗ sen stei⸗get der wei⸗ße Ne⸗ bel wun⸗der⸗bar. 2. Wie ist die Welt so stille und in der Dümmrung Hülle so traulich und so hold als eine stille Kammer, wo ihr des Tages Fammer verschlafen und vergessen sollt. 3. Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön. So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehn. 4. Wir stolzen Menschenkinder sind eitel arme Sünder und wissen gar nicht viel. Wir spinnen Luftgespinste und suchen viele Künste und kommen weiter von dem Ziel. Abend +HI 5. Gott, laß uns dein Heil schauen, auf nichts Ver⸗ günglichs trauen, nicht Eitelkeit uns freun; laß uns einfültig werden und vor dir hier auf Erden wie Kinder fromm und fröhlich sein. 6. Mollst endlich sonder Grämen aus dieser Welt uns nehmen durch einen sanften Tod. Und wenn du uns genommen, laß uns in Himmel kommen, du, unser Herr und unser Gott. 7. So legt euch denn, ihr Srüder, in Gottes Namen nieder; kalt ist der Abendhauch. Verschon uns, Gott, mit Strafen und laß uns ruhig schlafen und unsern kranken Nachbar auch. Matthias Claudius, 1740-1815 Weise: Ach Gott und Herr 72 Freiberg, 1655 D— EE —.—— J. Die Dämmrung fällt auf al ⸗le Welt, auf ö———.— SSSSS Fel⸗der, Höf und Straßen; leg nun bei⸗seit Ge⸗ +. I —— Seer— *—————— — rät und Kleid, Gott will dich ru⸗hen las⸗sen. 2. Du Nachtwind leis, sing deine WMeis' und trag auf allen Wegen feldein, feldaus in Herz und Haus uns Gottes Hauch und Segen. 3. Du Stille groß, nimm in dein'n Schoß mein Haupt, mein Herz und Hände. Gottvater du, gib Fried und Ruh, daß sich mein Tag vollende. 4. Nimm meine Schuld in deine Huld; und was mir ist zu eigen, das Seuer Leid, die Flamme Streit lösch aus. Laß alles schweigen. BHermann Ohland, geb. 18886 12 Feiernde Gemeinde Weise: Ich dank dir, 73 lieber Herre Bei Valentin Schumann, 1539 ———62 1 x 5ilt L. still 9e wor⸗ den, ver⸗ Unun hört man al ⸗ ler- or ten der 2* 2 I— EA 3 rauscht des A-bends I—. 44——5 En gel§ü⸗=ße gehn. RNings in die H L. 1— 7 .S.....— .—————— Macht: Wirf ab, Herz, was dich krän ⸗ket —— ——.—. 6. L—.——— und was dir ban 5.. ge macht. 2. Es ruht die Welt im Schweigen, ihr Dosen ist vorbei, stumm ihrer Freude Reigen und stumm ihr Schmerzensschrei. Hat Rosen sie geschenket, hat Oornen sie gebracht: Wirf ab, Herz, was dich kränket und was dir bange macht! Abend 1³3 3. Und hast du heut gefehlet, o schaue nicht zurück, empfinde dich beseelet von freier Gnade Glück! Auch des Verirrten denket der Hirt auf hoher Wacht: Wirf ab, Herz, was dich kränket und was dir bange macht! 4. Nun stehn im Himmelskreise die Stern in Mase⸗ stät, in gleichem, festem Gleise der goldne Wagen geht. Und gleich den Sternen lenket er deinen Weg durch Nacht: Wirf ab, Herz, was dich krüänket und was dir bange macht! Gottfried Kinkel, 1815-1882 Weise: Nun sich der Tag geendet hat Adam Krieger, 1667 *— V. e er ů 10 4——— CTL./.—3.——— 1.——..— 5 2— 1—— I„ J. Ge⸗ gan⸗gen ist das Son⸗nen=licht, still rn eeeeer. schwei⸗get F§eld und Hain, und hell am Fir⸗ma⸗ 2 da————— I.... men ⸗te bricht her⸗vor der Ster-⸗ne Schein. 2. Und hell aus stiller Seele blitzt ein wundersamer Strahl von dem, der ewig waltend sitzt im hohen Himmelssaal. 5. Wie wäre doch das Menschenkind so elend, so allein, wenn nicht von oben zart und lind ihm käme dieser Schein. 4. Es wäre nichts als Trug und Wahn, ein zitternd Blatt am Baum, ein Körnlein Sand im Ozean, ein Traumbild fast von Traum. 5. Orum komm, o du, der Frieden bringt, o Gott, in stiller Macht, wo hell die Engelglocke klingt bei goldner Sterne Pracht. 8 +I Felernde Gemeinde 6. Komm, wirf den frommen Liebesstrahl mir warm ins arme Herz, und die Gedanken allzumal, o zieh sie himmelwärts. 7. Orum komm mit deinem Engelheer, o Vater lieb und gut! Du bist die einzig feste Wehr, die einzig sichre Hut. 8. Gar nichtig ist der Menschen Macht, die eitle Eitel⸗ keit; was Gott bewacht, ist wohl bewacht hier und in Ewigkeit. Ernst Moritz Arndt, 1769-1860 Weise: O Welt, sch muß dich lassen Vorreformatorisch .—— SS*—.—.— — 1. Nun sich der Tag ge⸗ en⸗ det, mein ö———————.— EE— 2—— Herz sich zu dir wen⸗ det und dan⸗ket IPIPFPIPPP ů— E 1 1 7———————— E 2..—— 7 in nig⸗ lich; dein hol ⸗des An ⸗ ge⸗ Q E— ö H EUN 2—— ö 2— — 2 sich ⸗te zum Se gen auf mich +7 rich ⸗te, er⸗leuch⸗ te und ent⸗zün⸗ de mich. 2. Ich schließe mich aufs neue in deine Vatertreue und Schutz und Herze ein; die selbstischen Geschäfte und alle finstern Kräfte vertreibe durch dein Nahesein. Abend 1I15 3. Ein Tag, der sagt dem andern, mein Leben sei ein Wandern zur großen Ewigkeit. O Gwigreit, so schöne, ů mein Herz an dich gewöhne, mein Heim ist nicht in dieser Zeit. Gerhard Tersteegen, 1697-768 Weise: Nun schläfet man 76 Lelpzig, 1668 —0 LZ. E. I ———.. 35—. 1— ů 25— 1. Mein Au⸗ ge wacht jetzt in der stil⸗len Nacht; 0 ERAR EE—————— nun ist mein Herz bedacht, dich, Gott, zu lo⸗ben. —9 HT———— H———.— Ach schen⸗ke mir Rraft zu lob⸗sin⸗gen dir —9 —.— I—.— EHEEIIIII———— —.—*—... Lerdi. LI mit dei⸗nen Heilgen hier und de ⸗nen dro⸗ben. 2. Die stille Zeit sei, Vesus, dir geweiht; laß nichts die Einsamkeit vor dir entweihen. Schließ selber du mein Herz vor allem zu, damit es sich in Nuh mög in dir freuen. 5. O Gott voll Huld, du trägst mich mit Geduld, vergabst so oft die Schuld, als ich dich flehte; und dann sprachst du mir wieder freundlich zu und schenktest süße Ruh mir im Gebete. 4. Im Sturm der Welt sei Anker, der mich hält, und birg mich in dein Zelt, wenn alles zaget; in Not und Pein nimm mich, o Liebe, ein, so harr ich kindlich dein, bis daß es taget. Joh. Wilhelm Berger, 1747-1829 8* 16 Felernde Gemeinde Weise: O Welt, ich muß dich lassen Vorreformatorisch Q R E—— t——— EU.——— —— J. Nun ru⸗ hen al⸗ le Wäl⸗ der, Vieh, 2 5—— — ů *— 2 ů—8 2— Men⸗schen, Stüdt und Fel ⸗der, es Q — I—— schläft die gan e Welt; ihr a ⸗ ber, —— 9, Ba,—.— 1———— 2—————— — mei⸗ ne Sin⸗ nen, auf, auf, ihr sollt be⸗ 2——— +I * —Hꝰ DIDITITTITIIT‚ +2..2.... H Z. 3—.—. gin⸗nen, was eu⸗rem Schöpfer wohl⸗ge⸗fällt. 2. Wo bist du, Sonne, blieben? Die Nacht hat dich vertrieben, die Nacht, des Tages Feind. Fahr hin; ein andre Sonne, mein Vesus, meine Wonne, gar hell in meinem Herzen scheint. 3. Oer Tag ist nun vergangen, die güldnen Stern⸗ lein prangen am blauen Himmelssaal; also werd ich auch stehen, wann mich wird heißen gehen mein Gott aus diesem FJammertal. J. Oer Leib eilt nun zur Ruhe, legt ab das Kleid und Schuhe, das Vild der Sterblichkeit; die zieh ich aus, dagegen wird Christus mir anlegen den Rock der Ehr und Herrlichkeit. Abend 17/ 5. Das Haupt, die Füß und Hände sind froh, daß nun zu Ende die Arbeit kommen sei. Herz, freu dich, du sollst werden vom Elend dieser Erden und von der Sünden Arbeit frei. 6. Nun geht, ihr matten Glieder, geht hin und legt euch nieder, der Vetten ihr begehrt. Es kommen Stund und Feiten, da man euch wird bereiten zur Nuh ein Bettlein in der Erd. 7. Mein Augen stehn verdrossen, im Nu sind sie geschlossen. Wo bleibt dann Leib und Seel? Nimm sie zu deinen Gnaden, sei gut für allen Schaden und mach die Macht mir klar und hell. 8. Breit aus die F§lügel beide, o Vesu, meine Freude, und nimm dein Küchlein ein! Will Satan mich ver⸗ schlingen, so laß die Engel singen: Dies Kind soll unverletzet sein. 9. Auch euch, ihr, meine Lieben, soll heute nicht be⸗ trüben kein Unfall noch Gefahr. Gott laß euch selig schlafen, stell euch die güldnen Waffen ums Bett und seiner Engel Schar. Paul Gerhardt, 1607-1676 Abendlied, entstanden im Dreißigjährigen Kriege 78 Adam Krieger, 1667 —0.—. V. EVD 2——— EHHU EEEEEEUUTIU.: —*.— ö—.————.—3— — J. Nun sich der Tag ge⸗en⸗det hat und kei⸗ne + +* 1—2— — V. 2—— ———— Sonn mehr scheint, schläft al ⸗les, was sich —.— 7 J. 2——— II +..*—.——— I E—— ‚.. IRI** V W— + +I. L ab ⸗gematt't und was zu⸗vor ge⸗weint. 8 Felernde Gemeinde 2. Nur du, mein Gott, hast keine Nast, du schläfst noch schlummerst nicht; die Finsternis ist dir verhaßt, weil du bist selbst das Licht. 3. Gedenke, Herr, doch auch an mich in dieser finstern Nacht, und schenke du mir gnädiglich den Schutz von deiner Wacht. Johann Sriedrich Herzog, 1647-1699 WVI /ss, N 2 . WV— , Vã Vñ 7 Helmuth Altmann, 1940 W — + 1 1 — 4—.—— V V +— 96777—+ 1. A⸗/ bend⸗ stern, den Tag ver⸗blaßt, ö—66 565— ö— ö———— — tritt her⸗vor ins Blau, daß ich ü⸗ ber EH ö 4— H + II V mei⸗ner Last die Ver⸗ hei⸗ung schau. 2. Wächter, walte deiner Pflicht, es ist Schlafenszeit, sammle vor dein Angesicht, was der Tag entzweit. 3. Oen, der setzt noch wandern müßt, mach des Wegs gewiß, wenn sein Aug das deine grüßt durch die Einsternis. Nudolf Alexander Schröder, geb. 1878 Abend 119 80 Weise: Oer Mond ist aufgegangen. .——.— 1Z. n— — 14 1— —— e, dr J. Die Son⸗ ne sinkt von hin⸗ nen; das ————.————— gro e Sich⸗be⸗ sin nen steht von der *———————— + +7 Er⸗ de auf wie stei le Kir⸗ chen⸗ ö————— +—————— D.........—— wäün⸗de. Gott hält her⸗ab die Hän⸗de. Leg —0 + +.———— N +— 2. HN —— armnne, wuün mine,nrnnrn Eir.. du die dei ⸗ nen fromm dar⸗ auf. 2. O wundersame Stille! Der starke Schöpferwille steht mächtig über dir. Du weißt nicht Näh, nicht Ferne. Und all die tausend Sterne sind nur wie eine fromme dZier. 3. Und deine Seele siehet, was vor dem Tage fliehet und seltsam um dich steht. Als solltest du es wagen, vor Gott hinaufzutragen der Erde stummes Nachtgebet. Hermann Claudius, geb. 1878 eter Schulz, 1790 V. 120 Felernde Gemeinde 8¹ Paul Sturm, 1940 —. DJ. 1 SE.— 1— CTED + L—— I.... +—— +—— L J. Komm, der uns⸗ re Fra⸗ gen schweigt, Q 22.22. ‚‚‚‚ SSIS CL 1—— —— 0———— Pil⸗grim, wer⸗ ter Gast, hal⸗ te, weil der r.—. A EE— 2—.— L—— I *— Tag sich neigt, in der Her⸗berg Nast. 2. Bleib und mach die Herzen still, der die Herzen schaut. Weiß kein Herz doch, was es will, eh sichs dir vertraut. 3. Weiß nicht eins, was ihm gebricht oder was ihm frommt, kennt sich in der Fremde nicht, wenn der Abend kommt. 4. Segn und brich uns unser Brot, Herr, und laß dich sehn, wo wir zwischen Tod und Tod als die Blinden stehn. 5. Ounkel wards, die Welt schläft ein; gönn uns dein Gesicht: Und die Nacht wird Morgen sein und der Abend licht. Rudolf Alexander Schröder, geb. 1878 QAlauben un Vertrauen 71 Boal du. S 1* uncht hãt in den saubon- IiHe * 0 10 11 Martin Culher Glauben und Vertrauen 12³3 Meise: Diewell wir sind versammelt Helnrich Schütz, 1628 *—.— * +—. —. + + + 2....— Ich weiß, wo⸗ ran ich glau ⸗be, ich E—— K. ä 1. wenn al⸗ les hier im Stau⸗ be wie Q 4⁵.— 2— 4 + H 2 —— + 2 ö weiß, was fest be ⸗ wein Ich Sand und Staub ver⸗ weht. a +* W, ö ——— Zänn=..—— weiß, was e⸗ wig blei⸗ bet, wo al⸗ les 9——— 1— I ERDi 2 wankt und fällt, wo Wahn die Wei⸗ sen 2. Ich weiß, was ewig dauert, ich weiß, was nimmer läßt, auf ewgen Grund gemauert, steht diese Schutzwehr fest. Es sind des Heilands Worte, die Worte fest und klar. N An diesem Selsenhorte + halt ich unwandelbar. 12⁴4 Feiernde Gemeinde 3. Das ist das Licht der Höhe, das ist der Yesus Christ, der Fels, auf dem ich stehe, der diamanten ist, der nimmermehr kann wanken, der Heiland und der HBort, die Ceuchte der Gedanken, die leuchtet hier und dort. 4. Orum weiß ich, was ich Olaube, ich weiß, was fest besteht— und in dem Erdenstaube ö nicht mit als Staub verweht. Ich weiß, was in dem Grauen des Todes ewig bleibt I ů und selbst auf Erdenauen des Himmels Blumen treibt. Ernst Moritz Arndt, 1769-1860 8³3 Weise: O, daß ich tausend Zungen hätte Frankfurt a. M., 1758 — 5—4—— 2—— x Ich ha⸗ be nun den Grund ge⸗ fun den, Uwo an⸗ders als in Ve⸗ su Wun⸗den, ...... EE EG 2*—5..,———..—— der mei⸗nen An⸗ker e⸗ wig hält da lag er vor der Zeit der Welt, —— ...PIPI..II I......... EU.—4 ö DII— steht, S S........—— / 2.———.— wenn Erd und Him⸗mel un⸗ ter⸗ geht. der Grund, der un⸗ be„weg ⸗=lich Glauben und Vertrauen 12⁵ 2. Es ist das ewige Erbarmen, das alles Denken übersteigt; es sind die offnen Liebesarme des, der sich zu dem Sünder neigt, dem allemal das Herze bricht, wir kommen oder kommen nicht. 3. Wir sollen nicht verloren werden, Gott will, uns soll geholfen sein; deswegen kam der Sohn auf Erden und nahm hernach den Himmel ein, deswegen klopft er für und für so stark an unsres Herzens Tür. 4. Wird alles andre weggerissen, was Seel und Leib erquicken kann, darf ich von keinem Troste wissen und scheine völlig ausgetan, ist die Errettung noch so weit, mir bleibet die Warmherzigkeit. 5. Muß ich an meinen besten Werken, darinnen ich gewandelt bin, viel Unvollkommenheit bemerken, so fällt wohl alles Rühmen hin. Ooch ist auch dann mir Trost bereit: Ich hoffe auf Barmherzigkeit. 6. Es gehe nur nach dessen Willen, bei dem so viel Erbarmen ist; er wolle selbst mein Herze stillen, damit es das nur nicht vergißt; so stehet es in Lieb und Leid in, durch und auf Barmherzigkeit. 7. Wei diesem Grunde will ich bleiben, solange mich die Erde trägt; das will ich denken, tun und treiben, solange sich ein Glied bewegt; so sing ich einstens hoch⸗ erfreut: O Abgrund der Barmherzigkeit! Johann Andreas Nothe, 1688-758 8⁴4 Hermann Stephani, 1905 —2—— TZ. 1 I.— , wenrerrre viirn wirer E.——..—.——.—— * ö 4— J. Hin ⸗durch, Uin⸗durc mit Freu⸗ den, das 4 ,. rmn er.. soll die Lo⸗sung sein hin durch durch al⸗ 126 Felernde Gemeinde 2. Hindurch, hindurch mit Freuden mit Gottes Helm und Sieg durch Leiden und durch Streiten in seinem heilgen Krieg! 3. HZin durch die öden Strecken von unsrer Wander⸗ schaft, durch Klüfte und durch Schrechen mit seiner Gotteskraft! 4. Hindurch, hindurch mit Freuden selbst durch des Todes Nacht! Hin durch die letzten Ceiden, bis daß es heißt: Vollbracht! Ernst Albert Zeller, 1804-1877 85 Weise: Ist Gott für mich, so trete Augsburg, 1609 Q N + E ⁴⁴⁰νο h—. ——3..2 EEEE —— Und woll ⸗ te al ⸗les wan⸗ken und io sol len dein' Ge⸗ dan ⸗ken in ( I—*— E 1—. .— 3—— al ⸗ les brä/ che——— shn ver⸗ wur ⸗zelt sein. Wenn . —————I— SDSDSDS..............— auch von dei⸗ nen Wän⸗den der letz ⸗te ——— N 75 EEEEEEEE —— L.. 1 I.—. Pfei-ler fällt: Er hat dich doch in Q + V. 4 AIII—— ˙́Dqñqñ‚‚II —.—.— 2* ů—ii‚i — 7 1DD‚R— — 4 + Hän⸗den, der al ⸗ le Him=mel hält. ———7ꝗ—————— *EeI—————— Glauben und Vertrauen 127 2. Und mußt du alles missen und ganz zu Trümmern gehn und könntst vor Finsternissen den hellen Tag nicht sehn, es muß doch alles enden, wie er sichs vorgestellt: Er hat dich doch in Händen, der alle Himmel hält. 3. Und müßte Treue lügen und Glauben spräng' wie Glas, wenn alle Schrecken schlügen und Unglück wüßt kein Maß- wie Windstoß wird sichs wenden, noch eh dein Herz zerschellt: Er hat dich doch in Händen, der alle Himmel hält. 4. Er wird dich nicht versäumen, er weiß die rechte Zeit, wie auch die Wasser schäumen in wilder Mächtig⸗ keit. Wenn gleich vor Gischt verschwänden das Leben und die Welt: Er hat dich doch in Händen, der alle Himmel hält. Gustav Schüler, 1868-1938 86 Augsburg, 1609 E E—=——— . 1— 2 D 23%½ O— V— 565.— Rott für mich, so tre te gleich oft ich ruf und be/ weicht e, —*—9—. —— al ⸗ les wi ⸗ der mich; al ⸗ les hin ⸗ter sich. 2508 ———.— + ——— ich 33 und bin ge⸗ liebt bei Gott was kann mir tun der Fein de und Wi⸗ sa ⸗/ cher Rottẽ F ö 128 Felernde Gemeinde V 2. Mun weiß und glaub ich feste, ich rühms auch ohne Scheu, daß Gott, der Höchst und Veste, mein 1 Freund und Vater sei, und daß in allen Fällen er mir zur Rechten steh und dämpfe Sturm und Wellen und V was mir bringet Weh. I 3. Oer Grund, da ich mich gründe, ist Christus und * sein Blut; das machet, daß ich finde das ewge, wahre * Gut. An mir und meinem Leben ist nichts auf dieser Erd, was Christus mir gegeben, das ist der Liebe wert. V 4. Sein Geist wohnt mir im Herzen, regiert mir ö meinen Sinn, vertreibet Sorg und Schmerzen, nimmt allen Kummer hin, gibt Segen und Gedeihen dem, was er in mir schafft, hilft mie zum Vater schreien aus aller meiner Kraft. 5. Die Melt die mag zerbrechen du stehst mir ewiglich; kein Brennen, Hauen, Stechen soll trennen mich und dich; kein Hunger und bein DOürsten, kein Armut, keine Pein, kein Zorn des großen Fürsten soll mir ein Hindrung sein. 6. Kein Engel, keine Freuden, kein Thron, kein Herrlichkeit, ein Lieben uͤnd kein Ceiden, kein Angst und Fährlichkeit, was man nur kann erdenken, es sei klein oder groß, der keines soll mich lenken aus deinem Arm und Schoß. 7. Mein Herze geht in Sprüngen und kann nicht traurig sein, ist voller Freud und Singen, sieht lauter Sonnenschein. Die Sonne, die mir lachet, ist mein Herr Jesus Christ; das, was mich singen machet, ist, was im Himmel ist. Paul Gerhardt, 1607-1676 Glauben und Vertrauen 129 87 Adolf Daum, 1937 EUE +—— P.X.2 2————* 6/5655—— 1 trau en Gott und sei ner Der bva j ter sor ⸗ gend uns be⸗ —H—— ——— — 2.....—————————— 3 —.— 3 4.—— 7 +7 7 + Macht, die Wel⸗ten hat ge⸗ grün ⸗det. wacht, ihm blei⸗ben wir ver⸗ bün ⸗det. ++* F —. +— Er will uns treu zur Sei⸗ten durch al⸗le V+. 4 2 12— +—— 0 +— —42—.—— S.⏑ e 0 E ů — ů — 7 3.32..—— +* + Not ge⸗lei⸗ten. Er gibt uns Brot, zur Ar⸗beit D V — I —— 365 — Kraft. Sein ew⸗ ger Wil ⸗-le al ⸗les schafft. 2. Wir sind getreu dem Bruder Christ im Sturm und in der Stille. Die Seel zum Kampf gefordert ist, dies ist Gottvaters Wille. Der reinen Liebe Slammen glühn uns zum Volk zusammen. Die Treu und Ehr bis in den Tod, die stärk uns, Herr und Helfer Gott. 3. Wir setzen Leib und Ceben drein. Wir sind nicht mehr verloren. Aus tausend Opfern flammenrein ist neu das Volk geboren. Die durch den Tod geschritten, die sind in unsrer Mitten. Sie rufen uns zur Helden⸗ schaft. Herrgott, gib uns die ewge Kraft! Hermann Ohland, geb. 1888 130 Felernde Gemeinde 88 Wittenberg, 1523 H4 4. ⁰— 3 1 2 2N I— E— 21—*— —— 1 Es ist das Heil uns kom⸗men her die Werk, die hel ⸗fen nim⸗mer⸗ mehr, H CZ.—— 4 I 1I L — +— 2 2.I E— 09—— D— + I 2— +* von Gnad und lau ⸗ter Gü⸗ te; sie mö⸗ gen nicht be ⸗ hü⸗ ten. — c —— Der Glaub sieht Fe⸗sus Chri⸗stum an, * ⁷ 1 24 H —1—..—5—— — 2—— der hat gnug für uns all ge⸗tan, ꝰ 2 ö ů —*—6*——4 er ist der Mitt ⸗ler wor ⸗den. 2. Es ist gerecht vor Gott allein, der diesen Glauben fasset; der Glaub strahlt aus ein hellen Schein, so er die Werk nicht lasset. Mit Gott der Glaub ist wohl daran, dem Mächsten wird die Lieb Guts tun, bist du aus Gott geboren. Paul Speratus, 1484-1551 Anmerkung: Das Lied hat ursprünglich 14 Strophen. Mit ihm hat die Reformation vielerorts ihren Einzug gehalten. E Fühprn e NS Fee ,ee= Glauben und Vertrauen E Weise: Cobet den Herrn, 89 ihr Helden all Melchior Vulpius, 1609 E 2 25— Lun N +.2.——— 1 I.— 1— IIIIIIIIIIIIITII— 39 81r du bilt Gott! In dei/ ne ä du ge ⸗ hol fen un ⸗serm Q + v —. Hand, o laß ge⸗ trost uns fal , len! LCand, so hilfst du fort noch al ⸗ len, E 4 ö—.— 22—— 2 CI***— H 4——— 7——2— die die ver ⸗ teaun all zeit und Q 4 .————— EU. 7*——.— 0— %——— 2—— Stund und freu ⸗-dig dir von Her⸗-zens⸗ l 7 4 2———— I E..———ñ——— + 1H— XII LEI*——ñ—v—— 2 ZiieN LV—— n*..— II 7277 2*—— grund ihr Lob⸗lied las⸗ sen schal ⸗len. Friedrich Oser, 1820-1891 S, 7/7 —— 132 Felernde Gemeinde 90 Wittenberg, 1524 — r———— EEEEEEUIUUI..— 1.0 Nun freut euch, lie ⸗ben Chri⸗sten gmein, und daß wir ge⸗trost und all in ein mit 27— ö— EEEEE— EE———— D— —— laßt uns fröh⸗lich prin gen, was Cust und Lie⸗be sin ⸗gen, V— EH— 0———..—.— ——— +— Gott an uns ge⸗ wen⸗ det hat und Q E. 1 + X. C..— 2 DB CIL.—— L +— +...— + 0 sei ne süů ße Wun⸗ der ⸗ tat; gar [ I II —E.——— EI I CLL.——— +—H E.—.—. L— 2 teur hat ers er ⸗ wor ⸗ ben. 2. Oem Teufel ich gefangen lag, im Tod war ich verloren, mein Sünd mich quälte Nacht und Tag, darin ich war geboren. Ich fiel auch immer tiefer drein, es war kein Guts am Leben mein, die Sünd hat mich besessen. 3. Oa jammert Gott in Ewigkeit mein Elend über⸗ maßen; er dacht an sein Barmherzigkeit, er wollt mir helfen lassen; er wandt zu mir das Vaterherz, es war bei ihm fürwahr kein Scherz, er ließ's sein Bestes kosten. Glauben und Vertrauen 133 4. Christ sprach zu mir: BZalt dich an mich, es soll dir setzt gelingen; ich geb mich selber ganz für dich, da will ich für dich ringen; denn ich bin dein, und du bist mein, und wo ich bleib, da sollst du sein, uns soll der Feind nicht scheiden. Martin Luther, 1483-1546 Der innere Entwicklungsgang Luthers in Gestalt eines dichterischen Selbstbekenntnisses. Ursprünglich 10 Strophen. 9¹ Alfred Cadegast, 1940 9⁰ 4. FEÆ. en rn... v. d=n nr, ne. Zri ——5—. 2——.——— 12—— L 6—.— I— — 2 4 +7* 1. Wenn du nur Glauben hast, dann bleibt dein 1. 2—— 8* — W — 0 + Her⸗⸗ e stil ⸗le in al⸗ ler 9 701 7 SI—— X——————————— ö— ——— 4.—— 8—. hast, in Not und Leid. Wenn du nur — OO—H—⁊ẽ—wi. I ———.‚— Glau⸗ben hast, zer⸗schlägt der Got⸗ tes⸗ ö I*— 2*—— EEE—— 2 2— ö wil ⸗ le in dir die fei ⸗ ge 4 J. 1— H —S...C...J...2 1— III.—.—— I— II gn.—— n Sucht, die nach dir sel ⸗ber schreit. 1³3⁴4 Seiernde Gemeinde 2. Wenn du nur Liebe hast, dann öffnen sich die Hände: Es strömt zum Bruder deiner Seele Glut. Wenn du nur Liebe hast, verlöschen alle Vrände der Leidenschaft, die oft das Vöse will und tut. Wenn du nur Hoffnung hast, dann steht dein Tun im Glanze, du trägst das helle Licht zum andern ö hin. Wenn du nur Hoffnung hast, siehst du im Ster⸗ ö nenkranze den hohen Gnadenschein, des Lebens letzten Sinn. Rudolf Stelzner, geb. 1898 Weise: Ich freu mich 92 in dem Herren Bartholomäus Helder, 1648 2—. ——— 1 1 CLL.— 2.———* I— 11— 07— 1—̃— 1.—.— 0 25— be, stark wie Son⸗ nen, o o kommt und macht die Bron-nen der 9 n—— H— P——.— AN—.— PEIS— 1—... b 2—— 2 5 gibt ein sel⸗ ges Wan⸗dern, wo se⸗ der AEEEEE..-. 2v EE———.— 1— ——4 Er sich ver ⸗gißt und nur noch für den 7. 7 23——— H EV•.— ö— H — 8—..— 2 W“ „dern ein Weg⸗be⸗zwin⸗ ger ist. Glauben und Vertrauen 1³⁵ 2. Ou mußt ein Seuer fachen von gläubger Liebes⸗ macht, daß über sedem Schwachen ein Starker stehe Wacht. Es fang ein Licht⸗Erwecken in allen Herzen an, daß wir den überdechen, der sich nicht decken kann. 5. Die Arbeit wird wie Singen dem, der da sagen kann: Mur darum konnts gelingen, weil ichs für dich begann!“ O Liebe du, wir warten sehnsuchterbaͤnget dein- dann wird die Welt ein Garten und neu der Himmel sein. Gustav Schüler, 1868-1958 9³3 Paul Schwadtke, 1937 Q———.— ———————— D 10——— 7 +.— 95—— 1. Wir sind tau⸗send und sind eins in dem 5— E 2 +—.— EA AEEAI.i L— 2W1.——....—;— ——* Glau⸗ben, der uns grün⸗det, Erd und Himmel ........—— 2 ..... uns ver⸗bün⸗det, daß wir nimmermehr ver⸗ E- 50—— EV 2— 25— 2 6 SSSI... 7 gehn, stolz in al len Stür⸗men stehn. III 8 — 2. Wir sind tausend und sind eins in der OUreue, die uns bindet, Herz um Herz in Lieb entzündet, bis die Sterne hell aufgehn und wir zu den Toten gehn. Hermann Ohland, geb. 1888 156 Felernde Gemeinde Johann Georg Ebeling, 1666 VA J 5— ů— u—— 5— 2.— 2—. 2—.— 2.— —.—— 1—.———— J. War ⸗um sollt ich mich denn grä⸗men? a 7—ͥ —. EAZ ö 2—.—2 S... E— 1——— 4 Hab ich doch Chri⸗stus noch; wer will Q V. f——23 1 en, ö H———..— 2..— ö 1.——— mir den neh⸗men? Wer will mir den Q — 2— 5 —... —.— ö — Him⸗ mel rau ⸗ ben, den mir schon IIU Got⸗tes Sohn bei⸗ ge⸗legt im Glau⸗ben? 2. Gut und Blut, Leib, Seel und Leben ist nicht mein, Gott allein ist es, ders gegeben. Will ers wieder zu sich kehren, nehm ers hin, ich will ihn dennoch fröh⸗ lich ehren. 3. Schickt er mir ein Kreuz zu tragen, dringt herein Angst und Pein, sollt ich drum verzagen? Der es schickt, der wird es wenden, er weiß wohl, wie er soll all mein Unglück enden. 4. Unverzagt und ohne Grauen soll ein Christ, wo er ist, stets sich lassen schauen. Wollt ihn auch der Tod aufreiben, soll der Mut dennoch gut und fein stille bleiben. &S:— Glauben und Vertrauen 13⁷7 5. Herr, mein Hirt, Brunn aller Freuden, du bist mein, ich bin dein, niemand kann uns scheiden. Ich bin dein, weil du dein Leben und dein Blut mir zugut in den Tod gegeben. 6. Du bist mein, weil ich dich fasse und dich nicht, o mein Licht, aus dem Herzen lasse. Laß mich, laß mich hingelangen, da du mich und ich dich ewig werd um⸗ fangen. Paul Gerhardt, 1607-1676 Weise: Es ist das Heill uns kommen her Wittenberg, 1525 Q— Tr dlnn e üin n—— LCL.——*—.—.— 2 I. L —— Wo Gott, der Herr, nicht bei uns hält, wenn und er nicht uns⸗ rer Sach zu⸗ fällt im I 4* F.——— SISIRIIII L +* 2 uns ⸗re Sein⸗ de to ⸗ ben wenn Him⸗mel hoch dort o ⸗ ben, I 4 e de 5 q— EEH.— ö—4 ů 2 20—..—. LNXX—— 441— E ö 2 ö 2* er der Sei⸗nen Schutz nicht ist und II ö QD. +— 1— I Q —„—.0 —— 2— ‚—— 1—³— —— ů im*—** + sel⸗ber bricht der Fein de List, so EZ.E I N +...——— 4 H— 395—— *.— 6— 2 ists mnit uns ver lo. ren. 138 Felernde Gemeinde 2. Was Menschenkraft und Witz anfäht, soll billig uns nicht schrecken, er sitzet an der höchsten Stätt, der wird ihrn Rat aufdeckhen. Wenn sie aufs klügste greifen an, so geht doch Gott ein andre Bahn, es steht in seinen Händen. 3. Ach Herr, Gott, wie reich tröstest du, die gänzlich sind verlassen. Der Gnaden Tür steht nimmer zu, Ver⸗ nunft kann das nicht fassen. Sie spricht: Es ist nun alls verlorn, da doch das Kreuz hat neu W die deine Hilf erwarten. ö 4. Die Seind sind all in deiner Hand, dazu all ihr Gedanken, ihr Anschlag ist dir wohlbekannt, hilf nur, ö daß wir nicht wanken; Vernunft wider den Glauben ficht, aufs Künftge will sie trauen nicht, da du wirst selber trösten. 5. Oen Himmel hast du und die Erd, Herr, unser Gott, gegründet, gib, daß dein Licht uns helle werd, laß unser Herz entzündet in rechter Lieb des Glaubens dein bis an das End beständig sein. Die Welt laß immer murren. Justus Fonas, 1493-1555 Glauben und Vertrauen 139 2 4 V+ C..— 2—— I 2—— —.———.— — 2.— .————— 7——‚22 blei ⸗-ben und öff-ne un⸗ sern Mund, 9⁰ 82— +— .———— * + +— Chri⸗ste, in Not und Tod, in Not und Tod. 2. Im Rampfe wird bezwingen der Feind uns nimmer⸗ mehr; doch kann er niederringen und kränken uns gar sehr. Wenn wir mit dir nicht wachen hier, Christe,: bei Tag und Nacht.: 3. Oen Schild wolln wir erhalten gern rein und un⸗ versehrt, die Hände immer falten als Helden unbe⸗ schwert. Denn deine Kraft wirkt Ritterschaft; Christe, : in Kampf und Streit.: Christoph Müller, geb. 1910 ——— Unter Gollẽs Seqen Wor das Reich Potlos nicht empyeingl Wie bin Kinöloin der· wird nicht⸗ Hineinkommen. 0 Christus 7½7 —————7 6 6„ ö 0 ö ö 7— %0— 7— 74*—.— 7—.— 897N3 722 *. 2 N 0 W SSSRN = ö — 5 N WS IXVV Unter Gottes Segen 14³3 97 Erhard Mauersberger, 1940 C——=.— Hi Hidr-———— — 8838.—2— 1 7— 7 7—* 7 1. Wir brin gen dir zu ei gen ein 9 7.4 2 +*— gnü⸗ dig nei⸗ gen, Herr JFe⸗ su, du. 2. Wie einst dein Ruf erglommen, sprich wieder lockend licht: Laßt mir die Kindlein kommen und wehret nicht! 3. O wollest huldreich sagen L zu diesem Kindelein: 4„Getrost, ich will dich tragen, nun bist du mein. 4. Ob Sturm und Wetter fahren, 82898 ob Unheil dich bedroht, ich will dich treu bewahren — bis in den Tod.“ 5. So ists in deinen Händen, du guter Hirte du, 2. bist Anfang und Vollenden, bist Weg und Ruh. S0O 6. Du wollst es treu geleiten 2 aus allem Erdenstreit nach dunklen Wanderzeiten= zur Ewigkeit. 7 Gustav Schüler, 1868-1938 9*3 . 8 W d 8 44 Seiernde Gemeinde Weise: LCiebster Fesu, wir sind hier Johann Nudolf Ahle, 1664 E— SSSI...... 0 0————————— —————..—. Herr, dies Kind⸗lein brin ⸗gen wir, nimm es Utritt mit dei⸗ nem Glanz her ⸗für und er⸗ E... N— —— +—4— 1+—2— 2— V—.— +2+——3— 11.—.—.— auf von un⸗ sern dademen 5 1 aß es dein Kind zei⸗ge dein Er⸗bar⸗men, Q r. +. +. 8—8—— 2 —..——..— 2 ar 1„ N 7.—— S..I.......——II——————— hier auf Er⸗den und im Himmel mö⸗ge werden. 2. HZerr, wir legen dir ans Herz, was von Herzen ist gegangen; führ die Vitten himmelwärts und er⸗ fülle das Verlangen, ja den Namen, den wir geben, schreibe ein ins Buch des Lebens. Nach Benjamin Schmolck, 1672-1737 Weise: Herr Jesu Christ, dich zu uns wend Görlitz, 1648 Q—. 74½6—— DJ— SDSDSDee — 2——.—3.—.9*—.— —— 2— 2—.—— 1. Wir bit⸗ ten dich, Herr Fe⸗ su Christ, der — 0.— 2 ————.— E*—— ö——— H———— EEEE 7 du der Kin⸗ der Hei⸗ land bist, nimm Unter Gottes Segen 14⁵ Q.— 2 E.XX— I— I 4—— CP. 2 I.. D F 2— CIL. 2.. 1 + V— 4.— S.. ———— die ⸗ses Kind ⸗lein an dein Herz, führ —9 L.. 1 II C- 5 II— 1 LI.X. 2.——— 1I 232 7— I* 2. II du sein Le ben him⸗ mel⸗wärts. 2. CLaß Mutterlieb und Vatertreu ihm alle Tage blühen neu, daß frommen Elternhauses Geist sein Herz zum ewgen Vater weist. Otto Mai, geb. 1891 100 Erhard Mauersberger, 1940 EHπ—.—.. E—.——*— 2 *.— Du Kind⸗lein zart aus deut⸗schem Plut, Gott eEr hat aus heil⸗ger Lie ⸗- be Glut dir CH—.—..— nrn.—. 2 schuf dein sun ges Le⸗ ben. Sinn und Kraft ge⸗ ge⸗ben. Es freu⸗ en H DZ.. 1+.. I IIIRIRIRIRTRT——— .— 2 I*—— + 1 77**— + +7 +7 dei⸗ ne El⸗ tern sich all Tag an dei⸗ nem Q 2 7 LZ.— 2— 1 222.— +4—— I A. EE.—. +— 2 2 1.— LN—*.....—— 1— 2 2. ö LCa⸗chen, und sel ⸗ ge Gei⸗ ster wie ⸗gen E—— 2* ö———— E——.—.— dich in Schlaf, wo Eng⸗lein wa⸗chen. 10 146 Felernde Gemeinde 2. Der Glaube schließt um dich die Reihn, Christ ist in unsrer Mitte. Wir bitten Gott um dein Gedeihn nach frommer Väter Sitte. Wir taufen dich, daß du geweiht und tapfer seist zum Ceben, dem Volke einer neuen Feit in Treue hingegeben. 3. Es kann der dunklen Zukunft Schoß nicht lauter Glück gebären; es kann das Leben ernst und groß nicht Freude nur gewähren. Herzinnig bitten wir dich, Gott, dies KRind nie zu verlassen und, wenn Gefahr ihm droht und Not, es bei der Hand zu fassen. Georg Schnelder, geb. 1893 Weise: Ringe recht, 0 wenn Gottes Gnade Brüdergemelne, um 1740 4 4 —. x- , Kaaeer eeneEte u. *—— 1.—— 1. Herr, wir dan⸗ken dei⸗ ner Gna⸗de, die uns Q—7 V .— + 40 7 +7 +7 7 neu⸗es Le⸗ben gibt. Sonne, du auf un⸗serm E 2Z————.—. 5 E△UYD/.— 1.——— .....——— Pfa⸗ de, Lie⸗be, die uns e⸗ wig liebt! 2. Segne Opfer, Last und Treue reiner, heilger Mutterschaft! Gib du jeden Tag aufs neue ihrem Dienste Freud und Kraft! 3. Herr, mit deinen starken Händen leite treulich dieses Kind! Hilf die Vahre ihm vollenden, die ihm zugemessen sind! 4. Laß es wachsen, reifen, streben; Glück und HBeil für Haus und Land! Segen werde dieses Leben! Vater, reiche ihm die Hand! Hermann Blankerts, geb. 1893 Fel Pilan Gib 10* Unter Gottes Segen 149 Auch nach der Weise: 10 22 Wer nur den lieben Gott läßt walten Paul Sturm, 1934 EH 55 1— 222.— 1—— I— Fe + + + J 1 I L..—.—— V. + 2 L E 1 LCamd stehn an dei⸗ nes Al⸗tars Stu⸗fen, Uund sin⸗gen, durch dein Wort ge ⸗ ru⸗ fen, —9 FE.L 4.——— I L.. V.—.—.— 4— I—— EHe L— + +2—.—...——4 17.—3 +— 2 4+.— 1 vor dem die VDä⸗ ter schon ge⸗kniet, das er ⸗ ste eig ⸗ ne Glau⸗bens=lied. Q + ——————— LI..————— 2..— LVN——— I 2— 1 D + +7— E Ge ä lo ⸗ ben Treu ⸗e Je ⸗/ su Q V. EE—....———— A EH 2—— ö 55———.4 ——— + 3 I 2.—. 12— * 2 2—7 7 Christ, der al ⸗ler Wel⸗ten Hei⸗land ist. 2. Herr, drücke diesem heilgen Bunde das Siegel deiner Treue ein, gib auf das 7a aus unserm Munde dein göttlich Amen auch darein. Ceg du aufs Haupt die Segenshand und knüpf uns durch dein Liebesband. Friedrich Just, w1895-1939, ermordet in Polen 150 Feiernde Gemeinde Welse: Wle könnt ich 105 10 schlafen Friedrich Silcher, 1842 CEH 27˙—..——— EV*———* 2.2..— 128 nniun il n———— 1. In hei⸗ lig ern⸗ ster Stun ⸗-de klingt Udas aus des W 2 Grun⸗/ de 30— das. dir, Herr, in HBerr, auf al⸗len We⸗gen uns hel⸗fend nah. 2. Wir suchten dich und fanden dich, Vesus Christ, der du in allen Landen der König bist. Du bist auch uns erschienen in Herrlichkeit, nun wollen wir dir dienen in Ewigkeit. 3. Wir wollen mit dir gehen durch Glück und Not und treulich zu dir stehen bis in den Tod. Du hast uns hoch erhoben, verlaß uns nicht, bis wir den Vater loben im ewgen Licht. Wilhelm Mühlpfort, 1874-19186 4 Seelenbräutigam 10⁴ Adam D 1690 — 0 10..— r. Ve⸗ su, r vor⸗ an auf der Lebeno⸗bahn, — e. V und wir 1996.len nicht ver⸗ wel⸗ len, Unter Gottes Segen 15¹ Q 1 +. +J... +— 3—— E.X V—.—. LLNN——.— L 1* —— 1—— 2 dir ge⸗ treu⸗ lich nach ⸗zu ⸗ ei ⸗len; . + 7 +— P. 0— 4—.—.—— 2——. ILI 22.——— 2....—— 0 II 6 führ uns an der Hand bis ins va⸗? ter⸗land. 2. Solls uns hart ergehn, laß uns feste stehn und auch in den schwersten Tagen niemals über Lasten klagen; denn durch Trübsal hier geht der Weg zu dir. 3. Kühret eigner Schmerz irgend unser Herz, kümmert uns ein fremdes Leiden, o so gib Geduld zu beiden; richte unsern Sinn auf das Ende hin. ö 4. Ordne unsern Gang, Jesu, lebenslang. Führst du uns durch rauhe Wege, gib uns auch die nötge Pflege; tu uns nach dem Lauf deine Türe auf. Nikolaus Cudwig Graf v. Zinzendorf, 17700760 Weise: Herr Jesu Christ, 10⁵ dich zu uns wend Görlitz, 1648 .——.—.—.— L+—.— 1——— CL..———... I + 2 L 2.——— 1. Ein rei⸗ nes Herz, Herr, schaff in mir, schließ Q E ů— CLE.*—— *————— 7 2— zu der Sün⸗de Tor und Tür; ver⸗ +.2 ö 2.——— FEÆ ů—— FETEA——— ————— trei be lie und las nicht zu, daß F.———— ö N 455.—1—82 ö———.—. 41 EUUUNUT—2 5—.— ö H ——— E——0 H sie in mei⸗ nem Her⸗ zen ruh. 452 Felernde Gemeinde 2. Dir öffn ich, Vesu, meine Tür, ach komm und wohne du bei mir, treib all Unreinigkeit hinaus aus meinem Herzen, deinem ZHaus. 3. Laß deines guten Geistes Licht und dein hell⸗ glänzend Angesicht erleuchten mein Herz und Gemüt, o Brunnen unerschöpfter Güt. 4. Und mache dann mein Herz zugleich an Himmels⸗ gut und Segen reich, gib Weisheit, Stärke, Rat, Ver⸗ stand aus deiner milden Gnadenhand. 5. So will ich deines Namens Ruhm ausbreiten als dein Eigentum und dieses achten für Gewinn, wenn ich nur dir ergeben bin. Beinrich Georg Neuß, 1654-716 Weise: Ich dank dir lieber Herre 10 Bel Valentin Schumann, 1539 —.— 35— ö——— Z.,.—— + 7 Der du mit Wun⸗-der ⸗ hän⸗ den träufst nimm seg⸗ nend auch mein 99596 sen in + Z. .— 5——————.— E——— 2 Tau auf al ⸗le Sant 20 Ei in KRörn⸗lein dei ⸗ ner Gü⸗ te 25 4 n..—. L.—— 1 ++— dir zur Ern⸗ te ge⸗sät ins Feld der 5——— 556— ri F— 2 2 2— —— Zeit,—— wach⸗sen mich und mich und rei⸗ ten für —————— e. wig ⸗keit. Wilhetht Büner⸗Ruderedrf geb. 1889 23 Unter Gottes Segen 107 —2— dein wol⸗len *+* Katholisches Kirchenlied ö Herr, ö 9Nu sind wir, Dein Q D.V —2 gen dir i E wir auch blei⸗ben, zu Q .. RN à 2 H⁷ 8 2 — 9—* [dü — — V. I%5 R — — E *— III— 2 — — — 25 15— 4.— 1 4 In⸗ ein. n rn. bei, —6— 1 Wir 2 +2 — * —* ins Herz h gib Kraft 4 62 2 E — L wol⸗len dein und dein auf e⸗wig sein. Nach einem kath. Kirchenlied 2 EV 5 2 S SSS 7 WW II S M — IN * ————— .ii....— D..2 — humu Unter Gottes Segen 157 EEI— ö E— 22—. EENE ů—————— 2 Anr ꝓↄ bh᷑ꝗc.¶ J. Wir sind zu die⸗ser Stun⸗de vor dei⸗ nem EOUE 4—.— ö— CL.—*—— 1*. E*— 4 I— S....... T An ⸗ge ⸗ sicht; sei du, der die⸗ sem RD— B ů 4— BVun⸗-de sein hei⸗lig A⸗men spricht. In dei⸗nem +—2———— .—..— 2.—.— Son⸗-nen⸗pran⸗ gen sei's glüu⸗big an ⸗ge⸗ D. 2———— H FEEHN arnn r Hrm un en L n Le V.— 0 +—— 22—1.— II fan⸗gen, sei du uns nah mit dei⸗nem Licht. 2. Daß wir uns vorwürts⸗leben, dazu gib deinen Rat, du mußt uns aufwärts heben zur stillen, reinen Tat. Die zweifelnden Gedanken, die mutlos uns um⸗ ranken, tilg aus wie schlimme Drachensaat. 3. Hilf, daß sich eins im andern verbünde treu be⸗ reit. Oas gibt ein selig Wandern zum Lande Ewig⸗ keit. Wenn eines Kräfte schwinden, muß es im andern finden den treuen Stab in Sturm und Streit. 4. Nach deiner Hand zu greifen, sei alles Tags⸗ Beginn, zu dir hinan zu reifen, sei aller Wegfahrt Sinn. Rett uns aus allem Leide, o Herr, und nimm uns beide als deine frohen Kinder hin. ö Gustav Schüler, 1868-1958 15⁸ Feiernde Gemeinde Weise: Herr end Christ, 109 dich zu uns wen Görlitz, 1648 — 7 PZ....—————— —CE— +—0—— 2+—— C.— E 2 PIE 2.——— 5.——.—— J. Vor dir, o Herr, mit Herz und Mund ge⸗ — — ——.— —. * schlos ⸗sen ward der heil⸗ ge Bund, nach — E 2.... 4 +.—. 2—..— ——— 14———— 3 dei ner ew ⸗ gen BHuld und Treu steh 4+ 4 1 4 + 2 22—— —* II ———. Z·. II dei nen Kin ⸗ dern gnä⸗ dig bei. — 7* 2. Ou wollst in Gnaden auf sie schaun. Auf dich sie hoffen und vertraun. Laß standhaft sie im Glauben stehn und tapfer deine Wege gehn. 3. Send ihnen Hilfe, Trost und Licht, wenn Men⸗ schentrost und Hilf gebricht, sei ihre Stütze und ihr Stab auf allen Wegen bis zum Grab. Nach einem kath. Kirchenlied Unter Gottes Segen 159 Weise: Nun danket all und bringet EGhr Johann Crüger, 1647 ⁰ EHN—— 2 22...— +.2—**³——— 1— — OI + J. Herr, vor dein Ant⸗ litz tre-ten 5„. n., ne, nme. n n 1—— *— 1 1 zwei, um für⸗⸗ der eins zu ——....— *2——.— 1.——— DNE——— sein, um eins dem an ⸗dern Lieb und ———— H ,n er, n n in 2 min eren vim.. ——— 1— 114 1— II TDreu bis in den Tod zu weihn. 2. Sprich selbst das Amen auf den Bund, der sie vor dir vereint; hilf, daß ihr a von Herzensgrund für immer sei gemeint. 3. Fusammen füge Herz zu Herz, daß nichts hinfort sie trennt; erhalt sie eins in&reud und Schmerz bis an ihr Lebensend. Viktor von Strauß und Torney, 1809-1899 Beillo Wendmahl E C.H ν Heilig Abendmahl 0 Alfred Cadegast, 1940 EV 2 ů = Q I J DZ.— EU—— 2.— ———.— +— bei ⸗den, weil wir Angst und Not auf dem ——— DSSSSSSS We⸗ ge lei⸗den, daß wir dich er⸗ken⸗ nen, Q. 7 L.—. EAARENS. E△————— WW. dich mit Namen nen⸗nen, vor dir bren-nen. z. Keiner ist es wert, daß er sich vereine, ob ers hoch begehrt, deinem Brot und Weine, Wunder unergründet, das in Munder mündet, uns entsündet. 3. End und Anbeginn, VPronne, der nicht altet, gib, daß jeder Sinn dir sich zugestaltet, Weinstock deiner Reben, Wahrheit, drin wir weben, Weg und Leben. Alexander Schröder, geb. 1888 11⁷ 764 Feiernde Gemeilnde Weise: Wachet auf, 1412 ruft uns die Stimme äüätii a. M., 1599 — * ———.—— 9— 7 Herr, du wollst uns voll⸗be⸗ rei ⸗ ten zu Caß uns, Le⸗ ben zu emp⸗ fa⸗ hen, mit Q E.— S— 2 dei nes Mah⸗ les Se⸗ lig⸗ kei⸗ ten, sei glau⸗bens ⸗-vol⸗ lem Her⸗zen na⸗ hen und Q 2—4 1 II— 1y— ů 4 .———.D— —* I— mit=ten un⸗ ter uns, o a Wir sprich uns los von Sünd und Tod. —3 + 1 V N 1 1 E.— V— EEISIeeeeeeee..— 7 8——8.— sind, o Je⸗ su, dein; dein laß uns e⸗ wig C 2.— E 2 2 LL +— L.E 4* 2 2——— . +* 82 +7— sein. A⸗men. A⸗men. An⸗be⸗ tung dir! Einst — 30 7. 3. I. 2 1— 1 III L.— +. II L. 1——*——4 IAE———— 15—*— I . 3. 5 fei⸗ ern wir das gro⸗ße A⸗bendmahl bei dir. Friedrich Gottlieb Klopstock, 1724-1803 Hellig Abendmahl 16⁵ +⁰¹ Weise: Aus meines Herzens Grunde Hamburg, 1598 EV 4— 1——————..— 4 J....J I——*——— 2— LL + E.—. C⁊......— 3——. 4—— H—.—————— 1 her, ihr seid— ge⸗ la ⸗ den, der der treu ⸗e Herr der Gna⸗ den, an Q +. E 2—— n. S 22—.— Hei ⸗ land ru ⸗ fet euch, der Huld und Lie ⸗ be reich 8————.— + 2——2 SS.....——12828....—.— E +————— 2....II‚‚s‚—.— +*— —— I———.— Erd und Him⸗mel lenkt, will Gast⸗mahl ——. 2Z———— eee,= dn ———— 153———.——— mit euch hal⸗ ten und wun⸗der ⸗bar— ge⸗ Q 4 V. 1 Z.— 2——— 1 III n—Diieeee E 2....—————R —— stal- ten, was er in Lie⸗ be schenkt. 2. Rommt her, betrübte Seelen, die Not und ammer drückt, mit Gott euch zu vermählen, der wunderbar beglückt. Kommt, legt auf ewig ab der Sünde bange Säumnis; empfanget das Geheimnis, das Gott vom Himmel gab. 3. O Wonne kranker Herzen, die mir von oben kam! Verwunden sind die Schmerzen, getröstet ist der Gram. Was von dem Himmel fleußt, hat lieblich sich ergossen, mein Herz ist gar durchflossen vom süßen Liebesgeist. 166 Felernde Gemeinde 4. Orum jauchze, meine Seele, drum sauchze deinem Herrn, verkünde und erzähle die Gnade nah und fern, den Wunderborn im Blut, die selge Himmelsspeise, die auf verborgne Weise dir gibt das höchste Gut. Ernst Moritz Arndt, 1769-1860 Weise: O du Liebe W meiner Liebe Brüdergemeine, 1740 E— 9—— 2 ———— I 1 Seg⸗ne, Herr, die stil⸗ le Stun⸗de, tritt in ei⸗ ne uns zu ei⸗nem Bun⸗de, der sich *.—— — ——————— nsern ern ten Kreis; ganz als dein Bund weiß. 7 Und wenn 4 +4 I 2 + I. l 4 + . ei⸗ner um den an-dern setzt des Näch⸗sten 9 7 ö——ñ— .......................... TT — n. 2 ö— Hand er⸗- greift, gib uns dann beim Wei⸗ter⸗ SIA........... ene ren, e,, wan⸗dern Lie ⸗be, die zu Ta⸗ten reift. 2. Neue Kraft zu neuem Leben in der Liebe heil⸗ ger Glut, neue Treue, Gott zu geben eines ganzen Herzens Blut. So durchleuchte diese Stunde segnend Gottes Herrlichkeit, bis uns aus dem Bruderbunde Gott in andre Reihen reiht. Wilhelm Mühlpfort, 1874-1918 Heilig Abendmahl 167 ⁵ Ernst Daum, 1940 C.— 2 5 L.— , e Been nnen nnn. ——— 1— mnt, im————— J. Du kommst zu mie im wei⸗ßen Brot, EHN—— +— •— — 4—.——— 5 zu wen⸗den mei ⸗ ner See⸗le Mot/ —2.— N Z..—— +..— H n I 2— D——. 2— H CLIE La— 2 HN 1—3—— X..— 4* II mich wun ⸗der ⸗sam zu spei⸗ sen. 2. Du kommst zu mir im roten Wein und wiilst mir Trank und LCabung sein, dich an mir stark er⸗ weisen. 3. Du wohnst in mir und füllst mich ganz. Herr, laß mich deiner Gnade Glanz in Andacht allzeit preisen. Gottfried Gretler, geb. 1917 116 Katholisches Kirchenlied Q 7+— Q.IIIN 1 ̃—— 4— JS...————383— CIL.—.—*.———..* 25—————— J. Beim letz⸗ten A⸗bendmah⸗le, die Nacht vor —A·. ⁷ v,, S it hr La— ———————— —— 7 7 sei⸗nem Tod, nahm JFe⸗ sus in dem Q + Di..‚ ů m, —— 44.———I EUEEEDE——..——— I Saa⸗ le, Gott dan⸗kend, Wein und Brot. 768 Felernde Gemeinde 2. Nehmt, sprach er, trinket, esset! Das ist mein Fleisch und Blut, damit ihr nie vergesset, was meine Liebe tut. Katholisches Kirchenlled Georg Miener, 1648 IAESESE—— —— I—. 1— Schaf⸗fe in mir, Gott, ein rei⸗nes Q 4 J..— Her⸗ze und gib mir ei⸗nen neu⸗ en, ge⸗ H .* I XVX + 1 .—* 2— 1 LL 2 2——*—. —— 1 573 I wis sen Geist. Ver⸗-wirf mich nicht, *. 9⁰—̃— A— ö— ——— ö*— . sicht, von dei⸗ nem An ⸗ge⸗ sicht und 9⁰⁴ TZ... Hellig Abendmahl 169 Weise: Schmücke dich, o liebe Seele Johann Crüger, 1649 22 ö 4 S.— SZEE— „„ 2—.— 9——— DISISSISISISISISISSSIESE ee 4.( d hin an die heil⸗gen Stu=fen! in der Jün⸗ger Nun ⸗de, Ure⸗ —.—..— — 0— —————— Fei ⸗ernd Volk, du bist ge⸗. die in hei⸗ lig⸗ ho⸗ her Stun de — 2— 2 D....I— D...2— ———, 5—.——— lau⸗schend sich dem Mei⸗ster nei ⸗get, — 2— V — ninn mi 2— SEE— 2— 2.— I+....2.—.—— I— 1 schwe⸗ ren Her⸗zens bangt und schwei⸗get. Q + IS. 1 hnn——— 5— 2— 2— 1 2.— 2——.—.. +——.— 1...2..——.—— LIIIII 4. 1 — Hört die heil⸗gen Lip⸗pen spre ⸗ chen: E +——— M S+S. J II CLLI 1—. +.—— H 1.—.2—— I— 5⁰ J.— II Dies bin ich, des Bro⸗tes Bre⸗chen. 2. Lauscht dem Ton des hohen Mundes: Dies der Kelch des ewgen Bundes, den in meines Blutes Flie⸗ ßen Gott und eure Erde schließen. Seht, so läßt mich Gott verströmen. Sein das Geben, euch das Nehmen. Grubt ihr je nach tiefern Gründen? Hier des Lebens tiefstes Binden. 170 Felernde Gemeinde 5. Glühend Werben ohne Ende, göttlich Strömen, Himmelsspende! Opfer, Opfer all dein Wesen, uns zum himmlischen Genesen. Ach, was kann in Gott uns gründen, was den Brüdern uns verbünden außer dir, Urmacht der Liebe, Kraft, die noch am Kreuz uns bliebe. 4. Herr, aus deiner Tiefe haben wir auch unsrer Felder Gaben, wandeln sie in unser Innen, leiblich Sinnen und Beginnen. Hier, hier willst du selbst als Speise in geweihten Blutes Kreise heiliglich mit un⸗ sern Seelen dich, o ewges Brot, vermählen. 5. Und von einem Herz zum andern und von Welt⸗ zu Weltzeit wandern Brot und Kelch, in Gott ver⸗ sunken. Und wir sind vom Ahnen trunken, daß der Tisch im Kerzenscheine mit den Ewgen uns vereine, die am selben Tisch erglühen, droben vor dem Vater knieen. 6. Ourch der Erde Näh und Fernen, durch die Him⸗ mel, Stern bei Sternen, hin durch Still und Sturm⸗ gebrause knien im großen Vaterhause Seelen hier und Geister droben, tiefgeborgen, aufgehoben, knien am Disch der ohne Ende alles stillen Gotteshände. 7. Ich in euch, o meine Brüder, ihr in mir, so spricht er wieder. Gott in mir, drum in euch allen, wir in Got⸗ tes Wohlgefallen! Heilges Auf⸗ und Niederstreben! Nehmt vergebung, neues Leben! Ich das Licht euch, Kraft und Meister: Ihr erlöste gute Geister! Gerhard Marg, geb. 1902 Heilandslieder 119 Johann Hermann Schein, 1628 Weise: Machs mit mir, Gott, nach deiner Güt 9⁰ 9 DZ.. 1 E E in ᷣ. ů 2 ain, ri 7—— 2.....— 4. Mir nach, spricht Chri⸗stus, un⸗ ser Ver⸗ leug net euch, ringt um die EHα 5 1.—05* EHE L.—— m— Held, mir nach, ihe Chri⸗ sten Welt, folgt mei ⸗ nem Ruf und Ee. ö —— 2— E 2.—...— al ⸗ 190 nehmt eu⸗ er Rreuz und Un⸗ge⸗ Schal ⸗le, Weh 29 Q 7. CZE 2—— 1 N 22... 22— + 2 N CIII. 222....—— I IL..— 1.—* +·—..— I ———. mach auf euch, folgt meinem Wan⸗del nach! 2. Ich bin das Licht, ich leucht euch für mit heilgem Tugendleben. Wer zu mir kommt und folget mir, darf nicht im Finstern schweben. Ich bin der Weg, ich weise wohl, wie man wahrhaftig wandeln soll. 3. Ich zeig euch das, was schädlich ist, W. zu fliehen und zu meiden und euer Herz von arger List zu rein'gen und zu scheiden. Ich bin der Seelen§Sels und Hort und führ euch zu der Himmelspfort. Felernde Gemelnde 17⁴4 4. Füllts euch zu schwer, ich geh voran, ich steh euch an der Seite, ich kümpfe selbst, ich brech die BVahn, bin alles in dem Streite. Ein böser Knecht, der still mag stehn, sieht er voran den Feldherrn gehn. 5. Wer seine Seel zu finden meint, wird sie ohn mich verlieren, wer sie hier zu verlieren scheint, wird sie in Gott einführen. Wer nicht sein RKreuz nimmt und folgt mir, ist mein nicht wert und meiner FZier. 