. Lorenz Weckert. Gelangbuch für die Braunschweigische evaͤngelisch-lutherische Landeskirche vom Jahre 1902 Bchulausgabe Braunschweig Druck und Verlag von Joh. Heinr. Meyer ö A. Sonntag B. JFesttags! Philipper 4, 6. 9 on In allen Dingen lasfok vure Bilben im Geber und Ilehen 2 Wehn mik Panksagung vor Golk kund werden. ö 209 5 Passo 6. Ostern „ 7. Himm Pralm 92, 2. n Das ist ein köfklich Ping, dem Perrn danken 5 3r und lobsingen deinem Bamen, du Böchster. 2. Iiede ö N A. Christlic B. wort Ge C. Caufe ui 1. Taufe 2. Ronft D. Abendme E. Llurgss duhe un 3. Olaube ö ( duushle Felllgun r Nier v⸗ Areup⸗ u ö Lob⸗ un Auszüge aus dem Gesangbuch zu besonderen Swecken dürfen nur mii Genehmigung des Herzogl. Konsistoriums hergestellt werden. Und-SOl. ö 6⁴ 88 —— SSSSSSSSSSSSSSSSSS SS SS SSE O Anh alt. 1. Boynn- und Jesttagslieder. A. Sonntagslieder Nr. 1—18. B. Festtagslieder. „Advent. Nr. 19—-29. „Weihnachten. Nr. 30—54. Neujahr. Nr. 55-61. „Epiphanias. Nr. 62—67. Passion. Nr. 68— 94. Ostern. Nr. 95—115. „Himmelfahrt. Nr. 116—122. „Pfingsten. Nr. 123-133. „Trinitatis. Nr. 134— 138. Reformationsfest. Nr. 139—143. Aehen = ο ν — 2. Lieder von der Kirche und den Gnadenmitteln. A. Christliche Airche(Mission). Nr. 144—162. B. Wort Gottes. Nr. 163—173. C. Taufe und Nonfirmation. 1. Taufe. Nr. 174- 177. 2. Konfirmation. Nr. 178- 184. D. Abendmahl. Nr. 185—200. E. Liturgische Gesänge. Nr. 201—212. 3. Lieder vom christlichen Leben. A. Buße und Beichte. Nr. 213—238. B. Glaube und Rechtfertigung. Nr. 239—258. C. Jesuslieder. Nr. 259—295. D. Beiligung und christlicher Wandel. Nr. 296—-335. E. Lieder vom Gebet. Nr. 336—-340. F. Kreuz⸗ und Trostlieder. Nr. 341—-388. G. Lob⸗ und Danklieder. Nr. 389—410. rfen nur mit 1* 4. Tieder für besondere Zeiten, Verhältnisse und Blände. A. Morgen⸗ und Abendlieder. 1. Morgenlieder. Nr. 411-428. 2. Abendlieder. Nr. 429—445. B. Für besondere Unistände. 1. Jahreszeiten, Wetter, Ernte. Nr. 446-458. Ilden d 3. Krieg und Frieden. Nr. 461466. C. Beruf⸗end Standeslieder. 1. Fürst und Obrigkeit. Nr. 467468. 2. Eheleute und Eltern. Nr. 469—475. +* 3. Kinder. Nr. 476—480. 5. Tieder von den lehhen Dingen. A. Sterbe⸗ und Begräbnislieder. Nr. 481-517. B. Auferstehung, Gericht und ewiges Leben. Nr. 518—536. Anhang derjenigen Melodien, welche an Stelle der vor den Gesängen stehenden gesungen werden können. Perzeichnis der Dichter. Ordnung der Gottesdienste. — Alp Ich bleib bei Ich bleib mit Uch Gott und Ach Gott, ver Ach Gott, vor Ach Gott, wi leid. Ach Herre, di Ach Jesu, des Ach lieber Gl Ach mein Hei Ach sagt mir Ach, wiederm schwunden Ach wie flücht Ach wundergr Alein Gott il Allein zu dir, Alle Menschen Alles ist an Alle Welt, w Allgenugsam Almächtk ger! Aso hat Got Nuf, auf,ihr , auf, mei Auf Chritte Auf diesen X Auferstehn, ⸗ Auf Gott un Auf hinauf; Auf, ihr e drungen. Auf meinen uf, Seele, us Gnaden lus meines Mus tiefer N. Befehl du Wid— it, Ood. Hasher 1—5 Wer de sigemeinde hieher h Ach bleib bei uns, Heerr Ach bleib mit deiner Gnade Ach Gott und Herrr Ach Gott, verlaß mich nicht. Ach Gott, vom Himmel sieh wie manches Herze⸗ SiD Ach Herre, du gerechter Gott Ach Jesu, dessen Treu Ach lieber Gott, behüte mich Ach mein Herr Jesu, dein Ach sagt mir nichts von Gold. Ach, wiederum ein Jahr ver⸗ schwurden Ach wie flüchtig, ach wie nichtig Ach wundergroßer Siegesheld Allein Gott in der Höh sei Ehr Allein zu dir, Herr Jessu Alle Menschen müssen sterben Alles ist an Gottes Segen Alle Welt, was lebt und webet Allgenugsam Wesen Allmächt'ger Vater, Gott der Also hat Gott die Welt geliebt Auf, auf, ihr Reichsgenossen. Auf, auf, mein Herz, mit Auf Christi Himmelfahrtt Auf diesen Tag bedenken wir Auferstehn, ja auferstehn Auf Gott und nicht auf Auf, hinauf zu deiner Freude Auf, ihr Streiter, durchge⸗ drungen Auf meinen lieben Gott Auf, Seele, auf und säume nicht Aus Gnaden soll ich selig. Aus meines Herzens Grunde Aus tiefer Not schrei icch. Befiehl du deine Wege Begrabt den Leib in seine Bei dir, Jesu, will ich bleiben. Bescher uns, Herr, das täglich. Bete nur, betrübtes Herz. Betgemeinde, heil'ge dich. Bis hieher hat mich Gott. Alphabetisches Liederverieichnis. Nr. 144 14⁵ 213 296 146 34¹1 45⁵² 259 476 260 261 55⁵ 481 116 134 214 482 297 389 262 21⁵ 30 19 9⁵ 117 118 518 342 239 298 343 6²2 24⁴0 41¹ 216 344 483 17 44⁷ 34⁵ 336 390 Bleib, Jesu, bleib bei mir Brich an, du schönes Morgen-⸗ licht Brunn alles Heils, dich Christe, du Beistand deiner. Christe, du Lamm Gottes. Christ fuhr gen Himmel Christi Blut und Gerechtigkeit Christ ist erstanden Christ lag in Todesbanden Christus, der ist mein Leben Das alte Jahr vergangen ist. Das Jahr geht still zu Ende. Das ist eine sel'ge Stunde Das walte Gott, der helfen Das walt Gott Vater und Gott Das Wetter ist vertrieben. Dein, dein soll sein das Herze Dein König kommt in niedern. Dein Wort, o Herr, ist milder Dein Wort, o Höchster, ist Der am Kreuz ist meine Liebe Der du, Herr Jesu, Ruh und. Der du zum Heil erschienen. Der heil'ge Christ ist kommen Der Herr, der aller Enden.. Der Herr ist Gott und keiner. Der Herr ist meine Zuversicht. Der Herr ist mein getreuer Hirt Der lieben Sonne Licht und.. Der Mond ist aufgegangen Der Tag ist hin, mein Jesu. Die Ernt' ist nun zu Ende Die Gnade sei mit allen Die Gnade unsers Herrn Jesu Die güldne Sonne Die helle Sonn leucht't jetzt. Die Herrlichkeit der Erden Die ihr Christi Jünger seid. Dies ist der Tag, den Gott. Dies ist die Nacht, da mir. Die wir uns allhier beisammen Dir, dir, Jehovah, will ich singen Dir, milder Geber aller Gaben Alphabetisches Li Nr. Dir trau ich, Gott, und wanke Dreiein'ger Gott, ich preise dich Du bist zwar mein Du Lebensbrot, Herr Jess Du lieber, heil'ger, frommer. Du, meine Seele, singe Durch Adams Fall ist ganz Du Vater deiner Menschen⸗ kinder Du weinest vor Jerusalem Du wiesest, Jesu, nicht die Ehre sei dir, Christe Ein Christ kann ohne Kreuz. Eine Herde und ein Hirtt Einer ist König, Immanuel Einer ist's, an dem wir hangen Eines wünsch ich mir 3 Ein feste Burg ist unser Gott Ein Haupt hast du dem Volk Ein Herz und eine Seele war Ein Lämmlein geht und trägt Ein reines Herz, Herr, schaff Eins ist not, ach Herr, dies eine Ein Wetter steiget auf Empor zu Gott, mein Endlich bricht der heiße Tiegel Erhalt uns, Herr, bei deinem Erhöhter Siegesfürst und. Erhör, o Gott, das heiße Flehn Er kommt, er kommt Ermuntert euch, ihr Frommen Erneure mich, o ew'ges Licht Erschienen ist der herrlich Tag. Erstanden ist der heilig Christ Es baut, Herr, deiner Menschen Es glänzet der Christen Es ist das Heil uns kommen her ist ein Ros entsprungen ist gewißlich an der Zeit ist nicht schwer, ein Ehrist ist nuch eine Ruh vorhanden ist volbracht, er istt kostet viel, ein Christ zu sein woll uns Gott genädig sein Jahre fort, fahre fort, Zion Fang dein Werk mit Jesu an Fortgekämpft und fortgerungen Freu dich sehr, o meine Seele ederverzeichnis. Freuet euch, ihr Christen alle Fröhlich soll mein Herze Früh am Morgen Jesus gehet Frühmorgens, da die Sonn Für alle Güte sei gepreist. Geduld ist euch vonnöten Geh aus, mein Herz, und suche Geht hin, ihr gläubigen Geht nun hin und grabt Gelobet sei der Herr, der Gott Gelobet sei der Herr, mein Gott Gelobet seist du, Jesu Christ Gen Himmel aufgefahren ist Gib dich zufrieden und sei Gott, deine Güte reicht. Gott, den ich als Liebe Gott der Vater wohn uns bei Gott des Himmels und der Gottes Stadt steht fest Gott ist gegenwärtig Gott ist mein Hort Gott ist und bleibt getreu Gott lebt, wie kann ich Gottlob, der Sonntag kommt Gottlob, die Stund isst Gottlob, ein Schritt zur Gottlob, nun ist erschollen. Gott, mein Licht, erleuchte Gott, mein Vater, ich, dein Gott sei Dank durch alle Welt. Gott sei gedankt zu jeder Zeit Gott sei gelobet und gebenedeiet Gott Vater, aller Dinge Grund Gott will's machen, daß die Großer Gott, von alten Zeiten Großer Gott, wir loben dich Großer Mittler, der zur Balleluja, jauchzt ihr Chöre. Halleluja, Lob, Preis und Ehr Halleluja, schöner Morgen Halleluja, wie lieblich stehn Halt im Gedächtnis Jesum Harre, meine Seele Heiland, deine Menschenliebe. Heil'ger Jesu, Heil'gungsquelle Heimat meiner Liebe Herr, dein Wort, die edle Herr, der du mir das Leben Herr Jesu Eh Herr Jesu Chr Herr Jesu, de Herr Jesu, di Herr Jesu, di Herr Jesu, G Herr Jesu, Li Herr, nun läf Herr, öffne n Herr, stärke n Herr, unser 6 Herr von une Hert, wie du Herzlich lieb Herzlich tut v Herzliebster d Herz und Her Heut trumph Hier bin ich, Hier legt mei Hilf, Helfer, Hilf, Herr Jr Hilf uns, Her Himmelan ge Hinunter ist Hirte deiner Höchser Gott öchster Tröf osianna, Da üler, wird Rucz, Erd I armer bete an 0 0 2 Alphabetisches Liederverzeichnis. Herr, der du vormals hast Herr, die Erde ist gesegnet Herr, du fährst mit Glanz Herr, du wollst uns vollbereiten Herr, es ist von meinem Leben Herr Gott, dich loben wir, Herr Herr Gott, dich loben wir, regier Herr, höre, Herr, erhöre Herr, ich bin dein Eigentum Herr, ich habe mißgehandelt. Herr Jesu Christ, dein teures. Herr Jesu Christ, dich zu uns Herr Jesu Christ, du höchstes Gut,.. wir kommen Herr Jesu hnda du höchstes Gut,.. sieh d Herr Jesu Christ, mein höchstes Herr Jesu Christ, wahr'r Mensch Herr Jesu, deine Angst und. Herr Jesu, dir sei Preis Herr Jesu, dir zu leben Herr Jesu, Gnadensonne Herr Jesu, Licht der Heiden Herr, nun lässest du deinen Herr, öffne mir die Herzenstür Herr, stärke mich, dein Leiden Herr, unser Gott, laß nicht Herr von unendlichem Erbarmen Herr, wie du willst, so schick's. Herzlich lieb hab ich dich. Herzlich tut mich verlangen Herzliebster Jesu, was hast du. Herz und Herz vereint. Heut triumphieret Gottes Sohn Hier bin ich, Herr, du rufest Hier legt mein Sinn Hilf, Helfer, hilf in Angst. Hilf, Herr Jesu, laß gelingen Hilf uns, Herr, in allen Dingen Himmelan geht unsre Bahn Hinunter ist der Sonne Schein Hirte deiner Schafe Höchster Gott, wir danken. Höchster Trösler, komm Hosianna, Davids Sohn Hüter, wird die Nacht Jauchz, Erd, und Himmel, juble Ich armer Mensch„ich armer Ich bete an die Macht Ich bin ein Gast auf Erden. Nr. 463 45⁵⁵ 120 188 434 210 462 309 522 219 7⁴ Ich bin ein Kind, bin asrm. Ich bin getauft auf deinen. Ich bin ja, Herr, in deiner Ich ergebe mich dem Willen. Ich erhebe meine Gemüte Ich geh zu deinem Grabe Ich habe Lust zu scheiden... Ich habe nun den Grund.. Ich hab in Gottes Herz Ich hab in guten Stunden Ich hab mein Sach Gott 500 gestellt Ich 55 mich Gott ergeben Ich hab von ferne Ich heb mein Augen sehnlich Ich komme, Herr, und suche. Ich lobe dich von ganzer Seele Ich preise dich und singe.. Ich ruf zu dir, Herr Jesu Ich singe dir mit Herz Ich steh an deiner Krippe. Ich steh in meines Herren Hand Ich sterbe täglich, und mein. Ich und mein Haus, wir sind. Ich weiß, an wen ich glaube Ich weiß, mein Gott, daß all Ich will dich lieben, meine. Ich will von meiner Missetat Ich wollt, daß ich daheime wär Je größer Kreuz, je näher Jerusalem, du hochgebaute Jesu, deine Passion Jesu, deine tiefen Wunden Jesu, der du bist alleine Jesu, der du meine Seele. u, geh voran. Jesu, großer Wunderstern. Jesu, hilf siegen, du Fürste u, meine Freude. u esu, esu F.„meiner Seele Leben meines Lebens Leben 3 Christus herrscht als Eoni der den Dod B Jesus Christus, unser der von un⸗ Jesus, Jesus, nichts als Jesus. Jesus lebt, mit ihm auch ich Jesus, meine Zuversicht. Jesus nimmt die Sünder an Alphabetisches Liederverzeichnis. Nr. Jesus soll die Losung sein Ihr armen Sünder, kommt zu Ihr Kinderlein, kommet Ihr Waisen, weinet nicht Im Frieden dein, o Herre In allen meinen Taten In Christi Wunden schlaf ich In dich hab ich gehoffet In dir ist Freude In Gottes Namen fang ich an Ist Gott für mich, so trete. Romm, heil'ger Geist, erfüll. Komm, heiliger Geist, Herre. Komm, mein Herz, in Jesu Komm, o komm, du Geist Kommst du, kommst du, Licht Kommt her, ihr seid geladen Kommt, Kinder, laßt uns Kommt, laßt euch den Herren Kommt und laßt uns Christum König, dem kein König gleichet König Jesu, streite, siege Kyrie(Litanei) Taß dich Gott, du Verlass ner Laß dich, Herr Jesu Christ Lasset die Kindlein kommen Lasset mich voll Freude Lasset uns mit Jesu ziehen Laß mich dein sein und bleiben Laß mich, o Herr, in allen Laßt mich gehn Laßt uns doch Christo dankbar Licht vom Licht, erleuchte mich Liebe, die du mich zum Bilde. Liebster Heiland, nahe dich Liebster Jesu, wir sind hier, deinem Worte Liebster Jesu, wir sind hier, dich Lobe den Herren, den mächtigen Lobe den Herren, o meine Seele Lobt Gott, ihr Christen Mache dich, mein Geist, bereit Mach's mit mir, Gott, nach⸗ Macht hoch die Tür, die Tor Meinen Jesum laß ich nicht. Mein erst Gefühl sei Preis. Meine Seele erhebet den Herren Meine Seel, ermuntre dich Meine Seele senket sich Meine Seel ist stille Meine Sorgen, Angst und. Mein Gott, ich weiß wohl, daß Mein Herz, gib dich zufrieden Mein Jesu, dem die Sera⸗ phinen Mein Jesu, der du vor dem Mein Leben ist ein Pilgrim⸗ Mie bist du, Höchster, von uns Noch läßt der Herr mich leben Nun bitten wir den heil'gen. Nun bricht die finstre Nacht. Nun danket alle Gott Nun danket all und bringet Nun freut euch, liebe Christen Nun geh uns auf Nun jauchzet all, ihr Frommen Nun jauchzt dem Herren Nun ist es alles wohlgemacht Nun kommt das neue 3 5 Nun laßt uns den Leib Nun laßt uns gehn und treten Nun laßt uns Gott dem Herren Nun lob, mein Seel, den Herren Nun preiset alle Nun ruhen alle Wälder Nun schlaf, mein liebes Kindelein Nun sich der Tag geendet hat Nun sich der Tag geendet, mein Nun singet und seid froh Nun tret ich wieder O daß doch bald dein Feuer O daß ich tausend Zungen hätte O du allersüßte Freude O du fröhliche Weihnachts⸗ ou fehich 0 uu fohlich 0 du Liebe mi 0 HDurchbrecher O Evigleit, du 0 Evigkeit,du frommer un O gläubig Her 0 Hott, du fte O Gottes Soh 0 Gott, von d O Haupt voll O heilige Dre O heibger Ge O heiliger Gei O hllf,Chrise O Ksu Christ O Hesu Chritt O Hesu, du m O Hesu, Jesu, O Keu, meine O Keu, süͤßes O König aller O König, desse O Lamm Gott O Lehrer, dem O Liebe, die d O flig Haus, O flärke, Mitt O Tod, wo ist O Traurigkeit Vater der O Vaterherz, O Velt, ich'n 0 Velt, sieh! Oie fihlit O pie felig se Preis, Ehr u Ainge recht, Rüstet euch, i ScCaffet, Schner W Scnuck dich Sanse das Schönster Her Sal 0 kle, ge Ss NINNENCöRL — * — 1— S 8 8—*— 5 2* Alphabetisches Liederverzeichnis. O du fröhliche.... Osterzeit O du fröhliche... Pfingstenzeit O du Liebe meiner Liebe O Durchbrecher aller Bande. O Ewigkeit, du Donnerwort. O Ewigkeit, du Freudenwort O frommer und getreuer Gott O gläubig Herz, sing froh O Gott, du frommer Gott. O Gottes Sohn, Herr Jesu. O Gott, von dem wir alles O Haupt voll Blut und Wunden O heilige Dreifaltigkeiit O heil'ger Geist, kehr bei uns O heiliger Geist, o heiliger Gott O hilf, Christe, Gottes Sohn. O Jesu Christe, wahres Licht Jesu Christ, mein schönstes Jesu, du mein Bräutigam Jesu, Jesu, Gottes Sohn. Jesu, meine Wonne Jesu, süßes Licht OLoönig aller Ehren O König, dessen Majestät. O Lamm Gottes, unschuldig.. O Lehrer, dem kein Lehrer O Liebe, die den Himmel hat O selig Haus, wo man dich. O stärke, Mittler, stärke sie O Tod, wo ist dein Stachel.. O Traurigkeit, o Herzeleid O Vater der Barmherzigkeit O Vaterherz, o Licht, o Leben O Welt, ich muß dich lassen. O Welt, sieh hier dein Leben O wie fröhlich, o wie selih O wie selig seid ihr doch. Preis, Ehr und Lob sei dir 88888 Ringe recht, wenn Gottes Rüstet euch, ihr Christenleute Schaffet, schaffet, Menschenkinder Schmerz und Klage füllt das Schmücke dich, o liebe Seele Schmückt das Fest mit Maien Schönster Herr Jesu. Schwing dich auf zu deinem Seele, geh auf Golgatha Seelenbräutigam Nr. 107 129 8⁴4 327 528 529 226 404 328 254 45⁵⁷ 8⁵ 42⁵ 130 131 Seele, was ermüdst du dich. Seht, Gottes Gnade ist Sei getreu bis an das Ende Sei Gott getreu, halt seinen Sei Lob und Ehr dem höchsten Sei mir tausendmal gegrüßet Sein Kreuz und seinen Frieden Selig sind des Himmels Erben Siegesfürste, Ehrenkönig Sieh, hier bin ich, Ehrenkönig So führst du doch recht selig So hab ich obgesieget So jemand spricht, ich liebe.. So ist die Woche nun geschlossen Sollt es gleich bisweilen scheinen Sollt ich meinem Gott nicht So nimm denn meine Hände Sorge doch für meine Kinder So ruhest du, o meine Ruh. So wahr ich lebe, spricht... Spar deine Buße nicht. Stark ist meines Jesu Hand Stille Nacht, heilige Nacht Stimm an das Lied vom. Straf mich nicht in deinem Zorn Such, wer da will, ein ander. Tag des Zorns, o Tag 0 Teures Wort aus Gottes Treuer Gott, ich muß dir Treuer Jesu, wache du. Treuer Wächter Israel Triumph, verlaßt die leere Tut mir auf die schöne Pforte Unsern Ausgang segne Gott Unter Lilien jener Freuden Unumschränkte Liebe Dalet will ich dir geben Vater, laß mich Gnade finden Vater unser im Himmelreich Verleih uns Frieden gnädiglich Verzage nicht, du Häuflein klein Vom Himmel hoch da komm ich Vom Himmel kam der Engel Von Gott will ich nicht lassen. Vor dir, Herr Jesu, steh ich hier DPach auf, du Geist der ersten Wach auf, mein Herz, die Nacht Wach auf, mein Herz, und singe Wachet auf, ruft uns die Stimme Walte, walte nah und fern Wandle leuchtender und schöner Wär Gott nicht mit uns diese Warum betrübst du dich, mein. Warum sollt ich mich denn ⸗ Warum willst du draußen Was Gott tut, das ist wohlge⸗ tan, es bleibt Was Gott tut, das ist wohlge⸗ tan, so denken Was mein Gott will, gescheh Was wär ich ohne dich gewesen Weicht, ihr Berge, fallt, ihr. Weil ich Jesu Schäflein bin Welch hohes Beispiel gabst du⸗ Welt, ade, ich bin dein müde Wenn alle untreu werden Wenn Christus seine Kirche Wenn ich einst von jenem Wenn ich ihn nur habe Wenn ich, o Schöpfer, deine Wenn kleine Himmelserben Wenn meine Sünd mich kränken Wenn mein Stündlein vorhanden Wenn wir in höchsten Nöten Werde licht, du Stadt der Werde munter, mein Gemüte Wer Gott vertraut, hat wohl Wer ist wohl, wie dwnmnm Wer nur den lieben Gott läßt Wer sind die vor Gottes Throne Wer weiß, wie nahe mir mein Wie Gott mich führt, so will ich Wie groß ist des Allmäcl,'gen Wie könnt ich ruhig schlafen Wie lieblich ist doch, Herr Wie mit grimm'gem Unverstand Wie schön ist's doch, Herr Jesu Wie schön leuchtet der Morgen⸗ stern vom Firmament Alphabetisches Liederverzeichnis. Nr. 533Wie schön leuchtet der Morgen⸗ 17¹ stern, voll Guadd 111(Wie's Gott gefällt, gefällt's. 143Wie soll ich dich empfangen 378 Wie wohl ist mir, o Freund 379[Willkommen, Held im Streite 28 Willkommen, Quell der Freuden Wir danken dir, Herr Jesu Christ, 38⁰ daß du fuir uns“ Wir danken dir, Herr Jesu Christ, 458 daß du vom Tod 381Wir glauben all an einen Gott, 288 Schopfens v 257Wir glauben all an einen Gott, 478 D ß 289 Wir liegen hier zu deinen Füßen 512Wir Menschen sind zu dem 290Wir singen dir, Immanuel 160Wo findet die Seele die Heimat 534 Wohlauf, mein Herz, zu Gott 291[Wohlauf, wohlan zum letzten 407 Wohl einem Haus, da Jesus 513Wollt ihr wissen, was mein 93Womit soll ich dich wohl 514Wort des höchsten Mundes 382 Wo soll ich fliehen hin 66Wo willst du hin, weil's Abend 444(Wunderanfang, herrlich Ende 383[Wunderbarer König 292 384Beige dich uns ohne Hülle 535Zeuch ein zu deinen Toren 515Zeuch uns nach dirr 385 Zieh hin, mein Kind 408 Zieht in Frieden eure Pfade 479 Zion, gib dich nur zufrieden 17Sion klagt mit Angst und 386Zu deinen Füßen liege ich 474Zu dir, Herr Jesu, komme ich. Zum Licht empor, zum Lichte 428[Sween der Jünger gehn mit DSS 90 2.DerHerr er sogne uns und uns beh vor allem U 8. Der Her Uns leuchten daß wir ihn daß er uns e 2. Auf der Helngt uns E gehe seine denn bis zur . Auf G. man traut il und wenn u oblebesr 4. Wird s so gaubt un 1. Bynn- und Jesttags-Lieder. A. Sonntagslieder. 1. Mel. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend. 4. Mos. 6, 24—22. —— 4 2— ,x,,(ee,. „—— I. Brunn als⸗les Heils, di eh-ren wir und öff⸗nen un⸗sern —— 2——* I—— EI —.— 2—— + L L +—.— C D 1 Mund vor dir; aus dei⸗ ner Gott⸗heit Hei⸗lig ⸗ tum dein EV 31 N —SES..———.— EU— 2.— +—— 7.—.— L E* I 1 ho„her Se⸗ gen auf uns komm! 2. Der Herr, der Schöpfer, bei uns bleib, 4. Der Herr, der Tröster, ob uns schweb, er segne uns nach Seel und Leib, sein Antlitz über uns erheb, und uns behüte seine Macht daß uns sein Bild werd eingedrückt, vor allem Übel Tag und Nacht! und geb uns Frieden unverrückt. 3. Der Herr, der Heiland, unser Licht, 5. Jehovah! Vater, Sohn und Geist, uns leuchten laß sein Angesicht, o Segensbrunn, der ewig fleußt, daß wir ihn schaun und glauben frei, durchfleuß Herz, Sinn und Wandel wohl, daß er uns ewig gnädig sei. mach uns dein's Lobs und Segens voll! Gerh. Tersteegen, g. 1697, 4 169. — 2. Mel. Christus, der ist mein Leben. Off. Joh. 22, 2I. EEEEEEEEEEEEEEEEEEEI——— E SIS———.— 2 1. Die Gna⸗de sei mit al⸗len, die Gna⸗de un⸗sers Herrn, —— 1 SSPSPSPSPSSP........I...I.....— SSDDDD eee des Herrn, dem wir hier wal⸗len und sehn sein Kom⸗men gern. 2. Auf dem so schmalen Pfade denn sie flößt zu den Siegen gelingt uns gar kein Tritt, Geduld und Glauben ein. es gehe seine Gnade 6. So scheint uns nichts ein Schade, denn bis zum Ende mit. was man um Jesum mißt, 3. Auf Gnade darf man trauen, der Herr hat eine Gnade, man traut ihr ohne Reu; die über alles ist. und wenn uns ja will grauen, 7. Bald ist es überwunden so bleibt's: der Herr ist treu. nun durch des Lammes Blut, 4. Wird stets der Jammer größer, das in den schwersten Stunden so glaubt und ruft man noch: die größten Taten tut. Du mächtiger Erlöser, 8. Herr, laß es dir gefallen! du kommst; so komme doch! Noch immer rufen wir: 5. Damit wir nicht erliegen, Die Gnade sei mit allen, muß Gnade mit uns sein; die Gnade sei mit mir! Phil. Friedr. Biller, g. 1699, F 1769. —7 1. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. 2 3. Mel. Eines wünsch ich mir vor—— Aßs) — Die wir usis all⸗ Hier bei⸗sam⸗—23—4 fin⸗den, I I schla⸗gen m⸗ sre uns auf dei⸗ ne Mar ⸗ter zu ver ⸗ bin⸗den, dir 3—9— e⸗——— 2 Hän de en 10 3228 zum Zei⸗ 1 daß dies Lob⸗ge ⸗ tö⸗ treu zu sein; —2115 + dei⸗nem Herezen an⸗gem nehm und schö⸗ ne, U EEE zu ⸗gleich: Frie⸗de, Frie⸗ de sei Chr. R. Graf v. Zinzendorf, mit euch! g. 17,% f752. 4 4. mel. Wunderbaxer König. 22 175 ö 10 Gott ist ge gen⸗ wär⸗tig, las ⸗set uns an Gott ist in der Mit⸗ ten, al ⸗les in uns schwei⸗ge D. HI B Hmn Hn EE — —— sich in ⸗nigst vor ihm beu⸗ge! und in Chr stucht vor ihn tre⸗ten! Wer ihn kennt, wer ihn HEe— E +—9 ö E Iů17——— ů EA— O E I 2 nennt, schlagt die In⸗ gen nie⸗der, kommt, er⸗gebt euch wie⸗der! 4. Majestätisch Wesen, möcht ich recht 2. Gott ist gegenwärtig, dem die Cherubinen dich preisen Tag und Nacht gebeuget dienen; aller Engel hohe Chöre. Herr, vernimm unsre Stimm, da auch wir Geringen trachten zu uuen Opfer bringen. 3. Wir entsagen willig allen Eitel⸗ und im Geist dir Dienst erweisen! heilig, heilig, heilig singen ihm zur Ehre Möcht ich wie die Engel immer vor dir stehen und dich gegenwärtig sehen! Laß mich dir für und für gefallen, liebster Gott, in allen! 5. Du durchdringest alles, wollst mit keiten, deinem Lichte, die uns Sund und Welt bereiten; da liegt unser Wille, Seele, Leib und Wie die zarten Blumen willig sich ent⸗ Leben falten dir zum Eigentum ergeben Du allein sollst es sein laß mich so, unser Gott und Herre, dir gebührt die Ehre. 12 Herr, berühren mein Gesichte! und der Sonne stille halten, still und froh, deine Strahlen fassen und dich wirken lassen! 2. Das ist vom Tod fil und schenkt Trost, Leben 2. Achw ch enl⸗ A. Sonntagslieder. 6. Mache mich voll Einfalt, innig, abgeschieden, sanft und stilli in deinem Frieden; mach mich reines Herzens, daß ich deine Klarheit schauen mag im Geist und Wahrheit; laß mein Herz überwärts wie ein Adler schweben und in dir nur leben! 4—6 7. Komm, in mir zu wohnen, daß mein Geist auf Erden dir ein Heiligtum kann werden. Komm, du nahes Wesen, dich in mir ver⸗ kläre, daß ich stets dich lieb und ehre. Wo ich geh, wo ich steh, laß mich dein gedenken, mich in dich versenken! Gerh. CTersteegen, g. 1697, f 1769. 0 5. Mel.————5— ist der herrlich Cag +.——— II er —*— 9 1— +—7 1* 1 . Gitt⸗ 15 der Sonn⸗tag kommt her ⸗bei, die Wo⸗che V— I I—14 +* 1 SDSDSDSPSSS IIFIFIIFIFIIFIFIFIIFII—— 2 I I I 1— 1 — wird nun wie⸗ der neu; heut hat mein Gott das 7——.——— DI— &— + E—„— + L + 1 1—— 1 1——— 55 2—65*.—— ö Licht ge⸗ macht, mein Heil h mir das Le⸗ben +. I 1..—** 4 HII 271— 1 2— II bracht. Hal ⸗ le 2. Das ist der Tag, da Jesus Christ daß nun ein Christ heißt Gottes Kind. vom Tod für mich erstanden ist Halleluja! und schenkt mir die Gerechtigkeit, Trost, Leben, Heil und Seligkeit. Halleluja! 3. Das ist der rechte Sonnentag, da man sich nicht g'nug freuen mag, da wir mit Gott versöhnet sind, 4. Mein Gott, laß mir dein Lebenswort, führ mich zur Himmelsehrenpfort, laß mich hier leben heiliglich und dir lobsingen ewiglich. Halleluja! Joh. Olearius, g. 1641, F 1684. 2. Ach wie lieb ich diese Stunden, denn sie sind des Herren Fest, —— 6. Mel. Gott des Himmels und der Erden. — ö 5 2+— ů——7 2.— XE + 2— + + + 11.— 1 ——, 7 WEI 1. Wel ßer Gott von al ⸗ten Zei ⸗ ten, des⸗ sen 906 6865 sen Treu auf al ⸗len Sei ten mich von I———.———.——..—, +— LI— L.— GII 2 11 L— +— 1—— Hand di Welt 5 and die Welt re ⸗ giert, . 4. Hnd auß ge fühet, heu te weckt des Ta⸗ges 7— NI + E ad! E— + LI +— L—— L—. 1— Lauf mich zu lau ter An ⸗dacht auf. das mit so viel Trost verbunden, da mein Gott mich ruhen läßt 13 Sonn⸗ und Hesttags⸗Lieder. da wir sammeln wie die Bienen und den Honig tragen fort? Selig ist, wer Tag und Nacht also nach dem Himmel tracht't. 5. O mein Gott, sprich selber Amen, denn wir sind dein Eigentum, und durch seinen guten Geist mir den Weg zum Leben weist. 3. Habe Dank für diesen Morgen, der mir Zeit zum Guten schenkt; das sind unsre besten Sorgen, wenn der Mensch an Gott gedenkt und von Herzen bet't und singt, daß es durch die Wolken dringt. 4. Was ist schöner als Gott dienen, ist ein lie ⸗ ber alles preise deinen Namen, alles mehre deinen Ruhm, bis es künftig wird geschehn, keit recht da 2. Süßer Ruhetag der Soelen, Sonntag, der voll Lichtes ist, heller Tag der dunbeln Höhlen, Zeit, in der der Segen fließt, Stunde voller Seligkeit, du vertreibst mir alles Leid. 3. Ach wie schmeck ich Gottes Güte recht als einen Morgentau, die mich fuhrt aus meiner Hütte zu des Vaters grüner Au; In⸗=ner se er⸗ freut von den höchsten Schätzen ein, wenn mein Jesus meinen Geist mit dem Wort des Lebens speist. 6. Herr, ermuntre meine Sinnen und bereite selbst die Brust, laß mich Lehr und Trost gewinnen. gib zu deinem Manna Lust, daß mir deines Wortes Hall recht tief in mein Herze fall. 7. Segne deiner Knechte Lehren, was ist süͤßer als sein Wort, daß wir dich im Himmel sehn.. Kasp. Neumann, g. 1648, + 1215. 1 0 Tu aul 7. mel. Gott des Himmels und der Erden. Heret dae hr 32 den Glauben ö dagz uns dein 1 Hal ⸗le ⸗ lu ⸗ja, schö⸗ ner Mor ⸗ gen, schö ⸗ ner 3. Bis Wir heu ⸗te fühl i kei ne Sor ⸗ gen, denn das Heilig,heilig 9. 1 da hat wohl die Morgenstund öͤffne selber ihren Mund; MI edlen Schatz und Gold im Mund. mach mit allen, die dich hören, 2. K0 J. Picht nur, meine Weltgeschäfte, heute deinen Gnadenbund, der heute hab ich fonst zu tun, daß, wenn man hier fleht und singt, schnönt denn ich brauche alle Kräfte, solches in dein Herze dringt. Hahu 90 in dem höchsten Gut zu ruhn. 8. Gib, daß ich den Tag beschließe, 0 Ir Heut schickt keine Arbeit sich wie er angefangen ist; ‚ 45 als nur Gotteswerk für mich. segne, pflanze und begieße, obhi un 5. Ich will in der Zionsstile der du Herr des Sabbaths bist, E heute voller Arbeit sein, bis ich einst auf jenen Tag ö n denn da sammle ich die Fülle ewig Sabbath halten mag. ai gt es Jon. Krause, g. 1201, F 1262. daß Wd Auch das dr 14 ließe, A. Sonntagslieder. 8—9 8. Eigene Melodie. —— r.— IE + 8— 2 1I XE + L L—— + 1 L I— L— 16 1. Herr Je⸗su Christ, dich zu uns wend, dein'n heil'⸗-gen 18.— Kinnn..————.—.— E.—* I W LU* + +——5— 1 EH ED—— 4— ö—. 56 Geist du zu uns send, mit Hilf und Gnad er uns re⸗ *——.——..—..—, H 40 2.— 5³ +* II IAL——.— + +— II *—.— 2 H gier und uns den Weg zur Wahr-heit führ! 2. Tu auf den Mund zum Lobe dein, und schauen dich von Angesicht bereit das Herz zur Andacht fein, in ew'ger Freud und sel'gem Licht. den Glauben mehr, stärk den Verstand, 4. Ehr sei dem Vater und dem Sohn, daß uns dein Nam werd wohl bekannt; dem heil'gen Geist in Einem Thron, 3. Bis wir singen mit Gottes Heer: der heiligen Dreifaltigkeit Heilig, heilig ist Gott der Herr! sei Lob und Preis in Ewigkeit! Wilhelm II., Herzog zu Sachsen-Weimar(D), g. 1598, + 1662. 9. Mel. O Durchbrecher aller Bande. —— I—j—N e——— EE 0———— EH 3— 1 und Herz ver ⸗ eint zu ⸗sam⸗-men, sucht in — Las⸗ set eu ⸗-re Lie ⸗bes⸗ flam⸗men lo ⸗dern ————— 2— + 2— aal + L +— I— 2 +—— —. I— D Rul II—. +I—. L Got⸗tes Her⸗zen Ruh! —— auf den Hei⸗land zu! Er das Haupt, wir sei ⸗ne 35— ů Ln n S.S.I SISISIISSISIIIIIIIIII..— L— I— Glie⸗der, er das Licht und wir der Schein, er der — 4 E.* + + ILIPE— EI .SPSPꝑPPII. I.I ET D— 115.—.—— Mei⸗ster, wir die Brü⸗der; er ist un⸗ ser, wir sind sein. 2. Kommt, ach kommt, ihr Gnaden⸗ So hat uns der Herr geliebet, kinder, und erneuert euren Bund, so vergoß er dort sein Blut; schwöret unserm Uberwinder denkt doch, wie es ihn betrübet, Lieb und Treu von Herzensgrund! wenn ihr selbst euch Eintrag tut. Und wenn eurer Liebeskette 4. Halleluja, welche Höhen, Festigkeit und Stärke fehlt, welche Tiefen reicher Gnad, o so flehet um die Wette, daß wir dem ins Herze sehen, bis sie Jesus wieder stählt. der uns so geliebet hat, 3. Legt es unter euch, ihr Glieder, daß der Vater aller Geister, auf so treues Lieben an, der der Wunder Abgrund ist, daß ein jeder für die Brüder daß du, unsichtbarer Meister, auch das Leben lassen kann. uns so fühlbar nahe bist. 5. O du treuster Freund, vereine deine dir geweihte Schar, daß sie es so herzlich meine, wie's dein letzter Wille war; und daß, wie du eins mit ihnen, also sie auch eines sein, sich in wahrer Liebe dienen und einander gern erfreun. 6. Friedefürst, laß deinen Frieden stets in unsrer Mitte vuhn; Liebe, laß uns nie ermüden, deinen sel'gen Dienst zu tun. Denn wie kann die Last auf Erden und des Glaubens Ritters chaft besser uns versüßet werden als durch deiner Liebe Kraft? . Sonn⸗ und Hesttags⸗Lieder. 7. Liebe,— hast du uns geboten, daß man Liebe üben soll, o so mache doch die toten, trägen Geister lebensvoll, zünde an die Liebesflamme, daß ein jeder sehen kann: wir, als die von Einem Stamme, stehen auch für Einen Mann. 8. Laß uns so vereinigt werden, wie du mit dem Vater bist, bis schon hier auf dieser Erden kein getrenntes Glied mehr ist, und allein von deinem Brennen nehme unser Licht den Schein; also wird die Welt erkennen, daß wir deine Jünger sein. Nach N. L. v. Sinzendorf, g. 1700, 4 1760, von Ch. Gregor. daß er tä⸗tig sei 2. Unser Gott und Vater, du, du nur lehrst uns, was wir sollen. Schenk uns deine Kraft dazu, Mel. Liebster Jesu, wir sind hier. Gib dem Glau⸗ben sol ⸗che Stär⸗ke, im Wer ⸗ke. gib zum Wissen auch das Wollen und zum Wollen das Vollbringen, so wird alles wohl gelingen. Joh. Adam Raslocher, g. 14645, + 1²26. 11. mel. valet will ich dir geben. — I— I—* Daß mich dein sein und blei⸗ben, du treu ⸗ er von dir laß nichts mich trei⸗ben, halt mich bei ö ů ö . Gott und err, ö dei uer 852 Herr, laß mich nur nicht —.—* — —.—. wan⸗ ken, gib mir Be⸗ stän⸗dig ⸗ keit, da fuͤr will 16 daß 2. Brunne lcui5 mir dein mache Mund aich in Ada Streu das L haßes hunde 3 Jünde is auf mei sei mir Weis dch kein Irt und kein fret welches dein 4. Lah mi bheiig, helig und mich in mit des Gei Oib mir ein wie es wird A. Sonntagslieder. 11—13 0 dir dan ken in al ⸗le E⸗wig ⸗keit. +——————— I 2 +* IEEE +—.— + I + 1 — 4.—***— + II 2——— EI Nikol. Selnecker, g. 1552, 1592. 12. mel. Meinen Jesum laß ich nicht. 151———.—.— PS............ e—. 1 Licht vom Licht, er ⸗öleuch-te mich bei dem neu⸗en — Gna⸗den ⸗son ⸗ ne, zei ⸗ge dich mei⸗nem mun⸗tern ...S.S.S..‚.‚...‚..... I.IIIIIIEIEIIE‚Ie PPP—— Ta⸗ ges ⸗-lich ⸗te; UAn⸗ge⸗ sich ⸗ te, woh- ne mir mit Glan⸗ze bei, [OD + H P +— 5⁴ + + . 2— + +** 3 HI regot.—. irn 23 daß mein Sab ⸗bat fröh⸗lich sei. 2. Brunnguell aller Seligkeit, 5. Ruh in mir und ich in dir, laß mir deine Ströme fließen, bau ein Paradies im Herzen. mache Mund und Herz bereit, Offenbare dich doch mir dein dich in Andacht recht zu grüßen. und gieß meiner Andacht Kerzen ben Streu das Wort mit Segen ein, immer neue Nahrung zu, laß es hundertfrüchtig sein. o du Liebesflamme du. 3. Zünde selbst das Opfer an, 6. Dieser Tag sei dir geweiht, das auf meinen Lippen lieget, weg mit allen Eitelkeiten! sei mir Weisheit, Licht und Bahn, Ich will deiner Herrlichkeit —— daß kein Irrtum mich betrüget einen Tempel zubereiten, —.— und kein fremdes Feuer brennt, nichts sonst wollen, nichts sonst tun, welches dein Altar nicht kennt. als in deiner Liebe ruhn. 4. Laß mich heut und allezeit 7. Du bist mehr als Salomon, n heilig, heilig, heiligl singen laß mich deine Weisheit hören; und mich in die Ewigkeit ich will deinen Gnadenthron + 17²². mit des Geistes Flügeln schwingen. mit gebeugten Knieen ehren, Gib mir einen Vorschmack ein, bis mir deine Sonne lacht —— wie es wird im Himmel sein. und den schönsten Sonntag macht. —.— Benj. Schmolck, g. 1622, 4 1757. —.— —.— 5 18. Eigene Melodie.—9— 8 bei 0—.———. 1 X— + 2— + 12—3—2— E —2—— I—— I LI — + 1 Haer zier Jesu, wir sind hier, dich und ——— len ⸗ke Sin⸗nen und Be⸗gier auf die 60—— N MUI 7—— + + + + GI + *— IEE +—.— dein Wort an ⸗ zu ⸗ hö ⸗ ren, ů daß die b l r sü ⸗ßen Him⸗-mels⸗leh ⸗ ren, 12 + 17 2 * . Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. dir ge zo⸗ gen wer ⸗ den. von der Er⸗den ganz zu 2. Unser Wissen und Verstand ist mit Finsternis umhüllet, wo nicht deines Geistes Hand uns mit hellem Licht erfuͤllet; Gutes denken, tun und dichten mußt du selbst in uns verrichten. Mel. Herr Jesu Chri 14. geh uns auf, du 3. O du Glanz der Herrlichkeit, Licht vom Licht, aus Gott geboren, mach uns allesamt bereit, öͤffne Herzen, Mund und Ohren! Unser Bitten, Flehn und Singen laß, Herr Jesu, wohl gelingen! Tobias Clausnitzer, g. 4648, + 1684. st, dich zu uns wend. Mor⸗gen⸗stern, ma ⸗chend E Sohn der Va ⸗ter 2. Bereitet ist fur dich die Bahn, die Herzen sind dir aufgetan; wir sehnen uns nach deinem Licht und seufzen: Herr, versäum uns nicht! 3. Du Wort der Wahrheit, lautrer Quell, mach unsre Glaubensaugen hell, daß wir die Wege Gottes sehn und in der Welt nicht irre gehn. 4. Du Wort der Buße, füll das Herz uns an mit tiefem Reueschmerz, daß unser Flehn und Seufzen sei: Gott steh uns armen Sündern beil gab von sei ⸗nem Thron. 5. DuWort der Gnade, tröstend Wort, o bring uns Botschaft fort und fort von ihm, der für uns litt und starb und uns Gerechtigkeit erwarb. 6. Du Wort des Glaubens, gib uns Kraft, daß wir, der Eitelkeit entrafft, im gnädig dargebotnen Heil begreifen unser ew'ges Teil. 7. So geh uns auf, du Gottesglanz, durchdring uns und verklär uns ganz, du Wort, das noch in Kraft besteht, wenn Erd und Himmel untergeht. Julius Sturm, g. 1816, F 1896. Mel. Weicht, ihr Berge, fallt, ihr Hügel; 15. oder: Gott des Himmels und der Erden. — 0— . Tut mir auf die schö ⸗ ne Pfor e te, führt in (Ach wie wird an die ⸗ sem Or ⸗te mei ⸗ne 2 — + Got⸗ tes Haus mich ein! See le fröh ⸗lich sein! 18 * „ sch 2.Jchb lomme du Wo du We da ist laute Zich doch! Lap es dein 3. Oaß i heibge du daß mein dir ein lie Heibge du ich das 4. Mac wenn dein gib mir di — — Sglane, 8 ganz, teht, eht. 11 8306. A. Sonntagslieder. 15—17 E— h N — 4.— II L 1 r 1 I sicht, hier ist lau ⸗ter 2. Ich bin, Herr, zu dir gekommen, komme du nun auch zu mir! Wo du Wohnung hast genommen, da ist lauter Himmel hier. Zieh doch in mein Herze ein, laß es deinen Tempel sein! 3. Laß in Furcht mich vor dich treten, heil'ge du Leib, Seel und Geist, daß mein Singen und mein Beten dir ein lieblich Opfer heißt. Heil'ge du, Herr, Mund und Ohr, zieh das Herze ganz empor! 4. Mache mich zum guten Lande, wenn dein Saatkorn auf mich fällt; gib mir Licht in dem Verstande — Trost und Licht. und, was mir wird vorgestellt, präge meinem Herzen ein, laß es mir zur Frucht gedeihn! 5. Stärk in mir den schwachen Glau⸗ ben, laß dein teures Kleinod mir nimmer aus dem Herzen rauben; halte mir dein Wort stets für, daß es mir zum Leitstern dient und zum Trost im Herzen grünt. 6. Rede, Herr, so will ich hören, und dein Wille werd erfüllt; nichts laß meine Andacht stören, wenn der Brunn des Lebens quillt; speise mich mit Himmelsbrot, tröste mich in aller Not! Benjamin Schmolck, g. 1622, 4 152. 16. Mel. Liebster Jesu, wir sind hier. EE 55 20————.— 10 22 0• 10 I V. V◻᷑— 1 E—— FFII— Un ⸗sern Aus⸗gang seg- ne Gott, un⸗sern Ein-gang 5 seg ⸗ ne un ⸗ser täg ⸗ lich Brot, seg⸗ ne un ⸗ ser 2— 1————— + +* E II + + 1— + +I IA O—— +— II +* + 2—3 1 1— ——. + 1— II +———— 7 — gleicher ⸗ma ⸗ßen, en 70 11 mit sel'⸗gem St ber Tun und Las ⸗ sen, 38 5 9 28 E: 0 441 I II S. + + + + II LI— + 2 17—— +— NI 0—— 4 +— II und mach uns zu Him⸗mels⸗er ⸗ ben! Hartmann Schenck, g. 1654, 4 168 1. 17. Eigene Melodie. Psalm 84. EHERH +.— 2———— FI 1 + 1*.— E 1 HUUU + + 2 E +— +— 1 I 7 0. I.— I +—. Z— 1 Wie lieb ⸗lich ist doch, Herr, die Stät- te, da dei⸗nes 0 gib, daß ich sie gern be⸗ tre ⸗te, weil da dein ⁰FEEE2— + 1 1 II 1 1 DPDPIE E 1 I + III + LIUU L + II— —— N.— 3 Ch 1 Antth II 2 1 2 a⸗- men ·Le Rlat 9 endi bdeUant. die dei⸗nes Wor⸗tes EE 21———.— ů 2..— 2.—— sich er⸗freun und dir des Her⸗zens An ⸗dacht weihn. 19 2* 17—18 2. Wohl dem, der dich in deiner Hütte, Gott, zu verehren Ernst beweist! Du hörst sein Lob und seine Bitte und stärkst mit neuer Kraft den Geist, daß er auf deiner Wahrheit Bahn vechtschaffen vor dir wandeln kann. 3. Dein Wort bleibt niemals ohne Segen, wenn man's nur recht zu Herzen nimmt. Es gibt uns Trost auf Trübsalswegen, die du zu unserm Heil bestimmt, es gibt im Kampf uns Mut und Kraft und ist ein Schwert, das Sieg verschafft. 1. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. 4. Gott, laß auch mir dein Antlitz scheinen; dein Sabbat bring auch mir Gewinn, wenn andachtsvoll ich mit den Deinen vor dir an heil'ger Stätte bin. Laß dir das Lob, das wir dir weihn, ein angenehmes Opfer sein. 5. Ja, du bist Sonn und Schild den Frommen, du, Herr, gibst ihnen Gnad und Ehr, und wer nur erst zu dir gekommen, dem fehlt das wahre Glück nicht mehr. Was du verheißest, hältst du fest; wohl dem, der sich auf dich verläßt! Unbekannt. Mel⸗ Schmücke dich, o liebe Seele. — L 14—1— — dich uns oh⸗ne Hül ⸗le, ström auf uns der Gna⸗de die⸗sem Got⸗tes⸗ta ⸗ ge un⸗ser Herz der Welt ent⸗ —— Lane. =... L starb, vom Bö ⸗sen uns Rir⸗ —.— e⸗fall⸗ ne zu er⸗lö⸗sen, dei⸗ne glau⸗ben ⸗de Ge⸗mei — 11 —.— 9— 0 ne 2. O daß frei von Erdenbürden und der Sünde Lasten würden unsre Seelen, unser Wille sanft wie diese Sabbatstille! Daß von fern in deinen Höhen wir des Lichtes Aufgang sähen, das die Sel'gen dort verkläret, wenn ber Sabbat ewig währet! 3. Was ich strahlen seh am Throne, ist es nicht der Sieger Krone? Was von jenen Höh'n ich höre, sind's nicht Uberwinderchöre? 2· mit dem Va⸗ter sich vey ei ⸗ne. Feiernd tragen sie die Palmen, ihr Triumph erschallt in Psalmen. Herr, du selber wollst mich weihen diesem Sabbat deiner Treuen. 4. Decke meiner Blöße Schande mit dem festlichen Gewande deiner Unschuld, daß am Tage deines Mahls ich froh es wage, dort zu wandeln, wo voll Gnaden deine Schar du eingeladen, wo nicht mehr die Streiter ringen, wo sie Siegeslieder singen. Fr. G. Nlopstock, g. 1724, f 1805. der Rönig hinweg al der Helfer seht, wief Hochtröti da wir ihr im Nochtu 3.Muf, der Rönig eid fröhl dort komn der Herr! mit reiche er ill eu I dämpf 4. Seid B. Festtagslieder(Advent). 19 Intlit B. Festtagslieder. Bewinn, 1. Advent. Deinen„ 19. Mel. Aus meines Herzens Grunde. EEEE. e E ii „— 1 1 ö 1 Auf, auf, ihr Reichs⸗ge nos sen, der hild den 9 em-vpfa⸗het un ⸗ver ⸗ dro ⸗ sen den — DEEE d Ehr, men, ö⸗ nig kommt her ⸗ an, nehr. gro ⸗ßen Wun⸗der mann! Ihr. geht her⸗ —„5—— I—+ H—ꝛ. I EIl— 5 SSISSSSEEEEEEE— 5*—2— I L I— I— 1—— bekannt. u, laßt uns vor al⸗ len Din ⸗ gen ihm Ho=si⸗ 2— 9—.—=—— —— 1 + I + II 1D—— I + II — PPPPPPPIPTTTIFFFIFIII e an nus sin gen mit hei⸗ ger Be: gier. 18 de 2. Auf, ihr betrübten Herzen, Nun wird kein Angst noch Pein 278—6 der König ist gar nah; noch Zorn hinfür uns schaden, hinweg all Angst und Schmerzen, dieweil uns Gott aus Gnaden — der Helfer ist schon da läßt seine Kinder sein. n M seht, wie so mancher Ort 6. So eilt mit schnellen Schritten, hochtröstlich ist zu nennen, den König selbst zu sehn, —— da wir ihn finden können er kommt in unsre Mitten — im Nachtmahl, Tauf und Wort. stark, herrlich, sanft und schön; 1* 3. Auf, auf, ihr Vielgeplagten, nun tretet all heran, —— der König ist nicht fern; den Heiland zu begrüßen, ——— seid fröhlich, ihr Verzagten, der alles Kreuz versüßen — dort kommt der Morgenstern; und uns erlösen kann. der Herr will in der Not 7. Der König will bedenken m, mit reichem Trost euch speisen, die, so er herzlich liebt, lmen. er will euch Hilf erweisen, mit köstlichen Geschenken, eihen ja dämpfen gar den Tod. als der sich selbst uns gibt u. 4. Seid fromm, ihr Untertanen, durch seine Gnad und Wort. hande der König ist gerecht. Ja, König, hoch erhoben, Laßt uns die Weg ihm bahnen, wir alle wollen loben 6e macht sie zum Einzug recht. dich freudig hier und dort. e, Fürwahr, er meint es gut, 8. Nun, Herr, du gibst uns reichlich, naden drum lasset uns die Plagen, wirst selbst doch arm und schwach; die er uns schickt, ertragen du liebest unvergleichlich, ingen, mit unerschrocknem Mut. du gehst den Sündern nach; 5. Frisch auf, ihr Hochbetrübten, drum woll'n wir dir allein 2½ f.605. der König kommt mit Macht; die Stimmen hoch erschwingen, an uns, sein' Herzgeliebten, dir Hosianna singen hat er schon längst gedacht. und ewig dankbar sein. 1 Johann Rist, g. 1607, f 1667 20—21 1. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. 20. Eigene Melodie. ——..———.— 2——..——— 2.... 1. Dein Kö⸗ nig kommt in nie⸗dern Hül ⸗len, ihn L trägt der * E 1 1 —— ——5 Trag ihm ent ⸗ge⸗ gen Frie⸗dens⸗pal⸗men be⸗ streu den Pfad m + I + I + + I —.— — + + — 2 grü nen Hal⸗men! 2. O mächt'ger Herrscher ohne Heere, gewalt'ger Kämpfer ohne Speere, o Friedensfürst von großer Macht, es wollen dir der Erde Herren den Weg zu deinem Throne sperren, doch du gewinnst ihn ohne Schlacht. 3. DeinReich ist nicht von dieserErden, doch aller Erde Reiche werden dem, das du gründest, untertan. Bewaffnet mit des Glaubens Worten zieht deine Schar nach den vier Orten der Welt hinaus und macht dir Bahn. 4. Und wo du kommest hergezogen, da ebnen sich des Meeres Wogen, es schweigt der Sturm, von dir bedroht. So ist's dem Her⸗ ren an⸗ ge⸗ nehm. Du kommst, auf den empörten Triften des Lebens neuen Bund zu stiften, und schlägst in Fessel Sünd und Tod. 5. OHerr von großer Huld und Treue, o komme du auch jetzt aufs neue zu uns, die wir sind schwer verstört. Not ist es, daß du selbst hienieden kommst, zu erneuen deinen Frieden, dagegen sich die Welt empört. 6. O laß dein Licht auf Erden siegen, die Macht der Finsternis erliegen und lösch der Zwietracht Glimmen aus, daß wir, die Völber und die Thronen, vereint als Brüder wieder wohnen in deines großen Vaters Haus. Friedrich Rückert, g. 1789, f 4866, 21. Eigene Melodie. DIDI..EEIEE..... SSIIII.I. Gott sei Dank durch Ile Welt, der sein Wort be⸗ ESEEEE en, m.rde stän⸗dig hält und der Sün⸗der Trost und Rat zu uns I.— N ————— e her⸗ ge ⸗ sen ⸗det hatl 2. Was der alten Väter Schar höchster Wunsch und Sehnen war, was sie haben prophezeit, lst erfüllt in Herrlichkeit. 3. Zions Hilf und Abrams Lohn, Jakobs Heil, der Jungfrau Sohn, Friedefürst, Kraft, Rat und Held hat sich treulich eingestellt. 4. Sei willkommen, o mein Heil! Hosianna, o mein Teil! Richte dir auch eine Bahn, Herr, in meinem Herzen an! 5. Zeuch, du Ehrenkönig, ein, es gehövet dir allein; 22 2.00 Komm, unser H will sich Beuch g du solltt 3. 60 Ehvenke Alles, u das ist: Deine! und dei 4. H6 Wir sin die dul ach sol deinem hersche B. Festtagslieder(Advent). mach es, wie du gerne tust, rein von aller Sündenlust! 6. Und gleich wie dein Ankunft war voller Sanftmut, ohn Gefahr, also sei auch jederzeit deine Sanftmut mir bereit! 7. Tröste, tröste meinen Sinn, 21—23 weil ich schwach und blöde bin, und des Satans schlaue List sich gar hoch und kühn vermißt. 8. Laß mich, wenn du, Lebensfürst, prächtig wiederkommen wirst, freudig dir entgegengehn und vor dir gerecht bestehn. Heinr. Held, g. 1620, f 1659. 22. Mel. Meinen Jesum laß ich nicht 45 2 rnen——— I + +—— 1 2. HU ͤXL O C + + + +— +—* L E E—.— 8 1 o si⸗ an ⸗ nal Da⸗vids Sohn kommt in Zi⸗on 7 ach be ⸗rei ⸗ tet ihm den Thron, setzt ihm tau⸗send E EEEEEEEEE EH— EESISEDSESEIEeEeeeeSSS.———— EH———— ein ⸗ge⸗ zo ⸗ gen; Ch⸗ ren⸗ 50 ⸗ gen, streu⸗et Pal⸗men, ma ⸗chet Bahn, ———— LII +—— + + + E ——— 2.— II daß er Ein⸗ zug 2. Hosianna, sei gegrüßt! Komm, wir gehen dir entgegen; unser Herz ist schon gerüst't, will sich dir zu Füßen legen. Zeuch zu unsern Toren ein, du sollst uns willkommen sein. 3. Hosianna, Friedefürst, Ehrenkönig, Held im Streite! Alles, was du schaffen wirst, das ist unsre Siegesbeute. Deine Rechte bleibt erhöht, und dein Reich allein besteht. 4. Hosianna, lieber Gast! Wir sind deine Reichsgenossen, die du dir erwählet hast; ach so laß uns unverdrossen deinem Seepter dienstbar sein, herrsche du in uns allein! hal⸗ten kann. 5. Hosianna! Steh uns beil O Herr, hilf, laß wohl gelingen, daß wir ohne Heuchelei dir das Herz zum Opfer bringen. Du nimmst keinen Jünger an, der dir nicht gehorchen kann. 6. Hosianna! Laß uns hier an den Olberg dich begleiten, bis wir einstens für und für dir ein Psalmenlied bereiten; dort ist unser Bethphage: Hosianna in der Höh! 7. Hosianna nah und fern! Eile bei uns einzugehen, du Gesegneter des Herrn, warum willst du draußen stehen? Hosianna! Bist du da? Ja, du kommst, Halleluja! Benjamin Schmolck, g. 1672, 41757. 3. mel. uch was soll ich Sünder machen. 5. I.— an + E I 1 + + + L—.— + 2—— 2 1—— L I —— Kommst du, kommst du, Licht der; Hei⸗den? Ja, du kommst und QC— II I + + +— 2— ii— säu⸗mest nicht, weil du weißt, was uns ge⸗bricht; 23 1. Sonn⸗ und Hesttags⸗Lieder. du star⸗ker. Trost im Lei⸗den, Je su mei⸗ 4 DI II —. Her⸗zens Tür steht dir of⸗fen, komm zu nfir! 2. Ja, du bist bereits zugegen, 4. Jesu, rege mein Gemüte, du Weltheiland, Jungfraunsohn; Jesu, öffne mir den Mund, meine Sinne spüren schon daß dich meines Herzens Grund deinen gnadenvollen Segen, innig preise für die Güte, deines Geistes Wunderkraft, die du mir, o Seelengast, welche Frucht und Segen schafft. lebenslang erwiesen hast. 3. Adle mich durch deine Liebe, 5. Oaß durch deines Geistes Gaben, Jesu, nimm mein Flehen hin, Liebe, Glauben und Geduld, schaffe, daß mein Geist und Sinn durch Bereuung meiner Schuld sich in deinem Lieben übe; mich zu dir sein hocherhaben. sonst zu lieben dich, mein Licht, Dann so will ich fuͤr und für steht in meinen Kräften nicht. Hosianna singen dir. Ernst Christ. Homburg, g. 4605, f 168. 24.— Melodie. E 11 Macht hoch die Tür⸗ die Tor,—00 wal— Lowut der ö 2....—.. Der der Herr„lich ekeit, ein Kö ⸗nig — ö——— ä......—— — SSSSSEEEEE 8 6 b6 nig⸗ renh, ein Hei⸗land al ler ——.——.—.— 22 + 0 + ich, 95 20 und 2̊ bon Wint sich bringt; des⸗ — I .— — E 1— hal⸗ en jauchzt, mit. Fren„den — 2 sei mein Gott, mein Schöp⸗fer reich von Rat 2. Er ist gerecht, ein Helfer wert, Gelobet sei mein Gott, Sanftmiltigkeit ist sein Gefährt, mein Heiland groß von Tat! sein Königskron ist Heiligkeit, 3. Owohl dem Land, o wohl der Stadt, sein Scepter ist Barmherzigbeit; so diesen König bei sich hat! all unsre Not zum End er bringt, Wohl allen Herzen insgemein, deshalben jauchzt, mit Freuden singt: da dieser König ziehet ein! 24 Ey ist bie re Hungtmit i Oabbet sei. mein Tröste I. Macht mii, eu 2 2. Bere den Weg! Macht sein laßt alles macht eber e macht nich as uum haben, B. Festtagslieder(Advent). Er ist die rechte Freudensonn, bringt mit sich lauter Freud und Wonn. Gelobet sei mein Gott, mein Tröster früh und spat! 4. Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, eu'r Herz zum Tempel zubereit't! Die Zweiglein der Gottseligkeit steckt auf mit Andacht, Lust und Freud, so kommt der König auch zu euch, ja Heil und Leben mit zugleich. 2⁴4—26 Gelobet sei mein Gott, voll Rat, voll Tat, voll Gnad! 5. Komm, omein Heiland Jesu Christ, meins Herzens Tür dir offen ist; ach zeuch mit deiner Gnade ein, dein Freundlichkeit auch uns erschein. Dein heil'ger Geist uns führ und leit den Weg zur ew'gen Seligkeit. Dem Namen dein, o Herr, sei ewig Preis und Ehr! Georg Weissel, g. 1590, 4 1655. 25. Mel. Von Gott will ich nicht lassen. Ev. Luk. 3,5—5. 4 — E 2 2 e. 2 5 ö‚... * LI— 1——.——. 2 LI I—. 2 1 Mit Ernst, o Men⸗schen ⸗kin⸗der, das Herz in 0— Bald wird das Heil der Sün⸗der, der wun⸗der⸗ E 0———— LI 2 C + EI——— L Eꝰ I 1 euch be=stellt! star ke Held, den Gott aus Gnad al ⸗lein der E 2————+ SE. 2 ⁷ + 2——— 1 LIV.— 1 LI— L I— 2 + + 2P—.—.——. 35 Welt zum Licht und Le⸗ ben ver⸗spro⸗chen hat zu ——' 35 H —— II —8— 2— + + + +—— 2 5 L I 25———* I V2—1 al len keh ⸗ ren ein. ge⸗ben, bei 2. Bereitet doch fein tüchtig den Weg dem großen Gast, macht seine Steige richtig, laßt alles, was er haßt; macht eben jeden Pfad, die Tal laßt sein erhöhet, macht niedrig, was hoch stehet, was krumm ist, macht gerad! 3. Ein Herz, das Demut liebet, bei Gott am höchsten steht; ein Herz, das Hochmut übet, mit Angst zugrunde geht; ein Herz, das richtig ist und folget Gottes Leiten, das kann sich recht bereiten, zu dem kommt Jesus Christ. 4. Ach mache du mich Armen zu dieser heil'gen Zeit aus Güte und Erbarmen, Herr Jesu, selbst bereit! Zeuch in mein Herz hinein vom Stall und von der Krippen, so werden Herz und Lippen dir allzeit dankbar sein. Nach Val. Thilo d. jüng., g. 1607, f 1662. 26. Mel. Aus meines Herzens Grunde. 2— 2—— 1—2*— I + +———I—— EE E.— E— 2—...— 1— LI 2 2...— 1 + 1 Nun jauch⸗zet all, ihr From ⸗men, in die ⸗ser weil un⸗ser Heil ist kom ⸗men, der Herr der 25⁵ — + + + + ——.—.———— 4.———— 2..— Gna⸗den ⸗zeit, Her h—9 zwar oh⸗ ne stol ⸗ ze Pracht, f —— SIDPDII— .— ——— + doch mäch⸗tig, zu ver⸗ hee ⸗ren und gänz⸗lich + + —8 Teu⸗fels Reich und Macht. 4. Ihr Armen und Elenden in dieser bösen Zeit, die ihr an allen Enden müßt haben Angst und Leid, seid dennoch wohlgemut, laßt eure Lieder klingen, dem König zu lobsingen, der ist eu'r höchstes Gut. 5. Er wird nun bald erscheinen in seiner Herrlichkeit und all eu'r Klag und Weinen verwandeln ganz in Freud. Er ist's, der helfen kann; halt't eure Lampen fertig und seid stets sein gewärtig, er ist schon auf der Bahn. Mich Schirmer, g. 1606, F 167ö. 27. mel. Erschienen ist der herrlich Cag. zu zer des 2. Kein Scepter, keine Krone sucht er auf dieser Welt, im hohen Himmelsthrone ist ihm sein Reich bestellt. Er will hier seine Macht und Majestät verhüllen, bis er des Vaters Willen im Leiden hat vollbracht. 3. Ihr Mächtigen auf Erden, nehmt diesen König an, wollt ihr beraten werden und gehn die rechte Bahn, die nach dem Himmel führt; sonst, wo ihr ihn verachtet und nur nach Hoheit trachtet, des Höchsten Zorn euch rührt. E I + + +I 1 L + + 1—.— EII I— +—.— 4.— 1— E———.—.2 + 1.— E———— 10 Nün kommt das neu ⸗e Kir ⸗chen-⸗-jahr, des freut sich I + + I I IESSSEEEE— SIDSDEEEEEEE 7*— I I I— 4—.— I 5 al⸗ le Chri ⸗sten ⸗schar. Dein Kö⸗nig kommt, drum freu ⸗ 6——— Wn I. N I 1. 1—....—. + 2——ðûQ El 1 EEEE E. ** 2— . dich du wer⸗tes Zi⸗on, e⸗wig=lichl Hal ⸗le ⸗ lu ⸗j 2. Wir hören noch das Gnadenwort Lob und Preis sagen für und für. vom Anfang wieder immerfort, Halleluja! das uns den Weg zum Leben weist; 4. Ehr sei dem Vater und dem Sohn, Gott sei für seine Gnad gepreist. dem heil'gen Geist in Einem Thron; Halleluja! der heiligen Dreieinigkeit 3.Gott, was uns deine Wahrheitlehrt, sei Lob und Preis in Ewigkeit. die unsern Glauben stets vermehrt, Halleluja! laß in uns bleiben, daß wir dir Joh. Olearius, g. 161½, F 1684. des Oeset mir mit f O der sch die mir E alo tiefti daß sich o 3. Wil und erlei bei der L sink ich v da ist Tr Freude, Helfer, d gute Ire + In Richts ist habichg hab ich9 ols ein e Hab ich Dos ist das mich 5. Al uht in den Er da man men B. Festtagslieder(Advent). 28 Mel. Werde munter, mein Gemüte; 28. oder: Freu dich sehr, o meine Seele. 2 I——t1.—.. SS...........— 1.—.—. 1 Wa⸗rum willst du drau⸗ßen ste⸗hen, du Ge⸗ Laß dir, bei mir ein⸗zu ge⸗ hen, wohl ge⸗ —— N*——— GI + + 1—1 + + I + L—— E— 6.„.——— ———— 1 II— 1—— seg⸗ne⸗ ter des Herrn? fal len, du mein Stern! Du 3065 Je ⸗su, mei⸗ne Freud, PFFI T I 1—————* 1 ꝗSPSS........ 6 Hel⸗fer in der rech⸗ten Zeit, hilf, o Hei⸗land, mei⸗nem 7— I——. HI SISISISSISISIiIESEEESIESED‚— * e. Her⸗zen von den Wun-⸗den, die mich schmer-zen! 2. Meine Wunden sind der Jammer, welchen oftmals Tag und Nacht des Gesetzes starker Hammer mir mit seinem Schrecken macht. O der schweren Donnerstimm, die mir Gottes Zorn und Grimm also tief ins Herze schläget, daß sich all mein Blut beweget! 3. Will ich denn mein Elend lindern und erleichtern meine Pein bei der Welt und ihren Kindern, sink ich vollends tief hinein: da ist Trost, der mich betrübt, Freude, die mein Unglück liebt, Helfer, die mir Herzleid machen, gute Freunde, die mein lachen. 4. In der Welt ist alles nichtig, nichts ist, das nicht kraftlos wär; hab ich Hoheit, die ist flüchtig; hab ich Reichtum, was ist's mehr als ein Stücklein armer Erd? Hab ich Lust, was ist sie wert? Was ist's, das mich heut erfreuet, das mich morgen nicht gereuet? 5. Aller Trost und alle Freude ruht in dir, Herr Jesu Christ; dein Erfreuen ist die Weide, da man erst recht fröhlich ist. Leuchte mir, o Freudenlicht, ehe mir mein Herze bricht, laß mich, Herr, an dir erquicken, Jesu komm, laß dich erblicken! 6. Freu dich, Herz, du bist erhöret, jetzo zeucht er bei dir ein; sein Gang ist zu dir gekehret, heiß ihn nur willkommen sein und bereite dich ihm zu, gib dich ganz zu seiner Ruh, öffne dein Gemüt und Seele, klag ihm, was dich drück und quäle. 7. Was du Böses hast begangen, das ist alles abgeschafft: Gottes Liebe nimmt gefangen deiner Sünde Macht und Kraft. Christi Sieg behält das Feld, und was Böses in der Welt sich will wider dich erregen, wird zu lauter Glück und Segen. 8. Alles dient zu deinem Frommen, was dir bös und schädlich scheint, weil dich Christus angenommen und es treulich mit dir meint. Bleibst du dem nur wieder treu, ist's gewiß und bleibt dabei, daß du mit den Engeln droben ihn dort ewig werdest loben. Paul Gerhardt, g. 1607, 4 167s. 27 8 1. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. Mel. Valet will ich dir geben. U 5188 + L soll ich dich emp ⸗ fan⸗gen und al ⸗ler Welt Ver⸗ lan⸗gen, 0 +* +— 2 ie Fak⸗kel — selbst d E IS — ö —— ———— 1——.— + P I I 1 — + göatze, mir 2. Dein Zion streut dir Palmen und grüne Zweige hin, und ich will dir in Psalmen ermuntern meinen Sinn. Mein Herze soll dir grünen in stetem Lob und Preis und deinem Namen dienen, so gut es kann und weiß. 3. Was hast du unterlassen zu meinem Trost und Freud? Als Leib und Seele saßen in ihrem größten Leid, als mir das Reich genommen, da Fried und Freude lacht, da bist du, mein Heil, kommen und hast mich froh gemacht. 4. Ich lag in schweren Banden, du kommst und machst mich los; ich stand in Spott und Schanden, du kommst und machst mich groß und hebst mich hoch zu Ehren und schenkst mir großes Gut, das sich nicht läßt verzehren, wie irdisch Reichtum tut. 5. Nichts, nichts hat dich getrieben zu mir vom Himmelszelt, als das geliebte Lieben, damit du alle Welt in ihren tausend Plagen und großen Jammerlast, 28 — kund und wis⸗ send sei. die kein Mund kann aussagen, so fest umfangen hast. 6. Das schreib dir in dein Herze, du hochbetrübtes Heer, bei denen Gram und Schmerze sich häuft je mehr und mehr; seid unverzagt, ihr habet die Hilfe vor der Tür, der eure Herzen labet und tröstet, steht allhier. 7. Ihr dürft euch nicht bemühen noch sorgen Tag und Nacht, wie ihr ihn wollet ziehen mit eures Armes Macht; er kommt, er kommt mit Willen, ist voller Lieb und Lust, all Angst und Not zu stillen, die ihm an euch bewußt. 8. Auch dürft ihr nicht erschrecken vor eurer Sündenschuld, nein, Jesus will sie decken mit seiner Lieb und Huld. Er kommt, er kommt den Sündern zu Trost und wahrem Heil, schafft, daß bei Gottes Kindern verbleib ihr Erb und Teil. 9. Was fragt ihr nach dem Schreien der Feind und ihrer Tück? Der Herr wird sie zerstreuen in Einem Augenblick. * vollfüh . dd allef Er kommit dem alle L 2. Was schon in! zu unsern 7 ühen B. Festtagslieder(Weihnachten). Er kommt, er kommt, ein König, dem alle Macht und List der ganzen Welt zu wenig zum Widerstande ist. 10. Er kommt zum Weltgerichte, zum Fluch dem, der ihm flucht, 29—31 mit Gnad und süßem Lichte dem, der ihn liebt und sucht. Ach komm, ach komm, o Sonne, und hol uns allzumal zum ew'gen Licht und Wonne in deinen Freudensaall Paul Gerhardt, g. 14607, + 1676. 2. Weihnachten. 30. + Mel. Lobt Gott, ihr Christen allzugleich. hat uns Gott so 2. Was sein erbarmungsvoller Rat schon in der Ewigkeit zu unserm Heil beschlossen hat, 2· vollführt er in der Zeit.. 3. Er, aller Menschen höchstes Gut, der alle segnen kann, nimmt wie die Kinder Fleisch und Blut, 23 doch ohne Sünde, an.:, 4. Ich freue mich, mein Heil, in dir. Du nimmst mein Fleisch an dich. Was fehlt mir nun? Ist Gott mit mir 2 wer ist dann wider mich? 2 5. Du, Sohn des Allerhöchsten, wirst auch mir Rat, Kraft und Held, — lieb! Wie — hat uns Gott so lieb! mein Vater und mein Friedefürst, 5 sowie das Heil der Welt. ½ 6. Was mir zum Seligsein gebricht, das, Herr, erwarbst du mir. Versöhnung, Leben, Trost und Licht, 23 das hab ich nun an dir. 7. Dein Mangel wird mein reiches dein Leiden stillt mein Leid.(Teil, Durch deine Knechtsgestalt, mein Heil, 253 gewinn ich Herrlichkeit. 8. Gelobt sei Gott, gelobt sein Sohn, durch den er Gnad erweist. Lobt, Engel, ihn vor seinem Thron! ; Erheb ihn auch, mein Geistl1½ H. C. Becker, g. 1699, 1s. 31. Mel. Kommt her zu mir, spricht Gottes Sohn. 9 I— I 2 +— +—— — 1. Brich an, du schö⸗ nes Mor⸗-gen⸗licht! Das ist der .— 0— al⸗te Mor⸗gen nicht, der täg⸗lich wie der⸗ N 2 92 keh⸗ret. Es ist ein Oeuch⸗ten aus der Fern, es 22— —— —Z— 2. = ist ein Stern, von dem ich 29 + ist ein Schim⸗-mer, 1. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. 2 + 2 — I V längst ge ⸗ 2. Nun wird ein König, aller Welt von Ewigkeit zum Heil bestellt, ein zartes Kind geboren. Der Teufel hat sein altes Recht am ganzen menschlichen Geschlecht verspielt schon und verloren. 3. Der Himmel ist jetzt nimmer weit; es naht die sel'ge Gotteszeit der Freiheit und der Liebe. Wohlauf, du frohe Christenheit, daß jeder sich nach langem Streit in Friedenswerken übe! hö ⸗ ret. 4. Ein ewig festes Liebesband hält jedes Haus und jedes Land und alle Welt umfangen. Wir alle sind ein heil'ger Stamm, der Löwe spielet mit dem Lamm, das Kind am Nest der Schlangen. 5. Wer ist noch, welcher sorgt und sinnts Hier in der Krippe liegt ein Kind mit lächelnder Gebärde. Wir grüßen dich, du Sternenheld: Willkommen, Heiland aller Welt, willkommen auf der Erde! Max von Schenkendorf, g. 1785, 1817. Mel. Aus meines Herzens Grunde. — 14 II + — IE + 1 2 C heil'⸗ge C freun sich — L hrist i men, From ⸗men b — + H — — ———.— 1 1H su ze Got tes⸗sohn, höch-sten Him⸗mels⸗thron; 4— + —„ ——— + ——— 1 muß prei⸗sen hoch 2 I 1DS—..—. * — DE geln dro ⸗ ben 2. Das Licht ist aufgegangen, die lange Nacht ist hin, die Sünde ist gefangen, erlöset ist der Sinn, die Sündenangst ist weg, und Liebe und Entzücken baun weite Himmelsbrücken aus jedem schmalsten Steg. 3. Verwaiset sind die Kinder nicht mehr und vaterlos, Gott rufet selbst die Sünder in seinen Gnadenschoß; den lie ben heil'⸗gen Christ. er will, daß alle, rein von ihren alten Schulden, vertrauend seinen Hulden, gehn in den Himmel ein. 4. Drum freuet euch und preiset, ihr Kindlein fern und nahl Der euch den Vater weiset, der heil'ge Christ ist da; er ruft so freundlich drein mit süßen Liebesworten: Geöffnet sind die Pforten, ihr Kinder, kommt herein! Ernst Moritz Arndt, g. 1269, f 1860. 30 2. Die V bis daß die da sandte 0 das Heil de 3. Wenn so stht mei er betet an, daß Gottes 4. Damit erniedrigst! nimmst selb erscheinst im 5. Dein ich komm, Gott, deine Oelobt sei 6.Herr,! Immanue auf den di⸗ dich, Got, sinnte +60, B. Festtagslieder(Weihnachten). 33—34 —— 33. Mel. vom Himmel hoch da komm ich her. ——5 . 2 SISDIEIEEEEEETTT— ——— ů ů ꝰ 2 ——— I. Dies ist der Tag, den Gott ge⸗macht, sein werd in E.——— ⁰FI I————— + +—— 2 LIII 2— I I L + V + + 4——————..—. 2 E—.———— 2—50. al ⸗ler Welt ge⸗dacht, ihn prei⸗se, was durch Je⸗sum [E 2 I—— E.———.— 2 +——— LII L I + 5 2 C 1—— + 32— HI ———— Christ im Him⸗mel und auf Er ⸗den ist. 2. Die Völker haben dein geharrt, bis daß die Zeit erfüllet ward; da sandte Gott von seinem Thron das Heil der Welt, dich, seinen Sohn. 3. Wenn ich dies Wunder fassen will, so steht mein Geist vor Ehrfurcht still; er betet an, und er ermißt, daß Gottes Lieb unendlich ist. 4. Damit der Sünder Gnad erhält, erniedrigst du dich, Herr der Welt, nimmst selbst an unsrer Menschheit teil, erscheinst im Fleisch und wirst uns Heil. 5. Dein König, Zion, kommt zu dir; „ich komm, im Buche steht von mir: Gott, deinen Willen tu ich gern.“ Gelobt sei, der da kommt im Herrn! 6. Herr, der du Mensch geboren wirst, Immanuel und Zriedefürst, auf den die Väter hoffend sahn, dich, Gott, mein Heiland, bet ich an. 7. Du, unser Heil und höchstes Gut, vereinest dich mit Fleisch und Blut, wirst unser Freund und Bruder hier, und Gottes Kinder werden wir. 8. Gedanke voller Majestät, du bist es, der das Herz erhöht! Gedanke voller Seligkeit, du bist es, der das Herz erfreut. 9. Durch Eines Sünde fiel die Welt, Ein Mittler ist's, der sie erhält. Was zagt der Mensch, wenn der ihn schützt, der in des Vaters Schoße sitzt? 10. Jauchzt, Himmel, die ihr ihn er⸗ fuhrt, den Tag der heiligsten Geburt, und Erde, die ihn heute sieht, sing ihm, dem Herrn, ein neues Lied! I1. Dies ist der Tag, den Gott gemacht, sein werd in aller Welt gedacht, ihn preise, was durch Jesum Christ im Himmel und auf Erden ist. Chr. F. Gellert, g. 1715, f1269. 34. Mel. O daß ich tausend Sungen hätte. —————— — C +— C 2——.— 1 7 I— I—*— 1 L— L I 1 Dies ist die Nacht, da mir er⸗schie nen des gro⸗ßen das Kind, dem al ⸗le En⸗gel die ⸗nen, bringt Licht in —— 0 DD—.— —..— EESEEEE˖De———— * Got⸗tes Freund⸗lich ⸗ keit; 1—— mei ne Dun ⸗kel heit, auns dis; 66 Welt⸗ und ED...— II 1 2 N — + 2I ¹ + +— 5⁴ N ELIL— +— 2— E. 25,— Him⸗mels⸗licht weicht hun⸗dert⸗ tau ⸗send Son⸗nen nicht. 2. Laß dich erleuchten, meine Seele, versäume nicht den Gnadenschein! Der Glanz in dieser kleinen Höhle 3 streckt sich in alle Welt hinein, er treibet weg der Hölle Macht, der Sünde und des Kreuzes Nacht. 1 34—36 3. In diesem Lichte kannst du sehen das Licht der klaren Seligkeit; wenn Sonne, Mond und Stern verge⸗ hen, vielleicht schon in gar kurzer Zeit, wird dieses Licht mit seinem Schein dein Himmel und dein alles sein. 4. Laß nur indessen helle scheinen dein Glaubens⸗ und dein Liebeslicht; mit Gott mußt du es treulich meinen, Hasp. Friedr. Nachtenhöfer, g. 1624, F 1685. ö 1. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. sonst hilft dir diese Sonne nicht; willst du genießen diesen Schein, so darfst du nicht mehr dunkel sein. 5. Drum, Jesu, schöne Weihnachts⸗ sonne, bestrahle mich mit deiner Gunst! Dein Licht sei meine Weihnachtswonne und lehre mich die Weihnachtskunst, wie ich im Lichte wandeln soll und sei des Weihnachtsglanzes voll. Mel. Vom Himmel hoch da komm ich her. — — 1 L— + * lie ⸗ber, heil'⸗ ger, from⸗mer Christ, der kom⸗men ist, 1— E — Wssas its 3— rein und rech ⸗te Kin⸗der 2. Du Licht, vom lieben Gott gesandt in unser dunkles Erdenland, du Himmelskind und Himmelsschein, damit wir sollen himmlisch sein! 3. Du lieber, heil'ger, frommer Christ, weil heute dein Geburtstag ist, drum ist auf Erden weit und breit bei allen Kindern frohe Zeit. Got ⸗tes sein! V 4. O segne mich, ich bin noch klein, o mache mir das Herze rein, o bade mir die Seele hell in deinem reichen Himmelsquell! 5. Daß ich wie Engel Gottes sei in Demut und in Liebe treu, daß ich dein bleibe für und für, du heil'ger Christ, das schenke mir! Ernst Moritz Arndt, g. 1269, 4 1860. — ——— 1. Em ⸗p u. Gott, mein Lob⸗ ge⸗sang! Er, dem das — —— + 11 E — er —— 10 + dal 2. Vom Himmel kam in dunkler Nacht, der uns des Lebens Licht gebracht. Nun leuchtet uns ein milder Strahl wie Morgenrot im dunklen Tal. 3. Er kam, des Vaters Gbenbild, vom armen Pilgerkleid umhüllt, Lob ⸗ sin⸗get, Got⸗tes Heil ist nahl hdstsieein und führet uns mit sanfter Hand, uchlzuder ein treuer Hirt, ins Vaterland. 4. Er, der im Himmel herrlich thront, hat unter uns als Mensch gewohnt, damit auch wir ihm werden gleich auf Erden und im Himmelreich. 32 B. Festtagslieder Weihnachten). 36—39 5. Er leitet auf des Himmels Bahn 6. Empor zu Gott, mein Lobgesang! uns, seiner Brüder Schar, hinan Er, dem das Lied der Engel klang, und wandelt unser Pilgerkleid der hohe Freudentag ist da! in Sternenglanz und Herrlichkeit. Lobsinget, Gottes Heil ist nah! Friedrich Adolf Krummacher, g. 1767, 1 1845. 37. Mel. Lobt Gott, ihr Christen allzugleich. * I + 2 IEI + SSSSS EEEUEEUII—— DD‚DD— 0 I. Er kommt, er kommt, der star ke Held, voll gött lich 2——— r, 5——.——.—— E/ + +2—— +2 2——.— DS—— 0 star⸗ker Macht! Sein Arm zer ⸗streut, sein Blick er⸗hellt des QOV + + 1 2. I— NHI + 4— EI. +—. +2 + II X I + + +—— 2 4.—— + +— — I—— I— E—— I Z.—— — To des Mit⸗ter⸗ nacht, des To⸗ des Mit⸗ter ⸗nacht. 2. Wer kommt, wer kommt, wer ist 3. Dir, Menschgeword'ner, singen wir voll göttlich starker Macht?[der Held, Anbetung, Preis und Dank. Messias ist's! Lobsing ihm, Welt! An deiner Krippe schalle dir 23½ Dir wird dein Heil gebracht. 2 2½ der Erde Lobgesang! Daniel Schiebler, g. 1741, 4 1771. 0 33. Eigene Melodie. EIDEEESiEEESSSe— — I 4+Z..—4—— I 4.— 1 1— LII 1 Wat⸗ ist ein Ros ent⸗sprun⸗gen aus ei⸗ner Wur ⸗zel A Vals uns die Al⸗ten sun⸗gen; von Jes⸗se kam die Art I I 2 *. 1——— 7 ——— +2 + E +2 2— +—— + + — + 1 O I— 1 27 6 und hat ein Blüm⸗lein bracht mit⸗ten im kal⸗ten Win⸗ I— + I 1 I + EI E PIPIII.. — ter wohl zu der hals⸗ ben Nacht. 2. Das Röslein, das ich meine, 3. O Jesu, bis zum Scheiden davon Jesajas sagt, aus diesem Jammertal hat uns gebracht alleine laß deine Hilf uns leiten Marie, die reine Magd, hin in den Freudensaal aus Gottes ew'gem Rat in deines Vaters Reich, hat sie ein Kind geboren da wir dich ewig loben. wohl zu der halben Nacht. O Gott, uns das verleih! Vor 1600. 39. Eigene Melodie. 9——— DI.— EEE i,vrre n E, — L 1 45 45 L— * 1. Freu ⸗et euch, ihr Chri⸗sten al⸗le, freu⸗e sich, wer 33 3 1. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. Q +. V + EEE II I + S.............—— uim mer kann, Gott hat viel an uns ge⸗tan! Freu ⸗ et 0 e—.— 11 EHNETETETTT. 25 NXV I— 4—— L L— euch mit gro⸗ßem Schalle, daß er uns so 0 ge⸗acht't, + I II 2 + vђl! e. SSS 5 sich mit uns be⸗freund't ge⸗mächt. Freu⸗de, Freu⸗de ü⸗ber EUEEE H◻NNI. L 2W. L L LA + +— E e— Freu⸗de: Chri⸗stus weh⸗ ret al⸗lem Lei⸗de. Won⸗ne, Wonne H +— EEV—— II + I + 2 V 2 2 E— 2—— 2 Uber Won⸗ne: Chri⸗ftus ist die Gna⸗den⸗son⸗ne. 2. Siehe, siehe, meine Seele, wie dein Heiland kommt zu dir, brennt in Liebe für und für, daß er in der Krippe Höhle harte lieget dir zu gut, dich zu lösen durch sein Blut. Freude, Freude über Freude: Christus wehret allem Leide. Wonne, Wonne über Wonne: Christus ist die Gnadensonne. 3. Jesu, wie soll ich dir danken? Ich bekenne, daß von dir meine Seligkeit herrühr. So laß mich von dir nicht wanken, nimm mich dir zu eigen hin, 40. Eigene Melodie. so empfindet Herz und Sinn Freude, Freude über Freude: Christus wehret allem Leide. Wonne, Wonne über Wonne: Christus ist die Gnadensonne. 4. Jesu, nimm dich deiner Glieder ferner auch in Gnaden an, schenke, was man bitten kann, zu erquicken deine Brüder, gib der ganzen Christenschar Friede und ein sel' ges Jahrl Freude, Freude über Freude: Christus wehret allem Leide. Wonne, Wonne über Wonne: Christus ist die Gnadensonne. Christ. Keymann, g. 1607, f 1662. 2 —2— E II mein Her⸗ze sprin„ gen die⸗ser . —.— 6 9665 Zeit, da vor Freud al⸗le En ⸗ gel sin ⸗ gen. Hört, QHEE I— 2 I— x 7 2 1 1 E 2— E +— 0 . 996595 hört, wie mit vol⸗len Chor ⸗ ren al ⸗le Luft E—— ů — De — 2 lau ⸗te ruft: Chri ⸗stus ist ge⸗bo ⸗ ren. 34 ö 2.Heute geh Hottee Hed, Rbeiht uus dllen Hott wird Men Hotles Kind, sch nit unsemn 3. Nun, er mnuft zu scch m ypuaht nit süß HLasset fahren, was euch qud ich bring alle 4. Ei so kon stellt euch ein, eilt mit große Niebt den, der schaut den St Vicht und Lab 5. Die ihr st sehet, hier ist In den wahren Faßt ihn wohl an den Ort, euch kein Rrey Ky 2. Des ew sezt man in in unser arm verkleidet sich Kyricki. 8, Den all der legt in isten Ri Glieder „ B. Festtagslieder 2. Heute geht aus seiner Kammer Gottes Held, der die Welt veißt aus allem Jammer. Gott wird Mensch, dir, Mensch, zu gute, Gottes Kind, das verbind't sich mit unserm Blute. 3. Nun, er liegt in seiner Krippen, tuft zu sich mich und dich, pricht mit süßen Lippen: Lasset fahren, lieben Brüder, was euch quält, was euch fehlt, ich bring alles wieder. 4. Ei so kommt und laßt uns laufen, tellt euch ein, groß und klein, eilt mit großen Haufen. Liebt den, der vor Liebe brennet, schaut den Stern, der euch gern Licht und Labsal gönnet. 5. Die ihr schwebt in großen Leiden, sehet, hier ist die Tür zu den wahren Freuden. Faßt ihn wohl, er wird euch führen an den Ort, da hinfort euch kein Kreuz wird rühren. (Weihnachten). 40—41 6. Wer sich fühlt beschwert im Herzen, wer empfind't seine Sünd und Gewissensschmerzen, sei getrost: hier wird gefunden, der in Eil machet heil auch die tiefsten Wunden. 7. Die ihr arm seid und elende, kommt herbei, füllet frei eures Glaubens Hände: hier sind alle guten Gaben und das Gold, da ihr sollt euer Herz mit laben. 8. Süßes Heil, laß dich umfangen, laß mich dir, meine Zier, unverrückt anhangen! Du bist meines Lebens Leben; nun kann ich mich durch dich wohl zufrieden geben. 9. Ich will dich mit Fleiß bewahren, ich will dir leben hier und mit dir heimfahren. Mit dir will ich endlich schweben voller Freud ohne Zeit dort im andern Leben. Paul Gerhardt, g. 1607, f 1676. 2. Des ew'gen Vaters einig Kind jetzt man in der Krippe findꝰ't; in unser armes Fleisch und Blut verkleidet sich das ew'ge Gut. Kyrieleis! 3. Den aller Welt Kreis nie beschloß, der liegt in Marien Schoß; er ist ein Kindlein worden klein, 7 41. Eigene Melodie. e Ler Lre 2 2 12 2————— —. I. Ge ⸗lo⸗bet seist du, Je ⸗su Christ. daß du ö D + L 1 + I + +— + + L + 4.— —————.——— 0 Mensch ge⸗bo⸗ren bist von ei⸗ ner Jung⸗frau, das ist II I + II PPPPP 3— waͤhr des freu⸗-et sich der En ⸗gel Schar. N H + L 1 II 0—H Ry ri leis! der alle Ding erhält allein. Kyrieleis! 4. Das ew'ge Licht geht da herein, gibt der Welt ein'n neuen Schein; es leucht't wohl mitten in der Nacht und uns des Lichtes Kinder macht. Kyrieleis! 35 3* 41—42 5. Der Sohn des Vaters, Gott von Art, ein Gast in der Welt hie ward und führt uns aus dem Jammertal, er macht uns Erb'n in seinem Saal. Kyrieleis! 6. Er ist auf Erden kommen arm, daß er unser sich erbarm und in dem Himmel mache reich 1. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. und seinen lieben Engeln gleich Kyrieleis! 7. Das hat er alles uns getan, sein groß Lieb zu zeigen an, des freu sich alle Christenheit und dank ihm des in Ewigkeit. Kyrieleis! Martin Luther, g. Jass, I 1546 42. ———5 Es ist gewißlich an 20 Seit. 4 — I 2—. L I —— dei⸗ ner Krip⸗pe 0—8 schen⸗ke dir, 2 0 Je⸗ 10 du mir hier, was — + 1 Le⸗ben, —6 ben. du mein hast ge Nimm hin, es ist mein Geist und 4 + IUe I I 1 + + Sinn, 958—— und Mut, nimm al ⸗les hin und laß dir's ö nit Rosen, Ne als shhnen E von oben herk 9.Zur Seite Ppiel weiße il die sollen seine in Scllf Dogh liebt vie dies Kindelein as ich hier u I0. Du frage noch nach des ou hast dichb I. an unsrer Stt suchst meiner dulrch dein el N 5 wohl⸗ge ⸗ fal 2. Du hast mit deiner Lieb erfüllt mein Adern und Gebluͤte; dein schöner Glanz, dein süßes Bild liegt mir ganz im Gemüte. Und wie mag es auch anders sein, wie könnt ich dich, o Herze mein, aus meinem Herzen lassen? 3. Da ich noch nicht geboren war, da bist du mir geboren und hast mich dir zu eigen gar, eh ich dich kannt, erkoren. Eh ich durch deine Hand gemacht, da hast du schon bei dir bedacht, wie d mein wolltest werden. 4. Ich lag in tiefster Todesnacht, du warest meine Sonne, die Sonne, die mir zugebracht Licht, Leben, Freud und Wonne. O Sonne, die das werte Licht des Glaubens in mir zugericht't, wie schön sind deine Strahlen! 5. Ich sehe dich mit Freuden an und kann mich nicht satt sehen, 0 und weil ich nun nichts weiter kann, so tu ich, was geschehen. O daß mein Sinn ein Abgrund wär, und meine Seel ein weites Meer, daß ich dich möchte fassen! 6. Wo nehm ich Weisheit und Verstand, mit Lobe zu erhöhen die Auglein, die so unverwandt nach mir gerichtet stehen? Der volle Mond ist schön und klar, schön ist der güldnen Sterne Schar, dies' Auglein sind viel schöner. 7. O daß doch ein so lieber Stern soll in der Krippe liegen! Für edle Kinder großer Herrn gehören güldne Wiegen. Ach Heu und Stroh ist viel zu schlecht, Samt, Seide, Purpur wären recht, dies Kindlein drauf zu legen. 8. Nehmt weg das Stroh, nehmt weg das Heu, ich will mir Blumen holen. daß meines Heilands Lager sei auf lieblichen Violen; 36 Sal sehth Wnde in rein lihen! Kind, vie Emnele sind ö B. Festtagslieder(Weihnachten). 42—43 i 0 mit Rosen, Nelken, Rosmarin das will ich dir nicht wehren. Ian aus schönen Gärten will ich ihn 11. Eins aber, hoff ich, wirst du mir, von oben her bestreuen. mein Heiland, nicht versagen: 9. Zur Seite will ich hie und dar daß ich dich möge für und für i. viel weiße Lilien stecken, in, bei und an mir tragen. die sollen seiner Auglein Paar So laß mich doch dein Kripplein sein, .F l866 im Schlafe sanft bedecken. komm, komm und lege bei mir ein Doch liebt viel mehr das dürre Gras dich und all deine Freuden! dies Kindelein als alles das, 12. Zwar sollt ich denken, wie gering 2—.— was ich hier nenn und denke. ich dich bewirten werde; ö 10. Du fragest nicht nach Lust der Welt du bist der Schöpfer aller Ding, e ⸗su, noch nach des Leibes Freuden; ich bin nur Staub und Erde. du mir du hast dich bei uns eingestellt Doch bist du so ein frommer Gast, —.—.— an unsrer Statt zu leiden, daß du noch nie verschmähet hast —— suchst meiner Seele Herrlichkeit den, der dich gerne siehet. enmd durch dein selbsteignes Herzeleid, Paul Gerhardt, g. 1602, F vere. . 43. Eigene Melodie. EEE——— Wr ab dirs E. + 2———— 2 EE ——. 1. Ihr Kin⸗der⸗lein, kom ⸗-met, o kom⸗met doch — Ee I +* I + +**— e L— + 1— + 1— +* L 2 2 1 er lann,— all, zur Krip⸗pe her kom⸗met in Beth⸗le⸗ hems . E ieiee eß, Reer, Stall und seht, was in die⸗ser hoch ⸗hei ⸗li⸗ gen L— Bertand, ISEEE PP— 2 0 + 1 + 4*— I 1 L— 1 II 0 Nacht der Va⸗ter im Him ⸗mel fuͤr Freu⸗de uns macht. 2. O seht in der Krippe im nächtlichen stimmt freudig, ihr Kinder, wer wollt sich dklar, Stall, seht hier bei des Lichtleins hell⸗ nicht freun? stimmt freudig zum Jubel Schar, glänzendem Strahl der Engel mit ein. . in reinlichen Windeln das himmlische 5. O betet: Du liebes, du göttliches Stern Kind, viel schöner und holder, als Kind, was leidest du alles für unsere Engel es sind. Sünd! m 3. Da liegt es, ihr Kinder, auf Heu Ach, hier in der Krippe schon Armut 0 und auf Stroh. Maria und Joseph und Not, am Kreuze dort gar noch zu schlech, betrachten es froh, den bitteren Tod. 1lecht, die redlichen Hirten knien betend davor, 6. So nimm unsre Herzen zum Oy⸗ ö hoch oben schwebt jubelnd der Engelein fer denn hin, wir geben s ie gerne mit m weg Chor. fröhlichem Sinn.. u bolen, 4. O beugt wie die Hirten anbetend Ach mache sie heilig und selig wie deins 50 die Knie, erhebet die Händlein und und mach sie auf ewig mit deinem in eins danket wie sie; Christoph von Schmid, g. 1768, F 5 37 1. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. Eigene Melodie. V. ö I + laßt uns Chri EIE stum eh⸗ven, 1 + Herz und I Phazeer — + — —0 — ö⸗ren, wer ⸗tes 2. Sünd und Hölle mag sich grämen, Tod und Teufel mag sich schämen, wir, die unser Heil annehmen, werfen allen Kummer hin. 3. Sehet, was hat Gott gegeben! Seinen Sohn zum ew'gen Leben. Dieser kann und will uns heben aus dem Leid ins Himmels Freud. 4. Seine Seel ist uns gewogen, Lieb und Gunst hat ihn gezogen, uns, die Satanas betrogen, zu besuchen aus der Höh. Volk der Chri sten heitl 5. Jakobs Stern ist aufgegangen, stillt das sehnliche Verlangen, bricht den Kopf der alten Schlangen und zerstört der Hölle Reich. 6. O du hoch gesegn'te Stunde, da wir das von Herzensgrunde gläuben und mit unserm Munde danken dir, o Jesulein! 7. Schönstes Kindlein in dem Stall, sei uns freundlich, bring uns alle dahin, da mit süßem Schalle dich der Engel Heer erhöht. Daul Gerhardt, g. 1602, f 166. Eigene Melodie. —3— II + — 4 V ürChrten gleich, in — * 29 W IX —— — bah sten chran, der heut schle — leußt. sein Him⸗ mel⸗reich u + I ů E 1 8½ — — +— E L— Z.— + — schenkt uns sei⸗- nen Sohn, 2. Er kommt aus seines Vaters Schoß 22 wird ein Kindlein klein, er liegt dort elend, nackt und bloß in einem Krippelein., 3. Er äußert sich all seiner G'walt, wird niedrig und gering und nimmt an sich ein's Knechts Gestalt, 23 der Schöpfer aller Ding. 1 2. Er wechselt mit uns wunderlich, Fleisch und Blut nimmt er an und schenkt uns sei⸗nen Sohn. und gibt uns in sein's Vaters Reich die klare Gottheit dran.: 15 Er wird ein Knecht, und ich ein Herr, ö das mag ein Wechsel sein! Wie könnt er doch sein freundlicher, „das herze Jesulein. . Heut schleußt er wieder auf die Tür zum schönen Paradeis, der Cherub steht nicht mehr daftir. „ Gott sei Lob, Ehr und Preis!:: Niklas Herman, 1561. Du 2. Sohn nach dir ist! tröst mir me osindlein; ducch alle d 0 hebstes J geuch mi 3. Groß der Sohnt Wir war'n durch Sün B. Festtagslieder(Weihnachten). 46—47 46. Eigene Melodie. 2— 9—— I— — 2 19—.— 2— + — II I 1— E he⸗ 4—— + I — L 2— 1—.— I TDI 2 — 1. Nun sin ⸗get und seid froh„jauchzt all und . H—— x r. —————— sa⸗ get so Un⸗sers Her-zens Won⸗ DDII—— +— X—* D. + + I 2— L 24— 4.—.—— I— I.— I I— — 5 ne liegt in der Krip⸗pe bloß— und leucht't doch —. .....— L. 4 + 1 I 1— 1——.—— 27———.— als die Son ⸗ ne in sei⸗ ner Mut⸗ter Schoß— EEEEEE —.——— J————.— 1 1———.—.—4 II — L 53 380— Du bist A und—/ du bist und D. 2. Sohn Gottes in der Höh, so hat er uns erworben nach dir ist mir so weh, die ew'ge Himmelsfreud; tröst mir mein Gemüte, 23 ach wären wir doch dal ⸗ o Kindlein zart und rein, 4. Wo ist der Freudenort? durch alle deine Güte, Ach nirgends mehr als dort, o liebstes Jesulein, da die Engel singen 2: zeuch mich hin nach dir.:: zusamt den Heil'gen all, 3. Groß ist des Vaters Huld, und wo die Psalmen klingen der Sohn tilgt unsre Schuld. im hohen Himmelssaal. Wir war'n all verdorben ½ Ach wären wir doch da! ꝛ⸗ durch Sünd und Eitelkeit, Nach dem Lateinischen In dulci jubilo. 1646. 47. Mel. O sanctissima. — — 2.—— I + 2 2..— + I + 1— — + I*2 L + L + 1⁴— 2—..— 7 1 440 I 1 +—.— 1. O du fröh ⸗li ⸗che⸗ o du se ⸗ li ⸗ ge, EE I I— — 1 2.— I 4— DD— H...*‚.—.— 1 +— ů + I 1—— I— + I II LE— gna⸗den ⸗brin⸗gen ⸗de Weih⸗nachts⸗zeit! Welt 2—..—.——— 7— DE DSSSEES . 2— 1 + I—— 1 +—— ging ver ⸗ lo ⸗ ren, Christ ist ge⸗bo ⸗ ren; — +———.— H 1 + N L +—— EII —— D freu ⸗e, freu⸗e dich, o Chri⸗sten ⸗heit! 39 47—48 2. O du fröhliche, o du selige, gnadenhringende. Weihnachtszeit! Christ ist erschienen, uns zu versühnen; freue, freue dich, o Christenheitl⸗ 1. Sonn⸗ und thesttags⸗Lieder. 3. O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit! 5½ König der Ehren, dich woll'n wir hören. Freue, freue dich, o Christenheit! Joh. Daniel Falk, g. 1268, f 1824. 050355 . — ——————— ů—— L O Lie ⸗be, E en was fur ein au hat dich Bine mel hat zer ⸗ris ⸗sen, be⸗we⸗gen müs ⸗sen, ö 14 + —4 + — 2 0 die sich zu mir der 205 330 mir — ins E⸗lend nie⸗ 25 seß, ———.— mer⸗—— ver⸗ 96555 I 5. hat' es selbst ge⸗ lan —— schaut als — 1.— ö 2. Die Liebe 10 so groß in deinem Herzen, daß du für mich das größte Wunder tust; die Liebe macht dir meinetwegen Schmerzen, daß mir zu gut du unter Dornen ruhst. O unerhörter Liebesgrad, der selbst des Vaters Wort ins Fleisch gesenket hatl 3. Die Liebe ist mein Anverwandter worden, mein Bruder ist selbst die Barmherzigkeit, der Gottheit Quell lebt nun in meinem Orden, die Ewegbeit vermählt sich mit der Zeit, das Leben selbst ist Mensch gebor'n, der Glanz der Herrlichkeit, das Licht, das wir verlor'n. 4. In ihm wird nun die Menschheit ausgesöhnet, die Reinigkeit der Seele wiederbracht; sie wird als Braut der Gottheit nun ge⸗ krönet, da sie der Himmel selbst so angelacht. mei ⸗nem Jam⸗mer an. Die Menschheit wird nun ganz erneut und als ein reiner Thron der Gottheit eingeweiht. 5. Die Weisheit spielt nun wieder auf der Erden,“) dadurch das Paradies im Menschen grünt; nun können wir aus Gott geboren werden, weil die Geburt des Herren dazu dient; die neugeborne Seele spürt, andrer Geist aus ihrem Ursprung rührt. 6. Kein Elend kann nun unserm Her⸗ zen schaden, Immanuel ist bei uns in der Not. Ich gehe nur zu ihm, dem Quell der Gnaden, so dient mir selbst das Elend und der Tod; der Jammer hängt mir nur noch an, der mir in Christo doch nicht schädlich werden kann. 7. Die Sünde kann mich auch nicht mehr verdammen, VSprüche 8, 30. 81. 40 daß sie ein Nwalsteseb Och shaben nen, wel in sie fleßt Immanuel, 10 die Soele nich .. O0 30 den, viel R. schenkt er mir ichbin mitihn den ich in min Iq bin verg 2 Doch der boren, mu onst hiles von Gott, z Oohl dem, umtler 9Wennihr ö Dden h nüßt ihr aut bstiseur r seinem dar bleibe ni Wrum h ů suweg mů Oddenket wo c m solgt +* uch dies 5. OJe balbe 5. Yh mil di noch an, chdlich uch nicht B. Festtagslieder(Weihnachten). dieweil sie selbst durch ihn verdammetist. Was schaden nun der Seele ihre Flam⸗ men, weil Christi Blut und Wasser in sie fließt? Immanuel löscht ihren Trieb, er läßt die Seele nicht, er hat sie viel zu lieb. 8. Ich habe nun ein ewig Leben fun⸗ den, viel Reichtum, Ehr und Wonne schenkt er mir; ich bin mit ihm, er ist nit mir verbunden, den ich in mir mit Liebeswirkung spür. Ich bin vergnügt und ganz gestillt, 48—49 weil mich der lautre Strom aus seiner Lieb erfüllt. 9. Auf, auf, mein Geist, vergiß die Trauerlieder, erfreue dich in dieser Liebesmacht! Des Himmels Kraft und Glanz bestrahlt dich wieder, und der Verlust ist völlig wiederbracht. O ewig, ewig wohl ist mir, daß ich in Christo nun ein Wohlgefallen spür. Chr. Fr. Richter, g. 1676, f1711. 49. Mel. O daß ich tausend Sungen hätte. ............. E— 3— 5.———.—. 9.—.— 1 Widee Got⸗tes Gna⸗de ist er⸗schie ⸗nen, sein lie⸗ber des Heils kann je⸗der sich be⸗ die-nen, hier wird er⸗ EV— N——. + I I + + I + 1 ᷓPꝑPꝑPꝑPꝑPSPSPSPIPIPIPIPIPIPIPIPIPIPIIIIII 2— Sohn ist Mensch ge⸗——— setzt, was war ver⸗ lor'n Das Kind hat euch wn f 0 4— SSISIS.I.... E + I +— L I euch se ⸗lig wie ⸗der⸗ bracht die 2. Doch der für euch ist Mensch ge⸗ boren, muß auch in euch geboren sein sonst hilft's euch nicht, daß er erkoren von Gott, zu helfen euch aus Pein. Wohl dem, in dem dies Wunderkind in rechter Art Gestalt gewinnt! 3. Wenn ihr denn wollt noch hier auf Er⸗ den für solche Lieb Gott dankbar sein, müßt ihr auch neu geboren werden; sonst ist eu'r Dank nur Heuchelschein. Wer seinem Gott will danken recht, der bleibe nicht der Sünden Knecht. 4. Drum kehret um, seid wie die Kinder, hinweg mit dem Hochmütigsein! Bedenket wohl, ihr armen Sünder, wie euch zu gut Gott selbst wird klein! Ach folget diesem Beispiel nach, daß euch dies Kind recht nützen mag. 5. O Jesu, meiner Seele Leben, belebe mich zu deiner Ehr! Ich will dir nicht mehr widerstreben, Kind⸗s haft die macht. dich lieb ich uber alles sehr. Ach laß mich immer willig sein, mein Herze dir zu räumen ein! 6. Gib mir dein Herz! hast du befohlen; drum geb ich's dir zum Opfer hin. Es ist dir zwar gar nicht verhohlen, wie weit es noch von deinem Sinn; du aber bist der rechte Mann, der Herz und Sinnen ändern kann. 7. So bilde denn dein schönes Wesen, o Jesu, in mein armes Herz, das du dir selbst hast auserlesen, zünd darin an die Glaubenskerz; so wird vergehn die dunkle Nacht, die Adams Fall ins Herz gebracht. 8. Die teure Lieb, die dich gezogen aus dem gestirnten Himmelssaal, die teure Lieb, die dich bewogen, zu kommen in das Jammertal, die ziehe mich von allem ab, daß ich dir treu sei bis ins Grab. 41 49—51 1. Sonn⸗ und festtags⸗Lieder. 9. So kann ich denn in jenem Leben ohn Ende singen immerdar: mit Engeln und der Frommen Schar Ich danke dir, Herr Jesu Christ, zu deinem Lob die Stimm erheben, daß du ein Mensch geboren bist! Sophie Eleonore, Rerzogin v.Braunschweig, g. 1674, F 14711. igene Melodie. * 1 ——— 2—. + II +— 2.—.—.— cht, hei ⸗li ⸗ ge Nachtl Al ⸗les schläft, ein⸗sam wacht N Hr 2— L +* — 2 — + E 5— 5 4 — nur das trau ⸗te hoch ⸗Bhei ⸗li⸗ ge P — 8 — 7 r. Hol⸗der Kna⸗be im +2 + 1 +— + + + XS K 4 — j — * 1 schlaf in hi li=scher Rub, ö 2 ki ⸗gen Haar, I E in himm ⸗li ⸗scher 2. Stille Nacht, heilige Nacht! 3. Stille Nacht, heilige Nacht! Hirten erst kundgemacht; Gottes Sohn, o wie lacht durch der Engel Halleluja Lieb aus deinem göttlichen Mund, tönt es laute von fern und nah: da uns schläget die rettende Stund, 2)½ Christ, der Retter, ist da. 2, Christ, in deiner Geburt! Joseph Mohr, g. 1792, F sas. Eigene Melodie. —.—.—— N 5§ m⸗ mel hoch da komm ich hev, ö—— + +* I E I 11—4— 2 L + 1 2 I Mär; der gu⸗ten Mär ich —— — —).— —— E 2 e 1 gu⸗ te neu ⸗ E I + I L 57— L L 65 viel, da ⸗von ich sing'n und sa ⸗ gen will. 2. Euch ist ein Kindlein heut gebor'n sollt leben nun und ewiglich. von elner Jungfrau auserkor'n, 5. So merket nun das Zeichen recht, ein Kindelein so zart und fein; die Krippe, Windelein so schlecht, das soll eur' Freud und Wonne sein. da findet ihr das Kind gelegt, 3. Es ist der Herr Christ unser Gott, das alle Welt erhält und trägt. der will euch führ'n aus aller Not, 6. Des laßt uns alle fröhlich sein er will eu'r Heiland selber sein, und mit den Hirten gehn hinein, von allen Sünden machen rein. zu sehn, was Gott uns hat beschert, 4. Er bringt euch alle Seligkeit, mit seinem lieben Sohn verehrt. die Golt der Vater hat bereit, 7. Merk auf, mein Herz, und sieh dort daß ihr mit uns im Himmelreich hin: was liegt doch in dem Krippelein? Wes ö s ist das li 8. Willlon Den Günder und lommst mwie soll ich i 9, Ach He eidun oaß du da si Oavon ein 10. Undw obn Edessei yo wär sie d Isein eine II. Dere das ist grob darauf du K herprangst,e 52.æ und kommst ins Elend her zu mir; 13. Ach, mein herzliebes Jesulein, wie soll ich immer danken dir? mach dir ein rein sanft Bettelein, 9. Ach Herr, du Schöpfer aller Ding, zu ruhn in meines Herzens Schrein, wie bist du worden so gering, daß ich nimmer vergesse dein. daß du da liegst auf dürrem Gras, 14. Davon ich allzeit fröhlich sei, ö davon ein Rind und Esel aß. zu springen, singen immer frei 10. Und wär die Welt vielmal so weit, das rechte Wiegenliedlein schön, von Edelstein und Gold bereit't, mit Herzenslust den süßen Ton. so wär sie dir doch viel zu klein, 15. Lob, Ehr sei Gott im höchsten Thron, zu sein ein enges Wiegelein. der uns schenkt seinen ein gen Sohn! 11. Der Sammet und die Seide dein, Des freuen sich der Engel Schar das ist grob Heu und Windelein, und singen uns solch neues Jahr. darauf du König, groß und reich, herprangst, als wär's dein Himmelreich. Martin Luther, g. Jass, f1546. — 6— 52. Mel. Vom Himmel hoch da komm ich her. .275 O 7—— 4 2 + 2 2 + +* +——.———..—— ⁴ II XE + 2 2.—. + D—— X2— 1 I— 55 1 I. Vom Him ⸗mel kam der En⸗gel Schar, er ⸗schien den E ů———— +S.. 1 + 1———8— +* 1 + E* T.+.. + 1 L + I 1 +— E LI + 4— .——*.——— —60— Hir ⸗ten of ⸗fen⸗bar; sie sag⸗ten ihn'n: Ein Kind⸗lein QD 1——— +=— II SI E————.— B. Festtagslieder(Weihnachten). 5155• Wes ist das schöne Kindelein? 12. Das hat also gefallen dir, Es ist das liebe Jesulein. die Wahrheit anzuzeigen mir, 8. Willkommen sei, du edler Gast! wie aller Welt Macht, Ehr und Gut Den Sünder nicht verschmähet hast vor dir nichts gilt, nichts hilft noch tut. II + 150 zart, das liegt dort in der Krip⸗pe härt, 2. Zu Bethlehem in Davids Stadt, Laßt zürnen Teufel und die Höll, wie Micha das verkündet hat; Gott's Sohn ist worden eu'r Gesell. es ist der Herre Jesus Christ, 5. Er will und kann euch lassen nicht, der euer aller Heiland ist. setzt ihr auf ihn eu'r Zuversicht. 3. Des sollt ihr billig fröhlich sein, Es mögen euch viel fechten an, daß Gott mit euch ist worden ein. dem sei Trotz, der's nicht lassen kann. Er ist gebor'n eu'r Fleisch und Blut, 6. Zuletzt müßt ihr doch haben recht, eu'r Bruder ist das ew'ge Gut. ihr seid nun worden Gott's Geschlecht. 4. Was kann euch tun die Sünd und Des danket Gott in Ewigkeit, Todꝰ Ihr habt mit euch den wabren Gott. geduldig, fröhlich allezeit! Martin Luther, g. 1485, f 1546. 53. Mel. O Welt, ich muß dich lassen. .— +*— 2 SSSSSE— —5 1 I. Will⸗kom⸗men, Quell der Freu⸗den, mein su=ßer ——— 72 + +*** 2 7 2—— 2 2 2——. + 7 Trost im Lei⸗ den, mein Schutz im fin ⸗stern Tall 43 Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. — — 2 ů —— — kin ⸗der, 2. Zwar niedrig und geringe, Beherrscher aller Dinge, erscheinest du allhier; doch, was dem Aug entfliehet, des Heilands Größe siehet mein Glaube selbst im Stall an dir. 3. Unendliches Erbarmen! Zu Sündern, ewig armen, kehrt deine Hoheit ein; uns Freiheit, Würde, Leben, einst Kronen uns zu geben, muß Knechtsgestalt die deine sein. will⸗kom⸗men tau⸗send⸗, tau⸗ send ⸗ mal! 4. Mit dankerfüllten Lippen nah ich mich deiner Krippen. Zwar arm ist nur mein Dank; doch laß ihn dir gefallen, des Säuglings schwaches Lallen ist, Herr, vor dir ein Lobgesang. 5. Hier schlägt uns Sünde nieder, doch Hoffnung stärkt uns wieder. Bald kommt die Zeit heran, wo ich, zu deiner Ehre entbrannt, in höhre Chöre den frohen Jubel mischen kann. H. Jul. Code, g. 1255, 1797. Mel. Vom Himmel hoch da komm ich her. I I 2 * gen dir, 3— u el, du N — . +— =—— nd 3—9—— den⸗quell, du W R 2 .— stern, 2. Wir singen dir mit deinem Heer aus aller Kraft Lob, Preis und Ehr, daß du, o lang gewünschter Gast, dich nunmehr eingestellet hast. 3. Von Anfang, da die Welt gemacht, hat so manch Herz nach dir gewacht; dich hat gehofft so lange Jahr der Väter und Propheten Schar. 4. Ach daß der Herr aus Zion käm und unsre Bande von uns nähm! Ach daß die Hilfe bräch herein, so würde Jakob fröhlich sein. 5. Nun bist du hier, da liegest du, hältst in dem Kripplein deine Ruh, bist klein und machst doch alles groß, bekleidst die Welt und kommst doch bloß. du Sohn der Jung⸗frau, Herr der Herrn. 6. Du bist der Ursprung aller Freud und duldest so viel Herzeleid, bist aller Heiden Trost und Licht, suchst selber Trost und findst ihn nicht. 7. Ich aber, dein geringster Knecht, ich sag es frei und mein es recht: Ich liebe dich, doch nicht so viel, als ich dich gerne lieben will. 8. Der Will ist da, die Kraft ist klein, doch wird dir nicht zuwider sein mein armes Herz, und was es kann, wirst du in Gnaden nehmen an. 9. Und bin ich gleich der Sünden voll, hab ich gelebt nicht, wie ich soll, ei, kommst du doch deswegen her, daß sich der Sünder zu dir kehr. 10 Dubistn In ich demn E bei und will so v üetz dienen di 55. kommt + S 0 2 2. Gedar wie Duͤrst Wenn ich d wo würd je Stündich p Wapich vo Wie? Oder der Algere 3 Der Go hat ihn mei Der Gott, d hhbichihn Lebt ich für sfets alz vor bnlen 0 5 ein, die Sunden Wie konn il bin nic — Le⸗bens⸗ 41* B. Festtagslieder(Neujahr). 10. Du bist mein Haupt, hinwiederum bin ich dein Glied und Eigentum und will, so viel dein Geist mir gibt, stets dienen dir, wie dir's beliebt. 5⁴4—55 11. Ich will dein Halleluja hier mit Freude singen für und für, und dort in deinem Ehrensaal soll's schallen ohne Zeit und Zahl. Paul Gerhardt, g. 1602, 4 1676. 3. Reujahr. 0 55. Mel. Wie groß ist des Allmächt'gen Güte. 4 P—— 1— ů +— nd u.. E + 2—.—*— + I 2—— 2 +————t. 1 Ach, wie⸗der⸗ um ein Jahr ver⸗schwun⸗den, ein Jahr, und Ach, mehr als acht⸗mal ⸗tau⸗send Stun⸗den sind weg als Q— ——.—..—— 1914 2—— + + + + + 7 + —.——..— kommt nicht mehr zu ⸗rück! wie ein Au gen⸗ blick! Weg mei⸗ne Tu„gen⸗ den und EV 3.—.* —E. +. + +* I + 1 + 1— +* 1 LII I I +—. + L + + +— 1 LV L I— I I + 1 1 — 0 Sün ⸗den! Doch nein, der Rich⸗ter al⸗ler elt läßt 70—.—.—* 1 42 + + I I + ⁵ + +* + + 1 191 1 + L +— I +— 2 1 *—— L I L I* 21 1 6 jeg ⸗li ⸗che mich wie⸗ der ⸗fin ⸗ den, wenn er vor — 5 n—I E + +—1 .K— E + + II . sei ⸗ nen Thron mich stellt. 2. Gedanken, Worte, Tatenheere, wie? Dürft ihr Gottes Licht nicht scheun? Wenn ich dies Jahr gestorben wäre, wo würd jetzt meine Seele sein? Stünd ich verklärt bei Gottes Kindern? Wär ich von seiner Lieb entflammt? Wie? Oder hätte mit den Sündern der Allgerechte mich verdammt? 3. Der Gott, der liebt, wie Väter lieben, hat ihn mein Undank nie betrübt? Der Gott, der mir so treu geblieben, hab ich ihn auch so treu geliebt? Lebt ich für ihn, nach seinem Willen, stets als vor seinem Angesicht, fromm öffentlich und fromm im slillen, treu dem Gewissen und der Pflicht? 4. Nein, Vater, sie sind nicht zu zählen, die Sünden dieses Jahres, nein! Wie kann ich's dir und mir verhehlen? Ich bin nicht wert, noch hier zu sein! Zu oft ließ ich mein Herz erkalten, zu oft verletzt' ich meine Pflicht. Ich darf vor dir nicht Rechnung halten, ich zittre: Geh nicht ins Gericht! 5. Nein, Vater, sie sind nicht zu zählen, die Gnaden dieses Jahres, nein! Wie kann ich's dir und mir verhehlen? Ich bin nicht wert, noch hier zu sein! Wo fang ich an? Gott, welche Menge vom ersten bis zum letzten Tag! Ich weiß, daß, wenn ich Jahre sänge, ich dir zu danken nicht vermag. 6. Ich flehe dich, ach üb Erbarmen, gedenke meiner Sünden nicht und zeig dem Reuigen und Armen, der Gnade sucht, dein Angesicht! Wie freudig will ich dann mein Leben von nun an deinem Dienste weihn! Wie eifrig will ich mich bestreben, durch deinen Geist ein Christ zu sein! 45⁵ 7. Ich danke dir für alle Gnaden, Ddie du dies Jahr der Welt erzeigt. Ach eile, Herr, die zu entladen, . Senn⸗ und Senaesicden Ja, aller, aler Menschen Seelen will ich, mein Heiland Jesus Christ, aufs neue deiner Huld empfehlen, weil du doch aller Heiland bist. die noch das Elend niederbeugt! Mel. Nun jauchzt dem Herren, alle Welt; Joh. Kaspar Lavater, g. 1741, 4 1601. 4 oder: Vom Himmel hoch da komm ich her. — Christ, daß du in 4ũ—m.— — E ———.—½ fahr so gnä⸗dig ⸗lich 2. Wir bitten dich, du ew'ger Sohn des Vaters in dem höchsten Thron, 300 du wollst dein arme Christenheit bewahren ferner allezeit. 3. Entzeuch uns nicht dein heilsam Wort, das ist der Seelen höchster Hort; vor Irrlehr und Abgötterei behüt uns, Herr, und steh uns bei. 4. Hilf, daß wir fliehn derSünden Bahn und fromm zu werden fangen an; be⸗ schutzt dies Jahr kein'r Sünd im alten Jahr gedenk, ein gnadenreich Neujahr uns schenk. 5. Hilf christlich leben, seliglich einst sterben und laß fröhlich mich am jüngsten Tage auferstehn und mit dir in den Himmel gehn. 6. Zu danken und zu loben dich mit allen Engeln ewiglich, o Jesu, unsern Glauben mehr? zu deines Namens Lob und Ehr! Joh. Steuerlein(d), g. 1546, f 1615. Mel. Herzlich tut mich verlangen. + ——. H —— 1— —— + + das Jahr geht still zu Got⸗tes treu e Hän⸗ de leg ich nun Freud und 227 de, nun sei auch still mein f —. — 11 2 und was dies Jahr um ⸗schlos⸗sen, + was Gott— Herr nur weiß, die Trä⸗nen, die ge=„ flos⸗ 6 + N — die Wun⸗ Den—— Rend beid 46 9. Warum es **0 so hmes Olt Warum denn il wo wir so 30 Eo manches A und mancher I der erst noch ho du armes Herz 3. Doß nicht z man so ge Vogg diese arme nicht unsre Hei E5 al der Her die wir auf ihr in Zions goldr ein Heimatrech 10 Hier gehe die Tränensaal B. Festtagslieder(Neujahr). 2. Warum es so viel Leiden, so kurzes Glück nur gibt? Warum denn immer scheiden, wo wir so sehr geliebt? So manches Aug gebrochen und mancher Mund nun stumm, der erst noch hold gesprochen— du armes Herz, warum? 3. Daß nicht vergessen werde, was man so gern vergißt: daß diese arme Erde nicht unsre Heimat ist. Es hat der Herr uns allen, die wir auf ihn getauft, in Zions goldnen Hallen ein Heimatrecht erkauft. 4. Hier gehen wir und streuen die Tränensaat ins Feld, dort werden wir uns freuen im sel'gen Himmelszelt; Eleonore Fürstin Reuß 57—58 wir sehnen uns hinieden dorthin ins Vaterhaus und wissen's: die geschieden, die ruhen dort schon aus. 5. O, das ist sichres Gehen durch diese Erdenzeit: nur immer vorwärts sehen mit sel'ger Freudigkeit; wird uns durch Grabeshügel der klare Blick verbaut, Herr, gib der Seele Flügel, daß sie hinüberschaut. 6. Hilf du uns durch die Zeiten und mache fest das Herz, geh selber uns zur Seiten und führ uns heimatwärts! Und ist es uns hinieden so öde, so allein, o laß in deinem Frieden uns hier schon selig sein. geb. Gräfin zu Stolberg, g. 1855, f1905. * 58. Mel. Es ist gewißlich an der Seit. ErErrd ———— 2 2 2 2————— + L.——— I— 4— 2 I Gott⸗lob, ein Schritt zur E⸗ wig⸗ keit ist a⸗ber⸗ 1. zu dir im Fort⸗gang die⸗ser Zeit mein Herz sich SDSSSSISSiieDee......—————— DDDDEDSDSSSESEi— ——.— mals voll ⸗ en⸗det; sehn⸗lich Weit⸗det, o Quell, 3060 55 mein Le⸗ben —.3 e DITTT——— TSZ.— + + + + O — 2.——— L 1— 2— +.— 396— fließt und al ⸗le Gna⸗de sich er⸗gießt in mei⸗ ne ——.—— — E— N **— II Seel zum Le ⸗ben. 2. Ich zähle Stunden, Tag und Jahr, und wird mir allzu lange, bis es erscheine, daß ich gar, o Leben, dich umfange, damit, was sterblich ist an mir, verschlungen werde ganz in dir und ich unsterblich werde. 3. Doch sei dir ganz anheimgestellt die rechte Zeit und Stunde, wiewohl ich weiß, daß dir's gefällt, daß ich mit Herz und Munde dich kommen heiße und darauf von nun an richte meinen Lauf, daß ich dir komm entgegen. 4. Ich bin vergnügt, daß mich nichts kann von deiner Liebe trennen, und daß ich frei vor jedermann dich meinen Freund darf nennen, 47 58—59 und daß du dort, o Lebensfürst, dich ganz mit mir vereinen wirst und mir dein Erbe schenken. 5. Drum preis' ich dich aus Dankbarkeit, daß sich das Jahr geendet, und also auch von dieser Zeit ein Schritt nochmals vollendet, Und schreite hurtig weiter fort, bis ich gelange an die Pfort Jerusalems dort oben. 6. Wenn auch die Hände lässig sind, und meine Kniee wanken, so biet mir deine Hand geschwind in meines Glaubens Schranken; damit durch deine Kraft mein Herz sich stärke, und ich himmelwärts ohn Unterlaß aufsteige. 1. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. 7. Geh, Seele, frischim Glauben dran und sei nur unerschrocken, laß dich nicht von der rechten Bahn die Lust der Welt ablocken! So dir der Lauf zu langsam deucht, so eile, wie ein Adler fleugt, mit Flügeln süßer Liebe! 8. O Jesu, meine Seele ist zu dir schon aufgeflogen, du hast, weil du voll Liebe bist, mich ganz zu dir gezogen. Fahr hin, was heißet Stund und Zeit, ich bin schon in der Ewigkeit, weil ich in Jesu lebe. Aug Herm. Francke, g. 1665, 1227. Mel. Herr, ich habe mißgehandelt. I 1—1 I 2— — ——— Hilf, Herr Je⸗su, la hilf, das daß aufs 6 ge ⸗ lin ⸗gen, gen, äf⸗ te b laß es neu ⸗e Kr + I H———— 15— 2 — L + + + I rin ⸗ + eJahr geht an; ich wan⸗deln kann; — + 0 FeTx. —— — wol⸗ölest du aus Gn 2. Meiner Hände Werk und Taten, meiner Zunge Red und Wort müssen nur durch dich geraten und ganz glücklich gehen fort; neue Kraft laß mich erfüllen und verrichten deinen Willen! 3. Mas ich dichte, was ich mache, das gascheh in dir allein; wenn ich schlafe, wenn ich wache, wollest du, Herr, bei mir sein; geh ich aus, wollst du mich leiten; komm ich heim, steh mir zur Seiten! 4. Laß dies sein ein Jahr der Guade, laß mich büßen meine Sünd; hilf, daß sie mir nimmer schade, daß ich bald Verzeihung find! 48 a⸗den ge⸗ben! Niemand sonst als du, mein Leben, kann die Sünde mir vergeben. 5. Tröste mich mit deiner Liebe, nimm, o Gott, mein Flehen hin, weil ich mich so sehr betrübe, ja voll Angst und Zagen bin; stärke mich in meinen Nöten, daß mich Sünd und Tod nicht töten! 6. Herr, du wollest Gnade geben, daß dies Jahr mir heilig sei, und ich christlich könne leben sonder Trug und Heuchelei, daß ich noch allhie auf Erden fromm und selig möge werden! 7. Jesu, laß mich fröhlich enden dieses angefangne Jahr, Jahr er nie ⸗ve und au 2. Jesu Nan joll bei uns in Und so oft wir da sein Name mache seines 9 unser Herz zun 3. Sein Ve wollen wir in also wird es! Iwidd schtägl auch fürs ner Isu Name e 4. Unsre N nur in Jesu! Geht uns die 61. Mt, und Zeit, 63,117²7. h töten! — geben, + B. Festtagslieder(Neujahr). trage stets mich auf den Händen, halte bei mir in Gefahr! 59—61 Freudig will ich dich umfassen, wenn ich soll die Welt verlassen. Johann Rist, g. 1607, 4 1662. 30 60. Mel. Meinen Jesum laß ich nicht. E ee iiEi eEEE e — L LI + + + 1..— + + L 2 I...—. I— 0— 1 Je⸗sus soll die Lo-sung sein, da ein neu ⸗es —.65 Je ⸗su Na⸗-me soll al ⸗lein de nen zum Pa⸗ F———— EH— DiDiee‚— 2— E—— Jahr er⸗schie ⸗ nen; 5 Riee die ster, die in sei⸗nem Bun⸗de stehn 2—— H— 1 I P.EE +— 5* IUUE +.—.— I II EE= +. 1——— I und auf sei⸗ nem We⸗ge gehn. 2. Jesu Name, Jesu Wort soll bei uns in Zion schallen, und so oft wir nach dem Ort, da sein Name thronet, wallen, mache seines Namens Ruhm unser Herz zum Heiligtum! 3. Sein Versühnen und sein Heil wollen wir im Glauben ehren; also wird es uns zuteil, wird sich täglich bei uns mehren; auch fürs neue Jahr uns beut Jesu Name Seligkeit. 4. Unsre Wege wollen wir nur in Jesu Namen gehen. Geht uns dieser Leitstern für, so wird alles wohl bestehen und durch seinen Gnadenschein alles voller Segen sein. 5. Alle Sorgen, alles Leid soll der Name uns versüßen, so wird alle Bitterkeit uns ein Segen werden müssen. Jesu Nam sei Sonn und Schild, welcher allen Kummer stillt. 6. Jesus, aller Bürger Heil, unserm Ort ein Gnadenzeichen, unsers Landes bestes Teil, dem kein Kleinod zu vergleichen. Jesus, unser Schutz und Hort, sei die Losung fort und fort. Benjamin Schmolck, g. 1622, f1752. 61. Mel. Nun laßt uns Gott dem Herren. 4...— 4 DI I + + E +—.— RSS 4—.— 196—7 1. Nun laßt uns gehn und tre ⸗ten mit Sin»gen und — ö— r LE.. 2— 2 1————— E 2— 1 mit Be⸗ten zum Herrn, der un ⸗serm Le ben bis hie⸗ .4 DPPPE III DPI +— HI EE 32 her Kraft ge ⸗ge⸗ben. 2. Wir gehn dahin und wandern von einem Jahr zum andern, wir leben und gedeihen vom alten bis zum neuen 3. Durch so viel Angst und Plagen, durch Zittern und durch Zagen, 49 4 61—62 durch Krieg und große Schrecken, die alle Welt bedecken. 4. Denn wie von treuen Müttern in schweren Ungewittern die Kindlein hier auf Erden mit Fleiß bewahret werden: 5. Also auch und nicht minder läßt Gott ihm seine Kinder, wenn Not und Trübsal blitzen, in seinem Schoße sitzen. 6. Ach, Hüter unsers Lebens, fürwahr, es ist vergebens mit unserm Tun und Machen, wo nicht dein Augen wachen. 7. Gelobt sei deine Treue, die alle Morgen neue; Lob sei den starken Händen, die alles Herzleid wenden. 8. Laß ferner dich erbitten, o Vater, und bleib mitten in unserm Kreuz und Leiden ein Brunnen unsrer Freuden! 9. Gib mir und allen denen, die sich von Herzen sehnen nach dir und deiner Hulde, 1. Sonn⸗ und Festtags Lieder. ein Herz, das sich gedulde. 10. Schließ zu die Jammerpforten und laß an allen Orten auf so viel Blutvergießen die Freudenströme fließen! 11. Sprich deinen milden Segen zu allen unsern Wegen, laß Großen und auch Kleinen die Gnadensonne scheinen! 12. Sei der Verlaßnen Vater, der Irrenden Berater, der Unversorgten Gabe, der Armen Gut und Habe! 13. Hilf gnädig allen Kranken, gib fröhliche Gedanken den hochbetrübten Seelen, die sich mit Schwermut quälen. 14. Und endlich, was das meiste, füll uns mit deinem Geiste, der uns hier herrlich ziere und dort zum Himmel führe. 15. Das alles wollst du geben, o meines Lebens Leben, mir und der Christenschare zum sel'gen neuen Jahre! Paul Gerhardt, g. 1607, f 1626. 4. Epiphanias. Mel. Lobt Gott, ihr Christen allzugleich. — + — 1— See⸗ , auf und V—— IINN= + — 1 er⸗ für; I der Wun⸗ I der stern gibt di ARS —— ⏑ ⁰11⁰ 2 — +—— E— 1—..— 2 4—— 2 Held sei vor der Tür, 2. Geh weg aus deinem Vaterland zu suchen solchen Herrn; laß deine Augen sein gewandt Quf diesen Morgenstern. 2 3. Gib acht auf diesen hellen Schein, der dir aufgangen ist; er führet dich zum Kindelein, 2) das heißet Jesus Christ. 2. 4. Er ist der Held aus Davids Stamm, der Held sei vor der Tür. die teure Saronsblum, das rechte, echte Gotteslamm, 2, Israels Preis und Ruhm. 5. Drum höre, merke, sei bereit, verlaß des Vaters Haus, die Freundschaft, deine Eigenheit, 2) geh von dir selber aus 6. Und mache dich behende auf, befreit von aller Last, 50 0 lah nich ch li du dies Halldichin * 0 fest ist Und sz fühvet dich: ats aller Fin 8. O snke du R tiefste Demut ind aß dein H. oon solchem 9. Gib dich ih * ut Geite, Leib Ind singe mit d Hier ist Imn 10. O wunde be dieser Anbli sü dessen Her ¶ a Indo u dutch dein Be bergönnst noch Wäamniig auf f Glaubens 60 hier der fl 9. Hen, la inst wie! ain icder Ohri Den schönen Wforten 07, f l676 Tür. B. Festtagslieder(Epiphanias). und laß nicht ab von deinem Lauf, bis du dies Kindlein hast.:: 7. Halt dich im Glauben an das Wort, das fest ist und gewiß; das führet dich zum Lichte fort 33 aus aller Finsternis. 8. O sinke du vor seinem Glanz in tiefste Demut ein und laß dein Herz erleuchten ganz * von solchem Freudenschein 9. Gib dich ihm selbst zum Opfer dar nit Geiste, Leib und Seel und singe mit der Engel Schar: 3* Hier ist Immanuel. 10. O wunderbare Süßigkeit, die dieser Anblick gibt dem, dessen Herz dazu bereit 62 63 2) Und dieses Kindlein liebt. 11. Die Engel in des Himmels Saal, die freuen sich darob; die Kinder Gottes allzumal, 2½ die bringen hier ihr Lob. 12. Hier ist das Ziel, hier ist der Ort, wo man zum Leben geht; hier ist des Paradieses Pfort, 252 die wieder offen steht. 13. Hier fallen alle Sorgen hin, zur Lust wird jede Pein; es wird erfreuet Herz und Sinn, 25 denn Gott ist ja nun dein. 3 14. Der zeigt dir einen andern Weg, als du vorher erkannt, den stillen Ruh⸗ und Friedenssteg 21½ zum ew'gen Vaterland. Mich. Müller, g. 165, f1704. 63. Mel. Valet will ich dir geben. Luk. 2, 22—52. HI— E + + I + 2— + 1—.— +— X + + L E + + +— + I I—— 1— I ——„ 1 Herr Je ⸗su, Licht der Hei⸗den, der From⸗men —6 wir kom ⸗men jetzt mit Freu⸗den durch dei⸗nes I +2 +* e, eeexx— — I II 1—— Schatz und Lieb, Gei stes Trieb in die ⸗sen dei⸗-nen 22— Vanren. E.— I— + 2 1 +* L. 2*— I— L—.—————0 E—— 1 I—— 1 v. 8 Tem⸗ pel und su ⸗chen mit Be ⸗ gier, nach Si⸗me 2*.. H1 — +— L 2 + E 4—.— I EE——— + 1 2 + 1 + I 5. 0 0—— ons Ex ⸗ em ⸗pel, dich, gro ⸗ßen Gott, all hier. 2. Du wirst von uns gefunden, o Herr, an jedem Ort, dahin du dich verbunden durch dein Verheißungswort; vergönnst noch heutzutage, daß man dich gleicherweis auf Glaubensarmen trage, wie hier der fromme Greis. 3. Herr, laß auch uns gelingen, daß einst wie Simeon ein jeder Christ kann singen den schönen Schwanenton: Mir werden nun mit Frieden mein Augen zugedrückt, nachdem ich schon hienieden den Heiland hab erblickt. 4. Ja, ja, ich hab im Glauben, mein Jesu, dich geschaut; kein Feind kann dich mir rauben, wie heftig er auch dräut. Ich wohn in deinem Herzen und in dem meinen du, uns scheiden keine Schmerzen, kein Angst, kein Tod dazu. 51 4* 63—65. Sonn⸗ und 5. Hier will es oft mir scheinen, du sähst mich strafend an, daß ich vor Angst und Weinen dich kaum erkennen kann; Mel. Jesus, meine Zuversicht. gesttags⸗Lieder. dort aber wird's geschehen, daß ich von Angesicht zu Angesicht soll sehen dein immer klares Licht. Johann Franck, g. 1618, f 1677. I — . 13——— I 2 — + —— + gro⸗ ger Wun⸗ See⸗le will aus Ja⸗kob an dei⸗nem der dir stern, gern der so — GII I I 2 +*. I —— nen, nen; +¶1. nimm doch, nimm doch gnä⸗dig an, 2 H Ir II I Ar ⸗mer schen⸗ 2. Nimm das Gold des Glaubens hin, wie ich's von dir selber habe und damit beschenket bin; so ist dir's die liebste Gabe. Laß es auch bewährt und rein in dem Trübsalsfeuer sein. 3. Nimm den Weihrauch des Gebets, laß denselben zu dir dringen; Herz und Lippen sollen stets Mel. Valet will ich dir geben. ken kann. ihn als Opfer vor dich bringen. Wenn ich bete, nimm es auf und sprich Ja und Amen drauf! I. Nimm die Myrrhen bittrer Reul Ach, mich schmerzet meine Sünde, ö aber du bist fromm und treu, daß ich Trost und Gnade finde und nun fröhlich sprechen kann: Jesus nimmt mein Opfer an. Erdmann Neumeister, g. 1621, K 156. 146 2 7 2 I 1 * + 114 — 1— I I —.— Kö⸗nig dein Reich soll ler wig Wee Herr Je⸗ 130 wäh⸗ren, im — 11 L 98 Da vids ist dein Thron; daß all ⸗hier auf — i xcd 2 * * 2— —— Er⸗ den den Men?schen weit und breit dein — 1 11 + 0 2 1 kannt mög wer⸗ zur 52 Him ⸗-mel 2. Don deinen pie uns die Sch och achtest du Hergänglich Gu hrangst nicht ar hägs ine gült sthticht im ste er hast du Sp 4. Doch bist d VFLin Glanz erst in Güt allzei md dein Geret 86 wer ⸗de Haupt an m⸗ster 518, fledi. B. Festtagslieder(Epiphanias). 2. Von deinem Reich auch zeugen die Leut aus Morgenland, die Knie sie vor dir beugen, dieweil sie dich erkannt; der neu Stern auf dich weiset, dazu das göttlich Wort. Drum man dich billig preiset, daß du bist unser Hort. 3. Du bist ein großer König, wie uns die Schrift vermeld't, doch achtest du gar wenig vergänglich Gut und Geld, prangst nicht auf hohem Rosse, trägst keine güldne Kron, sitzt nicht im steinern Schlosse, hier hast du Spott und Hohn. 4. Doch bist du schön gezieret, dein Glanz erstreckt sich weit, dein Güͤt allzeit regieret und dein Gerechtigkeit. 65—66 Du wollst die Frommen schützen durch dein Macht und Gewalt, daß sie im Frieden sitzen, die Bösen stürzen bald. 5. Du wollst dich mein erbarmen, in dein Reich nimm mich auf, dein Güte schenk mir Armen und segne meinen Lauf! Den Feinden wollst du wehren, dem Teufel, Sünd und Tod, daß sie mich nicht versehren: rett mich aus aller Not! 6. Du wollst in mir entzünden dein Wort, den schönen Stern, daß falsche Lehr und Sünden sei'n meinem Herzen fern. Hilf, daß ich dich erkenne und mit der Christenheit dich meinen König nenne jetzt und in Ewigkeit. Martin Behm, g. 1557, 4 1622 66. Eigene Melodie. .———. iRSSSSEEEEEESESESEEEESE —. 1 Wer⸗de licht, du Stadt der Hei den, und du Salem, Schau⸗e, welch ein Glanz mit Freu ⸗den ü⸗ber Ddei⸗nem ...— H.—.— wer⸗de licht! 1 1 1 +7 Gott hat de-rer nicht ver⸗ges⸗sen, die im Haupt an ⸗bricht! H —— L 7— — A Pii +— Fin⸗stern sind ge⸗ses sen. 2. Ach, wie waren wir verblendet, ehe noch dies Licht brach an! Ja da hatte sich gewendet schier vom Himmel jedermann; unsre Augen und Gebärden klebten einzig an der Erden. 3. Gottes Rat war uns verborgen, seine Gnade schien uns nicht; Kleinꝰ und Große mußten sorgen, jedem fehlt es an dem Licht, das zum rechten Himmelsleben seinen Glanz uns sollte geben. 4. Aber wie hervorgegangen ist der Aufgang aus der Höh, haben wir das Licht empfangen, welches so viel Angst und Weh, und was Menschen mag betrüben, aus der Welt hinweggetrieben. 5. Jesu, reines Licht der Seele, du vertreibst die Finsternis, die in dieser Sündenhöhle unsern Tritt macht ungewiß; Jesu, deine Lieb und Segen leuchten uns auf unsern Wegen. 6. Gib, Herr Jesu, Kraft und Stärke, daß wir dir zu jeder Zeit 53 66—68 durch des Glaubens Liebeswerke folgen in Gerechtigkeit und hernach im Freudenleben heller als die Sterne schweben. 7. Dein' Erscheinung müss' erfüllen mein Gemüt in aller Not, dein' Erscheinung müsse stillen meine Seel auch gar im Tod; . Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. Herr, in Freuden und im Weinen müsse mir dein Licht erscheinen. 8. Jesu, laß mich endlich gehen freudig aus der bösen Welt, dein so helles Licht zu sehen, das mir dort schon ist bestellt, wo wir sollen unter Kronen in der schönsten Klarheit wohnen. Johann Rist, g. 1607, 466. Mel. Valet will ich dir geben. GE + I 11 + I Licht weg vom — 1 Zum Hin em ⸗por, zum ge sich⸗te I* E 2 Was + + schau⸗rig keitl ů Trau ⸗rig ⸗ keit! Du stehst im Chri ⸗sten⸗ I 4 I* — EII + H 1— —.— —=I .. 1„den, da klingt's von Mut un Licht; frei si I I + + 4——— DPIPIPFPIPIFIFIFTITITITITII— ...........— + + 0 — — Gei⸗ster wor⸗den, die 2. Zum Licht empor, zum Leben, zu Gottes Freundlichkeit! Weg Sorgen, Zittern, Beben, weg Angst der Feindlichkeit! Des Himmels Liebesfunken erleuchten alle Welt, die Hölle ist versunken, es herrscht der Liebesheld. — L L See⸗ len zit ⸗tern 3. Er bringt das Licht zur Erde, das ganze Sternenreich, daß alles selig werde, macht Näh'n und Fernen gleich. Drum woll'n wir fröhlich singen dem Heiland Jesus Christ, aus Nacht zum Lichte ringen, wo er der König ist. t Mori 390 Ernst Moritz Arndt, g. 1769, f 1860 10 5. Passivn. Eigene Melodie. + — + + L + + I — +—— E 2 Lamm Got⸗ tes, Lamm Got ⸗tes, Lamm Got ⸗tes, I 1— der du der du der du * * 1 *—— 0 I + — 1 1. er ⸗barm dich 2. er ⸗barm dich 5⁴4 He⸗ 2. Der am * Frevler, was daß ich mich i Vsus gab sit So ist er meir aber auch mei Der am Kreu weil ich mich 8. Oer am Sunde, du be Veh mir, we der für mich ⸗ Taät ich nicht ö Der am Kreu beil ich mich 4 Der am Schwäg,Ge ott gus rei hatdie Hand 70. nicht. 1 Erde, B. Festtagslieder Passion). men. 1526. Nach d. Latein. Agnus Dei. 69. Mel. Sion klagt mit Angst und Schmerzen. —— TE⏑— I— 1 N I ERREEE EIESEEE E CLII—1—2.— I 3. gib uns dei⸗nen Frie⸗den! A 4 ZE. 1 II ......................I E 2——— C 2——— 1 Der am Kreuz ist mei ne Lie ⸗be, mei ⸗ne Weg, ihr ar⸗gen Sün⸗den⸗ trie ⸗be, Welt und E S........ Lieb ist Je ⸗sus Christ. 1Fleisch mit eu⸗ rer List! Eu⸗re Lieb ist nicht von Gott, E 7 30 + E 3.....— R L——— + + +—— —0—— ö 96— eu ⸗re Lieb üst gar der Tod. Der am Kreuz ist mei⸗ ne E AQINIAI E——* HI LIU—— + + + + 2* II + 2—— L II +* + E—= Lie ⸗be, weil ich mich im Glau⸗ben ü⸗ be. 2. Der am Kreuz ist meine Liebe! und mit meines Bürgen Blut Frevler, was befremdet dich, sie durchstrichen mir zu gut. daß ich mich im Glauben übe? Der am Kreuz ist meine Liebe, Jesus gab sich selbst für mich. weil ich mich im Glauben übe. So ist er mein Friedensschild, 5. Der am Kreuz ist meine Liebe! aber auch mein Lebensbild. Keine Trübsal, noch so groß, Der am Kreuz ist meine Liebe, Hunger, Blöße, Geißelhiebe, weil ich mich im Glauben übe. nichts macht mich von Jesu los, 3. Der am Kreuz ist meine Liebe! nicht Gewalt, nicht Gold, nicht Ruhm, Sünde, du besiegst mich nicht! Engel nicht, kein Fürstentum. Weh mir, wenn ich den betrübe, Der am Kreuz ist meine Liebe, der für mich ging ins Gericht! weil ich mich im Glauben übe. Kreuzigt' ich nicht Gottes Sohn? 6. Der am Kreuz ist meine Liebe! Trät ich nicht sein Blut mit Hohn? Nun ist auch der Tod mein Freund! Der am Kreuz ist meine Liebe, Wenn ich wie ein Staub zerstiebe, weil ich mich im Glauben übe. wird mein Jesus mir vereint; +. Der am Kreuz ist meine Liebe! da, da schau ich Gottes Lamm, Schweig, Gewissen, glaube dran, meiner Seele Bräutigam. Gott aus reinem Liebestriebe Der am Kreuz ist meine Liebe, hat die Handschrift abgetan weil ich mich im Glauben übe. 16²⁵ . 70. mel. Run laßt uns den Leib begraben. ö D.— 1 I—1.*—— + EEEEEEE 1 Der du, Herr Je⸗ su, Ruh und Rast in dei⸗nem 5 5 Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. * * — + * 85— Hal gib, daß wir —— — + * und 2. Verleih, o Herr, uns Stärk und Mut, die du erkauft mit deinem Blut, und führ' uns in des Himmels Licht zu deines Vaters Angesicht! un ⸗ser Le⸗ben dir ge ⸗fall. 3. Wir danken dir, o Gotteslamm, getötet an des Kreuzes Stamm. Laß ja uns Sündern deine Pein den Eingang in das Leben sein! Georg Werner, g. 1589, f 164s. Eigene Melodie. —— 1 + —— —. 70 n 2— Ei⸗ nes wünsch ich mir vor al⸗ lem 3im a nen⸗tal sich wan⸗dern, wenn dies Ei⸗ ne e⸗lig läßt's L . an⸗dern, ei ⸗ ne Spei ⸗se — + — — + E + ꝗW—3 —n⁵1 1 ei ⸗ schau⸗en, — 11—— 1 wei und T nie⸗der⸗sank 2. Ewig soll er mir vor Augen stehen, wie er als ein stilles Lamm dort so blutig und so bleich zu sehen, hängend an des Kreuzes Stamm; wie er dürstend rang um meine Seele, daß sie ihm zu seinem Lohn nicht fehle, und dann auch an mich gedacht, als er rief: Es ist vollbracht! 3. Ja, mein Jesu, laß mich nie ver⸗ gessen meine Schuld und deine Huld. Als ich in der Finsternis gesessen, trugest du mit mir Geduld, hattestlängstnach deinemSSchaf getrachtet, I und den Kelch des Va⸗ters trank. eh es auf des Hirten Ruf geachtet, und mit teurem Lösegeld mich erkauft von dieser Welt. 4. Ich bin dein!— sprich du darauf ein Amen. Treuster Jesu, du bist mein! Drücke deinen süßen Jesusnamen brennend in mein Herz hinein Mit dir alles tun und alles lassen, in dir leben und in dir erblassen: das sei bis zur letzten Stund unser Wandel, unser Bund. Albert Knapp, g. 1298, 186f. aan Melodie. I1 EE Ein Lämm⸗lein der 22— 95 geht 115 rägt die Schuld bü⸗ßet 56 es geht und in Ge⸗duld die Sün⸗den Wun:d. 2. O0s Läm und Heiland den, den hat und Sühner „Oeh hin, m en der K. zu Straf und Die Straf ist du kannst und durch Sterbe 3.%Ja, Va Tbeo auffichn mein Wollen mein Wirken Wunderli du kannst, we Gott seinen. Lebe,L du streckest d. vor dem die 4. Mein aus meinem dich wil ich mit Licbesan ODusulht si und wenn u solst du me Ich will mi hiemit zu de Hetindi litz NAmU B. Festtagslieder Passion). 7² ů— EN——— 2—— I—FI 2 —4—.—.— II E— 1—— ih ⸗ ver Kin⸗der; al ler Sün⸗der; es geht da ⸗ hin, wird matt und ————— —— E D. I— 1——..— I 0 krank, er⸗ gibt sich auf die Wür⸗ge⸗bank, be⸗gibt sich +—1 IE — + ——..— IISII al⸗ler Freu⸗den; es nim⸗met an Schmach, Hohn und Spott, Angst, —— 6. xeri, einErirx. ———.—..——— 1 II — Wun⸗den, Strie⸗men, Kreuz und Tod und spricht: Ich will's gern lei⸗den. 2. Das Lämmlein ist der große Freund und Heiland meiner Seelen, den, den hat Gott zum Sündenfeind und Sühner wollen wählen. „Geh hin, mein Kind, und nimm dich an der Kinder, die ich ausgetan zu Straf und Zornesruten; die Straf ist schwer, der Zorn ist groß, du kannst und sollst sie machen los durch Sterben und durch Bluten.“ 3.„Ja, Vater, ja von Herzensgrund, leg auf, ich will dir's tragen; mein Wollen hängt an deinem Mund, mein Wirken ist dein Sagen.“ O Wunderlieb, o Liebesmacht, du kannst, was nie kein Mensch gedacht, Gott seinen Sohn abzwingen! O Liebe, Liebe, du bist stark, du streckest den in Grab und Sarg, vor dem die Felsen springen 4. Mein Lebetage will ich dich aus meinem Sinn nicht lassen, dich will ich stets, gleich wie du mich, mit Liebesarmen fassen. Du sollst sein meines Herzens Licht, und wenn mein Herz in Stücke bricht, sollst du mein Herze bleiben. Ich will mich dir, mein höchster Ruhm, hiemit zu deinem Eigentum beständiglich verschreiben. 