Verlag u kvangelisch-lutherisches Gesansbuch der Hannoverschen Landeskirche Ii. Ap N * Verlag und Druck lr Buchdruckerei Sannover j 147 Nr. 229/ M. G .8152 ————————— —.—— Nachdruck dieser revidierten und im Notenteil 1937—38 neu bearbeiteten Ausgabe, auch auszugsweise, nur mit Genehmigußig des Verlages gestatlet. ö DoN. —— XII. XIII. XIV. 5 XV. 2 XVI. XVII. (* — EN E ESE Ulet. XII. EIII. XIV. XV. XVI. eten XVII. mhalt A. Sonntags⸗ und Festtagslieder. „Sonntagslieder(Nr. 1—21) „Adventslieder(Nr. 22—35) Weihnachtslieder(Nr. 36—57) „Neujahrslieder(Nr. 5865) „Epiphaniaslieder(Nr. 66—72) „Passionslieder(Nr. 73—103) „Osterlieder(Nr. 104126) „Himmelfahrtslieder(Nr. 127—135) Pfingstlieder(Nr. 136—147) „Trinitatislieder(Nr. 148—153 „Lieder für die kleineren Feste 1. Darstellung Jesu(Nr. 154—156) „Verkündigung Mariä(Nr. 157) „Fest Johannis des Täufers(Nr. 158 „Mariä Heimsuchung(Nr. 160—161) Michaelisfest(Nr. 162—164) 1⁰ — — B. Lieder von der Kirche und den Gnadenmitteln. Lieder von der christlichen Kirche(Nr. 165—184) 159) Lieder vom Worte Gottes(Nr. 185—198) Tauf⸗ und Konfirmationslieder(Nr. 199—208) Abendmahlslieder(Nr. 209— 225) O. Lieder vom christlichen Leben. Buß⸗ und Beichtlieder(Nr. 226—261) Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung (Nr. 262—29ʃ) IV XVIII. XIX. XX. XXXI. XXIII. RXIII. XXIV. XXV. XXVVI. XXVII. XXVIII. XXNIX. Inhalt. Jesuslieder(Nr. 292—333) Lieder vom christlichen Leben und Wandel Mr. 334 76 Lieder vom Gebete(Nr. 377—383) Kreuz⸗ und Trostlieder(Nr. 384—436) In Krankheit(Nr. 432—436) Lob⸗ und Dankliedet(Nr. 437—465) Morgen⸗, Tisch⸗ und Abendlieder a) Morgenlieder(Nr. 466—492) b) Tischlieder(Nr. 493—495) C) Abendlieder(Nr. 496—517) Berufs⸗ und Standeslieder(Nr. 518—541) Lieder für besondere Zeiten und Verhältnisse (Nr. 542- 569) E., Lieder von den letzten Dingen. Sterbe⸗ und Begräbnislieder(Nr. 570—613) Lieder von der Auferstehung(Nr. 614—617) Lieder vom Gerichte(Nr. 618—621) Lieder vom ewigen Leben(Nr. 622—638) — —— * Seite 290 335 38⁴4 392 446 452 D. Lieder für besondere Stände, Zeiten und Verhältnisse. 489 515 51 537⁷ 556 580 6²6 6² 634 Dem Gesangbuch beigebunden sind die„Gebete zum ev.⸗luth. Gesangbuche“ und das„Lektionar sür die Ev.⸗luth. Landeskirche Hannovers“. Am Schlusse des Gesangbuches befindet sich die„Ordnung des Hauptgottesdienstes“ mit den „Introiten““. Die Versikel stehen im 77 auf Seite 15ff. Ach bleib Ach bleil Ach erker Ach Gott Ach Gott, Ach Gott rigkeit Ach Gott Ach Gott Ach Gott Ach Gott Ach Herr Ach Jesu Ach liebe⸗ Ach mein Ach sagt Ach treue Ach wär Ach was Ach wie Ach wie Ach wun held Allein G Allein zu Alle Mer Alles ist Alle Wel Also heili Am Grab An dir a An Gott Auf, auf, Seite 290 335 38⁴4 392 446 45²2 isse. 489 515 51 537⁷ 556 uche“ und chlusse des mit den f. Auf, auf, ihr Reichsge ö Alphabetisches Redister A Ach bleib bei unns 17⁰ Ach bleib mit deiner Gnade 18 Ach erkennet, liebste Seelen 456 Ach Gott, gib du uns.. 345 Ach Gott, ich muß dirs klagen 234 Ach Gott, ich muß in Trau⸗ Aigreit 607 Ach Gott und Herr 238 Ach Gott, verlaß mich nicht 364 Ach Gott, vom Himmel.. 166 Ach Gott, wie manches... 388 Ach Herre, du gerechter Gott 559 Ach Jesu, dessen Treu... 297 Ach lieber Gott, behüte mich 531 Ach mein Herr Jesu.... 329 Ach sagt mir niches... 303 Ach trener Gort 401 Ach wär ich schon dort droben 635 Ach was sind wir ohne Jesus 254 Ach wie flüchting 593 Ach wie laufen 63 Ach wundergroßer Sieges⸗ 9 133 Allein Gott in der Höh. 149 Allein zu dir, Herr Jesu.. 232 Alle Menschen müssen... 597 Alles ist an Gottes Segen 350 Alle Welt, was lebbt. 4 Also heilig ist der Tag... 104 Am Grabe stehn wir stille„ 606 An dir allein 259 An Gott will ich gedenken. 416 assen 24 Nr. Auf, auf, mein ganz Gemüte 460 Auf, auf, mein Herz...116 Auf Christi Himmelfahrt.. 132 Auf dich hab ich gehoffet.. 336 Auf diesen Tag bedenken„128 Auferstanden, auferstanden 125 Auferstehn, ja auferstehn. 617 Auf Gott nur will ich sehen 536 Auf Gott und nicht auf meinen Rat Auf meinen lieben Gott.. 389 Aus einem tief vor dir ge⸗ beugten Herzen Aus Gnaden soll ich selig 284 Aus Lieb läßt Gott. 162 Aus meines Herzens Grunde 469 Aus tiefer Not laßt uns zu HGott23 Aus tiefer Not schrei ich zu dir 228 Befiehl dem Herren. 415 Befiehl du deine Wege... 399 Bei dir, Jesu, will ich Deiben. 208 Bescher uns, Herr, das täg⸗ lich Brot Betgemeinde, heilge dich.. 383 Bewahre mich, o Freund 371 Bis hieher hat mich Gott„452 Bist du gleich ferne... 567 Bringt her dem Herren Lob 457 Brunn alles Heils. 14 C Christe, du Beistand deiner 174 Christe, du bist der helle Tag 497 Christe, du Lamm Gottes 73 Christ fuhr gen Himmel. 127 ö n ist erstanden 10⁵ hrist lag in Todesbanden 108 ——— unser Herr 199 Christus der ist mein Leben 583 + Da Christus geboren war. 42 Da 3 an des Kreuzes 934 Dank sagen wir Alle. Dank sei Gott in der Höhe 472 Das alte Jahr vergangen ist 59 Das Jahr geht still zu Ende 65 Das ist eine selge Stunde 196 Das Land wollst du be⸗ denen vÜͤ 556 Das walte Gork 483 Das walt Gott Vater... 470 Dein Erbe, Herr, das du Ertauf,/tt 367 Deines Gottes freue— 5 426 Dein Jesus rufet dich... 258 Dein König kommt 35 Dein Wort, Herr, ist die rechte 194 Dein Wort, o Herr, ist milder 198 Der Abend kommt 513 Der am Kreuz ist meine ie Der Bräutgam wird bald 623 Der du bist drei in Einigkeit 496 Der du, Herr Jesu 101 Alphabetisches Register Nr.. Der du zum Heil erschienen 179 Du groper Schmerzenmann 84 .—0 Der Glaube macht allein 2 21 Der heilge Christ ist kommen 57 Der Herr ist meine Zuversicht 425 Der Herr ist mein getreuer HDirt 42⁸ Der Hölle Pforten sind.. 115 Der lieben Sonne Licht.. 504 Der Mond ist aufgegangen 515 Der Tag der ist so freuden⸗ reich Der Tag ist hin; mein Geist 510 Der Tag ist hin, mein Jesu 505 Des Morgens, wenn ich früh aufsteh Dich bitt ich, liebster Jesu 155 Dich Jesum laß ich ewig.. 328 Die Ernt ist nun zu Ende 563 Die Gnade sei mit allen.. 15 Die güldne Sonne 477⁷ Die helle Sonn leucht jetzt 467 Die Herrlichkeit der Erden 592 Die Himmel rühmen... 461 Die Nacht ist hin, wach auf 487 Die Nacht ist kommen.. 499 Die Nacht ist nun vergangen 478 Die schönen Sonntags⸗ stundeenn 21 Dies ist der Tng 56 Dies ist die Nacht. 52 Die Sonn hat sich mit ihrem Glanz gewenden. 503 Dies sind die. 85 Dir, dir, Jehovah 383. Du bist ein Mensch 400 Du bists, dem Ruhm 462 Du bist zwar meiin 61⁰ Du Brunngauell aller Liebe 99 Du Friedefürst, Herr Jesu 512 ö Du Herr de Du Lebensk Durch Adar Du weinest Du wesentli Ehre sei dir Eine Herde Einer ists, Eines wüns Ein feste Bu Ein Kind g ILhem Eun Lämml. Ein reines Eins ist no Ein Wetter Ei soie 10 d „Erhalt uns, Eihör, O Flehn Ermuntert Glieder Ermuntert men Ermuntre cher Geis Erneure mi Erschienen Tag Erstanden i Es ist das men her Es ist gewi Es ist nich Es ist noch Es kostet v Nr. 20 men 57 sicht 425 uer 428 . 115 504 gen 515 hen⸗ 40 zeist 510 zesu 505 ich 468 esu 155 328 nde 563 15 9. 477 jetzt 467 den 592 461 auf 487 499 gen 478 21 56 ũebe esu 512 min 84 Du Herr der Seraphinen. Du Lebensbrot, Herr Jesu Durch Adams Fall Du weinest vor Wo Du wesentliches Wort E Ehre sei dir, Christe Eine Herde und Ein Hirt Einer ists, an dem wir Eines wünsch ich min Ein feste Burg ist unser Gott Kind geborn zu Beth⸗ Eaemm Lämmlein geht areines Herz E ist not, ach Herr Ein Vetter steiget auf. Ei vie so sanft entschliefest Erhalt uns, Herrrr Erhör, o Gott, das heiße Tlehn Ermuntert euch, erquickte Biederr Ermuntert euch, ihr From⸗ men: Ermuntre dich, mein schwa⸗ cher Geiftt Erneure mich, o ewigs Licht Erschienen ist der herrlich Sa Erstanden ist der heilig Christ Es ist das men her Es ist gewißlich an der Zeit Es ist nicht schwer Es ist noch eine Ruh Heil uns kom⸗ E kostet viel. Alphab etisches Register VII Nr. Nr. 163 Es mag dies Haus 61⁵ 214 E Es wolle Gott uns gnädig 16⁵ 230 Ewge Liebe, mein Gemüte 281 391 Ewge Wahrheit 422 53— E Fahre fort, fahre fort, Zion 176 74 Fang dein Werk mit Jesu an 489 18² 8 Freu dich sehr, o meine Seele 587 18⁰ Freuet euch der schönen Erde 553 100 Freuet euch, ihr Christen 168 alle, freue sih 43 Freuet, euch, ihr Got ttes⸗ 30 linser 69 85. Freut euch, ihr Christen 355 alle, Gott sisenkt uns.. 140 312Freut euch sehr, ihr Berg⸗ 557 leut 541 Fröhlich soll mein Herze 48 603 Früh am Morgen Jesus 109% geheettt 3192 Früh hmorgens, da die 43073 112 207 Für dich sei ganz mein 3 10 und Leben... Str. 4 ff. 3²² 486 G 629 Geh aus, mein Herz 548 Geh hin nach Gottes Willen 375 46 I hin, ihr gl läubigen 28⁵ 360. Geht nun hin und grabt.. 605 Geist vom Vater und vom 100M. Sohne 146 t 106 Gelobet sei der Herr, der Golt Israelsss 158 264 Gelobet f sei der Herr, mein 6²⁰ Gott, mein Licht 35⁷ ö Ge lobet s sei IJũ sraels Gott.. 633 Gelobet seist du, Jesu Christ 356] Gen e aufgefahren ist 129 VIII Nr. Gesegn uns, Herrr 493 Gesetz und Evangelium.. 195 Gib dich zufrieden 40² Gib mir ein frommes Herz 369 Gnädigster Erbarmer 538 Gott, deine Güte 373 Gott, den ich als Liebe kenne 433 Gott, der du Berg und Düge 537 Gott der Vater, wohn uns Wei 148 Gott des Himmels und der Erden 473 Gott, des Zepier 252 Gott, du Licht 488 Gottes Stadt ist fest ge⸗ gründeet„„183 Gott ist gegenwärti.. 13 Gott ist mein Hort 197 Gott ist mein Lid 463 Gott ist und bleibt getreu„ 412 Gott Lob, der Sonntag. 7 Gott Lob, die Herbstzeit.. 551 Gott Lob, die kalte Winter⸗ 3it 55²2 Gott Lob, die schöne Som⸗ Mierzeit 550 Gott Lob, die Stund.. 608 Gottlob, ein Schritt. 62 Gottlob, ich bin im Glauben Gott Lob, nun ist erschollen „Gott Lob, nun kommt die Frühlingszeit Gott Lob und Dannk Gott sei Dank durch alle Welt Gott sei gelobet Gott und Vater •**** Gott Vater, denk an Christi 27⁴ 545 549 436 30 221 20⁵ 24⁵ Alphabetisches Register Gott Vater, höre unsre Bitt Großer Gott von alten Zeiten Großer Mittler, der zur Rechten Halleluja, jauchzt ihr Chöre Halleluja! Lob, Preis.. Halleluja, schöner Morgen. Halt im Gedächtnis Jesum Harre meine Seele Heiland, deine Menschen— liebe war die Quelle.. Heilge Einfalt Helft mir Gotts Güte preisen Herr, dein Wort Herr, der du mir das Leben Herr, die Ernte ist gesegnet Herr, du wollst uns vor⸗ bereiten Herr, es ist von meinem Lebe Herr Gott, dich loben wir, Herr Gott, wir danken dir Herr Gott, dich loben wir, re⸗ gier, Herr, unsre Stimmen Herr Gott, nun schleuß... Herr Gott, nun sei gepriesen Herr, höre, Herr, erhöre. Herr, ich dbekenn.. Herr, ich bin dein Eigentum Herr, ich habe mißgehandelt Herr Jesu Christ, dein teures Dlütt Herr Jesu Christ, dich zu Ans wendd Herr Jesu Christ, du höchstes Gut, usw., sieh doch. 124 152 12 31⁵ 431 22 366 58 193 514 564 546 586 558 518 267 6³37⁷ 246 9¹ 3 236 Herr Jesu Gut, ust Herr Jesu treuer 5 Herr Jesu Prophet Herr Jesu höchstes Herr Jesu Lebens Herr Jesu Mensch Herr Jesu, Herr Jesu, Herr Jesu, Herr Jesu, Herr Jesu und für Herr, nun Diener i Herr, nun Herr, öffn zenstür Herr, unser Herr von barmen Herr, was Herr, wie! Herr Zeba Wort Herzlich lie Herzlich tut Herzliebster Herz und Heut ist des Heut ist u schienen Heut trium Hier bin ich ö Nr. re Bitt 201 Zeiten 8 rzur — 32 Chöre 124 —3132 orgen. 12 Jesum 315 9 ischen⸗ Aũe.. 322 366 reisen 58 Leben 514 esegnet 564 vor⸗ 20 neinem .. 09 nr wir, ken dir 437 vir, re⸗ immen 546 15. 586 priesen 558 öre. 518 200 gzentum 637 handelt 246 teures 9 — ich zu 9 öchstes 236 Herr Jesu Chyist, du höchstes Gut, usw., wir kommen. Herr Jesu Christe, mein ge⸗ treuer Hirte Herr Jesu Christe, mein Prophet Herr Jesu Christ, mein höchstes Gut Herr Jesu Christ, meins Lebens Licht Herr Jesu Christ, wahr Mensch und Gott. 57 Herr Jesu, deine Angst. Herr Jesu, dir sei Preis Herr Jesu, Gnadensonne. Herr Jesu, Licht der Heiden Herr Jesu, und für Herr, nun lässest du deinen Diener in Frieden fahren Herr, nun laß in Friede Herr, öffne mir die Her⸗ zenstür Herr,‚ unser Gott Herr⸗ von unendlichem Er⸗ barmen Herr, was sind wir Herr, wie du willst Herr Zebaoth, dein heiligs Wort Herzlich lieb hab ich d Herzlich tut miich Derlengen Herzliebster Jesu Herz und Herz vereint. Heut ist des Herren R uhetag Heut ist uns der Tag er⸗ schienen Heut triumphieret Gottes Nr. 217 15⁵⁶ 13⁰ 154 594 582 79 365 2 157 114 Hier bin ich, Herr, du rufest 368 Alphabetisches Register ö IX Nr. Hier legt mein Sinn sich. 358 Hilf, 8 hilf in Angst. 581 Hilf, Herr Jesu, laß 60 Hilf mir, mein Gott. 339 Hilf uns, Herrr 94⁴ Himmelan geht unsre Bahn 631 Himmelan, nur himmelan 638 Hinunter ist der Sonne Schein 498 Hirt deiner Schafe..... 511 Höchster Tröster 147 Hört auf mit Trauren... 578 Hört heut der Weisen.. 72 Hosianna! Davids Sohn.. 32 Hüter, wird die Nacht.... 485 ö Ich armer Mensch 579 Ich bete an die Macht... 327 Ich bin ein Gast auf Erden 595 Ich bin getauft 204 Ich bin getrost 273 Ich bin gewij 276 OIch bin ja, Herrd 591 Ich ergebe mich dem Willen 409 Ich erhebe mein Gemüte.. 261 Och freue mich 616 Ich glaub an Einen Gott„ 268 Ich habe nun den Grund.279 Ich hab in Gottes Herz.. 395 Ich hab in guten Stunden 435 Ich hab mein Sach 58⁰ Ich hab mich Gott ergeben 588 Ich hab von ferne 636 Ich komme, Herr, und suche 219 Ich ruf zu dir, Herr Jesu 334 Ich sag es jedem, daß Er lebt 126 Ich singe dir mit Herz... 446 4 1 4 X. Ich steh an deiner Krippe Ich steh in meines Herren Hand Ich sterbe täglich Ich trau auf meinen Gott Ich und mein Haus....5 Ich weiß, an wen ich gläube Ich weiß, an wen mein Glaub sich hält Ich weiß ein lieblich Engel⸗ spiel Ich weiß, es kann mir nichts geschehen Ich weiß, mein Gott. Ich weiß, woran ich glaube? Ich will dich lieben Ich will mich mit dir ver⸗ loben Ich will, o Vater, allezeit Ich will von meiner Missetat Ich wollt, daß ich daheime Ihr Christen auserkoren Ihr Eltern, hört In allen meinen Taten — In Christi Wunden In dir ist Freudee In Gottes Namen fahren wiTü In Gottes Namen fang ich an Ist Gott für mich Jot Jauchzet, „Je größer Kreuz Jerusalem, du hochgebaute In Angsten ruf ich 4 ihr Himmel Jesaia dem Propheten.. Alphabetisches Register 89 90 TT O wie fröl Nr. N 47 Jesu, deine Passion Jesu, deine tiefen Wunden⸗ 80 430 Jesu, der du meine Seele 242 60170esu, geh voran 3²⁰ 434 Jesu, großer Wunderstern 70 526 Jesu, meine Freude...300 277 Jesu, meiner Seele Leben 306 Jesu, meines Lebens Leben 288 Jesus Christus herrscht... 326 Jesus Christus unser Hei⸗ 62² land, der den Tod... 107 Jesus Christus, unser Hei⸗ 419 land, der von uns den 347 Gotteszorn wandt.... 209 291 Jesus, Jesus, nichts als.. 307 304 Jesus lebt, mit ihm auch ich 123 Jesus, meine Zuversicht.. 614 319 Jesus nimmt die Sünder an 278 5 Jesus soll die Losung sein„ 64 247 Jesu, Trost der armen Seelen N 57⁰0 45⁵ K 529 393 Keinen hat Gott verlassen. 390 429 Komm, Gottes Geist..145 577 Komm, heiliger Geist, erfüll 293 die Herzen 136 Komm, heiliger Geist, Herre 566 Gott 138 Komm, o Gott Schöpfer.. 13 81 Komm, o komm, du Geist 143 270 Kommst du, kommst du 29 Kommt her zu mir 305 (Kommt, Kinder, laßt uns gehen 37² 55 Kommt, laßt euch den Her⸗ 4¹ ren lehren 3⁴¹ 624 Kommt und laßt uns Chri⸗ 210 stum ehren 5⁰ Lobt Gott, ih O Liebe, die O meine See O selig Haus O Tod, wo i O Traurigkei Otreuer Heila O Vater, all OVater, dein O Vater der, SVaterherzn O Vater, u 10 O Welt, ich O Welt, sied O wie sel r O.wir 8 Laß in h dein Laßt mich ge! Laßt uns doe Liebe, die dr Bilde Liebe, die nicht Liebster Jesu Liebster Jesu, Liebster Jesu, deinem Wor Liebster Jesu, dich und de hören Liebster Vate Litanei Lobe den Her tigen König Lobe den Her Seele Lobe, mein§ Lobet den Her Lobet den He⸗ ve. 89 unden⸗80 Seele 242 32⁰0 tern ͤ70 30⁰ 306 220 Als 30 uch ich 123 cht.. 614 der an 278 sein„ 64 Seelen 97. assen. 390 . 145 erfüll Herre 188 fer Geist 143 du. 0 t uns 1 Her⸗ Chri⸗ 136 50 LI 13½7 ü31½ Lobet den Herrn, ihr Heiden 67 Lobt Gott, ihr Christen.. 41 O Welt, sie Laßt mich gehn Laßt uns doch Christo.. 82 Alphabetisches Register Nr. O Liebe, die den önig... 323 O meine Seel.e, siege.. 184 O selig Haus O Tod, wo ist d O Traurigkeit, Otreuer Heilan O Vater, alln 229 w———— 203 D Vater, uen Herren prei⸗ O Welt, ich Christen überall 113 K. ayden Herren prei⸗ Owie sel dermehren 4355 Owir mit Jesu ziehen 343 Laßh mnh dein sen 17 333 Liebe, die du mich zum Bilde 30⁵ Liebe, die nicht auszusprechen 317 Liebster Jesu, der du mich 361 Liebster Jesu, sei willkommen 31 Liebster Jesu, wir sind hier, deinem Worte nachzuleben 202 Liebster Jesu, wir sind hier, dich und dein Wort anzu⸗ Horen 6 Liebster Vater, soll es sein 432 ne 229 Lobe den Herren, den mäch⸗ tigen König. 450 Lobe den Herren, o meine“ 158 Lobe, mein Herz.. 628 Lobet den Herren alle.. 476 Man lobt dich in der Stille 444 Meine Lebenszeit verstreicht 604 Meinen Jesum laß ich nicht 302 Mein erst Gefühl sei Preis 491 Meine Seele erhebee 16⁰ Meine Seele, laß dich finden 216 Meine Seel, ermuntre dich 96 Meine Seele senket sich... 414 Meine Seel ist stille 4 Meines Lebens beste Freude 308 Mein Gott, die Sonne geht 10 Mein Heiland nimmt die Sünder an. 282 Mein Heiland sitzet droben 131 Mein Herz, ach rede mir nicht drein 34 Mein Herz, gib dich zu⸗ srieden 42¹ Mein Herz und Seel..161 Mein Jesu, der du vor dem Scheiden Mein Jesus kommt. 600 Mein FJesus lett 12⁰ Mein Jesu, süße Seelenlust 313 Mein Lauf,‚ Gott Lob...590 Mein lieber Gott.. 359 Mein schönste Zir 298 Mein Schöpfer, steh mir bei 206 Mir ist Erbarmung wider⸗ fahren 290 Mir nach, spricht Christus, 349 Mit Ernst, o Menschenkindev 26 Mit Freude will ich heben. 540 1 Nr. M Mache dich, mein Geist.. 351 Machs mit mir, Gott... 589 Macht hoch die Für.. 23%4 Mag ich denn nicchh. 394 XII Alphabetisch Nr. Mit Fried und Freud... 572 Mit meinem Gotk 507 571 48² 534 Mitten wir im Leben sind. Morgenglanz der Ewigkeit Müde bin ich, geh zur Ruh N Nichts Betrübters 535⁵ Nicht sofßtraurig 396 Nie bist du, Höchster.... 289 Nimm von uns, Herr... 235 Nimm von uns, Herre Gott 227 Nun bitten wir den heiligen Geist 139 Nun bricht die finstre Nacht 20 Nun danket alle Gott.... 442 Nun danket alle Gott.... 443 Nun danket all und bringet 445 RNun freut eucch 26² Nun hilf uns, o Herr Jesu 532 Nun jauchzet all 25 Nun jauchzt dem Herren. 1 Nun kommt das neue Kir⸗ chewahs 22 Nun laßt uns den Leib be⸗ graben 573 Nun laßt uns geckkn 61 Nun laßt uns Gott 4⁴⁰ Nun lieg ich armes Würme⸗ ein 5 609 Nun lob, mein Seel 438 Nun preiset alle....... 561 Nun ruhen alle Wälder... 502 Nun schlaf, mein liebes Kindeting 3 5²8 Nun sich der Tag geendet hat 506 Nun sich der Tag geendet, es Register Nr. 80 Nun tret ich wi Wunde n⸗ 8⁰ Nun singet uno Gott O gläubig Herz, ge den O Gott, der du das 209 K O Gott, du frommer Eh 1990 Gott, du höchster Gna⸗ en⸗ hort—4 O Jesu Christ, mein schön⸗ stes Licht O O Jesu, meines Lebens Licht 4 O Jesu, süßes Licht O Jesu süß, wer dein gedenkt N O König aller Ehren. O König, dessen Majestät O Lamm Gottes, nn O Lebensbrünnlein. mein Her) ine Seele 242 320 O Bergwerksschierstern 70 daß ich tausen 30⁰ O du Liebe meinedeben 306 O du Schöpfer alle Leben 90 O Ewigkeit, du Don 32 O Ewigkeit, du Freu Hei⸗ O frommer und 107 O Gott, wir ehren 15 O Haupt voll Blut 0 O heilger Geist O heilige Dreieinigkeit...53 O heilige Dreifaltigkeit...4 O Jesu meine Wonne 2 40 O Liebe, die! O meine Seel O selig Haus O Tod, wo is O Traurigkei Otreuer Heila O Vater, alln O Vater, deine O Vater der? O Vaterherz, O Vater, unse O Welt, ichen O Welt, sieh h O wie fröhlich O wie selig se 4 8 wir armen 0 O Gottes Sohn, Herr Jesu 29 Rede, liebster O v Q. Gott, von dem wir alles 4 Ringe recht, Reich des Her Gnade Rüstet euch, ih O hilf, Christe, Gottes Sohn Shaffet, schaf O Jesu Christe, wahres Licht IN Schaff in mir Schmücke dich, 90 Schmückt das O Jesu, du mein Bräutigam A En den Jesu, Jesu, Gottes Sohn A Schwing dich Gemüte Schwing dich Gott. Seele, geh au Seele, mach d * Seelenbräutig Seele, svas er Sei getreu bis Ar. 3 89 nden ⸗80 Seele 242 —.—320 ern. 70 . 300 ben. 306 eben 90 328 Hei⸗ 1. 10 Hei⸗ eden 1 209 . 308 I G9 12²⁵⁰⁰⁴ Gnanen⸗ * 0 rr Jesu 20 vir alles 5 15 . 0 6. 14 keit. 59 keit.. es Sohn 7 vres Licht HN in schön⸗ 20 räutigam 2 O selig Haus tes Sohn 9 Alphabetisches Register Nr. O O Liebe, die den Himmel. 54 Dmeine Seel 441 527 O Tod, wo ist dein Stachel 114 „O Traurigkeit, o Herzeleid 102 Otreuer Heiland, Jesu Christ 342 O Vater, allmächtiger Gott 226 O Vater, deine Sonne scheint 554 O Vater der Barmherzigkeit 244 O Vaterherz, o Licht, o Leben 370 O Vater, unser⸗Gott O Welt, ich muß dich lassen 574 O Welt, sieh hier dein Leben 86 O wie fröhlich, o wie selig. 630 O wie selig seid ihr doch.. 625 O wir armen Sünder. 77 R Rede, liebster Jesus, rede.187 Reich des Herrrn 18¹ Ringe recht, wenn Gottes EGnadeee 303 Rüstet euch, ihr Christenleute 362 8 Schaffet, schaffeer 353 Schaff in mir, Gott... 253 Schmücke dich, o liebe Seele 215 Schmückt das Fest 144 Schönster Herr Jesu.... 310 Schwing dich auf, mein ganz Gemüte Seele, geh auf Golgatha.. 98 Seele, mach dich heilig auf 95 %3 Seelenbräutigm...311 Seele, svas ermüdst du dich 316 Sei getreu bis an das Ende 346 NXIII Nr. Sei Gott getrwu. 348 Sei Lob, Ehr, Preis. 150 Sei Lob und Ehr 449 Sei mir tausendmal gegrüßet 87 Sei stille, müdgequältes Herz 427 Sei willkommen, Davids.. 33 Sende, Vater, deinen Geist 382 Siegesfürste, Ehrenkönig.. 135 Sieh, hier bin ih 25¹1 Sieh, wie lieblich 354 So führst du doch recht... 413 So hab ich nun den Fels. 283 So hab ich obgesieget.. 611 So hoff ich denn... 287 So jemand sprichrt 374 So ist die Woche nun.... 517 Sollt es gleich bisweilen scheinen 40⁵ Sollt ich meinem Gott nicht singen... 44⁷ So nimm denn meine Hände 376 Sorge doch für meine Kinder 530 So ruhest du, o meine Ruh 103 So tret ich demnach an... 479 So wahr ich lebe 239 Speis uns, Vate+r 495 Stark ist meines Jesu Hand 332 Steht auf, ihr lieben Kinder⸗ ein 466 Straf mich nicchhht 250 Such wer da willl.. 299 +* Tag des Zornnns 618 Teures Wort aus Gottes Munde 192 Treuer Gott, ich muß dir Aaget 241 Treuer Hirte deiner Herde.177 XIV Nr. 508 544 Treuer Jesu, wache dn Treuer Wächter Israel Tut mir auf die schöne Pforte Unsern Ausgang segne Gott 19 Unter Lilien jener Freuden 602 Unumschränkte Liebe.. 280 V Valet will ich dir geben.. 585 Vater, laß mich Gnade finden:: 49 Vater unser im Himmelreich 377 Verleih uns Frieden.... 519 Versuchet euch doch selbst„272 Verzage nicht,‚ du Häuflein 171 Vollendet hat der Tag... 516 Wom Himmel hoch Vom Himmel kam der Engel Schar Von Gott will ich nicht lassen 386 Vor deinen Thron tret ich 474 Vor G'richt, Herr Jesu.. 237 V Wach auf, du Geist 17⁸ Wach auf, mein Herz, die Racht ist hin 119 Wach auf, mein Herz und inge 75 Wachet auf, ruft uns die Stimume 62¹ Wacht auf, ihr Christen alle 619 Wär Gott nicht mit uns.. 167 Wärn meiner Sünd auch noch so viel 385 Warum betrübst du dich Alphabetisches Register 39• N Warum sollt ich mich denn grämen 3 Warum willst du draußen„2 Was alle Weisheit Was Gott tut, das ist wohl⸗ getan, es bleibt gerecht sein Wille Was Gott tut, das ist wohl⸗ getan, so denken We Kinder ö Was ists, daß ich mich quäle 42 Was mein Gott will. betrübt nvj̊ ö Was willst du dich betrüben 0 Weicht, ihr Berge. N Weil ich Jesu Schäflein bin 0 Weine nicht, Gott lebet...4% Welt ade, ich bin dein müde 50 Wenn alle untreu werden 2 Wenn dein herzliebster Sohn N. Wenn dich Unglück hat be⸗ treten Wenn ich ihn nur habe Wenn ich, o Schöpfer.4 P kleine Himmelserben h Wenn meine Sünd i. Wenn wir in Wasse znöten 8 W. Werde licht, du Stad.... Werde munter, mein Ge⸗ müte 4 Wer Gott vertraut 5 Wer ist wohl wie du NN Was mich auf dieser Welt 40 kränken Wenn mein Stündlein vor⸗ handen ist N Wenn wir in Dassen N⸗ ten sein Wer nur der Wer sind d Throne?ꝰ Wer weiß, Wie fleucht Wie Gott m Wie groß is gen Güte Wie lieblich Wie lieblich Füß Wie mein will Wie mit gri stand Wie schön if Wie schön Morgenste Wie selig ist Wie soll ich Wie wird m Wie wohl he Wie wohl ist Willkommen Wir danken Christ, do gestorben Wir danken Christ, da löser bist N st wohl⸗ gerecht st wohl⸗ Gottes I. betrüben M. N flein bin 0 ebet.. 4 in müde 50 werden. ster Sohn N. hat be⸗ fer. 40 nd mich Nö⸗ sEh andten 0 Alphabetisches Register Wer nur den lieben Gott 403 Wer sind die vor Gottes hrones 632 Wer weiß, wie nahe.. 599 Wie fleucht dahinn... 598 Wie Gott mich führt.... 420 Wie groß ist des Allmächt⸗ 3et Gutee 46⁵ Wie lieblich ist der Maien.547 Wie lieblich sind doch deine Süßüöüöü 117⁷ Wie mein getreuer Vater wül 404 Wie mit grimmgem Unver⸗ iands 369 Wie schön ists doch, Herr.524 Wie schön leucht uns der Morgenstern 292 Wie selig ist der Ort.. 9 Wie soll ich dich empfangen 28 Wie wird mir dann 634 Wie wohl hast du gelabet.222 Wie wohl ist mir, o Freund 309 Willkommen, Heldd 121 Wir danken dir, Herr Jesu Christ, daß du r uns gestorben bist TWT.. 78 Wir danken dir, Herr Jesu Christ, daß du unser Er⸗ er bistt 500 Wir danken dir, Herr Jesu Christ, daß du vom Tod erstanden bisstt 110 Wir danken Gott 494 Wir glauben all 263 Wir liegen hier 256 Wir Menschen sind 188 Wir singen dir, Immanuel 49 Wohl auf, mein Herz.... 379 Wohl einem Hauus 5²⁵ Wo ist ein solcher Gott... 286 Womit soll ich dich wohl loben: 45⁵3 Wort des höchsten Mundes. 194 Wo soll ich fliehen hin... 240 Wo willst du hin 118 Wunderanfang 41⁰ Wunderbarer Gnadenthron 51 Wunderbarer König.... 451 2 Zeuch, Ehrenkönig 34 Zeuch ein zu deinen Toren. 142 Zeuch hin, mein Kind... 612 Zeuch uns nach drr 134 Zion, gib dich nur zufrieden 175 Zion klagt mit Angst und Schmerzen 178 Zu deinen Füßen liege ich. 225 Zu dir, Herr Jesu, komme. 257 Zween der Jünger 12² NV Psalm 92, 2. Das ist ein köstlich Ding dem HErrn danken und lobsingen deinem Namen, du Höchster. Epheser 5, 18—20. Werdet voll Geistes und redet untereinander in Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singet und spielet dem HErrn in euren Herzen und saget Dank allezeit für Alles Gott und dem Vater in dem Namen unsers HErrn Jesu Christi. Eigene M säu⸗met 2. Erk schaffen ih Gnad ein 3. Er h Volh geme stets auf g 4. Die seinen Tor zu seinem 5. Dan Nam mit Gott loben 6. Er i Treu zu j und seine 7. Gott Gune sein Geist seien und der in edern, n und Vater isti. I A. Honntags⸗ und Festtagslieder I. Sonntagslieder Psalm 100. Eigene Melodie. Hannover 1646. 1I—ñ 1 r, neeren * E——— e 2 14.— 1— +— 8179 2—— Nun jauchzt dern Her⸗ ren. al ⸗ le Welt. kommt E—— .......,... d. —————— her, zu sei⸗ nem Dienst euch stellt; kommt mit Froh⸗lok⸗ken. 1————.———N Beeeen en re, säu⸗met nicht, kommt vor sein hei ⸗lig An⸗ ge ⸗sicht 2. Erkennt, daß Gott ist unser Herr, der uns er⸗ schaffen ihm zur Ehr, und nicht wir selbst, durch Gottes Gnad ein jeder Mensch sein Leben hat. 3. Er hat uns ferner wohl bedacht und uns zu seinem Volk gemacht, zu Schafen, die er ist bereit zu führen stets auf gute Weid. 4. Die ihr nun wollet bei ihm sein, kommt, geht zu seinen Toren ein mit Loben durch der Psalmen Klang. zu seinem Vorhof mit Gesang. 5. Dankt unserm Gott, lobsinget ihm, rühmt seinen Nam mit lauter Stimm, lobsingt und danket allesamt! Gott loben, das ist unser Amt. 6. Er ist voll Güt und Freundlichkeit, voll Lieb und Treu zu jeder Zeit; sein Gnade währet dort und hier, und seine Wahrheit für und für. 7. Gott Vater in dem höchsten Thron und Jesus Christ, sein einger Sohn, samt Gott dem werten heilgen eist sei nun und immerdar gepreist. David Denicke g. 1603 4 1680(nach Corn. Becker). 1 * 4 Sonntagslieder 2. Mel.: Erschienen ist der herrlich Tag.(Siehe Nr. 7.) Heur ist des Herren Ruhetag, vergesset Sorge, Müh und Plag, treibt eure Wochenarbeit nicht, kommi vor des Höchsten Angesicht! Halleluja! 2. Kommt her und fallt auf eure Knie vor Gottes Majestät allhie! Es ist sein Heiligtum und Haus, wer Sünde liebt, gehört hinaus. Halleluja! 3. Ganz unerträglich ist sein Grimm, doch hört e gern der Armen Stimm; deswegen lobt ihn allesamt das ist der Christen rechtes Amt. Halleluja! 4. Rühmt unsers Gottes Meistertat, da er aus nichtz erschaffen hat den Himmel und die ganze Welt und wa⸗ dieselbe in sich hält. Halleluja! 5. Denkt auch, daß heut geschehen ist die Auferstehun Jesu Christ, dadurch die wahre Freudigkeit in aller No uns ist bereit. Halleluja! 6. Drum wollen wir begehn mit Fleiß den Tag nac rechter Christen Weis, wir wollen auftun unsern Mund und sagen dies von Herzensgrund: Halleluja! 7. O Gott, der du den Erdenkreis erschaffen hast z deinem Preis, uns auch bewahrt so manches Jahr i vieler Trübsal und Gefahr, Halleluja, 8. Hilf, daß wir alle deine Werk voll Weisheit, Gütt Macht und Stärk erkennen und je mehr und meh ausbreiten deines Namens Ehr. Halleluja! 9. O liebster Heiland Jesu Christ, der du vom To erstanden bist, richt unsre Herzen auf zu dir, daß sie der Sündenschlaf verlier. Halleluja! 10. Gib deiner Auferstehung Kraft, daß dieser Trof ja bei uns haft, und wir uns drauf verlassen fest, wen uns nun alle Welt verläßt. Halleluja! 11. O heilger Geist, laß uns dein Wort so hören hein und immerfort, daß sich in uns durch deine Lehr Glaub Lieb und Hoffnung reichlich mehr. Halleluja! 12. Erleuchte uns, du wahres Licht, entzieh uns deil Gnade nicht, all unser Tun auch so regier, daß w Gott preisen für und für. Halleluja! 13. Got Tag dir he 8 erlangen d Eigene M 3.6— —— beil⸗gen — uns re⸗ 2. Tu 0 zur Andac stand, daß 3. Bis Gott der§ Freud und 4. Ehr Geist in( Lob und 9 Exe⸗ was in lauch ⸗ ze 7.3 orge, Müh Ht, kommi⸗ vor Gottes Haus, wer ch hört e n allesamt. aus nicht It und wa⸗ Aufers tehun n aller No n Tag nach isern Mund ffen hast es Jahr i sheit, Gütt und meh — — u vom To ir, daß sit dieser Tro ufest, wen hören hel Lehr; Sonntagslieder 3 13. Gott Vater, Sohn und Geist, verleih, daß dieser Tag dir heilig sei, wir auch die Sabbathsruh und Freud erlangen drauf in Ewigkeit. Halleluja! Str. 1—12 Hannov. Gsb. 1646. Str. 13 Hannov. Gsb. 1657. Eigene Melodie. Görlitz 1648. —— x 2... — 3.—————— Herr Je ⸗ su Christ, dich zu uns wend, den D— IEEEE—— ————— 7*—— + ——————— 4— I. uns re⸗ gier und uns den Weg zur Wahr ⸗heit führ! 2. Tu auf den Mund zum Lobe dein, bereit das Herz zur Andacht fein, den Glauben mehr, stärk den Ver⸗ stand, daß uns dein Nam werd wohl bekannt; 3. Bis wir singen mit Gottes Heer: Heilig, heilig ist Gott der Herr! und schauen dich von Angesicht in ewger Freud und selgem Licht. 4. Ehr sei dem Vater und dem Sohn, dem heilgen Geist in Einem Thron, der heiligen Dreieinigheit sei Lob und Preis in Ewigkheit! Altenburg 1648. Psalm 100. Mel.: Großer Gott von alten Zeiten. Johann Crüger 1653. 225 2—. 4. EEE 2— j— ů— Al ⸗le Welt. was lebt und we ⸗ bet. was nur Stimm und Zung er⸗ he ⸗ bet. 1—.—..—6— ́II‚II— was in Feld und Häu ⸗sern ist, Di jauch„ze Gott zu je⸗ der Fristl Die ⸗ net 1* 2. Dil E.— EEE Trübsal ESEEEE Durch ihm, wer die⸗nen kann, kommt mit Lust zu ihm her⸗an! zur Buße ö ich, deine 367 2. Sprecht: Der Herr ist unser Meister, er hat uns fechtung aus nichts gemacht, er hat unsre Leib und Geister an 3. Her die lichte Welt gebracht; wir sind seiner Allmacht Ruhm, dich getar seine Schaf und Eigentum. söhnung 3. Gehet ein zu seinen Pforten, geht durch seines uns ihndr Vorhofs Gang, lobet ihn mit schönen Worten, saget ihm uns mach Lob, Preis und Dank! Denn der Herr ist jederzei 4. Me voller Gnad und Freundlichkeit. Ddir, o 9 4. Gott des Himmels und der Erde, Vater, Sohn Hersahei und heilger Geist, daß dein Ruhm bei uns groß werde deinen V Beistand selbst und Hülf uns leist! Gib uns Kräfte und Lieb am Begier, dich zu preisen für und für! 5. Gil Str. 1—3 Joh. Franck g. 1618. 4 1677 befördern Str. 4 Hannov. Gsb. 1659. dasselb in des Glau lein fließ Mel.: Wie schön leucht uns der Morgenstern. Philipp Ricolai 1599. an deiner H N E—— 5. EE E— 6. Be 0 H——— auf dich Ich will Va⸗t 1⸗le⸗zeit Ich will. a⸗ ter, a e gei er wahre R mich hast be⸗ hü⸗ tet wun⸗der⸗ bar. wie wenn ich en r.— Gaben er I IIIF F T—.— lob ö—— en. 2 4 he⸗ben deiene Gü⸗lig⸗keit, daß du von so viel Jah⸗ren Cigene ichs mein Lebtag im⸗mer⸗dar, auch die ⸗se Woch er⸗fah⸗ren. 3— ——— —— 6. E= +— 1 b— I —— . ——*—* Sin⸗get, brin⸗get Gott dem Her⸗ ren nah und fer⸗ rer 4— ů I. 4— I I — 3————— 2———..—.— 4* dein We GRRE E i ö Dank und Eh⸗ re, je⸗ der⸗mann sein Lob ver⸗meh ⸗re! sü ⸗ße —— her⸗an! r hat uns Beister an cht Ruhm, ITrch seines saget ihm t jederzeit iter, Sohn coß werde, NRräfte und zeit er⸗ Zaberen fah⸗ren. ieh ⸗rel Sonntagslieder 5 2. Du führst durch deinen Gnadenschein aus aller Trübsal, Not und Pein den, der zu dir nur schreiet. Durch Christum gibst du deinen Geist, der uns den Weg zur Buße weist und innerlich erfreuet. Laß mich, bitt ich, deine Güte im Gemüte fort empfinden, ohn An⸗ fechtung meiner Sünden. 3. Herr, siehe du doch ja nicht an das, was ich wider dich getan in nächstverwichnen Tagen. Nimm zur Vor⸗ söhnung Christi Blut, der uns gelitten hat zu gut und völlig abgetragen, was sich täglich noch für Sünden in uns finden; drum wir Schwachen zu dem Cnadenthron uns machen. ö ö 4. Mein'n Leib, mein Seel und all das Mein, laß dir, o Herr, befohlen sein, ich will mich dir ergeben. Wend ab Not, Angst und Herzeleid, du Vater der Barm⸗ herzigkeit, in meinem ganzen Leben, daß ich fröhlich deinen Willen mög erfüllen, stets dich lieben, auch die Lieb am Nächsten üben. 5. Gib, daß mir deiner Ruhe Tag mein innre Ruh befördern mag durch deines Wortes Stärke; daß mir dasselb ins Herze dring und hundertsfältig Früchte bring, des Glaubens rechte Werke. Von dir laß mir Brünn⸗ lein fließen, sich ergießen, daß ich bleibe stets ein Glied an deinem Leibe. 6. Verleihe, daß in dieser Welt mein Hoffnung sei auf dich gestellt und ich dir ganz vertraue, daß ich die wahre Ruh und Freud erlange dort ohn einig Leid, wenn ich Gott immer schaue. Durch dich werd ich große Gaben ewig haben bei dir oben; deinen Namen will ich loben. Hannov. Gsb. 1657. Eigene Melodie. Johann Rudolf Ahle 1664. EH— 123—— 6———5 ö SRS—— Lieb⸗ster Je ⸗ su, wir sind hier, dich und len ⸗ke Sin ⸗ ne un Be⸗ gier auf die H2— E— x—— * 2—— 1 1— +— 4 Lν— —— SDSDSS— daß die Her⸗zen von der Licht erfüllet; Sonntagslieder C I — +———— 2*————— 2—— I Er ⸗ den ganz zu dir ge ⸗ zo⸗ gen wer ⸗ den. 2. Unser Wissen und Verstand ist mit Finsternis ver⸗ hüllet, wo nicht deines Geistes Hand uns mit hellem Gutes denken, tun und dichten mußt du selbst in uns verrichten. 3. O du Glanz der Herrlichkeit, Licht vom Licht, aus Gott geboren, mach uns allesamt bereit, öffne Herzen, Mund und Ohren! Unser Bitten, Flehn und Singen laß, Herr Jesu, wohl gelingen! Tob. Clausnitzer g. 1618 1 1684. Mel.: Erschienen ist der herrlich Tag. Nikolaus Herman 1560. — ů——— .SS— —— 21—— Gott ob, der Sonn⸗ tag kommit her⸗bei, die — PFPIPI I“‚“——— Wo⸗che wird mm wie ⸗ der neu; heut hat mein ———.—.— Ie 7 —* +— —8——— 2 Gott.— das Licht— ge⸗ macht, mein Heil hat —— H+ — 22———— 2 ———— 2 + „— mir das Le ⸗ ben bracht. Hal⸗ le⸗ ⸗ lu ⸗ jal 2. Das ist der Tag, da Jesus Christ vom Tod für mich erstanden ist und schenkt mir die Gerechtigheit, Trost, Leben, Heil und Seligkeit. Halleluja! 3. Das ist der rechte Sonnentag, da man sich nicht gnug freuen mag, da wir mit Gott versöhnet sind, daß nun ein Christ heißt Gottes Kind. Halleluja! 4. Mein Gott, laß mir dein Lebenswort, führ mich zur Himmelsehrenpfort, laß mich hier leben heiliglich und dir lobsingen ewiglich! Halleluja! Joh. Olearius g. 1611 f 1684. 8.E Hand die Ju⸗ gend — Cauf m 2. Ach Herren Fe Gott mich den Weg z 3. Habe Guten sche Mensch an daß es du 4. Was sein Wort, Honig trag nach dem 5. O m dein Eigen deinen Ru dich im H Mel.: Me 9. — — ⸗tes A on Herman 1560, hat mein heil hat lu ⸗ jal Tod für echtigheit, sich nicht sind, daß führ mich heiliglich 11 1 1684. Sonntagslieder 27 Eigene Melodie. Johann Crüger 1653. — 2.————.— I den. 8. E an. ö— 122— ernis ver⸗ RI ßer Sott von al⸗ten Zei ⸗ten. des⸗ sen rit hellem des⸗ sen Treu auf al⸗len Sei⸗ ten mich von 1 12—* H. Mi PHamt,— ũ— NRIIIE.— Licht, aus 22—— nd Lant beu te wecht des Ta⸗ ges e Herzen, Ju⸗ gend auf ge ⸗führt. d Singen———.—.—. ů ö R SDSSS—————.— 18 + 1684. Lauf mich zu lau ⸗ ter An⸗ dacht auf. 2. Ach wie lieb ich diese Stunden, denn sie sind des Herren Fest, das mit so viel Trost verbunden, da mein Gott mich ruhen läßt und durch seinen guten Geist mir den Weg zum Leben weist. ö 3. Habe Dank für diesen Morgen, der mir Zeit zum Guten schenkt; das sind unsre besten Sorgen, wenn der Mensch an Gott gedenkt und von Herzen bet und singt, daß es durch die Wolken dringt. 4. Was ist schöner als Ett dienen, was ist süßer als sein Wort, da wir sammeln wie die Bienen und den Honig tragen fort? Selig ist, wer Tag und Nacht also nach dem Himmel tracht. 5. O mein Gott, sprich selber Amen, denn wir sind dein Eigentum. Alles preise deinen Namen, alles mehre deinen Ruhm, bis es künftig wird geschehn, daß wir dich im Himmel sehn. Kasp. Neumann g. 1648 4 1715. Mel.: Mein Jesus lebt, was soll ich sterben. Hamburg 1690. —2 4 9 + œ—ñ + ů l ‚——— ——.—— 2*—-2 Wie se ⸗lig ist der Ort zu nen⸗nen, wo wo Licht und Recht ganz hel⸗le bren⸗ nen und —.— 9 — 2——.——— 4 5+ Z:..——.2— 2— 1— Eun-tes Wort im Sch b1 VOies ort im wan⸗ge geht, Zi 5 0 nie⸗mals wü ⸗ ste stebt. da man m Sonntagslieder 2. Me —— selbst deir Schmuck der Hei⸗lig⸗ keit dem Her⸗ren op⸗fert al⸗ en mußt dir 2. Weh aber, wo die Lebensworte so rar und teuer 3. Gib worden sind, daß man an solchem wüsten Orte von Kirchensch Gott nur dunkle Spuren findt! Wie billig wird des heilig vor Ort beweint, wo Gottes Wort entfernet scheint. ö 3 Wir dilyf 91 Amoi 99— Iann 1 4. Ber 3. Wir dürfen keinen Zweifel tragen, als wär allhier Weisheit nicht Gottes Haus; wo wir nach Gottes Worte fragen Rör. n d da macht er eine Kirche draus: sie sei nun zahlreich oden 9or, zu d. klein, so muß sie ihm doch nt t sein. 5. Sch 4. So treten wir im Geist zusammen, so singen win nur ein 5 des Herren Lied, so 50 w ir die Opferflammen, auf zugleich e W5elche Gott in Gnaden sieht; so lesen wir und hören an 6. Hil was Gottes Wort uns le Dron kann. Seele feie 5. Ach-Herr, gib selber das Gedeihen, laß doch kein deinen S Wort vorübergehn, laß uns die Seelenspeis erfreuen laß unser Herz erquichet stehn, gib unsrer Einsalt deut 7. So lich ein das, was 3.— kann erbaulich sein! zu Hause 6. Erhalt uns bei dem Glaubensgrunde, den du den Dreieinigl Eckstein hast genennt, daß man dich nicht nur mit den Munde, auch mit dem Herzen selbst behennt. Wem uns die Welt Verf folgung dräut, so gib, o Herr, Be ständigkeit! 7. Ja bau du selbst in unsrer Seele dir ein lebendi Gotteshaus, so wird in dieser Jammerhöhle ein ah genehmer Sabbath draus, bis wir in jenen Tempel gehs und vor des Lammes Stuhle stehn. Benjamin Schmolck g. 1672 7 173½ ö Mel.: Herr Jesu Christ, dich zu uns wend. Görlitz 1645 +— x 10.., Mein Gott, die Son⸗n e geht her⸗für. sei 655 ö L I AI E. V * rech 110 keit. ver⸗ treib der Sün⸗den Dun⸗kel⸗ heit! es deinen ö—........ sicht, —————————— du die Son⸗ ne selbst in mir. du Son⸗ ne der Ge⸗ 2. Ich ð•: RD——— auch zunn ———. lauter H le⸗zeitl Und teuer Orte von g wird— nt. orte fragen hlreich odei 3 singen wit ammen, auf d hören an doch hein 5 erfreueh, insalt deut den du den ur mit den ant. Wenn „Herr, Be ein lebendi hle ein Tempel geh 1672 4 1731 Görlitz 1644 —.— für. sei e der Ge⸗ -kel⸗beitl wär allhier Sonntagslieder 9 2. Mein erstes Opfer ist dein Ruhm, mein Herz ist selbst dein Eigentum; ach kehre gnädig bei mir ein, dr. mußt dir selbst den Tempel weihn. 3. Gib, daß ich meinen Fuß bewahr, eh ich mit deiner Kirchenschar zum Hause Gottes wallen geh, daß ich auch heilig vor dir steh. 4. Bereite Herze, Mund und Hand und gib mir Weisheit und Verstand, daß ich dein Wort mit Andacht hör, zu deines großen Namens Ehr. 5. Schreib alles fest in meinen Sinn, daß ich nicht nur ein Hörer bin; verleihe deine Kraft dabei, daß ich zugleich ein Täter sei. 6. Hilf, daß ich diesen ganzen Tag mit Leib und Seele feiern mag; bewahr mich vor der argen Welt, die deinen Sabbath sündlich hält. 7. So geh ich denn mit Freude hin, wo ich bei dir zu Hause bin. Mein Herz ist willig und bereit, o heilige Dreieinigheit! Benjamin Schmolck g. 1672 1737. ihr Berge, fallt ihr Hügel. — 11........ S.S............ . 78 Tut mir auf die schö⸗ne Pfor⸗te, füh⸗ret Ach wie wird an die⸗sem Or ⸗te mei⸗ne 1— 1 I— I——— 1Hz—23 8.——— + +2——— iIiee————— mich in Zi ⸗ on ein! in- e de⸗ Ee e sioh⸗uich teinl 3 e 6—— M SSSSSS.S.S............. sicht. hier ist lau ⸗ ter Trost und Licht. 2. Ich bin, Herr, zu dir gekommen, komme du nun auch zu mir! Wo du Wohnung hast genommen, da ist lauter Himmel hier. Zeuch in meinem Herzen ein, laß es deinen Tempel sein! 10 Sonntagslieder 3. Laß in Furcht mich vor dich treten, heilige du Leib und Geist, daß mein Singen und mein Beten ein gefällig Opfer heißt. Heilige du Mund und Ohr, zeuch das Herze ganz empor! 4. Mache mich zum guten Lande, wenn dein Sam⸗ korn auf mich fällt; gib mir Licht in dem Verstande, und was mir wird vorgestellt, präge du im Herzen ein, laß es mir zur Frucht gedeihn! 5. Stärk in mir den schwachen Glauben, laß dein teures Kleinod mir nimmer aus dem Herzen rauben, halte mir dein Wort stets für, daß es mir zum Leitstern dient und zum Trost im Herzen grünt. 68. Rede, Herr, so will ich hören, und dein Wille werd erfüllt; nichts laß meine Andacht stören, wenn der Brunn des Lebens quillt; speise mich mit Himmelbrot, tröste mich in aller Not! . Offne mir die grünen Auen, daß dein Lamm sich weiden kann; lasse mir dein Manna tauen, zeige mir die rechte Bahn hier in diesem Jammertal, Herr, zu deinem Ehrensaal! Benjamin Schmolck g. 1672 7 1737. 12. Mel.: Weicht, ihr Berge, fallt ihr Hügel.(Siehe Nr. 11.) H schöner Morgen, schöner als man denhen mag, heute fühl ich keine Sorgen, denn das ist ein lieber Tag, der durch seine Lieblichkeit recht das Innerste erfreut. 2. Süßer Ruhetag der Seelen, Sonntag, der voll Lichtes ist, heller Tag der dunkeln Höhlen, Zeit, in der der Segen fließt! Stunde voller Seligkeit, du vertreibst mir alles Leid. 3. Ach wie schmech ich Gottes Güte recht als einen Morgentau, die mich führt aus meiner Hütte zu des Vaters grüner Au; da hat wohl die Morgenstund edlen Schatz und Gold im Mund. ö 4. Ruht nur, meine Weltgeschäfte, heute hab ich sonst zu tun, denn ich brauche alle Kräfte, in dem höchsten Gott zu R Gotteswer 5. Wie gefallen n ihm zu E das schön 6. Ich denn da s ein, wenn deinem N tief in me 8. Sey Mund; mn Gnadenbr in dein L . Gib ist; segne. baths bis halten me Eigen schwei⸗ge — Wer ihr heilige du Beten ein Ohr, zeuch dein Sam⸗ Verstande, herzen ein, laß dein n rauben, Leitstern Ville werd wenn der immelbrot, Lamm sich zeige mir Herr, zu tr. 115 nà denken n das ist recht das der voll it, in der vertreibst als einen te zu des und edlen b ich sonst höchsten Sonntagslieder 2.11 Gott zu ruhn. Heut schicht keine Arbeit sich als nur Gotteswerk für mich. 5. Wie soll ich mich heute schmücken, daß ich Gott gefallen mag? Jesus wird die Kleider schichen, die ich ihm zu Ehren trag. Sein Blut und Gerechtigkeit ist das schönste Sonntagskhleid. 6. Ich will in der Zionsstille heute voller Arbeit sein, denn da sammle ich die Fülle von den höchsten Schätzen ein, wenn mein Jesus meinen Geist mit dem Wort des Lebens speist. 7. Herr, ermuntre meine Sinnen und bereite selbst die Brust, laß mich Lehr und Trost gewinnen, gib zu deinem Manna Lust, daß mir deines Wortes Hall recht tief in mein Herze fall. 8. Segne deiner Knechte Lehren, öffne selber ihren Mund; mach mit allen, die dich hören, heute deinen Gnadenbund, daß wenn man hier bet und singt, solches in dein Herze dringt. 9. Gib, daß ich den Tag beschließe, wie er angefangen ist; segne, pflanze und begieße, der du Herr des Sab⸗ baths bist, bis ich einst auf jenen Tag ewig Sabbath halten mag. Jon. Krause g. 1701 1 1762. Bei Johann Michael Müller 1719. HQ— 4* Q— +4 7—— ——————.— 13.——— E........—— ——— Gott ist ge⸗ las⸗set uns an⸗ il Eigene Melodie. Gott ist Mit⸗ ten. al⸗les in uns EE— 8—— 9—.———— E——— be ⸗öten und in Ehr⸗furcht vor ihn tre⸗tenl) schwei⸗ ge und sich in ⸗ nigst vor ihm beu ⸗ge! 2— 142—3 1 1— 2 2—** 2*— .—— + 12—— E— .— Wer ihn kennt, wer ihn nennt, schlagt die Au⸗gen ———. 2—.— —.—————.— H nie„ der, kommt, er ⸗ gebt euch wie⸗ Sonntagslieder 2. Gott ist gegenwärtig, dem die Cherubinen Tag und Nacht gebücket dienen; heilig, heilig. heilig singen ihm zur Ehre aller Engel hohe Chöre. unsre Stimm, da auch wir Geringen unsre Opfer bringen. ö ö ö 3. Wir entsagen willig allen Eitelkeiten, aller Erden⸗ lust und Freuden; da liegt unser Wille, Seele, Leib und Leben dir zum Eigentum ergeben. Du allein sollst es sein, unser Gott und Herre, dir gebührt die Ehre. 4. Majestätisch Wesen, möcht ich recht dich preisen und im Geist dir Dienst erweisen! Möcht ich wie die Engel immer vor dir stehen und dich gegenwärtig sehen! Laß mich dir für und für trachten zu gefallen, liebster Gott, in allen! ö 5. Du durchdringest alles, laß dein schönstes Lichte Herr, berühren mein Gesichte! Wie die zarten Blumen willig sich entfalten und der Sonne stille halten, laß mich so, still und froh, deine Strahlen fassen und dich wirken lassen! 6. Mache mich einfältig, innig, abgeschieden, sanste und im stillen Frieden; mach mich reines Herzens, daß ich deine Klarheit schauen mag im Geist und Wahrheit; laß mein Herz überwärts wie ein Adler schweben und in dir nur leben! 7. Herr, komm in mir wohnen, laß mein'n Geist auf Erden dir ein Heiligtum noch werden! Komm, du nahes Wesen, dich in mir verkläre, daß ich dich stets lieb und ehre. Wo ich geh, sitz und steh, laß mich dich erblicken und vor dir mich bücken! Gerh. Tersteegen g. 1697 4 1769. 14. Mel.: Herr Jesu Christ, dich zu uns wend.(Siehe Nr. 3.) runn alles Heils, dich ehren wir und öffnen unsern Mund vor dir; aus deiner Gottheit Heiligtum dein hoher Segen auf uns komm! 2. Der Herr, der Schöpfer, bei uns bleib, er segne uns nach Seel und Leib, und uns behüte seine Macht vor allem übel Tag und Nacht! Herr, vernimm. 3. Der laß sein 2 daß er ur . Der über uns und geb u der ewig wohl, mae 15. ie Gr des Kommen 2. Auf Tritt, es 3. Auf Reu; und Herr ist 4. Wi ruft man komme d 5. Da sein, den ein. 6. So Jesum m 7. Bao Blut, da⸗ tut. 8. He Die Gna binen Tag ilig singen „vernimm sre Opfer ller Erden⸗ „Leib und in sollst es Ehre. ich preisen ch wie die irtig sehen en, liebster stes Lichte en Blumen halten, laß 1und dich den, sanfte Trzens, daß Wahrheit; veben und n Geist auf „dr nahes 5 lieb und h erblicken 1697 4 1769. he Nr. 3.) ien unsern Heiligtum „‚ er segne eine Macht 13 3. Der Herr, der Heiland, unser Licht, uns leuchten laß sein Angesicht, daß wir ihn schaun und glauben srei, daß er uns ewig gnädig sei. 4. Der Herr, der Tröster, ob uns schweb, sein Antlitz über uns erheb, daß uns sein Bild werd eingedrückt, und geb uns Frieden unverrückt. 5. Jehova! Vater, Sohn und Geist, o Segensbrunn, der ewig fleußt, durchfleuß Herz, Sinn und Wandel wohl, mach uns deins Lobs und Segens voll! Gerh. Tersteegen g. 1697 4 1769. Sonntagslieder 22, 2I. — Offenb. 15. Mel.: Christus der ist mein Leben.(Siehe Nr. 18.) O Gnade sei mit allen, die Gnade unsers Herrn, des Herrn, dem wir hier wallen und sehn sein Kommen gern. 2. Auf dem so schmalen Pfade gelingt uns gar hein Tritt, es gehe seine Gnade denn bis zum Ende mit. 3. Auf Gnade darf man trauen, man traut ihr ohne Reu; und wenn uns ja will grauen, so bleibts: Der Herr ist treu. 4. Wird stets der Jammer größer, so glaubt und ruft man noch: Du mächtiger Erlöser, du kommst; so komme doch! 5. Damit wir nicht erliegen, muß Gnade mit uns sein, denn sie flößt zu den Siegen Geduld und Glauben ein. 6. So scheint uns nichts ein Schade, was man um Jesum mißt, der Herr hat eine Gnade, die über alles ist. 7. Bald ist es überwunden nun durch des Lammes Blut, das in den schwersten Stunden die größten Taten tut. 8. Herr, laß es dir gefallen! Noch immer rufen wir: Die Gnade sei mit allen, die Gnade sei mit mir! Phil. Friedr. Hiller g. 1699 4 1769. Sonntagslieder Eigene Melodie. „üle Gott un⸗ serm Her⸗ren 2 Hi—— —— + 0— 2——.— 2 ꝗ Chri⸗sto, der uns mit sei⸗ nem Wort hat erleuch⸗ tet RSIFRY und uns er ⸗lö ⸗set hat mit sei⸗ nem Blu⸗te von des ..I Teu⸗fels Ge⸗walt. Den sol⸗len wir al le mit sei⸗nen En⸗geln ů ————.SI....... lo⸗ben mit Schale. sin⸗gen: Preis sei Gott in der Hö⸗hel Altkirchlich.— Deutsch 1523. Melodie: Herzlich tut mich verlangen. Hans Leo Haßler 1601. E.. + 5— 4— ——.————— 17.—.———————— Laß mich dein sein n blei ben, du von dir 1ab mich nichts trei ⸗ben. halt —— 25 e, e.,.,. treu⸗ er Golt und Herr, Herr, laß nich nur nicht mich bei dei⸗ ner Lehr! — +———— SSPSPS SSI. I IIIIIIIIIIII wan ⸗ ken, gib mir—.— stän ⸗ dig ⸗ keit. da⸗ E= 2—— 2 2 E————. ————*. für will ich dir dan⸗ken in al⸗le C⸗ wig⸗keit. Straßburg 1537. Nikol. Selnecker g. 1530 4 1592. Christ, daß 2. Ach daß uns 3. Ach Licht, dei nicht. 4. Ach Herr, dei vermehr! 5. Ach Held, daf Welt. 6. Ach und Gott traßburg 1537 —— n Her⸗ren —— r⸗leuch⸗tet 3— er Hö⸗he! tsch 1523. Hahler 1601. en En⸗geln Sonntagslieder 15 Wel.: Christus der ist mein Leben. Melchior Vulpius 1609. EAEE———— 18..———— Ach bleib mit dei⸗ner Gna⸗de bei uns. Herr Je⸗ su 4—⸗. E.— 1 EEESEE 4——— 7 ö 4 Christ, dab uns hin⸗fort nicht scha⸗de des bö⸗sen Fein⸗des List. 2. Ach bleib mit deinem Worte bei uns, Erlöser wert, daß uns beid hier und dorte sei Güt und Heil beschert. 3Z. Ach bleib mit deinem Glanze bei uns, du wertes Licht, dein Wahrheit uns umschanze, damit wir irren nicht. 4. Ach bleib mit deinem Segen bei uns, du reicher Herr, dein Gnad und alls Vermögen in uns reichlich vermehr! 5. Ach bleib mit deinem Schutze bei uns, du starker Held, daß uns der Feind nicht trutze, noch fäll die böse Welt. 6. Ach bleib mit deiner Treue bei uns, mein Herr und Gott, Beständigkeit verleihe, hilf uns aus aller Not! Josua Stegmann g. 1588 4 1632. Johann Rudolf Ahle 1664. Mel ——————————— 10.EEE EEE EE Un⸗sern Aus⸗gang seg⸗ ne Sott, un⸗sern seg⸗ ne un⸗ser täg⸗lich Brot. seg⸗ne — E. hen, du hen. halt.: Liebster Jesu, wir sind hier. — nur nicht — 2 f ——. 2— 2 2.—— Ein⸗gang glei⸗ cher⸗ma⸗ hen. t. da⸗ vig⸗keit. 30 f 1592. seg ⸗ ne uns mit sel⸗ gem un ⸗ ser Tun und Las⸗ sen. * + N 2⁴— + 1 I —.—.——.— 1 2— — 5 ben! Ster⸗ben und mach uns zu Him⸗mels⸗ er⸗ Hartmann Schenckeg. 1634 4 1681. Z — Sonntagslieder Am Sonntag Abend. Mel.: Nun sich den Tag geendet hat. Adam Krieger 1667. FEE 8— 20. We.—— ————— + Nun bricht die fin⸗ stre Nacht her⸗ein, des ö ö 1 * +— *—— je ⸗ doch. mein Hers, schlaf 2 2— 2+23.—.2. — 4 2 ö 5 H 8 noch nicht ein. geh. re⸗ de erst mit Gottl 2. O Gott, du großer Herr der Welt, den niemand sehen kann, du siehst ja mich in deinem Zelt, hör auch mein Seufzen an! 3. Der Tag, den ich nunmehr vollbracht, der war be⸗ sonders dein; darum hat er auch bis in die Nacht mir sollen heilig sein. 4. Vielleicht ist dieses nicht geschehn, denn ich bin Fleisch und Blut und pfleg es öfters zu versehn, wenn gleich der Wille gut. 5. Nun such ich deinen Gnadenthron, sieh meine Schuld nicht an und denke, daß dein lieber Sohn für mich genug getan. 6. Schreib alles, was man heut gelehrt, in unsre Herzen ein und lasse die, so es gehört, dir auch gehorsam sein. ö ö 7. Erhalte ferner noch dein Wort und tu uns immer wohl, damit man stets an diesem Ort Gott diene, wie man soll. ö 8. Indessen such ich meine Ruh; o Vater, steh mir bei und gib mir deinen Engel zu, daß er mein Wächter sei. 9. Gib allen eine gute Nacht, die heute recht gelebt, und beßre den, der unbedacht hat wider dich gestrebt. 10. Wofern dir auch mein Tun gefällt, so hilf mit morgen auf, daß ich noch ferner in der Welt vollbringe meinen Lauf. 11. Und Himmel ei bath ewig 21. v ö Dis schö den, 1 Dichten 31 bleibest du 2. Herr Lehre, die für jedes? 3. Der deinem Si Sinn gesp alles sei g 4. Laß vergebens Stunden, unser Her, 5. Was und funhe Sonne des Auges Stt 6. Wen gedenken nissen deit Wächter s Ein sichte auck der Stille ewig wack 8. Her von allen schauen, si und Herr, Krieger 1667. ——— ⸗ein, des — Hers, schlaf —— Gottl niemand „ hör auch er war be⸗ Racht mir in ich bin ehn, wenn ieh meine Sohn für in unsre ) gehorsam Uns immer diene, wie eh mir bei Zächter sei. echt gelebt, h gestrebt. o hilf mir vollbringe Sonntagslieder 17 11. Und endlich führe, wenn es Zeit, mich in den Himmel ein, da wird in deiner Herrlichkeit mein Sab⸗ bath ewig sein. Kaspar Neumann g. 1648 4 1715. 21. Mel.: O Welt, ich muß dich lassen.(Siehe Nr. 86.) ie schönen Sonntagsstunden sind nun dahingeschwun⸗ den, uns grüßt die Abendruh; nun will ich all mein Dichten zu dir nach oben richten, Anfang und Ende bleibest du. ö 2. Herr, dir sei Preis und Ehre für alle Lieb und Lehre, die ich empfangen heut; du bist allein zu loben für jedes Licht von oben, das diesen Tag hat eingeweiht. 3. Der Glanz von deinem Throne, das Wort von deinem Sohne, der Hauch von deinem Geist, was unser Sinn gespüret, was unser Herz gerühret— für alles, alles sei gepreist. 4. Laß diesen Strahl des Lebens, dies Licht doch nicht vergebens für uns entzündet sein! Noch in den dunklen Stunden, wenn alles sonst verschwunden, leucht es in unser Herz hinein! ö 5. Was dieses Licht verdunkelt, obs noch so gleißt und funkelt, das bleib uns ewig fern. Sei du allein die Sonne des Lebens und die Wonne des Herzens und des Auges Stern! 6. Wenn sich die Augen senken, dann laß dein An⸗ gedenken nicht völlig schlafen ein! Laß in den Finster⸗ nissen dein Wort und mein Gewissen die beiden treuen Wächter sein! ö 7. Ein Strahl von deinem Lichte erleuchte mein Ge⸗ sichte auch in der finstern Nacht! Im tiefsten Schoß der Stille entschlummert jeder Wille, du aber bists, der ewig wacht. 8. Herr, schenke mir indessen ein seliges Vergessen von allem eitlen Wahn! Mag auch kein Aug mich schauen, sieh von des Himmels Auen nur du, mein Gott und Herr, mich an! Chr. Heinr. Puchta g. 1808 1885. 2 1 Sonntagslieder II. Adventslieder 22. Mel.: Erschienen ist der herrlich Tag.(Siehe Nr. 7.) un kommt das neue Kirchenjahr, des freut sich alle Christenschar. Dein König kommt, drum sreue dich du wertes Zion, ewiglich! Halleluja! 2. Wir hören noch das Gnadenwort vom Anfang wieder immerfort, das uns den Weg zum Leben weistt Gott sei für seine Gnad gepreist. Halleluja! ö 3. Gott, was uns deine Wahrheit lehrt, die unsen Glauben stets vermehrt, laß in uns bleiben, daß wir dit Lob und Preis sagen für und für. Halleluja! 4. Ehr sei dem Vater und dem Sohn, dem heilgen Geist in Einem Thron; der heiligen Dreieinigkeit so Lob und Preis in Ewigkeit. Halleluja! Joh. Olearius g. 1611 +168ʃ. Eigene Melodie. +* 2 i Tor macht weit, es —.—. ö—. ——— —— lich ⸗Keit, I I — nig ———. 2—. 4 — + Heiand al„ ler — 2.— eil und Le ⸗ben 1— — ů.. — Freu⸗den singt: O —.—— + mit sich bringt: der .— — 12— V— DI ———.——— mein Schöpfer reich von 1 2— —— hal⸗ben i U 1 ——.— lo⸗bet sei mein Gott, al— — 2. Er i sein Gefäh ist Barmhe derhalben Gott, meir 3. n König bei dieser Kön bringt mit mein Gott 4. Mack zum Temp steckt auf König aue Gelobet se 5. Kom zens Tür dein Freu Geist uns Dem Nam Kö⸗nig k gro⸗ßen“ für.— Ho⸗ si a 7.) zut sich alle 1freue dich om Anfang eben weist die unsern daß wir dit a dem heilgen inigkeit se 1611 11686 Halle 1704 — tweit, es keit, ein —.—.— —— — — dein Freundlichkeit auch uns erschein. Adventslieder 19 2. Er ist gerecht, ein Helfer wert, Sanftmütigkeit ist sein Gefährt, sein Königskron ist Heiligkeit, sein Zepter ist Barmherzigkeit; all unsre Not zum End er bringt, derhalben jauchzt, mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott, mein Heiland groß von Tat! 3. O wohl dem Land, o wohl der Stadt, so diesen Wohl allen Herzen insgemein, da 27. 0„— Er ist die rechte Freudensonn, Gelobet sei König bei sich hat! dieser König ziehet ein! bringt mit sich läuter Freud und Wonn. mein Gott, mein Tröster früh und spat! 4. Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, eur Herz zum Tempel zubereit! Die Zweiglein der Gottseligkeit stecht auf mit Andacht, Lust und Freud, so khommt der König auch zu euch, ja Heil und Leben mit zugleich. Gelobet sei mein Gott, voll Rat, voll Tat, voll Gnad! 5. Komm, o mein Heiland Jesu Christ, meins Her⸗ zens Tür dir offen ist; ach zeuch mit deiner Gnade ein, Dein heilger Geist uns führ und leit den Weg zur ewgen Seligkeit. Dem Namen dein, o Herr, sei ewig Preis und Ehr! Georg Weissel g. 1590 4 1635. Mel.: Aus meines Zerzens Grunde. Hamburg 1598. 3 2 2 4 24.—— ·————.—— Auf, auf, ihr Reichs ⸗ge⸗ nos ⸗ sen, eur emp⸗fa⸗ het un ⸗ ⸗ver⸗dros ⸗ sen den + 2.— e. 2 — 8 DD. ꝓISDSI‚I.IIII FTFIFIPIIIIIIIIIIII.3 Kö⸗nig kommt her⸗n Kö⸗ nig hom EDer⸗manm1 Jnr Chri⸗* gro⸗en Wun⸗der⸗mann! Iur Chriehten, geht her⸗ 12———— SDSSDSSSSS— ———— issʒsz füür. laßt uns vor al ⸗ len Din ⸗ gen ihm — 10 4— N ö———— 5en Rat Ho⸗si⸗ an⸗ na sin ⸗ gen niit hei⸗li⸗ ger Be⸗gier. 2* ä liebt, mit köstlichen Geschenken, als der sich selbst un Adventslieder 2. Auf, ihr betrübten Herzen, der König ist gar nah hinweg all Angst und Schmerzen, der Helfer ist scho⸗ 20 da; seht wie so mancher Ort hochtröstlich ist zu nennen da wir ihn finden können im Nachtmahl, Wort. 3. Auf, auf, ihr Vielgeplagten, der König ist nich fern; seid fröhlich, ihr Verzagten, dort kommt 0 Morgenstern; der Herr will in der Not mit reichen Trost euch speisen, er will euch Bülf erweisen, ja dämpfen gar den Tod. 4. Nun hört, ihr frechen Sünder: der König merlhes drauf, wenn ihr verlornen Kinder im vollen Lasterlal auf Arges seid bedacht, ja es tut ohne Sorgen; gat n ist ihm verborgen, er gibt auf alles acht. Seid fromm, ihr Untertanen, der König ist gerecht Laßt uns die Weg ihm bahnen und machen alles schlich Fürwahr, er meint es gut, drum lasset uns die Plagen Tauf und die er uns schicht, ertragen mit unerschrocknem Mut. 6. Frisch auf in Gott, ihr Armen, der König sorg für euch, er will durch sein Erbarmen euch machen groß und reich; der an ein Tier gedacht, der 353 auch euch ernähren; was Menschen nur begehren, das steht ih seiner Macht. 7. Frisch auf, ihr Hochbetrübten, der König komm mit Macht; an uns, sein Herzgeliebten, hat er schoh längst gedacht. Run wird kein Angst noch Pein noh Zorn hinfür uns schaden, dieweil uns Gott aus Gnades läßt seine Kinder sein. 8. So lauft mit schnellen Schritten, den König 3 besehn, dieweil er kommt geritten stark, herrlich, sanf und schön; nun tretet all heran, den Heiland zu bl⸗ grüßen, der alles Kreuz versüßen und uns erlösen kan 9. Der König will bedenken die, welch er Heu gibt durch seine Gnad und Wort. Ja, König, hoch el hoben, wir alle wollen loben dich freudig hier und don 10. Nun, Herr, du gibst uns reichlich, wirst doch arm und schwach; du liebest unvergle ichlich, 00 jagst den Sündern nach; drum wolln wir all in ein di ö Stimmen ewbig dankl 25. Me un jau zeit, Herrlichkeit verheeren und Macht. 2. Er K. stellt sich i bringt keir seinen Tod 3. Ra im hohen will hier se Vaters Wi 4. Ihr wollt ihr zu dem Hi nur nach 5 5. Ihr ihr an all dennoch w dem König 6. Er u „und all e Freud. Er und seid s 516— 26.K0 st gar nah er ist schoh zu nennen, Tauf und ig ist nich zommt der nit reichen ja dämpfen nig merhe Lasterlau orgen; gat cht. ist gerech lles schlicht die Plagen m Mut. König sorg iachen grof d auch euch as steht ii Adventslieder ein Hosianna singen und Stimmen hoch erschwingen, Johann Rist g. 1607 1 1667. ewig dankbar sein 25. Mel.: Aus meines Herzens Grunde.(Siehe Nr. 24.) Nun jauchzet all, ihr Frommen, in dieser Gnaden⸗ zeit, weil unser Heil ist kommen, der Herr der Herrlichkeit; zwar ohne stolze Pracht, doch mächtig, zu verheeren und gänzlich zu zerstören des Teufels Reich und Macht. 2. Er kommt zu uns geritten auf einem Eselein und stellt sich in die Mitten für uns zum Opfer ein. Er bringt kein zeitlich Gut, er will allein erwerben durch seinen Tod und Sterben, was ewig währen tut. 3. Kein Zepter, keine Krone sucht er auf dieser Welt, im hohen Himmelsthrone ist ihm sein Reich bestellt. Er will hier seine Macht und Majestät verhüllen, bis er des Vaters Willen im Leiden hat vollbracht. 4. Ihr Mächtigen auf Erden, nehmt diesen König an, wollt ihr beraten werden und gehn die rechte Bahn, die zu dem Himmel führt; sonst, wo ihr ihn verachtet und nur nach Hoheit trachtet, des Höchsten Zorn euch rührt. 5. Ihr Armen und Elenden in dieser bösen Zeit, die ihr an allen Enden müßt haben Angst und Leid, seid nig komm dennoch wohlgemut, laßt eure Lieder klingen und tut at er schoh Pein noch zus Gnaden 1 König 3zu rrlich, san and zu be lösen kan dem König singen, der ist eur höchstes Gut. 6. Er wird nun bald erscheinen in seiner Herrlichkeit und all eur Klag und Weinen verwandeln ganz in Freud. Er ist, der helfen kann; halt eure Lampen fertig und seid stets sein gewärtig, er ist schon auf der Bahn. Mich. Schirmer g. 1606 1 1673. er herzlih h selbst un ig, hoch el * und doh wirst sels leichlich, d lIin ein di Mel.: Von Gott will ich nicht lassen. Erfurt 1572. —0 E—— 26...——————————— ——*—.— x— 2— Mit Ernst. o Men⸗schen ⸗kin ⸗ der, das da ⸗mit das Heil der Sün ⸗der. der ——————— 0* 2——...——— 2—— 1—2+—.— + +— Herd in Luch be⸗ beld) den Sott aus Gnad al⸗ gro⸗e Wun⸗der⸗held. niedrig, was hoch stehet, was hrumm ist, Adventslieder E* 1———— EE un tee bn= lein der Welt zum Licht und Le ⸗ ben ge⸗ 1 —— mei⸗nem EEEEEEE é 2— EDD— ö 2. Mein sen⸗det und ge⸗ ge⸗ben. bei euch auch keh⸗re ein. Tag und ö seinem Se 2. Bereitet doch fein tüchtig den Weg dem großen Gast, macht seine Steige richtig, laßt alles, was er haßt; macht alle Bahnen recht, die Tal laßt sein erhöhet, macht gleich und schlecht! 3. Ein Herz, das Demut übet, bei Gott am höchsten steht; ein Herz, das Hochmut liebet, mit Angst zu grunde geht; ein Herz, das richtig ist und folget Gottes Leiten das kann sich recht bereiten, zu dem kommt Jesus Christ. ö 4. Ach mache du mich Armen zu dieser heilgen Zeit aus Güte und Erbarmen, Herr Jesu, selbst bereit! Zeuch in mein Herz hinein vom Stall und von der Krippen, so werden Herz und Lippen dir allzeit dankbar sein. Str. 1—3 Valeutin Thilo g. 1607.4 1662² — — tr. 4 Hannov. Gsb. 165 Mel.: Freu dich sehr, o meine Seele. Genf 1851. E— 4— [E/ + 1 1 27............ +— War⸗ um willst du drau⸗zen ste⸗ hen. Caß dir, bei mir ein ⸗ zu ⸗ ge⸗ hen. IAI ——. SPSPIPIPSSDPI IIII...—.—...—. —..———. 1 +— du Ge⸗seg ⸗ ne⸗ter des Herrn Y O I ——4——— m e 7 wohl⸗ge⸗fal ⸗älen, du mein Stern!) Du mein Je su* SSSiIIIIII...— ů——————— mei⸗ ne Freud. Hel⸗fer 4) 1. Mos. 24, 31. in der rech⸗ten Zeit. bilf. o Hei⸗ land die mir schläget, d 3. Daz Gnad absa die ihn pl= und zerfri Schlangen 4. Will meine Pe vollends Freude, d leid mache 5. In kraftlos n Reichtum, hab ich L erfreuet, 6. Alle Jesu Chri recht fröh mein Her Jesu, kom 7. Fre⸗ dir ein; willkomm zu seiner was dich Wa geschafft: Macht un was Böse wird zuel m höchsten zu grunde tes Leiten, mt Jesus o Hei⸗land was dich drüch und quäle. Adventslieder 2³ ö + 4*— ᷓPPPFF PPIFIFIFIFIFIF—— R ˖T——————— ben ge⸗ u mei⸗nem Her⸗ zen von den Wun⸗den, die mir schmer⸗zen! — 8*„—8.— 12— 2. Meine Wunden sind der Jammer, welchen oftmals re ein. Tag und Nacht des Gesetzes starker Hammer mir mit seinem Schrecken macht. O der schweren Donnerstimm, die mir Gottes Zorn und Grimm also tief ins Herze schläget, daß sich all mein Blut beweget! ö 3. Dazu kommt des Teufels Lügen, der mir alle Gnad absagt, als müßt ich nun ewig liegen in der Hölle, die ihn plagt. Ja auch, was noch ärger ist, so zermartert und zerfrißt mich mein eigenes Gewissen mit vergiften Schlangenbissen. 4. Will ich denn mein Elend lindern und erleichtern meine Pein bei der Welt und ihren Kindern, fall ich vollends tief hinein: da ist Trost, der mich betrübt, Freude, die mein Unglück liebt, Helfer, die mir Herz⸗ leid machen, gute Freunde, die mein lachen. 5. In der Welt ist alles nichtig, nichts ist, das nicht kraftlos wär; hab ich Hoheit, die ist flüchtig; hab ich Reichtum, was ists mehr als ein Stüchlein armer Erd? hab ich Lust, was ist sie wert? was ists, das mich heut erfreuet, das mich morgen nicht gereuet? 6. Aller Trost und alle Freude ruht in dir, Herr Jesu Christ; dein Erfreuen ist die Weide, da man sich recht fröhlich ißt. Leuchte mir, o Freudenlicht, ehe mir mein Herze bricht, laß mich, Herr, an dir erquicken, Jesu, komm, laß dich erblichen! ů 7. Freu dich, Herz, du bist erhöret, jetzo zeucht er bei dir ein; sein Gang ist zu dir gekehret, heiß ihn nur willkommen sein und bereite dich ihm zu, gib dich ganz zu seiner Ruh, öffne dein Gemüt und Seele, klag ihm, 8. Was du Böses hast begangen, das ist alles ab⸗ geschafft: Gottes Liebe nimmt gefangen deiner Sünde Macht und Kraft. Christi Sieg behält das Feld, und was Böses in der Welt sich will wider dich erregen, wird zu lauter Glück und Segen. mit, was dich er ⸗get⸗ ze, mir kund und wis⸗send sei. Widerstande mich froh gemacht. ö 2⁴ 9. Alles dient zu deinem Frommen, was dir bös und schädlich scheint, weil dich Christus angenommen und e⸗ Adventslieder Bleibst du dem nur wieder treu treulich mit dir meint. ists gewiß und bleibt dabei. daß du mit den Engeln droben ihn dort ewig werdest loben. ö Paul Gerhardt g. 1607 1 1670 Mel.: Valet will ich dir geben. Melchior Teschner 1615. ——..— .— — 2 EV 28..————— *E—.————.—— + + ö Wie soll ich dich emp⸗ fan ⸗ gen und 0 al ⸗ ler Welt Ver ⸗ lan ⸗ gen, o I + I* 1— E iꝑSDꝑ‚ꝑ‚Ŕꝑ‚'‚t‚;‚.‚˖sjvé‚!‚!t!,t.‚.t.. — 17 1* 4————— wie be⸗geon ich ir, gLe mei⸗ ner See ⸗le Zier?ꝰ ů O Le⸗ su. Je e su ————— 22——*— Barnn— set ⸗ ze mir selbst die Fak⸗kel bei. da⸗ D.....—— ö I 1— E. + 4—— N .—— 1..——.. H— — vv. 2— + 2. Dein Zion streut dir Palmen und grüne Zweihe hin, und ich will dir in Pfalmen ermuntern meinel Mein Herze soll dir grünen in stetem Lob und. Sinn. weißz. und deinem Namen dienen, so gut es hann und weiß. 3. Was hast du unterlassen zu meinem Trost und Freud? Als Leib und Seele saßen in ihrem größtes Leid, als mir das Reich genommen, da Fried und Freude lacht, da bist du, mein Heil, 3kommen und hash 4 Ich lag in schweren Banden, du kommst und mach mich los; ich stand in Spott und Schanden, du komm und machst mich groß und hebst mich hoch zu Ehren und schenkst mir großes Gut, das sich nicht läßt verzehres wie irdisch Reichtum tut, 5. Nichts, Himmelszelt in ihren tauf khein Mund k 6. Das sch Heer, bei den und mehr; se Tür, der eure . Ihr dür Nacht, wie ih er kommt. er Lust, all Ang wußt. 8. Auch di schuld, nein, Huld. Er he und wahren bleib ihr Erb 9. Was fr ihrer Tück? Augenblick. wahrlich alle 10. Er ho ihm flucht, 1 liebt und sue hol uns allzr Freudensaal! Eigene Me 20.— Kom konmst und Adventslieder 25⁵ Wundla„5. Richts, nichts hat dich getrieben zu mir vom der treu Himmelszelt als das geliebte Lieben, damit du alle Welt Engen n ihren tausend Plagen und großen Jammerlast, die geln gein Mund kann aussagen, so fest umfangen hast. 57 4 1670 6. Das schreib dir in dein Herze, du hochbetrübtes Heer, bei denen Gram und Schmerze sich häuft je mehr und mehr; seid unverzagt, ihr habet die Hülfe vor der schner 1613. Tür, der eure Herzen labet und tröstet, steht allhier. 7. Ihr dürft euch nicht bemühen noch sorgen Tag und Nacht, wie ihr ihn wollet ziehen mit eures Armes Macht; zen und er kommt. er kommt mit Willen, ist voller Lieb und jen, o Lust, all Angst und Not zu stillen, die ihm an euch be⸗ — wußt. —.— 8. Auch dürft ihr nicht erschrecken vor eurer Sünden⸗ 4— schuld, nein, Jesus will sie decken mit seiner Lieb und Je ⸗so, Huld. Er kommt, er kommt den Sündern zum Trost und wahren Heil, schafft, daß bei Gottes Kindern ver⸗ — bleib ihr Erb und Teil. da⸗ 9. Was fragt ihr nach dem Schreien der Feind und 22450 ihrer Tück? Der Herr wird sie zerstreuen in Eineni Augenblick. Er kommt, er kommt, ein König, dem d sei wahrlich alle Feind auf Erden viel zu wenig zum Widerstande seind. e Zweigt 10. Er kommt zum Weltgerichte, zum Fluch dem, der Hmeinei ihm flucht, mit Gnad und süßem Lichte dem, der ihn Lob und liebt und sucht. Ach komm, ach homm o Sonne, und ann und hol uns allzumal zum ewgen Licht und Wonne in deinen Freudensaal! rost und Paul Gerhardt g. 1607 4 1676. größtes ö ried und Eigene Melodie. Johann Flitner 1661. und hasy E—— v6 d 29.— —* ‚ ind machs Kommist du. kömmst du. Licht der Hei⸗den? Ja du u komms ö ö——5 *08 1.— 2 Hren H E= ——2 D ö EEEEE— ——— bricht: o du star⸗ker Trost im Lei⸗den. Je⸗su, 2.—— 1.——.— N I.· I——— E= + + +—— +—2 2——— +—. I I 2—— +SII 1 1—— I——. 2— +— 1 mei⸗ nes Her⸗zens Tür steht dir of⸗fen, komm zu mir! 2. Ja du bist bereits zugegen, du Weltheiland, Jung, fraunsohn; meine Sinne ersos schon deinen gnaden⸗ vollen Segen, deine Wun und Herzenssaft. 3. Adle mich durch deine Liebe, Jesu, nimm mein Flehen hin, schaffe, daß mein Geist und Sinn sich in deinem Lieben übe; sonst zu lieben dich, mein Licht, steht in meinen Kräften nicht. 4. Jesu, rege mein Gemüte, Jesu, öffne mir den Mund, daß dich meines Herzens Grund innig preise sür 90 Güte, die du mir, o Seelengast, lebenszeit erwiesen hast. sein hocherhaben. Dann so will ich für und für Hosianng singen dir. Ernst Christ. Homburg g. 1605 f 168.. Vorreformatorisch Erfurt 1524. —— Mel.: Nun komm, der Heiden Heiland. ꝗ d H—.— 30....... sᷣ 5. Laß durch deines Geistes Gaben, Liebe, Glauben und Geduld, durch Bereuung meiner Schuld, mich zu dilh erseelenkraft, deine Frucht Gott sei Dank durch al ⸗ le Well +——. —0 32— 2 5——— der sein Wort be⸗stän⸗dig hält und der Sün⸗der ——— x ———— Trost und Rat zu uns her ⸗ge ⸗ sen Is, Unw.-Sids.] Siessen ö — 2. Was de Sehnen war, Herrlichkeit. 3. Zions§ Jungfrau Sol treulich einge 4. Sei wil mein Teil! Herzen an! 5. Zeuch, 1 mach es, wie Wust! 6. Und gle mut, ohn Gefe mir bereit! 7. Tröste, blöde bin, un mich vermißt. 8. Tritt d Angste frei d zugetan. 9. Daß, m kommen wirst gerecht bestehr 31. Mel.: C Oister def Welt, da dich verächtlie wohne nur ir bin dein, ich: 2. Zwar d schon vergnüg mir alles z Schwachen ka und ich bin d 3. Dein so tum sein; bin dir allein, so Adventslieder 27 — 2. Was der alten Väter Schar höchster Wunsch und 32 Sehnen war, und was sie geprophezeit, ist erfüllt nach je⸗ su, Herrlichkeit.— ö 2 d. 3. Zions Hülf und Abrams Lohn, Jakobs Heil, der Jiungfrau Sohn, der wohl zweigestammte Held hat sich treulich eingestellt. 4„. Sei willkommen, o mein Heil! Dir Hosianna, o d, Jung⸗ mein Teil! Richte du auch eine Bahn dir in meinem gnaden Herzen an!— Frucht!. 5. Zeuch, du Ehrenkönig, ein, es gehöret dir allein; u mir! Wust! im mein 6. Und gleich wie dein Ankunft war voller Sanft⸗ sich in mut, ohn Gefahr, also sei auch jederzeit deine Sanftmut in Lichth mir bereit! ö 7. Tröste, tröste meinen Sinn, weil ich schwach und mir den blöde bin, und des Satans schlaue List sich zu hoch für reise sün mich vermißt. erwiesen 8. Tritt der Schlange Kopf entzwei, daß ich aller Angste frei dir im Glauben um und an selig bleibe Glauben zugetan.* ich zu dil 9. Daß, wenn du, du Lebensfürst, prächtig wieder Hosianna kommen wirst, ich dir mög entgegen gehn und vor dir 8 gerecht bestehn. Heinrich Held g. 1620 1 1659. 5 f 1681. 31. Mel.: Großer Mittler, der zur Rechten.(Siehe Nr. 321.) Liobster Jesu, sei willkommen hier in dieser bösen ormatorisch Welt, da du kaum wirst aufgenommen, da man urt 152., dich verächtlich hält. Ich, ich will dich nicht verscherzen, —— wohne nur in meinem Herzen! Du bist mein, und ich bin dein, ich will keines andern sein. Welt, 2. Zwar du kommest gar nicht prächtig, aber ich bin ö schon vergnügt; du bist dennoch reich und mächtig, hast — mir alles zugefügt, was mich Sünder, was mich zün⸗der Schwachen kann gerecht und selig machen. Du bist mein, — und ich bin dein, ich will keines andern sein. 3. Dein so armes Kummerleben soll mein steter Reich⸗ t hall tum sein; bin ich dir nur ganz ergeben und vertrau ich dir allein, so wirst du mir schon gewähren, was mein mach es, wie du gerne tust, rein von aller Sünden. —————————————— land, bei mir ein, laß mich nicht vergeblich hoffen, la 28 Adventslieder Herz nur kaunn begehren. Du bist mein, und ich 0 dein, ich will keines andern sein. 4. Will dich alle Welt gleich meiden, dennoch find i mich zu dir; dich und mich soll nie was scheiden, sonden ich will für und für in dir leben, an dich gläuben, tu und lebend dein verbleiben. Du⸗ bist mein, und ich bi dein, ich will keines andern sein. 5. Deine Schmach und deine Schande, so dir dies Welt antut, dienet mir zum höchsten, Pfande und ver sichert meinen Mut, daß du mir in jenem Leben wir die höchste Ehre geben. Du bist mein, und 1—— bin dein ich will keines andern sein. ů 6. Nun, mein Herze steht dir offen, zeuch, mein* mich slets dein eigen sein! Tilge du all mein Verbrechen so kann ich stets fröhlich sprechen: Du bist mein, und it bin dein, ich will keines andern sein. Friedr. Fabricius g. 1642 1 17⁰³ Eigene Melodie. Johann Ulich 167 32.——— Ho ⸗ si⸗ an⸗ nal Da⸗vids Sohn kommt in 9c0 be⸗ rei⸗-tet ihm den Thron, setzt ihm 4 7 EN H 3 21—.7—— 2 H 2 + 1— h. I— 5„ on ein ⸗ ge„ 3o ⸗ gen: Kell au ⸗send Eh ⸗ ren ⸗ bo gen, str . + + 2. 2——.— Bal ⸗men, ma⸗ chet Dabn daß er Ein⸗zug hal⸗ ten Hann 2. Hosianna, sei gegrüßt! Komm, wir gehen dir en gegen; e Herz ist schon gerüst, will sich dir zu Füseh legen. Zeuch zu unsern Toren ein, du sollst uns wil kommen sein. 3. Hosiann Streite! Alles gesbeute. Dei allein besteht. 4. Hosiann nossen, die di drossen deiner allein! 5. Hosiann gelingen, daß Opfer bringer nicht gehorche 6. Hosiann gleiten, bis mw lied bereiten; 9oh! 7. Hosiann gehen, du G draußen stehe kommst, Halls Eigene Mel 33. EE— 2 S sil ei⸗ nes VBa Ja⸗kobs Har stimmt, dem müs⸗sen dienst . Mos. 24, d ich b )find i⸗ „sonden tuben, 0 id ich bit dir dies und ven ben wir bin dein nein He offen, la erbrechen „Und ic 2 1 17⁰⁰⁴ n Ulich 167 mint in etzt ihm ten kann n dir en zu Füßt uns wil Adventslieder 29 3. Hosianna, Friedensfürst, Ehrenkönig, Held im Streite! Alles, was du schaffen wirst, das ist 8. 0 Sie⸗ gesbeute. Deine Rechte bleibt erhöht, und dein Reich allein besteht. 4. Hosianna, lieber Gast! Wir sind deine Reichsge⸗ nossen, die du dir erwählet hast; ach so laß uns unver⸗ drossen deinem Zepter dienstbar sein, herrsche du in uns allein! 5. Hosianna! Steh uns bei! O Herr, hilf, laß wohl gelingen, daß wir ohne Heuchelei dir das 5953 zum Opfer bringen. Du nimmft keinen Jünger an, der dir nicht gehorchen kann. 6. Hosianna! Laß uns hier an den Blberg dich be⸗ gleiten, bis wir einstens f für und für dir ein Psalmen⸗ 569 bereiten; dort ist unser Bethphage: Hosianna in der 5h. 7. Hosianna nah und fern! Eile bei uns einzu⸗ gehen, du Gesegneter des Herrn, warum willst du draußen stehen??) Hosiannal Bist du da? Ja du kommst, Halleluja! Benjamin Schmolck g. 1672 1 1737. Eigene Melodie. Franz Seinrich Christoph Meyer 1741. 33. PSPSPSFPIPIPFIFFFFF PTPPPP————— IEIAE—— 2 E— 1 0E.—— 1 2 Sei will⸗kom⸗men. Da⸗ vids Sohn. der in ich er⸗ he⸗ bet auf den Thron ü ⸗ber + 12— 6 E 8 —.—..—.—.—5 D. r er, 2—— ei⸗nes Da ⸗ters Namen 776 41 Roie Re. Za⸗Sobs Haus umd Samen 3 welchem Sott ein Neich be⸗ N —— 2 + — E ———————— stimmt, dem die Rei⸗ che die ⸗ ser 6665 den al ⸗ le II — T+T☚oRPV»ů i.—.— 4*.*—. müs⸗sen dienst⸗bar wer⸗ den. da⸗ kein En⸗de je⸗mals nimmt. NI. Mos. 24, 31. ——— mach ewig selig mich! 30 Adventslieder 2. Sei gesegnet, teures Reich, das ein solcher Hen besitzet, dem kein Herr auf Erden gleich, der das Rech mit Nachdruch schützet. Schwinge dich in stetem Flo groß durch Frieden, reich an Freuden unter Judes unter Heiden mit vermehrtem Glanz empor! 3. Deines Königs Majestät müsse jedes Volk pen ehren, und so weit die Sonne geht, müsse sich seit Ruhm vermehren. Selbst der kleinen Kinder Mun mache zum Verdruß der Feinde und zur Freude seine Freunde seinen großen Namen kund. 4. Schreibe mich, Herr, auch mit an unter deiner Untertanen: ich will dir, so gut ich kann, in mein Her die Wege bahnen; ich geselle mich im Geist zu 00 großen Reihen, die das Hosianna schreien, wo man di willkommen heißt. 5. Jauchzt, ihr Kräfte, freuet euch, seid ermunten meine Sinnen! Jesus und sein Gnadenreich wird be euch nun Raum gewinnen. Kommt und schwört den Huldgungseid, kommt und küßt den Sohn der Liebe Ach daß niemand außen bliebe, hier, ach hier ist Selig keit. Joh. Jak. Rambach g. 1693 4 1735 34. Mel.: Lobt Gott, ihr Christen alle gleich.(Siehe Nr. 41.) euch, Ehrenkönig, bei mir ein, komm, komm, ver weile nicht! Komm. laß mich ganz dein eigen sein komm, o mein Gnadenlicht! 2. Komm, Jesu, meiner Seele Teil, ach Komm, i0 liebe dich. Ja komm, Herr Jesu, komm, 1735( Eduard Hille 1884 EE— 35 L 2.—— Dein Kö ⸗nig komumt in in nie⸗ dern Hül ⸗Ien Se ne Melodi e. +*— + ů* — . N * 4* — —— — ö 2. 4 3. 50.—— 2 ihn trägt der Schlacht. mein Heilh — last⸗barn Es⸗ lin Jül 1 len, emp⸗ fang ahn f Frie⸗dens⸗Y Hal⸗ men! 2. O ma Kämpfer oh Macht! Es deinem Thr 3. Dein Erde Reiche Bewaffnet 1 nach den vie Bahn. 4. Und w. Meeres Wor droht. Du Lebens neue Sünd und 2 O Her du anch jetzt stört. Not erneuen deir 6. O laß Finsternis e⸗ aus, daß wi Brüder wied lcher Hen das Rech etem Flo er Juden Volh per sich sei der Mun ude seine ter deinen mein Her denselbe )man dich ermunter )wird be hwört den der Liebe ist Selig 693 1735 r. 41.) bmm, ver, kigen sein Komm, ic 1735 00 rd Hille 188 Hül ⸗1 — nein Heil Z... SIII en, emp;: * 5 1 äöä‚ceæ-xeSe lem! Trag ihm ent⸗ge⸗gen — ö + 4* AI I + 4 — 2———..—— 7 2— Frie⸗dens⸗pal ⸗men. be⸗streu den Pfiad mit grü⸗ nen *— ———.—5 +²— SS———————— —— Hal⸗men! So ists dem Her⸗ren an ⸗ge⸗nehm. 2. O mächtger Herrscher ohne Heere, gewaltger Kämpser ohne Speere, o Friedensfürst von großer Macht! Es wollen dir der Erde Herren den Weg zu deinem Throne sperren, doch du gewinnst ihn ohne Schlacht. 3. Dein Reich ist nicht von dieser Erden, doch aller Erde Reiche werden dem, das du gründest, untertan. Bewaffnet mit des Glaubens Worten zieht deine Schar nach den vier Orten der Welt hinaus und macht dir Bahn. ö ů 4. Und wo du kommest hergezogen, da ebnen sich des Meeres Wogen, es schweigt der Sturm, von dir be⸗ droht. Du kommst, auf den empörten Triften des Lebens neuen Bund zu stiften, und schlägst in Fessel Sünd und Tod. 5. O Herr von großer Huld und Treue, o komme du auch jetzt aufs neue zu uns, die wir sind schwer ver⸗ stört. Not ist es, daß du selbst hienieden kommst zu erneuen deinen Frieden, dagegen sich die Welt empört. 6. O laß dein Licht auf Erden siegen, die Macht der Finsternis erliegen und lösch der Zwietracht Glimmen aus, daß wir, die Völker und die Thronen, vereint als Brüder wieder wohnen in deines großen Vaters Haus. Friedrich Rückert g. 1788 1866. ö ++ 2—. en⁷re 4 dDen m Marien Sch III. Weihnachtslieder alle Ding er 4. Das e Eigene Melodie. Lucas Lossius ld neuen Schei 0 1— 36= ire ö—(— uns zu Licht 0 H* m————— *————— 5. Der S 1. Ein Kind ge⸗born zu Beth⸗le⸗hem, zh der Welt hie 2. Hier liegt es in dem Krip⸗pe ⸗lein, de er macht un 3. Für sol ⸗ che gna ⸗ den ⸗ rei ⸗che Zeit 6. Er ist 4. Lob. Ehr der heilgen Drei ⸗fal ⸗tig⸗Keit, M ö erbarm und IRl —........— lieben Enget ö* Das l 1. HehwLᷣdle⸗ hem. des freu ⸗et sich hengen an: ih de? Kin ohn En ⸗ de ist ii ihm des in I ce Zeit, sei Golt ge⸗lobt i 4. fal tig ⸗ keit von nun an bis in —— J N.— 3t 1—. 6 2——. 2————— 2————Eeigene A 1. ru ⸗ sa⸗ lem. Hal⸗le ⸗lu⸗ja, Hal⸗le⸗ lu ⸗ia 5 Herr⸗schaft s sein. Hal⸗le ⸗lu ⸗-ja, Hal⸗le⸗ lu ⸗al 38. E⸗ wig⸗keit. Hal⸗le ⸗lu ⸗ja, Hal⸗le lu⸗ H 4 E⸗ wig⸗keit. Hal⸗le„lu ⸗d. Hal⸗le⸗ lu⸗i Aus dem 14. Jahrh. Rach dem Lateinischen Puer natus in Bethlehes— Eigene Melodie. Willenberg lü bring euch 37 nenee, FRFRFEEE 60......—— „ ES- 2—— — 3.— Ge⸗lo⸗ bet seist du, Je⸗ su Christ daß 1 ů27c3„ +2— ic so ii ——.— — 30*——— 2. Euch Mensch ge⸗ bo⸗ren bist von ei⸗ner Zungfrau, das ist wahr. 1 us fal ar ö— ö as soll eur DSSeee.——— ist 5 führn aus c W 2 1 10——— 2 3 freu⸗ei sich der En⸗gel Schar. Hal⸗le al von allen S 4, Er bri hat bereit,! nun und en 2. Des ewgen Vaters einig Kind jetzt man in 0 Krippe findt; in unser armes Fleisch und Blut u kleidet sich das ewge Gut. Halleluja! 2—— Den aller Welt cas Lossins 13 ——.— Weihnachtslieder 33 Kreis nie beschloß, der liegt in Marien Schoß; er ist ein Kindlein worden klein, der alle Ding erhält allein. Halleluja! 4. Das ewge Licht geht da herein, gibt der Welt ein neuen Schein; es leucht wohl mitten in der Nacht und uns zu Lichtes Kindern macht. Halleluja! ö —. —— che Zeit 6 le⸗ 52. er macht uns Erb'n in seinem Saal. g⸗keit. Dua 5. Der Sohn des Vaters, Gott von Art, ein Gast in der Welt hie ward und führt uns aus dem Jammertal, Halleluja! 6. Er ist auf Erden kommen arm, daß er unser sich erbarm und in dem Himmel mache reich und seinen — lieben Engeln gleich. Halleluja! — Das hat er alles uns getan, sein groß Lieb zu Hsich I zeigen an. Des freu sich alle Christenheit und dank Nist de ihm des in Ewigkeit! Halleluja! e⸗lobt Str. 1 vorreformatorisch. 1 bis i Str. 2—7 Martin Luther g. 1483 1 1546. 2 Eigene Melodie. Wittenberg 1539. lu ⸗jal H.———..* lu-af 38.SSE uu INN. U⸗ jai Vom Him⸗mel hoch da komm ich her, ich lu ⸗jal in Bethlehen——.——————.— Willenberg U bring euch gu ⸗te neu e Mär; der gu⸗ ten Mär bring -.... ————.—— H ——.—.— +— 2 2—— 2— — rist, daß du 1— ist wahr, des hat bereit, daß ihr mit uns + + +—* 523——2 ich so viel, da⸗ von ich singn und sa⸗gen will. . 2. Euch ist ein Kindlein heut geborn von einer Jungfrau auserkorn, ein Kindelein das soll eur Freud und Wonne sein. 3. Es ist der Herr Christ unser Gott, der will euch so zart und fein; führn aus aller Not, er will eur Heiland selber sein, von allen Sünden machen rein. 4. Er bringt euch alle Seligkeit, die Gott der Vater im Himmelreich sollt leben nun und ewiglich. zenslust den süßen Ton. ö zart das liegt dort in der Krippe hart, 3⁴ Weihnachtslieder 5. So merket nun das Zeichen recht, die Krips Windelein so schlecht, da findet ihr das Kind geleß das alle Welt erhält und trägt. ů 6. Des laßt uns alle fröhlich sein und mit den Hirth gehn hinein, zu sehn, was Gott uns hat beschert, m seinem lieben Sohn verehrt. 7. Merk auf, mein Herz, und sieh dort hin: w liegt doch in dem Krippelein? Wes ist das schöne Ki delein? Es ist das liebe Jesulein. 8. Willkommen sei, du edler Gast! mir; wie soll ich immer danken dir? 9. Ach Herr, du Schöpfer aller Ding, wie bist d Den Sünd“ nicht verschmähet hast und kommst ins Elend her 2. Zu Be verkündet h aller Heilant 3. Des euch ist wor Blut, eur Be I. Was k mit euch de die Höll, Go 5. Er wi ihn eur Zuv sei Trotz, de 6. Zuletzt worden so gering, daß du da liegst auf dürrem Gra worden Gott davon ein Rind und Esel aß. 10. Und wär die Welt vielmal so weit, von Edelstes und Gold bereit, so wär sie doch dir viel zu klein, sein ein enges Wiegelein. geduldig, fr. Eigene M 11. Der Sammet und die Seide dein das ist gri herprangst, als wärs dein Himmelreich. Heu und nte würs darauf du König, groß und. 40.H 12. Das hat also gefallen dir, die Wahrheit anz ö zeigen mir: Wie aller Welt Macht, Ehr und Gut vs dir nichts gilt, nichts hilft noch tut. 13. Ach mein herzliebes Jesulein, mach dir ein ro⸗ sanft Bettelein, zu ruhn in meines Herzens Schrei daß ich nimmer vergesse dein. 14. Davon ich allzeit fröhlich sei, zu springen, sing immer frei das rechte Wiegenliedlein schön, mit Hua I. Hal- ler Vü⸗ ber 2. Luns ge⸗ Crost uns 15. Lob, Ehr sei Gott im höchsten Thron, der u schenkt seinen eingen Sohn! Des freuen sich der Eng Schar und singen uns solch neues Jahr. ö ö Martin Luther g. 1483 156 39. Mel.: Vom Himmel hoch da komm ich her.(Siehe Nr. 38.) om Himmel kam der Engel Schar, erschien d Hirten offenbar; sie sagten ihn'n: Ein Kindlei 1. Jung⸗ I. aus ⸗ er⸗K 2. mal ver ⸗I. Mich. 5 1. die Kripj eind geleh den Hirt eschert, n t hin: w schöne Kiß hen Sünd end her wie bist 9 rrem Gra⸗ on Edelstes zu hlein, das ist gih und reith rheit anzt id Gut vo dir ein re⸗ Weihnachtslieder 35 2. Zu Bethlehem, in Davids Stadt, wie Micha“) das verkündet hat; es ist der Herre Jesus Christ, der euer aller Heiland ist. g. Des sollt ihr alle fröhlich sein, daß Gott mit euch ist worden ein. Er ist geborn eur Fleisch und Blut, eur Bruder ist das ewge Gut. 4. Was kann euch tun die Sünd und Tod? ihr habt mit euch den wahren Gott. Laßt zürnen Teufel und die Höll, Gotts Sohn ist worden eur Gesell. 5. Er will und kann euch lassen nicht, setzt ihr auf ihn eux Zuversicht. Es mögen euch viel fechten an, dem sei Trotz, ders nicht lassen kann. 6. Zuletzt müßt ihr doch haben Recht, ihr seid nun worden Gotts Geschlecht. Des danket Gott in Ewigheit, geduldig, fröhlich allezeit! Martin Luther g. 1483 7 1546. —.— Melodie. Vorreformatorisch. Wittenberg 1535. 2——I——— 0. EE 2=—— N— freu⸗ den⸗reich 7 1. 655 5 Tag der ist so Him⸗mel⸗-reich 7 denn Got⸗ tes Sohn vom 2. Ein Kin ⸗ de⸗lein so lö ⸗ be⸗lich ist von ei ⸗ ner Jung⸗frau säu⸗ ber⸗lich. zu I + +—I +I— 14—.... 2 ns Schres I. Val-ler Are= a⸗ u„re, 194 igen sing⸗ ö 115—— 05 da en Hael „U 2 Vuns o ren heu⸗ te ar un ‚ mit Heh 2. Taost uns ar⸗men Len Wu Wär uns das on, dereun SSSS— der Eng ů ů I. Aud 0 i ge⸗ hi Ma ⸗ri ⸗ a. du bist ein ni 3zu⸗ 148310ʃ——— so 935 wir all —— ehe Nr. 38) 1.——— da du M e ö Jaus⸗ er⸗ korn, 7 aß du Mut⸗ter wä ⸗ rest. rschien 40— mal ver⸗lorn, das Heil ist un⸗ ser al ⸗ler. n Kindle— ——— 36 ö 2... e— 8. Heut + H + —.—.——....... ghJaradeis, 1. Was Da schab so wun⸗der⸗gleich? Got⸗ tes Sohn an Lob, Ehr 2. Ei, du fü⸗ßer Je ⸗ su Christ, daß du Mensch g —————‚ P‚=— Egene — —————— D 1. Him⸗mel⸗reich. 1 der ist Mensch ge⸗ bo⸗ 2. bo⸗ ren bist, be⸗hüt uns vor der Höl ⸗ le. Die Str. 1 14. Jahrh. Str. 2 1525. Nach dem Lateinischen 8 est laetist— Eigene Melodie. ö Rikolaus Herman freu ⸗te H 4 — 1 I—...—7—.—— + 2——— 1 D 41. I—————— i I Lobt Gott, ihr Chri⸗sten al ⸗ le gleich. in Hau⸗ fen s 2 4— — V . de. Bun.Ern brurtt. EE e ee e e r iir nn.n ö + 42.EW 7 I 4 + r 7 in* sei⸗ nem höch⸗sten Thron, der heut schleußt ie 0t ies e +** 4 — +—— 12 ———— 21. ——— Z.— — 2.—— reich und schenkt uns sei⸗ nen Sohn, und schenkt uns sei⸗ nen S Ba d 2. Er kommt aus seines Vaters Schoß und wir Kindlein hlein, er liegt dort elend, nackt und : in einem Krippelein. 3. Er äußert sich all seiner G'walt, wird niedrig u6 gering und nimmt an sich eins Knechts Gestah [: der Schöpfer aller Ding.— 4. Er liegt an seiner Mutter Brust, ihr Milch die sein Speis, an dem die Engel sehn ihr Lust, l: denn ist Davids Reis. ö 5. Das seinem Stamm entsprießen sollt in dies letzten Zeit, durch welchen Gott aufrichten wo l: sein Reich, die Christenheit. 6. Er wechselt mit uns wunderlich, Fleisch und V nimmt er an und gibt uns in seins Vaters Re l: die klare Gottheit dran. ö[sein Futt 7. Er wird ein Knecht und ich ein Herr, das m der Abnt 5. ein Wechsel sein! Wie könnt er doch sein freundlich lüd l: das Herzejesulein. ö I —* wär. Gott Vaters Zoꝛr 3. Sie lein, wie ganze Wel söhnt des 2 4. Sie f hart bei de schaffen all söhnt des 2 5. Aus Kindelein, Weihnachtslieder es Sohn vo. Lob, Ehr und Preis! Nikolaus Hermann 4 1561. du Mensch ge —.— Eiger ———— E — S+S. 42. E 2 — 7 5l„ le. Da Chri⸗stus ge⸗ bo ⸗ xen war. ies est laeim..———. — 2— SZI—..* 2— aus Herman m freu⸗te sich der En ⸗gel Schar. san⸗gen all mit Tn, Vumavn e gleich, i Hau⸗fen schön.: Ehr sei Gott im höch⸗sten Thron! ————— 2*— 7 x* 1283 e anrieur vennend„a zin nrrnt. INHim⸗me f— seinNHimem Got ⸗tes Sohn ist Mensch ge⸗born, hat ver⸗söhnt des 12.— 1 DSDIDII— 2———2—.— ů H und wird e ˙ki und blo )niedrig chts Gestah Milch die st‚ I: denn lt in dies richten all. isch und V Vaters Rei err, das m freundlich d des Vaters Zorn; freu sich, dem sein Send ist ö 4 sein Sünd ist leid. 2. Die Hirten erschraken ganz vor des Engels hellem Glanz, hörten fröhlich neue Mär, daß Christus geboren wär. Gottes Sohn ist Mensch geborn, hat versöhnt des Vaters Zorn; freu sich, dem sein Sünd ist leid. 3. Sie suchten das Kindelein, eingehüllt in Winde— lein, wie der Engel hatt vermeldt, welches trägt die ganze Welt. Gottes Sohn ist Mensch geborn, hat ver— söhnt des Vaters Zorn; freu sich, dem sein Sünd ist leid. 4. Sie fanden das Kindlein zart liegen in der Krippe hart bei dem Vieh im finstern Stall, das die Stern er⸗ 0 Gottes Sohn ist Mensch geborn, hat ver⸗ söhnt des Vaters Zorn; freu sich, dem sein Sünd ist leid. 5. Aus der Mutter Brust so rein nähret sich das Kindelein, das durch seine göttlich Kraft allem Vieh sein Futter schafft. Gottes Sohn ist Mensch geborn, hat Va⸗ters Zorn: freu sich. dem 38. Heut schleußt er wieder auf die Tür zum schönen Paradeis, der Cherub steht nicht mehr dafür. l: Gott sei e .————— daß er uns so boch ge⸗acht. sich mit uns be⸗ und „Christus ist die Gnadensonne. nicht wanken, nimm mich dir zu eigen hin, so emp 38 Weihnachtslieder 6. Solche groß Barmherzigkeit laßt uns preisen alle zeit in Gottesfurcht und Glauben rein mit Geduld giherz und Sint horsam sein. Gottes Sohn ist Mensch geborn, hat veipehret allem söhnt des Vaters Zorn; freu sich, dem sein Sünd ist leüßhristus ist die 1560. N. d. Latein. In natali Domin 4. Jesu, ni onaden an, sch 66666 46ü 46 Andreas Bautmersehmid; tü⸗ eine Brüder, 43 IDIIEIEIEIEIEEEE 4.— ä......—..... n selges Jaht 72— I—— oehret allem Freu ⸗et euch. ihr Chri⸗sten al ⸗le,(hristus ist die , cbene Melo 2.— 2— freu⸗e sich, wer im⸗ mer kann. Gott bat viel an sa. + +— I 2 1. N 0 gro⸗Bem Schal ale, 4.2 1 +* ne, Eurxiktr- + 1 —.— uns ge⸗ tan! Freu⸗et euch mit —.— EE—. 0—— 4. Dir i6 m E Sobn tilgt un —. Nir⸗gend sor freundt ge⸗macht. Freu⸗de, Freu⸗de ü⸗ ber De⸗- E——.— SII. S.S...— ee eee e nuexI=, · Won +7 lie 5 455 86570 2„ mü⸗ fe, Chri⸗stus weh⸗ ret al⸗lem Lei⸗ de. Won⸗ne. Won⸗ne dor ⸗ben din 1— A—.— Iin ⸗gen ü⸗ber Won⸗ne: Chri⸗stus ist die Gna⸗den⸗son ⸗ne. E 2. Siehe, siehe, meine Seele, wie dein Heiland Romm leucht doch gle zu dir, brennt in Liebe für und für, daß er in des Hat le de Krippe Höhle harte lieget dir zu gut, dich zu lösen durt i Gre sein Blut. Freude, Freude über Freude: Christh-ud— Pi. wehret allem Leide. Wonne, Wonne über Wonng 3. Jesu, wie soll ich dir danken? Ich bekenne, Nu E. von dir meine Seligkeit herrühr. So laß mich von dis freud: findel faal. Ei⸗ Hannt Zeduld aherz und Sinn. Freude, Freude über Freude: Christus „ hat veipehret allem Leide. Wonne, Wonne über Wonne: 5 ist leüßhristus ist die Gnadensonne. 4. Jesu, nimm dich deiner Glieder ferner auch in znaden an, schenke, was man bitten kann, zu erquicken eine Brüder, gib der ganzen Christenschar Friede und in selges Jahr! Freude, Freude über Freude: Christus vehret allem Leide. Wonne, Wonne über Wonne: al ⸗le, Thristus ist die Gnadensonne. christ. Keymann g. 1607 + 1663. Vorreformatorisch. Wittenberg 1535. — Eigene Melodie. i h. Wi — rschmidt 1640 viel an 44. GH— — 2 Run 6 get und seid froh. jauchzt 2. Sohn Got⸗ tes in der Höh. der er 3. Groß ist des Ba ⸗ ters ld. Schal le 4. Wo ist der r Ireu⸗ den ⸗ ortꝰ ITTTI—— uns be⸗all und sa get so: Un⸗sers Her⸗zens dir i mir 16 weh. tröst mir mein Ge⸗ — Sohn tilgt uns⸗ Schuld. Wir warn all ver⸗ A. Nir⸗gend j— 08 dort. da die En⸗gel Freu⸗de:—— 365——— SSSS ————— Won⸗ ⸗ne liegt in der Krip⸗pe bloß— und Won⸗ne mü ⸗te, o Sund imd zart und rein,.— durch dor⸗ben durch Sünd und Ei ⸗tel ⸗keit.— so — sin ⸗gen mit den—— gen al.— 1 —.— 2———— 2 23—— son ⸗ne.— ñH‚HI‚I‚— + kucht doch als die Son⸗ ne in sei⸗ net Mut⸗er er in dat al ⸗le dei ⸗ne Gü⸗ te, o lieb⸗stes Je⸗ su⸗ hat er uns er ⸗wor⸗ ben die ge Him⸗mels⸗ im ho⸗ hen Him⸗mels⸗ Christut und die Psal⸗men klin⸗gen e 233 henne A Schob. 5 70 + und du bist A und O. ic N lein, zeuch mich l hin nach dir. zeuch mich hin nach dir. ich von As freud: ei⸗a, märn wir da. ei a. wärn wir da. Hempfindi saal. Ei ⸗ a, wärn wir da. ei ⸗ a. wärn wir da. 8 ö Hannov. Gsb. 1646. N. d. Latein. In dulei jubilo. Weihnachtslieder 395 45. Mel.: Valet will ich dir geben.(Siehe Nr. 28.) Weihnachtslieder 2. Willkom hren, willko hr Christen auserkoren, freut euch von Herzen sob vermehre der Heiland ist geboren! Recht gute neue Mär! perzen sagen freuen sich dort oben der heilgen Engel Schar und soren, den Vater loben jetzt und fort immerdar. 2. So singen sie mit Schalle: Ihr Christen insgem freut euch von Herzen alle ob diesem Kindel euch ist es gegeben und hat das Heil bereit, daß ihr Gott sollt leben in steter Seligkeit. für uns 3. O große eich zu lassen ein! genn Neid ur Racht, dein§ hünschtes Leb 3. Kein Mensch sich ja betrübe, denn dieses Kind 4. Ist doch euch bringet süße Liebe; was wollt ihr traurig sholler Schand Den Himmel wills dem schenken, der an ihn gläßreuz in Tod fest; daran sollt ihr gedenken, euch freuen auf das lecht, mit d6 4. Nun seid ihr wohl gerochen an eurer Feinde ehretwegen de denn Christus hat zerbrochen, was euch zuwider war. 5. Du Fürf Teufel, Sünd und Hölle sind ganz und gar geschwpiederbringer. bei Gott hat seine Stelle das menschliche Geschltarker Höllen 5. Drum wir auch nun dich loben, Jesu, zweistamerniedrigtest s. Held, daß du herab von oben bist kommen in die Komm auch in unsre Herzen und bleibe für un daß weder Glück noch Schmerzen uns trennen ab von Str. 1—4 G. Werner g. 1589 1643. Hannov. Gsb. Eigene Melodie. ettler Mense 6. O Freud Rr du ha vunden, du h üund Wolhen HZittern und a 2— D. I. + Er⸗munt⸗ re 7. O liebe dich, mein schwa⸗cher Geit ein klei⸗nes Kind. das Va⸗ter heißt, herden, mein auf Erden, gomm eilend + + 1 ill bei Zeite — T—JH— tra⸗ ge groß Ver⸗lanss⸗ gen, Freu⸗de zu emp⸗fan ⸗ gen. ——— die Nacht. Freud und Le Seel und Ge 8. Sag an was soll ich! 8—..——— in.— es kam und mensch⸗lich „sen an sich nahm. ich will mich g 9. Lob, P —— durch die Welt mit Treu⸗en als sei⸗ ne Braut zu frei⸗ *) Jes. 9, 6. sttets preis in I. von mir gesu ast die Welt oben in Ewisg Herzen f ue Mär! char und Weihnachtslieder 41 2. Willkommen, süßer Bräutigam, du König aller hren, willkommen, Jesu, Gottes Lamm, ich will dein ob vermehren, ich will dir all mein Lebenlang von derzen sagen Preis und Dank, daß du, da wir ver⸗ bren, für uns bist Mensch geboren. ů ö 3. O großer Gott, wie konnt es sein, dein Himmel⸗ en insgen traurig f ihn glää auf das Feinde 8 ider war. jar geschw che Gesch ‚D== eich zu lassen, zu kommen in die Welt hinein, da nichts enn Neid und Hassen? Wie konntest du die große acht, dein Königreich, die Freudenpracht, ja dein er⸗ ünschtes Leben für deine Feind hingeben? 4. Ist doch, Herr Jesu, deine Braut ganz arm und oller Schanden, dennoch hast du sie dir vertraut am reuz in Todesbanden; ist sie doch ganz und gar be⸗ eckt, mit dem Verderben angesteckt, und du willst retwegen den Zepter von dir legen! 5. Du Fürst und Herrscher dieser Welt, du Friedens⸗ iederbringer, du kluger Rat und tapfrer Held, du arker Höllenzwinger, wie war es möglich, daß du dich zweistamerniedrigtest so jämmerlich, als wärest du im Orden der nin die ettler Mensch geworden? für und 6. O Freudenzeit, o Wundernacht, dergleichen nie ge⸗ ien ab vonfunden, du hast den Heiland hergebracht. der alles über⸗ nov. Gsb.[punden, du hast gebracht den starken Mann, der Feur zohann Schoy her Geist ter heißt, 2..— und Wolken zwingen kann, vor dem die Himmel zittern und alle Berg erschüttern. 7. O liebes Kind, o süßer Knab, holdselig von Ge⸗ herden, mein Bruder, den ich lieber hab als alle Schätz auf Erden, komm, Schönster, in mein Herz hinein, komm eilend, laß die Krippe sein, komm, komm, ich will bei Zeiten dein Lager dir bereiten. 8. Sag an, mein Herzensbräutigam, mein Hoffnung, die Nacht. Freud und Leben, mein edler Zweig aus Jakobs Stamm, — —.— sich nahm von mir gesungen, daß du mein Bruder worden bist und was soll ich dir doch geben? Ach nimm von mir Leib, Seel und Geist, nimm alles, was Mensch ist und heißt: ich will mich ganz verschreiben, dir ewig treu zu bleiben. 9. Lob, Preis und Dank, Herr Jesu Christ, sei dir ast die Welt bezwungen; hilf, daß ich deine Gütigheit tets preis in dieser Gnadenzeit und mög hernach dort ben in Ewigkeit dich loben. Johann Rist g. 1607 f 1667. ——— ‚P‚PEEEEEE————— PIIFIFIFFFFII 42 Weihnachtslieder ö Eigene Melodie. ů Leipzig 1736(Schemellisches S I.. WSSS richtet stehen? 47. 2—. ist der güldn ich kom⸗ me, bring und schen⸗ke dir, 7. O daß d — 26667— liegen! Für ——— Ach D eide, Purpu Je⸗ su du mein 50 ben Nimm bin. es ist m legen. Ich steh an dei⸗ner Hw ·pe du mir hast ge⸗ 8. Nehmt. — 8 ö— ö will mir Blun ———— auf schenen ö ö 79. aus f önen E Geist und Sinn. 31 Seel und Mut. nim Zur Sei IIItt.ĩũ..——— stecken, die so eheckn. al-les hin und laß dirs wohl⸗ge ⸗ fal ⸗le Kindelein als 10. Du fra 2. Du hast mit deiner Lieb erfüllt mein Adern Leibes Freud Geblüte; dein schöner Glanz, dein süßes Bild liegt unsrer Statt; ganz im Gemüte. Und wie mag es auch anders sa durch dein sel 7 erkoren. Eh ich durch deine Hand gemacht, da haf omm, homm Freud und Wonne. O Sonne, die das werte Licht daß du noch wie könnt ich dich, o Herze mein, aus meinem Hen wehren. 1—1— I. Eins a Da ich noch nicht geboren war, da bist du 30 nicht versagen Doren und hast mich dir zu eigen gar, eh ich dich kasan mir trager Preuden! schon bei dir bedacht, wie du mein wolltest werden. 2. war 4. Ich lag in tiesster Todesnacht, du warest maswitten werd Sonne, die Sonne, die mir zugebracht Licht, Lehnur Siaub mn Glaubens in mir zugericht, wie schön sind de srher i 5. Ich sehe dich mit Freude an und kann mich! nl· Eigene N satt sehen, und weil ich nun nichts weiker kann, so ich, was geschehen. O daß mein Sinn ein Abgrund und meine Seel ein weites Meer, daß ich dich mö 30 fassen! F 6. Wo nehm ich Weisheit und Verstand, mit Lobeb erhöhen die Auglein, die so unverwandt nach mir er 2 * Weihnachtslieder 43 richtet stehen? Der völle Mond ist schön und klar, schön ist der güldnen Sterne Schar, dies' Auglein sind viel schöner. ö 5 5 Gesanghi liegen! Für edle Kinder großer Herrn gehören güldne Wiegen. Ach Heu und Stroh ist viel zu schlecht, Samt, Seide, Purpur wären recht, dies Kindlein drauf zu Ilegen. 057 5 S8. Nehmt weg das Stroh, nehmt weg das Heu, ich will mir Blumen holen, daß meines Heilands Lager sei Rut, nim aus schönen Gärten will ich ihn von oben her bestreuen. 9. Zur Seite will ich hie und dar viel weiße Lilien — stecken, die sollen seiner Auglein Paar im Schlafe sanft bedecken. Doch liebt viel mehr das dürre Gras dies fal, ⸗lel Kindelein als alles das, was ich hier nenn und denke. 10. Du fragest nicht nach Lust der Welt noch nach des Adern Leibes Freuden; du hast dich bei uns eingestellt an ild liegt hunsrer Statt zu leiden, suchst meiner Seele Herrlichkeit anders sdurch dein selbsteignes Herzeleid, das will ich dir nicht inem Heywehren. ö II. Eins aber, hoff ich, wirst du mir, mein Heiland, tnicht versagen: daß ich dich möge für und für in, bei und ** an mir tragen. So laß mich doch dein Kripplein sein, da hast komm, komm und lege bei mir ein dich und all deine werden. Freuden! ö banest utwirten werde; du bist der Schöpfer aller Ding, ich bin Licht, Lehhnur Staub und Erde. Doch bist du ein so frommer Gast, rte Licht daß du noch nie verschmähet hast den, der dich gerne sind dasiehet. Paul Gerhardt a. 1607 4 1667. Eigene Melodie. Johann Crüger 1656. —8— in mich u kann, so 14.0—.—— bögrund ulg. KEEE „* E——** dich un Fröh⸗lich soll mein Her ⸗-ze sprin⸗gen ————— mit LobEEEEEEEE==.—— nach mit die„ser Zeit. da vor Freud al ⸗le 6 e En⸗gel 7. O daß doch ein so lieber Stern soll in der Krippe —— auf Kränzen und Violen; mit Rosen, Nelken, Rosmarin 12. Zwar sollt ich denken, wie gering ich dich be⸗ 44 Weihnachtslieder. 1I0. Wer s Eer, EEe,— ‚....— seine Sünd u sin ⸗gen. Hört, hört, wie mit vol=len Cho⸗ ren Die ih Ze,—— srei eures Gl I I +——— + + 2— —.—— Bð1¹r——— und das Gol'l bo ⸗ren 12. Süßes ö meine Zier, 2. Heute geht aus seiner Kammer Gottes Held, Lebens Leber die Welt reißt aus allem Jammer. Gott wird Men 670 geben dir, Mensch, zu gute, Gottes Kind das verbindtf Meine mit unserm Blute. haft meine& 3. Sollt uns Gott nun können hassen, der uns gi en det zu fin was er liebt über alle Maßen? Gott gibt, unserm ASünden. und hren seinen Sohn aus dem Thron seiner Ma⸗ nd Schurch und Ehren. 4. Sollte von uns sein gekehret, der sein Reich u—— I zugleich sich selbst uns verehret? Sollt uns Gottes Si 0 15.3 Ich w nicht lieben, der jetzt kömmt, von uns nimmt, was leben ähier di will betrüben? Ihweben voll 5. Hätte vor der Menschen— Orden unser Heil ein Greul, wär er nicht Mensch worden; hätt er Lust unserm Schaden, ei so würd unsre Bürd er nicht 49. Mel. sich laden. ir singe 6. Er nimmt auj⸗ sich, was auf Erden wir getan, g ⁰⁴ 9 al ⸗-le Luft lau te ruft: Chri⸗stus ist ge sich an, unser Lamm zu werden, unser Lamm, das du J Junaftanf uns stirbet und bei Gott für den Tod Gnad und Fi 3 Vir si erwirbet. Lo Poeis u 7. Nun, er liegt in seiner Krippen, ruft zu sich i dich nunmeh und dich, spricht mit süßen Lippen: Lasset fahren, 3. Von Ai lieben Brüder, was euch quält, was euch fehlt, ich bi 11 nach di alles wieder. Väter un 8. Ei so kommt und laßt uns laufen, stellt euch 0 54 Ach daf Groß und Klein, eilt mit großen Haufen. Liebt di von uns nä der vor Liebe brennet, schaut den Stern, der euch g würde Jakob Licht und Labsal gönnet. 5. Nun, d 9. Die ihr schwebt in großem Leide, sehet, hier ist Kripplein dei Tür zu der wahren Freude. Faßt ihn wohl, er u groß,—.6— euch führen an den Ort, da hinfort' euch kein—. Pf. 14. 7 wird rühren. ö Weihnachtslieder 45⁵ 10. Wer sich fühlt beschwert im Herzen, wer empfindt — seine Sünd und Gewissensschmerzen, sei getrost: hie wird gefunden, der in Eil machet heil die vergiften Wunden. Cho⸗reh 11. Die ihr arm seid und elende, kommt herbei, füllet — frei eures Glaubens Hände: hier sind alle guten Gaben ö +und das Gold, da ihr sollt euer Herz mit laben. bo⸗ren. 12. Süßes Heil, laß dich umfangen, laß mich dir, meine Zier, unverrückt anhangen! Du bist meines 5 Held, à Lebens Leben; nun kann ich mich durch dich wohl zu— ird Men frieden geben. ö ö erbindt 13. Meine Schuld kann mich nicht drüchen, denn du hast meine Last all auf deinem Rüchen. Kein Flech ist an mir zu finden, ich bin gar rein und klar aller meiner Sünden. ö er uns gi und Schmuck, mich darein zu hüllen. Ich will dich ins Herze schließen, o mein Ruhm, edle Blum, laß dich recht Bottes 8 genießenl ö ö ů It. wasn 15. Ich will dich mit Fleiß bewahren, ich will dir 1, was seben hier, dir will ich abfahren. Mit dir will ich endlich schweben voller Freud ohne Zeit dort im andern Leben. Paul Gerhardt g. 1607 4 1676. er nicht 9 49. Mel.: Steht auf, ihr lieben Kinderlein.(Siehe Nr. 466.) ö ir singen dir, Immanuel, du Lebensfürst und getan, Gnadenquell, du Himmelsblum und Morgenstern, du Jungfrausohn, Herr aller Herrn. Halleluja! 2. Wir singen dir in deinem Heer aus aller Kraft 3. Lob, Preis und Ehr, daß du, o lang gewünschter Gast, gu 1 idich nunmehr eingestellet hast. Halleluja! dihn 3. Von Anfang, da die Welt gemacht, hat so manch At, ich bih Herz nach dir gewacht; dich hat gehofft so lange Jahr der Väter und Propheten Schar: Halleluja! ö llt euch“ 4. Ach daß der Herr aus Zion käm und unsre Bande Liebt Hvon uns nähm! Ach daß die Hülfe bräch herein, so er euch gi würde Jakob fröhlich sein.“) Halleluja! um, das d und zu 5. Nun, du bist hier, da liegest du, hältst in dem „ hier ist Kripplein deine Ruh; bist klein und machst doch alles ohl, er i groß, bekleidst die Welt und kommst doch bloß. Halleluja! kein Kil. f. 14, 7 23— 06 14. Ich bin rein um deinetwillen, du gibst gnug Ehr viel Menschen feind; Herodis Heer hält dich für Grel ewgen Leben 1 46 Weihnachtslieder 6. Du khehrst in fremder Hausung ein, und sind de. 2. Sünd alle Himmel dein, trinhst Milch aus deiner Mutter Bun mag sich schä und bist doch selbst der Engel Lust. Halleluja!“ 7. Du bist der süße Menschenfreund, doch sind dir 3. Sehet, allen Kumme du bist doch nichts als lauter Heil. Halleluja! Leid ins Hi 8. Ich aber, dein geringster Knecht, ich sag es i. 4. Seine und mein es recht: Ich liebe dich, doch nicht so viel, g ihn gezogen, Tod, verkehrst in Freud all Angst und Not. Hallelujal ich dich gerne lieben will. Halleluja! 9. Der Will ist da, die Kraft ist klein, doch wird d nicht zuwider sein mein armes Herz, und was es hamh wirst du in Gnaden nehmen an. Halleluja! 10. Darum so hab ich guten Mut, du wirst auch halth mich für gut. O Jesulein, dein frommer 333 mach daß ich so voll Trostes bin. Halleluja! 11. Bin ich gleich sünd⸗ und lastervoll, hab ich geleh nicht wie ich soll, ei kommst du doch deswegen her, dih sich der Sünder zu dir kehr. Halleluja! 71 12. So faß ich dich nun ohne Scheu, du machst mi alles Jammers frei, du trägst den Zorn, du würgst de. 13. Du bist mein Haupt, hinwiederum bin ich dei Glied und Eigentum und will, so viel dein Geist mi gibt, stets dienen dir, wie dirs beliebt. Halleluja! 14. Ich will dein Halleluja hier mit Freude singen sü und für, und dort in deinem Ehrensaal solls schalleh ohne Zeit und Zahl. Halleluja! Paul Gerhardt g. 1607 f 167%ʃ Breslau 155 1 2— I E +—— + 4 4 — + 1 4. ommt und laßt uns Chri⸗ stum eb⸗ ren + +2.— I. — —.—————— ö—— 2 Herz und Sin ⸗ nen zu ihm keh⸗ ren, sin ⸗gel ö 2—..— r— 1———————— — ö 245— fröh⸗ lich. laßt euch hõ⸗ ren, wer⸗tes Volk der Cöri ⸗sten⸗heill 183 115 f +* *0 der Höh. 5. Jakobe Verlangen, b stört der Höl 6. Unser Maßen uns wir sind frei 7. O du zensgrunde o Jesulein! 8. Schönst lich, bringe1 der Engel H — 2.— ů Gro⸗ßer H Herr⸗ lich⸗ d sind do utter Bu sind dir 2305 Grelh auch halte Weihnachtslieder 47 2. Sünd und Hölle mag sich grämen, Tod und Teufel mag sich schämen, wir, die unser Heil annehmen, werfen allen Kummer hin. 3. Sehet, was hat Gott gegeben! Seinen Sohn zum ewgen Leben. Dieser kann und will uns heben aus dem Leid ins Himmels Freud. 4. Seine Seel ist uns gewogen, Lieb und Gunst hat. ihn gezogen, uns, die Satanas betrogen, zu besuchen aus der Höh. ö 5. Jakobs Stern ist aufgegangen, stillt das sehnliche Verlangen, bricht den Kopf der alten Schlangen und zer⸗ stört der Hölle Reich. 6. Unser Kerker, da wir saßen und mit Sorgen ohne un mach Maßen uns das Herze selbst abfraßen, ist entzwei, und b ich geleh en her, di machst mith würgst de, alleluja! in ich dei Geist m uja! singen füh lls schalle 1607 4 167⁷ 2 Vreslau 155 2 Got⸗ tes und Ma⸗ ri ⸗ en Sohn, in vsrx=er.,, 20 2——— + 2 eh⸗ ren, sin ⸗get i⸗sten⸗heil *0 wir sind frei. ö 7. O du hochgesegn'te Stunde, da wir das von Her⸗ zensgrunde gläuben und mit unserm Munde danken dir, o Jesulein! 8. Schönstes Kindlein in dem Stalle, sei uns freund⸗ lich, bring uns alle dahin, da mit süßem Schalle dich der Engel Heer erhöht. Paul Gerhardt g. 1607 4 1676. Mel.: Da Christus geboren war. Rürnberg 1544. 51 EU————.— —— ꝛ——— ö Wun ⸗der ⸗ba ⸗ rer Gna⸗ den⸗thron. x 8 +— + 1 n— ‚‚‚‚‚‚.— Gott und Mensch, ein — 2—— 2—1 —.—.... + 1. — 2 klei ⸗nes Kind. der Krip⸗ pe findt! ————3—3 + — 1 Gro⸗ßer Held von E⸗ wig⸗keit. Ei5— —— 2—..——..— 2—.— N —— 2——— 2.——4 un— —— 2 A 2 2 4 — f——— ů ö 22— 48 Weihnachtslieder Du bist arm und machst zugleich uns an Leib éeu Serle reich, du wirst klein, du großer Gott, und mach Höll und Tod zu Spott. Aller Welt wird offenbar, auch deiner Feinde Schar, daß du, Gott, bist wunderba 3. Laß mir deine Güt und Treu täglich werden imm neu, Gott, mein Gott, verlaß mich nicht, wenn mich M und' Tod anficht. schauen in der Ewigkeit! Joh. Olearius g. 1611 +1680 52. Mel.: O daß ich tausend Zungen häite.(Siehe Nr. 454.) ies ist die Nacht, da mir erschienen des großen Gotih Freundlichkeit; das Kind, dem alle Engel dieng bringt Licht in meine Dunkelheit, und dieses Welt⸗ un Himmelslicht weicht hunderttausend Sonnen nicht. 2. Laß dich erleuchten, meine Seele, versäume nih den Gnadenschein! Der Glanz in dieser kleinen Höh streckt sich in alle Welt hinein, er treibet weg der Höl Macht, der Sünde und des Kreuzes Nacht. 3. In diesem Lichte kannst du sehen das Licht d klaren Seligkeit; wenn Sonne, Mond und Stern veh gehen, vielleicht noch in gar khurzer Zeit, wird dieses Li mit seinem Schein dein Himmel und dein alles sein. 4. Laß nur indessen helle scheinen dein Glaubens⸗ un dein Liebeslicht; mit Gott mußt du es treulich meine sonst hilft dir diese Sonne nicht; willst du genieß diesen Schein, so darfst du nicht mehr dunkel sein. 5. Drum, Jesu, schöne Weihnachtssonne, bestrahle mi mit deiner Gunst! Dein Licht sei meine Weihnacht wonne und lehre mich die Weihnachtskunst, wie ich Lichte wandeln soll und sei des Weihnachtsglanzes voh Kasp. Friedr. Nachtenhöfer g. 1624 4 168 Mel.: 0 Jesu, süßes Licht. Ahasverus Fritzsch 10 3. U—.— ö ö DSIDPIPIIII 5 0———* 2—————— — B Du we ⸗ sent ⸗li⸗ Wort Laß mich deine Herrlichkeit, deih An⸗fang zeugt, von — Welt. kom⸗men. 2. Kom Seelen, de ehlen; in nicht, laß Licht! 3. Du der Grund zur Liebe du machtst 64. Was Was hat Ach deine Glut entfl 5. Du mieret, de führet. 2 und Gab, 6. Gib gebe, auc ja Jesu, dir bis in 7. Ach geschaffen Waffen! getan, du Weihnachtslieder + 00 ib in ö————— und mah . An⸗fang her ge⸗ wes⸗ sen. du Sott. von Gott ge⸗ * 1 1— 2 + 1— +—SeX* I I——VS I 2. ö 1.—..— 72*——————————.— +— + L2 12— 1 — I le⸗ sen zum Heil der gan⸗zen —* zeugt. von E⸗wig⸗keit er 1 4— 2 2—— 2 1 22 4— 2 1611 4 168—————— Welt. o mein Herr Je ⸗ su Christ. will⸗ Nr. 454..———— 20 2.*. H I+..—2— E—2—* I 14 I N * + 1 12.—— Nπ——I1 kom⸗men, der du mir zum Heil ge⸗ bo⸗ ren bist. 2. Komm, o selbständigs Wort, und sprich in meiner fehlen; im Glauben wohn in mir und weiche nimmer Licht laß mich auch nicht von dir abweichen, schönstes Licht! as Licht 5 3. Du wesentliches Wort warst bei Gott, eh geleget Stern der Grund der großen Welt, da sich dein Herz beweget Hdieses RG zur Liebe gegen mich; ja du warst selber Gott, damit IIes sein. du machtst im Fleisch Sünd, Höll und Tod zu Spott. „. Was hat, o Jesu, dich von Anfang doch bewogen? Was hat vom Himmelsthron dich in die Welt gezogen? Ach deine große Lieb und meine große Not hat deine Glut entflammt, die stärker als der Tod. einen 9—0 eg der Höl du genieß sein. 5. Du bist das Wort, wodurch die ganze Welt for⸗ strahle i mieret, denn alle Dinge sind durch dich ans Licht ge⸗ Weihnacht führet. Ach so bin ich, mein Heil, auch dein Geschöpf wie ich. und Gab, der alles, was ich bin, von dir empfangen hab. Uanzes voh 6. Gib, daß ich dir zum Dienst mein ganzes Herz er⸗ 1624 166½ gebe, auch dir allein zum Preis auf dieser Erde lebe; a Jesu, laß mein Herz ganz neu geschaffen sein und 15 Fritzsch i. dir bis in den Tod gewidmet sein allein! ——— 7. Ach laß nichts in mir sein, was du nicht hast —.— geschaffen, reut alles Unkraut aus und brich des Feindes Waffen! Was bös, ist nicht von dir, das hat der Feind getan, du aber führ mein Herz und Fuß auf ebner Bahn! Seelen, daß mirs in Ewigkeit an Trost nicht solle O Liebe, die den Himmel hat zerrissen, die sich mir ins Elend niederließ, was für ein Trieb 0 der Gottheit nun gekrönet, da sie der Himmel selbstf ihm, dem Quell der Gnaden, so dient mir selbst dah Weihnachtslieder 8. Das Leben ist in dir und alles Licht des Leben laß an mir deinen Glanz, mein Gott, nicht sein ven gebens! Weil du das Licht der Welt, so sei mein Leben licht, o Jesu, bis mir dort dein Sonnenlicht anbricht. Lorenz Lorenzen g. 1660 4 17 54. Eigene Melodie. dich bewegen müssen, der dich zu mir ins Jammerth verwies? Die Liebe hat es selbst getan, sie schaut a⸗ Mutter mich in meinem Jammer an. 2. Die Liebe ist so groß in deinem Herzen, daß di für mich das größte Wunder tust; die Liebe macht di meinetwegen Schmerzen, daß mir zu gut du unte Dornen ruhst. O unerhörter Liebesgrad, der selbst de Vaters Wort ins Fleisch gesenket hat! 3. Die Liebe ist mein Anverwandter worden, mei Bruder ist selbst die Barmherzigkeit, der Gottheit Que lebt nun in meinem Orden, die Ewigheit vermählt si mit der Zeit, das Leben selbst ist Mensch geborn, di⸗ Glanz der Herrlichkeit, das Licht, das wir verlorn. 4. In ihm wird nun die Menschheit ausgesöhnet, dih Reinigkeit der Seele wiederbracht; sie wird als Brah angelacht. Die Menschheit wird nun ganz erneut um als 9— reiner Thron der Gottheit eingeweiht. Die Weisheit spielt nun wieder auf der Erden dadurch das Paradies im Menschen grünt; nun Rönnen wir aus Gott geboren werden, weil die Geburt de die wohl geborne Seele spürt, dah Herren dazu dient; sie ein andrer Geist aus ihrem Ursprung rührt. 6. Kein Elend kann nun unserm Herzen schaden Immanuel ist bei uns in der Not. Ich gehe nur 0 Elend und der Tod; der Jammer hängt mir nur noch an der mir in Christo doch nicht schädlich werden kann. 7. Die Sünde kann mich auch nicht mehr verdammen dieweil sie selbst durch ihn verdammet ist. Was shn *) Sprüche 8, 30, 31. mich der 1 9. Auf, freue dich und Glan vpöllig wie in Christo 55. NVmge Singe Ehre! Se zu den V 2. Jaru Erden!„ nun werd heut; fre 3. Sel beuget; s Gott wir anbetet 1 4. Go verstehen zu sehen. die ihr z 5. Ha gedenken mir scher darin ur 6. Kö dem ich HJollst es der Sün 9 des Leben t sein ven anbricht. Trieb h. Jammerth e schaut e macht di du unte r selbst di orden, meiß ttheit Queh ermählt sih geborn, de erlorn. esöhnet, di als Brauh nel selbst ö erneut un er Erden, rmun können Geburt de— spürt, da rt. en, schaden ehe nur 30 ö selbst dal ur noch af kann. herdammen zas schaden, ein Lebemn 1660 +ι die sich zen, daß R. Weihnachtslieder 51 nun der Seele ihre Flammen, weil Christi Blut und Wasser in sie fließt? Immanuel löscht ihren Trieb, er läßt die Seele nicht, er hat sie viel zu lieb. 8. Ich habe nun ein ewig Leben funden, viel Reich⸗ tum, Ehr und Wohllust schenkt er mir; ich bin mit ihm, er ist mit mir verbunden, den ich in mir mit Liebes⸗ wirkung spür. Ich bin vergnügt und ganz gestillt, weil mich der lautre Strom aus seiner Lieb erfüllt. 9. Auf, auf, mein Geist, vergiß die Trauerlieder, er⸗ freue dich in dieser Liebesmacht! Des Himmels Kraft und Glanz bestrahlt dich wieder, und der Verlust ist völlig wiederbracht. O ewig, ewig wohl ist mir, daß ich in Christo nun ein Wohlgefallen spür. Chr. Fr. Richter g. 1676 1 1711. 55. Mel.: Lobe den Herren, den mächtigen König.(Siehe Nr. 450.) NVEnae ihr Himmel, frohlocket, ihr englischen Chöre! Singet dem Herren, dem Heiland der Menschen zu Ehre! Sehet doch da, Gott will so freundlich und nah zu den Verlornen sich kehren. 2. Jauchzet, ihr Himmel, frohlocket, ihr Enden der Erden! Gott und der Sünder die sollen zu Freunden nun werden; Friede und Freud wird uns verkündiget heut; freuet euch, Hirten und Herden! 3. Sehet dies Wunder, wie tief sich der Höchste hier beuget; sehet die Liebe, die endlich als Liebe sich zeiget! Gott wird ein Kind, träget und hebet die Sünd. Alles anbetet und schweiget. 4. Gott ist im Fleische: wer kann dies Geheimnis verstehen? Hier ist die Pforte des Lebens nun offen zu sehen; gehet hinein, macht euch dem Kinde gemein, die ihr zum Vater wollt gehen. R 5. Hast du denn, Höchster, auch meiner noch wollen gedenken? mir schenken; sollt nicht mein Sinn innigst sich freuen darin und sich in Demut ersenken? 6. König der Ehren, aus Liebe geworden zum Kinde, dem ich auch wieder mein Herze in Liebe verbinde, du Hollst es sein, den ich erwähle allein: ewig entsag ich der Sünde. ö 4 Du willst dich selber, dein Herze der Liebe leben: gib mir auch bald, Jesu, die Kindergestalt, ai dir alleine zu kleben. Oies ist der Tag, den Gott gemacht, sein werd in Heil der Welt, dich, seinen Sohn. heit teil, erscheinst im Fleisch und wirst uns Heil. 5. Dein König, Zion, kommt zu dir;„ich komm, 0 Gelobt sei, der da hommt im Herrn! ihn schützt, der in des Vaters Schoße sitzt? Weihnachtslieder 7. Süßer Immanuel, werd auch geboren inwendiz komm doch, mein Heiland, und laß mich nicht längen elendig! Wohne in mir, mach mich ganz eines mit dis und mich belebe beständig! ö 8. Menschenfreund, Jesu, dich lieb ich, dich will it 10. Die in aller Christ im erheben, laß mich doch einzig nach deinem Gefallen nuu Gerh. Tersteegen g. 1697 4 17000 56. Mel.: Vom Himmel hoch da komm ich her.(Siehe Nr. 38.) aller Welt gedacht, ihn preise, was durch Jesum Christ im Himmel und auf Erden ist. 2. Die Völker haben dein geharrt, bis daß die Zei erfüllet ward; da sandte Gott von seinem Thron daz 3. Wenn ich dies Wunder fassen will, so steht mein Geist vor Ehrfurcht still; er betet an und er ermißth daß Gottes Lieb unendlich ist. 4. Damit der Sünder Gnad erhält, erniedrigst dul dich, Herr der Welt, nimmst selbst an unsrer Mensch Buche steht von mir: Gott, deinen Willen tu ich gern.“ 6. Herr, der du Mensch geboren bist, Immanuel und. Friedefürst, auf den die Väter hoffend sahn, dich, Gol Messias, bet ich an. 7. Du unser Heil und höchstes Gut, vereinest dich mit Fleisch und Blut, wirst unser Freund und Brudel hier, und Gottes Kinder werden wir. 8. Durch Eines Sünde fiel die Welt, Ein Mittla ists, der sie erhält. Was zagt der Mensch, wenn deln 9. Jauchzt, Himmel, die ihr ihn erfuhrt, den Taß der heiligsten Geburt, und Erde, die ihn heute siehl sing ihm, dem Herrn, ein neues Lied! x sü ⸗e höch⸗sten E 4fl.— al⸗-len 2. De hin, die Sündena weite Hi 3. Ve los, Gott er will, vertraue 4. Dr und nah ist da; worten: herein! ich will 10 efallen N gestalt, an 1697 7 17601 e Nr. 38.) n werd in irch Jesun aß die Zeih Thron das steht mein er ermißt. riedrigst du rer Mensch Heil. ) komm, im ich gern. nanuel und „dich, Gotl reinest dich ind Brudet! in Mittlenh wenn der „den Tah heute sieht Weihnachtslieder ö 53 10. Dies ist der Tag, den Gott gemacht, sein werd in aller Welt gedacht, ihn preise, was durch Jesum Christ im 29 und auf Erden ist. Chr. F. Gellert g. 1715 4 1769. Mel.: Aus meines Herzens Grunde. Hamburg 1598. IESEE E———.—.— 1 INEEEEE 0 1— +—.—.. +2 4— Der heil ⸗ ge Christ 1. kom ⸗ men, der des freun sich al ⸗ le From⸗ men am 1. ·ZJe E* HN ͤ——— öDSSDEDieeeeee‚eeeee‚eEE EE........ —————..—— sü⸗ ße Got⸗ tes⸗ sohn. höch⸗ sten Him⸗ mels⸗ thron; 12——— +—— 4 SS8* f.——.—— 22 ist.— muß prei⸗ sen hoch und lo ⸗ ben mit .—. al⸗len En⸗geln dro⸗ ben den lie⸗ben heil⸗den Christ. 2. Das Licht ist aufgegangen, die lange Nacht ist hin, die Sünde ist gefangen, erlöset ist der Sinn, die Sündenangst ist weg, und Liebe und Entzüchen baun weite Himmelsbrüchen aus jedem schmalsten Steg. 3. Verwaiset sind die Kinder nicht mehr und vater⸗ los, Gott rufet selbst die Sünder in seinen Gnadenschoß; er will, daß alle, rein von ihren alten Schulden, vertrauend seinen Hulden, gehn in den Himmel ein. 4. Drum freuet euch und preiset, ihr Kindlein fern und nah! Der euch den Vater weiset, der heilge Christ ist da; er ruft so freundlich drein mit süßen Liebes⸗ worten: Geöffnet sind die Pforten, ihr Kinder, kommt herein! Ernst Moritz Arndt g. 1769 4 1860. 54 IV. Neujahrslieder 6. All thron, die Sohn, und vor allem 4. Er hat unser verschonet aus väterlicher Gnad wenn er sonst hätt gelohnet all unsre Missetat mitl gleicher Straf und Pein, wir wären längst gestorben in mancher Not verdorben, die wir voll Sünden sein. 5. Nach Vaters Art und Treuen er uns so gnädig istz wenn wir die Sünd bereuen und glaubn an Jesum Christ herzlich ohn Heuchelei, tut er all Sünd vergeben, lindert die Straf daneben, steht uns in Nöten bei. E. 2 60 H.5 2 Mel.: Von Oott will ich nicht lassen. Erfurt 100 Eigen VWYD— ö 2——— Helft mir Gotts Gü ⸗ te We„sen, ihr* ö mit G'sang und an⸗dern ei ⸗sen ihm öDSDSDSSESISSSS‚‚e‚.......—.. —— 50 dan⸗hen Chri⸗sten ins ⸗ge⸗ mein. 1 1. 3 all ⸗zeit dank⸗bar sein.) Eür e at 53—— I—.— uud Ger Zeit. da sich das Jahr ge⸗ en ⸗det, die Sonn sich 22 210 ..——& dem höch ————————— bewahren zu uns wen ⸗ det, das neu Jahr ist nicht weil. 3. Da ů nuötig ist 2. Erstlich laßt uns betrachten des Herren reich uns und Gnad und so gering nicht achten sein unzählig Wohltat. 4. All stets führen zu Gemüt, wie er dies Jahr gegeben all Gewissen Notdurft diesem Leben und uns vor Leid behüt; auvsbreite 3. Lehramt, Schul, Kirch erhalten in gutem Fried une Der und Ruh; Nahrung den Jung und Alten bescheren ewig sei auch dazu und mit gar milder Hand sein Güter aus 6. O ö gespendet, Verwüstung abgewendet von diesem Ort und gnädigli⸗ 5 ö löse un Eiger neu⸗e Erfurt 15 ö Neujahrslieder 55 6. Al solch dein Güt wir preisen, Vater im Himmels⸗ hroi die du uns tust beweisen durch Christum, deinen Sohn, und bitten ferner dich: Gib Fried in diesem Jahre, vor allem Leid bewahre und nähr uns mildiglich! 1 Paul Eber g. 1511 7 1569. Eigene Melodie. Darmstadt 1687. —9 4 4 —3——.ꝗ—— 1H— 1— 0———— — ö ö— en ihn Das al ⸗te Jahr ver⸗-gan⸗gen ist, wir PDP dan⸗ ken dir, Herr Je-su Christ, daß du in Not.— uns zu der —.— ö— .—...—I——————4—4—.. ———— Sonn ft c9 und Ge⸗fahr be⸗wah⸗ret hast viel Zeit und Jahr. ö 2. Wir bitten dich, den ewgen Sohn des Vaters in dem höchsten Thron, du wollst dein arme Christenheit bewahren ferner allezeit. icht weit. 3. Daneben gib uns Fried und Ruh und was uns Höti ist dazu, durch deine starke Gnadenhand beschütze rren reichh uns und unser Land! ig Wohltat, 4. All Sünd und Schwachheit uns verzeih, ein gut gegeben al. Gewissen stets verleih, gib, daß wir deines Namens Ehr sehüt;. auusbreiten immer mehr und mehr. utem Fried n bescherel Güter aus⸗ m Ort und Iise Gnad issetat mih gestorben inden sein. gnädig ist, an Jesum )vergeben, bei. neu⸗e Jahr geht an: 5. Und wenn es dir, o Herr, gefällt, uns abzufordern aus der Welt, so gib ein selig Ende hier, daß wir dort ewig sein bei dir. 6. O Jesu Christ, erbarme dich, hör unsre Bitte gnädiglich, durch dein Verdienst, durch deinen Tod, er⸗ löse uns aus aller Not! Str. 1—2 1598. Str. 3—6 1588. Eigene Melodie. Wünn Schop 1643. —0 4* 60.E 4.—— 14.—5 Hil Herr Le⸗ su, laß ge ⸗lin gen. hilf, das . S..S..II.IIIII I I IIIII ,.,. laß es neu e Kräf⸗te brin⸗gen. ö ö ö 56 Nieußjahrslieder —— 85— ——*—— ů—.— 2—— 2 7———.— e.—.—* 5——— daß aufs neu 19 3K—5———— neu⸗ es Glück ind ö — neu ⸗ es Le⸗ ben wol⸗ lest du aus Gna⸗den ge⸗ 9010 ö 2. Meiner Hände Werk und Taten, meiner Zunge Red und Wort müssen nur durch dich geraten und ganz glücklich gehen fort; neue Kraft laß mich erfüllen, zu verrichten deinen Willen. 3. Was ich dichte, was ich mache, das gescheh in dir allein; wenn ich schlafe, wenn ich wache, wollest du, Herr, bei mir sein; geh ich aus, wollst du mich leiten; komm ich heim, steh mir zur Se iten! 4. Laß mich beugen meine Kniee nur zu deines Namens Ehr; hilf, daß ich mich stets bemühe, dich zu preisen mehr und mehr; laß mein Bitten und mein Ileren doch im Himmel vor dir stehen! 5. Laß mich, Herr, in deinem Namen fröhlich nehmen Speis und Trank; Güter, die von dir herkamen, fordern ja von mir den Dank. Deine Weisheit kann mich stärken zu der Lieb und guten Werken. 6. Mein Gebet das müß aufsteigen, Herr, vor deinen Gnadenthron; dann wirst du zu mir dich neigen wie zu deinem lieben Sohn. Herr, ich weiß, es wird vor allen dies mein Opfer dir gefallen. ů 7. Laß dies sein ein Jahr der Gnade, laß mich büßen meine Sünd, hilf, daß sie mir nimmer schade und ich balb Verzeihung find, Herr, in dir; denn du, mein Leben, kannst die Sünd allein vergeben. ö 8. Tröste mich mit deiner Liebe, nimm, o Gott, mein Flehen hin, weil ich mich so sehr betrübe, ja voll Angst und Zagen bin; stärke mich in meinen Nöten, daß ö Sünd und Tod' nicht töten. 9. Herr, du wollest Gnade geben, daß dies Jahr mir heilig sei, und ich christlich könne leben sonder Trug und Heuchelei, daß ich noch allhie auf Erden fromm und möge werden, 0. L. Frömmig beten jed laß mich 2. W zum and neuen, 8.— durch Z Welt be ——3——— und ganz cheh in dir wollest du, trich leiten; gu deines he, dich zu und mein ich nehmen en, fordern rich stärken vor deinen gen wie zu )vor allen nich büßen nd ich baldb ein Leben, Bott, mein voll Angst. daß mich Jahr mit Trug und wund selih Glück und ge⸗ ben! ner Zunge rfüllen, zu Neujahrslieder 5⁷ 10. Laß mich armen Sünder ziehen deinen Weg der Frömmigkeit, laß mich Stolz und Hoffart fliehen, eifrig beten jederzeit; laß mich Schand und Unzucht meiden, laß mich willig Unglück leiden! 11. Jesus richte mein Beginnen, Jesus bleibe stets bei mir, Jesus zähme mir die Sinnen, Jesus sei nur mein Begier, Jesus sei mir in Gedanhen, Jesus lasse nie mich wanken. 12. Jesu, laß mich fröhlich enden dieses angefangne Jahr, trage stets mich auf den Händen, halte bei mir in Gefahr! Freudig will ich dich umfassen, wenn ich soll die Welt verlassen. ö Mel.: Nun laßt uns Gott dem Herren. 2—— ——— 2 + 61. EN I——————— »Nun laßt uns gehn und tre⸗ ten mit 5——— 2 35 —— ——— Sin⸗gen und mit Be⸗ten zum Herrn, der un-serm 366366 ö —— ben. —————.— +— 2 2 2 + I— — Le⸗ ben bis her Kraft hie⸗ ge ⸗ ge⸗ 2. Wir gehn dahin und wandern von einem Jahr zum andern, wir leben und gedeihen vom alten bis zum neuen, 3. Durch so viel Angst und Plagen, durch Zittern und durch Zagen, durch Krieg und große Schrecken, die alle Welt bedecken. 4. Denn wie von treuen Müttern in schweren Un⸗ gewittern die Kindlein hier auf Erden mit Fleiß be⸗ wahret werden, ö 5. Also auch, und nichts minder läßt Gott ihm seine stzen. wenn Not und Trübsal blitzen, in seinem Schoße itzen. ö 6. Ach Hüter unsers Lebens, fürwahr, es ist vergebens mit unserm Tun und Machen, wo nicht dein Augen wachen. Nikolaus Selnecker 1587. * 1——.— — 1 ö 58 923 Neufjahrslieder 7. Gelobt sei deine Treue, die alle Morgen neue; Lo sei den starken Händen, die alles Herzleid wenden. 8. Laß ferner dich erbitten, o Vater, und bleib mitten in unserm Kreuz und Leiden ein Brunnen unsrei Freuden! ö 9. Gib mir und allen denen, die sich von Herzen und deiner Hulde, ein Herz, das sich sehnen nach dir gedulde. 10. Schleuß zu die Jammerpforten und laß an allen Orten, wo Krieg und Blutvergießen, die Freudenströme fließen! 11. Sprich deinen milden Segen zu allen unsern Wegen, laß Großen und auch Kleinen die Gnadensonne scheinen! 995 12. Sei der Verlaßnen Vater, der Irrenden Berater, der Unversorgten Gabe, der Armen Gut und Habe! 13. Hilf gnädig allen Kranken, gib innat En Ge⸗ danken den hochbetrübten Seelen, die sich mit Schwer⸗ mut quälen. 14. Und endlich, was das meiste, füll uns mit deinem jühre. der uns hier herrlich ziere und dort zum Himmel führe. ö 15. Das alles wollst du geben, o meines Lebens Leben, mir und der Christenschare zum selgen neuen Jahre! Paul Gerhardt g. 1607 4 1670, Mel.: Du Lebensbrot, Herr Jesu Christ. Halle 1700 6 EREESEESSEE 2. EEEEEEE EEEEEIE E E Gott⸗lob. ein Schritt zur E⸗ wig⸗keit ist ö zu dir im Fort⸗gang die ⸗ ser Zeit mein —— Le—1=2——— ———————— —.— —.—.—..—.—..—..x.. 2—.* Le ⸗ ben fleußt und al ⸗B le Gna ⸗ de 122— 2 ö— 2 ———— sich er⸗geußt in mei⸗ ne o Quell, dar⸗ aus mein Seel zum Le⸗ben. 2. Ich allzu lang umfange, werde gan 3. Doch und Stund mit Herz von nun entgegen. 4. Ich Liebe tren den Bräu dich dort schenken. 5. Dru Jahr geen nochmals ich gelang 6. Wer wanken, Glaubens Herz sich steige. 7. Geh unerschroc neue; Lob enden. iß an allen udenströme len unsern nadensonne mit deinem im Himmel ies Lebens lgen neuen 1607 7 1676, Halle 1704 Gakeit ist Zeit mein — aus mein diesen Dag befreit. ein Tag zum andern spricht: Alles, was von Adams Erben, Groß und Kleine müssen sterben. 59 2. Ich zähle Stunden, Tag und Jahr, und wird mir allzu lange, bis es erscheine, daß ich gar, o Leben, dich umfange, damit, was sterblich ist in mir, verschlungen werde ganz in dir, und ich unsterblich werde. 3. Doch sei dir ganz anheimgestellt die rechte Zeit und Stunde, wiewohl ich weiß, daß dirs gefällt, daß ich mit Herz' und Munde dich kommen heiße und darauf von nun an richte meinen Lauf, daß ich dir Romm entgegen. 4. Ich bin vergnügt, daß mich nichts kann von deiner Liebe trennen, und daß ich frei vor jedermann dich darf Neujahrslieder. den Bräutgam nennen, und du, o teurer Lebensfürst, dich dort mit mir vermählen wirst und mir dein Erbe schenken.. ö 5. Drum preis ich dich aus Danhbarkeit, daß sich das Jahr geendet, und also auch von dieser Zeit ein Schritt nochmals vollendet, und schreite hurtig weiter fort, bis ich gelange an die Pfort Jerusalems dort oben. 6. Wenn auch die Hände lässig sind und meine Kniee wanken, so biet mir deine Hand geschwind in meines Glaubens Schranken, damit durch deine Kraft mein Herz sich stärke, und ich himmelwärts ohn Untexlaß auf⸗ steige. ö 7. Geh, Seele, frisch im Glauben dran und sei nur unerschrocken, laß dich nicht von der rechten Bahn die Lust der Welt ablochen! So dir der Lauf zu langsam deucht, Liebe! 8. O Jesu, meine Seele ist zu dir schon aufgeflogen, du hast, weil du voll Liebe bist, mich ganz zu dir gezogen. Fahr hin, was heißet Stund und Zeit, ich bin schon in der Ewigkeit, weil ich in Jesu lebe. Aug. Herm. Francke g. 1663. 4 1727. 63. Mel.: Freu dich sehr, o meine Seele.(Siehe Nr. 27.) ö A5 wie laufen doch die Jahre, wie verschwindet doch die Zeit, und ich bleibe von der Bahre, noch bis Ich weiß wohl, o Lebenslicht, daß so eile, wie ein Adler fleugt, mit Flügeln süßer nicht gefällt. Stärke mich von deiner Höh, so wird auth das größte Weh, das mir oft zu schwer geschienen, mi wo wir keine Zeit mehr wissen. Christoph Pfeiffer g. 1689 4 175½ 6⁰ Neujahrslieder 2. Doch du hast durch deine Güte wie ein Wächles mich bewacht, daß der Tod die Leibeshütte noch nicht ih das Grab gebracht. Ach wie soll ich das verstehn, da doch andre, schlafen gehn, und gar viele schon begraben, di noch nicht mein Alter haben? 3. Herr, ich bin ja zu geringe dieser großen Gütiß keit. Wenn ich mein Verzeichnis bringe der bisher ge noßnen Zeit, so entfällt mir aller Mut, weil die Rech nung gar nicht gut. Wie viel Jahre sind verdorben da ich nicht der Welt gestorben! 4. Doch ich will auf Mittel denken und auf Buße seis bedacht; Jesus kann die Schuld versenken, die ich 0 hieher gemacht. Lieber Vater, steh mir bei, daß nmn keine Heuchelei sich in meinem Herzen finde, wenn ich des mich unterwinde. 5. Willst du mich noch ferner lassen hier in diese bösen Welt, ach so hilf mir alles hassen, was dem Geist zu meinem Besten dienen. 6. Steh mir allezeit zur Rechten, denn du bist ½ Sonn und Schild; hilf uns, deinen armen Knechten, wi und wo und wann du willt. Wenn die Tage böse sein ach so ruf ins Herz hinein: Lernt euch in die Zeites schicken, so wird alles heilsam glüchen. 7. Endlich, wenn der Lauf zu Ende, so befehl ihh meinen Geist dir in deine treuen Hände, der du 00 und Vater heißt. Ach ich freu mich schon darauf, daß it nach vollbrachtem Lauf dort der Freude soll genießen Mel.: Hosianna Davids Sohn. Johann Ulich 10N ⸗ sus sell di. Lo⸗ sung sein, da ein ö ö„su Na⸗me soll al⸗ lein de ⸗nau 6—.— 2 I —— neu ⸗-es Jahr er ⸗ schie-nen: e Li zum Pa⸗ nie⸗ re die ⸗nen. die in seinemn gißt: daß —ñ—— Bun⸗ de 2. Jesu schallen, un nennt ist. Herz zum 3. Unsre Geht uns stehen, un Segen sein 4. Alle süßen, so müssen. IJ Kummer st Mel.: 65. sei auch ei ich nun n · se 2 —— Trä⸗nen. 2. Wat gibt? war liebt? So nun stumre Herz, war 3. Daß ein Wächte..— noch nicht ehn, da dan egraben, du oßen Gütie r bisher ge⸗ il die Rech verdorben e, wenn ich er in diesch dem Geist so wird auc chienen, mi⸗ du bist ½ »echten, wi⸗ ge böse sein n die Zeiten o befehl it der du Golh rauf, daß ich U oll genießen 1689 4 1758½ hann Ulich 16⁷⁴ — . da ein ide⸗nen —— — sei nen ih stehen, müssen. Trä⸗nen. die ge⸗ „Neulahrslieder— 61 SPP. I SS stehn und auf sei⸗ nem We ⸗ ge gehn. Bun ⸗ de 2. Jesu Name, Jesu Wort soll bei uns in Zion schallen, und so oft wir; an den Ort, der nach ihm ge⸗ nennt ist. wallen, mache seines Namens Ruhm unser Herz zum Heiligtum! 3. Unsre Wege wollen wir nur in Jesu Namen gehen. Geht uns dieser Leitstern für, so wird alles wohl be⸗ und durch seinen Gnadenschein alles voller 4. Alle Sorgen, alles Leid soll der Name uns ver⸗ süßen, so wird alle Bitterkeit uns ein Segen werden Jesu Nam sei Sonn und Schild, welcher allen Benjamin Schmolck g. 1672 4 1737. Kummer stillt. Das Jahr geht still zu En ⸗ de. nun Imn Got ⸗tes treu e Hän ⸗ de leg E sei auch stil! mein Herz.“ ich nun—.——. Schmerz +— + + +* V. I + + + — + 1 + 2 1— schlo sen, was Golt der Herr nur weiß. die 1I— I.* und was dies Jahr um⸗ flos⸗sen. die Wun⸗den bren⸗nend heiß. 2. Warum es so viel Leiden, so Rurges Glüch nur gibt? warum denn immer scheiden, wo wir so sehr ge⸗ liebt? So manches Aug gebrochen und mancher Mund nun stumm, der erst noch hold gesprochen— du armes Herz, warum? 3. Daß nicht vergessen werde, was man so gern ver⸗ 5 daß diese arme Erde nicht unsre Heimat ist. Es hat SSSSEEEEE wärts! Und ist es uns hienieden so öde, so allein, oln in deinem Frieden uns hier schon selig sein! Eleonore Fürstin Reuß geb. Gräfin zu Stolbon g. 3. ů — 64 25 Epiphaniaslieder der Herr uns allen, die wir auf ihn getauft, in Zich goldnen Hallen ein Heimatrecht erkauft. 4. Hier gehen wir und streuen die Tränensaat Feld, dort werden wir uns freuen im selgen Himmeh zelt; wir sehnen uns hienieden dorthin ins Baterhat 2. Von d 3. Du bi und wissens: Die geschieden, die ruhen dort schon aupermeldt, d· 5. O das ist sichres Gehen durch diese Erdenzeit: mund Geld, p immer vorwärts sehen mit selger Freudigkeit; wird ugüldne Kror durch Grabeshügel der klare Blich verbaut, Herr, 90 der Seele Flügel, daß sie hinüberschaut. du Spott u 4. Do 6. Hilf du uns durch die Zeiten und mache fest desich weit, de Herz, geh selber uns zur Seiten und führ uns o Du w 835 4 1903 „V. kpiphaniaslieder. und Gewalt, bald. 5. Du I nimm mich meinen Lau Teufel, Sün rett mich ar 9*. dein Reich soll e⸗wig wäh ⸗ ren. im J 6. Du schönen Ster Mel.: Lob Gott getrost mit Singen. Geistlich Rürnberg löh Herzen fern t........*—— Christenheit . Hn +L + I I— +* 66—X 8*.* N 5(eu R it ——.— Ewig Eit. 90*. ORö⸗nig al⸗ ler Eh ren, Hen Eigene N. I 2 HEE e e —. 2 E — —— 2— + 2 — Je⸗ su, Da⸗vids Sohn. hilf, daß all⸗bier au Him⸗- mel ist dein Thron: 0. E ö —5—— +— 1— I— DSSSiSSEEEEEE ————— 2—— all, lobt Er⸗den den Men⸗schen weit und breit dein Reich be⸗Kannt möß mal. dankt =.—.5 — 55 0 65,55 S.S............. wer⸗den zur See⸗len S... lig⸗ keit aue 593 15 Vaterha rt schon ah sache fest de uns heimg h Rürnberg 1560 — ren, Hen ren, im ll-hier au be⸗kannt moͤh — lig⸗ keit. 1 in zu Stolhen Epiphaniaslieder 63 2. Von deinem Reich auch zeugen die Leut aus Mor⸗ genland, die Knie sie vor dir beugen, weil du ihn'n bist bekannt; der neu Stern auf dich weiset, dazu das Ugöttlich Wort. Drum man dich billig preiset, daß du bist unser Hort. 3. Du bist ein großer König, wie uns die Schrift meldt, doch achtest du gar wenig vergänglich Gut ver rdenzeit: mund Geld, prangst nicht auf teurem Rosse, trägst keine eit; wird ugüldne Kron, sitzst nicht im steinern Schlosse, hier hast ut, Herr, g. du Spott und Hohn. 4. Doch bist du schön gezieret, dein Glanz erstreckt sich weit, dein Güt allzeit regieret und dein Gerechtig⸗ keit. Du wollst die Frommen schützen durch dein Macht allein, o lHund Gewalt, daß sie im Frieden sitzen, die Böfen stürzen b bald. nimm mich auf, dein Güte schenke mir Armen und segne meinen Lauf! Den Feinden wollst du wehren, dem rett mich aus aller Not! 6. Du wollst in mir entzünden dein Wort, den schönen Stern, daß falsche Lehr und Sünden sein meinem Herzen fern. Hilf, daß ich dich erkenne und mit der Christenheit dich meinen König nenne jetzt und in— Ewigkeit. Martin Behm g. 1557 4.1622. Eigene Melodie. Melchior Vulpius 1609. —5 A— V—— 2— 67 F——.— 23 4n-. + 4— U.————————— 5 ö—— Lo⸗ bet den Herrn, ihr Hei⸗ den preist ihn, ihr Böl ⸗ber all ⸗ zu⸗ E..r...: 8——‚——— 1055 2 1—— 1 all, lobt Gott von Her ⸗ zens⸗grun⸗de, ö mal. dankt ihm zu al ⸗ ler Stun⸗de, daß er euch N —— + 12 2 Lie Eum— 2 7 m— 222—. —— 1——— * 5. Du wollst dich mein erbarmen, in dein Reich. Teufel, Sünd und Tod, daß sie mich nicht versehren: 64 Eypiphaniaslieder +.—* +— +„— 2 7 22 2 —— 12.——3*e Gnad in Chri⸗ sto. sei ⸗ nem Soh ⸗ ne ungewiß; unsern We 6. Nun, 2. Denn seine groß Barmherzigheit tut über 1 stets walten, sein Wahrheit, Gnad und Gütigheit scheinet Jung und Alten und währet bis in Ewigh— und Nacht, Schrecken ins Sünde 7. Sche schenkt uns aus Gnad die Seligkeit, drum singet Ha Licht des Wer⸗de licht du Stadt der Heisden. und luja! Joachim Sartorius i fallen kan 5 erfreuen, Eigene Melodie. bei Johann Valthasar König. 8. Gib, E+.——.— 1, 1 2..— a jeder 68.— Gerechtigk die Sterne hau⸗e. welch ein Gl Freu⸗den ü 9. Dein Schau e, welch ein Glanz mit Freu⸗den u Haller Not, ———— auch gar ————— müsse mir Sa⸗ lem. wer⸗ de lichtl.I Gott hat d Et Müen Wer S nenn 40½f Gott hat de ⸗rer nicht di bösen Wel dei⸗=brich 1) 2 ö dei⸗ nem Haupt an⸗bricht schon, st .— schönsten — 1 V— TD——— 1— ——— 2 70 ges⸗ sen, die im Fin ⸗siern sind ce⸗ ses„ sen 69. ö reuet e 2. Ach wie waren wir verblendet, ehe noch dies A. brach an! Ja da hatte sich gewendet schier vom Him jedermann; unsre Augen und Gebärden klebten ein an der Erden. ö 3. Gottes Rat war uns verborgen, seine Gnade schi uns nicht; Klein und Große mußten sorgen, jedem feh es an dem Licht, das zum rechten Himmelsleben seis Glanz uns sollte geben. 4. Aber wie hervorgegangen ist der Aufgang s9 der Höh, haben wir das Licht empfangen, welches viel Angst und Weh aus der Welt hinweggetrieben,‚ nichts Dunkles überblieben. 5. Jesu, reines Licht der Seele, du vertreibst! Finsternis, die in dieser Sündenhöhle unsern Tritt ma⸗ * und schwe wie Blitz Leben, da 3. Nur lich habe ändert er wird er kommen 1 Soh„ e Epiphaniaslieder 65 ungewiß; Jesu, deine Lieb und Segen leuchten uns auf unsern Wegen. ö 6. Nun, du wollest hie verbleiben, liebster Jesu, Tag und Nacht, alles Finstre zu vertreiben, das uns so viel tut über 9 5in Ewighe Sartorius 10 Gütigkeit ins Sündenmeer verfallen! Ithasar Königeh Schrecken macht; laß uns nicht im Dunkeln wallen noch 7. Schenk uns, Herr, das Licht der Gnaden, das ein u singet Hal Licht des Lebens ist, ohne welches leicht in Schaden fallen kann ein frommer Christ; laß uns dieses Licht erfreuen, wenn wir aus der Tiefe schreien. ö 8. Gib, Herr Jesu, Kraft und Stärke, daß wir dir zu jeder Zeit durch geliebte Glaubenswerke folgen in Gerechtigkeit und hernach im Freudenleben heller als rer nicht u bösen Welt, dein * · ses„ sen die Sterne schweben. ö 9. Dein Erscheinung müß erfüllen mein Gemüt in aller Not, dein Erscheinung müsse stillen meine Seel auch gar im Tod; Herr, in Freuden und im Weinen müsse mir dein Licht erscheinen. 10. Jesu, laß mich endlich gehen freudig aus der so helles Licht zu sehen, das mir dort schon ist bestellt, wo wir sollen unter Kronen in der schönsten Klarheit wohnen. 3 Johann Rist g. 1607 1667. ů 69. Mel.: Freu dich sehr, o meine Seele.(Siehe Nr. 27.) noch dies Y r vom Him klebten ein e Gnade sch en, jedem feh elsleben sein wie Blitz und Donner fort; Aufgang s9 en, welches ggetrieben,? vertreibst rn Tritt ma⸗ 23.—— euch, ihr Gotteskinder, preiset mit inir Gottes Macht, freuet euch, ihr armen Sünder, laßt der Welt den Stolz und Pracht! Freut euch, daß euch Gott regiert und zu seiner Kirche führt, daß wir armen Heiden können uns nun Gottes Kinder nennen. 2. Seine Herrschaft sich erstrecket über alles, was da lebt, seine Hand schützt und bedecket, was sich reget, lebt und schwebt; wenn er spricht, so geht sein Wort schnell das durchdringet Geist und Leben, das kann Trost und Leben geben. „3. Nun, ihr Sünder hier auf Erden, wollt ihrs end⸗ lich haben gut, wollt ihr Gottes Kinder werden, ei so ändert euren Mut, preiset Gottes Güt und Macht, so wird er euch geben Kraft, daß ihr auch zu ihm könnt kommen und euch freuen mit den Frommen. 5 ———————— 70. 33 66 Epiphaniaslieder 4. Aller Heiden Trost ist kommen, Jesus, mI Freudenlicht, der Beschirmer aller Frommen, uns Schutz und Zuversicht; preiset seine Güt und Treu,! uns noch wird immer neu, so wird er euch allen geb hier und dort mit ihm zu leben. Joh. Olearius g. 1611 1 10 556 äsn Davids Sohn. 6646 Ulich 100 4 Je⸗ su, gro⸗ber Aandae der⸗-stern, der aus mei ⸗ ne See⸗le will so gern dir an — 6— d w ewi i, arrir—* 1.— X —— I — 2 II Ja kob ist er · schie=nen,*„ dei ⸗nem Je ⸗ ste die ⸗ nen; nimm doch nimm doch gnä⸗dig an, was ich Ar-mer schen⸗ken Ram 2. Nimm das Gold des Glaubens hin, wie ichs un dir selber habe und damit beschenket bin; so ist dirs liebste Gabe. Laß es auch bewährt und rein in d Kreuzesofen sein. 3. Nimm den Weihrauch des Gebets, laß ihn gnäd dir genügen; Herz und Lippen sollen stets ihn zu opfen vor dir liegen. Wenn ich bete, nimm es auf und spis Ja und Amen drauf! 4. Nimm die Myrrhen bittrer Reu! Ach mi⸗ schmerzet meine Sünde, aber du bist fromm und tih daß ich Trost und Gnade finde und nun fröhlich sprech kann: 43—8 nimmt mein Opfer an. Erdmann Neumeister g. 1671 4 17½%½ 71. Mel.: Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort.(Siehe Nr. 8 Her Jesu Christe, mein Prophet, der aus des Valh Schoße geht, mach mir den Vater offenbar u seinen liebsten Willen hlar! ö von Ange 2. Leh gehorsam so werd ie 3. Gib, heit zeuge schmalen, 4. Meit geopfert s — ewiger Er 5. Gesa kräftiglich ganz volle 6. Ich alles für! die stets it 7. Me unterwerf die mir so 8. So zum Thro dein Eige 9. Hilf schen alley daß mich 10. Du und Proph von nun 9 72. *— he gebor die fragen dies allei 2. Bis ich ihn fii allein die Jesus, un h allen geb⸗ g. 1611 4 100½ zohann Ulich 105 ——————?; ern, der au⸗ ern dir an nimm doch chen⸗ken kam wie ichs un so ist dirs) rein in do⸗ aß ihn gnad ihn zu opfen auf und spii⸗ a. 1671 1 5 n, w d5t? Von —8 dies allein die allerhöchste Weisheit sein. (Siehe Nr.! us des Vale offenbar u Epiphaniaslieder 8. 67 2. Lehr mich in allem, weil ich blind; mach mich gehorsam wie ein Kind, andächtig und stets eingekehrt, so werd ich wahrlich gottgelehrt. g. Gib, daß ich auch vor jedermann von deiner Wahr⸗ heit zeugen kann und allen zeig mit Wort und Tat den schmalen, selgen Himmelspfad. 4. Mein Hoherpriester, der für mich am Kreuzesstamm geopfert sich, mach mein Gewissen still und frei, mein ewiger Erlöser sei! 5. Gesalbter Heiland, segne mich mit Geist und Gnade kräftiglich, schließ mich in deine Fürbitt ein, bis ich werd ganz vollendet sein. ö 6. Ich opfre auch, als Priester, dir mich selbst und alles für und für; schenk mir viel Andacht zum Gebet, die stets im Geist zu dir aufgeht. 7. Mein Himmelshönig, mich regier, mein Alles unterwerf ich dir; rett mich von Sünde, Welt und Feind, die mir sonst gar zu mächtig seind. 8. So kehr du in mein Herz hinein und laß es dir zum Throne sein, vor allem übel und Gefahr mich als dein Eigentum bewahr! 9. Hilf mir im königlichen Geist, mich selbst beherr⸗ schen allermeist, Begierden, Willen, Lust und Sünd, und daß mich nichts Geschaffnes bind. 10. Du hoch erhabne Majestät, mein König, Priester und Prophet, sei du mein Ruhm, mein Schatz und Freud von nun an bis in Ewigkheit!— Gerh. Tersteegen g. 1697 4 1769. 72. Mel.: Ich bin getauft auf deinen Namen.(Siehe Nr. 204.) Hört heut der Weisen große Frage: Wo ist das neu⸗ geborne Kind? Wo sind die Weisen heutzutage, die fragen, wo man Jesum findt? Von heut an soll mir 2. Bis ich ihn ganz in meiner Nähe, bis ich ihn selbst von Angesicht, im Glauben hier, dort wirklich sehe, bis ich ihn finde, ruh ich nicht. Von heut an soll mir dics allein die allergrößte Sorge sein. 5* 68 Passionslieder 3. Behalte, Welt, die tollen Freuden, womit dein YN sein Herz berauscht; es haben heut die weisen Hei das Jesuskind drum eingetauscht, und Jesum finden allein auch meine höchste Freude sein. 4. Erhebt vor ihm, ihr Majestäten, die ihm nicht he lich untertan, und kommt, dies Kindlein anzubeth nicht in Herodis Sinn, heran! Vor ihm sich beugen W allein die Ehre seiner Heilgen sein. ö Chr. K. L. v. Pfeil g. 1712 n VI. Passionslieder Eigene Melodie. 73. ISS— ö 1.—3. Chri⸗ ste du Lamm Got ⸗ tes, der =.......——. trägst die Sün⸗ 1295 u. 2. er b ägs Sün de der Welt. 3.10 Iuns ——TII— —————m— dich un ⸗ serl ö 3. nen Frie⸗den! A*„ 1526. Nach dem Lateinischen Agnus Mel.: O wir armen Sünder Vorreformatorisch. Nürnberg —..——————— ö 74 EHNE——. D——— + ö Eh⸗re sei dir, Chri⸗ste, der du lit⸗ test N DD——— an dem Stamm des Kreu⸗zes — 233 2* E* —— * . 2 2 herr⸗schest mit dem Va⸗ ter in der E⸗ +4 wig ⸗l6 ¶v — hilf un Ky⸗ri e A. d. 14. Eige Vraunschweig— 75. 5 Passionslieder 69 ee Sii SS.... lig weisen Heil i um sfindend hilf uns ar⸗men Sün⸗dern zu der Se⸗lig⸗ beit! 122...— NM ihm nicht hei..... 1..2 ein anzubes—— ch beugen Ko⸗ri⸗e e⸗le⸗ i⸗son, Chri⸗ ste e⸗le⸗i⸗son, Ky⸗ri⸗e e⸗le⸗i⸗son! A. d. 14. Jahrh. N. d. Lat. Laus tibi Christe v. J. Spangenberg. 1568. 4. 1712 Spangenberg 1545 75.————. Vraunschweig——— 1—3 140 Lamm Got⸗ 1. un · schul dig am 2.. all Zeit er⸗ funden ge⸗ dul ⸗ dig. wie⸗ Eigene Melodie. es. der N——— ———.— ö L u. 2. Er· Larur dich mn⸗ser. 6o zSꝛe sul er⸗b 3. Gib uns deinn Frie⸗den. ͤo ZJe ⸗sul gib uns Nach dem Lateinischen Agnus Dei. — x———— —. E—— Stamm des Kreu⸗zes ge⸗schlach⸗ lut S wohl du wur⸗dest ver⸗ach⸗ all Sünd hast du ge nischen Agnus)——— 2— 2— tä, e.——————— ————— ra gen. sonst müß⸗ten wir ver⸗ za ⸗ gen Vorreformatorisch. Mel.: Christus, der uns selig macht. Böhmin Brüder 1531. 76 EU...—.— ————— ‚— O hilf, Con Got⸗ tes es Sohn, durch dein bl ·ter Sei den. daß wir dir stets un⸗ter⸗tan 70 Rassionslieder ö——.— *—.————.— l M⸗u⸗ gend mer⸗ den. dei⸗nen Tod und sein Ur⸗sah= 1. in sol 2., — 2. konnis ni⸗ frucht⸗bar⸗lich be⸗ den ken. ⸗für, Wieswohl 3. stor⸗be ———— 4. der sic —— 2 2—23—. 25. al ⸗le arm und schwach. dir Dank⸗ op⸗ ser schen ⸗ ken 6. bütn un Michael Weiße 7 153N— Eigene Melodie. reformatorisch. Nürnberg . 4 ö 77.*———— 2 1.—0 3 1. O wir ar⸗ men Sün ⸗ der. bami 2. Aus dem Tod wir konn=ten durch unf 3. So nicht wär ge ⸗ kom ⸗ men 1 5. lobt in 4. Sol ⸗ che Gro ⸗ 5e Gna ⸗ de und z. c 5. Des solln wir uns trö ⸗ sten 196 3 80 6. Dar⸗ um wolln wir lo ⸗ben und ——..— — 1— 4——— — öP‚I‚I‚I‚I‚Di‚IiI‚I‚iEieieeiiSieeeieeeeeeeeeeeeieeeeeeee *— 1.—6. Chri 1. uns⸗ re Mis⸗se⸗ tat, dar⸗ in wir emp⸗fan⸗gen 2. un⸗ser ei⸗gen Werk nim⸗mer werdn ge⸗ ret⸗tet, di Chri⸗stus in die Welt und an sich ge⸗nom⸗men 4. vä⸗ter ⸗-li⸗che Gunst hat uns Gott er⸗zei⸗get— Eigene 5. ge⸗ gen Sünd und Tod und ja nicht ver⸗za⸗ gen 478. 6. dan⸗ken al ⸗ le⸗zeit dem Va⸗ter und dem Soh⸗ ne un ——— 4 4 2— + + +— 0 und ge⸗ bo⸗ren sind. 1 hat gebracht uns 10„ le Sün⸗de war zu stark; 4 daß wir würdn er lö⸗ set. so uns⸗re arm Ge⸗stalt und für uns⸗ re Sür„de ge⸗ daß du lau⸗ ter⸗lich um⸗sonst in Chri⸗ sto. sei⸗ nem Soh⸗ ne, 14 vor der Höl⸗le Glut; denn wir sind ge⸗ret⸗tet aus.— dem hei⸗ li⸗ gen Geist, bit⸗ten, daß sie wol ⸗len be⸗ SS sein Ur⸗sach —— für, wie⸗wohl 3 — schen ⸗ ken cel Weiße 7 153 ). Nürnberg 15N. der. ten durch men I de und sten „ben und —— p⸗fan⸗gen e⸗ret ⸗tet, di e⸗nom⸗men zei⸗ get r⸗za⸗ gen n Soh⸗ne un al ⸗le „set. so Sün⸗de ge⸗ Soh⸗- ne. =ret⸗tet aus wol⸗len be⸗ 4. uns⸗rer Se⸗ Passionslieder 71 — PPFPFPFPFPFIFIFPPIPIPTPTTPTPTPTPTPTPTTRTRTRT 1. in solch gro⸗ße Not, daß wir un⸗ter⸗wor⸗fen 1 2. honnis nicht an⸗ders sein, denn Gotts Sohn mußt lei⸗ den des 3. stor⸗ben wil⸗ lig⸗lich, so hätten wir müs⸗sen wer⸗den ver⸗ 4. der sich ge⸗ben hat in den Tod des Kreu⸗zes zu 5. al ⸗ ler Fährlich⸗kelt durch Chri⸗stum un⸗ sern Her⸗ren, ge⸗ 6. hüt'n uns vor Ge⸗fahr, 1 und daß wir stets blei⸗ben bei —— 2—— 2 2 —*—* E 300 2 1. sind dem ew⸗ gen Tod. 2. To⸗des bitt-re Pein. e⸗ wig ⸗lich. lig ⸗keit. E⸗ wig ⸗keit. heil⸗gen Wort. 3. dam-met 5. lobt in 6. sei⸗ nem ᷓP,m ö, ..— 2—5—.—. 4 — +——*—— 2 ***— 1.—6. Chri⸗ste. e⸗le⸗ i⸗ son, Ky⸗ri⸗ e ⸗äle⸗ i⸗son! Hermann Von g. 1504 + 1548. Eigene Melodie. Nikolaus Herman 1560. — NX...—— ů* 78. ED— 2— 2———.— — Wir dan⸗ ken dir, Herr ⸗su Christ, —.—— +——— 2 —— πα——— daz du für uns ge⸗stor⸗ben bist und hast uns durch dein — —— 2n ————— 1 4.n —. 2— vor Gott ge teu⸗res Blut ge-macht ⸗recht und gut. — 7²2 Passionslieder 2. Und bitten dich, wahr Mensch und Gott, durch dei heilgen Wunden rot: Erlös uns von dem ewgen Tod ug tröst uns in der letzten Not! 3. Behüt uns auch vor Sünd und Schand und rel i uns dein allmächtge Hand, daß wir im Kreuz geduldz sein, uns trösten deiner schweren Pein; 4. Und schöpfen draus die Zuversicht, daß du un werdst verlassen nicht, sondern ganz treulich bei un stehn, daß wir durchs Kreuz ins Leben gehn. Christoph Vischer g. 1515 f 1606 Eigene Melodie. Johann Crüger 1 EE ‚ Z..— 79. E—.— Herz⸗lieb⸗ster Je⸗ fu, was haft du ver⸗ brochen E——— ö oab man ein solch scharf Ur⸗ teil hat ge⸗ svro⸗ chenꝰ Was ist die + + 1—4 I— I——3.2.— +— Schuld? In was für Mis⸗se⸗ ta ⸗ten bist du e⸗ra⸗tenh 2. Du wirst gegeißelt und mit Dorn gekrönet, ins N „ 14. 3 Fssi gesicht geschlagen und verhöhnet, du wirst mit Essig eu wenn all mit Gall getränket, ans Kreuz gehenket. 3. Was ist doch wohl die Ursach solcher Plagen? meine Sünden haben dich geschlagen; ich, ach Herr Jen ich hab dies verschuldet, was du erduldet. 4. Wie wunderbarlich ist doch diese Strafe! Der gu Hirte leidet für die Schafe, die Schuld bezaͤhlt der He der Gerechte, für seine Knechte. 5. Der Fromme stirbt. der recht und richtig wande der Böse lebt, der wider Gott mißhandelt; der Mens verwirkt den Tod und ist entgangen, du wirst gefang 6. Ich war von Fuß auf voller Schand und Sünde bis zu der Scheitel war nichts Guts zu finden; daf hätt ich dort in der Hölle müssen ewiglich büßen. . 7. gebracht in Lust u 10. De des Fleis. mein Her 11. W Begierder Geist, der 12. Al Lieb zu d ich mich, 13. Jca nicht achte folgung, 14, Di du es doe dies von 15. W stehn auf Mel.: 2 2 80. 16 Qual und —— und and und reith reuz geduld daß du m ulich bei ung hn. 9. 1515 4 160 hann Crüger 16 ich mich, Herr, deinen Willen stets zu erfüllen. 13. Ich werde dir zu Ehren alles wagen, kein Kreuz 17 Was ist die ge⸗ra⸗ten! ach Herr J Passionslieder 73 7. O große Lieb, o Lieb ohn alle Maße, die dich gebracht auf diese Marterstraße! Ich lebte mit der Welt Iin Lust und Freuden, und du mußt leiden. 8. Ach großer König, groß zu allen Zeiten, wie kann ich gnugsam solche Treu ausbreiten? Keins Menschen Herz vermag es auszudenken, was dir zu schenken. 9. Ich kanns mit meinen Sinnen nicht erreichen, wo⸗ mit doch dein Erbarmung zu vergleichen; wie kann ich dir denn deine Liebestaten im Werk erstatten? 10. Doch ist noch etwas, das dir angenehme: wenn ich des Fleisches Lüste dämpf und zähme, daß sie aufs neu mein Herze nicht entzünden mit alten Sünden. ö 11. Weils aber nicht besteht in eignen Kräften, fest die Begierden an das Kreuz zu heften, so gib mir deinen Geist, der mich regiere, zum Guten führe. 12. Alsdann so werd ich deine Huld betrachten, aus Lieb zu dir die Welt für gar nichts achten, bemühen werd nicht achten, keine Schmach und Plagen, nichts von Ver⸗ folgung, nichts von Todesschmerzen nehmen zu Herzen. 14, Dies alles, ob es zwar für schlecht zu schätzen, wirst du es doch nicht gar beiseite setzen; in Gnaden wirst du dies von mir annehmen, mich nicht beschämen. 15. Wenn, o Herr Jesu, dort vor deinem Throne wird stehn auf meinem Haupt die Ehrenkrone, da will ich dir, wenn alles wird wohl klingen, Lob und Dank singen. r Plagen? RN Joh. Heermann g. 1585 1 1647. Johann Hermann Mel.: Zion klagt mit Anast und Schmerzen. Schein 1623. 8⁰ 72——— e.? E—.— +— 1—— Je⸗ su, dei⸗ ne tie⸗fen Wun⸗den, dei ⸗ne ge⸗ben mir zu al⸗len Stun-den Trost in H 2 j—.j —— ene, Asr 1—————— d und Sündt finden; daßh büßen. Hs ind See⸗en Ln Fällt mir et⸗was Ar⸗ges ein, 7⁴ Passionslieder — — 2 —— denk ich bald an dei ne Pein: die ver⸗lei⸗den —*— ——— 2* J + + +—— + I 0——3—— 2— —————— mei⸗ nem Her⸗zen. mit der Sün-de nicht zu scher-zen Fleisch und Blut, so gedenk ich an dein Leiden: ball wird alles wieder gut. Kommt der Satan und setzt mi⸗ heftig zu, halt ich ihm für deine Gnad und Gnaden 2. Will sich denn in Wollust weiden mein Dae zeichen: bald muß er von dannen weichen. 3. Will die Welt mein Herze führen auf die breit Wollustbahn, da nichts ist als Jubilieren, alsdann scha ich emsig an deiner Marter Zentnerlast, die du au⸗ Lust vertreiben. 4. Ja für alles, das mich kränket, geben deine Wun den Kraft; wenn mein Herz hinein sich senket, hrieg i⸗ neuen Lebenssaft. Deines Trostes Süßigkeit wendt i mir das bittre Leid, der du mir das Heil erworben, d du für mich bist gestorben. 5. Auf dich setz ich mein Vertrauen, du bist meine 31 versicht; dein Tod hat den Tod zerhauen, daß er. mi kann töten nicht. Trost, Schutz und Heil; deine Gnade wird mir geben An erstehung, Licht und Leben. 6. Hab ich dich in meinem Herzen, du Brunn alle Gütigheit, so empfind ich keine Schmerzen auch im letztn Kampf und Streit. Ich verberge mich in dich, we Feind hann verletzen mich? hat glücklich überwunden. Joh. Heermann g. 1585 166 == gestanden hast: so kann ich in Andacht bleiben, alle böß Daß ich an dir habe Teil, bringet mn Wer sich legt in deine Wun las⸗ set 2. Zun jetzt gesch Gott, wen 3. Zum wirst noch O Herr, n schweben. 4. Zum ihr zu Di Herr, die 5. Zu Lebensfür Seligheit, 6. Zum mich so in uns Gott gan ⸗zen Welt Sünd auf sich nahm, sprach er in Eigene Melodie. Vorreformatorisch. Leipzig 156 I 3 sei unser 81.K SSSeE= 9. Wer 91———— at ihn kr Da 7e⸗sus an des Kreu-zes Stamm der Gottes G ———— 5— ö—.. gesto Leiden, M 1 ver⸗-lei⸗-del zu scher⸗zen. in verderbte und setzt miß und Gnaden Leiden: deine Wun ket, krieg i eit wendt erworben, d ist meine 3 daß er⸗* l‚ bringet mi ir geben Au Brunn alle uch im letzth n dich, en udeine Wu g. 1585 + 16½ sch. Leipzig 1560 —.— 5 Stamm der .——— ISISSSEE——4— — ö sei ⸗ nen Schmer ⸗ zen noch sie ⸗ben Wort, die —..—.—.—!;— 2.*7 +——. II —. EIπ las⸗ set uns er⸗wä⸗ gen wohl im Her ⸗ zen. 2. Zum ersten: Vater, strafe nicht an ihnen, was mir jetzt geschicht, weil sie es nicht verstehen. Vergib uns, Gott, wenn wir auch noch aus Irrtum Sünd begehen.“ 3. Zum andern er des Schächers dacht: Fürwahr, du o wirst noch vor der Nacht in meinem Reich heut leben. O Herr, nimm uns auch bald zu dir, die wir im Elend schweben. 4. Zum dritten: Deinen Sohn sieh, Weib; Johannes, ihr zu Dienste bleib und sie als Mutter liebe! Versorg, Herr, die wir lassen hier, daß niemand sie betrübe. 5. Zum vierten sagte er: Mich dürst. O Jesu, großer Lebensfürst, du hast Durst und Verlangen nach unsrer Seligkeit, drum hilf, daß wir sie auch empfangen. 6. Zum fünften: O mein Gott, mein Gott, wie läßt du mich so in der Not! Hier wirst du, Herr, verlassen, daß uns Gott wieder dort aufnähm; den Trost laß uns wohl fassen! 7. Zum sechsten: Hiemit ists vollbracht und alles nun— mehr gut gemacht. Gib, daß wir auch durchdringen, und was du, Herr, uns auferlegst, hilf seliglich vollbringen! 8. Zum letzten: Ich nun meine Seel, o Gott mein Vater, dir befehl zu deinen treuen Händen. Dies Wort sei unser letzter Wunsch, wenn wir das Leben enden. J. Wer oft an diese Worte denkt, wenn seine Misse⸗ tat ihn kränkt, der wird es wohl genießen, weil er durch Gottes Gnad erlangt ein ruhiges Gewissen. 10. Verleih uns dies, Herr Jesu Christ, der du für uns gestorben bist, gib, daß wir deine Wunden, dein Leiden, Marter, Kreuz und Tod betrachten alle Stunden. Hannov. Gsb. 1646. Nach Joh. Böschenstain g. 1472 4 1540. 76 Passionslieder Mel.: O Mensch, bewein dein Sünde groß. Straßburg 153. 4—— 82. ö.— e Laßt uns doch Chri-sto dank⸗bar sein auch laßt uns sein der Sün⸗ de feind—— 75 ů am Stami ö——— ö‚* 2———— KHAWA—2. 8 daß er für uns in gro⸗ße Pein sich wil-lig recht; es ⸗net seind, nach sei- nem Knecht; er weil wir mit Gott ver-süh lornen Me I. 3. Was Seeeeeee Rhode Zah allzumal b hat ge⸗ Wil⸗len le⸗ ben: ge· 90174 die Lieb er⸗ zei⸗gen je- der⸗mann mehr darf 4. Drun ö—— SDIe— lang für d DeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeehDanl, für ‚ ‚ ‚ schuldig S wie Chri⸗stus hat an uns ge⸗tan mit sei⸗nem bit⸗ten 3. Her —— daf mit g ö%—.—— daß mire n Lei ⸗ den. O schen ⸗Kind, be⸗tracht das rehi 6. Mei — Schmach ——————ein Herr ——————————e dem wie Got⸗ tes Zorn die Sünde schlägt, be⸗müh dich, sie zu mei⸗ der 7. Laß und mein H N Hannov. Gsb. 1646. Has Seb. Heyden g. 1494 f l. Ie Eigen Eigene Melodie. Leipzis K wiesen, au 8. Laß in meiner Wenn mei⸗ne Sünd mich krän⸗ken, so laß mich wohl o mein He nehmen, d be⸗den⸗ken, wie du Straßburg 169 ⸗bar sein ⸗ de feind —— h wil⸗ lig ch sei⸗ nem ie⸗der⸗mann, nem bit⸗lem —ii—j—jß7 ——— ht das rech. Passionslieder ö 77 III —— + 4 4* 50 n 2 ⁴* ——— 2—— —.————* gde⸗su Christ, und al ⸗le mei⸗ne Schulden⸗last fstor⸗ben bist — 0—* + P P PI....——— E am Stamm des heil⸗gen Kreu⸗zes auf dich genommen hast. 2. O Wunder ohne Maßen, wenn mans betrachtet recht; es hat sich martern lassen der Herr für seinen Knecht; es hat sich selbst der wahre Gott für mich ver⸗ lornen Menschen gegeben in den Tod. 3. Was kann mir denn nun schaden der Sünden große Zahl? Ich bin bei Gott in Gnaden, die Schuld ist allzumal bezahlt durch Christi teures Blut, daß ich nicht mehr darf fürchten der Hölle Qual und Glut. 4. Drum sag ich dir von Herzen jetzt und mein Leben⸗ lang für deine Pein und Schmerzen, o Jesu, Lob und Dank, für deine Not und Angstgeschrei, für dein un⸗ schuldig Sterben, für deine Lieb und Treu. 5. Herr, laß dein bitter Leiden mich reizen für und für, mit allem Ernst zu meiden die sündliche Begier; daß mir nie komme aus dem Sinn, wie viel es dich ge⸗ kostet, daß ich erlöset bin. 6. Mein Kreuz und meine Plagen, sollts auch sein Schmach und Spott, hilf mir geduldig tragen; gib, o mein Herr und Gott, daß ich verleugne diese Welt und folge dem Exempel, das du mir vorgestellt. 7. Laß mich an andern üben, was du an mir getan, sie zu mei⸗den 3. o mein H und meinen Nächsten lieben, gern dienen jedermann ohn Eigennutz und Heuchlerschein und, wie du mir er⸗ wiesen, aus reiner Lieb allein. 8. Laß endlich deine Wunden mich trösten kräftiglich in meiner letzten Stunden und des versichern mich: Weil ich auf dein Verdienst nur trau. du werdest mich an⸗ nehmen, daß ich dich ewig schau. Justus Gesenius g. 1601 1673. 4 L so— ge⸗schla⸗gen. Herr Je⸗ su. dir sei Dank — ů I 4 1* 1 —.. + + 1*—— e, eerr vai,ès, BanrandU für al ⸗ le dei ⸗ ne Pla ⸗ gen. für dei ⸗ne 2*— 2— +2——2 , ee.———— 1——— 4 See⸗len⸗angst, für dei-ne Band und Not, für dei⸗m 1.— I N 1* Gei ße⸗ lung, für dei ⸗ nen bit ⸗tern Tod. 78 Passionslieder Eigene Melodie. H J—..— 0 84. ,,7 —— SSSSSII E Du gro-ßer 5. in zen⸗mann, vom Ba⸗1u bei Martin Janus 11 — + —.——. U — — 1 I 2—— —.— 2. Ach das hat unsre Sünd und Missetat verschulde was du an unsrer Statt, was du für uns erduldet. M hinan, o uh unsre Sünde bringt dich an das Kreuz beflechtes Lamm, was hast du sonst getan? 3. Dein Kampf ist unser Sieg, dein Tod ist unshh Leben; in deinen Banden ist die Freiheit uns gegebes dein Kreuz ist unser Trost, die Wunden unser Heil, dei 2—4 1 Lösegeld, der armen Sünder Teil. O hilf, daß wir uns auch zum Kampf und Leide 33—.— Wacten und unter unsrer Last des Kreuzes nicht vs gagen; Hohn. 5. Dein Angst komm uns zu gut, Tode siegen; durch deine Bande, Herr, bind uns, dirs gefällt; Fleisch Welt. hilf tragen mit Geduld durch deine Dornenhroh wenns kommen soll mit uns zum Blute, Schmach u 10 ö ö wenn wir Angsten liegen; durch deinen Todeskampf laß uns hilf, daß wir kreuzigen durch dein me 6. Laß d laß uns ar 0 Jesu, laf den Leiden Eigene 405 — Welt und Sün⸗den * matt und i gibt sic Tod und Das meiner S Sühneren dich an! Zornesrut rtin Janus 1% vom Va⸗ sei Dank ür dei ⸗ne für dei⸗. tern Tod. t verschulde rduldet. A hinan, o uh Passionslieder 79 6. Laß deine Wunden sein die Heilung unsrer Sünden, laß uns auf deinen Tod den Trost im Tode gründen, o Jesu, laß an uns durch dein Kreuz, Angst und Pein dein Leiden, Kreuz und Angst ja nicht verloren sein! Adam Thebes g. 1596 4 1652. Eigene Melodie. Straßburg 1525. — 1—.5—.—— L*.— 8⁵ 2—— 2 8——— 1 + 4 1 Ein Laännm⸗lein geht und trägt die Schuld der es geht und bü ⸗5et in Ge-⸗duld die N H—.——M—.———.— DZ..e.—653 24.— en, E Wr 14— 2 2 1— + 2 E.— 7—— 11.——— Welt und ih ⸗rer— Kin ⸗der; Sun⸗den al ⸗ler.— Sün⸗der;) es geht da ⸗ bin, wird * * 4 —.——.——————— 2 1——— 2 matt und krank, er ⸗gibt sich auf die Wür⸗ge⸗bank, be⸗ ö— —, E 2— gibt sich al⸗ler Freu⸗den, es nim⸗met an Schmach. 4 4 — 1 + 12 4 — 1— — —3— 12—. 4 2—* Hohn und Spott. Angst. Wun⸗den. Strie⸗men. Kreuz und ———— NA DPꝑPꝑꝑPꝑIꝑIꝑIPIꝑIPIPIPIPIPIPIPIPIIII —* 2——————— Lod und spricht: Ich wills gern leii ⸗den. 2 Das Lämmlein ist der große Freund und Heiland meiner Seelen, den, den hat Gott zum Sündenfeind und Sühner wollen wählen. Geh hin, mein Kind, und nimm dich an der Kinder, die ich ausgetan zur Straf und Zornesruten; die Straf ist schwer, der Zorn ist groß, ———— Z und was du mir zu gut getan, 80 Passionslieder du Rannst und sollst sie machen los durch Sterben g 18 durch Bluten. 3. Ja, Vater, ja von Herzensgrund, leg dies tragen; mein Wollen hängt an deinem Wirhen ist dein Sagen. O Wunderlieb, o du kannst, was nie kein Mensch gedacht, Gott seinen Sah abzwingen; o Liebe, Liebe, du bist starh, den ins Grab und Sarg. vor dem die Felsen springh 4. Du marterst ihn am Kreuzesstamm mit Nägeht und mit Spießen, du schlachtest ihn als wie ein Lam auf, ich w Mund, meill Liebesma du strechgt machst Herz und Adern fließen, das Herze mit der Se zer Kraft, purroten Blutes. die Adern mit dem edlen Saft des pt O süßes Lamm, was soll ich dir 379868 dafür, daß du mir erweisest so viel Gutes? 5. Mein Lebetage will ich dich aus meinem Sinn nih la se 1—0 dich will ich stets, gleich wie du mich, mit Liebt armen fassen; du sollst sein meines Herzens Licht, u wenn mein Herz in Stüche bricht, sollst d8 mein Hei Ruhm, bleiben; ich will mich dir, mein höchster 9 zu deinem Eigentum beständiglich verschreiben. 6. Ich will von deiner Lieblichkeit bei Nacht und I singen, mich selbst auch dir zu aller Zeit; opfer bringen. gum Freudes 2 Mein Bach des Lebens foll sich dir deinem Namen für und für in Dae il ergieße das will tief 5 kann, in mein Gedächtnis schließen. Erweitre dich, mein Herzensschrein, Himmel, Meer und Erden. ein Bessers funden; Christ, Wunden. 8. Das soll und will ich mir zu Nutz zu im Streite soll es sein mein Schutz. Traurigkeit mein Lachen, in Fröhlichkeit mein Saiten⸗ und wenn mir nichts mehr schmechen will, im Durst solls sein mein Wasserquell, in Eins samkeit mein Sprachgesell zu Haus Zeiten machen, spiel, mich dies Manna speisen; und 2 7 auf Reisen. ich stets, du sollst e Shachhaus werden der Schätze, die viel größer sein Weg 0 a und Stand z eitlen Welt, weg Reichtum, Gold und alles Geld, ich h mein großer Schatz, Herr I ist dieses, was geflossen ist aus deines L hien ö Sanm de⸗ allsk soll 9. Was mein Lebe kanns mir Wehmut zr Bett ein mein Schif Anher. 10. Wer Freuden, f mich darin welcher ick gehen und 3 imict Mel Tod! D sich be⸗s⸗ in 2. Trif Schw rgen v andg „Wen agen si Sterben 0 mein Leben. auf, ich u Mund, mell Liebesmach seinen Soh „du strecheh sen springah mit Nägeh ie ein Lamh nit der Se aft des p lls ich dir Gutes? m Sinn nih )„‚ mit Liebe ns Licht, mein Heii nguhm, hiemg hen. aucht und um Freudeh lsich dir neit ergiesth . ö du sollst ößer sein A id Stand Geld, ich 3•„ Herr deines X tutz zu alld ein Schutz, in mein Saiten⸗ gen will, soll nein esell zu Haus ls sein ich stets Stamm des Kreu⸗des schwe⸗ben. Passionslieder 81 9. Was schadet mir des Todes Gift? dein Blut das ist Wenn mich der Sonne Hitze trifft, so kanns mir Schatten geben; setzt mir der Schmerz der Wehmut zu, so find ich bei dir meine Ruh, wie auf dem Bett ein Kranker; und wenn des Kreuzes Ungestüm mein Schifflein treibet um und um, so bist du dann mein Anker. 10, Wenn endlich ich soll treten ein in deines Reiches Freuden, so soll dies Blut mein Purpur sein, ich will mich darin kleiden; es soll sein meines Hauptes Kron, in welcher ich will vor den Thron des höchsten Vaters gehen und dir, dem er mich anvertraut, als eine wohl⸗ geschmückte Braut an deiner Seite stehen. Paul Gerhardt g. 1607 4 1676. Mel.: O Welt, ich kruß dich lassen. Geistlich um 1505. — —, 4———————— ——————————— ———————.—— dein Heil sinkt in den —————— ——3———— Tod! Der gro⸗5e Fürst der Eh⸗ren läst wil ⸗lig sich be⸗schwe⸗ren mit Schlä⸗gen. Hohn und gro⸗em Spott. 2. Tritt her und schau mit Fleiße: Sein Leib ist ganz or des Blutes überfüllt, aus seinem edlen szen vor unerschöpften Schmerzen ein Seufzer nach quillt. ö „Wer hat dich so geschlagen, mein Heil, und dich mit agen so übel zugericht? Du bist ja nicht ein Sünder 82 ö Passionslieder wie wir und unsre Kinder, von übeltaten weißt sol lieben, ee. uneh. mit, Kende Vorheit 4. Ich, ich und meine Sünden, die sich wie Körn 14. Wer finden des Sandes an dem Meer, die haben dir erreg Namen bre das Elend, das dich schläget, und das betrübte M will ich du terheer. gern und 2 5. Ich bins, ich sollte büßen an Händen und an Fü 15. Ich gebunden in der Höll; die Geißeln und die Banden idem abfage was du ausgestanden, das hat verdienet meine Seel. Augen has 6. Du nimmst auf deinen Rücken die Lasten, die i mir immer drücken viel schwerer als ein Stein; du wirst ein Fu 16. Dei! dagegen verehrst du mir den Segen, dein Schmenn tausend Tr. muß mein Labsal sein. Ende in dei 7. Du setzest dich zum Bürgen, ja lässest dich Ruh. würgen für mich und meine Schuld; mir lässest du d krönen mit Dornen, die dich höhnen, und leidest alh mit Geduld. 8. Du springst in Todes Rachen, mich frei und zu machen von solchem Ungeheur; du stirbst, daß nicht sterbe noch ewiglich verderbe; o unerhörtes Lieht feur! 9. Ich bin, mein Heil, verbunden all Augenblich Stunden dir überhoch und sehr; was Leib und Seel mögen, das soll ich billig legen allzeit an deinen Die—— und Ehr. je und i 10. Nun, ich kann nicht viel geben in diesem arm mit ich di Leben, eins aber will ich tun: Es soll dein Tod Leiden, bis Leib und Seele scheiden, mir stets in meim— Herzen ruhn.. ää 11. Ich wills vor Augen setzen, mich stets daran, wenn ic getzen, ich sei auch wo ich sei; es soll mix sein ein Spieg der Unschuld und ein Siegel der Lieb und unverfälschs Treu. 12. Wie heftig unsre Sünden den frommen A entzünden, wie Rach und Eifer gehn, wie grausam seh 2. Icheu Ruten, wie zornig seine Fluten, will ich aus diesl den Zahl Leiden sehn. Nägelmal. 