6. So laßt uns denn dem lieben Herrn mit unserm Rreuz nachgehen und wohlgemut, getrost und gern zu ihm im Streite stehen: Wer nicht gekämpft, trägt auch die Rron des ewgen Lebens nicht davon. Johann Scheffler, 16244677 Strophe 3 Zusatz, 1695 120 Frankfurt a. M., 1738 CZ 55 4——— FÆ—— ö— ———...——..— EN 1 Ich will dich lie⸗ben, mei⸗ ne Stär⸗ ke/ eich will dich lie⸗ben mit dem Wer⸗ . 2 ——— 11——5.— EEE ich will dich lie⸗ben, mei⸗ne 9128.3 und im⸗mer⸗wäüh⸗ ren⸗der Be ⸗ gier. ö ů — ——— ö ꝗ7 will dich lie ben, schön ⸗stes Hellandslieder 17⁵ Q JZ. 45— I i*——HA E.—————— 4.—*— E*— ——7 Licht, bis mir das Her ⸗ ze bricht. 2. Ich will dich lieben, o mein Leben, als meinen allerbesten Freund. Ich will dich lieben und erheben, solange mich dein Glanz bescheint; ich will dich lieben, wahre Ruh und ewge Schönheit du. 3. Ich lief verirrt und war verblendet, ich suchte dich und fand dich nicht, ich hatte mich von dir gewendet und liebte das geschaffne Licht. Nun aber ists durch dich geschehn, daß ich dich hab ersehn. 4. Ich danke dir, du wahre Sonne, daß mir dein Glanz hat Licht gebracht; ich danke dir, du Himmels⸗ wonne, daß du mich froh und frei gemacht; ich danke dir, du güldner Mund, daß du mich machst gesund. 5. Erhalte mich auf deinen Stegen und laß mich nicht mehr irre gehn; laß meinen Fuß in deinen Wegen nicht straucheln oder stille stehn; erleucht mir Leib und Seele ganz, du starker Himmelsglanz. 6. Ich will dich lieben, meine Krone, ich will dich lieben, meinen Gott; ich will dich lieben sonder Lohne auch in der allergrößten Notß ich will dich lieben, schönstes Licht, bis mir das ZHerze bricht Johann Scheffler, w1624-1677 215 S c 176 Felernde Gemeinde Weise: Einer ist Rönig 12 Cöthen, 17335 —. — 8 ů ES—.— ö—— 17— 4..— * AAme se hilf sie gen, du F§ür⸗ste des mwie sie ihr höl ⸗ li⸗ sches Heer nicht ver⸗ 0 C. 5* +—. ESESSSSEE 2——.— — 2 Le⸗bens; sieh, wie die Fin⸗ster⸗nis ge⸗bens mäch⸗ tig auf ⸗füh⸗ret, mir — I.ILr. drin get her⸗ ein, schäd⸗lich zu sein. 2— L.. 1 HWS. 5——— 2— ö à— 2———7 8 ů———.— sin net auf al⸗ler-hand Rän⸗ke, FH◻—— S.... PSPSPSSPSSSS wie er mich sich⸗te, ver⸗stö⸗re und krän⸗ke. 2. Jesu, hilf siegen und lege gefangen in mir die Eüste des§leisches und gib, daß bei mir lebe des Gei⸗ stes Verlangen, aufwärts sich schwingend durch heiligen Trieb. Laß mich eindringen ins göttliche Mesen, so wird mein Geist, Leib und Seele genesen. 3. Jesu, hilf siegen und laß mich nicht sinken; wenn sich die Kräfte der Lügen aufblähn und mit dem Scheine der Mahrheit sich schminken, laß doch viel heller dann deine Kraft sehn. Steh mir zur Rechten, o Rönig und Meister, lehre mich kümpfen und prüfen die Geister. ö Heilandslieder 1777 ö 4. Jesu, hilf siegen, wenn alles verschwindet und ich ö mein Michts und Verderben nur seh, wenn kein Ver⸗ mögen zu beten sich findet, wenn ich vor Angst und vor dagen vergeh. Ach Herr, so wollst du im Grunde der Seelen dich mit dem innersten Seufzen vermählen. ö 5. Jesu, hilf siegen und laß mirs gelingen, daß ich das Zeichen des Sieges erlang, so will ich ewig dir Lob und Dank singen, Fesu, mein Heiland mit frohem Gesang. Wie wird dein Name da werden gepriesen, wo du, o Held, dich so mächtig erwiesen. Johann Heinrich Schröder, 1667-1699 1 * 122 * Weise: Komm, o komm, du Geist des Lebens Melningen, 1693 D EEE. —. * Lie⸗be, die du mich zum Bil⸗ de dei⸗ner Lie⸗be, die du mich so mil⸗ de nach dem ——. ‚——4. 25—. 60 L—1 geb ich mich, dein zu blei⸗ben e⸗wig⸗lich. 2. Liebe, die du mich erkoren, eh ich noch geschaffen war, Liebe, die du Mensch geboren und mir gleich wardst ganz und gar: Liebe, dir ergeb ich mich, dein zu bleiben ewiglich. 5. Liebe, die mich hat gebunden an ihr Voch mit Leib und Sinn, Liebe, die mich überwunden und mein* Herz hat ganz dahin: Liebe, dir ergeb ich mich, dein 1 zu bleiben ewiglich. 8 Gott⸗heit hast Lch 3o⸗„ Sal hast wie⸗der⸗bracht!/ Lie⸗be, dir er⸗ EEEE .—.— EIDIRSSS E—————* 12 ö +* ö 178 Felernde Gemeinde +. Liebe, die für mich gelitten und gestorben in der Zeit, Liebe, die mir hat erstritten ewge CEust und Selig⸗ keit: Liebe, dir ergeb ich mich, dein zu bleiben ewiglich. Johann Scheffler, 16241677 12³3 Helmuth Altmann, 1936 — ů 5 SSSSS..I......IIIIIII — ö 1. Herr Chri⸗ste, komm in uns⸗/ re Not, Herr — —.— ö 7— ů—. ö———— 51——.— 5——.— ID DSS Chri⸗ste, komm in un⸗sern Tod, wir sind 1—.—— *— 1—— so gar ver⸗lo ren. Wir ir⸗ ren durch die —.— 14+7 N E 52——— n e drm Eri D——.— EO——— Er⸗den⸗zeit, wir har⸗ren vor der E/ wig⸗ — 2— *——— 1 ö— 2 2————— PF E——— keit fest zu ⸗ge⸗schlag⸗-nwnen To⸗ ren. 2. O führe du uns, ewges Licht; denn wen du führst, Der irret nicht, der muß in Sonne kommen. Dem wird die Erde Ernteland, wen du, Berr Christ, an deine Hand, an deine Hand genommen. 5. Nun gehts nach Haus! Die güldne Tür der Ewigkeit blitzt hell herfür, ist nicht mehr zugeschlossen. Herr Christe weiß das Lösewort, o selig Land, wie liegst du dort, vom Lichte überflossen. Gustav Schüler, 1868-1938 Hellandslieder 179 124 Oimitri Bortniansky, 1822 Q 4J..4—— H—— E 0——— —. 1. Ich be⸗te an die Macht der Lie⸗be, EH— 4———. .—— I——— in.nnnnn inin innr, i, di. en,en. 2—— +— die sich in Ve⸗sus of ⸗fen⸗bart; ich geb mich SSSSSSS...... hin Rem frei en rie-be, wo⸗durch auch —Q E E 0 N 6 EII + 4 ich ge lie bet ward; 1— will, an⸗ 1—9— D statt an mich zu den⸗ten, ins Meer der Q EE—— N E..— 2725 H ————2——1 ů H ———— ——. Cie ⸗be mich ver ⸗ sen ken. 2. Wie bist du mir so zart gewogen, und wie ver⸗ langt dein Herz nach mir! Ourch Liebe sanft und tief gezogen, neigt sich mein Alies auch zu dir. Du traute Liebe, gutes Wesen, du hast mich und ich dich erlesen. 3. O Jesu, daß dein Name bliebe im Grunde tief gedrücket ein; möcht deine starke Heilandsliebe in Herz und Sinn gepräget sein. Im Mort, im Wert und allem Mesen sei Liebe und sonst nichts zu lesen. Gerhard Tersteegen, 1697-1769 12 180 Felernde Gemeinde Weise: O du LClebe meiner Liebe BVrüdergemeine, 740 EV 2.—— 2— ö——— —— men 7 7 1 1. at. und Herz ver⸗ eint zu ⸗ sam- as⸗ set eu⸗⸗ re Lie⸗ bes ⸗flam⸗men ů P5 nne. 8 .—— sucht in Got⸗tes Her⸗zen aet lo⸗dern auf den Hei⸗land zu. Er das + + 4 V. * 4 Haupt, wir sei⸗ ne Glie⸗der, er das Licht und 9⁰⁴—7 2 ,. 8 wir der Schein, er der Mei⸗ster, wir die Saeteer dirddereerr, —.——...—— BVBrü⸗der, er ist un⸗ser, wir sind sein. 2. Welche Höhen, welche Tiefen unerschöpfter Gottes⸗ gnad, daß wir dem ins Herze sehen, der uns so ge⸗ liebet hat; daß der Vater aller Geister, der der Wunder Abgrund ist, daß du, unsichtbarer Meister, uns so fühl⸗ bar nahe bist. 3. Legt es unter euch, ihr Glieder, auf so treues Lieben an, daß ein seder für die Brüder auch das Ceben lassen kann. Zündet an die Liebesflamme, daß ein jeder sehen kann, wir als die von einem Stamme stehen auch für einen Mann. Nikolaus Cudwig Graf v. Zinzendorf, 1700-–760 4 Heilandslieder 18¹ Auch nach der Weise: 126 Mein Herzens⸗Jesu, meine Lust Joh. Stobäus, 1613 EH.——„— CZ..———— CI..— I L— 2.9— 25.— 1 I 1 Such, wer da will, ein an ⸗ der Umein Herʒ al ⸗lein be⸗dacht soll 9⁰ ö —.*—..— 2—..——— . ⁷*—.—.—*2—— Ziel, die Se/ lid ⸗ keit au sein, auf Chri ⸗stus sich zu EEEEEEE— 27.— + fi 0 in 2 Sei 0 — ein Wort ist grün ⸗ den. it wahr⸗ 9⁰ +..———.——— EH— 2———— 2— sein Werk ist klar, sein heil⸗ ger LZ.L 1 N—.— SZS...—— 4 CLL. +*. E.. 0 *— Mund hat Kraft und Grund, all 9 E. 5———— —. Leind Iu ü] ber ⸗win ⸗ den. 2. Meins Herzens Kron, mein Freudensonn sollst du, Herr Vesus, bleiben; laß mich doch nicht von deinem Licht durch Eitelkeit vertreiben. Bleib du mein Preis, dein Wort mich speis', bleib du mein Ehr, dein Wort mich lehr, an dich stets fest zu gläuben. 182 Felernde Gemelinde 5. Wend von mir nicht dein Angesicht, laß mich im Kreuz nicht zagen; weich nicht von mir, mein höchste Tdier, hilf mir mein Leiden tragen. Hilf mir zur Freud nach diesem Leid, hilf, daß ich mag nach dieser Klag dir ewig dort Lob sagen. Georg Weißel, 1590-1655 127 Johann Crüger, 1653 —0 V HUD . we dere——— + 1——— de, mei⸗nes Iah su, mei-ne Freu⸗ Lach wie lang, ach lan ⸗ ge ist dem EHN H— ID..n EEEE Her⸗zens Wei⸗ de, Je⸗ su, mei⸗ne 2—.6 Her⸗zen ban ⸗ge und verlangt nach dir! E— 55, — 2 + E— Ich bin dein, und du bist mein, E 2 — EAEEEEE ———— au 5er dir soll mir auf Er⸗ den EIEE —— 555 *— nichts sonst Lieb ⸗ res wer ⸗ den. 5— 2— 2. Unter deinem Schirmen bin ich vor den Stürmen aller Feinde frei. Laß von Ungewittern rings die Welt erzittern, mir steht Vesus bei. Ob uns Tod ringsum bedroht, ob gleich Sünd und Hölle schrecken, Yesus will mich decken. TDEP==e Heilandslieder 183 3. Trotz dem alten Drachen! Trotz des Todes Rachen! Trotz der Furcht dazu! Tobe, Welt, und springe, ich steh hier und singe in gar sichrer Kuh. Gottes Macht hält mich in acht, Erd und Abgrund muß sich scheuen, ob sie noch so dräuen. 4. Meicht, ihr Trauergeister, denn mein Freuden⸗ meister Fesus tritt herein. Denen, die Gott lieben, muß auch ihr Betrüben lauter Wonne sein. Duld ich schon hier Spott und Hohn; dennoch bleibst du auch im Leide, Vesu, meine Freude. Johann Frank, 1618-1677 Weise: In dich hab sch gehoffet, Herr Nürnberg, 1581 ——.—.—.— 2— *— 2— 2 E 7 2 1. Mein schön ⸗ste ‚dle.— und X 1 N— 1.. V. 2 I 2— L + 0— Klein ⸗od bist auf Er ⸗den —.—— ö—— 5* +— 2 + 2— SSSST — ä ů 7 7 du, Here Fe ⸗ sus Christ; dich +. aue ö— EEEEEE — will ich las⸗ sen wal ⸗ten und ——— ů 5 E.—— L—— L al le ⸗zeit in Lieb und Leid in .— ö AR— H 1—— 4——— H 7184 Felernde Gemeinde 2. Oein Lieb und Treu vor allem geht, kein Dirig auf Erd so fest besteht, das muß ich frei bekennen; drum soll nicht Tod, nicht Angst, nicht Not von deiner Lieb mich trennen. 3. Oein Wort ist wahr und trüget nicht und hält 4* gewiß, was es verspricht im Tod und auch im Leben. Du bist nun mein, und ich bin dein, dir hab ich mich ergeben. 4. Oer Tag nimmt ab. Ach schönste Zier, Herr Jesus Christ, bleib du bei mir, es will nun Abend werden,; laß doch dein Licht auslöschen nicht bei uns allhier auf Erden. Leipzig, 1597 EEE enn 7 AIN VWsso ——— MNW —— — — IlN e B MFalle Gchöntzel auf Erden⸗ undin Eme 128 5 1 idchen undträgen Tronon uml⸗ dein Mu er Hnund W0l und dem lnsre EInMumfe Wal⸗ 35 se S oollonden Und soĩ ꝑs dio stötzo M perisoHu WerenFden + WPio im modtelel ( A ö Annẽé Marie Koeppen AE N.. I Warten und RBommen muckkran von der Girno streist un5 en Abtge). den bünton G ö em ö G 228000 bens Feit& ö Niedrich Nicller ö I — V W 90 Psss Kllt — N 383 +. 2 0 6 N Im Jahreslauf Warten und Kommen 129 Halle, 1704 — . Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es — — —. — I 1.— — E—— 2— kommt der 291— der Herr⸗lich keit, ein I 7 XX.r. + L —.— L d + Rö⸗nig 5— ier K6 nichreich, ein 2 , ,.. ————‚ Hei⸗land al ⸗ ler Welt Zulegleich, der —0 ——— E T ö———— Heil und Le⸗ben mit sich bringt; der⸗ Q— 5 I——— ñ—..— DE 5 ö————— hal⸗ben sauchzt, mit Freu⸗den singt: Ge⸗ Q TZ..——*—— ES=ere ir: L—.——— +— lo ⸗bet sei mein Gott, mein —3 E———— —— Schöp ⸗ fer, reich von Rat. 190 Im Jahreslauf 2. Er ist gerecht, ein Helfer wert, Sanftmütigkeit ist sein Geführt, M⸗ + lein Königskron ist Heiligkeit, „Fslein Zepter ist Barmherzigkeit; hall unsre Not zum End er bringt, W derhalben jauchzt, mit Freuden singt: V Gelobet sei mein Gott, mein Heiland, groß von Tat. 5. O wohl dem Land, o wohl der Stadt,. N so diesen König bei sich hat!* Wohl allen Herzen insgemein, W da dieser König ziehet einl Er ist die rechte Freudensonn,— II bringt mit sich lauter Sreud und Wonn. * Gelobet sei mein Gott, 0 mein Tröster früh und spat.—⁰ 4. Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, . eur Herz zum Heiligtum bereit't, 2 % die Zweiglein der Gottseligkeit lteckt auf mit Andacht, Lust und Freud, so kommt der König auch zu euch, sa Heil und Leben mit zugleich.* E½ Gelobet sei mein Gott, voll Rat, voll Tat, voll Gnad. . Komm, o mein Heiland Yesus Christ, 20 E meins Herzens Tür dir offen ist; ach zieh mit deiner Gnade ein, ö Ale dein Freundlichkeit auch uns erschein. *. Dein heilger Geist uns führ und leit 7 den Weg zur ewgen Seligkeit. ö ODem Namen dein, o Herr, 22 sei ewig Preis und Ehr.—8 I Georg Weißel, 1590-1635— — N N— 4 EE —26 EN V 2.& W Warten und Kommen 19⁴ eeen/½/½1 72 p‚—.... —h—eeee—2— ——...——— 72 —— 2———— 7. ö ——— ᷓ——— —— 2 S——— — 2 D —. 2 D——— — 6 SE.7)Jłk˖l n.R..— ———.——— —————— 2..— 130 Andernach, 1608 2—. EE..—. EHHC 5—5————... ninrrin.ͤ.rn, J. Es kommt ein Schiff, ge ⸗-la ⸗ den bis Q ö E D...— 2—— C.IE*— La a +..—2—. 2— 3—.—2—— 1 7*+ an den höchsten Vord, trägt Got⸗tes Sohn voll ——— 7 ——— III —EHEEEE v.* Gna ⸗ den, des Va⸗ters e⸗wigs WMort. 2. Das Schiff geht still im Triebe, es trägt ein teure Last, das Segel ist die Liebe, der heilig Geist der Mast. V 3. Oer Anker haft' auf Erden, da ist das Schiff am Land. Das Wort soll Fleisch uns werden, der Sohn ist uns gesandt. 4. zu Bethlehem geboren im Stall ein Kindelein gibt sich für uns verloren, gelobet muß es sein. 5. Und wer dies Kind in Freuden umfangen, küssen will, muß vorher mit ihm leiden groß Pein und Marter viel. 6. Danach mit ihm auch sterben und geistlich aufer⸗ stehn, das Leben zu ererben, wie an ihm ist geschehn. Nach Fohannes Tauler, um 1308-1561 192 Im Jahreslauf Weise: Ich dank dir,—13 lieber Herre Bel Valentin Schumann, 1539 —.—— N J.. 1 + I—— JZ...ñ——— V.—.— D.* 2* + ö.—— 2 V 3. Mun hebt in dunk ⸗len Näch ⸗ten ein Das hat ein hei⸗ lig Wun⸗ der den —0 I*E„— 1* I I 2 Vir.— — 0 I—— fröh ⸗lich Sin ⸗gen an. ‚ Her⸗ zen an ⸗ ge⸗ dune Was willst du, + 4 + —.— ———I————— ů— ö— 2 2⁰ + — Feind vorm To ⸗ re? Es kommt die Got⸗ tes⸗ ö.95——————— ECS 2 6*— ö 2 L 2— 2 +7 +7 zeit, da Erd und Him⸗ mel sin ⸗gen Q— e. e. ,ͤ. —** 2 groß Frie-den und—— groß Freud. 2. Treibt wild ums Haus, ihr Stürme, wohl durch die ganze Nacht. Oer Stern zu unsren Häupten steht ö still in Glut und Pracht. Was willst du, Feind vorm Tore? Die Herzen sind bereit. Gott schenkt in Streit und Stille uns helle Gnadenzeit. 3. Ihr Verg und Hügel, flammet! Ihr Felder, tragt den Schein! Es bricht aus dunklen Tiefen das ewge Licht herein. Was willst du, Feind vorm Tore? Wohl zu der Mitternacht wird uns das Heil geboren aus Gottes Will und Macht. If Iiitt Iiil ‚ Warten und Kommen 719³3 4. Ihr Wächter in den Stürmen, grüßt froh das heilge Kind! Gott gab, daß es im Stillen bei uns sein Heimat find't. Was willst du, Feind vorm Tore? Die Männer halten Wacht. Nun komm aus Gottes Gna⸗ den, du heilge, stille Nacht. Bermann Ohland, geb. 1888 Weise: Aus meines Herzens Grunde Hamburg, 1598 E————————— 9 E—.— 2 5——.—* EEEEEE— 4. 4 Nun jauch ⸗zet all,— ihr From⸗-men, zu weil un ⸗ ser Heil ist kom⸗men, der * 2 6,—— e Hnr I ———— die ⸗ser Gna⸗ den⸗/ Zeit, Herr der Here⸗ lich⸗ keit, 0 zwar oh⸗ ne Q +— E. 2 2 E inn ne. IL.— I— stol ze Pracht, doch mäche⸗ kig, zu ver⸗ 7 ——— — —.— 43. —— hee-ren und gänz⸗ lich zu— zer ⸗stö⸗ — II8 V EF— L— + ren des Teu⸗ fels Neich und Macht. 2. Rein Zepter, keine Krone sucht er auf dieser Welt: Im hohen Himmelsthrone ist ihm sein Reich bestellt. Er will hier seine Macht und Majestät verhüllen, bis er des Vaters Willen im Leiden hat vollbracht. — — 2 I. 1⁵ 194 Im Jahreslauf 3. Er wird nun bald erscheinen in seiner Herrlichkeit, der all eur Klag und Weinen verwandeln wird in Freud. Seid froh und wohlgemut, laßt eure Lieder klingen, dem König Lob zu singen, er ist eur höchstes Gut. Michagel Schirmer, 1606-1673 ö ö 13³ Johann Crüger, 1653 Q V ö TZ. +—— .— *....——.——— V 3 1905 soll ich dich emp⸗fan ⸗gen, und 0 al ler Welt Ver⸗ lan ⸗ gen, o 2 wie be ⸗ gegn ich 0 mei ⸗ ner Gee le Si E. 2 EESD 5 Ee..... +*——— selbst die Fak⸗kel bei, da⸗ mit, was dich er⸗ Hꝝ* 7 ö EE 52— I ö HH—.—— 2—— LO— 2—. IWID‚eee göt ⸗ ze, mir kund und wis⸗ send sei. 2. Wir brechen grüne Zweige und zünden Lichter an, viel Freud wird uns zu eigen und füngt zu blühen an. Mein Herze soll dir grünen in stetem CLob und Preis und deinem Namen dienen, so gut es kann und weiß. ˙nR Warten und Kommen 19⁵ 3. Was hast du unterlassen zu meinem Trost und Freud, als Leib und Seele saßen in ihrem größten Leid? Als mir das Reich genommen, da Fried und Freude lacht, da bist du, mein Heil, kommen und hast mich froh gemacht. 4. Ich lag in schweren Banden, du kommst und machst mich los; ich stand in Spott und Schanden, du kommst und machst mich groß und hebst mich hoch zu Ehren und schenkst mir großes Gut, das sich nicht läßt verzehren, wie irdisch Reichtum tut. 5. Nichts, nichts hat dich getrieben zu mir vom Himmelszelt als das geliebte Lieben, womit du alle Welt in ihren tausend Plagen und großen Vammerlast, die kein Mund kann aussagen, so fest umfangen hast. 6. Was fragt ihr nach dem Schreien der Seind und ihrer Tück? Oer Herr wird sie zerstreuen in einem Alugenblick. Er kommt, er kommt, ein König, dem wahr⸗ lich alle Feind auf Erden viel zu wenig zum Wider⸗ stande seind. 7. Er kommt zum Weltgerichte, zum Fluch dem, der ihm flucht, mit Gnad und süßem Lichte dem, der ihn liebt und sucht. Ach komm, ach komm, o Sonne, und hol uns allzumal zum ewgen Licht und Wonne in deinen Freudensaal. paul Gerhardt, 1607½⁸⁷ 19 Im Jahreslauf Komm zu uns, wir wa Schon ent⸗brennt der Re E + —— —— + +*.————— + ö Him⸗mels⸗kö/ nig, komm her⸗ nie ⸗ der! und schon rü⸗ sten sich die Lie ⸗d 9 SENRNRNRNT N 1 ů naen , den nin er— PPPPDPDPD held, war⸗ tet schon an dei⸗ nen We⸗gen. 2. Gastlich wird sedwedes Haus, dich Erkornen zu empfangen, in die Lande weit hinaus schlügt ein seh⸗ nendes Verlangen. Du, der innerlichste Schuld leicht macht gleich den Flocken Schnee⸗es, o du Bringer aller Huld, du Bezwinger allen Wehes! 3. Komm, die Welt ist leidenswund, hat an Not so⸗ viel zu tragen. Komm herbei, daß uns dein Mund wieder wolle Wahrheit sagen. Freude, Licht und Liebes⸗ macht sollen leuchtend wieder werden. O du heilge Freudennacht Friede, Friede sei auf Erden! Gustav Schüler, 1868-1938 V. 4 —— + 4 4 — 2 N+* * III — ——— Warten und RKommen 497/ 855 Rommt her zu mir 13⁵ üii . ..........— 1——2 2— Wir glau⸗ben an dus Licht der Welt, den ———— ——*. n n Mor⸗gen⸗sterr am Him⸗mels⸗zelt, der V Q —— ö— — ö —.—.— vor⸗ her Got⸗ tes Licht das ⸗e blend't, der ge ⸗ gan⸗ gen. Wenn + *4 7— l +7 —Q 10—. I ů— 2, ———— 2588 ein mil ⸗ des Licht ver⸗send't, wir 2— +*.II— 2. 2 0— 2 Y schau⸗ ens oh ⸗ ne Ban⸗ gen. * 2. Das ist so sicher wie der Tag: Solang die Nacht auch währen mag, dem Stern folgt stets die Sonne. So wahr der Morgenstern aufgeht, die Sonne uns zu Häupten steht, Gottvaters große Sonne. 3. Das ist so sicher wie der Tag: Solang die Nacht auch währen mag, es dämmert Gottes Morgen. Und bricht die volle Stunde ein, bei Gott, wir wollen Wächter sein und für das Wachsein sorgen. Johannes Leyn, geb. 1906 Im Jahreslauf Walter Goos, 1940 laß uns im 136 I Dun⸗keln nicht! Leuch⸗tet uns freu⸗ dig dein e⸗ wi⸗ ges Licht, — + 1. Weise 198 E. H ä 1. II— III— —— m— 5 II 1— V V.——— 414. + 0 5 si sfes 4— H I IHSs HE 8 U I— 1444 2 S + 3 Mes E e 2 E IIA F 3.——— IDII N— 2 ——.——.— HN— 0. Is FE 8 V H V 33 IIII + 1*08 80⁵ S 2& ———. 55 749— + 5%.* 8 N f 9 f 5 . ———.— 199 Warten und Kommen Erhard Mauersberger, 1940 2. Weise — — laß uns im „ges Cicht, ů E ö DOun⸗keln nicht! Leuch-⸗tet uns freu⸗dig dein V V 4 .* Q VN himm⸗li⸗scher Strahl, wird uns die Er ⸗-de zum NX — V Klüf⸗te 4. .Ne, ͤ zer⸗ stiebt das Ge⸗ me — * füllst du die Welt mit dem gött=⸗I V * V * chen Q Schei⸗ne. Komm, du SE ges Licht! ͤ e⸗ 10 200 Im Jahreslauf 2. KRomm, du ewiger Stern, führ uns zu Gott, dem Herrn! Ist er uns Irdischen halb nur bewußt, leite 1 uns aufwürts mit sehnender Cust, zeig uns den Gü⸗ * tigen, laß uns ihn schauen, lehre uns glauben, o lehr uns vertrauen! Komm, du ewiger Stern! 3. Komm, du ewige Huld, stärker als Schand und Schuld, daß wir die Treue uns halten vereint, Freund⸗ schaft zum Freunde und Größe vorm Feind. Auch unsre Liebe ist göttliche Stärke, heilige Schönheit wie all deine Werke. Komm, du ewige Huld! 4. Komm, du ewige Glut, zünde in uns den Mut, daß wir entflammen in heiligem Brand, Opfer für Gott und das heimische Cand. Heiß unsee Herzen und ö heiß unser Streben; schaffe uns lohendes, loderndes Leben! Komm, du ewige Glut! 5. Romm, du ewiger Held, Starker, bezwing die Welt! Teufel und Tod sie verlieren den Krieg, hilf uns erstreiten den herelichen Sieg! Nimmer ermüden und nimmer verzagen! Stähl uns die Waffen, so wollen wirs wagen. Komm, du ewiger Held! 6. Komm, du ewiges Kind! Bist uns sa hold gesinnt. Mach uns zu Kindern unschuldig und treu, werd in uns allen geboren aufs neu! Himmlische Menschen, das möchten wir werden. Bring uns, ach bring uns den Frieden auf Erden! Komm, du ewiges Kind! Andreas Duhm, geb. 1883 137 Meise: Heut singt die liebe Christenheit Wei Mikolaus Herman, 1560 n. ö ö————— EO.—— e, O* aann Warten und RKommen 201 I 25 I N — —.——— —* Das ist der al ⸗ te Mor⸗gen nicht, der Q—— 7 1* 1 1 2— 4—. 9—— 9— tüäg ⸗ lich wie⸗ der⸗ keh⸗ ret; es Q 2.— j 2 IꝗDD.D EE— ů ist ein Leuch⸗ten aus der Fern, es ———————— ASI L——— 2— F— 8.— ist ein Schim⸗mern, ilt ein Stern, S Q 4 1 ö E * 48 r von dem ich lüngst ge ⸗ hö⸗ ret. 2. Nun wird ein König, aller Welt von Ewigkeit zum Heil bestellt, ein zartes Kind geboren; der Teufel hat sein altes Recht am ganzen menschlichen Geschlecht verspielt schon und verloren. 3. Der Himmel ist setzt nimmer weit, es naht die selge Gotteszeit der Freiheit und der Liebe. Wohlauf, du frohe Christenheit, daß seder sich nach langem Streit in Friedenswerken übe! 4. Wer ist noch, welcher sorgt und sinnt? Hier in der Krippe liegt ein Kind mit lächelnder Gebürde. Wir grüßen dich, du Sternenheld, willkommen, gHeiland aller Welt, willkommen auf der Erde! Max von Schenkendorf, 1783-1817 202 Im Jahreslauf Weise: Christus der ist mein Leben Melchior Vulpius, 1609 S..........— „7—6 0———— *.—„—— 22.— 1. Die QJa⸗ ge sind so dun⸗kel, die Näch⸗te —— .SPDSPP.... IIT **.—.———— lang und kalt, doch ü⸗ bet Stern⸗ge⸗ Q 2 n——.— 5 3,— DII.—..———— — EI—. fun ⸗kel hoch ü⸗ber uns Ge⸗walt. 2. Und sehen wir es scheinen aus weiter, weiter§ern, so denken wir, die Seinen, der Ankunft unsres Herrn. 5. Er war einmal erschienen in ferner, selger Zeit/ da waren, ihm zu dienen, die Weisen gleich bereit. 4+. Oer Lenz ist fortgezogen, der Sommer ist entflohn, doch flieben warme Wogen, doch klingt manch süßer Ton. 5. Es rinnt aus Fesu Herzen, es spricht aus Vesu Mund ein Guell der Lust und Schmerzen wie da⸗ mals noch zur Stund. 6. Wir wollen nach dir blicken, du Licht, das ewig brennt, und ernstlich uns beschicken zum seligen Advent. Max von Schenkendorf, 783-1877 I. 47 ꝗ 22 0 6— c,,,V. N. W Warten und Kommen 20³ 139 Augsburg, 1666 2 4+—— J. 10.—— CLL—*4 1 2—. L..—— +* +2— 6.—— Hei⸗ land, reiß die Him ⸗-mel —ꝝQ N 1—.—— EV 2 2 2— 6— E— n n—..— . ö ö auf, her ⸗-ab, her⸗ ab vom Him⸗ mel *—=.——— CA.— +——. CLI + I—— +—— SISSDDDEEE 11** I——+ lauf! Reiß ab vom Him⸗-mel Tor und —ꝝ L.IV 1 — —. ö——— ————— Tür, reiß ab, wo Schloß und Rie⸗gel für! 2. O Erd, schlag aus, schlag aus, o Erd, daß Berg und Tal grün alles werd! O Erd, herfür dies Blüm⸗ lein bring, o Heiland, aus der Erden spring! 3. O klare Sonn, du schöner Stern, dich wollten wir anschauen gern; o Sonn, geh auf! Ohn deinen Schein in Einsternis wir alle sein. Köln, 1623 7.— 2 . S 204 Im Jahreslauf MWeise: Von Gott will ich nicht lassen Erfurt, 1572 EV—————— SSSSSISSIII..—————..— —*——— 1 Kin Ernst, o Men⸗schen ⸗kin ⸗ der, das Ubald wird der U⸗ber ⸗win⸗ der, der —0 +Z.. I—.. ..— 2 2— B 2338— Her; in euch be held⸗ den wun ⸗ der ⸗ star ⸗ ke Held, I* 1 SIFF.— —*—— x ö Gott aus Gnad al⸗ lein der Welt zum ——— ———— Eicht und Le⸗ ben ver⸗ spro⸗chen hat zu EO ,nmir—. 2—— Ain.i,,. ge ben, bei al⸗ len keh⸗ ren ein. 2. Bereitet doch fein tüchtig den Weg dem großen Gast; macht seine Steige richtig, laßt alles, was er haßt. Macht eben jeden Pfad, die Täler all erhöhet, macht niedrig, was hoch steht, was krumm ist, machet grad. 5. Ein Herz, das Oemut liebet, bei Gott am höch⸗ sten steht; ein Herz, das Hochmut übet, mit Angst zugrunde geht; ein Herz, das tapfer ist und folget Gottes Leiten, das kann sich recht bereiten, zu dem kommt Jesus Christ. IIII Warten und RKommen 205⁵ 4. Ach mache du mich Armen zu dieser heilgen Zeit aus Güte und Erbarmen, Herr Jesu, selbst bereit! dieh in mein Berze ein vom Stall und von der Krippen, so werden Herz und Lippen dir allzeit dankbar sein. VDalentin Thilo, 1607-1662 Weise: Nun komm, 4— der Heiden Heiland Vorreformatorisch i, Mn.——— C. 1 1.— LCLL.**8—. 8——— . Hebt das Haupt in dunk⸗ler E—— ö Welt, die uns schwer um⸗fan ⸗gen + 4— • 2 2 8—— ö 2 12 ö— ——— hält! Wie die Nacht auch lang und —.— + .L 2—— I +3..——* N LV.—— +——.— II —77——— +— bang, rü⸗stet euch zum Licht⸗ge sang! 2. In des Dunkels Schoß gelind wächst das liebe Himmelskind, springt herauf dann lichtumsprüht, und die Nacht verblutend glüht. ö 3. Alle Nacht gebiert mit Wehn heilges Licht und muß vergehn. Erst aus Weltenmitternacht strahlt der ewgen Sterne Pracht. 4. Sehnt euch recht! Erfühlt den Pfad! Seid getrost, das Wunder naht! Weltnacht schon verzaubert ist, harret dein, o ewger Christ. Gerhard Marg, geb. 1902 5 uich 1OSSeFreuoe, die Alem Vole L. ren wird, Gdenn 1.— Selle. der EIDUID geboren Die Botschaft GMESS DD Wꝰ S S u 2 79 2 NIR Weihnachten 4 Vorreformatorisch Q V 4— 35* 5 EEN 7— 7————.— —— J. Ge⸗lo/ bet seist du, Fe⸗ sus Christ, Q EZ.& 2 +— 4 E 10 35 2 x 1— 2. 7— D——— *— daß du Mensch gé bo⸗ ren bist aus Q E 2 — 25 2 7—.— E.—.— 6. + L II ew⸗ ger Lie ⸗ be, das ist wahr, des Q— Q— —PE +— —— ö— 9—* freu/ et sich der En ⸗ gel Q IJ...—* II +. I + + II .— ö— 2— —— Schar. KLuu ⸗ iti. e/ leis. 2. Des ewgen Vaters einig Kind jsetzt man in der Krippe find't; in unser Fleisch und unser Blut verkleidet sich das ewge Gut. Kurieleis. 3. Den aller Weltkreis nie umschloß, der liegt in Marien Schoß, er ist ein Kindlein worden klein, der alle Ding erhält allein. Kurieleis. 4. Das ewae Licht geht da herein, gibt der Welt ein neuen Schein; es leucht't wohl mitten in der Nacht und uns zu Lichtes Kindern macht. Kyrieleis. 14 210 Im Jahreslauf 5. Er ist auf Erden kommen arm, daß er unser sich erbarm und in dem Himmel mache reich und seinen lieben Engeln gleich. Kurieleis. 6. Oas hat er alles uns getan, sein groß Lieb zu zeigen an. Des freu sich alle Christenheit und dank ihm des in Ewigkeit. Kurieleis. 1. Str. vorreformatorisch,(1370), die anderen von Martin Luther, 1485-1546 5 0 ³ Paul Schwadtte, 1935 —22.—.— N CD— 566.858 6 5————.—..————2 2.— .—..———.—..——3.—— *— J. Christ ist heut ge ⸗-bo ⸗- ren mit⸗ ten 2 2— 1 in der Nacht; Kind⸗lein aus ⸗ er⸗ 25———— 3 1 r. ko ⸗ ren hat uns Heil ge⸗-bracht. — ö ii 1 2. Wir auf goldnen Stufen, Gottes heilig Schar, singen, künden, rufen euch ein selig Jahr. 3. Gnadenströme fluten, weihen Herz und Zeit, und in Sonnengluten strahlt die Ewigkeit. Hermann Ohland, geb. 1888 Weihnachten 210 14⁴⁴ Weise: Vom Himmel hoch da komm ich her Bei Valentin Schumann, 1539 1 2—.—.—— 1I* S.———— ——7— L—.——— V 2.55 EEE———* J. Dies ist der Tag, den Gott ge⸗macht, sein E 9—.— ů— EH—..—*IJ—‚JJ‚JI‚‚—‚.— werd in al⸗ler Welt ge⸗ dacht; ihn —5 5——— EE 0..——.—..—.— L— — ö 7 ů 2 27 prei⸗ se, was durch Ve⸗ sus Christ im H. 1—— ů H +*—— CVT.—̃ H —. L——I Him⸗mel und auf Er⸗ den ist. 2. Die völker haben dein geharrt, bis daß die Zeit erfüllet ward; da sandte Gott von seinem Thron das Heil der Welt, dich, seinen Sohn. 3. Wenn ich dies Wunder fassen will, so steht mein Geist vor Ehrfurcht still, er betet an und er ermißt, daß Gottes Lieb unendlich ist. 4. Jauchzt, Himmel, die ihr ihn erfuhrt, den Tag der heiligsten Geburt; und Erde, die ihn heute sieht, sing ihm, dem Herrn, ein neues Lied! Christian Fürchtegott Gellert, 1715-1769 VI 030 Dinm Do X 27* I AD 6* 2 8————— .........—........ 1 Iwie ist ein Ros' ent⸗ sprun⸗gen aus wie uns die Al⸗ ten sun⸗gen, von Va 1 ‚.— ů—..—— 93— 4— DRD EEE ei⸗ner Wur wun⸗ der ⸗ ba I 4 1 2. Ecy D.— 0 I Blüm⸗lein bracht mit ten im kal⸗ ten E 1— 1DDDD SSSPDPDꝑꝑIII.................—— ——.— 2 e Win⸗-ter, wohl zu der hal⸗ben Nacht. 2. Das Vöslein, das ich meine, davon die Runde sagt, hat uns gebracht alleine Marie, die reine Magd. Aus Gottes ewgem Rat hat sie ein Rind geboren wohl zu der halben Nacht. Vorreformatorisch Weihnachten 25 146 Johann Crüger, 1656 —————— L ,du, dnn, n n EE D — J. Fröh⸗lich soll mein Her⸗ze sprin⸗gen —6— E ö .—.——W ——.— PP— die ⸗ser Zeit, da vor Freud al ⸗le — — 22— 1 E 255—— H——.— ·...———1 En⸗/ gel sin ⸗ gen. Hört, hört, wie mit ——.—. 2 ⁴=. . 2..—— ————— —————— 2 . S...... ·.... 2 2*—3—.— + 2..——2..— 5 + 7* 2 lau⸗te ruft: Chri⸗stus ist ge⸗ bo⸗ren. 2. Beute geht aus seiner Kammer Gottes Held, der die Welt reißt aus allem Fammer. Gott wird Mensch dir, Mensch, zugute, Gottes KRind das verbindt sich mit unserm Blute. 3. Sollt uns Gott nun können hassen, der uns gibt, was er liebt über alle Maßen? Gott gibt, unserm Leid zu wehren, seinen Sohn aus dem Thron seiner Macht und Ehren. 4. Nun er liegt in seiner Krippen, ruft zu sich mich und dich, spricht mit süßen Lippen: Lasset fahren, liebe Prüder, was euch quält, was euch fehlt; ich bring alles wieder. 214 Im Jahreslauf 5. Ei so kommt und laßt uns laufen, stellt euch ein, groß und klein, eilt mit großen Haufen! Liebt den, der vor Liebe brennet, schaut den Stern, der euch gern Licht und Cabsal gönnet! 6. Ou mein Heil, laß dich umfangen, laß mich dir, meine dier, ohne Furcht anhangen. Du bist meines 0 Cebens Leben, nun kann ich mich durch dich wohl ö zufrieden geben. Paul Gerhardt, 1607-4676 14/ Joh. Seb. Bach, 1736 2 —Q D...—.— 2— N EEEEEEEEEEUUU 2 2— E— .— 4.—4 Ich steh an dei⸗ ner Krip⸗ pen hier, o Ich kom⸗me, bring und schen Ee dir, was ꝝ* CF...— ILL P——— — 05 0——— e/ lu, du mein Le⸗ en.) Ni imm du mir hast ge⸗ ge ⸗ ben. —.— 7 dr S———— ö hin, es ist mein Geist und Sinn, Herz, 2—8 PRHAUU— 9———— 2 EEE— Seel und Mut, nimm al ⸗ les hin und —Q— 0 5 E DD„ 0 8 DDPDRDDDDDE ö las dirs wohl⸗ge⸗ fal ⸗ len x Weihnachten 2⁵5 2. Da ich noch nicht geboren war, da bist du mir geboren und hast mich dir zu eigen gar, eh ich dich kannt, erkoren. Noch ehe ich an dich gedacht, da hast du schon bei dir bedacht, wie du mein wolltest werden. 3. Ich lag in tiefster Todesnacht, du warest meine Sonne, die Sonne, die mir zugebracht Licht, Leben, Freud und Wonne. O Sonne, die das werte Licht des Glaubens in mir zugericht, wie schön sind deine Strahlen! 4. Eins aber hoff ich, wirst du mir, mein Heiland, nicht versagen: Daß ich dich möge für und für in mei⸗ nem Herzen tragen. So laß es deine Krippe sein. Komm, komm und kehre bei mir ein mit allen deinen Freuden. Paul Gerhardt, 1607-1676 148 Rudolf Mauersberger, 1926 9⁰— ESE— La.* ‚ SSSEEEE + + + 4 4 ————— + et ihr Him⸗mel, froh⸗lok ⸗ket, ihr sin ⸗get dem Her⸗ren, dem Hei⸗land der — —— 1 I I —— V—. En⸗gel in Chö ⸗ ren,. Men⸗schen zu Eh ⸗ ren/ se het doch 2 4— J —.—— 2917— EI 1+.— 1— 2..—2 1—— 1 +*—1 + +7 +7 E* da, Gott will so freund⸗lich und na 9⁰— Si, r. ————.— 1222 zu den Ver⸗ lor⸗ nen sich keh⸗ ren. FfEEl.9e.38 2⁰ Im Jahreslauf ( 2. Sehet dies Wunder, wie tief sich der Höchste hier beuget! Sehet die Liebe, die endlich als Liebe sich zeiget! Gott wird ein Kind, träget und hebet die Sünd: Alles anbetet und schweiget. 3. König der Ehren, aus Liebe geworden zum Kinde, dem ich auch wieder mein Herze in Ciebe verbinde, du sollst es sein, den ich erwähle allein; ewig in dich ich ö mich gründe. Gerhard Tersteegen, 1697:769 49 Vorreformatorisch + 4 V+. .— 5—————— D—— 7 + +7 1. Rommt und laßt uns Chri⸗ stus eh⸗ren, . ů 1900— ů ö N—— erm. n— ů —.—— 2 5— V ö 36 * Herz und Sin ⸗-nen zu ihm keh⸗ ren; E* Z.— I CE 23. 2.— 2 VL EIXN..———— 291 —— 2 sin get fröh⸗lich, laßt euch hö⸗ ren, Qꝝ SS————— C.L.— 4.— + I 2*— 01—————.— wer⸗ tes Volk der Chrĩ sten-heit! 2. Sehet, was hat Gott gegeben: Seinen Sohn zum ewgen Leben. Dieser kann und will uns heben aus dem Leid ins Himmels Freud. 3. O gebenedeite Stunde, da wir das von Herzens⸗ grunde glauben und mit unserm Munde danken dir, o Jesus Christ! 4. Schönstes Kindlein in dem Stalle, sei uns freund⸗ lich, bring uns alle dahin, da mit süßem Schalle dich der Engel Heer erhöht. Paul Gerhardt, 1607-1676 Welhnachten 217 150 Nikolaus Herman, 15⁵4 —- 4. Lobt Gott, ihr Chri⸗sten all⸗zu⸗ gleich, in ————.— sei⸗nen Sohn und schenkt uns sei⸗nen Sohn. 2. Er kommt aus seines Vaters Schoß und wird ein Kindlein klein, er liegt dort elend, nackt und bloß in einem Krippelein.: 3. HBeut schließt er wieder auf die Tür zum schönen Paradeis; der Cherub steht nicht mehr dafür: Gott sei Lob, Ehr und Preis!:] Nikolaus Herman, um 1480-1⁵1 ö ö J. Nun sin ⸗ get und seid froh,. sauchzt — SDEEEEE.— SSEEE al le und sagt so:— Unꝛ sers Her⸗ zens —.—————————————— Won⸗/ ne liegt in der Krip⸗pe bloß— und — leuch=tet als die Son ⸗ ne in — sei ner Mut/ ter Schoß. Du bist A und O,. du bist A und O. 2. Sohn Gottes in der Höh, nach dir ist mir so weh. TUröst mir mein Gemüte, o Kindlein zart und rein, durch alle deine Güte, o liebstes Jesulein.: Zieh mich hin nach dir. Hannoversches Gesangbuch, 1646 Zuerst erwähnt bei Heinrich Suso, gest. 1366 H 2 Sizilianische Volksweise, 1805 2 ö—— D.. —— I ·—— E——————1—.— 44. ———— J. O du fröh⸗li⸗ che, o du se⸗ li⸗ge, —2——— Z.HE 2.— *—3DIIDIIIIDDDIII‚.—— EH—..————— 22 gna⸗den⸗brin⸗gen ⸗de Weih⸗nachts⸗zeit! 2 SSSSSSI...— Welt ging ver⸗lo⸗ren, Christ ist ge⸗bo⸗ren, 2—4.— ·—— —— Ee freu ⸗e— freu⸗e dich, o Chri⸗sten ⸗heit! 2. O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weih⸗ nachtszeit! Christ ist erschienen, uns zu versühnen; freue, freue dich, o Christenheit! 3. O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weih⸗ nachtszeit! Himmlische Heere sauchzen dir Ehre. Freue, freue dich, o Christenheit! J. Strophe: Fohannes Daniel Falk, 1768-1826 2. und 3. Strophe: Heinrich Holzschuher, 1789-¹184⁷7 220 Im Jahreslauf ö ö Bei Valentin Schumann, 1539 3266867 2 2 u. Raw SS.......I........ 1. Vom Him ⸗ mel hoch da komm ich I ———* 4———.—⁷ 1. +*—— 7 + I E.—* —— er, ich bring euch u ⸗ te, neu ⸗ e — 6 ů L —. 2 2 2——.— Mär, der gu⸗ ten Mür bring ich so 42 5— E— e, viel, da⸗von ich singn und sagen will. 2. Guch ist ein Rindlein heut geborn von einer Jung⸗ frau auserkorn, ein KRindelein so zart und fein, das soll eur Freud und Wonne sein. 3. Es ist der Herr Christ, unser Gott, der will euch führn aus aller Not, er will eur Heiland selber sein, von allen Sünden machen rein. +. Er bringt euch alle Seligkeit, die Gott, der Vater, hat bereit't, daß ihr mit uns im Himmelreich sollt leben nun und ewiglich. 5. Des laßt uns alle fröhlich sein und mit den Hirten gehn hinein, zu sehn, was Gott uns hat beschert, mit seinem lieben Sohn verehrt. 6. Ach mein herzliebes Jesulein, mach dir ein rein sanft Bettelein, zu ruhn in meines Herzens Schrein, daß ich nimmer vergesse dein. „Ein Kinderlied auf die Weihnacht Christi 15357. Martin Luther, 1485-1546 Weihnachten 221 1⁵⁴4 Weise: O daß ich tausend Zungen hätte Frankfurt a. M., 1758 Q EVU= ö EEEI 5———.— + —.— ö——— E———— — 1 4 ist die Nacht, da mir er⸗ schie nen das Kind, dem al ⸗le En⸗gel die nen, E—— .S.PSS............ des gro⸗ßen Got⸗tes Freund⸗lich⸗keit; bringt Licht in mei⸗ ne Dun ⸗kel⸗ heit, Q 4—, ISEEE und die ⸗ses Welt⸗ und Him⸗mels⸗ licht —— H EGO—.—— 2—— S..—.v. mn1. weicht hun ⸗dert ⸗tau⸗ send Son⸗nen nicht. 2. In diesem Lichte kannst du sehen das Licht der klaren Seligkeit; wenn Sonne, Mond und Stern ver⸗ gehen, all Sreud versinkt in Traurigkeit, wird dieses Licht mit seinem Schein dein Himmel und dein Allles sein. 3. O Jesu, schöne Weihnachtssonne, durchstrahle mei⸗ ner Seele Grund, dein Licht sei meine Weihnachts⸗ wonne und tu mes meinem Herzen kund, wie ich des Weihnachtsglanzes voll in deinem Lichte wandeln soll. Kaspar Friedrich Nachtenhöfer, 1624-1685 1. Zu BVeth le⸗ hem ge⸗ bo⸗ren ist uns ein Kin⸗de⸗ lein, das hab ich aus⸗er⸗ ko⸗ren, sein ei⸗ gen will ich sein, —0 +7— C..—4——0——— EEEEEEEee 33—.— ö 1— 2— ei a, ei⸗ a, sein ei⸗gen will ich sein. 2. In seine Lieb versenken will ich mich ganz hinab; mein Berz will ich ihm schenken und alles, was ich hab, eia, eia, und alles, was ich hab. 5. O Kindelein, von Herzen will ich dich lieben sehr in Kreuden und in Schmerzen je länger und je mehr, eia, eia, je länger und se mehr. 4+. Laß mich nichts von dir scheiden, knüpf zu, knüpf zu das Vand der Liebe zwischen beiden; nimm hin mein Herz zum Pfand, eig, eia, nimm hin mein Herz zum Pfand. RKöln, 1638 Weihnachten 225 Weise: Heut singt 15 die liebe Christenheit Bei Nikolaus Herman, 1560 —5—— J. In stil ⸗ler, kal⸗ter Win⸗ ter- nacht DE.— Laen ———— ů erschien ein Stern, ein Aind⸗lein lacht hell⸗ — 8 va⸗ ter, war das er⸗ ste Wort. Das 5—— ——.—— ———————— tru⸗-gen tau⸗send Stim⸗-men fort d—— ——— zum Hei⸗le von 2. Die deutsche Mutter hat das Aind in ihren Schoß bei Nacht und Wind tiefinnig aufgenommen. Das Schindeldach, zum Rand verschneit, birgt gut den Hort der Ewigkeit, der hier zur Heimat kommen. 3. Die lange schon gestorben sind, die Väter beugten sich zum Kind. Wir beugen uns zur Stunde. Die Enkel lassen ewig nicht vom Rind und seinem Gottes⸗ licht, von seiner frohen Runde. Johannes Leyn, geb. 1906 uns al ⸗len. Jahreswende Weise: Nun laßt uns Gott, dem Herren Eeipzig, 1587 Q IrI 4 7.— SEN an, d. ö—.———. —...—— e, En 2.—— E + J. Nun laßt uns gehn und tre ⸗ ten mit .— — 2 ö— 2 5—. E— 2 0— Sin ⸗gen und mit BVe ⸗ ten zum —0 7 E— 4.— E 2— 2——— —— Herrn, der un ⸗ serm Le⸗ ben bis H+ CI—. +—— N ——— 4 hier ⸗ her Kraft ge ⸗ ge⸗ ben. 2. Wir gehn dahin und wandern von einem JFahr zum andern, wir leben und gedeihen vom alten bis zum neuen, 3. durch so viel Angst und Plagen, durch Zittern und durch Zagen, durch Krieg und große Schrecken, die alle Welt bedecken. 4. Oenn wie von treuen Müttern in schweren Ungewittern die Kindlein hier auf Erden mit Fleiß bewahret werden,—38 3 —ę 2—....——.—J—‚————— 228 Im Jahreslauf IIA 00. N. 72. Halso und auch nicht minder läßt Gott ihm seine Kinder, wenn Not und Trübsal blitzen, in seinem Schoße sitzen. Alch Hüter unsres Lebens, fürwahr, es ist vergebens mit unserm Tun und Machen, wo nicht dein Augen wachen. Sei der Verlassnen Vater, der Jrrenden Berater, der Unversorgten Gabe, der Armen Gut und Habe. Hilf gnädig allen Kranken, gib fröhliche Gedanken den hochbetrübten Seelen, die sich mit Schwermut quälen. Gib mir und allen denen, die sich von Herzen sehnen nach dir und deiner HBulde, ein Herz, das sich gedulde. Laß ferner dich erbitten, 0o Vater, und bleib mitten in unserm Kreuz und Leiden ein Brunnen unsrer Freuden. Gelobt sei deine Treue, die alle Morgen neue, Cob sei den starken Händen, die alles Herzleid wenden. Sprich deinen milden Segen zu allen unsern Wegen, laß Großen und auch Kleinen die Gnadensonne scheinen. * Paul Gerhardt, 1607-4676 2 —2 Jahreswende ö 229 Weise: Errett mich, o mein lieber Herre Cuon, 1547 n, L.—. EEN 7— 2 2— 2——— + 2 22— J. Das al/ te Fahr geht nun zu En ⸗ de „dv n Eme 1 ö—— CLI 2— +2 +.— CL.—.— in die⸗ ser letz⸗ ten dunk⸗len Nacht. F*— ö ö E 72. 2 2 L.— + LE x*—.— +— Wir ge⸗ben still in Got⸗tes Hün ⸗de, Q II T...— N E 4 2—— ö 2. EH—...... was Tag und Nacht in uns voll⸗ bracht. 2. Du Herr gibst Glück und gibst uns Leiden; ein Strom fließt groß aus deiner Hand. Die hellen und die dunklen Feiten die segnen Herz und Haus und Land. 3. Dem Pflüger gabst du starke Hände. Dem Sů⸗ mann gabst du guten Schritt. Daß alles sich Zur Freude wende, gabst du der Saat den Segen mit. 4. Wir aßen froh das Brot der Gnade. Wir tran⸗ ben deines Weines Blut, daß uns der böse Feind nicht schade, gabst du uns Rat und guten Mut. 5. Es fielen auch die harten Zeiten wie dunkle Wet⸗ ter in das Feld. Viel Wunden, Tod und Gram und Leiden- die Nacht hat Haus und HBerz umstellt. 6. Du ginigst in sede dunkle Kammer, zündst deines Trostes Lichter an, du sprachst dein Wort, es schwieg der Vammer und was der Tod an uns getan. 230 Im Jahreslauf 7. Wir danken dir für alle Gaben an Leib und Leben, Geist und Blut, die wir von dir empfangen haben. Herrgott, wie bist du treu und gut. 8. Nun geht das Jahr mit leisem Schritte dahin durchs Tor der Ewigkeit. Herrgott, bleib du in unsrer Mitte mit deiner Macht und Herrlichkeit. Hermann Ohland, geb. 1888 Meise: LCobet Gott, 159 unsern Herren Bei Bartholomäus Gesius, 1603 2. +.—.————.— 2.W—— 3.——.. CL I— 2.—.— 1— 0——— 1. Jahr geht still zu En ⸗. nun In Got⸗ tes treu ⸗e Hän⸗ de leg sei auch still, mein Herz. ich nun Freud und Schmerz und Q—7 1— *———— 1* 1—— 2 0 + 2 EE 9. Herr, nur weiß, die Trü⸗nen, die ge⸗ ů — 7— — 2— D 4 — —7* flos ⸗-sen, die Wun⸗den bren-nend heiß. ——— Jahreswende 231 2. Warum es soviel Leiden, so kurzes Glück nur gibt? Warum denn immer scheiden, wo wir so sehr geliebt? So manches Aug gebrochen und mancher Mund nun stumm, der erst noch hold gesprochen— du armes Herz, warum? 3. Daß nicht vergessen werde, was man so gern ver⸗ gißt, daß hier auf dieser Erde nicht letzte Heimat ist. Es hat der Herr uns allen, die wir auf ihn getauft, in seinen ewgen Hallen ein Heimatrecht erkauft. 4. O das ist sichres Gehen durch diese Erdenzeit; nur immer vorwärts sehen mit selger Freudigkeit; wird uns durch Grabeshügel der klare Vlick verbaut: Herr, gib der Seele Flügel, daß sie hinüberschaut. 5. Hilf du uns durch die Zeiten und mache fest das Herz, geh selber uns zur Seiten und führ uns heimat⸗ wärts. Und ist es uns hienieden so öde, so allein, so laß in deinem Frieden uns hier schon selig sein. Eleonore Fürstin Reuß, 1855-1905 29* VV — ——. 30 232 Im Jahreslauf Weise: Von Gott will sch 160 nicht lassen Erfurt, 1572 PE. n, 10 —Z. E 0 — In Fin ⸗ster nis voll ⸗ en⸗ det, in Used JFahr be⸗ginnt und en⸗⸗ det im Oun ⸗ kel⸗ heit er⸗ wacht,, jed Jahr und Schoß der Mit⸗ter⸗nacht, E 5—— 5— d, u rn — 9— 1——— se ⸗ der Tag: Mit Dag Und Jahr im „5ͤ. Se 4., seläuft uns⸗ res Le⸗⸗ bens Rei⸗ se/ frügt kei⸗nen, ob er mag. 2. Uns dünkt das Heut geringe, das Morgen un⸗ gewiß, in unermessnem Ringe umgibt uns Finsternis. Wer weiß, woher er kam, wer kennt, wohin wir wandern, wenn unser Fahr mit andern den letzten Abschied nahm? 3. Orum wendet euch nach oben, schon rückt der Feiger sacht, mit Danken und mit CLoben zum Herrn der Mitternacht. Gegrüßet, ewig Licht, das wir im Finstern ahnen, da noch kein Ruf der Hahnen vom neuen Morgen spricht. 4. Ohn Anfang und ohn Ende, ohn Tag und ohne Nacht, Licht sonder Waͤnk und Wende, begrüßt ihn und erwacht! Steht all im Gnadenschein: Den lasset still gewähren, so tritt das Fahr des Herren in euer Jahr herein. Nudolf Alexander Schröder, geb. 1878 1 0 7— 77 UIl — 11 233 Jahreswende 6⁰¹ Weise: Die Tugend wird durchs Kreuz geübet .e 1 Ein neu⸗es Jahr ist an⸗ ge⸗ fan⸗gen, herr, je⸗ der blik⸗ket voll Ver⸗lan⸗gen sein; Halle, 1704 V 7 +7 7 laß es ein Jahr der Gna⸗- de in die ⸗se künft⸗ge Zeit hin ⸗ein. 4*— 2—— ů 2—— I 1 Laß jse⸗ den fin⸗den und er⸗ fah⸗ren, E ——— — ö was sei⸗ ner See⸗le dient und frommt, 2 I dein RNeich uns im ⸗ mer nä⸗her kommt. % L. O laß auch uns ein Neues hören in dieser neuen Gnadenzeit,— 12 ein Neues aus des Himmels Chören, ein Neues aus der Ewigkeit: Ein neues Wort von alter Treue, die täglich neu die Hand uns beut, ein Wort, das unser Herz erfreue, sooft es seine Kraft erneut. Heinrsch Puchta, 1808-1858 — f+e*ꝗ²/e· 234 Im Jahreslauf Weise: Unser Herrscher, unser Ronig Bremen, 1680 ꝝ 7 E 3—5. LI.———* 2 .. 1 + + 1—— 2.* 56— 0 1 Hilf, o Herr, und laß ge⸗ lin ⸗gen, laß es neu⸗e Kräf⸗ te brin⸗ —Q E-O———.—— 2— I.—...— II 1311———„ 1 II 7 7 hilf, das neu ⸗e Jahr geht an; daß aufs neu ich wan-⸗-deln kann. Q 2—ᷓ— 40—— 0 2 5 10 2 2.——.—.—. Neu⸗ es Glück und neu⸗ es Le⸗ ben EH——— I LE—.— 0—* 2 CLA—— 4.— II —2—.——1 wol ⸗lest du aus Gna⸗-den ge⸗ ben. 2. Was ich denke, was ich mache, das gescheh in dir allein; wenn ich schlafe, wenn ich wache, wollest du, Herr, bei mir sein. Geh ich aus, wollst du mich leiten, komm ich heim, so steh zur Seiten! 5. Herr, du wollest Gnade geben, daß dies Vahr mir heilig sei und ich christlich könne leben ohne Trug und Heuchelei, daß ich noch allhier auf Erden fromm und selig möge werden. Johann Rist, 1607-1667 2 H——— e uf Juhreswende 235 16³ 0 Weise: Ich freu mich in dem Herren Bartholomäus Helder, 164⁴8 4.4 Wie leuch⸗ten hell die Ster ⸗ne Da ⸗ hin trägt je ⸗ der ger=ne, —.—— ———— 6 blau en Fir /ma⸗-ment! Die Freu⸗den ihn hie⸗ nie⸗den brennt: e. ‚ + 2—.— 2 EE VI E—.———— V ö 3 — und die Schmer⸗zen, die wech ⸗seln QH ———.