5. Ich will von deiner Lieblichkeit bei Nacht und Tage singen, mich selbst auch dir zu aller Zeit zum Freudenopfer bringen. Mein Bach des Lebens soll sich dir Und deinem Namen für und für in Dankbarkeit ergießen, und was du mir zu gut getan, das will ich stets, so tief ich kann, in mein Gedächtnis schließen. 6. Erweitre dich, mein Herzensschrein, du sollst ein Schatzhaus werden der Schätze, die viel größer sein als Himmel, Meer und Erden. Weg Ehr und Stand der eitlen Welt, weg Reichtum, Gold und alles Geld! Ich hab ein Bessers funden: mein großer Schatz, Herr Jesu Christ, ist dieses, was geflossen ist aus deines Leibes Wunden. 7. Das soll und will ich mir zu Nutz zu allen Zeiten machen; im Streite soll es sein mein Schutz, in Traurigkeit mein Lachen, in Fröhlichkeit mein Saitenspiel, und wenn mir nichts mehr schmecken will, soll mich dies Manna speisen; im Durst soll's sein mein Wasserquell, in Einsamkeit mein Sprachgesell zu Haus und auch auf Reisen. 8. Was schadet mir des Todes Gift Dein Blut, das ist mein Leben. Wenn mich der Sonne Hitze trifft, so kann's mir Schatten geben; setzt mir der Schmerz der Wehmut zu, so find ich bei dir meine Ruh, 5⁷ 72—74 wie auf dem Bett ein Kranker, und wenn des Kreuzes Ungestüm mein Schifflein treibet um und um, so bist du dann mein Anker. 9. Wenn endlich ich soll treten ein in deines Reiches Freuden, so soll dies Blut mein Purpur sein, 1. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. ich will mich darin kleiden; es soll sein meines Hauptes Kron, in welcher ich will vor den Thron des höchsten Vaters gehen und dir, dem er mich anvertraut, als eine wohlgeschmückte Braut an deiner Seite stehen. Paul Gerhardt, g. 1607, 1676. 38565 Wer nur 85 lieben 9365 läßt walten. 1111 + 2 1 Es ist voll⸗ brachtl Er Uder Frie⸗de ⸗fürst ent⸗ ist ver⸗schie⸗ den, mein Je⸗sus schläft im Frie⸗den, — I + — — 2— —= — 1 die Le⸗bens⸗ schkeßt die son ne Au⸗ n. zu; und sinkt in fül le To des⸗ — geht zur Ru I I 61 ———— DD‚DD‚II———————— 4—— —2 0 gro⸗es Wort: Es 2. Es ist Balnracht Er hat's ge⸗ sprochen, des Lebens Wort muß sprachlos sein; das Herz der Treue wird gebrochen, den Fels des Heils umfaßt ein Stein; die höchste Kraft ist nun verschmacht't; o wahres Wort: Es ist vollbracht! 3. Es ist vollbracht! Ihr, meine Sünden, verdammet nun mein Herz nicht mehr. Vom Himmel her hör ich verkünden: Des Sohnes Blut erlangt Gehör; am Kreuz hat's Frieden uns gemacht. 74. 4 ist voll ⸗bracht! O süßes Wort: Es ist vollbracht! 4. Es ist vollbracht! Owelch Verlangen zieht mich zu deinem Grabe hin; dich wünschen Engel zu umfangen, ruh auch in meinem Herzen drin, wo dir die Liebe Raum gemacht; o työstlich Wort: Es ist vollbracht! 5.Cs ist vollbracht! Ich will michlegen zur Ruh auf Christi Grabesstein; die Engel sind allhier zugegen, ich schlummre sanft wie Jakob ein, die Himmelspfort ist aufgemacht, o Lebenswort: Es ist vollbracht! Salomon Franck, g. 1659, 4 125 Mel. O Jesu Christ, meins Lebens Licht. — 1————— DD 2 4 * 1 Herr Je ⸗su 2 1 Christ, dein en⸗ res Blut höch=stes Gut, 2 12 sand das labt das mach al⸗ I II I—„ —— lein mein Herz von al⸗len Sün⸗den rein. 58 ö 2. Dein Bl dein Weneh Macht, daß ich und zu der Hi 3.O JNsu mein Trot, I 75⁵. 0 be, 2. Die Wi hab ich dir h auch meine dir aufgeleg Ach,liobster laß diese Sd laß Gnad fü J. Du haf bist in das etrugest Sd mußtest am aulf daß du und unsre se bei Gott ver 76. B. Festtagslieder Passion). 2. Dein Blut, mein Schmuck, mein 7⁴— 76 dein teures Blut, dein Lebenssaft en Ehrenkleid, gibt mir stets neue Lebenskraft. Wron dein Unschuld und Gerechtigkeit 4. Herr Jesu, in der letzten Not, 8 macht, daß ich kann vor Gott bestehn wenn mich schreckt Teufel, Höll und Tod, van und zu der Himmelsfreud eingehn. so laß ja dies mein Labsal sein: mut 3. O Jesu Christe, Gottes Sohn, dein Blut macht mich von Süͤnden rein mein Trost, mein Heil, mein Gnaden⸗ 626 thron, Joh. Olearius, g. 1611, f46sa. 45. 75. Mel. Berr, wie du willst, so schick's mit mir. 4——. TE I 1 I——...— 2— 2—— ael XE 2 1 + E I + 2—.— 14 2— —— L— I 1— 1— 1 Herr Je⸗ su, dei ⸗ne Angst und Pein und dein be⸗ — 85 laß mir vor Au ⸗ gen all⸗ zeit sein, die Sün⸗de ——.—— e— +——..— GII— 2——.— D 1—..— * trüb 5— 56 II— I— L 1 üb ⸗te ei⸗den n e met⸗ Den Laß mich an dei⸗ ne gro⸗ße Not . E—4 dnx enn. —2 E 25. I I— 1— I—.—4 und dei⸗ nen her⸗ben, bit ⸗tern Tod, die⸗weil ich le⸗ H [F. 1— I II TE.. 1 +*.— I! EH—. 2 1 II ——— be, den ken! 2. Die Wunden alle, die du hast, hab ich dir helfen schlagen, auch meine große Sündenlast dir aufgelegt zu tragen. Ach, liebster Heiland, schone mein, laß diese Schuld vergessen sein, laß Gnad für Recht ergehen 3. Du hast verlassen deinen Thron, bist in das Elend gangen, ertrugest Schläge, Spott und Hohn, mußtest am Kreuze hangen, auf daß du für uns schafftest Rat und unsre schwere Missetat bei Gott versöhnen möchtest. 4. Drum will ich jetzt zur Dankbarkeit von Herzen dir lobsingen, und wenn du zu der Seligkeit mich wirst hinkünftig bringen, so will ich daselbst noch viel mehr, zusamt dem ganzen Himmelsheer, dich ewig dafür loben. 5. Herr Jesu, deine Angst und Pein und dein betrübtes Leiden laß meine letzte Zuflucht sein, wenn ich von hier soll scheiden. Ach hilf, daß ich durch deinen Tod fein sanft beschließe meine Not und selig sterbe. Amen. Nach Tobias Clausnitzer, g. Jels, T 1684. 76. Mel. Berzliebster Jesu, 1 was hast du verbrochen. EUEN mern EAEE L———. L.—— + I— 8—— 2 5 5 1. Herr, stär⸗ke mich, dein Lei⸗den zu be ⸗ den⸗ken, —.— 9——— SS SE.* +2 +——.———— 1—⁴ 2— 1—.———..— 1 2—————— mich in Lie be zu ver ⸗ sen ⸗ken, 59 1. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. 5* 35 al ⸗ 0 Schuld des 1 uns zu er⸗ 2. Du wolltest, Herr, ein Mensch gleich verliere mich mit dankendem Gemüte uns auf Erden und bis zum Tod am in deine Güte. Kreuz gehorsam werden, 7. So sei denn ewig auch von mir ge⸗ au unsrer Statt gemartert und zerschla⸗ priesen gen die Sünde tragen. für das Erbarmen, das du mir erwiesen, 3. Welch wundervoll hochheiliges Ge⸗ da du, mein Heiland, auch für mich dein schäfte! Sinn ich ihm nach, so zagen Leben dahingegeben. meine Kräfte, 8. Du liebtest mich; ich will dich wie⸗ mein Herz erbebt, ich seh und ich emp⸗ der lieben und stets mit Freuden dei⸗ finde den Fluch der Sünde. nen Willen üben. 4. Gott ist gerecht, ein Rächer alles O gib zu diesem seligen Geschäfte Bösen; Gott ist die Lieb und läßt die stets neue Kräfte. Welt erlösen. 9. Seh ich dein Kreuz den Klugen die⸗ Dies kann mein Geist mit Schrecken und ser Erden Entzücken am Kreuz erblicken. ein Argernis und eine Torheit werden, 5. Es schlägt den Stolz und mein Ver⸗ so sei's doch mir trotz allen frechen Spot⸗ dienst darnieder; es stürzt mich tief tes, die Wahrheit Gottes. und es erhebt mich wieder; 10. Wenn endlich, Herr, mich meine lehrt mich mein Glück, macht mich aus Sünden kränken, so laß dein Kreuz Gottes Feinde zu Gottes Freunde. mir wieder Ruhe schenken. 6. O Herr, mein Heil, an dessen Blut Dein Kreuz, dies sei, wenn ich den Tod ich glaube, einst leide, mir Fried und Freude! ich liege hier vor dir gebückt im Staube, Chr. F. Gellert, g. 1216, K 1769. Vers? und 8s Joh. Sam. Diterich, g. 122, 4 1297. Eigene Melodie. — — .‚ 111 +— —.—— 1. Herz ⸗lieb ⸗=ster st, was hast du ver 2.—— 1 1—— —— —— daß man ein solch scharf Ur ⸗teil hat ge⸗ V N e —.— — + +— + — E—7 + Was i die Schuld? Fr In was für Mis ⸗ — + 45 6⁴ ITWV 2 11— ES 1 bist du ge⸗ 2. Ou wirt ekrönet, WI 10 huwirtmit E , anz 3. Was 0 cher Plagen ben dich Hachl ich o Hen Je was du erdul 4. Wie wur Strafel Dnr gute Hint die Schuld be rechte, für 5. Ogroße edigehr Ichlebtemits den, und! 6, Ach grof Zeiten, wie Treu ausbrei Kein's Mens⸗ zudenken, 7. Ich kan nicht erreiche barmung zu B. Festtagslieder(Passion). 2. Du wirst gegeißelt und mit Dorn gekrönet, ins Angesicht geschlagen und verhöhnet, du wirst mit Essig und mit Gall geträn⸗ ket, ans Kreuz gehenket. 3. Was ist doch wohl die Ursach sol⸗ cher Plagen? Ach, meine Sünden ha⸗ ben dich geschlagen; ich, o Herr Jesu, habe dies verschuldet, was du erduldet. 4. Wie wunderbarlich ist doch diese Strafe! Der gute Hirte leidet für die Schafe, die Schuld bezahlt der Herre, der Ge⸗ rechte, für seine Knechte. 5. O große Lieb, o Lieb ohn alle Maße, die dich gebracht auf diese Marterstraße! Ich lebte mit der Welt in Lust und Freu⸗ den, und du mußt leiden. 6. Ach großer König, groß zu allen Zeiten, wie kann ich g'nugsam solche Treu ausbreiten? Kein's Menschen Herz vermag es aus⸗ zudenken, was dir zu schenken. 7. Ich kann's mit meinen Sinnen nicht erreichen, womit doch dein Er⸗ barmung zu vergleichen; 77—70 wie kann ich dir denn deine Liebestaten im Werk erstatten? 8. Doch ist noch etwas, das dir ange⸗ nehme: wenn ich des Fleisches Lüste dämpf' und zähme, daß sie aufs neue nicht mein Herz ent⸗ zünden mit alten Sünden. 9. Weil's aber nicht besteht in eignen Kräften, fest die Begierden an das Kreuzzu heften, so gib mir deinen Geist, der mich regiere, zum Guten führe. 10. Alsdann so werd ich deine Huld betrachten, aus Lieb zu dir die Welt für gar nichts achten, bemühen werd ich mich, Herr, deinen Willen stets zu erfüllen. 11. Ich werde dir zu Ehren alles wagen, kein Kreuz nicht achten, keine Schmach und Plagen, nichts von Verfolgung, nichts von Todesschmerzen, nehmen zu Herzen. 12. Wenn dort, Herr Jesu, wird vor deinem Throne auf meinem Haupte stehn die Ehrenkrone, da will ich dir, wenn alles wird wohl klingen, Lob und Dank singen. Joh. HBeermann, g. 1585, + 164⁷ Mel. Christus, der uns selig macht. 78—79 1. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. de 2. Gib, daß ich recht sehen mag Sollt ich dazu haben Lust bein Vatden deine Angst und Bande, Und nicht wollen meiden, duh 9 an dir! dein Verspeien, Schläg und Schmach, was du selber büßen mußt Aabi umn 0 deine Kreuzesschande, mit so großem Leiden? n nade w deine Geißel, Dornenkron, 5. Wenn mir meine Sunde will ni. ung,L Speer⸗ und Nägelwunden, machen heiß die Hölle, ö 6. 0 ihn deinen Tod, o Gottessohn, Jesu, mein Gewissen stillẽ', l der mich dir verbunden. dich ins Mittel stelle, 3. Laß mich aber nicht allein dich und deine Passion deine Marter sehen, laß mich gläubig fassen! laß mich auch die Ursach fein Liebet mich sein lieber Sohn, und die Frucht verstehen. wie kann Gott mich hassen? Ach, die Ursach war auch ich, 6. Gib auch, Jesu, daß ich gern ich und meine Sünde, dir das Kreuz nachtrage, diese hat gemartert dich, daß ich Demut von dir lern daß ich Gnade fünde. und Geduld in Plage, 4. Jesu, lehr bedenken mich daß ich Lieb um Lieb dir bring. dies in Buß und Reue Laß indes dies Lallen, hilf, daß ich mit Sünde dich bis ich dorten besser sing, martre nicht aufs neue. Jesu, dir gefallen! Sigism. v. Birken, g. 1626, f 1681. Mel. Sion klagt mit Angst und Schmerzen. N e,—.— . Je ⸗su, dei ⸗ ne tie ⸗fen Wun dei ⸗ne FC ge⸗-ben mir zu al ⸗len Stun ⸗den Trost in isterreden,S — 1 5 hast getragen e — E in gerochter O muur mnich Am Rvon den argen Sual und bitt? rer Tod Leibs⸗ und See⸗ len ⸗not. E.2* * Fällt mir et ⸗ was Ar ⸗ges ein, 5 Dusendtaufen 6— ö libter Iesu, I [◻ E — 2.. 3. Wunden denk ich bald an dei⸗ne Pein: die er ⸗ lau ⸗ bet mei⸗nem übest alen F RDSSSES um in heiln — 20. B 2—, RAumnn zu setzen z Her⸗zen mit der Sün ⸗de nicht zu scher⸗ zen. Ab, du Hastz 2. Mill sich denn in Wollust weiden geben deine Wunden Kraft; laassen dich mi mein verderbtes Fleisch und Blut, wenn mein Herz hinein sich senket, Tausendtaufe so gedenk ich an dein Leiden: schöpf ich neuen Lebenssaft. cbs bald wird alles wieder gut. Deines Trostes Süßigkeit* Kommt der Satan und setzt mir wend't in mir das bittre Leid, heftig zu, halt ich ihm für der du mir das Heil erworben, deine Gnad und Gnadenzeichen: da du bist für mich gestorben. bald muß er von dannen weichen. 4. Auf dich setz ich all mein Hoffen, 3. Ja für alles, das mich kränket, du bist meine Zuversicht; B. Festtagslieder(Passion). dein Tod hat den Tod getroffen, daß er mich kann töten nicht. Daß ich an dir habe teil, bringet mir Trost, Schutz und Heil; 79—80 du Brunn aller Gütigkeit, so empfind ich keine Schmerzen auch im letzten Kampf und Streit. Ich verberge mich in dich, will deine Gnade wird mir geben kein Feind kann verletzen mich. Auferstehung, Licht und Leben. Wer sich birgt in deine Wunden, 5. Hab ich dich in meinem Herzen, der hat glücklich überwunden. Joh. Heermann, g. 1585, + 164⁷ 80. Eigene Melodie. EU—— ...P... den 1 Je ·su, mei⸗ nes Le⸗bens Le⸗ ben, Je u, der du dich für mich ge ⸗ge⸗ ben in die 2.——.— 1— 12... I 1 I I + 1—.—5 II 2 2 2.—— 1— .—D— mei⸗nes To⸗ des Tod, —7 tief ste See⸗len⸗not, in das äu ⸗ßer⸗ste Ver⸗der⸗ben, ————— E— 2 E—— l6sl. V 88——— nur daß ich nicht möch ⸗te ster ⸗ben, tau⸗ send⸗tau⸗send⸗ EIE— + HI . +—— + 1 + ꝙ+ — EEU + +—.— 1 + +— EE— 2 I— L—.—— II — mal sei dir, lieb⸗ster Je⸗su, Dank da⸗fuͤrl — 2. Du, ach du hast ausgestanden Tausendtausendmal sei dir, ** Lästerreden, Spott und Hohn, liebster Jesu, Dank dafür! —— hast getragen Strick und Banden, 5. Du hast dich hart lassen schlagen, 2.— du gerechter Gottessohn, mich zu lösen von der Pein, —— nur mich Armen zu erretten fälschlich lassen dich anklagen, ges ein, von den argen Sündenketten. daß ich könnte sicher sein; ——— Tausendtausendmal sei dir, daß ich möchte trostreich prangen, E..— liebster Jesu, Dank dafür! hast du sonder Trost gehangen. —— 3. Wunden ließest du dir schlagen, Tausendtausendmal sei dir, nei⸗nem ließest allen Frevel zu, liebster Jesu, Dank dafür! n Hoffen, um zu heilen meine Plagen, um zu setzen mich in Ruh. Ach, du hast zu meinem Segen lassen dich mit Fluch belegen. Tausendtausendmal sei dir, liebster Jesu, Dank dafür! 4. Man hat dich sehr hart verhöhnet, dich mit großem Schimpf belegt und mit Dornen gar gekrönet; was hat dich dazu bewegt? Daß du möchtest mich ergötzen, mir die Ehrenkron aufsetzen. 6. Du hast lange Marterstunden ausgestanden mit Geduld, selbst den herben Tod empfunden, um zu büßen meine Schuld; daß ich losgesprochen würde, trugest du der Qualen Bürde. Tausendtausendmal sei dir, liebster Jesu, Dank dafür! 7. Deine Demut hat gebüßet meinen Stolz und Ubermut, dein Tod meinen Tod versüßet, es kommt alles mir zu gut; 63 80—82 dein Verspotten, dein Verspeien muß zu Ehren mir gedeihen. Tausendtausendmal sei dir, liebster Jesu, Dank dafür! Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. für die Wunden, für die Schmerzen, für den herben, bittern Tod; für dein Zittern, für dein Zagen, für die tausendfachen Plagen, deine Angst und tiefe Pein 8. Nun, ich danke dir von Herzen, will ich ewig dankbar sein. Herr, für alle deine Not, Ernst Christ. Homburg, g. 1605, f 1681 81. Mel. Es sind doch selig alle die. aur nr,(, E, PPPIFIFIFIFIF. TTT ——— V X 15 2 9 L 11——— LI 3 Laßt uns doch Chri⸗sto dank⸗bar sein, daß er ge⸗ Auch laßt uns sein der Sün⸗de Feind, weil Got ⸗tes . 5 ů PEiii d 5 lit⸗ten gro⸗ße Pein, und sei⸗nem Wil⸗len le ⸗ben. 99— 86 Wort uns hel ⸗le scheint, Tag und Nacht da⸗ nach stre⸗ben, ö D.— 2.7 2——5 HH—..— DPDPD +.h +1 + II + +. + EIALEE I— + EEEE + 1—.— I E— 5 die Lieb er ⸗ zei⸗ gen je⸗ 962 ⸗mann, die—.— stus— 0 36 D..E ,.,,de..,,e, L—— I—— us ge tn mit eie nem bit⸗tern Lei den. O Q— I— I— 20 2 1 DPD + 2 I + I E 2 E + 2 Eeee 2— 8 LI + + +—.—— I 1 1 —————.—— E——— 1 99655 en⸗ schen⸗ Aind, be⸗tracht das recht, wie Got⸗ Wden die Sün⸗ de 1..—.2.— I— II SDS.—— + 4...— HIE 4+.— I + L + I I IEI I 7 + I———— 22 II schlägt, und tu sie ernst⸗lich mei⸗den. Sebald Beyden, g. 1494, f 1561. 04— 82. Mel. Liebster Jesu, wir sind hier. 1 ne Seel, er ⸗ mun ⸗tre dich, dei⸗nes Je wie er für dich gi ⸗bet sich, da⸗rauf dei ⸗ne 1— N— s E=. Lieb be⸗ den= kez. 1055 An⸗dacht len ke! Ach er⸗wäg die gro ⸗ße Treu⸗e E e und dich dei ⸗nes Je ⸗ su freu el 2. Sieh, der wahre Gottes Sohn ist für dich ans Holz gehänget, sein Haupt trägt die Dornenkron, sein Leib ist mit Blut vermenget, er läßt sich für dich verwunden; wo ist größre Lieb gefunden? 3. Du, du solltest große Pein ewig leiden in der Hölle 6⁴ Und von Oott r wegen vieler S 35 H.sus trd lht dich wieder 4. Durch sei deilles Oottes er hat das Ges gut gemacht di Sünde, Leufel und den Himn 5. Ich kann das Geringste er verbind't m meune Träghei odagß ich ihn so Rund noch gar! 6. Du, mein dir dwill ich mi daß ich dir als einzg will get 2(—85•4—— 245———— 1— 44— ö dir Der,den Iunr her der Vas Wunder ů De Welt dei denn Gottes 3. Dos He die Felsen ber Mfteoderl B leto nu den Tod des 4. Well de so werd auch B. Festtagslieder(Passion). und von Gott verstoßen sein wegen vieler Sündenfälle; aber Jesus trägt die Sünden, läßt dich wieder Gnade finden. 4. Durch sein Leiden ist gestillt deines Gottes Zorn und Rache, er hat das Gesetz erfüllt, gut gemacht die böse Sache, Sünde, Teufel, Tod bezwungen und den Himmel dir errungen. 5. Ich kann nimmer, nimmermehr das Geringste nur vergelten, er verbind't mich allzusehr; meine Trägheit muß ich schelten, daß ich ihn so schlecht geliebet und noch gar mit Sünd betrübet. 6. Du, mein Jesu, du, mein Heil, dir will ich mich ganz verschreiben, daß ich dir als meinem Teil einzig will getreu verbleiben, dir zu leben, dir zu leiden, dir zu sterben, dir zu meiden. 7. Du, mein Jesu, sollst es sein, den ich mir zum Zweck gesetzet, wie du mein, so will ich dein bleiben stets und unverletzet; was du liebest, will ich lieben; was dich kränkt, soll mich betrüben. 8. Was du willst, das sei mein Will, dein Wort meines Herzens Spiegel: wenn du schlägest, halt ich still. Dein Geist bleibt mein Pfand und Sie⸗ gel, daß ich soll den Himmel erben; darauf kann ich freudig sterben. 9. Nun, so bleibt es fest dabei: Jesus soll es sein und bleiben, dem ich lebe, des ich sei, nichts soll mich von Jesu treiben. Du wirst, Jesu, mich nicht lassen, ewig will ich dich umfassen. Joh. Kasp. Schade, g. 1666, f 1698 + 4 83. Mel. Ich hab mein' Sach Gott. Ev. Joh. 19, 50. 1457 P—— 27 FPH* 2— X XLE——* 1————— I 2 D—— 4— 1. Nun ist es al ⸗les wohl ge⸗macht, mein Je⸗-sus ruft: SSSSES E e— S..I...... E% L— L—. Es ist voll'bracht! Der neigt sein Haupt, o Mensch, und stirbt, der 12238— H+ E——* H ——— 1—H—1— +— ++ N —.— III 41. L 2— 2 XI L— I dir er⸗wirbt 2. Der, dem an Hoheit keiner gleicht, der Herr der Herrlichkeit erbleicht. Was Wunder, daß die Erde kracht! Die Welt deckt Nacht; denn Gottes Sohn wird umgebracht. 3. Das Heiligtum steht aufgedeckt; die Felsen bersten, alles schreckt. Die freudenlose Kreatur klagt jetzo nur den Tod des Herrschers der Natur. 4. Weil denn die Kreatur sich regt, so werd auch du, o Mensch, bewegt! das Er⸗ — +1 be, wel⸗ches nie ver⸗dirbt. Der Fels zerreißt, und du wirst nicht durch dies Gericht beweget, daß dein Herz dir bricht! 5. Du selbst(hast du es g'nug bedacht?), du hast den Herrn ans Kreuz gebracht. Ihm, der fuͤr dich sein Leben gab, folg in sein Grab und stirb dem Sündengreuel ab. 6. Ach, Vater, ach, in Pein und Hohn erbleicht am Kreuz dein ein'ger Sohn; nun ist kein Zweifel, deine Huld tilgt meine Schuld und trägt forthin mit mir Geduld. 65 5 1. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. 7. Ich will mit ihm zum Grabe gehn und, wo die Unschuld bleibet, sehn. Sein Tod soll meine Zuflucht sein, auf ihn allein schlaf ich einst sanft und selig ein. 8. Und nun dient ich der Sundenoch? Wie drücket mich ihr schweres Joch! Auf, Seele, daß du dich erhebst, nur Jesu lebst, nur Jesu zu gefallen strebst. 9. Töt, Jesu, selbst in meiner Brust, was sich noch find't von böser Lust! Dein Tod, der mir das Leben schafft, gibt mir auch Kraft zu einer guten Ritterschaft. 10. Ja, Herr, mein Heiland, kräftiglcñßh;¶ stärkst du in meinem Vorsatz mich! Ich setze freudig, auf dein Wort, den Kampf stets fort. Der reiche Lohn erfolget dort. 11. Wie dankich g'nug dir, Jesu Chrift, daß du für uns gestorben bist! Dich preis' ich auch in Angst und Leid,„ doch nach der Zeit noch würd'ger in der Ewigkeit. Laurentius Laurenti, g. 1660, 122. Eigene Melodie. 2240—— ——4—— 1 * I —— 1 — 1E 1 — EE — — be mei ner Lie ⸗be, aus höch⸗stem Trie⸗be du er⸗ wünsch⸗ te in das jam⸗mer⸗ I + E 12——. ——— PP keit, vol⸗le Leid 53 7 + 3 — 1½. 2 —— —— —— 1 — * *—— —— 115 als ein ein⸗ge⸗ I I stellt I und 40 ⸗ zahlt Ait FT + EEE 1 1 50 +— — I dei⸗nem Blu ⸗te al ⸗le 2. Liebe, die mit Schweiß und Tränen an dem Olberg sich betrübt, Liebe, die mit heißem Sehnen unaufhörlich fest geliebt, Liebe, die den eignen Willen in des Vaters Willen legt und, um Gottes Zorn zu stillen, treu die Last des Kreuzes trägt. 3. Liebe, die mit starkem Herzen alle Schmach und Hohn gehört, Liebe, die voll Angst und Schmerzen blieb im Tode unversehrt, Liebe, die sich liebend zeiget, als der Atem geht zu End, Liebe, die sich liebend neiget, als sich Leib und Seele trennt. 66 Mis⸗se ⸗ tat der Welt⸗ 4. Liebe, die für mich gestorben und ein immerwährend Gut an dem Kreuze mir erworben. ach wie tröstet mich dein Blut, ach wie dank ich deinen Wunden, schmerzenreiche Liebe du, wenn ich in den letzten Stunden sanft an deinem Herzen ruh! 5. Liebe, die sich tot gekränket und für mein erkaltet Herz in ein kaltes Grab gesenket, ach wie dank ich deinem Schmerz! Habe Dank, daß du gestorben, daß ich ewig leben kann, die du mir das Heil erworben: Ew'ge Liebe, nimm mich an! Elisabeth v. Senitz, g. 1620, 4 1670, Wus A V Wvor sonst chri⸗ hie bist du so be Die bist du so er öDer hat dein A. Tnn sonst kein s chändlichzug . Die Farbe r roten Lippen hin und ganz 3 blassen Tode uht alles hingen Ul alles hinger ind daher bist d yon deins Heib Nun, was Walles meine 0 elbt Das u getrage öcn her, hur ler gom verdie sb mir, o mein Jen Aubli dein B. Festtagslieder Passion). 8⁵ 85. Mel. Herzlich tut mich verlangen. 4 4 H ......‚——————— — — L 1 11 Haupt voll Blut und Wun⸗den, voll Schmerz und vol⸗ler 1 12 win E 1— ind Leid Hohn, 3 o Haupt, sonst schön ge ⸗ krö⸗ net I—— 2 .................— 5„1122.*—— 14— 8. 7 it höch ster Ehr und Zier, jetzt a⸗ber höchst ver⸗höh⸗ —.— II II 3. Eꝰ— 75 I net: ge⸗ grü⸗ßet seist du mir! m⸗ Mer⸗ 2. Du edles Angesichte, dein Geist hat mich begabet — davor sonst schrickt und scheut mit manchem Himmelstrost. —.— das große Weltgewichte, 6. Ich will hie bei dir stehen, wie bist du so bespeit! verachte mich doch nicht! *e Wie bist du so erbleichet! Von dir will ich nicht gehen, Wer hat dein Augenlicht, wenn dir dein Herze bricht; 2— dem sonst kein Licht nicht gleichet, wenn dein Haupt wird erblassen I. oo schändlich zugericht't? im letzten Todesstoß, 2238& 3. Die Farbe deiner Wangen, alsdann will ich dich fassen — der roten Lippen Pracht in meinen Arm und Schoß. —1— it hin und ganz vergangen; 7. Es dient zu meinen Freuden Nar des blassen Todes Macht und tut mir herzlich wohl, WDall. hat alles hingenommen, wenn ich in deinem Leiden, rben hat alles hingerafft, mein Heil, mich finden soll. und daher bist du kommen Ach möcht ich, o mein Leben, von deines Leibes Kraft. an deinem Kreuze hier ö 4 Nun, was du, Herr, erouldet, mein Leben von mir geben, iden, it alles meine Last, wie wohl geschähe mir! ich hab es selbst verschuldet, 8. Ich danke dir von Herzen, en was u getragen hast. o Jesu, liebster Freund, Schau her, hier steh ich Armer, für deine Todesschmerzen, 1 der Zorn verdienet hat; da du's so gut gemeint. gib mir, o mein Erbarmer, Ach gib, daß ich mich halte den Anblick deiner Gnad! zu dir und deiner Treu, Iů 5. Erkenne mich, mein Hüter, und wenn ich nun erkalte mein Hirte, nimm mich an! in dir mein Ende sei Von dir, Quell aller Güter, 9. Wenn ich einmal soll scheiden, 1 it mir viel Guts getan; so scheide nicht von mir; ö * dein Mund hat mich gelabet wenn ich den Tod soll leiden, 4167 mit Milch und süßer Kost, so tritt du dann herfur! 67 5⁵ 85—87 Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. Wenn mir am allerbängsten und laß mich sehn dein Bilde wird um das Herze sein, in deiner Kreuzesnot! so reiß mich aus den Angsten Da will ich nach dir blicken, kraft deiner Angst und Pein! da will ich glaubensvoll 10. Erscheine mir zum Schilde, dich fest an mein Herz drücken: zum Trost in meinem Tod wer so stirbt, der stirbt wohl. Paul Gerhardt, g. 1607, + 1676. 86. Mel. Christus, der uns selig macht. 2 I ◻1I ——— O hilf, Chri⸗ste, Got⸗tes Sohn, durch dein bit ⸗ter DDEEEE EEEE Pe daß wir dir stet un=ter ⸗tan all Un⸗ 1—.— Lei⸗ den, V Q 1 I— II I I— =S.S.......... tu⸗gend mei⸗ den, dei⸗nen Tod und sein Ur⸗sach 1 + 4 DE ————— frucht⸗bar⸗lich be ⸗ den ⸗ ken, da ⸗für, Die⸗wohl 4—7 II I arm und schwach, dir Dank⸗op ⸗ fer schen ken. Böhmische Brüder. 87. Eigene Melodie. L—— + I I I— I L— OLamm Gottes, un„schul dig am Stamm des 5 all ⸗zeit er⸗fun ⸗ den ge⸗dul⸗ dig, wie ⸗wohl du ů„— 4.— 2 L—. L + LI —— 2.—1— Kreu⸗zes ge schlach⸗tet, 70 wa⸗rest ver ⸗ ach ⸗ 22 All Sünd— 310 EE— EUU— DPDI— ö ö tra⸗ gen, sonst müß⸗ten wir ver⸗ n„gen. Er⸗ E H ESAS 3— 1 barm dich un ⸗ser, o I 2. O Lamm Gottes, unschuldig All Sünd hast du getragen, am Stamm des Kreuzes geschlachtet, sonst müßten wir verzagen. allzeit erfunden geduldig, Erbarm dich unser, o Jesu! wiewohl du warest verachtet! 3. O Lamm Gottes, unschuldig 6⁸ am Stamn ollheit erftn wiewohl d 2. O gro In Kreuz! hat dadurch Ins aus Li 3.O Men sat dieses a aa du durch abest ganz Dein B legt hier m Walches es Mfür dich B. Festtagsl am Stamm des Kreuzes geschlachtet, allzeit erfunden geduldig, wiewohl du warest verachtet! ieder Passion). All Sünd hast du getragen, sonst müßten wir verzagen. Gib uns dein'n Frieden, o Jesu! Nicolaus Decius, 1541. 388. Eigene Melodie. EV 6——— 1 i iEEE EE EH—— III —5 1. O Trau⸗rig ⸗keit, Her ⸗ze ⸗leid, ist ——.— EVUEE 1—8:—. — E +— 1 1— 1—— D—— 1 1 tter das nicht zu be ⸗ kla gen? Gott des Va⸗ters ei nig ö EED E I SS I Ii +—.— 1I x Piix all Un⸗ 35 Kind wird ins Grab ge ⸗ tra⸗ gen. 2. O große Not, Gott's Sohn ist tot! Alles, was auf Erden lebt, Am Kreuz ist er gestorben, muß dich ja beklagen. lresachhat dadurch das Himmelreich 6.O lieblichs Bild, schön, zart und mild, uns aus Lieb erworben. du Schmerzsohn der Jungfrauen! 3. O Menschenkind, nur deine Sünd Niemand kann dein heißes Blut wohl hhat dieses angerichtet, sonder Reu anschauen. da du durch die Missetat 7. Hochselig ist zu jeder Frist, warest ganz vernichtet. der dieses recht bedenket, ů 4. Dein Bräutigam, das Gotteslamm, wie der Herr der Herrlichkeit liegt hier mit Blut beflossen, wird ins Grab versenket. ö e Brüder. welches es ganz mildiglich 8. O Jesu, du mein Hilf und Ruh, ö hat für dich vergossen. ich bitte dich mit Tränen: 5. O süßer Mund, o Glaubensgrund Hilf, daß ich mich bis ins Grab —.— wie bist du doch zerschlagen! möge nach dir sehnen! n Johann Rist, g. 1607, 4 1667. 10 89. Mel. O Welt, ich muß dich lassen. .½———*— 2 e——5 13———— E2 I A L.S Well, sieh hier dein Le ⸗ben am Stamm des ꝰ́de..I ..rn —Kren⸗-zes schwe⸗ben, dein Heil sinkt in den Tod! ———— 2*— Er S S E—. 50 5 Laßt vil f sich be — Der gro ⸗ße Für er Eh⸗ren lä wil ⸗lig si e⸗ ee ¶ r,e, re, eree schwe⸗ren mit Schlä⸗gen, Hohn und gro⸗ßem Spott. ‚ ö 2. Tritt her und schau mit Fleiße, Aus seinem edlen Herzen wie er mit Todesschweiße vor unerhörten Schmerzen udiz und Blut ist überfüllt. ein Seufzer nach dem andern quillt. 69 89—90 3. Wer hat dich so geschlagen, mein Heil, und dich mit Plagen so übel zugericht't? Du bist ja nicht ein Sünder wie wir und unsre Kinder, von Übeltaten weißt du nicht. 4. Ich, ich und meine Sünden, die sich wie Körnlein finden des Sandes an dem Meer, die haben dir erreget das Elend, das dich schläget, und deiner Marter großes Heer. 5. Ich bin's, ich sollte büßen an Händen und an Füßen gebunden in der Höll; die Geißeln und die Banden und was du ausgestanden, das hat verdienet meine Seel. 6. Du nimmst auf deinen Rücken die Lasten, die mich drücken viel schwerer als ein Stein; du wirst ein Fluch, dagegen verehrst du mir den Segen, dein Schmerzen muß mein Labsal sein. 7. Du setzest dich zum Bürgen, du lässest dich gar würgen für mich und meine Schuld; mir lässest du dich krönen mit Dornen, die dich höhnen, und leidest alles mit Geduld. 8. Ich bin, mein Heil, verbunden all Augenblick und Stunden dir überhoch und sehr; 1. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. was Leib und Seel vermögen, das soll ich billig legen allzeit an deinen Dienst und Ehr. 9. Nun, ich kann nicht viel geben in diesem armen Leben; eins aber will ich tun: Es soll dein Tod und Leiden, bis Leib und Seele scheiden, mir stets in meinem Herzen ruhn. 10. Ich will's vor Augen setzen, mich stets daran ergötzen, ich sei auch, wo ich sei; es soll mir sein ein Spiegel der Unschuld und ein Siegel der Lieb und unverfälschten Treu. 11. Ich will darin erblicken, wie ich mein Herz soll schmücken mit stillem, sanftem Mut, und wie ich die soll lieben, die mich doch sehr betrüben mit Werken, so die Bosheit tut. 12. Ich will ans Kreuz mich schlagen mit dir und dem absagen, was meinem Fleisch gelüst't. Was deine Augen hassen, das will ich fliehn und lassen, so viel mir immer möglich ist. 13. Dein Seufzen und dein Stöhnen und die viel tausend Tränen, die dir geflossen zu, die sollen mich am Ende in deinen Schoß und Hände begleiten zu der ew'gen Ruh. Paul Gerhardt, g. 1607, 4 1676. 90. mel. Jesus, meine Zuversicht. ee e, r 1 See ⸗le, geh auf Gol ⸗ga ⸗ tha, setz dich un ⸗ter — 05 und be⸗ den⸗ke, was dich da für ein Trieb zur n reen E.— e DDEPEEEII— Je⸗su Kreu ⸗ze ö Bute rei 3. Här ⸗ter bist du noch als Stein, —...EEE 4— + +— s[s 7 + H — I + 1 I wenn du hier kannst fühl⸗los sein. 70 2.6⁰ ppischen wie das Pein m Daß ich Hibst du 4. W ich vers schauer wie ich dein im sehet m 5. N Ich wi dieses f 5 B. Festtagslieder Passion). 90 91 2. Schaue doch das Jammerbild unter deinem Kreuze leben. zwischen Erd und Himmel hangen, Wie du mein, so will ich dein wie das Blut mit Strömen quillt, lebend, leidend, sterbend sein. daß ihm alle Kraft vergangen. 6. Laß dein Herz mir offen stehn, Ach der übergroßen Not: öffne deiner Wunden Türe; es ist gar mein Jesus tot! da hinein will ich stets gehn, 3. O Lamm Gottes ohne Schuld, wenn ich Kreuz und Not verspüre, alles das hatt' ich verschuldet, wie ein Hirsch nach Wasser dürst't, und du hast aus großer Huld bis du mich erquicken wirst. Pein und Tod für mich erduldet. 7. Kreuzige mein Fleisch und Blut. Daß ich nicht verloren bin, lehre mich die Welt verschmähen, gibst du dich ans Kreuze hin. laß mich dich, du höchstes Gut, 4. Unbeflecktes Gotteslamm, immer vor den Augen sehen, ich verehre deine Liebe; führ in allem Kreuze mich schaue von des Kreuzes Stamm, wunderlich, nur seliglich! wie ich mich um dich betrübe; 8. Endlich laß mich meine Not dein im Blute wallend Herz auch geduldig überwinden; setzet mich in tausend Schmerz. nirgend sonst wird mich der Tod 5. Nun was schenk ich dir dafür? als in deinen Wunden finden. Ich will dir mein Herze geben; Wer darin sein Bette macht, dieses soll beständig hier spricht zuletzt: Es ist vollbracht. Benjamin Schmolck, g. 1622, 4 157. 91 91. Mel. Sion klagt mit Angst und Schmerzen .n E 2—— — 4 1 Sei mir tau ⸗send⸗mal ge⸗ grü ⸗ßet, der mich Je ⸗ su, der du selbst ge⸗ bü ⸗ Het— wo⸗ Q. 1.— EII N—.— ESSE je und je ge⸗liebt, ö 0— mit ich dich be⸗trübt. Ach wie 360 mir doch so wohl, [E:— N 1 iiieE 66 wenn ich knien und lie⸗gen soll an dem Kreu ⸗ze, 0 du EIIT T I— EEE EEEEEESSEEE— 30 stir ⸗best und um mei⸗ ne See ⸗le wir ⸗best. 2. Heile mich, o Heil der Seelen, 3. Schreibe deine blut'gen Wunden wo ich krank und traurig bin; mir, Herr, in das Herz hinein, nimm die Schmerzen, die mich quälen, daß sie mögen alle Stunden und den ganzen Schaden hin, bei mir unvergessen sein. den mir Adams Fall gebracht Du bist doch mein liebstes Gut, und ich selber mir gemacht! da mein ganzes Herze ruht, Wird, o Arzt, dein Blut mich netzen, laß mich hie zu deinen Füßen wird sich all mein Jammer setzen. deiner Lieb und Gunst genießen! 7¹ 91—93 4. Diese Füße will ich halten auf das best ich immer kann. Schaue meiner Hände Falten und mich selber freundlich an 1. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. von dem hohen Kreuzesbaum und gib meiner Bitte Raum, sprich: Laß all dein Trauren schwinden, ich, ich tilg all deine Sünden. Paul Gerhardt, g. 160²2, 4 1626. 00 88 9²2. Mel. O Craurigkeit, o Herzeleid. E.— 4.— 4 FPP QW DDSDDDEET—0 +..———— DEEE V SD I E! + + E I E..— I.. E IDI—1 1—68 1. So ru hest du, o mei⸗ ne Ruh, in 0 D Hanin 11.— FPPF— 2—.— 2—— I 1—— HEIEEE +——.— S.. 4.— I 1 4——.— I I 1 1065 dei⸗ ner Gra⸗bes⸗ höh⸗ le und er ⸗ wek⸗kest durch den EED EII N FP 11 I I + +—— + I. HEIAE— 2 SD..—.— I. — 28—.— I +—.—..— 1 Tod mei ⸗ne to ⸗öte See ⸗le. 2. Man senkt dich ein nach vieler Pein, du meines Lebens Leben! Dich hat jetzt ein Felsengrab, Fels des Heils, umgeben. 3. Ach, bist du kalt, mein Trost und Halt! Das macht dein heißes Lieben, das dich in das kalte Grab mir zu gut getrieben. 4. O Lebensfürst, ich weiß, du wirst mich wieder auferwecken; sollte denn mein gläubig Herz vor der Gruft erschrecken? 5. Sie wird mir sein ein Kämmerlein, da ich auf Rosen liege, weil ich nun durch deinen Tod Tod und Grab besiege. 6. Gar nichts verdirbt, der Leib nur stirbt; doch wird er auferstehen und in ganz verklärter Zier aus dem Grabe gehen. 7. Indes will ich, mein Jesu, dich in meine Seele senken und an deinen bittern Tod bis in Tod gedenken. Salomo Franck, g. 1659, f 1725. 0 93. Mel. Herr Jesu, Gnadensonne. e, ee, firie eerte er,e, en——— e——— ran E II. LI L. I— 1 Wenn mei⸗ne Sünd mich krän⸗ken, o mein Herr 0 so laß mich wohl be⸗ den⸗ken, wie du ge⸗ +.E I I 1— S3i n. SEEEEEE I EI Je⸗ su Chris, stor⸗ben bist und al ⸗le mei⸗ne Schul⸗den⸗last am Stamm —— daen— N 2.— E— L 1 5 I— D— 1EEEI des heil' ⸗gen Kreu ⸗zẽs auf dich ge ⸗ nom⸗men hast. 2. O Wunder ohne Maßen, wenn man's betrachtet recht: es hat sich martern lassen der Herr für seinen Knecht; es hat sich selbst mein Herr und Gott 72 für mich verlornen Menschen gegeben in den Tod. 3. Was kann mir denn nun schaden der Sünden große Zahl? Ich bin bei Gott in Gnaden, Schuld Hegahlt dure dab ich nich der Hölle O I. Drum ht und me sit deine 0 Josu, Lol füt deine N sr dein un für deine& 5. Herr, nich reizen nit allem die fündlich dah mir nie wie viel es daß ich erlõ 6. Mein solb's auch 94 Stamm haft schaden — die Schuld ist allzumal bezahlt durch Christi teures Blut, daß ich nicht mehr darf fürchten der Hölle Qual und Glut. 4. Drum sag ich dir von Herzen jetzt und mein Leben lang für deine Pein und Schmerzen, o Jesu, Lob und Dank, für deine Not und Angstgeschrei, für dein unschuldig Sterben, für deine Lieb und Treu. 5. Herr, laß dein bitter Leiden mich reizen für und für, mit allem Ernst zu meiden die sündliche Begier; daß mir nie komme aus dem Sinn, wie viel es dich gekostet, daß ich erlöset bin. 6. Mein Kreuz und meine Plagen, sollt's auch sein Schmach und Spott, B. Festtagslieder(Passion. Ostern). hilf mir geduldig tragen; gib, o mein Herr und Gott, daß ich verleugne diese Welt und treu dem Beispiel folge, das du mir vorgestellt. 7. Laß mich an andern üben, was du an mir getan, und meinen Nächsten lieben, gern dienen jedermann ohn Eigennutz und Heuchelschein und, wie du mir erwiesen, aus reiner Lieb allein. 8. Laß endlich deine Wunden mich trösten kräftiglich in meinen letzten Stunden und des versichern mich: Weil ich auf dein Verdienst nur trau, du werdest mich annehmen, daß ich dich ewig schau. Hannoversches Gesangbuch 1646. 94. Mel. O Jesu Christ, mein's Lebens Licht. 2 ln n Eerr————. V 1. Wir dan⸗ken dir, Herr Je⸗su Christ, daß du für EE 1—— I ů SII— L——— 2 1 L—— 1 10 1 4Z—— ge ⸗ stor⸗ben bist und hast uns durch dein teu⸗res .., I— L——2——— 2U LV I +—⁴1 1— 11— 0 Blut 3— ⸗macht vor Gott ge⸗ recht und gut. 2. Und bitten, wahrer Mensch und Gott, durch deine Wunden, Schmach und Spott: Erlös uns von dem ew'gen Tod und tröst uns in der letzten Not! 3. Behüt uns auch vor Sünd und Schand und reich uns deine mächt' ge Hand, daß wir im Kreuz geduldig sein, uns trösten deiner schweren Pein. 4. Und schöpfen draus die Zuversicht, du werdest uns verlassen nicht, du werdest treulich bei uns stehn, daß wir durchs Kreuz ins Leben gehn. Christoph Vischer, 1600. 6. DOstern. 95. Eigene Melodie. EHH Hernen— 5— —U +* W I I—. 1 I I I +* 1 + I I— L +—1 ——* 1.— L I I. I +— 1 Auf, a, mein Herz, mit Freu⸗ den nimm wahr⸗ was Wie kommt nach gro ⸗ßem Lei ⸗ den nun ein so 7³3 1. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. x* I H— +— 1—* EE—.. +— EEE— I— II 1 L I.— L 1 II L I I + 1 ——. heut ge ⸗schicht! lan 905 gro bes Lichtl Mein Hei ⸗land war ge⸗ EE— 1— +— + + I + V LXI*— I I +—— I— L . I— + 1 + + 2W——+ I— 0 1— 99595— legt da, wo man uns hin ⸗trägt, wenn von uns ERNR x—— n——* EI I— I 8 4.— E IE E.E—— S.— E + I + 1—— + E +2.— 1 I +— 1 E— I2A un ⸗ser Geist gen Him ⸗mel ist ge= reist. 2. Er war ins Grab gesenket, der Feind trieb groß Geschrei. Eh er's vermeint und denket ist Christus wieder frei und ruft Viktoria! schwingt fröhlich hier und da sein Fähnlein als ein Held, der Feld und Mut behält. 3. Das ist mir anzuschauen ein rechtes Freudenspiel; nun soll mir nicht mehr grauen vor allem, was mir will entnehmen meinen Mut zusamt dem edlen Gut, so mir durch Jesum Christ aus Lieb erworben ist. 4. Ich hang und bleib auch hangen an Christo als ein Glied; wo mein Haupt durch ist gangen, da nimmt er mich auch mit. Er veißet durch den Tod, durch Welt, durch Sünd, durch Not, ey reißet durch die Höll; ich bin stets sein Gesell. 5. Er dringt zum Saal der Ehren, ich folg ihm immer nach und brauch mich nicht zu kehren an einzig Ungemach; es tobe, was da kann, mein Haupt nimmt sich mein an, mein Heiland ist mein Schild, der alles Toben stillt. 6 Er bringt mich an die Pforten, die in den Himmel führt, daran mit güldner Worten der Reim gelesen wird. Wer dort wird mit verhöhnt/ wird hier auch mit gekrönt; wer dort mit sterben geht, wird hier auch mit erhöht. Paul Gerhardt, g. 1607, f 1676. 96. Eigene Melodie. —E ů—— W——— 1 EEI 14—N0H¹—1 2.— 2 I———9 + L—1 I +—+ — 1. 1— 1— 2—.—. 45 65 Christ ist er ⸗östan ⸗ den von der Mar⸗ter al ⸗lE; des 4 EUE— 9— 33.—.2— ooll'n wir al ⸗le froh sein, Christ will un⸗ser Trost —— I EC—— I I——.2 L* L + 1 5 2 11 I II— I— ein Ky—„ Uri ⸗e ⸗leis. 2. Wär er nicht er⸗ stan⸗ 2...—.—— ⁰EE E + +—— + HEC L I— I L L I + 14..— + + +— EEEEE I— I + I + 1—— I E 50— den, so„ gan gen; seit daß er er⸗ wär die Welt ver 7⁴ II IFR INE I E forten, B. Festtagslieder(Ostern). 96—97 E—— ö 1 —TS.. 1 S..—.—. I 1 + II—.—. H◻DNN I + L I L + L + + L I I— 1 2— I—— L 1 L 5 1 ———— 1— stan⸗den ist, so lob'n wir den Va⸗ter Je ⸗ su Christ. Ky⸗ ere.e, dr, EEEE. 2 e,,.. ri⸗e leis 3 Halle i ⸗ia, Hal ⸗le⸗ EV— E I E— I 2——.— — I I I 13..——1— Sx 30 lu ja, Hal le l ja! BDes soll'n wir E— EA I I + I. I LI + E—— L + X I CO— I— 1 L —. al ⸗le froh sein, Christ will un ser LEV II II E +—.0. + 1+.— IEZI——— 1. 1 LV 29 I 2 I II 80 5 2 4, Trost sein. Ky VUri ⸗e leis. Aus dem 15. Jahrhundert. 97⁷. Eigene Melodie. E en 25 E DL I 2——1 LCIN X* L + 10 1 +* Ire I— 1 L—.— 1 Christ lag in To⸗des⸗ban den, für unß ⸗ re — 005 der ist wie ⸗ der er⸗stan ⸗ den und hat uns EH H + E I— GI!—.— L 2— I EII* I E L LV——.——— + II C— I— 1 Sund 9e ge⸗ben 0 4 25 V 0 7* 4———„*—* bracht das Le⸗benz des wir sol⸗len fröh-lich sein, Gott 5 20——1—— ——— +——— DPPDPDPPDPPiiiiii ii EE e 55 lo ⸗ ben und dank⸗bar sein und sin ⸗gen Hal ⸗le⸗ EE———. —— + C + + .— + + L— 2 I II * Sal ie ue set 2. Den Tod niemand zwingen konnt bei allen Menschenkindern; das macht' alles unsre Sünd, kein Unschuld war zu finden. Davon kam der Tod sobald und nahm über uns Gewalt; hielt uns in sein'm Reich gefangen. Halleluja! ö 3. Jesus Christus, Gottes Sohn, an unser Statt ist kommen und hat die Sünd ahgetan, 7⁵ damit dem Tod genommen all sein Recht und sein Gewalt; da bleibt nichts denn Tods Gestalt, den Stachel hat er verloren. Halleluja! 4. Es war ein wunderlich Krieg, da Tod und Leben rungen; das Leben behielt den Sieg, es hat den Tod verschlungen. Die Schrift hat verkündet das, wie ein Tod den andern fraß, 9798 ein Spott aus dem Tod ist worden. Halleluja! 5. Hie ist das recht' Osterlamm, davon wir sollen leben, das sich an des Kreuzes Stamm in heißer Lieb gegeben; des Blut zeichnet unsre Tür, das hält der Glaub dem Tod für, der Wuͤrger kann uns nicht rühren. Halleluja! 6. So feiern wir das hoh' Fest mit Herzensfreud und Wonne, das uns der Herr scheinen läßt. 1. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. Er selber ist die Sonne, der durch seiner Gnade Glanz erleucht't unsre Herzen ganz; der Sünden Nacht ist vergangen. Halleluja! 7. Wir essen und leben wohl zum süßen Brot geladen, der alt Sauerteig nicht soll sein bei dem Wort der Gnaden. Christus will die Speise sein und speisen die Seel allein; der Glaub will keins andern leben. Halleluja! Martin Luther, g. 14485, F 1546. 2. Wie majestätisch bauest du am dritten Tage deiner Ruh den Leibestempel wieder! Trotz aller Feinde List und Macht Ich sterb und lebe wieder. Gehet, sehet: alle Riegel, Band und Siegel sind zerstöret, ö Jesus lebt und ist verkläret. 3. Erlöste, kommt zu diesem Grab und blicket glaubensvoll hinab: ist dies die Gruft zum Schrecken? hast du dein großes Wort vollbracht: ——.—— 3— ES deen I—— ö—— .————— ö—1 1 Er⸗ höh⸗ ter Sie ⸗ ges⸗fürst und Held, 9 Du gehst aus dei ⸗ nes Gra⸗bes Tor E +. 2 EREEEEE EDR 90 dir jauch ⸗zet die er ⸗l5⸗ ste Welt am Fe⸗ 980 als wie ein Bräu ⸗ti ⸗ gam her⸗vor, schön, wie EHE—1.—— 17——— FIE 2 + + + +—— I— I1⁷ 4— 2.—* D—— 4.—.— 2— + + /— EEN HE— I— I—— ste dei ⸗ner Won ⸗ne. I Mor⸗gen⸗son⸗ ne. Mäch⸗tig, präch⸗tig kommst du —— ů—— IPIPIPI LEUE + + + + + +** +— 1 I L L——— L O I—— 2 I 656 heu ⸗te aus dem Strei te, kommst mit Se⸗ gen 12 N +————.— + HII 4.— + DDII LI + + II *— I L— E DEEI uns aus dei ⸗ner Gruft ent ⸗ge⸗ gen. Seit Jesus hier geschlummert hat, sind Gräber eine Ruhestatt, die Fried und Hoffnung decken. Zagt nicht, klagt nicht: diese Glieder werden wieder sich erheben und das Leben Christi leben. 4. Dann werd ich ihn im Lichte sehn gekrönt vor seinem Throne stehn mit himmlischem Entzücken. Dann ist mein Aug von Tränen leer, dann schreckt mich Sünd und Tod nicht mehr, nichts kann mich ihm entrücken. 7⁰ Ewig, ohne M werd ich und ihm 5. In Wos mie dah ich! Mo 5 pht 2. Die die Höll hat ͤͤbet der heu Hallelu 3. Se her, Hert, Christ h Hallohu e sehn leet, onicht rücken. B. Festtagslieder(Ostern). 98—100 Ewig, selig, O gib mir deinen Geist, dein Licht, ohne Mängel, wie die Engel daß ich, wenn Herz und Auge bricht, werd ich leben vom Tod ins Leben dringe. und ihm Preis und Ehre geben. Mach mich mutig 5. Indes zerstöre, starker Held, in dem Streite und bereite was mich noch hier zurückehält, mich bei Zeiten daß ich mich zu dir schwinge. zum Triumph der Ewigkeiten. Christ. Gottlieb Göz, g. 1246, f1805. 3 99. Eigene Melodie. eerre,n, Le,— E PPFPIPIFFI TIIT L 5—* 1 0 I I—— 1 1 1. Er ⸗schie-nen ist der herr ⸗lich Tag, dran sich nie⸗ en dererr.,e,. E D DEEEEE EEEE Eꝰ— L 1 1*...—— 1— 1 55 mand g'nug freu⸗en mag; Christ, un ⸗ser Herr, heut tri ⸗ uin⸗ =...............——— ——— EIt 1—1— R—..— EE 1—.— LLII— LV—.— EE 1. 2— + —— 90 ö phiert, all sei⸗ ne Feind ge⸗fan⸗gen führt. Hal ⸗le ⸗lu-⸗jal 2. Die alte Schlange, Sünd und Tod, 4. Die Sonn, die Erd, all Kreatur, die Höll, all Jammer, Angst und Not all's, was betrübet war zuvor, hat überwunden Jesus Christ, das freut sich heut an diesem Tag, der heut vom Tod erstanden ist. da der Welt Fürst darniederlag. Halleluja! Halleluja! 3. Sein'n Raub der Tod mußt geben 5. Drum wir auch billig fröhlich sein, her, das Leben siegt und ward ihm singen das Halleluja fein Herr, zerstört ist nun all seine Macht, und loben dich, Herr Jesu Christ; Christ hat das Leben wiederbracht. zu Trost du uns erstanden bist. Halleluja! Halleluja! Niklas Herman,— 1561. 0 100. Mel. Erschienen ist der herrlich Tag. E DPPPPPES Sn 5 Früh⸗mor⸗gens, da die Sonn auf ⸗geht, mein Hei⸗land I. d. D—— E EU—— Er S 5 Chri⸗stus auf⸗er ⸗ steht. Ver⸗ trie⸗ben ist der Sün ⸗den E 6 n.—11. —+ +— III— 1—11—.— 4—.—.— IEI 4—.— D.—.— 1.—.— 6—1— LV 4e.———.———.—...— . Nacht, Licht, Heil und Le⸗ben wie ⸗der⸗bracht. Hal ⸗le ⸗lu ⸗ja! 2. Nicht mehr als nur drei Tage lang 3. Jetzt ist der Tag, da mich die Welt mein Heiland bleibt im Todeszwang; mit Schmach am Kreuz gefangen hält; am dritten Tag durchs Grab er dringt, drauf folgt der Sabbat in dem Grab, mit Ehren seine Siegsfahn schwingt. darin ich Ruh und Frieden hab. Halleluja! Halleluja! 7⁰ 100—101 4. In kurzem wach' ich fröhlich auf, mein Ostertag ist schon im Lauf; ich wach' auf durch des Herren Stimm, veracht' den Tod mit seinem Grimm. Halleluja! 5. Am Kreuz läßt Christus öffentlich vor allem Volke töten sich; da er durchs Todes Kerker bricht, läßt er's die Menschen sehen nicht. Halleluja! 6. Sein Reich ist nicht von dieser Welt, kein groß Gepräng ihm hier gefällt: was arm und niedrig geht herein, soll ihm das Allerliebste sein. Halleluja! 7. O Wunder groß, o starker Held, wo ist ein Feind, den er nicht fälltꝰ Kein Angststein liegt so schwer auf mir, er wälzt ihn von des Herzens Tür. Halleluja! 8. Kein Kreuz und keine Not sich find't, die Christi Sieg nicht überwind't. Er führt heraus mit seiner Hand, 1. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. wer mich will halten, wird zu Schand. Halleluja!“ 9. Lebt Christus, was bin ich betrübt? Ich weiß, daß er mich herzlich liebt wenn mir gleich alle Welt stürb ab, g'nug, daß ich Christum bei mir hab. Halleluja! 10. Er nährt, er schützt, er tröstet mich. Sterb' ich, so nimmt er mich zu sich; wo er jetzt lebt, da muß ich hin, weil ich ein Glied sein's Leibes bin Halleluja! 11. Mein Herz darf nicht entsetzen sich, Gott und die Engel lieben mich; die Freude, die mir ist bereit, vertreibet Furcht und Traurigkeit. Halleluja! 12. Für diesen Trost, o großer Held, Herr Jesu, dankt dir alle Welt. Dort wollen wir mit größerm Fleiß erheben deinen Ruhm und Preis. Hallelujal Joh. Heermann, g. 1585, f 164² 101. Mel. In dich hab ich gehoffet, Herr. . I I I E W I + I——— 2 + EI XE I L +— + I—.. 4— 1— 7 25 1— I sei ge⸗dankt zu je ⸗der Zeit! ie Son⸗ne der Ge⸗ ◻— larn 1 —+ IEEEI I I +— 1.0 I E L I 11— 1—8— + I IDE— V— 4—— 1.—.— 25 36 vech⸗tig⸗ keit geht auf, uns zu er ⸗freu ⸗en. Sie bricht mit — 1 I 11 N — I 2———— +— HEHEEE I I 1 V—— E EN— I L + I I L— I L + 1 I 51——— LI— Macht aus finst⸗rer Nacht, um al ⸗les zu er ⸗ neu ⸗en. 2. Es ist der Sieg'sfürst, Jesus Christ, der heut vom Tod erstanden ist. Er hat dem Feind genommen des Tods Gewalt, drauf ist er bald mit Freuden wieder kommen. 3. Auch hat der Herr in Siegespracht viel Beute aus dem Grab gebracht, die will er gern uns geben: Gerechtigkeit, Heil, Friede, Freud und unverwelklich Leben. 4. Drum geb ich dir, Immanuel, in deine Hände Leib und Seel, du bist mein Schutz auf Erden, mein Licht und Heil, mein ewig Teil; mir muß der Himmel werden. 5. Laß mich mit dir zu Grabe gehn mit dir auch wieder auferstehn, den Lüsten stets zu steuern, daß nach der Zeit in höchster Freud ich dort mög Ostern feiern. Peter Hagen, g. 1569, f 1620. 7 er, 2. Glorre hat mächtig von Todesk Wir von& sd nun m und Erben Bald, bald halschlafen, uuhn im Fr die kurze N. os Licht d 3.Unsern U wirst ih her du des D wirst v und Kraft: hem Staub 10² ist gehn reud B. Festtagslieder(Ostern). 9 102. Mel. Wachet auf, ruft uns die Stimme. EEEE——...—— IEII XE SZS= n +2—— + E— E——— 1 Hal ⸗le ⸗ lu⸗ ja, jauchzt, ihr Chö ⸗ re, singt Je ⸗su ——05 Er, der Held, zer⸗ 85 die Ban„den des To⸗ des EHV H. 2— 45 53—.— 1 I + I 1⁷ 4.—* + + E I—— 25—...— DPDP....—— Chri⸗sto Preis 5 Eh⸗ Wie groß, wie herr ⸗lich und ist auf ⸗er⸗stan ⸗ 38 er, der für uns im E IIꝗIPITIPITITTT— E I— 2 + + 1— + L LI I II—— 1— E + 1— 1 *is sen Tag! L ist sein Tag! 1 Gra be 148. Sein ist Ge⸗walt und Macht, Preis T— —— EEEEEEEEEEEE é — 75— 1 25 E— 1— ihm, er hat's 91l⸗ bracht! Hal ⸗-le⸗lu⸗ ia! Er hat's voll⸗bracht, E——— DDI. L I +— + I—* LO— LV—— L— 1— 1 L— 1 ö 0, er, der die Macht des To ⸗des und des Gra ⸗bes hat. 2. Glorreich hat der Held gerungen, hat mächtig Satans Reich bezwungen, von Todesketten uns befreit. Wir von Gott gefallne Sünder find nun mit ihm versöhnt, sind Kinder und Erben seiner Seligkeit. Bald, bald entschlafen wir, entschlafen, Christe, dir, ruhn im Frieden die kurze Nacht, bis deine Macht das Licht des ew'gen Tages ruft. 3. Unsern Staub mag Staub bedecken, du wirst ihn herrlich auferwecken, der du des Staubes Schöpfer bist. Du wirst unvergänglich Leben und Kraft und Herrlichkeit ihm geben, dem Staube, der dir teuer ist. Wir werden ewig dein, gerecht und selig sein, Halleluja! Tod und Gericht erschreckt uns nicht, denn Jesus, unser Mittler, lebt. 4. Tag des Lebens, Tag der Wonne, wie wird uns sein, wenn Gottes Sonne durch unsers Grabes Dunkel bricht! O was werden wir empfinden, wenn Nacht und Finsternis verschwin den, und uns umstrahlt des Himmels Licht! Vollender, führe du uns diesem Tage zu, uns, die Deinen! Die Todesbahn gingst du voran, wir folgen dir in deine Ruh. Gottfr. Bened. Funk, g. 1e54, FISIa 30 103. Mel. ist der—— 5 4— E (E + I 2 + TT EI 1— +* Ea + I + SD 1 4.— 14— C SS......2— ꝙ— 7 25 I I 4..— I 1. Heut tri⸗ um phie⸗ret Got ⸗tes Sohn, der vom Tod 4 n 1——— +* — n s————.—— L+..— 2 + 115.. + L 2—..— 1—f⁵ + +—— 2— L I 1.—.———98— mit 103—104 1. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. — E du wirsd S...... ät; des dankn wir ihm in E⸗wig ⸗keit. Hal le lu ial 2— 5 2. Dem Teufel hat er all sein Macht 5. Nun kann uns kein Feind schaden 16 Duf zerstört und ihn zu Boden bracht, mehr ob er gleich murrt, ist⸗s ohn Gefähr, 110 Kegef wie pflegt zu tun ein großer Held, darnieder liegt der arge Feind, wohn iche der seinen Feind gewaltig fällt. wir aber Gottes Kinder seind.. ih dich Halleluja! Halleluja! Don ite 3. O auferstandner Jesu Christ, 6. Des danken wir ihm allzugleich Wolaueh der du der Sünder Heiland bist, und sehnen uns ins Himmelreich. hawuten führ uns durch dein Barmherzigkeit Es ist am End, Gott helf uns all'n, ni mit Freuden in dein Herrlichkeit. so singen wir mit großem Schall'n: 6.Ome Halleluja! Halleluja! Wnt 4. Hie ist doch nichts als Angst und 7. Gott Vater in dem höchsten Thron, Not, von Kindheit an bis in den Tod samt seinem eingebornen Sohn, dort aber in des Himmels Thron dem heil' gen Geist in gleicher Weis⸗ 10 folgt auf den Kampf die Ehrenkron. in Ewigkeit sei Lob und Preis! Halleluja! Halleluja! 28 1601. 0 104. Mel. Valet will ich dir geben. 155. D I— .r, E 62 4 1 IJ geh zu dei⸗ nem Gra⸗be, du gro⸗ ßer — weil ich die Hoff⸗nung ha⸗be, daß du mir ů HE — +— I er E——. 2 7 105 0 Der o 2 90 h. wie man kann fröh ⸗lich hug für u 0——— S sal unz ve 138——————.——— daß uns& E—— EEE Wur 0 ster ⸗ben und fröh⸗lich auf⸗er ⸗ stehn, auch mit des 0 E 1 E——.4 D 3.—— 0 1.— e—11 10 Him⸗mels Er ⸗ben ins Land des Le ⸗bens gehn. 2. Du liegest in der Erde und hast sie eingeweiht: wenn ich begraben werde, daß sich mein Herz nicht scheut, auch in den Staub zu legen, was Asch und Staub vermehrt, weil dir doch allerwegen die Erde zugehört. 3 Du ruhest in dem Grabe, daß ich auch meine Ruh an diesem Orte habe; du drückst die Augen zu; so soll mir gar nicht grauen, wenn mein Gesicht vergeht; ich werde den wohl schauen, der mir zur Seite steht. 4. Dein Grab war wohl versiegelt, doch brichst du es entzwei; wenn mich der Tod verriegelt, so bin ich dennoch frei. 8⁰ — al schaden Oefähr, B. Festtagslieder(Ostern). Du wirst den Stein schon rücken, der auch mein Grab bedeckt; da werd ich den erblicken, der mich vom Tod erweckt. 5. Du fährest in die Höhe und zeigest mir die Bahn, wohin ich endlich gehe, da ich dich finden kann. Dort ist es sicher wohnen, wo lauter Glanz um dich; da warten lauter Kronen in deiner Hand auf mich. 6. O meines Lebens Leben, o meines Todes Tod, ich will mich dir ergeben in meiner letzten Not. Ich will mein Bette machen in deine liebe Gruft, da werd ich schon erwachen, wenn deine Stimme ruft. 7. Du wirst den Olberg zeigen, wo man gen Himmel fährt, da will ich fröhlich steigen, bis daß ich eingekehrt in Salems ew'ge Tore, da heißt's Halleluja in der Gerechten Chore. Ach wär ich nur schon da! Benjamin Schmolck, g. 1622, f 12 104— 106 ⁰ 105. Eigene Melodie. E* nn 4 lar ö 1 —ꝓ W + +——— EIeE E E 1 + L E—3——.—.— E— EH—.—5 3—— 6 1. Je⸗sus Chri⸗stus, un⸗ser Hei⸗land, der den Tod E+ E————— E. RAAIEII* +——. II I I— Ea L./·...— L 1— LI—— 2 L E.— 1. 133 50 Ü⸗ber⸗wand, st auf⸗er ⸗stan⸗den, die Sünd hat EV 2 E —S 2 + I +—— 1——..—0F1 V◻DNN 1——— +————.— +— 4.. EI L I—.—.— 2 I— 1— II *— 5— er ge ⸗ fan⸗gen. Ky⸗ri ⸗e e ⸗lei⸗son. 2. Der ohn Sünden war gebor'n, trug für uns Gottes Zorn, hat uns versöhnet, daß uns Gott sein Huld gönnet. Ryrie eleison. 3. Tod, Sünd, Leben und Genad all's in Händen er hat; er kann erretten alle, die zu ihm treten. Kyrie eleison. Martin Luther, g. 1485, 4 154%0. 106. Mel. Jesus, meine Huversicht. ö LV I + II— + 1 1 — YE I—— I + +— I— I— + 1 LNN X 2 + I— 4— + + 4..— E L + 2.— I I + 1* I— 1 1 Je⸗sus lebt, mit ihm auch ich! Tod, wo sind nun Er, er lebt und wird auch mich von den To⸗ten E I—.—— OE I—. I + EII LI I I 2—— I 1. L L 2..‚‚.‚‚E..— L 2 +—H1 II— H+ I +—— 1 * e. dei ⸗ne Schre ⸗cken?— „klärt auf⸗er⸗we ⸗cken. Er ver mich in sein Licht — 2 2 +— 2 I E E I 4 II 77½ E 7 +——— I II a dies ist mei ne Zu ⸗ver sicht. 8¹ 106—108. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. 2. Jesus lebt! Ihm ist das Reich und den Lüsten widerstreben. über alle Welt gegeben. Er verläßt den Schwachen nicht: Mit ihm werd ich auch zugleich dies ist meine Zuversicht. ewig herrschen, ewig leben. 5. Jesus lebt! Ich bin gewiß, Gott erfüllt, was er verspricht: nichts soll mich von Jesu scheiden, dies ist meine Zuversicht. keine Macht der Finsternis, 3. Jesus lebt! Wer nun verzagt, keine Herrlichkeit, kein Leiden. lästert ihn und Gottes Ehre. Seine Treue wanꝛet nicht: Gnade hat er zugesagt, dies ist meine Zuversicht. daß der Sünder sich bekehre. 6. Jesus lebt! Nun ist der Tod Gott verstößt in Christo nicht: mir der Eingang in das Leben. dies ist meine Zuversicht. Welchen Trost in Todesnot 4. Jesus lebt! Sein Heil ist mein, wird es meiner Seele geben, sein sei auch mein ganzes Leben. wenn sie gläubig zu ihm spricht: Reines Herzens will ich sein Herr, Herr, meine Zuversicht! Chr. F. Gellert, g. 1215, free9. 107. Mel. O sanctissima. EUEE W FP=.— 2—..— E + VEUUUE——.—.— L + L +— E + — I E— 901 1. O du fröh ⸗li ⸗che, o du se ⸗li ⸗ ge, EV V I I— I I + LE——.— 4—.— +— 4** EA— + I I +— 4E EH I—— +.—— II— na⸗den⸗ brin⸗gen⸗ de O ⸗ster ⸗ zeit! Welt DV I I UNI ++ 1—1 +—— ED + 2 E 2 S—— EE + I + E + E +— 1—.——..— +* L I + I—— I + II lag in Ban ⸗den, Christ ist er ⸗ stan ⸗ den; EEEE 1——.— N DPE +—.— I + I I EI. Fee I +2 + L 2 +— E— 1— 1, I freu ⸗e. freu⸗e dich, o Chri⸗sten ⸗ heitl 2. O du fröhliche, o du selige, 3. O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Osterzeit! gnadenbringende Osterzeit! 2) Tod ist bezwungen, 2) Kraft ist gegeben; Leben errungen; laßt uns ihm leben! freue, freue dich, o Christenheit!:⸗ Freue, freue dich, o Christenheitl: Joh. Daniel Falk, g. 1768, f 1826. 0 103. mel. Nun freut euch, liebe Christen g'mein. I. Kor. 15, 55. P——— dan E². 1 O Tod, wo ist dein Sta⸗chel nun? Wo ist dein Sieg, o 99— 5 Was kann uns jetzt der Teu⸗ fel tun, wie grau⸗sam er sich E IQI— I 1—— =IEEEEEEEEEEE Gott sei ge⸗dankt, der uns den Sieg so herr⸗lich 8² L Hbl ⸗les Reles den Heind Jerbricht d trägt weg Nahts ist, den starkef er ist der l 3, Oes den Sieg des Herref was ihr er Tod, Teuf durch Chr ihr Zorn! 4. Cs n Und sieh,e Weil nun erstehn au So jeman in Tod u er lebt, ob 10 5— B. Festtagslieder(Ostern). 108—109 A —E.e* + 181 15 + * —— hat nach die⸗sem Krieg durch Je⸗sum Christ ge ⸗ ge ⸗ ben! 2. Lebendig Christus kommt herfür, den Feind nimmt er gefangen, zerbricht der Hölle Schloß und Tür, trägt weg den Raub mit Prangen. Nichts ist, das in dem Siegeslauf den starken Held kann halten auf; er ist der Uberwinder. 3. Des Herren Rechte die behält den Sieg und ist erhöhet, des Herren Rechte mächtig fällt, was ihr entgegenstehet. Tod, Teufel, Hölle, Welt und Sünd durch Christi Sieg gedämpfet sind; ihr Zorn ist kraftlos worden. 4. Es war getötet Jesus Christ, und sieh, er lebet wieder! Weil nun das Haupt erstanden ist, erstehn auch wir, die Glieder. So jemand Christi Worten gläubt, im Tod und Grabe der nicht bleibt; er lebt, ob er gleich stirbet. 5. Wer täglich hier durch wahre Reu mit Christo auferstehet, ist dort vom andern Tode frei; derselb' ihn nicht angehet. Genommen ist dem Tod die Macht, Unschuld und Leben wiederbracht und unvergänglich Wesen. 6. Das ist die reiche Osterbeut, der wir teilhaftig werden: Fried, Freude, Heil, Gerechtigkeit im Himmel und auf Erden. Hier sind wir still und warten fort, bis unser Leib wird ähnlich dort Christi verklärtem Leibe. 7. O Tod, wo ist dein Stachel nun? Wo ist dein Sieg, o Hölle? Was kann uns jetzt der Teufel tun, wie grausam er sich stelle? Gott sei gedankt, der uns den Sieg so herrlich hat in diesem Krieg durch Jesum Christ gegeben! Nach Georg Weissel, g. 1590, 1655. 109. Mel. Nun freut euch, liebe Christen g'mein. — — — Tri⸗ umph! Ver⸗laßt die lee⸗re Gruft! Tri⸗umph! Der Hei⸗land Hört, wie der Kreis der hei⸗tern Luft von Sie⸗ ges ⸗tö⸗nen Ee E I3.—. II— LI I I 23—..— I . 5 5 1041 Sei uns ge⸗grüßt, er⸗stand⸗ner Held! Die Höll und 0 be⸗ bet. ,— e 10 Tod ent ⸗riss⸗ne Welt ruft 2. Was war dir, Erde, dazumal, als sich dein Grund empörte, und Jesu letzte Todesqual dich ängstlich seufzen lehrte? Ach jauchze nun in Fröhlichkeit, gesegnet sei des Herren Streit, der deinen Fluch bezwungen. dir en ent ⸗ ge ⸗ gen. 3. Ihr Himmel, laßt den Jubelklang durch alle Wolken fahrenl Kommt, wiederholt den Lobgesang, ihr reinen Geisterscharen! Ehrt jetzt den Tag, wie jene Nacht, die diesen Held ans Licht gebracht, verherrlicht seine Siege. 6* 109—110 1. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. 4. Es müsse Zions Heiligtum Du, Heiland, lebst und lebst in mir, vom Jauchzen widerschallen: du kannst, du wirst, ich folge dir, Gott in der Höhe, dir sei Ruhm, mich auch zum Vater führen. den Menschen Wohlgefallen! 6. Fahr auf, o seltne Siegespracht, Ihr Kreaturen, stimmt mit ein: die von der Höhe blitzet! Auf Erden müsse Frieden sein, Mein König, der, verklärt mit Macht, im Himmel hohe Wonne! zur Rechten Gottes sitzet, 5. Nun Jesu Grab die Siegel bricht, du, der den Tod gefesselt hält, steht mir der Himmel offen; Erlöser, Richter, Herr der Welt, nun stützt den eitlen Glauben nicht laß mich dir ewig leben! ein unerfülltes Hoffen. Joh. Val. Pietsch(d), g. 1690, f 17ss. 0 110. Mel. Nun freut euch, liebe Christen g'mein. ö H—..———— 1— — L I CL L I— L L——.—— 5 1 W auf, mein Herz, die Nacht ist hin, die Sonn ist auf⸗ ge⸗ er ⸗ mun⸗tre dei⸗nen Geist und Sinn, den Hei⸗land zu emp⸗ E..— HI—.—. I I E E. ETTT + EE Z*W..— 5 EEE EEEEEEEEEEESE E 2 5 +——— an ⸗gen 0 der heu ⸗te durch des To⸗des Tür ge⸗bro⸗chen 10 fan⸗gen, 0 ö 751 S..— + ο I DDFPI.E 11—— I—m + LI 1.30 L 1 L I +— L + + 1 I + 1——2—4.—.— L— I— II —— aus dem Grab her⸗für, der gan⸗zen Welt zur Won ⸗ne. 2. Steh aus dem Grab der Sünden 5. Es hat der Löw aus Juda Stamm auf und such ein neues Leben, heut siegreich überwunden, vollführe deinen Glaubenslauf und das erwürgte Gotteslamm und laß dein Herz sich heben hat uns zum Heil gefunden gen Himmel, da dein Jesus ist, das Leben und Gerechtigkeit, und such, was droben, als ein Christ, weil er nach überwundnem Streit der geistlich auferstanden. die Feinde schaugetragen.) 3. Vergiß nun, was dahinten ist, 6. Drum auf, mein Herz, fang an den und tracht nach dem, was droben, Streit, weil Jesus überwunden; damit dein Herz zu jeder Frist er wird auch überwinden weit zu Jesu sei erhoben. in dir, weil er gebunden Tritt unter dich die böse Welt der Feinde Macht, daß du aufstehst und strebe nach dem Himmelszelt, und in ein neues Leben gehst wo Jesus ist zu finden. und Gott im Glauben dienest. 4. Quält dich ein schwerer Sorgen⸗ 7. Scheu' weder Teufel, Welt noch stein, dein Jesus wird ihn heben; Tod, noch gar der Hölle Rachen: es kann ein Christ bei Kreuzespein dein Jesus lebt, es hat kein Not, in Freud und Wonne leben. er ist noch bei den Schwachen Wirf dein Anliegen auf den Herrn und den Geringsten in der Welt und sorge nicht: er ist nicht fern,... weil er ist auferstanden.„) Kol. 2, 15. 8⁴ az ein gel drum wirs 8.Achn! von Toten Lett uns al und aus d daß wir zů zum neuen das du un 2. Erde Unter deir denn dein er zerbrad Dine stat b er seir Hrüße nun wonneval 3. Doc sah, wie f 0 der 9 Mit gewa Riert di auch in v Kann mo wvllch ein 4. Bit alls deve Hastdus Lögerun Oder L mir, racht, Nacht, nl. Stamm treit gan den unden; t fsteht . Helt noch Rachen: Not, ö delt B. Festtagslieder(Ostern). als ein gekrönter Siegesheld; drum wirst du überwinden. 110—111 9. Sei hochgelobt in dieser Zeit von allen Gotteskindern 8. Ach, mein Herr Jesu, der du bist und ewig in der Herrlichkeit von Toten auferstanden, rett uns aus Satans Macht und List und aus des Todes Banden, daß wir zusammen insgemein zum neuen Leben gehen ein, das du uns hast erworben. von allen Uberwindern, die überwunden durch dein Blut. Herr Jesu, gib uns Kraft und Mut, daß wir auch überwinden. Laurent. Laurenti, g. 1660, 4 1722. 0 111. Mel. O Durchbrecher aller Bande⸗ —5———1—— *— IE— IE! + I ESSSSSSSSSPEEDEDEDEDEDEDEE EEEEEEE 92 1. Wand ⸗le leuch ⸗ten ⸗ der und schö⸗-ner, O ster⸗ 31 dein Herr und mein Ver ⸗söh ⸗ner stieg aus E—— H— DIDIDDD.— E*——.———2— 113.— I— L son ⸗ ne, dei ⸗nen Lauf, 1905 sei ⸗nem Graabe Als das Haupt er ster⸗bend E H1 +—— I 1+.— LIU— +— I.—.— + + E + L— 11 I— beug ⸗te, bargst du dich in nächt gem Flor. Doch j 10 t EH.—.—.— E— 1 EIE +— EI 12— I—— L———— L—* C—— —7— I I— 1—— E— komm her ⸗ vor und leuch⸗te, denn auch er stieg längst em⸗por! 2. Erde, breite dich in Frieden unter deinem Himmel aus; denn dein Herr ist nicht geschieden, er zerbrach des Todes Haus. Deine starken Felsen bebten, als er seinen Geist verhaucht; grüße nun den Neubelebten, wonnevoll in Licht getaucht. 3. Doch du selber, meine Seele, sag, wie feierst du den Tag, da der Herr des Grabes Höhle mit gewalt'gem Arm durchbrach? Feierst du sein Auferstehen auch in rechter Osterfreud? Kann man an dir selber sehen, welch ein hoher Festtag heut? 4. Bist du mit ihm auferstanden aus der Sünde Todesnacht? Hast du dich von ihren Banden losgerungen, frei gemacht? Oder liegst du noch verborgen und in deinen Sünden tot? Kündet deinen Ostermorgen noch kein helles Morgenrot? 5. O dann laß dich nicht bedecken länger mehr die finstre Nacht. Sieh, dein Herr ist, dich zu wecken, von dem Tode auferwacht. Komm, vom Schlaf dich zu erheben, komm, der Fürst des Lebens ruft; wache auf zum neuen Leben, steig herauf aus deiner Gruft! 6. Sieh, er reicht dir hilfreich, gnädig die durchbohrten Hände hin, macht dich der Betäubung ledig, weckt mit Liebesruf den Sinn. Keine Strafe sollst du scheuen, darum bleibe nicht zurück; raff dich auf, dich zu erfreuen an des neuen Lebens Glück. 7. Steig empor zum neuen Leben, denn du schliefest lang genug; 8⁵ 11¹1—113 Kraft zum Leben wird dir geben, der für dich den Tod ertrug. Fang nur an erst aufzustehen, fühlst du dich auch noch so matt; der wird dir zur Seite gehen, der dich auferwecket hat. 8. Sieh, dein Herr ist auferstanden, Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. daß du könnest auferstehn, aus der Sünde Haft und Banden in die schönste Freiheit gehn. Willst du ihm dich nur ergeben, streift er deine Ketten ab, und du siehst dein altes Leben hinter dir als leeres Grab. HKarl Johann Philipp Spitta, g. 1801, 4 1859. — 5 11²2. Mel. Christus, der ist mein Leben. E.— EE E.II . 1—.—..— +—..—..— L— 1—— LI— I— 1 2 1. Will⸗kom⸗men, Held im Strei ⸗te, aus dei⸗nes Gra⸗bes Klafti EE— 1—.—— 1. E——. W II 1— I +—— 1—¹— + + II— I + 14—⁰— EH Wir tri⸗ Um phie⸗ren heu te um dei ne leeve Gruft. 2. In der Gerechten Hütten schallt schon das Siegeslied; du trittst in unsre Mitten und bringst den Osterfried. 3. Der Feind wird schaugetragen) und heißt nunmehr ein Spott; wir aber können sagen: Mit uns ist unser Gott. 4. Ach teile doch die Beute bei deinen Gliedern aus, wir alle kommen heute deswegen in dein Haus. 5. Schwing deine Siegesfahnen auch über unser Herz und zeig uns einst die Bahnen vom Grabe himmelwärts. 6. Laß unser aller Sünden mit dir begraben sein, uns einen Schatz hier finden, der ewig kann erfreun. 7. Wir sind mit dir gestorben, so leben wir mit dir; was uns dein Tod erworben, das stell uns täglich für! 8. Wir wollen hier ganz fröhlich mit dir zu Grabe gehn, wenn wir dereinst nur selig mit dir auch auferstehn. 9. Der Tod kann uns nicht schaden, sein Stachel ist nun stumpf; wir stehn bei Gott in Gnaden und rufen schon Triumph! Benjamin Schmolck, g. 4672, f 1e57. *) Kol 2, 15. 113. Mel. Erschienen ist der herrlich Cag. E........... E EEE* E—.— I 36— I I + 1 L— Wir dan⸗ken dir, Herr Je su Christ, daß du vom EESSEEEEEESEE— LI LI I I— DELL I I E I IHII 1 + E——— L I—.— 1E Tod er ⸗ stan⸗den bist und hast dem Tod zer ⸗ stört sein f—— I 11 ren. —— I I 11 +4.—. I.T EI l I 7.—t—41 4 WX— I + EE—— I 22—7 I + I L + 1 I—.——... + I—.—..—..—— * 2⁵¹ 25 86 2. A hrem f se bejn ihre M. 2. Wir bitten dich durch deine Gnad, nimm von uns unsre Missetat und hilf uns durch die Güte dein, daß wir dein' treuen Diener sein. Halleluja! B. Festtagslieder(Ostern). 113—115⁵ 3. Gott Vater in dem höchsten Thron, samt seinem eingebornen Sohn, dem heil'gen Geist in gleicher Weis' in Ewigkeit sei Lob und Preis. Hallelujal Thomas Hartmann, um 1604. —. 114. Mel. Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort. Ev. Luk. 24, 29. QD.— I UdIII I + EH. PII. I E— 43 + L h E 1.— 1 100 1. Wo willst du hin, weil's A⸗bend ist, o lieb ⸗ster EE— 9—— 21EE + + 1—— + + EEEEEEEEEEEEEE Pilgrim Je Iu Christe Komm, laß mich so glück—se lig sein EFH N SSS... EH—— I—..——. I— IX und kehr in mei⸗nem Her⸗zen ein! 2. Laß dich erbitten, liebster Freund, dieweil es ist so gut gemeint; du weißt, daß du zu aller Frist ein herzenslieber Gast mir bist. 3. Es hat der Tag sich sehr geneigt, die Nacht sich schon von ferne zeigt; drum wollest du, o wahres Licht, mich Armen ja verlassen nicht 4. Erleuchte mich, daß ich die Bahn zum Himmel sicher finden kann, damit die dunkle Sündennacht mich nicht verführt noch irre macht. 5. Besonders aus der letzten Not hilf mir durch einen sanften Tod! Herr Jesu, bleib, ich halt dich fest, ich weiß, daß du mich nicht verläßt. 16²⁴ H 0 11⁵. Mel. Jesu, meines Lebens Leben. Ev. Luk 24, 15—55. HI I I + + I II N V X + + + I I +— + + 35— L L— L 25 +I—— 1 Zween der Jün⸗ger gehn mit Seh⸗nen ü⸗ber 6—65 ih ⸗re Au⸗gen sind voll Trä⸗nen, ih ⸗re EE— N—5— ba. TT. + I + + +—4—..—.— E LI.EI + L E. 2— I + ISEE— + +2 2 4=—.—— Ee e man hört ih ⸗re Kla⸗ge⸗wor⸗te See⸗le voll Ver⸗druß; ö 5 E—— E— 5—.. an 9408. doch es ist von ih ⸗rem Or ⸗te un⸗ ser Je⸗ sus EE— N DPDD UU. 1 II IEIEE—t.— + 1 H E— L 1— L 5— LO 1 EI gar nicht weit und ver⸗treibt die Trau ⸗rig⸗ keit. 2. Ach es gehn noch manche Herzen ihrem stillen Kummer nach, sie bejammern ihre Schmerzen, ihre Not und Ungemach; manches wandert gar alleine, daß es nur zur G'nüge weine; doch mein Jesus ist dabei, fragt, was man so traurig sei. 115—116 1. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. 3. Jesus ist mir nachgegangen, 6. Bin ich traurig und betrübet, wenn ich meiner Eitelkeit so gib nur in meinen Sinn, und der Sünde nachgehangen; daß mich deine Seele liebet, o der unglücksel'gen Zeit, und daß ich der deine bin. die man dergestalt verloren! Laß dein Wort mich feste gründen, Doch er hat mich neu geboren, laß es auch mein Herz entzünden, Jesus hat an mich gedacht daß es voller Liebe brennt und das Schäflein wiederbracht. und dich immer besser kennt. 4. Hat sich eine Not gefunden, 7. Tröst auch andre fromme Seelen, so ließ er mich nicht allein; wenn sie tief in Kummer stehn; Jesus stellt zur rechten Stunden wenn sie in verborg'nen Höhlen, sich mit seinem Beistand ein. Kammern, Feld und Wäldern gehn, Wenn ich mich bei ihm beschwere, ihrem Kummer nachzusinnen, gleich als ob er ferne wäre, daß sie satt sich weinen können, o so ist er mehr als nah so sprich ihrer Seele zu: und mit seiner Hilfe da. Liebes Kind, was trauerst du? 5. Treuster Freund von allen Freun⸗ 8. Kannst du bei der Welt nicht weilen, den, bleibe ferner noch bei mir! ach so nimm mich auch mit dir, Kommt die Welt, mich anzufeinden, laß mich deine Freuden teilen, ach so sei du auch allhier! sei und bleibe stets bei mir! Will der Teufel mich betrügen, Bleibe doch in unsrer Mitten, laß in deinem Schutz mich liegen! wie dich deine Kinder bitten. Komm, in meinem Geist zu ruhn: Dank sei dir, o lieber Gast, was du willst, das will ich tun. daß du mich getröstet hast. Ludw. Neunherz, g. 1655, 7 1e57. 7. Bimmelfahrt. 116. Mel. Wie schön leuchtet der m S * EEEE— e— 5——. —— ů—— I. 1 Ach wun ⸗der ⸗ gro= ßer 2— 965 held, —6 5555 zur Rech⸗-ten Got ⸗tes in der Kraft, E Eie,——— EUD Li—.———— — I— 1 I 1—— du Sün⸗den ⸗trä⸗ger al ⸗ler Welt, heut Hal hast dei⸗ nem Reich 05 Sieg 2295 schafft, ů—0— 35— 1 +2 I H —. 1 du dich ge ⸗ set ⸗ 325— zum Tod ver ⸗let ⸗ zet; mäch⸗tig, präch⸗tig tri ⸗ um⸗ EVE 1——— 5 EH„ 2 0 phierst du und re⸗gierst du; Tod und Le⸗ben, e— H LIE.—.——.——— + ⁰⁷—————— E 2. Dir niel tausen dich Siege weil du de nit Maie ur Freud Ginget, rühmt un auf zum 2 Iu empfal 3.Dubi sind deine lommt au Host, Fri⸗ was dem wird uns bringe, mein Gen dich zu pr Ehr dem. 4. Zeue dir, hilf nach deine Laß unser laß uns d del 2. Dir dienen alle Cherubim, viel tausend hohe Seraphim dich Siegesfürsten loben, ö weil du den Segen wiederbracht, en, mit Majestät und großer Macht n/ zur Freude bist erhoben. Singet, klinget rühmt und ehret den, der fähret Seelen, auf zum Throne, zu empfahn die Himmelskrone. „ 3. Du bist das Haupt, o Herr, und wir gehn, sind deine Glieder, nur von dir kommt auf uns Heil und Leben, Trost, Friede, Freude, Licht und Kraft; was dem Gemüt Erquickung schafft, wird uns von dir gegeben; weilen, bringe, dringe mein Gemüte, ew'ge Güte dich zu preisen, Cuhr dem Siegsherrn zu erweisen. 4. Zeuch, Jesus, uns, zeuch uns nach dir, hilf, daß wir forthin für und für nach deinem Reiche trachten. Laß unsern Wandel himmlisch sein, laß uns demütig, züchtig, ren B. Festtagslieder(Himmelfahrt). 116—117 all Uppigkeit verachten. Unart, Hoffart hilf uns meiden, christlich leiden, wohl ergründen, wo die Gnade sei zu finden. 5. Sei, Jesu, unser Schutz und Schatz, sei unser Ruhm und fester Platz, darauf wir uns verlassen. Laß suchen uns, was droben ist, auf Erden wohnet Trug und List; es ist auf allen Straßen Lügen, Trügen, Angst und Plagen, die da nagen, die da quälen stündlich arme Christenseelen. 6. Herr Jesu, komm, du Gnadenthron, du Siegesfürst, Held, Davids Sohn, komm, stille das Verlangen! Du, du bist allen uns zu gut, o Jesu, durch dein teures Blut ins Heiligtum gegangen. Komm, Herr, hilf, Herr! Dann so sollen, dann so wollen wir ohn Ende jauchzend heben unsre Hände. 175. Ernst Christ. Homburg, g. 1605, 168. 117. Mel. Es ist gewißlich an der Seit. ISe REESEEEEEE...— 5 Auf Chri⸗fii Him⸗mel⸗fahrt al⸗ lein ich mei⸗ ne helh, und al len Zwei⸗fel, Angst und Pein hier ⸗ mit stets ........... EUNN + 2 4— 117— O 2* I—— II 1— C——. e L denn weil das Haupt im Him⸗mel Feind EH e, ,,. 1———.— —— E—.—.——...— EAA—.— + + + + + + L.‚. + —.— E.......I..——. —.— 7 i rsseiie Glie ⸗der Je ⸗sus Christ zur rech⸗ten E 3H Zeit nach⸗ho ⸗ len. 2. Weil er gezogen himmelan denn wo mein Schatz gekommen hin, und große Gab empfangen, da ist auch stets mein Herz und Sinn, —— mein Herz auch nur im Himmel kann, nach ihm mich sehr verlanget. — sonst nirgends, Ruh erlangen; 3. Ach, Herr, laß diese Gnade mich 89 117119 1. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. von deiner Auffahrt spüren, und dann einmal, wenn dir's gefällt, daß mit dem wahren Glauben ich mit Freuden scheiden aus der Welt. mag meine Nachfahrt zieren Herr, höre doch mein Flehen! Nach Josua Wegelin, g. 1604, 4 1640. 118. Mel. Nun freut euch, liebe Christen g'mein. + 0 —..—— + ů . rerr. 4 EEEE DDDiDRRRRRRREEeeE E—.— 2———— — 2 1 Auf die ⸗sen Tag be⸗ den⸗ken wir, daß Chri⸗stus auf⸗ge⸗ und dan⸗ken Gott von Her⸗zen hier und flehn, er woll' be⸗ I E. LII + I BII I 22 L E I 1—— 0 L II L LII + I I +* 1. ah⸗ren 600 fah uns ar⸗me Sün⸗der hier auf Erd, die wir von 0 wah⸗ren E—— HN ——.————..— II I—.— I + + I I 29.1 ◻N. + 11— L + I I L + + 1 + I— + I +* I— L I.—.—. + L— L— — we⸗gen man ⸗cher G'fährd Trost nur in Hoff⸗nung ha ⸗ben. 2. Gottlob, der Weg ist nun gemacht, 4. Solch Himmelfahrt fängt in uns uns steht der Himmel offen; an, bis wir den Vater finden Christus schließt auf mit großer Pracht, und fliehen stets der Sünder Bahn, was vorhin war verflossen. tun uns zu Gottes Kindern; Wer's glaubt, des Herz ist freudenvoll; die sehn hinauf, und Gott herab, dabei er sich doch rüsten soll, an Treu und Lieb geht ihn'n nichts ab, dem Herren nachzufolgen. bis sie zusammenkommen. 3. Wer hier nicht seinen Willen tut 5. Dann wird der Tag erst freuden⸗ dem ist's nicht Ernst zum Herren, reich, wann uns Gott zu sich nehmen und er wird auch vor Fleisch und Blut und seinem Sohn wird machen gleich, sein Himmelreich versperren. wie wir es jetzt bekennen. Am Glauben liegt's; ist der nur echt, Da wird sich finden Freud und Mut so wird gewiß das Leben recht zu ew'ger Zeit beim höchsten Gut. gen Himmel sein gerichtet. Gott woll, daß wir's erleben! Johann Swick, g. um 1496, f 1542. 119. Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern. —2 E 14— + ——.. Hal⸗ le ⸗ lu ⸗jal Wie lieb ⸗ lich stehn — 7 seit du vom ew' ⸗gen Zi ⸗ on dort I + I 2—.—— E. 12— + 1—.— 5. 66. +— EEE—.—.— + + + EH hoch ü⸗ber uns die Him ⸗-mels⸗höhn, seit du 2— aus ⸗sen ⸗dest dein le ⸗ben ⸗ dig Wort und dei⸗ .— DDDSDDI.......I.......— ED EE——— im Him⸗ mel sit⸗ zest, 32— 0 ne Her ⸗de Whüt en Fröh⸗lich, se⸗lig schaut der 90 — 2. Die( was ist ih Waz ist d Ein Schal das dir vo ausgeht m Spende, deine hell reichlich n großes Ho 3. Verhi ich weiß,e das einst! das einst ist dein bis neu di reuden⸗ nehmen glich, Mut hut. 1 15⁴2. B. Festtagslieder(Himmelfahrt). E 5——.—.— 0—— — L I—— L 1 55 Glau ⸗be von dem Stau⸗ be auf zum Soh=ne: EE— N —E———* 2— 2.— I I- HIIIIIE—.— L + + I N E— I I— E I II mei ⸗ne Hei⸗mat ist am Thro ⸗ne. 2. Die Sterne leuchten ohne Zahl; was ist ihr tausendfacher Strahl? Was ist der Glanz der Sonne? Ein Schatten nur von jenem Licht, das dir vom holden Angesicht ausgeht mit ew'ger Wonne. Spende, sende deine hellen Lebensquellen reichlich nieder, großes Haupt, auf deine Glieder! 3. Verhüllt den Erdkreis düstre Nacht, ich weiß, daß dort ein Auge wacht, das einst um uns geweinet, das einst für uns im Tode brach; es ist dein Aug, es bleibet wach, bis neu die Sonne scheinet. O wer nunmehr nimmer klagte, nimmer zagte, seit du wachest und aus Nächten Tage machest! 4. Wohin wir ziehn durch Land und Meer, ö ein Himmel neigt sich drüber her, dein Himmel voller Gnaden. Da steigt erhörlich das Gebet, da wallt man sicher früh und spät vor Feindeslist und Schaden. Keiner deiner Auserwählten, bleibt verlassen; treu will ihn dein Arm umfassen, 5. Wir fliehn zu dir mit allem Schmerz, zu dir, wenn sich das arme Herz verwundet und zerstoßen; du brichst nicht das zerstoßne Rohr, und wenn der Docht sein Ol verlor, kommt neues hergeflossen. Im Licht soll nicht eine fehlen von den Seelen, die zum Leben dir dein Vater übergeben. 6. O sel'ger König, Jesu Christ, wie wundervoll und heilig ist, was uns in dir geschenket! In dir, der Gottes Kinder schirmt, bleibt unser Anker, wenn es stürmt, auf ewig eingesenket. Hier, hier sind wir festgebunden; unsre Stunden fliehn in Eile, dann hinauf zum ew'gen Heile! Albert Knapp, g. 1298, f 1864 Geistbeseelten, 1 120. Mel. Freu dich sehr, o meine Seele. ö .— ů—— 3ů—.— LIII + + E + I——.— 1 + E 1—4— LV———— + +—.—.— Herr, du fährst mit Glanz und Freu⸗den auf zu dei ⸗ ner 1 5 26 Doch mich drük⸗ken noch die Lei⸗den die ⸗-ses Le ⸗bens. r e—.W LCI E 1EI 2 2— +—— ² i 33 1— 5—0 95 Hei. Gib mir, Je⸗su, Mut un“ Kraft, E—0—— — 2. + 2 I II— 1 LU +— L 2— +— L E— daß ich mei ⸗ ne Wan ⸗der schaft so mit dir zu⸗ 9¹ 120—121 1. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. EEEE———4 ö PP.. 1.—— rük⸗ke ⸗le⸗ge, daß ich 2. Laß mir deinen Geist zurücke, aber zeuch mein Herz nach dir. Wenn ich nach dem Himmel blicke, 0 so öffn' ihn gnädig mir! Neige meinem Flehn dein Ohr; trag es deinem Vater vor, daß er mir die Schuld vergebe, daß ich mich bekehr und lebe. 3. Lehre mich die Welt verachten und was in ihr Eitles ist, und nach dem, was dort ist, trachten, wo du, mein Erlöser, bist! Wollust, Ehrsucht und Gewinn, soll mich dies zur Erde ziehn, da ich jenseits überm Grabe eine größre Hoffnung habe? 4. Diese müsse mir nichts rauben! Du erwarbst sie teuer mir. Jetzund seh ich sie im Glauben, dorten find ich sie bei dir. stets dein blei ben mö ⸗ ge. Dort belohnst du das Vertraun deiner Gläubigen durch Schaun und verwandelst ihre Leiden in unendlich große Freuden. 5. Dort bereit auch mir die Stätte in des Vaters Hause zu! Rufst du frühe oder späte mich zu meines Grabes Ruh, leucht auch mir in dieser Nacht durch die Stärke deiner Macht, die des Todes Macht bezwungen und für uns den Sieg errungen. 6. Kommst du endlich glorreich wieder an dem Ende dieser Zeit, o so sammle meine Glieder, die Verwesung jetzt zerstreut! Heil'ge und verklär sie ganz, daß der Leib im Himmelsglanz, dann nicht mehr von Staub und Erde, ähnlich deinem Leibe werde! Nach Kaspar Neumann, g. 1648, f 1215. 5 121. Mel. Alle.—— 3 Sie⸗ges ⸗für ⸗ ste, Eh ren ⸗kö⸗ nig, höchst ver⸗klär⸗te al ⸗ le Him ⸗-mel sind zu we⸗nig, du bist drü⸗ber ED V 4.—. 7 I-A! ————53————ᷓ—— — +——* I— 2Z——— Ma⸗je ⸗stät, 12.— hoch er⸗höht ‚ + — ͤte + 1 Herz vor Freu⸗de wal⸗len, wenn mein Glau⸗bens⸗aug be trach't — 4 4 + 2— I! EE 4—1 + EI EN C 2.— + L L 2— *— 1 II dei ⸗ne Herr-⸗lich ⸗keit und Macht? 2. Seh ich dich gen Himmel fahren, seh ich dich zur Rechten da/ seh ich, wie der Engel Scharen alle rufen Gloria, sollt ich nicht zu Fuß dir fallen, und mein Herz vor Freude wallen, da der Himmel jubiliert, weil mein König rriumphiert? 3. Weit und breit, du W deine Klarheit sich ergeußt und mit neuem Glanz und Wonne alle Himmelsgeister speist; 92 Rͤchti dij he shau, ich n uuf auch h 4.Sollt a ich dein Sollt mein a ich dein Meinem nicht vor nur in Je beugen hi⸗ 5. Geist drum wir 12 B. Festtagslieder(Himmelfahrt). 121—123 prächtig wirst du aufgenommen, bis zum Schemel deiner Füßen . freudig heißt man dich willkommen; alle Feinde legen sich. schau, ich armes Kindlein hier Aus Zion dein Scepter sende rxuf auch Hosianna dir. weit und breit bis zur Welt Ende, in 4. Sollt ich dei nen Kelch nicht trinken, mache dir auf Erden Bahn, da ich deine Glorie seh? alle Herzen untertan! 90 Sollt mein Mut noch wollen sinken, 6. Du kannst alles allerorten Stale da ich deine Macht versteh? nun erfüll'n und nahe sein; Mieinem König will ich trauen, meines armen Herzens Pforten nicht vor Welt noch Teufel grauen, stell ich offen, komm herein! nur in Jesu Namen mich Komm, du König aller Ehren, beugen hier und ewiglich. du mußt auch bei mir einkehren; ‚ 5. Geist und Kraft nun überfließen; ewig in mir leb und wohn en ö drum wirk in mir kräftiglich, als in deinem Himmelsthron! en. ö Gerh. Tersteegen, g. 1697, 4 1609. hwieder 122. Mel. Ach Gott und Berr. EUEE E E II +.— I—.— 4 + ◻UUUN XE— E +—— +——— +— EEEE L I— 1 23.— I. Zeuch uns nach dir, so lau fen wir mit 0 Eide.2..—...——, TF EII— L + 2 2 +—— + L— —* 1—— EE I— 95 herz ⸗li ⸗chem Ver⸗lan ⸗gen 9 da du bisl 9 9 E. 20.—— d— — 4 1 5—— 2.— + 12—— LINN— 2 +— I C— + ‚— L I I L I I — Herr Je su Christ, aus die ser Welt ge⸗ gan⸗gen. 2. Zeuch uns nach dir, daß uns nicht mehr — 1 Herr Christ, und führ allhier beschwer uns deine Himmelsstegel das böse Weltgetümmel. Wir irr'n sonst leicht, 4. Zeuch uns nach dir —.— sind abgeneigt nur für und für d mein vom rechten Lebenswege. und gib, daß wir nachfahren 3. Zeuch uns nach dir, dir in dein Reich, so folgen wir und mach uns gleich dir nach in deinen Himmel, den auserwählten Scharen! etracht Friedr. Funcke, g. 1642, F 1609. , , 3. Pfingsten. 123. Mel. Warum sollt ich mich denn grämen. EV anrn e 1 5 + 6 TE I I I SD.....E. 1 + ◻NI X 2 SDI—— + + L + I +——.4 V E E— I— I— 1 1 1 Ebonne,——.—— Höch⸗ster Trö⸗ster, komm her⸗ nie ⸗ der, Geist des 63.b EAEEE EIEEE E Bonne EE IIEE EEEUII— nicht fern, sal⸗be Je ⸗ su Glie⸗der! Er, der nie sein 93³ 123—124 1. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. 0—. ES LV L* I I I— + I + + 9———— Dort e bro chen, Je ⸗ sus hat dei ⸗nen Rat —. I I! + + E! LIU L + E D E. E— 4.—.——.— sei ⸗ nem Volk ver ⸗spro ⸗chen. 2. Hilf den Kampf des Glaubens kämp⸗ fen, gib uns Mut, Fleisch und Blut, Sünd und Welt zu dämpfen. Laß uns Trübsal, Kreuz und Leiden, Angst und Not, Schmerz und Tod nicht von Jesu scheiden! 3. Hilf uns nach dem Besten?) streben, schenk uns Kraft, tugendhaft und gerecht zu leben. 1. Kor. 12, 31. Gib, daß wir nie stille stehen, treib uns an, froh die Bahn deines Worts zu gehen. 4. Sei bei Schwachheit unsre Stütze, steh uns bei, mach uns treu in der Prüfungshitze! Führ, wenn Gott uns nach dem Leide sterben heißt, unsern Geist freudig in die Freude! Ehrenfr. Liebich, g. 1715, 4 1780. 1²⁴. Mel. Es sind doch selig alle die. E—.— 0 x —S W + + I I + I + I 2 I H—it.—5 2 e EH eru 1— 1 Jauchz, Erd, und Him⸗mel, ju⸗ble hell, die Wun ⸗der 0 an dem trost ⸗lo⸗ sen Häuf⸗lein klein, das saß in EH menl 2101 1 DPIE 1 + I IE! 2 2 I I I HII I + L I——1 7— L—53 I—1— EV L 223 1— I I—.— E!— II Gott's mit Freud er zähl, die er heut hat be⸗gan ⸗ gen 10 fried⸗sa ⸗mer Ge⸗mein und be⸗tet' mit Ver⸗lan⸗ gen, EEEEEEEEEEEEEE EHERUE E E— 2— EV.— a daß es mit Geist ge⸗tau ⸗fet werd. Der kam mit Feu ⸗ers⸗ E I e ,, e ——2 +— + + + EH SSSSITITIIII 0 glut zur Erd, mit star⸗kem Stur⸗mes ⸗to⸗ ben; das . S..... TIII EIN EE— 2———1. L— 1.—— 2 1— 2.— 1 ——˖— Haus er⸗füllt' er ü⸗ber⸗all, zer⸗ teilt man Zun⸗gen sah im EE——— ů—ꝗ-ö I —— II I I I 1 I I SII LIIUUE———— + L + + I FE I— I L—— ED II Saal und all den Her⸗ren lo⸗ben. 2. Ach, Herr, nun gib, daß uns auch sind in Fried und Flehn dein sel' ger Wind; weh rein von Sündenstaube ganz das Gemüt, füll an das Haus der Heil' gen dein, richt dein Werk aus, daß aufgeh rechter Glaube, und unsre Zung ganz Feuer werd, red nichts denn dein Lob hie auf Erd und was den Nächsten bauet. Brenn rein die sündige Natur, mach uns ein' neue Kreatur, obs Fleisch darob auch grauet. 9⁴ 3. Dein W. hoch dieses des Olaub Hein Held darum mar doh solch E und du den von oben v und gebest daß stark w wäg sind ur der Boter! 4. Komt Geist, mit deiner Von dir al wwer sich du gib himmͤ. Der fleischl auf göttlic in Wahthe und uns e die uns ga daß wir se 5. Vater in dir sie k Verknüpft: Uso mach daß sih al nimm fort und halt z die in der hurch falt aß sie am ben Chr uchen ale — — — — Stütze, n Leide ö B. Festtagslieder(Pfingsten). 3. Dein Worterschallt schon lange Frist; doch dieses nur ein Anfang ist des Glaubens, der dich ehret. Dein Feld ist nun gepflanzet wohl, darum man dich jetzt bitten soll, daß solch Gut werd gemehret, und du den Segen mildiglich von oben reichest gnädiglich und gebest selig's Blühen; daß stark wir werden durch den Geist, trãäg sind und schwach wir, wie du weißt der Vater woll uns ziehen. 4. Komm, Balsam Gottes, heil' ger Geist, erfüll die Herzen allermeist mit deiner Liebe Brennen. Von dir allein muß sein gelehrt, wer sich durch Buß zu Gott bekehrt; gib himmlisches Erkennen. Der fleischlich Mensch sich nicht versteht auf göttlich Ding und irre geht; in Wahrheit wollst uns leiten und uns erinnern aller Lehr, die uns gab Christus, unser Herr, daß wir sein Reich ausbreiten. 5. Vater und Sohn bist du gemein, Zin dir sie kommen überein, verknüpft mit ew'gem Bande. Also mach uns auch alle eins, daß sich absondre unser keins, nimm fort der Trennung Schande und halt zusammen Gottes Kind', die in der Welt zerstreuet sind durch falschen Zwang und Lehre, daß sie am Haupt fest halten an, loben Christum mit jedermann, suchen allein sein' Ehre. 6. Durch dich besteht der neue Bund, ohn dich wird Gott niemandem kund, du neuerst unsre Herzen und rufst darin dem Vater zu, schaffst uns viel Fried und große Ruh und tröstest uns in Schmerzen, daß uns auch Leiden Ehre ist, da du durch Lieb gegossen bist in unser Herz ohn Klage. Du leitest uns auf ebnem Weg und führst uns hier den rechten Steg, weckst uns am jüngsten Tage. 7. Du, der lebend'ge Brunnenquell, der Gottes Stadt durchfließet hell, erquickest das Gemüte. Durch dich besteht des Vaters Bau; du willst und gibst, daß man dir trau, du bist die Gottesgüre. Irden Geschirr nur sind wir weich, brechen gar leicht von jedem Streich; du selbst wollst uns bewahren, uns brennen wohl in deiner Glut, daß uns der Feind nicht schaden tut, so wir von hinnen fahren. 8. Laß uns nicht sünd'gen wider dich, zum Tempel weih uns ewiglich, lehr uns im Glauben beten, daß Jesus Christus hie auf Erd durch dich in uns verkläret werd; all Schwachheit wollst vertreten. Der Welt Art stark noch in uns ist, und unserm Fleisch danach gelüͤst't; drum wollst uns täglich strafen um Sünd und um Gerechtigkeit und um Gericht mit Gutigkeit, daß wir in Gott entschlafen. Ambrosius Blaurer, g. 1492, 1564. 12⁴41²25 125. Eigene Melodie. —6 E I 4— I + TTI. 2— + I ꝗ1t. 1 + EII..— 4—..———— EH—— 1. Komm, hei li ⸗ger Geist, Her re Gott, er ⸗ füll mit EV e V —E I—— +— H◻UDU*— + I + 1 114. L.— L— L— I—„ dei ⸗ner Gna⸗ den Gut dei ⸗ ner Gläu ⸗bi ⸗gen Herz. 9⁵ 125—126 1. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder — Wrn— 4— N 1 SISSS IFIETIIII———— EEE —— I 1.2— I I—. . Mut und Sinn, dein brün⸗ stig Lieb ent ⸗zünd' in ihn'n! O EEV* I 1+8 + I + iiix Herr, durch dei⸗nes Lich tes Glanz zu dem Glau⸗ben ver⸗sam⸗melt — 2 La—— V EEN 2——. +——— I II 11 +D.—— 288——— +— I——.—.— +—— 4—. 12828—2— L +—.—— E— + e, e hast das Volk aus al⸗ler Welt Zun⸗gen; das sei dir, Herr, zu . I + I II. E——————— e, —. 1—— 2 L 0—— I— I Lob ge⸗ sun gen. Hal⸗le⸗lu ⸗jad, Hal-le⸗ lu ⸗jal 2. Du heiliges Licht, edler Hort, laß uns leuchten des Lebens Wort und lehr uns, Gott recht erkennen, von Herzen Vater ihn nennen! O Herr, behüt vor fremder Lehr, daß wir nicht Meister suchen mehr denn Jesum mit rechtem Glauben und ihm aus ganzer Macht vertrauen. 3. Du heilige Brunst, süßer Trost, nun hilf uns fröhlich und getrost in deinem Dienst beständig bleiben, die Trübsal uns nicht abtreiben! O Herr, durch dein' Kraft uns bereit und stärk des Fleisches Blödigkeit, daß wir hie ritterlich ringen, durch Tod und Leben zu dir dringen. Halleluja, Halleluja! Halleluja, Halleluja! Martin Luther, g. 1485, f 1546. 126. Eigene Melodie. E ö + +2 I 1— E I—— + 2 + L + + L—.— 1 —— I W L 45 1 L 1 o komm, du Geist des Le⸗bens, wah⸗ rer 0 Dei ne Kraft sei nicht ver⸗ ge⸗ bens, sie er⸗ — H EU SSSSSSS..—........ 90 ů— 6 Ril 2——.—. ott von„wig ⸗keit! 0 0. füll uns se der ⸗Zeit, so wird Geist und Licht und E hu R II —— DE +— L I I E II + +—— + L———— E— I I 24 II Schein in dem dun⸗ keln Her ⸗zen sein. 2. Gib in unser Herz und Sinnen Weisheit, Rat, Verstand und Zucht, daß wir ander's nicht beginnen, als nur was dein Wille sucht; dein Erkenntnis werde groß und mach uns vom Irrtum los! 3. Zeige, Herr, die Wohlfahrtsstege! Was getan ist wider dich, räume ferner aus dem Wege, schlecht und recht behüte mich; wirke Reu an Sünde Statt, wenn der Fuß gestrauchelt hat. 4. Laß dein Zeugnis uns empfinden, daß wir Gottes Kinder sind, die auf ihn allein sich gründen, wenn sich Not und Drangsal find't; denn des Vaters liebe Rut ist uns allewege gut. 5. Reiz uns, daß wir zu ihm treten frei mit aller Freudigkeit, 96 fuß auch und vertti 60 witd! und die g 6. Wird daß dos l Ach mein so mache sprich der und gib L 7. O du du gewiss fördre in und wenn 12 2. Du Schein, lchrunse daß wirar land, d Deterland Kyrieleis! 9. Dufuñ 6 uns e B. Festtagslieder(Pfingsten). seufz auch in uns, wenn wir beten, und vertritt uns allezeit! So wird unsre Bitt erhört und die Zuversicht vermehrt. 6. Wird uns auch nach Troste bange, daß das Herz oft rufen muß: Ach, mein Gott, mein Gott, wie lange? o so mache den Beschluß, sprich der Seele tröstlich zu und gib Mut, Geduld und Ruh!l 7. O du Geist der Kraft und Stärke, du gewisser neuer Geist, fördre in uns deine Werke, und wenn Satan Macht beweist, 126—128 schenk uns Waffen in dem Krieg und erhalt in uns den Sieg! 8. Herr, bewahr auch unsern Glauben, daß kein Teufel, Tod noch Spott uns denselben möge rauben; du bist unser Schutz und Gott. Sagt das Fleisch gleich immer nein, laß dein Wort gewisser sein! 9. Wenn wir endlich sollen sterben, so versichre uns je mehr, als des Himmelreiches Erben, jener Herrlichkeit und Ehr, die Gott gibt durch Jesum Christ und die unaussprechlich ist. Heinr. Held, g. 1620, f 1659. 127. Eigene Melodie. — dnnen Erne—— IE 1 E + +—— 1——. 1 X +„— + + +— I—.— 1 XV E—.— EE—— I—⁰1 E L I 1 —— 1. Nun bit⸗ten wir den heil' gen Geist um den .— 2 r——1 —S.— 2— +.— 4—. +— LNI + 23 + + I——— LI L + 1 *— I E 1 E I—— 1— 1 5 rech ⸗ten Glau⸗ben äle⸗ ler ⸗ meist, daß er uns be =2. ů—.— EE—. S. 1 + I + I II 1 IEICIL + + + 2— +—9 +.— 2 L I—— Di— 1 8 1 36 hü⸗ te an un⸗ serm En ⸗de, wenn wir heim⸗fahr'n 4. ae Herre—— H LI + + I + + I LV—— 222 I 1 1 + E EI — +— E aus die ⸗sem E⸗len ⸗de. Ky ri ⸗e ⸗leist 2. Du wertes Licht, gib uns deinen Schein, lehr uns Jesum Christ kennen allein, daß wir an ihm bleiben, dem treuen Hei⸗ land, der uns bracht hat zum rechten Vaterland. Kyrieleis! 3. Du süße Lieb, schenk uns deine Gunst, laß uns empfinden der Liebe Brunst, daß wir uns von Herzen einander lieben und im Frieden auf Einem Sinn bleiben. Kyrieleis! 4. Du höchster Tröster in aller Not, hilf, daß wir nicht fürchten Schand noch Tod, daß in uns die Sinne nicht verzagen, wenn der Feind wird das Leben ver⸗ klagen. Kyrieleis! Martin Luther, g. 1485, T 1546 Strophe 1 vorreformatorisch 5 128. Mel. Ereu dich sehr, o meine Seele. ö D + I + 1 SSS.....I.......... TIII 12—— E +——— + * r 1 Hare du al ⸗„ler⸗süß ⸗ste Freu⸗de, o du al ⸗ler⸗ der du uns in Lieb und Lei ⸗de un be ⸗ su ⸗chet 9⁴⁰ 7 1. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. N 2 FII 2 2— — 1 I + 2 —— schön⸗stes Licht, läs⸗sest nicht: Geist des Höch⸗sten, höch ⸗ster Fürst, H. + I I EE—————..— E.—— der du hältst und hal ⸗ten wirst ohn Auf ⸗hö⸗ ren ENRNTEIEFF F——. 9 al ⸗le Din⸗ge, hö ⸗ re, hö ⸗re, was ich sin ⸗ ge. 2. Du bist ja die beste Gabe, die ein Mensch nur nennen kann; wenn ich dich erwünsch und habe, geb ich alles Wünschen dran. Ach ergib dich, komm zu mir in mein Herze, das du dir, da ich in die Welt geboren, selbst zum Tempel auserkoren. 3. Du wirst aus des Himmels Throne wie ein Regen ausgeschütt't, bringst vom Vater und vom Sohne nichts als lauter Segen mit. Laß doch, o du werter Gast, Gottes Segen, den du hast und verwaltst nach deinem Willen, mich an Leib und Seele füllen. 4. Du bist weis und voll Verstandes, was geheim ist, ist dir kund, zählst den Staub des kleinen Sandes, gründ'st des tiefen Meeres Grund. Nun, du weißt auch zweifelsfrei, wie verderbt und blind ich sei; drum gib Weisheit und vor allem, wie ich möge Gott gefallen. 5. Du bist heilig, läßt dich finden, wo man rein und lauter ist, fliehst hingegen Schand und Sünden, weil du lauter Klarheit bist. Mache mich, o Gnadengquell, durch dein Waschen rein und hell, laß mich fliehen, was du fliehest, gib mir, was du gerne siehest. 6. Du bist, wie ein Schäflein pfleget frommen Herzens, sanften Muts, bleibst im Leben unbeweget, tust uns Bösen alles Guts. Ach verleih und gib mir auch diesen edlen Sinn und Brauch, daß ich Freund und Feinde liebe, keinen, den du liebst, betrübe. 7. Mein Hort, ich bin wohl zufrieden, wenn du mich nur nicht verstößt; bleib ich von dir ungeschieden, ei so bin ich g'nug getröst't; laß mich sein dein Eigentum; ich versprech hinwiederum, hier und dort all mein Vermögen dir zu Ehren anzulegen. 8. Nur allein, daß du mich stärkest und mir treulich stehest bei. Hilf, mein Helfer, wo du merkest, daß mir Hilfe nötig sei. Brich des bösen Fleisches Sinn, nimm den alten Willen hin, mach ihn allerdinge neue, daß sich mein Gott meiner freue. 9. Sei mein Retter, halt mich eben; wenn ich sinke, sei mein Stab; wenn ich sterbe, sei mein Leben; wenn ich liege, sei mein Grab. Wenn ich wieder aufersteh, ei so hilf mir, daß ich geh hin, da du in ew'gen Freuden wirst dein' Auserwählten weiden. Paul Gerhardt, g. 1607, 1676. Iii 2.O d du selig gnadenbr Hühr, uns deine Freue, fr. + ü e. 2DuU Niesch f sch dänne dch wir uch löm B. Festtagslieder(Pfingsten). 129— 130 129. Mel. O sanctissima. ———— n E E= 5— E 1— I— I I— 1 e e ⸗ che, o du se ⸗li ⸗ ge, O⁰H L + +— I LI. EURNEE 30 IPIIEITTT— E——— 4—..—. 1 III—— gna⸗den ⸗ 5395 gen⸗ 385 Pfing⸗ 1— 5 Christ, D. n—— 114— + L 27 2— I +—1—..—— I 1— + 1 un ⸗ser Mei ⸗ster, hei ⸗ligt die Gei ⸗ster; —— B Z. EEEE +—.—.—.— +— LI + 2.——— + II ꝰ—— 11 I———— 1—— L II freu ⸗e, freu e dich, o Chri⸗sten ⸗ heit! 2. O du fröhliche, 3. O du fröhliche, o du selige, o du selige, gnadenbringende Pfingstenzeit! gnadenbringende Pfingstenzeit! 2) Führ, Geist der Gnade, 2) Uns, die Erlösten, uns deine Pfade. Geist, willst du trösten. Freue, freue dich, o Christenheit!:: Freue, freue dich, o Christenheitl:, Joh. Daniel Falk, g. 1768, f 1826. 130. Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern AE——— WEE * 2 1— 1 I„* 1 1 heil' ⸗ger Geist, kehr bei uns ein 66 Du Him-mels⸗ licht, laß dei ⸗ nen Schein E* I 2 2— I* 1 ERNEREREEEEEEEEEEEEEEEEE EEEE EEIEIIEEIEEIIIUI EH DSSPSPSPSPPPIPIPIPIPIPIPIPIPIPIPIFIFIIPPI und laß uns dei ne Woh⸗nung sein, o komm, 5— bei uns und in uns kräf ⸗tig sein zu ste⸗ EE 4 1————— —S. 2 I I I—— I +— EI——— 25 V L I + D..— 2 I——. 0 5 0 3 L son— II 1 I u Her⸗zens⸗ el ter Freud und Won ne! Son ne, Won⸗ne, himm ⸗lisch EE——— ED. I I I + I + I 1 II 1 E. I + + I +— 1 2 e 6898— Le ⸗ben willst du ge⸗ ben, wenn wir be ⸗ ten; EE 2 1— N ERNEE EEEEEEEE— 1.— ———.——— 1 I + L— L I zu dir kom men wir ge⸗ tre ⸗ ten. 2. Du Quell, draus alle Weisheit fließt, dein wahres Zeugnis lehren. die sich in fromme Seelen gießt, Höre, lehre, laß deinen Trost uns hören, daß wir können Herz und Sinnen daß wir in Glaubenseinigkeit dir ergeben, auch können aller Christenheit dir zu Lob und uns zum Leben. 99 7⁰ 130—131 1. Sonn⸗ und 3. Steh uns stets bei mit deinem Rat und führ uns selbst den rechten Pfad, die wir den Weg nicht wissen. Gib uns Beständigkeit, daß wir getreu dir bleiben für und für, wenn wir auch leiden müssen. Schaue, baue, was zerrissen und beflissen, dich zu schauen und auf deinen Trost zu bauen. 4. Laß uns dein edle Balsamkraft empfinden und zur Ritterschaft dadurch gestärket werden, auf daß wir unter deinem Schutz begegnen aller Feinde Trutz mit freudigen Gebärden. Laß dich reichlich auf uns nieder, daß wir wieder Trost empfinden, alles Unglück überwinden. 5. O starker Fels, o Lebenshort, laß uns dein himmelsüßes Wort in unsern Herzen brennen, daß wir uns mögen nimmermehr von deiner weisheits reichen Lehr Festtags⸗Lieder. und treuen Liebe trennen. Fließe, gieße deine Güte ins Gemüte, daß wir können Christum unsern Heiland nennen. 6. Du süßer Himmelstau, laß dich in unsre Herzen kräftiglich und schenk uns deine Liebe, daß unser Sinn verbunden sei dem Nächsten stets mit Liebestreu und sich darinnen übe; kein Neid, kein Streit dich betrübe, Fried und Liebe müssen schweben, Fried und Freude wirst du geben. 7. Gib, daß in reiner Heiligkeit wir führen unsre Lebenszeit, sei unsers Geistes Stärke, daß uns forthin sei unbewußt die Eitelkeit, des Fleisches Lust und seine toten Werke. Rühre, führe unser Sinnen und Beginnen von der Erden, daß wir Himmelserben werden. Mich. Schirmer, g. 1606, K 1625. I 1 + E + EEE———— 2 — I E— 131. Eigene Melodie. SE +.— —* I DDID 1I I V 11 EIEE +4 T +..—.— D..— 1. DDD.DDDI * 2 e— 1 1. O hei ⸗li⸗ger Geist, o hei ali⸗ ger Gott, du UEEE ———— 2 4. 4 Trö⸗ster wert in al ⸗ ler Not! Du bist ge⸗ 227510..—— Ln— —* +— I— I 2.— 16—— SS—— 30 1 sandt vom Him⸗ mels ⸗thron von Gott dem Va ⸗ ter , L D — II E G—.— + EEE + 2. O heiliger Geist, o heiliger Gott, gib uns die Lieb zu deinem Wort; zünd an in uns der Liebe Flamm, darnach zu lieben allesamt. O heiliger Geist, o heiliger Gott! 3. O heiliger Geist, o heiliger Gott, E L und dem Sohn. O hei li⸗ ger Geist, hei⸗li⸗ ger Gottl mehr unsern Glauben immerfort; an Christum niemand glauben kann, es sei denn durch dein Hilf getan. O heiliger Geist, o heiliger Gott! 4. O heiliger Geist, o heiliger Gott, erleucht uns durch dein göttlich Wort; 10⁰ schr uns! Dazu auch Oheilige 5. Ohe Dulgeigest laß uns h und zu di Oheilige 2. Trö Siegel de Geist vol karker G Fridens Läht auf hib uns! laß uns zur Geni 3. Oaß wenn wi sihr den hib uns wenn vo lehr uns den Vater kennen schon, dazu auch seinen lieben Sohn. O heiliger Geist, o heiliger Gott! 5. O heiliger Geist, o heiliger Gott, du zeigest uns die Himmelspfort; laß uns hier kämpfen ritterlich B. Festtagslieder(Pfingsten). 131—132 6. O heiliger Geist, o heiliger Gott, verlaß uns nicht in Not und Tod. Wir sagen dir Lob, Ehr und Dank jetzund und unser Leben lang. O heiliger Geist, o heiliger Gott! und zu dir dringen seliglich. 335 O heiliger Geist, o heiliger Gott! — 132. Mel. Jesu, meine Freude. enree P EH——.——— 2,,, — Schmückt das Fest 5 Mai⸗ en), las ⸗set Blu⸗men Denn der Geist der Gna⸗den hat sich ein ⸗ ge⸗ 2 8— 21 + i—11 1 2—— 3..——.—.— 2 I 1 H1—— + GII 2 +2 1 X 1— I II—— 1 streu ⸗en, zun⸗ det Op ⸗=fer an! la ⸗ den; ma chet ihm die Bahn. Nehmt ihn ein, so + I 0 87 Es/ IE 2 1 euch mit 3535 und Heil er ⸗füͤl⸗ wird sein Schein Ei I V 4. I —— —— I +— —— 2. Tröster der Betrübten, Siegel der Geliebten, Geist voll Rat und Tat, starker Gottesfinger, Friedensüberbringer, Licht auf unserm Pfad, gib uns Kraft und Lebenssaft, laß uns deine teuren Gaben zur Genüge laben! 3. Laß die Herzen brennen, wenn wir Jesum nennen; führ den Geist empor, gib uns Kraft zu beten; wenn vor Gott wir treten, sprich du selbst uns vor; gib uns Mut, du höchstes Gut, tröst uns kräftiglich von oben bei der Feinde Toben! 4. Güldner Himmelsregen, schütte deinen Segen auf das Kirchenfeld; lasse Ströme fließen, len und den Kum ⸗-mer stil⸗ 727 10¹ *) Ps. 118, 27. die das Land begießen, wo dein Wort hinfällt, und verleih, daß es gedeih; hundertfältig Frucht zu bringen laß ihm stets gelingen. 5. Schlage deine Flammen über uns zusammen, wahre Liebesglut; laß dein sanftes Wehen auch bei uns geschehen, dämpfe Fleisch und Blut; laß uns doch am Sündenjoch nicht mehr wie vor diesem ziehen und das Böse fliehen! 6. Gib zu allen Dingen Wollen und Vollbringen, führ uns ein und aus; wohn in unsrer Seele, unser Herz erwähle dir zum eignen Haus! Wertes Pfand, mach uns bekannt, wie wir Jesum recht erkennen und Gott Vater nennen. 132—133. Sonn⸗ und 7. Hilf das Kreuz uns tragen und in finstern Tagen sei du unser Licht; trag nach Zions Hügeln uns mit Geistesfluͤgeln und verlaß uns nicht, wenn der Tod, die letzte Not, mit uns will zu Felde liegen, daß wir fröhlich siegen. Festtags⸗Lieder. 8. Laß uns hier indessen nimmermehr vergessen, daß wir Gott verwandt. Dem laß uns stets dienen und im Guten grünen als ein fruchtbar Land, bis wir dort, du werter Hort, bei den grünen Himmelsmaien ewig uns erfreuen. Benjamin Schmolck, g. 1622, f1252. 133. Eigene Melodie. I 1——½ ED d H TE E E + 1 2.— 2 I + 1 II I +—.— ◻DTN X I + I E.————— I———— I +—.— E II E. I——. 1 L 1 Zeuch ein zu dei⸗ nen To ⸗ ren, sei mei⸗nes der u, da ich ge⸗bo ⸗ren, mich neu ge⸗ TDUV I + II* I + I —8— I I* I I I + + R + 2 LI— I— +— +— +—. ² L J—. II— I + + I Her⸗zens Gast, bo⸗ren hast, o hoch ⸗ge⸗lieb ⸗ter Geist des I 141 ¹—„ ů an— I Vaters und des Soh⸗nes, I I mit bei⸗den glei⸗chen Thro⸗ nes, N 0 +.— I + + II 1 IX * + I* 2.—3 4— 11=D— —— L— mit bei⸗ den gleich ge ⸗preist! 2. Zeuch ein, laß mich empfinden und schmecken deine Kraft, die Kraft, die uns von Sünden Hilf und Errettung schafft. Entsünd'ge meinen Sinn, daß ich mit reinem Geiste dir Ehr und Dienste leiste, die ich dir schuldig bin. 3. Ich war ein wilder Reben, du hast mich gut gemacht; der Tod durchdrang mein Leben, du hast ihn umgebracht, mit Segen mich geschmückt, mir schon im Wasserbade versiegelt Gottes Gnade, die mich im Tod erquickt. 4. Du bist das heil'ge Ole, dadurch gesalbet ist mein Leib und meine Seele dem Herren Jesu Christ zum wahren Eigentum, zum Priester und Propheten, zum König, den in Nöten Gott schützt vom Heiligtum. 5. Du bist ein Geist, der lehret, wie man recht beten soll; dein Beten wird erhöret, dein Singen klinget wohl; es steiget himmelan und höͤrt nicht auf mit Flehen, bis der die Hilf läßt sehen, der allen helfen kann. 6. Du bist ein Geist der Freuden, von Trauern hältst du nicht, erleuchtest uns im Leiden mit deines Trostes Licht. Ach ja, wie manches Mal hast du mit süßen Worten mir aufgetan die Pforten zum güldnen Freudensaal. 7. Du bist ein Geist der Liebe, ein Freund der Freundlichkeit, willst nicht, daß uns betrübe 10 Horn, Zank, Haß, Neid und Streit. der Fein willt, da sich wiede was voll 8. Du, die ganze Hannst M wie dit e 0 gib do u Ftied verknüpf was sich 9. Bes bau unse steh ihm schmücke die Alten 2.W für dein dch du, egierst Oonzu oran Wohl u uden, B. Festtagslieder(Crinitatis). Der Feindschaft Feind du bist, die Häuser und die Güter willst, daß durch Liebesflammen mit Segen für und für! sich wieder tu zusammen, Vertreib den bösen Geist, was voller Zwietracht ist. der dir sich widersetzet 8. Du, Herr, hast selbst in Händen und, was dein Herz ergötzet, die ganze weite Welt, aus unserm Herzen reißt. kannst Menschenherzen wenden, 11. Gib Freudigkeit und Stärke wie dir es wohlgefällt; zu stehen in dem Streit, so gib doch deine Gnad den Satans Reich und Werke zu Fried und Liebesbanden, uns täglich anerbeut. verknüpf in allen Landen, Hilf kämpfen ritterlich, was sich getrennet hat. damit wir überwinden, 9. Beschirm die Obrigbeiten, und ja zum Dienst der Sünden bau unsers Fürsten Thron, kein Christ ergebe sich. steh ihm und uns zur Seiten, 12. Richt unser ganzes Leben schmück als mit einer Kron allzeit nach deinem Sinn, die Alten mit Verstand, und wenn wir's sollen geben mit Frömmigkeit die Jugend, in Todes Arme hin, mit Gottesfurcht und Tugend wenn's mit uns hie wird aus, das Volk im ganzen Land. so hilf uns fröhlich sterben 10. Erfülle die Gemüter und nach dem Tod ererben mit reiner Glaubenszier, des ewgen Lebens Haus! Daul Gerhardt, g. 1602, fees 9. Trinikatis. 1 134. Eigene Melodie. — — 4.— I —— 2—————— 1 1 4—— lein Gott in der Höh' sei Ehr und I0 EH— mnen 4. ⁰6 2 I I* I I I +— EH— P Dank für sei ⸗ne Gna ⸗de, rüh⸗ren kann kein Scha ⸗ de. Ein Wohl 5 QE◻D I 1 EI I I I—— EEESEEEEEEEE IE E— L I I +*.— I 1 I— I 1 56 fall'n Gott an uns hat; nun ist groß Fried ohn Un ⸗ter⸗ E.———.—— SDSSSSSSII laß, all Fehd hat nun ein En ⸗ de. 2. Wir loben, preisen, anbeten dich 3. O Jesu Christ, Sohn eingebor'n für deine Ehr, wir danken, deines himmlischen Viters, daß du, Gott Vater, ewiglich Versöhner derer, die verlor'n, regierst ohn alles Wanken. du Stiller unsers Haders, Ganz ungemessen ist dein Macht, Lamm Gottes, heil'ger Herr und Gott, fortan geschieht, was du bedacht. nimm an die Bitt von ansrer Not, Wohl uns des feinen Herren! erbarm dich unser aller! 103 13⁴—136 1. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. 4. O heil'ger Geist, du höchstes Gut, durch Marter groß und bittern Tod, du all'rheilsamster Tröster, wend allen Jammer ab und Not! vor Satans Macht nimm uns in Hut, Darauf wir uns verlassen. die Jesus Christ erlöste N. Decius, 1541.(Gloria in excelsis) 135. Mel. O Jesu Christ, mein's Lebens Licht. III I A V I I + I + I EU I + N 2 L————— 114—. + L ꝰ— DEE 1— I I— + 4 1. Drei⸗ein'⸗ger Gott, ich prei ⸗se dich mit Mund und EEE—. ◻ Fl + + + IE I + 2 +—.—.— HE— I 2 I + 1—..—. + 1— +— +— 257—— Her⸗zen in ⸗ nig ⸗ lich, denn dei ⸗ne Gna⸗de, Güt und 1—— L + I I I I . Treu ist üu ber mir, Herr, täg⸗lich neu. 2. Laß, Vater, stets dein Kind mich sein; 3. Gott, heil'ger Geist, verlaß mich nicht. schließ stets in deine Huld mich ein! so oft Versuchung mich anficht! Sohn Gottes, dein so teures Blut Sei du mein Beistand allezeit komm noch im Tode mir zu gut! und leite mich zur Seligkeit! 1242. 136. ö Eigene Melodie. —.————— LN XE* +— I + 4.— I*— E— L I 1 I— + E —— Gott der Va⸗ter wohn uns bei und laß uns nicht ver⸗ mach uns al⸗ler Sün⸗den frei und helf uns se ⸗lig I E N , PIPIPIPIFIFFII 88882 + I II + + 1 + + + 1 I I 2. 1 der⸗ben, Vor dem Teu⸗fel uns be⸗wahr, halt uns bei ster⸗ben! dir uns las⸗sen ganz und gar, mit al⸗ len . I + I I— + N— + I— +E—— 1— L fe⸗stem Glau⸗ben und auf dich laß uns bau ⸗ en, aus 0 rech⸗ten Chri⸗sten ent⸗fliehn des Teu⸗fels Li ⸗sten, mit ..— N—— E E + + GII + + + I I LV + +— L I* I II + I + + I—— 9. 91 er⸗zens⸗grund ver⸗ trau ⸗ en,. „Waf⸗fen Gott's uns rü⸗ sten! A⸗men, A⸗men, das sei ——..——1 W——— wahr, so sin⸗gen wir Hal ⸗le ⸗lu ⸗jal 2. Jesus Christus wohn uns bei 3. Der heil'ge Geist wohn uns bei und laß uns nicht verderben, usw. und laß uns nicht verderben, usw. Martin Luther, g. 1485, f 1546 10⁴ Fit e 2. Halle bei auch de in dem wi das unle damit bef und sich n Heilig, istdie Fre die wir ho Und darin 0. Hall beiewigli burch den der uns n Dem Brär 10 174. B. Festtagslieder(Crinitatis). 137—138 137. Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern. EUE..—————— +— LIUE W— 2 I—.— E 2 I— 1— I 1 Hal le ⸗ lu ⸗zja! Lob, Preis und Ehr Von E⸗ wig ⸗keit zu E⸗wig ⸗keit [ E 5—* 1 S 4 E I—— 0—.—.— 2— 1 RENEEE + +——— I EH öderrrnn dn sei un⸗serm Gott je mehr und mehr für al⸗ 9— sei in uns al ⸗-len ihm be ⸗reit Dank, Weis⸗ E1 I E + 2 I— I SIEUE I +— EEEEEIEEEEEEEE.— 30 le sei ⸗ ne Wer⸗ kel ö beit, Kraft und Stär ⸗ke. Klin ⸗get, sin⸗-get: Hei=lig, E——————— ( 5 I +—.—— I bei lig, hoch und herr⸗lich, hei⸗lig ist Gott, H—..— 2 I— H S 1—.— 2—.— I 2 HNDU I H.— L + + Eꝰ— I I— E 1— IIL un⸗ser Gott, der Herr Ze⸗ba ⸗oth! 2. Halleluja! Preis, Ehr und Macht sei auch dem Gotteslamm gebracht, in dem wir sind erwählet, das uns mit seinem Blut erkauft, damit besprenget und getauft und sich mit uns vermählet. Heilig, selig ist die Freundschaft und Gemeinschaft, die wir haben und darinnen uns erlaben. 3. Halleluja! Gott heil'ger Geist sei ewiglich von uns gepreist, durch den wir neugeboren, der uns mit Glauben ausgezier dem Bräutigam uns zugeführt, zur Herrlichkeit erkoren. Schauet, schauet, da ist Freude, da ist Weide, da ist Manna und ein ewig Hosianna. 4. Halleluja! Lob, Preis und Ehr sei unserm Gott je mehr und mehr und seinem großen Namen! Stimmt an mit aller Himmelsschar und singet nun und immerdar mit Freuden: Amen, Amen! Klinget, singet: Heilig, heilig, hoch und herrlich, heilig ist Gott, unser Gott, der Herr Zebaoth! 1698. 138. Eigene Melodie. EAEEEE E—— .— v 5 1. Wir glau⸗ben all an ei⸗ nen Gott, Va ⸗ ter, +.........— FEUEEE L Er———. EIEDPDPDSSS. I 7—— I 2—— 2 1— I L—. Sohn und heil'⸗gen Geist, an Gott, den Herren Ze⸗ba⸗oth, EE—H E I— + + IE I +—— + +—— I + EEE — 2— 2— — den die Schar der En ⸗gel preist, der durch sei ⸗ne 10⁵ 138—13 1. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. AE I ö N I I + I— IIIII I + 0 gro ze Kraft al⸗ les wir ⸗ket, tut und schafft. 2. Wir glauben auch an Jesum Christ, Gottes und Marien Sohn, der vom Himmel kommen ist und uns führt ins Himmels Thron, der uns durch sein Blut und Tod hat erlöst aus aller Not. 3. Wir glauben an den heil'gen Geist, der von beiden gehet aus, der uns Trost und Beistand leist't wider alle Furcht und Graus. Heilige Dreifaltigkeit, sei gepreist zu aller Zeit. Tobias Clausnitzer, g. 1618, f 1684. 10. Reformakivnsfest. 0 139. I. Eigene Melodie. Psalm a6. +E I 7 1—— S 1*—⁵ 2— 2 + +——8 1 LII.* + IE! X +*—.— 2 L +— E 2.——. L 2—— Ein fe⸗ ste Burg ist un ⸗ser Gott, ein er hilft uns frei aus al ⸗ ler Not, die QD + I III*—* + +. 2 + I GII*— + I L EIEEEEE — 2 23 365 gu ⸗te Wehr und Wafs⸗ fen, De alt 95 6 „uns jetzt hat be⸗ trof⸗ fen.* 8 665 1131 LEV II II + +II I—— . EIt + 2 2....———— 2 EIl— II 2.— 2 E— +—— +——2.. E E— 7 Feind mit Ernst er's jetzt meint, groß Macht und viel List sein grau⸗ LV* + + 1 1— + I-U LI + E S————— 2 2— + EEIU Eꝰ———— 00 sam Rü⸗stung ist, auf Erd ist nicht seins⸗ gle chen. Oder: II. Eigene Melodie. +E— d.—. 4——1 231 — W 5— + + + 1. + E. I I +2 5. II X + 2.—— I +—..— LI*— 1 I..—— I—— I 1 mäen fe⸗ ste Burg ist un ⸗ser Gott, ein gu ⸗te hilft uns frei aus al ⸗äler Not, die uns jetzt 2*— N 1..—. 4 I I I I I I I I II 1 + L I + GII 1EEE 2 2 EE— 4 ——— I L——ᷣ II——— 4.—.—.—— Wehr und Waf ⸗fen, D ut bö— it bhat be trof= fen. er alt bö⸗ se—— m EE I— PI— EU ESEEEEEEEE...———.— E——2 I + I 1 43— Ernst er's jetzt meint, gros Macht und viel List sein grau⸗sam H— IEE II I I + I 1 SSSSSSI.IIIIIIIIIIIII.... 35 5 ö Rü ⸗stung ist, auf Erd ist nicht seins ⸗glei⸗ chen 10⁵ 2.Mit u vit sind ge treibtf den Gott h Hragst du, r heißt 9 der Herr? und ist kei das Held 3. Undn und wollt 0 fürchten soll une Der Fürst 14 W I sein grau⸗ — — 2 — — W —. — 2 — — — 7— B. Festtagslieder(Reformationsfest). 139—141 2. Mit unsrer Macht ist nichts getan, wie sau'r er sich stellt, wir sind gar bald verloren; tut er uns doch nicht; es streit't für uns der rechte Mann, das macht, er ist gericht't. den Gott hat selbst erkoren. Ein Wörtlein kann ihn fällen. Fragst du, wer der ist? 4. Das Wort sie sollen lassen stahn Er heißt Jesus Christ, und kein'n Dank dazu haben. der Herr Zebaoth, Er ist bei uns wohl auf dem Plan und ist kein andrer Gott; mit seinem Geist und Gaben. das Feld muß er behalten. Nehmen sie den Leib, 3. Und wenn die Welt voll Teufel wär Gut, Ehr, Kind und Weib, und wollt uns gar verschlingen, laß fahren dahin, so fürchten wir uns nicht so sehr, sie haben's kein'n Gewinn; es soll uns doch gelingen. das Reich muß uns doch bleiben. Der Fürst dieser Welt, Martin Luther, g. Jass, 1546. 0 140. Eigene Melodie. 069060 F SPIPEPIPIPIPIIIIIII TEE E— + e 5607 5 1. Er ⸗ halt uns, Herr, bei dei⸗nem Wort und steu ⸗re EE. + 4—— II I + +——— F EEEEE ꝑE LV— 1 I +— I— 1 30 1 dei⸗ner Fein de Mord, die Je⸗sum Chri⸗stum, dei⸗nen Sohn, EE I III 20* 707 wol⸗len stür ⸗ zen von dei⸗ nem Thron. 2. Beweis dein' Macht, Herr Jesu 3. Gott heil'ger Geist, du Tröster wert, Christ, der du Herr aller Herren bist; gib dein'm Volk ein'rlei Sinn auf Erd; beschirm dein' arme Christenheit, steh bei uns in der letzten Not, daß sie dich lob in Ewigkeit. g'leit uns ins Leben aus dem Tod! Martin Luther, g. 14835, 4 1546. 141. mel. Kommt her zu mir, spricht Gottes Sohn. EEE ee...... IIII— 0 I. Ver⸗za ge nicht, du Häuf⸗lein klein, ob⸗schon die ........................ E DPDI.— DRPDP‚PI‚PIRPRPIPI‚IIeeee LV— I 1—— I +* 1 — Fein⸗de wil⸗lens sein, dich gänz⸗lich zu ver⸗ 0— 1 1—5— 35 0 7 — FFFF E ——— 2— I 2 1 I 1— — stö⸗ven, und su ⸗chen dei⸗nen Un⸗ter⸗ gang, da⸗ F—.———— D— EU EEE SISIEIEIEIIIIAIAIiE * I + +—. I— 1 von dir wird recht angst und bang; es wird nicht 10⁷ 141—142 1. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder. 0— E der Heiden ..... daneke —.————1 und alsof lan ge wäh ren. 7. O be 2. Tröste dich nur, daß deine Sach muß Welt, Teufel und Höllenpfort, und was d ist Gottes, dem befiehl die Rach und was dem tut anhangen, hunn, und laß es ihn nur walten! endlich werden zu Schand und Spott. das väum, Er wird durch seinen Gideon,) Gott ist mit uns, und wir mit Gott; Verilg, os den er wohl weiß, dir helfen schon, den Sieg woll'n wir erlangen. wahn u dich und sein Wort erhalten. Michael Altenburg, g. 1584, 1640. Miellingf 3. So wahr Gott Gott ist und sein Wort,(Dieses Lied ließ Gustav Adolf am Morgen ein Garter ———— der Schlacht bei Lützen, am 16. Novbr. 1682, *) Richter 6, 13. beim Feldgottesdienst singen.) 290 49 2 70 die Werkst 5———— Mel. 0 ich———— Iosted ERSTSSSSSEEESESIEE— und präge Eꝰ E I E 4.—.—— DZ 5 I 2245 I— daß treuer 1 Wach auf, du Geist der er ⸗sten Zeu⸗gen, der die sür die 0 die Tag und Mäch⸗te nim⸗mer schwei⸗gen und EDSED.. E SE EEE 14 + Wäch⸗ter, die auf Zi⸗ ons Mau⸗ern stehn, 2—— die ge ⸗ trost dem Feind ent ⸗ge⸗ gem ⸗ gehn, a—— 320 V 2 I + II.— I— SSSSI........ T 1 —— I——— I— I I— I 3 Schall die gan ⸗ze Welt durch⸗dringt und al⸗ ler Völ ⸗ker—— V—— N . I I I II Scha ⸗ren zu dir bringt. mül 2. O daß dein Feuer bald entbrennte, und brich in Satans Reich mit Macht o möcht es doch in alle Lande gehn! hinein! O breite, Herr, auf weitem Ach, Herr, gib doch in deine Ernte Erdenkreis dein Reich bald aus zu si viel Knechte, die in treuer Arbeit stehn! deines Namens Preis! O Herr der Ernte, siehe doch darein: 5. Ach daß die Hilf aus Zion käme! die Ernt ist groß, der Knechte Zahl ist O daß dein Geist so, wie dein Wort ver⸗ klein. spricht, 2. Muf 3. Dein Sohn hat ja mit klaren Worten dein Volk aus dem Gefängnis nähme!l Wo Gott uns diese Bitte in den Mund gelegt. O würd es doch nur bald vor Abend lichtl verchlun O siehe, wie an allen Orten Ach reiß, o Herr, den Himmel bald ent⸗ iit ganz sich deiner Kinder Herz und Sinn bewegt, zwei?) und komm herab zur Hilf und wir wär dich herzinbrünstig darum anzuflehn; mach uns frei! ind übe drum hör, o Herr, und sprich: Es soll 6. Ach laß dein Wort recht schnelle lau⸗ und mit geschehn. fen, es sei kein Ort ohn dessen Glanz 4. Herr, gib dein Wort mit großen und Schein! Scharen, laß sie mit Kraft Evangelisten sein; laß eilend Hilf uns widerfahren Ach führe bald dadurch mit Haufen „) Jes. 64, 1. 10⁸ pfort, d Spott t Gott; N. „ 660. am Morgen Lovbr. 1689, mit Macht uf weitem Ald aus zu ion kämel Wort ver⸗ 16 nähmel Ibendlichl bald ent⸗ Ir Hilfund nellelau⸗ ssen Olans Haufen der Heiden Füll zu allen Toren ein! Ja wecke doch auch Israel bald auf und also segne deines Wortes Lauf! 7. O bessre Zions wüste Stege, und was dein Wort im Laufe hindern kann, das räum, ach räum aus jedem Wege! Vertilg, o Herr, den falschen Glaubens⸗ wahn und mach uns bald von jedem Mietling frei, daß Kirch und Schul ein Garten Gottes sei! 8. Laß jede hoh' und niedre Schule die Werkstatt deines guten Geistes sein, ja, sitze du nur auf dem Stuhle und präge dich der Jugend selber ein, daß treuer Lehrer viel und Beter sein, die fr die ganze Kirche flehn und schrein! B. Festtagslieder(Reformationsfest). 142—143 9. Herr, zürne nicht, daß ich so bitte, da ich vor dir nur Staub und Asche bin! Du, als der Brunngquell aller Güte, gibst selber mir etwas von deinem Sinn, daß mich der Menschen Elend jammern kann; drum bitt ich: Herr, o nimm mein Bitten an! 10. Du wirst dein herrlich Wort voll⸗ enden, der du der Welten Heil und Richter bist; 2 wirst der Menschheit Jammer wen⸗ en, so dunkel jetzt dein Weg, o Heil'ger, ist. Drum hört der Glaub nie auf zu dir zu flehn, du tust doch über Bitten und Verstehn. Karl Heinr. v. Bogatzky, g. 1690, F 1²²4. 143. Mel. Ach Gott, vom Himmel sieh darein. Psalm 124. QD◻— I—** I + E TH I + I— 4—— +* LIII X 2— L +* I 2 1—....— 4.. II L I I—— I— I — 1 Wär Gott nicht mit uns die se Zeit, so soll JIs⸗ —85 wär Gott nicht mit uns die ⸗se Zeit, wir hät ⸗ten 7 I I N 1 EE EEEEE E.. 13327.2 ö — I— IX— C 1— 65 L— 1 ra ⸗ el sa ⸗ gen, w ö müssen ver„ za gen, die so ein ar⸗mes Häuf⸗lein E 1. 1—..— 0. EEEEESEEEEEEEEEEEEEEEEE EE E/ 2 1— 1—*———1—.— 1 50 sind, ver⸗acht't von so viel Men schen⸗kind, die an uns EEETEEIIIIII.... LII— + 2— + E— 1 setzen al le. 2. Auf uns so zornig ist ihr Sinn; wo Gott das hätt' zugeben, verschlungen hätten sie uns hin mit ganzem Leib und Leben; wir wär'n, als die ein Flut ersäuft, und über die groß Wasser läuft und mit Gewalt verschwemmet. —1 3. Gott Lob und Dank, der nicht zugab, daß ihr Schlund uns möcht fangen. Wie ein Vogel des Stricks kommt ab, ist unsre Seel entgangen. Strick ist entzwei, und wir sind frei; des Herren Name steht uns bei, des Gottes Himm'ls und Erden. Martin Luther, g. 14485, 1546. 2. Kirche und Gnadenmittel. 2. Lieder von der Rirche und den Gnadenmitteln. A. Christliche Nirche(Mission). 144. Mel. Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort. ESE— — YVE N I + + I— + I EN 1 2 22.— B LV I— 65 I— 35—.5 Ach bleib bei Afts, Herr Je ⸗ su weil es nun E: 1— L— 1. . de.. 5 ½ A⸗ bend wor⸗den ist; dein gött⸗lich Wort, das hel ⸗le Licht, EH 1—.— V N EW DD. *— 1— II 2 I II laß ja bei uns er ⸗lö ⸗ Iuchen nicht! 2. In dieser letzten trüben Zeit verleih uns, Herr, Beständigkeit, daß wir dein Wort und Sakrameni stets rein behalten bis ans End. 3. Herr Jesu, hilf, dein' Kirch erhalt, wir sind arg, sicher, träg und kalt; gib Glück und Heil zu deinem Wort, damit es schall an allem Ort. 4. Erhalt uns nur bei deinem Wort und wehr des Teufels Trug und Mord, gib deiner Kirche Gnad und Huld, Fried, Einigkeit, Mut und Geduld! 5. Den stolzen Geistern wehre doch, die sich mit Macht erheben hoch und bringen eigne Weisheit her, zu fälschen deine rechte Lehr. 6. Die Sach und Ehr, Herr Jesu Christ, nicht unser, sondern dein ja ist; darum so steh du denen bei, die sich auf dich verlassen frei. 7. Dein Wort ist unsers Herzens Trutz und deiner Kirche wahrer Schutz; dabei erhalt uns, lieber Herr, daß wir nichts andres suchen mehr. 8. Hilf leben uns nach deinem Wort und darauf gläubig fahren fort von hinnen aus dem Jammertal zu dir in deinen Himmelssaal. Nach Nik. Selnecker, g. 1552, f 1592. 145. Mel. Christus, der ist mein Leben. HE 2—.— Lineen Ki 211 4 r I. Ach bleib mit dei⸗ner Gna⸗de bei uns, Herr Je⸗su Chait, EE—„ EH LV — —77 i⸗ hir⸗ fort nicht scha⸗ de des bö⸗sen Fein⸗des 2. Ach bleib mit deinem Worte bei uns, Erlöser wert, daß uns beid hier und dorte sei Güt und Heil beschert. 3. Ach bleib mit deinem Glanze bei uns, du wertes Licht; List. dein' Wahrheit uns umschanze, damit wir irren nicht! 4. Ach bleib mit deinem Segen bei uns, du reicher Herr; dein' Gnad und all's Vermögen in uns reichlich vermehr! 110 2. Sie was eiger hr Herpn in Gottes Der wähl sie tlenne Und gleiß 3. Gott die falsch⸗ dazu ihr. richt Wir habe was wir Wer is, d (Darum die Arme hr Seuft ich hab il 1. = A. Christliche Hi 5. Ach bleib mit deinem Schutze bei uns, du starker Held, daß uns der Feind nicht trutze,‚ rche Misston). 14⁵5—147 6. Ach bleib mit deiner Treue bei uns, mein Herr und Gott; Beständigkeit verleihe, noch fäll die böse Welt! hilf uns aus aller Not! Josua Stegmann, g. 1588, f 1652. 146. Eigene Melodie. ö Psalm 12. I.— — IA X 2 1— I„ + +—.——— 59 1 1 Ach Gott, vom Him⸗mel sieh da rein und laß dich ——5 wie we ⸗ nig sind der Heil'⸗gen dein, ver⸗ las⸗sen I I + N I N I II I + 1 Lich des 9 3 bar⸗ 135 W 3590—6 —— sind wir Ar Imtein. Dein Wort man läßt nicht ha⸗ ben E—. 