13. Ich will daraus studieren, wie ich mein H hoch nach soll zieren mit stillem, sanftem Mut und wie ichvöllig fass Passionslieder 83 ten weißtsoll lieben, die mich doch sehr betrüben mit Werken, so odiie Bosheit tut. wie Körne! 14. Wenn böse Zungen stechen, mir Glimpf und en dir erui gamen brechen, so will ich zähmen mich; das Unrecht etrübte M will ich dulden, dem Nächsten seine Schulden verzeihen gern und williglich. und an Füß 15. Ich will mich mit dir schlagen ans Kreuz und e Banden un dem absagen, was meinem Fleisch gelüst. Was deine neine Seel. Augen hassen, das will ich fliehn und lassen, soviel asten, die uimir immer möglich ist. ö irst ein Iuu 16. Dein Seufzen und dein Stöhnen und die viel in Schmernn tausend Tränen, die dir geflossen zu, die sollen mich am Ende in deinen Schoß und Hände begleiten zu der ewgen issest dich Ruh. Paul Gerhardt g. 1607 1676. lässest dued Johann Hermann d leidest all ö ö ö Mel.: Zion klagt mit Angst und Schmerzen. Schein 1623. *— frei und————— „ 1 D——ꝛę— +——— tirbst, daß 8⁷.— S hörtes Lieb Sei mir tau⸗-send⸗-mal ge⸗grü⸗ ßet, der mich Se⸗su. der du selbst ge⸗bü⸗bet das. wo⸗ — U———— SSSI.—— ——— je und je e⸗liebt, e 1 ir diesem am mit ich dich Cenubt. Ach wie ist mir doch so wohl. dein Tod ö tets in mein=———— — 2——————. —.— 5 ꝗ.·‚.————— stets daran wenn ich knien und lie⸗gen soll an dem Kreu-⸗ze. ein ein Spi— unverfälsch—. DS‚i‚‚...—— ———————— frommen da du stir⸗best und um mei⸗ ne See⸗le wir-best. grausam sah 2. Ich umfange, herz und küsse der gekränkten Wun⸗ ch aus diesl den Zahl und die purpurroten Flüsse, deine Füß und Rägelmal. O wer kann doch, schönster Fürst, den so ich mein Hhoch nach uns gedürst, deinen Durst und Liebsverlangen nd wie ichvöllig fassen und umfangen? 6* 84 Passionslieder 3. Heile mich, o Heil der Seelen, wo ich krank traurig bin; nimm die Schmerzen, die mich quälen, u. Z. Die Fe den ganzen Schaden hin, den mir Adams Fall gebrahsst hin und und ich selber mir gemacht. Wird, o Arzt, dein WMhat alles hi mich netzen, wird sich all mein Jammer setzen. bist du kom: 4. Schreibe deine blutgen Wunden mir, Herr, in di 4.⸗Run, Herz hinein, daß sie mögen alle Stunden bei mir sich hab es vergessen sein. Du bist doch mein liebstes Gut, da maßzchau her,! ganzes Herze ruht, laß mich hie zu deinen Füßen deinib mir, oen Lieb und Gunst genießen!* 5. Diese Füße will ich halten auf das best ich imm e Erken kann. Schaue meiner Hände Falten und mich selhean! Von di freundlich an von dem hohen Kreuzesbaum und gdein Mund meiner Bitte Raum, sprich: Laß all dein Traum dein Geist schwinden, ich, ich tilg all deine Sünden. ö 2 6. Ich w C d + 167 Paul Gerhardt g. 1607 1 169 Von dir wil wenn dein Mel.: Herzlich tut mich verlangen alsdann wi (ausgeglichene Form). Hans Leo Haßler 1 7. N—„ 88. *3——. 2 τπn. wohl, wenn — ,.— Haupt voll Blut und Wun⸗den, vol oll. Ach mi 7 o Haupt. zum Spott ge⸗ bun ⸗ den mimein Lebe 21 N V2¹. 4 2— .— IIIUJHI————— 2 SI———— Sfür deme Schmerz und vol⸗ ler 1191. 74.8 ei ⸗ ner Dor⸗nen⸗kron. o Haupt, sonst schön 9— gib, daß ich ——— ich nun er x a e ö—⁵. 5 zie ret mit höch⸗ ster Ehr und Tier, jetz mir; wenn —— 2— für! Wenn EEee io reiß m DLa⸗-ber hoch schimp⸗fie ⸗ ret, ge⸗grüszet seist du mit Pe—3 ö 10. Ers 2. Du edles Angesichte, davor sonst schrickt und schel Tod und 1 das große Weltgewichte, wie bist du so bespeit! wie h Da will ich du so erbleichet! Wer hat dein Augenlicht, dem sosss sest an me kein Licht nicht gleichet, so schändlich zugericht?* 9 ——— ch Krank I 85⁵ Passionslieder —*„ 4 V 3* . Die Farbe deiner Wangen, der roten Lippen Pracht ) quälen, u. en I Fall gebraßst hin und ganz vergangen; des blassen Todes Macht hat alles hingenommen, hat alles hingerafft, und daher zt, dein Blah tzen. Herr, in d bei mir un Gut, da mei Füßen dein den, vol den mit R inst schön ge⸗ * Rer Sier, bist du kommen von ich ha Schau gib mir, o mein anl Von dir, Quell a dein Mund hat mich gelabet mit Von dir will ich ni wohl, wenn ich in deinem L ür deines Todes a deines Leibes Kraft. 4. Nun, was du, Herr, erduldet, ist alles meine Last, b es selbst verschuldet, was du getragen hast. her, hier steh ich Armer, der Zorn verdienet hat; Erbarmer, den Anblick deiner Gnad! mein Hüter, mein Hirte, nimm mich ller Güter, ist mir viel Guts getan; Milch und süßer Kost, ncher Himmelslust. ei dir stehen, verachte mich doch nicht! cht gehen, wenn dir dein Herze bricht; im letzten Todesstoß. Arm und Schoß. 5% Erkenne mich, n Geist hat mich begabet mit ma 6. Ich will hie b wenn dein Herz wird erblassen alsdann will ich dich fassen in meinen 7. Es dient zu meinen Freuden und tut mir herzlich eiden, mein Heil, mich finden nein Leben, an deinem Kreuze hier n, wie wohl geschähe mir! 8. Ich danke dir von Herzen, o Jesu, liebster Freund, Schmerzen, da dus so gut gemeint. Ach dir und deiner Treu, und wenn Ende sei. soll. Ach möcht ich, oen mein Leben von mir gebe gib, daß ich mich halte zu ich nun erkalte, in dir mein 9. Wenn ich einmal soll scheiden, so scheide nicht von mir; wenn ich den Tod soll leiden, so tritt du dann her⸗ iehl seist du mir speit! wie h cht, dem sos icht? ö + Pein! . 10. Erschei.. icht und schel scheine mir ürl Wenn mir am allerbängsten wird um das Herze sein, so reiß mich aus den Angsten kraft deiner Angst und zum Schilde, zum Trost in meinem Lod und Bilde in deiner Kreuzesnot! Da will ich nach dir blicken, da will i Tod und laß mich sehn dein ch glaubensvoll dich sest an mein Herz drücken: i wer so stirbt, der stirbt wohl. Paul Gerhardt g. 1607 f 1676. wunden, deinen Tod, o Gottessohn, der mich dir 9 Passionslieder Eigene 2 ů ö Vorreformaton Meel.: Christus, der uns selig macht. Böhmische Brüder! H—3——— 90. 89.0 5 Je⸗ su, dei⸗ ne Pas⸗ si⸗ on will ———.—..—...— ———————.— ietzt be⸗ den ⸗-ken; wol⸗- lest mir vom HimmelI ——mei⸗nes ö DDDi DDDD. D tief ⸗ste E——.—— ‚ Geist und An⸗dacht scheny⸗ ken! In dem Bil ⸗I +*.*— 1— *.— E 36 55 der⸗ben, jetzt er⸗schein. Je⸗ su, mei⸗nem Her ⸗W zen, wie duh —— E ——** + — 2————12 un⸗ ser. Heil zu sein, lit⸗test al ⸗le Schmer⸗zen tau send 2. Meine Seele sehen mach deine Angst und Bash 3 008 deine Speichel, Schläg und Schmach, deine Kreut un · schande, deine Geißel, Dornenkron, Speer⸗ und Teusels S afn bunden. ster Jesu, 3. Laß mich aber nicht allein deine Marter sehen. 3. Du mich auch die Ursach fein und die Frucht verstehen. N richten zu, die Ursach war auch ich, ich und meine Sünde, diesenh in Ruh. A gemartert dich, daß ich Gnade fünde. Fluch bele 4. Jesu, lehr bedenken mich dies in Buß und Rell Dank daf hilf, daß ich mit Sünde nicht martre dich aufs neh 4. Mar Sollt ich dazu haben Lust und nicht wollen meiden, i Schimpf b du selber büßen mußt mit so großem Leiden? dich dazu 5. Wenn mir meine Sünde will machen heiß die Hölh die Ehren! Jesu, mein Gewissen still, dich ins Mittel stelle, dich ster Fesu deine Passion laß mich gläubig fassen! Liebet mich so lieber Sohn, wie kann Gott mich hassen? 5. Du 6. Gib auch, Jesu, daß ich gern dir das Kreuz nah Pein, fälse trage, daß ich Demut von dir lern und Geduld in Plah sein; daß daß ich dir geb Lieb um Lieb. Indes laß dies Lalleh Trost gehe (bessern Dank ich dorten geb,) Jesu, dir gefallen! Dank daf Sigism. v. Birken g. 1626 4 1601N4 — Passionslieder Eigene Melodie. Wolfgang Weßnitzer 1661. zorreformatorish jmische Brüder — — Je ⸗su. mei⸗nes Le⸗bens Le⸗ben.5 der du dich für mich ge ⸗ ge⸗ben in die —— HN + 2—..——— 1123. 3————. mei⸗ nes To⸗ des Rel ů Iu Ker st les⸗te See⸗len⸗not, in das äu ⸗er ⸗ stie Ver⸗ * +.——6—6—— + 4 2 ——— 2— 2— ———— 2—. 2— 4 7 1—4 V— + 4 1 ———————————I——— — +*+ U *—— E—* I 2835353 +7 Schmer ⸗zen tau⸗send⸗mal sei dir. lieb⸗ster Je⸗su. Dank da⸗ für! 2. Du, ach du hast ausgestanden Lästerreden, Spott und Hohn, Speichel, Schläge, Strick und Banden, du ge⸗ r⸗ und Nah rechter Gottessohn, nur mich Armen zu erretten von des mich dir N Teufels Sündenketten. Tausendtausendmal sei dir, liebͤ⸗ ster Jesu, Dank dafür! rter sehen 3. Du hast lassen Wunden schlagen, dich erbärmlich verstehen. N richten zu, um zu heilen meine Plagen, um zu setzen mich inde, diese in Ruh. Ach du hast zu meinem Segen lassen dich mit Iluch belegen. Tausendtausendmal sei dir, liebster Jesu, 15 und Rell Dank dafür! meiden. IJ. Man hat dich sehr hart verhöhnet, dich mit großem — i de. belegt, gar mit Dornen dich gekrönet; was hat heiß die Höll dich dagu bewegt? daß du möchtest mich ergetzen, mir heiß die Hol die Ehrenkron aufsetzen. Tausendtausendmal sei dir, lieb⸗ ster Jesu, Dank dafür! — 5. Du hast wollen sein geschlagen zu Befreiung meiner 5 Kreuz nat Pein, fälschlich lassen dich anklagen, daß ich könnte sicher duld in P sein; daß ich möchte trostreich prangen, hast du sonder 3dies Lallil Trost gehangen. Tausendtausendmal sei dir, liebster Jesu, efallen“ Dank dafür! g. 1626 100 S8 Pass ionslieder 6. Du hast dich in Not gestecket, hast gelitten Geduld, gar den herben Tod geschmecket, um zu bi meine Schuld, daß ich würde losgezählet, hast du wo Wel. sein gequälet. Tausendtausendmal sei dir, liebster 9002 Dank dafür!. 7. Deine Demut hat gebüßet meinen Stolz und uh mut, dein Tod meinen Tod versüßet, es kommt— mir zu gut; dein Verspotten, dein Verspeien muß— Ehren mir gedeihen. Tausendtausendmal sei dir, lieh dein be Jesu, Danhk dafür! Sün ⸗de 8. Nun, ich danke dir von Herzen, Jesu, für gesah Not, für die Wunden, für die Schmerzen, für den herht bittern Tod; für dein Zittern, für dein Zagen, für da gro ⸗5 tausendfaches Plagen, für dein Ach und tiefe Pein ᷣ ich ewig dankbar sein. Ernst Cbrist. Homburg g. 1605 f. 0d — 2. La Mel.: Perr Jesu Christ, meins Lebens Licht. Leipzig u Pchite ö EHE 6—.—. ssitzen, mi ISIeee—— sein vor 5 Herr Je⸗su Christ, dein teu⸗res Blut ist meim ö ö ö ö ö 3. Di de..di. —E.— 2 See⸗le höch-⸗stes Gut. das stärkt, das labt, datragen. +2 + ½ vergesse . N ——.—5.— 1½ ⁴ E— ..ꝑ.I....II IIII.III IIIIIIII macht al⸗ lein mein Herz von al-len Sün-den rei gangen, ö 2. Dein Blut, mein Schmuch, mein Ehrenlleid, Aunstesc Unschuld und Gerechtigkeit macht, daß ich kann vor G bestehn und zu der Himmelsfreud eingehn. 5. Dr 3. O Jesu Christe, Gottes Sohn, mein Trost, mein hlobsingen mein Gnadenthron, dein teures Blut, dein Lebenss künftig + gibt mir stets neue Lebenskraft. samt de 4. Herr Jesu, in der letzten Not, wenn mich' schr 6. e Teufel, Höll und Tod, so laß ja dies mein Labsal seltes Leid dein Blut macht mich von Sünden rein. hier soll Joh. Olearius g. 1611 sanft bes — Passionslieder 89 * Mel.: Herr Jesu Christ, du höchstes Gut. Dresden 1593. I. E Herr Je ⸗ su, dei ⸗ne Angst und Pein und laß mir vor Au⸗gen all⸗zeit sein, die —j + 5— EEE— SISSIIeeeeeeee———— Laß mich an dei ne —— I —— +2 esu, für gesa ö —— q———————— u,für den her—— Zagen, für di gro ⸗e Rot und dei nen her⸗ben bit⸗tern d tiefe—————— ů— urg g. 1605 ½½ Tod., die ⸗ weil ich lebe. den⸗ ken. 2. Laß deiner Seele Höllenqual, dein Angst und blutig Leipzig Schwitzen und übrig Elend allzumal, darin du mußtest itzen, mir öftermalen fallen ein und eine starke Warnung sein vor Sünd und Missetaten! 3. Die Wunden alle, die du hast, hab ich dir helfen schlagen, auch meine große Sündenlast dir aufgelegt zu labt, Utragen. Ach liebster Heiland, schone mein, laß diese Schuld vergessen sein, laß Gnade vor Recht gehen!“ 1 Du hast verlassen deinen Thron, bist in das Elend Sün-⸗den re Heuze hangen Schläge, Spott und Hohn, mußtest am 1d. ⸗Kreuze hangen, auf daß du für uns schafftest Rat und ch haun dor unfre schwere Missetat bei Gott versöhnen möchtest. ehn.. 5. Drum will ich jetzt zur Dankbarkeit von Herzen dir Trost, mein Hlobsingen, und wenn du zu der Seligkeit mich wirst hin⸗ dein Lebeneskünftig bringen, so will ich daselbst noch viel mehr, zu⸗ amt dem ganzen Himmelsheer, dich ewig dafür loben. enn mich schu. Herr Jesu, deine An üb⸗ . 6. H gst und Pein und dein betrüb⸗ nein Labsal shtes Leiden laß meine letzte Zuflucht sein, wenn ich von ö hier soll scheiden. Ach hilf, daß ich durch deinen Tod fein ius g. 1611 1NMxsanft beschließe meine Not und selig sterbe. Amen. ö .. Nach Tobias Clausnitzer(2) g. 1618 4 1684. Passionslieder 93. Mel.: Zion klagt mit Angst und Schmerzen.(Siehe N. E wün er am Kreuz ist meine Liebe, meine Lieb ist Iu Christ. Weg ihr argen Seelendiebe, Satan, Weltth Fleisches List! Eure Lieb ist nicht von Gott, eure Lieb E 01 gar der Tod. Der am Kreus ist meine Liebe, weil ichn im übe. Der am Kreuz ist meine Liebe. Frevler, was fremdet dich, daß ich mich im Glauben übe? LaE sich selbst für mich. So ward er mein Friedeschild ar auch mein Lebensbild. Der am Kreuz ist meine W weil ich mich im Glauben übe. 3. Der am Kreuz ist meine Liebe. Sünde, du verll den Sturm. Weh mir, wenn ich den betrübe, der sber meiner ward ein Wurm! Kreuzigt' ich nicht Gottes Schau trät ich nicht sein Blut mit Hohn? Der am Kreun dZo meine Liebe, weil ich mich im Glauben übe. der 4. Der am Kreuz ist meine Liebe. Schweig, Gewis Gott vergibt. Daran preist Gott seine Liebe, daß Ho Sohn stirbt, der mich liebt. Wer verdammt nun? Oder ist hier, Gott verzeiht durch Christum mir. Der am Kuals ist meine Liebe, weil ich mich im Glauben übe. nei 5. Der am Kreuz ist meine Liebe. Keine Not, schg hart und groß, Hunger, Blöße, Henkershiebe, nichts 1 mich von Jesu los, nicht Gewalt, nicht Gold, nicht ahr Engel nicht, kein Fürstentum. Der am Kreuz ist maa Liebe, weil ich mich im Glauben übe. Dir 6. Der am Kreuz ist meine Liebe. Komm, Tod, loh ö mein bester Freund! Wenn ich wie ein Staub Zerstir wird mein Jesus mir vereint; da, da schau ich L 66u Ei Lamm, meiner Seele Bräutigam. D Der am Kreuz ist madei 07 Liebe, weil ich mich im Glauben übe. 79 ö Ahasverus Fritsch(2) g. 16294 m —9— Melodie. Brüdergemeinde, um He * EH 3 4 94 EEEEE —— O du Lie⸗be mei- ner Lie-be. du der du dich aus höch⸗stem Trie-be in de der nd Schmerzen.(Siehe MWE Musch⸗te Se ⸗ lig ⸗keit. dei nes ei⸗den— jam⸗mer⸗vol ⸗le Leid dei⸗ nes Lei-dens mir zu 2 4 + —Z2 ‚—4 2— ö leine Liebe, weilihhg— au ⸗te als ein Schlachtschaf ein ge-stellt und be— Liebe. Frevler, was zlauben übe? Jesus PSIIIPIPIPIIPIPIPIPIPITIPIPIIPTITITITTITI...... mein Friedeschild,——⁰H1 Kreuz ist meine Mdahll mit dei⸗nem Blu⸗te al ⸗le Mis⸗se⸗ tat der Welt: iebe. Sünde, du verll 2. Liebe, die mit Schweiß und Tränen an dem Bl⸗ h den betrübe, der sberg sich betrübt, Liebe, die mit Blut und Sehnen un⸗ t“ ich nicht Gottes Saaufhörlich fest geliebt, Liebe, die mit allem Willen Gottes ohn? Der am Kreuz Zorn und Eifer trägt, den sonst niemand konnte stillen, Zlauben übe. den hat dein Tod hingelegt; iebe. Schweig, Gewis 3. Liebe, die mit starkem Herzen alle Schmach und t seine Liebe, daß(Hohn gehört, Liebe, die nicht Angst und Schmerzen noch r verdammt nun?(der strenge Tod versehrt, Liebe, die sich liebend zeiget, stum mir. Der am Kals sich Kraft und Atem endt, Liebe, die sich liebend E übe. neiget, als sich Leib und Seele trennt; Inkersbiede michtend 4. Liebe, die mit so viel Wunden gegen mich als seine nicht Gold, nicht guu Braut unauflöslich sich verbunden und auf ewig anver⸗ Fer Ani Kreuz is m raut: Liebe, laß auch meine Schmerzen, meines Lebens übe Fammerpein in dem blutverwundten Herzen sanft in iebe. Komm, Tod. gestillet sein! wie ein Staub zerst Liebe, die für mich gestorben und ein immerwährend da, da schau ich Ga ut an dem Kreuzesholz erworben, ach wie dank ich „Der am Kreuz ist mdeinem Blut, ach wie dank ich deinen Wunden, du ver⸗ 1 übe. wundte Liebe du, wenn ich in den Leidensstunden sanft Fritsch(2) g. 1629 4uin deiner Seite ruh! 6. Liebe, die sich tot gekränket und für mein erkaltet Herz in ein kaltes Grab gesenket, ach wie dank ich deinem Scmerz! Habe Dank, daß du gestorben, daß ich ewig —— ben kann, und der Seele Heil erworben: nimm mich 2—— Lie⸗be. du ewig liebend an! ⸗stem Trie-be in d Brüdergemeinde, um. Elisabeth v. Senitz g. 1629 1 1679. Passionslieder Vorreformat 7. Laß mich Miel.: Christus, der uns selig macht. Böhmische Bumm . voller Andacht 95. EH* ‚ Rauch dein Leid . 3 ö See⸗ le, mach dich hei⸗lig auf. ach allem Lei zu be⸗ glei⸗ ten gen Je⸗ru⸗ sa⸗lem hin⸗ R sür di ———er für di ——— ch erwäg die — 2. Sieh, der tritt i*m an die Sei ten! In der Ann gehänget, sein ö— r.... ö———— ist größre Lieb folg ihm nach zu dem bit⸗tern Lei ⸗ den, bi. 3. Du, du soll! ,— von Gott verst .—————— ELesus trägt die —8— TTDurch sein aus dem Un⸗ge⸗mach zu ihm wirst ver ⸗schei⸗ Rache, er hat Sache, Sünde, 2. Seele, siehe, Gottes Lamm gehet zu dem deiner Seele Bräutigam als zu Hochzeitfreuden. G Töchter von Zion, Jesum zu empfangen, sehet seiner Kron unter Dornen prangen! ö 3. Du ziehst als ein König ein, wirst auch soe gen, aber Bande warten dein, dich damit zu fange die Ehre Hohn und Spott wird man dir, Herr, geh du durch des Kreuzes Tod schließen wirst dein Lehn der Königsthron, drauf man dih setzen, dein Haupt mit der Dornenkron bis in A. e gesetzet, wie du 4. Das Kreuz ist letzen. Jesu, dein Reich auf der Welt ist in lauter so ist es von dir bestellt bis zum letzten Scheiden. 5. Du wirst, Herr der Herrlichkeit, ja wohl müs ben, daß des Himmels Ewigheit ich dadurch m Aber ach, wie herrlich glänzt deine Kron vonf dein siegreich Haupt bekränzt, schöner als die Ste 6. Liebster Jesu, nun Glück zu! Es muß dir ge —= 1 D Tritt nur auf die Todesbahn, die gestreuten Palh den dir den Sieg voran aus den Osterpsalmen. 594 Herzens Spiege nach der Stillen⸗Freitags⸗Ruh wirst du Freude h dir errungen. 5. Ich kann vergelten, er muß ich schelter gar mit Sünd 6. Du, mein verschreiben, de treu verbleiben. dir zu meiden. 7. Du, mein unverletzet; we kränht, soll mi 8. Was du w Geist bleibt me Himmel erben; 9. Nun, so bl bleiben, dem ich treiben. Du wi dich umfassen. Vorreformat Böhmische Brelh —h ig auf. Ne sa⸗-lem hin⸗ In der An⸗ 7. Laß mich diese Leidenszeit fruchtbarlich bedenken voller Andacht, Reu und Leid, mich darüber kränken! Auch dein Leiden tröste mich bei so vielem Jammer, bis nach allem Leiden ich geh zur Ruhekammer. Abraham Klesel g. 1636 4 1702. . 96. Mel.: Liebster Jesu, wir sind hier.(Siehe Nr. 6.) „Neine Seel ermuntre dich, deines Jesu Lieb bedenke; wie 2. Sieh, der wahre Gottes Sohn ist für dich ans Holz gehänget, sein Haupt trägt die Dornenhron, sein Leib ist ist größre Lieb gefunden? „den, bi 3. Du, du solltest große Pein ewig leiden in der Hölle und —— — ver ⸗schei⸗ von Gott verstoßen sein wegen vieler Sündenfälle; aber Jesus trägt die Sünden, läßt dich wieder Gnade finden. „. Durch sein Leiden ist gestillt deines Gottes Zorn und Rache, er hat das Gesetz erfüllt, gut gemacht die böse ir, Herr, geh irst dein Leh a wohl müss dadurch möh eron von sen als die Steih muß dir ge du Freude h reuten Palhh psalmen. Sache, Sünde, Teufel, Tod bezwungen und den Himmel dir errungen. ö 5. Ich kann nimmer, nimmermehr das Geringste nur 'Pvergelten, er verbindt mich allzusehr; meine Trägheit muß ich schelten, daß ich ihn so schlecht geliebet und noch gar mit Sünd betrübet. mit zu fange verschreiben, daß ich dir als meinem Teil einzig will ge⸗ 6. Du, mein Jesu, du, mein Heil, dir will ich mich ganz treu verbleiben, dir zu leben, dir zu leiden. dir zu sterben, h dir zu meiden. I7. Du, mein Jesu, sollst es sein, den ich mir zum Zweck gesetzet, wie du mein, so will ich dein bleiben stets und unverletzet; was du liebest, will ich lieben, was dich kränkt, soll mich betrüben. 8. Was du willst, das sei mein Will, dein Wort meines Herzens Spiegel; wenn du schlägest, halt ich still. Dein Geist bleibt mein Pfand und Siegel, daß ich soll den Himmel erben; darauf kann ich freudig sterben. ö 9. Nun, so bleibt es fest dabei: Jesus soll es sein und bleiben, dem ich lebe, des ich sei, nichts soll mich von Jesu treiben. Du wirst, Jesu, mich nicht lassen, ewig will ich dich umfassen. Joh. Kasp. Schade g. 1666 4 1698. Passionslieder 93 er für dich gibet sich, darauf deine Andacht lenkel Ach erwäg die große Treue und dich deines Jesu freue! mit Blut vermenget, er läßt sich für dich verwunden; wo schrei ich nach dir, bis ich dich funden. Ich will zu 94 Passionslieder ö Eigene Melodie. Hall⸗ E + E ö 2600 Mel.: Jesus, m 97.. — ee-len, du — 12. 7 26 8—.— Je⸗ su. Trost der ar⸗ men S 3 See ———..—.—.—.—..— und 33 SPSPSPSIPSPIPI‚I‚I‚I‚II.I...II dich wil⸗lig ⸗ lich mei⸗ net- we⸗ gen qα ũöꝑö‚‚trt.‚...·.·. I. SSS——— ————‚I. **— ů 2 len. Ach wie kann ich nun ver⸗-za ⸗ gen? denn Tiieb Aur Bu K —.—— 25991. .———— sein. 9 1 hast al⸗le Last mei⸗ ner Schuld ge⸗ tra 2. Dein Blut rann mit reichen Flüssen, dessen Kraf. 2. 10h hen do verschafft, daß wir Trost genießen. Laß mich diese Ihm all Mart: erquicken, meinen Geist, der dich preist, zu dir hu gar mein Jesus rücken. 3. O Lamm G 3. Dieser Strom führt in den Himmel; dort, ach ist der Ort, wo kein Weltgetümmel. Dahin steht nun nschuldet, und du Verlangen; Ehr und Gut soll den Mut nimmer wsmich erduldet;! fangen. ö ö ans Kreuze hin. 4. Dein Blut soll mich stets vergnügen, ich will nu 4. Unbefleckte dir ruhn und ganz sicher liegen. Ich will zu den Wulschaue 9011 d 3 eilen, denn hier kann jedermann seine Krankheit Hlbetrübe: denn 5. Krank bin ich an Sündenwunden; krank und scht send Schmerz 2 5. Nun, was Jesu, fliehen, doch du mußt aus dem Wust mich selht dir ziehen. 2 6. Wie du an dem Kreuze tatest, als du dort, lich: Hort, für die Feinde batest. Ob mich spät die Ei leidend, sterbend reuen, hoff ich doch mich wird noch deine Gnad ers 6. Laß dein§ 7. Ich will mich mit Tränen netzen und mein Her Türe; da hinein im Schmerz sich zum Kreuze setzen. Hier mill ich dicht Rot verspüre,er lasien Gottes Lamm, Bräutigam, du wirst mich mich erquicken 8. Laß mich nicht am letzten Ende! Da hilf mir, 19. Kreuzige n zu dir ich mich gläubig wende; da laß mich dein Blh Den Aun la quicken! So kann ich seliglich mich zum Sterben schi den Augen sehe Ph. Balth. Sinold g. 1657 f nur seliglich! dee ⸗len, du V Passionslieder 9⁵ Verlin 1653. ö — Miel.: Jesus, meine Zuversicht. 22 7 x E 2 + 0 — See⸗ le, geh auf Gol ⸗ga⸗tha, setz dich —. und be⸗ den⸗ke, was dich da für ein e⸗ gen quif—— +—.——— ——ßĩ——.— 2— 2— 12 ED— un ⸗ter Je⸗ su Kreu⸗ze Wills Ind i —. illst du un- emp-⸗find=lich „genꝰ denn Trieb aur Bu⸗ße rei⸗ze. ꝑqꝑqꝑ‚ꝑ‚ꝑ‚tꝑtꝑtꝑ‚xt‚txtxIxIxtxtxtxtxtftTtTtTtFTttTTFFTTT T T ——————————— — o so bift du mehr als e ⸗ tra; ö „dessen Kraft mich diese st, zu dir hiß Stein 2. Schaue doch das Jammerbild zwischen Erd und Himmel hangen, wie das Blut mit Strömen quillt, daß ihm alle Kraft vergangen. Ach der übergroßen Not: es ist gar mein Jesus tot! ö el; dort, ach! in steht nun⸗ t nimmer wi⸗ n, ich will nun lzu den Wus Kranhheit hel rank und schi Ich will zu ust mich selh⸗ du dort, liah spät die Sih id mein Hern mill ich dichg wirst mich i a hilf m nich dein Bl Sterben schih d g. 1657 Vllll ir,M 3. O Lamm Gottes ohne Schuld, alles das hatt ich ver⸗ schuldet, und du hast aus großer Huld Pein und Tod für mich erduldet; daß ich nicht verloren bin, gibst du dich ans Kreuze hin. 4. Unbeflecktes Gotteslamm, ich verehre deine Liebe; schaue von des Kreuzes Stamm, wie ich mich um dich betrübe; dein im Blute wallend Herz setzet mich in tau— send Schmerz. 5. Nun, was schenk ich dir dafür? Ich will dir mein Herze geben, dieses soll beständig hier unter deinem Kreuze leben. Wie du mein, so will ich dein lebend, leidend, sterbend sein. e Gnad ersn 6. Laß dein Herz mir offen stehn, öffne deiner Wunden Türe; da hinein will ich stets gehn, wenn ich Kreuz und Rot verspüre, wie ein Hirsch nach Wasser dürst, bis du mich erquicken wirst. 7. Kreuzige mein Fleisch und Blut, lehre mich die Welt verschmähen, laß mich dich, du höchstes Gut, immer vor den Augen sehen, führ in allem Kreuze mich wunderlich, nur seliglich! 90 Passionslieder 8. Endlich laß mich meine Not auch geduldig übersf= den, nirgend sonst wird mich der Tod, als in deinen ö— den finden; wer darin sein Bette macht, spricht zuletzte A 2 2— ist vollbracht. Benjamin Schmolck g. 1672 nt⸗ liz; nie ⸗de 99. Mel.: O Welt, ich muß dich lassen.(Siehe Nr. 86.) ö 2. Ewig soll e DOu Brunnquell aller Liebe gabst dich aus Liebesteh stilles Lamm do für uns in tiese Not; du wolltest Blut und Leben gend an des Kr. uns zum Opfer geben, uns zu erretten von dem Tod meine Seele, dat 2. Du liebtest die Gemeine und machtest sie ganz u dann auch an m von Sünden durch dein Blut; du heiligtest die Seelen 3. Ja, mein Je dich zum Schatz erwählen, durch diese teure Lebensflul und deine Huld. 3. Ach laß dein heilig Leiden auch unsre Seelen l du mit mir Ged den mit Schmuck der Heiligkeit, laß deinen Geist trachtet, eh es Gaben auch unsre Herzen laben in wahrer Glaubg teurem Lösegeld freudigkeit! 4„». Ich bin dei 4. Die alte Lust der Sünden hilf uns nun überwind Jesu, du bist m als dein erlöste Schar! Da deine Gnad erschienen, sof brennend in me uns, dir zu dienen, voll neuer Kraft und Lebens darl] alles lassen, in d Peter Busch g. 1682 zur letzten Stunt Brüdergemeinde um Eigene Melodie. 2 5—.—*.—— 3 100..SSS.S......——.— el, Wir da Ei⸗ nes wünsch ich mir vor 4 101 H se ⸗lig läßts im Trä⸗nen ⸗ tal f ö— ‚‚‚e‚e——— +——— 22 2———....———— in dei⸗nem Gr an⸗dern. Ei⸗ ne Spei⸗ se früh und soßt:) UR wan⸗dern, wenn dies Ei ⸗ne mit uns geht: X .—————— ru⸗hen all, 9 SSSSSSEEEE—————————.... — 239——— 3 2. Verleih, o H rückt auf Ei ⸗nen Mann zu schau⸗ en, der mit deinem Blut nes Vaters Ar . Wir danhei euges Stamm. ngang in das ö—— E—— blut⸗gem Schweiß und To⸗ des⸗grau ⸗en auf Passionslieder 4 — E —. 191* DSDSDSD+ W1——— ů e ENE. ————— 7 Ant⸗litz nie⸗-der⸗sank und den Kelch des Va⸗ters trank. 2. Ewig soll er mir vor Augen stehen, wie er als ein stilles Lamm dort so blutig und so bleich zu sehen, hän⸗ meine Seele, daß sie ihm zu seinem Lohn nicht fehle, und sie ganz 16. dann auch an mich gedacht, als er rief: Es ist vollbracht. ie Seelen] 3. Ja, mein Jesu, laß mich nicht vrgessen meine Schuld Lebensflul und deine Huld. Als ich in der Finsternis gesessen, trugest Seelen i4 du mit mir Geduld, hattest längst nach deinem Schaf ge⸗ ten Geist 4 trachtet, eh es auf des Hirten Ruf geachtet, und mit er Glaubel teurem Lösegeld mich erkauft von dieser Welt. 4. Ich bin dein, sprich du darauf ein Amen! Treuster ing Jesu, du bist mein. Drücke deinen süßen Jesusnamen brennend in mein Herz hinein! Mit dir alles tun und alles lassen, in dir leben und in dir erblassen, das sei bis zur letzten Stund unser Wandel, unser Bund. Albert Knapp g. 1798 4 1864. Begräbnis Je su. Mel.: Wir danken dir, Herr Jesu Christ. Rikolaus Herman 1560. 4 4— 4 0—————— 101.—— — Der du. Herr Je⸗ su. Ruh und Rast —5——— IIS— 37———————D in dei⸗nem Grab ge⸗hal⸗ten hast, gib. daß wir in dir 4 ru⸗hen all, und un ⸗ ser Le-⸗ben dir. ge ⸗fall. 2. Verleih, o Herr, uns Stärk und Mut, die du erkauft it deinem Blut, und führ uns in des Himmels Licht zu deines Vaters Angesicht!— ö ö 3. Wir danken dir, o Gotteslamm, getötet an des Areuzes Stamm. Laß ja uns Sündern deine Pein den en auf Eingang in das Leben sein! 2 gend an des Kreuzes Stamm; wie er dürstend rang um 3 1— = ů ö*2 ö————X4; SESSISSEee——————— ö——— 5*. 98 Passionslieder ö Eente Melodie. bei Johann Schop 3. Ach bist d 102. EEEE de heihe Liel 92— Feuer triebe. O Trau⸗-rig⸗keit. o Her⸗ze⸗leid. 4. O Lebens 6——————— ö erwecken; sollt 105——.———erschrecken? ö das nicht zu be ⸗ kla ⸗ gen? Gott des Va⸗ 5. Sie wird! . D—— e,᷑ dae, Ere. liege, weil ich ,en v.——— besiege. 3 nigs Kind wird ins Grab ge ⸗ tra ⸗9 6. Gar nichte O große Not,—21— Todes Tod ist selbst am Kreußh Wbn storden, hat dadurch d das Himmelreich uns aus Lieb! 7. Indes wil worben. ken und an de ö 3. O Menschenkind, nur deine Sünd hat dieses a 13 . richtet, da du durch die Missetat warest ganz vernichte ö 76 4. Dein Bräutigam, das Gotteslamm, liegt hie mith beflossen, welches es ganz mildiglich hat⸗ für dich l 5. O süßer Mund, o Glaubensgrund, wie bist du! zerschlagen! Alles, was Huf Erden lebt, muß dich ja Eigene Melt 170 klagen.—.— ö 6. O liebliches Bild, schön, zart und mild, du Schim⸗ 104. ö sohn der Jungfrauen! Niemand kann dein heißes sonder Reu anschauen. ö 7. Hochselig ist zu jeder Frist, der dieses recht beden wie der Herr der Herrlichkeit wird ins Grab versen ö 8. O Jesu, du mein Hülf und Ruh, ich bitte dich ö Tränen: Hilf, daß ich mich bis ins Erab möge nach . sehnen. ö ——— Got⸗tes⸗ schn. d der V. 1 Wür; zburg 1628. V. 2—8 Johann Rist g. 1607 fʃ 6* 103. Mel.: Traurigkeit, o Herzeleid.(Siehe Nr. 102.) 253 ruhest du, o meine Ruh, in deiner C Grabeshöhls erwechest durch den Tod meine tote Seele!—— i Teu⸗fel dar⸗ in *————— 7N Man senkt dich ein nach vieler Pein, du meine Chri⸗sten⸗heit, d Dens Leben! dich 240 jetzt ein Felsengrab, Fels 213 Aus dem 15. umgeben.. im hann Schop 1 — Feuer triebe. am Kreuz aus Lieb it dieses u. 13 vernichteh ie bist duh ruß dich jn d, du Schah in heißes recht bopa Zrab verses bitte dich möge nach st g. 1607 ½ —— erwecken; sollte denn mein gläubig Herz vor der Gruft — erschrecken? ö liege, weil ich nun durch deinen Tod Tod und Grab besiege. gehen. 99 Osterlieder 3. Ach bist du kalt, mein Trost und Halt! Das macht die heiße Liebe, die dich in das kalte Grab durch ihr 4. O Lebensfürst, ich weiß, du wirst mich wieder auf⸗ 5. Sie wird mir sein ein Kämmerlein, da ich auf Rosen 6. Gar nichts verdirbt, der Leib nur stirbt, doch wird er auferstehen und in ganz verklärter Zier aus dem Grabe 7. Indes will ich, mein Jesu, dich in meine Seele sen— gen und an deinen bittern Tod bis in Tod gedenken. Salomo Franck g. 1659 4 1725. VII. Osterlieder Eigene Melodie. Vorreformatorisch. Straßburg um 1580. ——.— e— 104. Al⸗so— hei⸗lig ist der Tag, daß ihn x 2————‚ SIEEEEEE ——— enn der ei⸗ͤ ni⸗ge + 4 + 2 I I nie⸗mand mit Lo-ben er⸗fül⸗len mag; d — 2 DE———— —. Höl⸗le ü⸗ ber⸗wand und den lei⸗di⸗gen I + — 1. 2 + Got⸗tes⸗ ohn, der die a—5 2—4 4— he Nr. 102.)&.————— 2 2 ö Teu⸗fel dar⸗in ⸗nen band, da-mit er-löst der Herr die rabeshöhlh ö drare min,nx niurtir, E Seele!l====-- EE E E du meinez Chri⸗sten⸗heit, das war Christ sel ber. Ky⸗ri⸗e ⸗ leis! Fels des Aus de R&— 6 dem 15. Jahrhundert. Nach dem Lat. des Venantius dies. Fortunatus im 6. Jahrh.: Salve, festa .— +—— 5— N —— E n Lann ———*——. 2. Wär er nicht er⸗ 400. Osterlieder 8 Eigene Melod 12. Jahrhundert, Wittenberg 6 ö — 3 4 0 een 21181 odie. 105.5— 0—— 2 2— E 1. Christ ist er⸗stan⸗ den von der Mar ——— ů— ———————————— ee⸗lu ⸗ia. He 2——— E al ⸗le frob— sen= ö r⸗ ster ist. 2. Und wär er — al— le: ——.——— 2——.— —— 2—.— ů— des solln wir 43— 505 ö 4* Christ will un ⸗ser Trost sein. Hal⸗ uja, die Welt ö ö Ky⸗ 3 Dah 4. O Lemn lieb üt uns vor der 5. Gib, daß wi: luja, mit dir ins stan ⸗äden. .—. Zu dieser 5 ——— N. zott der Herr g— gan gen: seit daß er er⸗stan-den ist. 121 dem 14. Jah — N——— Eeigene Melod SPS S SS IFIIFIFIPIFIPIPIPIPIPIPIPIPI ITI—+—-- lob'n wir den Va⸗ ter Je ⸗su Chris. Hal-le⸗lu ⸗ο. E [Ky ⸗ ri ⸗e 5 1.— 4 Ve —.—————— 2.—— 2. To 3. Hal⸗ le lu⸗ ja, Hal⸗ le⸗ lu Ky⸗ri⸗e⸗ der den Tod . alls in Hän⸗ die Sünd hat froh sein. Christ will un⸗ser Trost sein. Hal⸗le⸗lu ues Oott s rug für uns „le, die Osterlieder 101 Eigene Melodie. Breslan 1585. t, Wittenberg 6 4—— 2—— ö 06. EEE—..— 2. + Er⸗stan⸗den ist der hei⸗ lig Christ. Hal⸗ n der MarEEEEEE— ö——.—— ö—————— ———— le„lu⸗ja. Hal ⸗le ⸗ lu⸗ ja, der al ⸗ler Welt ein — 2.....———— froh— sein—. 2— —I———— 606— 300— ser ist, Hal ⸗le ⸗ lu⸗ ja. Hal⸗ le ⸗lu ⸗ lal ...... Und wär er nicht erstanden hehr, Halleluja, Halle⸗ ühal die Welt alsdann vergangen wär, Halleluja. lu ⸗ e ⸗leis alleluja! g. Doch seit daß er erstanden ist, Halleluja, Halleluja, o loben wir den Herren Christ, Halleluja, Halleluja! 4. O Jesu, lieber Herre Gott, Halleluja, Halleluja, be⸗ üt uns vor der Sünden Not, Halleluja, Halleluja! 5. Gib, daß wir von dem Tod erstehn, Halleluja, Halle⸗ mit dir ins neue Leben gehn, Halleluja, Halleluja! ———6. Zu dieser österlichen Zeit, Halleluja, Halleluja, sei —n der Herr gebenedeit. Halleluja, Halleluja! us dem 14. Jahrh. Nach dem Lat.: Surrexit Christus hodie. Eigene Melodie. Wittenberg 1535. —— 4 — u u 9 +[⁰ +— IE ö IL⸗ e⸗ lu 107. E—8 ö— O1—.——— — · ri-e 2 I. Ze⸗ sus Chri⸗stus un ⸗ser Hei⸗ land. 2. Der ohn Sün⸗den war ge ⸗ born.— r 3. Tod, Sünd. Le⸗ben und Ge⸗ nad.— —— E 4+.—— f 12. u EEE —— + der den Tod ü⸗ ber⸗wand. ist auf ⸗ er ⸗stan⸗den, — rug für uns Göt⸗tes Zorn; hat uns ver⸗söh⸗net. alls in Hän⸗den er hat: er kann? er⸗ ret⸗ ten wir al ⸗ i ————————— .——————2, a„ ———— al⸗le ⸗lu· die Sünd hat er ge⸗ fan är 0 daß uns Gott sein Huld 359 ee Martin Luther g. 1483 1 1546. 10 ö Osterlieder 66.366 Melodie. Wittendu 108.5————— n gen 9 241. Christ 40 in To-⸗ des⸗ ban⸗ den. für uuh 2. Den Tod nie⸗mand zwin⸗gen konnt bei alh 4 Je- sus Chri⸗stus, Got⸗tes Sohn. an unß 8 Es war ein wun-der=lich uns in Ee 0 Sta⸗chel Spott aus—91 ein⸗ ⸗ger kann ün⸗ 10 Nacht — 19. Krieg,—— 5. Oie ist das recht ster-lamm. da⸗vonß Gl ill keins 6. 80 f fei⸗ern wir das Den Fest mit Y 380 7. Wir es⸗sen und le⸗ben wohl zum si Eeigene Melodi ——————.— — 9..— 1. Sünd ge⸗ ge⸗ ben. der ist wie⸗der er⸗ Er= x 2. Men-⸗schen⸗kin-dern: das macht al les uns⸗U— 3. Statt ist kom⸗men und Le⸗ die Sünd ab⸗—— 4. Le⸗ ben run⸗gen; das Le⸗ben be⸗ hieit kif 0 zmen 5. sol-len le⸗ ben, das sich an des Kreu⸗zich nie⸗mand 6 freud und Won⸗ne. das uns der Herr schei⸗——— 7. Brot ge⸗ la⸗ den. der alt Sau ⸗ er ⸗ teig— Herr.— heut S.IIIII...... I I IFT. ———83— 1. den und hat uns bracht das Le⸗ ben: des wir schs 2. Sünd, kein Un⸗schuld war zu fin⸗d 31„von hals„. 3 tan: da-mit dem Tod ge⸗nom⸗men sein Rel 2. Die alte Sch. 4. Sieg, es hat den Tod verschlun⸗gen. S immer, Angst ut 5 Stamm in hei⸗ßer Lieb ge⸗ge⸗ ben; des Blut zashr heut vom Tod 5. läßt. Er sel⸗ber ist die Son⸗ne. 5er durch schh 7 soll sein bei dem Wort der Gna⸗den, Chri⸗sius ussz. Sein Raub de d ward ihm H — Ee—— 25 Hrist hat das Leb * +.——2—„ 2* 2—* +. Die Sonn, di 4259 lich seinn. Gott ben und dank⸗ har sein er zuvor, das f und noom ü⸗ ber da bleibt auchts denn Tods Ge 13 ein Tod den an⸗dern frab Tod so bald 3 sein Ge⸗-walt; 4. kün⸗det das, wie 5. uns⸗re Tür, das hält 6. Gna⸗de Glanz er⸗leucht't uns„rEe.— Her⸗zen ganzi spei⸗sen die— Seel al⸗ len 7. Spei⸗se sein und uns Ge⸗ wall der Glaub dem Tod für, At Fürst darnie 5. Drum wir au a fein und lobe 5erstanden bist Osterlieder 103 Wiitenb* 4 1——— Wittenbe 5551—— 7 ⁴ Td. 5 — II. 23—— ———7——.—— ö — sin⸗ gen Hal⸗le ⸗ lu⸗ ja.) .. uns in sein'm Reich ge⸗ fan ⸗gen. den. für ush Sta⸗chel hat er ver⸗lo ⸗ ren. konnt bei chi Spott aus dem Tod ist wor⸗den. Hal ⸗le lu⸗ja! Sohn. an uß Pür⸗ger kann uns nicht rüh ⸗ ren. Krieg, da. Nacht ist ver⸗gan⸗ gen. lamm, da⸗volf Glaub will keins an⸗dern le ⸗ ben. Jest mit Hel Marn nen 44 816 wohl zum sl Martin Luther g. 1483 1 1546. Baar, utur.,. Eigene Melodie. Nikglaus Herman 1560. ————————— d⸗ — 1—— .. „der er⸗ + Er⸗schie⸗nen ist der herr-lich Tag. dran les uns⸗u ö —— — 22 x„ Sied c— n Heh⸗ch nie⸗mand oenug freu ⸗ en mag: Christ. un ⸗ ser Herr schei⸗——.——— Eeri? teig. 2 2——5 2— — 7. Herr.— heut tri? um⸗phiert, all sei ⸗ ne ————— Üꝗ́———4 des wir soßeind ge⸗ fan ⸗ gen führt. Hal⸗ le⸗ lu ⸗Jsal Die Schrift HHͤmmer, Angst und Not hat überwunden Jesus Christ, des Blut zasr heut vom Tod erstanden ist. Halleluja! der durch sah ö ö Chri⸗stus ullh. Sein Raub der Tod mußt geben her, das Leben siegt d ward ihm Herr, zerstört ist nun all seine Macht, Rist hat das Leben wiederbracht. Halleluja! —— die Sonn, die Erd, all Kreatur, alls, was betrübet ⸗bar sein kr. Avor, das freut sich heut an diesem Tag, da der 15 Ge ⸗wab Elt Fürst darniederlag. Halleluja!“ un Pein such R. Drun wir auch billig fröhlich sein, singen das Halle⸗ dem Tod für, a fein und loben dich, Herr Jesu Christ; zu Trost du er⸗zen gash.s erstanden bist. Halleluja! eel al ⸗ lein 33 Nikolaus Herman 156ʃ. ——————— 104 5 Osterlieder 110. Mel.: Erschenen ist der herrich Tag.(Siehe. U5. muute h — un 1 ir danken dir, Herr Jesu Christ, daß du vonsegt der dande 0 erstanden bist und haft dem Tod zerstört sein halleluja. Hallen und uns das Leben wiederbracht. Halleluja! e 2. Wir bitten dich durch deine Gnad, nimm v0g. nen ch Hal unsre Missetat und hilf uns durch die Güte dein, Wuf un 138 dein treuen Diener sein. Halleluja! 3. Gott Pater in dem höchsten Thron samt seinentn⸗ gebornen Sohn. dem heilgen Geist in gleicher Mr. Goit Vater i Ewigkeit sei Lob und Preis. Halleluja! ebornen Sohn, Thomas Hartmann g. 1548f gleicher Weis lia. Halleluja! ö Eigene Melodie. Bartholomäus Gei H +3——...— 3941— 2 E—..——.—.—— 7 Heit tri⸗ um⸗phie⸗ret Got⸗tes Sohn Trühmorgens, d — 1———. stus aufersteht IIII.... nr———— diil und Leben n vom Tod ist.— er⸗stan⸗den schon Hal⸗le⸗lu⸗ja.— Ha 2. Wenn ich de 1..———.— eich als wär ich — 5* 2—————————.. SSPSPIPIPIPSIPIPIPIIPIPITITIPIIIII...— ufgehn, nach Tr ia mit gro⸗——.—— und Herr des 0 Riht mehr lt im Todesz — sringt, mit Ehren 2400 ö ihm in E⸗ wig⸗keit. Hal⸗le⸗lu⸗ ja. Hal⸗ 23 1104 Jeht ist der 2. Dem Teufel hat er all sein Macht zerstört Areuz gefangen zu Boden bracht Halleluja, Halleluja, altt all Hrab, darin ich 9 ein großer Held, der seinen Feind gewaltig ällt.“ 5 J ö luja. Halletuja! in Lanf 3. O auferstandner Jesu Christ, der du der Sündceracht den Tod! land bist Halleluja, Halleluja, sühr uns durch dein I. Der Herr d herzigkeit mit Freuden in dein Herrlichkeit. Hüind f— ichtz 350 Halleluja! ö Iod 20 nichts re rod, Teufel, Höll J. Hie ist doch nichts als Angst und Not, von Kiß an bis in den Tod Halleluja, Halleluja, dort aber. O Wunder Himmels Thron folgt auf den Kampf die Chropen er nicht fällt! Halleluja. Halleluja! r wälzt ihn von Osterlieder 3 105 Siehe Mu. 5. Nun ö ö Aurrt, ists ohn Gefähr. Halleluja, Halleluja, darnieder zerstört sein holleluja. Halleluja! 6. Des danken wir ihm allzugleich und sehnen uns ins himmelreich Halleluja, Halleluja. Es ist am End. Gott n samt seinennla. Halleluja! ngleicher M7. Gott Vater in dem höchsten Thron, samt seinem ein⸗ al ebornen Sohn, Halleluja, Halleluja, dem heilgen Geist nann g. 1543 3 gleicher Weis in Ewigkeit sei Lob und Preis! Halle⸗ lia. Halleluja! Kasp. Stolzhagen g. 1550-4 1594. 112. Mel.: Erschienen ist der herriich Tag.(Siehe Nr. 109.) ot⸗ tes Sohn Trühmorgens, da die Sonn aufgeht, mein Heiland Chri⸗ , stus aufersteht. Vertrieben ist der Sünden Nacht, Licht zeil und Leben wiederbracht. Halleluja! lu⸗ja.— H 2. Wenn ich des Nachts oft lieg in Not verschlossen DS als wär ich tot, läßt du mir früh die Gnadensonn igehn, nach Trauren Freud und Wonn. Halleluja! keit; des du3 Nicht mehr als nur drei Tage lang mein Heiland Aleibt im Todeszwang; am dritten Tag durchs Grab er sringt, mit Ehren seine Siegsfahn schwingt. Halleluja! ——1—0 3 4 Jetzt ist der Tag, da mich die Welt mit Schmach am ht zerstört Mreusz gefangen hält, drauf folgt der Sabbath in dem „wie pflegt Prab, darin ich Ruh und Frieden hab. Halleluja!— waltig san 5. In kurzem wach ich fröhlich auf, mein Ostertag ist chon im Lauf; ich wach auf durch des Herren Stimm, du der Sündseracht den Tod mit seinem Grimm. Halleluja! 5 durch dein clichkeit. Haud.n 21 0 dund sich nichts regt; geht aus dem Grab in eigner Krast, „Not, von 6d Teufel, Höll an ihm nichts schafft. Halleluja! a, dort aber7: O Wunder groß, o starker Held, wo ist ein Feind ipf die Ehulsen er nicht fällt? Kein Angststein liegt so schwer auf mir. wälgt ihn von des Herzens Tür. Halleluja! kann uns kein Feind schaden mehr; ob er gleich eat der arge Feind, wir aber Gottes Kinder seind. elf uns alln, so singen wir mit großem Schalln: Halle⸗ 6. Der Herr den Tod zu Boden schlägt. da er selbst tot,‚ 10 888 Osterlieder 8. Kein Kreuz und keine Not sich findt, die Chrisit⸗ nicht überwindt. Er führt heraus mit seiner Hande mich will halten, wird zu Schand. Halleluja! 9. Lebt Christus, was bin ich betrübt? Ich weiß, IK mich herzlich liebt; wenn mir gleich alle Welt stülß gnug, daß ich Christum bei mir hab. Halleluja! sin der lan⸗ge 10. Er nährt, er schützt, er tröstet mich. Sterb ih 105 nimmt er mich zu sich; wo er jetzt lebt, da muß ih. 2. üe sel weil ich ein Glied seins Leibes bin. Halleluja! odes Macht. D. 99— Schlang jetzt umge 11. Durch seiner Auferstehung Kraft komm ich hristus hat es ne Engelbrüderschaft; durch ihn bin ich mit Gott verssein Schloß zersts die Feindschaft ist ganz abgelehnt. Halleluja! ich, o Christenhe V 8 12. Mein Herz darf nicht entsetzen sich, Gott um 10 42301 du Wle Engel lieben mich; die Freude, die mir ist bereit Wwent. Held 93 1 treibet Furcht und Traurigkeit. Halleluja! ö Ind die Macht au 13. Für diesen Trost, o großer Held, Herr Jesu, Todes Raub gene dir alle Welt. Dort wollen wir mit größerm Fleißreue dich, o Chr heben deinen Ruhm und Preis. Halleluja! 4. Tod, wo sind riumph? Satan Joh. Heermann g. 1585 ʃ 550 stumpf. —+ · Hölle Seuch und wir Menschen si ich meinem Sott nicht singen. Johann Schn Streit. Freue die 113. i aus d — r,—— ů an; wer ist, der ö Las⸗set uns den Her⸗ren prei⸗sen, o reden kann?) Ch Kom⸗mat, daß wir Dank er⸗wei⸗sen umsist von dir gesche ö aus der Sün .... IIII.......0 O Ch ——.—.....——— 2— 6. Gib, Herr Je Chri⸗sten ü⸗ber⸗ ö ehn, wie so grol „all!* K CN*4+ Gott mit sü⸗hem SchallI Es ist frei von Toehauferstehn. Brich ö Sunde, Tod, Teu ö—— Pein, Angst und SE..—— Freue dich, 0 Chꝛ Jes. 53, 8. Osterlieder 107 die Christ . siner Han E—————————— ä? uja!— 1— 5. Iu⸗da Stamm: Chri⸗stus Je⸗sus ist er⸗stan⸗den, nun ist Ich weiß d e Welt styp eluja! 2—— 2.— 4 hin der lan ⸗ge Streit. Freu⸗e dich. o Chri⸗sten⸗heit! 2— —.....— N .....IIII + 104 2. Christus selbst hat überwunden des ergrimmten odes Macht. Der in Tüchern lag gebunden, hat die chlang jetzt umgebracht; Satans Reich ist ganz verheeret, Thristus hat es nach der Ruh ausgetilget und dazu Belial ersfein Schloß zerstöret, daß wir haben frei Geleit. Freue ich, o Christenheit! 42 75 3. Warest du, o Held, gestorben? warest du ins Grab elegt? Ei du bleibest unverdorhen; da sich nur der Fels erregt, Held, da bist du wieder kommen, hast das Leben und die Macht aus der schwarzen Gruft gebracht und des derr Jesu, Todes Raub genommen, schenkst uns nun die Seligkeit. ößerm FleihFreue dich, o Christenheit! . Tod, wo sind nun deine Waffen? Hölle, wo ist dein im g. 1585 Triumph? Satan konnte gar nichts schaffen, seine Pfeile wurden stumpf. Christus ist sein Gift gewesen, ja der Hölle Seuch und Pest; Welt und Sünde liegen fest, und wir Menschen sind genesen nur durch seinen tapfern Streit. Freue dich, o Christenheit! ——. 5. Er ist aus der Angst gerissen und mit Ehren ange⸗ — tan; wer ist, der sein Leben wissen und die Läng aus⸗ hrei⸗sen, o eden kann?“) Christus ist der Echstein worden. Gott, das wei⸗sen umssst von dir geschehn, wie wir jetzt vor Augen sehn; wir lind aus der Sünder Orden hingerissen durch den Streit— Freue dich, o Christenheit! +6. Gib, Herr Jesu, deine Gnade, daß wir stets mit Reue sehn, wie so groß sei unser Schade, daß wir dir gleich guferstehn. Brich hervor in unsern Herzen, überwinde Sünde, Tod, Teufel, Welt und Höllennot, dämpf in uns pein, Angst und Schmerzen samt der Seele Traurigkeit! Preue dich, o Christenheit! Jes. 53, 8. 9. Gott um ist bereit HIja! — Johann Schopl — —— 10⁸ 15 Osterlieder 7. Meinen Leib wird man vergraben, aber gleich. 4. Des Herre ewig nicht; bald werd ich das Leben haben, wen letzte Weltgericht alle Gräber wird aufdecken, un Engel Feldgeschrei zeigen, was vorhanden sei; dann mich mein Gott aufwecken und beschließen all mein! Freue dich, o Christenheit! ö 8. Dann so werden meine Glieder, die jetzt Staub Asche sein, unverweslich leben wieder und erlo solchen Schein, dessen gleichen hier auf Erden nim mehr zu finden ist. Ja, mein Leib, Herr Jesu Christ dem deinen ähnlich werden, voller Pracht und Hen keit. Freue dich, o Christenheit! ö ö ö Joh. Rist g. 1607 4½ Mel.: Nun freut euch, liebe Christen g'mein. Wittenben höhet, des Herr stehet. Tod, Teu gedämpfet seind 5. Es war ge der! Weil nun auf, die Gliede Tod und Grab stirbet. 6. Wer täglic stehet, ist dort angehet. Genom Leben wiederbr . Das ist die + den: Fried, Fre 114. EH——————————————.—.— auf Erden. Hier O Tod. wo ist dein Sta⸗chel nund Leib wird ähnl Was kann uns jetzt der Teu⸗fel tun., 8 O Tod. we DSDSSS o Hölle? Was stell ist dein Sieg, 95 H ⸗ le Gott sel herrlich hat in grau⸗sam er sich sliel ⸗ le? Hannov. .5. dankt, der uns den Sieg so herr-lich hat Der Hölle P. 2ů— schlungen, I e eere,, rxh. q—————— —— — 2 ö die⸗sem Krieg durch Je-sum Christ ge⸗ ge⸗ 2. Wie sträubte sich die alte Schlang, da Christih ihr hämpfte! Mit List und Macht sie auf ihn drang. noch er sie dämpfte. Ob sie ihn in die Fersen stich sieget sie doch darum nicht, der Kopf ist ihr zertreies 3. Lebendig Christus kommt herfür, die Feind er gefangen, zerbricht der Hölle Schloß und Tür, weg den Raub mit Prangen. Nichts ist, das in den geslauf den starken Held kann halten auf, alls lie überwunden. ö 2. Was uns d sei dir Gott, g durch Christum schlossen. loren, das und erkoren. Der st Vaters Zorness g. Heut ist er gebrochen und hat versprochen wieder Fried u aber gleich 4. Des Herren aben, wenn decken, ung 1sei; dann n all meing jetzt Staub und um Tod und Grabe der nicht bleibt; Erden nim Jesu Christh ht und Hen ist g. 1607 ½ Wittenben —— ⸗chel min?“ =fel tun, 1 Gott sei hat li⸗ ch Osterlieder Rechte die behält den Sieg und ist er⸗ höhet, des Herren Rechte mächtig fällt, was ihr entgegen stehet. Tod, Teufel, Höll und alle Feind durch Christi Sieg gedämpfet seind, ihr Zorn ist kraftlos worden. 5. Es war getötet Jesus Christ, und sieh, er lebet wie⸗ der! Weil nun das Haupt erstanden ist, stehn wir auch auf, die Glieder. So jemand Christi Worten gläubt, im er lebt, ob er gleich stirbet. ö ö 6. Wer täglich hier durch wahre Reu mit Christo aufer⸗ stehet, ist dort vom andern Tode frei; derselb ihn nicht angehet. Genommen ist dem Tod die Macht, Unschuld und * Leben wiederbracht und unvergänglich Wesen. 7. Das ist die reiche Osterbeut, der wir teilhaftig wer⸗ den: Fried, Freude, Heil, Gerechtigkeit im Himmel und auf Erden. Hier sind wir still und warten fort, bis unser Leib wird ähnlich dort Christi verklärtem Leibe. 8. O Tod, wo ist dein Stachel nun? Wo ist dein Sieg. o Hölle? Was kann uns jetzt der Teufel tun, wie grau⸗ sam er sich stelle? Gott sei gedankt, der uns den Sieg so herrlich hat in diesem Krieg durch Jesum Christ gegeben! Hannov. Gsb. 1657. Nach Georg Weissel g. 1590 4 1635. * 115. Mel,: Nun freut euch liebe Christen g'arein.(S. Nr. 114.) Der Hölle Pforten sind zerstört, der Tod ist nun ver⸗ * da Chrisin ihn drang, Fersen stih hr zertreten schlungen, des Satans Reich ist ganz verheert, Lob sei dir Gott, gesungen. Der Sünde Macht ist abgetan, durch Christum ist die Himmelsbahn uns wieder aufge⸗ schlossen. 2. Was uns des alten Adams Schuld im Paradies ver⸗ loren, das und noch mehr hat Christi Huld uns wiederum erkoren. Der starke Held aus Davids Stamm hat seines Vaters Zornesflamm gelöscht mit seinem Blute. 3. Heut ist er aus dem Grab herfür mit großer Macht ugebrochen und stecket auf des Heils Panier, gleichwie er ib0H hat versprochen. Er bringt nach wohlgeführtem Streit uns wieder Fried und Freudigkeit, ja alle Himmelsschätze. 109 ö ö 11⁰ ö Osterlieder 4. Drum lasset uns in Fröhlichkeit Herz und Gemt erheben, weil uns ist diese Gnadenzeit vom Himmel wi⸗ dergeben. Wir haben Christi Reich und Macht; er ist hin weg, der Tag und Nacht vor Gott uns hat verklaget. 5. Der alle Welt versührt in Not, liegt in dem Stoll der Erden, der vormals starke Seelentod hat müsse kraftlos werden; des Lammes Blut hat ihn behriegt, seij wahres Zeugnis obgesiegt und uns zum Heil erhalten. 6. Wir werden auch nach dieser Zeit wie Christus aufh ersteh'n und mit ihm in die Herrlichheit und Himmel⸗ freud eingehen; denn wo das Haupt geblieben ist, müssen auch zu aller Frist die andern Glieder wohnen. Mich. Schirmer g. 1606 4 100%½ Johann Crüger 10. I + + 1 116.6EEE *——**—*—* Auf. auf, mein Herz, mit Freu⸗den nimm Wie kommit nach gro⸗Bem Lei⸗ den um ———————2———.— ———————————— ——— 2—..—.— 1 i— 1 1 32— 2 wahr, was heut 323 Lichnt) 7 ein— so oro'⸗ ßes Licht! Mein Hei⸗land War I ö—.—.—... — 4— 7—— 2—.—; +*.—.8 — 5—— H.——— legt da. wo man uns— hin⸗trägt, wenn von— —.————— ————.— 2——— 22—— 83—— .SSSPSDi‚i‚i‚iiiiiiiiiiii‚iiii‚Ie uns un ⸗ ser Geist gen Him-mel ist. ge ⸗reis 2. Er war ins Grab gesenket, der Feind trieb groß e x schrei. Eh ers vermeint und denket, ist Christus wiede ö 3. Das ist mir anzuschauen ein rechtes Freudenspieh! nun soll mir nicht mehr grauen vor allem, was mir wil entnehmen meinen Mut zufamt dem edlen Gut, so mil durch Jesum Christ aus Lieb erworben ist. . Ich hang u Glied; wo meir mich auch mit. 8 Sünd, durch Ne sein Gesell. 5. Er dringt nach und braue mach: Ees tobe, mein an, mein ttillt. 6. Er bringt führt, daran mi Wer dort wird wer dort mit stt ö 117. Mel. NH lieblich Mund! X Glaubens Grur denswiederbrin 2. Nun ist d ganzer Sinn; das Zagen hin. denschuld gebü 3. Der Fried nunst; mir ös Höllenzunft! 2 mit mir soll se 4. Wenn mi heftig zu, von Jesus Ruh. Di mit mir soll se 5. Wenn mi mein Freund mir bleibt des Heiland sprick 9t; er ist hiil verklaget. n dem Stauh hat müsse bekriegt, se⸗ (erhalten. Christus 0 nd Himmel ieben ist, r wohnen. 1606„ 107%½ nn Crüger 1000 ge=reist. ieb groß 6 istus wiedel und da sein shält. Freudenspiel das mir wil Gut, so mi Glaubens Grund, du guter Bot, Osterlieder 111 J. Ich hang und bleib auch hangen an Christo als ein Glied; wo mein Haupt durch ist gangen, da nimmt er mich auch mit. Er reißet durch den Tod, durch Welt, durch Sünd, durch Not, er reißet durch die Höll, ich bin stets sein Gesell. ö 5. Er dringt zum Saal der Ehren, ich solg ihm immer nach und brauch mich nicht zu kehren an einzig Unge⸗ mach; es tobe, was da hann, mein Haupt nimmt sich mein an, mein Heiland ist mein Schild, der alles Toben ttillt. ö 6. Er bringt mich an die Pforten, die in den Himmel führt, daran mit güldnen Worten der Reim gelesen wird: Wer dort wird mit verhöhnt, wird hier auch mit gekrönt; wer dort mit sterben geht, wird auch mit erhöht. Paul Gerhardt g. 1607 4 1676. 117. Mel.: Du Friedefürst, Herr Jesu Christ.(Siehe Nr. 242.) Wie lieblich sind doch deine Füß, wie freundlich ist dein Mund! Wie tröstet mich dein Wort so süß, o meines du Todes Tod, du Frie⸗ denswiederbringer! ö 2. Run ist des Höchsten Wort erfüllt, sei froh mein ganzer Sinn; nun ist des Herren Zorn gestillt, nun ist das Zagen hin. Mein Jesus hat an meiner Statt die Sün⸗ denschuld gebüßet. ů g3. Der Friede Gottes herrscht in mir, der über die Ver⸗ 2.— nunst; mir öffnet sich des Himmels Tür, weg, weg, du Höllenzunft! Du schrechst mich nicht, mein Heiland spricht, mit mir soll sein der Friede. ö 4. Wenn mich die Welt erbärmlich plagt und setzt mir heftig zu, von einem Ort zum andern jagt, so schafft mir Jesus Ruh. Die Welt schrecht nicht, mein Heiland spricht, mit mir soll sein der Friede. 5. Wenn mich die Not und Trübsal drückt, wenn mich mein Freund verstößt, werd ich doch mir bleibt des Herren Trost Die Not schrecht nicht, mein Heiland spricht, mit mir soll sein der Friede. kräftiglich erquickt, verführt noch irre macht. 112 Osterlieder 6. Wenn mich mein Fleisch unruhig macht und reizt 119. Mel. Sündenbahn, wird doch sein Wille nicht vollbracht, russ nur Jesum an. Das Fleisch schreckt nicht, mein Heih HWach auf, m — —— spricht, mit mir soll sein der Friede. ö aufgegang 7. Wenn auf mich dringt der grimme Tod und ru Heiland zu emt Du bist mein, so will auch in der Todesnot mein Heilh gebrochen aus bei mir sein. Der Tod schreckt nicht, mein Heiland spn Ctet mit mir soll sein der Friede. ů 2 eden vs Ne 8. Dank sei dir o du Friedefürst, für das erwarl. gerz sich heben Gut, das du mir wohl erhalten wirst! in dir mein Her was droben, al ruht; und wenn es bricht, erschreck ich nicht, ich fahre 3. Vergiß da⸗ — im Frieden. Gottfr. Wilh. Sacer g. 1635 f 1% was droben, da eerhoben. Tritt Miel.: O Jesus Christe, wahres Licht. Rürnberg I. dem Himmelsze S.....— 4. Quält dich 118.... s—ih heben; es l 19 1——⁵ 2.½ und Wonne leb Wo willst du hin, weils A„bel sorge nicht, er I— 2——— 5. Geh mit A Seie srüh dahin ist. o lieb-ster Pil⸗grim Je ⸗su Christ? Komm. lahb mih so wirst du seh — ů nden 110 SDSSSSSSSiiSeeee 6. Es hat di .—*——— uüberwunden, u so— elück⸗se⸗lig sein, und kehr in mei⸗nem Her⸗zen ein Heil gefunden 0 1460— überwundnem 2. Laß dich erbitten, liebster Freund, dieweil es ist 7. Drum au aut gemeint; du weißt, daß du zu aller Frist ein herzen Jesus überwun lieber Gast mir bist. ö weil er gebund 3. Es hat der Tag sich sehr geneigt, die Nacht sich sal in ein neues von ferne zeigt; drum wollest du, o wahres Licht,. Scheu we Armen ja verlafsen nicht. ö„Hoölle Rachen, 4 ö bei den Schwe . Erleuchte mich, daß ich die Bahn zum Himmel sichl ein gekrönter finden kann, damit die dunkle Sündennacht mich nig 9. Ach mein I standen, rett 5. Bevorab aus der letzten Not hilf mir durch ein) des Todes Bo sanften Tod! Herr Jesu, bleib, ich halt dich fest, ich wei neuen Leben daß du mich nicht verläßt. 100f/ Kol. 2, 15 MAEEe 9— und reizth lbracht, rus — mein Heiln od und f mein Heild eiland spri das erworh ir mein Hen „ich fahre g. 1635 4 100 omm. laß mil ** dem Himmelszelt, wo Jef —.—— 2 —— 2—. acht sich sch es Licht, ni⸗ Himmel sichh cht mich nihh Osterlieder 113 119. Mel.: Nun freut euch, liebe Christen g'mein.(Siehe Nr. 114.) Vach auf, mein Herz, die Nacht ist hin, die Sonn ist ausgegangen, ermuntre deinen Geist und Sinn, den Heiland zu empfangen, der heute durch des Todes Tür gebrochen aus dem Grab herfür der ganzen Welt zur Wonne. ö ö 2. Steh aus dem Grab der Sünde auf und such ein neues Leben, vollführe deinen Glaubenslauf und laß dein Herz sich heben gen Himmel, da dein Jesus ist, und such, ) was droben, als ein Christ, der geistlich auferstanden. 3. Vergiß das, was dahinten ist, und tracht nach dem, was droben, damit dein Herz zu jeder Frist zu Jesu sei erhoben. Tritt unter dich die böse Welt und strebe nach us ist zu finden. 4. Guält dich ein schwerer Sorgenstein, dein Jesus wird ihn heben; es kann ein Christ bei Kreuzespein in Freud und Wonne leben. Wirf dein Anliegen auf den Herrn und sorge nicht, er ist nicht fern, weil er ist auferstanden. 5. Geh mit Maria Magdalen und Salome zum Grabe, die früh dahin aus Liebe gehn mit ihrer Salbungsgabe, so wirst du sehn, daß Jesus Christ vom Tod heut aufer⸗ standen ist und nicht im Grab zu finden. 6. Es hat der Löw aus Juda Stamm heut siegreich überwunden, und das erwürgte Gotteslamm hat uns zum Heil gefunden das Leben und Gerechtigkeit, weil er nach überwundnem Streit die Feinde schaugetragen.“) 7. Drum auf, mein Herz, fang an den Streit, weil Fesus überwunden; er wird auch überwinden weit in dir. weil er gebunden der Feinde Macht, daß du aufstehst und in ein neues Leben gehst und Gott im Glauben dienest. 8. Scheu weder Teufel, Welt noch Tod, noch gar der Hölle Rachen, dein Jesus lebt, es hat kein Not, er ist noch bei den Schwachen und den Geringsten in der Welt als ein gehrönter Siegesheld; drum wirst du überwinden.“ 9. Ach mein Herr Jesu, der du bist von Toten aufer⸗ standen, rett uns aus Satans Macht und List und aus des Todes Banden, daß wir zusammen insgemein zum neuen Leben gehen ein, das du uns hast erworben. — 1 ) Kol. 2, 15. —————— 114 ö Osterlieder 10. Sei hochgelobt in dieser Zeit von allen Gott kindern und ewig in der Herrlichkeit von allen ih gib uns Kraft und Mut, daß wir auch überwinden. Lorenz Lorenzen g. 1660 Eigene Melodie. Hamburg 120— 11—.— 5 EIEEIEEEIEEEEEEEIIEEEEEEEEEEE...— ö—— Mein Je⸗sus lebt, was soll ich ster⸗ben? 9 * 10 So muß ich ja das Le-ben er⸗ben. 3. In der Gere du trittst selbst i windern, die überwunden durch dein Blut: Herr z 4. Ach teile 5 wir alle kommer 5. Laß unser und einen Schatz 6. Wir sind m 8. Der Tod he mehr stumpf, wi 12 + ————. d L 9— 2————— 94— 4.— 2* 2——— steht mein Haupt und Not und Tod die Macht ver ⸗liert. + tri ⸗ um⸗phiert. ö Kein Trau⸗ schon Triumph! 122. Mel.: * + — QWween der Ju V 24 2— 4.—— —— Emmaus; ih bild er⸗schrecht mich mehr, mein Je⸗sus lebt, das Grab ist he voll Verdruß, m ihrem Orte unse 2. Mein Jesus siegt, drum liegt zu Füßen, was mir! Leben rauben kann. Der Tod wird völlig weichen müsh mir wird der Satan untertan. Der Hölle Abgrund seh bebt„denn überall schallt: Jesus lebt. 3. Mein Jesus lebt, das Crab ist offen, so geh freudig in die Gruft. Hier kann ich auch im Tode hosst so traurig sei. daß mich sein Wort ins Leben ruft. Wie süß erschalll ö Stimme hier: Ich leb, und ihr lebt auch in mir. 4. Mein Jesus bleibt also mein Leben, er lebt meinem Herzen hier; und soll ich ihm das Leben gebe — 2 kommt mir mein Tod nicht schrecklich sür, weil er n in den Himmel hebt. so wahr als Jesus ist und lebt. Denjamin Schmolck g. 1672 1 121. Mel.: Christus der ist mein Leben.(Siehe Nr. 18.) illkommen, Held im Streite, aus deines Crah 6 —. *) Kol. 2, 15. Kluft! Wir triumphieren heute um deine leere Grufs 2. Der Feind wird schaugetragen) und heißt nunme ein Spott, wir aber können sagen: Mit uns ist unser Hag Traurigheit. 2. Ach es gehr mer nach, sie be Ungemach; man Gnüge weine; d 3. Wenn zwei Mann; er bemer kann. Denn er benslos oft trät verläßt uns nie 4J. Jesus isten heit und der S Zeit, die man t geboren, Jesus wieder bracht. 5. Hat sich e allein; Jesus s — 7 Gah du trittst selbst in die Mitten und bringst den Osterfried. Hamburg h6 5 Grab ist ln „was mirg eichen müst Abgrund selh »'n, so geh! u Tode hossh iß erschallt! mir. n, er lebt Leben gebeh „weil er ni und lebt. g. 1672 1 e Nr. 18.) seißt nunmah ist unser 6 heit und der Sünde nachgehangen: Zeit, die man dergestalt verloren! Doch er hat mich neu Osterlieder 11⁵ 3. In der Gerechten Hütten schallt schon das Siegeslied; 4. Ach teile doch die Beute bei deinen Gliedern aus, wir alle kommen heute deswegen in dein Haus. 5. Laß unser aller Sünden ins Grab verscharret sein und einen Schatz hier finden, der ewig kann erfreon. 6. Wir sind mit dir gestorben, so leben wir mir dir; was uns dein Tod erworben, das stell uns täglich für! 7. Wir wollen hier ganz fröhlich mit dir zu Grabe gehn, wenn wir nur dorten selig mit dir auch auferstehn. 8. Der Tod kann uns nicht schaden, sein Pfeil ist nun⸗ — mehr stumpf, wir stehn bei Gott in Gnaden und rusen schon Triumph! Benjamin Schmolck g. 1672 1 1737. 122. Mel.: Jesu, meines Lebens Leben.(Siehe Nr. 90.) ween der Jünger gehn mit Sehnen über Feld nach Emmaus; ihre Augen sind voll Tränen, ihre Seele voll Verdruß, man hört ihre Klageworte; doch es ist von 5 ihrem Orte unser Jesus gar nicht weit und vertreibt die Traurigheit. 2. Ach es gehn noch manche Herzen ihrem stillen Kum⸗ mer nach, sie besammern ihre Schmerzen, ihre Not und — Ungemach; manches wandert gar alleine, daß es nur zu Gnüge weine; doch mein Jesus ist dabei, fragt, was man so traurig sei. 3. Wenn zwei Seelen sich besprechen, so ist er der dritte Mann; er bemerket die Gebrechen, redet, was uns trösten kann. Denn er kann uns nicht versäumen, wie wir glau⸗ benslos oft träumen, er hat alles im Gesicht, seine Treu verläßt uns nicht. 4. Jesus ist mir nachgegangen, wenn ich meiner Eitel⸗ o der unglückseligen geboren, Jesus hat an mich gedacht und das Schäflein wieder bracht. 5. Hat sich eine Not gefunden, so ließ er mich nicht allein; Jesus stellt zur rechten Stunden sich mit seinem 8—— 110 Osterlieder Beistand ein. Wenn ich mich bei ihm beschwere, gleich ob er ferne wäre, o so ist er mehr als nah und mit sein Hülse da. 6. Treuster Freund von allen Freunden, bleibe fenl noch bei mir! Kommt die Welt, mich anzufeinden, ach sei du auch allhier! Will der Teufel mich betrügen, lash deinem Schutz mich liegen! Komm, in meinem Geist ruhn: was du willst, das will ich tun.* 7. Bin ich traurig und betrübet, so gib nur in meim Sinn, daß mich deine Seele liebet, und daß ich der Deh Herz entzünden, daß es voller Liebe brennt und d immer besser kennt. 8. Tröst auch andre fromme Seelen, wenn sie rief ö Kummer stehn; wenn sie in verbargnen Höhlen, Kahh ö mern, Feld und Wäldern gehn, ihrem Kummer nachh sinnen, daß sie sich satt weinen können, so sprich ihmz Seeke zu: Liebes Kind, was trauerst du? ů 9. Kannst d du bei der Welt nicht weilen, ach so nim bleibe stets bei mir! Bleibe doch in unsrer Mitten, WiIH du mich getröstet hast. Johann Neunherz g. 16534 1½%ʃ 345 5—— meine Zuversicht. 4*7⁴ — + 2 6 ‚ ů + Licht: dies ist — Du 4 ver ⸗ sicht. ne mei ⸗ geben, mit ih * ewig leben. G kehhre. Gott bin. Laß dein Wort mich feste gründen, laß es auch dies ist meine kein Leiden. ö mich auch mit dir, laß mich deine Freuden teilen, sei A dich deine Kinder bitten. Dank sei dir, o lieber Gast, h 5 de⸗ 25 lebt, mit ihm auch ich; Tod, wo Er. lebt und wird auch mich von den— *— 6—— —————— sund mun deiene Schreh ben? n 2* 2*— 8 20 eit at 21 wen⸗ken, 1 ver⸗klärt mich in sen 2. Jesus 1 Zuversicht. 3. Jesus lel hrr Gnade Zuversicht. 4. Jesus le 5. Jesus le scheiden, kei Zuversicht. 6. Jesus l Leben. Welch geben: wenn Zuversicht! 124. 9 alleluja, und Ehr Held, zerriß er, der für 1 Preis ihm, bracht, er, d 2. Glorre Reich bezwr Gott gefall Kinder und wir, entschl Nacht, bis 3. Unserr herrlich au Du wirst 1 keit ihm g bpere, gleich 4 nd mit sein bleibe fen einden, achs trügen, laß nem Geist ur in mein ich der Den es auch mu nnt und da n sie tief höhlen, Kah nmer nach sprich iht 1653 4 10N Berlin 160. ö geben: wenn sie gläubig zu ihm spricht: Hud Er jauchzt, ihr Osterlieder 117 2. Jesus lebt; ihm ist das Reich über alle Welt ge⸗ geben, mit ihm werd ich auch zugleich ewig herrschen, ewig leben. Gott erfüllt, was er verspricht: dies ist meine Zuversicht. 3. Jesus lebt; wer nun verzagt, lästert ihn und Gottes Ehre; Gnade hat er zugesagt, daß der Sünder sich be⸗ kehre. Gott verstößt in Christo nicht: dies ist meine Zuversicht. 4. Jesus lebt; sein Heil ist mein, sein sei auch mein ganzes Leben; reines Herzens will ich sein und den Lüsten widerstreben. Er verläßt den Schwachen nicht: dies ist meine Zuversicht. 5. Jesus lebt; ich bin gewiß, nichts soll mich von Jesu scheiden, keine Macht der Finsternis, keine Herrlichkeit, kein Leiden. Seine Treue wanket nicht: dies ist meine Zuversicht. 6. Jesus lebt, nun ist der Tod mir ein Eingang in das Leben. Welchen Trost in Todesnot wird es meiner Seele Herr, Herr, meine Zuversicht! Chr. F. Gellert g. 1715 1 1769. 124. Mel.: Wachet auf, ruft uns die Stimme.(Siehe Rr. 180.) Chöre, singt Jesu Christo Lob und Ehre! Wie groß, wie heilig ist sein Tag! Er, der Held, zerriß die Banden des Todes und ist auferstanden, er, der für uns im Grabe lag. Sein ist Gewalt und Macht‚, Preis ihm, er hats vollbracht! Halleluja! Er hats voll⸗ bracht, er, der die Macht des Todes und des Grabes hat. 2. Glorreich hat der Held gerungen, hat mächtig Satans Reich bezwungen, von Todesketten uns befreit. Wir von Gott gesallne Sünder sind nun mit ihm versöhnt, sind Kinder und Erben seiner Seligkeit. Bald, bald entschlafen wir, entschlafen, Christe, dir, ruhn im Frieden die kurze Nacht, bis dein Macht den Tag der Ewigkeiten ruft. 3. Unsern Staub mag Staub bedecken, du wirst ihn herrlich auferwecken, der du des Staubes Schöpfer bist. Du wirst unvergänglich Leben und Kraft und Herrlich⸗ keit ihm geben, dem Staube, der dir teuer ist. Wir wer⸗ EIES und ihr. sei⸗ne Fein⸗de, bebt! Hal⸗le⸗lu⸗ja. Je⸗sus lebll 118 Gericht erschreckt uns nicht, denn Jesus, unser Mittlen lebt. ö 4. Tag des Lebens, Tag der Wonne, wie wird uns sein“ wenn Gottes Sonne durch unsers Grabes Dunkel brichti O was werden wir empfinden, wenn Nacht und Finsternt ö verschwinden, und uns umstrahlt des e Lichtl Vollender, führe du uns diesem T Tage zu, uns,. die Deinen Die Todesbahn gingst du voran, wir folgen dir in deine Ruh. Gottfr. Bened. Funk g. 1734 1811t½ : Sollt ich meinem Oott nicht singen. Johann Schop 164,. 125⁵. n. + V. 2 Wße⸗ stan ⸗ den, auf⸗ tan⸗den O wie hat nach Schmerz—— an⸗den —.———— N 1 D.. ist der Herr, der uns ver⸗söhnt. 2 14* 15. Gott mit Eh⸗ ren ihn 9e⸗Urbnt Dort zu sei:nes Va⸗lers ö N + „— 4+*—4 H— 2 ——————.——— Rech⸗ten ü⸗ber Schmach und Tod er⸗höht herrscht er 2— 5— — 2— 22 4— —— 2—4.—— Ma ⸗je⸗ stät. Freut euch sei ⸗ner, ihr Ge⸗ D nun in 2. Singt dem Herrn, er ist erstanden, er, der starb auj Golgatha. Rühmt es, rühmts in allen Landen: Was sein Wort verhieß, ges schah. Wer, wer kann ihm widerstreben? Mächtig dringt der Held empor, im Triumph bricht er Osterlieder ö* den ewig dein, gerecht und selig sein, Halieluja! Tod W Herr h — . —————— hervor: und ich erhebt. 3. Uns vo Nacht; uns Gottes Mach Schrecken si uns ist Lebe begräbt, jau 4. Aus den Vater hin. L ben uns Ger dächtnis Jesu gänglich sin strebt. Singe 5. Freut e sang! Bringt Denk! Rühr Sund und E at u dann rühmte — Mit ⸗te 2. Ich se gleich, daß reich. ja! Tod un iser Mittler rd uns sein nhel brichth d Finsternis mels Lichti die Deinen Hir in deine 1734 11814⁴. inn Schop 164, Dan den an⸗den ihr Ge⸗ Je⸗sus lebtl starb auf Was sein erstreben? )bricht er Osterlieder 119 hervor; und des Abgrunds Pforten beben, da ihr Sieger sich erhebt. Halleluja, Jesus lebt! E 3. Uns vom Tode zu befreien, sank er in des Grabes Nacht; uns zum Leben einzuweihen, stand er auf durch Gottes Macht. Tod durch ihn bist du bezwungen, deine Schrecken sind zerstreut, von der Furcht sind wir befreit, uns ist Leben neu errungen; jauchzt ihr, die man einst begräbt, jauchzt dem Höchsten. Jesus lebt! 4. Aus dem Grab uns zu erheben, ging er zu dem Vater hin. Laßt uns ihm zur Ehre leben, dann ist Ster⸗ ben uns Gewinn. Haltet unter Lust und Leiden im Ge⸗ dächtnis Jesum Christ, der vom Tot erstaͤnden ist. Unver⸗ gänglich sind die Freuden des, der nach dem Himmel strebt. Singet, preiset, Jesus lebt! 5. Freut euch seiner, Gottes Kinder, er sei euer Lobge⸗ sangl Bringt dem Todesüberwinder ewig Ehre, Lob und Dank! Rühmts in der Versuchung Stunden, wenn euch Sund und Elend droht, rühmts in eurer Todesnot: Unser Herr hat überwunden! und wenn er euch zu sich hebt, dann rühmts ewig: Jesus lebt! Nach dem Osnabrücker Gesangbuch. Joh. Samuel Diterich(2) g. 1721 1 1797. Mel.: Nun danket all und bringet Ehr. Johann Crüger 1653. Ich sag es auf ⸗ er⸗ stan-den ist. daß Er in uns?⸗ rer *———————— — 2—— 2————.— —————.—— Mit ⸗te schwebt und e⸗ wig bei uns ist. 2. Ich sag es jedem, jeder sagt es seinen Freunden weich. daß bald an allen Orten tagt das neue Himmel⸗ reich. 120 ö Himmelfahrtslieder 3. Jetzt scheint die Welt dem neuen Sinn erst wie ein Vaterland, ein neues Leben nimmt man hin entzückt auz seiner Hand. 4. Hinunter in das tiefe Meer versank des Tode⸗ Graun, und jeder kann nun leicht und hehr in seine Ju kunft schaun. 5. Der dunkle Weg den er betrat, geht in den Himma aus, und wer nur hört auf seinen Rat, kommt auch ins“ Vaterhaus. 6. Nun weine keiner mehr allhie, wenn eins die Augen ö schließt; vom Wiedersehn, spät oder früh, wird dieser 7. 65 versüßt. Es kann zu jeder guten Tat ein jeder frischer glühn detrn herrlich wird ihm diese Saat in schönern Fluren hlühn. 8. Er lebt und wird nun bei uns sein, wenn alles uns verläßt, und so soll dieser Tag uns sein ein Weltver⸗ lüngungsfest. VIII. Himmelfahrtslieder Eigene Melodie. Wittenberg 1545. 127.——————————————————————— Christ fuhr gen Him„mel. Was sandt er 2 I 4 ————„ 2— E uns her ⸗ nie der? Den Trö⸗ ster. PSPSPIPIPIPISISIIISI‚I‚I‚Is‚s.I‚..‚..‚..— 0 — ů den hei ⸗li ⸗ gen Geist. zu Trost der ——————— —.—— * ⏑— ar ⸗men Chri⸗sten ⸗heit. Hal ⸗le ⸗ lu⸗ jal Friedr. v. Hardenberg g. 1772 180ʃ. *... daß Christ g mit Bitt. ——5 — hie auf Erd. Hoff⸗nung h. 2. Drum der Himme vorhin wa erst wie ein. ntzückt aus des Todes n seine Zu en Himmel nt auch ins die Augen vird dieser scher glühn ern Fluren“ nalles uns n Weltver⸗ 772 4 180ʃ. ttenberg 1545. sandt er — 128. froh sein. Christ will um⸗ ser Trost sein. Hal⸗le⸗lu⸗jal Aus dem 15. Jahrhundert. Eigene Melodie. Straßburg 1537 ———.— 2——— be⸗ den⸗ken wir. Auf die⸗ sen Tag ö und dan⸗ken Gott aus höch⸗ster B'gier. —ß ——. —— daß Christ gen Hinim'l ge⸗fah⸗ ren, uns ar⸗me Sün⸗der mit Bitt. er woll be⸗ wah⸗ ren ..........— hie auf Erd. die wir von we⸗gen man⸗ cher G'fährd ohn ihn kein ——————— ————.— Hoff⸗nung ha⸗ ben. Hal⸗-le. lu⸗ 2. Drum sei Gott Lob, der Weg ist g'macht, ja. Hal⸗le⸗lu⸗jal uns steht der Himmel ofsen, Christus schließt auf mit großer Pracht, vorhin war alls verschlossen. Wers glaubt, des Herz ist 3 12²2 Himmelsahrtslieder freudenvoll, dabei er sich doch rüsten soll, dem Herrey nachzufolgen. Halleluja, Halleluja! 3. Wer nicht folgt und sein Willen tut, dem ists nichh Ernst zum Herrn; denn der wird auch vor Fleisch und Blut sein Himmelreich versperren. Am Glauben liegts wird der sein recht, wird auch gewiß das Leben recht zu“ Gott im Himmel g'richtet. Halleluja, Halleluja! 4. Solch Himmelfahrt fäht in uns an, wenn wir den Vater finden und fliehen stets die weltlich Bahn, tun uns zu Gottes Kindern; die sehn hinauf, der Vater h'rab, an ö Treu und Lieb geht ihn'n nichts ab, bis sie zusammen⸗ kommen. Halleluja, Halleluja! 5. Dann wird der Tag erst freudenreich, wenn uns Gott zu ihm nehmen und seinem Sohn wird machen Aleich, wie wir denn jetzt bekennen. Da wird sich finden höchsten Gut. Gotl Freud und Mut zu ewger Zeit beim woll, daß wirs erlebeni Halleluja, Halleluja! Johann Zwick g. um 1496 4 1542. Eigene Melodie. EUU 120.— 1. Gen Him⸗mel auf⸗ ge⸗ fah⸗ ren ist, Hal⸗le⸗lu⸗ 2. Er sitzt zu Got⸗tes rech⸗ter Hand. Hal⸗le⸗lu⸗ 3. Nun ist er ⸗=füllt, was g'schrieben ist, Hal⸗le⸗lu⸗ 4. Nun sitzt beim Her⸗ren Da⸗-vids Herr, Hal⸗le⸗lu⸗ 5. Drum jauch⸗zen wir mit großem Schalln. Hal⸗le⸗lu Der hei ⸗li⸗gen Drei⸗ei⸗ nig⸗ heit, Hal⸗le⸗lu⸗ —.—.—————..— 0 1. ja, der König der Eh⸗ren, Je⸗sus Christ. Hal⸗le⸗lu⸗jal ja. herrscht ü⸗ ber Himm'l und al⸗ le Land. Hal⸗le⸗lu⸗jal ja. in Psal⸗men von dem Her-ren Christ. Hal⸗le⸗lu⸗jal ja. wie zu ihm gspro⸗chen hat der Herr. Hal⸗le⸗lu⸗jal ja. dem Her⸗ren Christ zum Wohl⸗ge⸗falln. Hal⸗le⸗lu⸗jal ia. sei Lob und Preis in E⸗wig⸗ keit! Hal⸗le⸗lu⸗jal 1609. Nach dem Lat. Coelos ascendit hodie.“ Melchice Frauch 102. + 12—2—— 3 130. W err Jesu, ) mütern Himmelsgüte Fried und 2 Wesen, das h 2. Hilf, da sem Leben, h Kindern gebe dem, was kü wo dein Gez 3. Zieh un bens Flügel Zions Freud hin, wo ich dir stehen, d 4. Wann I kommen? W ich aufgenon an, auf daß die Hände: Gott des Be En⸗gel Ch/ müs⸗se nun em Herren n ists nicht ö ö Fleisch um iben liegts en recht zu ö in wir den n, tun uns r h'rab, an zusammen⸗ wenn uns rd machen sich finden Gut. Gott 196 3 1542.„ Frauck 1628. Hal⸗le⸗lu Hal⸗le⸗lu Hal⸗le⸗lu Hal⸗le⸗lu Hal⸗le⸗lu Hal⸗le⸗lu u A l⸗le⸗lu-jal l⸗le⸗lu⸗jal l(⸗le⸗lu⸗jal lle⸗lu-jal l⸗le⸗lu-⸗jal lle⸗lu⸗jal ndit hodie. ... Himmelsahrtslieder 123 130. Mel.: Ermuntre dich, mein schwacher Geist.(Siehe Nr. 46.) Her Jesu, zieh uns für und für, daß wir mit den Ge⸗ UYmütern nur oben wohnen stets bei dir, in deinen Himmelsgütern; laß unsern Sitz und Wandel sein, wo Fried und Wahrheit gehn herein; laß uns in deinem Wesen, das himmlisch ist. genesen. ö 2. Hilf, daß wir suchen unsern Schatz nicht hier in die⸗ sem Leben, hingegen dort, wo du den Platz wirst Gottes Kindern geben; ach laß uns treben fest und wohl nach dem, was hünftig werden soll, so können wir ergründen, wo dein Gezelt zu finden. ö ů 3. Zieh uns dir nach, so laufen wir, gib uns des Glau⸗ bens Flügel: hilf, daß wir fliehen weit von hier auf Zions Freudenhügel. Mein Gott, wann fahr ich doch da⸗ hin, wo ich ohn Ende fröhlich bin? Wann werd ich vor dir stehen, dein Angesicht zu sehen? 4. Wann soll ich hin ins Paradies zu dir, Herr Jesu, kommen? Wann kost ich Engelfreude süß? wann werd ich aufgenommen? Mein Heiland, komm und nimm mich an, auf daß ich fröhlich jauchzen kann und klopfen in die Hände: Gelobt sei Gott ohn Ende! ö Johann Rist g. 1607 ½ 1667. dro ⸗ hen zu lo ⸗ ben der Gotl des Va⸗ ters rech⸗ter Hand. er Cfeisch zi. En⸗gel Chor; in sol⸗ Ghem Stand) ist un⸗ser Fleisch zi de e v—..——— ————————————— —————————— fin ⸗ den: o welch ein Ruhm und Es ——— müs⸗se nun ver⸗schwin⸗den, was uns be⸗trübt so sehr; denn 124 Himmelfahrtslieder + Z. Ach Herr, lo — 1— I—— WW.———— ö se dah mit ů ö„%½%, achfahrt zieren un ⸗ser Haupt re⸗gie⸗ ret in gro⸗ber Herr⸗lich⸗keit, w reuden scheider ——....... 329 90 Sbur SS—— Augsbure hin er uns auch füh⸗ ret nach uns⸗rer Wall⸗fahrts⸗zeit. anel.: Wie sch 2. Lob sei dir, Herr, gesungen, daß du dich aus selbst eigner Macht gen Himmel hast geschwungen und denl Triumph davon gebracht, daß du hast aufgeschlossen dah A Himmels güldne Tür und uns zu Reichsgenossen verh 1 ordnet für und für. Ach laß es uns gelingen, den liebeos— Engeln gleich ein Loblied dir zu singen in deines Vaten— — Reich! ö Johann Rist g. 1607 4 100% Sun⸗den trä⸗ Feii⸗de Schar Mel.: Es ist gewißlich an der Zeit. Wittenberg 158 . 2.—— 14.. 5 12— 1 132. H x——— ge⸗set⸗zet m Auf Chri⸗sti Him⸗mel⸗fahrt al⸗ lein ih ver⸗let⸗det; al⸗len Zwei ⸗-fel, Angst und Pein hien — + — * — N—— ——.ñ—— 2 N DDIDIJII‚‚‚‚‚———— ö —————eerest: Tod un mei⸗ne Nach⸗fahrt grün⸗de denn weil das Haupt in mit stets ü⸗ ber⸗win⸗ de; 2. Dir diene Seraphim dich ů— Segen wiederbr ——————————orie bist erhol Him⸗ mel ist. wird sei„ ne Glie⸗der e⸗ 0 so fähret auf ge ——. 9„ 80 ————. 2 2 2 3. Du bist de es kommt von Christ zur rech ten Zeit nach ho ⸗ len. Fried und Freu Herzenssaft wi. 2. Weil er gezogen himmelan und große Gab empfan] mein Gemüte, r gen, mein Herz auch nur im Himmel kann, sonst nirgendz herrn Ehr erwe Ruh erlangen; den wo mein Schatz geͤkommen hin, da i ane 15 mein Herz und Sinn, nach ihm mich sehr venß anget. ö ö 4. Zeuch, Jes + forthin für un Himmelfahrtslieder ä 125 * 3. Ach Herr, laß diese Gnade mich von deiner Auffahrt spüren, daß mit dem wahren Glauben ich mag meine lfahrts⸗zeit. h aus selbsh en und desr schlossen de enossen veuh „ den liebeß eines Vatert 1607 4 1668. Diltenberg 158 l⸗ lein ich id Pein hiet achfahrt zieren und dann einmal, wenns dir gefällt, mit Freuden scheiden aus der Welt. Herr, höre doch mein ö Flehen! Mel.: Wie schön leucht uns der Morgenstern. Philipp Rikolai 1599. +. 2 1 E —2—. 9———— 5. 2——————— 3561 2 Ach wun⸗der⸗gro⸗her Sie⸗ges⸗Held. du zur Rech⸗ten von des Va⸗ters Kraft, der 5— IIIIIIII I I I I TIITIAI 2——.— Sün⸗den trä⸗ ger al⸗ ler Welt. heut hast du dich Fein⸗de Schar ge⸗bracht zur Haft. bis auf den Tod 4—— + — SEE— 2—3—3 —...—— I— WS3..‚.‚.‚.--.— ge⸗set⸗zet 2 6 2 i⸗ 2 2 f V ber⸗let⸗zet: mäch⸗tig. präch⸗tig tri⸗ um⸗vhie⸗rest. ju⸗bi — 5 Haupt in Seraphim dich großen Siegsmann loben, weil du den 2 + 12— 2 SSS—— lleerest: Tod und Se-H. dir ist al⸗les un⸗ter⸗ge⸗ ben. 2. Dir dienen alles Cherubim, viel tausend hohe Segen wiederbracht, mit Majestät⸗und großer Macht zur⸗ Glorie bist erhoben. Singet, hlinget, rühmt und ehret den, 2 Je⸗sus so fähret auf gen Himmel mit Posaunen und Getümmel. en. zab empfan⸗ ist nirgendt n hin, da ist ich sehr ven 3. Du bist das Haupt, hingegen wir sind/ Glieder, ja es kommt von dir aus uns Licht, Trost und Leben; Heil, Fried und Freude, Stärk und Kraft, Erquickung, Labsal, Herzenssaft wird uns von dir gegeben; bringe, zwinge mein Gemüte, mein Geblüte, daß es preise, dir als Siegs⸗ herrn Ehr erweise. 4. Zeuch, Jesus, uns, zeuch uns nach dir, hilf, daß wir jorthin für und für nach deinem Reiche trachten. L Augsburg 1634. Nach Josua Wegelin g. 1604 7 1640. 126 Himmelfahrtslieder unser Tun und Wandel sein, wo Zucht und Demut h herein, all Üppigkeit verachten. Unart. Hoffart laß meiden, christlich leiden, wohl ergründen, wo die G sei zu finden. 5. Sei, Jesus, unser Schutz und Schatz, sei unser. und fester Platz, darauf wir uns verlassen; laß such uns, was droben ist; auf Erden wohnet Trug und es ist auf allen Straßen Lügen, Trügen, Angst und YN gen, die da nagen, die da quälen stündlich arme Chriseh seelen. 6. Herr Jesu, komm, du Gnadenthron, du Siegessh Held, Davids Sohn, komm, stille das Verlangen! N du bist allen uns zu gut o Jesu,‚ durch dein teures ins Heiligtum gegangen. Komm schier, hilf mir! Iun so sollen, dann so wollen wir ohn Ende fröhlich Rlopf in die Hände. Ernst Christ. Homburg g. 1605 fʃ Mel.: Ach Gott und Herr Christoph Peter M. J. Zeuch unsen nachfahren dir i auserwählten Se Mel.: Alle V klär⸗te Ma ⸗ drü⸗ber hoch ————— 12— 32— E 14— 2 fal⸗len, unden ————— ... — 32—— 2———— 134. Zeuch uns nach dir. so kom-men wir .——— rn. PPPIIIIFIFIFIF FFFFFFFFttftTT ö herz⸗ li⸗ chem Ver⸗lan⸗gen hin. da du bist. He— —.— 35% eeeEe— Je⸗ su Christ. aus die ⸗ser Welt.— ge⸗ gan⸗Hn 2. Zeuch uns nach dir, Herr Christ, und führ uns del Himmelsstege! Wir irrn sonst leicht, sind abgeneigt v. rechten Lebenswege. 3. Zeuch uns nach dir, so folgen wir dir nach in deinhh Himmel, daß uns nicht mehr allhier beschwer das bi Weltgetümmel. ů Glau⸗bens⸗aug 2. Seh ich di Rechten da, seh Gloria, sollt ich vor Freude wa König triumph 3. Weit und sich ergeußt u Himmelsgeister freudig heißt Kindlein hier 4. Sollt ich Glorie seh? Se deine Macht v nicht vor Welt mich beugen hi nd Demut ½ offart laß wo die Gil ei unser PM en; laß such 3— 2— 35⁵—.—— „ 1 2 1212%— 2— — 20 Trug und 9 Angst und arme Christ du Siegessh in teures ristoph Peter I Himmelfahrtslieder 12⁷ 4. Zeuch uns nach dir nur für und für und gib, daß wir nachfahren dir in dein Reich, und mach uns gleich den auserwählten Scharen! Friedr. Funcke g. 1642 4 1699. Mel.: Alle Menschen müssen sterben. Darmstadt 1587. X Sie⸗ges⸗für⸗sie, Eh⸗ ren⸗hö 0 „Eh=nig, höchst⸗ver⸗ al ⸗le Him⸗mel sind zu we⸗ ů nig, du ———— e e n,d — I F 2.—.—— 2 2— zerlangenl klär te Ma ⸗je=stät, 8 10 cnt dir drü⸗ber hoch ½ sollt ich nicht zu Juß dir N **2 1— 1 +—— +— I ..— E. 2— 2* 1j—— —2 I 2——.—— fal⸗len, und mein Herz vor Freu⸗de wal⸗ len, wenn mein ————— E El—— S.............—— ———— 2 1.— ⸗men wir mh bist, Han ühr uns deih ibgeneigt vi nach in deinhh wer das bis —U— Glau⸗bens⸗aug be⸗tracht dei⸗ ne Glo⸗rie, dei⸗ ne Machtꝰ 2. Seh ich dich gen Himmel fahren, seh ich dich zur Rechten da, seh ich, wie der Engel Scharen alle rufen Gloria, sollt ich nicht zu Fuß dir fallen, und mein Herz vor Freude wallen, da der Himmel jubiliert, weil mein König triumphiert? 3. Weit und breit, du Himmelssonne, deine Klarheit — sich ergeußt und mit neuem Glanz und Wonne alle ge⸗ gan⸗gen Himmelsgeister speist; prächtig wirst du eingenommen, freudig heißt man dich willkommen; schau, ich armes Kindlein hier schrei auch Hosianna dir. ö 4. Sollt ich deinen Kelch nicht trinken, da ich deine Glorie seh? Sollt mein Mut noch wollen sinken, da ich deine Macht versteh? Meinem König will ich trauen, nicht vor Welt noch Teufel grauen, nur in Jesu Namen mich beugen hier und ewiglich. * 2. 4 ö 128 Pfingstlieder 4 Zünd uns ö 5. Geist und Kraft nun überfließen; drum wirk ing Herz der Liebe 2 kräftiglich, bis zum Schemel deiner Füßen alle Fehl hehannt, stärk a legen sich. Aus Zion den Zepter sende, weit und he 4. Du bist mit . bis zur Welt Ende, mache dir auf Erden Bahn, rechter Hand, Herzen untertan! Zungen geht in ö 6. Du kannst alles aller Orten nun erfülln und EI 5. Des Feinde sein; meines armen Herzens Pforten stell ich offen, bch gib durch deine herein! Komm, du König aller Ehren, du mußt auch! gern und meider mir einhehren; ewig in mir leb und wohn als in dein 6. Den Vater Himmelsthron. Gerh. Tersteegen g. 1697 n christum, seinen dir, beider Geist, Pfi iede 7. Gott unser dü uns gepreist, Lol Domm, heiliger Geist. erfüll die Herzen deiner Ol ö bigen und entzünd in ihnen das Feuer deiner 9h 2—.— 3— lichen Liebe, der du durch Mannigfaltigkeit der Zung 138 die Völker der ganzen Welt versammelt hast in Ein E& keit des Glaubens. Halleluja, Halleluja! Altkirchl. Eigene Melodie. Wittenberg — sul mit dei⸗ uns leuch ⸗ten . hilf uns fröh: — 2* 2. e + 2 + f 2 +——— I ͤ —— ö such das Herz der Men⸗schen dein. mit Gna⸗de sie sil— Gat dan——)3 2.— + 137. 46 xe,.— Komm. o Gott Schöp⸗fer. heil⸗ger Geist, * — — g. be⸗stän ⸗dig — 2* I 2— I 1 +— —— ꝓꝑꝓꝑPꝑPꝑP wie du weißt. daß dein Ge⸗schöpf soll vor dir sein ö—. L. zünd in ihn'n! 2. Denn du der Tröster bist genannt, des allerhöchst 2. ihn Ren⸗nen Gabe teur„ein geistlich Salb an uns gewandt, des Lebei 3. ab⸗trei⸗ben! 1 ö Brunnen, Lieb und Feur. Pfingstlieder ö 3. Zünd uns ein Licht an im Verstand, gib uns ins der Liebe Brunst, des Fleisches Schwachheit, dir stärk allzeit durch dein Kraft und Gunst! 4. Du bist mit Gaben mannigfalt der Finger Gottes „rechter Hand, des Vaters Zusag mit Gewalt durch Zungen geht in alle Land.— choff 5. Des Feindes List treib von uns fern, den Frieden ch ofsen, kol zi durch deine Gnad, daß, wie du führst, wir folgen als in e gern und meiden, was der Seele schadt. 0 1697 ½ 6. Den Vater uns wohl kennen lehr und Jesum ö Christum, seinen Sohn, daß wir auch geben gleiche Ehr ö dir, beider Geist, in Einem Thron. P. Gott unser Vater, sei allzeit aus Herzensgrund von uns gepreist, Lob sei, Herr Jesu, dir bereit mit Gott dem werten heilgen Geist! Martin Luther g. 1483 4 1546. deiner Gl 129 „Eigene Melodie. Erfurt 1524. it der Zuug 188. EEEEExxxx hast in En 138.66 5— ö 6 5——— Altkirchl 1. Komm. hei ⸗li⸗ger Geist. Her⸗re Sott. er⸗ 2. Du hei ⸗li⸗ges Licht, ed⸗ler Hort. laß 3. Du hei ⸗li⸗ ge Brunst. fü⸗Ber Trost, nun Wittenberg E—— 2 2 25— 1 füll mit dei ⸗ner Gna⸗de Gut dei⸗ ner Gläub⸗ ger Geist. he 2. uns leuch⸗ten des Le⸗ bens Wort und lehr uns Z. dif uns fröh⸗lich und ge⸗trost in dein'm Dienst P I————————————— . d inu ů 60 Herz, Mut und Sinn, dein brün⸗stig Lieb ent⸗ Gott recht er ⸗ ken⸗nen, von Her⸗ zen VBa ⸗ ter ——————————— or dir sen ö zünd in ihn'n! O Herr, durch dei⸗ nes Lich⸗tes Glanz Zu Hallerhöchsth 2 ihn nen⸗nen! O Herr, be⸗ hüt vor frem⸗ der Lehr. da dt, des Lebels J. ab⸗trei⸗ben! O Herr, durch dein Kraft uns be⸗ reit un 3.be⸗ stän⸗dig blei⸗ben, die Trüb⸗sal uns nicht Pfingstlieder dem Glau⸗ben, ver⸗ sam⸗melt W das Volt frieleis! . wir nicht Mei⸗ ster su⸗ chen mehr denn N 4 Du höchster 3. stärk 655 Flei⸗sches Blö⸗ dig» keit, daß wi fürchten Schand 2..——— nicht verzagen, ——————————— Iblagen. Kyriele ler Welt Zun⸗gen; das hn dir, Hen. Str. 1 12. Jah 2. chlit mit rech⸗tem Glau⸗ben und ihm aus gan ⸗ 3. rit ⸗ ter⸗lich xin-gen, durch Tod und—* — 2——— ö ö 1. Lob ge⸗ fun⸗ gen. Hal⸗le⸗lu⸗ ja, Hal⸗le⸗lu⸗/ vr. Kodt 2. Macht per⸗ trau ⸗ en. Hal⸗le⸗-lu⸗ 10. al⸗le⸗lu⸗ 3. zu dir drin ⸗ gen. Hal⸗le⸗ lu⸗ al⸗ lelu⸗E Str. 1 15. Jahrb. Str. 2—3 Martin 1111 g. 1483 7 chenkt uns sei= schickt vom Him⸗r Eigene Melodie. Wittenberg—— E+— EE 130.———————————————— —————— Geist, der Nun bit⸗ten wir den hei⸗ 1 gen E Clanbens Licht ve um den——.— Glau⸗ben al ⸗ler Meit. dab 1 2. Es lässet o die wir unweis —. groß ist seine uns be⸗ hü⸗ te an un-⸗serm En ⸗de, wenn] unsern Vater ne — 3. Verleih, de *—3 Id,* heim⸗fahrn aus die-⸗ sem Euund znhn 2— 2 + 1 — 1 1— 2— — * E⸗len ⸗de. Ky ri⸗-e Schuid, führ ur 2. Du wertes Licht, gib uns deinen Schein, leh Jesum Christ kennen allein, daß wir an ihm blal dem treuen Heiland, der uns bracht hat zum u Vaterland. Kyrieleisi 3. Du süße Lieb, schenk uns deine Gunst, la empfinden der Liebe Brunst. daß wir uns von er stärket uns röst uns in To miteinander fül das Voll denn Ne⸗ — dir, Herr aus 4* und Le⸗ Pfingstlieder ö 131 einander lieben und im Friede auf Einem Sinn bleiben. Kyrieleis! . Du höchster Tröster in aller Not, hilf, daß wir nicht fürchten Schand noch Tod, daß in uns die Sinne 2 nicht verzagen, wenn der Feind wird das Leben ver⸗ lagen. Kyrieleis! Str. 1 12. Jahrh. Str. 2—4 Martin Luther g. 1483 f 1546. Hal⸗le⸗lu⸗ Hal⸗le⸗lu⸗ Mel.: Aus meines Herzens Grunde. EE— SHJ—I—— ——.——*— 1.—.— 140.. EEEEE.— vx Freut euch, ihr Chri⸗sten al, ⸗ le, Gott *?. lobt ihn mit gro⸗em Schal ⸗le, er — ale⸗ EEIISIE.— al⸗leslu⸗H........ IX L* 1 1 * 1* E er g. 14 16.7— ö Ashendt uns sei⸗ nen Sohn: uns sei⸗nen wer ⸗ ten schickt vom Him⸗mels⸗thron Wiltenben————— * 1 l* +— L—.— L 1———— +..— 2.. 1 2 2 + 1——— 1 ———.— 2 1* 1 + 2 —— Geist, der uns durchs Wort recht leh ⸗ ret, des li⸗ gen 14 ——— öDPDPD‚II.. b Ei Emen ——. E—. N Olau-bens Licht ver ⸗meh⸗ ret und uns auf Chri⸗stum weist. ————————— meist, daß 2. Es lässet offenbaren Gott, unser höchster Hort, uns, die wir unweis waren sein himmlisch Gnadenwort. Wie h⸗ri⸗e⸗ Schein, leht an ihm bl hat zum groß ist seine Güt! Nun können wir ihn hennen und unsern Vater nennen, der uns allzeit behüt. 3. Verleih, daß wir dich lieben, o Gott von großer Huld, durch Sünd dich nicht betrüben, vergib uns unsre Schuld, führ uns auf ebner Bahn, hilf, daß wir dein Wort hören und tun nach deinen Lehren. Das ist recht wohl getan. I. Von oben her uns sende den Geist, den edlen Gast, der stärket uns behende, wenn uns drückt Kreuzeslast; tröst uns in Todespein, mach auf die Himmelstüre, uns miteinander führe zu deinem Freudenschein! Georg Werner g. 1589 4 1643. 9² ——————— Hamburga 1598. Gemüte, daß wir können Christum unsern 5 8 132 Pfingstlieder Mel. Wie schön leucht uns der Morgenstern. Philipp Mikolt 6. Du süßer — 2——„ 3 ..—..— ftiglich und 141. E ö erbunden sei d 2**—..2 O heil⸗ger Geist. kehr bei uns ein ö ö„un darinnen übe; b Du Him⸗mels⸗licht, laß dei⸗nen Schein h und Liebe müss geben. 7. Gib, daß laß uns dei⸗ ne Wohnung tem o komm. du Her⸗zen Lebenszeit, sei uns und in uns kräf⸗tig sein zu ste» ter Freud ul sei unbewußt d toten Werke. R —.— SS— von der Erden, son⸗ne! Won⸗ne!l — Eigene Melt ———. ö— wenn wir be⸗ten: zu dir kom⸗men wir 2 2. Du Quell, draus alle Weisheit fließt, die sich 2 fromme Seelen gießt, laß deinen Trost uns hören, wir in Glaubenseinigkeit auch können aller Christenh dein wahres Zeugnis lehren. Höre, lehre, daß wir kömm Herz und Sinnen dir ergeben, dir zu Lob und uns 9 mei⸗nes Her⸗ Leben. neu⸗ge⸗ bo⸗ 3. Steh uns stets bei mit deinem Rat und führ selbst den rechten Pfad, die wir den Weg nicht wish Gib uns Beständigkeit, daß wir getreu dir bleiben Geist des Va und für, wenn wir uns leiden müssen. Schaue, bal— was zerrissen und geflissen, dich zu schauen und deinen Trost zu bauen. ö 0 4. Laß uns dein edle Balsamkraft empfinden und Ritterschaft dadurch gestärket werden, auf daß wir u deinem Schutz begegnen aller Feinde Trutz mit freud Geberden. Laß dich reichlich auf uns nieder, daß wieder Trost empfinden, alles Unglück überwinden. 5. O starker Fels und Lebenshort, laß uns d himmelsüßes Wort in unsern Herzen brennen, d uns mögen nimmermehr von deiner weisheitreichen! und reinen Liebe trennen. Fließe, gieße deine Güte inem Geiste chuldig bin. 3. Ich war ei Tod durchd d in der Tau nennen. Tod und Blute bilipp Riäckeiu] Du süßer Himmelstau, laß dich in unsre Herzen kräftiglich und schenk uns deine Liebe, daß unser Sinn verbunden sei dem Nächsten stets mit Liebetreu und sich im darinnen übe; kein Neid, hein Streit dich betrübe, Fried und Liebe müssen schweben, Fried und Freude wirst du geben. 7. Gib, daß in reiner Heiligkeit wir führen unsre du Her⸗zen ter Freud us ge⸗tre n ßt, die sich ns hören, er Christenil aß wir köm und führ g nicht wissh ir bleiben Ge ů Geist des Va⸗ters und des Soh⸗nes. mit Schaue, balh 1 auen und 04— inden und daß wir unh mit freudihh eder, daß derwinden. laß uns UA schuldig bin. 3. Ich war ein wilder Reben, du hast mich gut gemacht; der Tod durchdrang mein Leben, du hast ihn umgebracht und in der Tauf ersticht als wie in einer Flute mit dessen Tod und Blute, der uns im Tod erquickt. anen, daß N eitreichen d deine Güte usern Heil glei⸗ches Thro⸗nes, mit Pfingstlieder 13 Lebenszeit, sei unsers Geistes Stärhe, daß uns forthin sei unbewußt die Eitelkeit, des Fleisches Lust und seine toten Werke. Rühre, führe unser Sinnen und Beginnen von der Erden, daß wir Himmelserben werden. 227 ö Mich. Schirmer g. 1606 4 1673. Eigene Melodie. Johann Crüger 1653. ————— 142. SS—= Zeuch ein zu dei⸗ nen To⸗ ren. sei der du, da ich ge⸗ bo uV ren, mich —. —————————————————— mei⸗ nes Her⸗zens Hast⸗) ge liebte neu 2 ge 2 bo ·ren hast, 0 hoch 8e ieb ter f——— rn den, Ha Eee——— SSD..— ——— bei⸗den gleich ge⸗preist! J 2. Zeuch ein, laß mich empfinden und schmechen deine Kraft, die Kraft, die uns von Sünden Hülf und Er⸗ eltung schafft. Entsündge meinen Sinn, daß ich mit reinem Geiste dir Ehr und Dienste leiste, die ich dir ———— du nichts, erleuchtest uns in Leiden mit deines Trosh lichkeit, willst nicht, das uns betrübe Zorn, Zank, 5 den bösen Geist, der dir sich widersetzet und, was da Haus! 134 Pfingstlieder etdene mat 4. Du bist das heilge Sle, dadurch gesalbet ist m Leib und meine Seele dem Herren Jesu Christ A Kom wahren Eigentum, zum Priester und Propheten, De König, den in Nöten Gott schützt vom Heiligtum.———— 5. Du bist ein Geist, der lehret, wie man recht beh E soll; dein Beten wird erhöret, dein Singen klinget m Goit e es steigt zum Himmel an, es steigt und läßt nicht a E bis der geholfen habe, der allen helfen kann. 6. Du bist ein Geist der Freuden, von Trauren — — Licht und Sch— 2. Gib in uns stand und Zucht was dein Wille mach uns vom 3. Zeige, Her dich getan. rär recht sei um un der Fuß gestra 4. Laß uns st Kinder sind, di und Drangsal allewege gut, 5. Reiz uns, Freudigkeit, se vertritt uns al Zuversicht vern 6. Wird uns Herzuergetzet, aus unserm Herzen reißt.— duch Ins den 10. Gib Freudigkeit und Stärke, zu stehen in das gib Mut, Gedu Streit, den Satans Reich und Werke uns täglich an 7. O du Geis beut. Hilf kämpfen ritterlich, damit wir überwinden, un Geist, fördre ja zum Dienst der Sünden kein Christ ergebe sich. uhar sich wei 1 18 11. Richt unser ganzes Leben allzeit nach deineh 3 Herr bem Sinn, und wenn wirs sollen geben ins Todes Ract Tod noch Spott hin, wenns mit uns hie wird aus, so hilf uns fröhllh Schutz und Ge sterben und nach dem Tod ererben des ewgen Kubels laß dein Wort Licht. Ach ja, wie manches mal hast du mit süßen Wort mir aufgetan die Pforten zum güldnen Freudensaal. 7. Du bist ein Geist der Liebe, ein Freund der Freun Neid und Streit. Der Feindschaft bist du feind, wilh daß durch Liebesflammen sich wieder tun zusammen voller Zwietracht seind. 8. Du, Herr, hast selbst in Händen die ganze wen Welt, kannst Menschenherzen wenden, wie dir es woh gefällt; so gib doch deine Gnad zum Fried und Liebth Hat. verknüpf in allen Landen, was sich getrenn at. 9. Erfülle die Gemüter mit reiner Glaubenszier, Häuser und die Güter mit Segen für und für! Vertuh Paul Gerhaͤrdt g. 1607 15 Pfingstlieder 13⁵ 0 Eigene Melodie Meiningen 1693. ö ö ů—— 7— In Ehun 148.E— zro bet tA Komm. o komm. du Geist des Le⸗bens. wah⸗cer iligtum R Dei ⸗ne Kraft sei nicht ver⸗ge⸗bens, sie er⸗ ö ö—.—3— 35— 5 ian recht bell!—————————.. n klinget u Gost von E d Keit so wird Geist und läßt nichteh sl uns ie— de. dei. ———.— 2 äPKK.„......I un ö r ————— ů Trauren hi Licht und Schein in dem dun⸗keln Her⸗zen sein. rerreen an 2. Gib in unser Herz und Sinnen Weisheit, Rat, Ver⸗ weudenfall stand und Zucht, daß wir andres nichts beginnen, als nur was dein Wille sucht; dein Erkenntnis werde groß und nd der Freun mach uns vom Irrtum los! rn, Zank, 3. Zeige, Herr, die Wohlfahrtsstege! Das, was wider u feind, wil dich getan, räume ferner aus dem Wege, schlecht und zusammen,! recht sei um und an; wirke Reu an Sünde Statt, wenn der Fuß gestrauchelt hat. dir 48 wal ginder sind, die auf ihn alleine zielen, wenn sich Not e dir es woh und Drangsal findt. Denn des Vaters liebe Rut ist uns ed und Lieben sich getrent allewege gut, 5. Reiz uns, daß wir zu ihm treten srei mit aller Freudigkeit, seufz auch in uns, wenn wir beten, und vertritt uns allezeit, so wird unsre Bitt erhört und die Zuversicht vermehrt. 6. Wird uns auch nach Troste bange, daß das Herz oft rufen muß: Ach mein Gott, mein Gott, wie lange? ei, so mach uns den Beschluß, sprich der Seele tröstlich zu und stehen in deh gib Mut, Geduld und Ruh! 5 täglich a 7. O du Geist der Kraft und Stärke, du gewisser, neuer erwinden, ul Geist, fördre in uns deine Werke, wenn des Satans zubenszier, für! Vertre und, was de ebe sich. Nacht sich weist; schenk uns Waffen in dem Krieg und nach deinth erhalt in uns den Sieg! f uns iunn 8. Herr, bewahr auch unsern Glauben, daß kein Teufel, Tod noch Spott uns denselben möge rauben; du bist unser Schutz und Gott. Sagt das Fleisch gleich immer nein, laß dein Wort gewisser sein! f uns fröhlih ewgen Lebelh g. 1607 f.10f0 4. Laß uns stets dein Zeugnis fühlen, daß wir Gottes 6 ö Pfingstlieder 9. Wenn wir endlich sollen sterben, so versichre um mehr, als des Himmelreiches Erben, jener Herrlichi und Ehr, die uns unser Gott erkieft und nicht aug 5. Schlage rechen ist. einr. Held g. 1% Liebesglut, la ö sprechen is Heinr. Held g. 1620 f lächen, damo densoch nicht ö Mel.: Jesu, meine Freude. Johann Crüger EAE—— 3 E6. Gib zu a 144.—as ein und a ö Mai⸗en. laf i dei Schmückt das Fest mit Mai⸗en,) las e Höhle sei d Denn der Geist der Gna⸗ den n wie ö 1r. N 995 ö ö 2 2..—.——.— 7. Mach das ———— unserLicht, tn Blu⸗men streu ⸗Uen. zun⸗ det Op ⸗fer Hanl flügeln und r ein ge ⸗ la ⸗ den: ma⸗ chet ihm ie Bahn Rot, mit uns * E— I sehne 5 ö—— 5. +——— Laß uns Eee i wir Gott ver + ů Se iwin. +NN nehmt ihn ein, so wird sein Schein euch mit Licht I grünen —— 6— werter Hort, ———— erfreuen. Heil er ⸗ fül ⸗len und den Kum⸗mer stil ⸗len 145. Mel 2. Tröster der Betrübten, Siegel der Geliebten, I Tomm, Got voll Rat und Tat, starker Gottesfinger, Friedensih der Him ö bringer, Licht auf unserm Pfad, gib uns Kraft und Erde! Komm, benssaft, laß uns deine teuren Gaben zur Genüge labt daß ich in dii 3. Laß die Zungen brennen, wenn wir Jesum nenst demer Tiebe führ den Geist empor, gib uns Kraft zu beten undi 2 6 nN Gott zu treten, sprich du selbst uns vor, gib uns N wein Herd du höchstes Gut, tröst uns hräftiglich von oben bein ch al 105 Feinde Toben! ach olzude fe gießen, wo dein Wort hinfällt, und verleih, daß es gha 3. Entzünd Heist und Mi ir versiegelt Glauben übe. Izu erkennen, ö ö Pfingstlieder 137 jener Herrlicht ö und nicht aus 5. Schlage deine Flammen über uns zusammen, wahre ö Liebesglut, laß dein sanftes Wehen auch bei uns ge⸗ schehen, dämpfe Fleisch und Blut, laß uns doch das Sün⸗ densoch nicht mehr wie vor diesem ziehen und das Böse fliehen! ö —— 6 610 zu allen Dingen Wollen und Vollbringen, führ uns ein und aus, wohn in unsrer Seele, und des Herzens Höhle sei dein eigen Haus! Wertes Pfand, mach uns bekannt, wie wir Jesum recht erkennen und Gott Vater nennen.— 7. Mach das Kreuze süße, und durch Finsternisse sei du unser Licht, trag nach Zions Hügeln uns mit Glaubens⸗ P ⸗ anl! flügeln und verlaß uns nicht, wenn der Tod, die letzte m die n mit uns will zu Felde liegen, daß wir fröhlich siegen. .— 8. Laß uns hier indessen nimmermehr vergessen, daß ö wir Gott verwandt. Dem laß uns stets dienen und im ch mit Licht u Guten grünen als ein fruchtbar Land, bis wir dort, du —werter Hort, bei den grünen Himmelsmaien ewig uns erfreuen. Benjamin Schmolck g. 1672 7 1737. 1 mer stil ⸗len I45. Mel.: Wie schön leucht uns der Morgenstern.(S. Nr. 141.) Geliebten, Tomm, Gottes Geist, komm, höchster Gast, Herr, den er, Friedensih der Himmel nicht umfaßt, noch dieser Kreis der us Kraft und Erde! Komm, offenbare dich auch mir, Gott heilger Geist, jur Genüge lahe daß ich in dir Ein Geist mit Christo werde. Leite heute .— Aan Geist und Sinnen, mein Beginnen und mein Leben, ir Jesum neust deiner Liebe nachzustreben zu beten undg—— or, gib uns M. 2. Komm, teures Gut, komm höchster Schatz, komm in von oben bei! mein Herz und mache Platz, dich gläubig einzunehmen. Ich glaube fest, mein Heil und Licht, du teurer Tröster wirst dich nicht der armen Hütte schämen. Eile, heile zeinen Segen Herz und Seele mit dem Sle deiner Gnaden, mache gut die das Land! den Sündenschaden! eih, daß es geil 3. Entzünd in mir die Liebesglut und mache brünstig ets gelinge. geist und Mut, du Flamme reiner Liebe! Laß mich mit dir versiegelt sein, damit in Not und Todespein ich steten Glauben übe. Rühre, führe mein Gemüte, Gottes Güte an erkennen, Christum meinen Herren zu nennen. stand in dem Streit, bis mich die Krone zieret. Schüh werd ich dahin hommen! 138 Pfingstlieder 4. Erquicke mich, du sanfter Wind, du Brunn, wo benswasser rinnt, du süße Freudenquelle, die allen dut der Seele stillt und aus der Gottheit Tiefe quillt gus rein und ewig helle. Fließe, gieße deine Gaben, mich laben, wenn ich sitze in der Angst und Seelenhitze. 5. Sei meiner Ohnmacht Kraft und Macht, mah helles Licht in dunkler Nacht, mein Weg, wenn ich un führet, mein Lehrer in Unwissenheit, mein starker Y stütze, Herr, mich Schwachen, stark zu machen mein Glauben, laß mir nichts die Krone rauben! 6. Hilf mir in meiner letzten Not, versüße mir da bittern Tod! Wenn Herz und Augen brechen, so seig meines Lebens Licht, laß, wenn die Zunge nichts mos spricht, dein Seufzen für mich sprechen! Laß mich endlh selig scheiden zu den Freuden aller Frommen! Ach waß Joh. Ernst Wenigk g. 1701 lW 146. Mel.: Freu dich sehr, o meine Seele.(Siehe Nr. 27.) Geist vom Vater und vom Sohne, der du unser Tröh. bist und von unsers Gottes Throne hülfreich auf Schwache siehst, stehe du mir mächtig bei, daß ich ergeben sei, daß mein ganzes Herz auf Erden mög(6 Tempel Gottes werden. 2. Laß auf jedem meiner Wege deine Weisheit mit ui sein, und daß ich nicht irren möge, deine Wahrheit mih erfreun! Suchen laß mich in der Welt nichts, als u dir wohlgefällt; lehrst du mich, was recht ist wähllh werd ich nie mein Heil verfehlen. 3. Hilf, daß ich, von dir getrieben, meinen Gott Vater treu, ihn mög über alles lieben, und mir nichts wichtig sei, als mich seiner Huld zu freun und dun Sünden stets zu scheun, seinen Namen zu erhöhen, Heil Wege gern zu gehen. „ 4. Stärke mich, wenn zu der Sünde mein Gemüt du suchet wird, daß sie mich nicht überwinde. Hab ich irgeh mich verirrt, o so stärke selbst mein Herz, daß ich umh Reu und Schmerz mich vor Gott demütig beuge, meinh Sinn zur Beßrung neige. 5. Fehlt mi mich an, das beseelen kant meine Tugend Gott gibt, al 6. Steh in bei, daß ich folgsam sei. noch da mein männlich kän Mitt ist oh wichtig: wer 3. Herr, w Tod: Buße, Sünde, daß Scham empf 4. Zeig un habt Ruh, il gerochen, Jef u Brunn, wo d le, die allen d Tiefe quillt gu e Gaben, mich Seelenhitze. nd Macht, moh zeg, wenn ich vn mein starker A. ne zieret. Schih machen meinh ben! versüße mir da brechen, so sei unge nichts mah Laß mich endl mmen! Ach wahn ar g. 1701 1 0 (Siehe Nr. N.) du unser Träsh k hülfreich auf i bei, daß ich Ga if Erden mög Weisheit mit mi ne Wahrheit mih t nichts, als wa recht ist wähln meinen Gott u und mir nichts!“ freun und dul zu erhöhen, seh mein Gemüt dug de. Hab ich itgoh erz, daß ich un tig beuge, meis Pfingstlieder 139 5. Fehlt mir Kraft zu guten Werken, treibe zum Gebet mich an, das zur Tugend Schwache stärken, Träge neu beseelen kann. Laß mich aber mein Vertraun nie auf meine Tugend baun, nie der Taten Lohn verlangen, was Gott gibt, als Gnad empfangen. 6. Steh in allen meinen Leiden mir mit deinem Troste bei, daß ich auch alsdann mit Freuden deiner Führung folgsam sei. Still im Sterben Angst und Schmerz, daß noch da mein brechend Herz deines Trostes Kraft empfinde, männlich kämpf und überwinde. ö Hannov. Gsb. Nach G. Hoffmann und S. Diterich. Mel.: Jesu, Trost der armen Seelen. Halle 1704. EV +X— 1—— +—3— E.J‚.— + + 1* I +— I——..— 147.—.—— + 1*— (8..——. 2. + 2 33 4 Höch⸗ster Trö⸗ster, komm her⸗nie⸗der, Geist des reri ..—.— Herrn, sei nicht fern. sal⸗⸗ be 7e⸗ su Glie⸗ Z...—— e— 12.—..—. DD i..—— **** der! Er der nie sein Wort ge⸗ bro⸗chen, Je⸗ sus ö̃qDiS‚Pi‚i‚i‚i‚i‚i‚i‚Ei‚i‚i‚i‚I‚I‚‚‚I.‚I.‚.I.I.I.AIAIAI S I—EE hat dei⸗ nen Rat sei⸗ nem Volk ver⸗ spro ⸗chen. 2 Schöpfer unsers neuen Lebens, jeder Schritt, jeder Titt ist ohn dich vergebens. Ach das Seelenwerk ist wichtig: wer ist wohl, wie er soll, treu zu handeln tüchtig? 3. Herr, wir fallen dir zu Fuße. Eins ist not für den Tod: Buße, wahre Buße Zeig uns selbst den Greul der Sünde, daß das Herz Angst und Schmerz, Reu und Scham empfinde. 4. Zeig uns des Erlösers Wunden, ruf uns zu: Ihr habt Ruh, ihr habt Heil gefunden; eure Sünd ist schon gerochen, Jesu Blut machet gut, was die Welt verbrochen. 14⁰ Trinitatislieder 5. Wech uns auf vom Sündenschlafe, rette doch hu noch die verlornen Schafe, reiß die Welt aus dem I derben, laß sie nicht im Gericht der Verstockung sterbs wahr, halt uns 6. Geist der Weisheit, gib uns allen durch dein A gar, mit al Unterricht, wie wir Gott gefallen. Lehr uns, recht Gott zu treten, sei uns nah und sprich Ja, wenn gläubig beten.— 7. Hilf den Kampf des Glaubens kämpfen, gibeh bau ⸗en Mut, Fleisch und Blut, Sünd und Welt zu dämpfen i sten uns Trübsal, Kreuz und Leiden, Angst und Not, Schuh und Tod nicht von Jesu scheiden! 8. Hilf uns nach dem Besten“) streben, schenk u Kraft, tugendhaft und gerecht zu leben. Gib, daß v ů nie stille stehen, treib uns an, froh die Bahn des A'men, A⸗mer Worts zu gehen. 9. Sei bei Schwachheit unsre Stütze, steh uns bei un uns treu in der Prüfungshitze! Führ, wenn Gottny nach dem Leide sterben heißt, unsern Geist freudig in Eigene l Freude! Ehrenfr. Liebich g. 1713 ½ —ẽ 149. X. Trinitatislieder. Eigene Melodie. Johann Walter iu— 148. —2* dank für 1. Gott der Ba⸗ter, ih ren l 2. Je⸗sus Chri⸗stus, wohn uns bei und lahn.— —.P.........— faln Gott nicht ver⸗ der ⸗ben, mach uns al⸗ ler Sün⸗ den frei m— , Laee m=ter Vor dem Teu⸗iunnten, daß 13 ö 10 or dem Teu⸗ fe anken, bilf uns se ⸗lig ster e ben! dir uns las ⸗sen gano Wanhen. 0 ö as dein W * 1. Cor. 12, 31. ö 4 Trinitatislieder ——— ü—— +. wahr, halt uns bei fe⸗stem Glau⸗ben und auf dich laß uns n durch dein M gar, mit al⸗len rech⸗ten Chri⸗sten ent⸗ fliel n des Teu⸗fels ehr uns, recht 1 er 2——.—— 0 25—— I ich Ja, wenn kämpfen, gibe hau ⸗ en, aus Her⸗zens⸗grund ver ⸗ trau ⸗ en, t zu dämpfen.)(i ⸗ sten, mit Waf⸗fen Gotts uns fri ⸗ sten! .——— 26897——— treben, schenk h EE SSISISSSIS I....... 2 22—— ben. Gib, daß ö* die Bahn 1 Mmen, A⸗men, das sei wahr, so sin⸗gen wir Hal⸗le⸗lu⸗ jal Nach einem vorreformator. Liede a. d. 15. Jahrh. ö* Martin Luther g. 1483 1 1546. Eigene Melodie. Leipzig 1539. H. E— Al⸗lein Gott in der Höh sei Ehr und H — dar⸗ um daß nun und nim⸗mer⸗mehr uns Johann Walter UI....—— 18 ö SSSSR ‚‚E....— —— 1 N ank für sei ne Gna⸗ de. 3 Ein Wohl⸗ ge⸗ ⸗ren kann— kein Scha⸗ ins bei und lahm—.— ..— faln Gonrt an uns hat: nun ift groß Fried ohn än⸗den sti UI— nn. Sün f ö————— EEE e 7 9 2. Wir loben, preisn, anbeten dich für deine⸗Ehr, wir m Teu⸗fel uns danzen, daß du, Gott Vater, ewiglich regierst ohn alles ns las⸗sen ganill Wanken. Ganz ungemessn ist deine Macht, fort gschieht, ö was dein Will hat bedacht: wohl uns des feinen Herren! 3 Hü — 14² Trinitatislieder 3. O Jesu Christ, Sohn eingeborn deines himmiih ö Vaters, Versöhner der, die warn verlorn, du Sill lreu, der Fre unsers Haders, Lamm Gottes, heilger Herr und Personen. nimm an die Bitt von unsrer Not, erbarm dich u 2. Gott Ve aller! hochheilger 9 4. O heilger Geist, du größtes Gut, du all'rheilsasl preist ihn di Tröster, vors Teufels G'walt fortan behüt, die Isaaks, Gott Christ erlöset durch große Mart'r und bittern Tod.Nacht und T wend all unsern Jamm'r und Not! Dazu wir uns! alleine. lassen. Nach Nicolaus Decius 4 1529.(Gloria in ext. 3. Der Vat erzeuget; der Mel.: Herr Gott, dich loben alle wir.—2 Genf sich gezeiget; EH— ö und vom Sol 150..——epig gleicher 4. 5—+ 4. Sieh hie Sei Lob. Chr. Preis und Herr⸗lich⸗keit daß dem bemer —. was dir zum —ñ—p H—IIiiimi‚iieeeelld ür de ö ö—— Glauben füll Vat'r in al⸗le E⸗ wig⸗keit, der al-le Ding g heilgen Wort ö 5. Erhebe —..—— ieennen] Den schaf⸗sen hat und sie er-hält durch sei ⸗ne eunen Frend Oott wird z 2. Ehr sei auch seinem lieben Sohn, der alles 6066 Weh ab uns getan, der an dem Kreuze für uns starb und sol derblendet. e Himmel uns erwarb. ö turen wende 3. Ehr sei auch Gott dem heilgen Geist, der uns dah verschlossen sein Gnad allermeist die Wahrheit machen woll belal den wird er und uns eröffnen den Verstand. ö J. Ein nur 4. O heilige Dreifaltigkeit, o wahre einige Gotihh der Erden. de erhör uns aus Barmherzigkeit und führ uns zu werden. Erl Selighkeit! Böhmische Brüder was verirre freventlich 151. Mel.: Christ unser Herr zum Jordan kam.(Siehe M. H. Auf du Mas alle Weisheit in der Welt bei uns hier nngen daß kann lallen, das läßt Gott aus dem Himmelt 6011 5 b. in alle Welt erschallen, daß er alleine König sei A n Heiter über alle Götter, groß, mächtig, freundlich, frommiI Retter, ö 191.Cor. 2 . — deines himmlishh derlorn, du Stih V du all'rheilsa behüt, die d bittern Tod Dazu wir uns! )J.(Gloria in er N/y erzeuget; der Sohn hat in der Füll der Zeit im Fleische Genf Serr⸗lich⸗keit den — al ⸗le Ding a — ch sei ⸗ ne G )n, der alles H 1s starb und so zeist, der uns dah achen woll bebahh re einige Gotthe führ uns zu hmische Brüder 1 in kam.(Siehe M. dei uns hier hah Trinitatislieder 143 lreu, der Frommen Schutz und Retter, Ein Wesen, drei Personen. ö 2. Gott Vater, Sohn und heilger Geist heißt sein hochheilger Name; so hennt, so nennt, so rühmt und preist ihn der gerechte Same, Gott Abrahams, Gott Isaaks, Gott Jakobs, den er liebet, Herr Zebaoth, der Racht und Tag uns alle Gaben gibet und Wunder tut alleine. 3. Der Vater hat von Ewigkeit den Sohn, sein Bild, sich gezeiget; der Geist geht ohne Zeit herfür vom Vater und vom Sohne, mit beiden gleicher Ehr und Zier, gleich ewig, gleicher Krone und ungeteilter Stärke. 4. Sieh hier, mein Herz, das ist dein Gut, dein Schatz, dem keiner gleichet; das ist dein Freund, der alles tut, was dir zum Heil gereichet, der dich gebaut nach seinem Bild, für deine Schuld gebüßet, der dich mit wahrem Glauben füllt und all dein Kreuz durchsüßet mit seinen heilgen Worten. ö 5. Erhebe bich, steig zu ihm zu und lern ihn recht er⸗ kennen! Denn solch Erkenntnis bringt dir Ruh und macht die Seele brennen in reiner Liebe, die uns nährt zum ewgen Freudenleben, da, was allhier kein Ohr gehört,“) Gott wird zu schauen geben den Augen seiner Kinder. 6. Weh aber dem verstockten Heer, das sich hie selbst verblendet, Gott von sich stößt und seine Ehr auf Krea— turen wendet! Dem wird gewiß des Himmels Tür einmal verschlossen bleiben; denn wer Gott von sich treibt allhier, den wird er dort auch treiben von seinem heilgen Throne. 7. Ein nun, so gib, du großer Held, Gott Himmels und der Erden, daß alle Menschen in der Welt zu dir bekehret werden. Erleuchte, was verblendet geht, bring wieder. was verirret, reiß aus, was uns im Wege steht und freventlich verwirret die Schwachen in dem Glauben. 8. Auf daß wir also allzugleich zur Himmelspforte dringen und dermaleins in deinem Reich ohn alles Ende „ dem Himmelh jgen daß du alleine König seist, hoch über alle Götter. ne König sei, ag indlich, fromm H Cor. 2. 9. Gott Vater, Sohn und heilger Geist, der Frommen Schutz und Retter, Ein Wesen, drei Personen. Paul Gerhardt g. 1607 4 1676. 14˙⁴ Trinitatislieder Mel.: Wie schön leucht uns der N tern. ili iI98l 3 ö 50— uns der Morgenstern. Philipp Riholal! 5 153. 15². 2— H Gott, w Hal ⸗le ⸗lu⸗ jal Lob. Preis und Eh. Armen, Von E⸗wig⸗ keit zu E⸗ wig⸗keil zu erbarmen . tot, du bist n 2. Wir be un»serm Gott je mehr und mehr für al ⸗le Kinder; so in uns al len ihm be⸗ reit Dank. Weis⸗heit u armen Sünd dein väterli —————.—— voll Langmu ne Wer⸗ke! ö te an und Stär⸗ bel] Klin⸗get. sin⸗ get Hei⸗lig. hei⸗lig, hochu. Lichte, von ö und Tod ze —————— worauf wir I—— DDDDDeeeeedetͤfür unsr herr⸗lich, hei⸗lig ist Gott, un⸗ser Gott, der Herr Ze⸗ba⸗IHH Hardeben 2. Halleluja! Preis, Ehr und Macht sei auch de ms al Gotteslamm gebracht, in dem wir sind erwählet; der u, unsrer Seel mit seinem Blut erkauft, damit besprenget und gein seines Leibe und sich mit uns vermählet. Heilig, selig ist die. Freunn 5. So ehr schaft 15n Gemeinschaft, die wir haben und darinmj und Vater x uns erlaben Ho Heilserstat 3. Halleluja! Gott heilger Geist, sei ewiglich von! cer vie gepreist, durch den wir neu geboren, der uns mit Glah heißt, daß ben ausgezieret, dem Bräutigam uns zugeführt, d r Hochzeittag erkoren. Heil uns, Heil uns, da ist Freubel da ist Weide, da ist Manna und ein ewig Hosianna. 4. Halleluja! Lob, Preis und Ehr sei unserm Gott/ mehr und mehr und seinem großen Namen! Stimmt mit aller Himmelsschar und singet nun und immerdu mit Freuden: Amen, Amen! Klinget, singet: Heilig, heilh hoch und herrlich, heilig ist Gott, unser Gott, der Heiy Zebaoth! Philipp Rikolalt — Breis und Ehr E⸗ wig⸗keit — Trinitatislieder 153. Mel.: Es wolle Gott uns gnädig sein.(Siehe Nr. 165.) Gott, wir ehren deine Macht und Gnade zu uns Armen, nach welcher du uns wert geacht, dich unser zu erbarmen. Wir sind voll Sünde, du voll Gnad, wir dich uns zu eigen geben, o Abgrund aller Liebe! 2. Wir beten dich als Vater an, du liebest uns als Kinder; so hast du dich ja hund getan, zum Trost der „ el e ik. Weis ⸗heit armen Sünder. Dein Zorn weicht deiner Lieb und Huld, dein väterlich Gemüte ist voll Erbarmen, voll Geduld, I voll Langmut, Treu und Güte, o liebreich Vaterherze! — 3. O Jesu, teurer Gottessohn, du Licht vom wahren „ hei ⸗lig, hoch Lichte, von dir, dem rechten Gnadenthron, wird Sünd und Tod zunichte; du bist der Grund der Seligheit, worauf wir Armen hoffen, dein Gnadenbrunn steht alle⸗ — Zeit für unsre Seelen offen, du Ausfluß alles Segens! Herr Ze⸗ba⸗oh cht sei auch de erwählet; der in enget und getal lig ist die. Freum zen und darinn ewiglich von der uns mit Glolh 5 zugeführt, da ns, da ist Freud vig Hosianna. ei unserm Gott/ 4. O Geist der Gnade, wahrer Gott, komm, steure dem Verderben, laß uns durch Christi Kreuzestod der Welt und uns absterben, ja schlag das ganze Höllenreich in unsrer Seel danieder, damit wir Jesu Christo gleich und seines Leibes Glieder durch deine Gnade bleiben. 5. So ehren wir in Einem Thron dich, unsern Gott und Vater, samt Christo deinem lieben Sohn, als unserm Heilserstatter, und Gott dem werten heilgen Geist von gleicher Macht und Wesen. Hilf, der du dreimal heilig heißt, daß wir in dir genesen und dich dort ewig loben. ö Ludw. Andr. Gotter g. 1661 4 1735. amen! Stimmt in und immerdal iget: Heilig, hei er Gott, der hal 10 sot, du bist das Leben und hast nach deinem Gnadenrat⸗ 1. Darstellung ZJesu. XI. Lieder für die kleineren Feste Lobgesang Simeons.(Nunc dimittis.) Ev. Luc. 2, 29—32. ö Eigene Melodie. 8. Psalmih 22—.— 6 154. E—— 6 5 2 1. Herr, nun lässest du deinen Diener im Frieden fah ⸗ien 2. Denn mei⸗ ne Augen haben deinen— ö eiland ge⸗ se ⸗ hen 3. Ein Licht, zu erleuchten die— Hei ⸗dehs 4 Eh-re sei dem Bater und dem Soh ⸗ W. 5. Wie es war im Anfang, jetzt und immer ⸗on II. — ERUED— EA——— 1. wiee L—ä—— du 2. den du bereitet hast vor al ⸗ 3. und zum Preis deines— Volh's 4. und dem heei í6•ili ⸗ 5. und von Ewigkeit zu E⸗ wig⸗ ge⸗saget hast. len Völ=kern, 5 ⸗ ra ⸗e gen Gei ⸗ste. keit. A⸗ men, 155. Mel.: Vom Himmel hoch da komm ich her.(Siehe M. Oich bitt ich, liebster Jesu mein, komm zu mir in mei Herz herein, baß ich an dir hab L — Simeon im Tempel heut. 2. Denn du mein Heil und Leben bist, so mir von 0 ö ;* 30 meinen Mute, kein Fein! dräut. Ich gegeben ist; mach rein mein Herz, rein deinem Weg mich halt in Hut! 3. Zeig mir die Bahn mit deinem Li des Himmels nicht, wend ab. von mir a und laß mich ganz dein eigen sein! ust und Freud u cht, daß ich ja I ll Straf und ga + 4. Dein A laß mich ni heimgehn, u Mel.: 356.65 From⸗men dei ⸗nes —— .— Tem⸗pel em-pel, 2. Du wi dahin du d vergönnst 1 auf Glaube 3. Sei un in Schreche in Zagheit, in Kranhhe 4. Herr, ein jeder Mir werde nachdem ie 5. Ja, ja du, uns so dazu. en Feste dimittis.) 156. 0— 8. Psalmy — Diener Frieden fah ⸗nen deinen nd ge⸗ se ⸗ hen — Da id dem Soh ⸗- etzt und immer ⸗dn —.— ge⸗ saget hast. len Völ⸗hern. 35 ⸗ ra ⸗el gen Gei ⸗ste. keit. A⸗ men. in Zagheit, Elut und Flamme, in Not ein Freudenstrahl, ust und Freud ui ch her.(Siehe M. A. m zu mir in mos „so mir von Och meinen Mut, alh ht, daß ich ja si ll Straf und Pl From⸗men Schatz 1⁴⁷ Lieder für die kleineren Feste auf mich gericht, im Tod und Leben laß mich nicht, so will ich gern aus dieser Welt zu dir 4. Dein Antlitz sei heimgehn, wenn dirs gefällt. Johann Mylius 1596. Mel.: Lobt Gott getrost mit Singen. Nürnberg 1544. —— den, der der den durch mit Hei⸗ Herr Je ⸗ su, Licht Freu⸗ wir kom⸗-men ijetzt und Trieb) in dei⸗ nes Gei⸗ stes Trieb m.———.— —=—... —.—— ——.— 2 Tem⸗pel und su⸗chen mit Be⸗gier. nach Si⸗ me⸗ons Er⸗ groen Gott.— all⸗hier. N —.2— —— 2— —. — em⸗pel, dich 2. Du wirst von uns gefunden, o Herr, an jedem Ort, dahin du dich verbunden durch dein Verheißungswort; vergönnst noch heut zu Tage, daß man dich gleicherweis auf Glaubensarmen trage, wie hier der alte Greis. 3. Sei unser Glanz in Wonne, ein helles Licht in Pein, in Schrechen unsre Sonne, im Kreuz ein Gnadenschein, in Krankheit Arzt und Amme, ein Stern in Todesqual! 4. Herr, laß auch uns gelingen, daß letzt wie Simeon ein jeder Christ kann singen den schönen Schwanenton: Mir werden nun mit Frieden mein Augen zugedrückt, nachdem ich schon hienieden den Heiland hab erblicht. 5. Ja, ja ich hab im Glauben, mein Jesu, dich geschaut; kein Feind kann dich mir rauben, wie heftig er uns scheiden keine Schmerzen, kein Angst, kein Tod azu. 10² auch dräut. Ich wohn in deinem Herzen, und in dem meinen 14 Lieder für die kleineren Feste 6. Hier blickst du zwar zuweilen so streng und 6 mich an, daß oft vor Angst und Heulen ich dich m kennen kann; dort aber wirds geschehen, daß ich Angesicht zu Angesicht soll sehen dein immer hlares AH Johann Franck g. 1618 f ö 2. Verkündung Mariä 157. Mel.: Werde Licht, du Stadt der Heiden.(Siehe ME 515 0 ist uns der Tag erschienen, worauf Adam Schar gehofft, dran sich Abraham erquicket, als er ihn Geist erblicket. 2. O des Tages voller Wonne und dem sonst Rein nicht gleicht, seit von Anbeginn die Sonne hat um die Rund geleucht, o der vielgewünschten Stunden, die nunmehr eingefunden! 3. O du Anfang unsrer Freuden, sei gegrüßt, J. wünschtes Licht, als mit dem uns armen Heiden jetztW neuer Trost anbricht, und vor welchem mir indessen u in lauter Nacht gesessen. 4. Nunmehr trieft ein Heilesregen oben durch. Himmel ab, auch die Wolken schütten Segen und 9 rechtigkeit herab: Gott der Herr kommt selbst auf Eto und beginnt ein Mensch zu werden. 5. Gott wird Mensch und trägt die Sünde, Allmat kehrt bei Schwachheit ein, selbst der Schöpfer wird un Kinde, sein Geschöpf soll Mutter sein. Herrlichkeit kom zu uns Armen, aus der Rache wird Erbarmen. 6. Geheimnis, dessen gleichen man auf Erden I gesehn! Dieses ist ein Wunderzeichen, das von Gott g ist geschehn, welches kein vernünftig Sinnen, Rann! 104 greifen noch gewinnen. 7. Vater, und doch Kind daneben,“) Unfer Due Fleisch und Blut, ach was können wir dir geben für allzu große Gutꝰ Hilf, daß wir mit Herz und Sinno geistlich dich empfangen können. Jes. 9, 6. Johann Franck g. tots n Lobge Eigene ö 1 denn 2. in den 3 durch und vt und ge . unsern ihm d die du wi 10. die de 1. durch 12. und 3. und d 14. und Feste hehen, daß ich ⸗ Franck g. 1618 4 ½ 4 beiden.(Siehe Nu. ö orauf Adam sch ihnen aller MW so streng und WM ulen ich dich immer hlares A licket, als er ihn Dem sonst Rein onne hat um die Stunden, die + ö „sei gegrüßt, en Heiden jetzt 4 mir indessen sun oben durch 0 n Segen und nt selbst auf Ec e Sünde, Alu Schöpfer wird zu Herrlichkeit konm Erbarmen. an auf Erden das von Gott hu Sinnen, kann b 255 unser Bride dir geben für U Herz und Sinna canck Q9. 1618 11000. 13. u Lieder für die kleineren Feste 3. Jest Johannes des Täufers. Lobgesang des Zacharias. Eigene Melodie. Ev. Euc. 1. 68—79. I. (Das Benedictus.) 7. Psalmton Und an den Eid. 1. 2 3 4 6 Und die Barmherzi 0 erzeigte un⸗ 7. Daß wir. erlöset aus 23 Hand uns⸗ rer 8. an Heiligkeit— 2— un 9. Und du Kindlein wirst ein Prophet des Höch⸗sten 10. Und Ertkenntnis des Heils— II. Durch die herzliche Barmher⸗ zigkeit un ⸗ sers 12.— daß er erscheine denen. die 158.H0— Gelobet sei der Herr, der— Gott Is ra ⸗ els. IUnd hat uns aufgerichtet ein Horn des Hei⸗les Wie er vor——— Zei⸗ ten gere⸗ ⸗det hat Daß er uns errette von— un⸗ ern Fein⸗den ern Bä⸗ tern — er geschwo⸗ren hat Fein⸗de. „Gerech=tig⸗keit. hei⸗ten. ge⸗ best sei⸗»nem Volh. Got⸗tes. a sitzen in Finsternis Dem Schat⸗ len des To⸗des. 13. Lob und Preis sei Gott, dem Bater und dem 14 Wie es war im Anfang. I. Soh⸗ ne jetzt und i d im⸗mer⸗ dar. ... denn er hat besucht und er 16 set sein Volk in dem Hause seines—— Ddie»ners Da⸗vid. 5 durch den Mund seiner—— heil⸗gen Pro⸗phe ⸗ten. 4. und von der Hand aller.—— die uns has⸗sen. 5. und gedächte an seinen—— hei ⸗ li ⸗ gen Bund 7 unserm Vater Abraham.—— uns zu ge-⸗ben. 7. ihm dieneten ohne Furcht— un.⸗ ser Le⸗ ben lang dies—*— ihm gefäl⸗ lig ist. 9 du wirst vor dem Herrn hergehen. daß du seinen Weg be ⸗rei⸗test 10. die da ist in ams beuicher„ker Sün⸗de. Udurch welche uns be 221 hat der Aufgang aus der Hö ⸗he. 2. und richte unsere Füße auf den Weg des Frie⸗dens. nd dem— hei⸗ ligen Gei⸗ste. — E⸗ wigh gleit. A⸗men. 14. und von Ewigkeit zu— 159. E———.. 3 V—— Ge⸗ lo⸗bet sei Js⸗ra ⸗ els Gott. heißen, der da 15 ihm richt 11. Du wirst soll haben teil, Gott vergeben 22 25— SI..—— DSSSSSE E SEEEEEEE...—— Herr, der sein Voll in der Not und, da es ganz ö 6 + ———. 2 —— —E —.— war ver⸗flucht. mit gro⸗en Gna⸗-den hat be⸗such 2. Er hat uns seinen Sohn gesandt, der allen 30 ganz abgewandt und uns erlöset kräftiglich; des in Israel freuen sich. 3. Da mit uns schon war alles aus, in seines Dieng Davids Haus hat er ein Horn der Seligheit gesetzt Trost der Christenheit, 12. Aus herzl unserm Leid de der Liebe Gab 13. Auf daß, Todes Schatter durch seinen he I. Daß ihre Friedens gehn, 4. Wie uns vor Zeiten machte kund der heiligg Propheten Mund; dadurch er uns hat angemeldt, er uns retten als ein Held. 5. Der Feinde Trutz, des Hassers Hand, ob sie vor Zun gleich sind entbrannt, woll er zerbrechen als der Mann der Tod und Teufel zwingen kann. 6. Hierzu hat ihn sein Herz bewegt, das sich mit G und Güte trägt; er hat an seinen Bund gedacht, vorläͤnh mit Abraham gemacht. 7. Wie auch an dieses, was er hat geschworen ihm an Eides Statt, zu geben denen, die da sind von ihm 9H zeugt, auch Kindes⸗Kind, 8. Auf daß, wenn wir erlöset sein vom Teufel, und Höllenpein, ihm dienete sein Leben lang ein 1AH ohne Furcht und Zwang, 9. Gerecht und heilig in der Welt nach solcher Art A ihm gefällt, nicht, wie es Menschen Witz erdenkt, dast man sich vergebens kränkt. ö gehn ins Himn Lobges Eigene Me 160. I. Me 2. Des S8 este Oenf uH Lieder für die kleineren Feste 15¹ ö 10. Du Kindlein, du wirst ein Prophet des Höchsten heißen, der da geht vor seinem Herren fein voran und els Gott, ial macht ihm richtig seine Bahn. 1. Du wirst verkündigen das Heil, an dem der Mensch ·— poll haben teil, dem seine Sünd und Missetat der fromme a es gänzuh Gott vergeben hat, 12. Aus herzlicher Barmherzigkeit, kraft deren uns in unserm Leid der Aufgang aus der Höh besucht. Das ist der Liebe Gab und Frucht. 13. Auf daß, die er im Finstern findt, und die ins alie allen dol Todes Schatten sind, des Lichtes Kinder können sein iglich; des haß durch seinen hellen Glanz und Schein. hat be ⸗such seines Dieng Friedens gehn, sa endlich allesamt zugleich mit Freuden igkeit gesetztY gehn ins Himmelreich. Joh. Heermann g. 1585 1647. 4. Mariä Heimsuchung. Lobgesang der Maria. Das Magnificat.) Ev. CLuc. 1. 46—55. ö Eigene Melodie. I. Reunter Psalme oder Pilgerton. 5 sich mit Gu dacht, vorlang 160.1—————————— — ö I. Mei⸗ne Seele er⸗„hebet den— Her ⸗»ren. hworen ihm ah 2. Denn er ba seine elende Magd an ⸗ge⸗ se · hen: id von ihm geh 3 Denn er hat große Ding an mir getan. der da mäch ⸗tig ist. 4 Und seine Barmherzig⸗ om Teufel, ö keit währet im ⸗mer für und Arn lang ein jhn Er übet Ge ⸗walt mit sei⸗ nem Arm Die Hungrigen füllet er mit— Gü⸗iern — der Rern. Dartern solcher Art, A„Er. denket— erdenkt, dan 9. Wie er geredt he“.— un ⸗sern— Bä⸗tern 2 10 Lob und Preis sei Gott dem Vater und denn— Soh⸗ ne 11. Weees war im Anfang. je3zt und im⸗mer⸗dar. 14. Daß ihre Füße richtig stehn und auf dem Wege des 5 0 Er stößer die Ge ⸗ wal ⸗ti ⸗gen vom Stubl 8 ist, hat große zählen kann. — In keiner i—. eeit ist bei ihn 1. und mein Geist freuet sich Got⸗ ö jort zu Geschle⸗ tes. mei⸗ nes Hei⸗lan⸗ des. sie ⸗ he, von nun an werden ö mich selig vreisen al⸗ le Kin-des⸗kind, 3. und des aaa: u Rme hei lig itn 4. bei denen. die..— ihn fürch ⸗ ten 5. und zerstreut. die hoffärtig sind in ih⸗ res Rie Drt Sim. 6. und erhebet— 5— die Nie⸗ dri⸗ gen. 7. und lässet—— die Rei⸗chen seut 8. und hilft seinem Diener— Is⸗ ra⸗ el auf. 9. A⸗ braham und seinem Sa⸗- men»⸗ wig=sich. 10. und dem heilli⸗ gen Gei ⸗ste. 11. und von Ewigkeit zu Ewig- keit A men Eigene Melodie. Recht. 5. Er übt Ge mann muß spi ihren Herzen s 6. Er stößet, Stuhl, daß sie er davor und 7. Die Hung er mit Gütern beim überfluß, 8. Er denket Oen 2— fortan uns vä Erdenkreis erl — 2 I E— f 22 1. EIH—.—— 4—. 2— Mem Herz und Seel den Her ren hoch eüx. Ainder nicht, 9. Die Treu, hat, die wird e —..—— 20 2 +7 x— ů— 2— ö— 5⁰ 7 — 2—. he⸗ bet, den gro⸗ßen Gott, der e⸗ wig herrscht ind“ +* + 3 + 4 J. +. +. *— ——— le⸗ bet; mein Geist in mir sich mei⸗ nes Hei⸗luihl ———... 162.H.= — N 1 +* freut und sei⸗ nen Ruhm ver⸗ meh⸗ret al⸗le ⸗el 92— +—. 2— — iau ⸗ send 10. Gott Va Jesu Christ, de erneu uns Her jede Stund. Mel.: Sei! — Gu ⸗tes „ ö Lieder für die kleineren Feste . 15³ Iis hat große Ding getan an mir, die ich nicht alle zählen kann. 4. In keiner Not hat er mich je verlassen, Barmherzig⸗ heit ist bei ihm ohne Maßen und währet von Geschlecht ei⸗ lan„des.“ in⸗des ⸗hind. ei lig i fürch ⸗ ten.“ er⸗-zens Simn, lie⸗ dri⸗ gen. dei⸗chen leer a⸗ el auf e⸗ wig=lich. Gei ⸗ste. A men Oenf 1. eren hoch wig herrscht und ———— ö nes—— — al⸗le⸗zel ehen und meh! der Herr müh id Rettung n ründet werdn erden hochheihl fortan uns väterlich behüte Erdenkreis erhalt und schütz sort zu Geschlecht, wo man ihn fürcht und hoch hält seine Recht. 5. Er übt Gewalt mit seines Armes Stärke, daß jeder⸗ mann muß spüren seine Werke; die stolz und hoch in ihren Herzen seind, zerstreuet er, und ist denselben feind. 6. Er stößet, die gewaltig sind vor allen, von ihrem Stuhl, daß sie erschrecklich fallen, die Niedrigen erhebet er davor und stellet sie ganz unverhofft empor. J. Die Hungrigen, die ihn vor Augen haben, erfüllet er mit Gütern und mit Gaben; die Reichen läßt er leer beim überfluß, daß Not und Angst darauf erfolgen muß. 8. Er denket der Barmherzigkeit und Güte, daß er und seine Kirch im ganzen zu seines Namens Preis. 9. Die Treu, die er im neuen Bund und alten geredet hat, die wird er ewig halten, der Herr verläßt uns, seine Kinder nicht, weil zu ihm steht all unsre Zuversicht. 10. Gott Vater, dir sei Dank gesagt und Ehre, Herr Jesu Christ, den Glauben in uns mehre, o heilger Geist, erneu uns Herz und Mund, daß wir dein Lob ausbreiten jede Stund. Hannov. Gsb. 1652. 5. Michaelisfest. Mel.: Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut. Johann Crüger 1653. + + OOHDSEEEE 7 2—35—2 12.R———— Aue Lieb läßt Gott der Chri⸗sten⸗heit viel aus Lieb hat er ihr zu⸗ be⸗ reit viel —— +——— Ha muu., n, ——————— Gu⸗ tes wi ö „der ⸗fab Dar⸗ um man tau ⸗send En ⸗gel ⸗scha⸗ ———.:T'ꝰt EI V—4— 2 ———— Lieder für die kleineren Feste — + f——.— — 4+—— 1—.— +—— — — — 1 * 1 — — fröh⸗ lich sin gen mag: Heut ist der gu ⸗ Lie 2. Die Fürster wohnen, gibst d auch in acht. sichte in höchst v + *.—.— + +X 2 1 E. 22... — 1 + En ⸗ gel Tag. die uns gar wohl be⸗ wah ⸗ 3. Das sind d melden, du Her: 2. Sie lagern sich, wenn kommt die Not, in Eil 300 die schlagen stet sich machen und reißen die, so fürchten Gott, aus i Feinde Rachen. Darum man fröhlich singen mag: Heit der guten Engel Tag, die immer für uns wachen. 3. Sie führen auf den Straßen wohl die Großen die Kleinen, auf daß ihr Fuß nicht straucheln soll Stoßen an den Steinen.*) Darum man fröhlich sih mag: Heut ist der guten Engel Tag, die uns mit V meinen. 4. Solch Wohltat denen wird erzeigt. die nach Herren fragen; die Engel ihnen sind geneigt, den E sie versagen. Darum man fröhlich singen mag: Heit der guten Engel Tag, die uns gen Himmel tragen. Mel.: In allen meinen Taten. Johann Friese! und Seel. 4. Ich preise diese Wunderse Gnadenknechte, 5. Laß ferner durch diese Hit die Hand mir u 6. Doch sollet gleichen in wah und sich in Den 7. Sie tun ja len; sie leben ke Georg Reimann g. 1570. und mich an scheun! 8. Und endli H FEUE—. 163.————.direude auf ihre * und in dem Hi tau⸗send En⸗gel die⸗nen und zu Ge⸗bo⸗ te stehn, ; ü⸗ ber⸗gro⸗er Mei⸗ster der wun⸗der ⸗f Q 5* +——.— Du Herr der Se⸗ ra⸗ phi⸗ nen, d en 2Z. V 1— mun x ..I.I..———U— * 164. Mel. , Renschen, die I hn sollen un + i E—— inder, heilge 2. Engel sini Gei⸗ster, mein Mund soll dei⸗ nen Nuhm er⸗ hi Gutes tun, die Vi. 91, 12. Himmel ruhn, Neenschen Freu vor dir in Der der gu⸗ reste Lieder für die kleineren Feste 15⁵ 2. Die Fürsten und die Thronen, die in dem Himmel wohnen, gibst du zu meiner Wacht; sie sehn dein Ange⸗ ichte in höchst vollkommnen Lichte, doch nehmen sie mich be⸗wah ⸗u Gott, aus i zen mag: Heut auch in acht. 3. Das sind die starken Helden, die deinen Rat ver⸗ melden, du Herr in Israel! Das sind die Feuerflammen, tot, in Eil b0 die schlagen stets zusammen um frommer Christen Leib und Seel. ö ö 4. Ich preise deine Güte mit dankbarem Gemüte für diese Wunderschar, ich rühme deine Rechte für diese 5 wachen. die Großen raucheln soll n fröhlich siu e uns mit N n mag: Heut mel tragen. Johann Friese! Onadenknechte, die mich behüten vor Gefahr. 5. Laß ferner mich behüten vor aller Feinde Wüten durch diese Himmelswach, laß sie auf meinen Wegen die Hand mir unterlegen, so bleib ich frei von Ungemach. 6. Doch sollen sie nicht weichen, so laß mich ihnen gleichen in wahrer Heiligkeit; wie sie die Kinder lieben und sich in Demut üben, so mach auch mich dazu bereit! 7. Sie tun ja deinen Willen, den laß mich auch erfül⸗ len; sie leben keusch und rein. o laß mich nichts beflecken scheun! mn g. E und mich an allen Ecken vor diesen reinen Geistern yhi⸗ nen, da e — bo⸗ te stehn, H. Freude auf ihren Armen ein! Da werd ich dich erst loben und in dem Himmel droben dir und den Engeln ähnlich sein. Benjamin Schmolck g. 1672 4 1737. 0 164. Mel.: Freu dich sehr, o meine Seele.(Siehe Nr. 27.0 — Heun was sind wir, daß du Engel uns zu unsern — Wächtern gibst? Menschen sind wir voller Mängel, m⸗der ⸗=scho⸗mn uhm er⸗hh Renschen, die du dennoch liebst. Engel, die dich allzeit sehn, sollen uns zu Diensten stehn; Engel hüten uns als Kinder, heilge Engel schützen Sünder. 2. Engel sinds, die nach den Proben nun beständig Gutes tun, die dich unaufhörlich loben, die in deinem Himmel ruhn, die gehorsam, keusch und rein, die der Renschen Freunde sein, die ihr Antlitz ohne Flecken doch vor dir in Demut decken. 8. Und endlich, wenn ich scheide, so führe mich zur 156 Lieder für die hleineren Feste 3. Heere, welche die bewachen, die dich fürchten, au Gott, die ein schrechlich Lager machen gegen aller den Rott, diese sehn in deinem Licht, Vater, stets dein b. Ude gesicht, Diener, die zu deinen Füßen dir in Ehrfu dienen müssen. 4. Gott der Engel, Herr der Helden, ach was sind Menschen doch, daß wir so viel vor dir gelten? XII. Lit hälst du uns so hoch! Deine Engel dienen uns, sind. Zeugen unsres Tuns. Laß uns auch mit diesen Chäth ewig dich im Himmel ehren! Phil. Friedr. Hiller g. 1699 Eigene Mele 1655.N und sei⸗ nen er⸗leucht' zum und Jeius Hei⸗den wer⸗ 2. So danker alle, und alle ö Schal le, daß du nicht walten; d Volk erhalten, 3. Es danke, 2 ller g. 1699 f B. Leder von der Kirche und den Gnadenmitteln 157 XII. Lieder von der christlichen Kirche ö Psalm 67. Eigene Melodie. Straßburg 1524. 60— 6⁵. A ein Hame iHe- 165.——.—.— Es wol⸗le Gott uns gnä⸗ dig sein.— sein Ant⸗litz uns mit hel- lem Schein.— —— 2 2 ⁰.———— II I————— — und sei⸗ nen Se⸗gen ge.—— ben. 1 er⸗ eer⸗leucht zum ew- gen 8 3ben. daß wir er 5 I* + ́——..—— ——————— hen⸗nen sei⸗ ne Werk und was ihm lieb auf Er-den. — 0 40 a —.—— 1*—3 2—.— 7 und de⸗sus Chri⸗stus Heil und Stärk be⸗ kannt den ‚.‚‚.——— ————.ie— Hei⸗den wer-den und sie zu Gott be⸗keh- ren. 2. So danken, Gott, und loben dich die Völker über⸗ alle, und alle Welt die freue sich und sing mit großem Schalle, daß du auf Erden Richter bist und läßt die Sünd nicht walten; dein Wort die Hut und Weide ist, die alles Volk erhalten, in rechter Bahn zu wallen. 3. Es danke, Gott, und lobe dich das Volk in guten TLaten; das Land bringt Frucht und bessert sich, dein Wort ö ist wohl geraten. Uns segne Vater und der Sohn, uns segne Gott der heilge Geist! Dem alle Welt die Ehre tu, Wenr sich fürchte allermeist! Nun sprecht von Herzen Martin Luther g. 1483 1 1546. Trotz! wer wills uns wehren? Wir haben Recht. sind verstöret; ihr Seufzen dringt zu mir herein, ichsh Lie! 6. Das woll! uHargen G'schlecht 158 Lieder von der christlichen Kirche Eigene Melodie. —— EAD—— in uns nicht l 16 V E—— 0oo diese losen Ach Gott. vom Him⸗mel sieh dar⸗ein u wie we⸗nig sind der Heil-gen dein. u eigene Met e se, +2— 15 + N 167 laß dich des er ⸗bar⸗ men. Dein Wor laf⸗sen sind wir rn men. En 2 n + 1.— u + +— 4*2 1—8 ————.—— 2⁊— läzt nicht ha⸗ ben wahr. der Glaub ist auch 10N—— ———— 0 —ꝛj E en müßn lo⸗schen gar bei al ⸗len Men⸗schen⸗ kin- dem 2. Sie lehren eitel falsche List, was eigen Witz erfind ihr Herz nicht Eines Sinnes ist, in Gottes Wort gründet. Der wählet dies, der andre das, sie trenmg uns ohn alle Maß und gleißen schön von außen. 3. Gott woll ausrotten ganz und gar, die falsch Schein uns lehren und deren Zung stolz offenbar sprith— Macht allein, was wir setzen, das gilt gemein; wer Renschen⸗kind der uns soll meistern?— die uu uns — 5 j W ert 4. Darum spricht Gott: Ich muß auf sein, die Ar R br chl ihr Klag erhöret. Mein heilsam Wort soll auf den uf und Leken. m. getrost und frisch sie greifen an und sein die Kraft die groß Waf Armen. 3. Gott Lo 5. Das Silber, durchs Feur siebenmal bewährt, Schlund uns lauter funden; am Gotteswort man warten soll u4 kommt ab, ist gleichen alle Stunden. Es will durchs Kreuz bewüh und wir sind sein; da wird sein Kraft erkannt und Schein und lul Gottes Himm stark in die Lande. ö Lieder von der christlichen Kirche 159 6. Das wollst du, Gott, bewahren rein vor diesem Fatgen G'schlechte, und laß uns dir befohlen sein, daß sichs Inuns nicht flechte. Der gottlos Hauf sich umher findt, wo diese losen Leute sind in deinem Volk erhaben. ö Martin Luther g. 1483 4 1546. eirche Psalm 124. Wittenberg 1524. Wär Gott nicht mit uns die ⸗se Zeit. so wär Gott nicht mit uns die-se Zeit, wir — ————————————3— 2 ist auch—————.—.—— 2— ——5 soll Js ⸗-ra⸗ el sa ⸗ gen. ö ——.— häl⸗ ten müßn ver ⸗za gen, die so ein kin- dn — ů— ĩJ— en Witz erfin—— 2 2— zott +*. 05, sie Heu aremes Häuf⸗lein sind. ver⸗ acht von so viel E ar, die falschg offenbar sf=E.—.—.— 2 aben Recht— gemein; werMen⸗schen⸗kind. die an uns ser⸗ zen al ⸗ le. sein, die Am] 2. Auf uns so zornig ist ihr Sinn; hätt Gott es zuge⸗ in, ichi geben, verschlungen hätten sie uns hin mit ganzem Leib ll auf den und Leben; wir wärn, als die ein Flut ersäuft, und über n die Krast die groß Wasser läuft und mit Gewalt verschwemmet. 3. Gott Lob und Dank, der nicht zugab, daß ihr Hbewährt, AI Schlund uns möcht fan ie ei ci * gen. Wie ein Vogel des Stricks varten soll kommt ab, ist unfre Seel entgangen. Strick ist entzwei, und wir sind frei; des Herren Name steht uns bei, des Kreuz bewähh — chein und lal Gottes Himm'ls und Erden. Rartin Luther g. 1483 f 1546. S.... E e e Macht und viel List sein grau⸗ sam Mü ⸗ gericht, ein Wörtlein kann ihn fällen. ö das Reich muß uns doch bleiben. 160 Lieder von der christlichen Kirche Psalm 46. Lie Eigene Mel Eigene Melodie. H 168.—4 Ein fe⸗ ste Burg ist un⸗ er hilft uns frei aus al⸗ SD‚I‚I................... 2——— 1— 0 Wehr und Waf f gu⸗ te ehr un affen,* uns jetzt hat be⸗ trof ⸗ fen. Der all. ——————— ....———— —.———5— 2 —.— — +2 24 1 Beweis ö aller Herren b bö ⸗ se Feind mit Ernst ers ietzt meint, gus sie dch lob in 3. Gott heilge ein'rlei Sinn a leit uns ins 2— VI * ö 82*———— 170. Mel. ist, auf Erd ist nicht seins Glei ⸗ chen 4 2. Mit unsrer Macht ist nichts getan, wir sind gar end or verloren; es streit für uns der rechte Mann, den 00 laß ja dei uns selbst hat erkorn. Fragst du, wer der ist? Er heißt as an Ie der Christ, der Herr Zebaoth, und ist kein andrer Gottz In dieser Feld muß er behalten. Oeständigkeit, 3. Und wenn die Welt voll Teufel wär und wollt alten rein bis gar verschlingen, so fürchten wir uns nicht so seht soll uns doch gelingen. Der Fürst dieser Welt, wie ch er sich stellt, tut er uns doch nichts; das macht, e ort, gib, daß *** 11 4. Das Wort sie sollen lassen stan und kein Danh! haben. Er ist bei uns wohl auf dem Plan mit seish Zuld Fried, Ei Geist und Gaben. Nehmen sie den Leib, Gut, Eh und Weib, laß fahren dahin, sie habens kein Gei mMartin Lutber g. 1483 11 VB dirche ů Lieder von der christlichen Kirche 161 Martin Luther! Eigene Melodie. Wittenberg 366 ö ö— — 9. E 2 0 1 0•— 83 2——— Er ⸗ halt uns. Herr, bei dei⸗ nem Wort, ler Not. IH———— ————————— —umd steu⸗re dei⸗ ner Fein⸗de Mord. die Je⸗ sum Chri⸗ — + er all. DDD‚ʒ‚i‚.iieie—— I ———— suum dei⸗ nen Sohn wol⸗len stür⸗zen von dei⸗nem Thron. aller Herren bist, beschirm dein arme Christenheit, daß dich lob in Ewigkeit. 3. Gott heilger Geist, du Tröster wert, gib dein'n Volk ein'rlei Sinn auf Erd, steh bei uns in der letzten Not, leit uns ins Leben aus dem Tod. ö Martin Luther g. 1483 4 1546. — 170. Mel.: Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort.(Siehe Nr. 169.) chen vir sind gar Mann, den 0 ch bleib bei uns, Herr Jesu Christ, weil es nun Abend worden ist; dein göttlich Wort, das helle Licht, et an laß ja bei uns auslöschen nicht! Er heißt ga ö mdrer Gott, A42 In dieser schwern betrübten Zeit verleih uns, Herr, Deständigkeit, daß wir dein Wort und Sakrament be⸗ halten rein bis an das End. ö r und wollt ö 3. Herr Jesu, hilf, dein Kirch erhalt, wir sind sonst nicht so seht, Welt, wie as macht, ort, gib, daß es schall an manchem Ort. 4. Erhalt uns nur bei deinem Wort und Wehr des ö Teufel. Trug und Mord, gib deiner Kirche Gnad und Gut, Chr Huld, Fried, Einigkeit, Mut und Geduld! . Ach Gott, es geht gar übel zu, auf dieser Erd ist ine Ruh, viel Sekten und groß Schwärmerei auf einen her g. 1483 ufen kommt herbei. ö ö 1¹ —— 2. Beweis dein Macht, Herr Jesu Christ, der du Herr cher, faul und kalt; gib Glück und Heil zu deinem 1—.9——.— —.—————————— 162 Lieder von der christlichen Kirche 6. Den stolzen Geistern wehre doch, die sich mit Hu erheben hoch und bringen ftets was Neues her, zu schen deine rechte Lehr. 7. Die Sach und Ehr, Herr Jesu Christ, nicht un sondern dein ja ist; darum so steh du denen bei, die auf dich verlassen frei. 8. Dein Wort ist unsers Herzens Trutz und dehh Kirche wahrer Schutz, dabei erhalt uns, lieber Herr wir nichts Andres suchen mehr. 9. Gib, daß wir lebn in deinem Wort und dan ferner fahren fort von hinnen aus dem Jammertal⸗ dir in deinen Himmelssaal. Str. 1—2 Nürnberg 1 ö Str. 3—9 Nik. Selnecker g. 1530 Eigene Melodie. Leipzig l 9—.— EL 17¹.....—— Ver⸗za ⸗ ge nicht. du Häuf⸗lein klein, E—..—.— 11.—. I 2—.—— 1.— schon die Fein⸗de wil⸗lens sein. dich gänz ⸗ lich h 1.—*—.. 1 2 +*— j—.—.—— 4.— 2——.7 + 1 I ..———— stö⸗ ren. und su⸗chen dei⸗ nen Un ⸗ ter⸗gang, E—* 2— von dir wird recht angft und bang: es wůrd nicht lan⸗ge wikn 2. Tröste dich nur, daß deine Sach ist Gottes, dem feste, die im! IF Li Eigene M na die dich ken 93, daß 2. Erfülle n führet sein; a⸗ Sinn ein false 3. Und was du mit Gnad am Himmel h 4. Den Tau reden lehr, di Herzens Glau 5. Erleuchte, von uns getre 6. So werde Himmelreich, Gnade preisen fiehl die Rach und laß es ihn nur walten! Er wird dg seinen Gideon“), den er wohl weiß, dir helfen schon, N. und sein Wort erhalten. ö 3. So wahr Gott Gott ist und sein Wort, muß R Teufel und Höllenpfort uns was dem tut anhahy endlich werden zu Schand und Spott. Gott ist mit y und wir mit Gott: den Sieg wolln wir erlangen. (Dies Lied ließ Gustav Adolf am Moxgen der. Schlache Lützen, am 16. November 1632, beim Feldgottesdienst sin V Richter 6, 13. Michael Altenburg g. 1584f die er ihm Eigene M Zi on. Got Kirche 'e sich mit Ous eues her, zuf jrist, nicht enen bei, die rutz und dehh lieber Herr, Lort und daul m Jammertal, reden lehr, die nicht bekennen wollen frei, Herzens Glaube sei. 163 Lieder von der christlichen Kirche Eigene Melodie. Nürnberg 1676. .... 4 4 Z+.— I +* + 172.— O Je⸗su Chri⸗ste. wah⸗res Licht, er⸗leuch⸗te. * + 2...— 1 I ̃— 5 2—. x 2—.— 1—.— j———I3—————.—...— 2— 122 . + WS die dich ken⸗ nen nicht. und brin⸗ge sie— zu dei⸗ner Hed, daß ih ⸗re Seel auch se ⸗lig werd. 2. Erfülle mit dem Gnadenschein, die in Irrtum ver⸗ führet sein; auch die, so heimlich noch ficht an in ihrem Sinn ein falscher Wahn. 3. Und was sich sonst verlaufen hat von dir, daß suche du mit Gnad und ihr verwundt Gewissen heil, laß sie am Himmel haben teil! 4. Den Tauben öffne das Gehör, die Stummen richtig was ihres 5. Erleuchte, die da sind verblendt, bring her, die sich — von uns getrennt, versammle, die zerstreuet gehn, mach feste, die im Zweifel stehn. 6. So werden sie mit uns zugleich auf Erden und im 2 Himmelreich, hier zeitlich und dort ewiglich für solche Gnade preisen dich. Joh. Heermann g. 1585 1 1647. n! Er wird dag helfen schon H Wort, muß MW m tut anhahs Gott ist mitti erlangen. en der Schlach ottesdienst int urg g. 1584 die er ihm er⸗wäh⸗let hat. Jesaids 49. Eigene Melodie. Johann Hermann Schein 1623. — 173—————— 0——e —— — 22— Zi ⸗on klagt mit Angst und Schmer⸗zen. die er trägt in sei ⸗- nem Her⸗zen. —— 3V——— IIIII.—— Zi ⸗on. Got⸗tes wer⸗ te Stadt, Ach. spricht sie. wie 14 —— Lleder von der christlichen Kirche* Liei *— ———— ů—— —.—————— 2— 1 hat mein Gott mich ver⸗las⸗-sen in der Not und lu mei⸗ne. ——.—.9— ——.——.— — 2 —— ten⸗re den mich so har⸗te pres⸗ n Mei⸗»ner hat er ganz ver⸗ ges⸗ 0 2. Der Gott, der mir hat versprochen seinen Beista EE RI jederzeit, der läßt sich vergebens suchen jetzt in meinh che. 3 ant aurnen Ach will er denn 5 Wfieh ds so gar gus 3 am zürnen mir? Kann und will er sich der Armen ii9 Streite d nicht wie vorhin erbarmen? ö Fkraiie 22 Teufel, seine N 07 3. Zion, o du Vielgeliebte, sprach zu ihr des Heri deine Glieder, ö Mund, zwar bist du jetzt die Betrübte, Seel und Geisti 3. Friede be 3 dir verwundt, doch stell alles Trauren ein! Wo mag ei ů ich der Ob Mutter sein, die ihr eigen Kind kann hass en und o ien Gewissen ihrer Sorge lassen?. 4. Al ird 4, Ja wenn dii gleich möchtest finden einen solchen M und ahn Ende tersinn, da die Liebe kann verschwinden, so bleib ich das Herde, Himme der ich bin. Meine Treue bleibet dir, 3.0n o du meih Zier; mein Herz hast du mir besessen, deiner kann 23— vergessen. ö 5. Laß dich nicht den Satan blenden, der sonst nihh 175. we. —0 schrecken kann; siehe, hier in meinen Händen hi Dion, gib dich ö ich dich geschrieben an. Wie mag es denn anders sein du bist nich ö Ich muß ja gedenken dein, deine Mauren muß ich Hun sinn. Wenn er und dich fort und fort anschauen. ter Brauch; Zi 6. Du bist stets mir vor den Augen, du liegst mir dich so hränker meinem Schoß, wie die Kindlein, die noch saugen; mei] 2. Treiben d 90 Treu zu dir ift groß. Dich und mich kann keine 3 See, wollen sie keeine Not, Gefahr und Streit, ja der Satan selbst nis und Weh, schm scheiden; bleib getreu in allem Leiden! der sanften Ru Joh. Heermann g. 1585 1100 wird sich bald 3. Berge, Fe stehn, ja die untergehn: der Eigene Melodie. Matthäus Apelles v. Löwenstern I 2 3 IEE—— 4 174. 2———— im Tod; Zion, faßten 227. Chri⸗ ste. du Bersand dei ⸗ner Kreuz⸗ irche 3 —— „Not und 6 mei⸗ne, ei⸗ le, mit Hülf und Ret⸗lung uns er⸗schei⸗ne! ¶ +— ᷓ —.—.—— 2— — ö ö——— —.— 2 DE———— —— CFein⸗-de ih⸗ Blut ⸗ge ⸗ dich ⸗te mz ver⸗geseln Steu re den Fein⸗den. 6%4W ti⸗46845 h ⸗te SSSDI.——— R 3 +2 ZGJ—3..—— 2 L seinen Beisus E 2 jetzt in meinh 70 Im 176 u nich ⸗ te! ür so gar gu ma⸗ che zu nich ⸗ te, a⸗che zu nich + der Armen 2. Streite doch selber für uns arme Kinder, wehre dem 1.— 8 Teufel, seine Macht verhinder, alles, was kämpfet wider — nd Gesln deine Glieder, stürze darnieder! ö 17 Wo maael 3. Friede bei Kirch und Schulen uns beschere, Friede hassen und zugleich der Obrigkeit gewähre, Friede dem Herzen, Friede 25 dem Gewissen gib zu genießen! 4. Also wird zeitlich deine Güt erhoben, also wird ewig und ohn Ende loben dich, o du Wächter deiner armen Herde, Himmel und Erde.“ Matth. Apelles v. Löwenstern g. 1594 7 1648. en solchen M so bleib ich da⸗ ion, o du meß deiner Rann der sonst nich 175. Mel.: Zion klagt mit Angst und Schmerzen.(Siehe Nr. 173.) en Händen hDion, gib dich nur zufrieden, Gott ist noch bei dir darin, n anders sein 0 du bist nicht von ihm geschieden, er hat einen Vater⸗ muß ich baull sinn. Wenn er straft, so liebt er auch, dies ist sein belieb⸗ ö ter Brauch; Zion, lerne dies bedenken, warum willst du liegst mir u dich so kränken? )saugen; mah 2. Treiben dich die Meereswellen in der wilden tiesen inn keine See, wollen sie dich gar zerschellen, mußt du rufen Ach man selbst nit der sansten Ruh: Zion, laß dich nicht bewegen, diese Flut wird sich bald legen. . Berge, Felsen möchten weichen, ob sie noch so seste v. Löwenstern Iu stehn, ja die ganze Welt desgleichen möchte gar auch — untergehn: dennoch hat es keine Not in dem Leben und ——— im Tod; Zion, du kannst doch nicht wanken aus den wohl⸗ n g. 1585 f 16 und Weh, schweigt dein Heiland still dazu gleich als in NDAIICICICENICENANA Lied 166 Lieder von der christlichen Kirche 4. Müssen schon allhie die Tränen deine schönsten— len sein, muß das Seufzen und das Stöhnen schon beste Lied dir sein, muß dein Purpur sein das Blut u der Mangel Hab und Gut: Zion, laß dir doch nicht grud du kannst deinem Gott vertrauen. 5. Dräut man dir mit Schmach und Banden, mitth Tod und Herzeleid, ei du wirst doch nicht zu schand denh nur an die Ewigkeit! Sei nur fröhlich, wohlgen denn der Herr ists, der es tut. Zion, Gott wird dich shh stärken, dieses mußt du eben merken. 6. Freue dich, nun ist das Ende und der Abend st herbei; gib dich nur in Gottes Hände, der dich nun n machen frei. Für die Trübsal, Spott und Hohn gibti dir die Freudenkron. Zion, du wirst wieder lachen, du so laß die Welt nur machen! 7. Halleluja! deine Wonne, liebes Zion, wird nun an das, was krum denn die schöne Gnadensonne nimmt dich recht in i 5. Dringe ein Schoß, gib dir einen Freudengruß und den rechten Lieh⸗ stärke dich mit kuß. Zion, wo ist nun dein Klagen? Jetzt kannst du n tot, sei du gleie Freude sagen. für Heuchelschei 8. O ihr Engel, Himmelserben, freuet euch mit 9u,. Brich 910 hier! Denn die jetzt hat wollen sterben, soll nun lah D—4 30 für und für und sich freuen ohne Zahl in dem schin die Ue 2 Himmelssaal. Zion, wer will dich nun scheiden von di Hulie aus 5 den? Halt x Lamm und ewgen Freuden? dich ja nicht la bei, auf, verlat Kampf und Str drin⸗ge durch! 2. Leide dich, sal, Angst mit“ treu, siehe auf Schlangen Stick 9. Folge nicht die dich suchet g Geld, halt am dir viel Lust ve 4. Prüfe rech der dir ruft z1 heißt, laß nur Joach. Pauli g. 1635 17 Offenb. Joh. 2 und 3. Eigene Melodie. Halle YN 176..000———117. N. ah⸗re fort, fah⸗re fort. Zi⸗on, fah⸗re sons i TUever Hirt —— 5—— 0 t Schutz, sie 2———— IIIIE ott, mit Grin 4E4 ꝙ— t ül— und vermißt s Licht! Ma-che dei-nen Leuch-ter hel⸗le, laß die er⸗ste Lieehl und dein Erbte 1.—...—.—. 2. Du, Herr, DE Leib und Seel, du, Immanuel E„ nicht. su⸗che stets die Le-bens⸗-quel-lel R HNNIEINCINNNREAAAA dirche I.———.— E—— 1—— ne schönsten H öhnen schon.—*—— —*e 7— in das Bluth drin⸗ge durch die en- ge Pfort, fah⸗re fort. fah⸗re fort! j och nicht gus Leide dich, leide dich, Zion, leide ohne Scheu Trüb⸗ Jal, Angst mit Spott und Hohne, sei bis in den Tod ge⸗ icht zu schanhl treu, siehe auf die Lebenskrone! Zion, fühlest du der Schlangen Stich, leide dich, leide dich! ö die dich suchet groß zu machen; achte nichts ihr Gut und der Abend s Geld, halt am Beten und am Wachen! Zion, wenn sie er dich nun i dir viel Lust verspricht, folge nicht, folge nicht! nd Hohn giht 4. Prüfe recht, prüfe recht, Zion, prüse recht den Geist, der lachen, du der dir ruft zu beiden Seiten tue, nicht, was er dich heißt, laß nur deinen Stern dich leiten! Zion, beides „wird nun gu das, was hrumm und schlicht, prüfe recht, prüfe recht! ch recht in ihn 5. Dringe ein, dringe ein, Zion, dringe ein in Gott, nrechten Lich stärke dich mit Geist und Leben, sei nicht wie die andern zt Kannst du.tot, sei du gleich den grünen Reben! Zion, in die Kraft, für Heuchelschein, dringe ein, dringe ein! t euch mit 9 6. Brich herfür, brich herfür, Zion, brich herfür in „soll nun lah Kraft, weil die Bruderliebe brennet, zeige, was der in in dem schön dir schafft, der als seine Braut dich kennet. Zion, durch cheiden von d die dir gegebne Tür brich herfür, brich herfür! 7. Halte aus, halte aus, Zion, halte deine Treu, laß dich ja nicht laulich finden! Auf, das Kleinod rückt her⸗ bei, auf, verlasse, was dahinten! Zion, in dem letzten (Kampf und Strauß halte aus, halte aus! Hal 0 ö Joh. Eusebius Schmidt g. 1670 4 1745. 177. Mel.: Freu dich sehr, o meine Seele.(Siehe Nr. 27.) ·n, fah⸗re fonii TWrauer Hirte deiner Herde, deiner Glieder starker — Schutz, sieh doch, wie die Asch und Erde, großer m mit iht sich und Trutz tobt und wütet wider dich 11 vermißt sich freventlich, deine Kirche zu zerstören d„ie ereste kehl und dein Erbteil zu verheeren. 2 Du, Herr, bist ja unser König, wir sind dein mit Uli g. 1635 f7%0 — Leib und Seel, Menschenhülf ist hier zu wenig, wo nicht 7 du, I ei ⸗-el me„Immanuel, zu der Deinen Rettung wachst und dich Lieder von der christlichen Kirche 167 9. Folge nicht, folge nicht, Zion, folge nicht der Welt, 168 Lieder von der christlichen Kirche leisten schuldig sein; dazu kannst du ja nicht schuh.— Vermögen und wird nicht zu viel auflegen. ihm triumphieren werden. * selbst zu Felde machst, für dein wahres Wort zu häün und der Feinde Rat zu dämpfen.* 3. Es trifft deines Namens Ehre, deiner WOHE Heiligtum, Jesu, deine Glaubenslehre, deines NA Kraft und Ruhm und den Dienst, deu dir allein n de ren deine Machthand wirst du zeigen. 8.— 4. Stärke nur den schwachen Glauben, den bei— trübter Zeit Fleisch und Satan uns zu rauben und al ⸗ler BVöl Furcht und Blödigkeit uns zu schrecken sind bemn 2.0 daß deir 12— 3 16 5 v N.. Deine. Weisheit kennt und sieht deiner Kinder scht doch in alle Le Ernte viel Knee —— 5. Hilf den Deinen und behehre der Verfolger bllt 4h ach s Heer, der Verfolgung steur und wehre, daß sie uns zder n cht werd zu schwer. Nimm dich der Bedrängten an, leit wenig Knechte die auf rechter Bahn, die noch jetzt durch Satans I 3. Dein Sohn sich selbst um ihr Heil betrügen. in unsern Mund 6. Laß uns recht und redlich handeln und in Talh deiner Kinder§ einfalt dir ganz gelassen heilig wandeln, doch dabei! brünstig anzufl⸗ klüglich hier schichen in die böse Zeit und vor sahl soll geschehn. Heiligkeit, auch der Feinde List und Wüten uns 4 Wie hannf Schlangenklugheit hüten. Idein Cohn selb 7. Laß mit Beten und mit Wachen stets uns stehn! dieses abzuschle unsrer Hut und nur dich, Herr, lassen machen, so deinen Geist? alles werden gut. Jesus streitet für uns hier und flehn, das ist al tritt uns dort bei dir, bis wir auf der neuen Erden 5. So gib dei Kraft Evangelif Henr. Kath. v. Gersdorf g. 1648 ff und brich in S Mel.: Dir, dir. Jehova, will ich singen Halle Herr, auf weit SII TI—— deines Namens n W. H.—... 178. ‚ 0. Ach daß di so, wie dein V Wach auf. du Geist der er⸗ sten Zeu⸗geh ngnis nähme die Tag' und Näch⸗te nim-mer schwei⸗ 0 hme cht! Ach reiß, komm herab ze I—— +—— ———. +4 7. Ach laß de die auf der Maur als treu e Wäch⸗ter stehn] Ort ohn dessen und die ge⸗trost dem Feind ent ge-⸗ gen⸗gehn Fes. 64, I. — Kirche Wort zu hüm WNEEEEE EEEEEEEE. deiner Wah—— e, deines— ůG I8r N. 2 all die an ⸗ ze Welt durck dringt und dir allein wuf n de ren Sch 9 h⸗dring Lieder von der christlichen Kirche 169 ja nicht scho—— PDISSSSS..— en, den bei ö— u rauben und al ⸗ ler Völ ⸗ker Scha„ren zu dir bringt. cken sind bem er Kinder schig legen. I. 2. O daß dein Feur doch bald entbrennte, o möcht es doch in alle Lande gehn! Ach Herr, gib doch in deine Verfolger hihErnte viel Knechte, die in treuer Arbeit stehn. O Herr daß sie uns der Ernt, ach siehe doch darein, die Ernt ist groß, da ich Satans A 3. Dein Sohn hat ja mit klaren Worten uns diese Bitt in unsern Mund gelegt. O siehe, wie an allen Orten sich na und in Dall deiner Kinder Herz und Sinn bewegt, dich hierum herzin⸗ in, doch dabeil brünstig anzuflehn; drum hör, o Herr, und sprich: Es und vor falsi soll geschehn. Wüten uns Wie hannst du uns denn dies versagen, was uns dein Sohn selbst deutlich bitten heißt? Wie denkst du machen, so n dieses abzuschlagen, wozu du uns selbst treibst durch Den, Jo deinen Geist? Denn daß wir hierum brünstig zu dir mneuen rden ihr,das ist allein durch deinen Geist geschehn. tets uns stehn. dorf g. 1648 f Kraft Evangelisten sein; laß eilend Hülf uns widerfahren Nund brich in Satans Reich mit Macht hinein! O breite, Hallel Herr, auf weitem Erdenkreis dein Reich bald aus zu —.— deines Namens Preis! —— 6. Ach daß die Hülf aus Zion käme! O daß dein Geist sten Zeusach 0, wie dein Wort verspricht, dein Volk aus dem Ge⸗ ⸗mer schweirhel fängnis nähme! O würd es doch nur bald vor Abends meunth lichtl Ach reiß, o Herr, den Himmel bald entzwei“) und herab zur Hülf und mach uns frei! 33 7. Ach laß dein Wort recht schnelle laufen, es sei hein rt ohn dessen Glanz und Schein! Ach führe bald dadurch üch⸗ter suin e⸗ gen⸗gehn Dabes. 64, 1. 5. So gib dein Wort mit großen Scharen, die in der ö präge dich der Jugend selber ein, daß treuer Lehrer! ———— Lie 4 Drum hat 170 Lieder von der christlichen Kirche mit Haufen der Heiden Füll in allen Toren weche doch auch Israel bald auf und also segne d Iegt, bis dieser Wortes Lauf! bis du im neu 8. O bessre Zions wüste Stege, und was dein Wonl sie dir gegeben Laufe hindern kann, das räum,‚ ach räum aus z und siehe, Wege! Vertilg, o Herr, den falschen Glaubenswahn sehn in der N mach uns bald von jedem Mietling frei, daß Kirch auch sie hast dr Schul ein Garten Gottes sei. Brunnquell sie 9. Laß jede hoh und niedre Schule die Werkstatt dih guten Geistes sein, ja sitze du nur auf dem Stuhle 6. So sprich wehn, daß auf und Beter sein, die für die ganze Kirche flehn und schh daß, wo man&6 10. Du hast uns Hirten ja versprochen, die du. 15— deinem Herzen geben willst; nun wird dein Wortu mals gebrochen, ein jedes Wort wird Punkt für 0 erfüllt; drum halt ich dieses klare Wort dir vot, denke dran und neig uns Herz und Ohr! ů iner ists, ar 11. Herr, zürne nicht, daß ich so bitte, da ich v Tod gegan nur Staub und Asche bin. Du, als der Brunnquelle Unsre Leiber, Güte, gibst selber mir etwas von deinem Sinn, daßSchmerzen, in der Menschen Elend jammern kann; drum bitt ich zum Eigentum o nimm mein Bitten an! rbirg uns ni ö Karl Heinr. v. Bogatzky g. 16901 1 gescht XXicht wir h gezählet Kraft ist schwar chtig, der nich eignen Sinn, d 180. Mel. 179. Mel.: Valet will ich dir geben.(Siehe Nr. 28.) er du zum Heil erschienen der allerärmsten und von den Cherubinen zu Sündern dich gů den sie mit frechem Stolze verhöhnt für seine Hul du am dürren Holze verföhntest ihre Schuld: Ehyen deine Se 2. Damit wir Kinder würden, gingst du vom aus, nahmst auf dich unsre Bürden und bautest u chnitter weni Haus; von Westen und von Süden, von Morgen Asse hinaus in Zahl sind Gäste nun beschieden zu deinem Abendhl Ral in deines 3. Im schönen Hochzeitkleide, von allen Flechen beruft zum Ab führst du zu deiner Freude die Völherscharen ein Streit, da währ welchen nichts verkündigt, kein Heil verheißen wauf bringen nun entsündigt dir P und Ehre dar. 2. Mos. 28, Ä——— Lieder von der christlichen Kirche 171 4 Drum kann nicht Ruhe werden, bis deine Liebe gt, bis dieser Kreis der Erden zu deinen Füßen liegt, du im neuen Leben die ausgesöhnte Welt dem, der vas dein Wolh sie dir gegeben, vors Angesicht gestellt. raum aus h4 5. Und siehe, tausend Fürsten mit Völkern ohne Licht laubenswahnsehn in der Nacht und dürsten nach deinem Angesicht; ei, daß Kirchll auch sie hast du gegraben in deinen Priesterschild,) am Brunnquell sie zu laben, der dir vom Herzen quillt. dem Stubel 6. So sprich dein göttlich Werde, laß deinen Odem treuer Lehrer! wehn, daß auf der finstern Erde die Toten auferstehn; flehn und sch daß, wo man Götzen frönet und vor den Teufeln kniet, die du ein willig Volk versöhnet zu deinem Tempel zieht. d. dein Bou Albert Knapp a. 1798 4 1864. Punkt für R Lort dir von hr. Niner ists, an dem wir hangen, der für uns in den te, da ich vou Tod gegangen und uns erkauft mit seinem Blut. Brunnquell—Unsre Leiber, unsre Herzen gehören dir; o Mann der m Sinn, daßSchmerzen, in deiner Liebe ruht sichs gut. Nimm uns cum bitt ich Hzum Eigentum, bereite dir zum Ruhm deine Kinder, perbirg uns nicht das Gnadenlicht von deinem heilgen atzly g. 1690 Angesicht! 3 XNicht wir haben dich erwählet, du selbst hast unsre —m 180. Mel. Wachet auf, ruft uns die Stimme.(Siehe Nr. 362.) e Rr. 28.) Zahl gezählet nach deinem ewgen Gnadenrat. Unsre Kraft ist schwach und nichtig, und keiner ist zum Werke Allerärmsten Htüchtig, der nicht von dir die Stärke hat. Drum brich den ndern dich gelI nen Sinn, denn Armut ist Gewinn für den Himmel; ir seine Hulhi wer in sich schwach, folgt, Herr, dir nach und trägt mit chuld: Ehyen deine Schmach. st du vom A(d Herr Jesu, Ehrenkönig, die Ernt ist groß, der . uleSchnitter wenig, drum sende treue Zeugen aus! Sende 0n An se hinaus in Gnaden, viel frohe Gäste einzuladen zum inem Aben Ral in deines Vaters Haus. Wohl dem, den deine Wahl llen Flecken beruft zum Abendmahl im Reich Gottes! Da ruht der rscharen ein;Streit, da währt die Freud heut, gestern und in Ewigheit. „Ehre dan Albert Knapp g. 1798 4 1864. S———————— 2. Mos. 28, 29. 2 22 CEZI—4—v—— ö 181 JT+..E..— +——.—— —————— Li . Aber ihr, voran in alle unter allen! Eregiert, trium Reich des Herrn. Neich des Herrn, brichh. 1. Welch ein ö ein Stand! V unsrer schwack Wallen wir, s Schritt vor S 172 Lieder von der christlichen Kirche Mel.: Fahre fort. 2 1 E..... vor in vol lem Tag. dei⸗ ner Strah-len Macht §. Kommtel ————— ESS nicht, daß der Eiieeeeeer hel⸗le, was in To⸗des⸗schat ten lag. Wolk u schenherd ihr ,——— 22.——.— 2 Dĩ— Mel.: Jef Zwei⸗ fels ⸗ ne⸗ bel fäl ⸗le. sen ⸗ de Leicht 109— 0 + 2 2 2* —.—= Wär⸗me nah und fern, Reich des Herrn, Reich des Haß 2. Siege bald, siege bald, komm, das halte Reich Nacht aller Enden zu zerstören! Sieh, es. sammelt se dann dir sein. Macht, doch wer kann den Sieg dir wehren? denn! dich, du klei⸗ Stvoit der Gerechtigkeit führt den Streit, führt Streit. 3—.— 3. Gottes Held, Gottes Held, mit der Gnade Si.— walt schlage Feind an Feind darnieder, bring in d lcht: Je Herrschaft bald alles Abgefallne wieder! Dann umam ö Freud und Friede sich ewiglich, ewiglich. 12. Hüter, i 4. überall, überall laß bis an der Welten Rand J den Weiden, durch jeden Kreis der Erden deinen Namen hell eri dämmernd f deine Kraft verherrlicht werden, bis du als der Vi Licht: Jesus Friedesürst herrschen wirst, herrschen wirst. 3. Komm, 5. Menschenhuld, Menschenhuld hlopft in deiner Tage werde den Brust, unter Menschenkindern wohnen das ist düs dir und dein Herzens Lust. Nimm, o nimm die Nationen, nimm hält, was er Wohnsitz alle Länder ein, sie sind dein, sie sind dein. — Ilen Macht 0 . lag. de Licht u. — 2 ——68— 2 — 5 kalte Reich es sammelt s vehren? denn“ Streit, führt“ SSSIS ch. Welten Rand u. als der W wirs. t in deiner nen das ist del ionen, nimm — 3. Aber ihr, aber ihr, die der König ausgesandt, geht voran in alle Zonen, bahnt die Weg und macht behannt unter allen Nationen, wie die Gnade, wo der Herr regiert, triumphiert, triumphiert. J. Welch ein Herr, welch ein Herr! ihm zu dienen welch ein Stand! Wenn wir seines Dienstes pflegen, lohnt er unsrer schwachen Hand armes Werk mit reichem Segeni. Wallen wir, so wallt sein Friede mit Schritt vor Schritt, Schritt vor Schritt. lich: Je ⸗ sus hält. was er ——— Lieder von der christlichen Kirche 173 §. Kommt herbei, kommt herbei, frohe Zeiten säumet nicht, daß der Herr sich offenbare als der Völker Recht und Licht. Kommt, daß alle Welt erfahre, wie die Men⸗ schenherd ihr großer Hirt weiden wird, weiden wird. Karl Bernh. Garve g. 1763 1841. .— Mel.: Jesus, meine Zuversicht. Verlin 1653. ....— + Ei ⸗ ne Her⸗de und Ein Hirt! Wie wird wenn sein Tag er ⸗äschei⸗nen wird! Freuss e *.— 1 1X* —N äKͤKän. 2..———— dann dir sein. o Er ⸗de, ö 1 er dch du hler⸗ne Her⸗ de. ů mach dich auf und wer de ver- spricht. ben Wotd ist der Tag noch fern? Schon ergrünt es auf den Weiden, und die Herrlichkeit d Herrr ahet men hell erkag) die Herrlichkeit des Herrn nah dämmernd sich den Heiden, blinde Pilger flehn um Licht: Jesus hält, was er verspricht. 3. Komm, o komm, getreuer Hirt, daß die Nacht zum Tage werde. Ach wie manches Schäflein irrt fern von dir und deiner Herde! Kleine Herde, zage nicht: Jesus — sie sind den hült, was er verspricht. 17⁴4 Lieder von der christlichen Kirche rotes Helle, und der Sohn der Wüste kniet dürstendin was er verspricht.— 5. Gräber stehen aufgetan; rauscht, verdorrete Gebein ö macht dem Bundesengel Bahn, großer Tag des Hern erscheine! Jesus ruft: Es werde Licht! Jesus hält, u er verspricht. ö 6. O des Tags der Herrlichhkeit! Jesus Christus, 9 die Sonne, und auf Erden weit und breit Licht un Wahrheit, Fried und Wonne! Mach dich auf! es wen Licht! Jesus hält, was er verspricht. 9 Frdr. Ad. Krummacher g. 1767 18ʃ 183. Mel.: Wachet auf, ruft uns die Stimme.(Siehe Nr. dhh 0 ottes Stadt ist fest gegründet auf heilgen Bergen, verbündet sich wider sie die ganze Welt; denmol steht sie und wird stehen, man wird an ihr mit Staunhh sehen, wer hier die Hut und Wache hält. Der Hühh Israels ist ihres Heiles Fels. Halleluja! Lobsingt un sprecht: Wohl dem Geschlecht, das in ihr hat das Bürge recht! 2. Zions Tore liebt vor allen der Herr mit gnädga Wohlgefallen, macht ihre Riegel stark und fest, segnt die darinnen wohnen, weiß überschwenglich dem lohnen, der ihn nur tun und walten läßt. Wie groß seine Huld, wie trägt er mit Geduld all die Seinenl H— 4. Sieh, das Heer der Nebel flieht vor des Mome nsen was eit der Lebensquelle, ihn umleuchtet Morgenlicht: Jesus 0 Lann Kommt dann kommt d herr der Herrl 5. Darum ste zu Zion sagen: Erstaunen wird bauen und her und Sinn! Es es hommt ihr ihnen nach. 6. Gottes Ste Völher werden Jubel, wie am steigen! Die L Basser quillt, Sünd und Tod Gott! 184. Wel. önig Jesu, f was lebte1 Friedensboten, ganze weite T. bald geschehn! Jauchzen dir ei Gottes Stadt, du reiche Stadt, die solchen Herrn A König hat!* 3. Große, heilge Dinge werden in dir gepredigt, auf Erden sonst unter keinem Volk man hört. Golles Wort ist deine Wahrheit, du hast den Geist und hast M. Klarheit, die alle Finsternis zerstört. Da hört man sh und fort das teuer werte Wort ewger Gnade. Wie li 5 tönt, was hier versöhnt und dort mit ewgem Lebo Krönt! 4. Auch die nichts davon vernommen, die fernsten MN ker werden kommen und in die Tore Zions gehn. Dash die im Finstern saßen, wird auch der Herr noch predh XII Eigene Me 185⁵.1 * uns gab un ⸗ 898 irche r des Morhe iet dürstend icht: Jesus hih dorrete Gebein Tag des Herm zesus hält, u 15 Christus, breit Licht un auf! es wesh er g. 17674 18 ie.(Siehe Rr. M [gen Bergen, Welt; dennoh hr mit Staune ält. Der Hülh Lobsingt un ————— 17⁵ lassen, was einst für alle Welt geschehn. Wo ist der Gottessohn, wo ist sein Gnadenthron? wird man fragen. Dann kommt die Zeit, wo weit und breit erscheint der herr der Herrlichkeit. ö 5. Darum stellet ein die Klagen, man wird noch einst zu Zion sagen: Wie mehrt sich deiner Bürger Zahl!l Voll Erstaunen wird man schauen, wie Gott sein Zion mächtig bauen und herrlich weitern wird einmal. Erhebet Herz und Sinn! Es ist die Nacht schier hin für die Heiden; es kommt ihr Tag, sie werden wach, und Israel folgt ihnen nach. 6. Gottes Stadt, du wirst auf Erden die Mutter aller Vher werden die ewges Leben fanden hier. Welch ein Jubel, wie am Reigen, wird einst von dir zum Himmel steigen! Die Lebensbrunnen sind in dir. In dir das Vasser quillt, das alles Dürsten stillt. Halleluja! Von Sünd und Tod, von aller Not erlöst nur Einer, Zions Oott! K. J. Phil. Spitta g. 1801 1 1859. Lieder vom Worte Gottes 184. Mel.: Wachet auf, ruft uns die Stimme.(Siehe Nr. 362.) hat das Bürhe Wönig Jesu, streite, siege, daß alles bald dir unterliege, was lebt und webt in dieser Welt. Blick auf deine r mit gnädgell Friedensboten, laß wehen deinen Lebensodem durchs ind fest, segin inglich dem bald geschehn! Amen, Amen! zt. Wie groß die Seinenl hen Herrn uf gepredigt, un hört. Gotlef 'ist und hast N hört man sh nade. Wie lih it ewgem Ne ie fernsten M ns gehn. Denn rr noch predhi ganze weite Totenfeld! Erhöre unser Flehn und laß es So rühmen wir und Jauchzen dir ein Halleluja für und für! 1852. XIII. Lieder vom Worte Gottes Eigene Melodie + 105.———— —— 2—— ͤ— Dies sind die Erfurt 1524. heil-gen zehn Ge⸗bot. die w———— IIIII ———————————. —————...—..... E uns gab un ⸗ser Her ⸗-re Gott durch Mo⸗sen, sei⸗ nen Eν —————— 2. *— man vor Gott leben soll. Kyrieleis! 176 Lieder vom Worte Gottes ———.— Z„——. ̃ D— Die⸗ner treu. hoch auf dem Berg Si⸗na⸗ i. Ky⸗ri⸗eel Herzensgrund lieben mich. Kyrieleis! ö 3. Du sollst nicht sühren zu Unehrn den Namen Gohs deines Herrn; du sollft nicht preisen recht noch gut, e was Gott selbst redt und tut. Kyrieleis! 4. Du sollst heilgen den siebten Tag, daß du und d Haus ruhen mag; du sollst von dein'm Tun lassen 4 daß Gott sein Werk in dir hab. Kyrieleis! ö 5. Du sollst ehrn und gehorsam sein dem Vater der Mutter dein und wo dein Hand ihn'n dienen hash 105.— 2. Ich bin allein dein Gott der Herr, kein Götter sh du haben mehr; du sollst mir ganz vertrauen dich u Mel. He 2 leih, daß uns —— Her⸗zen dring 2. Der eine Christo haft; so wirst du langs Leben habn. Kyrieleis! durch wir Ch 6. Du sollst nicht töten zorniglich, nicht hassen selbst rächen dich, Geduld haben und fanften Mut i auch dem Feind tun das Gut. Kyrieleiss 7. Dein Eh sollst du bewahren rein, daß auch Herz kein andre mein', und halten keusch das Leben 50 9. Du sollst kein salscher Zeuge sein, nicht lügen 0 den Nächsten dein; sein Unschuld sollst auch retten dun seine Schand decken zu. Kyrieleis! 10. Du sollst deins Nächsten Weib und Hau nicht, noch etwas draus; du sollst ihm wüns Gut, wie dir dein Herz selber tut. Kyrieleis! 11. Die G'bot all uns gegeben sind, daß du dein Sil o Menschenkind erkennen sollst und lernen wohl, v chen alh . 12. Das helf uns der Herr Jesus Christ, der u Mittler worden ist; es ist mit unsrem Tun verlorn, dienen doch eitel Zorn. Kyrieleis! 0 Martin Luther g. 1483 f 5 begehn Renschenfreu herzlich woh des Honigs 3. Verschaf deinen Geist und endlich b mit Zucht und Mäßigkeit fein. Kyrieleis! 3 187 97 8. Du sollst nicht stehlen Geld noch Gut, nicht wuche jemands Schweiß und Blut; du sollst auftun dein mii Rese. liebs Hand den Armen in deinem Land. Kyrieleis! darauf. meines Leber dein heilig X solgen unver 2. Ach wer ihnen ist nich 3. Deine trösten kann der schmalen in durch de Stütze wider en Namen Gosh icht noch gut, 151 daß du und de n Tun lassen g Aeis! ꝛdem Vater Christo haft; die Werk der Lieb sind dieser Schein, da⸗ durch wir Christi Jünger sein. nicht hassen n'n dienen hah 51 fanften Mut I * n, daß auch d ch das Leben di is! auftun dein mil cieleis! 15 nicht lügen 6 ruch retten dun ͤd Haus begehn x m wünschen alh ieleis! ö daß du dein Eih lernen wohh, 6 Christ, der M Tun verlorn, M Ither g. 1483 1 kein Götter sah rtrauen dich AH Uunnd endlich bei dir finden Ruh. zut, nicht wuchh 2588.82— Lieder vom Worte Gottes 177 Mel.: Herr Jesu Christ, dich zu uns wend. Görlitz 1648. O Gott. du höch⸗ ster Gna⸗den⸗hort, ver⸗ 2 4.————— 2—* — 3———.——...I. leih, daß uns dein gött lich Wort von Oh- ren so zu j— .— 2—.—— —.— Srt 2— —.———2 Her⸗zen dring, daß es sein Kraft und Schein voll bring. 2. Der einge Glaub ist diese Kraft, der fest an Jesu 3. Verschaff bei uns auch, lieber Herr, daß wir durch deinen Geist je mehr in dein'r Erkenntnis nehmen zu Konrad Huber g. 1507 4 1577. 187. Mel.: Freu dich sehr, o meine Seele.(Siehe Ne. 27.) Rese. liebster Jesus, rede, denn dein Kind gibt acht 3 darauf. Stärke mich, denn ich bin blöde, daß ich meines Lebens Lauf dir zu Ehren setze sort. Ach so laß dein heilig Wort in mein Herze sein verschlossen, dir zu solgen unverdrossen. 2. Ach wer wollte dich nicht hören, dich, du liebster bunc wohl ge Sind doch deine Wort und Lehren alle herzli des Honigs Süßigkeit muß vor deinen Worten weichen, ihnen ist nichts zu vergleichen. ö 3. Deine Worte sind mein Stecken, dessen ich mich trösten kann, wenn der Teufel mich will schrecken auf der schmalen Lebensbahn; diese führen ohne Qual mich Un durch des Todes Tal, diese sind mein Schirm und Stütze wider alle Kreuzesblitze. 12 ch wohl gemeint. Sie vertreiben alles Leid; auch — 178 Lieder vom Worte Gottes ö selbst zu hören. 5. Unterdes vernimm mein Flehen, liebster Jesu h mich: laß mich fest bei dir bestehen! Ich, ich will ewiglich preisen mit Herz, Sinn und Mund, ich will zu jeder Stund Ehr und Dank in Demut bringen dein hohes Lob besingen. Z Anna Sophia, Landgräfin zu Hessen-Darmstadt g. 1638 f½ 5. sfn un. Vort recht fas allein des W —fültig bringer 54 05 Mel. Es spricht der Unweisen Mund wohl Johann Walter 188. xe, + 21—— 0——— 7. Ach hilf, —— ö Etractbarn L. 5 unserm Amt wis ⸗s bewahren dei geist⸗ lich ist, un⸗tüch ⸗tig: viel zu hoch und wich · tig: 28 8. Laß uns I.