— E—.— 1— 1—— —0 ab und an, und was man hegt im N 5 I. Q— 2 —.—z.. H.————— ö——5 I ö ——— S Her⸗ zen und kei⸗ nem sa⸗ gen kann. weint euch aus, die bittern und die süßen Gefühle, klagt sie aus! Kommt, brechet alle Siegel vom tiefsten Herzensschrein, kommt, lest in unserm Spiegel: Es wird verschwiegen sein.* 3. Wir wandeln noch die Reise, wie Gott sie einst ö 2. Sie leuchten und sie grüben: Kommt, klagt und gebot, wir singen noch die Weise von Sonn und Morgenrot: Das Heilig! Heilig! Heilig! Oes ewgen Lebens Klang, unsterblich und unteilig, der Welten Urgesang. ö ö ö — W 236 Im Jahreslauf 4. So grüßen sie und leuchten mit hellem Freuden⸗ schein, und die uns Riesen deuchten, das müssen Zwerge sein: Oie finstren Erdensorgen mit greisem Angesicht versagt der Jubelmorgen, und alle Welt wird licht. 5. Und alle Welt wird Wonne zum Christenneuen⸗ sahr, die uns die neue Sonne, des Lebens Licht gebar. Durch den die Morgenröten gesprungen aus der Nacht, der kann die Sorgen töten, der hat die Kraft und Macht. Ernst Moritz Arndt, 1769-1860 164 RKudolf Mauersberger, 1926 kom ⸗men! Herz, jauch ⸗z2'e du mit! Q +.·——— V— +—— ů— E 1. Mie heim⸗ li⸗ cher⸗wei⸗ se ein En⸗ge⸗lein Q N +. 4 Z.... 2—..———v0—— ———3 9—— 2— 2..————— 7—.—. 2— lei ⸗se mit ro ⸗ si⸗/ gen Fü⸗ßen die Q V. FEH 1.— W EIDO—— S............. 28222—— 2 ²—.—— 1—— +—— Er ⸗de be⸗ tritt, so nah⸗ te der —2— Z.... +—— ꝗ—.— 5**— 9—e 2—— E 12.——— 6—2———— Mor⸗gen. Jauchzt ihm, ihr From⸗-men, ein —.— N 7 ö D—.—————— ———— S—— ö hei ⸗lig Will⸗kom⸗men, ein hei⸗ lig Mill⸗ —.— V —DieEEe V— ü——.— SDeee —R———n uf Jahreswende 237 . ö i⸗ 2. In ihm seis begonnen, der Monde und Sonnen ö ge an blauen Gezelten des Himmels bewegt. Du, Vater, ö ht du rate, lenke und wende! Herr, dir in die Hände sei jt. Anfang und Ende, sei alles gelegt! Eduard Mörike, 1804-1875 2 2608 32 Mie schõn leuchlet der Norgenslern voll Gnad und Wahrheit vo Eten err .—..——————— r————.sn‚ ö Im Cicht 16⁵ Frankfurt a. M., 1599 JDI..V 1 1.— — 36 I ED ö— 1 ie schön leuch ⸗tet der Mor⸗ gen⸗ Du ho ⸗ he, kla-re Him⸗ mels⸗ 6 V L..— I 2 2.;m.* C*. 2—— A ETEEUE=.ini ö ö— — 50 ö 1½ stern voll Gnad und Wahr⸗ heit sonn, du ew ⸗/ ge Freud und ö 1 . 5— + E„.— 2 4 ETIEE ö—.—— 3 2— ö — 36 23 von dem BHerrn, uns herr⸗ lich auf ⸗ ge⸗ wah⸗re Wonn, du hast uns all um⸗ CHE RN———— * AEe ö ö 1*½ 1V gan⸗ gen. li eb⸗lich, freund⸗li ön und fan⸗gen,=lich, f. lich, sch ö Q 7 7. LX + 4 4 2 4 + I + 4 2 4„ E 65.—„ ————————— 20——— 242 Im Jahreslauf 2. Gieß sehr tief in mein Herz hinein, ů du heilig Feuer, deinen Schein, die Flamme deiner Liebe, o Herr, daß ich in deiner Gnad die Wurzeln meines Lebens hab in immer frischem Triebe. X.IA In dir V laß mir U 2 7*. ohn Aufhören 5 sich vermehren Lieb und Freude, ö daß der Tod uns selbst nicht scheide. V. 3. Von Gott kommt mir das Freudenlicht, 4 wenn du mit deinem Angesicht mich freundlich tust anblicken. O Jesus Christ, mein trautes Gut, dein Wort, dein Geist, dein Leib und Blut mich innerlich erquicken. Nimm mich freundlich, ‚ VV. Herr und König* groß und gütig 22. 4. Ihr Stimmen all mit hellem Klang, lasset den hohen Cobgesang ganz freudenreich erschallen.— ö Gott Vater und dem Sohn allein * soll heut zum Ruhm gesungen sein, zu Ehren und Gefallen. ö Singet, springet, subilieret, . hin in Gnaden, ö auf dein Wort komm ich geladen. V S.iI triumphieret, lobt den ZHerren, dankt dem König, reich an Ehren. Philipp Nikolai, 1556-1608, neugestaltet von Herm. Ohland, geb. 1888 I IIINR 2 Im Llicht 24.⁵ Weise: Ich dank dir, lieber Herre 166 Bei Valentin Schumann, 1559 Q 4 + 4 D...—— + I——— J..—*— E 0 à⁊———— 2— 3 Hebt auf den Blick und sich ⸗ tet den der uns die Ver⸗ ge schich ⸗ tet, der H [— 1 SWAWIINHN 1 eenn, dmee—p.—— L———.— 2 Him⸗-mel, der uns lenzt, uns die Mee⸗ re grenzt, der uns die EH 2— 15550 + eee e en, wn. EV——.——— 2 Fel⸗der seg ⸗ net, der uns die Saa⸗ten Q +* 7—7 J... 1— I 1— FV j 2 2 1—— 2. EV ö— — 2 treibt: Er ist uns nun be⸗ geg⸗ net. 9⁰ TZ.— I* 1— 1 1 CZ..— 2—.———— CELAN— +—.—...— F 22—7 5 7———11 Er steht im Leicht.— Er bleibt. 2. Der Berr, der aus den Fernen den Vogelzug entsandt, der über allen Sternen, der über Meer und Land, der ewig und allmächtig uns schirmt und über⸗ dacht: Er hat die Felder trächtig und grün die Saat gemacht. 3. Die Körner, die uns keimen, die sich mit Saft gefüllt zu seinem Wunder reimen, sind Wild von seinem Vild. Die Halme, die sich drüngen, sind unter seinem Schein gesegnet von Gesängen, gesegnet, Frucht zu sein. 16* 1 244 Im Jahreslauf 4. Oie Wälder, die entsprossen, sind silbern aufgetaut. Das Licht hat sie umflossen und ihren Dom gebaut. Nichts ist der Gnade ferne von allem, was geschah, die Erde und die Sterne sind sich einander nah. 5. Seht auf zu dem Geschehen und öffnet Herz und Mund, im Wachsen und Entstehen tut sich die Gnade kund. Hebt auf den Blick und wendet den Saaten euren Sinn. Das Wunder ist vollendet: Nehmt nun ö ö das Wunder hin. Hans Jürgen Nierentz, geb. 1909 Weise: Ihr Knecht des Herren allzugleich Genf, 1551 —.—.— ö EO— 3. J. Du Mor⸗gen⸗/ stern, du Licht vom Licht, — 4 4 +. 60 n Lan ö— das durch die Fin ⸗ster ⸗nis ⸗/ se bricht, Q + 72 ö— ö 2 ö—.— ö ĩ⏓: nm* 0— 2— du gingst vor al ⸗ler Zei⸗ ten Lauf ö ö E—— * EH————— III in un⸗ er⸗ schaff⸗ ner Klar⸗heit auf. 2. Du Lebensquell, wir danken dir, auf dich, Lebend⸗ ger, hoffen wir; denn du durchdraͤngst des Todes Nacht, I. hast Sieg und Leben uns gebracht. 3. ODu ewge Wahrheit, Gottes Bild, der du den Vater uns enthüllt, du kamst herab ins Erdental mit deiner Gotterkenntnis Strahl. 4. Bleib bei uns, Herr, verlaß uns nicht, führ uns durch Kinsternis zum Licht, bleib auch am Abend dieser Welt als Hilf und Hort uns zugesellt. Johann Gottfried Herder, 1744-4803 Im Licht 24⁵ ee NN S 9 n m— +—.———.— ..———— —— 2—.—* 1. Du Ab⸗/glanz al⸗ler Herr⸗lich ⸗k 9⁰— EHE— 3.——— FV ö ö*.——— Ednn FHUN—.— 25—.—...—.—.— bE— 1 ö— + 2 4.4 2.— en rm.—„ —— ö.. Za n 255. — ö 25.—— ö leuch. test Zzeit und E⸗ wig⸗ kei⸗ ten, du, E 9 1 H— II CE+ +— 1 N CE.— 1— II V+2 + 2——.— 223— Z.I — 2 7 7 1 5 Tag der Ta ⸗ ge, en ⸗dest nicht. 2. Durchstrahle, aller Sonnen Sonne, auch uns mit deinem Morgenglanz, erfüll mit Lichtes Kraft und Wonne den Deinen Leib und Seele ganz. 3. Laß heut mit uns die Freude gehen, daß Morgen⸗ licht die Angst verzehrt, den Glauben laß im Mittag stehen, daß er der Macht den Weg verwehrt. 4. O heilger Morgenglanz, dem Leben in Licht und Sieg brichst du die Bahn. In dir hat Gott sich ganz gegeben, im Wort sein Herz uns aufgetan. Ambrosius(gest. 397) Übersetzt von Otto Riethmüller . 246 Im Jahreslauf 169 Welse: Gott des Himmels und der Erden Heinrich Albert(i), 1642 E————.— +— 1— 1 CEE. 1 2 1 + LXX.— 1—— 1 * LI 1 ror das in die Welt ge⸗ kom⸗ men, Mor⸗ gen⸗stern, aus Gott ent⸗ glom⸗men, Q l ——.—.— .SSPSPSSSS.I..... Son ⸗ ne vol ⸗ ler Glanz und Pracht, treib hin weg die al ⸗ te Nacht! ⁰³ J. 1— 5 ERT————..———— — 122—.——— zieh in dei⸗ nen Wun⸗ der ⸗schein Q DJ. 1 I.— 1 II I..— 2.. O——— N IHEIHE 2——..—— + 1 22— LE ̃——— I——— II 7 +7 +—— bald die gan ⸗ ze Welt hin ⸗ ein. 2. Komm, erquick auch unsre Seelen, mach die Augen hell und klar, daß wir dich als Heil erwählen, dich umfassen ganz und gar. Ja, laß deinen Himmels⸗ schein unsres Weges Leuchte sein. wald Rudolf Stier, 1800-1862 Paul Schwadtke, 1938 Iil—77 i nnnen ine rtr 0 2 7——.——— 4. In der Er ⸗ de ruht die Saat; Im Licht 247 EV 4 4— Æ ů ö—— 7 4— ISEEEEEEEEE E seg ne, Herr, der Hän ⸗-de Tat! 9 2 4 655 9— 2— ö H—.—— Ru fe sie ins gold ne(icht, 9⁰4 ö CAL 1H—— 1 N PEO 2—— II E———— +7 + daß sie stark die Schol ⸗le bricht! 2. Sende gnädig zum Gedeihn Regen, Wind und Sonnenschein! Wende ab mit Vaterhand Hagel, Slu⸗ ten, Sturm und Brand! 3. In der Erde ruht die Saat; segne, Berr, der Hüände Tat! Stell als Hüter, Herr der Welt, deine Wächter um das Feld! Fritz Woike, geb. 1890 V ——— Eùñ ñ αμι Oa 88 44. ht seĩ*n. Wagr, 55 url 1815 er Das ʒu Golgatho un dich nicht von d&emBösen wo es ꝑicht auch in dir wird aupgerichtt erlösen Angelus Silesius * 20 + V —.H — Passion Weise: O Jesu Christ, meins Lebens Licht Leipzig, 1625„* * ů 50. 1 1—*— ECES I— 1— +** E———— Sa ů 6 J. Wir dan⸗ken dir, Herr Fe⸗ sus Christ, 9⁰⁰½ ö CLE 1.. 1—4* EÆ.—— LI.I*—...—— V——— +—. 2 5 I„ MN.* 5 daß du für uns ge⸗ stor⸗ben bist, . E... ,. D.. 3 EE E—.——‚..— ——.— ö 2— hast uns er⸗löst vom ew⸗ gen Tod VI. EED ö I H EEEEEEE EEE I... 2——— 1 und trö⸗stest in der letz⸗ ten Not. 2. Behüt uns auch vor Sünd und Schand und reich uns dein allmächtge Hand, daß wir im Kreuz geduldig sein, uns trösten deiner schweren Pein 3. und schöpfen draus die Zuversicht, daß du uns werdst verlassen nicht, sondern ganz treulich bei uns stehn, daß wir durchs Kreuz ins Leben gehn. Christoph Vischer, um 1515-1600 252 Im Jahreslauf 172 5 Wenn wir in—— Nöten sein Cyon, 1547 7.— ———— 5.5%,. 30 An dei⸗ne Lei⸗den den ⸗ken wir, ——— e.——* 2—— 2— Herr 7 sus Christ, und dan ⸗ken dir, 9⁰³ + +.—.— —2.——. 2—— CLT.———.— 2 1——— 2— 1 daß du des bit⸗tern Ster⸗ hens Last Q 4 E.*— 1 III E 2 2 II FE————*—— I —..——— I zu un⸗ serm Heil ge⸗ tra ⸗ gen hast. 2. Im Geiste folgen wir dir nach von Schmerz zu Schmerz, von Schmach zu Schmach. Wir schaun zu deinem Kreuz hinan und beten dich in Demut an. 3. Auch uns zugut, o Herr, betrat dein Fuß den dornenvollen Pfad;, auch uns strömt Kraft und Trost und Ruh aus deinem bittern Leiden zu. August Hermann Niemeyer, 1754-1828 Passion 25³3 17³3 Johann Crüger, 1640 —2.— PZ.. 3 1— —4—* 1——— + L.—— 122— 2— J. Herz⸗ lieb⸗ ster Fe ⸗ su, was hast A.———7. III D...2..———— + 2 2. +*———. II. S?——.—.—....— I 2. 1 I du ver ⸗bro ⸗chen, daß man ein I 2. O große Lieb, o Lieb ohn alle Maße, die dich E e— , ——— 4 · I——. solch scharf Ur⸗ teil hat ge⸗spro⸗ chen? W ⁰EE— 41 +* ö 1 SEEEEEEE.— ·E———.** V— Was ist die Schuld, in was für( I ͤX2— I V CL. V 1 ů— 1* +I— 4 II CL.. 5— 11—...—— II I CI/*——.—— +I..———— V. L— V—2—2—.— I 3——ñ— ö 92 +7 Mis⸗se/ ta/ ten bist du ge⸗ ra⸗ ten? gebracht auf diese Marterstraße! Ich lebte mit der ö Melt in Cust und Freuden, und du mußt leiden! 3. Der Fromme stirbt, der recht und richtig wandelt, der Böse lebt, der wider Gott mißhandelt. Der Mensch verwirkt den Tod und ist entgangen, der Herr ge⸗ fangen. 4. Ach großer König, groß zu allen eiten, wie kann ich gnugsam solche Treu ausbreiten? Keins Menschen Herz vermag es auszudenken, was dir zu schenken. Johann Zeermann, 1585-1647/ 25⁴4 Im Jahreslauf Meise: Herzliebster Jesu 17d Johann Crüger, 1640 27— * F.—.— dei ner Lei ⸗ den, laß mich von EHh mn* n 0 JZ.. 4.— +———.—— CLL.— 1————— I L.2— 1—— 1 al ⸗len Ei⸗ tel⸗ kei⸗ ten schei ⸗ den II—4.— e n en uin H. EH—— a, ö und laß mich dei ne Schmerzen nur be⸗ EAs-h— 4———— ————— uni nant, umem. E r,——.——— —3— 7—7 + +7 trach ten, die dich um ⸗ nach⸗ ten. 2. Du bist für mich gestorben, und das Ceben, das ewge, hast du mir dafür gegeben; laß mich dein totes Angesicht beschauen und dir vertrauen. 3. Laß mich zu deinem heilgen Kreuze eilen und laß mich deine herben Schmerzen teilen; du bist für mich geopfert, heilges Wesen, laß mich genesen. Conrad Ferdinand Meyer, 1825-1898 Passion 25⁵ Weise: Herzlich tut mich verlangen Hans Leo Haßler, 1601 +. CLE.V 1 4— CLL— 4.—*— EV.———.— —* 7— Exr 41 0 Haupt voll Blut und Wun⸗ den, O Haupt, zum Spott ge⸗ bun ⸗den 1. 2 Q 4 E.*—— 2en E—— AIDqD‚iDDEEE. — 11..—— voll Schmerz und vol⸗ler Hohn, mit ei⸗ ner Oor⸗nen ⸗ kron, o Haupt, C— 2 ö q... 23— E=—— sonst schön ge⸗ zie ret mit höch⸗ster E—— 2 2 2 Ehr und zier, setzt a ⸗ ber hoch schimp⸗ 8—— 22 — 1222 2—. 2—.* 1 + 23 — fie ⸗ ret: Ge⸗ grü ⸗ßet seist du mir! 2. Nun, was du, Herr, erduldet, ist alles meine Last; ich hab es selbst verschuldet, was du getragen hast. Schau her, hier steh ich Armer, der Norn ver⸗ dienet hat, gib mir, o mein Erbarmer, den Anblick deiner Gnad. 3. Ich will hier bei dir stehen, verachte mich doch nicht; von dir will ich nicht gehen, wenn dir dein Herze bricht; wenn dein Haupt wird erblassen im letzten Todesstoß, alsdann will ich dich fassen in meinen Arm und Schoß. 25 Im Jahreslauf 4. Ich danke dir von Herzen, o Vesus, liebster Freund, für deine Todesschmerzen, da du's so gut gemeint. Ach gib, daß ich mich halte zu dir und deiner Treu, und wenn ich nun erkalte, in dir mein Ende sei. 5. Wenn ich einmal soll scheiden, so scheide nicht von mir; wenn ich den Tod soll leiden, so tritt du dann herfür; wenn mir am allerbängsten wird um das Herze sein, so reiß mich aus den Alngsten kraft deiner Angst und Pein. 6. Erscheine mir zum Schilde, zum Trost in meinem Tod und laß mich sehn dein Bilde in deiner Kreuzes⸗ not. Oa will ich nach dir blichen, da will ich glaubens⸗ voll dich fest an mein Herz drücken. Wer so stirbt, der stirbt wohl. Paul Gerhardt, 1607-1676 176 WMolfgang Weßnitzer, 1667 ,.. E e⸗su, mei⸗nes Le⸗bens Le⸗ben, Ve⸗ su, der du dich für mich ge ⸗ ge⸗ ben in die EH e e d at E——— S kier⸗e ereenen in das äu⸗ ßer⸗ste Ver⸗ tief⸗te See⸗len⸗not, l 2 Q* 2 — e, ECO— 5 2.E——. ———— 25 + ö der ben, nur daß ich nicht möch⸗t Q 4 —ñ ö—— ———— 1 ö * 1——— Passion 257 9⁰ V —9——....— e wien. 0 7—1 dir, lieb⸗ster YVe ⸗ sus, Dank da⸗ für. —2—— ö ö ö— —— EE—— leid! Ist das nicht zu be⸗ kla⸗gen? — 5— 3— ——— +2 7 7 Gott des Va⸗ ters ei ⸗ nig Kind E ö ö ö ö 5——— ů ö in ES 2 0———— wird ins Grab ge⸗ tra⸗ gen. 2. O große Not! Gotts Sohn liegt tot. Am Rreuz st er gestorben; hat dadurch das Himmelreich uns aus Zieb erworben. 5. O Jesus, du mein Hilf und Ruh, ich bitte dich mit Tränen: Hilf, daß ich mich bis ins Grab nach dir möge sehnen. Johann Rist, 1607-1667 17 258 Im Jahreslauf Meise: Valet will ich dir geben Leipzig, 1615 1*—2 2 5 ii Eanr al le un ⸗treu wer⸗ den, so daß Dank⸗bar keit auf Er⸗ den nicht 9 H+—I* j).— —*2 I3IIDI‚FEt‚—.....J. 505 n dniir. inl———— —— 1— — bleib ich dir doch treu, ür mi. aus⸗ge⸗stor⸗ben sei. 596.00 — 118 EIILIX 2 O ENI ————— 6v— O— ———— —— fing dich CLei⸗den, ver⸗gingst für mich in 2.2* 2 ö ö— I I I— E——..—..— 36 77 +. + Schmerzv drun geb ich dir mit FV + ain. —— EC———— H —** + I ILI 943— E Freu ⸗-den auf e⸗ wig die⸗ ses Herz. Friedrich von Hardenberg, 1772-18017 Weise: Christus, 179 14. Jahrhundert, der uns selig macht bei Michael Weiße, 1531 —— V.— ..— ö 2 2— 95—.——9 O hilf, Chri⸗ste, Got⸗ tes Sohn, durch dein re n war.srr vrre — 5 2 +—— 722.—..—.—— —2——— + bit ⸗-ter Lei⸗ den, daß wir dir stets 259 Passion FEÆά —+ 2 K ‚ FHN 8 EN V FV V E V— H+ 5 V 4 * . 6a E 3 H — V. 5 Hn. Ur⸗ sach frucht⸗bar⸗ dei⸗ nen Tod und sein 4 be ⸗den⸗ken; da⸗ für, wie⸗wohl arm lich V. L 4 —1 — 1 Q Z.. ** dir Oank⸗op⸗fer schen⸗ken. und schwach, Michagel Weiße, gest. 1534 180 Weise: Herr Jesu Christ, dich zu uns wend Görlitz, 1648 7 — CI 122 1. Herr Christ, du gingst vom Va⸗ter aus und 1.—2 ins Va⸗ ter⸗haus; ru ⸗ fest uns . 2 bitt⸗res Lei 2.2 IM * nahmst auf dich so — be ⸗= freit. uns du Kampf, durch den 260 Im Jahreslauf + 2. Ooch deine Liebe hats vollbracht, des Himmels TWür uns aufgemacht, die Liebe, die am Kreuze starb und ewges Leben uns erwarb. 3. Wir danken dir, Herr Vesus Christ, daß du so treu geblieben bist. Gib deiner Schar in Kampf und KRrieg Mut, Kraft und Treu aus deinem Sieg. In Anlehnung an den altkirchlichen Humnus„Verbum supernum +* prodiens“ des Thomas von Aquino, 1227-1274, bearbeitet von Hugo Pich WMeise: Valet will ich dir geben CLelpzig, 1615 HV J 5.—— ö—.—. —FE——.—5*———— + 1 L.2 1—— I.——— — 7 + Wir glau⸗ben, und wir wa ⸗ gen. Wir der bei des Kreu⸗zes Ra ⸗ gen im 9 H I IEIEIIITIITI;...æT ——— H——— hal tens mit dem Walt, der va⸗ ter blie ben ist/ ihn so fest um⸗fan ⸗ gen. Das hat ihn ö—— ů————— E—— ̃— IEI*—** H ö 2545 1——— 0—— I stark ge⸗ macht, ver⸗ treibt auch un⸗ ser Q 7 4—7 1— 1 HN CEA 1— II CE + J— II L.—*— 1 +— I * L L U . wird voll-bracht. Johannes Leyn, geb. 1906 26¹ Passion Straßburg, 1525 182 Weise: An Wasserflüssen Ge⸗ Iin trägt die Hei ⸗land geht und geht und trä⸗ get ein In Er 9— Welt und Ler ber⸗ , , ih U treu, wird der bleibt Schuld duld, 82 Er geht da⸗ hin, wird der⸗ , ., E —— 8 (1 die matt und krank, er ⸗gibt sich auf 4 al=len ent ⸗ sa⸗ get EF — Freu ⸗ den sich Schmach, nimmt auf Er Spott, Angst, Wun⸗den, und Hohn 262 Im Jahreslauf n ö—50 ö 21.— S.P.. S.......... Strie⸗men, Ereliz und Fod urnd ...—————— EEE EEEE spricht: Ich wills gern lei⸗., den! 2. Ja, Vater, ja, von Herzensgrund, leg auf, ich will dirs tragen; mein Wollen hängt an deinem Mund, mein Wirken ist dein Sagen. O Wunderlieb, o Lie⸗ besmacht, du kannst, was nie ein Mensch gedacht, ö Gott seinen Sohn abzwingen. O Liebe, Liebe, du bist stark, du streckest den in Grab und Sarg, vor dem die Felsen springen. 3. Mein Lebetage will ich dich aus meinem Sinn nicht lassen, dich will ich stets, gleich wie du mich, mit Liebesarmen fassen;, du sollst sein meines Herzens Licht, und wenn mein Herz in Stücke bricht, sollst du mein Herze bleiben; ich will mich dir, mein höchster Ruhm, hiermit zu deinem Eigentum beständiglich ver⸗ schreiben. paul Gerhardt, 1607ʃ676 Weise: Es sind doch selig alle die Straßburg, 1525 Q N 7.— EH— 6— +2 EH ö— 3—— .— 7* L— +— + —— Ich fol⸗ge dir durch Tod und Leid, o Ou gehst den en⸗gen Weg vor⸗ an, dein + L— 0 — * Her⸗ zog mei⸗ ner Se⸗ lig⸗ keit, nichts Kreu⸗zes⸗ tod macht off⸗ ne Bahn den H— ö.— EISE*— ——. 0— 1 soll mich von dir tren ⸗/ min Ach See⸗len, die dich ken⸗- nen. E 2 10 2— 2 ˙ I— ————.— 5 —— ö Je⸗ sus, dei ne höch⸗ste Treu macht, ...— 2— ISSSSST—— 1 — 45 32 daß mir nichts un ⸗-mög⸗lich sei, da 2— 2— EA——.— EU= 2— 2 7 2.——— ————. scheu e nicht den bit-tern Tod und 1. — 0 2——— W...————— ö ö———. bin ge⸗wiß in al⸗ ler Not: Wer g3.— 22 I I * I —— 6 2— 4 1 2 11 glaubt, ist un ⸗ ver ⸗ dor ⸗ben. Palentin Ernst Löscher, 1673-1749 Aus dem Lied: Ich grüße dich am Kreuzesstamm 264 Im Jahreslauf Weise: O Traurigkeit, 18⁴4 o Herzeleid Mürzburg, 1628 57 N n nrnr mnir dum dunmu.— 1— ö FE.. +*——— —.—— + +— 4 L J. Ou dunk ⸗le Mot, du Kreuz und Q—* E....—42—Z——. CE.I—— 2..— 2—— 4 ,n Tod! Gott will, wir sol⸗lens tra⸗ gen. Q—2 x,, ee — 2————..— Tau⸗ send⸗-mal, o Her ⸗re Christ, —0 92.—7—— S5,. —. 2 2— hat man dich zer ⸗ schla ⸗ gen. 2. Viel Kreuze stehn, die Stürme wehn viel Tau⸗ send zu den Toten. du dem Streit, o Herre Christ, sind wir aufgeboten. 3. Du Leib und Blut bist Gottes Gut. Warum soll ich verzagen! Unterm Kreuz, o Herre Christ, gilt bein feiges§Fragen. 4. Oer Tapfre stirbt. Sein Blut erwirbt uns Frei⸗ heit, Kried und Leben. Sieh, dein Tod, o Herre Christ, hat uns Macht gegeben. 5. Ou dunkle Not! Du Kreuz und Tod! Mein Gott steht mir zur Seiten. Vis zum Sieg, o Herre Christ, hilf mir tapfer streiten. Hermann Ohland, geb. 1888 W%/, .999 72 —— Heldengedenken Weise: O du Liebe meiner Liebe 18⁵ Nürnberg, 1684 urn i Hui.——— C. 2— 0—— E——— den Ma ⸗ len 13957 uns heu ⸗te an Hei⸗lig sind die Op⸗ fer⸗ scha ⸗ len, + d. d n,n. + E BE 2 —— ö ten zum Ge⸗ bet! e mah⸗nend weht. * stil le hal⸗ wo die Fah ⸗ 2—— 2 2 2— — * Q LD. r r — 2 I 0O — —— — un ⸗serm Va⸗ ter ⸗land ge⸗ weiht! .—— — ö ö ö Q CE.V—5 ————— ö ——4—*—— der GEG⸗] wio⸗- keit. Gotthold Jansa, geb. 1902 266 Im Jahreslauf Weise: Fesus, meine Zuversicht Berlin, 165⁵ n.— 4 2.— IDSSSSSIIIII——— .,...— 2666—— der den ken wir, die der 1 Uns⸗rer Brü li ⸗ger Be⸗gier sie fürs da voll hei —D—— 2 +1 grim-me Tod be⸗zwungen, Va⸗ter⸗land ge⸗ run⸗gen. ö— 4 245 H ů— „ N„ 2— n— Tap⸗fer ga⸗ben —.— E—..—— H—* ——.—.——2—— 0 +.— E..— 2.——— 6 ——. ö— uns zu⸗gut sie da⸗ hin ihr teu⸗res Blut. 4 2. Nimmer zu der Zeimat Land durften sie die Schritte lenken, nimmer auch konnt unsre Hand sie in Heimaterde senken. Ooch der ewgen Heimat Luft weht ö auch dort um ihre Gruft. 3. Auch das ferne Kriegergrab ist ein Stück der Gotteserde, liebend schaut Gott drauf herab bis ertönt sein göttlich Werde, bis der ewgen Boffnung Licht alle Todesnacht durchbricht. 4. Präg uns, ZHerr, ihr Sterben ein, daß wir baun, 1 was sie erworben! Laß es uns ein Gleichnis sein, wie . der Herr für uns gestorben, daß wir treu im Kampfe 1 stehn und des Lebens Krone sehn. Aus dem Thüringer Gesangbuch, 1915 187 Paul Schwadtke, 1934 —. 0 —.— EOꝰ—. 5——.— 2——....2 — + 23 Heldengedenken 267/ + 1. 0 2——.—.— . I IIII E 2—— 1——.— *— ILI + +7 Nacht ver⸗gehn, eh am letz⸗ ten die ⸗ le *— EE EOe —*— 2 SSS groß die Ban⸗ner wehn, eh am letz⸗ ten 4—— ů 1—— N 5— 2. 2—63— II CI“—*——.— 2... 1null n—.— II Zie ⸗ le groß die Ban ⸗ ner wehn. 2. Auch die übrig blieben, tragen all ihr Mal a: auf die Stirn geschrieben, flammend Notfanal.: 3. Guch, die nach uns kommen, hämmern wir es ein:: Was zum Glück soll frommen, muß erblutet sein!: Heinrich Anacher, geb. 1901 188 Adolf Daum, 1940 —— — ö—...— 2 +—— —— ————I——— — SI— der die Trommel rührt im letz⸗ ten Streit —.— 2.— EAE — 143——— 1 mit den To⸗ ten auf dem Ster-nen⸗pfad I * 268 Im Jahreslauf 2. Still! Es senken sich die Fahnen tief, wenn die Brüder stumm vorüberziehn. Der die Tapfern in die Sterne rief, will, daß sie in Ehren auferstehn. 3. Und er reißt die Fahnen hoch ins Licht, daß sie herrlich leuchten, heilig groß. Und es strahlt der Toten Angesicht, und es blüht der Erde Mutterschoß. Hermann Ohland, geb. 1888 Weise: Fesu, meine Freude Johann Crüger, 1653 47— 2 +.2...283—— 2.— ———— E 226——— le führt uns in die 1 Herr, dein heil⸗ ger Wil⸗ TUrau⸗ernd um die Lie⸗ben, die im Feld ge⸗ Q EEHED 2 hr. EEEEEE — l—— Stil⸗le, treibt uns zum Ge-bet. blie⸗ben, wie das Gras ge⸗mäht, 2—5 wir, o Gott, zu dir, daß du sel⸗ber in dem J7 —0 ..—.—. ECO 2 2 vur..—— +* 4— 0 2 rn —— größ⸗ ten Schmerz uns wol⸗lest trö ⸗sten. 2. Caß, Herr, die geschieden, ruhn in deinem Frieden, nimm ihr Opfer an! Uns, die wir sie missen, laß durch dein Wort wissen, daß du es getan! Gib im Schmerz ein festes Herz, daß in unserm Leid und Klagen wir doch nicht verzagen! Heldengedenken 269 3. Präg ins Herz uns allen, daß für uns gefallen unsee Treuen sind, daß ihr Bild und Segen bleibe allerwegen bis auf Kindeskind! Gib Vestand dem Vaterland, daß nicht so viel edles Ceben sei umsonst gegeben. Wilhelm Bornemann, geb. 1858 190 Hermann Ohland, 1840 —⁷ 1—— Z.5———— 2——— nn,— —————— 1. Die zu ⸗ erst zur Fah ⸗ ne tra; ten, Q —5——— er n nn Eun. e, en CL..* VrrH.. Bin. ..———— 2 schwei⸗gend und be⸗ reit, sind der Sah⸗ne .———.— SI PEÆ———————— CL./. 22.—. 1.—=dH Mu— —.9——.— 1———1 Sturm⸗/ sol⸗da⸗ten und von ihr ge⸗-weiht. 2. Die zuerst die Herzen schürten in dem müden Land, sind, weil sie die Fahne führten, ewig ihr Trabant. 3. Die zuerst zum Sterben reckten ihrer Leiber Chor, sind die ewig Unbefleckten—Gott hob sie empor. Werner Respondek, geb. 1913 ⸗ f=5r — W. N 2 V 74⁵ qNN 8 + SN Genin n wunderlich erlie—— U Doonb.. Wm a. d 2 hlurhe Mattin Luther rististerstanden von derOLafter alle des Sollen wir allef roh Sein D 19 Adolf Daum, 1936 V. — — — 4 + DD.. — 2 1. Christ ist er stan ⸗den, Wun⸗der der —.— ö———— E 28——————— Frü⸗ he! Er ⸗ de, brich auf und .——— ....... II. 8——— blü⸗ he em ⸗por! Mar⸗ter und Ban⸗den, E EEEEEEE Tod ward zu⸗schan⸗den. En⸗gel und Menschen, —0 4 4 +. + P—— 2—— EOA— 2.—..————— —.———.—— II su⸗belt im Chor! Er⸗ stan⸗den ist Christ! 2. Christ ist erstanden! Vauchzet, ihr Stürme, heilig das Lied aus Himmeln her! Frohlockt, ihr Lüfte, dröhnt in die Grüfte, preiset, lobsinget zu Gottes Ehr: Er⸗ standen ist Christ! 3. Christ ist erstanden, Menschen, erwachet, brechet dem Tode Riegel und Tor! Osterlich Werde kröne die Erde! Volk, brich nun aͤuf und blühe empor! Erstanden ist Christ! Hermann Ohland, geb. 1888 ů/ —.—— VööPpn /%% e— W% 6 PVꝭos— 40 V 2* ö S I—W4 occc. P 2— 13. Jahrhundert Q— 7 E————— ů— OSe 1. Christ ist er ⸗stan⸗den von der Mar-ter E ö———— CE=———*—————.— ED n. ů— ——.—.,————— +—.— 2.—— al le; des solln wir al ⸗le froh sein, — 7 V E—— ö— 2—...——..— ů I + 0* Christ will un ⸗ser Trost sein. Ru⸗ri-e- leis. 5. ö 2—— EU 0 2.......... E—— 2. Wär er nicht er ⸗ stan ⸗ den, die Welt —.6 3—— EEEEEEE *.— 2 1250 die wär ver ⸗gan ⸗/ gen; seit daß er —2— L. 22———— ES 823—...——.— L.——— 2 er ⸗stan⸗den ist, so lobn wir den Q 7 —* 2 + =.——— ‚.—— 25— V. 1— 77— va⸗ ter JFe⸗ su Christ. Ru⸗-ri-e/ leis —8— 7 EE— —— +7 +7 + 3. Gott sei. ge lobt! Gott sei ...—. ——— 2 5 2— 5 2—— ge ⸗ lobt! Gott sei ge⸗ lobt! +.——.— ö—. ö 1—.—— * Des solln wir al ⸗le froh sein, Christ will S. SI......— 23—— 0— 72 +— un⸗ser Trost sein. Ku⸗ ri⸗ e leis. 15. Jahrhundert, 2. Strophe Erfurt, 1531 RN V U 1 1 — S 7 V U. WAIHHIUSIIl 276 Im Jahreslauf Johann Crüger, 1649 n N 25 — 1 E.—* IJ... 2* 2 + 34 Auf, auf, mein Herz, mit Freu⸗den nimm Wie kommt nach gro ßen Lei⸗ den nun CZ. 2——— ͤ— 2 II pᷓᷓᷓᷓ — V—— V— II* wahr, was heut 20 r er, ein so gro ⸗ßes Licht! Mein Hei⸗ 55— ————————— E W. — land war ge⸗legt da, wo man uns hin⸗ F— 4 5 ů—. N&— ———— Zn trügt, wenn von uns un sler Q. 1— . D‚‚DIDIII.. S 2Z53 +*—1 Geist gen Him⸗mel ist ge ⸗ reist. 2. Er war ins Grab gesenket, der Seind trieb groß Geschrei; eh ers vermeint und denket, ist Christus wieder frei und ruft Viktoria, schwingt fröhlich hier und da sein Fähnlein als ein Held, der Feld und Mut behält. 3. Das ist mir anzuschauen ein rechtes Freudenspiel. Nun soll mir nicht mehr grauen vor allem, was mir will entnehmen meinen Mut zusamt dem edlen Gut, so mir durch Vesus Christ aus Lieb erworben ist. 4. Die Welt ist mir ein Lachen mit ihrem großen Forn; sie zürnt und kann nichts machen, all Arbeit Ostern 277 ist verlorn. Die Trübsal trübt mir nicht mein Herz und Angesicht; das Unglück ist mein Glück, die Nacht mein Sonnenblick. 5. Ich hang und bleib auch hangen an Christus als ein Glied; wo mein Haupt durchgegangen, da nimmt er mich auch mit. Er reißet durch den Tod, durch Welt, durch Sünd, durch Not, er reißet durch die Höll, ich bin stets sein Gesell. Paul Gerhardt, 1607-4676 O—. I 2277 2 2— 2— —.——— — 7— * J. Er⸗schie⸗nen ist der herr⸗lich Tag, dran Q 4 7 2⁴— 2— EU— e 2 LXE + 7 + sich nie ⸗mand gnug freu⸗en mag: Christ, 194 Nikolaus Herman, 1560 1 ........— E————————4— EV—.—4 ö—— — 8— · un⸗ser Herr, heut tri um⸗phiert, all sein deind ————— R *DDD *—————...— er ge⸗ fan⸗ gen führt. Ge⸗ lobt sei Gott! 2. Sein'n Raub der Tod mußt geben her, das Leben siegt und ward ihm Herr, zerstöret ist nun all sein Macht, Christ hat das Leben wiederbracht. Gelobt sei Gott! 3. Die Sonn, die Erd, all Kreatur, alls, was be⸗ trübet war zuvor, das freut sich heut an diesem Jag, da der Welt Fürst danieder lag. Gelobt sei Gott! 4. Orum wir auch billig fröhlich sein und singen dir das Loblied fein und danken dir, Herr Yesus Christ, zu Trost du uns erstanden bist. Gelobt sei Gott! Nikolaus Herman, um 1480-561 en—;..& veene 278 Im Jahreslauf Weise: Gelobt sei Gott 19⁵ im höchsten Thron Melchior Vulpius, 1609 —0 JZ.LE 50 4—51—— EEEEEEEEEEEEEEE H————— J. Ge⸗lobt sei Gott mit hel⸗ lem TDon, H JZ.LE* 24— I— 2/ um n— 2— 115.— 2— + I +* E— ö———2 Ein., 41. II.5— 1 sing, Er ⸗ de, Gott und sei ⸗ nem Sohn, ⁰ CZ.L I——— —DTDĩII‚i——— 1222 1 2—— 2 —...2 2 der heu⸗ te trägt des Le/ bens Kron. ö EÆU 2 +———— ——————.—— 2—— I Sin ⸗get mit Freu⸗ den zu al⸗ len 1 D. I— E— ESE. 6——— inn — 205 2 dei? ten: Gott ei ge ⸗/ lobt. 2. Ou Tag, brich an mit großer Macht, du Sonne, leucht mit heller Pracht, denn heute ward der Sieg vollbracht. Singet zur Ehre mächtig, ihr Chöre: Gott I. sei gelobt! V 3. Erstanden ist der Herre Christ. Der Tod nun ö überwunden ist und auch der Hölle Urug und List. I Himmel und Erde, jauchzet im Werde: Gott sei gelobt! 4. Geboren ward in Kreuzesnot und mitten in der Höll, im Tod der Glauben an den ewgen Gott. Alles, was Odem hat, preise die evge Gnad. Gott sei gelobt! Hermann Ohland, geb. 1888 Ostern 279 Weise: Meinen Jesum laß ich nicht Johann Uhlich, 1674 ö 2— ru.inhr, in ————— III FH—*——..— 0—0——.— ö L 1——— 1— E. + 1 JFe⸗ sus lebt, mit ihm auch ich!— Rer, er lebt und wird auch mich —.——— x ——— ◻———.—2— CEI—— ů———— 81 ö —.———. II ö Tod, wo sind nun dei⸗ ne Schrek⸗ von den To⸗ten auf⸗ er-wek ⸗/ ken. Q—— FJ. +...—— F— 1 I 2 2 CLL. 2* 83———— 1.2——.——— —„ 6 9. Er ver ⸗ klärt mich in sein Licht: Q J...— 2— II —S.. 1—.— N LL..— pu HEILEA— .— 1— 2. II Dies ist mei ne zu⸗ ver ⸗ sicht. 2. Jesus lebt! Ihm ist das Reich über alle Welt ge⸗ geben; mit ihm werd auch ich zugleich ewig bei dem Vater leben. Gott erfüllt, was er verspricht: Dies ist meine Zuversicht. 3. Jesus lebt! Ich bin gewiß, nichts soll mich von Jesus scheiden, keine Macht der Finsternis, keine Herr⸗ lichkeit, kein Leiden. Er gibt Kraft und läßt mich nicht: Dies ist meine Zuversicht. 4. Jesus lebt! Nun ist der Tod mir der Eingang in das Leben. Welchen Trost in Todesnot wird er meiner Seele geben, wenn sie gläubig zu ihm spricht: Herr, Herr, meine Zuversicht! Christian Fürchtegott Gellert, 1715-1769 N 6 x WG ö W ½ VV WV V3i V NGS N ᷓ D 8N ö ν 7/f 7½½% 5 ö 5 em V e, 2 VG Ostern 281 Auch nach der Weise: 19 Alles ist an Gottes Segen Erhard Mauersberger, 1940 9. V—— — ·—— K.— E***— 1 —— E 1——* J +— 4. Oj/ stern, O⸗/ stern, Früh⸗lings we⸗/ hen! 9⁰ ö* [ E.— 2— C.— LI J + 1 CEZ. 2—— 1 4— 2—— O/ stern, O⸗/ stern, Auf ⸗er ⸗ste⸗ hen 4.— +*—*— + 2 1 aus der tie ⸗ fen Gra⸗ bes ⸗ nacht! 1 9 20 +— 2—— FVY——.——————— L.— C 1—.— V+ FT I.— Blu⸗/ men sol ⸗ͤlen fröh ⸗lich blü⸗ hen, +.2 —5 2——.— +— anmnnn 4— ö— I + + Her⸗zen sol ⸗len heim⸗lich glü⸗ hen, 9⁰ EE ö.—7 2 I—.—— EH◻r ö——.... E 2——— I denn der Hei⸗ land ist er ⸗wacht. 2. Trotz euch, höllische Gewalten! Hättet ihn wohl gern behalten, der euch in den Abgrund zwang? Mochtet ihr das Leben binden? Aus des Todes dü⸗ stern Gründen dringt hinan sein ewger Gang. 3. Der im Grabe lag gebunden, hat den Satan über⸗ wunden, und der lange Kerker bricht. Srühling spielet auf der Erden, Frühling solls im Herzen werden, herr⸗ schen soll das ewge Licht. mar von Schenkendorf, 178518⁷ 282 Im Jahreslauf Weise: Dieweil wir sind versammelt Heinrich Schütz, 1628 Q ——— —.— ‚—— ö R 1. her geh zu dei⸗ nem Gra⸗ be, du weil ich die Hoff⸗nung ha ⸗ be, daß ö EV/ I 1—— ————0 2.ʒ———.— EH ITIII RINRR— gro⸗-5er O⸗ ster⸗ Hirnt⸗) wie ma du mir zei⸗gen wirst, n Fünn ꝗQ 7 —— EU dn Lanent. ö——* —.— ů— * fröh ⸗lich ster ben und fröh⸗ lich ——ẽ7— 1— ö ———— 2—— 25——— auf ⸗er ⸗ stehn, auch mit des Him⸗mels 4 V. EV——..— N —.— ö F E—.— ö—— ——— 3————. 2 2—.—— —* ö 2 Er ben ins Land des Le-bens gehn. 2. Du schläfest in dem Grabe, daß ich auch meine Ruh an diesem Orte habe; du drüchst die Augen zu. So soll mir gar nicht grauen, wenn mein Gesicht ver⸗ geht,; ich werde den wohl schauen, der mir zur Seite steht. 3. Ou fährest in die Höhe und zeigest mir die Bahn, wohin ich endlich gehe, da ich dich finden kann. Dort ist es sicher wohnen, wo lauter Glanz um dich; da warten lauter Kronen in deiner Hand auf mich. * Benjamin Schmolck, 1672-7³57 Ostern 283 Weise: Cobet den Herrn, 199 ihr Heiden all Nelchior Vulpius, 1609 EEEAEIEEEEE. EE—— H———— 0 0 + 1 Wach auf, mein Herz, die Macht ist Er⸗ munt ⸗/re dei nen Geist und 9⁰⁴ * +—*—— 2— EVD EIE 1.—2—— I 2— * I 2 hin, die Sonn ist auf ⸗ge⸗ gan ⸗ Sinn, den Bei⸗land zu emp⸗fan ⸗ —. H— LEE 2 2 5 EE— rheu⸗te durch des To⸗des gen, Q + PFPEE— n EAEEEE.. ————.— 1 Tũür ge⸗bro⸗chen aus dem Grab her⸗ *— EEEEA EE Earen=een u, in. nin ne—...— für der gan⸗zen Welt zur Won ⸗ ne. 2. Drum auf, mein Herz, fang an den Streit, weil Jesus überwunden; er wird auch überwinden weit in dir, weil er gebunden der Feinde Nacht, daß du auf⸗ stehst und in ein neues Leben gehst und Gott im Glauben dienest. 3. Ach mein Herr JVesu, der du bist von Joten auf⸗ erstanden, rett uns aus Satans Macht und List und aus des Todes Banden, daß wir zusammen insge⸗ mein zum neuen Leben gehen ein, das du uns hast erworben. Laurentius Laurenti, 1660-722 2 s ◻ I˙— IeE HIs Ii ——————— E— N— 4 76— QWP 2 1— IIr— 7** IN — + 22 us R ———.— S— ——* 275— 2 — 4 S II 4—— AIr — 4 CIIX— S + —— 2. +— EX — II— EII V— ——— V. IXX 8——— 2. 5 HS 2 S 2————— V SeIIE—— IIN 2 E—=.— —— 2— 55 E 375— V +* S +— 82— 1 V.—* 90 0 0 I.*.. HNED a S— 15936i 2 2*———%² H** e 8 2 l 3———.—— ——— 89 8 IRANE E E* * 8 S H 0 5 43 S II. + 9 0 — 8 N +2.— + ů 8——— —— AV ANE X A N AN X — V* V.* NH. HH H 11R 28 II D 4 Laus IIIE— Ostern Himmelfahrt 285 2. Wacht auf, ihr trägen Menschenherzen, die ihr + im Winterschlafe süumt, in dumpfen Lüsten, dumpfen s Schmerzen ein gottentfremdet Oasein träumt. Die Kraft des Herrn weht durch die Lande wie Jugend⸗ hauch, o laßt sie ein! Zerreißt gleich Helden eure 1½ Bande, und wie die Adler sollt ihr sein! 3. Ihr sollt euch all des Heiles freuen, das über euch gegossen ward! Es ist ein inniges Erneuen im Bild des Frühlings offenbart. Was dürr war, grünt im Wehn der Lüfte, sung wird das Alte fern und nah, der Odem Gottes sprengt die Grüfte—Wacht auf! Der Ostertag ist da! Emanuel Geibel, 1815-1884 Aus dem Gedicht: Die Lerche stieg am Ostermorgen 20⁰ Weise: Es ist das Heil uns kommen her Wittenberg, 1525 1 Gott sei ge ⸗ lobt, der Weg ist Chri⸗stus schließt auf mit 9ro⸗ ger gmacht, uns steht der Him ⸗mel— Pracht, vor ⸗ her war alls ver⸗ ——— Rent Wers glaubt, dess' SS. ——— Herz ist freu⸗den⸗voll, da ⸗bei er 286 Im Jahreslauf —...———. H 2——————.——— sich doch rü⸗ sten soll, dem E+-/ 1 Ber ⸗ren nach ⸗ zu ⸗ fol/ gen. 2. Solch Himmelfahrt füngt in uns an, bis wir den Vater finden und fliehen stets die breite Bahn, tun uns zu Gottes Kindern. Die sehn hinauf, Gott sieht herab. An Treu und Lieb geht uns nichts ab, bis wir zusammenkommen. 5. Oann wird der Tag erst freudenreich, wenn Gott uns zu sich nehmen und seinem Sohn wird machen gleich, wie wir es setzt bekennen. Da wird sich finden Freud und Mut zu ewger Feit beim höchsten Gut. Gott woll, daß wirs erleben. Nach JFohann Zwick, 1496-1542 Aus dem Lied: Auf diesen Tag bedenken wir Weise: Nun danket all 202 und +—— Ehr Johann Crüger, 1647 E EE.. IDIIII————— ö— J. Ich sag es je ⸗dem, daß er lebt und E 23.—.— 2 25 1——— I 4 4 E.SSSS.SI.... I II ů D auf⸗er⸗stan⸗den ist, daß er in uns⸗ rer Q— ———— e d r. —— —— 2————— ———— 0 Mit⸗/ te schwebt und e⸗wig bei uns ist. 2. Ich sag es jedem,/ seder sagt es seinen&reunden gleich, daß bald an allen Orten tagt das neue Himmelreich. Ostern—Himmelfahrt 287 3. Jetzt scheint die Welt dem neuen Sinn erst wie ein Vaterland; ein neues Leben nimmt man hin ent⸗ zückt aus seiner Hand. 4. Hinunter in das tiefe Meer versank des Todes Graun, und seder kann nun leicht und her in seine Zukunft schaun. 5. Der dunkle Weg, den er betrat, geht in den Himmel aus, und wer nur hört auf seinen Rat, kommt auch ins Vaters Haus. 6. Nun weint auch keiner mehr allhie, wenn eins die Augen schließt; vom Wiedersehn spüt oder früh wird dieser Schmerz versüßt. 7. Es kann zu jeder guten Tat ein seder frischer glühn, denn herrlich wird ihm diese Saat in schönern Fluren blühn. 8. Er lebt und wird nun bei uns sein, wenn alles uns verläßt, und so soll dieser Tag uns sein ein Weltver⸗ fsüngungsfest. Friedrich von Hardenberg(Movalis) 1772-1801 Pfingsten öNES c Es istni 1186 5 Mofst 10 di Kircho 55 Waan orn, daß WSolte Guche Do ur ioÆ⸗ Ldas Worl Wird 80 0 ich mem Wird pon dem⸗ M WMahtin 4tr pfnosten 203 Mittenberg, 1524 2.— E EEEEEE—.— 2 2—.— 2—— 2 2—.— — J. Nun bit⸗ten wir den hei li⸗ gen Geist ..— 5—.— EHHH—...—— 1.—2— 2.. E—.— + 2— um den rech⸗ ten Glau⸗ben al⸗ ler⸗meist, — V ů—— ASIFIFIFIFIIIF———— V———.— daß er uns be⸗ hü⸗ te an un⸗ serm .——— ö 5 JZ..——.— CI. 2. +* + +—.—* E 2— 2 2 j——.—— — En⸗ de, wenn wir heim⸗fahrn aus die ⸗sem EV + bEE 2— ů 2. +—— 2 E/ len de. Ei/ ri/ e 4 leis. 2. Du wertes Licht, gib uns deinen Schein, lehr uns Jesus Christ kennen allein, daß wir an ihm bleiben, dem treuen Heiland, der uns bracht hat zum rechten Vaterland. Kyrieleis. 3. Du süße Lieb, schenk uns deine Gunst, laß uns empfinden der Lieb Inbrunst, daß wir uns von Her⸗ zen einander lieben und im Frieden auf einem Sinn bleiben. Kyrieleis. 4. Du höchster Tröster in aller Mot, hilf, daß wir nicht fürchten Schand noch Tod, daß uns die Sinne nicht gar verzagen, wenn der Feind wird das Leben verklagen. Kurieleis. Martin Luther, 1483-1546 Str. Iaus dem 13. Jahrhundert 19* 292 ö Im Jahreslauf 204 Vorreformatorisch, Erfurt 1524 1. Komm, hei ⸗ li ⸗ ger Geist, Her⸗ 1 V, + +* + DP—— I. 5— LCLEXI. +— 7— + ——— re Gott! Er⸗füll mit dei⸗ ner Gna⸗den Q Q....— ⁷ Z..— 35 E. I*—— +...2*——7 * Gut dei ner Gläu ⸗bi⸗ gen Herz, + 124.5—— + ů EHHU 2— +* 1222—— 1• E — X Mut und Sinn, in brün ⸗stig IZ...— +— + 23. J 1— ü-„v. 2 0 2 2 + ö Lieb ent⸗zünd in ihn'n. O —Q J....— EÆ— 6 2— ——— L 0— Glau⸗ben du ver⸗sam⸗melt hast das E—— aimrairinen,,, L i, L.— 1— —— er Welt Zun⸗ gen. Das — Volk aus al⸗ Pfingsten 29³ 157— ——— ö———.— j— + +. 7 E—.——.— 5—— Q D— EUV ů— E— +————— Ge⸗lobt sei Gott! Ge⸗lobt sei Gott! 2. Du heiliges Licht, edler Hort, laß leuchten uns des LPebens Wort und lehr uns Gott recht erkennen, von Herzen Vater ihn nennen. O Herr, behüt vor fremder Lehr, daß wir nicht Meister suchen mehr denn Jesus mit rechtem Glauben und ihm aus ganzer Macht ver⸗ trauen. Gelobt sei Gott! Gelobt sei Gott! 3. Du heilige Glut, süßer VUrost, nun hilf uns fröhlich und getrost in dein'm Dienst beständig bleiben, durch Drübsal uns von dir nicht treibn. O Herr, durch dein Kraft uns bereit, stärk unsre Wehr und Tapferkeit, daß wir hier ritterlich ringen, durch Tod und Leben zu dir dringen. Gelobt sei Gott! Gelobt sei Gott! Martin Luther, 1483-1546 . —]—. 294. Im Jahreslauf Auch nach der Weise: 20 Du 3—— Seele, singe—.— E 1940 E 75 + 31——————. — 4. Auf, auf, mit grü⸗nen RMai en schmückt Ihr From⸗-men und ihr Frei ⸗en, der ......., Le, er— fröh⸗lich Tür und Tor. Früh⸗ ling bricht her⸗ vor. Durch al ⸗le 9⁰³—.—. FEHER—— 1..————. 5— Faru T T TETI..E... e..... —— 1——— We⸗ sen drin ⸗get des Gei⸗stes Flam-men⸗ 9⁰ + FEE—— FV 4—— 2 0 2.— ö——.—— 5 schritt. In al/ len her ⸗/ Zen ö Lsra,Eii. sin get des Him⸗mels Sturm=lied mit. I 2. Die Zeit ist ein Frohlocken, flammt wie ein Feuer ö auf. Im Jubelsturm der Glocken steigt hell die Sonn II herauf. O Volk auf deutscher Erde, dich treibe Gottes Kraft, daß dir ein Frühling werde, der Fried und Freude — schafft. 3. Du Tag aus Gottes Händen, brich dunkle Tiefen auf! Ou Kraft, das Werk zu enden, spring quellenfrisch herauf! Reiß uns aus Todgewalten ins flammenklare Licht! Herrgott, in uns gestalte dein Werk und dein Gesicht! Hermann Ohland, geb. 1888 — ö—iiDE ..........3.. Pfingsten 295 Auch nach der Weise: Herr Jesu Christ, dich zu uns wend Hermann Stephani, 1940 EH—..—— EA 55 2— 2——— 2———— J. O Got⸗tes all⸗ge⸗walt⸗ger Geist, der uns den E N. 75 — 2 40-— ——— Weg zum Himmel weist, der uns die dunkle Erden⸗ 4 Q FEHEAV — nacht durch sei ⸗ ne Lich⸗ter hel⸗ le macht, 2. du Hauch, der durch das Weltall weht als Gottes stille Masestät, du aller Lichter reinstes Licht, erleucht uns Berz und Angesicht! 3. Romm, leuchte mit dem Gnadenschein hell in die weite Welt hinein; komm, mach uns in der Finsternis des lichten Himmelswegs gewiß, 4. du Morgenrot der bessern Welt, das wie ein Strahl vom Himmel füllt, als Gottes Macht und Gottes Lust durchblitzt die kranke Menschenbrust. 5. O Gottes Geist und Christi Geist, der uns wie Einder beten heißt, der uns wie Kinder glauben heißt, o komm, o komm, du heilger Geist. 6. Romm, Gottes Friede, Gottes Mut, komm, stille Kraft, die nimmer ruht, komm, gieße deinen Gnaden⸗ schein in Seele, Sinn und Herz mir ein. Ernst Moritz Arndt, 1769-1860 296 Im Jahreslauf Weise: Mie schön leuchtet der Morgenstern Frankfurt a. M., 1599 1 9 9 1I 1* 1 , e v ——7—— 1 O heil⸗ger Geist, kehr bei uns ein und Du Himmels⸗licht, laß dei- nen Schein bei —A n et üne EE +.82.— ++8 laß uns dei ⸗ ne Woh⸗nung sein, o uns und in uns kräf —22—— II EV 2— ö—..— U 4 komm, du Her⸗zens⸗son⸗/. Sonẽene, ste ter Freud und Won⸗ ne. EH. 1 —— 5 LCIJ.X. D 4 + 8 — 2—3——— Won⸗ne, himm⸗lisch Le⸗ ben willst du Q 7 7 I. 2 4 1—. 1 D EI — 0 2 ge⸗ben, wenn wir be⸗ ten, zu dir ——— CE.—— II E— 2 0 .58—— 2 III kom ⸗ men wir ge ⸗ tre⸗ ten. 2. Du Guell, draus alle Weisheit fließt, die sich in fromme Seelen gießt, laß deinen Trost uns hören, daß wir in Glaubenseinigkeit auch können alle Christen⸗ heit dein wahres eugnis lehren. Höre, lehre, daß wir können Herz und Sinnen dir ergeben, dir zum Lob und uns zum Leben. Pfingsten 297 3. Steh uns stets bei mit deinem RNat und führ uns selbst auf rechtem Pfad, die wir den Weg nicht wissen. Gib uns Beständigkeit, daß wir getreu dir bleiben für und für, wenn wir auch leiden müssen. Schaue, baue, was zerrissen und beflissen, dich zu schauen und auf deinen Trost zu bauen. 4. Laß uns dein edle Balsamkraft empfinden und zur Ritterschaft dadurch gestärket werden, auf daß wir unter deinem Schutz begegnen aller Seinde OUrutz mit freudigen Gebärden. Laß dich reichlich auf uns nieder, daß wir wieder Trost empfinden, alles Unglück über⸗ winden. Michael Schirmer, 1606-1675 208 Weise: Christo hat mein Leben Heinrich Alberteh, gest. 1651 ,ernninner=n — 2*——.— 2—. 1 enr das§Fest mit Mai⸗ en, lal⸗ set denn der Geist der Gna⸗den hat sich 2——. D.— 2 +4 ö—.— ö I.— — + D* 9— I 3 I ö* Blu⸗ men streu⸗ en, zün⸗det§eu⸗ er an; ein ⸗ ge⸗ la⸗ den, ma⸗chet ihm die Bahn. 9— 2. dae——7— .——......—— Nehmt ihn ein, so wird sein Schein ——.—— b————3..——— ö— 2˙— euch mit Licht und Heil und den Kum ⸗ mer stil ⸗ len. —— ůo—. —— 298 Im Jahreslauf 2. Güldner Himmelsregen, schütte deinen Segen auf das weite Feld; lasse Ströme fließen, die das Land be⸗ gießen, wo dein Wort hinfüllt, und verleih, daß es gedeih; hundertfültig Frucht zu bringen, laß ihm stets gelingen. 3. Laß uns hier indessen nimmermehr vergessen, daß wir Gott verwandt. Dem laß uns stets dienen und im Guten grünen als ein fruchtbar Cand, bis wir dort, du werter Hort, bei den grünen Himmelsmaien ewig uns erfreuen. Benjamin Schmolck, 1672-757 Weise: Ist das der Leib, 209 Herr JFesu Christ Köln, 1623 E—— +„ x C. 90 A—— 25% e e—— 1. O hei⸗ li⸗ ger Geist, o hei⸗ li⸗ ger E— 4— ———.— +.—— 11.* G—... — + +—— Gott, du Trö⸗ster wert in al ⸗ ler I. V. TZ.— I.— DE EEEEEEE.— EV—— Not, du bist ge⸗ sandt vons Him⸗-mels —— D * EO 2.— 4 von Etse dem 1—— ter und——0 E 9 220— Sohn. 0 Rei⸗ ger Geist, o o heielsger Gott. ö 2. O heiliger 295 o heiliger Gott, gib uns die Lieb ö zu deinem Wort. Zünd an in uns der Liebe F&lmm, da⸗ nach zu lieben allesamt. O heiliger Geist, o heiliger Gott. Pfingsten 299 3. O heiliger Geist, o heiliger Gott, mehr unsern Glauben immerfort; an Christus niemand glauben kann, es sei denn durch dein Hilf getan. O heiliger Geist, o heiliger Gott. 4. O heiliger Geist, o heiliger Gott, erleucht uns durch dein göttlich Wort; lehr uns den Vater kennen schon, dazu auch seinen lieben Sohn. O heiliger Geist, o heiliger Gott. 5. O heiliger Geist, o heiliger Gott, du zeigest uns die Himmelspfort; laß uns hier kümpfen ritterlich und zu dir dringen seliglich. O heiliger Geist, o heiliger Gott. 6. O heiliger Geist, o heiliger Gott, verlaß uns nicht in Not und Tod. Wir sagen dir Lob, Ehr und Dank setzund und unser Leben lang. O heiliger Geist, o hei⸗ liger Gott. Altenburg, 1651 210 Meiningen, 1693 2— e 1 2 2 5—— 35 56—.———————— 1 dei o komm, du Geist des Le⸗bens, + 42 ne Kraft sei nicht ver ⸗ ge⸗bens, 2 9— + +—— ů** J‚.‚D——. 0 wah ⸗ rer Gott von E⸗/ wig ⸗keit, sie er ⸗ füll uns se ⸗der ⸗zeit; + +— + ̃— ————2 A—— EH 6 1——.— so wird Geist und Licht und 2⁰ —565 de. E———— Schein in dem dun⸗keln Her⸗ zen sein. 300 Im Jahreslauf 2. Gib in unser Herz und Sinnen WMeisheit, Rat, Verstand und Zucht, daß wir anders nichts beginnen als nur, was dein Wille sucht; dein Erkenntnis werde groß und mach uns vom Jrrtum los. 3. Wird uns auch nach Troste bange, daß das Herz oft rufen muß: Alch, mein Gott, mein Gott, wie lange? O so mache den Beschluß; sprich der Seele tröstlich zu und gib Mut, Geduld und Ruh. 4. O du Geist der Kraft und Stärke, du gewisser, neuer Geist, fördee in uns deine Werke, wenn des Satans Macht sich weist; schenk uns Waffen in dem Krieg und erhalt in uns den Sieg. Heinrich Held, 16201659 211 41 Weise: Feuch ein zu deinen Toren Berlin, 16⁵³ +.83. 1 warrintn.—.———3 n——— nßi ö.—.... 25 1—.—— heil ger Geist der Sreu⸗de, der leuch ⸗ te uns im Lei ⸗ de mit 2.5 — ö— Daa een EEE—— —. Angst und Not zer⸗ bricht, Ach dei nes Tro ⸗ stes 385 ͤ i— ꝗD — ᷓᷓ́ q.•4——.