5 E: . her, wahr, der Glaub ist auch ver ⸗lo ⸗schen gar bei al⸗len ů + N esuChti E——— t; Men⸗schen ⸗kin ⸗ dern. ů 2. Sie lehren eitel falsche List, Mein heilsam Wort soll auf den Plan, 3 was eigen Witz erfindet; getrost und frisch sie greifen an 21405 rutz ihr Herz nicht Eines Sinnes ist, und sein die Kraft der Armen. chuh; im Gottes Wort gegründet. 5. Das Silber, durchs Feu'r siebenmal „ Der wählet dies, der andre das, bewährt, wird lauter funden; nmehr. sie trennen uns ohn alle Maß am Gotteswort man warten soll nem Bon und gleißen schön von außen. desgleichen alle Stunden. sont 3. Gott woll ausrotten ganz und gar, Es will durchs Kreuz bewähret sein; reral die falschen Schein uns lehren, da wird sein Kraft erkannt und Schein al. dazu ihr Zung stolz offenbar und leucht't stark in die Lande. 32, f 1592 spricht: Trotz! wer will's uns wehren? 6. Das wollst du, Gott, bewahren rein Wir haben Recht und Macht allein, was wir setzen, das gilt gemein; wer ist, der uns soll meistern? 4. Darum spricht Gott: Ich muß auf sein, die Armen sind verstöret; ihr Seufzen dringt zu mir herein, vor diesem argen G'schlechte, und laß uns dir befohlen sein, daß sich's in uns nicht flechte. Der gottlos Hauf sich umher find't, wo diese losen Leute sind in deinem Volk erhaben. ich hab ihr Klag erhöret. Martin Luther, g. 1485, 4 1546. 14⁴². Mel. Herzliebster Jesu, was hast du verhrochen. —2 4 I— I + + + E— FFII— DSSSSSEEEEEEEEEEEEE 2*—* P......——.—— 9888 I Chri⸗ste, du Bei⸗stännd dei ⸗ner Kreuz⸗ge ⸗ mei⸗ ne, V V. I 1 2 E——— 2 — L 2 1— + 1———— L I ei le, mit Hilf und Ret⸗tung uns er ⸗ schei ⸗nel 1 11 14⁷7—148 2. Kirche und Gnadenmittel. HE———. U SSSSIIII.I..I... NX— S.. 1 L——. L EE— Steu re den Fein⸗-den, ih ⸗ re Blut⸗ge ⸗ rich ⸗ke 0 *—— — 1 ISEREEe 32—— —— ma ⸗ che zu nich ⸗=tel 2. Streite doch selber für uns arme Kinder, wehre demTeufel,seine Macht verhinder', alles, was kämpfet wider deine Glieder, stürze danieder! 3. Friede bei Kirch und Schulen uns beschere, Matth. Appelles v. Löwenstern, g. 1594, Legs. ö Friede zugleich der Obrigkeit gewähre, Friede dem Herzen, Friede dem Gewissen gib zu genießen! 4. Also wird zeitlich deine Güt erhoben, also wird ewig und ohn Ende loben dich, o du Wächter deiner armen Herde, Himmel und Erde. . 148. Mel. Valet will ich dir geben. I.... —— L— + + +.—— + + —2 I—— I— 1 — 1 Der du zum Heil er ⸗schienen der al ⸗ler⸗ und von den Che⸗ru ⸗ bi⸗nen zu Sün ⸗dern * Kn + 0 + + +—* +1 + + 114—..—. öSDSDSDSDSDSSESISSSISSEI....... äarm ⸗sten Welt 51— s ü 0 dich ge ⸗ sellt, ——— WSSEEEEEEEEEEEEEEFF—— — ι————————.—.— L 6 Stol ⸗ze ver⸗ höhnt für sei⸗ ne Huld, als du am —..— I II— N + + I + ö 8 SD ‚— T—* EEH 20 25. 0——. dür⸗ren Hol ⸗ze ver ⸗söhn ⸗test ih ⸗ re Schuld: 2. Damit wir Kinder würden, gingst du vom Vater aus, nahmst auf dich unsre Bürden und bautest uns ein Haus; von Westen und von Süden, von Morgen ohne Zahl sind Gäste nun beschieden zu deinem Abendmahl. 3. Im schönen Hochzeitskleide, von allen Flecken rein, führst du zu deiner Freude die Völkerscharen ein; und welchen nichts verkündigt, kein Heil verheißen war, 1 die bringen nun entsündigt dir Preis und Ehre dar. 4. Drum kann nicht Friede werden, bis deine Liebe siegt, bis dieser Kreis der Erden zu deinen Füßen liegt, bis du im neuen Leben die ausgesöhnte Welt dem, der sie dir gegeben, vors Angesicht gestellt. 5. Und siehe, tausend Fürsten mit Völkern ohne Licht slehn in der Nacht und dürsten nach deinem Angesicht; 12 Juch stol in deinen am Brln der dit v 6. So laß deine daß auf! die Toter daß, wo 2. M 1 — 2 0 Schon e und die nahet de hlinde Msus h 3. Ko daß die Ach wie fern vor Kleine g Nsus h 4.Gi vor des Und der gewähre, Gewissen erhoben, e loben en Herde, 4, f l6as. Schuld: werden, ten Ü⸗ l. ⸗dern chem A. Christliche Kirche Mission). auch sie hast du gegraben, in deinen Priesterschild,“) am Brunngquell sie zu laben, der dir vom Herzen quillt. 6. So sprich dein göttlich Werde, laß deinen Odem wehn, daß auf der finstern Erde die Toten auferstehn; daß, wo man Götzen frönet * 2. Mos. 28, 29. 148—150 und vor den Teufeln kniet, ein willig Volk versöhnet zu deinem Tempel zieht! 7. Wir rufen, du wirst hören; wir fassen, was du sprichst; dein Wort muß sich bewähren, womit du Fesseln brichst. Wie viele sind zerbrochen, wie viele sind's noch nichtl O du, der's uns versprochen, werd aller Heiden Licht! Albert Anapp, g. 1296, 4 S6g. 149. Mel. Jesus, meine Zuversicht. 4 + C + I 1 1 —— SSPSPSPISIIIIIIIIIIIIII 15 Ei ⸗ne Her⸗de und ein Hirt! Wie wird dann dir 90 wenn sein Tag er⸗schei⸗ nen wird? Freu e dich, du QDV + IW5— 01 SS —H4— F L + LII IX 2 AH 1 +—— V 10— 77 sein, o Er ⸗de, ö; 20 klei⸗ ne Her Le, mach dich—— und— licht! 10. ö 11 I—— 2 .,di..i n. 2 Je sus hält, was er ver ⸗spricht. 2. Hüter, ist der Tag noch fern? Schon ergrünt es auf den Weiden, und die Herrlichkeit des Herrn nahet dämmernd sich den Heiden; blinde Pilger flehn um Licht; Jesus hält, was er verspricht. 3. Komm, o komm, getreuer Hirt, daß die Nacht zum Tage werde⸗ Ach wie manches Schäflein irrt fern von dir und deiner Herde! Kleine Herde, zage nicht! Jesus hält, was er verspricht. 4. Sieh, das Heer der Nebel flieht vor des Morgenrotes Helle, und der Sohn der Wüste kniet dürstend an der Lebensquelle; ihn umleuchtet Morgenlicht: Jesus hült, was er verspricht. 5. Gräber stehen aufgetan; rauscht, verdorrete Gebeine! Macht dem Bundesengel Bahn; großer Tag des Herrn, erscheinel Jesus ruft: Es werde Licht! Jesus hält, was er verspricht. 6. O des Tags der Herrlichkeit, Jesus Christus, du die Sonne, und auf Erden weit und breit Licht und Wahrheit, Fried und Wonnel Mach dich aufl Es werde Lichtl Jesus hält, was er verspricht. Friedrich Adolf Krummacher, g. 4767, 545. 3⁰ Mel. Zesu, hilf siegen, du ürste des Lebens. * +. EFEE— I EN nrn......, 35 1 Ei ⸗ner ist Kö ⸗nig, Im ⸗ ma ⸗ nu ⸗el sie get; gi⸗on hin ⸗ ge ⸗ gen, sei in ⸗ nig ver ⸗ gnü⸗get, 8 150—151 2. Kirche und Gnadenmittel. 0 V be ⸗ bet, ihr Fein ⸗ de, und ge⸗bet die an, mit himm ⸗li ⸗ scher Frucht; la ⸗be dein Her ⸗ze +.. ů + + e wi⸗ ges un ⸗end ⸗li⸗ chen Frie ⸗den, Le⸗ben, 2. Stärket die Hände, ermuntert die Herzen, trauet mit Freuden dem ewigen Gott: Jesus, die Liebe, versüßet die Schmerzen, reißet aus Angsten, aus Jammer und Not; ewig muß unsere Soele genesen in dem holdseligsten, lieblichen Wesen. 3. Halte, o Seele, im Leiden fein stille, N schlage die Rute des Vaters nicht aus; bitte und schöpfe aus göttlicher Fülle Kräfte, zu siegen imKampfe und Straußl Fluten der Trübsal verrauf chen, verge⸗ en: Jesus, der treue, bleibt ewig dir stehen. 4. Zion, wie lange hast du nun ge⸗ weinet? Auf und erhebe dein sinkendes Haupt! Siehe, die Sonne der Freuden erscheinet tausendmal heller, als du es geglaubt. Jesus der lebet, die Liebe vegieret, die zu den Quellen des Lebens dich führet. 5. Laufet nicht hin und her, eilet zur Quelle; Jesus der bittet, kommt alle zu mir! Sehet, wie lieblich, wie lauter und helle fließen die Ströme des Lebens allhier. 4 , 92— Freu⸗de die Fül ⸗le hat er Uns be ⸗ schie ⸗ den. Trinket ihr Lieben, und werdet erquicket: hier ist Erlösung für alles, was drücket. 6. Streitet nur unverzagt, seht auf die Krone, die euch der König des Him⸗ mels anbeut: selbst er, Jehovah, wird Siegern zum Lohne; wahrlich, dies Kleinod verlohnt sich den Streit! Streitet nur unverzagt, seht auf die Kro⸗ ne: selber Jehovah wird Siegern zum Lohne. . Löwe aus Juda, da, da wird man sehen, eine gewaltige, siegende Schar deine unendliche Hoheit erhöhen. Alles, was Odem hat, ruft: Er ist's gar. Sehet, wie Kronen und Throne hinfal⸗ len; höret, wie donnernde Stimmen erschallen: 8. Reichtum, Kraft, Weisheit, Preis, Stärke, Lob, Ehre Gott und dem Lamm und dem heiligen Geist! Wenn ich da stünde, o wenn ich da wärel Springet, ihr Bande, ihr Fesseln, zer⸗ reißt. Amen, die Liebe wird wahrlich erhören; alles, was in mir ist, lobe den Herren!l J. L. K. Allendorf, g. 1695, + 175. 151. Mel. Wachet auf, ruft uns die Stimme. S— 0 1 Etemer ist's, an dem wir han ⸗gen, der für uns „Uns⸗re Lei⸗ber, uns⸗ re Her ⸗ zen ge ⸗ hö⸗ ren — 06 — L in den Tod ge⸗ gan ⸗gen und uns dir, o Mann der Schmer⸗zen, in 114 er ⸗ kauft mit dei ⸗ner Lie ⸗be und keiner der nicht v Drum bric Henn Armt sir den H Wer in sich blgt, Hen nd trägt guicket: drüͤcket. auf die Him⸗ h, wird ch, dies l die Rro⸗ ern zum ird man e Schat en. st's gar. ehinfal⸗ immen t Breis, und dem l da wärel sseln, zer⸗ erhoͤren; Herrenl 5„/ 7 17²⁵ A. Christliche Kirche(Mission). + WI* +* +1 2. ů—1 r— sei Blut ei⸗nem Blut. Wuuht sich's gut. Nimm uns zum Ei⸗ gen ⸗ tum, be * H I B— + 11141 EIt—— + W . 3*— 8⁸.. 0 rei ⸗te dir zum Ruühm dei⸗ ne Kin ⸗der, ver⸗birg uns nicht E A ů r H9 2 2— 1 1 L—.——.—.— L I——— I— I— 1 E 2 EI das Gna⸗den ⸗licht von 2. Nicht wir haben dich erwählet, du selbst hast unsre Zahl gezählet nach deinem ew'gen Gnadenrat. Unsre Kraft ist schwach und nichtig. und keiner ist zum Werke tüchtig, der nicht von dir die Stärke hat. Drum brich den eignen Sinn, denn Armut ist Gewinn für den Himmel; wer in sich schwach, folgt, Herr, dir nach und trägt mit Ehren deine Schmach. dei⸗nem heil⸗gen An⸗ge⸗sicht! 3. O Herr Jesu, Ehrenkönig, die Ernt ist groß, der Schnitter wenig, drum sende treue Zeugen aus! Sende sie hinaus in Gnaden, viel frohe Gäste einzuladen zum Mahl in deines Vaters Haus. Wohl dem, den deine Wahl beruft zum Abendmahl im Reich Gottes! Da ruht der Streit, da währt die Freud heut, gestern und im Ewigkeit. Albert Knapp, g. 1798, 4 1864 152. Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern. I EH V. I 1 EUUNEEE— D D— 1.—...— I— I 1 1 20 1 Ein Herz und ei ⸗ ne See ⸗ le war Mund wie es war und wie es ist, Ee d —NEE——.—— E.— 2 der er⸗sten Chri⸗sten ⸗-jün ⸗ger Schar, als Glie⸗ x wo du der Herr bist, Je⸗ sus Christ, so werd EH n Ranen —S F.J..——5 1 + IE— E ISUIEE +————— 2—.———— + +— 1 3 II— ů—— 1——— e Leh ⸗re, meh⸗re Glau⸗ben und so bleih e31 15. EE—.—— DPV +— I + ◻E* + 1 11—*— 1 I L L +—.— L L I———— II ——06585 Lie ⸗be und die Trie ⸗be, die uns trei ⸗ben, ◻ I ⁴—* I—.——— I— + —54 +——— L +— EN— I 1— I II un ⸗ ver⸗ rückt bei dir zu blei⸗ ben⸗ 15²2—154 2. O du, der unsre Armut kennt, dein Lebenswort und Sakrament laß reichlich uns genießen! Das nähr und pfleg und stärk uns hier, daß du in uns und wir in dir uns aneinander schließen; daß wir in dir, durch dich leben, wie die Reben auszuschlagen und einander uns zu tragen. 2. Kirche und Gnadenmittel. 3. Weil du so herzlich alle liebst, weil du so reichlich allen gibst, Geduld hast, wenn sie fehlen, so sei auch aller Herz Ein Herz; des einen Freud, des andern Schmerz bewege aller Seelen! Gleiche, reiche Gnadengabe alle labe und vereine die gesegnete Gemeine! Harl Johann Phil. Spitta, g. 180 1, f 4859. 0 153. Eigene Melodie. Osalm 62. E—— PPPPPIPIIIE=DD—.—.— E 1 Es woll uns Gott ge ⸗ nä⸗ di sein und sei—nen sein Ant ⸗litz uns mit hel⸗ lem Schein er-leucht zum E. m. t DESS.———.—.— ; Gen e e daß wir er⸗ ken⸗nen sei⸗ne Werk 0 H. EDE—.1 —— I +— I +—— H——. E—— 11 E —— 0 und was ihm lieb auf Er ⸗ den, und Je ⸗sus Chri⸗stus . EIEEEEE EEEE E— Er e E 56 Heil und Stärk be kannt den Hei⸗den wer ⸗ den und EV N +1—.—. I EU+— L 1 11 1 I. 1— I——— II sie zu Gott be ⸗ keh ⸗ ren. 2. So danken, Gott, und loben dich die Heiden überalle, und alle Welt die freue sich und sing mit großem Schalle, daß du auf Erden Richter bist und läßt die Sünd nicht walten; dein Wort die Hut und Weide ist, die alles Volk erhalten, in rechter Bahn zu wallen. 3. Es danke, Gott, und lobe dich das Volk in guten Taten; das Land bringt Frucht und bessert sich, dein Wort ist wohlgeraten. Uns segne Vater und der Sohn, uns segne Gott der heil'ge Geist! Dem alle Welt die Ehre tu, oor ihm sich fürchte allermeist! Nun sprecht von Herzen Amen! Martin Luther, g. 1485, 4 1546. 154. ELigene Melodie. Off. Joh. 5. EH Wenn EI 2———— SSS....— 1. Fah ⸗re fort, fah ⸗re fort, Zi ⸗on, fah ⸗re 2. Keide Zion, leid Trübsal,! ei bis in siehe auf— Zion, füh llide dich, 3. Folg Hion, fol Wenn sie ochte nich lichts ihr Dion, we solge nich 4. Prü Dion, pri der dir ru hue nicht, laß nur d Hon, das Drlse ret 15 Ig; Schmerz obe dich bessert sich, Zohn, Geist! A. Christliche Kirche(Mission). 14¹⁵——— . EN———. 2•. im Licht! Ma ⸗che dei⸗nen Lurch 4er hel=le, DV— 2 + + II I 1 ER.. SIPIPISPIPIPIPISIIIeee S....... *** 7— e Lie ⸗ be nicht, su che stets die — LN I I—..— + I 1 L— ů05 L 1 I + L— +2 I ———— Le⸗ bens⸗ quel⸗ el i ⸗on, drin ge durch die en ⸗ ge EV ᷓ. EI 4—..——— 2.——— E +. 1— I—I Pfort, 230 fort, fah ⸗re fort! 2. Leide dich, leide 22 Zion, leide ohne Scheu Trübsal, Angst mit Spott und Hohne, sei bis in den Tod getreu, siehe auf die Lebenskrone! Zion, fühlest du der Schlangen Stich, leide dich, leide dich! 3. Folge nicht, folge nicht, Zion, folge nicht der Welt, wenn sie dich sucht groß zu machen; achte nichts ihr Gut und Geld, nichts ihr Dräuen, nichts ihr Lachen! Zion, wenn sie dir viel Lust verspricht, folge nicht, folge nicht! 4. Prüfe recht, prüfe recht, Zion, prüfe recht den Geist, der dir ruft zu beiden Seiten; tue nicht, was er dich heißt, laß nur deinen Stern dich leiten! Zion, das, was gut scheint oder schlecht, prüfe recht, prüfe recht! 5. Dringe ein, dringe ein, Zion, dringe ein in Gott, stärke dich mit Geist und Leben, sei nicht wie die andern tot, sei du gleich den grünen Reben! Zion, in die Kraft statt in den Schein dringe ein, dringe ein! 6. Brich herfür, brich herfür, Zion, brich herfür in Kraft, weil die Bruderliebe brennet, zeige, was der in dir schafft, der als seine Braut dich kennet. Zion, durch die dir gegebne Tür brich herfür, brich herfür! 7. Halte aus, halte aus, Zion, halte deine Treu! Laß nicht lau und träg dich finden, auf, das Kleinod rückt herbei; auf, verlasse, was dahinten! Zion, in dem letzten Kampf und Strauß halte aus, halte aus! Joh. Eusebius Schmidt, g. 1620, 1745. 155. Mel. Wachet auf, ruft uns die Stimme. ů zWPP T V EERE + fj‚.— + 6—— PPP— 0— D——9 35 Got⸗tes Stadt steht fest ge⸗ grün ⸗det auf heil'⸗ gen den⸗noch steht sie und wird ste ⸗- hen; man wird an h—— 1 41———— — L— 5 9 Ber⸗ gen, es ver ⸗bün ⸗det sich wi ⸗ der sie die ihr mit Stau⸗nen se ⸗ hen, wer hier die Hut und 117 15⁵ 2. Kirche und Gnadenmittel. 1 9— N* 1 I* EN I.—.I— 5— LV L I II—— I— L + I I— ———.— ⁰7. Wa⸗che 5005 Der Hü ⸗ ter Is ⸗ra ⸗ els ist I + DI— — E 2 DDDE * 0 0——— ih⸗res Hei ⸗les Fels. Hal⸗le ⸗lu⸗ ja! Lob⸗singt undsprecht: 9 N E=——————. L— + + + + L + 2 —— 1 I— I— + I L EI Wohl dem Ge⸗schlecht, das 2. Zions Tore liebt vor allen der Herr mit gnäd'gem Wohlgefallen, macht ihre Riegel stolz und fest, segnet, die darinnen wohnen, weiß überschwenglich dem zu lohnen, der ihn nur tun und walten läßt. Wie groß ist seine Huld! Wie trägt er mit Geduld all die Seinen! O Gottes Stadt, du reiche Stadt, die solchen Herrn und König hat! 3. Große, heil'ge Dinge werden in dir gepredigt, wie auf Erden sonst unter keinem Volk man hört. Gottes Wort ist deine Wahrheit; du hast den Geist und hast die Klarheit, die alle Finsternis zerstört. Da hört man fort und fort das teuer werte Wort ew'ger Gnade. Wie lioblich tönt, was hier versöhnt und dort mit ew'gem Leben krönt! 4. Auch die nichts davon vernommen, die fernsten Völker werden kommen und in die Tore Zions gehn. Denen, die im Finstern saßen, wird auch der Herr noch pred'gen lassen, was einst für alle Welt geschehn. L. in ihr hat das Bür ⸗ger⸗recht! Wo ist der Gottessohn? Wo ist sein Gnadenthron?— wird man fragen. Dann kommt die Zeit, wo weit und breit erscheint der Herr der Herrlichkeit. 5. Darum stellet ein die Klagen Man wird noch einst zu Zion sagen: Wie mehrt sich deiner Bürger Zahll Voll Erstaunen wird man schauen, wie Gott sein Zion mächtig bauen und herrlich weitern wird einmal⸗ Erhebet Herz und Sinn! Es ist die Nacht schier hin für die Heiden; es kommt der Tag; sie werden wach, und Israel folgt ihnen nach. 6. Gottes Stadt, du wirst auf Erden die Mutter aller Völker werden, die ew'ges Leben fanden hier. Welch ein Jubel, wie vom Reigen, wird einst von dir zum Himmel steigenl Die Lebensbrunnen sind in dir. In dir das Wasser quillt, das alles Dürsten stillt. Halleluja! Von Sünd und Tod, von aller Not erlöst nur einer, Zions Gott. Harl Johann Philipp Spitta, g. 180, F 1859. 118 2. D daß jed man h. daß ni⸗ Deswe 3u lade du wil die bli 3. Du And V darinr und n 0 sinn no sprecht —— ger⸗vechtl hkeit. lagen sagen: Zahll hauen, bauen nmal. auf Erden den, +. Heigen, nelsteigenl dit. 01, f 1859. A. Christliche Kirche(Mission). 5 156. mel. Wie groß ist des Allmächt'gen Güte. —.—.—. S. TE + I + I I + + 1 I ½⁴. I + ◻DIII X I + + L I—4 I L I TZDEE +— .—.—.——* e 80 3——— 1 Ich lo ⸗be dich von gan zer See ⸗len, daß du auf 0 dir wol⸗len ei ne Kirch er⸗wäh ⸗len zu dei⸗nes 2=. 5—— —S +—.. 11—.0 II I I + I + I N◻.UT—2———— IE + + I 1 + *— 1..ñ— I——— 1 2— die ⸗sem Er ⸗den ⸗kreis Na mens Lob und Preis, wo vie le sich zu ⸗ sam⸗men⸗ E———..— 1 I +* I I I +* 4 LHINII L I I— + L + I—— L L I—. I L I I I 1 — + 0 fin ⸗ den in ei⸗ ner hei ⸗li⸗gen Ge⸗ mein, die E—— 5 1 + 1 ◻NN + + L I + L—— * 2.—— L— L 1 L I L + 15 da von al ⸗len ih ⸗ren Sün⸗den durch Chri⸗sti + e.—.— H 6. I II L + + II Z—— L 1= I PBolt ge wor den rein. 2. Du rufest auch noch heutzutage, daß jedermann erscheinen soll; man höret immer deine Klage, daß nicht dein Haus will werden voll. Deswegen schickst du auf die Straßen, zu laden alle, die man find't; du willst auch die berufen lassen, die blind und lahm und Krüppel sind. 3. Du hast dir, Gott, aus vielen Zungen und Völkern eine Kirch gemacht, darinnen dein Lob wird gesungen und deine wunderschöne Pracht; die sämtlich unter Christo stehen als ihrem königlichen Haupt und in Gemeinschaft das begehen, was jeder Christ von Herzen glaubt. 4. Das Heil wir nicht auf Werke grün⸗ den, weil doch kein Mensch vor Gott gerecht; und will sich etwas Gutes finden, so sind wir dennoch böse Knecht. Mit Glauben müssen wir empfangen, was Christi Leiden uns bereit't; im Glauben müssen wir erlangen der Seelen Heil und Seligkeit. 5. Du heiligst uns zum neuen Leben. daß wir auf Gottes Wegen gehn, und daß wir nach dem Guten streben und allen Lüsten widerstehn. Du willst die Runzeln und die Flecken. damit die Sünde uns gekränkt, mit der Gerechtigkeit bedecken, die Christus uns aus Gnaden schenlt. 6. Erhalt uns, Herr, im rechten Glau⸗ ben noch fernerhin bis an das End, Ach laß uns nicht die Schätze rauben, dein heilig Wort und Sakrament. Erfüll die Herzen deiner Christen mit Gnade, Segen, Fried und Freud, durch Liebesfeuer sie zu rüsten zur ungefärbten Einigkeit. Friedr. KHonr. HBiller, g. 1662, + 1726. — 157. Mel. Wachet auf, ruft uns die Stimme. —.V. I I N——.—— P.xe x.— IEEEE 2 4.;.—— I—.—————— + 80 655 enig Je su, strei ⸗te, sie= ge⸗ daß al ⸗les Blick auf dei ⸗ne Frie⸗-dens ⸗bo ⸗ten, lasß we-⸗hen 15950 W 2. Erfülle mit dem Gnadenschein, die in Irrtum verführet sein; auch die, so heimlich noch ficht an in ihrem Sinn ein falscher Wahn. 3. Und was sich sonst verlaufen hat von dir, das suche du mit Gnad und ihr verwund't Gewissen heil, laß sie am Himmel haben teil! 4. Den Tauben öffne das Gehör, die Stummen richtig reden lehr, 157—159 2. Hirche und Gnadenmittel. H— 4 I 7—.—* + + I — SSSDSISIEEEEEE..— D———— 2 7 hbald dir un ter ⸗lie ⸗ ge, was lebt und webt in Daen Le⸗bens ⸗ o ⸗ dem durchs gan ⸗ze wei ⸗te E DISS—————. EEEEEEEEEEEEEEE — e. 0— e Er ⸗-hö ⸗ re un⸗ser Flehn und 0 To ⸗ten⸗feld!— I IEI + II + ◻+ + I + I—1 2 2 I ++ — 0 V—— laß es bald ge⸗schehn! A⸗men, A⸗ men! So rüh⸗men wir V 59— N I 1 E — 1— I— + I L LEII —5 25 0 und jauch⸗zen dir ein Hal⸗le⸗ lu⸗ja für und für! 1852. 1538. mel. O Jesu Christ, mein's Lebens Licht. EH 10 2—⁷— .S........... —*—.——. I. O Je ⸗su Chri⸗ste, wah⸗res Licht, er ⸗leuch⸗te, EHHE— F——— S +—1½—1—.— +.— IEEEU— +ID————ä +—— L—1 + 2 0— L + I I—— . die dich ken⸗nen nicht, und brin⸗ge sie zu dei⸗ner SIEE LEIII—— EE + E E 1 I I 1 IX Herd, daß ih ⸗re Seel auch se⸗lig werd. die nicht bekennen wollen frei, was ihres Herzens Glaube sei. 5. Erleuchte, die da sind verblend't, bring her, die sich von uns getrennt, versammle, die zerstreuet gehn, mach feste, die im Zweifel stehn. 6. So werden sie mit uns zugleich auf Erden und im Himmelreich, hier zeitlich und dort ewiglich, für solche Gnade preisen dich. Joh. Heermann, g. 1585, 1647. 159. Eigene Melodie. EU& nen 4 e.e,e 7 35.— daß doch bald dein Feu ⸗er brenn ⸗te EH 1—. 1—:—1 E + + + LN E 1—m I—— 2— E* 1— I—.— L 1— du un ⸗ aus ⸗sprech-lich Lie ⸗ ben ⸗der, 2. Zwa Rlamme seht hier, dit, dem o ein herrli⸗ 3. Undne oo manche und mach und heile 4. Ver; Und sonde und mehr die nur a 5. Erw 0.s ganze und mach dein Heil rblendt, trennt, n. ugleich ich, 5 6l. A. Christliche Kirche(Mission). 159—160 22 4 QD. + II + E. 2 II. + H◻U— +—— L 2 11. I— E + L 1— 2 I O 1* . und bald die gan ⸗ze Welt er⸗kenn ⸗te, daß E ů.——.6 —ES. 1 +— + LIU—— E I. E— C I— 1 I du bist Kö ⸗ nig, Gott und Herr! 2. Zwar brennt es schon in heller Flamme jetzt hier, jetzt dort, in Ost und West, dir, dem am Kreuz erwürgten Lamme, ein herrlich Pfingst⸗ und Freudenfest. 3. Und nochentzünden Himmelsfunken so manches kalte, tote Herz und machen Durst'ge freudetrunken und heilen Sünd und Höllenschmerz. 4. Verzehren Stolz und Eigenliebe und sondern ab, was unrein ist, und mehren jener Flamme Triebe, die nur auf dich gerichtet ist. 5. Erwecke, läutre und vereine des ganzen Christenvolkes Schar und mach in deinem Gnadenscheine dein Heil noch jedem offenbar. 6. Du unerschöpfter Quell des Lebens, allmächtig starker Gotteshauch, dein Feuermeer ström nicht vergebens, ach zünd in unsern Herzen auch. 7. Schmelz alles, was sich trennt, zu⸗ sammen und baue deinen Tempel aus; laß leuchten deine heilgen Flammen durch deines Vaters ganzes Haus. 8. Beleb, erleucht, erwärm, entflamme doch bald die ganze weite Welt, und zeig dich jedem Völkerstamme als Heiland, Friedefürst und Held. 9. Dann tönen dir von Millionen der Liebe Jubelharmonien, und alle, die auf Erden wohnen, knien vor den Thron des Lammes hin. Um 1818. 80— 160. Mel. Ein feste Burg ist unser Gott EH I DEEE 5 den Chri⸗stus sei ⸗ ne Kir ⸗che schützt, so mag die 359—0, 12— zur Rech⸗ten Got ⸗tes sitzt, hat Macht, ihr 1——— ů.— 1 Lb, inrdx 5 5l U 5 30 33 0.. 0 30 Er 5 mit Hil⸗ 16—.2 wenn PPPP..I IITTTT EEEEEEEE E er ge⸗beut, steht's da. Er schützt zu sei⸗ nem Ruhm mit Macht sein ................... E— FFF————— 1 — 5 ö ,.. Chri⸗sten tum; mag doch die Höl ⸗le wü⸗ ten! 2. Gott sieht die Fürsten auf dem Thron den wollen sie nicht ehren. sich wider ihn empören; denn den Gesalbten, seinen Sohn, Sie schämen sich des Worts des Heilands, unsers Horts, 12¹ 160—161 sein Kreuz ist selbst ihr Spott; doch ihrer lachet Gott, sie mögen sich empören. 3. Der Frevler mag die Wahrheit schmähn, uns kann er sie nicht rauben. Der Unchrist mag ihr widerstehn, wir halten fest am Glauben. Gelobt sei Jesus Christ! Wer hier sein Jünger ist, sein Wort von Herzen hält, dem kann die ganze Welt die Seligkeit nicht rauben. 2. Kirche und Gnadenmittel. 4. Auf, Christen, die ihr ihm vertraut, laßt euch kein Drohn erschrecken. Der Gott, der von dem Himmel schaut, wird uns gewiß bedecken. Der Herr, der starke Gott, hält über sein Gebot, gibt uns Geduld in Not und Kraft und Mut im Tod; was will uns da er schrecken? Chr. F. Gellert, g. 1715, f1e69. 161. Mel. Hion klagt mit Angst und Schmerzen. E— + I I +.— f I I E X— + L + I I—— I IIIII + L— L 2 + 2—. 7 1 Zi ⸗on, gib dich nur zu⸗ frie ⸗ den, Gott ist du bist nicht von ihm ge⸗schie den, er hat 4— DDDSDS.. IEI + I DD— + 11.— I 25m7 0 bei di n II—2Z——.. no ei dir da⸗ rin, e e Ba⸗ter sinn. Wenn er straft, so liebt er auch, Q* + 1 SD.* + + 2 2 1—7⁰ E 1 ◻— + I I 4— L— III ꝰ 22— 35 seb 18 I—— dies ist sein be ⸗lieb er Brauch Zi ⸗on, ler ⸗ ne dies be⸗ H QW—* N + +2 + I I VIIN Eull.— I I + L 50 I er, SISISSS 1 den ⸗ken, wa⸗ rum willst du dich so krän kene 2. Treiben dich die Meereswellen in der wilden tiefen See, wollen sie dich gar zerschellen, mußt du rufen Ach und Weh, schweigt dein Heiland still dazu, gleich als schliefe er in Ruh: Zion, laß dich nicht bewegen, diese Flut wird sich bald legen. 3. Berge, Felsen möchten weichen, ob sie noch so feste stehn, ja die ganze Welt desgleichen möchte gar auch untergehn: dennoch hat es keine Not in dem Leben und im Tod; Zion, du kannst doch nicht wanken aus des Bundesgottes Schranken. 4. Müssen schon allhie die Tränen deine schönsten Perlen sein, muß das Seufzen und das Stöhnen schon das beste Lied dir sein, muß dein Purpur sein das Blut, und der Mangel Hab und Gut: Zion, laß dir doch nicht grauen, du kannst deinem Gott vertrauen. 5. Droht man dir mit Schmach und Banden, mit dem Tod und Herzeleid, ei, du wirst doch nicht zu schanden, denk nur an die Ewigkeit! Sei nur fröhlich, wohlgemut, denn der Herr ist's, der es tut. Zion, Gott wird dich schon stärken, dieses mußt du eben merken. 6. Freue dich, nun ist das Ende und der Abend schon herbei; gib dich nur in Gottes Hände, der dich nun will machen freil 122 mvertraut, ecken. mel schaut, d; n2 715, f Neh. —.— —— 2 n Stöhnen ttrauen. Schmach 0 nd Herzeleij schanden, nut, tut. n stärken, en. 90⁵ Ende Heij ände, freil A. Christliche Kirche(Misfion). 161—162 Für die Trübsal, Spott und Hohn Denn die jetzt hat wollen sterben, gibt er dir die Freudenkron. soll nun leben für und für Zion, du wirst wieder lachen, und sich freuen ohne Zahl drum so laß die Welt nur machen!l in dem schönen Himmelssaal. 7. O ihr Engel, Himmelserben, Zion, wer will dich nun scheiden von dem Lamm und ew'gen Freuden? freuet euch mit Zion hier! Joach. Pauli, g. um 1656, F nach 1674. 5 162. Eigene Melodie. Jesaja 49, 14—e. + II. SSISISISSI..I... 1 Zi on klagt mit Angst und Schmer⸗zen, Zi on, 9 die er trägt in sei ⸗nem Her ⸗ zen, die er SSSSSISIIIIIII.......... EY——.—. Got⸗tes wer ⸗te Stadt „sch er⸗wäh let hat. Ach, spricht sie, wie hat mein Gott EFE—————— . mich ver⸗las⸗sen in der Not und läßt mich so har⸗ te E..— E 0———. pres⸗sen! Mei⸗ner hat er ganz ver ⸗ges⸗sen. 2. Der Gott, der mir hat versprochen Meine Treue bleibet dir, seinen Beistand jederzeit, Zion, o du meine Zier; der läßt sich vergebens suchen mein Herz hast du mir besessen, jetzt in meiner Traurigkeit. deiner kann ich nicht vergessen. Ach will er denn für und für 5. Laß dich nicht den Satan blenden, so gar grausam zürnen mir? der sonst nichts als schrecken kann; Kann und will er sich der Armen siehe, hier in meinen Händen jetzt nicht wie vorhin erbarmen? hab ich dich geschrieben an. 3. Zion, o du Vielgeliebte, Wie mag es denn anders sein? sprach zu ihr des Herren Mund, Ich muß ja gedenken dein, zwar bist du jetzt die Betrübte, deine Mauern muß ich bauen Seel und Geist ist dir verwund't, und dich fort und fort anschauen. doch stell alles Trauern einl 6. Stets auf dich sieht mein Erbarmen, Wo mag eine Mutter sein, du liegst mir auf meinem Schoß, die ihr eigen Kind kann hassen wie ein Kind in Mutterarmen; und aus ihrer Sorge lassen? meine Treu zu dir ist groß. 4. Ja wenn du gleich möchtest finden Dich und mich kann keine Zeit, einen solchen Muttersinn, keine Not, Gefahr und Streit, da die Liebe kann verschwinden, ja der Satan selbst nicht scheiden; so bleib ich doch, der ich bin. bleib getreu in allem Leiden! Joh Heermann, g. 1585, f 67. 123³3 163—164 2, Kirche und Gnadenmittel. B. Wort Gottes. 163. Mel. Alle Menschen müssen sterben. ö EEEEE EEEE— HE 1⁰1 0%— 1—— LXV— C L C—— 1— und das Herz 6 Das ist ei ⸗ ne sel'⸗ von Her⸗zens⸗grun⸗de ge Stun⸗de, Je ⸗su, da man tief in dei⸗ne + 2E —+ ——2 ⁰ H E E— 3 E 0 + 2 1——— E. I I— + 1 dein ge⸗denkt ⸗Wun⸗den senkt. 10 E Wahr⸗lich, nichts als Je⸗sum ken⸗nen, Je ⸗sum 0 — L L—— E......T i.— E—.— L L 1 34—— I 1 su⸗chen, fin⸗den, nen⸗nen, das— fü llet uns⸗re Zeit E— 5 NI +——H + I I E EI 1 I L L EEI ————— mit der höch ⸗ sten Se ⸗lig ⸗keit. 2. Jesus, deine Gnadenquelle fließt so gern ins Herz hinein, deine Sonne scheinet helle, denn du willst genossen sein; und bei aller Segensfülle ist dein Wunsch und ernster Wille, daß man, weil dein Brünnlein voll, unaufhörlich schöpfen soll. 3. Nun so laß auch diese Stunde dein Gedächtnis in uns sein, in dem Herzen, in dem Munde leb und herrsche du allein! Laß uns deiner nie vergessen! Wie Maria still gesessen, da sie deinen Mund gehört, also mach uns eingekehrt! E. G. Woltersdorf, g. 1725, f 1e6. 164. Mel. Was Gott tut, das ist wohlgetan. EV II—————. EIEEE E +— II 4 LVINT——— CO I 14——..— I LXV II I I—— 1 +— — 1 Dein Wort, o Herr, ist mil⸗der Tau für 0 Laß kei⸗nem Pflänz⸗chen dei ⸗ner Au den ———. 5 65—..— EI—— + +—— Im. H01 1— LIII 1.— I 1 GI.——— trost⸗be⸗ dürft'⸗ ge ee⸗len ö ö He e n, x— E eneet e———.— I— L I* I + + R——— 35 — je⸗des blühn und in der Zu ⸗kunft a⸗gen dir 0 ²—— V— L 2 UQH — II Frucht und Sa ⸗ men tra ⸗ gen! 2. Dein Wort ist, Herr, ein Flammen⸗ schwert, ein Keil, der Felsen spaltet, ein Feuer, das im Herzen zehrt und Mark und Bein durchschaltet. O laß dein Wort noch fort und fort 124 der Sünt und alle 3.Dein fr unse 6 führt B. Wort Gottes. der Sünde Macht zerscheitern und alle Herzen läutern! 3. Dein Wort ist uns der Wunderstern für unsre Pilgerreise, es führt auch Toren hin zum Herrn und macht die Einfalt weise. Dein Himmelslicht verlösch uns nicht und leucht in jede Seele, daß keine dich verfehle. 4. Ich suchte Trost und fand ihn nicht; da ward das Wort der Gnade mein Labsal, meine Zuversicht, die Fackel meiner Pfade. Sie zeigte mir den Weg zu dir und leuchtet meinen Schritten bis zu den ewgen Hütten. 5. Nun halt ich mich mit festem Sinn zu dir, dem sichern Horte. Wo wendet' ich mich anders hin? 165. Mel. Wie lieblich ist 164—165 Herr, du hast Lebensworte. Noch hör ich oein: Komm, du bist mein! Das rief mir nicht vergebens ein Wort des ew'gen Lebens. 6. Auf immer gilt dein Segensbund, dein Wort ist Ja und Amen. Nie weich es uns aus Geist und Mund, zu preisen deinen Namen; laß immerfort dein helles Wort in allen Lebenszeiten uns trösten, warnen, leiten! 7. O sende bald von Ort zu Ort den Durst nach deinen Lehren, den Hunger aus, dein Lebenswort und deinen Geist zu hören, und send ein Heer von Meer zu Meer, der Herzen Durst zu stillen und dir dein Reich zu füllen. Harl Bernh. Garve, g. 1265, f1841. doch, Berr, die Stätte. —— 2111 E 2 2 E 2 1.——— 1 1 1 — — 1 Wort, o Höchester, es gibt dem Sün⸗der ist voll⸗kom⸗men; 8 lehrt Uns und dem From⸗men zum Le⸗ ben —— 12⁴ I Q I — e,en Hare *——— uns⸗ re gan ⸗ze Pflicht, u II wer si ⸗chern Un ⸗ter ⸗ richt.— sen lis, we 9—3 —— E.—1 I + exn Lxe. —— I—. E 2— I— E—1 3270 acht⸗sam hört, be⸗ wahrt und mit Ge ⸗ hor ⸗sam ehrt! 2. Es leuchtet uns auf unsern Wegen, vertreibt des Irrtums Finsternis; es füllt mit Freuden, bringt uns Segen und machet unser Herz gewiß; es lehrt uns, Höchster, was du bist, und was dir wohlgefällig ist. 3. Dein Wort ermuntert, dich zu lieben, lehrt, wie viel Gut's du denen gibst, die freudig dein Gebot ausüben, und wie du väterlich uns liebst. Und was, o Herr, dein Mund verspricht, bleibt ewig wahr und trüget nicht. 4. Gott, deine Zeugnisse sind besser und mehr der Sehnsucht wert als Gold. Ihr Wert ist köstlicher und größer als alles noch so feine Gold. Wer das tut, was dein Wort gebeut, dem ist dein Segen stets bereit. 5. Drum laß auch mich mit Lust be⸗ trachten, was mich dein Wort, o Höchster, lehrt, 12⁵ 165—167 und auf das mit Gehorsam achten, was es von mir zu tun begehrt; 2. Hirche und Gnadenmittel. so fließen Trost und Seelenruh auch mir aus deinem Worte zu. Nach Joh. Kaspar Lavater, g. eal, + 1801. 0 166. Mel. Ach Gott und Herr. H ..— ——...—..—— 1 1. Gott ist mein Hort, und auf sein Wort soll IEEEEEEEE 2—— DSDEES V— S.D‚D mei ⸗ ne See ⸗ le trau ⸗ en. Ich wand⸗le han; EE I— ENNT— 1.——.—— E mein Gott, vor dir im 2. Dein Wort ist wahr; laß immerdar mich seine Kräfte schmecken, laß keinen Spott, o Herr, mein Gott, mich von dem Glauben schrecken! 3. Wo hätt' ich Licht, wofern mich nicht dein Wort die Wahrheit lehrte? Gott, ohne sie verstünd ich nie, wie ich dich würdig ehrte. 4. Dein Wort erklärt der Seele Wert, Unsterblichkeit und Leben. Zur Ewigkeit ist diese Zeit von dir mir übergeben. 5. Dein ew'ger Rat, die Missetat der Sünder zu versühnen, Glau⸗ben, nicht im Schau⸗en. den kennt ich nicht, wär mir dies Licht nicht durch dein Wort erschienen 6. Nun darf mein Herz in Reu und Schmerz der Sünden nicht verzagen. Nein, du verzeihst, lehrst meinen Geist ein gläubig Abba sagen. 7. Mich zu erneun, mich dir zu weihn, ist meines Heils Geschäfte. Durch meine Müh vermag ich's nie, dein Wort gibt mir die Kräfte. 8. Herr, unser Hort, laß uns dies Wort, denn du hast's uns gegeben. Es sei mein Teil, es sei mir Heil und Kraft zum ew'gen Leben! Chr. F. Gellert, g. 1215, 4 1769. 167. Mel. Wie schön leuchter der Morgenstern. EEU—4 ENEEEEEE—— LV I I— I I 0 1 Va⸗ ter, al ⸗ ler Din ⸗ ge Grund, 904 6(Wie lieb⸗lich ist die Stät te hier! EUEE 2 T—. UE— x.. 65 gib dei ⸗ nen Va⸗ ter ⸗ na⸗ men kund an die⸗ Die Her ⸗zen wal ⸗len auf zu dir, hier ist 126 2.Sohn! dies Gotte olaß dir's Hier schal dein Sege in diesen e Enheit, gib den He lg in Gr und nimn 3,Gottl wend her daß wiv e Gieß über dich miteo nen B. Wort Gottes. 167168 E— H 3 7017115—— — 2 + GI 4— 10—1 H1— E*—.—— 2.— + E s6 ib— I 1 raa— 1 1—— em heil'⸗gen le. 0 0 des Him⸗mels Pfor ⸗te. Woh ⸗ne, thro⸗ne hier bei EE—.—— 1— E. I + I + 44. — DE—— 5 Sün⸗dern als bei Kin⸗dern vol ⸗ler Klar⸗ heit; [WEE I I I I H EUEE S EE—— 1— E— I 2 I— 1.—— heil'⸗ge uns in dei ⸗ner Wahr ⸗heit. 2. Sohn Gottes, Herr der Herrlichkeit, mach himmlisch uns auf Erden. dies Gotteshaus ist dir geweiht, Lehrer, Hörer, 0 laß dir's wohlgefallen. Kinder, Väter, früher, später Hier schalle dein lebendig Wort, geht's zum Sterben; dein Segen walte fort und fort hilf uns Jesu Reich ererben. in diesen Friedenshallen. 4. Dreiein'ger Gott, Lob, Dank und Einheit, Reinheit Preis sei dir vom Kinde bis zum Greis gib den Herzen; Angst und Schmerzen für dies dein Haus gesungen. tilg in Gnaden Du hast's geschenkt und auferbaut, und nimm von uns allen Schaden. dir ist's geheiligt und vertraut 3. Gott heil'ger Geist, du wertes Licht, mit Herzen, Händen, Zungen. wend her dein göttlich Angesicht, Ach, hier sind wir daß wir erleuchtet werden. noch in Hütten, Herr, wir bitten: Gieß über uns und dieses Haus Stell uns droben dich mit allmächt'gen Flammen aus, in den Tempel, dich zu loben. Albert Knapp, g. 1298, f 1864. 9— 168. Mel. O Durchbrecher aller Bande. F——.— HT S— 3— 1 Herr, dein Wort, die ed le Ga ⸗be, die ⸗ sen Udenn ich zieh es al ⸗ler Ha ⸗be und dem ISSPP EH————————— Schat⸗ er ⸗ hal ⸗te mir, 27 größ ⸗ten Reich⸗tum für. Wenn dein Wort 365 nicht mehr EA—— ů DEE nrnn gel ⸗ten, wo rauf soll der Glau ⸗be ruhn? Mir 4 4— 4— EE 5— EIU S— E Ii EEEEEEEEEEEEEEE e nicht um tau⸗send Wel⸗ten, a⸗ ber um dein Wort zu tun. 2. Halleluja, Ja und Amen! daß ich mög in deinem Namen Herr, du wollest auf mich sehn, fest bei deinem Worte stehn; 127 168—17⁰ 2. Kirche und laß mich eifrig sein beflissen, dir zu dienen früh und spat Gnadenmittel. und zugleich zu deinen Füßen sitzen, wie Maria tat. D. J. N. L. v. Zinzendorf, g. 1200, f 1760. V. 2. Chstn. Gregor, g. 1255, f 480. 169. mel. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend. * E EE 2—— +—— 2.——— 1— 7 L I— I 1; 65 I. Herr, öff⸗ne mir die Her⸗zens⸗tür, zieh mein Herz —S— I* I 4 IS — r——— 90 durch dein Wort zu dir, laß mich dein Wort be⸗wah⸗ ren E—— ů ů — I—1.—— E I + I + + +—-I I—— L I—— rein, laß mich dein Kind und Er ⸗be sein! 2. Dein Wort bewegt des Herzens Grund, dein Wort macht Leib und Seel gesund, dein Wort ist's, das mein Herz erfreut, dein Wort gibt Trost und Seligkeit. 3. Ehr sei dem Vater und dem Sohn, dem heil'gen Geist in Einem Thron! Der heiligen Dreieinigkeit sei Lob und Preis in Ewigkeit! Joh. Olearius, g. 1611, FNesa. 170. Mel. Gott des Himmels und der Erden. n E— I— I.—.— + I E—— 5 1 Teu ⸗res Wort aus Got⸗-tes Mun ⸗dẽ, das mir dich al ⸗lein hab ich zum Grun ⸗ de mei⸗ner — —. 1 12 E I .———— P ö I + + in dir treff ich al ⸗ies lau⸗ter Se⸗gen trägt, Se⸗lig⸗ keit ge ⸗ legt; ö I—.———— —.— —.——1 L + 1⁴ I —2 I L I 0 an, was zu Gott mich füh n⸗ ren kann. 2. Will ich einen Vorschmack haben, welcher nach dem Himmel schmeckt, so kannst du mich herrlich laben, weil bei dir der Tisch gedeckt, der mir lauter Manna schenkt, mich mit Lebenswasser tränkt. 3. Du, mein Paradies auf Erden, schließ mich stets im Glauben ein, laß mich täglich klüger werden, daß dein heller Gnadenschein mir bis in die Seele dringt und die Frucht des Lebens bringt. 4. Geist der Gnade, der im Worte mich an Gottes Herze legt, öffne mir des Himmels Pforte, daß mein Geist hier recht erwägt, was für Schätze Gottes Hand durch sein Wort ihm zugesandt. 5. Lasse mich in diesen Schranken sonder eitle Sorgen sein, schließe mich mit den Gedanken in ein stilles Wesen ein, daß die Welt mich gar nicht stört, wenn mein Herz dich reden hört. 6. Gib dem Samkorn einen Acker, der die Frucht nicht schuldig bleibt; mache mir die Augen wacker, und was hier dein Finger schreibt, 128 Mäge mein chden du 7. Wasi du sag Ulrd dein sches nicht Aurdem gib Im das Le his uut nach di 1²¹ . Wort hf und in nd der Si Muns here 9. Wort der Erd huch des Wig wegge L. Kräft d den W. dem Sohn, n Thronl keitl I„, 1684,. B. Wort Gottes. präͤge meinem Herzen ein, laß den Zweifel ferne sein. 7. Was ich lese, laß mich merken; was du sagest, laß mich tun! Wird dein Wort den Glauben stärken, laß es nicht dabei beruhn, sondern gib, daß auch dabei ihm das Leben ähnlich sei. 8. Hilf, daß alle meine Wege nur nach dieser Richtschnur gehn. 170 17² Was ich hier zum Grunde lege, müsse wie ein Felsen stehn, daß mein Geist auch Rat und Tat in den größten Nöten hat. 9. Laß dein Wort mir einen Spiegel in der Folge Jesu sein, drücke drauf ein Gnadensiegel, schließ den Schatz im Herzen ein, daß ich fest im Glauben steh bis ich dort zum Schauen geh. Benjamin Schmolck, g. 1622, 4 1752. 171. Mel. Gott sei Dank durch alle Welt. iiiiiiiiii EA e. ——— L I—— 1— + 1. Wal⸗te, wal⸗te nah und fern, all⸗ge⸗ wal ⸗= tig L.———15 2—— —— 5— +— 2— +...—— ◻DN 4.—.—— +—....— +— S IIITTTTTIIII 0 Wort des Herrn, wo nur sei⸗ner All-macht Ruf Men? schen eer, er eiermeen, ö.——5 LE L 2 If E—— II für den Him ⸗mel schuf. 2. Wort vom Vater, der die Welt schuf und in den Armen hält und der Sünder Trost und Rat zu uns hergesendet hat. 3. Wort von des Erlösers Huld, der der Erde schwere Schuld durch des heil'gen Todes Tat ewig weggenommen hat. 4. Kräftig Wort von Gottes Geist, der den Weg zum Himmel weist und durch seine heil'ge Kraft Wollen und Vollbringen schafft. 5. Wort des Lebens stark und rein, alle Völker harren dein; walte fort, bis aus der Nacht alle Welt zum Tag erwacht. 6. Auf zur Ernt in alle Welt!l Weithin wogt das reife Feld, klein ist noch der Schnitter Zahl, viel der Arbeit überall. 7. Herr der Ernte, groß und gut, weck zum Werke Lust und Mut, laß die Völker allzumal schauen deines Lichtes Strahl! Jonathan Friedrich Bahnmaier, g. 1224, F 1841. 172. Mel. Es ist das Heil uns kommen her. Ey. Luk. 8, 4—15. EE— Wr ö t ,ee, n, 2 1 1— + 0 1 Wir Men ⸗schen sind zu dem, o Gott, . dein We ⸗sen, Wil ⸗le und Ge⸗bot i— nh was geist⸗lich ist, un⸗ tüch tig; ist viel zu hoch und 4 70. 9. Wich 0⸗ wir wis⸗sen's 12 2 L——.— 2. Drum sind vor Zeiten ausgesandt Propheten, deine Knechte, daß durch dieselben würd bekannt dein heil'ger Will und Rechte; zum letzten ist dein ein ger Sohn, o Vater, von des Himmels Thron selbst kommen, uns zu lehren. 3. Für solches Heil sei, Herr, gepreist! Laß uns dabei verbleiben und gib uns deinen heil' gen Geist, daß wir dem Worte gläuben, dasselb' annehmen jederzeit mit Sanftmut, Ehrfurcht, Lieb und Freud als Gottes, nicht der Mens chen. 4. Hilf, daß der losen Spötter Hauf uns nicht vom Wort abwende; denn ihr Gespött samt ihnen drauf mit Schrecken nimmt ein Ende. Gib du selbst deinem Worte Kraft, daß deine Lehre in uns haft' auch reichlich bei uns wohne. 5. Offnꝰ uns die Ohren und das Herz, daß wir das Wort recht fassen, in Lieb und Leid, in Freud und Schmerz es aus der Acht nicht lassen; daß wir nicht Hörer nur allein des Wortes, sondern Täter sein, Frucht hundertfältig bringen. 6. Am Weg der Same wird sofort vom Teufel hingenommen; in Fels und Steinen kann das Wort die Wurzel nicht bekommen; I 2 E — 10— und ver ⸗ste⸗hen's nicht, wo uns dein gött⸗lich Wort und 9 E.III* I + + N 111 I* I II—.— + + + I II 2 24 6 I— I 6— II Licht den Weg zu dir nicht wei ⸗ set. der Same, so in Dornen fällt, von Sorg und Wollust dieser Welt verdirbet und ersticket. 7. Ach hilf, Herr, daß wir werden aleich dem guten fruchtbar'n Lande und sein an guten Werken reich in unserm Amt und Stande, viel Früchte bringen in Geduld, hewahren deine Lehr und Huld im feinen, guten Herzen. 8. Laß uns, so lang wir leben hier, den Weg der Sünder meiden, gib, daß wir halten fest an dir in Anfechtung und Leiden. Rott aus die Dornen allzumal, hilf uns die Weltsorg überall und böse Lüste dämpfen! 9. Dein Wort, o Herr, laß allweg sein die Leuchte unsern Füßen, erhalt es bei uns klar und rein, hilf, daß wir draus genießen Kraft, Rat und Trost in aller Not, daß wir im Leben und im Tod beständig darauf trauen. 10. Gott Vater, laß zu deiner Ehr dein Wort sich weit ausbreiten, hilf, Jesu, daß uns deine Lehr erleuchten mög und leiten, o heil'ger Geist, dein göttlich Wort laß in uns wirken fort und fort Glaub, Lieb, Geduld und Hoffnung! Hannoversches Gesangbuch 1659. Mel. Jesu, meine Freude. I E + QW + 2.—3— 83 + — + 1 — —— +— +— 1 Wort des höch⸗ sten Mun⸗des, En ⸗gel mei ⸗nes „bald, da wir ge ⸗ fal ⸗len, lie ⸗ßest du er⸗ 130 2. Wat vor der 3 sost bestim was der! langst ver Das vollft Vos die Lerspricht (lles ein: und ist F. 3. Alle⸗ Iau Gne allen Zor Mus ist Hsus hat llle Gnad Huchistd siwahr; Resus leb ach, ewü 4. Uns nachen d es Hel Ueblich b die L luby ist d Ller Wel nun ve uch der s man „ X Welt eich ud, uld leben hier, MN, dir nal, allweg sein hein, n ler Not, Tod einer Ehr iten, ehr ch Wort fort Hoffnungl aabuch 1659. Iden aleich B. Wort Gottes. 17³ .— r en — I + II + + L + + I, I——— I II———. 1 Bun⸗des, Je⸗su, un⸗ ser Ruhm, E⸗van ⸗ge⸗li ⸗ um, ei„ne Kraft, die — schal ⸗len Bot⸗schaft, die zum Le⸗ —.——— LEN 24— + + I I + E—— — ben uns von dir ge ⸗ge ⸗ben. 2. Was sein Wohlgefallen vor der Zeit uns allen fest bestimmet hat, was der Opfer Schatten längst verkündet hatten, das vollführt sein Rat. Was die Schrift verspricht, das trifft alles ein in Jesu Namen und ist Ja und Amen. 3. Alles ist vollendet, Jesu Gnade wendet allen Zorn und Schuld. Jesus ist gestorben, Jesus hat erworben alle Gnad und Huld. Auch ist dies fürwahr gewiß: Jesus lebt in Preis und Ehre; ach, erwünschte Lehre! 4. Uns, in Sünden Toten, machen Jesu Boten dieses Leben kund. Lieblich sind die Füße, und die Lehren süße, teuer ist der Bund. Aller Welt ist nun vermeld't durch der guten Botschaft Lehre, daß man sich bekehre. Heinr. Cornelius Hecker, g. 1699, 4 1745. 5. Kommt, zerknirschte Herzen, die in bittern Schmerzen das Gesetz zerschlug; kommt zu dessen Gnaden, der für euch beladen alle Schmerzen trug. Jesu Blut stärkt euren Mut, Gott ist hier, der euch geliebet und die Schuld vergibet. 6. Dieser Grund bestehet; wenn die Welt vergehet, fällt er doch nicht ein. Darauf will ich bauen; so soll mein Vertrauen evangelisch sein; auch will ich nun würdiglich dieser Kraft, die mir gegeben, evangelisch leben. 7. Jesu, deine Stärke schaffet diese Werke, stehe du mir bei! Nichts kann mich nun scheiden, hilf denn, daß mein Leiden evangelisch sei. Laß auch mich einmal auf dich, als ein Kind mit dir zu erben, evangelisch sterben! 174—17⁵ 2. Kirche und Gnadenmittel. C. Caufe und Nonfirmation. 1. Caufe. nen, die dir nen und sahst voll nicht die Klei Du wie sest, Je⸗=su, für die Dei er⸗kanntẽ'st auch Kin⸗ der V V e E El⸗ tern brach ⸗=ten, ab,. ö Huld auf sie 92 25% Laßt, sprachstdu, las 00 0 8 sie zu mir und wißt, das Himmel ⸗veich ist ihr: 2. Dir sei auch dieses Kind empfohlen, 3. Durch dieses Siegel deiner Gnade dir, dessen Treu unwandelbar! wird jedes Recht der Christen sein. Wir bringen's, wie du solbst befohlen, Weih du es in dem Wasserbade dir in der heil'gen Taufe dar. zu deinem Kind und Erben ein Ach segn' es, Vater, Sohn und Geist, O selig, kennt es einst den Wert wie uns dein teures Wort verheißt. des Glücks, daß es dir angehört! Christoph Friedr. Neander, g. 1224, +T 1802. 175. mel. G daß ich tausend Sungen hätte. e———— DDDDDREE 1— I— 1 E— LE Ich bin ge⸗tauft auf dei⸗ nen Na ⸗ men, Gott Va⸗ ter, 1. ich bin ge⸗zählt zu dei⸗ nem Sa ⸗ men, zum Volk, das I I. 0 —F½— 1— — — H 905 Sohn und heil'⸗ ger Geist; ich bin in Chri⸗ Rum — I + I DE dir ge ⸗ hei⸗ ligt heißt; ——1 —— ein ⸗ ge⸗ senkt, ich bin mit sei ⸗nem Geist be⸗schenkt. 2. Du hast zu deinem Kind und Erben, 4. Mein treuer Gott, auf deiner Seite mein lieber Vater, mich erklärt; bleibt dieser Bund wohl feste stehn; du hast die Frucht von deinem Sterben, wenn aber ich ihn übers chreite, mein treuer Heiland, mir gewährt; so laß mich nicht verloren gehn; du willst in aller Not und Pein, nimm mich, dein Kind, zu Gnaden an⸗ o guter Geist, mein Tröster sein. wenn ich hab einen Fall getan. 3. Doch hab ich dir auch Furcht und 5. Ich gebe dir, mein Gott, aufs neue Liebe, Treu und Gehorsam zugesagt; Leib, Seel und Herz zum Opfer hin; ich hab, o Herr, aus reinem Triebe erwecke mich zu neuer Treue dein Eigentum zu sein gewagt; und nimm Besitz von meinem Sinn. hingegen sagt ich bis ins Grab Es sei in mir kein Tropfen Blut, des Satans schnöden Werken ab. der nicht, Herr, deinen Willen tut. 13² 6 Cabdis HOhstt Baber habmichit Haeugt mi Himm Rabeil sei h aus d i Kreuze alhihnen Dun imget die nt sie( Imande dir die ahst voll t ihr. iner Guade ten sein. tbade nein. Wert gehörtl 720/%f 1805, t Ba⸗ter, Volk, das Chri⸗sun — be⸗schenk deiner Sal soste stehn reite, gehn; Gnademn al, getan jott,aufs nel Opfer hin eule nem Sill en Blut, Hillen lul, * C. Caufe und Honfirmation(Caufe). 175—17⁷ bis mich dein Wille sterben heißt. So leb ich dir, so sterb ich dir, so lob ich dich dort für und für. Joh. Jak. Rambach, g. 1695, f 1255, 6. Laß diesen Vorsatz nimmer wanken, Gott Vater, Sohn und heil'ger Geist! Halt mich in deines Bundes Schranken, 62— 0 176. Mel. Aus meines Herzens Grunde. Ev. Mark. 10, 15—6. D.—— EDP.E* 4.—. V + I— II 4—.— LE + 11—.——— E* L EEE 1— L I I—.—.— 1 115„set die Kind ⸗lein kom ⸗ men zu ie sind mein Freud und Won ⸗ ne, ich PEEPEEEEEEE EII E ◻U C D———— 2——. 2222 —— e— mir, spricht Got⸗tes Sohn, bin ihr Schild und Kron; auch für die Kin de⸗ EEEEEE rr. EI——.— DDDeeeI**— + si 17— — I L 1— 1— 1 D 2—1 lein, daß sie nicht wär'n ver ⸗lo ⸗ ren, bin ich ein 20 4 4— EE I II——— I r. exe, ne — EE. Kind ge⸗ bo ⸗ ren, drum sie mein ei⸗gen sein. Führet sie Christo zu, er will sich ihr'r erbarmen; legt sie in seine Arme, darin sie finden Ruh. 4. Ob sie gleich zeitlich sterben, ihr' Seele Gott gefällt, denn sie sind Gottes Erben, lassen die schnöde Welt. Sie sind frei aller G'fahr, brauchen hie nicht zu leiden und loben Gott mit Freuden dort bei der Engel Schar. Cornelius Becker, g. 1561, 46O4. 2. Der Herr gar freundlich küsset und herzt die Kindelein, bezeugt mit Worten süße, der Himmel ihr soll sein, dieweil sein teures Blut, das aus den heil'gen Wunden am Kreuzesstamm geronnen, auch ihnen kommt zu gut. 3. Drum nach Christi Verlangen bringet die Kindlein her, damit sie Gnad erlangen, niemand es ihnen wehr! 5 177⁷. Mel. Liebster Jesu, wir sind hier. E—.—. are. ieren E—33—— IEIE..—— L 1 11— LII ED.‚ + ——— I— 1 a L 0 L— 1 5 1 Lieb⸗ster Je ⸗ su, wir sind hier, dei⸗nem Wor ⸗te 5 Die ⸗ses Kind ⸗lein kommt zu dir, weil du den Be⸗ +.——— H— I—— 2——*——U;— .—— S... 2 13 nen daß man sie zu Chri⸗ sto füh⸗ re, 9.— 1——— N . 2 2 2 ee,. —.— I I— II denn das Him⸗mel ⸗ reich ist ih ⸗ re. 133 1771⁷⁸ 2. Ja, es schallet allermeist dieses Wort in unsern Ohren: wer durch Wasser und durch Geist nicht zuvor ist neu geboren, wird von dir nicht aufgenommen und in Gottes Reich nicht kommen. 3. Darum eilen wir zu dir; nimm dies Pfand von unsern Armen, tritt mit deinem Glanz herfür und erzeige dein Erbarmen, daß es dein Kind hier auf Erden und im Himmel möge werden! 4. Wasch es, Jesu, durch dein Blut von den angeerbten Flecken, laß es bald nach dieser Flut 2. Kirche und Gnadenmittel. deinen Purpurmantel decken, schenk ihm deiner Unschuld Seide, daß es ganz in dich sich kleide! 5. Hirte, nimm dein Schäflein an, Haupt, mach es zu deinem Gliede, Himmelsweg, zeig ihm die Bahn, Friedefürst, schenk ihm den Frieden, Weinstock, hilf, daß diese Rebe auch im Glauben dich umgebe! 6. Nun, wir legen an dein Herz, was von Herzen ist gegangen; führ die Seufzer himmelwärts und erfülle das Verlangen, ja den Namen, den wir geben, schreib ins Lebensbuch zum Leben. Benjamin Schmolck, g. 1622, f 1757 2. Rynfirmativn. 0 178. Mel. O Durchbrecher aller Bande— E 9.— ů— LE TE 2— + + I— I L.. XE + L— + L—— 2 EH 2)rn n. 1 Bei dir, Je ⸗ su, will ich blei⸗ ben, stets in nichts soll mich von dir ver⸗ trei⸗ben, will auf E ů———— SS— E I—— L—.— II.— L— 2 dei⸗ nem Dien ⸗ste stehn, 1 dei nen We gen gehn. Du bist mei⸗ nes Le⸗bens EH—— 4 E1 HNT—— EE..— EEE————— Le ben, mei⸗ ner See ⸗le Trieb und Kraft, wie der 9 ........... en, nrn 2. Könnt ich's irgend besser haben als bei dir, der allezeit so viel tausend Gnadengaben für mich Armen hat bereit? Könnt ich je getroster werden als bei dir, Herr Jesu Christ, dem im Himmel und auf Erden alle Macht gegeben istꝰ 3. Wo ist solch ein Herr zu finden, der, was Jesus tat, mir tut, mich erkauft von Tod und Sünden mit dem eignen teuren Blut? Sollt ich dem nicht angehören, Mein⸗stock sei⸗nen Re⸗ben zu⸗strömt Kraft und Le⸗bens⸗saft. der sein Leben für mich gab, sollt ich ihm nicht Treue schwören, Treue bis in Tod und Grab? 4. Ja, Herr Jesu, bei dir bleib ich so in Freude wie in Leid; bei dir bleib ich, dir verschreib ich mich für Zeit und Ewigkeit. Deines Winks bin ich gewärtig, auch des Rufs aus dieser Welt; denn der ist zum Sterben fertig, der sich lebend zu dir hält. 5. Bleib mir nah auf dieser Erden, bleib auch, wenn mein Tag sich neigt, 13⁴4 flein an, Mede, ieer Eiden 0 sich neigt⸗ C. Taufe und Konfirmation(Konfirmation). 178—17 wenn es nun will Abend werden, als dem kühlen, scharfen Wehen und die Nacht herniedersteigt. vor dem Himmelsmorgenrot. Lege segnend dann die Hände Wird mein Auge dunkler, trüber, mir aufs müde, schwache Haupt, dann erleuchte meinen Geist, sprechend: Sohn, hier geht's zu Ende, daß ich fröhlich zieh hinüber, aber dort lebt, wer hier glaubt. wie man nach der Heimat veist. 6. Bleib mir dann zur Seite stehen, graut mir vor dem kalten Tod H. J. Phil. Spitta, g. 180, K 4859. Konfirmationslied, wie es die Gemeinde singt. 179. Mel. Homm, heiliger Geist, Herre Gott. 0 ö 8 ö 7 +—— .—— 90 1. Er⸗hör, 2 Gott, das hei⸗ße Flehn der Kin⸗der, =..— I—. V+ e, E 9— 2 0e 2—— die hier vor dir stehn! Er ⸗ bar⸗mend blick auf sie — I +— H 8*8—.— her ⸗nie ⸗der, denn dein sind sie, sind Chri ⸗-sti Glie⸗der. Gib 2 I— 8— .—— 50 ih⸗nen, Va⸗ter, Sohn und Geist, den Se ⸗gen, den dein Wort ver⸗ . 1 I— I + 2— 50*— 250— heißt, er⸗fül ⸗le sie mit deiR⸗ nen Ga⸗ ben, laß sie mit dir Ge⸗ QTC— H +T 2 1— 14 + M + 5 + + 5 I DEI + mein⸗schaft ha ben, er⸗bar⸗me dich, er ⸗bar⸗me dich! 2. Sie wollen, deiner sich zu freun, in ihrem Tun auf dich zu sehn, sich ganz nun deinem Dienste weihn, im Wandel rein und rein im Herzen, den Taufbund feierlich erneuern ihr Heil nie sorglos zu verscherzen. und dir mit Herz und Mund beteuern, Gib Kraft dazu, gib Kraft dazu! in ihrem Glauben festzustehn, Wie es die Konfirmanden singen. 1. Erhör, o Gott, das heiße Flehn 2. Wir wollen, deiner uns zu freun, von uns, die wir hier vor dir stehn! uns ganz nun deinem Dienste weihn, Erbarmend blick auf uns hernieder; den Taufbund feierlich erneuern denn dein sind wir, sind Christi Glieder. und dir mit Herz und Mund beteuern, Gib uns, Gott Vater, Sohn und Geist, in unserm Glauben festzustehn, den Segen, den dein Wort verheißt, in unserm Tun auf dich zu sehn, erfüll uns du mit deinen Gaben, im Wandel rein und rein im Herzen, laß uns mit dir Gemeinschaft haben, das Heil nie sorglos zu verscherzen. erbarme dich, erbarme dich! Gib Kraft dazu, gib Kraft dazu! Elieser Küster, g. 1752, 4 799. 13⁵ 160.131 2. Nirche und Gnadenmittel, Nach ber Konfirmation. 1 1980. Mel, H woll— Gott—.—— Wsbichd Woh Hen e it, N ů„— ů—. 7 itrste, Mitt⸗lev,——3 0 10 bei ne 0 n und laß sfie ihr Vere traun auf bich im Wobd. ö Wmda I Vlaul 0 SSSSSSS. 500 ODrei⸗ein',gey, sie ge lob„ten dir ö 10 Le⸗ Hen 110 sten; 0 0 0—4 6 5 Oir selbst in beiene Hän e be; O Gott, 365 gen⸗ tlum sind Wir, snd's jeht und bis ans Enn de und HEE 6 wol len's e wig blei„ ben. Balthasar Münter, g. 4755, F 4e9e, verändert durch HAster. 0 191. Mel, Herglich tut mich— M. 0 EE— 6— ein Hery Je su, bir gu 10 0„lobt mein Herz und Wbwel 10 ö 0 Heudurch der Tau⸗e himelt bir bin ich hin ege sgene ben schon durch der Tau ⸗se Wwic — Rer Ey 40 c Iu 6——„ b shhych: — 0 und: ö Ws do Buudz du hast mich ja so ten er gs ö Wch hay .SSSS 1 ů 7 Wphi mit beie nem Blut ers kauftt und mit bes Geße slec Fesl⸗ h Hamn — h o E. ½½½. er auß dei ⸗ nen NTod ge tauft. h J. Heyr Jesu, diy zu eiden, 3. Hevy Jesu, div zu steyben, ö bon gelob ich, Hith Hagit; gelob ich Heilig an; uck so wird kein Kreuzemich scheiden wey mit biv stivbt, soll erben 4 von Oix, o höchste Muh, bein hemmlisch Kangan. I Pu bilsßtest meine Schulden O laß mnit bäv gu(HTyabe am Kyenz, mein Heyr und Gott; den alten Moenschen gehn sollt ich michht Revm erdulben und, reich an Gugdengabe, um bich auch eid und Spott L den neuen auseystehn. 136 C. TCaufe und Konfirmation(Konfirmation). 181—183 4. Herr Jesu, tot und lebend 5. Herr Jesu, bis ans Ende gelob ich dein zu sein; sei du mein Schild im Streit, —— mein Herz schlägt freudebebend daß mir kein Feind entwende —— nur dir, nur dir allein; der Seelen Seligkeit. i⸗ ne und was ich heut gelobe, Ach hilf, daß bis zum Throne d und hilf, daß es auch gescheh, ich halte, was ich hab, ů daß in der Feuerprobe daß niemand raub die Krone, — des Glaubens Gold besteh. die deine Huld mir gab. Adolf Stöber, g. 1810, F 1892. ten dir,—— 182. Mel. Jesu, meines Lebens Leben. 5 e,, r 2 + + +— ů 57 E Ei⸗gen⸗ 1 Las⸗ set mich völl Freu ⸗de spre⸗chen: Ich bin —— der bei mensch⸗li chen Ge⸗bre⸗chen den⸗noch — Hauteen 92 H 1 x d SRSSSSII........ I und L* 1 Christ E + + C——— 1—— ein ge ⸗ tauf ⸗ter 0 en Kind Got⸗tes ist. Was sind al ⸗le Schätge nit⸗ze EII I + 1 —— D— rch Küfter 50 da ich ei⸗nen Schatz be⸗ sit ze, der mir al ⸗les . .— Heil ge⸗bracht und mich e⸗ wig se ⸗lig macht? 2. Keine Sünde macht mir bange, 4. Freudig sag ich, wenn ich sterbe: Herz und ich bin ein getaufter Christ; Ich bin ein getaufter Christ; Du⸗fe denn ich weiß gewiß, so lange denn das bringet mich zum Erbe, e dieser Trost im Herzen ist, das im Himmel droben ist. —dlann ich mich von Angst der Sünden, Lieg ich gleich im Todesstaube, Jesu, durch dein Blut entbinden, so versichert mich der Glaube, 6 ö weil das teure Wasserbad daß mir auch der Taufe Kraft mich damit besprenget hat. Leib und Leben wieder schafft. — 3. Satan, laß dir dieses sagen: 5. Nun, so soll ein solcher Segen Ich bin ein getaufter Christ; mir ein Trost des Lebens sein. s R und damit kann ich dich schlagen, Muß ich mich zu Grabe legen/ E ob du noch so grausam bist. schlaf ich auch auf solchen ein. Da ich bin zur Taufe kommen, Ob mir Herz und Augen brechen, ist dir alle Macht genommen, soll die Seele dennoch sprechen: ö und von deiner Tyrannei Ich bin ein getaufter Christ, rben, machet Gottes Bund mich frei. der nun ewig selig ist. Erdmann Neumeister, g. 162J, F 156, 2 1383. Eigene Melodie. 2⁴5 + ů—— E ů ö.— iiPDPSPDSSSSSSSSSSEi ö— 1. Mein Schöp 35 steh mir bei, sei mei⸗nes Le⸗bens dein Au⸗ lei te mich, bis mir mein Au⸗ ge 137 183—184 2. Kirche und Gnadenmittel. I 2 I* 1 DDDSSSSSSSSSEE...— LVE— II I 1— I I— I 1—8 „richtl Hier leg ich Herz und Glie⸗der vor dir zum EIDD HUNEW.. +—.—— + + +. I + I—— LV—— L 1 1—— I—— 50 Op⸗fer nie⸗der und wid⸗me mei⸗ ne Kräf⸗te für EEEEN nn En— e EiEEEEEEEEESEEEEEEE LV—. 1 C L L—.—— 1 0 dich und dein Ge⸗schäf ⸗te. Du willst, daß ich der I LV— I L L I— II 35 Dei ne sei, mein Schöp⸗fer steh mir beil 2. Mein Heiland, wasche mich ihn meinen Herren nennen, mit deinem reinen Blut, sein Gnadenwort verstehen, das alle Flecken tilgt auf seinen Wegen gehen! und lauter Wunder tut. Du bist, der alles Gute schafft; Schließ mich verirrten Armen mein Tröster, gib mir Kraft! ganz ein in dein Erbarmen, 4. Gott Vater, Sohn und Geist, daß ich von Zorn und Sünde dir bin ich, was ich bin. hier wahre Freiheit finde. Ach drücke selbst dein Bild Ich bin voll Sünden ohne dich, recht tief in meinen Sinn, mein Heiland, wasche mich! erwähle mein Gemüte 3. Mein Tröster, gib mir Kraft, zum Tempel deiner Güte, wenn sich Versuchung zeigt; verkläre an mir Armen regiere meinen Geist, dein gnadenreich Erbarmen! wenn er zur Welt sich neigt; Wohl mir, wenn du der Meine heißt, lehr mich den Sohn erkennen, Gott Vater, Sohn und Geist! Joh. Jak. Rambach, g. 1695, f 1255. 184. Mel. Was mein Gott will, gescheh allzeit. I H I +— E DSDSDDIIIIEEEEEIEIIISIII EH——— IIE W 1 1 Sei Gott ge⸗treu, halt sei⸗nen Bund, o Mensch, in —— leg die⸗sen Stein zum er⸗sten Grund, bleib ihm al⸗ E 0 i—— EE EE LV— 1 II I 1——0— dei⸗nem Le⸗ ben, Went eur 8 0 dei 5 keür er Oebent e en Kauf in ei⸗ner Tauf, E—. nne— E E— I I I—.—— 0 da er sich dir ver⸗schrie ⸗ben bei sei⸗nem Eid, in ——.—.——— rn. E⸗ wig ⸗keit als Va⸗ter dich zu ie ⸗ben ö 2. Gei der Trüb Mer de was will Dies höt Hanm seit nichts B in Himr 3. Sei laß dich in deiner von sein Sein al. Huf sein was er v brauf so 4. Sei darein et wenn er Wer ist, Wer seir Kein Teu wo diese a ist di 5. Gei fandhaf stch fest: Hauß dich 2.M Naus e die leine heißt, tl 595,f 175 2. Sei Gott getreu, laß keinen Wind der Trübsal dich abkehren! Ist er dein Vater, du sein Kind, was willst du mehr begehren? Dies höchste Gut macht rechten Mut; kann seine Huld dir werden, nichts Bessers ist, mein lieber Christ, im Himmel noch auf Erden. 3. Sei Gott getreu von Jugend auf, laß dich nicht Lust noch Leiden in deinem ganzen Lebenslauf von seiner Liebe scheiden! Sein' alte Treu wird täglich neu, auf sein Wort kannst du bauen; was er verspricht, das bricht er nicht; drauf sollst du kühnlich trauen. 4. Sei Gott getreu in deinem Stand, darein er dich gesetzet; wenn er dich hält mit seiner Hand, wer ist, der dich verletzet? Wer seine Gnad zur Brustwehr hat, kein Teufel kann ihm schaden; wo diese Wehr steht um dich her, da ist dir wohl geraten. 5. Sei Gott getreu, sein liebes Wort standhaftig zu bekennen; steh fest darauf an allem Ort, laß dich davon nicht trennen! D. Abendmahl. 184—185 Was diese Welt in Armen hält, muß alles noch vergehen; sein liebes Wort bleibt ewig fort ohn alles Wanken stehen. 6. Sei Gott getreu, der immer sich läßt treu und gnädig finden; streit unter ihm nur ritterlich, laß über dich den Sünden ja wider Pflicht den Zügel nicht! War je ein Fall geschehen, so sei bereit, durch Buß beizeit nur wieder aufzustehen. 7. Sei Gott getreu bis in den Tod und laß dich nichts abwenden! Er wird und kann in aller Not dir treuen Beistand senden. Und käm auch gleich der Hölle Reich mit aller Macht gedrungen, wollt auf dich zu, so glaube du, du bleibest unbezwungen. 8. Wirst du Gott also bleiben treu, wird er sich dir erweisen, daß er dein lieber Vater sei, wie er dir hat verheißen, und eine Kron zum Gnadenlohn im Himmel dir aufsetzen; da wirst du dich dann ewiglich in seiner Treu ergötzen. Michael Franck, g. 1609, f 1667 D. Abendmahl. 185. Mel. Jesus, meine Zuversicht. EH——— E L— 1 24. 1 1— 1 0 1 Die ihr Chri⸗sti Jün⸗ger seid, teu ⸗ re, mit⸗er⸗ 0000 al ⸗le sei⸗nem Dienst ge ⸗ weiht, al ö le sei⸗ nes QDV I I DE — 1 I E 2— 10 3. IIIII— ——— lö⸗ste Brü⸗ der, 3 Glie 98591 kommt, Ver ⸗ söhn ⸗te, kommt, er ⸗ neut E + 2 H H1D— ů—— E——— + II eu ⸗ren Bund der Se ⸗lig ⸗ keit. 2. Nehmet hin und eßt sein Brot! Jesus Christus ward gegeben für die Sünder in den Tod. 139 Nehmt und trinkt, ihr trinkt sein Leben! Seht, wie er die Menschen liebt, da er selbst sich für sie gibt. 18⁵ 2. Kirche und Gnadenmittel. 3. Die mit voller Zuversicht, Mittler, deines Heils sich freuen, die laß stets in diesem Licht wandeln und sich ganz dir weihen. Laß ihr Herz vom Stolze vein, voll von deiner Demut sein. 4. Tröste, die in Traurigkeit über ihre Seelen wachen. Stärke, Herr der Herrlichkeit, ihren Glauben, hilf den Schwachen. Die gebeugt von ferne stehn, können unerhört nicht flehn. 5. Nehmet hin und eßt sein Brot! Jesus Christus ward gegeben für die Sünder in den Tod. Nehmt und trinkt, ihr trinkt sein Leben! Seht, wie er die Menschen liebt, da er selbst sich für sie gibt. 6. Hoherpriester, Jesu Christ, du bist einmal eingegangen in das Heiligtum; du bist als ein Fluch ans Kreuz gehangen. Also bist du durch den Tod eingegangen, Sohn, zu Gott. 7. Hoherpriester, ja du bist auch für diese eingegangen. Sprich sie los, Herr Jesu Christ, wenn sie nun dein Mahl empfangen. Laß sie, großer Mittler, nicht nunmehr kommen ins Gericht. 8. Augenblick voll heil'gen Grauns, voller Wonn und süßen Bebons, teures Pfand des künft'gen Schauns, Überzeugung jenes Lebens! Laß, wenn sie zum Herrn sich nahn, von ihm Gnad um Gnad empfahn. 9. Nehmet hin und eßt sein Brot! Jesus Christus ward gegeben für die Sünder in den Tod. Nehmt und trinkt, ihr trinkt sein Leben! Seht, wie er die Menschen liebt, da er selbst sich für sie gibt. 10. Jesu Christi Kreuzestod werd in aller Welt verkündigt. Er hilft uns von aller Not, Friedr. Gottl. Klopstock, g. 124, F 1805, er hat uns vor Gott entsündigt. Jesus Christ, mit Preis gekrönt, hat uns Staub mit Gott versöhnt. 11. In den Chor der Himmel schwingt, Herr, sich unser stammelnd Lallen; wenn, von Seraphim umringt, unsre Väter niederfallen, opfert dir ihr Lobgesang für dein Sterben Preis und Dank. 12. Ausgeschüttet warest du, warst wie Wasser hingegossen; deine Pein verschafft uns Ruh, deines Todes Wunden flossen und bedeckten dich mit Blut, uns und aller Welt zu gut. 13. Nehmet hin und eßt sein Bror. Jesus Christus ward gegeben für die Sünder in den Tod. Nehmt und trinkt, ihr trinkt sein Leben. Seht, wie er die Menschen liebt, da er selbst sich für sie gibt. 14. Deiner Zunge Durst war heiß, heißer noch der Durst der Seele; müd in deines Todes Schweiß hing dein Leib, und deine Seele lechzte schmachtender zum Herrn, doch schien seine Hilfe fern. 15. Du geheimnisvolle Nacht, du entreißt uns dem Verderben. Tod, den keiner je gedacht, du errettest uns vom Sterben; Tod, mit Schrecken ganz umhüllt, Gottes Zorn hast du gestillt! 16. Jesus rief: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Drauf starb er den Kreuzestod; wer kann diese Liebe fassen? Fluch und Tod sind nun nicht mehr; gebt, ach gebt dem Sieger Ehr! 17. Nehmet hin und eßt sein Brot! Jesus Christus ward gegeben für die Sünder in den Tod. Nehmt und trinkt, ihr trinkt sein Leben! Seht, wie er die Menschen liebt, da er selbst sich für sie gibt. 140 2. Auf nich die den frist Ohn TLisc Ich bin. doch laß uls dein Haf daß h deine I. Dil o herp, ich mic heteuen Dd nel ei ß nit 5w ah der It Sü Woschg 0 igt. önt, söͤhnt. schwingt, allen; Yt, Dank. u, n; uh, N ein Brol. sein Leben. iebt, war heiß, eele; eiß Zeele herrn, lacht, rben. en; nhüllt, l mein Gotb sen? tod; 2 icht mehrz Ehrl Hein Broll hen . sein Cbenl liebt, 2207 Ls D. Abendmahl. 186. mel. Berr Jesu Christ, du höchstes Gut. ————2 x53 D 2 X 2 + + I +—— L—— L L — I— 1— 1 1 Du Le bens ⸗brot, Herr Je ⸗ su Christ, kann dich ein üder nach dem Him-mel hung⸗rig ist und sich mit — 2———— .......... Sün⸗der ha ben, Dir zvill la ben, so bitt ich dich. I— ů ů 2—— + C** +— 7 I— L 30 I—— I—— lich, du wol ⸗lest so be ⸗ rei ⸗ ten mich, daß —I E I. E LII— E— 2.— 1 E 1—— I U ich recht wür ⸗ dig wer ⸗ de. 2. Auf grüner Aue wollest du mich diesen Tag, Herr, leiten, den frischen Wassern führen zu, den Tisch für mich bereiten. Ich bin zwar sündlich, matt und krank, doch laß mich deinen Gnadentrank aus deinem Becher schmecken! 3. Du gnadenreiches Himmelsbrot, du wollest mir verzeihen, daß ich in meiner Seelennot zu dir muß kläglich schreien. Des Glaubens Kleid bedecke mich, auf daß ich möge würdiglich an deiner Tafel sitzen. 4. Tilg allen Haß und Bitterkeit, o Herr, aus meinem Herzen; laß mich die Sünd in dieser Zeit bereuen ja mit Schmerzen! Des neuen Bundes Osterlamm, du meiner Seele Bräutigam, laß mich dich recht genießen! 5. Zwar bin ich deiner Gunst nicht wert, als der ich jetzt erscheine mit Sünden allzuviel beschwert, die schmerzlich ich beweine. In solcher Trübsal tröstet mich, Herr Jesu, daß du gnädiglich der Sünder dich erbarmest. 6. Ich bin ein Mensch. krank von der Sünd; laß deine Hand mich heilen! Erleuchte mich, denn ich bin blind, du kannst mir Gnad erteilen. Ich bin verdammt, erbarme dich! Ich bin verloren, rette mich und hilf aus lauter Gnade! 7. Mein Bräutigam, komm her zu mir und wohn in meiner Seele, daß sie dich liebe fuͤr und für und sich mit dir vermähle! Ach laß doch deine Süßigkeit für meine Seele sein bereit und stille ihren Jammer! 8. Du Lebensbrot, Herr Jesu Christ komm, selbst dich mir zu schenken! O Blut, das du vergossen bist, komm eilig, mich zu tränken! Ich bleib in dir, du bleibst in mir, drum wirst du, meiner Seele Zier, mich einst auch auferwecken. Johann Rist, g. 1607, 1662. 3 187. Eigene Melodie. *— 22—0— TE 1 E—. 11140=H— E 2—— S EIIII—— . 1 Gott sei ge ⸗lo⸗bet und ge⸗ be⸗ne ⸗ dei⸗ et, der uns mit sei⸗ nem Flei ⸗sche und mit sei⸗nem Blu⸗te; das gib 141 187.188 2. KHirche und Gnadenmittel. 0 re—.—— INDD ——1 13——— EE XV— D I 7—— +1 sel-ber hat ge ⸗ spei 0. Iuns, Herr Gott, zu gu te! Ry⸗ ri ⸗e 00685 16 05 7 r ...—. 2 EEEE— + 2—/ 2— .— son! Herr, durch dei ⸗nen hei ⸗li ⸗ gen Leich ⸗ nam, 12 dich g'zwun⸗gen 2— 1 3. uns nim ⸗-mer laß E—5—— E 2—.—— +———5 I— II E— I 1. E EEE E— E———.— + 1—— L L der von dei ⸗ner Mut ⸗ ter Ma ⸗ ria kain, — m———.— ö L I— + + + + 22— + 1 E I 57 2 E——.—.— L I— I 2— 1. und das hei li ⸗ ge Blut hilf uns, Herr, alls —.——. — ◻+ 5— V———— I al ⸗-ler Not!l Ay„riele ion: 2. Den heilgen Leib hat er für uns gegeben zum Tod, daß wir dadurch leben. Nicht größre Güte konnte er uns schen⸗ ken, dabei wir sein soll'n gedenken. Kyrieleison! Herr, dein' Lieb so groß dich g'zwun⸗ gen hat daß dein Blut an uns groß Wunder tat und bezahlt' unsre Schuld, daß uns Gott ist worden hold. Kyrieleison! 3. Gott geb uns allen seiner Gnade Segen, daß wir gehn auf seinen Wegen in rechter Lieb und brüderlicher Treue, daß uns die Speis nicht gereue. Kyrieleison! Herr, dein heil'ger Geist uns nimmer laß, der uns geb zu halten rechte Maß,‚, daß dein arm Christenheit leb in Fried und Einigkeit. Kyrieleison! Martin Luther, g. 1485, 4 1546. Strophe 1 vorreformatorisch. 183. 23—— ruft uns 5 5 — ——— Herr, du wollst uns voll ⸗be⸗ en zu dei ⸗nes — Laß uns, Le⸗ben zu em⸗ pfa ⸗hen, mit HEI 65—.—— N 1—— 1— S I +——.—*—.—.— LIN + EEE——*—* L——— L——————..——. D—— Mah⸗les Selig ⸗kei ⸗ten, sei mit⸗ ten un ⸗ ter na⸗ vol⸗lem Her ⸗zen hen und sprich uns los von 0— 7* nen* *—— 2—. uns, o Gott! Wi Sünd und Tod! ir sind, o Je⸗ su, dein: dein 14² ei Hsf daß uud werd Wun ew'g 1 D. Abendmahl. laß uns e⸗ wig sein! A⸗men, A⸗men! An ⸗be⸗tung dir, le i⸗ EH* 5 N —·1 2— +—* + +2-U LU I— + I + + L II L——— 1— 1 2 2 EI 2 einst fei⸗ ern wir das gro⸗ße A⸗bend=mahl bei dir. 0 i Nach Fr. Gottl. Klopstock, g. 1224, F 1803. 2— 1389. Eigene Melodie. E drn nntr S...I............ ö 1 Herr Je ⸗ su Christ, du höch⸗stes Gut, du Brunn⸗quell 3— i kom⸗men, dei ⸗nen Leib und Blut, wie du uns 2—— 2— 2 I II— 2 1 Hert, alts III IIIIFIII IIIIFFF —.— I 0 II— I 1 ö al ⸗ler na⸗den,— 8 — bast ge⸗ la den, zu dei ⸗ner Lie⸗be Herr⸗lich⸗ son Gnade EE 9 SISISIPIPISISI........... inin keit und un rer See len Se„keit zu icher Treue,. IꝗPIPIIPIPIPITT I reue. E e— — es⸗ sen und zu trin ⸗ken. nimmer lah 2. O Jesu, mach uns selbst bereit 3. Bleib du in uns, daß wir in dir e Maß, zu diesem hohen Werke; auch bis zum Ende bleiben; schenk uns dein schönes Ehrenkleid laß Sünd und Not uns für und für durch deines Geistes Stärke! nicht wieder von dir treiben, Hilf, daß wir würd'ge Gäste sein bis wir durch deines Nachtmahls Kraft 465f 1546. und werden dir gepflanzet ein in deines Himmels Bürgerschaft omatorih zum ew'gen Himmelswesen. dort ewig selig werden. 1224. 0 190. Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern. EV 2 +—, E ——.— xrie, de ⸗nes 10 1 Herr Je⸗ su, dir sei Preis 35—— Dank glau⸗hens⸗ Im Brot und Wein dein Leib und Blut EH H* + 2— 1 SII.— 2.——.——.——8— 2——. TUHUICCTIAIUDD— I I + I +.— S—— LV.— I—— 1 I E un=ter— für die ⸗se See⸗len⸗ speis und Trant, da ⸗ mit 103 voh kommt uns wahr ⸗haf tig wohl zu gut und uns⸗ EE + 2 2 — * 190—191 2. Kirche und Gnadenmittel. Q E— ů ů— ESESEEEEEEEEEEEEE 665 ö freu ⸗en, wohl ge⸗ dei ⸗-hen, e ⸗ wig le⸗ ben, E.—.0——.— EEEEEEEEEEEEE 2 sol ches wol ⸗lest du uns ge⸗ ben! 2. Du kehrest, o Immanuel, ja selber ein in unsre Seel, dir Wohnung da zu machen; drum uns ein solches Herz verleih, das von der Weltlieb ledig sei und allen eitlen Sachen. Bleibe, treibe unser Sinnen und Beginnen, daß wir trachten, alles Ird'sche zu verachten. 3. Ach Herr, laß uns doch nehmen nicht dein wertes Nachtmahl zum Gericht! Ein jeder recht bedenke, daß er mit diesem Lebensbrot im Glauben stille seine Not; der Fels des Heils uns tränke,) züchtig, tüchtig dich dort oben stets zu loben, bis wir werden zu dir kommen von der Erden. ) 1. Kor. 10, 4. 191. 4. O daß wir solche Seligkeit erwarten möchten allezeit in Hoffnung und Vertrauen, und folgends aus dem Jammertal gelangen in den Himmelssaal, da wir Gott werden schauen, tröstlich, köstlich, uns als Gäste auf das beste bei ihm laben und ganz volle G'nüge haben. 5. Das gib du uns von deinem Thron, o Jesu Christe, Gottes Sohn, gib's durch dein bitter Leiden! Dasselbe, weil wir leben hier, laß uns betrachten für und für, all Böses darum meiden! Amen, Amen, hilf uns kämpfen, alle Sünden, hilf uns fröhlich überwinden! hilf uns dämpfen v. I, 5, 4 Bernh. Derschow, g. 1591, f 1659, V. 2 u. 5 Han. Gesangb. 1657. Mel. Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld. E.............. .— 1—0 E....— L—. EH—.— 1 Ich 9 kom me, Herr, und su che dich, müh ⸗se ⸗lig Gott, mein Er ⸗wbar⸗mer, würd'⸗ge mich des Wun⸗ders EH Leirrere——— —E— +— I I LU— E——— + BII + +— 2 L + ²—..— ILEE— I 1—— und be la⸗den. Ich liege Hrer e 861 deie ner Gna⸗den! 8 15 e EEE E E H 15. IIERERERERERERE.. — E. I— I I 6 Thron, Sohn Got⸗tes und des Men⸗ schen Sohn, 35.— dei⸗ ner E x— HB——— 1— + 2 EII EU IAE L D 2 EEE 2.— 1— 1—— I—.— I zu ge⸗trö⸗sten; ich füh⸗le mei ⸗ner ün ⸗ den Müh, ich 144 2.Dich u bist d⸗ du hafst d und wir Ich denk Ind an d Du hast 00 hast fi Gott wal in dir mi 3. S0 Er tilget und läßt dich Gna Du rufft hrichtlie die Schu au bist it und durn yon ganz geit ö u, nmertal aal, u, este hen. nem Thron, yn, en für, ne dämpfen en! 501, f 159, sangb. 165. se 1i9 Wun⸗ders — + [————— I I 4 N 111˙———1 1——— IEEET 2—= +— 2 E .——.. II—. re e. 2. Dich bet' ich zuversichtlich an, du bist das Heil der Sünder, du hast die Handschrift abgetan, und wir sind Gottes Kinder. Ich denk an deines Leidens Macht und an dein Wort: Es ist vollbracht! Du hast mein Heil verdienet, du hast für mich dich dargestellt, Gott war in dir und hat die Welt in dir mit sich versühnet. 3. So freue dich, mein Herz, in mir! Er tilget deine Sünden und läßt an seinem Tische hier dich Gnad um Gnade finden. Du rufst, und er erhört dich schon, spricht liebreich: Sei getrost, mein Sohn, die Schuld ist dir vergeben; du bist in meinen Tod getauft und du wirst dem, der dich erkauft, von ganzem Herzen leben. 4. Dein ist das Glück der Seligkeit, bewahr es hier im Glauben und laß durch keine Sicherheit dir deine Krone rauben! Sieh, ich vereine mich mit dir, ich bin der Weinstock, bleib an mir, so wirst du Früchte bringen. Ich helfe dir, ich stärke dich, und durch die Liebe gegen mich wird dir der Sieg gelingen. 5. Ja, Herr, mein Glückist dein Gebot, ich will es treu erfüllen und bitte dich durch deinen Tod um Kraft zu meinem Willen. Laß mich von nun an würdig sein, mein ganzes Herz dir, Herr, zu weihn und deinen Tod zu preisen. Laß mich den Ernst der Heiligung durch eine wahre Besserung mir und der Welt beweisen! Chr. F. Gellert, g. 1215, 1269. 192. Eigene Melodie. E—.— II— +. IE E + Q◻ + + ◻T XE.—...—..9....———2 +——— LV—.—— I 2 L L I I—. L 0 1. Je ⸗sus Chri ⸗ stus, un⸗ser Hei ⸗ land, der von * P I EEEE—2.—.— EII——.— EEE 2— I L—..——.—..— 1 1 E.+ L L 2——— uns den Got⸗tes⸗zorn wandt, durch das bit⸗tre Lei⸗den E. laennn lnene EI I + +—— + HI .——— +— 2 + LE— E*—— I IL— I—..— I sein half er uns aus der Hölle Pein 2. Daß wir nimmer des vergessen, und für deine Missetat gab er uns sein'n Leib zu essen, verborgen im Brot so klein, und zu trinken sein Blut im Wein. 3. Wer sich will zu dem Tisch machen, der hab wohl acht auf sein Sachen; wer unwürdig hinzugeht, für das Leben den Tod empfäht. 4. Du sollst Gott den Vater preisen, daß er dich so wohl wollt speisen 14⁵ in den Tod sein'n Sohn geben hat. 5. Du sollst glauben und nicht wanken, daß es Speise sei den Kranken, deren Herz von Sünden schwer und vor Angst ist betrübet sehr. 6. Solch groß Gnad und Barmherzig⸗ keit sucht ein Herz in großer Arbeit;) „) d. i. Seelennot. 10 192—194 2. Kirche und Gnadenmittel. ist dir wohl, so bleib davon, 9. Glaubst du das von Herzensgrunde daß du nicht kriegest bösen Lohn. und bekennst es mit dem Munde, 7. Er spricht selber: Kommt, ihr Armen, so bist du recht wohl geschickt, laßt mich über euch erbarmen! und die Speise dein Seel erquickt. Kein Arzt ist dem Starken not, 10. Die Frucht soll auch nicht aus sein Kunst wird an ihm gar ein Spott. bleiben: 8. Hättst du dir was konnt erwerben, deinen Nächsten sollst du lieben, ö was braucht ich für dich zu sterben? daß er dein genießen kann, 2 f00 Dieser Tisch auch dir nicht gilt, wie dein Gott an dir hat getan. uumich so du selber dir helfen willt. Martin Luther, g. 485, T 1546 i auf lihlich m —0 193. ö Eigene——.— 95— acih PꝑPꝑPꝑPꝑPPPP I I. 22— 2— Ind i 1. Im Frie⸗den dein, o Her⸗re mein, laß ziehn mich llh sein ien. e PJ—...— + 2 2—.3— E +——.— 5⁷—.——— uch sein mei⸗ ne Stra⸗ßen. Wie mir dein Mund ge⸗ ge⸗ ben kund, schenkst Hibr sche E 4— H..——...— EEE. inmer ——..— uhiche 55 ö ber am K Gnad du oh ⸗-ne Ma⸗ßen, hast mein Ge ⸗sicht das sel'⸗ge nip sin. 1 DPDPIIPIDPIPIEPI‚II.‚E‚I‚.......... umn Er EU— FTTFFFFIII — Licht des Hei ⸗lands schau ⸗en lafsen⸗ Wie entr 2. Mir armem Gast 3. O Herr, verleih, sien bereitet hast daß Lieb und Treu Haun mi das reiche Mahl der Gnaden. in dir uns all verbinden, schiche Das Lebensbrot daß Hand und Mund umitf stillt Hungers Not, zu jeder Stund t heilt meiner Seele Schaden. dein Freundlichkeit verkünden, ö nicht Ob solchem Gut bis nach der Zeit 5. Di jauchzt Sinn und Mut den Platz bereit 1 mit all'n, die du geladen. an deinem Tisch wir finden. I wo Nach Johannes Englisch, 1577. Uie die 0* 194. Mel. Schmücke dich, o liebe Seele 9115 AEEEEE EH————.—...— dies 1. Herz, in Je ⸗ su Lei⸗den strömt auch dir ein 6.85 10 10 Stil ⸗le hier dein sehn ⸗lich Dür⸗sten an dem Mahl des 05 —— Pꝑꝑ.... IE—..— ögs ö e e ö. hen Aell der Freu⸗dẽn; Le ⸗bens⸗für⸗ sten Daß ich ei ⸗nen Hei⸗land ha⸗be, 35 146 30 zensgrunde lunde, rquickt nicht auz⸗ eben, jetan. 485, 1836 inden, Hen. glisch,Idn I E + + I 45—— + + + ... mich in sei⸗ nem Hei ⸗le la⸗be und in sein Ver⸗dienst mich E r N —.——— EI + I— I +— LII EE 1—— +— + I I E E + V—— 2 +— EI ———— + klei ⸗ de, das ist mei ⸗nes Her⸗ zens Freu⸗ de. 2. Zwar hab ich ihn alle Tage, wenn ich nach ihm Sehnsucht trage; er ist auf der Himmelsreise täglich meine Seelenspeise. Daß ich einen Heiland habe, bleibt mein alles bis zum Grabe, und ich mag nichts andres wissen, als sein Leiden zu genießen. 3. Aber ich will mit Verlangen auch sein Abendmahl empfangen. Hier schenkt er sich ganz zu eigen, nimmer will ich's nun verschweigen, daß ich einen Heiland habe, der am Kreuz und in dem Grabe, wie sein Wort mir sagt und schreibet, mein Erlöser war und bleibet. 4. Ach, wie werd ich oft so müde! Wie entweicht der süße Friede! Sünd und Welt kann mich verwunden, wenn mir dieses Licht verschwunden, daß ich einen Heiland habe, der mit seinem Hirtenstabe sanft und mild und voll Vergeben mir nichts ist als Heil und Leben. 5. O ich Armer, ich Verlorner, ich in Sünden schon Geborner! Was wollt ich vom Troste wissen, wäre dies mir weggerissen, daß ich einen Heiland habe, dessen Blut mich Sünder labe! Besser wär es, nie geboren, als dies teure Wort verloren. 6. Sei gesegnet, ew'ge Liebe, daß du mir aus treuem Triebe, da das Mißtraun mich vergiftet, solch ein Denkmal selbst gestiftet, daß ich einen Heiland habe, der den Gang zum Kreuz und Grabe, ja den Schritt in Todes Rachen gern getan, mich loszumachen. 7. Heil'ges Brot, sei mir gesegnet, weil mir der in dir begegnet, der mit seinen Todeswunden die Erlösung mir erfunden! Daß ich einen Heiland habe, der erblaßt und tot im Grabe auch für meine Schuld gelegen, will ich schmecken und erwägen. 8. Heil'ger Kelch, sei mir gesegnet, weil mir der mit dir begegnet, dessen Blut mich lässet finden die Vergebung aller Sünden! Daß ich einen Heiland habe der die arme Seele labe, muß nicht dies mein Dürsten stillen und mein Herz mit Wonne füllen? 9. Er gebietet mir zu essen, meines Jammers zu vergessen, er gebietet mir zu trinken und in Freude zu versinken, daß ich einen Heiland habe, der sich selbst zur Opfergabe, ja zur Nahrung und zum Leben mir aus freier Huld gegeben. 10. Gott, was brauch ich mehr zu wissen, ja was will ich mehr genießen? Wer kann nun mein Heil ermessen? Werd ich das nur nie vergessen, daß ich einen Heiland habe! Ich bin frei von Tod und Grabe; wenn mich Sünd und Hölle schrecken, so wird mich mein Heiland decken. 11. Will hinfort mich etwas quälen oder wird mir etwas fehlen, oder wird die Kraft zerrinnen, so will ich mich nur besinnen, 147 10* 194—195 2. Kirche und Gnadenmittel. daß ich einen Heiland habe, der vom Kripplein bis zum Grabe, bis zum Thron, wo man ihn ehret, mir, dem Sünder, zugehöret. E. G. Woltersdorf, g. 1725, F Keel. 195. Mel. Aus meines Herzens Grunde. 0 —— I. + I SSSSSSSSSI... 0 1 Kommt her, ihr seid ge⸗ den, der der sü ⸗ße err der Gna ⸗ den, an EV——— E EEEE — Di II I I +—I Hei⸗land ru ⸗fet euch, Huld und Lie ⸗be reich; der 0 335 m mel ——1 — 16 —.—1—1 lenkt, will Gast⸗mahl mit euch hal ⸗ ten und wun⸗der⸗ — . D.———— * E E EEEEEEEEE EE — E. SSl bar ge ⸗ stal ⸗ ten, was er in Lie⸗be schenkt. Verwunden sind die Schmerzen, getröstet ist der Gram; was von dem Himmel fleußt, hat lieblich sich ergossen, mein Herz ist gar durchflossen vom suͤßen Liebesgeist. 6. O Wonne kranker Herzen, die von den Sternen stammt und mir mit heißen Kerzen die sel'ge Brust durchflammt, die unergründlich labt mit milden Himmelsbächen; wie kann die Zunge sprechen, wie groß mich Gott begabt! 7. Drum jauchze, meine Seele, 2. Kommt her, verzagte Sünder, und werft die Angste wegl Kommt her, versöhnte Kinder, hier ist der Liebesweg; empfangt die Himmelslust, die heil'ge Gottesspeise, die auf verborgne Weise erquicket jede Brust. 3. Kommt her, betrübte Seelen, die Not und Jammer drückt, mit Gott euch zu vermählen, der wunderbar beglückt; kommt, legt auf ewig ab der Sünde lange Säumnis, empfanget das Geheimnis, das Gott vom Himmel gab! 4. O wunderbare Treue, so lockst du mich zu dir? O wunderbare Weihe, so nahst du selig mir? Ich soll der Sünden Tod in deinem Blute trinken, vergehen und versinken in deiner Liebe, Gott? 5. O Wonne kranker Herzen, die mir von oben kam! hell aus der Sündennacht, verkünde und erzähle die tiefe Wundermacht, die, unermeßlich süß, ein Born der Liebe quillet und jeden Jammer stillet, der fast verzweifeln ließ. 8. Drum jauchze, meine Seele, drum jauchze deinem Herrnl Verkünde und erzähle die Gnade nah und fern, 148 e Wunt ie ebge 10 2.S01 vitd deir Ran kam Hie brün Oain Blu n ern 9.Es! Ih neues oh unse hch unset wir! Ideinen 4. Oas hh dich: Rofreur sht, Wil Hitwetd Ms dir z . Die sbin, Blu Anchit Wahh un fichle Munsery der an den, den, mt, en; hen, l Seele, ö D. Abendmahl. den Wunderborn im Blut, die sel'ge Himmelsspeise, 195—197 die auf verborgne Weise dir gibt das höchste Gut! Ernst Moritz Arndt, g. 1269, f 1860. 196. Eigene Melodie EE ö. H +— 2 l— + D S +—5 ůͥ—/.— 12 275— 1— 1—.———1 1 Mein Je⸗ su, der du vor dem Schei ⸗-den in dei⸗ner hast die Früch⸗te dei⸗ner Lei ⸗ den in ei⸗nem E E I—..— —L 1 SIE—— LII 1— GIE C— CD EEIIIIII IIIIIII—— letz ten Trau⸗er⸗nacht Te⸗sta ⸗ ment ver⸗macht, es prei⸗sen gläu⸗bi ge Ge⸗ ——8—0 S.—.—— +—.— 1— IEI 1.—1 1—.—— + + + L— + 1— EE— 27 I 45 1——— 1— mü ⸗ter dich, Stif⸗ter die⸗ser ho⸗hen Gü ⸗ter. 2. So oft wir dieses Mahl genießen, wird dein Gedächtnis bei uns neu; man kann aus jeder Probe schließen, wie brünstig deine Liebe sei. Dein Blut, dein Tod und deine Schmer⸗ zen erneuern sich in unserm Herzen. 3. Es wird dem zagenden Gewissen ein neues Siegel aufgedrückt, daß unser Schuldbrief sei zerrissen, daß unsere Handschrift sei zerstückt, daß wir Vergebung unsrer Sünden in deinen blut'gen Wunden finden. 4. Das Band wird fester zugezogen, das dich und uns zusammenfügt; die Freundschaft, die wir sonst gepflogen, fühlt, wie sie neue Stützen kriegt; wir werden mehr in solchen Stunden mit dir zu Einem Geist verbunden. 5. Dies Brot kann wahre Nahrung geben, dies Blut erquicker unsern Geist; es mehrt sich unser innres Leben, wenn unser Glaube dich geneußt; wir fühlen neue Kraft und Stärke in unserm Kampf und Glaubenswerke. 6. Wir treten in genaure Bande mit deines Leibes Gliedern ein, mit denen wir in solchem Stande Ein Herz und Eine Seele sein; der Geist muß mehr zusammenfließen, da wir Ein Fleisch und Blut genießen. 7. Dein Fleisch muß uns zum Pfande dienen, daß unser Fleisch, jetzt schwachheitvoll, einst herrlich aus dem Staube grünen und unverweslich werden soll, ja daß du uns ein ewig Leben nach diesem kurzen werdest geben. 8. O teures Lamm, so edle Gaben hast du in dieses Mahl gelegt. Da wir dich selbst zur Speise haben, wie wohl ist unser Geist verpflegt! Dies Mahl ist unter allen Leiden ein wahrer Vorschmack jener Freuden. 9. Dir sei Lob, Ehr und Preis gesun⸗ gen! Ein solcher hoher Liebesschein verdient, daß aller Engel Zungen zu dessen Ruhm geschäftig sein. Wird unser Geist zu dir erhoben, so wird er dich vollkommner loben. Joh. Jak. Rambach, g. 1695, 4 155. 197. Eigene Melodie. HIEIII— I I—— L I 1 1 I LL 1 II 2 1. Je su, Iul mein Bräu ⸗ti ⸗ gam, der du aus 149 2. Kirche und Gnadenmittel. +— 1 1 II I + I ö 72 5 35— I 2—. R8 + 2—..— I I I 5 1 + I— L 2— I L LI E—.— 6 Lieb am Kreu⸗-zes stamm für mich den Tod ge⸗ E*—..— e Ag ⁰F + + EEI I I I + 1 I —— L LI L———— + I I + + ——.— L EEE +— lit⸗ten hast, ge⸗ nom⸗ 2. Ich komm zu deinem Abendmahl, verderbt durch manchen Sündenfall; ich bin krank, unrein, arm und bloß, ach Herr, mein Gott, mich nicht verstoß! 3. Du bist der Arzt, du bist das Licht, du bist der Herr, dem nichts gebricht; du bist der Brunn der Heiligkeit, du bist das rechte Hochzeitskleid. 4. Drum, o Herr Jesu, bitt ich dich, in meiner Schwachheit heile mich; was unrein ist, das mache rein durch deinen hellen Gnadenschein! 5. Erleuchte mein verfinstert Herz, zünd an die schöne Glaubenskerz; mein Armut in Reichtum verkehr und meinem Fleische steu'r und wehr, 6. Daß ich das wahre Himmelsbrot, dich, Jesu, wahrer Mensch und Gott, mit solcher Ehrerbietung nehm, wie mir es heilsam, dir genehm. 7. Lösch alle Laster aus in mir, mein Herz mit Lieb und Glauben zier, und was sonst ist von Tugend mehr, das pflanz in mir zu deiner Ehr! men weg der Sün⸗den Last. 8. Gib, was mir nütz an Seel und eib, was schädlich ist, fern von mir treib, komm in mein Herz, laß mich mit dir vereinigt bleiben für und für! 9. Hilf, daß durch deines Mahles Kraft das Bös' in mir werd abgeschafft, erlassen alle Sündenschuld, erlangt des Vaters Lieb und Huld. 10. Vertreibe alle meine Feind, die sichtbar und unsichtbar seind, den guten Vorsatz, den ich führ, durch deinen Geist mach fest in mir. 11. Mein Leben, Sitten, Sinn und Pflicht, nach deinem heil'gen Willen richt; ach laß mich meine Tag in Ruh und Friede christlich bringen zu, 12. Bis du mich, o du Lebensfürst, zu dir in Himmel nehmen wirst, daß ich bei dir dort ewiglich an deiner Tafel freue mich. Joh. Beermann, g. 1588, f 1647. 198. Mel. Nun laßt uns Gott dem HBerren. — ů—.. 352 D——— 2— 4 I. O Je⸗ su, mei ⸗ne Won-ne, du mei ⸗ner See⸗ . ESIDIEDSEEI I du Freund⸗lich ⸗ster auf Er⸗den, laß mich len Son ⸗ne, — LI PDFDD II —.—— II dir dank⸗ bar wer⸗den! 2. Wie kann ich g'nugsam schätzen dies himmlische Ergötzen und diese teuren Gaben, die uns gestärket haben? 3. Wie soll ich dir es danken. o Herr, daß du mich Kranken gespeiset und getränket, ja selbst dich mir geschenket? 150 4. Jch für alle für dein die dulfi 5. Dit den Urst ir dank nd heif 6. Dit das stan dir dank das mic 7. Je deir üb dis teu ulgt all 2.6 deilem der mit N Last. Seel und nir tbeib, ich mit dir ur ahles Kraft schaft, d Huld. Feind, seind, führ, t in mit. Sinn und m richt; Ruh n zu, ebenefürsf, wirst, 585, f 164⁷ 4. Ich lobe dich von Herzen für alle deine Schmerzen, für deine Schläg und Wunden, die du für mich empfunden. 5. Dir dank ich für dein Leiden, den Ursprung meiner Freuden; dir dank ich für dein Sehnen und heiß vergoß'ne Tränen. 6. Dir dank ich für dein Lieben, das standhaft ist geblieben; dir dank ich für dein Sterben, das mich dein Reich läßt erben. 7. Jetzt schmecket mein Gemüute dein' übergroße Güͤte; dies teure Pfand der Gnaden tilgt allen meinen Schaden. D. Abendmahl. 198—199 8. Herr, laß mich nicht vergessen, daß du mir zugemessen die kräft'ge Himmelsspeise, wofür mein Herz dich preise. 9. Du wollest ja die Sünde, die ich noch in mir finde, aus meinem Fleische treiben und kräftig in mir bleiben. 10. Laß mich die Sünde meiden, laß mich geduldig leiden, laß mich mit Andacht beten und von der Welt abtreten! 11. Nun kann ich nicht verderben; drauf will ich selig sterben und fröhlich auferstehen, o Jesu, dich zu sehen. Johann Rist, g. 1607, 4 166. 300 199. Eigene Melodie. — ö ů r,.—— 7 25 2————.— 1 Schmük⸗ke dich, o lie ⸗be See⸗le, laß die dunk ⸗le 96— komm ans hel ⸗le Licht ge⸗gan⸗gen, fan ⸗ge herr ⸗lich EE N+ —LE...I GII——.— II H◻II E 1 2—‚—— „—7— L— + II— + L.— Sün ⸗den ⸗höh ⸗le, an zu pran⸗gen, 7 1—00 — 0 3 ů ———— L + 5 will dich jetzt u Ga⸗ste la⸗den; der den Him⸗mel kann ver⸗ EE—— 1 S—— l——— IICEU—— + + EIIII 2 I—117.——— 2 + 27.‚D‚n Hü S wal ten, will jetzt Her⸗berg in dir hal ⸗ten. 2. Eile, wie Verlobte pflegen, deinem Bräutigam entgegen, der mit süßen Gnadenworten klopft an deines Herzens Pforten. Säume nicht, ihm aufzuschließen, wirf dich hin zu seinen Füßen, sprich: O Herr, laß dich umfassen, von dir will ich nicht mehr lassen. 3. Mag ein köstlich Gut auf Erden sonst um Geld verkaufet werden, du, o Herr, für deine Gaben willst nicht Erdenschätze haben, und in allen Bergesgründen 151 könnt ich ja kein Kleinod finden, daß ich bei dem heil'gen Mahle, Herr, dein Manna dir bezahle. 4. Ach wie hungert mein Gemüte, Menschenfreund, nach deiner Güte! Ach wie pfleg ich oft mit Tränen mich nach dieser Kost zu sehnen! Ach wie pfleget mich zu dürsten nach dem Trank des Lebensfürsten, daß in diesem Brot und Weine Christus sich mit mir vereinel 5. Beides, Wonne und auch Bangen. fühl ich jetzt mein Herz umfangen. 199—200 2. Kirche und Das Geheimnis dieser Speise und die unerforschte Weise macht, daß ich voll Staunen merke, Herr, die Größe deiner Werke. Ist auch wohl ein Mensch zu finden, der dein Allmacht kann ergründen? 6. Jesu, meines Lebens Sonne, Jesu, meine Freud und Wonne, Jesu, du mein ganz Beginnen, Lebensquell und Licht der Sinnen! Hier fall ich zu deinen Füßen: Laß mich würdiglich genießen dieser deiner Himmelsspeise, mir zum Heil und dir zum Preise. 7. Herr, es hat dein treues Lieben dich vom Himmel hergetrieben, Gnadenmittel. daß du willig hast dein Leben in den Tod für uns gegeben und dazu ganz unverdrossen, Herr, dein Blut für uns vergossen, das uns jetzt kann kräftig tränken, deiner Liebe zu gedenken. 8. Jesu, wahres Brot des Lebens, hilf, daß ich doch nicht vergebens oder mir vielleicht vum Schaden sei zu deinem Tisch geladen. Laß mich durch dies Seelenessen deine Liebe recht ermessen, daß ich auch, wie jetzt auf Erden, mag dein Gast im Himmel werden. Johann Franck, g. 1618, 4 1677. 2. Die Seele mach am ersten heil, mein Jesu, meines Herzens Teil, besprenge sie mit deinem Blut und mach all meine Sünden gut, und dann gib nach vergebner Schuld bei meiner Schwachheit auch Geduld! 3. Berühre mich mit deiner Hand, die so viel Böses abgewandt. Dein Leib mich speise, da ich krank, Vor der Abendmahlsfeier eines Kranken. 200. Mel. Vater unser im Himmelreich. — 4 IDD—————— +—— 1— + .—— 1 L— + 1— 1—.— L 2 00 1. Zu dei⸗nen Fü⸗ßen lie⸗ge ich, mein Je⸗su, E e ö ISSSS. — 1 L— 4.— 12 I—— 0 blik⸗ke doch auf michl Du bist der Arzt und Wun⸗ der⸗ + UEEEE I EO SSS.* + mann, der al ⸗le⸗ zeit er ⸗ret⸗ Tten kann; drum, bin ich 5 EE—.— N L—̃— L 1——— I— + 2—1* EI 50—. gleich von Hil⸗fe bloß, so ist doch mein Ver⸗trau ⸗en groß. 5 dein Blut sei meiner Seele Trank! Ich will wie Lazarus allein u in Krankheit auch der Deine sein. Hhhllch 4. Wenn's meiner Seele selig ist, We so heile mich, Herr Jesu Christ; Halleh soll Sterben aber besser sein, 9.0 wohl mir, auf Jesum schlaf ich ein. hallel Mach's, Jesu, Jesu, durch dein Blut 6 0 mit mir an Leib und Seele gut! Christ. Heinr. Seibich, g. 1672, + 7 E. Liturgische Gesänge. 201202 on E. Citurgische Gesänge. 201. Eigene Melodie. dn 5⸗. ergossen, E W tränken. 0% 1500 ö Eh⸗ re sei dir, Chri ⸗ste, der du lit⸗test Nört, I I IIII Sdebus. I e. gebens E 1— 1. 1 haden 0 dem Stamm des Kreu⸗zes für uns bit⸗tern Tod, — e—— +᷑ ö nessen E 2 —— — herr⸗schest mit dem Va ⸗ter in—— E⸗wig ⸗keit; E n ů—ᷣ——.—. Erden, E4 e e ö EI L L L— EE 1 werden. EH*.. 2 Se 16,1 lorr hilf uns ar⸗ men Sün ⸗dern zu der Se⸗ lig keit! [ E— I + UHEI + E +—.3—..—— 1II +— L— EEE 2E D D—.— 1 57—. +— E 1 I— — y ri e e lei son, Chri ⸗ste e⸗ E 12——t91 H,—— N — IIII 1—1. I H◻. E SD— 2 I. — 20* +.—.e—— .———7 e. lei son, Ky ⸗rie e lei⸗son! N⸗u, Aus dem 14. Jahrhundert. Nach dem Latein. Laus tibi, Christe. u, 202. Eigene Melodie. e—. Wun⸗ der PFFFFFT — 1. Er ⸗stan⸗den st. der hei lig Christ, Hal⸗ E a————— —— öDWE m bin ich ᷓPPP—1 0 le ⸗ lu ⸗ ja, Hal ⸗le ⸗lu ⸗ ja, der ler Welt ein EIIN I I—.— + I H j FH— n 8 E. en groß, 2— Trö ⸗ster ist, Hal ⸗le ⸗ lu ⸗ ja, Hal ⸗le ⸗Iu ⸗ jal Aunnt 2. Und wär er nicht erstanden hehr, behüt uns vor der Sünden Not. n. Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja! ahis die Welt alsdann vergangen wär, 5. Gib, daß wir von dem Tod erstehn, ½1 Halleluja, Halleluja! Halleluja, Halleluja, Hrist 3. Doch seit daß er erstanden ist, mit dir ins neue Leben gehn, in, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja! af ich 20 10 so loben wir den Herren Christ, 6. Zu dieser österlichen Zeit, den Halleluja, Halleluja! Halleluja, Halleluja, le gutl 4. O Jesu, lieber Herre Gott, sei Gott der Herr gebenedeit, 67½ Ri Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja! Aus dem 14. Jahrhundert. Nach d. Lat. Surrexit Christus Rocke 153 203—20⁵ 2. Hirche und Gnadenmittel. 203. Eigene Melodie. —* + ů ů 2 44— W. I— 1 2 LI— 25 Christ fuhr gen Him ⸗ mel. Was sandt er uns her⸗ ů— I—.——— 1⁷ I I! + ..... 3 nie ⸗ der? Den Trö ⸗ster, den hei ⸗li⸗ gen Geist, zu T....... T VNN L + LI I + I I +—.— + E E L— LI I + 2 I + 1———.—. III. 30 d Trost der ar⸗men Chri ⸗sten⸗heit. Hal„ le⸗ lu ⸗ jal E ee—.. 343 DDDEE RR E IꝗIRRSRSRRRRSEEE————— 22. Hal⸗ e ia, Dal le lia Sal⸗ V I I 1 1 I E+ + EI— I + EI / + ja! Des soll'n wir al ⸗le froh sein, —....— n 1 + I 1 +-U L 1*. 0— 1—— I— I „*————— Christ will un ⸗ser Trost sein. Hal le⸗lu ⸗jal Aus dem 15.(5) Jahrhundert. 40 204. Eigene Melodie. EE IIUUIIUIT 2— 41— 1...D‚..ĩ‚‚..— 25 I 1———.——.— 1 . Gen Him⸗mel auf⸗ ge ⸗ fah⸗ren ist, Hal le ⸗lu ⸗ ja, EHE———.— RN Eꝰ———— L I 36 2— der Kö⸗nig der Eh⸗ren, Je⸗sus Christ. Hal ⸗le⸗lu ⸗ jal 2. Er sitzt zu Gottes rechter Hand, wie zu ihm g'sprochen hat der Herr. Halleluja, Halleluja! herrscht über Himm'l und alle Land. 5. Drum jauchzen wir mit großem Halleluja! Schall'n, Halleluja, 3. Nun ist erfüllt, was g'schrieben ist, dem Herren Christ zum Wohlgefall'n. Halleluja, Halleluja! in Psalmen von dem Herren Christ. 6. Der heiligen Dreieinigkeit, Halleluja! Halleluja, 4. Nun sitzt beim Herren Davids Herr, sei Lob und Preis in Ewigkeit! Halleluja, Halleluja! 1609. Nach dem Lateinischen Coelos ascendit hodie 205. Eigene Melodie. e————————.—1 Komm, hei ⸗li ⸗ger Geist, er⸗füll die Her⸗zen dei⸗ner N— — S +—. I. — — — — — D— h sein, 0 u⸗jal 0 8* —.— 1— — — —— — — — der Herr. nit großem ohlgefalln. keit, gkeitl endit bocke E. Liturgische Gesänge. 205—206 du durch M an⸗nig⸗ gan⸗zen Welt ver⸗ + ů—— DDI ů—.—— .—..—— 35 7 sam⸗melt hast m CEi⸗nig ⸗ keit des Glau⸗bens. Hal⸗ lam——— + + + + + +— 2883 + +—————— —.—— 1 ͤ————— —— le lu: ia, Hal e u ka Altkirchlich, 206. Die Litanei. I. Pastor oder Chor. II. Gemeinde oder Chor. IDE II 9— — S.... 5—— V.— III— S— — 0 90 Ky ie 56 e D.I I1—.— +4 3.* H+. 2— IIII— E n 56 Chri ⸗ste, 5 e S+I. Il◻—1 E——— IE———— — Ky ⸗ ri— 6 ri, 6 2—. I0. 4 1...5— ED— IUE——— L 4.—5— II—3—— Chri ⸗ste, er ⸗ hö ⸗re uns. I. QD R— N II I ——————— . Herr Gott Va ⸗ter im Him=-mel, 2. Herr Gott Sohn der Welt Hei ⸗land, 3. Herr Gott hei ⸗li⸗ ger Geist, 15⁵ II. —0 QDI.V HN +. II CLU.—.—— 1* 50 8 II 1. 2. 3. er⸗ barm dich ü⸗ ber uns! 1—5 ů—. QEV I.—— E SISISISDSISSS—..... 1. Sei uns gnä⸗dig, ver⸗schon uns, lie ber Her re Gott! 2. Sei uns gnädig, hilf uns, lie ber Her re Gott! 20 2. Kirche und Gnadenmittel. 0 0 8 D.— II 3. II.. 2 E. 1 Vor al⸗len Sün⸗den be hüt uns, lie⸗ber Her? ve Gottl und 9 II ö alli O EH——— ö abl Vor al ⸗lem Irr ⸗sal, abl 5 vor al ⸗lem U⸗bel, de QD— II EH 14.—— Reue I——.——— I deine ö vor des Teu ⸗fels Trug und List, allen ö vor bö U⸗ sem schnel ⸗len Tod, II. ö vor Pesti ⸗lenz und teu ⸗ rer Zeit, ö ö vor Krieg und Blut ⸗ver⸗gießen, ö vor Auf ruhr und Zwie ⸗tracht, 0 vor Ha ⸗gel und Un ⸗ ge ⸗ wit=ter, 1 vor Feu ⸗ers⸗und Was ⸗sers ⸗ not, II. vor dem e wi ⸗ gen Tod — II IATTTETE 1 All + +— 2 dem 0 be⸗ hüt uns, lie ⸗ber Her⸗re Gottl Inse alle EII— E———— Durch dei ⸗ ne hei⸗li⸗ge Ge ⸗burt, durch dei nen Todeskampf und blu ⸗ti ⸗ gen Schweiß, durch dein Kreuz und Tod, n durch dein heiliges Auferstehn und Him ⸗mel ⸗fahrt I—9 I 10 — I b hilf uns, lie ⸗ber Her ⸗re Gott! 1 9 II + II 7 In unss⸗rer letz ⸗ten Not, 19 am jüng ⸗sten Ge ⸗richt E 5 I — +H 1. hilf uns, lie ⸗ber Her ⸗re Gott! LI— + L——— II Wir armen Sün ⸗der u E. Liturgische Gesänge. 2 W l und deine heilige christliche Kirche re⸗ gie ⸗ren und füh⸗ren, all ihre Diener, Wächter und Hirten — im heilsamen Wort und heiligem Le ⸗ben er⸗hal ⸗ten, al⸗len Rotten und Arger⸗ nis ⸗ sen weh⸗ven, al⸗le Irrige und Verführte wie ⸗der ⸗brin⸗gen, den Satan unter unsre Fü ⸗ße tre ⸗ten, —— treue Arbeiter in deine Ern ⸗te sen⸗den, 5 deinen Geist und Kraft zum Wor ⸗te ge ⸗ben, allen Betrübten und Blöden helfen und sie trö ⸗=sten, 1. QH◻.— II ⁰ II ————— 5*— II er ⸗ hör uns, lie ⸗-ber Her⸗ re Gott! —6 .—————— Al⸗len Königen und Fürsten Fried und Ein⸗tracht ge⸗ben, —— dem Kaiser Heil und Se⸗gen schen⸗ken, unsern Landesherrn gnädig⸗ lich be⸗schüt⸗zen, alle Obrigkeit in Stadt und Land mit — deinem Geiste leiten und be ⸗ hü ⸗ten, allen, so in Not und Gefahr sind, mit Hil⸗fe er⸗schei⸗nen, aller Kinder und Kranken pfle⸗gen und war⸗ten, alle unschuldig Gefangenen los und le⸗dig las⸗sen, alle Witwen und Waisen verteidigen und ver ⸗ sor ⸗gen, aller Menschen dich er ⸗ bar⸗men, ——.— II. —. ———U er ⸗ hör uns, lie ⸗ber Her ⸗re Gott! — I. — ———— 00 Unsern Feinden, Verfolgern und Lästerern — vergeben und sie be⸗keh ⸗ven, ——— die Früchte auf dem Lande geben und be⸗ wah ⸗ren 1 und uns gnädig⸗ lich er⸗ hö⸗ ren. I — ⏑——————————————— — Je ⸗n Chri ⸗ste, Got ⸗ tes Sohn, II. 74 II . +—— —*——— 0 er ⸗hör uns, lie ⸗ber Her ⸗re Gott. 157 2. Kirche und Gnadenmittel. I. E H—.————— 1. O du Lamm Gottes, das der Welt Sün ⸗de trägt, 2. O du Lamm Gottes, das der Welt Sün ⸗de trägt, 11 3. O du Lamm Gottes, das der Welt Sün ⸗de trägt, E I EU———— E—— 1 Her⸗ barm dich ü⸗ ber uns. 2. er⸗barm dich ü⸗ber uns. 3. ver⸗leih uns ste⸗ten Frie 1010 den. L.— 1 0 H IEE IIU— L 1L— IE— 1 Chri ⸗ste, 55 ey ⸗ hö ⸗ re uns 7 II— E5 , ee e. — 2 620 Ky ⸗ri e, 1—0—— e le Hi ⸗ son, E— IHU +— LV 1IL 0 Chri ⸗ste, 00 e ⸗ le i ⸗son, I. u. II E E 5 N E 2 Ky⸗ri⸗ e⸗ le⸗i⸗son. A— men-. Altkirchlich. Deutsch durch Martin Luther, g. 1485, 1 1546. 207. Lobgesang des ZSacharias.(Das Benediktus.) Mel. Siebenter Psalmenton. Luk. I, 68—70. —. 12 1. Gelobet sei der Herr, der Gott Iora ⸗ els, 2. und hat uns aufge⸗ rich ⸗ tet ein Horn des Heils 3. wie er vor Zei ⸗ten ge⸗re⸗det hat 4. daß er uns errettete von un ⸗sern Fein ⸗ den 5. und die Barmherzigkeit erzeigete un ⸗sern Vä ⸗ tern 6. und an den Eid, den er geschworen hat unserm Va ⸗ ter Abra ⸗ ham, 7. daß wir, erlöset aus der Hand uns ⸗ rer Fein ⸗ de, 8. in Heiligkeit und Ge⸗rechtig ⸗ keit, 9. Und du Kindlein wirst ein Prophet des Höch ⸗sten hei ⸗ßen, 10. und Erkenntnis des Heils ge ⸗ best seinem Volk, 11. durch die herzliche Barmherzigkeit un ⸗ sers Got ⸗ tes, 12. auf daß er erscheine denen, die da sitzen in Finsternis und Schat⸗ten des o ⸗ des, 13. Lob und Preis sei Gott, dem Vater und dem Soh ⸗ ne 14. wie es war im Anfang, jetzt und immer ⸗dar, 15 E. Liturgische Gesänge. II. 1* F————— E— . denn er hat be⸗ sucht und er⸗löset sein Volk 2. in dem Hause seines Die⸗ners Da vid; 3. durch den Mund seiner hei⸗ligen Pro⸗he ten, 4. und von der Hand aller, die uns has sen, 5. und gedächte an sei ⸗ nen heiligen Bund 6. uns zu ge ⸗ been, 7. ihm dieneten ohne Furcht un ⸗ser Leben lang 8. die ihm ge⸗fällig ist. 9. du wirst vor dem Herrn herge⸗ hen, daß du seinen Weg be⸗ rei test 10. die da ist in Vergebung ih ⸗ rer Sün ⸗ de, 11. durch welche uns besuchet hat der Aufgang aus der H5 he, 12. und richte unsre Füße auf den Weg des Frie dens. 13. und dem hei ⸗ligen Gei ste, 14. und von Ewigkeit zu E⸗wigkeit. A men. 203. Lobgesang Simeons.(Nunc dimittis.) 66575 Mel. Achter Psalmenton. Luk. 2, 29—52. +2—— 1 ——— —— 1 1. Herr, nun lässest du deinen Diener in Frie⸗den fah⸗ren, denn meine Augen haben deinen Hei⸗land ge⸗se ⸗ hen, 3. ein Licht, zu er⸗ leuch⸗ten die Hei⸗ den 4. CEh⸗ ree sei dem Vater und dem Soh⸗ne I1 5. wie es war im Anfang, jetzt und im⸗merdar —.— eer, *— 1. wie dn ge ⸗sagt hast; 2. den du bereitet hast vor al ⸗len Völ ⸗kern, 3. und zum Preis deines Vol ⸗kes JsS ⸗ rael. 4. und dem hei ⸗ligen Gei ⸗ste, 5. und von Ewigkeit zu E⸗wigkeit. A⸗ men. 209. Lobgesang der Maria.(Das Magnifikat.) I. Mel. Neunter Psalmenton. Luk., 46—55. EH ED————1 E—— 1. Mei ⸗ne Seele er⸗ he⸗bet den Her ⸗ ren, 2. denn er hat seine elende Magd an⸗ge⸗ se hen. 3. denn er hat große Dinge an mir getan, der da mächtig ist, 4. und seine Barmherzigkeit währet im ⸗ mer für und für 159 2. Kirche und Gnadenmittel. 0 —— + —————— 5. Er übet Ge⸗ walt mit seinem Arm 6. Er stö ⸗ bet die Ge⸗ wal⸗ti ⸗ gen vom Stuhl 7. Die Hungrigen füllet er mit Gü ⸗ tern 8. Er denket der Barm⸗herzig ⸗ keit 9. wie er geredet hat un⸗sern Vä ⸗ tern, 10. Lob und Preis sei Gott dem Vater und dem Soh ⸗ ne 11. wie es war im Anfang, jetzt und immer ⸗dar 6 SDS— — 7244.—— 1. und mein Geist freuet sich Gottes, mei ⸗nes Heilan⸗des, 2. Sie ⸗he, von nun an werden mich selig preisen al ⸗wle Kindes ⸗kind, 3. und des Na⸗me heilig ist, 4. bei de ⸗nen, die ihn fürch ⸗ten. 5. und zer ⸗streut, die hoffärtig sind in ih ⸗ res Herzens Sinn. 6. und er⸗ he⸗bet die Niedri ⸗ gen. 7. und läs⸗set die Reichen leer. ö 8. und hilft seinem Die ⸗ ner Israel auf, 9. A⸗bra⸗ham und seinem Sa ⸗ men ewig ⸗ lich. 10. und dem hei ⸗ligen Gei ⸗ ste, 11. und von E⸗wigkeit zu E⸗wigkeit. A ⸗ men. 210. Eigene Melodie. I. Pastor oder Chor. ö II. Gemeinde oder Chor. 7—— ů— 2— H L— E II—— CE C 2— 4 . 2.— II—— IE 50 1. Herr Gott, dich 0 ben wir, Herr Gott, wir dan⸗ken dir. ., IPIDPDPDID. DP Dich, Va⸗ter in Eswig keit,—ehrt die Welt weit und breit. CEV EII—4—— I II—— 11 50 All En⸗ gel und Him⸗mels⸗heer und was die⸗net dei⸗ner Ehr, 7 0 ö 2 + 1—— 2 L I 2— 3 10 auch Che ⸗ ru ⸗ bim und Se ⸗ ra ⸗ phim E ö 0 ö— E—.— ö S F—-T—söRPr 0 sin ⸗ gen im mer mit ho ⸗ her Stimm: dreree. ◻TNTN + +— E II + L——— EE nnn.— Hei ⸗lig ist un⸗ser Gott, hei lig ist un⸗ ser Gott, L. u. II. — —— ö Siih Af s E. Liturgische Gesänge. 70 O EE un ⸗ser Gott, der Her 2— 10 Macht und Herr ⸗li gen zwölf Bo⸗ Märt' ⸗ rer wer ⸗ te ter im Geist und * Him⸗mel und ben dich, Herr, Er ten tem Dienst * der I Ch⸗ ren, E + + * s⁰ Leib Tod Rech du nicht zer ten zu E 6 ⸗ sen all Chri⸗ ler des, was das mensch⸗ lich sten Ehr tot + uns, Herr, den 2 dein'm teur'n Blut 161 VVNII V V e HH 4⁴³ 21⁰0 2. Mirche und Gnadenmittel⸗ I. — E. M im Him ⸗mel ha ⸗ teil 0 1. E—.— — Hei ⸗li ⸗ gen im 02 gen Heil! E EH—————. W nem Volk, Herr Je Christ 5—— ö E——————— 0 seg ⸗ ne, das dein Erb ⸗teil ist, ——.— E ö EV—— W pfleg ihr zu al Zeit EH E nn heb sie hoch in E⸗ wig ⸗keit! +. ö — 1 2 E 16 Herr Gott, wir lo dich H 8 CLEEV 1 F 0 2 1 7 E² 2 ehr'n deinin Na ⸗ men ste ⸗tig ⸗lich. —0 5. 1 + 2 uns heut, 0 treu Gott, gnä ⸗ dig, 0 Her Gott, 131 dei ⸗ ne Barm ⸗her keit, 00 QDDV— +— N EU 2*.. 2 7 .———.— al ⸗„ler Sünd und Mis ⸗se ⸗ tatl ö uns gnä ⸗ dig in al ⸗ler Not! 1 un ⸗sre Hoff⸗nung zu steht. + ö ö E Hi. wir, Herr, 7. Was r mich, wo solhst d E. Liturgische Gesänge. II. E——. H E D I I I I I IEI LILU—41 2 + 2 EI E——.— 2———1 in Schan ⸗ den laß uns nim ⸗mer⸗mehr! L. u. II. LEV N +S.. +-U ,.ͤö. ———— men Martin Luther, g. 1435, + 1546. Nach dem Latein. Le deum laudamus. 211. Eigene Melodie. Strophe und 2; 7 und 8; 15 und 14. E ‚ Tag des Zorns, o Tag voll Grau⸗en, da die Welt den 2. Zit ⸗tern in der Er ⸗de Grün⸗den wird des Rich ⸗ters ——1 8 ö Herrn soll schau ⸗-en nach dem Wort, dem wir ver⸗trau en! Nah'n ver⸗ kün⸗den, der die Her ⸗zen will er⸗grün ⸗den. Strophe 5 und 4; 9 und 10; 15 und 16. D 2 2 2 2———10 E—— Hnirrt— ———.. 3. Wun⸗der ⸗bar Po⸗ sau nen⸗ hal⸗len wird durch je des 4. Erd und Tod wird seh'n mit Be⸗ben das Geschöpf der 124 I + 4—7 2— —— 10— + 30 Grab er ⸗schal⸗len, auf, zum Thro⸗ne! ru⸗fend al ⸗len. Gruft ent⸗schwe⸗ben, Ant⸗worl sei ⸗nem Herrn zu ge⸗ben. Strophe 5 und 6; 11 und 12; 17. E ö ö 121 P.................................. Und ein Buch wird sich ent ⸗fal ⸗ten, drin die Schuld der 30 6. Wenn er nun sitzt auf dem Thro ⸗ne, kommt als ⸗bald vor E——..—. EA IA— 5————....— lie„v— 0 Welt ent⸗ hal ⸗ ten, ü ⸗ber die Ge⸗richt zu hal ⸗ ten. Got⸗tes Soh ⸗ ne al ⸗les zu ver⸗dien⸗tem Loh ⸗ ne. 7. Was soll dann ich Armer sagen? 9. Jesu, deiner Lieb gedenke, Wer mich zu vertreten wagen, daß du für mich kamst, bedenke, wo selbst die Gerechten zagen? darum einst mir Gnade schenkel 8. Furchtbar hoch erhabner König, 10. Bist voll Schmerz mich suchen gan⸗ Quell der Liebe, Heiland gnädig, gen, hastfür mich am Kreuz gehangen, mach du mich der Sünden ledig! nicht umsonst sei Tod und Bangen. 163 11²⁴ 2¹1¹1—212 2. Kirche und Gnadenmittel. 11. Richter der gerechten Rache, laß du, Heiland, Gnad mich sehen, deiner Huld mich teilhaft mache, nicht ins ew'ge Feuer gehen! eh der Tag des Zorns erwache. 15.Von den Böcken wollst michscheiden, 12. Gleich Verworfnen fühl ich Ban⸗ zu den Schafen mich geleiten, gen, stell'n zu deiner rechten Seiten. Schuld macht glühen meine Wangen; 16. Ruf, wenn in die ew'gen Flammen mein Gebet laß Gnad erlangen! sinken, die du willst verdammen, 13. Du, der lossprach einst Marien mit den Deinen mich zusammen! und dem Schächer hast verziehen, 17. Sieh, nach dir streck ich die Hände, hast auch Hoffnung mir verliehen. zum Zerknirschten, Herr, dich wende, 14. Gar unwürdig ist mein Flehen, o gib mir ein sel'ges Ende! LEEV 0— I. EU— ů SSSSD——— EH IFIFEEEE—— 6 18. Tag voll Trä⸗nen, wo mit Grau ⸗en Gott die Kre⸗a⸗ H ů—— 2 2 9—— 10 + + + IE 1— 2 +—— FanI LI + E—— + += 0———.— 955 tur soll schau⸗en, auf ⸗er ⸗ste⸗ hend aus dem Gra ⸗bel 4———, ů e W— 2.— I E 2 +..— L 2 ee SS.—— 10665 Nimm die Schuld, Herr, al ⸗-len a⸗ be! From ⸗-mer Je⸗ su, Hei⸗ DE EV.— I —* 5—.——— land du, schen ⸗ke all'n die ew'⸗ge Ruhl A men!l Aus dem Lateinischen: Dies irae, dies illa. Übersetzung von Bunsen. 6„„ 212. ö Eigene Melodie. 2. Kor. 15, 15. [E I + I EE! I I + + W I— + I I 1 1— ER EEE ET E EIEEEEE IDIE I— I I I Die Gna ⸗de un ⸗sers Herrn I + I I 2. Lief ich u solcher Zei bis an der E und wollt lo⸗ des Elendser würd ich es! 3. Zu dir herstoß mich sie ich's wol Uch geh doch Gott, ins Ge dein Sohn h 4. Solbs; Daß Straf un ö auf Sündef schen, hscheiden, „ en. Flammen nen, men! die hände, h wende, ö x menl von Bunsen, 3. Lieder vom christlichen Leben. A. Bußze und Beichte. 213. Eigene Melodie. e, ee,......TRI X X— L + +2—— I + G———— + 2———— 9953 1. Ach Gott und Herr, wie groß und schwer sind H Huendet anenn ů—. ———, I—. + L 2— 1———— 5 1 mein be ⸗ gang⸗nen Sün ⸗den! Da ist nie⸗mand, DN 2 ů 1 DSDPDPSPSISISITITIIITITIITITITITTITI ITIITITTFTTTII— P— E. der hel⸗fen kann, in die⸗ser Welt zu fin⸗den. 2. Lief ich gleich weit so fahre fort, zu solcher Zeit nur schone dort, bis an der Erden Enden und wollt los sein des Elends mein, würd ich es doch nicht wenden. 3. Zu dir flieh ich, verstoß mich nicht, wie ich's wohl hab verdienet. Ach geh doch nicht, Gott, ins Gericht; dein Sohn hat uns versühnet. 4. Soll's ja so sein, daß Straf und Pein auf Sünde folgen müssen, laß mich nicht ewig büßen! 5. Gib auch Geduld, vergiß der Schuld, schaff ein gehorsam Herze, daß ich mein Heil, mein bestes Teil, durch Murren nicht verscherze. 6. Verfahr mit mir, wie's dünket dir, ich will es gerne leiden; ö nur wollst du mich nicht ewiglich von deiner Liebe scheiden! Rutilius, g. 1550, f 1618. ——85 2¹4. Eigene Melodie. I ⁵ f T. HE I— II. . NXE 1E— 11 2— 1—.— L—— . 4 1 Al⸗ lein zu dir, Herr Je su Christ, Ich weiß, daß du mein Trö ⸗ ster bist, H. H—.—* QH H ⁰ 1—* I).—— SII LUUT— I 113— L + 2— E I- E— 1 L—— II II mein Hoff⸗nung steht auf Er den. kein Trost mag mir sonst wer den. ———— 4——8—— II.— HU + +— +—. +— ů ů3 15 Von An be ginn ist nichts er⸗kor'n, auf Er ⸗den E ů3— 2—— AI I———.—* +—.— b 0 22— ist kein Mensch ge⸗bor'n, der mir aus Nö ⸗ten 16⁵ E— 1—.—n ů EP + II I 1— 2 I————. LIIII— + +— L.—— E SISSSSS— hel⸗fen kann: Ich ruf dich an, du bist al⸗ 00 EE* I III P 1 2— 2 + II LII— I I E— III . lein der rech ⸗ te Mann. 2. Mein Sünd ist schwer und übergroß und reuet mich von Herzen; derselben mach mich frei und los durch deinen Tod und Schmerzen und zeig mich deinem Vater an, daß du genug für mich getan, so werd ich los der Sünden Last; Herr, halt mir fest, wes du dich mir versprochen hast. 3. Gib mir nach dein'r Barmherzigkeit den wahren Christenglauben, auf daß ich deine Süßigkeit mög inniglich anschauen, vor allen Dingen lieben dich 215. v. J, 5 und g. und meinen Nächsten gleich als mich. Am letzten End dein' Hilf mir send, damit behend des Teufels List sich von mir wend' 4. Ehr sei Gott in dem höchsten Thron, dem Vater aller Güte, und Christo, seinem lieben Sohn, der uns allzeit behüte, und Gott dem werten heil gen Geist der uns sein' Hilfe allzeit leist', damit wir ihm gefällig sein hier in der Zeit und vollends in der Ewigkeit. V. 1⸗5 Konrad Hubert, g. 1502, f 1577. Mel. O Vater, allmächtiger Gott. E— E——0 0 5— 0 80 l——4 EV—— L I—. 1 — 1. All-mächt'⸗ger Va⸗ ter, Gott der Huld! Zu E —.——.* I* 1 — I +— + E— I— L 14 1 568.—— einer Lang⸗mut und Ge⸗duld fleh'n wir, ver⸗ E ö FFIIIIIT—. E—2 2... 2—.— I L— I—— L— gib uns uns ⸗ re Schuld. Er⸗barm dich ü⸗ ber V. 2. E* N + + +— iiII EH—.—.——.— 2. Uns, die wir gläu⸗ big be ⸗ ten, [E:* 4 I*— —S. +* I—— I* +4 EHUD—2—— IIð 5——— E E 7—.— 2 2 7 N 9 wirst du bei Gott ver ⸗ trée ⸗ ten, Je⸗ 9⁰ 1 +* +— I* + I 1j .SS..............—. —900 5—.—.— sus Chri ⸗stus! Er ⸗barm dich„ber uns! 3. Uns, die wir standhaft ringen. hilf du den Lauf vollbringen! Für uns bist du gestorben; erbarm dich über uns! von Sünden ist doch u auch in dem Vo0r dir nier des muß dit Und deiner( 3, Oarum auf mein Ve auf ihn mein und seiner 0 ie mir us has ist mein de will ich als mich. ir send, wend'. len Thron, Sohn, on Geist, b, —. — — — 3 — A. Buße 4. Laß, heil'ger Geist, uns streben, von Sünden rein zu leben! Nach Joh. Spangenberg, g lasa, f 1550. 216. Eigene Melodie; oder: und Beichte. 21⁵2¹⁷ Du kannst die Kraft uns geben; erbarm dich über uns! Herr, wie du willst, so schick's. Osalm 150. 9 ö I—. 2 IE— 2 I + 2 I. 2 I 2 ....— +*.—..— m + G 1——— LZ. I— I12 + I— 1 Aus tie fer Not schrei 0 zu dir, Herr Gott, er⸗ — 905 Dein gnä⸗ dig Oh ⸗ren kehr zu mir, und mei⸗ner I 22. + I E*— ——— ör mein Ru enl 20 sie f 10 Denn so du willst das 160—— EEEEEI—.... — I 2 I + +—— L ——— I 1 I—. L— 5 se ⸗ hen an, was Sünd und Un⸗ recht ist ge⸗ 72 7— I— + + + E L I E +2 I IEII ——. tan, wer kann, Herr, vor dir blei ⸗ ben? 2. Bei dir gilt nichts denn Gnad und Gunst, die Sünde zu vergeben; es ist doch unser Tun umsonst auch in dem besten Leben. Vor dir niemand sich rühmen kann des muß dich fürchten jedermann und deiner Gnade leben. 3. Darum auf Gott will hoffen ich, auf mein Verdienst nicht bauen; auf ihn mein Herz soll lassen sich und seiner Güte trauen, die mir zusagt sein wertes Wort; das ist mein Trost und treuer Hort, 4. Und ob es währt bis in die Nacht und wieder an den Morgen, doch soll mein Herz an Gottes Macht verzweifeln nicht noch sorgen. So tu Israel rechter Art, das aus dem Geist erzeuget ward, und seines Gott's erharre. 5. Ob bei uns ist der Sünden viel, bei Gott ist viel mehr Gnade; sein' Hand zu helfen hat kein Ziel, wie groß auch sei der Schade. Er ist allein der gute Hirt, der JIsrael erlösen wird des will ich allzeit harren. aus seinen Sünden allen. Martin Luther, g. Jas5, T 1546. 217. Mel. Was mein Gott will, gescheh allzeit. —.— re—.— E ETETETECEEEEEE EEE * ꝗꝗS— 1. 9 5 urch A⸗dams Fall ist ganz ver⸗ derbt mensch⸗lich Na⸗ das ⸗ selb Gift ist auf uns ge ⸗ erbt, daß wir nicht r. PPPPFF—— X + ZDIDIDIIC—.2— 11 L I 2 1 27* 1 1 I II I I— I— 1 tur und We ⸗ sen,. konn⸗ten gine ⸗ sen ohn Got ⸗tes Trost, der 00 er=löst 16⁷ 217—218 5. Lieder vom christlichen Leben. I* 1 I 6 I* I 5 P E E———— hat von dem gro⸗ßen Scha ⸗ den, dar ⸗ ein die Schlang E⸗ E•—. e +2 EEA EEE EEEEEEEEEEE— *— Arn va be⸗ zwang, Gott's Zorn auf sich zu la ⸗den. 2. Weil denn die Schlang Eva hat bracht, daß sie ist abgefallen von Gottes Wort, das sie veracht, dadurch sie in uns allen bracht hat den Tod, so war ja not, daß uns auch Gott sollt geben sein'n lieben Sohn, der Gnaden Thron, in dem wir möchten leben. 3. Wie uns nun hat ein fremde Schuld in Adam all verhöhnet, also hat uns ein fremde Huld in Christo all versöhnet; und wie wir all durch Adams Fall sind ew'gen Tods gestorben, also hat Gott durch Christi Tod verneut, was war verdorben. 4. So er uns denn sein'n Sohn ge⸗ schenkt, da wir sein Feind noch waren, der für uns ist ans Kreuz gehenkt, getöt't, gen Himm'l gefahren, dadurch wir sein von Tod und Pein erlöst, so wir vertrauen auf diesen Hort, des Vaters Wort: wem wollt vorm Sterben grauen? 5. Ev ist der Weg, das Licht, die Pfort, die Wahrheit und das Leben, des Vaters Rat und ewig's Wort, den er uns hat gegeben zu einem Schutz, daß wir mit Trutz an ihn fest sollen glauben; darum uns bald kein Macht noch G'walt aus seiner Hand wird rauben. AB. Mel. Christus, der uns selig macht. 6. Der Mensch ist gottlos und verflucht, sein Heil ist auch noch ferne, der Trost bei einem Menschen sucht und nicht bei Gott dem Herren; denn wer sich will ein andres Ziel ohn diesen Tröster stecken, den mag gar bald des Teufels G'walt mit seiner List erschrecken. 7. Wer hofft auf Gott, und dem ver⸗ traut, wird nimmermehr zu Schanden; denn wer auf diesen Felsen baut, ob ihm gleich geht zuhanden viel Unfalls hie, hab ich doch nie den Menschen sehen fallen, ö der sich verläßt auf Gottes Trost; er hilft sein'n Gläub'gen allen. 8. Ich bitt, o Herr, aus Herzensgrund, du wollst nicht von mir nehmen dein heil'ges Wort aus meinem Mund, so wird mich nicht beschämen mein Sünd und Schuld; denn in dein Huld setz ich all mein Vertrauen; wer sich nun fest darauf verläßt, der wird den Tod nicht schauen. 9. Mein'n Füßen ist dein heilges Wort ein Leuchte nah und ferne, ein Licht, das mir den Weg weist fort; so dieser Morgensterne in uns aufgeht, so bald versteht der Mensch die hohen Gaben, die Gottes Geist denen verheißt, die Hoffnung darauf haben. Lazarus Spengler, g. Jat9, t 1554. 11 2 l. 2 5—— + 11— 22..—— 1. Gott, mein Va ⸗ter, 168 ich, dein Kind, fal le vor dir 2. Zwar i⸗ Indlich aufz Doch du bleib l vermimm FLennst mein; 0 vor dir zu Duerhöͤrst u noch um Chs 3. Du bist wnn die S Dein Gesche hast dit's ja Der du dein Iil den Tod; Gemn Erlöst Kelbwerkauft +. Dieses hMlin Vertre Lot der Sült nicht vor di ö A. Buße und Beichte. — HUU 1⁴—— + L + I +—— E·— L—— L—— 0 I L L hlangE⸗ der. Sie ⸗he, was mein Herz em ⸗pfind't, und er⸗ HE I II I I EI — I— I I EN barm dich wie⸗ der. Groß ist mei⸗ ne Sün⸗den⸗schuld, 6³ 6 5 + 2—— L dverflucht EH* D——— P 1 30 die mich in nigst reu ⸗et; grö ⸗ßer dei ⸗ ne en sucht E ö, 12———.—4 ren: E 0. E 94— 5—— res Hiel Va ⸗ter⸗huld, die mich noch er ⸗freu ⸗(t. 4 Oul 2. Zwar ich bin's nicht wert, zu dir Trauen will ich, Vater, dir, ale Gwal kindlich aufzusehen; stets die Sünde hassen, doch du bleibst ein Vater mir, nie vergessen, daß du mir dem vnt bdu vernimmst mein Flehen, so viel Schuld erlassen. Schanden kennst mein Herz, ermunterst mich, 5. Preis sei dem Allgütigen, baut, es vor dir zu stillen. der mein Seufzen kennet! 95 Du erhörst mich väterlich Der dem Gnadesuchenden och nie noch um Christi willen. freien Zutritt gönnet! 3. Du bist meine Zuversicht, Sing es, Seele, vor dem Herrn, Tost; wenn die Schuld auch quälet. fleuß von Freuden über; len. Dein Geschöpf verwirfst du nicht, Gott, dein Gott, verstößt nicht gern, Zensgrund, hast dir's ja erwählet. er begnadigt lieber. men Der du deinen Sohn für mich 6. Ewig bist du so gesinnt, em Mun, in den Tod gegeben! Schöpfer meiner Seelel en Sein Erlöster bin auch ich, Ach wenn ich, dein strauchelnd Kind, teu'r erkauft zum Leben. noch aus Schwachheit fehle, 4. Dieses soll in jedem Schmerz so gedenkst du, der du weißt, ů mein Vertraun erwecken; daß mein Herz dich ehret, herläzt, vor der Sünde soll mein Herz, ich sei Staub, und du verzeihst Wen. naicht vor dir erschrecken. dem, der wiederkehret. eibgesVor Christoph Friedr. Neander, g. 1224, f802. 219. Eigene Melodie. wifm E—.—. SS versteht— 526—„ en, 1 Wa ich ha⸗be miß ⸗ ge ⸗ han ⸗ delt, ja mich erheißt, ich bin nicht den Weg ge ⸗ wan ⸗ delt, den du W. rückt der Sün⸗den Last, ö 8 e e e 3enHer 25„ und jetzt wollt ich gern aus Schrek — iiiiiiiiiee E I— 2br 0 ken mich vor dei ⸗ nem Zorn ver⸗ stek ⸗ ken. 169 219—220 2. Doch wie könnt ich dir entfliehen? Du wirst allenthalben sein; wollt ich über See gleich ziehen, stieg ich in die Gruft hinein, hätt ich Flügel gleich den Winden, gleichwohl würdest du mich finden. 3. Drum ich muß es nur bekennen, Herr, ich habe mißgetan, darf mich nicht dein Kind mehr nennen; ach nimm mich zu Gnaden an, laß die Menge meiner Sünden deinen Zorn nicht gar entzünden! 4. Könnt ein Mensch den Sand gleich zählen an dem großen, weiten Meer, dennoch würd es ihm wohl fehlen daß er meiner Sünden Heer, daß er alle mein Gebrechen sollte wissen auszusprechen. Melodie. 5. Lieder vom christlichen Leben. 5. Wein, ach wein jetzt um die Wette, meiner beiden Augen Bach! O daß ich g'nug Zähren hätte zu betrauern meine Schmach! O daß aus dem Tränenbronnen käm ein starker Strom geronnen! 6. Aber, Christe, deine Wunden und dein teuerwertes Blut machen meine Seel gesunden, löschen meiner Sünden Glut; drum will ich, mein Angst zu stillen, mich in deine Wunden hüllen. 7. Dir will ich die Last aufbinden, wirf sie in die tiefste See, wasche mich von meinen Sünden, mache mich so weiß wie Schnee, laß den guten Geist mich treiben, einzig stets bei dir zu bleiben! Johann Franck, g. 1618, 1677. Eigene — ID‚DRIISIIR 1H. 2 1—.————— — 0 EYV 7 EFNEEE— 2 Herr Je zu Christ, du höch⸗stes Gut, du Brunn⸗auell in mei⸗nem Mut mit Schmer⸗zen 0 20 sieh doch, wie ich 2— I! TD I* I + II ...j.x,, I 27— I II—* 1— al ⸗ler Gna ⸗den, bin be ⸗ la⸗ den und in mir hab der Pfei⸗le EV————— —S+*— I I— 3 Rä* + H◻NNTN 2 1—4 + 2 2 I I +— +— 2 2— II 1+..2— I— 6 viel, die im Ge⸗wis⸗sen oh ⸗ ne Ziel mich EEEEE LC. L L +—— EEEE—1 —. +*——— av⸗ men Sün ⸗ der drük⸗ken. 2. Erbarm dich mein in solcher Last, nimm sie aus meinem Herzen, dieweil du sie gebüßet hast am Holz mit Todesschmerzen; auf daß ich nicht vor großem Weh in meinen Sünden untergeh und ewiglich verzage. 3. Fürwahr, wenn mir das kommet ein, was ich mein Tag begangen, so fällt mir auf das Herz ein Stein, und bin mit Furcht umfangen; ja ich weiß weder aus noch ein 170 und müßte stracks verloren sein, wenn ich dein Wort nicht hätte. 4. Jedoch dein heilsam Wort das macht mit seinem süßen Singen, daß mir das Herze wieder lacht und schier beginnt zu springen; dieweil es alle Gnad verheißt für die, die mit zerknirschtem Geist zu dir, o Jesu, kommen. 5. So komm ich auch zu dir allhie in meiner Angst geschritten und tu dich mit gebeugtem Knie mi om gantem! Hnzeihe mit was ich mein auf Erden ho 6. O Hert, Im deines R und 1 in mi der Ubertrett dah sich mein 22²¹ 2. Jchhab. HzZist mir le doch ist mir noch auf mi 9. Ich wa Iu unterlass ich omme, ach aber, ae 4. Es geh dot kommt idie Wette ite I nnen nnen! zunden M, ut; zu ftillen, en. Ufbinden, ünden, hnee, eiben, MI 18,1 1677, ——48 Brunn⸗guel chmer⸗zen von ganzem Herzen bitten: Verzeihe mir doch gnädiglich, was ich mein Lebtag wider dich auf Erden hab begangen! 6. O Herr, vergib, vergib mir's doch um deines Namens willen und tu in mir das schwere Joch der Ubertretung stillen, daß sich mein Herz zufrieden geb A. Buße und Beichte. 220—222 und dir hinfort zu Ehren leb mit kindlichem Gehorsam. 7. Stärk mich mit deinem Freudengeist, heil mich mit deinen Wunden, tröst mich mit deinem Todesschweiß in meiner letzten Stunden und nimm mich einst, wenn dir's gefällt, im rechten Glauben von der Welt zu deinen Auserwählten! Barthol. Ringwaldt, g. 1552, f 1599. 221. Mel. O Jesu Christ, mein's Lebens Licht. 4 EEEEEE— DIDITT— E E‚SSIEEEIEEIEAEEeEE E—.— E. I——..