———— der meiden, ö————— tung und Le ö uns die Welt und ver⸗-ste-hens nicht. wo uns dein gött ⸗ 9. Dein W unsern Füßet wir draus ge daß wir im I0. Gott ausbreiten, mög und lei in uns wirb Hoffnung! *—— Wort und Licht den Weg zu dir nicht wei„sch 2. Drum sind vor Zeiten ausgesandt Propheten, dah Knechte, daß durch dieselben würd bekannt dein heilhg 4. Will und Rechte: zum letzten ist dein einger Sohth * ehren von des Himmels Thron selbst kommen uns ehren. x ——— Lieder vom Worte Gottes 179 „deine trostgefh 3. Für solches Heil sei, Herr, gepreist! Laß uns dabei n. Ach nimm i vurbleiben und gib uns deinen heilgen Geist, daß wir Zeit, bis ich iul dem Worte gläuben, dasselb annehmen jederzeit mit hren, dich, Eanstmut, Ehrfurcht, Lieb und Freud als Gottes, nicht der Menschen. Kralter Jesu f 4. Hilf, daß der losen Spötter Hauf uns nicht vom Ich, ich wil Fort abwende; denn ihr Gespött samt ihnen drauf mit Mund, ich will Schrechen nimmt ein Ende. Gib du selbst deinem Worte demut bringen Ufraft, daß deine Lehre in uns hast, auch reichlich bei uns wohne. ö niled he 5. dffn uns die Ohren und das Herz, daß wir das Bort recht fassen, in Lieb und Leid, in Freud und Schmerz 5 les aus der Acht nicht lassen; daß wir nicht Hörer nur Johann Walinh allein des Wortes, sondern Täter sein, Frucht hundert⸗ fältig bringen. 6. Am Weg der Same wird sofort vom Teufel hinge⸗ o Golt. un nommen; in Fels und Steinen kann das Wort die Wurzel und Ge⸗bot nicht bekommen; der Sam, so in die Dornen fällt, von Sorg und Wollust dieser Welt verdirbet und ersticket. . 7. Ach hilf, Herr, daß wir werden gleich dem guten =ruchtbarn Lande und sein an guten Werken reich in unserm Amt und Stande, viel Früchte bringen in Geduld, 3 wir wis⸗sl bewahren deine Lehr und Huld im feinen, guten Herzen. 8. Laß uns, so lang wir leben hier, den Weg der Sün⸗ der meiden, gib, daß wir halten fest an dir in Anfech⸗ tung und Leiden. Rott aus die Dornen allzumal, hilf uns die Weltsorg überall und böse Lüste dämpfen! 9. Dein Wort, o Herr, laß allweg sein die Leuchte unsern Füßen, erhalt es bei uns klar und rein, hilf, daß wir draus genießen Kraft, Rat und Trost in aller Not, daß wir im Leben und im Tod beständig darauf trauen. 4 Prophet 0 II. Gott Vater, laß zu deiner Ehr dein Wort sich weit zdannt dein II n hilf, Jesu, daß uns deine Lehr erleuchten annt dein heihl mög und leiten, o heilger Geist, dein göttlich Wort laß n einger Soht] in uns wirken sort und fort Glaub, Lieb, Geduld und t kommen uns Hoffnung! 'ttes dein gött ⸗A ———— icht wei ⸗sch David Denicke g. 1603 f 1680. 12* — ———— 18⁰ Lieder vom Worte Gottes — Dies Wo unbeweglich; Vort bleibt 9 ster Tag ver 189. Mel.: Herr Jesu Christ, dich zu uns wend. iehe Here öffne mir die Herzenstür, zeuch mein Herz du dein Wort zu dir, laß mich dein Wort bewahn rein, laß mich dein Kind und Erbe sein! ewig wohl, 2. Dein Wort bewegt des Herzens Grund, dein L 3. Es ist v macht Leib und Seel gesund, dein Wort ists, das n—7 Lehre Herz erfreut, dein Wort gibt Trost und Seligheit. seinen Dienst ö 3. Ehr sei dem Vater und dem Sohn, dem heih wohl, Lieb •0˙ Geist in Einem Thron! Der heiligen Dreieinigheih fork wir dies 0 Lob und Preis in Ewigheit! I. Im Kre 5 Joh. Olearius g. 1611 10 ndenguell führet es der wie 4 Mel.: O Herre Gott, dein gͤttlich, Wort. Erfur Buneheig ö ö E + ‚ +—. 5. Sieh, so 190„P e. scühen, des du wir sollen se rt schl.5 unch d Leid nach di 6. Nun, H Herr Ze⸗ ba⸗ oth, dein hei⸗ligs daß wir dar⸗nach an al⸗lem ————— 2—* Kraft empfi 2 uns zurück du uns hast ge⸗ ge»ben. i1 von ganzem rich⸗ ten Lein und.... ben. 335 22530 PIPIPIPIPIPIPIPITITIPTITITITITITITITPTIT I TTTTTP 101. wor⸗den kund aus dei⸗ nem Mund und in de] Rein Wo uns er TLau, der ur —— 1.— Sʒ e.—xx. krank —.—— + 2 das unsre! Schrift be⸗schrie-ben rein, schlecht und recht durch deiem ö 288 2. So fü Licht mich Rat den S ö von deiner Knechl vom heil-gen Geist ge⸗ trie ben mir die B — Lieder vom Worte Gottes 18¹1 wend. Siehe R.l. 2. Dies Wort, das jetzt in Schriften steht, ist fest und ch mein Her ubeweglich; zwar Himmel und die Erd vergeht. Gotts in Wort ben ort bleibt aber ewig; kein H5 l‚ kein Plag noch jung⸗ in! hn ster Tag vermag es zu vernichten; drum denen soll sein evig wohl, die sich darnach recht richten. Hrt ist.0 3. Es ist vollkommen hell und klar, ein Richtschnur 1d Seligl as uil reiner Lehre: es zeigt uns auch ganz offenbar Gott, eligneit. seinen Dienst und Ehre und wie man soll hier leben sohn, dem heihl wohl, Lieb, Hoffnung, Glauben üben; drum sort und Dreieinigleit fort wir dieses Wort von Herzen sollen lieben. I. Im Kreuz gibts Lust, in Traurigkeit zeigt es die rius a. 16111 Freudenquelle; den Sünder, dem die Sünd ist leid, ent⸗ führet es der Hölle; gibt Trost an Hand, macht auch be⸗ kannt, wie man soll willig sterben, und wie zugleich das Eisun ul Himmelreich durch Christum zu ererben. 5. Sieh, solchen Nutz, so große Kraft, die nimmer ist zu — schätzen, des Herrn Wort in uns wirkt und schafft; darum u wir sollen setzen zurück Gold, Geld und was die Welt r sall sonst herrlich pflegt zu achten, und jederzeit in Lieb und Leid nach dieser Perle trachten. 6. Nun, Herr, erhalt dein heiligs Wort, laß uns sein Kraft empfinden, den Feinden steur an allem Ort, zeuch ö uns zurück von Sünden! So wollen wir dir für und für 5 ivon ganzem Herzen danken. Herr, unser Hort, laß uns en.) dein Wort festhalten und nicht wanken! 1698. — 191. Mel.: O Herre Gott, dein göttlich Wort.(Siehe Nr. 190.) Dund in de Dein Wort, Herr, ist die rechte Lehr, ein Licht, das uns erleuchtet, ein Schild zu unsrer Gegenwehr, ein Tau, der uns befeuchtet, ein Stärkungstrank, wenn wir uns krank an Seel und Geist befinden, ein sestes Band, das unsre Hand mit deiner kann verbinden. 2. So führe denn auf rechtem Pfad durch dies dein Licht mich Blinden, laß mich durch deinen Schutz und Rat den Satan überwinden! Die Süßigkeit laß allezeit von deinem Wort mich schmecken, und deine Gunst in mir die Brunst der Gegenlieb erwechen! ttes jei⸗ ligs A⸗lem ———— —— Lieder vom Worte Gottes 3. Verleih auch deinen guten Geist, der alles das 5. Lasse mi siegle, worin dein Wort mich unterweist, daß ich n sein schließe! drin bespiegle, und immerdar dies, was ich war In, daß die! was ich bin, erkenne auch niemals mehr von deiner A dich reden he in Sünd und Irrtum renne. ö 6. Gib dem 4. Gib meinem Glauben Stärk und Kraft, die all schuldig bleib kann vollbringen, damit durch dessen Eigenschaft hier dein Fi ritterlich kann ringen und Kreuz und Not, ja gar laß den Zwei Tod viel lieber woll erleiden, als daß ich hier vom M. ö. Was ich und dir mich ließ aus Kleinmut scheiden. mich tun! Wi nicht dabei be aben ähnlit Mel.: Großer Gott von alten Zeiten. .—————— 8. Hilf, da 192. SE—— spnur gehn. Teu⸗ res Wort aus Got ⸗tes Mun⸗ ein Felsen st dich al lein hab ich zum Grun ⸗ den größten ö 9. Laß deit —— sein, drücke das mir lau ⸗ ter Se⸗ gen trägt, in zum Schaue mei ⸗ ner Se ⸗ lig ⸗ keit ge⸗ legt; ——— ö wWiel.: A EEEEE—— — — 2.— treff ich al⸗les an. was zu Gott mich füh⸗ren ham 193.— 2. Will ich einen Vorschmack haben, welcher nach da Himmel schmeckt, so kannst du mich herrlich laben, —— bei dir ein Tisch gedeckt, der mir lauter Manna schenst. mich mit Lebenswasser tränht. 3. Du, mein Paradies auf Erden, schließ mich stets u 038 en 8 Glauben ein, laß mich täglich klüger werden daß deih heller Gnadenschein mir bis in die Seele dringt und dis Frucht des Lebens bringt. 4* 5— gel⸗ ten. u 4. Geist der Gnade, der im Worte mich an Gollz— Herze legt, öffne mir des Himmels Pforte, daß mah=— Geist hier recht erwägt, was für Schätze Gottes Hah durch sein Wort ihm zugesandt. nicht um te ———— 183 Lieder vom Worte Gottes „der alles daez. Lasse mich in diesen Schranken sonder eitle Sorgen Usin, schließe mich mit den Gedanken in ein stilles Wesen ein, daß die Welt mich gar nicht stört, wenn mein Herz dich reden hört. 6. Gib dem Samkorn einen Acker, der die Frucht nicht nd Kraft, die ul schuldig bleibt; mache mir die Augen wacker, und was sen Eigenschaf sier dein Finger schreibt, präge meinem Herzen ein, id Not, ja gunich den Zweifel ferne sein⸗ den hier vom us 7. Was ich lese, laß mich merken; was du sagest, laß mich tun! Wird dein Wort den Glauben stärken, laß es nicht dabei beruhn, sondern gib, daß auch dabei ihm das —— Leben ähnlich sei. .6 Hilf, daß alle meine Wege nur nach dieser Richt⸗ —— schnur gehn. Was ich hier zum Grunde lege, müsse wie t⸗tes Mun⸗ ein Felsen stehn, daß mein Geist auch Rat und Tat in zum Grun ⸗A den größten Nöten hat. 9. Laß dein Wort mir einen Spiegel in der Fölge Jesu 535 sein, drücke drauf dein Gnadensiegel, schließ den Schatz — im Herzen ein, daß ich sest im Glauben steh, bis ich dort ar⸗; in e dum Schauen geh. Benjamin Schmolck g. 1672 4 1737. WMel.: Ach erkennet, liebste Seelen. Halle 1704. 4 D—— ich füh⸗ ren kam welcher nach da errlich laben, er Manna schenh ed⸗ le Ga⸗-be, die⸗ sen al⸗ler Ha⸗ be und dem —— ließ mich stetz u. werden, daß dehs e dringt und de mich an Gate Pforte, daß me itze Gottes Hashg nicht um tau⸗send Wel⸗ten. a⸗ber um dein Wort zu tun. q TT ᷓ 184 Lieder vom Worte Gottes 2. Halleluja, Ja und Amen! Herr, du wollest'au sehn, daß ich mög in deinem Namen fest bei d Worte stehn; laß mich eifrig sein beflissen, dir zud früh und spat und zugleich zu deinen Füßen sitzen Maria tat. Str. 1 N. L. v. Zinzendorf g. 1700 Str. 2 Christian Gregor g. 1723 7 180. ertrauen ev eser Kraft, 7. Jesu, de mir bei! Nick mein Leiden dich, als ein Mel.: Jesu, meine Freude. E 3...... 2 woer ve deh farWin er En ue 195. W Hrt des höch⸗sten Mun⸗des, En⸗gel meiem bald, da wir ge⸗fal⸗len lie⸗Hest du Gesetz unde in unser bleibt ein gr ö ö sieht, das Go V 28 Ee⸗ 2 R 31— 15. sch alelen. Eate 211 gun ei⸗ne Kraft, die Glaurben sn eihrteben: ——— Nüchsten 5 ........ ieeinen Sohn ů ERN ei⸗ne Bot⸗schaft, die zum Le⸗ben uns von dir ge⸗ge⸗han 2. Was sein Wohlgesallen vor der Zeit uns allen ii getragen: da⸗ bestimmet hat, was der Opfer Schatten längst verkünh sagen jens hatten, das vollführt sein Rat. Was die Schrist uf was Gott an spricht, das trifft alles ein in Jesu Namen und ist 4 Was da und Amen. zugewendet, 3. Alles ist vollendet, Jesu Gnade wendet allen 30⁰ hast vollende und Schuld. Jesus ist gestorben, Jesus hat erworben a dem, der glä Gnad und Huͤld. Auch ist dies fürwahr gewiß: Jesus li 5. Wo d in Preis und Ehre; ach erwünschte Lehre! 0 D. da 4. Uns in Sünden Toten machen Jefu Boten diah m i08 3—— Leben kund. Lieblich sind die Füße, und die Lehren sh en 1 5 0 teuer ist der Bund. Aller Welt' ist nun vermeldt Mu öffnet dir de der guten Botschaft Lehre, daß man sich bekehre.6. Jens de 5. Kommt, zerknirschte Herzen, die in bittern Schm barmen; jer zen das Gesetz zerschlug, kommt zu dessen Gnaden, nd trägt di für euch beladen alle Schmerzen trug. Jesu Blut sti euren Mut. Gott ist hier, der euch geliebet und Schuld vergibet. ** Lieder vom Worte Gottes 0. Dieser Grund bestehet: wenn die Welt vergehet, fällt doch nicht ein. Darauf will ich bauen; so soll mein ktrauen evangelisch sein; auch will ich nun würdiglich ser Kraft, die mir gegeben, evangelisch leben. 7. Jesu, deine Stärke schaffet diese Werke, stehe du mir bei! Nichts kann mich nun scheiden, hilf denn, daß ottes du wollest au ten sest bei de lissen, dir zu d n Füßen sitzen endorf g. 1700 ½ gor g. 1723 4 1801 dich, als ein Kind mit dir zu erben, evangelisch sterben! Johann Erüger Heinr. Cornelius Hecker g. 1699 1 1743. —— 195. Mel.: Es ist das Heil uns kommen her.(Siehe Nr. 264.) 8, En⸗gel mei⸗u ö lie-SFest du Geset und Evangelium sind beide Gottes Gaben, die wir in unserm Christentum beständig nötig haben; doch —— ein großer Unterschied, den nur ein solches Auge —— sieht, das Gottes Geist erleuchtet. ft, die Glau⸗ben shh 2. Was Gott in dem Gesetz gebeut, ist uns ins Herz „Jgeschrieben: Wir sollen nämlich jederzeit Gott und den ——aichsten lieben. Daß aber Gott die Welt geliebt und 2—.— 4 inin di ge3et dechen. on dir ge⸗ gerbas 3. In dem Gesetz wird unsere Pflicht uns ernstlich vor⸗ getragen; das Evangelium kann nicht als nur von Gnade sagen; jens zeigt dir, was du tun sollst, an, dies lehrt, was Gott an dir getan: jens fordert, dieses schenket. 4. Was 0 Gesetz dir guts Doine Wiiicht vo 130 nicht zugewendet, es sei denn, daß du deine Pflicht volllkommen Hat er 3091 0 hast vollendet; was Christi Gnade guts verheißt, wird hat erworben al dem, der gläubig sich erweist, frei und umsonst gegeben. gewiß: Jesus l ö re! 5. Wo das Gesetz den Sünder findt, da schlägt es ihn Jesu Boten dihsh danieder; das Evangelium verbindt und heilt die Wun⸗ id die Lehren sish den wieder; jens predigt Sünde, Zorn und Fluch, dies un vermeldt Nöffnet dir das Lebensbuch in des Erlösers Wunden. sich bekehre[6 Jens decket dir dein Elend auf, dies sa Er⸗ . 6. dech get von Er⸗ essen Guaden lund en jens schläget unbarmherzig drauf, dies hebt „Jesu Blut sti geliebet und Zeit uns allen n längst verkün 5 die Schrist u Namen und ist 05 hilfet dir aus Tod und Not und bringt dir Geist und en.* mein Leiden evangelisch sei. Laß auch mich einmal auf seinen Sohn für Sünder gibt, das muß er selbst ent⸗ und trägt die Armen; jens zeigt und drohet dir den Tod, = ru 1803 Lieder vom Worte Gottes 7. Was das Gesetz zu sagen hat, gehört für Herzen, für Heuchler, die schon reich und satt, die mitl 3. Run, so Sünde scherzen; des Gnadenwortes Balsamöl senhtuns sein, in d in eine kranhe Seel, die elend und beladen. du allein! La 8. Wenn das Gesetz den Zweck erreicht, so hört eaghesessen, da si zu fluchen; sein Zwang, sein Blitz, sein Drohen wellgekehrt! wenn man will Gnade suchen; es treibt zum Kreug Mittlers hin, wenn ich an diesen gläubig bin, so hat! ö Trost kein Ende. 9. Mein Gott, laß diesen Unterschied mich in der! 197. erfahren, nach Sündenangst laß Auost und Fried sich der Seele paaren! Treib mich durch des Gesetzes 0 daß ich die Gnade gläubig such in des Erlösers AAE I10. Gib aus dem Evangelio mir Kräfte, dich zu lstn und als dein Kind mich frei und froh in dem Geseh mei⸗ne See üben. Gib Gnade. daß ich meine Pflicht mit Heilhhh 5 und Zuversicht in Lieb und Glauben leiste..— Joh. Jak. Rambach g. 169371 1 2 11 Alle Menschen müssen sterben. Darmstadtu 9. Dein Wo ö ⁵— 2— I ö schmecken, laß 196. E dem Glauben Da⸗ ist ei⸗ne fel ge Stm⸗ de, 1 3. Wo hätt und das Hers von Her⸗zens⸗grun⸗ de tief Pahrheit lehr dich würdig e E=...,. 4. Dein Woe da man dein ge⸗denkt ö ö Bei ne Wun⸗den sentü. Wahr⸗lich. hichte als Lü. Leben. 3 Mel.: Act Gott, vor dir +* — 2— 5. Dein ew I I .—————————— sühnen, den 42 ken⸗nen. Ze⸗fum su= chen, fin ⸗den, nen⸗nen, das ⸗ durch dein X 7 ö 1—. D E 6. Nun dar 8 Don nicht ve fül ⸗let. uns 3re Zeit mit der höch⸗sten Se⸗lig ⸗ Geist ein glär 2. Jesus, deine Gnadenquelle fließt so gern ins hinein, deine Sonne scheinet helle, denn du willta nossen sein; und bei aller Segensfülle ist dein Nh und ernster Wille, daß man, weil dein Br ünnlein unaufhörlich schöpfen soll. — 'ttes 5 IN Lieder vom Worte Gottes—.187 t, gehört für ind satt, die mill g. Run, so laß auch diese Stunde dein Gedächtnis in Balfamöl senht luns sein, in dem Herzen, in dem Munde leb und herrsche beladen. Iu allein! Laß uns deiner nie vergessen! Wie Maria still eicht, so hört ealesessen, da sie deinen Mund gehört, also mach uns ein⸗ sein Drohen wasgebehrt! E. G. Woltersdorf g. 1725 4 1761. eibt zum Kreug übig bin, so hal! Mel.: Ach Gott und Herr. Christoph Peter 1655. FE—5 +.— 4 ied mich in der 197. KE D— Evi X— st und Fried sth V Gott ist mein Hort, und auf sein Wort soll des Gesetzes I—— 1.— des Erlösers AAEEEE——..—— —— 1.— 1 'h in' dem Gesehl mei⸗ne See⸗ le trau⸗ en. Ich wand le hier, mein flicht mit Heilih S.PIPIPIPIPIPIPIPIPIPIPIPIIIIIII leiste. 4 22..—..— E ——* ambach g. 1693 Gott, vor dir im Glau⸗ben, nicht..— im Schau⸗en. Darmstadt 2. Dein Wort ist wahr; laß immerdar mich seine Kräfte chmechen, laß keinen Spott, o Herr mein Gott, mich von 2— dem Glauben schrechen! e Stum⸗de, 96 3. Wo hätt ich Licht, wofern mich nicht dein Wort die ns⸗grun⸗de tief Pahrheit lehrte? Gott, ohne sie verstünd ich nie, wie ich ——— ich würdig ehrte. ö —..—— 4. Dein Wort erklärt der Seele Wert, Unsterblichkeit nichts als Ne⸗ n Leben. Zur Ewigheit ist diese Zeit von dir mir über⸗ geben. 5. Dein ewger Rat, die Missetat der Sünder zu ver⸗ lühnen, den kennt ich nicht, wär mir dies Licht nicht durch dein Wort erschienen. 6. Nun darf mein Herz in Reu und Schmerz der Sün⸗ den nicht verzagen. Nein, du verzeihst, lehrst meinen Se ⸗lig ⸗ Geist ein gläubig Abba sagen. 7. Mich zu erneun, mich dir zu weihn, ist meines Heils zt so gern ins + denn du willstHaitt n ille ist Wein 3. dit mi die Krafte sein Brünnlein A 8. Herr, unser Hort, laß uns dies Wort, denn du hasts zuns gegeben. Es sei mein Teil, es sei mir Heil und Kraft zum ewgen Leben! Chr. F. Gellert g. 1715 1 1769. Geschäfte. Durch meine Müh vermag ichs nie, dein Wort Lieder vom Worte Gottes — ö 7. O sende Mel.: Was Gott tut, das ist wohlgetan. Severus Gastonun .——.—.—.— Lehren, den 198. G— Geist zu höre — 3 Dein Wort. o Herr. Laß kei-⸗ nem Pflänz⸗ ——————+...—.—5— SSI.I........—.——.—. —— I +* der Herzen 2 trost⸗be⸗dürft⸗ge See⸗len... XIV Him⸗mels⸗bal⸗sam feh⸗len: ersquickt durch ihn laß se ö 4 2. Eigene A ———.—— ** 44 blühn und in der Zukunft Ta⸗gen dir Frucht und Samen haß 109. 2. Dein Wort ist, Herr, ein Flammenschwert, ein der Felsen spaltet, ein Feuer, das im Herzen zehrt Mark un Bein durchschaltet. O laß dein Wort noch und fort der Sünde Macht zerscheitern und alle ge—— läutern! 5 3. Dein Wort ist uns der Wunderstern für unsre Ii sei„nes P reise, es führt auch Toren hin zum Herrn und mach üb und A Einfalt weise. Dein Himmelslicht verlösch uns nich ff leucht in jede Seele, daß keine dich verfehle. ö E.... .——.——.— 4. Ich suchte Trost und fand ihn nicht; da ward! Wort der Gnade mein Labsal, meine Zuversicht, die dah meiner Pfade. Sie zeigte mir den Weg zu dir und lat——.— meinen Schritten bis zu den ewgen Hütten. stif⸗ten uns 5. Nun halt ich mich mit festem Sinn zu dir den. er ⸗säu⸗ sichern Horte. Wo wendet ich mich anders hin? Herh hast Lebensworte. Noch hör ich dein: Komm, du mein! Das rief mir nicht vergebens ein Wort dese Lebens. —F— ottes Tauf⸗ und Konfirmationslieder 189 . O sende bald von Ort zu Ort den Durst nach deinen — eeahren, den Hunger aus, dein Lebenswort und deinen —— Deist zu hören; und send ein Heer von Meer zu Meer, der Herzen Durst zu stillen und dir dein Reich zu füllen. Karl Bernh. Garve g. 1763 f 1841. Severus Gastorius! XIV. Lauf- und Konfirmationslieder Bei der Taufe. Eigene Melodie. Johann Walter 1524. 109..———— Christ un ⸗ser Herr züm Jor-⸗dan kam nach von Sanct Jo⸗hanns die Tau⸗fe nahm, sein si. 2. —— DII—— — 2 2 EEEE— .— ern für unsre Ri sei ⸗ nes Ba⸗iers Wil Herrn und mahh Werk und Amt zu er⸗fül »rlösch uns nich verfehle. cht und Samen tra nenschwert, ein m Herzen zehrte dein Wort noch ern und alle 9= —.— Een.) Da wollt er x x— —FFFFFFFF——*.—......— 2:.—— —— — — 14—4.* 3— +*——— nicht; da wardsiif⸗ten uns ein Bad. zu wa⸗schen uns von Sün Zuversicht, die eg zu dir und luns——„ Hütten. reerneenm. jaT=/ Ax, 4————— an* Sinn zu din den, er⸗säu⸗fen auch den bit⸗ tern Tod durch sein selbs inders hin? Hetth ein: Komm, du——. 1 + + +. E V—— 42— 41 ein Wort des e— Iuat und Wun'⸗ den; es galt ein neu-es Le⸗ ben. nd, dein Wort Geist und Munde 2. So hört und merket alle wohl, was Gott heißt selbst fort dein helles üdie Taufe, und was ein Christe glauben soll, zu meiden warnen, leiten seherhaufen. Gott spricht und will, daß Wasser sei, doch PIIII... —— RSCRIRIIR Te nicht allein schlecht Wasser, sein heiligs Wort ihe arenzessin dabei mit reichem Geist ohn Maßen: der ist allhie Drum na Täufer. her, damit sie 3. Solchs hat er uns bewiesen hlar mit Bildern ihret sie Ch mit Worten. Des Vaters Stimm man offenbar dahhsse in seine Ar am Jordan hörte; er sprach: Das ist mein lieber E 4. Ob sie gle an dem ich hab Gefallen; den will ich euch besssuan sie zinde habn, daß ihr ihn höret alle und folget seinem Lahh ind srei aller 4. Auch Gottes Sohn hie selber steht in seiner zulsoben Gott mi Menschheit, der heilge Geist herniederfährt, in Tauben verkleidet. daß wir nicht sollen zweifeln dran: Wenn getaufet werden, all drei Personen getaufet habn um bei uns auf Erden zu wohnen sich begeben. Mel.: In r 5. Sein' Jünger heißt der Herre Christ: Geht hin——— Welt zu lehren, daß sie verlorn in Sünden ist, 1090¹ 80— zur Buße kehren; wer gläubet und sich taufen läßt dadurch selig werden; ein neugeborner Mensch er hel G6 der nicht mehr könne sterben, das Himmelreich soll e——— 6. Wer nicht gläubt dieser großen Gnad, der bleibts seinen Sünden und ist Welitz zum aue. an der Hölle Grunde. Nichts hilft sein eigne Heiligkeit ꝓꝙ—— sein Tun ist verloren, die Erbsünd machts zur NUI=— keit, darin er ist geboren; er kann ihm selbst nicht hehs Gna ⸗ de. 7. Das Aug allein das Wasser sieht, wie Ment Wasser gießen; der Glaub im Geist die Kraft veu= des Blutes Jesu Christi; und ist für ihn ein rote MSünd, daß von Christus Blut gefärbet, die allen Schaden heilen von Adam her geerbet, auch von uns selbst begangen Martin Luther g. 1483 190⁰ Tauf⸗ und Konfirmationslieder —.— II die⸗sem Kind —* 2. Herr Chr der heilgen T 200. Mel.: Von Sott will ich nicht lassen.(Slehe Rr. göh.) ö 1—5. 2 die Kindlein kommen zu mir, spricht Oohl Sohn gepreist, Sohn, sie sind mein Freud und Wonne, ich bin Hjezund in deit Schild und Kron; auch für die Kinderlein, daß sie 4 o heilige wärn verloren, bin ich ein Kind geboren, drum sie mi hereit für die eigen sein. dir, vor Sünd 2. Der Herr gar freundlich küsset und herzt die Küld . lein, bezeugt mit Worten süße, der Himmel ihr soll si FFFFFFFFF—— ö Tauf⸗ und Konfirmationslieder 191 islieder ö geweil sein teures Blut, das aus den heilgen Wunden AUn Kreuzesstamm geronnen, auch ihnen kommt zu gut. lhigs g Orum nach Christi Verlangen bringet die Kinder Jer, damit sie Gnad erlangen, niemand es ihnen wehr! ar mit Bildern Azüͤhret sie Christo zu, er will sich ihr erbarmen; legt in offenbar dahasse in seine Arme, darin sie finden Ruh. mein lieber. Ob sie gleich zeitlich sterben, ihr Seele Gott gefällt; ich euch besalhn sie sind Gottes Erben, lassen die schnöde Welt. Sie lget seinem Msssud frei aller G'fahr, brauchen hie nicht zu leiden und äht in seiner zulsoben Gott mit Freuden dort bei der Engel Schar. fährt, in Taubens Cornelius Becker g. 1561 4 1604. eln dran: Wennz etaufet habn um egeben. iligs Wort ist : der ist al Mel.: In dich hab ich hrist: Geht hi 4 gehoffet. Herr. Vorreformatorisch. Straßburg 1560. Sünden ist, sh01. RS‚I‚I‚IRIII‚I‚I‚I‚‚‚‚ee.. sich taufen läßt ορ— 0— er Mensch er Gott Va⸗ter. hö⸗ re uns⸗re Bitt: Teil nmelreich soll EEEEEEEEEEEEEEEeEESSSSE —* I. +* Desem Kind den Se⸗gen mit. er⸗-zeig ihm dei ⸗ne Gnad, der bleibt n ewgen Tod ie eigne Heiligheit. machts zur Nicht m selbst nicht heis — + +— ***.* ——————ß——.— 2*—. 2 ——. 5* Gna ⸗ de. es sei dein Kind, nimm weg die ieht, wie Menshle———— ö je 2—pII‚‚i‚..‚.‚‚‚ die Kraft verfi————— —*„ 8—8——— ihn ein rote ASünd. daß ihm die ⸗selb nicht scha⸗ de. Schaden heilen ö selbst begaugn 3 Herr Christe, nimm es gnädig auf durch dieses Bad der heilgen Tauf zu deinem Glied und Erben, damit es dein mög allzeit sein im Leben und im Sterben. ů ö Und du, o allerwertster Geist, samt Vater und dem mir, spricht Gah Sohn gepreist, wollst gleichfalls zu uns kommen, damit Wonne, ich bin ietund in deinen Bund es werde aufgenommen. erlein, daß uN 4 O heilige Dreieinigkeit, dir sei Lob, Ehr und Danh oren, drum sie ii bereit für diese große Güte! Gib, daß dafür wir dienen dr, vor Sünden uns behüte! Joh. Bornschürer g. 1625 4 1677. —* 192 Tauf⸗ und Konfirmationslieder 202. Mel.: Liebster Jesu, wir sind hier. Siehe Nu. 20 Lebster Jesu, wir sind hier, deinem Worte nachzulh Dieses Kindlein kommt zu dir, weil du den gegeben, daß man sie zu Christo führe, denn das Hin reich ist ihre. 2. Ja es schallet allermeist dieses Wort in h Ohren: Wer durch Wasser und durch Geist nicht ist neu geboren, wird von dir nicht aufgenommen in Gottes Reich nicht kommen. 3. Darum eilen wir zu dir; nimm dies Pfand. unsern Armen, tritt mit deinem Glanz herfür und zeige dein Erbarmen, daß es dein Kind hier auf und im Himmel möge werden. 4. Wasch es, Jesu, durch dein Blut von den angeen Flecken, laß es bald nach dieser Flut deinen Pum mantel decken, schenk ihm deiner Unschuld Seide es sich in dich verhleide. ů + 5. Mache Licht aus Finsternis, setz es aus dem in Gnade, heil den tiefen Schlangenbiß durch die i6 im Wundenbade, laß hier einen Jordan rinnen, sonh geht der Aussatz drinnen. 4 6. Hirte, nimm dein Schäflein an, Haupt, mach deinem Gliede, Himmelsweg, zeig ihm die Bahn, IriH fürst, schenk ihm den Friede, Weinstock, hilf, daß xN Rebe auch im Glauben dich umgebe. 4 7. Nun, wir legen an dein Herz, was von Herseh gegangen; führ die Seufzer himmelwärts und erfüllel Verlangen, ja den Namen, den wir geben, schreib Lebensbuch zum Leben. Benjamin Schmolck g. 1672H½ Mel.: Alle Menschen müssen sterben. Darmstadt 4—— 203.— ö Las⸗set mich voll Freu⸗de spre⸗chen: Jch E der bei mensch⸗li⸗chen Ge⸗bre⸗chen den 1* . EE— — + E.. I + E 2*———— 2—— ꝑP ꝑAII. ein ge⸗tauf-ter Christ. f e Schal ein Kind Got⸗-tes ist. Was sind aͥl⸗le S nüt⸗ze. d al⸗les H 2. Keine Christ; den Herzen ist, durch dein mich damit 3. Satan Christ, und + grausam b Macht ger Gottes Bu 4. Freud taufter Ch Himmel d versichertr Leib und 5. Nun Lebens sei auf solcher die Seele der nun e Eige 4. E Bg ⸗ter, Voll, das mnslieder r.(Siehe Nr. 205 1 Worte nachzull weil du den e, denn das Him es Wort in un ch Geist nicht A t aufgenommen um dies Pfand lanz herfür undg Kind hier auf E von den angeenh lut deinen Pum Unschuld Seide, 6tz es aus dem 4 üibiß durch die 0 rdan rinnen, son „Haupt, mach m die Bahn, gulh stock, hilf, daß was von Herzen ärts und erfülle! rgeben, schreih hmolck g. 1672⏑ Darmstadt i . spre⸗chen: Ich H e e⸗bre⸗chen denuy ———————— — I —— 2 nüt⸗ze. da ich ei⸗nen Schatz be⸗äsit ⸗ze. der mir ——.—— + 145——————. U————— 12——————5..— E*—1 al⸗les Heil ge⸗bracht und mich e⸗ wig se- lig macht. 2. Keine Sünde macht mir bange, ich bin ein getaufter Christ; denn ich weiß gewiß: So lange dieser Trost im Herzen ist, kann ich mich von Angst der Sünden, Jesu, durch dein Blut entbinden, weil das teure Wasserbad mich damit besprenget hat. 3. Satan, laß dir dieses sagen: Ich bin ein getaufter Christ, und damit kann ich dich schlagen, ob du noch so grausam bist. Da ich bin zur Taufe kommen, ist dir alle Macht genommen, und von deiner Tyrannei machet Gottes Bund mich frei. 4. Freudig sag ich, wenn ich sterbe: Ich bin ein ge⸗ taufter Christ; denn das bringet mich zum Erbe, das im Himmel droben ist. Lieg ich gleich im Todesstaube, so versichert mich der Glaube, daß mir auch der Taufe Kraft Leib und Leben wieder schafft. 5. Run so soll ein solcher Segen mir ein Trost des Lebens sein. Muß ich mich zu Grabe legen, schlaf ich auch auf solchen ein. Ob mir Herz und Augen brechen, soll die Seele dennoch sprechen: Ich bin ein getaufter Christ, der nun ewig selig ist. Erdmann Neumeister g. 1671 1 1756. Eigene Melodie. Hannover 1857 204. K SE·—— EY S— Ich bin ge⸗tauft auf dei⸗nen Na⸗ men. Gott ich bin ge⸗zählt zu dei⸗nem Sa⸗men, zum ——.— I.I‚I‚Iiie— al⸗le Sch Va ⸗ter, Sohn und heil'ger Geist Ein Err Volk, das dir dee be⸗in beiat⸗ ich bin in Chri⸗stum 13 IIIIIII........ Tauf⸗ und Konfirmationslieder * 2— + 1 +—— ————.——..——2 ein ge⸗senkt, ich bin mit sei⸗ nem Geist be⸗schu] ia? ge 2. Wasch Sünden, verschwin 2. Du hast zu deinem Kind und Erben, mein lieh Vater, mich erklärt, du hast die Frucht von deinem Su ben, mein treuer Heiland, mir n du willst in ag Not und Pein, o guter Geift, mein Tröster sein. ld ähnli 3. Doch hab ich dir auch Furcht und Liebe,‚ Treu un 3. Und d Gehorsam zugesagt; ich habe mich aus reinem Triebe dal denhräfte, Eigentum zu sein gewagt; hingegen sagt ich bis das Heilsg Grab des Satans schnöden Werken ab. Gliedmaß 4. Mein treuer Gott, auf deiner Seite bleibt die Bund wohl feste stehn; wenn aber ich ihn überschreii so laß mich nicht verloren gehn; nimm mich, dein Kins zu Gnaden an, wenn ich hab einen Fall getan. 5. Ich gebe dir, mein Gott, aufs neue Leib, Seel R Herz zum Opfer hin, erwecke mich zu neuer Treue nimm Besitz von meinem Sinn. Es ist in mir kein l Blut, der nicht, Herr, deinen Willen tut. 6. Weich, weich, du Fürst der Finsternisse, ich Hel mit dir unvermengt. Hier ist zwar ein befleckt Gewiseh jedoch mit Jesu Blut be sprengt. Weich, eitle Welt, Sünde, weich! Gott hört es, ich entsage euch. 7. Laß diesen Vorsatz nimmer wanken, Gott VaAN Sohn und 150 ilger Geist! Halt mich in deines Bunde 3. ö Schranhen, so. mich dein Wille sterben heißt. So 16b N dir zum dir, so sterb ich dir, so lob ich dich dort für und fü. dich und Joh. Jak. Rambach g. 1693====J— Mel.: Liebster Jesu, wir sind hier. Johann Rudolf Ahle 5 ö ich der 20⁵ FEZ.. 2—2——— +* ———— Mein Gott und Va⸗ter, nimm jetz⸗und diees das alle nimm es auf in dei ⸗nen Bund und verirrte 2** e den Ohn ,—— den ohn — E. Mei Kind von un⸗sern Ar⸗ menn) dab le Lersbe zei zeig ihm dein Er⸗bar⸗men. es aleie e deigt, rer Slieder n Geist röster sein. d Liebe, Treu u reinem Triebe du sagt ich bis i 19 Seite bleibt diif h ihn überschrens n mich, dein Ki zall getan. ue Leib, Seel u neuer Treue ut. ge euch. en, Gott WA in deines Bunde heißt. So leb i] d dich und dein bach g. 1693 4 t für und für. ohann Rudulf Ahle 1051 jetz ⸗und die ⸗f nen Bund und el be⸗sche ö Erben, mein lichl tvon deinem S t, du willst in a bild ähnlich werden. umir kein Trop ternisse, ich lI beflecht Gewiseh ch, eitle Welt, Tauf⸗ und Konfirmationslieder 19⁵ 1—.——...—— ...... I............. la⸗ de dei⸗ ner Kind⸗schaft Zei⸗ chen tra ⸗ge. 2. Wasche es mit deinem Blut, treuer Jesu, von den Sunden, laß in seiner Taufe Flut den geerbten Fluch verschwinden und sein Leben auf der Erden deinem Vor⸗ 3. Und du, werter heilger Geist, schenk ihm deine Gna⸗ das Heilsgeschäfte, daß es stets an Jesu Leibe ein lebendig Gliedmaß bleibe. Joh. Jak. Spreng g. 1699 4 1768. Bei der Konfirmation Eigene Melodie. Franz Heinrich Christoph Meyer 1741. HA—.——— xixx Mein Schöp⸗fer. steh mir bei 11 mei⸗ nes dein Au⸗ ge lei ⸗te mich. bis mir mein „——— S IPIPIAIAPIrI I I 1 + I 2+.— — ** Le⸗ bens ucht) und leg ich Herz und Glie⸗der vor Au⸗ge bricht. und wid ⸗me mei ⸗ ne Kräf⸗ te für E +* 2 2*— 1 + I i.. 3——— dir zum Op⸗ fer nie ⸗ der Y 13 Ge ·schäf ⸗ te. Du willst. daß . 2—— UE N 4—* + + 1 2—. 2—— πα EA —0 e— 2—n 2—.—6 457—2** ich der Dei ⸗ne sei. mein Schöp⸗fer. steh mir beil hein Heiland. wasche mich mit deinem reinen Blut, das alle Flecken tilgt und lauter Wunder tut. Schließ die verirrte Seele in deine Wundenhöhle, daß sie von Zorn und Sünde hier wahre Freiheit finde. Ich bin voll Sün⸗ den ohne dich, mein Heiland, wasche mich! 3. Mein Tröster, gib mir Kraft, wenn sich Versuchung zeigt, regiere meinen Geist, wenn er zur Welt sich neigt. 18* denbräfte, treibe, wie dein Bund verheißt, selbst in ihm FFF 196 Tauf⸗ und Konfirmationslieder ö Te Lehr mich den Sohn erkennen, ihn meinen Heut—— nennen sein Gnadenwort verstehen, auf seinen VaF. 2— gehen. Du bist, der alles Gute schafft, mein Tröster mir Kraft! en me 4. Gott Vater, Sohn und Geist, dir bin ich was ich h Ach drücke selbst dein Bild recht tief in meinen Sinn. wähle mein Gemüte zum Tempel deiner Güte, verll— an mir Armen dein gnadenreich Erbarmen! Wohl muspenstoch sei⸗ne wenn du der Meine heißt, Gott Vater, Sohn und a 0 ö Joh. Jak. Rambach g. 1693 f 2. Könnt ich eit so viel ta 207. Mel.: Komm, heiliger Geist, Herre Gott.(Siehe 15 ir. rit, d rist, de Konfirmationslied, wie es die Gemeinde singt uche ist Erbör, o Gott, daß heiße Flehn der Kinder, die hier in 3 Wo ist sol dir stehn! Erbarmend blich auf sie hernieder, densuir tut, mich dein sind sie, sind Christi Glieder. Gib ihnen, Wih ignen teuren Sohn und Geist, den Segen, den dein Wort verheißt a ein Leben fi fülle sie mit deinen Gaben, laß sie mit dir Gemeinschisscwören, Trer haben, erbarme dich, erbarme dich!. Her Wie es die Konfirmanden singen. d; bei dir Erhör, o Gott, das heiße Flehn von uns, die wir hialund Ewigkeit. vor dir stehn! Erbarmend blickh auf uns hernieder, denhiufs aus dies. dein sind wir, sind Christi Glieder. Gib uns, Gott Walhlder sich lebend Sohn und Geist, den Segen, den dein Wort verheißt, 00 5 Bleib mi. füll uns du mit deinen Gaben, laß uns mit dir Gemelmein Tag sich schaft haben, erbarme dich, erbarme dich! ud die Nach Elieser Küster g. 1732 Hf Hünde mir au Mel.: O du Liebe meiner Liebe. Brüdergemeinde, un Nhier gehts zu .— 2—— 6. Bleib mi — 222 er. 208. EO 2— b 1—1 dem kalten TO 55 Himmelsmorg Bei dir, Je⸗su, will ich blei⸗ ben, stets il ssann erleuck 2 2 te nichts soll mich von dir ver⸗trei⸗ben, will al pie man nach S......... dei⸗nem Dien ⸗ste 39 Du bist mei⸗ nes Eeu dei⸗ nen We⸗ gen gehn. slieder ö Tauf⸗ und Konsirmationslieder 197 4 * — 2 — +— 1 2 1 — 1. 4+ kee ben, mei ⸗ner See⸗ le Trieb und Kraft. wie der bin ich was ich hi ů——— n meinen Sinn ä.I. ner Güte, verk E ö*— armen! Wohl muspenstock sei⸗nen Re⸗ben zu⸗strömt Kratt und Le⸗bens⸗saft. r, Sohn und Gsf nbach g. 1693 f12. Könnt ichs irgend besser haben als bei dir, der alle⸗ kit so viel tausend Gnadengaben für mich Armen hat e Gott.(Siehe u. Mbereit? Könnt ich je getroster werden als bei dir, Herr .. Pesu Christ, dem im Himmel und auf Erden alle Macht demeinde singihegeben ist? sie herniedernn 3. Wo ist solch ein Herr zu finden, der, was Jesus tat, Gib ihnen Dahit tut, mich erkauft von Tod und Sünden mit dem Wort verheist ühnen teuren Blut? Sollt ich dem nicht angehören, der it dir Ge 251 ein Leben für mich gab, sollt ich ihm nicht Treue meinscolschwören, Treue bis in Tod und Grab? n sin ö Ja, Herr Jesu, bei dir bleib ich so in Freude wie in gen. eid, bei dir bleib ich, dir verschreib ich mich für Zeit uns, die wir hländ Ewigkeit. Deines Winks bin ich gewärtig, auch des us hernieder, danufs aus dieser Welt; denn der ist zum Sterben fertig, b uns, Gott Wiader sich lebend zu dir hält. Wort verheißt E. 3 Ii bir 9 1 5. Bleib mir nah auf dieser Erden, bleib auch, wenn 5 mit dir Gemeissn maa st ö ö ich! nein Tag sich neigt, wenn es nun will Abend werden, üster g. 1732 41 nd die Nacht herniedersteigt. Lege segnend dann die hände mir aufs müde, schwache Haupt, sprechend: Sohn, hier gehts zu Ende, aber dort lebt, wer hier glaubt. zrüdergemeinde, um Nü . Bleib mir dann zur Seite stehen, graut mir vor dem halten Tod als dem kühlen, scharfen Wehen vor dent “?.;.ö—.— — himmelsmorgenrot. Wird mein Auge dunkler, trüber, lei⸗ben, stets u ö ö ů Vi. 1901 ben ul I. in erleuchte meinen Geist, daß ich fröhlich zieh hinüber, 1ben, m wie man nach der Heimat reist. ——3.. ꝛei⸗ nes Le⸗be — K. J. Phil. Spitta g. 1801 4 1859. 19⁸ E 8 XV. Abendmahlslieder 9. Glaubst d mit dem M Eigene Melodie⸗ ö Eismndie Speise dein ES— Tie Feue 209. st du ö 0 Rein Gott an ö Je⸗sus Chri ⸗ stus, un⸗ ser Hesuu ———.— 7————. zigene Me Sꝗ.ꝗ‚q‚qPꝑq‚PSPSPSPSP‚S‚ ‚S‚Z‚Z..iiiiieieeeeeee— der von uns den Got⸗tes⸗ zorn.— wandt. durch das Ei20.—— +—— IE ů de e, nn. L. M— EE »Lei⸗den sein.— half er uns aus der Höl ⸗e uß er im C 2. Daß wir nimmer des vergessen, läßt er seinen= uns essen mit dem Brot und uns zu gut auch trüls ho⸗hen Thron mit dem Wein sein Blut.— 3. Wer sich will zu dem Tisch machen, der hab Acht auf sein Sachen; wer unwürdig hinzugeht, sür— Leben den Tod empfäht. den Chor fül⸗let 4. Du sollst Gott den Vater preisen, daß er dich so:—.— wollt speisen und für deine Missetat in den Tod Sohn geben hat. sechs Ilü⸗gel 5. Du sollst glauben und nicht wanken, daß es H⏑ sei den Kranken, deren Herz von Sünden schwer— vor Angst ist betrübet sehr. 6. Solch groß Gnad und Barmherzigkeit sucht ein H in großer Arbeit;*) ist dir wohl, so bleib davon, daß nicht kriegest bösen Lohn. ö sie die Jü⸗ 7. Er spricht selber: Kommt, ihr Armen, laßt.— über euch erbarmen; kein Arzt ist dem Starken not, A Kunst wird an ihm gar ein Spott. INo·gen frei 8. Hättst du dir was konnt erwerben, was brauchtis dein für dich zu sterben? Dieser Tisch auch dir nicht gilh du selber dir helfen willt.— 579 5 Seetenndt. Iaue bar⸗gen sie — SIREERR Abendmahlslieder 199 9.6 Glaubst du das von Herz ensgrunde und bekennst mit dem. Munde, so bist du recht wohl geschickt, und ie Speise dein Seel erquickt. 0. Die Frucht! soll auch nicht ausbleiben: deinen Näch⸗ sen sollst du lieben, daß er dein genießen kann, wie — ein Gott an dir hat getan. Nach Johann Huß. Martin Luther g. 1483 4 1546. 8; zigene Melodie. Jes. 6. Martin Luther 1526. 9 .— 8—————.— 2 2 2 2— 12—— I—1— 2 sai⸗ a dem Pro⸗phe⸗ten das ge⸗schah. —3 den Her⸗ren sit⸗ zen sah auf ei⸗nem —. x x *. 2 n + +* + S.——————— 1 hel⸗lem Glanz. Sei⸗nes Klei⸗des Saum chen, der hab= 2 hinzu c˖ü‚D‚i— hinzugeht, für Iacherfl aet g. G5 st kanden zween Seraph bei ihm dar⸗an. daß er dich so n—— I— 443 S2—... it in den 205 DESESS——— sechs Fll⸗ 9 sah er ei⸗nen je den habn. Mit zween ver⸗ Ren, daß es 8 Sünden schwer H klar, mit zween be⸗ deck⸗ ten gkeit sucht ein H— ů sleib davon, daß————*. 3 + mit den an⸗ dern zween sie + I Armen, laßt n Starken not ⏑◻———— ů — frei. Gen an⸗der rie⸗fen sie mi mit gro⸗ dem Schrei: — en, was braucht A H dir nicht Hich 4 * V — * * Hei⸗ 10 ist Gott, der Hrer .—— FIII.II............... ᷓx. ich dich fasse, mich auf dein Verdienst verlasse. Abendmahlslieder ö ib mir ein re— Jicht scherze ne r. 4+ꝛ.— DDD..——— leSeligkeit. Welt er⸗fül⸗let hat. Von dem Schrei 4 Heftig bes gichen Trost d Wempfangen, Wenn mein He 5. Der b'darf egier er nach Punden werde Mel.: Gott sei gelobet und gebenedeiet. . .———— 211. SS Herr Je⸗ su Chri⸗ ste, mein ge⸗tren ⸗Iso bin ich tot. ei dir al ⸗lei ne find ich Heil I.I.I.....T—2 2 ——— Deeeeeeeee Lürden si E ig an deine He Leben komm. mit Gna⸗ den mich be⸗ wir tel Kn⸗ uhe mich 90 Le⸗ben. was mir fehlt, kannst du mir ge⸗ben. ö lahl Kyrieleiso —91—53——— 2——. Mein Gei ————— inm mich dir ock, ich bin de le ⸗i⸗sonl Dein arm Schäf⸗lein wol⸗lest du wei⸗den aufelst vich hrieleison! A Imüssen sie ball — hein, in di ra⸗els Ber⸗gen mit Freu⸗den und zum fri⸗schen Wafsshan 1 XI . +— I + ——— 1 4 I +2 *—.—— —— I ——.——.———.— — 4— +— 5— führn, da das Le⸗ben her tut rührn. Ky⸗ri⸗e⸗le⸗i⸗l hebet, oft grü syrieleison! B libe süße Lie 2. All andre Speis und Tranh ist ganz vergebens ie Frucht dein bist selbst das Brot des Lebens, kein Hunger plaget A g. Dies sind der von dir isset, alles Jammers er vergisset. Kyrieleit hir Lebenssaft Du bist die ebendige Quelle, zu dir ich mein Herzhrihh igend reiße stelle; laß mit Trost es fließen voll, so wird meiner Esn dir hab ich wohl. Kyrieleison! ö Iun ist stets vi 3. Laß mich recht trauren über meine Sünde, doch in Glauben auch anzünde, den wahren klafte—. ö yrieleisg — ethen Trost drein fließen aus deinen Wunden, welche wempfangen, da du bist am Kreuz gehangen. Kyrieleison! Lom mein Herz damit wird gerühret, wirds von Stund Mtill und gezieret durch dein Blut mit Glauben schön, Hann in dir vor Gott bestehn. Kyrieleison! Zuther g. 1483 5. Der b'darf des Arztes, den die Krankheit plaget, mit Pegier er nach ihm fraget. O süßer Jesu, schau, wie tiefe Wittenben(Hunden werden auch in mir gefunden! Kyrieleison! Du it ja der Arzt, den ich rufe, auf den mit Verlangen ich — mein ge⸗treu ⸗o bin ich tot. Kyrieleison! find ich Hel 6. Du rufest alle, Herr, zu dir in Gnaden, die müh⸗ —lig und beladen; all ihre Missetat willst du verzeihen, hrer Bürden sie befreien. Kyrieleison! Ach komm selbst, —— 0 lh an deine Hände und die schwere Last von mir wende, 6 ben) Ky⸗ulmache mich von Sünden frei, dir zu dienen Kraft ver⸗ kih! Kyrieleison! . Mein Geist und Herze wollst du zu dir neigen, ünm mich dir, gib mich dir eigen! Du bist der Wein⸗ loch ich bin deine Rebe, nimm mich in dich, daß ich lebe. Rrieleison! Ach in mir find ich eitel Sünden, in dir —— Müssen un ch felin soin in mir find ich Höllen— 4 Pein, in dir muß ich selig sein. Kyrieleison! zum frischen Un 6. Komm, meine Freude, komm, du schönste Krone, Kiu, homm und in mir wohne! In mir will ich dich mit hbebet, oft grüßen, ja mit Lieb und Glauben hüssen. syrieleison! Bringe mit, was alle Welt erfreut: deiner liebe süße Lieblichkeit, deine Sanftmut und Geduld, se Frucht deiner Gnad und Huld. Kyrieleison! 9. Dies sind die Blümlein, die mich können heilen und 1 Lebenssaft erteilen, daß ich aus mir nun all Un⸗ mein Herz 101 gend reiße, dir zu dienen mich befleiße. Kyrieleison! o wird meiner kusst dir hab ich alles, was ich soll, deiner Gnade Brünn⸗ — ist stets voll. Laß mich ewig sein in dir und bleib ine Sünde, ,. ig auch in mir! Kyrieleison! Glauben, mi Joh. Heermann g. 1585 4 1647. ganz vergebens Hunger plaget! ergisset. Kyriel 7 derlasse. Kyrieless ——— hf Hilf, o wahrer Mensch und Gott! Hilfst du nicht, sichtbar seind, den guten Vorsatz, den ich führ, ** Abendmahlslieder 11. Mein Lel AIhelgen Willen Alriede christlic Mel.: O Jesus Christe, wahres Licht. — 2.. 2. Bis du 1 O Je⸗ su, du mein Bräu ⸗ti⸗ 4 Esichnen wirst, I— 2.—* I. — 2..— 2—.* Lafel freue mi IIIIIIIIII— du aus Lieb am Kreu ⸗zes⸗ stamm für mich in —.— ů 213. Mel. SISII—————— 0—— 2r Jesu, d Tod ge⸗lit⸗tten hast. ge⸗ nom⸗men weg der Sün⸗den U speis und ö Ind Wein dein 2. Ich komm zu deinem Abendmahl, verderbt au wohl zu gut ur manchen Sündenfall; ich bin krank, unrein, nacht in dem allen u bloß, blind und arm; ach mich nicht verstoß! uu uns geben! 3. Du bist der Arzt, du bist das Licht, du bist der us 2. Du kehrest dem nichts gebricht; du bist der Brunn der Heiligs dr Wohnung d du bist das rechte Hochzeitshleid. berleih, das vo 4. Drum, o Herr Jesu, bitt ich dich, in meiner Schun Lachen. Bleibe, heit heile mich, was unrein ist, das mache rein dus bir trachten, al deinen hellen Gnadenschein!——. Ach Herr, 5. Erleuchte mein verfinstert Herz, zünd an die sls Rochtmahl zum Glaubenskerz, mein Armut in Reichtum verkehr Amnit diesem Leb meinem Fleische steur und wehr.„dels des Heils 6. Daß ich das wahre Himmelsbrot, dich, Jesu, wasl oben stets zu Mensch und Gott, mit solcher Ehrerbietung nehm, Hvon der Erden. mir es heilsam, dir genehm. 4 4. O daß wi. 7. Lösch alle Laster aus in mir, mein Herz mit A ait in Hoffnur und Glauben zier, und was sonst ist von Tugend mi ummertal gel das pflanz in mir zu deiner Ehr!„erden schauen 8. Gib, was mir nütz an Scel und Leib, was schihl heste bei ihm 1 ist, fern von mir treib, komm in mein Herz, laß mit dir vereinigt bleiben für und für! 4 9. Hilf, daß durch dieses Mahles Kraft das Bös in werd abgeschafft, erlassen alle Sündenschuld, erlangt E g ö Vaters Lieb und Huld. ö Illi uns dämp 10. Vertreibe alle meine Feind, die sichtbar und Uunden! * 2. ———⁊C— — —2 deinen Geist mach fest in mir! EEIEEEEEE Abendmahlslieder . Mein Leben, Sitten, Sinn und Pflicht nach deinem algen Willen richt, ach laß mich meine Tag in Ruh und AIriede christlich bringen zu. 2. Bis du mich, o du Lebensfürst, zu dir in Himmel lehmen wirst, daß ich bei dir dort ewiglich an deiner —— freue mich. Joh. Heermann g. 1585 1 1647. —. 3 213. Mel.: Wie schön leucht uns der Morgenstern.(S. Nr. 224.) — Bräu⸗ ti⸗gam, I. — deg der Sün⸗den d H speis und Trank, damit du uns begabet! Im Brot ö lund Wein dein Leib und Blut kommt uns wahrhaftig jahl, verderbt uf wohl zu gut und unsre Herzen labet. Daß wir nun dir „ Unrein, nacht in dem allen wohl gefallen, heilig leben, solches wollest verstoß! du uns geben! cht, du bist der uus 2. Du kehrest, o Jinmanuel, ja selber ein in unsre Seel, runn der Heiligsl dr Wohnung da zu machen; drum uns ein solches Herz erleih, das von der Weltlieb ledig sei und allen eitlen in meiner Schu Lachen. Bleibe, treibe unser Sinnen und Beginnen, daß 5 mache rein u dir trachten, alles Irdsche zu verachten. Ach Herr, laß uns doch nehmen nicht dein wertes „Zünd an die shl gochtmahl zum Gericht! Ein jeder recht bedenke, daß er ichtum verkehr Hnit diesem Lebensbrot im Glauben stille seine Not; der . es des Heils uns tränke,“) züchtig, tüchtig dich dort 1, dich, Jesu wash aben stets zu loben, bis wir werden zu dir kommen rbietung nehm, E vun der Erden.. ö„ O daß wir solche Seligkeit erwarten möchten alle⸗ mein Herz mit Ait in Hoffnung und Vertrauen, und folgends aus dem t von Tugend nizumnertal gelangen in den Himmelssaal, da wir Gott gerr Jesu, dir sei Preis und Dank für diese Seelen⸗ erden schauen tröstlich, köstlich, uns als Gäste auf das aa 05, l bete bei ihm laben und ganz volle Gnüge haben. ürn Herz, ah5. Das gib du uns von deinem Thron, o Jesu Christe, eraft das Vös mml sles Sohn, gibs durch dein bitter Leiden! Dasselbe, enia 1 enh Uwir leben hier, laß uns betrachten für und für, all enschuld, 0 8 ämrer. n Amen, Amen, hilf uns hämpfen, uns dämpfen alle Sünden, hilf uns fröhlich über⸗ die sichtbar und Usinden! ö 95 n 156 2 30 den ich führ, u 0 3,. Bernh. Derschow g. 1591 7 1639 2 u. 90 v. Gsb. 1657. 1. Cor. 10, 4. 5 Hannov. Gsb. 165 20⁴ Abendmahlslieder Eigene Melodie. Du Le⸗bens⸗brot, Herr Je⸗ su Christ hn der nach dem Him⸗mel hung⸗rig ist i Ltn 1— ů II———. dich ein Sün⸗der ha⸗ben. ütt ich dich de⸗ mue sih mit Dir willia⸗ben.) so bit ich dich der mu V — 2.— —— — 1— ö Halk n. 214.—— , ———— —— lich, du wol⸗lest so be⸗rei⸗ ten mich, daß ich recht wür⸗dig werdI 2. Auf grüner Aue wollest du mich diesen Tag, Hal leiten, den frischen Wassern führen zu, den Tisch für u bereiten. Ich bin zwar sündlich, matt und krank, dochl mich deinen Gnadentrank aus deinem Becher schmech 3. Du angenehmes Himmelsbrot, du wollest mir u zeihen, daß ich in meiner Seelennot zu dir muß klählg schreien. Dein Glaubensroch bedecke mich, auf daß möge würdiglich an deiner Tafel sitzen. 4. Tilg allen Haß und Bitterkeit, o Herr, aus meini MN. Schmerzen! Des neuen Bundes Osterlamm, du meilll „ Herzen, laß mich die Sünd in dieser Zeit bereuen Seele Bräutigam, laß mich dich recht genießen! 5. Zwar bin ich deiner Gunst nicht wert, als der jetzt erscheine mit Sünden allzuviel beschwert,! schmerzlich ich beweine. In solcher Trübsal tröstet müs Herr Jesu, daß du gnädiglich der Sünder dich erbarme 6. Ich bin ein Mensch, krank von der Sünd, laß deii * — Hand mich heilen! Erleuchte mich, denn ich bin blil dich! Ich bin verloren, rette mich und hilf aus lallil Gnadei 7. Mein Bräutigam, komm her zu mir und wohn meiner Seele, daß sie dich liebe für und für und sich n ‚ + du kannst mir Gnad erteilen. Ich bin verdammt, erbansh dir vermähle. Seele sein bere 8. Du Lebeng mir zu schenke eiligst, mich zu mir, drum wir auferwechen. Eigene Mel —.— 215. E dunk⸗le Sün⸗d herr⸗lich an 3 —1— Gna⸗den will die kann ver ⸗wal 2. Eile, wie gegen, der da! Herzenskamme ihn an mit sche umfassen, von 3. Zwar in 4 kein Geld zu sy Huld kein Geld gründen kein s. in diesen Schal 4. Ach wie nach deiner Gü 4) Jes. 55, 1 Galle 11 ů erig i ⸗su Chris, 1 hde⸗ mü⸗ wür⸗dig wer⸗ sen Tag, Has Tisch für ni rank, dochll her schmechn ollest mir u rmuß klägsil r, aus meinu dereuen jan m, du meisl eßen! ö rt, als der ů beschwert, H I tröstet müs ünd, laß deils ich bin blih mmt, erbars ilf aus laut. ů r und sich mis N 4—— 1——.— „ auf daß i————, n. Abendmahlslied er 20⁵ dir vermähle. Ach laß doch deine Süßigkeit für meine Seele sein bereit, und stille ihren Jammer! 8. Du Lebensbrot, Herr Jesu Christ, komm, selbst dich mir zu schenken! O Blut, das du vergossen bist, komm eiligst, mich zu tränken! Ich bleib in dir, du bleibst in mir, drum wirst du, meiner Seele Zier, mich einst auch auferwecken. Johann. Rist g. 1607 4 1667. Eigene Melodie. 215. een rrrnnrtain uir—=Hern EESEEESEEEE— Schmük⸗ke dich, o lie ⸗be See⸗le, laß die komm ans hel⸗ le Licht ge⸗gan⸗gen, fan⸗ge 1. ————————— 2— —2— ů—— äꝑP S S S IIIIIIITIFIFIFTITITITIIII dunk⸗le Sün⸗den⸗höh⸗le, 1906 berlich an zu pran⸗gen! Denn der Herr voll Heil und —— 1•——— EE— — Gna⸗den will dich jetzt. zu Ga⸗ste la⸗den; der den Him⸗mel —— hann ver ⸗-wal ⸗ ten, will jetzt Her⸗berg in dir hal⸗ ten. 2. Eile, wie Verlobte pflegen, deinem Bräutigam ent⸗ gegen, der da mit dem Gnadenhammer klopft an deine Herzenskammer. Ofsn ihm bald die Geistespforten, red ihn an mit schönen Worten: Komm, mein Heil, laß dich umfassen, von dir kann ich nimmer lassen. 3. Zwar in Kaufung teurer Waren pflegt man sonst lein Geld zu sparen; aber du willst für die Gaben deiner Huld kein Geld nicht haben,) weil in allen Bergwerks⸗ gründen kein solch Kleinod ist zu finden, das den Trank in diesen Schalen und dies Manna kann bezahlen. 4. Ach wie hungert mein Gemüte, Menschenfreund. nach deiner Güte; ach wie pfleg ich oft mit Tränen mich und wohn HH Des. 55, 1 Johann Crüger 1649. III V 206 Abendmahlslieder nach deiner Kost zu sehnen, ach wie pfleget mich zu dür⸗ sten nach dem Trank des Lebenssürsten, wünsche, daß er als der meine mich durch sich mit Gott vereine. 5. Beides, Zittern und Ergetzen, will mich in Bewegung setzen; das Geheimnis dieser Speise und die unerforschte Weise machet, daß ich früh vermerke, Herr, die Größe deiner Stärke. Ist auch wohl ein Mensch zu finden, der dein Allmacht sollt ergründen? 6. Nein, Vernunft die muß hier weichen, kann diez Wunder nicht erreichen, daß dies Brot nie wird verzehret ob es gleich viel Tausend nähret, und daß mit den Saft der Reben uns wird Christi Blut gegeben. O der großen Heimlichkeiten, die nur Gottes Geist kann deuten 7. Jesu, meine Lebenssonne, Jesu, meine Freud und Wonne, Jesu, du mein ganz Beginnen, Lebensquell und Licht der Sinnen, hier fall ich zu deinen Füßen, laß mich würdiglich genießen dieser deiner Himmelsspeise mir zun!“ Heil und dir zum Preise! 8. Herr, es hat dein treues Lieben dich vom Himmel hergetrieben, daß du willig hast dein Leben in den Tod für uns gegeben und dazu ganz unverdrossen, Herr, dein Blut für uns vergossen, das uns jetzt kann kräftig trän⸗ ken, deiner Liebe zu gedenken. 9. Jesu, wahres Brot des Lebens, hilf, daß ich doch nicht vergebens oder mir vielleicht zum Schaden sei zu deinem Tisch geladen. Laß mich durch dies Seelenessen deine Liebe recht ermessen, daß ich auch, wie jetzt auf Erden, mag dein Gast im Himmel werden. Johann Franck g. 1618 4 1677. 216. Mel.: Zesu, meines Lebens Leben.(Siehe Nr: 90.) eine Seele, laß dich finden auf der wahren Glau⸗ bensbahn, dich mit Christo zu verbinden; tu ihm auf, er klopfet an. Den die Himmel nicht umfassen, will in dir sich niederlassen, Jesus will im Brot und Wein wesentlich zugegen sein. 2. O geheimnisvolle Weise, die kein Menschenwitz er⸗ mißt! Hier gibt sich ein Lamm zur Speise, das der Erz⸗ hirt selber ist; hier will zu der Gäste Leben sich der Wirt zur Speise gel der Hohepriest 3. O wie he Lebensbrot! S Hungersnot! S die Lehensquel ihr bestes Teil 4. Sieh, o M vufgetan; rüh Händen an! dich gar zu n — zitternd und 5. Jesu, ma rein, laß jetzt Herz hinein! einzukehren 1 niedrig, arm 1 6. Jesu, laß Veh, laß die 1 und Schnee! 4 Aeb und Sehi ewig rein, und Eigene Me 27. 9 Brunn⸗quell al du uns haf ——4 ——— Herr⸗lich⸗keit IrRE rich zu dür⸗ sche, daß er 16. Bewegung merforschte die Größe finden, der kann dies ) verzehret mit dem hen. O der nn deuten Freud und Squell und n, laß mich se mir zun m Himmel n den Tod Herr, dein äftig trän⸗ 5 ich doh den sei zu Seelenessen e jetzt auf 90. ren Glau⸗ n; tu ihm assen, will und Wein jenwitz er⸗ 5 der Erz⸗ )der Wirt *— zitternd und mit Furcht herzu! 20⁷ zur Speise geben, und zum Opfer stellt sich hier selbst der Hohepriester für. 3. O wie hungert nach den Seelen selbst das wahre Lebensbrot! Selig, die dies Brot erwählen für des Geistes Abendmahlslieder Hungersnot! Seht, an dieser heilgen Stelle lechzet selbst die Lebensquelle nach der armen Sünder Heil. Jesus ist ihr bestes Teil. ö 4. Sieh, o Mensch, den Schatz der Gnade, den dir Jesus nufgetan; rühre nicht die Bundeslade mit verwegnen Händen an! Soll nicht Gottes Grimm erwachen und dich gar zu nichte machen, armer Sünder, so tritt du 5. Jesu, mache meine Sinnen und mein ganzes Herze rein, laß jetzt deine Wunden rinnen, senke tief mein Herz hinein! Komm, du König aller Ehren, eile, bei mir einzukehren unter meines Herzens Dach, obs gleich niedrig, arm und schwach. 6. Jesu, laß mich Gnade finden und vertreib mir alles Beh, laß die purpurroten Sünden weißer sein als Woll und Schnee! Komm, mein Herz voll Glauben, Hoffen. Lieb und Sehnsucht steht dir offen, laß dein Herz, das ewig rein, und mein Herz Ein Herxze sein! Salomo Franck g. 1659 4 1725. Dresden 1593. Eigene Melodie. 5— + 1 +* E. + 1 + + I* 2¹⁷..— rn. r 2— 2—.... 1— Herr Je⸗ su Christ. du höch⸗stes Gut, du wir kom⸗men, dei ⸗nen Leib und Blut, wie — HE— ———. TTTT—'— g¼ — I 2.ED. I + AZ Brunn⸗quell al ⸗ ler Gna⸗den, du uns hast ge⸗ la⸗ den, —. zu dei⸗ner Lie⸗be ——— ů ö ö j Herr⸗lich⸗keit und uns⸗ rer See⸗len Se⸗lig⸗ keit —— x——— . +* +2 II ——. 2 x—.—.—4 ö zu sen und. zu trin ⸗ken. —— RIE—— 2⁰⁸ Abendmahlslieder 2. O Jesu, mach uns selbst bereit zu diesem hohen Werke, schenk uns dein schönes Ehrenkleid durch deines O teures La hahl gelegt. Da Geistes Stärke! Hilf, das wir würdge Gäste sein und werden dir gepflanzet ein zum ewgen Himmelswesen. 3. Bleib du in uns, daß wir in dir auch bis ans Ende bleiben; laß Sünd und Not uns für und für nicht wieden von dir treiben, bis wir durch deines Nachtmahls Kraß in deines Himmels Bürgerschaft dort ewig selig werdex 17¹ 218. Eigene Melodie. Nein Jesu, der du vor dem Scheiden in deiner letztn Trauernacht uns hast die Früchte deiner Leiden n einem Testament vermacht, es preisen gläubige Gemüten dich, Stifter dieser hohen Güter. 2. So oft wir dieses Mahl genießen, wird dein G dächtnis bei uns neu; schließen, wie brünstig deine Liebe sei. Dein Blut, dein Tod und deine Schmerzen verneuern sich in unsern Herzen. unsre Handschrift sei zerstückt, daß wir Vergebung unsret Sünden in deinen blutgen Wunden finden. 4. Das Band wird fester zugezogen, das dich und uns zusammenfügt; die Freundschaft, die wir sonst gepflogen, dei⸗ ner zu fühlt, wie sie neue Stützen hriegt; wir werden mehr in Sin ⸗ den Mül wenn unser Glaube dich geneußt; wir fühlen neue Kraft solchen Stunden mit dir zu Einem Geist verbunden. 5. Dies Brot kann wahre Nahrung geben, dies Blut erquicket unsern Geist; es mehrt sich unser innres Leben, und Stärke in unserm Kampf und Glaubenswerke. 6. Wir treten in genaure Bande mit deines Leibes Gliedern ein, mit denen wir in solchem Stande Ein Herz und Eine Seele sein; der Geist muß mehr zusammen⸗ fließen, da wir Ein Fleisch und Blut vergießen. 7. Dein Fleisch muß uns zum Pfande dienen, daß unser Fleisch, das schwachheitvoll, einst herrlich aus dem man kann aus frischen Proben leden ein wahrer (her Liebesschein sesen Ruhm gesch uhoben, so wird e D*ED* qNHAAAEFCICICSAIAIAII. zaube grünen un s ein ewig Leber achl ist unser Geis 9. Dir sei Lob, Mel.: Ein Lämi e lig und be Un⸗ders dei ⸗n⸗ 3. Es wird dem zagenden Gewissen ein neues Siegel aufgedrücht, daß unser Schuldbrief sei zerrissen, dah —2—. ..— Wnem Thron, Sol ... J — — — im Gla de sse .2. Dich bet ich SZünder, du hast Hottes Kinder. J Ien dein Wort: Es e sein und elswesen. 5 ans Ende richt wieder ahls Kraß lig werdes 17¹3 iner letztn ‚ Leiden in e Gemüter dein Ge en Proben“ Blut, dein in unsern ues Siegel issen, dah ung unsrer h und uns gepflogen, nmehr in inden. dies Blut res Leben, lieue Kraft derke. es Leibes Ein Herz usammen⸗ u. men, daß aus dem Un⸗ders dei ⸗ner Gna⸗ den! 1 dei⸗ ner zu ge⸗ lrö⸗ sten; ich füh⸗ le mei⸗ ner D.—— Abendmahlslieder 209 esem hohen Haube grünen und unverweslich werden soll, ja daß du urch deines ein ewig Leben nach diesem kurzen werdest geben. O teures Lamm, so edle Gaben hast du in dieses huhl gelegt. Da wir dich selbst zur Speise haben, wie vohl ist unser Geist verpflegt! Dies Mahl ist unter allen lden ein wahrer Vorschmach jener Freuden. 9. Dir sei Lob, Ehr und Preis gesungen! Ein solcher her Liebesschein verdient, daß aller Engel Zungen zu sen Ruhm geschäftig sein. Wird unser Geist zu dir ahoben, so wird er dich vollkommner loben. * Joh. Jak. Rambach g. 1693 4 1735. Mel.: Ein Lämmlein geht. Straßburg 1525. — w———— 10. E— * H Ich kom⸗ me, Herr, und su⸗che dich. müh⸗ Gott. mein Er'⸗bar⸗ mer, würd⸗ge mich des — 2* — 12.— Frlg und be ⸗ la⸗ den. Ich lie⸗ ge hier vor eeiiiiiieie eeee e..... DSDSSSeeeeeE Nnem Thron, Sohn Got⸗ tes und des Men⸗schen Sohn, mich ————• ů— ——.—————— —— ———.——— -EE.———— 2 S.——— Siün ⸗ den Müh. ich su⸗che Ruh und fin⸗ —..— — 2 1—— 1—1 I*—— 2 IE X.—————— —— de sie im Glau⸗ben der Er⸗lö— sten. 2. Dich bet ich zuversichtlich an, du bist das Heil der Einder, du hast die Handschrift abgetan, und wir sind hottes Kinder. Ich denk an deines Leidens Macht und in dein Wort: Es ist vollbracht! Du hast mein Heil ver⸗ 14 der dich erkauft, von ganzem Herzen leben. „Einst feiern wir das große Abendmahl bei dir. rrr——.— 2¹⁰ Abendmahlslieder dienet, du 25 für mich dich dargestellt, Gott war in dis und hät die Welt in dir mit sich versühnet. 3. So freue dich, mein Herz, in mir! Er tilget dent Sünden und läßt an seiner Tafel hier dich Gnad u Gnade finden. Du rufst, und er erhört dich schon, spihh liebreich: Sei getrost, mein Sohn, die Schuld ist dir un gesben zun n Toi geben, du bist in meinen Tod getauft und du wirst Aerben da⸗ be i 4. Dein ist das Glück der Seligkeit, bewahr es hier in Seroen, 3 6 Glauben und laß durch keine Sicherheit dir deine Kun Wieu⸗e. daß un rauben! Sieh, ich vereine mich mit dir, ich bin der M stoch, bleib an mir, so wirst du Früchte bringen. Ich— dir, ich stärke dich, und durch die Liebe gegen mich W i⸗sonl Herr. dir der Sieg gelingen. 5 sonl Herr. 5. Ja, Herr, mein Glück ist dein Gebot, ich will es ul 0 1s0 erfülen und bitte dich durch deinen Tod um Krast iesonl Herr. meinem Willen. Laß mich von nun an würdig sein, ganzes Herz dir, Herr, zu weihn und deinen Tod Asz preisen. Laß mich den Ernst der Heiligung durch an Dei wahre Besserung mir und der Welt beweisen! den Chr. F. Gellert g. 1715 ANu 2.daß dein 5 220. Mel.: Wachet auf, ruft uns die Stimme.(Siehe Nt. d.der uns ge Herr du wallst uns vorbereiten zu deines Mahles Gu keiten, sei mitten unter uns, o Gott! Laß uns, Lebe— zu empfahen, mit glaubensvollem Herzen nahen n Iham. und da sprich uns los von Sünd und Tod! Wir sind, 0 Jesu, deih 2 t und b dein laß uns ewig sein! Amen, Amen! Anbetung dill Maß, das de dei⸗et, der ung Bu⸗te: das gil —— Nach Fr. Gottl. Klopstock g. 1724 4 16=————.— — Nach dem Abendmahle.—— Eigene Melodie. Wittenberg 134fI. Herr, aus al ———— Gott ist wor 221. A und Ci Gott sei ge⸗lo ⸗ bet und ge⸗be⸗ne 0 mit sei⸗ nem Flei ⸗sche und mit sei⸗nen 222. Ma 2./ Den beil⸗gen Leib hat er für uns ge IE wohl haf Nicht größ⸗re Gü⸗ te konn⸗te er um Gast, 0 m 3. Gott geb uns al ⸗len sei⸗ ner Gna⸗de[kreud und Rast. in rech⸗ter Lieb und brü⸗ der ⸗l⸗ cn Rh o Liebmal Abendmahlslieder 211 dich Gnad u de Riaber be 101 t sch ad Udei⸗et, der uns sel ⸗ber hat ge⸗spei⸗set u8 it dir n[aölu⸗te: das gib uns. Herr Gott, zu gu ⸗tel 5n wunsEer zum Tod, daß wir da⸗durch le⸗ ben.) Knri⸗e⸗ n. schenKen, da⸗bei wir sein solln ge⸗ den⸗ken. ahr es hinlSe⸗gen, daß wir gehn auf sei⸗ nen We⸗gen r es hier us r r deine KmITreu⸗e. daß uns die Speis nicht ge⸗ reu⸗ e. bin de——— TETSTSTSS gen mich Wüsse⸗ i⸗sonl Herr, durch dei⸗nen hei⸗ligen Ceich⸗ nam. ich will estullk: i⸗sonl Herr, dein Lieb so groß dich gwungen hat. um Krastasze iesonl Herr, dein hei ⸗lig Geist uns nimmer laß. dig sein, mun 1018 Tod——....— Renn Ider von dei ⸗ ner Mut ⸗ ter Ma ⸗-ri ⸗ a g. 1715 UH L.daß dein Blut an uns. groß Wun ⸗ der.— der uns geb zu hal ⸗ ten rech te.. (Siehe Rr. Mahles Sall——.—— 3— + + 5 uns, Lebell:— 2—5 2—— 2 nahen us 1 kam, und das bei ⸗ li ⸗ ge Blut hilf uns. 2— In t und be⸗ zahlt“ uns ⸗re Schuld. daß uns dir ung du g Maß, daz dein arm Chri⸗ sten ⸗heit leb in . 1724 1 150: SISII —.— 2 ö•:.....—. — +X 2— J— 2—— 28* Wittenberg 53lI. Herr, aus al ⸗ ler Notl 2 Golt ist worden hold. 3—— Iried und Ei ⸗ nig ⸗heit. ge⸗ be⸗ mit sei⸗nen für uns gejg Hie wohl hast du gelabet, o liebster Jesu, deinen te er um[O Gast, ja mich so reich begabet, daß ich jetzt fühle Ky⸗ri⸗e⸗ le⸗ i⸗ son! Martin Luther g. 1483 1546. 232. Mel.: Nun lob, mein Seel, den Herren.(Siehe Nr. 277.) ier Gna⸗de[tend und Rast. O wundersame Speise, o süßer Lebens⸗ der ⸗li⸗ cher Alanh, o Liebmahl, das ich preise mit einem Lobgesang. 4 14 + 1 N E...— ——— —— 2* 4 —— densaal, daselbst hab ich berühret dein edlen Güter alhe Begier dich hast so tief gelaffen vom Himmelssaal hem zu mir? Du Schöpfer aller Dinge besuchest deinen Knechl 212 Abendmahlslieder ö indem es hat erquicket mein Leben, Herz und Mut; maf Geist der hat erblichet das allerhöchste Gut. 2. Du hast mich jetzt geführet, o Herr, in deinen On mal; da hast du mir gegeben umsonst und mildigsh das werte Brot zum Leben, das sehr erquicket mich v hast mir zugelassen, daß ich den Seelenwein im Glalln möchte fassen und dir vermählet sein. 3. Bei dir hab ich gegessen die Speise der Unsterblz keit; du hast mir vollgemessen den edlen Kelch, der n erfreut. Ach Gott, du hast erzeiget mir Armen sh Gunst, daß billig jetzt sich neiget mein Herz vor Lithe⸗ brunst. Du hast mich lassen schmecken das köstlich Himms⸗ brot, hinfort kann mich nicht schrecken Welt, Teuft Sünd und Tod. 4J. So lang ich leb auf Erden, o liebster Jesu, preis i dich, daß du mich lässest werden gesättigt von dir m durch dich. Du hast mich selbst getränket mit deinn teuren Blut und dich zu mir gelenket, o unvergleichlh Gut! Nun werd ich ja nicht sterben, weil mich gespeit hat der nimmer kann verderben, mein Trost, Schh Hülf und Rat. 5. Wie kann ichs aber fassen, Herr Jesu, daß du n ach hilf, daß ich dir bringe ein Herz, das fromm um recht, das gläubig dir vertraue, damit nach dieser Zeiti ja dein Antlitz schaue dort in der Ewigkeit. 6. Du bists, der ewig bleibet, ich aber bin dem Schatta gleich, den bald ein Wind vertreibet; Herr, ich bin am. und du bist reich. Du bist sehr groß von Güte, kein In recht gilt bei dir ich, sündhaft von Gemüte, kann fehl für und für. Doch hommest du hernieder und nimmst dih Bete an; was geb ich dir doch wieder, das dir gefallhh gann? 7. Ein Herz, durch Reu zerschlagen, ein Herz, das ganh zerknirschet ist, das, weiß ich, wird behagen, mein Hü land, dir zu jeder Frist. Du wirst es nicht verachten demnach ich emsig bin, nach deiner Gunst zu trachten denn billig wi nimm doch in Herr Gott, dur 8. Wohl mir, Lebenstrank: 1 Lob, Ehr und 2 ein eitler Tand Vaterland. Fa und Verdruß; lust überfluß. Mel.: Nun Eer⸗ den, 2. Wie hann getzen und dief 3. Wie soll Kranken gespe schenket? 4. Ich lobe! für deine Schle 5. Dir dank Freuden; dir goßnen Träne 6. Dir dank blieben; dir d Reich läßt erl ind Mut; mh ut. n deinen GOn n Güter alh⸗ und mildissh lichet miche n im Glaubn er Unsterbitt delch, der m Armen soch 3. vor Liebez tlich Himme Welt, Teust desu, preis von dir in mit deinen nvergleichlt mich gespeis Trost, Schth „daß du äm elssaal hennt einen Knechll fromm ush dieser Zeiti dem Schattun ich bin arn, ite, Rein An kann fehllh nimmst dich dir gefalla erz, das galh , mein Hel st. verachten, zu trachten. Abendmahlslieder 213 nimm doch in Gnaden hin das Opfer meiner Zungen, denn billig wird jetzund dein teurer Ruhm besungen, Herr Gott, durch meinen Mund. g. Wohl mir, ich bin versehen mit Himmelsspeis und Lebenstrank; nun will ich rüstig stehen, zu singen dir Lob, Ehr und Dank. Fahr hin, du Weltgetümmel, du bist ein eitler Tand, ich seufze nach dem Himmel, dem rechten Vaterland. Fahr hin, dort werd ich leben ohn Unglüch und Verdruß; mein Gott, du wirst mir geben der Wohl⸗ lust überfluß. ö Johann Rist g. 1607 f 1667. Mel.: Nun laßt uns Dott dem Herren. Rikolaus Selnecer 1587. I— +— ——.— 4. „E— 2.————————.— O Le⸗ su mei⸗ ne Won⸗ ne, du * —. + 1— 4 + I I +— 2— 1 III RI 0 mei ⸗ner See ⸗le Son⸗ ne. du Freund⸗lich⸗ster auf *— N 2—— E—— —— E— + +. dank ⸗ bar wer ⸗den!l Er ⸗den, las mich dir 2. Wie kann ich gnugsam schätzen dies himmelsüß Er⸗ getzen und diese teuren Gaben, die uns gestärket haben? 3. Wie soll ich dir es danken, o Herr, daß du mich Kranken gespeiset und getränket, ja selbst dich mir ge⸗ schenket? 4. Ich lobe dich von Herzen für alle deine Schmerzen, für deine Schläg und Wunden, der du so viel empfunden. 5. Dir dank ich für dein Leiden, den Ursprung meiner Freuden; dir dank ich für dein Sehnen und heiß ver⸗ goßnen Tränen. 6. Dir dank ich für dein Lieben, das standhaft ist ge⸗ blieben; dir dank ich für dein Sterben, das mich dein Reich läßt erben. i Abendmahlslieder 7. Jetzt schmecht mein Gemüte dein übergroße Güte; dies teure Pfand der Gnaden tilgt allen meinen Schaden. 8. Herr, laß michs nicht vergessen, daß du mir zuge⸗ messen die kräftge Himmelspeise, wofür mein Herz dich preise. 9. Du wollest ja die Sünde, die ich annoch empfinde, aus meinem Fleische treiben und kräftig in mir bleiben. 10. Nun bin ich losgezählet von Sünden und vermählet mit dir, mein liebstes Leben. Was kannst du Werters geben? 11. Laß, Schönster, meine Seele doch stets in dieser Höhle des Leibes mit Verlangen an deiner Liebe hangenl 12. Laß mich die Sünde meiden, laß mich geduldig leiden, laß mich mit Andacht beten und von der Well abtreten! ö ö 13. Nun kann ich nicht verderben; sterben und freudig auferstehen, o Jesu, dich zu sehen. ö Johann Rist g. 1607 4 1667. ö x ö 2 4* 224.. S— Danh. Je⸗ su, dir! Ach sind wirs wert, daß Erst bis zum Tod am Kreuz uns liebst, nun Zr—— so viel Heil uns wi⸗ der⸗fährt, du mn⸗ so solch ein Pfand der Lieb uns gibst, ach dich so ganz ———.—.————— ee I— ge⸗den⸗kestꝰ 27. H6 19 1 uns schen Kestꝰ Heil uns! Heil uns! Wir emp⸗fin⸗den, rein vo — + .—5—— 2.—— x 2 x — drauf will ich selg Philipp Nikolai 1500. Vor der 9 225. Mel. u deinen Fü mich! Du bi erretten kann; doch mein Ver 2. Mein Tro meine Seele h mache mein V gebner Schuld, 3. Berühreen wandt. Dein sei meiner Se auch wenn ich 4. Wenns m gesu Christ; so Fesum schlaf i mit mir an Le oße Güte; n Schaden. mir zuge⸗ Herz dich empfinde, ir bleiben. vermählet . Werters in dieser e hangenn geduldig der Well Iich selig zu sehen. 07 17 1667. Nikolai 1590. wert, da liebst, nun —— 10 so o ganz —— ————— rein von schie⸗den. 5 Abendmahlslieder 3 215 Vor der Abendmahlsfeier eines Kranken 225. Mel.: Vater unser im Himmetreich.(Siehe Nr. 235. ˙⁰ deinen Füßen liege ich, mein Jesu blicke doch auf mich! Du bist der Arzt und Wundermann, der allezeit erretten kann; drum, bin ich gleich von Hülfe bloß, so ist doch mein Vertrauen groß. 5 2. Mein Trost und meines Herzens Teil, mach erstlich meine Seele heil, besprenge sie mit deinem Blut und mache mein Verbrechen gut, und dann gib, nach ver⸗ gebner Schuld, bei meiner Schwachheit auch Geduld! g. Berühre mich mit deiner Hand, die so viel Böses ab⸗ gewandt. Dein Leib mich speise, da ich krank, dein Blut sei meiner Seele Trank! Ich will, wie Lazarus, allein, auch wenn ich kranh, der Deine sein. 4. Wenns meiner Seele selig ist, so heile mich, Herr gesu Christ; soll sterben aber besser sein, wohl mir, auf Zesum schlaf ich ein. Mach du es, Jesu, durch dein Blut mit mir an Leib und Seele gut! ö Christ. Heinr. Zeibich g. 1677 4 1748. IRIIRR 216„ ö C. Lieder vom chlistlichen Leben 227. §́PP— Naun von ur tat, auf do XVI. Buß⸗ und Beichtlieder oannaran 107 arm ö Eigene Melodie. Spangenberg 156 9 6 Christe das 4 10 6 2.—..D.....— Blute.. ö ö 226. 3. Erhör uns e O Ba ⸗ter, all⸗ mäch⸗ti ⸗ ger Gott. edörfer aller — n Gen .—...—. 0—.. 5—aer 581 Hei 5. Erhör uns 1 zu dir 1013 36 in der Not: Durch deine ö Heis, du einge E—2— — f——.—.—. + EiD — ö ö— ö 6. So wahr orobe Barm⸗her⸗ zig⸗ keit er⸗barm dich ü ⸗ ber unsl nicht den 2 Tod ——.——.————— Uud lebe. Ame ö 2..———————.—..— . Chri⸗ste wollst uns er⸗ hö⸗ren, für uns bist du ge/ Eigene Me ———— 2 0 ä—. 228. n e I 0 2 e bo ⸗ren von Ma⸗ri⸗ a. Er⸗barm dich 1= ber une! d ö 2—7—— 7—D— 2——. 5 Ver⸗ gib uns all uns⸗ re Sün⸗de, hilf uns in der letz⸗ ten ——— 33....... Gott, er ⸗.hör Sam⸗ De, für uns bist du ge⸗stor⸗ben. Er⸗barm dich T ber unsol mei⸗ner Bit ii 5 O 365658 Geist, wollst uns 5655 dich all⸗zeit herz⸗lich zu lie⸗ben I— 4 ö———* 661— willst das se Id nach deiem Willen zu le⸗ben. Er⸗barm dich u ber uns! ö „ Altlir.— 8 i N. 4.. 3— kirchlich eutsch durch J 15 g. 1484 4 155 de⸗-tan eben mngenberg 155 2——.— —— ger Gott, — Durch dein — l ö nicht den Tod des Sünders, sondern daß er sich bekehre ber unsl — u ge⸗ ber uns! ——— er letz⸗ ten * ber unsl 4 zu lie⸗ben ber uns! 84 4 1550, 228.K—.— Buß⸗ und Beichtlieder Eigene Melodie. imm von uns, Herre Gott, all unsre Sünd und Misse⸗ tat, auf daß wir mit rechtem Glauben und reinem erzen in deinem Dienst erfunden werden. 2. Erbarm dich, erbarm dich, erharm dich deines Volhs, 0 Christe, das du erlöset hast mit deinem teuren, heilgen Blute. 3. Erhör uns, erhör uns, erhöre unsre Bitt, Gott Vater, Schöpfer aller Dinge, hilf uns und sei uns gnädig! 4. Erhör uns, erhör uns, erhöre unsre Bitt, o Christe, aller Welt Heiland, bitt für uns und sei uns gnädig! 5. Erhör uns, erhör uns, erhöre unsre Bitt, Gott heilger Geist, du einger Tröster, erleucht uns und sei uns gnädig! (Chor) t Gott der Herre, 227. 6. So wahr ich lebe, sprich ich will und lebe. Amen. Altkirchlich. Psalm 130. Eigene Melodie. Mel. 1. Wittenberg 1524. Aus tie⸗ fer Not schrei ich zu dir. Herr dein gnä⸗dig Oh⸗ren kehr zu mir und ů ⁰u. ½. 1 Gott, er ⸗ hör mein Ru ⸗ fen. 1—0 Deim so du mei⸗ ner Bitt sie öffy⸗ .—.—.—.... ———— 5 willst das se ⸗ hen an, was Sünd und Un ⸗recht — blei⸗ benꝰ it ge⸗ tan, wer kann, Herr, vor dir ———— Israel erlösen wird aus f rr— Buß⸗ und Beichtlieder Mei. 2. oder Strahbutg 1925.f ————.— ö SSPSISSSIIII Aus tie⸗fer Not schrei ich zu 2 ö fe dir, Herr Gott, er⸗ dein gnä⸗dig Oh ren kehr zu mi mir und mei⸗ner E N— * 1 1 eex — I Mil ů————— 5, ö— hör mein. Ru ⸗sen 57 0 Ditt sie„5i 1.0. Denn so du willst/ das —————.—.——— 7— 7 se ⸗ hen an. was Sünd und Un ⸗ recht ist ————.—— 3333 ——————— tan, wer kann., Herr, vor dir blei 2 benꝰ 2. Bei dir gilt nichts denn Gnad und Gunst, die Sünde zu vergeben; es ist doch unser Tun umsonst auch in dem besten Leben. Vor dir niemand sich rühmen kann, des muß dich fürchten jedermann und deiner Gnade leben. 3. Darum auf Gott will hoffen ich, auf mein Verdienst nicht bauen; auf ihn mein Herz soll lassen sich und seinen Güte trauen. die mir zusagt sein wertes Wort. Das ist mein Trost und treuer Hort, des will ich allzeit harren. 4. Und ob es währt bis in die Nacht und wieder an den Morgen, doch soll mein Herz an Gottes Macht ver⸗ zweifeln nicht, noch sorgen. So tu Israel rechter Art, der aus dem Geist erzeuget ward, und 5. Ob bei uns ist der Sünden viel, bei Gott ist viel mehr Gnade; sein Hand zu helfen hat hein Ziel, wie groß auch sei der Schade. Er ist allein der gute seinen Sünden allen. Die Litanei. Wechselgesang zwischen dem Chor loder Geistlichen) und der Gemeinde. Eigene Melodie. —— 9ä. — Hirt, der Martin Luther g. 1483 4 1546, Heerr Gott Sohn, d seines Gottes harrey Martin Luther 1540,. 220.— Ky ⸗ ri ⸗e, e• Herr Gott Va⸗t Her Gott hei⸗ Sei uns gnä⸗d Sei uns gnä⸗d —HU—— Vor al⸗len Sün vor al⸗lem Irr vor al⸗lem U ) Die Antwort weder nach jeder Vor allen Vor allem Vor allen oder aber nur ne FJalle singt der 6 note und gebrar lezten Zeile vor! Vor allen vor allem. vor gl ⸗ traßburg 155. — 1— r Gott, er⸗ mei⸗ner —— — villst/ das bens die Sünde uch in dem kann, des de leben. 1 Verdienst und seiner rt. Das ist eit harren. wieder an Macht ver⸗ er Art, der ttes harrel“ ott ist viel Ziel, wie e Hirt, der 483 4 1546. 282* Buß⸗ und Beichtlieder —————— Chri ⸗ ste, e ⸗ le⸗ i ⸗son! —.——*— i. ——*— Kyh ri e, e ⸗ le⸗ i son! .6— Laun—‚‚‚‚‚‚.— Chri ⸗ ste, er ⸗ hö ⸗ re unos! SSSIIII— IIIIIIIIII...— Herr Gott Va⸗ ter im Him⸗mel, er⸗barm dich ü⸗ber uns! +. Herr Gott Sohn, der Welt Hei⸗land, er⸗barm dich ü⸗ber uns! Herr Gott hei ⸗li⸗ ger— Geist, er⸗barm dich ü⸗ber uns! —————————..—.—. Sei uns gnä⸗ dig, ver⸗schon uns, lie⸗ber Her⸗re Sott! Sei uns gnä⸗ dig,— hilf uns, lie⸗ ber Her⸗ re Gott! 3) IFIFIFIFIFIFIFFUFIFIF—————FFFFFFFFFFFF————3—— Vor al⸗len Sün⸗den, vor al⸗lem Irr ⸗ sal, vor al⸗lem U⸗ bel“ be⸗hüt uns, lie ⸗ber Her⸗re Sott! ) Die Antwort der Gemeinde(rechte Zeilen) erfolgt weiterhin ent⸗ weder nach jeder Zeile des Chores(linne Zeilen), also z. B. Vor allen Sünden— behüt uns, lieber Herre Gott! Bor allem Irrsal— behüt uns, lieber Herre Gott! Vor allem Ubel— behüt uns, lieber Herre Gott! oder aber nur nach den mit einem“ bezeichneten Stellen. Im letzten Falle singt der Chor alle voraufgehenden Zeilen auf der Anfangs⸗ note und gebraucht die Schlußnoten der Zeile nur in der jeweils legten Zeile vor dem“, also z. B. 2 2*+* ⁴——3— + 2— Vor allen Sünden, vor allem Irrsal, vor gl— lem u⸗bel be ⸗ hüt uns Vor Ha⸗gel und Un⸗ge⸗wit ⸗ ter In, uns⸗ rer 2²⁰ Buß⸗ und Beichtlieder Vor des Teu⸗fels Trug und List be⸗hüt uns, lie⸗ber Her⸗re Golll Vor bö ⸗ sem, schnel⸗len Tod Vor Pe⸗sti⸗lenz und teu⸗rer Zeitꝰ Vor Krieg und Blutver⸗gie⸗gen Vor Aufruhr und Zwietracht Vor Feu⸗er und Was⸗sers ⸗ not Vor dem e⸗wi⸗gen— Todꝰ —F πάκ;—ñ——————— Durch deine hei⸗lige— Ge⸗burt hilf uns, lie⸗ber Her⸗re Goti. Durch deinen To⸗deskampf ö und bluti⸗gen— Schweiß — und Tod Durch dein Kreuz Durch dein hei⸗ liges Auferstehn und Sim⸗mel⸗fahrl⸗ letz ten Rot Am jüngsten— Ge⸗ richtꝰ Wir ar⸗ men Sün⸗ der bit ⸗ ten: —HIHIIIIIIIIe Du wol⸗lest uns er⸗hö⸗ren, lie⸗ber Her⸗re Golll und deine heilige Ule ihre Diener, Wäi samen Alen Rotten und A Alle Irrigen und Ve Hen Satan unter un Treue Arbeiter in de Aanen Geist und K Alen Betrübten und Alen Völkern Fri Und sie durch rech Uusere Schule und Alen, so in Not un Alen Schwangeren Aler Kinder und Hr Alle unschuldig Gefan Ale Witwen und 2 Uer Menschen dich lusern Feinden, Ve e Früchte auf d Ullasere Deiche, Dämm (ür Gemeinden, lund dieses Bergwerk (ür die Gemeinde d uns gnädiglich Her⸗re Golll — Herre Golll r⸗re Goitl Buß⸗ und Beichtlieder und deine heilige Brh Kirche regieren Ale ihre Diener, Wüchter und Hirten im heil⸗ samen Wort und heiligen Leben. Alen Rotten und Ärgernis Ulle Irrigen und Verführten wie Hen Satan unter unsere Fü Treue Arbeiter in deine Ern 8 einen Geist und Kraft zum Wor Ulen Betrübten und Blöden helfen und Alen Völkern Frieden und Ein⸗ Uund sie durch rechte Obrigkeit leiten msere Schule und Gemeinde segnen und Alen, so in Not und Gefahr sind, mit Hülse Allen Schwangeren und Wrht a fröhliche Frucht und Gedei⸗ Uler Kinder und Kranken pflegen Ale unschuldig Gefangenen los und le 07 Ale Witwen und Waisen verteidigen und Uur Menschen dich hsern Feinden, Verfolgern und Lästerern ö vergeben und sie W Früchte auf dem Lande geben und Ulsere Deiche, Dämme und Schleusen in deine gnädige Ob⸗ für Gemeinden, welche am Wasser wohnen) lund dieses Bergwerk gnädiglich erhalten kür die Gemeinden am Harz) udd uns gnädiglich und füh ⸗ ren, Antwort der Gemeinde für den folgenden Teil unten. ⸗hal⸗ ten,“ sen weh⸗ren, der⸗ brin ⸗gen, ße tre ⸗ ten,“ te sen ⸗ den, te ge⸗ ben, sie trö⸗ sten,“ tracht ge⸗ ben, und schüt⸗ zen, ⸗hü⸗ ten,ꝰ ⸗schei⸗ nen, hen ge⸗ ben, und war ⸗ ten, dig las ⸗ sen, er⸗sor ⸗gen,“ ⸗bar⸗ men, be⸗ keh ⸗ ren, be⸗ wah⸗ ren, hut neh⸗ men,] und seg ⸗ er ⸗hör uns, lie ber Her⸗re Sott! 222 Buß⸗ und Beichtlieder ............‚.‚..TTIT‚‚‚..‚.......... O Je ⸗su Christ, Got ⸗ tes Sohn, ——...D‚....— 2— er ⸗ hör uns, lie ⸗ber Her⸗re ha⸗tur und We⸗ sht konn⸗ten gne O du Sot ⸗tes⸗lamm, das der Welt Sün⸗de trägt, O du Sot ⸗tes⸗lamm, das der Welt Sün⸗-de trägt, O du Got⸗tes⸗lamm, das der Welt Sün ⸗de trägt, — AI——x'x'xͤ—'x'pxp'x—— ö Rat x 1————— Nera be⸗zwan 11————————— er ⸗ barm dich ü ⸗ ber usl e barn dh— ber uinsn allen bracht . ver leih uns ste ⸗ten Mlsuch Gott sollt ge Uhron, in dem wir . Wie uns nun Herhöhnet, also ha herfohnet; und wie ds gestorben, al 000 Auns war verdorbe ———— So er uns d ö Heind noch waren töt, gen Himm' — Zund Pein erlöst, —————— llters Wort: we ö Chri ⸗ste, e le i sn 5. Er ist der W hnd das Leben, d ö uns hat gegeben 0 Chor und Gemeinde: Iin sest sollen gla 2 ö Pualt aus seine 2—— 2 äII Der Mensch Ky ⸗-ri⸗e, e⸗ le⸗i⸗ son! A um sich noch ferne, 90 I Alicht bei Gott der Altkirchlich.— Deutsch durch Martin Luther g. 1483 116. 0 Buß⸗ und Beichtlieder 223 eigene Melodie. 4 4 4 2— 1 —. Durch A⸗ dams Jall ist ganz · ver⸗derbt mensch⸗lich das⸗selb Gift ist auf uns ge⸗erbt. daß wir ⁊... .—— r Her⸗ue HAH IS.———— sa⸗tur und nel en 3 zot⸗tes Tros ms er⸗ Womzen ne⸗sen ohn Got⸗tes Trost, der uns er —. S— 4.—n —22=— 7— 2 ö— trägt, x 8 rü i bat von dem oro⸗ben Scha⸗den, dar⸗ ein die Schlang trägt, trägt, DSIIIIII.......—— + ——— 2 5— — ra be⸗zwang. Gotts Zorn auf sich zu la⸗den. ———* 55 ber m2 Weil denn die Schlang Eva hat bracht, daß sie ist ber un Ichefallen von Gottes Wort, das sie veracht, dadurch sie „ ten S Uns allen bracht hat den Tod, so war ja not, daß uns luch Gott sollt geben sein lieben Sohn, der Gnaden Hron, in dem wir möchten leben. 3. Wie uns nun hat ein fremde Schuld in Adam all 44 Puböhnet, also hat uns ein fremde Huld in Christo all re lersöhnet, und wie wir all durch Adams Fall sind ewigs ö ö ods gestorben, also hat Gott durch Christi Tod verneut, Juns war verdorben. 260 er uns denn sein Sohn geschenkt, da wir sein i ⸗sun eind noch waren, der für uns ist ans Kreuz gehenkt, etöt, gen Himm'l gefahren, dadurch wir sein von Tod And Pein erlöst, so wir vertraun auf diesen Hort, des — loters Wort: wem wollt vor Sterben grauen? i„hun. Er ist der Weg, das Licht, die Pfort, die Wahrheit nd das Leben, des Vaters Rat und ewigs Wort, den er us hat gegeben zu einem Schutz, daß wir mit Trutz an In sest sollen glauben; darum uns bald kein Macht noch Pwalt aus seiner Hand wird rauben. Der Mensch ist gottlos und verflucht, sein Heil ist um suc noch ferne, der Trost bei einem Menschen sucht und icht bei Gott dem Herren; denn wer sich will ein andres DEEEEENENNNNN 2²⁴ Buß⸗ und Beichtlieder Ziel ohn diesen Tröster stecken, den mag gar badd A Teufels G'walt mit seiner List erschreckhen. 7. Wer hofft auf Gott und dem vertraut, wird mhmg mehr zuschanden; denn wer auf diesen Felsen baut;: ihm gleich geht zuhanden viel Unfalls hie, hab i0 4 nie den Menschen sehen fallen, der sich verläßt auf HGalh— Trost; er hilft sei'n Gläub'gen allen. Hülf noch? Rat. O 8. Ich bitt, o Herr, aus Herzensgrund, du wollst A von mir nehmen dein heilges Wort aus meinem M so wird mich nicht beschämen mein Sünd und 6 denn in dein Huld setz ich all mein Vertrauen; we nun fest darauf verläßt, der wird den Tod nicht s 9. Mein'n Füßen ist dein heilges Wort ein R nah und ferne, ein Licht, das mir den Weg weist rafen Linderu so dieser Morgensterne in uns aufgeht, so bald ve 4 Die du ver der Mensch die hohen Gaben, die Gottes Geist dul bitten dich im N verheißt, die Hoffnung darauf haben. Hal Kund Fürsp Lazarus Spengler g. 1479 5. Drum kom Wel. Pus tiefer Not schrei ich zu'dir(Mel. 11. Witenbenl Ge —.— 6. Sieh nicht 0 281. ů fi Not laßl— Gul u s Gnade los, Aiis tie⸗ fer ot la uns zu bit⸗ ten, daß er durch sei ⸗ne Gnad u 527. guf danu wil⸗sen nicht. wo —————— .— 2. So ist dies emein nd 90 rAngst und N g. Und heben uund Schmer E I. E reude danken —— U‚‚...— allzeit preise —.— 6—————3—— gan⸗ zem Her⸗zen schrei ⸗ en, ö 234. Mel.: woll vom U⸗ bel frei een ch Gott, ich Mein Herz Sinn; ich ke nd schwer, sie ———— Sünd und Mis⸗ se=tat. die un ⸗ ser Sah ..-D..—..—— ———— 2 2— gen hat. uns vä⸗ ler ⸗ lich ver ⸗ zei ⸗ lorn; ich kann! Und sprechen: Vater, sieh doch an uns Armen in schn, 11— schäm Clenden, sehr übel haben' wir getan mit Herzen, Muhl zu stehn. und Händen; verleih uns, daß wir Buße tun und die MH 3. Run sollt ie Christo, deinem Sohn, zur Seligkeit vollenden.„f sein Verdier III f1 1— —. 8— — 2 * ——— — ag gar bll H... —— +— 3* n. ö„Hre en,muierutenwrle=rtnnrie;᷑ ir, vnir= ei.: v ut wi ů„ 5* el 10 dnne wss⸗sen nicht, wo aus noch ein. und fin⸗den we⸗ der 05 5b batt g 60— hie, hab ihUEEEEEEEEEE E———— H Iaßt auf N E iiiiEE EE Hulf noch Rat, ob svir gleich sor⸗oen früh und spat. „du wollst ug ö meinem Mul 2. So ist dies unser Trost allein, daß wir zusammen ind und Shl iusgemein anrufen dich, o treuer Gott, um Rettung aus trauen; werf der Angst und Not, od nicht schu g. Und heben unsor Aug und Herz zu dir in wahrer ort ein Luh gen und Schmerz und flehen um Begnadigung und aller Weg weist i Elrafen Linderung. ö ö so bald veni 4. Die du verheißest gnädiglich all denen, die drum tes Geist dall bitten dich im Namen deins Sohns Jesu Christ, der unser heil und Fürsprech ist. ö er g. 1479 5. Drum hommen wir, o Herre Gott, und klagen dir Wiitenhen u Uunsre Not, weil wir jetzt stehn verlassen gar in großer Rübsal und Gefahr. — 6 Sieh nicht an unsre Sünde groß, sprich uns davon 6 aus Gnade los, steh uns in unserm Elend bei, mach uns ne Gucd un allen Plagen srei, . Auf daß von Herzen können wir nachmals mit eude danken dir, gehorsam sein nach deinem Wort, —.— allzeit preisen hie und dort. Paul Eber g. 1511 1 1569. „ 4 +* und al⸗H 234. Mel.: Herzlich tut mich verlangen.(Siehe Nr. 582.) Icch Gott, ich muß dirs klagen, daß ich so elend bin: eRein Herz will mir verzagen, mein Sünd liegt mir Uin Sinn; ich kann ihr nicht vergessen, sie ist zu groß ser Fleisch huund schwer, sie hat mich ganz besessen, sie kränkt und guält mich sehr. 2 In Sünd bin ich empfangen, in Sünden auch ge⸗ born, viel Sünd hab ich begangen, darum bin ich ver⸗ rn; ich kann nicht freudig werden, den Himmel anzu⸗ ns Armen U sehn, und schäme mich, auf Erden vor dir, mein Gott, Herzen, Ma zu stehn. tun und die A 3. Run sollt ich ja vertrauen dein'm Sohne Jesu Christ, enden.—auf sein Verdienst fest bauen, weil er mein Fürsprach ist; —.—.. für mich mit sein'm Blute bezahlt dein lieber Sohn; 1 ———————* 228 Buß⸗ und Beichtliedde doch schreckt mich mein Gewissen, das zweifelt immettus I1. Zuletzt laf und spricht, dich werd verdrießen, daß ich die Sünd nul und nimm aus spar. Dafür will ich ö bwirst mir Gnad 4. Ich wollt auch herzlich gerne bessern das Leben neyy Hannoꝛ mit Werk, Wort und Geberden fromm und gehorsu sein; ich kanns so nicht vollbringen, wie ichs oft hab be Mel.: Vater dacht, ich laß mich davon dringen durch Satans List Macht. ö 255. 5. Was soll ich nun denn machen? Wie kann ich WI 3 bestehn? Ich fall der Höll in Rachen, wenn ich dir u entgehn. Herr, zu dir komm ich wieder und such Bamp 1.. ich falle vor dir nieder, mein Sünde ist shwe⸗re Straf un — 6. Du hast dein Sohn gegeben für aller Mensch Sünd, daß jedermann sollt leben, der an ihn glaubu— 2—Z— könnt. Will gleich mein Herz nicht trauen, so glaubei zahl ver⸗die n dennoch fest, hilf du meinem Unglauben, dein Hülfe ö die best.——— 7. Ich bin nicht wert der Güte, die du an mir getan, d und Eeue rer ² darf es doch notwendig und glaub dem Worte dein, d62 Erbarm d mir zusagt beständig: Wer glaubt, wird selig sein. und nicht das? 1 wol 8. So wahr, als ich selbst lebe, sprichst du, mein Hen Eel dergehn. und Gott, ungern ich übergebe den Sünder in den Td. 3. Ach Herr ich will, daß er umkehre und ewig leb bei mir. Darnn Rettung uns e komm ich, mein Herre, ich komm wieder zu dir. ind straf uns n 9. Mit deinem heilgen Geiste den schwachen Glauben] Güte 6 W mehr, mir Hülf/ und Beistand leiste zu deines Namens 4. Geder EChr! Leit mich auf deinem Stege, vor aller Sünd undheilgen Wunde Schand, vor Teufels Strick und Wege bewahr mich dei dahlung und ö Hand. deit un⸗ ö 55. Leit uns 10, Segne mein Leib und Leben, auch mein Beruf und[Stadt und La⸗ Werk, was du mir hast gegeben, behüt durch deine Stätt![hüt vor Teufel Erhör o Herr, mein Schreien und mein furchtsames Won, lein, auf daß daß ich mich dein kann freuen, verachten Satans Modd, F Buß⸗ und Beichtlieder 2209 seifelt immetul I1. Zuletzt laß mich abscheiden mit einem selgen End die Sünd n und nimm aus diesem Leiden mein Seel in deine Händ! Dafür will ich dich preisen mit steter Dankbarhkeit; du as Leben nan wirst mir Gnad erweisen und helsn in Ewigkheit. 255 AR Hannov. Gsb. 1646. Nach einem älteren Liede 1582. und gehorses ö 8 oft hab EI Mel.: Vater unser im Zimmekreich. Leipzig 1539. atans List u I 35. KK — +* 5— 2— 1 ö kann ich uy Rimm von uns, Herr, du treu⸗er Gott. die 18 c0 d WII ö id such Baml E 9—.——————— Salse— ii————— Sünde ist mil 2r.— Uhwe⸗re Straf und gro⸗ze Not, die wir mit Sün⸗den oh⸗ne ler Mensch———— „ NE 2 2— ihn glaubal—————8——— ö „so glaub Zahl ver⸗die⸗net ha⸗ben all⸗ zu⸗mal. Be⸗ hüt vor Krieg dein Hülsen. ö ů 1————— N ö—— 2— 1 1— nir getan, d 5 der Sohn; be Hzrte dein, daf lig sein. und teu⸗rer Zeit, vor Seu⸗ chen. Feur und gro⸗hem Leid! 2. Erbarm dich deiner bösen Knecht, wir bitten Gnad und nicht das Recht; denn so du, Herr, den rechten Lohn u, mein Heu Us geben wolltst nach unserm Tun, so müßt die ganze in den Tod. Velt vergehn, und hönnt kein Mensch vor dir bestehn. mir. Darun!. 3. Ach Herr Gott, durch die Treue dein mit Trost und dir. Rettung uns erschein! Beweis an uns dein große Gnad und straf uns nicht auf frischer Tat, wohn uns mit deiner hen Glauben] Güte bei, dein Zorn und Grimm fern von uns sei! ö nes Namens4. Gedenk an deins Sohns bittern Tod, sieh an sein r Sünd und heilgen Wunden rot! Die sind ja für die ganze Welt die r mich dei[ Zahlung und das Lösegeld; des trösten wir uns allezeit Iuund hoffen auf Barmherzigheit. 5. Leit uns mit deiner rechten Hand und segne unsre u Beruf und[Stadt und Land; gib uns allzeit dein heiligs Wort, be⸗ deine Stärhlhüt vor Teufels List und Mord; verleih ein selig Stünde⸗ sames Wol lein, auf daß wir ewig bei dir sein. ö rtans Notd Martin Moller g. 1547 4 1606. — — Buß⸗ und Beichtlieder . 0 Herr, verg Mel.: Zerr Zesu Christ, lvillen und tu in du höchstes Sut... wir kommen. Dresden 1893,. fllen daß s ich m ——— Ehren leb mi ZZꝑpP‚PI‚ Eink mich Herr Je⸗ su Christ. du höch⸗stes Gut, bu s[enen Wunden. sieh doch, wie ich in mei⸗nem Mut mil[uener letzten St ———— ——* 7 5—* +* eenerer eewe,——.— llt, iin recht ler G E— Ulserwählten! runn⸗quell al⸗ ler Gna⸗ dem) ö ö Schmer⸗zen bin be⸗la⸗ den und in mir hab der + —2 EA + jů Niet. Mel.: Herslich l ——— ac ——— .———— 2——.— Pfei ⸗ le viel, die im Ge⸗ wis⸗ sen oh ⸗ne ——— 1 I + + 1• //———.— Ziel mich ar⸗ men Sün a der drük ⸗ken. „** 407 9 ö dir beug ich me 2. Erbarm dich mein in solcher Last, nimm sie aus ier und dort ve meinem Herzen, dieweil du sie gebüßet hast am Holz mit Todesschmerzen, auf daß ich nicht vor großem Weh in meinen Sünden untergeh und ewiglich verzage. 3. Fürwahr, wenn mir das kommet ein, was ich mein Tm⸗ Tag' begangen, so fällt mir auf das Herz ein Stein, und bin mit Furcht umfangen; ja ich weiß weder aus noch nichtihe müßte stracks verloren sein, wenn ich dein Work nicht hätte. ů 6 ich h 4. Aber dein heilsam Wort das macht mit seinem süßen n macht mich v Singen, daß mir das Herze wieder lacht und neu beginnt E zu springen; dieweil es alle Gnad verheißt denen, die—— mit zerknirschtem Geist zu dir, o Jesu, kommen. och⸗rer Reu u 5. Und weil ich denn in meinem Sinn, wie ich zuvor. geklaget, auch ein betrübter Sünder bin, den sein Ge⸗—...— wissen naget, und gerne möcht im Blute dein von Sün⸗ ten. — den abgewaschen sein, wie David‘) und Manasse,“?) aß. Herr Ie 6. So komm ich auch zu dir allhie in meiner Not ge⸗ . schritten und tu dich mit gebeugtem Knie von ganzem—..— Herzen bitten: Verzeihe mir doch gnädiglich, was ich mein Lebtag wider dich auf Erden hab begangen. banh ich dir, . 2* dannov. 2 Sam. 12, 13.“ Chron. 33, 13. 64 2— Dresden 1h. ———— 5 Sut, bu n Mut mit ö nir hab der ——— — 0 e rük⸗ ken. im sie aus n Holz mit m Weh in Buß⸗ und Beichtlieder ö 23¹ ½. O Herr, vergib, vergib mirs doch um deines Namens hillen und tu in mir das schwere Joch der übertretung illen, daß sich mein Herz zufrieden geb und dir hinfort Ehren leb mit kindlichem Gehorsam. . Stärk mich mit deinem Freudengeist, heil mich mit dinen Wunden, tröst mich mit deinem Todesschweiß in heiner letzten Stunden und nimm mich einst, wenn dirs äͤllt, im rechten Glauben von der Welt zu deinen luserwählten! Barthol. Ringwaldt g. 1530 4 1599. Mel.: Herzlich lieb hab ich dich, o Herr. Straßburg 1577. W. DI ꝗPꝗ‚P‚PꝗP‚P‚Pi‚i' üi‚‚iii‚iiiei‚‚ee V———— 222 2——..—.—0— E—.—.—— 2 1 + 3 Bor G richt. Herr Je⸗su. steh ich hie, zu⸗ ** Mein groß und vie⸗le Mis⸗se⸗ tat mich I..eeee SiSPi IPIPSꝑIPIPIPIPꝑPꝑPI FIEFIPRPIPIPI‚I‚I‚I‚I‚I‚I‚I‚I‚I‚I‚I..... dir beug ich meins Her⸗zens Hnie. kann mir selbst gar nicht ier und dort ver ⸗dam⸗met hat. Doch will ich nicht ver⸗ ge. 5 ich mein Stein, und r aus noch dein Wort nem süßen eu beginnt denen, die en. von Sün⸗ isse,ne) D oh⸗rer Reu und Buß an ich zuvor 31 3⁰. 1—5— 40*— on SS uz. Herr Je⸗ su Ehrist, des dank ich dir, des r Not ge⸗ uganzem 5 ich mein V 1 V 2 . EE——— 4 22— z ⸗ten. . Herr Je⸗ su Christ, dein Blut Kal⸗ a⸗ gen. ö — ———————— ö— 2——ᷣ—— 4 1 ———— 2F—5— D.—.—ß.————— dich gläub und dir fall zu ———.—— .—.——..: —— Jun ich dir, ich will mich bes⸗sern. hilf du mir! Hannov. Gsb. 1646. „Nach einem älteren Liede 1608. ———— e— 2 1——— — 1—— 1 1 — ——— 1 4 „ 232 Buß⸗ Eigene Melodie. und Beichtlieder Christoph Peter I. 238. e 25 Ach Gott und Herr. wie groß und schwer si 2————— 22 —), L... — 2—— mein 96 gang⸗ nen Sün⸗den! Da ist nie⸗mand, da ꝑ‚˖;‚:⸗˖:;:;:;;; ⸗. hel ⸗fen kann, in die⸗ ser Welt. zu fin ⸗ dell 2. Lief ich gleich weit zu dieser Zeit bis an der Val ihr Ende und wollt los sein des Elends mein, würd ih es doch nicht wenden. 3. Zu dir flieh ich, verstoß mich nicht, wie ichs wohl hab 10. Ehre sei nu Mammen! Ich z (aubt, wird seli Mel.: Later P .——— ö nicht t lieb des Sij verdienet. I Gott, zürn nicht, geh nicht ins G'richt, den 10 Will, das er Sohn hat mich versühnet. 4. Solls ja so sein, daß Straf und Pein auf Sünde folgen müssen, so fahr hie fort, nur schone dort und lah 295 hier wohl büßen! Gib, Herr, Geduld, vergiß die Schuld, gib ein 9 Borl am Herze, laß mich' a nicht, wies oft geschicht, mein Heil murrend verschetzen 6. Handle mit mir, wies dünket dir, durch dein Gnad will ichs leiden; wolist mich nur nicht dort ewiglich voß deiner Liebe scheiden! 7. Gleichwie sich fein ein Vögelein in hohle Bäum ver⸗ stecket, wenns trüb hergeht, die Luft unstät Menschen 928 Vieh erschrecket. 8. Also, Herr Christ, mein Zuflucht ist die Höhle deiner Wunden; wenn Sünd und Tod mich bracht in Not, hab ich mich drein gefunden. 9. Darin ich bleib; ob Seel und Leib⸗ hie von einandet scheiden, so werd ich dort bei dir, mein Hant sein in ewigen Freuden. Bos⸗ beit leh ⸗de 2. Dies Wortel in deiner Sünd! die Gott dir Zus Eid. O selig, den 3. Doch hüte d it noch wohl Z venn ich des hehren mich, Co 4. Wahr ists, Init Barmherzig sährt fort in sei nicht schont, dem 5. Gnad hat Aut und Tod, ristoph Peter II. —— und schwer sy je⸗mand, der — fin ⸗den. Buß⸗ und Beichtlieder 233 10. Ehre sei nun Gott Vater, Sohn und heilgem Geist sammen! Ich zweifle nicht, weil Christus spricht: Wer (laubt, wird selig. Amen. Str. 1—6 Rutilius.(2), g. 1550 4 1618. Str. 7—10 Joh. Groß(2) g. 1564 4 1654. Mel.: Vater unser im Himmelreich.„Leipzig 1539. *— So wahr ich le⸗ be, spricht dein Go E 5——— 200. EEE— 2—— 2— ⁷— V* tt, mir *— — PꝑPIꝑPIPI‚II..I....T — ———— ö an der Well ein, würd ih Unicht lieb des Sün⸗ders Tod, viel⸗mehr ist dies mein Wunsch chs wohl hahn— G'richt, dein mauf Sünde dort und laß= gib ein ge schicht, mein ) dein Gnad ewiglich von Bäum ver⸗ it Menschen zöhle deiner in Not, hab on einander ort, sein in +—* — + 12— 2 +—— Und Will, daz er von Sün⸗den hal⸗te still, von sei⸗ner —————2 ö N .———————— H 5.—— Bos⸗heit keh⸗de sich und le⸗ be mit mir e⸗ wig⸗lich. 2 Dies Wort bedenk, o Menschenhind, verzweifle nicht in deiner Sünd! Hier findest du Trost, Heil und Gnad, die Gott dir zugesaget hat, und zwar mit einem teuren kid. O selig, dem die Sünd ist leid! 3. Doch hüte dich vor Sicherheit, denk nicht: Zur Buß it noch wohl Zeit, ich will erst fröhlich sein auf Erd; benn ich des Lebens müde werd, alsdann will ich be⸗ lehren mich, Cott wird wohl mein erbarmen sich. 4. Wahr ists, Gott ist wohl stets bereit dem Sünder nit Barmherzigkeit, doch wer auf Gnade fündigt hin, shrt fort in seinem bösen Sinn und seiner Seele selbst hicht schont, dem wird mit Ungnad abgelohnt. 5. Cnad hat dir zugesaget Gott von wegen Christi 2909 Nut und Tod, zusagen hat er nicht gewollt, ob du bis *———— Mel.: Auf meinen lieben Gott. Johann 3 ermarn Schein 18— ö 9————— 55 ngar aus Teuf 240.————— 0. Darum al ———.— 23⁴ Buß⸗ und Beichtlieder 6. Ist meine ö 5 V 2 5 e f ir 0 morgen leben sollt. Daß du mußt sterben, ist dir hund wenn ich dein verborgen ist des Todes Stund. Ir sich zu di 6. Heut lebst du, heut behehre dich! Eh morgen kommh IWwürdet kanns ändern sich; wer heut ist frisch, gesund und un. Mir mang ist morgen krank, ja wohl gar tot. So du nun stirbst ohn mill ist alles m Buß, dein Seel und Leib dort brennen muß. mit ich überwin 7. Hilf, o Herr Jesu, hilf du mir, daß ich noch he g. Und wenn komm zu dir und Buße tu den Augenblick, eh mich dal darf ich doch nie schnelle Tod hinrück, auf daß ich heut und jederzeit ul dein Blut darf meiner Heimfahrt bin bereit. schweigen. ö 0 Joh. Heermann g. 1585 f 1½f9. Dein Blut. 15 daß auch ein Tr 7. +* etzt kann ich Wo soll ich flie⸗ hen hin, weil ich be⸗schwenn 900 erben, denn du e— luden IIISI‚I‚I‚I‚I‚I‚I‚I‚I‚I‚I‚I‚I‚I‚IIIII.IIII.. I. Führ auch bin mit viel und gro⸗ßen Sün ⸗ den? W ahin, daß ich m ö scheiden, und ie —.—..— 22.2 3blleibe. E n 8.———.—.— 2 2— 6.5 535—— D2 Mel.: Zion kann ich Ret⸗tung fin⸗ den? Wenn al ⸗le und& —. jSPSPSF‚F‚SFP‚PSF‚F‚F‚FPF‚FↄPFPSPSPSPFↄ ꝗↄↄↄXXI.— E—;—— 62550„* 0 9—*— 25„ 7„ 2&. kü ⸗ me. mein Angst sie nicht weg ⸗ näh ⸗ 55 2. O Jesu voller Gnad, auf dein Gebot und Rat kommh mein betrübt Gemüte zu deiner großen Güte, laß du all mein Gewissen ein Gnadentröpflein fließen! 3. Ich, dein betrübtes Kind, werf alle meine Sünd i viel ihr in mir stecken und mich so heftig schrechen, N deine tiefen Wunden, da ich stets Heil gefunden. 4. Durch dein unschuldig Blut, vergossen mir zu g wasch ab all meine Sünde, mit Trost mein Herz binde und ihrer nicht gedenke, ins Meer sie tief versenst 5. Du bist der, der mich tröst, weil du mich selbst erlh was ich gesündigt habe, hast du verscharrt im Grabe. hast du es verschlossen, da wirds auch bleiben müssen. He⸗zens Jam⸗n als mir selbst al⸗len Glau⸗be Buß⸗ und Beichtlieder 23⁵ 1 6. Ist meine Bosheit groß, so werd ich ihr doch los. wenn ich dein Blut auffasse und mich darauf verlasse. Her sich zu dir nur findet, all Angst ihm bald ver⸗ schwindet. „ist dir kush iorgen Ronm. sund und u un stirbst ohn uß will, ist alles mir zu gute erlangt mit deinem Blute, da⸗ nit ich überwinde Tod, Teufel, Höll und Sünde. ich noch heuu 8. Und wenn des Satans Heer mir ganz entgegen wär, k, eh mich dul dorf ich doch nicht verzagen; mit dir kann ich sie schlagen. d jederzeit dein Blut darf ich nur zeigen, so muß ihr Trutz bald ö schweigen. 9. 1585 1 16ʃf0 manz Schein In daß auch ein Tröpflein kleine die ganze Welt kann reine, manm Schein Insanan Fonfose Rah 37 Igar aus Teufels Rachen frei, los und selig machen. . Darum allein auf dich, Herr Christ, verlaß ich mich. etzt kann ich nicht verderben, dein Reich muß ich er⸗ —sorben. ö . Führ auch mein Herz und Sinn durch deinen Geist Eahin, daß ich mög alles meiden, was mich und dich kann bleibe. Jioh. Heermann g. 1585 1 1647. — Mel.: Zion klagt mit Angst und Schmerzen. Johann Hermann Schein 1623. . E— —— ö ů * E——: 2— 2. ů Treu⸗er Gott, ich muß dir kla⸗gen mei⸗nes ob dir wohl sind mei⸗ ne. Pla⸗gen bes⸗ ser d Rat kommi ö te, laß du aus 4ũ—.—.— 5.— n! E———.— 3 ind u Her⸗zens Jam⸗me stand ö 4 40 110 eh uur selbst be⸗ Lanut:) oro ⸗ße Schwach⸗heit ich bei chrechen, 14—. 8 den. 4.—.— SPSPPF———— mir zu guh— mir An⸗fech⸗tung oft⸗mals spür, wenn der Sa⸗ tan in Herz ven 2— ——— 1—— 2—„ tief verse selbst e ů al⸗len Glau⸗ben will aus mei⸗nem Her⸗zen rau⸗ ben. m Grabe: »n müssen. 7. Mir mangelt zwar sehr viel; doch was ich haben 0 9 . Dein Blut. der edle Saft, hat solche Stärk und Kraft, aben, denn du hast mirs erworben, da du für mich ge⸗ sheiden, und ich an deinem Leibe ein Gliednaß ewig allen gibst du, wie dirs mag gefallen. dir stößt, der mit Schwachheit ist beladen, sondern deine schätzen, große Berge zu versetzen. Traurigkeit, hilf du mir selbst überwinden, so oft ich ferner deine Gab erhalte! früh und spat. Gib Kraft, daß ich allen Strauß ritterlih SE IINN 2300. Buß⸗ und Beichtlieder 2. Du, Gott, dem nichts ist verborgen, weißt, daß ich nichts von mir hab, nichts von allen meinen Sorgen; alles ist, Herr, deine Gab. Was ich Gutes find an mit, das hab ich allein von dir; auch den Glauben mir und 3. O mein Gott, vor den ich trete jetzt in meiner großen Not, höre, wie ich sehnlich bete, laß mich werden nicht zu Spott, mach zunicht des Teufels Werk, meinen schwachen Glauben stärk, daß ich nimmermehr verzage, Christum stets im Herzen trage. 4. Jesu, du Brunn aller Gnaden, der du niemand vor Jünger tröst, sollt ihr Glaube auch so hlein wie ein kleines Senfkorn sein, wolltst du sie doch würdih 5. Laß mich Gnade vor dir finden, der ich bin vol muß in den Streit; meinen Glauben täglich mehr, deines ISIII 10. Reiche de züßen steht, dei porübergeht. W nicht rühme sie ich sein Hoffni I1. Du bisten zuversicht, dem Hott, verzeuch des Feindes Pfo und mit Schim . Ich will a daß du meine iicht nur in de gebreitet, ich wi lich dich preiser 242. Mel.: Geistes Schwert verehr, damit ich den Feind kann schla⸗ gen, alle Pfeile von mir jagen. 6. Heiliger Geist ins Himmels Throne, gleicher Gotl von Ewigkeit mit dem Vater und dem Sohne, der Be⸗ trübten Trost und Freud, der du in mir angezündt, so viel ich an Glauben find, über mir mit Gnade walte, 7. Deine Hülfe zu mir sende, o du edler Herzensgast, und das gute Werk vollende, das du angefangen hast Blas das kleine Fünklein auf, bis ich nach vollbrachten Lauf allen Auserwählten gleiche und des Glaubens Ziel erreiche. 8, Gott, groß über alle Götter, heilige Dreieinigheit, außer dir ist kein Erretter, tritt mir selbst zur rechten Seit, wenn der Feind die Pfeil abdrücht, meine Schwach heit mir aufrückt, mir will allen Trost verschlingen und mich in Verzweiflung bringen. 9. Zeuch du mich aus seinen Stricken, die er mir gen leget hat, laß ihm fehlen seine Tüchen, drauf er sinnet Desu, der du Tod aus de Sündennot kré hassen wissen d Gott, mein§ 2. Herr, ich wohnt in mir; ich meiner See und das Gute soll, was ich 3. Aber, Her hehler sein; Sünden Schme Lorgen; ach vo Misetat, die à 4. Jesu, du dein Blut; la zu gut, und di sreuz getrage ganz dein eige mög stehen aus, und so oft ich muß noch kämpfen, hif mir meine Feinde dämpfen! 5. Wenn ich liehen kann, eißt, daß ih ien Sorgen, find an mir, llh sein Hoffnung stellet. 1. Du bist meine Hülf, mein Leben, mein Fels, meine zuversicht, dem ich Leib und Seel ergeben; Eott, mein niemand von ondern deine lein wie ein doch würdig ich bin voll Buß⸗ und Beichtlieder 10. Reiche deinem schwachen Kinde, das auf matten züßen steht, deine Gnadenhand geschwinde, bis die Angst zporübergeht. Wie die Jugend gängle mich, daß der Feind nicht rühme sich, er hätt ein solch Herz gefsället, das auf Hott, verzeuch doch nicht! Eile, mir zu stehen bei, brich des Feindes Pfeil entzwei, laß ihn selbst zurücke prallen und mit Schimpf zur Hölle fallen! ö 22. Ich will alle meine Tage rühmen deine starke Hand, daß du meine Plag und Klage hast so herzlich abgewandt. icht nur in der Sterblichkeit soll dein Ruhm sein aus⸗ gebreitet, ich wills auch hernach erweisen und dort ewig⸗ lch dich preisen. Joh. Heermann g. 1585 4 1647. 2⁴2. Mel.: Jesu, meines Lebens Leben.(Siehe Nr. 90.) gleicher Gott ohne, der M⸗ angezündt, so Gnade walte, r Herzensgast, gefangen hast. vollbrachtem Slaubens Zial Dreieinigheit. st zur rechten teine Schwach⸗ rschlingen und die er mir gez rauf er sinnet rauß ritterlich kämpfen, hilf Tod aus des Teufels finstern Höhle und der schweren Cgündennot kräftiglich herausgerissen und mich folches lassen wissen durch dein angenehmes Wort, sei doch jetzt, Gott, mein Hort! ö 2 Herr, ich muß es ja behennen, daß nichts Gutes wohnt in mir; das zwar, was wir Wollen nennen, halt ich meiner Seele für; aber Fleisch und Blut zu zwingen und das Gute zu vollbringen folget gar nicht, wie es soll, was ich nicht will, tu ich wohl. 3. Aber, Herr, ich kann nicht wissen, wie viel meiner zehler sein; mein Gemüt ist ganz zerrissen durch der Sünden Schmerz und Pein, und mein Herz ist matt von Sorgen; ach vergib mir. was verborgen, rechne nicht die Rissetat, die dich, Herr, erzürnet hat. ö 4. Jesu, du hast weggenommen meine Schulden durch dein Blut; laß es, o Erlöser, kommen meiner Seligkeit u gut, und dieweil du so zerschlagen hast die Sünd am sreuz getragen, ei so sprich mich endlich frei, daß ich ganz dein eigen sei. 5. Wenn ich vor Gericht soll treten, da man nicht ent⸗ — der du meine Seele hast durch deinen bittern lehen kann, ach, so wollest du mich retten und dich „ ö ö ist glaubensvoll. 238 Buß⸗ und Beichtlieder meiner nehmen an. Du allein, Herr, kannst es wehrin daß ich nicht den Fluch darf hören: Ihr zu meiner lin ken Hand seid von mir noch nie erkannt. 6. Du ergründest meine Schmerzen, du, Herr, Rennaß meine Pein. Es ist nichts in meinem Herzen als den! herber Tod allein. Dies mein Herz, mit Leid vermenget durch dein teures Blut besprenget, so am Kreuz vergoffe ö Kben fromm leben ist, geb ich dir, Herr Jesu Christ. 7. Nun ich weiß, du wirst mir stillen mein Gewissen das mich plagt; es wird deine Treu erfüllen, was du selber hast gesagt: daß auf dieser weiten Erden heiner! je verloren werden, sondern ewig leben soll, wenn er un 8. Herr, ich glaube, hilf mir Schwachen, laß mich su verderben nicht! Du, du kannst mich stärker machen, wenn mich Sünd und Tod anficht. Deiner Güte will ih trauen, bis ich fröhlich werde schauen dich, Herr Jesh nach dem Streit in der süßen Ewigkeit. ** Johann Rist g. 1607 4 1000 Lyon IIdN. — O from⸗mer und oe⸗treu ⸗er Gott, ich ————— ——.— 1——— 12————5 3—.— ———————— hab ge⸗ bro⸗chen dein Ge⸗ bot und sehr ge⸗sün ⸗dil —— E — ů Hin um. d ————— 2—222 —— wi⸗ der dich: das ist mir leid und reu ⸗et mich. 2. Du aber, o mein gnädger Gott, hast nicht Gefalln an meinem Tod, und ist dein herzliches Begehrn, daß ich soll Buß tun, mich behehrn. 3. Auf dies Wort, lieber Vater fromm, ich armer Sin 4. Ja, Herr gut Menschen mehr gelten d 5. Verschon. Schuld, so we all meiner S⸗ 6. Ich will, langen zu der 244. W 0 Vater der ö stoß den lich Buße. Wo gnädiglich du 2. Durch de was mich quä es mir sonst f daß ich mit di 3. O Jesu Armen getrar erbarmen! O mnein und me 4. Laß dein Sterben mir müß verderbe nicht lohne n 5. O heilge danken, wenr Ddir nicht war Begierd nach herrsche. 6. Und wen treulich kämz durch Christi Angst und Ni der zu dir komm. hilf mir durch Christi bittern Tod und heilige fünf Wunden rot!— ö sei die Tür z inst es wehren. zu meiner Ih „Herr, Hemth ö erzen als dein eid vermengel NRreuz vergosfen“ 4 Hosen leben fromm hinfort, damit ich mög nach dieser Zeit ge⸗ mein Gewissen füllen, was du Erden heinen l. ll, wenn er un n, laß mich in tärker macheh r Güte will ih ich, Herr Jash 4 t g. 1607 4 1607 Lyon 15h. — er Gott, ich — ge⸗ sün ⸗dil u⸗ et nich ö t nicht Gefalln Begehrn, dah ich armer Sün Buß⸗ und Beichtlieder 239 I. Ja, Herr, ich bitt durch Jesum Christ, der mir zu gut Mensch worden ist: Laß deine Gnad und Gütigkheit mehr gelten denn Gerechtigheit! 5. Verschon. o Herr, laß deine Huld zudecken alle meine Schuld, so werd ich arm verlornes Kind ledig und los all meiner Sünd. 6. Ich will, o Herr, nach deinem Wort mich bessern, langen zu der Seligkeit. 1643. Nach Johann Leon 1 1597. 244. Mel.: Ach Gott, vom Himmel sieh darein.(Siehe Nr. 166.) 0 Vater der Barmherzigheit, ich falle dir zu Fuße, ver⸗ ö stoß den nicht, der zu dir schreit und tut noch end⸗ lich Buße. Was ich begangen wider dich, verzeih mir alles gnädiglich durch deine große Güte! 3. 2. Durch deiner Allmacht Wundertat nimm von mir, was mich quälet; durch deine Weisheit schaffe Rat, worin es mir sonst fehlet; gib Willen, Mittel, Kräft und Stärk, daß ich mit dir all meine Werk anfange und vollende. 3. O Jesu Christe, der du hast am Kreuze für mich Urmen getragen aller Sünden Last, wollst meiner dich erbarmen! O wahrer Gott, o Davids Sohn, erbarm dich mein und mein verschon, sieh an mein hläglich Rufen! 4. Laß deiner Wunden teures Blut, dein Todespein und Sterben mir kommen hräftiglich zu gut, daß ich nicht müß verderben. Bitt du den Vater, daß er mir im Zorn nicht lohne nach Gebühr, wie ich es hab verschuldet. 5. O heilger Geist, du wahres Licht, Regierer der Ge⸗ danhen, wenn mich die Sündenlust anficht, laß mich von dir nicht wanken! Verleih, daß nun doch nimmermehr Begierd nach Wollust, Geld und Ehr in meinem Herzen herrsche. 6. Und wenn mein Stündlein kommen ist, so hilf mir treulich kämpfen, daß ich des Satans Trotz und List durch Christi Sieg mög dämpfen, auf daß mir Krankheit. Angst und Not und dann der letzte Feind, der Tod, nur ittern Tod und — sei die Tür zum Leben, David Denecke g. 1603 7 1680. 40 halben sein; wollt ich über See gleich ziehen, stieg ih — Buß⸗ und Beichtlieder 245. Mel.: Vater unser im Himmelreich.(Siehe Nr. 235.) Gott Vater, denk an Christi Tod, sieh an deins Sohns Wunden rot, die sind ja für die ganze Welt die Zahlung und das Lösegeld; des trösten wir uns allezel und hoffen auf Barmherzigheit. ö 2⁴⁰ 2. Leit uns mit deiner rechten Hand, beschütz und segne unser Land, gib überall dein heilig Wort, wend ah Pest, Teurung, Krieg und Mord, all denen, die in Nöten sein, mit Rettung, Hülf und Trost erschein! 3. Amen, dies alles werde wahr, erhör und hilf unz immerdar, o Vater in dem höchsten Thron, durch Christun deinen eingen Sohn, daß du, dein Sohn und beider Geis in allem von uns werd gepreist. Str. 1—2 Martin Moller g. 1547 1600 M. Str. 3 Hannov. Gsb. 1657. + 4. Könnt eit großen, weiten daß er meiner ollte wissen a 5. Wein', ac Augen Bach!! meine Schmac ein starker St 6. Dir 008 ö See, wasche r weiß als Schn stets bei dir z Mel.: du höchste⸗ 27. Eigene Melodie. Johann Crüger 169. E——————.— 246.————— 883—8—3—3—3 —* 2*„„———.— Herr, ich ha⸗be mid⸗ Oe⸗ham⸗delt. ja mih er⸗ren mich ich bin nicht den Weg ge⸗wan⸗delt. den du P, o Got 6,—— E—.—— I 4— hr ——————— stes Kr drückt der Sün⸗den Last. jetzt HMui⸗stes mir ge⸗zei⸗ get bast. und jebt wollt ich aem eis— 1— 6 +4 +—.r—— + 4 1 +—— ———— j———... schafft, aus Schrek⸗ ken mich vor dei⸗nem Zorn ver⸗ stek ⸗en. 2. Doch wie hönnt ich dir entfliehen? du wirst allent. in die Gruft hinein, hätt ich Flügel gleich den Winden, gleichwohl würdest du mich finden. ö ů 3. Drum, ich muß es nur bekennen, Herr, ich habe mißgetan, darf mich nicht dein Kind mehr nennen. Ah nimm mich zu Gnaden an, laß die Menge meiner Sin den deinen Zorn nicht ganz entzünden! 2. Ein Mer selbst empfin taub, ja tot i Tun. Des gre entbinden! 3. Klopf d wohl zu Sin: mein Herz ge laß über me je Rr. 235.) anze Welt dee ir uns allezen Wort, wend ab ,„ die in Nöten n! und hilf ung durch Christn — ohann Crüger 1649. — n⸗delt, den 1 — ö ollt ich gern aus — u wirst allent. iehen, stieg ih Herr, ich habe jr nennen. Ah e meiner Sün, ö i dir zu bleiben. nd beider Gei stets bei dir 3 9. 1547 17 1600. 74. 27. ö shaff, aus Gna⸗ de mir er⸗ stek⸗ken. Buß⸗ und Beichtlieder 2⁴1 * Könnt ein Mensch den Sand gleich zählen an dem eDeins Sahng großen, weiten Meer, dennoch würd es ihm wohl fehlen, daß er meiner Sünden Heer, daß er alle mein Gebrechen ollte wissen auszusprechen. ö 5. Wein', ach wein jetzt um die Wette, meiner beiden augen Bach! O daß ich gnug Zähren hätte zu betrauern beschüß un neh ö meine Schmach! O daß aus dem Tränenbronnen käm ein starker Strom geronnen! 6. Dir will ich die Last aufbinden, wirf sie in die tiefste gee, wasche mich von meinen Sünden, mache mich so weiß als Schnee, laß den guten Geist mich treiben, einzig Johann Franck g. 1618 1 1677. Mel.: Herr Jesu Christ, ö Dresden 1593. du höchstes Gut.. wir kommen. 5G———— + V + +** + +* —— S——— Ich will von mei⸗ ner Mis⸗ se ⸗ tat zum du wol-lest selbst mir Hülf und Rat hie⸗ S............IIIIII. en mich be⸗ keh⸗ ren: 12 . 10 Gott. be⸗ sche⸗ren und dei⸗ nes gu⸗ten —. + 4— Gei⸗stes Kraft. der neu ⸗e Her⸗zen in uns + 2— N —— ge⸗ wäh⸗ ren! 2. Ein Mensch kann von Natur doch nicht sein Elend selbst empfinden er ist ohn deines Geistes Licht blind, gaub, ja tot in Sünden, verkehrt ist Will, Verstand und entbinden! wohl zu Sinnen, was Böses ich vor dir getan; du kannst mein Herz gewinnen, daß ich aus Kummer und Beschwer laß über meine Wangen her viel heiße Tränen rinnen. 16 h den Winden Tun. Des großen Jammers wollst du nun, o Vater, mich 3. Klopf durch Erkenntnis bei mir an und führ mir zu strafen, er fähret nicht mit unserer Schuld so strenge 2⁴42 Buß⸗ und Beichtlieder 4. Wie hast du doch auf mich gewandt den Reichtum deiner Gnaden! Mein Leben danh ich deiner Hand, du hast mich überladen mit Ehr, Gesundheit, Ruh und Brol du machst, daß mir noch keine Not bis hieher hönneh schaden. 5. Hast auch in Christo mich erwählt tief aus der Höle Fluten, daß niemals mir es hat gefehlt an irgend einen Guten; und daß ich ja dein eigen sei, hast ja ige du mich auß aus großer Treu gestäupt mit Vaterruten. 6. Hab ich denn nun auch gegen dich Gehorsams mich beflissen? Nein, eines andern zeihet mich mein Herz und mein Gewissen; darin ist leider nichts gesund, an allen Orten ist es wund, vom Sündenwurm gebissen. 7. Die Torheit meiner jungen Jahr und alle schnöden Sachen verklagen mich zu offenbar; was soll ich Armer machen? Sie stellen, Herr, mir vors Gesicht dein unen träglich Zorngericht und deiner Hölle Rachen. 8. Bisher hab ich in Sicherheit ganz unbesorgt geschla⸗ sen, gesagt: Es hat noch lange Zeit. Gott pflegt nicht bal ort, es hat Geduld der Herr mit seinen Schafen. 9. Dies alles jetzt zugleich erwacht, mein Herz will mit zerspringen; ich sehe deines Donners Macht, dein Feuer auf mich dringen; du regest wider mich zugleich des Todes und der Hölle Reich, die wollen mich verschlingen. 10. Herr Jesu, nimm mich zu dir ein, ich flieh in deine 11. Dies stelle deinem Vater für, daß er sein Herze lenke und gnädig sich kehr her zu mir, nicht meiner Sün⸗* den denke, auf daß er meine Sündenlast, die du auf dich genommen hast, ins tiefe Meer versenke. 12. Hierauf will ich zu jeder Zeit mit Ernst und Sorg⸗ falt meiden der bösen Lüste Eitelkeit und lieber alles leiden, denn daß ich Sünd aus Vorsatz tu: ach Herr, gib du stets Kraft dazu, bis ich einst werd abscheiden. Str. 1—10 1653. Str. 11—12 Hannov. Gsb. 1657. Wunden; laß mich da eingeschlossen sein und bleiben alle Stunden; dir ist ja, o du Gotteslamm, all meine Schuld am Kreuzesstamm zu tragen aufgebunden. ö 248. Mel 0 du Schöpf ich jetzo v steht. Meine E vor dich und l Cnade finden 2. Weil du dtr, bin ich ar er Tür deine noch dazu vor binden und e 3. Dein Wo geredt; nun 0 sttz im Gebet! tlitz: ach l pprich mich lo 4. Sieh die 9 Gott! Drin des Sünders Sünden und ih die Sünd 5. Nun wo deine Wort, an diesem O ‚ verlorne Kin! hat verschwe 6. Weiter meine Brust ist dir wohl doch gnädig meiner dich 7. Ich ver die Schuld; mir Geduld Jesus, nimm sich ließ für 8. Nun, o dieser hat den Reichtum mer Hand du Ruh und Bint hieher hömneh x irgend ei gend einem du mich ů ö 5 ö 341 ich auch dir, bin ich auch nicht ausgenommen noch gewiesen von der Tür deiner Gnade, sondern du willst und wirst mich noch dazu von den Sünden, die mich drücken, ganz ent⸗ binden und erquicken. 2. ꝛehorsams mith mein Herz und sund, an allen ebissen. alle schnöden Rur soll ich Armen icht dein unen achen. Hesorgt geschla flegt nicht balb huld so strenge schafen. ö ht, dein Feuer eich des Todes hlingen. ö flieh in deine ‚ nd bleiben alle meine Schuld ö die du auf dich enst und Soth d lieber alles ach Herr, gib heiden. nov. Gsb. 1657. —— aus der Hull nn Sünden und h die Sünd vergeben. Herz will min P 24⁴3 Buß⸗ und Beichtlieder 248. Mel.: Zion klagt mit Angst und Schmerzen.(Siehe Nr. 241.) ö 0 du Schöpfer aller Dinge, höre, höre mein Gebet, das ich jetzo vor dich bringe, weil mein Herz in Angsten teht. Meine Sünden ängsten mich, darum komm ich auch dich und bekenne meine Sünden, ach Herr, laß mich Enade finden! 2. Weil du heißest alle kommen, die beladen sind, zu 3. Dein Wort bleibet ungebrochen, das du einmal hast edt; nun hast du, o Gott, gesprochen: Such mein Ant⸗ liz im Gebet! Darum komm ich auch vor dich, such dein Antlitz: ach laß mich bei dir Trost und Gnade finden, sprich mich los von meinen Sünden! 4. Sieh die Handschrift, die ich gebe dir in deine Händ, 9 Gott! Drin sprichst du: So wahr ich lebe, ich will nicht des Sünders Tod, sondern daß er sich bekehr von den begehr ewiglich mit mir zu leben, so will 5. Nun wohlan, du wirst nicht lügen, ich halt mich an deine Wort, will darauf in Demut biegen meine Knie an diesem Ort und bekennen meine Sünd; ich bin das verlorne Kind, das von Teusel oft verblendet deine Güter hat verschwendet. ö 6. Weiter will ich nichts mehr sagen und allein an meine Brust mit dem armen Zöllner x˖ doch gnädig mir! Ich fall dir in deine Arme, ach Herr, meiner dich erbarme! 7. Ich verleugne nicht die Sünden, ich verleugne nicht die Schuld; aber laß mich Gnade, finden, trage, Herr, mit mir Geduld! Alles, was ich schuldig bin, zahlt mein Jesus, nimm nur hin die Bezahlung meines Bürgen, der sich ließ für mich erwürgen. 8. Nun, o Vater aller Gnaden, siehe dessen Leiden an! ieser hat ersetzt den Schaden und für mich genug ge⸗ * 16² chlagen: Gott, es it dir wohl bewußt, daß ick hab gesündigt dir; aber sei er sein Herze ö V 3 8e 9 5 t meiner Sün⸗ 24⁴ Buß⸗ und Beichtlieder tan; durch ihn bin ich ganz erlöst, dessen ich mich gänziih tröst, weil in seinen tiefen Wunden ich nun Fried und Ruh gefunden. ö 27 9. Ich will auch hierauf, genießen, Jesu, deinen Leh und Blut meiner Seele und Gewissen zur Erquichung und zu gut. Gib, daß würdig ich genieß dich, o Herr, und schmeck, wie süß und wie freundlich du bist denen, die sich nach dir herzlich sehnen. ö 249. Mel: Zion klagt mit Angst und Schmerzen.(Siehe N..2, Vater, laß mich Gnade finden, tröste meinen blöden Sinn, der ich wegen meiner Sünden so betrübt und traurig bin. Siehe, mein Gott. wie ich hier jetzt vor deiner Gnadentür mit dem Zöllner schamrot stehe und dich um Vergebung flehe. +. 2. Du bist heilig, ich hingegen bin voll Ungerechtigkeit muß mich bloß aufs Bitten legen und auf deine Gütig⸗ keit setzen meine Zuversicht; denn so du, Herr, dein Ge. stehen. ö 3. Aber, Herr, nach deiner Lehre willst du keines 10 ö Sünders Tod, sondern daß er sich bekehre und frei werde seiner Not. Dieser Trost erquicket mich, als der ich auch ängstiglich Reu und Leid bei mir empfinde über meine schwere Sünde. ö 4. Denke, daß dein Sohn auf Erden drum vergossen ö hat sein Blut, auf daß könne selig werden, wer im Glau⸗ hier vor deinen Thron, seinen Tod und Blutvergießen ö ö laß mich Armen auch genießen. ö 5. Zwar ich sollte längst sein kommen, da es noch großen Güligkeit. Keine Buße ist zu spät, wenn sie nur von Herzen geht, darum wird dir auch mein Flehen jetzo noch zu Herzen gehen. ö 6. Großer Gott voll Lieb und Treue, laß durch Jesu ist Wunden doch meine späte Buß und Reue vor dir etwas 10 30 gelten noch! Denke doch nicht weiter dran, was ich habe richt ließest ohne Gnad ergehen, würd es übel um mich ben Buße tut. Ach sein Kreuz und Dornenkron bring ich war rechte Zeit; doch ist dadurch nichts benommen deiner laß nißgetan, laß fin vergeben! I. Wirst du lurmherzig sein nich nehmenm e sen ewiglich. nich erhören! Christoph Tietze g. 1641 71708. 8 —— 1 ro⸗ zer Gott 1855 Ver⸗diens l um Chrf 2. Herr, we höllen? Rett len, daß ich Gott, Lob sag 3. Zeig m Schwachen! 2 mich machen Gnaden, we 4. Ach siel meine Seelg verschmacht, den Tränen 5. Ach ich lagen, me en Wie in der Schr un Fried 00 „deinen Leib r Erquichung 0 Herr, und ist denen, de g. 1641 f 0g. 1.(Siehe N.. 2l. teinen blöden o betrübt und etzt vor deiner und dich um ngerechtigkeit deine Gütig⸗ derr, dein Ge. übel um mich sst du heines ind frei werde 5 der ich auch e über meine Uen, daß ich dir für und für um vergossen wer im Glau⸗ Rron bring ich Blutvergießen „da es noch ommen deiner wenn sie nur n Flehen jetzo iß durch Jesu vor dir etwas was ich habe Hh Au der Schwermutshöhle! hin ver eben! bverschmacht, Tag und Nacht muß mein Lager Plagen, mei A 2* Buß⸗ und Beichtlieder leben mir aus Gnade 24⁵ nißgetan, laß mein arges Sünden vergeber ö . Wirst du nun mir armen Sünder, o mein Gott, armherzig sein und in die Zahl deiner Kinder wiederum nich nehmen ein, so will ich von Herzen dich dafür prei⸗ Iun ewiglich. Drum in Jesu Christi Namen wollst du mich erhören! Amen. (CEhrist. Gensch v. Breitenau g. 1638 1 1792. Psalm 6. Geist, bereit. 1 Mel.: Mache dich, mein Dresden 1694. 0O. E dei nem Jorn. sein mich nicht in Straf in laß mich nicht Ach ver⸗lorn. 1„ er⸗scho⸗ne!/ ö 241 190 Lerdieni n 14 nel Hat die Sünd dich ent⸗zündt. —.—ß7 — 3 lah um Chri⸗su wil ⸗len dei⸗nen Zorn sich stil⸗ lenl 2. Herr, wer denkt im Tode dein? Wer dankt in der höllen? Rette mich aus jener Pein der verdammten See⸗ dort an jenem Tage, höchster Gott, Lob sage. 3. Zeig mir deine Vaterhuld, stärk mit Trost mich Schwachen! Ach Herr, hab mit mir Geduld, wollst gesund mich machen, heil die Seel mit dem l deiner Gnaden, wend ab allen Schaden! 4. Ach sieh mein Gebeine an, wie sie all erstarren; meine Seele gar nicht kann deiner 90 fließen von den Tränengüssen. 5. Ach ich bin so müd und matt von den se in Herz ist der Seufzer satt, die nach schweren Hülfe sragen. Wie so lang machst du ban großen Hülfe harren; ich g meiner armen Seele 3 2⁴6 Buß⸗ und Beichtlieder 6. Weicht, ihr Feinde, weicht von mir, Gott erhört mein Beten; nunmehr darf ich mit Begier vor sein Wih treten. Teufel, weich, Hölle fleuch! Was mich vor ge kränket, hat mir Gott geschenhet. ö ö 7. Vater, dir sei ewig Preis hier und auch dort oben. wie auch Christo gleicherweis, der allzeit zu loben. heilger Geist, sei gepreist, hoch gerühmt, geehret, daß du mich erhöret. Joh. Ge. Albinus(2) g. 1624 1686. Eigene Melodie. Darmstadt 1699 1— SEZ..2——* 4. ———...2— 12—— 251. E* 4—..—.— 2 2—.— Sien, hier bin ich. Eh⸗ ren ⸗Rö⸗ nig, le⸗ge * * 67 7** 44W2— mich vor dei⸗ nen Thron, schwa⸗he Trä⸗nen, kind ⸗lih — E —* 1 ——— +—.— 2— H Hoe. Seh⸗nen bring ich dir, du Men⸗schen⸗sohn. Lab dich 4 1 4 + III— +—* — + ö sin⸗den. laß dich fin⸗den von mir, der ich Asch und Ton. 2. Sieh doch auf mich, Herr, ich bitt dich, lenke mich nach deinem Sinn! Dich alleine ich nur meine, dein er⸗ kaufter Erb ich bin. Laß dich finden, laß dich finden, gib dich mir und nimm mich hin! ö 3. Ich begehre nichts, o Herre, als nur dein freie Gnad, die du gibest, den du liebest und der dich liebt in der Tat. Laß dich finden, laß dich finden, der hat alles, wer dich hat. ů ö 252. Mel ott, des 3 Welt, der asen Liebe⸗ mich auch hast 2. Herr, we deine Pracht? der König gr. ot, du der S der Zeiten, di 3. Ich grur eiligkeit; ie Kicht und Fr sprachlos, tar ganz vollkon IJ. Und doe zeitmahl. O hnmels Se Eeele Bräut in Ewigkeit 3. Wen nu ewig fleußt, genug sür se HGottes Herz gibt als Spe 6. O du g kommt herb Lieb und T gnug und a ich auch wol 7. Zeuch 4. Dieser Zeiten Eitelkeiten, Reichtum, Wollust, Chr und Freud sind nur Schmerzen meinem Herzen, welches sucht die Ewigkeit. Laß dich finden, laß dich finden, großer Gott, ich bin bereit. ö . Joachim Neander g. 1650 1680. V fsinstern Erd die so hell eilend, Rom zum Brot, nähren. * ott erhört men „ farin or sein Anlih mich vor ge auch dort obin zeit zu loben Y jeehret, daß du g. 1624 ½ 168fW Darmstadt 169 1—— n. Asch und n ich, lenke mich neine, dein er iß dich finden, 1 ein freie Gnad, h liebt in der hat alles, wer diesem mich auch hast laden lassen. Licht und Freud: rrachlos, taub und blind, du das ganz vollkommen, auserlesen. 5 Wollust, Ehr Hderzen, welches 5 dich finden, a. 1650 ½060. um Brot, — geitmahl. O der übergroßen Gnaden: ich f Lab dih Lieb und — Buß⸗ und Beichtlieder 2⁴7⁷ 252. Mel: Freu dich sehr, o meine Seele.(Siehe Nr. 346.) ott, des Zepter, Stuhl und Krone herrschet über alle Welt, der du deinem Herzenssohne eine Hochzeit hast bestellt, dir sei Dank ohn End und Zahl, daß zu Liebesmahl von der breiten Sündenstraßen du wer bin ich? Und hingegen wer bist du? Was Wurm gleich an den Wegen, du/ Staub, Erde, schwach, voll 2. Herr, deine Pracht? Ich dem der König großer Macht; ich Not, du der Herr Gott Zebaoth; ich ein Scherz und Spiel der Zeiten, du der Herr der Ewigkeiten. ö 3. Ich grundbös und ganz verdorben, du die höchste eiligkeit; ich verfinstert und erstorben, du des Lebens ich ein armes Sündenkind, lahm und Wesen aller Wesen, zu dem großen Hoch⸗ soll in des immels Saal mit dem lieben Gotteslamm, meiner Seele Bräutigam, bei der Engel Chor und Reihen mich in Ewigkeit erfreuen! ö 3. Wen nun dürstet, soll sich laben mit dem Quell, der ewig fleußt, wen nun hungert, der soll haben Brots genug für seinen Geist. O ein angenehmer Ort, da sich Gottes Herz und Wort seiner Braut und Hochzeitgästen gibt als Speis und Trank zum besten! 6. O du großer Herr und König, der du rufst: Kommt, bommt herbei! ich bin zu gering und wenig aller deiner Treu; ach ich kann dir nimmermehr danken gnug und also sehr, wie ich schuldig bin und sollte, wie ich auch wohl gerne wollte. ö 7. Zeuch du mich, dein Mahl zu schmechen, aus der sinstern Erdenkluft, laß mein Ohr die Stimme wecken, die so hell und liebreich ruft: Komm, o Mensch, komm eilend, komm zu dem Lebensquell und Strom! Komm davon zu zehren und den Geist damit zu 4. Und doch lässest du mich laden nähren. 2⁴⁸ Buß⸗ und Beichtlieder 8. Sffne, Herr, mir doch die Ohren zu dem Ru also klingt, der zu deinen Freudentoren, o Jeru mich bringt; laß den, den du teur erkauft un selbst hast getauft, ja nicht in der Toren Reihen sich de eitlen Weltlust freuen! 9. Laß das eitle Weltgetümmel, diese Dämpfe, die bab fliehn, von des Lammes Mahl im Himmel, das stet bleibt, mich nicht abziehn! Kleide, Jesu, in der Zeit mi mit deinem Hochzeitskleid, daß ich deine Hochzeitsehrn möge feiern ohn Aufhören. Heinr. Georg Neuß 1654 171 Psalm 51 4. 253. Mel.: Aus tiefer Not schrei ich zu dir, II.(Siehe Rr. 20 chaff in mir, Gott, ein reines Herz, mein Herz I salen d auf dih 12— „ 4 2* S die ihm ist angeerbet und die es noch tut ohne Schell Ach mache, daß es wieder sei, wie du es erst erschaffen 2. Gib mir auch einen neuen Geist, der wie du sei ge. sinnet, der stets dir anhang allermeist und was du willst, beginnet. Gib, daß er hasse Fleisch und Blut, und Glal ben übe in Demut, Zucht, Sanftmut, Hoffnung, Liebe. 3. Verwirf vor deinem Angesicht, ob ich es gleich ver dienet, mich, allerliebster Vater, nicht, versühnet; laß nimmer, nimmer, nimmermehr mich dein Kind also fallen sehr, daß du es von dir würfest. 4. Den heilgen Geist nimm nicht von mir, den bösen Geist vertreibe, damit er mich nicht nehme dir, und ich stets dein verbleibe; beherrschet mein Herz, Sinn und Mut der heilge Geist, so ist es gut im' Leben und in Sterben. ö 5. Mit deiner Hilfe tröste mich, hilf und vergib di Sünden; wenn meine Seele suchet dich, so laß dich von ihr finden und dein Verdienst, Herr Jesu Christ, darinnen Trost und Hülfe ist trotz Sünde, Tod und Teufel. 6. Dein freudger Geist erhalt mich doch mit seinen Freudenöle, damit nicht das Verzweiflungsjoch verderbe f„ der ganz verderbet; es fühlet von der Sünde Schmerz weil Jesus dich 254. Mel Ab was sin arm; ach dich erbarm! vor Augen ler 2. Wir sind zinsternis; da⸗ genbiß: dieses sete Schmerze 3. Ach ohn de Höll, die 2 auf dieser St Abgrund flam 4. Ohne dich diese Welt; sie Retz gestellt, si uns mit ihrem 5. Ach wie l ten auf; unsre Lebenslauf. D straucheln, oft 6. Darum f das Licht, öfft Ingesicht! Stn sich das Herz 7. Tritt den Fuß, omm z Friedensgruß, Leid sie mehr 8. Faß uns straß, daß w Unterlaß; la sehn zurücke! 9. Laß den meine Seele. Sei meine Freude du allein, ach laß mich deine Freude sein und führe mich zur Freude! 4 Ludämilia Eli g. 1640 1672 Heiste Kraft, —— 2 Liebe Eigenso = ar„R 4— 7449 Gräfin zu Schwarzburg iudolstat it unser Lebe üämpfe, die balh mel, das sin uder Zeit mis Hreitan habis dieses Gift steigt zu dem Herzen und verursacht Hochzeitsehrm euß 1654 f 176 I.(Siehe M.. 2. mein Herz iR ünde Schmen it ohne Schel erst erschaffen wie du sei ga was du willsh lut, und Glal fnung, Liebe. )es gleich ven beil Jesus dich ehr mich dein würfest. mir, den bösey ne dir, und ith erz, Sinn und Leben und in ind vergib dil o laß dich von hrist, darinnen )Teufel. ich mit seinen gsjoch verderbe. 1, ach laß mich reude! zburg-⸗Rudolstadt Buß⸗ und Beichtlieder 24⁴9 254. Mel.: Herr, ich habe mißgehandelt.(Siehe Nr. 246.) A was sind wir ohne Jesus? dürftig, jämmerlich und arm; ach was sind wir? voller Elend. Ach Herr Jesu, h erbarm! Laß dich unsre Not bewegen, die wir dir vor Augen legen. ö 2. Wir sind nichts ohn dich, Herr Jesu, hier ist lauter insternis; dazu quälet uns gar heftig jener giftge Schlan⸗ sete Schmerzen. 3. Ach ohn dich, getreuer Jesu, schreckt der Teufel und die Höll, die Berdammnis macht mich zittern, da ich steh auf dieser Stell; mein Gewissen ist erwachet, und der Ubgrund flammt und krachet. 4. Ohne dich, herzliebster Jesu, kommt man nicht durch diese Welt; sie hat auf fast allen Wegen unsern Füßen Retz gestellt, sie kann trotzen, sie kann heucheln und hält ins mit ihrem Schmeicheln. 5. Ach wie hraftlos, Herzensjesu, richten sich die Kran⸗ hen auf; unsre Macht ist lauter Ohnmacht in dem müden Lebenslauf. Denn man sieht uns, da wir wallen, öfters fraucheln, oftmals fallen. 6. Darum stärk uns, liebster Jesu, sei in Finsternis dos Licht, öffne unsre Herzensaugen, zeig dein freundlich Angesicht! Strahl, o Sonn, mit Lebensblicken, so wird sich das Herz erquichen. 7. Tritt den Satan, starker Jesu, unter unsern schwachen suß, komm zu deiner Braut gegangen, biet ihr deinen riedensgruß, daß sie Himmelsfreud verspüre und kein Leid sie mehr berühre. 8. Faß uns an, o süßer Jesu, führ uns durch die Pilger⸗ traß, daß wir auf den rechten Wegen gehen fort ohn Unterlaß; laß uns meiden alle Stricke und nicht wieder sehn zurücke! 9. Laß den Geist der Kraft, Herr Jesu, geben unserm (Heiste Kraft, daß wir brünstig dir nachwandeln nach der Liebe Eigenschaft; ach Herr, mach uns selber tüchtig, so it unser Leben richtig. ö singen Herz deiner Ehr: Gott, sei mir Sünder gnädig! von Herzen büßen. Ich bin, o Vater, 1a nicht wert, daß Leben! Du bist mein Gott, und was ich bin, bleibt ewih dir ergeben. Ach heilige mich ganz und gar, laß meinen voll: 5500 sei mir Sünder gnädig! Buß⸗ und Beichtlieder 10. Dann wird Lob und Dank, Herr Je su, schallen an des Her, zens Grund; dann wird alles jubilieren, und die und Mund; dann wird auf der ganzen Erden Jef us boch gelobet werden. Peter Lackmann(2) g. 1659 4 1713 armer Wurm vermag nichts mehr, als daß ich ruf fü 2. Hier steh ich, wie der Zöllner tat, beschämet mnd von ferne, ich suche deine Hülf und Gnad, o Herr, von Herzen gerne; doch weil ich Valler Fehler' bin und, W ich mich nur wende hin, des Ruhmes vor dir ledig. schlag ich nieder mein Gesicht vor dir, du-reines Himme⸗ 6. Mein Leb onade; mir ge licht schade. K sei mir auf de iud wenn ich ö ů 4 0 lezten Seufzer 255. Mel.: Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld.(S. Nr. A* O König, dessen Majestät weit über alles steiget, den Erd und Meer zu Dienste steht, vor dem die Well I sich neiget, der Himmel ist dein helles Kleid, du bist vol Macht und Herrlichheit, sehr groß und wundertätig. 10 Mel.: Wer! = —* un — ach Herr den ö n sehr dein licht. Gott, sei mir Sünder gnädig! 3. Die Schulden. der ich mir bewußt. durchängsten mein Gewissen; drum schlag ich reuig an die Brust und wile ich noch wandle auf der Erd; och weil du win ihst, so bel 4. Mein Vater, schaue Jesum an, den Gnadenthron det Sünder, der für die Welt genug getan, durch den wi Gottes Kinder im gläubigen Vertrauen sind, der ists bei dem ich Ruhe find, sein Herz ist ja guttätig. Ich faf ihn und laß ihn nicht, bis Gottes Herz mitleidig bricht Gott, sei mir Sünder gnädig! 5. Regiere doch mein Herz und Sinn in diesem ganzen Glauben immerdar sein durch die Liebe tätigl Und wil es nicht fort, wie es soll, so ruf ich, wie mein Herz it Hi or dir bestehn ich mit ganz zerknirschtem, bangem Geist, der eicsef verkehrten dich noch Abba heißt, Gott, sei mir Sünder gnädig! ett und Schwe Aericht! Wir liegen ganz zerkni aß du dich do Mterherz, so si inen Wunden asgen, so m 5. Der Mittla et dir die ö u, schallen a lieren, und dit ganzen Erden d. 1659 1713 chuld.(S. M.. es steiget, den dem die Wel id, du bist vol undertätig; ih b ich ruf 3 beschämet und d, o Herr, von r bin und, wo r dir ledig, u eines Himmels⸗ Buß⸗ und Beichtlieder 25¹ 6. Mein Leben und mein Sterben ruht auf deiner Rade mir gep es gleich bös oder gut, gib nur, daß es ucht schade. Kommt dann das letzte Stündlein an, so imir auf der Todesbahn, mein Jesu, selbst beirätig! lnd wenn ich nicht mehr sprechen kann, so nimm den lehten Seufzer an: Gott, sei mir Sünder gnädig! Valent. Ernst Löscher a. 1673 1749. Mel.: Wer nur den lieben Gott läßt walten. Oeorg Neumark 1657. Wir lie⸗ gen hier zu dei⸗ nen Jii und füh⸗len lei ⸗ der in Se ⸗ wis von gro⸗ ber Güt und Treu. mie sehr dein Zorn ent⸗bren⸗net sei rchängsten mein Brust und will nicht wert, daß 824 Sün⸗den ist er⸗füllt, ach weh uns, wenn du stra⸗fen willt. winhst, so bel 2 Du bist gerecht, wir lauter Sünder, wie wollen wir sor dir bestehn? Wir sind die ungeratnen Kinder, die der gleichwohl an verkehrten Wegen gehn. Kein Wunder, wenn uns er gnädigl et und Schwert und Hunger längst schon aufgezehrt. nadenthron der durch den win sind, der ists ttätig. Ich fasse nitleidig bricht diesem ganzen in, bleibt ewih zr, laß meinen itig! Und will mein Herz il 11 9. Doch, Vater, denk an deinen Namen, gedenk an linen lieben Sohn! Dein Wort heißt immer Ja und men, dein Eidschwur zeuget selbst dabon. Du willst ler Sünder Tod ja nicht. Ach geh nicht mit uns ins bericht! Vir liegen vor dir in dem Staube, und unser Herz ganz gerknirscht; nur tröstet uns allein der Glaube, i du dich doch erbarmen wirst. Ach hast du noch ein Iterherz, so siehe doch auf unsern Schmerz! 3. Der Mittler steht ja in der Mitten, wir schaun zu enen Wunden auf; er hat für unfre Schuld gelitten und stet dir die Zahlung drauf. Verbirgst du deinen Gna⸗ Jenschein, so muß sein Blut verloren sein. 25² 6. Das teure Blut von deinem Sohne schreit für unz um Barmherzigkeit. Schau doch von deinem Gnadey! Buß⸗ und Beichtlieder throne und denke noch der alten Zeit, da du auch Grd⸗ hast erzeigt, dein Herz dem Sünder zugeneigt. ——— gehn, ich könn 7. Ach laß die wohlverdiente Strafe nicht über m Häupter gehn, daß wir nicht als verlorne Schafe 0 deiner Hut verlassen stehn. Ach sammle uns in deing Schoß und mach uns aller Plagen los! ö 8. Stech ein das Schwert, das uns will fressen, de Würger laß vorübergehn, gib deinen Kindern Brotu essen, laß keine solche Zeit entstehn, daß man dein Un uns teuer macht, und unser Herz dabei verschmacht. 9. Gib Fried im Land und im Gewissen, gesunde M wohlfeile Zeit, laß Liebe und Treu sich stetig hüssen in Him⸗mel selbt sen. Herr 8 —— Trost und Li fördre die Gerechtigkeit, krön unser Feld mit deinm] 2. Das Sün Gut, nimm Kirch und Haus in deine Hut! 10. So wollen wir dir Opfer bringen, dein eigen sh mit Leib und Seel. Es soll dein Lob gen Himmel gen, und dein erlöstes Israel stimmt in den Jubel Ziß ein: Der Herr soll mein Gott ewig sein! Benjamin Schmolck g. 1672 ½ Mel.: Serzlich lieb hab ich dich, o Herr. Straßbutg I 2— SS— E6 257. K ö kom⸗me ich, I Mich drüh⸗ket mei⸗ ner Sün⸗den Last, se herze allzuseh daß du diese nicht möchte: ielmehr, daß wird zuteil. Rsu Christ, Satan wider 3. Zu dir st helfer nicht o ind zu schlech überwinder, 14.—..—.—2——— ö m du gar zu dir bast heiehn lätt mir kei⸗ ne Ruh noch Rast; würd sie mir nicht be dem du gar so freund⸗lich mich N— .—...., e, re,a der᷑n. 1— f +*——=:. nom»men.) so mühzt dar ⸗ un ⸗ter nom ⸗ men. Iesu Christ,! hier und dor 4* Buß⸗ und Beichtlieder 253 S—...—— X schreit für u deinem Gnaderl— 7 a du auch Omn ochn. ich könn ⸗te nicht vor Gott be⸗stehn, vor dem die sim⸗mel selbst nicht rein, ich mütt ein Kind des To⸗ des m 2 —...*ii 1I. + * sen. Herr Je⸗ su Christ, mein Trost und Licht. mein verschmacht.————3— E HA /i steiig üsen u Tost und Licht, er⸗ quik⸗ ke mich und laß mich nicht! Feld mit deinm 2. Das Sündenjoch ist mir zu schwer, es drücht mein ut! berze allzusehr, du, Herr, wollst es zerbrechen! Gedenke, dein eigen ad du diese Last darum für mich getragen hast, damit n Hi Hioch s nicht möchte rächen der Vater, was ich hab verschuldt, 6 Huben dül zielmehr, daß seine Gnad und Huld mir Armen wieder en Jibel Dan wird zuteil. 8 mich ait dund an mich heil, Herr eu Christ, und für mich bitt, und für mich bitt, wenn olck a. 1672 fmf aalan—53— mich auftritt. 3. Zu dir steht meine Zuversicht, ich weiß von keinem helfer nicht ohn dich, o Arzt der Sünder. All andre Helser snd zu schlecht, du bist allein vor Gott gerecht, des Todes überwinder, die Freistatt und der sichre Ort, das feste —Schloß, der Schild und Hort, der Mittler und der Gna⸗ om⸗me ich muthdenthron, des Vaters Herz und liebster Sohn. Herr Jesu ün⸗den Last, shrist, das glaube ich, das glaube ich, ach stärk in solchem Hlauben mich! — 4. Hinfort will ich nun jederzeit auf mich zu nehmen sein bereit dein Joch, die sanfte Bürde; darunter find Strahbutg I dir hast heiehnich Fried und Ruͤh, ich wachs und nehm im Guten zu. sie mir nichtbe Und ob ich drunter würde aus Schwachheit, die dir ist bekannt, ermüden, wird doch deine Hand mir immer —.—.—. wieder helfen auf, um zu vollenden meinen Lauf. Herr Iesu Christ, durch dich allein, durch dich allein kann ich „ter ich banhier und dort selig sein. J. Anast. Froylinghausen g. 1670 4 1739. . 14 0 ganz sein Eigentum, daß du nun durch sein wertes Von sollst selig werden hier und dort. deinem Sinn recht gläubig und auch heilig bin. 1½½9 mie lehre mich dein heilig Recht, mich täglich tun nach deinen Wohlgefallen: du bist mein Gott, ich bin dein Knechtt — — 5 Buß⸗ und Beichtlieder 258. Mel. Wer nur den lieben Gott läßt walten.(Siehe W.„ Oein Jesus rufet dich zur Buße, komm bring deil armes Herz herbeil Komm, falle ihm doch bald zu Fuße und zeig ihm deiner Seele Reu, die das Gesetz i. uns erregt, wenn man Leid über Sünde trägt.“ 2. Dein Jesus ruft dich auch zum Glauben durchs süße Evangelium und will aus Gnade dir erlauben, zu werden 3. So säubre, Jesu, meine Sinnen und schaff in mi das Herze rein, laß mich von neuem nur beginnen, was dir, mein Jesu, lieb kann sein, und hilf, daß ich noch 259. Eigene Melodie. An dir allein, an dir hab ich gesündigt und übel os —vor dir getan; du siehst die Schuld, die mir den Fluch verkündigt, sieh, Gott, auch meinen Jammer an! ů 2. Dir ist mein Flehn, mein Seufzen nicht verborgen, und meine Tränen sind vor dir. Ach Gott, mein Gotth. wie lange soll ich sorgen? Wie lang entfernst du dich von mir? ö 3. Herr, handle nicht mit mir nach meinen Sünden vergilt mir nicht nach meiner Schuld! Ich suche dich: laß h dein Antlitz finden, du Gott der Langmut und Geduld! ö 4. Früh wollst du mich mit deiner Gnade füllen, Gott. Vater der Barmherzigheit! Erfreue mich um deines Namens willen, du bist ein Gott, der gern erfreut, 5. Laß deinen Weg mich wieder freudig wallen und 6. Herr, eile du, mein Schutz, mir beizustehen und leile mich auf ebner Bahn! Er hört mein Schrein, der Herr 260. Mer⸗ Aus einem tit in meinen geines Kumme 2. Beschämt hater, mich Er ethuld und üb 3. Bei dir al uicht, daß wir einer Liebe le I. Verzeiheen Glauben meine bersöhners wil 5., Vom Aben df dich, o stille und Müden ge 6. Ja hoffe hiel größer als dich von allem 261. Wel h erhebe m dir, denn i mirl Gott der dich vergebens kigne Schuld. 2. Lehre mi mir, daß ich n zu dir! Gott, auf dich bauer nicht, laß mich Anesicht! Alle n verzeihen. auf dich. 4. Gott, du erhörtomein Flehn und nimmt sich meiner Seele an. IR. Chr. F. Gellert g. 1715 4 h dir wert. Gné + 3 . en. Siehe W 210 im bring da nr doch bald zu e das Gesetz in trägt. den durchs süse ben, zu werden in wertes Won d schaff in min beginnen, wes 7 daß ich nath ig bin. I3½ t und übel oß e mir den Fluch mer an! ö nicht verborgen, ott, mein Gott, itfernst du dich reinen Sünden, suche dich: laz Langmut und de füllen, Gott. ich um deines »rn erfreut, dig wallen und un nach deinen dein Knecht. stehen und leils hrein, der Herr Verzeihe mir in Chrif Buß⸗ und Beichtlieder 25⁵ 260. Mel.: Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen.(Seite Nr. 79.) us einem tief vor dir gebeugten Herzen ruf ich zu dir Am meinen Sündenschmerzen: O mache mich, Gott, Kummers ledig und sei mir gnädig! erkenn und fühl ich meine Sünden, laß Willst du auf geines Kumm 2. Beschämt Kich lter, mich Erbarmung por dir finden! echuld und Übertretung sehen, wer wird bestehen? . Bei dir allein, Herr, steht es, zu vergeben, du willst niht, daß wir sterben, sondern leben; uns soll die Größe dner Liebe lehren, dich treu zu ehren. sto meine Fehle! Dein harrt im glauben meine müde Seele; laß Trost und Ruh um des bersöhners willen mein Herz ersüllen!. 5. Bom Abend an bis zu dem srühen Morgen hoff ich auf dich, o stille meine Sorgen! Du schenhest ja Beladenen Frieden. ö und Müden gern deinen J. 6. Ja hoffe nur, mein Herz, quf Gottes Gnade, sie ist niel größer als dein Seelenschade, und endlich wird sie zich von allem Bösen gewiß erlösen. . Nach Frdr. K. v. Moser g. 1723. 7 1798 von Joh. Sam. Diterich. 261. Mel.: Jesu, meines Lebens Leben.(Siehe Nr. 90). 13 erhebe mein Gemüte sehnsuchtsvoll, mein Gott, zur deine Güte, o wie teuer ist sie dir, denn ich kenne airl Gott der Liebe und des Lebens, keiner harrt aus dich vergebons, nur Verächter deiner Huld stürzet ihre eine Schuld. 4* 2. Lehre mich, Herr, deine Wege, zeige deinen Willen nir, daß ich nicht mehr irren möge; führe du mich selbst zu dir! Gott, du siehest mein Vertrauen; sicher kann ich guf dich bauen, deine Vatertreue ist ewig, wie du selber 9. Ach gedenke an die Sünden meiner Jugendjahre nicht, laß mich Armen Gnade finden, Gott, vor deinem Unesicht! Alle Sünden, die uns reuen, willst du, Vater, j verzeihen. O so höre denn auch mich, meine Seele hofft auf dich. ö ö 4. Gott, du willst des Sünders Leben, seine Seele ist 9 — er Seele an. rt g. 1715 1 1100. ir wert. Gnädig willst du ihm vergeben, wenn er sie * 5— — 256 Buß⸗ und Beichtlieder zu dir bekehrt. Mitten auf dem Sündenwege machst du sein Gewissen rege. Wohl dem, der zu seiner Pflicht m. kehrt, den verwirfst du nicht. ů 5. Du erquickest die Elenden, deren Herz sich dir ergilt Freude schenket deine Güte dem geängsteten Gemüh welchem du die Sündenlast liebreich abgenommen haf. 6. Dir will ich mich denn ergeben; Gott, mein Golt verlaß mich nicht! Laß mich immer heilig leben, Hen vor deinem Angesicht! Keine schnöde Lust der Sünden müsse mich mehr überwinden! Ach bewahr, ich bitte dich meinen Geist und stärke mich! ö Nach J. Kasp. Lavater g. 1741 ö von Joh. Sam. Diterich.* XVII. Lieder vom Glauben und von der die sich flehend zu dir wenden über ihre Schuld betrüht Lieder vo teur 2. Dem Teu oren; mein S war geboren; gein Guts am 3. Mein gut erdorben; der Hut'n erstorbe kechtfertigung en denn e 6˙ Melodie. Wittenberg M. 4. Da jamm EA ö naßen; er da 262...Aan aassen. Nun freut euch, lie be Chri⸗sten bei ihm rgch daß wir ge⸗ trost und all in Ermen, sah 5.—.——. 2 s Heil dem —— avirg für il 0'mein. und laßt uns fröh ⸗ lih 16 Her Soh ein mit Lufst und Lie ⸗be auf Erden vo ö H— nein Bruder 1 I—— ͤ. er ging in m ö 11.6 . prin ⸗ gen. ö 7. Er spra sin gen. 1995 Gott an„Igelingen; ich ů ur dich ringe ——.——— od ich bleib, ö*—.—sseiden. 4 uns ge ⸗ wen ⸗det hat 8, Vergieße [Leben rauben st der Sündn yr, ich bitte dich a. 1711 1 101. d von der Wittenberg 1521 Chri⸗sten dall in Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung 257 5 ——4 11 6 — XX —W— ů* sei ne sü ⸗ e Wun ⸗der ⸗ tat: gar — N xx —— teur hat ers er wo. ben. 2.Dem Teufel ich gefangen lag, im Tod war ich ver⸗ ren; mein Sünd mich quälte Nacht und Tag, darin ich war geboren; ich fiel auch immer tiefer drein, es war hein Guts am Leben mein, die Sünd hatt' mich besessen. g. Mein guten Werk die galten nicht, es war mit ihn'n perdorben; der frei Will haßte Gotts Gericht, er war zum ut'n erstorben; die Angst mich zu verzweifeln trieb, daß nichts denn Sterben bei mir blieb, zur Hölle mußt ich inken. 4 jammert Gott in Ewighkeit mein Elend über⸗ naßen; er dacht an sein Barmherzigkeit, er wollt mir helfen lassen. Er wandt zu mir das Vaterherz; es war bei ihm fürwahr kein Scherz, sein Bestes ließ ers kosten 5. Er sprach zu seinem lieben Sohn: Die Zeit ist hie, zu Uebarmen; fahr hin, meins Herzens werte Kron, und sei das Heil dem Armen und hilf ihm aus der Sünden Not, fröh ⸗ch Lie—be erwürg für ihn den bittern Tod und laß ihn mit dir lben! ö 6. Der Sohn dem Vater g'horsam ward; er kam zu mir auf Erden von einer Jungfrau rein und zart, er sollt nein Bruder werden. Gar heimlich führt er sein Gewalt, er ging in meiner arm Gestalt; den Teufel wollt er angen. 7. Er sprach zu mir: Halt dich an mich, es soll dir jetzt [glingen, ich geb mich selber ganz für dich, da will ich e dich ringen; denn ich bin dein, und du bist mein, und n bleib, da sollst du sein, uns soll der Feind' nicht geiden. 5. Vergießen wird er mir mein Blut, dazu mein eben rauben; das leid ich alles dir zu gut; das halt mit 17 1„“ sem Leben; da will ich sein der Meister dein; den 66 den Oei 258 Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung festem Glauben. Den Tod verschlingt das Leben mein Unschuld trägt die Sünde dein; da bist du worden. ö 9. Gen Himmel zu dem Vater mein fahr ich von di⸗ meij selh will ich dir geben, der dich in Trübnis trösten soll un lehren, mich erkennen wohl, und in der Wahrheit leiten 10. Was ich getan hab und gelehrt, das sollst du in und lehren, damit das Reich Gotts werd gemehrt zu da und seinen Ehren. Und hüt dich vor der Menschen Eah davon verdirbt der edle Schatz! Das laß ich dir zur Letze) ö Martin Luther g. 1483 f Elgene Melodie. 0 Wittenderg Iial. .————— Hh—— 2638. — glau⸗ben all an Eienen Guh ——— —— —..— — F;,;,Tr,.... Schöp⸗fer Him⸗mels und der Er⸗-den. der sich zum Vain *— — — + 2 Lieder v 2. 22 9—6 nd unsern§ Hott von Me st ein wahre im Glauben; gestorben und 3. Wir gla⸗ und dem Sol Gaben zieret in Einem Sir das Fleisch so hereit uns ei Eigene 2 24. PIFFIFIFFF———————— ö ——— Hnad und lai ge⸗ben hat, daß wir sei⸗ ne Kin⸗-der wer⸗ den. Er u bön⸗nen nig ——— ———————e ‚II — 2*——.— uns all⸗zeit er⸗näh⸗ren. Leib und Seel auch wohl be⸗wahan] Je ⸗ sum —..——= —pIIIiiiieĩp‚iiii——— +—— +2——— al⸗lem Un⸗fall will er weh⸗ ren. kein Leid soll u all ge⸗ ta ⸗ 2. Was G ———————konnt halter *— 5 2 . Ind Str.. wi⸗ der⸗fah⸗ren. Er sor⸗ get für uns, hüt so mannigfa vom G'setz e 3. Es war — + . — wacht, ) zum Abschied. — ——.—.—.— 1— A+— — I— +—— 1 es steht al⸗les in sei⸗ner Macht. Ae drum geben, Willen lebe zeigt an die chtfertigung as Leben ma da bist du sah ahr ich von de dein; den Geit trösten soll y as sollst du in gemehrt zu gu Menschen Sh ch dir zur Leteh der g. 1483 7.6 ....... an Eienen Gal wohl be⸗waha soll und Wahrheit leiten Wittenderg Iul Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung 259 2. Wir glauben auch an Jesum Christ, seinen Sohn und unsern Herren, der ewig bei dem Vater ist, gleicher Gott von Macht und Ehren, von Maria der Jungfrauen st ein wahrer Mensch geboren durch den heilgen Geist in Glauben; für uns, die wir warn verloren, am Kreuz gestorben und vom Tod wieder auferstanden durch Gott. 3. Wir glauben an den heilgen Geist; Gott mit Vater und dem Sohne, der aller Blöden Tröster heißt und mit Gaben zieret schöne, die ganz Christenheit auf Erden hält Iin Einem Sinn gar eben; hie all Sünd vergeben werden; das Fleisch soll auch wieder leben; nach diesem Elend ist bereit uns ein Leben in Ewigheit. Amen. ö Martin Luther g. 1483 4 1546, Römer 3. 23—28. Eigene Melodie. 13892 8 1523. IIRIITII Es ist das Heil uns kom⸗men her von „die Werk die hel⸗fen nim⸗mer⸗mehr. sie Wittenber 2——ñ—— 1 —— 6 15——5——*2* —9.— 2————* 2 Onad und lau ⸗ter Gü ⸗ te, GI a Fon⸗nen nicht be ⸗ hü ⸗ ten: der Glaub sieht — ͤ— 2 + +— + de⸗ sum Chri⸗stum an., der hat gnug für uns * —— — 1 4 ———..— —....—.—.—— + uns. hüt ud Str. d. — ier Macht. An Leid soll uns all ge⸗ tan. er ist der Mitt⸗ler wör ⸗den. 2. Was Gott im G'setz geboten hat, da man es nicht konnt halten, erhub sich Zorn und große Not vor Gott so mannigfalte; vom Fleisch wollt nicht heraus der Geist, vom G'setz erfordert allermeist; es war mit uns verloren. 3. Es war ein falscher Wahn dabei: Gott hätt sein G'setz drum geben, als ob wir könnten selber frei nach seinem Willen leben. So ist es nur ein Spiegel zart, der uns zeigt an die sündig Art in unserm Fleisch verborgen. 260 Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung 4. Nicht möglich war, dieselbig Art aus eignen Kräften lassen; wiewohl es oft versuchet ward, doch mehrt sich Sünd ohn Maßen; denn Gleißners Werk Gott hoch ver⸗ angeboren. der selber Mensch ist worden; das ganz Gesetz hat er en⸗ füllt, damit seins Vateys Zorn gestillt, der über uns ging alle. (das wirst du nimmer lügen): Wer glaubt an mich und wird getauft, demselben ist der Himm'l erkauft, daß er nicht werd verloren. fasset; der Glaub gibt aus von ihm den Schein, so er die Werk nicht lasset; mit Gott der Glaub ist wohl daran, 0 x geboren. das G'wissen nieder; das Evangelium kommt zu Hand zum Kreuz herzu, im G'setz ist weder Rast noch Ruh mit allen seinen Werken. 10. Die Werk die kommen g'wißlich her aus einem Glaub gerecht; die Werk die sind des Nächsten Knecht, dabei wirn Glauben merken. ö 11. Die Hoffnung wart't der rechten Zeit, was Gottes Wort zusage: wann das geschehen soll zu Freud, setzt ö Gott kein g'wisse Tage. Er weiß wohl, wanns am besten iiist, und braucht an uns kein arge List; des solln wir ihm R vertrauen. 5. Doch mußt das G'setz erfüllet sein, sonst wärn win all verdorben. Drum schickt Gott seinen Sohn herein, st willen Gott Lieder vom 22. Ob sichs o uschrechen, den dammt, und jedem Fleisch der Sünde Schand allzeit war Iu Feisch s auen. 116 Sei Lob: 8. Er ist gerecht vor Gott allein, der diesen Glauben dem Nächsten wird die Lieb Guts tun, bist du aus Gott ů 9. Es wird die Sünd durchs G'setz erkannt und schlägt u„äümn und stärkt den Sünder wieder. Es spricht: Nur hreuch rechten Glauben; denn das nicht rechter Glaube wär, wolltst ihn der Werk berauben. Doch macht allein der Init Gnad erfü Iahren n. M + 6. Und wenn es nun erfüllet ist durch den, der es konnn ermesetür halten, so lerne jetzt ein frommer Christ des Glaubens recht Gestalte. Nicht mehr denn: Lieber Herre mein, dein Tod wird mir das Leben sein, du hast für mich bezahlet 7. Daran ich keinen Zweifel trag, dein Wort hann nicht betrügen. Nun sagst du, daß kein Mensch verzag Mel.: In r gehoffe 2. Sein trösf mein Herz ger lurloren werde 3. Es traure Ipringt vor Fre dein Unfallen Iberren. sertigung Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung 261 —— Kräften 22. Ob sichs anließ, als wollt er nicht, laß dich es nicht Bott 9295 sich(schrecken, denn wo er ist am besten mit, da will ers d all och ve. iht entdecken. Sein Wort laß dir gewisser sein, und ob Jeit war hin Fleisch spräch lauter Nein, so laß doch dir nicht Irauen. I n Sei Lob und Ehr mit hohem Preis um dieser Gut⸗ Dn herein, at willen Gott Vater, Sohn und heilgem Geist! Der woll luit Gnad erfüllen, was er in uns ang'fangen hat, zu chren seiner Majestät, daß heilig werd sein Name. d 4. Sein Reich zukomm, sein Will auf Erd g'scheh wie 5 Honnt In Himmelsthrone, das täglich Brot ja heut uns werd; es laubenz syollst unfrer Schuld verschonen, als wir auch unsern re mein, dein(echuldnern tun, laß uns nicht in Versuchung stehn, lös mich bezahlet I vom übel! Amen. Paul Speratus g. 1484 4 1551. Wort kann ensch verzag an mich und Mel.: In dich hab ich ö kauft, daß er gehoffet, Herr. ö Vorreformatorisch. Straßburg 1560. +— — 1—1— iesen Glauben.— 2 6* hein, so er die Wärn mei⸗ner Sünd auch noch so viel, den⸗ t wohl daran, t du Qus Gott... 5⸗...... nt und schläͤgt Uch ich nicht ver⸗za⸗gen will, Christ will ich las⸗sen umt zu Hand——— Nur—=—————— noch Ruh mit wal⸗ ten; der al„le Sünd weg nimmt und —. V r aus einem=—.——.—— Glaube wär, E—— cht allein der Ttäägt. der wird mich auch er ⸗ hal ⸗ ten. chsten Knecht, e Sein tröstlich Wort hab ich gehört, damit hat er ein Herz gerührt; wer glaubet seinem Sohne, der wird ö 1. 5. lerloren werden nicht, empfängt der Freuden Krone. ue am bete 3. Es traure wer der da trauren will, mein Herz auf⸗ solln wir ihn Ipringt vor Freude viel, kein Leid kann mich nicht rühren; 0 Unfall mich abwenden soll von Christo, meinem lberren. 269 Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung 4. O Jesu Christ, mein Herr und Gott, dir trauen hilst allein aus Not, hilf meinem schwachen Glauben, so hann mich auch der bittre Tod aus deiner Hand nicht rauben 5. Frisch und fröhlich, mein liebe Seel, dir ist beschen das ewge Heil, dein“ Feind sind all gedämpfetl Den Streit der nicht verlieren kann, der in dem Glauben kämpfet. 6. Danh sei dir, Gott, in Ewigheit, o Vater der Barme herzigkeit, samt Christo, meinem Herren! Dein Lob ich; allzeit preisen will, stets deinen Namen ehren. Aus dem Niederdeutschen des H. Wepse, um 15850. Mel.: Ach Gott, vom Himmel sieh darein. Erfur— 266. E EE EEEEEE Wenn dein herz⸗lieb⸗ster Sohn. 0 Gott, nicht und hätt. da ich in Sün ⸗den tot. neh —.— n— — ö wär auf Er⸗den kom ⸗ men Fleisch nicht an⸗ ge ⸗ nom. men. 5—— ö — LV. I— ..—j— P 2...2.—.—— ar⸗ mes Wür⸗ me⸗ lein ur Höl⸗le wan ⸗denm — +* 1 —.—*— in die Pein um mei⸗ ner Sün⸗de wil» len. 2. Jetzt aber hab ich Ruh und Rast, darf nimmermehr verzagen, weil er die schwere Sündenlast für mich hat selbst getragen. Er hat mit dir versöhnet mich, da er an matt gemacht Kreuz ließ töten sich, auf daß ich selig würde. „Drum ist getrost mein Herz und Mut mit kindlichen Vertrauen; auf dies sein rosenfarbnes Blut will ich mein Hoffnung bauen, das er für mich vergossen hat, gewaschen ab die Missetat und mir das Heil erworben. 8 4. In seinem Blut erquick ich mich und komm zu dir mit Freuden; ich suche Gnad demütiglich, von dir soll 2250——— 2..—— —IIII—— ö an, drum er Lieder vo nich nichts sck durch seinen 2 nauben. 5. Richts hi errühret, wer ich verführet. daß ich kann 6. Gott Vat — kget, Herr Je äget, o heils Gute in mir Eigene M m. E Ro muht K.e Eh de⸗sus 2. Geborn Vindeln eing und Leid ist Dornen schar 3. Er war tränkt und fi ten Tag nach herrlichkeit Pein, gesetzt dir ist bescher edämpfet! Den dem Glauben o Gol nicht den tot, mein le wan ⸗dem — wil»len. rf nimmermehr st für mich hat mich, da er am ürde. mit kindlichen ut will ich mein en. d komm zu dir h, won dir soll 2 Geborn ist er ein kleines matt gemacht; hat, gewaschen Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung 263 nich nichts scheiden. Was mir erworben hat dein Sohn. Wn seinen Tod und Marterkron, kann mir kein ben. 3. Mchts hilft mir die Gerechtigkeit, die vom Gesit ö serihret, wer sich in eignem Werk erfreut, wird jämmor⸗ lch verführet. Des Herren Jesu Werk allein das Aioeß aß ich kann selig sein, der ichs mit Glauben fassens 6. Gott Vater, der du alle Schuld auf deinen Sohn ge⸗ il get, Herr Jesu. dessen Lieb und Huld all meine Sünde äget, 0 heilger Geist, des Gnad und Kraft allein das Gube in mir schafft, laß mich ans End beharren! 3 Str. 1—5 Joh. Heermann g. 1585 u. Str. 6 Hannov. Gsb. 1652. Eigene Melodie. Wintbenl ö..P. err. ich be⸗kenn von Her⸗zens⸗ grund. Allch daß nie⸗mand sonst mein Hei⸗land ist 34 als ee ds, Er. II 4 3.t.—.— dem Ebrnt nichts soll mich da: von wen⸗ 109 de⸗sus Christ, der wah⸗ re Gott ohn En ⸗ der 40 .—.—.———————..—. —— EH gut mein Ileisch und Blut ge⸗ nom⸗men EEEERH der mir zu 2.— SISSSDPIS ch, drum er nicht kann mich ar⸗men Sün⸗der haf s A Vindeln eingehüllet; die Jugend mit Mühseligheit, Armut und Leid ist worden ganz erfüllet; er hat gewacht, sich Dornen scharf gekrönet. 3. Er ward ans Kreuzesholz gehenht, mit Gall känht und fiel in Todesbanden; doch wiederum am du ⸗ ten Tag nach seiner Plag ist er vom Tod erstanden, mit herrlichkeit zur Himmelsfreud gegangen ein, frei alber hein, gesetzt zu deiner Rechten. 2 Kind für meine Sünd, in er ward gestäupt, sein heilig Hanuß mit 264 Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung 4. So schaue deinen Sohn doch an, was er getan Ih Gnad in ihm mich finden! Du hast mich Armen I veracht, ganz frei gemacht von meinen schweren Sünden Durchs Sohnes Tod hast du aus Not den Knecht eiloß, wer sich des tröst, den kannst du nicht verdammen. 5. Der treue Hirt jetzt komm vor dich und träget mich . von dir weggetrieben, das bringt dein Sohn zu deing Herd aufs neu bekehrt, zu denen, die dichel * 1 17711* 4 268. ch glaub an Einen Gott allein, der alle Dinge gut Eigene Melodie. 11 d klein, den Himmel nebst der Erden aus nichs hat lassen werden, der auch mich selbst aus lauter ud Iizu seinem Dienst erschaffen hat, mir Leib und Seel ge⸗ Geben, Sinn und Vernunft daneben. ö Durch seine Weisheit, Macht und Güt all sein ⸗ Lieder von höpfe er behü zu Hülfel 2. Ich glaub nater ewig ist licht würd ver n Stamm des nieder, stund a Und zu volle Hhron hinauf: sie Menschen n 3. Ich glaub pahrer Gott 1 zwig ohn Begi der den Betrü den von allen Ich glaube, d (id, bei der st hses Fleisch r Mel.: Es x 20. — man recht kör sland⸗haft zu mir von o ——— nich ge⸗ wäl und träget mith af, das ganz un ieder stund auf vom Tode wieder. atans Strichen ie du begehrh von dir zu sh Sohn in deinn. bewogen. Ich de ad entsernet hu dich lieben.& as sich mutwilli⸗ durch Christi I hl bei mir besind. zuldet, so hab i⸗ ohn, den Gnaden at er gewiß durh Vunden mildigl ossen. Ich glaubt 'tt, in Angst u= nan recht kön ⸗ne glau⸗ ben. land⸗haft zu ver⸗blei⸗ ben. ann g. 1585 f 16ʃ alle Dinge guß Erden aus nichhts aus lauter Eund deib und Seel gl Züt all sein e —— Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung 265 öpfe er behüt. Er ist mein Vater und mein Gott, der un nir zu Hülfe kommt in Not, mich schützet und ernähret. 2. Ich glaube auch an Jesum Christ, der Gott vom Albater ewig ist und dann ein Mensch geboren, daß ich cht würd verloren; der mir des Vaters Huld erwarb, un Stamm des Kreuzes sür mich starb, fuhr zu der Hölle Und zu vollenden seinen Lauf, fuhr er zum Himmels⸗ hron hinauf: von da er kommen wird einmal, daß er ge Menschen richte all, die Lebenden und Toten. 3. Ich glaub auch an den heilgen Geist, der gleich ist pohrer Gott und heißt ein Lehrer unsrer Sinnen, der zuig ohn Beginnen vom Vater und vom Sohn ausgeht, der den Betrübten hier beisteht, daß sie Vergebung fin⸗ den von allen ihren Sünden. eraubet hin un Sohn zu deine Ich glaube, daß erhalten werd ein allgemeine Kirch auf Erd, bei der stets bleib des Geistes Gab. Ich glaub, daß geses Fleisch vom Grab werd auferstehn zum Leben. Justus Gesenius g. 1601 7 1673, oder David Denicke g. 1603 4 1680. Johann Walter 1524. .— 4—— SSSII— 43.— S. iii eeeeee O Got⸗tes Sobn, Herr Je⸗ 0 Christ, dah Mel.: Es spricht der Unweisen Mund wohl. H nicht je⸗der⸗ man.⸗ nes Ding so ist. noch s1. 2. i.——.— 1.— mir von o ⸗ ben her —.. diin nich ge⸗währ und dah ich drin be⸗ har ⸗re. des wah⸗ ren Glau⸗bens bis an das End, daß dort bei dir auf Glauben folg das . Schauen. ö 6 David Denicke g. 1603 4 1000, kenntnis finden, wie der nur an dir habe teil, dem du dhau vergossen, auf daß in deinen Wunden ich bleib allzei ö . ö 266. Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung 2. Lehr du und unterweise mich, daß ich den Water kenne, daß ich, o Jesu Christe, dich den Sohn des Höchsten nenne, daß ich auch ehr den heilgen Geist, zugleich ge lobet und gepreist in dem dreieingen Wesen. 3. Laß mich vom großen Gnadenheil die wahr Ex vergibst die Sünden. Hilf, daß ichs such, wir mirs ge⸗ bührt; du bist der Weg, der mich recht führt, die Wahrhel und das Leben. fasse, daß sich mein Glaube immerfort an dein Verdien verlasse, daß zur Gerechtigkeit mir werd, wenn ich von Sünden bin beschwert, dein Kreuztod zugerechnet. 5. Den Glauben, Herr, laß trösten sich des Bluts, 0 eingeschlossen und durch den Glauben auch die Welt und was dieselb am höchsten hält, allzeit für Schaden achte. 6. Wär auch mein Glaube noch so hlein, und daß man ihn kaum merke, wollst du doch in mir mächtig sein, dah deine Gnad mich stärke, die das zerstoßne Rohr nicht bricht, das glimmend Docht auch vollends nicht aus löschet in den Schwachen. ö 7. Hilf, daß ich stets sorgfältig sei, den Glauben zu be halten, ein gut Gewissen auch dabei, und daß ich so möh walten, daß ich sei lauter jederzeit, ohn Anstoß, mit He⸗ rechtigkeit erfüllt und ihren Früchten. ö 8 immer stärken, daß er sei fruchtbar für und sür und reic an guten Werken, daß er sei tätig durch die Lieb, mit Freude und Geduld sich üb, dem Nächsten fort zu dienen. 9. Insonderheit gib mir die Kraft, daß vollends bei dem Ende ich übe gute Ritterschaft, zu dir allein mich wende in meiner letzten Stund und Not, des Glaubens End durch deinen Tod, die Seligkeit, erlange. 10. Herr Jesu, der du angezündt das Fünklein in mir Schwachen: was sich vom Glauben in mir findt, das wollst du stärker machen. Was 4. Gib, daß ich traue deinem Wort, es wohl ins Here II — Iteun ⸗de Lieder v Eigene N N0. mi al⸗les hin al⸗ les = Uhann mir tun 2 Nun weifß Scheu, daß günstig sei, ur steh und dämz Veh Geh. 3. Der Grr sein Blut; de Hut. An mir ö Erd, was Ch 8. Herr, durch den Glauben wohn in mir, laß ihn sh 4. Mein Je Ucht. Wenn ich nicht vor sttz, ich müßte 5. Der, der Zod; der ists was ist rot. Heldenmut, d Sünder tut. 6. Richts, n nur ein Scher mich betrübt, der mich lieb. du gefangen n sahr en Her tfertigung ich den Mater hn des Höchsten ist, zugleich ge⸗ en. die wahr Er be teil, dem du wir mirs gl. rt, die Wahrhel — wohl ins Hern dein Verdien „wenn ich voy zugerechnet. h des Bluts 0 ich bleib allhet ch die Welt und chaden achte. u, und daß man nächtig sein, dah zne Rohr nicht ends nicht aus Glauben zu b daß ich so miß Anstoß, mit he⸗ nir, laß ihn sich nd sür und reich ch die Lieb, mit fort zu dienen aß vollends bel dir allein mich t, des Glaubens ange. Fünklein in mir mir findt, das gen an, vollführ Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung 267 l Eigene Melodie. Geistlich Augeburg 1609. .—— 122222— 35 N.——— 3 At Gott für mich, so tre ⸗te gleich so oft ich ruf und be ⸗ te, weicht — —.——— 1* N +. + 7 2 + 1— 4 TZ.. ———.....—— — 1—2 . wi⸗der mich;:3 11 15 bim ⸗ter sich. Hab ich das Haunt zum —..dd.= greun ⸗de und bin ge ⸗liebt bei Gott. was 7———— + —.⁊— H—— + 2 12 + — E——* + I ——— lann mir tun der Fein⸗ de und Wi⸗ der⸗sa⸗cher Rottꝰ— 2un weiß und glaub ich feste, ich rühms auch ohne Echeu, daß Gott, der höchst und Beste, mir gänzlich giüstig sei, und daß in allen Fällen er mir zur Rechten sieh und dämpfe Sturm und Wellen und was mir bringet Weh. V. 34 Der Grund, da ich mich gründe, ist Christus und sein Blut; das machet, daß ich finde das ewge, wahre Hut. An mir und meinem Leben ist nichts auf dieser Erd; was Christus mir gegeben, das ist der Liebe wert. . Mein Jesus ist mein Ehre, mein Glanz und schönes licht. Wenn der nicht in mir wäre, so dürft und könnt ich nicht vor Gottes Augen stehen und vor dem Sternen⸗ sth, ich müßte stracks vergehen, wie Wachs in Feuershitz. 5. Der, der hat ausgelöschet, was mit sich führt den 2od; der ists, der mich rein wäschet, macht schneeweiß, was ist rot. In ihm kann ich mich freuen, hab einen⸗ heldenmut, darf kein Gerichte scheuen, wie sonst ein Sünder tut. ö 6.Richts, nichts kann mich verdammen, nichts nimmet ir mein Herz; die Höll und ihre Flammen, die sind mir lauben folg das hur ein Scherz; kein Urteil mich erschrecket, kein Unheil nich betrübt, weil mich mit Flügeln decket mein Heiland, ber mich liebt. ke g. 1603 f 1600, 268 Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung ö 7. Sein Geist wohnt mir im Herzen, regiert Mir meinen Sinn, vertreibet Sorg und Schmerzen, nimmi allen Kummer hin; gibt Segen und Gedeihen dem, uis er in mir schafft, hilft mir das Abba schreien aus all meiner Kraft. 52 8. Und wenn an meinem Orte sich Furcht und Schrechen findt, so seufzt und spricht er Worte die unaussprechlh sind mir zwar und meinem Munde, Gott aber wohl he. Lieder v 271. Oer Glaub erworbe alls an uns drum drum n üb Liebe! 2. Die Liel herzen. Dab wußt, der an des Herzens Grunde ersiehet seine At.Herz 9. Sein Geist spricht meinem Geiste manch süßes Tus⸗ wort zu: wie Gott dem Hülfef leiste, der bei ihm such Ruh, und wie er hab erbauet ein edle neue Stadt, Aug und Herze schauet, was es geglaubet hat, ů urch Chrisfti und flieh, zu behehren! 10. Da ist mein Teil und Erbe mir prächtig zugerih wenn ich gleich fall und Hiet fällt doch mein Himmi ier feuchten mit Tränen mei Kreuz und alle Plagen die sind sein täglichs Brot. 12. Das ist mir nicht verborgen, doch bin ich unverzag Gott will ich lassen sorgen, dem ich mich zugesagt. E. koste Leib und Leben und alles, was ich hab, an dir uis ich fest kleben und nimmer lassen ab. 13. Die Welt die mag zerbrechen, du stehst mir ewi lich; kein Brennen, Hauen, Stechen soll trennen mil und dich; kein Hunger und kein Dürsten, kein Armuhl keine Pein, kein Zorn der großen Fürsten soll mir e Hindrung sein. 14. Kein Engel, keine Freuden, kein Thron, kein Heu lichkeit, kein Lieben und kein Leiden, kein Angst uus Fährlichkeit, was man mir kann erdenken, es sei lein oder groß, der keines soll mich lenken aus deinem Nn und Schoß. ö Mel.: O . E ihr im Gl⸗ Lieb dem Ne 2. Der Gl 15. Mein Herze geht in Sprüngen und hann nihh Sonnenschein. Die Sonne die mir lachet, ist mein hen bricht als eit Herz und Y traurig sein, ist voller Freud und Singen, sieht sein Jesus Christ, das, was mich singen machet, ist, was in Paul Gerhardt g. 1607 f.0f8. Himmel ist. 3. Er schö und tut in 6 chtfertigung e unaussprechlit tt aber 77 ehet seine Lut. anch süßes Tuße er bei ihm such neue Stadt, et hat, x rächtig zugerich, och mein Himmil it Tränen meinl süßet alles Lah Satan fleucht hohe schwere dul n und Spott, dul . lichs Brot. bin ich unverzan nich zugesagt. E h hab, an dir uis stehst mir eog oll trennen mil ten, kein Armul esten soll mir ch Thron, kein Heu⸗ ren I Ren, es sei kis 3—— aus deinen I Lieb dem Näch⸗sten stets zu 2. Der Glaube ist ein Licht im Herzen tief verborgen, und kann nicht Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung 269 271. Mel.: Es ist das Heil uns kommen her.(Siehe Nr. 264.) in* Glaube macht allein gerecht durch Christum, ders erworben; kein Werk erwirbt das Himmelrecht, weil Ualls an uns verdorben. Doch ist ohn Lieb der Glaube tot; cht und Schrechen drum drum willst du meiden ewge Not, so glaub, tu Buß, üb Liebe! 12 Die Liebe sei des Nächsten Knecht, die tu aus gutem herzen. Dabei nun glaube recht und schlecht, daß bloß durch Christi Schmerzen und seinen Tod du seist gerecht, und flieh, zu sein der Sünde Knecht. Gott woll uns all bekehren! Christoph Runge g. 1619 4 1681. 2. Cor. 13, 5. Ahasverus Fritzsch 1679. Mel.: O Jesu, süßes Licht. 2— + 4.—.— ů ů 2 22... Ver ⸗ su⸗ chet euch doch selbst. ob ————— 2....... ihr im Glau⸗ben ste ⸗ het. ob Chri⸗stus in euch ———— ISSSE— ——* + 1 it. ob ihr ihm auch nach⸗ ge⸗ het in De⸗ mut — +——...—.——2 —.—.—.——— D.— und Ge⸗duld. in Sanft⸗mut. Freund⸗lich⸗keit, in ——.—* öꝑiPꝑPꝑP PPPP‚PAPIPISAIAIAPIASISAIAIAIAIAIAIAIAA=AIAA——8——— 2* die⸗nen seid be⸗reit. bricht als ein Glanz hervor, scheint als der helle Morgen, igen, sieht lauin et, ist mein Heu ichet, ist, was in dt g. 1607 f.0, erweiset seine Kraft, macht Christo gleich gesinnt, erneuert Herz und Mut, macht uns zu Gottes Kind. 3. Er schöpft aus Christo Heil, Gerechtigkeit und Leben, und tut in Einfalt es dem Nächsten wieder geben; dieweil 4. er überreich in Christo worden ist, preist er die Gnade 270 Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung hoch, beͤkhennet Jesum Christ. 4. Er hofft in Zuversicht, was Gott in Wort zusaget; drum muß der Zweifel fort, die Schwermut wird ven jaget; sieh, wie der Glaube bringt die Hoffnung an den Tag, hält Sturm und Wetter aus, besteht im Ungemach 5. Aus Hoffnung wächst die Lieb, weil man aus Goties Händen nimmt alle Dinge an, nicht zürnet, tut nicht schänden; denn alles uns zu Nutz und Besten ist ge⸗ meint, drum dringt die Liebe durch auf Freude und auf Feind. ö 6. Wir waren Gottes Feind, er gibt uns in den Sohne sein eingebornes Kind zu einem Gnadenthrone setzt Liebe gegen Haß. Wer gläubig dies erkennt, with bald in Lieb entzündt, die allen Haß verbrennt. 7. Wie uns nun Gott getan, tun wir dem Rächsten eben; droht er uns mit dem Tod, wir zeigen ihm das Leben; flucht er, so segnen wir; in Schande, Spott und Hohn ist unser bester Trost des Himmels Ehrenhron. 