— II sa, wie man⸗ ches Mal hast du mit ö Q 7 E,————— IRN——— — n Lain* Ln— I 122— 1——— 2———— * ů 536 zem Wor⸗ te mir 66565 tan die E — Pfor ⸗te zum güld⸗nen Freu⸗ den ⸗saal. Pfingsten 300 2. Du bist ein Geist der Liebe, ein Freund der Freund⸗ lichkeit, willst nicht, daß uns betrübe Norn, ank, Haß, Not und Streit. Der Feindschaft bist du feind, willst, daß durch Liebesflammen sich wieder tun zusammen, die voller Zwietracht sind. 3. Du Herr, hast selbst in Händen die ganze weite Welt, kannst Menschenherzen wenden, wie es dir wohl⸗ gefüllt; so gib doch deine Gnad zu Fried und Liebes⸗ banden, verknüpf in allen Landen, was sich getrennet hat. Paul Gerhardt, 16071676 Aus dem Lied: Zieh ein zu deinen Toren B 4 — eu Rat⸗ Sanl Rlo und E. anSadt. Julius& QIuTnL 5 WSA Erntedank 2 12 Johann Crüger, 1647 2—..— 2 2.—. E—4——————— 1 Nun dan ⸗-ket al ⸗ le Gott mit der gro ⸗5e Din ⸗ ge tut an ..*—. IH—— ETUV 2———— ö 4— 1—..— E...— Her⸗zen, Mund und Hän-den, der uns und al ⸗ͤlen En⸗ den, E ö Lnn.— —CL. 1 I.—. I CLI.Z——4 TZ.—** Q TD.— 1— 4———— S..* 1 Z.. 2.— 2 54 2— CLL 1—— 4 2— 2.— L—- L2 2 1 1— +7 +* + bei⸗ nen an un ⸗zäh ⸗ lig viel zu⸗ + 4 + Q..————.4—— N —Z.. I II .......J———* 121 I . 2 2—.———.— 2— II gut und noch setz⸗- und ge⸗ tan. 2. Der ewig reiche Gott woll uns bei unserm Leben ein immer fröhlich Herz und edlen Frieden geben und uns in seiner Gnad erhalten fort und fort und uns aus aller Not erlösen hier und dort. 3. Lob, Ehr und Preis sei Gott, dem Vater und dem Sohne und dem, der beiden gleich im höchsten Himmelsthrone, dem dreieinigen Gott, als der ursprünglich war und ist und bleiben wird jetzund und immerdar. Martin Ninchart, 1586-1649 20 den Im Jahreslauf Hannover, 1800 streu⸗en 2 ³3 2* das LCand; doch Wachs⸗tum ** 306 Q ln drm FE... CE ........ pflü⸗gen, und wir I1 7 1. —V Q Sa⸗ men auf E 45 8— + HFr 8 IFRr Iiiĩ Hill ö NVI—3 H——. E E 8—— 14 E. 7ES HNN— S*— S 4 ——— —+*2—+ 8 ⸗— H— 8 9—— E— + +S iit 493 E— 14• 4 2 I— IH•— X—— F— TFDU* 627 0 I ——— TEL—G———— ———— 1—— SI4IVEE R 8 +——— ——— V H- 5 IN— S FS ASSEIIAS V S +— ◻— Hn RBII 2* 8 I S8 7 — — 2— 2. 2 D — N S— 4+ — 2 25 3. V V 5 * 68 2--„. ———— II Erntedank 307 XAH— I8*... +— I—— *—..—3—— + SEADN CI d., wür.——0———ͤͤꝗv — V— 1—.—— Herzens Ga⸗ben, nimm un⸗sern Dank da⸗für. 2. Er sendet Tau und Regen und Sonn und Mon⸗ denschein und wichelt seinen Segen gar zart und künst⸗ lich ein und bringt ihn dann behende in unser Feld und Brot. Es geht durch unsre Hände, kommt aber her von Gott. Alles, was wir haben, kommt, großer Gott, von dir, o nimm des Herzens Gaben, nimm unsern Dank dafür. 3. Was nah ist und was ferne, von Gott kommt alles her, der Strohhalm und die Sterne, das Sand⸗ korn und das Meer. Von ihm sind Büsch und Blätter und Korn und Obst, von ihm das schöne Frühlings⸗ wetter und Schnee und Ungestüm. Alles, was wir haben, kommt, großer Gott, von dir, o nimm des Herzens Gaben, nimm unsern Dank dafür. 4. Er läßt die Sonn aufgehen, er stellt des Mondes Lauf; er läßt die Winde wehen und tut die Wolken auf. Er schenkt uns soviel Freude, er macht uns frisch und rot, er gibt dem Viehe Weide und seinen Menschen Brot. Alles, was wir haben, kommt, großer Gott, von dir, o nimm das Herzens Gaben, nimm unsern Oank dafür. Nach Matthias Claudius, 1740-18¹15 RR D GWW. 308 Im Jahreslauf 2 4. aul Sturm, 1932 9⁰ 4 CLL——— JTZ...— 1—.— CI.... +——— L.——3——* + * 2 L 8 1. Ou gro-ßer Gott, des' Hand die ⁰4— CAELE— nnnnn nr, n.— H——— Er ⸗de hält, ohn dess' Ge⸗ heiß kein 9⁴ EEA— 2— E, e r, D— 2——25 25— Blatt vom Bau⸗me fällt, du füll-test Q 4 2 4 V EFHE xxxxxxPRTPPR 9 ö ö ö al ⸗les Feld, nun hats nicht Not, du ö PH 3 II E e, mer, ei. 2. Und gabst Gedeihn und mehrtest alles Gut, gabst hellen Blick und fröhlich frisches Blut, gesunde Kraft, daß sich die Sense regt und Schwad zu Schwaden rüstig niederlegt. 3. Wend Feuerswut von Scheuern, Stall und Haus und lösche Feindschaft, wo sie glimmet, aus, gib Hoff⸗ * nung, die nicht wankt und die nicht bricht, sei du der V Herzen ganz gewisses Licht. 4. Oein Segen ströme herrlich auf uns her, du aller Gaben unermeßlich Meer, daß dankend unser Herz sich zu dir hebt, der Ernten Herr, und dessen, was da lebt. Nach Gustav Schüler 1868-1939 Erntedank 309 21⁵ paul Schwadtke, 1936 4— ES — 0 4.——— J. Herr, der du al ⸗le Ah⸗ren rei fen Q Ern ⸗ te fest. Wir dan⸗ ken dir, daß —..—.—— 1——.— ———— ——— dei ⸗ne Hand so hart. Wir dan⸗ken .————— r. dir, daß du uns nichts er⸗ spart. 2. Wir danken dir für sede bittre Not, wir danken dir für unser schwarzes Brot. Wir danken dir, daß du uns hart gemacht; durch deine Schläge sind wir aͤufgewacht. 3. Wir danken dir, daß du es uns gelehrt, wie man sich gegen Tod und Ueufel wehrt. Wir danken dir, daß Disteln und auch Oorn der Acher trug und nicht nur Brot und Korn. 4. Wir danken dir, daß aus der Erde tief uns deine Stimme laut beim Namen rief. Wir danken dir, daß unser blanker Pflug auf seiner Schar dein Kreuzes⸗ zeichen trug. Annemarie Koeppen, 1899-1940 —— —— — 16 3010 Im Jahreslauf 216 Alfred Cadegast, 1940 —90 I 4 Eer ö 225,6%— 2* ö EH— 2 1.——— 1. Die Wach⸗tel ruft im rei⸗ fen ö Q 4 4 V. LEILI— I—— Lg. 2 2— 223—..— 2*— CII 1——..—.—————. — ö—.—— Korn, die Sen⸗ se klingt auf Stahl und EAA— EII—— Oorn. Das ist ein Ru ⸗fen fern und L n 5—— 2 EF— E ö EE 2 7 1— nah: KRommt, Schnit⸗ ter, kommt, die Q. 7 PFEE 2 5 E II ‚ CZ. V. 5 2+. 0 ö—3 +4 CIL— I .—=—.I Ernt ist da!„Hilf, Ber ⸗re Gott!l“ 2. Oas Alhrenfeld voll Korns sich beugt und Gott, V dem Herrn, die Ehr bezeugt. So beugen wir aus Her⸗ ö zenstrieb uns bei dem ersten Sensenhieb. Hilf, Herre I Gott!/ 5. Ou gabst das Reifen und Gedeihn mit Regen, * Wind und Sonnenschein. Schütz ferner uns mit mächt⸗ ger Hand vor Nässe, Hagel, Sturm und Brand.„Bilf, Herre Gott!“ Zriedrich Just, 1885-1959, ermordet in Polen Erntedank 3 Weise: Wie lieblich ist, o Herr, die Stätte Gotha, 1821 — 2 4— 49— L. ö——— 4.— 1 105 Gott, von dem wir al⸗les ha⸗ du a ⸗ ber tei⸗ lest dei⸗ ne Ga⸗ 2—— 7 n— ů——— SDSDSSSS......... ben, die Welt ist ein sehr gro⸗ ges ben recht wie ein VDa⸗ ter drin nen —H s—— 2—— C—3 ——..— ü, EEE——8— Gi Dein Se⸗gen macht uns al ⸗le EEEEEE. —————IIHUEIII—. DEDSSDDDrI reich, ach, lie⸗ber Gott, wer ist dir gleich? 2. Wer kann die Menschen alle zählen, die heut bei dir zu Tische gehn? Doch muß die Speise keinem fehlen, denn du weißt allem vorzustehn und schaffest, daß ein jedes Land sein Vrot bekommt aus deiner Hand. 3. Du machst, daß man auf Boffnung süet und endlich auch die Frucht genießt. Der Wind, der durch die Felder wehet, die Wolke, so das Land begießt, des Himmels Tau, der Sonne Strahl sind deine Diener allzumal. 4. Und also wächst der Menschen Speise, der Acker selbst wird ihm zum Brot; es mehret sich vielfältger⸗ weise, was anfangs schien, als wär es tot, bis in der Ernte sung und alt erlanget seinen Unterhalt. 312 Im Jahreslauf ö 5. Nun Herr, was soll man erst bedenken? Der Wunder hier ist gar zu viel. So viel als du kann nie⸗ mand schenken, und dein Erbarmen hat kein Ziel; denn immer wird uns mehr beschert, als wir zusammen alle wert. 6. Wir wollens auch keinmal vergessen, was uns ‚ dein Segen träget ein. Ein jeder Bissen, den wir essen, soll deiner Güte Zeugnis sein, und Herz und Mund soll lebenslang für unsre Nahrung sagen Dank. RKaspar Neumann, 1648-7¹5 218 Adolf Daum, 1940 ö ö.7 6— ————————————— . +V 1. Herr, wir sin ⸗gen dei⸗ nen Preis, III + ů + 4 ö— 0 2— ö Q J. ..5 — ö ———2 + dei ne Gna⸗ de, dei ⸗ ne Gü⸗ te — EU 7 2— I 47— 2 2*— auf dem Lan⸗ de vol⸗ ler Blü⸗ te, ö II ö HJ—.— 2 — 7⁰ 15 2— 2 E. 2—7——— das uns blüht auf dein Ge⸗= heiß. +. E.L.—— —Z.. 2 — 2— 18— 30— Herr, wir tra-gen un⸗ sern Wahn, Erntedank 3 N + — uns re Bür⸗ de, uns⸗ re Ban ⸗ de Q ů 2 ů EO ö— 6655 —* I LI* 7 als die Pflü⸗-ger auf dem Can⸗ de, — ö I — —— 2 dem wir die ⸗ nend un ⸗ ter⸗ tan. 2. Singend seit der Väter Zeit heben wir zu dir die Ernte, die der Himmel, der besternte, uns behütet und geweiht. Segen lag auf Pflug und Hand: Dieses Korn und diese Ahren wollen dienend wir vermehren für der Enkel Vaterland. 3. Gnade Gott dem guten Land, das in Furchen wir zerpflügen, daß die Furchen Ahren trügen, gelb in Sturm und Sonnenbrand. Gnade Gott der guten Saat, die wir in die Erde streuen, ewig wieder zu erneuen unsre Ernte, unsre Mahd. Hans Jürgen Nierentz, geb. 1909 MρHhð— ö G * —2— ——— Men alE von—— INFVAIICE O schloßt. sich dor ourige Wei o sch ch Dun gen⸗ wonnürd en Phrfuͤrchtig dio Lsbendennei- en wnnsictzin or GSlun⸗ Peüsdunde 19 10 na wenn IIföiorli die Cõten dioLe enden e sechien hans hahne — Allerseelen⸗Totengedächtnis& 2 21³ Hermann Ohland, 1940 E+——.——— — den nant: e. de.* ů—— 0—.———— J. A⸗/ ber erst Grä⸗ber schaf⸗fen uns Hei⸗mat, Q. ů— 2 9— EE ö ö—————— 7—— erst un⸗ re To⸗ten ge⸗ ben uns Licht. 2. Erst wo auf Hügeln Klagende knieen, erst über Särgen werdet ihr Volk. 3. Erst wo auf Trümmern herrlichen Erbes ihr in euch einkehrt, werdet ihr Licht. ernst Bertram, geb. 1894 220 Hermann Stephani, 1940 —2—— 7 DDNEE.— E . Al-les Le-ben führt zum Tod, kannst es —2—.— 4———..——— 7—...—— 3..:—— * 2 1— — leicht be⸗trach⸗ten: Morgenrot bringt A⸗ bend⸗ rot, und was tagt, muß nach⸗ten.— 2. Alles Leben führt zum Tod. Hab Geduld: Es endet. Also grimm ist keine Not, die der Tod nicht wendet. 3. Weißt, an dir ist keiner Not fürder Macht ge⸗ geben: All dein Leben führt zum Tod, all dein Tod zum Leben. Rudolf Alexander Schröder, geb 1878 1⁵²⁴4 —.—— Im Jahreslauf 15. Jahrhundert Wittenberg, — 221 ten wir ͤ Wen suchn wir, M 1 + . 318 550. V—— iiN I 8 8498 F⁴. ‚ S 18 S V ——— I FVI 2 2 01 u UN S +——6 6 5 FRH HNI S HE— I II— &E 8 = INS 5* S 8 443 ii 7 25— ñ. NVI. S E +2 V V e N S 11 + soE 0 1 S. 4 7 I IXII— i———— S 5„HH+SE N NINUNs *—4—— 7 Q V— .— V V V 8—[P S D— 5½½½ Vũ*—— I — + + +. 15.— 4464— ——— 9.——— I. ¶——— HESOi 7„—— +44 5 S8 +— S E . ⸗ — 9 U U Allerseelen-Totengedächtnis Q —.—.— dr iiꝑꝑi e wi⸗ ger Gott, laß uns nicht ver⸗ ————7 n E in des bit ⸗tern Q si en 2—————— l — 2— Uo des Not. Ku⸗ ri ⸗ e⸗ lei⸗ son. 2. Mitten in dem Tod anficht uns der Hölle Kachen. Wer will uns aus solcher Not frei und ledig machen? Das tust du, Herr, alleine. Es jammert dein Barmherzigkeit unsre Sünd und großes Leid. Heiliger Herre Gott, heiliger starker Gott, heiliger barmherziger Heiland, du ewiger Gott, ö laß uns nicht verzagen vor der tiefen Hölle Glut. EKurieleison. z. Mitten in der Hölle Angst unsre Sünd uns treiben; wo solln wir denn fliehen hin, da wir mögen bleiben? 4 du dir, BZBerr Christ, alleine.— Vergossen ist dein teures Blut,— das gnug für die Sünde tut. Heiliger Herre Gott, heiliger starker Gott, heiliger barmherziger Heiland, du ewiger Gott, laß uns nicht entfallen von des rechten Glaubens Trost EKurieleison. ö Str. 1: 13. Jahrhundert, Str. 25 Martin Luther, 1483-1546 320 Im Jahreslauf 222 Michael Franck, 1652 —Q 4 7. DZ.— +— +.2.— 15•—* H CEI I 1.. +2—— 2 —*——— J1. Ach wie flüch⸗tig, ach wie nich⸗tig + V. TZ.——+— JZ.. 17½ H—.— ³⁵ W———— CLIA—. +— 2.————— 63.—½—.——— ist der Men⸗schen Le⸗ben! Wie ein Ne⸗bel Q 1 3— J.... Z... 2— L*—— CE—— L GS.— 2—.—.... —— 2—— bald ent ⸗ste⸗ het und auch wie⸗der bald ver⸗ * V 4 .— V ..— — ge⸗het, so ist un⸗ser Le⸗ ben, se⸗ het! 4 4 N I I *— I * IIXX 2. Ach wie nichtig, ach wie flüchtig sind der Menschen Tage! Wie ein Strom beginnt zu rinnen und mit Laufen nicht hält innen, so führt unsre Zeit von hinnen. 3. Ach wie flüchtig, ach wie nichtig ist der Menschen Freude! Wie sich wechseln Stund und Zeiten, Licht und Dunkel, Fried und Streiten, so sind unsre Fröh⸗ lichkeiten. 4. Ach wie nichtig, ach wie flüchtig ist der Menschen Schöne! Wie ein Blümlein bald vergehet, wenn ein rauhes Lüftlein wehet, so ist unsee Schöne, sehet! 5. Ach wie flüchtig, ach wie nichtig sind der Menschen Schätze! Es kann Glut und Flut entstehen, dadurch, eh wir uns versehen, alles muß zu Trümmern gehen. 6. Ach wie nichtig, ach wie flüchtig ist der Menschen Prangen! Der im Purpur hoch vermessen, ist als wie ein Gott gesessen, dessen wird im Tod vergessen. Allerseelen-Wotengedächtnis 321 7. Ach wie flüchtig, ach wie nichtig sind der Men⸗ schen Sachen! Allles, alles, was wir sehen, das muß fallen und vergehen. Wer Gott fürcht, wird ewig stehen. Michgel Franck, 1609-1667 22⁵5 Erhard Mauersberger, 1940 4 +— ZE..— J— LL. 1—* e.·.. LV L + 1—.— 0 8 0 0 J. Wir ste ⸗ hen vor ver⸗ borg-ner Tür, Q Q%...——— — + +————— * 2—. 4.— 1 — L— 2—.—————— — stumm steht der Wäch⸗ter Tod da⸗ für. If. *—— 2 2 0 22 L..—..—— nur ein Schritt, den kei ⸗ ner kennt, Q A N ö— R + 8—4 E ö——0——— 2—— 7 ö E der von der dunk⸗len Pfor=-te trennt. 2. Wer weiß, wie bald die Pforte springt, durch die der Tod uns alle bringt? HZerr Christ, wollst gnädig bei mir stehn, muß ich durch diese Pforte gehn. Fritz Wolke, 1890 224 Erh —— — 2 ard Mauer V. 4 Sberger, 1940 E 11 ů— P. 1+.—.— 1 2— 6* i— 2—4 1.J Dein: ist das er ben, dein der den Mor⸗ gen⸗glanz, das A⸗/ bend⸗ E S E* 0. 5——8— Tod, Be⸗ ginnen und Voll⸗en⸗ W. rot hältst dui in dei⸗- nen Hän-den. ——— 2—2 DV 4— 4— LL*—.— —.——— Q 7 D 2—— .————ñ—— 5 E 22 20— 2—.——3.I..— 23.2.2. +.— 4.——— II Zeit, strahlt mir vor an zur E⸗ wig⸗keit. 2. Oein ist das Kreuz, die bittre Mot, der Sturm, des Himmels Kerzen. Du segnest Acker, Leib und Vrot, den letzten Schlag der Herzen: Herr Gott, reiß mich im Tod an dich, wenn Nacht und Höll um⸗ branden mich. Rudolf Stelzner, geb. 1898 QAllerseelen-Cotengedächtnis 325 22 Weise: Alle Menschen müssen sterben Darmstadt, 1687 ...... SIII.... SS—— 1 Herr, du weck ⸗ test mir das Le⸗ ben, du hast Licht dem Tag ge ⸗ ge⸗ ben, E 550 S e 5——.— ECG——— 22 ‚..— E ———.— 2.; +—8 und dein A⸗ tem löscht es aun8 3 1 der ver⸗glüht zur Nacht hin⸗aus. Wer⸗den EV 2 5 ů—— 4. e.—— 2— E‚i...— * 8 88 mü⸗ de mei⸗ ne Hän⸗de, hilf, daß tap⸗fer Q + 7 —575— SS‚.iIDDSSSS—— ich voll⸗ en ⸗de mei⸗ nen Weg durch Rreuz und Leid, führ mich durch die Dun⸗ kel⸗ heit! 2. Du schaffft Welten, türmst die Berge, du bist Wächter mir und Schild, dein die Wiegen, dein die Särge; Gott, dein ewger Wille gilt! Rommt zu mir der Dod geschritten, sei mein Danken und mein Bitten dir o Herr, stets zugewandt: Reich mir deine Gnadenhand. 3. Du reifst Garben, segnest Stille, bleibst am Ende mein Gebet; du bist Güte, Kraft und Wille, Liebe, die in Treue steht. Ich bin froh in dir geborgen, leuchtend bricht der ewge Morgen aus des Herzens letzter Not in das Leben durch den Tod! Nudolf Stelzner, geb. 1898 21⁷ ieiTTTTcTTcsciid —— . — 06— 17f78 W 99)* +: 0 V +* 12 0 ++ x . 7 Goheimnisvoll dein Rommon und dein Gohen— Ru' ich? W Suhand rach unvor go Beinan⸗al S. dein Rommon 5 doin Gohn Rudol. Al Exanden Schxoden Sammle dir jeden ewasCwiges das dirkein Odraubt⸗ Das den Tod und das bon Dir lioblicher macht⸗ LXMCER In der Stille Einkehr* 226 Weise: Wunderbarer König Bremen, 1680 uns an⸗ be⸗ ten und in Ehr⸗furcht in uns schwei⸗ ge und sich in ⸗nigst Q. V D.—— Ih .:.— D—— aæ.S E—— 2— 2.—— vor ihn tre ⸗ 99.1 vor ihm beu ⸗ge. Wer ün ken ———.— +— jSDEDEDEDEDEEEEEE......= E—. 2— E 1 wer ihn nennt, soll das Herz er⸗ .—. 2 E— LV. 14 2 7 he⸗ ben und sich ihm er ⸗ge⸗ ben. 2. Majestätisch Wesen, möcht ich recht dich preisen und im Geist dir Dienst erweisen! Möcht ich wie die Engel immer vor dir stehen und dich gegenwärtig sehen! Laß mich dir für und für trachten zu gefallen, liebster Gott, in allem. 330 In der Stnre 3. LCuft, die alles füllet, drin wir immer schweben, aller Dinge Grund und Leben, Meer ohn Grund und Ende, Wunder aller Wunder, ich senk mich in dich hinunter. Ich in dir, du in mir, laß mich ganz verschwinden, dich nur sehn und finden. 4. Ou durchdringest alles; laß dein schönstes Lichte, Herr, berühren mein Gesichte. Wie die zarten Blumen willig sich entfalten ö und der Sonne stille halten, laß mich so still und froh ö deine Strahlen fassen und dich wirken lassen. 5. Mache mich einfältig, innig, abgeschieden, sanft und still in deinem Frieden; ö mach mich reines Herzens, daß ich deine Klarheit schauen mag in Geist und Wahrheit; laß mein Herz überwärts wie ein Adler schweben und in dir nur leben. 6. Herr, komm in mir wohnen, laß mein Herz auf Erden dir ein Heiligtum noch werden; komm, du nahes Wesen, dich in mir verkläre, daß ich dich stets lieb und ehre. Mo ich geh, sitz und steh,/ I laß auf dich mich schauen und dir ganz vertrauen. Gerhard Tersteegen, 1697-769 22/. Weise: Christus der ist mein Leben Melchior Vulpius, 1609 f. 2——— —* + 5*—— J. Ach bleib mit dei⸗ner Gna⸗de bei uns, Herr 25 2—)2 —— 2—— * II 2 — — — —— 1 V+ J 18 1 + 1 1 — 1 + 1—. +* I I + +** E 22 scha ⸗de des bö⸗ sen Sein⸗des List. 2. Ach bleib mit deinem Worte bei uns, Erlöser wert, daß uns allhier und dorte sei Güt und Heil beschert. 3. Ach bleib mit deinem Glanze bei uns, du wertes Licht; dein Wahrheit uns umschanze, damit wir irren nicht. 4. Ach bleib mit deinem Segen bei uns, du reicher Herr; dein Gnad und alls Vermögen in uns reichlich vermehr. 5. Ach bleib mit deinem Schutze bei uns, du starker Held, daß uns der Feind nicht trutze noch füll die böse Welt. 6. Ach bleib mit deiner Treue bei uns, mein Herr und Gott; Beständigkeit verleihe, hilf uns aus aller Not. Josua Stegmann 1588-1632 352 In der Stille Erste Weise WMittenberg, 1524 — 2— .——— ö ö— ö 0 ö 0 ö ö 1 n tie fer Not schrei ich zu dir, Oein gnä⸗ dig Ohr neig her zu mir Q CL..—9 I S——,, — 7 ö ů e, 1 Herr Gott, er ⸗ höe mein Ru⸗ fen. und mei ⸗ ner Vitt es öff ⸗ ne, —9—. E ö——..— CLA— 4—.—.— EE— denn so du willst das se ⸗ hen an, EY— 2— % n 2— 0 2—. rn was Sünd und Un⸗ recht ist ge⸗ tan, 9 1 tie,, * wer kann, Herr, vor dir blei ⸗ ben? zweite Meise Strabßburg, 1525 9⁰ ö—0 C.— 1 H ö—————— 2 2— 2 0 0— 1 Heie tie fer Not schrei ich zu dir, Dein gnä⸗ dig Ohr neig her zu mir — I N s.—.—+ .2..———— CT—— +— II ö D 2 2. Herr Gott, er ⸗ höe mein Ru⸗ e⸗ und mei ⸗ ner Bitt es.— öff⸗ nez Q + 2 ö ö ES 7 ö 2 2 0 ů ů —— * ö ö denn so du willsft das se⸗ hen an, Q + 5 —* ö 2 —PE 2 2—.— +— 0 was Sünd und Un ⸗ recht ist ge⸗ tan, 9⁰ EE 2 ů ö e, L FE— ö 2 2 DEEE E 1.— — wer kann, BHerr, vor dir blei ⸗ ben? 2. Vei dir gilt nichts denn Gnad und Gunst, die Sünde zu vergeben, es ist doch unser Jun umsonst auch in dem besten Leben. Vor dir niemand sich rühmen kann, des muß dich fürchten sedermann und deiner Gnade leben. 3. Darum auf Gott will hoffen ich, auf mein Ver⸗ dienst nicht bauen; auf ihn will ich verlassen mich und seiner Güte trauen, die mir zusagt sein wertes Wort; das ist mein Trost und treuer Hort, des will ich all⸗ zeit harren. 4. Und ob es währt bis in die Nacht und wieder an den Morgen, doch soll mein Herz an Gottes Macht verzweifeln nicht noch sorgen. So tu das Volk von rechter Art, das aus dem Geist erzeuget ward, und seines Gottes harre. 5. Ob bei uns ist der Sünde viel, bei Gott ist viel mehr Gnade; sein Hand zu helfen hat kein Ziel, wie groß auch sei der Schade. Er ist allein der gute Hirt, er, der sein Volk erlösen wird aus seinen Sünden allen. Martin Luther, 1483-1546 334 In der Stille Weise: Erhalt uns, Herr, 229 bei deinem Wort Mittenberg, 1543 —Q V — ö ů ö =—2—— 076 2 0 0 Gott, heil ⸗ger Geist, du TDrö⸗ ster wert, 5 ö ö— ED 2—* 2— —.— gib Ein⸗ tracht dei ⸗nem Volk auf Erd, r. 3——. 2——————— — 2 steh bei uns in der letz⸗ ten Not, EV 2 ö N —7222.— II E.— +—.* 2 II —.. 2——.* 2.— +* 22 g'leit uns ins Le⸗/ ben aus dem Tod. Martin Luther, 1483-1546 Aus dem Lied: Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort Weise: Es ist das BZeil 230 uns kommen her Wittenberg, 1523 —* . x—1— EH 2———— Gott, dei ⸗ ne Gü⸗ te reicht so du krönst uns mit Varm⸗ her⸗zig⸗ 27 V 1—.— EA—.— — 1.——— weit, so weit die Wol ⸗ ken keit und eilst, uns bei ⸗ zu⸗ EV 60 ů— H E..— I—— .........— ö 962e en⸗ 115 sne ⸗ hen. Herr, mei ne Einkehr 35⁵ Q V—— FEEUE 1 1.— CE V 2— 2—— —·5 +— L——.— +7 x + Burg, mein Fels, mein Hort, ver—⸗ E 40 4—1.— ++— h ö r nu E——. 22—— 20 nimm mein Flehn, er ⸗ hör mein Wort; denn 2⁰⁴— FPFE 1 —24.—— CI—. L 60— 0 0——— 54 2. 1 ich will vor dir be ⸗ ten. Christian Fürchtegott Gellert, 715769 23 1 Görlitz, 1648 ——.—— 2 —CL 1 2.(—*— E.. L.— ö— . I +7 V J. Herr JFe⸗ su Christ, dich zu uns wend, Qꝗ V. EEEEE ö.—.—— LILX. 1— L— 2— LV 1——9——. H dein heil ⸗gen Geist du zu uns send; ͤ—— 2.— Q 7 EV S. ů ne 8 ‚ mit Hilf und Gnad er uns re⸗gier Q + 1 1— —— 553—.—.————. 6 IEE EEEEEEEE und uns den Weg zur Wahrheit führ. 2. Uu auf den Mund zum Lobe dein, bereit“ das Herz zur Andacht fein, den Glauben mehr, stürk den Verstand, daß uns dein Nam werd wohl bekannt. 336 In der Stille 3. Einst singen wir mit Gottes Heer: Heilig, heilig ist Gott der Herr! und schauen dich von Angesicht in ewger Freud und selgem Licht. Altenburg, 1648 Weise: Herr Jesu Christ, dich zu uns wend Görlitz, 1648 —6 ö — + ö— — 55 5—.—..— SS.....— 1. Herr, 6ff ⸗ ne mir die Her⸗ zens⸗tür, ꝗ— EFÆH x—— ö —.—— S.CJ—. 2 +* zieh durch dein Wort mein Herz zu dir, E ů. ————.——...— —— 1— 12 + laß mich dein Wort be⸗wah⸗ ren rein, 0 4 E/ ö„ V. 2 C. L 2— — 7—.— SD laß mich dein Rind und Er⸗ be sein. Z. Oein Wort bewegt des Berzens Grund, dein Wort macht Leib und Seel gesund, dein Wort ists, das mein Herz erfreut, dein Wort gibt Trost und Seligkeit. Johann Olearius, 16414684 Weise: O daß ich tausend Zungen hätte Frankfurt a. M., 1738 ů. +. + 2 +— W. ge be dir, mein Gott, aufs neu ⸗e er ⸗wek⸗ke mich zu neu⸗ er Treu ⸗ e 8 s — TV 337 Eintehr Iu 4—— E U 86 MES5 . ½ O E — 5 D 8• 5 ⁰ — —8 5 D/ —— — 2 +5 V —33—— mir kein Trop⸗fen Blut, 7 IN Es sei L. 56 + tut. der nicht, Herr, dei nen Wil⸗len 22 + Johann Jakob RKambach, 1693-755 Aus dem Liede: Ich bin getauft auf deinen Namen 234 Meiningen, 1693 4* 171 * 2 O Gott, du from⸗ mer Gott, ist, du von ist, was 2 Q 822 den nichts Vrunn⸗quell dem wir N IN 7 und daß 7 Mmir sun⸗den Leib gi 1— r sol ⸗ chem Lei un⸗ver⸗ le3tz⸗ te ein + D— ——— bleib. Ge⸗ wis ⸗ sen rein und Seel 22 ö 338 x In der Stille I 2. Gib, daß ich tu mit Fleiß, was mir zu tun ge⸗ II bühret, wozu mich dein Befehl in meinem Stande führet. Gib, daß ichs tue bald, zu der Feit, da ich soll, und wenn ichs tu, so gib, daß es gerate wohl. 3. Hilf, daß ich rede stets, womit ich kann bestehen; laß kein unnützlich Wort aus meinem Munde gehen, und wenn in meinem Amt ich reden soll und muß, so gib den Worten Kraft und Nachdruck ohn Verdruß. 4. Findt sich Geführlichkeit, so laß mich nicht ver⸗ zagen, gib einen Heldenmut, das Kreuz hilf selber tragen. Gib, daß ich meinen Feind mit Sanftmut über⸗ wind und, wenn ich Rat bedarf, auch guten Rat erfind. 5. Laß mich mit jedermann in Fried und Freund⸗ schaft leben, soweit es christlich ist; willst du mir etwas ö geben an Reichtum, Gut und Geld, so gib auch dies ( dabei, daß von unrechtem Gut nichts untermenget sei. 6. Soll ich auf dieser Welt mein Leben höher bringen, ö durch manchen sauren Tritt hindurch ins Alter dringen, so gib Geduld; vor Sünd und Schanden mich bewahr, V auf daß ich tragen mag mit Ehren graues Haar. 7. Laß mich an meinem End auf Christi Tod ab⸗ scheiden; die Seele nimm zu dir hinauf zu deinen Freu⸗ den; dem Leib ein Räumlein gönn bei frommer Chri⸗ sten Grab, auf daß er seine Ruh an ihrer Seite hab. 8. Wenn du die Toten wirst an jsenem Tag erwer⸗ RN ken, so tu auch deine Hand zu meinem Grab aus⸗ strecken; laß hören deine Stimm und meinen Leib weck auf und führ ihn schön verklärt zum auserwähl⸗ ten Hauf. Johann Heermann, 1585-647 339 Einkehr 25⁵ Weise: Wachet auf, ruft uns die Stimme Frankfurt a. M., 1599 — I. . Chri t ihr euch mit Go FNü ⸗stet euch, Wapp⸗net 38 1 der Herr der Wel⸗ten ruft zum Strei⸗te, se dem Or⸗ te, und kämp⸗fet frisch an er hält euch gro da⸗ mit 2 —+ — — + schau e auf das Ziel, da ist Freu⸗de. Wohl⸗ IA „3. r ——— so zum Kampf be⸗ reit, seid so an, kErö ⸗net 22 340 In der Stille 2. JVesu, stärke deine Kinder und mach aus denen Überwinder, die du erlöst mit deinem Blut. Schaffe in uns neues Leben, daß wir uns stets zu dir erheben, wenn uns entfallen will der Mut. Schenk uns den Geist, Herr Christ, durch den die Liebe fließt in die Herzen, so halten wir getreu an dir im Tod und Leben für und für. Nach Wilhelm Erasmus Arends, 167721 Weise: Die Tugend wird durchs Kreuz geübet Halle, 1704 Q SBnn. HO 7—————.—— 1. 4 groß ist des 15 ten Gü⸗te! der 65 ver⸗ hür⸗ te⸗ tem Ge⸗mü⸗ te —.—5————...—..—.—.——. r n mamu Hirm mnn, E I— —— 1— 1.— II Ist der ein Mensch, den sie nicht hü)) den Dank er ⸗stickt, der ihr ge⸗ bührt? E 4 ö—— 5 E 2 Z d wer annennnn an man.—— —..— 2—— — 0 ö Nein, sei ne Lie⸗ be zu er⸗ mes⸗ sen, *...— rr dr. +7 + sei e⸗ wig mei⸗/ ne größ ⸗te Pflicht. . ö— 9 Tinin. n +...————— 134——.—.——.— D.—ßt— + +..— D.— 2.—2——————— +—— Der Herr hat mein noch nie ver⸗ ges⸗ sen; ö‚ 2——— FV ver ⸗giß, mein Herz, auch sei ⸗ ner nicht! Elnkehr—34— 2. Wer hat mich wunderbar bereitet? Der Gott, der meiner nicht bedarf. Wer hat mit CLangmut mich geleitet? Er, dessen Nat ich oft verwarf. Wer stärkt den Frieden im Gewissen? Wer gibt dem Geiste neue Kraft? Wer läßt mich soviel Glück genießen? Ists nicht sein Arm, der alles schafft? 3. Und diesen Gott sollt ich nicht ehren und seine Güte nicht verstehn? Er sollte rufen, ich nicht hören, den Weg, den er mir zeigt, nicht gehn? Sein Will ist mir ins Herz geschrieben, sein Wort bestärkt ihn ewiglich: Gott soll ich über alles lieben und meinen Mächsten gleich als mich. 4. O Gott, laß deine Güt und Liebe mir immerdar vor Augen sein! Sie stärk in mir die guten Triebe, mein ganzes Leben dir zu weihn! Sie tröste mich zur Zeit der Schmerzen, sie leite mich zur Zeit des Glücks, und sie besieg in meinem Herzen die Furcht des letzten Augenblicks. Christian Fürchtegott Gellert, 71 237 Erhard Mauersberger, 1840 4 + 2 *— 0 x 5 J. Gott, du bist Licht und wohnst im Licht, —4* IIII 8 VVI 2* * 14—— 2———.— D.—— 1 J— — ö 1——— ach mach mich licht und 9⁰ 44 ,.... I——— rein, zu schau⸗en, Herr, dein An⸗ ge⸗ —.——.—. +7 sicht und die ver⸗ eint zu sein. V —4 342 In der Stille I 2. So laß mich wandeln, wo ich bin, vor deinem I Angesicht; mein Tun und Lassen, all mein Sinn sei ö lauter, rein und licht. I 3. Oein Auge leite meinen Gang, daß ich nicht irre V geh; ach bleib mir nah mein Leben lang, bis ich dich ewig seh. Gerhard Tersteegen, 1697-769 I 238 Weise: Liebster Fesu, wir sind hier Johann Rudolf Ahle, 1664 .———..— 22.——————.— CETC——.——..D —. 7——— ů—— ö 1190 ,sern Aus ⸗ gang 199 ne.— Gott, seg ⸗ ne un ⸗ ser— täg⸗ lich Brot, — ö— 1— I H ö +— 5—— +* 25.. Nenn, Bnnn, mnnr n + I n/ sern un e glei⸗ cher ma⸗ ßen, I 80 ne ser Tun und Las⸗ sen, 4 + II TD.——— 1 D—— ö——— AFI——ẽ 4 1* 9—— l 23——— 5——— I— 2 ů seg Ane uns mit sel⸗ gem Ster⸗ben I. 4 4.— IASA 2 4.—— 1— II und mach uns zu Him⸗ mels⸗ er ⸗ben. ö Hartmann Schenck, 1654-4681 Il I IN1 259 Leipzig, 1539 ö H 2 ; nen nmnin, ne 2— 22.— 1Va⸗ ter un ⸗ ser im Him⸗ mel⸗ reich, 0 Einkehr 345 — 0 9— EVA 0 ů RRERREE— der du uns al ⸗ le hei ⸗ßest gleich, 22 15— PFFFFfFfFfFfFffffff. Brü⸗der sein und dich ru ⸗-fen an — D 2— +... 5— 2* E/* ö— 2 2 — 1.— 2. und willst das Ve⸗ ten von uns han, Q J7 n n —— 5 gib, daß nicht bet al ⸗ lein der Mund, U ö E 2 9———.—4 — 3————— 6 ö— 2— hilf, daß es geh von Her⸗zens⸗gründ. 2. Geheiligt werd der Name dein, dein Wort bei uns hilf halten rein, daß wir auch leben heiliglich, nach deinem Mamen würdiglich. Vehüt uns, Herr, vor falscher Lehr, das arm, verführet Volk bekehr. 3. Es komm dein Keich zu dieser Zeit und dort her⸗ nach in Ewigkeit. Oer heilge Geist uns wohne bei mit seinen Gaben mancherlei, des Satans Zorn und groß Gewalt zerbrich, vor ihm dein Kirch erhalt. 4. Oein Will gescheh, Herr Gott, zugleich auf Erden wie im Himmelreich. Gib uns Geduld in Leidenszeit, gehorsam sein in Lieb und Leid; wehr und steur allem Fleisch und Blut, das wider deinen Willen tut. 5. Gib uns heut unser täglich Brot und was man b'darf zur Leibesnot; behüt uns vor Unfried und Streit, vor Seuchen und vor teurer Zeit, daß wir in gutem Frieden stehn, der Sorg und Geizes müßig gehn. 344 In der Stille 6. All unsee Schuld vergib uns, Herr, daß sie uns nicht betrübe mehr, wie wir auch unsern Schuldigern ihr Schuld und Fehl vergeben gern. Zu dienen mach uns all bereit in rechter Lieb und Einigkeit. 7. Führ uns, Herr, in Versuchung nicht, wenn uns der böse Geist anficht; zur linken und zur rechten Hand hilf uns tun starken Widerstand, im Glauben fest und wohlgerüst und durch des heilgen Geistes Trost. 8. Von allem Übel uns erlös; es sind die Zeit und Tage bös. Erlös uns von dem ewgen Tod und tröst uns in der letzten Not. Bescher uns auch ein selig End, nimm unsre Seel in deine Händ. 9. Amen, das ist: Es werde wahr! Stärk unsern Glauben immerdar, auf daß wir ja nicht zweifeln dran, was wir hiermit gebeten han auf dein Wort in dem Namen dein: So sprechen wir das Amen fein. Martin Luther, 1483-1546 Weise: Errett mich, o mein lieber Herre LCuon, 1547 EV ö———— lh——[— mm—— EH———— 1. O du, vor dem die Stür⸗me schwei⸗ gen, . 9 5— EH——— 7 ö—— DEE 0— 5 vor dem das Meer ver⸗ sinkt in Ruh, Q 7 e,,. E„•— — 17 dies wil⸗ de 33355 nimm hin zu 5.—— 2 *— und hin es dei⸗ nem Sue⸗ den zu. Einkehr 34⁵5 2. Dies Herz, das ewig umgetrieben, entlodert, all⸗ zurasch entfacht und, ach, mit seinem irren Lieben sich selbst und andre elend macht, 3. entreiß es, Herr, dem Sturm der Sinne, der WMünsche treulos schwankem Spiel, dem dunklen Orange seiner Minne; gib ihm ein unvergänglich Ziel, 4. auf daß es los vom Augenblicke, von Zweifel, Angst und Reue frei sich einmal tief und voll erquicke und endlich, endlich stille sei. Emanuel Geibel, 1805-1884 241 Brüdergemeinde, um 1740 4—.— ů—— ——* LCLXX.* I L*—— 2. E——..——— J. Nin⸗ge recht, wenn Got ⸗tes Gna⸗ de v 3——..— Oẽ 2——— 2— Ae.. — ö——.— dei-ner See⸗ le RNu ⸗/fen hört 2———— I— PZ. I—2 2——2 CI.— 32.—.—. 2.— D— 25—— und dir eb ⸗net neu⸗e Pfa ⸗ de, Q +.— nmnnun ö r,. frei der Last, die dich be⸗schwert. 2. Ninge, daß dein Eifer glühe und die Liebe Gottes dich an das Vaterherze ziehe; halbe Liebe hält nicht Stich. 3. Finge im Gebet in Treuen, halte damit feurig an; laß dich keine eit gereuen, wärs auch Tag und Nacht getan. 4. Nimm in Ehrfurcht deiner Seele, deines ewgen Heiles wahr; in des Lebens Schuld und Fehle schwebst du täglich in Gefahr. SSSSESSS 346 In der Stille 5. Kämpfe bis aufs Blut und Leben, dring hinein in Gottes Reich; will der Satan widerstreben, werde weder matt noch weich. 6. Halt ja deine Krone feste, halte männlich, was du hast, recht beharren ist das Veste, Rückfall ist ein böser Gast. 7. Wahre Treu führt mit der Sünde bis ins Grab beständig Krieg, richtet sich nach keinem Winde, sucht in sedem Kampf den Sieg. 8. ODies bedenket wohl, ihr Streiter, streitet recht, bezwinget euch, geht doch alle Tage weiter, bis euch kommt das Himmelreich. Nach Fohann Joseph Winckler, 1670-722 Weise: Valet will ich dir geben Leipzig, 1615 EH—— ů———— JE. 2— +2— CILA— + I— 2.— IES—.————.— 4 R LCaß mich dein sein und blei ⸗ ben, du von dir laß mich nichts trei ⸗ben, halt Q E— 2 2 2 F ö‚————.— 1——— 1 II treu ⸗er Gott und 1. Herr mich bei dei ⸗ ner Lehr. Q V.— .¶ 2—— 2 1 2——— J.— 2.— 25—— L———2——— E—— IIIE laß mich nur nicht wan ken, gib mir Be⸗ 3—— ů——. CEAX 1 I E— I 0 2 2— Einkehr 347 5 D— 2— + I E——— j— PIO 2———— 12—2————.— 7— +——*— dan ⸗ken in al le E⸗ wig⸗ keit. Nikolaus Selneckher, 1530-—1592 243 Johann Crüger, 1655 Q 4 E◻ L nnnnan Anien ne n er. +——=SSSD ö 33——— ö ——— 2— 1 1005 G/wig⸗keit, du Donnerwort, 0 0 G⸗wig⸗keit, deit oh⸗ne Zeit, ich ꝗꝝ m——— ö—..—.— CEII +—. EED——. ̃— — 1.—. I 2 1 Schwert, das durch die See⸗le bohrt, 0 weiß vor gro ⸗-ßer Trau⸗rig⸗ keit nicht, 2—.—.——— ,,.. 2. V. 2 An⸗ fang son der En ⸗ del n viel⸗ wo ich mich hin⸗wen ⸗ de. J [.LE 155 H— 43 DSaa—— V + *V——. 1—— 1 E leicht ist heut der letz te Tag, wer * 9 427 2 1 II CE 2 +.— 1 III ILC— 1 N 122—.—..——* II +2 7— *— weiß, wie ich noch ster ⸗ben mag. 2. O Gwigkeit, du Freudenwort, das mich erquicket fort und fort, o Anfang sonder Ende! O Ewigkeit, Freud ohne Leid, ich weiß von keiner Traurigkeit, wenn ich mich zu dir wende. Herr Vesus, gib mir solchen Sinn beharr⸗ lich, bis ich komme hin. 1. Str.: Johann Nist, 1607-1667 2. Str.: Kaspar Heunisch, 1620-1690 In der Stille 2⁴⁴ Weise: Wachet auf, ruft uns die Stimme Frankfurt a. M., 1599 2 2—2 und Le⸗ noch man⸗ 7 Wir da durch Tod EININ ——2 , gen, Dr er drin dir zu Hel ⸗den ben chen , nen, ken —— —.— 2 — 2 VV — —— 2 — 2 —— V 2 5. ꝗ 2 1—2 ganz be⸗ man E daß 1 . 17. 349 Einkehr E 1 spre⸗chen schon ** Q — + 27 gilts? Wir von. da ⸗ ES Graf Nikolaus von Zinzendorf, 1700- 760 brin gen Aus dem Lied: Kron und Lohn beherzter Ringer 2⁴4 Meise: Was mein Gott will, das gscheh allzelt Paris, 1530 EE —— — F 28 Vũ 8 1— Vũ — 0 E 22 S S E —— 8 2 — + Q und scheu ⸗e ——2 + nicht dein und was mein We⸗ sen N N Q C 2 L.2 L Es kann mir wohl vor Men⸗schen ⸗=blick, + — —— CL.V mir nicht grãus⸗ en. kann 350 In der Stille 2. In dir ist all mein Sinn und Sein geborgen und beschlossen. Du bist so groß, ich bin so klein, bin doch aus dir geflossen. Vin doch aus dir ein Teil und Hauch und kann aus dir nicht fallen. Es muß mein Tröpflein Seele auch in dich, du Meer, hinwallen. 3. Ou Meer, in dem das Feuer sich versammelt und sich einet, du Meer, darin das TDrübe sich verwandelt und sich reinet: Schick deine Fluten über mich und all mein halbes Wesen, so werd ich nun und ewiglich in dir von mir genesen. Anna Schieber, geb. 1867 Weise: Ninge recht, 246 wenn Gottes Gnade Brüdergemeinde, um 740 9 ö ö + z.- an. ö— ö EFS 3——.———.— V—— J. Wol⸗ lest mei⸗ ne See⸗ le stil len, Q 1 F.. + ů——— — 8+8————..—— ETEA——2 2 2 Hnnn Knrr EV ö—— 0— Kö/ nig, der in Son⸗/ nen geht, —— ö ö — V 5 IIII + —— —.— — wol⸗lest mei ⸗ ne Sehn⸗ sucht fül ⸗len, die am Wwe ⸗ ge wei⸗ nend steht. 2. Mollest all die irren, kranken Wünsche von der Seele tun; all die flehenden Gedanken laß wie müde Kindlein ruhn. Einkehr 35¹ 3. Mollest mir im Traume sagen, daß du der Ge⸗ rechte bist, daß der Zweifel wühlend Fragen morgen Driumphieren ist. 4. Mollest löschen all mein Grämen, all die Angst, die mich umspinnt, wollest wieder zu dir nehmen, Vater, ein verlornes Kind. Gustav Schüler, 1868-1939 24.7 J. Beers, 1958 2— CE I. — L— 717* ö— D..———— IEEIEE—— + —— L—— 2—3 Fragt ihr auch, war⸗ um die Son⸗ ne scheint? —Q E—— PPPPPPC Fragt ihr auch, war ⸗um ihr at⸗ met, weint, .= und warum am WMeinstock quillt die Trau⸗be? 2. Es ist leicht, mit schnellem Mund zu fragen, doch es kräuselt nur wie Wind die Flut. Und was heimlich. in der Tiefe ruht, könnt ihr nicht mit schneller Hand ersagen. 3. Wem der Herrgott einsam ist begegnet, trägt es tief im Herzen, geht und schweigt. Und ob man mit Fingern auf ihn zeigt, weiß er doch: Sein Leben ist gesegnet. Hermann Claudius, geb. 1878 3⁵52 In der Stille Weise: Ringe recht, 248 wenn Gottes Gnade Brüdergemeinde, um 7740 E ö— ö ö——— n Kin. J. Got ⸗tes Stil-le soll sich brei⸗ ten —.————..—.— I— I*.— 2.8—2 1—— um mein Sor ⸗ gen, mei ⸗ ne pein; Q I + .. 2—..——— 9—.—— CVLXXV. + +— IL.— — 5*——— ö—1. 2325 denn die Stim⸗men Got⸗ tes läu ⸗ ten ,..———— EE—— 6• 7—.— —— Frie ⸗den, ew ⸗ gen Frie⸗ den ein. 2. Ebnen soll sich jede Welle, denn mein König will sich nahn; nur an einer stillen Stelle legt Gott seinen Anker an. 3. Was gewesen, werde stille; stille, was dereinst wird sein. All mein Wunsch und all mein Wille gehn in Gottes Willen ein. Rudolf Kögel, 1829-1896 Weise: Ach Gott und Herr Freiberg, 1655 70.——..— XVI 2 ů V 23* 2 iii ES—————.—— ö ö 1. Du bist mein Hort, und auf dein Wort soll a.——— —— ———— .—— —— Einkehr 3⁵5³3 W mei⸗ne See⸗le trau⸗en. Ich wand⸗le hier, mein 2— 2——— O ,. — ß———— Gott, vor dir im Glau⸗ben, nicht im Schau⸗en. 2. Wo hätt ich Licht, wofern mich nicht dein Wort die Wahrheit lehrte? Gott, ohne sie verstünd ich nie, wie ich dich würdig ehrte. 3. Oein Wort verklärt der Seele Wert, die Sterb⸗ lichkeit zum Leben. Nur Ewigkeit ist diese deit von dir mir übergeben. 4. Nun darf mein Herz in Reu und Schmerz der Sünde nicht verzagen; nein, du verzeihst, lehrst meinen Geist ein gläubig Vater sagen. 5. Ou unser Hort, dein heilig Wort sei nicht umsonst gegeben. Es sei mein Teil, es sei mir Heil und Kraft zum ewgen Leben. Christian Fürchtegott Gellert, 171⁵ 35⁴4 In der Stille Weise: Meinen Fesum 250 laß ich nicht Johann Uhlich, 1674 Q 2 ö—— CLL.* +**— 1— L—— 1 Mü⸗ der Geist, nun kehr zur Ischlies die Au ⸗gen sach ⸗ te —0—— 5— ö—— 22— ,, v,rer—— Ruh und ver⸗ giß der Bil ⸗ der zu, was nicht Gott ist, dir ent— — ernt., re. ö 2— EE— — 5 2370 Schweig dem Herrn und halt ihm E 2 a ů ö—777— — DH EV 1—. I still, daß er Wir ⸗ ke, was er will. 2. Still, geschäftiger Verstand;, ruht, ihr ausge⸗ schweiften Sinnen! Soll mir Mahrheit sein bekannt, muß der Bilder Schwarm zerrinnen, soll Gott wirken frei und rein, muß mein Eignes stille sein. 3. Liebster Herr, ich merke wohl innigs Neigen, zartes Winken, daß ich dir mich lassen soll, mir und allem ganz entsinken: Du willst Herr und Meister sein, in mir wirken ganz allein. +. Ganz für dich und ganz allein, ohne Missen, Wollen, Stören soll ich eingesammelt sein, dir zu feiern, dich zu hören: Nun die Augen schließen sich, stille selbst mich inniglich. 5. Hab du freie Hand in mir, wollest deinen Ton bereiten; meine Kräfte seien dir leere, stille Fähig⸗ keiten: ODu magst sie nach deinem Willn selbst be⸗ wegen, selbst erfülln. Gerhard Tersteegen, 1697-769 OSCM Leid —— Slir Wordon 8 V beßuehl. du dene WeCE Trost im Leid 2⁵1 Weise: Cobet Gott, unsern Herren Bei Bartholomäus Gesius, 16035 0 I——* E————.—..— 1222 ů1 +—— I 1 — 1.— 4 Ve⸗fiehl du dei ne We ⸗ ge und A[Ider al⸗ ler⸗ treu⸗ sten Pfle ⸗ge des, +.———„ 4—.—. EUe. 2 TTNTNTNT —.—— +.——1 was dein Her ⸗ ze kränkt Der der den Him ⸗ mel lenkt. E 7——— E— ———. ö ů——.—.— * Wol⸗ken, Luft und Win⸗den gibt We⸗ ge, .——————— , umen ir muur., mumn uu..—— 59977 L—. + +———— ** Lauf und Vahn, der wird auch We⸗ ge ———.—— Sr riret wrer,rirrer ee nn ———.e.n fin ⸗„den, da dein Fuß de⸗ hen kann. 2. Oem Herren mußt du trauen, wenn dirs soll wohl⸗ ergehn; auf sein Werk mußt du schauen, wenn dein Werk soll bestehn. Mit Sorgen und mit Grümen und mit selbsteigner Pein läßt Gott sich gar nichts nehmen, es muß erbeten sein. 3. Oein ewge Treu und Gnade, o Vater, weiß und sieht, was gut sei oder schade dem sterblichen Geblüt; und was du dann erlesen, das treibst du, starker Held und bringst zu Stand und Wesen, was deinem Rat gefällt. 358 In der Stille 4. Weg hast du allerwegen, an Mitteln fehlt dirs nicht; dein Dun ist lauter Segen, dein Gang ist lauter Licht; dein Werr kann niemand hindern, dein Arbeit darf nicht ruhn, wenn du, was deinen Kindern ersprießlich ist, willst tun. 5. Und ob gleich alle Teufel hier wollten widerstehn, so wird doch ohne Zweifel Gott nicht zurücke gehn; was er sich vorgenommen und was er haben will, das muß doch endlich kommen zu seinem Zweck und Ziel. 6. Hoff, o du arme Seele, hoff und sei unverzagt! Gott wird dich aus der Höhle, da dich der Kummer plagt, mit großen Gnaden rücken, erwarte nur die Zeit, so wirst du schon erblicken die Sonn der schönsten Freud. 7. Auf, auf, gib deinem Schmerze und Sorgen gute Nacht, laß fahren, was das Herze betrübt und traurig macht; bist du doch nicht Regente, der alles führen soll, Gott sitzt im Regimente und führet alles wohl. 8. Ihn, ihn laß tun und walten, er ist ein weiser Fürst und wird sich so verhalten, daß du dich wundern wirst, wenn er, wie ihm gebühret, mit wunderbarem Rat das Werk hinausgeführet, das dich bekümmert hat. 9. Er wird zwar eine Weile mit seinem Trost ver⸗ ziehn und tun an seinem Teile, als hätt in seinem Sinn er deiner sich begeben und sollst du für und für in Angst und Möten schweben, als frag er nichts nach dir. 10. Wirds aber sich befinden, daß du ihm treu ver⸗ bleibst, so wirst du Hilfe finden, da du's am mindsten gläubst; er wird dein Herze lösen von der so schweren Last, die du zu keinem Vösen bisher getragen hast. UN. Mohl dir, du Kind der Treue, du trägst den Sieg davon; drum rühme laut und freue dich deiner Ehrenkron. Gott legt aufs Haupt dir nieder die treue Segenshand, und du singst Jubellieder dem, der dein Leid gewandt. 12. Mach End, o Herr, mach Ende mit aller unsrer Not; stärk unsre Füß und Hände und laß bis in den Tod uns allzeit deiner Pflege und Treu empfohlen sein, so gehen unsee Wege gewiß zum Himmel ein. Paul Gerhardt, 1607-1676 TUrost im Leid 359 Weise: Was mein Gott will, das gscheh allzeit Paris, 1530 E ö ö ö* 2 2—— . 1 Ich hab in Got⸗ tes Herz und Sinn was bö ⸗ se scheint, ist mir Ge⸗winn, Q SD.———— HN PC +—.— 2.—* II Se mein Herz und Sinn er ⸗ ge/ ben) der Tod selbst ist mein Le ⸗ ben. — “+J..* .S............ITTITITI.IIII.—. — 2 2 DOer al⸗ les lenkt, auch mein ge⸗denkt, Q PE. X CE—. 23 2* CZA—————.—— 1D hat mich zu sich ge ⸗ zo ⸗ gen; Q 4. E— 2 0 6• 2— ob er gleich schlägt und Kreuz auf⸗legt, ö ö 4.———— 7 + bleibt doch sein Herz ge ⸗ wo s/ gen. 2. Oas kann mir fehlen nimmermehr, mein Vater muß mich lieben. Wenn er mich auch gleich wirft ins Meer, so will er mich nur üben und mein Gemüt in seiner Güt gewöhnen, fest zu stehen. Halt ich dann stand, weiß seine Hand mich wieder zu erhöhen. 360 In der Stille 3. Fürwahr, der dich geschaffen hat und sich zur Ehr erbauet, der hat schon längst in seinem Rat ersehen und beschauet aus wahrer Treu, was dienlich sei dir und den Deinen allen. Laß ihm doch zu, daß er nur tu nach seinem Wohlgefallen. 4. Wie's Gott gefällt, so muß es sein, zuletzt wirds dich erfreuen; was du jetzt nennest Kreuz und Pein, wird dir zum Trost gedeihen. Wart in Geduld, die Gnad und Huld wird sich doch endlich finden; all Angst und Mual wird auf einmal gleichwie ein Hauch verschwinden. 5. Soll ich denn auch des Todes Weg und finstre Straße reisen, wohlan, so tret ich Bahn und Steg, den mir dein Augen weisen. Du bist mein Hirt, der alles wird zu solchem Ende kehren, daß ich einmal in deinem Saal dich ewig möge ehren. Paul Gerhardt, 1607-1676 253 Severus Gastorius, 1681 2 0 Wadede Gott tut, das ist wohl⸗ ge⸗ tan, es wie er fängt mei⸗ ne Sa⸗chen an, will 1— ö— ERE bleibt ge⸗recht sein Wil=le, ich ihm hal⸗ten stil ⸗le. Er ist mein — n e. SSꝓ.II....... 1 — — — 2 Gott, der in der Not mich wohl weiß zu er⸗ —.———— 35— ö—4 .—...EE... *—.— n, min i, + 2 hal⸗ten; drum laß ich ihn nur wal⸗ten. Trost im Leid 361 2. Was Gott tut, das ist wohlgetan, er wird mich nicht betrügen; er führet mich auf rechter Bahn, so laß ich mir genügen an seiner Huld und hab Ge—⸗ duld; er wird mein Unglück wenden, es steht in seinen Händen. 3. Was Gott tut, das ist wohlgetan, er wird mich wohl bedenken; er als ein Arzt und Wundermann wird mir nicht Gift einschenken für Arzenei; Gott ist getreu, drum will ich auf ihn bauen und seiner Güte trauen. J. Was Gott tut, das ist wohlgetan, er ist mein Licht und Leben, der mir nichts Wöses gönnen kann; ich will mich ihm ergeben in Sreud und Leid. Es kommt die Zeit, da öffentlich erscheinet, wie treulich er es meinet. 5. Was Gott tut, das ist wohlgetan; muß ich den Kelch gleich schmecken, der bitter ist nach meinem Wahn, laß ich mich doch nicht schrecken, weil doch Zu⸗ letzt ich werd ergötzt mit sübem Trost im Herzen; da weichen alle Schmerzen. 6. Was Gott tut, das ist wohlgetan, dabei will ich verbleiben. Es mag mich auf die rechte Bahn Not, Tod und Elend treiben, so wird Gott mich ganz väter⸗ lich in seinen Armen halten; drum laß ich ihn nur walten. Samuel Rodigast, 1649 ο 362 In der Stille 2⁵ 4 Parls, 1550 * + CZ.* ͤͤ ————— 11— mein Gott will, das gscheh all ⸗Zeit, zu hel⸗ fen dem ist er be⸗-reit, H .... ö I sein Will der ist der vbe— ste;, der an ihn glau⸗bet fe ste. .....—— H———.— 2 2——— Er hilft aus Not, der from⸗-me Gott, IIIIII... TRłCéC XTCTTC 1U ö und züch ⸗ti ⸗ get mit Ma ⸗ßen. 9— 2* Z,.——8 Wer Gott ver⸗ traut, fest auf ihn baut, ů I .————————————— H ——.—.—.—. 7. I zIr den will er nicht ver⸗ laf V sen. 2. Gott ist mein Trost, mein Zuversicht, mein Hoff⸗ nung und mein Leben; was mein Gott will, daß mir geschicht, will ich nicht widersteeben. Sein Wort ist wahr, denn all mein Haar er selber hat gezählet; er hüt und wacht, stets für uns tracht, auf daß uns gar nichts fehlet. Trost im Leid 36³3 3. Orum will ich gern von dieser Welt hinfahrn nach Gottes Willen zu meinem Gott; wanns ihm ge⸗ füllt, will ich ihm halten stille. Mein arme Seel ich Gott befehl in meiner letzten Stunden. Du frommer Gott, Sünd, Höll und Tod hast du mir überwunden. 4. Noch eins, Herr, will ich bitten dich, du wirst mirs nicht versagen: Wenn mich der böse Geist aͤnficht, laß mich, Herr, nicht verzagen. Hilf, steur und wehr, ach Gott, mein Herr, zu Ehren deinem Namen. Wer das begehrt, dem wirds gewährt,; drauf sprech ich fröh⸗ lich: Amen. Albrecht von Preußen, 1490-1568 25⁵ Hermann Ohland, 1940 E——— E..—2*——. 