—. L——1 50 Hier bin ich, Herr, du ru⸗fest mir, du zie ⸗hest ., E ee. 333—97 mich, ich fol ge dir. Du for⸗derst von mir Herz und H1 + E—— I E EEEEEEEEEE 1 I 2 I— I II Sinn, mein Schöpfer, nimm, ach nimm es hin! 2. Ich hab oft deinen Wink verschmäht, es ist mir leid, ich komme spät; doch ist mir lieb, daß deine Güt noch auf mich armen Sünder sieht. 3. Ich wag es aber länger nicht, zu unterlassen meine Pflicht, ich komme, Herr, voll Reu und Buß; ach aber, ach wie wankt mein Fuß! 4. Es geht mir, wie es Petrus ging: dort kommt ein Sturm, ich sink, ich sink. Ach reiche mir die starke Hand, so wird das Sinken abgewandt. 5. Du riefest mich, nun ruf ich dir. Mein Heiland, komm zu Hilfe mir! ö Mein matter Fuß kann nirgend fort, ach trage mich an Stell und Ort! 6. Flößt du mir Mattem Kräfte ein, so werd ich künftig stärker sein; so folg ich dir, mein Herr und Gott, durch Flut und Glut, durch Not und Tod. Joh. Jak. Rambach, g. 1695, f1755. 222. mMel. Wer nur den lieben Gott läßt walten. E—— 15.———— ESEEE E 5— I 4.— EI 05 LI 1 1 Ich ar⸗mer Mensch, ich ar ⸗mer Sün⸗der steh hier vor 2 0 ach Gott, ach Gott, ver⸗fahr ge ⸗ lin⸗ der und geh nicht E——— EFP I + + EI I—.——.——.. 9.— 0„ EE L— 11 — 600 0 II I 1—.—0 ot⸗tes An⸗ge ⸗ sicht: — DDE EEEEE dich, Gott, mein Er ⸗bar⸗mer, ü ⸗ber mich!l 17¹ 2²²2—223 2. Wie ist mir doch so herzlich bange, wie kränkt mich meine große Sünd; hilf, daß ich wieder Gnad erlange, ich armes und verlornes Kind! Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich! 3. Hör, ach erhör mein seufzend Schreien und neig zu mir dein Vaterherz; wollst alle Sünden mir verzeihen und lindern meines Herzens Schmerz. Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich! 4. Sprich nur ein Wort, so werd ich leben, sprich, daß der arme Sünder hör: Geh hin, die Sünd ist dir vergeben, 5. Lieder vom christlichen Leben. nur sündige hinfort nicht mehr! Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich! 5. Nicht, wie ich hab verschuldet, lohne und handle nicht nach meiner Sünd; o treuer Vater, schone, schone, erkenn mich wieder als dein Kind! Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich! 6. Ich zweifle nicht, ich bin erhöret. erhört von deiner Gnad und Treu, weil sich der Trost im Herzen mehret; drum will ich enden mein Geschrei · Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich! Christoph CTietze, g. 1641, 4 1205 2. Ein Mensch kann von Natur doch nicht sein Elend selbst empfinden; er ist ohn deines Geistes Licht blind, taub, ja tot in Sünden, verkehrt ist Will, Verstand und Tun. Des großen Jammers wollst du nun, o Vater, mich entbinden! 3. Herr, klopf in Gnaden bei mir an und führ mir wohl zu Sinnen, 0 was Böses ich vor dir getan; du kannst mein Herz gewinnen, daß ich aus Kummer und Beschwer lass' über meine Wangen her viel heiße Tränen rinnen. + 223. Mel. Herr, wie du willst, so schick's mit mir. EV 14.⁵⁷ 0 +. TE 1 + I + I S— 2 LI XE 5 EEE—..— I—..— E— E—— 1 L— 1 L 1 15 wil von mei⸗ ner Mis⸗se ⸗tat zum Her⸗ ren 65 du wol⸗lest selbst mir 3— und Rat hie⸗ zu, o E—— EI— —T—— EII—— E 1 + EIUE LE 2— 24 SI 2 I + + E—— C I 1— — L— II I— 2 I. mich be ⸗ keh ⸗ren; 8 „Gott, be⸗ e n und dei⸗nes gu⸗ten Gei⸗stes Kraft, — rE, derr e SE—.—— * E 45 55 1 1— I———.— der neu ⸗e Her⸗zen in uns schafft, aus Gna„de mir ⁰ E:— I II +. + L II LIN 2*— E N L— C— I— II + ge⸗ wäh. ren! 4. Wie hast du doch auf mich gewandt den Reichtum deiner Gnaden! Mein Leben dank ich deiner Hand, du hast mich überladen mit Ruh, Gesundheit, Ehr und Brot, du machst, daß mir noch keine Not bis hieher konnte schaden. 5. Hast auch in Christo mich erwählt tief aus der Hölle Fluten, daß niemals mir es hat gefehlt an irgend einem Guten; und daß ich ja dein eigen sei, hast du mich auch aus großer Treu gestäupt mit Vaterruten. 6.. ganz unbe Reagt, Gotk pflegt er fähtet n so strenge; der Hirte n J. Diess mein Herz ich sehe de dein Feue du regest des Todes die wollen hrh michl Hetlohne r Sünd Kindl michl nerhöret, „Treu, mehret; heschrei· mich! 1 f 1⁰⁵ Her⸗ren zu, o stes Kraft, hgewandt n Hand, und Brob, ne Not ich erwahll hlt „ er Treu A. Buße und Beichte. 6. Bisher hab ich in Sicherheit ganz unbesorgt geschlafen, gesagt, es hat noch lange Zeit, Gott pflegt nicht bald zu strafen, er fähret nicht mit unsrer Schuld so strenge fort, es hat Geduld der Hirte mit den Schafen. 7. Dies alles jetzt zugleich erwacht, mein Herz will mir zerspringen; ich sehe deines Donners Macht, dein Feuer auf mich dringen; du regest wider mich zugleich des Todes und der Hölle Reich, die wollen mich verschlingen. 223—22⁴ 8. Herr Jesu, nimm mich zu dir ein, ich flieh zu deinen Wunden; laß mich da eingeschlossen sein und bleiben alle Stunden; dir ist ja, o du Gotteslamm, all meine Schuld am Kreuzesstamm zu tragen aufgebunden. 9. Dies stelle deinem Vater für, daß er sein Herze lenke und gnädig sich kehr her zu mir, nicht meiner Sünde denke, auf daß er meine Sündenlast, die du auf dich genommen hast, ins tiefe Meer versenke. Luise Henriette Kurfürstin von Brandenburg(d), g. 1627, f 1667 9 224. mel. Alle Menschen müssen sterben. F.— 4 SSPSPSPSPSCSISISISSI 1 Je ⸗su, der du mei ⸗ne See⸗le hast durch dei⸗nen aus des strer Höh⸗le und der schwe⸗ren Teu ⸗fels fin⸗ H r EE 124 25 1— + GII IX — ů ——.——.—.—— —— bit⸗tern Tod Sün⸗den⸗not Rnaaftig⸗lich ber⸗aus⸗ ge ris sen und mich 2217 e — + — 2 1r⸗ I — I + — I — 1—-.— * +— I +— I........... T 2———— m +— 1 sei doch jetzt, 0 2. Herr, ich muß es ja bekennen, daß nichts Gutes wohnt in mir; das zwar, was wir Wollen nennen, halt ich meiner Seele für; aber Fleisch und Blut zu zwingen und das Gute zu vollbringen, folget gar nicht, wie es soll; was ich nicht will, tu ich wohl. 3. Aber, Herr, ich kann nicht wissen, wie viel meiner Fehler sein, mein Gemüt ist ganz zerrissen durch der Sünden Schmerz und Pein, und mein Herz ist matt von Sorgen. Ach vergib mir, was verborgen, rechne nicht die Missetat, die dich, Herr, erzürnet hat. 4. Jesus, du hast weggenommen meine Schulden durch dein Blut; laß es, o Erlöser, kommen meiner Seligkeit zu gut, und dieweil du so zerschlagen, hast die Sünd am Kreuz getragen, ei so sprich mich endlich frei, daß ich ganz dein eigen sei⸗ 5. Wenn ich vor's Gericht soll treten, da man nicht entfliehen kann, ach so wollest du mich retten und dich meiner nehmen an. 173 2²24—225 5. Lieder vom Du allein, Herr, kannst es wehren, daß ich nicht den Fluch darf hören: Ihr zu meiner linken Hand seid von mir noch nie erkannt. 6. Du ergründest meine Schmerzen, du, Herr, kennest meine Pein. Es ist nichts in meinem Herzen als dein herber Tod allein. Dies mein Herz, mit Leid vermenget, durch dein teures Blut besprenget, so am Kreuz geflossen ist, geb ich dir, Herr Jesu Christ. 7. Nun ich weiß, du wirst mir stillen mein Gewissen, das mich plagt; christlichen Leben. es wird deine Treu erfüllen, was du selber hast gesagt: daß auf dieser weiten Erden keiner je verloren werden, sondern ewig leben soll, wenn er nur ist glaubensvoll. 8. Herr, ich glaube, hilf mir Schwa⸗ chen, laß mich ja verderben nicht! Du, du kannst mich stärker machen, wenn mich Sünd und Tod anficht. Deiner Güte will ich trauen, bis ich fröhlich werde schauen dich, Herr Jesu, nach dem Streit in der süßen Ewigkeit. Johann Rist, g. 1607, f 1662. 2²⁵. mel. Kommt her zu mir, spricht Gottes Sohn. Ev, Luk 15,—2. SSPSISSSeee— DIDPIPISIPIITTT I2 4—5 + + I I—— I—2—— DX——— 1— 1——1— II 55 1. Ihr ar⸗men Sün ⸗der, kommt zu⸗hauf, kommt ei ⸗lig, E. II DIIEEEIIIIIIIIIIIEIIIIIIITTTI LV— + +—— 1 ommt und macht euch auf, müh⸗se⸗lig und be⸗ EISS T E———*.———— a— enr hier öff⸗net sich das Je⸗sus⸗ herz für EE 12———, H EDEE +..— I +1+ + 1— 1 LEUN 1— LI 1—.— E E— + + E— 70 al ⸗=le, die in Reu und Schmerz er ⸗ken⸗nen 9* SDS.. I I I —E E* +1 + L 0 E 1 2 I + I— II ih ⸗ rem Scha⸗den. 2. Es heißt: Er nimmt die Sünder an; bis daß er's hat gefunden. drum komm, dein Jesus will und kann dich retten und umarmen. Komm weinend, komm in wahrer Buß und fall im Glauben ihm zu Fuß: er wird sich dein erbarmen. 3. Ein Hirt verläßt sein Schäflein nicht, dem's in der Irr' an Hilf gebricht, er sucht es mit Verlangen; er lässet neunundneunzig stehn und sie gar in der Wüste gehn, das eine zu umfangen. 4. Es sucht der liebste Jesus Christ das Schäflein, das verloren ist, So laß dich finden, liebe Seel, und flieh in Jesu Wundenhöhl; noch sind die Gnadenstunden. 5. O Jesu, deine Lieb ist groß! Ich komm mühselig, nackt und bloß, ach laß mich Gnade finden! Ich bin ein Schaf, das sich verirrt; ach nimm mich auf, weil ich verwirrt im Strick und Netz der Sünden. 6. Ach wehe mir, daß ich von dir gewichen bin zum Abgrund schier! Ach laß mich wiederkehren zu deiner Herde, nimm mich an nd nach mi Hal D 7. Oah nich sh du mein t im Heben unt sah mich vom ulsgehn und IM dich, men 226 bro⸗d dich; 2. Weil al hicht hast G. nd ist dein huh ich mich 9.Auf dies ih armer S und bitt dick nd heilige 4. Dein's der mür zu Kl —.— 225—227 A. Buße und Beichte. 8. Ich will von nun an sagen ab der Sündenlust bis in mein Grab und in dem neuen Leben in Heiligkeit, Gerechtigkeit dir dienen noch die kurze Zeit, und mach mich frei vom Fluch und Bann! Dies ist mein Herzbegehren. 7. Laß mich dein Schäflein ewig sein, sei du mein treuer Hirt allein im Leben und im Sterben; . laß mich vom eiteln Weltgesind die mir zum Heil gegeben. nir Schwa⸗ ausgehn und mich als Gottes Kind bm niht um dich, mein Heil, bewerben. Laurentius Laurenti, g. 1660,f 122. machen, 226 anficht, 1„ Mel. Wenn wir in höchsten Nöten sein SISISISISISSSIIIIIIIIFIII— n V.———.————— Stkeit 50 1—— O from⸗mer uld ge ⸗ treu ⸗ er Gott, ich hab ge⸗ ö SDDDPEEEEEE 07/ f 4667..——— D 2— bro⸗chen dein Ge⸗bot und sehr ge ⸗ sün⸗digt wi ⸗ der 1. 15,—. 22 f—1 RN -UEE I I + 2 I- DI Sn dich; das ist mir leid und reu ⸗et mich. —— 2. Weil aber du, o gnäd'ger Gott, Laß deine Gnad und Gütigkeit — nicht hast Gefall'n an meinem Tod, mehr gelten denn Gerechtigkeit! und ist dein herzliches Begehrn, 5. Verschon, o Herr, laß deine Huld el, höhl; en. großl und bloh, verirtt verwim inden. pon dir dschen ch an daß ich mich soll zu dir bekehrn: zudecken alle meine Schuld, 3. Auf dies Wort, lieber Vater fromm, so werd ich arm verlornes Kind ich armer Sünder zu dir komm ledig und los all meiner Sünd. und bitt dich durch den bittern Tod 6. Ich will, o Herr, nach deinem Wort und heilige fünf Wunden rot mich bessern, leben fromm hinfort, 4. Dein's lieben Sohnes Jesu Christ, damit ich mög nach dieser Zeit der mir zu gut Mensch worden ist: gelangen zu der Seligkeit. Unbekannter 1645. 227. mel. Ein rämmlein geht und trägt die Schuld. Ev. Luk. 18, 1. 1222*—— I— E. TE 2.—. I + + 111 I +— L◻IDIN X EE I IE— 2...— 2 L 153— 1 H 23— 1 O Kö nig, des⸗sen Ma je⸗stät weit ü⸗ber em Erd und Meer zu Dien⸗ste steht, vor dem die — 1 I 4— L S——— + II + LI 4— 2 L + 57 4.— E ILEE— 1— I— al ⸗öles stei⸗get, Welt sich Rei Het, der Him⸗mel ist dein hel ⸗les EV t 2.—— E— e x IEE e E* EEE 2—.——. Kleid, du bist voll Macht und Herr⸗lich⸗keit, sehr groß und an DDD E—— E ESEEEE 2=D ———.— wun⸗der ⸗tä⸗tig; ich ar⸗mer Mensch ver ⸗mag nichts mehr, als 17⁵ 4 1—.—. ů—— f— PVU——— I— EEEEEE Ln e*EE E* E— EIEEE α— 36 daß ich ruf zu 2. Hier steh ich, wie der Zöllner tat, beschämet und von ferne, ich suche deine Hilf und Gnad, o Herr, von Herzen gerne; doch weil ich voller Fehler bin und Sünde meinen ganzen Sinn zum Guten macht untätig, so schlag ich nieder mein Gesicht vor dir, du reines Himmelslicht. Gott, sei mir Sünder gnädig! 3. Die Schulden, der ich mir bewußt, durchängsten mein Gewissen; drum schlag ich reuig an die Brust und will von Herzen büßen. Ich bin, o Vater, ja nicht wert, daß ich noch wandle auf der Erd; doch weil du winkst, so bet ich mit ganz zerknirschtem, bangen Geist, der gleichwohl dich noch Abba heißt: Gott, sei mir Sünder gnädig! 4. Mein Vater, schaue Jesum an, den Gnadenthron der Sünder, der für die Welt genug getan, durch den wir Gottes Kinder im gläubigen Vertrauen sind, — 2 dei⸗ner Ehr: Gott, sei mir Sün⸗der gnä⸗dig! der ist's, bei dem ich Ruhe find, sein Herz ist ja guttätig. Ich fasse ihn und laß ihn nicht, bis Gottes Herz mitleidig bricht. Gott, sei mir Sünder gnädig! 5. Regiere du mein Herz und Sinn in diesem ganzen Leben! Du bist mein Gott, und was ich bin, bleibt ewig dir ergeben. Ach heilige mich ganz und gar, laß meinen Glauben immerdar sein durch die Liebe tätig! Und will es nicht fort, wie es soll, so ruf ich, wie mein Herz ist voll: Gott, sei mir Sünder gnädig! 6. Mein Leben und mein Sterben ruht allein auf deiner Gnade; mir geh es gleich bös oder gut, gib nur, daß es nicht schade! Kommt dann das letzte Stündlein an, so sei mir auf der Todesbahn, mein Jesu, selbst beirätig! Und wenn ich nicht mehr sprechen kann, so nimm den letzten Seufzer an: Gott, sei mir Sünder gnädig! Valent. Ernst Löscher, g. 1625, f1749. 228. Mel. Aus tiefer Not schrei ich zu dir. ——.— I. SSSSSSiiIIISRS nn 1 OVa ⸗ter der Barm⸗her⸗zig ⸗ keit, ich fal ⸗le E den nicht, der zu dir schreit und tut noch . 3 0 2 ö—— —.———— dir zu Zu e, uch Bn be Was ich be ⸗ gan ⸗gen EFEEE— ö D mre ů—. 2 —— wi der dich, ver ⸗ zeih mir al ⸗les gnähn⸗ dig⸗ D +E— r N —+ IIIII——.—1 1—.—1 I C—5„——— 1F⁴ 2 I + 2 I ²— 1.—.*.— 2 IL lich durch dei ne gro⸗ 2. Ourch! nimm von n hurh deine worin es m gib Billen, daß ich mit anfange un 3. O Nes am Kreuze getragen all wollst mein⸗ O wahrer elbarm dich sch an meis +. Laß de dein Todesr mir kommer daß ich nich 22 — gnä:dig. sind, iicht, bricht. igl und Ginn as ich bin, gar, erdar es soll, it voll: digl Sterben ruht gut, ö el fndlein an, ihn, rechen kann, zer an: digl e75, f I7/ * „dih⸗ E le ⸗be, spricht dein Gott, 177⁷ ö 2. Durch deiner Allmacht Wundertat nimm von mir, was mich quälet; durch deine Weisheit schaffe Rat, worin es mir sonst fehlet; gib Willen, Mittel, Kraft und Stärk, daß ich mit dir all meine Werk anfange und vollende. 3. O Jesu Christe, der du hast am Kreuze für mich Armen getragen aller Sünden Last, wollst meiner dich erbarmen! O wahrer Gott, o Davids Sohn, erbarm dich mein und mein verschon, sieh an mein kläglich Rufen! 4. Laß deiner Wunden teures Blut, dein Todespein und Sterben mir kommen kräftiglich zu gut, daß ich nicht müss' verderben. A. Buße und Beichte. 2²28—230 Bitt du den Vater, daß er mir im Zorn nicht lohne nach Gebühr, wie ich es hab verschuldet. 5. O heil'ger Geist, du wahres Licht, Regierer der Gedanken, wenn mich die Sündenlust anficht, laß mich von dir nicht wanken! Verleih, daß nun und nimmermehr Begierd nach Wollust, Geld und Ehr in meinem Herzen herrsche. 6. Und wenn mein Stündlein kom⸗ men ist, so hilf mir treulich kämpfen, daß ich des Satans Trotz und List durch Christi Sieg mög dämpfen, auf daß mir Krankheit, Angst und Not und dann der letzte Feind, der Tod, nur sei die Tür zum Leben. Hannoversches Gesangbuch 1646. 2²9. Eigene Melodie. + . Sieh, hier bin ich. Eh⸗ ren kö⸗—0— le⸗ ge mich vpr 100 575 ů———.—.—.—., 2— L dei nen Thron, schwa⸗che Trä⸗nen, kind⸗lich. nen ꝗ DIDSDRDSDSPSDSISISSSSIIIIIII L 2...— 4— 1 1— I———— 1 55 bring ich dir, du Men ⸗schen⸗sohn. Laß dich fin⸗den, EV*, laß dich fin⸗den von mir, der ich Asch und Ton. 2. Sieh doch auf mich, Herr, ich bitt dich, lenke mich nach deinem Sinn! Dich alleine ich nur meine, dein erkaufter Erb ich bin. Laß dich finden, laß dich finden, gib dich mir und nimm mich hin! 3. Ich begehre, Herr, gewähre mir nur deine freie Gnad, die du gibest, weil du liebest 230. den, der dich liebt in der Tat. Laß dich finden, laß dich finden; der hat alles, der dich hat. 4. Dieser Zeiten Eitelkeiten, Reichtum, Wollust, Ehr und Freud sind nur Schmerzen meinem Herzen, welches sucht die Ewigkeit. Laß dich finden, laß dich finden, großer Gott, ich bin bereit. Joachim Neander, g. 1650, 1680. ——.— 3555 unser im 1. So wahr ich mir ist nicht 12 5. Lieder vom christlichen Leben. * aurrtr—1—1.—. I + 1 + E— + + 1 1 2 +1 P EI 2 1— + + I———J— E I—.— E. 1* lieb des Sün⸗ders Tod; viel⸗mehr ist dies mein Wunsch und 4 4 2.— + EI! SSTEESRRRRRSSSS LV I —— Will, daß —* er von Sün⸗den hal ⸗te still, von sei⸗ner EUENH a— N FPFP I + I Il I + I— N EEEE + + E S—.. + + EE + 1II X 1m—— L I— L— L 25 I 9 3 3 er, Bos⸗heit keh re sich und le⸗ be mit mir e⸗wig ⸗lich. 2. Dies Wort bedenk, o Menschenkind, verzweifle nicht in deiner Sünd! Hier findest du Trost, Heil und Gnad, die Gott dir zugesaget hat, und zwar mit einem teuren Eid. O selig, dem die Sünd ist leid! 3. Doch hüte dich vor Sicherheit, denk nicht: Zur Buß ist noch wohl Zeit; ich will erst fröhlich sein auf Erd, und wenn ich lebensmüde werd, alsdann will ich bekehren mich, Gott wird wohl mein erbarmen sich. 4. Wahr ist's, Gott ist wohl stets bereit dem Sünder mit Barmherzigkeit; doch wer auf Gnade sündigt hin, fährt fort in seinem bösen Sinn und seiner Seele selbst nicht schont, dem wird mit Ungnad abgelohnt. 5. Gnad hat dir zugesaget Gott von wegen Christi Blut und Tod; zusagen hat er nicht gewollt, ob du bis morgen leben sollt. Daß du mußt sterben, ist dir kund, verborgen ist des Todes Stund. 6. Heut lebst du, heut bekehre dich! Eh morgen kommt, kann's ändern sich; wer heut ist frisch, gesund und rot, ist morgen krank, ja wohl gar tot. So du nun stirbest ohne Buß, dein Seel und Leib dort brennen muß. 7. Hilf, o Herr Jesu, hilf du mir, daß ich noch heute komm zu dir und Buße tu den Augenblick, eh mich der schnelle Tod hinrück', auf daß ich heut und jederzeit zu meiner Heimfahrt sei bereit. Joh. Heermann, g. 1585, f1647. 231. Mel. O Gott, du frommer Gott. EV. Han DE I + I 2. IE—t.— +. E 420——O—— 5 — I +.— E I + 1 Spar dei ⸗ ne Bu ⸗ße nicht von ei ⸗ nem 90806 du weißt nicht, wann du mußt aus die ⸗öser DPD 2—..—.— EH——3—— 2 EV 2 1 7 5 Jahr zum an dern; 35 5 6 Welt weg wan ⸗dern. Du mußt nach dei ⸗ nem EV—— + I + I II—— LV 2.—.— 1 +— + +— LV— + I L + I I 1— + I + 0.— 5 „ Tod vor Got ⸗tes An ⸗ge⸗ sicht; ach den ⸗ke EV—. 2 e —( I—— II I + 5—. +* + + SDS..ꝗ......2 + I 1—— SZ—— N ———.—— 1 flei ⸗ßig dran. Spar dei ⸗ ne Bu ⸗ße nicht. 178 2. Spar de 8 daß du g u weißt nich Wie lang du Mie bald ver der Menschef Mie bald ist Shar deine! 3. Spar d 1i8 auf das Peiße doch die starke Si denk an die wie da das! nach dich vr Spar deine! 4. Spar d Weil du bist 0 dü erst L ullst in der 23² 0 85 ch 10 2. Heig n ick mit I lch herr ahs gefn ldie Se ier groß Hand ah l Huhil h den ch 90 Herz Wyach ö W. 1 wig⸗lich. get Gott nd Tod; , ollt. dir kund, Stund. ekehre dichl ändern sich; und rot, gar tot. Buß, hrennen muß. ilf du mir, zu dir blick, hinrück, eit bereit. 1585, f6 2. Spar deine Buße nicht, bis daß du alt wirst werden; du weißt nicht Zeit und Stund, wie lang du lebst auf Erden. Wie bald verlöschet doch der Menschen Lebenslicht, wie bald ist es geschehn! Spar deine Buße nicht! 3. Spar deine Buße nicht bis auf das Todesbette, zerreiße doch beizeit die starke Sündenkette, denk an die Todesangst, wie da das Herze bricht, mach dich von Sünden los! Spar deine Buße nicht! 4. Spar deine Buße nicht, weil du bist jung von Jahren, da du erst Lust und Freud willst in der Welt erfahren. Jo A. Buße und Beichte. Die Jungen sterben auch und müssen vors Gericht; drum ändre dich beizeit! Spar deine Buße nicht! 5. Spar deine Buße nicht; dieweil du noch kannst beten, so laß nicht ab, vor Gott in wahrer Buß zu treten! Bereue deine Sünd; wenn dieses nicht geschicht, weh deiner armen Seel! Spar deine Buße nicht! 6. Spar deine Buße nicht, ach ändre heut dein Leben und sprich: Ich hab mein Herz nun meinem Gott ergeben, ich setz auf Jesum Christ all meine Zuversicht; so wirst du selig sein. Spar deine Buße nichtl hann Friedrich Stark, g. 1680, 1256. —9— Eigene Melodie. Psalm 6. EI—— ö ů EEI XE E— +.— 2———. L. 77,. E 1 H— L 1 1 Straf mich nicht in dei ⸗nem Zorn, gro ⸗ßer Gott, ver⸗ — Ach laß mich nicht sein ver ⸗lor'n, ach er⸗ dienst nicht EV 2ÆE ů231—1—— FPl—— E— IE EFEU + IE +— 1—— + O 1 7 301 II E I 15 L— + o ne 10H nel Hat die Sund dich ent⸗zünde, laß um .......... f L— U We Chri⸗sti wil ⸗ölen dei ⸗nen Zorn sich stil⸗ fen! 2. Zeig mir deine Vaterhuld, stärk mit Trost mich Schwachen! Ach, Herr, hab mit mir Geduld, wollst gesund mich machen, heil die Seel mit dem Ol deiner großen Gnaden, wend ab allen Schaden! 3. Ach ich bin so müd und matt von den schweren Plagen; mein Herz ist der Seufzer satt, die nach Hilfe fragen. Wie so lang machst du bang 17 meiner armen Seele in der Schwermutshöhle! 4. Weicht, ihr Feinde, weicht von mir, Gott erhört mein Beten; nunmehr darf ich mit Begier vor sein Antlitz treten. Teufel, weich, Hölle, fleuch! Was mich vor gekränket, hat mir Gott geschenket. 5. Vater, dir sei ewig Preis hier und auch dort oben, wie auch Christo gleicherweis. 9 12* 232—233 der allzeit zu loben, heil'ger Geist, sei gepreist, 3. Sieder vomchristlichen Leben hoch gerühmt, geehret, daß du mich erhöret. Joh. Ge. Albinus, g 4624, F 1679. 233. Mel Sion klagt mit Angst und Schmerzen. O 1—. —— 2 L E————— E— 1 Treu ⸗ er Gott, ich muß dir kla ⸗gen mei ⸗nes ob dir wohl sind mei ne Pla ⸗ gen bes⸗ ser EZ H*—.— ,. Her⸗zens Jam mer⸗fland, 0 ö — als mir selbst be⸗kannt; gro ⸗ße Schwach⸗heit ich bei mir E* + + 2* U +—— b60 1—— — +. + + S.— E II + /— 36 in An⸗fech⸗tung oft⸗mals spür, wenn der Sa⸗ tan al⸗len E: +* HI EHU——————— —9⁷*————1 Glau⸗ben will aus mei⸗nem Her⸗ zen rau ⸗ben. 2. Du Gott, dem nichts ist verborgen, weißt, daß ich nichts von mir hab, nichts von allen meinen Sorgen; alles ist, Herr, deine Gab. Was ich Gutes find an mir, das hab ich allein von dir; auch den Glauben mir und allen gibst du, wie dir's mag gefallen. 3. O mein Gott, vor den ich trete jetzt in meiner großen Not, höre, wie ich sehnlich bete, laß mich werden nicht zu Spott, mach zunicht des Teufels Werk, meinen schwachen Glauben stärk, daß ich nimmermehr verzage, Christum stets im Herzen trage. 4. Jesu, Brunnquell aller Gnaden, der du niemand von dir stößt, der mit Schwachheit ist beladen, sondern deine Jünger tröst, sollt ihr Glaube auch so klein wie ein kleines Senfkorn sein, wolltst du sie doch würdig schätzen, große Berge zu versetzen. 5. Laß mich Gnade vor dir finden, der ich bin voll Traurigkeit; hilf du mir selbst überwinden, so oft ich muß in den Streit; meinen Glauben täglich mehr', deines Geistes Schwert verehr, damit ich den Feind kann schlagen, alle Pfeile von mir jagen. 6. Heil'ger Geist ins Himmels Throne, gleicher Gott von Ewigkeit mit dem Vater und dem Sohne, der Betrübten Trost und Freud, der du in mir angezünd't, so viel ich an Glauben find, über mir mit Gnade walte, ferner deine Gab erhalte! 7. Deine Hilfe zu mir sende, o du edler Herzensgast, und das gute Werk vollende, das du angefangen hast. Blas das kleine Fünklein auf, bis daß nach vollbrachtem Lauf ich den Auserwählten gleiche und des Glaubens Ziel erreiche. 8. Gott, groß über alle Götter, heilige Dreieinigkeit, außer dir ist kein Erretter, tritt mir selbst zur rechten Seit, wenn der Feind die Pfeil abdrückt, meine Schwachheit mir aufrückt, 180 sir will aler nd mich in 0. geuch D ieer mit ge schihm fehle Raufter sinn Hb Kraft, d uherlich mög d so oft ic Hilf mir meir 10. Reiche d auf mat hene Gnade die Angf Wie die Jug hah der Fein hätt ein s has auf dich 23⁰ voll Ur L kann auf de chihhmei Iom, Her e mich uig würd Docr Rilkdu den 00 ffeiw n schlagen, lit Sohne, Freud, , le Götler, 310 + ll, Hilabdrich aulftuck, . nmels Throng, A. Buße und Beichte. 233—234 mir will allen Trost verschlingen 11. Du bist meine Hilf, mein Leben, und mich in Verzweiflung bringen. mein Fels, meine Zuversicht, 9. Zeuch du mich aus seinen Stricken, dem ich Leib und Seel ergeben; die er mir geleget hat, Gott, mein Gott, verzeuch doch nicht! laß ihm fehlen seine Tücken, Eile, mir zu stehen bei, drauf er sinnet früh und spat. brich des Feindes Pfeil entzwei, Gib Kraft, daß ich allen Strauß laß ihn selbst zurückeprallen ritterlich mög stehen aus, und mit Schimpf zur Hölle fallen! und so oft ich noch muß kämpfen, 12. Ich will alle meine Tage hilf mir meine Feinde dämpfen! rühmen deine starke Hand, 10. Reiche deinem schwachen Kinde, daß du meine Plag und Klage das auf matten Füßen steht, hast so herzlich abgewandt. deine Gnadenhand geschwinde Nicht nur in der Sterblichkeit bis die Angst vorübergeht. soll dein Ruhm sein ausgebreit't, Wie die Jugend gängle mich, ich will's auch hernach erweisen daß der un nicht rühme sich, und dort ewiglich dich preisen. er hätt ein solch Herz gefället, das auf dich sein Hoffnung stellet PP„ 0 234. Mel. Freu dich sehr, o meine Seele. ö E ů—— 1 ů—0 3. 9,. 1 Va ⸗ter, laß mich Gna⸗de fin ⸗den, trö ⸗ ste mein ge⸗ denn die Men ⸗ge mei ⸗ner Sün ⸗den macht mir Ban⸗ gig⸗ EH 5 ů.— V.—1 E L———— ang ⸗stet Herz; Sie ⸗he, mein Gott, wie ich hier 12 keit und ö ö E—— I ........... 3—— de⸗ muts⸗voll, ge⸗ beugt vor dir, reu ⸗ig, trau⸗rig, —E + I I—.—.0. n ER. scham⸗rot ste⸗he und dich um Ver⸗ge⸗bung fle⸗ he. 2. Du bist heilig; ich hingegen Dieser Trost erquickt auch mich. bin voll Ungerechtigkeit. Gläubig, Vater, fleh ich dich: Was kann dich zur Huld bewegen? Laß für meine schweren Sünden Ach auf deine Gütigkeit auch mich Armen Gnade finden setz ich meine Zuversicht;. Dein Sohn selbst kam auf die Erde denn, Herr, sollte dein Gericht und vergoß sein teures Blut. uber mich nach Recht ergehen, daß ein jeder selig werde, wie würd ich vor dir bestehen? der hier glaubt und Buße tut. 3. Doch nach deinem Wort und Lehre Ach, sein Kreuz und Dornenkron willst du keines Sünders Tod, bring auch ich vor deinen Tbron; sondern daß er sich bekehre durch sein heilig Blutvergießen und frei werde seiner Not. laß auf mich Erbarmung fließen. 181 23⁴4—235 5. Lieder vom christlichen Leben. 5. Längst zwar sollt ich sein gekommen; Denke doch nicht weiter dran, doch, Herr, deiner Gütigkeit wieviel Böses ich getan, ist dadurch noch nichts entnommmen, mein undankbar Sündenleben noch, noch ist die Gnadenzeit. wollst du huldreich mir vergeben. keine Buße ist zu spät, 7. Vater, heilige mich Sünder, wenn sie nur von Herzen geht; sieh nicht an, was ich getan; o so wird ja auf mein Flehen nimm mich unter deine Kinder Gnade noch für Recht ergehen. wiederum aus Gnaden an, 6. Gott, du Gott der Lieb und Treue, und dann rühm und preis' ich dich, laß durch Jesu Tod und Pein Vater, jetzt und ewiglich! meine späte Buß und Reue Höre mich in Jesu Namen, dir noch wohlgefällig sein! sprich zu meinen Bitten Amen!l Nach Christ. Gensch von Breitenau, g. 1658, f 1752, veränd. durch Elieser Gottl. Küster, g. 1252, 4 1799. HV 4 4— EL +—— II 1——— EF 1.———1——— N. 2 11.— 247 355 DDDDPDDP‚I‚ IEEIII.—.—/ 2W— 4.— V—. 0 1 Vor dir, Herr Je⸗su, steh ich hier, mein Herz sehnt Ach groß ist mei⸗ne Mis⸗se ⸗ tat; doch, Mitt⸗ler, E——.———————.— LII +.— + 1— + + + LI I + —*—— 4——7 L I LI—— sich nach Trost bei dir; was darf ich Ar⸗ dei ⸗ne Huld und Gnad läßt Sün⸗der nicht 94. 2 EE— N +* I 1 + 1 IEEEEE ——5* I— I II— 1 mer sa gen? „. er 0. gen. Herr Je⸗su, dein Ver⸗ EEU n n n— n n IE * 4 L I— I. dienst al ⸗lein macht mich von al ⸗len Sün⸗den rein, ů———— EE I IX H—8—— EII I L 11— wenn ich in wah⸗rer Reu und Buß an dich glaub HE— 5 L 00 I I— I 1— 1— und dir fall fau Fuß. Herr Je su Christ, ich EHERN 7.— 4—. — 125—18 E△————.—.— laub an dich, ich trau ⸗e dir, ich will mich LE + + 1 N ⁰FP 2 I + 2 FeE— L L + I 2 II L +— E II bes sern, hilf du mir! Unbekannt(161½. 236 — Hro Zor fü 2. Doch, men, gede Dein Wort hen Cidsch du willtd Ich geh nie 3. Wir li Ind unser Mur tröstet daß du die I., du ha Hrum siehe 4. Dast chreit für an, leben rgeben. Sunder, m; inder „ Lich dth menl 1638, fr6 752„ f 9. . S — 0 E E —— * N WICS — — —.— 4— — ocR — ganit lielh) A. Buße und Beichte. 0 236. Mel. Wer nur den lieben Gott läßt walten. •— 1—.—1—— D + ID3 LI+I 1 E I 1 V. +2 I + L—..— LEE———— I— E— I 1— DEI 0 1—— LI—1 1 Fuud füt ⸗gen hier zu dei⸗nen Fü⸗ßen, ach Herr von und füh⸗len lei⸗der im Ge⸗ wis⸗sen, wie sehr dein EE ů—H—— + + I I 1 + 2 1t + 2=.. L 19——— 1.—— E——— I 1—.— II 4.—— I 1 gro⸗ßer Güt und Treu,— 0 ——— Zorn ent ⸗ bren⸗net sei Das Maß der Sün⸗den ist er⸗ E 1—⁹———. E.— + I + I N H◻UN— +— L + 111¹. + 2! + E N I* I— I RI— 1—.— lu I— II füllt, ach weh uns, wenn du stra⸗sen willt. 2. Doch, Vater, denk an deinen Na⸗ men, gedenk an deinen lieben Sohn! Dein Wort heißt immer Ja und Amen, dein Eidschwur zeuget selbst davon. Du willst der Sünder Tod ja nicht. Ach geh nicht mit uns ins Gerichtl 3. Wir liegen vor dir in dem Staube, und unser Herz ist ganz zerknirscht; nur tröstet uns allein der Glaube, daß du dich noch erbarmen wirst. Ja, du hast noch ein Vaterherz, drum siehe doch auf unsern Schmerz! 4. Das teure Blut von deinem Sohne schreit für uns um Barmherzigkeit. Schau doch von deinem Gnadenthrone und denke noch der alten Zeit, da du auch Gnade hast erzeigt, dein Herz dem Sünder zugeneigt 5. Ach laß die wohlverdiente Strafe nicht über unsre Häupter gehn, daß wir nicht als verlorne Schafe von deiner Hut verlassen stehn Ach sammle uns in deinen Schoß und mach uns aller Plagen los. 6. Gib Fried im Land und im Ge⸗ wissen, gesunde Luft, wohlfeile Zeit, laß Lieb und Treu sich stetig küssen und fördre die Gerechtigkeit, krön unser Feld mit deinem Gut, nimm Kirch und Haus in deine Hut! 7. So wollen wir dir Opfer bringen, und deine sein mit Leib und Seel. Es soll dein Lob gen Himmel dringen, und dein erlöstes Jsrael stimm in die Lieder Zions ein: Der Herr soll mein Gott ewig sein! Benjamin Schmolck, g. 1672, f 1757. 0 237. Mel. Auf meinen lieben Gott. E 1———— CE TPE + + + I SDS.=* + I 2 I—.— HIINN X—. I I + L—.—.——.— I 11 L + + 1 E—. 5 1. Wo soll ich flie⸗hen hin, weil ich be⸗schwe⸗ret ———— EH E.1. 2 +———.——— 2 27 L I— 1 LI I— bin mit vie ⸗len gro⸗ ßen Sün⸗den? Wo kann ich 2———— E 2 B— H——2 34—— 7 I + L— Ret⸗ tung fin den? Wenn al ⸗le Welt her ⸗kä⸗ EH————.— H— ——— 1 I I* 4U— + 2 L 9—.—..* I +— E L— 1—— * me, mein Angst sie nicht weg⸗näh 18 3 237—238 2. O Jesu voller Gnad, auf dein Gebot und Rat kommt mein betrübt Gemüte zu deiner großen Güͤte; laß du auf mein Gewissen ein Gnadentröpflein fließen! 3. Ich, dein betrübtes Kind, werf alle meine Sünd, so viel ihr'r in mir stecken und mich so heftig schrecken, in deine tiefen Wunden, da ich stets Heil gesunden. 4. Durch dein unschuldig Blut, vergossen mir zu gut, wasch ab all meine Sünde, mit Trost mein Herz verbinde und ihrer nicht gedenke, ins Meer sie tief versenke! 5. Du bist der, der mich tröst't, weil du mich selbst erlöst; was ich gesündigt habe, hast du verscharrt im Grabe; da hast du es verschlossen, da wird's auch bleiben müssen. 6. Ist meine Sünde groß, so werd ich ihr'r doch los, wenn ich dein Kreuz umfasse und mich darauf verlasse. Wer sich zu dir nur findet, all Angst ihm bald verschwindet. 238. Mel. Herzlich lieb hab ich dich, o Herr. . 4 HIII 3. Lieder vomtchristlichen Leben. 7. Mir mangelt zwar sehr viel; doch was ich haben will, ist alles mir zu gute erlangt mit deinem Blute, damit ich überwinde Tod, Teufel, Höll und Sünde. 8. Und wenn des Satans Heer mir ganz entgegen wär, darf ich doch nicht verzagen: mit dir kann ich sie schlagen. Dein Blut darf ich nur zeigen, so muß ihr Trutz bald schweigen. 9. Dein Blut, der edle Saft, hat solche Stärk und Kraft, daß auch ein Tröpflein kleine die ganze Welt kann reine, ja gar aus Teufels Rachen frei, los und ledig machen. 10. Darum allein auf dich, Herr Christ, verlaß ich mich. Jetzt kann ich nicht verderben, dein Reich muß ich ererben, denn du hast mir's erworben, da du für mich gestorben. 11. Führ auch mein Herz und Sinn durch deinen Geist dahin, daß ich mög alles meiden, was mich und dich kann scheiden, und ich an deinem Leibe ein Gliedmaß ewig bleibe. Joh. Heermann, g. 1585, f 1647. Ev. Matth. 11, 28-50. ...I..I..... TTTT EH——.—.—— E 1 Zu dir, Herr Je⸗su, kom⸗me ich, nach ⸗-dem du 350 Mich drük⸗ket mei⸗ner Sün⸗den Last, sie läßt mir DD. II. I— d mich so mill⸗dig ⸗lich zu dir hast hei⸗ kei ⸗ne Ruh noch Rast; würd sie mir nicht 1—— QDI— I ů— E E—— 1—— 90 zen kom men. 220 605„ libin men, so müßt dar ⸗ un ⸗ter 2. Das S drückt m Mu, Herr, n Hedenke, d. darum für humit nicht el Vater, Uhlcehr, d Iut Armen Hoch mich Hert Jesu und für mi Whnn Sate Hu di h weiß vo Ihs dich o Wandre; Huhisall 0 Lodes N Freise A. Buße und Beichte. chr viel E 00— 1—— — 50.——— 244 ö ich ver⸗ gehn, ich könn ⸗te nicht vor Gott be⸗stehn, —— EUE + 0 H EI I 0 inde E— SSI— 22——7—.—..——— Heer dem die Him⸗mel selbst nicht rein, ich müßt ein 7³9——— N: +* I I I E.= + IE XVLII + + + I——— en LV— L + I 1 — We igen, 5 Kind des To ⸗des sein. Herr Je⸗ su Christ, mein n, e..— Saft,——— „ 1 Trost und Licht, mein Trost und Licht, er ⸗ quik ⸗ke eine E— N L.I 2— 4— II EI 1 L G + 1—.— 1 EH=— mich und laß mich nicht! 2. Das Sündenjoch ist mir zu schwer, das feste Schloß, der Schild und Hort, ich es drückt mein Herze allzusehr: du, Herr, wollst es zerbrechen! Gedenke, daß du diese Last ben, darum für mich getragen hast, damit nicht möchte rächen der Vater, was ich hab verschuld't, vielmehr, daß seine Gnad und Huld mir Armen wieder würd zu teil. der Mittler und der Gnadenthron, des Vaters Herz und liebster Sohn. Herr Jesu Christ, das glaube ich, das glaube ich, ach stärk in solchem Glauben mich! 4. Hinfort will ich nun jederzeit auf mich zu nehmen sein bereit dein Joch, die sanfte Bürde; scheiden, Hen dn 3380 deine Wunden heil, darunter find ich Fried und Ruh, und fur mich bitt, und für mich bitt—10 9 n 0 . Unnd ob ich drunter würde 1585, flolt aus Schwachheit, die dir ist bekannt, 9.10,255 ich weiß von keinem Helfer nicht ö e n 32—0 1 ohn dich, o Arzt der Sünder mir immer wieder helfen auf, nre Heser ind za olach, En 125035 du bist allein vor Gott gerecht, · ö 720. R ö 7 urch dich allein, durch dich allein 11— ö des Todes Uberwinder, kann ich hier und dort selig sein läßt mir die Freistatt und der sichre Ort,* 3505 2309—. J. Anast. Freylinghausen, g. 4670, + 1759. Hei B. Glaube und Rechtfertigung. nicht 0 239. Eigene Melodie. E SS EHUN 2 103— ö E8 rn 1 Auf, hin ⸗auf zu dei ⸗ner Freu ⸗de, mei ⸗ne un l Uweg, hin weg mit dei ⸗nem Lei ⸗de, hin, zu 18⁵ 239. 240 EEEEE und Sinn;. hini See le, Herz dei nem Je su 65— sus 0 ne, I 65 Raum dir ge ben, 9. Fort, nur fort, steig immer weiter in die Höh zu Jesu auf; an, hinan die Glaubensleiter Uimme mit geschwindem Lauf. Gott ist dein Schutz; Jesus bleibet dein Beschirmer wider alle Seelbestürmer und bietet Trutz. 3. Fest, fein sest dich angehalten an die starke Jesustreu; laß du, laß du Gott nur walten, seine Guͤlt ist täͤglich neu; er meint's vocht gut. Wenn die Feinde dich anfallen, muͤssen sie zurückeprallen; hab guten Mut. 4. Ein, hinein in Gottes Kammer, die dir Jesus aufgetan; klag und sag ihm deinen Jammer, rufe ihn um Hilse an. 240. 5 905 Aus — Gnarden soll icht willst du 2 so ein ⸗gig — 5 Mel. O daß ich tausend Hungen hätte. ei., 5. Lieder vom christlichen Leben. — 557½ Leben; bei ihm Plab. Er steht dir bei. Wenn dich alle Menschen hassen, kann und will er dich micht lassen, das glaube frei. 5. Hoch, so hoch du kannst erheben deine Sinne von der Erd, schwinge dich, dem zu ergeben, was du hast, der dein ist wert. Dein Jesus ist's, der um dich so treulich wirbet und fur dich aus Hiebe stivbet; drum sein du bist. 6. Auf, hinauf, was droben suche, trachte doch allein dahin, wo dein Jesus; sonst verfluche allen schnöden Sündensinn. Zum Himmel zu!l Welt und Erde muß verschwinden, nur bei Jesu ist zu finden die wahre Ruh. J. N. Schade, g. 4666, F 4egg. 0 se lig wer⸗ den. Herz,glanbft du's —55 ge— bär den VIst'8 Wahr heit, Eph. 2, 8. 9. 17.— 0 0 0 ii.. soin; Aus Wahr⸗ dev die 0 it glaubst du's mchth—— Schrift ver spricht, dis ses —5— 5—.— Gna-⸗den ist 50 Him-mel dein. 186 so muß auch 2. Hu Nenen, Her Millle Hal diehe K ah und e und unns 3. Auss: as Hnad o oft dich o schwer sooft dich Was die V ood Hentt d 4. Mulg Irden un Was udtig Gag', We Wopg mie nd dir al O, WMuls: Hllben, Wos allo Was Gokt Worauf al Onad O. An& ard, Ihl nicht Wohr is Nd Nusshu Woun 0 sun Schatz. Welt nict hassen, t lassen, nst erheben 7 eben, wert. rbel irbet; oben suche, uche N. chwinden, 4666/f L6h Eph. 2,.0. 0 glaubstdus 3 Wahr⸗heh die ⸗ 0 mel dein, 2. Aus Gnaden! Hier gilt kein Ver⸗ dienen, die eignen Werke fallen hin. Der Mittler, der im Fleisch erschienen, hat diese Ehre zum Gewinn, daß uns sein Tod das Heil gebracht und uns aus Gnaden selig macht. 3. Aus Gnaden! Merk dies Wort: aus Gnaden, so oft dich deine Sünde plagt, so schwer du immer bist beladen, so oft dich dein Gewissen nagt; was die Vernunft nicht fassen kann, das beut dir Gott aus Gnaden an. 4. Aus Gnaden kam sein Sohn auf Erden und übernahm die Sündenlast. Was nötigt ihn, dein Freund zu werden? Sag's, wenn du was zu rühmen hast. War's nicht, daß er dein Bestes wollt und dir aus Gnaden helfen sollt? 5. Aus Gnaden! Dieser Grund wird bleiben, so lange Gott wahrhaftig heißt. Was alle Knechte Jesu schreiben, was Gott in seinem Wort anpreist, worauf all unser Glaube ruht, ist: Gnade durch des Sohnes Blut. 6. Aus Gnaden! Doch, du sichrer Sün⸗ der, denk nicht: Wohlan, ich greif auch zu! Wahr ist's, Gott rufet Adams Kinder B. Glaube und Rechtfertigung. 2⁴40—241 aus Gnaden zur verheißnen Ruh; doch nimmt er nicht zu Gnaden an, wer noch auf Gnade sünd'gen kann. 7. Aus Gnaden! Wer dies Wort ge⸗ höret, tret ab von aller Heuchelei Dann, wenn der Sünder sich bekehret so lernt er erst, was Gnade sei; beim Sund'gen scheint die Gnad gering dem Glauben ist's ein Wunderding. 8. Aus Gnaden bleibt dem blöden Her⸗ zen das Herz des Vaters aufgetan, wenn's unter größter Angst und Schmerzen nichts sieht und nichts mehr hoffen kann. Wo nähm ich oftmals Stärkung her, wenn Gnade nicht mein Anker wär? 9. Aus Gnaden! Hierauf will ich ster⸗ ben; ich fühle nichts, doch mir ist wohl. Ich kenn mein sündliches Verderben, doch auch den, der mich heilen soll. Mein Geist ist froh, mein Herze lacht, weil mich die Gnad schon selig macht. 10. Aus Gnaden! Dies hör Sünd und Teufel; ich schwinge meine Glaubensfahn und geh getrost, trotz allem Zweifel, durchs rote Meer nach Kanaan; ich glaub, was Jesu Wort verspricht, ich fühl es oder fühl es nicht. Christ. Ludw. Scheidt, g. 1709, F e6e 241. Mel. O Jesu Christ, mein's Lebens Licht. ITTTT——— W I + I + I I E + I I 4 A4 L L L L 1— + + + L 1 —.—— EEEE 1— 1 257 1 L 2 1 Chri⸗sti Blut und Geü⸗ rech⸗tig ⸗ keit, das ist mein EHUERR— ◻ DP I + + EU I + I E EIEIIIE———— . Schmuckund Ch⸗ ren⸗kleid; da⸗ mit will ich vor Gott be⸗ E H◻IUI—— + I— L I + EE II + + I I I + I— I II — stehn, wenn ich zum Him⸗mel werd ein⸗ 2. Und wenn ich durch des Herrn Ver⸗ dienstlnoch so treu würd in seinem Dienst, gewänn den Sieg dem Bösen ab und sündigte nicht bis ins Grab: gehn. 3. So will ich, wenn ich zu ihm komm. nicht denken mehr an gut und fromm, sondern: da kommt ein Sünder her, der gern fürs Lösgeld selig wär. 18⁷ 241 I. Gelobet seist bu, Jesu Chyist, baß bu ein Meysch geboren bist 2⁰⁴ Eigene Melodle, 0⁵ b 6 Gins ist 0 ach V Al ⸗les an ⸗dre, 5 xBE * mich er len nen doch! nuyx ein——— 4I Her ze sich 0 G—— 0n ves Ver 565— ——.—.— Ei ne, bas les er„setzt, so In. 0. ö Cinem in lem er 9. Seele, willst du bieses Wnen such's bei leiner Kreatur; laß, was irdisch ist, dahinten, schwing bich Uber die Naturt Wo Gott und bie Menschheit in Ginem veveinet, wo alle vollkommene Fellle evscheinet, ba, da ist das beste, notwendige Weil, mein Gin und mein Allecz, mein selig⸗ stez Hell, 3. WMie, dies Gine zu gemießen, sich Maria bort besliß, als sie sich Zu Vesu WFilhen voller Andacht mieberließ; höven, bac Herz ihr enthrannte, diet einzig zu waß Jesus, iyr Heikand, sie wolltet belehren; ihvalles war Hänglichi Jesum veysenkt, und wurde ihralles in Ginem geschenbe: I. Also ist auch mern Verlangen, lehster Jesu, nuy nach biv; 3, Vieder vom christlichen Keben, wode, Herr, wie's auch schei e ne, und 5 —, und hast für mich und alle Welt bezahlt ein ewig Lösegeld! N. X. Gyaf v. Ginzendorf, g. 400, F 1400, E, Kuk, 40, 41. 4. ox.I, 50, 157915 O bies Ei»ne bar- un teyv das SD Plas get und 90 01 5 I0 1 lang bies laß mich treulich an diy hangen, schente dich zu eigen mirl Ob viel' auch umkehren zum größesten Haufen, so will ich dir dennoch in Mehe nachlaufen; benn bein Wort, o Jesu, ist Veben und Geist. Was ist wohl, das man nicht u Jesu geneußtte 5. Aller- Weisheit höchste Wialle in bir ja verborgen liegt. (Hib nur, daß sich auch mein Wille seiln in solche Schranben siigt, wovinnen die Pemut und Ginfalt ve⸗ giexret: und mich gu dey Weisheit, bie Himmlisch ist, süchvete, Ach wenneich nur Jesum vecht benne und weiß, so hab ich der Weisheit voll⸗ lommenen Preis, 6, Michts Lann ich voy Gott ia bringen als mur dich, mein höchstes Gut. Jesu, es muß mir gelingen 1886 * Hudch bein He hhehse holhen, us gef Hesllelber hokiaen Iyrangte . Num f 3 nach l Oh bist ja, slt gur He Wabienet Uben, i Hs gegeh nhleiße mi WWh Heben g. Ja, u Uus mͤch! . Was 4* 0 ½ shhub si ö t Höt Piact Doh 0 War .6 Hi Achw h oe + ö ö n⸗ter das den⸗noch kein ng ich dies erd ich mit hangen, hum größesten ö dir dennoch in il Leben ud das man nichl öchste Fülle nein Will fügt, nd Einfalt te Weishei,di echtkomeund Geisheit vol Hottja brngen btes Gul⸗ 9en B. Glaube und Rechtfertigung. durch dein heil'ges, teures Blut. Die höchste Gerechtigkeit ist mir er⸗ worben, da du bist am Stamme des Kreuzes gestorben; die Kleider des Heils ich da habe erlangt, worinnen mein Glaube in Ewigkeit prangt. 7. Nun so gib, daß meine Seele auch nach deinem Bild erwacht! Du bist ja, den ich erwähle, mir zur Heiligung gemacht. Was dienet zum göttlichen Wandel und Leben, ist in dir, mein Heiland, mir alles gegeben; entreiße mich aller vergänglichen Lust, dein Leben sei, Jesu, mir einzig bewußt! 8. Ja, was soll ich mehr verlangen? Auf mich strömt die Gnadenflut. 2⁴3. Eigene Melodie. 2⁴2—243 Du bist einmal eingegangen in das Heil'ge durch dein Bluit: da hast du die ewge Erlösung erfun⸗ den, daß ich nun der Herrschaft der Hölle entbunden; dein Eingang die völlige Freiheit mir bringt, im kindlichen Geiste das Abba nun klingt. 9. Drum auch, Jesu, du alleine sollst mein Ein und Alles sein; pruf, erfahre, wie ich's meine, tilge allen Heuchelschein! Sieh, ob ich auf bösem, betrüglichemSie⸗ ge, und leite mich, Höchster, auf ewi⸗ gem Wege; gib, daß ich hier alles nur achte fr Spott und Jesum gewinne: dies Eine ist not. J. Beinr. Schröder, g. 1667, 1699. Röm. 5, 25—28. 1 Es ist das Heil uns kom⸗men her die Werk, die hel„fen nim⸗ mer⸗mehr, —— E— T + D 25 Gunnnon ö von Gnad un A Te, sie kön⸗nen nicht be⸗ hü ⸗ ten; der Glaub sieht EER 1—* E E ů—— 4.— . Je⸗sum Chri⸗stum an, der hat g'nug für uns all ge⸗ EZ* I H F—.— + +—.— E + 05— 2——.—— 0 tan, 6* ist der Mitt⸗ler wor ⸗den. 2. Was Gott im G'setz geboten hat, da man es nicht konnt halten, erhub sich Zorn und große Not vor Gott so mannigfalten; vom Fleisch wollt nicht heraus der Geist, vom G'setz erfordert allermeist; es war mit uns verloren. 3. Es war ein falscher Wahn dabei: Gott hätt sein G'setz drum geben, als ob wir könnten selber frei nach seinem Willen leben. So ist es nur ein Spiegel zart, der uns zeigt an die sündig Art in unserm Fleisch verborgen. 4. Nicht möglich war, die selbig Art aus eignen Kräften lassen; wiewohl es oft versuchet ward, doch mehrt sich Sünd ohn Maßen; denn Gleißners Werk Gott hoch ver⸗ dammt, und jedem Fleisch der Sünde Schand allzeit war angeboren. 5. Doch mußt das G'setz erfüllet sein, sonst wär'n wir all verdorben. 189 2⁴43—244 Drum schickt Gott seinen Sohn herein, der selber Mensch ist worden; das ganz Gesetz hat er erfüllt, damit sein's Vaters Zorn gestillt, der über uns ging alle. 6. Und wenn es nun erfüllet ist durch den, der es konnt halten, so lerne jetzt ein frommer Christ des Glaubens recht Gestalte. Nicht mehr denn: Lieber Herre mein, dein Tod wird mir das Leben sein, du hast für mich bezahlet. 7. Daran ich keinen Zweifel trag, dein Wort kann nicht betrügen. Nun sagst du, daß kein Mensch verzag, (das wirst du nimmer lügen): Wer glaubt an mich und wird getauft, demselben ist der Himm'l erkauft, daß er nicht werd verloren. 8. Er ist gerecht vor Gott allein, der diesen Glauben fasset; der Glaub gibt aus von ihm den Schein, so er die Werk nicht lasset; mit Gott der Glaub ist wohl daran, dem Nächsten wird die Lieb Guts tun, bist du aus Gott geboren. 9. Es wird die Sünd durchs Gsetz erkannt und schlägt das G'wissen nieder; das Evangelium kommt zu Hand und stärkt den Sünder wieder und spricht: Nur kreuch zum Kreuz herzu, im G'setz ist weder Rast noch Ruh mit allen seinen Werken. 3. Lieder vom christlichen Leben. 10. Die Werk die kommen g'wißlich her aus einem rechten Glauben; denn das nicht rechter Glaube wär, wollt'st ihn der Werk berauben. Doch macht allein der Glaub gerecht; die Werk, die sind des Nächsten Knecht, dran wir den Glauben merken. 11. Die Hoffnung wart't der rechten Zeit, was Gottes Wort zusage; wann das geschehen soll zu Freud, setzt Gott kein g'wisse Tage. Er weiß wohl, wann's am besten ist, und braucht an uns kein arge List; des soll'n wir ihm vertrauen. 12. Ob sich's anließ, als wollt er nicht, laß dich es nicht erschrecken; denn wo er ist am besten mit, da will er's nicht entdecken. Sein Wort laß dir gewisser sein, und ob dein Fleisch spräch lauter Nein, so laß dir doch nicht grauen! 13. Sei Lob und Ehr mit hohem Preis um dieser Guttat willen Gott Vater, Sohn und heil'gem Geist! Der woll mit Gnad erfüllen, was er in uns ang'fangen hat zu Ehren seiner Majestät, daß heilig werd sein Name. 14. Sein Reich zukomm, sein Will auf Erd g'scheh wie im Himmelsthrone, das täglich Brot ja heut uns werd; wollst unsrer Schuld verschonen, als wir auch unsern Schuldnern tun, laß uns nicht in Versuchung stehn, lös uns vom Übel! Amen. Paul Speratus, g. Jasg, f 1551. 244. Mel. O daß ich tausend Zungen—— EU——— ö 8— E I— I—— 2— 1 Geht hin, ihr gläu⸗ bi= 297 Ge⸗dan ⸗ken, ins wei te —65 er ⸗ hebt euch ü⸗ber al ⸗le Schran⸗ken der al ⸗ten DV + + I 1 III 1 EEEEEE 65 + RFeld der E wig und der neu ⸗ en Lein er ⸗ wägt, daß Gott die 2. Der E Eget, der Himm ha hat Go der Mir de da ich noc da keichte 3. Sein durh sein den wollt den macht in dessen Hheiliget 4. OU vor allem und mich für welch O Baterl der mich 5. Wie müte von wele u mir d daß jeder Gott hat 6. We der Rreg die in de daß ern I bin ain Sta 7. Ja der hetz womit, nich de ich bin, dain b men gwißli n Guuben laube wät, rauben. laub gerchtz ächstn Knech, merken. iht der rechten zusage; zu Freud, 9e. im besten ist Farge List; wen. wollter nicht, en; mit, en. sser sein, hlauter Mein, 1enl thohem Preis eibgem Gei) llen, en hat „ me. .sein Willauf immelsthrone, uns werd; schonen, uldnern tun, ung stehn, len. 1486, f lösl, B. Glaube und Rechtfertigung. N — — + + 5. 2. — ——— E/ + + L 2. Der Grund der Welt war nicht ge⸗ leget, der Himmel war noch nicht gemacht, da hat Gott schon den Trieb geheget, der mir das Beste zugedacht; da ich noch nicht geschaffen war, da reicht er mir schon Gnade dar. 3. Sein Ratschluß war, ich sollte leben durch seinen eingebornen Sohn; den wollt er mir zum Mittler geben, den macht er mir zum Gnadenthron, in dessen Blute sollt ich rein, geheiliget und selig sein. 4. O Wunderliebe, die mich wählte vor allem Anbeginn der Welt und mich zu ihren Kindern zählte,‚ für welche sie das Reich bestellt! O Vaterhand, o Gnadentrieb, der mich ins Buch des Lebens schriebl 5. Wie wohl ist mir, wenn mein Ge⸗ müte empor zu dieser Quelle steigt, von welcher sich ein Strom der Güte zu mir durch alle Zeiten neigt, daß jeder Tag sein Zeugnis gibt: Gott hat mich je und je geliebt. 6. Wer bin ich unter Millionen der Kreaturen seiner Macht, die in der Höh und Tiefe wohnen, daß er mich bis hieher gebracht! Ich bin ja nur ein dürres Blatt/ ein Staub, der keine Stätte hat. 7. Ja freilich bin ich zu geringe der herzlichen Barmherzigkeit, womit, o Schöpfer aller Dinge, mich deine Liebe stets erfreut; ich bin, o Vater, selbst nicht mein, dein bin ich, Herr, und bleibe dein. I Lie be sei, die e wig alt und e⸗ wig neu. 8. Im sichern Schatten deiner Flügel find ich die ungestörte Ruh. Der feste Grund hat dieses Siegel: Wer dein ist, Herr, den kennest du. Laß Erd und Himmel untergehn, dies Wort der Wahrheit bleibet stehn. 9. Wenn in dem Kampfe schwerer Lei⸗ den der Seele Mut und Kraft gebricht, so salbest du mein Haupt mit Freuden, so tröstet mich dein Angesicht; da spür ich deines Geistes Kraft, die in der Schwachheit alles schafft. 10. Die Hoffnung schauet in die Ferne durch alle Schatten dieser Zeit, der Glaube schwingt sich durch die Sterne und sieht ins Reich der Ewigkeit; da zeigt mir deine milde Hand mein Erbteil und gelobtes Land. 11. O sollt ich dich nicht ewig lieben, der du mich unaufhörlich liebst? Sollt ich mit Undank dich betrüben, da du mir Fried und Freude gibst? Verließ ich dich, o Menschenfreund, so wär ich selbst mein ärgster Feind. 12. Ach köͤnnt ich dich nur besser ehren, welch edles Loblied stimmt ich an! Es sollten Erd und Himmel hören, was du, mein Gott, an mir getan; nichts ist so köstlich, nichts so schön als, höchster Vater, dich erhöhn. 13. Doch nur Geduld! Es kommt die Stunde, da mein durch dich erlöster Geist im höhern Chor mit frohem Munde dich, schönste Liebe, schöner preist; drum eilt mein Herz aus dieser Zeit und sehnt sich nach der Ewigkeit. Joh. Gottfr. Berrmann, g. 1707, F 1291. 2⁴5⁵. Mel. Wer nur den lieben Gott läßt walten. E—.—, +— + 1 Herr von un ⸗ end⸗ li ⸗chem Er⸗bar⸗men, du un ⸗er⸗ ich dan⸗ke dir mit an⸗dern Ar⸗men, mit ei⸗nem 191 5. Lieder vom christlichen Leben. SEEE—,— 4—— — gründ⸗lich Lie⸗bes 1——* SISISIIIIIIITITITITITITITITIT 2. Für dein so allgemein Erlösen, für die Bezahlung aller Schuld, für deinen Ruf an alle Bösen und für das Wort von deiner Huld, ja für die Kraft in deinem Wort dankt dir mein Herze hier und dort. 3. Für deinen heil'gen Geist der Liebe, der Glauben wirkt in unserm Geist, weil doch des Glaubens Kraft und Triebe ein Werk der Allmacht Gottes heißt, für die Befestigung darin dankt dir mein neugeschaffner Sinn. 4. Für dein so tröstliches Versprechen, daß deine Gnade ewig sei; wenn Berge bersten, Hügel brechen, steht doch dein Bund und deine Treu; wenn Erd und Himmel weicht und fällt/ so lebt doch Gott, der Glauben hält. 5. Für deine teuren Sakramente als Siegel deiner wahren Schrift, wo Gott, damit ich glauben könnte, meer, 05—.—0 gan⸗ n Sün⸗der ⸗ heer für dei⸗ ne Huld in Je⸗su Q— I—.. + I—.— 1———— N —E + + + I 1— I 2. IEIIII— +— E— + E I 1 1— LI— 1 2— I— ILI Christ, die vor der Welt ge ⸗ we⸗sen ist. ein Denkmal seiner Wunder stift't: für diese Gnaden in der Zeit dankt dir mein Herz in Ewigkeit. 6. Ja Mund und Herze soll dir danken, doch bittet auch mein Herz und Mund: Laß weder Mund noch Herze wanken und gründe mich auf diesen Grund! Erhalte nur durch deine Treu mich bis ans Ende auch dabeil 7. Laß mich in Liebe heilig leben, unsträflich, dir zum Lobe, sein; versichere mein Herz darneben, es reiße keine Lust noch Pein mich von der Liebe Gottes hin, weil ich in Jesu Christo bin. 8. Tod, Leben, Trübsal, Angst und Lei⸗ den, was Welt und Hölle in sich schließt, nichts soll mich von der Liebe scheiden, die da in Christo Jesu ist. Ja Amen, Vater aller Treu, zähl mich den Auserwählten beil Phil. Friedr. Biller, g. 1699, F 1269. 1 246. Mel. Jesu, meines Lebens Leben. E ů EH— 0 S— 3 re 1 Un er ⸗he⸗ be mein Ge⸗mü ⸗te sehn⸗ 25—3 . 46 denn ich ken ⸗ne dei ⸗ ne Gün⸗ te, wie Er. b E e voll, mein Gott, zu dir; 8, . teu er ist sie mir! Gott der Lie⸗be und des Le⸗ 5295 FI.ITTTTTTTTT D...——— 4— 0 20 g. kei⸗ner harrt auf dich ver ⸗ ge bens. Nur VBer äch ter E—— I IXVI 4—..— + + I + E 0 I 257 L I L 12— L 1 I dei ⸗ner Huld stür ⸗zet ih⸗re eig ⸗ ne Schüld 2. Hehre! ⁰nen Will oah ich nich fuhre du mi Hath du sie scher lanm Hemne Vate awig, wie d 9. Ach ge nliner Jug lah mich Ar Hott, vor d Ile Sunde Wilct du,L Oso höre d Rline Seel 4Gott.d Feie Seele Hädig wi Wnn er sie Nach J. 24 1 . . W 2.68 od alles sind di derff n ollen Wur komn 9. Wir Ooth wil Weger aud nahy Wweger 0 Haxk 0 der stiftt: Zeit wigkeit. olldirdanken, und Mund: herze wanken sen Grund! Treu dabeil eilig leben, Fiin; in. lagstund Lei⸗ in sechschli, lebe scheiden, dell, len beil 1609, F He6YH. B. Glaube und Rechtfertigung. 2. Lehre mich, Herr, deine Wege, deinen Willen zeige mir; daß ich nicht verirren möge, fuͤhre du mich selbst zu dir. Gott, du siehest mein Vertrauen, sicher kann ich auf dich bauen. Deine Vaterliebe ist ewig, wie du selber bist. 3. Ach gedenke an die Sünden meiner Jugendjahre nicht, laß mich Armen Gnade finden, Gott, vor deinem Angesicht. Alle Sünden, die mich reuen, willst du, Vater, ja verzeihen O so höre denn auch mich; meine Seele hofft auf dich. 4. Gott, du willst des Sünders Leben, seine Seele ist dir wert. Gnädig willst du ihm vergeben, wenn er sich zu dir bekehrt. 2⁴6—24⁷ Mitten auf dem Sündenwege machst du sein Gewissen rege. Wohl dem, der zu seiner Pflicht umkehrt, den verwirfst du nicht. 5. Du erquickest die Elenden, deren Herz sich dir ergibt, die sich flehend zu dir wenden, über ihre Schuld betrübt. Freude schenket deine Güte dem geängsteten Gemüte, welchem du die Sündenlast liebreich abgenommen hast. 6. Dir will ich mich ganz ergeben Gott, mein Gott, verlaß mich nicht! Laß mich immer heilig leben, Herr, vor deinem Angesicht. Keine schnöde Lust der Sünden müsse mich mehr überwinden. Ach bewahr, ich bitte dich, meinen Geist und stärke mich. Nach J. H. Lavater, g. 1741, F 1801, von J. Sam. Diterich, g. 1221, 4 17% 0 247. Mel. O daß ich tausend Zungen hätte. — I I——.— EOEEEEEEEEEE E—— 5 1 2 hasbe nun den Grund ge⸗fun ⸗ den, der mei ⸗nen 85 Wo an⸗ders als in Je ⸗su Wun⸗-den? Da lag er D I N SSSSSSSII An ⸗ler e⸗ wig hält. eDei Welt, der Grund, 93 330 be⸗ FFTIIT ‚.—— L—— LI +.— L + —.— 2—— weg ⸗lich steht, 2. Es ist das ewige Erbarmen, das alles Denken übersteigt; es sind die offnen Liebesarme des, der sich zu dem Sünder neigt, dem allemal das Herze bricht, wir kommen oder kommen nicht. 3. Wir sollen nicht verloren werden, Gott will, uns soll geholfen sein; deswegen kam der Sohn auf Erden und nahm hernach den Himmel ein; deswegen klopft er fur und für so stark an unsers Herzens Tür. wenn Erd und Him ⸗mel un=ter ⸗geht. 4. O Abgrund, welcher alle Sünden durch Christi Tod verschlungen hat! Das heißt die Wunden recht verbinden, da findet kein Verdammen statt, weil Christi Blut beständig schreit: Barmherzigkeit! Barmherzigkeit! 5. Darein will ich mich gläubig senken, dem will ich mich getrost vertraun und, wenn mich meine Sünden kränken, nur bald nach Gottes Herzen schaun; da findet sich zu aller Zeit unendliche Barmherzigkeit. 193 13 247—248 6. Wird alles andre weggerissen, was Seel und Leib erquicken kann, darf ich von keinem Troste wissen und scheine völlig ausgetan, ist die Errettung noch so weit: mir bleibet die Barmherzigkeit. 7. Beginnt das Irdische zu drücken, ja häuft sich Kummer und Verdruß, daß ich mich noch in vielen Stücken mit eitlen Dingen mühen muß, werd ich dadurch oft sehr zerstreut, so hoff ich doch Barmherzigkeit. 8. Muß ich an meinen besten Werken, darinnen ich gewandelt bin, viel Unvollkommenheit bemerken, 5. Lieder vom christlichen Leben. so fällt wohl alles Rühmen hin, doch ist auch dieser Trost bereit: ich hoffe auf Barmherzigkeit. 9. Es gehe nur nach dessen Willen, bei dem so viel Erbarmen ist. Er wolle selbst mein Herze stillen, damit es das nur nicht vergißt; so stehet es in Lieb und Leid in, durch und auf Barmherzigkeit. 10. Bei diesem Grunde will ich bleiben so lange mich die Erde trägt; das will ich denken, tun und treiben, so lange sich ein Glied bewegt. So sing ich einst auch nach der Zeit: O Abgrund der Barmherzigkeit! Joh. Andr. Rothe, g. 1688, f 1758, vn meine S der einen 6 d mich mi und ewig m 6. Drum ih weiß, wo 2⁴ 2 243. Mel. Valet will ich dir geben. 90 E +—,. h . 1 Ich weiß, an wen ich glau⸗be; ich weiß, was wenn al ⸗les hier im Stau⸗be wie Staub und E ,e, einet +— EI + 1 E EHN 2 2——— 14. och hat er I 7 L II +——— + Hch sich e ich—weiß, was e. wi Rauch ver ⸗ weht; 969 oihlt nur EV—— hier völl EIEEEEE Ris nin E—— 0— 350 blei ⸗-bet, wo al⸗les wankt und fällt, wo Wahn die 0., Wenn EV.—— f6 I lachet es ei E—— ——— 20 0 ů—1 W; der 0 5 Hach treul Wei⸗sen trei ⸗bet und Trug die Klu ⸗gen hält. Wacl 2. Ich weiß, was ewig dauert, um den die Heil'gen dienen,— Whls nim ich weiß, was nie verläßt; ich weiß und kenne ihn. auf ew'gem Grund gemauert 4. Das ist das Licht der Höhe, Som steht diese Schutzwehr fest. das ist mein Jesus Christ, sumet, i Es sind des Heilands Worte, der Fels, auf dem ich stehe, Ms wf⸗ die Worte fest und klar; der diamanten ist, n us an diesem Felsenhorte der nimmermehr kann wanken, Haabes halt ich unwandelbar. mein Heiland und mein Hort— Ishenin 3. Auch ich kenn wohl den Meister, die Leuchte der Gedanken, 5. Jc; der mir die Feste baut; die leuchtet hier und dort. udbeken es ist der Herr der Geister, 5. Er, den man blutbedecket sch mem auf den der Himmel schaut, vor dem die Seraphinen anbetend niederknien, 19⁴ am Abend einst begrub, er, der von Gott erwecket, sich aus dem Grab erhub, on hin, bereit: keit. osen Willen, m ist. hefiilen, ergißt; Rid herzigkeit. villichbleiben bägt; und treiben, ewegt. ich der Zeit: rzigkeit! 1688, f 1755, 24—— weiß, was Staub und er Höͤhe, , he, B. Glaube und Rechtfertigung. 248—249 der meine Schuld versöhnet, und in dem Erdenstaube der seinen Geist mir schenkt, nicht mit als Staub verweht. der mich mit Gnade krönet Es bleibet mir im Grauen und ewig mein gedenkt. des Todes ungeraubt; 6. Drum weiß ich, was ich glaube, es schmückt auf Himmelsauen ich weiß, was fest besteht mit Kronen einst mein Haupt. Ernst Moritz Arndt, g. 1769, f1860. 249. Mel. Jesus, meine Zuversicht. — 2 L— + +. + — E + + I— I 1 Je⸗sus nimmt die Sün⸗der an. Sa ⸗ get doch dies Uwel ⸗che von der rech⸗ten Bahn auf ver⸗kehr⸗ten I + + 2N E IDPDPDPEEEEEee EEE DDSEE——— ———7 . 0 13 Hier ist, was sie ret⸗ten kann: —————— H Je sus nimmt die Sün ⸗der an. 2. Keiner Gnade sind wir wert; Gnade zur Vergebung finden, doch hat er in seinem Worte daß dies Wort mich trösten kann: eidlich sich dazu enn Jesus nimmt die Sünder an. Sehet nur, die nadenpforte 6. Ich bin ganz getrosten Muts; ist hier völlig aufgetan ob die Sünden blutrot wären, Jesus nimmt die Sünder an. müßten sie kraft deines Bluls 3. Wenn ein Schaf verloren ist, dennoch sich in schneeweiß kehren, suchet es ein treuer Hirte; da ich gläubig sprechen kann: Jesus, der uns nie Wnne Jesus nimmt die Sünder an. luchet treulich das Verirrte, 7. Mein Gewissen quält mich nicht; 80 0 nicht aa wer will mich bei Gott verklagen? Der mich frei und ledig spricht, 4. Kommet alle, kommet her, hat die Schulden abgetragen, kommet, ihr betrübten Sünder! daß mich nichts verdammen kann: Jesus rufet euch, und er Jesus nimmt die Sünder an. macht aus Sündern Gottes Kinder. Glaubt es doch und denket dran: Jesus nimmt die Sünder an. 8. Jesus nimmt die Sünder an, mich hat er auch angenommen und den Himmel aufgetan, 5. Ich Betrübter komme hier daß ich selig zu ihm kommen und bekenne meine Sünden; und auf den Trost sterben kann: laß, mein Heiland, mich bei dir Jesus nimmt die Sünder an. Erdmann Neumeister, g. 1671, 4 156. 19⁵ 13* 5. Lieder vom schristlichen Leben. 25 d wie er 50. mel. valet will ich dir geben. Röm. 8, 54, fble neut H EEEEEe ———..——— 4 ö—— n 60 ehl 320 ö 0. Da is 1 Ist Gott für mich, so tre⸗ te gleich al ⸗les 106 so oft ich ruf und be⸗te, weicht al ⸗les usptächt 5 ů D h ich gl E wi ⸗ der mich; ö Ri r. 30 hin ⸗ter sich. Hab ich das Haupt zum Tränen —— SSS lrn 18————.....— 50— huchlüßete Freun⸗de und bin ge'⸗ liebt bei Gott, was kann mir I Wer ˙ e r—.—. ö ö. FF ihohe fl tun der Fein ⸗-de und Wi ⸗der ⸗sa»cher Rott? Ikeiden ul 2. Nun weiß und glaub ich feste, darf kein Gerichte scheuen, Hhlls in He ich vuhm's auch ohne Scheu, wie sonst ein Sünder tut. W Kreuz: daß Gott, der Höchst und Beste, 6.Nichts, nichts kann mich verdammen, o snd sei mein Freund und Vater sei, nichts nimmet mir mein Herz;. Das und daß in allen Fällen die Höll und ihre Flammen, Auch bin ich er mir zur Rechten steh die sind mir nur ein Scherz; Hustt willi und dämpfe Sturm und Wellen kein Urteil mich eyschrecket, om ich mi und was mir bringet Weh. kein Unheil mich betrübt, loste Le 3. Der Grund, da ich mich gründe, weil mich mit Flügeln decket Isd alles, ist Christus und sein Blut; mein Heiland,‚ der mich liebt. das machet, daß ich finde 7. Sein Geist wohnt mir im Herzen, 25 das ew'ge, wahre Gut. vregieret meinen Sinn,— An mir und meinem Leben vertreibet Sorg und Schmerzen, ist nichts auf dieser Erd; nimmt allen Kummer hin, was Christus mir gegeben, gibt Segen und Gedeihen das ist der Liebe wert. dem, was er in mir schafft, 4. Mein Jesus ist mein Ehre, hilft mir das Abba schreien mein Glanz und schönes Licht. aus aller meiner Kraft. Wenn der nicht in mir wäre, 8. Und wenn an meinem Orte so dürft und könnt ich nicht sich Fupcht und Schrecken find't, O vor Gottes Augen stehen so seufzt und spricht er Worte, N und vor dem Sternensitz, die unaussprechlich sind ich müßte stracks vergehen, mir zwar und meinem Munde, wie Wachs in Feuershitz. Gott aber wohl bewußt, H 5. Der, der hat ausgelöschet, der an des Herzens Grunde was mit sich führt den Tod; eysiehet seine Lust. der ist's, der mich rein wäschet, 9. Sein Geist spricht meinem Geiste macht sc hneeweiß, was ist vot. manch süßes Trostwort zu:— In ihm kann ich mich freuen, wie Gott dem Hilfe leiste,— hab einen Heldenmut, der bei ihm suchet Ruh. 106 Haupt zum —— en, it. ich dehanmey n Herzz mir im Herze ichmerzen, hin, hen aft, reien kann mir meinen Hist zu: iste, h. B. Glaube und Rechtfertigung. 250—251 und wie er hab erbauet an dir will ich fest kleben ein edle neue Stadt, und nimmer lassen ab. da Aug und Herze schauet, 13. Die Welt, die mag zerbrechen, was es geglaubet hat. du stehst mir ewiglich; 10. Da ist mein Teil und Erbe kein Brennen, Hauen, Stechen mir prächtig zugericht't; soll trennen mich und dich; wenn ich gleich fall und sterbe, kein Hunger und kein Dürsten, fällt doch mein Himmel nicht. kein Armut, keine Pein, Muß ich auch gleich hier feuchten kein Zorn der großen Fürsten mit Tränen meine Zeit, soll mir ein Hind'rung sein. mein Jesus und sein Leuchten 14. Kein Engel, keine Freuden, durchsüßet alles Leid. kein Thron, kein Herrlichkeit, 11. Wer sich mit dem verbindet, kein Lieben und kein Leiden, den Satan fleucht und haßt, kein Angst, kein Herzeleid, der wird verfolgt und findet was man nur kann erdenken, ein hohe, schwere Last es sei klein oder groß, zu leiden und zu tragen, der keines soll mich lenken gerät in Hohn und Spott, aus deinem Arm und Schoß. das Kreuz und alle Plagen 15. Mein Herze geht in Sprüngen die sind sein täglich Brot. und kann nicht traurig sein, 12. Das ist mir nicht verborgen, ist voller Freud und Singen, doch bin ich unverzagt; sieht lauter Sonnenschein. Gott will ich lassen sorgen, Die Sonne, die mir lachet, dem ich mich zugesagt. ist mein Herr Jesus Christ; Es koste Leib und Leben das, was mich singen machet, und alles, was ich hab, ist, was im Himmel ist. Paul Gerhardt, g. 1607, F 1626. 251. Eigene Melodie. Dr, e ——. X——— I LI II———.— — 1 Mein Je⸗ su, dem die Se⸗ phi⸗nen im selbst mit be ⸗ deck⸗tem Ant ⸗ lit die nen, wenn E— EEE——— 00—. 0 wie soll⸗ten blö ⸗de dein Be ⸗fehl an sie er⸗geht E+ e n L d + 2 + I I* 1 I 2 + +—— 1ũ7— 1 IEII + 111 + 2 LIIIT +—. 11— + I Aull I I I I 1—— 1 sches⸗ au ⸗gen, die der ver⸗ haß⸗ ten Sün⸗-de— — +— n 35 IEI— E.N— + I I 10 + 11—— +— 1 2— I— 1.—— I—. 1 mit ih⸗rem Schat⸗ bon trüb ge⸗ macht, dein hel⸗les 12..— e I E + + +* I IEII 1* + 2— E +.— H ——— I 4..— II L Licht zu schau ⸗en tau⸗gen? 25¹2⁵² 2. Doch gönne meinen Glaubensblicken den Eingang in dein Heiligtum und laß mich deine Gnad erquicken zu meinem Heil und deinem Ruhm. Reich deinen Scepter meiner Seele, die sich in Demut vor dir neigt und dir als deine Braut sich zeigt; sprich: Ja du bist's, die ich erwähle. 3. Sei gnädig, Jesu, voller Güte dem Herzen, das nach Gnade lechzt, ach höre doch, wie mein Gemüte: Gott, sei mir Armen gnädig! ächzt. Ich weiß, du kannst mich nicht verstoßen; wie könntest du ungnädig sein dem, den dein Blut von Schuld und Pein erlöst, da es so reich geflossen? 4. Ich fall in deine Gnadenhände und bitte mit dem Glaubensgruß: Gerechter König, wende, wende die Gnade zu der Herzensbuß! Ich bin gerecht durch deine Wunden, es ist nichts Sträflichs mehr an mir; bin aber ich versöhnt mit dir, so bleib ich auch mit dir verbunden. 5. Ach laß mich deine Weisheit leiten und nimm ihr Licht nicht von mir weg; stell deine Gnade mir zur Seiten, daß ich auf dir beliebtem Steg beständig bis ans Ende wandle, 5. Lieder vom christlichen Leben. damit ich auch zu dieser Zeit in Lieb und Herzensfreudigkeit nach deinem Wort und Willen handle. 6. Reich mir die Waffen aus der Höhe und stärke mich durch deine Macht, daß ich im Glauben sieg und stehe, wenn Stärk und List der Feinde wacht; so wird dein Gnadenreich auf Erden, das uns zu deiner Ehre führt und endlich gar mit Kronen ziert, auch in mir ausgebreitet werden. 7. Ja, ja, mein Herz will dich umfassen, erwähl es, Herr, zu deinem Thron. Hast du aus Lieb ehmals verlassen des Himmels Pracht und deine Kron, so würd'ge auch mein Herz, o Leben, und laß es deinen Himmel sein, bis du, wenn dieser Bau fällt ein, mich wirst in deinen Himmel heben. 8. Ich steig hinauf zu dir im Glauben, steig du in Lieb herab zu mir; laß mir nichts diese Freude rauben, erfülle mich nur ganz mit dir. Ich will dich fürchten, lieben, ehren, so lang in mir das Herz sich regt, und wenn dasselb' auch nicht mehr schlägt, so soll doch noch die Liebe währen. W. Chr. Deßler, g. 1660, 1722 5 252. Mel!. Wer nur den lieben Gott 1.— walten. D 2 2 1———.. + E. I S— 1H— + I +—.— IHEIII + + + V..—.— 83..—*S—.—..— + I —.— I 90— I 11— 1 u 10 L. 2—1 1 Mir ist Er⸗ bar⸗ mung wi⸗ der⸗fah⸗ ren, r⸗bar⸗mung, —8—— das zähl ich zu dem Wun⸗der⸗ ba ⸗ ren, mein stol⸗— nn EDN + EEPE TSZSiISI.— 8.— 1—.— I 4—.— II 24 1.—— I 20 + e⸗ren ich nicht wert;—— „ Hen habs nie he gehrt. Nun weiß ich das und bin er⸗ E*————— N T. 55—— II I 2 1 + + + + + I LIU— + 2 HiEu EIIE + 4——— + E N E I— LDEE— 1— I— II freut und rüh⸗me 2. Ich hatte nichts als Zorn verdienet und soll bei Gott in Gnaden sein; er hat mich mit sich selbst versühnet, macht durch das Blut des Sohns mich rein. ddie Barm⸗her⸗zig ⸗keit. Wo kam dies her? warum geschieht's? Erbarmung ist's und weiter nichts. 3. Das muß ich dir, mein Gott, bo⸗ kennen, das rühm ich, wenn ein 198 Mensch u ich lann o ist mei Ich beug und rühr 4Diesl⸗ dies soll auf dies auf diese 2. D in Tod mein S darin i⸗ ich fiel. 8 war Rie Süh d. M 8 war der frei r war die Mn daß nit u Hö 4. O mein dach woll Er Wo war eroß 96 Re Heit udigkeit Willen handte on aus der Hoh eine Macht, gund stehe, Reinde wach ich auf Erden, e führt onen ziert, et werden. dichumfassen inem Thron. l verlassen ind deine Kron, Herz, o Leben, mel sein, au fällt ein, immel heben. dir im Glaubeß, zu mir; eude rauben, mit dir. lieben, ehren, i sich regt, h nicht mehr ebe wͤͤhren. L6so, F mein stol⸗36 und bin er⸗ W keit. rum gescheht weiter nichts „ mein Oot ich, wemm emn B. Glaube und Rechtfertigung. Mensch mich fragt; ich kann es nur Erbarmung nennen, so ist mein ganzes Herz gesagt. Ich beuge mich und bin erfreut und rühme die Barmherzigkeit. 4. Dies laß ich kein Geschöpf mir rauben, dies soll mein einzig Rühmen sein; auf dies Erbarmen will ich glauben, auf dieses bet ich auch allein, 252— 253 auf dieses duld ich in der Not, auf dieses hoff ich noch im Tod. 5. Gott, der du reich bist an Erbarmen, nimm dein Erbarmen nicht von mir und führe durch den Tod mich Armen durch meines Heilands Tod zu dir! Da bin ich ewig hoch erfreut und rühme die Barmherzigkeit. Phil. Friedr. Biller, g. 4690, + 17⁶0. 253. Eigene Melodie. — ——— ö— OI I— IImni.——— ...... + Chri⸗sten g'mein, und laßt uns fröh⸗ lich —— Nun freut euch, lie ⸗b —— 0006 daß wir ge⸗trost und all in ein mit Lust und Lie ⸗be [— N— I 5H E— *.——— sprin⸗gen, sin⸗gen, was Gott 60 uns ge⸗wen⸗det hat— sei Iire SS..... sü ⸗ße Wun⸗der⸗tat; gar 2. Dem Teufel ich gefangen lag, im Tod war ich verloren; mein Sünd mich quälte Nacht und Tag, darin ich war geboren; ich fiel auch immer tiefer drein, es war kein Gut's am Leben mein, die Sund hatt' mich besessen. 3. Mein' guten Werk die galten nicht, es war mit ihn'n verdorben; der frei Will haßte Gotts Gericht, er war zum Gut'n erstorben; die Angst mich zu verzweifeln trieb, daß nichts denn Sterben bei mir blieb, zur Hölle mußt ich sinken. 4. Da jammert Gott in Ewigkeit mein Elend übermaßen; er dacht an sein Barmherzigkeit, er wollt mir helfen lassen Er wandt zu mir das Vaterherz; es war bei ihm fürwahr kein Scherz, er ließ's sein Bestes kosten. 5. Er sprach zu seinem lieben Sohn: Die Zeit ist zu erbarmen; * teu'v hat er's er„ wor⸗ ben. fahr hin, mein's Herzens werte Kron, und sei das Heil dem Armen und hilf ihm aus der Sünden Not, erwürg für ihn den bittern Tod und laß ihn mit dir leben! 6. Der Sohn dem Vater g'horsam ward; er kam zu mir auf Erden von einer Jungfrau rein und zart, er sollt mein Bruder werden. Gar heimlich führt er sein Gewalt, er ging in meiner armen G'stalt; den Teufel wollt er fangen. 7. Er sprach zu mir: Halt dich an mich, es soll dir jetzt gelingen; ich geb mich selber ganz für dich, da will ich für dich ringen; denn ich bin dein, und du bist mein, und wo ich bleib, da sollst du sein, uns soll der Feind nicht scheiden. 8. Vergießen wird er mir mein Blut, dazu mein Leben rauben; das leid ich alles dir zu gut; das halt mit festem Glauben. 199 253—254 Den Tod verschlingt das Leben mein, mein Unschuld trägt die Sünde dein; da bist du selig worden. 9. Gen Himmel zu dem Vater mein fahr ich von diesem Leben; da will ich sein der Meister dein, den Geist will ich dir geben, der dich in Trübnis trösten soll 3. Lieder vom christlichen Leben. und lehren mich erkennen wohl und in der Wahrheit leiten. 10. Was ich getan hab und gelehrt, das sollst du tun und lehren, damit das Reich Gotts werd gemehrt zu Lob und seinen Ehren. Und hüt dich vor der Menschen Satz. davon verdirbt der edle Schatz! Das laß ich dir zur Letze. Martin Luther, g. 1485, 4 1546. 95 254. Mel. Es ist gewißlich an der Heit 1 E2 N I + +—— 2 —5. 0 O Got⸗tes Sohn, Herr Je⸗su Christ, daß man recht 1 9—9—F— nicht je ⸗der ⸗man⸗nes Ding so ist, noch stand⸗-haft E— N rn— + 1 I GII——— LI E E 2 GI 11—— L +* +— EV 10 1 10 ber II +—.— L—— 38 115 Hlei⸗ in Drum hilf du mir von o ⸗ben EH. r—+ —S—.0 + + I——— I + 2+˙:.— LCUII +4..— +* + + 1 + + L—.—————.— Eꝰ 20 25 I——— L 1 0 4.—.— I 126— her, des wah⸗ren Glau⸗bens mich be⸗währ' und daß ich LU—. E +— II E 1— II drin be⸗ har ⸗ re. 2. Lehr du und unterweise mich, daß ich den Vater kenne, daß ich, o Jesu Christe, dich den Sohn des Höchsten nenne, daß ich auch ehr den heil'gen Geist, zugleich gelobet und gepreist in dem dreiein' gen Wesen. 3. Laß mich vom großen Gnadenheil die wahr Erkenntnis finden, wie der nur an dir habe teil, dem du vergibst die Sünden. Hilf, daß ich's such, wie mir's gebührt; du bist der Weg, der mich recht führt, die Wahrheit und das Leben. 4. Gib, daß ich traue deinem Wort, es wohl ins Herze fasse, daß sich mein Glaube immerfort auf dein Verdienst verlasse, daß zur Gerechtigkeit mir werd, wenn ich von Sünden bin beschwert, dein Kreuztod zugerechnet. 200 5. Den Glauben, Herr, laß trösten sich des Bluts, so du vergossen, auf daß in deinen Wunden ich bleib allzeit eingeschlossen und durch den Glauben auch die Welt, und was dieselb am höchsten hält, allzeit für Schaden achte. 6. Wär auch mein Glaube noch so klein, und daß man ihn kaum merke, wollst du doch in mir mächtig sein, daß deine Gnad mich stärke, die das zerstoßne Rohr nicht bricht, das glimmend Docht auch vollends nicht auslöschet in den Schwachen. 7. Hilf, daß ich stets sorgfältig sei, den Glauben zu behalten, ein gut Gewissen auch dabei, und daß ich so mög walten, daß ich sei lauter jederzeit, ohn Anstoß, mit Gerechtigkeit erfüllt und ihren Früchten. 9her, d Rh, laß! uh er ei fr und reich ar u er se t nühHteude m Nächse 9. Inson h vollend huͤbe gute Wdirallen 2⁵ 5 das 2.Sicht sichbich Ostus b. Ohistue h Hah nich ist me 9. Wem Ohigs h Hen ex u Shtithe Och mein c sne 1Wüld Wichtz ud mit dich Hacsus M wohl n. und gelehn, den, herd gemehtt oshen Sch Schatzl 485, flö5g6, laß trösten sich n, en ich uch die Well, sten häll, noch soklei merke, ichtig sein, kke, icht bricht, vollendsnich 8. Herr, durch den Glauben wohn in mir, laß ihn sich immer stärken, daß er sei fruchtbar für und für und reich an guten Werken, daß er sei tätig durch die Lieb, mit Freude und Geduld sich üb, dem Nächsten treu zu dienen. 9. Insonderheit gib mir die Kraft, daß vollends bei dem Ende ich übe gute Ritterschaft, zu dir allein mich wende B. Glaube und Rechtfertigung. 25⁴—255 in meiner letzten Stund und Not, des Glaubens End durch deinen Tod, die Seligkeit, erlange. 10. Herr Jesu, der du angezünd't das Fünklein in mir Schwachen; was sich vom Glauben in mir find't, das wollst du stärker machen. Was du gefangen an, vollführ bis an das End, daß dort bei dir auf Glauben folg das Schauen. Hannoversches Gesangbuch 1657. 0 255. Mel. Jesus, meine SZuversicht. E———. DSEi EU SDIDISDSISSISISS E— e. I B 1— 1—1 1 Stark ist mei⸗nes Je ⸗ su Hand, und er wird mich 0 hat zu viel an mich ge⸗ wandt, um mich wie⸗der E N— —— I + I I—— ◻. I I + EX L L + EI. L LI +———1 II 2 I 1——. L e⸗ wig fas ⸗ sen, 2 Ios⸗-zu⸗las ⸗ sen. Mein Er bar ⸗mer läßt mich nicht, U◻V I + 2 2 1 H— —+ 2 I— + E 1— I L 2 I I I + II I 27 1„ I———— +I II das ist mei ⸗ ne Zu ⸗ver ⸗sicht. 2. Sieht mein Kleinmut oft Gefahr, fürcht ich auch zu unterliegen: Christus beut den Arm mir dar, Christus hilft der Ohnmacht siegen. Daß mich Gottes Held verficht, das ist meine Zuversicht. 3. Wenn der Kläger mich verklagt, Christus hat mich schon vertreten; wenn er mich zu sichten wagt, Christus hat für mich gebeten. Daß mein Bürge für mich spricht, das ist meine Zuversicht. 4. Würd es Nacht vor meinem Schritt, daß ich keinen Ausgang wüßte und mit ungewissem Tritt ohne Licht verzagen müßte, Christus ist mein Stab und Licht, das ist meine Zuversicht. 20¹ 5. Mag die Welt im Mißgeschick leben oder ängstlich klagen, ohne Halt ist all ihr Glück, wahrlich, sie hat Grund zu zagen. Daß mein Anker nie zerbricht, das ist meine Zuversicht. 6. Will mein Herr durch sanfte Zucht mich nach seinem Bild gestalten, o so will ich ohne Flucht seiner Hand nur stiller halten. Dann erschreckt mich kein Gericht, das ist meine Zuversicht. 7. Seiner Hand entreißt mich nichts, sollt ich ihn mit Kleinmut schmähen? Mein Erbarmer selbst verspricht's, sollt ich ihm sein Wort verdrehen? Nein, er läßt mich ewig nicht/ das ist meine Zuversicht. Harl Bernhard Garve, g. 1765, f1841 3. Lieder vom christlichen Leben. Mel. Wunderbarer Hönig. E 0 9——— ES 27 I 1———— I..— + 1 Un⸗um'schränk⸗te Lie⸗be, gön⸗ne blö-den Au⸗gen, 3—96.6 daß sie in die Strah⸗len dei ⸗ner Lang⸗mut blik⸗ken, E——— ů— 1 1— — + 11——11 +—2— I 2..—.9 1— EEDEEEE E + O L 0⁷ +——— II—— 1 die x mnst kaum auf Er⸗ den tau⸗ gen, die den Erd⸗kreis wär⸗mend schmük⸗ken und zu⸗gleich freu⸗den⸗ Proben immer herrlicher erhoben. O wie breit, o wie breit über Berg und Hügel streckt sie ihre Flüͤgel! 3. Was wir davon denken, was wir sagen können, ist ein Schatten nur zu nennen. Tag für Tag zu leiden, Tag für Tag zu dulden soviel Millionen Schulden und dazu ohne Ruh lieben für das Hassen, Herr, wer kann das fassen! 4. Du vergibest Sünde, Sünder Flehen, wenn sie weinend vor dir stehen. Deine Rechte dräuet und erbarmt sich hörst der E I HE 0—— InRi— N EIEE PEEE E LVVCI. 1—— 1 1—— +1—II veich Bö sen und den Dei⸗nen mit der Son⸗ne schei⸗ nen. 2. Wasser, Luft und Erde, ja dein welche doch immer noch ganz Gebiete neue Schuld erreget, ist ein Schauplatz deiner Güte. wenn sie kaum geleget. Deiner Langmut Ehre wird durch neue 5. Herr, es hat noch keiner, der zu dir gegangen, statt der Gnade Recht empfangen; wer zu deinen Füßen sich mit Trünen senket, dem wird Straf und Schuld geschenket. Unser Schmerz rührt dein Herz, und du willst der Armen gnädig dich erbarmen. 6. König, sei gepriesen, verschonest und uns nicht nach Werken lohnest. Deine Hand sei Ehre, die so wohl re⸗ daß du so gieret und mit Ruhm denScepter führet. Fahre fort, Zions Hort, Langmut auszuüben und die Welt zu lieben. Joh. Jak. Rambach, g. 1695, f 155. gehn, 9.Oott 0 Hcch hakeei wird nii h er alles Ou die Wa Ggeshicht 9. Geine Wa gleich s witd ihr Wl se erwi Ohcit fro die Well +Willd hstelaut⸗ Ost hält i Fel ⸗sen, al ⸗le ein: un„ver ⸗än ⸗dert sein. 20 10 257. Eigene Melodie. EVU—.—— —¹1 LV + 1 2 L—— 1 1 Weicht, ihr Ber ⸗ge, fallt, ihr Hüls gel, brecht, ihr 92 60 Got ⸗tes Gna⸗-de hat das Sie ⸗ gel, sie will er H◻* + +— +— + + E—.— I—— Laß die Welt zu Trüm⸗mern Oflck alle wür er — — — D — — — —.— leh Au⸗gen, blik⸗ken, ich freu-den⸗ schei⸗nen. einer, der zů npfangen; ich mit Tänen huld geschenket. dein Hetz, n, daß du so rken lohnest. die so wohl Stepterführel , 695, 7 175⁰, B. Glaube und Rechtfertigung. E E—65 N .S............. * 1—. 3 1 + II gehn Got tes Gna de wird be stehn. 2. Gott hat mir ein Wort versprochen, Gott hat einen Bund gemacht, der wird nimmermehr gebrochen, bis er alles hat vollbracht. Er, die Wahrheit, trüget nicht, es geschieht, was er verspricht. 3. Seine Gnade soll nicht weichen, wenn gleich alles bricht und fällt; sie wird ihren Zweck erreichen, weil sie ewig Glauben hält. Gott ist fromm und gut und treu sei die Welt voll Heuchelei. A. Will die Welt den Frieden brechen, hat sie lauter Krieg im Sinn, Gott hält immer sein Versprechen so fällt aller Zweifel hin, als wär er nicht immerdar, was er ist und was er war. 5. Laßt sein Antlitz sich verstellen, ist sein Herz doch treu gesinnt und bezeugt in allen Fällen, daß ich sein geliebtes Kind, dem er beide Hände reicht, wenn auch Grund und Boden weicht. 6. Er will Friede mit mir halten, wenn die Welt sich auch empört; ihre Liebe mag erkalten, achtet doch mein Gott mich wert, und wenn Sturm und Donner brüllt, bleibt er mir doch Sonn und Schild. 7. Er, der Herr, ist mein Erbarmer, so hat er sich selbst genannt; das ist Trost, so werd ich Armer immer als sein Kind erkannt. Sein Erbarmen läßt nicht zu, daß er mir was Leides tu. 8. Nun es bleibt mein ganz Vertrauen ankerfest auf ihm beruhn; auf ihn will ich Felsen bauen, was er sagt, das wird er tun. Erd und Himmel kann vergehn, sein Bund bleibet feste stehn. Benjamin Schmolck, g. 1672, f 1257. — 258. Eigene Melodie. E——— EI— (— + + + DHUI +—.— EE.——.—.——.——3 IDE I 5 + 1— I 5. I 1 3 I. Mir glau⸗ben all an ei ⸗nen Gött, Schöp ⸗fer ——.—.— E— + 2 I I 2 + 1 1II. 4 1 +◻—— + 1— L I——— 2—.. I I 7 + I I Him⸗mels und der Er⸗den, der sich zum Va⸗ter ge⸗ ben E. + III I + +——l I— 4 V +—— I I I + I— I I I— I + 1 LI— L + I. +— — 3e 350 350 Le—„ hat, daß wir sei⸗ ne Kin⸗der wer ⸗ den. Er will EEEee 4—— I— EINNH + + + E! I—— +.—— 114— LE 2—— —— SD 5 all⸗zeit er ⸗ näh⸗ven, Leib und Seel auch wohl be⸗wah⸗ EV 1—————. EP—— I + 11——. Z— ◻+T 1·..—8 + L— 11—— I E——— L 2—— I I I I.— 14..—— + + + 7 ren; al⸗lem Un ⸗fall will er wehr ⸗ ren, kein Leid E I + + 1 +*—— + I + 1——1 I— 1——— ELE LI + LI U I +. I* 1 — D 1— L I——.— soll uns wi⸗ der ⸗fah ⸗ren. Er sor⸗get fuͤr uns, hüt't und 258— 259 5. Lieder vom christlichen Leben. 2 TDV —— q— I + L + 2* + ——— wacht, es steht al⸗ 2. Wir glauben auch an Jesum Christ, seinen Sohn und unsern Herren, der ewig bei dem Vater ist, gleicher Gott von Macht und Ehren, von Maria, der Jungfrauen ist ein wahrer Mensch geboren durch den heil'gen Geist im Glauben; für uns, die wir war'n verlor'n, am Kreuz gestorben und vom Tod wieder auferstanden durch Gott. les in sei⸗ ner Mecht. 3. Wir glauben an den heil'gen Geist, Gott mit Vater und dem Sohne, der aller Blöden Tröster heißt und mit Gaben zieret schöne, die ganze Christenheit auf Erden hält in einem Sinn gar eben; hie all Sünd vergeben werden; das Fleisch soll auch wieder leben; nach diesem Elend ist bereit uns ein Leben in Ewigkeit. Amen. Martin Luther, g. J485, f 1546. 2. Dein Name heil'ge mich, der ich bin ganz beflecket, der heil'ge Jesusnam, der alle Sünd bedecket; er kehre ab den Fluch, den Segen zu mir wend, sei meine Stärk, dadurch sich alle Schwachheit end't. 3. Er sei mein Licht, das mich in Finsternis erleuchte; er sei der Himmelstau, der mich in Hitz anfeuchte; ö er sei mein Schirm und Schild, mein Schatten, Schloß und Hut, 20⁴ C. Jesuslieder. 259. Eigene Melodie. E 5.—— aer +—1— +— + UI + + LUVII XI + O— E. Sj—...— + ⁷ E 1— 2 + I 1 L 1 A Je ⸗su, des ⸗ sen Treu im Him ⸗-mel Udurch kei„nes Men⸗schen Mund kann g'nug ge⸗ ——— H—— EUODP 25 2. D DI 2.. EV— +— II— I— und auf Er ⸗den ih dan e dir, da prie ⸗sen wer ⸗den, i E ien—. SS EH 3,—— du, ein wah-rer Mensch ge⸗bor'n, hast. von mir E PT H + DIEI + +— II ED 110:49 +— +— L + + II 7 1 1 0— I— II ab ⸗ge⸗wandt, daß ich nicht bin ver-lor'n. mein Reichtum, Ehr und Ruhm, er sei mein höchstes Gut. 4. Er sei mein Himmelsweg, die Wahrheit und das Leben und wolle mir zuletzt aus Gnaden dieses geben, daß ich alsdann in ihm dies Leben schließe wohl, wenn meine Sterbenszeit und Stunde kommen soll. 5. Dir leb ich und in dir, in dir will ich auch sterben; Herr, sterben will ich dir; in dir will ich ererben Wir sehr WlHuld u Hrunfres Mllannstdi such unges Owern n zu ger Muhätt'ol h eibm Herist wi 1.Barml Usdtäglich len, il Ioh und Occhen, b.Auchg ls alle L dlaß ur us Not y Walttet 0. Und: „ m 2 uf Erden eben; verden; oder leben; reit keit. Amen. 485,fI5 . lelsweg, Heben ell, das ew'ge Himmelreich, das du erworben mir; C. Jesuslieder. 259—261 von dir verklärt will ich dir dienen für und für. Joh. HZeermann, g. 1585, + 1642. 260. mel. Nun bitten wir den heiligen Geist. IITITIT————..——— 2 1 I + +—— +— E—— L E I 1—¹ + E LD E —— 2 90 1. Ach, mein Herr Je ⸗su, dein Na⸗he ⸗ sein bringt gro⸗ 1—————.—.———1 — 2—— I 3 I——W I— I 35 ßen Frie ⸗den ins Herz hin ⸗ ein, und dein Gna⸗den⸗ —.—.—.— .SSSS 6 an blick macht uns so se ⸗ lig, daß Leib und See⸗ I I I U —— DDE I I I—.— 1 +— le dar ⸗ ü⸗ ber fröh=lich und dank⸗bar wird. 2. Wir sehn dein freundliches Angesicht voll Huld und Gnade wohl leiblich nicht, aber unsre Seele kann's schon gewahren, du kannst dich fühlbar g'nugoffenbaren, auch ungesehn. 3. O wer nur immer bei Tag und Nacht dein zu genießen recht wär bedacht! Der hätt ohn Ende von Glück zu sagen, und Leib und Seele müßt immer fragen: Wer ist wie du? 4. Barmherzig, gnädig, geduldig sein, uns täglich reichlich die Schuld verzeihn, heilen, stillen, trösten, erfreun und seg⸗ nen und unsrer Seele als Freund be⸗ gegnen, ist deine Lust. 5. Ach gib an deinem kostbaren Heil uns alle Tage vollkommnen Teil, und laß unsre Seelen sichimmer schicken, aus Not und Liebe nach dir zu blicken ohn Unterlaß! 6. Und wenn wir weinen, so tröst uns bald mit deiner blutigen Todsgestalt, ja die laß uns immer vor Augen schwe⸗ ben und dein wahrhaftiges In⸗uns⸗ leben zu sehen sein! 7. Ein herzlich Wesen und Kindlichkeit sei unsre Zierde zu aller Zeit, und die Blutbesprengung aus deinen Wunden erhalt uns solche zu allen Stunden bei Freud und Leid! 8. So werden wir bis in Himm'l hin⸗ ein mit dir vergnuͤgt wie die Kindlein sein; muß man gleich die Wangen noch manchmal netzen: wenn sich das Herz nur an dir stets letzen und stillen kann. 9. Du reichst uns deine durchgrab'ne Hand, die soviel Treue an uns gewandt, daß wir beim Drandenken beschämt da⸗ stehen, und unser Auge muß übergehen vor Lob und Dank. Christian Gregor, g. 1225, f 180. 261. mel. Wie lieblich ist doch, Herr, die Stätte. ——— +——— 05 sagt mir nichts von Gold und Schät ⸗ zen, von Pracht und es kann mich ja kein Ding er⸗göt ⸗ zen, das mir die 20⁵ 3. Lieder vom christlichen Leben. —..—— 4.—.— 4 I 4 II 1 I I I 1 8 I I I +— Schön⸗heit die ⸗ser Welt;— 225 Welt vor Au ⸗ gen stellt. Ein je ⸗der lie ⸗be, 2—.——4 (— + EI! I I + + U E—— was er will, ich lie⸗ be Je⸗ sum, der mein Ziel. 2. Er ist alleine meine Freude, mein Gold, mein Schatz, mein schönstes Bild, an dem ich meine Augen weide und finde, was mein Herze stillt. Ein jeder liebe, was er will, ich liebe Jesum, der mein Ziel. 3. Die Welt vergeht mit ihren Lüsten, des Fleisches Schönheit dauert nicht, die Zeit kann alles das verwüsten, was Menschenhände zugericht't. Ein jeder liebe, was er will, ich liebe Jesum, der mein Ziel. 4. Sein Schloß kann keine Macht zer⸗ stören, sein Reich vergeht nicht mit der Zeit, sein Thron bleibt stets in gleichen Ehren von nun an bis in Ewigkeit. Ein jeder liebe, was er will, 5. Sein Reichtum ist nicht zu ergrün⸗ den sein allerschönstes Angesicht und was von Schmuck um ihn zu finden, verbleichet und veraltet nicht. Ein jeder liebe, was er will, ich liebe Jesum, der mein Ziel. 6. Er kann mich über all's erheben und seiner Klarheit machen gleich; er kann mir so viel Schätze geben, daß ich werd unerschöpflich reich. Ein jeder liebe, was er will, ich liebe Jesum, der mein Ziel. 7. Und ob ich's zwar noch muß ent⸗ behren, so lang ich wandre in der Zeit, so wird er mir's doch wohl gewähren im Reiche seiner Herrlichkeit. Drum tu ich billig, was ich will, und liebe Jesum, der mein Ziel. ich liebe Jesum, der mein Ziel. Johann Scheffler, g. 1624, f 1627. 262. Mel. Jesu, meine Hreude. EU—— E 2 TH 1—. 2Q— 2—— 1 All ⸗ge⸗ nug⸗ sam We? sen, das ich hab er⸗ du ver⸗ gnügst al ⸗ lei ⸗ne, völ ⸗ͤlig, in ⸗=nig, . d, Ee le⸗sen mir zum höch⸗sten Gut: e Ses le, Geist und Mut. Wer dich hat, ist ⁰HEE I— — 5. still und satt; wer dir kann im Geist an⸗ han⸗ Q— V. I E EI + EIIIIE——— V L—* 1——* I II 2— 6— gen, darf nichts mehr ver⸗lan ⸗ gen. 2. Wem du dich gegeben, kann in Frieden leben, er hat, was er will. 206 Wer im Herzensgrunde lebt mit dir im Bunde, liebet und ist still. dnda Wuh dos 0 dos Be 3 Höchst ö 90 der O aus in alt Geschö. Imn den G Wpegnüg ll ihme Imm meim uld den Ir IWas g uben und All reicht! 20. 5 Herrn kein 8 Flise Dan, d. Halserw Mahhttre⸗ Bist du da uns innig nah, muß das Schönste bald erbleichen und das Beste weichen. — O. Jesuslieder. Einer nur kann geben Freude, Ruh und Leben. Eins ist not: nur du. der lie ⸗be, 3. Höchstes Gut der Güter, Hab ich dich nur wesentlich, 2 Ruhe der Gemüter, so mag Leib und Seel verschmachten: m. 50 295 518 ub n — ppas Geschöpfe haben,„Komm, du selig Wesen, mein Ziel. kann den Geist nicht laben; das ich mir erlesen, uchtzuergrin⸗ du vergnügst allein. werd mir offenbar. Angesch Was ich mehr als dich begehr, Meinen Hunger stille, mihn ufnden ann mein Seligsein nur hindern meinen Grund erfülle nich. und den Frieden mindern. mit dir selber gar. will—40 10 Was Wa i werden Bleib nur du mein Gut und Ruh, in 91 proben und auf Erden, bis du wirst in jenem Leben Wnen alles reicht nicht zu. dich mir völlig geben. cen gleih; Gerh. CTersteegen, g. 14697, fee9. uhe geben, 263. Mel. Was mein Gott will, gescheh allzeit. lich rech. + I 2—— il EEEEEEEEEEEEEEE EEE E 10 Ziel 1 Dein, dein soll sein das Her⸗ze mein, dir lie ⸗öben noch muß ent* hast mich be⸗kleid't, si⸗ 9— ge=leit't im Weg dei⸗ udre in der Zeil— nan. a.. SSSS I ich will, Eun 995 n te 50 Mich soll von dir, so du's gönnst mir, lein Ziel. E— 5— n EEEEEEE 50 kein Gunst 110 G'walt abe„zie⸗ ben; und wich auch s on das 77 6* + 2.= A ö EH— cb er Fleisch 58 von, soll doch das Herz nicht flie ⸗hen. in nig, 2. Dein, dein soll sein das Herze mein, 3. Dein, dein soll sein das Herze mein, du auserwählter Christe! du Hilf und Trost der Armen! 91 gibst recht Freud, vertreibst all Leid, Sieh an den Streit, den ich erleid, u wahre Lebensfriste. und tu dich mein erbarmen. dich hat, ItI All mein Begier steht hin zu dir Dem Feind gebeut, die Sünd ausreut; in Lust und Freud von Herzen. das g'scheh dir, Herr, zu Ehren. Du bist mein Hort; dein ewig Wort Zeuch mich nach dir und tu in mir ö ünn vertreibt mir all mein Schmerzen. allzeit den Glauben mehren. Leo Judae, g. Jas2, 1542. Lar 264 — 7„ Mel. Alle Menschen müssen sterben. EITIEETTII— e ᷓISESESESEEEEEEEEEE EEEEEE — 1 Gro⸗ßer Mitt⸗ ler, der zur Rech⸗ten sei nes gro⸗ßen und die Schar von sei⸗nen Knech⸗ten in dem Reich der 207 3. Lieder vom christlichen Leben. [r + 1 I I 2— + + 4 + GII 2— + 1 + 4* + + SSSISISII Va⸗ ters sitzt r⸗ hab⸗=nen Thro⸗ne in der —0— Gna⸗de schützt, den auf dem e hab⸗n 25 E——————.— — IDII I— LI I I—— 1—— tö nig ⸗li⸗ chen Kro⸗ ne, al⸗ Heer der E⸗wig ⸗keit ů ů 1 2 2 2— — mit ver ⸗hüll ⸗tem 2. Dein Geschäft auf dieser Erden und dein Opfer ist vollbracht; was vollendet sollte werden, das ist gänzlich ausgemacht. Da du bist für uns gestorben, ist uns Gnad und Heil erworben, und dein siegreich Auferstehn läßt uns in die Freiheit gehn. 3. Aber nun ist dein Geschäfte in dem obern Heiligtum, die erworbnen Segenskräfte durch dein Evangelium allen denen mitzuteilen, die zum Thron der Gnade eilen; nun wird uns durch deine Hand Heil und Segen zugewandt. 4. Deines Volkes werte Namen trägest du auf deiner Brust,) und an den gerechten Samen denkest du mit vieler Lust. Du vertrittst, die an dich gläuben, daß sie dir vereinigt bleiben, bittest in des Vaters Haus ihnen eine Wohnung aus. ) 2. Mos. 39, 14. 265. Mel. Es ist das Beil uns kommen her. Ant ⸗litz scheut, 5. Doch vergißt du auch der Armen, die der Welt noch dienen, nicht, weil dein Herz dir vor Erbarmen uber ihrem Elend bricht; daß dein Vater ihrer schone, daß er nicht nach Werken lohne, daß er ändre ihren Sinn, darauf zielt dein Bitten hin. 6. Die Verdienste deiner Leiden stellest du dem Vater dar und vertrittst nunmehr mit Freuden deine teu'r erlöste Schar, daß er wolle Kraft und Leben deinem Volk auf Erden geben und die Seelen zu dir ziehn, die noch deine Freundschaft fliehn. 7. Großer Mittler, sei gepriesen, daß du in dem Heiligtum so viel Treu an uns bewiesen, dir sei Ehre, Dank und Ruhm! Laß uns dein Verdienst vertreten, wenn wir zu dem Vater beten, sprich für uns in letzter Not, wenn den Mund verschließt der Tod. Joh. Jak. Rambach, g. 1695, 1755. 2. Cim. 2, 8. 8421¹ IL*—— I——— V— EEE 2 e ee L I H. Je⸗ 1 In im Ge dächt⸗nis sum Christ, 05 ö vom Thron des Him⸗mels kom ⸗men ist, FPP.. o Mensch, der auf die Er ⸗ den dein Bru⸗der da zu wer ⸗ den; ver⸗giß nicht, 208 Halli Iohdfür die gar am und hat de Wat, Sür lld dich e Hankihm 9. Halki Ihh auch a sagteich v afrett vor Ocenke, d dir d dankihm 4.Halt Oeh nach! Hen Himn i Stätt 8 5 e, in der —— — E⸗wig⸗keit ——— ——— —— uuch der Annen, en, nicht, Erbarmen ht; chone, ken lohne, nn, N hin. ziner Leiden ar mit Freuden ar, d Leben n geben ziehn, schaft fliehn. sei geprissen, tum ewiesen, d Ruhm! ist vertveten, ter beten, er Not, chlieht der Zod 9. 1695, Is5 4 Cim. 2 0 sum Chnnb. „men ii der⸗d nicht C. Jesuslieder. FI.... E——— 0 daß dir zu gut hat an⸗ge⸗ nom⸗men Fleisch und EIIEEE—— EI—— I + U! E 5 I—— L I— 205 II Blat, dank ihm für die ⸗se Lie ⸗ be! 2. Halt im Gedächtnis Jesum Christ, der für dich hat gelitten, ja gar am Kreuz gestorben ist und hat dadurch bestritten Welt, Sünde, Teufel, Höll und Tod und dich erlöst aus aller Not, dank ihm für diese Liebe! 3. Halt im Gedächtnis Jesum Christ, der auch am dritten Tage siegreich vom Tod erstanden ist, befreit von Not und Plage. Bedenke, daß er Fried gemacht Und dir das Leben wieder bracht, dank ihm für diese Liebe! 4. Halt im Gedächtnis Jesum Christ, der nach den Leidenszeiten gen Himmel aufgefahren ist, die Stätt dir zu bereiten, da du sollst bleiben allezeit und sehen seine Herrlichkeit, dank ihm für diese Liebe! 5. Halt im Gedächtnis Jesum Christ, der einst wird wiederkommen und sich, was tot und lebend ist, zu richten vorgenommen. O sorge, daß du da bestehst und mit ihm in sein Reich eingehst, ihm ewiglich zu danken. 6. Gib, Jesu, gib, daß ich dich kann mit wahrem Glauben fassen und nie, was du an mir getan, mög aus dem Herzen lassen; daß dessen ich in aller Not mich trösten mög und durch den Tod zu dir ins Leben dringen! Cyriakus Günther, g. 1650, 4 1706. 26 5. Mel. Schmücke dich, o liebe Seele. ETSTSTTSSSISSIIIIEE— 6. IEEEIU 14 0 20 2—— e. 9.— 1. Hei⸗land, dei ⸗ne Men⸗schen⸗lie⸗be war die Quel=le die dein treu ⸗es Herz 1—„wo⸗gen, dich in un ⸗ser IEI N ů—21— — I +— 1110—— III I 1I1— L——— 57 2 B. IL—— Uund 192 2 1—— dich mit Schwach⸗heit ü⸗ ber⸗dek⸗ket, 740—44 SIIIPIIT I ö IEI I L. DI I + + XX— 2——— L 5 1 dich vom Kreuz ins Grab ge⸗ strek⸗ ket. O der un⸗ ge⸗ mei ⸗nen E ů ů ů ö— SPSPSPSPSPSISISIPII.II.... 1—— 22 be dei⸗ner treu en Men⸗schen⸗lie ⸗ bel 2. Über seine Feinde meinen, jedermann mit Hilf erscheinen, sich der Blinden, Lahmen, Armen mehr als väterlich erbarmen, der Betrübten Klage hören, sich in andrer Dienst verzehren, sterben für die ärgsten Sünder, das ist Lieb, o Menschenkinder! 3. O du Zuflucht der Elenden, wer hat nicht von deinen Händen 20 14 266—267 Segen, Hilf und Heil genommen, der gebeugt zu dir gekommen? O wie ist dein Herz gebrochen, wenn dich Kranke angesprochen! O wie pflegtest du zu eilen, das Gebetne mitzuteilen! 4. Die Betrübten zu erquicken, zu den Kleinen sich zu bücken, die Unwissenden zu lehren, die Verführten zu bekehren, Sünder, die sich selbst verstocken, läglich liebreich zu sich locken, war mit Schwächung deiner Kräfte dein gewöhnliches Geschäfte. 5. O wie hoch stieg dein Erbarmen, da du für die ärmsten Armen dein unschätzbar teures Leben in den ärgsten Tod gegeben, da du in der Sünder Orden 5. Lieder vom christlichen Leben. aller Schmerzen Ziel geworden und, den Segen zu erwerben, als ein Fluch hast wollen sterben! 6. Deine Lieb hat dich getrieben, Sanftmut und Geduld zu üben, ohne Schelten, Drohen, Schlagen andrer Schmach und Last zu tragen, allen freundlich zu begegnen, für die Lästerung zu segnen, für der Feinde Schar zu beten und die Mörder zu vertreten. 7. Komm, laß deine Liebe decken meiner Sünden Meng und Flecken! Du hast das Gesetz erfüllet und desselben Fluch gestillet; laß mich wider dessen Stürmen deiner Liebe Schild beschirmen! Heil'ge meines Herzens Triebe, salbe sie mit deiner Liebe! Joh. Jak. Rambach, g. 1695, 1755. 0 267. Mel. Jesu, meine Freude. DEE I 2 I — T IE Ꝙ + I 2— E H◻ X E + +———* + IE— LV— L + I + I————Z— * 2. 1 Hei ⸗mat mei ner Lie be, Ziel der heil'⸗gen —— wo mein Je⸗ sus wei ⸗let, Frie⸗dens ⸗stadt, es EESEEE E IEE Trie ⸗be, Ort der sel'⸗gen Ruh, Werr, we— dir mein Seh⸗nen zu! Lai SS.......... Bpqpp 10 ich noch bang, an die Er⸗den ⸗ not ge ⸗ bun⸗ EH—10 N EUU——.———— E—— 0—.——— IE den, zäh ⸗klen 2. Zwar sollt ich nicht zählen, sollte mich nicht quälen; denn die Zeit entflieht, und ich kann mit Freuden sehn, wie durch das Leiden mich mein Jesus zieht. Näher stets zur Heimat geht's. Folgt ich nur dem Liebeszuge auch im Liebesfluge! . Tag und Stun ⸗den? 3. Doch ich geh so träge auf dem Lebenswege meinem Jesu nach, dankend halb, halb zagend, nach dem Ausgang fragend und mit manchem Ach. O wie schwer ward mir's bisher. ganz mir selber abzusagen und mein Kreuz zu tragen! 210 sf fii . worden erben, en sterben! h getrieben, zu üben, „Schlagen ast zu tragen, onen, gnen, u beten treten. Liebe decken und Flecken! ullet Riillet; Stürmen chirmen! 3 Triebe, bel 3. Leh5. f Irib. +. Lehr mich stiller gehen, treuer auf dich sehen, den ich oft betrübt. Jesu, voll Erbarmen hast du ja mich Armen 268. C. Jesuslieder. Mel. Herzlich lieb hab ich dich, o Herr. 267268 je und je geliebt. Lauter Güt ist's, die mich zieht hin zum Ziel der heil'gen Triebe, zu dir, meine Liebe. Franz Haerter, g. 1797, f 187g. Psalm 75, 25— 28. + —1 + I 1—— +— + I 1 +** 2— 2 5 2.— — I +— — Herr Je ⸗su Christ, mein höch⸗stes Gut, mein See⸗len⸗ 121 ich blei⸗be. den⸗noch stets an dir; so ist auch 605.———— —33 1— W— I. 2— + I—.— O 1 12 + ¹U» I L— + + 1 L— I + e 0 2 923915 schatz, mein Her⸗ zens ⸗mut und al ⸗ ler Sin⸗ nichts, das dich von mir und uns ⸗re Lie⸗ 9—4.—.— DPFE I H* + I + 1 FPII + GII +* + 4 LIIII— + +— I E— L I LI 144——.— E 5— I II I L I ne reu⸗ e, —6—5 be e, Du machst mir dei ⸗nen EENN— Lanenri.—— — I E I 1— ELIE L— + L— E L 137——.—. /—— 1— E 1——. —5 Weg be⸗kannt, hältst mich bei dei ⸗ner rech ten Hand, EUE— —E +2 I + + I 1.—1 + EEEI L E L L +——— E—— ——. + +— I——. + re⸗gierst und führst den Le⸗bens⸗lauf und hi test EE + E PPI.——————— EH 5 mei⸗ner Schwach⸗heit auf. Herr Je ⸗su Christ, du EHEAAEH 2——.— l E 2 + +—— E——————— bist mein Licht, du bist mein Licht? ich fol ⸗ge p, EH ᷓ I. dir so irr ich nicht. 2. Du leitest mich nach deinem Rat, der andres nichts beschlossen hat, als was mir Segen bringet. Geht's gleich zu Zeiten wunderlich, so weiß ich dennoch, daß durch dich der Ausgang wohl gelinget. Nach hartem Tritt auf rauher Bahn nimmst du mich dort mit Ehren an, wo mich vor deinem Thron erfreut die Krone der Gerechtigkeit. Herr Jesu Christ, ach mit Begier, ach mit Begier wünscht ich mich heute noch bei dir. 3. Mein alles ist auf dich gericht't; hab ich nur dich, so frag ich nicht nach Himmel und nach Erden. Denn wär der Himmel ohne dich, so könnte keine Lust für mich 211 14* 268— 269 in tausend Himmeln werden. Wärst du nicht schon auf Erden mein, möcht ich auch nicht auf Erden sein, denn auch die ganze weite Welt hat nichts, das mir wie du gefällt. Herr Jesu Christ, wo du nicht bist, wo du nicht bist, ist nichts, das mir erfreulich ist. 4. Und sollte mir durch Kreuz und Not, durch Marter, durch Gewalt und Tod auch Seel und Leib verschmachten, dies alles wird, wenn's auch noch mehr, ja gar wie eine Hölle wär, mein Glaube doch nichts achten. Du bist und bleibest doch mein Heil und meines Herzens Trost und Teil; so wird und muß durch dich allein auch Leib und Seele selig sein. 5. Lieder vom christlichen Leben. Herr Jesu Christ, ich hoffe fest, ich hoffe fest, daß deine Kraft mich nicht verläßt. 5. Drum halt ich mich getrost zu dir, du aber hältst dich auch zu mir, und das ist meine Freude. Ich setze meine Zuversicht auf dich, mein Fels, der nicht zerbricht, in Freud und auch im Leide. Dein Tun soll alles und allein in meinem Herz und Munde sein, bis ich dich kann mit Augen sehn. Ach möchte solches bald geschehn! Herr Jesu Christ, ich warte drauf, ich warte drauf, komm, komm, mein Heiland, nimm mich auf! Erdmann Neumeister, g. 167½, 4 1756. 269. Eigene Melodie. EH I I I EI= +— I E 2 2 1 E— 33 1(h be: te an die Macht der Lie be, geb mich hin dem frei ⸗ en Trie ⸗be, 1 [E I——11 IE! I II— +— + Et I— E I 2 —. ⁰0.— die sich in Je ⸗su of ⸗fen ⸗bart; ich mit dem auch ich gglie ⸗bet EEE I +—.—.—8. I —+ + 2. I +—— —*—* + + + I 1— 0 I.— +I— I— E + 5 ward; i will, an ⸗ statt an mich zu den ken, ——.— DD...—— I—— L SD—— + 2 + I 4...—. I I 52——„ + 4.——— I— L I——. I— ins Meer der Lie ⸗be mich ver ⸗sen ken. 2. Wie bist du mir so sehr gewogen, und wie verlangt dein Herz nach mir! Durch Liebe sanft und tief gezogen neigt sich mein alles auch zu dir; du traute Liebe, gutes Wesen, du hast mich und ich dich erlesen. 3. Ich fühl's: du bist's, dich muß ich haben; ich fühl's: ich muß für dich nur sein. Nicht im Geschöpf, nicht in den Gaben, mein Ruhplatz ist in dir allein. Hier ist die Ruh, hier ist Vergnügen, drum folg ich deinen sel'gen Zügen. 4. Für dich sei ganz mein Herz und Leben, Erlöser, du mein einzig Gut; für dich hast du mir's nur gegeben, in dir es nur und selig ruht. Hersteller meines schweren Falles, für dich sei ewig Herz und alles! 5. Ehr sei dem hohen Jesusnamen, in dem der Liebe Quell entspringt, von dem hier alle Bächlein kamen. 212 dem de Wio beuge Ilo falen 6.0 JN rund 2⁷ Ichw l meine hwill di Olange will d h meine 9. Ah; Whochge c dich: Ohhöchst Höist mi spithso Löcl hhhe chhatie Udlieht aber Rhith d fet nicht verläßt ich getrostzu du zu mit, ude. sicht er nicht zerbrichb Leide. ud allein Munde sein, Uugen sehn. d geschehn! warte drauf, iland, nimm mich E e„ be, Trie ⸗be, e — le⸗ 50 ken, rist Vergnügen, selgen Zügen, u mein Herz 0 mein einzig Oui 5 nur gegeben, ig ruht. 101 Falli⸗ und alles! 2n N Hell springl achlein kamen aus dem der Seb'gen Schar dort trinkt. Wie beugen sie sich ohne Ende, wie falten sie die frohen Hände! 6. O Jesu, daß dein Name bliebe im Grunde tief gedrücket ein! C. Jesuslieder. 269—27¹ Möcht deine süße Jesusliebe in Herz und Sinn gepräget sein! Im Wort, im Werk und allem Wesen sei Jesus und sonst nichts zu lesen! Gerh. Tersteegen, g. 1697, 4 1269. 270. Eigene Melodie. 2 E I1 .SDDD.............. IIIIII EH=SPS.——— 1 Ich will dich lie ⸗ben, mei⸗ne Stär⸗ke, ich ich will dich lie ⸗ben mit dem Wer ⸗ke und EEE 1— 11.——ͤ.1 I + 1——. S. E — 2————— ill dich 5 1 30 II—— wi i ie ⸗ben, mei ⸗ne Zier, im ⸗-mer⸗wäh ⸗ren ⸗ der Be gier, ich will dich —1——1 L — 1U 2 + I* 1 2. I + L I—.— 11⁴ + L + I I—.— 1 —— EEEEE I— L 2 II lie ⸗ben, schön⸗stes Licht, bis mir das Her⸗ze bricht. 2. Ich will dich lieben, o mein Leben, als meinen allerbesten Freund, ich will dich lieben und erheben, so lange mich dein Glanz bescheint, ich will dich lieben, Gotteslamm, als meinen Bräutigam. 3. Ach daß ich dich so spät erkennet, du hochgelobter Heiland du, und dich nicht eher mein genennet, du höchstes Gut und wahre Ruh! Es ist mir leid, ich bin betrübt, daß ich so spät geliebt. 4. Ich lief verirrt und war verblendet, ich suchte dich und fand dich nicht; ich hatte mich von dir gewendet und liebte das erschaffne Licht; nun aber ist's durch dich geschehn, 5. Ich danke dir, du wahre Sonne, daß mir dein Glanz das Licht gebracht; ich danke dir, du Himmelswonne, daß du mich frei und froh gemacht; ich danke dir, du süßer Mund, daß du mich machst gesund. 6. Erhalte mich auf deinen Stegen und laß mich nicht mehr irre gehn, laß meinen Fuß in deinen Wegen nicht straucheln oder stille stehn, erleucht mir Leib und Seele ganz, du starker Himmelsglanz! 7. Ich will dich lieben, meine Krone, ich will dich lieben, meinen Gott, ich will dich lieben sonder Lohne auch in der allergrößten Not, ich will dich lieben, schönstes Licht, daß ich dich hab ersehn. bis mir das Herze bricht. Johann Scheffler, Z. 1624, f 16²2. 27¹. Mel. Seelenbräutigam. .—.————— V x —E + I 4.. I———9Z.— HII + + DDSDSDSDSDSDPDEDIEDID* 2 L II — 5—.———— 3.—.——— 1 ——60 1. Je ⸗ su, geh vor ⸗an auf der Le bens bahn, E——— E 12 L— I + L—. 27— 0 5 und wir wol ⸗len nicht ver⸗wei ⸗len, dir ge⸗ 213 5. Lieder vomtchristlichen Leben. 2. Soll's uns hart ergehn, laß uns feste stehn und auch in den schwersten Tagen niemals über Lasten klagen; denn durch Trübsal hier geht der Weg zu dir. 3. Rühret eigner Schmerz ivgend unser Herz, kümmert uns ein fremdes Leiden, EESESSEEE iDi teu⸗ lich nach ⸗ zu ⸗ei ⸗len; führ uns an der 10——— Saeee, ... 2. 20 1— 2.— Hand bis ins Va ⸗ter-land! o so gib Geduld zu beiden, richte unsern Sinn auf das Ende hin! 4. Ordne unsern Gang, Jesu, lebenslang! Führst du uns durch rauhe Wege, gib uns auch die nöt'ge Pflegel Tu uns nach dem Lauf deine Türe auf! Nik. Ludw. v. Zinzendorf, g. 4700, f 1760, 27². Eigene Melodie b—— V ů=——— ——.————— SRe —.———*— I——— 1 Je ⸗ su, mei ⸗ne Freu ⸗de, mei nes Her- ⸗»zens 65 ach wie lang, ach lan ⸗ge ist dem Her zen EEE—— 5i 1 EEEE + Wei ⸗de, 3—— 2 mei⸗ Zier, Ich bin dein, und ban ge und— Tpratrnt dirl — —. du bist 928 a e—.— uer dir soll miv Aus Er⸗ 5 nichts sonst 2. Unter deinem Schirmen bin ich vor den Stürmen aller Feinde frei. Laß die Erde zittern, laß die Welt erschüttern mir steht Jesus bei. Ob es jetzt gleich kvacht und blitzt, obgleich Sünd und Höͤlle schrecken, Jesus will mich decken. 3. Weg mit allen Schätzen, du bist mein Ergöhen, Jesu, meine Lust. den — Lie⸗ — ———— ber's wer ⸗ den. Weg, ihr eitlen Ehren, ich mag euch nicht hören, bleibt mir unbewußt! Elend, Not, Kreuz, Schmach und Tod soll mich, muß ich gleich viel leiden, nicht von Jesu scheiden. 4. Gute Nacht, o Wesen, das die Welt erlesen, mir gefällst du nicht. Gute Nacht, ihr Sünden, bleibet weit dahinten, kommt nicht mehr ans Licht! 214 Wu Mac i gh I ah 0„ Wait onn win Mls, l 2 2. D0 h mich Rbin a Rah S Walort I bin h will 9. M hey Hehe; W w Wiche Rhich 0 4 K W hm Wae Ii WHed b We C. Jesuslieder. 27²2—27³ —— Gute Nacht, du Stolz und Pracht, Denen, die Gott lieben, ms an de Dir sei ganz, du Sündenleben, muß auch ihr Betrüben — gute Nacht gegeben. lauter Freude sein. 5. Weicht, ihr Trauergeister, Duld ich schon hier Spott und Hohn, —— denn mein Freudenmeister, dennoch bleibst du auch im Leide, Jesus, tritt herein. Jesu, meine Freude. Aden, Johann Franck, g. 14618, 16²7. 3 273. Mel. Jesu, meines Lebens Leben. 4477— 2 DRPDDSSSSE rauhe Bege, 32 1 Je su, mei ner See ⸗le Le⸗ ben, mei⸗nes 96 Pflegel 1 ir will ich mich ganz er-ge⸗ ben iet3 V + I +— N— + E f............ 3 Herens höch aise Freud. 05 „9. 1700,f Wch 31 und in G Wic keitz; mei⸗nen Gott will ich dich nen⸗nen E 5—— 7—4 E 2— 2 IEEEEE..—— —.—— 1——— I—— — 12— und vor al⸗ ler Welt be⸗ ken⸗nen. Ich bin dein, und EA D—— + IO 3 Hre 40.„ N + 335 59 Deln Her ⸗Ie 35 du bist mein, ich will kei⸗ nes an⸗dern sein. bin dein, und mir auf Er⸗ M, ören, ů Schnach Und od, ich viel leiden, den. Wesen, „ den, 2 6 Licht 2. Deine Güt hat mich umfangen, als mich erst die Welt empfing; dir bin ich schon angehangen, als an Mutterbrust ich hing; dein Schoß hat mich aufgenommen. wenn ich nur bin zu dir kommen. Ich bin dein, und du bist mein, ich will keines andern sein. 3. Auf der Kindheit wilden Wegen folgte mir stets deine Güt; deines Geistes Trieb und Regen regte mir oft das Gemüt, so ich etwa fehlgetreten, daß ich wieder käm mit Beten. Ich bin dein, und du bist mein, ich will keines andern sein. 4. Ach wie oft hat in der Jugend deine Hand mich angefaßt, wenn ich Frömmigkeit und Tugend weggeworfen und gehaßt! Ach ich wäre längst gestorben ohne dich und längst verdorben! Ich bin dein, und du bist mein, ich will keines andern sein 21⁵ 5. Ja in meinem ganzen Leben hat mich stets dein Licht geführt; du hast, was ich hab, gegeben, du hast meinen Lauf regiert; deine Güt, die täglich währet, hat mich immerdar ernähret. Ich bin dein, und du bist mein, ich will keines andern sein. 6. Irr ich, sucht mich deine Liebe; fall ich, hilfet sie mir auf. Ist es, daß ich mich betrübe, tröst''t sie mich in meinem Lauf. Bin ich arm, gibt sie mir Güter; haßt man mich, ist sie mein Hüter. Ich bin dein, und du bist mein, ich will keines andern sein. 7. Dein Geist zeiget mir das Erbe, das im Himmel beigelegt; ich weiß, wenn ich heute sterbe, wo man meine Seel hinträgt: zu dir, Jesu, in die Freude; Trotz dem, der mich von dir scheide. Ich bin dein, und du bist mein, ich will keines andern sein. 273—27⁴4 3. Lieder vom 8. Drum ich sterbe oder lebe, bleib ich doch dein Eigentum, an dich ich mich ganz ergebe, christlichen Leben 9. Höre, Jesu, noch ein Flehen, schlag mir diese Bitt nicht ab: Wenn mein Augen nicht mehr sehen, du bist meiner Seele Ruhm, wenn ich keine Kraft mehr hab, 15 meine Zuversicht und Freude, mit dem Mund was vorzutragen, meine Süßigkeit im Leide. laß mich doch zuletzt noch sagen: Ich bin dein, und du bist mein, Ich bin dein, und du bist mein, ich will keines andern sein. ich will keines andern sein. Nach Christian Scriver, g. 1629, f 1695. 274. Mel. Alles ist an Gottes Segen. Eph. 1.21. 22. WU —.— 8 + I—. 1 Wil E 2.——.— 4.— 2——— 1 Je⸗ sus Chri⸗ stus herrscht 4 Ko⸗—— al ⸗les wird ihm I ee e. fl 3 S— Wer un⸗ter ⸗tä⸗nig, al ⸗les legt in Gott zu Fuß. Al ⸗le c ihlleb . 2 ł— Isle ite 7———— HHA—— DD EEEEE————— Pii ——05 5 615 K. 21 W bit in 6— 3— 10 3ge soll be⸗ ken⸗nen, Je 765 se. der Herr zu nen⸗nen, sheniß 8* 2— + I HII FE 2——— 9. Schei E. +— E + 2 2 49*⁷ 2 istdo dem man 65 vre ge ⸗ben muß. oin 2. Fürstentümer und Gewalten, und ein ewiges Versühnen Ah öb, Mächte, die die Thronwacht halten, kommt in Jesu uns zu gut. dihr geben ihm die Herrlichkeit. 6. Gebt, ihr Sünder, ihm die Herzen, ¹ 1 Alle Herrschaft dort im Himmel, klagt, ihr Kranken, ihm die Schmerzen, Ladd hier im irdischen Getümmel ist zu seinem Dienst bereit. 3. Gott ist Herr; der Herr ist Einer, und demselben gleichet keiner, nur der Sohn, der ist ihm gleich Dessen Stuhl ist unumstößlich, dessen Leben unauflöslich, dessen Reich ein ewig Reich. 4. Gleicher Macht und gleicher Ehren sitzt er unter lichten Chören über allen Cherubim. In der Welt und Himmel Enden hat er alles in den Händen; denn der Vater gab es ihm. 5. Nur in ihm, o Wundergaben! können wir Erlösung haben, die Erlösung durch sein Blut. Hört's: das Leben ist erschienen, sagt, ihr Armen, ihm die Not! Er kann alle Wunden heilen, Reichtum weiß er auszuteilen, ‚ Leben schenkt er nach dem Tod. 7. Zwar auch Kreuz drückt Christi Glie⸗ der hier auf kurze Zeit darnieder, und das Leiden geht zuvor. Nur Geduld, es folgen Freuden, nichts kann sie von Jesu scheiden, und ihr Haupt zieht sie empor. 8. Jauchz' ihm, Menge heil'ger Knech⸗ te, und du Schar, die Palmen trägt, und du Blutvolk in der Krone und du Chor vor seinem Throne, der die Gottesharfen schlägt! 9. Ich auch auf der tiefsten Stufen, ich will glauben, reden, rufen, 216 rühmt, vollendete Gerechte, ö ein Flehen icht ab: ö cht mehr schen, nehr hab, Horzutragen, och sagen: bist nein, sein. 9. Le29, I l6z Eph., 24. 25 Ales wird ihm Fuß. Ml⸗l 2 zu nen⸗o, hnen gut. hm die Herzo, N die Schmerza, die Notl heilen, Zuteilen, dem Tod. rückt Christile Zeit darnieden zuvor. n Fteuden, esu scheiden, ie empor. Hehellerhueh e Gerechte, almen trägt, er Rrone em Throne, Lägt! 9993 Ghlfeh n/, rufen, C. Jesuslieder. ob ich schon noch Pigrim bin. Jesus Christus herrscht als König, 27⁴4—2706 alles sei ihm untertänig! Chret, liebet, lobet ihn! Phil. Friedr. Hiller, g. 1699, 1769. 275. mel. Nomm, o komm, du Geist des Lebens. ————— + I lr. E——.——— ———————— 1 Je⸗ sus, Je sus, nichts als Je⸗suͤs soll mein Jetz⸗und mach ich ein Ver⸗bünd nis, daß ich 2 ö 2 — — [⁰ 4. I + N Wunsch sein und mein Ziel. d. un denn mein Herz, mit ihm er⸗ will, was Je ⸗sus will; Ee D—— HN n füllt, rufet nur: Herr, wie du willt! 2. Einer ist es, dem ich lebe den ich liebe früh und spat; Jesus ist es, dem ich gebe, was er mir gegeben hat. Ich bin in dein Blut verhüllt, fuͤhre mich, Herr, wie du willt! 3. Scheinet was, es sei mein Glücte, und ist doch zuwider dir, ach so nimm es bald zurücke Jesu, gib, was nützet mir. Gib dich mir, Herr Jesu mild, nimm mich dir! Herr, wie du willt 5 4. Und vollbringe deinen Willen in mir und durch mich, mein Gott, deinen Willen laß erfüllen mich im Leben, Freud und Not, sterben als dein Ebenbild, Herr, wann, wo und wie du willt. 5. Sei auch, Jesu, stets gepriesen daß du dich und viel dazu mir geschenket und erwiesen, daß ich fröhlich singe nun: Mir geschehe, Gott, mein Schild, wie du willti Herr, wie du willt! Ludämilia Elisabeth, Gräfin zu Schwarzburg⸗Rudolstadt, g. 1640, + 16²2. 26. Eigene Melodie. . IEEEEEEEEEI ——————— 8*——.— In dir ist Freu⸗de in al⸗lem Lei⸗de, o du Vurch dich wir ha⸗ben himm⸗li ⸗sche Ga⸗ben, du der . EY ISSE E e su⸗ ßer Je ⸗sus 90 3 1 fest von Schan⸗den, wah ⸗ re Hei ⸗land bist; Zu dei ⸗ ner Gü⸗te EEEEE EEEEEEEE e ret⸗test von Ban⸗den; wer dir ver ⸗ trau ·et, hat wohl ge ehs un⸗ser Ge ⸗ mü⸗te, an dir wir kle⸗ben im Tod und 7.DPIPPP S.S............. en e,r.. bau-et, wird e⸗ wig blei ⸗ ben, Hal⸗le ⸗lu ⸗jal Le⸗ben, nichts kann uns schei den. Hal ⸗le ⸗lu jal] 217 276—27⁷7 2. Wenn wir dich haben, kann uns nicht schaden Teufel, Welt, Sünd oder Tod; du hast's in Händen, kannst alles wenden, wie nur heißen mag die Not. Drum wir dich ehren, 5. Lieder vom echristlichen Leben. dein Lob vermehren mit hellem Schalle, freuen uns alle zu dieser Stunde, Halleluja! Wir jubilieren und triumphieren, lieben und loben dein Macht dort oben mit Herz und Munde. Halleluja! Joh. Lindemann, g. um 1550, fnach 1654 27⁷. Mel. Schmücke—1 o liebe Seele. +——.— 1— xe, 1. Kö ⸗ nig, dem kein Kö⸗ ⸗nig glei⸗chet, des ⸗sen Ruhm kein dem als Gott das Reich 90„büh⸗ret, der als Mensch das [E III—. EDI.— 2 2— 2 + I— EE ◻ I—— 1— + + L..—.— 75 L t 3 II I Mund er⸗ rei⸗ Et, Seep=ter fuͤh⸗ret, dem Recht ge⸗hört zum Thro⸗ne PE + + —— + 2 + I EIl I I ◻I E + L..—. + + + E 90—— L 560— als des Va⸗ters ein⸗gem Soh⸗ ⸗ne, den so⸗viel Voll⸗kom⸗men⸗ E II— III ⁰FPi——..—— I + + EI EE +— 1 + I + EDI LV—— 2* EI hei ⸗ ten krö⸗ nen, zie ⸗ren und be⸗glei⸗ ten: 2. Himmel, Erde, Luft und Meere, aller Kreaturen Heere müssen dir zu Diensten stehen; was du willst, das muß geschehen. Fluch und Segen, Tod und Leben, alles ist dir übergeben, und vor deines Mundes Schelten zittern Menschen, Engel, Welten. 3. In des Gnadenreiches Grenzen sieht man dich am schönsten glänzen, wo viel tausend treue Seelen dich zu ihrem Haupt erwählen, die durchs Scepter deines Mundes nach dem Recht des Gnadenbundes sich von dir vegieren lassen und wie du das Unrecht hassen. 4. In dem Reiche deiner Ehren kann man stets dich loben hören von dem himmlischen Geschlechte, von der Menge deiner Knechte, die dort ohne Furcht und Grauen dein verklärtes Antlitz schauen, die dich unermüdet preisen und dir Ehr und Dienst erweisen. 5. Herr in allen diesen Reichen, dir ist niemand zu vergleichen an dem Überfluß der Schätze, an der Ordnung der Gesetze, an Vollkommenheit der Gaben, welche deine Bürger haben; du beschützest deine Freunde, du bezwingest deine Feinde. 6. Herrsche auch in meinem Herzen über Zorn, Lust, Furcht und Schmerzen, laß mich deinen Schutz genießen, gläubig dich ins Herze schließen, ehren, fürchten, loben, lieben und mich im Gehorsam üben, hier mit ringen, dulden, streiten, dort mit herrschen dir zur Seiten. Joh. Jak. Rambach, g. 1695, f 1735. 2. Gcb chah ich Hdbbe, die ud miit Hlbo,di eir gu b 9. Liel ö d gest Hsche, di ge K Hlbe,di „han zu! 4. Le Hcht un Uabe,d uit zun Aabe, d Ish zu sreuen uns ale allclua! triumphieren, . Hallelujal 5so/nachns en Ruhm kein IE Mensch das it zum Throꝛne Voll⸗kom⸗maß. glei⸗ten: und Grauen schauen, risen enst erweisen. esen Reichen, gleichen Schätze, Oeseze, er Gaben, haben; sreunde, Feinde. Ieii Herzeh ItundSchmereh uh genießen, 6 schlicßen, , lieben am uben, , steiten zur Seilen. „ 1605 7 17³⁵ C. Jesuslieder. 273. mel. Homm, o komm, du Geist des Lebens. + + I + + SSSS 1 Lie ⸗be, die du mich zum Bil⸗ de dei ⸗ ner ie ben die du mich so mil ⸗ de nach dem WD..— I + — E Fall hast —* +—— xe,en,a.x. mich, dein zu blei⸗ ben e wig ⸗lich. 2. Liebe, die du mich erkoren, 5. Liebe, die mich hat gebunden eh als ich geschaffen war, an ihr Joch mit Leib und Sinn, Liebe, die du Mensch geboren Liebe, die mich überwunden und mir gleich wardst ganz und gar, und mein Herz hat ganz dahin, Liebe, dir ergeb ich mich, Liebe, dir ergeb ich mich, dein zu bleiben ewiglich. dein zu bleiben ewiglich. 3. Liebe, die für mich gelitten 6. Liebe, die mich ewig liebet, und gestorben in der Zeit, die für meine Seele bitt't, Liebe, die mir hat erstritten Liebe, die das Lösgeld gibet ew'ge Lust und Seligkeit, und mich kräftiglich vertritt, Liebe, dir ergeb ich mich, Liebe, dir ergeb ich mich, dein zu bleiben ewiglich. dein zu bleiben ewiglich. 4. Liebe, die du Kraft und Leben, 7. Liebe, die mich einst wird führen Licht und Wahrheit, Geist und Wort, aus dem Grab der Sterblichkeit, Liebe, die sich bloß ergeben Liebe, die mich dort wird zieren mir zum Heil und Seelenhort, mit dem Kranz der Herrlichkeit, Liebe, dir ergeb ich mich, Liebe, dir ergeb ich mich, dein zu bleiben ewiglich. dein zu bleiben ewiglich. Joh. Scheffler, g. 1624, f 1677. 279. 1— I I 1 Mel. Straf mich nicht in deinem Forn. + II V 1 —.— + — 1 12.—— 23 — 1 Wen Hei⸗land, na⸗ he dich, mei⸗ nen Geist be⸗ und aus al⸗lem kräf tig ⸗lich mich in dich ein⸗ EV 5 HN 1 V. .. I.— 2 915 2—— 25 ich dich in ⸗nig ⸗lich al⸗ les an ⸗ dre is sa een, Kreatur ängstet nur, 2. Sammle den zerstreuten Sinn, treuer Hirt der Seelen; du allein kannst geben denn wenn ich in dir nicht bin, Ruhe, Freud und Leben. muß mein Geist sich quälen. 219 279—280 3. Mache mich von allem frei, gründlich abgeschieden, daß ich eingekehret sei stets in deinem Frieden, kindlich rein, sanft und klein, dich in Unschuld sehe, in dir leb und stehe. 4. Menschenfreund Immanuel, dich mit mir vermähle; o du sanfter Liebesquell, salbe Geist und Seele, daß mein Will sanft und still ohne Widerstreben dir sich mag ergeben. 5. Jedermann hat seine Lust und sein Zeitvertreiben; mir sei eines nur bewußt, Herr, in dir zu bleiben. 3. Lieder vom christlichen Leben. Alles soll folgen wohl, wenn ich mich nur übe in dem Weg der Liebe. 6. Kreaturen, bleibet fern, und was sonst kann stören! Jesu, ich will schweigen gern und dich in mir hören. Schaffe du wahre Ruh, wirke nach Gefallen, ich halt still in allen. 7. Was noch flüchtig, sammle du; was noch stolz ist, beuge; was verwirret, bring zur Ruh; was noch hart, erweiche, daß in mir nichts hinfür lebe noch erscheine als mein Freund alleine. Gerh. Tersteegen, g. 1692, 1269. „ 280. Eigene Melodie. —.—.— d LV 25 +..— I 3 1 Je⸗sum laß ich nicht; weil er sich für 0 so er ⸗for ⸗dert mei⸗ne Pflicht, nur al ⸗lein für 2.—*+ I* II II —S——* II +— I + II mich ge ⸗ ge⸗ben, 10 n Hen Er ist mei⸗ nes Le⸗bens Licht, IEE I N PEEET 2— 5 + + W m.r mei ⸗-nen Je⸗sum laß ich nicht. 2. Jesum laß ich ewig nicht, weil ich soll auf Erden leben; ihm hab ich voll Zuversicht, was ich bin und hab, ergeben Alles ist auf ihn gericht't, meinen Jesum laß ich nicht. 3. Laß vergehen das Gesicht, Hören, Schmecken, Fühlen weichen, laß das letzte Tageslicht mich auf dieser Welt erreichen: wenn der Lebensfaden bricht, meinen Jesum laß ich nicht. 4. Ich werd ihn auch lassen nicht, wenn ich nun dahin gelanget, wo vor seinem Angesicht unsrer Väter Glaube pranget. Mich erfreut sein Angesicht, meinen Jesum laß ich nicht. 5. Nicht nach Welt, nach Himmel nicht meine Seele seufzt und sehnet, Jesum sucht sie und sein Licht, der mich hat mit Gott versöhnet, der mich frei macht vom Gericht; meinen Jesum laß ich nicht. 6. Jesum laß ich nicht von mir, geh ihm ewig an der Seiten; Christus läßt mich für und für zu dem Lebensbächlein leiten. Selig, wer mit mir so spricht: Meinen Jesum laß ich nicht. Christian Keimann, g. 1607, f 1662. 4 251 1. ö dei lann He 2ibd h hͤne hsdaß ic iner Oah alles Uch ich picht Whallm Idäner Wief Lydiese c in de Icht sch scep l h deme dust Me solu hah h Ahnt Waltet HeSth cfh 5., be . het fern, stören hen gern n. ruh, i9 sanmle b uge; zur Ruhz che, hinfür eine. g. L69ꝰ/ f Hög il er sich für ral⸗lein für + Oe⸗bens Licht, e pranget. gesicht chnicht. nach Himmelnih nd sehnet, sein Licht, tt versohnet, vom Gericht; ch nicht. nicht von mit Seiten; Ir und für C. Jesuslieder. 281. Mel. Ich ruf zu dir, Rerr Jesu Christ. E L— I C—ꝑ I I 165 e⸗ su Christ, mein schön⸗stes Licht, der du in so hoch mich liebst, daß ich es nicht aus ⸗spre⸗chen —— E 2—. EEE EE L—. I IE 1 L EEE I anen 0 33 1 en gib, daß mein Herz dich wie⸗der⸗ um mit —.