8. Setzt uns Gott auf die Prob, ein schweres Kreuz zu tragen: der Glaube bringt Geduld, erleichtert alle Plagen, statt Murren, Ungeberd wird das Gebet erweckt, wel aller Angst und Not von Gott ein Ziel gestecht. 9. Man lernet nur dadurch sein Elend recht verstehen wie auch des Höchsten Güt, hält an mit Bitten, Flehen, verzaget an sich selbst, erkennet sich für nichts, sucht bloh in Christo Kraft, im Ursprung alles Lichts, ö 10. Hält sich an sein Verdienst, erlanget Geist und Stärke, in solcher Zuversicht zu üben gute Werke, stehl Nab vom Eigensinn, flieht die Vermessenheit, hält sich i 5 Gottesfurcht in Glück und schwerer Zeit. 11. So prüfe dich denn wohl, ob Christus in dir lebet denn Christi Leben ists, wonach der Glaube strebet; eit machet er gerecht, dann heilig, wirket Lust zu allen guten Werk; sieh, ob du auch so tust. 12. O Herr, so mehre doch in mir den wahren Glau⸗ ben, so hann mich keine Macht der guten Werk berauben, wo Licht ist, geht der Schein freiwillig davon aus, V bist mein Gott und Herr, bewahr mich als dein Haus! Erfurt 1687. ö Lieder vo 273. Mel ö U bin getro den; ich li ind Wunden. 20d und Höll hricht, und sei 2. Er sprich nein hinwied inge Friedens srone dich mi shuldskleid v 3. Was wil Uiebe scheider saß ich Christi fillet mein G zum Schild u 4. Hab Dar heingest, der und bezwinge nich zum Ten einhehrt, sei 274. M O ich Wenn H uhn. Mich se bekletzt; meir gesetzt. 2. Fragt je mit Herzen 1 Hrund, auf weil ich dem 3. Auf mei nicht, im Her mir den Tod hat er gedul 4. Dies ble a risse mich ich mir nicht eile, Gott zu —— Wort zusaget mut wird ver⸗ offnung an den t im Ungemach nan aus Gottez irnet, tut ni Besten ist gu⸗ Freude und t uns in dem Gnadenthrone, erkennt, with brennt. r dem Rächstey zeigen ihm daz nde, Spott und Ehrenkron. weres Kreuz zu tert alle Plagen t erweckt, weil gestecht. recht verstehen Bitten, Flehen, tfertigung t er die Gnode richts, sucht bloß Hts, nget Geist und ite Werke,‚ stehl tus in dir lebet ube strebet; eist Lust zu allem 1wahren Glau⸗ Werh berauben, davon aus. Da dein Haus! Erfurt 1687.“ heingest, der du den einhehrt, sei selbst mein Fried auf Erden! heit, hält sich in Orund, auf den ich baue, ist Christus ganz allein, I Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung 271 273. Wel: Was mein Gott will das g'scheh allzeit.(S. Nr. 348. U bin. getrost und freue mich, weil ich hab Jesum fun⸗ den; ich lieg und schlafe sicherlich in seinem Schoß id Wunden. Dies ist der Ort, allwo mich nicht Sünd, 29 und Hölle schrechet, weil mir in Christo nichts ge⸗ richt, und seine Macht mich decket. 2. Er spricht zu mir: Ich bin ganz dein, und du bist nein hinwieder, ich mache dich frei aller Pein, drum inge Friedenslieder! Ich fülle dich mit meiner Freud und mone dich mit Wonne, dich schmückt mein schönes Un⸗ schuldekleid viel schöner als die Sonne. 3. Was will mich nun von Christi Huld und seiner gebe scheiden? Verklagt mich meine Sündenschuld, so juß ich Christi Leiden; dies stellet mich in Sicherheit und sillet mein Gewissenz so krieg ich Fried und Freudigkeit zum Schild und sanften Kissen. ö 4. Hab Dank, o Jesu, Gottessohn, der du den Frieden höchsten Allmachtsthron verlässest und bezwingest, was uns den teuren Frieden stört. Laß nich zum Tempel werden, wo nichts als Fried und Freud 1714. ö 274. Mel.: Valett will ich dir geben.(Siehe Nr. 585.) Oalob ich bin im Glauben, wer will mir Eintrag tun? Wenn Höll und Satan schnauben, so kann ich sicher uhn. Mich schrecket kein Getümmel, kein Fall, der sonst betletzt; mein Wandel ist im Himmel, mein Glaube fest⸗ hesetzt. 2. Fragt jemand nach dem Grunde, dem bin ich allezeit mit Herzen und mit Munde zur Rechenschaft bereit. und un weil ich dem vertraue, so muß ich selig sein.* 3. Auf mein Verdienst und Werhe vertrau und bau ich nicht, im Herren hab ich Stärke— und feste Zuversicht. Was mir den Tod verschuldet und mich in Not gebracht, dafür hat er geduldet und mich gerecht gemacht. J. Dies bleibet meine Freude, wenn ich in Angsten bin; a risse mich noch heute ein schneller Tod dahin, so laß ich mir nicht grauen, dieweil mein Glaube spricht: Geh, ile, Gott zu schauen, dein Hoffen trüget nicht. 272 Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung mich! Erhalte die Gedanken, wenn Furcht und Schrechen sich zu meinem Fall verbinden, wenn die Verfolgun los bin, so sei du mir am nächsten und stärke meinen Sinn, daß ich dabei gelassen und voller Mutes sei, mich als ein Christ zu fassen; hilf, Herr, und steh mir beil 7. Ich will dich feste halten, wenn Trübsalshitze sticht, und wenn ich werd erhalten, so laß ich dich doch nicht Dein Geist spricht meinem Geiste Trost und Erquickung Rnan stärke mich und leiste mir Kraft, dir treu zu ein! 8. Nun, Herr, du gibst den Willen, verleihe mir zu⸗ gleich auch Kräfte zum Erfüllen, so bin ich ewig reich. Drum reiche mir die Hände, so bleib ich unverletzt und bis zum Lebensende im Glauben festgesetzt. Martin Günther g. 1690 f. uon ihm getre Eigene Melodie. Bremen 1680. 2 JZ.—2 1 1 75. ö—.——— 2 5 LCLV. 4 1 +—— L. +— + EEE V. ——. 9..* 5 Weicht. ihr Ber⸗ge, fallt, ihr Hü⸗gel, blitzt, Hefahr und Not sich finden, und sich die Höll erhitzt 6. Wenn ich sodann am schwächsten, wiewohl nicht trof⸗ P Lieder vor 5. Drum will ich nimmer wanken, mein Heiland hal ö 3. Seine Gn lricht und fäll ich zufrieden odie Welt v 4. Will 16 srieg im in flll aller Zw. ist und was 5. Laßt sein neu gesinnt v geliebtes Kind hrund und B 6. Er will F gärmen macht wert geacht, u er mir doch S 7. Er, der H gnennt; das mir was Leid g. Nun es b Vest gericht; ar ö es geschi Bund bleibet Got⸗ tes Gna-de hat das Sie⸗gel, Mel.: Me ————— E r 0 .0— bre⸗ chet, al le Fel⸗ sen. ein: Y sie will un-ver⸗ än-dert sein.) Laß die Well zu 1.————— ........I E ö Di ....ii + Trüm-mern gehn. Got-tes Gna- de wird be⸗stehn. 2. Gott hat mir ein Wort versprochen, Gott hat einen Bund gemacht, der wird nimmermehr gebrochen, bis er alles hat vollbracht. Er, die Wahrheit, trüget nicht, was er saget, das geschicht. ö nich in Chri mir sein Blut bläf⸗ tigt die Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung 273 3. Seine Gnade soll nicht weichen, wenn gleich alles richt und fällt, sondern ihren Zweck erreichen, bis sie gung Inich zufrieden stellt. Gott ist fromm und gut und treu, ther g. 1690 1½. Bremen 1680. Hü gel. Sie⸗gel, U die Welt zu nich in Chri⸗stum ein⸗ver⸗leibt. d be⸗stehn. zott hat einen rochen, bis er get nicht, was hiht die Welt voll Heuchelei. 4. Will die Welt den Frieden brechen, hat sie lauter krieg im Sinn, Gott hält immer sein Versprechen; so slt aller Zweifel hin, als wär er nicht immerdar, was rist und was er war. 9 8 5. Laßt sein Antlitz sich verstellen, ist sein Herz doch neu gesinnt und bezeugt in allen Fällen, daß ich sein Rliebtes Kind, dem er beide Hände reicht, wenn auch hrund und Boden weicht. ö 6. Er will Friede mit mir halten, wenn die Welt gleich ärmen macht; ihre Liebe mag erkalten, ich bin bei ihm wert geacht, und wenn Höll und Abgrund brüllt, bleibt er mir doch Sonn und Schild. 7. Er, der Herr, ist mein Erbarmer, so hat er sich selbst enennt; das ist Trost, so werd ich Armer nimmermehr bon ihm getrennt. Sein Erbarmen läßt nicht zu, daß er mir was Leides tu. 3. Nun es bleibt mein ganz Vertrauen auf ihn anhker⸗ set gericht; auf ihn will ich Felsen bauen, denn ich weiß, daß es geschicht. Erd und Himmel kann vergehn, sein Hund bleibet feste stehn. Benjamin Schmolck g. 1672 4 1737. Mel.: Mein Jesus lebt, was soll ich sterben. Samburg 1690. E4* 270. Ich bin ge⸗wiß in mei⸗nem Glau⸗ben, der Wer kann mir die⸗ ses Klein⸗od rau⸗ben, das * * * — SEE ‚. ———————— 1 sei Sein teu⸗ Vort be⸗ mir sein Blut und Tod Perschreibrr Sein teu⸗ res Wor — E— R ———— hläf⸗tigt dies, drum sagt mein Glaub: Ich bin ge⸗wiß 18 274 Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung * ö‚ 2. Ich bin gewiß in meiner Liebe, die nur an meinem Jesu klebt, daß, wenn ich mich im Lieben übe, mein Jes in dem Herzen lebt. Sein Lieben ist mein Paradis er liebet mich, ich bin gewiß. 70 3. Ich bin gewiß in meinem Leben, daß Je . 0. ö ‚ Eiein Herz 11 hilft icht—5 Kummer Heben Weuhs ein Herz an seines schließt, so acht ich keiner Hi 1—— Ve für mich, ich bin gewiß. E 4. Ich bin gewiß in meinem Leiden; kein En kein Fürstentum mag mich von meinem Jesu se er ist mein Heil, mein Teil, mein Ruhm. So schadet ün kein Schlangenbiß, Geduld sagt doch: Ich bin gewiß. 5. Ich bin gewiß in meinem Hoffen; was gegenwärtih ist, vergeht, mein künftig Erbteil steht mir offen, dahin sich auch mein Geist erhöht. Die Hoffnun ht di Wermut süß, weil sie stets singt: Ich bis gewiß. 6. Ich bin gewiß in meinem Sterben, daß mich del Tod nicht töten kann. Nach ihm macht mich mein Goll zum Erben von dem beglüchten Kanaan. Ein ander Leben folgt auf dies: Mein Jesus lebt, ich bin gewiß. 7. Ich bin gewiß, so soll es heißen, bis aus dem Glau⸗ ben Schauen wird; es soll mich nichts von Jesu reißen ich bin sein Schaf, er ist mein Hirt. In Ewigheit solgl hier kein Riß, die Losung bleibt: Ich bin gewiß. Benjamin Schmolck g. 1672 1 1737 Mel.: Nun lob, mein Seel, den Herren. Vugsdburg 15ʃ0. H 27⁷.———— 9 2 722——— Ich weiß, an wen ich gläu ⸗be: Mesn bei des⸗ sen Wort ich blei ⸗ be, und 2 + ö ——————.—— I + I +— 2— de⸗ sus ist des Glau⸗bens Gr 45 — und; R4 das be⸗ ken ⸗net Herz und Mund. J Ber⸗nunft da *—.— SꝗIPSP‚P‚PIPSP‚P‚P‚P‚P‚SZSZ‚.‚.‚.. ‚ 42* S*et. VV hier nichts sa ⸗ gen, sie sei auch noch so klug; wer 1* Lieder! gleisch und trug.— —— bel⸗oen e ——ß7— —.ñ⅛i—i— mich läbt 2. Herr, st Nacht und mein Heiler führet, so n regieret, wir trauen und grauen und 3. Laß mi Angst und 3 treu im Gle wenn sich m das mir ver Leb⸗ und S Seele Seligl 278. —4 nin /, wort al hehrten We Jesus nimm aß Jesu Gnade eben. Wenn sich einer Hindernis ein Engel und Jesu scheiden, So schadet mir bin gewiß. as gegenwärtih mung macht die gewiß. „daß mich der mich mein Gott an. Ein ander 9bin gewih. aus dem Glau⸗ on Jesu reißen, Ewighgeit folht in gewiß. c g. 1672 4.1735 Vugsdburg 15ʃ0, — äu ⸗be: Mesn ei ⸗ be, und Ver⸗nunft dar — — o klug; wer — ir offen, dahin Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung 275 —H. H—— 8 E— Zich und Blul will fra⸗ gen, der fällt in Selbst⸗be⸗ —— +—— ——. ——* v trug.— Ich folg in Glau⸗bens⸗leh ⸗ ren der I— ————— heil ⸗ gen Schrift al ⸗ lein: was die ⸗ se ————— 2— SISISISPSSSS........ mich läzt hö ⸗ ren, muß un ⸗ be ⸗ trüg ⸗lich sein. 2. Herr, stärke mir den Glauben, denn Satan trachtet Racht und Tag, wie er dies Kleinod rauben und um mein Heil mich bringen mag. Wenn deine Hand mich führet, so werd ich sicher gehn; wenn mich dein Geist tegieret, wirds selig um mich stehn. Ach segne mein Ver⸗ trauen und bleib mit mir vereint, so laß ich mir nichi grauen und fürchte keinen Feind. 3. Laß mich im Glauben leben! Soll auch Verfolgung Angst und Pein mich auf der Welt umgeben, so laß mich treu im Glauben sein! Im Glauben laß mich sterben, wenn sich mein Lauf beschließt, und mich das Leben erben, das mir verheißen ist. Nimm mich in deine Hände bei Leb⸗ und Sterbenszeit, so ist des Glaubens Ende der Seele Seligkeit. Erdmann Neumeister g. 1671 1 1756. 278. Mel.: Meinen Jesum laß ich nicht.(Siehe Nr. 302). —4.—— nimmt die Sünder an. Saget doch dies Trost⸗ wort allen, welche von der rechten Bahn auf ver⸗ hehrten Weg verfallen. Hier ist, was sie retten kann: Zesus nimmt die Sünder an. 2. Keiner Gnade sind wir wert; doch hat er in seinem Worte eidlich sich dazu erklärt. Sehet nur, die Gnaden⸗ pforte ist hier völlig aufgetan: Jesus nimmt die Sün⸗ der an. 18²⁷ 276 Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung 3. Wenn ein Schaf verloren ist, suchet es ein treuot Hirte; Jesus, der uns nie vergißt, suchet treulich du⸗ Verirrte, daß es nicht verderben kann: Jesus nimmt diel Sünder an. ö 4. Kommet alle, kommet her, kommet, ihr betrübten Sünder! Jesus rufet euch, und er macht aus Sünden Gottes Kinder. Glaubt es doch und denket dran: Jast nimmt die Sünder an. 5. Ich Betrübter komme hier und bekenne meine Su den; laß, mein Heiland, mich bei dir Gnade zur Va⸗ gebung finden, daß dies Wort mich trösten kann: Jestz nimmt die Sünder an. ö 6. Ich bin ganz getrostes Muts; ob die Sünden blctial wären, müßten sie kraft deines Bluts dennoch sich iu Josicl Jesus schneeweiß kehren, da ich gläubig sprechen kann: nimmt die Sünder an. 7. Mein Gewissen schreckt mich nicht; will mich das 06 setz verklagen, der mich frei und ledig spricht, hat de Schulden abgetragen, daß mich nichts verdammen ham. Jesus nimmt die Sünder an. 8. Jesus nimmt die Sünder an, mich hat er auch ah⸗ genommen und den Himmel aufgetan, daß ich selig zu ihm kommen und auf den Trost sterben kann: Nes gimmt die Sünder an. Erdmann Neumeister g. 1671 1 1761 279. Mel.: O daß ich tauseud Zungen hätte.(Siehe Rr. 454) habe nun den Grund gefunden, der meinen Anher! ch ewig hält. Wo anders als in Jesu Wunden? Da lah er vor der Zeit der Welt, der Grund, der unbeweglih steht, wenn Erd und Himmel untergeht. x 2. Es ist das ewige Erbarmen, das alles Denken üben steigt; es sind die offnen Liebesarme des, der sich zu den Sünder neigt, dem allemal das Herze bricht, wir komman oder kommen nicht. ö 3. Wir sollen nicht verloren werden, Gott will, uns sol geholfen sein; deswegen kam der Sohn auf Erden und nahm hernach den Himmel ein, deswegen hlopft er fit und für so stark an unsers Herzens Tür. 4. O Abgrund, welcher alle Sünden durch Christi RN verschlungen hat! Das heißt die Wunde xecht verbindes, Au⸗gen. blik-ken. Lieder da findet! ständig schr 5. Dare mich getro n ar aile ich zu alle sch Wird erquicken! eine völ mir bleibet 7. Begin mer und 2 mit eitlen zerstreut, 8. Muß gewandelt wohl alles reit: ich h— 9. Es ge Erbarmen lange sich erfreut: O Eigen 2 200. H et, ihr betrübten t aus Sündern ket dran: Jestz enne meine Sih⸗ Onade zur N sten kann: Zestz e Sünden blutral dennoch sich u en kann: Jesi ill mich das He spricht, hat di erdammen ann )hat er auch I daß ich selig z. ben kann: Jesthz ster g. 1671 1 19½ e.(Siehe Nr. 44 er meinen Anha Wunden? Da log der unbeweglih les Denken ibt 5„F der sich zu den icht, wir kommen gott will, uns sl mauf Erden und gzen hlopft er fit durch Christi dd I recht verbinden, Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung 277 da findet kein Verdammen statt, weil Christi Blut be⸗ ständig schreit: Barmherzighkeit! Barmherzigkeit! 5. Darein will ich mich gläubig senken, dem will ich mich getrost vertraun und, wenn mich meine Sünden kränken, nur bald nach Gottes Herzen schaun; da findet sich zu aller Zeit unendliche Barmherzigkeit.“ 6. Wird alles andre weggerissen, was Seel und Leib erquichen kann, soll ich von keinem Troste wissen und scheine völlig ausgetan, ist die Errettung noch so weit: mir bleibet die Barmherzigkeit! ö 7. Beginnt das Irdische zu drücken, ja häuft sich Kum⸗ mer und Verdruß, daß ich mich noch in vielen Stücken mit eitlen Dingen mühen muß, werd ich dadurch oft sehr zerstreut, so hoff ich doch Barmherzigkeit. 2231 8. Muß ich an meinen besten Werken, darinnen ich gewandelt bin, viel Unvollkommenheit bemerken, so sällt wohl alles Rühmen hin, doch ist auch dieser Trost be⸗ reit: ich hoffe auf Barmherzigkheit. 9. Es gehe nur nach dessen Willen, bei dem so viel Erbarmen ist. Er wolle selbst mein Herze stillen, damit es das nur nicht vergißt; so stehet es in Lieb und Leid in, durch und auf Barmherzigheit.. 10. Bei diesem Grunde will ich bleiben, so lange mich die Erde trägt; das will ich denken, tun und treiben, so lange sich ein Glied bewegt. So sing ich einstens höchst erfreut: O Abgrund der Barmherzigkeit! ö Joh. Andr. Rothe g. 1688 4 1758. Eigene Melodie. Franz Heinrich Christoph Meyer 1741. HE 2———.—— 2—?4ͤn— 280.f EE... Un⸗ um⸗schränk⸗te Lie⸗ be, gön⸗ ne blö⸗den daß sie in die Strah⸗len dei-ner Lang⸗mut ꝑPIꝑPI‚I‚IIiIiI— ö PIPII.PIPI.‚III... DE—— 2—————— Au⸗gen. die sonst kaum auf Er⸗ den tau ⸗gen, blik⸗ken. die den Erd-kreis wär⸗mend schmük⸗ken —.— H+— 1— 2 12.. + 23— ⁴ 2. 2—. iESEEEE EE— — Bö⸗ sen und den — und zu⸗gleich freu- den- reich 278 Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung —— — 1—.— SSSI........ —.———.——————— Ddei nen mit der Son ⸗ ne schei⸗ nen. 2. Wasser, Luft und Erde, ja dein ganz Gebiete ist ein Schauplatz deiner Güte. Deiner Langmut Ehre wird dur neue Proben immer herrlicher erhoben, O wie weit wie breit über Berg und Hügel strecht sie ihre Flügel. 3. Was wir davon denken, was wir sagen können, is ein Schatten nur zu nennen. Tag für Tag zu leiden, Tah für Tag zu dulden, so viel Millionen Schulden und dazu fasse Ruh lieben für das Hassen, Herr, wer kann das assen! 4. Du vergibest Sünde, hörst der Sünder Flehen, wenn sie weinend vor dir stehen. Deine Rechte dräuet und er⸗ barmt sich wieder, legt die Pfeile gerne nieder,“) welche doch immer noch neue Schuld erregt, wenn sie kaum gelegt. 5. Herr, es hat noch heiner, der zu dir gegangen, statt der Gnade Recht empfangen; wer zu deinen Füßen sich mit Tränen senket, dem wird Straf und Schuld ge⸗ schenket. Unser Schmerz rührt dein Herz, und du wills der Armen gnädig dich erbarmen. 6. König, sei gepriesen, daß du so verschonest und uns nicht nach Werken lohnest. Deiner Hand sei Ehre, die so wohl regieret und mit Ruhm den Zepter führet. Fahre fort Zions Hort, Langmut auszuüben und die Welt zu lieben. Joh. Jak. Rambach g. 1693 1730, 281. Mel.: Werde munter, mein Gemüte.(Siehe Nr. 344.) Ewge Liebe, mein Gemüte waget einen kühnen lich in den Abgrund deiner Güte; send ihm einen Blich zurück, einen Blick voll Heiterkeit, der die Finsternis zerstreut, die mein blödes Auge drücket, wenn es nach dem Lichte blichet. 2. Ich verehre dich, o Liebe, daß du dich beweget hast und aus einem reinen Triebe den erwünschten Schluh gefaßt, der im Fluch versenkten Welt durch ein teures Pf. 7, 11. Lieder v Lösegeld und heit zu erwe 3. O ein zreundlichke Trost und H der in ihrem h aus den schn 4. Doch du simmt, daß nimmt. Wer ergeben blei Heil und Le 5. Diesen mels heißt, guten Geist! sehn und zu mitzuteilen. 6. Wo du dieser Erd d verhindern Glauben fes Deinen zuge 7. Du ha Bann getat selber Schul der hat Flu streben schli 8. Liebe, Schluß, den bewundern nunft erstat sie dessen 3 9. Liebe, zu sein; rie Willen ein, Geist in m daß ich auf tfertigung ——— schei ⸗önan. Gebiete ist ein Ehre wird dur ihre Flügel. gen können, is zu leiden, Iu ulden und dazu wer hann das r Flehen, wenn dräuet und er⸗ nieder,) welche venn sie haum gegangen, statt inen Füßen si ind Schuld 0 3„ und du willt chonest und uns sei Ehre, die so r führet. Fahre nd die Welt zu“ h g. 1693 1 1735. iehe Rr. 344.) nw hühnen lich hm einen Blich die Finsternis wenn es nach ch beweget hast inschten Schluß urch ein teures Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung 279 Lösegeld und des eignen Sohnes Sterben Gnad und Frei⸗ heit zu erwerben. 3. O ein Ratschluß voll Erbarmen, voller Huld und reundlichkeit, der so einer Welt voll Armen Gnade, Trost und Hülfe beut. Liebe, die den Sohn nicht schont, der in ihrem Schoße wohnt um die Sünder zu erretten 00 ren Sündenk O wie weit, 9aus den schweren Sündenketten. 4. Doch du hast, o weise Liebe, eine Ordnung auch be⸗ timmt, daß sich der darinnen übe, der am Segen Anteil nimmt. Wer nur an den Mittler gläubt und ihm treu ergeben bleibt, der soll nicht verloren gehen, sondern heil und Leben sehen. 5. Diesen Glauben anzuzünden, der ein Werk des Him⸗ mels heißt, lässest du dich willig finden, deinen teuren, guten Geist denen, die gebeuget stehn, die ihr Unvermögen sehn und zum Thron der Gnade eilen, gern und willig mitzuteilen. 6. Wo du nun vorher gesehen, daß ein Mensch auf dieser Erd deinem Geist nicht widerstehen noch sein Werk verhindern werd, sondern ohne Heuchelschein werd im Glauben feste sein, diesen haft du auserwählet und den deinen zugezählet. 7. Du hast niemand zum Verderben ohne Grund in Bann getan; die in ihren Sünden sterben, die sind Aber Schuld daran. Wer nicht glaubt an deinen Sohn, streben schließt ihn aus vom Heil und Leben. 8. Liebe, dir sei lobgesungen für den höchst gerechten echluß, den die Schar verklärter Zungen rühmen und bewundern muß, den der Glaub in Demut ehrt, die Ver⸗ nunft erstaunet hört und umsonst sich unterwindet, wie ssie dessen Tief ergründet. ö 9. Liebe, laß mich dahin streben, meiner Wahl gewiß zu sein; richte selbst mein ganzes Leben so nach deinem Villen ein, daß des Glaubens Frucht und Kraft, den dein Geist in mir geschafft, mir zum Zeugnis dienen möge, daß ich auf dem Himmelswege. der hat Fluch und Tod zum Lohn, sein mutwillig Wider⸗ —— 280 Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung 5 10. Laß mich meinen Namen schauen in dem Buch des Lebens stehn, dann so werd ich ohne Grauen selbst den Tod entgegen gehn. Keine Kreatur wird mich, den du liebest, ewiglich deiner Hand entreißen können noch von deiner Liebe trennen. 282. Eigene Melodie. Joh. Jak. Rambach g. 1693 4 1735. /. Nein Heiland nimmt die Sünder an, die unter ihrer Last der Sünden kein Mensch, kein Engel trösten kann, die nirgends Ruh und Rettung finden. Denen die weite Welt zu hlein, die sich und Gott ein Greuel sein, den'n Moses schon den Stab gebrochen und sie der Hölle zugesprochen, wird diese Freistatt aufgetan: mein Hei— land nimmt die Sünder an. seinem Thron auf Erden, ihn drang der Sünder Weh und Schmerz, an ihrer Statt ein Fluch zu werden. Er senkte sich in ihre Not und schmeckte den verdienten Tod; nun da er denn sein eigen Leben zur teuren Zahlung hinge⸗ geben und seinem Vater gnug getan, so heißts: Er nimmt die Sünder an. 3. Nun ist sein aufgetaner Schoß ein sichres Schloß gejagter Seelen; er spricht sie von dem Urteil los und tilget bald ihr ängstlich Quälen. Es wird ihr ganzes Sündenheer ins unergründlich tiefe Meer durch seinen Tod und Blut versenket und ihnen Gottes Geist geschenket, der freudig Abba rufen kann. Mein Heiland nimmt die Sünder an. 4. So bringt er sie dem Vater hin in seinen starken Liebesarmen; das neiget denn den Vatersinn zu lauter ewigem Erbarmen. Er nimmt sie an an Kindes Statt, ja alles. was er ist und hat, wird ihnen eigen übergeben, und selbst die Tür zum ewgen Leben wird ihnen fröhlich aufgetan. Mein Heiland nimmt die Sünder an. 5. O solltest du sein Herze sehn, wie sichs nach armen Sündern sehnet, sowohl wenn sie noch irre gehn als wenn ihr Auge vor ihm tränet! Wie streckt er sich nach Zöllnern aus, wie eilt er in Zachäi Haus, wie sanft stillt Lieder er der Mag und denkt nimmt die 6. Wie fre so tief gefa! auf Erden 1 recht und Schmach un den den Sü die Sünder 7. So ko Sündengrer der sich geb 2. Sein mehr als mütterliches Herz trieb ihn vmn Lichte stehn Eünde länt O nein, ve die Sünder 8. Komm du weißt z drücht, du sein Herz MWie lang h umgesehen! Heiland ni 9. Sprich Güter seine er hat mie redlich mei ihm nichts Gnade fin! RMein Heile 10. Doch diese Lust die offnen so höre du Seele heut ihm wird nimmt die fertigung 5 dem Buch des uen selbst den mich, den du nnen noch von 9. 1693 4 1735. ie unter ihrer Engel trösten den. Denen die an: mein Hei— trieb ihn von inder Weh und den. Er senhte ten Tod,; nun, Zahlung hinge⸗ ßts: Er nimmt sichres Schloß Urteil los und ird ihr ganzes r durch seinen Zeist geschenket, and nimmt die seinen starhen rsinn zu lauter Kindes Statt; igen übergeben, dihnen fröhlich der an. chs nach armen irre gehn als ckt er sich nach wie sanft fll Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung 281 Fer der Magdalenen den milden Fluß erpreßter Tränen und denkt nicht, was sie sonst getan! Mein Heiland nimmt die Sünder an. 6. Wie freundlich blicht er Petrum an, ob er gleich noch so tief gefallen! Nun, dies hat er nicht nur getan, da er auf Erden mußte wallen, nein, er ist immer einerlei, ge⸗ recht und fromm und ewig treu; und wie er unter Schmach und Leiden, so ist er auf dem Thron der Freu⸗ den den Sündern liebreich zugetan. Mein Heiland nimmt die Sünder an. 7. So komme denn, wer Sünder heißt, und wen sein Sündengreul betrübet, zu dem, der keinen von sich weist, der sich gebeugt zu ihm begibet. Wie? willst du dir im Lichte stehn und ohne Not verloren gehn? willst du der Cünde länger dienen, da dich zu retten er erschienen? H nein, verlaß die Sündenbahn! Mein Heiland nimmt die Sünder an. 3. Komm nur mühselig und gebückt, komm nur so gut du weißt zu kommen. Wenn gleich die Last dich nieder⸗ drückt, du wirst auch kriechend angenommen. Sieh, wie sein Herz dir offen steht und wie er dir entgegen geht! Wie lang hat er mit vielem Flehen sich brünstig nach dir umgesehen! So komm denn, armer Wurm, heran! Mein Heiland nimmt die Sünder an. 9. Sprich nicht: Ich habs zu grob gemacht, ich hab die Güter seiner Gnade zu lang und schändlich durchgebracht, er hat mich oft umsonst geladen. Wofern dus nur jetzt redlich meinst und deinen Fall mit Ernst beweinst, so soll ihm nichts die Hände binden, du sollst auch jetzt noch Gnade finden, er hilft, wenn sonst nichts helfen kann. Rein Heiland nimmt die Sünder an. 10. Doch sprich auch nicht: Es ist noch Zeit, ich muß erst diese Lust genießen, Gott wird ja eben nicht gleich heut die offnen Gnadenpforten schließen. Nein, weil er ruft. so höre du und greif mit beiden Händen zu! Wer seiner Seele heut verträumet, der hat die Gnadenzeit versäumet, nimmt dich Jesus an! ihm wird hernach nicht aufgetan. Heut komm, heut 282 Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung 11. Ja zeuch uns selber recht zu dir, holdselig süßer Freund der Sünder, erfüll mit sehnender Begier auch uns und alle Adamskinder, zeig uns bei unserm Seelen⸗ schmerz dein aufgeschloßnes Liebesherz! Und wenn wir unser Elend sehen, so laß uns ja nicht stille stehen, biz daß ein jeder sagen kann: Gott Lob, auch mich nimmt Jesus an! 283. ö Mel.: Es ist noch eine Ruh vorhanden,(Siehe Rr. 309) So hab ich nun den Fels erreichet, worauf mein matter Glaube ruht. Ein Fels, der keinen Stürmen weiche ein Fels, an dem die wilde Flut, und wärs die ganz Macht der Höllen, entkräftet muß zurüchke prellen, schließ mich in seine Schutzwehr ein. Mein Herz verbanne Furch und Grauen, hier mußt du dir nun Hütten bauen, hier muß dein ewig Wohnhaus sein. —— 2. Mich warf die Menge meiner Sünden als ein en bostes Meer herum, ich ward ein traurig Spiel den Win den und des Verderbens Eigentum, mir drohte mein befleckt Gewissen mit ewig bangen Finsternissen un einem vollen Maß der Not, ich schwamm auf diesen wl⸗ den Wellen verzagend an dem Rand der Höllen und rash mit Leben und dem Tod. 3. Doch mitten in den Todesnöten erblickte Festh meinen Schmerz, ihm drang mein tränenvolles Beten ih. sein erbarmend Mutterherz. Er zeigte mir die offnen Wunden, die er als Mittler hat empfunden; er rief. En löster, eil herzu, komm, komm, dies sind die Felsenritzen die dich vor Fluch und Hölle schützen, eil, Seele, eil, hin findst du Ruh. 4. Nun laß die Tiesen immer brausen, seid, Wind und Meer, nur ungestüm, laß selbst des Todes Fluten rauschen verdopple, Satan, deinen Grimm! Ihr werdet mich nihl viel erschrechen, mein Fels weiß mich schon zu bedeche auch in der allerschlimmsten Zeit. Laß alle Berge unten gehen, mir bleibt mein Felsen ewig stehen und wird de Tür zur Seligkheit. Leop. Franz Friedr. Lehr g. 1709 1171i˙ Leop. Franz Friedr. Lehr g. 1709 f.71½ ich oftmals ö Lieder! 284. us Gnad oder gl. geberden? J nuß auch Himmel dein 2. Aus Gr dich deine e so oft dich d sassen kann, 3. Aus Gr Hott wahrhe was Gott it Glaube ruht 4. Aus Gn aller Heuche so lernt er er Inad gering 5. Aus Gn Haters aufg zen nichts si wär? 6. Aus G nichts, doch derben, doch st froh, die Mel.: J 2 285.0U — wei⸗te Jel al⸗ten und 7 38 isertiung holdselig füßer er Begier auch unserm Seelen— Und wenn wir stille stehen, hä uch mich nimm hr g. 1709 4 174. Siehe Nr. Zog) cauf mein matter Stürmen weichet wärs die ganze e prellen, schlie verbanne Furch itten bauen, hien nden als ein ei⸗ Spiel den Win⸗ nir drohte mein Finsternissen und m auf diesen wil Höllen und ranh erblickhte Js »nvolles Beten in mir die offnen I iden; er rief: E d die Felsenritzen il, Seele, eil, hier ö n, seid, Wind und 5 Fluten rauschen, werdet mich nict schon zu bedechen, alle Berge unter hen und wird die ehr g. 1709 4 x ieder vom Glauben und von der Rechtfertigung 283 Epheser 2, 8. 9. 284. Mel.: Ich bin getauft auf deinen Namen.(Siehe Nr. 285.) A Gnaden soll ich selig werden. Herz, glaubst dus, oder glaubst dus nicht? Was willst du dich so blöd geberden? Ists Wahrheit, was die Schrift verspricht, so nuß auch dieses Wahrheit sein: Aus Gnade ist der himmel dein. ö 2. Aus Gnaden! Merk dies Wort: Aus Gnaden, so oft dich deine Sünde plagt, so oft du immer bist beladen, so ost dich dein Gewissen nagt; was die Vernunft nicht sassen kann, das beut dir Gott aus Gnade an. 3. Aus Gnaden! Dieser Grund wird bleiben, so lange was Golt in seinem Wort anpreist, worauf all unser Glaube ruht, ist: Gnade durch des Sohnes Blut. 4. Aus Gnaden! Wer dies Wort gehöret, tret ab von aller Heuchelei! Dann, wenn der Sünder sich bekehret. so lernt er erst, was Gnade sei; beim Sündgen scheint die Inad gering, dem Glauben ists ein Wunderding. 5. Aus Gnaden bleibt dem blöden Herzen das Herz des daters aufgetan, wenns unter größter Angst und Schmer⸗ zen nichts sieht und nichts mehr hoffen kann. Wo nähm ich oftmals Stärkung her, wenn Gnade nicht mein Anker wär? 6. Aus Gnaden! Hierauf will ich sterben, ich fühle lichts, doch mir ist wohl. Ich kenn mein sündliches Ver⸗ derben, doch auch den, der mich heilen soll. Mein Geist st froh, die Seele lacht, weil mich die Gnade selig macht. Christ. Ludw. Scheidt g. 1709 1 1761. Mel.: Ich bin getauft auf deinen Namen. 3——j———— 2..— H—1 255.—— er⸗hebt euch ü⸗ ber al⸗ le Schranken der 4— H ˖2—.—— e.. wei⸗te Feld der E⸗wig ⸗heit, al⸗ten und der neu⸗en Zeit, Gott wahrhaftig heißt. Was alle Knechte Jesu schreiben. Geht hin, ihr gläu⸗bi⸗gen Ge⸗dan⸗ken, ins 284 Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung ————. ———— V +— f— 2 22.———2—......— 4.—.—1 ů 2———Dĩ—— Lie ⸗be sei, die e⸗ wig alt und e⸗ wig nen 2. Der Grund der Welt war nicht geleget, der Himmel war noch nicht gemacht, da hat Gott schon den Trieb geheget, der mir das Beste zugedacht; da ich noch nicht geschaffen war, da reicht' er mir schon Gnade dar. 3. Sein Ratschluß war, ich sollte leben durch seinen eingebornen Sohn; den wollt er mir zum Mittler geben. den macht' er mir zum Gnadenthron, in dessen Blute sollt ich rein, geheiliget und selig sein. ö 4. O Wunderliebe, die mich wählte vor allem Anbeginn der Welt und mich zu ihren Kindern zählte, für, welche sie das Reich bestellt! O Vaterhand, o Gnadentrieb, der mich ins Buch des Lebens schrieb! 5. Wie wohl ist mir, wenn mein Gemüte empor zu dieser Quelle steigt, von welcher sich ein Strom der Güte zu mir durch alle Zeiten neigt, daß jeder Tag sein Zeugniz gibt: Gott hat mich je und je geliebt. 6. Wer bin ich unter Millionen der Kreaturen seiner Macht, die in der Höh und Tiefe wohnen, daß er mich Stauͤb, der keine Stätte hat. 7. Ja freilich bin ich zu geringe der herzlichen Barm⸗ herzigkeit, womit, o Schöpfer aller Dinge, mich deine Liebe stets erfreut; ich bin, o Vater, selbst nicht mein, Herr heist erfreut, chmuck, die( störte Ruh. Der feste Grund hat dieses Siegel: Wer dein act, die ih dein bin ich, Herr, und bleibe dein. 8. Im sichern Schatten deiner Flügel find ich die unge⸗ ist, Herr, den hennest du. Laß Erd und Himmel unter⸗ gehn, dies Wort der Wahrheit bleibet stehn. 9. Wenn in dem Kampfe schwerer Leiden der Seele Mut und Kraft gebricht, so salbest du mein Haupt mit Freuden, so tröstet mich dein Angesicht; da spür ich deines Geistes Kraft, die in der Schwachheit alles schafst. 10. Du lässest auch vom Gut der Erden mir, was du willst nach deinem Sinn, jedoch weit mehr zu teile werden, als ich im kleinsten würdig bin. Mein Herz zerfließt, wenn es bedenkt, wie treulich mich dein Auge lenkt. heil gedürst de hittler dar,, adammte Si eines Werk rafe von utest an des 2r Lieder vo 1. Die Hof m dieser Zeit nd sieht ins ulde Hand m 12.O sollt ick brlich liebst? i mir Fried henfreund, se 13. Ach kön Uoblied stimm! suas du, mein lihts so schön 1. Doch nu hurch dich erl unde dich, se sberz aus diese 286. Mel 0⁵ ist ein O den süß— bis hieher gebracht! Ich bin ja nur ein dürres Blatt, ein n herzeleid; du, liit dich wür suf ewig zu e 2. Herr, un immels⸗Sonr einem Lob za 9. Holdselig O süßes htfertigung — —— e⸗ wig neu, zet, der Himmel chon den Trieb l5 alich noch nicht nade dar. »n durch seinen 1 Mittler geben. essen Blute solll allem Anbeginn hlte, für welche madentrieb, der ⁰5 aus dieser Zeit und sehnt sich nach der Ewigkeit. müte empor zu Strom der Güte ag sein Zeugniz en, daß er mich ürres Blatt, ein erzlichen Barm⸗ nge, mich deine bst nicht mein, ind ich die unge⸗ ziegel: Wer dein Himmel unter⸗ stehn. eiden der Seele nein Haupt mit )t; da spür ich heit alles schafft. en mir, was du zu teile werden, Herz zerfließt, Auge lenht. Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung 285 U. Die Hoffnung schauet in die Ferne durch alle Schat⸗ m dieser Zeit, der Glaube schwingt sich durch die Sterne nd sieht ins Reich der Ewigkeit; da zeigt mir deine hulde Hand mein Erbteil und gelobtes Land. 2.Osollt ich dich nicht ewig lieben, der du mich unauf⸗ lich liebst? Sollt ich mit Undank dich betrüben, da u mir:Fried und Freude gibst? Verließ ich dich, o Men⸗ shenfreund, so wär ich selbst mein ärgster Feind. 13. Ach könnt ich dich nur besser ehren, welch edles Iͤlied stimmt ich an! Es sollten Erd und Himmel hören, uus du, mein Gott, an mir getan; nichts ist so köstlich, zichts so schön als, höchster Vater, dich erhöhn. ½ Doch nur Geduld! Es kommt die Stunde, da mein lurh dich erlöster Geist im höhern Chor mit frohem uande dich, schönste Liebe, schöner preist; drum eilt mein Joh. Gottfr. Herrmann g. 1707 4 1791. 286. Mel.: Wie schön leucht uns der Morgenstern.(Siehe Nr. 292.) reaturen seind ⁰⁰⁷ ist ein solcher Gott wie du? Du schaffst den Mü den süße Ruh, Ruh, die nicht zu ergründen. Ein libgrund der Barmherzigkeit verschlingt ein Meer voll herzeleid; du, Herr, vergibst die Sünden. Jesu, du, du liht dich würgen, als den Bürgen, aller Sünden mich luf ewig zu entbinden. 2 Herr, unsere Gerechtigkeit, wie hoch wird dessen heit erfreut, der dich im Glauben kennet! Du bist sein Ehmuck, die Gottespracht, die ihn vollkommen herrlich hacht, die ihm das Herz entbrennet. Laß mich ewig. himmels⸗Sonne, Seelenwonne, dich genießen und in einem Lob zerfließen. 9. Holdselig süßer Friedefürst, wie hat dich nach dem hil gedürst der abgewichnen Kinder! Du stellest dich als ittler dar, verbindest, was getrennet war, Gott und ludammte Sünder. Freude, beide werden eines; unge⸗ heines Werk der Güte! Jesu, du bist unser Friede. O süßes Lamm, dein treuer Sinn nimmt Schuld und grafe von mir hin, sie liegt auf deinem Rücken. Du llest an des Kreuzes Pfahl, da muß dich unerhörte Qual 20 W zannnnnnn Eurr 286 Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung nach Leib und Seele drücken; diese süße Flut der Gnaden heilt den Schaden durch die Wunden hab ich Heil und Frieden funden. 5. Mitleidender Immanuel, es ist mein Leben, Leib und Seel voll Mängel und Gebrechen; doch ist dein Herz aut voller Gnad, willst weder Sünd noch Missetat am ang Staube rächen; deine reine Mutterliebe steht im Trieh⸗ hier im Leben täglich reichlich zu vergeben. 6. Die Gnade führt das Regiment, sie macht der Shl verei ein End, besiegt Gesetz und Sünden; drum, wil du frei und fröhlich sein, laß Jesum und die Gnade ei so kannst du überwinden; all dein Selbstpein, Kümmer Saart Finsternisse, Sündenwerke weichen vor der Gnad ärke. 7. Gib, Jesu, Blut und Wasser her und nimm dadurth je mehr und mehr die Schlacken recht herunter! Du Haf mich dir, Immanuel, gar teur erkauft mit Leib und Sa zum Preise deiner Wunder. Kleiner, reiner muß ich W„ den noch auf Erden, bis ich droben dich kann ohne Sun J. Ludw. Konr. Allendorf g. 1693 4 17. den loben. 287. Mel.: Kommt her zu mir, spricht Gottes Sohn.(S. Rr. n So hoff ich denn mit festem Mut auf Gottes Gnad un Christi Blut, ich hoff ein ewig Leben. Gott ist eh Vater, der verzeiht, hat mir das Recht zur Seligkeit i. seinem Sohn gegeben. deiner Gnade teil, teil an dem Himmel haben! Im Herzey durch den Glauben rein dich lieben und versichert sen von deines Geistes Gaben! Lieder v 288. 7⁰ weiß, ar mir ihn r ler nur im laubt. Wer in Jesu Hän 9. Mein Le Ns Sieges. dohn des Kr zurch deinen zun schaden? 3. O Herr, diesem Leben mür gegeben. eile ich ihm 4. Herr, le Hetümmel ar heit und Hin ind währten 5. Jetzt, da erschienen, n heilig dienen umnd mein E empfinden. 6. Im Du 2. Herr, welch ein unaussprechlich Heil, an dir, auf 3. Dein Wort, das Wort der Seligkeit, wirkt göttlich. 8 Zufriedenheit, wenn wir es treu bewahren. Es sprichn uns Trost im Elend zu, versüßet uns des Lebens guh und stärkt uns in Gefahren. 4. Erhalte mir, o Herr mein Hort, den Glauben au dein göttlich Wort, um deines Namens willen, laß ihn mein Licht auf Erden sein, ihn täglich mehr mein Hetz erneun und mich mit Trost erfüllen! Chr. F. Gellert g. 1715 U, zreuden. 8. Wie gi Seele, vom Seele! Der techten Ru echtfertigung hab ich Heil und Leben, Leib um ist dein Herz aut tissetat am armg in Jesu Händen. e steht im Triehz hen. e macht der Shl⸗ den; drum, willj id die Gnade eih bstpein, Kümmer⸗ n vor der Gnade nd nimm dadurh. herunter! Du haf nit Leib und Selh iner muß ich wer ) kann ohne Süw dorf g. 1693 4 Ketzt, da mich dieser Leib beschwert ist mir noch aicht aschienen, was jene beßre Welt gewährt, wo wir Gott tes Sohn.(S. Rr. Nüs Gottes Gnad und!“ eben. Gott ist ei t zur Seligkeit ij Heil, an dir, ay jühl ich sie haben! Im Herze ind versichert sen eit, wirkt göttlich hahren. Es sprich des Lebens Ruh den Glauben an is willen, laß ihn )mehr mein Hetz lert g. 1715,f U. sier nur im Glauben, dort seele, vom Tand 7 Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung 287 Flut der Gnaden 288. Mel.: Es ist das Heil uus kommen her.(Siehe Nr. 264.) 70 weiß, an wen mein Glaub sich hält, kein Feind soll mir ihn rauben. Als Bürger einer bessern Welt leb ich hau ich, was ich hier ge⸗ aubt. Wer ist, der mir mein Erbteil raubt? Es ruht — Mein Leben ist ein kurzer Streit, lang ist der Tag s Sieges. Ich hämpfe für die Ewigheit. Erwünschter Lohn des Krieges! Der du für mich den Tod geschmecht, urch deinen Schild werd ich bedeckt; was kann mir denn sun schaden? 9. O Herr, du bist mein ganzer Ruhm, mein Trost in tiesem Leben, in jener Welt mein Eigentum, du hast dich ur gegeben. Von fern lacht mir mein Kleinod zu, drum kle ich ihm freudig zu, du reichst mir meine Krone. 4. Herr, lenke meines Geistes Blick von dieser Welt Hetümmel auf dich, auf meiner Seele Glüch, auf Ewig⸗ heit und Himmel. Die Welt mit ihrer Herrlichkeit vergeht und währt nur kurze Zeit; im Himmel sei mein Wandel! heilig dienen. Dann, wenn mein Auge nicht mehr weint, und mein Erlösungstag erscheint, dann werd ichs froh enpfinden. 6. Im Dunkeln seh ich hier mein Heil, dort ist mein Untlitz heiter; hier ist die Sünde noch mein Teil, dort Hier ist mein Wert mir noch herhüllt, dort wird er sichtbar, wenn dein Bild mich, Gott, nicht weiter. bollkommen schmücket. 7. Zu diesem Glück bin ich erkauft, o Herr, durch deine Leiden; auf deinen Tod bin ich getauft; wer will nich von dir scheiden? Du zeichnest mich in deine Hand: herr, du bist mir, ich dir bekannt. Mein sind des Himmels zreuden. 6. Wie groß ist meine Herrlichkeit! Empfinde sie, o der Erde unentweiht erhebe Gott, o Ceele! Der Erde glänzend Nichts vergeht, nur des Ge⸗ echten Ruhm besteht durch alle Ewigkeiten. 1765. Nach Christ. Chr. Sturm g. 1740 1786. E ————————— 2—— 288 Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung 289. Mel.: Machs mit mir Gott nach deiner Gut.(S. M. 20 Ni deinen Händen. Durch dich nur leb und atme ich, denn deine Rechte schützet mich. ö 2. Was ich gedenke, Gott, weißt du, du prüfest meine Seele, du siehst es, wenn ich Gutes tu, du siehst es, wem ich fehle. Nichts, nichts kann deinem Aug entfliehn um nichts mich deiner Hand entziehn. 3. Du merkst es, wenn des Herzens Rat verkehrte Mun wählet; und bleibt auch eine böse Tat vor aller Welt dun hehlet, so weißt du sie und strafest mich zu meiner Y rung väterlich. 4. Wenn ich in stiller Einsamkeit mein Herz an N ergebe und über deine Huld erfreut lobsingend dich t hebe, so hörst du es und stehst mir bei, daß ich dir immal treuer sei. ö 5. Du hörest meinen Seufzern zu, daß Hülfe mir eh scheine; voll Mitleid, Vater, zählest du die Tränen, A ich weine; du siehst und wägest meinen Schmerz 0 stärkst mit deinem Trost mein Herz. Lieder ve e bist du, Höchster, von uns fern, du wirkst an allen u Enden. Wo ich nur bin, Herr aller Herrn, bin ich sicht ind macht di jes her? wa⸗ lichts. 9. Das muf h, wenn ein nung nennen nich und bin 4. Dies laß engig Rühme auf dieses be lot, auf dief 5. Gott, de⸗ harmen nicht Uemen durch nvig recht er 291. ⁰ weiß, n wann alle weht; ich we ullt, wo Wa 6. O drück, Allgegenwärtiger, dies tief in meine Seilh daß, wo ich bin, nur dich, o Herr, mein Herz zur Zuflach ö brellt. 2 Ich wei wähle, daß ich dein heilig Auge scheu und fromm zu lehg lst, mit Dia eifrig sei. ncht mit Ed 7. Laß überall gewissenhaft nach deinem Wort miil herr den Se handeln und stärke mich dann auch mit Kraft, vor di getrost zu wandeln. Daß du, o Gott, stets um mich seit das tröst und beßre meinen Geist! Nach Christ. Chr. Sturm von David Bruhn g. 1727 117⁷. 290. Mel.: Ich bin getauft auf deinen Namen.(Siehe M. WI ö Nir ist Erbarmung widerfahren, Erbarmung, deuh ich nicht wert; das zähl ich zu dem Wunderbarah mein stolzes Herz hats nicht begehrt. Nun weiß ich dan und bin erfreut und rühme die Barmherzigkeit. 2. Ich hatte nichts als Zorn verdienet und soll bei Hoh in Gnaden sein, Gott hat mich mit ihm selbst versühnet 0 83 3. Ich ken sie funkeln j die Steine si durch die sch J. Auch ke baut, er heiß schaut, vor d um den die 5. Das ist der Fels, auf nehr kann m der Gedanke stechtfertigung iner Güt.(S. M. 20 du wirkst an allen r Herrn, bin ich i ind atme ich, dem „ du prüfest meine du siehst es, wem Aug entfliehn um Rat verkehrte M vor aller Welt den ich zu meiner Y mein Herz an di lobsingend dich e „daß ich dir imnal daß Hülfe mir e⸗ du die Tränen, A. inen Schmerz un tief in meine Seal n Herz zur Zufluch ind fromm zu lebeh deinem Wort mi mit Kraft, vor d stets um mich sest Zruhn g. 1727 1 Namen.(Siehe M. M. Erbarmung, deron dem Wunderbareh Nun weiß ich du mherzigheit. ꝛet und soll bei Hoh ihm selbst versühne 3 Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung 289: nd macht durchs Blut des Sohns mich rein. Wo kham zes her? warum geschichts? Erbarmung ists und weiter H2. 12 Das muß ich dir, mein Gott, bekennen, das rühm sh wenn ein Mensch mich fragt; ich kann es nur Erbar⸗ nung nennen, so ist mein ganzes Herz gesagt. Ich beuge nich und bin erfreut und rühme die Barmherzigkeit. Dies laß ich kein Geschöpf mir rauben, dies soll mein enzig Rühmen sein; auf dies Erbarmen will ich glauben, lauf dieses bet ich auch allein, auf dieses duld ich in der ot, auf dieses hoff ich noch im Tod. 5. Gott, der du reich bist an Erbarmen, nimm dein Er⸗ larmen nicht von mir und führe durch den Tod mich Uemen durch meines Heilands Tod zu dir! Da bin ich ewig recht erfreut und rühme die Barmherzigkeit! Phil. Friedr. Hiller g. 1699 1 1769. 291. Mel.: Ist Gott für mich, so trete.(Siehe Nr. 270.) ⁰ weiß, woran ich glaube, ich weiß, was fest besteht, wann alles hier im Staube wie Sand und Staub ver⸗ peht; ich weiß, was ewig bleibet, wo alles wankt und jill, wo Wahn die Weisen treibet und Trug die Klugen rellt. 12 Ich weiß, was ewig dauret, ich weiß, was nimmer üht, mit Diamanten mauret mirs Gott im Herzen fest, ja kecht mit Edelsteinen von allerbester Art hat Gott der herr den Seinen des Herzens Burg verwahrt. 3. Ich kenne wohl die Steine, die stolze Herzenswehr, se funkeln ja mit Scheine wie Sterne schön und hehr; de Steine sind die Worte, die Worte hell und rein, wo⸗ kurch die schwächsten Orte gar feste können sein. I. Auch kenn ich wohl den Meister, der mir die Feste baut, er heißt der Fürst der Geister, auf den der Himmel shaut, vor dem die Seraphinen anbetend niederknien, im den die Engel dienen: Ich weiß und henne ihn. 5. Das ist das Licht der Höhe, das ist der Jesus Christ, der Fels, auf dem ich stehe, der diamanten ist, der nimmer⸗ nehr kann wanken, der Heiland und der Hort, die Leuchte der Gedanken, die leuchten hier und dort. 19 290 Lieder vom Glauben und von der Rechtfertigung 6. So weiß ich, was ich glaube, ich weiß, was fest be. steht und in dem Erdenstaube nicht mit als Staub ver, weht; ich weiß, was in dem Grauen des Todes ewi bleibt und selbst auf Erdenauen schon Himmelsblumen treiht. Ernst Moritz Arndt g. 1769 f.1800 XVIII. Zesuslieder Eigene Melodie. Psalm 45. Philipp Riholai 13509. + — 4 292 EE.————— 5 EH— 22— 2 2 2 Jesu nur a ————— voll Gnad und Wahr⸗heit von dem Herrn, die sü= de Pu⸗ mein Kö⸗nig und mein Bräu⸗ti⸗ gam, hast mir mein Hn N +—— —1 + I JI + 2 —— 8e be⸗se —.—— 2.—. ehr⸗lich. reich von Ga⸗ben, hoch und sehr präch⸗tig er⸗ha⸗ben 2. O meines Herzens werte Kron, wahr Gottes und Marien Sohn, ein hochgeborner König! Mit Freude rühm ich deine Ehr, deins heilgen Wortes süße Lehr ist über Milch und Honig. Herzlich will ich dich drum preisen und —— + — I I erweisen, daß man merke in mir deines Geistes Stärhs. 3. Geuß sehr tief in mein Herz hinein, o du mein Henu und Gott allein, die Flamme deiner Liebe, daß ich in din nun immer bleib, und mich kein Zufall von dir treih Y nichts kränke noch betrübe. In dir laß mir ohn Aufhören 2—— +———— Wie schön leucht uns der Mor⸗gen ⸗stern Du Sohn Da⸗vids aus Ja⸗kobs Stamm e) Lieb⸗ch. freund⸗lih. schön und berr⸗lich.grobkub 253.60 sich vermehren Lieb und Freude, daß der Tod uns sels. nicht scheide. 4. Von Gott kommt mir ein Freudenlicht, wenn du mi deinem Angesicht mich gnädig tust anblicken; o Jesu, du moin trautes Gut, dein Wort, dein Geist, dein Leib und glut mich mir Arme Wort kom: 5. Gott vor der W nich ihm Braut, keit Leben wire ihn loben. 6. Singt Saitenspiel Ehren und phieret, da 7. Wie b ist das A mich auch des klopf ie sreudenkre Verlangen. Hann Eigen ret⸗test 1 steht unser bau=et, e⸗ben, chtfertigung — Hals Staub ver⸗ des Todes ewig Himmelsblumen idt g. 1769 f 1800.. Ja⸗ kobs herr=lich. groß und IEEEE 2ᷓ— üch⸗tig er⸗ha⸗ben wahr Gottes und Mit Freude rühn üße Lehr ist über drum preisen und s Geistes Stärhe n, o du mein Herr— ů——— q ebe, daß ich in u[.—., Liniri. eiß, was fest be⸗ all von dir treih][ret⸗test von Ban⸗den; wer dir ver⸗trau⸗et. hat wohl ge⸗ mir ohn Aufhöten der Tod uns selbi licht, wenn du mih licken; o Jesu, du ꝛist, dein Leib und Jesuslieder glut mich innerlich erquicken. Tröst mich freundlich, hilf nir Armen mit Erbarmen, hilf in Gnaden, auf dein Vort komm ich geladen. 5. Gott Vater, o mein starker Held, du hast mich ewig vor der Welt in deinem Sohn geliebet; dein Sohn hat mich ihm selbst vertraut, er ist mein Schatz, ich seine Hraut, kein Unglück mich betrübet. Ei ja, ei ja, himmlisch Leben wird er geben mir dort oben, ewig soll mein Herz 0 ihn loben. Philipp Rikolai I509. Ror⸗gen⸗em Slamm 6. Singt unserm Gotte oft und viel und laßt andächtig Saitenspiel ganz freudenreich erschallen, dem liebsten Jesu nur allein, dem wunderschönen Bräutgam mein, zu Ehren und Gefallen. Singet, springet, jubilieret, trium⸗ phieret, dankt dem Herren, groß ist der König der Ehren. 7. Wie bin ich doch so herzlich froh, daß mein Schatz sst das A und O, der Anfang und das Ende. Er wird die sü ⸗ße Vu mich auch zu seinem Preis aufnehmen in das Paradeis, hast mir mein He Ireudenkrone, bleib nicht lange, deiner wart ich mit des klopf ich in die Hände. Amen, Amen, komm, du schöne VBerlangen. Hannov. Gsb. 1646. Nach Phil. Nikolai g. 1556 1 1608. Eigene Melodie. Geistlich Augsburg 1609. 9—— 4+. ö E— 7 DEIIE——..—.———— 203. H*— 5 H— 2Z.. 1— 2— In dir ist Freu⸗de in al⸗lem Hei ⸗de. Durch dich wir ha⸗ ben himm⸗li⸗sche Ga⸗ben, SSSSSSEEE— o du sü ⸗ßer Je⸗sus Xbül Iu⸗ dei von Schan⸗den. du der wah⸗re Hei⸗land bist; Zu dei⸗ner Gü⸗ te * sleht unser Ge⸗mü⸗te, an dir wir kle⸗ben im Tod und IES.—. 5 ‚.—. IISISSSSeeeEeeSSeeeEeeeeeee bau ⸗et, wird e⸗ wig blei ⸗ ben. Hal⸗le⸗ lu⸗ja „den. Hal⸗le⸗ lu⸗ ial Le⸗ben, nichts kann uns schei Jesuslieder 2. Wenn wir dich haben, kann uns nicht Welt, Sünd oder Tod; du hasts in Händen, kannst alle⸗ wenden, wie nur heißen mag die Not. Drum wir dich ehren, dein Lob vermehren mit hellem Schalle, freuen uns alle zu dieser Stunde, Halleluja! Wir jubilieren und triumphieren, lieben und loben dein Macht dort oben mit Herz und Munde. Halleluja! ö Mel.: Herr Jesu Christ, meins Lebens Licht. —8 CEU + 1—. I—— 294. O Ne⸗su süß. wer dein ge⸗denht, des Herz mi E— 8 ů x EEEEEEEE Freu de wird ge⸗tränkt. doch sü⸗ßer ü⸗ ber al ⸗les + ä3...............— ist, sel ber bist wo du. Herr Je„su. Brunn, du wahre Sonn, dir Erd, in dir ist, was man je begehrt. 3. Dein Lieb, o süßer Labung ist; sie machet satt, doch ohn Verdruß, der Hun⸗ ger wächst im überfluß. 8 . O Jesu, meine Süßigkeit, du Trost der Seel, die zu dir schreit, die heißen Tränen suchen dir schreit inniglich. 5. In wo ich bin auf Erden hier, so wollt ich, wenn ich ihn halten könnt! 6. In dir mein Herz hat seine Lust, Herr, mein Begierd ist dir bewußt, auf dich ist all mein Ruhm gestellt, Jesu, du Heiland aller Welt. ö 7. Du Brunnquell der Barmherzigkeit, dein Glanz er⸗ streckt sich weit und breit; der Traurigkeit Gewölk ver⸗ treib, das Licht der Glorie bei uns bleib! * schaden eufl 1595. ö dir hinau Leiwils Len dt—2— 28. K 2. Jesu, der Herzen Freud leic Wonn, des Lebens gleichet nichts auf dieser— Jesu Christ, des Herzens beste dich, das Herz zu —0 Hott ohn Jesus wär bei mir; Freud über Freud, wenn ich ihn fänd, selig, 8. Dein der nicht vi Ter bei Gott 9. Jesus lich Gut; d ich hier au 10. Und genieß in 11. Jesu, Seufzen ni FHesu, hilf d Eigene sprun⸗ gen uns⸗re —— — au uns fri⸗scher x 1. t schaden deuftl den, kannst alles rum wir dich Schalle, freuen Wir jubilieren Macht dort oben 1595. Leiptig 135. genieß in Ewigheit. ankt, des Herz mil i⸗ ber al⸗ les — l ber bist. nn, des Lebens ö richts auf dieser s Herzens beste rdruß, der Hun⸗ der Seel, die zu ich, das Herz zu It ich, Jesus wär ihn saͤnd, selg. rr, mein Begierd m gestellt, Fsu, „dein Glanz er⸗ deit Gewöll ver⸗ *8 Seel. aus die ⸗ser Jesuslieder 293 8. Dein Lob im Himmel hoch erklingt, kein Chor ist. der nicht von dir singt; Jesus erfreut die ganze Welt, die r bei Gott zu Fried gestellt. ö 9. Jesus in Fried regieren tut, der übertrifft all zeit⸗ lch Gut; der Fried bewahr mein Herz und Sinn, so lang ich hier auf Erden bin. ö 10. Und wenn ich ende meinen Lauf, so hole mich zu dir hinauf, Jesu, daß ich da Fried und Freud bei dir 11. Jesu, erhöre meine Bitt, Jesu, verschmäh mein Seufzen nicht, Jesu, mein Hoffnung steht zu dir, o Jesu, zesu, hilf du mir! ö Hannov. Gsb. 1646. Nach dem lateinischen Hymnus: Jesu dulcis memoria. Psalm 65. 10. Eigene Melodie. Leipzis 1603. + EIEEEEET? I 2 205.H .— 4++ A 2— —— O Le⸗bens⸗brünn⸗lein tief und groß. ent⸗ der du dich uns hast of⸗fen⸗bart in . 4—— —ᷓ.————— 2—.— ö 20— 8+—2—..—— —— 1— 4.— Uprun⸗gen aus des Va ⸗ters Schoß. ein wah ⸗rer unf⸗re Mensch⸗heit, rein und zart. dein lieb Herz ö— ³——— SDSSeEE— In D— botl ohn En 867 Denn wie ein Hirsch nach zu uns wen ⸗ de! ——————————— SSSSSSSSSESAIE——— —..— + +. 1 jri⸗scher Quell. so schreit zu dir mein ar ⸗ me — 2— 4 ‚‚.‚P‚‚.‚...II........... Welt EC⸗ len de. 29⁴ Jesuslieder 2. O Lebensbrünnlein, durch dein Wort hast du dich uns an allem Ort ergossn mit reichen Gaben, voll Wahr⸗ heit und göttlicher Gnad, die uns erscheinen früh und spat, das matte Herz zu laben. O frischer Quell, o Brünne⸗ lein, erquich und laß die Seele mein in dir das Leben haben! 3. Wie ein Blümlein im dürten Land, durch Sommer⸗ hitz sehr ausgebrannt, vom Tau sich tut erquicken, also wenn mein Herz in der Not verschmacht, hält sichs an seinem Gott und läßt sich nicht erstichen; ja wie ein grüner Palmenbaum unter der Last ihm machet Raum, lässet sichs nicht erdrücken. 4. O Lebensbrünnlein, Jesu Christ, dein Güte uner⸗ schöpflich ist, niemand kann sie ermessen; darum mir au nichts mangeln wird, wenn mich versorgt der treue Hirt, der mir mein Herz besessen. Mit seinem Evangelio machs er mein Herz im Leib so froh, daß ich sein nicht vergesse. 5. O Lebensbrünnlein tief und weit, du stillest Durst in Ewigkeit und läßt niemand verderben. Gib mir, der ich aus deiner Füll mit rechtem Glauben schöpfen will Trost wider Tod und Sterben, daß ich blüh wie ein Röse⸗ lein zu Saron*) und durch dich allein das ewge Leben erbe. 6. Mein Herz ist brünstig mir und heiß nach dem himm—⸗ lischen Paradeis, des ich hoff zu genießen. Denn ich weiß, wenn ich dahin komm, da wird ein ewger Freudenstrom ohn Maßen sich ergießen. Freu dich, mein Seel, und wenn gleich Gott dich kommen läßt in Angst und Not, so layh dichs nicht verdrießen. 7. All unser Leid auf dieser Erd ist nicht im allerg'ring⸗ sten wert, wenn wir das recht bedenken, der übergroßen. Herrlichkeit und wunderschönen Himmelsfreud, die Chri⸗ stus uns wird schenken. Da, da wird er uns allzugleich in seines lieben Vaters Reich mit ewger Wonne tränhen. 8. Gott selbst wird sein mein Speis und Trank, mein Ruhm, mein Lied, mein Lobgesang, mein Lust und Wohl⸗ gefallen, mein Reichtum, Zierd und werte Kron, mein ). Jesaia 35, 2. Hohelied 2, 1.2. 206 05 Gott fei gr Schwermut der sein al Belt zu he Mel.: 4 ——— Bru⸗der u dir ist und Won⸗n die Son⸗n —— nichts auf II, o Brünng⸗ dir das Lebn durch Sommer⸗ erquicken, also t, hält sichs n en,; ja wie ein darum mir au t der treue Hint Evangelio macht in nicht vergesse n. Gib mir, der en schöpfen will üh wie ein Röse⸗ das ewge Leben nach dem himm⸗ ö Denn ich weiß. er Freudenstron Seel, und wenn und Not, so lah t im allerg'ring⸗ der übergroßen freud, die Chri⸗ uns allzugleich Wonne tränken. id Trank, mein Lust und Wohl⸗ rte Kron, mein machet Raum, ein Güte uner du stillest Durst *.2 2—.— —.—.——+ +.—.—. ——Z— 2.—— EE‚ Jesuslieder ö larheit, Licht und helle Sonn, in ewger Freud zu wallen; ja, daß ichs sag mit einem Wort, was mir Gott wird be⸗ sheren dort: Er wird sein alls in allen. 9. Hüpf auf, mein Herz, spring, tanz und sing, in deinem Gott sei guter Ding, der Himmel steht dir offen. Laß dich Schwermut nicht nehmen ein, denn auch die liebsten Kin⸗ der sein allzeit das Kreuz hat troffen. Drum sei getrost und gläube fest, daß du noch hast das allerbest in jener Belt zu hoffen. Joh. Mühlmann g. 1573 1 1613. Mel.: Wie schön leucht uns der Morgenstern. Philipp Nikolai 1599. 2 2..2————— DSDDSDDPISIIIIII... 2—.——— + 23—— 2 O Le ⸗ su, Je⸗ su. Got⸗tes Sohn, mein du weißt es. daß ich re⸗de wahr, vor — Beni. ee fee rueever—— —.—— 1.——— Bru⸗der und mein Gna⸗den⸗thron, mein Schatz. mein Freud dir ist al ⸗les son⸗nen⸗klar und kla⸗ rer als — — ——— be Sowne⸗ Hers⸗lich lieb ich mit Ge⸗fal⸗len dich vor al⸗len. N A —5 4— 1*— 1 AV 2 ewnehr——————— — nichts auf Er⸗den kann und mag mir lie-⸗ber wer⸗den. 2. Dies ist mein Schmerz, dies kränket mich, daß ich nicht gnug kann lieben dich, wie ich dich lieben wollte. Ich werd von Tag zu Tag entzündt, je mehr ich lieb, je mehr ich find, daß ich dich lieben sollte. Von dir laß mir deine Güte ins Gemüte lieblich fließen, so wird sich die Lieb ergießen. 3. Durch deine Kraft ireff ich das Ziel, daß ich, soviel ich soll und will, dich allzeit lieben möge. Nichts auf der ganzen weiten Welt, Pracht, Wollust. Ehre, Freud und SEEWeee 296 Jesuslieder Geld, wenn ich es recht besinne, kann mich ohn dich I sam laben; ich muß haben reine Liebe; die tröst, wenm ich mich betrübe. ö 4. Denn wer dich liebt, den liebest du, schaffst seinen Herzen Fried und Ruh, erfreuest sein Gewissen. Es ge ihm wie es woll auf Erd, wenn ihn gleich ganz das Kreuz E verzehrt, soll er doch dein genießen. In Glück ewig nach dem Leide große Freude wird er finden, alles Trauren muß verschwinden. ö 5. Kein Ohr hat jemals dies gehört, kein Mensch 9. sehen noch gelehrt, es kanns niemand beschreiben, was denen dort für Herrlichkeit bei dir und von dir ist bereit wird ergetzen. 6. Drum laß ich billig dies allein, o Jesu, meine Sorge sein, daß ich dich herzlich liebe, daß ich in dem, was dil gefällt und mir dein klares Wort vermeldt, aus Liebt mich stets übe, bis ich endlich werd abscheiden und mit Freuden zu dir kommen, aller Trübsal ganz entnommen. 7. Da werd ich deine Süßigkheit, die jetzt gerühmt ist weit und breit, in reiner Liebe schmecken und sehn dein liebreich Angesicht mit unverwandtem Augenlicht ohn alle Furcht und Schrecken. Reichlich werd ich sein er⸗ quicket und geschmücket vor dein'm Throne mit der schönen Lebenskrone. Nel.: Gib mir ein frommes Herz. Meiningen 1603, 2 EV +— EREEE— +*..— ◻—2 + 1 +—.— *DE 53 2.— Ach Je⸗ su, dese⸗ sen Treu im durch kei⸗ nes Men⸗ schen M 4 5 N scher und kann hut, mein =—.—.— DJ— 4+— .—..—————— Him⸗mel und auf Er⸗ den gnug ge⸗ prie⸗sen wer⸗den, ich dan ⸗ke dir dab von mir 2. Vorne wenn mich Kein Trost die in der Liebe bleiben. Gründlich läßt sich nicht erreichn der süße I noch vergleichen den Weltschätzen dies, was uns don 3. O Jes gen, es ka Ich kann: Heiland od 4. Wenn so ist mir zur Weishe nicht fürch 5. Daß Sünde. de Ekinde, er tat, bringt Joh. Heermann g. 1585 1 1647.“ 6. Ei nu heilge Jesu Fluch, den sich alle S 7. Er se er sei des sei mein e Gut. 8. Er se Leben und daß ich al⸗ meine Ste ch ohn dich R⸗ die tröst, wenn u, schaffst seinen Zewissen. Es 9⁰ h ganz das Kreuz Glück ewi—— pon mir ab⸗ ge⸗wandt. daß ich nicht bin ver ⸗lorn. n, alles Trauren kein Mensch. beschreiben, 13 don dir ist berei, esu, meine Sorge in dem, was di meldt, aus Liebe scheiden und mit zanz entnommen. jetzt gerühmt in en und sehn dein Augenlicht ohn berd ich sein er⸗ Throne mit der Meiningen 1663. EIII SSII.I.. T Treu im Mund hann Jesuslieder 297 7 7 ö— —— E————— 7 + 1 + —— du, ein wah⸗ rer Mensch ge⸗born. hast enirrertter nirirrtrten ein rtlrrtt. ꝛ————. 2. Vornehmlich wird in mir all Herzensangst gestillet, Kein Trost so lieblich ist, als den mir gibt dein Nam, ich nicht erreichn der süße Jesusnam, du Fürst aus Davids Stamm! „was uns donh 3. O Jesu, höchster Schatz, du kannst nur Freude brin⸗ gen, es kann nichts lieblicher als Jesu Name hlingen. Ich Rann nicht traurig sein, weil Jesus heißt so viel als Heiland oder Held, der selig machen will. 4. Wenn Satan sich bei mir mit Anfechtung will regen, so ist mir Jesu Nam zum Trost, Schutz. Fried und Segen, zur Weisheit und Arznei in aller Angst und Not, daß ich nicht fürchten darf den Teufel und den Tod. 5. Daß ich ein Zornkind bin, das macht die schnöde Sünde. dein Jesusnam macht mich zu einem Gnaden⸗ linde, er nimmt von mir hinweg die Schuld und Misse⸗ tat, bringt mir die Seligkeit und deines Vaters Gnad. un g. 1585 1 1647.“ 6. Ei nun so heilge mich, der ich bin ganz beflecket, der heilge Jesusnam, der alle Sünde decket; er kehre ab den gluch, den Segen zu mir wend, sei meine Stärk, dadurch sich alle Schwachheit end. 7. Er sei mein Licht, das mich in Finsternis erleuchte; Ver sei des Himmels Tau, der mich in Hitz anfeuchte; er sei mein Schirm und Schild, mein Schatten, Sechloß und Hut, mein Reichtum, Ehr und Ruhm, er sei mein höchstes Gut. ö Leben und wolle mir zuletzt aus Gnaden dieses geben, daß ich alsdann in ihm dies Leben schließe wohl, wenn meine Sterbenszeit und Stunde kommen soll. wenn mich dein süßer Nam mit seinem Trost erfüllet. 8. Er sei mein Himmelsweg, die Wahrheit und das 4 ö 298 Jesuslieder daß ich in meinem Tun treu und aufrichtig handleze steh mir allzeit bei mit seines Geistes Gab, wenn ich s meinem Amt was zu verrichten hab. 10. Jesu, in deinem Nam bin ich heut aufgestanden i ihm vollbring ich heut, was mir kommt unter Handey. In deinem Namen ist der Anfang schon gemacht, din Mittel und der Schluß wird auch durch ihn vollbrach 11. Dir leb ich und in dir, in dir will ich auch sterben Herr, sterben will ich dir; in dir will ich ererben da ewge Himmelreich, das du erworben mir; von dir vey klärt will ich dir dienen für und für. ö Hannov. Gsb. 1648. Nach Joh. Heermann g. 1585 f 10%6, Eigene Melodie. Nürnberg 15 + 9. Inmittelst helf er mir, so lang ich hier noch wandlo Eigene 29. Se⸗lig⸗be U wahr, sein V— 298.68 —.— 4 Z. 4 ———:i᷑ʃ;‚ 2 7m Ban —. 2——.——.* * —— Er⸗ den du. Herr Je ⸗ su Christ. dich will ich — 1—..—— 2 ö‚ 5 las ⸗ sen wal ⸗ ten und al ⸗ le ⸗ zeit Lieb und Leid in mei⸗nem Her⸗zen hal* kn 2. Dein Lieb und Treu vor allem geht, kein Ding all⸗ Erd so fest besteht, solchs muß man frei bekennen; drun soll nicht Tod, nicht Angst, nicht Not von deiner W⸗ mich trennen. 3. Dein Wort ist wahr und trüget nicht und hält gue wiß, was es verspricht, im Tod und auch im Leben. Y bist nun mein und ich bin dein, dir hab ich mich ergebeh 4. Der Tag nimmt ab, ach schönste Zier, Herr I — 0——— + du und Gi 2. Suchen erworben, nie was ve J. Meins Christ bleib du bei mir, es will nun Abend werden; doch dein Licht auslöschen nicht bei uns allhie auf Eu ewig dir L — 44 Zier, hilf 1 nach dieser IIIIIIU hier noch wandlz ‚ eichtig handle; g Gab, wenn ich iy haufgestanden, i ut unter Handen gon gemacht, da⸗ ch ihn vollbrach. Uich auch sterben Hich ererben da nir; von dir veu ann g. 1585 f 16H½ dich will i 5 er ind Hlar* 1511 Rurnberg 1. uhr sein W— iind klar. sein heil⸗ ger Mund bat Jesuslieder 299 Eigene Melodie. Johann Stobäus 1613. —3——.— .— n 2 5 1 209 DRRR— 0 —— Such wer da will ein an ⸗der Ziel, die mein Herz al⸗ lein be⸗dacht soll sein, auf H— —.————— ————5—48.— ——.— .————*.. Se⸗lig⸗ keit zu fin Chritum sich zu grün —.— 4 J 1 * sein Wort ist + * * 1 — EI ——— —5—————— 1 —.—— 2——— 4.0 i.. H raft und Grund, all Feind zu ü⸗ber⸗win ⸗ den. 2. Such wer da will Nothelfer viel, die uns doch nichts erworben, hier ist der Mann, der helfen kann, bei dem nie was verdorben. Uns wird das Heil durch ihn zuteil, Uuns macht gerecht der treue Knecht, der für uns ist ge⸗ sorben. ö „. Ach sucht doch den, laßt alles stehn, die ihr das Heil ht, kein Ding as i behennen; druh von deiner Nh nicht und hält gu uch im Leben. A I begehret! Er ist der Herr, und keiner mehr, der euch Ds Heil gewähret. Sucht ihn all Stund von Herzens⸗ grund, sucht ihn allein, denn wohl wird sein dem, der ihn erzlich ehret. I. Meins Herzens Kron, mein Freudensonn sollst du. herr Jesu, bleiben, laß mich doch nicht von deinem Licht durch Eitelkeit vertreiben, bleib du mein Preis, dein Wort mich speis, bleib du mein Ehr, dein Wort mich lehr, an dich stets fest zu gläuben. 5. Wend von mir nicht dein Angesicht, laß mich in oich mich ergeheh Zier, Herr J Ibend werden allhie auf Eiaslewig dir Lob sagen. greuz nicht zagen! Weich nicht von mir, mein höchste gier, hilf mir mein Leiden tragen! Hilf mir zur Freud nach diesem Leid, hilf, daß ich mag nach dieser Klag dort Georg Weissel g. 1590 4 1635. 300 Jesuslieder ö I 2 Je⸗ su, mei⸗ne Freu⸗de, mei⸗nes Her⸗zenz ach wie lang. ach lan⸗ge ist dem Her⸗zen N 4 *— 4—.——— +.—— 1.———— Wei⸗ de. Je⸗ su, mei⸗ ne—5— ban ⸗ge und ver⸗langt nach dir! Sot⸗tes Lam̃m, men Bräu ⸗ti⸗ gam. au ⸗ßer dir soll mir auf ———.— SS———— Er ⸗ den nichts sonst Lie ⸗bers wer ⸗den. 2. Unter deinem Schirmen bin ich vor den Stürmen aller Feinde frei. Laß die Erde zittern, laß die Welt en. schüttern mir steht Jesus bei. Ob es itzt gleich kracht und blitzt, ohgleich Sünd und Hölle schrecken, Jesus will mich dechen. 3. Trotz dem alten Drachen, Trotz dem Todesrachen, Trotz der Furcht dazu! Tobe, Welt, und springe, ich steh hier und singe in gar sichrer Ruh. Gottes Macht hält mich in acht, Erd und Abgrund muß sich scheuen, ob sie noc so dräuen. 4. Weg mit allen Schätzen, du bist mein Ergetzen, Jesh meine Lust. Weg, ihr eitlen Ehren, ich mag euch nich hören, bleibt mir unbewußt! Elend, Not, Kreuz, Schmach di und Tod soll mich, muß ich gleich viel leiden, nicht von Jesu scheiden. 5. Gute Nacht, o Wesen, das die Welt erlesen, mir ge. fällst du nicht. Gute Nacht, ihr Sünden, bleibet weit da⸗ hinten, kommt nicht mehr ans Licht! Gute Nacht, o Stoh und Pracht, dir sei ganz, o Lasterleben, gute Nacht ge. geben. ö 0 6 Melodie. Johann Crüger 1333 ö gesus, trit 300.EEE... · 6. Weicht ihr Betrübe und Hohn, Fude Mel.: der du aus⸗spre⸗ ch mie⸗der⸗un 2. Gib, d wohne; gib und Krone und dich Rut und 3. Wie fi Liebe! Wen Heist betrü ö zogen; eh — 117—— Jesuslieder 301 Johann Crüger u 6. Beicht, ihr-Trauergeister, denn mein Freudenmeister, ö gesus, tritt herein. Denen, die Gott lieben, muß auch — hr Betrüben lauter Freude sein. Duld ich schon hie Spott 220 und Hohn, dennoch bleibst du auch im Leide, Jesu, meine 2 ain, hreude. ö Johann Franck g. 1618 4 1677. Mel.⸗ Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ. Wittenberg 1 535 — 301. PSSPSSISSS‚.. tes Lammn, mein Je ⸗ su Christ, mein schön⸗stes Licht. so hoch mich liebst, da ich es nicht S.I III oll mi der du in den⸗ ner See⸗ len 0 Iare⸗ spre⸗ chen kann noch zäh⸗len,* gib, daß mein Hersz dich * + + ———.————————. — 63— ö 41— mnie⸗der⸗ um mit Lie⸗ben und Ver⸗lan⸗gen mög um⸗fan⸗ E5 — 2 2. —..———— — 96n und als dein Ei⸗gen⸗tum nur ein⸗zig an di han⸗ gen. 2. Gib, daß sonst nichts in meiner Seel als deine Liebe wohne⸗ gib, daß ich deine Lieb erwähl als meinen Schatz em Todesrachen[und Krone. Stoß alles aus, nimm alles hin, was mich springe, ich stehHund dich will trennen und nicht gönnen, daß all mein Macht hält michNut und Sinn in deiner Liebe brennen. euen, ob sie noch][—3. Wie freundlich, selig, süß und schön ist, Jesu, deine Liebe! Wenn diese steht, kann nichts einistehn, das meinen n Ergetzen, Jes Geist betrübe. Drum laß nichts andres denken mich, nichts )mag euch nicht sehen, fühlen, hören, lieben, ehren als deine Lieb und „Kreuz, Schmachdich, der du sie kannst ver mehren. leiden, nicht von4. Mein Heiland, du bist mir zulieb in Not und Tod gegangen und hast am Kreuz als wie ein Dieb und Mör⸗ erlesen, mir ge⸗Ider da gehangen, verhöhnt, verspeit und sehr verwundt. bleibet weit di' uch laß mich deine Wunden alle Stunden mit Lieb im te Nacht, o Stolh Herzensgrund auch schmerzen und verwunden! „ gute Nacht ge.[ 5. Du hast mich je und je geliebt und auch nach dir ge⸗ vogen; eh ich noch Eiwas Guts geübt, waest du mir schon or den Stürmen laß die Welt er⸗ gleich kracht und „Jesus will mich Jesuslieder gewogen. Ach laß doch ferner, edler Hort, mich diese Liebe leiten und begleiten, daß sie mir immerfort beisteh auf allen Seiten. 6. Laß meinen Stand, darin ich steh, Herr, deine Liebe zieren und, wo ich etwa irregeh, alsbald zurechteführen, laß sie mir allzeit guten Rat und gute Werke lehren, steuren, wehren der Sünd und nach der Tat bald wieder mich bekehren! 7. Laß sie sein meine Freud im Leid, in Schwachhei mein Vermögen; und wenn ich nach vollbrachter Zel mich soll zur Ruhe legen, alsdann laß deine Liebestren Herr Jesu, bei mir stehen, Luft zuwehen, daß ich 9 rost und frei mög in dein Reich eingehen. Paul Gerhardt g. 1607 4 1676 Eigene Melodie. . —. 2..— 302 EHE——.— *935————— 2.—— Mei⸗nen Ze⸗sum laß ich nicht; weil er so er⸗for⸗dert mei⸗ ne Pflicht, klet⸗ten⸗ .—. 65......II.... ——'Dt sich für mich ge⸗ ge⸗ en⸗ Er ist weis an ihm zu kle ⸗ ben. —.——.—.———— .., mei⸗nes Le⸗bens Licht. mei⸗nen Je⸗sum laß ich nicht. 2. Jesum laß ich nimmer nicht, weil ich soll auf El den leben; ihm hab ich voll Zuversicht, was ich bin und hab, ergeben. Alles ist auf ihn gericht, meinen Jesum lah ich nicht. 3. Laß vergehen das Gesicht, Hören, Schmecken, Füh⸗ len weichen, laß das letzte Tageslicht mich auf dieser Well Darmstadt 1090. 5. Nicht wünscht un mich hat m meinen Je 6. Jesum Seiten; Ch bächlein lei Jesum l 303. As sagt und Ding erget jeder liebe 2. Er ist mein schön finde, was ich liebe I 3. Die 2 Schönheit was Men will, ich l J. Sein schönstes finden, vg erreichen: wenn des Lebens Faden bricht, meinen Jesun laß ich nicht. 4. Ich werd ihn auch lassen nicht, wenn ich nun dahin gelanget, wo vor seinem Angesicht meiner Väter Glaube pranget. Mich erfreut sein Angesicht, meinen Jesum laß ich nicht. mich diese Ache kfort beisteh aiß perr, deine Liebe zurechteführen, Werke lehren. Tat bald wieder „in Schwachheit pollbrachter 001 eine Liebestren, hen, daß ich ge⸗ en. ö dt g. 1607 4 1686. Darmstadt 1990. — nicht; weil er Pflicht, klet⸗ten⸗ n laß ich nicht. Hich soll auf Er⸗ was ich bin und einen Jesu Jesum lah machen gleich, er Schmechen, Füh⸗ hauf dieser Well t, meinen Jesum in ich nun dahin er Väter Glaube einen Jesum lah will, ich liebe Jesum, liebe, was er will, ich liebe Jesum, 303 5. Nicht nach Welt, nach Himmel nicht meine Seel sich wünscht und sehnet, Jesum wünscht sie und sein Licht, der mich hat mit Gott versöhnet, mich befreiet vom Gericht; meinen Jesum laß ich nicht. 6. Jesum laß ich nicht von mir, geh ihm ewig an der Seiten; Christus läßt mich für und für zu dem. Lebens⸗ hächlein leiten. Selig, wer mit mir so spricht: Meinen zesum laß ich nicht. ö ö Christian Keymann g. 1607 4 1662. Jesuslieder 303. Mel.: O daß ich tausend Zungen hätte.(Siehe Nr. 454.) As sagt mir nichts von Gold und Schätzen, von Pracht und Schönheit dieser Welt; es kann mich ja kein Ding ergetzen, das mir die Welt vor Augen stellt. Ein jeder liebe, was er will, ich liebe Jesum, der mein Ziel. 2. Er ist alleine meine Freude, mein Gold, mein Schatz, mein schönstes Bild, in dem ich meine Augen weide und jinde, was mein Herze stillt. Ein jeder liebe, was er will, ich liebe Jesum, der mein Ziel. 3. Die Welt vergeht mit ihren Lüsten, des Fleisches Schönheit dauert nicht, die Zeit kann alles das verwüsten, was Menschenhände zugericht. Ein jeder liebe, was er der mein Ziel. 4. Sein Schloß kann keine Macht zerstören, sein Reich vergeht nicht: mit der Zeit, sein Thron bleibt stets in gleichen Ehren von nun an bis in Ewigkheit. Ein jeder der mein Ziel. 5. Sein Reichtum ist nicht zu ergründen, sein aller⸗ schönstes Angesicht und was von Schmuck um ihn zu sinden, verbleichet und veraltet nicht. Ein jeder liebe, was er will, ich liebe Jesum, der mein Ziel. 6. Er kann mich über alls erheben und seiner Klarheit kann mir so viel Schätze geben, daß ich werd unerschöpflich reich. Ein jeder liebe, was er will, ich liebe Jesum, der mein Ziel. 7. Und ob ichs zwar noch muß entbehren, so lang ich wandre in der Zeit, so wird er mirs doch wohl gewähren im Reiche seiner Herrlichkeit. Drum tu ich billig, was ich will, und liebe Jesum, der mein Ziel. Johann Scheffler g. 1624 1 1677. +—4 3 04 ENU—— — 0 ² 2—— 2 Jesuslieder Eigene Melodie. *— 1 Frankfurt a. M. I1 J will dich lie⸗ben, mei⸗ ne Skr⸗ ich will dich lie⸗ben mit dem Wer e ich will dich lie⸗ ben, mei⸗- ne Zier. und im⸗mer⸗wäh⸗ren⸗der Be⸗ gier. ich will dich E 21 I ö—.—: EE— lie⸗ ben, schön⸗sies Licht. bis mir das Her ze bi 2. Ich will dich lieben, o mein Leben, als meinen allet⸗ besten Freund, ich will dich lieben und erheben, so lange mich dein Glanz bescheint, ich will dich lieben, Gottes lamm, als meinen Bräutigam. 3. Ach, daß ich dich so spät erkennet, du hochgelob Schönheit du, und dich nicht eher mein Henennen höchstes Gut und wahre Ruh! Es ist mir leid und bin betrübt, daß ich so spät geliebt. 4. Ich lief verirrt und war verblendet, ich suchte dich und fand dich nicht; ich hatte mich von dir gewendet und liebte das geschaffne Licht; nun aber ists durch dich ge— schehn, daß ich dich hab ersehn. 5. Ich danke dir, du wahre Sonne, daß mir dein Glanz hat Licht gebracht; ich danke dir, du Himmelswonne, daß du mich froh und frei gemacht; ich danke dir, du güldner Mund, daß du mich machst gesund. 6. Erhalte mich auf deinen Stegen und laß mich nicht mehr irre gehn, laß meinen Fuß in deinen Wegen nicht straucheln oder stille stehn, erleucht mir Leib und Seele ganz, du starker Himmelsglanz! 7. Gib meinen Augen süße Tränen, gib meinem Herzen heilge Brunst, laß meine Seele sich gewöhnen zu üben in der Liebe Kunst, laß meinen Geist, Sinn und Ver⸗ stand stets sein zu dir gewandt! ö ö ö 8. Ich wil ben, meinen h der aller licht, bis mi Mel.: K —— Gott⸗heit he Inl halt m nih. d. 2. Liebe,! Nͤbe, die di und gar, Lie . Liebe, geit, Liebe, keit, Liebe, 4. Liebe,! heist und L heil und S hleiben ewi 5. Liebe, und Sinn, hat dahin, ewiglich. 6. Liebe, Niebe, die de LViebe, dir e 7. Liebe, [Eterblichkei daub der H eiben ewi Frankfurt a. M. In. —2.— iei⸗ne Stär ⸗He nit dem Wer ⸗he ich will dih 5 Her-⸗ze bricht als meinen aller⸗ erheben, so lange h lieben, Gottes⸗ t, du hochgelobte ein genennet, dun mir leid und bin et, ich suchte dih dir gewendet und sts durch dich ge⸗ ß mir dein Glamz nmelswonne, daß e dir, du güldner nd laß mich nicht inen Wegen nicht Jesuslieder 30⁵ . Sch will dich lieben, meine Krone, ich will dich lie⸗ sten, meinen Gott, ich will dich lieben ohne Lohne auch u der allergrößten Not, ich will dich lieben, schönstes lcht, bis mir das Herze bricht. Johann Scheffler g. 1624 1 1677. Mel.: Komm, o komm, du Geist des Lebens. Meiningen 1693. ———.— Lie⸗be, die du mich zum Bil ⸗de dei⸗ ner Sie⸗be, die du mich so mil⸗de nach dem — H SIS.......—— ö SSS......—...... — + 11.—— 1— +— ⸗heit hast ge⸗macht, 13— ̃ 5 ie 1 Hi wwie⸗ Lerehnacht. Lie⸗ be. dir er⸗geb ich —— mich. dein zu blei ⸗ ben e ͤ wig ⸗lich. 2. Liebe, die du mich erkoren, eh als ich geschaffen war, giebe, die du Mensch geboren und mir gleich wardst ganz und gar, Liebe, dir ergeb ich mich, dein zu bleiben ewiglich. 9., Liebe, die für mich gelitten und gestorben in der geit, Liebe, die mir hat erstritten ewge Lust und Selig⸗ leit, Liebe, dir ergeb ich mich, dein zu bleiben ewiglich. . Liebe, die du Kraft und Leben, Licht und Wahrheit, geist und Wort, Liebe, die sich bloß ergeben mir zum heil und Seelenhort, Liebe, dir ergeb ich mich, dein zu leiben ewiglich. 5. Liebe, die mich hat gebunden an ihr Joch mit Leib und Sinn, Liebe, die mich überwunden und mein Herze hat dahin, Liebe, dir ergeb ich mich, dein zu bleiben ewiglich. ö Leib und Seelt girbe, die das Lösgeld gibet und mich kräftiglich vertritt. b meinem Herzen wöhnen zu üben Sinn und Ver⸗ Uebe, dir ergeb ich mich, dein zu bleiben ewiglich. 7, Liebe, die mich wird erwecken aus dem Grab der Eterblichkeit, Liebe, die mich wird umstecken mit dem kaub der Herrlichkeit, Liebe, dir ergeb ich mich, dein zu Johann Scheffler g. 1624 4 1677. leiben ewiglich. . 20 6. Liebe, die mich ewig liebet, die für meine Seele bitt, 3060 306. Mel.: Jesu, meines Lebens Leben.(Siehe Nr. 90) höchst und in und vor Jesuslieder esu, meiner Seele Leben, meines Herzens Freud, dir will ich mich ganz ergeben jetzo Ewigkeit; meinen Gott will ich dich nennen aller Welt bekennen. Ich bin dein, und du bist mein, ic will keines andern sein. 2. Deine Güt hat mich umfangen, als mich erst d Welt empfing; 4.— wenn mein Herz nur zu dir kommen. du bist mein, ich will keines andern sein. 3. Auf der Kindheit wilden Wegen folgte mir stets dein Güt; deines Geistes Trieb und Regen regte mir oft daz Gemüt, so ich etwa ausgetreten, daß ich wiederkäm mit Beten. Ich bin dein, und du bist mein, ich will heinez andern sein. ö 4. Ja in meinem ganzen Leben hat mich stets dein Licht gesührt; du hast, was ich hab, gegeben, du hash meinen Lauf regiert; deine Güt, die täglich währet, hal mich immerdax ernähret. Ich bin dein, und du bist mein ich will keines andern sein. 5. Irr ich, sucht mich deine Liebe; fall ich, hilfet sie mi auf. Ist es, daß ich mich betrübe, tröst sie mich in meinen Lauf. Bin ich arm, gibt sie mir Güter; haßt man mich, i sie mein Hüter. Ich bin dein, und du bist mein, ich wil keines andern sein. 6. Dein Geist zeiget mir das Erbe, das im Himmel bei— gelegt; ich weiß, wenn ich heute sterbe, wo man meine Seel hinträgt: zu dir, Jesu, in die Freude; Trotz, da mich was von dir scheide! Ich bin dein, und du bist mein, ich will keines andern sein. 7. Drum ich sterbe oder lebe, bleib ich doch dein Eigen⸗ · tum, an dich ich mich ganz ergebe, du bist meiner Seele g dir bin ich schon angehangen, als au Mutterbrust ich hing; dein Schoß hat mich aufgenommen Ich bin dein, um sufet nuin: 2 Einer ist * hene Kraft ah mich dock nein, ich wi 307 3 Veuus Jesi und mei ih will, was ufet nun: L Asus ist es, in dein Blu 3. Scheinet wider dir, o ützet mir. E herr, wie du 4. Und vol nein Gott, greud und 9 o und wie 5. Sei au dazu mir ge hu: Mir ges wie du willt Ludämilia g. 1640 ——— 0 108.— — 'ꝰzfs Ruhm, meine Zuversicht und Freude, meine Süßigheit im Leide. Ich bin dein, und du bist mein, ich will heines andern sein. 8. Höre, Jesu, noch ein Flehen, schlag mir diese Bit nicht ab: Wenn mein Augen nicht mehr sehen, wenn ich hun⸗mel, G. de⸗ sus, Gi seut, ist (Siehe Mr. 90) Herzens höchst eben jetzo—1 nennen und vor d du bist mein, ich als mich erst die gehangen, als an lich aufgenommen Ich bin dein, und ů 23. Einer ist es, dem ich lebe, den ich liebe früh und spat; Neus ist es, dem ich gebe, was er mir gegeben hat. Ich bin n. gte mir stets deim regte mir oft das ch wiederkäm mit n, ich will heinez it mich stets dein gegeben, du haß äglich währet, hal und du bist mein, Uich, hilfet sie ni sie mich in meinen haßt man mich, is bist mein, ich wil as im Himmel bek de, wo man meine Freude; Trotz, daß „und du bist mein, h doch dein Eihen bist meiner Seele —.— Jesuslieder 307 ö une Kraft mehr hab, mit dem Mund was vorzutragen, sh mich doch zuletzt noch sagen: Ich bin dein, und du bist hein, ich will keines andern sein. ö 1684. Nach Chr. Seriver g. 1629 4 1693. 307. Mel.: Gott des Himmels und der Erden.(Siehe Nr. 308.) Jesus, Jesus, nichts als Jesus soll mein Wunsch sein 7 und mein Ziel. Jetzund mach ich ein Verbündnis, daß sih will, was Jesus will; denn mein Herz mit ihm erfüllt ufet nun: Herr, wie du willt! udein Blut verhüllt, führe mich, Herr, wie du willt! 3. Scheinet was, es sei mein Glücke, und ist doch zu⸗ nider dir, ach so nimm es bald zurücke, Jesu, gib, was uitzet mir. Gib dich mir, Herr Jesu mild, nimm mich dir! herr, wie du willt! Und vollbringe deinen Willen in, durch und an mir, nein Gott, deinen Willen laß erfüllen mich im Leben, geud und Not, sterben als dein Ebenbild, Herr, wann, o und wie du willt! ö 139— 3. Sei auch, Jesu, stets gepriesen, daß du dich und viel zu mir geschenket und erwiesen, daß ich fröhlich singe zu Mir geschehe, Gott, mein Schild, wie du willt! Herr wie du willt! Ludämilia Elisabeth, Gräfin zu Schwarzburg-⸗Rudolstadt 9. 1640 1 1672. Mel.: Gott des Himmels und der Erden. Heinrich Albert 1642. 1— I 1 EE— 008.— 4—.— E—— H— 2 meine Süßigkheit ein, ich will heines lag mir diese Bit hr sehen, wenn ich eut. ist in ie ⸗ ner Herr ⸗ l.ch keit. Mei⸗nes Le⸗ bens be ⸗ ste Freu⸗de ist der mei⸗ner See⸗ le Trost und Wei⸗de ist mein ————————— ö SPSSP‚PSPSPSPSS..PI.I IIIIIII ö— Reue. i. Sohn) Was mein Her ⸗ze recht er⸗ — 4—— + +——..— N r aunamne Re.,. ian —.—*—* — ö Jesuslieder 308 2. Andre mögen sich erquicken an den Welt, ich will nach dem Himmel blicken und au Jesu fen gesellt; denn der Erde Gut vergeht, Jesus und sein Reih besteht. 3. Reicher kann ich nirgends werden, als ich schon in Jesu bin; alle Schätze dieser Erden sind ein schnöder Angstgewinn. Jesus ist das rechte Gut, das der Selle sanfte tut. 4. Glänzet gleich das Weltgepränge, ist es lieblich an zusehn, währt es doch nicht in die Länge, und ist balb pfleget aus zu sein dieses Lebem Gütern dese damit geschehn; plötzlich Glanz und Schein. 5. Aber dort des Himmels Gaben, die mein Jesus inn hat, können Herz und Seele laben, machen ewig reich und satt; es vergeht zu keiner Zeit jenes Lebens Herrlichheit 6. Rost und Motten, Raub und Feuer schaden auch du Freude nicht, die mein Jesus, mein Getreuer und sein Himmel mir verspricht. Dort ist alles abgetan, was d Seele kränken kann. 7. Einen Tag bei Jesu sitzen ist viel besser, als die el tausend Jahr in Freuden nützen; aber ewig sein gestell zu des Herren rechter Hand bleibt ein auserwähllen Stand. * 8. Trinken, essen, tanzen, springen labet meine Seel“ nicht, aber nach dem Himmel ringen und auf Jesun sein gexicht, ist der Seele schönste Zier, geht auch alln Freude für. ö 9. Ach so gönne mir die Freude, Jesu, die dein Himmel hegt; sei du selber meine Weide, die mich hier und dorl! verpflegt, und in dir recht froh zu sein, nimm mich ih den Himmel ein! Salomo Liscow g. 1640 4 1689, = Ha muß mit so an⸗g dast. Hier — nicht ver⸗gnü 2. Die We nau ihr ni bei einem fr Seele, du b nein Freun hann mich glüchsweller 3. Will des Gesetze o steig ich Wunden; d Mel.: Es ist noch eine Ruh vorhanden. Halle 0H —.......—..—.. „309.E Wie wohl ist mir. o Freund der Ich stei ge aus der Schwer⸗mus⸗ 4.—...—— 1* 1 I— ö See ⸗le. wenn ich in dei⸗ ner Sie⸗be m. höh ⸗le und ei ⸗ le dei ⸗ nen Ar⸗men zu. ich dich bei zieren und zuvor hina ist es lieblich an nge, und ist bolb xs˖ ein dieses Lebeng e mein Jesus inm en ewig reich und ebens Herrlichkeit. r schaden auch du Zetreuer und sei abgetan, was die esser, als die Vah ewig sein gestellh ein auserwählten labet meine Seel und auf Jesun r, geht auch aller „die dein Himma nich hier und don in, nimm mich ih cow g. 1640 1 1689,. Halle 1704. ————————— derwegen, sie enden sich in Lieb und Segen; genug, wenn ic dich bei mir hab. Ich weiß: Wen du mit Ehr willst zeren und über Sonn und Sterne führen, den führest du . o Freund der der Schwer⸗mul⸗ i die-be ruh. Ar⸗men zu. 8 ö Jesuslieder da muß die Nacht 309 1* 4 +————— —— 2—..—— 2 ö—— des Trau⸗rens schei⸗ den, wenn —.— m—— SSDSISSSi— ů — uut so an⸗ge⸗neh⸗men Freu⸗den die Lie⸗be strahlt aus dei⸗ner ——V — 2— * ö +* Hust. Hier ist mein Him⸗mel schon auf Er⸗den: + + — wer woll⸗ te + EA x 2.. ——.— 2 PI.IIIe.—————— nlver⸗gnü⸗get wer⸗den. der in dir su⸗chet Ruh und Lustꝰ 2. Die Welt mag meine Feindin heißen, es sei also; ich tau ihr nicht, wenn sie mir gleich will Lieb erweisen hei einem freundlichen Gesicht. In dir vergnügt sich meine Ckele, du bist mein Freund, den ich erwähle, du bleibst mein Freund, wenn Freundschaft weicht. Der Welt Haß kann mich doch nicht fällen, weil in den stärksten Un⸗ glüchswellen mir deine Treu den Anlher reicht. 3. Will mich der Sünde Last erdrücken, blitzt auf mich des Gesetzes Weh, droht Straf und Hölle meinem Rücken, osteig ich gläubig in die Höh und flieh zu deinen heilgen Dunden; da hab ich schon den Ort gefunden, wo mich kein Fluchstrahl treffen kann. Tritt alles wider mich Usammen, du bist mein Heil. Wer will verdammen? Die Uebe nimmt sich meiner an. 4. Führst du mich in die Kreuzeswüsten, ich folg und khne mich auf dich. Du nährest aus den Wolkenbrüsten und labest aus dem Felsen mich.*) Ich traue deinen Wun⸗ zuvor hinab. Jesuslieder 5. Der Tod mag andern düster scheinen, mir nicht wei Seele, Herz und Mut in dir, der du verlässest Keinen allerliebstes Leben, ruht. Wen hann⸗ des Weges End en schrecken, wenn er aus mördervollen Hecken gelanget in die Sicherheit? Mein Licht, so will ich auch mit Frei⸗ den aus dieser finstern Wildnis scheiden zu deiner Rh der Ewigkheit. 6. Wie ist mir dann, o Freund der Seelen, so wohl wenn ich mich lehn auf dich! Mich kann Welt, Not Ind Tod nicht quälen, weil du, mein Gott, vergnügest mich Laß solche Ruh in dem Gemüte nach deiner unumschränmh. anb. ten Güte des Himmels süßen Vorschmack sein. Weg, Welh mit allen Schmeicheleien! Nichts kann, als Jesus, mith erfreuen. O reicher Trost: Mein Freund ist mein! Wolsg. Christ. Deßler g. 1660 f Eigene Melodie. 1675. .— HS* P + + 310.5— Schön⸗sier Herr Je ⸗su. Herr⸗scher al⸗ler En⸗den * * +— I 0 22 N— 15 8—. —.—— S—.—.———3— e n, 20—— *& Got⸗tes und Ma⸗ri⸗ en Sohn. dich will ich lie⸗ ben ——— 12.— 2— 1—— dich will ich eh⸗ ren, du mei⸗ ner See⸗le Freud und Kron 2. Schön sind die Wälder, noch schöner die Felder 1 der schönen Frühlingszeit; Jesus ist schöner, Jesus is reiner, der unser traurig Herz erfreut. 3. Schön leucht die Sonne, noch schöner der Monde und die Sterne allzumal; Jesus leucht schöner, Jesus leucht reiner als all die Engel im Himmelssaal. ö 4. Alle die Schönheit Himmels und der Erde ist nur gegen ihn wie Schein, keiner auf Erden lieber kanm werden als der schönste Jesus mein. Iun ha⸗be Dank Liie⸗be von 2. Deine teundlich hrüchest, ma 3. Wahrer bist darum durch dein! 4. Meines mich mit F Eurlösche ni 5. So we will ich ehr für und für 6. Deinen deinen, die denen du b 7. Nun e nimmermel weil im G 8. Hier hier im H im Schaue x Hohn. n, mir nicht, wes erlässest Heeng es Weges End er Seelen, so wohh n Welt, Not und iner unumschräns⸗ sck sein. Weg, Welt 1,‚ als Jesus, mich nd ist mein! eßler g. 1660 7 17²³ 161. cher al⸗ler Enden will ich lie⸗ beh Freud und Kron ner die Felder 10 schöner, Jesus is er der Monde und ö zner, Jesus leucht ral. der Erde ist nur rden lieber ham U vergnügest mith Jesuslieder 311 Adam Drese 1698 Mel.: Jesu, geh voran. * + YH᷑ V U.. See⸗len⸗bräu⸗ ti⸗ gam. JIe⸗su. Got⸗res Lamm. * .—.— — 42——— S-=–—. — pPp— 5— ..S......—— ha⸗be Dank für dei⸗ne Lie⸗be. die mich zieht aus rei⸗nem +* ——*— 4 1 +.* + ö—————— 2—.....2 — due⸗be bon der Sün⸗de Schlamm. Je⸗su. Got⸗tes TCamm! 2. Deine Liebesglut stärket Mut und Blut; wenn du teundlich mich anblickest und an deine Brust mich dichest, macht mich wohlgemut deine Liebesglut. 3. Wahrer Mensch und Gott, Trost in Not und Tod, du bist darum Mensch geboren, zu ersetzen, was verloren, durch dein Blut so rot, waͤhrer Mensch und Gott. 4. Meines Glaubens Licht laß verlöschen nicht, salbe nich mit Freudenöle, daß hinfort in meiner Seele ja berlösche nicht meines Glaubens Licht. 5. So werd ich in dir bleiben für und für; deine Liebe will ich ehren und in ihr dein Lob vermehren, weil ich lir und für bleiben werd in dir. ö 6. Deinen Frieden gib aus so großer Lieb uns, den denen du bist lieb, deinen Frieden gib! 7. Run ergreif ich dich, du mein ganzes Ich; ich will weil im Glauben ich nun ergreife dich. 6. Hier durch Spott und Hohn, dort die Ehrenkron; hier im Hoffen und im Glauben, dort im Haben und denn die Ehrenkron folgt auf Spott und Hohn. deinen, die dich kennen und nach dir sich Christen nennen; nimmermehr dich lassen, sondern gläubig dich umfassen. 312. E Jesuslieder 9. Jesu, hilf, daß ich allhier ritterlich alles durch dit g. Wie Mar überwinde und in deinem Sieg empfinde, wie s lich du geͤhämpft für mich. 10. Du mein Preis und Ruhm, werte Himmelsbl in mir soll nun nichts erschallen, als was dir nur ham gefallen, werte HDimmelsblum, du mein Preis und Ruhni Adam Drese g. 1620 1170f. 0 ritter: Ev. Oük. 10, 42. 1. Cor. 1. 30. Eigene Melodie. Halle I 12.—...—*—— Eins ist not, ach Herr, dies Ei⸗ ne leh⸗ Al⸗les and⸗ re, wies auch schei⸗ne, ist in s1. 2. 2—— * 2 mich er ⸗ken⸗nen doch! I nur ein schwe⸗res— Joch. dar un:— da — Her⸗ze sich na⸗get und pla⸗get und den⸗noch kein wah⸗res Ve⸗ — ——— 2— 2 +—.—— 122—2——— 2—.— 2. 5 122 2———.— 2— setzt, so werd ich mit Ei⸗ nem in al⸗lem er⸗t Im 4 E E——. —— 2— IE——.. — herze entbra eiland, sie sum versen 4 Also ist ⸗ M laß mich miel Ob viel loll ich dir d Jesu, ist Le iu Jesu gene h. Aller W Legt. Gib m. schranken fü und mich zu venn ich nur Heisheit vol 0. Nichts l nein höchste⸗ wsenfarbes nworben, de ——————. die Kleider EA E laube in E I. Nun so hd erwacht ligung ge ö n und Leben gnü⸗ gen er⸗ ja⸗get. Er⸗lang ich dies Ei⸗ne, das al⸗les en⸗ ͤ untreiße mie Jeu, mir ei 8. Ja, wa⸗ Inadenflut. durch dein 2. Seele, willst du dieses finden, suchs bei keiner Kren⸗ lnden daß tur, laß, was irdisch ist, dahinten, schwing dich über de Natur! Wo Gott und die Menschheit in Einem vereinet, wo alle vollkommene Fülle erscheinet, da, da ist das beste notwendige Teil, mein Ein und mein Alles, mein seligstes Heil. dein Eingar lchen Geiste 9. Volles lugetzt, weil esetzt. Nich inde, wie so ritter rte Himmelsblun was dir nur han . 1 Preis und Ruhm Drese g. 1620 4 Il. 30. Halle m Jesuslieder 31³ ich alles durch dih 3. Wie Maria war beflissen auf des Einigen Genieß, da sich zu Jesu Füßen voller Andacht niederließ: ihr rre entbrannte, dies einzig zu hören, was Jesus, ihr eiland, sie wollte belehren, ihr Alles war gänzlich in hum versenkt, und wurde ihr alles in Einem geschenkt. Also ist auch mein Verlangen,. liebster Jesu, nur nach rꝛ laß mich treulich an dir hangen, schenke dich zu eigen miul Ob viel auch umkehrten zum größesten Hausfen, so sull ich dir dennoch in Liebe nachlaufen, denn dein Wort, ogesu, ist Leben und Geist. Was ist wohl, das man nicht ö udesu geneußt? Aller Weisheit höchste Fülle in dir ja verborgen ů Gib nur, daß sich auch mein Wille fein in solche „Ei⸗ ne lehen schei⸗ne, ist dar⸗ un⸗ter das chranken fügt, worinnen die Demut und Einfalt regieret uud mich zu der Weisheit, die himmlisch ist, führet. Ach uenn ich nur Jesum recht kenne und weiß, so hab ich der Heisheit vollkommenen Preis. ö Kichts kann ich vor Gott ja bringen als nur dich. nein höchstes Gut. Jesu, es muß mir gelingen durch dein wsenfarbes Blut. Die höchste Gerechtigkeit ist mir H ch kein wah⸗res 5⁰0 ne, das al-⸗les er⸗ al⸗lem er⸗ geht. hs bei keiner Kre, wing dich über de in Einem vereinet da, da ist das beste. Alles, mein seligtes ug getzt. Nichts Süßes kann also mein Herze erlaben, als uworben, da du bist am Stamme des Kreuzes gestorben; he Kleider des Heils ich da habe erlangt, worinnen mein (laube in Ewighkeit prangt. Id erwacht; du bist ja, den ich erwähle, mir zur Hei⸗ ligung gemacht. Was dienet zum göttlichen Wandel und Leben, ist in dir, mein Heiland, mir alles gegeben; utreiße mich aller vergänglichen Lust, dein Leben sei, eu, mir einzig bewußt! 8. Ja, was soll ich mehr verlangen? Mich beströmt die Inadenflut. Du bist einmal eingegangen in das Heilge unden, daß ich nun der höllischen Herrschaft entbunden; un Eingang die völlige Freiheit mir bringt, im kind⸗ schen Geiste das Abba nun klingt. ö 9. Volles Gnügen, Fried und Freude jetzo meine Seel uhetzt, weil auf eine frische Weide mein Hirt Jesus mich 13 Run so gib, daß meine Seele auch nach deinem— hurch dein Blut; da hast du die ewge Erlösung er⸗ vor mir die Augen zu, auf daß du desto größre Ruh her⸗ 31⁴4 Jesuslieder wenn ich nur, Jesu, dich immer soll haben; nichts, ch ist, das also mich innig erquickt, als wenn ich dich, Neül hach 1 im Glauben erblicht. 10. Drum auch, Jesu, du alleine sollst mein Ein md Alles sein; prüf, erfahre, wie ichs meine, tilge mich dei Heuchelschein! Sieh, ob ich auf bösem, betrüglichem Stunr Und leite mich, Höchster, auf ewigem Wege, gib, daß i0 nichts achte, nicht Leben noch Tod, und Jesum gewinng dies Eine ist not. Joh. Heinr. Schröder g. 1676 3 10 313. Mel. Wie schön leucht uns der Morgenstern.(Siehe Mu. ein Jesu, süße Seelenlust, mir ist nichts außer di bewußt, wenn du mein Herz erquickest, dieweil dih Blick so lieblich ist, daß man auch seiner selbst vergish wenn du den Geist entzückest, daß ich in dich aus dah Triebe reiner Liebe von der Erde über mich gezogen werde 2. Was hatt ich doch für Trost und Licht, als ich dein holdes Angesicht, mein Jesu, noch nicht kannte? W. blind und töricht ging ich hin. da mein verkehrter Fleische sinn von Weltbegierden brannte, bis mir von dir Nh und Leben ward gegeben, dich zu kennen, herzlich gehg dich zu brennen. 3. Die arme Welt hat zwar den Schein, als wär in in mir e rhlebe aue 6. Derhalbe ch der Tod it dir durch Aile, ists dei uch gedenke J. Und sol hunna nicht h doch zufr jenem Lel um haben 8. Allein, Uebe schon, s mich in nletzt vor mein Her goch allhier 9. Du salb dib und S= dh du mich die sich davo wendig und schlechtes Fröhlichsein ein herrliches Vergnügen. Alleh wie eilend gehts vorbei, da sieht man, daß es Blendweh sei, wodurch wir uns betrügen. Drum muß Jesus mit V Schätzen mich ergetzen, die bestehen, wenn die Wellls muß vergehen. ö 4. Wer Jesum fest im Glauben hält, der hat die guus der andern Welt hier allbereit zu schmecken. Pflegt destz gleich zu mancher Zeit bei großer Herzenstraurigkeit seh Antlitz zu verdecken, ist doch sein Joch sanft und feine, . einer auf dem Bette dieser Welt zu schlafh hätte. 5. So weiß ich auch aus deinem Wort, daß du dich liebster Seelenhort, nicht ewiglich versteckest;“) du li ) Fesaia 54, 7, 8. Joh. 14, 18, 19 und 16, 16—29 lich zu gläu 10. Der C ein festes Be lann dich ni dr, o starke drachen kan hen überwin 314. QUer ist auser Licht dazu, 2. Leben, hat geschme er Not ha Jesuslieder 31⁵ c8 c in mir erweckest, wenn ich treulich als ein Rebe an * „gib, daß ih Um gewinne. Schröder g. 1676 0. rgenstern.(Siehe N. M einer selbst vergisz ch in dich aus den Licht, als ich deh nicht kannte? M. herkehrter Fleischs mir von dir N inen, herzlich geghh Schein, als wär ih ie klebe auch im Leide, nicht nur in der süßen Freude. 6. Derhalben soll mich keine Not, mein Jesu, wär es uch der Tod, von deinem Dienst abschrecken. Ich weiß, aß mich dein Herze liebt, darum so geh ich unbetrübt Wlet dir durch Dorn und Hechen. Plage, schlage, ich bin llle, ists dein Wille, mich zu kränken, du wirst meiner uch gedenzlen. ö . Und sollt ich auch, mein Hort, in mir dein süßes gunna nicht allhier in dieser Zeit empfinden, so will ch doch zufrieden sein und werde deinen Gnadenschein Wjenem Leben finden, da man stets kann, sich zu laben, mich gezogen werdel n 3 sdesum haben, stets erblicken und ihn in die Arme drüchen. . Allein, du holder Menschensohn, ich kenne deine lebe schon, wenn uns die Dornen stechen; dein Herz, s mich in Trauren setzt und sich verschließt, muß doch nletzt vor lauter Liebe brechen; drum füllt und quillt umein Herze nach dem Schmerze deine Süße, die ich hoch allhier genieße— 9. Du salbest mich mit Freudenöl, so daß sich öfters leib und Seel recht inniglich erfreuen. Ich weiß wohl, uß du mich betrübst, ich weiß auch, was du denen gibst, ze sich davor nicht scheuen. Drum gib den Trieb, unab⸗ pendig und beständig treu zu bleiben und recht fest an „daß es Blendweis 10. Der Glaub ist eine starke Hand und hält dich als Vergnügen. 0 zu gläuben. muß Jesus mit den wenn die Weltlah en festes Band, ach stärke meinen Glauben! Im Glauben lunn dich niemand mir, im Glauben kann mich niemand Ur, o starker Jesu, rauben, weil ich fröhlich Welt und t, der hat die Krufh drachen kann verlaͤchen und die Sünden durch den Glau⸗ nechen. Pflegt Jestz zenstraurigheit sen ich sanft und feinen er Welt zu schlafen Wort, daß du dih ersteckest;“) du ns sto größre Ruh het nd 16, 16— 22. hen überwinden. Joh. Christ. Lange g. 1669 4 1756. 314. Mel.: Jesu geh voran.(Siehe Nr. 320.) UOer ist wohl wie du, Jesu, süße Ruh? Unter vielen O auserkoren, Leben derer, die verloren, und ihr licht dazu, Jesu, süße Ruh! 2. Leben, das den Tod, mich aus aller Not zu erlösen, hat geschmecket, meine Schulden zugedechet und mich aus er Not hat geführt zu Gott. 316 3. Glanz der Herrlichkeit, du bist vor der Erlöser uns geschenket und in unser Fleisch ve der Füll der Zeit, Glanz der Herrlichkeit! 4. Großer Siegesheld, Tod, Sünd, Höll und Welt aln Kraft des großen Drachen hast du wolln zu schandn machen durch das Lösegeld deines Bluts, o Heldl ů Jesuslieder 5. Höchste Majestät, König und Prophet, deinen ZepterI will ich küssen, ich will sitzen dir zu Füßen, wie Mun tät, höchste Majestät! ö 6. Laß mich deinen Ruhm als dein Eigentum durch 00 Geistes Licht erkennen, stets in deiner Liebe brennen al dein Eigentum, allerschönster Ruhm! 7. Deiner Sanftmut Schild, deiner Demut Bild mh Zeit am rsenket in EF Masch. der Bru⸗ der ——jt—ß7i — anlege, in mich präge, daß kein Zorn noch Stolz +„ rege; vor dir sonst nichts gilt als dein eigen Bild. 8. Steure meinem Sinn, der zur Welt will hin, 0 ich nicht mög von dir wanhen, sondern bleiben in den Schranken; sei du mein Gewinn, gib mir deinen Sin 9. Weche mich recht auf, daß ich meinen Lauf unde rückt zu dir fortsetze, und mich nicht in seinem Mh Satan halte auf; fördre meinen Lauf! 10. Deines Geistes Trieb in die Seele gib, daß wachen mög und beten, freudig vor dein Antlitz treten ungefärbte Lieb in die Seele gib!— ö 11. Wenn der Wellen Macht in der trüben Nacht wil des Herzens Schifflein dechen, wollst du deine Hand as strechen; habe auf mich acht, Hüter, in der Nacht! 12. Einen Heldenmut, der da Gut und Blut gern un deinetwillen lasse und des Fleisches Lüste hasse, gib mi höchstes Gut, durch dein teures Blut! 13. Solls zum Sterben gehn, wollst du bei mir stehn mich durch Todestal begleiten und zur Herrlichkeit ge⸗ dah er d ———— Heisch und; 2 Halt i gelitten, ja lastritten W etlöst aus a 3 Halt iin gritten Tage got und Pl shuld Leben 4. Halt i benszeiten g lbereiten, da berrlichkeit 5. Halt in wiederkon leiten, daß ich einst mag sehn mich zur Rechten stehn. +* Iraen Joh. Anast. Freylinghausen g. 1670 f 12227 phet, deinen Zepiel Füßen, wie Man igentum durhli Liebe brennen aß Demut BVild m rn noch Stolz s eigen Bild. Welt will hin, du ern bleiben in du mir deinen Sim neinen Lauf under in seinem Mh f! Seele gib, daß i6 dein Antlitz treten rtrüben Nacht wl du deine Hand az n der Nacht! und Blut gern un üste hasse, gib miz t du bei mir stehn, ur Herrlichheit ge⸗ r Rechten stehn. ausen g. 1670 f.. Jesuslieder 31⁷ 2. Timoth. 2. 8. Mel.: Es spricht der Unweisen Mund wohl. 4 Johann Walter 1524. F x 9.— +* + 2— + LM I S.‚..‚.. 2— I +—..—— 115. H-=——— „all 1ö. Halt im Ge⸗dächt⸗nis Je⸗sum Christ, o vom Thron des Him⸗mels kom⸗men ist, dein 111 =SES.... 2Z.I + II—* ö e..— +— — e Nensch, der auf die Er⸗ den en d⸗ der da zu wer ⸗ den:) vers gib nicht. + D¹1 SSS..— dub er dir zu gut hat an⸗ge⸗ nom⸗ men SSS..... Heisch und Blut. dank ihm für die ⸗se Lie ⸗ be! 2. Halt im Gedächtnis Jesum Christ, der für dich hat elitten, ja gar am Kreuz gestorben ist und dadurch hat hestritten Welt, Sünde, Teufel, Höll und Tod und dich alt aus aller Not, dank ihm für diese Liebe! 9. Halt im Gedächtnis Jesum Christ, der auch am itten Tage siegreich vom Tod erstanden ist, befreit von lot und Plage. Bedenke, daß er Fried gemacht, sein Un⸗ chuld Leben wiederbracht, dank ihm für diese Liebe! 4. Halt im Gedächtnis Jesum Christ, der nach den Lei⸗ khereiten, da du sollst bleiben allezeit und sehen seine berrlichkeit, dank ihm für diese Liebe! 5. Halt im Gedächtnis Jesum Christ, der einst wird diederkommen und sich, was tot und lebend ist, zu rich⸗ en vorgenommen. O denke, daß du da bestehst und mit hm in sein Reich eingehst, ihm ewiglich zu danken. Seeeerer henszeiten gen Himmel aufgefahren ist, die Stätt dir zu 318 6. Gib, Jesu, gib, daß ich dich kann mit ben fassen und nie, was du an mir getan, mög aus den Herzen lassen, daß dessen ich in aller Not mi ö mög und durch den Tod zu dir ins Leben dringen Jesuslieder wahrem Oluz Cyriacus Günther g. 1650 117⁰01 Mel.: Meinen Jesum laß ich nicht. Darmstadt umn F+ES.... + + + J+.* +.———— 1+ See⸗ le, was er-müdst du dich in den die doch bald ver⸗zeh⸗-ren sich und Din ⸗ gen die ⸗ser Er ⸗ den. Su lau ⸗ter nichts dir wer ⸗ denꝰ l u ⸗ ch Je-sum und sein Licht, al-les and⸗re hilft dir nih ch tröste 6. Geh ei gerrüchen, sranken, n les andre 7. Weißt Hesen hege. prung dir andre hilft 6. Du bist Ieeboren, da eich erkor silft dir nic 9. Schwin hoͤhen, laß. hlft dir nie 10. Nahe Lammes flic nichem Ma aͤndre hilft . Laß di knet steher — dir nicht. 2. Sammle den zerstreuten Sinn, laß ihn sich zu 0 aufschwingen, richt ihn stets zum Himmel hin, laß ihn in die Gnad eindringen! Suche Jesum und sein N alles andre hilft dir nicht. 3. Du verlangst oft süße Ruh, dein betrübtes Herz z — laben: eil zur Lebensquell hinzu, da kannst du sie ri 317. lich haben. Suche Jesum und sein Licht, alles andre hih ö ö dir nicht. Piebe, die 4. Fliehe die unselge Pein, so das finstre Reich gebienlempor. laß nur den dein Labsal sein, der zur Glaubensfrenhlohne Glau führet. Suche Jesum und sein Licht, alles andre hlldlaubens sch dir nicht. 5. Ach es ist ja schlecht genug, daß du sonst viel g verdorben mit nichtswürdigem Gesuch, dabei du fast di erstorben. Suche Jesum und sein Licht, alles andre hilh dir nicht. hilft dir nie 22. Sei in gelangen, gl herlangen. —0s kaum g9 2. Ob ich die Hand 1 Matth. 141 mit wahrem Glb⸗ etan, mög aus den r Not mich Wöstn ben dringen. nther g. 1650 4 17M. Darmstadt 100. ö Jesuslieder 319 6. Geh einfältig stets einher, laß dir nichts das Ziel grrücken, Gott wird aus dem Liebesmeer dich, den kranken, wohl erquicken. Suche Jesum und sein Licht, ulles andre hilft dir nicht. J. Weißt du nicht, daß diese Welt ein ganz ander Hesen heget, als dem höchsten wohlgefällt und dein Ur⸗ dung dir vorleget? Suche Jesum und sein Licht, alles udre hilft dir nicht. 3. Du bist ja ein Hauch aus Gott und aus seinem Geist — lboren darum liege nicht im Tod, bist du nicht zum du dich in da ren sich und u eich erkoren? Suche Jesum und sein Licht, alles andre silft dir nicht. ů 9. Schwinge dich fein oft im Geist über alle Himmels— höhen, laß, was dich zur Erde reißt, weit von dir ent⸗ E stehen! Suche Jesum und sein Licht, alles andre hlst dir nicht. Su 0. Nahe dich dem lautern Strom, der vom Thron des kummes fließet und auf die, so keusch und fromm, sich in nichem Maß ergießet. Suche Jesum und sein Licht, alles re hilft dir nich. andre hilft dir nicht. . Laß dir seine Majestät immerdar vor Augen schwe⸗ ben, laß mit brünstigem Gebet sich dein Herz zu ihm er⸗ heben! Suche Jesum und sein Licht, alles andre hilft aß ihn sich zu O immel hin, laß i um und sein N betrübtes Herz kannst du sie rach. ht, alles andre his nstre Reich gebiert zur Glaubensfreit t, alles andre his 3du sonst viel 30 h, dabei du fast hit ht, alles andre hilh dir nicht. ö 2. Sei im übrigen ganz still, du wirst schon zum Ziel langen, glaube, daß sein Liebeswill stillen werde dein lerlangen. Drum such Jesum und sein Licht, alles andre lilft dir nicht. Jak. Gabr. Wolf g. 1684 1 1754. ö 317. Mel.: Werde munter, mein Gemüte.(Siehe Nr. 344.) Licbe. die nicht auszusprechen! Jesus hebt, was schwach. empor. Seine Hand will nicht zerbrechen das zer⸗ shne Glaubensrohr, seine Huld verschmähet nicht meines laubens schwaches Licht, das nur einem Döchtlein gleichet, ds kaum glimmt und fast erbleichet. 2. Ob ich gleich mit Petro sinke,*) gibt mir Jesus doch de Hand und die süßen Liebeswinke, er erkennt den Matth. 14. 30. *— + CIECEEEEE Jesuslieder schwachen Stand. Wie ein Vaterherz gesinnt noch kleines Kind, so trägt Gott auch mit schwache Kinder auf den Armen. 3. Beut mein Hirte nicht den Rücken seinem schwachen Schäflein an? Kranke Seelen zu erquicken, tritt er au Erbarmen die Todesbahn. Selbst die höchste Kraft verschmacht, dal sie ruft: Es ist vollbracht, daß ich Schwacher möge siegen in den letzten Todeszügen. ö 4. Jesu, starke Kraft der Schwachen, stärke mich, denn ich bin schwach. Du, du kannst mich stärker machen, hön doch mein seufzend Ach! Hebe du das schwache Rohr meines Glaubens selbst empor, daß es bei dem Sturn der Sünde um dein Kreuz sich feste winde. 5. Feuchte mit dem Gnadenöle meines Glaubens Döcht — lein an in der Lampe meiner Seele auf der dunheh Todesbahn! Stehe mir, o Allmacht, bei, daß ich starh in Schwachheit sei, daß ich dich, bis ich erkalte, fest mi schwachen Händen halte. Salomo Franck g. 1659 1 179 Psalm 73. 23—28. Mel.: Herzlich lieb hab ich dich, o Herr. 2. Straßburg Iun. FEHE— 318.9 Herr Je⸗ su Christ, mein höchest mein ich blei⸗be den⸗ noch stets an Her V F 2 —4——2*—. ..D‚DDDDeeeeeeeeeeeee —.——— See ⸗len⸗schatz, mein Her⸗zens⸗mut und al⸗ ler Snee ist auch nichts, das dich von mir und uns⸗re Lie⸗be .— 5 4 Freu ⸗ de. Du machst mir dei nen Weg be schei ⸗de. 8 E 1 5.— DDqꝑqꝑ‚ꝑq‚ꝑ‚ꝑ‚ꝑi‚e‚e‚eeeeeeeee ee ———— 2.— kannt, hältst mich bei mei⸗ ner rech ten Hand. re⸗gierst ud I 2D— 12—. ...... 2. I 1 1—.— führst den Le⸗bens⸗lauf und bil⸗fest mei⸗ ner Schwach⸗Hel gegen sen auf. Herr J bit mein Lic 2. Du leitest lbeschlossen hat, lzeiten wunde der Ausgang w dahn nimmst deinem Thron Jesu Christ, ae usein, mein 3. Mein Alle sog ich nicht der Himmel ol —— — usend Himme nein, möcht ick gunze weite W gesu Christ. w dos mir erfrer 4. Und sollte 1 Gewalt! dies alles wir hölle wär, ma bleibest doch r Lilr so wird (eele selig sei sst, daß deine 5. Drum ha auch zu mir, zuversicht auf und auch im neinem Herz Uugen sehn. L christ. ich wa nein Schatz, 1 1I laubens Döcht rkalte, fest mi ck g. 1659 1. husend Himmeln werden. Wärst du nicht schon auf Erden Straßburg In, öch⸗stes Gub,men ets an dir; o al⸗ ler Sin⸗ uns⸗re Lie⸗be nen Weg be⸗ —— nd, re⸗gierst und ö ter Schwach⸗hel Jesuslieder* 321 . ö I 1. + + Iauf. Herr Je ⸗ su Christ, du bist mein Licht. du + I 1— „ 7 e. +— + + 1+. + —— T bist mein Licht; ich fol ⸗ge dir. so irr ich nicht. 2. Du leitest mich nach deinem Rat, der andres nichts beschlossen hat, als was mir Segen bringet. Gehts gleich uzeiten wunderlich, so weiß ich dennoch, daß durch dich zer Ausgang wohl gelinget. Nach hartem Tritt auf rauher dahn nimmst du mich dort mit Ehren an, wo mich vor deinem Thron erfreut die Krone der Gerechtigkeit. Herr uf der dunheh esu Christ, ach mit Begier, ach mit Begier wünsch ich „daß ich starh l usein, mein Gott, bei dir. ö 3. Mein Alles ist auf dich gericht; hab ich nur dich, so ag ich nicht nach Himmel und nach Erden. Denn wär der Himmel ohne dich, so könnte keine Lust für mich in nein, möcht ich auch nicht auf Erden sein, denn auch die (genze weite Welt hat nichts, das mir wie du gefällt. Herr esu Christ, wo du nicht bist, wo du nicht bist, ist nichts, ns mir erfreulich ist. 4 Und sollte mir durch Kreuz und Not, durch Marter, urch Gewalt und Tod auch Seel und Leib verschmachten, dies alles wird, wenns auch noch mehr, ja gar wie eine, holle wär, mein Glaube doch nichts achten. Du bist und lleibest doch mein Heil und meines Herzens Trost und Lilr so wird und muß durch dich allein auch Leib und Ekele selig sein. Herr Jesu Christ, ich hoffe fest, ich hoffe st, daß deine Kraft mich nicht verläßt. 5. Drum halt ich mich getrost zu dir, du aber hältst dich euch zu mir, und das ist meine Freude. Ich setze meine guversicht auf dich, mein Fels, der nicht zerbricht; in Freud und auch im Leide. Dein Tun soll alles und allein in neinem Herz und Munde sein, bis ich dich kann mit Ihrist. ich warte drauf, ich warte drauf, komm, komm, nein Schatz, und nimm mich auf. Erdmann Neumeister g. 1671 1 1756. Z1 21 lugen sehn. Ach möchte solches bald geschehn! Herr Jesu S 32² Jesuslieder 320ρ— 319. Eigene Melodie. — von mir aus Lieb erhoben, und ich bin nun gunz lich dein. Zwar die Welt wird mich stets hassen, denn ss hasset dich zugleich; khann ich aber dich umfassen, 10 U6 ich vergnügt und reich. 2. Alles soll mir Ekel machen, was zur Eitelleit gehött und in allen meinen Sachen werde Jesus nur geehtt. Sollt ich Jesum denn nicht lieben, der mich vor der Wal erwählt? Sollt ich Jesum noch betrüben, der mich ihn in den schwe schon zugezählt? 3. Nein, die ganze Welt soll wissen, daß ihr Tun mit nicht gefällt; alles andre will ich missen, weil er mich in Armen hält. Seine Lieb hat mich gefangen, und ich will die Freiheit nicht, denn mein sehnliches Verlangen 1 allein auf ihn gericht. 4. O wie lang hab ich verzogen, wie lang hab ich dich veracht! O wie oft ward ich betrogen und von dir hi⸗ weggebracht! Aber nun soll uns nichts scheiden, nich; das Leben, nicht der Tod, nicht das Kreuz, nicht Schmah und Leiden, weder Unglück, Schmerz noch Not. 5. Stärke du mir meinen Willen wider meiner Zeinde List, denn du mußt in mir erfsüllen, was dem Fleisch un⸗ möglich ist; laß mich nicht mehr von dir wanken, ach wo soll ich auch sonst hin? weil ich nicht nur in Gedanhen Sei auch tausendmal geküsset, sei du mir allein bewist sei mein Wunsch und mein Verlangen, sei mein Bräutigan und Hort, sei du meiner Seele Prangen, sei mein Alls IThro⸗ne, in Heer der C sondern wirklich bei dir bin. 6. So sei tausendmal gegrüßet. Jesu, meine süße Nut hier und dort! 5 24 Ph. Balth. Sinold g. 1657 1 17ʃ½. Eigene Melodie. * — H E X.— — 2———. — Je ⸗ su, geh vor⸗ an auf der Le ⸗bens⸗ Adam Drese locd, ** ö 7 will mich mit dir verloben, süßer Jesu, du allein wen bahn. und w nach⸗zu⸗ei⸗ ler Solls un denn durch 2 F Rühret uns ein frem unsern Sinn Ordne du uns durch Zu uns nach Eeigene N E 24. ö E u gro⸗Ben Ve Reich der Gn u, du allein wis bin nun n ö hassen, denn ss umfassen, so bin Eitelheit gehötz esus nur geehnt ich vor der Mel n, der mich ihn aß ihr Tun mi weil er mich u unsern Sinn auf das Ende hin! ang hab ich 00 ind von dir hü 5 scheiden, 1 ua, 21 Schmah, och N r meiner Feinde dem Fleisch un⸗ wanken, ach un ur in Gedanben meine süße Lut r allein bewyst. 1 Bräutigan ö l„‚ sei mein Alls d g. 1657 f 17ʃ½ Adam Drese 1o38. uf der Le⸗bens⸗ Jesuslieder 323 ermee umne bahn. und wir wol⸗len nicht ver wei⸗len dir ge⸗treu⸗lich 12.— uumn Enn. un ari D„ I 2..—— hach⸗zu⸗ei⸗len: führ uns an der Hand bis ins Va⸗ter⸗land! denn durch Trübsal hier geht der Weg zu dir. K Rühret eigner Schmerz irgend unser Herz, kümmert uns ein fremdes Leiden, o so gib Geduld zu beiden, richte Ordne unsern Gang, Liebster, lebenslang! Führst du uns durch rauhe Wege, gib uns auch die nötge Pflege! Tu uns nach dem Lauf deine Türe auf. Nik. Ludw. v. Zinzendorf g. 1700 1760. Eigene Melodie. V— 321. ö— 2 r. —* Gro⸗ßer Mitt⸗ler, der zur Rech⸗ten sei⸗nes und die Schar von sei ⸗nen Kn ech ten in dem 8 3 — 2 HN I. 2 ————————— —5— ben Ba ⸗ters sitzt den auf dem er⸗ hab⸗nen Reich der Gna⸗ de schützt, — 2——— 2 .e, e n E—ðν384—— 2—— Tro⸗ne, in der kö⸗ nig ⸗ li⸗ chen Kro⸗ne., al⸗les +—. + E Mn 43 2———— „‚i.—..—..—— 1— ——— Heer der E⸗wig⸗geit mit ver⸗ hüll⸗tem Ant⸗ litz scheut. 91* —4 ö 4 Solls uns hart ergehn, laß uns feste stehn und auch in den schwersten Tagen niemals über Lasten klagen, .— vereinigt bleiben, und bittst in des zund Ruhm! Laß uns dein Verdienst vertreten, wenn wir den Mund verschließt der Tod. Jesuslieder 2. Dein Geschäft auf dieser Erden und dein Opfer i vollbracht, was vollendet sollen werden, das ist gänz. lich ausgemacht. Da du bist für uns gestorben, ist i Gnad und Heil erworben, und dein siegreich Aufersehn läßt uns in die Freiheit gehn. 3. Nun ist dieses dein Geschäfte in dem obern Heiligtun die erworbnen Segenskräfte durch dein Evangelium allen denen mitzuteilen, die zum Thron der Gnade eilen nun wird uns durch deine Hand Heil und Segen zugewandt 4. Deines Volkes werte Namen trägest du auf deinn Brust,) und an den gerechten Samen denlest du mil vieler Lust. Du vertrittst, die an dich gläuben, daß sie din Vaters Haus ihnen eine Wohnung aus. 5. Doch vergißt du auch der Armen, die der Welt noch ————.—— ö — dienen nicht, weil dein Herz dir vor Erbarmen über ihren Elend bricht; daß dein Vater ihrer schone, daß er nicht nach Werken lohne, daß er ändre ihren Sinn, ach do zielt. dein Bitten hin. ö ů 6. Zwar in deines Fleisches Tagen, da die Sünden aller Welt dir auf deinen Schultern lagen, hast du dich vor Gott gestellt, bald mit Seufzen, bald mit Weinen für die Sünder zu erscheinen; o mit welcher Niedrigkeit bates du zur selben Zeit! 7. Aber nun wird deine Bitte von der Allmacht unter stützt, da in der vollkommnen Hütte**) die verhlärte Menschheit sitzt. Nun kannst du des Satans Klagen majestätisch niederschlagen, und nun macht dein redend Blut unsre böse Sache gut. 8. Die Verdienste deiner Leiden stellest du dem Vater dar und vertrittst nunmehr mit Freuden deine teur erlöste Schar, daß er wolle Kraft und Leben deinem Volk auf Erden geben und die Seelen zu dir ziehn, die noch deine Freundschaft fliehn. 3 Mel.: Schm 2. var die Quel⸗ uh in un⸗ 5 heit ü ⸗ Oub ge ⸗ stre 2. Trie⸗ be 2. über seine sheinen, sich d bäͤterlich erbar in andrer Dien der, das ist Lie 3. O du Zufl händen Segen u dir gekomm dich Kranke ar das Gebetne m 4. Die Betrü 9. Großer Mittler, sei gepriesen, daß du in dem Heili lucten, die Unt tum so viel Treu an uns bewiesen, dir sei Ehre,‚ Danz zu dem Vater beten, sprich für uns in letzter Not, wenn Joh. Jak. Rambach g. 1693 1755, *E) Hebr. 9, 11. lehren, Sünder u sich locken, gewöhnliches C 5. O wie hoe sen Armen dei od gegeben, d änz Jesuslieder 32 Mel.: Schmücke dich, o liebe Seele. Johann Crüger 1629. storben. i e E— eich A. ist une. iE—— u 90— serten Hei⸗ land. dei ⸗ ne Men⸗schen ⸗ lie ⸗be ů die dein treu⸗ es Herz be⸗ wo⸗gen. at,——————4 IJ‚———— ů h in un⸗ ser Fleisch ge ⸗zo⸗ gen war die Quel⸗le deir ner Trie⸗ be. dich mit Schwach⸗ — ben, daß sie di EIP...— 1 der Welt noh) men über ihren e, daß er nicht Sinn, ach da e Sünden aller du dich vor Weinen für die edrigkeit batest Allmacht unter⸗ die verklärte Satans Klagen ht dein redend du dem Vater ine teur erlöste inem Volk auf die noch deine in dem Heilig⸗ ei Ehre, Danh »ten, wenn wir zter Not, wenn g. 1693 f 1735, ö 5 heit ——tißiß 1 7* SISISSSSSSiiEEE— ——.— 12....——— —.— — Iub ge⸗ strek⸗ ket. O der un ⸗ge⸗ mei⸗nen —— EE NA — + +—4 — + +———.. E TLie ⸗ be dei⸗ ner treu⸗ en Men⸗schen⸗lie ⸗ bel 2 über seine Feinde weinen, jedermann mit Hülf er⸗ theinen, sich der Blinden, Lahmen, Armen mehr als bäterlich erbarmen, der Betrübten Klagen hören, sich aͤndrer Dienst verzehren, sterben für die ärgsten Sün⸗ der, das ist Lieb, o Menschenkindor! ö 9. O du Zuflucht der Elenden, wer hat nicht von deinen händen Segen, Hülf und Heil genommen, der gebeugt udir gencommen? O wie ist dein Herz gebrochen, wenn lih Kranke angesprochen! O wie pflegtest du zu eilen, dos Gebetne mitzuteilen!n ö 4. Die Betrübten zu erquicken, zu den Kleinen sich zu — (lichen, die Unwissenden zu lehren, die Versührten zu be⸗ lhren, Sünder, die sich selbst verstocken, täglich liebreich usich locken, war mit Schwächung deiner Kräfte dein gewöhnliches Geschäfte. 5. O wie hoch stieg dein Erbarmen, da du für die ärm⸗ sen Armen dein unschätzbar teures Leben in den ärgsten od gegeben, da du in der Sünder Orden aller Schmerzen ihrem Haupt erwählen, die durchs Zepter deines Mundis 3² Jesuslieder Ziel geworden und, den Segen Fluch hast wollen sterben! 6. Deine Lieb hat dich getrieben, Sanftmut und Geduld zu üben, ohne Schelten, Drohen, Schlagen andrer Schnah und Last zu tragen, allen freundlich zu begegnen, für di Lästerung zu segnen, für der Feinde Schar zu beten un die Mörder zu vertreten. 7. Demut war bei Spott und Hohne deiner Liebe Schmuck und Krone, diese machte dich zum Knechte einm sündlichen Geschlechte, diese war gleich wie die Taubg ohne Falsch, voll Treu und Glauben, mit Gerechtighh gepaaret, durch Vorsichtigkeit bewahret. zu erwerben, als ein 8. Komm, laß deine Liebe decken meiner Sünden Mem! und Flecken! Du hast das Gesetz erfüllet und dessele Fluch gestillet; laß mich wider dessen Stürmen deinn Liebe Schild beschirmen! Heilge meines Herzens Trielh salbe sie mit deiner Liebe. Joh. Jar. Rambach g. 1693. 323. Mel.: Schmücke dich, o liebe Seele.(Siehe Seite 322) önig, dem kein König gleichet, dessen Ruhm heh Mund erreichet, dem als Gott das Reich gebühnt. der als Mensch das Zepter führet, dem das Recht gehon zum Throne als des Vaters eingem Sohne, den so viel Vollkommenheiten krönen, zieren und begleiten: 2. Himmel, Wasser, Luft und Erde nebst der ungezohl ten Herde der Geschöpfe in den Feldern, in den Seen, i den Wäldern sind, Herr über Tod und Leben, dir Zum Eigentum gegeben; Tiere, Menschen, Geister scheunn Menschensohn, dein mächtig Dräuen. 3. In des Gnadenreiches Grenzen sieht man dich an schönsten glänzen, wo viel tausend treue Seelen dich z nach dem Recht des Gnadenbundes sich von dir regierel lassen und wie du das Unrecht hassen. 4. In dem Reiche deiner Ehren kann man stets dich loben hören von dem himmlischen Geschlechte, von del Menge deiner Knechte, die dort ohne Furcht und Grauen Len verklärtes und die El 20 Herrscher Hrgleichen an! er Gesetze, an Arger haben; dine Feinde. . Herrsche 0 gust und Schn uaß mich dich— eben und mie den, streiten, d — ö 324. Mel. Nein Herz hinnen oll ich hier ver heist eilt nach 2. Mein He nichts Bessers du kannst vol gügen gibt, e 3. Du, du bi verbunden; di heilgen Wunde auf dir ruhten 4. Herr Jes werden; ich he auf Erden. E ebensmanna 5. O selge e cließen! Wie sriede fließen mit Himmels! 6. Das schm selbst hilfst es nicht vow He hbuld, du for — werben, als bin tmut und Godilh andrer Schnah gegnen, für di gar zu beten und ne deiner Lih m Knechte einen wie die Tauben it Gerechtighah er Sünden Man et und desselbe Stürmen deing Herzens Trich ach g. 1693. iehe Seite 322) sen Ruhm heh Reich gebühsgz das Recht gehan hne, den so vl begleiten: ö bst der ungezähl in den Seen, in Leben, dir zun Geister scheuen ht man dich an e Seelen dich z rdeines Mundez von dir regieren i man stets dich chlechte, von del rcht und Grauen Jesuslieder 327 Iun verklärtes Antlitz schauen, die dich unermüdet prei⸗ in und die Ehr und Dienst erweisen. 3. Herrscher du in dreien Reichen, dir ist niemand zu Hugleichen an dem überfluß der Schätze, an der Ordnung ur Gesetze, an Vortrefflichkeit der Gaben, welche deine gurger haben; du beschützest deine Freunde, du bezwingest deine Feinde.. ö Ii. Herrsche auch in meinem Herzen über Zorn, Furcht, gust und Schmerzen, laß mich deinen Schutz genießen, lah mich dich im Glauben küssen, ehren, fürchten, loben, leben und mich in Gehorsam üben, hier mit ringen, dul⸗ den, streiten, dort mit herrschen dir zur Seiten! Joh. Jak. Rambach g. 1693 4 1735. 324. Mel.: Mach' mit mir, Gott, nach deiner Güt.(Siehe Nr. 349.) Nein Herz, ach rede mir nicht drein, ich muß von hinnen eilen, ich muß bei meinem Jesu sein. Was ylll ich hier verweilen, wo Eitelkeit, wo keine Ruh? Mein heist eilt nach dem Himmel zu. ö 2. Mein Herzensfreund, dich laß ich nicht, ich kann nichts Bessers haben, in dir ist Freude, Trost und Licht, du kannst vollkommen laben. Nichts ist, das mir Ver⸗ gnügen gibt, als wenn mich Jesus herzlich liebt. 3. Du, du bist mein, und ich bin dein, wir sind in eins derbunden; dies gute Teil hab ich allein durch deine heilgen Wunden. Du bist mein Fels, der mich nicht läßt auf dir ruht meine Seele fest. 10 4. Herr Jesu, ohne dich muß mir die Welt zur Hölle werden; ich habe, hang ich nur an dir, den Himmel schon auf Erden. Es quillt mein Lebenstrank von dir, das ebensmanna gibst du mir. 5. O selge Stunde, da man dich kann recht ins Herze shließen! Wie läßt du da so süßiglich Heil, Gnad und stiede fließen! So oft das Herze nach dir blickt, wird es nit Himmelslust erquickt. ö 6. Das schwerste Kreuz wird leicht und klein, denn du selbst hilfst es tragen; du richtest es zum besten ein, kannst nicht vow Herzen plagen. Dein Rutenstreich ist voller huld, du forderst von uns nur Geduld. 32 Jesuslieder ö 7. Führst du mich nun gleich wunderlich, mein Freind durch Leid und Freude, weiß ich dennoch, daß alles mit von deiner Lieb nicht scheide. Es führet mich dein Uun. derpfad zu dir, in meines Vaters Stadt. J. Ludw. Konr. Allendorf g. 1693 fln Mel.: Ich bin getauft auf deinen Namen. Hannover 105 Herr pon un⸗end⸗li chem Er⸗har⸗men, du ich dan ke dir mit an⸗-dern Ar⸗men ih l ———— + 2 4 +—.—.— — 2——— un⸗er⸗gründ⸗lich Lie⸗bes⸗meer, A 1—.— J. Laß mich lobe, sein; ver lust noch Pein iu Jesu Christi 6. Tod, Lebe Ind Hölle in f sheiden, die de 325. 25—— SꝗSPSPSPSPSISS. zähl mic Eigene Mel ei⸗nem gan⸗ zen Sün⸗der⸗ heer für dei⸗ne Huld ———.— E I 6 Je⸗ su Christ, die vor der Welt ge⸗ we⸗ sen iü. 2. Wort von deiner Huld, ja für die Kraft in deinem Woh dankt dir mein Herze hier und dort. 4 3. Für deinen heilgen Geist der Liebe, der Glaube. wirkt in unserm Geist, weil doch des Glaubens Kraft uns Triebe ein Werk der Allmacht Gottes heißt; für die. festigung darin dankt dir mein neugeschaffner Sinn. weicht und fällt, so lebt doch Gott, der Glauben häll. 5. Für deine teuren Sahramente als Siegel deing wahren Schrift, wo Gott, damit ich glauben könnte, eih Denhmal seiner Wunder stift: für diese Gnaden in da Zeit dankt dir mein Herz in Ewigkheit. 14* N5. 5* uid ihm un⸗te Für dein so allgemein Erlösen, für die Bezahlums aller Schuld, für deinen Ruf an alle Bösen und für du 2—— here zu nen 2 Fürstentür wacht halten, g bort im Himn — einem Dienst 3. Engel und Iren nichts züf Erden, wie 6. Ja Mund und Herze soll dir danken, doch bittet auth us seinem Lo mein Herz und Mund: Laß weder Mund noch Hessz wanken und gründe mich auf diesen Grund! Erhalte uu durch deine Treu mich bis ans Ende auch dabeil 4. Gott ist 5 leichet keiner, uhl ist unum ich, mein Frelnd h, daß alles nit mich dein Mun. orf g. 1693 117½. 6 Hannover Iin . Er⸗Hhar⸗men, du dern Ar⸗men i Jesuslieder 7. Laß mich in Liebe heilig leben, unsträflich, dir zum lobe, sein; versichere mein Herz darneben, es reiße heine lust noch Pein mich von der Liebe Gottes hin, weil ich u Jesu Christo bin. 7** 6. Tod, Leben, Trübsal, Angst und Leiden, was Welt und Hölle in sich schließt, nichts soll mich von der Liebe sheiden, die da in Christo Jesu ist. Ja Amen, Vater aller ueu, zähl mich den Auserwählten bei! ö Phil. Friedr. Hiller g. 1699 1 1769. Eph. 1. 21. 22. Eigene Melodie. Layriz 1833. 27 4 +.. — 1 43 ——— 2. 2——— ————— ösen und für de zubens Kraft umd. eißt; für die A jaffner Sinn. rechen, steht doh rd und Himmil Glauben hält. ls Siegel deinn uben könnte, ein daß deine 19 2. Fürstentümer und Gewalten, Mächte, die die Thron⸗ + Je-sus Chri⸗stus berrscht als Köͤ⸗nig, al⸗les ———— 179m— F 1——..—..—— + 2 2 Z + 40*——— — dd ibm un⸗ter⸗ tä nig, al⸗les legt ihm Gott zu Fuß. ir die HNEE———. —* 2— in deinem le Zun⸗ge soll be⸗ken⸗nen. Je⸗ sus sei der be, der Glaubg ——— —. I—.— ——.—— ——— 12— 88 3— A+* hat zu nen ⸗nen, dem man Eh⸗ re ge⸗ben, muß. pocht halten, geben ihm die Herrlichkeit. Alle Herrschaft bort im Himmel, hier im irdischen Getümmel ist zu kinem Dienst bereit. 3. Engel und erhabne Thronen, die beim ewgen Lichte in de Wahnen, nichts ist gegen Jesum groß. Alle Namen hier Whade in da uf Erden, wie sie auch vergöttert werden, sie sind Teil lus seinem Los. „ doch bittet auth wdund noch Herse und! Erhalte nur I ich dabeil .Gott ist Herr; der Herr ist Einer, und demselben lichet keiner, nur der Sohn der ist ihm gleich. Dessen uhl ist unumstößlich, dessen Leben unauflöslich, dessen ich ein ewig Reich. SFf..T die Gottesharfen schlägt! 330 2 Jesuslieder 5. Gleicher Macht und gleicher Ehren sitzt er umn lichten Chören über allen Cherubim. In der Welt unh. Himmel Enden hat er alles in den Händen; denn 90 Vater gab es ihm. 6. Gebt, ihr Sünder, ihm die Herzen, klagt, ihr Kunn⸗ ken, ihm die Schmerzen, sagt, ihr Armen, ihn d u Er kann alle Wunden heilen, Reichtum weiß er ausn teilen, Leben schenkt er nach dem Tod. ö 7. Zwar auch Kreuz drückt Christi Glieder hier aus kurze Zeit darnieder, und das Leiden geht zuvor. h Geduld, es folgen Freuden, nichts kann sie von N scheiden, und ihr Haupt zieht sie empor. 8. Jauchz ihm, Menge heilger Knechte, rühmt, vollendch volk in der Krone, und du Chor vor seinem Throne, de ö 3. Ehr sei der suell entspring dem der S ih ohne Ende, 6. O Jesu, de hüchet ein! Einn gepräget f sei Jesus und x 328. Mel. D⁰ Jesum ergeben. D u sollst mein Gerechte, und du Schar, die Palmen trägt, und du will ich 9. Ich auch auf der tiefsten Stufen, ich will glaubg reden, rufen, ob ich schon noch Pilgrim bin. Jesus Christz herrscht als König, alles sei ihm untertänig! Ehret, liebg lobet ihn! Phil. Friedr. Hiller g. 1699 f.f 327. Eigene Melodie. 9 bete an die Macht der Liebe, die sich in Jesu offen bart; ich geb mich hin dem freien Tiebe, wodurch ih Wurm geliebt ward; ich will, anstatt an mich zu denheh ins Meeer der Liebe mich versenken. 2. Wie bist du mir so zart gewogen, und wie verlash dein Herz nach mir! Durch Liebe sanft und tief gezogth neigt sich mein Alles auch zu dir, du traute Liebe, gusg Wesen, du hast mich und ich dich erlesen. 3. Ich fühls: du bists, dich muß ich haben; ich fühls muß für dich nur sein. Nicht im Geschöpf, nicht in da Gaben, mein Ruhplatz ist in dir allein. Hier ist die Ruh hier ist Vergnügen, drum folg ich deinen selgen Züͤgn. 4. Für dich sei ganz mein Herz und Leben, mein süßen Gott, und all mein Gut; für dich hast du mirs nur se geben, in dir es nur und selig ruht. Hersteller meint schweren Falles, für dich sei ewig Herz und alle! verden. 2 Dich Jesu lauben. Nicht Inade rauben. einer sich nich 2 3. Dich Jesur barmen gingst nich Armen. A keidens willen . Dich Jesut hben. Zu dir st oben. Ich flie seinde hassen, 5. Dich Jesu licht scheiden. haupt zu leide hold ist es übe 6. Dich Jesu wanken, Und dem Gedanker ir ist mein Sch 1171 n sitzt er unmm ;n der Welt und änden; dem u. klagt, ihr Kum. en, ihm die M weiß er aussh Glieder hier aus geht zuvor. nn sie von dah rühmt, vollendgh igt, und du Buh inem Throne, de ich will glaubn in. Jesus h nig! Ehret, liebe ller g. 1699 100 ich in Jesu osse Liebe, wodurch ih n mich zu denbah und wie verlash und tief gezogn raute Liebe, guss n. ben; ich fühls, i höpf, nicht in dih Hier ist die Rah ien selgen Zügen, Leben, mein süßn Jesuslieder 331 3. Ehr sei dem hohen Jesusnamen, in dem der Liebe suell entspringt, von dem hier alle Bächlein kamen, s dem der Selgen Schar dort trinkt. Wie beugen sie hohne Ende, wie falten sie die frohen Hände! 6. O Jesu, daß dein Name bliebe im Grunde tief ge⸗ rüchet ein! Möcht deine süße Jesusliebe in Herz und Einn gepräget sein! Im Wort, im Werk und allem Wesen i Jesus und sonst nichts zu lesen! Gerh. Tersteegen g. 1697 4 1769. 328. Mel.: Was Gott tut, das ist wohlgetan.(Siehe Nr. 407.) ich Jesum laß ich ewig nicht, dir bleibt mein Herz ergeben. Du kennst dies Herz, das redlich spricht: Nur Inem will ich leben. Du, du allein, du sollst es sein, hsollst mein Trost auf Erden, mein Glück im Himmel verden. 2. Dich Jesum laß ich ewig nicht, ich halte dich im lauben. Nichts kann mir meine Zuversicht und deine guade rauben. Der Glaubensbund hat festen Grund: die geiner sich nicht schämen, die kann dir niemand nehmen. = 3 dich Jesum laß ich ewig nicht; aus göttlichem Er⸗ krmen gingst du für Sünder ins Gericht und büßtest für mich Armen. Aus Dankbarkeit will ich erfreut um deines ludens willen die Pflicht der Treu erfüllen. Dich Jesum laß ich ewig nicht, du stärkest mich von lben. Zu dir steht meine Zuversicht, wenn meine Feinde bben. Ich flieh zu dir, du eilst zu mir; wenn mich die keinde hassen, wirst du mich nicht verlassen. 5. Dich Jesum laß ich ewig nicht, das Kreuz soll uns licht scheiden. Es bleibet jedes Gliedes Pflicht, mit seinem haupt zu leiden Doch all mein Leid währt kurze Zeit, ald ist es überstanden, und Ruh ist dann vorhanden. 6. Dich Jesum laß ich ewig nicht, nie soll mein Glaube vanken, Und wenn des Leibes Hütte bricht, sterb ich mit du mirs nur 3dem Gedanken: mein Freund ist mein, und ich bin sein; Hersteller meint und alles! mwist mein Schutz, mein Tröster, und ich bin sein Erlöster. Ehrenfr. Liebich g. 1713 4 1780. eeeee ö 4 15 01 deine Lust. ö Jesuslieder Eigene Melodie.„Eduard Sin un —‚3— 50 Eduard Hile 0 6. S˙ werd 329. Eh me Ach mein Herr Je⸗ su. dein Na⸗ he⸗seh gen noch — dir stets letze N ö 9. Du reich m dasteh ——.. schämt dasteh bringt gro⸗zen Frie⸗den ins Herz hin⸗ein und dein Gnade dob und Dar . —.—— 2—... nn ich an ⸗ blick macht uns so se ⸗ lig. dan Leib uh mein& —— gißt, weiß ich 1—.— E r —..—.—..—..—. T un Fr ö 2. Wenn i See⸗le dar⸗ ü⸗ber fröh⸗lich und dank⸗bar wihmeinem Wan! 7 sol 1 76 iches Andesick still die ande 2. Wir sehn dein freundliches Angesicht voll Huld in 3 Wenn ie Gnade wohl leiblich nicht, aber unsre Seele kanns sch 3 gewahren, du kannst dich fühlbar gnug offenbaren, aus vird: zu süß⸗ ungesehn. liit sanftem 3. O wer nur immer bei Tag und Nacht dein zugl dringen. nießen recht wär bedacht! Der hätt ohne Ende von Wenn e zu fagen, und Leib und Seele müßt immer fragen: A des Himmele ist wie du? ö Uingesenkt i J. Barmherzig, gnädig, geduldig sein, uns täglichun iigt Joaich lich die Schuld verzeihn, heilen, stilln und trösten estes aalt mir jed und segnen und unsrer Seele als Freund begegnenf vermißte Bri 5. Ach gib an deinem kostbaren Heil uns alle vollkommnen Teil und laß unsre Seele sich immal 331 schichen, aus Not und Liebe nach dir zu blicken chl„V Unterlaß. ö 9 enn alle 6. Und wenn wir weinen, so tröst uns bald mit deias Dankb blutigen Todsgestalt, ja die laß uns immer vor Uaf mich umfing schweben und dein wahrhaftiges Inunsleben zu sehen sis drum geb ie 7. Ein herzliches Wesen und Kindlichkeit sei ue 2. Oft mu Zierde zu aller Zeit, und die Blutbesprengung aus deinhs und mancher Wunden erhalt uns solche zu allen Stunden bei grahs von Liebeen und Leid! Velt das He 111II ö 4 Jesuslieder 333 Eduard Hule. 6650 6. So werden wir bis in Himm'l hinein mit dir ver⸗ —gmügt wie die Kindlein sein; muß man gleich die Wan⸗ Ien noch manchmal netzen; wenn sich das Herz nur an n Nas heesih dir stets letzen und stillen kann. ö rreue an uns gewandt, daß wir beim Drandenken be⸗ schämt dastehen, und unser Auge muß übergehen vor und dein Gnaden Lob und Dank. Christian Gregor g. 1723 4 1801. ——4 330. Eigene Melodie. ö ö enn ich ihn nur habe, wenn er mein nur ist, wenn daß Leib m mein Herz bis hin zum Grabe seine Treue nie ver⸗ gißt, bin 26—— von Leide, fühle nichts als Andacht, Nieb und Freude. 23. Wenn ich ihn nur habe laß ich alles gern, folg an dank⸗bar wih4meinem Wanderstabe treugesinnt nur meinem Herrn, lasse icht voll Huld un sill die andern breite, lichte, volle Straßen wandern. Seele kann 6 3. Wenn ich ihn nur habe, schlaf ich fröhlich ein; ewig 5 schs üßer Lab Tzens Flut 7 die g offenbaren aul vird zu süßer Labe seines Herzens Flut mir sein, die mit sanftem Zwingen alles wird erweichen und durch⸗ Nacht dein zug dringen. re Ende von g 4. Wenn ich ihn nur habe, hab ich auch die Welt, und des Himmels reiche Gabe meinen Blick nach oben hält; hingesenkt im Schauen, kann mir vor dem Irdischen nicht grauen. 5. Wo ich ihn nur habe, ist mein Vaterland, und es nmer fragen: M „uns täglich Wiu nd trösten, erseus und be iH gegnen vermißte Brüder find ich nun in seinen Jüngern wieder. eil uns alle Friedr. v. Hardenberg g. 1772 1801. 8. 0 Migenel 331. Mel.: Herzlich tut mich verlangen.(Siehe Nr. 582.) 1 68 enn alle untreu werden, so bleib ich dir doch treu, daß 18 bald mit dess E Dankbarkeit auf Erden nicht ausgestorben sei. Für immer vor Asas mich umfing dich Leiden, vergingst für mich in Schmerz; eben zu sehen s drum geb ich dir mit Freuden auf ewig dieses Herz. lichkeit sei] 2. Oft muß ich bitter weinen, daß du gestorben bist. engung aus dentg und mancher von den Deinen dich lebenslang vergißt. tunden bei guhs von Liebe nur durchdrungen hast du so viel getan, der Belt das Heil errungen, doch keiner denkt daran. 21ET sällt mir jede Gabe wie ein Erbteil in die Hand; längst 9. Du reichst uns deine durchgrabne Hand, die so viel 334 Jesuslieder*0 3. Di stehst voll treuer Liebe noch immer jedem bel und wenn dir keiner bliebe, so bleibst du dennoch tren. 333.— die treuste Liebe sieget, am Ende fühlt man sie, weint bitterlich und schmieget sich kindlich an dein Knie. 4. Ich habe dich empfunden; o lasse nicht von mir! Laß innig mich verbunden auf ewig sein mit dir! Eint schauen meine Brüder auch wieder himmelwärts und. sinhen liebend nieder und fallen dir ans Herz. Friedr. v. Hardenberg g. 1772 1801 ö 31 Mel.: Meinen Jesum laß ich nicht.(Siehe Nr. 316.) Stark ist meines Jesu Hand, und er wird mich ewh I ö fassen, hat zu viel an mich gewandt, um mich wie der loszulassen. Mein Erbarmer läßt mich nicht, das is meine Zuversicht. 2. Sieht mein Kleinmut oft Gefahr, fürcht ich auch zu unterliegen: Christus beut den Arm mir dar, Christus hilft der Ohnmacht siegen. Daß mich Gottes Held ver ficht, das ist meine Zuversicht.* 3. Wenn der Kläger mich verhlagt, Christus hat mich schon vertreten; wenn er mich zu sichten wagt, Christus hat für mich gebeten. Daß mein Bürge für mich spricht. das ist meine Zuversicht. 4 4. Würd es Nacht vor meinem Schritt, daß ich heinen Ausgang wüßte und mit ungewissem Tritt ohne Ral verzagen müßte: Christus ist mein Stab und Licht, daz ist meine Zuversicht.' 5. Mag die Welt im Mißgeschich leben oder ängstlich klagen, ohne Halt ist all ihr Glück, wahrlich sie hat Grund zu zagen. Daß mein Anher nie zerbricht, das ist meine Zuversicht. 6. Will mein Herr durch sanfte Zucht mich nach seinen * Bild gestalten, o so will ich ohne Flucht seiner Hand nun stiller halten. Dann erschreckt mich kein Gericht, das it meine Zuversicht. 7. Seiner Hand entreißt mich nichts, sollt ich ihn ml Kleinmut schmähen? Mein Erbarmer selbst versprichz sollt ich ihm sein Wort verdrehen? Nein, er läßt mich ewig nicht, das ist meine Zuversicht. Karl Bernh. Garve g. 1763 f18l. e⸗wig zu un 2. Süßes L bricht. O war allen Fromn 3. Ach wie hätt ich Flü bügel heute 4. Wie wi Salem ein, i Gott, ich kan 5. Paradie Unter deiner träumen. Br XIX. Liei Ein Lis Eigene 01 mer jedem bel ö dennoch treu, man sie, weint in Knie. y3t von mir! La mit dir! Einst nmelwärts und „ Herz. 6. 1772 f 180f iehe Nr. 316.) ch nicht, das if ircht ich auch zu. r dar, Christue ottes Held vey hristus hat mith wagt, Christus für mich spricht „daß ich heinen ritt ohne Licht und Licht, das n oder ängstlich ich sie hat Grund t, das ist meine nich nach seinen seiner Hand un Gericht, das iH sollt ich ihn ml elbst versprich in, er läßt mith ve g. 1763 4 18ͤl. I Jesuslieder 335⁵ Eigene Melodie. Eduard Hille 1884. —.— 1.—.—.— 333— 4 ö‚—— I + 1 +E+— 0 2—— Laßt mich gehn. laßt mich gehn. daß ich Je⸗sum · Ef= ——— 12.——.——— mö ge sehn! Mei⸗ne Seel ist voll Ver⸗lan⸗gen, ihn auf —ßi5.. — 2..— I N ————.— S—— .———— ů maa zu um⸗fan⸗ gen und vor sei⸗ nem Thron zu stehn. wird mich ewi 9 ‚ „ um mich wie 9. Süßes Licht, süßes Licht, Sonn, die durch die Wolken bricht. Owann werd ich dahin kommen, daß ich dort mit alen Frommen schau dein holdes Angesicht! g. Ach wie schön, ach wie schön ist der Engel Lobgetön! Hätt ich Flügel, hätt ich Flügel, flög ich über Tal und Hügel heute noch nach Zions Höhn. 4. Wie wirds sein, wie wirds sein, wenn ich zieh in Salem ein, in die Stadt der goldnen Gassen! Herr mein Gott, ich kanns nicht fassen, was das wird für Wonne sein. 5. Paradies, Paradies, wie ist deine Frucht so süß! Unter deinen Lebensbäumen wird uns sein, als ob wir träumen. Bring uns, Herr, ins Paradies! Gust. Frdr. Ludw. Knal g. 1806 1 1878. XIX. lieder vom christlichen Leben und Wandel Ein Lied zu bitten um Glauben. Hoffnung. Liebe und ein seliges Ende. Eigene Melodie. Wittenberg 1535. ö Sch ruf zu dir, Herr Je⸗su Christ. ich die⸗ser Frist, laß ver⸗ leih mir Gnad zu . 336 Lieder vom christlichen Lieder Leben und Wandel 5—.— 2* ö————— 2 HELEeoeene u ö bitt, er⸗ hör mein Kla⸗ gen, 4 50— mich doch nicht ver⸗za⸗ Renb Den rech⸗ten Glauchnggh.—. — ..I IIPIIIIIII... Herr. ich mein, den wol⸗lest du mir ge⸗— ö P. 13———— 3 dir zu le ⸗ ben, dem Näch⸗sten nütz W die ihr sei 0 SSSSS.—— sein. dein Wort zu bal⸗ ten e—. U— 10 ů ö at..— 2. Ich bitt noch mehr, o Herre Gott, du kannst es ml wohl geben, daß ich nicht wieder werd zu Spott: AI..— Hoffnung gib daneben, voraus wenn ich muß hu=—. davon, daß ich dir mög vertrauen und nicht bauen ah 8 all mein eigen Tun; sonst wirds mich'ewig reuen. Jau und 2. Verleih, daß ich aus Herzensgrund den Feinde. mög vergeben; verzeih mir auch zu dieser Stunh. schaff mir ein neues Leben! Dein Wort mein Speis l allweg sein, damit mein Seel zu nähren, mich zu wehren wenn Unglüch schlägt herein, das mich bald möcht ver⸗ kehren. 4. Laß mich kein Lust noch Furcht von dir in diesn Welt abwenden, beständig sein ans End gib mir, du hasz deine Gnad, die uns errett vom Sterben. 5. Ich lieg im Streit und widerstreb, hilf, o Herr Chrish dem Schwachen! An deiner Gnad allein ich kleb, d kannst mich stärker machen. Kommt nun Anfechtunh her, so wehr, daß sie mich nicht umstoße. Du hanish machen, daß mirs nicht bringt Gefahr; ich weiß, du wirss nicht lassen. allein in Händen; und wem dus gibst, der hats umsons es mag niemand erwerben noch ererben durch Werhe hab, will h 2. Mein Ie nachträgt, in ich will ihmet er eriagn das 9. Was ich pat und frü Iedenkt, ja r gut, wenns g 4. Gern wo wär die schwe lanns nicht willst ewgen! 5„ All Kreco Johann Agricola(2) g. 1492 0. ITETF und Gras, sei 29 7 h⸗ten Glau⸗ben I—* e ben du kannst es mi d zu Spott: A —— Hnt 2 E — E 5 Lieder vom christlichen Leben und Wandel 337 Ev. Matth. 11. 28. Eigene Melodie. Nürnberg 1534 + S3.—. 4 +. 5—.—— 4+2— 2 2— 2— 335⁵ 2.... 2——. —— 0 4.———— Kommt her zu mir, spricht Sot⸗tes Sohn, all 1 +* +— BERüB‚!‚‚!‚‚‚...‚ 1 HHE. iy)))ĩ7i.....—7— 1 I* ——..—— ihr Jun⸗ gen. Al ⸗ten. be⸗ la ⸗ den. —— 2711 — nn ich muß h nicht bauen a wig reuen. nd den Feinden u dieser Stund mein Speis l mich zu wehren bald möcht ver⸗ on dir in diest gib mir, du hast der hats umsons. en durch Werhi . If, o Herr Chrish ein ich hleb, di nun Anfechtung toße. Du hannst h weiß, du wirsez 4 4+.—.——— ——8.— 2——5— 2.— 2 2 —— —2— + Sau und Mann, ich will euch ge ⸗ ben. was ich — K 1——. NMN —....— 12—.— + K —.—— I P I I I I I F IAIAAAAA....... ———— 2——— hab, will hei ⸗len eu⸗ ren Scha· den. 2. Mein Joch ist süß, mein Bürd gering; wer mirs gachträgt, in dem Beding wird er der Höll entweichen; ich will ihm treulich helfen tragn, mit meiner Hülf wird er eriagn das ewge Himmelreiche. g3. Was ich getan und g'litten hie in meinem Leben sat und früh, das sollt ihr auch erfüllen. Was ihr gedenkt, ja redt und tut, das wird euch alles recht und gut, wenns g'schieht nach Gottes Willen. 4. Gern wollt die Welt auch selig sein, wenn nur nicht wür die schwere Pein, die alle Christen leiden; nun aber kanns nicht anders sein, darum ergib dich nur darein, willst ewge Pein du meiden. ö 5„All Kreatur bezeuget das; was lebt in Wasser, Luft 2) g. 1492 f W. 4 7 FII Ind Gras, sein Leiden kanns nicht meiden. Wer denn in 338 Lieder vom christlichen Leben und Wandel Lieder v. Gottes Nam nicht will, der muß zuletzt des Teufels 3 5 Ihr aber mit schwerem G'wissen leiden. Iuge Freud; de 6. Heut ist der Mensch schön, jung und schlanh, sich ser aussprecher morgen ist er schwach und krank, bald muß er auch gusun euch der H. sterben; gleich wie die Blumen auf dem Feld, also win 16. Und was auch die schöne Welt in einem Nu verderben. luochen hat, ge 7. Die Welt erzittert ob dem Tod; liegt einer in Albt er gwiß f. letzten Not, dann will er gleich fromm werden; gurch Jesum schaffet dies, der andre das, sein'r armen Seel er ge vergaß, dieweil er lebt' auf Erden.— 8. Und wenn er nicht mehr leben kann, hebt aal.— große Klag er an, will sich nun Gott ergeben; ich sünhgg6 fürwahr, die göttlich Gnad, die er allzeit verspottet Rs 4 wird schwerlich ob ihm schweben. 9. Dem Reichen hilft doch nicht sein Gut, dem Jungal⸗ nicht sein stolzer Mut, er muß aus diesem Maien; WI— einer hätt die ganze Welt, Silber und Gold und allel daß ich nicht Geld, doch muß er an den Reihen. 10. Dem Glehrten hilft doch nicht sein Kunst, die wuu Dem G''lehrten hilft doch nicht sein Kunst, die wal ö lich Pracht ist gar umsonst, wir müssen alle sterben. ot= te. sich in 10 muß der a er lebt in der Gnahn ee⸗ zeit, ewig muß der verderben..i— 11. Höret und merkt, ihr lieben Kind, die jetzo 00—.— ergeben sind: Laßt euch die Müh nicht reuen, halk't sench in d am heilgen Gotteswort, das ist eur Trost und höchsal Hort, Gott wird euch schon erfreuen. I. Dein qnã 12. Nicht übel ihr um übel geht! Schaut, daß ihr Iih Uien u unschuldig lebt, laßt euch die Welt nur aht gebt Oh 3 me 160 die Rach und alle Ehr, den engen Steig geht immer hu. dart 9 Gott wird die Welt schon strafen. Iun Keind. 13. Wenn es ging nach des Fleisches Mut in Gunst, 60˙4 Du biste sundheit, großem Gut, würdt ihr gar bald erhaltenTachild mein 8 darum schickt Gott die Trübsal her, damit eur Flishel, mein Le gezüchtigt mär, zu ewger Freud erhalten. lonn mir wid 14. Ist bitter euch das Kreuz und schwer, gedenkt f 5. Mir hat heiß die Hölle wär, darein die Welt tut rennen, mit Lah urch falsch G. und Seel muß leidend sein ohn Unterlaß die ewge heh tümm mein n und kann doch nicht verbrennen. Liche! 1 8 XIIIEE nd Wandel Lieder vom christlichen Leben und Wandel 339 des Teufels Zi 15. Ihr aber sollt nach dieser Zeit mit Christo haben Iuge Freud; dahin sollt ihr gedenken. Kein Mann lebt, und schlanh, sih l aussprechen kann die Wonne und den ewgen Lohn, muß er auch gssn euch der Herr wird schenken. n Feld, also win 16. Und was der ewig gütge Gott in seinem Wort ver⸗ rben. lhrochen hat, geschworn bei seinem Namen, das hält und iegt einer in Albt er gwiß fürwahr. Der helf uns zu der Engel Schar nm werden; Ilurch Jesum Christum! Amen. 1530. — A Psalm 31. 1·6. Eigene Melodie. Vorreformatorisch. Straßburg 1560. — +— —1 — kann, hebt ens rgeben; ich fühsggh.—— eit verspottet he— 2 batte 0 ö Auf dich hab ich ge- hof-fet, Her, hilf. Gut, dem dun———— N. 5—— 423——— +.— Sai sem Maien; II—————+—— Gold und ollel daß ich nicht zu Schan⸗den werd noch e- wig⸗-lich zu Kunst de E E 5. ö Spol ⸗ te. Das bitt ich dich: Er ⸗ hal⸗ alle sterben. A t in der Gnade — II nd, die jeto Ol.—————— — reuen, haltt sench in dei ⸗ ner Treu. Herr Got⸗ te! rost und höͤchss——— ö ö 2. Dein gnädig Ohr neig her zu mir, erhör mein Bitt, .Iuldich herfür, eil bald, mich zu erretten! In Angst und affen, Reht Ueh ich lieg und steh, hilf mir aus meinen Nöten! gaht immer 0. 3. Mein Gott und Schirmer, steh mir bei, sei meine ö durg, darin ich frei und ritterlich mög streiten wider Mut in G ein' Feind, der gar viel seind an mir auf beiden Seiten. nut in Gunst he 4 Du bist mein Stärk, mein Fels, mein Hort mein b bald erkalten ecild, mein Kraft, sagt mir dein Wort, mein Hülf, mein ů amit eur Fleithsgel, mein Leben, mein starker Gott in aller Not; wer n. IJunn mir widerstreben? ů wer, gedenht uu 5. Mir hat die Welt trüglich gericht mit Lügen und hrennen, mit Lih lurch falsch Gedicht viel Netz und heimlich Stricke; Herr, laß die ewge Auude mein wahr in der Gefahr, hüt mich vor falscher Lücke! 22* Hu 340 Lieder vom christlichen Leben und Wandel 2. Es ist jo 6. Herr, meinen Geist befehl ich dir, mein. Gott, weich nicht von mir, Widmn Wüh in dene Saud Seel 3110 O wahrer Gott, aus aller Not hilf mir am letzten 6n0⸗ dm. 7. Lob, Preis und Ehr und Herrlichkeit sei Gott Run sten mein, wo und Sohn bereit, dem heilgen Geist mit Namen! bor ane Kre göttlich Kraft mach uns sieghaft durch Jesum Chrisin i Uerr Je Amen. Adam Reusner g. 1496 n ud Gott, Iri ö 3. Ach Her Eigene Melodie. Straßburg 155 geele mein 337. kenm Schlaf 337.——————..———— hein ruhn b Herz ⸗lich lieb hah ich dich. 9 Hen: awecke mich, Die gan⸗ze Welt er ⸗ freut mich mand an oGottessohn, Jesu Christ, e 5 ö 190 2———— EEEE ewiglich. 5 hitt. wollst sein von mir nicht fern mit dei⸗ner Gütl rd und Him-mel frag ich nicht, wenn ich dich m u Mel.: Ar . 65 Gna⸗ den. ö 50 ben Und wenn mir gleich. mein Herz u 1..— + 7—.— + rdr m ünem mer.sner ————— bricht, bist du doch mei⸗ ne Zu⸗ver⸗sicht, mein Teil un i Le⸗ben laß mich. Her ..— I + 1 1 mei⸗ nes Her⸗zens Trost, der mich durch sein Blut hat en E I——— EE————— 1 ——. Pr— 12 dei⸗ ner Hr .— +.I— 1 + 1 + 1 ii„ löst. Herr Je⸗su Christ, mein Gott und Herr, mein Golt ub E + +———. ö +— 2. ö ö ö denn d 4 ö Herr, in Schan⸗den latz mich nim ⸗ömer» mehr. ö ö— HIE Lieder vom christlichen Leben und Wandel 341 2. Es ist ja, Herr, dein G'schenk und Gab mein Leib zm d. Oott und Seel und was ich hab in diesem armen Leben; damit eine Hän lihs brauch zum Lobe dein, zu Rutz und Dienst des Näch⸗ und Wandel eit sei 60f Eihnen mein, wollst nur dein Gnade geben. Behüt mich, Herr, mit R tt Hi vor falscher Lehr, des Satans Mord und Lügen wehr, Jesut 4 Min allem Kreuz erhalte mich, auf daß ichs trag geduldig⸗ Vestum Christah sh Herr Jesu Christ, mein Herr und Gott, mein Herr ener g. 1496 Fimh und Gott, tröst mir mein Seel in Todesnot! geele mein in Abrahams Schoß tragen, den Leib in — sein'm Schlafkämmerlein gar sanft ohn einge Qual uno —. ein ruhn bis zum jüngsten Tage. Alsdann vom Tod ch, 9. Heme Unweche mich, daß meine Augen sehen dich in aller Freud, eut mich mcht Gottessohn, mein Heiland und mein Gnadenthron! Herr JKesu Christ, erhöre wich, erhöre mich, ich will dich preisen ewiglich. Martin Schalling g. 1532 1 1608. dei⸗ ner Güt u* ei ick di Rel. 2 35 52⁵ mich dich nur Ianl Mel.: Aus tiefer Rot schrei ich zu dir. Mel. 2. Straßburg 1525. Straßburg 15 * — 2 + e. SISISꝑP‚PSꝑ‚ꝑ‚ISPII‚I‚I‚IIIII‚.... 3308.— 12 2— 2 2 8 Herr, wie du willst, so schicks mit mir ein Herz zu ö al ⸗ lein zu dir steht mein Be⸗gier. * 1—* e e=— ———2—..— 4+——.— *—7 7—2* ht, mein Teil und Ui Le⸗ben und im.— Der; ů mich. Herr. nicht ver⸗ der⸗ben! Er⸗halt mich nur in — 12— +—— Si— 2 2 +— —— WDHä: dei⸗ ner Huld. sonst wie du willst, gib mir Ge⸗ duld. ö——.———— eee *— + — denn dein Will ist der be ste. I 3. Ach Herr; laß deine Engelein an meinem End die 342 Lieder vom christlichen Leben und Wandel 2. Zucht, Ehr und Treu verleih mir, Herr, und Led zu deinem Worte, behüt mich, Herr, vor falscher Lehr ind gib mir hier und dorte, was dient zu meiner Selighest wend ab all Ungerechtigkeit in meinem ganzen Leben 3. Sollt ich einmal nach deinem Rat von dieser Vel abscheiden, verleih mir, Herr, nur deine Gnaͤd, daß ee gescheh mit Freuden. Mein Leib und Seel befehl ich di ari o Herr, ein seligs End gib mir durch Jesum Christum Amen. ö Kaspar Bienemann g. 1540 4 1306 Mel.: O Herre Oott, dein göttlich Wort. Erfurl I. 4 Zilf mir, mein Gott. hilf, daß nach dir von und ich dich su che mit Be⸗gier, wenn ö ä ů „ SIS W Seeeeee .n. 2—— ů —— 39 Ver⸗leih, daß ich mu x— + + I** * Her⸗zen mich ver⸗lan ⸗ ge mir wird angst und ban · + * Freu⸗de dich in mei⸗ner Angst bald fin⸗de; gib mir den ————— Ei*—— I 4—.—., Sinn. daß ich fort⸗hin meid al ⸗le Schand und Sün„ de 2. Hilf, daß ich stets mit Reu und Schmerz mich deinen Gnad ergebe, hab täglich ein zerknirschtes Herz, i wahrer Buße lebe, vor dir erschein, herzlich bewein al meine Missetaten, die Hände fein laß milde sein, den Dürftigen zu raten. 3 Die Lust des Fleisches dämpf in mir, daß sie nich überwinde: rechtschaffne Lieb und Lust zu dir in meinem Sinn anzünde, daß ich in Not bis in den Tod dich und. — 1 4 I —————4————— ——— aebühret, daß * —— 2— ——ie—*— 540. P Lieder Aein Wort bel sun deiner W 4. Behüte m ganftmut zier nich zur Den sihn mir werd hleib von Wo 6. Gib, daß heiz werd ve geid laß in n Diebsgewinn 7. Hilf, daß trete, dem Ar Feind stets b˖ Hose haß und ich von danne gene N Ga ⸗ben. ha⸗ben, beib ein un NNEEEEEENENEN 2111. d Wandel Herr, und Lieh ann ort bekenne, und mich kein Trutz noch Eigennutz dein alscher Lehr und ieiner Seligheit ganzen Leben von dieser Vel e Gnad, daß e el befehl ich din zesum Christun u g. 1540 4 1501. Erfurl 11. Igeiz werd verführet. Leichtfertigkeit, Haß, Zank und 5 nach dir von t Be⸗gier, wenn leih, daß ich mi Hbse haß und meide nach deinem Wort an allem Ort, bis :aib mir den .. nd Sün ⸗„de nerz mich deinen schtes Herz, i zlich bewein all milde sein, den sir, daß sie nich u dir in meinen en Tod dich und Lieder vom christlichen Leben und Wandel 343 von deiner Wahrheit trenne. ö . Behüte mich vor Zorn und Grimm, mein Herz mit ganftmut ziere, auch alle Hoffart von mir nimm und nih zur Demut führe! Was sich noch findt von alter eünd durch deinen Geist ausfege, gib, daß allzeit Trost, ried und Freud sich in mir Armen rege. 5. Den Glauben stärk, die Lieb erhalt, die Hoffnung mache feste, daß, ich von dir nicht wanke bald, Beständig⸗ eit ists Beste; den Mund bewahr, daß nicht Gefahr durch sihn mir werd erwecket, gib Brot dem Leib, doch daß er leib von Wollust unbeflecket. 6. Gib, daß ich treu und fleißig sei in dem, was mir gebühret, daß ich auch nicht durch Heuchelei und Ehr⸗ heid laß in mir nicht verbleiben, verstockten Sinn und Diebsgewinn wollst du fern von mir treiben. 7. Hilf, daß ich folge treuem Rat, von falscher Meinung nele, dem Armen helfe mit der Tat, für Freund und eind stets bete, dien jedermann, so viel ich kann, das sh von dannen scheide. Joh. Heermann g. 1585 4 1647. Eigene Melodie. Braunschweig⸗Lüneburg 1648. 2... 1 4—— EE 2—————5— —— er 14 E e d. Hre„ EDE 2— 1.————— O Gott, du from⸗mer Gott. du Brunn⸗quell gu ter ohn den nichts ist, was ist, von dem wir al⸗les ö Ga ⸗ben. ha⸗ben, ge⸗ sun⸗den Leib gib mir, und daß in sol⸗ chem I 1— ů * 2—* 4 — W— ———.—— E 22.4..* —— EIE + EI— keib ein un⸗ver letz⸗ te Seel und rein Ge wis⸗ sen bleib. I EEEEE —— daß ichs tue bald, zu der Zeit, da ich soll; und wenn 105 tu, so gib, daß es gerate wohl. 344 Lieder vom christlichen Leben und W. 2. Gib, daß ich tu mit Fleiß, was mir zu tun bühnnl wozu mich dein Besehl in meinem Stande führet. h 3. Hilf, daß ich rede stets, womit ich khann bestehen laß kein unnützlich Wort aus meinem Munde gehen und wenn in meinem Amt ich reden soll und muß, so 6 den Worten Kraft und Nachdruch, ohn Verdruß! 4. Findt sich Gefährlichkeit, so laß mich nicht verzaggn gib einen Heldenmut, das Kreuz hilf selber tragens daß ich meinen Feind mit Sanftmut überwind, und wem ich Rat bedarf, auch guten Rat erfind. 5. Laß mich mit jedermann in Fried und Freundschas leben, soweit es christlich ist. Willst du mir etwas gebeh an Reichtum, Gut und Geld, so gib auch dies dabei, dch von unrechtem Gut nichts untermenget sei. 6. Soll ich auf dieser Welt mein Leben höher bringeh durch manchen sauren Tritt hindurch ins Alter dringeh so gib Geduld, vor Sünd und Schanden mich bewaht daß ich mit Ehren trag all meine grauen Haar. 7. Laß mich an meinem End auf Christi Tod abscheiden die Seele nimm zu dir hinauf zu deinen Freuden, den Leib ein Räumlein gönn bei frommer Christen Grab, auh daß er seine Ruh an ihrer Seite hab. 8. Wenn du die Toten wirst an jenem Tag erwechen so tu auch deine Hand zu meinem Grab ausstrecken, Ia hören deine Stimm und meinen Leib weck auf und siht ihn schön verklärt zum auserwählten Hauf! Joh. Heermann g. 1585 164ʃ½ Ev. Matth. 5. 341. Mel.: Freu dich sehr, o meine Seele.(Siehe Nr. 346.) Lieder alein gepreif immelreich ich selbst ger 3. Selig sin sindt, die bes Sünd, die d Tränen stehn getröstet wer 4. Selig sir üren kann weichen gern und befehlen shüten, daß 5. Selig si und Treu, de noch Unrecht nichtig, from hassen. Die n 6. Selig sir Rot, sind mit Gott; die be der Tat, werd heit erlanger 7. Selig sin geit, die in L heiligkeit. D der Welt, son! Hott mit Fr 8. Selig si Unterlaß, da Streit und! — 2 allerseits da, den Gottes à . 9. Selig sit Eommt, laßt euch den Herren lehren, kommt und lernih allzumal, welche die sind, die gehören zu der rechteh Rrecht Christen Zahl, die bekennen mit dem Mund, glaube fest von Herzensgrund und bemühen sich daneben, Gul zu tun, so lang sie leben. 0 2. Selig sind, die Demut haben und sind allzeit arm i Geist, rühmen sich gar keiner Gaben, daß Gott wet ott doch M vig mit der 10. Herr, if Erd, d zu tun nde fü ; und gebihn hret. O wenn icht hann bestehen 1 Munde 993 und muß, so gi Berdruß! h nicht verzage ber tragen! G5 rwind, und wem 4 ind Freundschah mir etwas gebeh dies dabei, doh sei. n höher bringei 5 Alter dringeh e'n mich bewah n Haar. t Tod abscheidey n Freuden, den hristen Grab, ah⸗ 2 n Tag erwechem ausstrecken, loß ck auf und füht. Hauf! un g. 1585 7 1641, (Siehe Nr. 346.) N d allzeit arm daß Gott w Not, sin! Gott,; die der Tat, werd zeit, die in Werk, der Welt, Lieder vom christlichen Leben und Wandel 3⁴⁵ alein gepreist danken dem auch für und für, denn das immelreich ist ihr. Gott wird noch zu Ehren setzen, die ich selbst gering hier schätzen. 3. Selig sind, die Leide tragen, da sich göttlich Trauren sindt, die beseufzen und behlagen ihr und andrer Leute Zünd, die deshalben traurig gehn, oft vor Gott mit Tränen stehn. Diese solln noch auf Erden und dann dort getröstet werden. ö 4. Selig sind die frommen Herzen, da man Sanftmut üren kann, welche Hohn und Trutz verschmerzen, veichen gerne jedermann, die nicht suchen eigne Rach und befehlen Gott die Sach. Diese will der Herr so scützen, daß siernoch das Land besitzen. 5. Selig sind, die sehnlich streben nach Gerechtigkeit und Treu, daß an ihrem Tun und Leben nicht Gewalt noch Unrecht sei, die da lieben gleich und recht, sind auf⸗ lichtig, fromm und schlecht. Geiz, Betrug und Unrecht E. hassen. Die wird Gott satt werden lassen. 0. Selig sind, die aus Erbarmen sich annehmen fremder ind mitleidig mit den Armen, bitten treulich für sie behülflich sind mit Rat, auch wo möglich mit den wieder Hülf empfangen und Barmherzig⸗ heit erlangen. ö 7. Selig sind, die funden werden reines Herzens jeder⸗ Wort und Geberden lieben Zucht und t. Diese, welchen nicht gefällt die unreine Lust fondern sie mit Ernst vermeiden, werden schauen Hott mit Freuden. Heiligkei 3. Selig sind, die Friede machen und drauf sehn ohn Unterlaß, daß man mög in allen Sachen fliehen Hader, Streit und Haß; die da stiften Fried und Ruh, raten Uullerseits dazu, sich auch Friedens selbst befleißen, wer⸗ den Gottes Kinder heißen. 9. Selig sind, die müssen d Angst und Pein, da sie es doch nicht verschulden und ge⸗ echt befunden sein. Ob des Kreuzes gleich ist viel, setzet ulden Schmach, Verfolgung, tt doch Maß und Ziel, und hernach wird ers belohnen ig mit den Ehrenkronen. ů 0. Herr, regier zu allen Zeiten meinen Wandel hier Erd, daß ich solcher Seligkeiten auch aus Gnaden —. 346 Lieder vom christlichen Leben und Wandel fähig werd. Gib, daß ich mich acht gering, meine Klag oh vor dich bring, Sanftmut auch an Feinden übe, die 0⸗ rechtigkeit stets liebe; 11. Daß ich Armen helf und diene, immer hab es reines Herz, die in Unfried stehn, versühne, dir anham in Freud und Schmerz. Vater, hilf von deinem Throh daß ich glaub an deinen Sohn und durch deines Geisttz Stärke mich befleiße rechter Werke. Hannov. Gsb. 1648. Nach Joh. Heermann g. 1585 1660 Mel.: Es spricht der Anweisen Mund wohl. Johann Walter 1 I + 342.H—————— O treu⸗ er Hei⸗land. Je⸗su Christ, da ja auch für mich ge⸗ stor⸗ben bist, lah Lieder 4. Laß hier dienen, in gr llühn und gr nich nimmst i test. — Mel.: Soll 343. E W— sei⸗ nem Vor ——— —— auf der Bahr Hin⸗ mel rei Ein, glau⸗b 2— T— ...........—, du auch mir ge⸗ bo ⸗ ren. V doch nicht sein ver ⸗lo ren an mir das 3— —— eñ—— — 2— 20 E groz Er ⸗ölö⸗ sungs⸗werk, viel⸗ mehr gib Gna⸗ Lieb den Gle . 1 —— u Kraft und Stärk, in⸗brün⸗stig dir zu dan ⸗ 2. Gib Gnade, daß ich dich hinfort als meinen Heilahs 2 Lasset un Ileich; nach de liebe, dir lebe und in deinem Wort mich treu und fleiß 1 m dorten reich, östet mit Ge dem Regen S ort teil dein 3. Lasset ur endern Tod re 12212177777 Wandel meine Klag oh en übe, die 0⸗ immer hab eh gne, dir anhan deinem Throh )deines Geistes in g. 1585 5 10ʃ0 Johann Walter 1 —.‚‚.‚‚‚eeeee ——— =su Christ, der ben bist, lah Lieder vom christlichen Leben und Wandel 347 J. Laß hier in deinem Reiche mich dir treu, beständig dienen, in guten Werken fruchtbarlich stets wachsen, llühn und grünen, bis du nach meinem Pilgrimslauf nich nimmst in deinen Himmel auf, wo du zur Rechten ttest. 1633. — Mel.: Solls ich meinem Gott nicht singen. Johann Schop 1641. 313. EB———.— * n— Las⸗ set uns mit Je ⸗ su zie⸗hen. in der Welt der Welt ent⸗flie⸗hen I—E.*————.—— , r wrerrr Hu Ha sei⸗ nem Vor-bild fol- gen nach. * im⸗mer⸗ fort zum — auf der Bahn. die er uns brach. — 1* + + + + 1 E— + + + 4* +— 1— + + 2— —— SSDSSE————— *an uur. Hin⸗ mel rei ⸗ sen. ir ⸗disch noch schon himm ⸗lisch ,eee,..e..,,., v,. ——————— 2— —.—.— ein. glau⸗ben recht und le⸗ ben fein. in der i5 na⸗=—————.— gib Gna de, 1.— 5—— J————— ... Lieb den Glau⸗ ben wei⸗ sen. Treu ⸗er Je ⸗ su. ——–———.———=—— dan· Henl—————— hleib bei mir. ge⸗ he vor. ich fol ⸗ ge dir. meinen Heilaßhs treu und flei so hilf mir au brachst durch neuen Lauf 9 ind dir zu Gnn 3. Lasset uns mit Jesu sterben; sein Tod uns vom * 1 2. Lasset uns mit Jesu leiden, seinem Vorbild werden leich; nach dem Leide folgen Freuden, Armut hier machr orten reich, Tränensaat die erntet Lachen, Hoffnung östet mit Geduld; es hann leichtlich Gottes Huld aus n Sünden ault dem Regen Sonne machen. Jesu, hier leid ich mit dir, Vort teil deine Freud mit mir! udern Tod rettet und vom Seelverderben, von der ewig⸗ . 12212177777 348 Lieder vom christlichen Leben und Wandel Lieder v lichen Not. Laßt uns töten, weil wir leben, unser Fleit laten dienen ihm sterben ab, so wird er uns aus dem Grab MM aß alles Himmelsleben heben. Jesu, sterb ich, sterb ich dir, us Hilf uns, 9 ich lebe für und für. 4. Lasset uns mit Jesu leben; weil er auferstande lt laß uns f ist, muß das Grab uns wiedergeben. Jesu, unser Haun it du bist, wir sind deines Leibes Glieder, wo du lebst, d leben wir; ach erkenn uns für und für, trauter Freund für deine Brüder! Dir, o Jesu, leb ich hier und dort eh5. Hilf uns, auch bei dir.. 2—— Iuvversicht laß u Sigism. v. Birken g. 1626 168f en nicht! O 5 sestand, daß Psalm 118. Lonk dir ewig Mel.: Werde munter, mein Gemüte. Johann Schop lon ——— +—— 344. EEE EE E E EEE .— Hilf uns, Herr, in al ⸗len Din⸗gen, daß un un EIEr wohl an⸗fan⸗ gen und voll⸗brin⸗gen, gib um 440. H Mel.: Komm SSSS.i.ee 9—3 SSSISIS.I.I‚ISIFI‚IIII—III.. + erE. un ser Amt und Werk Oh⸗ ne dei⸗ne Hülf ud E Weis⸗heit, Kraft und Stärk!„ ser all Sünd 44—— 2 E— E——. Gunst ist all un⸗ser Werk um⸗sonst; hilf uns, Herr, in al⸗ln e h — 2. Hilf uns, Herr, an allen Orten, wo wir dein de düftig sein, brich der Hölle macht und Pforten und gh; deinem Häufelein, deiner armen Christenheit, Liebe, eih s und Einigkeit! Hilf uns, Herr, in allen Dingen und ls Hilf, daß m alles wohl gelingen. Imerfort zu E 3. Hilf uns, Herr, in allen Nöten, aller Trübsal uhsst regier, ar Gefahr, laß uns keine Drangsal töten, nimm doch unse sisum Christum also wahr, daß Kreuz, Elend und Verdruß uns zun 4SZI—..— ESEE— 12.———— 2 Din⸗gen und laß al ⸗les wohl ge 2 111 d Wandel Lieder vom christlichen Leben und Wandel 349 n, unser Flest m Grab in zu sd laß alles wohl gelingen! erb ich dir, das Hilf uns, Herr, aus allem Leide in der letzten Todes⸗ lot laß uns fahren hin mit Freude und durch deinen er aufersutn emrod kommen in das Paradeis, uns zur Freude. su, unser Hauph wo du lebst, d trauter Freund. r und dort emi lles wohl gelingen! 5. Hilf uns, Herr, in letzten Zügen, hilf! Nach unsrer hudersicht laß uns ritterlich obsiegen und zuschanden wer⸗ g. 1626 f 106 Pn nicht! O Herr Jesu, deine Hand leist uns Hülfe und keeistand, daß wir nach vollbrachtem Ringen Lob und kunk dir ewig singen. Johann Schey nh Nach Martin Rinckart g. 1586 4 1649. — Mel.: Kommt her zu mir, spricht Sottes Sohn. Nürnberg 1534. din⸗gen, daß miñ s———————— rin⸗gen, gib um AO.——————— Ach Gott, gib du uns dei⸗ ne Gnad. daß —— r rene — + +. ei⸗-ne Hulf ud—— ö— un all Sünd und Mis⸗ se ⸗ tat buß ⸗fer ⸗tig⸗ + 2———— S——— 2— —* 4*— —.. 2.—.—. j·——— +—* Herr F. Herr. in cl⸗kn lch.— er⸗ ken ⸗ nen und glau⸗ben fest an⸗ — 2—— *—— 2 ¹ — Has I 2 —— E E e⸗lin⸗genl de⸗ sum Christ. der uns zu helfn ein Mei ⸗ster 7—7 7 E——— + vo wir dein— i, heit, Liede Iun.wie er sich selbst tut nen* 7 nen. 2 Hilf, daß wir auch nach deinem Wort gottselig leben mnerfort zu Ehren deinem Namen; das uns dein guter tregier, auf ebner Bahn zum Himmel führ durch um Christum. Amen. — ller Trübsal u nimm doch unser erdruß uns zun Samuel Zehner(2) g. 1594 7 1635. I hesten dienen muß. Hilf uns, Herr, in allen Dingen ir zum Preis! Hilf uns, Herr, in allen Dingen und laß auf Gottes Wort! Hoff auf Jesum festiglich, sein ge 350 Lieder vom christlichen Leben und Wandel Lieder v + 6. Sei getrer Mel.: Freu dich sehr, o meine Seele. Gef mhluß fuͤrchte 0 V 346. abs Kuß,) fl S....—2— —— rstentum, se n das En⸗de. Da Ihne Falsch w. Sei ge⸗treu bis g chne Fa dich von dei⸗ nem Je su wen de, sei iI 7 Sei getrer 2—— 1 + an Gott, flieh DDSSS———— In den Tod! W halt und zwing kei⸗ ne Qual und Not ö 1— 244 treu bis in den 251) Ach das Lei⸗ den die ⸗ser d. mn wohl .... qRq]W¶..3— est, ö ö ö 3 4215— eerr mich nicht ist nicht wert der Herr⸗lich⸗keit. die dein e⸗susch im Kreuz erree, ö sich weiß, er wi ————— 2 Si 2— dir will ge⸗ben dort in sei⸗ nem Freu⸗den⸗le ba Eigene Me 2. Sei getreu in deinem Glauben, laß dir dessen fest 947.K Grund ja nicht aus dem Herzen rauben, halte treulg deinen Bund, den dein Herz durchs Wasserbad fest A Gott geschlossen hat. Ewig ist der Mensch verloren, A ihm treulos hat geschworen. 3. Sei getreu in deiner Liebe gegen Gott, der dich as ö liebt; auch die Lieb am Nächsten übe, wenn er dich glas oft betrübt. Denke, wie dein Heiland tat, als er für Y Feinde bat; du mußt, soll dir Gott vergeben, auch nis gnn zeihn und liebreich leben.* 4. Sei getreu in deinem Leiden und laß dich hein I gemach, keine Not von Jesu scheiden, murre nicht in M und Ach! Denn du machest deine Schuld größer durch Ad Ungeduld; selig ist, wer willig träget, was sein Gott ihn auferleget. 5. Hat dich Kreuz und Not betroffen, und Gott hih nicht allsofort, bleibe treu in deinem Hoffen, traue sdes Höchsten Medeihe. bricht ihm gegen dich, seine Hülf ist schon vorhanden4.— Hoffnung machet nie zu Schanden. 2.Sam. 20 N nd Wandel 4 Lieder vom christlichen Leben und Wandel 351 6. Sei getreu in allen Sachen, in dem Anfang, Mittel, Oerfin lechluß, fürchte Gott und laß ihn machen, hüte dich vor —3aabs Kuß,“) such in allem Gottes Ruhm führ ein wahres ——istentum, sei zwar klug in deinem Glauben und doch En⸗de, daen ne Falsch wie Tauben! ven de.*. Sei getreu in Todesstunden, halt dich glaubensvoll Iun Gott, flieh getrost in Christi Wunden, sei getreu bis —. den Tod! Wer mit Jesu gläubig ringt, ihn wie Jakob — ilt und zwingt, dem will er in jenem Leben seine Freu⸗ den die⸗ser 3udenkrone geben. „Run wohlan, ich bleib im Leiden, Glauben, Lieb und Apoffnung fest, ich bin treu bis an das Scheiden; Jesus, der mich nicht verläßt, ist, den meine Seele liebt, dem sie lich im Kreuz ergibt; ihm befehl ich meine Sachen, denn lih weiß, er wirds wohl machen. Leipzig 1659. eu⸗den ·le⸗ II Eigene Melodie. Gorlit 1011. + x 4 ——— 6 dir dessen fesh 347.— 2 V0 den, halte treu Ich weiß, mein Gott. daß all mein Tun und 2.—. 4Z5.— 2 ERr—.—. + 2 —.— 2— 41 — I SDiDD‚e‚E.... DEDD ‚‚‚‚‚‚.‚.I.E..——— ergeben n ‚ 1— gedent, au büch und Se⸗gen: was du re⸗gierst. das geht. und laß dich kein U=EEEE zurre nicht iiEEE—.——— d größer durch A senn a——7 4 1. was sein Golt seht auf rech⸗ ten. gu ⸗ ten We;gen. 2 Es steht in keines Menschen Macht, daß sein Rat in, und Gott hil derd ins Werk gebracht und seines Gangs sich freue; Hoffen, traue Ades Höchsten Rat der machts allein, daß Menschenrat stiglich,.— on vorhandeng—.——— sch. Sam. 20, 9. AWarrrrrnnn + + in dei⸗ nem Wil⸗ len ruhn. von dir koinmt 352 Lieder vom christlichen Leben und Wandel Lieder 3. Oft denkt der. Mensch in seinem Mut, dies ahs 16. Der We jenes sei ihm gut, und ist doch weit gefehlet; oft sieht⸗ hechen ausge auch für schädlich an, was doch Gott selbst erwählet(edlich, Herr, 4. So fängt auch mancher weise Mann ein gutes Walsfehe. zwar fröhlich an und bringts doch nicht zum Stander 17. Du bist baut ein Schloß und festes Haus, doch nur auf lautens nicht hab und Sande. aß ich meine 5. Wie mancher ist in seinem Sinn fast über Berg uns 18. Dein sol Spitzen hin, und eh er sichs versiehet, so liegt er da uun je mehr hat sein Fuß vergeblich sich bemühet. deinem Volk 6. Drum, lieber Vater, der du Kron und Zepter tihh in deinem Thron und aus den Wolken blitzest, vernim mein Wort und höre mich vom Stuhle, da du sitzest. Mel.: Wa 7. Verleihe mir das edle Licht, das sich von deins.— Angesicht in fromme Seelen strecket und da der wall 3⁴8. Weisheit Kraft durch deine Kraft erwecket. 1 8. Gib mir Verstand aus deiner Höh, auf daß ich nicht ruh und steh auf meinem eignen Willen; sei mein Freund und treuer Rat, was recht ist, zu erfüll 9. Prüf alles wohl, und was mir gut, das gib mir was Fleisch und Blut erwählet, das verwehre! Der höls Lun in Zweck, das beste Teil sei deine Lieb und Ehre!nk ei 10. Was dir gefällt, daß laß auch mir, o meiner E Sonn und Zier, gefallen und belieben; was dir Zuwir—— laß mich nicht in Werk und Tat verüben! nn dei⸗ ner Ta 11. Ists Werk von dir, so hilf zu Glück, ists Menscht=— tum, so treib zurück und ändere meine Sinnen! WOũ8[ nicht wirkst, pflegt von ihm selbst in kurzem zu zerinms(id in E⸗wig 12. Sollt aber dein und unser Feind an dem, was P Herz gut gemeint, beginnen sich zu rächen, ist das mus s Trost, daß seinen Zorn du leichtlich könnest brechen,. Sei WBe 13. Tritt zu mir zu und mache leicht, was mir Imehr Ist fast unmöglich deucht, und bring zum guten Ende, n mehr. bege du selbst angefangen hast durch Weisheit deiner 5810 leber Khrißt 14. Ist ja der Anfang etwas schwer, und muß ich ai ie er Christ, ins tiefe Meer der bittern Sorgen treten, so treib michm 3. Sei Gott ohn Unterlaß zu seufzen und zu beten. ioch Leiden 15. Wer fleißig betet und dir traut, wird alles, da Liebe scheider sonst vor graut, mit tapfrem Mut bezwingen; sein E Vort steht ni genstein wird in der Eil in tausend Stücke springen,[bricht er nicht III ꝛid Wandel' Mut, dies oul 16. Der Weg zum Guten ist gar wild, mit Dorn und ehlet; oft sieht AAhecken ausgefüllt; doch wer ihn freudig gehet, kommt Übst erwählet(dlich, Herr, durch deinen Geist, wo Freud und Wonne wein gutes Vassehe. zum Stander 17. Du bist mein Vater, ich dein Kind; was ich bei mir nur auf lautensnicht hab und find, hast du zu aller Gnüge. So hilf nur, auß ich meinen Stand wohl halt und herrlich siege. st über Berg ul 18. Dein soll sein aller Ruhm und Ehr, ich will dein liegt er da, un je mehr und mehr aus hocherfreuter Seelen vor ö einem Volk und aller Welt, so lang ich leb, erzählen. und Zepter tehhl Paul Gerhardt g. 1607 4 1676. blitzest, vernims Lieder vom christlichen Leben und Wandel 353 da du sitzest. Mel.: Was mein Gott will, das gescheh allzeit. Erfurt 1572. sich von deinn 2 6505865 ꝛd da der rechn 348. SSSSSSS—— schet. Sei Gott ge⸗treu, halt sei⸗ nen Bund. h, auf daß ich leg die⸗ sen Stein zum er⸗sten Grund, bleib n Willen; sei——.