2 PEFN——W83IJZ¶I2 +— J * E 1——— 3 Gib dich zu⸗ frie-den und sei stil ⸗le VUin ihm ruht al⸗ ler Freu⸗den Fül ⸗=le, C 1—5——— RH CEA— 2 S I CI— 2— JZ. I — 1 I in dem Got ⸗te dei ⸗nes Le⸗ in ohn ihn mühst du dich ver⸗ ge⸗ bens; Q— E ů ů—— E 5 e a.———.—— *— +— 7 + er ist dein Guell und dei- ne Son⸗ ne, 9 2— 22 4Z—— 2.———— Za scheint täg ⸗ lich hell zu dei ⸗ ner ——v * * * S 364 In der Stille 2. Wie dirs und andern oft ergehe, ist ihm wahr⸗ lich nicht verborgen; er sieht und kennet aus der Höhe der betrübten Herzen Sorgen. Er zählt den CLauf der heißen Tränen und faßt zuhauf all unser Sehnen. Gib dich zufrieden! ö 3. Wenn gar kein Einzger mehr auf Erden, dessen Treue du darfst trauen, alsdann will er dein Treuster werden und zu deinem Vesten schauen. Er weiß dein Leid und heimlich Grämen, auch weiß er Zeit, dirs zu benehmen. Gib dich zufrieden! 4. Er hört die Seufzer deiner Seelen und des Herzens stilles Klagen, und was du keinem darfst erzühlen, magst du Gott gar kühnlich sagen; er ist nicht fern, steht in der Mitten, hört bald und gern der Ar⸗ men Bitten. Gib dich zufrieden! 5. Laß dich dein Elend nicht bezwingen, halt an Gott, so wirst du siegen; ob alle§Fluten einhergingen, dennoch mußt du oben liegen; denn wenn du wirst zu hoch beschweret, hat Gott, dein§ürst, dich schon er⸗ höret. Gib dich zufrieden! 6. Sprich nicht: Ich sehe keine Mittel, wo ich such, ist nichts zum besten; denn das ist Gottes Ehrentitel: helfen, wenn die Mot am größten. Wenn ich und du ihn nicht mehr spüren, tritt er herzu, uns wohl zu füh⸗ ö ren. Gib dich zufrieden! ö 7. Es kann und mag nicht anders werden, alle Menschen müssen leiden; was webt und lebet auf der Erden, kann das Unglück nicht vermeiden; des Kreuzes Stab schlügt unsee Lenden bis in das Grab, da wird sichs enden. Gib dich zufrieden! paul Gerhardt, 1607½1676 Trost im Leid 3565 256 Georg Neumark, 1657 ꝝQ JZ..* ö——— I—————5.——— — 2 es— den wird er wun⸗der⸗bar er⸗ hal⸗ ten * 4. Ien nur den lie-⸗ben Gott läßt wal⸗ ten Q + D ö E ——— 2— 1 S und hof⸗fet auf ihn al ⸗le⸗ zeit, in al⸗ ler Not und Trau⸗rig⸗ keit. Q 2—.— EIE————.—. ö 4—— EV—..—.— 1— + + 7——9 Wer Gott, dem Al ⸗ ler⸗ 368 sten, traut, 12— ae. rn E D der hat auf n⸗ nen Sand ge⸗ baut. 2. Was helfen uns die schweren Sorgen, was hilft uns unser Weh und Ach? Was hilft es, daß wir alle Morgen beseufzen unser Ungemach? Wir machen unser Kreuz und Leid nur größer durch die Traurigkeit. 3. Man halte nur ein wenig stille und sei doch in sich selbst vergnügt, wie unsers Gottes Gnadenwille, wie sein Allwissenheit es fügt; Gott, der uns sich hat auserwählt, der weiß auch sehr wohl, was uns fehlt. 4. Er bennt die rechten Freudenstunden, er weiß wohl, wann es nützlich sei; wenn er uns nur hat treu erfun⸗ den und merket keine Heuchelei, so kommt Gott, eh wirs uns versehn, und lässet uns viel Guts geschehn. 5. Oenk nicht in deiner Orangsalshitze, daß du von Gott verlassen seist und daß ihm der im Schoße sitze, der sich mit stetem Glücke speist. Die Folgezeit verän⸗ dert viel und setzet jeglichem sein Ziel. 366 In der Stille 6. Es sind ja Gott sehr leichte Sachen und ist dem Höchsten alles gleich, den Reichen klein und arm zu machen, den Armen aber groß und reich. Gott ist der rechte Mundermann, der bald erhöhn, bald stürzen kann. 7. Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, verricht das Oeine nur getreu und trau des Himmels reichem Segen, so wird er bei dir werden neu. Denn Welcher seine Zuversicht auf Gott setzt, den verläßt er nicht. Georg Neumark, 1621-4681 ꝑ 2⁷ Erhard Mauersberger, 1940 e. ISSS— ......————.— 1. Mag auch die Lie⸗ be wei⸗ nen, es kommt ein EE Tag des Herrn; es muß ein Mor⸗ gen⸗ — 21*— ö EEE EEEE EEEE E—.—— stern nach dunk⸗ler Nacht er ⸗ schei⸗ nen. 2. Mag auch der Glaube zagen, ein Tag des Lichtes naht; zur Heimat führt sein Pfad, aus Oümmrung muß es tagen. 5. Mag Hoffnung auch erschrecken, mag jauchzen Grab und Tod, es muß ein Morgenrot die Schlummernden einst wecken. Friedrich Adolf Krummacher, 1767845 Trost im Leid 367 Q 2 —.——— 4 I —.—— + 2 2 CL* 2— +— + —— +——.— 1. ub⸗ wie du willst, so schicks mit mir im al ⸗-lein zu dir steht mein Be⸗ gier, laß ů.—..—.I. E* 1— I CEIA&— C——* 2—4—.—. 2 —— 14..— Le ⸗ ben und im— Ster⸗ ben; Er⸗ —— 2 mich, Herr, nicht ver ⸗ der ⸗ben. +** D.—..— L——. 2———— CZ*—„,* 1 10 —*— ö— 2 halt mich nure in dei ner Huld, sonst, ——... 21.—— I— CLLA 2— ů L I —4 +— 7 +7 wie du willst; gib mir Ge⸗duld, denn — — + FFA 2 2 4 I 7— I..2— L——— — dein Will ist der be lie. 2. Soll ich einmal nach deinem Rat von dieser Melt abscheiden, verleih mir, Herr, nur deine Gnad, daß es gescheh mit Freuden. Mein Leib und Seel befehl ich dir; o Herr, ein selig End gib mir durch Vesus Christus. Amen. Kaspar Bienemann, 1540-1591 368 In der Stille Weise: Was Gott tut, 259 das ist wohlgetan Severus Gastorius, 1681 29 ö, E—— — 4— Vott und nicht auf mei⸗nen Rat will und dem, der mich er⸗ schaf⸗fen hat, mit —Hꝝ — 2 D 4 ⁸———.—. ů . iy GHir ich mein Olük⸗ke bau-en Er, der die gan⸗zer See⸗ le trau⸗ en. —Q 72 7 Z..V—————— sᷓᷓ EH———, n— Welt all⸗müch⸗tig hält, wird mich in mei⸗nen —.—— 2—.—5————3— —...—— ö—.— 20 —.— +7 + ** QUg⸗ gen als Gott und Va⸗ ter tra⸗ gen. Christian Fürchtegott Gellert, 1715-1769 Weise: O Welt, ich muß dich lassen Vorreformatorisch ... II———.— *——— 2— 7 + 1. In al⸗ len mei⸗nen Ta⸗ ten laß —H— 4 +..— .S.S....‚....I.II.II.I.II.... T ——— 2.— ich den Höch⸗ sten ra⸗ ten, der Trost im Leid 369 ji 4* — I . al ⸗ les kann und hat; er —0—— 5— 5—— II —— 2——— 2— 9 + 37 muß zu al len Din ⸗ gen, solls .—— 31 4 + JZ...— I I —— ö 2— ö— ..———— sel ⸗ ber ge ben Rat und Tat. Z. Nichts ist es spüt und frühe um alle meine Mühe, mein Sorgen ist umsonst. Er mags mit meinen Sachen nach seinem Willen machen, ich stells in seine Vatergunst. 3. Es kann mir nichts geschehen, als was er hat ersehen und was mir nützlich ist. Ich nehm es, wie ers gibet; was ihm von mir beliebet, dasselbe hab auch ich erkiest. 4J. Ich traue seiner Gnaden, die mich vor allem Schaden, vor allem Übel schützt. Leb ich nach seinen Sätzen, so wird mich nichts verletzen, nichts fehlen, was mir ewig nützt. 5. Er wolle meiner Sünden in Gnaden mich ent— binden, durchstreichen meine Schuld; er wird auf mein Verbrechen nicht stracks das Urteil sprechen und haben noch mit mir Geduld. 6. Leg ich mich späte nieder, erwach ich frühe wieder, lieg oder zieh ich fort, in Schwachheit und in Banden und was mir stößt zuhanden, so tröstet mich allzeit sein Wort. 2⁴ 370 In der Stille +* 7. Hat er es denn beschlossen, so will ich unverdrossen ö an mein Verhängnis gehn; kein Unfall unter allen wird se zu hart mir fallen, mit Gott will ich ihn überstehn. 8. Ihm hab ich mich ergeben zu sterben und zu leben, sobald er mir gebeut; es sei heut oder morgen, dafür laß ich ihn sorgen, er weiß allein die rechte Zeit. 9. So sei nun, Seele, seine und traue dem alleine, der dich geschaffen hat. Es gehe, wie es gehe; dein Vater in der Höhe, der weiß zu allen Sachen Nat. ö Paul Fleming, 1609-4640 26¹ Adolf Daum, 1940 ⁰ QD——+—— .——— ů—— —..... DhDS 0 72 1. Weiß ich den Weg auch nicht, du u 2 3 TZ.—— N——0 EEEE . weißt ihn wohl, das macht die See⸗ le 12 5 ——. . still und frie ⸗de ⸗voll. Ists doch um⸗ ö re en SIIIIIII.I.I.IIT.ITIII.I.II I —— sonst, daß ich mich sor⸗ gend müh, daß H ö TC. 2.4 2— 1 EHU— SISI 4 *— 12—EEAI ängst⸗lich schlügt mein Herz, seis spät, seis früh. Trost im Leid 377 2. Ou weißt den Weg jsa doch, du weißt die Zeit, dein Plan ist fertig schon und liegt bereit. Ich preise dich für deiner Liebe Macht, ich rühm die Gnade, die mir Zeil gebracht. 5. Ou weißt, woher der Wind so stürmisch weht, und du gebietest ihm, kommst nie zu spät. Drum wart ich still, dein Wort ist ohne Trug, du weißt den Weg für mich: das ist genug! Hedwig von Nedern, geb. 1866 262 Frankfurt a. M., 1758 Q 7. E....—. H—. 2—33 .—..—— +—.—. 2 dan . 1. Al⸗les ist an Got⸗tes Se⸗gen und a Q + V. 4 n, SPSDSII.... H———* 2———.— sei⸗ner Gnad ge ⸗le⸗gen ü⸗ber al⸗les Q +„ en. DEEEE. EE— Geld und Gut. Wer auf Gott sein Hoffnung * 2 + * 1 —— 1 + SPSPSPSSBPII III q— set zet, der be⸗ hält ganz un⸗ ver⸗ R 0 2 ö—————.— ECS ö 7—.——— j——— 2.22.2 6——. let ⸗zet ei ⸗nen frei⸗en Hel⸗den⸗mut. 2. Oer mich hat bisher ernähret und mir manches Glück bescheret, ist und bleibet ewig mein; der mich wunderlich geführet und noch leitet und regieret, wird forthin mein Helfer sein. 24* 37 In der Stille 3. Er weiß schon nach seinem Willen mein Verlangen zu erfüllen, es hat alles seine Zeit. Ich hab ihm nichts vorzuschreiben; wie Gott will, so muß es bleiben; wann Gott will, bin ich bereit. Mürnberg, 1676 Erhard Mauersberger, 1939 Q 7 26— 5, 2 — 1 inn du stark die Ster⸗ne lenkst, daß sie der du nichts als Lie⸗be denkst: Caß uns . ö— ů H —.D—— E 2——— 2 ih. re Bah⸗nen flie ⸗ nein nicht am Vo⸗, den lie ⸗ gen, Q —...— 15 2— 0 +.—— 21— ππι II ———.— 2— 2—.—.. I 2. Stärke unsern müden Mut, nun des Jahres Schatten sinken, mache alle Sehle gut, laß uns Licht und Reinheit trinken. Oeine Gnade, groß und treu, mache unser Leben neu. 3. Tröste, die in Krankheit flehn, neig dich Sterben⸗ den entgegen, lasse uns nicht hilflos stehn an umdun⸗ kelt⸗fremden Stegen. Hüter, willst du mit uns sein, stößt der Fuß an keinen Stein. Gustav Schüler, 1868-1959 Tcost im Leid 205 Weise: Cobet Gott, 264 unsern Herren Bei Bartholomäus Gesius, 16035 2———— C.— E 2.— LNX.—.—*—— — 0 1 2— wan⸗delt, was wir schau ⸗en, Tag die Lust hat eig⸗ nes Grau⸗ en, und F rt nidre, r, sinkt ins A⸗] bend ⸗/ rot, Ins al ⸗ les hat den Tod. Q 7. —.7 9 ö ASITTTTI—— S..D...— —3————— Le⸗ben schleicht das Cei ⸗-den sich heim⸗lich —0 4—ꝛ.— E—* + 4 + 2 E.————.—— 0—. ꝗT— wie ein Dieb, wie al⸗⸗ le müs⸗ sen Q 7 Z.— 4 2— II E— 12— 1 CLI——..—0 +.2 304—..——— 2— — 2. schei den von al⸗ lem, was uns lieb. 2. Was gäb ues doch auf Erden, wer hielt den Vam⸗ mer aus, wer möcht geboren werden, hieltst du nicht droben Haus? Du bists, der, was wir bauen, mild über uns zerbricht, daß wir den Himmel schauen; darum so klag ich nicht. Joseph Sreiherr von Eichendorff, 1788-1857 374 In der Stille ö 26⁵ Johann Schop, 1642 *—.* V EEEEEEEE— ö*— J. Zu dir heb ich die Hän⸗de, daß dei ⸗ne 6 IEN 2—————. + 2.— +—— I. ——=—————————— 2.————————— II IAE———..——.3—.—* 2— II +7 +* . — Hand uns wen⸗ de das gro⸗ße Her⸗ ze=leid. 2. Zu dir heb ich die Hände, daß deine Hand uns sende Hilfe zur rechten Feit. 3. Zu dir heb ich die Hände, daß deine Hand uns spende den Trost der Ewigkeit. Rarl Ernst Rnodt, 1856-1917 Weise: Aus tiefer Not 266 Straßburg, 1525 schrei ich zu dir 2 —.——— ů— ö 7 ö—22..— 2 2 CL 2 +—— 2. 255 —— 3 25— 3 x Wie Gott mich führt, so will ich gehn Ge⸗ schieht, was er mir aus ⸗ er⸗ sehn, 24 ö + E + + +— 4 I — 2 +* CLZI 4—— 2. 2— ö( SIAN 5— und ihm mich ganz er ⸗ ge⸗ n so mag ich fröh⸗ lich— le ⸗ ben. E 4 ů 5 E 2„„ ö„ ö—.— E—.———.— EV— ö—.— + Wie er mich führt, so geh ich mit 5555 + ö—. 5 ö E 2———...— .22—.—— +* ö ö é und fol ⸗ge wil ⸗ lig Schritt für Schritt Trost im Leid 375 —0 4 +... —5 2—.— I LE.. 5— n, — 2 ö in kind li⸗ chem Ver⸗ trau ⸗ en. 2. Wie Gott mich führt, so bin ich still und folge seinem Leiten, obgleich in mir der Eigenwill will öfters widerstreiten. Wie Gott mich führt, bin ich bereit, in deit und auch in Gwigkeit stets seinen Schluß zu ehren. 3. Wie Gott mich führt, bin ich vergnügt, ich ruh in seinen Händen; wie er es schicht und mit mir fügt, wie ers will kehrn und wenden, sei ihm hiermit ganz heim⸗ gestellt: Er mache, wie es ihm gefüllt, zum Leben oder Sterben. 4. Wie Gott mich führt, so geb ich mich in seinen Vater⸗ willen. Scheints der Vernunft gleich wunderlich, sein Rat wird doch erfüllen, was er in Liebe hat bedacht, eh er mich an das Licht gebracht; ich bin ja nicht mein eigen. 5. Wie Gott mich führt, so bleib ich treu im Glauben, Hoffen, Leiden. Steht er mit seiner Kraft mir bei, was will mich von ihm scheiden? Ich fasse in Geduld mich fest: Was Gott mir widerfahren läßt, muß mir zum Besten dienen. 6. Wie Gott mich führt, so will ich gehn, es geh durch Oorn und Hecken. Sein Antlitz lässet Gott nicht sehn, zuletzt wird ers aufdecken, wie er nach seinem Daterrat mich treu und wohl geführet hat. Dies sei mein Glaubensanker. Lambert Gediche, 1683-756 376 In der Stille 267—⸗ Cadegast, 1940 —2.— EA ů ö— EHA5D ů 2— *——9 2—— + 1. 6 le al les Leid, troch ⸗ ne —— 21. ö 2 2—— —7 0— ö al le Trä⸗nen! Trant der E⸗ Q 7. EZ.Z. 57— A E(S—.—. ö 2— — 5* ö 2 I wig⸗keit, treopf in un ⸗ser Seh⸗nen! 2. Gibst du Leidenschaft, o du Vrot und Bronnen, edlen Forn und Kraft, ist der Sieg gewonnen. 3. Wie die Glocken dann Glück und Zrieden klingen, über Trift und Tann alle ZHerzen singen. Artur Jähnicke, geb. 1900 Weise: Christus der ist mein Leben 268 Melchior Vulpius, 1609 — EEN——5 ö 1 2——.—4 22— 555—sp 35— J. So⸗ viel auch Ster ne fal⸗ len all⸗ i s‚....I— N F. ö zun. r— E 30—J.— 8—. ö nacht vom Him⸗ mels ⸗zelt, fiel kei⸗ ner —— 7—— + R 9—.—. I——— EO ⁴1 II 8—— 6 noch von al⸗ len hin⸗ aus aus Got⸗tes Welt. 2. So konnt kein Herz verirren, daß Gott es nicht mehr fand, so keine Seel zerwirren, daß sie aus Gott entschwand. 3. Laß, Schmerz, die Sehne schwirren! Triffst, was dir Gott erzielt. Laß, Tod, die Sense sirren! Fällst nur, was Gott befiehlt. Hans Franck, geb. 1879 hbeiMkehE Vch bin die Wisorstohung und das Lbon 2 CHRISTus Heimkehr Erfurt, 1663 n,, nn 2 n, n ———————————— 5 1—..— 6 O 6⸗] wig« keit, du lich⸗ te Got⸗ tes⸗ Mein sehn⸗ lich Herz so groß Ver⸗lan⸗gen . 0 N EFAEAD a n L I 5n 0, en.: statt, wollt Gott, ich wär in dir! hat und ist nicht mehr bei · 2. [FE. I——— 10—— 222—.———...‚..—.22—————— e————....—— ————.—*——— mir; weit ü⸗ ber Berg und Ta⸗ le, weit Q 4.— 7 P— H—7——— ö 2.——1— I— l/ ber bla⸗ches Feld schwingt es sich Q DZ.—— 1.— H—— II LA 11. J H—— XII EEAEI*—Z.;...—.——.— I—— II NN— E3..— V..—.*— II 0..—————— uü⸗ber al ⸗ le und eilt aus die⸗ser Welt. 2. O schöner Tag und noch viel schönre Stund, wann wirst du kommen schier, da ich mit CLust, mit freiem Freudenmund die Seele geb von mir in Gottes treue Hände zum auserwählten Pfand, daß sie mit Heil anlände in senem Vaterland? 380 In der Stille 3. O Ehrenburg, nun sei gegrüßet mir, tu auf der Gnaden Pfort! Wie große Zeit hat mich verlangt nach dir, eh ich bin kommen fort aus diesem harten Leben 4— und der Vergänglichkeit und mir Gott hat gegeben das Erb der Ewigkeit. Johann Matthäus Meyfart, 1590-1642 270 Paul Schwadtke, 1959 rarx,—— IS e, S— XI J. Aus har⸗ tem Ar⸗beits ⸗le ⸗⸗ ben, aus 22— 4 IIIII. I——— +— ö fro ⸗hem Uun und Stre ⸗ ben stürzt ö I. 6— — 25 2—— V.— n n n 77 dich der kal ⸗te Tod Dein ———=—— e, ere,n——.——— E 2 + ö 25 5— Weg ging durch die Stil ⸗ le;'s ist Q 7 ————— 2'— — ——— PI.——.— ( al ⸗les Got ⸗ tes Wil ⸗ le. Du FE— ů H ö.———— ö d a⸗ ber stehst nun frei vor GOott. Heimkehr 381 2. ODer Alrbeit Ehr und Segen, der Hände fleißig Regen das war dein täglich Tun. Nun ist dein Tag verglommen, und Gott hat hingenommen dich in sein Reich und Eigentum. 3. O Tod, du schlägst die Wunden, in dunkelschweren Stunden zerbrichst du alle Freud! Doch eines bleibt auf Erden: Gott läßt uns Sieger werden des Lebens über Tod und Leid. 4. O Tod, du kannst nicht rauben in uns den wahren Glauben, wir stehn in Gottes Hand. Wir wolln das Schicksal tragen und nach den Erdentagen schreiten ins ewge Vaterland. Bermann Ohland, geb. 1888 271 Melchior Vulpius, 1609 2—— +* 2 ů Pᷓᷓ 1. Chri⸗stus der ist mein Le⸗ben, Ster⸗ben ist + mein Ge⸗ winn; dem tu ich mich er⸗ 2— 7 Z.— I— U düirer 2————.— +* ͤxxͤͤ 2. Mit Freud fahr ich von dannen zu Christ, dem Bruder mein, auf daß ich zu ihm komme und ewig bei ihm sei. 3. Ich hab nun überwunden Kreuz, Leiden, Angst und Not; durch seine heilgen Wunden bin ich versöhnt mit Gott. ö 4. Wenn mein Berz und Gedanken zergehn als wie ein Licht, das hin und her tut wanken, wenn ihm die Flamm gebricht, 382 In der Stille + ¶ 5. alsdann fein sanft und stille laß mich, Herr, schla⸗ fen ein nach deinem Rat und Willen, wann kommt mein Stündelein. — 6. An dir laß gleich den Reben mich bleiben allezeit und ewig bei dir leben in Himmelswonn und Freud. Vor 1608 Auch nach der Weise: 272 Nun sich der Tag geendet hat Paul Schwadtke, 1937 EHEN +—.—.— EVU—.— 5—.—..— EEAEE d ILI + 1. Nun sich der Son ne Schein ver⸗ 2— EE—.—•— EEEEEeeE— ————————————— lor, der Tod ins Her⸗ ze brach, tritt —-— Z. E. + 2 +3...— 1—. E 212— ö ö ñ—— ö Gott aus sei nem Licht her⸗ —2— s— 2— I nrr Hnen, n r ——.—————— vor und schafft den ew⸗gen Jag. 2. Oer Tag der ewgen Herrlichkeit bricht groß in allen Tod. Es leucht die Sonn der Gnadenzeit in unsre tiefste Not. 3. Nun Herze, schau und trau auf Gott; er ist dein ö Trost und Kraft. Die Liebe blühet durch den Tod, die froh mit dir geschafft. 4. Steh auf! Christ will dein Bruder sein. Nun, Seele, freue dich! Kein Herz wird dir verloren sein. ö ö Das Leben hat den Sieg! BHermann Ohland, geb. 1888 Heimkehr 383 273 Weise: Wachet auf, ruft uns die Stimme Frankfurt, 1599 CE*—————. — 7.— +——— Ee — Gio⸗ ri a sei dir ge⸗ sun⸗g Von Iwölf Per⸗len sind die To r 92 an —9 RSSSS 4— 1+.22— + Men⸗ schen⸗ und mit En ⸗ gel ⸗ zun ⸗gen, dei ⸗ ner Stadt, wir stehn im Cho ⸗re CE VX 1 1 II F 2 ö H CI.—*—* 2 LQ———5— ö— I —3 mit Har⸗fen und mit Zim⸗beln schön. der En⸗ gel hoch um dei⸗ nen Thron. E I 4 1* L E ů— RSS— ö— — ö Kein Aug hat je ge= spürt, kein Q 7 E———.— —— 35—— 0— 1 0 Ohr hat mehr ge⸗ hört sol che Q 7 7 CZ..— Zj—— 1 CWDDPRPI‚IRRIRIRIRIRIRI‚I‚I‚I‚I‚IE‚I‚II‚.‚t.... *———— Freu ⸗de. Des sauch⸗zen wir und sin⸗gen Q 7 in., rnner——— H LIA— +. J 4SN 5———— II . dir ein Lob⸗ und Dank⸗lied für und für. Philipp Mikolai, 1556-1608 Aus dem Lied: Wachet auf, ruft uns die Stimme 384. In der Stille 274 15. Fahrhundert — +.— ů 4———.— ru——.— ⏑————— —— 2 2 J. O Welt, ich muß dich las⸗ sen, ich ä e. 1.—..—— 7— ————;——— —.——.——— W..—.. fahe da⸗ hin mein Stra⸗-ßen ins 2151 r—* ——5—— DD—— ew ⸗ge Va⸗ů ter ⸗ land. —— 35——.———.— DDT—.— 3 ———— Geist will ich auf ⸗ge⸗ ben, da⸗ — zu mein Leib und Le ⸗ ben set⸗ ar nn da rr ir.. zen in Got ⸗ tes gnäd ge Hand. 2. Mein Zeit ist nun vollendet, der Tod das Leben endet, Sterben ist mein Gewinn; kein Bleiben ist auf Erden; das Ewge muß mir werden, mit Sried und Tr Heimkehr 385 27⁵ Frankfurt a. M., 1569 —0 S+.— 1 CE— CL. 2„ + I IL..2.—*— 7 0 0 1. Wenn mein Stünd⸗lein vor ⸗ han ⸗ den ———— ů—— e eee, eee 2 ö ist und soll hin⸗fahrn mein Stra⸗Pe, so E—.————— ZE..—.—— PIU— 2 22 0 2 —— 32— 2 g'leit du mich, Here YVe ⸗ su Christ, mit — I——..—. 27 f— x 1— CIA— 2——. D. Hilf mich nicht ver ⸗ las« se. Mein 9—.— ů PE—.— CI.*———— —.——— Seel an mei⸗ nem letz⸗ten Eend be⸗ u 1 2.— EEE — 5—.. fehl ich die in dei⸗ ne Hüänd, du 2.25 — Q—— ‚—— ö V 2 2— 2 2.— wollst sie mir be ⸗-wah ⸗ren. 2. Weil du vom Tod erstanden bist, werd ich im Grab nicht bleiben; mein höchster Trost dein Auffahrt ist, Todsfurcht kann sie vertreiben; denn wo du bist, da komm ich hin, daß ich stets bei dir leb und bin, drum fahr ich hin mit Freuden. Nikolaus Herman, um 1480-1561 25 386 In der Stille 276 Berlin, 165³ E E—5 7———— 2 25..— 1. mei⸗ ne zu⸗ ver⸗ sicht und mein die⸗ ses weiß ich; sollt ich nicht dar ⸗ß um Q E ö„—. S..... V 0 21.— R Hei⸗ land, ist im Le⸗ ben; 2 was die lan⸗ ge mich zu ⸗frie⸗den ge⸗ ben, ——————— EFA 2——2 ö———4 LE 1———— II 11 To⸗ des⸗nacht mir auch für Ge⸗dan⸗ken macht. 2. Jesus, er, mein Heiland, lebt; ich werd auch das Leben schauen, sein, wo mein Erlöser schwebt, warum sollte mir denn grauen? Lässet auch ein Haupt sein Glied, welches es nicht nach sich zieht? 3. Ich bin durch der Hoffnung Band zu genau mit ihm verbunden, meine starke Glaͤubenshand wird in ihn gelegt befunden, daß mich auch kein Todesbann ewig von ihm trennen kann. Berlin, 165³ Meise: Ich hab mein Sach Gott heimgestellt Vorreformatorisch E. 0 + ö** SJ... V. CI. +.*— 2.— 232—2—.— 53„——— 2—— 7 J. Wohl⸗auf, wohl⸗ an, zum letz ⸗ ten Gang! + 9— —. ö ö——— LI. 1——2— L.*——* L——— +71 9—*1 Rurz ist der Weg, die Nuh ist lang. Gott Heimtehr 387 Q LZ.—— LNZ 101— 2 füh ret ein, Gott füh⸗ ret aus; wohl⸗ auf, —0 JZ.—I LE+—— —— N 5* 4—— —— II hin⸗ aus! Kein Blei⸗ben ist im Er⸗den⸗-haus. 2. Du Herberg in der Wanderzeit, gehab dich wohl und laß dein Leid. Schließ nur getrost die Pforte zu. Was trauerst du? Dein Gast geht hin zur ewgen Ruh. 3. Tragt ihn fein sanft ins Schlafgemach; ihr Lieben, folgt ihm segnend nach! Hab gute Nacht! Der Tag war schwül im Erdgewühl; hab gute Nacht! Die Nacht ist kühl. 4. Ein Festschmuck ist der Särge Tuch, ein Siegeszug der CLeichenzug. Triumph, der Herr macht gute Bahn. Sein Kreuz voran, das winkt und deutet himmelan. 5. Ihr Glocken, tönt hoch festlich drein und läutet hell den Frieden ein, der nach des Werktags kurzer Frist durch Vesus Christ für Gottes Volk vorhanden ist. 6. Was sorgst du bis zum letzten Tritt? Nichts brachtest du, nichts nimmst du mit. Die Welt vergeht mit Lust und Schmerz; schau himmelwürts! Da, wo dein Schatß, da sei dein Herz. 7. Mit Gott bestell dein Haus beizeit, eh dich der Tod an Tote reiht. Sie rufen: Gestern wars an mir, heut ists an dir! Hier ist kein Stand, kein Wohnen hier. 8. Vom Freudenmahl zum Keisestab, aus Wieg und Bett in Sarg und Grab. Wann, wie und wo, ist Gott bewußt; schlag an die Vrust! Du mußt von dannen, Mensch, du mußt! 9. Da ist kein Sitz zu reich, zu arm, kein Haupt zu hoch, kein Herz zu warm; da blüht zu schön kein Wangen⸗ rot: Im Sinstern droht der Tod und überall der Tod. 25*⁷ 388 In der Stille 10. Nun, Tor des Friedens, öffne dich! Hinein, hier schließt die Wallfahrt sich. Ihr Schlafenden im Frie⸗ densreich gönnt allzugleich dem Staub ein Räumlein neben euch! 1. Ein Trostwort klingt so hoch und her: Wer an mich glaubt, stirbt nimmermehr! Dein Kreuz, dein Grab, dein Auferstehn, dein Himmelgehn läßt uns den Himmel offen sehn. Christian Friedrich Heinrich Sachse, 1785-1860 Meise: O Welt, ich muß dich lassen 278 15. Jahrhundert Q + 4 4 LD———. 25en. +7 +2 4. Wenn klei-ne Him⸗mels ⸗er ben in Q ..—4.—., E ,. ih ⸗rer Un⸗ schuld ster⸗ ben, so büßt man —— [———1*— — I 2 J* 1⁵ —* 5—.— 151.„35——— sie nicht ein; sie wer ⸗den nur dort ———.—— 2— 2 — 2.—.— ö— 5 —— * o ben vom bva⸗ ter auf ⸗ ge⸗ —Q +.* H—1 1 I II E/ I..— V E—2— n; * ho⸗ben, da⸗mit sie un⸗ ver⸗lo ⸗ren sein. 2. Das Licht strahlt aus der Höhe durch alles Leid und Wehe, denn Gott ist lauter Güt. In Tränen und in Schmerzen kommt er in unsre Herzen mit seinem starken Trost und Fried. 1. Str. Johann Andreas Rothe, 1688-1758 2. Str. Rudolf Stelzner, geb. 1898 Heimpehr 389 Weise: Jesus, meine Zuversicht Berlin, 165³ E + Zünene. CE J—. 2—— CIE—.— +——.—— ;——— 1 Geht nun hin und grabt mein Grab, denn ich von der Er⸗- de scheid ich ab, denn mir E L x D e e‚— — 77— +7 +1 bin des Wanderns mũü⸗/de, ‚ denn mir ruft die ruft des Him⸗mels Frie⸗de, V.— II E‚— Lan 2 1——————.II E 26———.————.— II .— V—.— I 2. Geht nun hin und grabt mein Grab, meinen Lauf hab ich vollendet, lege nun den Wanderstab hin, wo alles Irdͤsche endet, lege selbst mich nun hinein in das Bette sonder Pein. 3. Oarum letzte gute Nacht, Sonn und Mond und liebe Sterne, fahret wohl mit eurer Pracht! Oenn ich reis' in weite Ferne, reise hin zu jenem Glanz, worin ihr erbleichet ganz. 4. Weint nicht, mein Erlöser lebt! Hoch vom finstern Erdenstaube hell empor die Hoffnung schwebt; und der Himmelsheld, der Glaube, und die ewge Liebe spricht: Kind des Vaters, zittre nicht. ernst Moritz Arndt, 1769-1860 390 In der Stille Weise: Dank sei Gott 280 in der Höhe Johann Crüger, 1640 Q 7 4 + 1————— in,, ..2———— 2——*. 0 J. Die ihr euch müht und strei⸗tet, er⸗hebt den Q J7 C. +—2„ 2———.— CEV— 2— 2— I.—— Sinn zu Gott. Am End ist uns be⸗ Q I 7. LZ.——— 2— E—— D— D‚IIRRT——.— EH— 4*—— rei ⸗tet, zu kämpfen mit dem Tod. Den ————— e— E—— .—— 2.— Le⸗bensweg wir ge⸗ hen in wohl⸗ge⸗ Q 7 7. ů ö 1— .———7 füg ⸗ten Reihn. Oen star⸗ken Tod be⸗ E——— E E 2—— ů—.— L 1 +——.— ö— 3 8— ste hen muß se⸗des Herz al ⸗lein. 2. Oa heißt es kühn sich wagen an das, was keinem kund und teutzen tausend Fragen im festverschlossnen Grund. Wer auf sich selbst will bauen, dem wanket das Gemüt, die Seele muß vertrauen verborgner Gottesgüt. 3. Schaut her, uns ist gegeben zum Bruder Vesus Christ, der durch den Tod zum Leben, zum Vater gangen ist. Er tritt uns an die Seiten, er ruft mit uns zu Gott, sein Liebe hilft uns streiten und zwingt für uns den Tod. Heimkehr 39¹ 4. Tod, spiel nur deine Geigen, ich komm und fürcht mich nicht, ich weiß, du mußt mir zeigen den Weg zu Gottes Licht. Ich brauche nicht zu schauen in deines Kätsels Nacht, ich darf dem ZHelden trauen, der dich zum Knecht gemacht. Emanuel Hirsch, geb. 1888 281 Bremen, 1938 ⁰— 8 E 66 55 * + 1. Wir schrit⸗ den lan⸗—.— Seit an Seit. In — +. V+. E◻rt 2 1, dunn Fnnen E 2——— 2— 4—5— 1 657.—— Kampf und Ar-beit, Freud und Leid warst Q Z...— 1* 2— . — 0 22———.——— du mein Ka ⸗ me ⸗ rad. Nun EH ö ö 1—..—— E. ů 0 rirn dai ů ö 2ͤ + +*— war⸗tet dein das stil ⸗ le Grab; des —4 2—— , n ien 7—— Höch⸗sten Wil le rief dich ab, leb EU j vn, — G 1— II wohl, mein Ka nie/ rad. 2. Du hast dein Tagwerk ausgericht, es leuchte dir das ewge Licht, es leucht dir Gottes Gnad. Uns heilge Gott die Pflicht aufs neu, und du, hab Dank für deine Treu, leb wohl, mein Kamerad. Emanuel Hirsch, geb. 1888 392 In der Stille Weise: Christus der ist mein CLeben 282 Melchior Vulpius, 1609 1. Oer Herr der Ern⸗ te win ⸗ket, die Q CEE—. 24..—. EEEAE— EAE——..——.——— rei⸗fe Ah⸗re füllt, die A⸗bend⸗son⸗ne —— +— m. in.. 5 en .— 2———— —.— 32 2—.— 0— + + I— sin ket, der Wand-rer sucht sein Zelt. 2. Oein Knecht geht reif an Fahren nun zur er⸗ sehnten Kast, laß ihn in Frieden fahren, wie du ge⸗ sprochen hast. 3. Viel hat er hier getragen, sein Lauf war lang und schwer; nun fühlt er von den Plagen des Lebens keine mehr. 4. Sein Abend ist gekommen, vollendet ist sein Tun; wie wird er bei den Frommen nun sanft und selig ruhn. 5. Oein Rat hat ihn geleitet, o Herr, oft wunderbar. Oein Schutz hat ihn begleitet in Not und in Gefahr. 6. O Schöpfer und Erhalter, o führ auch uns so treu und steh uns noch im Alter mit deiner Gnade bei. 7. O führ uns, bis wir sterben, auf deines Sohnes Bahn, und endlich nimm als Erben uns dort mit Ehren an. Nach Christian Friedrich Heinrich Sachse, 1785-860 MWeise: Herzlich tut mich verlangen 285 Hans Leo Haßler, 1601 ——— + I *— 5—— ö.— j—— *⁸*—. +.— — 1 der bin ein Gast auf Er⸗ den und IAIder Him⸗mel soll mir wer⸗ den mein Heimkehr 393 E 2. 1 II—* I ES—..—. E RII. 1 hab hier kei ⸗ nen Stand, ew ⸗ges VDa⸗ ter land. Hier 25 ä D ———7—0 7 IIISIDIRIR reis' ich bis zum Gra⸗ be, dort in der Q 7 4 4—;.. ̃— 5——...— CEEHO———— 0— ö ew⸗ gen Ruh ist Got⸗ tes Gna⸗ den⸗ — 2 R E 2 ö E— 2— 4 1 H—7 ga⸗be, die schließt all Ar-beit zu. 2. Was ist mein ganzes Wesen von meiner Tugend an als Müh und Not gewesen? Solang ich denken kann, hab ich so manchen Morgen, so manche liebe Nacht mit Kummer und mit Sorgen des Herzens zugebracht. 3. Mich hat auf meinen Wegen manch harter Sturm erschreckt; Blitz, Donner, Wind und Regen hat mir manch Angst erweckt; Verfolgung, Haß und Neiden, ob ichs gleich nicht verschuldt, hab ich doch müssen leiden und tragen mit Geduld. 4. So gings den lieben Alten, an deren Fuß und Pfad wir uns noch täglich halten, wenns fehlt am guten Rat; sie zogen hin und wieder, ihr Kreuz war immer groß, bis daß der Tod sie nieder legt in des Grabes Schoß. 5. Mein Heimat ist dort oben, da aller Engel Schar den großen ZHerrscher loben, der alles ganz und gar in seinen Händen träget und für und für erhält, auch alles hebt und leget, nachdems ihm wohlgefällt. 394 In der Stille 6. Ou aber, meine Freude, du meines Lebens Licht, du ziehst mich, wenn ich scheide, hin vor dein Angesicht ins Haus der ewgen Wonne, da ich stets freudenvoll gleich als die helle Sonne nebst andern leuchten soll. Paul Gerhardt, 1607-1676 Weise: Wie nach einer Wasserquelle Genf, 1551 Q== TD.—.——— Z..— CL +*—.* L.——* 4— 5—— dich sehr, o n le, Chri⸗ stus, dem ich mich be⸗feh ⸗le, —4— —— I.— 2 7 I —.—.—— und ver ⸗-gisͤ der Not und 2—5 ist mein Licht im fin stern Tal. 4 7— .— ö„ EHDꝰ 2—— 2 2 5— Aus der Trüb⸗ sal, aus dem Leid Q 3— U n— A 5— 0 2. E 2 soll ich fah ⸗ ren in die Freud, EV.—..— 5 I—..— ö H —4———————— II ö— 9..— 2. 2 — die in E⸗ wig⸗keit auch wäh ⸗ ret. Freiberg, 1620 — — N I — 5 IHMM +——.— W W. cc 1 2 O(G e I —** .— 2 0——* 0 35—— SSNNNVS00 ensar Flr Famillio und Rausgemeinde Muttor Dund nen iobe und Trouo — Fingabe⸗ allẽs umpaßt das, MSortlein) Zeimal. In'ihLarbeitet der SIeon de und errnisLer, ohne zu ermüdon. Iu ihrliobl/loidoLund bolet or⸗ Gobode groberAlanno- o Ws DIe E.⸗ goho in doin⸗ E un Curz — 1— DWel adin BSbor enen, Sound Welers⸗ derind 30. Derbocgeno dirz ergellen Maulche ö ChxSNdus O mein Gott und Herr! was mich kehrt allzeit zu Nimm du von mir alles, dir! was mich wendet von O mein Gott und BHerr, dirl nimm mich mir O mein Gott und Herrl und gib mich ganz zu Wollst geben mir, eigen dir! Nikolaus von der Flüe Lieber Herr Gott! Was wir haben und brauchen, ist alles dein, wir haben es sa nicht gemacht; du hast's uns gegeben; das aber ist sonderlich dein eigen Werk und Varmherzigkeit, daß wir dem Teufel entlaufen, von Sünde frei und ledig geworden sind. Derhalb ge⸗ bühret dir allein die Ehre davon und nicht mir. Martin Luther Gib uns eine einträchtige, brüderliche Liebe, daß wir uns allesamt als wahrhaftige Brüder und Schwestern achten und dich.. unseren lieben Vater für alle und sedermann bitten, wie das Kind für das andere gegen seinen Vater tut. Laß niemand unter uns das Seine suchen oder das andere vor dir vergessen, sondern, ab⸗ getan allen Haß, Neid und Zwietracht, uns als die wahren, frommen Gotteskinder untereinander lieben und also einträchtig sagen: Nicht„mein Vater“ sondern yunser Vater“. Martin Luther 400 Von frommer deutscher Lebensart O Gott, welcher du durch das Licht der Natur die Sehnsucht nach dem Lichte der Gnade in uns erregst, um uns in das Licht der Herrlichkeit zu erhöhen, dir danke ich, Schöpfer und Herr, daß du mich über deine Werke frohlocken lässest. Großer Künstler der Welt, ich schaue bewundernd die Werke deiner Hände. Vater der Welt, was bewegte dich, ein armes, schwaches, kleines Erdengeschöpf so zu erheben, so hoch, daß es im Glanze dasteht, ein weithin herrschender König, fast ein Gott; denn er denkt deine Gedanken dir nach. Lobe auch du, meine Seele, deinen Gott! Ich will ihn loben, solange ich lebe. Denn aus ihm und durch ihn und in ihm ist alles, das Sinnliche wie das Geistige; das, was wir wissen und das, was wir nicht wissen, denn es ist noch vieles zu tun. Johannes Repler O Gott, gib mir Kraft, mich zu besiegen, mich darf sa nichts ans Leben fesseln. O leite meinen Geist, o hebe mich aus dieser schweren Tiefe, durch meine Runst entzückt, damit er furchtlos strebe, aufwäürts in feurigem Schwung. Denn du, du kannst allein mich begeistern. Ludwig van Beethoven Pater, du segne mich! In deine Hand befehl ich mein Leben, du kannst es nehmen, du hast es gegeben; zum Leben, zum Sterben segne mich! ater, ich preise dich! Theodor Rörner Erhabener lebendiger Wille, den kein Name nennt und kein Vegriff umfaßt, wohl darf ich mein Gemüt zu dir erheben; denn du und ich sind nicht getrennt. Oeine Stimme ertönt in mir, die meinige tönt in dir wieder, und alle meine Gedanken, wenn sie nur wahr und gut sind, sind in dir gedacht. In dir, dem Unbe⸗ greiflichen, werde ich mir selbst und wird mir die Welt Gebete großer Männer unseres Volkes—40 vollkommen begreiflich, alle Räütsel meines Daseins werden gelöst, und die vollendetste Harmonie entsteht in meinem Geiste... Tue mit mir, wie du willst, ich weiß, daß es gut sein wird, so gewiß du es bist, der es tut. Johann Gottlieb Fichte Oer du von dem Himmel bist/ alles Leid und Schmerzen stillest, den der doppelt elend ist/ doppelt mit Erquickung füllest, ach, ich bin des Treibens müde! Was soll all der Schmerz und Lust? Süßer Friede, komm, ach komm in meine Brust. Johann Wolfgang Goethe Herr, schicke was du willt, ein Liebes oder Leides, ich bin vergnügt, daß beides aus deinen Händen quillt. Mollest mit Freuden und wollest mit Leiden mich nicht überschütten; doch in der Mitten liegt holdes Vescheiden. Eduard Mörike Herr, den ich tief im Herzen trage, sei du mit mir, du Gnadenhort in Glüch und Plage, sei du mit mir! Im Brand des Sommers, der dem Mann die Wange bräunt, wie in der Tugend Rosenhage sei du mit mirʒ behüte mich am Vorn der Freude vor Übermut, und wenn ich an mir selbst verzage, sei du mit mir; gib deinen Geist zu meinem Liede, daß rein es sei, und daß kein Wort mich einst verklage, sei du mit mir; dein Segen ist wie Tau der Reben; nichts kann ich selbst/ doch daß ich kühn das Höchste wage, sei du mit mir; o du mein Trost, du meine Stärke, mein Sonnenlicht, bis an das Ende meiner Tage sei du mit mir! Emanuel Geibel 26 T:,eeeee7sese: 1 402 Von frommer deutscher Lebensart Gott, du weißt, ich bitte dich nicht um Tand, nicht ö um Ehre und Ruhm, nicht um Uberfluß, nur um Lort⸗ dauer der inneren und äußeren Existenz, nur um das, was zu meiner Teuersten Erhaltung notwendig ist und ö um deinen Segen für mein geistiges Leben. Darum will ich glauben, daß du mich erhören wirst. Friedrich Hebbel Keines Menschen Alltag ist frei von erbürmlichen Stunden. Alles Menschenleben ist Kranken und Wiedergesunden. Doch in der schwächsten Stunde auch flehe ich nicht um mein Leben. Gott, du kannst es mir nehmen, du hast mirs gegeben. Eines erfleh ich im Stande der Schwachheit * von dir allein: Laß die kraftlose Stunde mein letztes Stündlein nicht sein! Gott, du hast mir noch immer die matten und schlaffen ö Stunden zum würdigen Leben umgeschaffen.— Laß mich vom Brot des Todes V nicht feige und unwürdig essen, I laß in der heiligen Wandlung ö mich alle durchlittene Schwachheit vergessen. waͤlter Sler O Herr der Welt, du Seele unsrer Seele, mache, ö daß wir dein sind in Freude, in Glück und im Frieden ö des Guten. Wir flehen dich an, laß uns nicht Finsternis des Vösen in deinen Schoß zurückfallen. Laß uns in sener Tiefe unsees Wesens wohnen, wo wir nicht von dir geschieden sind, wo Worte nicht sind noch Gedan⸗ ö ken, noch Ziel, sondern Erfüllung. Dort laß uns zu ö Hause sein, wo wir waren vor unserm irdischen An⸗ fang und wo wir sein werden nach unserem irdischen 4 Ende in Ewigkeit. Nach Hermann Stehr =/ Bücke dich nicht beim Beten,— rede aufgericht't. —— Der, vor den du willst treten, s 0* .— will die Gebückten nicht!- 1. 4 Sage, wie du gestritten..—* ,. ums Licht, ö ᷓBVS Ssss A, *) was du gelitten, RP sage nicht. IVB 5 oOustav Schüler N i 2 V —— . MHMH%˙² 26* ESuG— — Do WPaht warderfi/ wandern allein⸗ MogœgenscEEn ö 2 406 Von frommer deutscher Lebensart Allmächtiger! Froh schwingt sich zu dir auf des Herzens Dank und Preis. Halt über unserm Führer * deine Wacht — und segne seine Hand! V Bleib du mit uns; gib Kraft dem Volke, schütze Reich und Cand! — Rudolf Stelzner I ö ö Ruf zu Gott 407 Am Morgen Himmlischer Vater! Oich lobe und preise ich am Morgen dieses neuen Tages. Dir danke ich für die gnädige Vewahrung in der vergangenen Nacht. Dir befehle ich in gläubigem Vertrauen den Tag, von dem ich nicht weiß, was er mir bringt. Mache es mit mir wie du willst. Aber schenke mir ein festes Herz, so wie du mir durch Vesus Christus ein getröstetes Gewissen zugesaͤgt hast. Dir befehle ich mich im Leben und im Tod. Martin Luther Du, Zerr, hast uns in die Welt gerufen. Erhalte unser Herz in jeder Arbeit weit und unsee Augen hell. Caß uns allezeit aufschauen zu deiner Herrlichkeit und Größe. Du stehst in der Mitte, bist Anfang und Ende. Immer wieder begegnest du uns; du offenbarst dich in VPlumen, Tieren und Menschen. Auf allen deinen Werken ruht der Glanz deines Namens. Du segnest unseren Tag mit Sonne und Sturm. Laß uns stets wach sein. Herr, gib uns Kraft und Vertrauen und lasse die Angste schwinden! Zaß uns mit dir und der Welt und den Brüdern uns innig verbinden! Gott, gib, es möge sich unsere Seele zwischen der Maschine und des Werktags Mühen höher zu dir aufschwingen und lauter in deiner Reinheit erblühen! Gott, gib, daß wir den ganzen Arbeitstag in deinem Namen vollbringen, daß wir zu deiner Ehre die irdischen Dinge bezwingen. Heinrich Lersch 408 Von frommer deutscher Cebensart Am Abend In dieser Nacht sei du mir Schirem und Wacht. O Gott, durch deine Macht wollst mich bewahren vor Sünd und Leid, vor Satans List und Neid. Hilf mir im letzten Streit, in Todsgefahren. Ewiger Vater! Wir danken dir, daß du am heutigen Tage mit uns gegangen und uns behütet hast. Bleibe bei uns, denn es will Abend werden, sei in der Fin⸗ „ sternis das Licht unseer Seele, daß wir uns nicht fürchten — noch irre gehen. Oir befehlen wir alle die Unsern, unsere Heimat und unser Vaterland. Gib Ruhe allen, die in Rümmernis und Krankheit sind. Hilf uns, so wir wachen, daß wir in dir wachen, und so wir schlafen, laß uns in deinem Frieden ruhn. Wir preisen dich, o Herr der Nacht und Tage, daß V du uns heut vor aller Not und Plage durch deine I. große Gnad und deine Macht hast unverletzt und frei VI hindurchgebracht. Vergib, wo wir bei Tage so gelebt, — daß wir nach dem, was finster ist, gestrebt. Laß alle * Schuld durch deinen Gnadenschein in Ewigkeit bei dir erloschen sein. Oer Mond ist aufgegangen Nr. 71 Str. 5 Mein schönste Zier Nr. 128 Str. 4 O Gottes allgewaltger Geist Nr. 206 Str. 6 Komm heilger Geist der Freude Nr. 21 Str. 3 1 + ö ö Für stille Stunden: ö Ach bleib mit deiner Gnade Nr. 127 Str. 7 Nuf zu Gott 409 In ernsten Stunden Nach der Geburt eines Kindes Lieber himmlischer Vater! Wir danken dir, daß du unser Haus gesegnest haͤst. Du hast über der Mutter gnädig gewacht und sie vor Schaden behütet. Wir be⸗ fehlen Mutter und Kind in deine Hand. In schwerem Leid O Herr, himmlischer Vater! Du legst niemandem mehr Lasten auf, als er tragen kann. Ich bitte dich in meinen großen Nöten und Schmerzen: Stärke mich, daß ich mein Leid mit Geduld ertrage und an deiner Barmherzigkeit nimmermehr verzage. In Krankheitstagen Herr, unser Gott! Ou kannst helfen, wo Menschen⸗ hilfe nichts vermag. Sei mit dem Rranken, der uns lieb ist, stürke und tröste ihn. Ceite die Hhand des Arztes, segne unsre Pflege. Hilf uns stille werden und dir vertrauen. Oank Herr, mein Gott! Wie groß ist deine Güte, daß wir dich Vater nennen dürfen und in Freude und Ceid uns in dir geborgen wissen. Du hast die Macht der Krank⸗ keit gebrochen und Sorge und Not von mir genommen. Ich danke dir von Herzen. Hilf mir die neugeschenkten Kräfte zu deiner Ehre und im Dienste meines Volkes gebrauchen. Am Krankenbett des Kindes Barmherziger, gnädiger Gott und Vater! Die Freude an unserem Kinde ist in Sorge und Herzeleid ver⸗ wandelt. Aber bei dir ist kein Ding unmöglich. Wo du AIEIEEnnn un + —4⁴0 Von frommer deutscher Lebensart ö gebietest, muß alle Not weichen. Hilf unserem kranken ö Kinde zur Genesung, daß wir es neu geschenkt aus deinen Händen nehmen. Am Sterbebett Es segne dich Gott, der Vater, der dich nach seinem Ebenbilde erschaffen und auf allen Wegen deines Lebens geführt hat. Christus, der auch für dich litt, geleite dich durch den Tod zum Leben, und Gottes helliger Geist schenke dir ewigen Frieden. Totengedenken Herr! Allle, die mit heilgen Wunden schlafen ewigen 1 Schlaf, laß ruhn in deinem Licht! Allen, die mit hei⸗ 4 ö ligen Munden wachen, wehen Glanz im Angesicht, lege V lindernd auf die Hand! Leise laß vernarben das Leid um die, die starben fürs Vaterland, fürs Vaterland! Martin Buchner Am Tag im Herbst, der unsren Toten gilt, sei du uns gegenwärtig, Gott des Lebens und der Liebe! + Was dir gehört, kann nicht in Nacht vergehen. Wer dich geliebt und andere wie sich, bleibt doch in dir, und ö du bleibst stets in ihm. Gott, dein Wille kennt kein Warum, und des Schei⸗ 1 dens Gesetz stammt von dir. Aber hinter November⸗ + nebeln wissen wir Sonne, ewige Wandlung, Wonne und Ziel. Wen die Trauer beweint unter befeuchtetem I Hügel, den birgt unser Glaube in dir und bettet so ö Liebe zu Liebe. Karl Wilhelm Vohannes Leyn H• 9 &—́— Am Jahresende Ewiger Gott und Vater! Aus dem Strome des Werdens und Vergehens blichen wir zu dir auf, ö zu dir, der du derselbe bleibst immerdar. Ou hast uns in guten und bösen Tagen geführt, du hast uns geschenkt, wessen wir bedürfen: Licht und Leben, Korn und Brot, Gemeinschaft, Sonnenschein und Leid- damit wir in allem wachsen. Mit dankerfülltem Herzen nehmen wir Abschied vom vergangenen Jahr; mit dir laß uns schließen, was vergangen ist, mit dir laß uns anfangen, was neu wird. Dich laß uns rühmen alle Tage, denn in dir allein liegt unser Heil im Leben und im Sterben. H Te 0 10 MKinder beten —.........—..—9..———— .— Aprees )N elegt, Ss n aufpig Eilr Gott soin will Te RNuf zu Gott 4⁰¹⁵ Kinder beten Gib, daß nicht bet allein der Mund, gib, daß es geh von Herzensgrund. Luther Ich danke dir, mein himmlischer Vater, daß du mich diese Nacht vor allem Schaden und Gefahr behütet hast, und bitte dich, du wollest mich diesen Tag auch behüten vor Sünde und allem Übel, daß dir all mein DTun und Leben gefalle. Denn ich befehle mich, meinen eib und Seele und alles in deine Hände. Dein hei⸗ liger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde. Luthers Morgensegen Schütze, Gott, mit starker Hand unser Volk und Vaterland! Laß auf unsres Führers Pfade leuchten deine Huld und Gnade! Weck im Herzen uns aufs neue deutscher Ahnen Kraft und Treue. Und so laß uns stark und rein deine deutschen Kinder sein. Aus dem Amtsblatt des Thür. Ministeriums für Volksbildung Herr, im tiefsten Herzensgrunde tragen wir dein heilig Gut. Mach uns reif zu seder Stunde, treu und adlig, stolz und gut, daß wir für des Volkes Ehr willig leben, kümpfen, sterben, daß wir für des Volkes Wehr unsre Kräfte einst vererben. Hermann Ohland Wie fröhlich bin ich aufgewacht, wie hab ich geschlafen so sanft die Nacht! Hab Dank, im Himmel du Vater mein, daß du hast wollen bei mir sein. 40 von frommer deutscher Lebensart Behüte mich auch diesen Tag, daß mir kein Leid geschehen mag. Heilige unser täglich Leben, fördere unser ehrlich Streben, segne unser täglich Brot, lindre gnädig alle Not. Herr, dein Licht, dein Schutz, dein Segen, deine Gnade steh uns bei, V leite uns auf allen Wegen, daß dein Friede mit uns sei. Als Gebet in Schule und Haus eignen sich die nachfolgend auf⸗ II geführten Liedstrophen: Gott lasse seinen Srieden ruhn Nr. 6, Str. 6 Mach in mir deinem Geiste Raum Nr. 20, Str. 8 ö Wir danken dir mit Herz und Mund Nr. 27, Str. 2 Du großer Gott, wir bitten dich Nr. 29, Str.7 Das walte Gott, der helfen kann Nr. 47, Str. 7 Laß unser Werk geraten mohi Nr. 53, Str. 4 Gott ich danke dir von Herzen Führe mich, o Herr und leite adetn Sprich Fa zu meinen Taten Nr. 64, Str. 5 ö Morgenglanz der Ewigkeit Nr. 65, Str. 1 I Gelobet seist du Gott der Macht Y 0 Laß deinen Segen auf mir ruhn I Erhalte mich auf deinen Stegen Nr. 120, Str. 5 ö Wir wollen nach dir blichen(Aldventszeit) Nr. 158, Str. 6 ö Sprich deinen milden Segen Nr. 157, Str. 12 ö Hilf, o Herr und laß gelingen(nach Neujahr) Nr. 162, Str. In ihm seis begonnen Nr. 164, Str. 2 I Der ewig reiche Gott Nr. 212, Str. 2 V Du durchdringest alles Nr. 226, Str. 4 — Herr Jesu Christ, dich zu uns wend Nr. 252, Str. 1 I Ich gebe dir, mein Gott, aufs neue(Schulschlußgebet) Nr. 253. V O Gott, du frommer 115 5 Nr. 254, Str. 1-2 Gib, daß ich tu mit Fleiß Unsern Ausgang segne Gott Nr. 238 + Laß mich dein sein und bleiben Nr. 242 Ruf zu Gott 4+417 des Abends, wenn ich schlafen geh, sehn meine Augen, Zerr, auf dich, Herr Jesus, dir befehl ich mich. Dein' Engel halten bei mir Wacht, sie hüten mich bei Tag und Nacht; und wo ich bin, bist du bei mir. Mein Freud und Leid kommt alls von dir. Oes Morgens, wenn ich früh aufsteh, Schon glänzt der goldne Abendstern. Gut Nacht, ihr Lieben nah und fern, schlaft ein in Gottes Frieden. Die Blume schließt die Auglein zu, der kleine Vogel geht zur Ruh, öN bald schlummern alle Müderi. Du aber schläfst und schlummerst nicht, du treuer Gott im Sternenlicht, dir will ich mich vertrauen. O hab auf mich, dein Kindlein, acht. Laß mich nach einer guten Nacht die Sonne wieder schauen. Lieber Gott, nun schlaf ich ein, schicke mir ein Engelein, daß es treulich bei mir wacht in der langen dunklen Nacht. Schütze alle, die ich lieb, alles Böse mir vergib, kommt der helle Morgenschein, laß mich wieder fröhlich sein. Ach lieber Gott, behüte mich und meine Eltern gnädiglich, auch mein Geschwister vor Gefahr mit deinem starken Arm bewahr. +8 Von frommer deutscher Lebensart Schick ein Englein mir herab, bis ich ausgeschlafen hab. Schirme auch die Lieben mein, laß uns morgen fröhlich sein. Sternlein, Sternlein in der Nacht, halt über unserm Hause Wacht, behüte Vater und Mutter mein, Brüderlein und Schwesterlein. Ich bin klein, mein Herz mach rein, soll niemand drin wohnen als Fesus allein. Lieber Gott, ich bitte dich, laß die Englein halten Wacht über uns die ganze Nacht. Lieber Gott, mach mich fromm, daß ich in den Himmel komm. D sssc ᷓE .. NN J W ö IEN 5 2 2 VNU 0 x SpRüucheE und CéEꝶEccE EεHSChHαHEνει²chAf Subsedin Rulr e n. EAckorschuinTund unser Hellig Necht er⸗ Subinqt. Du bistChebet⸗ dGoqe, dor orsprie dio 0 Cutts Dwun 9955 asi5E Du bist Gohoimnis ae n ge⸗ relα in Rampę un SBtenerol EKadol, E ScelZnE Nuf zu Gott 42¹ Oer Tischspruch Ein Wunder lebt im Korn: Es stirbt und wird zur Erden, daß uns das liebe Brot kann hundertfältig werden. Hermann Ohland Gott gehet ein und aus, vor ihm weicht alle Not. Er geht durch Feld und Haus und segnet still das Prot. Hermann Ohland Sei frohen Mutes! Oer die Erde segnet und das tägliche Brot, der Allmächtige, segnet auch unser Herz und die Gemeinschaft in Kampf und Frieden. Hermann Ohland Oer Himmel schenkt uns CLicht, die Erde schenkt uns Brot. Mensch, schenke hin die Lieb, du bist sonst ewig tot. Hermann Ohland Das Brot ernährt dich nicht; was dich im Brote speist, ist Gottes ewiges Wort, ist Leben und ist Geist. Angelus Silesius Oer Tag ist tief und reich an Suchen, Kampf und Not; doch tiefer, reicher noch an Blühen, Frucht und Brot. Georg Büsing We 422 Von frommer deutscher Lebensart Segen über dich, Brot! Ou baust den Leib, du stillst die Not. Segen über alle, die dich genießen, Segen über alles Wachsen, alles Sprießen, über seden Halm, der im Felde nickt, über sedes Haupt, das zum Himmel blickt! Segen über jede lichte Hand, die da Liebe streut ins dunkle Land, über seden Arm, der schafft, daß Freiheit werde!