——.——— SISSSSSSS———. IIISIIISIII—.—.— 5— 1— Lie ⸗ben und Ver ⸗lan⸗gen mög um⸗fan ⸗gen und als dein r.— — 7 SDSeE— 75—— 1 1— 2 2 1 C 0 I Ei ⸗gen ⸗tum nur ein ⸗ zig an dir han ⸗ gen. 2. Gib, daß sonst nichts in meiner Seel als deine Liebe wohne; gib, daß ich deine Lieb erwähl als meinen Schatz und Krone. Stoß alles aus, nimm alles hin, was mich und dich will trennen und nicht gönnen, daß all mein Mut und Sinn in deiner Liebe brennen. 3. Wie freundlich, selig, suß und schön ist, Jesu, deine Liebe! Wo diese wohnt, kann nichts entstehn, das meinen Geist betrübe. Drum laß nichts andres denken mich, nichts sehen, fühlen, hören, lieben, ehren als deine Lieb und dich, der du sie kannst vermehren. 4. Mein Heiland, du bist mir zulieb in Not und Tod gegangen und hast am Kreuz als wie ein Dieb und Mörder da gehangen, verhöhnt, verspeit und sehr verwund't. Ach laß mich deine Wunden alle Stunden mit Lieb im Herzensgrund auch schmerzen und verwunden! 5. Du hast mich je und je geliebt und auch nach dir gezogen; eh ich noch etwas Guts geübt, warst du mir schon gewogen. Ach laß doch ferner, edler Hort, mich diese Liebe leiten und begleiten, daß sie mir immerfort beisteh auf allen Seiten. 6. Laß meinen Stand, darin ich steh, Herr, deine Liebe zieren und, wo ich etwa irre geh, alsbald zurechte führen; laß sie mich allzeit guten Rat und gute Werke lehren, steuren, wehren der Sünd und nach der Tat bald wieder mich bekehren! 7. Laß sie sein meine Freud im Leid, in Schwachheit mein Vermögen; und wenn ich nach vollbrachter Zeit mich soll zur Ruhe legen, alsdann laß deine Liebestreu, Herr Jesu, bei mir stehen, Luft zuwehen, daß ich getrost und frei mög in dein Reich eingehen. Paul Gerhardt, g. 1602, f16re 221 5. Lieder vom christlichen Leben. Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern. I I ——,. E,— 5—— 2— 1— ID D Got=ötes S n, 8 du weißt es, daß i re ⸗ de wahr, DE* I 2 II EH.—. ö mein Bru⸗der und mein Gna⸗den⸗thron, mein Schatz, vor dir ist al ⸗ son ⸗——5— klar und 90 E. + E EE ö mein Freud und Won ⸗ne, als—— Son⸗ 290.3 n leb ich mit Ge⸗ EUE .. ——„len dich vor al ⸗len, 3—— 335 Er⸗ den ee, V kann 3—.— mag mir 2. Dies ist mein Schmerz, dies Le ket mich, daß ich nicht g'nug kann lieben dich wie ich dich lieben wollte. Ich werd von Tag zu Tag entzünd't je mehr ich lieb, je mehr ich find daß ich dich lieben sollte Von dir laß mir deine Güte ins Gemüte lieblich fließen, so wird sich die Lieb ergießen. 3. Durch deine Kraft treff ich das Ziel, daß ich, so viel ich soll und will, dich allzeit lieben möge. Nichts auf der ganzen weiten Welt, Pracht, Ehre, Freude, Gut und Geld, wenn ich es recht erwäge, kann mich ohn dich g'nugsam laben; ich muß haben ceine Liebe; die tröst't, wenn ich mich betrübe. 4. Denn wer dich liebt, den liebest du, chaffst seinem Herzen Fried und Ruh, erfreuest sein Gewissen. Es geh ihm, wie es woll auf Erd, wenn ihn gleich ganz das Kreuz verzehrt, soll er doch dein genießen. „ber wer⸗ den. 421 selig nach dem Leide große Freude ö wird er finden, alles Trauern muß verschwinden. 5. Kein Ohr hat dies jemals gehört, kein Mensch gesehen noch gelehrt, es kann's niemand beschreiben, was denen dort für Herrlichkeit bei dir und von dir ist bereit, die in der Liebe bleiben. Gründlich läßt sich nicht erreichen noch vergleichen den Weltschätzen dies, was uns dort wird ergötzen. 6. Drum laß ich billig dies allein, o Jesu, meine Sorge sein, daß ich dich herzlich liebe, daß ich in dem, was dir gefällt, und mir dein klares Wort vermeld't, aus Liebe mich stets übe, bis ich endlich werd abscheiden und mit Freuden zu dir kommen, aller Trübsal ganz entnommen. 7. Da werd ich deine Freundlichkeit, die jetzt gerühmt ist weit und breit, in reiner Liebe schmecken hbchrdän Wbenpa hhale Ke cch lch w. 288. 2ukan cwachte oamit ein Huch dich: Uh a das ch Hinst 9. Du w Godt, de Hhada Ahcche du vl IWhastd Dus Waufge och Uah nf V sagte l 9 Das Aldun Act 22 s Sohhf, de wahy, mein Schah und kla⸗ Y. Ind sehn dein liebreich Angesicht nit unverwandtem Augenlicht hn alle Furcht und Schrecken. Reichlich werd ich 233. Mel. Vater unser C. Jesuslieder. 282—284 sein erquicket und geschmücket vor dem Throne mit der schönen Himmelskrone. Joh. HBeermann, g. 1585, l6ge. im Himmelreich. +—.— —.— — —*—.— La S— e IE 1. O Leh⸗rer, dem kein Leh⸗rer 0 gleich, an Weis⸗heit SSSSSSEE und an Ne⸗be reich, des ew'⸗gen Va⸗ters höch'⸗ster sat, Pro⸗phet be-rühmt SEEEEEEE durch Wort und Tat, den& J — un⸗serm Heil ge ⸗sandt und 2. Du kamst aus deines Vaters Schoß und machtest alle Siegel los, 5e Freude erschwinden. es semals gohöc, noch gelehrt, oschreiben, Herrlichkeit tt beret, en, vergleichen vind ergöhen, lllig dies alleht, sein, libe, dir Hefall, Wort vermelu, übe, ö d mit Hreudes nommen, ne Fraundligbi ö veit und en brlil, damit sein Rat umgeben war; durch dich wird alles offenbar und an das hellste Licht gestellt, was Finsternis umschlossen hält. 3. Du weisest uns die wahre Spur zu Gott, dem Schöpfer der Natur; du hast den Weg uns vecht gezeigt, auf welchem man zum Himmel steigt; was du vom Vater selbst gehört, das hast du unverfälscht gelehrt. 4. Du sahest in der Gottheit Licht mit aufgedecktem Angesicht, was nach des Himmels weisem Rat man küͤmftig zu erwarten hat; du sagst es deutlicher zuvor als jemals der Propheten Chor. 5. Das Lehramt, welches du geführt, hast du mit Heiligkeit geziert und mit viel Wundern oft bestärkt, ihn ge⸗salbt mit eig⸗ner Hand! daraus man deine Allmacht merkt, ja endlich, als es Gott geschickt, ein blutig Siegel drauf gedrückt. 6. Du bist es, Herr, von dem das Amt, das die Versöhnung predigt, stammt, du machst durch treuer Lehrer Mund noch jetzt dein Heil den Menschen kund; begleite stets mit deiner Kraft ihr Amt, damit es Nutzen schafft! 7. Du sendest, wie dein Wort verheißt, noch immer deinen guten Geist, der allen Seelen, die er liebt, Erkenntnis, Licht und Wahrheit gibt, und der, wo man ihn nicht vertreibt, dein Wort in Herz und Sinnen schreibt. 8. Ach laß, o himmlischer Prophet. mich schauen deine Majestät; mach mich von Eigendünkel frei, damit ich dir gehorsam sei. Du sollst mein höchster Lehrer sein, fuͤhr mich in deine Schule ein! Joh. Jak. Rambach, g. 1695, + 17⁵5. 2384. Eigene Melodie. ————— Eren E²——— 1. Schön⸗-ster Herr. Je ⸗ su, Herr ⸗scher al=ler 223 2. Deine Liebesglut stärket Mut und Blut; wenn du freundlich mich anblickest und an deine Brust mich drückest, macht mich wohlgemut deine Liebesglut. 3. Wahrer Mensch und Gott, Trost in Not und Tod, du bist darum Mensch geboren, zu ersetzen, was verloren, durch dein Blut so rot, wahrer Mensch und Gott. 4. Meines Glaubens Licht laß verlöschen nicht, —— I——— 2—..—— E=— 5 En den, Got ⸗tes und Ma ⸗ ri ⸗ en Fh— 2 2... 50.— 2 LIU 2 + + + I L—.—.—— + 2 L— I— I 1 2 D dich will ich lie ⸗ben, dich will ich + II I I + I I .— eh ⸗ ren, du mei ⸗ner See le Freud und Kronl 2. Schön sind die Wälder, Jesus leucht't schöner, noch schöner die Felder Jesus leucht't reiner, in der schönen Frühlingszeit; als all die Engel im Himmelssaal⸗ Jesus ist schöner, 4. Alle die Schönheit Jesus ist reiner, Himmels und der Erde der unser traurig Herz erfreut. ist nur gegen ihn wie Schein, 3. Schön leucht't die Sonne, keiner auf Erden noch schöner der Monde lieber kann werden und die Sterne allzumal; als der schönste Jesus mein 16²⁷. —0— 285. Eigene Melodie. 5 W—...—..— 3—— 1 I= I V 4.—.—* ++ D + V I +.. QV I——0 ES 4 + + + F +. L IEL L—.—— 2— I I——..— . See⸗len ⸗bräu ti ⸗ gam, Je ⸗ su, Got ⸗ tes Lamm,. EE: 2 + EHEIII—+—— S 4— +1 I + 2 EI. +&—— E——— L I +— 14 △——.— e EE be Dank für dei ⸗ ne Lie 3be, die mich —066468 ů— E————.— . zieht aus rei ⸗ nem Trie ⸗be von der Sün ⸗de D* I— + I 1* H E + E + + I 2 I I I* N LI 2—.— +———— LEEEEEE I. EV I—. I 1—.— II Schlamm, Je ⸗su Got ⸗tes Lamm! salbe mich mit Freudenöle, daß hinfort in meiner Seele ja verlösche nicht meines Glaubens Licht. 5. So werd ich in dir bleiben für und für; deine Liebe will ich ehren und in ihr dein Lob vermehren, weil ich fur und für bleiben werd in dir. 6. Deinen Frieden gib aus so großer Lieb uns, den Deinen, die dich kennen und nach dir sich Christen nennen; 22⁴4 Indubi Ien Frid . Nun er Ieig gn milnim sodem glä Wlin Ole sunetrefe 9hier d s die Eh u in Ho rim Ha on die E schaufs 20 dich will i und Kronl Hinmasal eit chron yermehre, gib dich kennen risten nennen genen du bist lieb, heinen Frieden gib! 7. Nun ergreif ich dich, u mein ganzes Ich; sch will nimmermehr dich lassen, ondern gläubig dich umfassen, weil im Glauben ich nun ergreife dich. 8. Hier durch Spott und Hohn, dort die Ehrenkron; hier im Hoffen und im Glauben, dort im Haben und im Schauen; denn die Ehrenkron solgt auf Spott und Hohn. C. Jesuslieder. 9. Jesu, hilf, daß ich allhier ritterlich alles durch dich überwinde und in deinem Sieg empfinde, wie so ritterlich du gekämpft für mich. 10. Du mein Preis und Ruhm, werte Himmelsblum, in mir soll nun nichts erschallen, als was dir nur kann gefallen, werte Himmelsblum, du mein Preis und Ruhm! Adam Drese, g. 1620, f 1701. 286. mel. Jesus, meine Suversicht. DSDSDDEIE E S———— 3 1 See le, was er⸗müd'st du dich in den Din⸗gen ——.— die doch bald ver⸗zeh ⸗ren sich und zu Staub und E N—.—— E——— +. I—. I HD I— I die„ser Er ⸗ den, sche wer⸗ den ꝰ Su ⸗che Je⸗sum und sein Licht, r.ee *——.— an⸗ dre hilft dir nicht 2. Sammle den zerstreuten Sinn, laß ihn sich zu Gott aufschwingen, richt ihn stets zum Himmel hin, laß ihn in die Gnad eindringen! Suche Jesum und sein Licht, alles andre hilft dir nicht. 3. Du verlangst oft süße Ruh, dein betruͤbtes Herz zu laben: eil zur Lebensquell hinzu, da kannst du sie reichlich haben. Suche Jesum und sein Licht, alles andre hilft dir nicht. 4. Geh in Einfalt stets einher, laß dir nichts das Ziel verrücken; Gott wird aus dem Liebesmeer dich, den Kranken, wohl erquicken. Suche Jesum und sein Licht, alles andre hilft dir nicht. 5. Du bist ja ein Hauch aus Gott und aus seinem Geist geboren, bist erlöst durch Christi Tod; bist du nicht zum Reich erkoren? Suche Jesum und sein Licht, alles andre hilft dir nicht. 6. Schwinge dich nur oft im Geist über alle Himmelshöhen; laß, was dich zur Erde reißt, unter deinen Füßen stehen! Suche Jesum und sein Licht, alles andre hilft dir nicht. 7. Nahe dich dem lautern Strom, der vom Thron des Lammes fließet und auf die, so keusch und fromm, sich in reichem Maß ergießet. Suche Jesum und sein Licht, alles andre hilft dir nicht. 22⁵ 15 286—288 3. Lieder vom christlichen Leben. 8. Laß dir seine Majestät 9. Sei im übrigen ganz still, immerdar vor Augen schweben, du wirst schon zum Ziel gelangen, laß mit brünstigem Gebet glaube, daß sein Liebeswill sich dein Herz zu ihm erheben! stillen werde dein Verlangen. Suche Jesum und sein Licht, Drum such Jesum und sein Licht, alles andre hilft dir nicht. alles andre hilft dir nicht. Jak. Gabr. Wolf, g. 1684, f 125. —48 287. Mel. Es ist gewißlich an der Seit. . EISISIiIIEEEEE.... 20 1 Such,wer da will, ein an⸗der Ziel, die Se⸗lig⸗ mein Herz al ⸗ lein be⸗dacht soll sein, auf Chri⸗stum ES LIII— E BII—— 1— C + + 57½ keit I f 90 II I— LI— + eit zu n⸗ den, sich 0 gruͤn⸗den; sein Wort ist wahr, sein Werk ist EH 5—— ů 4———— —++— + + 1— I + + E PDPꝑIPIPIPSPSPSPSIPSSISISSSSISIEIIIEIIIIIIITIIII 10 1 klar, sen heil⸗ger Mund hat Kraft und Grund, all Feind zu E:*— E 1— II ü⸗ ber⸗ win ⸗ den. 2. Such, wer da will, Nothelfer viel, 4. Mein Herzenskron, mein Freu⸗ die uns doch nichts erworben, densonn sollst du, Herr Jesu, bleiben; hier ist der Mann, der helfen kann, laß mich doch nicht von deinem Licht bei dem nie was verdorben. durch Eitelkeit vertreiben; Uns wird das Heil durch ihn zu teil, bleib du mein Preis, dein Wort mich uns macht gerecht der treue Knecht, speis, bleib du mein Ehr, der für uns ist gestorben. dein Wort mich lehr, 3. Ach sucht doch den, laßt alles stehn, an dich stets fest zu gläuben. die ihr das Heil begehret! 5. Wend von mir nicht dein Angesicht, Er ist der Herr und keiner mehr, laß mich in Kreuz nicht zagen! der euch das Heil gewähret. Weich nicht von mir, mein höchste Zier, Suchtihn all Stund von Herzensgrund, hilf mir mein Leiden tragen! sucht ihn allein, Hilf mir zur Freud nach diesem Leid, denn wohl wird sein hilf, daß ich mag nach dieser Klag dem, der ihn herzlich ehret dir ewig dort Lob sagen. Georg Weissel, g. 1590, f 4655. 268. mel. wie groß ist des Allmächt'gen Güte. ————.— V. + +— + + C—8 I L— 2—.— L L a. 1 Was wär ich ohne dich ge⸗we⸗ sen, was würd ich Zu Furcht und Ang⸗sten aus ⸗er ⸗le ⸗ sen ständ ich in 22 . 2.Eins Ich ers⸗ ich folgte n vild I fönd hoff War hiel War hieh 9.Hat. hin Wse schne Hbode Hlr all Hbich ohlh Wohn 100 hoh dlad DN il Wle Rheche schde D Wi w Oa mein Fren su, blee cinem Oihl Wont mihh . n Mgesch, nl 6—. Hiesem Hld, oer Rlcg 500, 655 wüld 0 Id ich i Höhfelst. C. Jesuslieder. F I 2. Einsam verzehrt von Lieb und Seh⸗ nen erschien mir nächtlich jeder Tag; ich folgte nur mit heißen Tränen dem wilden Lauf des Lebens nach. Ich fände Unruh im Getümmel und hoffnungslosen Gram zu Haus. Wer hielte ohne Freund im Himmel, wer hielte da auf Erden aus? 3. Hat Christus sich mir kundgegeben, und bin ich seiner erst gewiß, wie schnell verzehrt ein lichtes Leben die bodenlose Finsternis! Für alle seine tausend Gaben bleib ich sein demutvolles Kind, gewiß, ihn unter uns zu haben, wenn zwei auch nur versammelt sind. 4. O geht hinaus auf allen Wegen und holt die Irrenden herein, streckt jedem eure Hand entgegen und ladet froh sie zu uns ein. Der Himmel ist bei uns auf Erden, im Glauben schauen wir ihn an; die eines Glaubens mit uns werden, auch denen ist er aufgetan. 5. Das Herz/ des Lebens reiche Quelle, ein böses Wesen wohnte drin, und ward's in unserm Geiste helle, so war nur Unruh der Gewinn. I* III— I 1—3— 8 EEU 1.—— EH. H.E— 2 oh ⸗ ne dich wohl sein? Wre wei=ter Welt al⸗lein. Nichts wüßt ich si ⸗cher, was ich . SE.EEEIEEEEEE 4*—t— 2— a IPIPII.e 33** ö e, i 0 lieb ⸗te, die Zu⸗kunft wär ein dunk⸗ler Schlund, und =— 1.... II + L— 2 8 L L C wenn mein Herz sich tief be⸗ trüb ⸗te, wem tät ich 5—— E——— + 1 mei ⸗ ne Sor ⸗ge kund? Ein eisern Band hielt an der Erde die bebenden Gefangnen fest; Furcht vor des Todes Richterschwerte verschlang der Hoffnung Überrest. 6. Da kam ein Heiland, ein Befreier, ein Menschensohn voll Lieb und Macht, und hat ein allbelebend Feuer in unserm Innern angefacht. Nun sahn wir erst den Himmel offen als unser altes Vaterland; wir konnten glauben nun und hoffen und fühlten uns mit Gott verwandt. 7. Seitdem verschwand die Not der Sün⸗ de, und fröhlich wurde jeder Schritt, man gab zum schönsten Angebinde den Kindern diesen Glauben mit; durch ihn geheiligt zog das Leben vorüber wie ein sel'ger Traum, und ew'ger Lieb und Lust ergeben bemerkte man den Abschied kaum. 8. Noch steht in wunderbarem Glanze der heilige Geliebte hier; gerührt von seinem Dornenkranze, von seiner Treue weinen wir. Ein jeder Mensch ist uns willkommen, der seine Hand mit uns ergreift und,‚ in sein Herz mit aufgenommen, zur Frucht des Paradieses reift. Fr. v. Jardenberg(Novalis), g. 1272, f 180. 227 15* 289—290 3. Lieder vom christlichen Leben. 239. mel. Mach's mit mir, Gott, nach deiner Güt. EAUAU——.SS........— 8 EUIUE XE 2.—————— EE + ——— E I hes Bei spiel gabst du mir, mein Hei⸗land, 1. Sollt ich nicht gern und mit Be⸗gier dir nach⸗zu⸗ EE I HII— I EUDU. 1 EV—— I II— 1.— durch dein Le⸗ n ah wen side ⸗ berr und nicht den Weg, den ö 17 I EHILII +— I. E 2 9 B. 1—4—.— 1* —5 E 1 II E—.—— E 1— II du be⸗tratst, auch gehn und das tun, was du tatstꝰ 2. Dein Herz war voller Heiligkeit, so rein wie deine Lehre, dein Tun Lieb und Rechtschaffenheit, dein Endzweck Gottes Ehre, für uns allhier Zufriedenheit und dort die ew'ge Seligkeit. 3. Darum entäußertest du dich und stiegst vom Himmel nieder, wardst Mensch, ein armer Mensch wie ich, und meiner Schwachheit Brüder, der Bosheit Raub, der Leute Spott, in deinem Wandel gleich wie Gott. 4. In Knechtsgestalt erschienest du, um uns zu Herrn zu machen; den Kranken gabst du Trost und Ruh und warst stark in den Schwachen; du trugst die Leiden mit Geduld und truügst sie sonder eigne Schuld. 5. Ein Opfer unsrer Missetat, liebt'st du uns doch als Freunde, erfüllt'st für uns des Vaters Rat und batest selbst für Feinde. Du starbst, gehorsam bis zum Tod, und ehrtest auch im Tode Gott. 6. Dies große Beispiel hast du mir zur Richtschnur hinterlassen, daß ich gesinnet sei gleich dir in meinem Tun und Lassen. Komm, sprichst du, nimm dein Kreuz auf dich, komm, folge mir und tu, wie ich. 7. Ich komme, Herr, gib Kraft und Licht, daß ich mein Heil erkenne, dein wahrer Jünger sei und nicht mich fälschlich nur so nenne, damit ich, deinem Beispiel treu, auch andern selbst ein Beispiel seil Chr. Felix Weiße, g. 1726, F 1804 Mel. Herzlich tut mich verlangen. —— D 5 ů. PP C ¶C R 1 Hi al„le un ⸗ treu wer⸗den, so bleib ich dir doch „daß Dank⸗bar⸗keit auf Er ⸗den nicht aus ⸗ge⸗stor⸗ben 0 1— —1H„ ö ů 55. SS— 3 1 L treu,‚ Kei Für mich um ⸗fing dich Lei⸗ den, H. 16—.— 8—.— — 12 12 ů + E vers gingst fuͤr mich in Schinerz; drum geb ich dir mit Freu⸗ 228 2.Oft. Daß durge und mant dich leben Mo. Lieb Hastdu se der Well doch kein⸗ oblibt —— Hei⸗Lah nach 9„ den 5 ö taht setat, Aunde‚ Rat m Lch Hott, ast du niit „ ir . in Kreuga tu, wieih, tundLch thel, spiel sel 720/ C. Jesuslieder. 290—291 ..— II N . —— 2———*—— I den auf e⸗wig die ⸗ses Herz. 2. Oft muß ich bitter weinen, daß du gestorben bist, und mancher von den Deinen dich lebenslang vergißt. Von Liebe nur durchdrungen hast du so viel getan, der Welt das Heil errungen, doch keiner denkt daran. 3. Du stehst voll treuer Liebe noch immer jedem bei, und wenn dir keiner bliebe, so bleibst du dennoch treu; die treuste Liebe sieget, am Ende fühlt man sie, weint bitterlich und schmieget sich kindlich an dein Knie. 4. Ich habe dich empfunden; o lasse nicht von mir! Laß innig mich verbunden auf ewig sein mit dir! Einst schauen meine Brüder auch wieder himmelwärts und sinken liebend nieder und fallen dir ans Herz. Friedr. v. Hardenberg, g. 1272, + 1801. 291. Eigene Melodie. EE 0—.—— FPFPDEEE I I 1 + 11111 I I .m0t AIE L L EE 1.—.—.—— L +——— 1— E 1 E ——— 1. Wenn ich ihn nur ha ⸗ be, wenn er mein nur E—0—— ESEEAE———— 1—.— I +—.— + C +2— E SE—— —— ist, wenn mein Herz bis hin zum Gra⸗ be EE—1.—.— e — VI 1HE I— EI +*— +—— LII— L— +—.— 1..——.E——— — L I C 1. 1 . sei ⸗ne Treu ⸗e nie ver ⸗gißt, weiß ich nichts von E HIIE G——1 ä— EEEEEE E—..— EE——.—.— E——— ů41— Lei⸗de, füh ⸗le nichts als An⸗dacht, Lieb und Freu⸗de. 2. Wenn ich ihn nur habe, laß ich alles gern, solg an meinem Wanderstabe treugesinnt nur meinem Herrn, lasse still die andern breite, lichte, volle Straßen wandern. 3. Wenn ich ihn nur habe, schlaf ich fröhlich ein; ewig wird zu süßer Labe seines Herzens Flut mir sein, die mit sanftem Zwingen alles wird erweichen und durchdringen. 4. Wenn ich ihn nur habe, hab ich auch die Welt, und des Himmels reiche Gabe meinen Blick nach oben hält; hingesenkt im Schauen kann mir vordem Irdischen nicht grauen. 5. Wo ich ihn nur habe, ist mein Vaterland, und es fällt mir jede Gabe wie ein Erbteil in die Hand; längst vermißte Brüder find ich nun in seinen Jüngern wieder. Friedr. v. Rardenberg, g. 1272, fs01. 229 3. Lieder vom christlichen Leben. 292. Mel. Seelenbräutigam. E—— —.— + + + L V* 1—.— +.— + + I + +— + 2—— L SDS..— ———— + Wer ist wohl wie Je ⸗ su, sü ⸗ ße Ruh? EH 0— H V E 1U + I II + V LE 1N⁵ + 2 L—.— + + 2— —0— 5 Un ⸗ter vie ⸗ len aus ⸗er ko ren, Le⸗ben EE—— E I 1 IVV V + + III + A V L.NV E L* I +— + + E 4— 2— — de ⸗rer, die ver ⸗ lo ⸗ ren, und ihr Licht da⸗ E——— EHN. LV I— I—— II zu, Je ⸗ su, sü ⸗ ße Nuhr 2. Leben, das den Tod, mich aus aller Not zu erlösen, hat geschmecket, meine Schulden zugedecket und mich aus der Not hat geführt zu Gott! 3. Glanz der Herrlichkeit, du bist vor der Zeit zum Erlöser uns geschenket und in unser Fleisch versenket in der Füll der Zeit, Glanz der Herrlichkeit! 4. Großer Siegesheld, Tod, Sünd, Höll und Welt hast du mächtig überwunden und ein ew'ges Heil erfunden durch das Lösegeld deines Bluts, o Held! 5. Höchste Majestät, König und Prophet, deinen Scepter will ich küssen, mit Maria dir zu Füßen sitzen früh und spät, höchste Majestät! 6. Laß mich deinen Ruhm als dein Eigentum, durch des Geistes Licht erkennen, stets in deiner Liebe brennen als dein Eigentum allerschönster Ruhm! 7. Deiner Sanftmut Schild, deiner Demut Bild mir anlege, in mich präge, 230 daß kein Zorn noch Stolz sich rege; vor dir sonst nichts gilt als dein eigen Bild. 8. Steure meinem Sinn, der zur Welt will hin, daß ich nicht mög von dir wanken, sondern bleiben in den Schranken; sei du mein Gewinn, gib mir deinen Sinn! 9. Wecke mich recht auf, daß ich meinen Lauf unverrückt zu dir fortsetze, und mich nicht in seinem Netze Satan halte auf; fördre meinen Lauf! 10. Deines Geistes Trieb in die Seele gib, daß ich wachen mög und beten, freudig vor dein Antlitz treten; ungefärbte Lieb in die Seele gib! 11. Wenn der Wellen Macht in der trüben Nacht will des Herzens Schifflein decken, wollst du deine Hand ausstrecken; habe auf mich acht, Hüter, in der Nacht! 12. Einen Heldenmut, der da Gut und Blut gern um deinetwillen lasse und des Fleisches Lüste hasse, gib mir, höchstes Gut, durch dein teures Blut! C. Jesuslieder. 13. Soll's zum Sterben gehn, wollst du bei mir stehn, mich durchs Todestal begleiten 292—293 und zur Herrlichkeit bereiten, daß ich einst mag sehn mich zur Rechten stehn! J. A. Freylinghausen, g. 1620, f1750 293. Eigene Melodie. e„ben— Hb 2— SSSISIIPIIII— ů——26 5 1 Wie schön leuch ⸗tet der Mor ⸗gen ⸗stern, Ht da— 6——5 Du Da⸗ vids Sohn aus Ja ⸗ kobs Stamm, E—— 3 E ISPPPPIPPIEIIIIEEE—— H² DPDRRPPPEIIEEAPEEFETEAEAEAETTT voll Gnad und Wahr⸗heit von dem Herrn aus Ju⸗ mein Kö ⸗nig und mein Bräu ⸗ti ⸗ gam, du hast Hrege; EHE—.— N— V.—.— EREEEEEEEEE E I + — D. II— L— I—— da auf ⸗ge⸗ gan ⸗gen. mein Herz um ⸗fan⸗ 99 5 lieb⸗lich, freund⸗lich, schön und EUEN.—.—— — I I + I I I I I I I + anten, EEE————— anken räch⸗tig, groß und mäch⸗tig, reich an Ga ben, DEEE 2 II I 4 1 H EUUU..——..—— 1 0 ü⸗ber al ⸗les hoch er ⸗ha ⸗ben. 2. O meine Perle, werte Kron, seh freundlich auf mich blicken. he Sohn Gottes und Mariens Sohn, O Jesu, du mein höchstes Gut, ö du hochgeborner König, dein Wort, dein Geist, dein Leib und mein Herz ist voll von deinem Ruhm, Blut mich innerlich erquicken. dein süßes Evangelium Nimm mich freundlich ist lauter Milch und Honig. in die Arme, Herr, erbarme 00 Herr, dich preis' ich, dich in Gnaden! 32 Hosianna! Himmlisch Manna, Auf dein Wort komm' ich geladen. 35 das wir essen, 5. Gott Vater, o du starker Held, deiner kann ich nicht vergessen. du hast mich ewig vor der Welt 3. Geuß sehr tief in mein Herz hinein, in deinem Sohn geliebet. acht du Gottesglanz und Himmelsschein, Dein Sohn hat sich mit mir vertraut, die Flamme deiner Liebel mein Herz auf ihn mit Freuden schaut, 0 0 Und stärk mich, daß ich ewig bleib,ꝗ was ist's, das mich betrübet? laken Preis dir! Heil mir! 8 o Herr, ein Glied an deinem Leib in frischem Lebenstriebe! Nach dir wallt mir mein Gemüte, ew'ge Güte, bis es findet dich, des Liebe mich entzündet. 4. Von Gott kommt mir ein Freuden⸗ licht, wenn ich dein holdes Angesicht Himmlisch Leben wird er geben mir dort oben; ewig soll mein Herz ihn loben. 6. Spielt unserm Gott mit Saitenklang und laßt den süßesten Gesang ganz freudenreich erschallen. Ich will mit meinem Jesus Christ, 231 293—294 3. Lieder vom christlichen Leben. der mir mein ein und alles ist, der Anfang und das Ende⸗ geng, W in steter Liebe wallen. Du wirst mich einst zu deinem Preis waß Singet, klinget, aufnehmen in das Paradeis, and über jubilieret, triumphieret! froh falt ich meine Hände. Imm fühte Dankt dem Herren, Amen, Amen, derd ihm, dem König aller Ehren! komm, o schöne Freudenkrone, niht 7. Wie freu ich mich, Herr Jesu Christ, bleib nicht lange, u dit, 6 daß du der Erst und Letzte bist, weil ich sehnlich dein verlange. Oalletlie Phil. Nicolai, g. 1556, 1 166D. Unn ma l 294. Eigene Melodie. n E*— 0 ean 2— Dig — 1 Wie wohl ist mir, o Freund der See⸗ Udene Ich stei ⸗ge aus der Schwer⸗mutshöh⸗ . SDSDSDSSIIIIIIIIIIIFIFIFIIIIIIFIFIFIII— 7 2— 0 OI le, wenn ich in dei⸗ner Lie⸗be ruh! ö le hund ei ⸗le dei⸗nen Ar⸗men zu. Da muß die FZE:— I N— 2 +—.* 2 1—2 —— 0 Nacht des Trau⸗erns schei⸗den, wenn mit so an⸗ge neh⸗men 5 EZ—— +S— 1 L I— I I———.— 1.. Freu⸗den die Lie⸗ be strahlt aus dei ⸗ner Brust. Hier Q*— I D I— SIIT 2 E2——.—— Wer — L ist mein Him⸗mel schon auf Er ⸗ den; wer woll⸗te nicht ver⸗ Aertt EH—— 90———— Un öEIRSSSASSSSISSSSSEEEEEE EE— 6 1= 5iᷓ.— 1 11 gnü⸗get wer ⸗ den, der in dir su⸗schet Ruh und Lust? Uene 2. Die Welt mag schmähen oder prei⸗ so steig ich gläubig in die Höh Wn sen, es sei also; ich trau ihr nicht, und flieh in deine heil'gen Wunden; Mon wenn sie mir gleich will Lieb erweisen da hab ich schon den Ort gefunden, Ms bei einem freundlichen Gesicht. wo mich kein Fluchstrahl treffen kann. 49 In dir vergnügt sich meine Seele, Tritt alles wider mich zusammen, ers du bist mein Freund, den ich erwähle, du bist mein Heil. Wer will verdammen? Wure du bleibst mein Freund, wenn Freund⸗ Die Liebe nimmt sich meiner an. schaft weicht. 4. Führst du durch Wüsten meine Reise, Der Welt Haß kann mich doch nicht fäl⸗ ich folg und lehne mich auf dich. len, weil in den stärkstenUnglückswellen Du gibst mir aus den Wolken Speise mir deine Treu den Anker reicht. und labest aus dem Felsen mich.) 8 3. Will mich der Sünde Last erdrücken, Ich traue deinen Wunderwegen, ö blitzt auf mich des Gesetzes Weh, sie enden sich in Lieb und Segen: droht Straf und Hölle meinem Rücken, Der 10,24 232 genug, wenn ich dich bei mir hab. Ich weiß: wen du willst herrlich zieren und über Sonn und Sterne führen, den führest du zuvor hinab. 5. Der Tod mag andern düster scheinen, mir nicht, weil Seele, Herz und Mut in dir, der du verlässest keinen, o allerliebstes Leben, ruht. Wen macht des Weges End erzittern, wenn aus Gefahr und Ungewittern er eingeht in die Sicherheit? Mein Licht, so will ich auch mit Freuden aus dieser finstern Wildnis scheiden zu deiner Ruh und Ewigkeit. n Preß 5/ one, ge. 50, Leoh, C. Jesuslieder. 294 296 6. Wie ist mir dann, o Freund der Seelen, so wohl, wenn ich mich lehn auf dich! Mich kann Welt, Not und Tod nicht quälen, weil du, mein Gott, vergnügest mich. Laß solche Ruh in dem Gemüte nach deiner unumschränkten Güte des Himmels süßen Vorschmack sein. Weg, Welt, mit allen Schmeicheleien! Nichts kann als Jesus mich erfreuen. O reicher Trost: mein Freund ist mein! W. Chr. Deßler, g. 1660, f 1722 295. Eigene Melodie 4 Nöů— II EE ö 1 Wollt ihr wis⸗sen, was mein Preis? Wollt ihr sehn mein Bollt ihr ler⸗nen, was ich weiß? Wollt ihr hö⸗ren, ahn ö—4 4— 0—.—. — 2— 1— 2—— * i⸗ gen⸗tum? Ust, Hielh 915 mein Ruhme Je ⸗sus, der Ge kreu ⸗zig atel —— 2. Wer ist meines Glaubens Grund?ꝰ Wer verbindet meinen Schmerzꝰ Wer stärkt und erweckt den Mund? Jesus, der Gekreuzigte! uithnte* Wer trägt meine Straf und Schuld? 5. Wer ist meines Todes Tod? lüchne. Wer schafft mir des Vaters Huld? Wer hilft in der letzten Not? — Jesus, der Gekreuzigte! Wer versetzt mich in sein Reich? — 3. Wer ist meines Lebens Leil, Wer macht mich den Engeln gleich? nd Huf meines Geistes Kraft und Heil? Jesus, der Gekreuzigte! Höh Wer macht rein mich und gerecht? 6. Und so wißt ihr, was ich weiß, Bundem; Wer macht mich zu Gottes Knecht? ihr wißt meinen Zweck und Preis. efunder, Jesus, der Gekreuzigte! Glaubt, lebt, duldet, sterbet dem. vefen kumn I. Wer ist meines Leidens Trost? der uns Gott macht angenehm, mmen, Wer schützt, wenn der Feind erbost? Jesu, dem Gekreuzigten! erdammen Wer erquickt mein mattes Herzẽ Joh. Chr. Schwedler, g. 1672, F 1250. ler an. nenehe D. Heiligung und christlicher Wandel. nE 296. Mel. O Gott, du frommer Gott. wehn,“?ḡi—— Segen 1 Ach, Gott, ver ⸗laß mich nicht, gib mir die ach füh ⸗re mich, dein Kind, daß ich den 233 N TS* I 1 LI E L +D—3 I! I 1——ᷓ + I— L II— I 46*.9 1 e e u mei⸗ ner Se= lig⸗ e e——— +— E 25 + II I 1 II 1.— LE.q—.—— I——1— L—— + I 2 + I 1 1—* 1** + 2— 2— — keit; sei du mein Le⸗bens ⸗licht, mein Stab, mein EV ů— EHI. —S.. + II I I ⁵ 15— + HII LU +—.— I I + E EEE I .— Hort, mein Schutz; ach, Gott, ver⸗laß mich nicht! 2. Ach, Gott, verlaß mich nicht, regiere du mein Wallen; ach laß mich nimmermehr in Sünd und Schande fallen; gib mir den guten Geist, gib Glaubenszuversicht, sei meine Stärk und Kraft; ach, Gott, verlaß mich nicht! 3. Ach, Gott, verlaß mich nicht, ich ruf aus Herzensgrunde; ach, Höchster, stärke mich in jeder bösen Stunde; wenn mich Versuchung plagt und meine Seel anficht, so weiche nicht von mir; ach, Gott, verlaß mich nicht! 4. Ach, Gott, verlaß mich nicht, ach laß dich doch bewegen; ach, Vater, kröne doch mit reichem Himmelssegen die Werke meines Amts, die Werke meiner Pflicht, zu tun, was dir gefällt; ach, Gott, verlaß mich nicht! 5. Ach, Gott, verlaß mich nicht, ich bleibe dir ergeben; hilf mir, o großer Gott, recht glauben, christlich leben und selig scheiden ab, zu sehn dein Angesicht, hilf mir in Not und Tod; ach, Gott, verlaß mich nicht! Salomo Franck, g. 1659, f 1225. Eigene Melodie. 4 11 EH rrered Hiri.— 421— 1. Al⸗les ist an Got ⸗tes Se⸗ gen und an sei⸗ ner SPPPI 2 SPSPISISISIISIII 0 Gnad ge⸗ le⸗ gen, ü⸗ ber al⸗ les Geld und Gut. Wer auf 2— + L EI — Gott sein Hoffnung set⸗zet, der be⸗hält ganz un⸗ver ⸗let⸗ zet EH—... 41— + E*+ I I— I. E—*——— + C C I. 27* u— I— IX ei ⸗ nen frei ⸗en Hel⸗den⸗mut. 2. Der mich hat bisher ernähret und mir manches Glück bescheret, ist und bleibet ewig mein. Der mich wunderlich geführet d gang chbeheht ush nin u mann Lhaff uh ich w och ande Hene Se schich se ldihm 5. Er Hen Ver 2 und noch leitet und regieret, wird forthin mein Helfer sein. ö 3. Viele mühen sich um Sachen, die nur Sorg und Unruh machen 234 D. Heiligung und christlicher Wandel. 297298 Nund ganz unbesländig sind; es hat alles seine Zeit. ich begehr nach dem zu ringen, Ich hab ihm nichts vorzuschreiben; was mir wahre Ruh kann bringen wie Gott will, so muß es bleiben; und man jetzt gar selten find't. wann Gott will, bin ich bereit. I,. Hoffnung kann das Herzerquicken, 6. Soll ich län ger allhier leben, was ich wünsche, wird sich schicken, will ich ihm nicht widerstreben, so 6 anders Gott gefällt. ich verlasse mich auf ihn; Meine Seele, Leib und Leben ist doch nichts, das lang bestehet; hab ich seiner Gnad ergeben alles Irdische vergehet und ihm alles heimgestellt. und fährt wie ein Strom dahin. 5. Er weiß schon nach seinem Willen mein Verlangen zu erfüllen 1676. 298. Mel. Ach was soll ich Sünder machen. +—.— d, e,rxe. 7=. I—— D 1— 1. Auf, ihr Strei⸗ter, durch⸗ge⸗drun⸗gen, auf und folgt dem ————.— —— — I——— 1 2 1— + Hei⸗land nach, der durch Mar⸗ter, Hohn undSchmach sich auf ———— 10—.— 5⁵——— DPP *— Zi⸗ons Burg ge⸗schwun⸗gen! Nach—das Haupt hat schon ge⸗ E— H— 8 E— + I II E 4—..— + + L I + I— I * I—— L 1—.— E siegmt weh dem Glied, das mu ⸗ig liegt! 2. Fort, nur nach mit Wachen, Beten! Unser Gott tut Wunderwerke. Fort,— was seid ihr so verzagt? Sagt, ob der nicht helfen kann, Christus hat den Sieg erjagt dem der Himmel untertan! Ln n h 5. Niemand kann zu Salem thronen, Schwert des a Ani Gideonl der nicht recht mit Jesu kämpft und des Fleisches Lüste dämpft, 3. Kein Erlöster müsse sprechen: weil wir noch im Fleische wohnen. Ich bin elend, arm und schwach, Nur durch Ringen, Kampf und Streit 120 durch so viel Ungemach kommet man zur Sicherheit. ann kein armer Sünder brechen; denn der Herr ist's, der uns heilt Ban en*3 d den Schwachen Kraft erteilt. 5 — bis wir auf der Höhe stehn, 4. Sind wir schwach— bei ihm ist wo das Lamm die Fahne schwinget. Stärke; Ist der Erde Werk getan, sind wir arm,— der Herr ist reich. geht des Himmels Sabbat an. Wer ist unserm König gleich? Johann Simon Buchka, g. 1705, 172. 235 299—300 3. Lieder vom christlichen Leben ö 299. mel. Wer nur den lieben Gott läßt walten. EID + I 12——— 1 + 2 V + EEEEE TZ.——F8 +— +— + L 2.——— iII S— EU E 4ED + 1— 2. Du Va⸗ter dei⸗ ner Men⸗schen⸗ tin⸗ der, der du die . und des⸗sen Herz auch ge⸗gen Sün⸗der noch gü⸗ tig EHE———IN —E. + I I—..—— LIII + 1— FEF—— + I——— I. LV— 1.— 4.—.— II 4—.—— I ů 5 Ne be sel⸗ber 55—4 und voll Mit⸗leid ist,‚ II —— laß mich von gan⸗zem Her⸗zen 1 EEEE I I— I H DDi dein im Le⸗ben und im To ⸗de sein. 2. Gib, daß ich als dein Kind dich liebe, 5. Der liebt dich nicht, der noch mit da du mich als ein Vater liebst, Freuden und so gesinnt zu sein mich ube, das tut, was dir, o Gott, mißfällt. wie du mir selbst die Vorschrift gibst; Drum laß es mich mit Sorgfalt meiden. was dir gefällt, gefall auch mir, gefiel es auch der ganzen Welt. nichts scheide mich, mein Gott, von dir. Die kleinste Sünde selbst zu scheun, 3. Vertil d ine Li laß, Vater, mich beflissen sein. iebe 6 Nus dirbe laß mich alles leiden, und gib, daß ich Verleugnung übe, was mir dein weiser Rat bestimmt. wenn mir das Eitle noch gefällt. Auch Trübsal führt zu ew'gen Freuden; Wie könnt ich je die Kreatur wer ihre Last gern auf sich nimmt, dir vorziehn, Schöpfer der Naturl sie willig trägt und weislich nützt, wird mächtig von dir unterstützt. 4. Laß mich um deiner Liebe willen 7. In deiner Liebe laß mich sterben gern tun, was mir dein Wort gebeut. so ist auch Sterben mein Gewinn; Kann ich's nicht, wie ich soll, erfüllen, dann werd ich deinen Himmel erben so sieh auf meine Willigkeit wo ich dir ewig nahe bin. und rechne mir nach deiner Huld Da wird die Lieb in vollem Schein die Schwachheit, Vater, nichtzur Schuld. und unaussprechlich bei dir sein. Nach Benjamin Schmolck, g. 1622, 157. 300. mel. Wenn wir in höchsten Nöten sein. I 44 E 2.—.. + ....—. I—...—* 1— 1—— ——685 Ein rei ⸗nes Herz, Herr, schaff in mir, schließ zu der E: + + I ‚— L + 45 + + +— +* I + 0 Sün⸗de Tor und Tür, ver⸗trei⸗be sie und laß nicht EH 6——— I L + I +— I I I— II W. 2 zu, daß sie in mei⸗nem Her⸗ zen ruh. 2. Dir öffn' ich, Jesu, meine Tür, treib all Unreinigkeit hinaus ach komm und wohne du bei mir; aus deinem Tempel, deinem Haus. 236 Laßd uud dein etkuchten 0 Hrunn IUndr an Himm der noch mit mißfälk. Falt meiden Welt. scheun, ein. lles leiden, hestimmt. sen Freudenj nimmt, ch nützz, tützt. mich sterben Hewinn mel erbon m Schein ir sein. 167²/ Ll D. Heiligung und christlicher Wandel. 3. Laß deines guten Geistes Licht und dein hellglänzend Angesicht rleuchten mein Herz und Gemüt, o Brunnen unerschöpfter Güt! Und mache dann mein Herz zugleich an Himmelsgut und Segen reich; 300—301 gib Weisheit, Stärke, Rat, Verstand aus deiner milden Gnadenhand! 5. So will ich deines Namens Ruhm ausbreiten als dein Eigentum und dieses achten für Gewinn, wenn ich nur dir ergeben bin. Heinr. G. Neuß, g. 1654, + 1716. 301. Mel. Alles ist an Gottes Segen. — hei ⸗ —— ße Tie⸗gel, und der Glaub em⸗ ö +— — 1. Endlich bricht der — + E. Him⸗mels höchsten Freu⸗den wer⸗den nurdurch tie ⸗fe Lei⸗den 505 5 Got ⸗tes 2. Unter Leiden prägt der Meister in die Herzen, in die Geister sein allgeltend Bildnis ein. Wie er dieses Leibes Töpfer, will er auch des kümft' gen Schöpfer auf dem Weg der Leiden sein. 3. Leiden bringt empörte Glieder endlich zum Gehorsam wieder, Macht sie Christo untertan, daß er die gebrochnen Kräfte zu dem Heiligungsgeschäfte sanft und still erneuern kann. 4. Leiden sammelt unsre Sinne, daß die Seele nicht zerrinne in den Bildern dieser Welt; ist wie eine Engelwache, die im innersten Gemache des Gemütes Ordnung hält. 5. Leiden stimmt des Herzens Saiten für den Psalm der Ewigkeiten, lehrt mit Sehnsucht dorthin sehn, wo die selgen Palmenträger mit dem Chor der Harfenschläger préisend vor dem Throne stehn. ieb⸗lin ⸗ ge ver⸗klärt. 6. Leiden fördert unsre Schritte Leiden weiht die Leibeshütte zu dem Schlaf in kühler Gruft; es gleicht einem frohen Boten jenes Frühlings, der die Toten zum Empfang des Lebens ruft. 7. Leiden macht im Glauben gründlich, macht gebeugt, barmherzig, kindlich; Leiden, wer ist deiner wert? Hier heißt man dich eine Bürde, droben bist du eine Würde, die nicht jedem widerfährt. 8. Brüder, solche Leidensgnade wird in mannigfachem Grade Jesu Jüngern kund gemacht, wenn sie mancher Schmerz durchwühlet, wenn sie manchen Tod gefühlet, Nächte seufzend durchgewacht. 9. Im Gefühl der tiefsten Schmerzen dringt das Herz zu seinem Herzen immer liebender hinan, und um eins nur fleht es sehnlich: Mache deinem Tod mich ähnlich, daß ich mit dir leben kann. 237 301—303 3. Lieder vomtchristlichen Leben. HSiesc 10. Endlich mit der Seufzer Fülle 11. Jesu, laß zu jenen Höhen Whhe bricht der Geist durch jede Hülle, heller stets hinauf uns sehen, nalachtv und der Vorhang reißt entzwei. bis die letzte Stunde schlägt, soseo Wer ermisset dann hienieden, da auch uns nach treuem Ringen Wut welch ein Meer von Gottesfrieden heim zu dir auf lichten Schwingen Wun droben ihm bereitet seil eine Schar der Engel trägt. Whirf H. Fr. Hartmann, g. 1745, 4 1815, Hönt 59— Mel. O Jesu Christ, mein's Lebens Licht. aunt 4.—.— hhhke ꝑDWRRDRDRRREDRDRPRPRDPDPDPSPSPSiiDtiñ‚DS=———.—— Oen EiEEE ů 1. Er⸗neu⸗ re—01 ewe ges—— und laß von it ů—.———1——.————— actege 600 e—— 2 ö chnde + 6 dei⸗nem 20 ge= sicht mein« Herz und Seel mit dei⸗ nem OeEng r. Mohres —— II— 0 0——— EEEEEE Mlhne 7 Schein durch-leuch-tet und er⸗ fuͤl⸗ let sein! hehz 2. Ertöt in mir die schnöde Lust, und nichts sonst, als was du willst, will, osh d seg aus den alten Sündenwust; ach, Herr, mit ihm mein Herz erfüll! 461e ach vüst mich aus mit Kraft und Mut, 4. Auf dich laß meine Sinnen gehn, W zu streiten wider Fleisch und Blut. laß sie nach dem, was droben, stehn, Rll 3. Schaff in mir, Herr, den neuen Geist, bis ich dich schau, o ew'ges Licht, Waledte der dir mit Lust Gehorsam leist't von Angesicht zu Angesicht. y d Joh. Friedr. Ruopp, f 1708. Wa 303. Eigene Melodie. Hol. 5, 3—4. fich .,........ 0 ———— oopihn — 5 Harn glän„zet der Chri-⸗-sten in ⸗ wen ⸗„di ⸗ges luen ih nen der Kö⸗ nig des Him⸗-mels ge⸗ — + + e.. 3 ben, ob'⸗ gleich sie von au ßen die Son⸗ne ver⸗ ges ben,— kei»nem als ih⸗ nen nur sel-ber be⸗ 0 ꝗ D — ö.2 +—— I—..—.—— — 1 2.—.——2—— 1— 14—11———.— K4. W. kannt. 9180 nie⸗ mand ver ⸗ spü⸗ ret, was nie ⸗mand be⸗ — e, EE + vüh⸗ ret,—— ihes re— 96685 2—85 05 625— ne gie-vet 33 0 zu 3 gött ⸗Uechen Wür⸗de 95 hrdet 238 vöͤhen u, , fingen wingen . 745, 101055 laß von — dei⸗nem U1 willst, wil, rz erfül innen gehn, hen, stehn, Licht, opp, f Iiös ol. 3, 6M 2. Sie scheinen von außen oft arm und geringe, ein Schauspiel der Engel, verlacht von der Welt; doch innerlich sind sie voll herrlicher Dinge, der Zierat, die Krone, die Jesu gefällt; das Wunder der Zeiten, die hier sich bereiten, den König, der einst sie zur Herrlich⸗ keit führet, zu grüßen, mit heiligem Schmucke gezieret. 3. Denn innerlich sind sie aus göttli⸗ chem Stamme, geboren aus Goit durch sein mächtiges Wort, ein Funke und Flämmlein aus göttlicher Flamme, entzündet von oben, genähret von dort Die Engel sind Brüder, die ihre Loblieder mit ihnen gar fröhlich und wonniglich singen; das muß denn ganz herrlich, ganz prächtig erklingen. 4. Sie wandeln auf Erden und leben im Himmel, sie bleiben ohnmächtig und schützen die Welt; sie schmecken den Frieden bei allem Getümmel, sie sinden, die Armsten, was ihnen gefällt. Sie stehen im Leiden und bleiben in Freuden, sie scheinen ertötet den äußeren Sinnen und führen das Leben des Glaubens von innen. D. Heiligung und christlicher Wandel. 303—304 5. WennChristus, ihr Leben, wird offen⸗ bar werden, wenn er sich einst, wie er ist, öffentlich stellt, so werden sie mit ihm als Herren der Erden auch herr⸗ lich erscheinen zum Wunder der Welt. Sie werden regieren, mit ihm triumphieren, den Himmel als prächtige Lichter aus⸗ zieren; da wird man die Freude gar offenbar spüren. 6. Frohlocke, du Erde, und jauchzet, ihr Hügel, daß du diesen göttlichen Samen geneußt; denn das ist des Ewigen göttliches Siegel zum Zeug⸗ nis, daß er dir noch Segen verheißt. Du sollst noch mit ihnen aufs prächtigste grünen, wenn erst ihr verborgenes Leben erschei⸗ net, wonach sich dein Seufzen mit ihnen vereinet. 7. O Jesu, verborgenes Leben der See⸗ len, du heimliche Zierde der inneren Welt; laß deine verborgenen Wege uns wählen, wenngleich uns die Schmach deines Kreuzes entstellt. Hier übel benennet und wenig erkennet, hier heimlich mit Christo im Vater ge⸗ lebet, dort öffentlich mit ihm im Him⸗ mel geschwebet. Chr. EFr. Richter, g. 1626, f 1711 0 304. Mel. Es kostet viel, ein Christ zu sein. EV*— +——.——5 + W—— I I +— +* E XE— 11— +—.——— I— I I ++— 1— 1 1. Es ist nicht schwer, ein Christ zu sein und — E 2 r— L +* +.— L— I——— I— 0 nach dem Sinn des rei nen Gei⸗ stes le ⸗ ben; zwar E— 5—.— + + + +* 4.— + + ◻ L 1—.—.—.—— L I—. + L— E— 1.— I— 1 5 55 Na⸗⁊ tur geht es gar sau⸗er ein, sich im⸗mer⸗ V 1 II + I I*— EIE EEEEESSSeeee .—— 5 Chri⸗sti Tod zu ge⸗ben; doch führt die E I E 0—.— 2 Gna ⸗de selbst zu al ⸗ler Zeit den schwe⸗ren Streit. 304305 2. Du darfst ja nur ein Kindlein sein, du darfst ja nur die leichte Liebe üben. O blöder Geist, schau doch, wie gut er?? mein', das kleinste Kind kann ja die Mutter lieben. Drum fürchte dich nur ferner nicht so sehr, es ist nicht schwer. 3. Dein Vater fordert nur das Herz, daß er es selbst mit reiner Gnade fülle; der fromme Gott macht dir gar keinen Schmerz, die Unlust schafft in dir dein eigner Wille. Drum übergib ihn willig in den Tod, so hat's nicht not. 4. Wirf nur getrost den Kummer hin, der nur dein Herz vergeblich schwächt und plaget; erwecke nur zum Glauben deinen Sinn, wenn Furcht und Weh dein schwaches Herze naget; sprich: Vater, schau mein Elend gnädig an; so ist's getan. 5. Faß nur dein Herze in Geduld, wenn du nicht gleich des Vaters Hilfe merkest. Versiehst du's oft und fehlst aus eigner Schuld, ö 3. Lieder vom tchristlichen Leben. so sieh, daß du dich durch die Gnadestär⸗ kest; so gilt dein Fehl und kindliches Versehn als nicht geschehn. 6. Laß nur dein Herzim Glauben ruhn, wenn dich wird Nacht und Finsternis be⸗ decken; dein Vater wird nichts Schlim⸗ mes mit dir tun; vor keinem Sturm und Wind darfst du erschrecken; ja, siehst du endlich ferner keine Spur, so glaube nurl 7. So wird dein Licht aufs neu entstehn, und wirst dein Heil mit größrer Klar⸗ heit schauen; was du geglaubt, wirst du dann vor dir sehn, drum darfst du nur dem frommen Vater trauen. ö O Seele, sieh doch, wie ein wahrer Christ so selig ist. 8. Auf, auf, mein Geist, was säumest du, dich deinem Gott ganz kindlich zu ergeben? ö Geh ein, mein Herz, genieß die süße Ruh, in Frieden sollst du vor dem Vater schwe⸗ ben. Die Sorg und Last wirf nur ge⸗ trost und kühn allein auf ihn. Chr. Fr. Richter. g. 1626, F 171. 305. Eigene Melodie. 9——— ——— I—— + I +— 1 XE—29 I L + I +— E 1—— 2—— 2— 6 1. Es ko ⸗ stet viel, ein Christ zu sein und PDPDDPDPDPDPDP iee 2 +— I I—— 2=— „ nach dem Sinn des rei ⸗nen Gei⸗stes le ⸗ ben; denn 0——— P—— ——— 0 der Na⸗tur gehtt es gar sau ⸗er ein, sich im⸗mer⸗ EE E 935 dar in Chri⸗sti Tod zu ge⸗ben; und ist hier + +2—.— 2— el + +..——— E— PPPP gleich ein Kampf wohl aus⸗ge⸗richt't, das macht's noch nicht. 240 2. Mo en gehn Leleichti Ruostet dahnicht gen. 23 Nan mit 3. Do wvynn m Wäget, hie ewig her sich! bhet,( oher ma IMa Iin kein hte; liewitf ohertl Rihweil schön Onadeftät 6 Berschn aubenruhy, insternishe d darfst du keine Spuj, neuentstehy, rößrer Klar⸗ Raubt, wirt mmen Vatn ahrer Chrit Was säume ganz Eindlih dieüße Rüh, Vaterschwe⸗ witf nur ge ihn. 4675, N D. Heiligung und christlicher Wandel. 2. Man muß hier stets auf Schlan⸗ gen gehn, die leicht ihr Gift in unsre Fersen bringen; da kostet's Müh, auf seiner Hut zu stehn, daß nicht das Gift kann in die Seele drin⸗ gen. Wenn man's versucht, so spürt man mit der Zeit die Wichtigkeit. 3. Doch ist es wohl der Mühe wert, wenn man mit Ernst die Herrlichkeit er⸗ wäget, die ewiglich ein solcher Mensch erfährt, der sich hier stets aufs Himmlische ge⸗ leget. Es hat wohl Müh; die Gnade aber macht, daß man's nicht acht't. 4. Man sollein Kind des Höchsten sein, ein reiner Glanz, ein Licht im großen Lichte; wie wirst du da so stark, so hell und rein, so herrlich sein, so lieblich im Gesichte, dieweil dich da die wesentliche Pracht so schön gemacht. 305—306 5. Da wird das Kind den Vater sehn, im Schauen wird es ihn mit Lust emp⸗ finden; der lautre Strom wird es da ganz durchgehn und es mit Gott zu Einem Geist ver⸗ binden. Wer weiß, was da im Geiste wird geschehn? Wer mag's verstehn? 6. Was Gott genießt, genießt es auch, was Gott besitzt, wird ihm in Gott ge⸗ geben; der Himmel steht bereit ihm zum Gebrauch, wie lieblich wird es doch mit Jesu leben! Nichts höher wird an Kraft und Würde sein als Gott allein. 7. Auf,auf, mein Geist, ermüde nicht, dich durch die Macht der Finsternis zu reißen. Was sorgest du, daß dir's an Kraft gebricht? Bedenke, was für Kraft uns Gott ver⸗ heißen. Wie gut wird sich's doch nach der Arbeit ruhn, wie wohl wird's tun. Chr. Er. Richter, g. 1676, 1711. 306. Mel. Alles ist an Gottes Segen. E—— 2—— 4 + TE 1—* +— 1.— +*+ 1 ◻WNN XD 2 + 1 I 1————— 1⁷——— L— 1 EH SDIDE————UU—— 50 1 1 Fort⸗ge⸗kämpft und fort ge⸗ run⸗gen, bis zum Licht⸗te EE 2 4 + I + + I I 2U! 2 E 41 ◻NTN + L + +— + + L— I L +—.— L L 1 2271——;— I L—.—.— E I 3 durch⸗ge⸗drun⸗gen muß es, ban⸗ge See ⸗le, sein! Durch die S SSS.... El 1—ů—.— 1— +— + L I* L + L I——.—. 1.„ ö I I* L 30 1 tief⸗sten Dun⸗kel⸗hei⸗ ten wird dein Hei ⸗land dich be-glei⸗ ten, EH 2——I E I E ⁵ 2 + HI ◻T +—— +— I—— 2 I. LV— I— II 35 den Schwa⸗chen ein. Mut spricht er 2. Bei der Hand will er dich fassen; scheinst du gleich von ihm verlassen, glaube nur und zweifle nicht! Bete, kämpfe ohne Wanken; bald wirst du voll Freude danken, bald umgibt dich Trost und Licht. 3. Bald wird dir sein Antlitz scheinen harre, hoffe bei dem Weinen, stets beglückt dich seine Wahl. Er will dich im Glauben üben; Gott, die Liebe, kann nur lieben, Wonne wird bald deine Qual. 4. Weg von aller Welt die Blicke! Schau nicht seitwärts, nicht zurücke, nur auf Gott und Ewigkeit. Nur zu deinem Jesu wende Aug und Herz und Sinn und Hände, bis er himmlisch dich erfreut. 5. Aus des Jammers wilden Wogen hat dich oft herausgezogen seiner Allmacht treue Hand. Nie zu kurz ist seine Rechte; 24¹1· 16 306-308 5. Lieder vom christlichen Leben. wo ist einer seiner Knechte, glaube nur, daß er dich hört; der bei ihm nicht Rettung fand? glaub, daß Jesus dich vertreten, 6. Schließ dich ein in deine Kammer glaube, daß, was er gebeten, geh und schütte deinen Jammer Gott, sein Vater, ihm gewährt. aus in Gottes Vaterherz. 8. Drum so will ich nicht verzagen, Kannst du gleich ihn nicht empfinden, mich vor Gottes Antlitz wagen, Worte nicht, nicht Tränen finden, flehen, ringen fort und fort. klag ihm schweigend deinen Schmerz. Doch ich werd ihn überwinden; 7. Kräftig ist dein tiefes Schweigen, wer ihn sucht, der wird ihn finden, Gott wird sich als Vater zeigen, er gelobt's in seinem Wort⸗ Joh. H. Lavater, g. 1241, f 1801. 8 307. el. Es ist gewißlich an der Seit EREEESSSSSSSSSSE I, *— +— I— I. 1 Gott, dei ⸗ne Güt⸗te reicht so weit, so weit die du her⸗zig ⸗ keit und eilst Wol⸗ ken ge⸗ hen; . bei⸗zu⸗ ste⸗hen. mei⸗ ne Burg, mein Fels, mein E 5 hun—.— H—— I S.— 2 ◻.——— + + + L..———¼ E e e Hort, ver⸗nimm mein Flehn, merk auf mein Wort, denn ich will E LEN.3 E— I L— I II — vor dir be ⸗ ten. 2. Ich bitte nicht um ÜUberfluß Mein wahrer Ruhm sei meine Pflicht, und Schätze dieser Erden, der Ruhm vor deinem Angesicht laß mir, so viel ich haben muß, und frommer Freunde Liebe. nach deiner Gnade werden; 4. So bitt ich dich, Herr Zebaoth, gib mir nur Weisheit und Verstand, auch nicht um langes Leben. dich Gott und den, den du gesandt, Im Glücke Demut, Mut in Not, und mich selbst zu erkennen. das wollest du mir geben. 3. Ich bitte nicht um Ehr und Ruhm, In deiner Hand steht meine Zeit; so sehr sie Menschen rühren, laß du mich nur Barmherzigkeit des guten Namens Eigentum vor dir im Tode finden! laß mich nur nicht verlieren! Chr. F. Gellert, g. 1715, f 1769. 308. mel, Liebster Zesu, wir sind hier. E E 2——— E + 30 WBat mein Licht, er ⸗äleuch te mich, daß ich hier dich daß ich, Je ⸗ sus Chri⸗stus, dich mei⸗ und .— EUU EEERR—— ——— Hochster, laß mich doch auf Er den 242 recht er ⸗ken ⸗ ne, Hei⸗land nen ⸗ ne. — 10 2. Cault uend Aff ae mich I zu m Und was 9. Aber Ahig ei Iein Heperkan Wudich Ihe kann Wunste We ö—0 Ral Vhed WI f shdch ört; ltreten, ten, vährt. t Verzageh, vagen, t. inden; hn finden, Va, F l m ich wil meine Wfich ngesicht iebe. Rebaoth ben. in Noh „ eine gei; erzigkeit 1715,fHh 122 + + I E 1—— + 8 I Him ,, D. Heiligung und christlicher Wandel. 308—309 + N + + I I wei ⸗se zu dem 2. Lautre Wahrheit ist dein Wort; hre mich es vecht verstehen, silf selbst meinem Forschen fort hre mich recht einzusehen, has zu meinem Heil mich führet und was mir zu tun gebühret. 3. Aber laß mich nicht allein zichtig seinen Sinn verstehen, aß mein Herz auch folgsam sein, sen erkannten Weg zu gehen. Wer dich kennt und bleibt in Sünden, ser kann nimmer Gnade finden. + mel wer den. 4. Gib, daß ich den Unterricht deines Wortes treu bewahre, daß ich, was es mir verspricht, reichlich an mir selbst erfahre. Ja, mein Glaube sei in Leiden mir ein Quell von Trost und Freuden 5. O verleihe mir die Kraft, deinem Wort gemäß zu handeln und vor dir gewissenhaft als dein treues Kind zu wandeln. So wird einst in jenem Leben mich dein hellres Licht umgeben. Joh. Sam. Diterich. g. 1221, f 107. 2. Ach laß dein Wort uns allen roch ferner reichlich schallen u unsrer Seelen Nutz! Bewahr vor allen Rotten, bie deiner Wahrheit spotten, biet allen deinen Feinden Trutz! 3. Gib du getreue Lehrer und unverdross'ne Hörer, die beide Täter sein; auf Pflanzen und Begießen laß dein Gedeihen fließen und ernte veiche Früchte ein! 4. Gib unserm Fürsten Glücke, laß deine Gnadenblicke auf den Gesalbten gehn; schütz ihn auf seinem Throne 2⁴3 309. Mel. O Welt, ich muß dich lassen. — + 2* SDPDDE———— — 1. Herr, hön⸗ re, Herr, er ⸗ hö ⸗ re, breit dei ⸗nes .— +* I* 2 + + +* H E 1—— +— L + E E— , 5 Na⸗mens Eh ⸗re an al„len Or ⸗ten aus, SE 9 2 —72 2————— + 2— 1— 2 2—.— I E 0 —....—— hü ⸗te al le Stän⸗ de durch dei ⸗ner All⸗macht ö. E 2— 2—— E 2 57½— E—— II Hän ⸗de, schtz Kir che, O ⸗brig⸗keit und Haus! und lasse seine Krone allzeit in vollem Glanze stehn! 5. Laß alle, die regieren, ihr Amt getreulich führen, schaff jedermann sein Recht, daß Fried und Treu sich müssen in unserm Lande küssen, und segne beide, Herrn und Knecht! 6. Wend ab in allen Gnaden Krieg, Feuer, Wasserschaden, treib Sturm und Hagel ab; bewahr des Landes Früchte und mache nicht zunichte, was deine milde Hand uns gab! 7. Gib uns den lieben Frieden, mach alle Feinde müde, 16* 309—310 verleih gesunde Luft, laß keine teuren Zeiten in unsre Grenzen schreiten, daß man nach Brot vergebens ruft! 8. Die Hungrigen erquicke und bringe die zurücke, die sonst verirret gehn! Die Witwen und die Waisen wollst du mit Troste speisen, wenn sie zu dir um Hilfe flehn! 9. Sei allen Kindern Vater, den Müttern sei Berater, den Kindern gib Gedeihn, zieh unsre zarte Jugend zur Frömmigkeit und Tugend, daß sich die Eltern ihrer freun! 10. Komm als ein Arzt der Kranken, und, die im Glauben wanken, 5. Lieder vom christlichen Leben. laß nicht zu Grunde gehn! Die Alten heb und trage, auf daß sie ihre Plage geduldig mögen überstehn! 11. Bleib der Verfolgten Stütze, die Reisenden beschütze, die Sterbenden begleit mit deinen Engelscharen, daß sie im Frieden fahren zu Zions Freud und Herrlichkeit! 12. Nun, Herr, du wirst erfüllen, was wir nach deinem Willen in Demut jetzt begehrt. Wir sprechen nun das Amen in unsers Jesu Namen, so ist gewiß der Wunsch gewährt. Benjamin Schmolck, g. 1622, F 1757. 310. Eigene Melodie. 2*4..—1 ö 7 10 Raet. 18 4————————— E2 L. L 1.2——3— 2 I— Herr Je⸗su, Gna⸗den⸗ son ⸗Re, wahr⸗haftges 5 laß Le ⸗ben, Licht und Won⸗ ne mein blö⸗ des I HI—— I EI IITTITTIII —.— ch II—1—— 1— 1 Le⸗bens ⸗licht, An⸗ge⸗ sicht nach dei⸗ ner Gnad er⸗freu⸗en und mei⸗ He. Ee. E nen Geist er ⸗ neu⸗en, mein Gott, ver ⸗ sag mir's nicht! 2. Vergib mir meine Sünden und wirf sie hinter dich, laß allen Zorn verschwinden und hilf mir gnädiglich, laß deine Friedensgaben mein armes Herze laben, ach, Herr, erhöre mich! 3. Vertreib aus meiner Seelen den alten Adamssinn und laß mich dich erwählen, auf daß ich mich forthin zu deinem Dienst ergebe und dir zu Ehren lebe, weil ich erlöset bin. 4. Befördre dein Erkenntnis in mir, mein Seelenhort, 244 und öffne mein Verständnis durch dein heilsames Wort, damit ich an dich gläube und in der Wahrheit bleibe zu Trutz der Höllenpfort. 5. Ach zünde deine Liebe in meiner Seele an, daß ich aus innerm Triebe dich ewig lieben kann und dir zum Wohlgefallen beständig möge wallen auf rechter Lebensbahn. 6. Nun, Herr, verleih mir Stärke, verleih mir Kraft und Mut, denn das sind Gnadenwerke, die dein Geist schafft und tut; gegen n ö‚ 0 Lass hie un . Darll Woter e 3 ingegen meine Sinnen, D. HBeiligung und christlicher Wandel. nein Lassen und Beginnen st böse und nicht gut. 7. Darum, du Gott der Gnaden, 310—311 wend allen Seelenschaden und mach mich täglich neu! Gib, daß ich deinen Willen stets suche zu erfüllen, en Stüte su Vater aller Treu, und steh mir kräftig bei! Ludw. Andr. Gotter, g. 1661, T 1755. 311. Eigene Melodie. 4. ů—0C ̊—. EE +—.—.— I— ö—— Il TE + + 1 klichkeiikk— 665 S..—— En I dn e a bitt,wols . Die gan⸗ ze Welt er⸗ freut mich nicht, nach Erd und E.TIll + I + men—.— E— ö XX— 60 I L— I E—— gewährt. sein von mir nicht fern mit dei ⸗ner Güt 1675 f. ö Him ⸗mel frag ich nicht, wenn ich dich nur —4 H.——— 2 EII. 1.— I N* I +— — I GI* I I—— IIII— 2— I E— L I L— O—— — X— I II I L 1 und Gna ⸗ den. ——5 nn n Und wenn mir gleich mein ahr⸗hafgs e— Iein blo⸗d6“ 8———— 2 2—— Herz zer⸗bricht, bist du doch mei ⸗ ne Zu⸗ver⸗sicht, ..—— 4 SSEE.... Und meil* + 2 2 2— 2—v 1. E mein Teil und mei⸗ nes Her⸗ zens Trost, der mich durch EE— E SIPISISISIIIIIIIIIITITIIIIII———.1 mirs nihl Ris sein Blut hat er⸗löst. Herr Je⸗su Christ, mein —2 163— E 2——.—=*————.— I—7— 1— D—1 ibe Gott und Herr, mein Gott und Herr, in Schan⸗den ö EFE E I N ä ebe—— 9FH—.— H laß mich nim⸗ mer⸗mehr! be 2.Esist ja, Herr, dein G'schenkund Gab in allem Kreuz erhalte mich, mein Leib und Seel und was ich hab auf daß ich's trag geduldiglich. on in diesem armen Leben; Herr Jesu Christ, damit ich's brauch zum Lobe dein, meinHerr und Gott, mein Herr und Gott, W Iu Nutz und Dienst des Nächsten mein, tröst mir mein Seel in Todesnot! mir Sialh wollst mir dein Gnade geben. 3. Ach, Herr, laß dein lieb Engelein ut, Behüt mich, Herr, vor falscher Lehr, am letzten End die Seele mein Reuls, des Satans Mord und Lügen wehr, in Abrahams Schoß tragen, d tul⸗ 245⁵ 311—312 den Leib in sein'm Schlafkämmerlein gar sanft ohn einge Qual und Pein ruhn bis zum jüngsten Tage. Alsdann vom Tod erwecke mich, daß meine Augen sehen dich 3. Lieder vom christlichen Leben. in aller Freud, o Gottessohn, mein Heiland und mein Gnadenthron Herr Jesu Christ, erhöre mich, erhöre mich! Ich will dich preisen ewiglich. Martin Schalling, g. 1552, f 1608. 0 31²2. Mel. Wachet auf, ruft uns die Stimme. D ů DDDRRD E X EEEE + 2—* E DDSI.IS. I + E——— 1——— 1.———— 1 Heil'⸗ger Je ⸗su, Heil'⸗gungs⸗quel ⸗le, mehr als Kri⸗ 40 Al ⸗ler Glanz der Che⸗ru ⸗bi ⸗ nen, die Hei lig⸗ E— 9 1.— f— E SSIIIII..— L— I—— 4.——— 1— stall rein, klar und hel ⸗ le, du laut⸗ rer Strom der keit der Se ⸗ ra ⸗phi ⸗nen ist ge ⸗ gen dich nur 0 E ů IN 4.— ED 11———) E L 25— II—— 1— L 0 I e.— Hanntrdhen.]Ein Vor bild bit du mir; ach 0 Dun⸗kel⸗heit.—— E... 15——.— II—— N ESSSE——“E —— 1 30 1 2*—...—— bil ⸗de mich nach dir, u, mein al ⸗les! Je⸗ su, Je ⸗ su, .= I.—.—.—.— N EE— + + L + I II E— 1— I— 1 LI 75 2— hilf mir da ⸗ zu, daß ich mag hei⸗ lig sein wie dul 2. Stiller Jesu, wie dein Wille dem Willen deines Vaters stille und bis zum Tod gehorsam war, also mach auch gleichermaßen mein Herz und Willen dir gelassen, ach stille meinen Willen gar. Mach mich dir gleich gesinnt wie ein gehorsam Kind, stille, stille! Jesu, Jesu, hilf mir dazu, daß ich fein stille sei wie dul 3. Wacher Jesu, ohne Schlummer, in großer Arbeit, Müh und Kummer bist du gewesen Tag und Nacht; mußtest täglich viel ausstehen, des Nachts lagst du vor Gott mit Flehen und hast gebetet und gewacht. Gib mir auch Wachsamkeit, daß ich wie du allzeit wach und bete. Jesu, Jesu, hilf mir dazu, daß ich stets wachsam sei wie du! 4. Güt'ger Jesu, ach wie gnädig, wie liebreich bist du, wie guttätig, selbst gegen Feinde wie gelind! Deine Sonne scheinet allen, dein Regen muß auf alle fallen, ob sie dir gleich undankbar sind. Mein Gott, ach lehre mich, damit hierinnen ich dir nacharte. Jesu, Jesu, hilf mir dazu, daß ich auch gütig sei wie dul 5. Sanfter Jesu, warst unschuldig und littest alle Schmach geduldig, vergabst und ließt nicht Rache aus. Niemand kann dein Sanftmut messen, bei der kein Eifer dich gefressen 246 als der Mein luir Se gllen Iu, ooh ich 6. N hu such und w Wonde in Det uhobs ein wie du u, wie dus wie gnaͤi guttäti, gelindl e fallen, har sind⸗ ich 7 zu, e dul unchuch gedulbig, Rache allh. ustmut mash, efrossen D. Heiligung und christlicher Wandel. als der um deines Vaters Haus.) Mein Heiland, ach verleih mir Sanftmut und dabei guten Eifer. Jesu, Jesu, hilf mir dazu, daß ich sanftmütig sei wie du! 6. Würd'ger Jesu, Ehrenkönig, du suchtest deine Ehre wenig und wurdest niedrig und gering; wandeltest ganz arm auf Erden in Demut und in Knechtsgebärden, erhubst dich selbst in keinem Ding. Herr, solche Demut lehr mich auch je mehr und mehr 312—313 Jesu, Jesu, hilf mir dazu, daß ich demütig sei wie du! 7. Liebster Jesu, liebstes Leben, mach mich in allem dir ergeben und deinem heil'gen Vorbild gleich. Gib, daß mich dein Geist duvchdringe, daß ich viel Glaubensfrüchte bringe und tüchtig werd zu deinem Reich. Ach zieh mich ganz zu dir, behalt mich für und für, treuer Heiland. Jesu, Jesu, laß mich, wie du, und wo du bist, einst finden Ruh! Unbekannt 1700. stetig Üben. Joh. 2, 17 313. Eigene Melodie. .. 5..— 1. Hier legt mein Sinn sich vor dir nie ⸗der, mein HEn i——— nn—. 4 DiDSSSE — 7. Geist sucht sei ⸗nen Ur⸗sprung wie⸗ der; laß dein er⸗ aen Er n— n — 1—f 11⁰—— S..— —— freu⸗end An ⸗ge⸗sicht zu 2. Schau her, ich fuͤhle mein Verderben, laß mich in deinem Tode sterben; o könnte doch in deiner Pein die Eigenheit ertötet sein! 3. Ich fühle wohl, daß ich dich liebe und mich in deinen Wegen übe, und doch ist von Unlauterkeit die Liebe noch nicht ganz befreit. 4. Ich muß noch mehr auf dieser Erden durch deinen Geist geheiligt werden, der Sinn muß tiefer in dich gehn, der Fuß muß unbeweglich stehn. 5. Ich weiß mir zwar nicht selbst zu raten, hier gelten nichts der Menschen Taten; wer macht sein Herz wohl selber rein? Es muß durch dich gewirket sein. 6. Doch kenn ich wohl dein treues Lie⸗ ben, du bist noch immer treu geblieben; mei⸗ner Ar⸗mut sein ge⸗ richt't! ich weiß gewiß, du stehst mir bei und machst mich von mir selber frei. 7. Indessen will ich treulich kämpfen Und stets die falsche Regung dämpfen, bis du dir deine Zeit ersiehst und mich aus solchen Netzen ziehst. 8. In Hoffnung kann ich fröhlich sagen: Gott hat der Hölle Macht geschlagen, Gott führt mich aus dem Kampf und Streit in seine Ruh und Sicherheit. 9. Drum will die Sorge meiner Seelen ich dir, mein Vater, ganz befehlen; ach drücke tief in meinen Sinn, daß ich in dir schon selig bin. 10. Wenn ich mit Ernst hieran gedenke und mich in deinen Abgrund senke, so werd ich von dir angeblickt, und mein Herz wird von dir erquickt. 2⁴47 313—315 5. Lieder vom christlichen Leben. 11. So wächst der Eifer mir im Streite, und fühle, daß es Wahrheit ist, so schmeck ich schon des Sieges Beute daß du, mein Gott, die Liebe bist. Christ. Friedr. Richter, g. 1676, f 1211. 314. Mel. Werde munter, mein Gemüte. EH N * Hilf uns, Herr, in al⸗len Din⸗gen, daß wir —6556 wohl an ⸗öfan⸗gen und voll ⸗brin⸗gen gib uns V +* I I 4 I N* 1—— + 10 un⸗ser Amt und Werk Weis hel, Kraftund Surtl O- de H— EVꝰ V 2 I— 675 I— C I— L I 0 ist all un ⸗ser Werk um ⸗ sonst; hilf uns, Herr, in al⸗len EH.—..8 0—.—— E—— 4.—— + Din⸗gen und laß al ⸗les wohl ge ⸗ lin ⸗gen! 2. Hilf uns, Herr, an allen Orten, 4. Hilf uns, Herr, aus allem Leide wo wir dein bedürftig sein, in der letzten Todesnot, brich der Hölle Macht und Pforten laß uns fahren hin mit Freude und gib deinem Häufelein, und durch deinen bittern Tod deiner armen Christenheit, kommen in das Paradeis, Liebe, Fried und Einigkeit! uns zur Freude, dir zum Preis! Hilf uns, Herr, in allen Dingen Hilf uns, Herr, in allen Dingen und laß alles wohl gelingen! und laß alles wohl gelingen! 3. Hilf uns, Herr, in allen Nöten, 5. Hilf uns, Herr, in letzten Zügen, aller Trübsal und Gefahr, hilf! Nach unsrer Zuversicht laß uns keine Drangsal töten, laß uns ritterlich obsiegen nimm doch unser also wahr, und zu Schanden werden nicht! daß Kreuz, Elend und Verdruß O Herr Jesu, deine Hand uns zum besten dienen muß. leist uns Hilfe und Beistand, Hilf uns, Herr, in allen Dingen daß wir nach vollbrachtem Ringen und laß alles wohl gelingen! Lob und Dank dir ewig singen. Nach Martin Rinckart, g. 1586, f 1649. 31⁵. Mel. ZJesus, meine Zuversicht. DV II I I I E2— 2 I 8.—— 1 — 1 Him⸗mel ⸗ an geht uns ⸗ re Bahn, wir sind Gä ⸗ste bis wir hin nach Ka⸗ na ⸗ an durch die Wü⸗ ie + [/ 0 + III I +—.—— —(— 81 + + 2 Err—— H nur auf Er ⸗ den 9—6—— bonteimen awer 53— Hier ist un ⸗ser Pil⸗grim ⸗stand, 248 Iim Hnmn du d kanr tu Oin von 9. Hin vomn ich ch weif upihei Wamn m saliche 4. Hit Honöer d mei e Kre Hah de sochde⸗ daß wir gib u8 allem Hede nd, Ringen ingen. 1580, lH. D. Heiligung und christlicher Wandel. 315—316 9 D 2 HI SS dro⸗ ben un ⸗ser Va ⸗ter ⸗iland 2. Himmelan schwing dich, mein Geist, 5. Himmelan! Mein Glaube zeigt denn du bist ein himmlisch Wesen mir das schöne Los von ferne, und kannst das, was irdisch heißt, daß mein Herz schon aufwärts steigt nicht zu deinem Zweck erlesen. uber Sonne, Mond und Sterne, Ein von Gott erleucht' ter Sinn denn ihr Licht ist viel zu klein kehrt zu seinem Ursprung hin. gegen jenen Glanz und Schein. 3. Himmelan! ruft er mir zu, 6. Himmelan wird mich der Tod wenn ich ihn im Worte höre; in die rechte Heimat führen, das weist mir den Ort der Ruh da ich über alle Not wo ich einmal hingehöre. ewig werde triumphieren; Wenn mich dieses Wort bewahrt, Jesus geht mir selbst voran, halt ich eine Himmelfahrt. daß ich freudig folgen kann. 4. Himmelan! denk ich allzeit, 7. Himmelan, ach himmelan! wenn er mir die Tafel decket, das soll meine Losung bleiben, und mein Geist hier allbereit ich will allen eitlen Wahn eine Kraft des Himmels schmecket. durch die Himmelslust vertreiben. Nach der Kost im Jammertal Himmelan nur steht mein Sinn, folgt des Lammes Hochzeitmahl. bis ich in dem Himmel bin, Benjamin Schmolck, g. 4622, f 125². 316. Eigene Melodie. ö * I I* I—.— ISE I IIIITT L— 1 L 25 L— I—.—. 1 Ich ruf zu dir, Herr Je ⸗=su Christ, ich bitt, er⸗ 0 ver ⸗leih mir Gnad zu die⸗ser Frist, laß mich doch —.— D. DDDI EPPEEEEEE m 5——— W Den P— Glau⸗ben, Herr, ich mein', den T ISSEE 30 wol⸗lest du mir ge⸗ ben, dir zu le ⸗ ben, dem Näch⸗sten EV + I* I I 2 ERE +——— I L— 2 36 I L 225 nütz zu sein, dein Wort zu hal ⸗ten e ben. 2. Ich bitt noch mehr, o Herre Gott, auf all mein eigen Tun; du kannst es mir wohl geben, sonst wird's mich ewig reuen. daß ich nicht wieder werd zu Spott; 3. Verleih, daß ich aus Herzensgrund die Hoffnung gib daneben den Feinden mög vergeben; voraus, wenn ich muß hie davon, verzeih mir auch zu dieser Stund, daß ich dir mög vertrauen schaff mir ein neues Leben! und nicht bauen Dein Wort mein Speis laß allweg sein, 249 316—317 damit mein Seel zu nähren, mich zu wehren, wenn Unglück schlägt herein, das mich von dir möcht kehren. 4. Laß mich kein Lust noch Furcht von dir in dieser Welt abwenden, beständig sein ans End gib mir, du hast's allein in Händen; und wem du's gibst, der hat's umsonst, es mag niemand erwerben noch ererben 0 317. Mel. In dich hab ich gehoffet, Herr. 5. Lieder vom christlichen Leben. durch Werke deine Gunst, die uns errett't vom Sterben. 5. Ich lieg im Streit und widerstreb, hilf, o Herr Christ, dem Schwachen! An deiner Gnad allein ich kleb, du kannst mich stärker machen. Kommt nun Anfechtung her, so wehr, daß sie mich nicht umstoße. Du kannst machen, daß mir's nicht bringt Gefahr; ich weiß, du wirst's nicht lassen. Johann Agricola, g. 1492, f 1566 8—.———3— Wil⸗len ruhn, von dir kommt Gluͤckund Se⸗ gen; was du re⸗ I 4—.——— + 4—H—.————4 D 1m E + E +—.2—* 1 11.91 +——.—— + EI L I— + +— gierst, das geht und steht auf 2. Es steht in keines Menschen Macht, daß sein Rat werd ins Werk gebracht und seines Gangs sich freue; des Höchsten Rat, der macht's allein, daß Menschenrat gedeihe. 3. Oft denkt der Mensch in seinem Mut, dies oder jenes sei ihm gut, und ist doch weit gefehlet; oft sieht er auch für schädlich an, was doch Gott selbst erwählet. 4. So fängt auch mancher weise Mann ein gutes Werk zwar fröhlich an und bringt's doch nicht zu stande; er baut ein Schloß und festes Haus, doch nur auf lauter Sande. 5. Wie mancher ist in seinem Sinn fast über Berg und Spitzen hin, und eh er sich's versiehet, so liegt er da, und hat sein Fuß vergeblich sich bemühet. 6. Drum, lieber Vater, der du Kron und Scepter trägst in deinem Thron und aus den Wolken blitzest, 250 rech⸗ten, gu⸗ten We ⸗gen. vernimm mein Wort und höre mich vom Stuhle, da du sitzest. 7. Verleihe mir das edle Licht, das sich von deinem Angesicht in fromme Seelen strecket und da der rechten Weisheit Kraft durch deine Kraft erwecket. 8. Gib mir Verstand aus deiner Höh, auf daß ich ja nicht ruh und steh auf meinem eignen Willen; sei du mein Freund und treuer Rat, was recht ist, zu erfüllen. 9. Prüf alles wohl, und was mir gut, das gib mir ein; was Fleisch und Blut eywählet, das verwehre! Der höchste Zweck, das beste Teil sei deine Lieb und Ehre! 10. Was dir gefällt, das laß auch mir o meiner Seele Sonn und Zier, gefallen und belieben; was dir zuwider, laß mich nicht in Werk und Tat verüben! ᷣ 6 6 Iud än Wosdi 12.6 h dem Heginn Idas hei 15.2 i nd bi d Hurch! 1.8 Iud mn der bit el seu ben. 5 widerstrh, Schwachens lleb, chen, her, so wehf fahrz sassen. 1402, flöct —— — I n dei⸗nem. de ⸗ hel He mb le Licht, sicht t Hraf deiner Hes md sich M was mir guh isch und Al este Teil lobauchn d Zier, nicht M3 treuer Ral, 11. Ist's Werk von dir, so hilf zu Glück, ist's Menschentum, so treib's zurück und ändre meine Sinnen! Was du nicht wirkst, pflegt von ihm selbst in kurzem zu zerrinnen. 12. Sollt aber dein und unser Feind an dem, was dein Herz gut gemeint, beginnen sich zu rächen, ist das mein Trost, daß seinen Zorn du leichtlich könnest brechen. 13. Tritt du mir zu und mache leicht, was mir sonst fast unmöglich deucht, und bring zum guten Ende, was du selbst angefangen hast durch Weisheit deiner Hände. 14. Ist gleich der Anfang etwas schwer, und muß ich auch ins tiefe Meer der bittern Sorgen treten, so treib mich nur ohn Unterlaß zu seufzen und zu beten. D. Heiligung und christlicher Wandel. Mel. Alles ist an Gottes Segen. 317—318 15. Wer fleißig betet und dir traut, wird alles, davor sonst ihm graut, mit tapfrem Mut bezwingen; sein Sorgenstein wird in der Eil in tausend Stücke springen. 16. Der Weg zum Guten ist gar wild, mit Dorn und Hecken ausgefüllt; doch wer ihn freudig gehet, kommt endlich, Herr, durch deinen Geist, wo Freud und Wonne stehet. 17. Du bist mein Vater, ich dein Kind; was ich bei mir nicht hab und find, hast du zu aller G'nüge. So hilf nur, daß ich meinen Stand wohl halt und herrlich siege. 18. Dein soll jein aller Ruhm und Ehr, ich will dein Tun je mehr und mehr aus hocherfreuter Seelen vor deinem Volk und aller Welt, so lang ich leb, erzählen. Paul Gerhardt, g. 1602, f 16re + +— + ⁰ 8I— 2—— 52 I — — 18 1— I — wur I 0 1 1. Je ⸗su, der du bist al ⸗lei ⸗ne Haupt und Kö⸗nig .— Aet* L V I— 2 2— I L +..— L I V— L 1.2— I— E I —6— der Ge⸗mei⸗ne, seg⸗ne mich, dein ar mes Glied: wollst mir I 2 WIII ᷑ I T SSSEE ——— K neu⸗en Ein⸗fluß ge⸗ben dei⸗nes Gei stes, dir zu le⸗ ben; ——.— 27 +— 2 + + N IE +2——— L L N E— 1—— IX stär ⸗ke mich durch dei ⸗ne Güt⸗ 2. Ach, dein Lebensgeist durchdringe, Gnade, Kraft und Segen bringe deinen Gliedern allzumal, wo sie hier zerstreuet wohnen unter allen Nationen, die du kennest überall. 3. O wie lieb ich, Herr, die Deinen, die dich suchen, die dich meinen; o wie teuer sind sie mir! Du weißt, wie mich's oft erquicket, wenn ich Seelen hab erblicket, die sich ganz ergeben dir. 4. Ich umfasse, die dir dienen; ich verein ge mich mit ihnen, und vor deinem Angesicht wünsch ich Zion tausend Segen: stärke sie in deinen Wegen, führ sie selbst nach deiner Pflicht. 5. Die in Kreuz und Leiden leben, stärke, daß sie ganz ergeben 25¹ 318—319 ihre Seel in deine Hand; laß sie dadurch werden kleiner und von allen Schlacken reiner, ganz allein zu dir gewandt. 6. Laß die Deinen noch auf Erden ganz nach deinem Herzen werden; mache deine Kinder schön, abgeschieden, klein und stille, sanft, einfältig, wie dein Wille, und wie du sie gern willst sehn. 7. Sonderlich gedenke deren, die es, Herr, von mir begehren, daß ich für sie beten soll. Auf dein Herz will ich sie legen, 3. Lieder vom christlichen Leben. gib du jedem solchen Segen, wie es not; du kennst sie wohl. 8. Ach du hast uns teu'r erworben, da du bist am Kreuz gestorben; denke, Jesu, wir sind dein! Halt uns fest, solang wir leben und in dieser Wüste schweben; laß uns nimmermehr allein. 9. Bis wir einst mit allen Frommen dort bei dir zusammenkommen und, von allen Flecken rein, dort vor deinem Throne stehen, uns in dir, dich in uns sehen, ewig eins in dir zu sein. Gerhard Tersteegen, g. 1697, f 169. Eigene Melodie. EU——. 0 7 4 EI1I +—— *. Je su, hilf sie ⸗gen, du Für⸗ste des Le bensl wie sie ihr höl ⸗li⸗sches Heer nicht ver ⸗ge⸗bens EHUE N 12...... SITI E—.—..——. 5. - E Sieh, wie die Fin ⸗ster ⸗nis drin ⸗get her ein, mäch-⸗ tig auf ⸗füh ⸗ret, mir schäd⸗lich zu sein. wie er mich 2. Jesu, hilf siegen! Ach wer muß nicht klagen: Herr, mein Gebrechen ist immer vor mirl Hilf, wenn die Suͤnden der Jugend mich nagen, die mein Gewissen mir täglich hält für. Ach laß mich schmecken dein kräftig Ver⸗ sühnen und dies zu meiner Demütigung dienenl 3. Jesu, hilf siegen! Wenn in mir die Sünde, Eigenlieb, Hoffart und Miß⸗ gunst sich regt, wenn ich die Last der Begierden emp⸗ finde, L sich-te, ver 252 DPPEE I I 2 I-E . 14 IE HIEEE* IO + +——.— I*— L—— 2 I— 1— Sa⸗tan, der sin⸗net auf al ler⸗ hand Rän le, QD I 1 I I I + N PD——* +—— E E LCU L*——— L— 7—* L L 1— + I I stö⸗ re und krän und sich mein tiefes Verderben darlegt, so hilf, daß ich vor mir selbst mag erröten und durch dein Leiden mein sündlich Fleisch töten! 4. Jesu, hilf siegen und lege gefangen in mir die Lüste des Fleisches und gib, daß bei mir lebe des Geistes Verlangen, aufwärts sich schwingend durch heiligen Trieb. Laß micheindringen ins göttliche Wesen, so wird mein Geist, Leib und Seele ge⸗ nesen! 5. Jesu, hilf siegen, damit auch mein Wille din he d il Hlle osth Laß mi h, die De 0. siben; wenn und m shmin Habdoe Sthr n, vohl, erworbeh, uben; leben ben; n. on Frommag men n, ehen, hen, 697/f Rieh —— 0. ben darleh, tmag enlhn In suͤndlh Hege gefangel Hes und gi. Verlangeh uch hülhn hlicheWeh nd Sellog⸗ nit auch mih D. Heiligung und div, Herr, sei gänzlich zu eigen geschenkt, und ich mich stets in dein Wollen ver⸗ hülle, wo sich die Seele zur Ruhe hinlenkt. Haß mich mir sterben und alle dem Mei⸗ nen, daß ich mich zählen kann unter die Deinen! 6. Jesu, hilf siegen und laß mich nicht sinken; wenn sich die Kräfte der Lüge aufblähn und mit dem Scheine der Wahrheit sich schminken, laß doch viel heller dann deine Kraft sehn! Steh mir zur Rechten, o König und Mei⸗ ster, lehre mich kümpfen und prufe die Geister! 7. Jesu, hilf siegen im Wachen und Beten, Hüter, du schläfst ja und schlum⸗ merst nicht ein; laß dein Gebet mich unendlich vertreten, der du versprochen, mein Fürsprech zu christlicher Wandel. 319—320 Wenn mich die Nacht mit Ermüdung will decken, wollst du mich, Jesu, ermuntern und wecken! 8. Jesu, hilf siegen! Wenn alles ver⸗ schwindet und ich mein Nichts und Verderben nur seh, wenn kein Vermögen zu beten sich findet, wenn ich muß sein ein verschüchtertes Reh, ach, Herr, so wollst du im Grun⸗ de der Seelen dich mit dem innersten Seufzen vermählen. 9. Jesu, hilf siegen und laß mir's ge⸗ lingen, daß ich das Zeichen des Sieges erlang. So will ich ewig dir Lob und Dank sin⸗ gen, Jesu, mein Heiland, mit frohem Gesang. Wie wird dein Name da werden geprie⸗ sen, wo du, o Held, dich so mächtig erwiesen! . Schröder, g. 1662, f 1699. 10 320. Mel. Von Gott will ich nicht lassen. EEEEEEEE— D— . IE— + L— + 11..—** Eꝰ II———. I L L I—.— 1 Kommt, Kin⸗der, laßt uns ge⸗hen, der A⸗bend es ist ge⸗fähr ⸗lich ste⸗ hen in die⸗ser 12— j—— E I— Z.;— + 2 I 2——— LUUUU L I BI— + + E——— C—— EEꝰ 1 II— 1 + I + 1 1 kommt her ⸗bei; Wů ⸗ste ⸗ nei; kommt, 1132—— eu ⸗ ren Mut, zur E EEE SE— ů— EHU— +———2 9 ꝰ I.— I I 22———— 16 E wig⸗ keit zu wan⸗dern, von ei ⸗ner Kraft zur E 5— H EP + EII + 4 I I I H EEEEEEEEEEEE — + an⸗dern; es ist das En ⸗de gut. 2. Es soll uns nicht gereuen der schmale Pilgerpfad; wir kennen ja den Treuen, der uns gerufen hat; kommt, folgt und trauet dem/ ein jeder sein Gesichte mit ganzer Wendung richte fest nach Jerusalem! 3. Geht's der Natur entgegen, so geht's gerade doch. Die Fleisch und Sinne pflegen, sind schlechte Pilger noch Verlaßt die Kreatur und was euch sonst will binden; laßt gar euch selbst dahinten, es geht durchs Sterben nur 253 320—321 4. Man muß wie Pilger wandeln, frei, bloß und wahrlich leer; viel sammeln, halten, handeln macht unsern Gang nur schwer. Wer will, der trag sich tot, wir reisen abgeschieden, mit wenigem zufrieden; wir brauchen's nur zur Not. 5. Schmückt euer Herz aufs beste, sonst weder Leib noch Haus; wir sind hier fremde Gäste und ziehen bald hinaus. Gemach bringt Ungemach; ein Pilger muß sich schicken, sich dulden und sich bücken den kurzen Pilgertag. 6. Ist gleich der Weg sehr enge, so einsam, krumm und schlecht, der Dornen in der Menge und manches Kreuze trägt, es ist doch nur ein Weg; laß sein, wir gehen weiter, wir folgen unserm Leiter und brechen durchs Geheg! 7. Kommt, Kinder, laßt uns gehen, der Vater gehet mit. Er selbst will bei uns stehen in jedem sauren Tritt; er will uns machen Mut, mit süßen Sonnenblicken uns locken und erquicken; ach ja, wir haben's gut. 5. Lieder vom christlichen Leben. 8. Sollt wo ein Schwacher fallen, so greif der Stärkre zu; man trag, man helfe allen, man pflanze Lieb und Ruh! Kommt, schließt euch fester an, ein jeder sei der Kleinste, doch wohl auch gern der Reinste auf unsrer Liebesbahn! 9. Kommt, laßt uns munter wandern, der Weg kürzt immer ab; ein Tag der folgt dem andern, bald fällt das Fleisch ins Grab; nur noch ein wenig Mut, nur noch ein wenig treuer, von allen Dingen freier, gewandt zum ew'gen Gut! 10. Es wird nicht lang mehr währen, halt't noch ein wenig aus! Es wird nicht lang mehr währen, so kommen wir nach Haus; da wird man ewig ruhn, wenn wir mit allen Frommen daheim zum Vater kommen; wie wohl, wie wohl wird's tun! 11. Drauf wollen wir's denn wagen, es ist wohl wagenswert, und gründlich dem absagen, was aufhält und beschwert. Welt, du bist uns zu klein, wir gehn durch Jesu Leiten hin in die Ewigkeiten, es soll nur Jesus sein. Gerh. Tersteegen, g. 14697, 1769. 5 321. Mel. Freu dich sehr, o meine Seele. Ev. Matth. 5, 1—II. SSSS Kommt, laßt euch den Her⸗ren leh⸗ ren, kommt und ler⸗ net 1 wel ⸗che die sind, die ge ⸗ hö⸗ ren zu der rech⸗ten .— EICII 2 I 2* f 2 205 2— —— E II E— all⸗zu ⸗mal, h en Zabl die be ken⸗ 315— dem——0 SSS. E L D glau⸗ben fest von Her⸗zens⸗grund und be⸗ mü⸗ hen 25⁴ 9.6⁰⁶ nt Alhmen Ho yanlen JOnunn da Hut w Nesch 9.86 Msth! Rboe Hes Rvor Ohe do e l lhe Wichs Ub it d b Me: Wh l 9 6 hach! Wle lch Neb sde Och, R 0 schg scc the Hh lch W D. Heiligung und christlicher Wandel. her fallen, E— EI SS——— SI sich da⸗ ne⸗ben, Gut's zu tun, so lang sie le ben. an 2. Selig sind, die Demut haben 7. Selig sind, die funden werden und sind allzeit arm im Geist, reines Herzens jederzeit, Minfte rühmen sich gar keiner Gaben, die in Werk, Wort und Gebärden daß Gott werd allein gepreist, lieben Zucht und Heiligkeit. erwarden danken dem auch für und für, Diese, welchen nicht gefällt denn das Himmelreich ist ihr. die unreine Lust der Welt, 22 Gott wird noch zu Ehren setzen, sondern sie mit Ernst vermeiden, Rrab; die sich selbst gering hier schätzen. werden schauen Gott mit Freuden. 3. Selig sind, die Leide tragen, 8. Selig sind, die Frieden machen ö da sich göttlich Trauern find't. und drauf sehn ohn Unterlaß, die beseufzen und beklagen daß man mög in allen Sachen ihr und andrer Leute Sünd, fliehen Hader, Streit und Haß; schrwähr. die deshalben traurig gehn, die da stiften Fried und Ruh, oft vor Gott mit Tränen stehn. raten allerseits dazu, währen, Diese sollen noch auf Erden sich auch Friedens selbst befleißen, ; und dann dort getröstet werden. werden Gottes Kinder heißen. ö 4. Selig sind die frommen Herzen, 9. Selig sind, die müssen dulden men da man Sanftmut spüren kann, Schmach, Verfolgung, Angst und Pein, n; welche Hohn und Trutz verschmerzen, da sie es doch nicht verschulden tun! weichen gerne jedermann, und gerecht befunden sein. denn wageh, die nicht suchen eigne Rach Ob des Kreuzes gleich ist viel, uund befehlen Gott die Sach. setzet Gott doch Maß und Ziel, u, Diese will der Herr so schützen, und hernach wird er's belohnen . Dasß sie noch das Land besitzen. ewig mit den Ehrenkronen. 5. Selig sind, die sehnlich streben 10. Herr, regier zu allen Zeiten anach Gerechtigkeit und Treu, meinen Wandel hier auf Erd, pdaß an ihrem Tun und Leben daß ich solcher Seligkeiten nicht Gewalt noch Unrecht sei, auch aus Gnaden fähig werd. 697%½%f Köh die da lieben gleich und recht, Gib, daß ich mich acht' gering, ö sind aufrichtig, fromm und schlecht, meine Klag oft vor dich bring, th. 5„HII Geiz, Betrug und Unrecht hassen, Sanftmut auch an Feinden übe, n ö die wird Gott satt werden lassen die Gerechtigkeit stets liebe, — 6. Selig sind, die aus Erbarmen 11. Daß ich Armen helf und diene, ler⸗Hʃ sich annehmen fremder Not, immer hab ein reines Herz, roch⸗ sind mitleidig mit den Armen, die in Unfried stehn, versühne, bitten treulich für sie Gott; dir anhang in Freud und Schmerz! —— die behilflich sind mit Rat, Vater, hilf von deinem Thron, aauch wo möglich mit der Tat, daß ich glaub an deinen Sohn werden wieder Hilf empfangen —— und Barmherzigheit erlangen. — 2⁵⁵ und durch deines Geistes Stärke mich befleiße rechter Werke! Nach Joh. Heermann, g. 1585, 164⁷ 5. Lieder vom christlichen Leben. Mel. Sollt ich meinem Gott nicht singen. 2. Lasset uns mit Jesu leiden, seinem Vorbild werden gleich; nach dem Leide folgen Freuden, Armut hier macht droben reich, Tränensaat die erntet Lachen, Hoffnung tröstet mit Geduld; es kann leichtlich Gottes Huld aus dem Regen Sonne machen. Jesu, hier leid ich mit dir, dort teil deine Freud mit mir! 3. Lasset uns mit Jesu sterben; sein Tod schützt vorm andern Tod, reißt die Seel aus dem Verderben, wendet ab die ew'ge Not. Laßt uns töten, weil wir leben, 9— [ +———— N I 2 ET IIIIEIIIIIIIETTI——.— LV E= I 1—.— I I 1 2 — + Las⸗set uns mit Je⸗su zie⸗hen, sei⸗nem in der Welt der Welt ent ⸗flie⸗hen, auf der E— 1..— 1 FP.— 5—.— I II I 2 + 1 NNIED ů—t + DEERE D*—.— I I + I— 4.— 15.—— I I. 1 Vor⸗bild fol⸗gen nach, d e, EADESSEE IDIDi EIEE I 2..— + E + I +D.—3 2— I L 2 EDE—— LDE I— 1DSDIE‚I——...——.— 6 rei ⸗sen, ir⸗disch noch, schon himm⸗lisch sein, glau⸗ben ER— 5 I· ——.—. I-AI— 1 5 + I IIED 2 SD +—.—.— I I I I E.— I— EEE + EI ID —————— 3 —— recht und le⸗ben rein, in der Lieb den Glau⸗ben EHE e.— —V——. + I—— I— II E LEE* 2—.— I I TIZD.—.— IAL— E—— I L 4.—.— 2 1.—.— + I 56 wei ⸗sen. Treu ⸗ er Je ⸗su, bleib bei mir, EEE f I +— 2.. LCUUE + I HI E 1— I I II geh vor ⸗ an, ich fol ⸗ge dir. unser Fleisch, ihm sterben ab, so wird er uns aus dem Grab in das Himmelsleben heben. Jesu, sterb ich, sterb ich dir, daß ich lebe für und für. 4. Lasset uns mit Jesu leben; weil er auferstanden ist, muß das Grab uns wiedergeben. Jesu, unser Haupt du bist, wir sind deines Leibes Glieder, wo du lebst, da leben wir; ach erkenn uns für und für, trauter Freund, für deine Brüder Dir, o Jesu, leb ich hier und dort ewig auch bei dir. Sigism. v. Birken, g. 1626, f 46s. Gib selbst das Wol⸗len und Voll⸗brin⸗ gen; 256 323. mel Wer nur den lieben Gott läßt walten. E DDDY— q— 35 Oaß mich, o Herr, in al ⸗len Din⸗ gen auf dein Wort laß mein Herz 9.6 6ͤbk, ah maf useh e Clcky gib 9 U0 Ol Id dei 19 — E = 2 —— — — — . — —. —. E — D. Beiligung und christlicher Wandel. 323—324 9 +2 I 1 H + IDEE——— + + GI I 4..— IE 2— I + DSDDZ.... L—— I +1 EH.— I IE 14— II.— 1 1 ehn und dir mich weihn. W n daib. Mumm Geistund Leib zun Op er EUEE— P—1——— ——2— II 2 I I. LI—— + 2 + 11. +—.—. 2—5= 2 I — E hin; dein, Herr, ist al ⸗les, was ich bin. 2. Gib meinem Glauben Mut und Stärke, laß in der Lieb ihn tätig sein, daß man an seinen Früchten merke, er sei kein Traum, kein falscher Schein. Stärk mich in meiner Wanderschaft und gib zum Kampfe Sieg und Kraft. 3. Laß mich, so lang ich hier soll leben, im Glück und Unglück sein vergnügt und deinem Willen mich ergeben, der alles mir zum besten fügt; gib Demut, wenn du mich beglückst, Geduld, wenn du mir Leiden schickst. 4. Ach hilf mir beten, wachen, ringen, so will ich, wenn mein Lauf vollbracht, dir Dank und Ruhm und Ehre bringen, dir, der du alles wohl gemacht. Dann werd ich rein und unentweiht dich loben, Gott, in Ewigkeit. —— 1266. 3²⁴. Mel. Wer nur den lieben Gott läßt walten. NE.—. 9——.— i 35 1 am lie⸗ber Gott, ge⸗den ⸗=ke mei⸗ ner im be⸗ sten 5——— denn au ⸗ßer dir ist nir⸗gends ei ⸗ner, der mich mit err, K S EIEEEEEEIEIEE EEEE EE h ü dl e en weinWonmacht michvl 2 in Rat und Trost er⸗ freut. E 10—f.—.——— H „ 1.. Ehun 2 sicht und sagt mir: Du ver⸗ gißt mein nicht. ö 2. Gedenke meiner, wenn ich höre so fördre meinen Gang und Stand Rugeben dein 19— 1 35 Wüenn Stärke en ö und mache mir die Himmelslehre Gedenke meiner, wenn ich leide! 100 zu Saft und Kraft im Christentum, Wen hab ich sonst als dich allein, ů daß deine Aussaat wohl geling der bei der Menschen Haß und Neide 10 und hundertfältig Früchte bring. mein Freund und Tröster könnte sein? „Brüder 3. Gedenke meiner, wenn ich bete, Und hab ich dich, so lacht mein Mur, an d 5 10 598 8 drauf!—— Teufel 225 12 eil ich in Christo vor dich trete,„Gedenke meiner auch in allen, 5 110 so schließ dein Vaterherze auf, woran ich nicht gedenken kann, loꝛs,flel, doch gib mir nichts als dies allein, und blicke mich mit Wohlgefallen was mir kann gut und selig sein. in meinem ganzen Leben an! 4. Gedenke meiner, wenn ich falle, Denn gibst du mir, was dir gefällt, 20 5105 mich nicht. en— so n 4 recht gut 1 eil ich wie andre Menschen alle Gedenke meiner, wenn ich sterbe, uf dein Wl im Fleische schwach und blöde bin, und wenn mich alle Welt vergißt; 45 mein Henl 257⁷ 17 832⁴4—326 versetze mich in jenes Erbe, wo du mein Teil und Leben bist. Denn bliebst du nicht im Himmel mein, so wollt ich nie geboren sein. 8. Ich will mich über nichts betrüben, 35. Lieder vom christlichen Leben. in deine Hände hast du mich zu Heil und Segen angeschrieben; drum sieht die Hoffnung bloß auf dich und denkt, im Glauben ungekränkt, daß Gott im besten meiner denkt. Erdmann Neumeister, g. 161, f 1756, 325. mel. Mach's mit mir, Gott, nach deiner Güt. EEUER 5 2 14 5— o.Ex na.. E— ———— — 1 Mir nach, spricht Chri⸗stus, un⸗ser Held, mir nach, ih Ver⸗leug⸗-net euch, ver⸗laßt die Welt, folgt mei⸗ nem —— r 10 2—— 2— EHUN——— 2 EH 1 Chri ⸗sten al ⸗le! 7 E Ruf und Schal⸗lel Nehmt eu ⸗ er Kreuz und EEE——— S................ E2—— 2. Ich bin das Licht, ich leucht euch für mit heil' gem Tugendleben; wer zu mir kommt und folget mir, darf nicht im Finstern schweben. Ich bin der Weg, ich weise wohl, wie man wahrhaftig wandeln soll. 3. Mein Herz ist voll Demütigkeit voll Liebe mein Gemüute; mein Mund, der fließt zu jeder Zeit von Sanftmut und von Güte; mein Geist und Wille, Kraft und Sinn ist Gott ergeben; schaut auf ihn. 4. Ich zeig euch das, was schädlich ist. zu fliehen und zu meiden und euer Herz von arger List zu rein'gen und zu scheiden. Ich bin der Seele Fels und Hort und führ euch zu der Himmelspfort. Un ⸗ge⸗mach auf euch, folgt mei⸗ nem Wan⸗ del na II chl 5. Fällt's euch zu schwer, ich geh voran, ich steh euch an der Seite, ich kämpfe selbst und breche Bahn, bin alles in dem Streite. Ein Kriegsmann darf nicht stille stehn, sieht er voran den Feldherrn gehn. 6. Wer seine Seel zu finden meint, wird sie ohn mich verlieren; wer sie hier zu verlieren scheint, wird sie in Gott einführen. Wer nicht sein Kreuz nimmt und folgt mir, ist mein nicht wert und meiner Zier. 7. So laßt uns denn dem lieben Herrn mit Leib und Seel nachgehen und wohlgemut, getrost und gern bei ihm im Leiden stehen. Wer nicht gekämpft, trägt auch die Kron des ew'gen Lebens nicht davon. Johann Scheffler, g. 1624, f(62. —2 326. mel. Mach's mit mir, Gott, nach deiner Güt. 2 5*—.9—5— 2⁴ X 2 + 4.— 1.— L +——— EH 1 Nie bist du, Höch=ster, von uns fern; du wirkst an Wo ich nur bin, Herr al ⸗ler Herrn, bin ich in E 1 1=.. 3— 2 2 EH——— 2 V— II 1— 5 + al ⸗ len En ⸗den. ⸗ nen Hän ⸗den. Durch dich nur leb und 258 . V 9. W. ptif Hustch Jhsehf Uchtst Adnid 9. W in d. d, b Ibhluge önt Mhich 4. D Rh d bl Wall O eiß eh mich schrieben:“ bloß auf dich. ungekränt, ler denkt, erlfEE DD nach, ihr t mei⸗ nem — Wreuz und del nachl ichgeh voraß, te/ oche Bahn, . icht stllle shß, herrn gehn. sinden meinl, ren; scheint, en. mmt und soch ndmeiner gien. mlieben Hern Hehen und gern N. gtauchdie Hon davon. 1624½ 610 x D. Heiligung und christlicher Wandel. 326—327 4 — 3 * —*. XI 2— — * E —1 + E at ⸗me ich; 2. Was ich gedenke, weißest du, du prüfest meine Seele. Du siehst es, wenn ich Gutes tu, du siehst es, wenn ich fehle. Nichts, nichts kann deinem Aug entfliehn und nichts mich deiner Huld entziehn. 3. Wenn ich in stiller Einsamkeit mein Herz an dich ergebe und, über deine Huld erfreut. lobsingend dich erhebe, so hörst du es und stehst mir ber, daß ich dir immer treuer sei. 4. Du merkst es, wenn des Herzens Rat verkehrte Wege wählet. Und bleibt auch eine böse Tat vor aller Welt verhehlet, so weißt du sie und strafest mich zu meiner Beßrung väterlich. Nach C. C. Sturm, von David Bruhn, g. 1227, f 1782. denn dei ⸗ ne Rech ⸗te schüt⸗zet mich. 5. Du hörest meinen Seufzern zu, daß Hilfe mir erscheine. Voll Mitleid, Vater, zählest du die Tränen, die ich weine. Du siehst und wägest meinen Schmerz und stärkst mit deinem Trost mein Herz. 6. O drück, Allgegenwärtiger, dies tief in meine Seele; daß, wo ich bin, nur dich, o Herr, mein Herz zur Zuflucht wähle; daß ich dein heilig Auge scheu und dir zu dienen eifrig sei. 7. Laß überall gewissenhaft nach deinem Wort mich handeln und stärke mich denn auch mit Kraft, vor dir getrost zu wandeln, daß du, o Gott, stets um mich seist, das tröst und beßre meinen Geist! 327. Eigene Melodie. E.— ů 1——7—10 ů I + 01—— E X +*— I— L L E L — I 1 1 O Durch⸗bre cher al ⸗ler Ban ⸗de, der du ——5 der da Scha⸗den, Spott und Schan ⸗de uns mit .——.—. — + I I HEI + L I 2 I 2 I +—— LI + I I +I— L 0 II— 1—— L im ⸗mer bei uns bist, Him⸗ mels ⸗lust ver⸗süßt: ü⸗be fer⸗ner dein Ge⸗ IEE.————01 HICI I 1—.——— 2..— E ——. I L— 1 I rich ⸗=te wi⸗deyr un ⸗sern A⸗dams⸗sinn, bis dein —— PIIEEI iSEEEE EEE treu⸗es An ⸗ge⸗sich⸗te uns führt aus dem Ker ⸗ker hin. 2. Ist's doch deines Vaters Wille, daß du endest dieses Werk; hierzu wohnt in dir die Fülle aller Weisheit, Lieb und Stärk, daß du nichts von dem verlierest, was er dir geschenket hat, und es aus dem Treiben führest zu der süßen Ruhestatt. 259 3. Ach so mußt du uns vollenden, willst und kannst ja anders nicht; denn wir sind in deinen Händen dein Herz ist auf uns gericht't, ob wir wohl vor allen Leuten als gefangen sind geacht't, weil des Kreuzes Niedrigkeiten uns der Welt zum Spott gemacht. 10 327—328 4. Schau doch aber unsre Ketten, da wir mit der Kreatur seufzen, ringen, schreien, beten um Erlösung von Natur, von dem Dienst der Eitelkeiten, der uns noch so harte drückt, ungeacht't der Geist in Zeiten sich auf etwas Bessres schickt. 5. Ach erheb die matten Kräfte, sich einmal zu reißen los und durch alle Weltgeschäfte durchzubrechen frei und los. Weg mit Menschenfurcht und Zagen, weich', Vernunftbedenklichkeit, fort mit Scheu vor Schmach und Plagen, weg des Fleisches Zärtlichkeit! 6. Wir verlangen keine Ruhe für das Fleisch in Ewigkeit; wie du's nötig findest, tue noch vor unsrer Abschiedszeit; aber unser Geist, der bindet dich im Glauben, läßt dich nicht, bis er die Erlösung findet, die dein treuer Mund verspricht. 5. Lieder vom christlichen Leben. 7. Herrscher, herrsche, Sieger, siege, König, brauch dein Regiment; führe deines Reiches Kriege, mach der Sklaverei ein End; denn die Last treibt uns zu rufen, alle flehen wir dich an; zeig doch nur die ersten Stufen der gebrochnen Freiheitsbahn. 8. Ach wie teu'r sind wir erworben, nicht der Menschen Knecht' zu sein. Drum, so wahr du bist gestorben, mußt du uns auch machen rein, rein und frei und ganz vollkommen nach dem besten Bild gebild't; der hat Gnad um Gnad genommen, wer aus deiner Füll sich füllt. 9. Liebe, zeuch uns in dein Sterben, laß mit dir gekreuzigt sein, was dein Reich nicht kann ererben, führ ins Paradies uns ein. Doch wohlan, du wirst nicht säumen, laß uns nur nicht lässig sein; werden wir doch als wie träumen, wenn die Freiheit bricht herein. Gottfried Arnold, g. 1666, 7g, 328. Eigene Melodie. — ů— I—5 + H + I 2— +——— 72—+— II L XE L E. L E I— I—.—. 1.— I I 1 O Gott, du from⸗ mer Gott, du Brunn⸗quell Vohn den nichts ist, was ist, von dem wir D I HI I + I + +—— 1—*EE.—— 35 gu ter Ga ben 5. 2 · Jei i es ha bei, ge sun ⸗ den Leib gib E 1— — L— I 2—— 3 I—45 I—— . mir, und daß in sol ⸗chem Leib ein un ⸗ver⸗ EV—.—.—— 2 P ED DDIEEI— IIPIIIIIITITTTITIIJ— E*—..— I— I II letz⸗te Seel und rein Ge⸗ wis⸗ sen bleib 2. Gib, daß ich tu mit Fleiß, was mir zu tun gebühret, wozu mich dein Befehl in meinem Stande führet. Gib, daß ich's tue bald, 260 zu der Zeit, da ich soll; und wenn ich's tu, so gib, daß es gerate wohl. 3. Hilf, daß ich rede stets, womit ich kann bestehen; hteine Mein u Wen hden ogh de b Nac . Fin lchm Iher Ken H da bSan d, We Hh gll 0.U0 utied owat Hied Reie Ogb a vor hte v 0.86 h O *0 be. End; zu rufen, Stufen Sbahn. wir erworbh cht zu sein, gestorben, hen rein, vollkommen ebildt; dgenommeß, füll. dein Sterheh. in, mm ererben, ein. nicht säumeh, sein; ie träumen, herein. 3. 1666/f.Hl I Seger,siez aaß kein unnützlich Wort ment; aus meinem Munde gehen, und wenn in meinem Amt ich reden soll und muß, so gib den Worten Kraft und Nachdruck ohn Verdruß! 4. Find't sich Gefährlichkeit, so laß mich nicht verzagen, gib einen Heldenmut, das Kreuz hilf selber tragen! Gib, daß ich meinen Feind mit Sanftmut überwind und, wenn ich Rat bedarf, auch guten Rat erfind. 5. Laß mich mit jedermann in Fried und Freundschaft leben, so weit es christlich ist. Willst du mir etwas geben an Reichtum, Gut und Geld, so gib auch dies dabei, daß von unrechtem Gut nichts untermenget sei. 6. Soll ich auf dieser Welt mein Leben höher bringen, D. Heiligung und christlicher Wandel. 328—329 durch manchen sauren Tritt hindurch ins Alter dringen, so gib Geduld, vor Sünd und Schanden mich bewahr, auf daß ich tragen mag mit Ehren graues Haar. 7. Laß mich an meinem End auf Christi Tod abscheiden, die Seele nimm zu dir hinauf zu deinen Freuden, dem Leib ein Räumlein gönn bei frommer Christen Grab, auf daß er seine Ruh an ihrer Seite hab. 8. Wenn du die Toten wirst an jenem Tag erwecken, so tu auch deine Hand zu meinem Grab ausstrecken, laß hören deine Stimm und meinen Leib weck auf und führ ihn schön verklärt zum auserwählten Hauf! Joh. Heermann, g. 1585, f 1647. 329. mel. Wie wohl ist mir, o Freund der Seelen. E— E IIII... 2= EH———— 1 O Ba ter ⸗ herz, o Licht, 0 Le⸗ 5 dir bin ich ein ⸗mal ü ⸗ ber ⸗ge⸗ E—,— 4 1— 8 I I + + 1IE + V.— I + + + DD—2 L + 1 E +— I—— E II 65 1 ben, treu⸗er Hirt, Im ⸗ma ⸗nu ael, 00— 5 „Iben, dir, dir ge⸗hö⸗ret mei ⸗ne Seel. Ich will mich E 5—— + + I I +* I 1. E III + + + I I— + 2—— 2 + I 1 Anicht mehr sel⸗ ber füh⸗ren, der Va⸗ter soll das Kind re⸗ E 12— + I* E E I I I I* 1 ◻TN E E I— I I + L— 2 + 2.—.— + 1 Ee—.———.— 8 gie ⸗ren; so geh nun mit mir aus und ein und E 4.——— + I—— I 1— I I E— H◻NN—.— + + H68.— L SESD. + + 1 1 L I + I I I— 2 LEZ. I I—.— V.— E O 0 lei ⸗te mich auf al⸗len Trit ⸗ten! Ich geh, ach hör, 0 +S.— I +* I I 14. —· 2 2 I I* I 4 + 4 EHr 1— 2 2 121 E + + + C 1 1— L 2 + V + I— 1—— mich nicht ei nen Schritt al ⸗ lein. 329—330 bringen? Ich weiß mir gar in keinem Rat; drum sei in groß und kleinen Dingen mir immer selber Rat und Tat! ich kann dich ja zu allem nehmen, du willst mir selber alles sein; so sollst du denn in allen Sachen den Anfang und das Ende machen, dann stellt sich lauter Segen ein. 3. Du leitest mich, ich kann nicht gleiten; dein Wort muß ewig feste stehn: du sprichst, dein Auge soll mich leiten, dein Angesicht soll vor mir gehn, ja deine Güt und dein Erbarmen soll mich umfangen und umarmen. O daß ich nur recht kindlich sei, bei allem gläubig zu dir flehe und stets auf deinen Wink nur sehe, so spür ich täglich neue Treu! 4. O daß ich auch im kleinsten merke auf deine Weisheit, Güt und Treu, damit ich mich im Glauben stärke, dich lieb und lob und ruhig sei und deine Weisheit lasse walten, stets Ordnung, Maß und Ziel zu halten; sonst, lauf ich vor, da lauf ich an. Drum mach im besten mich gelassen, nichts ohne dich mir anzumaßen; was du nur tust, ist wohlgetan. 5. Lieder vom christlichen Leben. 2. Was kann dein schwaches Kind voll⸗ Du willst dich meiner gar nicht schämen, 5. Ach mach einmal mich treu und stille, daß ich dir immer folgen kann; nur dein, nur dein vollkommner Wille sei mir hier Schranke, Lauf und Bahn! Laß mich nichts mehr für mich verlan⸗ gen/ ja,laß mir nichts amHerzen hangen als deines großen Namens Ruhm; der sei allein mein Ziel auf Erden; ach laß mir's nie verrücket werden; denn ich bin ja dein Eigentum! 6. Ich sehne mich, nur dir zu leben, der du mein Herr und Bräut'gam bist. Was dir sich nicht will ganz ergeben und was nicht deines Willens ist, das strafe bald in dem Gewissen, laß Blut und Wasser auf mich fließen und tilge, was nicht lauter heißt! Laß nur dein Lob zur Lust mir werden und dann das Heil der armen Herden nach einer reinen Lieb im Geist! 7. So lob und lieb ich in der Stille und ruh als Kind in deinem Schoß. Das Schäflein trinkt aus deiner Fülle, die Braut steht aller Sorgen bloß; sie sorget nur allein in allen, dir, ihrem Bräut' gam, zu gefallen, sie schmückt und hält sich dir bereit. Ach zeuch mich, zeuch mich weit von hin⸗ nen; was du nicht bist, laß ganz zerrinnen, o reiner Glanz der Ewigkeit! H. H. v. Bogatzky, g 1690, 4 124. 2. Ringe, denn die Pfort ist enge, und der Lebensweg ist schmal; 0 hier bleibt alles im Gedränge, was nicht zielt zum Himmelsaal. 26² 330. Eigene Melodie. ͤ —S. I*—.——1 + 2 L XE* L* I L +————.— I—— EV——— 1 L I 35 1. Rin⸗ge recht, wenn Got⸗ tes Ena„de dich nun zie ⸗het — 2—. EH——.— 5 S. SS I 22—— 1— E— 3uns be ehrt. a n Geist sich recht ent ⸗ la ⸗ de E/ N SS..... 57 L— I ö— E II von der Last, die ihn beeschwert! 3. Kämpfe bis aufs Blut und Leben, dring hinein in Gottes Reich; will der Satan widerstreben, werde weder matt noch weich! .Mi I die o der e 1 5. R. e 0 hih Wm 0. Mi Ihls suin uehl 7.06 le m uclbe Wit ö Wrumdffh u kann; kommner M uf und Bahhl ir mich verlyy Herzen hangg x ens Ruhm auf Erden; ket werden; gentum! ö Ir dir zu bthy Bräut gam Hl. ganz ergehen Dillens is, Gewissen, If mich fleen lter heißtl lust mir werden armen Heides im Geist. in der Sille inem Schoß 15 deiner Füll, orgen bloh allen, zu gefallen, dir beri, ch weitvonhi anz zerrinne, igkeitl ho,F glut und Gabeh, Meich: Eben, weichl D. Heiligung und christlicher Wandel. 4. Ringe, daß dein Eifer glühe, und die erste Liebe dich von der ganzen Welt abziehe; halbe Liebe hält nicht Stich. 5. Ringe mit Gebet und Schreien, halte damit feurig an; laß dich keine Zeit gereuen, wär's auch Tag und Nacht getan. 6. Nimm mit Furcht ja deiner Seele, deines Heils mit Zittern wahr; hier in dieser Leibeshöhle schwebst du täglich in Gefahr. 7. Halt ja deine Krone feste, halte männlich, was du hast; recht beharren ist das beste, Rückfall wird zur schweren Last 331. 330—331 8. Wahre Treu führt mit der Sünde bis ins Grab beständig Krieg, richtet sich nach keinem Winde, sucht in jedem Kampf den Sieg. 9. Wahre Treu liebt Christi Wege, steht beherzt auf ihrer Hut, weiß von keiner Wollustpflege, hält sich selber nichts zu gut. 10. Wahre Treu kommt dem Getüm⸗ mel dieser Welt niemals zu nah; ist ihr Schatz doch in dem Himmel, so ist auch ihr Herz allda. 11. Dies bedenket wohl, ihr Streiter, streitet recht und fürchtet euch. geht doch alle Tage weiter, bis ihr kommt ins Himmelreich. J. J. Winckler, g. 1670, Mel. Wachet auf, ruft uns die Stimme. 22 wapp⸗net Chri ⸗sten⸗leu ⸗ Got ⸗ Die Fein⸗de und kämp ⸗fet tel tes Wor ⸗te euch zur Beu⸗ su ⸗chen je ⸗dem Or frisch an I +—. Sa tan selbst hat ja ihr blei ⸗bet da ⸗ mit eu'r be⸗ gehrt; un⸗ver⸗sehrt. durch die ⸗sen Held, 2. Reinigt euch von euren Lüsten, besieget sie, die ihr seid Christen, und stehet in des Herren Kraft! Stärket euch in Jesu Namen, daß ihr nicht strauchelt wie die Lahmen. Wo ist des Glaubens Ritterschaft? Wer hier ermüden will, und wir be⸗ hal⸗ten mit das Feld. der schaue auf das Ziel, da ist Freude. Wohlan, so seid zum Kampf bereit, so krönet euch die Ewigkeit. 3. Streitet recht die wen'gen Jahre, eh ihr kommt auf die Totenbahre; kurz, kurz ist unser Lebenslauf. 263 5. Lieder vom 331332 Wenn Gott wird die Toten wecken, und Christus wird die Welt erschrecken, so stehen wir mit Freuden auf. Gottlob, wir sind versöhnt! Daß uns die Welt noch höhnt, währt nicht lange, und Gottes Sohn hat längstens schon uns beigelegt die Ehrenkron. 4. Jesu, stärke deine Kinder und mach aus denen Uberwinder, christlichen Leben. die du erkauft mit deinem Blut, Schaffe in uns neues Leben, daß wir uns stets zu dir erheben, wenn uns entfallen will der Mut. Gieß aus auf uns den Geist, dadurch die Liebe fleußt in die Herzen, so halten wir getreu an dir im Tod und Leben für und für. Wilh. Erasmus Arends, g. 1627, f 172l, 50 332. Mel. Freu dich sehr, o meine Seele. Philipp. 2, 12. πκ— rn ............. LV——— L +— + 5 1 Schaf⸗fet, schaf ⸗fet, Men⸗schen ⸗kin ⸗der, schaf ⸗fet eu ⸗ re 55 bau ⸗et nicht, wie sich re Sün ⸗der, nur auf ge⸗ gen⸗ E V SSSSSSSI.III.III......— ⁷—— l 2 Ee dü son ⸗dern schau⸗et ü⸗ ber euch wärt'⸗ge Zeit, 9805 0 lin ...——— 0„ 55 rin ⸗get nach dem Him⸗mel⸗reich und be ⸗ mü ⸗ het d ů—.—— euch auf Er⸗den, wie ihr 2. Daß nun dieses mög geschehen, so bekämpfet Fleisch und Blut, und der Welt zu widerstehen, rüstet euch mit Kraft und Mut: Gottes Wille soll allein eures Lebens Richschnur sein, mag es eure schwachen Herzen nun erfreuen oder schmerzen. 3. Ihr habt Ursach zu bekennen daß in euch noch Sünde steckt, daß ihr Fleisch vom Fleisch zu nennen. daß euch lauter Elend deckt, und daß Gottes Gnadenkraft nur allein das Gute schafft, ja daß außer seiner Gnade in euch nichts denn Seelenschade. 4. Selig, wer im Glauben kämpfet; selig, wer im Kampf besteht und des Fleisches Lüste dämpfet; selig, wer die Welt verschmäht! mö get se⸗ lig wer ⸗ den. Unter Christi Kreuzesschmach jaget man dem Frieden nach; wer den Himmel will ererben, muß zuvor mit Christo sterben. 5. Werdet ihr nicht treulich ringen, sondern träg und lässig sein, eure Neigung zu bezwingen, so bricht eure Hoffnung ein. Ohne tapfern Streit und Krieg folget niemals rechter Sieg; nur den Siegern wird die Krone beigelegt zum Gnadenlohne. 6. Mit der Welt sich lustig machen hat bei Christen keine Statt, fleischlich reden, tun und lachen schwächt den Geist und macht ihn matt. Ach bei Christi Kreuzesfahn geht es wahrlich niemals an, daß man noch mit frechem Herzen sicher wolle tun und scherzen. 264 IFure h, de Ms ht. , d, at Uolln hhm Hulcte eul d den Ounget M . ö m Bub, eben, ö erheben, der Mut. Heist, n dir und für. . 4677 fWal Philipp. 2 W. wer ⸗de hmach nach: rerben, sterben. trelllich ug): sein, ngen, ein, d Krieo Sieg; die Krono ohne. Tlustg mach Statt, dlachen machtihnml I an, hem Herhel fahn Herzon, 7. Furchtmuß man vor Gott stets tra⸗ gen, denn er kann mit Leib und Seel uns zur Hölle niederschlagen; er ist's, der des Geistes Ol und, nach dem es ihm beliebt, Wollen und Vollbringen gibt. O so laßt uns zu ihm gehen, ihn um Gnade anzuflehen. 8. Und dann schlagt die Sündenglie⸗ der, welche Adam in euch regt, in den Kreuzestod darnieder, bis ihm seine Macht gelegt. Hauet Händ und Füße ab, was euch ärgert, senkt ins Grabꝛ) und denkt oftmals an die Worte: Dlringet durch die enge Pforte! ) Matth. 5, 30. D. Heiligung und christlicher Wandel. 332—333 9. Zittern will ich vor der Sünde und dabei auf Jesum sehn, bis ich seinen Beistand finde, in der Gnade zu bestehn. Ach, mein Heiland, geh doch nicht mit mir Armen ins Gericht, gib mir deines Geistes Waffen, meine Seligkeit zu schaffen! 10. Amen, es geschehe, Amen Gott versiegle dies in mir, daß ich so in Jesu Namen meinen Glaubenskampf vollführ! Er, er gebe Kraft und Stärk und regiere selbst das Werk, daß ich wache, bete, ringe und also zum Himmel dringe. Ludw. Andr. Gotter, g. 1661, K 1755. 333. Mel. Freu dich sehr, o meine Seele 15—— 1 Sei ge⸗ treu bis an das En ⸗de, da ⸗mit kei ⸗ne — dich von dei⸗nem Je⸗ su wen ⸗ de, sei ihm treu bis V 5 I. R—— 7. 9—. 5— I—.. ual und Not in den Zod! Ach, das 15 den die ⸗ser Zeit 7..0—.— EUP—— + 1— — ů 4+—¹f E ich wer, der Hert lich-kei die demn Je=sus EE ů . 2 E— 5 sei⸗ nem Freu⸗den⸗ le ⸗ ben. dir will ge⸗ ben dort in 2. Sei getreu in deinem Glauben laß dir dessen festen Grund ja nicht aus dem Herzen rauben, halte treulich deinen Bund, den dein Herz durchs Wasserbad fest mit Gott geschlossen hat. Der ist gottlos und verloren, der ihm treulos hat geschworen. 3. Sei getreu in deiner Liebe gegen Gott, der dich geliebt; auch die Lieb am Nächsten übe, wenn er dich gleich oft betrübt. Denke, wie dein Heiland tat, als er für die Feinde bat; du mußt, soll dir Gott vergeben, auch verzeihn und liebreich leben. 4. Sei getreu in deinem Hoffen, traue fest auf Gottes Wort! Hat dich Kreuz und Not betroffen und Gott hilft nicht alsofort, hoff auf Jesum festiglich, sein Herz bricht ihm gegen dich, seine Hilf ist schon vorhanden; Hoffnung machet nie zu schanden. 5. Sei getreu in deinem Leiden und laß dich kein Ungemach, 265 333—335 keine Not von Jesu scheiden, murre nicht in Weh und Ach! Denn du machest deine Schuld größer durch die Ungeduld; selig ist, wer willig träget, was sein Gott ihm auferleget. 6. Sei getreu in Todesstunden, halt dich glaubensvoll an Gott, flieh getrost in Christi Wunden, sei getreu bis in den Tod! Wer mit Jesu gläubig ringt, 5. Lieder vom christlichen Leben. ihn wie Jakob hält und zwingt, dem will er in jenem Leben seine Freudenkrone geben. 7. Nun wohlan, ich bleib im Leiden, Glauben, Lieb und Hoffnung fest, ich bin treu bis an das Scheiden; Jesus, der mich nicht verläßt, ist's, den meine Seele liebt, dem sie sich im Kreuz ergibt; ihm befehl ich meine Sachen, denn ich weiß, er wird's wohl machen Nach Benj. Prätorius, g. 1656, F 14674. 334. mel. Mach's mit mir, Gott, nach deiner Güt. ESE 25 ů 2 IHEIEe X*—— L +—.—.— + ² 1. 99 5 So je⸗mand spricht, ich lie⸗be Gott, und haßt doch 30 der treibt mit Got ⸗tes Spott und reißt sie E 8* P———— 2 E— 114— „* 2— e— 5 II—— + ei ⸗ne 1„der, ganz dar ⸗ nie ⸗ der⸗ Gott ist die Lieb und en— S I 21 IIl ◻TT L—— +— L 2 E ů. Brrr. rn will, daß ich an Näch ⸗sten lie ⸗ be gleich als mich. 2. Wir haben einen Gott und Herrn sind Eines Leibes Glieder, drum diene deinem Nächsten gern, denn wir sind alle Brüder. Gott schuf die Welt nicht bloß für mich mein Nächster ist sein Kind wie ich. 3. Ein Heil ist unser aller Gut. Ich sollte Brüder hassen, die Gott durch seines Sohnes Blut so hoch erkaufen lassen? Daß Gott mich schuf und mich versühnt, hab ich dies mehr als sie verdient? 4. Du schenkst mir täglich so viel Schuld, du Herr von meinen Tagen; ich aber sollte nicht Geduld mit meinen Brüdern tragen, dem nicht verzeihn, dem du vergibst, und den nicht lieben, den du liebst? 5. Was ich den Frommen hier getan, dem Kleinsten auch von diesen, das sieht er, mein Erlöser, an, als hätt ich's ihm erwiesen. Und ich, ich sollt ein Mensch noch sein und Gott in Brüdern nicht erfreun? 6. Ein unbarmherziges Gericht wird über den ergehen, der nicht barmherzig ist, der nicht die rettet, die ihn flehen. Drum gib mir, Gott, durch deinen Geist ein Herz, das dich durch Liebe preist. Chr. F. Gellert, g. 1215, 5 1e69. 335. Melodie. EE—— PDPDI + 6 6 I +—.— 2 EiEEE 1 So nimm denn mei⸗ne Hän⸗-de und füh⸗ re mich bis an mein se⸗ lig En⸗de und e⸗wi lichl 266 zwingt, ben leib im Leben fnung fest iebt, gibt; achen, wohl machey! L6se, f Hen halt Hah. Vreißt se Lieb und h als mich agen, du vergibßz en du liebstz men hier geiah diesen, ser, an, een. sensch nochsel; nicht auram 6 Gericht der rich . 5 uchdeinenS 9Wbe plis 9 1715f, Scheiden: orläßt, E. Lieder vom Gebet. 335—336 4.h— EII 2.. + 1— IL 1 E + I +.—.— ———.—.———I —— Ich mag al ⸗lein nicht ge⸗ hen, nicht ei ⸗ nen Schritt; 0* I I + II EUEEEEE PPꝑIII—m 4..—— I I— L I* II wo du wirst gehn und ste⸗hen, da nimm mich mit! 2. In dein Erbarmen hülle mein schwaches Herz und mach es gänzlich stille in Freud und Schmerz. Laß ruhn zu deinen Füßen dein armes Kind; es wird die Augen schließen und glauben blind. 3. Wenn ich auch gleich nichts fühle von deiner Macht, du führst mich doch zum Ziele, auch durch die Nacht. So nimm denn meine Hände und führe mich bis an mein selig Ende und ewiglich! Zulie von Hausmann, g. 1825, + 1901. E. Cieder vom Gebet. 336. Mel. Straf mich nicht in deinem Zorn. Offenb. Joh. 8, 5—5. 4 — + D EEDEE———. ELE X E L L I +— 1——.— EE/ L—— +I E I— L 1 1 Bet⸗ ge⸗ mein⸗de, heil'⸗ge dich mit dem heil'⸗gen Je ⸗ su Geist er⸗ gie ⸗e sich dir in Herz und *.——— III 1— ů XVI I 3. +— 2 +.— L + L 2——. 2 2 1 I L +*— 1 2 2 5 ⸗ 2 See⸗ lel Laß den Mund al ⸗le Stund von Ge⸗ ——4 E———— 2——.—4 ——, + 4.— I— G I bet und Fle ⸗ hen hei ⸗lig ü⸗ ber ⸗ ge⸗ hen! 2. Heilige der Seele Glut und ihr heiß Verlangen, dem, der für dich gab sein Blut, heilig anzuhangen. Heil'ger Rauch sei es auch, der zu Gott aufgehet, wenn dein Herze flehet. 3. Das Gebet der frommen Schar, was sie fleht und bittet, das wird auf dem Rauchaltar vor Gott ausgeschüttet, und da ist Jesus Christ Priester und Versühner aller seiner Diener. . Kann ein einiges Gebet Einer gläub'gen Seelen, wenn's zum Herzen Gottes geht, seines Zwecks nicht fehlen, was wird's tun wenn sie nun alle vor ihn treten und zusammen beten? 5. Wenn die Heil'gen dort und hier, Große mit den Kleinen, Engel, Menschen mit Begier alle sich vereinen, und es geht Ein Gebet aus von ihnen allen, wie muß das erschallen! 6. O der unerkannten Macht von der Heil'gen Beten, ohne das wird nichts vollbracht so in Freud als Nöten! 267 336—337 Schritt für Schritt wirkt es mit, wie zum Sieg der Freunde so zum End der Feinde. 7. O so betet alle drauf betet immer wieder, heil'ge Hände hebet auf, heiligt eure Glieder, heiliget das Gebet, das zu Gott sich schwinget, betet, daß es dringet! 3. Lieder vom christlichen Leben. 8. Betet, daß die letzte Zeit vollends übergehe, daß man Christi Herrlichkeit offenbaret sehe; stimmet ein insgemein mit der Engel Sehnen nach dem Tag, dem schönen! C. N. Ludw. v. Pfeil, g. 1712, F ²sg. 10 337. Eigene Melodie. Ev. Joh. 16, 25—30, EEE——— + EEII— * 1.—— EEEE 1 E— I— 1 in dir, Je ho⸗ vah, will ich sin⸗gẽn, denn Dirwill ich mei⸗ne Lie⸗der brin⸗gen; ach EHVE———.— nnrend n n + E ĩ—.—.—— . =D wo ist doch ein sol⸗cher Gott wie du? das iches ——6— gib mir dei⸗nes Gei⸗stes Kraft da„zu, ö EE B lirn⸗e,, L re biee Erie ö L—.—.—— + + 2 L + 1—— I— L + 1 +— 1 Na⸗men Je ⸗su Christ, so wie es dir durch e. LI DID—— EERNR LV 1 IL. Win ge falelig ist. 2. Zeuch mich, o Vater, zu dem Sohne, damit dein Sohn mich wieder zieh zu dir, dein Geist in meinem Herzen wohne und meine Sinne und Verstand regier, daß ich den Frieden Gottes schmeck und fühl und dir darob im Herzen sing und spiel. 3. Verleih mir, Höchster, solche Güte, so wird gewiß mein Singen recht getan, so klingt es schön in meinem Liede, und ich bet dich im Geist und Wahrheit an, so hebt dein Geist mein Herz zu dir empor, daß ich dir Psalmen sing im höhernChor. 4. Denn der kann mich bei dir vertre⸗ ten mit Seufzern, die ganz unaus⸗ sprechlich sind; der lehret mich recht gläubig beten, —05 055 meinem Geist, daß ich dein in 268 und ein Miterbe Jesu Christi sei, daher ich Abba, lieber Vater, schrei. 5. Wenn dies aus meinem Herzen schal⸗ let durch deines heil'gen Geistes Kraft und Trieb, so bricht dein Vaterherz und wallet ganz brünstig gegen mich vor heißer Lieb, daß mir's die Bitte nicht versagen kann, die ich nach deinem Willen hab getan. 6. Was mich dein Geist selbst bitten lehret, das ist nach deinem Willen eingericht't und wird gewiß von dir erhöret, weiles imNamendeines Sohnsgeschicht, durch welchen ich dein Kind und Erbe bin und nehme von dir Gnad um Gnade hin. 7. Wohl mir, daß ich dies Zeugnis habe! Drum bin ich voller Trost und Freudig⸗ keit und weiß, daß alle gute Gabe, Wich vo Wghlt hhh, h sch ve Wol Wumichg 4 ö 5 E eh Wde⸗ le it hce 99 ö Hace ach er sh 4. sihh al be Zeit ichkit önen! . 1712, 6 IAI zoh. 46, 25-N1 u, den 1½ ach es dir duth Christi se, Vober, schre. em Herzenschc en Geistes Ref z und wallt Horheherdih versagen kash llen hab gell het elbst bite Ilen engercht ir erhörtt, Euhnegeshh Kind und G dir Onad un Snhed ost und Nad alle gule Hah E. Lieder vom Gebet. hie ich von dir verlange jederzeit, Pie gibst du und tust überschwenglich nehr, uls ich verstehe, bitte und begehr. 8. Wohl mir, ich bitt in Jesu Namen, der mich zu deiner Rechten selbst vertritt; 337—338 in ihm ist alles Ja und Amen, was ich von dir im Geist und Glauben bitt, Wohl mir, Lob dir jetzt und in Ewigkeit, daß du mir schenkest solche Seligkeit! Barthol. Crasselius, g. 1667, f 1720. 338. Mel Straf mich nicht in deinem Sorn. Ev. Matth. 26, 41. .. 1 + 11 25— 1— DDDDD E dich, mein Geist, b daß dich nicht die wa che, fleh und e⸗xeit, 6 se Zeit un⸗ver⸗hofft be⸗ 4 —. N — 4—.———0 E ———*.——— E IX f1—— 1 Sa⸗tans List ü⸗ V — — 6 2 2 i 2 ö 2 ESESEE— —— e men. vie ⸗le From ⸗men 2. Aber wache erst vecht auf von dem Sündenschlafe, denn es folget sonst darauf eine lange Strafe, und die Not samt dem Tod möchte dich in Sünden Unvermutet finden. 3. Wache auf, sonst kannst du nicht Christi Klarheit sehen; wache, sonst wird dir sein Licht ewig ferne stehen; denn Gott will für die Füll seiner Gnadengaben offne Augen haben. 4. Wache, daß dich Satans List nicht im Schlaf mag finden, weil er sonst behende ist, heimlich dich zu binden; und Gott gibt, die er liebt, oft in seine Strafen, wenn sie sicher schlafen. 5. Wache, daß dich nicht die Welt durch Gewalt bezwinge oder, wenn sie sich verstellt, wieder an sich bringe; wach und sieh, es fehlt nie zur Ver su⸗chung kom hier an falschen Brüdern unter Christi Gliedern. 6. Wache dazu auch für dich, für dein Fleisch und Herze, damit es nicht freventlich Gottes Gnad verscherze; denn es ist voller List und kann sich bald heucheln und in Hoffahrt schmeicheln. 7. Bete aber auch dabei mitten in dem Wachen, denn der Herr, der muß dich frei von dem allen machen, was dich drückt und bestrickt, daß du schläfrig bleibest und sein Werk nicht treibest. 8. Ja, er will gebeten sein, wenn er was soll geben; er verlanget unser Schrei'm, wenn wir wollen leben und durch ihn unsern Sinn, Feind, Welt, Fleisch und Sünden kräftig überwinden. 9. Drum so laßt uns immerdar wachen, flehen, beten, weil die Angst, Not und Gefahr 269 338—339 5 Cieder vom immer näher treten. christlichen Leben. da uns Gott wird richten Denn die Zeit ist nicht weit, und die Welt vernichten. Joh. Burch. Freystein, g. 1621, f 1716. 339. Eigene Melodie. H 4 E 6 I— E P T II 30. 1. Va ⸗ter un ⸗ ser im Him⸗mel⸗reich, der du uns HQ [— I + + al ⸗le hei ⸗ßest gleich, Brü⸗der sein und dich ru ⸗ fen EEE da— L—.—— und 2. Geheiligt werd der Name dein, dein Wort bei uns hilf halten rein, daß auch wir leben heiliglich, nach deinem Namen würdiglich. Behüt uns, Herr, vor falscher Lehr, das arm', verführte Volk bekehr! 3. Es komm dein Reich zu dieser Zeit und dort hernach in Ewigkeit, der heil'ge Geist uns wohne bei mit seinen Gaben mancherlei. Des Satans Zorn und groß Gewalt zerbrich, vor ihm dein Kirch erhalt! 4. Dein Will gescheh, Herr Gott, zu⸗ gleich auf Erden wie im Himmelreich Gib uns Geduld in Leidenszeit, gehorsam sein in Lieb und Leid, wehr und steur' allem Fleisch und Blut, das wider deinen Willen tut. 5. Gib uns heut unser täglich Bror und was man darf zur Leibesnot, behüt uns vor Unfried und Streit, vor Seuchen und vor teurer Zeit, daß wir in gutem Frieden stehn, der Sorg und Geizes müssig gehn. 27⁰ + an willst das Be⸗ten von uns han, gib, daß nicht 4 .., e.,:.,e,, er, ,e, E e—.———..— — 2 bet' al⸗lein der Mund, hilf, daß es geh von Her⸗zens⸗grund. 6. All unsre Schuld vergib uns, Herr, daß sie uns nicht betrübe mehr, wie wir auch unsern Schuldigern ihr Schuld und Fehl vergeben gern; zu dienen mach uns all bereit in rechter Lieb und Einigkeit. 7. Führ uns, Herr, in Versuchung nicht! Wenn uns der böse Geist anficht, zur linken und zur rechten Hand hilf uns tun starken Widerstand, im Glauben fest und wohl gerüst't und durch des heil'gen Geistes Trostl 8. Von allem Ubel uns erlös, es sind die Zeit und Tage bös. Erlös uns von dem ew'gen Tod und tröst uns in der letzten Not bescher uns auch ein selig's End, nimm unsre Seel in deine Händ! 9. Amen, das ist: es werde wahr! Stärk unsern Glauben immerdar, auf daß wir ja nicht zweifeln dran, was wir hiemit gebeten han auf dein Wort, in dem Namen dein; so sprechen wir das Amen fein. Martin Luther, g. Jas5, f 1546, Deh Aschlnn WOrl sllchn pect Veded Ig e 0 H0 N gib, daß nich — Her⸗zens⸗grud, rgib uns, Hen, e mehr, chüldigern ergeben gern bereit ligkeit, ersuchungnichh ist anficht ten Hand iderstand, Hohl gerüfkt Geistes Liof ins erls age bös. Vgen Lod gten Not 1i92 End, ine Handl werde waht immerdai, heifeln draf, nhan Namen dei nen fein 6 14357f 55 F. Kreuz⸗ und Crostlieder. 3⁴40—341 340. mel. Ach Zesu, dessen Cren. 2 1 2 + I L 1 Wohl ⸗auf, mein Herz, zu Gott dein An ⸗dacht daß dein Wunsch und Ge⸗ bet durch al⸗ le HII I ö — ů . 1...— / d,x, nrLr. heißt, weil dich sein lie⸗ ber Sohn so freu ⸗dig 4 2— I +— III EE— — 4.—.— 1——— I II tre⸗ ten heißt vor sei ⸗ nen Gna⸗den=thron. 2. Dein Vater ist's, der dir Was dich unmöglich deucht, hefohlen hat zu beten; kann seine Vaterhand dein Bruder ist's, der dich noch geben, die von dir hor ihn getrost heißt treten; so viel Not abgewandt. der werte Tröster ist's, 4. Komm nur, komm freudig her der dir die Wort gibt ein; in Jesu Christi Namen, Drum muß auch dein Gebet sprich: Lieber Vater, hilf, gewiß erhöret sein. ich bin dein Kind, sprich Amen 3. Da siehst du Gottes Herz, Ich weiß, es wird geschehn, das dir nichts kann versagen. du wirst mich lassen nicht, Sein Mund, sein teures Wort du wirst, du willst, du kannst vertreibt ja alles Zagen. tun, was dein Wort verspricht. Joh. Olearius, g. 16M1, +1684. F. Nreuz⸗ und Crostlieder. 341. Mel. Vater unser im Bimmelreich. 1 +.— U—. :.——. ———5 1. Ach Gott, wie man⸗ches Her⸗ze ⸗leid be ⸗ geg⸗ net —.— 4—— ETETT e. e ——5 mir zu die⸗ser Zeit; der schma⸗le Weg ist trüb⸗sal⸗ 100 voll, den im⸗mel wan⸗dern soll; wie schwer doch ich zum H läs⸗set Fleisch und Blut sich zwin⸗gen zu dem ew'⸗ gen Gut! 2. Wo soll ich mich denn wenden hin? bei dir mein Herz Trost, Hilf und Rat Zu dir, Herr Jesu, steht mein Sinn; allzeit gewiß gefunden hat; 271 34⁴1—342 niemand jemals verlassen ist, der hat getraut auf Jesum Christ. 3. Jesu, mein Herr und Gott allein, wie suͤß ist mir der Name dein! Es kann kein Trauern sein so schwer, dein süßer Nam erfreut viel mehr; kein Elend kann so bitter sein, dein süßer Trost, der lindert's fein. 4. Ob mir gleich Leib und Seel ver⸗ schmacht't, so weißt du, Herr, daß ich's nicht acht'; wenn ich dich hab, so hab ich wohl, was ewig mich erfreuen soll. Dein bin ich ja mit Leib und Seel, was kann mir tun Sünd, Tod und Hölls 5. Kein bess're Treu auf Erden ist, denn nur bei dir, Herr Jesu Christ; ich weiß, daß du mich nicht verläßt, dein Wahrheit bleibt mir ewig fest, du bist mein rechter treuer Hirt, der ewig mich behüten wird. 6. Jesu, mein Freund, mein Ehr und Ruhm, mein's Herzens Schatz und mein Reichtum, ich kann's doch ja nicht zeigen an, wie hoch dein Nam erfreuen kann; wer Glaub und Lieb im Herzen hat, der wird's erfahren mit der Tat. 7. Drum hab ich's oft und viel gered't: Wenn ich an dir nicht Freude hätt, 3. Lieder vom christlichen Leben. so wollt den Tod ich wünschen her, ja daß ich nie geboren wär; denn wer dich nicht im Herzen hat, der ist gewiß lebendig tot. 8. Jesu, du edler Bräut'gam wert, mein höchste Zier auf dieser Erd, an dir allein ich mich ergötz weit über alle güldnen Schätz; so oft ich nur gedenk an dich, all mein Gemüt erfreuet sich. 9. Wenn ich mein Hoffnung stell zu dir, so fühl ich Fried und Trost in mir⸗ wenn ich in Nöten bet und sing, so wird mein Herz recht guter Ding; dein Geist bezeugt, daß solches frei des ew'gen Lebens Vorschmack sei. 10. Drum will ich, weil ich lebe noch, das Kreuz dir fröhlich tragen nach. Mein Gott, mach mich dazu bereit, es dient zum besten allezeit; hilf mir mein Sach vecht greifen an, daß ich mein'n Lauf vollenden kann. 11. Hilf mir auch zwingen Fleisch und Blut, vor Sünd und Schanden mich behüt, erhalt mein Herz im Glauben rein, so leb und sterb ich dir allein. Jesu, mein Trost, hör mein Begier: o mein Heiland, wär ich bei dir! Martin Moller(d), g. 1547, 1606, 342. Mel. Was Gott tut, das ist wohlgetan. E 7 O—— S................ L II I D———.— +— E— 1. Auf Gott und nicht auf mei⸗ nen Rat will d dem, der mich er⸗schaf⸗fen hat, mit +.