—— ht ist, zu erfiA E E——— das gib mir er— „das gib mit e 35 wehre! Der hohh Musch, in dei⸗ nem Le ben, Denk an den Kauf nd Ehre! Fim al⸗lein er ⸗ge ⸗ ben! r, o meinerEEEEESE. was dir zuwun 20, wi + en! Un dei⸗ner Tauf. da er sich dir ver⸗schrie⸗ben bei sei⸗ nem ick ists Mense 0* 1+2..— 5 PFFFI FI.— SSSS...e Sinnen! WIA—— innal—*—— raem zu zeriun eid in E⸗wig⸗keit als Va⸗ter dich zu liesse ben. an dem, was d chen, ist das m arlest Diehen—* 2. Sei Gott getreu, laß keinen Wind des Kreuzes dich ht, was mir bkehren! Ist er dein Vater, du sein Kind, was willst du mehr begehren? Dies höchste Gut macht rechten Mut; eit deiner um seine Huld dir werden, nichts Bessers ist, mein eber Christ, im Himmel noch auf Erden. und muß ich ah a, so treib michm 3. Sei Gott getreu von Jugend auf, laß dich nicht Lust ö Noch Leiden in deinem ganzen Lebenslauf von seiner Liebe scheiden! Sein alte Treu wird täglich neu, sein ort steht nicht auf Schrauben; was er verspricht, das richt er nicht; das sollst du kühnlich glauben. . wird alles, de wingen; sein tücke springes, 23 aarirnrt 354 Lieder vom chrisluchen Leben und Wandel Lieder 4. Sei Gott getreu in deinem Stand, darein er 2, Ich bin gesetzet; wenn er dich hält mit seiner Hand, wer ist gendleben; dich verletzet? Wer seine Gnad zur Brustwehr hat, b t im Finf Teufel hann ihm schaden; steht diese Wehr um einen V wohl, wie me dem bleibet wohl geraten.. 3. Mein He 5. Sei Gott getreu, sein liebes Wort standhaftig zu ho Seele; mein kennen, steh fest darauf an allem Ort, laß dich darg Sanftmutsöle nicht trennen! Was diese Welt in Armen hält, muß ale Gott ergeben noch vergehen; sein liebes Wort bleibt ewig fort 4. Ich zeig alles Wanken stehen. meiden un 6. Sei Gott getreu, als welcher sich läßt treu uul zu scheiden. gnädig finden; streit unter ihm nur ritterlich, laß Aul euch zu der c dich den Sünden ja wider Pflicht den Zügel nichti W 5. Fällts e je der Fall geschehen, so sei bereit durch Buß beizeit uus an der Seite wieder aufzustehen. Iaalles in dem 7. Sei Gott getreu bis in den Tod und laß dich nihhl wenn er den abwenden! Er wird und kann in aller Not dir tran 6. Wer sein Beistand senden. Und käm auch gleich das höllisch Rul verlieren: we mit aller Macht gedrungen, wollt auf dich zu, so glachs Gott einführ du, du bleibest unbezwungen. ö hir, ist mein 6. Wirst du Gott also bleiben treu, wird er sich dun7. So laßt weisen, daß er dein lieber Vater sei, wie er dir hat u Kreuz nachg heißen, und eine Kron zum Gnadenlohn im Himmel allem Leiden „ I auffetzen; da wirst du dich fort ewiglich in seiner aul Kron des ew ergetzen. Mich. Franck g. 1609 f. 1Eigene 2 Mel.: Mach's mit mir, Gott. 14 nach deiner Güt. Johann Hermann Schein R 350. * 349.KEE Mir nach. spricht Chri⸗stus, un ⸗ser Held Ver⸗leug ⸗net euch, ver⸗laßt die We 0 SSI.... sel⸗ ner Gn. nach. ihr Chri⸗sten al ⸗lel mei⸗ nem Ruf/ und Scallel) Nehmt eu ⸗er Kreuß s Gut. Wer 990 DD...——. SIIIe——— —. Un ge⸗mach auf euch. folgt mei⸗nem Wan⸗del nabls bält ganz un 1III Lieder vom christlichen Leben und Wandel 355 d Wandel „darein e and, wer st v gendleben; wer zu mir kommt und folget mir, soll istwehr hat, kehnicht im Finstern schweben. Ich bin der Weg, ich weise hr um einen HenRwohl, wie man wahrhaftig wandeln soll. ů . 3. Mein Herz ist voll Demütigkeit, voll Liebe meine tandhaftig zulel Seele; mein Mund der fließt zu jeder Zeit von süßem „laß dich darn Sanftmutsöle; mein Geist, Gemüte, Kraft und Sinn ist hält, muß alelGott ergeben, schaut auf ihg. t ewig fort 4. Ich zeig euch, das was schädlich ist zu fliehen und u meiden und euer Herz von arger List zu reingen und läßt treu ul zu scheiden. Ich bin der Seele Fels und Hort und führ tterlich, laß Uhnl euch zu der Himmelspfort. Zügel nichtt M. 5, Fällts euch zu schwer, ich geh voran, ich steh euch 9 Buß beizeit ul en der Seite, ich kämpse selbst, ich brech die Bahn, bin alles in dem Selö Ein 22557 nhrn der still mag stehn, id laß dich nittl wenn er den Feldherrn an sieht gehn. r R0b dir uu 6. Wer seine Seel zu finden meint, wird sie ohn mich das höllisch Ra dich zu, so glalh 5 Hott einführen. Wer nicht sein Kreuz nimmt und folgt mir, ist mein nicht wert und meiner Zier. 7. So laßt uns denn dem lieben Herrn mit unserm ie er dir hat ul Kreuz nachgehen und wohlgemut, gekrost und gern in uim Himmll allem Leiden stehen. Wer nicht gekämpft, trägt auch die ch in seiner Aul Kron des ewgen Lebens nicht davon. ö anck g. 1609 ll ö Johann Scheffler g. 1624 4 1677. — cigene Melodie. Frankfurt 1738. dird er sich dirt 4 z5 — 2 1 23 — 5—.— 2 XILLIL * S e ⸗laßt die Welt A—— sei⸗ner Gnad ge — 2— * Al⸗les ist an Got⸗tes Se⸗gen und an + 1 2 — 17— EII — V + + 223—— 27—.—— ..+—. + 883 +— —.—.——.— bält ganz un⸗ ver⸗let⸗ zet ei⸗ nen frei⸗en Hel⸗den⸗mut. EE. n Wan⸗del nabl 23˙ IIITT 2. Ich bin das Licht, ich leucht euch für mit heilgem lperlieren; wer sie hier zu verlieren scheint, wird sie in d— I W das lang bestehet, alles Irdische vergehet und fährt ui⸗ 10 44 9 3 356 Lieder vom christlichen Leben und Wandel' 2. Der mich hat bisher ernähret und so manches Gll bescheret, ist und bleibet ewig mein. Der mich wunderlh geführet und noch leitet und regieret, wird forthin meih Helfer sein. 3. Viel bemühen sich um Sachen, die nur Sorg un Unruh machen und ganz unbeständig sind, ich begehr nut dem zu ringen, was Vergnügung pflegt zu bringen un man jetzt gar selten findt. ö 4. Hoffnung hann das Herz erquicken; was ich wünsch wird sich schicken, so es anders Gott gefällt. Meine Seal Leib und Leben hab ich seiner Gnad ergeben und ihn alles heimgestellt.— 5. Er weiß schon nach seinem Willen mein Verlangh zu erfüllen, es hat alles seine Zeit. Ich hab ihm nicht vorzuschreiben, wie Gott will, so muß es bleiben, waml Gott will, bin ich bereit. ö 6. Soll ich länger allhier leben, will ich ihm nichl widerstreben, ich verlasse mich auf ihn; ist doch nichtz ein Strom dahin. 1675 Eigene Melodie. Matth. 26. 41. Dresden lhl 351. W EEE. 5————. x Ma⸗che dich, mein Geist, be⸗ reit, wa⸗he daß dich nicht die bö⸗ se Zeit un ⸗ver⸗ — 3——2— 4 ————— E ———2— H 2—.— 2 10 50. ⸗ 5 ö hon be. te. denn es ist Sa⸗ tans Lst. —. — 4.— +. 2— ——2—3—2——.—.— 12.— 1 1— I 2.— fleh und be⸗ 12.3 te; 7+ 7 ü⸗ber vie⸗ le From⸗men zur Ver⸗ su⸗chung kom⸗men 2. Aber wache erst recht auf von dem Sündenschlash denn es folget sonst darauf eine lange Strafe, und die Not samt dem Tod möchte dich in Sünden unvermutel finden. 352.f Lieder 3. Wache a en; wache, se en; denn G offne Augen 4. Wache, inden, weils den; und Go wenn sie siche 5. Wache, winge oder, f und si unter deinen 6. Wache d damit es nich es ist voller Hoffart schm 7. Bete ab der Herre mi drücht und l Gerk nicht 1 6. Ja er w verlanget ur durch ihn un hräftig überi 9. Doch w gehen, wenn flehen, denn wenn wir g 10. Drum weil die An Denn die 3 und die We Ie.: O . nur Sorg un ich begehr ni zu bringen un was ich wünsch. Lieder vom christlichen Leben und Wandel 357 3. Wache auf, sonst kann dich nicht unser Herr erleuch⸗ len; wache, sonsten wird dein Licht dir noch ferne deuch⸗ J4. Wache, daß dich Satans List nicht im Schlaf mag sinden, weils ihm sonst ein Leichtes ist, dich zu überwin⸗ den; und Gott gibt, die er liebt, oft in seine Strafen, penn sie sicher schlafen. 5. Wache, daß dich nicht die Welt durch Gewalt be⸗ Ilt. Meine Saah rgeben und ihn mein Verlangg hab ihm nichtz 5 bleiben, wan zwinge oder, wenn sie sich verstellt, wieder an sich bringe; wach und sieh, damit nie viel von falschen Brüdern unter deinen Gliedern. 6. Wache dazu auch für dich, für dein Fleisch und Herze, damit es nicht freventlich Gottes Gnad verscherze; denn es ist voller List und kann sich bald heucheln und in Hoffart schmeicheln. lich ihm nichl 7. Bete aber auch dabei mitten in dem Wachen, denn ist doch nichtz t und sährt 1670. Dresden lohl der Herre muß dich frei von dem allen machen, was dich drückt und bestrickt, daß du schläfrig bleibest und sein Werh nicht treibest. 8. Ja er will gebeten sein, wenn er was soll geben; er verlanget unser Schrein, wenn wir wollen leben und durch ihn unsern Sinn, Feind, Welt, Fleisch und Sünden hräftig überwinden. ö 9. Doch wohl gut, es muß uns schon alles glüchlich gehen, wenn wir ihn durch seinen Sohn im Gebet an⸗ flehen, denn er will uns mit Füll seiner Gunst beschütten, Sündenschlafßh 352.5. Strafe, und die den unvermutes 227 wpenn wir glaubend bitten. 10. Drum so laßt uns immerdar wachen, flehen, beten, Sa⸗ tans eil die Angst, Not und Gefahr immer näher treten. ns ess denn die Zeit ist nicht weit, da uns Gott wird richten Uund die Welt vernichten. —— ö hung kom⸗men. Joh. Burch. Freystein g. 1671 1 1718. WMel.: Herr Christ, der einig Gotts Sohn. Erfurt 1824. EEEAE. 2 ö ů 2 12——— T— „ — Herr Je⸗su, Gna⸗den⸗ son⸗ne, wahr⸗haf⸗tes laß Le⸗ben, Licht und Won⸗ne mein blö⸗ des * ten; denn Gott will für die Füll seiner Gnadengaben“ offne Augen haben. 40 . 358 Lieder vom christlichen Leben und Wandel —— 7 IT — An⸗ge⸗ si —— 1— 8— — +—— I.. — nen Geist er⸗ neu ⸗en, mein Gott, ver⸗sag mir's nichl. 2. Vergib mir meine Sünden und wirf sie hinter dich laß allen Zorn verschwinden und hilf mir gnädiglich laß deine Friedensgaben mein armes Herze laben, ach Herl erhöre mich! 3. Vertreib aus meiner Seelen den alten Adamssi und laß mich dich erwählen, auf daß ich mich forthin zu deinem Dienst ergebe und dir zu Ehren lebe, weil it erlöset bin. 4. Befördre dein Erkenntnis in mir, mein Seelenhon und öffne mein Verständnis, Herr, durch dein heilig Won damit ich an dich gläube und in der Wahrheit bleibe zu Trutz der Höllenpfort. 20 5. Mit deiner Kraft mich rüste zu kreuzgen mein N. gier und alle bösen Lüste, auf daß ich für und für der Sündenwelt absterbe und nach dem Fleisch verderbe, hin gegen leb in dir. 6. Ach zünde deine Liebe in meiner Seele an, daß ih aus innrem Triebe dich ewig lieben kann und dir zuh Wohlgefallen beständig möge wallen auf rechter Leben⸗ bahn. 7. Nun, Herr, verleih mir Stärke, verleih mir Krus und Mut, denn das sind Gnadenwerhe, die dein Gei ö H schafft und tut; hingegen meine Sinnen, mein R muß zuwor n und Beginnen ist böse und nicht gut. 8. Darum, du Gott der Gnaden, du Vater aller Treh“ wend allen Seelenschaden und mach mich täglich neul Gib, daß ich deinen Willen gedenke zu erfüllen, und sih mir hräftig bei! ftig Lud. Andr. Gotter g. 1661 1 1735, —— ——.——————— Iee aht nach dei⸗ ner Gnad er⸗freu⸗en und mi + schaf⸗fet en nur auf ge ü⸗ber euch, r euch auf Er: 2. Da ß nꝛ Ileisch und 2 was Gott wi Lebens Richt übel oder we 3. Ihr he Sünde steckt daß euch laut nur allein de in euch nicht 4. Selig Kampf bestel die Welt ver man dem Fi 5. Werd lässig sein, Hoffnung ein mals rechter zum beigeler eu⸗-en und mi fsie hinter dith gnädiglich aß laben, ach Hern Iten Adamssim ich mich forthi en lebe, weil ih ein Seelenhon ein heilig Won hrheit bleibe z lagen mein B für und für der ch verderbe, hin eele an, daß ih in und dir zun rechter Lebens rleih mir Kraß die dein Geis n, mein Lassen ater aller Tre ich täglich neuf füllen, und steh r g. 1661 1 1735, sag mir's nichl Lieder vom christlichen Leben und Wandel 359 Phil. 2. 12. Mel.: Freu dich sehr, o meine Seele. Genf 1551. 9 4 EN5 + 353. EE 0—— 600 2 E —2 2——5— Schaf⸗fet. schaf⸗ fet, Men⸗schen⸗ kin⸗der, bau ⸗et nicht. wie fre ⸗-che Sün⸗der. SPS‚P‚P‚P PBPI‚PPIPIPIPIPIPIFI‚II.I....I.— .————.——.— schaf⸗fet eu ⸗ re Se ⸗ lig⸗ Ii.) on⸗ nlur auf ge⸗gen⸗wärt⸗ge Zeit, son ⸗ dern schau ⸗ et u⸗ber euch, rin⸗get nach dem Him⸗mel⸗reich und be⸗ mü⸗ het euch auf Er⸗den, wie ihr mö⸗get se⸗ lig wer⸗ den. 2. Da ß nun dieses mög geschehen, müßt ihr nicht nach leisch und Blut und nach dessen Neigung gehen, sondern was Gott will und tut, das muß ewig und allein eures Lebens Richtschnur sein, es mag Fleisch und Blut in allen übel oder wohl gefallen. ö ö 3. Ihr habt Ursach zu bekennen, daß in euch noch Sünde steckt, daß ihr Fleisch vom Fleisch zu nennen, daß euch lauter Elend deckt, und daß Gottes Gnadenkraft in euch nichts denn Seelenschade. 4J. Selig, wer im Glauben kämpfet, selig, wer im Kampf besteht und die Sünde in sich dämpfet, selig, wer die Welt verschmäht. Unter Christi Kreuzesschmach jaget man dem Frieden nach, wer den Himmel will ererben, muß zuvor mit Christo sterben. 5. Werdet ihr nicht treulich ringen, sondern träg und läͤssig sein, eure Neigung zu bezwingen, so bricht eure Hoffnung ein. Ohne tapfern Streit und Krieg folget nie⸗ mals rechter Sieg, wahren Siegern wird die Krone nur am beigelegten Lohne. nur allein das Gute schafft, ja daß außer seiner Gnade 360 Lieder vom christlichen Leben und Wandel 6. Mit der Welt sich lustig machen hat bei Christen keine Statt, fleischlich reden, tun und lachen schwächt dah Geist und macht ihn matt. Ach bei Christi Kreuzessahn geht es wahrlich niemals an, daß man noch mit frech Herzen sicher wolle tun und scherzen. ö 7. Furcht muß man vor Gott stets tragen, denn g ieder 2. Diesen ja ehr und das 3. Aber ach, trieb mehr 6 herze rührt. 4. Jedermar kann mit Leib und Seel uns zur Hölle niederschlagth einn, denkt c er ists, der des Geistes ol und nach dem es ihm belich Liebespflicht? Wollen und Vollbringen gibt. O so laßt uns zu ihn gehen, ihn um Gnade anzuflehen. ö 8. Und dann schlagt die Sündenglieder, welche Mh in euch regt, in den Kreuzestod danieder, bis ihm sein Macht gelegt. Hauet Händ und Füße ab, was euch ärgen senkt ins Grab) und denkt oftmals an die Wolt⸗ Dringet durch die enge Pforte! ö 9. Zittern will ich vor der Sünde und dabei ah Jesum sehn, bis ich seinen Beistand finde, in der Gnah 5. O Herr Hron, schaue bessern kann. 6. Sammle, berirrt, laß in ein! 7. Gieß den Keben schafft, Uneudenschein — zu bestehn. Ach mein Heiland, geh doch nicht mit aß 3. Bind zus Armen ins Gericht, gib mir deines Geistes Waffen, meineinen Schme: Seligkeit zu schaffen! 10. Amen, es geschehe, Amen! Gott versiegle diers i mir, daß ich so in Jesu Namen meinen Glaubenshash vollsühr. Er, er gebe Kraft und Stärk und regiere selh. das Werk, daß ich wache, bete, ringe und also zun Himmel dringe. Mel.: Müͤde bin ich, geh zur Ruh. Ludw. Andr. Gotter g. 1661 1. weihte Brude . So wie! anes heißt, u Lebesschar. 10. Was für ein bewußt! Hott ihr selbst 11. Alles, n Böhmische Brüder u EinemMund x — In eins gebrac 354.— Sieh, wie neb e lich und —.— —2 —2 I——— 2..——.— — I L fried⸗lich sein, wenn ihr Tun ei Mel.: O 4 50 E Wandel hat bei Chrisey hen schwächt de isti Kreuzesfahn soch mit frechen tragen, denn el niederf chlageh, es ihm belich ßt uns zu ihn er, welche Adah r, bis ihm sein was euch ärgeh an die Worti⸗ 5 Waffen, meih versiegle dies i. Glaubensbamsh ind regiere selh Lieder vom christlichen Leben und Wandel 361 2. Diesen ja verheißt der Herr reichen Segen nach Be⸗ gehr und das Leben in der Zeit und auch dort in Ewigkeit. 3. Aber ach, wie ist die Lieb so verloschen, daß kein trieb mehr auf Erden wird gespürt, der des andern herze rührt. 4. Jedermann lebt für sich hin in der Welt nach seinem Einn, denkt an keinen andern nicht; wo bleibt da die Liebespflicht? bessern kann. 0. Sammle, großer Menschenhirt, alles, was sich hat derirrt, laß in deinem Gnadenschein alles ganz vereinigt ein! . Gieß den Balsam deiner Kraft, der dem Herzen leben schafft, tief in unser Herz hinein, strahl in uns den — Ireudenschein! 3. Bind zusammen Herz und Herz, laß uns trennen beinen Schmerz, knüpfe selbst durch deine Hand das ge⸗ peihte Bruderband! ö 9. So wie Vater, Sohn und Geist drei und doch nur ines heißt, wird vereinigt ganz und gar deine ganze Uebesschar. und also zun 10. Was für Freude, was für Lust wird ihr da nicht ein bewußt! Was sie wünschet und begehrt wird von ter g. 1661 vöͤhmische Brüder lul .— und wie fen Eein. Hott ihr selbst gewährt. 11. Alles, was bisher verwundt, wird mit Lob aus kinemRund preisen Gottes Liebesmacht, wenn er alls UIn eins gebracht. 12. Kraft, Lob, Ehr und Herrlichkeit sei dem Höchsten allezeit, der, wie er ist drei in ein, uns in ihm läßt eines Str. 1—2 Mich. Müller g. 1673 4 1704. Str. 3—12 J. Christ. Nehring g. 1671 1736. Mel.: O Jesu Christe, wahres Licht. Nürnberz 167 IIITTE 5. O Herr Jesu, Gottes Sohn, schaue doch von deinem UHron, schaue die Zerstreuung an, die ein Mensch nicht ˙ * +— E—— 1 schließ zu der Sün⸗de Tor und Tür. ver⸗trei⸗be sie u E ö ö 1— laß nicht zu, daß sie in mei⸗ nem Her⸗zen uh Lieder Aiark, so hell hesichte, diew gemacht. 5. Da wird * 1 1—— I ihn 388 da ganz di verbinden. W Per mags ve 6. Da gibt 2. Dir öffn ich, Jesu, meine Tür, ach komm und wohn Tempel und Wohnhaus! lenkranz und du bei mir, treib all Unreinigheit hinaus aus n. Mutter he 3. Laß deines guten Geistes Licht und dein hellglänzen Angesicht erleuchten mein Herz und Gemüt, o Brunnenl unerschöpfter Güt! ö 4. Und mache dann mein Herz zugleich an Himmel⸗ gut und Segen reich, gib Weisheit, Stärke, Rat, Verstamh aus deiner milden Gnadenhand! dein Eigentum und dieses achten für Gewinn, wenn 10 nur dir ergeben bin. Heinr. Georg Neuß g. 1654 ½ 1f0. 356. Eigene Melodie. Heimlichkeit U 7. Was Go siht, wird ihm ihm zum Gel leben! Nichts II Lott allein. 5. So will ich deines Namens Ruhm ausbreiten ahl 8. Auf, auf Nacht der Fin an Kraft gebr eißen. Wie g Eꝰ kostet viel, ein Christ zu sein und nach dem Sim des reinen Geistes leben, denn der Natur geht gar sauer ein, sich immerdar in Christi Tod zu gebem und ist hier gleich Ein Kampf wohl ausgericht, das macht noch nicht. 2. Man muß hier stets auf Schlangen gehn, die ihreh Gift in unsre Fersen bringen: da kostets Müh, auf seine Hut zu stehn, daß nicht der Gift kann in die Seele delh gen. Wenn mans versucht, so spürt man mit der Zal die Wichtigheit. ö 3. Doch ist es wohl der Mühe wert, wenn man ml Ernst die Herrlichkeit erwäget, die ewiglich ein solcht Mensch erfährt, der sich hier stets aufs Himmlische gelegel Es hat wohl Müh, die Gnade aber macht, daß ma nicht acht. 4. Man soll ein Kind des Höchsten sein, ein reiner Eie wohl wir 357. M. C ist nicht Sinn des es gar sauer doch führt di Etreit. 2. Du darff die leichte Lie ers mein', da Drum fürchte schwer. 3. Dein Va mit reiner G heinen Schm Glanz, ein Licht im großen Lichte; wie wird der Leib s9. 1 Spr.. 1. ud Wandel — Her⸗ zen ruh. omm und wohnn dein hellglänzen m üt, o Brunney ich an Himmal⸗ e, Rat, Verstam ausbreiten ah ewinn, wenn ih Lieder vom christlichen Leben und Wandel 363 Aiarb, so hell und rein, so herrlich sein, so lieblich im hesichte, dieweil ihn da die wesentliche Pracht so schön gemacht. 5. Da wird das Kind den Vater sehn, im Schauen wird es ihn mit Lust empfinden; der lautre Strom wird es da ganz durchgehn und es mit Gott zu Einem Geist rerbinden. Wer weiß, was da im Geiste wird geschehn? Ber mags verstehn? 6. Da gibt sich ihm die Weisheit ganz, die es hier stets aus aus deineals Mutter hat gespüret,“) sie krönet es mit ihrem Per⸗ enkranz und wird als Braut der Seele zugeführet. Die heimlichkeit wird da ganz offenbar, die in ihr war.“*) 7. Was Gott genießt, genießt es auch. was Gott be⸗ siht, wird ihm in Gott gegeben; der Himmel steht bereit ihm zum Gebrauch, wie lieblich wird es doch mit Jesu ben! Nichts höher wird an Kraft und Würde sein als Hott allein. 8. Auf, auf, mein Geist, ermüde nicht, dich durch die Nacht der Finsternis zu reißen. Was sorgest du, daß dirs uß g. 1654 hUan Kraft gebricht? Bedenke was für Kraft uns Gott ver⸗ nach dem Simn r Natur geht i Tod zu gebem richt, das macht gehn, die ihnn Müh, auf seinen idie Seele dri an mit der gel wenn man m glich ein solchg mmlische geleget acht, daß manz sein, ein reiner vird der Leib s9 heißen. Wie gut wird sichs doch nach der Arbeit ruhn,““*) ie wohl wirds tun! Christ. Friedr. Richter g. 1676 4 1711. 357. Mel.: Es kostet viel, ein Christ zu sein. C· ist nicht schwer, ein Christ zu sein und nach dem Sinn des reinen Geistes leben; zwar der Natur geht es gar sauer ein, sich immerdar in Christi Tod zu geben, doch führt die Gnade selbst zu aller Zeit den schweren Etreit. ö 2. Du darfst ja nur ein Kindlein sein, du darfst ja nur die leichte Liebe üben. O blöder Geist, schau doch, wie gut sawer fürchte dich nur ferner nicht so sehr, es ist nicht schwer. 3. Dein Vater fordert nur das Herz, daß er es selbst mit reiner Gnade fülle; der fromme Gott macht dir gar heinen Schmerz, die Unlust schafft in dir dein eigner Epr. 8, I. 31.) 1. Kor. 2, 9, 10. ½% Offenb. 14. 13 ers mein', das kleinste Kind kann ja die Mutter lieben. ———— Lieder vom christlichen Leben und Wandel Wille. Drum übergib ihn willig in den Tod, so hats nich [Begen übe, r nicht ganz be Not. 4. Wirf nur getrost den Kummer hin, der nur delh Herz vergeblich schwächt und plaget; erweche nur zun Glauben deinen Sinn, wenn Furcht und Weh dei schwaches Herze naget; sprich: Vater, schau mein Elend gnädig an! so ists getan. ö 5. Faß nur dein Herze in Geduld, wenn du nicht gleit des Vaters Hülfe merkest. Versiehst dus oft und fehls aus eigner Schuld, so sieh, daß du dich durch die Gnade stärkest; so ist dein Fehl und kindliches Versehn als nich geschehn. 6. Laß nur dein Herz im Glauben ruhn, wenn dih wird Nacht und Finsternis bedecken; dein Vater with nichts Schlimmes mit dir tun; vor keinem Sturm uh Wind darfst du erschrecken, ja, siehst du endlich feinas keine Spur, so glaube nur! 7. So wird dein Licht aufs neu entstehn, und wish dein Heil mit größrer Klarheit schauen; was du geglaubh wirst du dann vor dir sehn; drum darsst du nur des srommen Vater trauen. O Seele, sieh doch, wie ein wahn Christ so selig ist. ö 8. Auf, auf, mein Geist, was säumest du, dich deinen Gott ganz kindlich zu ergeben? Geh ein, mein Hen genieß die süße Ruh, in Friede sollst du vor dem Whl schweben. Die Sorg und Last wirf nur getrost und hühh allein auf ihn. Christ. Friedr. Richter g. 1676 4 lll. 358. Eigene Melodie. 3— Hier legt mein Sinn sich vor dir nieder, mein Geist such sicht zu meiner Armut sein gericht! 2. Schau her, deinem Tode sterben; o könnte doch in deiner Pein die Eigenheit ertötet seim! 3. Du wollest, Jesu, meinen Willen mit der Gelassez⸗ ich fühle mein Verderben, laß mich + heit erfüllen, brich der Natur Gewalt entzwei und mahh meinen Willen frei! Lieder 4. Ich fühle 5. Ich muß Heist geheilig der Fuß muß 6. Ich weiß nichts der M selber rein? C 7. Doch ker inmer treu g9 und machst m 8. Indessen salsche Regur und mich aus 9. In Hofft hölle Macht Uund Streit in 10. Drum Vater, ganz daß ich in dii 1. Wenn deinen Abgrr und mein He 12. So wäe schon die süße du, mein Go Mel.: We 459.E5 seinen Ursprung wieder; laß dein erfreuend A im be⸗ster der mich mi —.— mich voll Zu⸗ Wandel od, so hats nich n du nicht gleih 5 oft und fehst durch die Gnad Bersehn als nich uhn, wenn dih ein Vater with nem Sturm und u endlich fernn 9„ wie ein wahren 4. Ich fühle wohl, daß ich dich liebe und mich in deinen Gegen übe, nur ist von der Unlauterkeit die Liebe noch Nicht ganz befreit. . 5. Ich muß noch mehr auf dieser Erden durch deinen Heist geheiligt werden, der Sinn muß tiefer in dich gehn, der Fuß muß unbeweglich stehn. 6. Ich weiß mir zwar nicht selbst zu raten, hier gelten nichts der Menschen Taten; wer macht sein Herz wohl selber rein? Es muß durch dich gewirket sein. 7. Doch kenn ich wohl dein treues Lieben, du bist noch immer treu geblieben; ich weiß gewiß, du stehst mir bei und machst mich von mir selber frei. 8. Indessen will ich treulich kämpfen und stets die salsche Regung dämpfen, bis du dir deine Zeit ersiehst und mich aus solchen Netzen ziehst. 9. In Hoffnung kann ich fröhlich sagen: Gott hat der hHöolle Macht geschlagen, Gott führt mich aus dem Kampf und Streit in seine Ruh und Sicherheit. 10. Drum will die Sorge meiner Seelen ich dir, mein Wter, ganz befehlen; ach drücke tief in meinen Sinn, daß ich in dir schon selig bin. deinen Abgrund senke, so werd ich von dir angeblicht. du, dich deinen und mein Herz wird von dir erquicht. ein, mein Her vor dem Wol 2. So wächst der Eiser mir im Streite, so schmech ich shon die süße Beute und fühle, daß es Wahrheit ist, daß zetrost und üh du, mein Gott, die Liebe bist. ter g. 1676 7 Uuig mein Geist I erfreuend Agn den, laß mich 8288Kĩꝛl deiner Pein Ru in be⸗ sten jezt und al ⸗le ⸗zeit. it der Gelassel tzwei und mahe Christ. Friedr. Richter g. 1676 4 1711. Mel.: Wer nur den lieben Oott lüßt walten. Oeorg Neumark 1657. * — Mein lie⸗ber Gott, ge⸗den ⸗ ke mei⸗ner denn au⸗ßer dir ist nir-gend kei⸗ner, 1 E. —————————— —— in Wort mach der mich mit Rat und Trost Ersrent) Dein Wort macht Lieder vom christlichen Leben und Wandel 365. U. Wenn ich mit Ernst hieran gedenke und mich in ꝗ E +——— 359.. e,—2.— 5—— — mein Teil und Leben bist. Denn bliebst du nicht i 366 Lieder vom christlichen Leben und Wandel 2 Gedenke meiner, wenn ich höre dein süßes Evange. lium, und mache mir die Himmelslehre zu Saft und ö Kraft im Christentum, daß so dein Same wohl gelig. und hundertfältig Früchte bring. 1 mit deinn 3. Gedenke meiner, wenn ich bete, und merke stets 2. Ertöt in Gnaden drauf! Weil ich in Christo vor dich trete seündenwust, x schließ dein Herz und Ohren auf, doch gib mir nichts gselreiten wider dies allein, was mir kann gut und selig sein. 3. Schaff in gust Gehorsan 4. Gedenke meiner, wenn ich falle, und wirf mich ni 1— im Zorne hin! Weil ich wie andte Menschen alle oil ach Herr Fleische schwach und blöde bin, so fördre meinen Gam. 4. Auf dich und Stand durch Kraft und Stärke deiner Hand! as t e 5. Gedenke meiner, wenn ich leide! Wen hab ich sonst Ungesich zu als dich allein, der bei der Menschen Haß und Neide mein— Freund und Tröster könnte sein? Und hab ich dich UU 361. me lacht mein Mut, wenn Welt und Teufel böse tut. Vibster Jes 6. Gedenke meiner auch in allen, woran ich nicht kaufet, u denken kann, und blicke mich mit Wohlgefallen in meinen öbin getaufet, ganzen Leben an! Denn gibst du mir, was dir gefälhe Namen recht so ists um mich recht gut bestellt. 7. Gedenke meiner, wenn ich sterbe, und wenn nit ů alle Welt vergißt; vers ich in jenes Er Ind Fleisch ve ergißt; versetze mich in jenes Erbe, wo d 115 Menscher Himmel mein, so wollt ich nie geboren sein. ů.„Laß mic 7— R iorte gehen, 8. Ich will mich über nichts betrüben, in deine Händ lugen fehen hast du mich zu Heil und Segen angeschrieben; deunie mich von sieht die Hoffnung bloß auf dich und denht, im Glaubeh] 4. Komm,. ungekränht, daß Gott im besten meiner denkt. Ceelen gönn⸗ Erdmann Neumeister. g. 1671 äwahlen, gib, iebe Gluten 5. Laß mic 4—— 5 2——— leben und so 360. E——eelist aufgebe Mel.: Herr Jesu Christ, meins Lebens Licht. Leipzig 1. — Er⸗neu⸗ re mich. o e⸗wigs Licht, u 5 Ehre. 65 . 6. Ehre, —— dchinten, ab W— 1— 2—.. 47 ———8—...——= wiederfinden laß von dei⸗ nem An⸗ge⸗ sicht mein Herd uh wahren Chri AELITIIIIIIMATAI III Wandel Lieder vom christlichen Leben und Wandel 367 * +* IIn süßes Coann.—. EiiiiiE ne wohl geliz merke stets in ee mit dei⸗nem Schein durch⸗leuch⸗tet und er⸗fül⸗let sein! 2. Ertöt in mir die schnöde Lust, feg aus den alten zundenwust, ach rüst mich aus mit Kraft und Mut, zu dich ö b mir uiche eiten wider Fleisch und Blut. be mir nichts gsz ein. wirf mich nich 3. Schaff in mir, Herr, den neuen Geist, der dir mit gust Gehorsam leist und nichts sonst, als was du willst, will, ach Herr, mit ihm mein Herz erfüll! 4. Auf dich laß meine Sinnen gehn, laß sie nach dem, e meinen Gash iner Hand! was droben, stehn, bis ich dich schau, o ewigs Licht, von Ungesicht zu Angesicht. Joh. Friedr. Ruopp 4 1708. en hab ich son PP und Neide mein hab ich dich, s böse tut. an ich nicht 90 fallen in meinen. was dir gefäll, „in deine Hande eschrieben; drun nät, im Glauboh rdenkt. Leipzig 10 wigs Licht, und ——3. mein Herz ud . 361. Mel.: Liebster Jesu, wir sind hier.(Siehe Nr. 205.) Eester Jesu, der du mich selber durch dein Blut er⸗ kaufet, und auf dessen Namen ich als ein Christe hin getaufet, laß mich deinen Geist regieren, solchen amen recht zu führen. 2. Laß mich meiner Taufe Bund ernstlich immerdar be⸗ 4. 8&8 20 5 12 und wenn mih kachten, laß mich doch von Herzensgrund Satan, Welt es Erbe, wo dl J3 Laß mich, Herr, den schmalen Weg durch die enge orte gehen, laß auf deines Wortes Steg einzig meine und Fleisch verachten, laß hingegen stets mich üben, Gott und Menschen recht zu lieben. lugen fehen, gib Geduld in Kreuz und Leiden, daß sie ie mich von dir scheiden. ö I. Komm, vermähle selber dich, liebster Jesu, meiner eelen, gönne, daß auf ewig ich dich zu meiner Lust mag ter g. 1671 wählen, gib, daß keine Trübsalsfluten löschen unsrer Vebe Gluten. 5. Laß mich hier in dieser Welt als ein wahrer Christe utben und sodann, wenn dirs gefällt, christlich meinen eist aufgeben, auch im Himmel zu den Frommen und Uten wahren Christen kommen. ů . Ehre, Glücke, Kunst und Ruhm laß ich dieser Welt ahinten, aber nur mein Christentum werde ich dort wiederfinden, wo mit schönen Ehrenkronen Gott will pwahren Christen lohnen. ö Heinr. Jon. Wehrenberg g. 1651 7 11½½ ————— 368 Lieder vom christlichen Leben und Wandel Mel.: Wachet auf, ruft uns die Stimme. Philipp Rikolai m0g. 2 ö 4 362. EE 4——— — Rü⸗stet euch, ihr Chri⸗sten⸗leu wapp⸗net euch mit Got⸗ tes — + I—— 3—.——=— ——— + 1 + 1—— —— Die Fein⸗de s 1chen euch zur Beu⸗te, ja Sg⸗un ch an je ⸗dem Or⸗te, da⸗mit ihr — H ——. ——*—. 1— 2 selbst hat eur be⸗gehrt: Ist euch der Seind zu schnellhus zes het und blei⸗bet un⸗ver⸗sehrt. ö.— —..— ö ‚I— ——— h⸗ de ist Im⸗ma⸗ nu ⸗el. Ho⸗ si⸗ an⸗ na! Der Star⸗he fal 2 Kämpfe 1² 7* ——.—.——— ö ö—ottes Reich; ů—tß75————— natt noch w. durch die⸗sen Held, und wir be⸗ hal-ten mit das Neh.3. Ringe, dich von der 2. Reinigt euch von euren Lüsten, besieget sie, die Stich. seid Christen, und stehet in des Herren Kraft!l Stärsh J. Nimm en euch in Jesu Namen, daß ihr nicht strauchelt wie U gittern wah⸗ Lahmen. Wo ist des Glaubens Eigenschaft? Wer hienläglich in Ge ermüden will, der schaue auf das Ziel, da ist Freudez. Halt ja Wohlan, so seid zum Kampf bereit, so krönet euch has recht be Ewigheit. Hast. 3. Streitet recht die wenig Jahre, eh ihr kommt auf u 6. Laß dei Totenbahre; kurz, kurz ist unser Lebenslauf. Wenn Goh Eitelkeit, ble wird die Toten wecken, und Christus wird die Welt en und Sicherhe schrechen, so stehen wir mit Freuden auf, Gott Lob ußf7. Wahre sind versöhnt! Daß uns die Welt noch höhnt, währt nith. hrer Hut, w lange, und Gottes Sohn hat längstens schon uns beige nichts zu gu legt die Ehrenhron. 8 Denkt! 4. Jesu, stärke deine Kinder und mach aus deneh Ssei, bringt d überwinder, die du erkauft mit deinem Blut. Schasse V herbei, d Wandel „ ja Sg⸗n 2 da mit ihr der Star⸗he full — — n mit das Jeh. ieget sie, die i Kraft! Stärtchl rauchelt wie de haft? Wer hit „da ist Freude krönet euch di r kommt auf lauf. Wenn Gah ird die Welt en —— eind zu schnel hul zes bet und bes hehrt, daß dein Geist sich recht ent⸗ Lieder vom christlichen Lebben und Wandel 369 Philipp Mikolai um Iuns neues Leben, daß wir uns stets zu dir erheben, wenn ius entfallen will der Mut. Gieß aus auf uns den Geist, lodurch die Liebe fleußt in die Herzen, so halten wir etren an dir im Tod und Leben für und für. ö Wilh. Erasmus Arends g. 1677 1 1721. Brüdergemeinde, um 1740. ö Eigene Melodie. · 963.—— 5 Rin⸗ge recht, wenn Got⸗tes Gna⸗de dich mim —— —. — 1— 1 L—.— + + + DI— ——— —— 2 ö——— 5 e —— 1 la⸗ de von der Last. die ihn be ⸗schwert. 2. Kämpfe bis aufs Blut und Leben, dring hinein in Gottes Reich; will der Satan widerstreben, werde weder natt noch weich! 3. Ringe, daß dein Eifer glühe, und die erste Liebe dich von der ganzen Welt abziehe; halbe Liebe hält nicht Stich. 4. Nimm mit Furcht ja deiner Seele, deines Heils mit gittern wahr; hier in dieser Leibeshöhle schwebst du äglich in Gefahr. ö 5. Halt ja deine Krone feste, halte männlich, was du hast; recht beharren ist das beste, Rüchfall ist ein böser Gast. 4—5— 6. Laß dein Auge ja nicht gaffen nach der schnöden Eitelkeit, bleibe Tag und Nacht in Waffen, fliehe Träg⸗ „ Gott Lob, un hnt, währt nich schon uns beiht; lach aus deneh Blut. Schaffe M und Sicherheit!l 7. Wahre Treu liebt Christi Wege, steht beherzt auf hrer Hut, weiß von keiner Wollustpflege, hält sich selber nichts zu gut. ö 6. Denht bei jedem Augenblicke, obs vielleicht der letzte bringt die Lampen ins Geschicke, holt stets neues Ol erbei, 2⁴ stille Zoar“) ein, eile, daß du mögst vollenden, mache di verborgnen Bann, such in Gott geheim zu leben, daß dith E— 120 1.——„53.— +U— 48—.—+ 2 +—— 370 Lieder vom christlichen Leben und Wandel ö 9. Liegt nicht alle Welt im Bösen? Steht nicht Soden in der Glut? Seele, wer soll dich erlösen? Eilen— 1100 gut. 10. Eile, wo du dich erretten und nicht mit verderhen willt, mach dich los von allen Ketten, fleuch wie ang jagtes Wild! ö ö 11. Lauf der Welt doch aus den Händen, dring 1 V von allem rein! ö 12. Laß dir nichts am Herzen hleben, fleuch vor den nichts beflecken kann. 13. Eile, zähle Tag und Stunden, bis dein Bräutpan kommt und winkt und, wenn du nun überwunden dich zum Schauen Gottes bringt. 2. Ach Gott, —.— Lieder laß mich wir den neine Stärk 3. Ach Gott gunde, ach H Henn mich V heiche nicht» 4. Ach Gott die Werke m um, was dir 5. Ach Gott hilf mir, o L und selig sche 14. Eile, lauf ihm doch entgegen, sprich: Mein Lich ich bin bereit nun mein Hüttlein abzulegen, mich dürt Joh. Jos. Winckler g. 1670 172. nach der Ewigheit. Mel.: O Gott, du frommer Gott. E 4 +* 4 364.—— Ach Gott, ver ⸗ laß mich nicht, gib ach füh ⸗ re mich, dein Kind. dah 1———2——— EES SSEEE mir die Gna⸗den ⸗ hän⸗. ů ich den Lauf voll⸗ en⸗ de Braunschweig⸗Lüneburz 1046. zu mei⸗ner Se⸗HH sot und Tod Got⸗tes He auf den He —.—...— 4—.— ö 2ar I— keit, sei du mein Le⸗bens ⸗älicht, menn Stab, mein Hort, mein Schutz. ach Gott, ver⸗lab mich nichl 1. Mose 19, 22. 2. ö ö Meiester. wir eht nicht Sodn en? Eilen, ein nden, drin i nden, mache 0 fleuch vor den leben, daß dit dein Bräutgan berwunden, dih und selig scheid 9 37¹ Lieder vom christlichen Leben und Wandel 2. Ach Gott, verlaß mich nicht, regiere du mein Wallen,‚ ih laß mich nimmermehr in Sünd und Schande fallen; mir den guten Geist, gib Glaubenszuversicht, sei (heine Stärk und Kraft, ach Gott, verlaß mich nicht! 3. Ach Gott, verlaß mich nicht, ich ruf aus Herzens⸗ grunde, ach Höchster, stärke mich in jeder bösen Stunde! genn mich Versuchung plagt und meine Seel anficht, so heiche nicht von mir, ach Gott, verlaß mich nicht! 4. Ach Gott, verlaß mich nicht, ach laß dich doch be⸗ pegen, ach Vater, kröne doch mit reichem. Himmelssegen die Werke meines Amts, die Werhe meiner Pflicht, zu Uun, was dir gefällt, ach Gott, verlaß mich nicht! 5h. Ach Gott, verlaß mich nicht, ich bleibe dir ergeben; hilf mir, o großer Gott, recht glauben, christlich leben en ab, zu sehn dein Angesicht, hilf mir in ach Gott, verlaß mich nicht! ö ich: Mein Lihl egen, mich dürt er g. 1670 4 1779 weig⸗Lüneburg 1b. nicht, b nKind. dah — got und Tod, Salomo Franck g. 1659 4 1725. Brüdergemeinde, um 1740. 2——— U———— ——— derz und Herz ver⸗eint zu⸗sarn⸗men, sucht in Cas⸗set eu⸗ re Lie-bes⸗flam⸗men lo⸗ dern 6˙ O du Liebe meiner Liebe. 065. — 12——— I. 4 I—— + 1 I ..— + Er—„ II— IISS 2 Hot⸗tes Her⸗zen Ruhl Y ö ö nei⸗ ner Se⸗I auf den Hei⸗land zul Er das Haupt. wir sei ⸗ ne —.— DiD.i..itiíiqi‚iDq‚‚iD‚eee— 2 IIII..——————————— ..— Gie⸗ der. er das Licht. und wir der Schein. er der licht, mein ö —— H— M. SDSD‚D‚I‚ ‚E‚E‚E‚E‚‚‚‚‚.IEI.I ‚I.I.IEI‚I‚IA‚I‚.‚...E. ——.—*—— laß mich nihll Meiester. wir die Brü⸗der: er ist un⸗-ser, wir sind sein. 2. Kommt, ach kommt, ihr Gnadenkinder, und erneuert euren Bund, schwöret unsrem überwinder Lieb und Treu von Herzensgrund! Und wenn eurer Liebeskette Festig⸗ 4* 2* * — 7. Liebe, hast du 372 Lieder vom christlichen Leben und Wandel keit und Stärke fehlt, o so flehet um die Wette, bis Jesus wieder stählt. Wie 3. Legt es unter euch, ihr Glieder, auf so treues Le⸗ ben an, daß ein jeder für die Brüder auch das OWden lassen kann. So hat uns der Herr geliebet, so vergoß er dort sein Blut; denkt doch, wie ihr ihn betrübet, wem ihr selbst euch Eintrag tut. 4. Halleluja! welche Höhen, welche Tiefen reichen Gnad, daß wir dem ins Herze sehen, der uns so geliebet hat, daß der Vater aller Geister, der der Wunder M. grund ist, daß du, unsichtbarer Meister, uns so fühlbar nahe bist. ö 5. Ach du holder Freund, vereine deine dir geweihtl Schar, daß sie sich so herzlich meine, wies dein letzin Wille war; ja verbinde in der Wahrheit, die du selhz im Wesen bist, alles, was von deiner Klarheit in der d exleuchtet ist. 6. So wird dein Gebet erfüllet, daß der Vater alle dil welche du in dich verhüllet, auch in seine Liebe zieh, und daß, wie du eins mit ihnen, also sie auch eines sein, sih in wahrer Liebe dienen und einander gern erfreun. 1ageboten, daß man Liebe übensol o so mache doch die toten, trägen Geister lebensvoll, zünde an die Liebesflamme, daß ein jeder sehen kann: wir, als die von Einem Stamme, stehen auch für Einen Mann 8. Laß uns so vereinigt werden, wie du mit dem Vatlen bist, bis schon hier auf dieser Erden kein getrenntes Glied mehr ist, und allein von deinem Brennen nehme unser Licht den Schein; also wird die Welt erkennen, daß wil deine Jünger sein. ö 1778. Nach N. L. v. Zinzendorf g. 1700 0h, von Chr. Gregor g. 1723* 1801. 366. Mel.: Ringe rocht, wenn Gottes Gnade.(Siehe Nr. J00) Hellige Einfalt, Gnadenwunder, tiefste Weisheit, größte Kraft, schönste Zierde, Liebeszunder, Werk, das Goll alleine schafft! ö 2. Alle Freiheit geht in Banden, aller Reichtum ist nut Wind, alle Schönheit wird zu Schanden, wenn wir ohne Einfalt sind. g. Wenn wi ial aber we besicht. ö 54 Einsalt i chaft, die auf enem gafft. In Einfalt d eht; Einf alt Ragnet. . Einfalt Gottesblut; 1 von diesem E 7. Wer nun seiner Hüll, gann, was I 8. Wer nu; seinem Licht, mag alles an 9. Wer ihn vergißt, wer sröhlich ist; I0. Wer a indt: der is denkind. 367. Deu Erbe schaft e sich zu des sich nicht be Beistand an 2. Du haf dämpft, ihr verheert un getilgt, die deinen Füß 3. Doch u viel Macht ö Streit bei eeee d Wandel ie Wette, bis so treues Ae. auch das Leben et, so vergoß en betrübet, wem Tiefen reicher c uns so gelieben er Wunder Ah⸗ uns so fühlbar ne dir geweihl Dies dein letzten it, die du selbs rheit in der I r Vater alle disz Liebe zieh, und H eines sein, sih ern erfreun. Liebe übensoll lebensvoll, zünde n hann: wir, als ir Einen Mann. u mit dem Vater getrenntes Glieb“ en nehme unser kennen, daß wil g. 1700 11700 e.(Siehe Nr. 369) Weisheit, gröss Werh, das Gott Reichtum ist nut ö Lieder vom christlichen Leben und Wandel g. Wenn wir in der Einfalt stehen, ist es in der Seele icht; aber wenn wir doppelt sehen, so vergeht uns das Gesicht. Cinsalt ist ein Kind der Gnade, ein hluge Ritter⸗ shaft, die auf ihrem schmalen Pfade nicht nach dem und enem gafft. . Cusan denkt nur auf das Eine, in dem alles andre seht; Einfalt hängt sich ganz alleine an den ewigen Nagnet. % Enfalt quillt aus Jesu Wunden mit dem teuren Gottesblut; wer sie da nicht hat gefunden, der ist sern von diesem Gut. 7. Wer nur hat, was Jesus gibet, wer nur lebt aus ainer Füll, wer nur will, was ihm beliebet, wer nur sann, was Jesus will; 6. Wer nur geht auf seinem Pfade, wer nur sieht bei seinem Licht, wer nur stets verlangt nach Gnade und nag alles andre nicht;. t 9. Wer ihn so mit Inbrunst liebet, daß er seiner selbst vergißt, wer sich nur um ihn betrübet und in ihm nur röͤhlich ist; I90. Wer allein auf Jesum trauet, wer in Jesu alles jindt: der ist auf den Fels erbauet und ein seligs Gna⸗ — denkind. A. G. Spangenberg g. 1704 4 1792. Str. 4 von N. L. v. Zinzendorf. 367. Eigene Melodie. Dein Erbe, Herr, das du erkauft, mit dem du Freund⸗ schaft aufgerichtet, das, als es ward auf dich getauft, sich zu des Satans Haß verpflichtet, sieht, wie es selbst sich nicht beschirmen hann, und rufet dich um Sieg und Beistand an.. 2. Du hast der Schlange Kopf zerstört, ihr Gift ge⸗ dämpft, ihr Reich bezwungen; es hat dein Tod den Tod verheert und ihn in frohem Sieg verschlungen, die Schuld getilgt, die freche Welt besiegt, daß nun der Feind zu deinen Füßen liegt. 3. Doch weil hier noch die Probezeit, hast du ihm so wenn wir ohne EEeee viel Macht gelassen, daß er uns hann durch Kampf und Streit bei unserm Fleisch und Blute fassen. Es stimmt 374 Lieder vom christlichen Leben und Wandel die Welt, als die ihm folgt, mit ein; hier ist es not, aus seiner Hut zu sein. 4. Mit so viel Feinden finden wir, o Herr, uns übernl umgeben. Der eine reizt und schmeichelt hier, dort dro ein andrer unserm Leben, ja allesamt sind sie darauf be dacht, daß unser Geist werd um sein Heil gebracht. 5. Wer ist hier tüchtig zu bestehn und über Lust umn. Furcht zu siegen? Soll es durch unsre Kraft geschehn. so werden wir bald unterliegen. Die Feinde sind zu lift Plaß. und groß, wir aber stehn von Macht und Weishel oß. ö 6. Doch was uns fehlt, das finden wir, erwürgl Lamm, in deinen Schätzen; dein Beistand ist uns gu dafür, daß uns hein Satan kann verletzen; du ziehel uns mit Kraft und Weisheit an, daß unser Geist wel überwinden kann. ö 7. Gib nur, daß wir nicht träge sein noch selbst di Waffen niederlegen; flöß uns die Kraft des Glaubens ein damit wir mutig streiten mögen; bewahre uns vor weichtn Zärtlichkeit, wenn Fleisch und Blut sich vor dem Kreum. scheut. 8. So wollen wir, wenn nach dem Streit die frahe Siegeslieder klingen, in jener stillen Ewigkeit, o Heiland. deinen Ruhm besingen, wenn du den Tod, den letzten“ Feind, besiegt, und alles nun zu deinen Füßen liegt. Nach Gottfr. Arnold g. 1666 4 1½½11 v. Joh. Jak. Rambach g. 1693 17ʃʃ, Mel.: Herr Jesu Christ, meins Lebens Licht. Leipzig 1u. 1 22—— + V. x— X— E AAME. 368.———— Hier bin ich. Herr, du ru⸗ fest mir, LI—* 1 1—4— ö 2 E* 2—.—. 12. K8—2 U— 1 2..2 + 22— 1——— 2 14 +— 2 + du zie⸗hest mich, ich fol ⸗ge dir. Du for⸗derst von mn — + EIU — — 1 22. Hers und Sinn, mein Schöp⸗fer, nimm, ach nimm es hinl * 2 1+2 + 1 E— Herr, laß n Lieder 2. Ich hab sih komme spe nich armen g. Ich wag Iflicht, ich Ke ach wie wanlk 4. Es geht Sturm, ich sin so wird das . Du riefe Iu Hülfe mir trage mich ar 6. Flößt di Iärker sein, zlut und Gl. Eigene 2 0.K fromm sein 2. Gib m hen, wenn lenken. Ach und führeer 3. Gib m führen, laß gmehr mit 0 I U noch selbst de es Glaubens eij, e uns vor weichen vor dem Kreuy Streit die frohen igkeit, o Heiland Tod, den letzten Füßen liegt. d g. 1666 Ul ich g. 1693 1730 Leipzig 1220. ⸗ fest mir, 2 r-derst von m PEER Herr, laß mich nimmermehr auf böses Beispiel sehn, viel⸗ ich be⸗gehr zu Lieder vom christlichen Leben und Wandel 375 2. Ich hab oft deinen Wink verschmäht, es ist mir leid, sih komme spät; doch ist mir lieb, daß deine Güt noch auf Inich armen Sünder sieht. ö 3. Ich wag es aber länger nicht, zu unterlassen meine gflicht ich komme, Herr, voll Reu und Buß; ach aber, ach wie wankt mein Fuß! 4. Es geht mir, wie es Petro ging: dort kommt ein 0 Cturm, ich sink, ich sink. Ach reiche mir die starke Hand, so wird das Sinken abgewandt. Hig5 Du riefest mich, nun ruf ich dir. Mein Heiland, komm u Hülfe mir! Mein matter Fuß kann nirgend fort, ach kage mich an Stell und Ort! 6. Flößt du mir Matten Kräfte ein, so werd ich künftig tärker sein, so folg ich dir, mein Herr und Gott, durch Iut und Glut, durch Not und Tod. Joh. Jak. Rambach g. 1693 4 1735. Eigene Melodie. ö Meiningen 1693. 9— x—. 2— 2 2— 24 60— 2———.——... 3* 2. + Gib mir ein Reich mes Herz. du eich⸗-tum sein. den Das soll mein ꝑSPSPSP‚S‚S‚SPSIsItItItItĩtD‚iRD˖eean . Ge⸗ber al⸗ ler Ga⸗ bem das ist mein höch⸗ster ha⸗ ben, — Ruhm. schön ⸗ ste Pracht, denn mein Schmuck und DIIIIeee 3———.———— stomm sein wird bei Gott und En⸗geln hoch ge⸗acht. 2. Gib mir ein sfrommes Herz in allem meinem Den⸗ en, wenn sich mein eitler Sinn auch will zum Bösen lenken. Ach schrecke mich doch ab von der Gottlosen Weg und führe mich, o Gott, den rechten Himmelssteg! 3. Gib mir ein frommes Herz, das sich nicht läßt ver⸗ führen, laß deinen guten Geist dasselbe kräftig rühren! nimm es hinl 7 ö Imehr mit aller Treu in Christi Stapfen gehn! 22T . 10 14%4 17. 0 — e— ge hen; du wirst mein Beistand sein, wenn Unglüchswn l 376 Lieder vom christlichen Leben und. 5. Gib mir ein Hdene 05 13, wenn ich die Welt trachte ba ich die Eitelkeit und Sündenlust vera—. Es muß die schnöde Welt mit ihrer Lust vergehn, us 4— 0 aber bleibt der Himmel offen stehn.—— 6. Gib mir ein frommes Herz, daß ich fromm sei W bleibe und nur, was dir gefällt, in meinem Leben treil Heut fromm sein, morgen bös, und so in Wankelmi 970 Guts, bald Böses tun, stürzt in die Höllenglut. Gib mir ein rommes Herz, daß ich nicht von iche und nicht der schnöden Welt in ihren Süih Hen, meim gleiche. Ich will von ihrem Tun mich sondern Hän ab und in der Gottesfurcht beharren bis ins Grab. 8. Gib mir ein frommes Herz, so wird mirs auch m ki⸗ te mich! Bit 2. Was KA. weiß mir ga einen Ding willst dich m zu allem nehr udenn in uhen, dann 3. Du gäne nuß ewig fe kiten, dein A wehen. Den Frommen ist ja Gnad und Hülfe Zugesas u wenn die verdiente Straf der Bösen Rotte plagt. 9. Gib mir ein frommes Herz, so kann ich selig steihl und als ein Gotteshind das Himmelreich ererben. Himmel wird ja einst die Frömmigheit gehrönt, die der Erden nur von Bösen wird verhöhnt. ö 10. Gib mir ein frommes Herz! Wenn du mir II wirst geben, so will ich dankbar sein in meinem gam⸗ 592 aur recht Leben, so wird mein Herz und Sinn sich lenken Dn dstets au wärts. Drum, bitt ich noch einmal: Gib mir ein fromm uude Treu. Herz! Joh. Friedr. Starck g. 1680 ö 4. O daß i 4633 Melodie.—— Heinrich 55695.—— Güt un HH1N 2e dich lieb und 370. de ee, e re S. wal lten, stets hers, 0 10 gee bem Latte Ane dir bin 9 ein⸗mal ü⸗ ber⸗ge⸗ben* ust ist woh ö 0 2— umer solge Etent⸗ er Hirt Im⸗ ma⸗ nu ⸗el, Ich will mich ni ö dir ge⸗ hö⸗ ret mei⸗ne Seel. 5 nichts mehr 1+— 144117 nd Wandel Lieder vom christlichen Leben und Wandel 37 10 37— ch viel Böses hin! 2 ö———— 2. DSSISSIIIIIII.. caft, das 7— 5 sagt, +— sd⸗ber füh⸗ ren, der Va ⸗ ter soll das Kind re⸗ ich die Wolt 4—+ ö ö ö.— lch Dlie Welt I——— 2— +* udenlust verach Zust vergehn, à stehn. ö e⸗ren: i 2. Was kann dein schwaches Kind vollbringen? Ich weiß mir gar in keinem Rat; drum sei in groß und kleinen Dingen mir immer selber Rat und Tat. Du willst dich meiner gar nicht schämen, ich kann dich ja u allem in alle Wachen⸗ Den selber alles sein; so sollst je In denn in allen Sachen den Anfang und das Ende eich ererben nachen, dann stellt sich lauter Segen ein. gekrönt, die 3. Du gängelst mich, ich kann nicht gleiten; dein Wort hhnt. nuß ewig feste stehn; du sprichst, dein Auge soll mich zenn du mj kiten, dein Angesicht soll vor mir gehn, ja deine Güt und n meinem 0 ein Erbarmen soll mich umfangen und umarmen. O daß 9 lenken Hinmn ich nur recht kindlich sei, bei allem gläubig zu dir flehe mir ein srom und stets auf deinen Wink nur sehe, so spür ich täglich eue Treu. arck. 168 daß ich auch im Kleinsten merke auf deine Weis⸗ 2— so geh nun mit emir aus und ein und — I——— ch fromm sei l.——— ̃ID‚D‚IDSD‚D‚DiD‚Di‚‚iiDi‚ieDee= nem Leben treih! e Höllengiut= ich nicht von— 23 d ie sondern gänzh is ins Grab. in Unglückswih d Spllgtt o in Wantehn li⸗te mich nach al⸗len Trit⸗ten! Ich geh, ach hör, o —— D ‚...‚...‚.! n ihren Sind Har, mein Bit⸗ten. für mich nicht ei⸗nen Schritt al⸗lein. d mirs auch mh otte plagt. Christoph Meyer y E SSS o Le⸗ben. ber⸗ge⸗ben, dich lieb und lob und ruhig sei und deine Weisheit lasse walten, stets Ordnung, Maß und Ziel zu halten; sonst lauf ich vor, da lauf ich an. Drum mach im Besten mich gelassen; nichts ohne dich mir anzumaßen; was du nur kust, ist wohlgetan. 5. Ach mach einmal mich treu und stille, daß ich dir —inmer folgen kann; nur dein, nur dein vollkommner vill mich nichtnhWille sei mir hier Schranke, Lauf und Bahn! Laß mich nichts mehr für mich verlangen, ja laß mir nichts am 4 1IITTTTEA heit, Güt und Treu, damit ich mich im Glauben stärke, 378 Lieder vom christlichen Leben und Wandel Lieder n I mußt dur Ahllentcharen ein Schild ur Herzen hangen als deines großen Namens Ruhm. 53 sein allein mein Ziel auf Erden; ach laß mirs nie Ull rücket werden, denn ich bin ja dein Eigentum. . Toi und wirke doch die heißen Triebe der wahren Oanb aute laß mich n lieb in mir, durchdringe dadurch Herz und Sinnen 0 ich hinfort mein ganz Beginnen in diener Lieb und 0 11 nur spür. uein Heil! 7. Ich sehne mich, nur dir zu leben, der du mein 3l4 Immanu und Bräutgam bist. Was dir sich nicht will ganz ann und Seel; mei und was nicht deines Willens ist, das strafe bald in l das ich e⸗ Gewissen, laß Blut und Wasser auf mich fließen ml M deinen tilge, was nicht lauter heißt. Laß nur dein Lob zur AuShanden Rdir mir werden und dann das Heil der armen Herden, n eln Schaf 1 einer reinen Lieb im Geist! an Hirt. 8. So lob und lieb ich in der Stille und ruh als Kindil. Dein Ge. deinem Schoß. Das Schäflein trinkt aus deiner Fülle, alle Dinge 1 Braut steht aller Sorgen bloß; sie sorget nur allein unser—— allen, dir, ihrem Bräutgam, zu gefallen, sie schmückt i Hand 59 V hält sich dir bereit. Ach zeuch mich, zeuch mich weit wu ziegel, die I hinnen; was du nicht bist, laß ganz zerrinnen, o reims der auf a de Glanz der Ewigkeit! lßet, und de Karl Heinr. v. Bogatzty g. 1690 6. Ist Gort ünd und H 371. Mel.: Es ist noch eine Ruh vorhanden. Siehe Nr. IUnt dich nie ZBhewahre mich, o Freund der Seele, durch deine Mah verzage nur zur Seligkeit; hier gibts noch mördervolle Höhlal dermögen in von außen Furcht, von innen Streit, viel tausend Mäng du gute Ritte und Gebrechen, die Mut und Glauben können schwächh Auf jen. Gewiß ich würde noch gefällt bei so viel Schlingen, deiner Seligl und Strichen, damit der Feind sucht zu berücken, wash der täglich di mich nicht Gottes Macht erhält. 4 aden und 2. Der Schutz steht nicht in meinen Händen noch in iligkeit ve Kreaturen Macht, zu dir, zu dir will ich mich wendel] höchster Ehr dein Aug und Herz hat auf mich acht. Wie du mir nhvoll Fried ur 5 das Heil erworben, da du für mich am Kreuz gestorbeh IN* 102 uind Wandel mens Ruhm: u, mußt wie er die L ch weisen, wie d übare deine Rh räg der Liniunt ner Lieb und LW — mein Heil! will ganz ergah mich fließen m dein Lob un Shaden wi men Herden, mn o in deiner mein Hirt. id ruh als Kind! get nur allein H ,sie schmücht u uch mich weit vu rrinnen, o reinel töty g. 1690 N den. Siehe Nr. N ů durch deine Mi irdervolle Höhlng Khnnen scnn ö önnen schwächeh el Schlingen, M u berücken, wen änden noch in ich mich wendeh Wie du mir n Kreuz gestorbeß. * 2 2 1117 3. Mein Va lbereit ach s deiner Füllz alle Dinge sch alen st unser mit d and und Si megel, die We der auf die Dürren fließet, den Traurigen das Leid ver⸗ sßet, und der die Schwachen unterstützt. ö 6. Ist Gortes Macht da zum Bewahren, so lach der ünd und Hölle Macht! Du wirst zu deinem Heil er⸗ shren, wenn alles stürmet, blitzt und kracht, wie Gottes Vort dich nicht betrüget, wie seine Hand gewaltig sieget; neigner Kraft! Wirst du mit deinem Un⸗ verzage nur a Gottes Macht dich gläubig legen, so übst ermögen in rgute Ritterschaft. Lieder vom christlichen Leben und Wandel 379 du wahrlich auch allein vor aller Macht der laß mirs nie uu söllenscharen mich zu der Seligkeit bewahren und mir Eigentum, ein Schild und Sonne sein. ö ter, du hast mir das Erbe von Ewigkeit ja orge, daß ich nicht verderbe durch schnöde räg⸗ und 932 Lit 8 Mack dsich Glauben beigeleget. Ustenn Feindes List und Macht sich reget, mir das ge⸗ und Ei.Wnhte gute Teil aus Herz und Händen sucht zu bringen, lolaß mich wachen, beten, ringen, ja wache selber für 4 Smmanuel, in deine Hände ergeb ich mich mit Leib und Seel; mein eil, das ich erwähl; du bist imstand, mich zu erhalten und Macht zu walten, daß Feindes Macht zu rd. Er muß trotz allem Grimm und Hassen den Schaf dir in den Händen lassen; du, du, Jehova, bist As und O, Anfang und Ende, du bist mein 3. Dein Geist, der ewig bei uns bleibet, dein Geist, der afft, dein Geist, der uns belebt und treibet, der Salbungskraft. Er ist der Mahlschatz, egel, ein starker Beistand, Schloß und hr und Mauer, so uns schützt, ein Quell, . Auf jenes Kleinod mußt du schauen, das Kleinod deiner Seligkeit, und hör nicht auf, ihm zu vertrauen, er täglich dir die Hände beut; du wirst wahrhaftig über⸗ winden und endlich alles, alles finden, Gerechtigkeit und heiligkeit verklärt bei Gott und Engeln wohnen, in höchster Ehr mit Christo thronen, voll Lob, voll Licht, voll Fried und Freud. J. Ludw. Konr. Allendorf g. 1693 7 1773. Lieder vom christlichen Leben und Wandel Lieder Sott will ich nicht lassen. Erlud inzuhl Kommt, luch auch woh . Kommt, Kommt. Kin ⸗der, laßt uns ge⸗ hen, za umer ab; eir 20 es ist ge⸗ fähr⸗ lich ste⸗ hen h leisch ins Gr treuer, . 8—— Gut 0.——————.——. 90 geogen ö ö E———. Es wird A⸗bend kommt her⸗ bei: lwenig aus! Es *** 2 4* henig aus! 6 die ⸗ser Wu ⸗ste ⸗neiz) n itän tet eu'⸗inur nach Hau 15— sallen Fromm. EIE E ie wohl wir H 256 9. Drauf w. I Mut, zur E⸗ wig ⸗ keit zu wan ⸗dern, uh vert, und gr! cwert. Welt, Liten hin in —— 10. O Freu ei ⸗- ner Kraft zur an-dern: es ist das En-de guo ewigbleiber ieuen uns i wir ewig schr — —— —— ö 1—— 0 X 2. Es soll uns nicht gereuen der schmale Pilgerpfada kennen ja den Treuen, der uns gerufen hat; Kommt, sh ö und trauet dem, ein jeder sein Gesichte mit ganzer M dung richte fest nach Jerusalem! ö 3. Kommt, Kinder, laßt uns gehen, der Vater gah 11. mit. Er selbst will bei uns stehen in jedem sauren A ö er will uns machen Mut mit süßen Sonnenblichen i 37³ locken und erquicken, ach ja, wir habens gut.—* 4. Ein jeder munter eile, wir sind vom Ziel noch s⸗ ö ö Schaut auf die Feuersäule,“) die Gegenwart des Hens Das Aug nur eingehehrt, da uns die Liebe winket A den, der solgt und sinket, den wahren Ausgang lehrt⸗ 5. Kommt, Kinder, laßt uns wandern, wir gehen Ha an Hand, eins freut sich am andern in diesem wih Land. Kommt, laßt uns kindlich sein, uns auf dem nicht streiten;“) die Engel uns begleiten als unsre A derlein. 6. Sollt wo ein Schwacher fallen, so greif der Stäl Jels, mein ö zu, man trag, man helfe allen, man pflanze Lieb 9. ) 2. Mose 13, 21. ⸗) 1. Mose 45, 24. — EEE 141 Lieder vom christlichen Leben und Wandel Kommt, bindet fester an, ein jeder sei der Kleinste, loch auch wohl gern der Reinste, auf unsrer Liebesbahn! —Kommt, laßt uns munter wandern, der Weg kürzt ge ⸗ hen, de lumer ab; ein Tag der folgt dem andern, bald fällt das ste„ hen ileisch ins Grab; nur noch ein wenig Mut, nur noch ein enig treuer, von allen Dingen freier, gewandt zum Rewgen Gut! ‚ Es wird nicht lang mehr währen, halt't noch ein . lvenig aus! Es wird nicht lang mehr währen, so kommen är het eu ⸗unir nach Haus; da wird man ewig ruhn, wenn wir mit Aullen Frommen daheim zum Vater khommen; wie wohl, uie wohl wirds tun! ö — 9. Drauf wollen wirs denn wagen, es ist wohl Wagens wan ⸗ dern, ilwert, und gründlich dem absagen, was aufhält und be⸗ hwert. Welt, du bist uns zu klein, wir gehn dmen Jesu —iten hin in die Ewigkeiten, es soll nur Jesus sein. J. O Freund, den wir erlesen, o allvergnügend Gut, as En⸗de gu o ewigbleibend Wesen, wie reizest du den Mut! Wir ieuen uns in dir, du unsre Wonn und Leben, worin ale Pilgerpfadit mir ewig schweben, du unsre ganze Zier! hat; Kommt, ii 93 10. Terftecgen 3. 1697 1789 e mit ganzer M Gerh. Tersteegen g. 1697 11769. Erjutt Nuh! „ der Vater RN Mel.: Du Lebensbrot, Herr Jesu Christ. ö Salle 1704. edem sauren A 6——. Sonnenblichen H———— ns gut. 4 573.—.—1————— om Ziel noch sen Gott, dei⸗ ne Gü⸗te reicht so weit, so enwart des Hem du krönst uns mit Barm⸗her ⸗ zig⸗keit und Liebe winket A ne e ESEE n, wir gehen HE———3— in diesem wilh +* Wol⸗ 2 uns auf dem Is wit die Wol⸗ken ge⸗ hen: Herr. m .. i⸗ ne Burg, mein ten als unfre IHeilt uns bei ⸗ zu ⸗stes hen. 5 greif der Stäth—.—..—.——— pflanze Lieb I———— els, mein Hort, ver ⸗ nimm mein Flehn, merk IIIE + — — 1 4 V auf mein Wort. denn ich will vor dir be ⸗en. 2. Ich bitte nicht um überfluß und Schätze dieser Erden laß mir, so viel ich haben muß, nach deiner Gnade w den; gib mir nur Weisheit und Verstand, dich Gott, um den, den du gesandt, und mich selbst zu erkennen. 3. Ich bitte nicht um Ehr und Ruhm, so sehr sie M 382 Lieder vom christlichen Leben und Wandel Lieder un lassen? lih dies mehr 4. Du scher meinen Tage grüdern trar und den ni 5. Was ich auch von die ichs ihm erw und Gott in schen rühren, des guten Namens Eigentum laß mich ny⸗ nicht verlieren! Mein wahrer Ruhm sei meine Pflichs der Ruhm vor deinem Angesicht und frommer Freunh Liebe. ů 4. So bitt ich dich, Herr Zebaoth, auch nicht um langg Leben. Im Glüche Demut, Mut in Not, das wollest h. mir geben. In deiner Hand steht meine Zeit; laß du mül nur Barmherzigkeit vor dir im Tode finden! Chr. F. Gellert g. 1715. Mel.: Machs mit mir, Gott, nach deiner Güt. DEEM 1 37⁴.H So je⸗mand spricht, ich. lie⸗ be Gott, un. der treibt mit Got⸗tes Wahrheit Spolt 4 Johann Hermann Schein 1 6. Ein unb der nicht ba flehen. Drum das dich dur Mel.: B .ö. E= — de⸗ mut 1 gro⸗ es 8 1 + N + —.—.—.—. nn ur. E.—I..— + I 1. 1——— haßt doch sei ⸗ ne Brü⸗der. 44 1 reißt sie ganz dar⸗ nie⸗der. Gott ist die Lieb Id ö — ¹— +— 9—.—... — nend und will, daß ich den Näch⸗sten lie-be gleich als mih 2. Wir haben Einen Gott und Herrn, sind Eines Leibe — Glieder, drum diene deinem Nächsten gern, denn wir si alle Brüder. Gott schuf die Welt nicht bloß für mich, mans Nächster ist sein Kind wie ich. 3. Ein Heil ist unser aller Gut. Ich sollte Bridn hassen, die Gott durch seines Sohnes Blut so hoch erkal⸗ 2. Willst geehrt, so ke gehört; sieht Erden, um g 3. Doch he beut. Das tt 5 55 55550 dir be ten. hätze dieser Eideh einer Gnade wen erkennen. so sehr sie M. nd Wandel 9 S nd, dich G 34 tene von diesen, das sieht er, mein Erlöser, an, als hätt Lieder vom christlichen Leben und Wandel 383 sen lassen? Daß Gott mich schuf und mich versühnt, hab ich dies mehr als sie verdient? 4. Du schenkst mir täglich so viel Schuld, du Herr von neinen Tagen, ich aber sollte nicht Geduld mit meinen grüdern tragen? dem nicht verzeihn, dem du vergibst, und den nicht lieben, den du liebst? 5. Was ich den Frommen hier getan, dem Kleinsten lichs ihm erwiesen. Und ich, ich sollt ein Mensch noch fein Iund Gott in Brüdern nicht erfreun? tum laß mich nu sei meine Pflich frommer Freunt ch nicht um langz ot, das wollest i finden! llert a. 1715 1 Hermann Schein 1 lie⸗be Gott, un Bahrheit Spoti un die Lieb und Zeit; laß du mul ao⸗es Feld zu baun. 6. Ein unbarmherziges Gericht wird über den ergehen, der nicht barmherzig ist, der nicht die rettet, die ihn lehen. Drum gib mir, Gott, durch deinen Geist ein Herz, das dich durch Liebe preist. Chr. F. Gellert g. 1715 4 1769. Mel.: Von Gott will ich nicht lassen. Erfurt 1572. 375.——————————— Geh hin nach Got⸗ tes Wil⸗len in lern das Ge⸗ bot er ⸗fül ⸗len, sein ................ A mut und Ver⸗iraun.] Frag nach der Ern=te 1 I + 1 * N —— —* 4—4 s.— —— 12— —— 1— 3.— nicht, du darsst den Lohn nicht mes= sen, mußt Na x 2.. V—.— I— +— .—...— r C t——— l——— gleich als mih Ireud und Lust ver⸗ges⸗ sen, mir sehn auf dei ne Pflicht. sind Eines Leih ern, denn wir sh loß für mich, meh 8ch sollte Bridal lut so hoch erbal 2. Willst du nur sein geborgen und von der Welt geehrt, so kannst du nicht besorgen, was deinem Herrn gehört; sieht jemand auf Gewinn; sucht Schätze nur auf Erden, um glücklicher zu werden, der hat den Lohn dahin. 3. Doch hast du deine Gaben dem Dienst des Herrn geweiht, so wirst du Augen haben zu sehn, was er ge⸗ beut. Das tue still und gern, du darsst nicht zaudernd EIEIIII —— 384 Lieder vom christlichen Leben und Wandel wählen, nicht rechnen und nicht zählen; er ruft, du + dem Herrn. ö 4. Nur frisch an allen Enden die Arbeit angefaßtl unverdroßnen Händen sei wirksam ohne Rast! Daz der rechte Mut. Streu aus den edlen Samen und E 12—6 ————— lein der M in Gotles Namen, so keimt und wächst es gut.„Geheiligt 2 Cet ö Joh. Friedr. Möller g. 1789 Rhalten rei. men würdi ö 376. Eigene Melodie arm, ver Es komm o nimm denn meine Hände und führe mich biz Ewigkeit,! mein selig Ende. und ewiglich! Ich mag allein! gehen, nicht einen Schritt; wo du wirst gehn und stehalbaben mancht da nimm mich mit! Ieerbrich, vor 2. In dein Erbarmen hülle mein schwaches Herz 4. Dein Wi mach es gänzlich stille in Freud und Schmerz; laß uuse im Himm zu deinen Füßen dein armes Kind: es wird die Mah Pram sein schließen und glauben blind. leisch und B! 3. Wenn ich auch gleich nichts fühle von deiner Mal du führst mich doch zum Ziele, auch durch die Nacht. 5. Gib uns nimm denn meine Hände und führe mich bis an m ucht zur L selig Ende, und ewiglich! ö Julie von Hausmann⸗g. 1825 4 ö— All unsre XX. Iieder vom Gebete Cigene Melodie Leipzig„Führ un:; ö 377 FEHE—— ‚ böse Geist *———. uns tun 0—„ ö gerüst u BVa ⸗ter un⸗ ser im Him⸗mel»reich.4 x‚ R 0h Mg Bon aller ö— ö 3. Erlös un —..—..—..—— ten Not, be „ 2 el in deine du uns al ⸗le hei⸗zest gleich Brü⸗der sein und bich ru⸗sen —— .——— +————— und willst das Be⸗ ten von uns habn. Oib. daß ni — 1441 beit angefaßti hne Rastl Da Samen und es gut. in der Mund. hilf, daß es geh von Her⸗zens⸗grund. „Geheiligt werd der Name dein, dein Wort bei uns halten rein, daß auch wir leben heiliglich, nach deinem men würdiglich. Behüt uns, Herr, vor falscher Lehr, arm, verführte Volk bekehr! führe mich biz ch mag allein Mn Ewigkeit, der heilge Geist uns wohne bei mit seinen t gehn und stehlbaben mancherlei, des Satans Zorn und groß Gewalt gwaches Herd If Hein Will gescheh, Herr Gott, zugleie r Schmerz: Laf.4. Dein Will gescheh, Herr Gott, zugleich auf Erden ö Huh im Himmelreich, gib uns Geduld in Leidenszeit, ge⸗ s wird die Misrsam sein in Lieb und Leid, wehr und steur allem leisch und Blut, das wider deinen Willen tut. Gib uns heut unser täglich Brot und was man kaucht zur Leibesnot, behüt uns, Herr, vor Unfried, ketveit, vor Seuchen und vor teurer Zeit, daß wir in nanng. 1825 htem Friede stehn, der Sorg und Geizes müßig gehn. ö All unsre Schuld vergib uns, Herr, daß sie uns nicht rübe mehr, wie wir auch unsern Schuldigern ihr Schuld Fehl vergeben gern; zu dienen mach uns all bereit echter Lieb und Einigkeit! Führ uns, Herr, in Versuchung nicht! Wenn uns er böse Geist anficht, zur linͤken und zur rechten Hand uns tun starken Widerstand, im Glauben fest und gerüst und durch des heilgen Geistes Trost! Von allem übel uns erlös, es sind die Zeit und Tage Erlös uns von dem ewgen Tod und tröst uns in der u Not, bescher uns auch ein seligs End, nimm unsre in deine Händ! Amen, das ist, es werde wahr, stärk unsern Glauben erdar, auf daß wir ja nicht zweifeln dran, was wir it gebeten habn auf dein Wort, in dem Namen dein; von deiner N jurch die Nacht. mich bis an n prechen wir das Amen fein! Martin Luther g. 1483.1546. 25 III E 9800 Lieder vom Gebete . Mel.: Wã tt nicht mi iese Zeit. ö r Gott nicht mit uns diese Ze Wittenberg iu wie du recht an⸗-zu-ru⸗fen bist. mm ö 1. 2. ö — ESISIIFIFI— 8 ————. —.—— mög ⸗ lich aus⸗zu ⸗sin ⸗W nen. kanns nicht eins be ⸗ gin nen. es⸗hal⸗hen —— 2 122 ö — 2 25— SSP geuß. wie du ver⸗ heißt, selbst ü= ber uns ah 2—— —.— 2 22—5 4 ————— 2 3— —— —* dei⸗ nen Geist der Gnad und des Ge⸗ be⸗ 10 ms vertrau du aus laute 7. Du, Ve O Va⸗ter, un ⸗ser Gott, es it W ind im Leb Hefahr wir dein Vaterh 8. Wir h empfangen, erlangen. D aufheben he⸗ 9. Dem N zu uns kom Grot, Fried, verzeih, steh dem übel! 10. Dies 6 2. Daß er bei dir uns kräftiglich mit Seufzen mög treten, so oft wir kommen, Herr, vor dich zu danken u zu beten. Laß nicht nur plappern unsern Mund, hilf, A zu dir aus Herzensgrund, o großer Gott, wir rufen. 3. Zeuch unser Herz zu dir hinauf im Beten und H Singen und tu uns auch die Lippen auf, ein Opfer A zu bringen, das dir gefalle, wenn allda das Herz ist u den Lippen nah und nicht von dir entfernet. 4. Im Geist und Wahrheit laß zu dir das Herz A immer richten, mit Andacht beten für und für, A sremdes Denkn&eund Dichten. Gib uns des Glaubens versicht, daß wir die Bitte zweifeln nicht durch Chrisis zu erhalten. 5. Hilf, daß wir keine Zeit und Maß im Beten vorschreiben, anhalten ohne Unterlaß, bei dem alli auch bleiben, was dein Will ist, was deine Ehr I unsre Wohlfahrt uns noch mehr befördert hier und eoh 6. Laß uns im Herzen und Gemüt auf. unsre Ni nicht bauen, auf deine unaussprechlich Güt laß einih EEEee Lieder vom Gebete 387 Wittenten zulszu aus lauter Gnad allein uns doch die Bitt gewähren! . Du, Vater, weißt, was uns gebricht, so lang wir nnnd im Leben; es ist dir auch verborgen nicht, in was Bott, es ist u⸗ Hefahr wir schweben. Um Beistand flehen wir dich an, ru⸗ fen bist, mim dein Vaterherze uns nicht kann verlassen, deine Kinder. 8. Wir haben ja die Freudigkeit in Jesu Christ enpfangen, der Gnadenstuhl ist da bereit, die Hülfe zu ĩ— enlangen. Drum laß hier und an allem End uns stets Des⸗hal⸗ aufheben heilge Händ, zu dir gen Himmel schreien! ö e. Dem Nam, o Gott, geheiligt werd, dein Reich laß Uzu uns kommen. dein Will geschehe auch auf Erd, gib —— brot, Fried, Nutz und Frommen, all unsre Sünden uns — verzeih, steh uns in der Versuchung bei, erlös uns von 3ber uns az dem ülbel! ö 10. Dies alles, Vater, werde wahr, du wollest es er⸗ Ufüllen. Erhör und hilf uns immerdar um Jesu Christi villen, denn dein, o Herr, ist allezeit von Ewigheit Uzu Ewigkeit das Reich, die Macht und Ehre. —4. David Denicke g. 1603 4 1680, oder Justus Gesenius t Seufzen mög bag 9. 1601 1 1673. dich zu danken us rn Mund, hilf, As Mel.: O Jesu, süßes Licht. Ahasverus Fritzsch 1679. zott, wir rufen.—9 — 84*—. im Beten und[379. E———————— auf, ein Opfer[ Wohl auf. mein Herz. zu Gott dein An⸗dacht da das Herz ist ns ů fernet. IIIII 5——— dir das HerEEEE „des Glaubens sröh⸗lich brin ⸗ge, daß dein Wunsch und Ge-bet durch + * — 1—— .. 1—.. 1 DEE I I— +◻⁴ 1 =n 42.2.———.— 2— .———.— b, dei de al le Wol-⸗ken drin- ge, weil dich Gott be⸗-ten as deine Ehr MWI. ——* „— 2—————.23 2 dert hier und uu[—— ö it auf unsre M——.—— 23 ich Güt laß einsts heibt. weil dich sein lie ⸗ ber Sohn so 2 25 IID uns vertrauen. Ob wir es gleich nicht würdig sein, wollst 388 Lieder vom Gebete — — + V—.—— + +.. 3 +.— 2.2* .—.—— + 12— — + +I 2— N 2. Dein Vater ists, der dir befohlen hat zu beten; den Bruder ists, der dich vor ihn getrost heißt treten; der werte Tröster ists, der dir die Wort gibt ein: drum mußh auch dein Gebet gewiß erhöret sein. 3. Da siehst du Gottes Herz, das dir nichts kann sagen. Sein Mund, sein teures Wort vertreibt ja alles Zagen. Was dich unmöglich deucht, kann seine Vaterhand fröhlich H noch geben, die von dir so viel Not abgewandt. 4. Komm nur, komm freudig her in Jesu Christ Namen, sprich: Lieber Vater, hilf, ich bin dein Kind. sprich Amen! Ich weiß, es wird geschehn, du wirst mich lassen nicht, du wirst, du willst, du kannst tun, was dein Wort verspricht. 380. Mel.: Werde munter, mein Gemüte.(Siehe Nr. 344.) Meun dich Unglück hat betreten, wenn du stechst 10 Angst und Not, mußt du fleißig zu Gott beten. beten hilft in Not und Tod, daß du Gottes Angesichl auch im Kreuz auf dich gericht kannst aus seinem Won erblicken und dein Herz mit Trost erquichen.— 2. Keiner wird jemals zuschanden, der sich seinem Gol. vertraut; kommt dir gleich viel Not zuhanden, hast du auf ihn wohl gebaut. Obs gleich scheint, als hört er nicht weiß er doch, was dir gebricht; deine Not mußt du ihn klagen und in keiner Not verzagen. 3. Rufen, schrein, anklopfen, beten ist der Christen best Kunst, allzeit freudig vor ihn treten findet Hülfe, Onad und Gunst. Wer Gott fest vertrauen kann, ist der allen — Joh. Olearius g. 1611 4 168,. a, — I— Herzen m beste Mann; der wird allzeit Rettung finden, kein Feind wird ihn überwinden. 4. Lerne Gottes Weise merken, die er bei den Seimn hält, er will ihren Glauben stärken, wenn sie Unglüc überfällt. Unser Gott, der lebt ja noch, f chweigt er gleich daß ich d ————————— jo hört er 36455— HGott kann freu⸗dig tre⸗ten heiß vor sei⸗ nen Gna⸗den⸗thron. Wahrheit ganze Wel 5. Laß Schutz, Tr. nicht lügen 6. Lob und Treu alle Morge agen Lob sin⸗ gen. brin⸗ gen. duꝰ Christ. si 2. Zeuch Sohn mi darob im 3. Verl mein Sin Lieder vom Gebete ö 389 so hört er doch. Schrei getrost, du mußt nicht zagen, dein —HGott kann dir nichts versagen. nichts kann ver ertreibt ja alles seine Vaterhand sewandt. in Jesu Christ. bin dein Kind — n, du wirst mih st tun, was dein us g. 1611 1 168,. (Siehe Rr. 344. »nn du stechst 10 zu Gott beten, Gottes Angesicht ms seinem Won licken.— sich seinem Gol nden, hast du auf Is hört er nicht ot mußt du ihm der Christen bese det Hülfe, Gnad nn, ist der alle. iden, kein Feind 144 5. Laß dich Gottes Wort regieren, merke, was die Gahrheit lehrt; Satan wird dich nicht verführen, der die ganze Welt verkehrt. Gottes Wahrheit ist dein Licht, dein Schutz, Trost und Zuversicht. Trau nur Gott, der hann nicht lügen, bet, du wirst gewiß obsiegen. ö 6. Lob sei Gott für seine Gnade! Seine große Güt und Treu macht, daß mir kein Feind nicht schade, sie ist alle Morgen neu. Drum will ich mein Leben lang immer agen Lob und. Dank meinem Gott in allen Dingen, froͤhlich Halleluja singen. Joh. Olearius g. 1611 7 1684. Ev. Joh. 16. 23—30. Eigene Melodie. Halle 1704. ———— 381. V. x—+— 4. 2 7 2 Dir. dir. Ze ⸗ ho⸗ va, will ich Dir will ich mei ⸗ ne Lie ⸗ der N I. +—— PE 4 I + 2 1 ——— 4 8.— f 2 1 sin⸗gen. denn wo ist doch ein 64 cher Gott wie brin⸗ gen, ach gib mir dei⸗ nes Gei⸗stes Kraft da⸗ cb⸗— SE....——. W 7 daß ich es tu im Na⸗ men Je⸗ su 2 7 4 1 I —————— Christ. so wie es dir durch ihn ge⸗ fäl ⸗lig ist. 2. Zeuch mich, o Vater, zu dem Sohne, damit dein Sohn mich wieder zieh zu dir, dein Geist in meinem Herzen wohne und meine Sinne und Verstand regier, daß ich den Frieden Gottes schmeck und fühl und dir darob im Herzen sing und spiel. ö 8 3. Verleih mir, Höchster, solche Güte, so wird gewiß mein Singen recht getan, so klingt es schön in meinem 222227777 REIEIAIFEEIEIee— 390 Lieder vom Gebete Liede, und ich bet dich im Geist' und Wahrheit an 0 hebt dein Geist mein Herz zu dir empor, daß ich dir Psalmen sing im höhern Chor. ö 4. Denn der kann mich bei dir vertreten mit Seufzern die ganz unaussprechlich sind; der lehret mich rechl gläubig beten, gibt Zeugnis meinem Geist, daß ich dein Kind und ein Miterbe Jesu Christi sei, daher ich Abba lieber Vater! schrei. ö 5. Wenn dies aus meinem Herzen schallet durch deines heilgen Geistes Kraft und Trieb, so bricht dein Late. herz und wallet ganz brünstig gegen mich vor heißer Lieb daß mirs die Bitte nicht versagen kann, die ich nach deinem Willen hab getan. 6. Was mich dein Geist selbst bitten lehret, das ist nach deinem Willen eingericht und wird gewiß von dir er⸗ höret, weil es im Namen deines Sohns geschicht, durch welchen ich dein Kind und Erbe bin und nehme von dit Gnad um Gnade hin. 7. Wohl mir, daß ich dies Zeugnis habe! Drum bin ich voller Trost und Freudigkeit und weiß, daß alle gute Gabe, die ich von dir verlange jederzeit, die gibst du und tust überschwenglich mehr, als ich verstehe, bitte und begehr. 8. Wohl mir, ich bitt in Jesu Namen, der mich zu deiner Rechten selbst vertritt; in ihm ist alles Ja und Amemn, was ich von dir im Geist und Glauben bitt. Wohl mir, Lob dir jetzt und in Ewigkeit, daß du mir schenhest solche Seligkeit! Barthol. Crasselius g. 1667 4 17½24. 382. Mel: Liebster Jesu, wir sind hier.(Siehe Nr. 305.) Seside⸗ Vater, deinen Geist, da ich vor dein Autlitz trete, daß, wie du mich selber heißt, ich im Geist und Wahrheit bete. Lehre mich, dich recht erkennen und dich Abba, Vater nennen. 2. Süßer Jesu, hilf du mir, daß ich bet in deinem Namen, daß, was Gott verheißt in dir, mir auch werde Ja und Amen. Sprich für mich und laß mich sehen dich zur Rechten Gottes stehen! 3. Heilge Verlangen mög empfe der Welt 4. Heilie haß mich aben, da Bitt erfül Mel.: 3. Das bittet, da schüttet,! aller sein 4. Kan wenns 3 fehlen, w und zusa 5. Wen Kleinen, und es e das ersch 1II ahrheit an, so r, daß ich dir umit Seufzern. ret mich recht st, daß ich dein aher ich Abba let durch deines scht dein Vater⸗ or heißer Lieb, „die ich nach et, das ist nach iß von dir er⸗ geschicht, durch nehme von dir ! Drum bin ich daß alle gute die gibst du und tehe, bitte und rmich zu deiner Ja und Amen, bitt. Wohl mit, mir schenhest 8 g. 1667 4 1724. he Nr. 305.) or dein Antlih ich im Geist und ennen und dich bet in deinem mir auch werde mich sehen dih II Bitt erfüllen. 391 Lieder vom Gebete 3. Heilger Geist, erleuchte mich und entzünde mein . Berlangen, daß ich Gottes Huld durch dich voller Inbrunst mög empfangen. Brich die Trägheit, zieh die Sinnen. aus der Welt zu dir von hinnen! 4. Heilige Dreieinigkeit, Ursprung aller guten Gaben, laß mich wahre Freudigkeit und im Herzen Zeugnis haben, daß du stets nach deinem Willen wollest meine Joh. Herm. Schrader g. 1684 4 1737. Mel.: Mache dich, mein Geist, bereit. Dresden 1894. .—— 383.E———— Bet ⸗ ge⸗ mein ⸗ de, heil ⸗ ge dich Je ⸗ su Geist er ⸗ gie ⸗ße sich —— MD 1 2 D 2————— mit dem heil⸗gen 8„le.Y 567 br in Berg und See⸗ le.] und den Mund al⸗le Stund N d E+— I— ——.— E.— H —— von Ge⸗ bet und Fle⸗ hen hei⸗ lig ü⸗ber ⸗ge⸗hen! 2. Heilige den heilgen Brand, deines Geists Verlangen, dem, ders Blut an dich gewandt, heilig anzuhangen. Heilger Rauch sei es auch, der zu Gott aufgehet, wenn dein Herze flehet. 3. Das Gebet der frommen Schar, was sie fleht und bittet, das wird auf dem Rauchaltar vor Gott ausge⸗ schüttet, und da ist Jesus Christ Priester und Versühner aller seiner Diener. ö 4. Kann ein einiges Gebet Einer gläubgen Seelen, wenns zum Herzen Gottes geht, seines Zwecks nicht:⸗ fehlen, was wirds tun, wenn sie nun alle vor ihn treten und zusammen beten? 5. Wenn die Heilgen dort und hier, Große mit den Kleinen, Engel, Menschen mit Begier alle sich vereinen, und es geht Ein Gebet aus von ihnen allen, wie muß das erschallen! ö 392 Lieder vom Gebete 6. O der unerkannten Macht von der Heilgen Beten ohne das wird nichts vollbracht so in Freud als Nöten, Schritt für Schritt wirkt es mit, wie zum Sieg der Freunde so zum End der Feinde. 7. O so betet alle drauf, betet immer wieder, heilge Hände hebet auf, heiligt eure Glieder, heiliget das Gebet, das zu Gott sich schwinget, betet, daß es dringet! 8. Betet, daß die letzte Zeit vollends übergehe, da man Christi Herrlichkeit offenbaret sehe stimmet ein ins⸗ gemein mit der Engel Sehnen nach dem Tag, dem schönen 9. Eure Bitten, die ihr tut zu Gott von der Erden. ö sollen eine heilge Glut des Altares werden. Aber eur eignes Feur lasset weit von dannen von der heilgen. Pfannen.*) sein endlichs Kommen. so macht aus dem Bitten er Donner, Blitz und Stimmen; die ergehn und geschehn, daß die Feinde beben und Gotl — ver⸗traut. fe 2. Gott und mein will ich ni⸗ mein Haar für uns tr 3. Drum Gottes Wi ich ihm 1. 10. Das Gebet hat Christi Gunst, wo mans ernstlich 5 meiner let übet; und das ist der Heilgen Kunst: bitten, wie ers liebet, daß gescheh je und je, wie ers vorgenommen auf und Tod h J. Noch nicht verse *; ö—— err 11. Dies Verlangen muß vorher in der Seele glimmen,. möin 922 dem wirde Ehre geben. Chr. Karl Ludw. v. Pfeil g. 1712 4 1784½. XXI. Kreuz⸗ und Trostlieder Was mein Gott will, ge⸗scheh all⸗zeit, sein Eigene Melodie. Erfurt 157 384. Eiger küm⸗mer Zu hel⸗fen ist er dem be ⸗reit, der· IEDEEEEEEE E— — 2— 2.——.————— m das Will der ist der be⸗ ste.— an ihn glau⸗bet fse sie.) Er bilft aus Not. dn.— ——...— E 41 14 — DEE.e.—.— und Got srom⸗ me Gott. und troͤst die Welt ohn Ma⸗ben: wer Goh 2 Er k wohl, wa⸗ ) 3. Mos. 9, 23. 24: 10, 1. 2 ö Vater und — Kreuz⸗ und Trostlieder 393 — — per⸗traut, fest auf ihn baut, den will er nicht ver⸗lafss sen. eilgen Beten, tud als Nöten, zum Sieg der wieder, heilge get das Gebet, pringet! ö übergehe, da immet ein ins, „dem schönen on der Erden. den. Aber eu dn der heilgen 2. Gott ist mein Trost und Zuversicht, mein Hoffnung⸗ und mein Leben; was mein Gott will daß mir geschicht, will ich nicht widerstreben. Sein Wort ist wahr, denn all mein Haar er selber hat gezählet. Er hüt und wacht, stets für uns tracht, auf daß uns gar nichts fehlet. 3. Drum, muß ich Sünder von der Welt hinfahrn nach Gottes Willen zu meinem Gott, wanns ihm gefällt, will ich ihm halten stille. Mein arme Seel ich Gott befehl in meiner letzten Stunden, du frommer Gott, Sünd, Höll mans ernstlich—und Tod hast du mir überwunden. ö itten, wie es] Roch eins, Herr, will ich bitten dich, du wirst mirs genommen auf nicht versagen: Wenn mich der böse Geist anficht, laß mich, Herr, nicht verzagen, hilf und auch wehr, ach Gott, Seele glimmen mein Herr, zu Ehren deinem Namen! Wer das begehrt, und Stimmen. dem wirds gewährt. Drauf sprech ich fröhlich: Amen. beben und Gott Albrecht, Herzog von Preußen g. 1490 4 1568. 1g. 1712 1 178ʃ. Eigene Melodie. ö ö Crailsheim 1565. 4 E————— 1⁵.—— der War⸗um be⸗trübst du dich. mein Hers, be⸗ Erfurt 1. ———* 1 —— 2 1 IIX 1— Dieeeeeeeeeeeee.—— ——— + *— all ⸗zeit, sein üm⸗ ich u gest Schmerz I be⸗ reu, der küm merst dich und trä gest Schmerz nur —— +*—— 0— ——————— um das zeit⸗ lich Gut? Ver⸗trau du dei⸗nem Herrn lft aus Not, der.— 1..—— ———— 1— 1——— 2... A 14———— .—.—.. und Gott. der al ⸗le Ding er⸗ schaf⸗ fen hat. sen: wer Gol2. Er kann und will dich lassen nicht, er weiß auch wohl, was dir gebricht, Himmel und Erd ist sein. Mein Vater und mein Herre Gott, der mir beisteht in aller Not! —. I441 —————— 394 Kreuz⸗- und Trostlieder 3. Weil du mein Gott und Vater bist, wirst du dein Kind verlassen nicht, du väterliches Herz. Ich bin ein armer Erdenkloß, auf Erden weiß ich keinen Trost. 4. Der Reich verläßt sich auf sein Gut, ich aber will dn traun, mein Gott; ob ich gleich werd veracht, so weiß ich und glaub festiglich, wer dir vertraut, dem mangelts nicht. 5. Ach Gott, du bist noch heut so reich, als du gewesen ewiglich, mein Traun steht ganz zu dir: Mach mich an meiner Seele reich, so hab genug ich ewiglich. 6. Zeitlich Ehr will ich gern entbehrn, wollst mir daz Ewge nur gewährn, das du erworben hast durch deinen herben bittern Tod; das bitt ich dich, mein Herr und Gott! 7. Alles, was ist auf dieser Welt, es sei Gold, Silber oder Geld, Reichtum und zeitlich Gut, das währt mu eine kleine Zeit und hilft doch nicht zur Seligkeit. 8. Ich dank dir, Christ, o Gottes Sohn daß du mir solches kund getan durch dein göttliches Wort. Verleih mir auch Beständigkeit zu meiner Seele Seligkeiie 9. Lob, Ehr und Preis sei dir gesagt für alle dein er⸗ zeigt Wohltat; ich bitt demütiglich: Laß mich nicht von 1565. dein'm Angesicht verstoßen werden ewiglich! Eigene Melodie. 4 Von Gott will ich nicht führt mich auf rech⸗ ter — er läßt nicht von mir, I ich sonst irr te sehr./ Er reicht 1* —*— E — ex———— Hand. den A- bend und den Mor ⸗- gen lul SSS.‚‚——— Erfurt 1572 141⁴⁴777 2. Wen hehrt, so bewährt; Schanden, 0 wär der 3. Auf es kann n sei es hei sei Gott d 4 Es 1 ist. Er me Christ ja, scheret, wo Thron! 5. Lobt schenkt; do sonst verd Wir sollen 6. Auch Pracht, ni geacht. Wi graben — 6557— Oott. 386. las⸗ sen, denn Stra⸗ßen, 0 ———— SSISSSDSiSi‚i‚i‚i‚EIEI 7. Die S der Leib 1 heilig, rei daran laß 8. Darun ich auch mir, sei ⸗ne aller Freu Christum! 9. Das sein Sohn „ auch Gott Reich der! 3. Ich bin ein inen Trosst. ch aber will dirn cht, so weiß ih mangelts nicht. als du gewesen Mach mich an glich. wollst mir das st durch deinen Herr und Gotth ei Gold, Silber das währt nur Selighkeit. hn daß du mit Wort. Verleih Seligkheit!k ür alle dein er— mich nicht von ich! 1505. Erfurt 1572 —.. las⸗sen, denn Stra⸗-en, da —. 141 Kreuz⸗ und Trostlieder ö 395 2. Wenn sich der Menschen Hulde und Wohltat all ver— kehrt, so findt sich Gott gar balde, sein Macht und Gnad bewährt; hilft mir in aller Not, errett von Sünd und Schanden, von Ketten und von Banden, und wenns auch wär der Tod. 3. Auf ihn will ich vertrauen in meiner schweren Zeit; es kann mir gar nicht grauen, er wendet alles Leid. Ihm sei es heimgestellt; mein Leib, mein Seel, mein Leben sei Gott dem Herrn ergeben, er schaffs, wies ihm gefällt. 4. Es tut ihm nichts gefallen, denn was mir nützlich ist. Er meints gut mit uns allen, schenkt uns den Herren Ehrist ja, seinen lieben Sohn; durch ihn er uns be⸗ scheret, was Leib und Seel ernähret, lobt ihn ins Himmels Thron! 5. Lobt ihm mit Herz und Munde, welchs er uns beides schenkt; das ist ein selge Stunde, darin man sein gedenkt; sonst verdirbt alle Zeit, die man zubringt auf Erden Wir sollen selig werden und bleibn in Ewigheit. 6. Auch wenn die Welt vergehet mit ihrer stolzen Pracht, nicht Ehr noch Gut bestehet, das vor war groß geacht. Wir werden nach dem Tod tief in die Erd be⸗ graben; wenn wir geschlafen haben, will uns erwecken Gott. 7. Die Seel bleibt unverloren, geführt in Abrams Schoß; der Leib wird neu geboren, von allen Sünden los, ganz heilig, rein und zart, ein Kind und Erb des Herrn; daran laß uns nicht irren des Teufels listge Art. §8. Darum ob ich schon dulde hier Widerwärtigkeit, wie mir, sei ich auch wohl verschulde, kommt doch die Ewigkeit, die Christum henne, mir widerfahren soll. aller Freude voll; dieselb ohn einigs Ende, dieweil ich 9. Das ist des Vaters Wille, der uns geschaffen hat: (4 sein Sohn hat Guts die Fülle erworben uns und Gnad; — auch Gott der heilge Geist im Glauben uns regieret, zum Reich der Himmel führet. Ihm sei Lob, Ehr und Preis! Ludwig Helmbold g. 1532 f½ 1598. Kreuz⸗ und Trostlieder Eigene Melodie. Johann Crüger 1640. ö— 387. Uĩ— 28 Wer Gott ver⸗traut. hat wohl ge⸗ haut, im — wer sich ver⸗läßt auf Je ⸗ sum Christ, dem i Him⸗mel und auf Er⸗ den, muß der 666— mel wer⸗den. — A= 9.... — Dar⸗um auf dich al Christ, mein Trost du bist in To⸗des Not und Schmer⸗zen 2. Und wenns gleich wär dem und gar nicht Tod noch Teufei schaden. 3. Dein tröst ich mich ganz mirs wohl geben, dies'm und jenem Leben. erneu, Begehr und laß mein Bitt nicht fehlen. Str. 1 Joach. Str. 2 u. 3 159 Leipzig 1530. Ach Gott, wie man⸗ches Her⸗ze ⸗leid be —. —5 + 2 4¹ + Pe 2 22..—— 2..—— — 2——— 8———— + geg⸗net mir zu die⸗ser Zeit; der schma⸗le Weg ist truͤb⸗ul —— Teufel sehr und aller Welt zuwider, dennoch so bist du, Jesu Christ, der sie all schlägt darnieder. Und wenn ich dich nur hab um mich mit deinem Geist und Gnaden, so kann fürwahr mir gan sicherlich, denn du kannst was mir ist not, gétreuer Gott, in Gib wahre Reu, mein Herz errette Leib und Seele! Ach höre, Herr, dies mein 33een g. 1525 4 nach 1587. — voll. den i set Flei 2. Wo so ö an steht + und Rat all, Hoff⸗nung ich ganz fest all⸗zeit tu 117„zen, Herr Je⸗su assen ist —..——.—— g. Du bist und dein P daß du, mei durch deiner 4. Jesu, m Name dein! süßer Nam sein, dein sü 141⁴717 ge⸗ baut, im um Christ, dem —— auf dich all nd Schmer⸗zen. sehr und aller hrist, der sie al rhab um mich rwahr mir ganz denn du kannst treuer Gott, in teu, mein Hern Herr, dies mein 25 4* nach 1587.— treuer Hirt, der ewig mich behüten wird. 7. Jesu, mein Freud, mein Ehr und Ruhm, meins Leipzig 1600.Herzens Schatz und mein Reichtum, ich kanns doch ja icht zeigen an, wie hoch dein Nam erfreuen kann; wer —— birr und Lieb im Herzen hat, der wirds erfahren mit der Tat. rsze ⸗leid de⸗ Weg ist trüb⸗sal⸗ hann Crüger 161b. Kreuz⸗ und Trostlieder ö 397 — 4— + 4—0¹ J 2— II———.— poll. den ich zum Him⸗mel wan⸗dern soll; wie schwer doch — ö 2—.— 4 —————————— 81 E— lf⸗set Fleisch und Blut sich zwin⸗gen zu dem ew⸗ gen Gutl 4— 2. Wo soll ich mich denn wenden hin? Zu dir, Herr — esu, steht mein Sinn; bei dir mein Herz Trost, Hülf 2.—— ö 5 assen ist, der hat getraut auf Jesum Christ. . Herr Jehier ist, der hat g fJef hris und Rat allzeit gewiß gefunden hat; niemand jemals ver⸗ g. Du bist der große Wundermann, das zeigt dein Amt und dein Person. Welch Wunderding hat man erfahrn, daß du, mein Gott, bist Mensch geborn und führest uns durch deinen Tod ganz wunderlich aus aller Not. 4. Jesu, mein Herr und Gott allein, wie süß ist mir der Name dein! Es kann kein Trauren sein so schwer, dein süher Nam erfreut viel mehr; kein Elend kann so bitter sein, dein süßer Trost der linderts fein. 0 h. Ob mir gleich Leib und Seel verschmacht, so weißt du, Herr, daß ichs nicht acht; wenn ich dich hab, so hab ich wohl, was ewig mich erfreuen soll. Dein bin ich ja mit Hib und Seel, was kann mir tun Sünd, Tod und Höll? 46. Kein beßre Treu auf Erden ist, denn nur bei dir, berr Jesu Christ; ich weiß, daß du mich nicht verläßt, dein Wahrheit bleibt mir ewig fest, du bist mein rechter 8. Drum hab ichs oft und viel geredt: Wenn ich an ir nicht Freude hätt, so wollt den Tod ich wünschen her. a daß ich nie geboren wär; denn wer dich nicht im Herzen hat, der ist gewiß lebendig tot. und Schanden mich behüt, erhalt mein Herz im Glaubel rein, so leb und sterb ich dir allein. Jesu, mein Trost, hin Trüb⸗sal, Angst und Nö⸗ten, mein Un⸗glück kann er Kreuz⸗ und Trostlieder 9. Jesu, du edler Bräutgam wert, mein höchste Zier an dieser Erd, an dir allein ich mich ergetz weit üder alle güldnen Schätz; so oft ich nur gedenk an dich, all mein Gemüt erfreuet sich. 10. Wenn ich mein Hoffnung stell zu dir, so fühl ih Fried und Trost in mir; wenn ich in Nöten bet und sin daß solches frei des ewgen Lebens Vorschmack sei. 11. Drum will ich weil ich lebe noch, das Kreuz di fröhlich tragen nach. Mein Gott, mach mich dazu bereit es dient zum besten allezeit: hilf mir, mein Sach roch. greifen an, daß ich mein Lauf vollenden kann. 12. Hilf mir auch zwingen Fleisch und Blut, vor Sun mein Begier: o mein Heiland, wär' ich bei dir! Martin Moller g. 1547 1600. Eigene Melodie. E+— 389. ——.—— 4 I..I—.— s ———— —————— Angst und Not. Der kann mich all- zeit ret-ten aus Johann Hermann Schein 1029, .... Auf mei⸗ nen lie⸗ben Gott trau ich. 1———— *—— 2. Allein ic wen ⸗ den, steht alls in sei ⸗ nen Hän⸗den 2. Ob mich mein Sünd anficht, will ich verzagen nicht auf Christum will ich bauen und ihm allein vertraueh ihm tu ich mich ergeben im Tod und auch im Leben. 3. Ob mich der Tod nimmt hin, ist Sterben mein Oe winn, und Christus ist mein Leben; dem tu ich mich ei geben. Ich sterb heut oder morgen, mein Seel wird el⸗ O mein nich am Krer r uns alle? 5., Amen zu au wollest sel so wird mein Herz recht guter Ding; dein Geist bezeng. Mel.: Ist 3 —ißiiß7ß7—— m ver⸗ bringts ihm ih⸗ nen 1 säͤllt, zu Nutz doch nur Not die zeitliche J 3. Treulich sand in allen wie könnt er ga, wenn di 4. All Ung versorgen. 1411r Hott; ich we höchste Zier au weit über allt n dich, all mein Blut, vor Sim erz im Glaubey. „mein Trost, hin bei dir! er g. 1547 1 1606. Hermann Schein 12n. Kreuz⸗ und Trostlieder 399 — O mein Herr Jesu Christ, der du geduldig bist für— nich am Kreuz gestorben, mir hast das Heil erworben, uns alle zugleiche zum ewgen Himmelreiche! , Amen zu aller Stund sprech ich aus Herzensgrund. Iau wollest selbst uns leiten, Herr Christ zu allen Zeiten, sing uf daß wir deinen Namen ewiglich preisen. Amen. 1607. Mel.: Ist Gott für mich, so trete Geistlich Augsburg 1609. — 2——=.. + W00. KEH——— Kei⸗ nen hat Gott ver ⸗ lass⸗ sen, der ob ihn dar⸗ um viel has ⸗ sen, so ———————— ——*8 ihm ver⸗traut all⸗ zeit: 1— beingts ihm doch kein Oend. Gott will die Sei⸗ nen — 1—.—.— ——— +——— — +—9. 2 8 1.— 2 + I it ret⸗ten aus —.— schüt⸗zen, zu ⸗letzt er ⸗ he⸗ ben hoch. ge⸗ ben, was —— n⸗ glück kann er en Hän⸗den h verzagen nich allein vertraueh uch im Leben. ßterben mein He ntu ich mich Enn in Seel wird a . + I ——— 1 E L N— II + 2 2—— II *—— 2 H ih⸗ nen nüt ⸗ zet hie zeit⸗ lich und auch dort. 2. Allein ichs Gott heimstelle, er machs, wies ihm ge⸗ fällt, zu Nutze meiner Seele. In dieser argen Welt ist doch nur Not und Leiden, und muß auch also sein, denn die zeitliche Freude bringt uns in ewge Pein. ö 3. Treulich will ich Gott bitten und nehmen zum Bei— stand in allen meinen Nöten, ihm beßr als mir bekannt: vie könnt er mich denn lassen, der treu Nothelfer mein? ga, wenn die Not am größten, so will er bei mir sein. 4. All Unglüch und all Glücke das kommt allein von ö 14777777— Hott; ich weiche nicht zurücke und fleh in meiner Not. ich geb mich Gott zu eigen mit allem, was ich hab M ir, 400 Kreuz⸗ und Trostlieder Um G'duld tu ich stets bitten in allm Anliegen ma⸗ wird mich wohl behüten und mein Nothelfer sein. 5. Reichtum und alle Schätze, was sonst der Ve ußt mein fällt, drauf ich mein Sinn nicht setze in dieser g Welt. Ein Schatz ist mir im Himmel, der Jesus Chast stille wird heißt; er ist üb'r alle Schätze, schenkt uns den he Geist. ö gung aussp 6. Ihn hab ich eingeschlossen in meines Herzens Sönl Mein Kreuz Sein Blut hat er vergossen für mich arms Würm 6. Für die mich damit zu erlösen aus ewger Angst und⸗ Peinuf krone, Herr könnt auf dieser Erde doch größre Liebe sein? 7. Nun sollt ich mich erzeigen dankbar für solche d ers will weiter machen, sei ihm alls heimgestell b'fehl ihm all mein Sachen, er machs, wies ihm gest Mel.:“ 8. Amen, nun will ich schließen dies schlichte Liedell.H.— Herr, durch dein Blutvergießen laß mich dein E sein; so hab ich alls auf Erden, was mich erfreuet im Himmel soll mir werden die ewge Gnadenkron RN 2— 391. Mel.: Allein zu dir, Herr Jesu Christ.(Siehe Rr. 252 mei ⸗ Iu Ou weinest vor Jerusalem, Herr Jesu, lichte Zäͤhn beiht bezeugst, es sei dir angenehm, wenn Sünder— bekehren; wenn ich vor dir mit Buß erschein und— meine Sünden mise 19 SHer n du ab aus lauter Alein, e die Missetat, die mich bisher gequälet hat.——— 2. Wenn deines Vaters Zorn entbrennt von wh.—.— meiner Sünde, zu deinen Tränen ich mich wend; de För⸗dern Erquickung finde. Vor Gott sind sie so hoch geschih ö wer damit seine Sünde netzt, den blickt Gott an 2. Denn Gütigkeit zu jeder Zeit und sein betrübtes Herz ersü läßt; er ble 3. Hier muß ich auch im Tränenhaus vor großer Läßt sichs oft weinen, der Welt aushalten manchen Straußmit Freude martert stets die Deinen. Auf allen Seiten, wo sie I fängt sie mit mir zu hadern an. Dies tröstet mich aller Frist, Herr Jesu Christ: in Not du auch gewesen 4. Du zählest alle Tränen mein; ich weiß, sie sinog dern aus zählet; und ob sie nicht zu zählen sein, dennoch dir gi RIII sonst der Meh 3e in dieser it uns den heh igst und Pe iebe sein? ar für solche d Kreuz⸗ und Trostlieder ö ö 401 sehlet. So oft vor dir sie regen sich, so oft bewegen sie ch dich, daß du dich mein erbarmen mußt. Dir ist be⸗ ußt mein Kreuz, drum hilfst du mir mit Lust. 5. Wer jetzund säet Tränen aus, hält in Geduld Gott lle, wird fröhlich sein in deinem Haus, wo Freude ist die Fülle, ja solche Freude, die kein Mann mit seiner ung aussprechen kann, und die da bleibt in Ewigkheit. Rein Kreuz und Leid wird werden dort zu lauter Freud. 6. Für diese Tränen dank ich dir, daß du die Freuden⸗ srone, Herr Christ, dadurch erworben mir bei dir ins immels Throne. Wenn du mich holen wirst hinauf zu ner Auserwählten Hauf, dann will ich recht lobsingen ei ů „was ich habe dir, o höchste Zier, für deine Tränen für und für. ls heimgestell/ Joh. Heermann g. 1585 4 1647. „ wies ihm gefi schlichte Liedi 2 mich dein En mich erfreuet st e Gnadenkron. zesu, lichte Zah wenn Sünder erschein und! b aus lauter u auch gewe g weiß, sie f „ dennoch dir il Mel.: Von Gott will ich nicht lassen. Erfurt 1572. +—— 92. Was willst du dich be⸗ trü⸗ ben, o Tu den nur herz lich lie ⸗ben. der 2540.* 2 2— 2— QV —.—— nei⸗ ne lie ⸗ be—ů—vO‚ Ver- trau dich ihm al⸗ heißt Im⸗ ma⸗ nu ⸗el. Z..P— 1— +. 1 + + 2* 1 2— I 1 ͤ— — +—⁴—*— 1.—33.— 22.——1——— + in, er wird gut al ⸗ les ma ⸗ chen und E ————————. *— + för⸗dern dei⸗ ne Sa⸗ chen, wie dirs wird se⸗ lig sein. 2. Denn Gott verlässet keinen, der sich auf ihn ver⸗ äßt; er bleibt getreu den Seinen, die ihm vertrauen fest. äßt sichs an wunderlich, so laß dir doch nicht grauen; 3. Auf ihn magst du es wagen getrost mit frischem Mut mit ihm wirst du erjagen, was dir ist nütz und gut. denn was Gott haben will, das kann niemand verhin⸗ dern aus allen Menschenkindern, so viel ihr sind im Spiel, ö 26 —— 2*—. IIII mit Freude wirst du schauen, wie Gott wird retten dich. SSDSS TT Solls sein, kein Mensch kanns stören, wenns ihm 402 Kreuz⸗- und Trostlieder 24 Wenn auch gleich aus der Höllen der Satan se sich dir wollt entgegenstellen und untertreten dich, so mn er doch mit Spott von seinen Ränken lassen, womit dich will fassen, denn dein Werk fördert Gott. durchstreichen 5. Er richts zu seinen Ehren und deiner Seligheh wird mich 1 nützt. noch so leid. Will Gott es aber nicht, so kanns nieman sorttreiben, es muß zurüche bleiben. Was Gott will, de geschicht. 6. Drum ich mich ihm ergebe, dem sei es heimgestelh nach nichts mehr sonst ich strebe denn nur, was ihm fällt. Sein Will ist mein Begier, der ist und bleibt da Eut r 291 glaub ich steif und feste. Wohl dem, der glauhh ur an hart mit mir! Joh. Heermann g. 1585 f0 . Ihm ho bald er mi ch ihn sorge 9. So sei! dich geschaff. In al'⸗len mei⸗- nen Ta⸗ten lah der Höhe de — Wort. . Hat er Eigene Melodie. ö Heinrich Friese 1—.—. C. U— 4 2 2. E vi wu.x̃t k. —.——.—— 1I0. Ich zit ich den Höch⸗sten ra-⸗ ten, der al⸗ les kann an den er —— A was gut un IISS. hat; er muß zu al⸗ len Din⸗gen. solls an — 5—————— 1 SPS.SP.PIPIPIPIPITTIPIITITITIIIIII wohl ge⸗ lin⸗gen. mir sel- ber ge-ben Rat und T weisen, wot eben, Zeit, „2. Nichts ist es spät und frühe um alle meine Mih onst begeh: niein Sorgen ist umsonst; er mags mit meinen Sacht nach seinem Willen machen, ich stells in seine Vaterguss 3. Es kann mir nichts geschehen, als was er hat sehen und was mir selig ist: ich nehm es, wie ers giehe was ihm von mir beliebet, dasselbe hab auch ich erki 4. Ich traue seiner Gnaden, die mich vor allem Schl. den, vor allem übel schützt; leb ich nach seinen Sähh Kreuz⸗ und Trostlieder 403 wird mich nichts verletzen und nichts mir fehlen, was ir nützt. 5. Er wolle meiner Sünden in Gnaden mich entbinden, durchstreichen meine Schuld; er wird auf mein Verbrechen er Satan selhz ten dich, so mi assen, womit Gott. deiner Selighes wenns ihm w —1 niemas 6. Leg ich mich späte nieder, erwach ich frühe wieder, 5 Gott will, du leg oder zieh ich fort, in Schwachheit und in Banden und ö Uwas mir stößt zu handen, so tröstet allzeit mich sein ort. eduld. es was unn ur, was ihm er es denn beschlossen, so will ich unverdrossen dem der guun mein Verhängnis 960n Bein Enfal unter allen 918 um g. 1585 160 mir zu harte fallen, mit Gott will ich ihn überstehn. 5. Ihm hab ich mich ergeben zu sterben und zu leben, sobald er mir gebeut; es sei heut oder morgen, dafür laß Heinrich Friese ch ihn sorgen, er weiß allein die rechte Zeit. ö 9. So sei nun, Seele, deine und traue dem alleine, der Ta⸗ten uh der Höhe der weiß zu allen Sachen Rat. * Auf der Reise. 10. Ich zieh in ferne Lande, zu nützen einem Stande, an den er mich bestellt; sein Segen wird mich lassen was gut und recht ist fassen, zu dienen treulich seiner Welt. 1. Bin ich in wilder Wüste, so bin ich doch bei Christo, nd Christus ist bei mir; der Helfer in Gefahren der kann mich doch bewahren, wie dorten so auch sicher hier. 2. Er wird zu diesen Reisen gewünschten Fortgang weisen, wohl helfen hin und her, Gesundheit, Heil und Leben, Zeit, Wind und Wetter geben und alles, was ich onst begehr. ů3— 13 Sein Engel, der getreue, macht meine Feinde scheue ritt zwischen mich und sie; durch seinen Zug, den frommen, ind wir so weit nun kommen und wissen selber fast nicht-wie. 8— .. Gefällt es seiner Güte, und sagt mir mein Gemüte icht was Vergeblichs zu, so werd. ich Gott noch preisen lle meine Miht tmeinen Sacht seine Vatergunst was er hat vet 5, wie ers giehe wauch ich erhihh vor allem Sh ch seinen Sähe „ 4 24* 2⁰ CDDiirr d nicht stracks das Urteil sprechen und haben noch mit mir ich geschaffen hat. Es gehe, wie es gehe, dein Vater in — Kreuz⸗ und Trostlieder Rur manchen schönen Weisen daheim in meiner file uh. 15. Indes wird er den Meinen mit Segen au scheinen, ihr Schutz wie meiner sein, wird beiderseits währen, was unser Wunsch und Zähren ihn bitten wen. den überein. ö Paul Fleming g. 1609 4 10 0.. Mel.: Herr, ich bekenn aus Herzensgrund. Wittenberg 1 + 7 H +.— 394.——.....— Mag i ich denn nicht von Angst und Pen so weiß ich doch. daß mei ⸗ne Schuld—2 nd Sinn 5 sbt iste ei den Thron nix 2—— 2— *.—und Kreu frei⸗et sein. muß noch im Un⸗glück 5 Got⸗ tes Huld in Chri⸗sto ist wer⸗ 92 3 u 2. Das kann Inich lieben. V SSISISIPISISISISIIIII.—— ünsen et 1..—. gewöhnen fest Gott ist.— nicht weit, ein hlei⸗ne Zeit tritt er was hend mich wi 3. Ich bin S S IISIII ormieret, mei fern. doch ret⸗tet gern. die sei⸗nem Wort nach⸗ le ben. Seel gezieret; Nund fröhlich llt; was er 2. Der Menschen Hülf in meiner Sach ist viel schwach, darinnen Rat zu finden; der Trost des HöchstehRaßen; Zeit, ist der best und bleibet fest, das Zeitliche muß schwinden ö Das ewige Gut macht rechten Mut; dabei ich bleib, wa Gut und Leib; Gott helf mir überwinden! 0 aut obs noch 3. Allein zu dir mein Hoffnung ist, Herr Jesu du wirst mir stehn zur Seiten und sehen auf das Unglith und Blut beg mein, als wär es dein, wenns wider mich tut strei lch und He Ich bitte dich, erlöse mich! Herr, wie du willt, du bi Müh, an mein Schild und wirst mich wohl begleiten. nicht, daß, wa * Hannov. Gsb. 1648. Nach dem Liede Herzog Albrechts n 6. Fürwahr Preußen. 1490 ½ 1568: Mag ich Unglück nicht widers 2III —— Kreuz⸗ und Trostlieder 405 1 meiner stilln[auel.: Was mein Gott will, das gescheh allzeit. Erfurt 157 en au 5. K— Ahnr Lllen Ich hab in Sot⸗ tes Hers und Sinn mein ihn bitten wen. Was bö ⸗se scheint, ist mir Ge⸗winn, der 9 g. 1609 1640. S.——— Segen auch en d Si ben ö Wi herz und Sinn er⸗ ge⸗. hin Eiͤ 22 er 5 sabst ist mein e ⸗ ben. Ich bin ein Sohn des. 5 ö* 7*—— 1 ö— I—— un ein 2 ne Schuld duh d +— ——— ben.] 2. Das kann mir fehlen nimmermehr, mein Vater muß Inich lieben. Wenn er mich auch gleich wirft ins Meer, so ill er mich nur üben und mein Gemüt in seiner Güt ö gewöhnen fest zu stehen; halt ich denn stand, weiß seine tritt er was Hend mich wieder zu erhöhen. J3 Ich bin ja von mir selber nicht entsprungen noch ormieret, mein Gott ists, der mich zugericht, an Leib und (eel gezieret; es ist sein Arm, der alles warm, gesund aIch⸗I 0 ee ras er ersreut, das lachet, ů 'ach ist viel u 4 Zudem ist Weisheit und Verstand bei ihm ohn alle ost des HöchsteßhRaßen; Zeit, Ort und Stund ist ihm bekannt zu tun muß schwinden und auch zu lassen. Er weiß, wann Freud, er weiß, wann ei ich bleib, wihgeid uns, seinen Kindern, diene; und was er tut, ist alles en! aut, obs noch so traurig schiene. err Jesu Chris P5. Du denkest zwar, wenn du nicht hast, was Fleisch auf das Unglich Kund Blut begehret, als sei mit einer großen Last dein lich tut strei üch und Heil beschweret, hast spat und früh viel Sorg u willt, du bih Kund Müh, an deinen Wunsch zu kommen, und denkest en. icht, daß, was geschicht, gescheh zu deinem Frommen. og Albrechts kun 6. Fürwahr, der dich geschaffen hat und ihm zur Ehr t nicht widerstaß erbauet, der hat schon längst in seinem Rat ersehen und 14II * —— d fröhlich machet; was er nicht hält, das bricht und SSSSSSIFIFIIFIFIFIFTFTFfftttt.ts;sss. 406 Kreuz⸗ und Trostlieder beschauet aus wahrer Treu, was dienlich sei dir und 0 Der ist all Deinen allen; laß ihm doch zu, daß er nur tu nach sen aeit wenn Wohlgefallen. 7. Wenns Gott gefällt, so muß es sein, es wird dichl Heller imm erfreuen; was du jetzt nennest Kreuz und Pein, wird zum Trost gedeihen. Wart in Geduld, die Gnad undzn enes mit dir wird sich doch endlich finden; all Angst und Qual u auf einmal gleich wie ein Dampf verschwinden. 8. Ei nun, mein Gott, so fall ich dir getrost in dal. Aber was Hände; nimm mich und mach es du mit mir bis an Iuldlut, wird von letztes Ende, wie du wohl weißt, das meinem Geist Useit gut. Erder durch sein Nutz entstehe, und deine Ehr je mehr(swindet nicht. mehr sich in ihr selbst erhöhe.. Ach wie b 9. Willst du mir geben Sonnenschein, so nehm ichzn Hbacht! Epeit mit Freuden; solls aber Kreuz und Unglück sein, Asloch nie Sche ichs geduldig leiden. Soll mir allhier des Lebens Ahilch ein dei noch ferner offen stehen, wie du mich führst und fühnl 5„ Zähle wirst, so will ich gern mitgehen. leumal⸗ 0 10. Soll ich denn auch des Todes Weg und füuss lrs abnehmen Straße reisen, wohlan, so tret ich Bahn und Steg. A. 30 Run so ge mir dein Augen weisen. Du bist mein Hirt, der Ilshrt wie viel wird zu solchem Ende kehren, daß ich einmal in dein Rchert du he Saal dich ewig möge ehren. ö Poh noch imm Paul Gerhardt g. 1607 i 10. Wüßte d Jund gut, wona⸗ 396. Eigene Melodie. ud Wlut, wü Nicht so traurig, nicht so sehr, meine Seele, sei beiul merfreut. daß dir Gott Glück, Gul und Ehr nicht so vielu I. Gott ist andern gibt. Nimm fürlieb mit deinem Gott! HastAken; wenn du Gott, so hats nicht Not. Ieeschaffen chn 2. Du noch sonst ein Menschenkind habt ein Race Unterde dieser Welt; alle, die geschaffen sind, sind nur us Manna im fremden Zelt; Gott ist Herr in seinem Haus, wis* will, so teilt er aus. 3. Bist du doch darum nicht hier, daß du Erden ha sollt; schau den Himmel über dir, da, da ist dein e Gold; da ist Ehre, da ist Freud, Freud ohn End 4 ohne Neid. 3Ei so r dß das Seuf genlicht! Das ners traurig 141 Kreuz⸗ und Trostlieder 407 lich sei dir udul Der ist albern, der sich kränkt um ein Hand voll nur tu nach seh lelkeit, wenn ihm Gott dagegen schenkt Schätze der Heller immer hin! ö 5 die Gnad und g anes mit dir gehen kann, wenn du gehest aus der gst und Qual schwinden. ö zir getrost in den 6. Aber was die Seele nährt, Gottes Huld und Christi it mir bis an mistlut, wird von keiner Zeit verzehrt, ist und bleibet all⸗ meinem Geißtsiit gut. Erdengut zerfällt und bricht, Seelengut das Ehr je mehr ushwindet nicht.— ½. Ach wie bist du doch so blind und im Denken un⸗ n, so nehm ichs dacht! Augen hast du, Menschenkind, und hast doch Unglück sein nie betracht deiner Augen helles Glas: siehe, r des Leben: Aalch ein Schatz ist das! ö ů führst und fihnl Zähle deine Finger her und der andern Glieder hubl; keins ist, das dir unwert wär, ehrst und liebst Weg und f 10 allzumal; keines gäbst du weg um Gold, wenn man W— Hirs abnehmen wollt. In Hirt der. Run so gehe in den Grund deines Herzens, das dich einmal 8 lg lbrt, wie viel Gutes alle Stund dir von oben wird in delleheschert: du hast 0 als Sand am Meer und willst Poch noch immer mehr. ———1 8. 100N Wüßte der im Himmel lebt, daß dir wäre nütz und gut, wonach so begierig strebt dein verblendet Fleisch lund Blut, würde seine Frömmigheit dich nicht lassen Seele, sei betnullmerfreut. ö ö ITr nicht so viel u4 U. Gott ist deiner Liebe voll und von ganzem Herzen em Gott! Hast Hreu wenn du wünschest, prüft er wohl, wie dein Wunsch Ibeschaffen 0 ist dirs gut, so geht ers ein, ists dein 1 9echade, spricht er nein. ö d, sind m A Unterdessen trägt sein Geist dir in deines Herzens inem Haus, wil hals Manna, das die Engel speist, ziert und schmückt 6 herrlich aus, ja erwählet dir zum Heil dich zu seinem 3.6 Erd Iut und Teil. 55 u Erden habes ig Ei so richte dich empor, du betrübtes Angesicht, —Q 6 st 010 Aluß das Seuszen, nimm hervor deines Glaubens Freu⸗ eud ohn End Eh gnlicht! Das behalt, wenn dich die Nacht deines Kum⸗ ners traurig macht. 141 kändigkeit. Bleibt der Zentner dein Gewinn, fahr Schaue alle Güter an, die dein Herz für Güter hält: alles bleibet hinter dir, wenn du trittst ins Grabes würdig bist. denk; wie es kommt, nimm alles auf als ein wohlhe Geschenk! Geht dirs widrig, laß es gehn, Goll 408 Kreuz⸗ und Trostlieder 14. Setze als ein Himmelssohn deinem Wille und Ziel, rühre stets vor Gottes Thron, deines Saitenspiel, weil dir schon gegeben ise mehr noch Satan, W. en. Unverzagt „stets sich iben, soll d Kann uns 15. Führe deines Lebens Lauf allzeit Gottes Himmel bleibt dir stehn. Paul Gerhardt g. 1608 sen Geist a Eigene Melodie. Johann Georg Ebelhgh Reimel 25 EAEE—..—— Himme 8 re 397. E.— E J Allda will War⸗um sollt ich mich de 91 ———8 2 ++— 2——— Hab ich doch Chri⸗slum noch, wer will mir den nehen Kummer E=—— en, da me 125— +—.—— .——.——==..,Üvꝛs;? en. Wer will mir den Him⸗-mel rau⸗ben. ir sth ll. Herr, me E E weil. du 12..— 1—— en Tod ges Got ⸗tes Sohn bei ⸗ ge⸗ legt im Glau ⸗beu 2. Nackend lag ich auf dem Boden, da ich h ich nahm meinen ersten Odem; nachend werd hinziehen, wenn ich werd von der Erd als ein Sch fliehen. 3. Gut und Blut, Leib, Seel und Leben ist nicht Gott allein ist es, ders gegeben. Will ers wiede sich kehren, nehm ers hin, ich will ihn dennoch sto ehren. 4. Schickt er mir ein Kreuz zu tragen, dringteh Angst und Pein, sollt ich drum verzagen? Der es der wird es wenden; er weiß wohl, wie er soll allUE— Unglück enden. 5. Gott hat mich bei guten Tagen oft ergetzt, llhltwer muts-Höl jetzt nicht auch etwas tragen? Fromm ist Goll schärft mit Maßen sein Gericht, kann mich nicht g · gar verlassen. ö 14I Kreuz⸗ und Trostlieder 409 Satan, Welt und ihre Rotten können mir nichts chr hier tun, als meiner spotten. Laß sie spotten, laß lachen! Gott, mein Heil, wird in Eil sie zu schanden eder einem Will nverzagt und ohne Grauen soll ein Christ, wo stets sich lassen schauen. Wollt ihn auch der Tod iben, soll der Mut dennoch gut und fein stille bleiben. Kann uns doch kein Tod nicht töten, sondern reißt hann Georg Ebeln bittern Leiden und macht Bahn, da man kann gehn SESESE immelsfreuden. ö 25 —— Wlda will in süßen Schätzen ich mein Herz auf den erz ewiglich ergetzen; hier ist kein recht Gut zu u; was die Welt in sich hält, muß im Nu ver⸗ nden, 6 Was sind dieses Lebens Güter? Eine Hand voller Kummer der Gemüter. Dort, dort sind die edlen mir den nehem u, da mein Hirt, Christus, wird mich ohn Ende —. U. Herr, mein Hirt, Brunn aller Freuden, du bist in ich bin dein, niemand kann uns scheiden. Ich bin weil du dein Leben und dein Blut mir zu gut en Tod gegeben; Du bist mein, weil ich dich fasse und dich nicht, in Licht, aus dem Herzen lasse. Laß mich, laß mich elangen, da du mich, und ich dich leiblich werd ngen. Paul Gerhardt g. 1607 1 1676. im Glau · ben en, da ich kam kend werd rd als ein S zeben ist nicht Will ers wiede ihn dennoch sth Eigene Melodie. 2 Johann Crüger 1653. EHEE E E— SSSS ö ———*—2 2 Schwing dich auf zu dei⸗ nem Sott, du be⸗ ar⸗ um liegst du Gott zum Spott in der —— 2— 4—.— 1—.— x + agen, dringt he igen? Der es sh wie er soll all . I—.—** —— 5 lev) Merkst du nicht des Sa ⸗tans —— —* 2——C. 2—. E— — E— will durch sein Kämp⸗fsen dei⸗ nen —..—. —.— 1IIIE ern Geist aus viel tausend Nöten, schließt das Tor ——— IH 4— 1 E E rS T.** + +—— mein eigen worden seind, wohl behalten haben. Kreuz⸗ und Trostlieder * . Kinder,! Se gedeihen s ash denn nun lienn er mich r Es ist he wer hie z sondern h u(dem er e 12. Gottes K ö EE— Trost, den Je⸗sus Christ dir er ⸗ wor⸗ben, dämp⸗ 2. Schüttle deinen Kopf und sprich: Fleuch, d Schlange! Was erneust du deinen Stich, machst mir und bange? Ist dir doch der Kopf zerknickt und i durchs Leiden meines Heilands dir entrückt in den der Freuden. ö Re 3. Wirfst du mir mein Sündgen für? Wo hat Gahh fohlen, daß mein Urteil ich bei dir über mich soll Hasber endlich b Wer hat dir die Macht geschenkt, andre zu verdam eun es komm. der du selbst doch liegst versenkt in der Hölle Flammid all ihr& 4. Hab ich was nicht recht getan, ist mirs lbe 0 hröhlt Herzen; dahingegen nehm ich an Christi Blut und Sansuf 61 and 1 zen; denn das ist das Lösegeld meiner Missetaten 8 Gotte: ich dies vor Gottes Thron, ist mir wohl geraten. X 5. Christi Unschuld ist mein Ruhm, sein Recht n Krone, sein Verdienst mein Eigentum, da ich sul wohne als in einem sesten Schloß, das hein Feind Eigene Me fällen, brächt er gleich davor Geschoß und Gewah 90 ö Höllen. 009. 6. Stürme, Teufel, und du Tod: was Rönnt ihr schaden? Deckt mich doch in meiner Not Gott mitt sa Gnaden, der Gott, der mir seinen Sohn selbst vu.— aus Liebe, daß der ewge Spott und Hohn mich nich e, betrübe. T. den 7. Schreie, tolle Welt, es sei mir Gott nicht gehiIe den Hu. Es ist lauter Täuscherei und im Grund erlogen.—— Gott mir gram und feind, würd er seine Gabeh 8. Denn was ist im Himmelszelt, was im tiefe was ist Eutes in der Welt, das nicht mir gut wärt wen brennt das Sternenlicht? Wozu ist gegeben L Wasser? Dient es nicht mir und meinem Lebens nid auch We⸗ 9. Ich bin Gottes, Gott ist mein, wer ist, den Dem 50 scheide? Dringt das liebe Kreuz herein mit dem bissoohl ergehn Leide, laß es dringen, kommt es doch von gel Berh fol Händen, und geschwind zerbricht sein Joch, wah Gott will wenden. mit selbst men, es mi Giir ——— E ch: Fleuch, du enn er mich von meiner Sünd auf was Guts will ziehen? th, machst mir g erknickt und ih ntrückt in den Iu; wer hie zeitlich wohl geweint, darf nicht ewig kla⸗ sondern hat vollkommne Lust dort in Christi Gar⸗ ln(dem er einig recht bewußt) endlich zu gewarten. ½. Gottes Kinder säen zwar traurig und mit Tränen, ber endlich bringt das Jahr, wonach sie sich' sehnen; dre zu verdan eun es kommt die Erntezeit, da sie Garben machen; da der Hölle Fl Mlurd all ihr Gram und Leid lauter Freud und Lachen. 4. Onn 13. Ei so faß, o Christenherz, alle deine Schmerzen, 13 mirs led Rurf sie fröhlich hinterwärts, laß des Trostes Kerzen sti lut und Schn sch entzünden mehr und mehr, gib dem großen Namen bohl grtgern Asenes Gottes Preis und Ehr! Er wird helfen. Amen. . sein Rech Paul Gerhardt g. 1607 7 1676. um, da ich sul Psalm 37, 5. as kein Feind Eigene Melodie. Bartholomäus Gesius 1603: r? Wo hat Oah ber mich soll b oß und Gewahh—.—. 5 600.. *—— 1 Be⸗fiehl du dei ⸗ ne We ⸗ ge und der al ⸗ler ⸗treu-sten Pfle„ge des. —, 2 ,un gtawn Emee, aes. ——ẽe—— Juas dein Her ⸗ ze kränktn ö 1 I den Hun⸗mel lenkt: der Wol⸗ken., Luft und was könnt ihr Not Gott mit sal Sohn selbst vn.— Hohn mich nicht Gott nicht ge rund erlogen; ——.. 2 I* ů— er seine Gabeh 2—— SDDS D DiDi iiee alten haben.—.6— F er ne den gibt We ⸗ ge. Lauf und Bahn. der vas im tiefen N mir gut wäres ist gegeben Lu einem Leben? , wer ist, der ein mit dem h doch von gell sein Joch, weh IS.— .....——— auch We⸗ge fin⸗ den. da dein Fuß ge⸗hen kann. Dem Herren mußt du trauen, wenn dirs soll Hergehn, auf sein Werk mußt du schauen, wenn Werk soll bestehn. Mit Sorgen und mit Grämen mit selbsteigner Pein läßt Gott ihm gar nichts nen, es muß erbeten sein. — I L RIII ——— 412 ö Kreuz⸗ und Trostlieder 3. Dein ewge Treu und Gnade, o Vater, weiß sieht, was gut sei oder schade dem sterblichen und was du dann erlesen, das treibst du, starker! und bringst zum Stand und Wesen, was deinem gefällt. +* 4. Weg hast du allerwegen, an Mitteln fehlt nicht; dein Tun ist lauter Segen, dein Gang ist! Licht; dein Werk kann niemand hindern, dein darf nicht ruhn, wenn du. was deinen Kindern erf lich ist, willst tun. ö ö 5. Un d ob gleich alle Teufel hie wollten widerste wird doch ohne Zweifel Gott nicht zurücke gehn; a ihm vorgenommen und was er haben will, das doch endlich kommen zu seinem Zweck und Ziel. 6. Hoff, o du arme Seele, hoff und sei unve Gott wird dich aus der Höhle, da dich der Kum plagt, mit großen Gnaden rücken; erwarte nur Tend. wirst du schon erblicken die Sonn der schö Freud.— 400. M denn na 7. Auf, auf, gib deinem Schmerze und Sorgen gedeihet Nacht, laß fahren, was das Herze betrübt und tm d und Hin macht! Bist du doch nicht Regente, der alles führen Etand nur fre Gott sitzt im Regimente und führet alles wohl. achen ein f 8. Ihn, ihn laß tun und walten, er ist ein w Fürst und wird sich so verhalten, daß du dich wun wirst, wenn er, wie ihm gebühret, mit wunderh Rat das Werk hinausgeführet, das dich bekümmert 9. Er wird zwar eine Weile mit seinem Trost ver und tun an seinem Teile, als hätt in seinem Sin deiner sich begeben; und, sollst du für und für in und Nöten schweben, so frag er nichts nach dir. 10. Wirds aber sich befinden, daß du ihm treu r ö bleibst, so wird er dich entbinden, da dus am mi dar auch sch. gläubst; er wird dein Herze lösen von der so schu 6. Und den Last, die du zu keinem Bösen bisher getragen 11. Wohl dir, du Kind der Treue, du hast und! davon mit Ruhm und Dankgeschreie den Sieg und kron; Gott gibt dir selbst die Palmen in deine n Hand, und du singst Freudenpsalmen dem, der Leid gewandt. ö viel und f 5. Heb auf IIITIIII Kreuz⸗ und Trostlieder 413 o Vater, wei. Mach En d, o Herr, mach Ende an aller unsrer sterblichen Gahl Vot! Stärk unsre Füß und Hände und laß bis in den st du, starker 60 0d uns allzeit deiner Pflege und Treu empfohlen sein, „was deinem 0 gehen unsre Wege gewiß zum Himmel ein. Paul Gerhardt g. 1607 4 1676. der 400. Mel.: Ermuntre dich, mein schwacher Geist.(Siehe Nr. 46.) denn nach Dingen, die Gott der Höchst alleine soll d hann zu Werke bringen? Du fährst mit deinem 3z und Sinn durch so viel tausend Sorgen hin und denkst: Wie wills auf Erden doch endlich mit mir werden? llten widersth rücke gehn; wa en will, das 4 und Ziel. ichten auch nicht ein einges kleinstes Haar in aller und sei unvergl 0—90 dich der am lt ausrichten, und dient dein Gram sonst nirgend zu, erwarte nur Sonn der schon een stürzest und selbst das Leben hürzest, ö Peil gedeihet, so wirf dein Sorgen auf den Held, den etrübt And iun 00 und Himmel scheuet, und gib dein Leben, Tun und alles wohtn Sochen ein fröhlich Ende machen. er ist ein m 101 Durch wessen Kunst steht dein Gebein in ordentlicher 4. 75 winderhn paut und Hülle? Wer zog die Adern hie und dort ein hich bekümmert Rd an ihre Stell und Ort? Wer setzte hin und wieder inem Trost ven viel und schöne Glieder?. ö in seinem„Heb auf dein Haupt, schau überall hier unten und ir und für in dort oben, wie Gottes Sorg auf allen Fall vor dir sich ts nach dir b erhoben: Dein Brot, dein Wasser und dein Kleid war eher noch als du bereit; die Milch, die du erst nahmest, war auch schon, da du kamest. on der so J Uund dennoch soll dein Angesicht dein ganzes Leben getragen haft ühren; du traust und gläubest weiter nicht, als was dein nd lugen spüren. Was du beginnst, da soll allein dein Kopf ein Licht und Meister sein; was der nicht auserkoren, das hältst du als verloren. „RNun siehe doch, wie viel und oft ist schändlich um⸗ chlagen, was du gewiß und fest gehofft mit Händen nen in deine u ien dem, de IIIIT u bist ein Mensch, das weißt du wohl, was strebst dWu 2 Es ist umsonst. Du wirst fürwahr mit allem deinem daß du dich aus deiner Ruh in Angst und Schmer⸗ 9. Willst du was tun, was Gott gefällt und dir zum ö Stand nur fröhlich hin in Gottes Hand, so wird er deinen zülle? Wer gab den Augen Licht und Schein, dem Leibe SS 41⁴4 Kreuz⸗ und Trostlieder zu erjagen; hingegen wie so manches Mal ist das 5 schehn, was überall kein Mensch, kein Rat, kein Sim ihm hat ersinnen können. 8. Wie oft bist du in große Not durch eignen Wilh kommen, da ein verblendter Sinn den Tod fürs Lahn angenommen; und hätte Gott dein Werk und Tat al gehen lassen nach dem Rat, in dem dus angefangen, A wärst zu Grunde gangen. 9. Der aber, der uns ewig liebt, macht gut, was i verwirren, erfreut, wo wir uns selbst betrübt, und st uns, wo wir irren; und dazu treibt ihn sein Gemüt in die so reine Vatergüt, in der uns armen Sünder er tuh als seine Kinder. ů 10. Ach wie so oftmal schweigt er still und tut dot Angsten sitzet, sucht hier und da und findet nichts, sehn und mangelt doch des Lichts, will aus der Ashl sich winden und kann den Weg nicht finden. 11. Gott aber geht gerade fort auf seinen weisen Wegt er geht und bringt uns an den Ort, da Wind und Sh sich legen. Hernachmals, wenn das Werk geschehn, so han alsdann der Mensch erst sehn, was der, so ihn regien 4. Hat ni in seinem Rat geführet. ö 12. Drum, liebes Herz, sei wohlgemut und laß 5 Sorg und Grämen! Gott hat ein Herz, das nimmer n dein Bestes vorzunehmen; er hanns nicht lassen, glath mir; sein Innerstes ist mir und dir und uns hier alhh ů sammen voll allzusüßer Flammen. ö 13. Tu als sein Kind und lege dich in deines Wohh Arme, bitt ihn und flehe, bis er sich dein, wie er pfleh allen Sorgen bringen. 66.165 Aus tieser Not schrei ich zu dir(Mel. 2). H 7 2.— J 2 401.—————— Ach treu⸗er Gott, barm her⸗-zigs Hn ich weiß. daß mir dies Kreuz und Scneh — ä—— IIII des Gü⸗te dein Va⸗ter —— die⸗ se L. — —.— hast und 2. Denn d muß was le was uns nützet, da unterdessen unser Will und Herrl schickst Trar tust uns we geht eins u. 3. Das he fahrn auf E er gekreuzi! Not, ja du Himmelsfre sich ergeben ozuwider str. sich sehnt n 5, Ach lie zu gläuber solltest gün Zeit, wie erbarme, so wird er dich durch seinen Geist auf Wigs lassen reim die du jetzt nicht weißt, nach wohlgehaltnem Ringen gu Paul Gerhardt g. 1607 1H 6. Was i der Fromn duͤrch Trüb Strabbun I Hort, befef Murren! 7. Bin ie lreten, hilf. Beten. So bet beständ r Tod fürs Lehnl Berk und T is angefangen, ö acht gut, was u betrübt, und sih sein Gemüt um n Sünder er tuh till und tut dan Will und Heryal findet nichts, H ill aus der Ml finden. en weisen Weht Wind und Stun geschehn, so hun r, so ihn regiem ö—.— 4. Hat nun dein Sohn, der fromm und recht, so willig sich ergeben, was will ich armer Sündenknecht dir viel nut d mion ezuwider streben? Er ist der Spiegel der Geduld, und wer das nimmer ulh icht lassen, glals id uns hier alhg . Straßburg 11 — heten, hilf, daß ich unverdrossen sei zum Rufen, Seufzen, 8 her„zigs Heg h f 5 1 s 0 f 8a Kreuz und Schnen Mal ist das. Rat, kein Smt Kreuz⸗ und Trostlieder— 41⁵ +. B—— ——.....———.— 2 2 . 2 2 Zte sich nicht en⸗dei.. ch eignen WilaN des Gu h · Ja. Herr. ich weiß. daß dein Va⸗ter⸗her ⸗ze sen⸗det. + 7— — * + +— — + + + + —— die⸗se Last dꝓu mir —— + I 1— .5 2.— 1.. 4 —.——.¹, — u— hast und gar aus hei⸗ nem Haß se. —— aus Lieb er⸗ 2. Denn das ist allzeit dein Gebrauch: wer Kind ist, muß was leiden, und wen du liebst, den stäupst du auch, schickst Trauren vor den Freuden; führst uns zur Hölle, tust uns weh und führst uns wieder in die Höh; und so geht eins ums ander. 3. Das hat, Herr, dein geliebter Sohn selbst wohl er⸗ sahrn auf Erden, denn eh er kam zum Ehrenthron, mußt er gekreuzigt werden; er ging durch Trübsal, Angst und Not, ja durch den herben, bittern Tod drang er zur Himmelsfreude. sich sehnt nach seiner Huld, der muß ihm ähnlich werden. 5. Ach liebster Vater, wie so schwer ists der Vernunft, zu gläuben, daß du demselben, den du sehr schlägst, in deines Wi ein, wie er pflgs Geist auf Wehn ltnem Ringen au ardt g. 1607 ι solltest günstig bleiben! Wie macht doch Kreuz so lange Zeit, wie schwerlich will sich Lieb und Leid zusammen lassen reimen. ů 6. Was ich nicht kann, das gib du mir, o höchstes Gut der Frommen, gib, daß mir nicht des Glaubens Zier durch Trübsal werd entnommen. Erhalte mich, o starker Hort, befestge mich in deinem Wort, behüte mich vor Murren! 7. Bin ich ja schwach, laß deine Treu mir an die Seite Beten. So lang ein Herze hofft und gläubt und im Ge⸗ bet beständig bleibt, so lang ists unbezwungen. I Kreuz⸗ und Trostlieder 8. Ach Jesu,‚ der du worden bist mein Heil mit deinen Blute, du weißt gar wohl, was Kreuze ist, und wie W + sei zu Mute, den Kreuz und großes Unglück plagt;—9 saste du, was mein Herze klagt, gar gern zu Heuin assen. 9. Ich weiß, du wirst /in deinem Sinn mit mir M leiden haben und mich, wie ichs jetzt dürftig bin, n sg⸗ lich hel Gnad und Hülfe laben. Ach stärke meine schwache Halh.* ach heil und bring in bessern Stand das Straicheh. 2Er Ire meiner Füße! euen Herze 10. Sprich meiner Seel ein Herze zu und tröste die Pein 018 aufs beste, denn du bist ja der Müden Ruh, der Schuug hann er d chen Turm und Veste, ein Schatten vor der Sonnen 90 ib dich zuf ein Hütte, da ich sicher sitz im Sturm und Ungewitter. 3. Wie dir 11. Und weil ich ja nach deinem Rat hie soll n nicht verborg wenig leiden, so laß mich auch in deiner Gnad als ui betrübten He ein Schäflein weiden, daß ich im Glauben die Gedul Tränen und und durch Geduld die edle Huld nach schwerer Ru frieden! erhalte.. Wenn g 12. O heilger Geist, du Freudenöl, das Gott von] du darfst tra Himmel schicket, erfreue mich, gib meiner Seel, wal und zu dein. Mark und Bein erquicket! Du bist der Geist der Hen heiniich Grö lichkeit, weißt, was für Freud und Seligkeit mein V Gib dich zuf dem Himmel warte. 5. Er hört 13. Daselbst wirst du in ewger Lust aufs süßte mit n stilles Klager handeln, mein Kreuz, das dir und mir bewußt, in Freuh du Gott gar und Ehre wandeln. Da wird mein Weinen lauter Weis Mitten, hört mein GÄchzen lauter Jauchzen sein. Das glaub ich, hih zufrieden! I wirst du s nußt du ob. ücbweret,— dad e. ö—— ich zufriede 6 402. EE— 7. Was so ö ö Gib dich zu⸗ frie ⸗ den wollst und In ihm ruht al ⸗ ler Freu⸗ wird auch x mir! Amen. Paul Gerhardt a. 1607 4 106. Laß die Eigene Melodie. b— 2— aller Gaben r.— dich zufriede 8. Der all e in dem Got ⸗te. dei⸗ nes Le⸗bensl 8. De e Körnlein we „obn ihn mühst⸗ du dich ver ⸗ge⸗bens; 0 —— Heil mit deinen le ist, und wie in ů lück plagt; den gern zu Herzen———— N — H— I— 2.. + 1— N nrmit mir Nh⸗ KWO˙Oa.. dürftig bin, u ko⸗lich hell zu dei⸗ner Won⸗ne. Gib dich zu⸗frie⸗den! schwache HashP 9—„ II Licht 8. Trost 8 3 das Strauchhh 2. Er ist voll Lichtes, Trosts und Gnaden, ungefärbtes, teuen Herzens; wo er steht, tut dir keinen Schaden auch die Pein des größten Schmerzens. Kreuz, Angst und Not klann er bald wenden, ja auch den Tod hat er in Händen. Kreuz⸗ und Trostlieder ———. PꝑPꝑPꝑPꝑPꝑIPꝑIꝑIꝑIꝑIꝑIꝑIꝑIꝑIEIEIæIEIæIæII.. ——— + Eist dein Quell und dei ⸗ ne Son ⸗ ne. scheint 9775 derie mit Uh, der Schug der Sonnen 330 dich zufrieden! 43 ud Ungewittel 3. Wie dirs und andern oft ergehe, ist ihm wahrlich Rat hie soll e nicht verborgen; er sieht und kennet aus der Höhe der er Gnad als mu betrübten Herzen Sorgen. Er zählt den Lauf der heißen uben die Geduh Tränen und faßt zuhauf all unser Sehnen! Gib dich zu⸗ h schwerer Puchl srieden! 4. Wenn gar kein einger mehr auf Erden, dessen Treue das Gott von du darsst trauen, alsdann will er dein Treuster werden iner Seel, w und zu deinem Besten schauen. Er weiß dein Leid und Geist der Hen heimlich Grämen; auch weiß er Zeit, dirs zu benehmen.“ eligkeit mein AU Gib dich zufrieden! ö 4 5 Er hört die Seufzer deiner Seelen und des Herzens ifs süßte mit ni silles Klagen, und was du keinem darfst erzählen, magst dewußt, in Fruhs du Gott gar kühnlich sagen. Er ist nicht fern, steht in der nen lauter WeRitten, hört bald und gern der Armen Bitten. Gib dich 5 glaub ich, hi zufrieden! ö rdt g. 1607 16,%6 6. Laß dich dein Elend nicht bezwingen, halt an Gott, wirst du siegen; ob alle Fluten einher gingen, dennoch ußt du oben liegen. Denn wenn du wirst zu hoch be⸗ schweret, hat Gott, dein Fürst, dich schon erhöret. Gib ich zufrieden! Jakob Hintze Jöt — —*— 7. Was sorgst du für dein armes Leben, wie dus halten ler und i wollst und nähren? Der dir das Leben hat gegeben, er Freu ⸗de.nird auch Unterhalt bescheren. Er hat ein Hand, voll ler Gaben, da See und Land sich muß von laben. Gib ch zufrieden! . Der allen Vöglein in den Wäldern ihr bescheidenes Körnlein weiset, der Schaf und Rinder in den Feldern ES er ge⸗bens 7 F4IIID dich zufrieden! 418 Kreuz⸗ und Trostlieder alle Tage tränkt und speiset, der wird ja auch R0 eingen füllen, den Hunger dir zur Notdurft stillen, d dich zufrieden! 9. Sprich nicht: Ich sehe keine Mittel, wo ich such 408. nichts zum Besten. Denn das ist Gottes Chrentiteh han W. wenn die Not am größten. Wenn ich und du ihn mih mehr spüren, da schickt er zu, uns wohl zu führen. O 2 10. Bleibt gleich die Hülf in etwas lange, wird dennoch endlich kommen; macht dir das Harren aush und hof⸗fet und bange, glaube mir, es ist dein Frommen. Was lah 3 1*• 1 sam schleicht, faßt man gewisser, und was verzeucht A desto süßer. Gib dich zufrieden! ö 11. Nimm nicht zu Herzen, was die Ratten deist Feinde von dir dichten; laß sie nur immer weidlich sun Al⸗ler⸗höch⸗ ten, Gott wirds hören und recht richten. Ist Gott da Freund und deiner Sachen, was kann dein Feind, W 2. Was hel Mensch, groß machen? Gib dich zufrieden! ser Weh u 12. Hat er doch selbst auch wohl das Seine, wenn Dnur wuf sehen könnt und wollte. Wo ist ein Glück so klar 2 Ran ha reine, dem nicht etwas fehlen sollte? Wo ist ein H9 das könnte sagen: Ich weiß durchaus von keinen Plag Gib dich zufrieden! ö dwählt, der w 13. Es kann und mag nicht anders werden, alle 4 4. Er kenn schen müssen leiden; was webt und lebet auf der Edus wann es nütz kann das Unglüch nicht vermeiden. Des Kreuzes E und merket K schlägt unsre Lenden bis in das Grab, da wird s versehn, und enden. Gib dich zufrieden! ö 5. Denk nie 14. Es ist ein Ruhetag vorhanden, da uns unser rlassen seist wird lösen; er wird uns reißen aus den Banden dish mi Leibs und allem Bösen. Es wird einmal der Tod springen und aus der Qual uns sämtlich bringen. dich zufrieden! schsten alle 15. Er wird uns bringen zu den Scharen der Erw und Getreuen, die hier mit Frieden abgefahren, sich auh —.— st vergnü Ssein Allwisser nun im Frieden freuen, da sie den Grund, der nicht Han. 7. Sing, be brechen, den ewgen Mund selbst hören sprechen: Gih eine 8 0 91 ö wird er zufrieden! Paul Gerhardt g. 1607 uversicht ar E E Kreuz⸗ und Trostlieder 419 dird ja au ö ö ö tdurft stillen. 00 Elgene Melodie Georg Reumark 1657. el, wo ich such 405. 5— T—— ö Ehrentitel⸗ helen Wer nur den lie⸗ ben Gott läßt wal⸗ten und du ihn mü hl zu führen O 1—i.— + +—— 1 + +—.—— 5 lange, wird sÿ 2*— ö Wer Sott dem den wird er wun⸗der⸗ lich er⸗ hal⸗ ten das Harren gushl und hof⸗fet auf ihn al ⸗le⸗ zeit. mmen. Was lu in al ⸗ler Not und Trau⸗rig⸗ keit. was verzeucht H 2 I———42Z——.— die Ratten deigal 2....———— 288 mer weidlich s A⸗ ler⸗höch⸗sten traut, der hat auf kei⸗ nen Sand ge⸗baut. dar an. n 2. Was helfen uns die schweren Sorgen, was hilft uns user Weh und Ach? Was hilft es, daß wir alle Morgen beseufzen unser Ungemach? Wir machen unser Kreuz und d nur größer durch die Traurigkeit. „Man halte nur ein wenig stille und sei doch in sich t vergnügt, wie unsers Gottes Gnadenwille, wie Allwissenheit es fügt; Gott, der uns ihm hat auser⸗ wählt, der weiß auch sehr wohl, was uns fehlt. 4. Er kennt die rechten Freudenstunden, er weiß wohl un es nützlich sei. Wenn er uns nur hat treu erfunden merket keine Heuchelei, so kommt Gott, eh wirs uns bersehn, und lässet uns viel Guts geschehn. „Denk nicht in deiner Drangsalshitze, daß du von Gott lassen seist, und daß Gott der im Schoße sitze, der sich mit stetem Glüche speist; die Folgezeit verändert viel d setzet jeglichem sein Ziel. 10 „Es sind ja Gott sehr leichte Sachen, und ist dem sten alles gleich, den Reichen hlein und arm zu aren der Erwä chen, den Armen aber groß und reich; Gott ist der bgefahren, sich uuhl dechte Wundermann, der bald erhöhn bald stürzen kann. und, der nicht„Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, verricht das ne nur getreu und trau des Himmels reichem Segen, ö o wird er bei dir werden neu. Denn wer nur seine hardt g. 1607 Zuversicht auf Gott setzt, den verläßt er nicht. — Georg Neumark g. 1621 4 1681. on keinen Pah werden, all Me bet auf der Ede Des Kreuzes ab, da wird da uns unser den Banden dis mal der Tod 27· 1122* 42⁰ Kreus⸗ und Trostlieder Mel.: Herr Jesu Christ, du höchstes Out. Wie mein ge⸗treu⸗ er Va⸗ter will in so halt ich ihm auch ger⸗ne still un Drerden Iin RAEEi—.. 404. PIPIPIPIPIPIPI.I.. + 18— —— H — 22— I— ————— I die sen Sa ⸗ chen.) laß es ihn nur ma ⸗ chen.) Sott weiß wal 4*— + 4— der streben, pem und u .—. IIF was mir nütz und gut. und wird aus vä ⸗ 2 1— a —.. I 1 1. ——— 2—— beginnen, und gräme mich ohn Unterlaß mit hochbetrlh ten Sinnen. so kann ich durch mein Herzeleid der großh Widerwärtigkeit doch nie was abgewinnen. 3. Drum laß ichs gehen, wie es geht, und sende mein Tränen vor Gottes hohe Majestät mit bitterm Herzess sehnen. Gott wird doch wiederum einmal nach diese schweren Herzensqual der Gütigkeit erwähnen. finde, denn alles dies hab ich verschuldt mit meiner großh Sünde. Ich weiß, Gott wird mich wunderbar erretigs ů ů ö ö aß dich 5. Wird mich mein Gott, mein Seelenlicht, vom Zwess . 77 452 Ht m hilft er heu. gnädiglich verleihen, so muß mir dieses große Leid san aus der Angstgefahr, was ich jetzt nicht ergründe. nur befreien und nur des Glaubens Zuversicht mi aller Widerwärtigkeit doch endlich wohl gedeihen, Georg Neumark g. 1621 4l — 1441 Eigene 405.E9— als wenn Foaub und w * 2. Hülfe, hoben; hilft hüötig ist. 3. Gleich . ö 4»4. Seiner li⸗chem Mut für meine Wohl ⸗ fahrt wa⸗chen 2. Ob ich gleich denke dies und das, was ich doch A allergrößten väͤterlich ge 5. Laß di länger leide ter meiner 6. Will si der Himme hab ich alle 7. Ach H n. lendern abe 4. Indessen leid ich mit Geduld, bis Gott sich wieden wenn ich di 406. Qual u 2. Halt 6 durch er di 27 r, ö Kreuz⸗ und Trostlieder ö 121 * igene Melodie. Gotha 1715. DOresden M Eigen th 17¹⁵ I— aU ö —.. 0..——— —ñ—„ 2 3a⸗ ter will in ꝛer⸗ne still u X X Sollt es gleich bis⸗ wei ⸗ len schei⸗ nen. — ö 1— ——— —— als wenn Gott ver⸗ laß die Sei⸗ nen. so 2*— H 1 x 24 e e. Sott weiz mil S.S=.·........... II—.—.. — glub und weiß ich dies: Gott hilft end⸗lich doch ge⸗wiß. — 2 Hülfe, die er aufgeschoben, hat er drum nicht aufge⸗ — boben; hilft er nicht zu jeder Frist, hilft er doch, wenns aus rä⸗t nötig ist. ö 31. 5 3. Gleich wie Väter nicht bald geben, wonach ihre Kin⸗ der streben, so hält Gott auch Maß und Ziel, er gibt, — und wann er will.— ö ö 4. Seiner kann ich mich getrösten, wenn die Not am fahrt wa⸗chenRallergrößten: er ist gegen mich, sein Kind, mehr als väterlich gesinnt. 3 mit hoche 5. Laß die Welt nur immer neiden! Will sie mich nicht rzeleid der guft kinger leiden ei so frag ich nichts darnach, Gott ist Rich⸗ 0— MN. ů ter meiner Sach. men. 6. Will sie mich gleich von sich treiben, muß mir doch „und sende meh der Himmel bleiben; wenn ich nur den Himmel krieg, bitterm Herder hab ich alles zur Genüg. ů nmal nach die7. Ach Herr, wenn ich dich nur habe, sag ich allem rwähnen. andern abe; legt man mich gleich in das Grab, ach Herr, Gott sich wiehs wenn ich dich nur hab! Christoph Tietze g. 1641 4 1703. mit meiner grohn underbar ertein] 406. Eigene Melodie. t ergründe. aß dich Gott, du Verlaßner, still dein Sorgen, deine licht, vom Zweih] Qual und deine Not ist dem Höchsten unverborgen, 5 Zuversicht mu hilft er heut nicht, hilft er morgen. Laß dich Gott! 5 große Leid sanh]2. Halt Gott ftill, denn er brauchet Liebesschläge, wo⸗ ohl gedeihen. durch er dich bessern will, daß sich Kindesfurcht errege. nark g. 16214f4 Traue seiner Vaterpflege, halt Gott still! — IIIII 42² Kreuz⸗ und Trostlieder 3. Gott ist nah, wenn er dir entfernet scheinet; ist u t Gift ein gleich die Rettung da, ist es dir zum Rutz gemeinet; Pwill ich auf i hilft, wenn du gnug geweinet. Gott ist nah. 4. Was Go 4. Gott ist dein, so du ihm dich nur ergibest; deihe und Leben, d Pein wird Freude sein, wenn du ihn vor allem lichsnich ihm er und mit Unmut nicht betrübest. Gott ist dein.(ceit, da öffer 5. Lehr Gott nicht, wie und wann er dich soll hören 5. Was 90 Sein Aug steht auf dich gericht. Währt dein Kreuz lanz leich schme ö laß es währen, endlich wird es sich doch kehren. I mich doch Gott nicht! ergetzt mit f 6. Liebst du Gott, wandelst du auf seinen Wegen, with 20. Wos 80 kein Kreuz, kein Not, kein Tod dein Vertrauen niedez iben. Esen legen. Alles dienet dir zum Segen, liebst du Gott iend treibe Anton Ulrich, Herzog zu Braunschweig-Wolfenbil. g. 1633 4 1714. senbüth seinen Armer Eigene Melodie. Severus Gastorius 1075⁵ EH 2— x 408. 407. E 2.— 4 10— 4j—.— + ö. mich Was Gott mut, das ist wohl⸗ge⸗ tan. esZeit, wie er fängt mei⸗ ne Sa ⸗chen an. milEwigkeit. Dr deiner Wollu HGott erquick H bleibt ge⸗ recht sein Wil ⸗ le;—— 2 ie Tor ich ihm hal ⸗ten stil ⸗le. j Er ist men 1 ungt, der ar Ibracht, der ar IRPR‚PI‚I‚PIP‚I‚‚tEAEw?......— FTeu, der si. e ohne Reu. 3. Mein J ——. 2 2.— der Welt? W —————————— ich selbst zer hal ⸗ ten. drum las ich ihn nur wal ⸗ten Ian hier 2. Was Gott tut, das ist wohlgetan, er wird mich nich betrügen, er führet mich auf rechter Bahn; so laß ich uu genügen an seiner Huld und hab Geduld, er wird meihSselber hin ur Unglück wenden, es steht in seinen Händen. nein Hort, 3. Was Gott tut, das ist wohlgetan, er wird mich wohl Himmelspfor bedenken; er als ein Arzt und Wundermann wird ni scheinet; ist Uih ncht Gift einschenken für Arzenei; Gott ist getreu, drum ceutz gemeinet, t nah. pill ich auf ihn bauen und seiner Güte trauen. I. Was Gott tut, das ist wohlgetan, er ist mein Licht r ergibest; dei und Leben, der mir nichts Böses gönnen hann; ich will vor allem liebch nich ihm ergeben in Freud und Leid, es kommt die ein. geit, da öffentlich erscheinet, wie treulich er es meinet. 3. Was Gott tut, das ist wohlgetan; muß ich den Kelch geich schmecken, der bitter ist nach meinem Wahn, laß 0 mich doch nicht schrechen, weil doch zuletzt ich werd Uegetzt mit süßem Trost im Herzen; da weichen alle Schmerzen. „dich soll hörn dein Krenz lnn och kehren. H —— nen Wegen, with st du Gott bleiben. Es mag mich auf die rauhe Bahn Not, Tod und ö* o wird Gott mi 3 päterlich i bweig⸗Wolfenbuge end treiben, so wird Gott mich ganz väterlich in Ueinen Armen halten, drum laß ich ihn nur walten. Samuel Rödigast g. 1649 1 1708. verus Gastorius 15 — 408. Eigene Melodie. ⁴ mich auf dieser Welt betrübt, das währet kurze l⸗ge⸗ tan, esZeit, was aber meine Seele liebt, das bleibt in chen an. mil Ewigkeit. Drum fahr, o Welt, mit Ehr und Geld und deiner Wollust hin, in Kreuz und Spott kann mir mein EE Hott erquicken Mut und Sinn. ä er ist meh 2. Die Torenfreude dieser Welt, wie süß sie immer lacht, ö bracht, der auf sie baut; wer aber traut allein auf Gottes — reu, der siehet schon die Himmelskron und freut sich hne Reu. 3. Mein Jesus bleibet meine Freud, was frag ich nach der Welt? Welt ist nur Furcht und Traurigkeit, die end⸗ ch selbst zerfällt. Ich bin ja schon mit Gottes Sohn im Glauben hier vertraut, der droben sitzt und hier beschützt ein auserwählte Braut. 4. Ach Jesu, töt in mir die Welt und meinen alten Sinn, der sich dir stets entgegenstellt; Herr, nimm mich selber hin und binde mich ganz festiglich an dich, o Herr, mein Hort, so irr ich nicht in deinem Licht bis an die Himmelspfort. weiß zu er⸗ mann wird nit Joh. Jak. Schütz g. 1640 1 1690. GIUD Kreuz⸗ und Trostlieder 423 6. Was Gott tut, das ist wohlgetan, dabei will ich ver⸗ t schleunig ihr Gesicht verstellt und den in Leid ge⸗ — 42⁴ Kreuz⸗ und Trostlieder 409. Mel.: Sollt ich meinem Gott nicht singen.(Stehe M. 00 dem Willen meines Gottes ganz un——— 2. Ach ich kenne dich ja eben, daß du selbst mein W aus. Wun⸗d bist; ich kenn auch mein liebstes Leben, das allein R⸗lich sei—r 2. Denke d wunderlich, da ich kann bis heute sagen, daß Gott woh geführet mich. Soll ich denn erleben morgen, ei so lah Aufang seltso selten gut, wenn mein Wunsch geschehen sollte, da man nac Gott mißfallen tut; ach wie würde mein Verderbeni 4. Kein Be erwählen gar zu oft, wenn was Gutes ich gehofft; da gewinnen di will ich mich bewerben, meinem Gott zu halten still M brochnen Aut geschehe, was Gott will. ö 8 5. Was Gott will, geschehe immer; was ich will 0 32 schädlich ist, das laß ja geschehen nimmer, Gott, der U hann machen so gütig bist; und weil dir mein Unvermögen, was er angesange willst zu tun, bekannt, ach so laß doch deine Hand meih derherrlich se Schwachheit Kraft beilegen, daß ich könne folgen v4 6. Drum se Was du willst, geschehe mir. Ludämilig Elisabeth, Gräfin zu Sch ö g. 1640 14672. 5. Gott mi warzburg⸗Rudolsahs wird es führ ö 7. Du wirf Mel.: Alles ist an Gottes Segen. Frankfurt Ia, Belt verheh 2wird dir dei 410. SSPSDSPSSSPSSISISESEEE missen: Wn Wun⸗der⸗ an⸗fang. herr⸗lichs En⸗de, wo de Kreuz⸗ und Trostlieder 42⁵ gen. Seche SSS..... Gottes ganz un se E was mir nüze pun⸗der⸗wei⸗ sen Hän⸗ de Got⸗tes füh⸗ren ein und der, was ich Le d Sinn, mich und A us du willt, un 2 selbst mein Lahs us. Wun⸗der ⸗-weis⸗lich ist sein Ra⸗ ten, wun⸗der⸗ n, das allein Führer, der dar heilge Geist. Huh dreieinger OathI trr⸗ich sei ne Ta⸗ten, und du sprichst: Wo wills hin⸗aus? 2. Denke doch: Es muß so gehen, was Gott weislich iht geschehen, ihm und dir zur Herrlichkeit. Ob der rorgen, ei so lah Aufang seltsam scheinet, ist das End doch gut gemeinet, doch, daß er sh zriede folget nach dem Streit. lein führen mihs 3 Gottes Weg ist in den Flüssen und in großen Wasser⸗ gissen, und du spürst nicht seinen Fuß:«) so auch in ünd es wohl gul dem Meer der Sorgen hält Gott seinen Pfad verborgen, shen sollte, dahl daß man nach ihm suchen muß. ein Verderben i4I Kein Besinnen kann ersinnen, wo man könne Hülf ich gehofft, dun gewinnen, die Vernunft ist hier zu blind; ihre halb' ge⸗ u halten still M brochnen Augen nicht in das Verborgne taugen, dem sie Iellzublöde sind. was ich will m mer, Gott, der!9 hermögen, was deine Hand mein könne folgen „ging es noch n, daß Gott woh un machen, End und Anfang geben frei. Er wird, was er angefangen, lassen so ein End erlangen, daß es wun⸗ derherrlich sei. 6. Drum so laß dir nimmer grauen, lerne deinem Gott warzburg⸗Rudellas wird es führen, daß dus wirst am Ende spüren, wie er dir kut lauter Guts. 7. Du wirst an den Fingern zählen und nicht vor der Belt verhehlen, was die blinde Welt nicht kennt. Er bird dir dein Kreuz versüßen, daß du wirst bekennen müssen: Wunderanfang, herrlichs Endl H. A. Stockfleth g. 1643 4 1708. Franbfurt En⸗de, wo—— ö Pi. 77, 20. IIII 5. Gott muß man in allen Sachen, weil er alles wohl bertrauen, sei getrost und gutes Muts! Er fürwahr, er⸗ I— 426 Kreuz⸗ und Trostlieder — 6. Amen, 55————.—. Crüger loä lecht Ideen R i 1. E—......... zu mindern 41¹1* 35 3—.— ich wendt d ö Mei⸗ne Seel ist stil⸗ le zu Gott, des⸗sen zreuden. mein Herz ist ver⸗gnü⸗get mit dem, wies Hol 12. —.— ö— Wil⸗le mir zu hel⸗ fen- steht; fü⸗ get, nimmt an., wie es geht. E.——— Ge ht es nur WW — ⁰⁰⁰ ist ur ben, pfl ben. Er prü sei, wie stand 2. Gott ist N— 6— ——.— 2—.——* —.— 2—..————— Him ⸗ mel zu, und bleibt Je⸗ sus un ⸗g AAII 4 E 4—— 1 + 4 SDD.iii schie ⸗ den. so bin ich 2. Meine Seele hanget an dir und verlanget, Gott, d. dir zu sein aller Ort und Zeiten, und mag keinen leideh der ihr rede ein; von der Welt Ehr, Lust und Gah wornach so viel sind beflissen, mag sie gar nichts wisseh — 3. Rein, ach nein nur Einer sagt sie und sonst kenn wird von mir geliebt; Jesus der getreue, in dem ich mit freue, sich mir ganz ergibt. Er allein, er soll es sehh. dem ich wieder mich ergebe und ihm einzig lebe. 4. Gottes Güt erwäge und dich gläubig lege sanst i seinen Schoß! Lerne ihm vertrauen, so wirst du bah schauen, wie die Ruh so groß, die da fleußt aus stilleh Geist. Wer sich weiß in Gott zu schicken, den hann erquickhen. 5. Meine Seele senket alles, was sie kränket, tief i Jesu Brust; sie wird stark durch Hoffen; was sie se he troffen, träget sie mit Lust, fasset sich ganz männiglih durch Geduld und Glauben feste; am End kommt dah Beste. pas er uns braucht die 9 der uns liebt 3. Gott ist mögen, er pf Er macht sei roße Not er 4. Gott ist Beinen, er scheinen. Es bei; sei, Seele 5. Gott ist er will dein Aimm an vor der Lebensbe 6. Gott ist Gott wird de daß alles Kre der Höchste d Eigene 2 13.00⁰ EII Johann Crüger 1085 zu Gott, des⸗sen nit dem, wies Gah 4 Kreuz⸗ und Trostlieder 4²7⁷ 6. Amen, es geschiehet; wer zu Jesu fliehet, wird es kecht erfahrn, wie Gott seinen Kindern pflegt das Kreuz umindern und das Glück zu sparn bis zu End; alsdann sch wendt das zuerst gekoste Leiden, und gehn an die Freuden. 412. Mel.: O Gott, du frommer Gott.(Siehe Nr. 340.) ist und bleibt getreu, sein Herze bricht von Lie⸗ —— ben, pflegt er gleich öftermal die Seinen zu betrü⸗ Heht es nur deh ben. Er prüfet durch das Kreuz, wie rein der Glaube sei, wie standhaft die Geduld; Gott ist und bleibt getreu. 2 Gott ist und bleibt getreu; er hilft ja selber tragen, frie ⸗den. rlanget, Gott, d. lag heinen leideh „Lust und Gehh. gar nichts wissen „‚und sonst heinen e, in dem ich mi „ er soll es selh einzig lebe. ibig lege sanst so wirst du bah fleußt aus stillen —— ten, den hann hränket, tief il. n; was sie je be ganz männiglih End kommt doas was er uns auferlegt, die Last der schweren Plagen. Er braucht die Ruten oft und bleibet doch dabei ein Vater, der uns liebt; Gott ist und bleibt getreu. 3. Gott ist und bleibt getreu; er weiß, was wir ver⸗ nögen, er pfleget nie zu viel den Schwachen aufzulegen. Er macht sein Israel von Last und Banden frei, wenn Troße Not entsteht; Gott ist und bleibt getreu. 4. Gott ist und bleibt getreu; er tröstet nach dem Weinen, er läßt aus trüber Nacht die Freudensterne sheinen. Es geht der Kreuzessturm im Augenblick vor⸗ bei sei, Seele, nur getrost! Gott ist und bleibt getreu. 9. Gott ist und bleibt getreu; er stillet dein Begehren, er will dein Glaubensgold in Trübsalsglut bewähren. Umm an von Gottes Hand den Kreuzkelch ohne Scheu, der Lebensbecher folgt; Gott ist und bleibt getreu. 6. Gott ist und bleibt getreu. Laß alle Wetter krachen, Hott wird der Trübsal doch ein solches Ende machen, daß alles Kreuz und Not dir ewig nützlich sei. So liebr der Höchste dich. Gott ist und bleibt getreu. 1695. Eigene Melodie. Genf 1551. —82 418.E—.— So führst du doch recht se-lig. Herr. die Wie könn⸗test du es bö⸗ se mit uns I III Joh. Kasp. Schade g. 1666 1698. 10 0 Kreuz⸗ und Trostlieder —— ů9j——*„ PSPSPSPSIPSISISISISISISISII... Dei⸗nen, ja se⸗ lig und doch mei⸗stens wun⸗der⸗lich. ö mei⸗nen, da dei⸗ ne Treu nicht kann ver⸗leug⸗nen sichd — ö——* 3——— Die We⸗ge sind oft krumm und doch ge⸗rad. dar⸗auf du — + 1+ + +* — mit; bei in deinet nderschritt. 7. Bald sch hrest du mi Einn sucht ar hin auf dich. küssest un⸗ ist dem He gusgeschweift 5. Du kenr Ohnmacht un jast an unsrer läßt die Kin⸗der zu dir gehn: da pflegt es wun⸗der ⸗sell⸗ — 2 ů 4———— — aus⸗ zu⸗sehn, doch tri⸗ um⸗phiert zu⸗letzt dein ho⸗ her RI. 2. Dein Geist hängt nie an menschlichen Gesetzen, so di Vernunft und gute Meinung stellt. Den Zweifelsknoteh kann dein Schwert verletzen und lösen auf, nach deh es dir gefällt. Du reißest wohl die stärksten Band eh zwei; was sich entgegensetzt, muß sinken hin; ein Wo bewandt. bricht oft den allerhärtsten Sinn; dann geht dein zuse, brauchst! auch durch Umwege frei. and meint, 3. Was unsre Klugheit will zusammenfügen, teilt dih Schäflein je Verstand in Ost und Westen aus; was mancher unter Iuh 9. Also geh und Last will biegen, setzt deine Hand frei an der Steis rd selten Haus; die Welt zerreißt und du verknüpfst in Kraft,f Herzen re bricht, du baust; sie baut, du reißest ein; ihr Glanz muß dir ein dunkler Schatken sein, dein Geist bei Toten Ka und Leben schafft. ö 8 4. Will die Vernunft was fromm und selig preisen N hast dus schon aus deinem Buch getan; wem aber niema will dies Zeugnis weisen, den führst du in der Still sel himmelan. Den Tisch der Pharisäer läßt du stehn Wheiterkeit. L speisest mit den Sündern, sprichst sie frei. Wer weiß v cht, brich ga „öfters deine Absicht sei? Wer kann der tiefsten Wa heit Abgrund sehn? 2—.— ———— Kreuz⸗ und Trostlieder 5. Was alles ist, gilt nichts in deinen Augen; was chts ist, hast du, großer Herr, recht lieb. Der Worte acht und Ruhm kann dir nicht taugen, du gibst die aft durch deines Geistes Trieb. Die besten Werke brin⸗ ⸗leug⸗nen sichd en dir kein Lob: sie sind versteckt, der Blinde geht vor⸗ „wer Augen hat, sieht sie doch nicht so frei; die Sachen —— d zu fein, der Sinn zu grob. ů —..— Herischer, sei w0chl. der du uns ö Itest und lebendig machst. Wenn uns dein Geist der rad. dar⸗auf Werheit Schatz verleihet, so sehn wir erst, wie wohl du r uns wachst. Die Weisheit spielt*) bei uns, wir spie⸗ —.— nn mit; bei uns zu wohnen ist dir lauter Lust, die reget in deiner Vaterbrust und gängelt uns mit zartem wun⸗der ⸗sell san kinderschritt. 7. Bald scheinst du etwas hart uns anzugreifen, bald lührest du mit uns ganz säuberlich. Geschiehts, daß unser —— Einn sucht auszuschweifen, so weist die Zucht uns wieder gn auf dich. Da gehn wir denn mit blöden Augen hin, dein ho⸗her Ral du hüssest uns, wir sagen Beßrung zu; drauf schenkt dein beit dem Herzen wieder Ruh und hält im Zaum den ausgeschweiften Sinn. 8. Du kennst, o Vater, wohl das schwache Wesen, die Unmacht und der Sinne Unverstand; man kann uns sast an unsrer Stirn ablesen, wie es um schwache Kinder n hin; ein Wo bewandt. Drum greifst du zu und hältst und trägest u zusie, brauchst Vaterrecht und zeigest Muttertreu; wo nie⸗ and meint, daß etwas deine sei, da hegst du selbst dein nfügen, teilt denPScäflein je und je. ö ancher unter da h. Also gehst du nicht die gemeinen Wege, dein Fuß rei an der Stenl wird selten öffentlich gesehn, damit du sehst, was sich in Herzen rege, wenn du in Dunkhelheit mit uns willst hehn. Das Widerspiel legst du vor Augen dar von dem, vas du in deinem Sinne hast; wer meint, er habe deinen gat gefaßt, der wird am End ein andres oft gewahr. d selig preisen u 10. O Auge, das nicht Trug noch Heucheln leidet, gib hem aber niemashPwir der Klugheit scharfen Unterscheid, dadurch Natur in der Still 11 von Gnad man unterscheidet, das eigne Licht von deiner ißt du stehn. iterkeit. Laß doch mein Herz dich niemals meistern i. Wer weiß, tbrich ganz entzwei den Willen, der sich liebt, erweck der tiefsten Va „ —— 5 wun⸗der⸗lich ö n Gesetzen, so di 1 Zweifelsknoten n auf, nach den Sprüche 8, 30. 31. EIEI 43 Kreuz⸗ und Trostlieder die Lust, die sich nur dir ergibt und tadelt nie deil heimliches Gericht. ö ö 11. Will etwa die Vernunft dir widersprechen un! schüttelt ihren Kopf zu deinem Weg, so wollst du die 2. festung niederbrechen, daß ihre Höh sich nur beizeiten leg. Kein fremdes Feuer sich in mir anzünd, das ich ve dich in Torheit bringen möcht) und dir wohl gar 70½ gefallen dächt. Ach selig, wer dein Licht ergreift und fingh 12. So zieh mich denn hinein in deinen Willen m trag und heg und führ dein armes Kind! Dein inng Zeugnis soll den Zweifel stillen, dein Geist die Fung und Lüste überwind! Du bist mein Alles, denn deh Sohn ist mein, dein Geist regt sich ganz kräftiglich in mnn ich brenne nun nach dir in Liebsbegier, wie oft erquith mich deiner Klarheit Schein!. ö 13. Drum muß die Kreatur mir immer dienen, hehl Engel schämt nun der Gemeinschaft sich; die Geister, d vor dir vollendet grünen, sind meine Brüder und en warten mich. Wie oft erquicket meinen Geist ein Hen das dich und mich und alle Christen liebt! Ists möglih daß mich etwas noch betrübt? Komm, Freudenquel weich ewig, aller Schmerz! ö Gottfried Arnold g. 1666 f 17ʃ —— A Mel.: Meinen Jesum laß ich nicht. Darmstadt 100 4 414.E *E———— Mei⸗ ne See⸗le sen-ket sich hin in und er⸗ war⸗ tet ru⸗ hig- lich sei ⸗un —— U—&IE— pp Got⸗ tes Herz und Hän⸗ de à„ 1 We⸗ge Ziel und En ⸗de. liegt fein siil⸗ 1 Meine Se lieden; was eschieden. Wa Hlegt. g. Meine Se hnken, was g nur kann krär telle sucht nu 4. Meine Se uhhn Leiden. K nigstet nur di heibt in aller 5. Meine Se öten, hängt 4² will töten. dos Freudenli 9. Meine Se gebunden. Als. nunden, bin g hreis und Eh 415. Wel Besehl dem Sorgen le lichts zu schm Hreis nicht he 2. Wo du ih wohl gemacht; das hat er län gusersehn, so: 3. Wie werd ein befreit, w' P I... — ö nackt und bloß in des lieb⸗sten Va⸗ters Schoh — „) 3. Mos. 10, 1. den hier in die Uelt, als was 4. Dir wirde herz gewöhnst en, und deine ihne Wahl be Kreuz⸗ und Trostlieder 431 ich nur beizeite plegt. ö zünd, das ichon 3. Meine Seele sorget nicht, will vielmehr an nichts ge⸗ rwohl gar so Alacken, was gleich spitzen Dornen sticht und den Frieden rgreift und finh(ur kann kränken. Sorgen hört dem Schöpfer zu; meine inen Willen uneeele sucht nur Ruh. ů ndl Dein inme] Meine Seele grämt sich nicht, liebt hingegen Gott ITIl die Funhin Leiden. Kummer, der das Herze bricht, trifft und Illes, denn des nugstet nur die Heiden. Wer Gott in dem Schoße liegt, träftiglich in nnlibt in aller Not vergnügt. 2.—— Oft erquitl 3. Meine Seele klaget nicht, denn sie weiß von keinen söten, hängt an Gottes Angesicht auch alsdann, wenn Uer will töten. Wo sich Fleisch und Blut behlagt, wird dos Freudenlicht verjagt. ö Geist ein Heul 6. Meine Seel ist still zu Gott, und die Zunge bleibt bt! Ists möglih gebunden. Also hab ich allen Spott, alle Marter über⸗ n, Freudenquel tunden, bin gleich wie ein stilles Meer, voll von Gottes Ihreis und Ehr. Joh. Jos. Winckler g. 1670 1 1722. —— A old g. 1666 f Darmstadt 100. 415. Mel.: Wer nur den lieben Gott läßt walten.(Siehe Nr. 403.) Bestehl dem Herren deine Wege und mache dich von — Sorgen los, vertraue seiner Vaterpflege, vor ihm ist t sich hin in nichts zu schwer und groß, das er zu seines Namens ⸗lich sei ⸗ne Nreis nicht herrlich auszuführen weiß. 2 Wo du ihn nur hast raten lassen, da hat er alles —— vohl gemacht; denn was dein Denken nicht kann fassen, — s hat er längst zuvor bedacht; wie dirs sein Rat hat f 2 1•6— gusersehn, so und nicht anders muß es gehn. ein sil 3. Wie werden deine Lebenstage so manches Kummers in befreit, wie leicht wird alle Not und Plage dir wer⸗ n hier in dieser Zeit, wenn du nichts wünschest in der helt, als was Gott will und ihm gefällt. 4 Dir wirds an keinem Gute fehlen, wenn du dein berz gewöhnst und lehrst, nur Gottes Willen zu erwäh⸗ n, und deinem eignen Willen wehrst, den stets sein Iihne Wahl betreugt, so gut ihm oft sein Wollen deucht, 432 Kreuz⸗ und Trostlieder 5. Gib meinem Herzen solche Stille, mein Jesu, 0 ich sei vergnügt mit allem, was dein Gnadenwille m mir und meinem Leben fügt. Nur nimm dich meine Seele an, so hab ich, was ich wünschen kann. 6. Ich weiß, du tusts; sie ist die deine und kostet d dein teures Blut; behalt sie dir nur schön und reint laß dies dein mir vertrautes Gut nur einzig mas Sorge sein, so trifft mein ganzes Wünschen ein 7. Indes sei stets, mein Heil, gepriesen für alle Soty — falt, die du mir, noch eh ich war, schon hast erwiesen da du, mein süßer Jesu, dir zum Eigentum mich hast 2 wählt und deinen Schafen zugezählt. 8. Dir sei auch ewig Lob gegeben, daß du so unermihn ö hast für mich gesorgt in meinem Leben. So lang ich by der Erde Gast, ist alles liebreich, nütz und gut, was desn! Schickung mit mir tut. ö 9. Dort werd ich deiner Liebe Taten erst preisen i Vollkommenheit, wenn nun mein Hoffen ist geraten daß ich kann in der Seligkeit erkennen, wie dein Villl mir so gut gewesen für und für. Henr. Kath. v. Gersdorf g. 1648 FN 416. Mel.: Von Gott will ich nicht lassen.(Siehe Rr. 386) An Gott will ich gedenken, denn er gedenkt an mih Wenn michdie Sorgen hränhen, so hebt mein Herx sich zu meinem Gott empor; bald weichen alle Schmerzu denn er stellt meinem Herzen nichts als Vergnügen vun 2. Denk ich an seine Liebe, wie werd ich doch entzüch rübet und daß wenn es noch so trübe, mir gleich die Sonne blich Da kommt mir immer ein: Er hat sich hoch vermessey“ er will mich nicht vergessen. Wie könnt ich traurig sesh ö krachen, Go 3. Denk ich an seine Güte, die alle Morgen Heu freut sich mein Gemüte bei solcher Vatertreu; die dah werf ich auf ihn, so wird die Arbeit süße, wenn ich den Schweiß vergieße, denn Gott ist mein Gewinn. 4. Denk ich an sein Erbarmen: er schenket mir sen Kind, o Gnade für mich Armen! Heißt das nicht treu g sinnt? Gott ist in Christo mein; Gott müßte Jesn hassen, wenn er mich wollte lassen, das hann unmoͤhsh sein, ö 71⁷ Gott de ——— 5. Drum Ru inmerhin der un. Ich tre ahn, da me 417. V eine ni òDrückt höhle, nur Ge auch die Soꝛ 2 Weine denkest. Ofte bränkest, da oder gar ver 3. Weine stechet. Wen schmecket, re den wieder 4. Weine girret.“) Ha wirret, ruf i Ziel und Ge 5. Weine gibet. Nichts 6. Weine ehlen? Wa quälen? Wi gut und beff 7. Weine endlich wire Durch den? haß du aus ) Jes. 38, ———————— Kreuz⸗ und Trostlieder 433 mein Jesu, de 5. Drum will ich an Gott denken; die Welt mag Gnadenwille uuUinmerhin den Sinn aufs Eitle lenken, hier ist ein andrer mm dich meineeEinn. Ich trage Gott allein im Herzen und im Munde, kann. kann mir keine Stunde allhier zu lange sein. eund kostet E. An schön und rei uird man ins Grab mich senken, so geh ich zwar die eit Bahn, da mein die Welt vergißt, doch glaub ich dieses seste, Gott denket mein aufs beste, wo sein Gedächtnis ist. ö Benjamin Schmolck g. 1672 4 1737. 'n hast erwiesen + 417. Mel.: Mache dich, mein Geist, bereit.(Siehe Nr. 383.) eine nicht, Gott lebet noch, du betrübte Seele! Drückt dich gleich ein hartes Joch in der Trauer⸗ du so unermide“ ö So lang ich b höhle, nur Geduld, Gottes Huld läßt oft nach dem Weinen d gut, was deinauch die Sonne scheinen. J.½. Weine nicht, Gott denkt an dich, ob dus gleich nicht erst preisen u denkest. ftermals verbirgt er sich, wenn du dich sehr ffen ist geratens kränkest, da die Welt eh zerfällt, eh er dich wird hassen, „ wie dein Will oder gar verlassen. ö 3. Weine nicht, Gott siehet dich, scheint er gleich ver⸗ orfe g. + 7/ 3 schmecket, reichet er Labsal her und gibt nach dem Lei⸗ den wieder Trost und Freuden. ö gedenkt an m 4. Weine nicht, Gott höret dich, wenn dein Herz nur hebt mein Hen! dirret.⸗) Hast du dich gleich wunderlich in der Not ver⸗ walle Schmerzg wirret, ruf ihn an, denn er kann deinen Unglückswellen Vergnügen Dnl giel und Grenzen stellen. ö ich doch entzich 35 Weine nicht, Gott liebet dich, wenn die Welt be⸗ die Sonne blich trübet und so manchen Schlangenstich deinem Herzen hoch vermesen gibet. Nichts betrübt, den Gott liebt; will gleich alles ich traurig seh hrachen, Gott kann fröhlich machen. ö ö Morgen neu. Weine nicht, Gott sorgt für dich, ei, was kann dir tertreu; die OI sehlen? Was willst du dich stetiglich mit den Sorgen ze, wenn ich d guälen? Wirf auf ihn alles hin, er wird deine Sachen Zewinn. gut und besser machen. chenket' mir seh 7. Weine nicht, Gott tröstet dich nach den Tränengüssen; as nicht treu ge] adlich wird der Kummer sich ganz verlieren müssen. t müßte Jesn Durch den Tod stirbt die Not, und wenn der erscheinet, kann unmöhsh haß du ausgeweinet. Jes. 38, 14. Siehe Rr. 380) — — 28 22777+ Gott will ich gedenken, so lang ich denken kann. sechet. Wenn du nur geduldiglich seinen Kelch ge⸗ Nach Benjamin Schmolck g. 1672 1 1737. 43⁴ Kreuz⸗ und Trostlieder 418. Mel.: Wer nur den lieben Gott läßt walten.(Siehe W. A 2 größer Kreuz, je näher Himmel. Wer ohne Kreu, ist ohne Gott. Bei Sündenlust und Weltgetümm vergißt man Hölle, Fluch und Tod. O selig ist dul Mann geschätzt, den Gott in Kreuz und Trübsal seth.in 2. Je größer Kreuz, je stärker Glaube. Die Palm wächset bei der Last, die Süßigkeit fleußt aus der Traub⸗ wenn du sie wohl gekeltert hast. Am Kreuze wächset der Mut, wie Perlen in gesalzner Flut. 3. Je größer Kreuz, je mehr Gebete. Geriebne Kräutir riechen wohl; wenn um das Schiff kein Sturmwind wehte, so fragte man nicht nach dem Pol. Wo Rämer Davids Psalmen her, wenn er nicht auch versuchet wän 4. Je größer Kreuz, je lieber Sterben. Man freut sihgehen, wemin recht auf seinen Tod, denn man entgehet dem Verderbey es stirbt auf einmal alle Not. Das Kreuze, das die Gräber ziert, bezeugt, man habe triumphiert. 5. Je größer Kreuz, je schöner Krone, die Gottes Schah uns beigelegt, und die einmal vor seinem Throne del überwinder Scheitel trägt. Ach dieses teure Kleinod macht daß man das größte Kreuz nicht acht. 6. Gehreuzigter, laß mir dein Kreuze je länger Ind I je lieber sein! Daß mich die Ungeduld nicht reize, s pflanz ein solches Herz mir ein, das Glaube, Lieb und Hoffnung hegt, bis dort mein Kreuz die Krone trägt. Benjamin Schmolck g. 1672 1 1737 Mel.: Ich bin getauft auf deinen RNamen. Hannover 185). H SEE* 1—. 419.S— 2 Ich weiß, es kann mir nichts ge⸗ als was des Höch- sten Rat ver⸗ —.—.— . ö—— ö—.—=ET 2———. 2——— + sche hen in mei⸗ ner gan-zen Le⸗-bens⸗ 22* se ⸗ hen, und was mir nütz und se ⸗ lig ist. 25 2———— E. —I +—.— 2—...—. —————..—3.‚————.— 2— willst, mit n was hier un 4. Drum s wie du wills⸗ Herr, mach es, wie du willst, mit —— mir, ich alten.(Siehe Wi ö Ser ohne Kreun 2. Du leitest mich bei meiner Rechten und führest mich d Trübsal h urch Wohl und Weh, du bist mein Licht in Trübsals⸗ ibe. Die Palmn hächten, mein Leitstern auf der wilden See. Herr, mach aus der Trauh Uze wächset ust eriebne Kräuten ein Sturmwind ol. Wo käneh versuchet wär Man freut sih dem Verderben reuze, das die phiert. ie Gottes Schah em Throne der Kleinod machh je länger ud“ nicht reize, s aube, Lieb und Krone trägt. E g. 1672 f LN Hannover 1689½. mir nichts ge⸗ sten Rat ver ————— blei ⸗ be den ⸗ noch stets an dir. wie du willst, mit mir, ich bleibe dennoch stets an dir. 3. Du magst mich küssen oder schlagen, ich weiß doch, daß du Vater bist; dein Herze kann mir nichts versagen, was hier und dort mir selig ist. Herr, mach es, wie du willst, mit mir, ich bleibe dennoch stets an dir. 4. Drum soll mein Herze standhaft stehen, ob mancher Bind des Kreuzes weht; es kann mir niemals übel gehen, wenn es nach Gottes Willen geht. Herr, mach es, wie du willst, mit mir, ich bleibe dennoch stets an dir. 5. Mein Gott, dir bleib ich ganz ergeben, Herr, leite mich auf rechter Bahn und nimm mich einst nach diesem Leben mit Gnaden und mit Ehren an! Herr, mach es, wie du willst, mit mir, ich bleibe dennoch stets an dir. Salomo Franck g. 1659 7 1725. Mel. Herr Jesu Christ, du höchstes Gut. Dresden 1593. 22—.—4F.—— 420.— + W.———* Wie Gott mich führt. so will ich gehn ohn ge⸗schieht. was er mir aus⸗ er⸗sehn. wird + L I —————— ....— ———— —— I — — A⸗ les Ei⸗ cen⸗mäh⸗ len: Wie er mich führt, so mirs an kei⸗ nem sch ⸗len. * — + 1 — 2 2—.— 2 ö—— — —.——— ——. bens⸗ 0 s lig ist. —— Schritt in kind ⸗ li ⸗ chem 1 mir ih III Igeh ich mit und fol ⸗ ge wil⸗lig Schritt vor * 1 + — —— II 6 —— 1A b—. —** Ver⸗ trau- en. ö 28⁷ — *0 ö ers will kehren, wenden, sei ihm hiermit ganz heimge⸗ stellt; er mach es, wie es ihm gefällt, zum Leben odet 436 Kreuz⸗ und Trostlieder 2. Wie Gott mich führt, so bin ich still und solge semen Leiten, obgleich im Fleisch der Eigenwill will öftet widerstreiten. Wie Gott mich führt, bin ich bereit in Zeil und auch in Ewigkeit, stets seinen Schluß zu ehren. 3. Wie Gott mich führt, bin ich vergnügt, ich ruh in seinen Händen. Wie er es schicht und mit mir fügt, win Sterben. 4. Wie Gott mich führt, so geb ich mich in seinen Vater 4 willen. Scheints der Vernunft gleich wunderlich, sein Rau wird doch erfüllen, was er in Liebe hat bedacht, eh er mich an das Licht gebracht; ich bin ja nicht mein eigen. 5. Wie Golt mich führt, so bleib ich treu im Glau ben, Hoffen, Leiden. Steht er mit seiner Kraft mir bei. was will mich von ihm scheiden? Ich fasse in Geduld mich fest: was Gott mir widerfahren läßt, muß mir zun besten dienen. 6. Wie Gott mich führt, so will ich gehn, es geh durth 2. Mit Sor zen wird, w leblich sein. g. Kanns d darf sich nic Quentlein s 6. Denn es womit er u Dorn und Hecken. Von vornen läßt sich Gott nicht sehn zuletzt wird ers aufdecken,) wie er nach seinem Vater⸗ rat mich treu und wohl geführet hat. Dies sei mein Glaubensanker. Lampertus Gedicke g. 1683 f1736 Heinrich Friese 8. 4²2 1.——.— e—.—. ö Mein Herz. gib dich zu- frie-den und Mel.: In allen meinen Taten. —4 — +— ö DIDID. ———— ö blei ⸗be ganz ge⸗schie⸗-den von Sor-⸗ge. Furcht und . der Tod sei .—., —.—.................. qiDESSSS 1 2—— schik⸗-ket:. seĩ still und halt dich wie ein Lamml ́—— ) 2. Mose 33, 23. Gram! Die Not die dich jeht drül⸗Ket, hat Gott dir zu⸗0 EESeen bleib geschie wird Gott tragen in d lalent damit schlägt. 57 Er will hen das, wa⸗ chen, den Ei plagt. 8. Er will mit Glauber auch lassen, 9. Denn 1 seinen Freu sterbe, so b. doch stehn. 10. Ist Ch brechen, doc nd 3 ö Ilr Louge seinen J•2 Mit Sorgen und mit Zagen und unmutsvollen Kla⸗ gen häufst du nur deine Pein; jen wird, was di zill will öfters bereit in Seh 3. zu ehren. ügt, ich ruh in mir fügt, wit ganz heimge um Leben— n seinen Vater⸗ erlich, sein R bedacht, eh er cht mein eigen treu im Glau⸗ asse in Gedul „muß mir zum „ es geh duuth + leblich sein womit er uns belegt; Zott nicht sehn. seinem Vater⸗ sinds, damit Gott zum Guten * Dies sei mein e g. 1683 1736, chen, den Eigenwillen zeinrich Friese IW0. ie⸗den und 2. — 2 ge. Furcht und zott dir zu⸗ge⸗ bleib geschieden ein Lamml mit Glauben und Geduld, auch lassen, ja gar tölen, uns 9. Denn was will uns auch sterbe, so ö doch stehn. Kreuz⸗- und Trostlieder 3. Kanns doch Zähr 437⁷ durch Stillesein und Hof⸗ ch jetzt betroffen, erträglich, sanft und nicht ewig währen; oft hat Gott Unsre en, eh mans meint, abgewischt; wenns bei uns heißt: Rie lange wird mir so angst und bange! so hat er Leib und Seel erfrischt. I. Gott. pflegt es so er Lachen, nach Regen zu machen, nach Weinen schafft Sonnenschein; nach rauhen Win⸗ tertagen muß uns der Lenz behagen: er führt in Höll und Himmel ein. 5. Indes ist ab Quentlein sein. Kraft mi auf daß wir werden klein; 18.0 10 darf sich nicht an uns wagen, gemessen die Last, die uns soll pressen, was aber nicht zu tragen, 6. Denn es sind Liebesschläge, wenn ich es recht erwäge‚ chlägt. 7. Er will uns nicht Schwerter sondern Ruten die Seinigen hienieden dadurch ziehen zu Kindern, die da flie⸗ hen das, was ihm mißbehagt, den alten Menschen schwä⸗ plagt. 8. Er will uns seinen Freuden, brechen, die Lust ertöten, die uns dadurch lehren, wie wir ihn sollen ehren doch getrösten seiner Huld. scheiden von Gott und dazu er uns versehn? Man lebe oder bleibet uns das Erbe des Himmels ewiglich 10. Ist Christus unser Leben, so muß uns, seinen Reben, der Tod sein ein Gewinn; brechen, doch die Seele fliegt auf zum Bau des Himmels in. 11. Drum gib Iwird Gott bald senden, die tragen in die Herrlichkeit. J. Anast. er mag die Leibeshöhle zer⸗ zufrieden, mein Herz, und dich ganz 3 Furcht und Leid! Vielleicht von Sorge, und sollts auch nur ein„ und sollt er uns in Nöten: dich auf ihren Händen hin⸗ V Freylinghausen g. 16701 1739. 43⁸ ů Kreuz⸗ und Trosshieder 422. Mel.: Jesu, meines Lebens Leben.(Siehe Nr. 90.0 2. Ach vergib mir diese Sünde, nimm die Strafe von mir hin, schenke deinem armen Kinde, Vater, einen andern Sinn, den nicht falsche Hoffnung bindet, die uin dünner Reif verschwindet, die wie leichter Rauch vn.. fleucht und das Herz zur Erde zeucht. 3. Laß mich eitle Sorgen meiden, weil du für mic sorgst und wachst und im Trauren wie in Freuden dich I greuden aus 1 allhier um mich zur Mauer machst. Laß, Herr, auf dein Won mich hoffen, das noch allzeit eingetroffen; Hoffnung die! auf Gott nicht baut, wird zuletzt beschämt geschaut. 4. Laß den Anker meiner Seelen unter aller Stürm Wut nur dein Herz zum Grund erwählen, da er fest und sicher ruht, so wird sich kein Zweifel wagen, mir mein Schifflein umzuschlagen; ich werd unbeweglich stehn, wenn selbst Berge untergehn. 5. Laß mein Herz versichert werden, daß dein VWoh wahrhaftig sei, o so werd ich auf der Erden vieler Soth und Unruh frei, so werd ich im Glauben beten und e höret von dir treten, so wanht meine Zuversicht, s9 wankt meine Hoffnung nicht. ö ich mein Glük om⸗zer See hill wird mich 6. Meine Hoffnung darf ich gründen, Vater, auf Sohnes Tod, sein Verdienst das läßt mich finden Grund und Trost in meiner Not; durch sein siegreich Auferstehen kann ich neu geboren gehen als ein Bürger jener Weh wenn der Erdenbau zerfällt. 8 7. Da mein Haupt sich aufgeschwungen und auf Gotts Thron gesetzt, so bin ich mit durchgedrungen und deh Engeln gleich geschätzt. Ich besitz ein ewig Leben, das selber mir gegeben; ich bin in der Hoffnung schon mi versetzt auf seinen Thron. ö 8. Ich bin nur ein Gast auf Erden, oben ist mein Vaterland, wird die Welt zerstöret werden, so geht an“ 2. Er sah würde, bestin meine Bürde. der zu des E 3. Gott he vos ich bitte seine Weishe hicht was ich . Ist nicht tragen, als f bir hlagen? Ehre, Glück 5. An dem, leinem fehler ö. Siehe Nr. 90.) Hoffnung sll aß mich Holf an Dingen, Iu leicht vergeß ö die Strafe voy *. E, Vater, einen bindet, die wi hter Rauch ber. T eil du für mit Kreuz⸗ und Trostlieder un Ehrenstand. Ich erwarte nur der Stunden, da ich lun der Sünd entbunden meinen Heiland werde sehn 9. Unterdessen laß mich hoffen auch im Trübsal auf laß mich sehn den Himmel offen, so schrecht Grab mich nicht. Laß mich voller Trost und greuden auis dem Tal der Tränen scheiden und was ich schofft allhier, mich dort schauen, Herr, bei dir! Joh. Jak. Rambach g. 1693 1 1735. Mel.: Was Gott tut, das ist wohlgetan. Severus Gastorius 1675. V in Freuden dich auf dein Won 1) Hoffnung, d sch t geschaut. er aller Stürm , da er fest un agen, mir mein beweglich stehn daß dein Wu den vieler Soth n beten und en hat wird mich in mei⸗nen Ta⸗gen als& Zuversicht, Vater, auf des h finden Grund eich Auferstehen ger jener Well und auf Gotten ungen und den J Leben, das er nung schon mil oben ist mein taagen, als selbst das wi wir klagen? Die größte Not hebt doch der Tod, und den, so geht an ———— 4—½ E— ö Auf Gott und nicht auf mei⸗ nen Rat will und dem, der mich er⸗schaf-fen hat, mit 4— — +2 1 +—— —— Er, der die Welt all⸗ mäch⸗tig 1 N 2—8— + AusX ih mein Glük⸗ke bau⸗en gan⸗zer See⸗le trau⸗en. 4—— —— —— 2— 1— —.. — ——— ott und Va⸗ler tra⸗gen. 2. Er sah von aller Ewigheit, wie viel mir nützen pürde, bestimmte meine Lebenszeit, mein Glück und meine Bürde. Was zagt mein Herz? Ist auch ein Schmerz, der zu des Glaubens Ehre nicht zu besiegen wäre? 3. Gott kennet, was mein Herz begehrt, und hätte, Eas ich bitte, mir gnädig, eh ichs bat, gewährt, wenns sine Weisheit litte. Er sorgt für mich stets väterlich. licht was ich mir ersehe, sein Wille der geschehe. 