- Segen über die ganze deutsche Erde! Georg Stammler Die Speise, Herr, die du gegeben, sei Kraft und Stürke unserm Leben und mache uns zum Dienst bereit für Volk und Führer allezeit. G. Pachnicke Oeine Kraft—Gottes Kraft, sein Gebot in dir schafft. Was du wirkst—Gottes Tat, was du säst, seine Saat. Oeines Volkes neue Zeit lebt aus Gottes Gwigkeit. Juga Krannhals Russel Oas Tischgebet + Du mußt mich, Herr, ergreifen, sei's in Jubel, in Pein; die Früchte, die reifen, sind alle dein. Juga Krannhals-Russel Alles, was wir haben, kommt, großer Gott, von dir, o nimm des Herzens Gaben, nimm unsern Dank dafür. Paul Sturm N Vater, segne diese Speise uns zur Kraft und dir zum Preise. Ruf zu Gott 423 Der du gibst das täglich Brot, hilf allen denen, die in Not. Segne Vater, unser Essen, laß uns Haß und MNeid vergessen und schenk uns ein fröhlich Herz. Wir danken dir, o treuer Gott, für unser täglich Brot. Laß uns in dem, was du uns gibst, erkennen, Herr, daß du uns liebst. Du gibst allzeit hienieden uns unser täglich Brot. O gib mir deinen Frieden im Leben und im Tod. Pater, Gott, Urquell alles dessen, was wir trinken, was wir essen, gib, daß wir in rechter Weise diese heilge Kraft der Speise fromm in unserm Blut empfangen und dadurch zu dir gelangen. Heinrich Kaminsti Wir wollen danken für unser Brot, wir wollen helfen aus aller Not, wir wollen schaffen, die Kraft gibst du, wir wollen lieben, Herr, hilf dazu. zwei Dinge, Herr, sind not, die gib nach deiner Huld, gib uns das täglich Brot, vergib uns unsre Schuld. Thomas Blaurer ser Baler ID 40 Haut⸗ Eminler H nsor rõ Oib H bornib uns unsre Gchuldwie wir vergeben ulsorn Gchuldi⸗ gorunfüreuns nichl in Vorsuchung sondern, exloso uns voñ dom Ferucgdeit Ee Vind und VWiaganlioder Gs uue sodos Kummeors Wann⸗ des Uedee Zauber Walten. QRIENRICH Schiller I 6 70 5 * 285 Friedrich Silcher, 1842 Q EEEEE— 1—— H 22 6 n— E—.—— 6— —* J. Aus dem Him⸗mel fer ne, wo die Q ETPEE. 4.— + 2 1+.....—— CLZ. ů— 11* 1 835.— L——5—*— L 1 Eng⸗lein sind, schaut doch Gott so 9 2——— 7.—. ͤ—— EVN Laureere,— II —3—*2—— 2.— II der ne her auf se⸗des Kind. 2. Höret seine Bitte treu bei Tag und Nacht, nimmts bei jedem Schritte väterlich in acht. 3. Gibt mit Vaterhänden ihm sein täglich Brot, hilft an allen Enden ihm aus Angst und Not. 4. Sagts den Kindern allen, daß ein Vater ist, dem sie wohlgefallen, der sie nie vergißt. MWilhelm Hey, 1789-1854 430 Von frommer deutscher Lebensart 286 Weise: O Welt, ich muß dich lassen Vorreformatorisch E—.— ö 2 n +.5.. ö— + 4 0 EEREEAEAEEESEEE—— 7 7 J. Wie ru⸗ hest du so stil ⸗le in 7½ — EEE 235„666 SSSEEEE..— dei ner wei⸗ ßen Hül ⸗ le, du Eν ö......... E 0— 2 2— müt ⸗ ter ⸗ li ⸗ ches Land! Wo ——m ö— —E L5.*.*. EA——.————— sind des Früh⸗ lings Lie ⸗der, des E. f—. P 0—— LZ..—— 2 — *8 Som⸗mers bunt Ge⸗ fie ⸗ der und —— D.—.— I— I 2—— 1 EEEE dein be⸗ blum⸗ tes Fest⸗ ge⸗ wand? 2. Ou schlummerst nun entkleidet, kein Lamm und Schäflein weidet auf deinen Aun und Höhn. Der Vöglein Lied verstummet, und keine Biene summet; doch bist du auch im Schlummer schön. 5. Die Zweig und Asstlein schimmern, und tausend Lichter flimmern, wohin das Auge blickt. Wer hat dein Bett bereitet, die Decke dir gespreitet und dich so schön mit Reif geschmückt? Kinder⸗ und Miegenlieder—4³3ι 4. Oer gute Vater droben hat dir dein Kleid ge⸗ woben, er schläft und schlummert nicht. So schlummre denn in Frieden; der Vater weckt die Müden zu neuer Kraft und neuem Cicht. 5. Wald in des Lenzes Wehen wirst du verjüngt erstehen zum Leben wunderbar. Sein Odem schwebt hernieder, dann, Erde, stehst du wieder mit einem Blumenkranz im Haar. Sr. Adolf Krummacher, 1757-1845 Gesangbuch der Böhmischen Brüder, 1544 EH 2 ů—* SSSI......—3 E—..— — 2 J. Mü⸗ de bin ich, geh zur Ruh, schlie⸗e Q 4 1 8V.7 2 I 5.— 2—* I + +.—— S 2—.———— CT.—.—..— I +— ——.———2 bei ⸗de Aug⸗lein zu; Va⸗ ter, laß die Q 1— JQ+.— 2.—ꝛ II E——..—— 2— N CEE— I.—2—.—49..5— II .——.—— 4.—— I Au⸗gen dein ü⸗ber mei⸗nem Vet⸗ te sein. 2. Hab ich Unrecht heut getan, sieh es, lieber Gott, nicht an. Deine Gnad und Jesu Blut macht ja allen Schaden gut. 3. Alle, die mir sind verwandt, Gott, laß ruhn in deiner Hand, alle Menschen groß und klein sollen dir befohlen sein. 4. Kranken Herzen sende Ruh, nasse Augen schließe zu. Laß den Mond am Himmel stehn und die stille Melt besehn. Luise Hensel, 1798-1876 4³32 Von frommer deutscher Lebensart 288 Karl Seiffert, 1916 ¹ 3— N 5555— ——2—...— +̊ ñ——— 3—.—————.— ö—— 1. Wer hat den Sand ge⸗zählt, wel⸗cher im D 2.——. EHU—.—— 2 +————.— H— 1——— I Wal⸗ ser haust? Wem hat kein Blatt 9e⸗ Q n Ken Kien, *——— J— + fehlt, wenn der No ⸗ vem ⸗ber braust?. —60 I* EEE I. N 1— .——..—‚‚‚‚.‚‚e SSDSSSSS—————— Wer weiß im Ja⸗/ nu⸗ ar, wie⸗viel der —8.2— ——————.— E Flok⸗ken wehn, wie vie ⸗le auf ein Haar —4 — 8.—. — ö—— Tropfen aufs Welt ⸗meer gehn? 2. Wer mißt den Ozean, wo er am tiefsten fließt? Wer mag die Strahlen fahn, welche die Sonne schießt? Wer holt das Lichtgespann fliegender Blitze ein? Nenne den Wundermann! Keiner mag größer sein. 5. Gott ist der Ohnezahl, vor dem die Fahl vergeht, der durch den Sternensaal Sonnen wie Slocken weht. Gott ist der Uberall, Gott ist der Ohnegrund, schneller als Licht und Schall, tiefer als Meeresgrund. RKinder⸗ und Wiegenlieder 433 4. Sandkörner zählest du, nimmer die Freundlich⸗ keit; Weltmeere missest du, nie die Barmherzigkeit; Sonnenstrahl holst du ein, nimmer die Liebe doch, womit sein Gnadenschein Sündern entgegenflog. Ernst Moritz Arndt, 1769-1860 289 Karl Gotthelf Gläser, 1822 —— w35— 5— 00— 0 0— n. XI. x ů ö— J. Es geht durch al le Lan ⸗ de ein E II 465657 E——.——— En⸗gel still um- her, kein Au⸗ ge —7—— , e,. ——.ñ—.——— kann ihn se⸗ hen, doch al⸗ les sie het Hh 5———.— ES— n, +— 1— 72——.— 2 L 7 7 er. Der Him⸗mel ist sein Va⸗ter⸗ , e— ů— 3—— ———— EE ————————4 land, vom lie⸗ben Gott ist er ge⸗sandt. 2. Er geht von Haus zu Hause, und wo ein gutes Kind bei Vater oder Mutter im Kämmerlein sich findt, da wohnt er gern und bleibet da und ist dem KRind⸗ lein immer nah. 5. Er spielet mit dem Kinde so traulich und so fein, er hilft ihm fleißig lernen und stets gehorsam sein. Das Kind befolgts mit frohem Mut, drum bleibt es auch so fromm und gut. Karl Ludwig Theodor Lieth, 1761850 28 + 7 2— 3 .S. d EEDENN 0 4.5 5 — 290 Erhard Mauersberger, 1940 — S.SPSISIPITITIIEI‚I‚I‚I‚I‚t.....‚‚. LX +— 7.— 1J. Oen Müt⸗tern sei der Tag ge⸗weiht. Ein —2 J...— I—— D...—.—.—— LIA +— L——. EE 0 2—.—— *„ I Le⸗/ ben sind sie uns be⸗ reit, ein ö TZ....— S+.2...————————— CEZA—* L +— gan ⸗zes lan ⸗-ges Le⸗ ben. Sie sor⸗ gen E—— NE——— de. murin n Lr murnrn. uen, =—— sich die Stir⸗nen heiß, sie wis⸗ sen nichts von 2. + DSZ.. —— Ehr und Preis. Sie müssen im⸗mer ge⸗ben. 2. Sie kennen keine Ruhebank. Sie wollen, ob auch alt und krank, zu lieben nicht versäüumen. Der Kinder Zukunft ist ihr Stern, dem opfern sie das Letzte gern noch in den letzten Träumen. 3. Sie sterben immer vor der Feit und leben fort in Ewigkeit in ihrer Kinder Herzen. Was keines Men⸗ schen Trost vermag, ihr Lächeln stillt nach Vahr und Tag wie Gottes alle Schmerzen. Johannes Leyn, geb. 1906 n n I 5, ü. feeh.ar,n et i Fr sne +7** 7 28* 436 Von frommer deutscher Lebensart —— Volksweise, seit w1809 Q 4 4 8——— ——3*— V 40. E ů—— 1 iene du, wie ⸗ viel Stern⸗lein [Weißt du, wie ⸗ viel Wol ⸗/ ken — DIIDDD E....E...........— D= ste hen an dem blau⸗en Him⸗mels⸗ ge⸗ hen weit⸗hin ü⸗ ber al ⸗ le Q ————————— 2— E 25.D‚DDDDD* —2— I————22—3 V 7 7 4e Gott, der Herr, hat sie Oe⸗ —— 2 8— ö E.—.— + züh ⸗let, daß ihm auch nicht ei⸗ nes ....-ere, 8——4 V— feh let an der gan⸗zen gro⸗ en 2——.— V—— e e — +7—— J II dahl, an der gan⸗zen gro⸗ßen Jahl. 2. HWeißt du, wieviel Mücklein spielen in der heißen Sonnenglut? Wieviel Fischlein auch sich kühlen in der hellen Wasserflut? Gott, der Herr, rief sie mit Namen, daß sie all ins Leben kamen,: daß sie nun so fröhlich sind.: Kinder⸗ und Wiegenlieder 437 3. Meißt du, wieviel Kinder frühe stehn aus ihrem Bettlein auf, daß sie ohne Sorg und Mühe fröhlich sind im Tageslauf? Gott im Himmel hat an allen seine Cust, sein Wohlgefallen,: kennt auch dich und hat 6057 10 Wilhelm Hey, 1789-1854 D N x II E 4— SSS& — W 2 7 NER S E D. Liebster Fesu, wir sind hier Johann Rudolf— 1664 E— ö— 00—.— Gib uns, eh wir gehn nach Haus, brei ⸗te dei⸗ ne Hän ⸗ de— aus, ——Z—• 2— 1— äNI ES.SSE 22—8*———— dei nen vä⸗ ter ⸗ li⸗ chen Se⸗ gen, lei te uns auf al⸗ len We⸗ gen DS..— 2 E ů— 6—— —.— 0 8——.—.— EE 12 und den Glau⸗ben in uns stär ⸗ke, E ů—— 1— H n• 65————— EEEEEEEEE EEEE das er wir ke gu ⸗ Wer ⸗ ke. Johann Seme Bastochrr 1645-1726 438 Von frommer deutscher Lebensart 293 Johannes Brahms, 1835-4897 4 4 CI 32—5 L I—— 1 L V& ⁷14 35— I‚‚. ö S E V—4———4—.. ö— — E Hazrt—.— ö— E— ö rn.—. EE— ++.—.—— 2—3—.——— 7 L**** E 47————— EEE——— L———— — steckt schlupf un ⸗ ter die Deck. 2 IE— 4.——. F—.— V 3 V I E I———— ů IWr——*—.——— Mor ⸗gen früh, wenn Gott will, wirst du EH 4 I— an, ö——.————— ꝗSS....—.——..— 0 wie⸗der ge⸗weckt, mor⸗gen früh, wenn Gott H ů .. U——— E I. 2— 1——— 6 0—— L will, wirst du wie ⸗ der ge-weckt. 2. Guten Abend, gut Nacht, von Englein bewacht, die zeigen im Traum dir Christkindleins BVaum. Schlaf nun selig und süß, schau im Traum'8 Paradies.: 1. Str. Ende des 15. Fahrhunderts 2. Str. Georg Scherer, 1828-1909 J. Nun schlaf, mein lie bes Kin⸗de⸗lein, tu — T—.— 4+——— —— 4.— 3— 12.— ö dei ne Alug⸗-lein zu, denn Gott der Q en ün, wunrnern n En ne, V 8 0 7 0 will dein VDa⸗ ter sein, drum schlaf in Q 4 4 D—*— fe e, zt. 2 2 gu⸗ ter Ruh, drum schlaf in gu⸗ ter Nuh. 2. Oein Vater ist der liebe Gott und wills auch ewig sein, der kam zur Erd vom Himmelsthron, half dir aus aller Pein. 3. Er schickt auch seine Engelein zu Hütern Tag und Nacht, daß sie bei deiner Wiege sein und halten gute Wacht. 4. Oer heilge Geist der segne dich, bewahr dich alle Zeit. Sein heilger Nam behüte dich, schütz dich vor allem Leid. Johannes Mathesius, 1504-1565 + — —— ——. —— Franz Gruber, 24. Oezember 1815 9 +—* + 5 N—— CV V——— 1—— +V— V— E 22 22 2 ̃—— 1. Stil ⸗ͤle Nacht, hei ⸗ li ⸗ ge Nacht! .... 2— N— CZ.———. 2 v CTL V———*— 1 2— 2. 1 V— 1 7— — 7 77 7 Al⸗les schläft, einsam wacht nur das trau⸗te, hoch⸗ Q E, w, er—— CTLH* I 2—. +* 1 22— +2———I IV V— 7 2 8 7 7. hei li ge Paar. Hol ⸗der Rna⸗be im —Q 2 7 1 ꝗP——..——ů— EE + 0 5 lok-ki⸗gen Haar, schlaf in himm⸗li ⸗ scher —.— E——— 4 II — I 2——— V V— II * VX* R— II *—*—.—11 L D Nuh, schlaf in himm ⸗li⸗ scher Ruh. 4% 2. Stille Nacht, heilige Nacht, ö Hhirten erst kund gemacht; 2 durch der Engel frohlockende Schar tönt es laut von fern und nah: 3,, W 2. : Christ, der Retter, ist da!: V. 3. Stille Nacht, heilige Nacht! Gottes Sohn, o wie lacht 00 Lieb aus deinem göttlichen Mund, da uns schlägt die rettende Stund, Ä : Christ, in deiner Geburt!: Josef Mohr, 1792-1848 eeeee 1 2 44 72„ 7 +„ D. 20 Adolf Daum, 193 5 ———— —.—. ö —.— J. Ein Stern steht ü⸗berm Wal⸗ de, der 2 0— EEA. 2...—. 22 — ů———.— 22 ö hat so hel⸗len Schein. Das Christ⸗kind 5——— ů— H ———— de eeee, e enen n. SDSPRSRPRRCRAE—. kommt nun bal ⸗de in un⸗ ser ODorf her⸗ein. 2. Es schlafen Seld und Wiese, der Wind singt hin⸗ term zaun. Die Rehe in dem Walde all nach dem Sternlein schaun. 3. Der Stern indes will fallen in tiefen Welten⸗ grund. Der bringt uns Menschen allen die reine ö Gotteskund. ö 4. Oein BHerze ist die Krippe, o Kindlein, warte still! In deiner Seelen Mitte der Stern aufgehen will. * Hermann Ohland, geb. 1888 Lieder zur Weihnachtszeit 4⁴45 2 Nach einer Volksweise +—.— 1 —.— SISS— 1. Schlaf wohl, du Him⸗mels⸗kna ⸗ be —2.— F vi R .—.————0 RIRRS du, schlaf wohl, du lie ⸗ bes Rind! Dich fä⸗/ cheln En/ ge⸗ lein in Ruh mit — +—— —0 25 1 7 sanf⸗tem Himmels⸗wind. Wir ar⸗ men — * 0— n— +7 7 1 —.—6 —2+———————* 1H— Hir ⸗ ten sin-gen dir ein her⸗ zigs L— i Mie⸗gen⸗lied-lein für: Schla ⸗fe, EDDEEEEEE E 7—... schla=fe, Him⸗mels⸗söhn⸗chen, schla⸗ fe. 2. Maria hat mit Mutterblick dich leise zugedeckt, und Josef hält den Hauch zurück, daß er dich nicht er⸗ weckt. Oie Schäflein, die im Stalle sind, verstummen vor dir, Himmelskind: Schlafe, schlafe, Himmelssöhnchen, schlafe! Nach Christian Friedrich Daniel Schubart, 1759-791 Paderborn, 1850 EH 2.— V—¼— CE. C— 2———— CIZ——5 7 12.2*8 2— ——— I. Ma⸗ ri a durch ein Dorn⸗-wald ging, 4 9— + + ů—.— + T T— —————— Ku⸗rice⸗ lei⸗son, Ma⸗ri⸗ a durch ein EH—*— 2 arrn wiir ienur aren, ne ö —— 7— ö*7 2— Oorn⸗wald ging, der hat in siebn Fahrn kein E——.——— + Laub ge⸗tragn. Ve⸗ sus und Ma⸗ ri- a! 2. Mas trug Maria unter ihrem Herzn? Kurieleison, ein kleines KRindlein ohne Schmerzu, das trug Maria unter ihrem Herzn! JFesus und Maria! 1*0 3. Da habn die Dornen Rosen getragn, Kyrieleison, als das Kindlein durch den Wald getragn, da habn die Dornen Rosen getragn. Fesus und Maria! Geistliche Volkslieder. Paderborn, 1850 Lieder zur Weihnachtszeit 447 20 J. A. P. Schulz, 1794 ——— I 2———— D— E.. 1.4 Ihr Kin ⸗ der ⸗-lein, kom met, 0 ur Krip pe her kom ⸗ met in ——.—.—.—— 9—— E kom⸗met doch all, Beth⸗le⸗hems Stall die ⸗ser hoch⸗hei ⸗l⸗ gen Nacht der va⸗ter im Him⸗mel für Freu⸗de uns macht. 2. Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh, Maria und Josef betrachten es froh, die red⸗ lichen Hirten knien betend davor, hoch oben schwebt subelnd der Engelein Chor. 3. O beugt, wie die Hirten, anbetend die Knie, er⸗ hebet die Händlein und danket wie sie; stimmt freudig, ihr Kinder,— wer wollt sich nicht freun?— stimmt freudig zum Jubel der Engel mit ein! 4. So nimm unsre Herzen zum Opfer denn hin, wir geben sie gerne mit fröhlichem Sinn. Ach mache sie heilig und selig wie deins, und mach sie auf ewig mit deinem in eins. Christoph von Schmid, 1768-1854 und seht, was in Li diska und Julius Schottku: Osterreichische volkslieder, pest 1819 . 5 9—— — 10 n————.— —.———— O heil⸗ges Kind, wir grü⸗ gen dich H+ —————— EEEEEEEEEEE 2——— I1, 12.— 8—.— 2———— + 2 0— mit Har⸗fen⸗klang und Lob⸗ge⸗ sang, mit , rene 2—.— EE Har⸗fen⸗ klang und Lob⸗/ge⸗ sang. Z.: Du liegst in Ruh, du heilges Kind, s: wir halten Wacht in dunkler Nacht. 3.: O Heil dem Haus, in das du kehrst!:: Es wird beglückt und hoch entzückt.: Franz Graf Pocci, 1807-1876 Lleder zur Weihnachtszeitt 449 300¹ ovvolksweise um 1840 SDD—,—. +DDDR ᷓRIRꝑRPRDRDRPRPRPRRRRRRRRRRR— SSS————.. 1. Sü⸗ ßer die Glok⸗ken nie klin ⸗gen 2— D.—.— Ki ů 1. —— nmrr inn mien —2——— 22 2— 2..—— *—— als zu der Weih⸗nachts⸗zeit; XAHIA ETTT 4 FE I. . V V— H ̃— * V 7* 's ist, als ob En⸗ge⸗ lein sin ⸗ gen U48„ 2*3— IIIIIIIIIII. 123— 7 7 7——3— I1 1551 sie Ln in—— li⸗ger Nacht. —*— J.—.—— E— EUW WCRJJ4—— 2— ...2.——.— 1 F. T Glok⸗ken mit hei ⸗ li⸗ gem Klang, Q FV ‚ 2 + 3.— E—.——.——.— 1—.—— V. I.—883* 1 7 klingt doch die Er⸗ ent ⸗lang! 2. O wenn die Glocken Laurchen schnell sie das Christkindlein hört, tut sich vom Himmel dann schwin⸗ gen, eilet hernieder zur Erd, segnet den Vater, die Mutter, das Kind.: Glocken mit heiligem Klang usw. 29 4⁵0 Von frommer deutscher Lebensart 3. Klinget mit lieblichem Schalle über die Meere noch weit, daß sich erfreuen doch alle seliger Weih⸗ nachtszeit,: alle aufsauchzen mit einem Gesang. Glocken mit heiligem Klang usw. Fr. Wilhelm Kritzinger, 1816-1890 302 Eduard Ebel, vor 1905 E 6 555657 EA de e r nun, Lan.dt u. 1.2 Q 1— **— 4. Lei/ le rie selt der Schnee, 4 16 4——— V.— n—— 2 6————35— —— stuül und starr ruht der See Q +** an— 6˙———— —— +* I iE H .— + 1————³3 FI F 7— weih⸗nacht⸗lich glän zet der Wald: 9* +—.. +——— I — V 15—5 I ER l Freu ⸗e dich, Christ⸗Eind kommt bald. 2. In den Herzen ists warm, still schweigt Kummer und Harm; Sorge des Lebens verhallt: Freue dich, Christkind kommt bald! 3. Vald ist heilige Nacht, Chor der Engel erwacht; hört nur, wie lieblich es schallt: Freue dich, Christkind kommt bald! Eduard Ebel, 1859-1905 Lieder zur Weihnachtszeit—4⁵⁰¹ 30 3 Ernst Anschütz, 1819 0.60 1— Z.—— 1 2 n n +* CLL... 1— 14.—. 1 L.—— 2—— 1—. 1. Al-le Jah⸗ re wie ⸗ der kommt das H ö E——— 4 FEEN en 1 12— Chri⸗ stus ⸗ kind auf die Er ⸗ de ⁰ EFE— 1 E ö— 2 4 I. —— I.——— II nie ⸗ der, wo wir Men⸗schen sind. 2. Kehrt mit seinem Segen ein in jedes Haus, geht auf allen Wegen mit uns ein und aus. 3. Ist auch mir zur Seite still und unerkannt, daß es treu mich leite an der lieben Hand. Wilhelm Heu, 1789-185⁵⁴ —....——— E..— SNN SSNEEEE O NMNNM RWE 4 NW./ W V ö— ENN Fffe ½ 0 20 2.— 2 M ö 4 6 N 0 SENN— ä 0 29* 4⁵ Von frommer deutscher Cebensart 304 Berlin, 1841 Q SIRRö—— EHRHV 0 ann Hs n ——— + 7————— + die Nia⸗ 1ri, ihr ind 1— I Amit ih⸗ rer Whaoit⸗eeel⸗ wei⸗ gen Hand; sie hat auch da⸗— kein en ....— 20* l lieb ⸗ ser 55 205 inn ach hilf mir wie⸗gen mein Rnä⸗be⸗lein.“ 2E— 2————.— E 2—8——— E——.——. +—. „Wie kann ich dir denn dein EIE—— E 1* EEEE 11—.— Knäb⸗lein wiegn! Ich kann sa kaum 28—— t +——. — —-056* sel ⸗ber die Ein ⸗ ger biegn!“ ꝝQ n n e,, Lnen—— ICEECZ—. L— II ——— V* 1—— II ů Schum, schei, schum, schei, schum. Achim v. Arnim und Clemens Brentand: Des Knaben Wunder⸗ horn, 1808. 5. U. 6. Textzeile seit dem 14. Jahrhundert bekannt. Lieder zur Weihnachtszeit 4³3 S alzburg, 1865 1.. —.....— I+.—— 2— J— 1 ——.— 1 weils Kind⸗lein 4. 24 E/— +— + + 4 — 22—2———..— 2—.—. 2...——.4.— L e M 83— 2..—— + E 52 schla fen will! Ma⸗ ri⸗ a tuts zur H +. ⁰ RNu ⸗he brin⸗gen, tut ihm Schlum-mer⸗ lie ⸗ der— sin ⸗ gen, still, still, 9 7 still, weils Kind lein schla ⸗-fen will! 2. Schlaf, schlaf, schlaf, mein liebes Kindlein, schlaf! Die Engel tun schön musizieren, bei dem Kindlein subi⸗ lieren, schlaf, schlaf, schlaf, mein liebes Kindlein schlaf! 3. Groß, groß, groß, die Lieb ist übergroß! Gott hat den Himmelsthron verlassen und muß reisen auf der Straßen. Groß, groß, groß, die Lieb ist übergroß! 4. Wir, wir, wir tun rufen all zu dir: Tu uns des Himmels Reich aufschließen, wenn wir einmal sterben müssen. Wir, wir, wir tun rufen all zu dir. Maria Vincenz Süß: Salzburger Volkslieder, Salzburg, 1865 7788540 4⁵⁴4 Von frommer deutscher Cebensart 306 ö„München, 1604 9 I— I 1 Laßt uns das Kind⸗ lein wie ⸗ gen, das Herz zum Krepp⸗lein bie ⸗ gen, O JVe⸗ su⸗lein süß, o JVe⸗ su⸗ lein süß! E E— ö——— ů III... +.. II——4.—— +1 +— Ylaßt uns im Geist er ⸗ freu ⸗ en, —*— Udas Kind⸗lein be ⸗ne ⸗ dei ⸗ en. ( EV n +— ö s ö—6.. ö— ö. ö— ö 2. Laßt uns dem Kindlein singen, unsre Opfer ö bringen, ihm alle Ehr beweisen mit Loben und mit Preisen. O Fesulein süß, o YVesulein süß! 3. Caßt uns sein Diener werden, solang wir lebn auf Erden! Es wird uns wohl belohnen mit der himm⸗ lischen Kronen. O Pesulein süß, o Jesulein süß! Neue auserlesene geistliche Lieder. München, 1604 307 ö—— Leipzig, 1842 —.—.——...—ꝛ— v—.—— e. . Was soll das be ⸗ deu⸗ ten? 6 II. Ich weiß wohl, es— geht erst um Lieder zur Weihnachtszeit 4⁵⁵ — I 04 ö +— 9— ta⸗get sa.— Ian Mit⸗ ter⸗nacht rum. I. Schaut nur da⸗ her. —.————.—————— HO——..———— II. Schaut nur da⸗ her. I. u. I. Wie glänzen die ———— ninn rer EESSSSE —— 1—..— ö. Stern⸗lein je— län ⸗ ger je mehr! 2. TDreibt zsammen, treibt zsammen die Schäflein fürbaß, treibt zsammen, treibt zsammen, dort zeig ich euch was, dort in dem Stall, dort in dem Stall werd' Wunderding sehen, treibt zsammen einmal! 3. Ich hab nur ein wenig von weitem geguckt, da hat mir mein Herz schon vor Freuden gehupft,: ein schönes Kind: liegt dort in der Krippe bei Esel und Rind. 4. Ein herziger Vater der steht auch dabei, ein wun⸗ derschön Jungfrau kniet auch auf dem Heu. Um und um singts, um und um klingts, man sieht ja kein Licht⸗ lein, so um und um brennts. 5. Oas Kindlein das zittert vor Kälte und Frost. Ich dacht mir:„½, wer hats denn also verstoßt, daß man auch heut, daß man auch heut ihm sonst keine andere Herberg anbeut?“ 6. So gehet und nehmet ein Lämmlein vom Gras und bringet dem schönen Christkindlein etwas. Geht nur fein sacht, geht nur fein sacht, auf daß ihr dem EKindlein kein Unruh nicht macht. Einzelne Strophen bei Fosef Georg Meinert: Alte teutsche Volks⸗ lieder. Wien und Hamburg, 187. 4⁵ Von frommer deutscher Lebensart 308 Eger, 1920 1. O lau⸗fet, ihr Hir⸗ ten, lauft al⸗le— Zu⸗ —————— Z..— 2—..— +——. CEI.————..———.——S.—..38 — 1———— gleich, neh met Schal⸗ mei⸗ en und ............ itiinrn n. II — K 6 X +* Pfei⸗fen mit euch! Lauft al ⸗-le— zu⸗ .— E EE—— mal mit freu ⸗di ⸗ gem Schall ins g ,, ner ,, Lien EVW————— . 1—— Dörf⸗lein zum Kin⸗de⸗lein, zum Krip⸗pe⸗ 9 E.—.— EE——2 ö—.— 8——— 2—..9.— E2 1——— + 2 ö— lein im Stall, ins Dörf⸗lein zum Q— 40 CP.. +————— I PC5— 3—4 EVA.—— 0 JI..—. I LE I. 1———.——. + . Rin ⸗ de⸗ lein, zum Krip⸗ pe⸗ lein im Stall! 2. Ein Kindlein ist zu sehn wie ein Engel so schön, dabei auch sein lieber Vater tut stehn, ein Jungfrau schön zart nach himmlischer Art,:es hat mich erbarmet ganz inniglich hart.: Lieder zur Weihnachtszelt 4⁵ 3. Mein Nachbar, lauf hurtig, brings Wieglein da⸗ her, wills Kindlein drein legen, es frieret so sehr. Ei, eia, popei, liebs Kindel, schlaf ein, ü im KRripplein, zarts Jesulein, ei, eia, popei.. Josef Georg Meinert: Alte teutsche Volkslieder, Wien und Hamburg, 1877. Cantual Paderborn 1616 309 (zum Text: Ein Kind geborn zu Bethlehem) Laun en au et urn. 4——— Ft. I 2 2— q CIAA E +—2 3—— +——— 1..2— 1 2— I.——.— 7 7 J. Vom Him⸗mel hoch, o Eng⸗ lein, kommt! E 5„— I 6050 ADDDDEDDDEEEEEE‚eee —5——————— Ei/ a, ei⸗ a, su⸗ sa⸗ni, su=sa⸗ ni, ID 9 4 +. 1 —CE. 1 2 CLL..— 8.0——— 1— su sa ⸗/ ni. Kommt, singt und Q 1.—— EN————— 5— 55 ̃— klingt, kommt, pfeift und trombt. Zu 9 4— + 1—— .———3—.— 2 1 Got ⸗tes Lo⸗ be fern und nah von 2—8—— ů ö— —CE+ 2— + 41 H——————— mrn, 1 ve ⸗ sus singt und Ma ⸗/ ri ⸗ a. 2. Kommt ohne Instrumente nit! Eia, eia, susani, susani, susani! Bringt Lauten, Harfen, Geigen mit. zu Gottes Lobe usw. 458 Von frommer deutscher Lebensart 5. Hier muß die Musik himmlisch sein. Gia, eia, su⸗ sani, susani, susani! Weil dies ein himmlisch Kindelein. Iu Gottes Lobe usw. 4. Die Stimmen müssen lieblich gehn! Gia, eia, su⸗ sani, susani, susani! Und Tag und Nacht nicht stille stehn. Fu Gottes Lobe usw. 5. Oas Lautenspiel müß lauten süß! Eia, eia, su⸗ sani, susani, susani! Davon das Rindlein schlafen müß. Zu Gottes Lobe usw. 6. Singt Fried den Menschen weit und breit! Eia, eia, susani, susani, susani! Gott Preis und Ehr in Ewig⸗ keit. Tu Gottes Lobe usw. Außerlesene Catholische Kirchengesäng Cöln, 1625 ENN 5 + CLieder zur Weihnachtszeit 459 300 Wamberger Gesanabuch, 1670 Q 4 E—— x—— inr.= ri——277.——— ., in n 0—.n, Wön nüinn ——.—— 12 3 — 9— Wach, Nach⸗ ti gall, wach auf! Wach h—— auf, du schö⸗nes Vö⸗ ge⸗ lein auf —209 EE ö— ö—— 4 71 PECO* +——.—. u— —.—— 1— 1 se-nem grü⸗nen Zwei⸗ ge⸗ lein, wach ————.— ů — i.———— —— V—1 hur ⸗- tig ohn Ver⸗ schnauf! Dem 2⁰— vu 41 ——— 2— Arere-irir Eee — Kin⸗de ⸗ lein aus⸗ er ko⸗ren, heut ge⸗ — ꝝ ö +———.— 3—.—— 3..—4 . + bo ⸗ren, halb er⸗ fro⸗ ren, sing, sing, 9⁰⁴ .2... +.2— 886 sing dem zar⸗ ten Je⸗ su⸗ lein! 2. Flieg her zum Krippelein, flieg her, gefiedert Schwesterlein! Blas an den feinen Psalterlein! Sing, Nachtigall, gar fein dem Kindelein, musiziere, koloriere, jubiliere, sing, sing, sing dem zarten Jesulein! — XI. 77 — — N N * II — 460 Von frommer deutscher Lebensart 3. Stimm, Nachtigall, stimm an! Den Takt gib mit dem Federlein, auch freudig schwing die Flügelein, erstreck dein Hälselein! Oer Schöpfer dein Mensch will werden mit Gebärden heut auf Erden; sing, sing, sing dem zarten Jesulein! Bamberger Gesangbuch 1670 und Franz Wilhelm, Freiherr v. Dit⸗ furth: Fränkische Volkslieder I, CLeipzig, 1855. 81¹ Innsbruck, 1881 ———— M————4. PIPII.I....... Le V E——3 1. Es blü⸗ hen die Mai ⸗ en. Bei Q—— 7³77 2..— DDD 9——2.—— e„ee.. ö— +—. E 9—— 1———. 25 JZ.. 2—— 23 EEE +*— E. 25 1—— Frei en auf uns⸗ rer Schä⸗fers⸗ E—.—.—.———— EH———*——————— 15— 3—.——— I— weid. Ja, al ⸗ les ist in schön-⸗ster ———.— 4——— CE..—..—..* I.— LCA.——4*.— .—.—— 1.—— Blüt, die Erd bringt sü⸗ßen G'ruch her⸗ Q— , e wir,in n.nen t. E—..——*. für. Es sin ⸗ get und klin ⸗ get/ Lieder zur Weihnachtszeit 22 0˙ 467 * ů V N ...... — I — 2 L I — Flö ⸗ten ⸗bla ⸗ sen, Har⸗ fen⸗schla⸗gen, E 5 2 N 15 60 7 2 650 — . 7 2——— und ich kann ja nicht alls sagn, E 2 2 4. ö ö* 1. ,—— —2——. 1 was sich zu hat tragn. 2. Heut ist uns geboren der Heiland dieser Welt, und Gott ist Mensch worden, wie sene Stimm ver⸗ meld't. Es singt die schöne Nachtigall, ich seh vom Himmel einen Strahl von ferne auf Erden. Es steigt die Sonn vom Himmelssaal und neiget sich auf den Stall, d' Engel singen all. Text und Weise aus Wilhelm Pailler: Weihnachtslieder aus Nie⸗ derösterreich und Tirol. Innsbruck, 1881 462 Von frommer deutscher Lebensart Volksweise aus Böhmen, 1870 Q —.—— EG- +.—— 1I——— 2 +——— +—— 4. Kom⸗ met, ihr Hir aten, ihr Ekom⸗met, das lieb ⸗li/ che —— .———— D..—+.— 2—.—4———4 S.2—— 1.— II 2 +— Män⸗ ner und Fraun, Chri ri stus, der Kind ⸗lein zu schaun! hri„ stus, 8—* — 1*' CZ.. L³⁵ V— E. L I 1*—— C.2 1. +—— + 1— Herr, ist heu ⸗/ te ge⸗ bo/ ren, Q —Z.— 143— E 2 + I 2—— CI.. L 1. S.I I—1 * den Gott zum Bei⸗ land euch hat er⸗— EV I——3 EEEEEEEEEEEEE 68— 3.—— IEE I — ko-ren. Fürch ⸗ tet euch nicht! 2. Lasset uns sehen im nächtlichen Stall, was uns verheißen der himmlische Schall. Was wir dort fin⸗ den, lasset uns künden, lasset uns preisen in frommen Meisen! Lobet den Herrn. 5. Mahrlich, die Engel verkündigen heut aus lichten Himmelshöhn gar große Freud: Nun soll es werden Friede auf Erden, den Menschen allen ein Wohl⸗ gefallen. Ehre sei Gott! Aus dem Böhmischen, verdeutscht von Karl Niedel, 1827-1888 Lieder zur Weihnachtszeit 463 3¹³ Gottlob Siegert, 1822 — . e Has, V AE— J. Du lie ⸗ber, heil⸗ ger, from ⸗ mer E 2 ö V*——— A— ..— 4.77 7— 1—7 E Christ, der für uns Kin ⸗ der 9⁰—— 10— E— + 4 + kom ⸗men ist a/ mit wir 7 Q⁰⁴ 575—— 2. 0 345—— EV—— +— + 3—* sol len weiß und rein und E 2—— I.——.— 12— DRDRRD— rech ⸗ te Rin ⸗ der Got⸗ tes sein, 2. du Licht, vom lieben Gott gesandt in unser dunk⸗ les Erdenland, du Himmelskind und Himmelsschein, damit wir sollen himmlisch sein, 3. du lieber, heilger, frommer Christ, weil heute dein Geburtstag ist, drum ist auf Erden weit und breit bei allen Kindern frohe Zeit. 4. O segne mich, ich bin noch klein, o mache mir das Herze rein, o bade mir die Seele hell in deinem reichen Himmelsquell. 5. Oaß ich wie Engel Gottes sei in Demut und in Liebe treu, daß ich dein bleibe für und für: Du heil⸗ ger Christ, das schenke mir. Ernst Moritz Arndt, 1769-1860 —*7 num. EiSCViche lHeDeR 408 WSS I. V 151 D Ien i nochgec) nen dertr on sinaen brauchle, unt dof M Wolbe Eenskil. Zu werden hans beueceh 101⁸ — EEE 466 Von frommer deutscher Lebensart 930 314 Leipzig, 1842 E— F .. 0 1. Schön⸗ster Herr Ve⸗ su, Herr⸗scher al⸗ler )ꝰ. 2 2.— DSSSS. Eh N S......... E2 7 7 4— 4 7 dich will ich lie ben, dich will ich 9—*————— H S III....... + 7 ö + eh⸗ren, du mei⸗ner See⸗le Freud und Kron. G 2. Schön sind die Maälder, schöner sind die Felder ö 77 in der schönen Frühlingszeit; 0 Jesus ist schöner, VJesus ist reiner, 7⁰ der unser traurig Herz erfreut. „Z. Schön leucht die Sonne, V, schöner leucht der Monde und die Sternlein allzumal; Jesus leucht schöner, Vesus leucht reiner als alle Engl im Himmelssaal. 4. Alle die Schönheit Himmels und der Erden ist gefaßt in dir allein; 6 nichts soll mir werden QD lieber auf Erden Nals du, der schönste Vesus mein. Handschriftlich 1662, Münstersches Gesangbuch, 1677.- 2. Str. 1842 Geistliche Lieder und Volkslieder 467 35 César Malan, 1827 —9 2— EHUE 312——— L CC.ECC————4— I.2———.—. E— +—— 1. Har⸗re, mei⸗ ne See⸗ le, har re des Q + Z.——— ——.————— CI 2——.— +——— 0———. ‚—. + +. 4 1.2.—...—2 + —* Herrn; al⸗ les ihm be⸗ feh ⸗le, hilft er —ꝝ + D.—— AA— 5.—1 EAI.—— 12—..* CEICA—Z.4 DS.——...2—*——ñßß7.—— E——.— 2.———— 22— I * doch so gern. Sei un⸗ver⸗zagt, bald der 9⁰ ö—.—.— 2— EWSEE 4 6—.——— 14———— Mor⸗gen tagt, und ein neu⸗ er Früh⸗ling Q D n——.4 — 1— aunn—...——.. FE.E.——*—— 4 E 7——.1 ö—.— 1 folgt dem Win ⸗-ter nach. In al⸗ len Q 2.— EE...—— F ů————.—.—— + 3.— ö PI 2 E/ 2.—— 2 + 3 E——4 + EÆ 2——2—.—.—.——.—— EHN———.— 2— EV—.— x————— dich be⸗ schir⸗ men, der treu ⸗e Gott. 2. Harre, meine Seele, harre des Herrn, alles ihm befehle, hilft er doch so gern. Wenn alles bricht, Gott verläßt uns nicht; größer als der Helfer ist die Not sa nicht. Ewige Treue, Retter in Not, rett auch unsre Seele, du treuer Gott! Friedrich Räder, 1815-1872 30* 565 Mie könnt ich ruhig schlafen Friedrich Silcher, 1842 EEY——— 1 So nimm denn mei⸗ bis an mein se⸗ E füh re mich e wig lich. —H 2 HN DPDDDDEEEEEE + V) ge⸗ hen, nicht ei⸗nen Schritt; wo du wirst d inin nn, mrnii. ————— II gehn und ste⸗ hen, da nimm mich mit. 2. In dein Erbarmen hülle mein schwaches Herz und mach es gänzlich stille in Freud und Schmerz. Laß ruhn zu deinen Süßen dein armes Kind. Es will die Augen schließen und glauben blind. 3. Wenn ich auch gleich nichts fühle von deiner Macht, du führst mich doch zum Ziele auch durch die Nacht. So nimm denn meine Hände und führe mich bis an mein felis Ende und ewiglich. —— ö Julie von Hausmann, 1825-1901 469 1. Teil: Alter katholischer Choralton 2. Teil: Fohannes Brahms, 1894. 3/ Geistliche Lieder und Volkslieder Q —. — J. In stil⸗ ler Nacht zur er⸗ sten Wacht ein + ELE 2⁰ + ENE EE EE 3 Stimm be⸗ gann LZ.L/ .iI S9.— nächt ge Wind hat und lind zu leis Q Ein den Klang ge ⸗ tra ⸗ gen. 7 Mir Q 2.22 all⸗ sun ⸗ges Blut, von Sit⸗ ten gut, —. — 1.— Q Er ⸗den. ö * Gar ⸗ ten FEEHN 47+ EÜCS E auf lag Iereex I— 470 Von frommer deutscher Lebensart ö 2. Es war der liebe Gottessohn, sein Haupt er barg in Armen, viel weiß und bleicher als der Mon', ein Stein es möcht erbarmen.„Alch Vater, liebster Vater mein, und muß den Kelch ich trinken und mags denn sa nit anders sein, mein Seel nit laß versinken. 3. Mein Sinn und Mut erschrecken tut, soll ich mein Leben lassen, o bittrer Tod, mein Angst und Not ist über alle Maßen. Ein Kreuz mir vor den Augen schwebt, o weh der Pein und Schmerzen! Dran soll ich morgen wer'n erhöht, das greifet mir zum Herzen. 4. Oer schöne Mon' will untergohn, vor Leid nit mehr mag scheinen; die Sterne lan ihr Glitzen stahn, mit mir sie wollen weinen. Kein Vogelsang noch Freu⸗ denklang man höret in den Lüften. Die wilden Tier auch traͤurn mit mir in Steinen und in Klüften.“ Friedrich von Spee,‚, 1591-1655 318 Straßburger Handschrift, w1450 Q. IE...... 65——. EH 2 2— ID— Ich weiß ein lieb⸗lich En⸗gel⸗spiel, da ., EV.———————.—— —*— + 4 4— IIIIIIRRRR —— ö reich ist Freu⸗ de viel, ohn End und ö 8 ö ö + 25 1— I — E—;.. 2— 4 I kE————.— N I Ziel, da⸗ hin soll uns ver⸗ lann ⸗ gen. 2. Oa zieht Gott von der Hande sein ein Ringelein von Golde: Sieh, edle Seele, das sei dein; denn ich bin dir in Ewigkeit gar holde. ist all Leid ver gan⸗ gen; im Him·mel⸗ ö ö Geistliche Lieder und volkslieder—47⁴ 3. Oa steht der Heilgen Chor dabei gar hoch auf Himmels Finnen und aller Engel Scharen frei: Was Freud da sei, das mag kein Herz ersinnen. Heinrich von Caufenberg, um 1390-1458 309 RNegensburg, 1638 *— 2 2 1 +— P———————H— ö— DASSISSSSSSISSE 1J. Es ist ein Schnit⸗ter, heißt der EH e.— , e. Uod, hat Gwalt vom gro ben e—— Ii ue. 17 V 0 Gott. Heut wetzt er das Mes⸗ ser, es EH— N a Larenn win in, ae wa din . 37—— schneidt schon viel bes⸗ ser, bald wird er drein 2e. V 3——— 4—. ů —S.— 2 N— CV.**—** L 1 2 +— —*—.——.—— 11——— schnei⸗den, wir müs⸗ sens nur lei⸗ den. 28....... ne. * ö FII +— H— bH Hüt dich, schöns Blü⸗ me⸗ lein! 2. Was heut noch grün und frisch dasteht, wird mor⸗ gen weggemäht: Die edel Narzissel, die englische Schlüssel, die schön Hyazinth, die türkische Bind. Hüt dich, schöns Blümelein! 3. Viel hunderttausend ungezählt da unter die Sichel hinfällt: Rot Rosen, weiß Lilien, euch wird er austil⸗ gen, ihr Kaiserkronen, man wird euch nicht schonen. Hüt dich, schöns Blümelein! Von frommer deutscher Lebensart 47² 4. Trutz, Tod! Romm her, ich fürcht dich nit! Trutz! Komm und tu ein Schnitt! Wenn er mich verletzet, so werd ich versetzet, ich will es erwarten, in himm⸗ lischen Garten. Freu dich, schöns Blümelein! Fliegendes Blatt. Regensburg, 1658 Geistliche Lleder und Volkslieder 473 320 Berlin, 1807 E 2 V — 0.—— CEI V 2—.* 2— LV 3 1 1— 1 E J. Rein schö⸗ ner CLand in die ⸗ser Q E.*— ——————— 0 2—— EEEE. 0 Zeit als hier das uns re weit und ö——— S.—*.— 0 E—. 1.2—.— 10. breit, wo wir uns fin ⸗den wohl un⸗ter 2* „—0— —— 0—— Lin ⸗den zur A⸗ bend⸗zeit, wo —* I.—.— 1.—— C. V 1 4——— CIV—*——*— 1..2—— 1—.——— + 2—** wir uns fin ⸗ den wohl un ⸗ ter E 2 N—— ö— ,erent n, v ———— I +— 7 Lin ⸗ den zur A⸗ bend ⸗zeit. 2. Oa haben wir so manche Stund gesessen da in froher Rund:und taten singen, die Lieder klingen im Talesgrund.: 3. Daß wir uns hier in diesem Tal noch treffen so viel hundertmal,: Gott mag es schenken, Gott mag es lenken, er hat die Gnad.: 4. Jetzt, Brüder, eine gute Nacht! Oer Herr im hohen Himmel wacht.: In seiner Güten uns zu be⸗ hüten, ist er bedacht.: August Kretschmer u. Wilhelm von Zuccalmaglio: Deutsche Volkslieder I; Berlin; 1840 1* 474. Von frommer deutscher Lebensart 321 Friedrich Silcher, 1842 2—.— Z.E +—.— EFA 2 ‚SSSDSDSDSDISEE— ö 1 uerr könnt ich ru⸗ hig schla⸗ fen in wenn ich, o Gott und Va⸗ ter, nicht —.— LZ.— 1* II L EV—— 60 A CVID 2 II— ö 23— 7— 1— I— 1 dunk ⸗ ler Nacht, Es at des dein ge ⸗dacht?/ —tn D——— 2 2— .— 2+w..—2 2——— CD E 1.— 1 ——.——.—— QUa⸗ges Trei⸗ben mein Herz zer— 2— 27 4—. —— streut; bei dir, bei dir ist Q EHAU— 4— EAD——*—. I — 1——1——Il Frie den und Se⸗ lig ⸗ reit. I 2. O decke meine Mängel mit deiner Huld, du bist ja, Gott, die Liebe und die Geduld. Gib mir, um was II. ich flehe, ein reines Herz, das dir voll Freuden diene in Glück und Schmerz. 5. Auch hilf, daß ich vergebe, wie du vergibst, und meinen Bruder liebe, wie du mich liebst. So schlaf ich ohne Bangen in Frieden ein und träume süß und stille und denke dein. Agnes Franz, 794-1845 Geistliche Lieder und Volkslieder 47⁵ 9 ⁰ Z.. + 2 E 6 ir. —— 1 4M mit grimm⸗gem Un ⸗ver ⸗ stand Nir⸗gends Ret⸗ tung, nir gends Land Q en tertn dimimn 220 ———— 1 4 4 — 1 I ** RI Wel ⸗ len sich be ⸗ we ⸗ 16316 vor des Sturm⸗-winds Schlä ⸗ gen! Q +— EEE...—., EAEE—— I 7— Ei⸗ner ists, der in der Nacht, ei ⸗ ner Q + Z.———— 22————5 2— +— —P 6——— EE....— 0—4 — 1 2...— ists, der uns be⸗ wacht. Christ Ku/ ri⸗ TZ. X 4. I E— I—3 II CLZI——— 1—*— II 7 ö—— 0——— I e/ du wan⸗ delst auf der See. 2. Wie vor unserm Angesicht Mond und Sterne schwinden! Wenn des Schiffleins Ruder bricht, wo dann Rettung finden? Keine Hilf als bei dem Herrn, er ist unser Morgenstern. Christ Kurie, erschein uns auf der See! ꝗRe—— * 476 Von frommer deutscher Lebensart 1 3. Nach dem Sturme fahren wir sicher durch die Wellen, lassen, großer Schöpfer, dir unser Lob er⸗ N schallen. Cobet ihn mit Herz und Mund, lobet ihn zu seder Stund, Christ Kurie, sa, dir gehorcht die See. 4. Einst in meiner letzten Not laß mich nicht ver⸗ sinken; soll ich von dem bittren Tod Well auf Welle trinken, reiche mir dann liebentbrannt, Herr, BHerr, ö deine Glaubenshand! Christ Kurie, komm zu uns auf die See! Johann Daniel Falk, 1768-1826 323 Paul Schwadtke, 1937 . Q TD.—.—+ 151— FSZZ.S*—.—5— CL—.——— ( 53 233594 ö IJ. Und ein Wind sang um das —..—‚.—.— E 2 2 4..——.—.— 2.* V.—.——— Oorf. Und ein Stern fing an zu EH 4 N—— 2— 2 E —— blü⸗ hen. Und ein Feu⸗ er ⸗ lein Gott Q 4 ö TQ.————— WNVN 2.2..——*—.——*— I CL———..—.—.—— 1 .—*———— II warf, und ein Herz fing an zu glühn. 2. In die alte Bauernstub huschts wie Engelflügel⸗ schlagen. Wald und Wies' und Ackerhuf traumlang hell im Lichte lag. ö 3. Auf der alten Bauernstieg heilig leise Süße gehen. Um die alte Bauernwieg spür ich Gottes Segen wehn. 4. Und ein Wind sang um das Dorf. Und ein Stern fing an zu blühen. Und ein Feuerlein Gott warf, und ein Herz fing an zu glühn. Bermann Ohland, geb. 1888 Geistliche Lieder und Volkslieder—477 Christian Gottlob Neefe, 1776 VA i 2—* ERR— ü V T.II. 1 + EA.. +4*—— 1 1 22——. 1.—. (Wur frag ich viel nach Geld und 1 Gibt Gott mir nur ge⸗ sun ⸗ des E 9—.—— H Fe Hi. 2—.— H CI.—* A—— ———— I—— 1 II Gut, wenn ich zu⸗ frie ⸗den bin! Blut, so hab ich fro⸗ hen Sinn E.——— JZ.I.IIe.— I ̃— CLII 2—..— 2—8—.. 2.*—— L.—.—¹0 7⁴—* 44 7 + 7 Le I ah— und sing aus dank⸗ba⸗rem Ge⸗müt mein —Q 1 44. S.———— N I CAA——..——* I+— S.IHI CI.U—. +..———— I . 2——.——.—— II Mor⸗ gen⸗ und mein A⸗ bend ⸗=lied. 2. So mancher schwimmt im Überfluß, hat Haus und Hof und Geld und ist doch immer voll Verdruß und freut sich nicht der Welt. e mehr er hat, je mehr er will, nie schweigen seine Klagen still. 3. Oa heißt die Welt ein Vammertal und deucht mir doch so schön, hat Freuden ohne Maß und Fahl, läßt keinen leer ausgehn. Das Käferlein, das Vöge⸗ lein darf sich sa auch des Maien freun. 4. Und uns zuliebe schmücken ja sich Wiese, Verg und Wald; und Vögel singen fern und nah, daß alles widerhallt. Bei Arbeit singt die Lerch uns zu, die Nachtigall bei süßer Ruh. 5. Und wenn die goldne Sonn aufgeht und golden wird die Welt, wenn alles in der Blüte steht und Ahren trägt das Feld, dann denk ich: Alle diese Pracht hat Gott zu meiner LCust gemacht. 478 Von frommer deutscher Lebensart 6. Oann preis ich laut und lobe Gott und schweb in hohem Mut und denk: Es ist ein lieber Gott und meints mit Menschen gut!— Orum will ich immer dankbar sein und mich der Güte Gottes freun. Joh. Martin Miller, 1750-1844 Weise: Wir hatten gebauet 325 Volksweise, 1819 EH—— ECWG E—.———————.—— E— 1.——. c%h.—.—— EV 2 2—— 5—.—.7— EE Herz und mit Band dir, Cand voll —.—4—— E 2——2—.—— l. Lieb und Le⸗ ben, mein deut⸗sches Va⸗ ter⸗ 2—W—— ö 5—— 1— 2 1 Z.5 2—1—.———— 2— CI.—.———— 5—8———— land, dir, Land voll Lieb und F 2 ö—.—— 2— 7 H 2—.—.—.........—. Le⸗ ben, mein deut⸗ sches Va⸗ ter ⸗land. 2. Mein HZerz ist entglommen, dir treu zugewandt, du, Land der Frein und Frommen, du herrlich Her⸗ mannsland.: 5. Will halten und glauben an Gott fromm und frei, will, Vaterland, dir bleiben auf ewig fest und treu.: +. Ach Gott, tu erheben mein jung Herzensblut: zu frischem, freudgem Leben, zu freiem, frommem Mut. 5. Caß Kraft mich erwerben in Herz und in Hand, zu leben und zu sterben fürs heilge Vaterland.: Hans Ferdinand Maßmann, 1797-1874 Geistliche Lieder und Volkslieder 47 326 Theodor Fröhlich, 1833 — 6— — 1—1 * V V— 2— 1. Wem Gott will rech ⸗ te Gunst er⸗ CQ CE.. — IE; Eaur EIII * — —— U EXI EII TTD 2* — II 7 +— * wei⸗sen in Berg und Wald und Strom und Feld. 2. ODie Bächlein von den Bergen springen, die Ler⸗ chen jubeln hoch vor Lust, wie sollt ich nicht mit ihnen singen aus voller Kehl und frischer Brust! 3. Oen lieben Gott laß ich nur walten. Der Bäch⸗ lein, Lerchen, Wald und Feld und Erd und Himmel will erhalten, hat auch mein Sach aufs Best bestellt! Joseph Freiherr von Eichendorff, 1788-1857 Voder⸗ Kmeradscht + Fur feiern ausserhalb öͤes Gollẽsharises SSI..... ··—.——ñ——— Strom/, baust du am ewigen Dom. Julius BAnSER Lieder der Kameradschaft 327 Adolf Daum, 1955 2 ùV 5——— CA +F—+H—ee*——— e ee e. iren:. I— I J. RKa⸗me⸗rad, wer Eh⸗ re im Blu⸗te E + ö 65 . hat, der stell sich feei und 277— ů—.— EU n————*——— E—.—.— 2——+— 2—— 2—————— V— CE 1————— 2— IEI +—..——— 2———— Mor⸗ gen ⸗lied und sings mit Flam⸗-men⸗ Q PEH—— 2**— 1 U—— mu ⸗ te. Ka ⸗ me⸗ rad, wer en—. 65% EA— V— V V —CEINN 22—— 1 I..2— L*—.—. II 10 — Eh ⸗ re im Blu ⸗ te hat. 2. Kamerad, und stürzten wir in das Grab, und bliesen alle Teufel Sturm, die Fahne weht vom höchsten Turm, weht sieghaft in die Ferne. Kamerad, und stürzten wir in das Grab. 3. Kamerad, uns leuchtet die Gottesgnad. Die Felder tragen herbes Brot, es flammt ein heilig Morgenrot. Das Reich muß uns doch bleiben. Kamerad, uns leuchtet die Gottesgnad. Hermann Ohland, geb. 1888 3¹⁷ Lleder Adolf Daum, 1956 328 48⁴ — *+— den die IN 7 ge Wehr, i ** —— N V in Ge⸗fah ⸗ren ziehn wir Für des vol⸗kes Frei⸗ heit und Ehr tap⸗fer und treu wol⸗len wir strei⸗ten. hal⸗ten fest die trut ⸗3 eint Q + E E J. +.2 L. der Kameradschaft 48⁵ 2. Hört, deutsche Brüder, wir rufen euch wieder, Mann um Mann zum Kampfe herbei, dienen der neuen Zeit gläubig bereit, künden frei ein heilig Ge⸗ bot und künden froh, was wir schauen: Volk im Her⸗ zen, einig vor Gott, ewiges Reich wollen wir bauen. 3. Mitten im Beben der Erde erheben wir den Schild für Wahrheit und Recht, dienen der neuen Zeit gläubig bereit. Finsteer Mächte Falschheit zerschellt, muß reiner Treue erliegen. Uber Tod und Nacht in der Welt, Träger des Lichts, wollen wir siegen. Adolf Daum, geb. 1906 Heinrich Spitta, geb. 1902 E 2——. TZ..LV—. X** 2— LV 2— 1— 631 — J. Nichts kann uns rau ⸗ ben —0 2— ů ö... 1.——— EE.— — 1—.— 1—— 2.—— Lie-be und Glauben zu un⸗ serm Land; L. E H— 1— 2 EE E..—— 7+1 1*— es zu er⸗ hal ten und Ill ge⸗ Q 4— /D.E I—3——2* 2— III .——— H x 1—— stal ⸗ ten, sind wir ge⸗ sandt. 2. Mögen wir sterben, unseren Erben gilt dann die Pflicht, es zu erhalten und zu gestalten: Deutschland stirbt nicht. Karl Bröger, geb. 1886 ö 486 Lieder ö 350 Walter§. Matschke, 1938 2 *— V A——* ö— EH T—— N 2——.2— * 0 2—*—— IEE J. U⸗/ ber uns Got⸗ tes Be⸗ feh ⸗le, — —* E*———— un ⸗ ter uns Got ⸗tes Ge⸗bot, 9⁰— E N 66 4 2 EEE— * + 6— N V—. —.————— 2— —— 7321 2⁰ LE—.—.—— um uns ver⸗ sin ⸗ ken ⸗de Mot, Q 2 P en a, Lar 5. 2 E ö 2—.————— 7 — Ye. ziehn wir in den Mor⸗ gen neu ⸗ er ꝗ —.———— —— —— E—. 1—— — 6 i Got ⸗ tes ⸗Zeit gläu ⸗ big und Sn, eie wr. FEFH— 2..—.. 2 2—.—.——— A 2.—— 241 1 ů tap ⸗fer! Wir sind be ⸗ reit! 2. Über uns blinkende Sterne, hinter uns Mebel ö und Not, vor uns die leuchtende Ferne, mit uns der ewige Gott, ziehn wir in den Morgen neuer Gottes⸗ zeit glüubig und tapfer! Wir sind bereit! der Rameradschaft 487 3. Über uns Führer und Meister, unter uns treu Kamerad, gegen uns Welten und Geister, wir nur des Führers Soldat, ziehn wir in den Morgen neuer Gotteszeit gläubig und tapfer! Wir sind bereit! Gerhard Spangenberg, geb. 1901 351 Adolf Daum, 193 Q— J. Sturm ⸗leu-te auf! Sturm⸗ leu te 0— 8 auf! Die Her⸗zen bren⸗nen für Volk und ee,,—.....—— SPSPSPSISISSIII.IIIIIIIIII Land! Feu ⸗ er auf deut⸗ scher —277—— ,, E 2 2—— 2—— Er ⸗ de! Sturm⸗ leu ⸗te auf! .. IIIII E— 2————— 7.——— 5 I EEEE —————— 1 + 488 Lieder * 2. Sturmleute auf! Worte wie Blitz und Pfeile, +I Worte wie Feuerbrand! Reißet die Glockenseile! Sturm⸗ leute auf!: Cäutet den Sturm in das Land!: * 3. Sturmleute auf! Sendling der Toten des Krie⸗ ges, Sendling der ewigen Rraft! Du, unser Führer zum Siege! Sturmleute auf!: Stolz weht die Fahne am Schaft!: 4. Sturmleute auf! Sturmleute auf! Die Herzen schmiedet der heilige Gott. Volk des KRreuzes, der Schmerzen! Sturmleute auf!!: Singe im Morgenrot!: Hermann Ohland, geb. 1888 332 Französische Volksweise aus den Hugenottenkriegen, 1568 V 4.