— I +I I ...... Z— 10 Glü 1 ba 2 II +— ich mein Gluͤk ⸗ke u⸗en gan⸗zer See le trau ⸗en. Er, der die Welt all⸗ D l I I II F d..—.— I II E. 596 65 S ö 0 mäch⸗tig hält, wird mich in mei ⸗nen Ta⸗gen als 0 EV 0— I EU— 2.—— D— II Gott und Va ⸗ ter gen. 9 Erf uo vieln Iümmt oih Ol Hs gag Wauch rglde Ie 3 ott! . F. K i— winshen ů—9 reuz⸗ und Crostlieder 3⁴42—343 wät; 2. Er sah von aller Ewigkeil, Die größte Not hebt doch der Tod, Herzen hahwie viel mir nützen würde, und Ehre, Glück und Habe bo bbestimmte meine Lebenszeit, verläßt mich doch im Grabe. räut gam Wahmein Glück und meine Bürde. 5. An dem, was wahrhaft glücklich dieser Eryz, Was zagt mein Herzꝰ macht, läßt Gott es keinem fehlen; ergötz Iit auch ein Schmerz, Gesundheit, Ehre, Glück und Pracht Schäz: der zu des Glaubens Ehre sind nicht das Glück der Seelen. m dich, naicht zu besiegen wäre? Wer Gottes Rat vor Augen hat, uet sich. 3. Gott kennet, was mein Herz begehrt, dem wird ein gut Gewissen Hoffnung elg und hätte, was ich bitte, die Trübsal auch versüßen. und Trostinmh miv gnädig, eh ich's bat, gewährr, 6. Was ist des Lebens Herrlichkeit? t und sing, wenn's seine Weisheit litte. Wie bald ist sie verschwunden! ht guter Ing. Er sorgt für mich stets väterlich. Was ist das Leiden dieser Zeit? h solches fel. Nicht was ich mir ersehe, Wie bald ist's überwunden! orschmack s sein Wille, der geschehe. Hofft auf den Herrn! weil ich lebenoh 4. Ist nicht ein ungestörtes Glück Er hilft uns gern; tragen nach weit schwerer oft zu tragen, seid fröhlich, ihr Gerechten! daßl bartz als selbst das widrige Geschick, Der Herr hilft seinen Knechten. lezett bei dessen Last wir klagen? Chr. F. Gellert, g. 1715, 4 1760. echt greifen a, Wn lanh 34⁴3. Eigene Melodie. ingen Flashuh!““ E—. . den mich behih 1—— Auf mei⸗nen lie ⸗ben Gott trau ich in Angst und Glauben uin. E ö e. allein.— mein Begier Not. Der kann mich all⸗ zeit ret ⸗ten aus Trüb ⸗sal, ich bei iyl E—.. EU——— 2— 9. 15ʃ6,0nHι—— 30 Angst und Nö ⸗ten, mein Un⸗ glück kann er wen⸗ — 7— H den, steht all's in sei⸗ nen Hän ⸗den. Rat 2. Ob mich mein Sünd anficht, 4. O mein Herr Jesu Christ, n hal, mwill ich verzagen nicht; der du geduldig bist aauf Christum will ich bauen für mich am Kreuz gestorben, .— und ihm allein vertrauen; hast mir das Heil erworben, ö I ihm tu ich mich ergeben uns allen auch zugleiche 1e Wel im Tod und auch im Leben. das ew'ge Himmelreiche! 3. Ob mich der Tod nimmt hin, 5. Amen zu aller Stund ist Sterben mein Gewinn, sprech ich aus Herzensgrund. 10 und Christus ist mein Leben; Du wolleft selbst uns leiten, — dem tu ich mich ergeben. Herr Christ, zu allen Zeiten, —— Ich sterb heut oder morgen, auf daß wir deinen Namen mein Seel wird x ewiglich preisen. Amen. ird er versorgen. glich x 1609. 273 18 3. Lieder vom christlichen Leben. 0 344. Mel. Herzlich tut mich Psalm 57, 5. E 2 +1 2 2 S.S.— 1 Be⸗fiehl du dei ⸗ne We ⸗ge und was dein Her ⸗ze der al ⸗ler⸗treu ⸗sten Pfle ⸗ge des, der den Him⸗mel EH 1 H E————— X Wol⸗ken, Luft und Win den E——— 2.— U 0 2—— 2 90 gibt We ge, Lauf und Bahn, 565 wird auch We ge jfin⸗ 4——.— II I.I 1665545 E E E 20 II den, da dein Fuß ge⸗ hen 2259—— 2. Dem Herren mußt du trauen, wenn dir's soll wohlergehn, auf sein Werk mußt du schauen, wenn dein Werk soll bestehn. Mit Sorgen und mit Grämen und mit selbsteigner Pein läßt Gott sich gar nichts nehmen, es muß erbeten sein. 3. Dein ew'ge Treu und Gnade, o Vater, weiß und sieht, was gut sei oder schade dem sterblichen Geblüt; und was du dann erlesen, das treibst du, starker Held, und bringst zum Stand und Wesen, was deinem Rat gefällt. 4. Weg hast du allerwegen, an Mitteln fehlt dir's nicht; dein Tun ist lauter Segen, dein Gang ist lauter Licht; dein Werk kann niemand hindern, dein Arbeit darf nicht ruhn, wenn du, was deinen Kindern ersprießlich ist, willst tun. 5. Und ob gleich alle Teufel hie wollten widerstehn, so wird doch ohne Zweifel Gott nicht zurücke gehn; was er sich vorgenommen und was er haben will, das muß doch endlich kommen zu seinem Zweck und Ziel. 6. Hoff, o du arme Seele, hoff und sei unverzagt! Gott wird dich aus der Höhle, da dich der Kummer plagt, mit großen Gnaden rücken; erwarte nur die Zeit, so wirst du schon erblicken die Sonn der schönsten Freud. 7. Auf, auf, gib deinem Schmerze und Sorgen gute Nacht, laß fahren, was das Herze betrübt und traurig macht!l Bist du doch nicht Regente, der alles führen soll, Gott sitzt im Regimente und führet alles wohl. ö 8. Ihn, ihn laß tun und Wüien, er ist ein weiser Fürst und wird sich so verhalten, daß du dich wundern wirst, wenn er, wie ihm gebühret, mit wunderbarem Rat das Werk hinausgeführet, das dich bekümmert hat. 9. Er wird zwar eine Weile mit seinem Trost verziehn und tun an seinem Teile, als hätt in seinem Sinn Ahsch W lbst 115 und Shfaaget lWird Ihdwihmt 0 er dil add amt Aitd dein derso sch Whu u kei hr gekag 1. WBohl Whastund IOoth: Whhrh Haemnt 0 He Walett Kem Ibe sttz Pfalm 87, in Her⸗ en Him⸗mel Freud. inem Schmerz bt, herze betrübt hente, te n und wallen Aten, wirst, ühret, hret, at. me Meile jehn eil n F. Kreuz⸗ und Crostlieder. deiner sich begeben Ind, sollt'st du für und für n Angst und Nöten schweben, als frag er nichts nach dir. 10. Wird's aber sich befinden, daß du ihm treu verbleibst, so wird er dich entbinden, da du's am mindsten gläubst, 2 wird dein Herze lösen von der so schweren Last, die du zu keinem Bösen bisher getragen hast. II. Wohl dir, du Kind der Treue! Du hast und trägst davon 345. 3⁴⁴4—34⁵ mit Ruhm und Dankgeschreie den Sieg und Ehrenkron; Gott gibt dir selbst die Palmen in deine rechte Hand, und du singst Freudenpsalmen dem, der dein Leid gewandt. 12. Mach End, o Herr, mach Ende mit aller unsrer Not! Stärk unsre Füß und Hände und laß bis in den Tod uns allzeit deiner Pflege und Treu empfohlen sein, so gehen unsre Wege gewiß zum Himmel ein. Paul Gerhardt, g. 1607, + 16²6. Mel. Jesus, meine Zuversicht. Be ⸗te nur, be⸗ trüb ·tes Herz, sag Gott dei ⸗ nen Schmerz, dich Angstund er wird end=lich — — Kum⸗mer krän ⸗ken, an dich den ⸗ ken; Gott wird dein Ge⸗bet und Flehn, ist es 2. Gott wird dein Gebet und Flehn dir zur vechten Zeit gewähren; glaube nur, es wird geschehn, was die Frommen hier begehren, denn Gott kennet deinen Schmerz: bete nur, betrübtes Herz. 3. Bete nur, betrübtes Herz, bete stets in Jesu Namen; wirf die Sorgen hinterwärts, Gott spricht schon das süße Amen; deines Jesu Tod und Blut macht dein Beten recht und gut. 4. Deines Jesu Tod und Blut stillt die hell entbrannten Flammen; bete mit beherztem Mut, ernst⸗lich, nicht ver ⸗ 27⁵ schmähn Gott kann dich nun nicht verdammen. Sei getreu bis in den Tod. Beten hilft aus aller Not. 5. Beten hilft aus aller Not, ei, so bete ohne Zweifel; bist du arm, Gott schenkt dir Brot; schreckt dich Hölle, Welt und Teufel, bete nur, so wirst du sehn, Gott wird dir zur Seite stehn. 6. Gott wird dir zur Seite stehn; vor wem sollte dir nun grauen? Mußt du hier auf Dornen gehn, endlich sollst du Rosen schauen,‚ denn Gott kennet deinen Schmerz: bete nur, betrübtes Herz! J. G. Krause, g. 1685, +T 146. 18⁷ 2. So lang ich diesen habe, fehlt mir's an keiner Gabe, der Reichtum seiner Fülle gibt mir die Füll und Hülle. 3. Er lässet mich mit Freuden auf grüner Aue weiden, führt mich zu frischen Quellen, schafft Rat in schweren Fällen. 4. Wenn meine Seele zaget Und sich mit Sorgen plaget, weiß er sie zu erquicken, aus aller Not zu rücken. 5. Er lehrt mich tun und lassen, führt mich auf rechter Straßen, läßt Furcht und Angst sich stillen um seines Namens willen. 6. Und ob ich gleich vor andern im finstern Tal muß wandern, fürcht ich doch keine Tücke, bin frei vor dem Unglücke; 7. Denn du stehst mir zur Seiten, schützt mich vor bösen Leuten; 3⁴46—347 3. Lieder vom christlichen Leben. 346. Mel. Nun laßt uns Gott dem Berren. Psalm 23, D + + + + II I I gnn E.. IE— I I I— + I +— EEU XE E + L— E— 2 E— E— 55 4. Der Herr, der al ⸗ ler En ⸗ den re ⸗ giert mit IS ö 5 n, rn r. 4. 4 sei nen Hän⸗den, der Brunn der ew'⸗gen Gü⸗ ter, der EH— FP— 2 2 ELE + 18 L—— II EU ist mein Hirt und Hü ⸗ ter. dein Stab, Herr, und dein Stecken benimmt mir all mein Schrecken. 8. Du setzest mich zu Tische, machst, daß ich mich erfrische, wenn mir mein Feind viel Schmerzen erweckt in meinem Herzen. 9. Du salbst mein Haupt mit Ole und füllest meine Seele, die leer und durstig saße, mit vollgeschenktem Maße. 10. Barmherzigkeit und Gutes wird mein Herz gutes Mutes, voll Lust, voll Freud und Lachen, so lang ich lebe, machen. 11. Ich will dein Diener bleiben und dein Lob herrlich treiben im Hause, da du wohnest und Frommsein wohl belohnest. 12. Ich will dich hier auf Erden und dort, da wir dich werden selbst schaun im Himmel droben, hoch rühmen, sing'n und loben. Paul Gerhardt, g. 1602, F 1676, 347. Mel. Was Gott tut, das ist wohlgetan. E I I* I L— EH— EE 0. 123— e 1. Der Herr ist mei⸗ ne Zu ⸗ver ⸗sicht, mein Dem fehlt es nie an Trost und Licht, der einz'⸗ger Trost im . Hen. Gott ist sein Gott, auf sich dem Herrn er ben. ERTb 0. E D ——4.—— 2. L L L. 2 +2— + I + 4.;.— sein Ge⸗ bot wird sei See ⸗le stil le, ihm Werwe Hubis de D Auger Ihh deine hum grof und fark: ult gnade sht du d 3 Noch Malassen uläßt ih h deine 00 Fror uld frei Sünd Hlegst du I. Dru IN Lore Haln der W hetz Vanm jer astcht,y h Hels 5Wir odir de Osahm 2 ve⸗giett mit — Gü ⸗ter, der —— DDDD ——.ñ— d dein Stecken in Schrecken. zu ische, erfrische, d viel Schmerzen hersen. Haupt mit Ols eele, sabe, Maße. it und Gutes 4 Mutes, und Lachen, hen. Diener bleiben h treiben hnest Hlbelohnest hier auf Erden“ h werden mel droben, und loben. 1. 9. Le0e, F ll E sicht, mein nd Lcht, de ein Gotl, Wf F. Kreuz⸗ und Crostlieder. 347—346 ů—.—.— g'nügt des Va⸗ ters 2. Wer wollte dir, Herr, nicht vertraun? Du bist des Schwachen Stärke. Die Augen, welche auf dich schaun, sehn deine Wunderwerke. Herr, groß von Rat und stark von Tat, nit gnadenvollen Händen wirst du dein Werk vollenden. 3. Noch nie hat sich, wer dich geliebt, Herlassen sehen müssen; du läßt ihn, wenn ihn Not umgibt, doch deinen Trost genießen. Des Frommen Herz wird frei von Schmerz, der Sünder eitles Dichten pflegst du, Herr, zu vernichten. 4. Drum hoff, o Seele, hoff auf Gott! Der Toren Trost verschwindet, wenn der Gerechte in der Not das Herz des Schöpfers findet. Wenn jener fällt, ist er ein Held; er steht, wenn jene zittern, als Fels in Ungewittern. 5. Wirf nicht die große Hoffnung hin, die dir dein Glaube reichet. —— Wil ⸗le. Verflucht sind, die zu Menschen fliehn, verflucht, wer von Gott weichet. Dein Heiland starb; er, er erwarb auf seinem Todeshügel dir deines Glaubens Siegel. 6. Sei unbewegt, wenn um dich her sich Ungewitter sammeln. Gott hilft, wenn Christen freudenleer zu ihm um Gnade stammeln. Die Zeit der Qual, der Tränen Zahl zählt er, er wiegt die Schmerzen und wälzt sie von dem Herzen. 7. Herr, du bist meine Zuversicht, auf dich hofft meine Seele. Du weißt, was meinem Glück gebricht, wenn ich mich sorgend quäle. Wer wollte sich nicht ganz auf dich, Allmächtiger, verlassen und sich im Kummer fassen? 8. In deine Hand befehle ich mein Wohlsein und mein Leben. Mein hoffend Auge blickt auf dich,‚ dir will ich mich ergeben. Sei du mein Gott und einst im Tod mein Fels, auf den ich traue, bis ich dein Antlitz schaue! Nach Christ. Chr. Sturm, g. 1740, T286. 6 348. Mel. Es ist gewißlich an der Heit. Psalm 25. SI—.. HENN XE—— I L + L L +—.— I 1—m — 22— 1— I.— 1 1 Der Herr ist mein ge⸗treu⸗er Hirt, mir wird kein der Hü⸗ter, der nichtschläft noch irrt, kann mir nur —.— 21 HE———— SDSDSSSiiSieeE— SS —.— 1. 223— 2. Er wei⸗det mich auf grü⸗ner E i—4 SE— SSSIIEI— E— Al, die Spei⸗se gibt vom Le⸗ bens⸗tau des Gei ⸗stes E— H— sei ner Gna ⸗de. 27⁷ 348—349 2. Er führet mich zum reinen Quell, der mein Gemüt beglücket, zum Wasser, welches frisch und hell den schwachen Mut erquicket. Er leitet mich auf rechter Bahn, er nimmt sich meines Ganges an um seines Namens willen. 3. Und ob ich wall im finstern Tal, fürcht ich doch keinen Schaden; sein Auge wachet uberall, ich bin der Sorg entladen. Sein Stab und Stecken trösten mich, auf seine Treu und Macht kann ich gar ruhig mich verlassen. 5. Lieder vom christlichen Leben 4. Du machst mir einen Tisch bereit im Auge meiner Feinde, verscheuchest Angst und Traurigkeit, sprichst freundlich zu dem Freunde; du salbst mein Haupt mit Ol, du schenkst mir voll den Becher ein und lenkst zum Himmel hin mein Sehnen. 5. Ja, Gutes und Barmherzigkeit wird lebenslang mir werden; ich bleib im Haus des Herrn die Zeit, die ich noch leb auf Erden. Und ist des Lebens Wallfahrt aus, dann trägt mich in sein Vaterhaus der Flügel treuer Liebe. Joh. Fr. v Meyer, g. 1272, T 840 349. Mel. Herzlich lieb hab ich dich, o Herr 9. 19— ETTAII I II + PP———.————— E— L I—. L L I I— LI 1 Dir trau ich, Gott, und wan⸗ke nicht, wenn gleich von 904457 Mein Hel⸗fer und mein Gott bist du, durch den mein E q ᷓ—PPP E De——.— E 5 1 U L I E—— mei ⸗ner Hoff⸗nung Licht der letz ⸗te Fun⸗ erz doch end ⸗lich Ruh und Freu ⸗-de wie⸗ 9. + 10 DEDU H* I I * 1— +* + I N◻UE.— E + +— I E— L + 11—— E² s— II I I ken hwin ⸗ det. 9 5 der sin et Von je⸗her hast du EHER e annne—1 E. EI 1 I+ 1 I* EREEIEEE mich ge⸗führt und mei⸗ nes Wan⸗dels Lauf re⸗giert, ........ E l L L—.— L E mit se⸗gen⸗vol⸗ley Va ⸗ter ⸗-hand so man ⸗che ö, ů. .— Not hin ⸗weg⸗ge⸗wandt. Un ⸗end ⸗li ⸗cher, i EUERE—— EE. 2— E— D— 1 trau auf dich; du lei ⸗test mich; ich kämpf und 0 EEN LIII 14 L L 2 +— I E 1 sie ge, Gott, durch dich. 278 2Schwe shler, Hahn fühli h Hoc etbig, Hht mI Faffricht ud it de Ia meinte Hohab E nich genus Ou Gottd htt vot Ianh meir inen Tisch bech „ d Taurigkei, dem Freunde nit Ol,du shaff in und lenht n Sehnen. Barmherzigkel werden; Ballfahrt aus in Vaterhaus be. 9. T2,FNöh, . enn gleich von Irch den mein F. Kreuz⸗ und 2. Schwer ist der Kampf der Leiden, schwer. kaum fühl ich Mut und Stärke mehr, noch länger auszudulden. Doch ewig, Vater, zürnst du nicht, du gehst mit uns nicht ins Gericht, strafst nicht nach unsern Schulden. Bald ist der Tränen Maß gefüllt, bald meiner Seelen Schmerz gestillt, bald hat Gott all mein Flehn erhört, mich g'nug gepruͤft und mich bewährt. Du Gott der Huld! Erhört von dir, lobsingt in mir dann meine ganze Seele dir. CTrostlieder. 349—350 3. Ach, alle Leiden dieser Zeit sind doch nicht wert der Herrlichkeit, die du wirst offenbaren. Bald wird auch mir der Duldung Lohn, bald steh auch ich vor deinem Thron mit treuer Kämpfer Scharen und danke dann dir, Gott, verklärt, der jetzt mich prüft, mich dann bewährt, daß ich von allen Leiden frei ein Seliger des Himmels sei. Barmherziger! Fest ohne Graun will ich dir traun; denn einst werd ich dein Antlitz schaun. Joh Joach. Eschenburg, g. ²3/ 1820. Herzog Friedr. Wilhelms Kampflied 1809. 350. Mel. Allein zu dir, Herr Jesu Christ. . ö—. ö 1 Du wei ⸗nest vor Je ⸗ ru ⸗ sa ⸗lem, be⸗zeugst, es sei dir an ge⸗ nehm, —— 2 wenn Sün ⸗der Herr Je⸗ su, hei ⸗ße Zah n sich be ⸗ — I0 Wenn ich vor dir mit ——— mei ⸗ ne Sun ⸗ den wein, so wäschst du ab aus I— + —. * E 2——— lau⸗ter Gfad die Mis ö + tat, die mich bis⸗ se I ber de un 2. Wenn deines Vaters Zorn entbrennt von wegen meiner Sünde, zu deinen Tränen ich mich wend, da ich Erquickung finde. Vor Gott sind sie so hoch geschätzt; wer damit seine Sünde netzt, den blickt Gott an mit Giltigkeit zu jeder Zeit und sein betrübtes Herz erfreut. hat. 3. Hier muß ich auch im Tränenhaus vor großer Angst oft weinen, der Welt aushalten manchen Strauß, sie martert stets die Deinen. Auf allen Seiten, wo sie kann, fängt sie mit mir zu hadern an. Dies tröstet mich zu aller Frist, Herr Jesu Christ: in Not du auch gewesen bist. 279 350—351 4. Du zählest alle Tränen mein; ich weiß, sie sind gezählet; und ob sie nicht zu zählen sein, dennoch dir keine fehlet. So oft vor dir sie regen sich, so oft bewegen sie auch dich, daß du dich mein erbarmen mußt. Dir ist bewußt mein Kreuz, drum hilfst du mir mit Lust. 5. Wer jetzund säet Tränen aus, hält in Geduld Gott stille, wird fröhlich sein in deinem Haus, wo Freude ist die Fülle, ja solche Freude, die kein Mann 5 Lieder vom christlichen Leben. mit seiner Zung aussprechen kann, und die da bleibt in Ewigkeit. Mein Kreuz und Leid wird werden dort zu lauter Freud. 6. Für diese Tränen dank ich dir, daß du die Freudenkrone, Herr Christ, dadurch erworben mir bei dir im Himmelsthrone. Wenn du mich holen wirst hinauf zu deiner Auserwählten Hauf, dann will ich recht lobsingen dir, o höchste Zier, für deine Tränen für und für. Joh. Heermann, g. 1585, f 1647. 55 351. Mel. Was Gott tut, das ist wohlgetan. EES 0 2—*— I 2⁵7 ILI E 1 2—— + +—— 1 Ein Christ kann oh ⸗ne Kreuz nicht sein; drum 35 wenn Gott ver⸗sucht mit Kreuz und Pein die 0———0 0 V EE—1——— 5 Kin⸗der, die ihn laß dich's nicht be ⸗ trü⸗ben, lie ⸗ben. Je lie ⸗ber Kind, je I I +— II 2 4—.— D— + V———— 6 0 ern ⸗ster sind des from⸗men Va ⸗ ters Schlä⸗ge. Schau, F 0 1233.———— LIU— L + 2 I II L—— I I— 2— II das sind Got ⸗ tes We ⸗ge. 2. Ein Christ kann ohne Kreuz nicht sein; Gott will's nicht anders haben. Auch dieses Lebens Not und Pein sind deines Vaters Gaben. Soll's denn so sein, so gib dich drein: es kommt von Liebeshänden; Gott wird nichts Böses senden. 3. Ein Christ kann ohne Kreuz nicht sein. Das Kreuz lehrt fleißig beten, zieht ab vom eitlen Trug und Schein und lehrt zu Jesu treten. Drum wirf's nicht hin mit schnödem Sinn, wenn's nun zu dir gekommen; es soll der Seele frommen. 280 4. Ein Christ kann ohne Kreuz nicht sein. Das muß uns immer wecken; wir schliefen sonst in Sünden ein. Wie müßten wir erschrecken, wenn unbereit't die Ewigkeit und der Posaunen Schallen uns würde überfallen! 5. Ein Christ kann ohne Kreuz nicht sein. Es lehrt die Sünde hassen und unsern lieben Gott allein mit rechter Lieb umfassen. Die Welt vergeht, nur Gott besteht. Bedenk's und laß dich üben, das ew'ge Gut zu lieben. u .Oedu Jud änes Wasthenke luder hcblen Isme Whlstn Wgoe: Wflig Rlleeg Wwi Maler 5 cl 0 sie Hilb Her wechen kann, wigkeit. auter Frend. rworben mir rone. wirst hinauf n Hauf singen dir, und für. 9. 1585,frlehn, e t sein; drum d Pein die ——— ——— ——— —— hne Rreuz nihh immer wetkn zunden ein, rocken, Ewigkeit hallen ahne Krah nih inde hassen tt allein sen. üben, N. F. Kreuz⸗ und Crostlieder. 6. Auch ich will ohne Kreuz nicht sein. Was Gott schickt, will ich tragen. Schickt's doch der liebste Vater mein, sind's doch nur kurze Plagen Mel. Von Gott will ich nicht lassen. 351—352 und wohlgemeint! Wer gläubig weint, lebt dort in steten Freuden. Ich will mit Christo leiden. David Nerreter, g. 1649, 4 1726. Ebr. 10, 55—52. II I —.— ——.. ——— * L. 1— 1 Ge⸗ duld ist euch von nö⸗ ten, wenn Sor⸗ge, 060558 und was euch mehr will tö⸗ten euch in das E——.1—* I I I*— I + 1—.—. I DSDSSSSS———— —07 Gram und Leid Oaus ⸗-er⸗wähl⸗te ahl, soll 927 Her⸗ze schneid't. ö Zah Exi 0 euch kein Tod nicht 15 ⸗ ten, ist euch Ge⸗duld von E—1— N E E. + + + + +— L 1 26——. I I nö⸗ ten, das sag ich noch ein ⸗ mal. 2. Geduld ist Gottes Gabe und seines Geistes Gut, der schenket sie zur Habe, sobald er in uns ruht; der edle, werte Gast erlöst uns von dem Zagen und hilft uns treulich tragen die große Bürd und Last. 3. Geduld kommt aus dem Glauben und hängt an Gottes Wort, das läßt sie sich nicht rauben, das ist ihr Heil und Hort; das ist ihr hoher Wall, da hält sie sich verborgen, läßt Gott den Vater sorgen und fürchtet keinen Fall. 4. Geduld tut Gottes Willen, erfüllet sein Gebot und weiß sich wohl zu stillen in aller Feinde Spott. Es lache, wem's beliebt; wird sie doch nicht zuschanden. Es ist bei ihr vorhanden ein Herz, das nichts drauf gibt. 5. Geduld dient Gott zu Ehren und läßt sich nimmermehr von seiner Liebe kehren; und schlüg er noch so sehr, so ist sie doch bedacht, sein heil'ge Hand zu loben, spricht: der im Himmel droben hat alles wohl gemacht. 6. Geduld erhält das Leben, vermehrt der Jahre Zahl, vertreibt und dämpft daneben manch Angst und Herzensqual, ist wie ein schönes Licht, davon, wer an ihm hanget, mit Gottes Hilf erlanget ein fröhlich Angesicht. 7. Geduld ist mein Verlangen und meines Herzens Lust, nach der ich oft gegangen; das ist dir wohl bewußt. Herr voller Gnad und Huld, ach gib mir und gewähre mein Bitten, ich begehre nichts anders als Geduld. 28¹ 35²2—353 8. Geduld ist meine Bitte, die ich sehr oft und viel aus dieser Leibeshütte zu dir, Herr, schicken will⸗ 5. Lieder vom christlichen Leben. Kommt dann der letzte Zug, so gib durch deine Hände auch ein geduldig Ende, so hab ich alles g'nug. Daul Gerhardt, g. 1607, f 1670. 353. Eigene Melodie. AE———7 + IUEE 35 DIPIPIꝗPIPYPISPIPIPIIIITITTITITIT...— 1—— C—— 4.— L 1 Gib dich zu ⸗frie⸗den und sei stil ⸗Le in dem ihm ruht al⸗ler Freu ⸗de Fül ⸗le, ohn ihn S.SS.I......II I I Got⸗ 5 de 913 Le ⸗bens! mühst du dich ver⸗ ge⸗ bens; den Dl und IDSDSDSIDSDSISISITITITETIIIEIEIIIIITT III— H◻E + I—— 1— + E 2 ꝰ—— 1— I——— 22Z5— täg ⸗lich hell zu dei⸗ner E..E 1ů11441 HII S O HE +— I I H! L 2 1I. L + I I EI 50. 2 Won ⸗-ne. Gib dich zu ⸗frie⸗den! 2. Er ist voll Lichtes, Trosts und Gna⸗ den, ungefärbten, treuen Herzens; wo er steht, tut dir keinen Schaden auch die Pein des größten Schmerzens. Kreuz, Angst und Not kann er bald wen⸗ den, ja auch den Tod hat er in Händen. Gib dich zufrieden! 3. Wie dir's und andern oft ergehe, ist ihm wahrlich nicht verborgen; er sieht und kennet aus der Höhe der betrübten Herzen Sorgen. Er zählt den Lauf der heißen Tränen und faßt zuhauf all unser Sehnen. Gib dich zufrieden! 4. Wenn gar kein einz' ger mehr auf Erden, dessen Treue du darfst trauen, alsdann will er dein Treuster werden und zu deinem Besten schauen. Er weiß dein Leid und heimlich Grämen, auch weiß er Zeit, dir's abzunehmen. Gib dich zufrieden! 5. Er hört die Seufzer deiner Seelen und des Herzens stilles Klagen, und was du keinem darfst erzählen, magst du Gott gar kühnlich sagen. 282 Er ist nicht fern, steht in der Mitten, hört bald und gern der Armen Bitten. Gib dich zufrieden! 6. Laß dich dein Elend nicht bezwin⸗ gen, halt an Gott, so wirst du siegen; ob alle Fluten einher gingen, dennoch mußt du oben liegen. Denn wenn du wirst zu hoch beschweret, hat Gott, dein Fürst, dich schon erhöret. Gib dich zufrieden! 7. Was sorgst du für dein armes Le⸗ en, wie du's halten wollst und nähren? Der dir das Leben hat gegeben, wird auch Unterhalt bescheren. Er hat ein Hand, voll aller Gaben, da See und Land sich muß von laben. Gib dich zufrieden! 8. Der allen Vöglein in den Wäldern ihr bescheidnes Körnlein weiset, der Schaf und Rinder in den Feldern alle Tage tränkt und speiset, der wird viel mehr dich ein' gen füllen und dein Begehr und Notdurft stillen. Gib dich zufrieden! 9pr wih su Hemn das Hfeh, we Hemnich Rshich Hbdich, 1. Bli 90 wirt nahtdir gaube m Waslan⸗ , und Ulb dich I. N Hotken schstem Ohtt wir Goth ch, w. sihß ma Ih dich 2.9 ene, Phamm ei Miste Zuh, nde de, . 9. 1607, 7 166, in dem e, ohn ihn dein Quell und in der Mitten, er Armen Bitka, send nicht bepwin wirst du siegen gingen, n liegen. u hoch beschwerh dichschon erhöͤt Ir dein armes de⸗ und nähvn!“ it gegeben, bescheren. Ualler Gabe, muß von Laheh n in den Waldeh ein weiseh in den elen sheiset, 0 ich em gen fill vNotdurt tlloz F. Kreuz⸗ und CTrostlieder. 9. Sprich nicht: Ich sehe keine Mittel; wo ich such, ist nichts zum Besten. Denn das ist Gottes Ehrentitel: helfen, wenn die Not am größten. Wenn ich und du ihn nicht mehr spüren, da schickt er zu, uns wohl zu führen. Gib dich zufrieden! 10. Bleibt gleich die Hilf in etwas lan⸗ ge, wird sie dennoch endlich kommen; macht dir das Harren angst und bange, glaube mir, es ist dein Frommen. Was langsam schleicht, faßt man gewis⸗ ser, und was verzeucht, ist desto sußer. Gib dich zufrieden! 11. Nimm nicht zu Herzen, was die Rotten deiner Feinde von dir dichten: laß sie nur immer weidlich spotten, Gott wird's hören und recht richten. Ist Gott dein Freund und deiner Sa⸗ chen, was kann dein Feind, der Mensch, groß machen? Gib dich zufrieden! 12. Hat er doch selbst auch wohl das Seine, wenn er's sehen könnt und wollte. Wo ist ein Glück so klar und reine, 354. Eigene 353—354 dem nicht etwas fehlen sollte? Wo ist ein Haus, das könnte sagen: ich weiß durchaus von keinen Plagen? Gib dich zufrieden! 13. Es kann und mag nicht anders werden, alle Menschen müssen leiden; was webt und lebet auf der Erden, kann das Unglück nicht vermeiden. Des Kreuzes Stab schlägt unsre Lenden bis in das Grab; da wird sich's enden. Gib dich zufrieden! 14. Es ist ein Ruhetag vorhanden, da uns unser Gott wird lösen; er wird uns reißen aus den Banden dieses Leibs und allem Bösen. Es wird einmal der Tod herdringen und aus der Qual unss ämtlich bringen. Gib dich zufrieden! 15. Er wird uns bringen zu den Scha⸗ ren der Erwählten und Getreuen, die hier mit Frieden abgefahren, sich auch nun im Frieden freuen, da sie den Grund, der nicht kann brechen, den ew'gen Mund selbst hören sprechen: Gib dich zufrieden! Oaul Gerhardt, g. 1607, + 16²6. Melodie. D. 4⁰⁰⁵ ——.— das der Lie⸗be Re⸗gung min⸗dert, 2. In der Schwachheit sei du kräftig, in dem Schmerze sei mir sůß; schaffe, daß ich dich genieß die ich öf⸗ters von dir hab. wenn die Krankheit streng und heftig. Denn was jetzt den Leib bewegt, was mein Fleisch und Mark verzehret, 283 354d4—355 was den Körper jetzt beschweret, hat die Liebe selbst erregt. 3. Leiden ist jetzt mein Geschäfte, andres kann ich jetzt nicht tun, als nur in dem Leiden ruhn. Leiden müssen meine Kräfte, Leiden ist jetzt mein Gewinst, das ist jetzt des Vaters Wille, den verehr ich sanft und stille, Leiden ist mein Gottesdienst. 4. Gott, ich nehm's aus deinen Hän⸗ den als ein Liebeszeichen an, denn in solcher Leidensbahn willst du meinen Geist vollenden. Auch die Labung, die man mir zu des Leibes Stärkung gibet, kommt von dir, der mich geliebet, alles kommt, mein Gott, von dir. 5. Laß nur nicht den Geist ermuden bei des Leibes Mattigkeit, daß er sich zu aller Zeit 3. Lieder vom christlichen Leben. in dich senk in Lieb und Frieden. Laß des Leibes Angst und Schmorz nicht der Seele Auffahrt hindern und die Ruhe in mir mindern, unterstütze du das Herzl 6. Hilf mir, daß ich ganz bescheiden und mit aller Freudigkeit, Ruhe und Gelassenheit mög auf meinem Bette leiden. Denn wer hier am Fleische leid't, wird errettet von den Sünden, so den Körper oft entzünden, und an seinem Geist erneut. 7. Dir empfehl ich nun mein Leben und dem Kreuze meinen Leib; gib, daß ich mit Freuden bleib an dich völlig übergeben. Dann so weiß ich festiglich, ich mag leben oder sterben, daß ich nicht mehr kann verderben, denn die Liebe reinigt mich. Christ. Friedr. Richter, g. 1626, F 1211. 355. Mel. Ach Jesu, dessen Creu. EH—— 2—————— 2 1 Hia ist und bleibt ge⸗treu, sein Her ⸗ ze 50 pflegt er gleich öf ⸗ ter ⸗ mal die Sei ⸗ nen EV———.—— h LI + L—.— + II—*—— 2 4. 1 5 icht Lie 551 II— 1.—— richt vom ie ⸗ben, . zu be ⸗ trü ⸗ben. Er prü ⸗fet durch 16666 +./— II. + I* + + EH I— I 1 L 50 Kreuz, wie rein der Glau⸗ be sei, wie stand⸗haft r,.IIWDII ů—— . 14=— + 1¹ 2 + + III *———— 1 2 IX die Ge⸗ duld; Gott ist und bleibt ge ⸗ treu. 2. Gott ist und bleibt getreu. er hilft ja selber tragen, was er uns auferlegt, die Last der schweren Plagen Er braucht die Ruten oft und bleibet doch dabei ein Vater, der uns liebt, Gott ist und bleibt getreu 284 3. Gott ist und bleibt getreu; er weiß, was wir vermögen, er pfleget nie zu viel den Schwachen aufzulegen. Er macht sein Israel von Last und Banden frei, wenn große Not entsteht; Gott ist und bleibt getreu. 4. Gott Wtlͤstet! Wlabt au ehreud Hgghtd N Augen Seele Hott st v 5, Oot IUilet' Iwill de Crübf u ind Schmer hindern indern, ganz bescheden ei, kiden. sche ledd, ünden, nden, neut. un mein Leben n Leib; n bleib n. iich, hen, verderben, nich. „. Lere,f Iel. F. Kreuz⸗ und Crostlieder. 4. Gott ist und bleibt getreu; er tröstet nach dem Weinen, er läßt aus trüber Nacht die Freudensterne s cheinen. Es geht der Kreuzessturm im Augenblick vorbei; sei, Seele, nur getrost! Gott ist und bleibt getreu. 5. Gott ist und bleibt getreu; er stillet dein Begehren, er will dein Glaubensgold in Trübsalsglut bewähren 356. 355—356 Nimm an von Gottes Hand den Kreuzkelch ohne Scheu, der Lebensbecher folgt; Gott ist und bleibt getreu. 6. Gott ist und bleibt getreu. Laß alle Wetter krachen, Gott wird der Trübsal doch ein solches Ende machen, daß alles Kreuz und Not dir ewig nützlich sei. So liebt der Höchste dich. Gott ist und bleibt getreu. 1695. Mel. Was Gott tut, das ist wohlgetan. wüde. — 1 + 4 0 1 Gott lebt, wie kann ich wohl von Er weiß ja trau ⸗rig sein, als wär kein Gott zu ich hier muß emp fin ⸗ den? fin ⸗den. mei⸗nen Schmerz, so darf ihm nur al⸗ les kla ⸗gen. 2. Gott hört, wenn niemand hören will; was will der Feind denn sprechen, mein Seufzen werde nicht zum Ziel hin durch die Wolken brechen? Ruf ich empor, so hört sein Ohr, so steigt die Hilfe nieder und schallt das Amen wieder. 3. Gott sieht; wie klaget denn mein Herz, als säh er nicht mein Weinen? Bor ihm muß auch der tiefste Schmerz ganz offenbar erscheinen. Kein Tränlein fehlt, das er nicht zählt, worauf sein Aug nicht blicket, bis er uns hat erquicker 4. Gott führt, drum geh ich ruhig fort auf allen meinen Wegen; mag mir die Welt bald hier und dort arglistig Stricke legen, ich nicht ver so wird er mich zwar wunderlich, doch immer selig führen, daß mich kein Fall kann rühren. 5. Gottgibt, und wär ich noch so arm, doch soll ich nicht verderben. Was hilft mir denn mein steter Harm, als müßt ich Hungers sterben? Er hat ja Brot, und wenn die Not uns nach der Wüste weiset, doch werden wir gespeiset. 6. Gott lebt, wohlan, ich merke das. Gott hört, ich will's ihm sagen. Gott sieht, er setzt den Tränen Maß. Gott führt, ich darf nicht zagen. Gott gibt und liebt. Nur nicht betrübt! Er wird mir endlich geben, auch dort mit ihm zu leben. Benjamin Schmolck, g. 1622, 1675⁷ 285 5. Lieder vom christlichen Leben. 357. Mel. Ringe recht, wenn Gottes Gnade. —— ů e e I— —.—.*—.———.— 14—.— ——— 57— . 1. Gott will's machen, daß die Sa⸗ chen ge⸗hen, wie es 8— LIII I— I l I.— + E—. I III + 1—— + 11— EE 7——.—.—.. I 58— I— i heil⸗sam ist. Laß die Wel⸗len im ⸗mer schwel⸗len, 2 ů—..— 2 1 I II II.——— L + U. 157 L— 1— 2 II wenn du nur bei Je ⸗ su bist. 2. Wer sich kränket, weil er denket, Jesus liege in dem Schlaf, wird mit Klagen nur sich plagen, da der Unglaub leidet Straf. 3. Du Verächter, Gott, dein Wächter schläfet ja noch schlummert nicht; zu den Höhen aufzusehen wäre deine Glaubenspflicht. 4. Im Verweilen und im Eilen bleibt er stets ein Vaterherz. Laß dein Weinen bitter scheinen, dein Schmerz ist ihm auch ein Schmerz. 5. Glaub nur feste, daß das Beste über dich beschlossen sei; wenn dein Wille nur ist stille, wirst du von dem Kummer frei. 6. Nimmer klage, niemals zage, wenn der Herr dir Leiden gibt; der sie sendet, auch sie wendet, der hat nie ohn Frucht betrübt. 7. Willst du wanken in Gedanken, faß dich in Gelassenheit. Laß den sorgen, der auch morgen Herr ist über Freud und Leid. 8. Gottes Hände sind ohn Ende, sein Vermögen hat kein Ziel. Ist's beschwerlich, scheint's gefährlich, Deinem Gott ist nichts zu viel. 9. Wenn die Stunden sich gefunden, bricht die Hilf mit Macht herein, und dein Grämen zu beschämen, wird es unversehens sein. 10. Nun so trage deine Plage fein getrost und mit Geduld; wer das Leiden will vermeiden, häufet seine Sündenschuld. 11. Aber denen, die mit Tränen küssen ihres Jesu Joch, wird die Krone auf dem Throne ihres Heilands werden noch. 12. Amen, Amen! In dem Namen meines Jesu halt ich still; es geschehe und ergehe, wie und wann und was er will. J. D. HBerrnschmidt, g. 1625, f 1725, 358. Eigene Melodie. E V Wa 1ů—. Pl + +—ο 1—. E.E NXE EE— L +—— I +2 DDDS. EH 2— 1 „ I. Har„re, mei ⸗-ne See ⸗le, har ⸗re des Herrn, E V I ö 2 Mean Hnrn—.— L.II CE L 11—0 E 11—.— LV E I 1 E— 1—1 5 E— V——7 elim be ich, hilft er doch so gern! ².FTTTTTRT— ö— EH 7————— I*— C I 1—. D Sei un ⸗ver ⸗zagt, E bald der Mor ⸗gen tagt, 286 Itvalch 55 Wet ushah x Wel ö ö ö ö — ö ö E— — I I + +——* L I I I I I + S..—.— LE I EEE. +—— I J len Stür⸗ méen, in al ⸗ler Not wird er F. Kreuz⸗ und Crostlieder. 358—360 — + 1— 1 folgt dem Win ⸗ter nach⸗ + + N I hen, wie es In a + +1 I 2 1* N ler schwel⸗en, S——— — DPDD— 5 —— dich be⸗ schir⸗men, der treu ⸗e Gott. —— 2. Harre, meine Seele, größer als der Helfer harre des Herrn, ist die Not ja nicht. auch morgen alles ihm befehle, Ewige Treue, Retter in Not, und Led. hilst er doch so gern! rett' auch unsre Seele, ind ohn Ende, Wenn alles bricht, du treuer Gott! 39 20 sitht Gott verläßt uns nicht; Joh. Friedr. Räder, g. 1815, F 1872. ö efährlich, ts zu viel 359. Eigene Melodie. den sich gefunden—— lacht herein,—..— ů—.—. beschämen, Herr, wie du willst, so schicks mit mir im Le⸗ben sein. 0 al ⸗lein zu dir steht mein Be⸗ gier, laß mich, Herr heine Plage— Gad DSi¶ vermeiden, und im Ster⸗ben; schud. unicht er der ⸗ben! Er⸗halt 9055 nur in dei⸗ner Huld, ie mit Tränen— ů——— och, 2— d— d dem Throne sonst wie du willst; gib mir Ge⸗duld, denn dein Will ist en noch.— ö ö In dem Naieg ⁰ Z— 4. stil;———— E., der be⸗ wa et will 2. Zucht, Ehr und Treu verleih mir 3. Soll ich einmal nach deinem Rat 1 9. 1685) f Heaf des Hertn, 27 9 00 gernl gen tagt, . Herr, und Lieb zu deinem Worte, von dieser Welt abscheiden, behüt mich, Herr, vor falscher Lehr verleih mir, Herr, nur deine Gnad, und gib mir hier und dorte, daß es gescheh mit Freuden. was dient zu meiner Seligkeit; Mein Leib und Seel befehl ich dir, wend ab all Ungerechtigkeit o Herr, ein selig End gib mir in meinem ganzen Leben! ö durch Jesum Christum! Amen. Kaspar Bienemann, g. 1540, + 1591. 360. Mel. Sollt ich meinem Gott nicht singen. H ————— E* bae. 4———.—. —* 1 15 er ⸗ge⸗ be mich dem Wil ⸗len mei⸗nes der wird auch an mir er ⸗ fül ⸗len, was mir 28⁷ EA I 2— IEEE 2 +— 0 — I +——1——.— L Got ⸗tes ganz und gar; nüt ⸗zet im⸗mer ⸗dar. Sis: he, böthester Bott, her H——— 2— I I I II I +——— E + 2 2*—..— + 230 EEE. EE————.. nie⸗der! Al⸗les, was ich hab und bin, geb ich E— S +.— 2 1 EEE 1— EEEE +—— I— + L— I— I EEE I EEPI L 2—* dir zu ei gen hin. Du gabst es, ir geb ich's EE ö——.—. ö ö—— SS—0. I. 5 I 2———.— I ◻UE + 2—.— I TZ. E 1—— —— I—.....—. L I I wie⸗der; ma ⸗che dar⸗aus, was du willt, ....IIIII.I.I— LE—— + + H * 27—— 1 1 0 I II was du willst, mein Gott und Schild! 2. Von dir hab ich ja mein Leben. Gott, der du mein Vater bist! Mir zum Heil hast du gegeben deinen Sohn selbst, Jesum Christ; und mein sichrer, treuer Führer, der mir deine Wege weist, ist ja selbst dein guter Geist. Hab ich denn nun zum Regierer dich, o du dreiein'ger Gott, o so schreckt mich keine Not. 3. Und wie könnt' ich doch verzagen, ging es noch so wunderlich, da ich kann bis heute sagen: Gottes Güte führet mich! Nun, erleb ich denn auch morgen, o so lebt doch auch mein Gott, der für mich in jeder Not treu und liebreich ferner sorgen, weis' und gut mich führen wird, weil er Vater ist und Hirt. 4. Ginge mir es, wie ich wollte, so ging es mir selten gut. Wenn das stets geschehen sollte, was sich wünscht mein eigner Mut, würd ich oft mein Unglück wählen; ich erfahre gar zu oft Böses, wenn ich Guts gehofft: meine besten Wünsche fehlen. Drum in Gott, mein Herz, sei still! Mir geschehe, was Gott will. 5. Was Gott will, geschehe immer; was ich will und schädlich ist, das laß ja geschehen nimmer, Gott, der du so gütig bist! Und da dir mein Unvermögen, dir zu folgen, ist bekannt, o so laß doch deine Hand meiner Schwachheit Kraft beilegen. Und dann, Vater, folg ich dir; was du willst, geschehe mir! Ludämilie Elis. Gräfin zu Schwarzb.⸗Rudolstadt, g. 1640, 4 1672, 361. Mel. Was mein Go tt will, gescheh allzeit. I I * 227 + 1 ——— Ich hab in Got ⸗tes 2* — Herz und Sinn Was bö ⸗se scheint, ist 20 Ge⸗winn, 288 mein Herz und der Tod selbst Freuz ka Valer Iumermi⸗ ullerm Iein 6 ihgen, hich den Ihwiede huder schmoht h Ott v und Illah, une Wer Wyoch⸗ Iuder We Hs mi WGl Iht Adehef e Ichz l sch Aluhht heg g ö We Aih chse F. Kreuz⸗ und Crostlieder. —. + 4 F n 8.—— Ich bin ein Sohn des, der den Thron bin, geb ih — dir geb ihh Kreuz auf ⸗legt, 2. Das kann mir fehlen nimmermehr, — mein Vater muß mich lieben. du Will Wenn er mich auch gleich wirft ins Meer, so will er mich nur üben und mein Gemüt in seiner Güt gewöhnen, fest zu stehen; halt ich denn stand, weiß seine Hand wie ich wolle, mich wieder zu erhöhen gut. 3. Zudem ist Weisheit und Verstand hehen sollte, bei ihm ohn alle Maßen; in eigner Mub.—Zeit, Ort und Stund ist ihm bekannt nglück wählen;: Iu tun und auch zu lassen. Er weiß, wann Freud, er weiß, wann uts gehofft: Leid uns, seinen Kindern, diene; he fehlen. und was er tut, ist alles gut, Herz seitll ob's noch so traurig schiene. Hott will. I. Du denkest zwar, wenn du nicht hast, „geschehe immiz was Fleisch und Blut begehret, zädlich is, als sei mit einer großen Last nimmer dein Glück und Heil beschweret, 9 bist! hast spat und früh viel Sorg und Müh, nvermögen, an deinen Wunsch zu kommen, annt, uund denkest nicht, daß, was geschicht, Hand gescheh zu deinem Frommen. Kraft beilegen. 5. Fürwahr, der dich geschaffen hat olg ich dir und sich zur Ehr erbauet, ehe mirl der hat schon längst in seinem Rat 8 1640,fLlen ersehen und beschauet aus wahrer Treu, was dienlich sei dir und den Deinen allen! Laß ihm doch zu, daß er nur tu nach seinem Wohlgefallen —— bleibt doch sein Herz ge⸗ wo 259 6. Wenn's Gott gefällt, so muß es sein, es wird zuletzt dich freuen; was du jetzt nennest Kreuz und Pein, wird dir zum Trost gedeihen. Wart in Geduld, die Gnad und Huld wird sich doch endlich finden; all Angst und Qual wird auf einmal gleich wie ein Dampf verschwinden. 7. Ei nun, mein Gott, so fall ich dir getrost in deine Hände; nimm mich und mach es du mit mir bis an mein letztes Ende, wie du wohl weißt, daß meinem Geist dadurch sein Nutz entstehe, und deine Ehr je mehr und mehr sich in ihr selbst erhöhe. 8. Willst du mir geben Sonnenschein, so nehm ich's an mit Freuden; soll's aber Kreuz und Unglück sein, will ich's geduldig leiden. Soll mir allhier des Lebens Tür noch ferner offen stehen, wie du mich führst und führen wirst, so will ich gern mitgehen. 9. Soll ich denn auch des Todes Weg und finstre Straße veisen, wohlan, so tret ich Bahn und Steg, den mir dein Augen weisen. Du bist mein Hirt, der alles wird zu solchem Ende kehren, daß ich einmal in deinem Saal dich ewig möge ehren. Paul Gerhardt, g. 1607, f 1626. 10 362—363 5. Lieder vom christlichen Leben. 362. Mel. O Welt, ich muß dich lassen. 4 2.* 2 + E—* +—.— 1 ——— L 1ů— R I E—— 9. 1. Ich hab in gu ⸗ten Stun⸗den des Le⸗bens —. I ED‚ V 1 + +* VEN E— 2 +— + LI 2 10— — Glück emp⸗fun⸗den und Freu⸗den oh ⸗ne Zahl; E—— 2— — I 2 2 2—.——— 1 + 2 E— 2 2—— .. 166. so will ich denn ge⸗las⸗sen mich auch in Lei⸗den E arn H —+— L——.— 2 E— +. E I. — + II faf⸗ sen; welch Le⸗ ben 2. Ja, Herr, ich bin ein Sünder, und stets strafst du gelinder, als es der Mensch verdient. Sollt ich, beschwert mit Schulden, kein zeitlich Weh erdulden, das doch zu meinem Besten dient? 3. Dir will ich mich ergeben, nicht meine Ruh, mein Leben mehr lieben als den Herrn. Dir, Gott, will ich vertrauen und nicht auf Menschen bauen; du hilfst und du errettest gern. 4. Laß du mich Gnade finden, mich alle meine Sünden erkennen und bereun. hat nicht sei⸗ ne Qual? Jetzt hat mein Geist noch Kräfte; sein Heil laß mein Geschäfte, dein Wort mir Trost und Leben sein. 5. Wenn ich in Christo sterbe, bin ich des Himmels Erbe; was schreckt mich Grab und Tod? Auch auf des Todes Pfade vertrau ich deiner Gnade; du, Herr, bist bei mir in der Not. 6. Ich will dem Kummer wehren, Gott durch Geduld verehren, im Glauben zu ihm flehn. Ich will den Tod bedenken. Der Herr wird alles lenken, und was mir gut ist, wird geschehn. Chr. F. Gellert, g. 1715, 1600 * 0 363. Mel. Aus meines Herzens Grunde. Psalm 30 DEEEEEEEE—— a, E*— 1—— 1 ö— I* L 4—— 1 e prei ⸗se dich und sin„ge, Herr, 3 die mir so gro ⸗ße Din dge bis⸗ E + I + HI——— 11 EU.——— her er ⸗ wie⸗sen hat; dei ⸗ne Wun⸗der ⸗gnad, denn das ist mei ⸗ ne mei⸗nem ich, * gan⸗zen Le= ben dir Lob und Hie nen—.—1 —— 0 Dank zu ge ⸗ ben; 2 mehr hab und kann ich nicht. 90 hurn m In Behe gu Wullch ein Whttdut Rundrefl sstemn Whhtdu! nch noe .h He Wdanketu Henn di hhittum lh Huad u shchihn, d I, Wamme Achalguleh 1Oct he Whafctu Horn ni Rcheczist Igöhnteu Hlbend; Whlecgen Meomn u IO n no hauf l —2 —.— 10 S 7½½ —.— 2. Herr, mein Gott, da ich Kranker ——— vom Bette zu dir Ien da wird dein Heil mein Anker, de Nels dastehs du treulich bei. Da andre fahren hin Zur finstern Todeshöhle, ne gahl— da hältst du meine Seele und mich noch, wo ich bin. 3. Ihr Heiligen, lobsinget Din Ha⸗hn und danket unserm Herrn, der, wenn die Not eindringet, — bald hört und herzlich gern uns Gnad und Hilfe gibt; rühmt ihn, des Hand uns träget Qualꝰ F. Ureuz⸗ und Trostlieder. ich werde nimmermehr, das weiß ich, niederliegen; denn Gott, der kann nicht trügen, der liebt mich gar zu sehr. 6. Als aber dein Gesichte, mein Gott, sich von mir wandt, da war mein Trost zunichte, da lag mein Heldenstand; es war mir angst und bang, ich führte schwere Klagen mit Zittern und mit Zagen: Herr, mein Gott, wie so lang! 7. Nun wohl, ich bin erhöret, mein Seufzen ist erfüllt; 363—364 und wen er hält, wird wohlebe⸗ noch Kräft;: und, wenn er uns ja schlä 41 nd, get, mein Kreuz ist umgekehret, An dte. h derr bi. mein Herzleid ist gefillt; rsto serb. 4. Gott hat ja Vaterhände mein Grämen hat ein End, Etbe; Auund strafet mit Geduld, es sind von meinem Herzen 0 105 sein Zorn nimmt bald ein Ende⸗ der bittern Sorgen Schmerzen Isde seinͤHerz ist voller Huld durch dich, Herr, abgewend't. 118 und gönnt uns lauter Guts. 8. Ach daß zu deiner Ehre inur Den Abend währt das Weinen, mein Ehre sich erhüb Anmer wehe des Morgens macht das Scheinon und nimmer stille wäre, 1528 der Sonn uns gutes Muts. bis daß ich deine Lieb fehn 5. Ich sprach zur guten Stunde, und ungezählte Zahl i 0 da mir's noch wohl erging: der großen Wunderdinge Enn Ich steh auf festem Grunde, mit ew'gen Freuden singe iin Hosbenn acht' alles Kreuz gering; im güldnen Himmelssaal. 3 1f Paul Gerhardt, g. 14607, 1676. 364. Mel. Es ist gewißlich an der Seit. al 0◻ E——— H .. DSISSDSPIPIEPIIIIIFIITTIII— —— I— 1— I 1 Ich steh in mei⸗nes Her ⸗ren Hand und will drin nicht Er⸗den ⸗ not, nicht Er ⸗den ⸗tand soll mich dar⸗ —11 N— + öe eer e ste⸗hen blei⸗ben, ö Re 5 . aus 1 und wenn zer»fällt die gan⸗ze Pe.x deerr. EE— UQVN ů 364- 365 2. Er ist ein Fels, ein sichrer Hort, und Wunder sollen schauen, die sich auf sein wahrhaftig Wort verlassen und ihm trauen. Er hat's gesagt, und darauf wagt mein Herz es froh und unverzagt Und läßt sich garnicht grauen. 3. Und was er mit mir machen will, ist alles mir gelegen; ich halte ihm im Glauben still und hoff auf seinen Segen; denn was er tut, ist immer gut, und wer von ihm behütet ruht, ist sicher allerwegen. 3. Lieder vom christlichen Leben. 4. Ja wenn's am schlimmsten mit mit steht, freu ich mich seiner Pflege; ich weiß, die Wege, die er geht, sind lauter Wunderwege. Was böse scheint, ist gut gemeint, er ist doch nimmermehr mein Feind und gibt nur Liebesschläge. 5. Und meines Glaubens Unterpfand ist, was er selbst verheißen: daß nichts mich seiner starken Hand soll je und je entreißen. Was er verspricht, das bricht er nicht. Er bleibet meine Zuversicht, ich will ihn ewig preisen. C. J. Phil. Spitta, g. 1801, F 1859, 365. Mel. Wer nur den lieben Gott läßt walten. E.. ‚SSPSPSPSISISSSIIIII 1 135. grö⸗ßer Kreuz, je nä⸗her Himmel. Wer oh ⸗ne „(Bei Sün⸗den ⸗lust und Welt⸗ge ⸗ tüm⸗mel ver⸗gißt man I— 3 Kreuz, ist oh ne Gott. 5 ö Höl ⸗le, Fluch und Tod. O se ·lig ist der Mann ge⸗ H——.———1 SSISSI E I— Eu———.— 1— II schätzt, den Gott in Kreuz und Trüb⸗sal setzt. 2. Je größer Kreuz, je beßrer Christe. Gott prüft uns an dem Probestein; wie mancher Garten lieget wüste, fällt nicht ein Tränenregen drein. Das Gold wird auf dem Feuerherd, ein Christ in mancher Not bewährt. 3. Je größer Kreuz, je stärkrer Glaube. Die Palme wächset bei der Last, die Süßigkeit fließt aus der Traube, wenn du sie wohl gekeltert hast. Im Kreuze wächset uns der Mut, wie Perlen in gesalzner Flut. 4. Je größer Kreuz, je größre Liebe. Der Wind bläst nur die Flammen auf, und scheinet gleich der Himmel trübe, so lachet doch die Sonne drauf. Das Kreuz vermehrt der Liebe Glut, gleichwie das Ol im Feuer tut. 292 5. Je größer Kreuz, je mehr Gebele Geriebne Kräuter duften wohl; wenn um das Schiff kein Sturmwind wehte, so fragte man nicht nach dem Pol⸗ Wo kämen Davids Psalmen her, wenn er nicht auch versuchet wär? 6. Je größer Kreuz, je mehr Verlan⸗ gen. Im Tale steiget man bergan wer durch die Wüsten oft gegangen, der sehnet sich nach Kanaan. Das Täublein, find't es hier nicht Ruh, so fliegt es nach der Arche zu. 7. Je größer Kreuz, je lieber Sterben Man freut sich recht auf seinen Tod, denn man entgehet dem Verderben, es stirbt auf einmal alle Not. Das Kreuz, das Christengräber ziert, bezeugt, sie haben triumphiert. Mic Walle G0 Wngs c en Hele Ioall Hlimmsten mitniz 0 seiner Pflege, die er geht, wege. ist gut gemeint, ichr mein Fend schläge. ubens Unterpfu heißen: en. das bricht er nithz wersicht, eisen. 3, g. ISl lig . N 92 1 Ver oh ⸗I U ver'-⸗ gißt nun st der Mannge sebt. I je mehr Gbbll duften wol: ff kein Sturmish unichtnachdens. Pfalmen het versuchet wärs uj je mehr Var steiget man He Ien oft gegangel Kamaan, t es hier michtb —+ er starken Hand“ F. Kreuz⸗ und Crostlieder. 8. Je größer Kreuz, je schönre Krone, die Gott den Seinen beigelegt, und die einmal vor seinem Throne der Überwinder Scheitel trägt. Ach dieses teure Kleinod macht, daß man das größte Kreuz nicht acht't. 365—- 366 9. Gekreuzigter, laß mir dein Kreuze je länger und je lieber sein! Daß mich die Ungeduld nicht reize, so pflanz ein solches Herz mir ein, das Glaube, Liebe, Hoffnung hegt, bis dort mein Kreuz die Krone trägt. Benjamin Schmolck, g. 1672, 157. 366. Mel. O Welt, ich muß dich lassen. ** E———————.— EH——— 8. 1. In al ⸗len mei⸗ nen Ta ⸗ ten laß ich den [E:2 + 1* +* + 2 I* + + I„* SSx Hoch ⸗sten ra ⸗ten, der al⸗ les kann und hat; E— E— SSSS..— .—.— muß zu al ⸗len Din ⸗ gen, solls an⸗ders wohl ge⸗ E—— p. 2———.—— E— 25———1 lin ⸗gen, mir sel ⸗-ber ge⸗ ben Rat und Tat⸗. 2. Nichts ist es spät und frühe um alle meine Mühe, mein Sorgen ist umsonst; er mag's mit meinen Sachen nach seinem Willen machen, ich stell es ganz in seine Gunst. 3. Es kann mir nichts geschehen, als was er hat ersehen und was mir selig ist; ich nehm es, wie er's gibet; was ihm von mir beliebet, das hab ich willig auch erkiest. 4. Ich traue seiner Gnaden, die mich vor allem Schaden, vor allem Ubel schützt; leb ich nach seinen Sätzen, so wird mich nichts verletzen, nichts fehlen, was mir ewig nüht. 5. Er wolle meiner Sünden in Gnaden mich entbinden, durchstreichen meine Schuld; er wird auf mein Verbrechen nicht stracks das Urteil sprechen und haben noch mit mir Geduld. 6. Leg ich mich späte nieder, erwach ich frühe wieder, lieg oder zieh ich fort, in Schwachheit und in Banden, und was mir stößt zu handen, so tröstet mich sein heilig Wort. 7. Hat er es denn beschlossen, so will ich unverdrossen an mein Verhängnis gehn; kein Unfall unter allen wird mir zu harte fallen, mit Gott will ich ihn überstehn. 8. Ihm hab ich mich ergeben zu sterben und zu leben, sobald er mir gebeut; es sei heut oder morgen, dafür laß ich ihn sorgen, er weiß ja wohl die rechte Zeit. 9. So sei nun, Seele, seine und traue dem alleine, der dich geschaffen hat. Es gehe, wie es gehe, dein Vater in der Höhe der weiß zu allen Sachen Rat. Paul Flemming, g. 4609, 1640. 293 367—368 3. Lieder vom christlichen Leben. 0 367. Eigene Melodie. Psalm 31, 1—6, . I DPDPꝗDRPIPIRIRRTPTRTRTRTITITTRTRRIR I X L + +— + I II— 1 EV 2 1——. 6 0 1 PW dich hab ich ge⸗ hof⸗=fet, Herr, hilf, daß 10 nicht 27 EV ů 11——— E 22 2.———— 2— schan⸗den werd noch e⸗ wig⸗lich zu Spot⸗te. Das bitt ich D—.— + I— + ne nrn rer,( e K, L— I 2 20 I 200 23 L I I. I dich: er ⸗ hal⸗te mich in dei⸗ner Treu, Herr Got ⸗ tel 2. Dein gnädig Ohr neig her zu mir erhör mein Bitt, tu dich herfür, eil bald, mich zu erretten! In Angst und Weh ich lieg und steh, hilf mir in meinen Nöten! 3. Mein Gott und Schirmer, steh mir bei, sei meine Burg, darin ich frei und ritterlich mög streiten wider mein' Feindꝰ, der gar viel seind an mir auf beiden Seiten. 4. Du bist mein Stärk, mein Fels, mein Hort, mein Schild, mein Kraft, sagt mir dein Wort, mein Hilf, mein Heil, mein Leben, mein starker Gott in aller Not; wer kann mir widerstreben? 5. Mir hat die Welt trüglich gericht't mit Lügen und durch falsch Gedicht viel Netz und heimlich Stricke; Herr, nimm mein wahr in der Gefahr, hüt mich vor falscher Tücke! 6. Herr, meinen Geist befehl ich dir, mein Gott, mein Gott, weich nicht von mir, nimm mich in deine Hände! O wahrer Gott, aus aller Not hilf mir am letzten Ende! 7. Lob, Preis und Ehr und Herrlich⸗ keit sei Vater, Sohn und Geist bereit, Lob seinem heil'gen Namen! Die göttlich Kraft mach uns sieghaft durch Jesum Christum! Amen. Adam Reusner, g. 1496, 4 um 1575, 368. Eigene Melodie. H—4 4 15 ů—.— 2 W EU, n O 2 —2— 1 0— 1— 1. Laß dich Gott, du Ver ⸗laß⸗ner, still dein—.— dei⸗ ne EH Hnn ◻ * LI 0— Qual und dei⸗ne Not ist Hoch. sten un⸗ver⸗ Hahnen, E f— EE N HC* 2 EE—— 2 + I 7*—— L + 1— II hilft er hilft er heut nicht, 2. Halt Gott still, denn er brauchet Liebesschläge, wodurch er dich bessern will, daß sich Kindesfurcht errege. Traue seiner Vaterpflege, halt Gott still! 294 mor⸗gen Laß dich Gott! 3. Gott ist nah, wenn er dir entfernet scheinet; ist nicht gleich die Rettung da, ist es dir zum Nutz gemeinet; er hilft, wenn du g'nug geweinet. Gott ist nah. Hab Muihm Wh. R d mil M Wntal der We W die Kihl M Wcte e Wen otge Wa H h t Psalm 0 0 Got ⸗tel Utrüglich gerichtt fabch Gedicht ch Stlickez hr in der Gefahß Tückel heist befehl ich dit, tt, weich nicht voß N deine Händel 18 aller Not ndel Chr und Herrlich und Geist bereh Namen! mach uns sieghaf Im Amen. 1496, f um Iödd r⸗gen, dei ⸗ ver⸗ bor⸗Hel, Oottl et scheinet; cttung da, gemeinet; mug geweinet F. Kreuz⸗ und CTrostlieder. 368—370 4. Gott ist dein, Währt dein Kreuz lang, laß es währen, so du ihm dich nur ergibest; endlich wird es sich doch kehven. deine Pein wird Freude sein, Lehr Gott nicht! wenn du ihn vor allem liebest 6. Liebst du Gott, und mit Unmut nicht betrübest. wandelst treu auf seinen Wegen, Gott ist dein. wird kein Kreuz, kein Not, kein Tod 5. Lehr Gott nicht, dein Vertrauen niederlegen. wie und wann er dich soll hören. Alles dienet dir zum Segen, Sein Aug steht auf dich gericht't. liebst du Gott. Ant. Ullrich, Herzog zu Braunschweig⸗Wolfenbüttel, g. 1655, FneIa. 0 369. Mel. Meinen Jesum laß ich nicht. —— V. ¹ EEI PEEE 1 Mei ne See ⸗le sen ⸗ket sich hin in Got ⸗tes VHund er⸗war ⸗ tet ru=hig ⸗lich sei⸗ ner We⸗ge 3—————. diel d Wan 1 55 liegt fein stil⸗le, nackt und bloß 2 +X HI— . 1— E2 1———ꝛ IX ain des lieb=sten Va ⸗ters Schoß. 2. Meine Seele murret nicht, trifft und ängstet nur die Heiden. ist mit allem wohl zufrieden; Wer Gott in dem Schoße liegt, was der eigne Wille spricht, bleibt in aller Not vergnügt. ist zum Tode schon beschieden. 5. Meine Seele klaget nicht, Was die Ungeduld erregt, denn sie weiß von keinen Nöten, ist in Christi Grab gelegt. hängt an Gottes Angesicht, 3. Meine Seele sorget nicht, auch alsdann, wenn er will töten. will vielmehr an nichts gedenken, Wo sich Fleisch und Blut beklagt,‚ was gleich spitzen Dornen sticht wird das Freudenlicht verjagt. und den Frieden nur kann kränken. 6. Meine Seel ist still zu Gott, Sorgen hört dem Schöpfer zu, und die Zunge bleibt gebunden. meine Seele sucht nur Ruh. Also hab ich allen Spott, 4. Meine Seele grämt sich nicht, alle Marter uͤberwunden, liebt hingegen Gott im Leiden; bin, gleich wie ein stilles Meer, Kummer, der das Herze bricht, voll von Gottes Preis und Ehr. Joh. Jos. Winckler, g. 4670, 1%½½. 370. Mel. Jesu, meine Freude ITITII....—. ........ E 1 Mei ⸗„ne Seel ist stil ⸗le zu Gott, des⸗ sen Umein Herz ist ver ⸗ gnü⸗ get mit dem, wie's Gott 295 370—371 3. Lieder vom christlichen Leben 2. Meine Seele hanget an dir und verlanget, Gott, bei dir zu sein aller Ort und Zeiten, und mag keinen leiden, der ihr redet ein; von der Welt, Ehr, Lust und Geld, wonach so viel sind beflissen, mag sie gar nichts wissen. 3. Nein, ach nein, nur Einer, sagt sie, und sonst keiner wird von mir geliebt; Jesus, der getreue, in dem ich mich freue, sich mir ganz ergibt. Er allein, er soll es sein, dem ich wieder mich ergebe und ihm einzig lebe. 4. Gottes Güt erwäge und dich gläubig lege sanft in seinen Schoß! Lerne ihm vertrauen, so wirst du bald schauen, E— — Wil ⸗le mir zu hel⸗fen steht; 9— 680 f„get, nimmt an, wie es 9300 Geht es nur—1 x E—. II + +———.— 3 05 Him⸗ mel zu, und bleibt Je⸗ sus ⸗schie⸗ V E..— + N ———.— 1— + L II ——— den, so bin ich zu ⸗frie ⸗ den. wie die Ruh so groß, die da fleußt aus stillem Geist. Wer sich weiß in Gott zu schicken, den kann er erquicken. 5. Meine Seele senket alles, was sie kränket, tief in Jesu Brust; sie wird stark durch Hoffen; was sie je betroffen, träget sie mit Lust, fasset sich ganz männiglich durch Geduld und Glauben feste; am End kommt das Beste. 6. Amen, es geschiehet; wer zu Jesu fliehet, wird es recht erfahr'n, wie Gott seinen Kindern pflegt das Kreuz zu mindern und das Glück zu spar'n bis zu End; alsdann sich wendt't das zuerst gekost'te Leiden, und gehn an die Freuden. Joh. Hasp. Schade, g. 1666, f 1698. 371. mel. Freu dich sehr, o meine Seele. Wwe:ee: E 2 2 2 2 35 ů 2* D. 1 Mei ⸗ ne Sor ⸗gen, Angst und Pla⸗gen lau ⸗fen mit der 82 Seuf⸗ zen, al ⸗ les Kla⸗gen, das der Herr al⸗ —. IIIII.— ◻I E e I! E.— L + —8—5 ̃ it d; — 100 n wird gott ⸗ lob nicht e ⸗ wig sein. 1—.— ů ů. SSSS Nach dem Re⸗ gen ein Schein von viel 96 tau? send 9· Mein Aid ur ö Wenn die Ittägn Wen ein Mitd der Rchdem Uumen! 9. Ber wuß mar ah uns Ugeht a Hehab u man Wlman Wußt Ln lit! Wi thet gl Udem Umtk Rin e cem —— ht es nur den illem Geist dtt zu schicken, Hoffen; nniglich Mauben feste; Beste. iehet; nn sich wendtt Heiden, elden. 9. 1666 f h fen mit b der Heu F. Kreuz⸗ und CTrostlieder. 371—37² ———— 2. Meine Saat, die ich gesäet, vird zur Freude wachsen aus; venn die Dornen abgemähet, o trägt man die Frucht nach Haus; venn ein Wetter ist vorbei, wird der Himmel wieder frei; nach dem Kämpfen, nach dem Streiten kommen die Erquickungszeiten. 3. Wenn man Rosen will abbrechen muß man leiden in der Still, daß uns auch die Dornen stechen 6s geht alles, wie Gott will Er hat uns ein Ziel gezeigt, das man nur im Kampf erreicht; will man hier das Kleinod finden, o muß man erst überwinden. 4. Unser Weg geht nach den Sternen, der mit Kreuzen ist besetzt; hier muß man sich nicht entfernen ob er gleich mit Blut benetzt. Zu dem Schloß der Ewigkeit kommt kein Mensch hin ohne Streit; die in Salems Mauern wohnen, zeigen ihre Dornenkronen. 37². ganz ge⸗schie⸗ den die dich Not, schik⸗ket; sei 2. Mit Sorgen und mit Zagen und unmutsvollen Klagen häufst du nur deine Pein; durch Stillesein und Hoffen Son⸗nen⸗blik⸗ken mei ⸗nen mat ⸗ten Geist er⸗ quik Mel. O Welt, ich muß dich lassen. 1. Mein Herz, gib dich zu ⸗ von Sor⸗ ge, Furcht und Gram! 29⁷ ken. 5. Es sind wahrlich alle Frommen, die des Himmels Klarheit sehn, aus viel Trübsal hergekommen; darum siehet man sie stehn vor des Lammes Stuhl und Thron, prangend in der Ehrenkron und mit Palmen ausgezieret, weil sie glücklich triumphieret. 6. Gottes Ordnung stehet feste und bleibt ewig unverrückt; seine Freund' und Hochzeitsgäste werden nach dem Streit begluckt: Israel erhält den Sieg nach geführtem Kampf und Krieg; Kanaan wird nicht gefunden, wo man nicht hat überwunden. 7. Darum trage deine Ketten, Seele, und gedulde dich, Gott wird dich gewiß erretten; das Gewitter leget sich, nach dem Blitz und Donnerschlag folgt ein angenehmer Tag; auf den Abend folgt der Morgen, und die Freude nach den Sorgen. Unbekannt, 1708. srieden und blei ⸗ be Gott dir zu⸗ge⸗ 37²2—373 5. Lieder vom christlichen Leben. eh man's meint, abgewischt; den Eigenwillen brechen, wenn's bei uns heißt: wie lange die Lust ertöten, die uns plagt. wird mir so angst und bange? 8. Er will uns dadurch lehren, so hat er Leib und Seel erfrischt. wie wir ihn sollen ehren 4. Gott pflegt es so zu machen, mit Glauben und Geduld, nach Weinen schafft er Lachen, und sollt er uns in Nöten nach Regen Sonnenschein; auch lassen, ja gar töten, nach rauhen Wintertagen uns doch getrösten seiner Huld. muß uns der Lenz behagen: 9. Denn was will uns auch scheiden er führt in Höll und Himmel ein. von Gott und seinen Freuden, 5. Indes ist abgemessen dazu er uns versehn? die Last, die uns soll pressen, Man lebe oder sterbe, auf daß wir werden klein; so bleibet uns das Erbe was aber nicht zu tragen, des Himmels ewiglich doch stehn. darf sich nicht an uns wagen, 10. Ist Christus unser Leben, und sollt's auch nur ein Quentlein sein. so muß uns, seinen Reben, 6. Denn es sind Liebesschläge, der Tod sein ein Gewinn; wenn ich es recht erwäge, er mag die Leibes höhle womit er uns belegt; zerbrechen, doch die Seele nicht Schwerter, sondern Ruten fliegt auf zum Bau des Himmels hin. sind's, damit Gott zum Guten 11. Drum gib dich ganz zufrieden, die Seinigen hienieden schlägt. mein Herz, und bleib geschieden 7. Er will uns dadurch ziehen von Sorge, Furcht und Leid! zu Kindern, die da fliehen Vielleicht wird Gott bald senden, das, was ihm mißbehagt, die dich auf ihren Händen den alten Menschen schwächen, hintragen in die Herrlichkeit. J. A. Freylinghausen, g. 1620, f 1760, 373. 12.5 Mel. 9985 uns 4 30. EISESSSSSEAESEEEE E—— I I—— Schwing dich auf zu dei⸗ nem Gott du be⸗ trüb ⸗te ,e..— E—— 30 See ⸗ lel War⸗ um liegst du Gott zum Spott in der EEEPPEEIEEPIIIFIFIFF ISISISISIIIII TTFTITITITITITITITITITIITTIT Schwer⸗muts— höh-— des Meuls du ncht des Sa-tans Alte EE* I I— ,ree. durch sein Kämp ⸗fen dei ⸗nen Trost, den SDFPPP.II. TT IEE— 0 1 Je ⸗ sus Christ dir er ⸗wor ⸗ben, dämp ⸗fen. 2. Hab ich was nicht vecht getan, Christi Blut und Schmerzen; ist mir's leid von Herzen; denn das ist das Lösegeld dahingegen nehm ich an meiner Missetaten, 298 nt W 3 Ohrist ahach Hadie Nih fteii Umene En He Ratherg h Geba .türn önnt Hhnich Ooth mits Ihoth, logch Ihberen h cht 5 Jc b hish de ut da dert b 6 dri Tungle Iogasch Iumeh! W Ih W F. Kreuz⸗ und Crostlieder. 373—374 rechen, Eing ich dies vor Gottes Thron, ohne Zucht und Ruten. uns plagt. mir wohl geraten. Bin ich denn nun Gottes Kind, dadurch lchren 3. Christi Unschuld ist mein Ruhm, warum will ich fliehen, ehren Iin Recht meine Krone, wenn er mich von meiner Sünd Oeduld, in Verdienst mein Eigentum, will zum Guten ziehen? Mtten g ich frei in wohne /. Es ist herzlich gut gemeint töten, 3 in einem festen Schloß, mit der Christen Plagen; seiner Huld. as kein Feind kann fällen, wer hie zeitlich wohl geweint, IIuns auch schüdg rächt er gleich davor Geschoß darf nicht ewig klagen. en Freuden. ind Gewalt der Höllen. Wem hier Christus recht bewußt, ne I. Stürme, Teufel und du Tod: hat in Gottes Garten be, n win 0 mir s be d droben die vollkommne Lust Erbe Deeckt mich doch in meiner Not endlich zu erwarten. lich doch sehn. Hott mit seiner Gnaden, 8. Gottes Kinder säen zwar unser Leben er Gott, der mir seinen Sohn traurig und mit Tränen, Roben, 1335 verehrt 12 n aber. abn das Jahr, ewinn: aß der ew'ge Spott und Hohn wonach sie sich sehnen; ulk ich nicht dort betrübe. denn es kommt die Erntezeit, Ceule 5. Ich bin Gottes, Gott ist mein: da sie Garben machen; des HinmebsH er ist, der uns scheide? da wird all ihr Gram und Leid ic garz hfreden ringt das liebe Kreuz herein lauter Freud und Lachen. eb gesheden unmit dem bittern Leide, 9. Ei so faß, o Christenherz, und Led laß es dringen, kommt es doch alle deine Schmerzen, tt had den don geliebten Händen. wirf sie fröhlich hinterwärts, Händen und geschwind zerbricht sein Joch, laß des Trostes Kerzen lchlet venn es Gott will wenden. dich entzünden mehr und mehr, 970 InhN 6. Kinder, die der Vater soll gib dem großen Namen sen, g. Leso, N e, ziehn zu allem Guten, deines Gottes Preis und Ehr! die gedeihen selten wohl Er wird helfen. Amen. Paul Gerhardt, g. 1607, F 1686. u te⸗ulbs 374. mel. O welt, ich muß dich lassen. DRSIT——.——..— Sbott in 000 0 4. E 3663 38— Wie den hat—— 2— be?schie⸗ den in die⸗ ser ar ⸗ men Welt. „ E E——.== ö Das er uns hin ⸗ter⸗ las⸗ sen, das wol⸗ len wir er⸗ en od,.E—— ö ISTSISIIiiE . fas⸗sen wie's sei nem wei⸗ sen Rat ge⸗ fällt. Imp ⸗fen. 2. Wohl ist sein Kreuz oft drückend; Wir dürfen nicht verzagen, chmenten; boch wie so sülß erquickend in allen unsern Plagen Hege ö ist seines Friedens Wehn! will er ja treulich bei uns stehn. 299 37⁴4 375 3. Er kann uns nicht ersparen, was selber er erfahren auf seiner Pilgerbahn; ihn hat die Welt verhöhnet, mit Dornen ihn gekrönet, geführt den Todesberg hinan. 4. Und wie er war auf Erden, so sind auch seine Herden, die er mit Blut erkauft; sie sind auf seine Leiden zu gleichem Kampf und Streiten, sie sind in seinen Tod getauft. 5. Doch durch sein Blutvergießen wollt er uns ganz erschließen sein ew'ges Freudenreich. 3. Lieder vom christlichen Leben. Er hat, da er gestorben, den Frieden uns erworben, dem nichts auf dieser Erde gleich. 6. So gehn auch wir durch Kriege, durch Kreuz und Not zum Siege, durch Tod zum Leben ein, und auf den rauh'sten Wegen erblüht uns ew'ger Segen; das Herbste muß uns nützlich sein. 7. Und daß wir nicht ermüden, so schmecken wir den Frieden des Herrn in allem Leid. Wir sind beglückt und fröhlich und schon in Hoffnung selig. Durch Leiden geht's zur Herrlichkeit. Friedr. Weyermüller, g. 1810, F Sf. 375. Mel. O selig Haus, wo man dich aufgenommen. E 2——8——— 191 PDI Y—— + I 1——— I I H◻I X ů. 2 EE...I.—.2 + LI 1 7.— I——5 L— 1. o führst du doch recht se ⸗lig, Herr, die 64 Wie könn ⸗test du es 6 ⸗se mit uns EHE HHEIEA——n ů— TDII D— I 1 +S. + E— IIIIIII en 2 7 EEEEEED ² e 0— 2— ö Dei⸗nen, ja se ⸗lig und doch mei⸗ stens wun⸗der⸗ lich. mei⸗nen, da dei ⸗ne Treu nicht kann ver⸗ leug⸗nen sich? EEHE ih d 42— 2 . +———— ⁴ 1 E 4.—,—.— f E— 3 3 4 Die We ⸗ge sind oft krumm und— ge⸗ —60 —.. E 1 I—— IIRRDIE.—— I—— I + +— L CILII 57 1 I—— 16 rad, dar ⸗auf du läßt die Kin ⸗-der zu dir EHEN— 2. 7 1 I— 1 L 106 gehn; da pflegt es wun⸗der ⸗selt⸗sam aus ⸗zu ⸗sehn, EHE ö— ann. 45 EFPI + + + + +·— EUEI.— 1— IL— + + II L I— I L. 1+— I + .— doch tri⸗ um ⸗phiert zu ⸗ 2. Dein Geist hängt nie an mensch⸗ lichen Gesetzen, so die Vernunft und gute Meinung stellt. Den Zweifelsknoten kann dein Schwert verletzen und lösen auf, nach dem es dir gefällt. letzt dein 99 her Rat- Du reißest wohl die stärksten Band ent⸗ zwei; was sich entgegensetzt muß sinken hinz ein Wort bricht oft den allerhärtsten Sinn; dann geht dein Fuß auch durch Unwege frei. 30⁰ aeu 1 ceh e Waen a i mone shey, Oame H MWelt sast Mashes Wla; , d len sch Wih Ihpte Ishem mab sen, Immel N — — orben, aworben, 90 90 glich wir durch Krio Rot zum Siege, ben ein, sten Degen Segen; ins nütlich sein. nicht ermüden, en Frieden n Kid. und fröͤhlich nung selig. 5 zur Herilichlah ller, g. 4810, f.in, nmen. ——. lig, Herr, did“ se mit unh ö wun ⸗der⸗Lch „leug⸗nen sichsh — und doch ge⸗ ⸗der zu 05 aus ⸗zu ⸗schh —— ber Rl. 16 stärksten Bande ö seht muß smlen h ö st den Illerhärtfo n Fuß auch H 3. Was unsre Klugheit willzusammen⸗ sgen, teilt dein Verstand in Ost und Westen aus; vas mancher unter Joch und Last will biegen, setzt deine Hand frei an der Sterne Haus. Die Welt zerreißt, und du verknüpfst in Kraft; sie bricht, du baust; sie baut, du reißest ein ihr Glanz muß dir ein dunkler Schatten sein, dein Geist bei Toten Kraft und Leben schafft. 4. Will die Vernunft was fromm und selig preisen, so hast du's schon aus deinem Buch getan; wem aber niemand will dies Zeugnis weisen, den führst du in der Still selbst himmelan. Den Tisch der Pharisäer läßt du stehn und speisest mit den Sündern, sprichst sie frei. Wer weiß, was öfters deine Ab⸗ sicht sei? Wer kann der tiefsten Weisheit Abgrund sehn? 5. Was alles ist, gilt nichts in deinen Augen; was nichts ist, hast du, großer Herr, recht lieb. Der Worte Pracht und Ruhm kann dir nicht taugen, du gibst die Kraft durch deines Geistes Trieb. Die besten Werke bringen dir kein Lob: sie sind versteckt, der Blinde geht vorbei, wer Augen hat, sieht sie doch nicht so frei; die Sachen sind zu fein, der Sinn zu grob. 6. Bald scheinst du etwas hart uns an⸗ zugveifen, bald fährest du mit uns ganz säuberlich. Geschieht's, daß unser Sinn sucht aus⸗ zuschweifen, so weist die Zucht uns wieder hin auf dich. Da gehn wir denn mit blöden Augen hin, du küssest uns, wir sagen Beßrung zu; drauf schenkt dein Geist dem Herzen wie⸗ der Ruh und hält im Zaum den aus⸗ geschweiften Sinn. F. Ureuz⸗ und Crostlieder. 37⁵ 7. Du kennst, o Vater, wohl das schwa⸗ che Wesen, die Ohnmacht und der Sin⸗ ne Unverstand; man kann uns fast an unsrer Stirn ab⸗ lesen, wie es um schwache Kinder sei bewandt. Drum greifst du zu und hältst und trä⸗ gest sie, brauchst Vaterrecht und zeigest Muttertreu; wo niemand meint, daß etwas deine sei, da hegst du selbst dein Schäflein je und je. 8. Also gehst du nicht die gemeinen Wege, dein Fuß wird selten öffentlich gesehn, damit du sehst, was sich im Herzen rege, wenn du in Dunkelheit mit uns willst gehn. Das Widerspiel legst du vor Augen dar von dem, was du in deinem Sinne hast; wer meint, er habe deinen Rat gefaßt, der wird am End ein andres oft gewahr. 9. O Auge, das nicht Trug noch Heucheln leidet, gib mir der Klugheit scharfen Unterscheid, dadurch Natur von Gnad man unter⸗ scheidet, das eigne Licht von deiner Heiterkeit. Laß doch mein Herz dich niemals mei⸗ stern nicht, brich ganz entzwei den Wil⸗ len, der sich liebt, erweck die Lust, die sich nur dir ergibt und tadelt nie dein heimliches Gericht. 10. So zieh mich denn hinein in dei⸗ nen Willen und trag und heg und führ dein armes Kind! Dein innres Zeugnis soll den Zweifel stillen, dein Geist die Furcht und Lüste überwind! Du bist mein alles, denn dein Sohn ist mein, dein Geist regt sich ganz kräftig⸗ lich in mir, ich brenne nun nach dir in Liebsbegier, wie oft erquickt mich deiner Klarheit Schein! 11. Drum muß die Kreatur mir im⸗ mer dienen, kein Engel schämt nun der Gemeinschaft sich; 30¹ 375—377 die Geister, die vor dir vollendet grünen, sind meine Brüder, und erwarten mich. Wie oft erquicket meinen Geist ein Herz, das dich und mich und alle Christen liebt! 3. Lieder vom christlichen Leben. Ist's möglich, daß mich etwas noch be⸗ trübt? Komm, Freudengquell, weich' ewig, aller Schmerz! Gottfried Arnold, g. 1666, Y²e. 0 20— 376.—— Melodie. EEE 2 E Q 1 + I I I— 141 EEEI L L I + L I—.—. E 05 13—8 unn rren . Sollt es gleich bis ⸗ wei ⸗len schei⸗nen, als ob EEEE— D •.— 2 I IIU I—— + L◻ L I—. LI L 12—1 L.— L E△ ů—— Gott ver⸗ leß die Sei ⸗nen, 0 glaub und —— D—— H IUE + + N C +—— L L 10 + I 1 2—— I I 1 weiß ich dies: Gott hilft end⸗ lich noch ge⸗ wiß. 2. Hilfe, die er aufgeschoben, hat er drum nicht aufgehoben · hilft er nicht zu jeder Frist, hilft er doch, wenn's nötig ist. 3. Gleich wie Väter nicht bald geben wonach ihre Kinder streben, so hält Gott auch Maß und Ziel. er gibt, wem und wann er will. 4. Seiner kann ich mich getrösten, wenn die Not am allergrößten; er ist gegen mich, sein Kind, mehr als väterlich gesinnt. 5. Will mir Satan bange machen, ich kann seine Macht verlachen; drückt mich schwer des Kreuzes Joch, Gott mein Vater lebet noch. 6. Laß die Welt nur immer neiden! Will sie mich nicht länger leiden, ei so frag ich nichts darnach, Gott ist Richter meiner Sach. 7. Will sie gleich mich von sich treiben, muß mir doch der Himmel bleiben; ist der Himmel mein Gewinn, geb ich alles andre hin. 8. Ach, Herr, wenn ich dich nur habe, frag ich nicht nach andrer Gabe; legt man mich gleich in das Grab, g'nug, Herr, wenn ich dich nur hab! Christoph CTietze, g. 14641, 4 1205, 377. 5 Melodie. E d PPIIE ů—.—5 EIt I H◻ IE—— 8 SD——½ 5 I**— I II— I—— L I—— Von Gott will 5 nicht las⸗sen, Dan er läßt 4. führt mich auf rech ⸗ter Stra⸗ßen, da ich Aing deen,. 32 ESSSESSSSSSSS. 2— 2 9—— I 7 1 II— 1 + 1— nicht von mir, Er reicht mir sei ⸗ ne Hand, den 59 in der Irr. 9— 65 ö Fe 56 A⸗bend zund den Mor⸗gen tut er mich wohl ver⸗ E.— 1 I He EUE PPPIE 2..... sor ⸗ gen, wo ich auch sei im Land. 302 2Mfi leier an M Ahlldet: Inseiee Heb, Iott de haffs 96 f was Oahein Haltunz Aseen shihn Heb Alihn i Lhobt syder v jtter na Wun; Hhn r Msoll Wbleb lich etwas nochh V. eudenmuel, waih „ g. 4666/ f. WH glaub ud 5 Kreuzes Joch) het noch. sur immer neden darin man s ein gedenkt; verlor'n ist alle Zeit, anger leiden, darnach, ner Sach. ich von sichtreihen immel bleiben; Gewinn, jin. nich dich nurhab, ndrer Gabe; in das Grab, ch dich nur habl . 606,f HN denn er lil da ich gul als ob 2 n meiner schweren Zeit; 5 kann mir gar nicht grauen, vwendet alles Leid. Ihm sei es heimgestellt; ei Gott dem Herrn ergeben er schaff's, wie's ihm gefällt. 3. Es tut ihm nichts gefallen, denn was mir nützlich ist. Gut meint er's mit uns allen, schenkt uns den Herren Christ, ja seinen lieben Sohn; durch ihn er uns bescheret, ö was Leib und Seel ernähret, och ge⸗Wiß lobt ihn ins Himmels Thron! das ist ein sel'ge Stunde, ohn ihn vollbracht auf Erden. Wir sollen selig werden und bleib'n in Ewigkeit. F. Hreuz⸗ und Crostlieder. 2. Auf ihn will ich vertrauen mein Leib, mein Seel, mein Leben J. Lobt ihn mit Herz und Munde, jhn, der uns beides schenkt; 37737⁸ 5. Auch wenn die Welt vergehet mit ihrer stolzen Pracht, nicht Ehr noch Gut bestehet, das vorher war geacht't. Wir werden nach dem Tod tief in die Erd begraben; wenn wir geschlafen haben, will uns erwecken Gott. 6. Darum ob ich schon dulde hier Widerwärtigkeit, wie ich's auch wohl verschulde, kommt doch die Ewigkeit, ist aller Freude voll, die, weil ich Christum kenne und meinen Herrn ihn nenne, mir widerfahren soll. 7. Das ist des Vaters Wille, der uns geschaffen hat; sein Sohn hat Gut's die Fülle erworben uns und Gnad; auch Gott der heil'ge Geist im Glauben uns regieret, zum Reich der Himmel führet. Ihm sei Lob, Ehr und Preis! Ludwig Helmbold, g. 1552, f 1598 3578. Eigene Melodie. EUE—— I F. 2—— 2.— + IEI— SSSSIS— 2 4557 05 I. Wa rum be⸗ trübst du dich, mein Herz, be⸗ küm⸗merst E e— 9———— 5— — 2———— I• 2— 5 + I 2 IEIIL + I I E L ĩ—.— +— 2 I L—..—. —— 258570 dich und trä gest Schmerz nur um das zeit ⸗lich EE H— ð* I I E— 2.— IEIE 2———— 1——.—— —*.— 1 Gut? Ver ⸗ trau du dei ⸗nem Herrn und Gott, der EE—ꝑ.— N2 — I 1 IEIL 14— L + 1 ũ— E II x— I II al ⸗le Ding er ⸗schaf⸗fen hat. Himmel und Erd ist sein. Mein Vater und mein Herre Gott, der mir beisteht in aller Not! 2. Er kann und will dich lassen nicht, er weiß auch wohl, was dir gebricht, 3. Weil du mein Gott und Vater bist, du väterliches Herz. wirst du dein Kind verlassen nicht, Ich Staub und Asche habe hier sonst keinen Trost als nur bei dir. 4. Der Reich' verläßt sich auf sein Gut, 303 ich aber will dir traun, mein Gott; 378—379 ob ich gleich werd veracht't, so weiß ich und glaub festiglich, 5. Lieder vom christlichen Leben. W Reichtum und zeitlich Gut, e das währt nur eine kleine Zeit ist es, der's gegeben. tun, als meiner spotten. wer dir vertraut, dem mangelt's nicht. und hilft doch nicht zur Seligkeit. schen 5. Ach, Gott, du bist noch heut so reich, 8. Ich dank dir, Christ, o Gottes Sohn, Wassen als du gewesen ewiglich, daß du mir solches kund getan* mein Traum steht ganz zu dir durch dein göttliches Wort. 4 Mach mich an meiner Seele reich, Verleih mir auch Beständigkeit so hab genug ich ewiglich. zu meiner Seele Seligkeit! 6. Der zeitlich Ehr will ich entbehr'n, 9. Lob, Ehr und Preis sei dir gesagt h wollst mir das Ew'ge nur gewähr'n, für alle dein erzeigt' Wohltat; hun das du erworben hast ich bitt demütiglich: uen b durch deinen herben, bittern Tod; Laß mich nicht von dein'm Angesicht Ahchhe das bitt ich dich, mein Herr und Gott! verstoßen werden ewiglich! 7. Alles, was ist auf dieser Welt, es sei Gold, Silber oder Geld, Wüf 379. Eigene Melodie. E ie—— f 7 . TE ⁵ DE + I ——— DD— 5 1. Wa⸗rum sollt ich mich denn grä⸗ men? Hab ich doch —..— EIU I IE! EWEEEEEEEEEE E L 2 1 4.— 2 I 1 55 Chri⸗stum noch, u will mir den neh men? Wer will mir den —— EE.—— 12— nuer W— 0 Him mel rau ⸗ ben, den mir schon Got ⸗tes Sohn E. ◻NI. + Ir—— EE— IIEV—— 2—. bei⸗ ge⸗ legt im Glau⸗ben? 2. Gut und Blut, Leib, Seel und Leben 5. Satan, Welt und ihre Rotten ist nicht mein, Gott allein können mir nichts mehr hier ö I Will er's wieder zu sich kehren, nehm er's hin, ich will ihn dennoch fröhlich ehren. 3. Schickt er mir ein Kreuz zu tragen, dringt herein Angst und Pein, sollt ich drum verzagen? Der es schickt, der wird es wenden; er weiß wohl, wie er soll all mein Unglück enden. 4. Gott hat mich bei guten Tagen oft ergötzt, sollt ich jetzt nicht auch etwas tragen? Fromm ist Gott und schärft mit Maßen sein Gericht, kann mich nicht ganz und gar verlassen. 304 Laß sie spotten, laß sie lachen! Gott, mein Heil, wird in Eil sie zu schanden machen. 6. Unverzagt und ohne Grauen soll ein Christ, wo er ist, stets sich lassen schauen. Wollt ihn auch der Tod aufreiben, soll der Mut dennoch gut und fein stille bleiben. 7. Kann uns doch kein Tod nicht töton, sondern reißt unsern Geist aus viel tausend Nöten, schließt das Tor der bittern Leiden und macht Bahn, da man kann gehn zu Himmelsfreuden⸗ 0 3 10 ut, le Zeit Seligkei, Gottes Soh! getan sei dir gesag hllat; Im Angesih chl 1605 ihre Rotlen chr hier lachen ö in bil ne Graleh is, „ Oaufreibch, ut od nicht eh Oeist „ I term Leden mam kamt den, F. Hreuz⸗ u 8. Allda will in süßen Schätzen ich mein Herz auf den Schmerz ewiglich ergötzen: hier ist kein recht Gut zu finden; was die Welt in sich hält, muß im Nu verschwinden. 9. Was sind dieses Lebens Güter? Eine Hand voller Sand, Kummer der Gemüter. Dort, dort sind die edlen Gaben, da mein Hirt, Christus, wird mich ohne Ende laben. nd Crostlieder. 379—380 10. Herr, mein Hirt, Brunn aller Freu⸗ den, du bist mein, ich bin dein, niemand kann uns scheiden. Ich bin dein, weil du dein Leben und dein Blut mir zu gut in den Tod gegeben. 11. Du bist mein, weil ich dich fasse und dich nicht, o mein Licht, aus dem Herzen lasse. Laß mich, laß mich hingelangen, da du mich und ich dich ewig werd umfangen. Paul Gerhardt, g. 1607, f 1676 380. Eigene Melodie. E V 4.—„— F.T E I + E I +— xfl r— EL— 1 I + LI I——..— I— LV L I I L—— I +——1 E ö 1 Was Gott tut, das ist wohl⸗ ge⸗ tan, es wie er fängt mei ⸗ ne Sa ⸗chen an, will E.——. 2 ⁰FPEE 1I. I I I +2 1.——. I + 4 ◻T—— L 2 1 IE +.——— + 1 L——— I— L— L II 1——— bleibt ge ⸗recht sein Wil ⸗le; ö ich ihm hal ten stil ·le. Er ist mein Gott, der —— ů — 5. 1.—01 I I 1———— UDU E——— 2 I + I +— I +— II LV + + LI— I— I. + I I— +7* I* 8 in der Not mich wohl weiß zu er⸗ hal⸗ten, drum EUE— E 1— L E 4 laß ich ihn nur wal ⸗ ten. 2. Was Gott tut, das ist wohlgetan, er wird mich nicht betrügen; er führet mich auf rechter Bahn, so laß ich mich begnügen an seiner Huld und hab Geduld; er wird mein Unglück wenden, es steht in seinen Händen. 3. Was Gott tut, das ist wohlgetan, er wird mich wohl bedenken; er als ein Arzt und Wundermann wird mir nicht Gift einschenken für Arzenei; Gott ist getreu, drum will ich auf ihn bauen und seiner Güte trauen. 4. Was Gott tut, das ist wohlgetan, er ist mein Licht und Leben, der mir nichts Böses gönnen kann; ich will mich ihm ergeben in Freud und Leid; es kommt die Zeit, da öffentlich erscheinet, wie treulich er es meinet. 5. Was Gott tut, das ist wohlgetan: muß ich den Kelch gleich schmecken, der bitter ist nach meinem Wahn, laß ich mich doch nicht schrecken, weil doch zuletzt ich werd ergötzt mit süßem Trost im Herzen; da weichen alle Schmerzen. 30⁵ 20 380—382 3. Lieder vom christlichen Leben. 6. Was Gott tut, das ist wohlgetan, so wird Gott mich ganz väterlich dabei will ich verbleiben. in seinen Armen halten, Es mag mich auf die vauhe Bahn drum laß ich ihn nur walten. Not, Tod und Elend treiben, Samuel Rodigast, g. 1649, f 1706. 381. Eigene Melodie. ö — 4.— +—— E.... H—————. 1 Was mein Gott will, ge⸗scheh all-zeit, sein Will, der Zu hel ⸗fen dem er ist 0 ·xeit, der an ihn SSSSE= S..... —2 Er hilft aus Not, der from⸗me Gott, glau ⸗bet fe ⸗— * +— E xx und zuüch'⸗ 1 get mit Ma en. Wer Gott ver⸗ 3665 sest —— 41*—* I* H+ : auf ihn baut, den will er nicht ver ⸗las⸗ sen. 2. Gott ist mein Trost, mein Zuver⸗ Mein arme Seel ich Gott befehl sicht, mein Hoffnung und mein Leben; in meiner letzten Stunden. was mein Gott will, daß mir geschicht, Ofrommer Gott, Sünd, Höll und Lod will ich nicht widerstreben. hast du mir überwunden. Sein Wort ist wahr, denn all mein Haar 4. Noch eins, Herr, will ich bitten dich, er selber hat gezählet. du wirst mir's nicht versagen: Er hüt't und wacht und hat wohl acht, Wenn mich der böse Geist anficht, auf daß uns ja nichts fehlet. laß, Herr, mich nicht verzagen! 3. Drum, muß ich Sünder von der Welt Hilf, steur und wehr, ach Gott, mein hinfahr'n nach Gottes Willen Herr, zu Ehren deinem Namen! zu meinem Gott, wann's ihm gefällt, Wer das begehrt, dem wird's gewährt. will ich ihm halten stille. Drauf sprech ich fröhlich: Amen. Um l556. 382. Eigene Melodie. 2. Chron. 20 —.————.——. 1 151 rr.n,re., I. Wenn wir in höch ⸗ sten Nö 35— sein und wis⸗ sen 2— ———.—.——————— Een 95—— wo aus noch ein ö und fin⸗ den we⸗ der Hilf' noch ——.—— R — DTDIIIIIIII— 9— 1——. I. Rat, ob ⸗ gleich wir sor gen früh und spat, 2. So ist das unser Trost allein, dich rufen an, o treuer Gott, daß wir zusammen insgemein um Rettung aus der Angst und Not, 306 Ff EII I— IIP 0 hi Isschc aler 1Hie: he ae Woer VOnhn g sch s on dd F. Hreuz⸗ und Crostlieder. 382—384 uz väterlich 3. Und heben unser Aug und Her; weil wir jetzt stehn verlassen gar zu dir in wahrer Reu und Schmerz in großer Trübsal und Gefahr. valten. und flehen um Begnadigung 6. Sieh nicht an unsre Sünde groß, ego, F l und aller Strafen Linderung, sprich uns davon in Gnaden los, 4. Die du verheißest gnädiglich steh uns in unserm Elend bei, all denen, die drum bitten dich mach uns von allen Plagen frei, im Namen deins Sohns Jesu Christ, 7. Auf daß von Herzen wir dafür der unser Heil und Fürsprach ist. hernach mit Freude danken dir, ein Will dn. 5. Drum kommen wir, Herr unser Gott, gehorsam sein nach deinem Wort, der an ihh und klagen dir all unsre Not, dich allzeit preisen hie und dort. —— Oaul Eber, g. 1511, 4 1569. 5 383. Mel. Was mein Gott will, gescheh. Fromeme Ool. L IISIII—?— —5 IDD 1 Wer Gott ver⸗traut, hat wohl ge⸗ baut im Him ⸗-mel Rr⸗Wauh 90 wer sich ver⸗läßt auf Je⸗ sum Christ, dem muß der erenren deene r,, n. EDDDE N n Oim wel wer den War. um auf dich al Hoffung ich Oanbral E—..... den.. DeDiie d, Höllurddg DHanz fest all ⸗ zeit—iu set ⸗ zen, Herr Je ⸗su Christ, mein en. V 1.—.—.———.— +1 Hiihttenh. EEEE SEEEEEE EE rsagen. Trost du bist in To des ⸗ not und Schmer⸗zen. est ai 2. Und wenn's gleich wär dem Teufel 3. Dein tröst ich mich ganz sicherlich, erzagen!. sehr und aller Welt zuwider, denn du kannst mir's wohl geben, a Hn 90 dennoch so bist du, Jesu Christ, was mir ist not, getreuer Gott, em ar der sie all schlägt darnieder. in diesem und jenem Leben. wirds genihl Und wenn ich dich nur hab um mich Gib wahre Reu, mein Herz erneu, ch Auen. mit deinem Geist und Gnaden, errette Leib und Seele! Um sh!] so kann fürwahr mir ganz und gar Ach höre, Herr, dies mein Begehr 2. Coros. N nicht Tod noch Teufel schaden. und laß mein Bitt nicht fehlen! D. J. Joach. Magdeburg, g. 1525, f nach 1585. V. 2 u. 5 1597. Ind wseh 384. EE——.— SSISSIIIIII +7 ꝗ O u00 1 Den nur den lie⸗ben Gott läßt wal⸗ten und hof ⸗fet den wird er wun⸗der ⸗bar er ⸗ hal⸗ten in al ⸗ler SS...... PI I IITITITTIII IEEEEE SSeeee... 2 3 auf ihn al Ale ⸗ zeit Gott, Not und Trau⸗rig Lent Wer Gott, dem Al⸗ler ⸗ höch⸗sten, Angst nd R 307 20³ 5. Lieder vom christlichen Leben. 2. Was helfen uns die schweren Sor⸗ gen, was hilft uns unser Weh und Ach? Was hilft es, daß wir alle Morgen beseufzen unser Ungemach? Wir machen unser Kreuz und Leid nur größer durch die Traurigkeit. 3. Man halte nur ein wenig stille und sei doch in sich selbst vergnügt, wie unsers Gottes Gnadenwille, wie sein Allwissenheit es fügt; Gott, der uns ihm hat auserwählt, der weiß auch sehr wohl, was uns fehlt. 4. Er kennt die rechten Freudenstun⸗ den, er weiß wohl, wann es nützlich sei. Wenn er uns nur hat treu erfunden und merket keine Heuchelei, so kommt Gott, eh wir's uns versehn, und lässet uns viel Gut's geschehn. .— PPPPPPI ↄN D E I 4— I.— 1.—.— e I— II traut, der hat auf kei⸗nen Sand 9e baut. 5. Denk nicht in deiner Drangsalshitze, daß du von Gott verlassen seist, und daß ihm der im Schoße sitze, der sich mit stetem Glücke speist; die Folgezeit verändert viel und setzet jeglichem sein Ziel. 6. Es sind ja Gott geringe Sachen, und ist dem Höchsten alles gleich, den Reichen klein und arm zu machen, den Armen aber groß und reich; Gott ist der rechte Wundermann, der bald erhöhn, bald stürzen kann. 7. Sing, bet und geh auf Gottes We⸗ gen, verricht das Deine nur getrel und trau des Himmels reichem Segen, so wird er bei dir werden neu. Denn welcher seine Zuversicht auf Gott setzt, den verläßt er nicht. Georg Neumark, g. 1621, F L6l WbGotk h Vat hssder ů n il dit Wanchan ctte nich ieoke Ahluͤben, AAunt WWllmi 966 5 385. Mel. Berr, wie du willst, so schick's mit mir. EEEEEEE EH X 990 E———— 1 lle Gott mich führt, so will ich gehn ohn al ⸗les schiehtwas er mir aus er ⸗sehn, wird mir's an 2. Wie Gott mich führt, so bin ich still und folge seinem Leiten, 10 obgleich im Fleisch der Eigenwill will öfters widerstreiten. Wie Gott mich führt, bin ich bereit in Zeit und auch in Ewigkeit, stets seinen Rat zu ehren. 308 Ei gen ⸗ wäh⸗len; ei ⸗nem feh⸗len. x Wie er—3 führt, so geh ich mit E, EH E 46 I L— — fol ⸗ge wil ⸗lig Schritt vor Schritt in kind=li⸗chen ,,e,,,„, EH PIPIPIRIRT...— I Ver ⸗trau en. 3. Wie Gott mich führt, bin ich ver⸗ gnügt, ich ruh in seinen Händen, Wie er es schickt und mit mir fügt, wie er's will kehr'n und wenden, sei ihm hiermit ganz heimgestellt; er mach es, wie es ihm gefällt, zum Leben oder Sterben. IWievo Wpynd Iumss e Wshn Ret Wssl shl 10 Uu V, Oschf dalt Drangaalh sen seist, choße sthe ke speis. viel ich bin Ziel, Feringe Sachih lles gleich, arm zu mahen und reih; ndermann, stürzen kann. auf Gottes e heine nur getteh reichem Seheh den neu, wersicht läht er niht g. 1621, F.Hal ohn al ⸗H ühtt, binithtke anen Höndel mit mir fůg, nd wenden, Hengesel m gefäll, ben. 4. Wie Gott mich führt, so geb ich mich in seinen Vaterwillen. Scheint's der Vernunft gleich wunder⸗ lich, sein Rat wird doch erfüllen, was er in Liebe hat bedacht, eh er mich an das Licht gebracht; ja nicht mein eigen. 5. Wie Gott mich führt, so bleib ich treu im Glauben, Hoffen, Leiden. Steht er mit seiner Kraft mir bei, was will mich von ihm scheiden? 386. F. Ureuz⸗ und Trostlieder. 385—387 Ich fasse in Geduld mich fest; was Gott mir widerfahren läßt, muß mir zum besten dienen. 6. Wie Gott mich führt, so will ich gehn, es geh durch Dorn und Hecken. Kann ich's auch anfangs nicht verstehn, zuletzt wird er's aufdecken, wie er nach seinem Vaterrat mich treu und wohl geführet hat. Dies sei mein Glaubensanker. Lampertus Gedicke, g. vess, 155. I 1——.—1 1. Wie mit grimm⸗gem Un⸗ver⸗stand Wel⸗len sich be⸗ D—— 12— 2*E — we⸗gen! Nir⸗gends Ret⸗tung, nir⸗gends Land vor des Sturm⸗winds 1—1 + EEEE —— Schlä⸗gen! ——. der Nacht, Ei⸗ ner ist, der 2 I — 2———— 1 uns be⸗wacht: Christ Ky⸗ri ⸗ e, 2. Wie vor unserm Angesicht Mond und Sterne schwinden! Wenn des Schiffleins Steuer bricht, wo nun Rettung finden? Wo sonst als nur bei dem Herrn? Seht ihr nicht den Abendstern? Christ Kyrie, komm zu uns auf die See! 3. Einst, in meiner letzten Not, laß mich nicht versinken! Soll ich von dem bittern Strom Well auf Welle trinken, 387. komm zu uns auf die See! reiche mir dann liebentbrannt, Herr, Herr, deine Glaubenshand! Christ Kyrie, komm zu uns auf die See! 4. Nach dem Sturme fahren wir sicher durch die Wellen, lassen, großer Schöpfer, dir unser Lob erschallen, loben dich mit Herz und Mund, loben dich zu jeder Stund. Christ Kyrie, ja dir gehorcht die See! Joh Daniel Falk, g. 16s, T 1826. Mel. Was mein Gott will, gescheh allzeit. 3 1 Wie's Gott ge⸗fällt, ge⸗fäll''s mir auch, ich laß mich Ob mich zu⸗zei ⸗ten beißt der Rauch, und wenn sich 1— 123—.——..——.— *—.— 1 d al Sa⸗chen gar, weiß ich für⸗wahr, schon ver⸗wir ⸗ ven 309 EH— 5Z—— + ö ö PI TTTTTTT 52.—.— 4..— 1.—* 56 Gott wird's zu ⸗ letzt wohl stel ⸗len. Wie er's er ⸗sehn, muß V*—.—.—— SPSSS.I.I.I.I.III..I....IIIIIIII r, es be⸗ stehn; soll's sein, so sei's ohn Quä ⸗len. 2. Wie's Gott gefällt, so nehm ich's hin, das andre laß ich fahren. Was nicht soll sein, stell ich dahin. Gott will mich vecht erfahren, ob ich ihm will auch halten still, und wird wohl Gnad bescheren; dran zweifl' ich nicht. Soll's sein(man spricht), so sei's; dem kann nichts wehren. 3. Wie's Gott gefällt, laß ich's geschehn, ich will mich drein ergeben; wollt ich sein'm Willen widerstehn, umsonst wär all mein Streben, dieweil fürwahr all Tag und Jahr bei Gott sind ausgezählet. Ich schick mich drein; soll's ja so sein, so sei's bei mir erwählet. 4. Wie's Gott gefällt, so mag's ergehn in Lieb und auch im Leide; dahin laß ich die Sachen stehn, daß sie mir sollen beide gefallen wohl, darum mich soll Ja oder Nein nicht schrecken. Schwarz oder Weiß, soll's sein, so sei's! Dann wird Gott Gnad erwecken. 5. Wie's Gott gefällt, da läuft's hin⸗ aus, drob laß ich andre sorgen; kommt mir das Glück nicht heut ins Haus, so wart ich sein auf morgen. Was mir beschert, bleibt unverwehrt, ob sich's schon tut verziehen; mich nicht drum reiß. Soll's sein, so sei's! Will's Gott, kommt's ohne Mühen. 6. Wie's Gott gefällt, nichts weiter will von Gott ich sonst begehren; Gott hat gestellet mir ein Ziel, so lang wird müssen währen das Leben mein. Ich geb mich drein, auf guten Grund will bauen und nicht aufs Eis. Soll's sein, so sei's Will Gott allein vertrauen. 7. Wie's Gott gefällt, so nehm ich's an, will um Geduld ihn bitten. Gott ist allein, der helfen kann; und wenn ich schon wär mitten in Angst und Not, läg gar am Tod, so wird er mich wohl retten gewalt'ger Weis. Soll's sein, so sei s Ich g'winn's; wer wollt nun wetten! Ambrosius Blaurer, g. 4492, F 1566. 388. Mel. Alles ist an Gottes Segen. IIEI—.——————— ——— I 75————— L— +— I Wun⸗der⸗an ⸗fang, herr⸗ lich En⸗de, wo die wun'der⸗ ——.——— — E e n—3— 5 ö L 3 I L— 1—— + Iwei⸗sen Hän⸗de Got⸗ tes füh⸗-ren ein undaus! Wun⸗der⸗ E 1— — 2——— 2 IIE 2 2 1 2 + 1 + ERSS uweis=lich ist sein Ra⸗ten, wun⸗der⸗herr⸗lich sei ne Ta⸗ten, 50, —— SDSIꝗPIPIPIPIFITITITII 5 1—— II + + und du sprichst: wo will's hin⸗aus? 310 9. Henke Hotk! h und d bder M h E efol 9. Gotte in gre d du sy Wachin silGott h mon I.Hein Wet Werno halb: shtin d Ha ste g ö IOl dü ö ö Issem e MWsn hhen 0 Wde Wahn er? sehn, m ua ⸗len. „ da läufte 0 andre sorgenm. nicht heukit sein auf mo ibt unverwehh ziehen; ohne Mühen. ö nichts weiternil ehren; ein Ziel, wühren ö geb mich drah Ubauen olls sein, sofeh rauen. o nehmichtaß hitten. lfen kann här mitten ig gat am ten oll Fein,of ollt nun wohos 6.L0 f ff —— die wu DWuri auel ö 1 0—0 e, V. G. Lob⸗ und Danklieder. 2. Denke doch: es muß so gehen, was Gott weislich heißt geschehen, ihm und dir zur Herrlichkeit. Ob der Anfang seltsam scheinet, ist das End doch gut gemeinet, Friede folget nach dem Streit. 3. Gottes Weg ist in den Flüssen und in großen Wassergüssen, und du spürst nicht seinen Fuß:) so auch in dem Meer der Sorgen hält Gott seinen Pfad verborgen, daß man nach ihm suchen muß. 4. Kein Besinnen kann ersinnen wo man könne Hilf gewinnen, die Vernunft ist hier zu blind; ihre halb gebrochnen Augen nicht in das Verborgne taugen, dem sie allzublöde sind. 388 389 5. Gott muß man in allen Sachen, weil er alles wohl kann machen, End und Anfang geben frei. Er wird, was er angefangen, lassen so ein End erlangen, daß es wunderherrlich sei. 6. Drum so laß dir nimmer grauen, lerne deinem Gott vertrauen, sei getrost und gutes Muts! Er fürwahr, er wird es führen, daß du's wirst am Ende spüren, wie er dir tut lauter Guts. 7. Du wirst an den Fingern zählen und nicht vor der Welt verhehlen, was die blinde Welt nicht kennt. Er wird dir dein Kreuz versüßen, daß du wirst bekennen müssen: Wunderanfang, herrlich End! H. A. Stockfleth, g. 1645, Feos. ) Ps. 77, 20. G. Lob⸗ und Danklieder. 22 1 389. Mel. Gott des Himmels und der Erden. Osalm 100. —.——.— ISi 1 Al ⸗le Welt, was lebt und webet auf dem was nur sei ⸗ne Stimm er ⸗he ⸗ bet, brin⸗ge —— I EIERSRSSSSi —. I—.— II I.—.. I wei⸗ten Er ⸗ den ⸗ kreis, Die net ähm, wer die ⸗nen —7 Gott Dank, Ruhm und Preis!) 3—— E ů— 6 11SI.*———————1 gfann, freu⸗ dig stimmt eu'r Lob ⸗ lied an! 2. Gott, Gott ist's, der durch sein Werde und durch seiner Allmacht Ruf unsern Leib aus Staub und Erde, unsern Geist vernünftig schuf; wir sind seiner Schöpfung Ruhm, sein erlöstes Eigentum. 3. Kommt, mit Ehrfurcht zu erscheinen vor dem Angesicht des Herrn! Kommt frohlockend mit den Seinen, lobt ihn herrlich, dient ihm gern! Denn der Herr ist jederzeit reich an Gnad und Gütigkeit. 4. Gott des Himmels und der Erde, höchster, unerschaffner Geist! Schöpfer, Mittler, Tröster werde jetzt und immerdar gepreistl Mache Herz und Lippen rein, dir ein würdig Lied zu weihn. Nach Joh. Franck, g. 1618, f 16²²/ verändert durch Joh. L. Oaulmann, g. 1228, 1807 31¹ 390— 391 3. Lieder vom 390. mel. Nun freut euch, lieben Christen g'mein. —— christlichen Leben. HQ— —.———— SSS.....— 1 Bis hie⸗her hat mich Gott ge⸗bracht durch sei⸗ ne gro⸗ße — bis hie⸗ her hat er Tag und Nacht be⸗wahrt Herz und Ge⸗ — H—.— I + E SSSSSSSSSTSSSSII . i bis hi ich ge⸗leit't, bis hie ⸗her mnül te; is hie⸗ her hat er mich ge⸗⸗leit't, bi ie ½ II PPPPPPPP hat er mich er⸗freut, bis hie⸗her mir ge ⸗ hol ⸗ fen. 2. Hab Lob und Ehre, Preis und Danf für die bisher'ge Treue, die du, o Gott, mir lebenslang bewiesen täglich neue. In mein Gedächtnis schreib ich an. Der Herr hat Groß's an mir getan, bis hierher mir geholfen. 3. Hilf fernerweit, mein treuster Hort, hilf mir zu allen Stunden, hilf mir an all und jedem Ort, hilf mir durch Jesu Wunden, damit ich sag bis in den Tod: Durch Christum hilf du mir, mein Gott, wie du bisher geholfen. Amilie Juliane, Gräfin zu Schwarzburg⸗Rudolstadt, g. 157, f 206, 906— 391. Mel. Es ist das Heil uns kommen her. E*—— .S........ TTT E I 4—.— I—.—— 1 Der Herr ist Gott und kei⸗ ner mehr; 255 Wer ist ihm gleich, wer ist wie er, 23—— DPIPFFPFTFT EPIPIPIIPIPIIRTTSIII — + TD— 1SD DD‚E— 7 L* I 2—— 1 I I— froh⸗lockt ihm, al ⸗le From ⸗ men! 1 so herr⸗lich, so voll⸗kom ⸗ men? Der Herr ist E 10 +— ů 2 2 2— ö 2— L 57 I— I— 1— ů0— groß! Sein Nam' ist groß! Er ist un ⸗end⸗lich, gren⸗zen⸗ PE— I 1 +—41 N E +—.—0. I I 2! EIEEEN—.——— I 4— + 18E2 E I—— GI + I E— IL ** 2 8 5. los in sei⸗nem gan⸗zen We ⸗sen. 2. Ihn trifft kein Wechsel flücht' ger Zeit; nie größer oder kleiner wird seines Namens Herrlichkeit, der Erst' ist er, sonst keiner. Wir Menschen sind von gestern her; eh noch die Erde war, war er, noch eher als die Himmel. 3. Um seinen Thron her strömt ein Licht, das ihn vor uns verhüllet. Ihn fassen alle Himmel nicht, wie weit er sie erfüllet! Er bleibet ewig, wie er war, verborgen und nur offenbar in seiner Werke Wundern. 312 LWo u sichto UWllennet! Wesen Haihmi Wkraft pamne c Haß ern Uhittdie Mense WHinste OWanken uhehef 9Wer Yherr, vi Ucgegenr Fitt 3 ane gro⸗N Hetz und Ge⸗ ö E — hol ⸗fen, in treuster Hofz N Tod: mir, mein Got, ner meh; sch, gren⸗en rtrontendih, lleet, Iel nicht, wWal/ fenbar dern. 4. Wo wären wir, 9. 1657, fHiHN wenn seine Kraft uns nicht gebildet hätte? Er kennet uns, kennt, was er schafft, der Wesen ganze Kette. Bei ihm ist Weisheit und Verstand, die Kraft und Stärke seiner Hand umspannet Erd und Himmel. 5. Ist er nicht nah? Ist er nicht fernꝰ Weiß er nicht aller Wege? Wo ist die Nacht, da sich dem Herrn ein Mensch verbergen möge? Die Finsternis ist vor ihm Licht; Gedanken selbst entfliehn ihm nicht, noch ehe sie entstehen. 6. Wer schützt den Weltbau ohne dich, o Herr, vor seinem Falle? Allgegenwärtig breitet sich dein Fittich uber alle! G. Lob⸗ und Danklieder. 391—392 Du bist voll Freundlichkeit und Huld, barmherzig, gnädig, voll Geduld, ein Vater, ein Verschoner! 7. Unsträflich bist du, heilig, gut und reiner als die Sonne! Wohl dem, der deinen Willen tut; denn du vergiltst mit Wonne. Du hast Unsterblichkeit allein, bist selig, wirst es ewig sein, hast Freuden, Gott, die Fülle. 8. Du nur bist würdig, Lob und Dank zu nehmen, Preis und Ehre. Kommt, werdet Gottes Lobgesang, ihr alle seine Heere! Der Herr ist Gott und keiner mehr! Wer ist ihm gleich, wer ist wie er so herrlich, so vollkommen? Joh. Andreas Cramer, g. 1225, 7+188. 392. Mel. Valet will ich dir geben. Psalm 1ae. DV + + I E 2 2 5 1 Du, mei ne See ⸗le, sin⸗ge, wohl ⸗W auf und dem, wel⸗chem al ⸗le Din⸗ge zu Dienst und E— L.— .—.— 5 sin ⸗ ge ö schön 19— 1 ö 0 Wil ⸗len lhn Ich will den Her ⸗ren EV—— EEEEEE S. S....... ben hier prei⸗sen auf der Erd; ich will ihn EV P———4 —.— herz=lich lo„ben, so lang ich le ⸗ben werd. 2. Wohl dem, der einzig schauet nach Jakobs Gott und Heil. Wer dem sich anvertrauet, der hat das beste Teil, das höchste Gut erlesen, den schönsten Schatz geliebt; sein Herz und ganzes Wesen bleibt ewig ungetrübt. 3. Hier sind die starken Kräfte, die unerschöpfte Macht: das weisen die Geschäfte, die seine Hand gemacht: der Himmel und die Erde mit ihrem ganzen Heer und die unzähl'ge Herde im großen, wilden Meer. 4. Hier sind die treuen Sinnen, die niemand Unrecht tun, all denen Gutes gönnen, die in der Treu beruhn. Gott hält sein Wort mit Freuden, und was er spricht, geschicht, und wer Gewalt muß leiden, den schützt er im Gericht. 313 392—393 5. Lieder vom christlichen Leben. 5. Er weiß viel tausend Weisen Er liebet alle Frommen, 34 zu retten aus dem Tod. und die ihm günstig seind, Er nährt und gibet Speisen die finden, wenn sie kommen, zur Zeit der Hungersnot, an ihm den besten Freund. macht schöne, rote Wangen 7. Ach ich bin viel zu wenig, oft bei geringem Mahl, ö zu rühmen seinen Ruhm. und die da sind gefangen, Der Herr ist ew'ger König, die reißt er aus der Qual ich eine welke Blum; 6. Er ist das Licht der Blinden jedoch weil ich gehöre erleuchtet ihr Gesicht, gen Zion in sein Zelt, und die sich schwach befinden., ist's billig, daß ich ehre die stellt er aufgericht't sein Lob vor aller Welt. l Oaul Gerhardt, g. 1607, f 1676, Ale Ohhrubin 393. Mel. Nun danket alle Gott. umen 1.——— ů— HleEng E 2——— 1 Wen dir 1. Ge ⸗„lo ⸗bet sei der Herr, mein Gott, mein Licht, mein Hllg Imein Schöp⸗fer, der mir hat mein Leib und Seel ge⸗ 0 0 PFPFPFPFPFIPIFPFPFPFPFPFPTFPTPTFTFT᷑T'T᷑U᷑UH¶'P'P'P'PTPæTCTæTæTR — D Ihhmel, 0 an mein Va⸗ter, der mich schützt von Mut⸗ter lei ⸗be 2— 0 a ö eeerernri, Frn ⁵—.——.8. Po an, der al ⸗le Au⸗gen⸗blick viel Guts an mir ge⸗ tan. n 2. Gelobet sei der Herr, 4. Gelobet sei der Herr, R Wln mein Gott, mein Heil, mein Leben mein Gott, der ewig lebet, t des Vaters liebster Sohn, den alles rühmt und lobt, 5. der sich für mich gegeben, was in den Lüften schwebet, hn 6 der mich erlöset hat gelobet sei der Herr, 0.0 mit seinem teuren Blut, des Namen heilig heißt, h der mir im Glauben schenkt Gott Vater, Gott der Sohn ve das allerhöchste Gut. und Gott der werte Geist! Ihnn 3. Gelobet sei der Herr, 5. Dem wir das Heilig jetzt 166 mein Gott, mein Trost, mein Leben, mit Freuden lassen klingen ulcer des Vaters werter Geist, und mit der Engelschar In den mir der Sohn gegeben. das Heilig, Heilig singen, Wos der mir mein Herz erquickt, den herzlich lobt und preist der mir gibt neue Kraft die ganze Christenheit. der mir in aller Not Gelobet sei mein Gott 70 Rat, Trost und Hilfe schafft. in alle Ewigkeit! ö Rh Joh. Olearius, g. 1641, T lesa, wenig, M. nig, . g. 1607, f f66 —.— in Licht, meij id Seel ge⸗ It⸗ter⸗lei ⸗de nir ge⸗ tan, ngen G. Lob⸗ und Danklieder. 965 394. Eigene Melodie. ,n ů EE SDSSDDDDDEE 1 Gro ⸗ßer Goft, wir lo ben dich; Herr, wir —.—.— Vor dir neigt die Er ⸗ de sich und be⸗ 122— IR 14.—— I— + I I— 1 ů 5 prei ⸗sen dei ⸗ ne Stär ⸗ke. Wie d wun⸗ dert dei ⸗ ne Wer. ie du warst vor SEE SDSSDSEPEEE T IIII E*—— denn EEEI al ⸗ler Zeit, so bleibst du in E⸗wig ⸗keit! 2. Alles, was dich preisen kann, Cherubim und Seraphinen stimmen dir ein Loblied an; alle Engel, die dir dienen, rufen dir in sel'ger Ruh: Heilig, heilig, heilig zu. 3. Heilig, Herr Gott Zebaoth, heilig, Herr der Kriegesheere, starker Helfer in der Not, Himmel, Erde, Luft und Meere sind erfüllt von deinem Ruhm; alles ist dein Eigentum. 4. Der Apostel heil'ger Chor, der Propheten große Menge schickt zu deinem Thron empor neue Lob⸗ und Dankgesänge; der Blutzeugen große Schar lobt und preist dich immerdar. 5. Auf dem ganzen Erdenkreis loben Große und auch Kleine dich, Gott Vater; dir zum Preis singt die heilige Gemeine; sie verehrt auf deinem Thron deinen eingebornen Sohn. 6. Sie verehrt den heil'gen Geist, welcher uns mit seinen Lehren und mit Troste kräftig speist, der, o König aller Ehren, der mit dir, Herr Jesu Christ, und dem Vater ewig ist. 7. Du, des ew'gen Vaters Sohn, hast die Menschheit angenommen; du bist auch von deinem Thron zu uns auf die Welt gekommen; Gnade hast du uns gebracht, von der Sünde frei gemacht. 8. Nunmehr steht das Himmelstor allen, welche glauben, offen; du stellst uns dem Vater vor, wenn wir kindlich auf ihn hoffen. Endlich kommst du zum Gericht, Zeit und Stunde weiß man nicht. 9. Steh, Herr, deinen Dienern bei, welche dich mit Demut bitten! Alle machtest du ja frei durch den Tod, so du gelitten. Nimm uns nach vollbrachtem Lauf zu dir in den Himmel auf. 10. Sieh dein Volk in Gnaden an, hilf uns, segne, Herr, dein Erbe; leit es auf der rechten Bahn, daß der Feind es nicht verderbe. Wart und pfleg es in der Zeit, heb es hoch in Ewigkeit. 11. Alle Tage wollen wir dich und deinen Namen preisen und zu allen Zeiten dir Ehre, Lob und Dank erweisen. Rett aus Sünden, rett aus Tod, sei uns gnädig, Herre Gott. 12. Herr, erbarm, erbarme dich! Auf uns komme, Herr, dein Segen; deine Güte zeige sich allen der Verheißung wegen. Auf dich hoffen wir allein, laß uns nicht verloren sein! Übersetzung des Tedeum 1779. 31⁰ — * 5. Lieder vom christlichen Leben. 2. Ich weiß, daß du der Brunn der Gnad und ew'ge Quelle seist, daraus uns allen früh und spat viel Heil und Gutes fleußt. 3. Was sind wir doch? Was haben wir auf dieser ganzen Erd, das uns, o Vater, nicht von dir allein gegeben werd? 4. Wer hat das schöne Himmelszelt hoch über uns gesetzt? Wer ist es, der uns unser Feld mit Tau und Regen netzt? 5. Wer wärmet uns in Kält und Frost? Wer schützt uns vor dem Wind? Wer macht es, daß man Ol und Most zu seinen Zeiten find't? 6. Wer gibt uns Leben und Geblüt? Wer hält mit seiner Hand den güldnen, werten, edlen Fried in unserm Vaterland? 7. Ach, Herr, mein Gott, das kommt von dir, du, du mußt alles tun; du hältst die Wach an unsrer Tür und läßt uns sicher ruhn. 8. Du nährest uns von Jahr zu Jahr, bleibst immer fromm und treu und stehst uns, wenn wir in Gefahr geraten, herzlich bei. 9. Du strafst uns Sünder mit Geduld und schlägst nicht allzusehr; 0 ja endlich nimmst du unsre Schuld und wirfst sie in das Meer. wirst du gar leicht erweicht 10. Wenn unser Herze seufzt und schreit, 3 65 395. Mel. Nun danket all und bringet Ehr. EIE I +* EE ö DꝗDPDISDSISEEIE T— EH 2—:—½— 5 1. Ich sine ge dir mit Herz und Mund, 90885 . EEEEEEEEEEEEE ———— 8 + 0— 1 I I—— 1— 1 RR nes Her⸗ zens Lust! Ich 13 und mach auf d E,. *——. Er ⸗den kund, was mir von dir be ⸗wußt. und gibst uns, was uns hoch erfreut und dir zu Ehren reicht. 11. Du zählst, wie oft ein Christe wein und was sein Kummer sei; kein Zähr⸗ und Tränlein ist so klein, du hebst und legst es bei. 12. Du füllst des Lebens Mangel aus mit dem, was ewig steht, und führst uns in des Himmels Haus, wenn uns die Erd entgeht. 13. Wohlauf, mein Herze, sing und spring und habe guten Mut! Dein Gott, der Ursprung aller Ding, ist selbst und bleibt dein Gut. 14. Er ist dein Schatz, dein Erb uvnd Teil, dein Glanz und Freudenlicht, dein Schirm und Schild, dein Hilf und Heil, schafft Rat und läßt dich nicht. 15. Was kränkst du dich in deinem Sinn und grämst dich Tag und Nacht? Nimm deine Sorg und wirf sie hin auf den, der dich gemacht. 16. Hat er dich nicht von Jugend auf versorget und ernährt? Wie manchen schweren Unglückslauf hat er zum Heil gekehrt! 17. Er hat noch niemals was versehn in seinem Regiment, nein, was er tut und läßt geschehn, das nimmt ein gutes End. 18. Ei nun, so laß ihn ferner tun und red ihm nicht darein, so wirst du hier im Frieden ruhn und ewig fröhlich sein. Paul Gerhardt, g. 1607, 1676 316 2.Hob⸗ Rgiet us sich Ih dich, di 0 hu! 9.Lob Aindih allche Iwie uurich ber dir hoch erfreut Christe weip seiß ist so klein, ne Mangel aus , himmels Halhz, ehl. Herze, sing und ten Mutl ig aller Ding, Gut, „ dein Erb ad d HFroudenlich, „dein Hilf wd laßt dich nich. dich in deimem d Nachtz wirf sie hin cht. o0n Jugendas Unglüctsaf dls was vershh aht geschcht nd. n femer un in, Ieden ruhn 9. 160⁷⁷. G. Lob⸗ und Danklieder. 396—397 396. Eigene Melodie. . V—.—. I I— L + —. I L 42 I L—. 1 1 Lo be den Her⸗ren, den mäch⸗ti⸗gen Kö⸗nig der mei⸗ne ge ⸗lie⸗ be ⸗ te See⸗ le, das ist mein Be⸗ EERT PPIII F IPIPITITITITITITITITIIII. — I— 2—.— —— I— I—— 1 Eh ⸗ren, geh ven. Kom⸗met zu ⸗hauf, und Har ⸗fe, wacht — —.—. 1— SII + ———— I I auf, las⸗set den Lob⸗ge⸗sang hö ⸗ren! 2. Lobe den Herren, der alles so herr⸗ lich regieret, der dich auf Adelers Fit⸗ tichen sicher geführet, der dich erhält, wie es dir selber gefällt; hast du nicht dieses verspüret? 3. Lobe den Herren, der künstlich und fein dich bereitet, der dir Gesundheit verliehen, dich freundlich geleitet. In wie viel Not hat nicht der gnädige Gott über dir Flügel gebreitet! 4. Lobe den Herren, der deinen Stand sichtbar gesegnet, der aus dem Him⸗ mel mit Strömen der Liebe geregnet. Denke daran, was der Allmächtige kann, der dir mit Liebe begegnet. 5. Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen! Alles, was Odem hat, lobe mit Abrahams Samen! Er ist dein Licht; Seele, vergiß es ja nicht, lobende, schließe mit Amen! Joachim Neander, g. 1650, 4 1680. 397. Eigene Melodie. Osalm 14e. —— 5——.— I +* +—. L◻II A L L—.— + +—= IIDPDIee EE SSIIIIIIIII 1 Lo⸗be den Her⸗ren, o mei ⸗ ne See ⸗lel .72 weil ich noch Stun⸗den auf Er ⸗ den zäh ⸗le, N—— He 2. SDISISDSDDEeee 2— Ich will ihn o ⸗ben bis zum 20 3— ee e Gott.] Der Leib und EUR— ee SSPDPISI.—. 2 S.. 4— ge⸗ben hat, wer⸗de ge ⸗ prie ⸗=sen EEE ESEEE E———— früh und spat: Hal ⸗le⸗ lu ⸗ja, Hal⸗le ⸗ lu ⸗ ja! 2. Fürsten sind Menschen, vom Weib wenn nun das Grab nimmt seinen Raub. geboren, und kehren um zu ihrem Staub; ihre Anschläge sind auch verloren, Weil denn kein Mensch uns helfen kann, rufe man Gott um Hilfe an. Halleluja, Halleluja! 317 397 398 3. Selig, ja selig ist der zu nennen, des Hilfe der Gott Jakobs ist, der sich vom Glauben durch nichts läßt lrennen und hofft getrost auf Jesum Christ. Wer diesen Herrn zum Beistand hat, findet am besten Rat und Tat. Halleluja, Halleluja! 4. Dieser hat Himmel und Meer und Erden, und was darinnen ist, gemacht; alles muß pünktlich erfüllet werden, was er uns einmal zugedacht. Er ist der Herrscher aller Welt, welcher uns ewig Glauben hält. Halleluja, Hallelujal 5. Zeigen sich welche, die Unrecht lei⸗ den, er ist's, der ihnen Recht verschafft; Hungrigen will er zur Speis bescheiden, was ihnen dient zur Lebenskraft; die hart Gebundnen macht er frei, und seiner Gnad ist mancherlei. 3. Lieder vom christlichen Leben. 6. Sehende Augen gibt er den Blin⸗ den, erhebt, die tief gebeuget gehn; wo er kann gläubige Seelen finden, die läßt er seine Liebe sehn. Sein Aufsicht ist des Fremden Trutz, Witwen und Waisen hält er Schutz. Halleluja, Halleluja! 7. Aber der Gottvergeßnen Tritte kehrt er mit starker Hand zurück, daß sie nur machen verkehrte Schritte und fallen selbst in ihren Strick. Der Herr ist König ewiglich. Zion, dein Gott sorgt stets für dich. Halleluja, Halleluja! 8. Rühmet, ihr Menschen, den hohen Namen des, der so große Wunder tut. Alles, was Odem hat, rufe Amen und bringe Lob mit frohem Mut. Ihr Kinder Gottes, lobt und preist Vater und Sohn und heil'gen Geist! Halleluja, Halleluja! J. D. Herrnschmidt, g. 1675, f 1725, Halleluja, Halleluja! 398. Eigene Melodie. Sirach 50, 24. FFPFPPPIRETT ů X— U I SD——.—— 2 ——— 1 Nun dan ⸗ket al ⸗le Gott mit Her ⸗zen, Mund und der gro ße Din⸗ge tut an uns und al ⸗len Larn Ln.— . f än⸗ den; der uns von Mut⸗ter ⸗leib und Kin⸗des⸗bei⸗nen En ⸗den, LEV* Es II E 4— + 2 1 EFI—v— + R——1 + I— HUI U— E 1—*D‚üñ——e——1 1*— I E 1— L E IEE an un ⸗ zäh-lig viel zu 2. Der ewig reiche Gott woll uns bei unserm Leben ein immer fröhlich Herz und edlen Frieden geben und uns in seiner Gnad erhalten fort und fort und uns aus aller Not erlösen hier und dort. 31 gut und noch jetz⸗und ge tan. 3. Lob, Ehr und Preis sei Gott, dem Vater und dem Sohne und dem, der beiden gleich im höchsten Himmelsthrone, ihm, dem dreiein'gen Gott, wie es anfänglich war und ist und bleiben wird jetzund und immerdar. Martin Rinckart, g. 1586, f 1640. 2. Erny Hot, un herseine und groß 3. Oer gisch und Ind, wo schselbt 4. Der boch blei ie Stra Id tut! 5, Er tische und wer Echmerz G. Lob⸗ und Danklieder. 399— 400 nen, 9— 399.—— 6555 50, 24. —V TIE I I I I I + +* ufinden, EH* 2 5—.— en Trut 0—1 1. Nun 50— ·ket und brin ⸗get Ehr, — 2——— 2 Eiiiiiiiiiiiiii EE LV— I I—— 1.—— I——.— n Trite 1 Men schen in der Welt, dem, des ⸗ sen Lob der EE Schrith 2— 9 3 En ⸗ gel Heer im Him⸗mel stets ver ⸗meld't. . 2. Ermuntert euch und singt mit Schall 6. Er lasse seinen Frieden ruhn für dich. Gott, unserm höchsten Gut, in unserm Volk und Land, der seine Wunder überall er gebe Glück zu unserm Tun den hohe und große Dinge tut; und Heil in allem Stand. Zunder tl. 3. Der uns von Mutterleibe an 7. Er lasse seine Lieb und Güt Amen frisch und gesund erhält um, bei und mit uns gehn, Mut. und, wo kein Mensch nicht helfen kann, was aber ängstet und bemüht, 1d preist sich selbst zum Helfer stellt; gar ferne von uns stehn. jen Geif 4. Der, ob wir ihn gleich hoch betrübt, 8. So lange dieses Leben währt, doch bleibet guten Muts, sei er stets unser Heil — die Straf erläßt, die Schuld vergibt und bleib auch, wenn wir von der Erd 5/fuͤnd tut uns alles Guts. abscheiden, unser Teil. 5. Er gebe uns ein fröhlich Herz, 9. Er drücke, wenn das Herze bricht, erfrische Geist und Sinn uns unsre Augen zu rach 30und werf all Angst, Furcht, Sorg und und zeig uns drauf sein Angesicht Schmerz ins Meeres Tiefe hin. dort in der ew'gen Ruh. Paul Gerhardt, g. 1607, 4 1676. Lund ud 400. Eigene Melodie. Osalm 100. +E. —— E—, n— 0— Nun jauchzt dem Her⸗ren, al ⸗le Welt; kommt her, zu —..— I I I E——— bei⸗Ml—— ——.—.——————— — sei nem Dienst euch stellt; kommt mit Froh ⸗lok ⸗ken, IS EEEEEE EEEEEEEEE lei Ooth fäu⸗met nicht, kommt vor sein hei ⸗lig An ⸗ge⸗ sicht! 2. Erkennt, daß Gott ist unser Herr, 4. Die ihr nun wollet bei ihm sein, ö der uns erschaffen ihm zur Ehr, kommt, geht zu seinen Toren ein „ und nicht wir selbst, durch Gottes Gnad mit Loben durch der Psalmen Klang ein jeder Mensch sein Leben hat. zu seinem Vorhof mit Gesang. 3. Er hat uns ferner wohl bedacht 5. Dankt unserm Gott, lobsinget ihm, und uns zu seinem Volk gemacht, rühmt seinen Nam mit lauter Stimm, zu Schafen, die er ist bereit lobsingt und danket allesamt! 366%len zu führen stets auf gute Weid. Gott loben, das ist unser Amt. 319 5. Lieder vom 6. Er ist voll Güt und Freundlichkeit, voll Lieb und Treu zu jeder Zeit; sein Gnade währet dort und hier und seine Wahrheit für und für. Hannov Gesangbuch christlichen Leben 7. Gott Vater in dem höchsten Thron und Jesus Christ, sein ein ger Sohn, samt Gott dem werten heil' gen Geist sei nun und immerdar gepreist! 1646(nach Corn. Becker, g. 1561, 1606). 401. Eigene Melodie. ö — DE EI — I I I—— 7.* ‚ EII. X E E + L— D. E— E— 2— ö 2 5 1. Nun laßt uns Gott dem Her ⸗ren Dank sa ⸗gen EHUE 6 —. 1f1 I + 2= U LII 2 E 2—.. + E——...— EH 5 rn und ihn eh⸗ ren für al ⸗le sei ⸗ne Ga ⸗ben, ö H— EIA 2 I N ——.— — L 4— E IHII D——— 1 die wir emp⸗fan⸗gen ha⸗ ben. 2. Den Leib, die Seel, das Leben hat er allein gegeben; dieselben zu bewahren, tut er nie etwas sparen. 3. Nahrung gibt er dem Leibe; die Seele muß auch bleiben, wiewohl tödliche Wunden sind kommen von der Sünde. 4. Ein Arzt ist uns gegeben, der selber ist das Leben, Christus, für uns gestorben; der hat das Heil erworben. 5. Sein Wort, sein Tauf, sein Nacht⸗ der heil'ge Geist im Glauben lehrt uns darauf vertrauen. 6. Durch ihn ist uns vergeben die Sünd, geschenkt das Leben, im Himmel soll'n wir haben, o Gott, wie große Gaben! 7. Wir bitten deine Güte, daß sie hinfort behüte uns Große mit den Kleinen; du kannst's nicht böse meinen. 8. Erhalt uns in der Wahrheit, gib ewigliche Freiheit, zu preisen deinen Namen mahl dient wider allen Unfall; durch Jesum Christum. Amen. Ludwig HBelmbold, g. 1552, f 1598. — 402. Eigene Melodie. Psalm 105. =—— 1—.—— 6 E I I I + + 1 EE 1 LII 4 + E 1 SDSDZ..— GZ..—— L— 1— L E 2.—.— I 1 1 Nun lob, mein Seel, den Her ⸗ren, was in mir Sein Wohl⸗tat tut er meh ⸗ ren, ver ⸗ giß es E i ee— + I I— + + I 1 + LI 2———— GI! + SD— I E 1 No L I sei II— 4.— 1— ist, den a-men sein 5 nicht, ö Her ⸗ze mein! Hat dir dein Sünd ver⸗ U—ᷓ.——— barr—= +—— + + L +* LEN 2— + I I + 1 +—.— +—————* 1 L I— I I I I—=. ge ⸗ ben und heilt dein Schwach⸗heit Hroß, er⸗ 2. Er ein heili dazu sein 66 mang Gen'n raft nic die Gnal den Blös Oein Gi den'n fern d unsre 9. Wi Hihter otlt de yHnn w r kennt d wei ain badd Blu her Win Histes slp der Fen Ent 32⁰ K G. Lob⸗ und Danklieder. 402— 403 EE w i reist. 30 ett't dein ar ⸗„mes Le ⸗ben, nimmt dich in sei ⸗ nen D ENEE IEII D‚..‚...—. +——— + 1— +——————— I 1 E 1 I 1 1—— 1..— I 2— Schoß, mit rei⸗chem Trost be⸗schüt ⸗ tet, ver ⸗jüngt dem E*— D I I—— +—— +4 E——=D......— „3 30*—— 0 d. 18 Ad⸗ ler gleich; der Kön'g schafft Recht, be⸗ hü⸗ E2 E 1—.—. H INNEEe a⸗ en, 15 5 tet, die leid'n in sei nem Reich. 2. Er hat uns wissen lassen 4. Die Gottesgnad alleine sein heilig Recht und sein Gericht, steht fest und bleibt in Ewigkeit dazu sein Güͤt ohn Maßen; bei seiner lieb'n Gemeine, ben es mangelt an Erbarmung nicht. die steht in seiner Furcht bereit, . Sein'n Zorn läßt er wohl fahren, die seinen Bund behalten. vgeben straft nicht nach unsrer Schuld; Er herrscht im Himmelreich; eben, die Gnad tut er nicht sparen ihr starken Engel, waltet en, den Blöden ist er hold. sein's Lobs und dient zugleich ö Sein Güt ist hoch erhaben dem großen Herrn zu Ehren le/ ob den'n, die fürchten ihn; und treibt sein heilig Wort; so fern der Ost vom Abend mein Seel soll auch vermehren en; ist unsre Sünd dahin. sein Lob an allem Ort. nen. 3. Wie Väter sich erbarmen 5. Sei Lob und Preis mit Ehren zahrhib, ob ihrer jungen Kindelein, Gott Vater, Sohn und heil'gem Geist! so tut der Herr uns Armen, Der woll in uns vermehren, wenn wir ihn kindlich fürchten rein. was er aus Gnaden uns verheißt, Imen. Er kennt uns arme Knechte daß wir ihm fest vertrauen, 1532, WN und weiß, wir sind nur Staub, uns ganz verlass'n auf ihn, ein bald verwelkt Geschlechte, von Herzen auf ihn bauen, Ssalm ein Blum und fallend Laub; daß unser Herz und Sinn der Wind nur drüber wehet, ihm allezeit anhangen. so ist es nimmer da, Drauf singen wir zur Stund: a also der Mensch vergehet, Amen, daß wir's erlangen, 6 sein End, das ist ihm nah. glaub'n wir von Herzensgrund. v. 1—4 von Joh. Gramann, g. Ias2, 1541. 403. ö Eigene Melodie. öᷓDPDPDPRiRRSSSSSI E... I—1— E I— 1..—— L 65 1 O daß ich tau⸗send Zun⸗gen hät ⸗ te und ei ⸗nen ö 5 so stimmt ich da⸗mit um die Wet te vom al⸗ler⸗ 4. 321 21 5. Lieder vom christlichen Leben. H EE 5.— IPDI. * 14— I E I +— +2 L E 9— E 1— II— I——— 0 tau ⸗send ⸗fa ⸗chen Mund, iief ⸗sten Her zens grund ein Lob⸗ 1—00 nach In DDV + II I +* I I. 1 5 + 8 I + I— 5 + + L— 17 L +2 I 1 V I I—— I I— I +7 6 7⁷— 17 u an dern an von dem, was Gott an mir ges kan 2. O daß doch meine Stimme schallte bis dahin, wo die Sonne steht! O daß mein Blut mit Jauchzen wallte, so lang es noch im Laufe geht! Ach wär ein jeder Puls ein Dank und jeder Odem ein Gesang! 3. Was schweigt ihr denn, ihr meine Kräfte? Auf, auf, braucht allen euren Fleiß und stehet munter im Geschäfte zu Gottes, meines Herren Preis! Mein Leib und Seele, schicke dich und lobe Gott herzinniglich! 4. Ihr grünen Blätter in den Wäl⸗ dern, bewegt und regt euch doch mit mir! Ihr schwanken Gräschen in den Feldern, ihr Blumen, laßt doch eure Zier zu Gottes Ruhm belebet sein und stimmet lieblich mit mir ein! 5. Ach alles, alles, was ein Leben und einen Odem in sich hat, soll sich mir zum Gehilfen geben, denn mein Vermögen ist zu matt, die großen Wunder zu erhöhn, die allenthalben um mich stehn. 6. Dir sei, o allerliebster Vater, unendlich Lob für Leib und Geist, für alles, mildester Berater, was deine Güte mir erweist, was du in deiner ganzen Welt zu meinem Wohlsein hast bestellt. 7. Mein treuster Jesu, sei gepriesen, daß dein erbarmungsvolles Herz sich mir so hilfreich hat erwiesen und mich durch Blut und Todesschmerz von aller Teufel Grausamkeit zu deinem Eigentum befreit. 322 8. Auch dir sei ewig Ruhm und Ehre, o heiligwerter Gottesgeist, für deines Trostes süße Lehre, die mich ein Kind des Lebens heißt. Ach wo ich etwas Guts verricht', das wirket nur dein göttlich Licht. 9. Wer überströmet mich mit Segen? Bist du es nicht, o reicher Gott? Wer schützet mich auf meinen Wegen? Du, du, o Herr Gott Zebaoth! Du trägst mit meiner Sundenschuld unsäglich gnädige Geduld. 10. Ich hab es ja mein Lebetage schon so manch liebes Mal gespürt, daß du mich unter vieler Plage zwar wunderbar, doch wohl geführt; denn in der größesten Gefahr ward ich dein Trostlicht doch gewahr. 11. Wie sollt ich nun nicht voller Freude in deinem steten Lobe stehn? Wie wollt ich auch im tiefsten Leide nicht triumphierend einhergehn? Und fiele auch der Himmel ein, so will ich doch nicht traurig sein. 12. Ich will von deiner Güte singen so lange sich die Zunge regt; ich will dir Freudenopfer bringen, so lange sich mein Herz bewegt; ja wenn der Mund wird kraftlos sein, so stimm ich doch mit Seufzen ein. 13. Ach nimm das arme Lob auf Erden, mein Gott, in allen Gnaden hin! Im Himmel soll es besser werden, wenn ich bei deinen Engeln bin. Da sing ich dir im höhern Chor viel tausend Holleluja vor. Johann Mentzer, g. 1658, 1754. däne ud dei Whaln hach! 4 1 es tanh und Ehtt, hre, ous heißt. kricht, Liht. nit Segen Gottꝰ nen Wegenz aothl denschuld . Lebetage Ugespürt Plage HH gefühz fahr och gewah“ poller Fread ne ssten Lebs rgehn? iel ein, rig sein. Güte singeh, egtj bringen, hewegt/ rafllos, Afzen ei, Hobaufötde den hinl VWordes, gell bin, on Chor or. 16585f H G. Lob⸗ und Danklieder. 404. Mel. Nun freut euch, liebe Christen g'mein. H I——.— E 5 SIEE SIEE 5— L 1 L L L— L L—.——. . gläu⸗big Herz, sing froh und frei 1 O und gib Lob dei⸗nem denk, daß er dein Va ⸗ter sei, den du all⸗zeit sollst — DIDIDD— XX I I V—.— 2 4— 11—— 24555.9C L II I LI I & 0— 10————— renf]die: weil du kei⸗ ne Stundohn ihn mit al Aer —* E—— I + I— 0 EIE— PPIIF— E²—— E 0.— IE Sorg in dei⸗nem Sinn dein Le⸗ben kannster⸗ näh ⸗ren. 2. Er ist's, der dich von Herzen liebt und sein Gut mit dir teilet, dir deine Missetat vergibt und deine Wunden heilet, dich waffnet zum geistlichen Krieg, daß nicht der Feind erlangt den Sieg und deinen Schatz zerteilet. 3. Er ist barmherzig und sehr gut den Armen und Elenden, die sich von allem Ubermut zu seiner Wahrheit wenden; er nimmt sie als ein Vater auf und gibt, daß sie den rechten Lauf zur Seligkeit vollenden. 4. Wie sich ein treuer Vater neigt und Guts tut seinen Kindern, also hat sich auch Gott erzeigt allzeit uns armen Sündern; er hat uns lieb, ist voller Huld, vergibt uns gnädig alle Schuld, macht uns zu Uberwindern. 5. Er gibt uns seinen guten Geist, erneuet unsre Herzen, daß wir vollbringen, was er heißt, ob's auch das Fleisch mag schmerzen. Er hilft uns hie mit Gnad und Heil, verheißt uns auch ein herrlich Teil von seinen ew'gen Schätzen. 6. Nach unsrer Ungerechtigkeit hat er uns nicht vergolten, sondern erzeigt Barmherzigkeit, da wir verderben sollten. Mit seiner Gnad und Gütigkeit ist uns und allen er bereit, die nur ihm dienen wollten. 7. Was er nun angefangen hat, das will er auch vollenden; nur geben wir uns seiner Gnad, zum Opfer seinen Händen und tun daneben unsern Fleiß, gewiß, er werd zu seinem Preis all unsern Wandel wenden. 8. O Vater, steh uns gnädig bei, weil wir sind im Elende, daß unser Tun aufrichtig sei und nehm ein löblich Ende; leucht uns mit deinem hellen Wort, daß uns an diesem dunklen Ort kein falscher Schein verblende! 9. O Gott, nimm an zu Lob und Dank, was wir einfältig singen, und gib dein Wort mit freiem Klang, mach's durch die Herzen dringen! O hilf, daß wir mit deiner Kraft durch recht geistliche Ritterschaft des Lebens Kron erringen! Michael Weiße, 1 1542. 5. Lieder vom wchristlichen Leben. 405. Mel. Es ist das Heil uns kommen her. 20 DPFE I*— I + 1 E——— DE— E LI I 1— 1 1 Sei Lob und Ehr dem höch=sten Gut, (dem Gott, der al le Wun der tut, DD.—3—. W + I I E.·— el. IE I E 35 1——.— I II 1— dem Va⸗ ter al⸗ler Gü te, dem Gott, der mein Ge⸗ mü ⸗ te mit sei⸗ nem EU——.—.0——.