4. Ist nicht ein ungestörtes Glück weit schwerer oft zu drige Geschick, bei dessen Last ehre, Glüch und Habe verläßt mich doch im Grabe. 5. An dem, was wahrhaft glücklich macht, läßt Gott es Eeinem fehlen; Gesundheit, Ehre, Glück und Pracht sind ** 440 Kreuz⸗ und Trostlieder nicht das Glück der Seelen. Wer Gottes Rat vor Whn hat, dem wird ein gut Gewissen die Trübsal auch vn süßen. ö 6. Was ist des Lebens Herrlichkeit? Wie bald ist verschwunden! Was ist das Leiden dieser Zeit? Wie balb Chr. F. Gellert g. 1715 10. was dir nützet, Gott weiß es, und Gott schützet, er schützt den, der nach ihm fragt. 4 2. Er zählte meine Tage, mein Glück und meine Plage eh ich die Welt noch sah. Eh ich mich selbst noch kannte eh ich ihn Vater nannte, war er mir schon mit Hülfe nah⸗ ö 3. Die kleinste meiner Sorgen ist dem Gott nicht ver borgen, der alles sieht und hält; und was er mir beschie den, das dient zu meinem Frieden, wärs auch die größtn Last der Welt. 4. Ich lebe nicht auf Erden, um glücklich hier zu wer den Grund zum Glück zu legen, das ewig wie mein Gest. besteht. währet, Gott, du gewährst es gern. Was dieses Glüch verletzet, wenns alle Welt auch schätzet, sei, Herr mein Gott, mir ewig fern. 4* 6. Sind auch der Krankheit Plagen, der Mangel schwer zu tragen, noch schwerer Haß und Spott. so harr ich und bin stille zu Gott; denn nicht mein Wille, dein Wille nur gescheh, o Gott. 7. Du bist der Müden Stärke, und aller deiner Werhe erbarmst du ewig dich. Was hann mir widerfahren, wenn Gott mich will bewahren? Und er, mein Gott, bewahret Fels, auf de mich. ist überwunden! Hofft auf den Herrn! Er hilft uns gern ol wird 25 seid fröhlich ihr Gerechten! der Herr hilft seinen Knechten. m Herrn 2. Wer wo Echwachen f sehn deine ö on Tat, mit 424. Mel. In allen meinen Taten.(Siehe Nr. 42ʃ.) Iunenden. * E ists, daß ich mich quäle? Harr seiner, meim Seele, harr und sei unverzagt! Du weißt nicht 3. Noch ni müssen; du Trost genief Schmerz, der ernichten. 4. Drum h verschwindet, des Schöpfer er steht, wen 5. Wirf n Hlaube reich berflucht, we den, die Lust der Welt vergeht. Ich lebe hier, im Segen erwarb a Siegel. 6. Sei un 5. Was dieses Glüch vermehret, sei mir von dir gl. sammeln. G um Gnade Zahl zählt e dem Herzen . Herr, d Seele. Duer mich sorgen Allmächtiger 6. In deir Leben. Mei mich ergebe Chr. F. Gellert g. 1715 1 4709, Kreuz⸗ und Trostlieder 441 ubsal ar Augen I. 425. Mel.: Was. Gott tut, das ist wohlgetan.(Siehe Nr. 423.) auch hetNer Herr ist meine Zuversicht, mein einzger Trost im 1 Leben. Dem fehlt es nie an Trost und Licht, der sich dem Herrn ergeben. Gott ist sein Gott, auf sein Ge⸗ hilft un bot wird seine Seele stille, ihm gnügt des Vaters Wille. seinen Kuecht 2. Wer wollte dir, Herr, nicht vertraun? Du bist des t g. 1715 chwachen Stärke. Die Augen, welche auf dich schaun, l fehn deine Wunderwerke. Herr, groß von Rat und stark von Tat, mit gnadenvollen Händen wirst du dein Werk bvollenden. seiner, mein I 3. Noch nie hat sich, wer dich geliebt, verlassen sehen Du weißt nicht müssen; du läßt ihn, wenn ihn Not umgibt, doch deinen ützet, er schühel Trost genießen. Des Frommen Herz wird frei von Schmerz, der Sünder eitles Dichten pflegst du, Herr, zu id meine Plage zernichten. st noch kannte 4. Drum hoff, o Seele, hoff auf Gott! Der Toren Trost mit Hülfe nah verschwindet, wenn der Gerechte in der Not das Herz Gott nicht verIdes Schöpfers findet. Wenn jener fällt, ist er ein Held; er mir besche. er steht, wenn jene zittern, als Fels in Ungewittern. auch die größt 5. Wirf nicht die große Hoffnung hin, die dir dein Glaube reichet. Verflucht sind, die zu Menschen fliehn, ch hier zu wer verflucht, wer von Gott weichet. Dein Heiland starb; er, hier, im Segen er erwarb auf seinem Todeshügel dir deines Glaubens wie mein Geit Siegel. ů— 6. Sei unbewegt, wenn um dich her sich Ungewitter ir von dir g6⸗ ammeln. Gott hilft, wenn Christen freudenleer zu ihm 5 dieses Glüch I un Gnade stammeln. Die Zeit der Qual, der Tränen sei, Herr mein Zahl zählt er, er wiegt die Schmerzen und wälzt sie von 3 dem Herzen. Mangel schwes 7. Herr, du bist meine Zuversicht, auf dich hofft meine 4Seele. Du weißt, was meinem Glück gebricht, wenn ich barrich ud mich sorgend quäle. Wer wollte sich nicht ganz auf dich, ille 1 e„ dein Will Allmächtiger, verlassen und sich im Kummer fassen? deiner Werhe 8. In deine Hand befehle ich mein Wohlsein und mein erfahren, wenn Hben. Mein hoffend Auge blickt auf dich, dir will ich Zott bewahret mich ergeben. Sei du mein Gott und einst im Tod mein els, auf den ich traue, bis ich dein Antlitz schaue. g. 1715 14700 4 1765. Nach Christ. Chr. Sturm g. 1740 1 1786. *——. 144 426. 44⁴² Kreuz⸗ und Trostlieder Mel.: Schwing dich auf zu deinem Gott. Johann Crüger 1653 + 1 S+S.. Dei⸗ nes Got⸗ tes freu⸗e dich. danh Im. Sor⸗get er nicht vä⸗ter⸗lich, daß hen ——— N ö + 2—..—.—.—— ——— EIi—— mei⸗ ne See ⸗le! 5—— 7 Gut dir feh ler) Schütt dich sei„ne Vor⸗l —*—— 4 H+.—— EM. nicht, wenn Ge⸗ fah⸗ ren dräu⸗en? Ists nicht Se⸗li⸗ 2— I* ———65—.— 2 2—* Se— keit und Pflicht, sei ⸗ ner.— dich zu freu enꝰ 2. Ja, mein Gott, ich hab an dir, was mein Herz be⸗ gehret, einen Vater, welcher mir, was mir nützt, gy währet, der mich durch sein göttlich Wort hier zum Guten]“ lenket und mit Himmelswonne dort meine Seele tränhet 3. Wenn ich dich, mein Herr und Gott, kindlich fürch und liebe, wenn ich redlich dein Gebot und mit Freuden übe, o wie ist mir dann so wohl, wie ist mein Gemün seliger Empfindung voll, voll von deiner Güte! 4. Dann darf ich mit Zuversicht auf zum Himmel blicken, meine Leiden fühl ich nicht, wie sie mich guh[In drücken, Hoffnung und Zufriedenheit wohnen mir in Herzen, trösten und erhöhn mich weit über alle Schmerzen 5. Du bist mein! so jauchz ich dann, wer ist, der mit schade! Heil mir, daß ichs rühmen kann: Mein ist deine Gnade! Dir ist meine Wohlfahrt wert, du gabst mir das Leben, wirst auch, was mein Leben nährt und erfreut, mir geben. ö 6. Jesus ist nach deinem Rat in die Welt gekommeh, alle meine Missetat hat er weggenommen. Ihm vertra ich, bet ihn an, glaub an seine Leiden, folg ihm treulich di und so kann nichts von ihm mich scheiden. J. Dich, du ebens, himm gebens. Wenn nein Leiden, seinen Freude 8. Gib mir das Bewußtse diose sanfte Glück in diese 9. Laß die“ rüste selbst m Gib mir dein daß ich mein 427. Me Sei stille klebet, 2 dein Vater le Gott sollst du 2. Sei stille die Hülfs ist er wird, so i 5. Sei still besiegen, laß überwiegen! dich Zweifel IIIID ch. dank i ch, daß bn ne Vor ⸗sicht — ———.— — — freu-enꝰ mein Herz be⸗ mir nützt, ge⸗ hier zum Guten e Seele tränken kindlich fürch id mit Freuden tmein Gemüte Güte! zum Himmel sie mich auch ohnen mir in alle Schmerzen der ist, der min Mein ist deine gabst mir das rt und erfreut, zelt gekommen, I. Ihm vertral Ig ihm treulich en. nicht Se⸗Ha⸗ gebens. Wenn mein Lauf vollendet ist, und vollbracht nein Leiden, ruft mein Mittler Jesus Christ mich zu inen Freuden. 95 . Gib mir nur, so lang ich hier als ein Pilger walle, das Bewußtsein, daß ich dir, Herr mein Gott, gefalle. diese sanfte Freudigkeit, die zu dir ich habe, sei mein Glück in dieser Zeit und mein Trost am Grabe. rüste selbst mich wider sie mit entschloßnem Glauben! Hib mir deinen Geist, der mich und mein Tun regiere, daß ich mein Vertraun auf dich ewig nicht verliere. Balthasar Münter g. 1735 4 1793. 427. Mel.: Was Gott tut, das ist wohlgetan.(Siehe Nr. 423.) Sei stille, müdgequältes Herz, das nur am Kummer klebet, richt die Gedanken himmelwärts, hin, wo dein Vater lebet! Zuletzt verzagt, wer immer klagt. In Gott sollst du dich fassen; er kann dich nicht verlassen. 2. Sei stille, sinne nicht zu weit, was willst du dir er⸗ sinnen? Was wirst du mit Vermessenheit je gegen Gott gewinnen? Du bist ja Staub; ermann dich, glaub: Gott hat es schon versehen, auch was wir nicht verstehen. 3. Sei stille, such bei Menschen nicht, was Menschen nicht vermögen; halt fest an Gott mit Zuversicht, darauf liegt aller Segen. Folg seinem Rat, geh seinen Pfad, laß dir den Herrn der Welten weit über Menschen gelten! 4. Sei stille, hast du lang geweint und wirds noch immer trüber, sag nicht: Weil mir kein Licht erscheint, er wird, so ists verheißen, dich noch aus allem reißen. 5. Sei stille, laß der Zweifel Macht nicht immer dich besiegen, laß Gottes Wahrheit in der Nacht des Kummers überwiegen! Du suchest Ruh? Die hinderst du, so lang dich Zweifel quälen; nur Glaube stillt die Seelen. 6. Sei stille, endlich mit dem Tod muß alle Sorge schweigen; dann wird sich von dem Stand der Not der echte Anblick zeigen; da, da erscheint, wie gut gemeint die Leidensproben waren. Herr, laß michs froh erfahren! Joh. Gottfr. Schöner g. 1749 4 1818. Kreuz⸗ und Trostlieder ö 443 .. Dich, du Trost der Sterblichkeit, Heil des bessern ebens, himmlische Vollkommenheit, such ich nicht ver⸗ 9. Laß die Lust zur Sünde nie dieses Heil mir rauben, die Hülsd ist vorüber. O harre fort, du hast sein Wort; 10 . + 19590 Johann Walter IWI ige elod 2 ö F+ ee 428. We V—— 1—.— I——*— Der Herr ist mein ge⸗ treu ⸗ er Hirt, m der Hü⸗ter, der nicht schläft noch irrt, han T —.———— 7 DS ——————— 4 wird kein Gu es feh 8 len: mir nur Heil er⸗ wäh En Er wei ⸗del — 2 + 2 2—*—— 2.—2 m mich auf grü⸗ ner Au. — .—.—.‚ E— 7——* —.———— 2— 2——.— 1 49 8*„* 3 Le⸗bens⸗tau des Gei⸗stes sei⸗ ner Gna ⸗ de. 2. Er führet mich zum reinen Quell, der mein Genil. ö beglücket, zum Wasser, welches frisch und hell den schwo chen Mut erquichet. Er leitet mich auf rechter Bahn nimmt sich meines Ganges an um seines Namens willen 3. Und ob ich wall im finstern Tal, fürcht ich doh keinen Schaden; sein Auge wachet überall, ich bin dan Sorg entladen. Sein Stab und Stecken trösten mich, aulf seine Treu und Macht hann ich gar ruhig mich verlassen l drin st 4. Du machst mir einen Tisch bereit im Auge meinee mich dar⸗ar — Ol, du schenkst mir voll den Becher ein und lenhst zuy wenn zer⸗ f. Feinde, verscheuchest Angst und Traurigkeit, spricht freundlich zu dem Freunde; du salbst mein Haupt mil Himmel hin mein Sehnen. 5. Ja Gutes und Barmherzigkeit wird lebenslang mit werden; ich bleib im Haus des Herrn die Zeit, die ih noch leb auf Erden. Und ist des Lebens Wallfahrt gus P dann trägt mich in sein Vaterhaus der Flügel treun Liebe. Joh. Friedr. v. Meyer g. 1772 11 die Spei-se gibt von schaun und 111717171 Ir Angsten mich, mit du mein Sch 2. Du hast in deiner Ha daß die Höll 3. Zu deir Weinen hin; auch zu mir 4. Der Jü du gingst in und mach de 5. Laß sel zrist, der dr Mel. 2 430.656 Pohann Walter 121 ..——.. er Hirt, my noch irrt, han EEE. ——— Er wei ⸗dea E.— se gibt von Gna ⸗ de. der mein Gemüh“ hell den schun echter Bahn, Namens willen fürcht ich doh all, ich bin da! rösten mich, a mich verlassen m Auge meineny rigkeit, spricht iein Haupt mil und lenkst zun lebenslang mi die Zeit, die ih Wallfahrt gus Flügel treuer 1III Kreuz⸗ und Trostlieder 445 429. Eigene Melodie. n Angsten ruf ich, Herre, dich, die Fluten gehen über mich, mit meiner Not bin ich allein; hilf, Herr, erhöre du mein Schrein! Kyrieleis! 2. Du hast den Himmel ausgespannt und hältst die Erd in deiner Hand, den Sperling achtst du nicht gering; hilf, daß die Höll mich nicht bezwing! Kyrieleis! 3. Zu deinem Fuß die Sünderin goß ihre Salb mit Beinen hin; Herr, ewger Gott, barmherzger Hort, sprich auch zu mir ein Friedenswort! Kyrieleis! 4. Der Jünger zu versinken dacht, da auf dem Meer du gingst in Macht; laß deine Hand mich fassen, Gott, und mach den Feind an mir zu Spott! Kyrieleis! 5. Laß sehen, Gott, die Wasser dich,*) laß sie dich schaun und ängsten sich, mein Herr, mein Heil zu aller grist, der du für mich gestorben bist! Kyrieleis! G. Chr. Adolf v. Harleß g. 1806 1 1879. 1——— 2 7— 2* Mel.: Wo Gott der Herr nicht bei uns wär. Johann Walter 1537. ————— 1 430. 65.5 in, nunn rnre, E 7— W. 2**—— ö Ich steh in mei⸗ nes Her⸗ren Hand und nicht Er⸗den-⸗not, nicht Er⸗den⸗tand soll 1. 2.— .——.—..—..——— ———U‚ĩ— will drin ste⸗ hen blei ⸗ ben. II mich dar⸗ aus ver trei ⸗ ben;/ und 10 2———* SSSSSSSSSSSEIEEIIII— E E—— —— wenn zer⸗fällt die gan⸗ ze Welt, wer sich an ihm., und .———..——— — 2——— 4⁴6 Kreuz⸗ und Trostlieder 2. Er ist ein Fels, ein sichrer Hort, und Wunder sollen schauen, die sich auf sein wahrhaftig Wort verlassen und ihm trauen. Er hats gesagt, und darauf wagt mein Her) 0 es froh und unverzagt und läßt sich gar nicht grauen 3. Und was er mit mir machen will, ist alles mir ge⸗ legen; ich halte ihm im Glauben still und hoff auf seinen Segen; denn was er tut, ist immer gut, und wer von ihm behütet ruht, ist sicher allerwegen. 4. Ja wenns am schlimmsten mit mir steht, freu ih mich seiner Pflege; ich weiß, die Wege, die er geht, sind lauter Wunderwege. Was böse scheint, ist gut gemeint er ist doch nimmermehr mein Feind und gibt mu Liebesschläge. 5. Und meines Glaubens Unterpfand ist, was er selbs verheißen: daß nichts mich seiner starken Hand soll und je entreißen. Was er verspricht, das bricht er nicht Er bleibet meine Zuversicht, ich will ihn ewig preisen C. J. Phil. Spitta g. 1801 1 1850. 431. Eigene Melodie. E arre meine Seele, harre des Herrn, alles ihm be⸗ fehle, hilft er doch so gern! Sei unverzagt, bald der Morgen tagt, und ein neuer Frühling folgt dem Winter schirmen, der treue Gott. 2. Harre meine Seele, harre des Herrn, alles ihm be⸗ fehle, hilft er doch so gern! Wenn alles bricht, Gott ver⸗ läßt uns nicht; größer als der Helfer ist die Not ja nicht Ewige Treue, Retter in Not, rett auch unsre Seele, du Joh. Friedr. Räder g. 1815 1 1872. treuer Gott! In Krankheit. ö 432. Mel.: Liebster Jesu, wir sind hier.(Siehe Nr. 205.) Liebster Vater, soll es sein, daß ich heut an diesem Tage letztmals mit Gebet erschein und dir meine NEI vortrage, ach so richte meine Sinnen zu den hohen Himmelszinnen! ů —5** nach. In allen Stürmen, in aller Not, wird er dich be möchten seh mir lieget i suchung zu 2. Tausend gepries en, daf Bater nenner 3. Heilig, h deine Güte m will dich dor: 4, Dein Re lassen komm Satans Mach den durch sei 5. Darum der Ehren, n davon abkeh ich wünsch u 6. Deinem geben. Hab ie seben, so we deinen Wille 7. Täglich gehöret, hast bescheret: nu dies arme L 8. Bleiben Veh und 9. Nur, o geben, daß i denleben. J H Wunder sollen verlassen und agt mein Herz nicht grauen, alles mir ge⸗ hoff auf seinen und wer von steht, freu ih e er geht, sind t gut gemeint und gibt nu ewig preisen 9. 1801 1 18509. alles ihm be⸗ rzagt, bald der zt dem Winter ird er dich be⸗ mir lieget im Gemüte. alles ihm be⸗ eicht, Gott ver. ie Not ja nicht. usre Seele, du g. 1815 4 18N9. 3 geheißen; aller Zorn und Lieb erweisen; weil du, lNRensch auch niemand hassen. he Nr. 205.) eut an diesem Satans 4⁴7 Tausend und viel tausendmal sei du,‚ Vater, hoch in deiner Kinder Zahl du mir eine Stell ich dich hab lernen kennen und in Christo Kreuz⸗ und Trostlieder 2. gepriesen, daß gewiesen, daß vater nennen. 3. Heilig, heilig, heilig sei deines großen Namens Ehre, deine Güte mancherlei, deine Kraft und wahre Lehre! Ich will dich dort ewig loben, wenn ich bin zu dir erhoben. 4. Dein Reich hast du auch zu mir hier in Gnaden lassen kommen, mich berufen und zu dir aus des Macht genommen; Jesus hat mir Heil und Frie⸗ den durch sein Blut und Tod beschieden. 5. Darum wart ich mit Begier ganz getrost aufs Reich der Ehren, nichts durchaus mehr ist allhier, das mich soll davon abkehren; komm, o König, laß erscheinen, was „was er selbl Hand soll je bricht er nicht ich wünsch und all die Deinen. 6. Deinem Willen tu ich mich ganz zu einem Opfer geben. Hab ich hier nicht völliglich nach demselben können leben, so werd ich doch dort erfüllen mit den Engeln deinen Willen. 7. Täglich Brot und allerlei, was zu meinem Stand gehöret, hast du, Vater, mild und treu mir zeitlebens auch bescheret: nun du Himmelsbrot willst geben, laß ich gern dies arme Leben. 8. Bleiben gleich möchten sehen, weiß ich doch, Veh und Wohlergehen. Ich die Meinen hier, die mich länger daß nur bei dir steht ihr befehle deiner Güte, was 9. Nur, o Vater, laß du mir alle Schulden sein ver⸗ geben, daß ich rein und frei zu dir fahr aus diesem Sün⸗ denleben. Jesus hat mir Gnad erworben, mit ihm ist die Schuld gestorben. 10. So vergeb ich auch gar leicht, wie du, Vater, hast Rach entweicht, ich will lauter Gott, so viel erlassen, will ich 11. Rückt der letzte Kampf herzu, tobet heftig Sünd dir meine NU und Hölle, daß sie mir die Himmelsruh raub und meinen zu den hohen 2 Glauben fälle, so steh du auf meiner Seiten, die Ver⸗ suchung zu bestreiten. 4⁴⁸ Kreuz⸗ und Trostlieder . 12. Mach mich alles übels los, gib der Sündennot ey 6. Hilf mi Ende! Ich ergebe ganz und bloß mich in deine Wien greundlichkei hände: wollest mich von allem Bösen, wie du weißt u Bette leiden. kannst, erlösen. ö errettet von 13. An dem allen zweifl ich nicht, denn du bist de und an seine Himmelskönig; zu dir ist die Zuversicht; Welt und Hül7. Dir emp ist dir zu wenig, deine Kraft wird ewig stehen, dein meinen Leib; Herrschaft nie vergehen.— übergeben. 2 1696. Nach B. L. v. Seckendorf g. 1626 f 10f6 oder sterben, — die Liebe rei 433. Eigene Melodie. 1 ö Gott., den ich als Liebe kenne, der du Kranlheit I 434. N mich legst und des Leidens Flamm erregst, daß davon hitz und brenne, brenne doch das Böse ab, das du7h trau iel Geist bisher gehindert, das der Liebe Regung minden mich vird die ich öfters von dir hab. er wird? 2 Ftt gleie 2. In der Schwachheit sei du kräftig, in dem Schmern nein Herz, sei mir süß, schaffe, daß ich dich genieß, wenn die Krasl⸗ mir verzagen heit streng und heftig. Denn was jetzt den Leib bewehh wieder stiller was mein Fleisch und Mark verzehret, was den Körh jetzt beschweret, hat die Liebe selbst erregt. ö kumn das 56 3. Leiden ist jetzt mein Geschäfte, andres kann ich seh bauen, soll r nicht tun, als nur in dem Leiden ruhn. Leiden müssch] versühnen. meine Kräfte, Leiden ist jetzt mein Gewinnst, das 4 Mein G. jetzt des Vaters Wille, den verehr ich sanft und stile ach hör mein Leiden ist mein Gottesdienst. ö Tränen und 4, Gott, ich nehms aus deinen Händen als ein LiebesIteuden! zeichen an, denn in solcher Leidensbahn willst du meiney]5. Dies bit Geist vollenden. Auch die Labung, die man mir zu deh nicht in die Leibes, Notdurft gibet, kommt von dir, der mich geHimmel, wo liebet, alles kommt, mein Gott, von dir. und Wonne. 5. Laß nur nicht den Geist ermüden bei des Lebes] 6. Nun ma Mattigkeit, daß er sich zu aller Zeit in dich senk in Lih gefällt. Hilf und Frieden. Laß des Leibes Angst und Schmerz nihl auch töten, r der Seele Auffahrt hindern und die Ruhe in mir misz[ganz ergeben dern, unterstütze du das Herz! 3 Sündennot ey“ in deine Vaten ie du weißt und »nn du bist der J. Welt 198 500 ö ig stehen, dein Krankheit 10 erregst, daß zöse ab, das d egung minden dem Schmers g. 1626 1 03 ö Kreuz⸗ und Trostlieder. 44⁴9 6. Hilf mir, daß ich ganz bescheiden, ganz in Ruh mit reundlichkeit, sanfte mit Gehorsamkeit mög auf meinem Bette leiden. Denn wer hier am Fleische leidt, wird und an seinem Geist erneut. 7. Dir empfehl ich nun mein Leben und dem Kreuze meinen Leib; gib, daß ich mit Freude bleib an dich völlig übergeben. Dann so weiß ich festiglich, ich mag leben Christ. Friedr. Richter g. 1676 4 1711. 434. Mel.: Auf meinen lieben Gott.(Siehe Nr. 479.) mich viel Kreuz betroffen, will ich doch auf ihn hof⸗ sen; er wird mir Hülfe senden und alles Elend wenden. 2Ist gleich mein Leib voll Schmerz und ängstet sich venn die Kranh en Leib beweg vas den Körph gt. 4* gzann das Haus des Herren schauen und mich daselbst er⸗ s kKann ich jehl Leiden müsseh winnst, das sanft und stillz als ein Liebe⸗ villst du meinen nan mir zu des „ der mich gl ir. bei des Leiibes ich senk in Lieb Schmerz nichl he in mir min mein Herz, will es vor Leid und Plagen fast ganz in wieder stillen. ö 3. Hält schon die Schwachheit an, daß ich daher nicht bauen, soll mir mein Lager dienen, mit Gott mich zu versühnen. ö ö 4. Mein Gott, du hörtest mich so oft und gnädiglich, ach hör mein Flehn und Sehnen, zähl jetzt auch meine Tränen und kehre dies mein Leiden in Trost und süße Freuden! 6. Dies bitt ich, dies geschicht; und kommt die Rettung nicht in diesem Weltgetümmel, so gib mir nur den Himmel, wo lauter Licht und Sonne, wo stete Freud und Wonne. 6. Nun mach es auf der Welt, mein Gott, wie dirs gefällt. Hilf mir aus allen Nöten, und wirst du mich auch töten, will ich im Tod und Leben mich dir doch ganz ergeben. ö Nach dem Hannov. Gsb. 1740. 29 14414141½ arettet von den Sünden, so den Körper oft entzünden oder sterben, daß ich nicht mehr kann verderben, denn die Liebe reinigt mich. 70 trau auf meinen Gott in aller Angst und Not; hat mir verzagen, wird Gott nach seinem Willen doch alles gut ist, und Trostlieder 4⁵⁰ Kreuz⸗ Me 6 In allen meinen Taten. Ich hab in gu-ten Stun-den des Lezbens N E Glück emp⸗fun-den und Freu-den oh- ne Zahl. —————— 4 —. 1 EE.— will ich denn 3las⸗sen mich auch in Lei- den LD 5* 1— AS Zr* faf⸗ sen: welch Le-⸗ ben hat nicht sei⸗ ne Iulh gelinder, als es der Mensch verdient. Will ich, beschwet mit Schulden, kein zeitlich Weh erdulden, das doch 1 Besten dient? „Dir will ich mich ergeben, nicht meine Ruh, meih Leben mehr lieben als den Herrn. Dir, Gott, will iih vertrauen und nicht auf Menschen bauen; du hilsst und, du errettest gern. 4. Laß du mich Gnade finden, mich alle meine Sünden erkennen und bereun. Jetzt hat mein Geist noch Kräftz sein Heil laß mein Geschäfte, dein Wort mir Trost ö Leben sein. 5. Wenn ich in Christo sterbe, bin ich des Hinmeh „Erbe; was schrecht mich Grab und Tod? Auch auf de Todes Pfade vertrau ich deiner Gnade, du, Herr, bist bi mir in der Not. 6. Ich will dem Kummer wehren, Gott durch Gedul verehren, im Glauben zu ihm flehn. Ich will den bedenken. Der Herr wird alles lenken, und wae m wird geschehn. Chr. F. Gellert g. 1715. Heinrich Friese In. ö 435..—..———.. ö F G Lob liebe Y * 436. Sinn, dir ist sensnacht in überstanden. 2. Als ich unheben ich Werd ich au lrug/ so oft dag erscheing 3. Gott ha Licht noch sel 2. Ja Herr, ich bin ein Sünder, und stets strasst du dank und J zag mit mi Willen mache 4. Leb ich zufrieden; he will ich doch guch diesen liebet. 5. Mein El kürzer word nebst der En und Hülfe, R mich drücket. 6. Ihm wil wählt, will i wohl, und w Leib befehlen Lod nicht sch. 7. Ich bin ewig bleiben, soll mich vor ö en End un wohl versorg 8 deinrich Friese uh ö ne Zahl, stets strasst du 1l ich, beschwen en, das doch zu eine Ruh, mein; „Gott, will ith n; du hilsst und émeine Sünden zist noch Krästh t mir Trost und ch des Himmel⸗ 7 Auch auf du, Herr, bist ba⸗ tt durch Gedul will den und was mi ert g. 1715 4 0l. * 14 Kreuz⸗ und Trostlieder 45⁵¹ Morgenlied eines Kranhen. 436. Mel.: Der Herr ist mein getreuer Hirt.(Siehe Nr. 428.) ö Got Lob und Dank, die Nacht ist hin, es kommt der liebe Morgen; auf, schwacher Geist und matter Sinn, dir ist ja unverborgen, wie du die finstre Schmer⸗ zensnacht in Gottes Schutze zugebracht und glücklich überstanden. 2. Als ich mich zu der Ruh gelegt, war ich mit Schmerz umgeben; ich sprach, durch Schmerz und Furcht bewegt: Verd ich auch morgen leben? Die fast verdorrte Zunge Ustug, so oft die Viertelstunde schlug: Wann wird der acg erscheinen? 3. Gott hat mir mein Gebet gewährt, ich kann das Licht noch sehen. Drum will ich ihn, der mich erhört, mit dank und Preis erhöhen und flehn, daß er es diesen zag mit mir und meinem Kreuze mag nach seinem Villen machen. J. Leb ich nicht fröhlich, frisch, gesund, bin ich dennoch zufrieden; hat schon der Schmerz mein Herz verwundt, will ich doch nicht ermüden; ich trage dieses harte Joch auch diesen Tag und weiter noch, so lang es Gott be⸗ liebet. 35. Mein Elend ist um Tag und Nacht nun gleichwohl kürzer worden; Gott, der mich so treu bewacht, wird nebst der Engel Orden auch heute mit und bei mir sein und Hülfe, Rat und Trost verleihn; er weiß wohl, was mich drücket. 6. Ihm will ich meinen schwachen Geist und kranken Leib befehlen; was Jesus, der mein Helfer heißt, er⸗ wählt, will ich auch wählen; so geht es mir im Leben vohl, und wennn ich heute sterben soll, kann mir der Eod nicht schaden. ö 10 7. Ich bin ja, Herr, dein liebes Kind und werd es ewig bleiben, kein Schmerzenssturm, kein Kreuzeswind soll mich von Jesu treiben. Ach bleib bei mir bis an mein End und nimm die Seel in deine Händ, so bin ich wohl versorget. 173¹. 29* 8 0 45² ö ö XXII. Lob- und Danklieder Eigene Melodie 459 Altkirchlich. Erfurt 13. E.-I. 1. Chor— „E——— 487——— Herr Gott. dich lo ⸗ ben wir. ——————.— Dich Va⸗ ter in E⸗= wig ⸗keit All En ⸗gel und Him⸗mels Heer geht üb und di lo ⸗ be rühmt die dei ⸗ ne mit rer auch Che⸗ ru⸗ bim und Se⸗ ra ⸗phim ö— mnIe————' Hei ⸗ lig ist un ser Gon. bede ———— 2—3.— Hei⸗ lig ist un ⸗ser Goub. Str. 2. ‚ I.....— aä 2— Dem götte⸗ lich Macht und Herr⸗lich⸗keit ö Der hei ⸗ li ⸗ gen zwölf Bo ⸗ ten Zahh die teu ren Märt⸗rer all ⸗ zu ⸗ mal Die gan ⸗ ze wer ⸗te Chri⸗sten⸗heit Dich. Gon Va⸗ ter im höch ⸗sten Thron. den heil ⸗ gen Geist und Trö⸗ ster wert er lich. Erfurt 153l ra⸗-phim er Gott. — — II ser Gott, — „lich ⸗keit ten Zahl zu ⸗ mal „sten ⸗ hein „sten Thron. ster wert — mr eeen dan ⸗ ken dir —.— II — weit und breit — q——— dei ⸗ ner Ehr. — ———.... mit ho ⸗ her Stimm: — —— +*+— un ⸗ ser Gott. + N SS....—FFFF—————— othl +—.— N PSPIPIPIIFI—————— und Er ⸗ de weit. PBro⸗ vhe⸗ ten all. mit gro ⸗em Schall. den al ⸗ le Zeit. und ein ⸗ gen Sohn. sie lobt und ehrt. 7 4⁵5⁴ Lob⸗ und Danklieder ö. Srr. 3 1. Chor E..— 210 2— SSP....———— EH—————— Du König der Eh⸗ ren. Je ⸗ su Chris. Gol Be der Jung⸗ frau Leib nicht hast ver⸗schmäht. 1. Du hast dem Tod zer⸗stört sein Macht Du sitzst zur Rech⸗ ten Got ⸗tes gleich und al Ein Rich er du zu ⸗ Künf ⸗ tig bist I da all des Str. 4 —.—.—.—————.— Nun hilf uns. Herr. den Die⸗nern dei.. ö die mit —— 4.— 2—.—— S—. ö im⸗ mel ha⸗ ö laß uns im Him⸗ me ha ⸗öben—„ mit der .............— Hilf dei⸗ nem Volk. Herr Je ⸗ su Christ. und seg ————————————— E ihr ön e⸗ wart und pfleg ihr zu al ⸗ ler Zeit und hel .Sr. 5.——.——— e, Täg-lich. Herr Gott. wir lo ⸗ ben dich und ehrt — 2 +——.———————— Be⸗ hüt uns heut. o treu ⸗ er Gott. vor al Sei uns gnä⸗ dig.. 0 Her ⸗ re Soli. ei une Zeig uns dei ⸗ ne Barm⸗ her ⸗ zig ⸗keit. wie un i..— Auf dich hof⸗ sen wir. lie ⸗ ber Her. in Sche — beide Chöre .SSPSSS— ͤ I —.—— A***. men. —— .......... der⸗schmäht. ein Macht es gleich ig bist ——— ———— rn dein. Lob⸗ und Danklieder 4⁵⁵ 2. Chor ——— .—. 2———.— 1—— Goll Ba⸗ ters ewi ⸗„ ger Sohn du bist: zu rlö ⸗ sen das mensch⸗lich Ge⸗schlecht. und all Chri⸗ sten zum Him ⸗ mel bracht. mit al ⸗ ler Ehr ins Ba ⸗ ters Reich. all des. was tot und le⸗ bend ist. —— 4— 2—.—— 2 t——.— die mit dein'm teurn Blut er ⸗lö⸗ set sein. .——— 4— 2— den teil FImit den Heili⸗ gen in ewi⸗ gem Heill ——— ..— 2———— 6— +2 2—.— su Christ. und seg ⸗ ne. das dein Erb ⸗teil ist. ——— n—— 56 0 in. ler Zeit und heb sie hoch in E ⸗ wig ⸗keitl! .— + 2 2——. ö————— den dich und ehrn dein Na⸗- men ste ⸗ tig lich. ..a +—— er Gott. vor al ⸗ler. Sünd und Mis⸗ se ⸗ latl re Gott. sei uns gnä⸗ dig in al ⸗ ler Notl zig⸗keit, wie uns ⸗ re Hoff⸗ nung zu dir fseht. — bder Herr. in Schan⸗den lasz uns nim ⸗ mer mehr. Martin Luther g. 1483 1 1546. 45⁵56 Lob⸗ und Danklieder 9 Eigene Melodie. Psalm 103. Augsburg l5). die Go 43⁸⁰. ckeit bei Num lob, mein Seel, den Her ⸗ ren un zurcht bereit, Sein Wohl⸗tat tut er meh ⸗ ren,— himmelreich; .————— iient zugleich ———— sein Dal Wé in mir ist, den Na⸗men sein!— H Lob an allem giß es nicht, öo Her ⸗ze mein! Hat dir dein Sünd ver. Sei Lob Iund heilgem * L. +* 2 ————— 6——— Gnade ———— er alls =— SISISI‚ ganz verl ge ⸗öben und heilt dein Schwach-heit groß.. daß unser Her E— singen, wir 3u . 2— 23— 2— — —* x* glaub'n wir v Str. 1— rett dein ar⸗ mes Le⸗ ben. nimmt dich in sei Eigene 5 —.—— 2 .Di(G49.— Schoß. mit rei⸗chem Trost be⸗ schüt ⸗tet, ver. — —————— jüngt dem Ad⸗ ler gleich: der Köng scha gib Lob d N — + H 2—— 2— 1———— +—— 2 2 — Recht. be⸗ hü ⸗ tet die Lei⸗ den⸗den im Rei nicht nach unsrer 35ld. Sei Aüth iu hoch eih hen weil du den Blöden ist er hold. Sein Güt ist hoch erhaben— den'n, die fürchten ihn; so fern der Ost vom Abend, II?‚ dei⸗nem Sir 2. Er ists, d Hindlich fürchten rein. Er kennt das arm Geschlechi iIr teilt dir weiß, wir sind nur Staub, gleichwie das Gras von Recht; heilet, dich w ein Blum und fallend Laub; der Wind nur drüber wehelgeind nicht ol so ist es nimmer da, also der Mensch vergehet, sen. 2 End das ist ihm nah. . 2 er —5 — dein Sünd ver⸗ Augsburg 186. ren, was 1 eh ⸗ren, ver⸗ bet zugleich dem großen Herrn zu Ehren und treibt Lob⸗ und Danklieder 4. Die Gottesgnad. alleine steht fest und bleibt in bvigkeit bei seiner lieben G'meine, die steht in seiner urcht bereit, die seinen Bund behalten. Er herrscht im himmelreich; ihr starken Engel waltet seins Lobs und im sein heilig Wort; mein Seel soll auch vermehren sein dob an allem Ort. ö 5. Sei Lob und Preis mit Ehren Gott Vater, Sohn und heilgem Geist! Der woll in uns vermehren, was er aus Gnade uns verheißt, daß wir ihm fest vertrauen. uns ganz verlaßn auf ihn, von Herzen auf ihn bauen. daß unser Herz und Sinn ihm a llezeit anhangen. Drauf singen. wir zur Stund: Amen, wir werdens erlangen,. — glaub'n wi ir von Herzensgrund. Str. 1—4 Joh. Gramann g. 1487 7 1541. Str. 5 1559. Eigene Melodie Michael Prätorius 1609. * 9— V+me—— IEE 0—.3———.—— O gläu-⸗big Herz. ge⸗ be ⸗ ne⸗ dei und —2—.—.—*—— —*—E 1 2+— 1 +— I— .... U33 zib Lob dei ⸗ nem Her⸗ren! Ge⸗denk, daß er dein — 2 EP 27 E 2 IIEI———— VBa⸗ ter sei, wel⸗ chen du stets sollst eh⸗ ren. die⸗ mauclett an E—————— 4—3— SSIIIIIIPIPITITITITITITITITIITITITIIPII‚IIII‚ISII......... 31 fahren, str— ö er nicht spar weil du kei⸗ ne Stund ohn ihn mit al⸗ ler Sorg in joch erhaben 4...————5—5 vom Abend, 4 IDIiIiIIee. E— 2.—.. 2 ö—*——. er jungen Kind ö wenn wir ihn Ir drüber wehel vergehet, sen Elenden, die sich von allem übermut zusseiner Wahrheit dei⸗nem Sinn dein Le-⸗ ben kannst er ⸗ näh ⸗ ren. 2. Er ists, der dich von Herzen liebt und sein Gut mit dir teilet, dir deine Missetat vergibt und deine Wunden [heilet, dich waffnet zum geistlichen Krieg, daß dir der heind nicht oben lieg und deinen Schatz zerteile. 3. Er ist barmherzig und sehr gut den Armen und 458 Lob⸗ und Danklieder wenden; sie den rechten Lauf zur Seligkeit vollenden. 4. Wie sich ein treuer Vater zeigt und Guts tut seinen Kindern, also hat sich auch Gott geneigt zu uns, den armen Sündern; er hat uns lieb und ist uns hold ver. gibt uns gnädig alle Schuld, macht uns zu überwindem 5. Er gibt uns seinen guten Geist, verneuet unsi Herzen, daß wir vollbringen, was er heißt, wenns auch das Fleisch mag schmerzen; ewgen Schätzen. 6. Nach unsrer Ungerechtigkeit hat er uns nicht ver⸗ golten, vielmehr erzeigt Barmherzigheit, da wir ver⸗ derben sollten; mit seiner Gnad und Gütigkeit ist ins und allen er bereit, die ihn von Herzen lieben. 7. Was Gott nun angefangen hat, das will er auch vollenden. Nur geben wir uns seiner Gnad, opfern unz seinen Händen und tun daneben unsern Fleiß, hoffend er S zu seinem Preis all unsern Wandel wendens O Vater, steh uns gnädig bei, weil wir sind in Clende, daß unser Tun aufrichtig sei und nehm ein selig Ende. O leucht uns mit dein'm hellen Wort, daß uns a diesem dunklen Ort hein falscher Schein verblende. 9. O Gott, nimm an zu Lob und Dank, was wir in Einfalt singen, und laß dein Wort mit freiem Klang durch unsre Herzen dringen! O hilf, daß wir mit deiner Kraft durch eine gute Ritterschaft des Lebens Kron erringen. ö Eigene 1.— e. Michael Weiß 1531H er nimmt sie als ein Vater auf und gibt, daß Rikolaus Selnecher 1591 4 . Christus, für er hilft uns hie mit Gnn und Heil, verheißt uns auch ein herrlich Teil von seinen Izu preisen d 2. Den Le eben; diesel 3. Nahrun bleiben, wie der Sünde. 4. Ein Arz 5. Sein W allen Unfall Darauf vertr 6. Durch i Croßen mit 8. Erhalt Eigene 2 — Ie antt.——1 440.— 2 E E ů .8 6.....— Mm laßt uns Gott dem Her⸗ren Danh deitl. Ver⸗gi —.———— ů SDSSSS———p—————— 1..—— sa⸗ gen und ihn eh ⸗- ren für al ⸗le sei ⸗ne das dir de ...—..— 2— —=˖— H—————ß——2 LE —— 2— 4— Sa⸗ ben. die wir emp⸗ fan ⸗ gen ha ⸗ben. III* er ⸗-wie⸗ und gibt, dah en. ö zuts tut seinen zu uns, den uns hold, ver. überwindernn. erneuet unste t, wenns au hie mit Gnad eil von seinen uns nicht ver. da wir ver“ tigkeit ist uns ieben. 4 will er auch Id, opfern uns Fleiß, hoffend indel wenden wir sind in nehm ein selin t, daß uns an verblende. à, was wir in freiem Klang vir mit deiner Lebens Kron“ 2. Den Leib, die Seel, das Leben hat er allein ge⸗ eben; dieselben zu bewahren, tut er nie etwas sparen. 3. Nahrung gibt er dem Leibe; die Seele muß auch lleiben, wiewohl tödliche Wunden sind kommen von der Sünde. ö 4. Ein Arzt ist uns gegeben, der selber ist das Leben, Christus, für uns gestorben; der hat das Heil erworhen. 5. Sein Wort, sein Tauf, sein Nachtmahl dient wider allen Unfall; der heilge Geist im Glauben lehrt uns darauf vertrauen. ů 6. Durch ihn ist uns vergeben die Sünd, geschenkt das Leben, im Himmel solln wir haben, o Gott, wie große Gaben! ö ö 7. Wir bittlen deine Güte, daß sie uns fort behüte, die Oroßen mit den Kleinen; du kannsts nicht böse meinen. S. Erhalt uns in der Wahrheit, gib ewigliche Freiheit, Izu preisen deinen Namen durch Jesum Christum. Amen. Ludwig Helmbold g. 1532 1 1598. Psalm 103. 3 Eigene Melodie. Johann Crüger 1653. 1 2 2——— + 1 4.SS 4 * . O mei⸗ne Seel, du sollst den Her⸗ren 2——.—.————— 1 4 ISISPSISSE.......... prei ⸗sen. was in mir ist. das muß ihm Ehr er⸗ (Weiß 1534.4———— 5 Selnecher 18. 157—— wei⸗sen. allf. auf, mein Herz. und ma⸗ che dich be⸗ ꝑP..ꝑ‚..I II.....I.. II T I I TI IEIEEEEE—— er⸗ ren Dank reil! Ver⸗giß ja nicht, ver⸗giz nicht. mein Ge⸗mü⸗te. SS..— EE—— Deeee.e SIISISISSPAIIII—.—5 + PEE 2— ͤ‚ 2... n Fn—. e sei e ne[was dir der Herr für wun⸗der ⸗ba ⸗- re Gü ⸗te PIPIP.‚ PIPIPIPI.IPII PIIII.I. öi.i ha ⸗ ben. er⸗ wie⸗ sen hat die gan ⸗ze Le⸗bens ⸗zeit. Lob⸗ und Danhlieder 459 460 Lob⸗ und Danklieder 2. Denn er hat dich von Sünden losgesprochen und denkt nicht mehr, was du bisher verbrochen, er machet dich von Schwachheit heil und rein. Es hat der Hert dein Leben vom Verderben erlöst, daß du nicht eu Rein d sterben, dein Gott will dir forthin barmhersih ein. 3. Er krönet dich mit Gnad und mildem Segen, wil sch deinen Mund mit reicher Fülle pflegen, er machet dich von seinen Gütern satt, daß du mit Lust darüber dih erfreuest und deine Kraft gleich Adlern gar verneues, weil er mit Heil dich überschüttet hat. 4. Der Herr läßt Recht denselben widerfahren, di vor bedrängt und unterdrücket waren; er hat sein An dem Mose kund getan und seine Recht Israel wissen lassen; er ist voll Güt und will nicht immer hassen noh ewiglich mit Grimm uns sehen an. 5. Der Herr ist fromm, barmherzig und sanftmütig voll Gnad und Gunst, geduldig, treu und gütig, er handel 9. Des Her fr und für wird seine Gi steis üben un und sein Geb I0. Es ist se aft ist um umschließt der starken Helde melden, lobt 1 1. Lobt un ihm dient und lobt ihn an je seine Werke, Stärke; lob i 2. Gott V für alle Güt, bis jetzt auf nicht mit uns nach unsrer Schuld, vergilt auch nicht ma Onad sich mel unsern schweren Sünden. So weit die Höh des Himmelz ist zu finden hier von der Erd, so weit reicht seine Hud 6. So weit der Grund sich scheidet von der Festen, 0 ehren auf Er! weit der Ost ablieget von dem Westen, so weit läßt E die Sünden von uns sein. Sein Gnadenblich muß über die stets walten, die ihn mit Furcht für ihren Helfer Nun danke halten, und rettet sie aus ihrer Not und Pein. dern hat, so tut der Herr uns Armen, es stehet Gol ein leichter Staub und schwaches Werkzeug sei. 8. Ein Mensch muß stets des Lebens End erwarten er ist wie Gras, wie eine Blum im Garten, die sich seht schön und lieblich lässet an: wenn aber nur der Wind darüber fähret, ist ihre Zier hinweg und so verzehrei daß man die Stätt auch nicht mehr finden hann. 2*) Klag. Jer. 4., 2. 114144 442. M 7. Wie unter uns ein Vaterherz Erbarmen mit ainNDder uns don den Frommen hräftig bei. Er hennet ja uns dürftgen viel zu gut u Erdentöpfe,“) ihm ist bewußt, daß dieses sein Geschöpß ein immer fr 2. Der ewi uns in seiner aller Not erl 3. Lob, Ehr Sohne und d throne. dem war und ist EEII jesprochen und en, ser machel hat der Herr du nicht ewih in barmherzig m Segen, will er machet dih st darüber dit gar verneuest iderfahren, die rhat sein n Israel wissen ner hassen noch 22. Gott Vater, Sohn und Geist, sei stets gepriesen nd sanftmünh zütig, er handel auch nicht nah h des Himmelz icht seine Hull der Festen su 4— Lob⸗ und Danklieder 370 461 9. Des Herren Gnad ist aber überschwenglich, währt ür und für und bleibet unvergänglich; auf Kindeskind nird seine Güt gebracht bei denen, die den Gottesbund les Men und sein Befehl von ganzem Herzen lieben und sein Gebot zu halten sind bedacht. shaft ist um diese Welt gebreitet, sein Reich und Thron umschließt den Erdenkreis. Ihr Engel lobt, lobt ihn, ihr sarken Helden, die ihr sein Tun und Willen an müßt melden, lobt unsern Gott und sagt ihm Ruhm und Preis! 1. Lobt unsern Gott, ihr alle seine Scharen, die ihr ihm dient und hin und her müßt fahren auf sein Geheiß; lobt ihn an jedem Ort, an dem er herrscht; lobt ihn, ihr seine Werke, rühmt seine Kraft, rühmt seiner Allmacht Stärke; lob ihn, mein Herz, o lob ihn fort und fort! für alle Güt, die du an mir erwiesen von Kindheit an Onad sich mehren, so will ich drum dir danken und dich ehren auf Erden hier und dort in Ewigheit. Str. 1—11 Joh. Franck g. 1618 7 1677. Str. 12 Hannov. Gsb. 1657. so weit läßt er blick muß über ir ihren Helsen ö ö Nun danket alle Gott mit Herzen, Mund und Hän⸗ Pein. rmen mit Kij es stehet Goll a uns dürftgen sein Geschöpft zug sei.— End erwarten. en, die sich sehr nur der Wind id so verzehreth den kann. Sirach 50, 24. 442. Mel.: Nun danket alle Gott.(Siehe Nr. 433.) den, der große Dinge tut an uns und allen Enden, der uns von Mutterleib und Kindesbeinen an unzählig viel zu gut und noch jetzund getan. 2. Der ewig reiche Gott woll uns bei unserm Leben ein immer fröhlich Herz und edlen Frieden geben und uns in seiner Gnad erhalten fort und fort und uns aus aller Not erlösen hier und dort. g. Lob, Ehr und Preis sei Gott, dem Vater und dem Sohne und dem, der beiden gleich im höchsten Himmels⸗ throne., dem dreimal Einen Gott, wie es ursprünglich war und ist und bleiben wird jetzund und immerdar. AGAlleee Martin Rinkart g. 1586 4 1649. I0. Es ist sein Stuhl im Himmel zubereitet, sein Herr⸗ bis jetzt auf diese Zeit. Herr, steh mir bei, laß deine 462 Lob⸗ und Danhlieder 4 Eigene Melodie. Johann Crüger 16490 443——— ö— 0 1—*+2— + Nun dan ⸗ ket al ⸗-le Gont mii der gro ⸗ e Din ⸗ ge tut bier 2.—*+ X+. II III—* EEIIIIISIIEEEEEEE Her⸗zen. Mund und Hän⸗den. ö N und an al⸗len En⸗den, der le⸗bend und en — EE + +— S.S......I..I......... hält von Mut ⸗ ter ⸗ lei ⸗ be an und ES— — 1—— E 2— E—. un uns al⸗les Guts, mehr als man zäh⸗ len kam 2. Es wolle unser Gott ein fröhlich Herz uns geben er lasse uns, sein Volk, in Frieden immer leben forthin zu unsrer Zeit, daß seine Gnad und Treu bei uns und unserm Land allweg beständig sei. hier das Leben noch verleiht. Gott Sohn, Herr Jesu Christ, wir wollen dich stets loben. Gott heilger Geist, dein Ruhm erschalle mehr und mehr, o Herr, dreieinger Gott, dir sei Lob, Preis und Ehrl Mel.: Nun lob mein Seel, den Herren. +5 —.— ́— ——————— 2— .— 2— 44.————— ö 4 **— 16 Man lobt dich in der Stil ⸗le, du des Rüh⸗mens ist die Fül ⸗le vor — ——— jboch⸗ er⸗hab: dir. o Herr — 4——— 3. Der große, starke Gott woll uns von allem Bösen E und was uns schaden kann gewaltiglich erlösen, er schüt und rette uns, er helf uns allezeit, so lang er uns all suchzen schn Hott Israel! 4. Gott Vater, dir sei Preis hier und im Himmel oben Ruhm ver⸗ 2. Es müf der tut und und gut. Nr stets kleb ur und schweb. Hannov. Gsb. 1657. ö Belt gemach 3. Herr, d gar bald an wie vergelt ich für und f weit und bre in Ewigheit. . Pf. 40, 1 4 ohann Crüger 1649. — Gotrt mi „bend und an und — 7 —— —— ———————— hoch⸗ er ⸗ hab ner Zi* Ons⸗ 211. 3 Du bist doch. Herr. auf dr. o Herr Gott Ze⸗ ba⸗ oth. 4 —.—ꝛ—. H* ———.— 2 12—.— + ——. Hüb⸗sal und Be⸗schwer⸗den läßt du die Dei⸗nen 1 23——— + + 2 zäh⸗ len lam. erz uns geben. rleben forthin u bei uns und nallem Vösen 5—————— SPSPISSISSSSISISIPIPIII‚III..‚‚.I‚I..„ Inicht.. Drum soll dich stünd- lich eh ⸗- ren mein ———— —————.——.2——— 2 2* —7* Mund vor ie ⸗ der ⸗ maͤnn. und dei ⸗ nen + nun.—— N Deiee. S——— Ruhm ver⸗meh⸗ ren. so lang er lal ⸗ len kann. lösen, er schühP auchzen schnell, die unaufhörlich schreien: Gelobt sei der Hott Israel!“) Sein Name sei gepriesen, der große Wun⸗ Himmel oben zich stets loben ehr und mehr, und schweb. mov. Gsb. 1657. ö Velt gemacht, denn als die Schwachen kamen, hast du und Ehr! 2. Es müssen, Herr, sich freuen von ganzer Seel und der tut und der auch mir erwiesen das, was mir nütz und gut. Nun, das ist meine Freude, daß ich an ihm stets leb und niemals von ihm scheide, so lang ich leb 3. Herr, du hast deinen Namen sehr herrlich in der gar bald an sie gedacht. Du hast mir Gnad erzeiget; nun Augsburg ia wie vergelt ichs dir? Ach bleibe mir geneiget, so will — ich für und für den Kelch des Heils erheben und preisen — 4 27* 1* 51 Zott 5 0— 22 —— wet und breit dich hier. mein Gott, im Leben und dor 5til le, du ul le vor in Ewigheit. . Pf. 40, 17, * — 3 4.——— I—.—* 2— 2—.— —— +*— Er den der From⸗-men Zu- ver⸗Csicht.. in Johann Rist g. 1607 4 1667. FH 2+2— F— D Eü PIUE 12—1.———— f **D +3—3.———— 2 brin⸗get Ehr, in —— 2— 464 Lob⸗ und Danhlieder Sirach 50. 24. Eigene Melodie. ö— Nun dan⸗ket all u — —— I Men⸗schen in der Welt. dem. des⸗sen Lob de e, Ed. nerr nernri i. ——*—.——— I En ⸗gel Heer im Him⸗-mel stets, ver⸗meldt.„ Johann Crüger 1653 Eigene M Er ⸗ den 2. Ich weiß Quelle seist, nd Gutes fl 2. Ermuntert euch und singt mit Schall Gott, unsern 3. Gut, der seine Wunder überall und große Dinge tut; ö 3. Der uns von Mutterleibe an frisch und gesund er⸗ hält, und wo kein Mensch nicht helfen kann, sich selbst zum Helfer stellt: ö 4. Der. ob wir ihn gleich hoch betrübt, doch bleibel tut uns alles Guts. 0 5. Er gebe uns ein fröhlich Herz, erfrische, Geist und Sinn und werf all Angst, Furcht, Sorg und Schmerz ins Meeres Tiefe hin. 6. Er lasse seinen Frieden ruhn in unserm Volk und Stend er gebe Glück zu unserm Tun und Heil zu allem Stand. 7. Er lasse seine Lieb und Güt um, bei und mit unz gehn; was aber ängstet und bemüht, gar ferne von uns stehn. 8. So lange dieses Leben währt, sei er stets unser Heil und wenn wir scheiden von der Erd, verbleib er unser Teil. 9. Er drüche, wenn das Herze bricht, uns unsre Augen zu und zeig uns drauf sein Angesicht dort in der ewgen 3. Was sin ganzen Erd, geben werd? 4. Wer hat sezt? Wer ist I netzt? gutes Muts, die Straf erläßt, die Schuld vergibt is Wer wä ms vor dem zu seinen Ze 6. Wer gib seiner Hand 1 Uaterlandꝰ 7. Ach Her mußt alles t läßt uns sich S. Du näh fromm und geraten, treu 9. Du straf allzusehr, ja sie in das M 10. Wenn leicht erweich Ruh. Paul Gerhardt g. 1607 f.16f0, dir zur Ehre hann Crüger 1656 + het Ehr, in Z 4 —————....—...—5— DN WNN.— 1————— 2—4 + 1 + 1 + I 1 +— 3 2—.—1 1 18——.— 2 ——— ver ⸗ melbol Gott, unfemn Lob⸗ und Danklieder 465⁵ Eigene Melodie. E— +—.3 1 4r +2—.— 7 +—— Ich sin⸗ge dir mit Herz und Mund. Herr. Sigmund Theophil Stade 1644. + mei⸗ nes Her⸗ zens Lust. ich sing und mach auf Er ⸗ den kund was mir von dir be ⸗ wußt. 2. Ich weiß, daß du der Brunn der Gnad und ewge auelle seist, daraus uns allen früh und spat viel Heil nd Gutes fleußt. dgroße Dinge nd gesund 120 nn, sich selbu „doch bleibes vergibt und che, Geist und und Schmerz rm Volh und Heil zu allem und mit ung erne von uns ts unser Heil, Aeib er unser unsre Augen in der ewgen 3. Was sind wir doch? Was haben wir auf dieser ganzen Erd, das uns, o Vater, nicht von dir allein ge⸗ eben werd? ö ů 4. Wer hat das schöne Himmelszelt hoch über uns ge⸗ etzt? Wer ist es, der uns unser Feld mit Tau und Regen hetzt? ö ö 4 Wer wärmet uns in Kält und Frost? Wer schützt ms vor dem Wind? Wer macht es, daß man Ol und Most zu seinen Zeiten findt? 6. Wer gibt uns Leben und Geblüt? Wer hält mit Jaterland? XI. Ach Herr, mein Gott, das kommt von dir, du, du nußt alles tun, du hältst die Wach an unsrer Tür und läßt uns sicher ruhn. jromm und treu und stehst uns, wenn wir in Gefahr geraten, treulich bei. 9. Du strafst uns Sünder mit Geduld und schlägst nicht allzusehr, ja endlich nimmst du unsre Schuld und wirfst sie in das Meer. ö 10. Wenn unser Herze seufzt und schreit, wirst du gar leicht erweicht und gibst uns, was uns hoch erfreut und g. 1607 4 100 dir zur Ehren reicht. ö 9⁰ seiner Hand den güldnen, werten, edlen Fried in unserm 6. Du nährest uns von Jahr zu Jahr, bleibst immer 466 Lob⸗ und Danklieder 11. Du zählst, wie oft ein Christe wein, und was sein Kummer sei: kein Zähr⸗ und Tränlein ist so klein, du hebst und legst es bei. 12. Du füllst des Lebens Mangel aus mit dem, was uat. ewig steht, und führst uns in des Himmels Haus, wem uns die Erd entgeht. 13. Wohlauf, mein Herze, sing und spring und habe—— guten Mut, dein Gott, der Ursprung aller Ding, ist selbu und bleibt dein Gut. ö ö 14. Er ist dein Schatz, dein Erb und Teil, dein Glann und Freudenlicht, dein Schirm und Schild, dein Hülf und Heil, schafft Rat und läßt dich nicht. 15. Was kränkst du dich in deinem Sinn und gräms dich Tag und Nacht? Nimm deine Sorg und wirf sie hihn auf den, der dich gemacht. 16. Hat er dich nicht von Jugend auf versorget und ernährt? Wie manches schweren Unglücks Lauf hat er zurückgekehrt! 17. Er hat noch niemals was versehn in seinem Re giment, nein, was er tut und läßt geschehn, das nimml ein gutes End. ö 18. Ei nun, so laß ihn ferner tun und red ihm nicht darein, so wirst du hier im Frieden ruhn und ewig fröh⸗ lich sein Eigene Melodie + 60 E 2* l ——— 2— — Sollt ich mei-nem Sott nicht sin⸗gen? Denn ich seh in al⸗len Din⸗gen, —.— SS‚rr 4— + T .. — wie so gut ers mit mir mein. — + Sollt ich ihm nicht dank⸗bar seinꝰ It doch nichts 7— —.2——.———— bestellt; wo lau ⸗ ter Lie ben. das sein treu ⸗es Her ⸗ie mich nährt Paul Gerhardt g. 1607 4 1676., 2. Wie ein strecht, also l Arm bedecht Vesen gab u Stunde treihe Uin Ewigkeit. 3. Sein So für mich hin, leures Blut will doch me fleißt, deine seine Zeit, G 4. Seinen ei Zor Johann Schop 1601. Iek zur 20 4⁴⁷7• mit dem hell bricht und di seine Zeit, 6 5. Meiner dacht; will salls wohl in nichts verma hebt mir an seine Zeit, E 6. Himmel Lob⸗ und Danklieder 467 und was ein— 2— 25545 Du* t so Hleh 0 E—p————E2 2 iit das ohn En ⸗de hebt und trägt, die in mit dem, war . ing und habesei⸗ nem Dienst sich ü⸗ ben. Al ⸗les Ding währt Ding, ist selbl P ö ů I SSSPSPISPSPSISISISIPITITI EIIIEI il, dein Glam— Z. dein Hülf und sei ⸗ne Zeit, Got⸗tes Lieb in E⸗ wig=keit. -m 4 1 +* in und grämh 2. Wie ein Adler sein Gefieder über seine Jungen id wirf sie hin treckt, also hat auch hin und wieder mich des Höchsten. Urm bedeckht alsobald im Mutterleibe, da er mir mein versorget Ind Vesen gab und das Leben, das ich hab und noch diese „Lauf hat er Stunde treihe. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb. in Ewigkeit. in seinem M. 3. Sein Sohn ist ihm nicht zu teuer, nein er gibt ihn. n, das nimmtefür mich hin, daß er mich vom ewgen Feuer durch sein eures Blut gewinn. O du ungegründter Brunnen, wie red ihm nicht—will doch mein schwacher Geist, ob er sich gleich hoch be⸗ ind ewig fröh, fleißt, deine Tief ergründen können? Alles Ding währt g. 1607 4 16 6. eine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkheit. ů 4. Seinen Geist, den——.— Rein H. gibt er uch 5i6 84 seinem Wort, daß er werde mein Regierer dur ie 55——* Veit zur Himmelspfort, daß er mir mein Herz erfülle mit dem hellen Glaubenslicht, das des Todes Macht zer⸗ Ttricht und die Hölle selbst macht stille. Alles Ding währt ch unsen seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigheit. n Wien. 5. Meiner Seele Wohlergehen hat er ja recht wohl be⸗ dacht; will dem Leibe Not zustehen, nimmt ers gleich⸗ ——.. alls wohl in acht. Wenn mein Können, mein Vermögen doch nichts ah nichts vermag, nichts helfen kann, kommt mein Gott und als hebt mir an sein Vermögen beizulegen. Alles Ding währt — eine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. 6. Himmel, Erd und ihre Heere hat er mir zum Dienst 25 Her 47* bestellt; wo ich nur mein Aug hinkehre, find ich, was 2 mich nährt und hält: Tier und Kräuter und Getreide, 30²⁷ ganz entzeucht, ob es gleich bisweilen Sünde tut und aus den Bahnen weicht, also hält auch mein Verbrechen mir mein frommer Gott zu gut, will mein Fehlen mil währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. und mich von der schnöden Welt, die uns hart gefangen hält, durch das Kreuze zu ihm lenke. Alles Ding währt 468 ö Lob⸗ und Danklieder 10 in den Gründen, in der Höh, in den Büschen, in der See überall ist meine Weide. Alles Ding währt seine Zeil Gottes Lieb in Ewigkeit. 2 7. Wenn ich schlafe, wacht sein Sorgen und ermunten mein Gemüt, daß ich alle lieben Morgen schaue nenn Lieb und Güt. Wäre mein Gott nicht gewesen, hätte mich sein Angesicht nicht geleitet, wär ich nicht aus so man⸗ cher Angst genesen. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. ö 3 8. Wie so manche schwere Plage wird vom Satan her geführt, die mich doch mein Lebetage niemals noch bis her gerührt; Gottes Engel, den er sendet, hat das Vöse,— was der Feind anzurichten war gemeint, in die Ferne weggewendet. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Neb in Ewigkeit. 9. Wie ein Vater seinem Kinde sein Herz niemals der Rut und nicht mit dem Schwerte rächen. Alles Ding 10. Seine Strafen, seine Schläge, ob sie mir gleich bitter seind, dennoch, wenn ichs recht erwäge, sind es Zeichen, daß mein Freund, der mich liebet, mein gedenke seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigheit. ö 11. Das weiß ich fürwahr und lasse mirs nicht aus dem Sinne gehn: Christenkreuz hat seine Maße und muß endlich stille stehn. Wenn der Winter ausgeschneiet, tritt der schöne Sommer ein, also wird auch nach der Pein, wers erwarten hann, erfreuet. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. ö 12. Weil denn weder Ziel noch Ende sich in Gottes Liebe findt, ei so heb ich meine Hände zu dir, Vater, als dein Kind, bitte, wollst mir Gnade geben, dich aus aller meiner Macht zu umfangen Tag und Nacht hier in meinem ganzen Leben, bis ich dich nach dieser Zeit lob und lieb in Ewigkeit. ö Golt, mein Li⸗ beib und Se — ——— ——— schützz vor al⸗ le A 2. Gelobet Leben, des geben, der n mir im Gla 3. Gelobet Leben, des geben, der Kraft, der n 4. Gelobet den alles ri gelobet sei d HGott der Si 5. Dem u klingen und den herzlich lobet sei me Eigene 449. E Paul Gerhardt g. 1607 4 10f0. 144½4½½8 en, in der Se yrt seine Zeit und ermunternn nschaue nen sen, hätte mih Qus so man⸗ e Zeit, Gols om Satan her nals noch bis⸗ hat das Böse, in Herz niemals ünde tut und in Verbrechen in Fehlen mil 10 Alles Ding sie mir gleich wäge, sind es mein gedenbe hart gefangen 5 Ding währt nicht aus dem aße und muß jeschneiet, tritt lach der Pein, g währt seine sich in Gottes dir, Vater, als dich aus aller Nacht hier in ieser Zeit lob Goll. mein Licht, mein Le⸗ ben. die Ferns t, Gottes Lieb den alles rühmt und lobt, was in g. 1607 4 1676. 122217177 469, Johann Crüger 1648. Lob⸗ und Dankhlieder Mel.: Nun danket alle Gott. — S............—3 148• Ge„lo ⸗ bet sei der Herr. mein mein Schöy⸗fer. der mir hat mein DEE DE— mein Va⸗ ter. der mich Leib' und Seel ge⸗ ge⸗ ben. Ä +2 2—* ———————— scüttz von Mut ⸗ter ⸗ lei⸗ be an. der al⸗le Au⸗gen⸗blick viel Guts an mir ge⸗ tan. 2. Gelobet sei der Herr, mein Gott, mein Heil, mein geben, des Vaters liebster Sohn, der sich für mich ge⸗ geben, der mich erlöset hat mit seinem teuren Blut, der mir im Glauben schenkt das allerhöchste Gut. 3. Gelobet sei der Herr, mein Gott, mein Trost, mein Leben, des Vaters werter Geist, den mir der Sohn ge⸗ geben, der mir mein Herz erquickt, der mir gibt neue Kraft, der mir in aller Not, Rat, Trost und Hülfe schafft. 4. Gelobet sei der Herr, mein Gott, der ewig lebet, den Lüften schwebet, des Namen heilig heißt, Gott Vater, gelobet sei der Herr, Gott der werte Geistl!, Hott der Sohn und 4 5. Dem wir das Heilig jetzt mit Freuden lassen klingen und mit der Engelschar das Heilig, Heilig singen, den herzlich lobt und preist die ganze Christenheit. Ge⸗ lobet sei mein Gott in alle Ewigheit! Joh. Olearius g. 1611 71684. Zohann Crüger 1653. 1 u. Eigene Melodie. 4 Sei Lob und Ehr dem höch⸗sten Gut, dem Gott. der al⸗le Wun⸗der tut. dem dem 470 Lob⸗ und Dankhlieder I Ba⸗ ter al ⸗ ler Gu⸗ 450 mit Gott, der mein Ge⸗ mü ⸗te Ii 4 II IX ——— rei ⸗chen Trost er ⸗ füllt. dem Gott, der al ⸗kn Dam⸗mer stillt. Gebt un⸗ serm Gott die Eh ⸗rel Es danken dir die Himmelsheer, o Herrscher aller Thronenn und die auf Erden, Luft und Meer in deinem Schatten wohnen, die preisen deine Schöpfermacht, die alles also wohl bedacht. Gebt unserm Gott die Ehrel 3. Was unser Gott geschaffen hat, das will er auch er⸗ halten, darüber will er früh und spat mit seiner Güte walten. In seinem ganzen Königreich ist alles recht, it alles gleich. Gebt unserm Gott die Ehre! 4. Ich rief zum Herrn in meiner Not: Ach Gott, ver⸗ nimm mein Schreien! Da half mein Helfer mir vom Tod und ließ mir Trost gedeihen. Drum danh, ach Gott, drum dank ich dir: ach danket, danket Gott mit mir! Sah unserm Gott die Ehre! die Ehre, ihr⸗ 450.—4 5. Der Herr ist noch und nimmer nicht von seinem Loh geschieden, er bleibet ihre Zuversicht, ihr Segen, Heil und Frieden. Mit Mutterhänden leitet er die Seinen steth hin und her. Gebt unserm Gott die Ehre! 6. Wenn Trost und Hülf ermangeln muß, die alle Well erzeiget, so kommt, so hilft der überfluß, der Schöpfer selbst, und neiget die Vateraugen denen zu, die sonsten nirgend finden Ruh. Gebt unserm Gott die Ehre! 7. Ich will dich all mein Leben lang, o Gott, von nun an ehren, man soll, Gott, deinen Lobgesang an allen Orten hören. Mein ganzes Herz ermuntre sich, mein Geist und Leib erfreue dich! Gebt unserm Gott die Ehre! — 6. Fhr, die Eigene ä—j—ꝛ7ꝛß7ꝛ— —— — ö Kö⸗nig der ist mein Be⸗ —— Her⸗ fe, wa 2. Lobe de dich auf Adel ie es dir se Z. Lobe de tet, der d itet. In wi r Flügel g 4. Lobe de gnet, der regnet. De ö 0 mit Lieb di 1. Kön. 1 — 3 r al ⸗ln Eh ⸗rel Hderrscher aller eer in deinem ofermacht, die die Ehre! ill er auch er t seiner Güte Ules recht, it lch Gott, ver⸗ mir vom Tod ch Gott, drum it mir! Gebt seinem Volb gen, Heil und Seinen stetig Lob⸗ und Danklieder 47¹ 8. Ihr, die ihr Christi Namen nennt, gebt unserm Gott die Ehre, ihr, die ihr Gottes Macht bekennt, gebt unserm Hott die Ehre! Die falschen Götzen macht zu Spott, der err ist Gott, der Herr ist Gokt.“) Gebt unserm Gott e Ehre! ö ö—— 9. So kommet vor sein Angesicht mit jauchzenvollem Springen, bezahlet die gelobte Pflicht und laßt uns fröh⸗ lich singen: Gott hat es alles wohl bedacht und alles, alles recht gemacht. Gebt unserm Gott die Ehre! Joh. Jak. Schütz g. 1640 1 1690. Eigene Melodie. F Stralsund 1665. —. Lo-⸗be den Her ⸗ren, den mäch⸗ti⸗ gen mei⸗ne ge⸗ lie ⸗ be⸗ te See⸗ le. das ö—— 4 2 + 1 2.— I 1——— X 1 + I eh Be⸗cch- ven.] Kom-met au Hauf Blal.ter und —— 7 u. A ᷣiie Har⸗fe, wacht auf, las⸗set den Lob⸗ge⸗sang hö⸗ renl 2. Lobe den Herren, der alles so mächtig regieret, der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet, der dich erhält, wie es dir selber gefällt; hast du nicht dieses verspüret? 3. Lobe den Herren, der künstlich und fein dich be⸗ itet, der dir Gesundheit verliehen, dich freundlich ge⸗ itet. In wie viel Not hat nicht der gnädige Gott über ng an all h, mein Ge die Ehre! r Flügel gebreitet! 4. Lobe den Herren, der deinen Stand sichtbar ge⸗ net, der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe regnet. Denke daran, was der Allmächtige kann, der mit Liebe begegnet. ö. ö— 450. ö 03 451. 472 ö Lob⸗ und Danklieder. 5. Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen Alles, was Odem hat, lobe mit Abrahams Samenl Er ist dein Licht, Seele, vergiß es ja nicht, Lobende, schließe mit Amen! Eigene Melodie. Bremen 1659, + 2 E. Dei⸗ ne VBa⸗ter⸗gü⸗ te hast du las⸗sen + EA.— ö al⸗len. laß dir un⸗ ser Lob ge⸗ fal⸗ In) —3 + —— + + ͤ—— + — 2— trie ⸗-fen. ‚ob wir schon von dir weg lie ⸗fen. ——4 12——— 2— ö E——.. Hilf uns noch, stärk uns doch. laß die Zun ⸗ge —.—.————.—...— sin ⸗ gen. laß die Stim⸗ me klin ⸗genl 2. Himmel, lobe prächtig deines Schöpfers Taten mehn als aller Menschen Staaten; großes Licht der Sonng schieße deine Strahlen, die das große Rund bemalen lobet gern, Mond und Stern, seid bereit zu ehren einen solchen Herren! ö ö 3. O du meine Seele, singe fröhlich, singe, singe deih Glaubenslieder! Was den Odem holet, jauchze, preissy klinge! Wirf dich in den Staub darnieder! Er ist Gof Zebaoth, er nur ist zu loben hier und ewig droben. 4. Halleluja bringe, wer den Herren hennet, wer de Herren Jesum liebet; Halleluja singe, welcher Christus nennet, sich von Herzen ihm ergibet. O wohl dir! Glauf mir: Endlich wirst du droben ohne Sünd ihn loben. Joachim Neander g. 1650 16% —— Mel.: All 02 L Joachim Neander g. 1650 f 1680. 9— 22 ö x*— Wun⸗der⸗ ba⸗ rer Kö⸗ nig. Herr⸗scher von uns wahrt Hers sei ⸗ ne mich er⸗fr 2. Hab Lo herge Treue, säglich neue. hat große Di 33. Hilf fer Stunden, hil esu Wunde Christi Schm holfen. Amili g. 16² 453.5 emit ö Zebao Kraft, mein deine Gnad dir, großer Vremen 165). — ——— scher von uns du las⸗ sen fal ⸗lenlN lien⸗ fen. den Namen. 5 Samenl Er dende, schliehe a. 1650 1 1680. Alin ⸗genl! ** 5 Taten mehn t der Sonne und bemalen, u ehren einen se, singe deig nuchze, prei —. Er ist Goll ig droben. mnet, wer des mnich er⸗freut, bis hie ⸗ her mir holfen. L0b⸗ und Danklieder 473 Mel.: Allein Gott in der Höh sei Ehr. + Leipzig 1539. 45²2.—— ,eein, Bis hie⸗ her hat mich Gott ge⸗bracht durch bis hie⸗ her hat er Tag und Nacht be⸗ —.— 12 II— + — 2.* 2———— sei ne gro e Gü ⸗te. bi; * 8 ⸗ wabhrt Herz und.. Ge⸗ mü= te. is hie⸗ her .— x— — ‚i 2 4————.— ˙ —. 2 hal er mich ge⸗ leit, bis hie ⸗ her hat er — 2 1 +—— I— H —————— ge ⸗ hol. ⸗ fen. 2. Hab Lob und Ehre, Preis und Dank für die bis⸗ herge Treue, die du, o Gott, mir lebenslang bewiesen täglich neue. In mein Gedächtnis schreib ich an: Der Herr hat große Ding getan an' mir und mir geholfen. 3. Hilf fernerweit, mein treuer Hort, hilf mir zu allen Stunden, hilf mir an all und jedem Ort, hilf mir durch zesu Wunden, hilf mir im Leben, Tod und Not, durch Christi Schmerzen, Blut und Tod, hilf mir, wie du ge⸗ Amilie Juliane, Gräfin zu Schwarzburg⸗Rudolstadt g. 1637 4 1706. 453. Mel.: Jesu, meines Lebens Leben.(Siehe Rr. 90.) Womit soll ich dich wohl loben, mächtiger Herr Zebaoth? Sende mir dazu von oben deines Geistes Kraft, mein Gott! Denn ich kann mit nichts erreichen deine Gnad und Liebeszeichen. Tausendtausendmal sei Dir, großer König, Dank dafür! L 47⁴ Lob⸗ und Danklieder 2. Herr, entzünde mein Gemüte, daß ich deine Wunder⸗ macht deine Gnade, Treu und Güte stets erhebe Tal⸗ und Nacht; denn von deinen Gnadengüssen Leib und Seele zeugen müssen. Tausendtausendmal sei dir, großer König, Dank dafür! 3. Vater, wenn mein Herz bedenket, wie dich meine Sündenschuld oft betrübet, oft gekränket, und wie deine Lieb und Huld mich aus Langmut doch getragen, so muß 454. 4. Ach ja, wenn ich überlege, mit was Lieb und Gütig ich beschämet sagen: Tausendtausendmal sei dir, großer König, Danhk dafür! keit du durch so viel Wunderwege mich geführt die Le⸗ benszeit, so weiß ich kein Ziel zu finden noch den Grund hier zu ergründen. Tausendtausendmal sei dir, großer König, Dank dafür! 5. O wie hast du meine Seele stets gesucht zu dir zu ziehn, daß ich aus der Sünden Höhle möchte zu den Wunden fliehn, die mich ausgeföhnet haben und mil 6. Bald mit Lieben, bald mit Leiden, kamst du, Herr ‚ mein Gott, zu mir, nur mein Herze zu bereiten, sich gan zu ergeben dir, daß mein gänzliches Verlangen möcht an Kraft zum Leben laben. Tausendtausendmal sei dit, großer König, Dank dafür! deinem Willen hangen. Tausendtausendmal sei dir, großer König, Dank dafür! 7. Wie ein Vater nimmt und gibet, nachdems Kindern nützlich ist, so hast du mich auch geliebet, Herr mein Golb zu jeder Frist und dich meiner angenommen, wenns auch gleich aufs höchste kommen. Tausendtausendmal sei dit, großer König, Dank dafür! ö 8. Mich hast du auf Adlersflügeln oft getragen väter⸗ lich, in den Tälern, auf den Hügeln wunderbar errettel mich. Wenn schien alles zu zerrinnen, ward doch deiner Hülf ich innen. Tausendtausendmal sei dir, großer König Dank dafür! 9. Vater, du hast mir erzeiget lauter Gnad und Gütig⸗ keit, und du hast zu mir geneiget, Jesu, deine Freund⸗ lichkeit, und durch dich, o Geist der Gnaden, werd ich stets noch eingeladen. Tausendtausendmal sei dir; großet 40 reicher Got König, Dank dafür! 10. Tausend hreis, Lob un Hloß meines Le nur gehn in d ür ewig, ewis Eigene Me und ei⸗ nen t vom al⸗ ler ⸗t uch dem an⸗de 2. O daß d die Sonne stel o lang es nos ein Dank und 3. Was schm braucht allen zu Gottes me scicke dich un S. Ihr grün regt euch doch ßeldern, ihr B belebet sein v 5. Ach alles Uin sich hat, sol Lermögen ist die allenthalb 6. Wer über deine Wunder⸗ 5 erhebe Dah sen Leib und ei dir, großer ie dich meine ind wie deins cagen, so muß ei dir, großer eb und Gütig⸗ führt die Le⸗ ich den Grund i dir, großer icht zu dir 0 zöchte zu den ben und mit öPiiiE unst du, Herr iten, sich ganz gen möcht an mal sei dir, sei dir, großer rr mein Gott, „ wenns auch idmal sei dit, tragen väter⸗ erbar errettet d doch deiner großer König id und Gütig⸗ deine Freund— den, werd ich ei dir) großet ür ewig, ewig danken dir. Lob⸗ Q und Danklieder 47⁵ 10. Tausendmal sei dir gesungen, Herr mein Gott, hreis, Lob und Dank, daß es mir bisher gelungen. Ach aß meines Lebens Gang ferner doch durch Jesu Leiten nur gehn in die Ewigkeiten! Da will ich, Herr, für und Ludw. Andr. Gotter g. 1661 7 1735. Eigene Melodie. Franksurt a. M. 1728. 2 —.. IS... 54. Ei SSSSSE I——... ich tau⸗send Zun⸗gen hät⸗te O daß so stimmt ich da-mit in die Wet ⸗te dee, rt. 1 2E 4 ö he und ei⸗ nen tau⸗send ⸗fa⸗chen Mund. ein Lobelied vom al⸗ ler ⸗tief-sten Her⸗zens⸗grund +—.—— ——— 1 V N—— nach dem an⸗dern an von dem, was Gott an mir ge⸗tan. 2. O daß doch meine Stimme schallte bis dahin, wo die Sonne steht! O daß mein Blut mit Jauchzen wallte‚, lang es noch im Laufe geht! Ach wär ein jeder Puls ein Dank und jeder Odem ein Gesang! dems Kindern 3. Was schweigt ihr denn, ihr meine Kräfte? Auf, auf, braucht allen euren Fleiß und stehet munter im Geschäfte zu Gottes meines Herren Preis! Mein Leib und Seele, schiche dich und lobe Gott herzinniglich! J. Ihr grünen Blätter in den Wäldern, bewegt und egt euch doch mit mir! Ihr schwanken Gräschen in den ßeldern, ihr Blumen, laßt doch eure Zier zu Gottes Ruhm belebet sein und stimmet lieblich mit mir ein! 5. Ach alles, alles, was ein Leben und einen Odem Un sich hat, soll sich mir zum Gehülfen geben, denn mein vermögen ist zu matt, die großen Wunder zu erhöhn, die allenthalben um mich stehn. 6. Wer überströmet mich mit Segen? Bist du es nicht, o reicher Gott? Wer schützet mich auf meinen Wegen? — 110 Lob⸗ und Danklieder Du, du o Herr Gott Zebaoth! Du trägst mit meiner Sündenschuld unsäglich gnädige Geduld. 7. Ich hab es ja mein Lebetage schon so manch liebes Mal gespürt, daß du mich unter vieler Plage durch Nu. und Trübsal hast geführt, denn in der größesten eih ward ich dein Trostlicht stets gewahr. ö 8. Wie sollt ich nun nicht voller Freude in deinen steten Lobe stehn! Wie wollt ich auch im tiefsten Leide „»nicht triumphierend einhergehn? Himmel ein, so will ich doch nicht traurig sein. 9. Ich will von deiner Güte singen, so lange sich de Zunge regt; ich will dir Freudenopfer bringen, so lange sich mein Herz bewegt; ja wenn der Mund wird Haß los sein, so stimm ich doch mit Seufzen ein. 10. Ach nimm das arme Lob auf Erden, mein Gott, n allen Gnaden hin! Im Himmel soll es besser werden wenn ich bei deinen Engeln bin. Da sing ich dir im höhen 532 viel tausend Halleluja vor. Johann Mentzer g. 1658 173ʃ Eigene Melodie. Und fiele auch der Franz Heinrich Christoph Meyer 17H0. 4⁵⁵—— Las⸗set uns den Her⸗ren stim-met an die E , 8 12.— — meh⸗ren sei⸗ nen seid sein Ei⸗gen „wig wäh⸗ ret sein Et⸗ * 1..* 2 —— bar⸗ men. e⸗ wig will er uns um⸗ ar⸗men mit de 1 E ö— — 1 — * sü⸗ßen Lie⸗bes ⸗huld. nicht *— ⸗den⸗ ken uns ⸗ rer + — 2— 35— Schuld. Prei⸗ 2 e⸗ wia sei ⸗ nen Na⸗men. die iht sed von A: Wer⸗ ke. 2. Ehe noch annt und in wandt. Selbs Izu Dienste n sine Kinder die er uns in über alles ih 3. Ja wir 2 gehn, uns an ihm stehn, he lingen unse Bräutigam. sein Werk ve seinem Volk 4. Lernet e hat, lernet ih und Rat, eu Fröhlichkeite bestes Teil. widerfähret; zu Ehren sin 5. Treteten zu sehn; es l und Huld ge könne uns u teilen durch will sich mi hönnen uns 6. Er hat ö getan, und jedermann. 5 um Gnade st mit meiner 4 )manch liebes: age durch Rot 'ßesten Gefahr ide in deinen tiefsten Leide fiele auch de sein. lange sich de ngen, so lang id wird hrast 1. besser werden dir im höhern . 1658 1 1734 i⸗ zen und ver⸗ ei⸗sen, die ihr ——I — ret sein Ei⸗ men mit der ken uns⸗ rer men, die ihr zu Dienste werden, — widerfähret; ewig soll das Lob erklingen, das id von A⸗brams Sa⸗men, rüh⸗met e⸗ wig sei ⸗ ne — 4 ——— +—. 4 ai-- Ver⸗ ke. ge bet ihm Lob. Ehr und Stär ⸗kel 2. Ehe noch ein Mensch geboren, hat er uns zuvor er⸗ I N 12 1 hannt und in Christo auserkoren, seine Huld uns zuge⸗ wandt. Selbst der Himmel und die Erden müssen uns weil wir durch sein liebstes Kind seine Kinder worden sind. Ewig solche Gnade währet, die er uns in ihm bescheret; ewig wollen wir uns üben, mein Gott,u über alles ihn zu lieben. g. Ja wir wollen nun mit Freuden zu dem lieben Vater gehn, uns an seiner Liebe weiden, wie die tun, die vor ihm stehn, heilig, tlingen unserm Gotte und dem Lamm, unserm holden Bräutigam. istoph Meuer Nanseil —seinem Volk gezählet. heilig, heilig singen. Halleluja soll er⸗ Lasset seinen Ruhm erschallen und erzählt ein Werk vor allen, daß er ewig uns erwählet und zu . Lernet euren Jesum kennen, der auch teur erkaufet lernet ihn sein lieblich nennen euren Bruder, Freund starken Held im Streiten, eure Lust in euren Trost und euer Heil, euer aller⸗ solche Güte währet, die euch durch ihn wir ihm hat, und Rat, euren Fröhlichkeiten, bestes Teil. Ewig zu Ehren singen. 5. Tretet nur getrost zum Throne, da der Gnadenstuhl . zu sehn; es kann euch von Gottes Sohne nichts als Lieb Und Huld geschehn. Er erwartet mit Verlangen, bis er könne uns umfangen und das allerhöchste Gut uns mit⸗ teilen durch sein Blut. Große Gnad ist da zu finden, er will sich mit uns verbinden, und soll niemals etwas. hönnen uns von seiner Liebe trennen. ö 6. Er hat nunmehr selbst die Fülle seiner Gottheit auf⸗ getan, und es ist sein ernster Wille, daß nun komme jedermann. Keiner soll sich hierbei schämen, sond um Gnade nehmen; wer ein hungrig Herze hat, ern Gnad wird 3* Lob⸗ und Danklieder ö aus seiner Fülle satt. Ewig solche Fülle währet, die uns 47⁸ so viel Guts bescheret; Wonne, die uns ew ig tränket wird uns daraus eingeschenket. ö ö 7. Nun, du Liebster, unser Lallen, damit wir dir dand bar sein, laß dir gnädig wohlgefallen, bis wir alle ins gemein ewig deine Gütigkeiten mit gesamtem Lob aus breiten, da wir werden Gloria singen und Hallelusa Preis, Ehr, Ruhm, Dank, Macht und Stärke und was rühmet seine Werke werde unserm Gott gegeben! Laßt uns ihm zu Ehren leben! Chr. Jakob Koitsch g. 1671 t 1734. Eigene Melodie. [EZ— 1 ae A 3 456. iii ö Ach er⸗ken⸗net, lieb⸗ste See⸗len, un⸗sers hel⸗fet sei⸗ nen Ruhm er-zäh- len, die ihr 1—.— Got⸗tes Gü⸗ tig⸗heit, sein Ge⸗ schöy⸗fe seid. Da EE. + 128 14 2 Z—ꝛ—ꝛ——.— 1 Lne Le.—4 und sich ge⸗ben dem, der euch viel Guts ge⸗ tan EI.—— F4. T — eu⸗ er noch da- ne⸗ben nimmt mit sol⸗ cher Treu⸗e an. 2 fort gebracht. Nichts ist, was wir an uns haben, das nicht alles von ihm fließt; es sind lauter Gottesgaben, die dei arme Mensch genießt. 3. Wer ist, der ihn hat verbunden, dich Menschenkind? Wer, daß wir zu diesen Stunden frif gesund und fröhlich sind? Wer gibt uns die Leibeskräste — das Vermögen, den Verstand, zu verrichten die Geschästes 4 Nichts. denn Gottes Gnadenhand. Halle 1704. Denhet, da wir gar nichts waren, hat er uns zu was gemacht, er hat uns von Jahr zu Jahren wunderbarlich zu f chaffen Ferner wi Aat: seine Gnas er will uns vo und List unter 5 Lasset dar ind Hum sem. chorsam sein. IPos er schickt Ainmerfort begl Mel.: Sei 67 5. e 13 a Ef—— Dĩñ——‚——— Euch ge⸗ büh⸗ ret Dank zu sreu ⸗ di ⸗g9 prei ⸗se S....EE —2 lo⸗ bet al aus der ùà 2. Lobt Got werke, die Ma Uund Stärhe, d alle Ding erh 3. Lobt Got und Leben ar gegeben, der gibet, was un 4. Lobt Got uns ist gestor 4* * Lob⸗ und Danklieder 479 hret, die m Ferner will er noch erhalten, was er uns gegeben hat: seine Gnade läßt er walten über alle früh und spat; „Iux will uns vor allem Schrechen, vor des Satans Trug vir dir dank⸗ nd List unter seinem Schutz bedecken, da man recht ge⸗ wir alle ins(schert ist. ö em Lob aus 3. Lasset darum, liebste Seelen, laßt uns alle, groß 1d Halleluja und klein, ihm den besten Dank erwählen, welcher heißt: rke und wae gehorsam sein. Lobet sein allweises Fügen, rühmet alles, egeben! Laßt vas er schicht; wer sich läßt daran genügen, bleibet Unmerfort beglückt. Friedr. Konr. Hiller g. 1662 4 1726. wig tränhet — 1671 1. 167½1 t Mel.: Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut. Leipzig 1539. 4 ——„— Galle Iu. 457.— —.—— Bringt her dem Her⸗ren Lob und Ehr aus — ein je⸗ der Got⸗es Ruhm ver⸗mebr und ——5..— —SIiIJ—— —— 2—.—. 4 E 1 + 1 1 1 len, un ⸗sers 4 ö HN 22 ö len, die ihr——ß;—¼—. I— ——— 5—* ö — en⸗ di ⸗ gem Se⸗ mü⸗ te. —— ei⸗ se sei ⸗ ne Gü ⸗te. Ach lo bet. et Dank zu ö IIiIFIIIII— 2——— — 0 o⸗ bet al ⸗le Gott. der uns be ⸗frei ⸗et nmund sich„ SPIPSPSPRPRPSSISISISI‚I...... öEEE EN——.—, w e., n., 8— ot, und dan⸗ket sei⸗ nem Na⸗ men! Treu⸗e an. der Not, u sei m r uns zu was 2. Lobt Gott und rühmet allezeit die großen Wunder⸗ vunderbarlich Uwerke, die Majestät und Herrlichkeit, die Weisheit, Kraft ben, das nich Kund Stärke, die er beweist in aller Welt und dadurch zaben, die der alle Ding erhält; drum danket seinem Namen! 1. 3., Lobt Gott, der uns erschaffen hat, Leib, Seele, Geist lund Leben aus lauter väterlicher Gnad uns allen hat tunden frisch gegeben, der uns durch seine Engel schützt und täglich Leibeshräste gibet, was uns nützt; drum danket seinem Namen!“ die Geschästes[4. Lobt Gott, der uns schenkt seinen Sohn, der für 8 Juns ist gestorben und uns die selge Lebenskron durch 12 )zu s chaffen ů III 48⁰ Lob⸗ und Danllieder seinen Tod erworben, der worden ist der Hölle Gist,—4 3. Selig, ja se Frieden hat mit Gott gestift; drum danket seinem Namenl ahobs ist, wel 5. Lobt Gott, der in uns durch den Geist den Glauben angezündet und alles Gute noch verheißt, uns stärket und hofft getre um Beistand h krästigt, gründet, der uns erleuchtet durch sein Won ia. Halleluja! regiert und treibet fort und fort; drum danket seinen Namen! ö ö 6. Lobt Gott, der auch dies gute Werk, so in uns ah⸗ 4. Dieser hat grinnen ist ge den, was er un gefangen, vollführen wird und geben Stärk, das Kleing nler Welt, we! zu erlangen, das er hat allen dargestellt und seinen Gläubgen vorbehält; drum danket seinem Namen! 7. Lobt Gott, ihr starken Seraphim nebst Fürstentun und Thronen! Es loben Gott mit heller Stimm, die hier auf Erden wohnen! Lobt Gbött und preist ihn früh und spat, ja alles, was nur Odem hat, das danke seinen Namen! Cyriacus Günther g. 1650 4 1706. Psalm 146. ö Eigene Melodie. Ansbach 1664sc D 4. + +*—3 L/ V + + 1 R 458.E..‚ + Lo⸗ be den Her ⸗ren. o mei ⸗ne weil ich noch Stun ⸗ den auf Er ⸗den hallelujal“ 5. Zeigen sich hnen Recht vei sheiden. was hebundnen mae halleluja, Hall' 6. Sehende A gebeuget gehn: lßt er seine L Rutz, Witwen halleluja! J. Aber der G hand zurück. d allen selbst in E—*—.— EE ion, dein Gott SSEE ion Er/ See⸗lel Ich will ibn lo ⸗ ben bis in Toh zäh ⸗äle. will ich lob„ sin„ gen mei⸗ nem 6 Der Leib und Seel —— ö 4..— +J.—. I * 2— . ee, S.. U vrie⸗sen früh und spat: Hal⸗le⸗lu⸗ja.— Hal le⸗lu⸗ul dort gepri⸗ 2. Fürsten sind Menschen, vom Weib geboren, und hah ren um zu ihrem Staub; ihre Anschläge sind auch v 3. Rühmet, il o große Wund und bringe Lo D‚D‚D‚rDtetee—.—. ů— und preis ꝙ— Halleluja, Hall 459. Mel.⸗ — chwing dich Himmel e lann ich ihm d und Tat lebensl loren, wenn nun das Grab nimmt seinen Raub. Mel2. Herr Gott denn kein Mensch uns helfen kann, rufe man Gott un ö lugewandt: au⸗ Hülfe an. Halleluja, Halleluja! ASWWI nilden Hand, de Lob⸗ und Danklieder 4851 hölle Gist, den. ö 3. Selig, ja selig ist der zu nennen, des Hülfe der Gott einem Namen gakobs ist, welcher vom Glauben sich nicht läßt trennen den Glauben und hofft getrost auf Jesum Christ. Wer diesen Herrn „uns stärkel um Beistand hat, findet am besten Rat und Tat. Halle⸗ i. sein Worh ja. Halleluia! anket seinen 4. Dieser hat Himmel, Meer und die Erden und was nrinnen ist gemacht; alles muß pünktlich erfüllet wer⸗ so in uns ap, gen, was er uns einmal zugedacht. Er ists, der Herrscher k, das Kleinch ler Welt, welcher uns ewig Glauben hält. Halleluja, lt und seinn Hallelujal. Namen! 5. geigen sich welche, die Unrecht leiden, er ists, der ost Fürstentun hnen Recht verschafft; Hungrigen will er zur Speis be⸗ timm die hiensceiden. was ihnen dient zur Lebenskraft; die hart ihn früh undhebundnen macht er frei, und seiner Gnad ist mancherlei danhe seinen palleluja, Halleluja! g. 1650 4 17066. Sehende Augen gibt er den Blinden, erhebt die ties gebeuget gehn; wo er kann einige Fromme finden, die 1 ßt er seine Liebe sehn. Sein Aufsicht ist des Fremden nsbach Iöbiti krutz, Witwen und Waisen hält er Schutz. Halleluja. — halleluja! 7. Aber der Gottesvergeßnen Tritte kehrt er mit starker mei[hand zurück, daß sie nur machen verkehrte Schritte und üllen felbst in ihren Strick. Der Herr ist König ewiglich, dion, dein Gott sorgt stets für dich. Halleluja, Halleluja! Rühmet, ihr Menschen, den hohen Namen des, der 12 m—— o große Wunder tut. Alles, was Odem hat, rufe Amen iei⸗nem Gol Ind bringe Lob mit frohem Mut. Ihr Kinder Gottes, bt und preist Vater und Sohn und heilgen Geist! aunlleluja, Halleluja! J. D. Herrnschmidt g. 1675 1 1723. wer⸗ de gej. E — * * 459. Mel.: Jesu, meines Lebens Leben.(Siehe Nr. 90.) — Schwing dich auf, mein ganz Gemüte, und geh in den hal le⸗lu⸗-AN Himmel ein, denn es muß des Höchsten Güte hier sund dort gepriesen sein. Ach mit tausendtausend Malen oren, und heh(ann ich ihm das nicht bezahlen, was er mir durch Rat Aund Tat lebenslang erwiesen hat. 2. Herr Gott Vater, lauter Segen trieft von deiner Anilden Hand, den du mir hast allerwegen, wie ich wünsche, Alugewandt: aus wie viel Bekümmernissen hast du mich, 31 — 2.... +..i‚‚e. lee Dank dafür! 482 Lob⸗ und Danklieder +* Tausendtausendmal sei dir, Reuu mein Gott, gerissen! 29—— Dank dasür! 455 Herr Jesu, Heil und Leben ist in deinem Vlutt mein, alle Sünden sind vergeben, und ich bin gerecht und rein; ja du willst in meiner Seelen deine Wohnung dir erwählen. Tausendtausendmal sei dir, liebster Heilan 4. Heilger Geist, an deinen Gaben spür ich heinen Mangel nicht; und was wollt ich größers haben als dils gnadenvolle Licht, daß ich weiß, an wen ich gläube, und ein Gotteskind verbleibe. Tausendtausendmal sei⸗ dit, werter Tröster, Dank dafür! 5. Ach, daß alle meine Glieder lauter Zungen möcht n 5 sein daß ich mich durch Lobelieder könnte recht in Goth erfreun, und! daß lauter Preis und Ehre so ein süßes Opfer wäre, das ihm würde Tag und Nacht tausend. tausendmal gebracht. 6. Doch du wirst mein schwaches Lallen, o Gott Vaten Sohn und Geist, dir auch lassen wohl gefallen, das dih hier auf Erden preist, bis ich dich im Himmel oben mi den Engeln werde loben. Ja da lob und preis ich dih ewig, ewig, ewiglich. Erdmann Neumeister g. 1671 4 W Mel.: In allen meinen Taten. 460. E 2 1.—... Auf. auf., mein ganz 29 87 mü⸗ te, mi R.. ½ Aim x, — + + prei⸗se Got⸗tes Gü⸗te. die je und e⸗ wig währt. N«. — n— n* .—..—.— ‚—— al ⸗les hat zu ge-⸗ben. was man im gan⸗zen EA.— E 4 2*— 1—— 4. Se ⸗gen wün⸗ schet und be gehrl. Le⸗ ben zum Heinrich Friese 100., IIIIIIEE 2. Gott lei bon Aalich mir unsäglich! 3. Gott mac en an Leib u Nacht nicht vo Eonne sei. 4. Sie förde: wie Gott mir stochen noch n die Arme sch 1 5. Wenn dur lage mir an und bringet T mit. 6. Ja wenn am besten die sheinen, daß 105 selig führ 7. Drum pr 2 dir von 6 läßt sie dich Seinen nicht. 461. ie Himme pflanzt kreis, ihn pre göttlich Wort! 2. Wer träg führt die Son und lacht uns ein Held. 3. Vernimm die Natur dir nung und St Welt? 4. Kannst d sten Staub fül ihm die Ehre! 14111717 sei dir, traun mir unsäglich viel Gutes wird durch sie getan. deinem Alut din gerecht und Wohnung dil ebster Heiland ür ich heinen haben als dies ich gläube, und dmal sei dir ungen möchtey e recht in Golt so ein süßer Nacht tausend o Gott Vater] scheinen, da doch selig führt. allen, das dih nmel oben mil preis ich dich . 1671 1 1756,J lah (einen nicht. inrich Friese 100., ö Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre, im gan-⸗zen be⸗ gehrt Lob⸗ und Danklieder 483 2. Gott hat sie lassen walten und mich dadurch erhalten don Mutterleibe an; ich spüre sie noch täglich, daß also 3. Gott macht sie alle Morgen durch väterlich Versor⸗ en an Leib und Seele neu; er lässet sie desgleichen bei jacht nicht von mir weichen, daß sie mein Schild und Sonne sei. ö 4. Sie fördert meine Werke, daß ich mit Freude merke, wie Gott mir freundlich ist; kein Kummer darf mich stechen noch mein Vergnügen brechen, weil sie mich in die Arme schließt. 5. Wenn durch betrübte Tage manch Kreuz und manche hlage mir an die Seele tritt, so ist sie auch zugegen und bringet Trost und Segen aus meines Gottes Liebe mit. 6. Ja wenn die Not am größten, so folgt, daß man am besten die Güte Gottes spürt; zuletzt muß doch er⸗ scheinen, daß Gottes Hand die Seinen zwar wunderlich, 7. Drum preise, mein Gemüte, die wunderbare Güte, die dir von Gott geschicht. Im Leben und im Sterben läßt sie dich nicht verderben, denn Gott verläßt die Erdmann Neumeister g. 1671 1 1756. 46 1„ Eigene Melodie. ihr Schall pflanzt seinen Namen fort, ihn rühmt der Erd⸗ kreis, ihn preisen die Meere; vernimm, o Mensch, ihr göttlich Wort! 2. Wer trägt der Himmel unzählbare Sterne? Wer — shrt die Sonn aus ihrem Zelt? Sie kommt und leuchtet wig währt die und lacht uns von ferne und läuft den Weg gleich als ein Held. ů 3. Vernimms und siehe die Wunder der Werke, die die Natur dir aufgestellt! Verkündigt Weisheit und Ord⸗ nung und Stärke dir nicht den Herrn, den Herrn der . Welt? 435 sten Staub fühllos beschaun? Durch wen ist alles? O gib ihm die Ehre! Mir, ruft der Herr, sollst du vertraun. 4. Kannst du der Wesen unzählbare Heere, den klein⸗ 31² 4 144411 484 Lob⸗ und Dankhlieder 5. Mein ist die Kraft, mein ist Himmel und Erde. ö meinen Werken hennst du mich. Ich bins und werde sein, der ich sein werde, dein Gott und Vater ewiglich 6. Ich bin dein Schöpfer, bin Weisheit und Güte ein Gott der Ordnung und dein Heil; ich bins, mich Larry von ganzem Gemüte und nimm an meiner Gnade teil! Chr. F. Gellert g. 1715 4 1760. 462. Eigene Melodie. ö u bists, dem Ruhm und Ehre gebühret, und Ruhn und Ehre bring ich dir. Du, Herr, hast stets mein Schicksal regieret, und deine Hand war über mir. 2. Wenn Not zu meiner Hütte sich nahte, so hörte Gott der Herr mein Flehn und ließ nach seinem gnädigen Nate mich nicht in meiner Not vergehn. 3. Ich sank in Schmerz und Krankheit danieder und rief: O Herr, errette mich! Da half mir Gott, der mäch tige, wieder, und mein Gebein erfreute sich. 4. Wenn mich der Haß des Feindes betrübte, klagt ich Gott kindlich meinen Schmerz. Er half, daß ich nicht Rache verübte, und stärkte durch Geduld mein Herz. 5. Wenn ich verirrt vom richtigen Pfade mit Sünde mich umfangen sah, rief ich zu ihm, dem Vater der er gebeut, so der in ihr Ni Gnade, und seine Gnade war mir nah. 6. Um Trost war meine Seele so bange, denn Goll verbarg sein Angesicht. Ich rief zu ihm: Ach Herr, wie so lange? und Gott verließ den Schwachen nicht. 7. Er half und wird mich ferner erlösen, er hilft, der Herr ist fromm und gut; er hilft aus der Versuchung zum Bösen und gibt mir zu der Tugend Mut. 8. Dir dank ich für die Prüfung der Leiden, die di mir liebreich zugeschickt, dir dank ich für die häufigern Freuden, womit mich deine Hand beglücht. 9. Dir dank ich für die Güter der Erden, für die Ge. schenke deiner Treu; dir dank ich, denn du hießest sie werden, und deine Güt ist täglich neu. 10. Dir dank ich für das Wunder der Güte: selhs deinen Sohn gabst du für mich; von ganzer Seel und ganzem Gemüte, von allen Kräften preis ich dich. AGMller 11. Erhebt i der Huld des und Stärke, e 12. Er hilft gens die Zuf Tage erhebt e 13. Vergiß was er dir ge ihn durch Geh Eigene M 168. H Stär ⸗ke, S —4.— Wer ⸗ke. u 2. Er will 1 3. Licht ist herrscht als G und Gerechtig 4. Undendli Anfang Gott, Welt, wer ist 5. Was ist kennet Gott, offenbar. 6. Er ist un was ich vor und dich. 7. Er ist dir ob du gen Hi ind Erde, an und werde er ewiglich. und Güte, h bins, mich leiner Gnade . 1715 1 1709, „ und Ruhn st stets mein mir. gte, so hörtt iem gnädigen danieder und tt, der mäch bte, klagt ih daß ich nicht ein Herz. e mit Sünde n Vater der ö er gebeut, so fallen durch sein Schelten die HDimmel wie⸗ der in ihr Nichts. e, denn Gotl Herr, wie so cht. er hilft, der r Versuchung ut. eiden, die du die häufigern für die Oe. du hießest si Güte: selbi zer Seel und ich dich. AGMller 48⁵ 11. Erhebt ihn ewig, göttliche Werke! Die Erd ist voll der Huld des Herrn. Sein, sein ist Ruhm und Weisheit und Stärke, er hilft und er errettet gern. 12. Er hilft; des Abends währet die Klage, des Mor⸗ gens die Zufriedenheit. Nach einer Prüfung weniger age erhebt er uns zur Seligkeit. 13. Vergiß nicht deines Gottes, o Seele, vergiß nicht, was er dir getan; verehr und halte seine Befehle und bet ihn durch Gehorsam an. Chr. F. Gellert g. 1715 14 1769. Lob⸗ und Dankhlieder Eigene Melodie. Johann Friedrich Doles 1758. 4 5 24—.— x 1 2 — EI I— 2—— Gott ist mein Lied. er ist der Gott der ö——*—. LD x— +—AEZ..r.. 2 1 I—— 1 ———— S. ² s EH——— Stär ⸗ke, Herr ist sein Nam, und groß sind sei⸗ ne ů—.—— 53 T eeee e Kr WBer ⸗ke. und al⸗ le Him⸗- mel sein Ge⸗ biet. 2. Er will und sprichts, so sind und leben Welten; und 3. Licht ist sein Kleid, und seine Wahl das Beste. Er herrscht als Gott, und seines Thrones Feste ist Wahrheit und Gerechtighkeit. 4. Undendlich reich, ein Meer von Seligkeiten, ohn Anfang Gott, und Gott in ewgen Zeiten! Herr aller Welt, wer ist dir gleich? 5. Was ist und war im Himmel, Erd und Meere, das kennet Gott, und seiner Werke Heere sind ewig vor ihm offenbar. ö 6. Er ist um mich, schafft, daß ich sicher ruhe; er schafft, was ich vor oder nachmals tue, und er erforschet mich und dich. 7. Er ist dir nah, du sitzest oder gehest, ob du ans Meer, ob du gen Himmel flöhest, so ist er allenthalben da. 486 Lob⸗ und Vankhlieder 8. Er kennt mein Flehn und allen Rat der Seele; er == ————— 9. Er wog mir dar, was er mit geben wollte; schrieb weiß, wie oft ich Gutes tu und fehle, und eilt mir gnädin beizustehn. 33 auf sein Buch, wie lang ich leben sollte, da ich noch unbereitet war. ö 10. Nichts, nichts ist mein, das Gott nicht zugehör Herr immerdar soll deines Namens Ehre, dein Lob in meinem Munde sein. 11. Wer kann die Pracht von deinen Wundern fassend Ein jeder Staub, den du hast werden lassen, verkündigh Himmel regne mit Vorrat un lichkeit, Gott, seines Schöpfers Macht. 12. Der kleinste Halm ist deiner Weisheit Spiegel. Iu Luft und Meer, ihr Auen, Tal und Hügel, ihr seid sein Loblied und sein Psalm. 13. Du tränkst das Land, führst uns auf grüne Weiden, und Nacht und Tag und Korn und Wein und Freuden empfangen wir aus deiner Hand. 14. Kein Sperling fällt, Herr, ohne deinen Willen, soll ich mein Herz nicht mit dem Troste stillen, daß deine Hand mein Leben hält? 15. Ist Gott mein Schutz, will Gott mein Retter wer den, so frag ich nichts nach Himmel und nach Erden und biete selbst der Hölle Trutz. Chr. F. Gellert g. 1715 4 1700, 0 soll, mein 2. Mein Aug Verke: Der H du Gott der S Per hleidet si Sternes 3. Wer mißt Volken reicher 4. Dich pred der Sand am Wurm, bringt Baum in sein gemacht, bring 5. Der Men bar bereitet, dich zu erkenn und Preis, ist und Größe. 6. Erheb ihr Gott unser Ve WMel.: Du Lebensbrot, Serr Jesu Christ. Halle 1701. EE +—— j S— Und alle Welt 464.—— 2— 2 dien ihm gern Wenn ich. o Schöp⸗fer, dei ⸗ne Macht, die die Lie ⸗be, die für al ⸗le wacht, an⸗ Eigene Me E.— x 2— HN ͤ— —— ˖ 465. . I PIISII Weis⸗heit dei⸗ ner We ⸗ge.I 3— 7 47„ 10 be⸗ tend ü⸗ber ⸗le ⸗ge. is weiz ih ——.————— wund⸗rung voll nicht. wie ich dich er ⸗heee ben It der den Dank 338 2 Gllleeer der Seeler er“ It mir gnädig ollte; schrib da ich noch cht zugehör. Idu Gott tarke. Wer ga Her kleidet sie mit Majestät! Wer ruft dem Heer der dein Lob in udern fassens , verkündigh Spiegel. Du ihr seid sein rüne Weiden, und Freuden 1 Willen, sollt in, daß deine Retter wer⸗ )nach Erden g. 1715 f 1700. Halle 1704. ne Macht, die le wacht, an⸗ 465. K Lob⸗ und Danhliede 48⁷ .....——.— a —...— 4.——* ——— soll, mein Gott. mein Herr und Ba⸗ ter. 9. Mein Auge sieht, wohin es blickt, die Wunder deiner Verke: Der Himmel, prächtig ausgeschmückt, preist dich, der Stärke. Wer hat die Sonn an ihm erhöht? Sterne? ö ö 2 Wer mißt dem Winde seinen Lauf? Wer heißt die Himmel regnen? Wer schließt den Schoß der Erde auf, nit Vorrat uns zu segnen? O Gott der Macht und Herr⸗ lchkeit, Gott, deine Güte reicht so weit, so weit die Volken reichen. 4. Dich predigt Sonnenschein und Sturm, dich preist der Sand am Meere. Bringt, ruft auch der geringste Purm, bringt meinem Schöpfer Ehre! Mich, ruft der⸗ Baum in seiner Pracht, mich, ruft die Saat, hat Gott gemacht, bringt unserm Schöpfer Ehre! 5. Der Mensch, ein Leib, den deine Hand so wunder⸗ har bereitet, der Mensch, ein Geist, den sein Verstand dich zu erkennen leitet, der Mensch, der Schöpfung Ruhm und Preis, ist sich ein täglicher Beweis von deiner Güt und Größe. ö ö ö 6. Erheb ihn ewig, o mein Geist, erhebe seinen Namen! Gott unser Vater, sei gepreist, und alle Welt sag Amen! Und alle Welt fürcht ihren Herrn und hoff auf ihn und dien ihm gern! Wer wollte Gott nicht dienen! ö Chr. F. Gellert g. 1715 7 1769. Eigene Melodie. Halle 1704. . 42—2 + I— 2 ö Wie groß ist des All⸗mächt⸗gen Gü⸗te! ich von B⸗ der mit ver⸗här⸗ te⸗ tem Ge⸗ mü⸗te —— e Han a j—7 7—.: ————————— „he⸗ben. At der ein Mensch. den sie nicht rührt? den Dank er ⸗stickt. der ihr ge ⸗bührte l 338 2 AGlee —4.—————. ‚ + —— mußte Christus leiden, damit du könntest selig selig seh 488 Lob⸗ und Danhlieder — 1 — E I te Pflicht. Der Herr hat mein noh e⸗wig mei⸗ ne größ⸗ ⁴—— 1 I.— I E* nie ver⸗ges⸗sen. ver⸗giz. mein Herz, auch sei- ner nichi 2. Wer hat mich wunderbar bereitet? Der Gott, den meiner nicht bedarf. Wer hat mit Langmut mich geleitei l Er, dessen Rat ich oft verwarf. Wer stärkt den Friedgn im Gewissen? Wer gibt dem Geiste neue Kraft? Vn läßt mich so viel Glück genießen? Ists nicht sein Arm dal. alles schafft? 3. Schau, o mein Geist, in jenes Leben, zu welchem d erschaffen bist, wo du mit Herrlichkeit umgeben Gol ewig sehn wirst, wie er ist. Du hast ein Recht zu diesh Freuden, durch Gottes Güte sind sie dein: sieh, darun 4. Und diesen Gott sollt ich nicht ehren und sein 0. Lieder f XXIII. N Eigene Melo A—. Mor⸗gen⸗stern n —— wie ein Held 1 Güte nicht verstehn? Er sollte rufen, ich nicht hören? de Weg, den er mir zeigt, nicht gehn? Sein Will ist mir in Herz geschrieben, sein Wort bestärkt ihn ewiglich: G soll ich über alles lieben und meinen Nächsten gleich g⸗ mich 5. Dies ist mein Dank, dies ist sein Wille, ich soll vol kommen sein, wie er. Indem ich dies Gebot erfülle, stel ich sein Bildnis in mir her. Lebt seine Lieb in meing Seele, so treibt sie mich zu jeder Pflicht, und ob i schon aus Schwachheit fehle, herrscht doch in mir di Sünde nicht. ů — 2. Willkomme Christum, unser darum du hoch 3. Ihr Kinder usern Herrn, A et uns mit sei . Gotts Wor dein gar nicht er sonst sitzen wir 5. Leucht uns 6. O Gott, laß deine Güt und Liebe mir immerdar Hritum offenb Augen sein, sie stärk in mir die guten Triebe, mein ganst Leben dir zu weihn, sie tröste mich zur Zeit der Schmez zen, sie leite mich zur Zeit des Glücks und sie besit in meinem Herzen die Furcht des letzten Augenblichs n Chr. F. Gellert g. 1715. III icht die Lieb in 141111 hat mein noh —— sei⸗ner nichtl Der Gott, den mich geleitetl t den Friedey e Kraft? Vu sein Arm, der zu welchem d umgeben Gah techt zu diesen : sieh, darun elig selig sein ren und sein O. lieder für besondere Otände, zeiten und Verhältnisse XXIII. Morgen⸗, Lisch⸗ und Abendlieder a) Morgenlieder Nikolaus Hermann 1560. — + I DDEE ————— Steht auf. ihr lie⸗ben Kin⸗ der⸗lein, der Eigene Melodie. .* 106.K0 2.. — 2—25— E I HLern, nm. Mor⸗gen⸗stern mit hel-lem Schein läßt sich frei sehn gleich⸗ — — + 1.. —. — + — — =. —* — — + D wie ein Held und leuch⸗tet in die gan⸗de Welt. — e, ich soll voll ot erfülle, stil ieb in meinen )t, und ob ih ch in mir dil immerdar vs e, mein ganz it der Schmez und sie besieh — 2. Willkommen sei, du schöner Stern! Du bringst uns ehristum, unsern Herrn, der unser lieber Heiland ist; darum du hoch zu loben bist. 3. Ihr Kinder sollt bei diesem Stern erkennen Christum, usern Herrn, Marien Sohn, den treuen Hort, der leuch⸗ et uns mit seinem Wort. 4. Gotts Wort, du bist der Morgenstern, wir können bein gar nicht entbehrn, du mußt uns leuchten immerdar, onst sitzen wir im Finstern gar. h. Leucht uns mit deinem Glänzen klar und Jesum christum offenbar', treib aus der Finsternis Gewalt, daß hicht die Lieb in uns erkalt. 6. Willkommen sei, du lieber Tag, vor dir die Nacht lugenblichs! g. 1715 4 170% III iicht bleiben mag; leucht uns in unsre Herzen fein mit. heinem hellen Himmelsschein! ö 12111 490 Morgenlieder 7. O Jesu Christ, wir warten dein; dein heiligs Wort leucht' uns so fein! Am End der Welt bleib nicht lang aus und führ uns in deins Vaters Haus! 8. Du bist die liebe Sonne hlar; wer an dich gläubt der ist fürwahr ein Kind der ewgen Seligkeit, die deinen Christen ist bereit. ö 9. Wir danken dir, wir loben dich hie zeitlich und dorn ewiglich für deine groß Barmherzigkeit von nun an bi⸗ in Ewigheit. Erasmus Alberus g. um 1500 f 1553, Melchior Vulpius 1600. Eigene Melodie. 4 —.—. — Die hel⸗ le Sonn leucht jetzt her für, fröh⸗ —h—————— —— ————— lich vom Schlaf auf ⸗sie⸗hen wir: Gott Lob,. der uns SDSSSSPSISSSSS ———— SSSS ö 3. Denn, o H Aut die Sünd pollst du, Herr 4. Dein' Eng Zufel, Höll ni mnein Glück un 5. Ich leb od Seele mein bef dir, o treuer 6 Eigene Me 2 iiee heut die ⸗se Nacht be⸗hüt hat vor des Teu⸗fels Machll und Schand durch deine Güt! Laß deine lieben Enge lein unfre Hüter und Wächter sein! 3. Daß unser Herz in G'horsam leb, dein'm Wort uN Willn nicht widerstreb, daß wir dich stets vor Augeh habn in allem, daß wir fangen an. 35 4. Laß unser Werk geraten wohl, das ein jeder auz richten soll, daß unsre Arbeit, Müh und Fleiß gereich zu deinem Lob und Preis. Niklas Herman 100 468. Mel.: Der Tag bricht an und zeiget sich.(Siehe Rr. 70.) es Morgens, wenn ich früh aussteh, und abends, wen. zu Bett ich geh, sehn meine Augen, Herr, auf dich Herr Jesu, dir befehl ich mich.* 2. In den heilgen fünf Wunden dein da kann ich rihh und sicher sein mit Leib und Seele Hab und Gut, meihj 7 ich dir Lob u au mein Le⸗b 2. Herr Christ, den Tag uns auch behüt vor Sünh — Un ⸗ sern Her 2. Daß du n Nacht vor G'f wacht Ich bitt geben, womit 3. Du wolle vors Teufels Schutz ist nur dein heilges Blut. ö Schmach, vor! heiligs Wott ib nicht lang ö dich gläubt, it, die deinen lich und dort nun an bis n 1500 4 1553, ior Bulpius 1600, her für, fröh⸗ —j;t— ——— Cob, der uns —0 eu⸗fels Machll hvüt vor Sünd lieben Enge n'm Wort und ts vor Augei ein jeder aus Fleiß gereith Herman 150 Siehe Nr. 470.) o abends, wenn Herr, auf dih kann ich uhn und Gut, mein ich dir Lob und Dank Morgenlieder 491 3. Denn, o Herr Christ, am Kreuzesstamm dein heilges Aut die Sünd hinnahm, drum, ich wach oder schlafe ein, pollst du, Herr, allzeit bei mir sein! 4. Dein Engel mir stets halten Wacht, drum ich Tod, Zeufel, Höll nicht acht, denn wo ich bin, bist du bei mir, mein Glück und Kreuz kommt alls von dir. 5. Ich leb od'r sterb, so bin ich dein, darum ich dir die Eeele mein befehl jetzund und auch im Tod, nimm sie zu dir, o treuer Gott! 158² * IN= 8 Eigene Melodie. Hamburg 1598. — L 2 —— 2— E I—— 469. E———————— 2—.— Aus mei⸗nes Her ⸗ zens Grun⸗de sag in die ⸗-ser Mor⸗gen⸗ stun ⸗ de, da⸗ Hott in dei zu mein Le⸗ben lang. o Gott in dei ⸗nem * Thron. dir zu Lob. Preis und Eh⸗ren durch Chri⸗stum. * ů———.— E——3 P.II... —— Um ⸗sern Her ⸗ ren, dein ein ⸗ge⸗ bor⸗ nen Sohn. Nacht vor G'fahr und allem Schaden behütet und be⸗ wacht Ich bitt demütiglich, wollst mir mein Sünd ver⸗ geben, womit in diesem Leben ich hab erzürnet dich. 3. Du wollest auch behüten mich gnädig diesen Tag vors Teufels List und Wüten, vor Sünden und vor Schmach, vor Feur und Wassersnot, vor Armut und vor 4 +— 42.2..— . ———— 2. Daß du mich hast aus Gnaden in der vergangnen 492 Morgenlieder Schanden, vor Ketten und vor Banden, vor bösem schnellen Tod— ö 4. Mein Leib, mein Seel, mein Leben, mein Ehr und Gut bewahr! Dir will ich übergeben jetzund und immer⸗ dar als dein Geschenk und Gab mein Eltern und Ver⸗ 1 Hub. Gefreundte und Bekannten und alles, was ich hab. 5. Dein' Engel laß auch bleiben und weichen nicht von mir, den Satan zu vertreiben, auf daß der bös Feind hier in diesem Jammertal sein Tück an mir nicht übe, nicht Leib und Seel betrübe und mich nicht bring zu Fall. 6. Gott will ich lassen raten, denn er all Ding ver⸗ mag. Er segne meine Taten, mein Vornehmen und Sach! Ihm hab ich heimgestellt mein Leib, mein Seel, mein Leben und was er mir sonst geben; er machs, wies ihm gefällt. 7. Darauf so sprech ich Amen und zweifle nicht daran, Gott wird es alls zusammen ihm wohlgefallen lan. Und streck nun aus mein Hand, greif an das Werhkᷓ mit Freu⸗ den, dazu mich Gott beschieden in mein'm Beruf und Stand.„ 139 2. Drum beu dacht meine Kr Ohren neig, me 3. Ich rühm gnädig hast be guh und Frier 4. Mein Got auch diesen Ta Hächter und 6 5. Dein Geis schönen Gaben daß ich was E 6. Gib Gnat sreude diesen Nutz und mein 7. Bewahren vom übel abg schwer und me 8. Mein'n A nichts Uübels n und hilf mir. Mel.: Der Tag bricht an und zeiget sich. Melchior Bulpius 1000 D 470. E—. 2*——.— ———— Das walt Sott Va⸗ ter und Ool— —.————.— ————————— hoch⸗ge⸗lob⸗ Sohn. Gott heil⸗- ger Geist.— ins Him⸗mas——.— ö EI IIS............... Thron! Man dankt dir. eh die Sonn auf⸗geht, — wenns Licht an⸗ bricht. man vor dir steht. heil⸗ger Geis 2. Mein Se hein Böses wi noch mich in 4 3. Des Vate HGüte mich erg erleucht meins vor bösem, in Ehr und und immer⸗ mn und Ver⸗ alles, was en nicht von rbös Feind ir nicht übe, cht bring zu ll Ding ver⸗ nehmen und „mein Seel, machs, wies nicht daran,“ len lan. Und rh mit Freu⸗ Beruf und 1592. Morgenlieder ö 4»93 2. Drum beug ich diesen Morgen früh in rechter An⸗ dacht meine Knie und ruf zu dir mit heller Stimm, dein Ohren neig, mein Red vernimm! 3. Ich rühm von Herzen deine Güt, weil du mich gnädig hast behüt, daß ich nun hab die finstre Nacht in guh und Friede zugebracht. 4. Mein Gott, ich bitt durch Christi Blut, nimm mich guch diesen Tag in Hut, laß deine lieben Engelein mein Bächter und Gefährten sein! 3. Dein Geist mein Leib und Seel regier und mich mit schönen Gaben zier, er führ mich heut auf rechter Bahn, daß ich was Guts vollbringen kann. 6. Gib=nad, daß ich mein Werk und FPflicht mit ßreude diesen Tag verricht zu deinem Lob und meinem Rutz und meinem Nächsten tue Guts. 7. Bewahr mein Herz vor Sünd und Schand, daß ich vom übel abgewandt mein Seel mit Sünden nicht be⸗ schéwer und mein Gewissen nicht versehr. 3. Mein'n Aus⸗ und Eingang heut bewahr, daß mir nichts übels widerfahr; behüte mich vor schnellem Tod und hilf mir, wo mir Hülf ist not. Martin Behm g. 1557 1622. Mel.: O Jesu Christe, wahres Licht. Rürnberg 1676. 4 hior Bulpius 1609. 9—.———— ö —. —— O hei⸗ li:⸗ge Drei⸗fal ⸗ tig⸗keit. 0 1d.— Gol——— D.—.—.—.—————— D DDeeEEE —— hoch⸗ge⸗lob⸗ te Ei⸗ nig⸗keit. Gott Ba⸗ter. Sohn und 5 Him⸗mels . — I—— auf⸗geht, dir steh. I*— J EI— S S P P PIPIPIPIPIPIPIPIPIPIIFIIIIIIII—8— heil⸗ger Geist, heut die⸗sen Tag mir Bei⸗stand leist! 2. Mein Seel, Leib, Ehr und Gut bewahr, daß mir gein Böses widerfahr, daß mich der Satan nicht verletz noch mich in Schand und Schaden setz. 3. Des Vaters Huld mich heut anblick, des Sohnes Güte mich erquick, des heilgen Geistes Glanz und Schein erleucht meins finstern Herzens Schrein! 494 Morgenlieder 4. Mein Schöpfer, steh mir kräftig bei, o mein Erlöser bei mir sei, o Tröster wert, weich nicht von mir, mein Herz mit deinen Gaben zier! 5. Herr, segne und behüte mich, erleuchte mich, Hert. gnädiglich, Herr, heb auf mich dein Angesicht und deinn Frieden auf mich richt! Hannov. Gsb. 1657. Nach Martin Behm a. 1557 4 16ʃN. Eigene Melodie. Johann Crüger 10. 6—2— + +I— 472. EEEEEE . 2 t„*—.—— 5. Gib mildig heiß nur gehn leiß, daß jede ein Trost mit J 6. Was dir ge das will der S. doch kann ers Christ, herrsches 7. Wir sind 8 du, daran wir hoh. Hilf, daß nehr; dein gute 25 I —— 1 .—.—.——.—...—.. . Dank sei Gott in der Hö ⸗ he zu“ Eigene Mielt die ⸗ ser Mor gen- stund. durch den ich wiedr au 1 4— + 122— 1—— ———— ů— 1 2 2— 2——...—— E. 1.— ste he vom Schlaf frisch und ge⸗ sund. Mich —— EI———EI —.,,-.— hat⸗te fest⸗ge⸗bun⸗den mit Fin⸗ster⸗ nis die Nacht, ich E hab sie ü⸗ber⸗wun⸗den durch Gott, der mich be⸗wach. wollst treulich behüten den Tag mein Leib und Seel. M christlich Obrigkeiten, auch Schule und Gemein in diesh bösen Zeiten laß dir befohlen sein!— 3. Erhalt uns durch dein Güte bei deiner reinen Le vor Ketzerei behüte, streit für dein Wort und Ehr, dasl wir und unser Same hinfort in einem Geist behenneh Herr, dein Name sei groß und hochgepreist! ö 4. Dem Leibe gib daneben Nahrung und guten Frichl gesund und mäßig Leben, dazu ein froh Gemüt, daß usnag und für in allen Ständen Tugend und Ehrbarkeit lieben Wfroßer Tag uns Fleiß drauf wenden, als rechte Christenleut. chrecke nicht. Sonn und Mon * + E +— +.* r,,——..—.—.—. Hand die W Gott, ich Anicht mächtige1 neine Missetat. Ba⸗ ter, Sohn dieser Nacht vor 3. Laß die N Nacht vergehn; Bunden offen 4. Hilf, daß i 14147 nein Erlöser n mir, mein. mich, Hett t und deinen 1557 f 102. hoch ii ann Crüger 1040, gzu. Hilf, daß wir an dir bleib nehr; dein guter Geist uns 495 Morgenlieder 3z. Gib mildiglich dein Segen, daß wir nach dein'm Ge⸗ lih nur gehn auf guten Wegen, tun unser Amt mit leiß, daß jeder seine Netze auswerf und auf dein Wort ein Trost mit Petro setze; so geht die Arbeit fort. 6. Was dir gereicht zu Ehren und der Gemein zu Nutz, das will der Satan wehren mit List und großem Trutz; zoch kann ers nicht vollbringen, weil du, Herr Jesu st, herrschest in allen Dingen und unser Beistand bist. 7. Wir sind die zarten Reben, der Weinstock selbst bist hu, daran wir wachsn und leben und bringen Frucht en und wachsen immer treibe zu Werken deiner Ehr! Joh. Mühlmann g. 1573 1613. — bert 1642. 4 * Eigene Mlelodie. Seinrich Al —— + —— sund. Mi SI.— E die Nacht, ich .EEE———* — ö Tr .——— ——— Him⸗ mels und der Er⸗ den. und Nacht läßt wer⸗den. Gott des der es Tag — — N—— .———— S— Ba⸗ ter. Sohn und heil ger Geist, Sonn und Monduns schei⸗nen heißt. — des⸗sen star ⸗ke st! id guten grie zemüt, daß wisna eit lieben MIro schrecke nicht. ut. 711 Jicht mächtig worden ist. reinen Lah und Ehr, dahl Nacht vergehn; zeist behennen neine Missetat. Hilf, daß ich mit diesem Morgen geistlich auferstehen — .. 2. Gott, ich danke dir von Herzen, daß du mich in. gieser Nacht vor Gefahr, Angst, Not und Schmerzen hast behütet und bewacht, daß des bösen Feindes List mein 3. Laß die Nacht auch meiner Sünden jetzt mit dieser o. Herr Jesu, laß mich finden deine Dunden offen stehn, da alleine Hülf und Rat ist für g und für meine Seele sorgen, daß. wenn nun dein ßer Tag uns erscheint und dein Gericht, ich davor er⸗ 1441177 ½ 496 Morgenlieder 5. Führe mich, o Herr, und leite meinen Gang na deinem Wort, sei und bleibe du auch heute mein Beschütze und mein Hort! Nirgends als von dir allein kann ih recht bewahret sein. 6. Meinen Leib und meine Seele samt den Sinnen und Verstand, großer Gott, ich dir befehle unter dein starke Hand. Herr, mein Schild, mein Ehr und Ruhm nimm mich auf, dein Eigentum! ö 7. Deinen Engel zu mir sende, der des bösen Feinde Macht, List und Anschlag von mir wende und mich hall in guter Acht, der auch endlich mich zur Ruh trage nah dem Himmel zu. Heinrich Albert g. 1604 4 165. Mel.: Wenn wir in höchsten Nöten sein. — E Lyon 15H. 474. Vor dei⸗ nen Thron tret ich.— hie⸗mi x 1 H E 5 + ů —— +— 70 2* 3——— 2..2..2 ů 1+......————— — 0 Gott. und dich de-mü⸗tig bitt: Wend doch dein gnä⸗dig — + 1— —* 5 An⸗ge⸗ sicht von mir blut⸗- ar-men Sün⸗der nichtl ————— 4—— I..... 2. Du hast mich, o Gott Vater mild, gemacht nath deinem Ebenbild; in dir web, schweb und lebe ich, ven gehen müßt ich ohne dich 3. Errettet hast du mich gar oft ganz wunderbar Im unverhofft, da nur ein Schritt, ja nur ein Haar n zwischen Tod und Leben war. 4. Verstand und Ehr hab ich von dir, des Lebens MWE durft gibst du mir, dazu auch einen treuen Freund, de mich in Glüch und Unglüch meint. 5. Gott Sohn, du hast mich durch dein Blut erlöset von der Höllenglut, das schwer Gesetz für mich erfüllt, damih des Vaters Zorn gestillt. 6. Wenn Sünd und Satan mich anhlagt und mir mein armes Herz verzagt, alsdann brauchst du dein Mittles P amt daß mich der Vater nicht verdammt. 7. Du bist rrost und me allein hier ru 11. Drum in dieser Me die meine Se 12. Und bi heut ausgesp und Seel in 13. Hilf, d ganzes Chris Augenschein 14. Erlaß Knecht Gedu jenem Leben 15. Ein sel mich, Herr, erhöre mich! Schöp⸗ fer AWGWI en Gang nah nein Beschü llein 3— t den Sinnen le unter dein jr und Ruhn bösen Feinde⸗ und mich hah tuh trage nah g. 1604 1 108. Vyon WH. — hie⸗m lmt. ̃ und Seel in a h 11 80 Her⸗ 1 Dannt mein 13. Hilf, daß ich sei von Hergen srarmn, dam ö —— Augenschein und Heuchelei. dein gnä⸗dig — in⸗der nichtl gemacht nah h lebe ich, ven vunderbar un ein Haar m 5 Lebens Not⸗ en Freund, der zlut erlöset vun ) erfüllt, damis und mir mein dein Mittlez erhöre mich! —— + Morgenlieder 497 7. Du bist mein Fürsprach allezeit, mein Heil, mein rrost und meine Freud, ich kann durch dein Verdienst allein hier ruhig und dort selig sein. ö 128 g. Gott heilger Geist, du höchste Kraft, des Gnade in mir alles schafft, ist etwas Guts am Leben mein, so ist 4s wahrlich alles dein. ö ö 9. Dein ists, daß ich Gott recht erkenn, ihn meinen herrn und Vater nenn, sein wahres Wort und Sahra⸗ ment behalt und lieb bis an mein End; 10. Daß ich fest in Anfechtung steh und nicht in Trüb zal untergeh, daß ich im Herzen Trost empfind, zuletzt it Freude überwind. u Drum danke ich mit Herz und Mund dir, Gott, in dieser Morgenstund für Bat. Güte, Treu und Gnad. ie meine Seel empfangen hat, 112 Und bitt, daß deine Gnadenhand bleib über mir heut ausgespannt; mein Amt, Gut, Ehr, Freund, Leib ganzes Christentum aufrichtig und rechtschaffen sei, nicht 14. Erlaß mir meine Sündenschuld und hab mit deinem Knecht Geduld, zünd in mir Glauben an und Lieb. zu jenem Leben Hoffnung gib! 9— 15. Ein selig Ende mir bescher, am jüngsten Tag erwech mich, Herr, daß ich dich schaue ewiglich. Amen, Amen, Nach dem Hannov. Gsb. 1646. Bodo v. Hodenberg(2) a. 1604* 1650. Mel. Nun laßt uns Gott dem Herren. Ninolaus Selnecker 1587. + ————— 122— Wach auf. mein Herz. und sin ⸗ ge dem Sop fer al⸗ let Din ge. dem Ge⸗ ber al⸗ ler ————— ———— ——————— Gü⸗ter. dem from» men Men⸗schen⸗ hü ⸗ ter. AWGWI — 22 476.6———————————— 9* 144.‚—— 2 2+... 498 Morgenlieder 2. Heint,‘) als die dunkeln Schatten mich ganz um—⸗ geben hatten, hat Satan mein begehret. Gott aber hats gewehret. 3. Ja, Vater, als er suchte, daß er mir schaden möcht. lag ich in deinem Schoße, dein Flügel mich umschlosse. 4. Du sprachst: Mein Kind, nun liege, Trotz dem, der x dich betrüge! Schlaf wohl, laß dir nicht grauen, du solll die Sonne schauen. ö 5. Dein Wort das ist geschehen, ich kann das Licht noch sehen, von Not bin ich befreiet, dein Schutz hat mich verneuet. 6. Du willst ein Opfer haben: hie bring ich meine Gaben, mein Weihrauch und mein Widder sind mein“ Gebet und Lieder. 7. Die wirst du nicht verschmähen, du kannst ins Herze sehen, denn du weißt, daß zur Gabe ich ja nichtz Bessers habe. 8. So wollst du nun vollenden dein Werk an mir und senden, der mich an diesem Tage auf seinen Händen ö trage. 9. Sprich ja zu meinen Taten, hilf selbst das Beste raten, den Anfang, Mitt und Ende, ach Herr, zum Besten wende 10. Mich segne, mich behüte, mein Herz sei deine Hütte, dein Wort sei meine Speise, bis ich gen Himmel reise Paul Gerhardt g. 1607 4 1676. Eigene Melodie. Johann Crüger 1653, Lo ⸗ber den Her⸗ ren al ⸗le. die ihn ——2.. 4 + ¹1 L..— +*....—— 1+2.——᷑u˙ +—— X.——— +. + 42241 EZ. + +. 2.* ....—. 2——.— 1 1...— 1 + +L fürch⸗ten. laßt uns mit Freu⸗ de sei⸗ nem Na⸗men . 22 E—2.+— I.— 1 1 I 1 4—SZ.— +. H..——.—.—. 2 2.————— 4— 7 sin gen und Vreis und Dank zu sei nem *) heute Nacht. Al⸗tar b 2. Der uns gacht so wät röhlich aufer 3. Daß uns Händ. und F ir zu danke 4. Daß Fe unsern Häus⸗ 5. Daß Die angetast und Engel sich ge 6. O treue jerner über und Güte seh 7. Gib, da unsern Wege — Gnade steher 8. Treib: uns verrich sind, da gib 9. Richt u deinen Stre zukunft un. 10. Herr, die sich bek ewig, ewig x Eigene 8 477. bringt un ser 7½½½7½1⁷ adein möchte mschlosse. rotz dem, der uen, du solls as Licht nog utz hat mih ig ich meine er sind mein kannst ins ich ja nichtz Han mir und nen Händen 'sst das Beste „ zum Besten. deine Hüttn Hhimmel reise 1. 1607 4 1670. V in Crüger 1633 die ihn Na⸗ men sei nem 417⁷. 4 77. Morgenlieder 499 —————— iiiii........—. E — 3.— Al⸗tar brin ⸗ gen. Co-ber den Her ⸗cen! 2. Der unser Leben, das er uns gegeben, in dieser Racht so väterlich bedechet und aus dem Schlaf uns, röhlich auferwecket. Lobet den Herren! 3. Daß unsre Sinnen wir noch brauchen können, und händ und Füße, Zung und Lippen regen, das haben wir zu danken seinem Segen. Lobet den Herxen! 4. Daß Feuerflammen uns nicht allzusammen mit unsern Häusern unversehns gefressen, das machts, daß wir in seinem Schoß gesessen. Lobet den Herren! 5. Daß Dieb und Räuber unser Gut und Leiber nicht angetast und grausamlich verletzet, dawider hat sein Engel sich gesetzet. Lobet den Herren! 6. O treuer Hüter, Brunnen aller Güter, ach laß doch jerner über unser Leben bei Tag und Nacht dein Hut und Güte schweben. Lobet den Herren! 7. Gib, daß wir heute, Herr, durch dein Geleite auf unsern Wegen unverhindert gehen und überall in deiner Gnade stehen. Lobet den Herren! 8. Treib unsern Willen, dein Wort zu erfüllen, lehr uns verrichten heilige Geschäfte, und wo wir schwach sind, da gib du uns Kräfte! Lobet den Herren! ö 9. Richt unsre Herzen, daß wir ja nicht scherzen mit deinen Strafen, sondern fromm zu werden vor deiner zukunft uns bemühn auf Erden. Lobet den Herren! 10. Herr, du wirst kommen und all deine Frommen,. die sich bekehren, gnädig dahin bringen, da alle Engel ewig, ewig singen: Lobet den Herren! Paul Gerhardt g. 1607 4 1676. — Eigene Melodie. Johann Seorg Ebeling 1666. .. Die güld⸗ne Son⸗ne voll Freud und Won⸗ne ——————, I— 4 bringt un⸗sern Gren⸗zen mit ih-rem Glän⸗zen ein herz⸗ er⸗ 3* 32 500 Morgenlieder — 1 — 2—.— E + I +* 1 quik⸗ken⸗des, lieb⸗li⸗ches Licht. Mein Haupt und Glie⸗der die +* ——* II H— D 2— la⸗gen dar⸗nie⸗der. a⸗ber nun steh ich, bin mun⸗ter und — —— + — j—5 —5*—.— ———————. fröh⸗lich. schau⸗e den Him⸗mel mit mei-nem Ge ⸗⸗sicht. 2. Mein Auge schauet, was Gott gebauet zu seinen Ehren und uns zu lehren, wie sein Vermögen sei mächtih und groß, und wo die Frommen dann sollen hinkommen, wann sie mit Frieden von hinnen geschieden aus dieser Erde vergänglichem Schoß. ö und Gaben, was wir nur haben, alles sei Gotte zum Opfer gesetzt. Die besten Güter sind unsre Gemüter, dank⸗ bare Lieder sind Weihrauch und Widder, an welchen er“ sich am meisten ergetzt. 4. Abend und Morgen sind seine Sorgen; segnen und mehren, Unglück verwehren sind seine Werke und Tatey allein. Wenn wir uns legen, so ist er zugegen; wenn wir aufstehen, so läßt er aufgehen über uns seiner Barm— herzigkeit Schein. 5. Ich hab erhoben zu dir hoch droben all meine Sinnen; laß mein Beginnen ohn allen Anstoß und glüch⸗ lich ergehn! Laster und Schande, des bösen Feinds Bande, Fallen und Tückhe, treib ferne zurüche, laß mich auf deinen Geboten bestehn! 6. Laß mich mit Freuden ohn alles Neiden sehen den Segen, den du wirst legen in meines Bruders und Nähe. sten Haus. Geiziges Brennen, unchristliches Rennen nach Gut mit Sünde, das tilge geschwinde von meinem Herzen und wirf es hinaus. 7. Menschliches Wesen, was ists gewesen? In einen Stunde geht es zu Grunde, sobald die Lüfte des Tods drein wehn; immel und wesen vor ihr 8. Alles ver seine Gedanke Sein Heil und im Herzen di und ewig ges 9. Gott, m Schulden in gewandte dirs gefället, und Hand. 10. Willst ernähren, so 3. Lasset uns singen, dem Schöpfer bringen Güter Vort: Gott i ist das Süßt edelste Hort. 11. Willst soll von Ple es, wie dir e und nichtig hast die Dei 12. Kreuz Meeres Bra gewünschtes hab ich zu meine Geda 478. Oie Nack an, die mein Herz sich zu der 2. Die H das Haus Glie ⸗der die —— hinkommen, n aus dieser i Gotte zumn müter, danb⸗ n welchen er segnen und ne und Taten gegen; wenn seiner Barm⸗ n all meine oß und glüch⸗ einds Bande, aß mich auf en sehen den x rs und Nähe⸗ Rennen nach inem Herzen n? In einer te des Todes mun⸗ter und Ge ⸗⸗sicht. et zu seinen en sei mächiig I Morgenlieder* 501 drein wehn; alles in allen muß brechen und fallen,. immel und Erden die müssen das werden, was sie ge⸗ wesen vor ihrem Entstehn. 8. Alles vergehet, Gott aber stehet ohn alles Wanken, seine Gedanken, sein Wort und Wille hat ewigen Grund. Sein Heil und Gnaden, die nehmen nicht Schaden, heilen im Herzen die tödlichen Schmerzen, halten uns zeitlich und ewig gesund. 9. Gott, meine Krone, vergib und schone, laß meine Schulden in Gnad und Hulden aus deinen Augen sein abgewandt! Sonsten regiere mich, lenke und führe, wie dirs gefället, ich habe gestellet alles in deine Beliebung und Hand. 10. Willst du mir geben, womit mein Leben ich khann Eernähren, so laß mich hören allzeit im Herzen die⸗ heilige Port: Gott ist das Größte, das Schönste Und Beste, Gott ist das Süßte und Allergewißte, aus allen Schätzen der edelste Hort. 11. Willst du mich kränken, mit Galle tränken, und soll von Plagen ich auch was tragen, wohlan, so mach es, wie dir es beliebt. Was gut und tüchtig, was schädlich und nichtig meinem Gebeine, das weißt du alleine, nie hast die Deinen zu sehr du betrübt. 12. Kreuz und Elende das nimmt ein Ende; nach Meeres Brausen und Windes Sausen leuchtet der Sonne gewünschtes Gesicht. Freude die Fülle und seliger Stille hab ich zu warten im himmlischen Garten; dahin sind meine Gedanken gericht. Paul Gerhardt g. 1607 4 1676. 478. Mel.: Dank sei dir in der Höhe.(Siehe Nr. 472.) ie Nacht ist nun vergangen, der helle Tag bricht an, die Sonn hat angefangen zu laufen ihre Bahn; mein Herz soll auch aufsteigen, und alles, was ich bin, sich zu der Erde neigen aus demutsvollem Sinn. 2. Die Himmel all erzählen des höchsten Gottes Ehr; das Haus der frommen Seelen und aller Engel Heer 50² Morgenlieder weist uns durch so viel Sterne die überschöne Pracht. Mel. O 30 auf daß wir hier von ferne dahin auch sein bedacht. 1 3. Mein Gott, laß mich verachten, was irdisch, eittl 480. 8 ist, und nach dem Himmel trachten in dieser Lebensfriu 0 laß mich den Tag hinbringen in der Gottseligkeit und ritterlich durchdringen zur ewgen Himmelsfreud! ö Georg Ph. Harsdörfer g. 1607 4 1689/— mir ö Mel.: Auf meinen lieben Gott. Johann Hermann Schein lon. Has — U——— 479 E— 3—.— 2 Wrree—— *E V.——— EEEEE mir ist auf ich dem⸗na nut ich 3 So tret ich dem⸗nach an, so gut ich weiß ich. daß 1 ——.—. — P eeeͤ 3 . ö ö ö i⸗ner He im⸗ mer kann, mein Amt. Be⸗ ruf und We⸗sen. da⸗ sei e— 2—2 ö 2. Zwar n ———— abends keine zu mich GSott er ⸗ le⸗ sen: der wird mir sei⸗nen bestimmt; es 2* Veg zur Pei 3. Wie we End gebracht 10 2 wohl gespür le ⸗ gen. wohl gei mich dein S 19 37 ö inen 2. Dir, Vater, sag ich Dank, daß du mein Leben lang auf 4 i1I ie so reichlich mich ernähret und manche Gnad bescheretP4. Weil laß deine Güt und Gaben mich heute ferner laben! verzagter 3. Ach mein Herr Jesu Christ, der du mein Helfer TE Ii s ◻+ + Se ⸗ gen auch wis ⸗ sen bei⸗ V u * du hannst, bist, ach segne meine Werke, mich selbst vom Himmel sas Hertter stärke, damit ich deinen Willen in allem mög erfüllen. 2561 1 4. Behüte Seel und Leib und alles von mir treib, was So ist meine Nahrung hindert und deinen Segen minder ar es vori ja laß in Fried und Freuden mich dann von hinnen[ ich des 5 scheiden Gottes We + Joh. Heinr. von Hippen 41075. Steg, wo i⸗ ir 4 Morgenlieder ö 503 höne Pracht +* Mel.: O Ewignkeit, du Donnerwort. Johann Crüger 1653. eda Ht H ů— cht.— ö— icdisch erg 0. PPP —0 4 5 r Lebensfrif Nun tret ich wie ⸗ der aus der srend und Nicht weiß ich, was für neu ⸗e Isfreud! ů— 55 ů— 1 2———*— 2. 160%½ UNEEEEEEEE— 898..9.8K ge zu, wie Ruh und geh dem sau⸗ ren rbe e nen mag: doch heu ⸗ te noch b in E— 4— +* 2—— IS SSSeee‚———— so gut ie mir ist auf⸗ er ⸗ le ⸗ get. à* 5 gut ich weiß ich, daß mich trä⸗ get) mein from⸗mer Sott in * ——.— 2 8 — 2 S........— EE. 4 u ——— E 1.— — 2—— 7 — sei⸗ner Hut, daß mir die Last nicht Scha⸗den tut. — 2. Zwar meine Bürd ist täglich neu, doch ist mein — Gott auch täglich treu, der träget meine Sorgen. Vor abends keiner recht vernimmt, was ihm den Tag all ist bestimmt: es bahnt ein jeder Morgen mir einen frischen Veg zur Pein, der hann mit Gott erstiegen sein. 3. Wie wenig hab ich oft gedacht, daß so würd sein zu ů End gebracht die saure Tagesbürde; doch hab ich abends wohl gespürt, daß du mich. höchster Gott. geführt, daß mich dein Schein und Würde geleitet, mir geleuchtet hat Leben lang Jauf meinen Weg und Kreuzespfad. ö d bescheret. 4. Weil ich denn des versichert bin, was traurest du, ö ö laben! verzagter Sinn, die Bürd auf dich zu legen? Trag, was. nein Helfer du kannst, Gott träget mit; der Herr der Welt der ö m Himmel strauchelt nicht, bei ihm ist lauter Segen. Mit ihm geh erfüllen. ich denn frisch daran und scheue nicht die Leidensbahn. treib, was 5. So ist getrost mein frischer Mut, wenn ich mich in nmindert: des Höchsten Hut kann eingeschlossen sehen; doch daß Hon hinnen ich des versichert sei, muß ich von Sünden leben frei und ö Gottes Wege gehen; mein Gott geht nimmer meinen open 4 1676. Steg, wo ich nicht wandle seinen Weg. mir sei=Nnen n 504 Morgenlieder 6. Drum, liebster Gott, leit meinen Fuß, daß ich di solg in wahrer Buß, und läutre mich von Sünden! 0 kann ich als ein kühner Held bestreiten diese böse Welt. mit dir sie überwinden; so tret ich mutig an den Tag und scheue nicht, was kommen mag. 7. Ich leg auf dich, mein Gokt und Herr, was mir zu tragen wird zu schwer, die Last, die mich gebogen; ich lege meine Würd und Stand in deine große Allmachts: hand, die du mir nie entzogen; mit der hast du von Jugend auf geleitet meinen Lebenslauf. 8. Ich leg in deinen Schoß hinein, die meine Blutsver⸗ wandte sein; da sind sie wohl beschlossen; ich lege meine arme Seel in Jesu sichre Wundenhöhl; du wirst sie nicht verstoßen, wenn sie vom Leibe scheidt der Tod. Ich leg mich ganz in dich, mein Gott. Anton Ulrich, Herzog zu Braunschweig-Wolfenbütte g. 1633 1714. Mel.: Sei Lob und Ehr dem höchsten Out. Johann Crüger 1659. .. 2 . 481 0 — 4.—— 9— In Sot⸗ tes Na⸗men fang ich an, was mit Gott wird al⸗ les wohl ge⸗ tan und 3. Wer erst einen Wegen, hottes milden daß er von sei 4. Gott ist d se mit Gnade gann ihnen ge Hand, er segn Freude. 5. Drum ho meinen Werke Arbeit merken allem, was ich 6. Regiereev meiden, daß d lauter Freude Gebot gehorsa 7. Nun, Jes meiner Hände ich sie vollend daß ich zur A Eigene Melo⸗ S..* glück ⸗lich aus—* muh 11. Was man in EEEE Got⸗ tes Na⸗ men tut, ist al ⸗lent⸗ hal⸗ben Lcht vom 6 e,—2 dei ⸗ne rech und gut und kann uns auch ge ⸗ dei ⸗ hen. 2. Gott ist, der das Vermögen schafft, was Gutes zu vollbringen, er gibt uns Segen, Mut und Kraft und läßt das Werk gelingen; ist er mit uns und sein Ge⸗ flunte. so muß der Zug gesegnet sein zum reichen über flusse, und ver⸗tre 2. Deiner wissen; laß d nießen und e ᷑L daß ich dir Sünden 8 e böse Well den Tag und was mir zu gebogen; ith E Allmachts⸗ hast du von ne Blutsver⸗ lege meine irst sie nich Tod. Ich leg Wolfenbüttel ann Crüger 1653 —.— han, was e⸗ tan und — hal ⸗ben dei ⸗ hen, 5 Gutes zu Kraft und ꝛd sein Ge. 'ichen über DD Morgenlieder 50⁵ 3. Wer erst nach Gottes Reiche tracht und bleibt auf seinen Wegen, der wird gar leichtlich reich gemacht, durch hottes milden Segen. Da wird der Fromme immer satt, daß er von seiner Arbeit hat auch Armen Brot zu geben. 48. Gott ist der Frommen Schild und Lohn, er krönet ie mit Gnaden; der bösen Welt ihr Neid und Hohn gann ihnen gar nicht schaden. Gott decket sie mit seiner (Hand, er segnet ihre Stadt und Land und füllet sie mit Freude. 5. Drum komm, Herr Jesu, stärke mich, hilf mir in meinen Werken, laß du mit deiner Gnade dich bei meiner Arbeit merken, gib dein Gedeihen selbst dazu, daß ich in allem, was ich tu, ererbe deinen Segen. 6. Regiere mich durch deinen Geist, den Müßiggang zu meiden, daß das, was du mich schaffen heißt, gescheh mit lauter Freuden; hilf, daß ich dir mit aller Treu auf dein Gebot gehorsam sei und meinen Nächsten liebe. 7. Nun, Jesu, komm und bleib bei mir! Die Werhe meiner Hände befehl ich, liebster Heiland, dir, hilf, daß ich sie vollende zu deines Namens Herrlichkeit, und gib, daß ich zur Abendzeit erwünschten Lohn empfange. ö Salomon Liscow g. 1640 4 1689. Eigene Melodie. Johann Rudolf Ahle 1662. Hr d 1 E: wig ⸗keit, Mor⸗ gen⸗-glanz der Mor ⸗gen ⸗zeit schick uns die ⸗se +9.—....—2 ——— —.. Licht vom Tun ⸗ er⸗schöpf ⸗ ten Lich⸗ 17 dei ⸗ ne Strah⸗len zu Ge⸗ sich ⸗ te 4.——— 4 275 üĩi.᷑ hn. J. 1 4 1 II iꝑ‚.r..‚.,;r;.....=F ,P FA¾‚D‚L und ver⸗treib durch dei-ne Macht uns- re Nacht! 2. Deiner Güte Morgentau fall auf unser matt Ge⸗ wissen; laß die dürre Lebensau lauter süßen Trost ge⸗ nießen und erquick uns, deine Schar, immerdar! 506 Morgenlieder 3. Gib, daß deiner Liebe Glut unsre kalten Werle löte, und erwech uns Herz und Mut bei entstandner Mon 97 ich auch zu jed genröte, daß wir, eh wir gar vergehn, recht aufstehn. 4 Ach du Aufgang aus der Höh; gib, daß auch an jüngsten Tage unser Leichnam aufersteh und entfernt von aller Plage sich auf jener Freudenbahn freuen hann 5. Leucht uns selbst in jene Welt, du verklärte Gng. densonne, führ uns durch das Tränenfeld in das Lond der süßen Wonne, da die Lust, die uns erhöht, nin vergeht. Chr. Knorr v. Rosenroth g. 1636 f 1680 Mel.: Dies sind die heilgen zehn Gebot. — + —————— Gott fang ich mein Ar ⸗beit an. mit öäꝑ PPPææSPsæsæPsPscPsPsPIPsP‚I‚I‚I‚I‚II..——I 2—— I*——— Gon nur geht es glück⸗ lich fort. drum ist auch e emHun—— +—— UIUUUU——I mein er ⸗ stes Wort: Das wal ⸗ te Golll dies 2. All mein Beginnen, Tun und Werk erfordert von Gott Kraft und Stärk, mein Herz sucht Gottes Ange⸗ sicht, drum auch mein Mund mit Freude spricht: Doz walte Gott! 3. So Gott nicht hilft, so kann ich nichts, wo Goll nicht gibet, da gebrichts; Gott gibt und tut mir alles Guts, drum sprech ich nun auch gutes Muts: Das wall Gott! 4. Will Gott mir etwas geben hier, so will ich dankbn sein dafür; auf sein Wort werf ich aus mein Netz und sag in meiner Arbeit stets: Das walte Gott! 5. Anfang u in Gottes Händ 6. Legt Gott (güt und Treu sprech ich auch 7. Trifft mie Verk mit Got drum dies auch 8. Er kann zun ein Ende will, drum spr Erfurt 1524. 483.——————— Das wal⸗ te Gott, der hel⸗fen kann! MA Gott! 9. Gott steht mein täglich B mir Guts, dru 10. Ohn Go hilft Verstand, rät auch wohl walte Gott! .. Teilt Go einde Neid; timme doch m 12. Tu ich stehet früh und sprech ich noch Eigene M is die Nacht glanz au alten Werhe aufstehn. und entsernt rklärte Gno⸗ in das Land R. 1636 f 1680 Erfurt 102ʃ. —— m ist auch —— te erfordert von Gottes Ange⸗ spricht: Das Yts, wo Gotl. ut mir alles 5: Das wallz Iich dankbor ein Netz und— glanz t! andner Mor.“ tehm ih auch zu jeder Frist: Das walte Gott! paß auch an freuen kann erhöht, ne will, drum sprech ich auch fein in kann! Mi Golll 507 Morgenlieder 5. Anfang und Mitte, samt dem End stell ich allein in Gottes Händ; er gebe, was mir nützlich ist, drum sprech 6. Legt Gott mir seinen Segen bei nach seiner großen güt und Treu, so gnüget mirs zu jeder Stund, drum sprech ich auch von Herzensgrund: Das walte Gott! 7. Trifft mich ein Unglück, unverzagt! ist doch mein Verk mit Gott gewagt; er wird mir gnädig stehen bei, drum dies auch meine Losung sei: Das walte Gott! 8. Er kann mich segnen früh und spat, bis all mein zun ein Ende hat, er gibt und nimmt, machts, wie er der Still: Das walte Gott! ö 9. Gott steht mir bei in aller Not und gibt mir auch mein täglich Brot; nach seinem alten Vaterbrauch tut er mir Guts, drum sprech ich auch: Das walte Gott! 10. Ohn Gott nichts glücht und seine Gunst, nichts hilft Verstand, Witz oder Kunst; mit Gott gehts fort, ge⸗ rit auch wohl, daß ich kann sagen glaubensvoll: Das walte Gott! 11. Teilt Gott was mit aus Gütigkeit, so acht ich keiner ßeinde Neid; laß hassen, wers nicht lassen kann, ich simme doch mit Freude an: Das walte Gott! 12. Tu ich denn was mit Gottes Rat, der mir bei⸗ Ustehet früh und spat, dann alles wohl geraten muß, drum Vprech ich nochmals zum Beschluß: Das walte Gott! Johann Betichius g. 1650 7 1722. Eigene Melodie. Ahasverus Fritzsch 1679. + 4.— 2 1—.—.— 484.,,— 2 4—.—.— 2—.— ö ö; O Je ⸗ su. sü⸗ßes Licht. nun SISS .——————— +—— .— +——— I——————— aufs neu⸗ e mich um ⸗ fan ⸗ gen. nun ee 508 Morgenlieder 1 4 N——22— —————— — n 2 4—.— 1.— 1— 1— ist. was an mir ist. vom Schla⸗fe auf ⸗ge⸗ wecht und zu dir sich aus⸗ge=strecht hat nun in Be⸗gier 2. Was soll ich dir denn nun, mein Gott, für Opfer schenken? Ich will mich ganz und gar in deine Gnod einsenken mit Leib, mit Seel, mit Geist heut diesen ganzen Tag; das soll mein Opfer sein, weil ich sonh nichts vermag. 3. Drum siehe da, mein Gott, da hast du meine Seels dich verklären allermeist! 4. Da sei denn auch mein Leib zum Tempel dir E. geben, zur Wohnung und zum Haus. Ach allerliebste Leben, ach wohn, ach leb in mir, beweg und rege mich so hat Geist, Seel und Leib mit dir vereinigt sich. 5. Dem Leibe hab ich jetzt die Kleider angeleget; d meiner Seele sein dein Bildnis eingepräget im güldnes ist das rechte Ehrenkleid. 6. Mein Jesu, schmüche mich mit Weisheit und mi Liebe, mit Keuschheit, mit Geduld durch deines Geistt so bin ich wohlgeschmückt und köstlich angetan. 7. Gib daß mir diesen Tag stets vor den Aughh schwebe, daß dein Allgegenwart mich wie die Lust um gebe, auf daß mein ganzes Tun durch Herz, durch Sis und Mund dich lobe inniglich, mein Gott, zu alleh Stund. deines Geistes Kraft es also führ und lenhe, daß alle⸗ nur gescheh zu deines Namens Ruhm und daß ich un verrückt verbleib dein Eigentum. Joachim Lange g. 1670 1 1½½ Eigene Me 15. SDS.iiiiiiE—— 1. D.—.— 3 nicht ver⸗schwi sie sei dein Eigentum, mit ihr dich heut vermähle in deine Liebeskraft, da hast du meinen Geist, darinnen wollst du bald zer ⸗ rir 2. Möcht ich den; Seelensor rübe; Jesu, 3. Wir sind Erscheinung K Glaubensschmuck, in der Gerechtigkeit, so allen Seelen Schatten so er 4. Wir sind aber ich bin deinen, auch Triebe, auch mit der Demut mich vor allem kleide an tracht. 5. Das Vern esus und seit blicken und e⸗ 6. Nur die seine Klarheit 8. Ach segne, was ich tu, ja rede und gedenke; dunh den Seinen f 7. Jesu, gih meine Augen am Tage ma E— ᷑ — V I wecht und — 0— ge=strecht. tt, für Opfer deine Gnad heut diesen veil ich sons meine Seels mpel dir er. hallerliebste nd rege mich gt sich. ingeleget; la t im güldnes allen Seelen ö heit und mi deines Geiste em kleide an jetan. den Auges die Lust um vott, zu allhh edenke; dulh ike, daß alle⸗ d daß ich un g. 1670 1 1½4 Morgenlieder 509 Eigene Melodie. Halle 1704. 485.——i'c. Hü⸗ter. wird die Nacht der Sün ⸗den — e e. nicht ver⸗schwin⸗den? Hü⸗ ter. ist die N Tacht schier hinꝰ 5— — 4 ——— SSStts Wird die Fin ⸗ ster ⸗ nis der Sin ⸗ nen — 2 2 A ZSeeeeeee Ei e e ähle in deinen(—.— 2—1 nen wollst du bald zer ⸗ rin⸗ nen, dar ⸗ein ich ver-wik⸗kelt bin? 2. Möcht ich wie das Rund der Erden licht doch wer— den; Seelensonne, gehe auf! Ich bin finster, kalt und rübe; Jesu, Liebe, homm, beschleunige den Lauf! 3. Wir sind ja im neuen Bunde, da die Stunde der— Erscheinung kommen ist, und ich muß mich stets im Schatten so ermatten, weil du mir so ferne bist. 4. Wir sind ja der Nacht entnommen, da du kommen. aber ich bin lauter Nacht; darum wollst du mir, dem deinen, auch erscheinen, der nach Licht und Rechte tracht. 5. Das Vernunftlicht kann das Leben mir nicht geben, esus und sein heller Schein, Jesus muß das Herz an— lhblicken und erquicken, Jesus muß die Sonne sein. 3, durch Sim 6. Nur die Decke vor den Augen hann nicht taugen, seine Klarheit kann nicht ein; wenn sein helles Licht den Seinen soll erscheinen, muß daß Auge reine sein. 7. Jesu, gib gesunde Augen, die was taugen, rühre meine Augen an! Denn das ist die größte Plage, wenn⸗ am Tage man das Licht nicht sehen kann. Christ. Friedr. Richter g. 1676 4 1711. 7rrr Morgenlieder 486. Mel.: Mein Jesus lebt, was soll ich sterben.(Siehe Rr. 517 Ermuntert euch, erquichte Glieder, die dunkeln Schah ten sind vorbei; der liebe Morgen zeigt sich wieder und machet Gottes Güte neu, die mich in dieser Roch bedeckt und nun zur Arbeit aufgeweckt. ö 2. Gott Lob, der mich vor allem Schaden bei meinen stillen Ruh bewacht, daß mich der Reichtum seiner Gna den zu seinem Preise tüchtig macht; ich bin vergnüg ich bin erquickt und warte, was Gott heute schickt. seinem Namen fang ichs an; sein Segen wird mein Sonnenschein und seine Huld mein Schatten sein. 4. Mein Gott, so laß dich gnädig finden, dir hab ih alles heimgestellt, ach nur behüte mich vor Sünden! Doh wenn das Fleisch aus Schwachheit fällt, so richte mich durch Jesum auf und sei du selbst mein Lebenslauf! 5. Weil jeglicher von unsern Tagen auch seine Plag mit sich führt, mein Gott, so laß mich nicht verzagen deine Gnadenhand, so wird es glücklich abgewandt. verwahret stehn; und soll der Rest von meinem Lebes noch diesen Tag zu Ende gehn, so mache du durch Chrish Blut auch meinen letzten Abschied gut! 7. Wohlan, des tröst ich mich im Glauben: Im Glih und Unglück bin ich dein, aus deiner Hand kann mich nichts rauben. Drum soll mein stetes Denhmal sein, dos mir im Sinn und Herzen liegt: Was mein Gott füg macht mich vergnügt. Erdmann Neumeister g. 1671 4 175ʃ 487. Mel.: Was Gott tut, das ist wohlgetan.(Siehe Rr. Die Nacht ist hin, wach auf mein Herz, du sollst ei Opfer bringen, laß deine Flügel himmelwärts sih nach den Wolken schwingen! Denn Gottes Treu ist wieden neu, er hat dir Licht und Leben von neuem jetzt gegeben 2. Bring deines Weihrauchs Wohlgeruch vor deintz geistlich blind Schöpfers Throne, komm, bitte Segen für den Fluch il. Seele stillt, .. Finnn Christo seinem lasse denn dein 3. Du Sonn. Sünden und le mich finden! H auch nun am 4. Das Gute hen und deine ů Hi ieher 3. Sein guzer Geist wird mich regieren, der leite mich Hinmel zieh auf ebner Bahn und helfe mir mein Werk vollführen, allen meinen 2 5. Ich werfe tragen, machs dich wagen. Ke mir deine Rut 6. Du bist m dein verbleiber Ehren treiben! Hai— ich Schw wenn mich ein Kreuz und Unglück rührt. Deck mich durt 5 7. Laß auch 6. Nun, Seel und Leib sei dir ergeben, bei dem sie woh] kiiten! Und 1 neiner Zeiten Tages freue u ott du Lich ist, das di du bist, ich vo 2. Weche, da auf, gib ihr d Lauf, laß mil Lichte gehe. 3. Schenke (Siehe Nr In) nheln Schatz t sich wieden dieser NRach nbei meiner seiner Gno⸗ pin vergnüg. te schicht. er leite mi ollführen, i. wird mein sein. „dir hab ih Pünden! Doch o richte mich enslauf! Morgenlieder 51¹ Christo seinem Sohne! Die Gnadentür ist offen hier, so hasse denn dein Beten zu Gottes Herzen treten. mich finden! Hast du die Nacht mich wohl bewacht, so sei auch nun am Tage, ein Schutz vor aller Plage! 4. Das Gute wende du zu mir, das Böse laß mich flie⸗ hen und deine Hand mich für und für nur nach dem Himmel ziehen! Gib Rat und Tat so früh als spat zu gllen meinen Werken, laß deinen Geist mich stärken! 5. Ich werfe meine Last auf dich, ach, hilf sie treulich tragen, machs wie du willst, nur seliglich, ich will es auf dich wagen. Kein Kreuz ist mir zu schwer bei dir. Es tut mir deine Rute auch heute was zu gute. 6. Du bist mein Gott. das weiß ich wohl, laß mich nur )seine Plag cht verzageh eck mich durh Hgewandt. dem sie woh ieinem Lebeh durch Chrish. n: Im Glüch J id kann mich mal sein, das in Gott füg g. 1671 1 17%6 (Siehe Nr. I. du sollst ein melwärts sih reu ist wieds jetzt gegeben h vor deines dein verbleiben und was ich heute wirken soll, zu deinen Ehren treiben! Dein Segen blüh durch meine Müh, daß, wenn ich Schweiß vergieße, er nicht umsonst mir fließe. 7. Laß auch die Meinen diesen Tag dein Gnadenauge meiner Zeiten, so gib, daß ich mich stetiglich des letzten Rages freue und meine Schuld bereue! 0— Benjamin Schmolck g. 1672 4 1737. 488. Mel.: Werde munter, mein Gemüte.(Siehe Nr. 501.) ö Gatt du Licht, das ewig bleibet, das ohn allen Wechsel Qist, das die Finsternis vertreibet, der du bleibest, wi du bist, ich verlasse meine Ruh. Rufe: Werde licht! mir zu, daß ich, der ich Nacht und Erde, durch dein Licht ver⸗ hläret werde. 2. Weche, da der Leib geschlafen, auch die Seele geistlich auf, gib ihr deines Lichtes Waffen, richt und leite ihren Lauf, laß mich sein des Lichtes Kind, hilf mir, der ich geistlich blind, Jesu, daß ich wieder sehe und in deinem Lichte gehe. ö 3. Schenke mir, Herr, und gewähre, was die arme den Fluch ih 11 Seele stillt, ach erneure und verkläre stets in mir dein 14111 3. Du Sonne der Gerechtigkeit, vertreib die Nacht der Cuͤnden und laß an diesem Morgen heut viel Gnadentau leiten! Und weil ich gar nicht wissen mag das Ende⸗ ; 512 Morgenlieder Ebenbild, sende mir den Geist der Kraft, der ein neues Leben schafft, daß ich himmlisch auf der Erde i Geift mit Christo werde.— 4. Segne meiner Hände Werke und befördre meine Pflicht, bleibe meiner Schwachheit Stärhe, meines Le⸗ bens Kraft und Licht, laß mein Lebensziel allein deines Namens Ehre sein, hilf, daß ich stets wahre Liebe meinen Nächsten übe. gegen 5. Für mich bald zu jenem Lichte deiner höchsten Majestät, wo vor deinem Angesichte die verhlärte Seele steht heller als der Sonnenschein, schön, unsterblich engelrein; laß sie sein mit dir vereinet, wenn mein letztet Tag erscheinet. 489. Mel.: Schwing dich auf zu deinem Gott.(Siehe Nr. 425.) Fang dein Werk mit Jesu an, Jesus hats in Händen; — 5 Jesum ruf zum Beistand an, Jesus wirds wohl enden. Steh mit Jesu morgens auf, geh mit Jesu schlafen, führ mit Jesu deinen Lauf, lasse Jesum schaffen! 2 Morgens soll der Anfang sein, Jesum anzubeten daß er woll dein Helfer sein stets in allen Nöten. Mor. gens, abends und bei Nacht will er stehn zur Seiten, wenn des Satans List und Macht dich sucht zu bestreiten. 3. Wenn dein Jesus mit dir ist, laß die Feinde wüten. er wird dich vor ihrer List schützen und behüten. Setz nur das Vertrauen dein in sein Allmachtshände und glaub“ sicher, daß allein er dein Unglück wende. 4. Wenn denn deine Sach mit Gott also angefangen. ei so hat es keine Not, wirst den Zweck erlangen; es wird folgen Glück und Heil hier in diesem Leben, endlich wird dir, Gott dein Teil auch im Himmel geben. 5. Nun Herr Jesu, all mein Sach sei dir übergeben es nach deinem Willen mach auch im Tod und Leben! All mein Werkᷓ greif ich jetzt an, Herr, in deinem Namen, laß es doch sein wohlgetan! Ich sprech darauf Amen! Um 1720. Salomo Franck g. 1659 4 1725. —— ganz ergeben Mel.: Ich d ist die Nach ———53— dir sich richt 2. Du hast, bedechet und Schlaf erweck 3. Mein Lel dir verschriebe diesen Tag zu 4. Dir, Jesu kläre: dein L wahr und näh 5. Durchdri und Gedanke ben nicht zu1 6. Mein tre Seiten. und 1 dir leiten. 7. Sei du und Leben! K 8. Zeig mi fallen, zeuch in allen! 9. Gib, da deinem Licht deinem Angef ein neues e und Ein dre meine eines L⸗ lein deines iebe gegen unsterblich nein letzter 659 4 1725. he Nr. 426.) n Händen, vohl enden. afen, führ anzubeten, töten. Mor⸗ eiten, wenn treiten. inde wüten. n. Setz nur und glaub angefangen rlangen; es ben, endlich ben. übergeben, und Leben! in deinem rech darauf Um 1720. diesen Tag zu lieben. 400.—— 513 Morgenlieder Mel.: Ich dank dir schon durch deinen Sohn. Aus Böhmen 1549, Michael Praetorius 1610. *— 0 1 2— ——————— r nes Le-bens Licht. O e⸗su. mei⸗ nun + 1 ——....—— ist die Nacht— ver⸗gan⸗gen: mein Gei⸗stes⸗aug zu *——⁴ —— dir sich richt. dein An⸗blich +— — 1.—— ., —— u emp fan-gen. 2. Du hast, da ich nicht sorgen konnt, mich vor Gefahr bedecket und auch vor andern mich gesund nun aus dem Schlaf erwecket. 3. Mein Leben schenkst du mir aufs neu, es sei auch dir verschrieben, mit neuem Ernst, mit neuer Treu dich 4. Dir, Jesu, ich mich ganz befehl, im Geiste dich ver⸗ kläre: dein Werkzeug nur sei meine Seel, den Leib be⸗ wahr und nähre! 5. Durchdring mit deinem Lebenssaft Herz, Sinne und Gedanken, bekleide mich mit deiner Kraft, in Pro⸗ ben nicht zu wanken. 6. Mein treuer Hirte, sei mir nah, steh immer mir zur Seiten. und wenn ich irre, wollst du ja mich wieder zu dir leiten. 7. Sei du alleine meine Lust, mein Schatz, mein Trost und Leben! Kein andres Teil sei mir bewußt, dir bin ich ganz ergeben. 8. Zeig mir in jedem Augenblick, wie ich dir soll ge⸗ fallen, zeuch mich vom Bösen stets zurück, regiere mich in allen! ö 9. Gib, daß ich meinen Wandel führ im Geist, in deinem Lichte, und als ein Fremdling lebe hier vor deinem Angesichte. ö 514 Morgenlieder 10. Ach halt mich fest mit deiner Hand, daß ich nich fall noch weiche; zeuch weiter durch der Liebe Band, bis ich mein Ziel erreiche. Gerh. Tersteegen g. 1697 4 1769. 491. Mel.: Ich dank dir schon durch deinen Sohn.(S. Nr. 490.) ö ein erst Gefühl sei Preis und Danl, erheb ihn, Ameine Seele! Der Herr hört deinen Lobgesang, lobsing ihm, meine Seele! ö 2. Mich selbst zu schützen ohne, Macht lag ich und schlief in Frieden. Wer schafft die Sicherheit der Nacht und Ruhe für die Müden? 3. Wer lehrt das Auge seine Pflicht, sich sicher zu be decken? Wer ruft dem Tag und seinem Licht, die Seele zu erwecken? 4. Du bist es, Herr und Gott der unser Leben; du bist es, neu gegeben. 5. Gelobet seist du, Gott der Macht, gelobt sei deine Treue, daß ich nach einer sanften Nacht mich dieses Tags erfreue. 6. Laß deinen Segen auf mir ruhn, mich deine Wege ö wallen und lehre du mich selber tun nach deinem Wohl⸗ gefallen. 7. Nimm meines Lebens gnädig war, auf dich hofft meine Seele, sei mir ein Retter in Gefahr, ein Vater, wenn ich fehle. 8. Gib mir ein Herz und Ruhe, ein weises Herz, das seine Pflicht erkenn und willig tue; 9. Daß ich als ein getreuer Knecht nach deinem Reiche strebe, gottselig, züchtig und gerecht durch deine Gnade lebe; 10. Daß ich dem Nächsten beizustehn nie Fleiß und Arbeit scheue, mich gern an andrer Wohlergehn und ihrer Tugend freue; ö 11. Daß ich das Glück der Lebenszeit in deiner Furcht genieße und meinen Lauf mit Freudigkeit, wenn du ge⸗ Chr. F. Gellert g. 1715 4 1769. beutst, beschließe. V Lelt, und dein ist der es uns erhält und mirs jetzt voll Zuversicht, erfüllt mit Lieb 492. Me Frn am N stehet, kle gesu, unser C 2. Nun so l zens Pforten zehre ein! 3. Wollest t treiben, uns i hirte sein; 4. Weiden schauen und aus und ein. 5. Amen, je ehen und w säßt allein. quik⸗ket wel 2. Doch die zum Leben s uns zum Leh 3. Drum g aus aller No auch dort in 5 ich nicht Band, bis 697 1 1769. S. Nr. 490 erheb ihn, Lobgesang und schlief Nacht ö cher zu be⸗ „die Seele nd dein ist d mirs jetztt t sei deine dieses Tags deine Wege inem Wohl⸗ f dich hofft ein Vater, lt mit Lieb erkenn und inem Reiche eine Gnade Fleiß und n und ihrer iner Furcht benn du ge⸗ 2⁰1½— 4e auch dort in Ewioheit. 1715 1 1769. läßt allein. 1403.662 SSSE ——————...— 88.... Morgenlieder 51⁵ 492. Mel.:(Seehe Nr. 50.) rüh am Morgen Jesus gehet und vor allen Türen stehet, klopfet an, wo man geflehet: Komm, Herr gesu, unser Gast! 2. Nun so lasset ihn nicht dorten, tut ihm auf des Her⸗ zens Pforten und ruft ihn mit süßen Worten: Eile, Jesu, zehre ein! 3. Wollest täglich bei uns bleiben, alle Feinde von uns treiben, uns ins Buch des Lebens schreiben und der gute hirte sein; 4. Weiden uns auf grüner Auen, daß wir deine Fülle schauen und auf deinen Reichtum bauen, mit dir gehen aus und ein. 5. Amen, ja es soll geschehen. Jesus wird heut mit uns gehen und wir werden fröhlich sehen, daß er uns nicht Gerh. Chr. H. Stip g. 1809 4 1882. Kommt und laßt uns Christum ehren. b) Tischlieder Ee Welddirt Kassel 1601. Ge⸗ segn uns. Herr. die Ga⸗ben dein, die ——...——— 2—.— Syeis laß uns⸗re NRah⸗ rung sein. hilf, daß dä⸗ ⸗durch er⸗ quik⸗ket werd der dürft⸗ge Leib auf die ⸗ser Erd. 2. Doch dies zeitliche Brot allein kann uns nicht gnug zum Leben sein, dein göttlich Wort die Seele speist, hilft uns zum Leben allermeist. 3. Drum gib uns beides, aus aller Not! So preisen Herre Gott! Hilf endlich auch wir dein Gütigkeit hier und 1685. Sir 3 Str. 3 rr 910 Tischlieder Vor dem Essen. —.——.—5 uns, Herr, das täglich Brot. Mikolaus Herman 1562. ———.— 494. DSDSPSDꝑPꝑI‚SS‚SISISISISISi‚i‚i‚eee q— Wir dan ken 8855—— wir von ihm emy⸗ fan-oen 9355. und bi⸗ ten un⸗ sen =schern. lie ⸗ben Herrn, er woll uns all=deit mehr 2. Und speisen uns mit seinem Wort, daß wir sall werden hier und dort. Ach lieber Herr, du wollst uns gebn nach dieser Zeit das ewge Lebn! Nach dem Essen. 3. Wir danken dir, Herr Jesu Christ, daß du uns'r Gast gewesen bist. Bleib du bei uns, so hats nicht Not, du bist das rechte Lebensbrot. 495. Mel.; Schmücke dich, o liebe Seele.(Siehe Nr. 215.) peis uns, Vater, deine Kinder, tröste die betrübten zu den Gaben, die wir Sünder, sprich den Segen; jetzo vor uns haben, daß sie uns zu diesem Leben Stärhe, Kraft und Nahrung geben, bis wir endlich; men an die Himmelstafel kommen. Nach Joh. 0) Abendlieder Eigene Melodie. —0 sei⸗ne hn die Erasmus Alberus g. um 1500 4 1533. zu den From⸗ Altkirchlich. Bei Johann Zermann Schein 169. Lich⸗tes Heermann g. 1585 1˙1647, ö 4 vorm bösen 7 vor dem Sat pon uns weick 2. Des Mor beten vor dir immer und em 3. Gott Vat der einge Hert nun an bis in Eigene Mel 2. Ach liebe 3. Ob schon Gott von E- wig⸗keit, 2 wah⸗rer, die Sonn mit dem Tag .... doch wacker se ö 496.—————— lnocht falln in Der du bist drei in Ei ⸗ nig⸗ keit, en— Wir bitte ——— Teufels List, ——————.. uns hab keine V) heute Nach 5 Herman 1592. wuns'r Gast Not, du bist 1500 41533, r. 215.) e betrübten ů en, die wir ben Stärhe, den From⸗ 1585 16KN1, ann Schein 167. —— ⸗keit, ein — beten vor dir; ß wir satl wollst uns⸗ Abendlieder ö 5¹1⁷7 — H — +* ᷣ— I l—— — pon uns weicht. laß leuch⸗ten uns dein gött=-lich Lichtl 2. Des Morgens, Gott, dich loben wir, des Abends auch unser armes Lied rühmet dich jetzund. immer und ewiglich. 3. Gott Vater dem sei ewig Ehr, Gott Sohn, der ist der einge Herr, und dem Tröster, dem heilgen Geist, von nun an bis in Ewigkheit. 2 d. Luther g. 1483 4 1546. k. d. Latein. O lux, eats trinitas. Eigene Melodie. Eisleben 1568. Chri ⸗ste, du bist der hel ⸗ le Tag. „— + 1— *——. ————— ‚— 50 vor dir die Nacht nicht blei ben mag, du —————————————— 1—— 22* +. 1 leuch⸗ test uns vom Va⸗ ter her und bist des .————— A —————— .— Lich⸗tes Pre..„ di⸗ ger. 0 2. Ach lieber Herr, behüt uns heint“) in dieser Nacht vorm bösen Feind und laß uns in dir ruhen fein und vor dem Saian sicher sein. 3. Ob schon die Augen schlafen ein, so laß das Herg doch wacker sein, halt über uns dein rechte Hand, daß wir nicht falln in Sünd und Schand. 4. Wir bitten dich, Herr Jesu Christ, behüt uns vor des Leufels List, der stets nach unsrer Seele tracht, daß er an uns hab keine Macht. it dem o9 V) heute Nacht. 4411111˙1 518 Abendlieder 5. Sind wir doch dein ererbtes Gut, erworben durch dein teures Blut; das war des ewgen Vaters Rat, als er uns dir geschenket hat. 6. Befiehl dem Engel, daß er komm und uns bewach dein Eigentum, gib uns die lieben Wächter zu, daß wir vorm Satan haben Ruh. ö 7. So schlafen wir im Namen dein, dieweil die Engel bei uns sein. Du heilige Dreieinigkeit, wir loben dich in Ewigheit. ö Erasmus Alberus g. um 1500 1553. Nach dem Lateinischen Christe, qui lux es et dies, Eigene Melodie. Melchior Vulpius 1609. b hIA. 8 * 2 S +* SII 63 I —+* III 0 18 4 J— +.—— ESSE — Schein, die finst ⸗ re Nacht.— bricht stark her⸗ 2————* SꝑSꝑIꝑIꝑIꝑI.IꝑII.I.I.I.I.I...— —.— 1.———— ein. leucht uns. Herr Christ. du wah⸗ res Licht, laß *——— e—— 1— ESIII II—— 4. 4 91.—— uns im Iin stern tay ⸗pen nichll 4 E. Dir sei Dank, daß du uns den Tag vor Schad, G⸗ fahr und mancher Plag durch deine Engel hast behüt aus Gnad und väterlicher Güt. 4 3. Womit wir, Herr, erzürnet dich, dasselb verzeih us gnädiglich und rechn es unsrer Seel nicht zu, laß schlafen uns mit Fried und Ruh! ö 4. Die Engel dein zur Wach bestell, daß uns der bost Feind nicht fäll; vor Schrecken, Angst und Feuersnol behüt uns heint,) o lieber Gott! Niklas Herman 1561, hente Nacht. Eigene Mel. Pu ⸗ hen nach sein in Wo! —.— durch sein Glei 2. Treib, Her die Nachtwach beid, Leib und Engel! 3. Laß uns aufwachen und ten unser Tun 4. Pfleg auck den Gefangne Kinder, sei selb 5. Vater, de Reich zukomm Leben, wollst d Mel.: Herr —— — =——— daß du un ⸗f uns vor al⸗ler rben durch Rat, als er ins bewach zu, 938 wir Idie Engl ben dich in es et dies, r Vulpius 1009 )t stark her⸗ Licht, ven nichll verzeih uns laß schlafen ns der böse )Feuersnol 'rman 4 1561. laß — die Nachtwach gern, beid, Leib und Seel, unter deine Flügel, send uns dein Abendlieder 519 Eigene Melodie. Johann Hermann Schein 1627. *——— 223 +. 409—.—.2, 40 EE.———— Die Nacht ist kom⸗ men, drin wir ———5 x ——3———— +—— 0— 2 4 ——————————— — + ů u ⸗ hen sol ⸗len: Gott walts zu From⸗ men + I. A.—*— 2*————— ————————— d, v nach sein in Woh=fal⸗ len, ß wir uns le⸗ gen. x—— 2 ——— 1 1——— durch sein Gleit und Se⸗gen der Ruh zu pfle⸗gen. 2. Treib, Herr, von uns fern die unreinen Geister, halt sei selbst unser Schutzherr, schirm Engel! Laß uns einschlafen mit guten Gedanken, fröhlich aufwachen und von dir nicht wanken. Laß uns mit Züch⸗ ten unser Tun und Dichten zu dein'm Preis richten! 4. Pfleg auch der Kranhen durch deinen Geliebten, hili den Gefangnen, tröste die Betrübten! Pfleg auch der Kinder, sei selbst ihr Vormünder, des Feinds Neid hinder! 5. Vater, dein Name werd von uns gepreiset, dein Reich zukomme, dein Will werd beweiset; frist unser Aben, wollst die Schuld vergeben, erlös 115— Amen. 4 Petrus Herbert 1 1517. Schad, 6² st behüt aus Herr Jesu Christ, meins Lebens Licht. Leipzig 162 4 Ef 5 500 U *EH— 12—— Wir dan⸗ken dir, Herr Je⸗ su Christ, — 14.— und schüt ⸗zest ů—4—.———. ———— ser bist Gfahr durch dei⸗ ner lieben En? gel Shar. m. 52⁰ Abendlieder gib uns alls, o Gottes Sohn! Dein' Engel laß stets um uns sein, die allzeit uns Dewachen fein, daß Satan habe keine Macht an uns bei Tage noch bei Nacht. 4. Vor Feur, vor Seel⸗ und Leibesnot behüt Uns, lieber Herre Gott, in deinem Nam laß schlafen ein uns, deine Heden Kinderlei n! Es g'scheh, was mag, wir sind ja dein, erlöst durch dein fünf Wunden rein; dir leben wir, dir sterben wir, dein Kinder sind wir für Uund für. 6. Amen, Amen; Ruh ohn alles Leid. 501.—.— DSeee. Eaaen ne Melodie. Nikolaus Selnecker g. 1530 4 1592. Johann Schop 1642. zu guter Nacht, der Engel Gottes u uns bewacht. Gott Lob und Dank in Ewigheit, wir gehn zur Wir gehn nun hin zu unsrer Ruh; ach rechn 66 nuster Seel nicht zu, was leider wir gesündigt habn, ver⸗ 4 Wer⸗de mun ⸗ter. mein Ge⸗mü⸗ te. und ihr daß ihr prei⸗ set Got⸗tes Gü⸗te, die er 8— Er 2———.—— ů IIEEEEE—— Sin⸗ne, geht her ⸗für, ih d hat ge tan an i als er mich den gan⸗zen —*———— 14 —— R E E DSZ=— Tag vor so man⸗cher schwe⸗ren Plag, vor Be⸗ trüb⸗nis Schand und Scha⸗den treu be⸗ unbeschädigt blieben. hü⸗tet hat in Gna⸗den. g. Keine Kl dertat, ja kein erwiesen hat. Maß noch 225 Unfall mich b 4. Dieser T bricht an: es fteuen kann. stets vor mir ich hoff auf d 5. Herr, ve Missetat, die giftet hat; tr. deine Kraft 3 nicht mein üb 6. Bin ich wieder ein; h Angst und T 113 deine Ge die ich stets i . O du Li Ebwigkeit, dir allezeit; bleil mehr dunkel hein Unfallen 8. Wenn m schlafen ein, dich gerichtet o Gott, von d — 4 schlafend dein 9. Laß mi süße Ruh, al Ssegen zu! L 1 2 3*—4 9r* 2. Lob und Dank sei dir gesungen, Vater der Barn⸗ Kinder,). H6 herzigkeit, daß mir ist mein Werk gelungen, daß du mich vor allem Leid und vor Sünden mancher Art so getreu⸗ lich hast bewahrt, auch die Feind hinweggetrieben, daß ich nossen sein in 10. Ach ber überfall, laß Mall dio Me allzeit uns an uns bei t uns, lieber uns, deine erlöst durch sterben wir, Gottes uns ir gehn zur 2530 4 1592, ann Schop 1642. und ihr die er e⸗ trüb⸗nis,/ E Gna⸗den. der Barm⸗ daß du mich rt so getreu⸗ eben, daß ich —4 hein Unfall mich betrübe. Segen zu! Leib und Abendlieder 3. Keine Klugheit kann verstehen deine Güt und Wun⸗ dertat, ja kein Menschenkind kann sehen, was dein Hand rwiesen hat. Deiner Wohltat ist zu viel, sie hat weder 521 Naß noch Ziel. Herr, du hast mich so geführet, daß kein Unfall mich berühret. 4. Dieser Tag ist nun vergangen, die betrübte Nacht bricht an: es ist hin der Sonne Prangen, so uns all er⸗ sreuen kann. Stehe mir, o Vater, bei, daß dein Glanz stets vor mir sei und mir auch im Finstern scheine, denn ich hoff auf dich alleine. 5. Herr, verzeihe mir aus Gnaden alle Sünd und Missetat, die mein armes Herz beladen und so sehr ver⸗ giftet hat; treib des Satans List und Tück, Gott, durch deine Kraft zurück, du alleine kannst mich retten, strafe nicht mein Übertreten! 6. Bin ich gleich von dir gewichen, stell ich mich doch wieder ein; hat uns doch dein Sohn verglichen durch sein Angst und Todespein. Ich verleugne nicht die Schuld, aber deine Gnad und Huld ist viel größer als die Sünde, die ich stets in mir befinde. 7. O du Licht der frommen Seelen, o du Glanz der Ewigkeit, dir will ich mich ganz befehlen diese Nacht und allezeit; bleibe doch, mein Gott, bei mir, weil es nun⸗ mehr dunkel schier; tröste mich mit deiner Liebe, daß 8. Wenn mein Augen schon sich schließen und ermüdet schlafen ein, muß mein Herz dennoch geflissen und auf dich gerichtet sein. Meiner Seele mit Begier träume stets, 0o Gott, von dir, daß ich rein an Seel und Leibe und auch schlafend dein verbleibe. 9. Laß mich diese Nacht empfinden eine sanft und süße Ruh, alles übel laß verschwinden, decke mich mit Seele, Mut und Blut, Weib und Kinder,) Hab und Gut, Freunde, Feind und Hausge⸗ nossen sein in deinen Schutz geschlossen. 10. Ach bewahre mich vor Schrecken, schütze mich vor Überfall, laß mich Krankheit nicht aufwecken, treibe weg all die Meinen. hat, Zesu. den ich stets verehre, bleibe ja mein Schutz und Rat! Und mein Hort, du werter Geist, der du Freund E— 1—— + ů 2.————— 2— e————— e ——m— 14.2.— 52²2 Abendlieder des Krieges Schall, wend ab Feur und Wassersnot, Pesti⸗ lenz und schnellen Tod, laß mich nicht in Sünden sterben noch an Leib und Seel verderben! 11. O du großer Gott, erhöre, was dein Kind gebeten und Tröster heißt, höre doch mein sehnlichs Flehen! Amen, ja es soll geschehen. Johann Rist g. 1607 4 1667, Mel.: O Welt, ich muß dich lassen. Geistlich um 1505. 502. E—..... Nun ru⸗ben al le Wäl⸗der, VDeh 4 Men⸗schen. Stadt und Fel⸗ der. es schläft die gan⸗ze SꝗSPSPSPSPSPSPSISISISISITIISITIIIII Welt; ihr a⸗ ber, mei⸗ ne Sin⸗ nen, auf. auf, ihr sollt be⸗ ————— ...xx.—. ex 2..—2———.——— —— gin⸗ nen. was eu⸗ rem Schöp⸗fer wohl⸗ge⸗ fällt 2. Wo bist du, Sonne, blieben? Die Nacht hat dich vertrieben, die Nacht, des Tages Feind; fahr hin, ein andre Sonne, mein Jesus, meine Wonne, gar hell in meinem Herzen scheint. 3. Der Tag ist nun vergangen, die güldnen Sterne prangen am blauen Himmelssaal; also werd ich auch stehen, wenn mich wird heißen gehen mein Gott aus die⸗ sem Jammertal. 4. Der Leib eilt nun zur Ruhe, legt ab das Kleid und Schuhe, das Bild der Sterblichkeit; die zieh ich aus, da⸗ gegen wird Christus mir anlegen den Rock der Ehr und Herrlichkeit. ö* 5. Das Hau zum Ende die sollst werden den Arbeit fre 6. Nun geh— euch nieder, d und Zeiten, d Bettlein in de 7. Mein Au schlossen; wo deinen Gnade Wächter Israc 8. Breit aus und nimm de schlingen, so l. verletzet sein. 9. Auch euch ben ein Unfal stell euch die g Schar! —. 41 bringt Men — Snot, Pesti⸗ iden sterben ind gebeten noin Schutz du Freund chen! Amen, 16077 1667 istlich um 1505. die gan⸗ze ——— ihr sollt be⸗ ht hat dich hr hin, ein gar hell in nen Sterne rd ich auch ott aus die⸗ Kleid und ich aus, da⸗ er Ehr und euch nieder, der 2 und Zeiten, — und nimm dein schlingen, so laß die Englein singen: Dies Kind soll un⸗ eerletzet sein. Abendlieder 523 5. Das Haupt, die Füß und Hände sind froh, daß nun l Ende die Arbeit kommen sei; Herz, freu dich, du sollst werden vom Elend dieser Erden und von der Sün⸗ den Arbeit frei. 6. Nun geht, ihr matten Glieder, geht hin und legt Betten ihr begehrt; es kommen Stund da man euch wird bereiten zur Ruh ein Bettlein in der Erd. 7. Mein Augen stehn verdrossen, im Nu sind sie ge⸗ schlossen; wo bleibt dann Leib und Seel? Nimm sie zu demen Gnaden, sei gut für allen Schaͤden, du Aug und Pächter Israel! ö 8. Breit aus die Flügel beide, o Jesu, meine Freude, Küchlein ein! Will Satan mich ver⸗ 9. Auch euch, ihr meine Lieben, soll heute nicht betrü⸗ ben ein Unfall noch Gefahr; Gott laß euch selig schlafen, stell euch die güldnen Waffen ums Bett und seiner Engel Schar! Paul Gerhardt g. 1607 1 1676. Mel.: Mein Herz und Seel den Herren hoch erhebet. ———58 503...— ö 0 Dꝰ———— 2 + 2 Die Sonn hat sich mit ih ⸗ rem Glanz ge⸗ ———.——— —.——— PPPPIIIIIPIPIPIPIPIPIAI‚IIIIII..‚‚4 wen⸗ det und was sie soll auf die ⸗sen Tag voll⸗ ——.—...—.—4 +2 4.— —.... 1 1— 1. . r du Naht—.—— „det: die dunk⸗le Nacht dringt al⸗lent⸗hal⸗ ben u. — 2—.—— + + 7 N *— 5—.—— +. brinnt Men chen, Vieh und l⸗ le. Welt cur Rub. Abendlieder preise dich, du Herr der Nächt und Tage, daß du mich heut vor aller Not und Plage durch deine Gnad 2. Ich und hochgelobte Drach Macht hast unverletzt und frei hindurch gebracht. 3. Vergib, wo ich bei Tage so gelebet, daß ich nach den, was finster ist, gestrebet, laß alle Schuld durch deinen Gnadenschein in Ewigkeit bei dir erloschen sein! 4. Schaff, daß mein Geist dich ungehindert schaue, in⸗ dem ich mich der trüben Nacht vertraue, und daß der Leib auf diesen schweren Tag sich seiner Kraft fein sanst erholen mag. ö ö 5. Vergönne, daß der lieben Engel Scharen mich vor der Macht der Finsternis bewahren, auf daß ich von der List und Tyrannei der argen Feind im Schlafe sicher sei. 6. Herr, wennn mich wird die lange Nacht bedechen 5 Ruh des tiefen Grabes strecken, so bliche mih mit deinen Augen an, daraus ich Licht im Tode nehmen und in die kann. 7. Und laß hernach zugleich mit allen Frommen mich zu dem Glanz des andern Lebens kommen, da du uns hast den großen Tag bestimmt, dem keine Nacht sein Lich“ ö 16⁴5j und Klarheit nimmt. Eigene Melodie. 2 ö —..—— 1 J—.* ö 504. UE Der lie ⸗ben Son⸗ne Licht und Pracht bal die Welt hat sich zur Ruh ge⸗ macht: i E Seel. was dir Hamburg 17.. S.................... ——— 2. Ihr hell Strahlen, ihr zu tausend M Himmelskerz, Schutz, mein 3. Der Schl und bei Tiere gein Schlaf z Aug, auf mich sein, daß Jes 4. Verschme singe; in mein bringe. Ich br Es ist doch k reund. 5. Mit dir fehlen, du w Besten meine nicht den To Freude wiede 6. So oft à Geist umfang dies sein me möcht rufen ich auch bin 1 7. Nun, mo und stille, ih ist Gottes W ich bin dein! FJesu, Jesu, g C„füh⸗— Mel.: M. nun den Tag voll füh 2910 trilt an die Himu Rel ge⸗büh⸗ ret.— 2 .— S... tür und bring ein Lied her ⸗für. laß dei⸗ne Au⸗Oen ................ blei⸗be! L Herz,und Sinn auf Jesum sein ge⸗ rich ⸗tet hi Tage, daß deine Gnad ö ů zu tausend Malen scheint heller in mein Herz die ewge et schaue, in⸗ ind daß der ft fein sanst ücht sein Licht ö 1646 Hamburg 17M. Pracht hal „macht: uu. ie Him⸗mels⸗ 505. =ne Au⸗Oen ch⸗ tet hinl IIITIT „Abendlieder 9 3 5²2⁵ 2. Ihr hellen Sterne leuchtet wohl und gebet eure Strahlen, ihr macht die Nacht des Lichtes voll; doch noch Himmelskerz, mein Jesus, meiner Seele Ruhm, mein Schutz. mein Schatz und Eigentum. 3. Der Schlaf zwar herrschet in der Nacht bei Menschen und bei Tieren; doch Einer ist, der oben wacht, bei dem kein Schlaf zu spüren. Es schlummert, Jesu, nicht dein Aug, auf mich gericht, drum soll mein Herz auch wachend sein, daß Jesus wache nicht allein. 4. Verschmähe nicht dies schlichte Lied, das ich dir, Jesu, singe; in meinem Herzen ist kein Fried, bis ich es zu dir bringe. Ich bringe, was ich kann, ach nimm es gnädig an! Es ist doch herzlich gut gemeint, o Jesu, meiner Seele Freund. 5. Mit dir will ich zu Bette gehn, dir will ich mich be⸗ sehlen, du wirst, mein Schutzherr, auf mich sehn zum Besten meiner Seelen. Ich fürchte keine Not, auch selber nicht den Tod; denn wer mit Jesu schlafen geht, mit Freude wieder aufersteht. ö 6. So oft die Nacht mein Ader schlägt, soll dich mein Geist umfangen; so vielmal sich mein Herz bewegt, soll dies sein mein Verlangen, daß ich mit lautem Schall möcht rufen überall: Ach Jesu, Jesu, du bist mein, und ich auch bin und bleibe dein. 7. Nun, matter Leib, gib dich zur Ruh und schlafe sanft und stille, ihr müden Augen schließt euch zu, denn das ist Gottes Wille. Schließt aber dies mit ein: Herr Jesu, ich bin dein! So wird der Schluß recht wohl gemacht. Nun Jesu, Jesu, gute Nacht! Christian Seriver g. 1629 4 1693. — Mel.: Mein Oerz und Seel den Herren hoch erhebot. Cen 1342. —— RAE— — Der Tag ist hin. mein Je⸗ su. bei mir + ————.— 1 1 N ——FFUHIIII ——.—— blei⸗be! O See⸗ len⸗licht. der Sün⸗den Nacht ver⸗ 526 Abendlieder S. 2. Mur du. ——————— schlummerster trei⸗ be. geh auf in mir. 55 der Ge⸗rech⸗ tig ⸗keil, I bist selbst das 3. Gedenke — 2 E————— Nacht und s6 ———— E— deiner Wacht er⸗ leuch te mich, ach Herr. denn es ist Zeit, 4. Zwar fü dir klagt an; Lob, Preis und Dank sei dir, mein Gott, gesungen mich getan. dir sei die Ehr, daß alles wohl gelungen nach deinen 5. Den setz Rat, ob ichs gleich nicht versteh; du bist gerecht, es gehe Gericht; ich k wie es geh. sicht. 3. Nur eines ist, das mich empfindlich quälet: Bestän⸗ 6. Drauf digkeit im Guten mir noch fehlet. Das weißt du wohl, 9 Herzenskündiger, ich strauchle noch wie ein Unmündiger. 4. Vergib es, Herr, was mir sagt mein Gewissen; Well Teufel, Sünd hat mich von dir gerissen. Es ist mir leid ich stell mich wieder ein, da ist die Hand: du mein, und bin dein. 5. Israels Schutz, mein Hüter und mein Hirte, zu meinem Trost dein sieghaft Schwert umgürte, bewahrt mich durch deine große Macht, wenn mir der Feind nach meiner Seele tracht. 6. Du schlummerst nicht, wennn matte Glieder schlafen ein, mein G traurig sein? 7. Weicht, Lauf, ich bar auf. 8. Soll die so führ mick Zahl! 9. Und al Zebaoth, im Ach laß die Seel im Schlaf auch Gutes schaffen! O Le⸗ und Not benssonn, erquiche meinen Sinn! Dich laß ich nicht, mein Fels. Der Tag ist hin. Joachim Neander g. 1650 f 1680. Eigene Melodie. Adam Krieger 166). Mel.: N 2—.— 14— EOE..—3———3 506. 2 507. Nun sich der Tag ge⸗ en⸗det hat m.. ö 2 +=————.— —.——— 2— SS— 1—— kei ne Sonn mehr scheint. schläft al ⸗les. was sich Ruh und Ef 2——..—.——.—.5—.— ab ge⸗ matt und was zu ⸗- vor ge ⸗weint. Gott im YH ist Zei tt, gesungen, nach deinem echt, es gehe, vissen; Well, ist mir leib u mein, und n Hirte, zu rte, bewahr⸗ ffen! O Le⸗ g nicht, mein 1650 f 1680. n Krieger 1667. —— hat und — ch»tig ⸗bel, ilet: Bestän. t du wohl 9 Unmündiger, ö so führ mich, Herr, Feind nach der schlafen und Not. Abendlieder 527⁷ 2. Nur du, mein Gott, hast keine Rast, du schläfst noch lummerst nicht; die Finsternis ist dir verhaßt, weil du bist selbst das Licht. 3. Gedenhe, Herr, doch auch an mich in dieser schwarzen Nacht und schenke du mir gnädiglich den Schirm von deiner Wacht! 4. Zwar fühl ich wohl der Sünden Schuld, die mich bei dir klagt an; ach aber deines Sohnes Huld hat gnug für mich getan. 5. Den setz ich dir zum Bürgen ein, wenn ich muß vors Gericht; ich kann ja nicht verloren sein in solcher Zuver⸗ sicht. 6. Drauf tu ich meine Augen zu und schlafe fröhlich ein, mein Gott wacht jetzt in meiner Ruh, wer wollte traurig sein? 7. Weicht, nichtige Gedanken hin, wo ihr habt euren Lauf, ich baue jetzt in meinem Sinn Gott einen Tempel auf. ö 8. Soll diese Nacht die letzte sein in diesem Jammertal, in Himmel ein zur auserwählten Zahl! 9. Und also leb und sterb ich dir, mein Gott, Herr Zebaoth, im Tod und Leben hilfst du mir aus aller Angst Joh. Friedr. Herzog g. 1647 4 1699. Mel.: Mein schönste Zier und Kleinod 5— Nürnberg 1581. D,, ——— ö ö Ner wuienen mei⸗ nem Golt geh ich zur * ö‚ 7.—————.ü‚—— 2———.— E— RPIIII.IPI.I...I..83 Ruh und tu in Fried mein Au ⸗ gen zu. denn DiDqꝑ‚DiDꝑ‚Di‚I‚I‚A‚A‚.‚..‚—— . DE 0 20„ Gott im Him⸗mels⸗thro⸗ ne ü⸗ ber mich wacht bei 528 ö Abendlieder SPI I I PIPFPTFTPIPTITIFITIIII......... D.iiiiiiiee‚eeeeeee.......I.IFI...— Tag und Nacht. schafft, daß ich si⸗ cher woh ⸗ me. 2. Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ, der du allein mein x Helfer bist, laß mich kein Leid erfahren, durch deinen Schutz vors Teufels Trutz dein Engel mich bewahrenl! 3. Befiehl, o Herr, den Engeln dein, daß sie stets un und bei uns sein; all übel von uns wende! Gott heilger Geist, dein Hülf uns leist an unserm letzten Ende! 4. Herr, meinen Geist befehl ich dir, mein Gott, mein Gott, weich nicht von mir, nimm mich in deine Händel O wahrer Gott, aus aller Not hilf mir am letzten Endel 5. Lob, Preis und Ehr und Herrlichkeit sei Gott Vater und Sohn bereit, dem heilgen Geist mit Namen! Die göttlich Kraft mach uns sieghaft durch Jesum Christum + 509. Mel. . err, es ist ) hin; lehre I en bin; 3 kecht getan, ur abend machen. 2. Freilich n allen hat, den Vort und Tat. Hand und Mur elber nicht ka 3. Aber, o Geduld! J nir alle Schu Amen. ů 1690. Str. 1 Cornelius Becker g. 1561 ½ 1604. Str. 4 u. 3. Adam Reusner g. 1496 1 1578. Siehe Gesang 336, Str. 6 u. 7. 508. Mel.: Meinen Jesum laß ich nicht.(Siehe Nr. 302.) Treuer Jesu, wache du, denn jetzt geh ich einzuschlafen Ngib mir und den Meinen Ruh, bleib, o Hirt, bei deinen Schafen, schließ die Türen selber zu, treuer Jesu, wache du! ö 2. Treuer Jesu, weiche nicht, sonst wird Grauen, Furchl und Schrecken, das oft mit der Nacht einbricht, uns mil Ach und Weh erwecken. Bleib bei uns, o Gnadenlicht, treuer Jesu, weiche nicht! ö 3. Treuer Jesu, steh uns bei, daß in uns der Geist und Glaube, wenn wir schlafen, wacker sei, und kein Feind uns solchen raube. Deine Hülfe mach uns frei, treuer Jesu, steh uns bei. ö 4. Treuer Jesu, kommt es nun einst einmal mit miz zum Sterben, so bring mich zu deiner Ruh, mache mich zum Himmelserben, schließ mir selbst die Augen zu treuer Jesu, meine Ruh! 5. Treuer Jesu, nimm zu dir endlich mich und all die Abend neu, so als heut erfül 4. Heilige r sündlich sei, de steh mir bei! wahre sonst de nicht in Unglü 5. Steure de tun; sollte m wenn wir ru dere die Tat! der Satan ka 6. Herr, de uns Abend un bist wie ein 9 über seine Hei daß wir alle 7. Laß mick geit wird sei zu Ehren eit stimmet mein Meinen! Bricht dereinst der Tag herfür, da du selbert wirst erscheinen, ach so führ uns insgemein, treuer Jeso 1697* zu dir ein! und Seel in allein mein durch deinen dewahren! sie stets um Gott heilger Ende! Gott, mein deine Hände! 4. laaber nicht kann zählen. i Gott Vater letzten Endel — amen! Die m Christum! Str. 4 u. allen hat, denn ich Abendlieder 4 509. Mel.: Werde munter, mein Gemüte.(Siehe Nr. 501.) ne.(err, es ist von meinem Leben wiederum ein Tag da⸗ Jhin; lehre mich nun Achtung geben, ob ich fromm gewesen bin; zeige mirs auch selber an, so ich was nicht recht getan, und hilf jetzt in allen Sachen guten Feier⸗ abend machen. ö ö 2. Freilich wirst du manches finden, was dir nicht ge⸗ bin noch voller Sünden in Gedanken, Vort und Tat. und vom Morgen bis jetzund pfleget Herze, hand und Mund so geschwind und oft zu fehlen, daß ichs g. Aber, o du Gott der Gnaden, habe noch einmal Geduld! Ich bin freilich schwer beladen, doch vergib mir alle Schuld! Deine große Vatertreu werde diesen Übend neu, so will ich noch deinen Willen künftig mehr als heut erfüllen. 56, Str. 6 u. sündlich sei, decke mich mit deiner Güte, auch dein Engel inzuschlafen Nr. 302.) o Hirt, bei treuer Jesu, icht, uns mit Gnadenlicht, der Geist und kein Feind mal mit mit „mache mich Augen zu, und all de da du selbet treuer Jesu 1697. nicht in Unglück müsse weinen. 5. Steure den gottlosen Leuten, die auen, Furchh —65 uns Abend wird, frei, treuer 5 4. Heilige mir das Gemüte, daß der Schlaf nicht eh mir bei! Lösche Feur und Lichter aus und be⸗ wahre sonst das Haus, daß ich morgen mit den Meinen im Finstern Böses tun; sollte man gleich was bereiten, uns zu schaden, wenn wir ruhn, so zerstöre du den Rat und verhin⸗ dere die Tat! Wend auch alles andre Schrecken, das der Satan kann erwecken. 6. Herr, dein Auge geht nicht unter, wenn es bei denn du bleibest ewig munter und bist wie ein guter Hirt, der auch in der finstern Nacht über seine Herde wacht; darum hilf uns, deinen Schafen, daß wir alle sicher schlafen. 7. Laß mich denn gesund erwachen, wenn es rechte geit wird sein, daß ich feyner meine Sachen richte dir zu Ehren ein. Oder hast du, lieber Gott, heut be⸗ stimmet meinen Tod, so befehl ich dir am Ende Leib und Seel in deine Hände. Kaspar Neumann g. 1648 4 1715. 34 530 Abendlieder 510. Mel.: O Traurigkeit.(Siehe Nr. 102.) Oer Tag ist hin; mein Geist und Sinn sehnt sich nag jenem Tage, der uns völlig machen wird frei von! aller Plage. 2. Die Nacht ist da; sei du mir nah, Jesu, mit hellen Kerzen, treib der Sünden Dunhelheit weg aus meinen Herzen! 3. Der Sonne Licht uns jetzt gebricht; o unerschaffn ö Sonne, brich mit deinem Licht hervor mir zur Freib und Wonne! 4. Des Mondes Schein fällt nun herein, die Fin sternis zu mindern; ach daß nichts Veränderlichs meinen Lauf möcht hindern! 5. Das Sternenheer zu Gottes Ehr am blaug Himmel flimmert; wohl dem, der in jener Welt gleich den Sternen schimmert! ö 6. Was sich geregt, zuvor bewegt, ruht jetzt von seing Werken; laß mich, Herr, in stiller Ruh dein Werk i mir merhen! 7. Ein jeder will bei solcher Still der süßen Ruh pflegen; laß die Unruh dieser Zeit, Jesu, bald siht der Vaterhuld legen! kei ⸗nem Schild und Sei die Nacht dei ⸗ nen E 2. Decke mi 8. Halt du die Wach, damit kein Ach und Schmerz del kissen, drum Geist berühre, sende deiner Engel Schar, die mein Beil ziere. 9. Wann aber soll der Wechsel wohl der Tag um Nächte weichen? Wenn der Tag anbrechen wird, deh kein Tag zu gleichen. 10. Alsdann wird nicht der Sonne Licht Jerusaleh verlieren, denn das Lamm ist selbst das Licht, das Stadt wird zieren. ö 11. Halleluja! Ei wär ich da, da alles lieblich klinggh da man ohn Abwechselung heilig, heilig singet. 12. O Jesu, du mein Hülf und Ruh, laß mich dahißh gelangen, daß ich mög in deinem Glanz vor dir eshh, prangen. ö J. Anast. Freylinghausen g. 1670 11 mich davon dr lich entbunden 3. Laß auch sind mein und vaterarmen o dir, also sinde: 4. Komm, ve serne von un⸗ deinen Flügel Schutz und Rr der Satan schre 5. Wie, wen Wie bald rot ehnt sich na vird frei voh u, mit helley aus meinen unerschaff fse ir zur Freuh ein, die Ii, rlichs meinen V am blauen! r Welt gleichl tzt von seing Abendlieder 50 Job 35. 3 16⁵3. Jesu, meine Freude. In.— Hir ⸗te dei ⸗ ner Scha⸗ 0 der von dei ne Wun ⸗-der ⸗ gü ⸗ te war mein ——& 115 n 1 scch ee tnda kirwizwirrer rn. en E..— + 7 1 I— 1 I kei ⸗ nem Schla ⸗fe et⸗ was wis ⸗ sen mag, Schild und Hüt⸗ ie den rer⸗gang ⸗- nen Tag ———.—.— RI. 2 ein Werh i süßen Ruh su, Schmerz de ie mein Bet der Tag un en wird, den ht Jerusalen Zicht, das d blich Klingth nget. ß mich dahn vor dir eh . 1670 f00. bald sihl der Vaterhuld, ein versöhnt Gewissen sei mein Ruhe⸗ Wie bald rot, bald tot! Doch hast du beschlossen, Sei die Nacht auch auf der Wacht und laß mich von SSD‚D‚.