„ I.—— ———6 +¹ Ls ——*——————.— —————— L 1—— L V . Hut Schild und mein Ver⸗trau ⸗-en bist Auf dich nur will ich bau⸗ en, ver⸗ ——— 2— 2— 1˙— H—51 2 EEEEE ö 1— 111—————3— du, o GOott und Herr! D aß i do laß mich nim⸗mer⸗mehr! E ieh 10 Z.. 2—5— +...—.. EH—— ũũ.— I.2—— 7+.— —* fromm mag blei⸗ ben, dein Die ⸗ ner + 5.. 2——.———— EVN e Ha e E- e Rn —4 12—.——— 70 al ⸗le Stund, hilf mir— den Seind ver⸗ 489 der Rameradschaft ,wundt. ver ir in Herz m Aus dem Lied:„Wilhelmus von Nassaue“ von Philipp Marnix(2), aen. 775 1538-1598 der me trei ⸗ben, 490 ZCieder 3338 77. Jahrhundert 9⁰ D——— EAE—4—— 1 Wer jet ⸗zig dei⸗ ten le ⸗ ben will, muß er hat der ar⸗gen Seind so viel, be⸗ EE ö—.— E; 8 ha⸗ben tapf⸗res Her ⸗ze, rei⸗ten ihm groß Sümerere Da heißt es stehn ganz un ver⸗zagt in sei⸗ ner Uun ⸗ben Q E ⸗ wr,. FEO—..——*— EGI 2—— + 20 wagt; 22 geht um Gut und Eh⸗ 2. Geld nur regiert die ganze Welt, dazu in betrügen, wer sich sonst noch so redlich hält, muß doch bald unterliegen. Rechtschaffen hin, rechtschaffen her, das sind nur alte Geigen, Beteug, Gewalt und List viel⸗ mehr, klag du, man wird dirs zeigen. 3. Ooch wie's auch kommt, das arge Spiel, behalt ein tapfres Herze; und sind der Feind auch noch so viel, verzage nicht im Schmerze! Steh gottgetreulich, unverzagt in deiner blanken Wehre, wenn sich der Feind nun an dich wagt, es geht um Gut und Ehre! Bei SFranz Wilhelm Erh. v. Dithfurth: 100 unedierte Lieder des 16. und 7. Jaͤhrhunderts, Stuttgart, 1876 der Kameraoschaft—497 33⁴4 Adolf Daum, 1935 Q + 14 4 4 4 + 4 Eun——. d— —— J—— 1. Heil⸗ger Gott, wir tre⸗ten an, dei⸗nes Q 4— S+.— 1 1 I&.·.———— ů—0 IIT— en.— + +7— I Gei⸗stes Sturmge-⸗schlecht. Vu⸗belnd wird das —* 2——— din L.V. J— . E* 2— L——ᷣ1 ——— 1 Werk ge⸗⸗ tan. Auf, ihr Vrü⸗ der, 29 FS.— CE—— LE...— +*— ͤ— + —75——— 0.3 1 schlicht und recht! Jap⸗fer ist die — deut⸗sche Art, ah⸗nenstark und son⸗nen⸗gut, 9⁴ ö ů DJ. 2 JZS...—— ͤH — + HS——* 5——— 2 + hart am Pflug, am Schwer⸗ te hart, 9 2 5—.— .,nrrr. 3 I. Mut ter Er ⸗ de singt im Blut. 2. Zünd uns, Zerr, dein helles Licht, wenn der letzte Stern verloht. Heilger Gott, wir wanken nicht, trut⸗ zen wollen wir dem Tod. BHeilger Gott, wir treten an, deines Lichtes Kampfgemein; jauchzt und singet, fanget an! Auf, ihr Brüder, schließt die Reihn! Hermann Ohland, geb. 1888 + V W —* Adolf Daum, 1956 du und 1. Die Fah ⸗-ne weht im Seld, der Tag gilt uns⸗ rer im Glied, ich 2 ir mar⸗ schie⸗ren mit. Und und wé Ehr, — fällt der Tag auch hart wie Stein in un ⸗ ser Q + jun⸗ges Blut, und muß noch heut ge⸗ stor⸗ ben Lieder der Kameradschaft 493 Q JD 2— — 3—.* 2* .— n 0 — 21 S- ö ö sein, Ka⸗me⸗rad, Gott rich es gut. 2. Wir haltens mit der Treu, du und ich im Glied! Die Treu ist unser Herz, das singt ein tapfer Lied. Und zählt der Feind wie Sand am Meer, die Herzen in die Glut! Hell funkeln sollen Treu und Ehr! Kame⸗ rad, Gott richt es gut. 3. Oer Tag der geht zu End, du und ich im Glied! Wir reichen uns die Händ, und wir marschieren mit. Und macht der Tod uns stumm und bleich, hell ström, du junges Blut. Ob rot, ob tot, das heilge Reich, Kamerad, Gott richt es gut. Bermann Ohland, geb 1888 336 Ernst Daum, 1935 E——— I.—3— ö— LE..5 28—— IV 0 II— CT 1+...— I I 2— IE. LI + 18 E— J. Es brennt ein Feu⸗er am Ran⸗de der deit, das Q 2— 4 4 N— I +. +. 4—— —CL..— 12—. CLX.—* +..— E—..———.—— brennt den Leib und brennt das Leid. Die —* 12—0&—NW F.————2 E—.——‚—— Seel a⸗ber geht mit küh⸗nem Schritt Dunch die 2—)— S.......— Glut und reißt das Le ⸗ ben mit. 4 494 ö Lieder 2. Nur die Falschen sterben, die Feigen verwehn, die können nicht durch das Feuer gehn, die können nichts tragen durch die Glut, sie hüten kein Erbe in ihrem Blut. 3. Das Feuer ist sung, das Feuer ist alt. Das Feuer hat von Gott Gewalt. Im Feuer geboren ward die Kraft, die dem Deutschen das Heil und das Ewige schafft. Hermann Ohland, geb. 1888 — + 357 der Kameradschaft Albert Methfessel, 1818 — L der Ei⸗ sen wach⸗sen ließ, der J. Der Gott, .—. — Q — IDr 3 drum gab N V. — —— woll te kei⸗ ne Knech⸗ te, 0 H — Er 4 ieß dem Mann in sei⸗ne + Sã⸗bel, Schwert und Sp drum gab er ihm den küh⸗nen — 22— Rech ⸗ te, —9 E/ E 2 +. 10 * 2 IV 7* Mut, den Zorn der frei ⸗en Re⸗ de, E. daß E bis aufs Blut, bis be⸗stäün ⸗de er Q 22 2—2 DS... die den Tod 2. O Deutschland, heilges Vaterland Lieb und Treue! Du hohes Land, —— * O deutsche du schönes Land +* 496 Lleder Wir schwören dir aufs neue: Dem Buben und dem Knecht die Acht! Der füttee Krähn und RNaben! So ziehn wir aus zur Hermannsschlacht und wollen Nache haben. 5. Laßt brausen, was nur brausen kann, in hellen, lichten Slammen! Ihr Deutschen alle, Mann für Mann, fürs Vaterland zusammen! Und hebt die Herzen him⸗ melan und himmelan die Hände und rufet alle, Mann für Mann: Die Knechtschaft hat ein Ende! 4. Laßt wehen, was nur wehen kann, Standarten ö wehn und Fahnen! Wir wollen heut uns, Mann für V. Mann, zum Heldentode mahnen. Aluf, fliege, stolzes * Siegspanier, voran dem kühnen Neihen! Wir siegen oder sterben hier den süßen Tod der Freien! Ernst Moritz Arndt, 1769-1860 der Kameradschaft 497 338 ö Adolf Daum, 1941 EHU—— ö ö F ö ö ö 25— 25— —7— ö 1. Oas Werk ist aus, nun ist es spät, —2—2— —— EUUTEEEEIE—.— ———*— 2⁰ die Hän⸗de sin⸗ken vom Ge ⸗/ rät. H.— J.E ERAOA—— E2— 2— +— Was wir er⸗ strit⸗ten, was ver⸗ süumt, E ö —— 5 29—9——..————5 ö 4 2—— es hat den lau⸗ten Platz ge⸗ räumt. 2. Oas Werk ist aus, es naht die Nacht, die alles gleich und stille macht. Des Himmels Sterne leuchten klar zur Welt; es schweigt, was unser war. 3. Oas Werk ist aus, nun schläft vom Schlag der Hammer bis zum nächsten Tag. Und Engel schreiten durch das Feld, das wir mit frohem Schweiß bestellt. 4. Oas Werk ist aus, nun ist es spät, die Hünde sinken vom Gerät. Das Werk ist aus, es kommt die Ruh. Nun, gütger Vater, walte du! Georg Stammler, geb. 1872 32 339 Berlin, 1841 2..—— ů—.—— CL———— . 1— —2 60 L L.——— . Wah⸗re Freund⸗schaft soll nicht wan⸗ken, *—RD.D ————.9—. + 2—.— 8..——.— I — + 1„ + wenn sie gleich ent ⸗fer ⸗ net ist, E FEHH—— Ne——.. ⁰½ I 7*2——————— le ⸗bet fort noch in e dan⸗ ken Q* CZ.LE A..— 5——— EWCSEESSEE — L—— 1..2— und der Treu⸗ e nicht ver⸗gißt. 2. Reine Ader soll mir schlagen, eh ich nicht an dich gedacht.: Ich will für dich Sorge tragen bis zur spü⸗ ten Mitternacht.: 3. Wenn der Mühlstein träget Reben und daraus fließt kühler Wein,: wenn der Tod mir nimmt das Leben, hör ich auf, getreu zu sein.: Ludwig Erk und Wilhelm Irmer: Die deutschen Volkslieder I, 6, Berlin, 1844. Entstehungszeit des Liedes 1780-790 And oin Bott e An HeiligerSWPillo lobt Wlo cho wanko F—— runrnrn. Boht obondigdorh 00. 2—5 inew 91 VriEes GHamyn.E W ruhiger⸗ ndentz Schillex Über Herkunft der Terte und Weisen I. Oie Dichter unserer Lieder Albert(i),Heinrich, Musiker, geb. 1604 in Lobenstein(Vogtland), gest. 1651 in Königsberg. Nr. 59. Albrecht, Herzog von Preußen, letzter Hochmeister des Deutschen Ordens, erster Herzog von Preußen, geb. 1490 in Ansbach, gest. 1568 in Tapiau, machte 1525 sein Land evangelisch. Nr. 254. Ambrosius, geb. in Trier, gest. 397, Bischof von Mailand, För⸗ derer des Kirchengesanges. Nr. 168. Anackher; Heinrich, geb. 29. 1.1901 in Aarau in der Schweiz. In Wien Student und freier Schriftsteller bis 1926. Danach in Zürich. Frühzeitig Berührung mit der NSOA. Seine Gedichte be⸗ gleiten den nationalsozialistischen Kampf. Seit 1933 lebt Anacher als freier Schriftsteller in Berlin. Nr. 187. Arends, Wilhelm Erasmus, geb. 1677 zu Langenstein bei Halber⸗ stadt, gest. 17721 als Pfarrer in Halberstadt. Nr. 255. Arndt, Ernst Moritz, geb. 17769 auf Rügen, mußte 1806 vor Na⸗ poleon nach Schweden flüchten, trat noch vor den Freiheitskriegen in Verbindung mit dem Freiherrn vom Stein, schürte durch Ge— dichte und Flugschriften die Erhebung gegen Napoleon. Sein Schaffen trägt einen erdhaft gesunden, bäuerlichen Charakter und wurzelt tief im Religiös⸗Christlichen. Gest. in Bonn 1860. Nr. 38, 74, 82, 114, 165, 206, 279, 288, 313, 337. Berger, Johann Wilhelm, geb. 1747, gest. 1829, Institutslehrer in Mülheim/ Ruhr. Nr. 76. Bertram, Ernst, Di. phil., Universitätsprofessor, geb. 27. 7. 84 in Elberfeld. Lebt in Köln-Marienburg. Nr. 219. Wetichius, Johann, geb. 1650 in Steckby in Anhalt, gest. 1722 als Pfarrer in Zerbst. Nr. 47. Bienemann, auf griechisch Melissander, Kaspar, geb. 1540 in Mürnberg, gest. 1591 als Generalsuperintendent in Altenburg, strenger Cutheraner. Nr. 258. BVBlankerts Hermann, geb. 10. 5. 95 in Friedrichsfeld /Miederrhein. Trat als katholischer Pfarrer zur Evang. Kirche über. Gegen⸗ wärtig als Pfarrer in Uelzen. Nr. 101. BVBornemann, WMilhelm, geb. 1858 in Lüneburg, Professor der Kirchengeschichte in Basel, zuletzt Pfarrer in Frankfurt /Main. Nr. 189. BVBröger, Karl, geb. 1886 in Nürnberg. Selbst aus einer Arbeiter⸗ familie stammend, sieht er seine Aufgabe in der Volkwerdung des deutschen Arbeiters. Nr. 329. 502 Über Berkunft der Texte und Weisen Claudius, Hermann, geb. 1878 zu Langenfelde in Holstein, Nach⸗ fahre des Dichters Matthias Claudius Lebt als Lehrer i. R. in Hamburg, Mitglied der deutschen Akademie der Dichtung. Nr. 80, 247. Claudius, Matthias, geb. 1740 in Reinfeld bei Lübeck, gest. 1815 in Hamburg, lebte in Mandsbek, Volksschriftsteller von schlichter Gemütsfrömmigkeit. Nr. 71, 215. Daum, Adolf. Siehe„Schöpfer der Singweisen“. Nr. 328. Decius, Nikolaus, auch Hovesch genannt, aus Hof in Oberfranken, soll die Lieder„Allein Gott in der Höh“ und„O Camm Gottes unschuldig“ plattdeutsch nach lateinischer Vorlage gedichtet haben, doch ist seine Verfasserschaft umstritten, gest. 1529(oder 15412). Nr. 2. Duhm, Andreas, geb. 22. 8. 85 in Göttingen, Dozent in Heidel⸗ berg. Nr. 156. Ebel, Eduard, geb. 7. Aug. 1839 in Stargard, Pfarrer in Königs⸗ berg(Pr.), Beyrut(Syrien) und Graudenz. Schriftsteller. Gest. 30. J. 1905, Halle/ Saale. Nr. 502. Gichendorff, Josef Freiherr von, aus katholischem Adelsge⸗ schlecht, geb. 17788 auf Schloß Lubowitz in Schlesien, gest. 1857 in Neiße. Seine Lurik voll frischer Naturfreude ist wertvoller Be⸗ siz der singenden, wandernden Fugend geworden. Mr. 66, 264, 326. Falk, Fohannes Daniel, ein Vorläufer der Inneren Mission, geb. 17768 in Danzig, gest. 1826 in Weimar. Nr. 152, 322. Sischer, Gerhard, geb. 25. August 1884 in Rohrsdorf(Bez. Pirna). Seit 1910 Pfarrer in Traun und Thening b. Einz, 1955 wegen evang. und deutscher Gesinnung ins Gefängnis geworfen, wo seine Gedichte und Lieder entstanden. Nr. 54. Fleming, Paul, bekannt durch seine Reise nach Persien und sein Neiselied„In allen meinen Taten“, geb. 1609 in Hartenstein an der Mulde, gest. 1640 als Arzt in Hamburg. Nr. 260. Franck, Johann, geb. 1618 in Guben(Miederlausitz), dort Würger⸗ meister und als solcher gest. 1677. Nr. 127. Frank, Hans, geb. 1879, lebt als Dichter in Frankenhorst bei Schwerin. Nr. 268. Franck, Michael, geb. 1609 in Schleusingen am Thüringer Wald, Wäckermeister, später Lehrer, gest. in Coburg 1667. Nr. 222. Sranz, Agnes, geb. 1794, gest. 1845, arbeitete in der schlesischen Inneren Mission. Nr. 321. Franz, Ignaz, Herausgeber katholischer Gesangbücher in Schlesien. Geb. 1719, gest. 790. Nr. 1. Gediche, Lampert, geb. 1685 in Gardelegen in der Altmark, gest. 7756 in Berlin, Feldprediger unter Friedrich Wilhelm I. Nr. 266. Die Dichter unserer Lieder 50³ Geibel, Emanuel, geb. 1845 in Lübeck, gest. daselbst 1884, Sohn eines reformierten Pfarrers und Erweckungspredigers. Nr. 33, 36, 200, 240. Gellert, Christian Fürchtegott, geb. 1715 in Hainichen in Sachsen, gest. 17769 als Professor der Dichtkunst, Redekunst und Moral in Leipzig. Nr. 21, 22, 69, 144, 176, 230, 256, 249, 289. Gerhardt, Paul, geb. 1607 in Gräfenhainichen in Sachsen, gest. 1676 in Cübben in der Lausitz, neben CLuther der beste deut⸗ sche religiöse Oichter. Die tiefe, schlichte Schönheit seiner Lieder, fern von allen Schablonen seiner Zeit, aus der Seele und dem Leben gegriffen, hat das Herz des deutschen Volkes erobert. Nr. 3, 5, 6, 10, 20, 57, 61, 62, 77, 86, 94, 155, 146, 147, 149, 157, 175, 182, 195, 21, 251, 252, 255, 285. Geßner, Georg, geb. 4765 in Dübendorf bei Zürich, gest. in Zürich 1845; Pfarrer und Professor daselbst, Schwiegersohn Lavaters. Nr. 15. Gofferse, Karl, geb. 1893. Nr. 56, Str. 2 u. 3. Gramann, Johann(Graumann, auf griechisch Poliander), geb. 1487 in Neustadt am Main, half als Pfarrer in Königsberg dem Herzog Albrecht bei der Einführung der Reformation in Preußen, gest. daselbst 1541. Nr. 9. Gretler, Gottfried, geb. Fürich 19717, stud. theol. in Fürich. Nr. 115. Hardenberg, Friedrich v.(Movalis), 1772-180/1, geb. 772 in Oberwiedenstedt im Mansfeldischen, gest. 1801 in Weißenfels, Dichter der deutschen Komantik. Nr. 178, 202. Haßlocher, Fohann Adam, geb. in Speyer 1645, Prediger in Weißenburg und Speyer, durch die im Jahre 1689 erfolgte der⸗ störung Speyers verarmt. Gest. als Hofgeistlicher in Nassau⸗ Meilburg 1729. Nr. 192. Hausmann, Julie von, geb. 1825, gest. 1901, Baltin, zuletzt St. Petersburg. Nr. 316. Heermann, Johann, geb. 1585 in Kaudten in Schlesien, gest. 16⁴47 in Lissa, leidgeprüft, Dichter namentlich von Trostliedern in der Zeit, als das machtvolle Kampflied der Reformation verklungen war. Nr. 175, 254. Heinrich, von Laufenberg, stammt aus der Schweiz. Gest. 1460 in Straßburg als Johannitermönch. Dichtete und komponierte geistliche Lieder, die zu den schönsten des Mittelalters gehören. Nr. 518. Held, Heinrich, geb. 1620 in Guhrau in Schlesien, gest. 1659 in Altdamm in Pommern. Jurist. Nr. 210. Hensel, Luise, geb. 798 in CLinum bei Fehrbellin, Pfarrerstochter, katholisch geworden, gest. 1876 im Kloster der Töchter der christ⸗ lichen Liebe zu Paderborn. Nr. 287. 504 Aber Herkunft der Texte und Weisen Herder, Fohann Gottfried, geb. 1744 in Mohrungen in Ostpreußen, gest. 1805 in Weimar, Dichter des deutschen dealismus, Er⸗ forscher der Volkspoesie, Prediger in Riga, Generalsuperintendent von Weimar. Nr. 167. Herman, Nikolaus, geb. um 1480 in Altdorf bei Mürnberg, gest. 1561 als Rektor und Kantor in Joachimsthal in Böhmen. In seinen schlichten, volksmäßigen Liedern klingt noch der Ton der Sturm⸗ und Drangzeit des großen Kirchenkampfes. Nr. 53, 70, 150, 194, 275. BHerrnschmidt, Johann Daniel, geb. 1675 in Bopfingen in Würt⸗ temberg, gest. 1725 als Professor der Theologie und Subdirektor des Waisenhauses in Halle, echt pietistischer Seelsorger. Nr. 15. Herzog, Johann Friedrich, in Dresden, geb. 1647, gest. als Ad⸗ vokat 1699. Nr. 78. Heubel, Rudolf, geb. 10 8. 1900, Oberpfarrer in Bad Berka/ Thür. Nr. 45. Heunisch, Kaspar, geb. 1620 in Schweinfurt, gest. daselbst als Pfarrer 1690. Nr. 245, 2 Str. BHey, Wilhelm, geb. 17788 in Leina/ Thür., gest. 1854 in Ichters⸗ hausen. Hofprediger und Superintendent, der beliebte Dichter der Kinder. Nr. 285, 291, 503. Hirsch, Emanuel, geb. 1888 in Beentwisch in Brandenburg, Pro⸗ fessor der Theologie in Göttingen. Nr. 52, 280, 281. Holzschuher, Heinrich, geb. 11. 2. 17798 in Munsiedel(Eichtelge⸗ birge), gest. am 13. 12. 184/7 in Bug bei Hof. Nr. 152, Str. 2 u. 3. Homburg, Ernst Christoph, geb. 1605 in Mihla bei Eisenach, gest. 16841 in Naumburg als Gerichtsaktuarius und Rechtskon⸗ sulent. Nr. 176. Jaeniche, Arthur, geb. 7. 9. 1900 in Treuenbrietzen /Mark. Dr. phil., Schriftsteller. Nr. 25, 267. JFansa, Gotthold, geb. 27. 7. 1902 in Leipzig, Pfarrer in Schleiz/ Thür. Mr. 185. JFonas, Justus, geb. 1495 zu Nordhausen, Prof. der Theologie in Wittenberg. Mitarbeiter an Luthers Bibelübersetzung. Gest. 15⁵⁵5 zu Eisfeld /Werra. Nr. 95. Fust, Friedrich, geb. 1885 als Sohn eines Bauern einige Kilo⸗ meter westlich der alten Keichsgrenze in einem Oorf des Kreises Schönlanke, Heimatgeschichtsforscher und Pfarrer der Diaspora in Sienno bei Bromberg. Als Reichsdeutscher hätte er sich ins Reich retten können, er blieb jedoch bei seiner Gemeinde und wurde am 1. September 1959 von den Polen erschossen. Nr. 102, 216. KRaiser Paul, geb. 1852 in Züllichau, gest. 1917, Prediger und Dichter, zuletzt Pfarrer in Ceipzig. Nr. 54. Dlie Dichter unserer Lieder 505⁵5 REinkel, Gottfried, geb. 1815 in Obercassel bei Vonn, gest. 1882 nach einem bewegten Leben(u. a. Mitglied der Preußischen Nationalversammlung 1849) als Professor in Zürich. Nr. 75. RKlopstock, Friedrich Gottlieb, geb. 17724 in Guedlinburg am Harz, gest. 18053 in Hamburg, Dichter des„Messias“. Nr. 112. Rnodt, Karl Ernst, geb. 1856 in Eppelsheim in Rheinhessen, gest. 19717 in Bensheim, Pfarrer und religiöser Dichter. Nr. 265. Rnorr von Nosenroth, Christian, geb. 16536 in Alt⸗Raudten in Schlesien, gest. 1689 in Sulzbach, Freiherr. Nr. 65. Kögel, Rudolf, geb. 1829 in Birnbaum in Posen, gest. 1896 in Berlin, Hof⸗ und Domprediger, Generalsuperintendent der KRur⸗ mark, konservativer Kirchenpolitiker, verfocht die Union gegen die konfessionellen Lutheraner, trat andererseits für das Apostolikum ein, hervorragender Prediger. Nr. 248. Koeppen, Annemarie, geb. 1899 auf dem väterlichen Gut Bergs⸗ walde, Krs. KRulm, gest. 1940. Schriftstellerin. Jhre Artikel und Gedichte sind echte Zeugnisse aus Blut und Seele deutscher Bauerntums. Nr. 42, 215. Krahn, Gotthold, geb. 1897, lebt als Superintendent in Wanne⸗ Eikel. Mr. 29. Krenge, Ernst, geb. 1865 in Königslutter(Braunschweig), seit 1901 Pfarrer in Ottenstein. Nr. 28. Kritzinger, Wilhelm, geb. 1816 zu Lehnin in Brandenburg, Di⸗ rektor des Lehrerinnenseminars in Droußig(Zeitz), gest. als Schul⸗ rat 1890 in Naumburg. Mr. 301. Krummacher, Friedrich Adolf, geb. 1767 in Tecklenburg in West⸗ falen, gest. 1845 in Bremen, Pfarrer und Professor, christlicher Jugend⸗ und Volksschriftsteller. Nr. 257, 286. Laurentii, Laurentius(Lorenz Lorenzen), geb. 1660 in Husum, gest. 17722 in Bremen, Pietist Spenerscher Art. Nr. 199. Fersch, Zeinrich, geb. 1889 in München-Gladbach, Kesselschmied, arbeitete auf der Wanderschaft in Wien, Italien, Holland und Antwerpen. Seine Gedichte spiegeln die Werkwelt und sein Er⸗ leben des Weltkrieges wider, eine der stärksten Kräfte der ehe⸗ maligen„Arbeiterdichtung“, gest. 1956 in Bodendorf/ Ahr. Nr. 46. Leyn, Karl Wilhelm Fohannes, geb. 1906 in Dresden, Pfarrer in Schneeberg /Erzgeb., Dichter und Schriftsteller seiner jetzigen Heimat. Nr. 135, 156, 184, 290. ieth, Karl Cudwig Theodor, geb. 1776 in Düsseldorf, gest. in Neuß 1850, Schulleiter in Elberfeld. Nr. 289. Löscher, Valentin Ernst, geb. 1675 in Sondershausen/ Thür., gest. 17749 in Dresden, Superintendent, Bekämpfer des Pietis⸗ mus und Katholizismus. Nr. 185. 506 Über BHerkunft der Texte und Weisen LCuther, Martin, der große deutsche Reformator, geb. 1485 in Eisleben, gest. daselbst 1546. Im Kampfe um die Befreiung des deutschen Christentums und seine Reinigung von ursprungs⸗ fremden Beimischungen erkannte er als wichtigste Waffe das deutsche Gotteswort, vom Volke selbst zu lesen, und das deutsche Lied, vom Volke selbst zu singen, und wurde der Schöpfer der neu⸗hochdeutschen Sprache. Nr. 19, 26, 3, 90, 142, 155, 205, 221, 204, 228, 229, 259. mMai, Otto, Superintendent a. D. geb. 1891, z. It. Pfarrer in Schmiedefeld a. Rennsteig. Nr. 99. Marg, Gerhard, geb. 1902 in Arnswalde(Meumark), Pommern, aufgewachsen in Ostpreußen, seit 1936 Pfarrer an St. Marien in Oanzig. Führt seitdem den kirchlichen Aufbaukampf in Danzig, Schriftsteller. Nr. 50, 18, 144. Marnix, Philipp von, Herr von Saint Aldegonde, niederländischer Schriftsteller und Staatsmann, wirkte für die Reformation in den Niederlanden. Geb. 1559 in Brüssel, gest. 1598 in Leiden. Verteidigte 15 Monate Antwerpen gegen die Spanier. Das berühmte Nationallied der Niederlande„Wilhelmus von Nassaue“, dessen 2. Strophe wir unter Nr. 3532 hier aufgenommen haben, soll von ihm verfaßt worden sein. Nr. 332. Maßmann, Ferdinand, geb. 17797 in Beriin, gest. 1874 in Mus⸗ kau/ Schlesien, Theologe, 1815 freiwilliger Jäger, Burschen⸗ schaftler, Förderer der Turnkunst, Germanist. Nr. 325. Mathesius, Fohannes, geb. 1504 zu Rochlitz, zeitweise Cuthers Haus⸗ und Tischgenosse, Verfasser der Lutherbiographie„Martin Cuthers Ceben in 17 Predigten“, gest. 8. Okt. 1565 als Pfarrer in Joachimsthal. Nr. 294. Mentzer, Johann, Pfarrer, geb. 1658 in Jahmen(Oberlausitz), gest. 17754 in Kemnitz(Oberlausitz). Nr. 7. meuer, Conrad Serdinand, geb. 1825 in Zürich, gest. 1898 in EKilchberg bei Zürich. Einer der wenigen großen Dichter seines Zeitalters. Nr. 174. Meyfahrt, Johann Matthäus, geb. 1590(in Jena?), gest. 1642 in Erfurt. Professor der Theologie und Pfarrer, kämpfte gegen die Hexenprozesse und für bessere Sittenzucht in der lutherischen EKirche, deswegen hart angefeindet. Nr. 269. Miller, Johann Martin, Dichter, geb. Ulm 1750, gest. daselbst als Oekan und geistlicher Rat im Jahre 1814. Nr. 324. Mörike, Eduard, geb. 1804 in Ludwigsburg, gest. 1875 in Stutt⸗ gart, schwäbischer Dichter, Pfarrer in Cleversulzbach. Nr. 164. Mohr, Joseph, geb. 17792 in Salzburg, gest. 1848 in Wagrein im Salzkammergut, dichtete 1818 in O berndorf sein bekanntes Die Dichter unserer Lieder 507 WMeihnachtslied, das der Arnsdorfer Organist Franz Gruber vertonte. Nr. 295. Mühlpfort, Wilhelm, geb. 1874 in Frankfurt an der Oder, gest. 1918 in Graz, gab als Feldprediger im Weltkrieg ein evan⸗ gelisches Kriegsgesangbuch für Osterreich heraus mit 44 eigenen Liedern. Nr. 105, 114. Müller, Christoph, geb. 1910, lebt als Pfarrer in Glaubitz bei Niesa in Sachsen. Nr. 96. Müller⸗KRüdersdorf, Wilhelm, geb. 1886 in Berlin, lebt als Schriftsteller in Charlottenburg. Mr. 106. Nachtenhöfer, Caspar Friedrich, geb. 1624 in Halle, gest. 1685 in Koburg,„trefflicher Musikus und geschickter Poet“. Nr. 154. Neander, Joachim, geb. 1650 in Bremen, gest. daselbst schon 1680, reformierter Pietist, der Psalmist des neuen Bundes“, Rektor in Düsseldorf, dann Prediger in Bremen. Nr. u, 7. Neumann, Caspar, geb. 1648 in Breslau, studierte in Jena, Hofprediger in Altenburg/ Thür., später Pfarrer an St. Marien⸗ „Magdalenen in Breslau, auch Prof. der Theologie. Gest. in Breslau 1715. Nr. 217. Neumark, Georg, geb. 16271 in Langensalza, gest. 1681 in Weimar als Bibliothekar, Kanzleiregistrator, Archipsekretär und HBofpoet. Nr. 256. Neuß, Heinrich Georg, geb. 1654 in Elbingerode im Harz, gest. 1716 in Wernigerode, Superintendent. Nr. 105. Nickolai, Philipp, geb. 1556 in Mengeringhausen in Waldeck, gest. 1608 in Hamburg, Streiter des strengen Luthertums gegen Katholiken und Keformierte. Nr. 165, 275. Niege(Migidius) Georg,„der fromme Hauptmann“, Landsknecht, dann Oberamtmann und Statthalter, geb. 1525 in Allendorf an der Werra, gest. 1588 in Kinteln an der Weser. Nr. 55. Niemeyer, August Hermann, geb. 1754 in Halle, dort gest. 1828, Urenkel A. H. Franckes und Direktor seiner Stiftungen, Professor der Pädagogik. Nr. 172. Nierentz, Hans Jürgen, geb. 1909 in Posen. Sein Vater fiel 1916 in Rußland. Aus dem SA⸗-Erlebnis kommend, die Jahre vor 19335 Schriftleiter des NS-Blattes„Der Angriff“. Gegen⸗ wärtig Reichsfilmdramaturg und Intendant des Fernsehsenders Berlin. Nr. 166, 218. Novalis(siehe unter Hardenberg). Nr. 178, 202. Ohland, Hermann, geb. 4. 5. 1888 in Untermaßfeld bei Meinin⸗ gen/Th., verbrachte seine Kindheit in der bäuerlichen Umwelt seiner Hennebergisch⸗fränkischen Heimat. 30 Jahre Volksschul— lehrer, 1914-1918 Frontsoldat des Weltkrieges. Seit 1955 gilt 508 Über Herkunft der Texte und Weisen sein dichterisches Schaffen dem nationalkirchlichen Aufbruch. Lebt gegenwärtig als Pfarrer in Wolfsburg-Unkerode bei Eisenach. Nr. 4, 16, 24, 25, 32, 37, 41, 44, 64, 67, 72, 87, 88, 93, 131, 143, 158, 165, 184, 188, 191, 195, 205, 270, 272, 296, 325, 327, 531, 334, 355, 336. Olearius, Johannes, geb. 16 in Halle, gest. 1684 in Weißen⸗ fels, fruchtbarer Ciederdichter aus berühmter Theologenfamilie. Nr. 252. Oppenberg, Ferdinand, geb. 1908 in Duisburg. Gegenwärtig Mitarbeiter in der Reichssugendführung. Nr. 49. Oser, Fr., geb. 1820 zu Basel. Schweizer Pfarrer. Gest. 1891. Nr. 89. Pocci, Franz, Graf von, geb. 1805 in München, dort gest. 1876, bekannter Zeichner(Bilder zu Grimms Märchen), aber auch „Musiker und Dichter, namentlich für Kinder. Nr. 300. Puchta, Heinrich, geb. 1808 in Cadolzburg in Bauern, gest. 1858 in Augsburg, Professor, Religionslehrer, Pfarrer. Nr. 161. Raeder, Friedrich, geb. 1815 in Elberfeld, Handlungsgehilfe, Gründer und Leiter eines christlichen Handwerkergesangvereins. Gest. 1872. Nr. 315. Rambach, Johann Jakob, geb. 1695 in Halle, gest. 1755 in Gießen, nach A. H. Francke Inspektor seines Waisenhauses, zuletzt Pro⸗ fessor. Nr. 255. Redern, Hedwig von, geb. 1866 in Berlin. IJhr Lied war das Trostlied der baltischen Märtyrer nach dem Weltkrieg. Nr. 261. Nespondek, Werner, geb. 1915, seit 1955 im Dienst der Gau⸗ leitung Kurmark. Mr. 190. RNeuß, Sürstin Eleonore, geb. Gräfin zu Stollberg-Wernigerode, 1835- 1903. Nr. 159. Rinckart(der Name wurde auf 77 Arten geschrieben!), Martin, geb. 1586 in Eilenburg an der Mulde, gest. daselbst 1649, über⸗ stand dort den Dreißigjährigen Krieg, Pest, Hungersnot und eigene Verarmung. Pfarrer, Musiker und Dichter. Sein„Tisch⸗ liled“, nicht erst zum westfälischen Frieden, sondern schon 1630 oder 1631 entstanden, ist zum Dankfeierlied des Deutschen Volkes, zum„deutschen Tedeum“ geworden und ertönte nicht nur auf dem Schlachtfeld von Leuthen; am 2. September 1870 erklang es im Schlachtlager rings um Sedan und fand von Milionen Lippen gesungen seinen Widerhall in Alldeutschland; es ertönte bei der Kaiserproklamation in Versailles, beim Falle von Paris, beim Einzuge der Sieger in die Heimat, auf der Höhe des Niederwaldes, bei der Vollendung des Kölner Doms. Nr. 212. RKist, Johann, BHolsteiner, geb. 1607 in Ottensen, gest. als Pastor 1667 in Wedel. Nr. 162, 177, 245 1 Str. Die Dichter unserer Lieder 509 Rodigast, geb. 1649 in Gröben bei Fena, gest. 17708 als Gum⸗ nasialdirektor in Berlin, hinterlies nur das eine Lied. Nr. 255. Roth, Hermann. Nr. 45. Rothe, Fohann Andreas, Schlesier, geb. 1688 in Cissa bei Görlitz, gest. als Pfarrer 1758 in Thommendorf. Nr. 85, 278 1Str. Sachse, Christian Friedrich Heinrich, geb. 17785 in Eisenberg (Thüringen), gest. 1860 als Hofprediger in Altenburg. Nr. 277, 282. Scheffler, Johann, geb. 1624 in Breslan, dort gest. 1677, Medi⸗ ziner, trat aus dichterisch-mystischer Neigung in der Zeit der erstarrten, streitsüchtigen lutherischen Rechtgläubigkeit zum Katho⸗ lizismus über, wurde Priester, nahm den Namen Angelus Silesius an und bekämpfte seitdem den Protestantismus. Nr. 119, 120, 122. Schenk, Hartmann, geb. 1654 in Ruhla/ Thüringen, gest. 1681 in Ostheim vor der Rhön. Nr. 238. Schenkendorf, Max von, geb. 1785 in Tilsit, gest. 1817 in Ro⸗ blenz, Sänger der Freiheitskriege. Nr. 60, 157, 158, 197. Scherer,‚, Georg, Dichter, geb. 1828 in Dennenlohe(Mittelfranken), gest. 1909 in Eglfing bei München, feinsinniger Cyriker, der den Ton des Volksliedes oft sehr gut traf. Nr. 293, Str. 2. Schlieber, Anna, bekannte schwäbische Schriftstellerin, geb. 1867 in Eßlingen. Nr. 245. Schiller, Friedrich von, geb. 1759 in Marbach(Württemberg), gest. 1805 in Weimar. Er ist der große Dichter des Idealismus und Liebling des deutschen Volkes. War mit Goethe in inniger Freundschaft verbunden. Das Morgenlied Nr. 68 findet sich als Lied des Pförtners in seiner Bearbeitung von Shakespeares „Macbeth“. Seine Dramen und Gedichte sind Zeugnisse eines erhabenen Geistes in edler Sprache und Form. Schiller ist nicht nur Erzieher des deutschen Volkes, sondern Rufer zur Freiheit, zu heldischer Gesinnung. Nr. 68. Schirmer, Michael, geb. 1606 in Leipzio, gest. 1675 in Verlin. Nr. 132, 207. Schmid, Christoph Daniel von, geb. 17768 in Dinkelsbühl, gest. 1854 in Augsburg als Domkapitular, katholischer Pfarrer, Schulmann und Volksschriftsteller. Nr. 116, 299. Schmolck, Bensamin, geb. 1672 in Brauchitschdorf in Schlesien, gest. 1737 als Pfarrer in Schweidnitz. Nr. 98, 198, 208. Schneider, Georg, geb. 1895, lebt als Pfarrer in Undenheim l. Rheinhessen. Nr. 100. Schröder, Johann Heinrich, geb. 1667 in Hallerspringe(Han⸗ nover), Zeit⸗ und Gesinnungsgenosse Aug. Hermann Franckes, Pfarrer in Meseberg im Magdeburgischen, gest. 1699. Nr. 121. 510 Über Herkunft der Texte und Weisen Schröder, Rudolf Alexander, geb. 1878 in Bremen, Architekt. Seit 1899 durch Gedichte von Gedankentiefe und Sormenstrenge hervorgetreten. Übersetzer antiker und ausländischer Werke. Lebt in Bergen(Obb.). Nr. 38, 79, 81, 111, 160, 220. Schubart, Christian Friedrich, geb. 17759 in Sontheim in Schwa⸗ ben, Musiklehrer und Organist, 177778/7 auf dem Hohenasperg eingekerkert, gest. als Redaͤkteur, Theaterdichter und Direktor der Hofmusik 1791 in Stuttgart. Mr. 297. Schüler, Gustav. Aus kurmärkischem Bauernstamm; mit Goethe, Eichendorff, Mörike, Storm, Reller einer der wesentlichen deutschen Cyriker. Geb. 1868 in Kgl. Reetz im Oderbruch, gest. 1958 in FreienwaldeOder. Leidenschaftliches Bekenntnis zu Deutsch⸗ land in dessen Notzeit und Erhebung. Weiß in seinen Gedichten von Gottes Größe, Gewalt, Tiefe und Güte zu sagen wie noch kei⸗ ner vor ihm, ebenso von Christus als dem Heiland der Welt, dem Mahner und unerbittlichen Forderer. In seiner Liebeslyrik führt er das Verhältnis von Mann und Weib in das ewige Gesetz der Schöpfungsordnung. Die Natur ist ihm Gottesschöpfung; seine Naturlyrik erreicht in großgeschauten Bildern und Sprach⸗ meisterschaft jene der genannten Dichter. Nr. 14, 65, 85, 92, 97, 108, 125, 154, 214, 246, 265. Schütz, Fohann Jakob, geb. 1640 in Frankfurt/ Main, gest. 1690 daselbst als Keichsrat. Nr. 8. Schwarzburg ⸗Rudolstladt, Gräfin Aemilie Juliane von, geb. 1657 auf der Heidecksburg bei Rudolstadt, gest. 1706; ihre zahlreichen Lieder(„Wer weiß, wie nahe mir mein Ende“) sind das Tagebuch ihres inneren Cebens. Nr. 12. Selnecker, Nikolaus, geb. 1550 in Hersbruck bei Mürnberg, gest. 1592 in Leipzig, Professor der Theologie. Nr. 242. Spangenberg, Gerhard, geb. 1901 in Bergzow, Superintendent in Altenweddingen bei Magdeburg. Sein Lied Nr. 330 ist im Ringen um die religiöse Einung des deutschen Volkes entstaͤnden. Nr. 350. Spee,§riedrich von, Vorfahre des Siegers von Coronel, geb. 1591 in Raiserswerth, gest. 1655 in Trier, sesuitischer Priester und Professor, bekämpfte den Unfug der Hexenprozesse, Dichter der Sammlung religiöser Lieder„Urutz-Machtigall“. Nr. 317. Speratus(Paul von Spretten), geb. 1484 in Rötlen in Würt⸗ temberg, gest. 1551 in Marienwerder, von Luther zum Reformator des Herzogtums Preußen bestellt; der erste, der auf CLuthers Aufruf Lieder für den neuen Gottesdienst beisteuerte. Nr. 88. Stammler, Georg, geb. 1872 in Mühlhausen/ Thür., Dichter der Gegenwart. Seine Werke atmen den Geist tiefen religiösen Er⸗ lebens und sind gekennzeichnet durch Herbheit und Keuschheit. Nr. 338. Die Dichter unserer Lieder 5¹ Stegmann, Josua, geb. 1588 in Sülzfeld bei Meiningen, gest. 1652 in Rinteln als Professor an der damals dort beste⸗ henden Universität. Nr. 227. Stelzner, Otto Rudolf, geb. 1898 in Werdau/ Sa., Frontsoldat des Weltkrieges, bis 1939 Lehrer in Sachsen, setzt Pfarrer der Thür. Ev. Kirche, lebt in Eisenach. Nr. 91, 224, 225, 278, Str. 2. Stier, Ewald Rudolf, geb. 1800 zu Frauenstadt/ Posen. Trat durch seine Schrift Die Gesangbuchnot“(1858) für Verbesserung der Gesangbücher ein. Gest. 1862 als Oberpfarrer in Eisleben. Nr. 169. Strauß und Torney, Viktor von, geb. 1809 in Bückeburg, gest. 1899 in Dresden, konservativer Schaumburg⸗Lippescher Staatsmann. Nr. 0. Sturm, Julius, geb. 1816 in Röstritz in Thüringen, gest. 1896 in Leipzig, Pfarrer; einer der wenigen Dichter des 19. Jahr⸗ hunderts, deren Lieder im Kirchengesang weitgehende Aufnahme fanden. Nr. 27. Suso(Seuse), Heinrich. geb. um 1300 wahrscheinlich in Konstanz, Oominikaner, Schüler Meister Eckeharts. Trat als Mustiker ein für die Freiheit der Seele. Gest. 1566 in Ulm. Nr. 151. Tauler, Johann, der berühmte deutsche Mystiker, Schüler Meister Eckeharts, Oominikaner, lebte in Straßburg, geboren um 1500, gest. 1561. Nr. 150. Tersteegen, Gerhard, geb. 1697 in Mörs, gest. 1769 in Mülheim (Kuhr), Bandwirker, Leiter von Erbauungsversammlungen, Herausgeber von Lebensbeschreibungen katholischer Mustiker, erfolgreicher Seelsorger. Nr. 75, 104, 148, 226, 257, 250. Thilo, Valentin. geb. zu Königsberg 1607, Prof. der Beredsam⸗ keit, gest. 1662 daselbst. Mr. 140. Thomas von Alquino, geb. um 1225 auf Noccasecca bei Aquino (Frosinone). DOominikaner, leitete das Ordensstudium in Rom. Bedeutendster Vertreter der Scholastik. Gest. am 7. März 1274 auf der Reise zum Konzil in Cyon im Zisterzienserkloster Fossa⸗ nuova bei Sonnino. Nr. 180. Veigel, Fritz, geb. 4. Mai 1908 in Heilbronn Württemberg, Pfarrer. Nr. 50. Discher(Eischer), Christoph, im 16. Vahrhundert Superintendent in Schmalkalden und an anderen Orten; seine Lebenszeiten werden verschieden angegeben. Nr. 171. MWalther, Johann, geb. 1496 in Tübingen, gest. 1570 in Torgau, Luthers Mitarbeiter an der musikalischen Seite der Reformation, ließ 1524 das erste evangelische Gesangbuch erscheinen,„kurfürst⸗ licher von Sachsen Sängermeister“. Nr. 40. 5¹ Uber Herkunft der Terte und Weisen Weiße(Weys), Michael, geb. in Neiße in Schlesien, gest. 1554 in ö Candskron, erst Mönch in Breslau, dann Prediger der deutschen Gemeinde und christlichen Brüderschaft in Landskron(Böhmen) und§Fulneck(Mähren), Dichter, Liedersammler und Herausgeber des berühmten deutschen Gesangbuches der Böhmischen Brüder öC von 1551. Er gab damit den Sudetendeutschen das, was die Oschechen schon seit 1501 hatten: evangelische Lieder von der Reformation. Nr. 779, Str. 4. Weißel, Georg, geb. 1590 in Donau in Ostpreußen, gest. 1655 als Pfarrer in Königsberg. Nr. 126, 129. Weul, Joseph, geb. 1821 in Wien, Schriftsteller, Polizeioffizier, gest. 1895. Er ist der Sohn eines jüdischen Vaters und einer arischen Mutter.(Siehe Fudentum und Musik“ von Hans +* Brückner, Seite 294). Es gibt außer der§Fassung von Josef V Meul Übersetzungen aus dem Niederländischen und eigens zur Weise geschaffene Dichtungen. Im deutschen Volke allgemein be⸗ ö kannt und in diesem Kriege durch den Rundfunk verbreitet ist nur ö der Qert von Fosef Weyl. Aus diesem Grunde wurde auch im ö Gesangbuch die§assung Josef Weuls verwendet, die als ein⸗ gedeutscht zu betrachten ist. Nr. 35. Winckler, Johann Joseph, geb. 1670 in Lucka(Creis Altenburg, Thür.), damals Sachsen-Altenburg, durch August Hermann Francke für den Pietismus gewonnen, in einem kurbranden— burgischen Regiment als Feldprediger in den Niederlanden und Italien, zuletzt Ronsistorialrat und erster Domprediger in Magde⸗ ö ö burg. Gest. Magdeburg 1722. Nr. 241. Woike,§ritz, geb. 1890 in Breslau. Stand im Dienst der Inneren + Mission. Im Weltkrieg 191448 Kriegsfreiwilliger. Eisenbahn⸗ ö arbeiter in Opladen. Nr. 170, 223. deller, Ernst Albert, geb. 1804 in Heilbronn, gest. 1877, Leiter der Heil⸗ und Pflegeanstalt Winnental in Württemberg. Nr. 84. dinzendorf, Graf Nikolaus Cudwig, geb. 7700 in Oresden, gest. 1760 in Herrnhut in Sachsen, der Gründer der Brüder⸗ gemeinde und der evangelischen Heidenmission. Nr. 104, 125, 244. Zdollikofer, Georg Joachim, geb. 7750, in St. Gallen, gest. 1788 als Prediger der Reformierten in Leipzig, berühmter Kanzel⸗ redner, bearbeitete überkommene Gesangbuchlieder nach den Bedürfnissen der Aufklärungszeit. Nr. 48. d wick, Johann, geb. um 1496 in Konstanz, Vorkämpfer der Reformation, gab 1556 ein Gesangbuch mit Liedern Cuthers, zwinglis und deren Freunden heraus. Gest. 1542 bei der Pflege von Pestkranken in Bischofszell, Kanton Thurgau. Nr. 201. Die Dichter unserer Lieder 58³3 77 2 du den religiösen Liedern der alten Zeit Das sind Lieder, die das deutsche Volk mit Vorliebe noch heute lingt. Die Dichter sind vergessen. Die älteste Sorm von Wort und Weise ist ebenso wie die Entstehungszeit unbekannt. Die hier an⸗ gegebene Zeit ist nicht die der Entstehung, sondern die der frühesten Nachweisbarkeit; sie können beträchtlich älter sein. Es ist ein Nos entsprungen. Ursprünglich ein Marienlied. Die„Ros“ ist Maria, das„Blümlein“ das Fesuskind. In unzäh⸗ ligen weltlichen und religiösen Liedern bedeutet die Nose, auch der Rosenstock und der Rosengarten, die jungfräuliche Unberührt⸗ heit. Es ist darum nicht richtig, Ros in Reis umzuändern. Gelobet seist du Fesus Cheilt. Altester Fund in nieder⸗ deutscher Sprache eine Handschrift aus der Züneburger HZeide. Das Lied ist eine Leise, d. h., es schliest mit dem alten Nuf „Korieleis“, der auch in Liedern vorkam, die auf Seefahrten und in Schlachten gesungen wurden. Nun linget und seid froh. Zuerst von den Mönchen als Lied der geistlichen Marien⸗ und Fesusminne, dann vom Volke als Meihnachtslied gesungen. Es ist ein Mischlied mit abwechselnd lateinischen und deutschen Zeilen. Rein deutsch erst 1646. vom Himmel hoch da komm ich her. Luther hat die erste Strophe dieses Liedes, das die Engelsbotschaft umschreibt, fast wörtlich dem immer gleichen Anfang der Lieder der fahrenden Sänger entnommen, die unter der Dorflinde den Leuten die Begebenheiten aus der Welt erzählten:„Aus fremden Landen komm ich her und bring euch viel der neuen Mär“. Luther hatte auch, bis er seine eigene Weise fand, die Singweise des alten Spielmannsliedes übernommen. Christ ist erltanden von der Marter alle. Schließt eben⸗ falls mit dem Ruf„Kurieleis“. Wurde besonders bei der Zere⸗ monie des Anzündens der geweihten Osterkerzen angestimmt. Die zweite Strophe kam 1551 dazu. Nun bitten wir den heiligen Geist. Luther gab dem Lied an den heiligen Geist seinen Platz in der sonntäglichen deutschen Messe nach der Verlesung der Epistel. Auch dieses Lied hat sei⸗ nen starken, tragenden Schluß im Kyrieleis. Lieder, bei denen der Verfasser nicht mehr zu ermitteln ist, tragen als Angabe über die Herkunft Titel und Erscheinungssahr der Sammlung, in welcher sie herausgebracht wurden. Nur bei ganz wenigen der ältesten Lieder fehlen auch diese Angaben. 35 5—¹4. Über Herkunft der Texte und Weisen II. Oie Schöpfer der Singweisen Ahle, Fohann Rudolf, geb. 1625 in Mühlhausen(Thür.), wo er 1673 als Rantor, Organist und Bürgermeister starb. Mr. 65, 98, 238/ 292. Albert(i), Heinrich, s. Liederdichter. Nr. 59, 169, 208. Altmann, Helmuth, geb. 25. 2. 1895 in Schönlanke, Prov. Posen, Pfarrerssohn, August 1914 Kriegsfreiwilliger, Sept. 1916 bis Februar 1920 in französischer Gefangenschaft, seit w1925 haupt⸗ amtlicher Kirchenmusiker in Templin. Mr. 79, 123. Anschütz, Ernst, geb. 28. 10. 17780 in Goldlauter bei Suhl, gest. 19. 12. 1861 als Bürgerschullehrer und Organist in Leipzig. Nr. 305. BVBach, Johann Sebastian, geb. 21. 5. 1685 in Eisenach, wirkte in Weimar, Köthen, Arnstadt, Mühlhausen und von 725 ab als Thomaskantor in Leipzig, wo er am 28. 7. 1750 starb. Das Nordisch⸗Gotische gelangt in Bach zu überzeitlicher Ausprä⸗ gung. In seinem melodischen wie harmonischen Tondenken ver⸗ eint sich höchste Freiheit mit strengster Gesetzmäßigkeit. Insbeson⸗ dere die Kantate und die Passion führte er zu unerhörten Gipfeln seelischen Ausdrucks; die Sorm der Fuge gelangte durch ihn zur Vollendung. Nr. 147. Bach, Philipp Emanuel, Sohn Sebastians, geb. 1714 in Weimar, gest. 17788 als Musikdirektor der fünf Hauptkirchen und Kantor am Johanneum in Hamburg. Nr. 22. Beers, Jaques, geb. 2. 6. 1902 in Amersfoort, Organist und Chorleiter an der deutschen evang.⸗luth. Kirche zu Paris. Nr. 247. Bortniansky, Dimitri, geb. 7751 in Golluchow(Polen), gest. 1825 als Direktor der kaiserlichen Sängerkapelle in Petersburg. Nr. 124. Brahms, Johannes, geb. 7. 5. 1855 in Hamburg, gest. 5. 4. 1897 in MWien. Er ist einer der bedeutendsten Musikschöpfer des 19. Fahrhunderts. Er verband Klarheit und Größe der klassi⸗ schen Formgebung mit neuem Reichtum harmonischer Ausdrucks⸗ weise und wußte durch seine Kunst ungeahnte seelische Stim⸗ mungen auszulösen. Nr. 295, 37. CTrüger, Johannes, geb. 9. 4. 1598 in Groß-Breesen bei Guben, von 1622 bis zu seinem Tode am 23. 2. 1662 Nikolaischulkantor und Organist zu Berlin(Zeitgenosse Paul Gerhardts). Nr. 5, 6, 58, 62, 1O0, 18, 127, 153, 146, 175, 174, 189, 195, 202, 212, 245, 280. Daum, Adolf, geb. 4. 5. 1906 als Pfarrerssohn in Heiligenstadt ö (Ofr.), studierte in Erlangen, Tübingen und Leipzig Theologie und Musik, 1930 Gauredner der NSOlP., 19535 Pfarrer in— Niederwierg, Kr. Altenburg, seit 1937 in Bayreuth. Nr. 4, 16, x Die Schöpfer der Singweisen 5¹⁵5 25, 24, 41, 49, 64, 67, 87, 188, 194, 218, 264, 296, 327, 328, 531, 3534, 355, 338. Daum, Dr. Ernst, Bruder des Vorigen, geb. 26. 7. 1901 in Hei⸗ ligenstadt, seit 1929 Pfarrer in Oberhohenried bei Ent a. M. Nr. 32, 115, 134, 356. Orese, Adam, geb. im Dezember 1620 wahrscheinlich in Weimar, seit w1685 Kapellmeister in Weimar, gest. 15. 2. 1701 in Arnstadt. Nr. 104. Ebel, Gduard, s. Liederdichter Nr. 302. Ebeling, Johann Georg, geb. 1637 in Lüneburg, 1662-68 als MRachfolger Crügers an St. Nicolat in Berlin, wo er mit Paul Gerhardt an derselben Kirche wirkte, gest. w1676 als Kantor, Musikdirektor und Gumnasialdirektor in Stettin. Nr. 5, 57, 94. Franck, Michael, s. Liederdichter. Nr. 222. Fröhlich, Theodor, geb. 25. 2. 1805 in Brugge im Aargau, gest. 16. 10. 1856 als Musikdirektor zu Aargau. Nr. 326. Gastorius, Severus, geb. um 16756, Käantor in Fena. Nr. 255, 259. Gesius, Bartholomäus, geb. um 155 in Müncheberg bei Frank⸗ furt a. O., erst Theologe, als Kantor 1615 in Frankfurt gest. Nr. 159, 251, 264. Gläser, Karl Cudwig Traugott, geb. 1747 in Ehrenfriedersdorf (Erzgeb.), gest. 31. 1. 1797 als Kantor in Weißenfels. Nr. 289. Goos, Walter Georg Friedrich, geb. 15. 5. 1899 in Langenalb (bad. Schwarzwald), Pfarrerssohn, Weltkriegsteilnehmer, jetzt Pfarrer in Nußbaum bei Bretten. Nr. 136. Gruber, Sranz, geb. 1787 in Unterweizberg, Pfarrei Hochburg am Inn, anfangs Theologe, dann Musiker und Komponist, Organist und Chorleiter in Arnsdorf, Berndorf und Hallein, wo er 1865 starb. Das Lied„Stille Nacht, heilige Nacht“ ver⸗ tonte er für seinen Freund Foseph Mohr. Am Christabend 1818 wurde es in der Oberndorfer Kirche zum ersten Mal(mit Gitarrenbegleitung) gesungen. Nr. 295. Haßler, Hans Leo, geb. 25. oder 26. 10. 4564 in Mürnberg, gleich⸗ bedeutend als weltlicher und kirchlicher Komponist, Organist der Fugger in Augsburg, lebte längere Zeit am Hofe Kaiser Rudolfs II. zu Prag, starb 8. 6. 1612 in Frankfurt a. M., wohin er zur Krönung des Kaisers Matthias gereist war. Nr. 175, 283. Helder, Bartholomäus, geb. um 1585 in Gotha, anfangs Lehrer in Friemar bei Gotha, gest. 1655 als Pfarrer in Remstädt. Nr. 65, 92, 165. Herman, Nikolaus, s. Liederdichter. Nr. 137, 150, 156, 194. Heuschkel, Johann Peter, geb. 773 in Harras(Thür.), gest. 1853 als Kammermusiker und Hofmusiklehrer in Biebrich. Nr. 54. 35* 516 Über Herkunft der Texte und Weisen Köbler, Robert, geb. 21. 2. 1912 in Waldsassen(Bayern), besuchte das Gumnasium in Negensburg, studierte 1931-34 am Kirchen⸗ musikalischen Institut des Leipziger Konservatoriums, seit 1955 hauptamtlicher Kantor und Organist an der Mikolaikirche in Löbau/ Sa. Nr. 42. Krieger, Adam, geb. 7. 1. 1654 in Driesen(Brandenburg), gest. 30. 6. 1666 als Hoforganist in ODresden. Nr. 74, 78. Ladegaft, Alfred, geb. 15. 2. 1905 in Altenburg(Thür.), besuchte 1917-24 das Lehrerseminar in Nochlitz i. Sa., studierte 1924-28 ⸗Musik am kirchenmusikalischen Institut des Landeskonserva⸗ toriums zu Leipzig, seit 1955 Kantor in Meerane i. Sa. Nr. 91, 111, 216, 267. Cöwe, Karl, geb. 1796 in Löbejün(Bez. Halle), studierte Theo⸗ logie und Musitk in Halle, 1820-66 Kantor und Musikdirektor in Stettin, gest. 1869 in Kiel. Meister der Ballade. Nr. 5322. Cuther, Martin, siehe Liederdichter. Nr. 39. Malan, César, geb. 7787 in Genf, wo er 1864 als Pfarrer starb. Nr. 315. ⸗Martin, Friedrich, geb. 1888 in Wiesbaden, seit 1916 Lehrer an der Staatlichen Musikschule und Stadtorganist in Weimar, gest. 1934. Nr. 56. sMatschke, Walter§., geb. 15. 2. 1901 in Köslin(Pommern), musikalische Ausbildung am Schlesischen KRonservatorium in Breslau und am Kunze⸗Konservatorium in Stettin, jetzt Nen⸗ dant und Organist an der Schloßkirche zu Stettin. Nr. 5330. Mauersberger, Erhard, geb. 29. 12. 