— EH D E 1— I— I 2— 10 rei⸗chen Trost er⸗füllt, dem Gott, der al⸗len Jam⸗mer EH H* I + I 14 E DDDI. D 2—. LV 1 1*— L + 1 45 + II + 0 stillt! Gebt un⸗serm Gott die Eh rel 2. Es danken dir die Himmelsheer, o Herrscher aller Thronen, und die auf Erden, Luft und Meer in deinem Schatten wohnen, die preisen deine Schöpfermacht, die alles also wohlbedacht. Gebt unserm Gott die Ehre! 3. Was unser Gott geschaffen hat, das will er auch erhalten, darüber will er früh und spat mit seiner Güte walten. In seinem ganzen Königreich ist alles recht, ist alles gleich. Gebt unserm Gott die Ehre! 4. Ich rief zum Herrn in meiner Not: Ach, Gott, vernimm mein Schreien! Da half mein Helfer mir vom Tod und ließ mir Trost gedeihen. Drum dank, ach Gott, drum dank ich dir; ach danket, danket Gott mit mir! Gebt unserm Gott die Ehre! 5. Der Herr ist noch und nimmer nicht von seinem Volk geschieden, er bleibet ihre Zuversicht, ihr Segen, Heil und Frieden. Mit Mutterhänden leitet er die Seinen stetig hin und her. Gebt unserm Gott die Ehre! 324 6. Wenn Trost und Hilf ermangeln muß, die alle Welt erzeiget, so kommt, so hilft der Überfluß, der Schöpfer selbst und neiget die Vateraugen denen zu, die sonsten nirgend finden Ruh. Gebt unserm Gott die Ehre! 7. Ich will dich all mein Leben lang. o Gott, von nun an ehren, man soll, Gott, deinen Lobgesang an allen Orten hören. Mein ganzes Herz ermuntre sich, mein Geist und Leib erfreue dich! Gebt unserm Gott die Ehre! 8. Ihr, die ihr Christi Namen nennt, gebt unserm Gott die Ehre! Ihr, die ihr Gottes Macht bekennt, gebt unserm Gott die Ehre! Die falschen Götzen macht zu Spott, der Herr ist Gott, der Herr ist Gott. Gebt unserm Gott die Ehre! 9. So kommet vor sein Angesicht, mit Jauchzen Dank zu bringen, bezahlet die gelobte Pflicht und laßt uns fröhlich singen: Gott hat es alles wohlbedacht und alles, alles vecht gemacht. Gebt unserm Gott die Ehre! Joh. Jak. Schütz, g. 1640, f1690 G. Lob⸗ und Danklieder. 406. Eigene Melodie. I 1.— I 3 2— 4— —— 995 00 0 90 1 Sollt ich mei⸗nem Gott nicht sin⸗gen? Sollt ich Denn ich seh in al⸗len Din⸗gen, wie so 4 EE————————‚—.......— EDDE eeeeE. ihm nicht dank⸗bar sein? sei⸗nen gut ers mit mir n Ii doch nichts als IRRESEESE —.7 UU IS Wubih 55 Lie ⸗ben, das sein treu ⸗es Her ⸗ze regt, das ohn 1• +—— SSS 990 En ⸗de hebt, und trägt, die in sei nem Dienst sich E/.* I I 11 lfemnd SSS— eiget, Alles Ding währt sei—ne Zeit, 2 I J H i 1 Got⸗tes Lieb in E wig ⸗keit. —10 2. Wie ein Adler sein Gefieder daß er mir mein Herz erfülle 42 über seine Jungen streckt, mit dem hellen Glaubenslicht, in Heben du. also hat auch hin und wieder das des Todes Macht zerbricht mich des Höchsten Arm gedeckt, und die Hölle selbst macht stille. obgesnmich geschützt mit Vatertreue, Alles Ding währt seine Zeit, seit er mir mein Wesen gab Gottes Lieb in Ewigkeit. nlve sch, und das Leben, das ich hab, 5. Meiner Seele Wohlergehen — dich und des ich mich jetzt erfreue hat er ja recht wohl bedacht; Hrel Alles Ding währt seine Zeit, will dem Leibe Not entstehen, Namen ne. Gottes Lieb in Ewigkeit. nimmt er's gleichfalls wohl in acht. rel 3. Sein Sohn ist ihm nicht zu teuer Wenn mein Können, mein Vermögen cht bekennh nein, er gibt ihn für mich hin, nichts vermag, nichts helfen kann, rel daß er mich vom ew'gen Feuer kommt mein Gott und hebt mir an, tz Syol, durch sein teures Blut gewinn. sein Vermögen beizulegen. ert ist Gol. O du ungegründter Brunnen, Alles Ding währt seine Zeit, hrel wie will doch mein schwacher Geist Gottes Lieb in Ewigkeit. u Angesihl ob er sich gleich hoch befleißt, 6. Himmel, Erd und ihre Heere hringen,(] deine Tief ergründen können? hat er mir zum Dienst bestellt; cht ö Alles Ding währt seine Zeit, wo ich nur mein Aug hinkehre, ngen: Oottes Lieb in Ewigkeit. find ich, was mich nährt und hält: Hacht ö 4. Seinen Geist, den edlen Führer, Tier und Kräuter und Getreide, macht 845 er mir in seinem Wort, in den Gründen. in der Höh, hrel aß er werde mein Regierer in den Büschen, in der See, 600,f 0 Ouᷣurch die Welt zur Himmelspfort, überall ist meine Weide. 32⁵ 406—407 Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. 7. Wenn ich schlafe, wacht sein Sor⸗ gen und ermuntert mein Gemüt, daß ich alle liebe Morgen schaue neue Lieb und Güt. Wäre mein Gott nicht gewesen. hätte mich sein Angesicht nicht geleitet, wär ich nicht aus so mancher Angst genesen. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. 8. Wie ein Vater seinem Kinde sein Herz niemals ganz entzeucht, ob es gleich bisweilen Sünde tut und aus der Bahne weicht, also hält auch mein Verbrechen mir mein frommer Gott zu gut, will mein Fehlen mit der Rut und nicht mit dem Schwerte rächen. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. 9. Seine Strafen, seine Schläge, ob es mir gleich bitter scheint, dennoch, wenn ich's recht erwäge, sind es Zeichen, daß mein Freund, 407. 5, Lieder vom christlichen Leben der mich liebet, mein gedenke und mich von der schnöden Welt, die uns hart gefangen hält, durch das Kreuze zu ihm lenke. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. 10. Das weiß ich fürwahr und lasse mir's nicht aus dem Sinne gehn: Christenkreuz hat seine Maße und muß endlich stille stehn. Wenn der Winter ausgeschneiet, tritt der schöne Sommer ein, also wird auch nach der Pein, wer's erwarten kann, erfreuet. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. 11. Weil denn weder Ziel noch Ende sich in Gottes Liebe find't, ei so heb ich meine Hände zu dir, Vater, als dein Kind, bitte, wollst mir Gnade geben, dich aus aller meiner Macht zu umfangen Tag und Nacht hier in meinem ganzen Leben, bis ich dich nach dieser Zeit lob und lieb in Ewigkeit. Paul Gerhardt, g. 1607, f 6e Mel. Es 5 das Heil uns kommen her. 4 Wenn ich, o Schöp⸗ ser, dei ⸗ ne Macht, — 0 die Lie be, die für al ⸗le wacht, PDPFEE I + + I 4* + I 2 7— Lie die Weis⸗heit dei⸗ner We ⸗ ge, 16 en be⸗tend ü⸗ber ⸗le ⸗ge, so weiß ich E— 5— — IIISIIIIIEII— 30—.—— L 27 I— 1— 1 L— 10 Be⸗wund'⸗rung voll nicht, wie ich dich er ⸗ he⸗ ben E. N + N —I.— + 1 + LII—.— + + + + + II 7 1— I— E II soll, mein Gott, mein Herr und Va ⸗ter. 2. Mein Auge sieht, wohin es blickt,, die Wunder deiner Werke: 3²6 der Himmel, prächtig ausgeschmückt, preist dich, du Gott der Stärke. Mke n Woll, lt, lenke. eit, ahr und laf ne gehn: laße n. chneicz, in, Pein, reuet. heil, iel noch Endz 4607, f66 ne Macht G. Lob⸗ und Danklieder. Wer hat die Sonn an ihm erhöht? Wer kleidet sie mit Majestät? Wer ruft dem Heer der Sterne? 3. Wer mißt dem Winde seinen Lauf? Wer heißt die Himmel regnen? Wer schließt den Schoß der Erde auf, mit Vorrat uns zu segnen? O Gott der Macht und Herrlichkeit, Gott, deine Güte reicht so weit, so weit die Wolken reichen. 4. Dich predigt Sonnenschein und Sturm, dich preist der Sand am Meere⸗ Bringt, ruft auch der geringste Wurm, bringt meinem Schöpfer Ehre! Mich, ruft der Baum in seiner Pracht, 407—408 mich, ruft die Saat, hat Gott gemacht, bringt unserm Schöpfer Ehre! 5. Der Mensch, ein Leib, den deine Hand so wunderbar bereitet; der Mensch, ein Geist, den sein Versland dich zu erkennen leitet; der Mensch, der Schöpfung Ruhm und Preis, ist sich ein täglicher Beweis von deiner Güt und Größe. 6. Erheb ihn ewig, o mein Geist, erhebe seinen Namen! Gott unser Vater, sei gepreist, und alle Welt sag Amen, und alle Welt fürcht ihren Herrn und hoff auf ihn und dien ihm gern! Wer wollte Gott nicht dienen? Chr. F. Gellert, g. 1715, f 1769. 408. Eigene Melodie. .—.——— S 1 Wie groß ist des All-⸗-mächt'⸗gen Gi⸗ te! Ist der ein 1665 der mit ver⸗här⸗te ⸗ tem Ge⸗mü ⸗ te den Dank er⸗ HO 2 4 4—— —— D 0— Mensch, den sie nicht rührt ö sick der ihr 3 17 Wein, sei⸗ ne Lie ue zu er E——5 f— ö 2 2 5 nar 55⁰⁰ E———— 0 mes⸗sen sei e⸗wig mei ⸗ne größ⸗te Pflicht. Der EEEEEEEEEEEEEEE LVZ L— LI I—— E— 1 Herr hat mein noch nie ver⸗ gesu⸗ sen, ver ⸗ giß, mein EV———— 1 a H 1——1 IY—.—— .SISI.I Herz, auch sei ⸗ ner nicht! 2. Wer hat mich wunderbar bereitet? Der Gott, der meiner nicht bedarf. Wer hat mit Langmut mich geleitet? Er, dessen Rat ich oft verwarf. Wer stärkt den Frieden im Gewissen? Wer gibt dem Geiste neue Kraft? Wer läßt mich so viel Glück genießen? Ist's nicht sein Arm, der alles schafft? 0 3. Schau, o mein Geist, in jenes Le⸗ en, zu welchem du erschaffen bist, 32 wo du mit Herrlichkeit umgeben Gott ewig sehn wirst, wie er ist Du hast ein Recht zu diesen Freuden, durch Gottes Guͤte sind sie dein: sieh, darum mußte Christus leiden, damit du könntest selig sein. 4. Und diesen Gott sollt ich nicht ehren und seine Güte nicht verstehn? Er sollte rufen, ich nicht hören, den Weg, den er mir zeigt, nicht gehn⸗ 7 408—409 Sein Will ist mir ins Herz geschrieben, sein Wort bestärkt ihn ewiglich: Gott soll ich über alles lieben und meinen Nächsten gleich als mich. 5. Dies ist mein Dank, dies ist sein Wille, ich soll vollkommen sein wie er. Indem ich dies Gebot erfülle, stell ich sein Bildnis in mir her. Lebt seine Lieb in meiner Seele, so treibt sie mich zu jeder Pflicht, 3. Lieder vom christlichen Leben. und ob ich schon aus Schwachheit fehle, herrscht doch in mir die Sünde nicht. 6. O Gott, laß deine Güt und Liebe mir immerdar vor Augen sein sie stärk in mir die guten Triebe, mein ganzes Leben dir zu weihn; sie tröste mich zur Zeit der Schmerzen sie leite mich zur Zeit des Glücks und sie besieg in meinem Herzen die Furcht des letzten Augenblicks! Chr. F. Gellert, g. 1215, f 1260. ⁰9. Mel. Jesu, meines Lebens Lel en. QD. I II I LEI 1 1 I II. LI X +—.—— I +—.—. + E L 65 I— L 1 Wo ⸗mit soll ich dich wohl lo ⸗ben, mach ⸗ti⸗ 0 Sen ⸗ de mir da ⸗ zu von o⸗ ben dei ⸗nes E N— 1 8......11.1.1... EH 2 29 I— ger Herr Ze ⸗ba⸗ oth? 4 5 10 Gei⸗stes Kraft, mein Gottl Denn ich kann mit nichts er⸗rei⸗chen E— Oh——.— EHT— DDEEEEEEEIEEEEEEEEEFF———— Eꝰ— I— I— I 2— +— bes ⸗zei ⸗chen. Tau⸗send⸗tau⸗ send⸗ 2. Herr, entzünde mein Gemüte, daß ich deine Wundermacht, deine Gnade, Treu und Güte stets erhebe Tag und Nacht; denn von deinen Gnadengüssen Leib und Seele zeugen müssen Tausendtausendmal sei dir, großer König, Dank dafür! 3. Denk ich, wie ich dich verlassen und gehäufet Schuld auf Schuld, so möcht ich vor Scham erblassen vor der Langmut und Geduld, womit du, o Gott, mich Armen hast getragen mit Erbarmen. Tausendtausendmal sei dir, 4 großer König, Dank dafür! 4. Ach ja, wenn ich überlege, mit was Lieb und Gütigkeit du durch so viel Wunderwege mich geführt die Lebenszeit, ů. dei ⸗ne Gnad und Lie⸗ EHEE 14⁴⁰ N E.I. 1U + LII.—..5— +2 + EI! E— L I LI 2——. 1 II mal sei dir, gro⸗ßer Kö⸗ nig, Dank da ⸗fürl so weiß ich kein Ziel zu finden noch den Grund hier zu ergründen. Tausendtausendmal sei dir, großer König, Dank dafür! 5. O wie hast du meine Seele stets gesucht zu dir zu ziehn, daß ich aus der Sünden Höhle möchte zu den Wunden fliehn, die mich ausgesöhnet haben und mit Kraft zum Leben laben. Tausendtausendmal sei dir, großer König, Dank dafür! 6. Bald mit Lieben, bald mit Leiden kamst du, Herr mein Gott, zu mir, nur mein Herze zu bereiten, sich ganz zu ergeben dir, daß mein gänzliches Verlangen möcht an deinem Willen hangen. Tausendtausendmal sei dir, großer König, Dank dafür 328 wenn Musen glober 9NN ofk getr in den Wünde Venn suatd d Nusen cheitschgz ude nicht. und Lich in; iebe, veihn Schmerzen Mücks etzen nblicks! 15, f Hreh, G. Lob⸗ und Danklieder. 7. Wie ein Vater nimmt und gibet, nach dem's Kindern nützlich ist, so hast du mich auch geliebet, Herr mein Gott, zu jeder Frist und dich meiner angenommen, wenn's auch gleich aufs höchste kommen. Tausendtausendmal sei dir,‚ großer König, Dank dafür! 8. Mich hast du auf Adlersflügeln oft getragen väterlich, in den Tälern, auf den Hügeln wunderbar errettet mich. Wenn schien alles zu zerrinnen, ward doch deiner Hilf ich innen. Tausendtausendmal sei dir, großer König, Dank dafür! 9. Fielen tausend mir zur Seiter und zur Rechten zehnmal mehr, ließest du mich doch begleiten durch der Engel starkes Heer, 409—410 daß den Nöten, die mich drangen, ich bin dennoch stets entgangen. Tausendtausendmal sei dir,‚ großer König, Dank dafür! 10. Vater, du hast mir erzeiget lauter Gnad und Gütigkeit, und du hast zu mir geneiget, Jesu, deine Freundlichkeit, und durch dich, o Geist der Gnaden, werd ich stets noch eingeladen. Tausendtausendmal sei dir, großer König, Dank dafür! 11. Tausendmal sei dir gesungen, Herr mein Gott, Preis, Lob und Dank, daß es mir bisher gelungen. Ach laß meines Lebens Gang ferner doch durch Jesu Leiten nur gehn in die Ewigkeiten! Da will ich, Herr, für und für ewig, ewig danken dir. L. Andr. Gotter, g. 1661, 4 1255. 42 5 410. Eigene Melodie. E——n—.1—— + YE + EE DE EIE..— 1. 1—— 22 DI + + +—— E² 1 I———— D.—— 1 Wun⸗der⸗ba⸗ rer Kö⸗nig, Herr⸗scher von uns al ⸗len, 205 ei ⸗ne Gna⸗den ⸗ strö- me hast du las⸗sen flie⸗ßen, aenn—— — + Hl LIEEE—. I ◻+—. 19 EEEEEEEEEEE 4— L I 2* 5— 10 16 1 IIL + 1 laß dir un ⸗ser Lob ge⸗ fal ⸗len!—5 „ob wir schon dich oft ver ⸗lie—ßen. Hilf uns noch, stärk uns EFH 1⁹—— 1 E E 1.— + 1— doch, laß die Zun⸗ge sin⸗gen, laß die Stim⸗me klin ⸗gen! 2. Himmel, lobe prächtig deines Schöp⸗ fers Taten mehr als aller Menschen Staaten; großes Licht der Sonne, sende deine Strahlen, die das große Rund bemalen; lobet gern, Mond und Stern, seid bereit, zu ehren einen solchen Herren! 3. O du meine Seele, singe fröhlich, singe, singe deine Glaubenslieder! Was den Odem holet, jauchze, preise, klinge! 329 Wirf dich in den Staub darnieder! Er ist Gott Zebaoth, er nur ist zu loben hier und ewig droben. 4. Halleluja bringe, wer den Herren kennet, wer den Herren Jesum liebet; Halleluja singe, welcher Christum nen⸗ net, sich von Herzen ihm ergibet. O wohl dir! Glaube mir: endlich wirst du droben ohne Sünd ihn loben. Joachim Neander g. 1650, f1680. 13 iv 6 mein. 0—.— 2. Daß du mich hast aus Gnaden in der vergangnen Nacht vor Fährlichkeit und Schaden behlitet und bewacht. Ich bitt demtitiglich, wollstmir mein Stind vergeben, womit in diesem Leben ich hab erzulpnet dich. 3. Du wollest auch behilten mich gnädig diesen Tag vov's Teufels Hist und Wiiten, vor SUnden und vor Schmach, vor Feu'y und Wassersyot, vor Armut und vor Schanden, vor Ketten und vor Banden, vor bösem schmellen Tod. I. Mein'n Leib und meine Seele, mein Weib, Gut, Ehr und Kind ich biv, o Hevv, befehle, dazu mein Hausgesind als dein Geschenk und Gab, mein Eltern und Verwandten, mein Byllder und Belannten und alles, was ich hab. 4. Tieder für besondere Beiten, Perhältnisse und Ptände. A. Morgen⸗ und Abendlieber. I. Morgenlieder. Eigene Melodie. r ——— 2. 5 1 Aus mei⸗ I Her in die ⸗ser M ov d de. E 2.—— 930⁰ * Grun de sag stun ö de, da⸗ zens gen 0 Gott in dei ⸗ Nem Wion, dix zu 1 nn. Eh⸗ren dinhöhrgum D e un ⸗sern Hey U⸗ ren, dein'n ein ⸗ge ⸗ bor⸗nen Sohn. 5. Dein'n Engel laß auch bleiben und Weihen nicht von mir, den Satan zu vertreiben, auf daß der bös Feind hier in diesem Jammertal sein Tück an mir micht ilbe, nicht Leib und Seel belvlbe und mich nicht bring zu Fall. 6. Gott will ich lassen raten, denn er all Ding vermag. Er segne meine Taten, mein Vornehmen und Sach! Ihm hab ich heimgestellt mein'n Leib, mein Seel, mein Leben und was er mir sonst geben; er mach's, wie's ihm gefällt. 7. Darauf so sprech ich Amen und zweifle nicht daran, es wird in Gottes Namen sein alles wohlgetan, und strech mum aus mein Hand, greif an das Werb mit Freuden, dazu mich Gott beschieden iu mein'm Beruf und Stand. 2•1 tfor Mein rln pric 9½8 sah HGott tln Oas 4. 0w aul Und Das eh chChriestüm, en Sohn. luch bleiben sir, K. Morgen⸗ und Abendlieder(Morgenlieder). 0 412. Mel. Erschienen ist der herrlich Cag. 1—. P IEEEEEEEEEEEEEEE EE EN* 70 60 I + I + 1..— E—— wal ⸗te Gott, der hel ⸗ fen kann! Mit Gott fang SS EEE Lan E. DDD EEDEE Eꝰ— I 1 I 1—— L. 0 ich mein Ar⸗beit an, mit Gott nur geht es glück ⸗lich +.—. 1— 1 EELL— 1l E HII V EE————I 1—..—. I.—167 —— fort, drum ist auch dies mein er⸗ stes Wort: Das wal ⸗te Gottl 2. All mein Beginnen, Tun und Werk erfordert Gottes Kraft und Stärk; mein Herz sucht Gottes Angesicht, drum auch mein Mund mit Freude spricht: Das walte Gott! 3. So Gott nicht hilft, so kann ich nichts, wo Gott nicht gibet, da gebricht's; Gott gibt und tut mir alles Guts, drum sprech ich nun auch gutes Muts: Das walte Gott! 4. Will Gott mir etwas geben hier, so will ich dankbar sein dafür; auf sein Wort werf ich aus mein Netz und sag in meiner Arbeit stets: Das walte Gott! 5. Anfang und Mitte samt dem End stell ich allein in Gottes Händ': er gebe, was mir nützlich ist, drum sprech ich auch zu jeder Frist; Das walte Gott! 6. Legt Gott mir seinen Segen bei nach seiner großen Guͤt und Treu, so g'nüget mir's zu jeder Stund, drum sprech ich auch von Herzensgrund: Das walte Gott! 7. Trifft mich ein Unglück: unverzagt! ist doch mein Werk mit Gott gewagt; er wird mir gnädig stehen bei, drum dies auch meine Losung sei: Das walte Gott! 8. Er kann mich segnen früh und spat, bis all mein Tun ein Ende hat, er gibt und nimmt, macht's, wie er will, drum sprech ich auch fein in der Still: Das walte Gott! 9. Gott steht mir bei in aller Not und gibt mir auch mein täglich Brot; nach seinem alten Vaterbrauch tut er mir Guts, drum sprech ich auch: Das walte Gott! 10. Ohn Gott nichts gluͤckt und seine Gunst, nichts hilft Verstand, Witz oder Kunst; mit Gott geht's fort, gerät auch wohl, daß ich kann sagen glaubensvoll: Das walte Gott! 11. Deilt Gott was mit aus Gütigkeit, so acht' ich keiner Feinde Neid; laß hassen, wer's nicht lassen kann, ich stimme doch mit Freude an: Das walte Gott! 12. Du ich denn was mit Gottes Rat, der mir beistehet früh und spat, dann alles wohl geraten muß, drum sprech ich nochmals zum Beschluß: Das walte Gott! Johann Betichius, g. 1650, F1722 — 413. Mel. Berr Zesu Christ, dich zu uns wend. F.— IEIE X + E O 2.— E— 1 28 I— I I. Das walt Golt Va ter und Gott Sohn, Gott heil'⸗ ger 331 4. Lieder für besondere Seiten ꝛc. een Kenreneineee E* 0—.——.— . Geist ins Him⸗ me Is Thron! Man dankt dir, eh die Sonn auf⸗ , K, E 15...— 2 1 E I 95 geht; wenn's Licht an⸗ bricht, man vor dir steht. 2. Drum beug ich diesen Morgen früh er führ mich heut auf rechter Bahn, in rechter Andacht meine Knie daß ich was Guts vollbringen kann. und ruf zu dir mit heller Stimm, 6. Gib Gnad, daß ich mein Werk und dein Ohren neig, mein Red vernimm! Pflicht mit Freuden diesen Tag verricht 3. Ich rühm von Herzen deine Gut, zu deinem Lob und meinem Nutz weil du mich gnädig hast behüt't, und meinem Nächsten tue Guts! daß ich nun hab die finstre Nacht 7. Bewahr mein Herz vor Sünd und in Ruh und Friede zugebracht. Schand, daß ich vom Ubel abgewandt 4.MeinGott, ich bitt durch ChristiBlut mein Seel mit Sünden nicht beschwer nimm mich auch diesen Tag in Hut und mein Gewissen nicht versehr. laß deine lieben Engelein 8. Mein'n Aus⸗ und Eingang heut be⸗ mein Wächter und Gefährten sein! wahr, daß mir nichts Ubels widerfahr; 5. Dein Geist mein Leib und Seel regier behüte mich vor schnellem Tod und mich mit schönen Gaben zier, und hilf mir, wo mir Hilf ist not. Martin Behm, g. 1557, f 1622. 414. Eigene Melodie. +———— EIIEI— + .n,. 1 Son ⸗ ne – voll Freud und Won ⸗ne E ů D H—— 2 +— 9 11 + 2 I— +².— LII L 1— +— I + L— + E 1—— +— IE—1 5 bringt un ⸗-sern Gren⸗zen mit 0 vem Glän ⸗zen 1—. 1—— 0211 —+D— + DE——— + LI FE.— 7 + I—— L LI—. 4..— L DZE I 6 ein herz ⸗er⸗ quik⸗ n⸗ des lieb li ches Licht. Mein Haupt und 2—1——— ——I1 +—.—.— 2U1! I EEET IIII. 2 0 0 1 Glie⸗der, die la ⸗gen dar ⸗ nie⸗der, a ⸗ber nun EV——.— D— . +—— E L—.— 36 steh ich, bin mun ⸗ter und fröh⸗ lich, schau ⸗e den EV——.— N EPE +—.—.— H L LE 1—:.—— + I +. H E 2 8 2 O9—— 1 Him⸗mel mit mei ⸗nem Ge⸗ Asicht ö 2. Mein Auge schauet wie sein Vermögen sei mächtig und groß, was Gott gebauet und wo die Frommen zu seinen Ehren dann sollen hinkommen, und uns zu lehren wann sie mit Frieden 332 Sonn auf⸗ ht. er Bahn, gen kann. in Werkund Dag veriich N Nutz Guts! Sünd und Labgewandt icht beschwer versehr. ang heukbe⸗ Swiderfahr; A. Morgen⸗ und Abendlieder(Morgenlieder). von hinnen geschieden aus dieser Erde vergänglichem Schoß. 3. Lasset uns singen, dem Schöpfer bringen Güter und Gaben, was wir nur haben, alles sei Gotte zum Opfer gesetzt. Die besten Güter sind unsre Gemüter, dankbare Lieder sind Weihrauch und Widder, an welchen er sich am meisten ergötzt. 4. Abend und Morgen sind seine Sorgen; segnen und mehren, Unglück verwehren sind seine Werke und Taten allein. Wenn wir uns legen, so ist er zugegen; wenn wir aufstehen, so läßt er aufgehen über uns seiner Barmherzigkeit Schein. 5. Ich hab erhoben zu dir hoch droben all meine Sinnen; laß mein Beginnen ohn allen Anstoß und glücklich ergehn! Laster und Schande, des bösen Feinds Bande, Fallen und Tücke treib ferne zurücke, laß mich auf deinen Geboten bestehn! 6. Laß mich mit Freuden ohn alles Neiden sehen den Segen, den du wirst legen in meines Bruders und Nähesten Haus. Geiziges Brennen, unchristliches Rennen nach Gut mit Sünde, das tilge geschwinde von meinem Herzen und wirf es hinaus! 7. Menschliches Wesen, was ist's gewesen? In einer Stunde geht es zugrunde, sobald die Lůfte des Todes drern wehn; 333 4¹⁴ alles in allem muß brechen und fallen, Himmel und Erden die müssen das werden, was sie gewesen vor ihrem Entstehn. 8. Alles vergehet, Gott aber stehet ohn alles Wanken; seine Gedanken, sein Wort und Wille hat ewigen Grund. Sein Heil und Gnaden die nehmen nicht Schaden, heilen im Herzen die tödlichen Schmerzen, halten uns zeitlich und ewig gesund. 9. Gott, meine Krone, vergib und schone, laß meine Schulden in Gnad und Hulden aus deinen Augen sein abgewandt! Sonsten regiere mich, lenk und führe, wie dir's gefället, ich habe gestellet alles in deine Beliebung und Hand. 10. Willst du mir geben, womit mein Leben ich kann ernähren, so laß mich hören allzeit im Herzen dies heilige Wort: Gott ist das Größte, das Schönste und Beste, Gott ist das Süßte und Allergewißte, aus allen Schätzen der edelste Hort. 11. Willst du mich kränken, mit Galle tränken, und soll von Plagen ich auch was tragen, wohlan, so mach es, wie dir es beliebt. Was gut und tüchtig, was schädlich und nichtig meinem Gebeine, das weißt du alleine, hast niemals keinen zu sehre betrübt. 12. Kreuz und Elende das nimmt ein Ende; 414—416 nach Meeresbrausen und Windessausen leuchtet der Sonne gewünschtes Gesicht. Freude die Fülle und selige Stille 4. Lieder für besondere Seiten 2c. hab ich zu warten im himmlischen Garten; dahin sind meine Gedanken gericht't. Paul Gerhardt, g. 4602, f 1676. 35 41⁵5. Mel. HBerr Jesu Christ, dich zu uns wend. H—— 021..——— SSSSI.. E L 1 I— 1— I 125 1. Die hel⸗ le Sonn leucht't jetzt her⸗für, fröh ⸗lich vom E DDIDI. EE L—1 +—....2 + LI L + + SIE 1 LV— L I L E I— I 8 2— 55 Schlaf auf ⸗ ste⸗hen wir; Gott Lob, der uns in die ⸗ser EV——.—. 3— N —— DEI 5 + I I +*— LI—— 4 L I + + I I I 1— I LVI. 1— L I E II 5 Nacht be⸗hüt't hat vor des Teu ⸗fels Macht! 2. Herr Christ, den Tag uns auch be⸗ hüt vor Sünd und Schand durch dei⸗ ne Güt! Laß deine lieben Engelein unsre Hüter und Wächter sein; 3. Daß unser Herz in G'horsam leb, dein'm Wort und Will'n nicht wider⸗ streb, daß wir dich stets vor Augen han in allem, was wir heben an. 4. Laß unser Werk geraten wobl, das ein jeder ausrichten soll, daß unsre Arbeit, Müh und Fleiß gereich zu dein'm Lob, Ehr und Preis Niklas Hermann, 1561. — 04 416. Mel Christus, der uns selig macht. FAHE 2— E DISI LII + I I +— 2— + 2 + I +— L 27*——— I 114 I I—— Fang dein Werk mit Je⸗ su an, Je⸗sus hat's in QD. EE 1 I + 1 + IE! 0— ..... T .—J74—.— 1. den; Je⸗sum ruf zum Bei ⸗stand an, Je ⸗sus E DDPPT—I E 146 wird's wohl en ⸗ den. Steh mit Je⸗su Mor⸗gens auf, EH Wa ⁰—.————— geh mit Je ⸗ su schla ⸗ fen, führ mit Je ⸗su & E min nn H EUDD— SDIPIPISSDSISIS..IIT I — + + I L—— I I L dei⸗nen Lauf, las⸗ 2. Morgens soll der Anfang sein, Jesum anzubeten, daß er woll dein Helfer sein stets in allen Nöten. Morgens, Abends und bei Nacht se Je⸗ sum schaf ⸗fen. will er stehn zur Seiten, wenn des Satans List und Macht dich sucht zu bestreiten. ö 3. Wenn dein Jesus mit dir ist, laß die Feinde wüten, 334 2 Wir schuͤhe M gericht, 507/f sött, und Preißs,. ann, fIöb. A. Morgen⸗ und Abendlieder(Morgenlieder). er wird dich vor ihrer List schützen und behüten. Setz nur das Vertrauen dein in sein Allmachtshände und glaub sicher, daß allein er dein Unglück wende. 4. Wenn denn deine Sach mit Gotr also angefangen, ei so hat es keine Not, wirst den Zweck erlangen; es wird folgen Glück und Heil 416—418 hier in diesem Leben, endlich wird dir Gott dein Teil auch im Himmel geben. 5. Nun, Herr Jesu, all mein Sach sei dir übergeben, es nach deinem Willen mach auch im Tod und Leben! All mein Werk greif ich jetzt an, Herr, in deinem Namen; laß es doch sein wohlgetan! Ich sprech darauf Amen. Um 17s54. 417. Mel. Hommt und laßt uns Christum ehren. 4 4 ——— + I + I HLII 115 v EEEE — 2— 4.— I— 1— I V . Früh am Mor⸗gen Je ⸗ sus ge⸗ het und vor EIN ESSEEEE EE— ne—.——.— ——— al ⸗len Tü⸗ren ste⸗het, klop⸗fet. an, wo man ge⸗ QD + EI I— I 1 1 I. 6— I EE + 2 2——— I I I 2N LIUU I— + E 1— + O + I ID!— E E I 1— L I L 35 I 2—— V fle⸗het: komm, Herr Je ⸗ su, un ser Gast! 2. Nun so lasset ihn nicht dorten, tüt ihm auf des Herzens Pforten und ruft ihn mit süßen Worten: eile, Jesu, kehre ein! 3. Wollest täglich ber uns bleiben, alle Feinde von uns treiben, uns ins Buch des Lebens schreiben und der gute Hirte sein; 4. Weiden uns auf grüner Auen, daß wir deine Fülle schauen und auf deinen Reichtum bauen, mit dir gehen aus und ein. 5. Amen, ja, es soll geschehen. Jesus wird heut mit uns gehen, und wir werden fröhlich sehen, daß er uns nicht läßt allein. Gerh. Chr. H. Stip, g. 1809, fis82 1 418. Eigene Melodie. 2 ar.— E——— —— I— L I + Y 1 Wdrr des Him⸗mels und der Er ⸗den, Va ⸗ter, 508 der es Tag und Nacht läßt wer ⸗ den, Sonn und E I I II I + I + 2— I!** I—— 2 ◻. +2 L 11—— L + I E L I1 + +— L 57 Soh ib 1 0 ist II I 1 ohn und heil' ⸗ger eist, „Monduns schei⸗ nen heibe, des ⸗ sen ö star ⸗-ke Hand die E. IEII—— + II ——— E! + + I I + E EE——— 7 740 Welt und was drin⸗ nen ist er ⸗ hält 335⁵ 418—419 2. Gott, ich danke dir von Herzen, daß du mich in dieser Nacht vor Gefahr, Angst, Not und Schmerzen hast behütet und bewacht, daß des bösen Feindes List mein nicht mächtig worden ist. 3. Laß die Nacht auch meiner Sünden jetzt mit dieser Nacht vergehn; o Herr Jesu, laß dich finden und dein Herz mir offen stehn. da alleine Hilf und Rat ist für meine Missetat. 4. Hilf, daß ich mit diesem Morgen geistlich auferstehen mag und für meine Seele sorgen, daß, wenn nun dein großer Tag uns erscheint und dein Gericht, ich davor erschrecke nicht! 4. Lieder für besondere Zeiten ꝛc 5. Führe mich, o Herr, und leite meinen Gang nach deinem Wort; sei und bleibe du auch heute mein Beschützer und mein Hort! Nirgends als bei dir allein kann ich recht bewahret sein. 6. Meinen Leib und meine Seele samt den Sinnen und Verstand, großer Gott, ich dir befehle unter deine starke Hand. Herr, mein Schild, mein Ehr undRuhm, nimm mich auf, dein Eigentum! 7. Deinen Engel zu mir sende, der des bösen Feindes Macht, List und Anschläg von mir wende und mich halt in guter Acht, der auch endlich mich zur Ruh trage nach dem Himmel zu. Heinrich Albert, g. 1604, f465 2. Möcht ich wie das Rund der Erder lichte werden; Seelensonne, gehe auf! Ich bin finster, kalt und trübe Jesu, Liebe, komm, beschleunige den Lauf! 3. Wir sind ja im neuen Bunde. 10 da die Stunde der Erscheinung kommen ist, 00 und ich muß mich stets im Schatten so ermatten, weil du mir so ferne bist. 3 36 419. Eigene Melodie. EHEN ö ö 14..— H. I 2 + IIHIùI X + L— + 1— L + +— E — L I—— +*— Hü u⸗ter, wird die Nacht der Sün-⸗den nicht ver⸗ E—— 5 0 E◻᷑f V ILIUELII— 1— +2 +* 2 WLIIHLA* LIV. L 2——— +——..— E—— 1— 11 I 6 9905 schwin⸗-den? Hü ⸗ter, ist die Nacht schier hin? Wird ie E——.— ů——————.—.— LI IELTIIIII 1 +—— C I1UI—*— L 4 2. He 1 +* 2——. 1—— — 0 Fin ⸗ster ⸗ nis der Sin ⸗nen bald zer⸗rin ⸗nen, EEEE...—— LIIII.— I 1— I— W E/— 1— II dar⸗ein ich ver-wik- kelt bin? 4. Wir sind ja der Nacht entnommen da du kommen, aber ich bin lauter Nacht; darum wollst du mir, dem Deinen, auch erscheinen, der nach Licht und Rechte tracht't. 5. Das Vernunftlicht kann das Leben mir nicht geben, Jesus und sein heller Schein, Jesus muß das Herz anblicken und erquicken, Jesus muß die Sonne sein. 0.N Ihn n und lez m Wort; eute in Hort! ein sein. meine Seel zertand, hle ShrundRuhn! igentum! nir sende, Nacht, mir wende Acht, r Ruh zu. „Leg, f Hel t; em Deinei, hte trachtt fann das Oebel Schein, mblicken sein. A. Morgen⸗ und Abendlieder(Morgenlieder). 6. Nur die Decke vor den Augen kann nicht taugen, seine Klarheit kann nicht ein; wenn sein helles Licht den Seinen soll erscheinen, muß das Auge reine sein. 419—420 7. Jesu, gib gesunde Augen, die was taugen, rühre meine Augen an! Denn das ist die größte Plage, wenn am Tage man das Licht nicht sehen kann. Chr. Er. Richter, g. 1626, F Nel 0— 420. Mel. Es ist gewißlich an der Seit. E I.—.— 1..—.1 S— PSP. * In Got⸗tes Na⸗menfang ich an, was mir zu 5 mit Gott wird al ⸗les wohl⸗ge ⸗ tan und glückklich ů N—— ERSSSSSEEE *— 1— II 1— L—— + tun ge⸗ aus ⸗ge= füh⸗rel. Was man in Got ⸗tes Na⸗men E ů———— 4 EU E * 10——.— L 4—.——— tut, ist al⸗lent⸗-hal⸗ben recht und gut und kann uns N E— 2—— E— 1— II auch ge⸗dei ⸗ hen. 2. Gott ist, der das Vermögen schafft, was Gutes zu vollbringen; er gibt uns Segen, Mut und Kraft und läßt das Werk gelingen; ist er mit uns und sein Gedeihn, so muß der Zug gesegnet sein zum reichen Überflusse. 3. Wer erst nach Gottes Reiche tracht't und bleibt auf seinen Wegen, der wird gar leichtlich reich gemach' durch Gottes milden Segen. Da wird der Fromme immer satt, daß er von seiner Arbeit hat auch Armen Brot zu geben. 4. Gott ist der Frommen Schild und Lohn, er krönet sie mit Gnaden; der bösen Welt ihr Neid und Hohn kann ihnen gar nicht schaden. ö Gott decket sie mit seiner Hand, er segnet ihre Stadt und Land und füllet sie mit Freude. 337 5. Drum komm, Herr Jesu, stärke mich, hilf mir in meinen Werken, laß du mit deiner Gnade dich bei meiner Arbeit merken, gib dein Gedeihen selbst dazu, daß ich in allem, was ich tu, ererbe deinen Segen. 6. Regiere mich durch deinen Geist, den Müßiggang zu meiden, daß das, was du mich schaffen heißt, gescheh mit lauter Freuden; hilf, daß ich dir mit aller Treu auf dein Gebot gehorsam sei und meinen Nächsten liebe. 7. Nun, Jesu, komm und bleib bei mir Die Werke meiner Hände befehl ich, liebster Heiland, dir · hilf, daß ich sie vollende zu deines Namens Herrlichkeit, und gib, daß ich zur Abendzeit erwünschten Lohn empfange. Salomon Liskow, g. 1640, 4 1689 22 421—422 4. Lieder für besondere Zeiten ꝛc. 421. mel. Ich dank dir schon durch deinen Sohn. V*—. 5— DDE—.—. III EH 1. Mein erst Ge⸗fühl sei Preis und Dank, er⸗ heb ihn, EUE 2— EiEEE E———— 5559— mei ⸗ne Seelel Der Herr hört dei⸗nen Lob ⸗ge⸗sang, LAE— Fe 2 7 27 8.—.— II lob ⸗sing ihm, mei ne See ⸗le! 2. Mich selbst zu schützen ohne Macht lag ich und schlief in Frieden. Wer schafft die Sicherheit der Nacht und Ruhe für die Müden? 3. Du bist es, Herr und Gott der Welt, und dein ist unser Leben; du bist es, der es uns erhält und mir's jetzt neu gegeben. 4. Gelobet seist du, Gott der Macht, gelobt sei deine Treue, daß ich nach einer sanften Nacht mich dieses Tags erfreue. 5. Laß deinen Segen auf mir ruhn, mich deine Wege wallen und lehre du mich selber tun nach deinem Wohlgefallen. 6. Nimm meines Lebens gnädig wahr, auf dich hofft meine Seele, sei mir ein Retter in Gefahr, ein Vater, wenn ich fehle 7. Gib mir ein Herz voll Zuversicht, erfüllt mit Lieb und Ruhe, ein weises Herz, das seine Pflicht erkenn und willig tue; 8. Daß ich als ein getreuer Knecht nach deinem Reiche strebe, gottselig, züchtig und gerecht durch deine Gnade lebe; 9. Daß ich, dem Nächsten beizustehn, nie Fleiß und Arbeit scheue, mich gern an andrer Wohlergehn und ihrer Tugend freue; 10. Daß ich das Glück der Lebenszeit in deiner Furcht genieße und meinen Lauf mit Freudigkeit, wenn du gebeutst, beschließe. Chr. F. Gellert, g. 1215, f 1760. — 422. Eigene Melodie. E ů— HII ETS EIIEEEI E I— 4. 1 Mor⸗gen⸗glanz der E⸗wig⸗keit, Licht vom un ⸗ er⸗ schick uns die se Mor⸗gen ⸗zeit dei ⸗ne Strah⸗len — 85* EEH E—1 SIIESEEIIEEEIIEEEE e, schöpf⸗ten Lich⸗ te, zu Ge⸗sich ⸗te 2. Deiner Güte Morgentau fall auf unser matt Gewissen; laß die dürre Lebensau lauter süßen Trost genießen und erquick uns, deine Schar, immerdar! und ver⸗treib durch deiene Macht un sre Nachl 3. Gib, daß deiner Liebe Glut unsre kalten Werke töte, und erweck uns Herz und Mut bei entstandner Morgenröte, daß wir, eh wir gar vergehn, recht aufstehn. 338 ndent schaaf len 2.81 Der Mo ihhfall hdowy sie! 0.— Iunmt Wie sol W di 5.8 Hsich d oll Zuversich he, 1e Pflicht reuer Knecht , recht sten beizufte, eue, ohlergehn reudigket, liehe. II5/ F H, ö m ⸗K⸗ Strah⸗Hn der Oebenst 4. Ach du Aufgang aus der Höh, gib, daß auch am jüngsten Tage unser Leib verklärt ersteh und entfernt von aller Plage sich auf jener Freudenbahn freuen kann! A. Morgen⸗ und Abendlieder(Morgenlieder) 422—424 5. Leucht uns selbst in jene Welt, du verklärte Gnadensonne! Führ uns durch das Tränenfeld in das Land der süßen Wonne, da die Lust, die uns erhöht, nie vergeht! C. Knorr v. Rosenroth, g. 1656, 1689. 423. Mel. Christus, der ist mein Leben. EE—— 221 +.... E 1—.— E— I— 1 58 1. Noch läßt der Herrmich le ben! Mit fröh⸗li⸗chem Ge⸗ müt EEEEEESEEEEEEEE EIEEEE— I—.—— 1— 0——.— E 1—— 1—...— 5 I II eil ich, ihn zu er ⸗ he⸗ben; er Häntment srü⸗ hes Lied. 2. Zu ihm entzückt mich wieder der Morgensonne Pracht, ich falle vor ihm nieder, der sie und mich gemacht. 3. Du, Herrscher aller Welten nimmst dich auch meiner an; wie soll ich dir vergelten, was du an mir getan? 4. Wirst du nach Opfern schauen? Sie gelten nichts vor dir; du forderst nur Vertrauen, nur Liebe, Gott, von mir. 5. So will ich dir lobsingen, mich deines Namens freun, nach deiner Gnade ringen, mein ganzes Herz dir weihn. 6. O Tilger meiner Sünden, mein Mittler, Jesu Christ, laß mich den Trost empfinden, daß du so gnädig bist. 7. Dir hab ich mich ergeben, ich freue mich in dir! Erfreuender, als Leben, ist deine Güte mir. 8. Sie führe mich auch heute auf deiner Tugend Pfad. Du ewig Weiser, leite mich selbst nach deinem Rat, 9. Daß ich am ersten trachte nach dem, was dir gefällt, mehr deinen Beifall achte, als allen Ruhm der Welt. 10. Bereit, den Lauf zu schließen auf deinen Wink, o Gott, und lauter im Gewissen: so finde mich der Tod. Chr. Fr. Neander, g. 1224, F 1802. — 0 42⁴4. Mel. O Ewigkeit, du Donnerwort. e ren ene,—— E D.. . L— I 3— I 5 1. Nun tret ich wie⸗der aus der Ruh und Nicht weiß ich, was für neu ⸗e Plag mir E I—— — +* 1 ES...—0——— + 1 1 E 1 L L I geh dem sau ⸗ ren Ta ⸗ ge zu, wie mir ist heu ⸗te noch be ⸗geg nen——5—— 335 ich⸗ 1 I I.* +— .,... auf ⸗ er ⸗le ⸗ get.] daß 1310 trä ⸗get mein from⸗mer Gott in sei⸗ner 339 27⁷⁰ 4. Lieder für besondere Zeiten ꝛc. 2. Zwar meine Bürd ist täglich neu, doch ist mein Gott auch täglich treu, der träget meine Sorgen. Vor Abend keiner vecht vernimmt, was ihm den Tag all ist bestimmt; es bahnt ein jeder Morgen mir einen frischen Weg zur Pein, der kann mit Gott erstiegen sein. 3. Wie wenig hab ich oft gedacht, daß so würd sein zu End gebracht die saure Tagesbürde; doch hab ich Abends wohl gespürt, daß du mich, höchster Gott, geführt. daß mich dein Schein und Würde geleitet, mir geleuchtet hat auf meinen Weg und Kreuzespfad. 4. Weil ich denn des versichert bin, was trauerst du, verzagter Sinn, die Bürd auf dich zu legen! Trag, was du kannst, Gott träget mit; der Herr der Welt, der strauchelt nicht, bei ihm ist lauter Segen. Mit ihm geh ich denn frisch daran und scheue nicht die Leidensbahn. 5. So ist getrost mein frischer Mut, wenn ich mich in des Höchsten Hut kann eingeschlossen sehen; doch daß ich des versichert sei, de,ien EEEEEEEEEE Hut, daß mir die Last nicht Scha⸗-den tut. muß ich von Sünden leben frei und Gottes Wege gehen; mein Gott geht nimmer meinen Steg wo ich nicht wandle seinen Weg. 6. Drum, liebster Gott, leit meinen Fuß, daß ich dir folg in wahrer Buß und läutre mich von Sünden! So kann ich als ein kühner Held bestreiten diese böse Welt, mit dir sie berwinden; so tret ich mutig an den Tag und scheue nicht, was kommen mag. 7. Ich leg auf dich, mein Gott und Herr, was mir zu tragen wird zu schwer, die Last, die mich gebogen; ich lege meine Würd und Stand in deine große Allmachtshand, die du mir nie entzogen; mit der hast du von Jugend auf geleitet meinen Lebenslauf. 8. Ich leg in deinen Schoß hinein, die meine Blutsverwandte sein; da sind sie wohl beschlossen; o Vater, meine arme Seel in Jesu Christ ich dir befehl; du wirst sie nicht verstoßen, wenn sie vom Leibe scheid't der Tod. Ich leg mich ganz in dich, mein Gott. Ant. Ulrich, Herzog zu Braunschweig⸗Wolfenbüttel, g. 1655, feL. wahr, daß mir kein Böses widerfahr, 340 425. mel. O Jesu Christ, mein's Lebens Licht. URN— ů e 42— 6 CS * 1 I 0 1 I LI— 1. O hei ⸗li ge Drei al⸗tig ⸗keit, o hoch ⸗=ge⸗ EVU...—— I. EH Ge—— lob te Ei ⸗nig ⸗ keit, Gott Va⸗ter, Sohn und heil'⸗ger 1112— t en——— EE EEEEEEEEEE 2 I— 1 1— I II Geist, heut die ⸗sen Tag mir Bei⸗stand leistl 2. Mein Seel, Leib, Ehr und Gut be⸗ daß mich der Satan nicht verletz noch mich in Schand und Schaden setz. n frei neinen Ste Weg. meinen Zuß VBuß den! er Held ag amen mag. hottund Her zu schwet, 15 Stand hand, end auf uf. ichoß hueh, e sein; en; l föhl; on, dt der Lod: „ mein Oot. 1655/f WI A. Morgen⸗ und Abendlieder(Morgenlieder). 3. Des Vaters Huld mich heut anblick des Sohnes Weisheit mich erquick, des heil'gen Geistes Glanz und Schein erleucht mein's finstern HerzensSchreinl 4. Mein Schöpfer, steh mir kräftig bei, o mein Erlöser, hilf mir frei, 425—426 o Tröster wert, weich nicht von mir, mein Herz mit werten Gaben zier! 5. Herr, segne und behüte mich, erleuchte mich, Herr, gnädiglich! Herr, heb auf mich dein Angesicht und deinen Frieden auf mich richt! Nach Martin Behm, g. 1557, 1622. 426. Mel. Ach Jesu, dessen Treu. EH—— —E TE——64 I + I +E. +— I H◻DENT X— L + + 4— DSDI L + LV I— + 1 1 L 0 2 0 Nun hat dein Gna ⸗ den ⸗glanz aufs neu ⸗e D. +—.—— 1 + I- I II —— I I!* 1 L.U 2 LI +L 2— II 2— C— 1—n 1 E Nacht I— II— 1— 1 0 ver ⸗ gan ⸗ gen. mich um„fan ⸗gen. Nun ist, was an 20 Q— II E + I N I LV 4.— I I I 0 ist, vom Schla⸗ e auf ⸗ ge⸗ weckt und hat nun —.— I.— I I + N P II + I E— + +*— I L—.—. 1—.— I II in Be gier zu dir sich aus ⸗ge⸗ streckt. 2. Was soll ich dir denn nun, mein Gott, für Opfer schenken? Ich will mich ganz und gar in deine Gnad einsenken mit Leib, mit Seel, mit Geist heut diesen ganzen Tag; das soll mein Opfer sein, weil ich sonst nichts vermag. 3. Drum siehe da, mein Gott, da hast du meine Seele, sie sei dein Eigentum, mit ihr dich heut vermähle in deiner Liebeskraft; da hast du meinen Geist, darinnen wollst du dich verklären allermeist! 4. Da sei denn auch mein Leib zum Tempel dir ergeben, zur Wohnung und zum Haus. Ach allerliebstes Leben, ach wohn, ach leb in mir, beweg und rege mich, so hat Geist, Seel und Leib mit dir vereinigt sich. 5. Dem Leibe hab ich jetzt die Kleider angeleget: laß meiner Seele sein dein Bildnis eingepräget im güldnen Glaubensschmuck, in der Gerechtigkeit, so allen Seelen ist das rechte Ehrenkleid. 6. Mein Jesu, schmücke mich mit Weisheit und mit Liebe, mit Keuschheit, mit Geduld durch deines Geistes Triebe, auch mit der Demut mich vor allem kleide an, so bin ich wohlgeschmückt und köstlich angetan. 7. Laß mir doch diesen Tag stets vor den Augen schweben, daß dein Allgegenwart mich wie die Luft umgebe, auf daß mein ganzes Tun durch Herz, durch Sinn und Mund dich lobe inniglich, mein Gott, zu aller Stund. 341 426—428 4. Lieder für besondere Seiten ꝛc. 8. Ach segne, was ich tu, daß alles nur gescheh ja rede und gedenke; zu deines Namens Ruhm, durch deines Geistes Kraft und daß ich unverrückt es also führ und lenke, verbleib dein Eigentum. Joachim Lange, g. 1670, F Mecg. 427. Mel. Nun laßt uns Gott dem Berren EO T— + IE I EIII V◻E E E + + L—— E 14— EH——— + 1. Wach auf, mein Herz, und sin ⸗ge dem Schöp ⸗fer 10— — + I I I S...— LI 2 E 222— E L—.—— E—— + al ler Din ge, dem Ge⸗ ber al⸗ler Gü⸗ ter, dem EEEU—— l.—— 2 + II LE.U—— E I EH 11 from⸗men Men⸗schen⸗hü ⸗ter! 2. Heut, als die dunkeln Schatten 6. Die wirst du nicht verschmähen, mich ganz umgeben hatten, du kannst ins Herze sehen hast du, o Gott, gewehret, und weißt wohl, daß zur Gabe daß mich kein Leid versehret. ich ja nichts Bessers habe. 3. Du sprachst: Mein Kind, nun liege 7. So wollst du nun vollenden trotz dem, der dich betrüge! dein Werk an mir und senden, Schlaf wohl, laß dir nicht grauen, der mich an diesem Tage du sollst die Sonne schauen. auf seinen Händen trage 4. Dein Wort, Herr, ist geschehen, 8. Sprich Ja zu meinen Taten, ich kann das Licht noch sehen, hilf selbst das Beste raten, von Not bin ich befreiet, den Anfang, Mitt' und Ende dein Schutz hat mich erneuet. ach, Herr, zum Besten wendel 5. Du willst ein Opfer haben; 9. Mit Segen mich beschütte, hie bring ich meine Gaben; mein Herz sei deine Hütte, mein Weihrauch, Farrn und Widder dein Wort sei meine Speise, sind mein Gebet und Lieder. bis ich gen Himmel reise. Oaul Gerhardt, g. 1607, F 16e. 428. Mel. Wie schön leuchtet der ö 5.. — IE*— I + IE XE I— 2 + I ĩ.— E 2 I— I 1 1 Wie schön 31— ·tet der Mor ⸗gen ⸗stern — 8—— All Kre⸗ tur macht sich her ⸗für, E ENNUDU—.— larr 4⁵79⁷—.— vom Fir ⸗ma ⸗ ment des Him⸗ 2925 sini⸗ die Nacht 96585 des ed ⸗len Lich ⸗ tes Pracht und Zier—mit Freu⸗ EERN E.-IE E iiiiEiEEE ist nun ver ⸗ gun ⸗ gell. 4 6. 22 den zu emp fan: Hend Was lebt, was schwebt, hoch in 342 2. Du ahhb d en He enn, d def Ale Hldi 60 schfe 4670, f iz, Schöp⸗fet U⸗ ter, deh erschmähen, Gabe ollenden nden, A. Morgen⸗ und Abendlieder(Morgenlieder). E 2 L L I—— L I 4.———— Lüf ⸗ten, tief in Klüf ⸗ten, läßt zu Eh⸗ ren Eb e—.. EH*—.—.— 150———.— sei ⸗nem Gott ein Dank⸗lied hö ⸗ ren. 2. Du, o mein Herz, dich auch aufricht, erheb die Stimm und säume nicht, dem Herren Lob zu bringen; denn, Herr, du bist's, dem Lob gebührt, und dem man billig musiziert, dem man läßt innig klingen mit Fleiß Dank, Preis, Freudensaiten, daß von weiten man kann hören dich, o meinen Heiland, ehren. 3. Du, o mein Jesu, meine Freud in aller Angst und Traurigkeit, du hast mich heut befreiet; du hast der Feinde Macht gewehrt, mir Schutz und sanfte Ruh beschert, des sei gebenedeiet! Mein Mut, mein Blut soll nun singen, soll nun springen, all mein Leben soll dir Dankeslieder geben. 4. Ei mein Herr, süßer Lebenshort, laß ferner deiner Gnaden Pfort mir heut auch offen bleiben; sei meine Burg und festes Schloß und laß kein feindliches Geschoß daraus mich jemals treiben. Stell dich vor mich hin, zu kämpfen und zu dämpfen Pfeil und Eisen, wenn der Feind will Macht beweisen. 5. Gieß deiner Gnaden reichen Strahl auf mich vom hohen Himmelssaal, mein Herz in mir erneue; dein guter Geist mich leit und führ, daß ich nach meines Amts Gebühr zu tun mich innig freue. Gib Rat und Tat, laß mein Sinnen und Beginnen stets sich wenden, meinen Lauf in dir zu enden 6. Wend Unfall ab, kann's anders sein, wo nicht, so geb ich mich darein, ich will nicht widerstreben. Doch komm, o süßer Morgentau, mein Herz erfrisch, daß ich dir trau und bleib im Kreuz ergeben, bis ich endlich nach dem Leiden zu den Freuden werd erhoben, da ich dich kann ewig loben. 7. Indes, mein Herze, sing und spring, in allem Kreuz sei guter Ding, der Himmel steht dir offen. Laß Schwermut dich nicht nehmen ein, denk, daß die liebsten Kindelein allzeit das Unglück troffen. Drum so sei froh, glaube feste, daß das Beste, so bringt Frommen, wir in jener Welt bekommen. Burkh. Wiesenmeyer, nach 1655, 2. Abendlieder. 65 429. Eigene Melodie. EH—. 1.— —— TE E 1—— 2 1 IE X* I I E—— 2— EH 2 Eee 1 Wa lis ben Son ⸗ne Licht und Pracht hat nun den 4 die Welt hat sich zur Ruh ge⸗ macht; tu, Seel, was EKE. I* H I I I*—+ —72—— I + 1——...——— VNN + + I 2.— GIE + 1*=—.— 1 Z 2—— 01 füh— 80 I I—— I 1 Tag voll⸗fü 1 dir ge⸗ büh ⸗ ret, tritt an die Him⸗mels⸗tür und 34⁴3 4. Lieder für besondere Seiten ꝛc. und gebet eure Strahlen, doch noch zu tausend Malen scheint heller in mein Herz die ew'ge Himmelskerz, tum. Nacht doch Einer ist, der oben wacht, bei dem kein Schlaf zu spüren. Es schlummert, Jesu, nicht dein Aug, auf mich gericht't, daß Jesus wache nicht allein. das ich dir, Jesu, singe; bis ich es zu dir bringe. mein Jefus, meiner Seele Ruhm, mein Schutz, mein Schatz und Eigen⸗ in meinem Herzen ist kein Fried, 2. Ihr hellen Sterne leuchtet wohl ihr macht die Nacht des Lichtes voll; 3. Der Schlaf zwar herrschet in der bei Menschen und bei Tieren; drum soll mein Herz auch wachend sein, 4. Verschmähe nicht dies schlichte Lied, w E—.4 + 1 1.0 L L—— SDSI.—* L* 1 D— I I——— E 1 ubring ein Lied her ⸗für, laß dei ⸗ne Au⸗gen, Herz und Sinn —+ I— I N N — DPDI‚IiIiISIII LXV— 1— E 4.— II auf Je⸗sum sein ge⸗ rich ⸗ tet hin! Ich bringe, was ich kann; ach nimm es gnädig an! Es ist doch herzlich gut gemeint, o Jesu, meiner Seele Freund. 5. Mit dir will ich zu Bette gehn, dir will ich mich befehlen, du wirst, mein Schutzherr, auf mich sehn zum Besten meiner Seelen. Ich füvchte keine Not, auch selber nicht den Tod; denn wer mit Jesu schlafen geht, mit Freude wieder aufersteht. 6. Nun, matter Leib, gib dich zur Ruh und schlafe sanft und stille! Ihr müden Augen, schließt euch zu, denn das ist Gottes Wille. Schließt aber dies mit ein: Herr Jesu, ich bin dein! So wird der Schluß recht wohl gemacht. Nun Jesu, Jesu, gute Nacht! Christian Scriver, g. 1629, F 14695. so traulich und so hold, als eine stille Kammer⸗ 430. Mel. O Welt, ich muß dich lassen. E* S................ 2—— EH ö 10 4 1. Der Mond ist auf ⸗ge⸗ gan ⸗ gen, die gold ⸗nen [E:— e, v. E 2 12— 30 1 Stern⸗lein pran⸗gen am Him⸗mel hell und klar. . 2. 9.—— 2—— LN— 2— I—.—— E +—— E n—— Der Wald steht schwarz und schwei⸗get, und aus den Wie ⸗sen ů 12.8—— e. E◻—— E— U V E 35. 1m— II stei„get der wei ße Ne⸗bel wun⸗der ⸗bar. 2. Wie ist die Welt so stille wo ihr des Tages Jammer und in der Dämmrung Hülle verschlafen und vergessen sollt. 3. Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen 3⁴⁴4 U ül emeitt, And. Hette gehn, auf mich sehj M. steht. b dich zur Rah l oht euch zů, le. n: wohlgemach, dachtl 1620, f 60ö. e 0—— ——— gold oh ——— llar. en Wio⸗M. .— L. bar. mer n solt. d 99 schen —4— * B. Morgen⸗ und Abendlieder(Abendlieder). und ist doch rund und schön. So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehn. 4. Wir stolzen Menschenkinder sind eitel arme Sünder und wissen gar nicht viel; wir spinnen Luftgespinste und suchen viele Künste und kommen weiter von dem Ziel. 5. Gott, laß uns dein Heil schauen, auf nichts Vergänglich's trauen, nicht Eitelkeit uns freun! Laß uns einfältig werden 430—431 und vor dir hier auf Erden wie Kinder fromm und fröhlich sein! 6. Wollst endlich sonder Grämen aus dieser Welt uns nehmen durch einen sanften Tod, und wenn du uns genommen, laß uns in Himmel kommen, du unser Herr und unser Gott! 7. So legt euch denn, ihr Brüder, in Gotles Namen nieder! Kalt ist der Abendhauch. Verschon uns, Gott, mit Strafen und laß uns ruhig schlafen und unsern kranken Nachbar auch! Matthias Claudius, g. 1240, 1815. 431. mel. Mein Herz und Seel den Berren hoch erhebet. r,—.—.— FE—— e= EH— 0 1. Der Tag ist hin, mein Je⸗ su, bei mir blei⸗be, — 2 2—11 — 1——.———. —=—— o See len⸗licht, der Sün ⸗den Nacht ver ⸗trei ⸗be, 20 4 r.—— E! I E I— 1——=— S geh auf in mir, Glanz der Ge⸗ rech ⸗tig ⸗ keit, IES E ů ö— 1 V.N E E LO + NI I———— E II er ⸗leuch⸗te mich, ach Herr, denn es ist 2. Lob, Preis und Dank sei dir, mein Gott, gesungen, dir sei die Ehr, daß alles wohl gelungen nach deinem Rat, ob ich's gleich nicht veysteh; du bist gerecht, es gehe, wie es geh. 3. Nur eines ist, was mich empfind⸗ lich quälet: Beständigkeit im Guten mir noch fehlet. Das weißt du wohl, o Herzens kündiger, ich strauchle noch wie ein Unmündiger. . Vergib es, Herr, was mir sagt mein Gewissen; Welt, Teufel, Sünd hat mich von dir gerissen. Es ist mir leid, ich stell mich wieder ein, da ist die Hand: du mein, und ich bin dein. 5. Israels Schutz, mein Hüter und mein Hirte, zu meinem Trost dein sieghaft Schwert umgürte, bewahre mich durch deine große Macht, wenn mir der Feind nach meiner Seele tracht't. 6. Du schlummerst nicht, wenn matte Glieder schlafen, ach laß die Seel im Schlaf auch Gutes schaffen! O Lebenssonn, erquicke meinen Sinn! Dich laß ich nicht, mein Fels! Der Tag ist hin. Joachim Neander, g. 1650, ff6so. 3⁴⁵ 432—433 4. Lieder für besondere Seiten ꝛc. 432. Mel. Mit meinem Gott geh ich zur Ruh. e E—.— 2 0 HZür al le Gü te sei ge ⸗ preist, Gott 7—.— SEEEEEEEIEIEEEEEE 3——— 2—— S————— Va⸗ter, Sohn und heil' ⸗ger Geist! Ihr bin ich zu ge⸗ ——— ů EU—. ö.— E* E— 1 5 L I I— L 0 rin ⸗ge; ver⸗nimm den Dank, den Lob ⸗ge⸗sang, — E S— EE 2.— I L——.—— I den ich dir kind ⸗lich sin ge. 2. Du nahmst dich meiner herzlich an, hast Großes heut an mir getan, mir mein Gebet gewähret, hast väterlich mein Haus und mich beschützet und genähret. 3. Herr, was ich bin, ist dein Geschenk, der Geist, mit dem ich dein gedenk, ein ruhiges Gemüte; 433. was ich vermag bis diesen Tag, ist alles deine Güte. 4. Sei auch nach deiner Lieb und Macht mein Schutz und Schirm in dieser Nacht, vergib mir meine Sünden; und kommt mein Tod, Herr Zebaoth, so laß mich Gnade finden. Chr. F. Gellert, g. 1215, f 1769. E Mel. G Welt, ich muß dich lassen. EN IIAIEEIEEEIEE— E—— 66 1. Herr, der du mir das Le⸗ ben bis die ⸗sen ., 8 E E—— 2 E—— L 2— ben, dich bet ich kind ⸗lich an. EE 2** I EU SSSSSSSSIEEEEIEIIIEE————— E i viel zu ge⸗ rin ⸗ ge der Treu—e, die ich , 9—— E——.—.—5.— +2.—. E— E 2—— II sin ge, und die du heut an mir ge tan. 2. Mit dankendem Gemüte freu ich mich deiner Güte, ich freue mich in dir. Du gibst mir Kraft und Stärke, Gedeihn zu meinem Werke und schaffst ein veines Herz in mir. 3. Gott, welche Ruh der Seelen, nach deines Worts Befehlen einher im Leben gehn, 346 auf deine Güte hoffen, im Geist den Himmel offen und dort den Preis des Glaubens sehnl 4. Ich weiß, an wen ich glaube, und nahe mich im Staube zu dir, o Gott, mein Heil. Ich bin der Schuld entladen, ich bin bei dir in Gnaden, und in dem Himmel ist mein Teil. Herr Zebaohh 1. 1715,f Höh en Rarbes ch ich glaube lbe l aden, RN, Mein Ial. B. Morgen⸗ und Abendlieder(Abendlieder). 5. Bedeckt mit deinem Segen eil ich der Ruh entgegen; dein Name sei gepreist! 433— 434 Mein Leben und mein Ende ist dein, in deine Hände befehl ich, Vater, meinen Geist. Chr. Fr. Gellert, g. 1715, f 1769 434. Mel. Werde munter, mein Gemüte. E III N 1— 1⁷U H—— E I 1 E I X— C 14— E L +— — + 2———2 1 Herr, e ist von meisnem Le⸗ben wie der⸗ 5 leh⸗re. mich nun Ach⸗tung ge⸗ ben, ob ich Q◻ I HII—!— E— I I I I +.— — I GII + L I 14— 1—0— E E I—— EEEEE II— I— um ein Tag da ⸗ hin: ei ⸗ge mir's auch sel⸗ber an, Ifromm ge⸗we⸗sen bin; dei ⸗g E DIDSDSSSSSE LUUU + I..— 2 E— + I + I——— 1 L L I— L 1 55 so ich was nicht recht ge ⸗ tan, und hilf jetzt in al ⸗len 1+ EI V I— N —V III— I. L—.—. L— I + E L I I ²—.— 2—.—.——=. 1 Sa⸗chen gu ten Fei⸗er a⸗ bend ma ⸗chen. 2. Freilich wirst du manches finden, was dir nicht gefallen hat; denn ich bin noch voller Sünden in Gedanken, Wort und Tat, und vom Morgen bis jetzund pfleget Herze, Hand und Mund so geschwind und oft zu fehlen, daß ich's selber nicht kann zählen. 3. Aber, o du Gott der Gnaden, habe noch einmal Geduld! Ich bin freilich schwer beladen, doch vergib mir alle Schuld! Deine große Vatertreu werde diesen Abend neu, so will ich noch deinen Willen künftig mehr als heut erfüllen. 4. Heilige mir das Gemüte, daß der Schlaf nicht sündlich seil Decke mich mit deiner Güte, auch dein Engel steh mir beil Lösche Feu'r und Lichter aus und bewahre sonst das Haus, daß ich morgen mit den Meinen nicht im Unglück müsse weinen 5. Steure den gottlosen Leuten, die im Finstern Böses tun; sollte man gleich was bereiten, uns zu schaden, wenn wir ruhn, so zerstöre du den Rat und verhindere die Tat! Wend auch allen andern Schrecken, den der Satan kann erwecken. 6. Herr, dein Auge geht nicht unter, wenn es bei uns Abend wird; denn du bleibest ewig munter und bist wie ein guter Hirt, der auch in der finstern Nacht über seine Herde wacht; darum hilf uns, deinen Schafen, daß wir alle sicher schlafen. 7. Laß mich denn gesund erwachen, wenn es rechte Zeit wird sein, daß ich ferner meine Sachen richte dir zu Ehren ein. Oder hast du, lieber Gott, heut bestimmet meinen Tod, so befehl ich dir am Ende Leib und Seel in deine Hände. Haspar Neumann, g. 1648, 1215 3⁴⁷ 435—436 4. Lieder für besondere Zeiten ꝛc. Rkerde 1 435. Mel. Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort. um d —.— DSE iSPꝑPDPDPSPCSCSDSIEIEIEC EE S 0. 1. Hin ⸗ un⸗ ter ist der Son⸗ die fin ⸗stre suh de [ I II I 0 0. W —— b zul Nachbrichtstar her⸗ ein, Laucht uns, HerrChris⸗ 11 wah ⸗res Licht, Wie ba ERN. N Hoh h⸗ —2 +—4„ SSS. hne 4* Ount las uns im Fin ⸗stern tap ⸗pen nicht! ull 2. Dir sei Dank, daß du uns den Tag und rechn' es unfrer Seel nicht zu, vor Not, Gefahr und mancher Plag durch deine Engel hast behüt't aus Gnad und väterlicher Güt. 3. Womit wir heut erzuͤrnet dich, das, Herr, verzeih uns gnädiglich laß schlafen uns in Fried und Ruh! 4. Der Engel Wach um uns bestell, daß uns der böse Feind nicht fäll! Vor Schrecken, Angst und Feuersnot behüte uns, o lieber Gott! Niklas Hermann, f 1561. 0 436. Mel. Jesu, meine Freude. EUE 5 1 —E TE V— I HUDTUE I + + EL S LV—— L I I—— +— — 1 Hir ⸗te dei⸗ner Scha ·fe, der von kei⸗nem 0 dei ⸗ne Wun⸗der ⸗ gü ⸗te war mir Schild und 8 EEH ++ O— N + T— SIUT— GI——4 E 2—.—.—— I!* L + EV Scl 1— f se I IX———— a=fe et⸗was wis⸗sen mag, e, e 2.3 den ver⸗gang⸗nen Tag. Sei die Nacht auch du E——— 1— j— hm ——— LIINNE—.—— L 1 I— 0 EH——9=— 2 sh 10 auf der Wacht und laß mich von dei⸗ nen Scha⸗ Rc EU.———.——— H H 1. I 1—* + I L 2 j— II — 2——— ren um und um be⸗wah ⸗ren! 2. Decke mich von oben sie sind mein und dein! vor der Feinde Toben Schließ uns mit Erbarmen mit der Vaterhuld! in den Vaterarmen Ein versöhnt Gewissen ohne Sorgen ein! sei mein Ruhekissen, Du bei mir und ich bei dir, drum vergib die Schuld! also sind wir ungeschieden, Denn dein Sohn hat mich davon und ich schlaf in Frieden. durch die tief geschlagnen Wunden 4. Komm, verschließ die Kammer gnädiglich entbunden. 3. Laß auch meine Lieben keine Not betrüben, 348 und laß allen Jammer ferne von uns sein! 2 Sei du Schloß und Riegel, sche nicht zu, und Ruhl uns bestel nicht fälll d Feuerenot l mann, f 156, B. Morgen⸗ und Abendlieder(Abendlieder). 436—438 unter deinen Flügel lieg ich nur in Jesu Wunden, nimm dein Küchlein ein; sterb ich alle Stunden. decke zu mit Schutz und Ruh, 6. Nun wohlan, ich tue so wird uns kein Grauen wecken, in vergnügter Ruhe noch der Satan schrecken. Mund und Augen zu. 5. Wie, wenn ich mein Bette Seele, Leib und Leben heut zum Grabe hätte? hab ich dir ergeben, Wie bald rot, bald tot! o du Hüter du! Doch hast du beschlossen, Gute Nacht! Nimm mich in acht! daß mein Ziel verflossen, Und erleb ich ja den Morgen, kommt die Todesnot, wirst du weiter sorgen. so will ich nicht wider dich · Benjamin Schmolck, g. 1622, K 1252. — 437. Eigene Melodie. E.—. 12 2—.. V ꝗW—3——.— + 1 5 —45 I L 3— L— EEEE L + 5—0 Mit mei⸗nem Gott geh ich zu Ruh und —————— —— 2 I ⁰EFDE 2—.———— Seiieee 3 tu in Fried mein Au ⸗ gen u, denn Gott im Him⸗mels⸗ SSSSSEEE E——1——1 H 2 thro⸗ne ü ⸗ber mich wacht bei Tag und Nacht, 5 II +— 1I 70 2 4 0—.—— t 3—. EHN EV— I L——....—.I auf daß ich si ⸗cher woh ne. 2. Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ, 3. Befiehl den starken Helden dein, der du allein mein Helfer bist, daß sie stets um und bei uns sein; laß mich kein Leid erfahren, all Übel von uns wende! durch deinen Schutz vors Teufels Trutz Gott heil'ger Geist, dein Hilf uns leist dein' Engel mich bewahren! an unserm letzten Ende! v. I: Cornelius Becker, g. 1561, f 1604. D. 2 u. 5: 1690. 438. Eigene Melodie. E—————.— SS.......... L e. LE L L L I— I—— 8— 1. Mü ⸗de bin ich, geh zur Ruh, schlie⸗ße r, EU— e 0 mei ⸗ne Au ⸗gen zu; Va ⸗ter, laß die Au⸗gen 2— 95——— E E /— I + 6 I— II. dein ü⸗ber mei⸗nem Bet ⸗te sein! 2. Hab ich Unrecht heut getan, Deine Gnad und Jesu Blut sieh es, lieber Gott, nicht an! macht ja allen Schaden gut. 349 438— 440 3. Alle, die mir sind verwandt, Gott, laß ruhn in deiner Hand! Alle Menschen, groß und klein, sollen dir befohlen sein! 4. Lieder für besondere Seiten ꝛc. 4. Kranken Herzen sende Ruh, nasse Augen schließe zu, laß den Mond am Himmel stehn und die stille Welt besehn! 1816. Luise Hensel, g. 1298, 1876. Am Sonntag Abend. 1— 439. Mel. Nun sich der Cag geendet hat. EED——. , I. E 2 +* 2U1- LUIE XE +* L CO 0 1H4—..— Eꝰ re 0 5 9— 1. Nun bricht die fin ⸗stre Nacht her ⸗ein, des EED ů.— I FPDPE + 2IE + I LIUUE——— I=SD..—.. +— E I— I N—— Ta⸗ges Glanz ist tot; je ⸗ doch, mein Herz⸗ schlaf EEE.—. I. FPF EI ꝗ*— I U LIIU— I— 2 +*—— U. E 8 2— I I—.—— I EE I 2. O Gott, du großer Herr der Welt den niemand sehen kann, du siehst ja mich in deinem Zelt, hör auch mein Seufzen an! 3. Der Tag, den ich nunmehr vollbracht, der war besonders dein; drum hätt er auch bis in die Nacht dir sollen heilig sein. 4. Vielleicht ist dieses nicht geschehn denn ich bin Fleisch und Blut und pfleg es öfters zu versehn, wenngleich der Wille gut. 5. Nun such ich deinen Gnadenthron, sieh meine Schuld nicht an und denke, daß dein lieber Sohn für mich genug getan. 6. Schreib alles, was man heut ge⸗ lehrt, in unsre Herzen ein und lasse die, so es gehört, dir auch gehorsam sein. —+ noch nicht ein, geh, red zu ⸗vor mit Gott! 7. Erhalte ferner noch dein Wort und tu uns immer wohl, damit man stets an diesem Ort Gott diene, wie man soll! 8. Indessen such ich meine Ruh; o Vater, steh mir bei und gib mir deinen Engel zu, daß er mein Wächter sei. 9. Gib allen eine gute Nacht, die heute recht gelebt, und beßre den, der unbedacht hat wider dich gestrebt. 10. Woferne dir mein Tun gefällt, so hilf mir morgen auf, daß ich noch ferner in der Welt vollbringe meinen Lauf. 11. Und endlich führe, wenn es Zeit, mich in den Himmel ein! Da wird in deiner Herrlichkeit mein Sabbat ewig sein. Haspar Neumann, g. 1648, f 1715, . 2.W. O Mol 6 Nal schrhin Hain H. r hell 9. De güle ahblal lo we Won u „Pen G 4. Oe 440. Mel. O Welt, ich muß dich lassen. 5. PPP. 2—— ke.——— 1 E—.— 1 . Nun ru⸗ hen al ⸗le Wäl ⸗der. Vieh, Menzschen, 0 E r ö CIEIC 11—— +— E—— — es schläft die gan ⸗ ze Welt; slcb' Bil leh Hicd E e R0 ö D fto f Wo E zudo — — — Gottl dein Wort „ em Ort l geine Ruh gel zu, i. e Nacht, edacht Tun gefilh r Welt . „ wenn 6 W nI ö klichkeit . 9. 1015,f B. Morgen⸗ und Abendlieder(Abendlieder). 440—441 e B, p————— ihr a ⸗ ber, mei ⸗ne Sin ⸗nen, auf, auf, ihr sollt be⸗ EH e,——— —E— + EI.— I 2—.— E E———— S.——— gin ⸗nen, was eu ⸗„rem Schöp⸗fer wohl⸗ ge ⸗ fällt! 2. Wo bist du, Sonne, blieben? Die Nacht hat dich vertrieben, die Nacht, des Tages Feind; fahr hin, ein andre Sonne, mein Jesus, meine Wonne, gar hell in meinem Herzen scheint. 3. Der Tag ist nun vergangen, die güldnen Sterne prangen am blauen Himmelssaal; also werd ich auch stehen, wenn mich wird heißen gehen mein Gott aus diesem Jammertal. 4. Der Leib eilt nun zur Ruhe, legt ab das Kleid und Schuhe, das Bild der Sterblichkeit; die zieh ich aus, dagegen wird Christus mir anlegen den Rock der Ehr und Herrlichkeit. 5. Das Haupt, die Füß und Hände sind froh, daß nun zum Ende die Arbeit kommen sei; Herz, freu dich, du sollst werden vom Elend dieser Erden und von der Sünden Arbeit frei. 6. Nun geht, ihr matten Glieder, geht hin und legt euch nieder, der Betten ihr begehrt; es kommen Stund und Zeiten, da man euch wird bereiten zur Ruh ein Bettlein in der Erd. 7. Mein Augen stehn verdrossen, im Nu sind sie geschlossen; wo bleibt dann Leib und Seel? Nimm sie zu deinen Gnaden, sei gut für allen Schaden, du Aug und Wächter Jsrael! 8. Breit aus die Flügel beide, o Jesu, meine Freude, und nimm dein Küchlein ein! Will Satan mich verschlingen, so laß die Englein singen: dies Kind soll unverletzet sein. 9. Auch euch, ihr meine Lieben, soll heute nicht betrüben ein Unfall noch Gefahr; Gott laß euch selig schlafen, stell euch die güldnen Waffen ums Bett und seiner Engel Schar! Oaul Gerhardt, g. 1602, 4 1676. 41. Eigene Melodie. FUE———— 3 EHD 0 2 EH..—— 1 1. Nun sich der Tag ge ⸗ en ⸗det hat, und EEh 14—1—.—. EHU IIIPIIPIPIFIIFITITIFIFII — 9————.—— kei ⸗ne Sonn mehr scheint, schläft al ⸗les, was sich EE EEE — 7 9—— 2 i. ab ⸗ge⸗matt't und was zu ⸗-vor ge ⸗weint. 2. Nur du, mein Gott, hast keine Rast, du schläfst noch schlummerst nicht; die Finsternis ist dir verhaßt, weil du bist selbst das Licht. 351 441—443 3. Gedenke, Herr, doch auch an mich in dieser finstern Nacht und schenke du mir gnädiglich den Schirm von deiner Wacht! 4. Zwar fühl ich wohl der Sünden Schuld, die mich bei dir klagt an; ach aber deines Sohnes Huld hat g'nug für mich getan. 5. Den setz ich dir zum Bürgen ein, wenn ich muß vor Gericht; ich kann ja nicht verloren sein in solcher Zuversicht. 6. Drauf tu ich meine Augen zu und schlafe fröhlich ein; 4. Lieder für besondere Seiten ꝛc. mein Gott wacht jetzt in meiner Ruh; wer wollte traurig sein? 7. Weicht, nichtige Gedanken, hin, wo ihr habt euren Lauf; ich baue jetzt in meinem Sinn Gott einen Tempel auf. 8. Soll diese Nacht die letzte sein in diesem Jammertal, so führ mich, Herr, im Himmel ein zur auserwählten Zahl. 9. Und also leb und sterb ich dir, du Herr Gott Zebaoth; im Tod und Leben hilfst du mir aus aller Angst und Not. Joh. Fr. Herzog, g. 1647, f 1699 2. Tv sastwi Iu, Mus mlit Heib b uber 9. Tx Haß in Wann u d kei Oane Wler e 442. Mel. O Welt, ich muß dich lassen. —— —. IIIII———— — 255 1. Nun sich der Tag ge ⸗ en ⸗det, mein Herz zu IEEE—* +—4* S.* +* E E 1½ 2—— CE 1— E— E 5 ö ir sich wen ⸗det und dan⸗ ket in ⸗nig ⸗lich; ö 5 —2. 2 5 2— 1— 2 2——— Hrar. 1—— — O— 1—.—.— E 2 D* V W dein hol ⸗des An⸗ge⸗ sich te zum Se⸗ gen auf mich H .SS........I......... ——1 rich ⸗te, er⸗leuch»te und ent⸗ zün ⸗de michl 2. Ich schließe mich aufs neue in deine Vatertreue und Schutz und Herze ein; die fleischlichen Geschäfte und alle finstern Kräfte vertreibe durch dein Nahesein! 3. Daß du mich stets umgibest, daß du mich herzlich liebest und rufst zu dir hinein, daß du vergnügst alleine so wesentlich, so reine, laß früh und spat mir wichtig sein! 4. Ein Tag der sagt's dem andern, mein Leben sei ein Wandern zur großen Ewigkeit. O Ewigkeit, du schöne, mein Herz an dich gewöhne! Mein Heim ist nicht in dieser Zeit. Gerhard Tersteegen, g. 1692, f1269. 443. mel. Meinen Jesum laß ich nicht. EU 5 ů— ů— d—.—.— e 1 Je ⸗su, wa⸗ che du, weil ich jetzt⸗und gib mir und den Mei⸗nen Ruh, bleib, o Hirt, bei meiner Ruhj danken, hin, Sinn e lehte sein himmel ein tebich di, du mix t. og7, F Wogg — u Heih michl e wichtig seinh dem andern, ndern öhnel dieser Hl. 3. 160%% W 0 Hict, 2. Treuer Jesu, weiche nicht, sonst wird Grauen, Furcht und Schrek⸗ ken, das oft mit der Nacht einbricht, uns mit Ach und Weh erwecken Bleib bei uns mit deinem Licht, tweuer Jesu, weiche nicht! 3. Treuer Jesu, steh uns bei, daß in uns der Geist und Glaube, wenn wir schlafen, wacker sei, und kein Feind uns solchen raube! Deine Hilfe mach uns frei, treuer Jesu, steh uns bei! A. Morgen⸗ und Abendlieder(Abendlieder). 443—444 .. n— SSSSSSSSSSIIEEeeeeee— —— I 41 30— will ein ⸗schla⸗fen; dei nen Scha fen, schließ die Tü⸗ren sel⸗ber zu, *⁵ N EEEE ——. ö treu er Je ⸗su, wa⸗che dul 4. Treuer Jesu, wenn es nun einmal mit mir kommt zum Sterben, so bring mich zu deiner Ruh, mache mich zum Himmelserben, schließ mir selbst die Augen zu, treuer Jesu, meine Ruh! 5. Treuer Jesu, nimm zu dir endlich mich und all die Meinen! Wenn der Tag nun bricht herfür, da du selber wirst erscheinen, führ uns durch die Himmelstür, liebster Jesu, ein zu dir. Unbekannt 1697 444. Eigene Melodie, ——7 LV ILI + I. I— 2 7 Wer de mun⸗ter, mein Ge ⸗ mü⸗te, und ihr 3 daß ihr prei⸗ set Got⸗tes Gü⸗te, die er E— en DPIITT + I + +— E LUUUUE* + I + L + 1.— 1— C—.——.—.— EVꝰ 2—— EEE II— I 2——— Sin⸗ne, geht her ⸗ für, ö n bat ge⸗tan an mir, als 0 mich den ga⸗ 461 Tag E I +.—.— + 2 1—— I L 2— L so mancher schwe⸗ren Plag, vor Be⸗ trüb⸗nis, Schand und EV den.—.—11 I T— 7——.— + I L————.—.— EE I Scha⸗den treu be⸗ hü ⸗tet hat in Gna ⸗den. 2. Lob und Dank sei dir gesungen, Vater der Barmherzigkeit, daß mir ist mein Werk gelungen, daß du mich vor allem Leid und vor Sünden mancher Art so getreulich hast bewahrt, auch die Feind hinweg getrieben, daß ich unbeschädigt blieben. 3. Bin ich gleich von dir gewichen, stell ich mich doch wieder ein; hat uns doch dein Sohn verglichen durch sein Angst und Todespein. Ich verleugne nicht die Schuld, aber deine Gnad und Huld ist viel größer als die Sünde, die ich stets in mir befinde. 4. O du Licht der frommen Seelen, o du Glanz der Ewigkeit, dir will ich mich ganz befehlen diese Nacht und allezeit; 353 23 4⁴4—445 bleibe doch, mein Gott, bei mir, weil es nunmehr dunkel schier. Da ich mich so sehr betrübe, tröste mich mit deiner Liebe. 5. Laß mich diese Nacht empfinden eine sanft und süße Ruh, alles Ubel laß verschwinden, decke mich mit Segen zu! Leib und Seele, Mut und Blut, Weib und Kinder, Hab und Gut, Freunde, Feind und Hausgenossen sei'n in deinen Schutz geschlossen. 6. Ach bewahre mich vor Schrecken, schütze mich vor Überfall, 4. Lieder für besondere Seiten ꝛc. laß mich Krankheit nicht aufwecken, treibe weg des Krieges Schall, wend ab Feu'r und Wassersnot, Pestilenz und schnellen Tod, laß mich nicht in Sünden sterben, noch an Leib und Seel verderben! 7. O du großer Gott, erhöre, was dein Kind gebeten hat! Jesu, den ich stets verehre, bleibe ja mein Schutz und Rat! Und mein Hort, du werter Geist, der du Freund und Tröster heißt, höre doch mein sehnlichs Flehen! Amen, ja, es soll geschehen. Johann Rist, g. 1607, F 166ꝰ. Am Schlusse der Woche. 445. mel. Wie lieblich ist doch, Herr, die Stätte. EE————4 DPDDE 1 I EIE—— HEUUE I + L 14— + + 4— 1 2..—.—— E 1—— 2— I—— 1 So ist die Wo⸗che nun ge⸗schlos ⸗sen, doch, treu⸗er Wie sich dein Se⸗gens ⸗-quell er⸗gos ⸗ sen, so bin ich ———.— N 4..— 4 FPD A + + I— EUDE E E + +— L 6— 8— 1 icht II L I L 15— ott, dein er ⸗ze nicht.. noch der Zu⸗ver ⸗ sicht, daß er sich wei⸗ter⸗ 66 100— EV +.—.——— I SPSPSPSPSPSIICIIIII..I.........— E—— I— L. I— 8 2 0—— I hin er⸗gießt und un⸗ er⸗schöpfẽlich auf mich fließt. 2. Ich preise dich mit Hand und Mun⸗ de, ich lobe dich, so hoch ich kann, ich rühme dich von Herzensgrunde für alles, was du mir getan, und weiß, daß dir durch Jesum Christ mein Dank ein süßer Weihrauch ist. 3. Hat mich bei meinen Wochentagen das liebe Kreuz auch mit besucht, so gabst du auch die Kraft zum Tragen. Zudem, es ist voll Heil und Frucht in deiner Liebe, Herr, zu mir, und darum dank ich auch dafür. 4. Nur etwas bitt ich über alles, ach du versagst mir solches nicht: Gedenke keines Sündenfalles, weil mich mein Jesus aufgericht't, mein Jesus, der die Missetat auf ewig schon gebüßet hat: 35⁴ 5. Dein Schwur ist ja noch nie gebro⸗ chen, und brichst ihn nicht in Ewigkeit, da du dem Sünder hast versprochen, daß er, wenn ihm die Sünde leid, nicht sterben, sondern gnadenvoll als ein Gerechter leben soll. 6. Mein Glaube hält an diesem Segen und will also den Wochenschluß vergnügt und froh zurücke legen, da der Trost mich ergötzen muß, daß ich in Christo solle dein und schon in Hoffnung selig sein. 7. Doch da mein Leben zugenommen, so bin ich auch der Ewigkeit um eine Woche näher kommen und warte nun der letzten Zeit, da du die Stunde hast bestimmt, die mich zu dir in Himmel nimmt. Hundw Somt Wlckd Rhauch 0„ a Malel 0 Die th Waer Ie Wssche e Die an aufwechen, Schall, assersnot, Tod, en flerben, verderben! ter Geist, öster heißt, Flehen! hen. 9. 1607, fHesNWN fmich fligt a noch nie geblt lichtin Ewih st versprochen, Sunde lei Rnaderwol I soll. an dissem Sle chenschluß rücke legen, hen muß, „dein selig sin. n ugenommieh vigkeit kommen gten gei, besimmt, nmel ninmu. B. Für besondere Umstände(Jahreszeiten, Wetter, Ernte). 445-446 8. Und wenn ich morgen früh aufs neue den Sonntag wieder sehen kann, so blickt die Sonne deiner Treue mich auch mit neuen Gnaden an; ach ja, da teilt dein Wort und Haus den allerbesten Segen aus. 9. So will ich das im voraus preisen, was du mir künft'ge Woche gibst. Du wirst es in der Tat erweisen, daß du mich je und immer liebst und leitest mich nach deinem Rat, bis Leid und Zeit ein Ende hat. Erdmann Neumeister, g. 1671, 4 1756. B. Für besondere Umstände. 1. Jahreszeiten, Wetter, Ernte. 0 446. Eigene Melodie. E— d 5 6 2 3——.— 11 IE L I I +—— + + E——2—— I. Geh aus, mein Herz, und su⸗ che Freud in die ⸗ser E— H D——3 L———— 2 E 2————n—.—— E 1— 1.—— I—. 5— lie⸗ ben Som⸗ mer⸗zeit an dei⸗nes Got ⸗tes Ga ben! Schau E DIPIPIPISIPIIPIPIPITITITITITITIEITITITIIFF— EI I L— +—— C E O—. L I I—. I—— L 1 an der schö⸗nen Gär ⸗ten Zier und sie-⸗he, wie sie IN E e L—.—. SS.....I.....I.... ꝓ 122 1E L I—.—— ö 90 mir und dir sich aus ⸗ge⸗schmük⸗ket ha⸗ben! 2. Die Bäume stehen voller Laub, das Erdreich decket seinen Staub mit einem grünen Kleide; Narzissen und die Tulipan, die ziehen sich viel schöner an als Salomonis Seide. 3. Die Lerche schwingt sich in die Luft, das Täublein fleugt aus seiner Kluft“) und macht sich in die Wälder; die hochbegabte Nachtigall ergötzt und füllt mit ihrem Schall Berg, Hügel, Tal und Felder. 4. Die Glucke führt ihr Völklein aus, der Storch baut und bewohnt sein Haus, das Schwälblein speist die Jungen; der schnelle Hirsch, das leichte Reh ist froh und kommt aus seiner Höh ins tiefe Gras gesprungen. 5. Die Bächlein rauschen in dem Sand und malen sich in ihrem Rand mit schattenreichen Myrten; ) Jerem. 48, 28. 35⁵ die Wiesen liegen hart dabei und klingen ganz vom Lustgeschrei der Schaf und ihrer Hirten. 6. Die unverdroßne Bienenschar fleugt hin und her, sucht hie und dar ihr edle Honigspeise; des süßen Weinstocks starker Saft bringt täglich neue Stärk und Kraft in seinem schwachen Reise. 7. Der Weizen wächset mit Gewalt; darüber jauchzet jung und alt und rühmt die große Güte des, der so überflüssig labt und mit so manchem Gut begabt das menschliche Gemüte. 8. Ich selber kann und mag nicht ruhn, des großen Gottes großes Tun erweckt mir alle Sinnen; ich singe mit, wenn alles singt, und lasse, was dem Höchsten klingt, aus meinem Herzen rinnen. 23* 446—447 9. Ach, denk ich, bist du hier so schön und läßt du's uns so lieblich gehn auf dieser armen Erden, was will doch wohl nach dieser Welt dort in dem reichen Himmelszelt und güldnen Schlosse werden? 10. Welch hohe Lust, welch heller Schein wird wohl in Christi Garten sein? Wie muß es da wohl klingen, da so viel tausend Seraphim mit eingestimmtem Mund und Stimm ihr Halleluja singen? 11. O wär ich dal O stünd ich schon, ach süßer Gott, vor deinem Thron und trüge meine Palmen! So wollt ich nach der Engel Weis' erhöhen deines Namens Preis mit tausend schönen Psalmen. 12. Doch gleichwohl will ich, weil ich noch hier trage dieses Leibes Joch, auch nicht ganz stille schweigen; 4. Lieder für besondere Zeiten ꝛc. mein Herze soll sich fort und fort an diesem und an allem Ort zu deinem Lobe neigen. 13. Hilf mir und segne meinen Geif mit Segen, der vom Himmel fleußt, daß ich dir stetig blühe; gib, daß der Sommer deiner Gnad in meiner Seele früh und spat viel Glaubensfrücht erziehe. 14. Mach in mir deinem Geiste Raum, daß ich dir werd ein guter Baum, und laß mich Wurzel treiben Verleihe, daß zu deinem Ruhm ich deines Gartens schöne Blum und Pflanze möge bleiben. 15. Erwähle mich zum Paradeis und laß mich bis zur letzten Reis' an Leib und Seele grünen, so will ich dir und deiner Ehr allein und sonsten keinem mehr hier und dort ewig dienen. Daul Gerhardt, g. 1607, f 1676. Hagelfeier. 447. Mel. Erhalt uns, Berr, bei deinem Wort. 66665 . △—— 7 2 D— TT ⸗scher uns, Herr, das täg⸗lich Brot, vor Teu⸗rung E ů—— ů 1 EURTSSSSIEEIIEIIIEEEIEEETEEEIS.....—— . und vor Hun⸗gers⸗not be ⸗ hüt uns durch dein'n lie⸗ben Sohn, ů LU—* E* +— L— 1— 2 1E + 0 Gott Va⸗ter 2. O Herr, tu auf dein milde Hand, mach uns dein Gnad und Güt bekannt, ernähr uns, deine Kinderlein, der du speist alle Vögelein. 3. Erhörst du doch der Raben Stimm, drum unsre Bitt, Herr, auch vernimm; denn aller Ding du Schöpfer bist und allem Vieh sein Futter gibst. 4. Gedenk nicht unsrer Missetat und Sünd, die dich erzürnet hat; in dem höch 272— Thron! laß scheinen dein Barmherzigkeit, daß wir dich lob'n in Ewigkeit. 5. O Herr, gib uns ein fruchtbar Jahr, den lieben Kornbau uns bewahr, vor Teurung, Hunger, Seuch und Streit behüt uns, Herr, zu dieser Zeit! 6. Du unser lieber Vater bist, weil Christus unser Bruder ist; drum trauen wir allein auf dich und woll'n dich preisen ewiglich. Niklas Hermann, 156ʃ, ahhale g it und fort m Ort . hue meinen Ges. inmalf fleußt, 22* Gnad und spat tziehe. em Geiste Raum, zuter Baum, treiben. m Ruhm höͤne Blum iben. um Paradeis letzten Reis ünen, ner Ehr sem mehr enen. g. 1607, f Herd vor Teu⸗rung —.— le⸗ ben Soh I mh Hersigket Cwig keit, u Rht Ins bewahr, aan ö Heser Zeil Vote r bis, hruder ist im auf dih en awihlih, Hermann, V3 ö B. Für besondere Umstände(Jahreszeiten, Weiter, Ernte). 448—449 6.—5 443. Mel. Es. das—— uns kommen— n ern eedeee. EV 1 Es baut, Herr, dei ⸗ ner Men⸗ schen Schar und hofft da⸗bei von Jahr zu Jahr, .*— DH◻ E2— * L 10— I L.— I IL 1— 5 auf dein Ge ⸗ heiß die Er ⸗ de ee derr wer ⸗ de, und daß du EE 4.0 3— —EIII 1H I——— + 1 LIII—— +— E +—.32 1— 40 L 1 Eꝰ 1— +—. 1 1 un ⸗ser täg⸗ lich Brot 3—5 Ret⸗tung aus 355 Angst und H◻II 4.——* I I + II. L 35— L I + II Not uns 61228 lich wollst be— sche⸗ ren. 2. Gib veine Luft und Sonnenschein, vor Frost und Hagelschlag, fruchtbaren Tau und Regen, vor Dürre, und was sonst noch mag damit die Früchte wohl gedeihn den Früchten Schaden bringen. durch deinen milden Segen, 5. Gib gnädig, was uns deine Hand die hier zu Lande früh und spat jetzt in der Hoffnung weiset, der Ackermann geworfen hat auf daß damit im ganzen Land auf dein Wort in die Erde. werd arm und reich gespeiset. 3. Vergebens ist all unsre Kunst, So wird dich loben groß und klein, all Müh und Zubereiten, die Alten und die Kinderlein wenn nicht, Gott, deine Gnad und Gunst und was auf Erden lebet. hier unsern Fleiß begleiten. 6. Wir trauen dir, großer Gott, Nur du regierst des Wetters Lauf, laß deine Gnade walten! durch dich wächst jede Pflanze auf, Du weißt gar wohl, was uns ist not, durch dich nur bringt sie Früchte. hast lange hausgehalten 4. Herr, straf uns nicht in deinem Zorn, und wirst regieren ferner so, gedenk an deine Güte; daß man durch deinen Segen froh erhalte unsrer Felder Korn wird deinen Namen preisen. und gnädig es behüte Barthol. Ringwald, g. 1550, f 1598. Beim Gewitter. — 6 449. Mel. Auf meinen lieben Gott. ö SIEEEEEEEIEIEIIII T TAIII...... S 1. Ein Wet⸗ter stei⸗get auf. Mein Herz, zu Gott hin⸗ d..., e... L E L L 1 L 4.— 36 auf! Fall ihm ge⸗ schwind zu Fu ⸗ße durch wah⸗ ö......— CNN—— + E 22—.——— E——* 4 L L—. I———— Reu und Bu ⸗ße, da⸗mit gleich dei ⸗ne Sün⸗ 357 440—450 g. Lieder für besondere Feiten ꝛc h den durch Chrin⸗ fl TLod ver⸗ schwin⸗den. N 2. Hevr, der du gut und fromm 4. Ich will mit dem, was mein. zu dir ich gläubig komm, dir ganz ergeben sein; bitt dich um dein Erbarmen, dein Flügel wird uns decken, du wollest doch mich Armen vevjagen alles Schrecken um Christi willen schonen und lassen uns aus Gnaden und nicht nach Sünden lohnen das Wetter gar nicht schaden. 3. Durch Christi teures Blut 5. Wohlan, verlaß uns nicht, mach mir ein Herz und Mut, bleib unsre Zuversicht das sich nicht knechtisch scheue, und laß dein Vaterlieben das vielmehr deiner Treue auch jetzt an uns sich uben! in allem kindlich traue So woll'n wivr, weil wir leben, und auf dein Helfen baue. dir Preis und Ehre geben. Amilie Juliane, Gräfin zu Schwarzburg⸗Rudolstadt, g. 465, F 4706. Nach dem Gewitter. Mel. Don Gott will ich 4—.——.— . Wet ⸗ter 11 ver⸗ 2— ben durch dei ⸗ne bist stets bei uns blie⸗ben, 25 42 cher⸗ . gnad und Kräst, Gnadund 09 wie 65 Sohn de sus 9 das heit vey⸗ schafft: —— .——.———5 2 ö——. — de Meer be⸗ 565605— et, 97 Jün ⸗ger bald er⸗ I — I freu et, der Hel ⸗fer du slets bist. 2. Haus, Hof, Gut, Leib und Leben durch Christum deinen Sohn hat deine Gnadenhand um sein's Veyvdienstes willen, behütet und daneben der deinen Zorn kann stillen, beschützet unser Land. der wahre Gnadenthron. Dein gnädig Angesicht 4. Ach, Herr, am jüngsten Tage,‚ läßt du uns wieder schauen, wenn der herein nun fällt, die wir uns dir vertrauen daß er mit Donnerschlage mit starker Zuversicht. anzündet diese Welt, 3. Dankopfer wir dir bringen so streck uns deine Hand für das, was du getan; und zeuch uns, die wir gläuben von deiner Macht wir singen; an dich und treu verbleiben, nimm's, Vater, gnädig an hinauf ins Vaterland. Joh Beermann, g. 1585, FTegt, 358 „was mein. decken, en maden chaden. ins nicht, hen Üben! hir leben, eben. 9. 1657, f I706, uuch dei⸗ ne ast Si cher⸗ 3 Christ das E ger bald er⸗ N Sohn willen/ stillen, ron. ungsten Tage, fäll, lage md ir gläuben hleiben, „ 3 L585 flen B. für besondere Umstände(Jahreszeiten, Wetter, Ernte). 451—452 Bei anhaltender Nässe. 451. Mel Straf mich nicht in deinem Zorn. IIN—— +— + IHI Eꝰ L— II E I— E 1 1 Schmerz und Kla⸗ge füllt das Land, Gott, hör un ⸗ser —— Soll der Se⸗gen dei⸗ ner Hand uns ver ⸗lo ⸗ ren —————.—.— ö II—— E— 2 E I.— ᷓ——— 3 m Zeig uns doch Gna⸗de noch, Va ⸗ter — DPE— I I HHI + 1U1 9— H I LT. E + E.— voll Er ⸗ bar ⸗ men, hilf, ach hilf uns Ar⸗nien! 3. Sende warmen Sonnenschein, der die Frucht erquicke Auf dich schaue ich allein mit des Glaubens Blicke. Unsre Not kennst du, Gott. Eil, uns beizustehen, laß uns Hilfe sehen Joh. Leonh. Bäßler, g. 1745, F 18. Bei anhaltender Dürre. 2. Du regierst der Wolken Lauf, du gebeutst dem Regen; sprich ein Wort, so hört er auf und uns bleibt der Segen. Steh uns bei und zerstreu, Herr, durch deine Rechte bald des Himmels Nächte + 452. Mel.— wie du willst, so——58 mit mir. ◻EI I +4 E H I + 1——— 2 1 E XE + 1..— E + + 2—..— + 2 L 1 LV—.— L I I I I—. 1 W Her⸗re, du ge⸗ rech⸗ter Gott, wir hasben's 6— mit uns⸗ rer Sünd und 265 se ⸗tat, daß un ⸗ser EH— E. e— ᷑ — + +— I. 2—1 E EIE 2 DEE 2 I 2 L +—.— 2.— G +. LV— L—— II—. 1— L 2 1 en daß Vieh und Men⸗schen trau⸗ri— Jeld nicht grü⸗net, 8 ö ů—— EEEEEE LVU 0 + I—.— +— L—————..—.. 2—.— 2— 65 1 I— 1 8 I 1 Wenn du zu ⸗schließt den Him ⸗=mel dein, dann müs⸗ sen wir D EH 5. N 2„ I 1 I + + I II .... —— ver ⸗schmach 0 ten. 3. Gedenke, Herr, an deinen Bund! Um deines Namens willen bitten wir dich von Herzensgrund, tu unsre Not doch stillen. Allmächtig ist der Name dein, solch's kannst du alles tun allein, Herr, unser Gott und Tröster! 359 2. Herr, unsre Sünd erkennen wir, die wollst du uns verzeihen; all unsre Hoffnung steht zu dir, Trost, Hilf tu uns verleihen; gib Regen und den Segen dein um deines Namens will'n allein, Herr, unser Gott und Tröster! 1—— 4. Lieder für besondere Seiten ꝛc. Erntedanffest. 453. Mel⸗ Aus meines Herzens Grunde. r.e, eeeEen᷑,. S 1 Die Ernt ist nun zu eEn de, der 3 wor ⸗aus Gott ah ⸗le Stän ⸗ de satt, E 1.— I H———.— I— 1 5——. D. +— + DAE D.—⁰1 1— L 1 E²———— II 1— 1 Se gen ein⸗ge- bracht, Reich und fröh⸗lich macht. Der 1 ⸗te Gott lebt —— EEE** E ᷓ 2 1 1 L— L— + D ILIII 1 och, man kann es deut⸗lich mer„ken an so viel N 9 e l EI.—. P.——— —5 EZI—. + L—2——— E—. E 1* L 2—.— +. 1—— DE Lie ⸗ bes ⸗-wer ⸗ ken, drum prei⸗sen wir ihn hoch. 2. Wir rühmen seine Güte, die uns das Feld bestellt und oft uns ohne Bitte getan, was uns gefällt; die immer noch geschont, ob wir gleich gottlos leben, die Fried und Ruh gegeben, daß jeder sicher wohnt. 3. Zwar manchen schönen Segen hat böses Tun verderbt, den wir auf guten Wegen sonst hätten noch ererbt; doch hat Gott mehr getan aus unverdienter Güte, als Mund, Herz und Gemüte nach Würden rühmen kann. 4. Er hat sein Herz geneiget, uns Sünder zu erfreun, genugsam sich bezeuget durch Tau und Sonnenschein. Ward's aber nicht geacht't, so hat er sich verborgen und durch verborgnes Sorgen zum Besten uns gebracht. 5. O allerliebster Vater, du hast viel Dank verdient; du mildester Berater machst, daß uns Segen grünt. Wohlan, dich loben wir für abgewandten Schaden, für viel und große Gnaden; Herr Gott, wir danken dir. 6. Zum Danken kommt das Flehen: Laß uns, o frommer Gott, vor Feuer sicher stehen und aller andern Not, gib friedensvolle Zeit, erhalte deine Gaben, daß wir uns damit laben, regier die Obrigkeit! 7. Besonders laß gedeihen dein teuerwertes Wort, daß wir uns dessen freuen, und auch an unserm Ort dies gute Samkörnlein verlangte Früchte bringe, und wir in allem Dinge recht fromme Leute sein. 8. Gib, daß zu dir uns lenket, was du zum Unterhalt des Leibes hast geschenket, daß wir dich mannigfalt in deinen Gaben sehn, mit Herzen, Mund und Leben dir Dank und Ehre geben. O laß es doch geschehn! 9. Kommt unser Lebensende, so nimm du unsern Geist in deine Vaterhände, wo er der Ruh geneußt, nt das Flehen ott, Oeben hen ensende⸗ zist wo ihm kein Leid bewußt! So ernten wir mit Freuden B. Für besondere Umstände(Jahreszeiten, Wetter, Ernte). 453— 455 nach ausgestandnem Leiden die Garben voller Lust. Gottfried Tollmann, g. 1680, 4 1766. 454. Mel. O daß ich tausend hätte. EE..,. I ů— 88— + L + 12— O 2——* I LV I— I al— 1 L—— 0 Dir, mil⸗der Ge⸗ ber ler Ga ben, Herr, dir ge⸗ 92— häörst das Schrein der 3 gen Ra ⸗ ben, du liebst der EV.—11 N——.4 —V + + GI + 1 ◻UNN. G E L I E I 2— L 1 LV büh N 10 + Dank II— I—— 2 üh ⸗ret uhm un ank. Ler che Lob⸗ ge ⸗sang. Auch mein Ge⸗sang Reigt EEEE e,—.——4 EH— 1— 2—8— LV—— 1 L I— C II auf au dir, o nei ⸗ge, Herr, Hen ODhr zu miv. 2. Die kleinste deiner Kreaturen macht deine Weisheit offenbar; man siehet deiner Güte Spuren und deine Macht von Jahr zu Jahr. Der kleinste Halm ruft laut uns zu: wie klein sind wir, wie groß bist du! 3. Du sorgst für uns nach Vaterweise, erhältst die Werke deiner Hand, gibst allem, was da lebet, Speise, beschirmst und segnest jedes Land Du liebest unveränderlich; der Bösen selbst erbarmst du dich 4. Das Saatkorn wird in deinem Na⸗ men auf Hoffnung in das Land gestreut; du schirmst, Allmächtiger, den Samen, dein ist der Erde Fruchtbarkeit. Du gibst allein zur Arbeit Kraft; du bist's, der das Gedeihen schafft. 5. Mild öffnest du den Schoß der Erde; du tränkst die Flur von oben her, gibst, daß die Saat erquicket werde, und machst die Ahre segenschwer; du träufelst mit dem kühlen Tau die Fruchtbarkeit auf Feld und Au 6. So bringt denn bei den vollen Scheu⸗ ern dem Herrn der Ernte Ehre dar; laßt uns den Bund mit Gott erneuern, des Güte groß und wunderbar. Gelobt seist du, des Vaterhand aufs neu gesegnet unser Land! 7. Der du aus liebendem Erbarmen uns nährst, treib uns zum Wohltun an; ein jeder sei ein Trost der Armen, wer ihren Mangel stillen kann. Herr, weil du Reich' und Arme liebst, so dien auch beiden, was du gibst. 8. Durch dich ist alles wohlgeraten auf dem Gefild, das wir bestellt. Doch reifen auch des Glaubens Saaten auf deines Sohnes Erntefeld? Sind wir auch, wenn er auf uns sieht, ein Acker, der ihm grünt und blüht? 9. Der List des Feindes wollst du weh⸗ ren, wenn er geschäftig Unkraut streut; die Frucht des Wortes laß sich mehren zu deinem Ruhme weit und breit, damit am großen Erntetag ein jeder Garben bringen mag. Ehrenfried Liebich, g. 1215, f1280. 4.455. Mel. O E— aller Bande E 55 ů— —— T 11— + V+NUN X + L 1— E— L—— L E 3 FP 1 Herr, die Er ⸗de ist ge ⸗ seg ⸗ net von dem Güt und Mil ⸗de hat ge⸗reg ⸗ net, dein Ge⸗ 361 4. Lieder für besondere Seiten ꝛc. II E——1 H OII enl be.. datt das und. Aus den Hü geh, in den ,en errek, E e Er E + C——. +.——— L 1 L— I I— Grün⸗den ist dein Se⸗gen aus ⸗ge⸗ streut; un⸗ Ier —1— +...............................— EEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE War ten ist ge⸗krö⸗ net, un ⸗ser Herz hast du er ⸗freut. 2. Aller Augen sind erhoben, Herr, auf dich zu jeder Stund, daß du Speise gibst von oben und versorgest jeden Mund. Und du öffnest deine Hände, dein Vermögen wird nicht matt, deine Hilfe, Gnad und Spende machet alle froh und satt. 3. Gnädig hast du ausgegossen deines Überflusses Horn, ließest Gras und Kräuter sprossen, ließest wachsen Frucht und Korn. Mächtig hast du abgewehret Schaden, Unfall und Gefahr, und das Gut steht unversehret, Uund gesegnet ist das Jahr. 4. Herr, wir haben solche Güte nicht verdient, die du getan; unser Wissen und Gemüte klagt uns vieler Sünden an. Herr, verleih, daß deine Gnade jetzt an unsre Seelen rührt, daß der Reichtum deiner Milde unser Herz zur Buße führt. 5. Hilf, daß wir dies Gut der Erden treu verwalten immerfort; alles soll geheiligt werden durch Gebet und Gottes Wort. Alles, was wir Gutes wirken, ist gesät in deinen Schoß, und du wirst die Ernte senden unaussprechlich reich und groß. Chr. Rud. Heinr. Puchta, g. 1808, f 1858. 456. Eigene Melodie. .— D— . Nun prei⸗ set al le Got⸗ tes Barm⸗ her⸗zig⸗ keit, lob ihn mit E E 11——— U◻ . +—5—— I I*2.—— Schal⸗le, wer ⸗te ⸗ste Chri⸗sten heitl Er läßt dich QD 2 L 2—— II— S—... 2 I LII 1 I— ◻NI— I + + 1t³— IEEE 2. +— + +— L* I D—— 2 + Ffreund⸗lich zu sich lan⸗ den; freu ⸗e dich, Is ⸗ ra ⸗el, ——*—— 151¹— sei=ner 2. Der Herr regieret über die ganze Welt; was sich nur rühret, froh ihm zu Fuße fällt. Gna⸗den, freu⸗ e dich, Js ra el, sei⸗ ner Gna⸗denl Viel tausend Engel um ihn schweben, ) Psalter und Harfen ihmEhre geben ⸗ 3. Wohlauf, ihr Heiden, lasset das Trauern sein, du er⸗freut, solche Güte getan; nute en an. ne Gnade rührt, ner Milde 5Gut der Erden fort; ö wirken, joß, e senden und groß. g. 1808, f. LSiß mihn shthen hnohrehbet iden, n/ zur grünen Weide stellet euch willig ein! Da läßt er uns sein Wort verkünden, machet uns ledig von allen ünden. 4. Er gibet Speise reichlich und überall, nach Vaters Weise sättigt er allzumal; B. Für besondere Umnstände(Jahreszeiten, Wetter, Ernte). 456—458 er schaffet früh'n und späten Regen, 25 füllet uns alle mit seinem Segen., 5. Drum preis und ehre seine Barmherzigkeit, sein Lob vermehre, werteste Christenheit! Uns soll hinfort kein Unfall schaden, freue dich, Israel, seiner Gnaden! M. A. v. Löwenstern, g. 1594, f 1648, 0 457. Mel. O daß ich tausend Zungen hätte. EEEEE DIDISE.....—.— E—.— II.— 2 1 O Gott, von dem wir al ⸗les ha ⸗ben, die Welt ist ——5 du ber tei=lest dei ne Ga⸗ben recht wie ein SISISIASIAIE— iiiiiEEEE ein sehr gro⸗ ßes Haus, Va ⸗ter drin ⸗nen aus: Dein Se⸗ gen macht E PPPPP E— + L 2——-U E dr 3.— I al ⸗le reich, ach lie ⸗ber Gott, wer ist dir gleich? 2. Wer kann die Menschen alle zählen, die heut bei dir zu Tische gehn? Doch muß die Notdurft keinem fehlen, denn du weißt allen vorzustehn und schaffest, daß ein jedes Land sein Brot bekommt aus deiner Hand. 3. Du machst, daß man auf Hoffnung säet und endlich auch die Frucht genießt; der Wind, der durch die Felder wehet, die Wolke, so das Land begießt, des Himmels Tau, der Sonne Strahl sind deine Diener allzumal. 4. Undalsowächst des MenschenSpeise, der Acker selbst wird ihm zu Brot, es mehret sich vielfält'ger Weise, was anfangs schien als wär es tot, bis zu der Ernte jung und alt erlanget seinen Unterhalt. 5. Nun, Herr, was soll man erst be⸗ denken? Der Wunder ist hier gar zu viel. So viel als du kann niemand schenken, und dein Erbarmen hat kein Ziel; denn immer wird uns mehr beschert, als wir zusammen alle wert. 6. Wir wollen's auch keinmal verges⸗ sen, was uns dein Segen träget ein; ein jeder Bissen, den wir essen, soll deines Namens Denkmal sein, und Herz und Mund soll lebenslang für unsre Nahrung sagen Dank. Haspar Neumann, g. 1648, f 1715. Bei sparsamer Ernte. 458. Mel. Was Gott tut, das ist wohlgetan. 4— 1 d 9— e. FFDI E + +— + + 4.. f1—..— ◻—I3 + + L +— 19——.— 1 + I H2.—— 1— + 1 Was Gott tut, das ist wohl⸗ ge⸗ tan, so 1.(Wenn man nicht reich⸗lich ern ⸗ten kann, liebt 363 den⸗ken Gob⸗ tes ——.— Kin ⸗der. 0 ey uns doch nicht min ⸗der. H2 E ö——5. , 0 him⸗mel⸗wärts, ob wir gleich oft auf v⸗den bei E— I I 2I EUU— 6—— —— I— 2— II Man ⸗gel trau ⸗rig wer ⸗den. 2. Was Gott tut, das ist wohlgetan. Im Nehmen und im Geben sind wir bei ihm stets wohl daran und können ruhig leben. Er nimmt und gibt weil er uns liebt, und seine Hände müssen wir stets in Demut küssen. 3. Was Gott tut, das ist wohlgetan. Er zeigt uns oft den Segen, und ehe man ihn ernten kann, muß sich die Hoffnung legen; weil er allein der Schatz will sein, so nimmt er andre Güter und bessert die Gemüter. 4. Was Gott tut, das ist wohlgetan. Es geh nach seinem Willen. Läßt sich es auch zum Hunger an, weiß er ihn doch zu stillen, obgleich das Feld nicht viel enthält. Man kann bei wenig Brocken satt werden und frohlocken. 5. Was Gott tut, das ist wohlgetan. Das Feld mag traurig stehen, wir gehn getrost auf seiner Bahn und wollen ihn erhöhen. Sein Wort verschafft uns Lebenskraft, es nennt uns Gottes Erben, wie können wir verderben? 6. Was Gott tut, das ist wohlgetan, so wollen wir stets schließen. Ist gleich bei uns kein Kanaan, wo Milch und Honig fließen, doch ist's genung zur Sättigung, wenn Gott das wen'ge segnet und uns mit Huld begegnet. Benjamin Schmolck, g. 1622, 4 157. 2. Reiselieder. 5 459. Mel. Sa wir in Nöten I Osalm 121. D.— S. Ichheb mein Au ⸗ gen sehn— lich auf und seh die 1— 1—— 2272. + —+ I + + +— — ge 8—5 hin-auf, bis mir mein 23—— vom Him⸗mels⸗ ——⁰ N +—— l I. HII L—— LI +— + HII LV— 1— 1—— IX thron mit sei ner Hilf zu stat⸗ten komm. 2. Mein Hilfe kommt mir von dem Herrn, er hilft uns ja von Herzen gern; Himmel und Erd hat er gemacht, er hält über uns Hut und Wacht. 3. Er führet dich auf vechter Bahn, so daß dein Fuß nicht gleiten kann; setz nur auf Gott dein Zuversicht; der uns behütet, schläfet nicht. Herz doch den bei i ist wohlgetan. stehen, ner Bahn eben, en? ist wohlgetan, Hen. Ranaan, ießen, Sättigung, segnet Hnet. .1672, f 17 Pfahm Iel und D Him⸗mebs⸗ u. rechter Hohh, leiten kann: guversihtj Pnich B. Für besondere Umstände(Reiselieder). 459—461 4. Der treue Hüter Israel 7. Kein Übel muß begegnen dir, bewahret dir dein Leib und Seel; des Herren Schutz ist gut dafür. er schläft nicht weder Tag noch Nacht, In Gnad bewahret deine Soel wird auch nicht müde von der Wacht. der treue Hüter Jsrael. 5. Vor allem Unfall gnädiglich ö ů—— der fromme Gott behütet dich;—— unter dem Schatten seiner Gnad zu Weg und Steg gesund Dich lpar, bist du gesichert früh und spat. 6. Der Sonne Hitz, des Mondes Schein sollen dir nicht beschwerlich sein. Gott wendet alle Trübsal schwer Corn. Becker, g. 1561, F 1604. zu deinem Nutz und seiner Ehr. 460. Mel. Wachet auf, ruft uns die Stimme⸗ bring dich zu Haus i in sein'm Geleit von nun an bis in Ewigkeit. 1.—.———— IE———— E.6——868 H.———.— E— 4——* E I—.—— E Zieht in Frie⸗den eu ⸗ re Pfa⸗de! Mit euch des Wenn euch Je⸗ su Hän ⸗de schir⸗—— geht's un ⸗ ter V + I———* ů— I——*— 1 ◻NTN I EEEE— + 2 1 —————. gro⸗en Got ⸗tes Gna ⸗ de und sei ⸗ner heil' ⸗gen 05 Son⸗nen ⸗schein und Stür⸗men ge ⸗trost und froh bei WEI NH— I— N 1 I* I +* 1 ◻ I I I— + 2 +— LX L 6 II—— I— 1— I IW achtl En⸗=gel Wa 8 ebt wohl, lebt wohl im Herrn! Er 0 Tag und LEV IE I II I Ꝙ —+ + + +I—1 + HND +— + + 3..—. H— 32—..— L I + I H I—. + 1 ———0— sei euch nim⸗mer fern spät und frü ⸗ he. Ver⸗geßt uns nicht ——* I—1 E 1— 2 +* 1 1 E— + + +— N L—— 1— I— + I EII —— 0 in sei⸗nem Licht und wenn ihr sucht sein An⸗ge ⸗sicht. G. F. L. Knak, g. 1806, F Is7s. 3. Rrieg und Jrieden. 461. Mel. Nun lob, mein Seel, den Berren. EI— P SIIPIPII.. ◻ A + + 2 I 1..—..—.——.—— 14 4 E EEEE——— 1 Gott Lob, nun ist er ⸗schol ⸗ len das ed ⸗le — daß nun⸗ mehr ru ⸗ hen sol ⸗ len die Spieß und EE I 8 I I— FH— 2 SISIIEE EEE /—— 1..— II Z.— L— 15——— bn I 0 Wohl⸗auf und nimm nun 365⁵ 9⁰ , E x EEEEEEE IE ———* D.j—. ei Sai⸗ ten ⸗ spiel her voß, 0 — D ———. ——— Di. Eä,—. E—————.— Deutsch⸗land, und sing Lie ⸗ der im ho ⸗ hen, vol ⸗len DS E—————. 35— Chor! Er⸗ he⸗be dein Ge⸗ mü te zu dei⸗ nem EE—— I— —5 ——7 L L—.— L Gott und sprich: Herr, dei ⸗ ne Gnad und Gü⸗ 15 19——— L I—— I——..—. I te bleibt den⸗ noch e wig=lich. 2. Sei tausendmal willkommen, 3. Ach laß dich doch erwecken! du teure, werte Friedensgab! Wach auf, wach auf, du harte Welt Jetzt sehn wir, was für Frommen eh als das letzte Schrecken dein Beiunswohnen in sich hab. dich schnell und plötzlich überfällt. In dich hat Gott versenket Wer aber Christum liebet, all unser Glück und Heil; sei unerschrocknen Muts, wer dich betrübt und kränket, der Friede, den er gibet, der drückt sich selbst den Pfeil bedeutet alles Guts. des Herzleids in das Herze Er will die Lehre geben: Und löscht aus Unverstand das Ende naht herzu, die güldne Freudenkerze da sollt ihr bei Gott leben mit seiner eignen Hand. in ew'gem Fried und Ruh. Daul Gerhardt, g. 1607, 1676. 462. Mel. Nun danket alle Gott. ö 63—..— I +— ·— + RRSEETESEETETETETECETEETESEIEIESIEI EIEIITITITITIUTITIIITITITIIIIIIII EH²—— E 2 W—I 1 Wle Gott, dich lo⸗ben wir, re ⸗ gier, Herr, un ⸗sre laß dei ⸗nes Gei⸗stes Glut in un ⸗ sern Her ⸗zen — + 2 E—..——.—.. +— E D—.+.—— +—.——.——1 I 0W —. LI—.— 6 I—— Sfimmen, Komm, komm,o ed ⸗le Flamm, ach k 0. 3 l. glim⸗men! 90 hier, so sin⸗gen wir mit Lust: Herr Gott, dich lo⸗ ben wir. 2. Herr Gott, dich loben wir, Es steiget unser Lied 4 wir preisen deine Güte, bis an des Himmels Tür wir rühmen deine Macht und tönt mit großem Schall: mit herzlichem Gemüte. Herr Gott, dich loben wir. 366 3 0 slden h du yon Rr du 16 gül drunm herr E 4 0 % wit W. dei⸗nem — und und Gü⸗ rwecken! harte Well, en überfällt. it, 2, un ⸗t Her 2 gen z uns al ⸗ben Wil 11 chall⸗ jir B. Für besondere Umstände(Krieg und Frieden) 462—463 3. Herr Gott, dich loben wir 6. Herr Gott, dich loben wir, für deine großen Gnaden, daß du uns zwar gestrafet, daß du das Vaterland jedoch in deinem Zorn von Kriegeslast entladen, nicht ganz hast weggeraffet; daß du uns blicken läßt es hat die Vaterhand des güldnen Friedens Zier; uns deine Gnadentür drum jauchzet alles Volk: jetzt wieder aufgetan: Herr Gott, dich loben wir. Herr Gott, wir danken dir. 4. Herr Gott, dich loben wir, 7. Herr Gott, wir danken dir, Ddie wir in vielen Jahren daß du Land, Kirch und Häuser, der Waffen schweres Joch den edlen Fürstenstamm und frechen Grimm erfahren. und dessen grüne Reiser Jetzt rühmet unser Mund bisher erhalten hast; mit herzlicher Begier: gib ferner Gnad allhier, Gott Lob, wir sind in Ruh. daß auch die Nachwelt sing: Herr Gott, wir danken dir. Herr Gott, wir danken dir 5. Herr Gott, dich loben wir, 8. Herr Gott, wir danken dir daß du die Pfeil und Wagen, und bitten, du wollst geben, Schild, Bogen, Spieß und Schwert daß wir auch künftig stets e und zerschlagen. in stolzer Ruhe leben. Der Strick ist nun entzwei, Krön uns mit deinem Gut, darum so singen wir erfüll jetzt nach Begier, mit Herzen, Zung und Mund: o Vater, unsern Wunsch! Herr Gott, wir danken dir. Herr Gott, wir danken dir. Johann Franck, g. 4618, 1677. 0— 463. mel Herr, wie du willst, so 5 mit mir. Psalm 85. E—— RSSSS 882— L— I I— 1—— —— 1 Herr, der du vor⸗mals hast dein Land mit Gna⸗den —570—05 und Js ⸗ra ⸗ el aus Fein⸗des Hand er ⸗lö⸗ ei EESS V◻ 2 I SDE 2 I.—— 2—1 2—.— /— L— Plit ket II— 1— L— e=. der du die Sünd und Mis ⸗se=tat, ———.— ...... die dein Volk vor⸗be⸗„San gen hat, hast vä⸗ ter⸗lich 0 — ů——— EEE ——— ver ⸗ zie hen; 2. Herr, der du deines Eifers Glut nimm weg und heb auf in der Eil, hast vorher abgewendet was uns anjetzo kränket. und nach dem Zorn das süße Gut 3. Lösch aus, Herr, deinen großen der Lieb und Huld gesendet: Grimm im Brunnen deiner Gnaden. ach, frommes Herz, ach, unser Heil, Erfreu und tröst uns wiederum 367 463—464 nach ausgestandnem Schaden Willst du denn zürnen ewiglich, und sollen deine Fluten sich ohn alles End ergießen? 4. Willst du, o Vater, uns denn nicht nun einmal wieder laben, und sollen wir an deinem Licht nicht wieder Freude haben? Ach gieß aus deines Himmels Haus, Herr, deine Güt und Segen aus auf uns und unsre Häuser. 5. Ach daß ich hören sollt das Wort erschallen bald auf Erden, daß Friede sollt an allem Ort, wo Christen wohnen, werden! Ach daß uns doch Gott sagte zu des Krieges Schluß, der Waffen Ruh und alles Unglücks Ende! 6. Ach daß doch diese böse Zeit sich stillt' in guten Tagen, damit wir in dem großen Leid nicht möchten ganz verzagen! Doch ist ja Gottes Hilfe nah, 464. Mel. Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen. ——5 4. Lieder für besondere Seiten ꝛc. und seine Gnade stehet da all denen, die ihn fürchten. 7. Wenn wir nur fromm sind, wird sich Gott schon wieder zu uns wenden, den Krieg und alle andre Not nach Wunsch und also enden, daß seine Ehr in unserm Land und überall werd recht erkannt, ja stetig bei uns wohne. 8. Die Güt und Treue werden schön einander grüßen müssen, Gerechtigkeit wird einhergehn, und Friede wird sie küssen. Die Treue wird mit Lust und Freud auf Erden blühn, Gerechtigkeit wird von dem Himmel schauen. 9. Der Herr wird uns viel Gutes tun: das Land wird Früchte geben, und die in seinem Schoße ruhn, die werden davon leben. Gerechtigkeit wird dennoch stehn und stets in vollem Schwange gehn zur Ehre seines Namens. Paul Gerhardt, g. 1602, f 1676, 7½ 5— ů—.—— DD I XD 2— + I L 2.̃ I I. *—.——— D +.—. I. Herr, un⸗ser Gott, laß nicht zu schan⸗den wer⸗den IEEEIEII— 5 E 2 2. 1. 2 D I + 1———— + ih ⸗ren Nös⸗ten und Be⸗schwer⸗den 5.————.——— —— I + 1.—.— I 4—.. EV 68 D E 1 8 2— L— ö bei Tag und Nacht auf, dei ⸗ne Gü ⸗te hof Ferr 5—e... 14 L IH! —— und zu dir vi: fenn. 2. Mache zu schanden alle, die dich hassen, die sich allein auf ihre Macht verlassen; ach kehre dich mit Gnade zu uns Armen, laß dich's erbarmen! 3. Und schaff uns Beistand wider un⸗ sre Feinde! Wenn du ein Wort sprichst, werden sie bald Freunde, sie müssen Wehr und Waffen niederle⸗ gen, kein Glied mehr regen. 4. Wir haben niemand, dem wir uns vertrauen; vergebens ist's, auf Men⸗ schenhilfe bauen; mit dir wir wollen Taten tun und kämp⸗ fen, die Feinde dämpfen. t da hten. omm sind, wird zu uns wenden, dre RWt enden, rm Land erkannt, i. aue werden schön en, hergehn, ussen. lust und Freud vechtigkeit el schauen. Sviel Gutes tun; te geben, hoße ruhn, en. nnoch stehn chwange gehn ens. „g. L60L, f 6r wer⸗den 3250 ö hof⸗ l Vaffen niddelt hr Legen. sand, dem win 00 16 isbe/ auf Mon an un und lamy⸗ nyfen. B. Für besondere Umstände(Arieg und Frieden). 5. Du bist der Held, der sie kann unter⸗ treten und das bedrängte kleine Häuf⸗ Wir traun auf dich, wir schrein in Jesu Namen: Hilf, Helfer! Amen. 2. Schau, wie große Not und Qual trifft dein Volk jetzt üͤberall; täglich wird der Trübsal mehr. Hilf, ach hilf, schütz deine Lehr! Wir verderben, wir vergehn, nichts wir sonst vor Augen sehn, wo du nicht bei uns wirst stehn. 3. Hoherpriester Jesu Christ, der du eingegangen bist in den heil'gen Ort zu Gott durch dein Kreuz und bittern Tod, hast versöhnt uns durch dein Blut, ausgelöscht der Hölle Glut, wiederbracht das höchste Gut, 4. Sitzest in des Vaters Reich, ihm an Macht und Ehre gleich, unser ein'ger Gnadenthron, seine höchste Freud und Kron, den er in dem Herzen trägt, wie sich selbst zu lieben pflegt, dem er keine Bitt abschlägt: 5. Kläglich schreien wir zu dir, klopfen an die Gnadentür, wir, die du mit höchstem Ruhm dir erkauft zum Eigentum, dein Erbarmen hat kein End, lein retten. Joh. Beermann, g. 1585, f 1687. 0 465. Eigene Melodie. —— e ——— SSSEE— 5 1. Treu er Wäch ⸗ ter ra ⸗ el, des sich freu ⸗et r,. 2— 89— mei ⸗ne Seel, der du weißt um al⸗ les Leid FFI— ꝗSIIPIPIPIIIIETTII E 2 IIll I— 114. 4..—.—— IEINE 1— L L I ——— dei⸗ ner ar ⸗ men Chri⸗sten ⸗ heit, o du Wäch ö—— 4.—.—.——— I.—.——.—— IEEE + I I * E I 0. I I— EEE I EE er du nicht schläfst noch schlum⸗merst, zu uns richt —— IT— + + EEEE 4.— I +— II — I 1—— I E II dein hilf ⸗ rei ⸗ches An ⸗ ge ⸗ sichtl deines Vaters Zorn abwend, der jetzt wie ein Feuer brennt. 6. Jesu, der du Jesus heißt, als ein Jesus Hilfe leist! Hilf mit deiner starken Hand, Menschenhilf hat sich gewandt. Eine Mauer um uns bau, daß dem Feinde davor grau und mit Zittern sie anschau. 7. Treuer Hort Immanuel, du Beschützer meiner Seel, Gott mit uns in aller Not, neben uns und in uns Gott, Gott für uns zu aller Zeit, Trutz dem, der uns tu ein Leid! Gottes Straf ist ihm bereit. 8. Deines Vaters starker Arm, komm und unser dich erbarm! Laß jetzt sehen deine Macht, drauf wir hoffen Tag und Nacht, aller Feinde Rotten trenn, daß dich alle Welt erkenn, aller Herren Herren nenn. 9. Andre traun auf ihre Kraft, auf ihr Glück und Ritterschaft, deine Christen traun auf dich, 369 2⁴4 464—465 465—467 4. Lieder für besondere Seiten ꝛc. auf dich traun sie festiglich. und der Menschen Herzen wend't, Laß sie werden nicht zu schand, daß der Krieg gewinnt ein End. bleib ihr Helfer und Beistand. 11. Jesu, wahrer Friedensfürst, sind sie dir doch all bekannt. der der Schlange hat zerknirscht 10. Du bist ja der Held und Mann, ihren Kopf durch seinen Tod, der den Kriegen steuern kann, wiederbracht den Fried bei Gott, der da Spieß und Schwert zerbricht, gib uns Frieden gnädiglich! der die Bogen macht zunicht, So wird dein Volk freuen sich, der die Wagen gar verbrennt dafür ewig preisen dich. Joh. Heermann, g. 1585, 1647e 4466. Eigene Melodie. EEEE.— EEEE E„L S EEIE—— 656 Ver leih uns Frie⸗den gnä⸗dig ⸗ lich, Herr Gott, zu — 2 + 2—.—** +— EE— D L4 11 1+2 PPFPPIIIIT *D..—— in n⸗ sern Zei ⸗ten! Es ist doch ja kein an ⸗ drer E V II I I—11 + E I + I 2—⁵¹ 2—— EHE 65—— LI—— I +.— + + 1 + E—— I 0— 1—**— 1— 95805 nicht, der für uns könn ⸗ te strei ⸗ ten, denn du —— I I I I I +* E N . + I— 14— +— II —— un ⸗ser Gott al ⸗lei ⸗ ne. Martin Luther, g. 485, F 1546. C. Berufs⸗ und Standeslieder. 1. Jürst und Obrigkeit. 30 467. mel. Nun freut euch, liebe Christen g'mein. ....— DDDDDDDDTTTTTIIITTTIIIT .H W1 I + +—1 +— S.. + I IS L — 2 L LI.0 L I— L L——— 1 Ein Haupt hast du dem Volk ge⸗sandt und trotz der Fein⸗de 185 in Gna⸗den un⸗ser Va⸗ter⸗land ge⸗ eint und hoch er⸗ E— ISSIIIII. 2—.7 EI I HI II———— 0 E EIE + E— 2.. LV 2—.—.2 II E + I1UI I*2.— + o ⸗ben ho⸗ ben. Mit Frie⸗den haft du uns be⸗dacht, den Kai⸗ser — LUN E I 2 + I— + Il + I—3 I I— 2 I— L— 11— II —— uns be⸗ stellt zur Wacht zu dei⸗ nes Na⸗mens Eh ⸗ re, 2. Wir danken dir mit Herz und Mund, den Kaiser und das deutsche Reich du Retter aus Gefahren, zu deines Namens Ehre. und flehn aus tiefster Seele Grund, 3. Verwirf, Gott, unser Flehen nicht, du wollest uns bewahren, laß auf des Kaisers Wegen Herr aller Herrn, dem keiner gleich, dein huldvoll heilig Angesicht 370 Ihm e und sa ah er u deit 4.A ain de C. Berufs⸗ u. Standeslieder(Fürst u. Obrigkeit). 467469 den wendit, ihm leuchten, uns zum Segen, daß wir im Frieden und im Streit ein End. und salbe ihn mit deinem Geist, fest auf dein Wort uns gründen! niedensfürs, daß er sich kräftiglich erweist Ein frommes Volk, das dir vertraut erknirscht zu deines Namens Ehre und dir zum Tempel sich erbaut Tod, 4. Ach komm, wie zu der Väter Zeit, zu deines Namens Ehre. bei Gott, ein Feuer anzuzünden, Julius Sturm, g. 18 J6, f 1896. glichl Am Geburtstage des Lan desherrn. uen sich, 0 468. Mel. Nun danket alle Gott. ‚ S S— 9. 1585, f 1687, 5— I— EEE——— 2— t Ehr und Lob sei dir, in des⸗ sen Schirm und wir bis zurStund all⸗ hier viel Heil zu schmek⸗ken — 9 I————.—. 0— SSDSPSPSPSPSCSPSPISCSISISISIS — Haner der auch zu 10 der— all⸗mäch⸗ tig nah und a 1DSDiiIii‚ISSSE— 1 in an ⸗drer PIPPIS IIIIII jfern ein Herr und Hel ⸗fer ist des Fuͤr⸗ sten, un⸗ sers Herrn. ainn 1 90 10 Wa auf 1 n 150 enn den Odem treu bewahret von jeder Tugenda —.— und auf manch strengem Gang und Hilf und Schutz verleih, —— dich huldvoll offenbaret; wo man den Glauben wahrt. du hast in seiner Hand 5. Du wollest seine Treu g. 1485, f 15e. das Scepter stark gemacht vergelten durch die Treue, und unser Vaterland womit ihn täglich neu mit reichem Gut bedacht. ein gutes Volk erfreue, 3. Du wollest deinen Geist daß dein Gebot im Bund auf seine Stirne legen, von ihm und uns gescheh, 3. 910 10 a. und 2210 H—. es hohen Amts zu pflegen; in unserm Herzen steh. du wollst Gerechtigkeit 6. O segne, was wir flehn h der Hein de und milder Gnade Lust an seinem Jahresfeste, nt und hoch er⸗ ihm stellen an die Seit, und gib zum Wohlergehn ihm pflanzen in die Brust. 1— deiner Gaben beste! ö 4. Du wollest allezeit ib, daß er's nie vergißt in deinem Gleis ihn lenken noch wir, wie du so gern chy den Koi r und Zucht und Frömmigkeit ein Herr und Helfer bist in ihm dem Lande schenken, des Fürsten, unsers Herrn. — Harl G. Grüneisen, g. 1802, 1878. 2. Eheleute und Eltern. 3Eh 0 8—— 469. Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern. deulchꝛ Rih. LH◻.UE XI 2 I——— hre. h EH² SD—.— mser Flchen m 1 Ich und mein Haus, wir sind be ⸗ reit, Wegen Du sollst der Herr im Hau ⸗ se sein, Angescht 37¹ 2⁴⁷ 2. Es wirke durch dein kräftig Wort dein guter Geist stets fort und fort an unser aller Seelen! Es leucht uns wie das Sonnenlicht, damit's am rechten Lichte nicht im Hause möge fehlen. Reiche gleiche Seelenspeise auch zur Reise durch dies Leben uns, die wir uns dir ergeben 3. Gieß deinen Frieden auf das Haus und alle, die drin wohnen, aus, im Glauben uns verbinde; laß uns in Liebe allezeit zum Dulden, Tragen sein bereit, voll Demut sanft und linde! Liebe übe jede Seele, keinem fehle, dran man kennet den, der sich den Deinen nennet. 4. Laß unser Haus gegründet sein auf deine Gnade ganz allein und deine große Güte! Auch laß uns in der Nächte Graun auf deine treue Hilfe schaun mit kindlichem Gemüte, 2*——.— 11 EU—— IIiIISIIE— EV 33 dir, Herr, die gan ⸗ze Le⸗bens⸗zeit mit Seel 5 gib dei ⸗nen Se⸗ gen nur dar ⸗ ein, daß wir E...— F— IERE EEEE r D.. SDSD— und Leib zu die ⸗nen. 3 ne lei⸗ 3918 —— wil ⸗-lig die ⸗nen. Ei n klei ⸗ne, from ⸗me, —m— 6 H + +—f I AIE + + + 1 + +— 27— 2—.—— 2 L I—.— 2— 9—95 rei—ne Haus⸗ge⸗ mei⸗ ne mach aus al ⸗len! EE 1. ů—·.— H FP + +——.— 1 H UUE—..—— + + II L.—— I——. I II Dir nur soll sie wohl⸗ge ⸗fal ⸗len. selig, fröhlich, selbst mit Schmerzen dir uns lassen und dann in Geduld uns fassen. 5. Gibst du uns ird'sches Glück ins Haus, so schließ den Stolz, die Weltlust aus, m dem Herzen des Reichtums böse Gäste! Denn wenn das Herz an Demut leer und voll von eitler Weltlust wär, so fehlte uns das Beste: jene schöne, tiefe, stille Gnadenfülle, die mit Schätzen einer Welt nicht zu ersetzen. 6. Und endlich flehn wir allermeist, daß in dem Haus kein andrer Geist als nur dein Geist regiere. Der ist's, der alles wohl bestellt, der gute Zucht und Ordnung hält, der alles liebreich ziere. Sende, sende ihn uns allen, heim und oben dich in deinem Hause loben. H. J. Phil. Spitta, g. 1801, 4 1859. bis wir wallen 5 470. Mel. O Gott, du frommer Hott. E——.— SIIITTTI.— 2 ES! X + L E. L— +————— L I———.——— Laß dich, Herr Je ⸗ su Christ, durch mein Ge⸗ komm in mein Haus und Herz und brin ⸗ ge 37² m dem Herzen uns fassen. ird'sches Glück ins die Weltlust aus, Gäste! iz an Demut leer Weltlust wär, oste: fülle, ersetzen. hn wit allermeif, an andrer Geist Rgiere wohl bestelb, Ordnung hälh ere, wir wallen se loben 3 9 L60,f leil ch mein 0 nd brin⸗ C Berufs⸗ u. Standeslieder(Eheleute und Eltern). 47⁰0—472 12 1.—— iEEE bet be ⸗ we gen, ů 5 6 „ mir den Se gen! All Ar ⸗beit, Müh und EV 6 E II I I + II + L— 1 + I—.—— + + L— + I—*— 0 Kunst ohn dich nichts rich tet aus, wo du mit 70—. 0 E IIIEEEEE 4———1——— Gna⸗de bist, kommt Se⸗gen in das Haus. Joh. Reermann, g. 1585, 1642. 471. Mel. Nun sich der Tag geendet hat. 1533— L—4 E W I I I— D— HIINE X +— L L I— 14— —— 1 II 2——0 1. Nun schlaf, mein lie ⸗bes Kin ⸗de⸗ lein, und EED—.— A—.ä— DPDIE—1 I I ILI 4— EE E— L I—.—.— + L— L— I— I— L tu dein Aug ⸗lein zu, denn Gott, der⸗will dein EUER— E EI EIIINE—.— 17½ L—* I + E L— + I—— 1 EE II. Va ⸗ ter 2. Dein Vater ist der liebe Gott und will's auch ewig sein, der Leib und Seel gegeben hat dir durch die Eltern dein. 3. Er schenkt dir seinen lieben Sohn, den schenkt er in den Tod; der kam auf Erd vom Himmelsthron, half dir aus aller Not. 4. Er schickt dir seine Engelein zu Hütern Tag und Nacht, daß sie bei deiner Wiege sein und halten gute Wacht. 5. Dem Bater und der Mutter dein befiehlt er dich mit Fleiß, sein, drum schlaf in gu ⸗ ter Ruh! daß sie dir treue Pfleger sein, ziehn dich zu Gottes Preis. 6. Das liebe Jesulein will sein dein liebes Brüderlein, drum schlaf, du liebes Kindelein, so wirst du selig sein. 7. Der heil' ge Geist der segne dich, bewahr dich alle Zeit, sein heil'ger Nam behüte dich, schütz dich vor allem Leid! 8. So nimm du recht an Gnade zu, an Alter und Verstand, und halte deine Kindesruh in Jesu Schoß und Hand! Nach Joh. Mathesius, g. 1504, F 1565. 472. Eigene Melodie. EWE + n—— 2.. TE—.— IIEEESSEEEEEEEEEE EE 0 2 se ⸗ lig Haus, wo man dich auf ⸗ge⸗ 1. wo un ⸗ter al ⸗len Gä⸗sten, die da 373 4. Lieder für be sondere Seiten ꝛc. 61 .......................... E nom⸗men, du wah⸗ rer See ⸗len⸗freund, Herr Je⸗ sus Christ, kom⸗men, du der ge⸗fei„ert ⸗ste und lieb ⸗ste bist; Q E—* 2 + I 2 SS.............. TT E——— 1 1— 5 wo al ⸗ler Her⸗zen dir ent ⸗ ge ⸗ gen E=...— EIEEEE E 2 E 1 I I—— — schla⸗gen und al ⸗ler Au⸗ gen freu⸗ dig auf dich EEE EEEE EU— e ii. E E I 1— I 1— 1— sehn, wo al ⸗ler Lip⸗pen dein Ge⸗ bot er ⸗ fra⸗gen, E———— E 2 +——. L 1———— + 1I— 11 I +*—— und al ⸗le dei ⸗nes Winks ge⸗ wär ⸗tig stehn. 2. O selig Haus, wo Mann und Weib in Einer, in deiner Liebe Eines Geistes sind, als beide Eines Heils gewürdigt, keiner im Glaubensgrunde anders ist gesinnt; wo beide unzertrennbar an dir hangen, in Lieb und Leid, Gemach und Unge⸗ mach, und nur bei dir zu bleiben stets verlangen an jedem guten wie am bösen Tag. 3. O selig Haus, wo man die lieben Kleinen mit Händen des Gebets ans Herz dir legt, du Freund der Kinder, der sie als die Seinen mit mehr als Mutterliebe hegt und pflegt; wo sie zu deinen Füßen gern sich sam⸗ meln und horchen deiner sůüßen Rede zu und lernen früh dein Lob mit Freuden stammeln, sich deiner freun, du lieber Heiland du. 4. O selig Haus, wo Knecht und Magd dich kennen und wissend, wessen Augen auf sie sehn, bei allem Werk in Einem Eifer brennen, daß es nach deinem Willen mag geschehn; als deine Diener, deine Hausgenossen, in Demut willig und in Liebe frei, das Ihre schaffen froh und unverdros⸗ sen, in kleinen Dingen zeigen große Treu. 5. O selig Haus, wo du die Freude teilest, wo man bei keiner Freude dein vergißt; o selig Haus, wo du die Wunden heilest und aller Arzt und aller Tröster bist; bis jeder einst sein Tagewerk vollendet, und bis sie endlich alle ziehen aus dahin, woher der Vater dich gesendet, ins große, freie, schöne Vaterhaus! H. J. Phil. Spitta, g. 1801, 4 1859. 473. Mel. Freu dich sehr, o meine Seele. —.——.——1 SSS.———— E—— 2. E—.—.— 1 Sor⸗ge doch für mei ⸗ne Kin ⸗der, Va ⸗ ter, nimm dich Ob sie gleich vor dir sind Sün⸗der, sind sie dir doch 374 dig auf dich ig stehn. Rnecht und Magd ö ugen auf sie schn, m Eifer brennen, Uen maggeschehn, ne Hausgenossn, in Liebe frei, und unverdros. gen große Treu, wo d die Freude eude dein vergißtz ie Wunden hoilgt lLer Tröster bist agewerk vollendeb e jehen aus ner dich gesende, ne Boterhaus „9. 1801, f.S½ C. Berufs⸗ u. Standeslieder(Eheleute und Eltern). 473—473 H EEI 1 ——— 2 ih ⸗rer an! zu„ge⸗tan und durch dei ⸗nes Soh⸗ nes Blut ———2 5 ů e 10 gleich⸗wohl dein er worb'⸗nes Gut; dar⸗ um wirst du 5 ,ve, — ů——.... sie aus Gna⸗den wohl be⸗schüt⸗zen und be ⸗ ra ⸗ ten. 2. Sie sind dir von Kindesbeinen 5. Schütze sie vor bösen Leuten und von ihrer ersten Stund und vor der Verführer Schar, übergeben als die Deinen, daß ihr Fuß nicht möge gleiten. und durch deinen Gnadenbund Laß sie ihre Lebensjahr hast du sie in ihrer Tauf in der Tugend bringen zu, väterlich genommen auf, bis du sie wie mich zur Ruh daß sie, wenn sie sollten sterben, wirst ins kühle Grab versenken wären deines Reiches Erben. und die Seligkeit uns schenken. 3. Du hast sie bisher ernähret 6. Können sie in diesem Leben und so manchem Unglücksfall hier, und wo es dir gefällt, mehr als väterlich gewehret, was zu deinen Ehren geben, der sie hier und überall so laß in der ganzen Welt hätte leichtlich umgestürzt, ihnen, wo sie immer gehn, ja das Leben abgekürzt; deine Furcht vor Augen stehn, aber deine Vatertreue daß sie dich im Tun und Lassen bleibt bei ihnen täglich neue. stets in ihre Herzen fassen. 4. Sammeln andre große Schätze, 7. Gönne mir die große Freude, daß ihr Haus in solchem Heil daß am lieben jüngsten Tag sich an Geld und Gut ergötze, nach so vielem Kreuz und Leide so bist du mein einzig Teil. ich mit Jauchzen sagen mag: Bleib auch meiner Kinder Gott, Liebster Vater, ich bin hier lasse sie in keiner Not und die Kinder, die du mir und in keinem Kreuz verderben, hast in jener Welt bescheret. bis sie endlich selig sterben. Ewig sei dein Nam geehret! Ludw. Heinr. Schlosser, g. 1665, f 1725, 30 474. Wie schön leuchtet der Morgenstern. V V I I I e n. n, 9 rr 1 Wie schön ist's doch, Herr Je ⸗ su Christ, „(Wie steigt und neigt sich dei ⸗ ne Gab ö 2 I 2——.— I* 1 e. —————— im Stan⸗de, da dein Se⸗ gen ist, im Stan⸗ und al ⸗les Gut so mild her ⸗ a aus dei⸗ 37⁵ 6— + 474—475 4. Lieder für besondere Zeiten ꝛc. — EH n. N— + E 5 ů j 1 . de ie d=de d t hal ten Jung und Al⸗ten, die im Or ⸗den — I I +—. III e 87 V * 1 1—— 1 II Ei„nes Le⸗bens ei⸗ nig wor ⸗den. 2. Wenn Mann und Weib sich wohl 4. Zwar bleibt's nicht aus, es kommt verstehn ja wohl und unverrückt beisammen stehn ein Stündlein, da man Leides voll im Bande reiner Treue, die Tränen lässet fließen; da geht das Glück in vollem Lauf, jedennoch, wer sich in Geduld da sieht man, wie der Engel Hauf ergibt, des Leid wird Gottes Huld im Himmel selbst sich freue. in großen Freuden schließen. Kein Sturm, kein Wurm Schweige, beuge kann zerschlagen, kann zernagen, dich ein wenig, unser König was Gott gibet wird behende dem Paar, das in ihm sich liebet. machen, daß die Angst sich wende. 3. Sei gutes Muts! Wir sind es nicht, 5. Wohl her, mein König, nah herzu! die diesen Orden aufgericht't, Gib Rat in Kreuz, in Nöten Ruh, es ist ein höhrer Vater; in Angsten Trost und Freudel der hat uns je und je geliebt Des sollst du haben Ruhm und Preis, und bleibt, wenn unsre Sorg uns trübt, wir wollen singen bester Weis' der beste Freund und Rater; und danken alle beide, Anfang, Ausgang bis wir bei dir, aller Sachen, die zu machen deinen Willen zu erfüllen, wir gedenken, deinen Namen wird er wohl und weislich lenken. ewig loben werden. Amen. Paul Gerhardt, g. 1602, 4 1626 II PIEe + I 7 I— +— e, L 2 S. I— DDDDEe I—— 4. I. Wohl ei⸗ nem Haus, da Je⸗sus Christ al⸗lein das ——. DIDIDPIRTRRER +— I L— 1 E ISISS E All in al⸗lem isl. Ja, wenn er nicht dar ⸗ in⸗nen 1114½ ◻+ + II IRDRRPRPRPRPRPRRTRRRRTRRTRPRPRPRPRPRPRPRPRPRPRTRPRPIRSPRPRPTPTTPTTTTTTTT LV. I 1 1—.— II wär, wie e⸗lend wär's, wie arm und leer! 2. Wohl, wenn sich Mann und Weib und zu dienen ihrem Herrn und Gott Kind in einem Glaubenssinn verbind't, nach seinem Willen und Gebot. Or⸗den — htaus,es kommt Leides voll en; Geduld Gottes Huld ließen. König sich wende. önig, nah herzul Möten Ruh, Freudel uhm und Preis, er Weis üllen, lmen. 9. 1607, 11676 al lein das dar in⸗Nen l und Gott 1d Gebot, 3. Wohl, wenn ein solches Haus der Welt ein Vorbild vor die Augen stellt, daß ohne Gottesdienst im Geist das äußre Werk nichts ist und heißt. 4. Wohl, wenn das Rauchwerk im Gebet beständig in die Höhe geht, und man nichts treibet fort und fort als Gottes Werk und Gottes Wort. 5. Wohl, wenn im äußerlichen Stand mit fleißiger, getreuer Hand ein jegliches nach seiner Art den Geist der Eintracht offenbart. C. Berufs⸗ u. Standeslieder(Hinder). 475—47⁷7 6. Wohl, wenn die Eltern gläubig sind, und wenn sie Kind und Kindeskind versäumen nicht am ew'gen Glück. Dann bleibet ihrer keins zurück. 7. Wohl solchem Haus, denn es ge⸗ deiht; die Eltern werden hocherfreut, und ihren Kindern sieht man's an, wie Gott die Seinen segnen kann. 8. So mach ich denn zu dieser Stund samt meinem Hause diesen Bund: Wich alles Volk auch von ihm fern, ich und mein Haus stehn bei dem Herrn. Chr. H. L. v. Pfeil, g. 4712, 4 184. 3. Rinder. 476. Mel. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend. — TIIII E IX X L L—.— ‚—.—. L 1 1. Ach lie⸗ber Gott, be ⸗ hü=te mich und mei⸗ ne I 1 I* ꝙ—— 63 I I +* 1 + Ri H—— + I E8.— + L L + +—— 1 9 r. 2 B—— 50 El ⸗tern gnä⸗dig lich, auch mein' Ge⸗schwi⸗ster vor Ge⸗ d,—— ö. E 2 0 ian—* 1 E +I— CL CO——— E— fahr mit dei⸗nem star⸗kein Arm be ⸗ wahr! 2. Und alle, die uns sind verwandt, beschütz durch deine rechte Hand! Behüte mich vor aller Sünd, hilf, daß ich werd ein frommes Kind. Joh. Heermann, g. 1585, 1647. 477. Mel. Nun danket all und bringet Ehr. 23—— 5 Y 4 + + +* 2 + + I At XE 2 1+—2 E + E 1— E I—— 1 5 1. Ich bin ein Kind, bin arm und klein, und TE. 2— I + I 2UE— +—— E +*— I IIEI—— +—.— Ee! + 1—.— 1—2—.—1——— +— I 1— I 1—— mei ⸗ ne Kraft ist schwach; ich woll ⸗te ger ⸗ne E— H 7 5. 2 +*— I. +— + + I. — E +— + +— E— HI — IRR se lig sein und weiß nicht, wie ich's mach. 2. Mein Heiland, du warst mir zu gut ein armes kleines Kind und hast mich durch dein teures Blut erlöst von Tod und Sünd. 3. Mein liebster Heiland, rat mir nun, was ich zur Dankbarkeit für alle deine Lieb soll tun, und was dein Herz erfreut. 4. Du selber hast es mich gelehrt, daß du mein junges Herz zu einem Opfer hast begehrt; Herr, zieh es himmelwärts. 5. Du hast mich in der Taufe ja mit deinem Heil bekleid't und, eh ich etwas wußt und sah, zu deinem Kind geweiht. 37⁷ 477—479 6. Bewahr mein Herz und halt es rein von allem, was befleckt; laß stets in dir mich fröhlich sein, von deiner Gnad bedeckt. 7. Nimmst du mich früh aus dieser Zeit, dann ist mir wohl geschehn, ich komm in jene Herrlichkeit, 4. Lieder für besondere Seiten ꝛc. 8. Doch soll ich länger hier noch sein. nehm ich an Jahren zu, so hilf, daß ich stets bleibe dein und fröhlich Gutes tu. 9. Und schließ ich endlich meinen Lauf in Liebe gegen dich, so hebe mich zu dir hinauf! wo ich dich werde sehn. Dann freu ich ewig mich. N. L. Graf v. Zinzendorf, g. 1700, f 1760. 1 478. Eigene Melodie. E n—.——— —+S FE I I + II I 7 + V7 2 2 4—* 2 90 1. Weil ich Je ⸗ su Schäf⸗lein bin, freu ich mich nur A ů 2—1 ex,.— D 1 im⸗ mer hin u ber mei⸗ nen gu ten Hir ten, EH rn r 0— + + I E E I E + L JI... I——* L + —. 88.. ö. Ler mich schön weiß zu be ⸗ wir ⸗ ten, der mich lie ⸗bet, [—— I 2 I H —7— 2—088 EPEPEPEPII II——* L 2 + 1—— 1.— I II 2. Unter seinem sanften Stab geh ich aus und ein und hab unaussprechlich süße Weide, daß ich keinen Hunger leide, und so oft ich durstig bin, führt er mich zum Brunnauell hin. 5 der mich kennt und bei mei⸗ nem Na⸗men nennt. 3. Sollt ich nun nicht fröhlich sein, da ich sein bin und er mein? Denn nach diesen schönen Tagen werd ich endlich heimgetragen in des Hirten Arm und Schoß. Amen, ja, mein Glück ist groß! Henr. Luise v. Hayn, g. 1724, 1782. 7 479. Mel. So nimm denn meine Hände. E 4— landn 1. 1 Wie könnt ich ru⸗hig schla⸗fen in dunk⸗ler Ba ich, o Gott und Va ⸗ter, nicht dein ge⸗dacht? VB I + 2 +1+ I 2 I E hat des Ta ⸗ ges Trei ⸗Uben mein Herz zer ⸗streut; S.˖.— Hinennn Huneee DIDDSEREEDDSSSSITDDIIEII E—.—— I I— L bei dir, bei dir ist Frie⸗den und Se lig ⸗ keit. 2. O decke meine Mängel mit deiner Huld! Du bist ja, Gott, die Liebe und die Geduld. 