‚eSee— 2 —— 2—— ö——5 dei⸗nen Scha- ren um und um be⸗ wah⸗ren! 2. Decke mich von oben vor der Feinde Toben mit kissen, drum vergib die Schuld! Denn dein Sohn hat mich davon durch die tief geschlagnen Wunden gnädig⸗ lich entbunden. 3. Laß auch meine Lieben keine Not betrüben, sie sind mein und dein; schließ uns mit Erbarmen in den Haterarmen ohne Sorgen ein! Du bei mir und ich bei dir, also sind wir ungeschieden, und ich schlaf in Frieden. 4. Komm, verschließ die Kammer und laß allen Jammer ferne von uns sein! Sei du Schloß und Riegel, unter deinen Flügel nimm dein Küchlein ein, decke zu mit Schutz und Ruh, so wird uns kein Grauen weckhen noch der Satan schrechen. 5. Wie, wenn ich mein Bette heut zum Grabe hätte? daß 34*⁷ 532 Abendlieder mein Ziel verflossen, kommt die Todesnot, so will 10 nicht wider dich; lieg ich nur in Jesu Wunden, sterb 10H alle Stunden. 6. Nun wohlan, ich tue in vergnügter Ruhe Mumd Und erleb ich ja den Morgen, wirst du weiter sorgen Benjamin Schmolck⸗g. 1672 4 17½½ Mel.: O Welt, ich muß dich lassen. * 512.—————————————— Nun sich der Tag ge⸗en ⸗ det. mein 20— 4 +.— 3 — 23—* II— 2*— e,s,—.—.—.—.—.—.. Herz zu dir sich wen⸗det und dan ⸗ket in ⸗-mig⸗ Geistlich um 1595. 513. Mel. Ner Abend k sich zur d und Augen zu. Seele, Leib und Leben hab ich dir. nerk auf, we geben, o du Hüter du! Gute Nacht, nimm mich in achth nirgends findst 2. Der Wan vöglein fleugt ein auch in s mein Gott, gel 3. Ach samn noch so leicht Ruheplatz und ollem andern J. Recht vät verschont, gest daß du so gut ———.—.. H1::——5 1———.— ö . e rich ⸗te, er ⸗leuch te und ent⸗ zün ⸗ de michl vertreibe durch dein Nahesein! 3. Daß du mich stets umgibest, daß du mich hersll liebest und rufst zu dir hinein, daß du vergnügst alleien so wesentlich, so reine, laß früh und spat mir wichtih sein! 4. Ein Tag der sagt dem andern, mein Leben sei ein Wandern zur großen Ewigkeit. O Ewigheit so schöm“ mein Herz an dich gewöhne! Mein Heim ist nicht ih dieser Zeit. Gerh. Tersteegen g. 1697 4 1 ů geben sei. 5. Vergib e⸗ mich zu viel; leid, es sollenr so werd ich fe 6. Da nun Geist sich auck zu lieben inn I ich. 2. I schließe mich aufs neue in deine Vatertreg schauen dich Schut r und hutz und Herze ein, die fleischlichen Geschüfh Hest vor dir 7. Die Dun ins Dunkle k stille sein! 8. Mein He Wille sich in Vernunft und ruhen will. 9. Dem Le nicht den G treuer Hirt, kann ich ver— t, so will i ö den, sterhi Ruhe Mun b ich dir en mich in achtl eiter sorgen . 1672 4 eistlich um 16 daß du so gut und treu; mein 533³ Abendlieder 513. Mel.: Mein Herz und Seel den Herren hoch erhebet.(Nr. 505.) Oer Abend kommt, die Sonne sich verdecket, und alles Osich zur Ruh und Stille strecket; o meine Seel. nerk auf, wo bleibest du? In Gottes Schoß, sonst nirgends findst du Ruh. 2. Der Wandersmann legt sich ermüdet nieder. das Vöglein fleugt nach seinem Nestchen wieder, das Schaf⸗ sein auch in seinen Stall kehrt ein, laß mich in dich, mein Gott, gekehret sein! ö 3. Ach sammle selbst Begierden und Gedanken, die noch so leicht aus Schwachheit von dir wanken: mein Ruheplatz und Heimat, tu dich auf, daß ich in dich von allem andern lauf. ö J. Recht väterlich hast du mich heut geleitet, bewahrt, verschont, gestärket und geweidet; ich bins nicht wert, Alles dir zum Dank er⸗ geben sei. Leben sei ein 1 ist nicht in a. 1697 f Umich zu viel dur leid, es soll nicht mehr geschehn; so werd ich fester stehn. HGeist sich auch Wille sich in dich eit so schö. 5. Vergib es, Herr, wo ich mich heut verirret und ch dies und das verwirret; es ist mir nimm mich nur ein, 6. Da nun der Leib sein Tageswerk vollendet, mein zu seinem Werke wendet, zu beten an, zu lieben inniglich, im stillen Grund, mein Gott, zu Vatemneh scauen dich. en Geschä“ schis Geif ins Dun 7. Die Dunkelheit ist da, und alles schweiget, mein t vor dir, o Majestät, sich beuget; ins Heiligtum, kle kehr ich ein, Herr, rede du, laß mich ganz stille sein! 8. Mein Herz sich dir zum Abendopfer schenket, mein gelassen senket; Begierden schweigt! Vernunft und Sinne still! Mein müder Geist im Herren ruhen will. ö 9. Dem Leib wirst du bald seine Ruhe geben, laß nicht den Geist zerstreut in Unruh schweben, mein treuer Hirt, führ mich in dich hinein, in dir, mit dir hann ich vergnüget sein. ist mein Teil. 5. Bedeckt mit deinem Segen eil ich der Ruh ent 53⁴4 Abendlieder 10. Im Finstern sei des Geistes Licht und Sonne, in Kampf und Kreuz mein Beistand, Kraft und Wonne deck mich bei dir in deiner Hütte zu, bis ich erreich de volle Sabbatsruh. Gerh. Tersteegen g. 1697 f 1700. 514. Mel: O Welt, ich muß dich lassen.(Siehe Nr. 512. Herr der du mir das Leben bis diesen Tag gegeben. dich bet ich kindlich an. Ich bin viel zu geringe den Treue, die ich singe, und die du heut an mir getan. 2. Mit dankendem Gemüte freu ich mich deiner Gütn ich freue mich in dir. Du gibst mir Kraft und Stärte Gedeihn zu meinem Werke in mir. 3. Gott, welche Ruh der Seelen, nach deines Wortz Befehlen einher im Leben gehn, auf deine Güte hoffen, im Geist den Himmel offen und dort den Preis des Wie⸗sen stei⸗ Hülle so trauls wo ihr des T Iehen und ist d nicht sehn. und schaffst ein reines Hen Glaubens sehn! 4 4. Ich weiß, an wen ich glaube, und nahe mich in Staube zu dir, o Gott, mein Heil. Ich bin der Schuld entladen, ich bin bei dir in Gnaden, und in dem Himmel — gegen: dein Name sei gepreist! Mein Leben und mei Ende ist dein, in deine Hände befehl ich, Vater meinen Geist. Chr. F. Gellert g. 1715 4 1760f, Eigene Melodie. Johann Abraham Peter Schelz 1700. 2.— ...———p—1 515. EH———— ö Der Mond ist auf⸗ ge⸗ gan⸗ gen, die e, ꝛ— E + + 1 EEI 1 1 III. — gold- nen Stern⸗-lein pran-gen am Him-mel hell und —.—.—.—.—.—.—.—....— klar. der Wald steht schwarz und schwei⸗get. und aus den ..— 2. Wie ist di ollt.—0— g3. Seht ihr 1 Sachen, die wi 5. Gott, laß lichs trauen, sältig werden fromm und fr. 6. Wollst en! nehmen durch nommen, laß und unser Go 7. So legt e nieder! Kalt is Strafen und le Nachbar auch! 516. Mer Vollendot ho ausgetan, der Ruhe herg diese Nacht z² 2. Was du versorgt, ern zugewendet, u und Herz un! d Sonne, im und Wonne „Teich dig Wie ⸗sen stei⸗ get der wei⸗ße Re⸗ bel wun ⸗der=bar. 1697 1760 Nr. 512.) Tag gegeben geringe der ir getan. deiner Güttz. und Stärhe reines Hen Kund wissen gar nicht viel; wir spinnen Luftgespinste eines Wortz Güte hoffen Preis des chs trauen, nicht Eitelkeit uns freun! Laß uns ein⸗ ihe mich in der Schuld dem Himmel ater meinen 1715 4 1700, er Schalz 1700. hell und bversorgt, Abendlieder 53⁵ E— E— 2. Wie ist die Welt so stille und in der Dämmrung Hülle so traulich und so hold, als eine stille Kammer, wo ihr des Tages Jammer verschlafen und vergessen ollt. ö ö g. Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu Isehen und ist doch rund und schön. So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehn. 4. Wir stolze Menschenkinder sind eitel arme Sünder Uund suchen viele Künste und kommen weiter von dem Ziel.— 5. Gott, laß uns dein Heil schauen, auf nichts Vergäng⸗ fältig werden und vor dir hier auf Erden wie Kinder sromm und fröhlich sein! 6. Wollst endlich sonder Grämen aus dieser Welt uns nehmen durch einen sanften Tod, und wenn du uns ge⸗ nommen, laß uns in Himmel kommen, du unser Herr und unser Gott! ů 7. So legt euch denn, ihr Brüder, in Gottes Namen nieder! Kalt ist der Abendhauch. Verschon uns, Gott, mit Strafen und laß uns ruhig schlafen und unsern kranhen RNachbar auch! Matthias Claudius g. 1740 4 1815. 516. Mel.: Vater unser im Himmelreich.(Siehe Nr. 576.) Hollendet hat der Tag die Bahn, sein Licht der Abend — ausgetan, und überall die dunkle Nacht die Zeit der Ruhe hergebracht. O reicher Gott, nun segne du uns diese Nacht zu guter Ruh! 2. Was du uns Gutes hast beschert, wie du uns heut ernährt, in aller Fährlichkeit beschützt, uns zugewendet, was uns nützt: wir danken dafür inniglich, Hund Herz und Lippen preisen dich. hin er⸗ gießzt 2. Ich preise dich mit Hand und Munde, ich lobe dich ö so hoch ich kann, ich rühme dich von Herz zensgrunde für alles, was du mir getan, und weiß, daß dir durch Jesun 536 Abendlieder 3. Was aber übels wird getan, das rechn aus Gnaden uns nicht an; wir hlagen dirs mit Reu und Schmerz und zeichnen unser Haus und Herz mit deines liehm Sohns Blut zu Glaubenskraft und Glaubensmut. 4. Nun gib uns Ruhe, die erquickt, 25— der das müde Auge blickt; des Wächters Hut und Wachsamheit der Tor und Riegel Festigkeit, das Lager weich mnd 5 warm und dicht, das alles gibt die Ruhe nicht. 5. Hältst du nicht selbst im Herzen auf der Sorgen ö undern gnaden und Gedanken Lauf, so fährt es aufgeregt einher wie ein von Sturm bewegtes Meer, und manche Stunde stiller Nacht wird ruhesuchend hingebracht. 6. Drum bring du unser Herz zur Ruh und schlieh uns bald die Augen zu, mit deiner Güte deche uns, zu rechter Zeit erweche uns! Dann sei dir unser Dund ö der Ewigkeit 3 nun der letzter die mich zu dir gebracht für dein eing⸗ die gute Nacht. 0 K. G. Phil. Spitta g. 1801 11859, Am Schtu der Woche. W I.„Mein Jesus lebt, was soll ich sterben. Hamburg 1690, 1 + — —— 517.—————— So ist die Wo⸗ che nun ge⸗ schlos⸗sen, doch Wie sich dein Se⸗gens⸗quell er⸗gof⸗sen. so .— 2.—... + +— 1...— 20 2—..—.—— e„e d d=— treu⸗er Gott, dein Her ⸗ ze nicht AN h 1 98 1 4 + In 2 bin ich noch der Zu ⸗ver ⸗sicht. daß er sich weis ter ——— 5——.— E—— e. e..eeu e, und un⸗ er⸗schör⸗lich auf mich sfließt Chrift mein Dank ein süßer Weihrauch ist. 3. Hat mich bei meinen Wochentagen das liebe Kreih auch mit besucht, so gabst du auch die Kraft zum Tragen 4 zudem, es ist v⸗ un mir, und da 4. Nur etwas yolches nicht: C mein Jes us ar f ewig schon „Dein Schn n nicht in E sprochen, daß e⸗ 6. Mein Glat den Wochenschl der Trost mich dein und schor 7. Doch da n 8. Und wenr dag wieder sehe mich auch mit Wort und Hau 9. So will i künftge Woche daß du mich 0 deinem Rat, Am Sonntag 2 ö 531. 5 aus Gnaden nd Schmerz eines lieben mut. ö ich der das weich in weich und icht ö einher wie iche Stunde und schlieh che uns, zu unser Danh 259.1— der Ewigkeit um eine Woche näher kommen und warte 1801 4 1830. Hamburg 1600, los⸗sen, doch os⸗sen. so ich wei⸗ ter⸗ mich fließt. ch lobe dich sgrunde für durch Jesum ö liebe Kreuz ö zum Tragen der Sorgen ö Abendlieder 537 zudem, es ist voll Heil und Frucht in deiner Liebe, Herr, umir, und darum dank ich auch dafür. . Nur etwas bitt ich über alles, ach du versagst mir vlches nicht: Gedenke keines Sündenfalles, weil mich nein Jesus aufgericht, mein Jesus, der die Missetat auf ewig schon gebüßet hat. 5. Dein Schwur ist ja noch nie gebrochen, und brichst ihn nicht in Ewigkeit, da du dem Sünder hast ver⸗ sprochen, daß er, wenn ihm die Sünde leid, nicht sterben, sondern gnadenvoll als ein Gerechter leben soll. 6. Mein Glaube hält an diesem Segen und will also den Wochenschluß vergnügt und froh zurücke legen da der Trost mich ergetzen muß, daß ich in Christo solle dein und schon in Hoffnung selig sein. 7. Doch da mein Leben zugenommen, so bin ich auch nun der letzten Zeit, da du die Stunde hast bestimmt, die mich zu dir in Himmel nimmt. 8. Und wenn ich morgen früh aufs neue den Sonn⸗ log wieder sehen kann, so blickt die Sonne deiner Treue mich auch mit neuen Gnaden an; ach ja, da teilt dein Vort und Haus den erst und besten Segen aus. 9. So will ich das im voraus preisen, was du mir khünftge Woche gibst. Du wirst es in der Tat erweisen, daß du mich je und immer liebst und leitest mich nach deinem Rat, bis Leid und Zeit ein Ende hat. Erdmann Neumeister g. 1671 1 1756. Am 531. 554 Abend siehe Nr. 20. 21. Siehe auch Nr. 528, 531, 534. XXIV. Berufs⸗ und Standeslieder Für die drei Hauptstände. Seinrich Friese 1703. Mel.: In allen meinen Taten. 518 EE—.— 1— I 1 +4 E 2 +— + *— 2—*—— Herr, hö⸗ re. Herr. er ⸗ hö⸗ re. breit — U + ů ö E— 2 —.—.———....—— dei⸗ nes Na⸗mens Eh⸗ re an al⸗ len Or ⸗ten Berufs⸗ und Standeslieder ** ·———5 1 +.. + I —————— — aus, be⸗hü⸗te die drei Stän⸗de durch dei⸗ner All⸗machh V* FE— u— .— 4————— Hän ⸗de. schüß Kir⸗ 0 O ⸗brig⸗keit und Haus⸗ 2. Ach laß dein Wort uns allen noch ferner reichlich schallen zu unsrer Seelen Nutz! Bewahr vor allen Rotten, 5 deiner Wahrheit spotten, biet allen deinen Feinde rutz! ö 3. Gib du getreue Lehrer und unverdroßne Hörer, de beide Täter sein; auf Pflanzen und Begießen laß dein Gedeihen fließen und ernte reiche Früchte ein! 4.— 5. Laß alle, die regieren, ihr Amt getreulich führen, schaff jedermann sein Recht, daß Fried und Treu si müssen in unserm Lande küssen, und segne beide, Be und Knecht! 6. Wend ab in allen Gnaden Krieg, Feuer, Wasser schaden, treib Sturm und Hagel ab, bewahr des Landes zunichte, was deine milde Hand Früchte und mache nicht uns gab. 7. Gib uns den lieben Friede, mach alle Feinde D verleih gesunde Luft, laß keine teuren Zeiten in unste Grenzen schreiten, daß man nach Brot vergebens rust. 8. Die Hungrigen erquicke und bringe die zurücke, die sonst verirret gehn! Die Witwen und die Waisen wollt ö du mit Troste speisen, wenn sie zu dir um Hülfe flehn. 9. Sei Vater aller Kinder binder, gib Säugenden Gedeihn, zieh unsre zarte Jugend zur Frömmigkeit und Tugend, daß sich die Eltern 1— freun. 10. Komm als ein Arzt der Kranken, und die in Glauben wanken, laß nicht zugrunde gehn! Die Alten heb und trage, auf daß sie ihre Plage geduldig möhen überstehn. shütze⸗ die Ster illen in Dem der U ure Hür ihr Ent⸗ 2 B 11. Bleib der duß sie im Frig lichkeit. 12. Nun, Herr emen in unsers währt. ch zu un⸗sern Zei⸗te für uns könn⸗t Str. 2. gut Re⸗gi⸗ment —— ———.— und stil⸗les De lio⸗keit und E 1 Martir 2 Johan Str. Str. ier All⸗machl 8 Hll ter reichlich len Rotten, en Feinden Hörer, die n laß dein 3* ich führen, Treu sich eide, Herrn er, Wasser⸗ des Landes inde müde, n in unste ebens rust. urücke, die isen wollst zülfe flehn. ö n ihr Ent⸗ rte Jugend Itern ihrer nd die im Die Alten dig mögen 30 Berufs⸗ und Standeslieder 5399 11. Bleib der Versolgten Stütze, die Reisenden be⸗ shütze, die Sterbenden begleit mit deinen Engelscharen,‚ daß sie im Frieden fahren zu Zions Freud und Herr⸗ lchkeit. Willen in Demut jetzt begehrt. Wir sprechen nun das Uemen in unsers Jesu Namen, so ist gewiß der Wunsch gewährt. Benjamin Schmolck g. 1672 1 1737. Fürbitte für die Obrigkeit Str. 1 Leipzig 1545. Str. 2 Johann Walter 1566. 7487 Eigene Metodie. Str. 1. 2———.—— Ver⸗leih uns Frie⸗den gnä⸗dig⸗lich, Herr Gott. 2 2 * 610.E 7 ö 2 + .— 4.—— — x————— ——4 + ——— zu un⸗sern Zei⸗ten! Es ist doch ja kein and⸗rer nicht. der — + ——2 —5 x— +—.———.— —.. IN — für uns könn⸗ te strei⸗ ten, denn du un⸗ser Gott al⸗ lei⸗ne. nilde Hand Str. 2. 2— +— 4— E + V + 1 11 EE—— 5 2—*————.—.— —3.—.—— +— 2 I I — (Eibun⸗serm Bater⸗land und al-ler O-brig⸗keit Fried und —— .«⸗......... i En n nmen an nu gut Re⸗gi⸗ment, daß wir un⸗ ter ih⸗ nen ein ge⸗ ruhi⸗oes ee I .e, Ve, ee, Ie eEirn + und stil⸗les Le⸗ben füh⸗ren mö⸗gen in al⸗ler Sott⸗se⸗ + +— 1— N — 1— V.———+LI + +* + I 14 12.—.2.—*.————— I— II —e— 2— 1„ 7— 96————------------— ⸗keit und Ehr⸗bar ⸗ keit. A men. ö Str. 1 Martin Luther g. 1483 Str. 2 Johann Walter g. 14 12. Nun, Herr, du wirst erfüllen, was wir nach deinem Berufs- und Standeslieder Mel.: Herr Jesu Christ, meins Lebens Licht Leipzi ö ö ens Ens E. etpzi FFFFFT H 520.... ⅛· — 1—.. ö 0 EOꝰ*—.——.— O. bei li⸗ de ODrei ⸗ ei ng .. —.———.———.—..— keit, ⸗halt uns uns⸗re O⸗brig⸗keit, die dei ⸗ne 1.— IISISIiee— ———.— E treu⸗e Va⸗ter⸗hand ge⸗set⸗zet elbst in 2. Dein guter Geist sie leit und führ und segne ihr Tun für und für, daß sie poll Weisheit und Verstand 515.. 5 Leut und Land, amit wir führen unter ihr ein still geruhig Leben hier und dermaleinst mit ihr mein Hort, best im Himmel dort. 135 5—ẽ ꝛ•rp:— NAmilie Juliane, Gräfin zu S. zburg⸗ g. 1037 P1706 äfin zu Schwarzburg-Rudolstadt 521. 1.— 522.— 5 Für den Hausstand, für Eheleute.⸗ und Eltern. Mel. Gib mir ein frommes Herz. Meiningen 1053.— 523 6 6 Reerrrvee Eir— E0 n 2 2—— ä.... „Lab dich. Herr Je; su Christ. durch komm in mein Haus und Herz und b e t f 5——————.— ————...— mein Ge bet be⸗ we⸗ gen. Al. Ar .7%.— 14* 25 brin⸗ge mir den Se⸗ gen!] Ar ⸗beit, Mih und. su mit Gna⸗ die ⸗sen Stand. 0 524. Wel: ie schön is da dein A ligt und neigt erab aus deine aten Jung und norden. 2. Wenn Mar derücht beisam geht das Glück 5.— bgel Hauf im ein Wurm kan gibet dem Paar, 3. Vor allem fuh und spat Urm sich täglie gleich als ein 2 lendern gehn un und Sitz der F 4. Der Mann Iun Zweigen re eine Träublein nehr vermehrt gier, Mannes 6 denkt dein bei 5. Dich, dich herausgeborn Bunderwerk ge Vort macht, da Leipzig 16023. die dei ⸗ne „sen Stand. id segne ihr nd Verstand ruhig Leben estehen wohl ira-Rudolstadt ute und Christ. dunch Herz und 1 5* — Sat. 2—— DDE..— IPIPIPIꝑ.!ItItIt.t. ö 2, E Kunjt ohn dich nichts rich ⸗tet aus. wo + 2 N ——.— +* +— — 1—.— 2+.e‚‚‚‚ u mit Gna⸗ de bist. kommt Se⸗gen in das Haus. Joh. Heermann g. 1585 1647. 524. Mel.: Wie schön leucht uns der Morgenstern.(Siehe Nr. 540.) Hie schön ists doch, Herr Jesu Christ, im Stande, O da dein Segen ist, im Stande heilger Ehe! Wie leigt und neigt sich deine Gab und alles Gut so mild erab aus deiner heilgen Höhe, wenn sich an dich fleißig halten Jung und Alten, die im Orden Eines Lebens einig porden. A Wenn Mann und Weib sich wohl verstehn und un⸗ derrückt beisammenstehn im Bande reiner Treue, da geht das Glück in vollem Lauf, da sieht man, wie der igel Hauf im Himmel selbst sich freue. Kein Sturm, ein Wurm kann zerschlagen, kann zernagen, was Gott gibet dem Paar, das in ihm sich liebet. gleich als ein Vater pfleget; da muß ein Fuß nach dem endern gehn und wandern, bis sie kommen in das Zelt — und Sitz der Frommen. Meiningen 1603, 4. Der Mann wird einem Baume gleich, an Asten schön. en Zweigen reich, das Weib gleich einem Reben, der eine Träublein trägt und nährt und sich je mehr und nehr vermehrt mit Früchten, die da leben. Wohl dir, o gier, Mannes Sonne, Hauses Wonne, Ehrenkrone! Gott denkt dein bei seinem Throne. 5. Dich, dich hat er ihm auserkorn, daß aus dir ward erausgeborn das Volk, das sein Reich bauet; sein underwerk geht immerfort, und seines Mundes starkes Vort macht, daß dein Auge schauet schöne Söhne, Töchter 3. Vor allem gibt er seine Gnad, in deren Schoß er üh und spat sein Hochgeliebten heget; da spannt sein Urm sich täglich aus, da faßt er uns und unser Haus, 542. Berufs- und Standeslieder züchtig, die fein tüchtig nähn und spinnen und mit Kunst die, Zeit gewinnen. 6. Sei gutes Muts! wir sind es nicht, die diesen Orden aufgericht, es ist ein höhrer Vater; der hat uns je und je geliebt und bleibt, wenn unsre Sorg uns trübt, der beste Freund und Rater; Anfang, Ausgang aller Sachen, die zu machen wir gedenken, wird er wohl und weislith lenken. 7. Zwar bleibts nicht aus, es kommt ja wohl ein Stündlein, da man Leides voll die Tränen lässet schießen, jedennoch, wer sich in Geduld ergibt, des Leid wird Gotte⸗ Huld in großen Freuden schließen. Schweige, beuge dich dann bleibet il ein wenig, unser König wird behende machen, daß die Angst sich wende. 8. Wohl her, mein König, nah herzu! Gib Rat in Kreuz, in Nöten Ruh, in Angsten Trost und Freudel Des sollst du haben Ruhm und Preis, wir wollen singen bester Weis und danken alle beide, bis wir bei ditz deinen Willen zu erfüllen, deinen Namen ewig lobe werden. Amen. Paul Gerhardt g. 1607 4 1676, Mel.: Wo Sott zum Haus nicht gibe sein Gunst. J.V 2—* +’sö:. — +. V. + 2 + 1 I m mn 0 1+—— 2 2 2*. 22 —————— Wohl ei⸗nem Haus. da de⸗sus Cbrist al⸗ —. D‚‚.‚‚‚.I‚.‚..t....‚........ ————— lein das All in al ⸗ lem ist. Ja wenn er nicht da⸗ ———.— — 1* ů wie e⸗ lend wärs, wie arm und leer in ⸗ nen wäͤr. 2. Wohl, wenn sich Mann und Weib und Kind in Einem Glaubenssinn verbindt, zu dienen ihrem Herrn und Gott nach seinem Willen und Gebot. 1 g. Wohl, wen 6. Wohl, wen Wittenberg 1535. 5 ld vor die Aue ius äußre Werk 4. Wohl, wen udie Höhe geh uls Gottes Wer 5. Wohl, wen hetreuer Hand her Eintracht o ind und Kinde 7. Wohl solch hause diesen 2 sern, ich und m 526. Mel.: 7⁰ und mein§ Lebenszeit der Herr im He daß wir dir wi hausgemeine m gefallen. 2. Es wirke d stets fort und fe wie das Sonne: hause möge feh Reise durch dies 3. Gieß deine drin wohnen, c in Liebe alleze demut sanft ut sehle, dran man 4. Laß unser ganz allein und nd mit Kun diesen Orden t uns je und 15 trübt, der aller Sachen und weislich ja wohl ein isset schiehen, wird Gottes e, beuge dich hen, daß die Gib Rat in und Freudel vollen singen wir bei dir ewig loben 1607 7 1670, Wittenberg 153. —— „v. nicht dar⸗ und leer hrem Herrn t. Berufs⸗ und Standeslieder g. Wohl, wenn ein solches Haus der Welt ein Vor⸗ ld vor die Augen stellt, daß ohne Gottesdienst im Geist x. äußre Werk nichts ist und heißt. 4. Wohl, wenn das Räuchwerk im Gebet beständig udie Höhe geht, und man nichts treibet fort und fort ls Gottes Werk und Gottes Wort. 5. Wohl, wenn im äußerlichen Stand' mit fleißiger, getreuer Hand ein jegliches nach seiner Art den Geist hur Eintracht offenbart 3— 6. Wohl, wenn die Eltern gläubig sind und wenn sie eind und Kindeskind versäumen nicht am ewgen Glück. dann bleibet ihrer keins zurück. 7. Wohl solchem Haus, denn es gedeiht; die Eltern werden hocherfreut, und ihren Kindern sieht mans an, wie Gott die Seinen segnen kann. ö ö 8. So mach ich denn zu dieser Stund samt meinem bause diesen Bund: Wich alles Volk auch von ihm sern, ich und mein Haus stehn bei dem Herrn. Chr. Karl Ludw. v. Pfeil g. 1712 4 1784. * 526. 7 und mein Haus, wir sind bereit, dir, Herr, die ganze Lebenszeit mit Seel und Leib zu dienen. Du sollst der Herr im Hause sein, gib deinen Segen auch darein, daß wir dir willig dienen. Eine kleine, fromme, reine Hausgemeine mach aus allen! Dir nur soll sie wohl⸗ M Mel.: Wie schön leucht uns der Morgenstern.(Siehe Nr. 540.) gefallen. 2. Es wirke durch dein kräftig Wort dein guter Geist stets fort und fort an unser aller Seelen! Es leucht uns wie das Sonnenlicht, damits am rechten Lichte nicht im Hause möge fehlen. Reiche gleiche Seelenspeise auch zur Reise durch dies Leben uns, die wir uns dir ergeben. 3. Gieß deinen Frieden auf das Haus und alle, die [drin wohnen, aus, im Glauben uns verbinde, laß uns Un Liebe allezeit zum Dulden, Tragen sein bereit, voll demut sanft und linde! Liebe übe jede Seele, keinem nd Kind in sehle, dran man kennet den, der sich den Deinen nennet. 4. Laß unser Haus gegründet sein auf deine Gnade ganz allein und deine große Güte! Auch laß uns in der Berufs⸗ und Standeslieder 5⁴4 ö Nächte Graun auf deine treue Hülfe schaun mit Kind. lichem Gemüte, selig, fröhlich, selbst mit Schmerzen in dem Herzen dir uns lassen und dann in Geduld um fassen. ö 5. Gibst du uns irdsches Glück ins Haus, so schliez den Stolz, die Weltlust aus. des Reichtums böse Gästel Denn wenn das Herz an Demut leer und voll von eitleh Weltlust wär, so fehlte uns das Beste: jene schöne, ties stille Gnadenfülle, die mit Schätzen einer Welt nich zu ersetzen. 6. Und endlich flehn wir„allermeist, daß in den Haus kein andrer Geist als nur dein Geist regiere. du ists, der alles wohl bestellt, der gute Zucht und On⸗ nung hält, der alles liebreich ziere. Sende, sende ihn uns allen, bis wir wallen heim und oben dich in deinen Hause loben. 527. selig Haus, wo man dich aufgenommen, du wahre⸗ Eigene Melodie K. F. Pbil. Spitta g. 1801 4 183U. Be . O selig Hau und wissend, weff u Einem Eifer nag geschehn; a in Demut willig roh und unverd Treu. 5. O selig Hau zeiner Freude Bunden heilest u jeder einst sein? alle ziehen aus d große, freie, schö 528. Mel NI schlaf, m lein zu, de ö schlaf in guter 9 2. Dein Vater Gästen, die da kommen, du der geseiertste und liebsh bist; wo aller Herzen dir entgegenschlagen, und all Augen freudig auf dich sehn, wo aller Lippen dein G bot erfragen, und alle deines Winks gewärtig stehn. Seelenfreund, Herr Jesus Christ, wo unter ů 2. O selig Haus, wo Mann und Weib in Einer, deiner Liebe Eines Geistes sind, als beide Eines Heil gewürdigt, keiner im Glaubensgrunde anders ist ge sinnt; wo beide unzertrennbar an dir hangen, in Nuh und Leid, Gemach und Ungemach, und nur bei dir zu bleiben stets verlangen an jedem guten wie am bösen ah 3. O selig Haus, wo man die lieben Kleinen m Händen des Gebets ans Herz dir legt, du Freund del Kinder, der sie als die Seinen mit mehr als Mutterlieh hegt und pflegt; wo sie zu deinen Füßen gern sih sammeln und horchen deiner süßen Rede zu und lerneh früh dein Lob mit Freuden stammeln, sich deiner freun du lieber Heiland du. sein, der Leib ur dein. g. Er schenkt den Tod; der ke aus aller Not. 4. Er schickt Nacht, daß sie Wacht. 5. Dem Vater Fleiß, daß sie di Preis. 6. Das liebe drum schlaf, du 7. Der heilge 0 sein heilger Nar 8. So nimm! stand, und halt 4 Hand! merzen in eduld Uns böse Il von eitlez chöne, ties Welt nich. „sende ihy h in deinen 1801 4 185HUf. „du wahren Berufs⸗ und Standeslieder 54⁵ mit Wd 4. O selig Haus, wo Knecht und Magd dich kennen und wissend, wessen Augen auf sie sehn, bei allem Werk in Einem Eifer brennen, daß es nach deinem Willen nag geschehn; als deine Diener, deine Hausgenossen, in Demut willig und in Liebe frei; das Ihre schaffen sroh und unverdrossen, in kleinen Dingen zeigen große Zreu. 5. O selig Haus, wo du die Freude teilest, wo man bei zeiner Freude dein vergißt; o selig Haus, wo du die (Wunden heilest und aller Arzt und aller Tröster bist; bis jeder einst sein Tagewerk vollendet, und bis sie endlich alle ziehen aus dahin, woher der Vater dich gesendet, ins rroße, freie, schöne Vaterhaus. K. J. Phil. Spitta g. 1801 4 1859. 528. Mel.: Nun sich der Tag geendet hat.(Siehe Nr. 506.) NI schlaf, mein liebes Kindelein, und tu dein Aug⸗ )lein zu, denn Gott der will dein Vater sein, drum schlaf in guter Ruh! 2. Dein Vater ist der liebe Gott und wills auch ewig unter. der Leib und Seel gegeben hat dir durch die Eltern und liebs⸗ „ Uund aller en dein G tig stehn. n Einer, ½ Eines Heih ders ist gu sen, in N bei dir zu n bösen ah —— dleinen mi!“ Freund der Mutterlieche na gern sih und lerneh einer freun dein. 3. Er schenkt dir seinen lieben Sohn, den schenkt er in den Tod; der kam auf Erd vom Himmelsthron, half dir aus aller Not. 4. Er schickt dir seine Engelein zu Hütern Tag und Edaan daß sie bei deiner Wiege sein und halten gute Wacht. ä 5. Dem Vater und der Mutter dein befiehlt er dich mit Fleiß, daß sie dir treue Pfleger sein, ziehn dich zu Gottes Preis. ö 6. Das liebe Jesulein will sein dein liebes Brüderlein. drum schlaf, du liebes Kindelein, so wirst du selig sein. 7. Der heilge Geist der segne dich, bewahr dich allezeit, sein heilger Nam behüte dich, schütz dich vor allem Leid! 8. So nimm du recht an Gnade zu, an Alter und Ver⸗ stand, und halte deine Kindesruh in Jesu Schoß und Hand! Nach Joh. Mathesius g. 1504 4 1565. 2441111˙1 35 * * 5⁴46 Berufs⸗ und Standeslieder 529. Mel.: Erhalt uns, Herr bei deinem Wort.(Siehe Rr. Wl NV. Eltern, hört, was Christus spricht: Den Kindern sollt ihr wehren nicht, sondern sie lassen zu mir nahh, daß meine Hand sie segnen kann.— 2. Er nimmt sie auf ins Himmelreich, und was ist den 5 auf Erden gleich? Mit aller Welt Lust, Gut und Eh bald ein End und ists nichts mehr; ö 3. Das Himmelreich kein Ende nimmt, darein in Jesus Christus bringt durch seine Lehr, dazu er wil daß man die Kinder senden soll. ö 4. Gehorchet ihm un Jugend auf sie lehr in Kirchen und in Schulen wohl wie man Gott recht erkennen soll. 5. Habt ihr sie lieb mit treuem Sinn, so führet sie zu Jesu hin; wer dies nicht tut, ist ihnen feind, wie hoh er sie zu lieben meint. 6. Was hilft den Kindern nur viel Geld und Acker vil in jedem Feld? Wer sie von Gott recht lehren läßt, da tut für sie das Allerbest. 4 Nach Ludw. Helmbold g. 1532 4 15N r hatz 530. Mel.: Freu dich sehr, o meine Seele.(Siehe Nr. 587.) Sorge doch für meine Kinder, Vater, nimm dich ihrg an! Ob sie gleich vor dir sind Sünder, sind sie di doch zugetan und durch deines Sohnes Blut gleichwoh d bringt sie her, daß man von 4. Sollt icher sein und mit begensschein r. zeigen an, ach f eils, vergesse 5. Sammeln solchem Heil f nein einzig T. sie in keiner! sie endlich seli 6. Schütze sie Schar, daß ih⸗ Lebensjahr in mich zur Ruh Eeligkeit uns 7J. Können s gefällt was zu Belt ihnen, we stehn, daß sie d assen. 8. Endlich Lebenszeit hal —. : Ewigheit ihren ruhn und laß Himmel erben 9. Gönne mi ein erworbnes Gut, darum wirst du sie aus Gnnte z Tag nach f wohl beschützen und beraten. ö 2. Sie sind dir von Kindesbeinen und von ihrer erstei Stund zugeworfen als die Deinen,) und durch deinen Gnadenbund hast du sie in ihrer Tauf väterlich genommi auf, daß sie, wenn sie sollten sterben, wären deine Reiches Erben.— 3. Du hast sie bisher ernähret und so manchem un glücksfall mehr als väterlich gewehret, der sie hier u überall hätte leichtlich umgestürzt, ja das Leben abhi kürzt; aber deine Vatertreue neue. bleibt bei ihnen tägli sagen mag: Li die du mir ha Nam geehret! 531. Mel A5 lieber G lich, auch starken Arm l 2. Und alle, rechte Hand! d Pf. 22, 11. werd ein from (Siehe Nr. Ih en Kindem zu mir nahn, was ist den und Ehr hatz darein unz dazu er wil aß man von! chulen wohl * führet sie zu ind, wie hoh ind Acker vil hren läßt, dan g. 1532 4 150faf the Nr. 587. mm dich ihrg r, sind sie di lut gleichwoh aus Gnada 'n ihrer erste durch deing lich genomme⸗ wären deing manchem Un rsie hier u Leben abge⸗ ihnen täglih ö Berufs⸗ und Standeslieder 547 +* 4. Sollt ich nicht für solche Güte immer dir verpflichtet sein und mit dankbarem Gemüte solchen Glüchs⸗ und begensschein rühmen und vor jedermann deine Wohltat zeigen an, ach so müßt ich ganz vermessen Gottes, meines eils, vergessen. 5. Sammeln andre große Schätze, daß ihr Haus in solchem Heil sich an Geld und Gut ergetze, so bist du mein einzig Teil. Bleib auch meiner Kinder Gott, lasse sie in keiner Not und in keinem Kreuz verderben, bis se endlich selig sterben. 6. Schütze sie vor bösen Leuten und vor der Verführer Schar, daß ihr Fuß nicht möge gleiten. Laß sie ihre Lebensjahr in der Tugend bringen zu, bis du sie wie mich zur Ruh wirst ins kühle Grab versenken und die Eeligkeit uns schenken. 7. Können sie in diesem Leben hier und wo es dir gefällt was zu deinen Ehren geben, so laß in der ganzen Gelt ihnen, wo sie immer gehn, deine Furcht vor Augen sehn, daß sie dich im Tun und Lassen stets in ihre Herzen assen. Endlich wenn die Zeit verflossen, daß sie diese Lebenszeit haben ehrlich hier genossen unde sie in die EEwigkeit ihren Eintritt sollen tun, so laß alle Schmerzen ruhn und laß sie in ihrem Sterben glaubensvoll den Himmel erben! ö 9. Gönne mir die große Freude, daß am lieben jüng⸗ sten Tag nach so vielem Kreuz und Leide ich mit Jauchzen agen mag: Liebster Vater, ich bin hier und die Kinder, die du mir hast in jener Welt bescheret. Ewig sei dein Nam geehret! Ludw. Heinr. Schlosser g. 1663 f 1723. ö Für Kinder. 531. Mel.: Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort.(Siehe Nr. 169.) A lieber Gott, behüte mich und meine Eltern gnädig⸗ lich, auch mein Geschwister vor Gefahr mit deinem tarken Arm bewahr! 2. Und alle, die uns sind verwandt, beschütz durch deine echte Hand! Behüte mich vor aller Sünd, hilf, daß ich Jverd ein frommes Kind. Joh. Heermann g. 1585 4 1647. 1„ 35* ö 5⁴8 Mel.: Herr Jesu Christ, meins Lebens Licht. Leipzig 1025. 532.—— 2.—— — Nun hilf uns. o Herr 7e ⸗su E 2 +—. 4 +..— 2 ö —————.— 2—— 1 Christ. der du einst hier ge⸗we⸗sen bist ein freund⸗l e. ö ches und from⸗mes Kind. ohn al⸗le Schuld, ohn al⸗le Sünd „Wir Kinder bitten Eines nur, versags nicht, Hen — Kreatur: Hilf uns in deinem Willen ruhn, lehr ung nach deinem Vorbild tun! 3. Gib deinen Geist in unsre Brust, hilf lernen un mit Kindeslust, damit wir legen rechten Grund und ewiy stehn in deinem Bund. Nach M. Weiße Eigene Melodie. 533.., d,... Weil ich Je⸗ su Schäf⸗ lein bin. freu ich — + 2 ri mie. mich nur im⸗-mer⸗ hin ü⸗ ber * IttDtDtt!! Hir⸗-ten, der mich schön weiß zu be⸗ wir⸗ten, der mic .———.2 ͤä‚˖X....iiiiiieiDq‚D‚e lie ⸗bet, der mich kennt und bei mei-nem Na⸗men nenni. 4 2. Unter seinem sanften Stab geh ich aus und ein und hab unaussprechlich süße Weide, daß ich keinen Hunger leide; und so oft ich durstig bin, fübet er mich zun Brunnquell hin. Berufs⸗ und Standeslieder nicht an, Nl Schaden gut. 3. Sollt ich er mein? Die endlich heime Amen, ja, me Eigene N ——— schlie⸗ be be ⸗gen d 2. Hab ich de 3. Alle, di deiner Hand befohlen sein 4. Kranker zu, laß den! besehn! mei⸗ nen gu ⸗ten 535. V Ns Be Herzen wenn verlaf ohne Freund wer tut auf 2. Witwen Gottes Schof auch noch se 441171 Leipzig 1625. ein freund⸗l ö al⸗le Sud ih n, lehr um ten, der mich ⸗men nennt. und ein und inen Hunger er mich zun“ nicht, Hen 441177 Berufs⸗ und Standeslieder 65349 3. Sollt ich nun nicht fröhlich sein, da ich sein bin und er mein? Denn nach diesen schönen Tagen werd ich endlich heimgetragen in des Hirten Arm und Schoß. Amen, ja, mein Glück ist groß! Henr. Luise v. Hayn g. 1724* 1782. Eigene Melodie. Böhmische Brüder 1544. —* 2 + 534———— —— 0 XXI 2—. . Mü⸗ de bin ich. geh zur Ruh. . a.x. e, v r.x— ů— ———— 2— schlie⸗e bei ⸗ de Aug⸗lein zu: Va ⸗ter. laß die Au⸗gen dein ü⸗ ber mei ⸗nem Bet⸗ te sein! 2. Hab ich Unrecht heut getan, sieh es, lieber Gott, nicht an, deine Gnad und Jesu Blut macht ja allen Schaden gut. 3. Alle, die mir sind verwandt, Gott, laß ruhn in deiner Hand, alle Menschen groß und hlein sollen dir befohlen sein. ö 4. Kranken Herzen sende Ruh, nasse Augen schließe zu, laß den Mond am Himmel stehn und die stille Welt besehn! 1816. Luise Hensel g. 1798 4 1876. Für Witwen. Niis Betrübters ist auf Erden, nichts kann so zu Herzen gehn, als wenn arme Witwen werden, wenn verlaßne Waisen stehn ohne Vater, ohne Mut, ohne Freunde, ohne Gut. Witwen sind verlaßne Frauen, wer tut auf die Waisen schauen? 2. Witwen sind in Gottes Armen, Waisen sind in Gottes Schoß; ihrer will er sich erbarmen, wär die Not auch noch so groß. Ein solch ungerechter Mann, tastet ö 535. Mel.: Zion klagt mit Angst und Schmerzen.(Siehe Nr. 241.) ——— 9500 Berufs⸗ und Standeslieder Gottes Augen an, der die armen Waisen drücket und der Witwen Herz bestricket. 3. Wenn sie bleiben in den Schranken, darein Gott sie hat gestellt, und von seiner Treu nicht wanken, weil er sich zu ihnen hält, sollen sie im Himmelsschloß werden alles Kummers los. Da soll nicht mehr, wie auf Erden Witwennot gehöret werden. Nach Michael Hunold g. 1621 1 1672. 536. Mel.: In allen meinen Taten.(Siehe Nr. 518.) Auf Gott nur will ich sehen, er hört der Witwen Flehen, sieht ihre Tränen an; in jedem Schmerz und Leide ist Gott mir Trost und Freude, mein Fels, den ich umfassen kann. 2. Wie viel, die in der Kammer dir klagten ihren Jammer, o Gott, erhörtest du! Dein väterlicher Segen Ruh sie; auf ihren Wegen war Friede, Sicherheit und uh. ö 3. Wo seit viel tausend Jahren betrübte Witwen waren. die hast du treu gepflegt, wenn sie dich nicht verließen und gläubig dir zu Füßen des Kummers schwere Laost gelegt. 4. In dir will ich mich stärken, dein Aug wird auf mich merken, und auf mein Flehn dein Ohr. Bei Tag und Nacht mit Flehen will, Herr, vor dir ich stehen und seufzen still zu dir empor. 5. Ich will mein Joch nun tragen; dir, Vater, darf ich sagen, was ja mein Herz bedrücht; bist du nicht in der Nähe, du, den ich zwar nicht sehe, und den mein hier, ach laß Glaube doch erblicht? 6. Mit Ernst und frohen Mutes will ich nach Kräften Gutes vor deinen Augen tun, will mich der Welt ent— ziehen, Lärm, Tand und Torheit fliehen und nur in deinem Schoße ruhn. 7. Dann eilen meine Tage mit jeder Not und Plage leicht wie ein Traum dahin; dann leg ich froh die Glie⸗ der aufs Sterbebette nieder, wenn ich zum Himmel reifer bin. Gott, treulich laß mich Gna 8. Fort auf Gnade, er trä ich komme zu Gott. 9.(Kommt zu preisen, de sie bilden; sch deine Schäflei Für den Mel.: Au fest⸗ge⸗ set ar⸗men Er — EE.—.— ——— keit. 2 Dir, Her dir, daß du in meiner armen 3. Nun will wozu du mich von Herzen g 4. Vergib m rücket und in Gott si en, weil er oß werden auf Erden, ie bilden; schau, Herr, mit deiner milden Erbarmung 621 1 1672. 'r Witwen n Schmerz mein Fels, gten ihren cher Segen erheit und ven waren, t verließen hwere Last rd auf mich i Tag und — ů ⁊ 73————— N stehen und S.SISꝑ.SꝑqI‚ꝑ‚I‚.I.‚I.I‚I..I.I.I.I.I.... I I I ICICII.. Bater, darf du nicht in den mein ich Kräften Welt ent⸗ nd nur in und Plage h die Glie⸗ mᷓ Himmel Berufs⸗ und Standeslieder 5⁵51 8. Fort auf dem Dornenpfade! Mich tröst des Heilands Gnade, er träget meine Not. Nicht ewig werd ich weinen, ich komme zu den Meinen, bald seh ich sie bei meinem Gott. ö 9.(Kommt her. ihr meine Waisen, den Herrn mit mir zu preisen, der uns erhalten kann. Dir, Gott, will ich deine Schäflein an!) Nach J. K. Lavater g. 1741 4 1801. Für den Bergmann. Bei der Ein fahrt. Mel.: Aus meines Herzens Grunde. Hamburg 1598. 9 ————— 1 441.90.— n nen arnrn——— 5— 6—;— 2.—5..— laasi— :——— — Gott. der du Berg und Hü ⸗ gel selbst wor ⸗ in du als— im Spie ⸗ gel mir .. E ———..—.—.——— est⸗ge⸗ sel ⸗ zet hast. Liast Ne 3 Iemen Gden ⸗gast zeigst dei⸗ ne Gü ⸗ tig⸗ —5 Iũ—3——.—* 2 S— Iiiixee. — 1—.——— keit. du Schöp⸗fer al ⸗ ler — U I — was ich jet ⸗ zo sin ⸗ ge, mein Herz ist dir ge⸗weiht. 2 Dir, Herr, bring ich vor allen mein Morgenopfer hier, ach laß es dir gefallen! Lob, Preis und Dank sei dir, daß du in dieser Nacht auf mein demütig Bitten in meiner armen Hütten mich so getreu bewacht. 3. Nun will ich wieder gehen in meinen Arbeitsschacht, wozu du mich ersehen, eh ich ans Licht gebracht. Ich will von Herzen gern, so lang die Kräfte grünen, dir, mein Hott, treulich dienen, und unsern Oberherren. 4. Vergib mir meine Sünden, die ich bisher getan, und laß mich Gnade finden schau Christi Wunden an! Ach ö 2ri 552 schenk mir deinen Geist, damit ich deinen Willen ma jederzeit erfüllen so, wie dein Wort mich heißt. 5. O Herr, wenn ich einfahre, gib, daß mein Herz b² Berufs⸗ und Standeslieder denkt, wie bald man von der Bahre mich so ins Groh versenkt, bis du, mein Lebensfürst, einst meines Leibes Glieder aus dunklen Grüften wieder zu Tage führen wirst. 6. Wenn ich mein Werk beginne bei meiner Arbeits⸗ schicht, so lenke Herz und Sinne auf deines Wortes Licht! Laß mich so Tag als Nacht nach solchen Schätzen graben, die nichts vom Eitlen haben, das Sorg und Kummer macht. 7. Herr, segne die Gewerken und gib Gedeihen hier, laß deine Kraft mich stärken zur Arbeit für und fürl Veredle Gäng und Kluft durch deinen milden Segen“ mit stetigem Vermögen in jeder Fahrt und Gruft! 8. Laß deiner Engel Scharen stets meine Wächter sein die mich, dein Kind, bewahren, wenn ich fahr an und ein. Laß keine Fahrt eingehn, laß keinen Bau ein⸗ brechen, hilf, daß in allen Zechen wir deinen Segen sehn. 9. Zuletzt laß mich stets denken an jene Himmelesstadt, wo man ohn Sorg und Kränken dich selbst und alles hat. Da darf ich weiter nicht nach eitlen Schätzen graben, da werd ich alles haben, was mir allhie gebricht. ö Nach der Ausfahrt. Mel.: Jesu, meine Freude Johann Crüger 1655. 2 Kei⸗ ne Not. — mich be ⸗ rüh 2. O wie we der tiefen Kluf das Ende in de Last deinen Sch 3. Herr, auf überall gespürt Schritte gnädir dich, meinen L erweisen. Ja dich wi mich deiner fre Güte fromm u laß mich nicht, befehle. Mel.: Ich n 538 5—.——* — EH IIE E 2 2 E 2— 12—*——. Gnä⸗dig⸗ ster Er ⸗ bar ⸗ mer. zu dit mäch ⸗ti ⸗ ge Du hast heut aus Gna⸗ den mich vot .— —* 2 2— E.——— 1 4——.—5. 495 iiii‚ii‚i‚i‚iiEiEEEEE komm ich Ar ⸗ömer nach voll⸗brach⸗ ter Fahtt. als al ⸗ lem Scha⸗ den dein Kind be⸗ wahrt. Willen maß iöt. in Herz be o ins Grab ines Leibes age führen ler Arbeits⸗ ies Wortes en Schätzen Sorg und der tiefen Kluft! Wetter, Bruch und Wände drohten mir deihen hier, ir und fürl Id Segen 11 Segen ierall gespürt. Du hast meine Tritte und all meine zruft! Zächter sein, ahr an und Bau ein⸗ inen Segen immelsstadt, t und alles tzen graben, ö erweisen. Berufs⸗ und Standesliede 553 —— .... Dq‚ irtn d Lt.uivunin Kei ⸗ne Not. kein Leid. kein Tod hat. o Va ⸗ter. 4— ö N — ů— EE———.—— H mich be⸗ rüh ⸗ ret. weil du mich ge⸗ füh ⸗ ret. 2. O wie war mein Leben von Gefahr umgeben in das Ende in der finstern Gruft. Doch du hast bei aller Last deinen Schutz an mir erneuet und mich nun befreiet. 3. Herr, auf meinen Wegen hab ich deinen Segen Schritte gnädiglich regiert. Nun kann ich mit Freude dich, meinen Hort und Helfer, preisen und dir Dank 4. Ja dich will ich loben hier und einst dort oben und mich deiner freun. Stets soll mein Gemüte für die große Güte fromm und dankbar sein. Doch, mein Licht, ver⸗ laß mich nicht, schütze ferner Leib und Seele, die ich dir befehle. Bei Bergfesten. Hricht. I Mel.: Ich weiß, mein Gott, daß all mein Tun. Görlitz 1611. H—.— 1— 1530.————————— Erüger nnDer—* G O Berg⸗werks⸗schöp⸗fer, höch⸗ster Gott, all⸗ +.+ E1 23—— 2 235 Hʃ 2⁴. —ß—— 2——— 5——. ö* zu dit(mäch ⸗ ti ⸗ ger Herr Ze⸗ ba ⸗ oth. sei von uns mich vor 95—— D—.eeeeeeeeeeeeeeee= —— hoch ge ⸗ prie ⸗ sen! Zu al ⸗ler Stund. aus r Fahrt—.— ö E— ——.———.— wah—.— + 554 Berufs⸗ und Standeslieder in der Erd nach deinem Wohlgefallen und schenhst eu frei Gold, Silber, Blei, auch allerlei Metallen. 3. Die Gäng tust du veredeln gar und lässest auch no immerdar Erz wachsen in der Erden; dein göttlich Kuh stets Mittel schafft, daß wir erhalten werden. 4. D reicher Gott, wir bitten dich, segn unser Bergwe mildiglich, dib Notdurft diesem Leben! Dein Vaterhe woll un gut Erz, auch reichlich Wasser geben! 5. Dei reines Wort bei uns erhalt, behüt die Bergle jung und alt, tu reich Ausbeut bescheren! So wollen u auch danken dir und deinen Namen ehren. Matthäus Wieser g. 1617 4 167½ Mel.: Wie schön leucht uns der Morgenstern. Philipp Nikholai 13 E. 540. 2 S—— Mit Freu⸗de will ich he⸗ben an. dei Auf. auf. ihr christ⸗li⸗ chen Berg⸗leut, rühn 4 —— 7* + ——.——E———————.——.‚i—‚..——* 1 I 5 2 2— 25————..— 2. Dein Allmacht ist doch lobenswert, du hast geschaff d Schalle! für jung und währet imme gefristet uns triumphieret, Schalle! Engelein, die selbigen Befeh Leid bewahrer singet alle un reines Wort, reiche milde Bergwerk un auf Erden, b böch⸗sten Gott. so viel ich kann. zu lo⸗ben un Got⸗ tes groß All⸗mäch⸗tig keii. helft mir sein Loh 2——. 2 2+.— 4 —.— D‚J——‚ 2 I. 2 2—— zu eh⸗ ren. ver⸗meh⸗ ren! * Ee + —4 23—3..——.——..— 12 —— PIPIPIꝑIꝑI‚I‚I‚I‚I‚I‚IiIiIiI‚IiIĩ‚‚J‚J—‚—‚ ö‚ phie⸗ret, sin⸗get al⸗le und lobt Sott mit gro⸗Bem Schal⸗lel Fröh⸗lich. lieb⸗lich iu⸗bi⸗lie⸗ret, tri⸗um! 2. Zuvörderst lasset uns mit Fleiß dem Herren sagen Wort, das höchste Gut, das Leib und Seel erquicken tuh so oft man sein gedenket. Fröhlich, lieblich jubiliere Dank und Preis, daß er uns hat geschenket sein reine 3. Glück, H 4. Wenn wi 5. Herr Jesy sei⸗ ner G —— ge⸗ ben ur fri⸗stet un — 411⁷7 Berufs⸗ und Standeslieder 555 hast geschaf schenhst i Ulen. ——— triumphieret, singet alle und lobt Gott mit großem Schalle! ö 3. Glück, Heil und Segen mannigfalt, Nahrung dazu ssest auch nu für jung und alt hat er nach Notdurft geben. Sein Gnade göttlich Kul währet immerdar; sie hat nun lange Zeit und Jahr gefristet unser Leben. Fröhlich, lieblich jubilieret, triumphieret, singet alle und lobt Gott mit großem Schalle! 4. Wenn wir ausfahren oder ein, sendt er uns seine Engelein, die himmlischen Heerscharen, und tut den⸗ selbigen Befehl, sie sollen unser Leib und Seel vor allem Leid bewahren. Fröhlich, lieblich jubilieret, triumphieret, singet alle und lobt Gott mit großem Schalle! 5. Herr Jesu Christ, du edler Hort, erhalt uns nur dein reines Wort, drum wir dich herzlich bitten. Tu auf dein reiche milde Hand und segne unser ganzes Land all Bergwerk und Schmelzhütten! Hilf, Herr, bescher Glück auf Erden, bis wir werden zu dir kommen, in den Himmel aufgenommen. Matthäus Wieser g. 1617 1 1678. Mel.: Ach erkennet, liebste Seelen. Halle 1704. 22 +——. . ben un reut euch sehr, ihr Berg⸗leut al⸗le. die ihr ir sein Lob lo ⸗bet Gott mit vol⸗lem Schal⸗le, dan⸗ket ä.———— — 0⁴———4 E—.——.———— ret. tri⸗ un! rech⸗ te Chri⸗sten seid. ů daß er uns sein Wort ge⸗ sei⸗ ner Gü⸗tig ⸗keit, 5 se 9 E— u— +—————— i= D..— em Schal⸗lel ge⸗ ben und den heil-⸗ gen Geist da ⸗-zu. daßs er derren sagn.—— .................— t sein reine h' jubiliere fri⸗stet un⸗ser Le⸗ben und ver⸗leiht uns Fried und Ruh. —.——+.* rquicken tut 274141171 556 Beruss⸗ und Standeslieder 2. Lob und Dank solln wir erweisen der heilgen Drei— einigkeit und des Herren Namen preisen, der uns treu⸗ lich Hülfe leiht; in dem Himmel hoch dort oben singen ihm die Engel fein, hier auf Erden solln Gott loben all die seine Diener sein. 3. Brot und Wein wächst aus der Erde und der Men. schen Herz erfreut, daß uns allen sichtbar werde seine Güt und Freundlichkeit; Gold und Silber, Erz und Steine haut man aus den Bergen viel, davon leben Groß und Kleine, wer sich redlich nähren will. 4. Tief wir Bergleut sind verborgen in den Schächten 9 Izu uns trägest. tief und lang, trauen Gott und wolln nicht sorgen, loben laut ihn mit Gesang; Schlägl und Eisen führn in Hän⸗ den, das soll unsere Nahrung sein, Gott woll uns sein Engel senden, fröhlich fahrn wir aus und ein. 5. Wagen müssen wir das Leben in das edle Bergwerk nein, uns tief unter Klüft begeben, hauen Erz aus sestem Stein; Glück und Segn bedürfen alle, ei, das geb uns Gott mit Freud, daß wir loben ihn mit Schalle hier und dort in Ewigheit. XXV. Lieder für besondere zeiten und Verhältnise Bei Krieg und Frieden. Eigene Melodie. Bei Bartholomäus Gesius 1601. 542.U— Du Frie⸗de⸗fürst, Herr Je⸗su Christ, wahr ein star⸗ker Not⸗hel⸗fer du bist im I I..2 E— 2 IEE—.—.—.——1— öDiiiiiieieiiieieieieieiieiei‚i‚iei˖˖ieieieieieieieieieiee—— Mensch und wah⸗ rer Gott. 1 Le⸗ ben und im Tod. Drum wir al⸗lein im —————p——————2:; i‚S‚I‚I‚S‚I‚I‚I‚I‚IxIII‚III.........—..., Na⸗men dein zu dei⸗ nem Va⸗ ter schrei ⸗en. Matthäus Wieser g. 1617 1 1678. Lieder für ö 2. Recht groß gemach, daraus führ die Sach! nit uns wollef g. Gedenk, He sürst bist, und Frist! Laß uns länger schallen! 4. Verdienet duld; doch größ und Schuld; da 5. Erleucht de deiner Gnad, d unsrer Seele se solchs wohl ka Mel.: Christ deiner Kr hof ⸗fen und 2. Mache zu allein auf ihre! zu uns Armen, 3. Und schaff du ein Wort sp Wehr und Waf — gen Drei. Uns treu⸗ sen singen loben all. der Men⸗ erde seine Erz und 1395 leben Schächten gen, loben in Hän⸗ uns sein . Bergwerk Erz aus i, das geb challe hier 17 1 1678. erhältnise Gesius 1601. hrist, wahr 4 dist im Lieder für besondere Zeiten und Verhältnissen 557 2. Recht große Not uns stößet an von Krieg und Un⸗ gemach, daraus uns niemand helfen kann denn du, drum sühr die Sach! Den Vater bitt, daß er ja nicht im Zorn mit uns woll fahren. g. Gedenk, Herr, jetzo an dein Amt, daß du ein Fried⸗ fürst bist, und hilf uns gnädig allesamt jetzo zu dieser ßrist! Laß uns hinfort dein göttlich Wort im Fried noch länger schallen! 4. Verdienet habn wir alles wohl und leidens mit Ge⸗ duld; doch größer deine Gnad sein soll denn unsre Sünd und Schuld; darum vergib nach deiner Lieb, die du sest zu uns trägest. 5. Erleucht doch unsern Sinn und Herz durch den Geist deiner Gnad, daß wir damit nicht treiben Scherz, der unsrer Seele schad. O Jesu Christ, allein du bist, der solchs wohl kann ausrichten. Jakob Ebert g. 1549 1 1614. Mel.: Christe, du Beistand Herr un ⸗ser Gott. laß nicht zu schan ⸗ den 2+—3— —5—.—— SSI——————— wer⸗den die. so in ih ⸗ ren Nö⸗ ten und Be⸗ Tee..————.——— S.SSS——.— schwer⸗den bei Tag und Nacht auf dei⸗ ne Gü⸗ te .—— *— E 4 bof⸗fen und zu dir ru⸗ fen. und zu dir ru⸗ fen. 2.Mache zu schanden alle, die dich hassen, die sich Hallein auf ihre Macht verlassen; ach kehre dich mit Gnade Uzu uns Armen, laß dichs erbarmen! 3. Und schaff uns Beistand wider unsre Feinde! Wenn du ein Wort sprichst, werden sie bald Freunde, sie müssen Vehr und Wuffen niederlegen, kein Glied mehr regen. deiner Kreuzgemeine. Matthäus Apelles v. Löwenstern 1644. * . EATLS 1 I— 543 ‚‚I‚IIII IIII‚III3 0 0 1—.—3— +—— 2 558/ Lieder für besondere Zeiten und Verhältnisse ö 4. Wir haben niemand, dem wir uns vertrauen; ber⸗ gebens ists, auf Menschenhülfe bauen; mit dir wir wollen ir wir, die „* 7 Ligentum, deit Taten tun und kämpfen, die Feinde dämpfen. 5. Du bist der Held, der sie kann untertreten und das bedrängte kleine Häuflein retten. Wir traun auf dich wir schrein in Jesu Namen: Hilf, Helfer! Amen. Joh. Heermann g. 1585 4 164/7. Mel.: Da Cheistus geboren war. Nürnberg I5 5 5 5—..———..—. 544. U ä—————8— 7 Treu⸗ er Wäch⸗ ter Is ⸗ ra ⸗el. 2.— 5——— des sich freu⸗et mei⸗ ne Seel, der du wei ⸗ge *—.—.——2 —————— al ⸗ les Leid dei⸗ ner ar⸗ men Chri sten-heil, ——— E mun, ᷑rrriirn..x. *.— I I +— 2— E I— + 1 2— 2 — — — — —————————— 3 uns richt dein hülf⸗ rei⸗ ches nichts wir sonst vor Augen wirst stehn. 3. Hoherpriester Jesu Christ, der du eingegangen bist ‚ in den heilgen Ort zu Gott durch dein Kreuz und bittern I Tod, hast versöhnt uns durch dein Blut, ausgelöscht der Hölle Glut, wiederbracht das höchste Gut. 4. Sitzst auch heut ins Vaters Reich, ihm an Macht und Ehre gleich, unser einger Gnadenthron, seine höchste Freud und Kron, den er in dem Herzen trägt, wie sich selbst zu lieben pflegt, dem er keine Bitt abschlägt. An ge⸗sichl 2. Schau, wie große Not und Qual trifft dein Voll jetzt überall; täglich wird der Trübsal mehr. Hilf, ach hilf, schütz deine Lehr! Wir verderben, wir vergehn, sehn, wo du nicht bei uns Lieder fü 5. Kläglich s. zorn abwend, 6. Jesu, der Hilf mit dein ewandt. Ein davor grau ut 7. Treuer S Gott mit uns Gott für uns Leid! Gottes 8. Deines 2 erbarm! Laß Tag und Nae alle Welt erl 9. Andret Ritterschaft, ——gnaun sie fest o du Wäch⸗ter. der du nicht schläfst noch schlum⸗merst ihr Helfer un 10. Du bis steuern kann die Bogen 1 und der Mer ein End. 11. Jesu, zerknirscht den Fried wird dein Mel.: 2 21 545.0 .1585 4 1647 Nürnberg 150. 3² ⸗ sichli t dein Volb )r. Hilf, ach ur vergehn,“ icht bei uns gangen bist Und bittern gelöscht der Wan Macht eine höchste gt, wie sich abschlägt. Lieder für besondere Zeiten und Verhältnisse 559 5. Kläglich schreien wir zu dir, klopfen an die Gnaden⸗ tür, wir, die du mit höchstem Ruhm dir erkauft zum Eigentum, dein Erbarmen hat kein End, deines Vaters gorn abwend, der jetzt wie ein Feuer brennt. 6. Jesu, der du Jesus heißt, als ein Jesus Hülfe leist! hilf mit deiner starken Hand, Menschenhülf hat sich gewandt. Eine Mauer um uns bau, daß dem Feinde davor grau und mit Zittern sie anschau. 7. Treuer Hort Immanuel, du Beschützer meiner Seel, Gott mit uns in aller Not, neben uns und in uns Gott, Gott für uns zu aller Zeit, Trutz dem, der uns tu ein Leid! Gottes Straf ist ihm bereit. 8. Deines Vaters starker Arm, komm und unser dich erbarm! Laß jetzt sehen deine Macht, drauf wir hoffen Tag und Nacht, unsrer Feinde Schar zertrenn, daß dich alle Welt erkenn, aller Herren Herren nenn. 9. Andre traun auf ihre Kraft, auf ihr Glück und Ritterschaft, deine Christen traun auf dich, auf dich traun sie festiglich. Laß sie werden nicht zu schand, bleib ihr Helfer und Beistand, sind sie dir doch all bekannt. 10. Du bist ja der Held und Mann, der den Kriegen steuern kann, der da Spieß und Schwert zerbricht, der die Bogen macht zunicht, der die Wagen gar verbrennt und der Menschen Herzen wendt, daß der Krieg gewinnt ein End. 11. Jesu, wahrer Friedensfürst, der der Schlange hat zerknirscht ihren Kopf durch seinen Tod, wiederbracht den Fried bei Gott, gib uns Frieden gnädiglich! So wird dein Volk freuen sich, dafür ewig preisen dich. Joh. Heermann g. 1585 4 1647. Mel.: Nun lob, mein Seel, den Herren. 9 ++———— 545.60———— 2— *•—*.——. — Gott Lob. nun ist er ⸗ schol ⸗len das daß nun⸗ mehr ru hen sol ⸗ len die Augsburg 1540. 560 2 Lieder für besondere Zeiten und Verhältnisse — —.————.——— ed ⸗ le Fried⸗ und Freu⸗ den⸗wort Spieß und Schwer⸗ter und ihr Mord.) Wohl⸗auf und 2————.——. 2—— ——.— 2 2.—— „ 3—„— nimm nun wie ⸗ der dein Sai⸗ten⸗spiel her⸗vor.— 0 cd c. —.—————— Deutsch⸗land. und sing Lie der im ho⸗ hen, vol⸗len ——— 5———— Chor! Er ⸗he⸗ be dein Ge⸗ mü-te zu — + + +*— 2 15—— —— ———— ——— + dei ⸗ nem Gott und sprich: Herr. dei=ne EI.—.— ‚ 2 2——. 1—— + + E— + Gnad und Gü⸗te bleibt den⸗ noch e wig ⸗lich. 2. Wir haben nichts verdienet als schwere Straf und großen Zorn, weil stets noch bei uns grünet der freche, schnöde Sündendorn. Wir sind fürwahr geschlagen mit harter, scharfer Rut, und dennoch muß man fragen: Wer ist, der Buße tut? Wir sind und bleiben böse, Gott ist und bleibet treu, hilft, daß sich bei uns löse der Krieg und sein Geschrei. 3. Sei tausendmal willkommen, du teure, werte Frie⸗ densgab! Jetzt sehn wir, was für Frommen dein Bei⸗ unswohnen in sich hab. In dir hat Gott versenhet all unser Glück und Heil; wer dich betrübt und kränket, der drückt sich selbst den Pfeil des Herzleids in das Herze und löscht aus Unverstand die güldne Freudenkerze mit seiner eignen Hand. 4. Das drückt uns niemand besser in unsre Seel und Herz hinein als ihr zerstörten Schlösser und Städte voller Schutt und Stein, ihr vormals schönen Felder, mib 15——4 7141117 Lieder für rischer Saat x —60 wüste He (hbeldenschweiß d nicht weiß. 8 Hier trübe Tränenbach aus und denke nach ausgelacht; nur dacht, vom Grii zu ruhn,— Gutestun. 6. Ach laß d du harte Welt, und plötzlich ü merschrocknes alles Guts. Er herzu, da s ollt Ruh. ö Mel.: 2955 546. E 7 gier, Herr. uns⸗ un⸗sern Her⸗ —5 Aamm. ac —— sin⸗gen wir 2. Herr Got wir rühmen steiget unser mit großem S der freche, ö— 2 H——2 ISeee— ghier, Em uns⸗re Stim⸗men. Komm. komm. o ed⸗ le chlagen mit fragen: Wer zse, Gott ist eder Krieg 2...—* +—0* Iieeee‚eeeeeeeeeeeiee werte Frie⸗— 4—E 4.—. dein Bei⸗ ersenket all ränhet, der das Herze enkerze mit e Seel und tädte voller Felder, mit Lieder für besondere Zeiten und Verhältnisse 561 rischer Saat bestreut, ietzt aber lauter Wälder und zürre, wüste Heid, ihr Gräber voller Leichen und blutgen ö heldenschweiß der Helden, deren gleichen auf Erden man sicht weiß. 5. Hier trübe deine Sinnen, o Mensch, und laß den ränenbach aus beiden Augen rinnen, geh in dein Herz und denke nach! Was Gott bisher gesendet, das hast du ausgelacht; nun hat er sich gewendet und väterlich be⸗ dacht, vom Grimm und scharfen Dringen zu deinem Heil zu ruhn, ob er dich möchte zwingen mit Lieb und Gutestun. 6. Ach laß dich doch erweckhen! Wach auf, wach auf, du harte Welt, eh als das harte Schrecken dich schnell Uund plötzlich überfällt. Wer aber Christum liebet, sei unerschrocknes Muts, der Friede, den er gibet, bedeutet alles Guts. Er will die Lehre geben: Das Ende naht herzu, da sollt ihr bei Gott leben in ewgem Fried und Ruh. Paul Gerhardt g. 1607 4 1676. Mel.: Nun danket alle Gott. Johann Crüger 1648. 546———— Herr Gott. dich lo.⸗ ben wir, re⸗ las5 dei ⸗ nes Gei ⸗ stes Glut in un⸗sern Her⸗zen glim⸗men! Alamm. ach komm zu uns all ⸗ hier. so „een e.—— H —— D 1 + 2I..— sn⸗gen wir mit Lust: Herr Gott, dich lo ben wir. 2. Herr Gott, dich loben wir, wir preisen deine Güte, wir rühmen deine Macht mit herzlichem Gemüte. Es steiget unser Lied bis an des Himmels Tür und tönt mit großem Schall: Herr Gott, dich loben wir. 36 562 Lieder für besondere Zeiten und Verhältnisse. 3. Herr Gott, dich loben wir für deine großen Gnaden daß du das Vaterland von Kriegeslast entladen, daß du uns blichen läßt des güldnen Friedens Zier, drum jauchzet alles Volk: Herr Gott, dich loben wir. 4. Herr Gott, dich loben wir, die wir in vielen Jahren der Waffen schweres Joch und frechen Grimm erfahren Jetzt rühmet unser Mund mit herzlicher Begier: Gott Lob, wir sind in Ruh! Herr Gott, wir danken dir. 5. Herr Gott, dich loben wir, daß du die Pfeil und Wagen, Schild, Bogen,. Spieß und Schwert, zerbrochen und zerschlagen. Der Strick ist nun entzwei, darum so singen wir mit Herzen, Zung und Mund: Herr Gott, wir danken dir. ö 6. Herr Gott, dich loben wir, daß du uns zwar ge⸗ strafet, jedoch in deinem Zorn nicht ganz hast wegge⸗ 4 raffet; es hat die Vaterhand uns deine Gnadentür jetzt wieder aufgetan: Herr Gott, wir danken dir. 7. Herr Gott, wir danken dir und bitten, du wollst geben, daß wir auch künftig stets in stolzer Ruhe leben. Krön uns mit deinem Gut, erfüll jetzt nach Begier, o Vater, unsern Wunsch! Herr Gott, wir danken dir. Johann Franck g. 1618 4 1677. Jahreszeiten. Mel.: Herzlich tut mich erfreuen. E 38 0—— ————— V ö Wie lieb⸗-lich ist der Mai ⸗en — 2*——— ů—— nrr rmrr—.—..— lau⸗ter Got⸗tes⸗güt. daz sich die Men⸗schen freu⸗en. 5⁴7. Qlls 8. H5 Johann Walter 1552. 2. Herr, dir die Blüt zur Es steht in dei drum wollst d Scloß! Mel.: Heut —————— ———— —.—— die⸗ser lie⸗b Ga⸗ben. x chau ———ß—— 5 12—.—— — +.—g‚gss —.. 2 4* — I 1— + ——— ——— 2——— —— 1 sprin⸗gen mit Lust auf grü⸗ ner Weid. die Vög⸗lin — wie sie mir u 2. Die Bäu seinen Staub die Tulipan! Seide. ältnisse Lieder für besondere Zeiten und Verhältnisse 563 en Gnaden E.—.—— 20 + den, daß du SSS—. I— Zier; drum bört man sin ⸗Wgen. die lo⸗ ben Gott mit Freud. ir. du wollh Ruhe leben. Begier, o nen dir. 1618 41677. nn Walter 1552. t man jetzt — — Vög lein 2. Herr, dir sei Lob und Ehre für solche Gaben dein! die Blüt zur Frucht vermehre, laß sie ersprießlich sein! s steht in deinen Händen, dein Macht und Güt ist groß, drum wollst du widerwenden Meltau, Frost, Reif und Schloß! 5—— laß die Sonne blicken ins finstre Herze mein, damit sichs möge schicken, fröhlich im Geist zu sein, die größte Lust zu haben allein an deinem Wort, das mich im Kreuz kann laben und weist des Himmels Pfort. 4. Mein Arbeit hilf vollbringen zu Lob dem Namen dein und laß mir wohl gelingen, im Geist fruchtbar zu sein, die Blümlein laß aufgehen von Tugend mancherlei. damit ich mög bestehen und nicht verwerflich sei. — Martin Behm g. 1557 4 1622. Nikolaus Herman 1560. DDIDDIDIIe— Mel.: Heut singt die liebe Christenheit. —J + 8.5——— 548. 5————— Geh aus. mein Herz. und su⸗che Freud in —.—— 2—‚———— — H.—— 2..—.—— —— 1— die⸗ser lie⸗ben Som⸗mers⸗zeit an dei ⸗ nes Got⸗ tes 2I— x 2——— e e e.—. D—...— —— +* 2.D ar +. I I Ga⸗ben, schau an der schö⸗ nen Gär⸗ten Zier und sie⸗ he. —.— ——2—— M ..I.I....SSSSS..e wie sie mir und dir sich aus⸗ge⸗schmük ⸗ ket ha⸗ ben. 2. Die Bäume stehen voller Laub, das Erdreich decket seinen Staub mit einem grünen Kleide; Narzissen und die Tulipan die ziehen sich viel schöner an als Salomonis Eeide. 36* 564 Lieder für besondere Zeiten und Verhältnisse 3. Die Lerche schwingt sich in die Luft, das Täublein fleugt aus seiner Kluft“) und macht sich in die Wälder; die hochbegabte Nachtigall ergetzt und füllt mit ihrem Schall Berg, Hügel, Tal und Felder. 4. Die Glucke führt ihr Völklein aus, der Storch baut und bewohnt sein Haus, das Schwälblein speist die Jungen; der schnelle Hirsch, das leichte Reh ist froh und kommt aus seiner Höh ins tiefe Gras gesprungen. 5. Die Bächlein rauschen in dem Sand und malen sich in ihrem Rand mit schattenreichen Myrten; die Wiesen liegen hart dabei und klingen ganz vom Lustgeschrei der Schaf und ihrer Hirten. 6. Die unverdroßne Bienenschar fleugt hin und her, sucht hie und dar ihr edle Honigspeise; des süßen Wein⸗ in seinem schwachen Reise. 7. Der Weizen wächset mit Gewalt; darüber jauchzet jung und alt und rühmt die große Güte des, der so überflüssig labt und mit so manchem Gut begabt das menschliche Gemüte. 8. Ich selber kann und mag nicht ruhn, des großen Gottes großes Tun erweckt mir alle Sinnen; ich singe aus meinem Herzen rinnen. 9. Ach, denk ich, bist du hier so schön und läßt dus uns so lieblich gehn auf dieser armen Erden, was will doch wohl nach dieser Welt dort in dem reichen Himmelszelt und güldnen Schlosse werden? 10. Welch hohe Lust, welch heller Schein wird wohl in Christi Garten sein? Wie muß es da wohl klingen, da so viel tausend Seraphim mit eingestimmtem Mund und Stimm ihr Halleluja singen? 11. O wär ich da! O stünd ich schon, ach süßer Gott, vor deinem Thron und trüge meine Palmen! so wollt Jerem. 48, 28. . mit, wenn alles singt, und lasse, was dem Höchsten klingt, Lieder für +. sh nach der En nit tausend scht 12. Doch gleie deses Leibes I. 110 soll sich ött zu deinem 13. Hilf mir vom Himmel fl der Sommer d spat viel Glaub 14. Mach in werod ein guter derleihe, daß z dlum und Pfle stocks starker Saft bringt täglich neue Stärk und Krast 15. Erwähle etzten Reis an und deiner Eh und dort ewig Mel.: Ersch sich die gan⸗ze ———— ———.— E springt. daß Got 2. Mein Go wahre Dankbe sing dir fröhlie —9 sest wurzelr Tau 4 74411111 ältnisse 15 Täublein Storch baut speist die ist froh und rungen. d malen sich die Wiesen geschrei der wero ein guter Baum, und laß mich wohl bekleiben.“) n und her, üßen Wein⸗ und Krast letzten Reis an Leib und Seele grünen, so will ich dir der jauchzet des, der so begabt das des großen ich singe ste n klingt, ———.———— *—— 8.—..‚— 2..—* .——.———. — sich die gan⸗ze Welt er⸗neut. es grünt, es blüht. es singt und ißt dus uns 5 will doch dhimmelszelt ird wohl in Rlingen, da Mund und süßer Gott, 1! so wollt— Uund dort ewig dienen. 449.— springt. daß Got⸗tes Lob und Ruhm er⸗Kklingt. Lieder für besondere Zeiten und Verhältnisse 565 1 Wablein nach der Engel Weis erhöhen deines Namens Preis mit ihrnn mit tausend schönen Psalmen. nn(u Hoch gleichwohl will ich, weil ich noch hier trage geses Leibes Joch, auch nicht ganz stille schweigen; mein berze soll sich fort und fort an diesem und an allem lött zu deinem Lobe neigen. 13. Hilf mir und segne meinen Geist mit Segen, der dom Himmel fleußt, daß ich dir stetig blühe; gib, daß der Sommer deiner Gnad in meiner Seele früh und pat viel Glaubensfrücht erziehe. 14. Mach in mir deinem Geiste Raum, daß ich dir Herleihe, daß zu deinem Ruhm ich deines Gartens schöne Aum und Pflanze möge bleiben. 15. Erwähle mich zum Paradeis und laß mich bis zur Ehr allein und sonsten keinem mehr hier und deiner ö Paul Gerhardt g. 1607 1 1676. Mel.: Erschienen ist der herrlich Tag. Nikolaus Herman 1560. —.— Gott Lob. nun kommt die Früh⸗lings⸗zeit. da 2 E +**. N 1 1 I 4—4 2—.———— I Hal⸗le ⸗lu⸗jal 2. Mein Gott, gib mir bei dieser Freud des Herzens wahre Dankbarkeit, daß ich dir diene für und für und sing dir fröhlich dort und hier. Halleluja! Joh. Olearius a. 1611.4 1684. I —— 8* + + 2 ) fest wurzeln. 241411111 566 Lieder für besondere Zeiten und Verhältnisse 550. Mel.: Erschienen ist der herrlich. Tag.(Siehe Nr. 540.) Gott Lob, die schöne Sommerzeit ist da, die mir mein Herz erfreut, Laub und Gras steht in voller Pracht weil Gott hat alles wohl gemacht. Halleluja! 2. Mein Gott, laß mich die Erntefreud erinnern meiner Herrlichkeit, wenn kommt der letzte Sommertag, daß man dir ewig singen mag. Halleluja! Joh. Olearius g. 1611 14 1684. 551. Mel.: Erschienen ist der herrlich Tag.(Siehe Nr. 549.) tt Lob, die Herbstzeit zeiget sich, Gott segnet dul o + Land mildiglich; was Nahrung bringt, was un erfreut, das schenkt uns Gott zu dieser Zeit. Hallelujal 2. Mein Gott, laß deine Güt und Gnad mich danhbar“ 0 er finden früh und spat, gib mir, was hier mein Her freut, gib mir dort deine Seligheit! Halleluja! Joh. Olearius g. 1611 4168ʃ 552. Mel.: Erschienen ist der herrlich. Tag.(Siehe Nr. 549.) ott Lob, die kalte Winterzeit bringt uns die werte Weihnachtsfreud, das Jahr geht aus, die Freud is da, das Licht, das neue Jahr ist da. Halleluja! 2. Mein Gott, gib mir das wahre Licht! Wenn mit gleich Licht und Freud gebricht, sei du mein Trost, mein Licht und Freud, daß ich dir sing in Ewigkeit. Hallelusah Joh. Olearius g. 1611 4 1684½. Mel.: Ringe recht, wenn Gottes Gnade. 2.— ——— ö 553.—————— Brüͤdergemeinde um 17ʃ, — — 2— Freu⸗et euch der schö⸗nen Er ⸗de, 2..——.— . denn sie ist wohl wert der Freud. O was hat für Herr⸗lich⸗kei⸗ten un⸗ser Gott da aus⸗ge⸗streull h. Wenn am Lieder für . Und doch echemel nur, i greatur. 13 Freuet euc Uzumal, wie si Erdental. J. Und doch Oottes Hand, h endes Gewand chen solcher S für Glanz und 2— 2. Du machs wachsen Laub im Feld sichen 3. Uns Men Herz kann fr bring, und un 4. Wir bitte tat uns behüt uns ein geseg e———.—.—.——— 4Z.I EEeeeee.eeeee 5. Ein frue Mißwachs vor schein muß de hältnisse he Nr. 549.) die mir mein 1er Pracht nnern meiner imertag, daß 1611 11684. 61111084. zendes Gewand. 5. Wenn am Schemel seiner Füße und am Thron e Nr. 549.) t segnet das Hallelujal mich dankbar 11 Herz en uja! 1611˙7168N je Nr. 549.) ns die werte die Freud is ja! ö Wenn mit Trost, mein it. Hallelujal! . 1611 1108ʃ emeinde um 17ʃf. Er ⸗de, O was ⸗ge estreull Lieder für besondere Zeiten und Verhältnisse 567 2 Und doch ist sie seiner Füße reichgeschmückter schemel nur, ist nur eine schön begabte wunderreiche greatur. 3. Freuet euch an Mond und Sonne und den Sternen alzumal, wie sie wandeln, wie sie leuchten über unserm Erdental. ů ö 4. Und doch sind sie nur Geschöpfe von des höchsten Hottes Hand, hingesät auf seines Thrones weites, glän⸗ s'n solcher Schein, o was muß an seinem Herzen erst für Glanz und Wonne sein! K. J. Phil. Spitta g. 1801 1 1859. ü Zur Hagelfeier. We Wenn wir in höchsten Röten sein. Lyon 1547. 554. 605 2——— 8——— 2 O Va⸗ter. dei⸗ ne Son ⸗ ne scheint auf +— L.‚ +— 2— EI— — + 3 2———— ——2—— 2. —— + III Bös und From⸗me. Freund und Feind. es wird die gan⸗ze 4 — + + — 5—.—....—— I — +— 22 E— 2—— +———1 Velt er⸗lelcht, mit Tau und Re⸗ gen auch be ⸗feucht. 2. Du machst die Berg und Auen naß und läßt drauf wachsen Laub und Gras, damit die Tiere mannigfalt im Feld sich nähren und im Wald. 3. Uns Menschen gibst du Brot und Wein, daß unser Herz kann fröhlich sein; du machst, daß es die Erde bring, und unsre Arbeit uns geling. 4. Wir bitten deine Gnad und Güt: Dein eigne Wohl⸗ tat uns behüt, die Frücht der Erde uns bewahr und gib uns ein gesegnet Jahr! 5. Ein fruchtbar Wetter uns bescher, Frost, Hagel, Mißwachs von uns kehr! Wind, Regen, Tau und Sonnen⸗ schein muß deinem Wort gehorsam sein. 568 Lieder für besondere Zeiten und Verhältnisse 6. Wiewohl sich Sünde bei uns findt, denk, daß wir deine Kinder sind, und tu auf deine milde Hand, dein di Fußtapf segne unser Land! Um Sonnenschein. 7. Den Himmel wach von Wolken rein, auf daß die Sonn beständig schein und bald erwärme und aufricht, was sonst verdirbt und wird zunicht. Um Regen. 3. O Gott, erhöre unsre Bitt und teil uns milden Negen mit, daß wir genießen deine Gab, und auch das Vieh sein Futter hab. ö 9. Wenn deine Gnad das Jahr denn krönt, sind wir mit deinem Gut belehnt: tu aber dieses noch dazu und gib Gesundheit, Fried und Ruh! 10. Bei dir steht alles, Herr, allein, wir wolln di treu und dankbar sein und deines großen Namens Ehr dafür ausbreiten mehr und mehr. H3 1561.— 1646. Nach Nikolaus Herman g. um 1ʃ80 564. ů ö +14 Eigene Melodie ͥII— ͤ—— 555. ͤͤpPͤpee Be⸗scher uns. Herr, das täg⸗ lich Brot. vor BÄen, derermernene — Teu⸗ rung und vor Hun⸗gers⸗not be⸗hüt uns durch dein — +— 1.— 6 0— rrr. menen.‚—.—— ———————————— lie⸗ben Sohn. Gott Va⸗ter in dem höch ⸗ sten Thron! 2. O Herr. tu auf dein milde Hand,‚, mach uns dein Gnad und Güt behannt, ernähr uns, deine Kinderlein, der du speist alle Vögelein. 3. Erhörst du doch der Raben Stimm, drum unsre Bitt. Herr, auch vernimm, denn aller Ding du Schöpfer bist und allem Vieh sein Futter gibst. Nikolaus Herman 1563. +4* Lieder fi 4. Gedenk ürnet hat: 1 Bruder ist; d dich preisen e Se⸗gen reick ma⸗chen weic durft die ⸗sen 557. M in Wetter Fall ihm Buße, damit schwinden. 2. Herr, d homm, bitt den Armen; Sünden lohn —— 2444ll chältnisse enk, daß wir 5 Hand, dein auf daß die und aufricht (dich preisen ewiglich. Nitolaus Herman g. um 1480 1561. milden Regen uch das WMeh önt, sind mi och dazu und ir wolln dir Namens Eht g. um 1480 us Herman 1563 — ch Brot. vor —.— is durch den ——— sten Thronl ch uns dein Kinderlein, unsre Bith Schöpfer bist 569 Lieder für besondere Zeiten und Verhältnisse — 4. Gedenk nicht unsrer Missetat und Sünd, die dich er⸗ zürnet hat; laß scheinen dein Barmherzigkeit, daß wir dich lobn in Ewigkeit. 5. O Herr, gib uns ein fruchtbars Jahr, den lieben gornbau uns bewahr, vor Teurung, Hunger, Seuch und Etreit behüt uns, Herr, zu dieser Zeit! 6. Du unser lieber Vater bist, weil Christus unser Bruder ist; drum trauen wir allein auf dich und wolln Mel.: Herr Christ, der einig Sotts Sohn. Erfurt 1524. .SS ö Das Land wollst du be⸗den⸗ken mit dei⸗nem und sein Ge⸗pflüg⸗tes trän⸗ken. mit Re⸗gen ů 12——*— — 2 I— ———— 4—„—* Se⸗gen reich lab sein Gewächs es ge⸗ ben zur Not⸗ ma⸗ chen weich: Iꝑ‚H‚iDiDieieiitiieeeee eee N —— +2—.—....— —.. + + ů ö durft die ⸗sem Le⸗ ben! Wir wolln dir dank-bar sein. Vincentius Schmuck g. 1565 1 1628. Beim Gewitter. 557. Mel. Auf meinen lieben Gott.(Siehe Nr. 479.) Ein Wetter steiget auf. Mein Herz, zu Gott hinauf! EFall ihm geschwind zu Fuße durch wahre Reu und Buße, damit gleich deine Sünden durch Christi Tod ver⸗ schwinden. ö—— 2. Herr, der du gut und fromm, zu dir ich gläubig bomm, bitt mir aus dein Erbarmen, hab Christum auf den Armen; um dessentwillen schone, mir nicht nach Sünden lohne! 1414 570 Lieder für besondere Zeiten und Verhältnisse 3. Durch Christi teures Blut mach mir ein Herz und Mut, das sich nicht knechtisch scheue, das vielmehr deiner Treue in allem kindlich traue und auf dein Helfen baue. 4. Ich will mit dem, was mein, dir ganz ergeben sein dein Flügel wird uns decken, verjagen alles Schrechen und lassen uns aus Gnaden das Wetter gar nicht schaden 5. Wohlan, verlaß uns nicht, bleib unsre Zuversich und laß dein Vaterlieben auch jetzt an uns sich üben So wolln wir, weil wir leben, dir Preis und Ehre geben Rmilie Juliane, Gräfin zu Schwarzburg⸗Ri g. 1637 1 1706. ů 4-Nudalsüat Nach dem Gewitter. 558. Mel.: Herr Christ, der einig Gotts Sohn.(Siehe Nr. 556) keit des Donners, der uns schreckte, des Blitzes, der sich streckte auf unser Hof und Haus. 2. Wir haben klar gesehen, Herr, deine große Macht, vor dir kann nichts bestehen; denn wenn dein Donner kracht, und sich dein Blitz entzündet, ach Gott, ach 0 befindet sich alles in Gefahr. 3. Das Wetter ist vergangen, vorbei ist die Gefahr, wir haben Schutz empfangen durch Gott, der bei uns war; Haus, Hof, Gut, Leib und Leben und was er sons geben; den Hi willst schweben hannst du alles gegeben blieb uns ganz unversehrt. 4. So voller Güt und Gnaden ist der getreue Gott, der uns bewahrt vor Schaden in so sehr großer Not; drun wir ihn herzlich loben, sein Ruhm sei hoch erhoben,% weit der Erdkreis geht. 5. Laßt uns uns fertig machen, daß, wenn der jüngse Tao mit Donnern und mit Krachen vielleicht bald kommen mag, wir alle so bestehen, daß wir mit Goll eingehen zur ewgen Seligkeit. Lieder fü B Mel.: Aus ti ha⸗bens wohl m⸗ ser Feld Men⸗ schen trau ö— ö Herr Gott, nun sei gepriesen, daß du zu dieser Zeit—— uns Schutz und Schirm erwiesen in der Gefährlich Hum ⸗mel dein 2. Herr, unsr verzeihen; all! uns verleihen; Namens willn 3. Gedenhe, 5 willen bitten er doch stillen vor der Himmel ja 4. Es steht in Be 560. Mel. O Gott, der decken, der licht erwecken, 17⁰9 uns wieder So 74111171 rhältnisse ein Herz und elmehr deiner dein Helfen ergeben sein lles Schrechen nicht schaden. sre Zuversicht ins sich übenl id Ehre geben durg⸗Rudolstadt Siehe Nr. 55ö) litzes, der sich große Macht dein Donner Gott, ach so die Gefahr der bei u was er sonst eue Gott, der r Not; drum h erhoben, n der jüngste ielleicht bal vir mit Goth I —— e— =—— 7 Nen⸗schen trau ⸗ rig sein. Wenn du zu⸗schließt den ö N E5——— 2*—— 2 ꝝ su dieser Zeit—.——— er Gefährlüch Lieder für besondere Zeiten und Verhältnisse 571 Beianhaltender Dürre. Mel.: Aus tiefer Not schrei ich zu dir. Mel. 1. Wittenberg 1524. 2 650 e— ·———— 7 ö Ach Her⸗ re, du ge⸗xech ⸗ter Gott. wir mit uns⸗rer Sünd und Mis ⸗ se ⸗ tat, dab 4.. PPPP...— ————.—.— 23— . ha⸗bens wohl ver⸗ die ⸗ net daß Bi m⸗ser Feld nicht grü net, daz Vieh und * Him⸗mel dein. dann müs⸗sen wir ver⸗ schmach⸗ten. 2. Herr, unsre Sünd erkennen wir, die wollst du uns verzeihen; all unsre Hoffnung steht zu dir, Trost, Hülf tu uns verleihen; gib Regen und den Segen dein um deines Namens willn allein, Herr, unser Gott und Tröster! 3. Gedenke, Herr, an deinen Bund! Um deines Namens [willen bitten wir dich von Herzensgrund, tu unsre Not doch stillen vom Himmel mit dem Regen dein! Dein ist der Himmel ja allein, ohn dich kann es nicht regnen. 4. Es steht in keines andern Hand, daß er sollt Regen geben; den Himmel hast du ausgespannt, darinnen du willst schweben. Allmächtig ist der Name dein, solchs hannst du alles tun allein, Herr, unser Gott und Tröster! 1592. Bei anhaltender Nässe. 560. Mel.: Aus tiefer Not schrei ich zu dir. Mel. 1.(Siehe Nr. 559.) O Hant, der du das Firmament mit Wolken tust be⸗ dechen, der du imgleichen kannst behend das Sonnen⸗ licht erwecken, halt doch mit vielem Regen ein und gib uns wieder Sonnenschein, daß unser Land sich freue. 5⁰² Lieder für besondere Zeiten und Verhältnisse 2 Die Felder trauern weit und breit, di ü E trau„die Frü den Schaden, weil sie von vieler Veuchttgheit undh sind beladen; dein Segen, Herr, den du 5 5 5 ge Armen, sich zur Erde neigt und will sast 3an⸗ 1— ö schwinden. 3. Das machet unsre Missetat und ganz v ö Leben, so deinen Zorn entzündet hat, daß wir in ün Herr, wir bekennen unsre Schuld: weil wir Buße nicht gewollt, so muß der Himmel weinen 4. Doch denke wieder an die Treu, die du versprochen, und wohne uns in Gnade bei, die Wir 25 kindlich suchen. Wie hält so hart sich dieser Zeit dein Herz und sanfte Freundlichkeit; du bist ja unser Vater 5. Gib uns von deinem Himmelssaal dein klares Lict und Sonne und laß uns wieder überall empfi ö x pfinden und Wonne, daß alle Welt erkenne frei, 45 aucher uu. kein Segen sei im Himmel und auf Erden. Mich. Schirmer g. 1606 f 1673. Am Erntedankfest ö Eigene Melodie. — 561.————— Nun prei ⸗set al ⸗ le + Got ⸗tes Barm⸗ * I her ⸗zig⸗ keit. lob ihn mit Schal⸗le. wer ⸗te ⸗se 22— + — + 4— 1* ö—— r ie, E —— 1 1— jung und alt Chri-sten beul Er läbt dich freund-lich u I 1.— — 5 7 —., ö +—— + 4 la⸗ den. freu ⸗e dich, Is ⸗ ra⸗ el, sei⸗ . reich, ach lieb Lieder fü 9. Der Herr ur rühret, al dermehre, wer Unfall schaden, 562. Mer Gott, von sehr groß wie ein Vater 2. Wer kann ä dir zu Tilche Matthäus Apelles v. Löwenstern 166. jehlen, denn ein jedes Lan! 3. Du machs auch die Fruch wehet, die W Tau, der Son 4. Und also selbst wird ihr was anfangs 5. Nun, Her der ist hier g schenken, und wird uns me 6. Wir woll ;.— 3 + —.—..—..—.—...—.—.—..—....... Segen träget deines Namer lebenslang fü rhältnisse ie Früchte leß eit und Näss gezeigt Uns ast ganz vn wir in Nöten weil wir die heinen. du uns hash „die wir dich ser Zeit dein unser Vater. n hlares Licht ofinden Freud 1 tes Barn ver te ⸗se = ich u sih daß außer die ——— Lieder für besondere Zeiten und Verhältnisse 573 9. Der Herr regieret über die“ ganze Welt; was sich sur rühret, alles zu Fuß ihm fällt. Viel tausend Engel um ihn schweben, Psalter und Harfen ihm Ehre geben. g. Wohl auf, ihr Heiden, lasset das Trauern sein, zur rünen Weide stellet euch willig ein! Da läßt er uns sein 4. Er gibet Speise reichlich und überall, nach Vaters Veise sättigt er allzumal; er schaffet früh und späten egen, füllet uns alle mit seinem Segen. 5. Drum preis und ehre seine Barmherzigkeit, sein Lob vermehre, werteste Christenheit! Uns soll hinfort kein Unfall schaden, freue dich, Israel, seiner Gnaden! Matthäus Apelles v. Löwenstern g. 1594 4 1648. 562. Mel.: O daß ich tausend Zungen hätte.(Siehe Nr. 454.) Gott, von dem wir alles haben, die Welt ist ein sehr großes Haus, du aber teilest deine Gaben recht wie ein Vater drinnen aus. Dein Segen macht uns alle a. 1606 f 6rf. teich, ach lieber Gott, wer ist dir gleich? 2. Wer kann die Menschen alle zählen, die heut bei ö Idir zu Tilche gehn? Doch muß die Notdurft keinem v. Löwenstern 166. ein jedes Land sein Brot bekommt aus deiner Hand. sehlen, denn du weißt allen vorzustehn und schaffest, daß g. Du machst, daß man auf Hoffnung säet und endlich auch die Frucht genießt; der Wind, der durch die Felder wehet, die Wolke, so das Land begießt, des Himmels Tau, der Sonne Strahl sind deine Diener allzumal. 4. Und also wächst des Menschen Speise, der Acker selbst wird ihm zu Brot, es mehret sich vielfältger Weise, was anfangs schien als wär es tot, bis zu der Ernte jung und alt erlanget seinen Unterhalt. 5. Nun, Herr, was soll man erst bedenken? Der Wun⸗ der ist hier gar zu viel. So viel als du kann niemand schenken, und dein Erbarmen hat kein Ziel, denn immer el, sei⸗n —.—. —.— deines Namens Denkmal sein, und Herz und Mund soll lebenslang für unsre Nahrung sagen Dank. zna⸗ dens. wird uns mehr beschert, als wir zusammen alle wert. 6. Wir wollens auch keinmal vergessen, was uns dein Segen träget ein; ein jeder Bissen, den wir essen, soll Kaspar Neumann g. 1648 f 1715. hort verkünden, machet uns ledig von allen Sünden. 574 Lieder für besondere Zeiten und Verhältnisse. Nach der Ernte. Mel.: Aus meines Herzens Grunde. Hamburg 1398 (95 +2 220 12— ———.—5 563.—— Die Ernt ist nun— zu En ⸗de, den wor⸗ aus Gott al ⸗ le Stän-⸗de satt, —— 22* 7*— öäPPIA‚P‚PII‚IIIIx.I.....— Se⸗ gen ein ⸗- ge⸗-bracht. reih lind sröh ⸗lich macht. Der al ⸗te Gott lebt — — +— E 4* 2— EiiE noch. 1 1— +2— ————.—.——— Lie ⸗bes⸗ wer-ken. drum prei⸗ sen wir ihn hoch. und oft uns ohne Bitte getan, was uns gefällt; die immer noch geschont, ob wir gleich gottlos leben, die Fried und Ruh gegeben, daß jeder sicher wohnt. 3. Zwar manchen schönen Segen hat böses Tun ver⸗ Grün⸗den ist War ⸗ten ist derbt, den wir auf guten Wegen sonst hätten noch ererbt; doch hat Gott mehr getan aus unverdienter Güte, als Mund, Herz und Gemüte nach Würden rühmen kann. 4. Er hat sein Herz geneiget, uns Sünder zu erfreun, genugsam sich bezeuget durch Tau und Sonnenschein. Wards aber nicht geacht, so hat er sich verborgen und durch verborgne Sorgen zum Beten uns gebracht. 5. O allerliebster Vater, du hast viel Dank verdient; du mildester Berater machst, daß uns Segen grünt. Wohlan dich loben wir für abgewandten Schaden, für viel und große Gnaden; Herr Gott, wir danken dir. 6. Zum Danken kommt das Bitten: Du wollest, fron⸗ mer Gott, vor Feuer uns behüten und aller andern Ros⸗ gib friedensvolle Zeit, erhalte deine Gaben, daß wir uns damit laben, regier die Obrigkeit! man kann es deut⸗ lich mer⸗ken an so viel 2. Wir rühmen seine Güte, die uns das Feld bestellt Lieder für 7. Besonders daß wir uns d dies gute Sam suwir in allem D 8. Gib, daß z des Leibes hast deinen Gaben dank und Ehr⸗ 9. Kommt un in deine Vater lein Leid bew ausgestandnem * Mel.: Ach e +. Wohl⸗tun dei shent be⸗deck 2. Aller Au Stund, daß d jeden Mund. mögen wirden machet alle fro 3. Gnädig Horn, ließest 4 —— Gott lebt nhoch. eld bestellt gefällt; die leben, die nt. 5 Tun ver⸗ 2˙6 10.———3 22—.— ö E—— Grün⸗den ist dein Se⸗ gen aus ⸗ge⸗streut: un⸗ser Güte, als men kann. zu erfreun, nnenschein. dorgen und acht. erdient; du it. Wohlan, r viel und lest, from⸗ ndern Rot, aß wir uns Horn, ließest Gras und Kräuter sprossen, ließest wachsen Lieder für besondere Zeiten und Verhältnisse, 575 **—** 7. Besonders laß gedeihen dein reines, wahres Wort, daß wir uns dessen freuen, und auch an unserm Ort Idies gute Samkörnlein verlangte Früchte bringe, und swir in allem Dinge recht fromme Leute sein. 8. Gib, daß zu dir uns lenket, was du zum Unterhalt des Leibes hast geschenket, daß wir dich mannigfalt in deinen Gaben sehn, mit Herzen, Mund und Leben dir dank und Ehre geben. O laß es doch geschehn! 9. Kommt unser Lebensende, so nimm du unsern Geist in deine Vaterhände, wo er der Ruh geneußt, wo ihm kein Leid bewußt; so ernten wir mit Freuden, nach gusgestandnem Leiden die Garben voller Lust. Gottfried Tollmann g. 1680 4 1766. Bei reichlicher Ernte. Mel.: Ach erkennet, liebste Seelen. Halle 1704. 564 701——— 4————— 12 —— Herr, die Ern⸗te ist ge⸗ seg⸗-net von dem Güt und Mil⸗de hat ge⸗reg⸗net. dein Ge⸗ Wohl⸗tun dei ⸗ner Hand. Hr scenk be⸗deckt das Land.) Auf den Hü⸗geln. in den SEEEEE SI I IS.I‚IPIPIIPII‚IIIAIAIIII——8— War⸗ten ist ge⸗krö⸗net, un⸗ser Herz hast du er-freut. 2. Aller Augen sind erhoben, Herr, auf dich zu jeder Stund, daß du Speise gibst von oben und versorgest jeden Mund. Und du öffnest deine Hände, dein Ver⸗ mögen wird nicht matt, deine Hülfe, Gnad und Spende machet alle froh und satt. ö 3. Gnädig hast du ausgegossen deines überflusses r 576 Lieder für besondere Zeiten und Verhältnisse Frucht und Korn. Mächtig hast du abgewehret Schaden Unfall und Gefahr, und das Gut steht unversehret, 10 gesegnet ist das Jahr. 4. Herr, wir haben solche Güte nicht verdient, die N. getan; unser Wissen und Gemüte hlagt uns vieler Süp. den an. Herr, verleih, daß deine Gnade jetzt an unse Seelen rührt, daß der Reichtum deiner Milde unser h zur Buße führt. 5. Hilf, daß wir dies Gut der Erden treu Dru immerfort; alles soll geheiligt werden durch Gebet 1 Gottes Wort. Alles, was wir Gutes wirken, ist gesät! deinen Schoß, und du wirst die Ernte senden anne sprechlich reich und groß. Chr. Rud. H. Puchta g. 1808 188 Bei sparsamer Ernte. 565. Mel.: Was Gott tut, das ist wohlgetan.(Siehe Nr. 407) Ms Gott tut, das ist wohlgetan, so denken Gotte Kinder. Wenn man nicht reichlich ernten kam liebt er uns doch nicht minder. Er zieht das Herz dohl himmelwärts, ob wir gleich oft auf Erden bei Mangis traurig werden. 2. Was Gott tut, das ist wohlgetan. Im Nehmen u im Geben sind wir bei ihm stets wohl daran und hönngl ruhig leben. Er nimmt und gibt, weil er uns liehhl 44 seine Hände müssen wir stets in Demut küssen. Was Gott tut, das ist wohlgetan. Er zeigt uns ah ö den Segen, und ehe man ihn ernten kann, muß sich di Hoffnung legen; weil er allein der Schatz will sein, 6 nimmt er andre Güter und bessert die Gemüter. 4. Was Gott tut, das ist wohlgetan. Es geh nah seinem Willen. Läßt sich es auch zum Hunger an, weiß er ihn doch zu stillen, obgleich das Feld nicht viel enthäl Man hann bei 19 Brocken satt werden und froh locken. R 5. Was Gott tut, das ist wohlgetan. Das Feld mh traurig stehen, wir gehn getrost auf seiner Bahn un wollen ihn erhöhen. Sein Wort verschafft uns Leben⸗ Lieder für hraft, es nennt derben? 6. Was Gott stets schließen. und Honig flie Gott das Weng Lüneb. Gsb. Mel.: Dies 600 heil⸗ger En⸗ge band, das ent⸗gi 2. Herr, duen gehen aus und wehre dem Un! 3. So wird K irren überall; du uns gnädig 4. Herr Chri der einge Steg ö du dein Blut h Nach ein 5067. Bist du gleic dir früh banten umher 2. Was schad Gefährte mit d und Jesus dir Lieder für besondere Zeiten und Verhältnisse 577 hret Schaden hraft, es nennt uns Gottes Erben, wie können wir ver— persehret, Iudderben? 6. Was Gott tut, das ist wohlgetan, so wollen wir stets schließen. Ist gleich bei uns hein Kanaan, wo Milch und Honig fließen, doch ists genug zur Sättigung, wenn sGott das Wenge segnet und uns mit Huld begegnet. Lüneb. Gsb. 1767. Nach Benj. Schmolck g. 1672 1737. Auf Reisen. Gebet un] mel. Dies sind die heilgen zehn Gebot. Erfurt 1524. n, ist gesät h SSI E + 2— SSSII.....————— enden una 560.EE EE——— In Got⸗tes Na⸗men fah⸗ren wir. sein 9. 1808 4 1838 * 1 +— —— J — I d e——...— ö SSE——H *7—— T. iehe Nr. 45) heil⸗ger En⸗gel geh uns für wie dem Volk in A⸗gyp⸗ten⸗ as Herz dohl band, das ent⸗ging Pha⸗ra⸗ o⸗nis Hand. Ky-ri⸗e⸗leis! Mangis 2. Herr, du wollst unser G'leitsmann sein und mit uns . gehen aus und ein und zeigen alle Steig und Steg, pehre dem Unfall auf dem Weg! Kyrieleis! ö —— h 3. So wird kein Berg noch tiefes Tal, kein Wassr uns 1 Rüfse liebsitten überall; fröhlich kommn wir an unsern Ort, wenn it küssen. u uns gnädig hilfest fort. Kyrieleis! zeigt uns ρ[üͤ. Herr Christ, du bist der rechte Weg zum Himmel und muß sich dis der einge Steg; hilf uns Pilgrim ins Vaterland, weil will sein,◻ du dein Blut haft dran gewandt. Kyrieleis! müter. Nikolaus Hermann g. um 1480 1 1561. Es geh nathl Nach einem Wallfahrtsliede aus dem 13. Jahrhundert. 9. P5067. Eigene Melodie. viel enthäh ö en und froh Bist du gleich ferne von Bekannten, was schadets, da dir früh und spät ein Heer von glänzenden Tra⸗ as Feld nh banten umher um deinen Wagen steht? ö r Bahn us] 2. Was schadets, wenn die Freunde scheiden, und kein uns Lebens Oefährte mit dir geht, da dich die Engel selbst begleiten, und Jesus dir zur Seite steht? ᷓ‚ 578 Lieder für besondere Zeiten und Verhältnisse 3. Die finstre Nacht darf dich nicht schrecken, die über Land und Meere fällt; will gleich die Sonne sich ver— stecken, dein Jesus ist das Licht der Welt. 4. Er, der die Sonne selbst formieret, bedarf des frem. den Lichtes nicht; wenn dessen weise Hand dich führet ist dir die Nacht auch selbst ein Licht. 5. Ich weile hier im fremden Lande, allein in Gottes Eigentum; find ich gleich lauter Unbekannte, so kenn mich doch mein höchster Ruhm. 6. Mein Hort, in dem mein Herz versenket, zeigt mit ‚ sein holdes Angesicht und spricht: Mein Kind, sei unge. kränket, dein treuer Vater läßt dich nicht. Siehe auch Nr. 393, Str. 10—ʃ5, Bei Sturm und Wassersnot. Mel.: Wenn wie in höchsten Nöten sein. 1— *— —— ——— —— .— ⁴⁴+ ———..— 4— ru⸗fen wir zu dir al⸗ lein, o treu⸗er Gott, und —— ——— 2——— 22.— + +— bit ⸗ten dich: Hilf uns doch jet⸗ zo gnä⸗ dig ⸗lichl N 2. Der Sturmwind braust und saust gar sehr, das Meer bewegt und schlägt noch mehr, das Wasser steigeh in die Höh und dräuet uns bei voller See. 3 Die Deiche sind gar nicht imstand, zu schützen unsen ö festes Land, wo nicht, o Gott, dein Allmachtshand be festigt unser Land und Strand. 4. Drum steur und wehr, o Vater, ab, daß nicht 83 Meer werd unser Grab; verhüte, daß durch deinen Grimm wir nicht im Wasser khommen um! 5. Dein Schutz sei unser Daͤmm und Deich, so sid beschützet Arm und Reich; dein Schutz halt aller Orten Wach, sonst ist verloren unsre Sach. Lion I5R, 22——.—.— nsnde —— 568..———.—.—.—.—... Wenn wir in Wasẽesers⸗nö ⸗ ten sein, so IA Lieder 6. Sieh, Mensch verf die Sünd u 7. Des V und rett un auch, wenn 569. ie mit Nirge winds Schl der uns be See! 2. Wie ve den! Wenn ihr nicht d auf die Se⸗ 3. Einst, sinken! So trinken, re⸗ Glaubenshe lassen, gro dich mit§ Christ Kyr hältnisse ken, die über 'Jnne sich ver⸗ arf des frem. d dich führet ein in Gottes nte, so kenm ket, zeigt min ind, sei ung⸗ 3, Str. 10—15, 191. Lion Iön, ten sein, so 2—— er Gott, und i⸗dig ⸗lichl gar sehr, daz Wasser steigen schützen unser iachtshand be daß nicht das durch deinen Deich, so sid lt aller Orten Lieder für besondere Zeiten und Verhältnisse 579 6. Sieh, Herr, nicht unsfre Sünden an und was der Mensch versehen kann, durch Jesum laß uns gnädig nach die Sünd und alles Ungemach! 7. Des Wassers schreckliche Gewalt in Gnaden hemm und rett uns bald! So soll dich preisen Kindeskind, wir auch, wenn wir erlöset sind. ö Christian von Stöcken g. 1633 4 1684. 569. Eigene Melodie. ö l mit grimmgem Unverstand Wellen sich bewegen! Nirgends Rettung, nirgends Land vor des Sturm⸗ winds Schlägen! Einer ist, der in der Nacht, Einer ist, der uns bewacht: Christ Kyrie,“) komm zu uns auf die See! ö 2. Wie vor unserm Angesicht Mond und Sterne schwin⸗ den! Wenn des Schiffleins Steuer bricht, wo nun Ret⸗ tung finden? Wo sonst als nur bei dem Herrn? Seht ihr nicht den Abendstern! Christ Kyrie, komm zu uns auf die See! 3. Einst, in meiner letzten Not, laß mich nicht ver⸗ sinken! Sollt ich von dem bittern Strom Well auf Welle trinken, reiche mir dann liebentbrannt, Herr, Herr, deine Glaubenshand! Christ Kyrie, homm zu uns auf die See! — 4. Nach dem Sturme fahren wir sicher durch die Wellen, lassen, großer Schöpfer, dir unser Lob erschallen, loben dich mit Herz und Mund, loben dich zu jeder Stund. Christ Kyrie, ja dir gehorcht die See! Joh. Daniel Falk g. 1768 4 1826. 560 E. Lieder oon d den Kehen Dingen XXVVI. Sterbe⸗ und Begräbnislieder 9.66 Melodie. E 2—— AI 570. EO—— Ich wollt. daz ich da ⸗ bei ⸗ me —— —— 2.—3 wür und al ⸗ ler Welt Trost hätt nicht mehr. 2. Ich mein, daheim im Himmelreich, da ich Gott 13 5 ewiglich. 3. Wohlauf mein Seel, und richt dich dar, dort wartet dein der Engel Schar. 4. Denn alle Welt ist dir zu klein, du kommest denn Leß⸗ wieder heim. Daheim ist Leben ohne Tod, und ganze Freud ohn ale Not. 6. Da ist Gesundheit ohne Weh und währet heut und je und je. 7. Da sind doch tausend Jahr wie heut, und nichts das dich verdrießt und reut. 8. Wohlauf, mein Herz und all mein Mut, und such des Gut ob allem Gut! 9. Was das nicht ist, das schätz gar klein und sehn dich alleeit wieder heim. 10. Du hast doch hie kein Bleiben nicht, obs morgen oder heut geschicht. 11. Da es denn anders nicht kann sein, so fleuch der Welt viel falschen Schein! 12. Bereu dein Sünd und beßre dich, als wolltst du heut gen Himmelreich. 13. Ade, Welt, Gott gesegne dich! Ich fahr dahin gen Himmelreich. Nach Heinrich v. Laufenberg 4 1458(0) Straßburg 1430. nad er⸗ Lod um ⸗fan lan li⸗ ger Hei ⸗ land. Isin ⸗ken in 2. Mitten ir Ver will uns das tust du, heriigkeit uns. 44111˙ ingen eder Straßburg 1430. ———— ——— ————— hei ⸗ me — icht mehr. da ich Gott dort wartet mmest denn Freud ohn und nichts, it, und such und sehn' obs morgen——— Uiin ⸗ken in des bit⸗tern To⸗des Notl Ky⸗ri⸗e⸗lei⸗sonl 1,‚ so fleuch wolltst du cdahin gen a 4 1458( ‚ 7 270 Sterbe⸗ und Begräbnislieder— 581 Eigene Melodie. Wittenberg 1524. . E— 4— 17⁷¹..————— 66⁷•— 12— Mit⸗ten wir im Le⸗ben sind mit dem Wen suchn wir, der Hül⸗fe tu. daß wir 1. I2 ————— SIꝑIP‚ꝑꝗ‚ꝑ‚ꝑPꝑ‚ꝑ‚ꝑ‚ꝑPEIꝗ‚I‚.‚— —— Tod um ⸗fan ⸗ gen. ö ist du.„al Enad er ⸗lan oeen? Das bist du. Herr, al⸗ 1— 2—. 1— PPP IPIPIPIPIIFIIIIIII——— 5f. 12ᷣ1 ei⸗ ne. Uns reu⸗et uns ⸗re Mis⸗se ⸗tat.— 7 2— ö— 1— 1 I + 1 + +—.— IIH————2——.—————— —— i diee dich. Herr. er ⸗zür⸗net hat. Hei ⸗li⸗ger Her⸗re Gott, 4 —12— 2..—— * 11 2 et heut und 2 2——.—.— bei ⸗li ⸗ger. star⸗ker Gott. hei ⸗li⸗ger. barm⸗her⸗zi⸗ger —..I——— x ESDSISSSS...i‚..i...— 00—. Hei ⸗ land. du e⸗ wi⸗ ger Gon. laß uns nicht ver⸗ L + L—— 8383—8—5 22..—..5 2*— V. E.—2— 2— E———— ——— — 3 4 * +— 1 2. Mitten in dem Tod anficht uns der Hölle Rachen. der will uns aus solcher Not frei und ledig machen? das tust du, Herr, alleine, Es jammert dein Barm⸗ herzigkeit unsre Sünd und großes, Leid. Heiliger Herre 582 Sterbe⸗ und Begräbnislieder Gott, heiliger, starker Gott, heiliger, harmherziger Heh land, du ewiger Gott, laß uns nicht verzagen vor der tiefen Hölle Glut! Kyrieleison! 3. Mitten in der Hölle Angst unsre Sünd uns treiben Wo solln wir denn fliehen hin, da wir mögen bleibens Zu dir, Herr Christ, alleine. Vergossen ist dein teung Blut, das gnug für die Sünde tut. Heiliger Herre Oah heiliger, starker Gott, heiliger, barmherziger Heiland du ewiger Gott, laß uns nicht entfallen von des rechin Glaubens Trost! Kyrieleison! Str. 1 nach dem Lateinischen Media vita in morte sum Str. 2 u. 3 Martin Luther g. 1483 f 1546. Ev. Luc. 2. 29—32. Eigene Melodie. Wittenberg Ian — 4 Er ist d lerleuchten, st deins Voll Eigene N2 —.— —— dar⸗an kein Lag auf⸗stehi Q Q.V.— +.. + 572. EE————— 2— Mit Fried und Freud ich fahr da⸗ hin i —& —..— ö———— 2—— 2 —*).— F;F;FFFFFF:! ——— 2 Got⸗tes Wil ⸗le. ge⸗trost ist mir mein Herz us *— I ———*——r — 1— 2* —— I..— ———— W +* I — Sinn, sanft und stil ⸗ le. 2. Erd ist e vieder werder Gotts Posaun 3. Sein Ser gauter Gnade Sohn erlösete! 4. Sein Jar ein'm selgen torben und! Wie.— Gott mir vel rn—— —— hei ⸗ben hat: Der Tod ist mein Schlaf wor⸗ den. 2. Das macht Christus, wahr Gottes Sohn, der wal Heiland, den du mich, Herr, hast sehen lan und g'macht b —— 12 x —— 2C. I +* + 1 —— + kannt, daß er mir das Leben sei und Heil in Not I Sterben. 3. Den hast du allen vorgestellt mit großen Gnada zu seinem Reich die ganze Welt heißen laden durch da 5. Die Seel an jüngsten 2 ewge Freude 1 6. Hie ist e genesen, in er helle Sonne. 7. Nun lasse unsre Straßen der Tod komu 1. So trage wahret bin, bi teuer heilsam Wort, an allem Ort erschollen. auferweckenen er 89 Sterbe⸗ und Begräbnislieder 583 mherziger Hek 4. Er ist das Heil und selge Licht für die Heiden, rzagen vor der R erleuchten, die dich kennen nicht, und zu weiden. Er st deins Volks Israel Preis, Ehre, Freud und Wonne. Martin Luther g. 1483 4 1546. nd uns treiben. mögen bleibens ist dein teung Eigene Melodie. Gemeinde. Wittenberg 1844. 50 Herre Goth.—— b————— rziger Heilag573. EEEEEEEE von des ꝛr 25 ö echtn RNun labt uns den Leib be⸗gra⸗ben und in morte summ— C 8 3 7454.......— Toar⸗ an kein Zwei⸗ fel ha⸗ben, er werd am jüng⸗sten — 1H— + Wittenberg[— 4 —..‚ Tag auf⸗stehn und un⸗ ver⸗wes⸗ lich her⸗ vor⸗-gehn. 2. Erd ist er und von der Erden, wird auch zu Erd vieder werden und von der Erd wieder aufstehn, wenn hotts Posaune wird angehn . 2—5 5 99 15 ewig in Gott, der sie allhie aus ö uter Gnad von aller Sünd und Missetat durch seinen Win Sohn erlöset hat. j J4 Sein Jammer, Trübsal und Elend ist kommen zu an'm selgen End. Er hat getragen Christi Joch, ist ge⸗ lorben und lebet doch. Gott mir vs Iun 5. Die Seele lebt ohn alle Klag, der Leib schläft bis — Au jüngsten Tag, an welchem ihn Gott verklären und keoge Freude wird gewähren. 6. Hie ist er in Angst gewesen, dort aber wird er genesen, in ewiger Freud und Wonne leuchten wie die helle Sonne. 7. Nun lassen wir ihn hie schlafen und gehn all heim unsre Straßen, schicken uns auch mit allem Fleiß, denn der Tod kommt uns gleicher Weis. Michael Weiße 1 1534. ö Chor. den d 12 1. So traget mich nun immer hin, da ich so lang ver⸗ laden durch dus nahret bin, bis Gott, mein treuer Seelenhirt, mich wieder sauferwecken wird. laf wõt ⸗ den. Sohn, der tul und g macht h 534 Sterbe⸗ und Begräbnislieder 2. Ja freilich durch den Tod ich werd zu Asche wieden und zu Erd, doch wird das schwache Fleisch und Bein von meinem Gott verwahret sein. 3. Mein Leib bleibt hie der Würmer Spott, die Seel lebt bei ihrem Gott, der sie durch sein so bittres Leh ö ezoger durch erlöset hat zur Seligkeit. 4. Was mich für Trübsal hat verletzt, wird nun i höchste Lust versetzt; die Welt ist nur ein Jammertnl dort ist ein rechter Freudensaal. 5. Wenn alle Welt zu Trümmern bricht, und Got wird halten sein Gericht, so wird mein Leib verklänh stehn und in das Himmelreich eingehn. 6. Wie manche Widerwärtigkeit hatt ich bei meinen Lebenszeit! Nun aber ist mir nichts bewußt als alla Auserwählten Lust. 7. So laßt mich denn in sanfter Ruh und geht naß eurer Wohnung zu, ein jeder denke Tag für Tag, unt e; auch selig werden mag. ö Gemeinde und Chor. 1 ö 8. Das helf uns Christus, unser Trost, der uns ha durch sein Wut erlöst vons Teufels G'walt und ewge Pein. Ihm sei Lob, Preis und Ehr allein! Georg Neumark g. 1621 f 1681. Str. 8 Martin Luthal Eigene Melodie. Geistlich um 16 2 1 2 + —— ‚ ‚ ‚t.t..= stlechte, den 0 2.Mein Ze eedet, Sterbet Erden, das Er jahr ich dahin 3. Ob mich berzagen, son Sünd vergebe 4. Auf Got ih schauen we gestorben, des auch worden 5. Die Sün Gnaden umso nir zu From der christliche 6. Ich bin Leben; umson Verdienst und 7. Drauf u ererben, wie bleiben, der bom-Leibe sa O elt. ich muß dich las⸗ sen, ith fahr da⸗ hin mein Stra⸗en ins ew⸗ ge Va ⸗en — 8. Damit f sinnen, denn gehren und erhL„M—————. du auch nicht ——————————. 9. Die Zei und Schande und mit Wae EZ. 7**. 0 1R ½9 1* 2—.— .2 7 + 1 I——.— 2— I + +—... +2 +——— DE— 4.— willig geben land. Mein Geist will ich auf⸗ge⸗ben. da ⸗ zu me 10. Das se wende! Zu i + 8 +—.— — Leib und Le⸗ ben set⸗zen in Got⸗tes gnäd⸗ge Hald. und Schmerz Vleibens ist 5* 1 Asche wieder isch und Dein wird nun in n Jammertul cht, und Guh Leib verhlänh ch bei meinn ußt als alla! und geht nah für Tag, wi ů „der uns al alt und ewgn Martin Luthen. 585 2. Mein Zeit ist nun vollendet, der Tod das Leben eedet, Sterben ist mein Gewinn; kein Bleiben ist auf Erden, das Ewge muß mir werden, mit Fried und Freud Sterbe⸗ und Begräbnislieder ahr ich dahin. 3. Ob mich gleich hat betrogen die Welt, von Gott Uezoger durch Schand und Büberei, will ich doch nicht berzagen, sondern mit Glauben sagen, Sünd vergeben sei. J. Auf Gott steht mein Vertrauen, sein Antlitz will ih schauen wahrlich durch Jesum Christ, der für mich ist gestorben, des Vaters Huld erworben, mein Mittler er auch worden ist. 5. Die Sünd kann mir nicht schaden, erlöst bin ich aus (Gnaden umsonst durch Christi Blut. Kein Werk kommt mir zu Frommen, so ich will zu ihm kommen; allein der christliche Glaube gut. ö 6. Ich bin ein unnütz Knechte, mein Tun ist viel zu schlechte, denn daß ich ihm bezahl damit das ewge Leben; umsonst will er mirs geben und nicht nach mein'm Herdienst und Wahl. ö 7. Drauf will ich fröhlich sterben, das Himmelreich ererben, wie er mirs hat bereit; hie kann ich nicht mehr daß mir mein Geistlich um — af⸗ sen. ge Va⸗En —— ih ö tehren und von ihm Gnad begehren, im Glauben sei bleiben, der Tod tut mich vertreiben, mein Seele sich bom Leibe scheidt. 8. Damit fahr ich von hinnen. O Welt, tu dich be⸗ sinnen, denn du mußt auch hernach; tu dich zu Gott be— du auch nicht schwach! 9. Die Zeit ist schon vorhanden, hör auf von Sünd und Schanden und richt dich auf die Bahn mit Beten Kund mit Wachen, sonst all irdische Sachen sollst du gut⸗ =willig geben dran. 10. Das schenk ich dir am Ende: Ade, zu Gott dich wende! Zu ihm steht mein Begehr. Hüt dich vor Pein und Schmerzen, nimm mein Abschied zu Herzen! Meins und Begräbnislieder Sterbe⸗ Eigene Melodie. 2 FCEV 575.9———————— Wenn mein Stünd⸗lein vor⸗ han⸗-den ist, +— x— — +— J— und soll hin⸗fahrn mein Stra⸗e. so g'leit du mich, Hern „*. +— 2— —————— Je⸗su Christ, mit Hülf mich nicht ver⸗ las⸗ se! Men — — J——— I I + I I m ——.———— +——. +* Seel an mei⸗nem letzten End be⸗ fehl ich dir in *——— — ö äFII—.—.—.—.—— ———— — ö dei ⸗ ne Händ. du wollst sie mir be⸗ wah⸗ren! 2. Mein Sünd mich werden hränken sehr, G'wissen wird mich nagen, denn ihr sind viel wie Sand am Meer: doch will ich nicht verzagen, gedenken will ich an dein Tod, Herr Jesu, und dein Wunden rot, die wer⸗ den mich erhalten. 3. Ich bin ein Glied an deinem Leib, des tröst ich mich von Herzen; von dir ich ungeschieden bleib in Todesnot. und Schmerzen; wenn ich gleich sterb, so sterb ich dir, ein ewigs Leben hast du mir mit deinem Tod erworben. 4. Weil du vom Tod erstanden bist, werd ich im Grab nicht bleiben; mein höchster Trost dein Auffahrt ist, Tods Furcht kann sie vertreiben; denn wo du bist, da komm ich hin, daß ich stets bei dir leb und bin, drum fahr ich hin mit Freuden. 5. Ich fahr dahin zu Jesu Christ, mein Arm tu ich aus— strecken; so schlaf ich ein und ruhe fein, kein Mensch kann mich aufwecken, denn Jesus Christus, Gottes Sohn; der wird die Himmelstür auftun, mich führn zum ewgen Leben. Str. 1—4 Nikolaus Herman g. um 1480 f 1561. 5 Str. 5 1582. 3 Franbfurt a. M. 1659. —— mein am Kreuz ——— Va⸗ ters H Lei⸗den dei 2. Wenn ie werde mit de und meine O mehr spricht 3. Wenn m menschlich Hü behend zu Hi aus dem Jam 4. Die böse stets bei mir So nimm sie der Erd sein! 5. Ein fröh mein Fürspre aus Gnade m mir in deinet 6. Fürwahr hält und gla — n⸗den ist. du mich, Hen e⸗ wah⸗ren! sehr, mein iel wie Sand nhen will ich rot, die wer⸗ tröst ich mich in Todesnot, terh 1 Ir behend zu Hülf an meinem letzten End und führ mich od erworben. ich im Grab ahrt ist, Tods ist, da komm rum fahr ich m tu ich aus⸗ kein Mensch Gottes Sohn; n zum ewgen 1480 f. 156J Efurt a. M. 1560. Sterbe⸗ und Begräbnislieder 587 Mel.: Vater unser im Himmelreich. Leipzig 1539. 4 E 4.— IES....—ꝓꝓ 5⁷„EH—— 2— „ 15½⁵m⁷ Herr Je⸗ su Christ, wahr Mensch und Gott. 2 2— der du littst Mar ⸗ter, Angst und Spott, für mich — + 8 2.—ß— 2 ——— 2 ͤ ů — 4—— 110 am Kreuz auch end ⸗ lich starbst und mir deins — —————.———3—.— 2 —.—. 2 2 2—.— VBa⸗ ters Huld er⸗ warbst, ich bitt durchs bitt ⸗ re — x— + 26 65 ꝗ ————.—=——— + Lei⸗den dein, du wollst mir Sün⸗der gnä⸗dig sein! 2. Wenn ich nun komm in Sterbensnot und ringen werde mit dem Tod, wenn mir vergeht all mein Gesicht und meine Ohren hören nicht, wenn meine Zunge nicht mehr spricht und mir vor Angst mein Herz zerbricht. 3. Wenn mein Verstand sich nicht besinnt und mir all menschlich Hülf zerrinnt: so homm, o Herr Christ, mir aus dem Jammertal, verkürz mir auch des Todes Qual! 4. Die bösen Geister von mir treib, mit deinem Geist stets bei mir bleib, bis sich die Seel vom Leib abwendt. So nimm sie, Herr, in deine Händ! Der Leib hab in der Erd sein Ruh, bis sich der jüngst Tag naht herzu. 5. Ein fröhlich Auferstehn verleih, am jüngsten G'richt mein Fürsprech sei und meiner Sünd nicht mehr gedenk, aus Gnade mir das Leben schenk! Wie du hast zugesaget mir in deinem Wort, das trau ich dir: 6. Fürwahr, fürwahr, euch sage ich: Wer mein Wort hält und glaubt an mich, der wird nicht kommen ins V * 588 Sterbe⸗ und Begräbnislieder Gericht und ewig den Tod schmecken nicht; und ob er Erde Schoß gleich hie zeitlich stirbt, mit nichten er drum ganz verdirbtz 7. Sondern ich will mit starker Hand ihn reißen aus des Todes Band und zu mir nehmen in mein Reich; da soll er denn mit mir zugleich in Freude leben ewiglich Dozu hilf uns ja gnädiglich! ö 8. Ach Herr, vergib all unsre Schuld! Hilf, daß wir warten mit Geduld, bis unser Stündlein kommt herbei, auch unser Glaub stets wacker sei, dein'm Wort zu trauen festiglich, bis wir entschlafen seliglich. 577. Mel.: Vater unser im Himmelreich.(Siehe Nr. 576.) In Christi Wunden schlaf ich ein, die machen mich von Sünden rein, Christi Blut und Gerechtigkeit das ih mein Schmuch und Ehrenhleid; damit will ich vor Gotl bestehn wenn ich zum Himmel werd eingehn. 2. Mit Fried und Freud fahr ich dahin, ein Gottes kind ich allzeit bin. Dank hab, mein Tod, du führes mich, ins ewge Leben wandre ich mit Christi Blut ge⸗ reinigt fein. Herr Jesu, stärk den Glauben mein! 578. Mel.: Nun laßt uns den Leib begraben.(Siehe Nr. 573.) Him auf mit Trauren und Klagen, ob dem Tod 0llN niemand zagen; er ist gestorben als ein Christ, sein Tod ein Gang zum Leben ist. ö 2. Der Sarg und Grab drum wird geziert, der Leib ehrlich begraben wird, damit wir glaubn, er ist nicht tot, er schläft und ruhet sanft in Gott. 3. Wohl scheints, es sei nun alls dahin, weil er du liegt ohn Mut und Sinn; doch soll ihm bald kehren wie⸗ der Lebn und Kraft in alle Glieder. 4. Bald werden diese Totenbein erwarmen und sih fügen sein zusammen mit Kraft und Leben, Gott wirds herrlich wieder geben. ů 5. Ein Weizenkörnlein in der Erd liegt erst ganz toth dürr und unwert, doch hommts hervor gar schön und zart und bringt viel Frucht nach seiner Art.—4 6. Der Le wieder aufe 7. Der S mit sein'm Sinn war 8. Den wieder auf welchs war 9. Ach do seiner Zusa in der Erd 579. 7 arme allein mein Trost 2. O Go stetiglich, le in meinem 3. Und u dir, Herr mein, wie 4. Herr bleib an di Herrlichkei Eigen 680. P0 machs mit zort zu trauen Nr. 576.) chen mich von tigkeit das it (ich vor Goll n. „ein Gottes⸗ od, du führes hristi Blut ge⸗ amein! Siehe Nr. 573.) dem Dod sol in Christ, sein der Leib ‚F er ist nicht. iert, n, weil er da, 5 kehren wie⸗ men und sich n, Gott wirds erst ganz tot, zar schön und lrt. 589 6. Der Leib gemacht vom Erdenhloß soll liegen in der Erde Schoß und soll da ruhen ohne Leid, bis daß er wieder aufersteht. 7. Der Seele Haus sollt er hier sein, die blies Gott mit sein'm Atem drein, ein edles Herz, recht Mut und Sinn war durch die Gabe Christi drin. ö 8. Den Körper nun die Erd bedeckt, bis ihn Gott wieder auferwecht, der seins Geschöpfs gedenken wird, welchs war nach seinem Bild formiert. 9. Ach daß nun käm der selge Tag, da Christus nach seiner Zusag hervor wird bringen ganz und gar, was in der Erd verscharret war. N. d. Latein. des Aurelius Prudentius. Jam moesta quiesce querela. Sterbe⸗ und Begräbnislieder 579. Mel.: Wenn wir in höchsten Nöten sein.(Siehe Nr. 568.) 6 armer Mensch doch gar nichts bin, Gotts Sohn allein ist mein Gewinn; daß er Mensch worden ist mein Trost, er hat mich durch sein Blut erlöst. 2. O Gott Vater, regier du mich mit deinem Geiste stetiglich, laß deinen Sohn, mein Trost und Lebn, allzeit in meinem Herzen schwebn! 3. Und wenn die Stund vorhanden ist, nimm mich zu dir, Herr Jesu Christ, denn ich bin dein, und du bist mein, wie gern wollt ich bald bei dir sein! 4. Herr Jesu Christe, hilf du mir, daß ich ein Zweiglein bleib an dir und nachmals mit dir aufersteh, zu deiner Herrlichkeit eingeh. Str. 1—3 J. Heune g. 1514 4 1581. Str. 4 M. Moller g. 1547 f 1606. N. d. Latein. des Ph. Melanchthon Nil sum, nulla miser novi solatia. Eigene Melodie. Frankfurt 1589. 580. S..... — 4— I= ——— ———— 1 4 j S machs mit mir. wies ihm fällt: ich will. Sterbe- und Begräbnislieder — * — 2 soll ich hier län ⸗ger lebn, nicht wi ⸗der⸗ .. strebn. seinim Willn tu ich mich ganz er⸗gebn. 2. Mein Zeit und Stund ist, wann Gott will; ich schreib ihm nicht vor Maß noch Ziel. Es sind gezählt all Härlein mein, beid groß und klein, fällt keines ohn den Willen sein. 3. Es ist allhie ein Jammertal, Angst, Not und Trüb⸗ sal überall; des Bleibens ist eine kleine Zeit, Mühselig⸗ keit, und, wers bedenht, ein steter Streit. 4. Was ist der Mensch? Ein Erdenkloß, von Mutter⸗ leib her nackt und bloß, er bringt nichts mit auf diese Welt, kein Gut noch Geld, nimmt nichts mit sich, wenn er hinfällt. 5. Es hilft hein Reichtum, Geld noch Gut, kein Kunst noch Gunst noch stolzer Mut; fürn Tod kein Kraut ge⸗ wachsen ist, mein frommer Christ, alles, was lebet. sterb⸗ lich ist. 6. Heut sind wir frisch, gesund und stark, und liegen morgen tot im Sarg; heut blühn wir wie die Rosen rot, bald krank und tot; ist allenthalben Müh und Not. 7. Man trägt eins nach dem andern hin, wohl aus den Augen und dem Sinn; die Welt vergisset unser bald, 4* en Ha ob jung, ob alt, auch unsrer Ehren mannigfalt. 8. Ach Herr, lehr uns bedenken wohl, daß wir sind sterblich allzumal, auch wir allhie kein Bleibens habn; müssn mall davon, gelehrt, reich, jung, alt oder schön. 9. Das macht die Sünd, du treuer Gott, dadurch ist kommn der bittere Tod, der nimmt und frißt all Men⸗ schenkind, wie er sie findt, fragt nicht, wes Stands und Ehrn sie sind. 10. Ich hab hier wenig guter Tag, mein täglich Brot ist Müh und Klag. Wenn mein Gott will, so will ich ** %V 9. mit hinfahrr mir nicht. 11. Und 6 will ich verz für mich in 12. Dersel Sünd gestor Hölle Glut 13. Dem selbst michen er ist allein 14. Das i und Trauri ohn alle Kl 15. Mein dran zweif die mir ber 10. O Je gnug' getan, allein der e 17. Amen ein selgen deinem Rei 581. trotz Teufe 2. Ich tr hab, was Christ, du 3. Des f und harre Hilf, Helfe er ⸗gebn. t will; ich gezählt all keines ohn und Trüb⸗ „Mühselig⸗ on Mutter⸗ t auf diese sich, wenn kein Kunst Kraut ge⸗ lebet. sterb⸗ und liegen die Rosen h und Not. wohl aus unser bald,* 8 ů Hil, Helfer, hilf in Angst und Not, erbarm dich mein, ö du treuer Gott! Ich bin ja doch dein liebes Kind wir sind bens habn; r schön. dadurch ist t all Men⸗ 5tands und äglich Brot so will ich Sterbe⸗ und Begräbnislieder 591 mit hinfahrn in Fried; sterbn ist mein G'winn und schadt mir nicht. 11. Und ob mich schon mein Sünd anficht, dennoch will ich verzagen nicht, ich weiß, daß mein getreuer Gott „ für mich in Tod sein liebsten Sohn gegeben hat. 12. Derselbe mein Herr Jesus Christ für all mein Sünd gestorben ist und auferstanden mir zu gut, der Hölle Glut gelöscht mit seinem teuren Blut. 13. Dem leb und sterb ich allezeit, von ihm der Tod selbst mich nicht scheidt. Ich leb od'r sterb, so bin ich sein, er ist allein der einig Trost und Helfer mein. 14. Das ist mein Trost zu aller Zeit, in allem Kreus und Traurigkeit. Ich weiß, daß ich am jüngsten Tag ohn alle Klag werd auferstehn aus meinem Grab. 15. Mein lieben Gott von Angesicht werd ich anschaun, dran zweifl ich nicht, in ewger Freud und Seligkeit, die mir bereit; ihm sei Lob, Preis in Ewigkheit! 16. O Jesu Christe, Gottes Sohn, der du für uns hast gnug' getan, ach schließ mich in die Wunden dein, du bist allein der einig Trost und Helfer mein. ö 17. Amen, mein lieber frommer Gott, bescher uns alln ein selgen Tod! Hilf, daß wir mögen allzugleich in deinem Reich bald mit dir leben ewiglich. Johann Leon f 1597. 581. Mel.: Wenn wir in höchsten Nöten sein.(Siehe Nr. 568.) trotz Teufel, Welt und aller Sünd. 2. Ich trau auf dich, o Gott mein Herr. Wenn ich dich hab, was will ich mehr? Ich hab ja dich, Herr Jesu Christ, du mein Gott und Erlöser bist. 3. Des freu ich mich von Herzen fein, bin gutes Muts und harre dein, verlaß mich gänzlich auf dein Wort. Hilf, Helfer, hilf, du treuer Hort. 1596. Nach Nik. Selnecker g. 1530 f 1592. 592 Sterbe⸗ und Begräbnislieder Eigene Melodie. Hans Leo Haßler 160l, ö—..—..— .— 2— Herz lich tut mich ver ⸗lan ⸗gen nah weil ich hie bin um ⸗fan ⸗gen mil ...———3 v———1jß————— ei ⸗nem sel ⸗ gen End. Y Trüb⸗fal und E lend.) Ich bab Lult ab ⸗a 2+223 2 —————— 2 2 E—— —————— schei⸗ den von die ⸗ ser ar⸗ gen Welt, sehn E.=.— 4 2 H +— =....— + + 2—. 2. +.— I 52 1 .—————— ‚D mich nach ew⸗gen Freu⸗den: o Je⸗ su, komm nur baldl 2. Du hast mich ja erlöset von Sünd, Tod,‚ Teufel, Höll, es hat dein Blut gekostet; drauf ich mein Hoffnung stell. Warum sollt mir denn grauen vor Hölle, Tod und Sünde Weil ich auf dich tu bauen, bin ich ein selges Kind. 3. Wenn gleich süß ist das Leben, der Tod sehr bitter mir, will ich mich doch ergeben, zu sterben willig dir. Ich weiß ein besser Leben, da meine Seel fährt hin; des freu ich mich gar eben, Sterben ist mein Gewinn. 4. Der Leib zwar in der Erden von Würmern wird verzehrt, doch auferwecket werden durch Christum schön verklärt, wird leuchten als die Sonne und leben ohne Not im Himmelsfreud und Wonne; was schadt mir denn der Tod? 5. Ob mich die Welt auch reizet, zu bleiben länger hier, und mir auch immer zeiget Ehr, Geld, Gut, all ihr Zier, doch ich das gar nicht achte, es währt nur kurze Zeit; das Himmlisch ich betrachte, das bleibt in Ewigkeit,* neinen Muk, serden komm AHron. ob. ich 6. Wenn ich auch gleich nun scheide von meinen Freun⸗ den gut, was mir und ihn'n bringt Leide, doch troͤst mir got mich über doch gerne ste wohl versorge 8. Was tut ollt euch G klein? Fromn treu, er kann Scheu. 9. Gesegn e Trauret nicht ständig bleibt einander wied 10. Nun wi allein: Gib mi jühr mich ins dein Leiden u 11. Hilf, da hrist, den se rist! Hilf m ui Macht, de vollbracht! Ster ⸗-ben Welt, sehn m nur baldl Teufel, Höll, oͤffnung stell. )und Sünd? 2s Kind. d sehr bitter willig dir. hrt hin,; des inn. rmern wird ristum schön leben ohne dt mir denn iben länger Gut, all ihr t nur kurze in Ewigheit. inen Freun⸗ och tröst mit eo Hahler 160I. ATron. 5 Sterbe⸗ und Begräbnislieder neinen Mut, daß wir in größern Freuden zusammen. sverden kommn und bleiben ungeschieden im himmelischen . Ob ich auch hinterlasse betrübte Waiselein, dern got mich über Maße jammert im Herzen mein, will ich doch gerne sterben und trauen meinem Gott; er wird sie Jwvohl versorgen, retten aus aller Not. 8. Was tut ihr so sehr zagen, ihr armen Waiselein? ollt euch Gott Hülf versagen, der speist die Raben lein? Frommer Witwen und Waisen ist er der Vater treu, er kann und will sie speisen; das glaubt ohn alle Scheu. 9 Gesegn euch Gott der Herre, ihr Vielgeliebten mein! Trauret nicht allzu sehre über den Abschied mein! Be⸗ ständig bleibt im Glauben! Wir werdn in kurzer Zeit einander wieder schauen dort in der Ewigkeit. 10. Nun will ich mich ganz wenden zu dir, Herr Christ, Ullein: Gib mir ein seligs Ende, send mir die Engel dein, sühr mich ins ewge Leben, das du erworben hast durch dein Leiden und Sterben und blutiges Verdienst. 1. Hilf, daß ich ja nicht wanke von dir, Herr Jesu Uchrist, den schwachen Glauben stärke in mir zu aller⸗ zrist! Hilf mir ritterlich ringen, dein Hand mich halt Unit Macht, daß ich mög fröhlich singen: Gottlob, es ist bvollbracht! Christoph Knoll g. 1563 f 1650. Philipper 1,21 — Eigene Melodie. Melchior Pulpius 1609. + EH———.—— 530.. Chri⸗stus der ist mein Le⸗ben. und . 1— 4* 1+..— A S.I..iiIi‚i‚ieieieiiieiet‚iIiEse‚E‚EE‚Eieieiie‚ieet.tei. —— 2 XI 1— + 1 1—— Ster ⸗ben mein Ge⸗ winn: ihm hab ich mich er⸗ ——— Kaarerre: — II er ——————.—.— H *—— 2 ge ⸗ ben. mit Freud fahr ich da ⸗ hin. Sterbe⸗ und Begränislieder 594 2. Mit Freud fahr ich von dannen zu Christ, den Bruder mein, daß ich mag zu ihm kommen und ewg bei ihm sein. 3. Nun hab ich überwunden, Kreuz, Leiden, Angst un Not, durch seine heilgen Wunden bin ich versöhnt t Gott. ö ö 4. Wenn meine Kräfte brechen, mein Atem geht schun aus, wenn ich nicht mehr kann sprechen, Herr, nimm mein Seufzen auf!— 5. Mein Herz, Sinn und Gedanken zergehn schon ge ein Licht, das hin und her tut wanken, wenn ihm di Flamm gebricht. 6. Drum laß mich an dir hleben wie eine Klett gy. Kleid, und ewig bei dir leben in deiner Seligkeitl 7. Fein selig, sanft und stille, gleich als vom süße S schlaf ich, weils Gottes Wille, mein Trost ist Goties Sohn. ö 8. Ich sing im Himmelsthrone ihm nun Lob, Ehr un. Preis, wo ich nun ewig wohne in jenem Paradeis, 1609. Nach dem Hannov. Gsb. Ih. Eigene Melodie. — 7——6 584.—H i— Herr Je⸗su Christ. meins Le⸗bens Licht, mah Leipzig i . S 3. Zur Reis nenig Kräfte h ol mich heim, 4Drum stär Ihten Todespe lich, mach mie 5. Dein Back etriemen mir ornenkron, la 6. Dein Dur onst keine Stö gut, bewahr 7. Wenn mei in meinem Her, ind, wenn mei 8. Dein letzte od das Herze ih mein Haup 9. Dein Krer und Rast dein aß meinen St 10. Auf dein lehte Heimfahr wenn ich besch 11. Am jüng dir zur Rechter welchs das erf 22. Alsdann wie der Sonne —.— 4 1—.4 2 3 +9 2—2 H——.—332 ————————————————— gauch gleich den 13. Wie wer mit den Engel dein Antlitz se 4+ 2 — 5 Diieeeeeeeee.— bin ich nur ein Gast. und drückt mich sehr der Sün⸗den Lol Eigene N 2. Ich hab vor mir ein schwere Reis zu dir ins Humds. lisch Paradeis; da ist mein rechtes Vaterland, woran hast dein Blut gewandt.—9 u Christ, den en und ewh en, Angst us versöhnt i em geht schwn „Herr, ninm gehn schon ah wenn ihm die eine Klett an eligkeit! Is vom süßn rost ist Gotte Sterbe⸗ und Begräbnislieder 595 3. Zur Reis ist mir mein Herz sehr matt, der Leib gar guig Kräfte hat, allein mein Seele schreit in mir: Herr, almich heim, nimm mich zu dir! 4Drum stärk mich durch das Leiden dein in meiner Igten Todespein, dein Blutschweiß mich tröst und er⸗ lick, mach mich frei durch dein Band und Strich! 5. Dein Backenstreich und Ruten frisch der Sünden gzriemen mir abwisch, dein Hohn und Spott, dein dornenkron, laß sein mein Ehr, mein Freud und Wonn! 6. Dein Durst und Gallentrank mich lab, wenn ich onst keine Stärkung hab, dein Angstgeschrei komm mir u gut, bewahr mich vor der Hölle Glut! 7. Wenn mein Mund nicht kann reden frei, dein Geist lin meinem Herzen schrei, hilf, daß mein Seel den Himmel ind, wenn meine Augen werden blind. 38. Dein letztes Wort laß sein mein Licht, wenn mir der Paradeis. zod das Herze bricht, behüte mich vor Ungeberd, wenn lich mein Haupt nun neigen werd. Lob, Ehr ussug Dein Kreuz laß sein mein Wanderstab, mein Ruh und Rast dein heilges Grab, die reinen Grabetücher dein aß meinen Sterbekittel sein! ö 10. Auf deinen Abschied, Herr, ich trau, darauf mein etzte Heimfahrt bau; tu mir die Himmelstür weit auf, venn ich beschließ meins Lebens Lauf. U. Am jüngsten Tag erwech mein Leib, hilf, daß ich dir zur Rechten bleib, daß mich nicht treffe dein Gericht, bens Licht, mahUwelchs das erschrecklich Urteil spricht. . Alsdann mein Leib verneure ganz, daß er leucht —— uie der Sonne Glanz und ähnlich sei dein'm klaren Leib, guch gleich den lieben Engeln bleib. %3. Wie werd ich dann so fröhlich sein, werd singen auf Er ⸗da dir ins hinmm and, woran du Init den Engeln dein und mit der Auserwählten Schar dein Antlitz schauen ewig klar! er Sün⸗den 00 ö Martin Behm g. 1557 1 1622. Eigene Melodie.— 4 22. Melchior Teschner 1615. —1.—j———— E— Va⸗let will ich dir ge⸗ben. du dein sünd-lich bö- ses Le 3ben durch⸗ Sterbe⸗ und Begräbnislieder 59080 2. Rat mir nach deinem Herzen, o Jesu, Gottes Sohhl Soll ich ja dulden Schmerzen, hilf mir, Herr Chriß davon, verkürz mir alles Leiden, stärk meinen blödey Mut, laß selig mich abscheiden, setz mich in dein Erbguth 3. In meines Herzens Grunde dein Nam und Kreh allein funkelt all Zeit und Stunde, drauf kann ich sriß lich sein. Erschein mir in dem Bilde zu Trost in meing Not, wie du, Herr Christ, so milde dich hast geblut zu W 4. Verbirg mein Seel aus Gnaden in deiner offun Seit, rück sie aus allem Schaden zu deiner Herrlichhei Der ist wohl hie gewesen, wer kommt ins himmlist Schloß; ewig ist der genesen, wer bleibt in deinenl Schoß. 5. Schreib meinen Nam aufs beste ins Buch des Lebesz ein und bind mein Seel gar feste ins schöne Bündelen will ich ewig rühmen, daß dein Herz treue sei. der, die im Himmel grünen und vor dir leben sreiß WI — DEDEDSESEEEEE— ar ⸗ge, sal⸗ sche Welt, Im Him-mel ist u 4 mich aus mir nicht ge⸗ fällt. i gieen. ——.*—— E——— woh ⸗ nen. hin auf sieht mein Be⸗ gier, 3——— E——— E————— ———— 2. 2— +—.—.——1— Er⸗ den. wird Gott herr⸗lich loh ⸗nen dem, der ihm dient all⸗hier. 2 Wie du! Glauben me dich zu scha vom Tränen Erden, will 3. Laß mi dir fahren, l mich wohl be zieren mit E was auf Er Eigene 687.60H —— Valerius Herberger g. 1562 f 10ʃ1— .. „Eigene Melodie. Michael Altenburg iß all N. ie⸗sem Ja EA— 586— 2 +— 2..— 2.—. ——* eeid sollst —— Herr Gott, nun schleuß den Him⸗mel auf meh ich hab voll⸗ en ⸗ödet mei⸗nen Lalf de — HN 3 PpP‚PPqPIPI————— sich mein Seel sehr freu— et. Zeit zum End sich nei Hr) Hab onug oe r, Herr Chriß 8 in dein Erbgül am und Krah rost in meing t geblut zu deiner offna er Herrlichheihl ins himmlih ꝛibt in deinen—8 zuch des Leben ö höne Bündeleh rleben frei,. ue sei. 9. 1562 1 162 4 hael Altenburg 1 1 dient all⸗hen. 1, Gottes Echh meinen Lüde ö f ronttt ich fröz ö Sterbe⸗ und Begräbnislieder * 2 2 2—— S‚. I— ů — n. a———.—— — 80*—* len, mich müd ge⸗— ten. schick mich fein +— + II—— 7—*. 2 2—.— ——— + zu zur ew⸗ gen Ruh. laß fah ⸗ren. was auf — .ISSSS‚SSSSSSeeeeeeeeeee— ö 2 Er ⸗ den. will lie ber se ⸗ lig wer ⸗den. 2. Wie du mir, Herr, befohlen hast, hab ich mit wahrem Glauben mein lieben Heiland aufgefaßt in mein Arm, dich zu schauen. Hoff zu bestehen, will frisch eingehen vom Tränental zum Freudensaal, laß fahren, was auf Erden, will lieber selig werden. 3. Laß mich nur, Herr, wie Simeon im Frieden zu dir fahren, befiehl mich Ehristo deinem Sohn; der wird mich wohl bewahren, wird mich recht führen, im Himmel zieren mit Ehr und Kron; fahr drauf davon, laß fahren, was auf Erden, will lieber selig werden. Tobias Kiel g. 1584 f 1627. Eigene Melodie. Genj 1551. +— * 587. 16 Freu dich sehr, mei⸗ ne See⸗ le, und ver⸗ weil dich nun Christus, dein Her⸗re, ruft aus ——— 27— 4 1 I N —.— 2. j—— de⸗ all Not und Sunt Aus der Trüb-sal. Angst und —ldie⸗sem Jam⸗-mer⸗tal. ———I 4—— S—... SSISISISISIII—— d-. i nmru u, maeer. ur v emel auf nuß 6.——.. i nen Lalif ö Leid sollst du fah- ren in die Freud. die kein Ohr je .—— R ——.——..—.—————..— aonug ge ⸗] hat ge⸗hö⸗ ret. die in E-⸗wig-keit auch wäh ⸗ret. Fleisch und Blut plagen stets hier unf uns bei keinem Mut. Wir sind voller Angst und Plag. 59688 Sterbe⸗ und Begräbnislieder 2. Tag und Nacht hab ich gerufen zu dem Herren, meinem Gott, weil mich stets viel Kreuz betroffen, daß er mir hülf aus der Not. Wie sich sehnt ein Wanders⸗ mann, daß sich ende seine Bahn, so hab ich gewünschet eben. daß sich enden mög mein Leben. 3. Denn gleich wie die Rosen stehen unter Dornen spitzen gar, also auch die Christen gehen stets in Angsten und Gefahr. Wie die Meereswellen sind und der unge⸗ stüme Wind, also ist allhier auf Erden unser Lauf voll von Beschwerden. 4. Welt und Teufel, Sünd und Hölle, unser eigen sre Seele, lassen lauter Kreuz sind unsre Tag; wenn wir nur geboren werden, findt sich Jammer gnug auf Erden. 5. Wenn die Morgenröt herleuchtet und der Schlaf sich von uns wendt. Sorg und Kummer daher schleichet, Müh sich findt an allem End. Unsre Tränen sind das Brot, so wir essen früh und spat; wenn die Sonn nicht mehr lut scheinen, ist auch lauter Klag und Weinen. 6. Drum, Herr Christ, du Morgensterne, der du ewiglich aufgehst, sei von mir jetzund nicht ferne, weil dein Blut mich bald erlöst. Hilf, daß ich mit Fried und Freud mög von hinnen fahren heut, ach sei du mein Licht und Straße, mich mit Beistand nicht verlasse. 7. In dein Seite will ich fliehen bei dem bittern Todes gang, durch dein Wunden will ich ziehen in das himmlisch Vaterland. In das schöne Paradeis, drein der Schächer tat sein Reis, wirst du mich, Herr Christ, einführen und mit ewger Klarheit zieren. 8. Ob mir schon die Augen brechen, das Gehör auch ganz verschwindt, meine Zung nicht mehr kann sprechen. mein Verstand sich nicht besinnt, bist du doch mein Licht und Hort, Leben, Weg und Himmelspfort, du wirst selig mich regieren und die Bahn zum Himmel führen. 9. Laß dein Engel mit mir fahren auf Elias Wagen rot, meine Seele wohl bewahren, wie einst Lazarum imn Tod Laß sie ruhn in deinem Schoß und erfülle sie mit Trost, bis der Leib kommt aus der Erden und sie beid vereinigt, werden. 10. Freu di Iund Qual, we diesem Jamm du sehn in Er wig triumph —— lieb⸗sten B muß ge ⸗sch —— —— scha ⸗ den. Got⸗tes Frie 2. Mein V dein? Der E ein, mich nie in Gottes F 3. Ach selg reit, da Chr Was kann bin? In Go dahin. 4. Gesegn mal! Um mi Qual. Den acht, in Got nach! unser eigen eele, lassen st und Plag, nur geboren er Schlaf seh Hleichet, Müh d das Brot, r du ewiglich il dein Blut Freud mög und Straße, ttern Todes⸗ as himmlisch der Schächer nführen und Gehör auch un sprechen. )mein Licht u wirst selig hren. lias Wagen Lagarum im fülle sie mit ind sie beid nicht mehr . I I + 4 N I.—.—.— 4—4 + 4— ö———— 0—.——— Sterbe⸗ und Begräbnislieder ö 599 10. Freu dich sehr, o meine Seele, und vergiß all Not und Qual, weil dich nun Christus, dein Herre, ruft aus Idiesem Jammertal. Seine Freud und Herrlichkeit sollst du sehn in Ewigkeit, mit den Engeln jubilieren und auf kewig triumphieren. 19•0 Mel.: Befiehl du deine Wege. Bartholomäus Gesius 1603. —— Ich hab mich Gott er hier ist kein Im⸗- mer⸗ Sa,,e. ————— ů lieb⸗sten Ba⸗ ter kem.) Der Tod kann nir nicht muß ge⸗ schie⸗den sein. ö el 4 1 1———— e,. •———‚.——————— 2 2— 2 2..— 1* 4 4 Tn 1— 1—— scha ⸗ den. er ist nur mein Ge⸗ winn. in ELXIL.ä Got⸗tes Fried und Gna-den fahr ich mit Freud da hin. 2. Mein Weg geht jetzt vorüber; o Welt, was acht ich dein? Der Himmel ist mir lieber, da muß ich trachten ein, mich nicht zu sehr beladen, weil ich wegfertig bin, in Gottes Fried und Gnaden fahr ich mit Freud dahin. 3. Ach selge Freud und Wonne hat mir der Herr be⸗ reit, da Christus ist die Sonne, Leben und Seligheit. Was kann mir doch nun schaden, weil ich bei Christo bin? In Gottes Fried und Gnaden fahr ich mit Freud dahin. 4. Gesegn euch Gott, ihr Meinen, ihr Liebsten allzu⸗ mal! Um mich sollt ihr nicht weinen, ich weiß von keiner Qual. Den rechten Port noch heute nehmt fleißig ja in acht, in Gottes Fried und Freude fahrt mir bald alle nach! ö Str. 1 Johann Leon 7 1597. Str. 2—4 Joh. Siegfried g. 1564(2) 1 1637. 60⁰ Sterbe⸗ und Begräbnislieder Eigene Melodie. 2— +—— 589. FAF‚—— Machs mit mir. Gott. nach dei⸗ ner Güt, Ruf ich dich an, ver⸗sag mirs nichtl Wem 1 1 N M... ,vr, Ea-;:r sTHe:ds,„ee———— mir in mei⸗nem Lei⸗ den! mei ne Seel will schei⸗-den, so nimm sie. Herr, in 1.— 7 N7—..—— ESSEEE EEEEEEE dei ⸗ne Händ! Ist al⸗les gut, wenn gut das End. 2. Gern will ich folgen, liebster Herr, du wirst mirs Johann Hermann Schein 1939. In Todesschme 3In Jesu t Christus, wen nicht verderben. Ach du bist doch von mir nicht fern, wenn ich gleich hier muß sterben, verlassen meine liebsten Freund, die's mit mir herzlich gut gemeint. 4——...— 3. Rüht doch der Leib sanft in der Erd, die Seel zu kan das L— auch das Le⸗ dir sich schwinget, in deine Hand sie unversehrt durch Tod ins Leben dringet. Hier ist doch nur ein Tränental Angst, Not. Müh, Arbeit überall. ö 4. Tod, Teufel, Höll, die Welt. die Sünd mir können nichts mehr schaden, an dir, o Herr, ich Rettung find; ich tröst mich deiner Gnaden. Dein einger Sohn aus Lieb und Huld für mich bezahlt hat alle Schuld. 5. Was wollt ich denn lang traurig sein, weil ich 1 wohl bestehe, bekleidt mit Christi Unschuld rein wie eine Braut hergehe? Gehab dich wohl, du schnöde Welt, bei Gott zu leben mir gefällt. 590. Mel.: Herr, ich bekenn von Herzensgrund.(Siehe Nr. 394) ein Lauf, Gott Lob, ist bald vollbracht, Welt, gute Nacht, wir müssen uns nun scheiden. In Fesu Namen sanft und still ich wandern will zur Seligkeit mit Freuden. In dieser Welt war mir bestellt nur Angst und Not, zuletzt der Tod, jetzt endet sich mein Leiden. 2. In Jesu Namen schlaf ich ein, er führt allein mich aus dem Tod ins Leben; sein an dem Kreuz vergoßnes Blut kommt mir zu gut, macht fröhlich mich daneben 1 501.869— Joh. Herm. Schein g. 1586 f 1630. der edle Saft verläßt, und 8 st bereit in& das rechte Hi Eigene M ——j.—v—'— .— hast mich an —.— weißt, wann ic ster⸗ben s 0l 2. Wen ha letzten Pein nimmt sich m mehr kann, aller Sinne land, nicht? 3. Mich di ohn Kraft, e mann Schein 16 — sie. Herr, in ——. ut das End u wirst mirs ot fern, wenn eine liebsten ersehrt durch in Tränental, mir können Rettung find, ohn aus Lieb „ weil ich so rein wie eine ide Welt, bei 1586 f 1630. Siehe Nr. 394) t, Welt, gute e»n. In Jesu Seligkeit mit ur Angst und eiden. t allein mich 13 vergoßnez ich daneben die Seel zu— 4 2 auch das Le⸗ben: du ken⸗ nest mei⸗ ner Mon⸗den Zahl. Sterbe⸗ und Begräbnislieder 601 der edle Saft bringt rechte Kraft, stärkt mir mein Herz in Todesschmerz, kann Freud und Wonne geben. 3. In Jesu Namen fahr ich hin, denn mein Gewinn ist Christus, wenn ich sterbe. Ich weiß, daß er mich nicht verläßt, und glaube fest: Im Tod ich nicht verderbe, mir ist bereit in Ewigheit von Gottes Sohn die Ehrenhron, das rechte Himmelserbe. Georg Werner g. 1589 f 1643. Eigene Melodie. Genf. 1562. * EHEE— +— 1591.EE 4 Ich bin ja. Herr. in dei⸗ner Macht. du . hast mich an dies Licht ge⸗bracht, du un⸗ ter⸗hältst mir —— 41 1.— — —2— —— + V. E —— 2 + 5 — — 2. SDSSSiiSeeeeeeeEeeE— — 4—— weißt, wann ich die sem Jam⸗ mer⸗ tal auch wie⸗der gu⸗ — +— 4—2——.———— 1.— 2*—— E——— —.— 1—— 4— te Nacht muß ge⸗ ben: wo, wie und wann ich 4 ————— 4— 2 ꝗ 2—... ster⸗ben soll. das weißt du. Va⸗ ter, mehr als wohl. — 2. Wen hab ich nun, als dich allein, der mir in meiner letzten Pein mit Trost und Rat weiß beizuspringen? Wer nimmt sich meiner Seele an, wenn nun mein Leben nichts mehr kann, und ich muß mit dem Tode ringen, wenn oller Sinne Kraft gebricht? Tust du es, Gott mein Hei⸗ land, nicht? 3. Mich dünkt. da lieg ich schon vor mir in großer Hitz, ohn Kraft, ohn Zier, mit höchster Herzensangst befallen, 60² Sterbe⸗ und Begräbnislieder Gehör und Rede nehmen ab, die Augen werden mir ein Grab, doch kränkt die Sünde mich vor allen, des Anklag hat nicht Ruh, setzt mir auch mit Versuchmgen 4. Ich höre der Posaunen Ton und seh auch den 0. richstag schon, der mir auch wird ein Urteil fällen Hier weiset mein Gewissensbuch, da aber des Gesetzes Fuh mich Sündenkind hinab zur Höllen. Wer hilft mir nuni dieser Not, wo du nicht, Gott, du Todes Tod? 5. Der Teufel hat nicht Macht an mir, ich habe bloh gesündigt dir, dir, der du Missetat vergibest. Was maßt sich Satan dessen an, der hein Gesetz mir geben kann. nichts hat an dem, was du, Herr, liebest? Er nel 7 5, 5 5 7 me d was sein ist, hin, ich weiß, daß ich des Herren bin 6. Herr Jesu, ich, dein teures Gut, bezeugs mit dei 5 x. 7* deinem eignen Blut, daß ich der Sünde nicht gehöre. Was schon ů denn Satan meiner nicht und schrecht mich durch das Zorngericht? Komm, rette deines Leidens Ehre! Bas gibest du mich fremder Hand und h gewandt? 1d hast so viel an mich 7. Nein, nein, ich weiß gewiß, mein Heil, du lässes mich, dein wahres Teil, zu tief in deinen Wunden sitzen. Hie lach ich aller Macht und Not, es mag Gesetz, Höll oder Tod auf mich her donnern oder blitzen. Dieweil ich ch he ů„Dieweili lebte, war ich dein, jetzt kann ich keines Fremden sen ö Simon Dach g. 1605 f 1659. Mel.: O Welt, ich muß dich lassen. 502. G5•ii Die Herr⸗-lich-Keit der Er ⸗-den muß SSI...—— 2 Rauch und A⸗sche wer-den. kein Fels, kein Erz kann +*—.—.— ——— EEE 2—.—. RPIPIPIPIPIIII.—— stehn. Dies, was uns kann er-get⸗-zen, was wir für e⸗ wig I————— —2 q.—. schät⸗zen. wird als ein leich ter Traum ver ⸗gehn, Geistlich um 1505. 2. Was sind ols schlechte der immer u der Zeit? 3. Der Rul lich achten, i gewichen, un! man hier get 4. Es hilft ohn einen Ur Dem hie die zu weit. 5. Dies all winnen und besitzen, kann uns, wenn n 6. Ist eine Schmerzen n wir prangen Hohn und S 7. Was po noch Krone k reihen kein noch edler S. 8. Wie ein begrüßen die der Abend z 9. So wae werden und nommen un Todes Sturr 10. Wir ꝛr Bahre uns: hinnen und, Nacht. 11. Auf, L schenke den ist als ein Künftge sei ich habe buln st. Was maßt geben kann er nehme das e. Was schont ich durch das Ehrel Vos viel an mich eil, du lässest Zunden sitzen. Gesetz, Höll 1. Dieweil ich Fremden sein. 1605 f 1659. Beistlich um 1505, —— „den muß, . ein Erz kann ——— für e⸗ wig — ver⸗gehn. Sterbe⸗ und Begräbnislieder 603 2. Was sind doch alle Sachen, die uns so trotzig machen, als schlechte Nichtigkeit? Was ist des Menschen Leben, der Zeit? 3. Der Ruhm, nach dem wir trachten, den wir unsterb⸗ lich achten, ift nur ein falscher Wahn; sobald der Geist gewichen, und dieser Mund erblichen, fragt keiner, was man hier getan. ö ö 4. Es hilft kein weises Wissen, wir werden hingerissen ohn einen Unterschied. Was nützt der Schlösser Menge? dem hie die Welt zu enge, dem wird ein enges Grab zu weit. ö 5. Dies alles wird zerrinnen, was Müh und Fleiß ge⸗ winnen und saurer Schweiß erwirbt. Was Menschen hier besitzen, kann für den Tod nicht nützen; dies alles stirbt uns, wenn man stirbt. 6. Ist eine Lust, ein Scherzen, das nicht ein heimlich Schmerzen mit Herzensangst vergällt? Was ists, womit wir prangen? Wo wirst du Ehr erlangen, die nicht in Hohn und Schmach verfällt? 7. Was pocht man auf die Throne, da keine Macht noch Krone kann unvergänglich sein? Es mag vom Toten⸗ reihen kein Zepter dich befreien, kein Purpur, Gold noch edler Stein. 8. Wie eine Rose blühet, wenn man die Sonne siehet begrüßen diese Welt. die, eh der Tag sich neiget, eh sich der Abend zeiget, verwelkt und unversehens abfällt. 9. So wachsen wir auf Erden und denken groß zu werden und schmerz⸗ und sorgenfrei, doch eh wir zuge⸗ nommen und recht zur Blüte kommen, bricht uns des Todes Sturm entzwei. 10. Wir rechnen Jahr auf Jahre, indessen wird die Bahre uns vor die Tür gebracht. Drauf müssen wir von hinnen und, eh wir uns besinnen, der Erde sagen gute Nacht. 11. Auf, Herz, wach und bedenke, daß dieser Zeit Ge⸗ schenke den Augenblick nur dein. Was du zuvor genossen, ist als ein Strom verschossen, und wessen wird das Künftge sein? der immer um muß schweben, als nur ein Schattenbild 60⁴ Sterbe⸗ und Begräbnislieder 12. Verlache Welt und Ehre, Furcht, Hoffen, Gunst x und Lehre und geh den Herren an, der immer König Baug. den keine Zeit vertreibet, der einzig ewig machen ann. 3 13. Wohl dem, der auf ihn trauet, er hat recht fest gebauet. Und ob er hier gleich sällt, wird er doch dort bestehen und nimmermehr vergehen, weil ihn die Stärhe selbst erhält. Andreas Gryphius g. 1616 f 1664. ne eicdie. Michael Franch 1985. 593. Ee E Ach wie flüch⸗tig. ach wie nich⸗tig ist des — III— +...— + ——————————————*2—— ꝗꝗ.ꝗI.IPIPIPIPIPIPI.I.I....... Men'schen Lef benl Wie ein Ne⸗bel bald ent⸗ste⸗het und aut — 163„ —...eeeeee.. wie⸗der bald ver⸗ge⸗het. so ist un⸗ser Le⸗ben, se⸗hell 2. Ach wie nichtig, ach wie flüchtig sind der Menschen Tage! Wie ein Strom beginnt zu rinnen und mit Laufen nicht hält innen, so fährt unsre Zeit von hinnen. 3. Ach wie flüchtig, ach wie nichtig ist der Menschen Freude! Wie sich wechseln Stund und Zeiten, Licht und Dunkel, Fried und Streiten, so sind unsre Fröhlichkeiten „A. Ach wie nichtig, ach wie flüchtig ist der Menschen Schöne! Wie ein Blümlein bald vergehet, wenn ein rauhes Lüftlein wehet, so ist unsre Schöne, sehet! ö 5. Ach wie flüchtig, ach wie nichtig ist der Menschen Glücke! Wie sich eine Kugel drehet, die bald da, bald dorten stehet, so ist unser Glücke, sehet! ö 6. Ach wie nichtig, ach wie flüchtig ist der Menschen Ehre! über den, dem man hat müssen heut die Hände höflich küssen, geht man morgen gar mit Füßen. 7. Ach wie flüchtig, ach wie nichtig ist der Menschen Wissen! Der das Wort konnt prächtig führen und ver ä nünftig diskurrieren, muß bald allen Witz verlieren. 2 ö S 8 Ach wie rv ichten! Der, chönes Werk 9. Ach wie hrangen! Der holt gesessen, 10. Ach wie (berrschen! Der aus Unvermög I. Ach wie [Echätze! Es ke wir uns versel 2. Ach wie achen! Alles, und vergehen; mü⸗ de. dei —— scha⸗ren se⸗li 2. Gerne w' Christus mich Licht der Heid 3. Hier hab gehämpfet, ma halten richtig 4. Tränen m at recht fes er doch dort in die Stärhe 1616 f 1664, — ö ben, se⸗heil der Menschen d mit Laufen innen. ‚ der Menschen en, Licht und röhlichkeiten. ů ö Sterbe⸗ und Begräbnislieder 605 Is Ach wie nichtig, ach wie flüchtig ist der Menschen in ichten! Der, so Kunst hat lieb gewonnen und manch chönes Werk ersonnen, ist dem Tode nicht entronnen. 9. Ach wie flüchtig, ach wie nichtig ist der Menschen prangen! Der in Purpur hoch vermessen ist als wie ein hott gesessen, dessen wird im Tod vergessen. 10. Ach wie nichtig, ach wie flüchtig ist des Menschen herrschen! Der durch Macht ist hoch gestiegen, muß zuletzt . Ach wie flüchtig, ach wie nichtig sind der Menschen laus Unvermögen in dem Grab erniedrigt liegen. E Es kann Glut und Flut entstehen, dadurch, eh wir uns versehen, alles muß zu Trümmern gehen. . Ach wie nichtig, ach wie flüchtig sind der Menschen achen! Alles, alles, was wir sehen, das muß fallen lund vergehen; wer Gott fürcht, wird ewig stehen. Michael Franck g. 1609 f 1667. 7 Eigene Melodie. Böhmische Brüder 1694. — — —— 5 0 —— R———————.——.— der Menschen t, wenn ein ehet! dald da, bald her Menschen it die halten richtig mit den Alten. 4 Tränen muß ich lassen, weinen ohne Maßen, schwere üßen. der Menschen ren und ver⸗ verlieren. *** mü⸗ de. dei⸗nen Die⸗ner sah⸗ren zu den Him-mels-⸗ 2 SRSRSRSRISIRIeeer 4—1 14. = 2—.— 7 22 +——6 + 7½%½ 2.—.—.—...—8 EI. scha⸗ren se⸗lig und im Stil⸗len. doch nach dei⸗ nem Wil⸗len! V* d 5—— der Menschen 2. Gerne will ich sterben und den Himmel erben; (hristus mich geleitet, welchen Gott bereitet zu dem Lcht der Heiden, das uns setzt in Freuden. 3. Hier hab ich gestritten, Ungemach erlitten, ritterlich gekämpfet, manchen Feind gedämpfet, Glauben auch ge⸗ hänge laufen mit der Christen Haufen, über Sünde Magen. Kreuz und Trübsal tragen. SiS EE‚.......IE.EIEI. E EEE... SSI— 8* Herr. nun laß in Frie⸗de, le⸗bens⸗satt und 606 Sterbe⸗ und Begräbnislieder 5. Nunmehr soll sichs wenden, Kampf und Lauf f enden, Gott will mich erlösen bald von allem Bosth es soll besser werden, als es war auf Erden. 6. Frieden werd ich finden, ledig sein von Sündz und auf allen Seiten nicht mehr müssen streiten; V. soll ganz umgeben himmlisch Freudenleben. 7. Mir ist beigeleget, wo man Zepter träget, e schöne Krone schon zum Gnadenlohne; da werd ich h. getzet und zur Ruh gesetzet. ö ö 8. Mein Erlöser lebet und mich selber hebet aus Todes Kammer; da liegt aller Jammer. Fröhlich, ohns Schrecken, will er mich aufwecken. 9. Dieser Leib soll gehen und in Klarheit stehen, wen die Toten werden erstehn von der Erden; Christum walpas will ich ich schauen, darauf kann ich trauen. 10. Christo will ich singen, Lob und Ehre bring rühmen seine Güte mit Seel und Gemüte, preisen seimn Namen ohn Aufhören. Amen. David Behme g. 1605 f 16ʃ0 Psalm 119. 19. Mel.: 5 2.5 + + 595. O—. Ich bin ein Gast auf Er ⸗ den und der Him-mel soll mir wer⸗den, da hab hier bei⸗ nen Land) Hier reif ich aus und bis daß der erzlich tut mich verlangen. Hans Leo Haßler 1UU, ist mein Va⸗ ter ⸗land. — 2—.— 4* SDPꝑ‚I‚IꝑI‚IꝑIꝑIꝑI‚IPIEI.I.I.I.I. T 1— 1—— L——.— I +— a⸗be. dort in der ew⸗ gen Ruh ist Got ⸗6 —.—. 9— ů + TTddsssd Gna⸗ den ⸗ga⸗ be. die schließt all Ar ⸗ beit zu 2. Was ist m als Müh ur Iab ich so mat gummer und 3. Mich hat Aschreckt, Bli nanch Angst ihs gleich nie und tragen m 4. So gings wir uns noch sie zogen hin 4 5. Ich habe ja durchgedrur wohl gerunget 6. So will Velt, doch de gelt. Ich wan da mich ohn 7. Mein He den großen L seinen Hände hebt und lege 8. Zu dem hin; die Welt de länger ich meinem Geist 9. Die Her UAch komm, n Herz will. K Wanderschaft. deinen Arm 10. Wo ich wenn mein und was ich wenn ich aus Sterbe⸗ und Begräbnislieder 607 sul 2. Was ist mein ganzes Wesen von meiner Jugend ösey an als Müh und Not gewesen? So lang ich denken kann, lab ich so manchen Morgen, so manche liebe Nacht mit ummer und mit Sorgen des Herzens zugebracht. 3. Mich hat auf meinen Wegen manch harter Sturm luschreckt, Blitz, Donner, Wind und Regen hat mir Inanch Angst erwecht; Verfolgung, Haß und Neiden, ob lihs gleich nicht verschuldt, hab ich doch müssen leiden lund tragen mit Geduld. r heb 07 ö Fröhnh gli uns noch täglich halten, wenns fehlt am guten Rat; iie zogen hin und wieder, ihr Kreuz war immer groß, (bis daß der Tod sie nieder legt in des Grabes Schoß. 5. Ich habe mich ergeben in gleiches Glück und Leid; was will ich besser leben als solche große Leut? Es muß a durchgedrungen, es muß gelitten sein; wer nicht hat wohl gerungen, geht nicht zur Freud hinein. 6. So will ich zwar nun treiben mein Leben durch die d Ehre bringe e, preisen sein II gelt. Ich wandre meine Straße, die zu der Heimat führt, da mich ohn alle Maße mein Vater trösten wird. ins Leo Haßler Ilh den großen Herrscher loben, der alles ganz und gar in seinen Händen träget und für und für erhält, auch alles hebt und leget, nach dems ihm wohlgefällt. r 4 undP8. Zu dem steht mein Verlangen, da wollt ich gerne er» den, da IUn, die Welt bin ich durchgangen, daß ichs fast müde bin. —— e länger ich hier walle, je wenger find ich Freud, die — meinem Geist gefalle, das meist ist Herzeleid. ich aus und 9. Die Herberg ist zu böse, der Trübsal ist zu viel. Ach komm, mein Gott, und löse mein Herz, wenn dein .—berz will. Komm, mach ein selges Ende an meiner —Handerschaft, und was mich kränkt, das wende durch ist Got ⸗es deinen Arm und Kraft! 10. Wo ich bisher gesessen, ist nicht mein rechtes Haus; — wenn mein Ziel ausgemessen, so tret ich dann hinaus, und was ich hier gebrauchet, das leg ich alles ab, und „beit zu.wenn ich ausgehauchet, so scharrt man mich ins Grab. J. So gings den lieben Alten, an deren Fuß und Pfad elt, doch denk ich nicht zu bleiben in diesem fremden 7. Mein Heimat ist dort droben, da aller Engel Schar und Seligheit. 5. Nichts ist hier denn lauter Weinen, keine Freude bleibet nicht; will uns gleich die Sonne scheinen, so ven hemmt die Nacht das Licht. Welt, bei dir ist Angst und Not, Sorgen und der bittre Tod, in dem Himmel allezei V 608 Sterbe⸗ und Begräbnislieder 11. Du aber, meine Freude, du, meines Lebens Lih du ziehst mich, wenn ich scheide, hin vor dein Angesi gleich als die helle Soͤnne, nebst andern leuchten soll. 12. Da will ich immer wohnen, und nicht nur als en Gast, bei denen, die mit Kronen du ausgeschmücket hast da will ich hertlich singen von deinem großen Tun um frei von schnöden Dingen in meinem Erbteil ruhn. Paul Gerhardt g. 1607 f 16 6 596. Eigene Melodie. elt ade, ich bin dein müde, ich will nach den Himmel zu; da wird sein der rechte Friede und die stolze Seelenruh. Welt, bei dir ist Krieg und Streiz nichts denn lauter Eitelkeit, in dem Himmel allezes Friede, Ruh und Seligheit. 2. Wenn ich werde dahin kommen, bin ich aller Kranh⸗ heit los und der Traurigkeit entnommen, ruhe sanst i — urcht, zuletz ins Haus der ewgen Wonne, da ich stets sreudeml 1 2 1. O wer Chor in vert schwingt emp all ihr Tun i Ruh und Sel 8. Zeit, we wann schlage: dem Schönste und Streit, l allezeit Fried Y9. Jetzt wi vor Gott bef heißt: Komm geschrei, Sor allezeit Fried Oottes Schoß. In der Welt ist Angst und Not, endlih gar der bittre Tod; aber dort ist allezeit Friede, Ruh und Seligheit. 5 3. Was ist doch der Erde Freude? Nebel, Dampf und Herzeleid; hier auf dieser schwarzen Heide sind die Laster ausgestreut. Welt, bei dir ist Krieg und Streit, nichtz denn lauter Eitelkeit, in dem Himmel allezeit Friede, Ruh und Seligheit. 3 4. Unaussprechlich schöne singet Gottes auserwähll Schar. Heilig, heilig, heilig klinget in dem Himmel immerdar. Welt, bei dir ist Spott und Hohn und ein steter Jammerton; aber dort ist allezeit Friede, Freud Friede, Ruh und Seligkeit. 6. Nun, es wird dennoch geschehen, daß ich auch in kurzer Zeit meinen Heiland werde sehen in der großen Herrlichkeit. Denn bei uns ist lauter Not, Müh und Eigene 2 Ileisch ver⸗ge an ⸗ ders w' we⸗ sen, we gro⸗Ben Hert + Lebens Lich dein Angesicht ts freudenvoll leuchten soll scht nur als ein schmücket hash oßen Tun um bteil ruhn. g. 1607 f 16 6 vill nach den te Friede und eg und Streiß immel allezel ch aller Krani⸗ „ruhe sanft in d Rot, endlo t Friede, Ruh el, Dampf und sind die Lastet Streit, nichtz llezeit Friedt 5 auserwählte ID— +—.——.———— ———.— DDiiiiDIDeD ů—.— 5•%e dn u.— 1 7— — dem Himmal Hohn Und ein Friede, Freud keine Freude heinen, so ver ist Angst und immel allezeh H• 1 Sterbe- und Begräbnislieder 609 zurcht, zuletzt der Tod: aber dort ist allezéit Friede, zreud und Seligkeit. 7. O wer nur dahin gelanget, wo jetzund der schöne Chor in vergüldten Kronen pranget und die Stimme schwingt empor! Denn die Welt hat Krieg und Streit, all ihr Tun ist Eitelkeit, in dem Himmel allezeit Friede, uh und Seligkeit. 8. Zeit, wann wirst du doch anbrechen? Stunden, o wann schlaget ihr. drinnen ich mich kann besprechen mit dem Schönsten für und für? Welt, du hast nur Sturm und Streit, lauter Qual und Traurigkeit; aber dort ist allezeit Friede, Freud und Seligkeit. 9. Jetzt will ich mich fertig machen, daß mein Tun vor Gott besteh, daß, wenn alles wird zerkrachen, es heißt: Komme! und nicht: Geh! Welt, bei dir ist Angst⸗ heschrei, Sorge, Furcht und Heuchelei, in dem Himmel allezeit Friede, Ruh und Seligkeit. * Joh. Georg Albinus g. 1624 f 1679 od. Joh. Rosenmüller g. um 1620 1684. Eigene Melodie. Daemstadt 1687. 4 . Al ⸗le Men⸗schen müs⸗sen ster⸗ben. al⸗les was da le⸗ bet. muß ver⸗der⸗ben. soll es E.— Aleisch ver⸗geht wie Heu; Ug Die an⸗ders wer⸗den neu. — 1— 2* 4 ————— 227½:½— 2— ——————. ge⸗ ne⸗sen der so we⸗ sen, wenn er an⸗ders soll —— N 58——..— +.— 5 ich auch U 45.—.—.—..—.—..—.—.—..—.— in der großen ot, Müh und gro⸗gen Herr⸗lich⸗ keit, die den From⸗men ist be⸗reit. 39 Kleid, mit Sterbe-⸗ und Begräbnislieder 610 2. Drum so will ich dieses Leben, weil es meinem Gott beliebt, auch ganz willig von mir geben, bin darüber nicht betrübt. Denn in meines Jesu Wunden hab i schon Erlösung funden, und mein Trost in Todesnot it des Herren Jesu Tod. 5 3. Jesus ist für mich gestorben, und sein Tod ist meiß Gewinn, er hat mir das Heil erworben; drum fahr ich mih Freud dahin, hin aus diesem Weltgetümmel in dehn. schönen Gotteshimmel, da ich werde allezeit schauen de Dreieinighkeit. 4. Da wird sein das Freudenleben, da viel tausend Seelen schon sind mit Himmelsglanz umgeben, dienen Gott vor seinem Thron; da die Seraphinen prangen un das hohe Lied anfangen: Heilig, heilig, heilig heißt Goh der Vater, Sohn und Geist. 5. Da die Patriarchen wohnen, die Propheten alheleig ich mal;: wo auf ihren Ehrenthronen sitzet der zwölf Botey tausend Jahren alle Frommen hiß serm Gott zu Ehrn ewig Halleluß Zahl; wo in so viel gefahren; da wir un hörn. 6. O Jerusalem, du s chöne, ach wie helle glänzest d S 3. Nur du, J gaue dir; laß H. svinn, wenn ich 4. So lang i hottes Sohn, g spach, daß, eh i 5. Was hilft geichtum in de ten zu, bedenk Ruh. 50 6. Weg Eitel gut bewußt, de begier, Herr I. 7, Was wird deinem Throne Ach wie lieblich Lobgetöne hört man da in sanfter Rah O der großen Freud und Wonne, Sonne, jetzund gehet an der Tag, der kein Ende nehmey mag! 7. Ach ich habe sch jetzo werd ich schön ge Throne, schaue sol kann. Joh. Rosenmüller a. um 1620, 1684 0 — Joh. Georg Albinus g. 1624 f 1679 598. Mel.: Ich hab mein Sach Gott heimgestellt.(Siehe Nr. 0 Wie fleucht dahin der Menschen Zeit, wie eilet n zur Ewigkeit! von Herzensgrund, wi in Traum, ein nichthe im Augenblick es bald verg chwie ihr dieses täglich seht. 2. Das Leben ist gleich wie ei leerer Wasserschaum; und nicht besteht, glei jetzund gehet auf on erblicket alle diese Herrlichheh schmücket mit dem weißen Himmek der güldnen Ehrenkrone, stehe da vor Gotig che Freude an, die kein Ende nehmeh Wie wenig denken an die Sah e schweigt hievon der träge Munh ö mit k Eigene N —85 4 599. —— 2·—2.— en ⸗ de? ůù hen de ke —— Mein Gott, 2. Es kann u hen Morgen leb ich in stete Christi Blut: A il es meinem „bin darüber unden hab ich Todesnot it Tod ist men 6 Sterbe⸗ und Begräbnislieder 61¹1 3. Nur du, Jehova, bleibest mir das, was du bist, ich saue dir; laß Berg und Hügel fallen hin, mir ist Ge⸗ hinn, wenn ich allein bei Jesu bin. 4. So lang ich in der Hütte wohn, so lehre mich, o ottes Sohn, gib, daß ich zähle meine Tag und munter wach, daß, eh ich sterb, ich sterben mag. im fahr ich mih z Was hilft die Welt in letzter Not? Lust, Ehr und Iin den eit schauen die st viel tausend. geben, dienen prangen und lig heißt Goh — Frommen hih e Herrlichheh— geichtum in dem Tod? O Mensch, du läufst dem Schat⸗ en zu, bedenk es nu, du kommst sonst nicht zur wahren uh. Weg Eitelkeit, der Narren Lust, mir ist das höchste ut bewußt, das such ich nur, das bleibet mir. O mein begier, Herr Jesu, zieh mein Herz nach dir! 7, Was wird das sein, wenn ich dich seh und bald vor nem Throne steh! Du unterdessen lehre mich, daß tetig ich mit klugem Herzen suche dich. ö Joachim Neander g. 1650 f 1680. wig Halleluß Eigene Melodie. Elberfeld 1805. . 5 ö.———— se glänzest d 509.—..—. Wer weiß. wie na ⸗ he mir mein gehet auf ach wie ge⸗ schwin de und be⸗ S— ißen Himme!“ En⸗ de? Hin geht die Zeit. her kommt der Tod: Ende nehmg en ⸗de kann kom⸗men mei⸗ ne To- des⸗not! 10790 S......—— —————— Mein Gott. mein Gott. ich bitt durch Chrin- sti E—————— IIĩs‚‚n‚‚‚‚.— Blul. Machs nur mit mei- nem En- de gut! Es kann vor Nacht leicht anders werden, als es am tühen Morgen war; denn weil ich leb auf dieser Erden. eb ich in steter Todsgefahr. Mein Gott, ich bitt durch lhristi Blut: Machs nur mit meinem Ende gut! Sterbe- und Begräbnislieder 3 Herr, lehr mich stets mein End bedenken und, wemn ich einstens sterben muß, die Seel in Jesu Wunden sen ken und ja nicht sparen meine Buß. Mein Gott, ich bih durch Christi Blut: Machs nur mit meinem Ende gutl 4. Laß mich beizeit mein Haus bestellen, daß ich beren sei für und für und sage frisch in allen Fällen: Henz wie du willst, so schiccs mit mir! Mein Gott, ich bith durch Christi Blut: Machs nur mit meinem Ende guth 5. Mach immer süßer mir den Himmel und imme bittrer mir die Welt, gib, daß mir in dem Weltgetümm! die Ewigkeit sei vorgestellt. Mein Gott, ich bitt durth Christi Blut: Machs nur mit meinem Ende gut! ů 6. Ach Vater, dech all meine Sünde mit dem Verdienst Jesu zu, darein ich mich festgläubig winde; das gibt mi recht erwünschte Ruh. Mein Gott, ich bitt durch Chrish Blut: Machs nur mit meinem Ende gut! 7. Ich weiß, in Jesu Blut und Wunden hab ich mu recht und wohl gebett; da find ich Trost in Todesstunden und alles, was ich gerne hätt. Mein Gott, ich bitt dun Christi Blut: Machs nur mit meinem Ende gut! 8. Nichts ist, das mich von Jesu scheide, nichts, es s Leben oder Tod; ich leg die Hand in seine Seite um sage: Mein Herr und mein Gott! Mein Gott, ich bilf durch Christi Blut: Machs nur mit meinem Ende guss heilgen Tauf: du bist mir auch daher gewogen, hast mit zum Kind genommen auf. Mein Gott, ich bitt dult Christi Blut: Machs nur mit meinem Ende gut! 10. Ich habe Christi Leib gegessen, ich hab sein Bl 9. Ich habe Jesum angezogen schon längst in 130 getrunken hier; nun kannst du meiner nicht vergessen ich bleib in ihm und er in mir. Mein Gott, ich bitt dun Christi Blut: Machs nur mit meinem Ende gut! 11. So komm mein End heut oder morgen, ich weiß daß mirs mit Jesu glücht, ich bin und bleib in deing Sorgen, mit Jesu Blut schön ausgeschmücht. Mein Gohh ich bitt durch Christi Blut: Machs nur mit meinei. Ende gut! 12. Ich le alle Kümme ich glaub ur und Christi Ende gut! Nmi 600. 5 ein Je ich we ich aber wo 2. Wie do hast dadurch Tod mich a 3. Und w deines Vate indem die 2 4. Vergib, mich Neid, nicht versteh 5. Vergib jetzt noch B Blut oft üb 6. Ich ha Testament 4 heut oder n 7. Ich ül vor Sünden diesen mein 8. Drauf Dein Parat dies, das se 9. Ach Je himmeldrin Gnadenlohr 10. Zwar streben mir Wort in di nen und, wenn Wunden sen. Gott, ich bith m Ende guth daß ich berel Fällen: Her Gott, ich bih Ende gutl el und immer Weltgetümmi ich bitt durth ich aber wohl und selig sterben, dein Reich ererben? de gut! dem Verdienste das gibt mi t durch Chris deines Vaters Herz damit gebrochen, das will ich dir, ich glaub und bin des ganz gewiß: 613 12. Ich leb indes in dir vergnüget und sterb ohn alle Kümmernis. Mir gnüget, wie mein Gott es füget: Durch deine Gnad und Christi teures Blut machst dus mit meinem Sterbe⸗ und Begräbnislieder Ende gut! „ nichts, es 6 ine Seite uml hab sein Vlh nicht vergesse — diesen meinen Willen an mir erfüllen. t, ich bitt duh rgen, ich weh leib in deing at. Mein Goll —— mit meinen Amilie Juliane Gräfin zu Schwarzburg⸗Rudolstadt. g. 1637 1 1706. 600. Mel.: Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen.(S. Nr. 79.) N Jesus kommt, mein Sterben ist vorhanden, ich werde frei von dieses Leibes Banden. Wie soll 2. Wie du, mein Jesus, bist am Kreuz gestorben und hast dadurch das Leben uns erworben, so laß auf deinen Tod mich auch abscheiden zu deinen Freuden. g. Und was du noch zuletzt hast ausgesprochen und indem die Augen brechen, getrost nachsprechen: 4. Vergib, o Vater, denen, die mich hassen, die wider mich Neid, Eifer ausgelassen; vergib doch, weil die Feinde nicht verstehen, was sie begehen. 5. Vergib auch mir, o Vater, meine Sünde und was ich jetzt noch Böses an mir finde; ich bin von Fleisch und Blut oft übereilet von dir geteilet. 6. Ich hab, o Jesu, Seele, Leib und Leben in meinem Testament dir übergeben, du wirst die Meinen auch heut oder morgen hier wohl versorgen. ö 7. Ich übergebe sie zu deinen Handen, behüte sie vor Sünden, Schmach und Schanden; du wirst, o Vater, 8. Drauf wendet sich mein Herz von dieser Erden. Dein Paradies das soll mir eigen werden, dein Para⸗ dies, das schöne, das wird heute mir stehn zur Beute. 9. Ach Jesu, zeige mir jetzt deine Güte, gib mir ein himmeldringendes Gemüte, daß ich ergreife dort zum Gnadenlohne die schöne Krone. 15 10. Zwar Hölle, Teufel fangen an zu quälen und streben mir nach meiner armen Seelen, weil ich dein J. Wort in dieser Sündenhütten hab überschritten. Sterbe⸗ und Begräbnislieder 61⁴ 11. Ich aber will die Seufzer tiefer fassen: mein Gott mein Gott, du wirst mich nicht verlassen, dieweil du selbst von Gott verlassen hingest und mich umfingest. mit großem Durst, ich Armer, du mein Erbarmer! 13. Ach laß mich nicht in meiner Not versinken, lah mich die Kraft aus deinen Wunden trinken, ich dürste wie ein Hirsch, laß dich erblicken, mich zu erquicken. Jesu, mit deinem Blut bin ich begabet; es ist vollbracht was übrig ist gewesen, ich bin genesen. 15. Nun ist vollbracht mein Leiden, Kreuz und Jammer; mein schwacher Leib schläft sanft in seiner Kammer und wartet nur, bis Jesus diese Glieder mir gibet wieder. 16. Ich gebe dir den Geist in deine Hande, o Jesu, löse nun des Leibes Bande! Ich bleibe dir, ich sterbe deinem Namen. Jesu, sprich Amen? Michael Hunold g. 1621 1 1672. 601. Mel.: Wer nur den lieben Gott läßt walten.(Siehe Rr. 403) Jch sterbe täglich, und mein Leben eilt immerfort zum a Grabe hin. Wer hann mir einen Bürgen geben, ob ich morgen lebend bin? Die Zeit geht hin, der Tod kommt her; ach wer nur immer fertig wär! 2. Ein Mensch, der sich mit Sünden träget, ist immer reif zu Sarg und Grab; der Apfel, der den Wurm schoy heget, fällt endlich unversehens ab. Der alte Bund schlief keinen aus, mein Leib ist auch ein Totenhaus. 3. Es kann vor Abend anders werden, als es an Morgen mit mir war; den einen Fuß hab ich auf Erden, den andern auf der Totenbahr. Ein einzger Schritt is nur dahin, wo ich der Würmer Speise bin. 4. Es schicht der Tod nicht immer Boten, der kommah oft unangemeldt und fordert uns ins Land der Toten. Wohl dem, der Haus und Herz bestellt, denn ewig Un, glück oder Glück hängt nux an Einem Augenblick.„ 94 14. Jetzt kommt der Trost, mein Herz hat sich gelabet, 5. Herr aller n deiner Hand 12. Mein Herze dürstet nach dir und ich ächze, ich X ntnein seufze nach dem Himmel, ach ich lechze nach dir, nach dir shlag an mein 6. Ein einzg ind Tod beisa händen und se der Leib zu 2 hält. 7. Vielleicht Auge, Mund v sunden Tagen: schließen meine 8. Kann ich du sie, Herr, weinen, o Tri laßnen Schrei! 9. Dringt m mir den Himm und hole mich gein, zwar ei 602. nter Lilien schwinge d zesu Hände ö 2. Laßt mie derer, die de Seraphinen se 3. Löse, erst Schiffleins, la den Schasen, 4. Nichts se was die Erde und nicht eile 5. Herzensh Glauben, der Seele in der XI mein Gott, dieweil du umfingest. sch ächze, n, ich dürste erquichen. sich gelabet, st vollbracht ö unden Tagen: Herr, ich befehl dir meinen Geist. Ver⸗ Kreuz und ft in seiner Glieder mir „o Jesu, löse terbe deinem 16211 1672. 1.(Siehe Rr. 403 imerfort zum jen geben, oh hin, der Tod jet, ist immer Bund schließt haus. „ als es am ch auf Erden, er Schritt is „der kommah id der Toten. mn ewig Un. ügenblick. Sterbe⸗ und Begräbnislieder 61⁵ 5. Herr aller Herren, Tod und Leben hast du allein ndeiner Hand,'wie lange du mir Frist gegeben, das ist lund bleibt mir unbekannt. Hilf, daß ich jeden Glocken⸗ shlag an meinen Abschied denken mag. —1— 6. Ein einzger Schlag kann alles enden, wenn Fall lud Tod beisammen sein. Doch schlage nur mit Vater⸗ rsinken, laß händen und schließ in Christi Tod mich ein, daß, wenn der Leib zu Boden fällt, die Seel an Jesu Kreuz sich ält. 7. Vielleicht kann ich khein Wort mehr sagen, wenn Auge, Mund und Ohr sich schleußt; drum bet ich bei ge⸗ schließen meine Lippen sich, so schreie Jesu Blut für mich. 8. Kann ich nicht segnen mehr die Meinen, so segne du sie, Herr, für mich, und wenn sie bittre Tränen weinen, o Tröster, so erbarme dich und lasse der Ver⸗ laßnen Schrein durch deinen Trost erhörlich sein! 9. Dringt mir der letzte Stoß zum Herzen, so schließe mir den Himmel auf, verkürze mir des Todes Schmerzen und hole mich zu dir hinauf, so wird mein Abschied keine gein, zwar eilig, dennoch selig sein. ö Benjamin Schmolck g. 1672 4 1737. 602. nter Lilien jener Freuden sollst du weiden. Seele. schwinge dich empor! Als ein Adler fleug behende! Eigene Melodie. ö Jesu Hände öffnen schon das Perlentor. Wurm schon 2. Laßt mich gehen, laßt mich laufen zu dem Haufen derer, die des Lammes Thron nebst dem Chor der Seraphinen schon bedienen mit dem reinsten Jubelton. 3. Löse, erstgeborner Bruder, doch die Ruder meines Schiffleins, laß mich ein in den sichern Friedenshafen zu den Schasen, die der Furcht entrüchet sein. 4. Nichts soll mir am Herzen hleben, süßes Leben, was die Erde in sich hält. Sollt ich in der Wüste weilen und nicht eilen? Nein, ich eil ins Himmelszelt. 5. Herzensheiland, laß den Glauben mir nichts rauben, Glauben, der durch alles dringt. Nach dir sehnt sich meine Seele in der Höhle, bis sie sich von hinnen schingt. Sterbe⸗ und Begräbnislieder 616 6. O wie bald kannst du es machen, daß mit Lachen unser Mund erfüllet sei, du kannst durch des Todes Türen träumend führen und machst uns auf einmal fre 7. Du hast Sünd und Straf getragen, Furcht und Zagen muß nun ferne von mir gehn. Tod, dein Stachel lien danieder, meine Glieder werden fröhlich auferstehn. mit der herzlichsten Begier. Du hast dich zum ewger Leben mir gegeben, hole mich, mein Gott, zu dir! J. Ludw. Konr. Allendorf g. 1693 f 10f. 603. Mel.: Nun sich der Tag geendet hat.(Siehe Nr. 506.) i Stand und liegst nun da in süßer Ruh in deint Heilands Hand. 2. Sein Leiden hat dich frei gemacht von aller Auhh und Pein, sein letztes Wort: Es ist vollbracht, das sin dich lieblich ein. 3. Du läßt dich zur Verwandelung in dies Gefilde sh mit Hoffnung und Versicherung, viel schöner aufzusteh, 4. Berbirg dich unserm Angesicht im kühlen Erdes (choß! Du hast das deine ausgericht, empfängst ein seh Los. 5. Wir wissen, daß der Bräutigam, der ewig teeh Hirt, dich, sein schon hier geliebtes Lamm, auch dol nicht lassen wird. ö ö 6. Er führe seine ganze Herd, die sich zu ihm geseh und die ihm ist so teur und wert, auch vollends dulh die Welt! 1778. Nach Gottfr. Neumann g. 1685 f 17⁷⁹ 604. Mel.: Jesus, meine Zuversicht.(Siehe Nr. 614.) . eine Lebenszeit verstreicht, stündlich eil ich e Grabe; wenig Tage sind vielleicht, die ich noch z leben habe. Denk, o Mensch, an deinen Tod, säume nich denn Eins ist not. ö lebt zu haben. Güter, die du hier erwirbst, Würden, A ur Menschen diese Güter si 3. Nur ein Gewissen, das Tod n x Tod reudi 8. Gotteslamm, dich will ich loben hier und Dru 4. 2 F 4. Daß du und wache! S Gottes Sache. auch, seiner d 5. Überwin' äwen ich gläul wie so sanft entschliefest du nach manchem schwern ö in diesem me nahm dem Te 6. Tritt im versenken, sp' selbst bedenke perden mag. 1 605. M 5*0 nun b wWanderi mir ruft des Ruh von den 2. Geht nu hab ich voller Irdsche endet sonder Pein. 3. Was sol machen? Den len unsre Sa die Winde d J. Darum, scheiden! Dei werden Leide und Trug un 2. Lebe, wie du, wenn du stirbst, wünschen wirst + 0 5. Darum Sterne, fahr + aß mit Lachen ech des Todes ch zum ewgen „zu dir! g. 1693 f Ufl iehe Nr. 506..0. ianTod versüßen. Dieses Herz, von Gott erneut, odes Freudigkheit. 61¹7 ir Menschen gaben, nichts wird dich im Tod erfreun. dese Güter sind nicht dein. 3. Nur ein Herz, das Jesum liebt, nur ein ruhiges ((Gewissen, das der wahre Glaube gibt, wird dir deinen Sterbe-⸗ und Begräbnislieder ist des . Daß du dieses Herz erwirbst, fürchte Gott und bet und wache!-Sorge nicht, wie früh du stirbst, deine Zeit ist Gottes Sache. Lern nicht nur, den Tod nicht scheun, lern auch, seiner dich erfreun. 5. überwind ihn durch Vertraun, sprich: Ich weiß, an wen ich gläube, und ich weiß, ich werd ihn schaun einst on aller Mhh racht, das sinh iner aufzusteh fängst ein soh zu ihm geseh vollends dutl Uin diesem meinen Leibe. Er, der rief: Es ist vollbracht‚ hnahm dem Tode seine Macht. 6. Tritt im Geist zum Grab oft hin, siehe dein Gebein versenken, sprich: Herr, daß ich Erde bin, lehre du mich selbst bedenken! Lehre du michs jeden Tag, daß ich weiser x werden mag. Chr. F. Gellert g. 1715 1 1769. „„„„Mel.: Jesus, mein sicht.(Siehe Nr. 614. Kühlen Erdal 605 Jesus, meine 31 icht.( iehe r. 6 ö G5˙0 nun hin und grabt mein Grab, denn ich bin des Wanderns müde, von der Erde scheid ich ab, denn mir ruft des Himmels Friede, denn mir ruft die süße Ruh von den Engeln droben zu. 2. Geht nun hin und grabt mein Grab, meinen Lauf hab ich vollendet, lege nun den Wanderstab hin, wo alles Irdsche endet, lege selbst mich nun hinein, in das Bette sonder Pein. I. 1685 f NH g. Was soll ich hienieden noch in dem dunklen Tale machen? Denn wie mächtig, stolz und hoch wir auch stel⸗ Nr. 614.) eil ich zu de die ich noch h od, säume nich nschen wirs ost, Würden, A len unsre Sachen, muß es doch wie Sand zergehn, wenn die Winde drüber wehn. J. Darum, Erde, fahre wohl, laß mich nun in Frieden scheiden! Deine Hoffnung, ach, ist hohl, deine Freuden werden Leiden, deine Schönheit Unbestand, eitel Wahn Hund Trug und Tand. 5. Darum letzte gute Nacht, Sonn und Mond und liebe Sterne, fahret wohl mit eurer Pracht, denn ich reis in ben nur kann ewig sein. ich funden und ich habe auch mein Teil in den warmen 618 Sterbe⸗ und Begräbnislieder weite Ferne, reise hin zu jenem Glanz, worin ihr er⸗ bleichet ganz. 6. Ihr, die nun in Trauren geht, fahret wohl, ihr Heben f Freunde! Was von oben niederweht, tröstet froh des Herrn Gemeinde; weint nicht ob dem eitlen Schein, dro⸗ 7. Weinet nicht, daß nun ich will von der Welt deh Abschied nehmen, daß ich aus dem Irrtum will, aus dey Schatten, aus den Schemen,) aus dem Eitlen, aus den Nichts hin ins Land des ewgen Lichts. 8. Weinet nicht; mein süßes Heil, meinen Heiland hah Herzenswunden, woraus einst sein frommes Blut floß; der ganzen Welt zu gut. ů 9. Weint nicht; mein Erlöser lebt; hoch vom finsten Erdenstaube hell empor die Hoffnung schwebt, und de Himmelsheld, der Glaube, und die ewge Liebe spricht Kind des Vaters, zittre nicht! Ernst Moritz Arndt g. 1769 1 N 606. Mel. Christus der ist mein Leben.(Siehe Nr. 583.) An Grabe stehn wir stille und säen Tränensaat, da lieben Pilgers Hülle, der ausgepilgert hat. 2. Er ist nun angekommen, wir pilgern noch dahin ist nun angenommen, der Tod war ihm Gewinn. 3. Er schaut nun, was wir glauben, er hat nun, wa uns fehlt, ihm kann der Feind nichts rauben, der in versucht und quält. ö 4. Ihn hat nun als den Seinen der Herr dem d entrücht, und während wir hier weinen, ist er so hi beglückt. ö 5. Er trägt die Lebenskrone und hebt die Palm emphf und singt vor Gottes Throne ein Lied im höhern Cha⸗ 6. Wir armen Pilger gehen hier noch im Tal umhe bis wir ihn wiedersehen und selig sind wie er. K. J. Phil. Spitta g. 1801 4 1 (Siehe auch Nr. 432—436., *) Wesenlose Bilder. Ps. 39, 7. 607. 2 Ac Gott, beschlief eilends hat g des muß ich wenden? 2. Wenn ie Herzen, die! in Schmerze und Weinen 3. Bei wen finden? Der will gar vers die best ist de 4. Fürwah meine Seele Leibes Höhle Kreuz mein 5. O treug wenden in mein Angst Stand, wie Freud und 2 6. Kein Ar jetzund verle Liebe dich er die heilige D 7. Du kom Leben, ich a dir schweben deine Seele 8. O wie kennen! Da Tod mehr tr wenn ich die fangen! 24 14 worin ihr er⸗ hohl, ihr lieben östet froh de n Schein, dro⸗ der Welt Da will, aus den“ in Heiland hah. n den warmeh mes Blut floß gKvom finsten jwebt, und der Liebe sprich g. 1769 1 U Leibes Höhle. Wo du nicht, Herre Jesu Christ, in solchem Kreuz mein Tröster bist, muß ich in Leid verzagen. e Nr. 583.) Tränensaat, dad rt hat. noch dahin Gewinn. Sterbe⸗ und Begräbnislieder 619 Beim Tode der Ehefrau. 607. Mel.: Wenn mein Stündlern vorhanden ist.(Siehe Nr. 575). ö Ac Gott, ich muß in Traurigkeit mein Leben nun beschließen, dieweil der Tod von meiner Seit so eilends hat gerissen mein treues Herz, der Tugend Schein, des muß ich jetzt beraubet sein. Wer kann mein Elend ö ů 2 itlen, aus den Wende 2. Wenn ich an ihre Freundlichkeit gedenk in meinem Herzen, die sie mir hat zu jeder Zeit in Freud und auch in Schmerzen erwiesen ganz beständiglich, mein Kreuz und Weinen mehret sich, vor Angst möcht ich vergehen. 3. Bei wem soll ich auf dieser Welt rechtschaffne Liebe finden? Der meiste Teil nicht Glauben hält, die Treu will gar verschwinden. Ich glaub und red es ohne Scheu: die best ist doch getraute Treu, die muß ich jetzt entraten. 4. Fürwahr mir geht ein scharfes Schwert jetzund durch meine Seele, die abzuschneiden oft begehrt aus ihres 5. O treugeliebtes, selges Herz, zu dir will ich mich wenden in diesem meinem großen Schmerz, ob sich mein Angst möcht wenden. Ich will betrachten deinen Stand, wie Gott dir alles Kreuz gewandt in höchste Freud und Wonne. ö 6. Kein Angst, kein Trübsal, Weh und Not kann dich jetzund verletzen; im Himmel tut der fromme Gott mit die Palm empo n höhern Choh im Tal umha ie er. + g. 1801 10 . 432—436½% Liebe dich ergetzen. Die Seele schaut mit Lust und Freud die heilige Dreifaltigkeit mit allen Auserwählten. 7. Du kommst nicht wieder her zu mir in dies betrübte Leben, ich aber komm hinauf zu dir. Da werd ich mit dir schweben in höchster Freude, Wonn und Lust, die deine Seele täglich kost, drauf ich mich herzlich freue. 8. O wie mit großer Freudigkeit wolln wir einander kennen! Da wird uns dann zu keiner Zeit der bittre Tod mehr trennen. Ach welche Freude wird dann sein, wenn ich die, die ich jetzt bewein, mit Freude werd um⸗ fangen! ——— ben ist schnell und glücklich erben des schönen Himmeh 8 6²⁰ Sterbe⸗ und Begräbnislieder 9. Dies will ich stets in meinem Leid mir zu Gemüle 6. Zuvor hr führen, erwarten in Geduld die Zeit, wie Christen wi gebühren. Gott alles Trostes steh bei mir und mich durch betr seinen Geist regier zu seines Namens Ehre! ndern aller 6 Joh. Heermann g. 1585 f 164½., 365 en, er henne Tod und Begräbnis von Kindern. s er nicht v 3 Wenn ihr Mel.: O Welt, ich muß dich lassen. Geiftlich um 183. Sünden, in we 2— 4 ö ö in Händen un! 608 EE— 4 +—— an SSDS— echöhn. 9. Da werde Gott—— die Stund ist kom⸗- men. da tuen, daß ih! —. EE..— Uillen gedenk SPSDSPSPS........... ich werd auf ⸗ge⸗ nom-men ins schö⸗ ne Pa⸗ ra J0. Ade,‚ nun ö ö ist andern au un Gott we 4.——wiedersehn. deis. Ihr El⸗ tern dürft nicht kla⸗gen. mit Freu⸗de seh 4 —+ —.— SS—. 609. Me ——————— in lieg i⸗ sollt ihr sa-gen: Dem Höch-sten sei Lob. Ehr und Prezl ö Waller ö ö hangen aller! 2. Kurz ist mein irdisch Leben, ein bessers wird mh 2 Was sche Hrab verschar in Himmelsgl. 3. In solche Gottes Thror mein Labsal, 4. Was frac Ehrensaal. 