1905 in Mauersberg (Erzgeb.), als Knabe Thomaner, besuchte das Landeskonser⸗ vatorium für Musit in Leipzig, Organist und Chorleiter in Aachen, Cehrer an der Musikhochschule der Stadt Mainz(Peter⸗ Cornelius⸗Konservatorium), seit 1930 Landeskirchenmusikwart in Eisenach. Nr. 45, 45, 97, 100, 156, 197, 205, 225, 224, 237/ 257, 265, 290. Mauersberger, Rudolf, Bruder des Vorigen, geb. 29. J. 1889 in Mauersberg, besuchte das Candeskonservatorium für Musik in Leipzig, Organist in Lock und Aachen, dann Landeskirchen⸗ musikwart der Thür. evang. Kirche, seit 1930 Professor und Kreuzkantor in Oresden. Nr. 148, 164. ⸗Methfessel, Albert, geb. 6. 10. 7785 in Stadtilm(Thür.), 1810 Kammermusikus in Rudolstadt, 1822 Musikdirektor in Hamburg, gest. 25. 5. 1869 in Heckenbeck bei Gandersheim. Nr. 337. Müller, Gottfried, geb. 8. 6. 1914 in Dresden, studierte Musit in Oresden, Leipzig und Edinburgh, lebt als Komponist in Dresden. Nr. 96. Nägeli, Hans Georg, geb. 775 in Wetzikon(Kanton Zürich), bedeutender Schulgesanglehrer, gest. 1836 als Musikschriftsteller, „Musikverleger und Komponist in Zürich. Nr. 16. Die Schöpfer der Singweisen 517 MReefe, Christian Gottlob, geb. 5. 2. 17748 in Chemnitz, wirkte in Vonn und Dessau, Lehrer Beethovens, gest. 26. 1. 1798 in Dessau. Nr. 525. Neumark, Georg, siehe Liederdichter. Ohland, ZBermann, siehe Liederdichter. Nr. 190, 219, 255. Schein, Johann Hermann, geb. 1586 in Grünhain(Erzgeb.), Schüler der Dresdner ZHofkapelle, studierte Jura in Leipzig, Musiklehrer in Weißenfels und Kapellmeister in Weimar, seit 1616 Thomaskantor in Leipzig, wo er 1650 starb. Nr. 18. Schop, Johann, seit 1621 Direktor der Ratsmusik in Hamburg, Organist und berühmter Geiger, gest. um 1665 als städtischer Kirchenmusikdirektor in Hamburg. Nr. 10, 265. Schulz, Johann Abraham Peter, geb. 31. 5. 747 in CLüneburg, seit 775 Musiklehrer und Musikschriftsteller in Berlin, 1795 Hof⸗ kapellmeister in Kopenhagen, gest. 10. 6. 1800 in Schwedt. Meister des volkstümlichen Liedes. Nr. 71, 80, 299. Schüh, Heinrich, geb. 1585 in Köstritz, studierte in Marburg Jura und in Venedig Musik, gest. 1672 als Kirchenmusikdirektor in Dresden. Schütz hat an der Wende zweier Stilwelten die neue Kunst Italiens an Deutschland vermittelt. Musikalischer Aus⸗ leger des Bibelwortes im höchsten Sinn. Bedeutendster Meister vor Bach. Nr. 82, 198. Schwadtke, Paul, geb. 28. 9. 1895 in Altenburg(Thür.), besuchte das Lehrerseminar in Altenburg, Lehrer in Oberarnsdorf(Wiera⸗ tal) und Altenburg, Weltkriegsteilnehmer als Leutnant, baute in den Kampffahren die Sal in Ostthüringen auf, Schöpfer vieler Lieder der Nationalkirchlichen Einung, setzt Kreisschulrat, Sal-Oberführer und Standortführer in Altenburg. Nr. 25, 39, 44, 93, 145, 1770, 187, 215, 270, 272, 325. Seiffert, Karl, geb. 24. 4. 1856. in Bremen, Seminarmusiklehrer und Musikkritiker. Nr. 288. Siegert, Gottlob, geb. 7789 in Ernsdorf bei Reichenbach(Schlesien), Kantor und Musikdirektor bei St. Bernhardin in Breslau, wo er 1868 starb. Nr. 315. Silcher, Friedrich, geb. 7789 in Schnaith(Württemberg), Lehrer in Schorndorf und Stuttgart, gest. 1860 als Universitäts-Musik⸗ direktor in Tübingen. Förderer des Volksgesanges, zu dem er viele, noch heute allgemein verbreitete Weisen beigetragen hat. Nr. 103, 285, 316, 321. Sohr, Peter, geb. um 1650 in Elbing, gest. etwa 1692 als Kantor und Organist in Elbing. Nr. 8, 21. Spitta, Heinrich, geb. 19. 5. 1902 in Straßburg, Tonsetzer, am Kulturamt der Reichsführung tätig, Vertreter der jüngsten, aus der Jugendbewegung erwachsenen deutschen Musik. Nr. 38, 329. Stephani, Hermann, Dr. phil., geb. 23. 6. 1877 in Grimma, Diri⸗ gent in Flensburg, Sonderburg und Eisleben, seit 1921 Uni⸗ 518 Über Herkunft der Texte und Weisen versitätsmusikdirektor und Professor in Marburg a. d. Lahn. Nr. 84, 206, 220. Stobäus, Johann, geb. 6. 7. 1580 in Graudenz, gest. U. 9. 1646 als Kantor und kurfürstlicher Kapellmeister in Königsberg. Nr. 126. Sturm, Paul, geb. 2. 7. 1890 in Karlsruhe, Lic. theol., studierte in Heidelberg und Halle Theologie, Professor in Karlsruhe, Herausgeber des BE-Liederbuches, Vorkämpfer um ein neues Kirchenlied, lebt in Heidelberg. Nr. 14, 34, 84, 102, 108, 168, 214. Teschner, Melchior/ geb. 1584 in Fraustadt, Kantor in Fraustadt, gest. J. 12. 1655 als Pfarrer zu Oberpritschen(Posen). Nr. 242. Uhlich, Johann, geb. um 1630 in Leipzig(2), war Organist in Torgau. Nr. 196, 250. Vulpius, Melchior, geb. um 1560 in Wasungen(Thür.), seit 1602 Stadtkantor in Weimar, wo er 1615 starb. Nr. 19, 55, 70, 89, 138, 195, 199, 227, 268, 271, 282. Walther, Johann, s. Liederdichter. Nr. 27, 40. Wamsler, Bruno, geb. 15. 3. 1900 in Halle a. S., besuchte das Lehrerseminar in Eilenburg, studierte in Halle, Eilenburg und Leipzig Musik, seit 1920 Cehrer und Organist in Lauscha i.—— Mr. 30. Weiße, Michael, s. Liederdichter. Nr. 56. Weßnitzer, Wolfgang, geb. um 1647, gest. 1685 als Hoforganist in Celle. Nr. 1776. Wiener, Georg, geb. 1585 in Walldorf bei Meiningen, gest. 1651 als Pfarrer in Heinrichs bei Suhl. Nr. 117. Außer den im Vertoner-Verzeichnis aufgeführten enthält unser Gesangbuch eine Anzahl Weisen, deren Schöpfer unbekannt sind. Es handelt sich dabei um 115 Melodien zu 166 Texten aus der deit vom 15. Jahrhundert bis 1958. Diese Tatsache ist ein Ruhmesblatt der unbekannten Künstler. Sie haben wertvollstes deutsches Kulturgut geschaffen, das die Jahrhunderte überdauert hat, und stellten doch ihre eigene Person unter den großen Gedanken„Gemeinnutz vor Eigennutz“. Jyr Streben war darauf gerichtet, mit ihrer Kunst das religiöse Ceben ihres Volkes zu fördern, zu verschönen und zu ver⸗ tiefen. Die große zahl von 1s Weisen und der gewaltige deitraum von fast 8 Jahrhunderten beweisen, daß dieses Bewußtsein einer von Gott aufgegebenen Sendung zu allen Zeiten in unserm deutschen Volke lebendig war. Die ältesten Weisen stammen aus dem 13.—15. Jahrhundert. Wo sich das Jahrhundert nicht genau ermitteln ließ, führt das Lied die Bezeichnung„vorreformatorisch“. Verzeichnis der Cieder nach dem Inhalt Lobgesang Preis und Dank Mr. Grozer Sott, wir loben dichhhhh 1 Allein Gote in der Hhöhrsei GChrt 2 Cobe den Herren, den mächtigen König der Ehren..... 17 Ich linge dir mit hher und Wwunnnún/d 3 Eoy und Dreis sei Gott, dem errrn 4 Du, nieine Seele, Run eee 5 Nun danket all und breinget Chocnhnuyunůͥõͥ/r 6 O, daß ich tausend zungen heitte 7 Sei dob und Ehr dem höchsten Guunt 8 Nun lob, mein Seel, den yeereeen 9 Sollt ich meinem Gott nicht sindeon 10 wünderdarer Köoniͤͤddd U Bis hierher hat mich Gott gebrachhhh”htt 12 Sobe den kherren, o meine Seelile 1³5 Der du aller Treue tiefster Felsengrunnnd. 14 Lovt froh den Theerrrtt ũʒ— 1⁵ Wir preisen das stolze Morgenlichbnrtrt 16 Wie schön leuchtet der Morgenstern(49. 165 Mun dantet alle Gotthiztzz 212 Mie groß ist des Allmächtgen Güte 236 Siehe auch die Gruppen: „Erde in Gottes Hand“ und„Morgen“. Erde in Gottes Hand All Ding aut Erden, weiche Prach˖ 18 Oie belte seit im Jahr ist Malnnn 19 Geh aus, mein Herz, und suche FSreddd. 20 Wenn ich, o Schöpfer, deine Machtt 21 Die Himmel rühmen des Ewigen Ehrne 2² Wach auf, mein Herz, und singe, der Weg 25 Oer holde Mai blüht weis im Feldd 24 Heilig ist die Gottesererddꝑ 25 520 Verzeichnis der Lieder Nr. Lob und Preis sei Gott, dem Herren 4 Wünderbarer Göniis 11 Wir preisen das stolze Morgenlichrt 16 ö( Oie güldne Sonne(u.) 63 57 Du Morgenlicht steig(u. 2«77): 58 Hebt auf den Bliik— 166 In der Erde euht die Saiir 7⁰ Wacht auf und rauscht(u. 5)). 200 Wie ruhelt du so stillt ĩ5 286 274127 Heilig Vaterland Volk vor Gott Ein telte Bury ist unser Gortttt J 26 Ein khaupt halt du dem voll gesannnn.d 27 Has band meiner väte 28 Ou grober Gott, wir vitten ditrtrttr 29 ( Hert, das ist alles deine huidð 30 * Verleih uns Frieden gnädigli 3¹ Gott schenkt uns diesen Morgeennn 32 Sieh herav vom Himmel droben v 35 Oas Dolt in deutschen Hauununn ñ 34 AUnit treten zum Bete m 35 ¶ Herr, in dieser Zeit Geodss 56 ö ö Wachet auf, rult uns die Stunde k 37 Großer Gott, wir loben dioe 1 V Sei loy und Ehr)))))jj)jj)j) 8 ö Wir trauen Gott und seiner Macht(2 u. 5). 87 Herr, du dist Gorrtrt 89 Wo Gott, der Herr, nicht bei uns hält(1, 2, 4) 9⁵ I Auf, auf mit grünen Maien(2?). 205⁵ I Nichts kann uns raubn 329 ö Bereitschaft I HBeuig Vaterland, in Geiahreen 38 Auf bleibet treu und haltet fertttt 59 Wach guf, wach auf, du deutsches Lanφnhe 40 Oer Oag steht auf im Landzzz ũtaß.. 4¹ HBere, laß uns unsre Waͤchsamteeeeeee; 42 ö Wir gehen als Pflüger durch unsere NFeet 4³5 Oinde, 9 Bolk, in der Srihhee w 44 I Sületite und wirrtrtrt 4⁵ Feines Feuer unsrer Seellililirleete 46 V ö nach dem Inhalt 521 Mo. Mir nach, spricht Christus, unser Hell 19 Rüstet euch, ihr Christenleute 255 KFinge recht, wenn Gottes Gnade 24¹ Eat uns ritterlich hier rinden 244 Heilger Gott, wir tretenan 33⁴4 WMeihe der Arbeit HDas walte Gott, der helsen ann mndꝛ 47 Eas mich, o cherr, in allen Hingen ꝝ 48 Herrgott, lieh uns, wenn wir treten 49 Flamm auf, 6 Sonn, im maiemnn v[/ 50 Alles meinem Gott zu Thren LP 5¹ Mit Sonne, lWind und Bedgseen 52 Heilig ist die Gottesersss. 25 Wir gehen als Pflüger durch unsere Feit. 43 Singe, o volr, in der Srüh 44 Nun laßt uns frei und fröhlich sein(2). 64 OLiebe, starr wie Sonnen(s 92 Sott, du frommer Gortñ 234 Bas wert irauis ũßv— 338 Feiernde Gemeinde Morgen Die helle Sonn leuchmt sebt herfürrrrrrrrrrr 5³5 Aus des Uimmels hellen FWoren 54 Aus meines Herzens Gruneeee 55⁵ Der Tag vertreibt die sinstee Nacsghn.ttttt 56 Die güldne Sonne voll Freud und Wonne 57 Du Morgenlicht, steis aus der Nachlllll 58 Gott des Himmels und der Erden 59 Gottesstille, SHonntagsfeügsnjůne 60 Wach auf, mein Herz, und sing dem Schöpfee 61 Lobet den Lherren, alle die ihn ehren 62 Mordendlenz der Ewigtee 6³ Mun laßt uns frei und fröhlich seiiiiiin 6⁴ OAtem erster Jrüuhr w.ñ. 65 Owunderbares tieses Schwesoeren̊n wW. 66 Jag Gottes, ruf uns all ins Licchhht 67 Derschwunden ist die sinstre Mauht 68 Mein erst Geruhl sei Preis und Bae 69 522 Verzeichnis der Lieder Gott schenkt uns diesen Morgen 32 Der Jag steht auf inm Land 4¹ Singe, o Volt, in der Frühse 44 Du Abglanz aller Herrlichkeitn 168 Abend Hinunter ist der Sonne Scheinnnn Oer Mond ilt gtioegangen ODie ODammrung fälltrtr% Es ist o still geworden: Gegangen ist das Sonnenlich̊hht Nun sich der Cag geendet, meiiꝘiiin Imein Auge wachhrtrtrt 3 NMun ruhen alle LWälder ß. Munlich der Cao geendet haꝙat- Ayendstern, der Lagverbiarrt ᷣ Hie Sonne lintt von hinnen Komm, der unsre FSraden lchweiettttttttttrtrtrtrt Mein schönste Fier und Kleiddd 128 WMie leuchten hell die Sterne(14⁴Hù— 16³5 Oas err ist auvuwuss 338 Glauben und Vertrauen Ich weis, woran in glaueessss Ich havbe nun den Grund gefundeenn ĩ Und wollte alles wanten D GHott fur mich, so treyteee Wir trauen Gott und seiner Machrt Es ilt das Heil uns tommen her Herr, du bist Gott, in deine yand Nun freut euch, lieben Christen gmeeeennnnd Hindurch, hindurch mit Freudeenn Wenn du nur Clauvben harrr. Oeieve, tart wie Sonnen Wir lind tausend und sind eiiss A Warum sollt ich mich denn gräamenn Wo Gott, der Herr, nicht bei uns hälrktrt Wenn Graun und Anost uns treibn Oer du aller Treue tiefster Selsengrund....474 Herr, in dieser eit Gewods 56 Auf, bleibet treu und haltet fettt. 39 Aus meines Herzens Grunde(4 u.:)) 5⁵ Mie mit grimmgem Unverstad 322 Mein Schild und mein Vertraun 332 nach dem Inhalt 523 Unter Gottes Segen (Taufe) Nr. Wir bringen die zu eigeess 97 Herr, dies Kindlein bringen wiir 98 Wir vitten dich, Herr Feln EChyritt. 99 Du Kindlein zart, aus deutschem Bluuiulrrrr 100 Herr, wir danken deiner Gnadde 10¹ (Konfirmation) Wie stehn an deines Altars Stufen wdᷓ 102 In heilig ernster Stuneeeed 5 10³ YVeiu, geh voran 104 Ein reines Herz, Herr, schanr in müúrr w᷑ F 10⁵ Oer du mit Wunderhänden 67 106 HDein sind wir, E)jyeeeeeeerrt 10⁷ Caß mich, o Herr, in allen DBDinden 48 Wenn du nur Glauben hafsfrtrt 9¹ Ich gebe dir, mein Gott, aufs neue 233 Gott, du bist Licht und wohnst im Licht. 257 Auf Gott und nicht auf meinen Rat. 2⁵59 So nimm denn meine Hände 316 (Trauung) Wir lind zu dieser Stuneeeer 108 Bor dir, o lhere, mit erz und Mundz 109 Heer, vor dein Antliy treten zweimi 10 Wis hierher hat mich Gott gebracht 12 Keines Feiier unsrer Seelle 46 In heillg ernster Stundtde rv!m 10³ Hellt, deh voran 10⁴ Seyne, Herr, die stille Stunde 144 So nimm denn meine hände v1B„ 316 Heilig Abendmahl Brich une, err, das BVret:e 1¹¹ Herr, du wolllt uns vollhereiten v᷑N 112 KRommt her, ihr seid geladen d 11³ Ou tommst zu mir im meißen Broott v5 1¹⁵ Schaffe in mir, Gott, ein reines Herreee 11⁷ Beim letzten Abendmahhasssssͥsͥfͥͥͥͥss”;mn 116 Segne, Herr, die stille Stundeeed 1¹⁴4 Steigt hinan die heilgen Stufeen ũ̃ 18 Ein reines Herz, Herr, schaff in mirr. 10⁵ WMie schön leuchtet der Morgenstern()). 165 524 Verzeichnis der Lieder Heilandslieder Rr Mir nach, spricht Ehristus, unser L)hed 19 Ich will dich liehen, meine Stärre 120 Jesu, hilf siegen, du Fürste des Leben 12¹ Herz und herz vereint zusammens 12⁵ Lieve, die du mich Fum Bilde 122 1 Zch vete an die Macht der Llebe 124 Herr Christe, komm in unsre MWrttrttt 125 Such, wer da will, ein ander Ziel 126 Jesu, meine Sreuodoeeee 127 Mein schönste Zier und leindsss 128 + Wie schön leuchtet der Morgensteeen 165⁵ Du Morgenstern, du Licht vom Licht.. 167 ö Schnster Herr Vesuuum 3¹4 ‚ Im Jahreslauf ö Warten und Kommen ö WMachtehorwh die Guür ũU 129 Es tomm ein Schist geladen 130 ö Mun hebt in duntien Mächtenmnmnmnm 13⁴ * Nun zalichzet all, ihr Hrommeaeeun t 132 Wie soll ich dich empfangendd ũ- 15⁵ Romm zu uns, wie warten deiin vʒd 15⁴ * Wir glauben an das Licht der Weelkk 1³⁵ 4 Oie Lane lind duntellll Qã:.:ᷓ·c.. 158 + Komm, dilewiges Licht: 156 Beich au, du schönes Morhenlich wÜ: 137 heitand, reis die immel aurrrrrr% 139 WMit Ernst, 8 Menscheninderr n0) 140 Hebt das thaupt in duntier eilllttt 6„ 14¹ Siehe auch unter der Gruppe: „CLieder zur Weihnachtszeit“. Weihnachten Gelobet seist du, Vesus Chrissuaaar; r iririr«. 142 Chist ist heut gevorer mv 14³ HOies ilt der Tag, den Gott gemachhhitiee1ititt 1⁴4⁴4 Es ist ein Kos entprungeemnmn wͤ 14⁵ Fröhlich soll mein Herze sprinn 146 Ich steh an deiner Krippe hiiirerrrrr nvö 147 YJalichzet, ihr immelululull 148 ö X nach dem Inhalt 525 Nr. Kommt und laßt uns Christum ehheeen 149 Lobt Gott, ihr Christen, allzudleiicl 150 Mun linget und seid roh 15⁵¹⁰ Odn frohliche:ee:?::eeDͥÖßͥͤö ß 1² Vom Himmel hoch, da komm ich heer 1⁵³⁵ Dies ist die Nacht, da mir erschiennen 1⁴4 In Vethlehem gevorrtenn 1⁵⁵ M stiller kalter Wintersnachh=t 15⁶ Siehe auch unter der Gruppe: „Lieder zur Weihnachtszeit“. Jahreswende (Altjahrsabend) Mun labt uns gehn und trreꝓtwenm 1⁵⁷ Oas alte Jahr deht nun zu Ensdde 33 Das Jahr geht stin zu Eemnddde m 1⁵9 In Finsternis vollenddet 160 Oer du start die Sterne lentttr 265 (eujahr) Ein neues Jahr ist andefanden n 16² Hili, o Herr, und las deinden 162 Wie leuchten hell die Sterrpyeeeee ßv 163³ Wie heimlichermeiii 164 Siehe auch unter den Gruppen: „Preis und Dank“ und„Morgen“. Im Licht Mie schön leuchtet der Morgensten 16⁵ Bebt gauf den Blick und sichteetete„v 166 Du Morgenstern, du Licht vom Cichrt 167 Du Abglanz aller Berrlichkeiteenunun 168 Licht, das in die Welt gekommen 169 Ader Erde ruht die Gaatvs 170 Passion Wir danken dir, Herr Jesu Chriiirt 17¹ An deine Leiden denren wirr 772 EHerzliebster Jesunssssssf m6ꝝ1. 17³ N 526 Verzeichnis der Lieder Nr. Jetzt, da die Zeit sich nähert deiner Leideen 77⁴ Hesu, meines Lebens Leben. 0 O Haupt voll Blut und Wundeen 17⁵ Ocrauridreit, o Herzeleeddtt 17⁷7 Wenn alle untreu werden v 778 Ohitt, Christe, Gottes Sohhhnn wͤcu' 179 Mein Heiland geht und trägt die Schulllbd 182 Herr Christ, du gingst vom Vater aiiiibb 180 WDir glauben und wir wagen 18¹ Auh kolge dir durch Lod und Led 18³ Bahunitie mot 18⁴4 Ich habe nun den Grund gefunden Au. 2).. 85 Ist Gott für mich, so trete() 86 Liebe, die du mich zum Bilde(4) 122 In stiller Nacht zur ersten Wachlt 317 LCast uns heute an den Malen 18⁵ Unlrer Brüder denten wiirrr 186 Salten mülen vieerttt mMĩ 187 Tod, du bist der bleiche Kameraad·d·ddddddddddddd 188 E5rrr„ deimheiger oiię 189 Die zuerst zur Fahne tratlenñ7 190 Machet auf, ruft uns die Stunde(ay79)y)y) 37 Aber erst Gräber schaffen uns Heimat. 2¹9 Ostern-Himmelfahrt Christ ist erstanden von der Marter alddllle 192 Auf, auf, mein Herz, mit FZreudenn 19³5 Christ ist erstanden, Wunder der Frühzze 19¹ Erschienen ist der herelich Cag 19⁴ Oeloht sei Gott mit hellem Toaoaon 19⁵ Aius lebt, mit iym auch schh 196 Oteen, Ostern Frühlingswechrnnnnnnnn ĩ5íN.:. 197 Nehngeh eu deinem Hrarrᷓͥeee 198 Mach auf, mein Herz, die Nacht ist hin 199 Wacht auf und rauscht durchs Tal, ihr BVronnen 200 Ith lag es edem, das er leubpttvbd. 202 Gott ser delovddtttt ꝑN 201 nach dem Inhalt 527 Pfingsten Ni. Romm heiliger Geist, Herre Goartt. 204 Auf, auf, mit grünen Maileeeeennn ĩ 205 Nun bitten wir den heiligen Geiis 205 O Gottes allgewaltger Geiil1!:.æł!:R. 206 O heilder Geist, kehr vbei uns eiin 207 Schmückt das Fest mit Maiien 208 O heiliger Geist, o heiliger Goel. 209 Komm, o komm du Geist des Lebeen 210 RKomm, heilger Geist der Treubdeeeeeee 21¹ RNeines Feuer unsrer Seeeieieee 46 Komm, du ewiges CLichDVrrr 136 Gott, heilger Geist, du Tröster weer 229 Es brennt ein Seueeennkkr 336 Erntedank Nun dantet alle Goe᷑rt¶ 212 Wir pflügen und wir streennnnnuneeeee 21³5 Du großer Gott, dess' Hand die Erde hälllllt. 2¹ Herr, der du alle Ahren reifen läannnrnrrkkk.. 21⁵ Die Wachtel ruft im reifen Kooeen 2¹6 O Gott, von dem wir alles habbens 217 Herr, wir singen deinen Preiilss. 218 Ich singe dir mit Herz und Mundz 3 Lob und Preis sei Gott, dem Herren 4 Hebt auf den Blick und sichtte 166 Allerseelen-Totengedächtnis Mitten wir im Leben sinndd. 221 Aber erst Gräber schaffen uns Heimarkkkkk. 219 Allles Leben führt zum Todz 220 Wir stehen vor verborgner Tuu m 223 Dein ist das Leben, dein der Tdd. 224 Ach wie flüchtig, ach wie nichtiigsͤ. 222 Herr, du wecktest mir das Lebens 225 In der Stille Einkehr Gott ist gegenwärtrtiid 226 Ach bleib mit deiner Gnadddde 227 Aus tiefer Not schrei ich zu diiiin:̊nr 228 528 Verzeichnis der Lieder Nr. Gott, heilger Geist, du Tröster wweertr 229 Gott, deine Güte reicht so weittt 230 Werr Yeln CEhrist, dich zu uns wénd 23¹ Herr, öftne mir die Hherzenstürr 232 Ju debe dir, mein Gott, aufs neuue 233 Gott, du frommer Go⸗rlrtr n 234 Rüstet euch, ihr Ehristenleure 23⁵ Wie groß ist des Allmächtgen Güttte 236 Unsern Ausgang seone Goeert 258 Vater unser im immelreiih 2539 O du, vor dem die Stürme schweigeeenn 240 Gott, du bist icht und wohnst im Lichht 237 Rinde recht, wenn Gottes Gnaee 24¹ Laß mich dein sein und vleidbiin ũ 242 Ewigreit, du Sonnerwo ·rtrtrtrtrtrtrtrtrtrtrtrtrtrtrtrtrtrtrtrtr 245 Sabt uns eitterlich hier inger 244 Ach les mein Tun all vor duh h§heemm 24⁵ Wolielt meine Seele stillinnn 246 Mohl, ihr fragt, warum an Gott ich glaue.. 247 Gottes Stille loll sich breiten% 248 Hu vist mein 1hoerrrtrtrtrtrtrtrtrtrtrtrtrtrtrt 249 Miüder Geist, nun tehr zur Ruhh 250 Herr, das ist alles deine Hulddlddddd. 30 Verleih uns Frieden gnädiglitlrcert. 3¹ Gib uns, eh wir gehn nach auuͥuus 292 Siehe auch unter der Gruppe„Abend“. Urost im Leid Besiehl du deine WWegeeee. 25¹ Ich hab in Gottes hers und Siinn 252 345 Gott tut, das ist wohlgetwÿaagg 2⁵ Was mein Gott will, das gscheh allgzeeiltrt 25⁴4 Gib dich zufrieden und slei stiie 2⁵⁵ Wer nur den lieben Gott läßt walten 25⁵ Mag auch die Liebe weiinnn 25⁵5⁷7 Heer, wie du wilist, so schics mit mis 258 Auß Gott und nicht aur meinen Katrtr 25⁵9 Mallen meinen Fateerrrrrrr 260 Weiß ich den eh auch nittt 267 Billes ist an Gortes Sedgerr 262 Der du start die Sterne lenee=t 3;8 265 Es wandelt, was wir schareen 264 Zu dir heh ich die Hände 285 nach dem Inhalt Wie Gott mich führt, so will ich geennm Lole alles Leids Sovielguich Steene falliiieeͥͥͥ Oei Lob und Ehr(c u. 5 8 Sollt ich meinem Gott(555. 10 Oie güldne Sonn(u. o7 57 Du Worgenlicht())) 58 Warum sollt ich mich denn grämen. 9⁴4 Wo Gott, der Herr, nicht bei uns hält(5). g5 Mein, eh voran ĩvp 104 Yelu, meine Sreupðde 127 Nun laßt uns gehn und trettn 1⁵⁷ Wie leuchten hell die Sterne(14aͤͤü-:’ù..æꝛæꝛ!j„⸗ 16³ HZarre, meine Seelt 3 1⁵ Heimkehr CEbwigreit, du lichte Gottesstartrtr Sus hartem Arbeitslebdτú ĩ. Chriltno der ist meiiininin Mun sich der Sonne Schein verlttre Gioriassei dir gesungenn OWelt, ich muß dich laßeeeemnn ñꝛp. Melus, meine zuversiicchhtehttttttttt Wenntteine immelserden zwenn mein Stündlein vorhanden iiir Wohlauf, wohlan zum letzten Gang Geht nun hin und grabt mein Graabbt ODie ihr euch müht und strettee. Wir schritten lange Seit an Seirtrt Der Herr der Ernte winntrt Jeh bin ein Gast aut Erden Freu dich sehr, omeine Seeeell Nun sich der Tag geendet, mein(). 7⁵ Ich weiß, woran ich glaube(a77) 82 Herr Christe, komm in unsee Notrtrt 12³ Das Jahr geht still zu Ende(2-))ͤ 1⁵9 O Haupt voll Blut und Wunden(5 u. 65... 775 Desus leut, mit ihm auch iun)) vP 196 O Gott, du frommer Gott(7 u. 5555. 234 OEwiokeit, du Honnerwooer 243 Siehe auch unter der Gruppe: „Trost im Leid“. 530 Verzeichnis der Lieder Von frommer deutscher Cebensart (Für Familie und Hausgemeinde) Kinder⸗ und Wiegenlieder Nr. Du liever, heilger, frommee Chrerirrt 3³ uns demn immelereeeee 285 Wieruhelt du so stitle 286 lVWeist du, wievie Sternlein stehenrrnrn nn¾Æì 291 (* Werhgr den Sand ezähl᷑lt 288 Ssdeht dürch alle Lande 289 N Den WMüttern sei der Tag deweibbt 290 N Müde din ich, deh Fur Nüihhh 287 Eiv uns, eh wir gehn nach Bauuunusss 292 Quten Adend, Zuitmachhttt 29³ Mun schlaf, mein lieves Kindeleeinn 29⁴ Lobt froh den yerrrnn 15⁵ ö Geh aus, mein Herz, und suche Sreud.... 20 Wach auf, mein Herz, und sinne 6¹ Meil, geh voraaͤan 104 Dein lind wir, errtr 10⁷ Schaffe in mir, Gott, ein reines Herzze.. 117 Wir pflügen und wir streuwdünn˖nnn 21³5 * Die Wachtel ruft im reifen Koeen 2¹ . * Lieder zur Weihnachtszeit I Sille Nauut 295 Ein Stern steht üvberm walde 44 296 0 Eeise rieselt der Schne 4. 302 I Maria durch ein“ Dornwald ginúddddddddgz 298 Schlaf wohl, du Himmelsknabbbe 297 Oheiliges ind, wir grüßen Dbii“⁸wkir 300 Sliber die Glocken nie tkingen 30¹ Oilte Nahre irde 305 r Lindertein, Lommtt 299 Was soll das bedeuten, es taget ja schnn. 307 Uim BVerge, da gehet der LWcllllddt 304 Oiautet, ihr rtes 308 Scill, Kiit, ti e 505 Latt uns das Kindlein wiegen 306 Vvom Himmel hoch, o Englein, komm·ʒ'e 309 Wath, Machtigall, wach au d 310 E dlliihen die maleenmnmnꝘn 30 RKommet, ihr Hirten, ihr Männer und Frauununn 312 +— nach dem Inhalt 53⁰¹ Geistliche Cieder und Volkslieder Nr. Stchönfter therr y—dmm 314 Harre, meine Serle 31⁵ Oo nimm denn meine händddde 316 stiller Nacht zur ersten Wachrt 317 Es ist ein Schnitter, der heist Woed 319 Rein schöner Landd 320 Mie mit grimmgem Unverstahaundd. 322 Zu weiz ein lieblich Engelspiellnnlnll 318 Wie könnt ich ruhid schlarennu 321 A had mich erdeben 325 Ind ein Wind sang um das Dorrr ͤ 3235 Was frag ich viel nach Geld und Guuurr 324 Wem Gott will rechte Gunst erweisee˙enn 326 Lieder der Kameradschaft (Für Feiern außerhalb des Gotteshauses) Kamerad, wer Chre im Blute hrtrtrtrtt 327 Bortotirto, ihr Scharen 328 Wichts ann uns rauvbeennmnmnme 329 Ader uus Gottes Veiehhht 330 Wer sebig Zeiten leben wiilllt 333 Stuennente nusrfs. 3531 Mein Schild und mein vertraunn 332 SSrennt ein Seuner nuj 356 Die Hahne miht inn Zeidd 335 Zeilder Gott, wir treten aan s5·b 334 Ber Gott, der Eisen wachsen llllilaaesssrss 337 Wanhrs Sreunostn 339 Das Wert ilt Guss ũ 358 Der holde Mai blüht weiß im Fetlrddd 24 Gott schenkt uns diesen Morgen 32 Oer Cag steyt auf im RDand 4⁴¹ Seileute sind wWiirrt 4⁵ Wir trauen Gott und seiner Macht(2 u. 5).. 87 O Liebe stark wie Sonnen(u. 222 92 Wir sind tausend und sind einss 9³ Segne, Herr, die stile Stunde 1¹⁴4 Herz und Herz vereint zusammeens 12⁵ Alphabetisches Verzeichnis Ahenöstern, der Cag verblaattt Aber erst Gräber schaffen uns HeimdduWrrrr... Aich bleib mit deiner Onaeddd¶dd·d·d·d·d·d Ach wie flüchtig, ach wie nichtiiityhy) 3*— All Bing auf Erden, welche Dracchkt Allein Gott in der hh sei Ehhnss ĩꝝ;ᷓ Alle Jahre wiedrreeeer?r”rrrrrrrrrrrrr ⁵d Alles ist an Gottes Segens Alles Leben führt zum o Alles meinem Gott zu Chren An deine Leiden denten wiinnnt Auf, auf, mein kherz, mit Sreudoeenn Auf, gur mit grünen mallenß Auf, bleiget tren und haltet te n Auf Gott und nicht auf meinen Rast Aus demtzimmel fsertiiee Aus des Himmels hellen Corrnen Aus hartem Arbeitsebeeenn Aus meines Herzens Grunddeeeeee Aus tieser Not schrei ich zZzu din Besiehl du deine Ledee m. Weim letzten Avendmahhlirrarrr). Bis hierher hat inich Gott gevbracr᷑r??r??r:e?/. ˖e Brich an, du schöones Morgenlichhhhhttt DBrich uns, err, das Vrdͥͥͥeeee Christ ist erstanden von der Marter allllel Christ ist erstanden, Wunder der FCrüh=e Chrilt ist heut gevorrenn Ehristus der ist mein Lebeen as alte Jahr geht nun zu Snddee Oas Jahr geht üll zu Cnddeee Oaos Land meiner dätrrrtrrrrrtrtrtrtrtrt rĩðìiß Oas Bolt in deutschen GanhuunhnhngFUnss Oas walte Gott, der helten kannn 8 Wert it aGuss m- Dein ist das Leben, dein der GWos Hein lind wir, yeerr Den Rüttern sei der Tag deweisg Der du aller Treue tiefster Felsengrudnd Allphabetisches Verzeichnis Nr. Der du mit Wunderhändenn 106 Der du start die Sterne lenrttt 263 Oer Gott, der Eisen wachsen liers 337 OZer khrr der Crinte wineeerrrtt 282 Der holde mai blüht weis im Ferd 24 Der mond ist aufvegangennnmm 7¹ Der Cag steht aurf im Laddt 4¹ Der Tah vertreibt die finstre Nacht 56 ODie velle zeit im Jahr it Mannnn 19 ie Sammrung oltt 72 Hie Fahne wehr im Feid 335 Die gülsue onnͥee 3 57 Die helle Sonn leuchtt jebt herrürr ĩ5. 53 Die Himmel rühmen des Ewigen EChre 22 Oie ihr euch müht und streitte p³ 280 Dies ist der Tad, den Gott gemachht 14⁴ Dies ist die Nacht, da mir erschienn 1⁵⁴ Sie Sonne lintt von hiuneen 80 Die CTade lind so dunttteeet 138 Oie Wachtel ruit imreiten KSoeren 216 ie zuerst zur Fahne tegterr 190 Du Abglanz aller herrlichreiten 168 Ou bit mein orrtrtrrtrtrrr 249 Ou dunele« ů 184 Du großer Gott, dess' Hand die Erde häilt 21⁴ Ou groser Gott, wir vitten diuiyhh 29 Du Eindlein zart aus deutschem Bluᷣrrrrr 100 Qu kommit zu mir im weißen Veell 115⁵ Qu lieber, heilger, frommer Chei'tt. 375 Ou, meine Seele, Inuniureree ĩð 5 Du Morgenlicht, steig aus der Nachlr 58 Qu Morgenstern, du Licht vom Lichrtt 167 Ein teste Burgd ist unser Gotlrlt 26 Ein daupt halt du dem volk gesandt 27 Ein neues Jahr ist angekangen 16² Ein reines erz, herr, schaf in mi 10⁵ Ein Stern steht uverm walde Bꝝ⅛rn! 296 Erschienen ist der herrlich TWagg)— 19⁴ Esvlühen die ailgnnim 531 Es breunnt ein Feuer am Rande der Beeerrt 356 Es geht durch alle Lande 289 Es ilt das Hheil uns tommen herrrrrrr 88 Es ilt ein Ros entprungennn 145⁵ Es ist ein Schnitter, der heist Tooosdd ⸗Mũ)3 534 Alphabetisches Nr. Es ist lo stilt Heworen 73 Es kommt ein Schisr gelad e 130 Es wandelt, was wir schauene 264 Hallen mlissen vierre ũ 187 NMamm auf, o Sonn im Males v 50 Freu dich sehr, o meine Seeilee 284 Fröhlich soll mein kherze peingen 146 Gegangen ist das Sonnenlichkbh“te 7⁴ Geh aus, mein Herz, und suche Freddddd 20 Geht nun hin und grabt mein Graarr 279 Gelovet seilnt du, Jesns Ehriitt 142 Leloot sei Gott mit heuem Son 19⁵ Lidich Zzukrieden und sei stuͤre 25⁵⁵ Lo uns, eh wir gehn nach auus 292 HSlorig endir gesindenę¶ͤ 27³3 Gott, deine Güte reicht o weit 230 Gott des Himmels und der Erdeeen 59 Satt, dit Dit Licht ʒ. 237 Gottes Stille soll lich vreittin:. 248 Gottesstile, Sonntagstrüheͥeeee 60 Gott, heilger Geist, du Tröster werrrrr. 229 Gott ist gegenwärtig PPPPR 226 Hott schenet uns diesen Rorgen 32 Gott sei gelobt, der Weg ist 9 mach 20¹ Lirdder Hott, wir oven ditßßßhßh 1 uten Adend, gut Wachóh⁰ttę 293 Harte, meine Seellleleteee 31⁵ Hebt auf den Blick und sichttee 166 Hebt das haupt in dunkler Wett 14⁰¹ Heilger Gott, wir treten iunnn m 334 eini r die Gotteses 25⁵ heilig Haterlausss 38 Herr Christ, du gingst vom Vater aoooon 180 EHerr Christe, komm in unsre Wroeotrttrt 12³ Herr, das ist alles deine Huuund 30 Herr, den heilger oirrre 189 Herr, der du alle Ahren reifen lä 21⁵ Herr, dies Kindlein vringen w,ilᷓ rrrrrrr 98 Herr, du bist Gott, in deine Hannndðdðddz 89 herr, du wecktest mir das Lebbhaen sʃy⸗ 225⁵ Herr, du wollst uns vollbereittttn 112 Berrgott, sieh uns, wenn wir trettn 49 Verzeichnis Nr. Herr Felu Christ, dich zu uns wennd᷑d᷑d᷑dt 23¹ Herr, laß uns unsee Wachsameiirrtrtrtrtt 42 Herr, önne mir die erzenstuur 2 Herr, vor dein Anlit treten zweim v 0 Herr, wie du willst, so schicks mit miiiꝘirrrr 258 Herr, wir danken deiner Gnade 100 Herr, wir singen deinen Preiss 218 Hersliehfter Neuis 17³⁵ Herz und Herz vereint zusammeeeeenn. 12⁵ Bilf, o Herr, und las geingennnm snu 162 Bindurch, hindurch mit FSreuoeen 84 Hiunter ist der Sonne Scheeeꝙn 70 Ah bete an die Macht der Liedldee. 12⁴4 Jeh bin ein Gast gauf Erdoaen ũ 2835 Zah solge dir durc Tod und Leid 18³ A Dede dir, mein Gott, auss neuuunessss 25³3 Zh deh zu deinem Graee 1398 Ich habe nun den Grund gefundddnen 8³3 Ich hab in Gottes cher; und Sin 25² Ich hab mich ergeben mit Herz und mit Hand... 32⁵ Ih les mein Tun all vor dich hinn p 245⁵ Ih sag ses jedem, das er lte 202 Ich singe die mit Hers und Munndz 3 Ah stey an deiner Lrippe hiir 147 Ah weis ein lseblich Endelpieldd rne. 318 Ah weiß, woran sich glauded 82 Ich will dich lieben, meine Stärke 120 Ar Einperlen, rommmmemeee ũ 299 Miallen meinen Taten 3 260 n der Erde ruht die Saatrtrtrtrtrt 170 m Finiternis vollendeert vb 160 Aheillgernster Stune 10³⁵ Mltiltler talter WinternactE"rrv 1⁵⁶ In stiller Nacht zur ersten Wachlimm nuð 317 I Gott siir micecryy 86 Zauchzet, izhr immelldd 148 Weln, Seh vorünß 104 Jesu, hilf siegen, du Sürste des Lebeeeen 12¹ Melli, meine Freeded 12⁷7 Lell, meines Lrdens Leden 176 YVelils lebt, mit ihm auch ,d)) 196 Jeius, meine zuversichehkt w5Pm 536 ö Alphabetisches Nr. Gamerad, wer Ehre im Blute hat. 327 Wein usöner Lans 320 Womm, der unsree Jraden schweieet 8⁴ Komm, du ewiges Lichhrrtt 156 Kommet, ihr Gürten. 312 Komm, heilger Geist der ZSreudeet 2¹¹ Komm, heiliger Geist, Herre Goaeertrt 204 Komm, o komm, du Geist des Lebeen 210 Somint her, ihr seid gmaden wba„ Kommt und laßt uns Christus ehhheuun. 149 Komm zu uns, wir wüärten dein 1³⁴4 Eat minh dein sein un bleivbeen 242 Sas mich, rerr, in alen Zugen 48 Last uns das indiein wiegenn 306 East uns heute an den Malen 185 Last uns ritteruch hier iinsen 244 Seile kieseit der Schies„ 302 Zicht, das in die welt gekommen 169 Llebe, die du mich zum Bilee 122 Cobe den Herren, den mächtigen Köniiig 17 Sobe den therren, o meine Geelillee 1³ Eobet den Eherren alle, die ihn ehrrrrn. 62 20Ut kroh den ererv☚ s 15⁵ Lobt Gott, ihr Christen allzugleiichhhh 15⁰0 Eob und preis sei Gott, dem eeeeen 4 Sole attes eiss 267 miacht hori die Würrrrrrrtr 129 Mag alich die Lieve weinnnns 25⁷ WMaria durch ein Hornwald ging n- 298 Mein Auge wacht setzt in der stillen Macht 76 Mein erst Gefühl sei Preis und Dank 69 Mein Heiland geht und trägt die Schulbbd 182 Mein Schild und mein verterauuuunnunnm 332 WMein schonste Zier und Kleindee 128 Mir nach, spricht Christus, unser Hedd. 1199 it Erust, d Menschentineeerr 140 Mit Sonne, Wind und RKegeeen 52 mitten wir im Leben und 221 Morgenglans der Swigteel Üíd 65 Müde vdin ich, deh zur Ruuu 6. 287 Müder Geist, nun tehr zur Ruuurs ĩ5 250 Michts ann uns raubeerrn rʃ: 329 Verzeichnis Nr. Mun danter glie Gott 272 Nun dantet all und vringet Cohhnrt 6 Mun freut euch, lieven CThristen cgmeiin⸗ 90 Nun hebt in duntlen Rüchten ⁵N 1³⁴ Mun sauchzet all, ihr Srommuen 152 Mun laßt uns frei und fröhlich seiiiin 6⁴4 Nun laßst uns gehn und ireterrrr 1⁵⁵ Mun lob, mein Seel, den herreen 9 Mun ruhen alle walddem rn 7⁷ Muin schlaf, mein liebes indelein 294 Mun sich der Sonne Schein veririr˖rryrrr 272 Mun sich der Cas deendet hu·᷑trtrt. ᷑- 78 Mun sich der Tag geendet, mein 7⁵ Mun linget und leis oo 1⁵ OAtem erster Frühete nwᷓ 65⁵ Odaß ö ich tausend Zungen härrttt 7 Somtrohuchr 15⁵² Odu, vor dem die Stürme sühweigen 240 Ewioreit, du Oonnerwoer 243 O Ewigteit, du lichte Gottesstaeet 269 GOott, du frommer Gorrrtrt 25⁴4 HOottes allgewaltoer Geiiiiirtrtrt rv 206 Ocott, von dem wir alles haben wù 2¹⁷ OhHaupt voll Blut und Wunden r 17⁵ Obheiland, reis die ümmel aiuummrĩꝛT 139 Oheilger Geist, rehr vei uns ein vh 207 OQ heiliger Geist, o heilider Goeertrtrtrtrtrtrtrtrtrtrtrrtrrr 209 Oheiliges Kind, wir grüßen didd̃i 300 Ghil Christe, Gottes Sohnnns v„ 179 Olaufet, ihr Hirten 308 Oeilebe, starr wie Sonneen 92 Ostern, Ostern, Jrühlmoswehnnree ñ., 197 Traleigteit, o Herzeletdtt rd +77 O Welt, ich muß dich lassen m 27⁴ OQwundervares, tieses Schweigen 66 Reines Feuer unsrer SGeeiilee 46 Ninge recht, wenn Gottes GnadttWee 24¹ Rüstet euch, ihr Christenleuteeee::: 0=: 235 Güäleute sind wuiiis 45⁵ Schaffe in mir, Gott, ein reines Hergggze 1¹⁷ Schlaf wohl, du Himmelsknabe doꝝon. 297 Schmüctt das Sest mit Malle:ns Alphabetisches Nr. Schönster kherr Vesl,. 31⁴4 Sehne, Eherr, die slille Stunde.. 1¹4 Sei Lob und Ehr dem höchsten GStd. 8 Sieh herab vom khimmel droben 335 Singe, Dolt, in der Srihe 44 Sollt ich meinem Gott nicht sineaennn 10 So nümm denn meine ände. 316 Soviel auch Sterne fallen 4e. 268 Steigt inan die heildgen Stusfen 118 Stille Wacht, heilige Machrttt„ 295⁵ Srill, stilt, ti.. 305⁵ Stüurmleute alis. 33¹ Sui, wer du will, ein ander Ziiillll 126 Süser die Hlochen nie tungen. 301 Oottes, euf uns all ins Licthlt 67 Tod, du bist der bleiche Kameredt 188 EAher uns Wottes Peiehtee e 350 lzim Werde, da genht der Wind 304 Und ein Wind sang um das Dornnnn...... 323 Und wolte alles wanten.. 8⁵ Alnlern Ausgang seyne Goðtt 258 Ansrer Brüder denten winn... FPII I sh. FPI Verzeichnis Nr. Mas soll das bedeuten, es taget ja schurrr.. 307 Wein ich den woeis auch nicehll 261 Weißt du, wieviel Sternlein steheeeeens 291 Wem Gott will rechte Gunst erweiieeeen 326 Wenn allenmtrenwersden 178 Wenn dunur Glauben halrft 9¹ Wenn Graun und Angst uns treiben 96 enn ich, 0 Schöpfer, deine Machhhtt 21 Wenn kieine immeiseebennmnmnmnmnn 278 menn mein Stündlein vorhanden itt 27⁵ Wer hat den Sand gezähtrrtrtrt 288 Wer sebig zeiten lehen Wwiillll ⁵ol. 333 Wer nur den lieben Gott läst walen 256 Wie Giott mich lihrt 266 Wie groß ist des Allmächtgen Güe 256 1Wie heimicherweirsse qͤ 164 Wie könnt inz ruhig schtaren v᷑. 321 Die tetiehten heldie Sterünuee ũmꝝ. 16³5 !Wie mit grimmoem Unverstad 322 Wie ruhelt öu lo stitte 286 2Wie schön leuchtet der RMordenternrn 165 2Wie soll ich dich eißpfangenn mD. 133 Wir vitten dich, Herr Neln Christ.. 99 2Wir vrinden dir zu eigen rʃ 97 Wir danten dir, herr Jein Ehristt. 17 Wir gehen als Pflüger durch unsere eertrt. 25 Wir glauven an das Licht der Weilt 155⁵ Wir glauben und wir wagerrs ũ. 18⁴² Wir pllüdgen und wir streuen 21³ Wir preisen das stoize Morgenlictt 16 2Wir schritten lauge Seit an Sert 287 Wit lind talisend und und einRsẽm 9³ Wir liden dieser Stünddeeee 108 Wiultehen vor vervoroner ZHuururtnv 223 2Wir stehn an deines Altars Stüusfen v 102 WDir trauen Gott und seiner Machh=t:]1ᷓᷓͥͥᷓᷓd 87 Wir treten zum Weten e— 35⁵ 0 Gott, der Herr, nicht vei uns hällt. 9⁵ Wohlauf, wohlan, zum letzten GWaeůnd 277 Mohl ihr fragt, warum an Gott ich glaubbdbdd. 247 Wollest meine Seele stileen 246 2anderharer Sonssssss +1¹ 3u Bethlehem gevoreiens 1⁵⁵ Indir heb ich die Khanddem Muellenverzeichnis I. CLiedtexte Deutsches evangelisches Gesangbuch 1926 Nr. 2, 5, 5, 6, 8, 9, 10, I, 12, 15, 77, 21, 26, 31, 47, 55, 55, 5/7/ 59, 61, 62, 65, 69, 70, 74, 75, 77/ 78, 82, 85, 86, 88, 90, 94, 95/ 98, 104, 105, 115, 119, 120, 121, 122, 124, 125, 126, 127, 128, 129, 130, 152, 155, 157, 140, 142, 144, 146, 149, 150, 155, 154, 157, 159, 162, 165, 171, 175, 175, 76, 177, 179, 182, 185, 192, 195, 194, 196, 198, 199, 201, 205, 204, 206, 207, 208, 209, 210, 21, 22, 217, 221, 222, 226, 227, 228, 229, 251, 252, 255, 254, 255, 256, 238, 239, 24ʃ, 242, 245, 248, 251, 252, 255, 254, 255, 256, 258, 259, 260, 262, 266, 269, 271, 275, 274, 275⁵, 276, 277, 278, 279, 285, 284. UThüringer evangelisches Gesangbuch 1955 Nr. 14, 7, 15, 19, 20, 22, 28, 56, 59, 40, 48, 54, 60, 62, 71, 75/ 106, 12, 114, 145, 147, 148, 15ʃ, 152, 155, 161, 164, 167, 169, 172, 74, 177, 186, 189, 202, 215, 250, 246, 264, 282, 285, 286, 287, 295, 299, 305, 312, 515, 514, 515, 516, 521. Gesangbuch für die Landeskirche des Herzogtums Sachfen-Altenburg. Verlag 165. A. Pierer, 1900 Nr. 27, 249. Evangelisches Gesangbuch für Rheinland und Westfalen. Verlag, W. Couwell, Dortmund Nr. 267/. Wremer Gesangbuch 1925 Nr. 35, 200, 288. Hamburger Gesangbuch Nr. 265. Gelangbuch der Evang. Landeskirche Vauerns Nr. 76. Katholisches Gesang⸗ und Gebetbuch für die Alt⸗ katholiken des Deutschen Neiches 1924. Verlag Willibrordbuchhandlung Freiburg, Breisgau Nr. 116. sursum corda, Ratholisches Gesang⸗ und Gebet⸗ buch für die Erzdiözese pPaderborn Nr. 109. Gesfangbuch für die Erzdl-iözese Sreiburg Mr. 3, 107. Gesangbuch für die Evang. Kirche Augsburgischen VBekenntnisses in Deutschösterreich, 1921 Ni. 105, 257. Gesangbuch für die Evang. Prot. Kirche des Groß⸗ herzogtums Baden 1905 Nr. 84. Gesangbuch der Evang. Brüdergemeine 1927 Nr. 10. Liedertexte 54 Nordgesangbuch Nr. 89. verlag Deutsche Christen, Weimar, Postschließfach 443 Die nachfolgend angegebenen Texrte wurden erstmalig herausge⸗ bracht in der Zeitschrift Die Nationalkirche“, in Liedblättern der Deutschen Christen oder erscheinen als Erstdrucke in diesem Gesang⸗ buch. Nr. 4, 16, 25, 24, 25, 29, 30, 52, 54, 57, 4¹, 45, 44, 45, 50, 58, 64, 67, 72, 87, 91, 95, 100, 10/½, 102, 118, 151, 155, 136, 141, 145, 156, 158, 180, 181, 184, 185, 188, 191, 195, 205, 216, 224, 225, 267, 270, 272, 290, 296, 525, 527, 328, 350, 351, 554. B.K. Lieder(Ein Jahrtausend deutschen Liedes) Prof. Paul Sturm. B.K. Verlag E. Müller, Warmen. Nr. 56, Str. 1, 178, 197, 244, 250, 295, 502, 305, 317, 318, 320, 326, 332. Wintersonnenwende(Weihnachten im Lied) Prof. Paul Sturm, Verlag für neue deutsche Volksmusik, Franz Tafel, Karls⸗ ruhe, 1931 Nr. 298, 300, 306, 507, 508, 509. Gottfried Gretler„Seele vor Gott“(Gedichte). zwingli⸗Verlag, Zürich, 1958 Me. 15. verlag der sächsischen posaunenmission ODres⸗ den-A, Deutsche Kirchenlieder 1955 Nr. 96. Annemarie RKoeppen„Wirtrugen die Sahne“. Ver⸗ lag Meue Nation“ Inh. Eleonore Bartling, Berlin-Schöneberg. Nr. 42, 215. Gustav Schüler-Rarl Fangauf:„Singe dich, Seele, in Gott hinein“. Trowitzsch& Sohn, Berlin Nr. 14, 97, 108. Gufstav Schüler„Mitten in der Branduno“. C. G. Cotta, Stuttgart Ne. 92 Str. 1 u. 5, 125. Gustav Schüler„Gottes Sturmflut“. C. G. Cotta, Stuttgart Nr. 85. Gustav Schüler„Gottsucherlieder“. C. G. Cotta, Stutt⸗ gart Nr. 154, 214, 246. Gusftav Schüler„Auf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes“. C. G. Cotta, Stuttgart Nr. 62, 265. verlag Arwed Strauch, Leipzig Nr. 92 Str. 2(Aus dem Gedicht Herr Christ, die Nöte wettern“) 542 Rudolf Alexander Schröder„eEin Tobgesang“. Eckartverlag Nr. 81, 11, 160, 220. Rudolf Alexander Schröder„Mitte des Lebens“. Inselverlag Nr. 79. Kudolf Alexander Schröder„Heilig Vaterland“ (gandschrift des Dichters) Nr. 38. Jaques Beers: Neue Geistliche Lieder. Bärenreiter⸗ Verlag, Kassel Nr. 247. BVBlut und Ehre, Lieder der 15)7. Deutscher Fugend⸗ Verlag Gmbl). Berlin 1935 Nr. 35. Fritz Föde„Der Musikant“. Verlag Georg Kallmeyer, Wolfenbüttel Nr. 56, Str. 2-5 Verlag, Oswald Arhold, Cottbus Nr. 99. Gesangbuch der„Kommenden Kirche“. verlag„Kom⸗ mende Kirche“, Bremen, 1939 Nr. 52, 237, 280, 28/. Aus der Zeitschrift„Eckart“. Eckart⸗Verlag, Berlin— Steglitz. 16. ahrgang Fanuar 1940 Nr. 165 14. Jahrgang Juni 1938 Nr. 245 „VDolk vor Gott“ Gedichte. SEugen Diedrichs⸗Verlag, Jens. Nr. 80, 218. Volkslieder(Mähere Guellenangabe unter dem Tert des Liedes) Nr. 18, 289, 304, 31, 319, 335, 359. Volksdienst der 65 0 evang. Kirche„Lasset uns singen“ Nr. 139, 291, 294, 310, 324. Soldatenliederbuch. Herausgegeben von Gen. Kdo des VII. A. K. Fentralverlag der VISOAp. Srz. Eher R Mün⸗ chen, 1940 Nr. 337. Deutsches Pfarrerblatt 1938 Nr. 56. Abdruck aus der Izer des Musika“ Blatt 48, Burckhardthaus, Berlin-Dahlem L. 168 Schillers sämtliche Werke, 7. Band„Macbeth“. J. C. Cotta, Stuttgart Nr. 68. Gesangbuch für die Kriegsmarine. verlag Gerhard Stalling, Oldenburg 1940 Nr. 158. Guellenverzeichnis 4 V 1 —.—— * —*——8——.————.— SSSSSSSIIIIIIII —..—— 2 — — ———— —75 ——3—3——————————— WIFICCCIC‚‚I‚I‚I‚I‚I‚‚IJI‚I‚I‚‚n‚‚‚‚‚.‚‚.‚— +. *.* ——— * 22— — —9———.——— 2 — —— ——.9——— Liedtexte— Weisen 54.3 Gesangbuch für die Provinz Sachsen und Anhalt. Verlag der Buchhandlung des Waisenhauses. Halle 1955 Nr. 292. Deutsches Ev. Kindergesangbucch. Sischer&Schmidt, 1958 Nr. 501. „Das Gedicht des volkes“. Verlag Erz. Eher Nachf., München Nr. 190, 219. „Nichts kann uns rauben“. Eigentümer des Verlages Georg Kallmeyer, Wolfenbüttel und Berlin Nr. 329. ‚ Heinrich Neimann„Das deutsche geistliche Lied“. Verlag Simrock Nr. 297. Hans Jürgen Nierentz: Gedichte großer Gegen⸗ wart“. Hanseatische Verlagsanstalt, Stuttgart Nr. 166. Heinrich Lersch„Herz! Aufglühe dein Blut“(Ge⸗ dichte im Kriege). Verlag Eugen Diedrichs, Fena, 1918 Nr. 46. Georg Stammler: Kampf- Arbeit- Feier. Lo⸗ sungen und Werksprüche fürs sunge Deutsch⸗ land. Verlag Georg Westermann, Braunschweig 1956 Nr. 338. Hans Srank„Mein Kriegsbuch“(1916). Verlag Oster⸗ held(z. J. vergriffen) Nr. 268. Ferdinand Oppenberg:„Die Saat ging auf“(Ge⸗ dichte). Hanseatische Verlagsanstalt, Hamburg. Nr. 49. Sritz Woike:„von deiner Güte will ich singen“. Verlag E. Müller, W.⸗Barmen, Horst Wesselplatz 8 Nr. 225. Woike⸗Sammlung:„Necke dich ins Licht empor“. Verlag E. Müller, W.⸗Barmen, RHorst Wesselplatz 8 Nr. 1770. II. Oie Weisen Die Weisen der meisten Lieder gehören zum allgemeinen deutschen CThoralgut und bedürfen deshalb keines Guellen-Machweises. Das⸗ selbe gilt für die aufgenommenen Volksweisen. Aus katholischen Gesangbüchern wurden entnommen Nr. 54, 107: 116, 139. 544 Guellenverzeichnis/ Die Weisen Die übrigen Weisen stammen aus folgenden Guellen: Straßburger Handschrift 14450: Nr. 518. Neue auserlesene geistliche Cieder, München 1604: Nr. 506. Cantual Paderborn 1616: Nr. 509. Fliegendes Blatt, Regensburg 1658: Nr. 319. Bamberger Gesangbuch 1670: Nr. 510. Josef Georg Meinert: Alte teutsche Volkslieder, Wien und Ham⸗ burg 1817: Nr. 507, 508. Franz Ziska und Julius Schottky: Osterreichische Volkslieder, Pest 1819: Nr. 500. Maria Vincenz Süß: Salzburger Volkslieder, Salzburg 1865: Nr. 5305. Wilhelm Pailler: Weihnachtslieder aus Niederösterreich und Tirol, x Innsbrück 1881: Nr. 5ʃ. ů Johannes Brahms, Ausgewählte Lieder: Nr. 295, 547. Verlag Georg Kallmeyer, Wolfenbüttel: Deutschland⸗Lieder und Sprüche von Heinrich Spitta: Nr. 329. Verlag der Sächsischen Posaunenmission: Deutsche Kirchenlieder 1955: Nr. 96. Verlag„Kommende Kirche“, Bremen: Gesangbuch der Kommen⸗ den Kirche: Nr. 52, 68, 281. Verlag Deutsche Christen, Weimar: Liedblätter der Deutschen ö Christen, Mationalkirchliche Einung: Nr. 4, 16, 24, 25, 50, 52, 44, 45, 44, 45, 64, 67, 87, 95, 145, 770, 187/ 191, 215, 270, 272, ö 296, 325, 527, 328, 550, 551, 554, 555, 556. Verlag Deutsche Christen, Weimar: Unsere Kampflieder: Nr. 39, 332, 335, 339. August Kretschmer und Wilhelm Zzucculmaglio: Deutsche Volks⸗ lieder II, Berlin 1840: Nr. 520. Verlag Bärenreiter, Kassel: Neue geistliche Lieder: Nr. 247. Verlag C. F. O. Peters, Leipzig: GKantate„Deutsches Bekenntnis“ ö Op. 30. Nr. 38. ö Verlag§. W. Gadow, Hildburghausen: Or. Hermann Stephani „1O geistliche Lieder“: Nr. 84. Verlag Kistner& Siegel, Leipzig: Dr. Hermann Stephanl 12 geistliche Lieder auf Dichtungen von R. A. Schröder“: Nr. 220. Verlag Franz Tafel, Karlsruhe: Paul Sturm Im Lebensstrom“: Nr. 108. Paul Sturm,„Kirche und neues Lied“, Essen 1956: Nr. 168. Verlag Franz Tafel, Karlsruhe: Paul Sturm„Der Festkreis des Kirchenjahres in Neuvertonungen“: Nr. 214. 0 Erstabdrucke in diesem Gesangbuch sind 34 Weisen: Nr. 14, 25, 34, 42, 49, 79, 81, 91, 97, 100, 102, 111, 115, 125, 154, 156, 188, 190, 197, 205, 206, 216, 218, 219, 225, 224, 257, 255⁵, 257, 261, 265, 267, 290, 558. 7 2* * * 8 5 . 4— —3**„ ——.—————— 2.——— 2**. 2.—. 22———— 2* — 28 22 — 7.