2 mich küßt un! I. Wie öfters wird verführet manch Kind, an denkann ich nich man spüret rechtschaffne Frömmigheit! Die Welt bol 5. Mit Wei List und Tücke legt heimlich ihre Striche, bei Tag un ich auserkort Nacht, zu jeder Zeit. eue Jubeljat 5. Ihr Netze mag sie stellen, mich wird sie nun nii] 6. Nichts geben Gott in der Ewigkeit. Da werd ich nicht meh⸗ sterben, in keiner Not verderben, mein Leben wird seh lauter Freud. ö 3. Gott eilet mit den Seinen, läßt sie nicht lang weinen in diesem Tränental. Ein schnell und selig Steh fällen, sie wird mir tun kein Leid. Denn wer kann dumeinen Ohre verletzen, den Christus jetzt wird setzen ins Schloß dohals mein her kommner Sicherbeir? zu Gemüte risten will mich durch ö 585 f 1647. . Ehn. ilich um 1805. und Preis! wird sein licht lange selig Ster⸗ uHimmels d, an den Welt voll i Tag und nun nicht kann den ochloß. voll⸗ Sterbe⸗ und Begräbnislieder 621 6. Zuvor bracht ich euch Freude, jetzt, nun ich von uch scheide, betrübt sich euer Herz. Doch wenn ihrs recht hetrachtet und was Gott tut hoch achtet, wird sich bald lindern aller Schmerg. ö 5 7. Gott zählet alle Stunden, er schlägt und heilet Wun⸗ den, er kennet jedermann. Nichts ist jemals geschehen, das er nicht vorgesehen, und was er tut, ist wohlgetan. 8. Wenn ihr mich werdet finden vor Gott, frei aller ö Sünden, in weißer Seide stehn und tragen Siegespalmen — und mit Psalmen des Herren Lob und Ruhm erhöhn. ö 43 3 9. Da werdet ihr euch freuen, es wird euch herzlich reuen, daß ihr euch so betrübt. Wohl dem, der Gottes 110 gedenket zu erfüllen und ihm sich in Geduld ergibt. 10. Ade, nun seid gesegnet! Was jetzund euch begegnet, ist andern auch geschehn, viel müssens noch erfahren. NRun Gott woll euch bewahren! Dort wollen wir uns wiedersehn. Joh. Heermann g. 1585 f 1647. 609. Mel.: Herr Jesu Christ, meines Lebens Licht.(Siehe Nr. 584). un lieg ich armes Würmelein und ruh in meinem Kämmerlein, ich bin durch einen sanften Tod ent⸗ —4 n aller Angst und Not. wird mir 125 Ender naf nicht mehr 2. Was schadet mirs, daß mein Gebein muß in das Grab verscharret sein? Mein Seele schwebet ohne Leid in Himmelsglanz und Herrlichkeit. 325 3. In solchem Schmuck, in solcher Zier prang ich vor Gottes Thron allhier; mein Jesus ist all meine Lust, mein Labsal, meine beste Kost. 4. Was frag ich nun nach jener Welt? Mein Jesus hier mich hüßt und hält, in ihm erfreu ich mich allein, ohn ihn kann ich nicht fröhlich sein. 5. Mit Weinen war ich erst geborn, zum Jauchzen bin ich auserkorn; ich singe mit der Engelschar das ewig neue Jubeljahr. ů 6. Nichts Liebers meine Zunge singt, nichts reiner meinen Ohren klingt, nichts Süßers meinem Herzen ist als mein herzliebster Jesus Christ. 62² ö Sterbe⸗ und Begräbnislieder 95 7. Drum, liebe Eltern, höret auf zu klagen meinen hurzen Lauf, ich bin vollkommen worden bald; wer selg stirbt, ist gnugsam alt. 8. Drum legt die Hand auf euren Mund und seht af Gott, der euch verwundt, der euch zu heilen ist bereit wenns dienet eurer Seligheit. 9. An jenem Tag mir werden gehn, da vor Gott Groß und Kleine stehn, zur himmlischen Christtagsfreud mit höchster Ehr und Herrlichkeit. ö 610. Mel. Ermuntre dich, mein schwacher Geist.(Siehe Nr. 40) Du bist zwar mein und bleibest mein,(wer will mir — anders sagen?) doch bist du nicht nur mein allein. der Herr von ewgen Tagen der hat das meiste Recht an dir, der fordert und erhebt von mir dich, o mein Sohn, mein Wille, mein Herz und Wunsches Fülle. 2. Ach gält es wünschen, wollt ich dich, du Sternlein meiner Seelen, vor allem Weltgut williglich mir wün⸗ schen und erwählen. Ich wollte sagen: Bleib bei mir, du“ sollst sein meines Hauses Zier, an dir will ich mein Lie— ben bis in mein Sterben üben. 3. So sagt mein Herz und meint es gut, Gott aber meints noch besser. Groß ist die Lieb in meinem Mut nicht mehr in Gott ist sie noch größer. Ich bin ein Vater und nichts mehr, Gott ist der Väter Haupt und Ehr, ein Quell, do Alt und Jungen in aller Welt entsprungen. ö 4. Ich sehne mich nach meinem Sohn, und der mir ihn gegeben will, daß er nah an seinem Thron im Himmel solle leben. Ich sprech: Ach weh, mein Licht verschwindt Gott spricht: Willkomm, du liebes Kind, dich will ich“ bei mir haben und ewig reichlich laben. 5. O süßer Rat, o schönes Wort und heilger, als wir denken! Bei Gott ist ja kein böser Ort, kein Unglüch und kein Kränhen, kein Angst, kein Mangel, kein Ver⸗ sehn, bei Gott kann heinem Leid geschehn; wen Gott versorgt und liebet, wird nimmermehr betrübet. 6. Wir Menschen sind ja auch bedacht die Unfrigen zu zieren; wir gehn und sorgen Tag und Nacht, wie wir se Mich. Schirmer g. 1606 +1673. ů doch selten wirs uns vo J. Wie m verführet d nicht gebühr Erden nicht erwarten; Christi Gar ruht von al die uns allh 9. Er sieh hilft selbst und redt vo weiß, die au wir sind au 10. Ach se wenig hören Ramen ehre auch geheilig Tränen gief 1I. Ich n mir! nein, f geschwind u viel liebe S 12. Nun es weinen; du Sonnen sche hier leb un mit andern 611. ö So hab i 4 ich bin Ihr aber, u wollt ihr eu * Alagen meinen ö bald; 38 seli elg d und seht af ilen ist bereit vor Gott Grof ttagsfreud mit g. 1606 f 1673. st.(Siehe Mr.) r mein allein, eiste Recht an o mein Sohn, le. du Sternlein lich mir wün⸗ ib bei mir, du ich mein Lie⸗ ut, Gott aber meinem Mut, ter und nichts ein Quell, di . ö d der mir ihn ne im Himmel t verschwindt. ilger, als wit kein Unglüch gel, kein Ver⸗ n; wen Gohh rübet. ö e Unsrigen zu t, wie wir sie ö auch geheiligt nicht mehr klagen: Sonnen scheinen, dich will ich 623³3 pollen führen in einen feinen, selgen Stand, und ist doch selten so bewandt mit dem, wohin sie kommen, als wirs uns vorgenommen. J. Wie manches junges, frommes Blut wird jämmerlich derführet durch bös Exempel, daß es tut, was Christen nicht gebühret. Da hats denn Gottes Zorn zu Lohn, auf Sterbe⸗ und Begräbnislieder Erden nichts als Spott und Hohn, der Vater muß mit Grämen sich seines Kindes schämen. 8. Ein solches darf ich ja nun nicht an meinem Sohn erwarten; der steht vor Gottes Angesicht und geht in Christi Garten, hat Freude, die ihn recht erfreut, und ruht von allem Herzeleid; er sieht und hört die Scharen, (wer will mir die uns allhier bewahren. 9. Er sieht und hört der Engel Mund, sein Mündlein hilft selbst singen; weiß alle Weisheit aus dem Grund und redt von solchen Dingen, die unser keiner noch nicht weiß, die auch durch unsern Fleiß und Schweiß wir, weil wir sind auf Erden, nicht ausstudieren werden. 10. Ach sollt ich doch von ferne stehn und nur ein wenig hören, wenn deine Sinne sich erhöhn und Gottes Namen—9 der heilig, heilig, heilig ist, durch den du bist: ich weiß, ich würde müssen vor Freude Tränen gießen. 1. Ich würde sprechen: Bleib allhier, nun will ich Ach mein Sohn, wärst du noch bei mir! nein, sondern: Komm, du Wagen Elias, hole mich geschwind und bring mich dahin, da mein Kind und so viel liebe Seelen so schöne Ding erzählen! 12. Nun es sei ja und bleib also, ich will dich nicht mehr weinen; du lebst und bist von Herzen froh, siehst lauter die Sonnen ewger Freud und Ruh; hier leb und bleib nun immerzu, ich will, wills Gott, — andern auch bald hinüber wandern. Paul Gerhardt g. 1607 f 1676. 611. Mel.: 32 2 Rr. 582.) hab ich obgesieget, mein Lauf ist nun vollbracht, Herzlich tut mich verlangen.(Steh 0 ich bin gar wohl vergnüget, zu tausend guter Nacht! Ihr aber, meine Lieben, tut nicht so ängstiglich! Was wollt ihr euch betrüben? Stehts doch sehr gut um mich. * H4N * 6²⁴⁷ Sterbe⸗ und Begräbnislieder 2. Denkt, Vater, wie viel Sorgen, wie manche wache 0 4 5 4 ö Nacht, wie manchen düstern Morgen ein liebes Kind oft macht. Was ihm kann widerfahren, das fürchtet, wer es liebt. Den Kummer könnt ihr sparen, drum seid nicht so betrübt. ö 3. Ach Mutter, laßt die Zähren, stellt euer Klagen ein, des Höchsten sein Begehren das muß erfüllet sein. Warum ihr jetzo weinet und gar zu kläglich tut, das ist sehr wohl gemeinet: Gott machet alles gut. 4. Die Freude, die sich reget bei einem Wandersmann, wenn er die Reis hinleget und kommet glücklich an; die Freude, die empfindet ein Schiffer, wenn sich schier ein sichrer Hafen findet, die spür ich jetzt bei mir. 5. Fahr hin, o Angst und Schmerzen, fahr immer, immer hin! Ich freue mich von Herzen, daß ich erlöset bin. Ich leb in tausend Freuden in meines Schöpfers Hand; da trifft und rührt kein Leiden, so dieser Welt bekhannt. U 6. Schmückt meinen Sarg mit Kränzen, wie sonst ein Siegsmann prangt. Aus jenem Himmelslenzen hat meine Seel erlangt die ewig grüne Krone; die werte Sieges⸗ pracht rührt her von Gottes Sohne, der hat mich so bedacht. 7. Doch netzet ihr die Wangen, ihr Eltern, über mir* euch hat das Leid umfangen, das Herze bricht euch schier: des Vaters treue Liebe sieht sehnlich in mein Grab, die Mutter stehet trübe und kehrt die Augen ab. Gott mich zu sich ziehen, so werfet hin das Leid und sprecht: Gott hats gegeben, Gott, nimms, du hast das Recht, bei dir, steht Tod und Leben, der Mensch ist Gottes Knecht. 23 9. Daß ihr mein Grab müßt sehen, zeigt unsern schwachen Stand; daß es sobald geschehen, tut Gottes ů Vaterhand. Gott wird das Leid euch stillen; ich sterbe nicht zu jung, wer stirbt nach Gottes Willen, der stirbt schon alt genung. 10. Fahr Uns in der Eigene 1 2 4 612. H will mit stil⸗ 2. Zeuchel in der Welt dir jetzt wi 8. Ich war euch nur geliehen auf eine kurze Zeit, will versehen, w mein Kind! 3. Zeuch dir die Wel und Ruh, de in Angsten Zeuch hin, 4. Zeuch Gott selbst Stuhl beim manche wache liebes Kind fürchtet, wer im seid nicht Klagen ein, sein. Warum ist sehr woh 442. andersmann, Kklich an; die ich schier ein -. fahr immer, 5 ich erlöset s Schöpfers dieser Welt vie sonst ein en hat meine erte Sieges⸗ hat mich so n, über mir, t euch schier; in Grab, die b. ze Zeit, will 5 Leid und du hast das Mensch ist zeigt unsern. tut Gottes- n; ich sterbe n, der stirbt 5 Sterbe⸗ und Begräbnislieder 6²⁵ Machruf der Betrübten) 10. Fahr wohl, o liebe Seele, genieß der süßen Lust! Uns in der Trauerhöhle ist nichts hievon bewußt. Wann wird doch angelangen desselben Tages Schein, daß du uns wirst empfangen? O möcht er heute sein! ö Gottfr. Wilh. Sacer g. 1655 f 1699. Eidene Melodie. Johann Rudolf Ahle 1662. 2 Zeuch hin. mein Kind. denn Sott setbst for⸗dert Ich iei ⸗ de zwar, dein Tod be⸗ trü⸗bet *—— +— 2—— X. La—————FE*— —.— S— D —— 8——*— II dich aus die ⸗ser ar ⸗gen Welt. 1 so mich. doch weil es Gott ge⸗ fällt.) V; . +X* + L +* 5* + I V + +*— +I** +*—— +—2—....———. + —— +— +— un ⸗ter laz ich al ⸗les Kla ⸗ gen und +—— + 5 E— +. + I —...—— 2222.—.——..— + 4 *.ꝗ————— +..—... will mit stil⸗lem Gei⸗sie sa⸗gen: Zeuch hin. mein Kind! 2. Zeuch hin, mein Kind, der Schöpfer hat dich mir nur in der Welt geliehn. Die Zeit ist aus, darum befiehlt er dir jetzt wieder fortzuziehn. Zeuch hin, Gott hat es so versehen, was dieser will, das muß geschehen. Zeuch hin, mein Kind! 3. Zeuch hin, mein Kind, im Himmel findest du, was dir die Welt versagt; denn nur bei Gott ist wahrer Trost und Ruh, da wird kein Schmerz erfragt. Hier müssen wir Uin Angsten schweben, dort kannst du ewig fröhlich leben. Zeuch hin, mein Kind! 4. Zeuch hin, mein Kind, hinauf in Gottes Schul, da Gott selbst Lehrer ist, da lauter Lust, da du vor Gottes Stuhl beim Chor der Engel bist. Da hannst du deinem 40 6²⁰ Sterbe⸗ und Begräbnislieder Jesu singen, die Himmelslieder lassen klingen. Zeuch hin, mein Kind! 5. Zeuch hin, mein Kind, wir folgen alle nach, sobab es Gott befiehlt. Du eilest fort, eh sich das Ungemach in deine Jahre spielt. Wer lange lebt, stecht lang im Leide, wer frühe stirbt, kommt bald zur Freude. Zeuch hin, mein Kind! 6. Zeuch hin, mein Kind, die Engel warten schon auf deinen frommen Geist. Du siehest auch, wie Gottes lieber Sohn dir schon die Krone weist. Nun wohl, dein Seele ist entbunden, du hast im Herren überwunden. Zeuch hin. Gottfr. Hoffmann g. 1658 f 1712. mein Kind! 613. Mel.; O Welt, ich muß dich lassen.(Siehe Nr. 608.) WMenn kleine Himmelserben in ihrer Unschuld sterben, so büßt man sie nicht ein, sie werden nur dort oben vom Vater aufgehoben, damit sie unverloren sein. 2. Sie sind ja in der Taufe zu ihrem Christenlaufe für sollt es ihnen schaden, daß Jesus sie zu sich entbeut? 3. O wohl auch diesem Kinde! Es stirbt nicht zu ge⸗ schwinde. Zeuch hin, du liebes Kind! Du gehest ja nur schlafen und bleibest bei den Schafen, die ewig unsers Jesu sind. Johann Andreas Rothe g. 1688 1758. XXVIII. Lieder von der Auferstehung Eigene Melodie. ——— 4 1 61⁴. Je⸗ sus, mei- ne Zu ⸗ver-sicht und mein Die⸗ses weiß ich. soll ich nicht dar⸗ um —————.—— —4 2 —8. Z————— Hei⸗land ist im Le- ben. X 8 2 5⸗ 1 mich zu⸗frie⸗den ge⸗ben. was die lan⸗ge To⸗des⸗ ö E 1—— ́————— E ———— 4 nacht mir auch für Ge⸗- dan ⸗ ken macht? 2. Jesus, Leben scha sollte mir Glied, wel 3. Ich bi verbunden, legt befun ihm trenne 4. Ich bi werden; d der Erden, allezeit. 5. Dieser land kenne seiner Lieb wird von 6. Was und herrlie Christum eingeweiht und noch bei Gott in Gnaden; was werd ich a werd ich ge 7. Seid meine Glie ihr, Christt erklingt, di 8. Lacht der Höllen Heiland zu Beclin 1653. Pdruß lieger 9. Nur d Erden und wollt werd wünscht zu 615. 5s mag zerbre baut. Gott Himmelsh! à*) 1. Th en. Zeuch hin, nach, sobab Ungemach in ing im Leide, . Zeuch hin, en schon auf. Gottes lieber I‚ dein Seele n. Zeuch hin, 1658 1 1712. Nr. 608.) huld sterben, ur dort oben sein. stenlaufe für znaden; was. entbeut? nicht zu ge⸗ ehest. ja nur ewig unsers 1688½½ 17⁵8. hung 4 Berlin 1653. ot und mein ht dar⸗ um ge To⸗des macht?ꝰ 6²⁷ 2. Jesus, er mein Heiland, lebt, ich werd auch das Leben schauen, sein, wo mein Erlöser schwebt; warum Lieder von der Auferstehung sollte mir denn grauen? Lässet auch Glied, welches es nicht nach sich zieht? 3. Ich bin durch der Hoffnung Band zu genau mit ihm verbunden, meine starke Glaubenshand wird in ihm ge⸗ legt befunden, daß mich auch kein Todesbann ewig von ihm trennen kann. 4. Ich bin Fleisch und muß daher auch einmal zu Asche werden; das gesteh ich, doch wird er mich erwecken aus der Erden, daß ich in der Herrlichkeit um ihn sein mög allezeit. ö 5. Dieser meiner Augen Licht wird ihn, meinen Hei⸗ land kennen, ich, ich selbst, kein Fremder nicht, werd in seiner Liebe brennen; nur die Schwachheit um und an ein Haupt sein wird von mir sein abgetan. 6. Was hie kranket, seufzt und fleht, wird dort frisch und herrlich gehen: irdisch werd ich ausgesät, himmlisch werd ich auferstehen; hie geh ich natürlich ein, dort da werd ich geistlich sein. 7. Seid getrost und hoch erfreut, Jesus trägt euch, meine Glieder! Gebt nicht statt der Traurigkeit! Sterbt ihr, Christus ruft euch wieder, wann die letzt Posaun erklingt, die auch durch die Gräber dringt. 8. Lacht der finstern Erdenkluft; lacht des Todes und der Höllen, denn ihr sollt euch durch die Luft eurem Heiland zugesellen.?) Dann wird Schwachheit und Ver⸗ druß liegen unter eurem Fuß. 9. Nur daß ihr den Geist erhebt von den Lüsten dieser Erden und euch dem schon jetzt ergebt, dem ihr beigefügt wollt werden. Schicht das Herze da hinein, wo ihr ewig wünscht zu sein. Runge Gsb. 1653. 615. Mel. Wachet auf, ruft uns die Stimme.(Siehe Nr. 62¹) 5 mag dies Haus, das aus der Erden, nur immerhin zerbrochen werden, ein andres Haus wird uns er⸗ baut. Gott selbst will diesen Bau vollführen, mit ewger Himmelsklarheit zieren, dran man nichts Unvollkommnes I. Thess. 4. 17. 40* 6²⁸ Lieder von der Auferstehung. schaut. Hinweg, was irdisch heißt! Mein Herz und ganzer Geist fleugt von hinnen, ergreift dies Wort und ist schon dort an jenem selgen Freudenort. ö 2. wird hein Vorhang angetroffen, das Aller⸗ heiligste steht offen; o seligste Zufriedenheit! Hier, wo sich „Fried und Freude küssen, gibt süße Wonne gu genießen die heiligste Dreieinigkeit. Es naht uns freundlich hier der Engel schöne Zier, alle Frommen umfassen sich recht brüderlich; o Herz und Seele, freue dich! 3. Hier ist nur lauter Licht und Freude, hier hleidet uns nur weiße Seide der allerreinsten Heiligkeit; wir tragen lauter güldne Kronen, wir sitzen hier auf güldnen Thronen, hier wechselt sich gar keine Zeit. Hör auf, mein blöder Sinn, wo willst du endlich hin? Stille. stillen Geh ruhig ein, wo Gott allein wird alles und in allem sein. Jakob Baumgarten g. 1668 f 17²2. Mel.: Was Gott tut, das ist wohlgetan. — —5—— —.—— 6¹1 6.........TITI— 3 . 0„ 7 Ich freu e mich der fro⸗ hen Zeit, da und Goll in schön⸗ster Herr⸗-lich-keit und —— 3.—————ĩ—— ......—.—— 1S—————————3——DII zich, ioll auf ⸗er sie hen, 16* ö 2250 a icl Oil mei ⸗nen Hei ⸗land soͤ hen, J 30 ————————— 0 S ꝓ.. F. FFTFTFI.... ——.——— 4—— sein in der Ge-mein der aus ⸗er⸗- wähl=ten ———— 355 2*————— ——————————— —. From⸗ men und zu den Bä⸗tern kom ⸗men. 2. Ach käme bald der Tag heran, der Tag, dran mein Erlösung, der Tag, an dem ich hoffen kann die Freiheil und Genesung; da Engeln gleich im Engelreich ich werd ein Leben haben, wo Loben, Lieben, Laben. ö Severus Gastorius 1675.1.x 3. Ich wei herzlich gläul 200 nicht ble Tag der Sck Herzen. 4. Ich hoff erlangen und Schmuck 3u bereit, daß si 617. Amur kurzer schuf, dir ge 2. Wieder Ernte geht starben. Hal 3. Tag de Gottes Tag habe, erwet I. Wie de Jesu gehn n Leiden sind 5. Ach ine lebt ich in Halleluja! 618. Tag des Herrn trauen! 2. Zittern Nahn verk 3. Wund erschallen, V und ganzer ind ist schon das Allet⸗ hier, wo sich 3u genießen undlich hier en sich rehl hier hleidet ligheit, wir auf güldnen zr auf, mein 7 n Zeit, da h⸗keit und —— —— ich soll —.——— ——— om ⸗ men. 3„ dran mein die Freiheit eich ich werd Gottes Tag! —.————— herzlich glä Tag der Schmach und Schmerzen, In stille. stillel A kurzer Ruh. nd in allem 5 Riieder 1668 f172., Krn Wieder aufzublühn werd ich gesät. Der Herr der starben. Halleluja! Leiden sind des Zorns, o Tag voll G 6²9 Lieder von der Auferstehung meinen Jesum Christ, an den ich übe, der meine Auferstehung ist, daß ich im Tod nicht bleibe. und dieser Tag mir nicht sein mag ein 3. Ich weiß durch wie den verruchten Herzen. 4. Ich hoffe dann den Gnadenlohn durch Christum zu erlangen und vor des Allerhöchsten Thron im schönsten Schmuck zu prangen. Komm, süße Zeit! Herr, mich bereit, daß sie mich mög erquicken und ewiglich beglücken. Peter Busch g. 1682 f 1744. 617. Eigene Melodie. ferstehn, ja auferstehn wirst du, mein Staub, nach Unsterblichs Leben wird, der dich schuf, dir geben. Halleluja! Ernte geht und sammelt Garben uns ein, uns ein, die Danks, der Freudentränen Tag, du meines Wenn ich im Grabe genug geschlummert habe, erweckst du mich. ů IJ. Wie den Träumenden wirds dann uns sein. Mit Zesu gehn wir ein zu seinen Freuden. Der müden Pilger dann nicht mehr. 5. Ach ins Allerheiligste führt mich mein Mittler dann, 3. Tag des lebt ich im Heiligtume zu seines Namens Ruhme! Halleluja! Fr. Gottl. Klopstock g. 1724 1 1803. XXVVIII. Lieder vom Gerichte. 618. Eigene Melodie rauen, da die Welt den Herrn soll schauen nach dem Wort, dem wir ver⸗ trauen! 2. Zittern in der Erde Gründen wird des Richters Nahn verkünden, der die Herzen will ergründen. 3. Wunderbar Posaunenhallen wird durch jedes Grab ö erschallen, auf, zum Throne! rufend allen. 6³⁰ Lieder vom Gerichte 4. Erd und Tod wird sehn mit Beben das Geschöpf der Gruft entschweben, Antwort seinem Herrn zu geben. 5. Und ein Buch wird sich entfalten, drin die Schuld der Welt enthalten, über die Gericht zu halten. 6. Wenn er nun sitzt auf dem Throne, kommt alsbab vor Gottes Sohne alles zu verdientem Lohne. 7. Was soll dann ich Armer sagen? wer mich zu ver⸗ treten wagen, wo selbst die Gerechten zagen? 8. Furchtbar hoch erhabner König, Quell der Liebe, Heiland gnädig, mach du mich der Sünden ledig! 9. Jesu, deiner Lieb gedenke, daß du für mich hamst, ö bedenke, darum einst mir Gnade schenke! 10. Bist voll Schmerz mich suchen gangen, hast für mich am Kreuz gehangen, nicht umsonst sei Tod und Bangen. ö 11. Richter der gerechten Rache, deiner Huld mich teil⸗ haft mache, eh der Tag des Zorns erwache. 12. Gleich Verworfnen fühl ich Bangen, Schuld macht glühen meine Wangen; mein Gebet laß Gnad erlangen! 13. Du, der lossprach einst Marien und dem Schächer hast verziehen, hast auch Hoffnung mir verliehen. 14. Gar unwürdig ist mein Flehen, laß du, Heiland. Gnad mich sehen, nicht ins ewge Feuer gehen! 15. Von den Böchen wollst mich scheiden, zu den Schafen mich geleiten, stelln zu deiner rechten Seiten. 16. Ruf, wenn in die ewgen Flammen sinken, die du willst verdammen, mit den Deinen mich zusammen! 17. Sieh, nach dir streck ich die Hände, zum Zerknirsch⸗ ö ten, Herr, dich wende, ob gib mir ein selges Ende! 18. Tag voll Tränen, wo mit Grauen Gott die Kreatur“ soll schauen, auferstehend aus dem Grabe! Nimm die Schuld, Herr, allen abe! Frommer Jesu, Heiland du, schenke alln die ewge Ruh! Amen. Aus dem Lateinischen des Thomas von Celano um 1250 Dies irae, dies illa. Übersetzung von Bunsen. Eigene Melodie. ..—.— 619., L e E. Wacht auf. ihr Chri⸗-sten al-le. wacht auf Antwerpen 1540, Hamburg 1588.1, und seid be⸗ ——— es ist schon Mut, du mu Tod. Bist jung und Augenblick 3. Darun 4. Gotts herzigkeit, bereit. So! wolln wir 5. Ach w Es ist mit Geschöpf der u geben. 3 8 22 mich kamst, ö n, hast für ei Tod und chuld macht ö erlangen! ehen. du, Heiland jen! en, zu den gten Seiten. ken, die du ummen! Zerknirsch⸗ ö Ende! die Kreatur Nimm die Heiland du, Wum 1250: usen. Hamburg 1589. —— —— wacht auf die Schuld. en. mt alsbald ich zu ver⸗ chen Gottes Sohn. Lieder vom Gerichte 631 — —* —— —— ——— N —— 4.— f und seid be⸗reit in die-sem Jam⸗mer⸗ta ⸗le. wacht auf. ——————*—.————————.— —— 7 7—— zum Ge⸗ rich ⸗ te gehn. die Sünd'r wird er.— —5‚‚‚..35‚.‚‚‚‚‚‚‚———— , r. ————— E ver ⸗dam⸗- men: wer wird vor ihm be ⸗stehn? 2. Geld, Gut, kann da nicht raten, es hilft nicht hoher Mut, du mußt es kurz verlassen, wenn kommt der bittre Tod. Bist du gleich schön von Farben, bist du gleich jung und reich, Gott kann dich bald verderben im Augenblick der Zeit. 3. Darum ihr Christen alle, die hier beisammen seid, laßt euren Hochmut fallen und wartet auf die Zeit! Wollt ihr bei Jesu leben, so sucht das ewge Gut, er wirds euch reichlich geben und helfen aus der Not. 4. Gotts Wort ist uns gegeben aus groß'r Barm⸗ herzigkeit, daß wir darnach solln leben und machen uns bereit. So laßt uns das nun fassen und halten fest daran; wolln wir das nun verlassen, so ists mit uns getan. 5. Ach wär der nicht geboren, der Gottes Wort veracht! Es ist mit ihm verloren, er wandert ganz in Nacht, voll Laster und voll Schande und spottet mit Gotts Wort; o weh, die Höllenbande erwarten ihn schon dort. 6. Der Armen Not und Grämen laßt euch zu Herzen gehn, daß sie euch nicht beschämen, wenn ihr vor G'richt sollt stehn. Denn wer den Armen gibet, erlangt den Gnadenlohn; den, der sie hier betrübet, verdammt einst 1545. Nach dem Hannov. Gsb. 1648. 6³² Lieder vom Gerichte „Eigene Melodie Wittenberg 1535. H 2...——.——— 620.0 • S—.——U—— — Es ist ge⸗ wiß⸗ lich an der Zeit. daß in sei- ner gro⸗ßen Herr⸗lich-keit, zu ** N 77 35—————— —.———— U—— — 1*— Got⸗ies Sohn wird kom- ne. Da wird das rich ten Bös und From⸗- me. * ———.— ö ö. ——..——— La⸗chen wer-den leur, wenn al-les wird ver⸗gehn ————n— 11—— 2— 2* —— 5 +— im Feur. wie Pe⸗ trus*) da-von schrei ⸗bet. — N 2. Posaunen wird man hören gehn an aller Welten Ende, darauf bald werden auferstehn all Toten gar hehende; die aber noch das Leben habn, die wird der Herr ron Stunde an verwandeln und verneuen. 3. Darnach wird man ablesen bald ein Buch, darin ge⸗ sehrieben, was alle Menschen, jung und alt, auf Erden habn getrieben, da denn gewiß ein jedermann wird hören, was er hat getan in seinem ganzen Leben. 4. O weh demselben, welcher hat des Herren Wort verachtet und nur auf Erden früh und spat nach großem Gut getrachtet! Er wird fürwahr gar schlecht bestehn und mit dem Satan müssen gehn von Christo in die Hölle. 5. O Jesu, hilf zur selben Zeit von wegen deiner Wunden, daß ich im Buch der Seligkeit werd ange⸗ zeichnet funden. Daran ich denn auch zweifle nicht, denn du hast ja den Feind gericht und meine Schuld bezahlet. 6. Derhalben mein Fürsprecher sei, wenn du nun wirst erscheinen, und lies mich aus dem Buche frei, darinnen stehn die Deinen; auf daß ich samt den Brüdern mein mit dir geh in den Himmel ein, den du uns hast er⸗ worben. ů * 2* 4) 2. Petpi 3. 7, Bräut⸗gam +* Hal=le Oesu jüngsten Tag wegen vieler groß, und me Amen. Eigene 0621.E 16e ru auf, du St seid ihr K ———— —.— Hoch ⸗zeit. 2 Zion Freude sp Freund ko oon Wahr auf. Nun Zeit. d beit, Iuz ler Welten Toten gar wird der ten. „darin ge⸗ auf Erden iann wird Leben. eren Wort ich großem estehn und Hölle. sen deiner +* erd ange richt, denn bezahlet. nun wirst darinnen ern mein hast er⸗ Amen. 5 Lieder vom Gerichte 633 7. O Jesu Christ, du machst es lang mit deinem jüngsten Tage; den Menschen wird auf Erden bang von pwegen vieler Plage; komm doch, komm doch, du Richter groß, und mach uns bald in Gnaden los von allem übel! Barthol. Ringwaldt g. 1530 1599. Nach dem Lateinischen Dies irae, dies illa. Ev. Mauh. 25 Eigene Melodie Philipp Riholai 1389. —— + x 91— 222 +——2—.— 62¹.——————————————— Wa⸗chet auf. ruft uns die Slim ⸗ me Mit⸗ter⸗nacht heißt die se Stun ⸗ de: —— 2 +———— 122 +—— — I ————— der Wäch⸗ ter sehr hoch auf der Zin ne. wach sie ru-fen uns mit hel⸗lem Mun⸗ de: Wo — I 2— — auf. du Stadt Je ⸗ ru⸗ sa⸗leml! seid ihr klu⸗ gen Jung⸗frau⸗ en?! 5 2— 2— ——2—+— —*— Bräut⸗gam kömmt. steht auf die Lam- pen nehmt! —— 222 1— + — + 2———* + Hal⸗ le⸗ lu- ja! Macht euch be⸗reil zu der ——— ꝑP—————— müs⸗ sen ihm ent ge- gen gehn! Hoch⸗zeit. ihr 2 Zion hört die Wächter singen, das Herz tut ihr vor Freude springen, sie wachet und steht eilend auf. Ihr Freund komint vom Himmel prächtig, von Gnade starhk, von Wahrheit mächtig, ihr Licht wird hell, ihr Stern geht auf. Nun komm. du werte Kron, Herr Jesu, Gottes ö ö und für. ö E——— + 622....—.— Ich weiz ein lieb⸗lich En ⸗gel⸗spiel, da — —. 1 + 63⁴ Lieder vom Gerichte Sohn! Hosianna! Wir folgen all zum Freudensaal und halten mit das Abendmahl. 3. Gloria sei dir gesungen mit Menschen⸗ und mitt Engelzungen, mit Harfen und mit Zimbeln schön! Von zwölf Perlen sind die Tore an deiner Stadt; wir stehn im Chore der Engel hoch um deinen Thron. Kein Aug hat je gesehn, hein Ohr hat je gehört solche Freude Drum jauchzen wir und singen dir das Halleluja für Philipp Nicolai g. 1556 f 1608. XXIX. Iieder vom ewigen Leben Eigene Melodie. —.— — * + IU 2 42.— II ist alls Leid zer⸗gan⸗gen: im Him⸗mel⸗reich ist Freu⸗de .———.— ———— — 2 2 ..———.—.. — viel ohn En⸗des⸗siel, da⸗ hin soll uns ver⸗lan ⸗ gen. 2. Weil uns Gott durch die Gnade sein wollt lieblich dahin weisen, so steh auf, edle Seele mein, tracht da hinein, sein Lob sollst immer preisen. 3. Der Winter kalt, der Sünden Zeit die haben bald ein Ende; kehr dich zu Gott, der dir verzeiht; darum ihn bitt mit Herzen und mit Händen! 4. Schlaf oder wach, lieg oder geh, so steh allzeit in Sorgen, bitt Gott, daß er dir gebe Reu all Tage neu den Abend und den Morgen. ö 5. Aus Herzen tief andächtiglich sollst du mit Reue sprechen: Ach reicher Gott vom Himmelreich, nun wollst du dich an meiner Sünd nicht rächen! Straßburg 142ʃ ——————.— —— 9— ————.—.—————. 6. Ich weiß, will geben, keh ut, der kommt Nach Heit Mel.: Vale all. ihr He Hän„den d ——— uns nicht müs 2. Da werde an, der durch tan, die liebe Rärtrer und 2 3. Die werde unser gar nick werden alle tr Gott anbeten, 4. Gott wir auf ein güldn drauf, wird u bväterlich, an! mildiglich. 5. Da wird die Musikkun densaal und n⸗ und mit' schön! Von t, wir stehn n. Kein Aug lche Freude palleluja für 1556 f 1603. ben Straßburg 142ʃ el⸗spiel, da I ist Freu⸗de * ⸗lan ⸗gen. wollt lieblich in, tracht da haben bald ö zeiht; darum eh allzeit i l Tage neu Sün⸗den schlum⸗-mern fest. J Uuns nicht müs sen wen- den von dei-nem— An-⸗ge⸗-sicht. Lieder vom ewigen Leben 6³⁵ 6. Ich weiß, daß Gott ist also gut, daß er dir Gnad will geben, kehrst du von Sünden deinen Mut. Wer also sut, der kommt ins ewge Leben. Nach Heinrich v. Laufenberg g. um 1390 1 1458(2). Mel.: Valet will ich dir geben Melchior Teschner 1615. =....———————.— Der Bräul⸗gam wird bald ru fen: Komnit Hilf Gott. daß wir nicht schla-fen, in 623. ihr — Hoch⸗-zeit- gäst! Y all. bald habn in un-sern E— Hän ⸗den die Lam- pen. Ol und Licht und E—————.——— EEEEE———— 4 2. Da werden wir mit Freuden den Heiland schauen an, der durch sein Blut und Leiden den Himmel aufge⸗ an, die lieben Patriarchen, Propheten allzumal, die Rärtrer und Apostel bei ihm in großer Zahl. 3. Die werden uns annehmen als ihre Brüderlein, sich unser gar nicht schämen, uns mengen mitten ein. Wir werden alle treten zur Rechten Jesu Christ, als unsern Gott anbeten, der unsers Fleisches ist. 4. Gott wird sich zu uns kehren, ein'm jeden setzen auf ein güldne Kron der Ehren und herzen freundlich drauf, wird uns an sein Brust drücken aus Lieb ganz u mit Reue ), nun wollst 4 bväterlich, mildiglich. an Leib und Seel uns schmücken mit Gaben 5. Da wird man hören hlingen das rechte Saitenspiel. die Musikkunst wird bringen in Gott der Freuden viel, Gottes Schatz und Bronne und ewig werden neu. 636 Lieder vom ewigen Leben die Engel werden singen, all Heilgen Gotts Zugleih. mit himmelischen Zungen ewig in Gottes Reich 6. Er wird uns fröhlich leiten ins ewge Paradeis, die Hochzeit zubereiten zu seinem Lob und Preis; da wird sein Freud und Wonne in rechter Lieb und Treu aus 7. Also wird Gott erlösen uns gar von aller Not, vom Teufel, allem Bösen, von Trübsal, Angst und Spott, von Trauren, Weh und Klagen, von Kranͤheit, Schmerz und Leid, von Schwermut, Sorg und Zagen, von aller bösen Zeit. Johann Walter g. 1496 f Th. .—7—— Eigene Melodie. Erfurt 1063. 59—0.——————— 624. O . EE E— — ———— Je ⸗ru⸗ sa⸗ͤlem. du hoch⸗ge⸗ bau⸗te Mein sehn⸗lich Herz so groß Ver ⸗lan⸗gen 1. 42. FAWAI—..———H SIIIII— Stadt. wollt Gott. ich wär in dir! Vn. hat und ist nicht mehr bei mir. Wel —————.—.—.———— ...I.I.I.I.F... I I ITITITITITITITITITITI.... ———*—————352— über Verg und Ta ⸗le. weit ü⸗ber bla⸗ches Jeld schwun n e emr. e,.Ae Een—„ — UHImIi‚I‚‚iIt es sich ü⸗ber al ⸗ le und eilt aus die⸗ser Welt. 2. O schöner Tag und noch viel schönre Stund, wam wirst du kommen schier, da ich mit Lust, mit freien Freudenmund die Seele geb von mir in Gottes treut Hände zum auserwählten Pfand, daß sie mit Heil am lände in jenem Vaterland? ö 3. Im Augenblich wird sie erheben sich bis an das Firmament, wenn sie verläßt so sanft, so wunderlich dil ö gesungen d Stätt der E Engelschar, und gar. 4J. O Ehre Gnade Pfor dir, eh ich bi jener Nichti, der Ewigkei 5. Was fü dort gezogen war, seh ich entgegen he meinem Tré 6. Prophe insgemein, d der Tyranne heit überall lichtem Stro 7. Wenn Paradeis, v der Mund v man in He Ewigheit. 8. Mit I Chören ohn süßen Ton f Zungen, mi — 625. ⸗ ge⸗ bau ⸗te Ver ⸗-Ian⸗gen e· ser Welt. Stund, wann st, mit freien Gottes treut mit Heil ah h bis an de⸗ ö wunderlich dis Erfur 108. 628. K Lieder vom ewigen Leben 637 Elätt der Element, fährt auf Elias Wagen mit heilger Engelschar, die sie in Händen 7535 umgeben ganz und gar. 4. O Ehrenburg, sei nun gegrüßet mir, tu. auf der Gnade Pfort! Wie große Zeit hat mich verlangt nach dir. eh ich bin 3kommen fort aus jenem bösen Leben, aus jener Nichtigkeit, und Gott hat mir Headen das Erb det Ewigkeit. 5. Was für ein Volh, was für ein edle Schar kommt dort gezogen schon? Was in der Welt von Auserwählten ——— 1570•war, seh ich die beste Kron, die Jesus mir, der Herre, entgegen hat gesandt, meinem Tränenland. 6. Propheten groß und Patriarchen hoch, auch Christen insgemein, die weiland dort trugen des Kreuz es Joch und der Tyrannen Pein, schau ich in Ehren schweben, in Frei⸗ heit überall, mit Klarheit hell umgeben, mit sonnen⸗ lichtem Strahl. 7. Wenn dann zuletzt ich angelanget bin im schönen Paradeis, von höchster Freud erfüllet wird der Sinn, da ich noch war so ferne in der Mund von Lob und Preis. Das Halleluja reine singt man in Heiligkeit, das Hosianna feine ohn End in Ewigheit. 8. Mit Jubelklang, mit Instrumenten schön, mit ö Chören ohne Zahl, daß von dem Schall und von dem üßen Ton sich regt der Freudensaal, mit hundert tausend Zungen, mit Stimmen noch viel mehr, wie von Anfang ö en das große Himmelsheer. 22 2 Mat th. Weufs g. 1590 4 1642. Johann Crüger 1648. O wie se⸗lig seid ihr doch. ihr From⸗men. Eigene Melodie — * .—————— ————————— 0 I. die ihr durch den Tod zu Gott ge kom-men! Ihr seid ent⸗ 638 Lieder vom ewigen Leben .—— gan⸗gen al⸗ler Not. die uns noch hält ge⸗fan-gen. 2. Muß man doch hier wie im Kerker leben, da nur Sorge, Frucht und Schrecken schweben; was wir hie kennen, ist nur Müh und Herzeleid zu nennen. 3. Ihr hingegen ruht in eurer Kammer sicher und be⸗ freit von allem Jammer, hein Kreuz und Leiden ist euch hinderlich in euren Freuden. 4. Christus wischet ab euch alle Tränen, ihr habt schon, wonach wir uns erst sehnen, euch wird gesungen, was durch keines Ohr allhie gedrungen. 5. Ach wer wollte denn nicht gerne sterben und den Himmel für die Welt ererben? Wer wollt hier bleiben, sich den Jammer länger lassen treiben? 6. Komm, o Christe, komm, uns auszuspannen, lös uns auf und führ uns bald von dannen! Bei dir, o Sonne, ist der Seelen Freud und Wonne. Simon Dach g. 1605 f 1659. Eigene Melodie. Johann Crüger 1653. EEEE 626. ö DD E⸗wig⸗-keit. du Don⸗ner⸗wort. o O E⸗wig⸗keit. Zeit oh⸗ne Zeit. ich .r—————**—— ‚ Schwert. das durch die See⸗ le bohrt. o weiß vor gro ⸗ er Trau⸗ rig⸗ keii nicht., — E + + 1 2 B‚.‚ 2— An⸗fang son⸗ der En⸗de!; wo ich mich hin-wen⸗ de. T— +.—..—— ..—.—.—...,....xs:/,xxx;... ———*. Herz er⸗ bebt, daß mir die Zung am Gau⸗men klebt aus ihr ist 3. O Ewig zu lang, hier ich diese lan erschrech ich und breit, so 4. Ach Got bösen Knecht Sünden dies nimm dies schenkind: kr 5. Wach au dich, verlorn ö——4 es ist do dir deinen L Tag: wer we 6. O Ewigl die Seele be Zeit ohne Z1 wo ich mich fällt, Herr J 627. Ewighei und for. ohne Leid, i mehr vom E mir die Ewi 2. Kein S der Zeit ni Ewigheit nu Spiel, bleibt prricht, ihr * 1. Petri 711 fan gen. ben, da nur as wir hie ien. her und be⸗ Leiden ist habt schon, ungen, was en und den hier bleiben, 1605 f 1659. un Crüger 1653.1 rschroch⸗nes men klebt. Lieder vom ewigen Leben 6³9 2. Kein Unglück ist in aller Welt, das endlich mit der 7 geit nicht fällt und ganz wird aufgehoben; die Ewigkeit nur hat kein Ziel, sie treibet fort und fort ihr Spiel, läßt Inimmer ab zu toben, ja wie mein Heiland selber spricht, aus ihr ist kein Erlösung nicht. 3. O Ewighkeit, du machst mir bang, o ewig, ewig ist zu lang, hier gilt fürwahr kein Scherzen. Drum, wenn ich diese lange Nacht zusamt der großen Pein betracht, erschreck ich recht von Herzen; nichts ist zu finden weit Unnd breit, so schrecklich als die Ewigheit. 4. Ach Gott, wie bist du so gerecht, wie strafest du die bösen Knecht so hart im Pfuhl der Schmerzen; auf kurze Sünden dieser Welt hast, du so lange Pein bestellt. Ach nimm dies wohl zu Herzen und merk auf dies, o Men⸗ schenkind: kurz ist die Zeit, der Tod geschwind. 5. Wach auf, o Mensch, vom Sündenschlaf, ermuntre dich, verlornes Schaf, und beßre bald dein Leben! Wach auf, es ist doch hohe Zeit, es kommt heran die Ewigheit, dir deinen Lohn zu geben. Vielleicht ist heut der letzte Tag: wer weiß doch, wie man sterben mag? 6. O Ewigkeit, du Donnerwort, o Schwert, das durch die Seele bohrt, o Anfang sonder Ende! O Ewigkeit, Zeit ohne Zeit, ich weiß vor großer Traurigheit nicht, wo ich mich hinwende. Nimm du mich, wenn es dir ge— fällt, Herr Jesu, in dein Freudenzelt! ö Johann Rist g. 1607 4 1667. 627. Mel.: O Ewigkeit, du Donnerwort.(Siehe Nr. 626.) +* O(wigneit, de, Freudonwort das riieg erguitiet son und fort, o Anfang sonder Ende! O Ewigkheit, Freud ohne Leid, ich weiß vor Herzensfröhlichkeit gar nichts mehr vom Elende, das sonst in diesem Leben plagt, weil mir die Ewighkeit behagt. 2. Kein Herrlichheit ist in der Welt, die endlich mit der Zeit nicht fällt und gänzlich muß vergehen; die Ewigkeit nur hat hein Ziel, sie treibet fort und fort ihr Spiel, bleibt unverändert stehen, ja wie der heilge Petrus 1 spricht, ihr Erbe das verwelket nicht.“) 4) 1. Petri 1, 4. 947 8 6⁴⁰ Lieder vom ewigen Leben 3. O Ewigheit, du währest lang! Wenn mir auf Erden ů gleich ist bang, weiß ich, daß dies aufhöret. Drum, wenn ich diese lange Zeit erwäge samt der Seligheit, die gar nichts mehr zerstöret, so acht ich alles Leiden nicht, das kaum den Augenblickh anficht. 4. Im Himmel lebt der Christen Schar bei Gott viel tausendtausend Jahr und werden des nicht müde. Sie stimmen mit den Engeln ein, sie sehen stets der Gottheit Schein, sie haben güldnen Friede, da Christus gibt, wie er verheißt, das Manna, das die Engel speist. 5. Ach wie verlanget doch nach dir mein mattes Herze mit Begier, du uberselges Leben! Wann werd ich doch einmal dahin gelangen, wo mein schwacher Sinn stets pfleget nach zu streben! Ich will der Welt vergessen gan mich sehnen nach des Himmels Glanz. 6. O Ewigheit, du Freudenwort, das mich erquicket fort und fort, o Anfang sonder Ende! O Ewigkheit, Freud ohne Leid, ich weiß von keiner Traurigheit, wenn ich mich zu dir wende. Herr Jesu, gib mir solchen Sinn be⸗ harrlich, bis ich komm dahin. Kaspar Heunisch g. 1620 f 1690. 628. Mel.: Da Christus geboren war.(Siehe Nr. 544.) 1 mein Herz, deinen Gott, der dir hilft aus aller Not. der dir alle Sündenschuld, schenkt aus lauter Gnad und Huld, der dir hier Gerechtigkeit, Gnade, Trost und Heiligkeit und dort gibt die Seligkeit. Herrlichkeit, da ist deines Vaters Haus, da ist alles Woeinen aus; was kein Aug sieht jederzeit, was kein Ohr hört weit und breit, hast du dort in Ewigkeit. Freudenschein, Leib und Seel verneuen ganz gleich dem schönen Sonnenglanz; da ist Gott dein Trost und Schild, der dein Herz mit Freude füllt, weil du bist sein Ebenbild. 4. Dir, Herr, zu Lob, Ehr und Dank will ich meinen Lobgesang fröhlich singen immerdar mit der Auserwähl— ten Schar, wenn mein Leib und Seel erfreut in des HSimmels Herrlichkeit wohnen wird in Ewigkheit. Joh. Olearius g. 1611 4 168. 39 — 629. (Euunt Schein, bricht ein. Pracht; auf Mitternacht. auf, auf, ihr 4. Er wir Dunkle weich 5. Begegnet freudigen Ge sind die Freu weil sie über 6. Die ihr sollt nun nae mit leben ur 2. Da ist Leben, Fried und Freud, da ist Ehr und mit Jauchzen 7. Hier sin Kleid, hier ste 3. Da will dein Gott alles sein, da wird Golt dehlben die do bein, die do Freudenwein. 8. O Jesu, auf, geh auf, O Jesu, mack wir heben H nir auf Erden Drum, wenn Meit, die gar den nicht, das bei Gott vi ht müde. Se der Gottheit stu ist mattes Herze 5 gibt, wie er. Sinn stets ergessen ganz. erquichet fort igkeit, Freud eit, wenn ich hen Sinn be⸗ . 544.) ilft aus aller t aus lauter Gnade, Trost. ihm in Reihen und singt Halleluja! verd ich doch empor mit Jauchzen und mit Schalle zum frohen Engel⸗ 641 Lieder vom ewigen Leben 629. Mel.: Valet will ich dir geben.(Siehe Nr. 623.) Enert euch, ihr Frommen, zeigt eurer Lampen Schein, der Abend ist gekommen, die finstre Nacht bricht ein. Es hat sich aufgemacht der Bräutigam mit Pracht; auf, betet, kämpft und wachet, bald ist es Mitternacht. 1 2. Macht eure Lampen fertig und füllet sie mit bl und seid des Heils gewärtig, bereitet Leib und Seel! Die Wächter Zions schreien: Der Bräutigam ist nah, begegnet 3. Ihr klugen Jungfraun alle, hebt nun das Haupt chor! Die Tür ist aufgeschlossen, die Hochzeit ist bereit; auf, auf, ihr Reichsgenossen, der Bräutgam ist nicht weit. 4. Er wird nicht lang verziehen, drum schlafet nicht mehr ein; man sieht die Bäume blühen, der schönste Frühlingsschein verheißt Erquickungszeiten; die Abend⸗ töte zeigt den schönen Tag von weiten, vor dem das Dunkle weicht. 1620 f 1690. freudigen Geberden und seid nicht mehr betrübt! 5. Begegnet ihm auf Erden, ihr, die ihr Zion liebt, mit Es sind die Freudenstunden gekommen, und der Braut wird, weil sie überwunden, die Krone nun vertraut. 6. Die ihr Geduld getragen und mit gestorben seid, sollt nun nach Kreuz und Klagen in Freude sonder Leid mit leben und regieren und vor des Lammes Thron ist Ehr und mit Jauchzen triumphieren in eurer Siegeskron. da ist alles it, was hein igkeit. d Gott, dein 13 gleich dem t und Schild, sein Ebenbild.“ Ul ich meinen Auserwähl⸗ freut in des gkeit. 1611 1 10 81.1 O Jesu, mach ein Ende und führ uns aus wir heben Haupt und Hände nach 7. Hier sind die Siegespalmen, hier ist das weiße Kleid, hier stehn die Weizenhalmen im Frieden nach dem Streit und nach den Wintertagen, hier grünen die Ge⸗ bein, die dort der Tod erschlagen, hier schenkt man Freudenwein. ö 8. O Jesu, meine Wonne, komm bald und mach dich auf, geh auf, verlangte Sonne, und fördre deinen Lauf! dem Streit, der Erlösungszeit. Lorenz Lorenzen g. 1660 4 1722. 72— I 6⁴² Lieder vom ewigen Leben 630. Mel.: Alle Menschen müssen sterben.(Siehe Nr. 597.) O wie fröhlich, o wie selig werden wir im Himmel sein! Droben ernten wir unzählig unsre Freuden⸗ garben ein. Gehen wir hier hin und weinen, dorten wird die Sonne scheinen, dort ist Tag und keine Nacht, wo man nach den Tränen lacht. 2. Es ist doch um dieses Leben nur ein jämmerliches Tun, und die Not, die uns umgeben, lässet uns gar selten ruhn. Von dem Abend bis zum Morgen hämpfen wir mit lauter Sorgen, und die überhäufte Not heißet unser täglich Brot. 3. Ach wer sollte sich nicht sehnen, bald in Zion dort zu stehn und aus diesem Tal der Tränen in den Freu⸗ zenort zu gehn, wo das Kreuze sich in Palmen, unser Klagelied in Psalmen, unsre Last in Lust verkehrt, und das Jauchzen ewig währt! 4. Da wird unser Aug erblicken, was ganz unver⸗ gleichlich ist; da wird unsern Mund erquichen, was aus Gottes Herzen fließt; da wird unser Ohr nur hören, was die Freude kann vermehren; da empfindet unser Herz lauter Wohllust ohne Schmerz. 5. O wie werden wir so schöne bei der Klarheit Gotte sein! Wie wird da das Lobgetöne seiner Engel uns er⸗ sreun! Wie wird unsre Krone glänzen bei so vielen Siegeskränzen, wie wird unser Kleid so rein, heller als die Sonne sein! x 6. Ach wann werd ich dahin kommen, daß ich Gottes Antlitz schau? Werd ich nicht bald aufgenommen in den schönen Himmelsbau, dessen Grund den Perlen gleichet dessen Glanz die Sonne weichet. dessen wundervolle Pracht alles Gold beschämet macht? 7. Nun, ich sterbe vor Verlangen, o du großer LN⸗ bensfürst, laß mich bald dahin gelangen, wo du mich recht trösten wirst. Unterdessen laß auf Exden schon mein Herze himmlisch werden, bis mein Los in jener Well auf das allerschönste fällt. Benjamin Schmolck g. 1672 f 1737, 631. Bden Erden, l kommen wer unser Vaterle 2. Himmele himmlisch W nicht zu dein. Sinn kehrt i 3. Himmele geben, deine streben, die Nichts zerfäll J. Himmelo Schatze haben großer Reicht wenn ich nur 5. Himmela höre; das we hingehöre. W Himmelfahrt. 6. Himmela dechet, und 1 Himmels schn des Lammes 7. Himmela von ferne, de Sonne, Mond klein gegen j 8. Himmela führen, da ich Jesus geht mi 9. Himmela bleiben, ich w lust vertreibe ich in dem H e Nr. 597.) im Himmel isre Freuden⸗ „ dorten wird ne Nacht, wo jämmerliches isset uns gar rgen kämpfen te Not heißet in Zion dort in den Freu⸗ zalmen, unser verkehrt, und ganz unver⸗ ken, was aus r nur hören, larheit Gottes Engel uns er⸗ bei so vielen in, heller als aß ich Gottez ommen in den zerlen gleichet, u großer Le⸗ wo du mich den schon mein n jener Well g. 1672 f 17³7⁷½½ pfindet unser Himmelfahrt. wundervolle Lieder vom ewigen Leben 6⁴3 631. Mel.: Jesus, meine Zuversicht.(Siehe Nr. 614.) Rrden geht unsre Bahn, wir sind Gäste nur auf Erden, bis wir hin nach Kanaan durch die Wüste kommen werden. Hier ist unser Pilgrimstand, droben unser Vaterland. 2. Himmelan schwing dich, mein Geist, denn du bist ein himmlisch Wesen und kannst das, was irdisch heißt, nicht zu deinem Zwech erlesen. Ein von Gott erleuchter Sinn kehrt in seinen Ursprung hin. 3. Himmelan! Die Welt kann dir nur geborgte Güter geben, deine himmlische Begier muß nach solchen Schätzen streben, die uns bleiben, wenn die Welt in ihr erstes Nichts zerfällt. 4. Himmelan! Ich muß mein Herz auch bei meinem Schatze haben, denn es kann mich anderwärts kein so großer Reichtum laben, weil ich schon im Himmel bin, wenn ich nur gedenk an ihn. 5. Himmelan! ruft er mir zu, wenn ich ihn im Worte höre; das weist mir den Oxrt der Ruh, wo ich einmal hingehöre. Wenn ich dieses Wort bewahrt, halt ich eine 6. Himmelan! denk ich allzeit, wenn er mir die Tafel dechet, und mein Geist hier allbereit eine Kraft des Himmels schmechet. Nach der Kost im Jammertal folgt des Lammes Hochzeitmahl. 7. Himmelan! Mein Glaube zeigt mir das schöne Los von ferne, daß mein Herz schon aufwärts steigt über Sonne, Mond und Sterne, denn ihr Licht ist viel zu klein gegen jeden Glanz und Schein. 8. Himmelan wird mich der Tod in die rechte Heimat führen, da ich über alle Not ewig werde triumphieren; Jesus geht mir selbst voran, daß ich freudig folgen kann. 9. Himmelan! ach himmelan! das soll meine Losung bleiben, ich will allen eitlen Wahn durch die Himmels-⸗ lust vertreiben. Himmelan nur steht mein Sinn, bis ich in dem Himmel bin. ö Benjamin Schmolck g. 1672 1737. 41⁷ 6⁴⁴ Lieder vom ewigen Leben Offenb. Joh. 7, 9—17. 632. Mel.: Weicht, ihr Berge, fallt, ihr Hügel.(Siehe Rr. 25) Wer sind die vor Gottes Throne? Was ist das für eine Schar? Träget jeder eine Krone,‚ glänzen wie die Sterne klar, Halleluja singen all, loben Gott mit hohem Schall. 2. Wer sind die, so Palmen tragen wie ein Sieger in der Hand, welcher seinen Feind geschlagen, hingestrechet in den Sand? Welcher Streit und welcher Krieg hat gezeuget diesen Sieg? 3. Wer sind die in reiner Seide, welche ist Gerechtig⸗ keit,) angetan mit weißem Kleide, das bestäubet keine Zeit und veraltet nimmermehr? Wo sind diese kommen her? Lammes Blut den Sieg. Angst und Not, im Gebet auch oft gestritten mit dem hochgelobten Gott; nun hat dieser Kampf ein End, Gotl hat all ihr Leid gewendt. 6. Es sind Zweige eines Stammes, der uns Huld und Heil gebracht, haben in dem Blut des Lammes ihre Klei⸗ der hell gemacht; sind geschmückt mit Heiligkeit, pran⸗ gen nun im Ehrenkleid. 7. Es sind die, so stets erschienen hier als Priester vor dem Herrn, Tag und Nacht bereit zu dienen, Leib und Seel geopfert gern; nunmehr stehn sie all herum vor dem Stuhl im Heiligtum. 8. Dahin strech auch ich die Hände, o Herr Jesu, zu ‚ dir aus, mein Gebet ich zu dir wende, der ich noch in deinem Haus hier auf Erden steh im Streit: Treibe, Herr, die Feinde weit! 9. Hilf mir in dem Kampfe siegen wider Sünde, Höll und Welt, laß mich nicht darnieder liegen, wenn ein Sturm mich überfällt. Führe mich aus aller Not, Her, mein Fels, mein treuer Gott! *) Off. 19, S. 4. Es sind die, so wohl gerungen für des großen Gottes Ehr, haben Welt und Tod bezwungen, folgend nicht dem sündgen Heer, die erlanget auf den Krieg durch des 5. Es sind die, so viel gelitten, Trübsal, Schmerzen, 10. Daß dir ähnlich dein dir g nehme den 11. Welch heilgega Sck auch wie d Dank und Eigene 433. mü⸗des He dei⸗ ne St —..— das dich mit 2— ist der schi ——— —— re Lauf v 2. Die Ri Ende nimm Liebe sie u Siehe Rr. 275.) 5 ist das für „glänzen wie ben Gott mit ein Sieger in „hingestrechet ser Krieg hal ist Gerechtig⸗ estäubet keine diese hommen großen Gottes end nicht dem ieg durch des I, Schmerzen, tten mit dem ein End, Gott ins Huld und“ mes ihre Klei⸗ iligkeit, pran⸗ 5 Priester vor nen, Leib und Il herum vor Herr Jesu, zu er ich noch in Treibe, Hert, r Sünde, Höl en, wenn ein ler Not, Herr, amt — 64⁵5 10. Daß mein Teil sei bei den Frommen, welche. Herr, dir ähnlich sind, und auch ich der Not entnommen als dein dir getreues Kind dann genahet zu dem Thron nehme den verheißnen Lohn. 11. Welches Wort faßt diese Wonne, wenn ich mit der heilgen Schar in dem Strahl der reinen Sonne leucht auch wie die Sterne klar! Amen, Lob sei dir bereit, Dank und Preis in Ewigheit! Heinr. Theobald Schenk g. 1656 f 1727. Lieder vom ewigen Leben Hebr. 4. 9. Eigene Melodie. Halle 1704. .....I...IE.E.I... I I IEIE EIEI..... 638. EEEEEEE x EE E..— Es ist noch ei⸗ne Ruh vor⸗ han⸗den. auf. Du seuf⸗zest hier in dei⸗ nen Ban⸗den, und * +. 1—„— N* 7 HN Z + ö—— SSSS— .——. I 4 2 mü⸗des Herz, und wer⸗de lichtl Y dei⸗ne Son⸗ne schei⸗net nicht Sth eif das amun +.* +. I— 4———* 12 5* 2—— ——I——— das dich mit Freu⸗den dort wird vor⸗ sei⸗nem Stuh⸗le 2————.— 3 e 2 I.. 1————————VJ.. wei⸗ den, wirf hin die Last und eil her⸗zul Bald II— + 5 e. — 2..— ist der schös ne Kampf ge⸗ en⸗det. bald, bald der sau⸗ 2——— 1—— S——— — 2— re Lauf voll⸗en⸗det, so gehst du ein zu dei⸗ner Ruh 2. Die Ruhe hat Gott auserkorn, die Ruhe, die kein Ende nimmt; es hat, da noch kein Mensch geboren, die Liebe sie uns schon bestimmt. Das Gotteslamm wollt Lieder vom ewigen Leben 6⁴⁶ darum sterben, uns diese Ruhe zu erwerben; es ruft, es locket weit und breit: Ihr müden Seelen und ihr from⸗ men, versäumet nicht, heut einzukommen, zu meiner Ruhe Lieblichkeit. 3. So kommet denn, ihr matten Seelen, die manche ö Last und Bürde drückt, eilt, eilt aus euren Kummer⸗ höhlen, geht nicht mehr traurig und gebückt! Ihr habt des Tages Last getragen, dasür läßt euch der Heiland sagen: Ich selbst will eure Ruhstatt sein; ihr seid mein Volk, gezeugt von oben, ob Sünde, Welt und Teufel toben, seid nur getrost und gehet ein! 4. Was mag wohl einen Kranken laben und einen müden Wandersmann? Wo jener nur ein Bettlein haben und sanfte darauf ruhen kann, wenn dieser sich' darf niedersetzen, an einem frischen Trunk ergetzen, wie sind sie beide so vergnügt! Doch dies sind kurze Ruhestunden;es ist noch eine Ruh erfunden, da man auf ewig stille liegt. 5. Da wird man Freudengarben bringen, denn unsre Tränensaat ist aus. O welch ein Jubel wird erklingen und süßer Ton im Vaterhaus! Schmerz, Seufzen, Leid, Tod und dergleichen wird müssen fliehn und von uns weichen. Wir werden auch das Lamm dort sehn, es wird beim Brünnlein uns erfrischen, die Tränen von den Augen wischen; wer weiß, was sonst noch soll ge— schehn? 6. Kein Durst noch Hunger wird uns schwächen, denn die Erquickungszeit ist da; die Sonne wird uns nicht mehr stechen, das Lamm ist seinem Volke nah, es will selbst über ihnen wohnen und ihre Treue wohl belohnen mit Licht und Trost, mit Ehr und Preis. Es werden die Gebeine grünen; der große Sabbath ist erschienen, da man von keiner Arbeit weiß. 7. Da ruhen wir und sind im Frieden und leben ewig sorgenlos. Ach fasset dieses Wort, ihr Müden, legt euch dem Lamm in seinen Schoß! Ach Flügel her, wir müssen eilen und uns nicht länger hier verweilen, dort wartet schon die frohe Schar. Fort, fort, mein Geist, zun Jubilieren! Begürte dich zum Triumphieren! Auf, auf es kommt das Ruhejahr! Joh. Sigism. Kunth g. 1700 f 177%0. 634. M ie wird ganz de von keiner ö Sterblichkeit, dich, Seele, s das dir dann 2. Ich freue Elends Joch, leichtert wir sich doch, glar laß mich stre Vaters Reich 3. Verachte ein Weg zum dir nicht mel der Weg im lich, überschw lich trösten. 4. Herr, H wenn nun m Vielleicht um noch vollbrac Vater, ich b Vater, deiner 5. Vielleich noch fern vor ich von meine lichkeit wird gute Taten,‚, der Ewigkeite 6. Wie wir mich ganz de— von keiner Ewigheit, nich heilig singen war und sein i, es ruft, es nd ihr from⸗ „ zu meiner „die manche en Kummer⸗ kt! Ihr habt der Heiland hr seid mein und Teufel na und einen ettlein haben ser sich darf n, wie sind sie hestunden es ig stille liegt. „denn unste ird erklingen eufzen, Leid, ind von uns ort sehn, es wächen, denn rd uns nicht nah, es will vohl belohnen 5 werden die rschienen, da d leben ewig den, legt euch „ wir müssen „dort wartet Geist, zum »'n! Auf, auß, 1700 f 1700. Lieder vom ewigen Leben 647 634. Mel.: Wie schön leucht uns der Morgenstern.(Siehe Nr. 540.) Wie wird mir dann, o dann mir sein, wenn ich, mich ganz des Herrn zu freun, in ihm entschlafen werde, von keiner Sünde mehr entweiht, entladen von der Sterblichkeit, nicht mehr der Mensch von Erde! Freu dich, Seele, stärke, tröste dich, Erlöste, mit dem Leben, das dir dann dein Gott wird geben. ö 2. Ich freue mich und bebe doch: so drückt mich meines Elends Joch, der Fluch der Sünde nieder. Der Herr er⸗ leichtert wir mein Joch, es stärkt durch ihn mein Herz sich doch, glaubt und erhebt sich wieder. Jesus Christus, laß mich streben dir zu leben, dir zu sterben, deines Vaters Reich zu erben. g. Verachte denn des Todes Graun, mein Geist, er ist ein Weg zum Schaun, der Weg im finstern Tale. Er sei Idir nicht mehr fürchterlich, ins Allerheiligste führt dich der Weg im finstern Tale. Gottes Ruh ist unvergäng⸗ lich, überschwenglich; die Erlösten wird sie unaussprech⸗ lich trösten. 4. Herr, Herr, ich weiß die Stunde nicht, die mich, — wenn nun mein Auge bricht, zu deinen Toten sammelt. Tränen von noch soll ge⸗ Melleicht umgibt mich ihre Nacht, eh ich dies Flehen noch vollbracht, mein Lob dir ausgestammelt. Vater, Hater, ich befehle meine Seele deinen Händen, jetzo Vater, deinen Händen. 5. Vielleicht sind meiner Tage viel, ich bin vielleicht noch fern vom Ziel, an dem die Krone schimmert. Bin ich von meinem Ziel noch weit, die Hütte meiner Sterb⸗ lichkeit wird sie erst spät zertrümmert, laß mich, Vater, gute Taten, gute Taten mich begleiten vor den Thron der Ewigheiten! 6. Wie wird mir dann, ach dann mir sein, wenn ich, mich ganz des Herrn zu freun, ihn dort anbeten werde, von keiner Sünde mehr entweiht, ein Mitgenoß der Ewigkeit, nicht mehr der Mensch von Erde! Heilig, heilig, heilig singen wir dir, bringen Preis und Ehre dir, der war und sein wird, Ehre! Fr. Gottl. Klopstock g. 1724 1 1803. 1 Grund! 6⁴⁸ Lieder vom ewigen Leben 635. Mell: Christus der ist mein Leben.(Siehe Nr. 58.) A wär ich schon dort droben, mein Heiland, wär iih da, wo dich die Scharen loben, und säng Hallelusal 2. Wo wir dein Antlitz schauen, da sehn' ich mich hin⸗ ein, da will ich Hütten bauen, denn dort ist gut zu sein, 3. Da werd ich alles sehen, den großen Schöpfungerat was durch dein Blut geschehen, und deines Geistes dut 4. Da feiern die Gerechten, die ungezählte Schar, mit allen deinen Knechten das große Jubeljahr. 5. Mit göttlich süßen Weisen wird mein verklärte sein. Ach stille bald mein Sehnen und hole mich hineinl E. G. Woltersdorf g. 1725 f 1701. — Mund dich ohne Sünde preisen, du meines Lebenz 6. Da werden meine Tränen ein Meer voll Freude Eigene Melodie. Eduard Sille 18855, EEE 4 — 4 4— SSSI......I.IIII......——— —— — Ich hab von fer ⸗ ne. Herr, dei ⸗nen und hät⸗ te ger ⸗ ne mein Herz vot⸗ 1.... I— N FE + n La 1—.2 EEEEE—=......RT.. —*— 1. L LN—4 I 22— + daus⸗ 44 chneeth und hät⸗te gern mein mü ⸗des nee, dee.;, n/ E.—.. e. Fa. — Le ⸗ben. Schöp⸗fer der Gei⸗ster, dir hin⸗ge⸗ ge ⸗ ben 2. Das war so prächtig, was ich im Geist gesehn du bist allmächtig, drum ist dein Licht so schön. Könnt ich an diesen hellen Thronen doch schon von heute an ewih wohnen! ö 0 3. Nur ich bin sündig, der Erde noch geneigt; das hal mir bündig dein heilger Geist gezeigt. Ich bin noch nicht genug gereinigt, noch nicht ganz innig mit dir vereinigt 4. Doch bin ich bin schon noch im Lei lieben. 5. Ich bin ohn Ermüder goldnen Gass Wel.: Mi dein ist auch hast du es auff des Le⸗l 2. Einst hot Erden, und is den. Dein G du, du willst 3. Weh dan meine Kräfte mir, hab ich verschwendet. 4. Möchteet möcht ich imt daß ich nie verletze. 5. Lehre m denk der Rec ich ernstlich m je Nr. 583.) eiland, wär ih äng Hallelusal uich mich hin⸗ ist gut zu sein, Schöpfungsrat, es Geistes Tun hlte Schar, mit hr. iein verblärter neines Lebens er voll Freude le mich hinein g. 1725 f 1701. Eduard Sille 139. * Lieder vom ewigen Leben 649 4. Doch bin ich fröhlich, daß mich kein Bann erschrecht; ich bin schon selig, seitdem ich das entdeckt. Ich will mich noch im Leiden üben und dich zeitlebens inbrünstig lieben. 5. Ich bin zufrieden, daß ich die Stadt gesehn, und ohn Ermüden will ich ihr näher gehn und ihre hellen goldnen Gassen lebenslang nicht aus den Augen lassen. Joh. Tim. Hermes g. 1738 f 1821. Wel.: Mache dich, mein Geist, bereit. Dresden 1694. ———— 637.————————— Herr. ich bin dein Ei ⸗gen ⸗tum. mir zum Heil und dir zum Ruhm ...III ——* E— 2———— ———— EEIE—— 232— — EEEDE S‚..J‚IIIJ————— dein ist auch mei hast du es ge r⸗lich führst du mich * Vä⸗: V + 2 2 herr, dei ⸗nen ein Herz vok⸗ nein mü⸗des —. ge⸗ ge ⸗ben. eist gesehn d n. Könnt ich an heute an ewg eneigt; das hal bin noch nigt denk der Rechenschaft nur was gut ist wählen. Gib, daß ich ernstlich mich täglich und auch heute darauf vorbereite. t dir vereinigt — I ——5——...— 7. + ..— 4—— X— auf des Lebens We⸗ gen mei⸗nem Ziel ent⸗ge⸗gen. 2. Einst kommst du mit großer Kraft zum Gericht auf Erden, und ich soll zur Rechenschaft dann gerufen wer⸗ den. Dein Gericht schonet nicht, Richter aller Welten; du, du willst vergelten. 3. Weh dann mir in Ewigheit, wenn ich deine Gabe, meine Kräfte, meine Zeit hier gemißbraucht habe. Wehe mir, hab ich hier sie nicht treu verwendet, sorglos sie verschwendet. 4. Möchte täglich dein Gericht mir vor Augen schweben, nöcht ich immer meiner Pflicht treu zu bleiben streben, daß ich nie töricht sie außer Augen setze, nie sie frech verletze. 5. Lehre mich gewissenhaft meine Tage zählen, einge⸗ 65⁰ Lieder vom ewigen Leben 6. Zeigt sich erst die Ewigkeit furchtbar in der Nähe, o dann ist es nicht mehr Zeit, daß ich Gnad erflehe. Wenn der Tod schon mir droht, kann ich deinen Willen Herr, nicht mehr erfüllen. 7. Mein Gewissen strafe mich gleich bei jeder Sünde daß ich, Mittler, bald durch dich Gnade such und finde Rufe du dann mir zu: Such in mir dein Leben, dann ist dir vergeben. 8. Einst am Tage des Gerichts werd ich mit den Frommen zu dem Anschaun deines Lichts gnädig aufge⸗ nommen. Wonnevoll, Jesu, soll dich im höhern Leben dann mein Dank erheben. Nach dem Bayr. Gsb. Balthasar Münter g. 1735 f 1793. Eigene Melodie. Essen 162 Him⸗mel Han, nur him- mel ⸗an as die From-men wün⸗-schen, kann 11. 12. —52 2. vnnnn Hdenn rnn ... soll der Wan del gehn. dort erst ganz ge⸗ schehn.) auf Er⸗den nicht; E It.:.·...................... ö E Freu⸗ de wech-selt hier mit Leid. Richt hin- auf zur —— SISISISISSSS.......— Y ä P PSIIISSA—A—8I Herr-lich-keit dein An-ge-sicht, dein An-ge ⸗sichtl 2. Himmelan schwing deinen Geist jeden Morgen auft Kurz, ach kurz ist, wie du weißt, unser Pilgerlauf. Fleh täglich neu: Gott, der mich zum Himmel schuf, präg ins Herz mir den Beruf, mach mich getreu! ů 3. Himmelan hat er dein Ziel selbst hinaufgestellt Sorg nicht mutlos, nicht zu viel um den Tand der Welll 1 Flieh diesen von Schätzer 4. Himme drückt, weil blickt. Was Lichts, weiß froh! 5. Himme trägt im L O schließ d denke: auch 6. Himme Schmach; ei nach! Er lit: statt zu kla 7. Himmel ziehet dich Himmelssinr vertrauter,« 8. Himme! Seis, daß si harr aus, h nach dem Ti 9. Hallelu Einst wirst d in Ewigheit. klärt und ne 10. Hallelt unter Jubel sei er! Der zu diesem S in der Nähe, Gnad erflehe. deinen Willen, jeder Sünde, ich und finde. eben, dann ist ich mit den gnädig aufge⸗ höhern Leben . 1735 f 1793. Essen 1822 mel ⸗ an schen, kann ———.— 'r⸗ den nicht; hin⸗- auf zur ge ⸗sicht!l Morgen aufl l(gerlauf. Fleh chuf, präg ins hinaufgestellt. und der Weltl 651 Flieh diesen Sinn! Nur wãäs du dem Himmel lebst, dir Lieder vom ewigen Leben bon Schätzen dort erstrebst, das ist Gewinn. 4. Himmelan erheb dich gleich, wenn dich Kummer drücht, weil dein Vater treu und reich stündlich auf dich hblickt. Was quält dich so? Droben, in dem Land des Lichts, weiß man von den Sorgen nichts, sei himmlisch froh! 5. Himmelan wallt neben dir alles Volk des Herrn, trägt im Himmelsvorschmach hier seine Lasten gern. O schließ dich an! Kämpfe drauf, wie sichs gebührt, denke: auch durch Leiden führt die Himmelsbahn. 6. Himmelan ging Jesus Christ mitten durch die Schmach; eil, weil du sein Jünger bist, seinem Vorbild nach! Er litt und schwieg; halt dich fest an Gott wie er, statt zu klagen bete mehr, erkämpf den Sieg! 7. Himmelan führt seine Hand durch die Wüste dich, ziehet dich im Prüfungsstand näher hin zu sich im Himmelssinn. Von der Weltlust freier stets und mit ihm bertrauter, gehts zum Himmel hin. 8. Himmelan führt dich zuletzt selbst die Todesnacht. Seis, daß sie dir sterbend jetzt kurze Schrecken macht, harr aus, harr aus! Auf die Nacht wirds ewig hell, nach dem Tod erblichst du schnell des Vaters Haus. 9. Halleluja! Himmelan steig dein Danhᷓ schon hier! Einst wirst du mit Scharen nahn, und Gott naht zu dir in Ewigkeit. Aller Jammer ist vorbei, alles preist ver⸗ klärt und neu in Ewigkheit. 10. Halleluja singst auch du, wenn du Jesum siehst, unter Jubel ein zur Ruh in den Himmel ziehst. Gelobt sei er! Der vom Kreuz zum Throne stieg, hilft dir aus zu diesem Sieg. Gelobt sei er! Joh. Gottfr. Schöner g. 1749 1 1818. röoang Gebete eoangelisch⸗lutherischen Gesangbuche der Hannoverschen Landeskirche nebst den Versikeln. Druck und Verlag der Schlüterschen Vuchdruckerei Hannover Bel Handr Der Hausv Vater, Sohn Die Hausg der Woche, (Gs. 438 ff.) Der Hausv einen Abschn eine der Lek lich mit ein (aus einem! tach einem vorhergehende meinsam das 6. 298, 47 512, 4 Gs. 7 Das walte All was meit Christ,/ der ein Ende hat Oder Gs. 4 u. 12(Drum Str. 5 u. 6 Das walte Ich glaube Himmels un' Ich glaube unsern Herrn boren von de gekreuziget, g Gebete Gebete zum tüglichen Gottesdienste. Handreichung für die Ordnung der Hausandacht. Der Hausvater(die Hausmutter) spricht: Das walte Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist. Amen. Die Hausgemeinde singt sodann ein Lied, etwa das Lied der Woche, wie es im Leltionar(am Schluß des Gesang⸗ buches) für 6ff) Sonntag angegeben ist, oder ein Morgen⸗ lied(Gs. 466 ff.) bzw. Abendlied(Cs. 496 ff.), ein nach der (67438 ff.) v. d Lied(Gs. 22 ff.), ein Loblied 4 9 einen Abschnitt aus der Heiligen Schrift(Tageslesung oder eine der Lektionen des vorhergehenden Sonntages), womög⸗ lich mit einer anschließenden Auslegung des Schriftwortes (aus einem Andachtsbuche.) x lach einem Gebet(Morgen⸗ bzw. Abendgebet oder für den vorhergehenden Sonntag beftimmten Kollekte) sprechen alle ge— meinsam das Vaterunser. Es folgt eine gemeinsam gesungene Schlußstrophe, etwa Gf. 232, 4; Gs. 245, 3, Gs, 264, 13 u. 14 s 5 330, 7 S. 3½%½% 9,. f. 1&s. Gs. 57 Gs. 4 5 3: Gs.„5; am Morgen: Gi. 469, 7: Gs. 472. 5; Gs. 489,7 Gs. 518, 12; am Abend: Gs. 298, 4: Gs. 497, 6 u. 7; Gs. 499, 5; Gi. 500, 6; 512, 4; Gs. 516, 6. ö Morgengebete. Fülle uns frühe mit deiner Gnade. ö 1. Beim Morgenläuten. „Das walte Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist! Amen. All was mein Tun und Anfang ist„gescheh im Namen Jesu Christ,) der leite mich so früh als spat/ bis all mein Tun ein Ende hat. Amen. Oder Gs. 470 Str. 1(Das walt Gott Vater), 474 Str. 11 u. 12(Drum danke ich), 483 Str. 1(Das walte Gott), 491 Str. 5 u. 6(Gelobet seist du). 2. Luthers Morgensegen. Das walte Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist. Amen. Ich glaube an Gott den Vater, den Allmächtigen, Schöpfer Himmels und der Erde. Ich glaube an Jesum Christum, Gottes eingebornen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geiste, ge⸗ boren von der Jungfran Maria, gelitten unter Pontio Pilato, gekreuziget, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, wir deinen 4 Gebete am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel, sitzend zur Rechten Gottes, des allniächtigen Vaters, von dannen er kommen wird, zu richten die Leben⸗ digen und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christli Kirche, die Gemeine der Heiligen, Vergebun der Hundez Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen. Vater unser, der du bist im Himmel. Geheiliget werde dei Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, Wie in Himmel, also auch auf Erden. Unser täglich Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, als wir vergeben un⸗ Deun Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung. Son⸗ ern erlöse uns von dem übel. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen. Ich danke dir, mein himmlischer Vater, durch Jesum i⸗ stum, deinen lieben Sohn, daß du mich diese Nacht or alen Schaden und Gefahr behütet hast, und bitte dich, du wollest mich diesen Tag auch behüten vor Sünden und allem übel daß dir all mein Tun und Leben gefalle. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in deine Hände; dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde. Amen. 3. Morgengebete für Kinder. Lieher Gott, sei uns gnädig und mache uns fromm, daß Namen ehren, dein Reich mehren und deinen Willen tun. Amen. ö In Jesu Namen steh ich auf,/ Herr, lenke meines Lebens Laus! Begleite mich mit deinem Segen, /behüte mich auf allen Wegen. Amen. Wie fröhlich bin ich aufgewacht,/ wie hab ich geschlafen so sanft die Nacht!/ Hab Dank, im Himmel Gott Vater men daß du hast wollen bei mir sein. Behüte mich auch diesen Tag, daß mir kein Leid geschehen mag! Amen. Vom Schlaf bin ich gesund erwacht,/ dir, lieber Gott, sei Dank gebracht./ Nimm mich auch heut in deine Hut/ und mache mich recht fromm und gut./ Amen. Siehe auch das Gebet 1. Gs. 469 Str. 1 u. 2(Aus meines Herzens Grunde), 473 Str. 2 u. 5.(Gott, ich danke dir von Herzen), 476 Str Gib, daß wir heute), 477 Str. 4(Abend und Morgen), Str. 1(Das walte Gott, der helfen kann). Morgengebete für die einzelnen Tage der Woche. Sonntagmorgen. ö Herr Gott, Vater im Himmel, Lob und Dank sei dir an diesem Morgen für deine Liebe und deinen Schutz. Laß diesen Sonntag uns einen rechten Feiertag und Ruhetag ö 48³ Her bus dei 0 Reich. sin, daß die unseren uns reichli Herze der Höhe, beg Erfülle uns s sich an un die daran gl ß dein W regiere, bis w halten dürfen Amen. Gs. 2, 7, 10 Allmächtiger stand beginne und da wir wird, so bitte Mitte, segne nicht; wenn d behüte uns L Krankheit von Sünden und bei den Heilige unser Amen. Gelobt seist Heiland, gelol und Schutz ur bewahrt bis deinem Dienst führen dir zu Heil. Dir m Darum schenke von uns selb Gib Kraft un Rat, wo wir leit. Amen. Wir danken über uns neu Tag. und nicht mit jfohlen ist. Gib, de V Reich und se äußeren Leber „aufgefahren allmächtigen en die Leben⸗ lige christlice er Sünden Amen. et werde dein hehe, wie im Brot gib uns vergeben un⸗ uchung. Son⸗ das Reich und en. 1 vor Chri⸗ acht vor allem ch, du wollest uuch besht n ich befehle e Hände; dei d keine Macht fromm, daß ů 1 und deinen neines Lebens hüte mich auf eber Gott, sei. ne Hut/ und Grunde), 473 476 Str. Morgen), 483, Woche. E sei dir an Schutz. Laß und Ruhetag 914 die Bahn. Reinige unser Herz, Inn den erleuchte wird, so bitten wir dich, Mitte, segne das Ende. Wenn nicht; wenn du uns hältst, so fallen wir nicht; deine Treue Her Vero. unser Leben und hilf uns zu deinem himmlischen Reich. 9. geschlafen so Vater mein,, 9auch diesen ten bewahrt bis auf diesen Tag. Darum schenke uns die Liebe, die nicht und nicht mit Seufzen, und laß wohlgelingen, Gebete 5 sun, daß die Sonne der Gerechtigkeit, Jesus Christus, in useren Herzen aufgehe Laß heute dein heiliges Wort unter uns reich 10. wohnen. Rüste deine Diener aus mit Kraft aus der Höhe, lege dein Wort in ihr Herz und auf ihre Lippen. Erfülle uns mit innigem Verlangen, es zu hören, und laß es sich an uns allen als eine Kraft erweisen, selig zu machen, daran glauben. Herr, unser Gott, lehre uns tun nach Wohlgefallen. Dein guter Geist führe uns auf rechter tilge in uns alle sündlichen Be⸗ unsern Verstand, heilige unsern Willen, aß dein Wort und Gebot uns in unserm ganzen Leben regiere, bis wir mit allen Auserwählten den ewigen Feiertag halten dürfen in der Herrlichleit deines himmlischen Reiches. Amen. Gs. 2, 7, 10 u. 12. deinem Montagmorgen. Allmächtiger Gott, barmherziger Vater, unter deinem Bei⸗ stand beginnen wir von neuem die Arbeit unseres Berufs, und da wir nicht wissen, was uns in dieser Woche begegnen mache du den Anfang, regiere die Wenn du uns leitest, so irren wir und Gut. Wende alle Bewahre uns vor Erhalte unser fürchten. behüte uns Leib und Leben, Hab Krankheit von uns und unserm Hause. Sünden und leite uns in deiner Wahrheit. bei dem Einigen, daß wir deinen Namen Amen. Dienstagmorgen. Gelobt seist du, Gott unser Schöpfer, gelobt du, Gott unser Heiland, gelobt du, Gott unser Tröster! Du bist uns Schild und Schutz und schenkst uns Gnade um Gnade; du hast uns f Herr, laß uns auch heute in deinem Dienste stehen. Hilf uns alles, was wir tun, aus⸗ führen dir zur Ehre, dem Nächsten zum Nutz und uns zum mit Leib und Seele. das Ihre sucht. Herr, von uns selber vermögen wir nichts, aber du kannst alles. Gib Kraft und Selbstüberwindung, wo wir sie brauchen; gib —— 6 25 wir Rats bedürfen; segne uns für Zeit und Ewig⸗ eit. Amen. Heil. Dir möchten wir uns opfern Mittwochmorgen. Wir danken dir, Herr, unser Gott, daß deine Güte heute über uns neu ist, und bitten dich um deinen Schutz für diesen Tag. Gib, daß wir unser Tagewerk mit Freuden angreifen was uns be⸗ fohlen ist. Vor allem aber lehre uns trachten nach deinem Reich und seiner Gerechtigkeit. Mitten in der Unruhe des außeren Lebens mache unser Herz still zu dir. Mitten in der 42 unseres Lebens: 6 ö Gebete Versuchung der Welt richte unser Auge auf dich. Wenn die Last uns zu schwer werden will, so mache die Liebe größer und die Treue fester und gib uns neue Kraft aus der Höhe Laß uns erfahren, daß dem, der nach deinem Reiche trachtet alles zufällt. Mache uns frei von Sorgen, treu im Großen wie im Geringen, fröhlich im Aufblick zu dir. Amen. Donnerstagmorgen. Herr, unser Gott, wir danken dir für deine Gnade, die unz für unser Tagewerk neu gestärkt hat. Wir befehlen dir un⸗ seren Leib und unsere Seele, unsere Lieben und unfer Haus unser Gut und unsere Ehre und alles, was wir haben. Nimmt Volk und Vaterland in deinen Schutz, breite deine Gnade aus über deine Kirche. Behüte uns vor dem bösen Feind. erfülle uns mit deinem göttlichen Segen und führe uns durch diese Zeit in die Ewigkeit. Durch Jesum Christum, unsern Herrn. Amen. Freitagmorgen. Herr Jesu Christe, wir gedenlen heute des Tages deiner Kreuzigung, da du unsere Krankheit und Schmerzen auf dich genommen und unsere Sünde getragen hast. Wir danken dir von Herzensgrund für deine Liebe, deine Angst und deinen Tod. Verleihe uns, daß wir nimmer vergessen, wie teuer wir erkauft sind; hilf, daß wir nun auch heilig leben und in Ge⸗ rechtigkeit dir dienen. Laß uns im Glauben immer stärker, in der Hoffnung fröhlicher, in der Geduld getroster, im Gehor⸗ sam williger werden. Segne uns diesen Tag und alle Zeit behüte und bewahre uns vor allem übel, bis du uns zur ewigen Freude und Seligkeit bringen wirst. Tue das an uns um deines bittern Sterbens willen. Amen. Gs. 82. Sonnabendmorgen. Allmächtiger, gütiger Gott, lieber himmlischer Vater, deine Güte ist es, daß wir nicht gar aus sind; deine Barmhetzig⸗ keit hat noch kein Ende, sondern sie ist alle Morgen neu, und deine Treue ist groß. Unsere Seele erhebt sich zu dir mit Preis und Dank, daß du uns wieder gesund und froh zu einem neuen Morgen hast erwachen lassen. Aber unser Leben fähret schnell dahin, als flögen wir davon. Hilf uns, o treuer Gott, daß wir die flüchtige Zeit treu und gewissenhaft aus⸗ kaufen. Gib deinen Segen zu allem unserem Wirken und Tun. Wohne in unseren Herzen, daß wir in dir bleiben unter allen Sorgen des Tages. Dein heiliger Engel geleite uns auf allen unseren Wegen, bis der letzte große Tag an⸗ bricht, da wir dir dienen in der Freiheit der Erlösten und dich schauen von Angesicht zu Angesicht im Glanze deiner Herrlichkeit. Amen. Das walte Sprich ja 3 den Anfang, Amen. Oder alles, was d Gaben, die durch Jesum Komm, He uns bescheret Segne, Va Preise./ Am Alle guten von dir. De Zwei Ding Gib uns das Gs. 493(C Gott), 495 Danket den währet ewigl Wir danten unsern Herrr gierest in Er Herr, habe Wir loben und Trank; geben./ Am Herr, dein scheret,/ daß Seele an./ ew'ge Leben. Gs. 494 S (Nun laßt u dich. Wenn dis ie Liebe größer 4 ls der Höhe Reiche krachtt reu im Großen Amen. Gnade, die unz efehlen dir un⸗ ud unser Haus, r haben. Nimmnt e deine Gnade I bösen Feind, ühre uns durch hristum, unsern Tages deiner nerzen auf dich Wir danken dir ast und deinen „wie teuer wir den und in Ge⸗ imer stärker, in ter, im Gehor⸗ und alle Zeit or allem übel, bringen wirst. willen. Amen. r Vater, deine ie Barmherzig⸗ orgen neu, und ich zu dir mit Rund froh zu er unser Leben f uns, o treuer vissenhaft aus⸗ uWirken und in dir bleiben Engel geleite große Tag an⸗ Erlösten und Glanze deiner Gebete Mittags⸗ und Tischgebete. 7. Beim Mittagsläuten. Das walte Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist! Amen. Sprich ja zu meinen Taten,/ hilf selbst das Beste raten,/ den Anfang, Mitt und Ende,/ ach Herr, zum Besten wende./ Amen. Oder Gs. 519(Verleih uns Frieden gnädiglich). 8. Vor dem Essen. Aller Augen warten auf dich, Herr, und du gibst ihnen ihre Speise zu seiner Zeit. Du tust deine Hand auf und sättigest alles, was da lebet, mit Wohlgefallen. Herr Gott, himmlischer Vater, segne uns und diese deine Gaben, die wir von deiner milden Güte zu uns nehmen, durch Jesum Christum, unsern Herrn. Amen. Komm, Herr Jesu, sei unser Gast,/ und segne, was du uns bescheret hast./ Amen. ö Segne, Vater, diese Speise,/ uns zur Kraft und dir zum Preise./ Amen. Alle guten Gaben,/ alles, was wir haben,/ kommt, o Gott, von dir. Dank sei dir dafür. 7 Amen. Zwei Dinge, Herr, sind not,/ die gib nach deiner Huld! Gib uns das täglich Brot,/ vergib uns unsere Schuld./ Amen. Gs. 493(Gesegn uns, Herr), 494 Str. 1 u. 2(Wir danken Gott), 495(Speis uns, Vater), 443(Nun danket alle Gott). 9. Nach dem Essen. Danket dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Güte währet ewiglich. Wir danten dir, Herr Gott Vater, durch Jesum Christum, unsern Herrn, für alle deine Wohltat, der du lebest und re⸗ gierest in Ewigkeit. Amen. Herr, habe Dank für Speis und Trank. Amen. Wir loben dich und sagen Dank,/ Gott Vater, dir für Speis und Trank; du wollest, fromm zu leben,/ uns deine Gnade geben./ Amen. Herr, dein Name sei geehret,/ daß du uns das Brot be⸗ scheret, daß dem Leib du wohlgetan.„Nimm dich unserer Seele an. /Zeitlich Brot hast du gegeben: gib uns auch das ew'ge Leben./ Amen. V Gs. 494 Str. 3(Wir danken dir, Herr Jesu Christ), 440 (Nun laßt uns Gott, dem Herren). 42* Gebete Abendgebete. Herr, bleib bei uns, denn es will Abend werden. 10. Beim Abendläuten. Das walte Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist! Amen. Herr, bleib bei uns, denn es will Abend werden, und den. Tag hat sich geneiget. Hilf Gott allzeit,/ mach uns bereit/ zur ewgen Freud und Seligkeit/ durch Jesum Christum. Amen. Gs. 73(Christe, du Lamm Gottes), 169(Erhalt uns, Hery, 170 Str. 1, 2 u. 9(Ach bleib bei uns). Der Friede des Herrn sei mit uns. Amen. 11. Luthers Abendsegen. Das walte Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist. Amen. Ich glaube an Gott den Vater Vater unser (s. Luthers Morgensegen, Gebet). Ich danke dir, mein himmlischer Vater, durch Jesum Chri⸗ stum, deinen lieben Sohn, daß du mich diesen Tag gnädig⸗ lich behütet hast, und bitte dich, du wollest mir vergeben alle meine Sünden, wo ich unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in deine Hände; dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde. Amen. 12. Abendgebete für Kinder. Hinunter ist der Sonne Schein. 502 Str. 8 u. 9: Breit aus die Flügel beide. Gs. 498: Gs. Gs. 515 Str. 5 u. 7: Gott, laß uns dein Heil schauen. Gs. 531: Ach, lieber Gott, behüte mich. Gs. 534: Müde bin ich, geh zur Ruh. Lieber Gott, kannst alles geben,/ gib auch, was ich bitte nun:/ schütze diese Nacht mein Leben,/ laß mich sanft und sicher ruhn./ Sieh auch von dem Himmel nieder/ auf die lieben Eltern mein,/ laß mich alle Morgen wieder/ froöͤhlich und dir dankbar sein./ Amen. Abendgebet der Eltern für die Kinder: Gs. 528. und in Ewig Gs. 20 u. 2 Barmherzig preisen dich, Lag hast voll das Gute, da fangen haben herzigkeit, die Sünden, die danken, Wort manches Gut Herr. Segne Gefahr. Mae ö Nacht und de Herr, unser den vergang Freude und die Unseren und haben, diese Nacht. Vater bist ut uns kein En 1d werden. Geist! Amen. verden, und der vgen Freud und Geist. Amen. ater unser ch Jesum Chri⸗ en Tag gnädig⸗ ir vergeben alle und mich diese le mich, meinen dein heiliger Macht an mir — Nacht und dermaleinst ein seliges Ende. Amen. il schauen. beide. was ich bitte mich sanft und ieder /auf die zieder/ fröhlich 28. .. dreieiniger Gott; dir bringen wir dar Ruhm riedlich, von Sünde, Gebete 9 Abendgebete für die einzelnen Tage der Woche. Sonntagabend. Gelobt seist du, o Gott, allmächtiger Herrscher, der du den Tag erleuchtest durch dein Sonnenlicht und die Nacht durch der Sterne Strahlen erhellst, der du uns gnädig die Bahn des Tages hast durchwandeln lassen und uns zur stillen Nacht gebracht. Höre auf unser Gebet und auf das Gebet deines ganzen Volkes; vergib uns alle unsere Schuld. Nimm an unsere Abendgebete und schütte aus über uns die Fülle deiner halt uns, Hery,. 0 Barmherzigkeit und deiner Siege. Umschirme uns mit den heiligen Engeln, rüste uns mit den Waffen der Gerechtigkeit, umschanze uns mit deiner Wahrheit, bewache uns mit deiner Macht, rette uns vor allem Unfall und allen Nachstellungen des Widersachrs und gib Gnade, daß wir diesen Abend und diese Nacht, so wie alle Tage unsers Lebens, untadelig, heilig, Anstoß und Schrecken frei verleben mögen. Denn bei dir ist Erbarmung und Erlösung, Herr, und Preis, jetzt und in Ewigkeit. Amen. Gs. 20 u. 21.— ö ö Montagabend. Barmherziger, gnädiger Gott und Vater, wir loben und preisen dich, daß du uns durch deine Gnade den vergangenen Lag hast vollenden lassen. Wir danken dir von Herzen für all das Gute, das wir auch heute wieder von deiner Hand emp⸗ fangen haben. Herr Gott, wir sind zu geringe aller Barm⸗ herzigkeit, die du täglich an uns tust. Vergib uns alle unsere Sünden, die wir an diesem Tage begangen haben mit Ge⸗ danken, Worten und Werken. Manches Böse haben wir getan, manches Gute haben wir versäumt. Sei uns gnädig, lieber Herr. Segne unsern Schlaf. Behüte uns vor Schrecken und Gefahr. Mache unser Herz stille und schenke uns eine ruhige Dienstagabend. Herr, unser Gott und unser Vater! Wir danken dir für den vergangenen Tag, seine Last und seine Sorge, seine Freude und seine Erquickung, und dafür, daß du uns und⸗ die Unseren gnädig behütet hast. Mit allem, was wir sind und haben, befehlen wir uns deinem väterlichen Schutze für diese Nacht. Gib uns einen getrosten Glauben, daß du unser Vater bist und wir deine Kinder, und daß deine Treue über uns kein Ende hat. Vergib uns alles Unrecht, das wir heute 10 Gebete getan haben. Hilf, daß wir es dir demütig bekennen und deine Verzeihung empfangen, wie wir uns auch untereinander vergeben wollen. Dir befehlen wir alles, was uns am Herzen liegt, alle die Menschen, die wir lieb haben, Große und Kleine, Kranke und Gesunde, dir befehlen wir Kirche und Schule, Heimat und Vaterland. Erwecke uns fröhlich zu neuem Tagewerk und bringe uns, wenn wir zum letzten Male einschlafen, zu deinem ewigen Frieden durch Jefun Christum. Amen. ö Mittwochabend. Wir danken dir, lieber himmlischer Vater, daß du uns den vergangenen Tag gnädig hast vollenden lassen und uns vor allem Unfall behütet hast. Wir bitten dich: wache du für uns wenn wir uns jetzt schlafen legen, und bewahre uns vor Angl und Not. Insonderheit bleibe mit deinem Schutze bei denen, die uns anvertraut und anbefohlen sind in der Nähe und in der Ferne; sei du ihr Hüter und Wächter. Schenke uns und allen, die zu dir flehen, die Gewißheit deines Heils, den Frieden deiner Vergebung, den Trost deiner Nähe. Mache uns wachend und schlafend dessen gewiß: du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich! Amen. Donnerstagabend. Herr, wir kommen zu dir in dieser Abendsteinde und sass⸗ meln uns vor deinem Angesicht aus aller Zerstreuung unseres Herzens. Blicke in Gnaden auf uns herab. Du hast uns aufs neue erfahren lassen, wie groß deine Güte ist. Du hast unser und der Unseren Leben bewahrt und uns vor Schrecken und Unfall behütet. Vergib uns, wenn wir das vergessen und durch unsere Gleichgültigkeit dich betrübt haben. Laß deine Geduld über uns kein Ende haben. Wache über uns als der treue Menschenhüter, der nicht schläft noch schlummert. Gib dem müden Leibe sein Recht und schenke der bedrückten Seele den Frieden Jesu Christi. Wir gedenken aller, die mit uns an diesem Abend betend vor dir stehen. Pflege die Kranken, tröste die Betrübten, vollende die Sterbenden. Nimm dich all der Unseren an. Erhebe das Licht deines Antlitzes über uns und erhöre uns um Jesu Christi willen. Amen. Freitagabend. Allmächtiger, ewiger und barmherziger Gott, wir nahem uns zu dir als deine Kinder, die du durch das heilige tene Blut Jesu Christi, deines Sohnes, erworben und gewonnen hast. Wir danken dir von Herzensgrunde, daß du mit deinet graft und dei Tag. Wir bi und Unbestä Schenke uns Laß uns in Schoße und aufs neue di liche Güte un Gs. 74. Nun die Wé was du uns auch in all d hast. Bist du uns und de Güte ist es, herzigkeit hat Schuld der v deine Gnade Woche zur an das Ende dei endeten sein 1 auch heute sch Herr, ewiglich Gs. 517. Luthers Mor, Gs. 483 Str. Steh uns, hilf, daß uns All unsre dazu; /leit selbst durch d Gib du, me dein Wort m mein Lernen auf daß ich! Komm,‚, o Werken,/ las merken,/ gil was ich tu,/ Psalm 25, 143, 10; siel g bekennen und ch untereinander uns am Herzen en, Große und wir Kirche und ins fröhlich zu vir zum letztn n durch Jesum daß du uns den n und uns vor ache du für unz e uns vor Angt hutze bei denen, er Nähe und in schenke uns und nes Heils, den Nähe. Mache u bist bei mi, ö das Ende deiner Wege mit uns doch der Lobpreis der Voll⸗ endeten sein wird, daß du alles wohlgemacht hast. So nimm 4 tande und san⸗ treuung unseres u hast uns aufs Du hast unser r Schrecken und vergessen und zen. Laß deine her uns als der“ hlummert. Gib hedrückten Seele r, die mit uns ge die Kranken, Nimm dich all tlitzes über uns en. 'tt, wir nahen 18 heilige teme und gewonnen du mit deiner Gebete 11 graft und deinem Schutze bei uns geblieben bist diesen ganzen Tag. Wir bitten dich: Vergib uns alle unsere Schwachheit und Unbeständigkeit, die unser Gewissen hart bedrückt. Schenke uns deinen Frieden, den die Welt nicht geben kann. Laß uns in dieser Nacht sicher ruhen und schlafen in deinem Schoße und am Morgen wieder gesund erwachen, daß wir aufs neue dich preisen und dir danken für alle deine väter⸗ liche Güte und Treue. Amen. Gs. 74. Sonnabendabend. Nun die Woche zu Ende ist, danken wir dir, Herr, für alles, was du uns darin an Gutem erwiesen hast. Wir preisen dich auch in all dem Schweren und Harten, das du uns auferlegt hast. Bist du doch nicht von uns gewichen und hast dein Licht uns und den Unseren nicht verlöschen lassen. Herr, deine Güte ist es, daß wir nicht gar aus sind, und deine Barm⸗ herzigkeit hat noch kein Ende. Vergib uns die Sünde und Schuld der vergangenen Woche um Christi willen. Gib uns deine Gnade zu erkennen, auch wenn manche Not von einer Woche zur anderen mit uns geht. Hilf uns fest glauben, daß auch heute schon unser Lob in Gnaden an: Gelobet seist du, Herr, ewiglich! Amen. Gs. 517. ö Schulgebete. A. Zu Beginn der Schule. Luthers Morgensegen: siehe Gebet 2. Gs. 483 Str. 1, 2 u. 5.(Das walte Gott.) Steh uns, Herr Jesu Christ,/ mit deinem Geiste bei/ und hilf, daß unser Fleiß /durch dich gesegnet sei. Amen. All unsre Arbeit segne du, /Herr, gib Geduld und Mut dazu; /leit unser Herz, Sinn und Verstand,/ regier uns selbst durch deine Hand. Amen. Gib du, mein Gott, auch heute,/ daß mich dein Auge leite,/ dein Wort mein Herze rühre ́/ und deine Hand mich führe,/ mein Lernen laß gelingen,/ und Gutes mich vollbringen,/ auf daß ich deinen Namen /durch mein Werk lobe./ Amen. Komm, o Herr Jesu, stärke mich,/ hilf mir in meinen Werken,/ laß du mit deiner Gnade dich /bei meiner Arbeit merken,/ gib dein Gedeihen selbst dazu,/ daß ich in allem, was ich tu, J/ ererbe deinen Segen. Amen. Psalm 25, 4—6, oder Psalm 90, 14. 16. 17, oder Psalm 143, 10; siehe auch die Morgengebete unter 3. 12 ö Gebete B. Zum Schluß der Schule. Gs. 18 Str. 4.(Ach bleib mit deinem Segen.) Wir gehen aus der Schule fort;/ Herr, bleib bei uns mit deinem Wort,/ und gib uns deinen Segen /auf allen unsern Wegen. Amen. Die Schule ist zu Ende,/ wir falten unsre Hände:/ Danl sei dir, Gott, der mit uns war. Dir wollen wir vertrauen, auf deine Gnade bauen, /du wirst uns helfen immerdar. Amen. Psalm 103, 1—5. 10—13, oder Psalm 121, 7—8. C. Zu Beginn der Woche oder des Schul⸗ jahres. Psalm 139, 1—5, 23 u. 24, oder eins der unter ge⸗ nannten Psalmgebete. D. Zum Schluß der Woche oder des Schul⸗ jahres. Psalm 121 oder eins der unter B genannten Psalmgebete. Herr, segne uns und behüte uns. Herr, laß leuchten dein Angesicht über uns und sei uns gnädig. Angesicht auf uns und gib uns Frieden. Anweisung zur Vornahme der Nottaufe. Amen. An einem ungetauften Kinde darf bei plötzlicher schwerer Krankheit oder großer Schwäche, wenn ein Geistlicher nicht mehr herbeigeholt werden kann, jeder Christ die Heilige Tause vollziehen. Bei solcher Nottaufe spricht der Taufende: „Im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und desz Unser Herr Jesus Christus spricht: Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und Heiligen Geistes Amen. Mir ist gegeben alle Gewalt im siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. Wer da glaubet und getauft wird, der wird selig werden.“ Dann wird das Kind an der Stirn und an der Brust mit dem Zeichen des Kreuzes gesegnet, über dem Kinde unter Handauflegung das Vaterunser gebetet und anschließend das Glaubensbekenntnis gesprochen(s. Gebet 2). ö Der Taufende begießt mit der Hand in einer den Taus⸗ zeugen sichtbaren Weise dreimal das Haupt des Kindes mit Wasser und spricht dabei: ö —2—22—.. Herr, erhebe dein N. I „N. Sohnes und (Unter Ha unseres Herr durch das V deine Sünde In Sterber dreimal mit taufe dich in Heiligen Gei Die vollzo der Bestätigr Allmächtige dir von Gru du mich erle alle Morgen deinem Altar Herr, weil Abendmahle Reinige und mich in best danken, nimsu nicht von mi Herr Jesu mit deinem und ich dein der ewigen 6 Gast an deir Herr Gott, in der wahr meines Leber gelingen. D gesagt, imme Herr, du 1 daß es dich treten und f demütig un Dich lobe u sein und ble Ich lasse Le. 4 ö eib bei uns mit auf allen unsern Hände:/ Danl wir vertrauen, en immerdar. taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des 121, 7—8. es Schul⸗ er unter 4.⸗ vdes Schul⸗ Psalmgebete. 6 leuchten dein rr, erhebe dein len. taufe. tlicher schwerer Geistlicher nicht e Heilige Tause der ewigen Seligkeit versichert werde; Taufende: ohnes und des ů ö hristus spricht: nd auf Erden.· 5taufet sie im Heiligen Geistes len habe. Und elt Ende. Wert werden.“ der Brust uun Kinde unter uschließend das* ner den Tauh⸗ ö es Kindes mit — gesagt, immer und ewiglich. Dich lobe und preise ich. Gebete 1 „N. N. Ich taufe dich im Namen des Vaters und des gohnes und des Heiligen Geistes. Amen. (Unter Handauflegung.) Der allmächtige Gott und Vater unseres Herrn Jesu Christi, der dich von neuem geboren hat durch das Wasser und den Heiligen Geist und hat dir alle deine Sünde vergeben, der stärke dich mit seiner Gnade zum ewigen Leben. Amen. Friede sei mit dir. Amen.“ In Sterbensgefahr genügt es, wenn das Haupt des Kindes dreimal mit Wasser begossen und dazu gesprochen wird:„Ich Heiligen Geistes. Amen.“ Die vollzogene Nottaufe ist dem Pfarramt zur Vornahme ö der Bestätigung sofort anzuzeigen. Gebet am Abendmahlstage. Allmächtiger und barmherziger Gott und Vater, ich danke dir von Grund meines Herzens für den frohen Morgen, den du mich erleben lässest. alle Morgen neu ist und mich heute zu deinem Hause, zu Gelobt sei deine Barmherzigkeit, die deinem Altare beruft und einlädt. Herr, weil ich nun mit denen, die da feiern, zu deinem Abendmahle kommen will, so bereite du mich selbst dazu. Reinige und heilige meinen Leib und meine Seele. Erhalte mich in beständiger Andacht, bewahre mich vor bösen Ge⸗ danken, nimm mich in den Schutz deiner Gnade und weiche nicht von mir. Herr Jesu Christe, speise mich mit deinem Leibe, tränke mich mit deinem Blute, auf daß mein schwacher Glaube gestärkt und ich deiner Gnade, der Vergebung meiner Sünden und laß mich als würdigen Gast an deinem Tische erscheinen. Herr Gott, Heiliger Geist, erleuchte mich und erhalte mich in der wahren Heiligung, daß ich im Stande der Gnade zeit meines Lebens bleiben möge. O Herr, hilf: o Herr, laß wohl gelingen. Deinem heiligen Namen sei Lob, Ehre und Dank Amen. Im Hinzugehen. ö Herr, du willst Einkehr halten bei mir; bereite mein Herz, daß es dich aufnehme. Laß mich würdig zu deinem Tische treten und fülle mich mit den Gütern deiner Gnade. Laß mich demütig und dankbar vor dir stehen in deiner Gemeinde. Dein bin ich, Herr, laß mich dein sein und bleiben. Amen. Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn. Amen. 44 Gebete Beim Empfange des gesegneten Brotes. Herr Jesu Christe, dein heiliger Leib stärke und bewahre mich im rechten Glauben zum ewigen Leben. Amen. Beim Empfange des gesegneten Kelches. Herr Jesu Christe, dein heiliges Blut stärke und bewahre mich im rechten Glauben zum ewigen Leben. Amen. Wenn man nach empfangenem Leibe und Blute Christi wieder an seinen Platz getreten ist. Herr Jesu Christe, ich sage dir Lob und Dank, daß du mich so gnädig an deinem Tische mit deinem Leibe und Blute ge⸗ speist und getränkt hast, und bitte dich von Herzen, laß mir gedeihen zur Stärkung meines Glaubens, zur Besserung meines Lebens, zum Schutze meiner Seele und zu sicherem Geleit in das ewige Vaterland. Bleibe in mir, daß ich ewig bleibe in dir. Amen. Gs. 85 Str. 5. 2+ 98922 —— S J. Bereitet den Machet sein 2. Machet die Halleluja. Daß der Ke 3. Hosianng de Gelobt sei, Euch ist heu Welcher ist „Uns ist ein Ein Sohn 6. Kündlich gr Gott ist ger Also hat G Daß er seir —— —— Jesus Chri Und dersell „Herr Gott, Du bist un Am Fest 0. Es wird ei Und ein 3 „Die Heiden Und die Kör — 1— Für Das Wort! Und wir j „Singet der Denn eret otes. e und bewahre Amen. lches. le und bewahn Amen. Blute Christi ist. nk, daß du mich e und Blute ge. Herzen, laß es 5„‚F zur Besserung und zu sicherem ir, daß ich ewig 3. Hosiannga dem Sohne Davids, — Dersihel. Auf Advent. J. Bereitet dem Herrn den Weg, Halleluja. Machet seine Steige richtig. Halleluja. Welt hoch, 2. Machet die Tore weit und die Türen in der Halleluja. Daß der König der Ehren einziehe. Halleluja. Halleluja. der da kommt im Namen des Herrn. Halleluja. — Gelobt sei, Am Christfeste. . Euch ist heute der Heiland geboren, Halleluja. Welcher ist Christus der Herr. Halleluja. Uns ist ein Kind geboren, Halleluja. Ein Sohn ist uns gegeben. Halleluja. „Kündlich groß ist das gottselige Geheimnis: Halleluja. Gott ist geoffenbaret im Fleisch. Halleluja. Also hat Gott die Welt geliebet, Halleluja. Daß er seinen eingebornen Sohn gab. Halleluja. —* Am Neujahrstage. Jesus Christus gestern und heute, Halleluja Und derselbe auch in Ewigkeit. Halleluja. 9. Herr Gott, du bist unsere Zuflucht für und für, Halleluja. Du bist unser Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Halleluja. — Am Feste der Erscheinung Christi(Epiphanias). 10. Es wird ein Stern aus Jakob aufgehen, Halleluja. Und ein Zepter aus Israel aufkommen. Halleluja. 1. Die Heiden werden in deinem Lichte wandeln, Halleluja. Und die Könige im Glanze, der über dir aufgeht. Halleluja. Für die Weihnachts⸗ und Epiphaniaszeit. 12. Das Wort ward Fleisch und wohnete unter uns, Halleluja. Und wir sahen seine Herrlichkeit. Halleluja. 13. Singet dem Herrn ein neues Lied, Halleluja, Denn er tut Wunder. Halleluja. 16. 127. 18. 23. 24. Bald wird kommen zu seinem Tempel der Herr, den ihr Herr, nun lässest du deinen Diener in Frieden fahren, „Christus ist um unserer Missetat willen verwundet „Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, „Gott hat seines eigenen Sohnes nicht verschonet, „Siehe, das ist Gottes Lamm, Christus ist um unserer Sünde willen dahingegeben Christus hat dem Tode die Macht genommen, Halleluja. Versikel—* Am Feste der Darstellung Jesu im Tempel. suchet, Halleluja. Und der Engel des Bundes, des ihr begehret. Halleluhg. Halleluja. Denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen. Hall⸗ luja. ö Am Feste der Verkündigung Mariä. Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat, Halleluja. Lasset uns freuen und fröhlich darinnen sein. Hallelufa. Christus kommt her aus den Vätern nach dem Fleisch, Halleluja. Welcher ist Gott über alles, gelobet in Ewigkeit. Hallelujn. Für die Fastenzeit. Hilf uns, Herr, unser Helfer, um deines Namens Ehr willen. Errette uns und vergib uns unsere Sünde um deinez Namens willen. Und um unserer Sünde willen zerschlagen. Und durch seine Wunden sind wir geheilet. Sondern hat ihn für uns alle dahingegeben. Welches der Welt Sünde trägt. Auf Gründonnerstag, auch sonst bei Abendmahlssfeiern. Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, Der gnädige und barmherzige Herr. Danket dem Herrn, denn er ist freundlich, Halleluja. Und seine Güte währet ewiglich. Halleluja. Am Osterfeste und für die Freudenzeit. Er ist wahrhaftig auferstanden. Halleluja. Halleluja. Und um unserer Gerechtigkeit willen auferwecket. Hallelusn Und Leben und unvergänglich Wesen an das Licht ge⸗ bracht. Halleluja. 32. Und hat 93• 39. 40. „Der Herr ist auferstanden, Halleluja. ö 41. Ich weiß, Er wird 29. Christus, mehr, H Der Tod Der Tod Gott sei? Alle Zun Herr sei Zur Ehre Christus Trachteten Da Christ: „Ich will Halleluj Den Geist 5. Schaffe in Und gib Aus Zion Unser Go Wir habe Durch we Sie ist fe Der Herr Am Fe Wir lobe Halleluj Und prei Heilig, he Alle Lan! Siehe, ich Der dein Gelobet Denn er Tempel. er Herr, den in. zehret. Hallelun 2 Frieden fahren, d gesehen. Hale 50. ariũ.. hat, Halleluja. 1sein. Halleluja. ach dem Fleisch.. vigkeit. Hallelun. 2: ö 33 es Namens Ehn zünde um dein 34 verwundet en. Frieden hätten, 35 let. erschonet, 36 jeben. 37 38 endmahlsfeiern. Lunder, ch, Halleluja. 39. uja. denzeit. 4 40. ija.— len dahingegebes orwecket., Hallelus. 41 ommen, Hallellhha. 42 an das Licht 9 37. Wir Ich „Siehe, ich sende meinen Engel vor Versikel 17 Ich weiß, daß mein Erlöser lebt, Halleluja. Er wird mich hernach aus der Erde auferwecken. Halleluja. Christus, von den Toten auferweckt, stirbt hinfort nicht mehr, Halleluja. Der Tod wird hinfort über ihn nicht herrschen. Halleluja. Der Tod ist verschlungen in den Sieg, Halleluja. Gott sei Dank, der uns den Sieg gegeben hat. Halleluja. Alle Zungen sollen bekennen, daß Jesus Christus der Herr sei, Halleluja. Zur Ehre Gottes des Vaters. Halleluja. Am Feste Christi Himmelfahrt. Christus ist aufgefahren in die Höhe, Halleluja. Und hat den Menschen Gaben gegeben. Halleluja. „Trachtet nach dem, das droben ist, Halleluja. Da Christus ist, sitzend zur rechten Hand Gottes. Halleluja. Am Pfingstfeste. will meinen Geist ausgießen über alles Fleisch, Halleluja. Den Geist der Gnaden und des Gebets. Halleluja. „Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, Halleluja. Und gib mir einen neuen, gewissen Geist. Halleluja. „Aus Zion bricht an der schöne Glanz Gottes, Halleluja. Unser Gott kommt und schweiget nicht. Halleluja. haben einen kindlichen Geist empfangen, Halleluja. Durch welchen wir rufen: Abba, lieber Vater! Halleluja. „Sie ist fest gegründet auf den heiligen Bergen, Halleluja. Der Herr liebet die Tore Zions. Halleluja. 9 Am Feste der Heiligen Dreieinigkeit(Trinitatis). Wir loben Gott den Vater, Sohn und Heiligen Geist, Halleluja. Und preisen ihn von nun an bis in Ewigkeit. Halleluja. Heilig, heilig, heilig ist Gott, der Herr Zebaoth, Halleluja. Alle Lande sind seiner Ehre voll. Halleluja. Am Feste Johannis des Täusers. dir her, Halleluja. Der deinen Weg vor dir bereiten soll. Halleluja. „Gelobet sei der Herr, der Gott Israels, Halleluja. Denn er hat besucht und erlöset sein Volk. Halleluja. 18 43. Versikel Am Feste der Heimsuchung Mariä. Ich freue mich in dem Herrn, Halleluja. Und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott. Hallelujg. Meine Seele erhebet den Herrn, Halleluja. Und mein Geist freuet sich Gottes, meines Heilandes, Halleluja. Am Michaelisfeste. Lobet den Herrn, ihr starken Engel, Halleluja. Die ihr seinen Befehl ausrichtet. Halleluja. „Er hat seinen Engeln befohlen über dir, Halleluja. Daß sie dich behüten auf allen deinen Wegen. Halleluja. Am Reformationssfeste. „Halt im Bau deine Gemeinde, die du gepflanzet has, Halleluja. Die du dir festiglich erwählet hast. Halleluja. „Dein Wort ist eine rechte Lehre, Halleluja. Heiligkeit ist die Zierde deines Hauses ewiglich. Halleluja. Buß⸗ und Bettagen, auch sonst um Busie und Vergebung der Sünden. „Herr, handle nicht mit uns nach unsern Sünden, Und vergilt uns nicht nach unserer Missetat. Gott, sei uns gnädig nach deiner Güte, Und tilge unsere Sünden nach deiner großen Barm⸗ herzigkeit. Herr Gott Zebaoth, tröste uns, —* Laß leuchten dein Angesicht, so genesen wir. Verwirf uns nicht von deinem Angesicht, Und nimm deinen heiligen Geist nicht von uns. Herr, gehe nicht ins Gericht mit deinen Knechten, Vor dir ist kein Lebendiger gerecht. Bekehre du uns, Herr, so werden wir bekehret, Hilf du uns, so ist uns geholfen. „Barmherzig und gnädig ist der Herr, Halleluja. Geduldig und von großer Güte. Halleluja. Am Tage der Hagelfeier und am Erntedanffeste. Herr, erzeige uns deine Gnade und Güte, Halleluja. Daß unser Land sein Gewächs gebe. Halleluja. Aller Augen warten auf dich, Herr, Halleluja. Und du gibst ihnen ihre Speise zu seiner Zeit. Hallelusg „Das Land gibt sein Gewächs, Halleluja. Es segne uns Gott, unser Gott. Halleluja. 59. Du krönest das Jahr mit deinem Gut, Halleluja. Und deine Fußstapfen triefen von Fett. Halleluja. 60. D —— * — 76. Dein Wé Dienet d Kommt Baue „Hilf, Her Und der Licht, H Und über Lobet der Preiset il 0. Alle Kön Alle Heid Der Name Von nun „Preiseten Und lass Halleluj „Ich will Und mein „Freuet er Die Fron „Der Herr Er fegne Halleluj Herr, lehr Dein gut riä. Gott. Halleluja Q* eines Heilandes leluja. 4a. Halleluja. zegen. Halleluja. gepflanzet hast, luja. ta. higlich. Halleluja,“ und Vergebung Sünden, tat. großen Barn⸗ odir. on uns. Knechten, ekehret, leluja. a. tedankfeste. 2, Halleluja. leluja. leluja. Zeit. Hallelufa. ja. Halleluja. Halleluja. 76. Versikel Wort, Lehre, Gottesdienst. „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte, Halleluja. Und ein Licht auf meinen Wegen. Halleluja. 31. Herr, erhalte uns dein Wort, Halleluja. Dein Wort ist unsers Herzens Freude und Trost. Halleluja. „Heiliger Vater, heilige uns in deiner Wahrheit, Halleluja. Dein Wort ist die Wahrheit. Halleluja. „Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses, Halleluja. Und den Ort, da deine Ehre wohnet. Halleluja. 4. Dienet dem Herrn mit Freuden, Halleluja. Kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken. Halleluja. Kirche und Mission. Tu wohl an Zion nach deiner Gnade, Halleluja. Baue die Mauern zu Jerusalem. Halleluja. „Hilf, Herr, die Heiligen haben abgenommen. Und der Gläubigen ist wenig unter den Menschenkindern. „Gott gedenket der Barmherzigkeit, Halleluja. Und hilft seinem Diener Israel auf. Halleluja. „Das Volk, so im Finstern wandelt, siehet ein großes Licht, Halleluja. Und über die, so da wohnen in Finsternis, scheint es helle. „Lobet den Herrn, alle Heiden, Halleluja. Preiset ihn, alle Völker. Halleluja. 0. Alle Könige werden ihn anbeten, Halleluja. Alle Heiden werden ihm dienen. Halleluja. Lob und Dank. „Der Name des Herrn sei gelobet und gebenedeiet, Halleluja. Von nun an bis in Ewigkeit. Halleluja. „Preiset mit mir den Herrn, Halleluja. Und lasset uns mit einander seinen Namen erhöhen. Halleluja. „Ich will den Herrn loben, so lange ich lebe, Halleluja. Und meinem Gott lobsingen,-weil ich hier bin. Halleluja. „Freuet euch des Herrn, ihr Gerechten, Halleluja. Die Frommen sollen ihn schön preisen. Halleluja. „Der Herr denket an uns und segnet uns, Halleluja. Er segnet, die ihn fürchten, beide Kleine und Große. Halleluja. Um Gottes Hilfe und Segen. Herr, lehre uns tun nach deinem Wohlgefallen, Halleluja. Dein guter Geist führe uns auf ebener Bahn. Halleluja. 20 77. 92 93. „Herr, zeige uns deine Wege, Halleluja. Bei dem Herrn findet man Hilfe, Halleluja. Hilf deinem Volke und segne dein Erbe, Hallelusa. „Bittet, so werdet ihr nehmen, Halleluja. Rufe mich an in der Not, Ich hoffe darauf, daß du so gnädig bist, Halleluja. 5. Herr, du wollest deine Barmherzigkeit nicht von uns wenden, „Das Verlangen der Elenden hörest du, Herr, Hallelusa.. Herr, lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, Leben wir, so leben wir dem Herrn, Halleluja. In deine Hände befehle ich meinen Geist, „Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben, Hallelusn Siehe, der Herr kommt mit viel tausend Heiligen, Versikel 14 4 Herr, laß Christum durch den Glauben in unsern Herzen wohnen, Halleluja. Und uns durch die Liebe fest gewurzelt und gegründet werden. Halleluja. Und lehre uns deine Steige. Halleluja. Und deinen Segen über dein Volk. HallelujaQ. Weide sie und erhöhe sie ewiglich. Halleluja. Gott, gib Fried in deinem Lande, Halleluja. Glück und Heil zu jedem Stande. Halleluja. Daß eure Freude vollkommen sei. Halleluja. ö In Not und Trübsal. ö koangelist So will ich dich erretten, und du sollst mich preisen. Mein Herz freuet sich, daß du so gerne hilfst. Hallelush. Laß deine Güte und Treue uns allewege behüten. Ihr Herz ist gewiß, daß dein Ohr darauf merket. Hallelun nebst den ep Lektion lio Tod und Sterben. Auf daß wir klug werden. Sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Halleluja. Du hast mich erlöset, Herr, du getreuer Gott. Sie ruhen von ihrer Arbeit, und ihre Werke folgen ihng nach. Halleluja. Gericht und ewiges Leben. Gericht zu halten über alle. Siehe, es kommt der Herr, der Herrscher, Halleluja. Und in seiner Hand ist das Reich und die Kraft und d Herrlichkeit. Halleluja. Mlage zum evan Vor dir ist Freude die Fülle, Halleluja. 8 ů Und liebliches Wesen zu deiner Rechten ewiglich. Hallelu — Druck un Uja. Uja. ija. uja. ich preisen. Halleluja. hilfst. behüten. Herr, Hallelusa.. merket. Halleluig. ben müssen, lleluja. Halleluja. ist, Gott. sterben, Hallelust zerke folgen ihng d Heiligen, „ Halleluja. die Kraft und de wiglich. Halletun unsern Herzen und gegründet * Hallelusa.“ von uns wenden, Lehkionar für die koangelisch⸗lutherische Landeohirche Hannovers Die Episteln und Evangelien nebst den epistolischen, evangelischen und nachmittägigen Lektionen, den Tageskollekten und den Wochen⸗ liedern auf alle Sonn-und Festtage Anlage zum evangelisch⸗lutherischen Gesangbuche der Hannoverschen Landeskirche ö Druck und Verlag der Schlüterschen Buchdruckerei, Hannover 4. Röm. 10,187 Kollekte: 1. Röm. 13, 11. Matth. 21, Offenb. Joh Oder: Psal Luc. 17, 20 1. Mos. 3, Röm. 2, 12- Kollekte: 7. Röm. 15, 10 Luc. 21, 25 Offenb. Joh Kollekte: 3. 1. Kor. 4, Matth. 11, Offenb. Joh Oder: Hag 1. Mos. 22, Kollekte: 2. Phil. 4, 4— Joh. 1, 19— Lektionar. 1. Advent. Kollekte: 1. Lied: 23(Macht hoch die Tür). Röm. 13, 11—14.(Die Stunde ist da, aufzustehen vom Schlaf.) Matth. 21, 1—9.(Gelobet sei, der da kommt imn Namen ö des Herrn.) Offenb. Joh. 1, 4—8.(Der da ist, und der da war.) Oder: Psalm 40, 16—18.(Im Buch ist von mir geschrieben.) Luc. 17, 20—30.(Das Reich Gottes ist inwendig in euch.) 1. Mos. 3, 1—15.(Die Weissagung nach dem Sündenfall.) Röm. 2, 12—24.(Du kannst dich nicht entschuldigen.) 2. Advent. Kollekte: 7. Lied: 639(Nun komm der Heiden Heiland). 130]. Röm. 15, 1(4)—13.(Die Verheißung, den Vätern geschehen.) Luc. 21, 25—36.(Werdet 4 zu stehen vor des Menschen ö Sohn.) Offenb. Joh. 2, 1—7.(Ich werde deinen Leuchter wegstoßen.) Oder: Jes. 55, 1—13.(Kaufet ohne Geld und umsonst.) Luc. 13, 18—30.(Wem ist das Reich Gottes gleich?) 1I. Mos. 9, 1—19.(Der Bund mit Noah.) Röm. 3, 1—18.(Da ist nicht, der gerecht sei, auch nicht einer.) 3. Advent. Kollekte: 3. Lied: 26(Mit Ernst, o Menschenkinder). 1. Kor. 4, 1—(5)7.(Richtet nicht vor der Zeit.) Matth. 11, 2—10.(Bist du, der da kommen soll?) Offenb. Joh. 3, 1—13.(Halte, was du hast.) Oder: Haggai 2, 2—10.(Es soll kommen aller Heiden Trost.) Joh. 12, 35—50.(Glaubet an das Licht, dieweil ihr es habt.) 1. Mos. 22, 1—18.(Die Verheißung an Abraham.) Röm. 10,18—11,6.(Ich habe meine Hände ausgestreckt zu dem Volk, das sich nicht sagen läßt.) 4. Advent. Kollekte: 2. Lied: 25(Nun jauchzet all, ihr Frommen). Pyhil. 4. 4(7)9.(Der Herr ist nahe.) Joh. 1, 19—(28)34.(Die Stimme des Predigers in der Wüste.) 43* Röm. 11, 16—32. Oder: Hebr. 1, 1—66014. . Lektionar—4 Offenb. Joh. 3, 14—22.(Ich stehe vor der Tür und klopfe an) Oder: Jerem. 23, 1—8.(Man wird ihn nennen Herr, der unsre Gerechtigkeit ist.) Matth. 11, 11—19.(Das Himmelreich leidet Gewalt.) 1. Mof. 49, 8—12.(Jakobs Segen über Juda.) Unglauben, auf daß er sich aller erbarme.) ö 1I. Weihnacht. Kollekte: 5. Lied: 37(Gelobet seist du, Jesu Christ). Tit. 2, 11—14. Lue. 2, 1—(14)20. 1. Joh. 4, 1—6. Viuch ist heute der Heiland geboren.) Die Liebe, die Gott zu uns hat.) Oder: Micha 4, 1—8.(Der Herr wird König über sie sein) Matth. 1, 18—25.(Er wird sein Volk selig machen ban unsern Sünden.) Micha 5, 1—4.(Er soll aus Bethlehem kommen.) 1. Tim. 3, 14—16.(Kündlich groß ist das gottselige Gehemne 2. Weihnacht. Kollekte: 14. Lied: 37(Gelobet seist du, Jesu Christ). Apasch. 6, 8—15 und 7, 54—59.(Die Steinigung des ö Stephanus!) Oder: Tit.(Die Freundlichkeit Gottes, unsers Heilandes.) (Gott hat am letzten— durch den Sohn.) (Ihr habt nicht gewollt.) 3, 4. Matth. 23, 34—39. Oder: Luc. 2, 15—20.(Die Anbetung der Hirten.) Oder: Joh. 1, 1—(14)18.(Das Wort ward ZJleisch.) Röm. 8, 28—39.(Wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken.) 49, 1—43.(Das Heil bis an der Welt Ende) Joh. 6, 32—39.(Das Brot vom Himmel.) 2. Sam. 7, 1—13.(Der Tempelbau durch Davids Sohn) Hebr. 2, 3—18.(Er mußte allerdinge seinen Brüdern gleich Oder: Jes. werden.) Sonntag nach Weihnacht. Kollekte: 12. Lied: 572(Mit Fried und Freud). Gal. 4, 1—7.(Die Erfüllung der Zeit.) Luc. 2, 33—40.(Simeon und Hanna.)“ Judã 17—25.(Erbauet euch 2— euren allerheiligsten Glauben) Foh. 8, 12—19.(Ich bin das Licht der Welt.) Jes. 12.(Der Herr ist meine Stärke und mein Heil.) 2. Kor. 1, 3—20. und Amen.) (Es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes) (Alle Gottes⸗Verheißungen sind in ihm N (Gott hat alles beschlossen unter den + Kollekte: 8. al. 3, 25— Lue. 2, 21. Psalm 33.( Luc. 4, 16—. Pfalm 67.( 1. Tim. 6, 18 Kollekte: 6. 1. Petr. 4, 1 Matth. 2, 53 1. Thess. 5, Matth. 16, 55 Psalm 73, 25 1. Kor. 1, 10 Kollekte: 11. Fes. 60, 1— Matth. 2, 1— Eph. 2, 1—1 Dder: Je Matth. 3, 13 1. Könige 19 0l. 1, 19.— he Kollekte: 52.“ Römer 12, 1 Luc. 2, 41—5 . Kor. 1, 2 Joh. 1, 35— Psalm 122. ebr. 3, 1. Kollekte: 71. Röm. 12, 640 Joh. 2, 1— — und klopfe an) nennen Herr, Gewalt.) da.) ssen unter den arme.) 3 Christ). Gnade Gottes) ud geborenn/ JGal. 3, 23—(29) 4, 7.(Ihr seid allzumal Einer in Christo.) uc. 2, 21.(Da ward sein Name genannt Jesus.) Lue. Lektionar Neujahr. gollekte: 8. Lied: 647.(Jesu, nun sei gepreiset).(61]. Psalm 33.(Singet dem Herrn ein neues Lied.) 4, 16—21.(Das angenehme Jahr des Herrn.) Psalm 67.(Es wolle Gott uns gnädig sein.) ö 1. Tim. 6, 13—19.(Die Hoffnung auf den lebendigen Gott.) Sonntag nach Neujahr. gollekte: 6. Lied: 42(Da Christus geboren war). is hat.) 1. Petr. 4, 12—19.(Mit Christo leiden.) g über sie sen) lig machen von V ien.) P lige Geheimnis, I 1 Christ).—4 Steinigung des Matth. 2, 13—23.(Die Flucht nach Rgypten.) 1. Thess. 5, 5—11.(Kinder des Lichtes.) ö Matth. 16, 1—4.(Die Zeichen der Zeit.) salm 73, 23—28.(Herr, wenn ich nur dich habe.) 1. Kor. 1, 10—18.(Das Wort vom Kreuz.) Epiphanias. Kollekte: 11. Lied: 292(Wie schön leucht uns der Morgenstern). Jes. 60, 1—6.(Dein Licht kommt.) Matth. 2, 1—12.(Die Weisen vom Morgenlande.) Gottes, unsetz Eph. 2, 1—12.(Ihr warxet ohne Gott in der Welt.) letzten gerdden ö 0 r Hirten.) ard Fleisch.) ihm nicht alles der Welt Endey Davids Sohn) Brüdern gleich Oder: Jes. 42, 1—12.(Er wird das Recht unter di ö Heiden bringen.) NMatth. 3, 13—17.(Die Taufe Jesu.) 1. Könige 19, 1—18.(Elias auf Horeb.) Kol. 1, 19—29.(Das von der Welt her verborgene Ge⸗ heimnis gepredigt unter aller Kreatur.) 1. Sonntag nach Epiphanias. gollekte: 52. Lied: 292(Wie schön leucht uns der Morgenstern). Römer 12, 1—6.(Das Opfer, das da lebendig ist.) Luc. 2, 41—52.(Ich muß sein in dem, das meines Vaters ist.) 1. Kor. 1, 20—31.(Was töricht ist vor der Welt, das hat Gott erwählet.) I Joh. 1, 35—51.(Lommt und sehet es.) Psalm 122.(Ins Haus des Herrn nach Jerusalem.) 57 Hebr. 3,. 14.(Moses ein Knecht in seinem Hause, 4 Christus ein Sohn über sein Haus.) 1— Glauben. 2. Sonntag nach Epiphanias. in Heil.) Kollekte: 71. Lied: 650-(Gottes Sohn ist kommen). 1300ʃ. „. Röm. 12, 6(7)—16.(Mancherlei Gnabengaben in mancherlei sind in ihm Sob. 2, 1— 11.(Das erste Zeichen seiner Herrlichteit. Erweisungen.) ö 6 Lektionar 1.. Kor. 2.(Die Beweisung des Geistes und der Kraft.) Joh. 3, 22—36.(Er muß wachsen, ich aber muß abnehmen) 5. Mos. 18, 15—22.(Ich will meine Worte in seinen Mund legen.) Gal. 1, 6—16.(Ich habe es von keinem Menschen gelernt. sondern durch die Offenbarung Jesu Christi.) 3. Sonntag nach Epiphanias. Kollekte: 53. Lied: 440(Nun laßt uns Gott, dem Herremj. Römer 12, 17—21.(Die alles überwindende Macht der Liebe) Matth. 8, 1—13.(Sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund.) Römer 1, 13—25.(Das Evangelium eine Kraft Gott selig zu machen.) ‚ Joh. 4, 5—26.(Ich sehe, daß du ein Prophet bist.) Jes. 61, 1—7.(Der Geist des Herrn hat mich gesalbet.) 1. Tim. 6, 1—5.(Bleibe bei den heilsamen Worten unser Herrn Jesu Christi.) + 4. Sonntag nach Epiphanias. Kollekte: 75. Lied: 299(Such, wer da will, ein ander Zich. Röm. 13, 1—10(altkirchlich: 8—10).(Die alles vollbringende“ Macht der Liebe.) Matth. 8, 23—27.(Die allgebietende Macht des Herrn.) Röm. 7, 6—25.(Das Gesetz ist geistlich, ich aber bin fleischlich ö Joh. 4, 27—42.(Dieser ist Christus, der Welt Heiland.) Psalm 93.(Die Größe des Herrn über großen Wassern.) 1 1. Kor. 4, 9—20.(Das Reich Gottes steht nicht in Worteh, sondern in Kraft.) 5. Sonntag nach Epiphanias. Kollekte: 58. Lied: 67(Lobet den Herrn). Kol. 3, 12—(17)4, 1.(Das Band der Vollkommenheit.) Matth. 13, 24—-30 und 36—43.(Langmut und Weisheh des Herrn.) Röm. 8, 1—11.(Wer Christi Geist nicht hat, der ist nicht senlI Joh. 5, 1—18.(Mein Vater wirket bisher, und ich wirke aucht Jerem. 24.(Gesicht vom guten und bösen Feigen.) 1. Joh. 5, 14—21.(Es ist etliche Sünde nicht zum Tode) Letzter Sonntag nach Epiphanias. Kollekte: 57. Lied: 651(Herr Christ, der einig Gotts Sahi 352. 2. Petri 1, 16—21.(Das feste prophetische Wort.) Matth. 17, 1—9.(Jesus verklärt, Moses und Elias mit ihn redend.) Röm. 10, 1 Joh. 5, 31- 2. Mos. 3, Hebr. 11, 8— Kollekte: 13 4. Lor. 3, Matth. 19, die Er Phil. 1, 27 Luc. 9, 18— 2. Mos. 19, 1. Thess. 1, . Kollekte: 51 2. Kor. 12, Luc. 8, 4— Phil. 1, 12 Joh. 11, 20 Amos 8, 1 2. Kor. 1, Am Kollekte: 21 1. Kor. 13. Euc. 18, 31 Philp. 2, 1 Joh. 11, 4 Jeremias 8 1. Joh. 4, Am erste Kollekte: 78 2. Kor. 6, Matth. 4, Hebr. 4, 14 Luc. 22, 30 der Kraft.) muß abnehmen) in seinen Mund Renschen gelent 4 Christi.) tt, dem Herrem. Macht der Liebe) so wird mein e Kraft' Gottiz het bist.) rich gesalbet.) n Worten unsen 2 t des Herrn.) ber bin fleischlich Lelt Heiland.) ßen Wassern.) ö nicht in Worten 8 — 9. kommenheit!) ut und Weishel der ist nicht sel d ich wirke auch Feigen.) ias. Wort.) 2. Mos. 3, 1—15. Kollekte: 51. ein ander Zeh. Ron les vollbringende ö Luc. 18, 31—43. icht zum Tode) ů nig Gotts S nd Elias mit ihn* Lektionar (Christus ist des Gesetzes Ende.) (Moses hat von mir geschrieben.) (Mosis Berufung.) Hebr. 11, 8—35.(Sie haben die Verheißung von ferne gesehen.) Am Sonntag Septuagesimä. ö Kollekte: 13. Lied: 264(Es ist das Heil uns kommen her). 1. Kor. 9, 24—27.(Einer ergreifet das Kleinod.) Matth. 19, 27(Matth. 20, 1)— 20, 16.(Die Letzten werden die Ersten und die Ersten werden die Letzten sein.) Phil. 1, 27—2, 4.(Wandelt würdiglich dem Evangelio.) Luc. 9, 18—26.(Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst.) 2. Mos. 19, 3—8.(Ihr sollt mir ein heilig Volk sein.) 1. Thess. 1, 1—10.(Wir wissen, wie ihr auserwählet seid.) Am Sonntag Sexagesimä. Lied: 165(Es wolle Gott uns gnädig sein). 2. Kor. 12, 1—10.(Laß dir an meiner Gnade genügen.) Luc. 8, 4—15.(Es ging ein Säemann aus, zu säen.) 12—26.(Christus ist mein Leben.) Joh. 11, 20—46.(Ich bin die Auferstehung und das Leben.) Amos 8, 1—12.(Sie werden des Herrn Wort suchen und nicht finden.) 2. Kor. 1, 23—2, 17.(Ein Geruch des Todes zum Tode, ein Geruch des Lebens zum Leben.) Am Sonntag Quinquagesimä oder Estomihi. Röm. 10, 1—17. Joh. 5, 31—47. — Kollekte: 21. Lied: 343(Lasset uns mit Jesu ziehen). 1. Kor. 13.(Die Herrlichkeit der Liebe.) (Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem.) (Halten am Wort des Lebens.) (Kaiphas Rat und die Salbung Jesu durch Maria.) (Mein Volk will das Recht des Herrn nicht wissen.) (Darin stehet die Liebe: nicht, Gott geliebet haben.) Am ersten Sonntag in den Fasten, genannt Invocavit. Kollekte: 78. Lied: 148(Gott der Vater wohn uns bei). 2. Kor. 6, 1—10.(In allen Dingen lasset uns beweisen als die Diener Gottes.) Matth. 4, 1—11.(Jesus ward vom Teufel versucht.) Hebr. 4, 14—5, 9.(Versucht allenthalben, doch ohne Sünde.) Luc. 22, 31—44.(Er rang mit dem Tode.) 8 0 Philp. 2, 14—18. Doh. 11, 47.12, 8. Jeremias 8, 4—12. 1. Joh. 4, 7.15. daß wir 4 ö 1. Petri 1, 17—25. 8. Lektionar Jeremias 17, 5—14. 1. Joh. 3, (Verflucht ist, der Fleisch für sei Arm hält.)—3 7—12.(Wer Sünde tut, der ist vom Luc. 22, 45—62.(Und der Herr wandte sich und sahe Petrum an.) Psalm 130.(Aus der Tiefe rufe ich zu dir.) 2. Kor. 7, 1—12. Am dritten Sonntag in den Fasten, genannt Oculi. Kollekte: 18. Lied: 85(Ein Lämmlein geht und trägh. Ephes. 5, 1—9.(Er hat sich selbst dargegeben für uns.) Luc. 11, 14—28.(Er ward geschmäht.) Hebr. 12, 1—13.(Er achtete der Schande nicht.) Luc. 22, 63—71.(Sie schlugen ihn ins Angesicht.) Jeremias 26, 1—15.(Ob sie vielleicht hören wollen, und sch! bekehren.) 2. Kor. 6, 11—18.(Wie stimmt Christus mit Belial?) Am vierten Sonntag in den Fasten, genannt Lätare. Kollekte: Die göttliche Traurigkeit.) von uns) Röm. 5, 1—11.(Friede mit Gott.) Oder: Die Epistel des Sonntages Judica. Joh. 6, 1—15.(Die wunderbare Speisung.) Oder: Das Evangelium des Sonntages Judica. (Das teure Blut.) Matth. 27, 1—10.(Ich habe unschuldig Blut verraten.) Maleachi 2, 1—10. getreten.) Hebr. 7, 11—28.(Der Hohepriester, der da ist heilig, von den Sündern abgesondert.) Am fünften Sonntag in den Fasten, genannt Judica, zugleich Fest der Verkündigung Mariä. Kollekte für Judica: 21. Lied für Judica: 654(O Mensch bewein dein Sünde groß). 183]. Lied für Mariä Vel 157(Heut ist uns der Tag erschienen). Der Hohepriester der zukünftigen Güter) Kollekte für Mariä Verkündigung: 17. kündigung: Hebr. 9, 11—15. 19. Lied: 209(Jesus Christus unser Heiland, der (Ihr Priester seid von dem Wege' ab⸗ Am zweiten Sonntag in den Fasten, genannt Reminiscere. ö Kollekte: 20. Lied: 652(O Herre Gott dein göttlich Worhh. 12331. 1. Thess. 4, 1—12.(Das ist der Wille Gottes, eure Heiligung) Matth. 15, 21—28.(Ja, Herr— aber dochl) ö Röm. 3, 19—31.(Wir werden ohne Verdienst gerecht.) ——— Luc. 23, Kollekte: 23. Micha 6, 1— 5 FJes. 7, 10— 0 Foh. 8, 46— Teufel.) Lue. 1, 26.— Röm. 5, 12- Matth. 27, Psalm 2. Kol. 2, 6—1 Kollekte: 22. Phil. 2, 5 Matth. 21, Gal. 2, 16— Lue. 23, 26— Jeremias 18 b 1. Tim. 1, 1 gollekte: 24 1. Kor. 11, Soh. 13, 1— 1. Kor. 10, Joh. 6, 47— Kollekte: 48. 2 Kor. 5, 1. Oder: Pfe 39/ 1. Joh. 2, I. Kollekte: 27. 1. Kor. 5, 6 Mare. 16, 1⸗- 1. Kor. 15, 12 10der: Et Joh. 20, 1— Psalm 118, 1 Offenb. Joh. isch für seinen 1 Teufel.) it Reminiscere. göttlich Worh. ure Heiligung) 4 st gerecht.) sich und sahe 4 Lektionar Zes. 7, 10—15.(Den wird sie Immanuel heißen.) Joh. 8, 46—59.(Wer kann 32 einer Sünde zeihen?) Luc. 1, 26—38.— wird groß sein.) Röm. 5, 12—21.(Der andere Adam.) Matth. 27, 11—31. Der dornengekrönte König.) Psalm 2.(Sie lehnen sich auf wider den Herrn und seinen Gesalbten.) Kol. 2, 6—15.(Er hat die Gewaltigen Schau getragen.) Am Sonntag Palmarum. Kollekte: 22. Lied 84(Du großer Schmerzenmann). Phil. 2, 5—(11)13.(Gehorsam bis zum Tode am Kreuz.) Matth. 21, 1—9.(Der Einzug Christi.) innt Oeuli. und trägt). ifür uns.) t.) sicht.) ö wollen, und sih Belialꝰ) unt Lätare. Joh. 6, 47—58.(Wer mich isset, wird leven.) er Heiland, der ö Gal. 2, 16—21.(Ich bin mit Christo gekreuzigt.) Lue. 23, 26—38.(Sie führten ihn hin, daß er gekreuzigt würde.) Jeremias 18, 1—14.(Das Regenwasser verschießt nicht so bald, als mein Volk meiner vergißt.) Tim. 1, 12—17.(Das teuer werte Wort.) Gründonnerstag. Kollekte: 24. Lied: 209(Jesus Christus, unser Heiland, der von uns). 1. Kor. 11, 23—32.(Das ist mein Leib, das ist mein Blut.) Joh. 13, 1—15.(Er liebte die Seinen bis ans Ende.) 1. Kor. 10, 14—21.(Viele ein Leib.) 2—4** Karfreitag. Kollekte: 48. Lied: 81(Da a Jesus an des Kreuzes Stamm).(88]. udica. verraten.)/ dem Wege ab⸗ heilig, von den nnt Judica, ariä. 54(O Mensch, für Mariä Vet⸗ erschienen). inftigen Güter) ö 2. Kor. 5, 14—21.(Lasset euch versöhnen mit Gott.) Sder: Pfalm 22.(Warum hast du mich verlassen?) Luc. 23, 39—49.(Des Herrn Tod.) Kollekte: 23. Lied: 103(O Traurigkeit). RMicha 6, 1—8.(Was habe ich dir getan, mein Voll7) I. Joh. 2, 1—6.(Er ist die Versöhnung für unsere Sünden.) 1. Ostertag. Kollekte: 27. Lied: 108(Christ lag in Todesbanden). I. Kor. 5, 6—8.(Wir haben auch ein Osterlamm.) Mare. 16, 1—8.(Er ist auferstanden.)—5 1. Kor. 15, 12—28.(Der Erstling unter denen, die da schlafen) Oder: Ezechiel 37, 9—14.(Ich will eure Gräber auftun.) Joh. 20, 1—10.(Das leere Grab.) RPalm 118, 14—29.(Der Stein, den die Bauleute verworfen, ist zum Eckstein worden.) Offenb. Doh. 5, 1—14.(Es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda.) Hesekiel 34, 10 Lektionar 2. Ostertag. ö Apasch 1, 108(Christ lag in Todesbanden). lpgsch. 34—41.(Denselbigen hat Gott auferw ‚ Luc. 24, 13—35. 7 1. Kor. 15, 35—58.(Der Tod ist verschlungen in den Sieg) Oder: Jes. 25, 1—8.(Er wird den Tod verschlingen ewiglich.) Joh. 20, 11—18.(Was weinest du?) Psalm 16.(Du wirst nicht zugeben, daß dein Heiliger verwese) Apgsch. 13, 26—41.(Er hat die Verwesung nicht gesehen) Am ersten Sonntag nach Ostern, genannt Quasimodogeniiil. Kollekte: 29. Lied: 107(Jesus Christus unser Heiland). 1. Joh. 5, 1—(5)13.(Was von Gott geboren ist, überwindet die Welt.) Joh. 20, 19—31.(Friede sei mit euch.) 1. Petri 1, 3—16.(Die lebendige Hoffnung.) Joh. 21, 1—19.(Simon Johanna, hast du mich lieb?) Jes. 52, 1—10.(Die Füße der Boten auf den Bergen.) 2. Kor. 5, 1—10.(Das Haus, das ewig ist im Himmel.) Am zweiten Sonntag nach Ostern, genannt Misericordias Domini. Kollekte: 31. Lied: 656(Der Herr ist mein getreuer Hirt). 42, 1. Petri 2, 19(21)—25.(Ihr waret die irrenden Schafe) Joh. 10, 12—(16)18.(Ich bin ein guter Hirte.) Röm. 14, 6—13.(Wir sind des Herrn.) ů Joh. 14, 1—14.(Ich bin der Weg, die Wahrheit und da⸗ Leben.) ö (Ich will mich meiner Herde selbst“ annehmen.) (Der Hirtendienst.) 1116. 1. Petri 5, 1—5. L Am dritten Sonntag nach Ostern, genannt Jubilate. Kollekte: 28. Lied: 1(Nun jauchzt dem Herren alle Welt). 1. Petri 2, 11—18(20).(Als die Fremdlinge und Pilgrime) Joh. 16, 16—23.(Eure Freude soll niemand von euch nehmen) 1. Joh. 3, 1—6.(Wir werden ihn sehen, wie er ist.) Joh. 12, 20—26.(Die Zeit ist kommen, daß des Menschen Sohn verkläret werde.) Psalm 23.(Der Herr ist mein Hirte.) 2. Tim. 1, 3—14.(Der heilige Ruf.) Am vierten Sonntag nach Ostern, genannt Kantate. Kollekte: 32. Lied: 262(Nun freut euch, liebe Christen 9 meimj. Jac. 1, 12(16)—21.(Gezeuget durch das Wort der Wahrheit) (Durch Leiden zur Herrlichkeit.) 4 Joh. 15, 26 Joh. 16, 55 2. Tim. 2, 8— Joh. 6, 60— Jes. 57, 11. 2. Tim 2, Am für Kollekte: 77. Jac. 1, 22— Soh. 16, 23 I. Lim. 2, 1 Joh. 17, 1— Psalm 102, 1 1. Thess. 5, Kollekte: 33. Apasch. 1, 4* Marc. 16, 1 Hebr. 9, 24 oder: Pse Joh. 17, 12. 1. Mos. 14, 1. Petri 3, Am seg Kollekte: 37. 1. Petri 4, Kol. 3, 1—1 Joh. 7, 28 Psalm 42. Dac. 1, 2—1 Joh. 15, 1— sbanden). auferwecket.) keit.) en in den Sieg) + Tod verschlingen deinar verwese) J g nicht gesehen! ——0 Tim. 2, 1.—6. Joh. 17, 1—11.(Ich bitte für die, die du mir gegeben hast.) Psalm 102, 12—29.(Er wendet sich zum Gebet der Verlassenen.) Quasimodogeni. er Heiland). n ist, überwindn 2 mich lieb?) en Bergen.) im Himmel.. genannt ö euer Hirth. 429, Tte.) ahrheit und das oOder: Psalm 110. Joh. 17, 12.—26.(Nun aber komme ich zu dir.) rrenden Schafe) er Herde selbi Joh. 15, 26—16, 4.(Der Geist der Wahrheit wird zeugen nt Jubilate. en alle Welt). und Pilgrime) on euch nehmen) e er ist.) ß des Menschen nnt Kantate. t der Wahrheit) * Joh. 14, 15(23)—31. Ehhes. 1, 3—23. oder: Christen gmeim. Lektionar 11 Foh. 16, 5—15. Es ist euch gut, daß ich hingehe.) 2. Tim. 2, 8 Joh. 6, 60—71.(Wollt ihr auch weggehen?) Fes. 57, 11—21.(Er erquickt das Herz der Zerschlagenen.) 13.(Sterben wir mit, so werden wir mit leben.) 2. Tim.2, 14—23.(Der Herr kennet die Seinen.) Am fünften Sonntag nach Ostern, genannt Rogate. Kollekte: 77. Lied: 377(Vater unser im Himmerreich). 22—27.(Der reine und unbefleckte Gottesdienst.) Joh. 16, 23—(30)33.(Bittet, o werdet ihr nehmen.) (Fürbitte für alle Menschen.) Jac. 1, 1. Thess. 5, 14—25.(Beten und danken.) Christi Himmelfahrt. Kollekte: 33. Lied: 128(Auf diesen Tag bedenken wir). Ahpasch. 1, 1—11. (Er ward aufgehoben zusehends.) (Er ward aufgehoben gen Himmel.) (Christus vor dem Angesichte Gottes für uns.) (Setze dich zu meiner Rechten.) Nare. 16, 14—20. Hebr. 9, 24—10, 14. 1. Mos. 14, 14—20.(Priester und König.) 1. Petri 3, 15—22.(Ihm ist alles untertan.) Am sechsten Sonntag nach Ostern, genannt Exaudi. Kollekte: 37. Lied: 167(Wär Gott nicht mit uns). 1. Petri 4, 8—11.(Die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes.) von mir.) Kol. 3, 1—11.(Suchet, was droben ist.) Joh. 7, 28—39. ů(Ströme lebendigen Wassers.) Psalm 42.(Meine Seele dürstet nach Gott.) Jac. 1, 2—11.(Himmlischer Sinn.) 1. Pfingsttag. Lied: 138(Komm, heiliger Geist). (Sie wurde alle voll des Heiligen Geistes.) (Ich will euch nicht Waisen lassen.) (Das Haupt der Gemeine über alles.) Hes. 36, 22—28.(Ich will euch einen neuen Geist geben.) Joh. 15, 1—7.(Ich bin ein rechter Weinstock.) Kollekte: 35. Apgsch. 2,1—(13)18. 12 Lektionar 4 Jesaias 62.(Die Herrlichkeit des neuen Jerusalems.) Apgsch. 8, 14— 25.(Sie beteten über sie um den Heiligen Geist. 2. Pfingsttag. ö Kollekte: 34. Lied: 138(Komm heiliger Geist). 8 Apgesch. 10, 42—48.(Der Heilige Geist fiel auf alle, die den ö Worte zuhöreten.)* Joh. 3, 16—21.(Wer an ihn glaubet, der wird nicht gerichtet) Ephes. 2, 13—22.(Die Behausung Gottes im Geist.) Oder: Jer. 31, 31.—34.(Ich will mein Gesetz in ihren Sinn schreiben.) 4* Joh. 15, 816. Ich sage hinfort nicht, daß ihr Knechte seid. Jes. 54, 713.(Der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen Apgsch. 19, 1—8.(Habt ihr den Heiligen Geist empfangene Trinitatis. ö Kollekte: 38. Lied: 263(Wir glauben all an einen Gott). Röm. 11, 33—36.(Von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge.) Joh. 3, 1—15.(Geburt aus dem Wasser und Geist.) Apasch. 2, 33—47.(Die Getauften.) Oder: Jes. 48, 10—22.(Ich bin der Erste, dazu auch der Letzte.) Matth. 28, 18—20.(Der Name des Dreieinigen.) Jes. 6, 1—8.(Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth.) 2. Kor. 13, 1—13.(Der apostolische Gruß.) 1. Sonntag nach Trinitatis. Kollekte: 68. Lied: 139(Nun bitten wir den heiligen Geishh. 1. Joh. 4, 16—21.(Gott ist die Liebe.) Luc. 16, 19—31.(Er lebte alle Tage herrlich und in Freuden) Apasch. 4, 32—37.(Keiner sagte von seinen Gütern, daß se sein wären.) Matth. 5, 1—10.(Selig sind die Armen. 5. Mos., 6, 1—15.(Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieb haben) Jak. 5, 1—7.(Euer Reichtum ist verfaulet.) 4 2. Sonntag nach Trinitatis. Kollekte: 49. Lied: 335(Kommt her zu mir). 1. Joh. 3, 13—(18)24.(Wer in ihm bleibet.) Lue. 14, 16—24.(Das große Abendmahl.) Apasch. 5, 1—11.(Die Gemeine der Lebendigen.) Matth. 5, 27—41.(Das Gesetz im Reiche Gottes.) Sprüche Sal. 9, 1—11.(Das Gastmahl der Weisheit.) Jac. 2, 1—13.(Die, welche durch das Gesetz der Freihet erichtet werden.) Abpgasch. 4, 89 2. Petri 1, Kollekte: 5 1. Petri 5, Luc. 15, 1 Apgsch. 3, Lue. 15, 1 „Josua 24, Jac. 2, 14 Kollekte: 6 Röm. 8, 1 Luc. 6, 31 Matth. 5, 1. Samueli Kollekte: 62 J. Petri 3, Lue. 5, 1— Ahpasch. 5, Luc. 7, 36— I. Samueli⸗ Apgsch. 9, Kollekte: 54 Röm. 6, 3 Matth. 5, Apgsch. 8, Marc. 4, 2 1. Sam. 24 Gal. 3,. 1— Kollekte: 55 Röm. 6, 15 Marc. 8, 1 Lektionar 18 usalems.) ö en Heiligen Geis ö 3. Sonntag nach Trinitatis. * Kollekte: 59. Lied: 232(Allein zu dir, Herr Jesu Chrish). . Petri 5, 5(6)—11.(Der Teufel sucht, welchen er verschlinge.) Luc. 15, 1—10.(Jesus nimmt die Sünder an.) Apgsch. 3, 1—16.(Im Namen Jesu Christi stehe auf und wandele.)* ö Luc. 15, 11—32.(Der verlorene Sohn.) Josug 24, 14—27.(Erwählet euch, welchem ihr dienen wollt.) Jac. 2, 14—23.(Der Glaube, der tot ist an ihm selber.) 4. Sonntag nach Trinitatis. Kollekte: 64. Lied: 660(Komm, Gott Schöpfer).(1371. Röm. 8, 18.—(23)27.(Die neue Kreatur.) Luc. 6, 31(36)—42.(Die Kinder des Allerhöchsten.) Ahgsch. 4, 8—31.(Alle redeten das Wort Gottes mit Freudigkeit.) Matth. 5, 11—16.(Ihr seid das Licht der Welt.) 1. Samuelis 3, 1—19.(Es ist der Herr, er tue, was ihm wohlgefüllt.) ö 2. Petri 1, 2—15.(Tut Fleiß, euren Beruf und Erwählung fest zu machen.) . 5. Sonntag nach Trinitatis. Kollekte: 62. Lied: 337(Herzlich lieb hab ich dich). 0). Petri 3, 8—15.(Heiliget Gott den Herrn in euren Herzen.) derr Zebmatth Lue. 5, 1.I11.(Petri Fischzug.) ů ö Ahasch. 5, 17—42.(Sie waren fröhlich, daß sie würdig ge⸗ . wesen der Schmach um Christi willen.) ili, Luc. 7. 36.—50.(Viel Liebe, wo viel Vergebung.). „ en d. Samnelis 16, 1—13.(Der Herr siehet das Herz an.) und in Freuden) Ahpgsch. 9, 32—43.(Petri Wunderwerk.) Gütern, daß su V. ist). auf alle, die den d nicht gerichtet) im Geist.7c)/. Gesetz in ihren ihr Knechte seidh Al nicht hinfallen zeist empfangen“/ ö igen.)* 6. Sonntag nach Trinitatis. KLollekte: 54. Lied: 199(Christ unser Herr zum Jordan kam). Röm. 6, 3—(11)14.(Wir sind in Christi Tod getauft.) Matth. 5, 17(20)— 26.(Die Gerechtigkeit, die besser als die der Pharisäer.) Abpgsch. 8, 26—38.(Der Kämmerer aus Mohrenland.) Gott, lied haben „ Rare. 4, 26—32.(Der Same geht auf und wächst.) t.) I. Sam. 24, 1—20.(Liebe und Haß.) Gal. 3. 1—12.(Die mit des Gesetzes Werken umgehen.) 41. 7. Sonntag nach Trinitatis. .. Kollette: 55, Lied: 230(Durch Adams Fall). Weisheit.) esetz der Freiheh Röm. 6, 15(19)—23.(Die Gabe Gottes ist das ewige Leben.) Marc. 8, 1—9.(Mich jammert des Volks; sie haben nichts ö zu essen.) . ö Lektionar (Um Christi willen habe ich alles für Apgsch. 9, 1—19. Matth. 19, 16—26. 1. Könige 3, 5—14. Schaden geachtet.) (Verkaufe, was du hast.) sames Herz geben.) 8. Sonntag nach Trinitatis. Kollekte: 36. Lied: 439(O gläubig Herz).“ Röm. 8, 12—17.(Die Kinder Gottes.) Matth. 7, 13—(23)29.(Von den falschen Propheten.) Apgsch. 16, 16—36.(Was soll ich tun, daß ich selig werdei Matth. 10, 32—42.(Ich will ihn bekennen vor meinem himmlischen Vater.) Jerem. 23, 16—32.(Die falschen Propheten.) Apgsch. 12, 1—17.(Die Befreiung aus dem Kerker.) 9. Sonntag nach Trinitatis. Kollekte: 65. Lied: 347(Ich weiß, mein Gott). 1. Kor. 10, 1—13. und zur Warnung.) Luc. 16, 1—12.(Die Klugheit des ungerechten Haushalters) Apgsch. 17, 16—34.(Das Gericht über alle durch einen Mann, in welchem ers beschlossen hat.) Matth. 13, 44-52.(Der eine Schatz und allerlei Gattung) (Befiehl dem Herrn deine Sprüche Salomonis 16, 1—9. ö Werke.) 2. Thess. 3, 1—13.(Mit stillem Wesen arbeiten.) 10. Sonntag nach Trinitatis. Kollekte: 70. Lied: 663(Wach auf, wach auf, du deutsches ö Land). 1170J. 1. Kor. 12, 1—(11)12.(Alles wirket derselbige einige Geist.) Luc. 19, 41—48.(Der Herr weint über Jerusalem.) Apgsch. 20, 17—38.(Ich befehle euch Gott und dem Wort seiner Gnade.) Luc. 12, 49—56.(Wie prüfet ihr diese Zeit nicht?) Jerem. 7, 1—15.(Ich rufe euch, und ihr wollt nicht ant⸗* worten.) Apasch. 14, 8—20.(Vergötterung und Steinigung des Apostels) 11. Sonntag nach Trinitatis. Kollekte: 69. Lied: 228(Aus tiefer Not). ö (Nicht ich, sondern Gottes Gnade, die mit mir ist.) Ouc. 18, 314.(Pharisäer und Zöllner.) 1. Kor. 15, 1—10. (Das ist geschehen uns zum Vorbilde (Du wollest deinem Knechte ein gehor⸗ Apgsch. 10, 1—33.(Bekehrung des Hauptmanns Cornelius) ** I. Tim. 6, Narc. 12, Laniel 9, 8 Abgsch. 15, Kollekte: 47 2. Kor. 3, Joh. 8, 37. Psalm 62. Abpgasch. 16, Kollekte: 62 Gal. 3, 13 Luc. 10, 2 1. Petri 2, Joh. 9, 2 Sprüche Sc Apgsch. 18, Kollekte: 6 Gal. 5, 16 Lue. 17, 1 2. Kor. 4. Matth. 20, Psalm 63, Apgsch. 21 Kollekte: 6 Gal. 5, 25 Matth. 6, 2. Lor. 8, Joh. 11, 1. Könige Apgsch. 2 e ich alles für 5 4 lechte ein gehos nns Cornellus) 2. Kor. 3, 4—9.(Das Amt des Geistes.) ropheten) ich selig werdey Laniel 9, Lektionar . Tim. 6, 6—12.(Großer Gewinn.) Narc. 12, 41—44.(Das Scherflein der Witwe.) 8—19.(Auf deine große Barmherzigkeit.) x Apgsch. 15, 4—22.(Der Herzenskündiger zeugete über sie.) 12. Sonntag nach Trinitatis. Kollekte: 47. Lied: 438(Run lob, mein Seel, den Herren). Marc. 7, 31—37.(Hephata!) 1 Jac. 3.(Heiligung der Zunge.) FJoh. 8, 37—45.(Ihr könnet mein Wort nicht hören.) Psalm 62.(Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft.) en vor meinem 1. Kerker.) 150. 5 zum Vorbilde en Haushalters) irch einen Mann, 0 llerlei Gattung) m Herrn deine iten.) uf, du deutsches ige einige Geist.) rusalem.) und dem Wort nicht?) wollt nicht ant. ing des Apostele) ottes Gnade, die ö Apgsch. 16, 9—15.(Der Herr tat ihr das Herz auf.) 13. Sonntag nach Trinitatis. gollette: 63. Lied: 334(Ich ruf zu dir). Gal. 3, 13—22.(Das Gesetz kann nicht lebendig machen.) Luc. 10, 23—(37)42.(Selig sind die Augen, die da sehen, das ihr sehet.) 1. Petri 2, 1—10.(Das auserwählte Geschlecht.) ö Joh. 9, 24—41.(Die Blinden werden sehend, und die Sehenden werden blind.) Sprüche Salom. 4, 4—27.(Ich will dich den Weg der Weis⸗ ö heit führen.) Apasch. 18, 1—18.(Rede und schweige nicht.) 14. Sonntag nach Trinitatis. ö Kollekte: 67. Lied: 445(Nun danket all und bringet Ehr). Gal. 5, 16—24.(Die Frucht des Geistes.) Luc. 17, 11—19.(Wo sind aber die Neun 7) 2. Kor. 4.(Der Schatz in irdenen Gefäßen.) Matth. 20, 20—28.(Nicht sich dienen lassen, sondern dienen.) Psalm 63, 2—9.(Daß ich dich mit fröhlichem Munde loben sollte 2 Apgsch. 21, 3—19.(Des Herrn Wille geschehe.) 15. Sonntag nach Trinitatis. Kollekte: 68. Lied: 555(Bescher uns Herr, das täglich Brot.) Gal. 5, 25—6, 10.(Was der Mensch säet, das wird er ernten.) Matth. 6, 19(24)—34.(Sorget nicht für euer Leben.) 2. Kor. 8, 1—15. Ourch seine Armut sind wir reich.) Joh. 11, 1—11.(Siehe, den du lieb hast, der liegt krank.) 1. Könige 17, 1—16.(Ich habe den Raben geboten, daß sie dich versorgen.) Apgsch. 21, 40—22, 22.(Pauli Verantwortung vor dem Volke zu Jerusalem.) 16 Lektionar 16. Sonntag nach Trinitatis. Kollekte: 76. Lied: 384(Was mein Gott will). Ephes. 3, 8(13)—21.(Die Liebe, die alle Erkenntnis nbetenh Luc. 7, 11—17.(Weine nicht!) Hebr. 12, 14—24.(Ihr seid kommen zu der Stadt des lebendigen Gottes.) Luc. 9, 46—56.(Wisset ihr nicht, welches Geistes Kinde. ihr seid?) Hiob 5, 17—26.(Weigere dich der Züchtigung des W. mächtigen nicht.) Apgsch. 23, 1—17.(Pauli Verantwortung vor dem Rat 1 „Jerusalem.) 17. Sonntag nach Trinitatis. Kollekte: 50. Lied: 665(Wo Gott der Herr).(3391. Ephes. 4, 1—6.(Ein Leib und ein Geist.) Luc. 14, 1—11.(Sabbathsleben in Liebe und Demut.) Hebr. 6, 1—15.(Daß ihr nicht träge werdet!) Luc. 9, 57—62.(Ungeteilte Nachfolge des Herrn.) Psalm 138.(Der Herr siehet auf das Niedrige.) Apgsch. 24, 1—25.(Paulus vor dem Landpfleger Felix.) 18. Sonntag nach Trinitatis. Kollekte: 62. Lied: 295(O Lebensbrünnlein). 1. Kor. 1, 4—9.(Durch Christum reich an allen Stücen) Matth. 22, 34—46.(Das vornehmste Gebot und der vor⸗ nehmste Glaubensartikel.) Hebr. 10, 22—39.(Es ist schrecklich, in die Hände des leben. digen Gottes zu fallen.) Matth. 12, 30—37.(Die Lästerung wider den Heiligen Geist). Klagel. Jerem. 3, 22—40.(Ein jeglicher murre wider seine Sünde.) Apgsch. 26, 13—32.(Paulus vor dem Könige Agrippas) 19. Sonntag nach Trinitatis. Kollekte: 66. Lied: 386(Von Gott will ich nicht lassen). Ephes. 4, 17(22)—32.(Das rechtschaffene Wesen in Christo). Matth. 9, 1—8.(Dem Gichtbrüchigen wird Vergebung und Heilung.) Kol. 4, 2—9.(Haltet an am Gebet.) Luc. 18, 1—8.(Sollte Gott nicht retten seine Auserwähteah Hosea 14, 2—10.(Bekehre dich, Israel, zu dem Herrn.) Röm. 14, 14—23.(Das Reich Gottes ist Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist.) 4 Kollekte: 5 Ephes. 5, RMatth. 2—— 1. Thess. Matth. 94• 1 Psalm 1. Abpgasch. 28 Kollekte: 6 Ephes. 6, Joh. 4, Ephes. 22— Lue. 19, 2. Sam. 1. Kor. 1 Kollekte: 7 Phil. 1, 3- Matth. 18, Debr. 13, Joh. 8, 22 Spr. Salor 1. Kor. 9 Kollekte: é Phil. 3, 8 Matth. 22 Hebr. 4, Joh. 5, 1 Psalm 126 1. Tim. 4, Kollekte: Kol. 1 Lektionar 3. vill). ö untnis überste 20. Sonntag nach Trinitatis. Kollekte: 56. Lied: 166(Ach Gott, vom Himmel) Ephes. 5, 8615)—21.(Wandelt wie die Kinder des Lichts.) Ratth. 22, 1—14.(Die königliche Hochzeit.) 1. Thess. 2, 9—20.(Wandelt würdiglich vor Gott.) Matth. 9, 35—38.(Sende Arbeiter in deine Ernte.) Psalm 1.(Die Sünder bleiben nicht in der Gemeine der Gerechten.) Ahpasch. 28, 17—31.(Paulus in Rom.) 21. Sonntag nach Trinitatis. Kollekte: 60. Lied: 664(O König Jesu Christe). 3891. Ephes. 6, 10—(17)20.(Des Christen Waffenrüstung.) FJoh. 4, 47-54.(Er glaubte mit seinem ganzen Hause.) der Stadt de 3. 339J. Ephes. 6, 1—9.(Die christliche Haustafel.) Luc. 19, 1—10.(Ich muß heute zu deinem Hause einkehren.) 2. Sam. 7, 17—29.(Wer bin ich, Herr, und was ist mein ö ö Haus?) Herrn.) 1. Lor. 12, 12—27.(So ein Glied wird herrlich gehalten, ige.) 2 so freuen sich alle Glieder mit.) ofleger Felix) ind Demut., 11) 4 2—— 22. Sonntag nach Trinitatis. Kollekte: 74. Lied: 235(Nimm von uns, Herr). Phil. 1, 3—11.(Erfüllet sein mit Früchten der Gerechtigkeit.) 9. IVatty. 18, 21—35.(Der Schalksknecht.) ö n allen Stücken)]Hebr. 13, 1—21.(Es ist ein löstlich Ding, daß ein Herz ot und der vor ö fest werde.) 2. Foh. 8, 23—36.(Bleibet an meiner Rede.) Hände des leben] Spr. Salom. 2, 1—15.(Gott läßt es den Aufrichtigen gelingen.) 1. Kor. 9, 13—23.(Frei von jedermann und jedermanns Rnecht.) n Heiligen Geish murre wider seim 23. Sonntag nach Trinitatis. ige Agrippas). Kollekte: 61. Lied: 336(Auf dich hab ich gehoffeth. Phil. 3,8(17)— 21.(Ergriffen sein von Christo.) Matth. 22, 15—(22)33.(Gebet Gott, was Gottes ist.) Hebr. 4, 1—13.(Lasset uns Fleiß tun, einzukommen zu seiner Ruhe.) Joh. 5, 19—26.(Der Sohn macht lebendig, welche er will.) Psalm 126.(Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.) 1. Tim. 4, 1—11..(Die Gottseligkeit ist zu allen Dingen nütze.) 7 2 4 nicht lassen. zesen in Christo) Vergebung s und 24. Sonntag nach Trinitatis. Kollekte: 82. Lied: 614(Jesus, meine Zuversicht). Kol. 1, 9—14.(Er hat uns tüchtig gemacht zu dem Erbteil — der Heiligen im Licht.) ö Auserwähltens) dem Herrn.)& Gerechtigkeit u Geist.) 4⁴ 18 Lektionar Matth. 9, 18—26.(Sege deine Hand auf sie, so wird se lebendig.) Jac. 4.(So seid nun Gott untertänig.) reißen.) ö 2. Tim. 3, 1—13.(Alle, die gottselig leben wollen in Christo Jesu, müssen Verfolgung leiden.) Drittletzter Sonntag nach Trinitatis. Kollekte: 83. Lied: 571.(Mitten wir im Leben sind). Jesum, mit ihm führen.) Oder: Die Epistel des 24. Sonntags nach Trinitatis. Matth. 24, 15—28.(Ich habe es euch zuvor gesagt.) Oder: Das Evangelium des 24. Sonntags nach Trinitatis. 1. Joh. 2, 12—29.(Wer den Willen Gottes tut, der bleibet in Ewigkeit.) Oder: Die Epistolische Lektion des 24. Sonntags nach Kollelte: Trinitatis. Matth. 10, 16—28.(Wer bis an das Ende beharret, der wird selig.) Oder: Die Evangelische Lektion des 24. Sonntags nach Trinitatis. Psalm 39.(Wie gar nichts sind alle Menschen.) Oder: Die entsprechende Lektion des 24. Sonntags nach Trinitatis. 2. Thess. 2, 1—17.(Gott wird ihnen kräftige Irrtümer senden) Oder: Die entsprechende Lektion des 24. Sonntags nach Trinitatis. ö Vorletzter Sonntag nach Trinitatis. Kollekte: 79. Lied: 620(Es ist gewißlich an der Zeit). 2. Thess. 1, 3—10.(Er wird herrlich erscheinen mit seinen Heiligen.) Matth. 25, 31—46.(Vor ihm werden versammelt werden alle Völker.) Jac. 5, 7—20.(Seid geduldig bis auf die Zukunft des Herrn.) Luc. 19, 11—27.(Die anvertrauten Zentner.) Maleachi 3, 13—18.(Ihr sollt sehen, was für ein unt schied sei zwischen dem Gerechten und Gottlosen.) Offenb. Joh. 2, 8—11.(Sei getreu bis an den Tod.) Buß⸗ und Bettag. Kollekte: 48. Lied: 228(Aus tiefer Not). Röm. 2, 1—11.(Verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmütigkeit?) Kollekte: 8 2. Petri 3 1. Thess. 4, 13—18.(Gott wird, die da entschlafen sind durch Luc. 13, 1 Joh. 10, 22—30.(Niemand wird sie mir aus meiner Hand Pfalm 85. ö Offenb. 22, Pred. Salom. 7, 3—9.(Das Herz der Weisen ist im Klaghause) Maleachi Luc. 2, 2 1. Joh. 1, Matth. 21 Jesaias 2 1. Joh. 2 siehe Kollekte: Jes. 40, 1 Luc. 1, 5 Jes. 40, Marc. 6, Maleachi 1. Kor. Kollekte: Jes. 11, sie, so wird si us meiner Hand 2 st im Klaghause) vollen in Christd .) atis. ben sind). ‚ hlafen sind durh Trinitatis. r gesagt.7 nach Trinitatis. tut, der bleibet Sonntags nach 4* de beharret, den Sonntags nach en.) 8 Sonntags nach zrrtümer senden) Sonntags nach tis.„ der Zeit). inen mit seinen sammelt werden ꝗ9— des Herrn.) für ein Unter Gottlosen.) den Tod.) im seiner Güte, 19 Lektionar 39 19 Lue. 13, 1—9. Er suchte Frucht am Feigenbaume und fand sie nicht.) Pfalm 85.(Herr, erzeige uns deine Gnade, und hilf uns!) Offenb. 22, 1—5: 10—415.(Siehe, ich komme bald, und mein Lohn mit mir.) Letzter Sonntag nach Trinitatis. Kollekte: 80. Lied: 621(Wachet auf, ruft uns die Stimme). 2. Petri 3, 3—14.(Wir warten eines neuen Himmels und einer neuen Erde.) Matth. 25, 1—13.(Siehe, der Bräutigam kommt.) Offenb. Joh. 21, 1—8.(Das neue Jerusalem.) Lue. 12, 35—46.(Lasset eure Lichter brennen.) Fes. 65, 12—19.(Verwersung und Erwählung.) 2. Tim. 4, 1—8.(Ich habe einen guten Kampf gekämpfet.) Fest der Darstellung Jesu im Tempel(2. Februar). Kollekte: 16. Lied: 155(Dich bitt ich, liebster Jesu mein). Maleachi 3, 1—5.(Bald wird kommen zu seinem Tempel der Herr, den ihr suchet.) Luc. 2, 22—(32)40.(Dieser wird gesetzt zu einem Fall und Auferstehen vieler in Israel.) 1. Joh. 1, 1—10.(Das Leben ist erschienen.) 1 Matth. 21, 33—45.(Wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen.) ö Jesaias 2, 2—5.(Von Zion geht das Gesetz aus und das Wort des Herrn von Jerusalem.) 1. Joh. 2, 7—11.(Das wahre Licht scheinet jetzt.) Fest der Verkündigung Mariä. siehe den 5. Sonntag in den Fasten, genannt Judica. Fest Johannis des Täufers(24. Juni). Kollekte: 39. Lied: 679(Wir wollen singen ein'n Lob⸗ ö gesang). 1159J. Jes. 40, 1—8.(Eine Stimme eines Predigers in der Wüste.) Zuc. 1, 57—80.(Du Kindlein wirst vor dem Herrn hergehen.) Jes. 40, 9—31.(Siehe, da ist euer Gott.) Marc. 6, 17—29.(Johannis Enthauptung.) Maleachi 4, 4—6.(Ich will euch senden den Propheten Elia.) 1. Kor. 6, 9—20.(Preiset Gott an eurem Leibe und in eurem Geiste.) Fest der Heimsuchung Mariã(2. Juli). Kollekte: 40. Lied: 161(Mein Herz und Seel). Jes. 11, 1—5.(Es wird eine Rute aufgehen von dem Stamm — Isais.) 4⁴¹⁷ Luc. 1, 39—56.(Selig bist du, die du gegl Kaubet bast) ö Psalm 113.(Der Herr sieht auf das Niedrige.) + Hebr. 13, 7—9.(Gedenkt an eure Lehrer.) 20 Lektionar 0*. Matth. 12, 46—50.(Wer den Willen tut meines Baters in Himmel, derselbige ist mein Bruder, Schwester und Mutter) Psalm 89, 2—22.(Ich habe David, meinem Anechte, 9e. schworen.) 2. Joh. 6—11.(Wer in der Lehre Christi bleibet, der beide, den Vater und den Sohn.) Fest der Engel. oder Michaelis(29. September). Kollekte: 41. Lied: 680(Herr Gott, dich loben alle wir). 162, Offenb. Joh. 12, 7—12.(Michaels Kampf im Himmel.) Matth. 18, 1—11.(Ihre Engel sehen allezeit das A meines Vaters im Hin mmel Psalm 103.(Lobet den Herrn, ihr seine Engel.) Luc. 10, 16—20.(Freuet euch, daß eure Namen im Himmel geschrieben sind.) Psalm 91.(Er hat seinen⸗ Engeln befohlen über dir.) Offenb. Joh. 7, 9—12.(Die große Schar vor dem Stuhle Gottes.) Erntedankfest. Kollekte: 45. Lied: 561(Nun preiset alle). Psalm 145, 15—21.(Aller Augen warten auf dich.) Luc. 12, 15—21.(Der reiche Narr.) 2. Kor. 9, 6—11.(Säen und ernten im Segen.) Joh. 6, 24—29.(Die unvergängliche Speise.) Psalm 34, 2—9.(Schmecket und sehet, wie freundlich' de ö Herr ist.) Offenb. Joh. 14, 14—19.(Die Zeit zu ernten ist gerommen) Reformationsfest(31. Oktober). Kollekte: 42. Lied: 168(Ein feste Burg). Gal. 5, 1—15.(Bestehet in der Freiheit.) Psalm 119, 29—52.(Ich rede von deinen Zeugnissen von ö Königen.) 1. Kor. 3, 1123.(Einen andern Grund kann niemand legen) Matth. 11, 20 30.(Kommet her zu mir alle, die ihr müh⸗ selig und beladen seid.) Psalm 46.(Der Herr ist bei ihr drinnen.) Nac A p o Am S. Ep. Röm. Ev. Mattl Am Tac Bischo Ep. 2. Ko Ev. Luc. Am S. Ep. Eph. Ev. Joh. Am Tas Bekeh Ep. Ap.⸗E Ev. Matt! Am S. Ep. Ap.⸗C Ev. Matt Am Ta Jacol Ep. Eph. Weis Ev. Joh. Am Ta Ep. Ap.⸗6 Ev. Matt Am Ta Ep. Sprü Ev. Luc. glaubet hast.) ge.) 2. neines Vaters in ster und Mutter. nem RKnechte, ge. i bleibet, der har hn.)—. September). in alle wir). 162, im Himmel/ 93 das Angesicht — ngel.) amen im Himmel über dir.7) vor dem Stuhle Ebv. Joh. 20, 30 Nachtrag aus dem Ostfriesischen Evangelienbuche: — eoangelien und Episteln der Aposteltage und etlicher anderer Feste, welche an einigen Orten gefeiert werden. Am S. Andreastage. Ep. Röm. 10, 8—18. Ev. Matth. 4, 18—22. Am Tage Nicolai, des Bischofs. Ep. 2. Kor. 1, 3—7. Ev. Luc. 12, 35—40. Am S. Thomastage. Ep. Eph. 1, 3—6. auf dich.) 24—31. zegen.) Am Tage S. Pauli se.) Bekehrung. die freundlich der. ten ist gekommen). r). n Zeugnissen vor“ nae niemand legen) alle, die ihr müh⸗ Ep. Ap.⸗Gesch. 9, 1—22. Ev. Matth. 19, 27—30. Am S. Matthiastage. Ep. Ap.⸗Gesch. 1, 15—26. Ev. Matth. 11, 25—30. Am Tage Philippi und Jacobi. Ep. Eph. 2, 19—22 oder Ev. Joh. 14, 1—14. Weish. 5, 1—12. Am Tage Petri und Pauli. Ep. Ap.⸗Gesch. 12, 1—11. Ev. Matth. 16, 13—20. Am Tage Mariä Magdalenä. Ep. Sprüch. 31, 10—31. Ev. Luc. 7, 36—50. Am Tage S. Jacobi. Ep. Röm. 8, 28—39. Ev. Matth. 20, 20—23. Am Tage S Laurentii. Ep. 2. Kor. 9, 6—10. Ev. Joh. 12, 24—26. Am Tage S. Bartholomäi. Ep. 2. Kor. 4, 7—10 oder Eph. 2, 19—22. Ev. Lue. 22, 24—-30. Am Tage der Geburt Mariä. Ep. Sir. 24, 22—31. Ev. Matth. 1, 1—16. Am Tage des heil. Kreuzes Erhöhung. Ep. Phil. 2, 5—11. Ev. Joh. 12, 31—36. Am Tage S. Matthäi. Ep. 1. Kor. 12, 4—11 oder Eph. 4, 7—14. Ev. Matth. 9, 9—13. Am Tage Simonis und Judä. Ep. 1. Petri 1, 3—9. Ev. Joh. 15, 17—21. Am Tage aller Heiligen. Ep. Offenb. Joh. 7, 2. 3. Ev. Matth. 5, 1—12. Am Tage der Kirchweihung. Ep. Offenb. Joh. 21, 1—5. Ev. Luc. 19, 1—10. „ x I G Herr, deir meinem Wer Lieber He ich diesen G bauung un' wohlgefällig Herr, laf bewahre. E Lob und A meinde. Se Gs. 3 S 6 Str. 1( der Herrlick 11 Str. 2 Der Got oder mit Seite..) Ebhre sei wie es wa zu Ewigkei Ordnung des haupt⸗Gottesdienstes an Sonn- und festtagen Gebete zu Beginn des Gottesdienstes. Herr, dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege. Amen. ö Lieber Herr Gott, himmlischer Vater, verleih mir Gnade, daß ich diesen Gottesdienst zu deiner Ehre, zu meines Nächsten Er⸗ bauung und zu meiner eigenen Seligkeit andächtig und dir wohlgefällig verrichten möge, durch Jesum Christum. Amen. Herr, laß mich vor dir stehen, daß ich dein Wort höre und bewahre. Erfülle mich mit deiner Freude, daß ich dir darbringe Lob und Anbetung. Laß mich verbunden sein mit deiner Ge⸗ meinde. Segne diese Stunde. Amen. Gi. 3 Str. 1 und 2(Herr Jesu Christ, dich zu uns wend), 6 Str. 1(Liebster Jesu, wir sind hier), 6 Str. 3(O du Glanz der Herrlichkeit), 10 Str. 4(Bereite Herze, Mund und Hand), 11 Str. 2(Ich bin, Herr, zu dir gekommen). 1. Eingang. Der Gottesdienst beginnt mit einem Eingang sliede oder mit dem Gesange des Introitus.(Siehe unten Seite...) Beides schließt mit: Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. Ordnung des Hauptg ottesdienstes ö ö 14 2 1 2. Kyrie. 8 . Pastor oder Chor: Gemeinde: ö ö 4—0———— tor: 16— 2*—IUIUIUIIIII 6 0 5 SST Chor od Her re Gott. er ⸗ bar ⸗ me dich. ———— EE———.——————— und ———. Chri ste, er bar»me dich.. τ— 1— 60————— Men ——.————..— —3————=—.—— 79 Her re Gott. er ⸗ bar me dich. oder— 25½19 —.——— und aufe ———————————.— Her re er ⸗-barm dich un⸗ser. 42— —— 0——..— WNWNDDI‚..——— 7— E——— und Chri ste er ⸗barm dich un⸗ser—— —.— .——33—— ——————————————— scher EU——.————————— 5 Her Rre, er⸗barm dich un ser.(An Festtar dich an, wir oder——5 de ö Herrlichkeit ——Vater! Herr .—— ee 2...——.—— du Lamm 6 Ky⸗ri⸗e e, lei⸗son Herr. er⸗bar me dich. trägst, erbar nimm an un . 5 —— 590—— ö—— erbarme dich ——— L———— Herr, du al Chri⸗ste e lei ⸗son. Chri⸗-ste. er⸗bar ⸗me dich. Heiligen Gei 0 7* Gemeinde ——— II — e ‚‚iieeieie‚e.etett kn 50150 Ky⸗ri.. e: lei⸗son. Herr er⸗barm dich ü⸗ ber uns, Fried ohn U 4 Ordnung des Hauptg ottesdienstes 3 tes ——: Ehre sei Gott in der Hö Pastor 32 6 sei Gott i Der Höhe Chor oder Gemeinde: me dich ů 2——:cĩZoĩt. —— und Frie de auf Er ⸗ den und den me dih. DC S.——— A Men ⸗ schen ein Wohl⸗ ge⸗ fal ⸗ len. —.—— M hen hl⸗g f len ——— 7 me Rh ö oder: SIE— 4 und auf Er⸗ den Fried. den Menschen ein Wobl⸗ge⸗fal⸗len. ,. —— oder: ö dich un⸗ ser. 4 234— 4+———ͤ 2— ——9 1— Ih E——— —————„ ——. und. FIrie de au Er den. den dich un ⸗ser.— 0 +D—————— —. 0.IIIII.—. —.——*——————————— *— Men⸗schen ein Wohl ⸗ ge ⸗fal— 2 len. ich un ser.(An Festtagen): Wir loben dich, wir benedeien dich, wir beten dich an, wir preisen dich, wir sagen dir Dank um deiner großen Herrlichkeit willen, Herr Gott, himmlischer König, allmächtiger .———— Vater! Herr, eingeborener Sohn, Jesus Christus! Herr Gott, —.— du Lamm Gottes, Sohn des Vaters, der du die Sünde der Welt trägst, erbarme dich unser! Der du die Sünde der Welt trägst, nimm an unser Gebet! Der du sitzest zur Rechten des Vaters, erbarme dich unser! Denn du allein bist heilig, du allein bist der Herr, du allein bist der Allerhöchste, Jesus Christus, mit dem Heiligen Geiste in der Herrlichkeit Gottes des Vaters. Amen. Gemeinde: Allein Gott in der Höh sei Ehr und Dank für seine Gnade, darum daß nun und nimmermehr uns rühren kann kein Schade. Ein Wohlgefalln Gott an uns hat; nun ist groß Fried ohn Unterlaß, all Fehd hat nun ein Ende.(Gs. 149 Str. 1.) „Gebet 2 auf Seite 6 im Gebetbuch.) 4 ö Ordnung des Hauptgottesdienstes 9 4. Gruß. Pastor: Der Herr sei mit euch Gemeinde: und mit deinem Geist. Pastor betet 5. die Kollekte. Gemeinde: Amen. Pastor verliest 6. die Epistel oder, wenn über die Epistel gepredigt wird, die epistoli⸗ sche Lektion des Tages. 12 ö Gemeinde: Halleluja! Halleluja! Halleluja! Pastor verliest ö 8. das Evangelium oder, wenn über das Evangelium gepredigt wird, dit evangelische Lektion des Tages. Gemeinde: Lob sei dir, Christe! Amen. 9. Glaubensbekenntnis: Pastor spricht das Apostolische Glaubensbekenntnis: Ich glaube an Gott den Vater, den Allmächtigen...(siehe oder das Nicänische Glaubensbekenntnis: Ich glaube an einen einigen, allmächtigen Gott, den Vater, Schöpfer Himmels und der Erde, Alles, das sichtbar und un⸗ sichtbar ist. Und an einen einigen Herrn, Jesum Christum, Gottes einigen Sohn, der vom Vater geboren ist vor der ganzen Welt, Gott von Gott, Licht von Licht, wahrhaftiger Gott vom wahrhaftigen Gott, geboren, nicht geschaffen, mit dem Vater in einerlei Wesen, durh welchen Alles geschaffen ist. Welcher um uns Menschen und um unsrer Seligkeit willen vom Himmel kommen ist, und leibhaftig worden durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und Mensch worden, auch für uns gekreuziget unter Pontio Pilato, gelitten und begraben, und am dritten Tage auferstanden nach 7. Gemeindelied. ö der Schrift, des Vaters, die Lebendit Und an der vom Ve dem Sohn durch die A Und ein Ich beke und warte zukünftigen Gemeind Statt d Luthers C werden. ö Das allger Die Dank Fiü»rbitte Vater Un Die Abkür der Frie Gemeindel Gemein oder der Schaffe neuen get gesicht und Währen Altar. 4 die Lebendigen und die Toten, die epistoli⸗ digt wird, die kenntnis: htigen...(siehe Gott, den Vater, sichtbar und un⸗ m, Gottes einigen en Welt, Gott von vahrhaftigen Gott, rlei Wesen, durh Menschen und um ö 1 ů ů der vom Vater und d ist, und leibhafig gfrau Maria und r Pontio Pilato, auferstanden nah Ordnung des Hauptgottesdienstes 5 der Schrift, und ist aufgefahren gen Himmel, sitzet zur Rechten des Vaters, und wird wiederkommen mit Herrlichkeit, zu richten des Reich kein Ende haben wird. den Heiligen Geist, der da lebendig macht, em Sohn ausgehet, der mit dem Vater und dem Sohn zugleich angebetet und zugleich geehret wird, der durch die Propheten geredet hat. Und eine einige, heilige, christliche, apostolische Kirche. Ich bekenne eine einige Taufe zur Vergebung der Sünden und warte auf die Auferstehung der Toten und ein Leben der zukünftigen Welt. Gemeinde: Amen, Amen, Amen. Statt des gesprochenen Glaubensbekenntnisses kann auch Werden. Glaubenslied Gs. 263 von der Gemeinde gesungen werden. Und an den Herrn, 10. Gemeindelied. 11. Die Predigt. 12. Gemeindelied. 13. Gebet. entweder:— ů oder: Das allgemeine Kirchengebet.. Die Abkündigungen und Die Danksagungen und der Friedenswunsch. vner Ener Gemeindelied. ater Unser. ö 2 Die Abkündigungen und E vor dem der Friedenswunsch. Altar. Gemeindelied. Vater Unser. 14. Abendmahlsseier. ö Gemeindelied, statt dessen auch Gesang des Kirchenchor oder der Gemeinde: ö Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen gewissen Geist, verwirf mich nicht von deinem An⸗ gesicht und nimm deinen Heiligen Geist nicht von mir. Rar. des Gesanges treten die Abendmahlsgäste vor den ö . 5 2 E— ꝰ*—————— 4———3 n 1— 6 Ordnung des Hauptgottesdienstes Pasior: Der Hern sei mit euch Gemeinde: und mit dei ⸗ nem Gei ⸗ sie. 9 Pastor: Emvpor die Herzen! Gemeinde: E.—— —————————— — Wir ha⸗ ben sie bei dem Her ⸗ren. Pastor: Dank sagen lasset uns dem Herren. unserm Goll „ Gemeinde: Wür⸗ dig ist das und ist recht. Pastor: Wahrhaftig würdig und recht, billig und heilsam ists, daß wir dir, heiliger Herr, allmächtiger Vater, ewiger Gott, allezeit und überall Dank sagen durch Christum, unsern Herren, durch welchen deine Majestät loben die Engel, anbeten die Herr⸗ schaften, fürchten die Mächte, die Himmel und aller Himmel Kräfte samt den seligen Seraphim mit einhelligem Jubel preisen. Mit ihnen laß auch unsre Stimmen uns vereinen und anbetend zu dir sprechen: Gemeinde: D——— . 2*. 1 1 I—„33 4.————5—4— 1— +— — 8E—.——3— 1———.——— 1 2. EI, ee e ba⸗oth. Al le Lan de sind Gott, der Herr Ze⸗ Bastor lie Vater Unser Gemeinde Pastor: verraten wa seinen Jüng Leib, der fü dächtnis. Desgleiche dankte, gab ist das Neue wird zur 2 trinket, zu 2 Darnach Nimm hi geben ist. D Nimm hi das für deit zum ewigen Während du Lamm lieder(Gs. unserm Gont ——— recht. ind heilsam ists, r, ewiger Gott, unsern Herren, übeten die Herr⸗ daller Himmel n Jubel preisen. n und anbetend lig ist verraten ward, nahm er das B dankte, gab ihn und sprach: ist das Neue Testament in meinem Blut, das für euch vergossen da kommt men des im NA Ho= si Pastor liest die Vermahnung und betet anschließend das Vater Unser: sondern erlöse uns von dem ubel. Gemeinde: Amen.(Die Gemeinde erhebt sich.) Pastor: Unser Herr 23 Christus, in der Nacht, da er Zrot, dankte und brachs und gabs seinen Jüngern und sprach: Nehmet hin und esset, das ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Solches tut zu meinem Ge⸗ dächtnis Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Abendmahl, Trinket alle daraus, dieser Kelch' Herrn!. wird zur Vergebung der Sünden. Solches tut 7 7 I so oft ihrs trinket, zu meinem Gedächtnis. Ssteilung mit den Worten: Nimm hin und iß, das ist der Leib Christi, der für dich ge⸗ geben ist. Der stärke und erhalte dich zum ewigen Leben! Amen. Nimm hin und trink, das ist das Blut des Neuen Testaments, das für deine Sünde vergossen ist. Das stärke und erhalte dich zum ewigen Leben! Amen. Während der Austeilung werden zunächst Gs. du Lamm Gottes), sodann ein oder mehrere lieder(Gs. 209—221) gesungen. Darnach erfolgt die Au 73(Christe, Abendmahls⸗ 8 Ordnung des Hauptgottesdienstes 15. Schluß. Pastor: Danket dem Herrn, denn er ist freundlich. Hallelujal Gemeinde: Und seine Güte währet ewiglich. Halleluja! Pastor betet die Kollekte: ů Wir danken dir, allmächtiger Herr Gott, daß du uns durch diese heilsame Gabe hast erquicket, und bitten deine Barmherzig⸗ keit, daß du uns solches gedeihen lassest zu starkem Glauben gegen dich und zu brünstiger Liebe unter uns allen, um Jesn Christi, unseres Herrn, willen. Gemeinde: Amen. Pastor erteilt den Segen. Gemeinde: Amen, Amen, Amen. Findet reine Abendmahlsfeier statt, so schliehen sich an Nr. 13 sofort Versikel, Kollekte und Segen an.) Gebete am Schluß des Gottesdienstes. Lieber himmlischer Vater, du hast verheißen, daß dein Von nicht leer zurückkommen soll. So laß es mich behalten in einen feinen, guten Herzen, damit es Frucht bringe in einem Wandel nach deinem Wohlgefallen. Amen. Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesu Christi, da uns gesegnet hat mit allerlei geistlichem Segen in himmlischen Gütern durch Christum. Amen. ö Gs. 8 Str. 5(O mein Gott, sprich selber Amen), Gs. 17(Lai mich dein sein und bleiben), Gs. 19(Unsern Ausgang segur Gott), Gs. 186 Str. 1(O Gott, du höchster Gnadenhort). — 2 „Herr, zei und lehr „Ehre sei und dem „Wie es 1 und von Uns ist ein Sohr welches „und er Frie „Singet d denn er „Jauchzet „Singet, Der Sta II. ist zum Das ist und ein tes idlich. Hallelug. Halleluja! 5 du uns durt eine Barmherjiz⸗ starkem Glauben allen, um Jesu chliehen sich an . 3 enstes. „daß dein Von sehalten in einem n einem Wandel jesu Christi, der in himmlischen en), Gs. N Ausgang segm adenhort). Die sog. Akzentsilben sind fettgedruckt, die Vorbereitungs⸗ silben vor den Akzenten unterstrichen. 1. Advent(Ton 5). I. Freue dich sehr, du Tochter Zion, und jauchze, du Tochter Jerusalem. „Dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer. Nach dir, Herr, verlanget mich, ö U. mein Gott, ich hoffe auf dich. 1I. Laß mich nicht zu Schanden werden, II. daß sich meine Feinde nicht freuen über mich. I. Herr, zeige mir deine Wege II. und lehre mich deine Steige. I. Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste. I. Wie es war im Anfang, jetzt und immerdar. U. und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. —* — — — 2. Weihnachten(Ton 5). Uns ist ein Kind geboren, II. ein Sohn ist uns gegeben, „welches Herrschaft ist auf seiner Schulter,* H. und er heißt: Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig⸗Vater, Friedefürst. ö „Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder. „Jauchzet dem Herrn alle Welt! II. Singet, rühmet und lobet!— Ehre sei ete. 25 — — — 3. Am St. Stephanstag(Ton 5). „Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, „ist zum Eckstein geworden. „Das ist vom Herrn geschehen „und ein Wunder vor unsern Augen. — ——— VII. ‚„Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen, von denen mir Hülfe kommt. Meine Hülfe kommt von dem Herren, der Himmel und Erde gemacht hat. „Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, „und der dich behütet, schlüft nicht. Der Herr behüte dich vor allem übel, er behüte deine Seele. Der Herr behüte deinen and und Eingand von nun am bis in in Ewigkeit.)— Ehre ete. Zion hörts und ist froh, und die Töchter Juda sind fröhlich, Herr, über deinem Regimente, Introiten „Die Rechte des Herrn ist erhöhet, „die Rechte des Herrn behält den Sieg. „Ich werde nicht sterben, sondern leben und des Herrn Werke verkündigen.)— Ehre ete. 905 4. Neujahr(Ton 1). — Oder:(Ton 1). „Herr Gott, du bist unsre Zuflucht für und für. „Ehe denn die Berge worden, bist du Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Fülle uns frühe mit deiner Gnade, „so wollen wir rühmen und fröhlich sein unser Lebenlang. „Zeige deinen Knechten deine Werke und deine Ehre ihren Kindern. „Und der Herr, unser Gott, sei uns freundlich und fördere das Werk unsrer Hände bei uns 5,% Epiphanienzeit(Ton 8). Der Herr ist König, des freue sich das Erdreich, II. und seien fröhlich die Inseln, so viel ihrer ist. ja, das Werk unsrer Hände wolle er fördern.)— Ehre ete. II. Deine Groß i Got „auf sei An den Ich hab darum Mein V sondern Ich wil ich will Dein W „Heiligke Siehe, d welches Fürwah und lud Die Str „Aund dur re eke. Gang für. von Ewigkeit ser Lebenlang.“ ich und förden )— Ehre ete. eich, ist. * I über deinem Introiten ö 11 I. Denn die Herrlichkeit des Herrn soll geoffenbaret werden, I. und alles Fleisch miteinander wird sehen, daß des Herrn Mund redet.— (I. Alle Rönige werden ihn anbeten: II. alle Heiden werden ihm dienen.)— Ehre ete. 6. Am Feste der Darstellung Jesu im Tempel(Ton 8). „Gott, wir warten deiner Güte II. in deinem Tempel. I. Gott, wie dein Name, so ist auch dein Ruhm bis an der ö Welt Ende. II. Deine Rechte ist voll voll Gerechtigkeit. +* — — J. Groß ist der Herr und hochberühmt in der Stadt Auferes Gottes, II. auf seinem heiligen Berge.— Ehre ete. 77 An den Sonntagen Septuagesimä und Sexagesimũ(Ton 8). I. Ich habe dich je und je geliebet, II. darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte. I. Mein Wort soll nicht wieder leer zu mir kommen, II. sondern tun, das mir gefällt, dazu ichs sende. I. Ich will rühmen Gottes Wort,„ II. ich will rühmen des Herrn Wort. I. Dein Wort, Herr, ist die rechte Lehre, II. Heiligkeit ist die Zierde deines Hauses ewiglich.— Ehre ete. 8. In der Fastenzeit(Ton 7). I. Siehe, das ist Gottes Lamm, I. welches der Welt Sünde trägt. I. Fürwahr, er trug unsre Krankheit II. und lud auf sich unsre Schmerzen. I. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Friede hätten, und — durch seine Wunden sind wir geheilet. + II. II. Der Herr ist auferstanden. „Gedenkt daran, was er euch sagte. Introiten Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit „ und an deine Güte, die von der Welt her gewesen ist. „Daß nicht unsere Feinde über uns herrschen. Gott Israels, erlöse uns aus aller unsrer Not.)— Ehre ete. 9. Am Feste der Verkündigung Mariä(Ton 4). Träufelt, ihr Himmel, von oben, „und die Wolken regnen die Gerechtigkeit. „Die Erde tue sich auf und bringe das Heil. „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, „und die Feste verkündiget seiner Hände Werk. „Ein Tag sagts dem andern und eine Nacht tuts kund der andern.)— Ehre ete. 10. Am Gründonnerstage(Ton 3). „Der Herr hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige Herr. „Er gibt Speise denen, so ihn fürchten: er gedenket ewiglich an seinen Bund.) „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, „so schreiet meine Seele, Gott, zu dir. ö Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gotte.— Ehre ete. 11. Ostern(Ton 5). ö Halleluja! Er ist wahrhaftig auferstanden. Halleluja! Halleluja! Des Menschen Sohn muß gekreuzigt werden und am dritten Tage auferstehen! Halleluja! „Mit Ehre und Schmuck hast du ihn gekrönet und halt ihn zum Herrn gesetzt über deiner Hände Werl (. Man sin Gere I. die Rech I. Singet d II. Halleluje I. Denn er II. Halleluj I. Vor den II. Halleluz I. Er siege II. und mit I. Ihr M Him II. Halleluj I. Wie ih klom II. Halleluj I. Frohloc II. und jar (I. Gott fä II. und de I. Aus 3 II. unser I. So spri II. und St wesen ist. . ot.)— Ehre ete. (Ton 4). Ehre ete. Wunder, a! und am dritten t Zände Werl. Introiten 13 (d. Man singet mit Freuden vom Sieg in den Hütten der ö Gerechten: ö U. die Rechte des Herrn behält den Sieg.)— Ehre ete. 12. Freudenzeit(Ton 5). 1. Singet dem Herrn ein neues Lied. II. Halleluja! I. Denn er tut Wunder, II. Halleluja! I. Vor den Völkern läßt er seine Gerechtigkeit offenbaren. II. Halleluja, Halleluja! 1I. Er sieget mit seiner Rechten II. und mit seinem heiligen Arme.— Ehre ete. 13. Himmelfahrt(Ton 59. Ihr Männer von Galiläa, was stehet ihr und sehet gen I. Himmel? II. Halleluja! I. Wie ihr ihn gesehen habt gen Himmel fahren, wird er lommen. II. Halleluja! Halleluja! Halleluja! I. Frohlocket mit Händen alle Bölker U. und jauchzet Gott mit fröhlichem Schalle. (J. Gott fähret auf mit Jauchzen II. und der Herr mit heller Posaune.)— Ehre ete. 14. Psingsten(Ton 8). I. Aus Zion bricht an der schöne Glanz Gottes, II. unser Gott lommt und schweiget nicht. I. So 24n der Herr: ich will Wasser gießen auf die Durstigen I. und Ströme auf die Dürren. I. Ich will meinen Geist auf deinen Samen gießen I. und meinen Segen auf deine Nachkommen. 45⁵² — H — — + Introiten Der Herr ist Gott, der uns erleuchtet. Schmücket das Fest mit Maien bis an die Hörner des Altars!— Ehre etce. 15. In der Trinitatiszeit. A.(Ton 8). Gott, unser Schild, schaue doch, I. siehe an das Reich deines Gesalbten. Denn ein Tag in deinen Vorhöfen I. Wie lieblich sind deine Wohnungen, Herr Zebaoth. II. ist besser, denn sonst tausend. Meine Seele verlanget und sehnet sich 2305 den Vorhöfen des Herren.— Ehre ete. B.(Ton 8). Herr, neige deine Ohren und erhöre mich! „Hilf du, mein Gott, deinem Knechte, der sich verläßt auf dich. Herr, sei mir gnädig, denn ich rufe täglich zu dir. „Erfreue die Seele deines Knechtes, denn nach dir, Herr, verlanget mich. „Denn du, Herr, bist gut und gnädig, „von großer Güte allen, die dich anrufen.)— Ehre ete. C.(Ton 8)½. „Kommt, laßt uns anbeten und knieen „und niederfallen vor dem Herrn, der uns gemacht hat. „Denn er ist unser Gott und wir das Volk seiner Weide und Schafe seiner Hand. Kommt mt herzu, laß uns dem Herrn frohlocken und jauchzen dem Hort unsers Heils. Lasset uns mit Danken vor sein Angesicht kommen „und mit Psalmen ihm jauchzen.)— Ehre ete. — * — II. und ha I. Mit der II. Er hat I. Es ist e II. und lob (I. des Mo II. und des 17. I. Die Hit II. und dei I. Gott is II. und wu I. Mein K II. ich will I. Ich fre II. und me ie Hörner des ebaoth. den Vorhöfen erläßt auf dich. Ehre ete. nacht hat. iner Weide imen Introicen ö 15 D.(Ton 9. ö Für die dreiletzten Sonntage des Kirchenjahrs. +. II. 1. so werden wir sein wie die Träumenden. Dann wird unser Mund voll Lachens „und unsre Zunge voll Rühmens sein. „Siehe, ich komme bald, spricht der Herr. „Halte, was du hast, 230 niemand deine Krone raube.— +* — Seid stille in dem Herrn, denn des Herrn großer Tag ist nahe, er ist nahe und eilet sehr. Wenn der Herr die Gefangenen Zions erlösen wird, Ehre ete. 16. Am Feste Johannis des Täufers(Ton 3). „Der Herr hat mich von Mutterleibe gerufen mit meinem Namen „und hat meinen Mund gemacht wie ein scharfes Schwert. Mit dem Schatten seiner Hand hat er mich bedecket. „Er hat mich zum reinen Pfeil gemacht. „Es ist ein köstlich Ding, dem Herren danken „ und lobsingen deinem Namen, du Höchster. des Morgens deine Gnade „und des Nachts deine Wahrheit verkündigen.)— Ehre ete. 17. Am Feste der Heimsuchung Mariä(Ton 9). „Die Himmel werden, Herr, deine Wunder preisen und deine Wahrheit in der Gemeinde der Heiligen. „Gott ist fast mächtig in der Sammlung de der Heiligen, „und wunderbarlich über alle, die um ihn sind. „Mein Herz dichtet ein feines Lied, ich will singen von einem Könige. „Ich freue mich in dem Herren, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gotte.— Ehre ete. Introiten 18. Am Reformationsfeste(Ton 6). „Dennoch soll die Stadt Gottes fein lustig bleiben mit ihren L Brünnlein, da die heiligen Wohnungen des Höchsten sind. „Gott ist bei ihr darinnen, darum wird sie wohl bleiben. „Gott hilft ihr frühe. „Gott ist unsere Zuflucht und Stärke, eine Hülfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben. „Der Herr Zebaoth ist mit uns, ö der Gott Jakobs ist unser Schutz.— Ehre ete. 19. Am Michaelis⸗ und am Erntedankfeste(Ton 5). Lobe den Herrn, meine Seele „Hund was in mir ist, seinen heiligen Namen. Lobet den Herrn, ihr seine Engel, ihr starken Helden, die ihr seine Befehle ausrichtet, daß man höre die Stimme seines Wortes. Lobet den Herrn, alle seine Heerscharen, seine Diener, die ihr seinen Willen tut. „Lobet den Herrn alle seine Werke, an allen Orten seiner Herrschaft. „Lobe den Herrn, meine Seele.— Ehre etc. 20. Am Bußtage(Ton 2). „Aus der Tiefe nufe ich, Herr, zu dir. Herr höre meine Stimme. „Laß deine Ohren merken auf die Stimme meines Flehens. „So du willst, Herr, Sünde zurechnen, „Herr, wer wird bestehen? „Denn bei dir ist die Vergebung, daß man dich fürchte. Herr, wir liegen vor dir mit unserm Gebete, nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit.— Ehre etce. ven mit ihren T.. d. ö ohl bleiben. troffen haben. Cẽ. (Ton 5). isrichtet, dah Orten seiner höre meine nes Flehens. Walter Bucht 3550 Marburg Tel. O 64 21/2 127 Walter Köster Buchbinderei 3550 Marburg 100⁰0 Beriin 61 Tel. O 64 21/2 1277— 030/7 86 30 10 3—— —.—