378 Gib mir, um was ich flehe: ein reines Herz, das dir voll Freuden diene in Glück und Schmerz. er hier noch sem, eibe dein hichmeinen Lauf naufl lich. 9. K700, f N6o. —— ch mich nur Hir ꝛten, mich sie⸗bet. —— nennt. cht fröͤhlich sein, meinꝰ onen Tagen getragen nd Schoß. ist grohl g. 7 F IꝰRẽ. ler Macht, ge⸗ dacht? hen zer stveut; lig keit flehe: 3. Auch hilf, daß ich vergebe, wie du vergibst, in Frieden ein C. Berufs⸗ u. Standeslieder(Kinder). 479—481 So schlaf ich ohne Bangen . Gott noch lebt, so habt ihr kei ⸗ne Not. und meinen Bruder liebe, und träume süß und stille wie du mich liebst! und denke dein. Agnes Franz, g. 1794, FIsgs. Für Waisen. 430. Mel. O Gott, du frommer Hott. 4——— E 2— LIU XE + O LI— +—— + 0 E I*— I I— 1 Ihr Wai ⸗sen, wei ⸗ net nicht! Wie, könnt ihr —0 Ver ⸗lasu⸗ set euch auf Gott, der wird euch ————.— ö—— 0 E G 1 + + 0 ht I f L ö—Q̊m II I* I euch nich ast sen nicht ver I sben Sind gleich 165 El ⸗tern EE S.... —— 5——. 1— 0 2 EE 29 57 tot, so le⸗ bet den-noch Gott; weil a ⸗ ber *—— an 0——— ö—.— 2—2— 36666 III... 5 2. Gott ist und bleibet stets ein Vater aller Waisen, der will sie insgesamt ernähren, kleiden, speisen. Demselben trauet nur, der nimmt sich euer an; seht, er ist euer Schatz und euer Helfersmann. 3. Gott ist ein reicher Gott, er wird euch wohl versorgen; er weiß ja eure Not, sie ist ihm nicht verborgen; ob ihr schon wenig habt, ist auch der Vorrat klein, so will fürs künftige Gott der Versorger sein. 4. Ja glaubet, bleibet fromm und geht auf Gottes Wegen, erwartet mit Geduld den euch verheißnen Segen und weichet nicht von Gott, vertraut ihm allezeit; so werd't ihr glücklich sein in Zeit und Ewigkeit. Joh. Friedr. Stark, g. 4680, F 156, 6 5. Tieder von den lehten Dingen. A. Sterbe⸗ und Begräbnislieder. 481. Eigene Melodie. SS.— XV + I + I I + LI 152— 5 2 LI— XX LI— 1— I—.— d— 1. Ach wie fluch⸗tig, ach wie nich⸗tig ist des Men ⸗schen 379 481—482 5. Lieder von den letzten Dingen. E 1 DE —— L 1 1 Le⸗ben! Wie ein Ne⸗bel bald ent⸗ ste⸗het und auch wie der *Vd 22 HE V— PP...... L— I—— I— L I hbald ver⸗ ge ⸗ het, so ist un ⸗ser Le⸗ben, se⸗het! 2. Ach wie flüchtig, ach wie nichtig sind der Menschen Tage! Wie ein Strom beginnt zu rinnen und mit Laufen nicht hält innen, so fährt unsre Zeit von hinnen. 3. Ach wie flüchtig, ach wie nichtig ist der Menschen Freude! Wie sich wechseln Stund und Zeiten, Licht und Dunkel, Fried und Streiten, so sind unsre Fröhlichkeiten. 4. Ach wie flüchtig, ach wie nichtig ist der Menschen Schöne! Wie ein Blümlein bald vergehet, wenn ein rauhes Lüftlein wehet, so ist unsre Schöne, sehet! 5. Ach wie flüchtig, ach wie nichtig ist der Menschen Dichten! Der, so Kunst hat lieb gewonnen und manch schönes Werk ersonnen, ist dem Tode nicht entyonnen. 6. Ach wie flüchtig, ach wie nichtig ist der Menschen Prangen! Der in Purpur hoch vermessen ist als wie ein Gott gesessen, dessen wird im Tod vergessen. 7. Ach wie flüchtig, ach wie nichtig ist des Menschen Herrschen! Der durch Macht ist hoch gestiegen, muß zuletzt aus Unvermögen in dem Grab erniedrigt liegen. 8. Ach wie flüchtig, ach wie nichtig sind der Menschen Schätze! Es kann Glut und Flut entstehen, dadurch, eh wir's uns versehen, alles muß zu Trümmern gehen. 9. Ach wie flüchtig, ach wie nichtig sind der Menschen Sachen! Alles, alles, was wir sehen, das muß fallen und vergehen; wer Gott fürcht't, wird ewig stehen. Michael Franck, g. 1609, 1662. 482. Eigene Melodie. —— ᷑ RID V— 1— 2 ‚ I I + + L E I*— 1 M.—— 1 Wae Men⸗ schen müs⸗sen ster⸗ben, al ⸗ lesdleischver⸗ was 0 le⸗ bet, muß ver⸗der⸗ben, soll es an⸗ders — E 1 + I——5 1 + + I EI! L E* E EE I +—.—. +— 1— 4— I 2 II— I L L I + geht wie Heu; 1 „Iwer ⸗den nen. Die ⸗ser der muß ver⸗we⸗sen, wenn er E——1 DE— ů——— 6 E I——— ererIn.r.x....,r an⸗ders soll ge⸗ne⸗sen zu der gro⸗ßen Herr⸗ lich⸗ keit, —4 E— I 1——.100 EE—— I N LII— L—. + L L 2— 1 +*.— 1 2 I die den From⸗-men ist be⸗reit. 2. Drum so will ich dieses Leben, weil es meinem Gott beliebt, auch ganz willig von mir geben, bin darüber nicht betrübt. hym in scichs 10 mein des He 3. Schu sein uhct ni yum fah Iau den sc Rith we hauend I. Da Javiekte Wlig, he Illt der 5. Da Proz dauch wie ⸗der ben, se hell ach wie nichtig gen! Hermessen Ressen, ergessen. ach wie nichtig schen! och gestiegen, mmögen gt liegen. ach wie nichtig hätze! lut entstehen, versehen, oun gehen. ach wie nichtig achen! sehen, ergehen; dewig stehen. 9. 1609, fleoe. esHleischver⸗ es an ⸗der en, wenn er mir geben, übt. Denn in meines Jesu Wunden hab ich schon Erlösung funden, und mein Trost in Todesnot ist des Herren Jesu Tod. 3. Jesus ist für mich gestorben, und sein Tod ist mein Gewinn, er hat mir das Heil erworben; drum fahr ich mit Freuden hin, hin aus diesem Weltgetümmel in den schönen Gotteshimmel, da ich werde allezeit schauen die Dreieinigkeit. 4. Da wird sein das Freudenleben, da viel tausend Seelen schon sind mit Himmelsglanz umgeben, dienen Gott vor seinem Thron; da die Seraphinen prangen und das hohe Lied anfangen: heilig, heilig, heilig heißt Gott der Vater, Sohn und Geist; 5. Da die Patriarchen wohnen, die Propheten allzumal; A. Sterbe- und Begräbnislieder. 482— 483 wo auf ihren Ehrenthronen sitzet der zwölf Boten Zahl; wo in so viel tausend Jahren alle Frommen hingefahren; wo dem Herrn, der uns versöhnt, ewig Halleluja tönt. 6. O Jerusalem, du schöne, ach wie helle glänzest du! Ach wie lieblich Lobgetöne hört man da in sanfter Ruh! Ach der großen Freud und Wonne, jetzo gehet auf die Sonne, jetzo gehet an der Tag, der kein Ende nehmen mag! 7. Ach ich habe schon erblicker alle diese Herrlichkeit, jetzo werd ich schön geschmücket mit dem weißen Himmelskleid, mit der güldnen Ehrenkrone steh ich da vor Gottes Throne, schaue solche Freude an, die kein Ende nehmen kann. Joh. Georg Albinus, g. 1624, 1679. 05— 433. Mel. Nun laßt uns den Leib begraben e V. XE 2 L + + +——— LV—— I L— 4—.—.— 1 Be⸗grabt den Leib in sei ⸗ ne Gruft, bis ihn des 5—— S.— . N ae. Rich⸗ters Stim ⸗-me ruft! Wir sä ⸗en ihn, einst —03— d, ISSSE — hblüht er auf 2. Aus Staube schuf ihn einst der Herr! Er war schon Staub und wird's nun mehr; er liegt, er schläft, verwest, erwacht dereinst aus dieser Todesnacht. 3. Des Frommen Seele lebt bei Gott, der sie aus aller ihrer Not, aus aller ihrer Missetat durch seinen Sohn erlöset hat. 4. Hier hat ihn Trübsal oft gedrückt, nun wird er, Gott, von dir erquickt. Hier wandelt' er im finstern Tal, nun ist er frei von Schmerz und Qual. und steigt ver⸗klärt zu Gott hin ⸗ auf. 5. Gott blieb er treu bis an sein Grab, nun wischt Gott seine Tränen ab. Was sind die Leiden dieser Zeit, Gott, gegen deine Herrlichkeit. 6. Nun, du Erlöster, schlaf in Ruh! Wir gehn nach unsern Hütten zu und machen zu der Ewigkeit mit Freud und Zittern uns bereit. 7. Ach, Jesu Christ, dein bittrer Tod stärk uns in unsrer letzten Not. Laß unsre ganze Seele dein und freudig unser Ende sein! Fr. Gottl. Klopstock, g. 1724, f 1805. 381 5. Lieder von den letzten Dingen. 5 2*—— 484. ö— Ach Jesu,—— 2— SIIIIIII—————————— 30 1 Bleib, Je ⸗ su, bleib bei mir, es will nun 5 Der Tag hat sich ge⸗ neigt mit mei ⸗ ner E ů—.— 0 A⸗bend wer ⸗den! Mein Ab⸗schied stellh sich Zeit auf Er ⸗den. * + L 1— —— I I ein; die Stun ⸗de naht sich nun, da V + PDDee ——— I L— — 2. Die Zeit der Pilgrimschaft, die ich hier angefangen, ist über Berg und Tal durch Kreuz und Not gegangen. Du aber warst bei mir, auch wenn ich's nicht gemerkt, und hast das matte Herz durch deinen Trost gestärkt. 3. So wirst du mich zuletzt, mein Jesu, nicht verlassen, mein Glaube soll dich fest mit beiden Armen fassen. I— auf der Welt die letz ⸗te Rei ⸗ se tun. Ach ja, ich höre schon, was mir dein Mund verspricht: Ich weiche nicht von dir, so fürchte dich nur nicht! 4. Drum fürcht ich mich auch nicht; wird meine Seele scheiden, so führest du sie ein ins Paradies der Freuden; so wird der böse Weg des ganzen Lebens gut, wenn man den letzten Schritt mit dir zum Himmel tut. Erdm. Neumeister, g. 1621, 4 1256. 2. Mit Freud fahr ich von dannen zu Christ, dem Bruder mein, daß ich mög zu ihm kommen und ewig bei ihm sein. 3. Nun hab ich überwunden 0 Kreuz, Leiden, Angst und Not durch seine heil'gen Wunden bin ich versöhnt mit Gott. 4. Wenn meine Kräfte brechen mein Atem geht schwer aus, 485. Eigene Melodie. Ohilipp. 1, 21. EAEEE—— Wn 2——8— i ö 1. Chri ⸗stus der ist mein Le⸗ ben, und Ster⸗ben mein Ge⸗winn; EE 0— e 1 SSC............ H PP dem tu ich mich er—ge⸗ben, mit Fried fahr ich da ⸗ hin. und kann kein Wort mehr sprechen Herr, nimm mein Seufzen auf! 5. Wenn Sinne und Gedanken vergehen wie ein Licht, das hin und her muß wanken, wenn ihm die Flamm gebricht: 6. Alsdann fein sanft und stille, laß, Herr, mich schlafen ein nach deinem Rat und Willen, wann kommt mein Stündelein 382 2 Der In wir rur e hald d d die sagte 9.E wer chhreine IWs ni W i wi 1. D 1 I R A. Sterbe⸗ und Begräbnislieder. 485— 486 7. An dir laß gleich den Reben 8. Wohl in des Himmels Throne mich bleiben allezeit sing ich Lob, Ehr und Preis und ewig bei dir leben Gott Vater und dem Sohne will nun in deiner Seligkeit. und auch dem heil'gen Geist. mei ⸗ner Unbekannt, 1609. * Mel. O Welt, ich muß dich lassen. , XD 2 2 L——.—.— I—— +— d sell sih E r r d I. Die Herr⸗lich ⸗keit der Er ⸗den muß Rauch und E +* I* SSSSSSSSTSSIIII ö* S— ich soll 55 sche wer ⸗den, kein Fels, kein Erz kann stehn. 2 6—*— In. W Dies, was uns kann er ⸗ göt ⸗zen, was wir für e⸗ wig ö HN verspticht—— 2..—— 3— I dir, schät⸗zen, wird als ein leich ter Traum ver⸗ gehn. tl Ser Ruhm, nach dem wir trachten, kein Scepter dich befreien, nich auch nicht; den wir unsterblich achten, kein Purpur, Gold, noch edler Stein. aden, sst nur ein falscher Wahn; 7. Wie eine Rose blühet, sobald der Geist gewichen, wenn man die Sonne siehet uden; und dieser Mund erblichen, begrüßen diese Welt, ö fragt keiner, was man hier getan. die, eh der Tag sich neiget, , 3. Es hilft kein weises Wissen, eh sich der Abend zeiget, Schritt wir werden hingerissen verwelkt und unversehns abfällt, tut. ohn einen Unterscheid. 8. So wachsen wir auf Erden g. 167/ F I756. Was nützt der Schlösser Menge? und hoffen groß zu werden Dem hie die Welt zu enge, und schmerz⸗ und sorgenfrei, Philipp.I. l. dem wird ein enges Grab zu weit. doch eh wir zugenommen 4. Dies alles wird zerrinnen, und recht zur Blüte kommen, was Müh und Fleiß gewinnen bricht uns des Todes Sturm entzwei. mein Ge⸗winn und saurer Schweiß erwirbt. 9. Wir rechnen Jahr auf Jahre, Was Mensẽchen hier besitzen, indessen wird die Bahre 4 kann für den Tod nicht nützen; uns vor die Tür gebracht. ch da ⸗hin, dies alles stirbt uns, wenn man stirbt. Drauf müssen wir von hinnen nehr sprohen 5. Ist eine Lust, ein Scherzen, und, eh wir uns besinnen, fen aufl das nicht ein heimlich Schmerzen der Erde sagen gute Nacht. 96 11— mit Herzensangst vergällt? 10. Auf, Herz, wach und bedenke, Was ist's, womit wir prangen? daß dieser Zeit Geschenke „ ben Wo wirst du Ehr erlangen, den Augenblick nur dein. Wehnh die nichtin Hohn und Schmach verfällt? Was du zuwor genossen⸗ gebr ll 6. Was pocht man auf die Throne, ist als ein Strom verflossen; nst Indf da keine Macht noch Krone was künftig, wessen wird es sein? fen ein kann unvergänglich sein? 1I. Verlache Welt und Ehre, Gilln Es mag vom Totenreihen Furcht, Hoffen, Gunst und Lehre tundelein. 383 486—487 und geh den Herren an, der immer König bleibet, den keine Zeit vertreibet, der einzig ewig machen kann. 12. Wohl dem, der auf ihn trauet. 5. Lieder von den letzten Dingen. Er hat recht fest gebauet, und ob er hier gleich fällt, wird er doch dort bestehen und nimmermehr vergehen, weil ihn die Stärke selbst erhält. Andreas Gryphius, g. 1616, 1664. 2. Ach gält es wünschen, wollt ich dich, du Sternlein meiner Seelen, vor allem Weltgut ewiglich mir wünschen und erwählen. Ich wollte sagen: bleib bei mir, du sollst sein meines Hauses Zier, an dir will ich mein Lieben bis in mein Sterben üben. 3. So sagt mein Herz und meint es gut, Gott aber meint's noch besser. Groß ist die Lieb in meinem Mut, in Gott ist sie noch größer. Ich bin ein Vater und nichts mehr, Gaott ist der Väter Haupt und Ehr, ein Quell, da Alt und Jungen in aller Welt entsprungen. 4. Ich sehne mich nach meinem Sohn, und der mir ihn gegeben, will, daß er nah an seinem Thron im Himmel solle leben. 487. Mel. Ermuntre dich, mein schwacher Geist. 3 anrr—.— Wre V——*.—.——— II + ——“ E DPEE * E L I— + 1—. I— 1 Du bist zwar mein und blei⸗best mein, wer Doch bist du nicht nur mein al ⸗lein, der 0 V V +—.— I + II — + + 1 I I ANI e I E.. + I GII + +— DE L 05 + II L L— will mir an⸗ ders sa gen? der hat das Herr von ew'⸗ gen Tao gen, —— V II — . ste Recht an dir, der for⸗dert und er⸗ e ee Sn. — I—.——.—..——.— + + E++— MENDD— +— I I +— + + E—.—.— E 4. 1— L— I— el 6 hebt von mir dich, o mein Sohn, mein Wil ⸗le, mein H—— + 2— + I HI AIEE + 1⁷ EEE—2——.—- * I—— I II Herz und Wun⸗sches Fül ⸗le. Ich sprech: ach weh, mein Licht ver⸗ schwind't, Gott spricht: willkomm, du liebes Kind, dich will ich bei mir haben und ewig reichlich laben. 5. O süßer Rat, o schönes Wort und heil'ger, als wir denken! Bei Gott ist ja kein böser Ort, kein Unglück und kein Kränken, kein Angst, kein Mangel, kein Versehn, bei Gott kann keinem Leid geschehn; wen Gott versorgt und liebet, wird nimmermehr betrübet. 6. Wir Menschen sind ja auch bedacht, die Unsrigen zu zieren; wir gehn und sorgen Tag und Nachi, wie wir sie wollen führen in einen feinen, sel'gen Stand, Und ist doch selten so bewandt gehen, Abst erhäl. 3. Jofe,F IEeg, mein, wer „lein, der mein Licht ver⸗ n, du liebes Rind, haben hen. schönes Wort denken! öser ah Kränken, el,Ein Hersehn Had geshehn d liebet, trübet. Miaauch bedach, 210 nd Hah. hren N Stand, bewandt mit dem, wohin sie kommen, als wir's uns vorgenommen. 7. Wie manches junge, fromme Blut wird jämmerlich verführet durch bös Exempel, daß es tut, was Christen nicht gebühret. Da hat's denn Gottes Zorn zu Lohn, auf Erden nichts als Spott und Hohn, der Vater muß mit Grämen sich seines Kindes schämen. 8. Ein solches darf ich ja nun nicht an meinem Sohn erwarten; der steht vor Gottes Angesicht und geht in Christi Garten, hat Freude, die ihn recht erfreut, und ruht von allem Herzeleid; er sieht und hört die Scharen, die uns allhier bewahren. 9. Er sieht und hört der Engel Mund, sein Mündlein hilft selbst singen; weiß alle Weisheit aus dem Grund und red't von solchen Dingen, die unser keiner noch nicht weiß, die auch durch unsernFleiß und Schweiß wir, weil wir sind auf Erden, nicht ausstudieren werden E. Sterbe⸗ und Begräbnislieder. 487—488 10. Ach sollt ich doch von ferne stehn und nur ein wenig hören, wenn deine Sinne sich erhöhn und Gottes Namen ehren, der heilig, heilig, heilig ist, durch den du auch geheiligt bist: ich weiß, ich würde müssen vor Freude Tränen gießen; 11. Ich würde sprechen: bleib allhier, nun will ich nicht mehr klagen: ach, mein Sohn, wärst du noch bei mir, nein, sondern: komm, du Wagen Eliä, hole mich geschwind und bring mich dahin, da mein Kind und so viel liebe Seelen so schöne Ding erzählen! 12. Nun es sei ja und bleib also, will nicht mehr um dich weinen; du lebst und bist von Herzen froh, siehst lauter Sonnen scheinen, die Sonnen ew'ger Freud und Ruh: hier leb und bleib nun immerzu, ich will, will's Gott, mit andern auch bald hinüber wandern. Paul Gerhardt, g. 1602, 4 1676. 0 488. Eigene Melodie. +— f . II.—— IEIE + E* +—.— +* E— LV E——.— L + + I—— + 92 1550 Freu dich sehr, o mei ne See⸗ le, und ver⸗ giß all weil dich Chri⸗stus nun, dein Her ⸗re, ruft aus die⸗sem E H.—— E 6 8 2.—— 2 0=.— E Jan mer- zcl. Ais der Trüb⸗sal Angs und Led 720— —— II SS.S...... 5 sollst du fah⸗ ren in die Freud, die kein Ohr je —.—4 S.SS............... hat ge⸗hö⸗ ret, die in E wig⸗keit auch wäh ⸗ ret. 2. Tag und Nacht hab ich gerufen zu dem Herren, meinem Gott, weil mich stets viel Kreuz betroffen daß er mir hülf' aus der Not. Wie sich sehnt ein Wandersmann nach dem Ende seiner Bahn, 38⁵ so hab ich gewünscht, mein Leben hin in Gottes Händ zu geben. 3. Denn gleich wie die Rosen stehen Unter Dornenspitzen gar, also auch die Christen gehen durch viel Angst, Not und Gefahr. 2⁵ 488— 489 Wie die Meereswellen sind und der ungestüme Wind, also ist allhier auf Erden unsre Wallfahrt voll Beschwerden. 4. Welt und Teufel, Sünd und Hölle, unser eigen Fleisch und Blut plagen stets hier unsre Seele, lassen uns bei keinem Mut. Wir sind voller Angst und Plag reich an Kreuz sind unsre Tag; gleich wann wir geboren werden, find't sich Jammer g'nug auf Erden. 5. Wenn die Morgenröt herleuchtet, und der Schlaf sich von uns wend't, Sorg und Kummer daher schleichet Müh sich find't an allem End. Unsre Tränen sind das Brot, so wir essen früh und spat; wenn die Sonn aufhört zu scheinen, hört doch nicht auf Klag und Weinen. 6. Drum, Herr Christ, du Morgen⸗ 5. Lieder von den letzten Dingen. sei du jetzt von mir nicht ferne, weil dein Blut mich hat erlöst. Hilf, daß ich mit Fried und Freud mög von hinnen fahren heut; ach sei du mein Licht und Straße, mich mit Beistand nicht verlasse. 7. Ob mir schon die Augen brechen, und mir das Gehör verschwind't, meine Zung nicht mehr kann sprechen, mein Verstand sich nicht besinnt, bist du doch mein Licht und Hort, Leben, Weg und Himmelspfort; du wirst selig mich regieren und die Bahn zum Himmel führen. 8. Freu dich sehr, o meine Seele, und vergiß all Not und Qual, weil dich Christus nun, dein Herre, ruft aus diesem Jammertal. Seine Freud und Herrlichkeit sollst du sehn in Ewigkeit, mit den Engeln jubilieren 2. Geht nun hin und grabt mein Grab; meinen Lauf hab ich vollendet, lege nun den Wanderstab hin, wo alles Ird'sche endet, lege selbst mich nun hinein in das Bette sonder Pein. 3. Was soll ich hienieden noch 0 in dem dunklen Tale machen? Denn wie mächtig, stolz und hoch wir auch stellen unsre Sachen, muß es doch wie Sand zergehn, wenn die Winde drüber wehn. 4. Darum, Erde, fahre wohl, sterne, der du ewiglich aufgehst, und auf ewig triumphieren 1620. 439. mel. Jesus, meine Suversicht. , dd..,. rr 1 UWn n hin und grabt mein Grab, denn ich bin des E Er ⸗de scheid ich ab, denn mich ruft des E.. N— 2 P E —.— 310 Wanderns mü⸗ 2005 die stn R Him⸗mels Frie ⸗ de, enn mir ruft die sü ⸗ße uh E b.— 2 2 N T E von den En⸗ geln dro ⸗ben zu. laß mich nun in Frieden scheiden! Deine Hoffnung, ach, ist hohl, deine Freuden werden Leiden. deine Schönheit Unbestand, eitel Wahn und Trug und Tand. 5. Darum letzte gute Nacht, Sonn und Mond und liebe Sterne, fahret wohl mit eurer Pracht, denn ich reis' in weite Ferne, reise hin zu jenem Glanz,/ worin ihr erbleichet ganz. 6. Die ihr nun in Trauern geht, fahret wohl, ihr lieben Freunde! ferne, kerlöst. und Freud heut; nd Straße, verlasse. Augen brechen, uschwindt, kann sorechen, t besimnt, und Hort, nelspfort; eren nmel führen. meine Geele, „Qual, dein Herre, ertal. lichkeit eit ren eren 020. ih in d nichnut de 2—— 5e Ruh scheidenl t hohl, Oeiden, tand/ und Tand. Nacht, lbe Sterne, Pracht, Ferne/ nj/ Bue hehh Freundel A. Sterbe⸗ und Was von oben niederweht, tröstet froh des Herrn Gemeinde; weint nicht ob dem eitlen Schein, droben nur kann ewig sein. 7. Weinet nicht, daß nun ich will von der Welt den Abschied nehmen, daß ich aus dem Irrtum will, aus den Schatten, aus den Schemen?), aus dem Eitlen, aus dem Nichts hin ins Land des ew'gen Lichts. 8. Weinet nicht! Mein süßes Heil, ) Wesenlose Bilder. Psalm 39, 7. Begräbnislieder. 489—490 meinen Heiland hab ich funden, und ich habe auch mein Teil in den warmen Herzenswunden, woraus einst sein frommes Blut floß der ganzen Welt zu gut. 9. Weint nicht! Mein Erlöser lebt; hoch vom finstern Erdenstaube hell empor die Hoffnung schwebt, und der Himmelsheld, der Glaube, und die ew'ge Liebe spricht: Kind des Vaters, zittre nicht! Ernst Moritz Arndt, g. 1269, f 1860. 490. Mel. O Welt, ich muß dich lassen. 7³ ,.. ——— 112 H 85. 52 1. Gott Lob, die Stund ist kom⸗men, da ich werd EVU 5— UD.— L—— 50 auf ⸗ge ⸗ nom⸗men ins schö⸗ne Pa ⸗ra ⸗deis. EE 5—.— SRSRSSSRSASSSISSSSSSSSSSeSSI SSSSESASESSEEE.... Ihr El tern dürft nicht kla ⸗gen, mit Freu ⸗de sollt ihr E—.— HN LE 2— 2—— U + 7— E 6—— II sa ⸗gen: dem Höch⸗sten sei Lob, Ehr und Preis! 2. Kurz ist mein irdisch Leben, ein bessers wird mir geben Gott in der Ewigkeit. Da werd ich nicht mehr sterben, in keiner Not verderben, mein Leben wird sein lauter Freud. 3. Gott eilet mit den Seinen, läßt sie nicht lange weinen in diesem Tränental. Ein schnell und selig Sterben ist schnell und glücklich erben des schönen Himmels Ehrensaal. 4. Wie öfters wird verführet manch Kind, an dem man spüret rechtschaffne Frömmigkeit! Die Welt voll List und Tücke legt heimlich ihre Stricke, bei Tag und Nacht, zu jeder Zeit. 5. Ihr Netze mag sie stellen, mich wird sie nun nicht fällen, sie wird mir tun kein Leid. Denn wer kann den verletzen, den Christus jetzt wird setzen ins Schloß vollkommner Sicherheit? 6. Zuvor bracht ich euch Freude, jetzt, nun ich von euch scheide, betrübt sich euer Herz. Doch wenn ihr's recht betrachtet und, was Gott tut, hoch achtet, wird sich bald lindern aller Schmerz. 7. Gott zählet alle Stunden, er schlägt und heilet Wunden, er kennet jedermann. Nichts ist jemals geschehen, das er nicht vorgesehen, und was er tut, ist wohlgetan. 8. Wenn ihr mich werdet finden vor Gott, frei aller Sünden, in weißer Seide stehn und tragen Siegespalmen in Händen und mit Psalmen des Herren Lob und Ruhm erhöhn, 9. Da werdet ihr euch freuen, es wird euch herzlich reuen, 387 2.5 490—492 5. Lieder von den letzten Dingen. daß ihr euch so betrübt. Was jetzund euch begegnet, Wohl dem, der Gottes Willen ist andern auch geschehn; gedenket zu erfüllen viel müssen's noch erfahren. und ihm sich in Geduld ergibt. Nun, Gott woll euch bewahren! 10. Ade, nun seid gesegnet! Dort wollen wir uns wiedersehn. Joh. HZeermann, g. 1585, f 1647. 1 491. Mel. Vater unser im Bimmelreich. 5 5— ö e ISISIS—— 55 E...— e— 1. Herr Je⸗su Christ, 53855[Menschund Gott, der du littst E— E X—ñ 1 C—— 1 1 Mar⸗ter, An gst und Spott, A mich am Kreuz auch end⸗ 35 D.. 2 I 2 1 E 9— starbst und mir dein's Ba⸗ n Huld7 er⸗ ich bitt durch's EV— I —E 52 E EIl I 0 2U E + SD.. +— —*—— L I————— II bitt re Lei⸗den dein, du wollst mir Sün⸗der gnä⸗dig sein. 2. Wenn ich nun komm in Sterbens⸗ aus Gnade mir das Leben schenkl not und ringen werde mit dem Tod, Wie du hast zugesaget mir wenn mir vergeht all mein Gesicht in deinem Wort, das trau ich dir: und meine Ohren höven nicht, 6. Fürwahr, fürwahr, euch sage ich: wenn meine Zunge nicht mehr spricht wer mein Wort hält und glaubt an mich, und mir vor Angst mein Herz zerbricht, der wird nicht kommen ins Gericht 3. Wenn mein Verstand sich nicht be⸗ und den Tod ewig schmecken nicht; sinnt und ob er gleich hie zeitlich stirbt, und mir all menschlich Hilf zerrinnt: mit nichten er drum ganz verdirbt; so komm, o Herr Christ, mir behend 7. Sondern ich will mit starker Hand zu Hilf an meinem letzten End ihn reißen aus des Todes Band und führ mich aus dem Jammertal, und zu mir nehmen in mein Reich; verkürz mir auch des Todes Qual! da soll er denn mit mir zugleich 4. Die bösen Geister von mir treib, in Freuden leben ewiglich. mit deinem Geist stets bei mir bleib, Dazu hilf uns ja gnädiglich! bis sich die Seel vom Leib abwend't. 8. Ach, Herr, vergib all unsre Schuld! So nimm sie, Herr, in deine Händ! Hilf, daß wir warten mit Geduld, Der Leib hat in der Erd sein Ruh, bis unser Stündlein kommt herbei, bis sich der jüngst Tag naht herzu. auch unser Glaub stets wacker sei, 5. Ein fröhlich Auferstehn verleih, dein'm Wort zu trauen festiglich, am jüngsten G'richt mein Fürsprech sei bis wir entschlafen seliglich. und meiner Sünd nicht mehr gedenk, Daul Eber, g. 1511, 4 1569. 492. Eigene Melodie. E 666. ö 1——.. ö E T EEE———.—.— 90————— 1 Herz⸗lich tut mich ver⸗lan ⸗-gen nach ei ⸗ nem sel'⸗ gen weil ich hie bin um⸗fan ⸗gen mit Trüb⸗sal und E⸗ 388 gnet, n; hren. ewahrenl viedersehn. 3.1585, f.fH2ꝛ. ich bittdurchs gnä⸗dig sein, eben schenkl mit rau ich dir: euch sage ih: dglaubtanmich, rins Gericht naken nicht; ilich stitbt, anz verdirbt; nit starker Hand des Band mein Reich 990 igl mse Schub! nit Geduld, ommt herbei wacer sei —— ů0 2 A. Sterbe⸗ und Begräbnislieder. 492—493 den. 2. Du hast mich ja erlöset von Sünd, Tod, Teufel, Höll, es hat dein Blut gekostet; drauf ich mein Hoffnung stell. Warum sollt mir denn grauen vor Hölle, Tod und Sünd? Weil ich auf dich tu bauen, bin ich ein selig Kind. 3. Wenn gleich süͤß ist das Leben. der Tod sehr bitter mir, will ich mich doch ergeben, zu sterben willig dir. Ich weiß ein besser Leben, da meine Seel fährt hin; des freu ich mich gar eben, Sterben ist mein Gewinn. 4. Der Leib zwar in der Erden zu Staub und Asche kehrt, doch auferweckt soll werden durch Christum schön verklärt, wird leuchten als die Sonne und leben ohne Not in Himmelsfreud und Wonne: was schad't mir denn der Tod? 5. Ob mich die Welt auch reizet, zu bleiben länger hier, und mir auch immer zeiget Chr, Geld, Gut, all ihr Zier, —— O Je ⸗ su, komm nur *—.— EH I 6 ERRT IT IIIIIITITITTITITTTTITITIITITITITI I— H² 1— F Ensd, Leind. Ich hab Lust, ab⸗zu ⸗schei ⸗den F T PPPPPFFF T en von die ⸗ser ar ⸗gen Welt, sehn' mich nach ew' ⸗gen Freu⸗ [— II UQI. E E E* I II bald! doch ich das gar nicht achte, es währt ein kleine Zeit; das Himmlisch ich betrachte, das bleibt in Ewigkeit. 6. Gesegn' euch Gott der Herre, ihr Vielgeliebten mein! Trauert nicht allzu sehre über den Abschied mein! Beständig bleibt im Glauben! Wir werd'n in kurzer Zeit einander wieder schauen dort in der Ewigkeit. 7. Nun will ich mich ganz wenden zu dir, Herr Christ, allein: Gib mir ein selig Ende, send mir dein Engelein, führ mich ins ew'ge Leben, das du erworben hast, als du dich hingegeben für meine Sündenlast. 8. Hilf, daß ich ja nicht wanke von dir, Herr Jesu Christ, den schwachen Glauben stärke in mir zu aller Frist! Hilf mir rittevlich ringen, dein Hand mich halt mit Macht, daß ich mög fröhli singen: Gottlob, es ist vollbracht! Christoph Knoll, g. 1565, f 1650. 493. Mel. Wenn wir in höchsten Nöten sein. .—..— PIIII IEEESSSSSSSSSSEE 50—.WW655 Hilf⸗ 1— Hilf in Angst und Not, er⸗barm dich E ů 123— 2 E W l—.— EEEEEEEEEEEEE mein, du treu ⸗er Gott! Ich bm ja doch dein lie ⸗bes 389 —.. EICI— 11——1— L 1 — —— — I I— * 2— 2— —.. Kind troz Teu fel, Welt und al ⸗ler Sünd. 2. Ich trau auf dich, o Gott, mein Herr. Wenn ich dich hab, was will ich mehr? Ich hab ja dich, Herr Jesu Christ, du mein Gott und Erlöser bist. 3. Des freu ich mich von Herzen fein, bin gutes Muts und harre dein, verlaß mich gänzlich auf dein' n Nam'n. Hilf, Helfer, hilf, drauf sprech ich Am'n. Martin Moller(d), g. 1547, f 1606, nach Nikol Selnecker, g. 1550, 1592. 50 494. Mel. Herzlich tut mich verlangen. Psalm 119, 19. E . 2——— — E + 2 — —2.8 in ein Gast auf Er den und hab hier kei nen im⸗mel soll mir wer⸗den, da ist mein Va⸗ter⸗ 0 1 2 EV ö ö 0 — 0— —— 2 + EH 1 ů Stand. land Hier wall ich bis zum Gra ⸗ be, —1— F——. E 2—.—.—.=. We. E LI 0 dort in der ew'⸗ gen Ruh ist Got ⸗tes Gna⸗den ⸗ ga⸗ E EHU— E—.—1 — 2 be, die schließt all Ar beit zu. 2. Was ist mein ganzes Wesen von meiner Jugend an denn Müh und Not gewesen? So lang ich denken kann, hab ich so manchen Morgen, so manche liebe Nacht mit Kummer und mit Sorgen des Herzens zugebracht. 3. Mich hat auf meinen Wegen manch harter Sturm erschreckt, Blitz, Donner, Wind und Regen hat mir oft Angst erweckt; Verfolgung, Haß und Neiden, ob ich's gleich nicht verschuld't, hab ich doch müssen leiden und tragen mit Geduld. 4. So ging's den lieben Alten an deren Fuß und Pfad wir uns noch täglich halten, wenn's fehlt an gutem Rat; sie zogen hin und wieder, ihr Kreuz war immer groß. 30⁰ bis daß der Tod sie nieder legt in des Grabes Schoß. 5. Ich habe mich ergeben in gleiches Glück und Leid; was will ich besser leben? Hier gilt es Müh und Streit. Es muß ja durchgedrungen, es muß gelitten sein; wer nicht hat wohl gerungen, geht nicht zur Freud hinein. 6. So will ich zwar nun treiben mein Leben durch die Welt, doch denk ich nicht zu bleiben in diesem fremden Zelt. Ich wandre meine Straße, die zu der Heimat führt, da mich ohn alle Maße mein Vater trösten wird. 7. Mein Heimat ist dort droben, da aller Engel Schar den großen Herrscher loben, der alles ganz und gar in seinen und für v auch alle nach dem 8. Dort da wolltf die Welt daß ichs I länge e wen'ge die meine das meist 9. Die der Trüb Ich komu Rein Her Romm, u mit mein und was durch dei 10. Wi ist nicht! 4 derzen fem dein, on Namn. hich Am'n. 50,f L592. im 9,. kei ⸗nen Va⸗ter⸗ in seinen Händen träget und für und für erhält, auch alles hebt und leget, nach dem's ihm wohlgefällt. 8. Dorthin steht mein Verlangen, da wollt ich gerne hin; die Welt bin ich durchgangen, daß ich's fast müde bin. Je länger ich hier walle, je wen' ger find ich Freud, die meinem Geist gefalle, das meist ist Herzeleid. 9. Die Herberg ist zu böse, der Trübsal ist zu viel. Ach komm, mein Gott, und löse mein Herz, wenn dein Herz will! Komm, mach ein selig Ende mit meiner Wanderschaft, und was mich kränkt, das wende durch deinen Arm und Kraft! 10. Wo ich bisher gesessen, ist nicht mein rechtes Haus; A. Sterbe⸗ und Begräbnislieder. 494—495 wenn mein Ziel ausgemessen, alsdann tret ich hinaus, und was ich hier gebrauchet, das leg ich alles ab, und wann ich ausgehauchet, so legt man mich ins Grab. 11. Du aber, meine Freude, du, meines Lebens Licht, du ziehst mich, wenn ich scheide, hin vor dein Angesicht, ins Haus der ew' gen Wonne, da ich stets freudenvoll, gleich als die helle Sonne, nebst andern leuchten soll. 12. Da will ich immer wohnen, und nicht nur als ein Gast, bei denen, die mit Kronen du ausgeschmücket hast; da will ich herrlich singen von deinem großen Tun und frei von schnöden Dingen in meinem Erbteil rubn. Paul Gerhardt, g. 1607, f 1676. 495. Eigene Melodie. 5*——— 1— I— + 2 +— + —. v— 2 2 2..— — Ich bin ja, Herr, in dei⸗ner Macht, du hast 0 du ken ⸗nest mei ⸗ ner Mon⸗ den Zahl, weißt, wann —— , 60 mich an dies Licht ge⸗bracht, ich die ⸗sem Jam ⸗mer ⸗ tal du un ⸗ter⸗hältst mir auch wie ⸗der gu ⸗te 2. Wen hab ich nun als dich allein, der mir in meiner letzten Pein mit Trost und Rat weiß beizuspringen? Wer nimmt sich meiner Seele an, wenn nun mein Leben nichts mehr kann, und ich muß mit dem Tode ringen, wenn aller Sinne Kraft gebricht? Tust du es, Gott, mein Heiland, nicht? setzt mir auch mit Versuchung zu. 391 20 ů 2 ⁴ I +—— E— + V* I— I + 0— au as eben; Nacht muß ge⸗ ben; wo, wie und—— ich I II + Di.... ster⸗ben soll, das weißt du, Va a ter, mehr als wohl. 3. Mich dünkt, da lieg ich schon vor mir in großer Hitz, ohn Kraft, ohn Zier, mit höchster Herzensangst befallen, Gehör und Rede nehmen ab, die Augen werden mir ein Grab, doch kränkt die Sünde mich vor allen des Satans Anklag hat nicht Ruh, 495—496 5. Lieder von den letzten Dingen. ib! 4. Ich höre der Posaunen Ton 6. Herr Jesu, ich, dein teures Gut, Amnhn und seh auch den Gerichtstag schon, bezeug's mit deinem eig'nen Blut, Wn ih 0 der mir auch wird ein Urteil fällen. daß ich der Sünde nicht gehöre. 0 0 Ler Tr Hier weiset mein Gewissensbuch, Was schont denn Satan meiner nicht 6h 105 da aber des Gesetzes Fluch und schreckt mich durch das Zorngerichtꝰ 0 mich mich Sündenkind hinab zur Höllen. Komm, rette deines Leidens Ehre! e hebih Wer hilft mir nun in dieser Not, Was gibest du mich fremder Hand—5 10 wo du nicht, Gott, du Todes Tod? und hast so viel an mich gewandt? Hoth e 0 5. Der Teufel hat nicht Macht an mir, 7. Nein, nein, ich weiß gewiß, mein dn ich habe bloß gesündigt dir, Heil, du lässest mich, dein wahres Teil, dir, der du Missetat vergibest. zu tief in deinen Wunden sitzen.. 0 u Was maßt sich Satan dessen an, Hie lach ich aller Macht und Not, sinan 0 der kein Gesetz mir geben kann, es mag Gesetz, Höll oder Tod. 1 h nichts hat an dem, was du, Herr, liebest? auf mich her donnern oder blitzen. nein blasse Er nehme das, was sein ist, hin; Dieweil ich lebte, war ich dein, ich weiß, daß ich des Herren bin. jetzt kann ich keines Fremden sein. 49⁰ Simon Dach, g. 1605, 1659 496. Mel. Valet will ich dir geben.— LV— . —— 1—— 12— I— I — 1 Ich ha ⸗ be Lust zu schei⸗den, mein Sinn geht We seh-ne mich mit Freu⸗den na Zi ⸗ons.—— V + I I* I + H I— PDDSS........— Ha—.— X*.—.— II 1 ö WMaus der Welt; ů Weil 0 0. Tdens 1e 2. Man ——.0 +— Hott will; PPFPIFIPIFIFIIFIFTtTPTtTtTtTtTtTtTttt.s. Wshbl Stun de zum Abeschied kei⸗ ner nennt, so hört aus Hsind ge E—— N haid, groß! —llkines 535 9.65 0 mei⸗ nem Mun⸗de mein letz⸗tes Te ⸗sta ⸗ ment. ö Igs, Not 2. Gott Vater, meine Seele so hab ich Heil gefunden 55 Hleibe bescheid ich deiner Hand; und schlafe selig ein. ul Müh⸗ aus dieser dunkeln Höhle 4. Dir, o du Geist der Gnade, I wers führ sie ins Vaterland. laß ich den letzten Blick; IHeub Du hast sie mir gegeben, zieh ich des Todes Pfade, surh und so nimm sie wieder hin, so sieh auf mich zurück; Flbe daß ich in Tod und Leben ach fleh in meinem Herzen, 0 bmk nur dein alleine bin. wenn ich kein Glied mehr rühr, dlertha 3. Was werd ich, Jesu, finden, und stell in meinen Schmerzen 5.Na das dir gefallen kann? mir nichts als Jesum für. Uh Ach nimm doch meine Sünden 5. Ihr Engel, nehmt die Tränen wl aus! als ein Vermächtnis an; von meinen Wangen an; NeWch wirf sie in deine Wunden ich weiß, daß euer Sehnen and wie in ein Meer hinein, sonst nichts erfreuen kann 00 392 Ures Gut, Blut, böre. iner nicht orngerichte Ehrel Hand wandtꝰ ewiß, mein HUhres Teil, hen. dNot, d blitzen. ein, n sein. 05, f fl59 — — inn geht gi ⸗ons Wenn Leib und Seele scheiden, tragt mich in Jesu Schoß, so bin ich voller Freuden und aller Tränen los. 6. Euch aber, meine Lieben, die ihr mich dann beweint, euch hab ich was verschrieben: Gott, euren besten Freund. Drum nehmt den letzten Segen, es wird gewiß geschehn, daß wir auf Zions Wegen einander wiedersehn. 7. Zuletzt sei dir, o Erde, mein blasser Leib vermacht, A. Sterbe⸗ und Begräbnislieder. 496—497 damit dir wieder werde, was du mir zugebracht. Mach ihn zu Asch und Staube, bis Gottes Stimme ruft; denn dieses sagt mein Glaube: er bleibt nicht in der Gruft. 8. Dies ist mein letzter Wille, Gott drückt das Siegel drauf. Nun wart ich in der Stille, bis daß ich meinen Lauf durch Christi Tod vollende; so geh ich freudig hin und weiß, daß ich ohn Ende des Himmels Erbe bin. Benj. Schmolck, g. 1622, 4 1757 0 497. Eigene Melodie. EEE —.—— de 55 1. Ich hab mein Sach Gott heim⸗ge stellt; er mach's mit mir, 5——— AOI I + 2..—.. E I E L S.— 2— ö— 0 wie's ihm ge⸗fällt. Soll ich all⸗ hier noch län ⸗ger leb'n, ohn —— H ——— Wi der ⸗streb'n sein'm Wil⸗len tu ich mich er⸗geb'n. 2. Mein' Zeit und Stund ist, wann Gott will; ich schreib ihm nicht vor Maß und Ziel. Es sind gezählt die Haare mein, beid, groß und klein; fällt keines ohn den Willen sein. 3. Es ist allhie ein Jammertal, Angst, Not und Trübsal überall; des Bleibens ist ein' kleine Zeit voll Müh und Leid, und wer's bedenkt, ist stets im Streit. 4. Heut sind wir frisch, gesund und stark, und morgen liegen wir im Sarg; heut blühen wir wie Rosen rot, bald krank und tot; ist allenthalben Müh und Not. 5. Man trägt eins aach dem andern in, wohl aus den Augen, aus dem Sinn; die Welt vergisset unser bald, jung oder alt, auch unsrer Ehren mannigfalt. 6. Ach, Herr, lehr uns bedenken wohl, daß wir sind sterblich allzumal, auch haben hie kein'n Aufenthalt, davon muß bald Gelehrt, Reich, Schön, Jung oder Alt. 7. Das macht die Sünd, du treuer Gott, daher kam uns der bittre Tod, der nimmt und frißt all Menschenkind, wie er sie find't, fragt nicht, wes Stands und Ehr sie sind 8. Ich hab hie wenig guter Tag, mein täglich Brot ist Müh und Klag. Wann mein Gott will, so will ich hin in Frieden ziehn; Tod schad't mir nicht, ist mein Gewinn. 9. Und ob mich schon meinꝰ Sünd an⸗ ficht, dennoch will ich verzagen nicht; ich weiß, daß mein getreuer Gott für mich in Tod sein'n liebsten Sohn gegeben hat. 10. Derselbe, mein Herr Jesus Christ, für all mein' Sünd gestorben ist 393 497499 und auferstanden mir zu gut, der Hölle Glut gelöscht mit seinem teuern Blut. 11. Dem leb und sterb ich allezeit, von ihm der bittre Tod nicht scheid't. Ich leb, ich sterb, so bin ich sein; er ist allein der einig Trost und Helfer mein. 12. Das ist mein Trost zu aller Zeit in allem Kreuz und Traurigkeit. Ich weiß, daß ich am jüngsten Tag ohn alle Klag werd auferstehn aus meinem Grab. 13. Mein'n lieben Gott von Angesicht werd ich anschaun, dran zweifl'ich nicht, 5. Lieder von den letzten Dingen. in ew'ger Freud und Seligkeit, die mir bereit; ihm sei Lob, Preis in Ewigkeit. 14. O Jesu Christe, Gottes Sohn, der du für uns genug getan, ach hilf mir durch die Wunden dein; du bist allein der einig Trost und Helfer mein. 15. Amen, mein lieber, frommer Gott, bescher uns einen sel'gen Tod; hilf, daß wir mögen alle hier bald sein bei dir, in deinem Reiche für und für. Johann Leon, 5 1592. 2. Mein Weg geht jetzt vorüber; ö o Welt, was acht ich dein? Der Himmel ist mir lieber, da trachte ich hinein, darf mich nicht sehr beladen, weil ich wegfertig bin, in Gottes Fried und Gnaden fahr ich mit Freud dahin. 3. Ach, sel'ge Freud und Wonne hat mir der Herr bereit't, da Christus ist die Sonne, Leben und Seligkeit. 0 4938. Mel. Herzlich tut mich verlangen. E xii x xxx 30(8 hab mich Gott er ⸗ge⸗ ben, dem lieb ⸗sten Va ⸗ter hier ist kein Im ⸗-mer⸗Le⸗ben, es muß ge schie⸗den 9 1 2 Im —.— H! V— SSE SSSSISIIIIEEI— EA— sein Der Tod kann mir nicht scha⸗den, H— 4— r in, Ge⸗winn, in Got tes Fried und Gna⸗ E N —S II + H EI— I LV 2. 122 5 II den fahr ich mit Freud da ⸗hin. V. 1 Johann Leon, f 1592. V. 2—4 Joh. Siegfried, g. 1564, 1657. Was kann mir doch nun schaden, ö weil ich bei Christo bin? In Gottes Fried und Gnaden fahr ich mit Freud dahin. ö 4. Gesegn' euch Gott, ihr Meinen, ö ihr Liebsten allzumal! ö Um mich sollt ihr nicht weinen, ich weiß von keiner Qual. Den rechten Port noch heute nehmt fleißig ja in acht, in Gottes Fried und Freude fahrt mir bald alle nach! 0 499. mel. Wer nur den lieben Gott läßt walten. 00 Z.— Ich ster⸗be 1 2 L täg⸗lich, und mein Le⸗ben Wer kann mir ei⸗ He, ge⸗ben, 4 eilt im⸗mer⸗ ob ich noch UH mi 2. Ein? wäget, i immer der Apfel, fülleendli 0 weiß daß ich zu 3.Cs schi er ommet und forde Vohl dem denn ewie haͤngt nur 4. Herr hast du al wie lange dos ist un Hilf,daß amn meine 5.Es ka als es an unden dein; mein. rommer Got, hier für. Lon, f I9;, Va ⸗ter schieden schaden, naden . ihr Meinen, peinen, A. Sterbe⸗ und Begräbnislieder. —... —.— HEI ——. fort zum Gra Abe 1933 Die Zeit geht hin, der Tod kommt mor⸗ gen le⸗bend bin? 4— + II I I 1 I N IESIIIIF FIFIIIIFITIFIF———— —— I— I.—— 4.—..— 1— II her; ach wer nur im⸗mer fer iig wär! 2. Ein Mensch, der sich mit Sünden träget, ist immer reif zu Sarg und Grab, der Apfel, der den Wurm schon heget, fällt endlich unversehens ab. Ich weiß, es ist der alte Schluß, daß ich zur Erde werden muß. 3. Es schickt der Tod nicht immer Boten, er kommet oft unangemeld't und fordert uns ins Land der Toten. Wohl dem, der Haus und Herz bestellt; denn ew'ges Unglück oder Glück hängt nur an einem Augenblick. 4. Herr aller Herren, Tod und Leben hast du allein in deiner Hand; wie lange du mir Frist gegeben, das ist und bleibt mir unbekannt. Hilf, daß ich jeden Glockenschlag an meinen Abschied denken mag. 5. Es kann vor Abend anders werden, als es am Morgen mit mir war; den einen Fuß hab ich auf Erden, den andern auf der Totenbahr. Ein einz'ger Schritt ist nur dahin, wo ich der Würmer Speise bin. 500. Mel. O Jesu Christ, 6. Ein einz' ger Schlag kann alles en⸗ den, und Fall und Tod beisammen sein. Doch schlage nur mit Vaterhänden und schließ in Christi Tod mich ein, daß, wenn der Leib zu Boden fällt, die Seel an Jesu Kreuz sich hält. 7. Vielleicht kann ich kein Wort mehr sagen, wenn Auge, Mund und Ohr sich schleußt; drum bet ich bei gesunden Tagen: Herr, ich befehl dir meinen Geist. Verschließen meine Lippen sich, so schreie Jesu Blut für mich. 8. Kann ich die Meinen nicht mehr segnen, so segne du sie mehr als ich; wenn lauter Tränen um mich regnen, o Tröster, so erbarme dich und lasse der Verlaßnen Schrein durch deinen Trost erhörlich sein! 9. Dringt mir der letzte Stoß zum Her⸗ zen, so schließe mir den Himmel auf, verkürze mir die Todesschmerzen und hole mich zu dir hinauf! So wird mein Abschied keine Pein, zwar eilig, dennoch selig sein. Benjamin Schmolck, g. 1622, f 1757. mein's Lebens Licht. 2 —— + ů 4 L L L + + +— + L L— EDE I 3685 EEEE L— 5 1 I. Ich wollt, daß ich da ⸗ hei⸗ me wär, den Trost der EUEE.—— ◻ —V+.. 2 + F + 2 +—.— E EeI— EEEET I 4—.—. L 1— + L 4—.—— E ee— e 1 Welt ich gern ent ⸗behr. Da⸗heim im Him⸗mel mei⸗ne E WDER Il=e + + +— L EE EE N + I I I— 1 II — da ich Gott schau⸗e ch 2. Wohlauf, mein Seel, und richt dich dar, dort wartet dein der Engel Schar. Denn alle Welt ist dir zu klein, du kommest denn erst wieder heim. 500—502 5. Lieder von den letzten Dingen. 4. Wohlauf, mein Herz und all mein Da es denn anders nicht mag sein, Mut, so fleuch der Welt gar falschen Scheinl und such das Gut ob allem Gut! 6. Bereu dein Sünd, als wollst du Was das nicht ist, das schätz gar klein gleich und sehn dich allzeit wieder heim. schon morgen ziehn gen Himmelreich. 5. Du hast doch hie kein Bleiben nicht, Ade, Welt, Gott gesegne dich! ob's morgen oder heut geschicht Gen Himmelreich nun fahre ich. Heinrich v. Laufenberg, 1455. 9 501. Mel. Vater unser im Himmelreich. V I II. I DDDDDE DSPSPIPDPREREEIEEE —— + 1 E— I— I—. L V 25 120.— ⸗ã8 1. In Chri⸗sti Wun ⸗den schlaf ich ein, die ma⸗chen EEE— + I — PIPIPIPIPIPIFTFTFIFTPTT TT8b LV— 1 L— 2— 1—— 35 mieh von Sün den rein, Chri⸗sti Blut und Ge⸗rech⸗ 1 S..——11 n en, i. 10 keit das ist meinSchmuck und Eh ren⸗kleid; da⸗ mit will EE I—.— 0—1 DPD + + 4.— I NINEDE +* + 2 E*— —— L L— I— L 65 ich vor Gott be⸗stehn, wenn ich zum Him⸗mel werd ein⸗gehn 2. Mit Fried und Freud ich fahr da⸗ ins ew'ge Leben wandre ich hin, ein Gotteskind ich allzeit bin. mit Christi Blut gereinigt fein. Dank hab, mein Tod,‚ du förderst mich; Herr Jesu, stärk den Glauben mein Paul Eber(5), g. 1511, f 1569. 502. Eigene Melodie. E 3.— 1 Mach's mit mir, Gott, nach dei ⸗ner Güt, hilf mir in 155 Ruf ich dich an, ver ⸗sag mir's nicht! Wenn mei ⸗ ne ⁴ H E.—— 4 0 mei ⸗ nen Lei ⸗den! 0 2223——„ 0 0 DEee wi schei Sen, 30 25 EE II.— 75—— E— E=II dei ⸗-ne Händ! Ist al ⸗les gut, wenn gut das End. 2. Gern will ich folgen, liebster Herr, durch Tod ins Leben dringet. du wirst mir's nicht verderben. Hier ist doch nur ein Tränental, Ach du bist doch von mir nicht fern, Angst, Not und Trübsal überall. wenn ich gleich hier muß sterben, 4. Tod, Teufel, Höll, die Welt, die verlassen meine liebsten Freund', Sünd mir können nichts mehr schaden; die's mit mir herzlich gut gemeint. an dir, o Herr, ich Rettung find, 3. Ruht doch der Leib sanft in der Erd, ich tröst mich deiner Gnaden. die Seel zu dir sich schwinget, Dein ein'ger Sohn aus Lieb und Huld in deiner Hand sie unversehrt für mich bezahlt hat alle Schuld. 396 F, Ff Fff. FF 5. Was Ein, wei helleidt mi 2. Mein ich sterbe, kein Auge Wie bald die Blum Drum mo hier in de 3. Meir slerbe, d dem einen wenn son Doch wie mein End nag sein, en Schein! 5 wollt du immelkeich ichl ve ich. berg flas. dein⸗gehn . fein. lben mein —— — j find/ en. Schuld, jeh und H ö 5. Was wollt ich denn lang traurig wie eine Braut hergehe? Gehab dich wohl, du schnöde Welt, bei Gott zu leben mir gefällt. sein, weil ich so wohl bestehe, bekleid't mit Christi Unschuld rein A. Sterbe⸗ und Begräbnislieder. 502— 504 Joh. Herm. Schein, g. 1586, + 1650. 503. mel. Wer nur den lieben Gott läßt walten. n Hane u E.———. ii E x 1 masr weiß wohl, daß ich ster⸗be, ich bin ein —— 15 und fin⸗ de hier kein sol⸗ches Er ⸗be, das e⸗wig Zni,nenebeen L. SDSDIDSDSSISDRDiiERD—..—— + schjd. Iald I I II—.— 11— Mensch, der bald ver⸗geht, 24 in der Welt be⸗ steht; drum zei⸗ ge mir in Gna⸗den , L ⁰1—— + 1 L + E + E U 223 H 07 I I——— D—— 1—.— 220 I— II an, wie ich recht se ⸗lig ster⸗ben kann. 2. Mein Gott, ich weiß nicht, wann 4. Mein Gott, ich weiß nicht, wo ich ich sterbe, sterbe, kein Augenblick geht sicher hin. Wie bald zerbricht doch eine Scherbe, Die Blume kann gar leicht verblühn! Drum mache mich nur stets bereit hier in der Zeit zur Ewigkeit! 3. Mein Gott, ich weiß nicht, wie ich sterbe, dieweil der Tod viel Wege hält; dem einen wird das Scheiden herbe, wenn sonst ein andrer sanfte fällt. Doch wie du willst, gib, daß dabei mein End in dir nur selig sei. und welcher Sand mein Grab bedeckt; doch wenn ich dieses nur ererbe, daß deine Hand mich auferweckt, so nehm ich jede Stelle ein, die Erd ist allenthalben dein. 5. Nun, liebster Gott, wenn ich ja ster⸗ be, so nimm du meinen Geist zu dir, auf daß ich dort mit Christo erbe, und hab ich den am Grabe hier, so gilt mirẽ's gleich und geht mirꝰs wohl, wann, wo und wie ich sterben soll. Benjamin Schmolck, g. 1672, 4 157. 0 504. Eigene Melodie. Ev. Luk. 2, 29—52. .....— ů— 0——— 1. Mit Fried und Freud ich fahr da ⸗ hin in Got ⸗tes E—..—— 4 E— SSSDS— —— L + I—— 0 Wil ⸗ le, ge ⸗ trost ist mir mein Herz und HE f—. ö..SSSSII— 1 L I I I 935— L 1 ————— Sinn, sanft und stil⸗ le. Wie Gott mir ver⸗ ..— 31—I EFEN————.———— H — I—.— I I L E + 1— L— hei ⸗ßen hat: der Tod ist mein Schlaf wor den 39⁷ 504-505 5. Lieder von den letzten Dingen. 2. Das macht Christus, wahr'r Got⸗ heißen laden tes Sohn, der treue Heiland, durch dein teuer heilsam Wort, den du mich, Herr, hast sehen lan an allem Ort erschollen. und g'macht bekannt, 4. Er ist das hell und selig Licht daß er sei das Leben mein für die Heiden, und Heil in Not und Sterben. zu erleuchten, die dich kennen nicht, 3. Den hast du allen vorgestellt und zu weiden. mit großen Gnaden, Er ist deins Volks Israel zu seinem Reich die ganze Welt der Preis, Ehr, Freud und Wonne. Martin Luther, g. 1485, 4 1546 505. Eigene melodie. ——— EIE RSRSASISSISeSSSSSIIIIISIIIISIIIIIIIIIIIA EH 10 355 60 1 Mit ⸗ten wir im Le⸗ben sind mit dem Wen such'n wir, der Hil fe tu, daß wir 3 1 I 2 x E —.—— Tod um ⸗fanss⸗ gen. EH +—8101 ER— 7 2——— —Ḧ + + 2— 2⁴ LV* I.I...—.— I + e. li m uns eun un ⸗sre Misse ⸗tal, EV 4——.— ◻+ + I + V 50 die dich, Herr/ er zür ⸗ net hat. Hei ⸗li⸗ ger Her ⸗re Gott, V I I I2IE! I + I + 00 hei ⸗li ⸗ger, star⸗ ker Gott, hei ⸗li ⸗ger, barm ⸗ her ⸗zi ⸗ ger d—— EEEEEEEEEEE E n LV—2— I +— L L I 1— I Hei ⸗land, du e wi⸗ger Gott, laß uns nicht ver ⸗sin⸗ ,,.., NX— 4—.—— L 1 I 1— ken in des bit⸗tern To⸗des Noti Kh ri ⸗e lei⸗son. 2. Mitten in dem Tod anficht laß uns nicht verzagen uns der Hölle Rachen. vor der tiefen Hölle Glut! Wer will uns aus solcher Not Kyrieleison! frei und ledig machen? 3. Mitten in der Hölle Angst Das tust du, Herr, alleine. unsre Sünd uns treiben. Es jammert dein Barmherzigkeit Wo soll'n wir denn fliehen hin, unsre Sünd und großes Leid. da wir mögen bleiben? Heiliger Herre Gott, Zu dir, Herr Christ, alleine. heiliger, starker Gott, Vergossen ist dein teures Blut, heiliger, barmherziger Heiland, das g'nug für die Sünde tut. du ewiger Gott, Heiliger Herre Gott, 398 0 2 ein 2. Erd i witd auch und von d wenn Gott 3. Sein her sie allh Inn aller e hücch seine 4. Sein: kommer Er hat get AUlgestorbe 1.So t wich sol lth Goth, nich wied 2 Jafr Ashhen poohwöidd! Ion mein 3. Mei Wort elig dict nen nicht, id Wonne. I485, 546 0 * — . —— 3—8 — —— —. — ö — —. = — heiliger, starker Gott, heiliger, barmherziger Heiland, du ewiger Gott, A. Sterbe⸗ und Begräbnislieder. 505—506 laß uns nicht entfallen von des rechten Glaubens Trost! Kyrieleison! Martin Luther, g. Jas5, 4 1546. Str. vorreform. n⸗ Media vita in morte sumus, v. Notker, g. 850, f 912. Eigene Melodie. 9— 506. Gemeinde. E— P.——— EE DDPPE V—— I L— 4—..—— I 20 1. Nun laßt uns den Leib be⸗ gra⸗ ben und dar⸗ an E 1— 2— E + + L 4—— + L L + 4—. L E I—— I kein'n Zwei ⸗ fel ha ⸗ben, er werd am jüng ⸗sten N — I I I* I + + II 2— D L 2 + L .— L I 1—— I—— ILI Tag auf ⸗stehn und un ver⸗wes⸗lich her ⸗ vor ⸗gehn. 2. Erd ist er und von der Erden, wird auch zu Erd wieder werden und von der Erd wieder aufstehn, wenn Gott's Posaune wird angehn 3. Sein Seele lebt ewig in Gott der sie allhie aus lauter Gnad von aller Sünd und Missetat durch seinen Sohn erlöset hat. 4. Sein Jammer, Trübsal und Elend ist kommen zu ein'm sel'gen End⸗ Er hat getragen Christi Joch, ist gestorben und lebet doch. 5. Die Seele lebt ohn alle Klag, der Leib schläft bis an jüngsten Tag, an welchem ihn Gott verklären und ew'ge Freud wird gewähren. 6. Hier ist er in Angst gewesen, dort aber wird er genesen, in ewiger Freud und Wonne leuchten wie die helle Sonne. 7. Nun lassen wir ihn hie schlafen und gehn all heim unsre Straßen, schicken uns auch mit allem Fleiß, denn der Tod kommt uns gleicher Weis'. Böhmische Brüder. Chor. 1. So traget mich nun immer hin, da ich so lang verwahret bin, bis Gott, mein treuer Seelenhirt, mich wieder auferwecken wird. 2. Ja freilich durch den Tod ich werd zu Asche wieder und zu Erd, doch wird das schwache Fleisch und Bein von meinem Gott verwahret sein. 3. Mein Leib bleibt hie der Würmer Spott, die Seele lebt bei ihrem Gott, der sie durch sein so bittres Leid erlöset hat zur Seligkeit. 4. Was mich für Trübsal hat verletzt, wird nun in höchste Lust versetzt; 399 die Welt ist nur ein Jammertal, dort ist ein rechter Freudensaal. 5. Wenn alle Welt zu Trümmern bricht, und Gott wird halten sein Gericht, so wird mein Leib verkläret stehn und in das Himmelreich eingehn. 6. Wie manche Widerwärtigkeit hatt' ich bei meiner Lebenszeit! Nun aber ist mir nichts bewußt als aller Auserwählten Lust. 7. So laßt mich denn in sanfter Ruh und geht nach eurer Wohnung zu! Ein jeder denke Tag für Tag, wie er auch selig werden mag! Georg Neumark, g. 1621, 16s. 5. Lieder von den letzten Dingen Gemeinde und Chor. 8. Das helf uns Christus, unser Trost, der uns hat durch sein Blut erlöst von Teufels G'walt und ew'ger Pein Ihm soi Lob, Preis und Ehr allein! V. s Martin Luther 507. Eigene Melodie. .... 2 Y 2 XE 2 2 4.—— +—— + E—— 56 19 Welt ich muß dich las ⸗ sen, ich fahr da⸗ E— D—.—6 EH 2—4— Hereeeet 2 2— 2 EH d ů.— hin mein Stra⸗ ßen ins ew' ⸗ge Va ⸗ ter ⸗land. Q——* —D 1—.———. 1—— + LVNN— 2 L— I——3 E 1—m e— ö 5 Mein'n Geist will ich auf ⸗ge⸗ ben, da ⸗ zu mein Leib und ———......... X 2—.— 2 E— E- —— 1 Le ⸗ben set ⸗zen in Got ⸗tes gnäd'⸗ge Hand. 2. Mein Zeit ist nun vollendet, der Tod das Leben endet, Sterben ist mein Gewinn; kein Bleiben ist auf Erden, das Ew'ge muß mir werden, mit Fried und Freud fahr ich dahin 3. Ob mich gleich hat betrogen die Welt, von Gott gezogen durch Schand und Büberei, will ich doch nicht verzagen, sondern mit Glauben sagen, daß mir mein Sünd vergeben sei. 4. Auf Gott steht mein Vertrauen sein Antlitz will ich schauen wahrlich durch Jesum Christ, der für mich ist gestorben, des Vaters Huld erworben, mein Mittler er auch worden ist. 5. Die Sünd kann mir nicht schaden, erlöst bin ich aus Gnaden umsonst durch Christi Blut. Kein Werk kommt mir zu Frommen, so ich will zu ihm kommen, allein der christlich Glaube gut. 6. Ich bin ein unnütz Knechte, mein Tun ist viel zu schlechte, denn daß ich ihm bezahl damit das ew'ge Leben; 40 umsonst will er mir's geben und nicht nach mein'm Verdienst und Wahl. 7. Drauf will ich fröhlich sterben, das Himmelreich ererben, wie er mir's hat bereit't; hie mag ich nicht mehr bleiben, der Tod tut mich vertreiben, mein Seele sich vom Leibe scheid't. 8. Damit fahr ich von hinnen. O Welt, tu dich besinnen, denn du mußt auch mir nach; tu dich zu Gott bekehren und von ihm Gnad begehren, im Glauben sei du auch nicht schwach 9. Die Zeit ist schon vorhanden, hör auf von Sünd und Schanden und richt dich auf die Bahn mit Beten und mit Wachen sonst all irdischen Sachen sollst du gutwillig geben dran. 10. Das schenk ich dir am Ende: Ade, zu Gott dich wende! Zu ihm steht mein Begehr. Hüt dich vor Pein und Schmerzen, nimm mein'n Abschied zu Herzen! Mein's Bleibens ist jetzt hie nicht mebr Johann Hesse(d), g. 490, f1542. 0 2. Denz wie manch wie manck ein liebes Wgs ihm as fürcht Hen Rum ohum seid 0j Ach, sallt euer bes Höchs bas muß Vorum i und garz itsel Oott mad 4. Die bei einem wenn er d Aud komy Dee Freud Aal Schif ih schre Respürf 5.Faht schrinm Ic freue h ich er Ihlebi Imeine⸗ 0 Hifft 0 diger Wger Pein Sr alleinz artin Luther. A. Sterbe⸗ und Begräbnislieder. 508. Mel. Berzlich tut mich verlangen. TDV I 1 II DEPEIEEE + I +—... 2 EiiiiiiE So hab ich ob ⸗ge⸗sie ⸗ get, mein Lauf ist nun voll⸗ 9 ich bin gar wohl ver⸗gnü⸗ get, and. en erdienst und ch sterben, eiben, en, j scheidt. hinnen. 5• nach hren, nicht schwach Khanden, Schanden n ¶. Schmerzen Herzen: Hienicht nohe 14100 fi5l 2. Denkt, Vater, wie viel Sorgen, wie manche wache Nacht, wie manchen düstern Morgen ein liebes Kind oft macht. Was ihm kann widerfahren, das fürchtet, wer es liebt. Den Kummer könnt ihr sparen, drum seid nicht so betrübt. 3. Ach, Mutter, laßt die Zähren, stellt euer Klagen ein, des Höchsten sein Begehren das muß erfüllet sein. Warum ihr jetzo weinet und gar zu kläglich tut, das ist sehr wohl gemeinet: Gott machet alles gut. 4. Die Freude, die sich reget bei einem Wandersmann, wenn er die Reis' hinleget und kommet glücklich an, die Freude, die empfindet ein Schiffer, wenn sich schier ein sichrer Hafen findet, die spür ich jetzt bei mir. 5. Fahr hin, o Angst und Schmerzen, fahr immer, immer hin! Ich freue mich von Herzen, daß ich erlöset bin. Ich leb in tausend Freuden in meines Schöpfers Hand; da trifft und rührt kein Leiden, so dieser Welt bekannt. 40 6. Schmückt meinen Sarg mit Krän⸗ zen, wie sonst ein Sieg'smann prangt! Aus jenem Himmelslenzen hat meine Seel erlangt die ewig grüne Krone; die werte Siegespracht rührt her von Gottes Sohne, der hat mich so bedacht. 7. Doch netzet ihr die Wangen, ihr Eltern, über mir, euch hat das Leid umfangen, das Herze bricht euch schier; des Vaters treue Liebe sieht sehnlich in mein Grab, die Mutter stehet trübe und kehrt die Augen ab. 8. Ich war euch nur geliehen auf eine kurze Zeit. Will Gott mich zu sich ziehen, so werfet hin das Leid und sprecht: Gott hat's gegeben, Gott, nimm's, du hast das Recht, bei dir steht Tod und Leben, der Mensch ist Gottes Knecht. 9. Daß ihr mein Grab müßt sehen zeigt unsern schwachen Stand; daß es sobald geschehen, tut Gottes Vaterhand. Gott wird das Leid euch stillen; ich sterbe nicht zu jung; wer stirbt nach Gottes Willen, der stirbt schon alt 1 zu tau⸗ send gu ⸗ ter 1 H 2 5 1 —.— I I IPIPIFIFIFITITITI.II....IIIII—— 5 0 FVu.!d—Gi*— e racht, 0——— fahr da⸗ Nacht!) Ihr a ⸗ber, mei ⸗ne Lie⸗ben, .. EEE....... — EE———.———.—.— land. tut nicht so äng⸗stig⸗ lich!“ Was wollt ihr euch be'⸗ trü⸗ EV I + I IS— n Leib und ben? Steht's doch sehr güt um mich. 5. Lieder von den letzten Dingen. (Nachruf der Betrübten.) 10. Fahr wohl, o liebe Seele, Wann wird doch angelangen genieß der süßen Lust! desselben Tages Schein, ö 5 Uns in der Trauerhöhle daß du uns wirst empfangen? 2. Laßt m ist nichts hievon bewußt. O möcht er heute sein! Indem Hav Gottfr. Wilh. Sacer, g 1655, f 1699. halr, die de 0 509. Mel. Herzlich tut mich———.— babin EHU—.— IEE mi dem re E PpF— 3. Wsere 1 Stimm an das Lied vom Ster⸗ben, den ern⸗ sten Abschieds⸗ oh die Ru Viel⸗leicht läuft heut zu En—de dein ird' ⸗scher Le⸗bens⸗ Hlines Sch 1 2 Inden siche „x.W. adn Sch 99— ö ö 0. 25 ang! Nichts 2 gang, und 30 die Son ⸗ne sin ⸗ket, 8 0 ESSSSEEEEEEEEEEEII ————„ ö lt ich in 5 be⸗schließt du dei ⸗nen Lauf, und wenn die Son=ne stei⸗ und richte .— Nein, ich ei EH Herzen get, stehst du mit ihr nicht auf. Aiirnichts! 2. Es gibt nichts Ungewissers Ein Pilgerkleid hat allen Ohalber, als Leben, Freud und Not; die Erde hier beschert; allein auch nichts Gewissers wir tragen's auf der Erde 511 als Scheiden, Sterben, Tod. und lassen's auf der Erd. ö Wir scheiden von dem Leben 4. So sing das Lied vom Sterben, ö bei jedem Lebensschritt; das alte Pilgerlied, ö uns stirbt die Freud im Herzen, weil deine Straße täglich und unser Herz stirbt mit. dem Grabe näher zieht! ö 3. An unserm Pilgerstabe Laß dich es mild und freundlich ziehn wir dahin zum Grab, wie Glockenton umwehn, ö und selbst ein Königsscepter es läute dir zum Sterben, ö ist nur ein Pilgerstab. doch auch zum Auferstehn. ni. Harl Joh. Phil. Spitta, g. 1801, f 1859. —— 510. mel. Hüter, wird die—— der Sünden. wol — EV. e H lien je ner Freu⸗ den sollst du ö , EH 2— r Rat 165 See ⸗ le, schwin⸗ ge dich em ⸗por! Als ein auhn 00 E f. Lulz 10 — I—.— h IE SIDI 4 I Ad ⸗ler fleug be⸗ hen ⸗del Je⸗ su Hän⸗»de 40² Abschieds⸗ HVe'bens⸗ m Sterben, udlich 7 . 1601, f 5) A. Sterbe⸗ und Begräbnislieder 510—511 H 1 h e 2 5 öff ⸗nen schon das Per ⸗len ⸗tor 2. Laßt mich gehen, laßt mich laufen Nach dir sehnt sich meine Seele zu dem Haufen in der Höhle, derer, die des Lammes Thron nebst dem Chor der Seraphinen schon bedienen mit dem reinsten Jubelton. 3. Löse, erstgeborner Bruder, doch die Ruder meines Schiffleins, laß mich ein in den sichern Friedenshafen zu den Schafen, die der Furcht entrücket sein 4. Nichts soll mir am Herzen kleben, sußes Leben, was die Erde in sich hält. Sollt ich in der Wüste weilen und nicht eilen? Nein, ich eil ins Himmelszelt. 5. Herzensheiland, laß den Glauben mir nichts rauben, Glauben, der durch alles dringt. bis sie sich von hinnen schwingt. 6. O wie bald kannst du es machen, daß mit Lachen unser Mund erfüͤllet sei, du kannst durch des Todes Türen träumend führen und machst uns auf einmal frei. 7. Du hast Sünd und Straf getragen, Furcht und Zagen muß nun ferne von mir gehn. Tod, dein Stachel liegt danleder, meine Glieder werden fröhlich auferstehn. 8. Gotteslamm, dich will ich loben hier und droben mit der herzlichsten Begier. Du hast dich zum ew'gen Leben mir gegeben, hole, Heiland, mich zu dir! J. L. K. Allendorf, g. 1695, f17785. 1I. Eigene Melodie. E——.—. 2 + EE— 2 4⁰ E I I—— I— I 1 Ba„let will ich dir ge⸗ben, du ar ⸗ ge, —888 dein sünd⸗lich bö⸗ ses Le⸗ben durch ⸗-aus mir E 0n 2 +4 ——1 I! I. I— 1 IEHIE L 1Hm + II— 1 L 7— sch I W 11 1—— fal ⸗sche e— 5 uicht 8 ällt. Im Him⸗mel ist gut ———. EEI EEEEEE 50 woh⸗nen, hin ⸗ auf Heh mein Be ⸗ gier; da wird Gott E I I I— SEEES 0 12— 4..——.—— + I II 37——.3—0— herr ⸗lich loh ⸗nen dem, der ihm dient all ⸗ hier 2. Rat mir nach deinem Herzen, o Jesu, Gottes Sohn! Soll ich ja dulden Schmerzen, hilf mir, Herr Christ, davon, verkürz mir alles Leiden, stärk meinen blöden Mut, 403 laß selig mich abscheiden, setz mich in dein Erbgut! 3. In meines Herzens Grunde dein Nam und Kreuz allein funkelt all Zeit und Stunde, drauf kann ich fröhlich sein. 26* 511—512 Erschein mir in dem Bilde zu Trost in meiner Not, wie du, Herr Christ, so milde dich hast geblut't zu Tod. 4. Berbirg mein Seel aus Gnaden in deiner offnen Seit, rilck sie aus allem Schaden zu deiner Herplichkeit! Der ist wohl hie gewesen, wer kommt ins himmlisch Schloß; 5., Lieder von den letzten Dingen ewig ist der genesen, wer bleibt in deinem Schoß. 5. Schreib meinen Nam' aufs beste ins Buch des Lebens ein und bind mein Seel gar feste ins schöne Bündelein der'r, die im Himmel grünen und vor dir leben frei, so will ich ewig rühmen, daß dein Herz treue sei. Valerius Herberger, g. 1562, F 1627. 51. 1 Melodie. TY 0—2.———.... — SS I. Welt a⸗ e ich bin dein mi⸗ de, ich wil nach dem ———— 4.— 1 +— DDDT———.— Him⸗ mel zu; da wird sein der rech ⸗te Frie ⸗de und die —— 5——..——H4 EEEEEEE —.— 6 See⸗ len⸗ ruh. Welt, bei dir ist— und Streit, 3—4— ter Ei⸗ keit, Wen Him ⸗mel ů.. zeit Frie 2. Ich bin schon dahin gekommen, ich bin meiner Krankheit los, allen Schmerzen ganz entnommen, ruhe sanft in Gottes Schoß. In der Welt war Angst und Not, endlich gar der bittre Tod; aber hier ist allezeit Friede, Freud und Seligkeit. 3. Was empfind ich da für Freude, was ist hier für Herrlichkeit! Übersüße Himmelsweide labet mich schon allbereit. Welt, bei dir ist Krieg und Not, Krankheit und zuletzt der Tod, hier im Himmel allezeit Friede, Ruh und Seligkeit. 4. Unaussprechlich schöne singet Gottes auserwählte Schar, heilig, heilig, heilig klinget 404 dn de, Ruh und Se ⸗lig keit. in dem Himmel immerdar. Welt, bei dir ist Krieg und Streit, Angst und lauter Eitelkeit; aber hier ist allezeit Friede, Freud und Seligkeit. 5. Laßt doch euer Trauern bleiben, liebste Freunde, weinet nicht! Es ist gar nicht zu beschreiben, wie mir hier so wohl geschicht; denn bei euch war Angst und Not, Schmerzen und der bitt're Tod, hier im Himmel allezeit Friede, Ruh und Seligkeit. 6. Denket, daß es wird geschehen, daß ihr mich in kurzer Zeit fröhlich werdet wiedersehen in der großen Herrlichkeit. Denn bei euch war nichts denn Not, Müh und Angst und gar der Tod; ober 0 Iede, Fr 20.904 will euche dah euch f 2. Gie Vihrem r Chris und noch Was sollt Daß Jesu ob. m aufs beste fefte unen H ind Streit, eit; igleit. wern bleiben, leit 1d geshehen Zeit A. Sterbe⸗ und Begräbnislieder. aber hier ist allezeit Friede, Freud und Seligkeit. 7. Ich bin nur vorangegangen, will euch allen Anlaß geb'n, daß euch soll danach verlangen, 512—514 wo wir ewig sollen leb'n. Denn die Welt hat Krieg und Streit, all ihr Tun ist Eitelkeit; aber hier ist allezeit Friede, Ruh und Seligkeit. Joh. G. Albinus(5), g. 1624, f 1679. 513. Mel. G Welt, ich muß dich lassen. *— 4— I. Wenn klei ⸗ne Him⸗mels⸗er ⸗ben .———— EN 2 2 2.. EV 2— 0 Un ⸗schuld ster ben, so büßt man sie nicht ein, EE: 2* .ri. sie wer ⸗den nur dort o ben vom Va ter auf⸗ge⸗ EEH 2—5 N E—.— + +— + 2I l 2— + 2 E— E——2——— E—— 3—0 ho⸗ben, da⸗-mit sie un ⸗ver ⸗lo ⸗ren sein. 2. Sie sind ja in der Taufe zu ihrem Christenlaufe für Christum eingeweiht und noch bei Gott in Gnaden: was sollt es ihnen schaden, daß Jesus sie zu sich entbeut? 3. O wohl auch diesem Kinde! Es stivbt nicht zu geschwinde. Zeuch hin, du liebes Kind! Du gehest ja nur schlafen und bleibest bei den Schafen, die ewig unsers Jesu sind. Joh. Andr. Rothe, g. 4688, f1758. 00 514. Eigene Melodie. E———.. ——— 2 IDSTTTI— . Wenn mein Stünd⸗lein vor⸗ han⸗den ist, und ich soll —..— + I U I 1 + E ꝑIꝑI. I SIIII. — 1 L— 1 I 1 5 fahr'n mein Stra ⸗ße, so g'leit du mich, Herr Je ⸗ su = 2-H— 11511—— 1 EEEEEEE EEE LV— 1—— I 1—.— 1 IChrist, mit Hilf mich nich ver las sei Mein Scel an E—. + + + E + 2 + EH EE——.———— 1660 mei⸗nem letz ⸗ten End be ⸗fehl ich dir in dei⸗ne E 14⁵——.—.. 0 +. EDEII + 2— +„* + + L—.— + L 4—j— L 1 SD II E 1— I E 1 II Händ, du wollst sie mir be⸗ wah ⸗ren! 2. Mein' Sünd' mich werden kränken sehr, mein G'wissen wird mich nagen, denn ihr sind viel wie Sand am Meer: doch will ich nicht verzagen, 40⁵ 514—515 gedenken will ich an dein'n Tod, Herr Jesu, und dein Wunden rot, die werden mich erhalten. 3. Ich bin ein Glied an deinem Leib, des tröst ich mich von Herzen; von dir ich ungeschieden bleib in Todesnot und Schmerzen; wenn ich gleich sterb, so sterb ich dir, ein ewig Leben hast du mir mit deinem Tod erworben. 4. Weil du vom Tod erstanden bist, werd ich im Grab nicht bleiben; V. 1—4 Niklas Hermann, f 1561. 5. Lieder von den letzten Dingen. mein höchster Trost dein Auffahrt ist, Tod'sfurcht kann sie vertreiben; denn wo du bist, da komm ich hin, daß ich stets bei dir leb und bin, drum fahr ich hin mit Freuden. 5. Ich fahr dahin zu Jesu Christ, mein'n Arm tu ich ausstrecken; so schlaf ich ein und ruhe fein, kein Mensch kann mich aufwecken denn Jesus Christus, Gottes Sohn; der wird die Himmelstür auftun, mich führ'n zum ew'gen Leben. D. 5 1574. 9. Jchh ich hab se Iun kann ich bliib i⸗ Mein Got Mach's mt I0. S0 515. mel. Wer nur den lieben Gott läßt walten. —+.———. 4— 25 I= +.—.——— △ 2— di6 1 Wer Weß wie na⸗ he mir mein En⸗de? Hin geht die 1.— ge⸗schwin⸗de und be ⸗ hen⸗de kann kom-men EN DISISISITTTJ——. P............. TTTTTTTTTTTTT LX.* I II—.— I— ö 2. Du ö See ahfMein Gott, ih bit durch Chri⸗m gbdi — 0 Icleuß nt DDDS una trau IIIIIIIIIIIIIT Omn Oa 2. 0 Blut: Mach's nur mit mei⸗ nem En ⸗de gutl. Tra 2. Es kann vor Nacht leicht anders wer⸗ die Ewigkeit sei vorgestellt! Iggmach, den, als es am frühen Morgen war; Mein Gott, ich bitt durch Christi Blut: Ih Liebe denn weil ich leb auf dieser Erden, Mach's nur mit meinem Ende gut! Nun gute leb ich in steter Tod'sgefahr. 6. Ach Vater, deck all meine Sünde im Erdge Mein Gott, ich bitt durch Christi Blut: mit dem Verdienste Jesu zu, lun gute Mach's nur mit meinem Ende gut! darein ich mich festgläubig winde; 4 Ein 3. Herr, lehr mich stets mein End beden⸗ das gibt mir recht erwünschte Ruh. ach, ei ken und, wenn ich einstens sterben muß. Mein Gott, ich bitt durch Christi Blut: Rumph die Seel in Jesu Wunden senken Mach's nur mit meinem Ende gut! Sein Kr und ja nicht sparen meine Buß! 7. Nichts ist, das mich von Jesu schei⸗ Das wint Mein Gott, ich bitt durch Christi Blut: de, nichts, es sei Leben oder Tod; 5.Ohr Mach's nur mit meinem Ende gut! ich leg die Hand in seine Seite and laut J. Laß mich beizeit mein Haus bestel. und sage: Mein Herr und mein Gott! urrnach len, daß ich bereit sei für und für Mein Gott, ich bitt durch Christi Blut: huch Je und sage stets in allen Fällen: Mach's nur mit meinem Ende gut! Ir Got Herr, wie du willst, so schick's mit mir! 8. Ich habe Jesum angezogen ö Mein Gott, ich bitt durch Christi Blut: schon längst in meiner heil gen Tauf; 6d Mach's nur mit meinem Ende gut! du bist mir auch daher gewogen, er in d 5. Mach immer süßer mir den Himmel hast mich zum Kind genommen auf. Osl ö und immer bittrer mir die Welt; Mein Gott, ich bitt durch Christi Blut:.0h gib, daß mir in dem Weltgetümmel Mach's nur mit meinem Ende gut! ie wb 406 A. Sterbe⸗ und Begräbnislieder. 515—516 luffahrt ist 9. Ich habe Jesu Leib gegessen, mit Jesu Blut schön ausgeschmückt. eiben; ich hab sein Blut getrunken hier; Mein Gott, ich bitt durch Christi Blut: n ich hin, nun kann er meiner nicht vergessen, Mach's nur mit meinem Ende gut! nd bin, ich bleib in ihm und er in mir. 11. Ich leb indes in dir vergnüget Luden. Mein Gott, ich bitt durch Christi Blut: und sterb ohn alle Kümmernis. hesu Chrif, Mach's nur mit meinem Ende gut! Mir g'nüget, wie mein Gott es füget; ecken; 10. So komm mein End heut oder mor⸗ ich glaub und bin des ganz gewiß: fein, gen, ich weiß, daß mir's mit Jesu glückt; Mein Gott, durch Christi teures Blut Ufwecken ich bin und bleib in deinen Sorgen, machst du's mit meinem Ende gut. tes Sohnz Amilie Juliane, Gräfin zu Schwarzburg⸗Rudolstadt, g 4657, F 1706. an 516. Mel. Ich hab mein' Sach Gott heimgestellt. —.— I—.— 1. v. 5 68 SSS 50 1. Wohl⸗auf, wohl⸗an zum letz⸗ten Gang! Kurz ist der Weg, .SSIIIITTITEE e Ruh ist lang. Golt füh-rel ein, Gott füh ⸗vet aur. Wohl⸗ ratm. ee E +I VI 2 +1I, — an hin⸗aus! Kein Blei⸗ben ist im Er⸗den⸗haus. 2. Du Herberg in der Wanderzeit, 7. Was suchst du, Mensch, bis in den ch Chri⸗fi gehab dich wohl und laß dein Leid, Todꝰ Du suchst so viel, und eins ist not. .— l Christi Buut Ende gull meine Süͤnde zu, 109 Winde; schte Ruh, Christ Bh Ende gull on Jesuschez oder Lodi Seite d mein Gall hintdal Cnde gull gezogen Igen Luuf ewogen/ ammen auß. Chrit Bl Ende gul schleuß nur getrost die Pforte zu; was trauerst du? Dein Gast geht hin zur ew' gen Ruh 3. Tragt ihn fein sanft ins Schlaf⸗ gemach, ihr Lieben, folgt ihm segnend nachl Nun gute Nacht, der Tag war schwül im Erdgewühl; nun gute Nacht, die Nacht ist kühl. 4. Ein Schmuck ist auch das Leichen⸗ tuch, ein Siegeszug der Leichenzug. Triumph, der Herr macht gute Bahn! Sein Kreuz voran, das winkt und deutet himmelan. 5. Ihr Glocken, tönt hochfestlich drein und läutet hell den Sabbat ein, der nach des Werktags kurzer Frist durch Jesum Christ für Gottes Volk vorhanden ist. 6. O selig, wer das Heil erwirbt, der in dem Herrn, dem Mittler, stirbt! O selig, wer, vom Laufe matt, die Gottesstadt, die droben ist, gefunden hat. 40 Die Welt beut ihre Güter feil; denk an dein Heil und wähl in Gott das beste Teil⸗ 8. Was sorgst du bis zum letzten Tritt? Nichts brachtest du, nichts nimmst du mit. Die Welt vergeht mit Lust und Schmerz. Schau himmelwärts; da, wo dein Schatz, da sei dein Herz. 9. Mit Gott bestell dein Haus beizeit, eh dich der Tod an Tote reiht; sie rufen: gestern war's an mir, heut ist's an dir! Hier ist kein Stand, kein Bleiben hier. 10. Vom Freudenmahl zum Wander⸗ stab,‚ aus Wieg und Bett in Sarg und Grab, wann, wie und wo, ist Gott bewußt. Schlag an die Brust, du mußt von dannen, Mensch, du mußt 11. Da ist kein Sitz zu reich, zu arm, kein Haupt zu hoch, kein Herz zu warm da blüht zu schön kein Wangenrot; im Finstern droht —08 Tod und überall der Tod. 516—517 12. Ach banges Herz im Leichental, wo ist dein Licht, dein Lebensstrahl? Du bist es, Jesu, der mit Macht aus Gräbernacht das Leben hat ans Licht gebracht. 13. Dein Trostwort klingt so hoch und hehr: wer an mich glaubt, stirbt nimmermehr! Dein Kreuz, dein Grab, dein Auferstehn, 5. Lieder von den letzten Dingen. 15. Nun, Tor des Friedens, öffne dichl Hinein! Hier schließt die Wallfahrt sich. Ihr Schlummernden im Friedensreich, gönnt allzugleich auch ihm ein Räumlein neben euch. 16. Viel Gräber sind an diesem Ort, viel Wohnungen im Himmel dort. Bereitet ist die Stätte schon am Gnadenthron, dein Himmelgehn bereitet ihm durch Gottes Sohn. S0 läßt uns den Himmel offen sehn. 17. Sein ist das Reich mit Allgewalt; 14. Wohl dem, der, Herr, mit dir ver⸗ er zeugt und spricht: ich komme bald.= traut, schon hier die ew'gen Hütten baut! Ja, komm, Herr Jesu, führ uns ein; Er sieht das Kleinod in der Fern wir harren dein. und kämpfet gern Amen, dein laß uns ewig sein! 2.Wi und harrt der Zukunft seines Herrn. Chr. Fr. H. Sachse, g. 1785, 1860. 0 0 ins ein, 5 51⁷. Eigene Melodie. Halel DDSEee EH H Zag, d 0 Zieh hin, mein Kind, denn Gott selbst for ⸗ dert Venm it lei ⸗de zwar, dein Tod be ⸗ trü ⸗bet genug ge E lwedkst I D 2 1 2—— 1———.—. B I dich aus die ⸗ser ar⸗gen Welt. so un ⸗ ter⸗ Imich; doch weil es Gott ge ⸗fällt, und will mit EEH—— H 5 laß i al ⸗les Kla ⸗ gen fül 1—5 Gei ste sa 49 Zieh hin, mein Kind! 1 2. Zieh hin, mein Kind; der Schöp⸗ fer hat dich mir nur in der Welt geliehn. Die Zeit ist aus, darum befiehlt er dir, jetzt wieder fortzuziehn. Zieh hin, Gott hat es so versehen; was dieser will, das muß geschehen. Zieh hin, mein Kind! 3. Zieh hin, mein Kind; im Himmel findest du, was dir die Welt versagt; denn nur bei Gott ist wahrer Trost und Ruh, da wird kein Schmerz erfragt. Hier müssen wir in Angsten schweben, dort kannst du ewig fröhlich leben. Zieh hin, mein Kind! 4. Zieh hin, mein Kind; wir folgen alle nach, sobald es Gott gefällt. Du eilest fort, eh denn das Ungemach mit Haufen sich einstellt. Wer lange lebt, steckt lang im Leide; wer frühe stirbt, kommt bald zur Freude. Zieh hin, mein Kind! 5. Zieh hin, mein Kind; die Engel war⸗ ten schon auf deinen frommen Geist. Du siehest auch, wie Gottes lieber Sohn dir schon die Krone weist. Nun wohl, dein Seele ist entbunden, du hast im Herren überwunden. Zieh hin, mein Kind! Gottfr. Hoffmann, g. 1658, f 1712. Beim Tode von Kindern Nr. as7, 490, 508, 515, 517. 408 Vöffne dichf alfahrtssch tirdensreich ben euch. diesem Ord nel dott. Sohn. Allgewalt; mme bald. r uns ein; seinl 785, f 4860. — for ⸗dett trü ⸗bet un=ter⸗ will mit nein Kindl wir folgen tt gefäl. Ungemach im Leide; dzur Freude. engelwat⸗ mmen Geif. lieber Sohn enthunden, unden⸗ 656, 17e 08j 51⁵/ 510 B. Auferstehung, Gericht und ewiges Leben. 518—519 B. Auferstehung, Gericht und ewiges Leben. 513. Eigene Melodie. Eu SSD— E SISIISSSEeeeee.— 0 0 1. Auf er⸗stehn, ja auf„ey⸗stehn wirst du, mein — I I I II 1 S.............. TT —5— L EEEE I————— Staub, nach kur ⸗zer Ruh. Un ⸗sterb⸗lich's Le ⸗ ben wird, H ö I EI HI ITTTTIIIIII I 207 0. I— +..—— II der dich schuf, dir ge⸗ ben. Hal ⸗le ⸗ lu ⸗ja! 2. Wieder aufzublühn werd ich gesät. Der Herr der Ernte geht und sammelt Garben uns ein, uns ein, die starben. Halleluja! 3. Tag des Danks, der Freudentränen Tag, du meines Gottes Tag! Wenn ich im Grabe genug geschlummert habe, erweckst du mich 4. Wie den Träumenden wird's dann uns sein. Mit Jesu gehn wir ein zu seinen Freuden. Der müden Pilger Leiden sind dann nicht mehr. 5. Ach ins Allerheiligne führt mich mein Mittler dann, lebt ich im Heiligtume zu seines Namens Ruhme. Halleluja! Fr. Gottl. Klopstock, g. 1224, f 1805. 519. Mel. Valet will ich dir geben. Ev. Matth. 25, 1 lö⸗ +————— +* + L— I +— + E I I—— 4—.— I— — 1 Er ⸗ mun ⸗ tert euch, ihr From⸗men, zeigt eu: rer — 5 Der A⸗bend ist ge ⸗ kom⸗men, die fin ⸗stre E H1— 0— E— ů a 8 L Sch 00. II I—— am ⸗pen ein! „Nacht bricht ein. SSS.........— 2..———— achet der Bräu⸗ti ⸗gam mit Pracht; auf, be ⸗=tet, 70——nn. .SSSS.S.... 0 0—— kämpft und wa ⸗chet, bald ist es Mit ⸗ter ⸗ nacht. 2. Macht eure Lampen fertig und füllet sie mit Ol und seid des Heils gewärtig, bereitet Leib und Seel! Die Wächter Zions schreien: der Bräutigam ist nah, begegnet ihm im Reihen und singt Halleluja! 3. Ihr klugen Jungfraun alle, hebt nun das Haupt empor mit Jauchzen und mit Schalle zum frohen Engelchor! 409 519—520 Die Tür ist aufgeschlossen, die Hochzeit ist bereit; auf, auf, ihr Reichsgenossen, der Bräut'gam ist nicht weit. 4. Er wird nicht lang verziehen, drum schlafet nicht mehr ein; man sieht die Bäume blühen, der schönste Frühlingsschein verheißt Erquickungszeiten; die Abendröte zeigt den schönen Tag von weitem, vor dem das Dunkle weicht. 5. Begegnet ihm auf Erden, ihr, die ihr Zion liebt, mit freudigen Gebärden und seid nicht mehr betrübt! Es sind die Freudenstunden gekommen, und der Braut wird, weil sie überwunden, die Krone nun vertraut. 6. Die ihr Geduld getragen und mit gestorben seid, 5. Lieder von den letzten Dingen. sollt nun nach Kreuz und Klagen in Freude sonder Leid mit leben und regieren und vor des Lammes Thron mit Jauchzen triumphieren in eurer Siegeskron. 7. Hier sind die Siegespalmen, hier ist das weiße Kleid, hier stehn die Weizenhalmen im Frieden nach dem Streit und nach den Wintertagen; hier grünen die Gebein, die dort der Tod erschlagen, hier schenkt man Freudenwein. 8. O Jesu, meine Wonne, komm bald und mach dich auf, geh auf, ersehnte Sonne, und fördre deinen Lauf! O Jesu, mach ein Ende und führ uns aus dem Streit; wir heben Haupt und Hände nach der Erlösungszeit. Laur. Laurenti, g. 1660, f 1722. 2⁰. Eigene Melodie. + — II —— I * 1 E I—— EV ů.— 1 12— ist ge ⸗ wiß⸗lich an der Zeit, daß Got ⸗tes VEin sei⸗ner gro⸗ßen Herr⸗lich ⸗keit, zu rich⸗ten +.. ů i T. 1—* + I SII 1 2 2 + +— CEIU. E 2 EII— +—— L I + 1— I +*— I— II— I— 2—. Sohn wird kom⸗men Bos und Da wird das La⸗chen wer⸗den . D.iiiiiii— SP....... —— teu'r, wenn al ⸗les wird ver ⸗gehn im Feu'r, wie Got⸗tes [E:— 1— II E——* + I! CEI +— + 2 II * as — I Wort be⸗ zeu ⸗ get. 2. Posaunen wird man hören gehn an aller Welten Ende, darauf bald werden auferstehn all Toten gar behende; die aber noch das Leben han, die wird der Herr von Stunde an verwandeln und verneuen. 3. Danach wird man ablesen bald ein Buch, darin geschrieben, was alle Menschen, jung und alt, auf Erden han getrieben; da denn gewiß ein jedermann wird hören, was er hat getan in seinem ganzen Leben. 4. O weh demselben, welcher hat des Herren Wort verachtet und nur auf Erden früh und spat nach großem Gut getrachtet! 410 B. Auferstehung, Gericht und ewiges Leben. 520—521 Er wird fürwahr gar schlecht bestehn und mit dem Satan müssen gehn von Christo in die Hölle. 5. O Jesu, hilf zur selben Zeit von wegen deiner Wunden, daß ich im Buch der Seligkeit werd angezeichnet funden! Daran ich denn auch zweifle nicht, denn du hast ja den Feind gericht't und meine Schuld bezahlet. 6. Derhalben mein Fürsprecher sei, wenn du nun wirst erscheinen, Barthol. Kingwald, g. 1550, f 1598. und lies mich aus dem Buche frei, darinnen stehn die Deinen, auf daß ich samt den Brüdern mein mit dir geh in den Himmel ein, den du uns hast erworben. 7. O Jesu Christ, du machst es lang mit deinem jüngsten Tage; den Menschen wird auf Erden bang von wegen vieler Plage; komm doch, komm doch, du Richter groß, und mach uns bald in Gnaden los vor allem Ubel! Amen. Nach dem Latein.: Dies irae, dies illa —8—— 521. mel. Wie wohl ist mir, o Ereund der Seelen. Ebr. 4, 9. E———.——— 2 EV—— 5—.....———1 1 Es ist noch ei ⸗ ne Ruh vor-⸗han⸗ Du seuf⸗zest hier in dei ⸗ nen Ban⸗ Ammil r, Rüen——4.—— + den; auf, mü⸗des Herz, und wer⸗de lichtl) Sieh auf 90 den, und dei⸗ne Son⸗ne schei⸗net nicht. E— I—— EESSIEEEEEEEEEEIIIEEIEIEEIEAEAIIEEIEEEESEEEEEEE —— 2W— 1 I 20——.——.—.— Lamm, das dich mit Freu⸗den dort wird vor sei⸗nem Stuh ⸗le .—..., LI,, —. L +.—. I— E. 4 wei⸗den, wirf hin die Last und eil her ⸗ zul Bald F + E— + + +* 1 I—. IEIA I + 2 +—.2—.2 I———... INN—* I + I I— E—.—.— I— +— — ist der hei ⸗5e Kampf ge⸗ en ⸗ det, bald, bald der sau⸗re ——— EEE—.—— I I I— 2 I—— gehst du ein zu dei ⸗ner Ruh. eilt, eilt aus euren Kummerhöhlen, geht nicht mehr traurig und gebückt! Ihr habt des Tages Last getragen, dafür läßt euch der Heiland sagen: ich selbst will eure Ruhstatt sein; ihr seid mein Volk, gezeugt von oben, ob Sünde, Welt und Teufel toben, seid nur getrost und gehet ein! 4. Was mag wohl einen Kranken laben und einen müden Wandersmann? Wo jener nur ein Bettlein haben und sanfte darauf ruhen kann; 411 Lauf voll⸗en ⸗ det, so 2. Die Ruhe hat Gott auserkoren, die Ruhe, die kein Ende nimmt; es hat, da noch kein Mensch geboren, die Liebe sie uns schon bestimmt. Das Gotteslamm wollt darum sterben, uns diese Ruhe zu erwerben; es ruft, es locket weit und breit: ihr müden Seelen und ihr frommen, versäumet nicht, heut einzukommen zu meiner Ruhe Lieblichkeit. 3. So kommet denn, ihr matten Soelen, die manche Last und Bürde drülckt; 521—522 wenn dieser sich darf niedersetzen, an einem frischen Trunk ergötzen, wie sind sie beide so vergnügt! Doch dies sind kurze Ruhestunden; es ist noch eine Ruh erfunden, da man auf ewig stille liegt. 5. Da wird man Freudengarben brin⸗ gen, denn unsre Tränensaat ist aus. O welch ein Jubel wird erklingen und süßer Ton im Vaterhaus! Schmerz, Seufzen, Leid, Tod und der⸗ gleichen wird müssen fliehn und von uns weichen. Wir werden auch das Lamm dort sehn, es wird beim Brün nlein uns erfrischen, die Tränen von den Augen wischen; wer weiß, was sonst noch soll geschehn? 6. Kein Durst noch Hunger wird uns 5. Lieder von den letzten Dingen. denn die Erquickungszeit ist da; die Sonne wird uns nicht mehr stechen, das Lamm ist seinem Volke nah, es will selbst über ihnen wohnen und ihre Treue wohl belohnen mit Licht und Trost, mit Ehr und Preis. Es werden die Gebeine grünen; der große Sabbat ist erschienen, da man von keiner Arbeit weiß. 7. Da ruhen wir und sind im Frie⸗ den und leben ewig sorgenlos. Ach fasset dieses Wort, ihr Müden, legt euch dem Heiland in den Schoß! Ach Flügel her, wir müssen eilen und uns nicht länger hier verweilen, dort wartet schon die frohe Schar. Fort, fort, mein Geist, zum Jubilieren! Begürte dich zum Triumphieren! Auf, auf, es kommt das Ruhejahr! Joh. Sigism. Knuth, g. 1200, 4 1779. 055 522. Mel. Straf mich nicht in deinem Horn. I ö LCIIII XE E L L 1—G᷑—— E L——.— I E 1—— 1 1. ich bin dein Ei ⸗gen⸗tum, dein ist auch mein . Mir zum Heil und dir zum Ruhm hast du mir's ge⸗ EE 1.. 1 E re Eeeer, 2. II E I C 1 + Le ⸗ben. Vä⸗ ter ⸗lich führst du mich auf des ben D— E +-O FP— I I I +— N ᷓ Le⸗bens We gen mei⸗nem Ziel ent ⸗ ge⸗gen. 2. Bald kommst du mit großer Kraft zum Gericht auf Erden, dann soll ich zur Rechenschaft dargestellet werden. Dein Gericht schonet nicht, Richter aller Welten; denn du willst vergelten. 3. Weh dann mir in Ewigkeit, wenn ich deine Gabe, meine Kräfte, meine Zeit, hier gemißbraucht habe! Weh dann mir, hab ich hier dein Geschenk verschwendet und nicht angewendet! 412 4. Möchte täglich dein Gericht mir vor Augen schweben; möcht ich mich, stets meiner Pflicht treu zu sein, bestreben, daß ich nie töricht sie außer Augen setze, noch mit Fleiß verletze! 5. Lehre mich gewissenhaft meine Tage zählen, eingedenk der Rechenschaft, nur was gut ist, wählen! Gib, daß ich ernstlich mich täglich und auch heute darauf vorbereite. glich fi Mitler, Gnade f. t daz lehr stechen, nen und Preis. unen; enen, weiß. d im Frie⸗ genlos. Müden, hen Schoßl n eilen verweilen, Schar. Jubilierenl hieren! luhejahr! 700, f 17²9, ——8 auch mein mir's ge⸗ B. Auferstehung, Gericht und ewiges Leben. 522—524 6. Zeigt sich erst die Ewigkeit Rufe du dann mir zu: furchtbar in der Nähe, such in mir dein Leben, o dann ist es nicht mehr Zeit, dann ist dir vergeben. daß um Gnad ich flehe. 8. Einst am Tage des Gerichts Wenn der Tod mir schon droht, werd ich mit den Frommen kann ich deinen Willen, zu dem Anschaun deines Lichts Herr, nicht mehr erfüllen. gnädig aufgenommen. 7. Mein Gewissen strafe mich Wonnevoll, Jesu, soll gleich für jede Sünde, dich im höhern Leben Mittler, daß ich bald durch dich dann mein Dank erheben. Gnade such und finde Balthasar Münter, g. 1755, f 1795. 523. Mei. Nun preiset alle. 5— ů 2— 1 +——³t ö ,. *— m⁵.— 1. Ich hab von fer⸗ne, Herr, dei ⸗nen Thron er⸗blickt und hät ⸗t ee, ee, 3,, E HL H, .en. 5 ger ne mein Herz vor⸗ aus ge schickt und hät ⸗te —— E 155—— — e ———3—.. ö 2—.—.. gern mein mü⸗des Le⸗ben, Schöp⸗fer der Gei⸗ ster, dir 141. IE LD hin⸗ge ⸗ ge⸗ben, Schöp⸗ fer der Gei⸗ ste er, dir hin⸗ ge⸗ ge ⸗ben. 2. Das war so prächtig, 4. Doch bin ich fröhlich, was ich im Geist gesehn; daß mich kein Bann erschreckt; du bist allmächtig, ich bin schon selig, drum ist dein Licht so schön. seitdem ich das entdeckt. Könnt ich an diesen hellen Thronen Ich will mich noch im Leiden üben doch schon von heute an ewig wohnen! und dich zeitlebens inbrünstig lieben. 3. Nur bin ich sündig, 5. Ich bin zufrieden, der Erde noch geneigt; daß ich die Stadt gesehn, das hat mir bündig und ohn Ermüden dein heil'ger Geist gezeigt. will ich ihr näher gehn Ich bin noch nicht genug gereinigt, und ihre hellen goldnen Gassen 0 noch nicht ganz innig mit dir vereinigt. lebenslang nicht aus den Augen lassen. Joh. T. Hermes, g, 1258, f821. 524. Eigene Melodie. +1 ö DPI— 2——— ö 2 ——— 2——— 30 en len, du boch s San e Saadt, Mein schn⸗ lich Herz so groß Ver lan ⸗gen hat 413 524—525 5. Lieder von den letzten Dingen. wollt Gott, und ist . ich wär in nicht mehr 5 dir! 4 — I 0— 2—— ——— — —.—— —— 1 Berg und Ta ⸗le, + weit + E 1—j• 4 ,—— es sich ü⸗ ber I 2. O schöner Tag und noch viel schön⸗ re Stund, wann wirst du kommen schier, daß ich mit Lust und freiem Freuden⸗ mund die Seele geb von mir in Gottes treue Hände zum auserwählten Pfand, daß sie mit Heil anlände in jenem Vaterland? 3. O Ehrenburg, sei nun gegrüßet mir, tu auf der Gnaden Pfort! Wie manche Zeit hat mich verlangt nach dir, eh ich bin kommen fort aus jenem bösen Leben, aus jener Nichtigkeit, und Gott mir hat gegeben das Erb der Ewigkeit. 4. Was für ein Volk, welch eine edle Schar kommt dort gezogen schon? Was in der Welt von Auserwählten war, trägt nun die Ehrenkron, die Jesus mir entgegen vom Himmel hat gesandt, da ich auf fernen Wegen noch war im Tränenland. le und eilt aus die ⸗ser Welt. 5. Propheten groß und Patriarchen hoch, auch Christen insgemein, die weiland trugen ihres Kreuzes Joch und der Tyrannen Pein, schau ich in Ehren schweben, in Freiheit überall, mit Klarheit hell umgeben, mit sonnenlichtem Strahl. 6. Wenn dann zuletzt ich angelanget bin im schönen Paradeis, von höchster Freud erfüllet wird der Sinn, der Mund von Lob und Preis. Das Halleluja reine singt man in Heiligkeit, das Hosianna feine ohn End in Ewigkeit, 7. Mit Jubelklang, mit Instrumen⸗ ten schön, mit Chören ohne Zahl, daß von dem Schall und von dem süßen Ton sich vegt der Freudensaal, mit hunderttausend Zungen, mit Stimmen noch viel mehr, wie von Anfang gesungen das große Himmelsheer. Joh. M. Mepfart, g. 1590, f 1642. 0 525. Eigene Melodie. .—.——.— E X— E 3U——. E L 4 1 Je=sus, mei⸗ne Zu ⸗ver ⸗ sicht und 928355. land, 0 Die⸗ses weiß ich; sollt ich nicht. dar ⸗um mich zu⸗ EV N—.— EDE— I + 1 + 1—1. ——— ist im Le ⸗ben. ge ⸗ ben was die lan ge To⸗des=nacht 2 I 41⁴4 ö 2. Hesu⸗ sch werd a Len, wo m warum so Hasset auc welches es 3. Ich b Iu genau meine star wird in ih ö daß mich — — —1— E um ihn se 5. Diese wird ihn, üichich sel sherd in se Belt. Hatriatchen emein, dellzes Joch angelanget „ wird der Und Preis. Instrumen⸗ ne Zahl, dem füßen mnsaal, „ h, 00jf l6. 0 ei⸗ land, mich z⸗ 2—— 3 nacht B. Auferstehung, Gericht und ewiges Leben. 525—526 * n + + —7 I———— I II mir auch für Ge⸗ dan ⸗ken macht? 2. Jesus, er mein Heiland, lebt, ich werd auch das Leben schauen, sein, wo mein Erlöser schwebt; warum sollte mir denn grauen? Lässet auch ein Haupt sein Glied, welches es nicht nach sich ziehtꝰ 3. Ich bin durch der Hoffnung Band zu genau mit ihm verbunden, meine starke Glaubenshand wird in ihm gelegt befunden, daß mich auch kein Todesbann ewig von ihm trennen kann. 4. Ich bin Fleisch und muß daher auch einmal zu Asche werden: das gesteh ich, doch wird er mich erwecken aus der Erden, daß ich in der Herrlichkeit um ihn sein mög allezeit. 5. Dieser meiner Augen Licht wird ihn, meinen Heiland, kennen, ich, ich selbst, kein Fremder nicht, werd in seiner Liebe brennen; nur die Schwachheit um und an wird von mir sein abgetan, 6. Was hie kranket, seufzt und fleht, wird dort frisch und herrlich gehen; irdisch werd ich ausgesät, himmlisch werd ich auferstehen; hier geh ich natürlich ein, nachmals werd ich geistlich sein. 7. Seid getrost und hoch erfreut, Jesus trägt euch, meine Glieder! Gebt nicht statt der Traurigkeit! Sterbt ihr, Christus ruft euch wieder, wenn einst die Posaune klingt, die auch durch die Gräber dringt. 8. Lacht der finstern Erdenkluft, lacht des Todes und der Höllen! Denn ihr sollt euch aus der Gruft eurem Heiland zugesellen. Dann wird Schwachheit und Verdruß liegen unter eurem Fuß. 9. Nur daß ihr den Geist erhebt von den Lüsten dieser Erden und euch dem schon jetzt ergebt, dem ihr beigefügt wollt werden. Schickt das Herze da hinein, wo ihr ewig wünscht zu sein! 1655. 526. Eigene Melodie. * +————— —ꝓC D& I +— I— I5 EEEEEEE E——— S—— 5 1. Laßt mich gehn, laßt mich gehn, daß ich EV— H— ů +—— — 2 123 2— 50 Je ⸗ sum mö⸗ge sehn! Mei„ ne Seel ist EV S——————. —.—** 2——*.— 0 voll Ver ⸗ lan ⸗ gen, ihn auf e wig zu um⸗ E +*— I III +. I +. IEII I V— I N ,ner fan ⸗gen und vor sei ⸗nem Thron zu stehn. 2. Süßes Licht, süßes Licht, Sonne, die durch Wolken bricht! O wann werd ich dahin kommen, daß ich dort mit allen Frommen schau dein holdes Angesicht! 4¹1⁵ 3. Ach wie schön, ach wie schön ist der Engel Lobgetön! Hätt' ich Flügel, hätt' ich Flügel, flög ich über Tal und Hügel heute noch nach Zions Höhn. 526—527 4. Wie wird's sein, wie wird's sein, wenn ich zieh in Salem ein, in die Stadt der goldnen Gassen! Herr mein Gott, ich kann's nicht fassen, was das wird für Wonne sein. 5., Lieder von den letzten Dingen. 5. Paradies, Paradies, wie ist deine Frucht so süß! Unter deinen Lebensbäumen wird uns sein, als ob wir träumen. Bring uns, Herr, ins Paradies! G. Fr. Ludw. Knak, g. 1806, F 1828 2. Es rinnet ohne Unterlaß hin meines Lebens Stundenglas, und was vorbei ist, kommt nicht wieder; ich eile zu der Ewigkeit. Herr Jesu, mach mich nur bereit, eröffne meine Augenlider, daß ich, was zeitlich ist, veracht und nur nach dem, was ewig, tracht! 3. Kein Reisen ist ohn Ungemach, der Lebensweg hat auch sein Ach. Man wandelt nicht auf weichen Rosen; der Steg ist eng, der Feinde viel, die mich abreißen von dem Ziel; ich muß mich oft an Dornen stoßen, ich muß durch dürvre Wüsten gehn und kann selbst keinen Ausweg sehn. 4. Der Sonne Glanz mir oft gebricht, der Sonne, die ihr Gnadenlicht in unverfälschte Herzen strahlet; Wind, Regen stürmen auf mich zu, mein matter Geist find't nirgends Ruh; doch alle Müh ist schon bezahlet, wenn ich das güldne Himmelstor mir stell in Glaub und Hoffnung vor. 416 0 527. Mel. Ich bin ja, Rerr, in deiner Macht. * II SS. Mein Le ⸗ben ist ein Pil ⸗grim?⸗stand; ch rei⸗ Gott selbst als ei ⸗ ne se ⸗ste Stadt auf Bun⸗ E e————— SI IIFFIFIIF———— se nach dem Va ⸗ter⸗land, nach dem Je⸗ru ⸗ sa⸗ des ⸗blut ge⸗ grün⸗ det hat; da werd ich ihn ohn D 2— ²— + LU I— L 1— + LVI. + II—.—— das 25 9 ö em, 0 ro ⸗öben Gin de 10 benn Mein Le⸗ben ist ein E— N ED e.— 27*— Iñ—— Pil⸗grim⸗stand, ich rei ⸗se nach dem Va ⸗ter ⸗land. 5. Israels Hüter, Jesu Christ, der du ein Pilgrim worden bist, da du mein Fleisch hast angenommen, zeig mir im Worte deine Tritt, laß mich bei einem jeden Schritt zu deinem Heil stets näher kommen! Mein Leben flieht; ach eile du und komm mit Gnad und Hilf herzu! 6. Durch deinen Geist mich heilig leit, gib in Geduld Beständigkeit, vor Straucheln meinen Fuß beschütze! Ich falle stündlich, hilf mir auf, zieh mich, damit ich dir nachlauf, sei mir ein Schirm in Trübsalshitzel Laß deinen süßen Gnadenschein in Finsternis nie ferne sein! 7.Wenn mir meinHerz, oGnadenfüll, vor Durst nach dir verschmachten will so laß mich dich zum Labsal finden, und wenn ich schließ die Augen zu, so bring mich zu der stolzen Ruh, da Streit und alle Müh verschwinden; laß mich da sein in Abrams Schoß dein Liebling und dein Hausgenoß! 5. Bin i her blinden Hbtt sind di umt werd J 55 2. Rein! has endlich nd ganzen Ilr Ewigke setteibetf saht nmme wie mei slls shy ist 90 En Hotbig, ew see gilt fü Hium, we Isamt der Aschrecic ichs it n scherk „Hche Wie gfes Mheißen. Alfürzei 52 ter ⸗land. Chris, m bist, ugenommen, Titt, Schritt kommen! e du Hilf Hen 0 helig lül 8 beschühel iit auf, achlauf, Absalehize nschein inl oGnadenfl machten wil l finden, Nugen zu⸗ en Ruh, voschunn ö B. Auferstehung, Gericht und ewiges Leben 527—520 8. Bin ich in diesem Pilgerland dir jauchzend dienen immerdar der blinden Welt gleich unbekannt, und in der reinsten Liebe brennen. dort sind die Freunde,‚ die mich kennen Mein Heiland, komm, o pbleib nicht lang; dort werd ich mit der Himmelsschar hier in der Wüste wird mir bang. Er. Adolf Lampe, g. 1685, F 129 528. Eigene Melodie. ES D.———— SS—4 1 wig„keit, du Don ⸗ner⸗wort, 0 5 O E⸗ wig⸗ keit, Zeit oh ⸗ ne Zeit! Ich E——1 5—,— LV— 1—— L 1 L + 1 320 Sümer das durch die Seele bohrt, o An⸗fang Leis vor gro ßer Trau⸗ rig ⸗keit nicht, wo ich +—...— + HII N— I + +2. +* I—* + 60—— 1 GRion- der En ⸗del 35 3 06— mich hin wen 96. Mein ganz er ⸗schrock⸗nes Herz er⸗ PE* I—.— W — I—.— W. LIIXI SI—.. I— I + I 57 1 1——— 1. 1 II bebt, daß mir die Zung am Gau⸗men klebt. 2. Kein Unglück ist in aller Welt, hast du so lange Pein bestellt. das endlich mit der Zeit nicht fällt Ach nimm dies wohl zu Herzen und ganz wird aufgehoben; und merk auf dies, o Menschenkind: die Ewigkeit nur hat kein Ziel, kurz ist die Zeit, der Tod geschwind. sie treibet fort und fort ihr Spiel, 5. Wach auf, o Mensch, vom Sünden⸗ läßt nimmer ab zu toben; schlaf, ermuntre dich, verlornes Schaf, ja wie mein Heiland selber spricht, und beßre bald dein Leben! aus ihr ist kein' Erlösung nicht. Wach auf, es ist doch hohe Zeit, 3. O Ewigkeit, du machst mir bang, es kommt heran die Ewigkeit, o ewig, ewig ist zu lang, dir deinen Lohn zu geben. hier gilt fürwahr kein Scherzen. Vielleicht ist heut der letzte Tag; Drum, wenn ich diese lange Nacht wer weiß doch, wie man sterben magꝰ zusamt der großen Pein betracht, 6. O Ewigkeit, du Donnerwort, erschreck ich vecht von Herzen; o Schwert, das durch die Seele bohrt, nichts ist zu finden weit und breit o Anfang sonder Ende! so schrecklich als die Ewigkeit. O Ewigkeit, Zeit ohne Zeit, 4. Ach, Gott, wie bist du so gerecht, ich weiß vor großer Traurigkeit wie strafest du die bösen Knecht nicht, wo ich mich hinwende. im heißen Pfuhl der Schmerzen; Herr Jesu, wenn es dir gefällt, auf kurze Sünden dieser Welt eil ich zu dir ins Himmelszelt. Johann Rist, g. 1607, 4 1667. 529. Mel. O Ewigkeit, du Donnerwort. EV 10— 5=— E—. e———.— E 2 2—.— 0 0 wig keit, du Freu ⸗den ⸗wort, das O E⸗ wig ⸗keit, Freud oh ⸗ ne Leid! Ich 417 27 5. Lieder von den letzten Dingen. plagt, weil mir die 2. Kein Herrlichkeit ist in der Welt, die endlich mit der Zeit nicht fällt und gänzlich muß vergehen; die Ewigkeit nur hat kein Ziel, sie treibet fort und fort ihr Spiel, bleibt unverändert stehen; ja, wie das Wort des Herren spricht, ihr Erbe, das verwelket nicht. 3. O Ewigkeit, du währest lang! Wenn mir auf Erden gleich ist bang, weiß ich, daß dies aufhöret. Drum, wenn ich diese lange Zeit erwäge samt der Seligkeit, die gar nichts mehr zerstöret, so acht ich alles Leiden nicht, das kaum den Augenblick anficht. 4. Was ist doch aller Christen Qual, die Pein der Märt'rer allzumal, so vieles Kreuz und Leiden? Wenn man es gleich zusammenträgt und alles auf die Wage legt, sodann zur andern Seiten dort jenes Lebens Herrlichkeit, wie wird es Überwogen weit! — 15 10 E=wig ⸗keit be ⸗ hagt. — EHER———.—— + SSSS..III.III EII... 1.—.—.—.——.*—.—. mich er ⸗ quik- ket fort und fort, o An ⸗fang weiß vor Her⸗ zens ⸗fröh-lich⸗ keit gar nichts mehr E — + 5D—. 12 L 1 + II 1 L son„der En ⸗del vom Ge ken ⸗de, das sonst in die⸗sem Le⸗ben 13——.— 2— 21 N SDSPSPSPSPSPSPISPSPIPSPISPIPIPIPEIEIEIEIEI.......— —V—.—— 1 + + ä— 5. Im Himmel lebt der Christen Schav bei Gott viel tausendtausend Jahr und werden des nicht müde. Sie stimmen mit den Engeln ein, sie sehen stets der Gottheit Schein, sie haben güldnen Friede, da Christus gibt, wie er verheißt, das Manna, das die Engel speist. 6. Ach wie verlanget doch nach dir mein mattes Herze mit Begier, du uͤbersel'ges Leben! Wann komm ich doch einmal dahin, wohin mein schwacher, blöder Sinn sich allzeit ubt zu streben! Ich will der Welt vergessen ganz, mich sehnen nach des Himmels Glanz 7. O Ewigkeit, du Freudenwort, das mich erquicket fort und fort, o Anfang sonder Ende! O Ewigkeit, Freud ohne Leid, ich weiß von keiner Traurigkeit, wenn ich mich zu dir wende. Herr Jesu, gib mir solchen Sinn beharrlich, bis ich komm dahin! Haspar Heunisch, g. 1620, F 4690. 530. Mel. Alle Menschen müssen sterben. — + 1—2114 e Le. — 1 + I—— L ——.—5 5—.——.—— 1 O wie fröh-lich, o wie se ⸗lig wer⸗den wir im Oro⸗ben ern ten wir un„zäh⸗lig uns re Freu⸗den⸗ d,— IDSD im⸗melsein! bane ein Ge⸗hen wir hier hin und wei⸗nen, dor ⸗ten 418 2.Es ist Iun ein uud die. Ichlet uns; Von dem; Wannpfen w und die iil Habet unse 9. Ach y hold in Hi und aus d u den Fre o das H. Muser Rla Uhsre Hast und das 4. Dan as gamz au wird u Was aus 9 wixd u die d Rhempfin Allor We Ho 0 An · fang nichts mehr em Le ben * gt. Christen Schah send Jahr üde. ngeln ein, dit Schein, , verheißt, ngel speist, och nach dir Vegier, nmal dahin, blöder Sinn ossen ganh, immels Glanz audenwott, und fort, e Nid, Mrigkei, ende. Hen Siun dahink oꝛo,f Heh B. Auferstehung, Gericht und ewiges Leben. 530—531 — 94—— Ea 1— +U+ 1 0 + + 11*— —— wird die Son⸗ne schei-nen, dort ist Tag und kei ⸗ne Nacht, 9——— + *——* + +—* DSDIEEEE wo man nach den Träl nen lacht. 2. Es ist doch um dieses Leben nur ein jämmerliches Tun, und die Not, die uns umgeben, lässet uns gar selten ruhn. Von dem Abend bis zum Morgen kämpfen wir mit lauter Sorgen, und die überhäufte Not heißet unser täglich Brot. 3. Ach wer sollte sich nicht sehnen, bald in Zion dort zu stehn und aus diesem Tal der Tränen in den Freudenort zu gehn, wo das Kreuze sich in Palmen, unser Klagelied in Psalmen, unsre Last in Lust verkehrt, und das Jauchzen ewig währt! 4. Da wird unser Aug erblicken, was ganz unvergleichlich ist; da wird unsern Mund erquicken, was aus Gottes Herzen fließt; da wird unser Ohr nur hören, was die Freude kann vermehren; da empfindet unser Herz lauter Wonne sonder Schmerz. 5. O wie werden wir so schöne bei der Klarheit Gottes sein! Wie wird da das Lobgetöne seiner Engel uns erfreun! Wie wird unsre Krone glänzen bei so vielen Siegeskränzen; wie wird unser Kleid so vein, heller als die Sonne sein! 6. Ach wann werd ich dahin kommen, daß ich Gottes Antlitz schau? Werd ich nicht bald aufgenommen in den schönen Himmelsbau, dessen Grund den Perlen gleichet, dessen Glanz die Sonne weichet, dessen wundervolle Pracht alles Gold beschämet macht? 7. Nun, ich sterbe vor Verlangen, o du großer Lebensfürst, laß mich bald dahin gelangen, wo du mich recht trösten wistl Unterdessen laß auf Erden schon mein Herze himmlisch werden, bis mein Los in jener Welt auf das allerschönste fällt. Benjamin Schmolck, g. 4622, F 4757. 531. Eigene Melodie. EO—. ö ů ö—.—— DDDPEIPE.... E E 2 ö ö—— 2 7 35 1. O wie se ⸗lig seid ihr doch, ihr From ⸗men, 0— VLEIEII2 2 ö 2 2 41— Ei.... — die ihr durch den Tod zu Gott ge kom ⸗ men! 00 4 V V* + + 1 W— 4——— ‚ E——. 2—6660 ꝗ* Ihr seid ent ⸗gan ⸗ gen 15 al ler Not, die ——— EE + uns noch hält ge⸗ fan 419 gen. 27 531—532 5. Lieder von den letzten Dingen. 2. Muß man doch hier wie im Ker⸗ euch wird gesungen, 53 ker leben, da nur Sorge, Furcht und was durch keines Ohr allhie gedrungen. Schrecken schweben; 5. Ach wer wollte denn nicht gerne was wir hie kennen, sterben ist nur Müh und Herzeleid zu nennen. und den Himmel für die Welt ererben? 3. Ihr hingegen ruht in eurernammer Wer wollt hier bleiben, 1. sicher und befreit von allem Jammer, sich den Jammer länger lassen treiben? kein Kreuz und Leiden 6. Komm, o Christe, komm, uns aus⸗ ist euch hinderlich in euren Freuden. zuspannen, lös' uns auf und führ unz 4. Christus wischet abeuch alle Tränen, bald von dannen! Bei dir, o Sonne, seht ihr habt schon, wonach wir uns erst ist der frommen Seelen Freud und un sehnen, Wonne. Simon Dach, g. 1605, 1659. 532. mel. Wachet auf, ruft uns die Stimme. Offenb. Joh. 14, 15. 20 D— 1* + un .,, +. 2 Se ⸗lig sind des Him⸗mels Er ⸗ben, die To ⸗ten, Nach den letz⸗ten Au ⸗gen ⸗blik ⸗ken des To des⸗ auf, E I ⁰⁵* I— V — IPIꝗDPIPISISSISISISIIIIIII...—— 1U¹ — I——— I.—— 1— 1 die im Her ⸗ren ster ⸗ben, zur Auf ⸗er ⸗ste ⸗hung „schlum⸗mers folgt Ent⸗ zük ⸗ken, folgt Won ne der Un⸗ 2 8 EE W 8—4„Bion ESSSSIEIIEEEEEES Hezt L L I II—— I— L + I I— 1 105 Wien „ge⸗weiht. In zre den mhen se, ils vm DiIPIPIPIPIEIIFI EIFIFFFFF FF E. 5— 3= Ir Licht! von der Er ⸗de Müh. Ho ⸗si⸗ an ⸗ nal Vor Got⸗tes Thron n D ⁵*— I I ISSISESESESSSEEE. I—7—— I— EI— 1 L 25 II um Freu zu sei⸗nem Sohn be ⸗ glei⸗ten ih ⸗re Wer ⸗ke sie. und halte 2. Dank, Anbetung, Preis und Ehre, 3.Nicht der Mond, nicht mehr die Sonne 5· Macht, Weisheit, ewig, ewig Ehre scheint uns alsdann; er ist uns Sonne, ů sei dir, Versöhner Jesu Christl der Sohn, die Herrlichkeit des Herrn. Ihr, der Uberwinder Chöre, Heil, nach dem wir weinend rangen, bringt Dank, Anbetung, Preis und Ehre nun bist du, Heil, uns aufgegangen, N dem Lamme, das geopfert ist! nicht mehr im Dunkeln, nicht von fern. Er sank wie wir ins Grab, Nun weinen wir nicht mehr, wischt unsre Tränen ab, das Alt ist nun nicht mehr. alle Tränen. Er hat's vollbracht; Halleluja! Er sank hinab 3⸗ nicht Tag, nicht Nacht wie wir ins Grab; 0 wird an des Lammes Throne sein. er ging zu Gott, wir folgen ihm. Fr. G. Klopstock, g. 1224, F 1805. 42⁰0 B. Auferstehung, Gericht und ewiges Leben. 533—534 segedrungen 533. Eigene Melodie. Ev. Matth. 25, 1—15. nicht 0 ů gerne EH—.— 2— S. D*———0— Helbererbend 1 Wa⸗chet auf, ruft uns die Stim⸗ me der Wäch⸗ter issen treibend Mit⸗ter ⸗nacht heißt die se Stun ⸗ de. Sie ru ⸗fen uu ö Indführund AIEEEEEEEIEEEEEEIEAAEEEE 5 05 Wahmn sehr hoch auf der Zin ⸗ne; wach auf, du Stadt Je⸗ uns mit hel⸗lem Mun ⸗de: wo seid ihr klu⸗gen nn Flen. ET II——.— 1=. H. 0 rt, „Joh. La, m⸗ sa⸗em! 3 —— ů.8 Jung⸗frau⸗en? Wohl⸗auf, der Bräut'gam kömmt! Steht EEPIT DE. S.... T To⸗ten,— 0——— To ⸗des⸗ auf, die Lam ⸗pen nehmt! Hal⸗le ⸗lu⸗ jal Macht euch be⸗reit + 2 I* I- DRRR —— 1— I— I 2 30— ste hung zu der Hoch ⸗zeit! Ihr müs⸗set ihm ent ⸗ ge⸗ gen gehn. der Un⸗ 2. Zion hört die Wächter singen; 3. Gloria sei dir gesungen das Herz tut ihr vor Freude springen, mit Menschen⸗ und mit Engelzungen, sie wachet und steht eilend auf. mit Harfen und mit Zimbeln schön! Ihr Freund kommt vom Himmel präch⸗ Von zwölf Perlen sind die Tore tig, von Gnaden stark, von Wahrheit an deiner Stadt; wir stehn im Chore mächtig. der Engel hoch um deinen Thron. rele ste. ehrdieonne uns Sonne, des Herrn. end vange, Ifgeganges, icht von fern, chr/ . ab om ihm, el, l0b Ihr Licht wird hell, ihr Stern geht auf. Nun komm, du werte Kron, Herr Jesu, Gottes Sohn! Hosiannal Wir folgen all zum Freudensaal und halten mit das Abendmahl. Kein Aug hat je gespürt, kein Ohr hat je gehört solche Freude. Drum jauchzen wir und singen dir das Halleluja für und für. Phil. Nicolai, g. 1556, f 1608. . 534. Mel. Ereu dich sehr, o meine Seele. E II ÿ UB* LI—* E* I 1 9—.— E 2 L 2—.— 2 +— ——— 1. ich einst von und, ey=löst I —— je⸗nem Schlum⸗mer, von al ⸗lem Kum⸗mer, wel⸗cher Tod heißt, je ⸗ nen schö⸗ nern * E— 2—.8 V auf ⸗er ⸗steh 0 5 dann wach ich an ⸗ders auf, Moy⸗gen seh, — — 6— 2 — 2 3— denn am Ziel ist dann mein Lauf. Sor⸗gen, die mich 42¹ 534535 5. Lieder von den letzten Dingen angst⸗voll mach⸗ten, werd 2. Hilf, daß keiner meiner Tage, Vater, meiner Lebenszeit einst mich im Gericht verklage, er sei ganz von mir entweiht! Auch noch heute wacht ich auf; Herr, mein Gott, zu dir hinauf müsse jeder Tag mich leiten, mich zur Ewigkeit bereiten. ich dann fuͤr Träu ⸗me Q 4 N 1+ ,—.— A EO ach ⸗ ten. 3. Daß ich nicht untröstbar zittre, wenn mein letzter Tag erscheint, mich nicht Höllenangst erschüttre, wenn mein Freund nun um mich weint, lindre dann die Todespein, laß mein End ihm lehrreich sein, daß ich ihn zum Himmel weise und dich, Herr des Todes, preise Fr. G. Hlopstock, g. 1724, F 1805. 535. mel. Weicht, ihr Berge, fallt, ihr Hügel. Off. Joh. 2, 15—17. I. 2. Wer sind die, so Palmen tragen wie ein Sieger in der Hand, welcher seinen Feind geschlagen, hingestrecket in den Sand? Welcher Streit und welcher Krieg hat gezeuget diesen Sieg? 3. Wer sind die in reiner Seide göttlicher Gerechtigkeit, angetan mit weißem Kleide, das bestäubet keine Zeit und veraltet nimmermehr? Wo sind diese kommen her? 4. Es sind die, so wohl gerungen für des großen Gottes Ehr, haben Welt und Tod bezwungen, N folgend nicht dem sünd'gen Heer, die erlanget auf den Krieg durch des Lammes Blut den Sieg. 5. Es sind die, so viel erlitten Trübsal, Schmerzen, Angst und Not, im Gebet auch oft gestritten mit dem hochgelobten Gott; —.——.—— SSDSPISPSPSPDIIE I.— * 55 1 Wer sind die vor Got ⸗tes Thro⸗ne? Was ist Trä ⸗get je ⸗der ei„ne Kro ⸗ ne, glän ⸗ zen .......... Pre,, —.— t * 50 ft 1.— Sch.— I as für ei ⸗ ne ar? 8 wie die Ster ⸗ne klar, Hal ⸗le ⸗ lu ⸗ia sin ⸗ gen nnn, Al, lo ⸗ben Gott mit ho-hem Schall. nun hat dieser Kampf ein End, Gott hat all ihr Leid gewend't. 6. Es sind Zweige eines Stammes, der uns Huld und Heil gebracht, haben in dem Blut des Lammes ihre Kleider hell gemacht; sind geschmückt mit Heiligkeit, prangen nun im Ehrenkleid. 7. Es sind die, so stets erschienen hier als Priester vor dem Herrn, Tag und Nacht bereit zu dienen, Leib und Seel geopfert gern; nunmehr stehn sie all herum vor dem Stuhl im Heiligtum. 8. Dahin streck auch ich die Hände, o Herr Jesu, zu dir aus, mein Gebet ich zu dir wende, der ich noch in deinem Haus hier auf Erden steh im Streit: treibe, Herr, die Feinde weit! 9. Hilf mir in dem Kampfe siegen wider Sünde, Höll und Welt; 422 ch„tun. tbar zittee scheint, schüttre, nnihwan, u, ich sein, weise „Preise. 1724, K 1805, oh. 7, 43-1. End, endtt. Stammes, ebracht, ammes let, eid. erschienen Herrn, dienen, N; m tum ö die Haͤnde uide, a² tleit: eit! pfe siegen Bell laß mich nicht danieder liegen, wenn ein Sturm mich überfällt! Führe mich aus aller Not, Herr, mein Fels, mein treuer Gott! 10. Daß mein Teil sei bei den From⸗ men, welche, Herr, dir ähnlich sind, und auch ich, der Not entnommen, als dein dir getreues Kind B. Auferstehung, Gericht und ewiges Leben. Eigene Melodie. 535—536 dann genahet zu dem Thron nehme den verheißnen Lohn! 11. Welches Wort faßt diese Wonne, wenn ich mit der heil'gen Schar in dem Strahl der reinen Sonne leucht auch wie die Sterne klar! Amen, Lob sei dir bereit, Dank und Preis in Ewigkeit! Heinr. Th. Schenck, g. 1656, f 1727 H E SIII..II....A.—— e, HN E.— + 14..— +— 4.—.— L 1 I— I— I— 4..—.—. ———5 I. Wo fin⸗det die See⸗le die Hei⸗mat, die Ruh; wer E ů 1—— 2 EWiEEEEEEEE V——— 33——— deckt sie mit schüt⸗zen⸗den Fit ⸗ ti⸗chen zu? Ach bie⸗ TJD.IS + 2 I +* + + I IE 2.́— H◻.DE I +— + 1— L 2 +—— n—1 die Welt kei ⸗ ne Frei ⸗statt uns an, wo e. + 7¹ 5—. 2 I I ⁵ 1— 3—.— +—.*—— L— + 2— E—— I I— I I—— 5 Sün de nicht kom⸗men, nicht an ⸗ fech⸗ten kann? EE.—.—— e —— + 1 + +*— H.IE—.— 2 S I + 2 2—— 1 E—— 30— ——— Nein, nein, nein, nein, hier ist iee nicht, die +.—. 2— 2 I 1 + I SI E— +—— D EEE + + +— + E.— I 2 LV— I— I. 1 240— 1 — Hei⸗mat der See⸗ le ist dro ⸗ ben im Licht. 2. Verlasset die Erde, die Heimat zu sehn, die Heimat der Seele, so herr⸗ lich so schön! ö Jerusalem droben, von Golde erbaut ist dieses die Heimat der Seele, der Braut? Ja, ja en dieses allein kann Ruhylatz und Heimat der Seele nur sein. Ehre sei dem vater und Geiste, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. 6 3. Wie selig die Ruhe bei Jesu im Licht! Tod, Sünde und Schmerzen die kennt man dort nicht; das Rauschen der Harfen, der liebliche Klang bewillkommt die Seele mit sü⸗ ßem Gesang. 2½ Ruh, Ruh ꝛn himmlische Ruh im Schoße des Mittlers, ich eile dir zul Ludw. Jörgens, g. 1291, T um 1857. dem Sohne und dem heiligen 423 ee ee e ie e Z..FTTDCD E . Ln— 2 di E 2W..TDT. — SE— 4 4 4 Freu dich sehr, o meine Seele. + Allein zu dir, Herr Jesu Christ. Gott des Himmels und der Erden. Herzlich lieb hab ich dich, o Herr. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend. stehenden gesungen werden können. — — — — — — — — — W —— 8 — 8 — —— Haia. —. —. — .— — 2—— — ED— + . 1 Ul — 2 ö IE III — U IAIN 7 7 + I 2 ———— 0 ö* S — IAIN f 2— 2 FII* E. 2 2— II—— +———— + EI.—— 359 2.—.— BI 4·2 — S S4*—— 7065 9— E——— 5— D ¹ ö——— i ste H½ S*——4— fF 1—— +——— + 2 + v 2 B—— + 5 2——+ 2 F E ———— I 1 V E—— D IAEI AII **—* S5S=— Se I ⁰ 8 8, 10 ů EE E * x—* + Z IE — SNI 2 5 7— 2 II 7 ö I G +* 2— 2 1 — 12 HE d 28 SSR 4 S&&. . ö I * ö Verzeichnis Agricola, Johann(Schnitter, Ma⸗ gister Grickel), Mitverfasser des In⸗ terim, g. 1492 zu Eisleben, F 1566 als Hofprediger zu Berlin. 316. Albert, Heinrich, g. 1604 zu Lobenstein im Voigtlande, 1651 als Organist zu Königsberg i. Pr. 418. Albinus, Johann Georg, g. 1624 zu Unternessabei Weißenfels, 1167Nals Pfarrerzu Naumburg. 232.482.51. Allendorf,Joh. LudwKonrad, g. 1693 0 Josbach bei Marburg, 4 1773 als one Halle. 150.510. Altenburg, Michael, g. 1584 zu Alach „b. Erfurt,1640 aPast.z Erfurt. 441. Amilie⸗Juliane, Gemahlin d. Gra⸗ fen Albrecht Antonz. Schwavz bux g⸗ Rudolstadt, geb. Gräfin v. 0. 1637½%%½1706 auf der Heidecksburg b. Rudolstadt. 390. 449. 515. Angelus Silesius siehe Scheffler. Anton Ulrich, Herzog z. Braunschw.⸗ Lüneburg, g. 1633 zu Hitzacker bei Luneburg, vegierender Herzog von Braunschw.⸗Wolfenblittel seit 1704, trat 1710 öffentl. zur römischen Kirche Über, +1714 3. Salzdahlum. 368.424. Arends, Wilhelm Erasmus, g. 1677, 717²2als Past zu Halberstadt. 331. Arndt, Ernst Moritz, g. 1769 z. Schoritz a. Rügen, 41860 als Prof. emer. der Gesch.z.Bonn.32.35.67,195.248.489. Arnold, Gottfried, g. 1666 zu Anna⸗ bergi. Königr. Sachsen, Prof. d Theo⸗ logie zu Gießen, 1744 als Pastor u. Inspelktor zu Perleberg. 327. 375. Bahnmaier, JonathFriedy, g. 1774 3. Oberstenfeldi Württemberg,1841 als Dekan i. Kirchheim unter Teck. 171. Bäßler, Johann Leonhard, g. 1745, 1811als Rektorz Memmingen.451. Becker, Cornelius, g. 1561 zu Leipzig, + 1604 als Professor der Theologie und Pastor daselbst. 176. 437. 459. Behm, Martin(Behemb, Bohemus), g. 1557 zu Lauban in der Oberlausitz, +1622 a. Past prim.das. 65.413.425. Betichius, Joh.g. 1650z.Steckby i. A.⸗ Zerbst, +1722 als Diak. z. Zerbst. 412. Bienemann, Kaspar(HBialissander, g. 1540 zu Nürnbergef 1591als Ge⸗ neralsuperintendent z.Altenburg.359. 4²6 der Dichter. von Birken, Sigismund(Betulius), g. 16263 Wildstein b. Eger, T1681 als Privatgelehrter i Nürnberg, 78.322. Blaurer, Ambros., g. 14023. Konstanz, 1564a. Pfarr z Winterthur. 124.387 von Bogatz ky, Karl Heinr., g. 1690 zu Jankowei Schles. f177Aals Privat⸗ mann i. Waisenhause z. Halle. 142,329 Böhmische od. Mährische Brüder. Ihre Liederlzum Teil aus dem Böhmi⸗ schen üÜbersetzt) gab Michael Weiße (4542 in Neutomischlhim Jahre 1531 zuerst deutsch heraus, 86. 404. 506. Bruhn, David, g. 1727 zu Memel 182 als Pastor zu Berlin.(326. Buchka, Johann Simon, g. 1705 zu Arzberg b.Bayreuth,175 2als Hilfs⸗ prediger zu Hof im Voigtlande. 298. Claudius, Matth., d.Wandsb. Bote, g. 1740 zu Reinfeld b. Lübeck, Bank⸗ vevis. z. Altona, 4 1815 z. Hambg.430. Clausnitzer, Tobias, g. 1618 od. 1619 zu Thum bei Annaberg, 4 1684 als kurpfälzischer Kirchenrat zu Weiden in der Oberpfalz. 13. 75. 138. Cramer, Joh. Andreas, g. 1723 39 Jöhstadt im sächs. Erzgebirge, 1788 als Professor der Theologie und Pro⸗ kanzler der Universität Kiel. 391. Crasselius,Bartholomäus.(Crasselh, 16673. Wernsdorfi Königr.Sachs., 1724 als Pfarrer z. Düsseldorf. 337. Dach, Simon, g 16053. Memel, f1659 als Professord. Dichtkunstzu Königs⸗ berg i. Pr. 495. 531. Deeius, Nikolaus(Hovesche), kathol. Probst i, Kloster Steterburg b. Wol⸗ fenbüittel, 1522 evang. Lehrer an der Katharinen⸗ und Zenan. Weed in Braunschweig, 1523 evang. rediger in Stettin, 41541 daselbst. 87. 134. Denicke, Dav, g. 1603i. Zittau(Sachs.) +1680 als Konsistorialrati. Hannov., gab in Gemeinschaft mit Gesenius das Hannov. Gesangbuch v. 1646bis 1660 neu heraus. Sie ließen darin auch ihre eigenen Lieder drucken, je⸗ doch ohne Nennung ihres Namens, so daß man nicht mehr bestimmt ermit⸗ teln kann, welche Lieder von Gesenius und welche von Denicke herrühren. Hr. (108.) 172.(190.)228. 254.(400.) Dersche Rhn 0.Thet pfarre Deßler Murnn Schull Oiterie 3u Be Halra Heder Vorlit Kirche umapl Drese, 17⁰1 Hapel Eber,Y berfra Gener GBetulius) r, FIbSTalz herg. 7. 399. 25 Kohstanz thUr.124.387 u, g. 1090zu Lals Privat⸗ Jalle.142.320 he Brüder. demBöhmi⸗ hael Weiße mJahrel531 56. 404. 506, zu Memel, Zerlin.(326.) g. 1705 zu 752als Hilfs: gtlande. 208. Jandsb. Bote, zübeck, Bank⸗ Hambg.30. 16180d.1610 f 1681Z als 11 zu Weiden 05. 29 50 3„ 9. 1723 U Ie, gie und Pro⸗ Kicl, 3l. ieCrasselh, sönigr.Sach Isetdor S Memel,659 nstzu Rönigs⸗ esch 7), ahha⸗ cburg b. Woß Oehrer an 0 dienschule in ang. Prodigt blof. B. 14 AS Verzeichnis der Dichter. Derschow, Bernhard, g. 1591 zu Kö⸗ nigsberg i Pr., 1639 als Professor d. Theologie, Konsistorialrat u. Ober⸗ pfarrer daselbst. 190. Deßler, Wolfg. Christoph, g. 1660 zu Nürnberg, 1722 als Konrektor der Schule z. heil Geist daselbst. 251.294. Diterich, Johann Samuel, g. 1721 zu Berlin, 11797 als Oberkonsisto⸗ rialrat u. Pastor das. Herausgeber d. Lieder für den öffentl. Gottesdienst, Berlin 1765, in welchem Buche er die Kirchenlieder auf das willkürlichste umarbeitete.(246.) 308. Drese, Adam, g. 1620 zu Weimar(e), 1701 als fürstlich chwarzburgischer Kapellmeister z. Avnstadti Thür. 285. Eber, Paul, g. 1511 zu Kitzingen in Un⸗ terfranken, Freund Luthers, 11569 a. Generalsuperintendent u. Professord. Theologie z. Wittenberg. 382.491.501. Eleonore, Fürstin Reuß, geb. Gräfin u Stolberg, g. 1835 zu Gedern in berhess. 1903 z. Ilsenburg a. H.57. Englisch, Johann, g. in Buchsweiler, Predig i. Straßburg i. E. 1577. 193. Eschenburg, Joh Joachim, g. 1743 zu Drann 18203. Braunschwg. als rof dralt Literat. u. Kanonik. 349. Falk, Joh. Daniel, g. 1768 zu Danzig, +1826 als Legationsrat zu Weimar. 47, 107. 129. 386. Flewin siehe Vischer. leming, Paul, g. 1609 z. Hartenstein i. Königr. Sachsen, 11640 als Doktor der Medizin zu Hamburg. 366. Guben i. d. Niederlaus.f1677als Bürgermeister daselbst. 63. 199. 219. 272. 389. 462. Franck, Michael, g. 1609 zu Schleu⸗ singeni. Thüringen, 1667 als Lehrer d. d. Stadtschule zu Koburg. 184. 481. Franck, Salomon, g. 1659 zu Weimar, 7 1725 als Oberkonsistorialsekretär daselbst. 73. 92. 296. Francke, August Hermann, g. 1663 zu Lübeck, Begründer der Franckeschen Stiftungen in Halle, 1727 als Prof. d. Theologie u. Pastor zu Halle. 58. Franz, Agnes, g. 1794 in Militsch in Schlesien, 1843 in Breslau als Vor⸗ steherin einer Armenschule. 479. Freylinghausen, Joh. Anastasius, 9.1670 zu Gandersheim in Brschwg., Schwiegersohn Franckes, f 1739 als Pastor und Direktor der Franckeschen Stiftungen zu Halle 238. 292. 32. Freystein, Johann Burchard, g. 1671 z. Weißenfels, 1718 a. Hof⸗u. Justiz⸗ vat zu Dresden. 338. Funcke, Friedrich, g. 1642 zu Nossen i. Königr. Sachs., 1699 als Pfarrer zu Römstedt bei Lüneburg. 122. Funk, Gottfried Benedikt, g. 1734 zu Hartenstein ii Königr. Sachs., 1 1814 als Konsistorialrat u. Rektor des Dom⸗ gymnasiums zu Magdeburg. 102. Garve, Karl Bernhard, g. 1763 zu Jeinsen b Hannover, bis 1836 Pre⸗ diger der Brüdergemeinde zu Neusalz d. d. O. f 1841 zu Herrnhut. 164.255. Gedicke, Lampertus, g. 1683 zu Gar⸗ delegen in der Altmark, 5 1735 als Feldpropst zu Berlin. 385. Gellert, Christian Fürchtegott, g. 1716 zu Hainichen i,sächsischen Erzgebirge, 1769 als außerordentl. Prosesior der Dichtkunst, Beredsamkeit u. Moral zu Leipzig. 33. 76. 106. 160. 166. 191. 307. 334. 342. 362. 407. 408. 421. 432. 433. Gensch von Breitenau, Christoph, g9. 1638 zu Naumburg, Hofrat d. Her⸗ zogs v. Plön u. dänischer Geheimrat, + 1732 a. Privatmannz Lübeck. 234. Gerhardt, Paul, g. 1607 zu Gräfen⸗ hainichen bWittenberg, 1651bis 165⁷ Propst zu Mittenwalde in Branden⸗ burg, 1657bis 1667 Diakonus zu Ber⸗ lin, 11676als Archidiakonus zu Lüb⸗ ben. 28. 29. 40. 42. 44. 54. 61. 72. 85. 89. 91. 95. 128. 133.250.281.317. 344. 346. 352.353.361.363.373.379. 392. 395. 399. 406. 414. 427. 440. 446. 461. 463. 474. 487. 494. Gesenius, Justus, g. 1601 zu Esbeck in Hannover, 11673 als Oberhof⸗ prediger und Generalsuperintendent zu Hannover(siehe Denicke). Gotter, Ludwig Andreas, g. 1661 zu Gotha, 1735 als Hof⸗und Assistenz⸗ rat daselbst. 310. 332. 409. Göz, Christian Gottlieb, g. 1746 zu Hengen b. Urach, 1803 als Pfarrer zu Plieningen, 98. Gramann, Joh.(Poliander), g. 1487 3 Neustadti Bayern, Freund Luthers, 115414. Past. z.Königsbergi Pr.402. 4²⁷ Gregor, Christian, g. 1733 z. Dirsdorf (Schles⸗),f1801 a, Bischof d.Brüder⸗ gemeinde z. Berthelsdorf. Herausg d. Brüdergesangb. v. 1778.(9.)168.260. Grüneisen, Karl Georg, g. 1802 zu Stuttgart, 1878 daselbst a. Oberhof⸗ prediger und Oberkonsistorialrat.468. Gryphius, Andreas, g 1616zu Groß⸗ glogau i. Schlesien, 1664als Land⸗ schaftssyndikus daselbst. 486. Günther, Cyriakus, g. 1650 zu Gold⸗ bach bei Gotha, 1704 als Lehrer am Gymnasium zu Gotha. 265. Hagen, Peter, g. 1569 auf Gut Henne⸗ berg in Ostpreußen, 1620 als Rektor der Domschule in Königsberg. 101. von Hardenberg, Friedrich Leopold, Freiherr(Novalis), g. 1772 auf Gut Wiederstedti Mansfeldischen, 71801 d. Assessor z Weißenfels. 288.290.291. Härter, Franz, g. 1797 in Straßburg i. Els., F 1874 als Pfarrer das. 267. Hartmann, Thomas, war 1604 Dia⸗ konus zu Eisleben. 113. Harttmann, Karl Friedr., g. 1743 zu Adelberg i Württb., zuletzt Dekan in Lauffen a. N. f1815i. Tübingen. 301. Haßlocher, Johann Adam, g. 1645 in Speier, 1726 als Konsistorialrat u. Hofprediger z.Weilburg i.Nassau. 10. von Hausmann, Julie, g. 1825 zu Mitau, Erzieherin, 1901 zu Wosso in Esthland. 335. von Hayn, Henriette Luise, g. 1724 zu Idstein in Nassau, 1782 als Oberin deledigen Schwestern z. Herrnhut.478. Hecker, Heinrich Cornelius, g. 1699 zu Hamburg, 11743 als Pfarrer z Meu⸗ selwitz bei Altenburg. 30. 173. Heermann, Johann, g. 1585 z. Raud⸗ ten im Fürstentum Wohlau i. Schles., Pastor zu Köben in Schlesien, f164/ zu Lissa in Posen. 77.79.100.158.162. 197.230.233.237. 259. 282.321. 328. 350. 450. 464. 465. 470. 476. 490. Heinrichv Laufenberg, Priesteru De⸗ kan zu Freiburg i. Breisgau, Fwahr⸗ scheinlich 1455 zu Straßburg. 500. Held, Heinrich, g. 1620 zu Guhrau in Schles., Advokat, 1659 in Stettin. 21. 126. Helmbold, Ludwig, g. 1532 zu Mühl⸗ hausen i Thüring., f 1598 g Super⸗ intendent u. Pfarrer das. 377. 401. 42⁸ Verzeichnis der Dichter. Hensel, Luise, g. 1798 z. Linum b.Fehr⸗ bellin, Tochter eines ev. Pfarrers, tral 1818 z. röm. Kirche über, Erzieherin, 5z. Paderborn 1876. 438(ged. 1816.) Herberger, Valerius, g. 1562 z. Frau⸗ stadt i.Pos.,41627 a. Pfarrer das 511. Herman, Niklas, 1561 in hohem Al⸗ ter als Kantor zu Joachimstal i Böh⸗ men. 45. 99. 415. 435. 44/. 514. Hermes, JohannTimotheus, g.17383z Petznik b.Stargard i Pomm., 11821 als Oberkonsistorialrat, Superinten⸗ dent u. Pastor Pprim. z. Breslau.523. Herrmann, JohannGottfried,g 1707 zu Altjeßnitz bei Bitterfeld, F 1791 als Oberhofprediger z. Dresden. 244. Herrnschmidt, Joh. Daniel, g 1675 z Bopfingen(Württemb.), 1723 als Prof d.Theol u Mitdirekt. d. Francke⸗ schen Stiftungen zu Halle. 357. 397. Hertzog, Joh Friedrich,g. 16473. Dres⸗ den, 1 1699a Rechtsanwalt das. 441. Hesse, Johann, g. 1490 zu Nürnberg, + 1547 als Pfarrer zu Breslau. 507. Heunisch, Kaspar, g. 1620 zu Schwein⸗ furt inUnterfranken,1690 a.Super⸗ intendent daselbst. 529. Heyden, Sebald, g.1494 zuNürnberg, 15614. Rekt d. Sebaldsschule das. 81. Hiller, Friedrich Konrad, g. 1662 zu Unteröwisheim in Baden, 1726 als Kanzleiadvokat zu Stuttgart. 156. Hiller, Philipp Friedrich, g. 1699 zu Mühlhausen in Württemberg, 1769 als Pfarrer zu Steinheim amAalbuch in Württemberg; 1751 verlor er seine Stimme. 2. 245. 252. 274. Hoffmann, Gottfried, g 1658z. Plag⸗ witz b. Löwenberg i. Schlesien, 11712 als Rektor d. Gymnasiums zu Zittau im Königreich Sachsen. 517. Homburg, Ernst Christoph, g.1605zu Mihla b. Eisenach, 1 1681 a. Rechts⸗ konsulent zu Naumburg. 23. 80. 116. Hubert, Konrad, g. 1507 zu Bergza⸗ bern in der Pfalz, 4 1577 als Diako⸗ nus zu Straßburg. 214. Judä, Leo, g. 1482 zu Gemar in Elsaß, + 1542 als Pfarrer zu Zürich. 263. Jörgens, Ludwig, g. 1791 i. Güters⸗ loh, Pred i. Amerika, um 1837.536. Keimann, Christ., g. 1607 zu Pankraz in Böhmen, 4 1662 als Rektor des Gymnafs zu Zittau Sachs.). 39. 280. Flopste Ouedl ratll burg. Fnak,( IuBe in Dil Knapp 118⁰0 70505 Knoll, in S Wittg Knorr 1636 als 6 Sulhl Rrauf. Rumb Jehr⸗ Horrers, tral Etzieheri, Iged. 1816) 1502 3• Frau⸗ rrerdas öll. in hohem Al⸗ ustal i Böh⸗ 47.514. ells g. K738; omm., 1821 Superinten⸗ Sreslau.525, fried.g. 1700 feld, 1791 Hresden. 244. miel, g 1675 „11⁷²8 als kt d. Francke⸗ Le. 357, 397, 16473W Dres⸗ valt das. 41. u Nürnberg, Wreslau. 50, OzuSchwein⸗ 300a Super⸗ zuNürnberg, schuledasdl, .9. 1062 0 n, 1726 le tgart. 150. 9,9. 1609 fl berg,KI79 mamdalbuch perlor er seine 199 16583, Plag⸗ Hleten,(111 m Hittau Verzeichnis der Dichter. Klopstock, Friedr. Gottlieb, g 1724;. Quedlinburg, 1803 a badischer Hof⸗ ratu dänischer Legationsrat zu Ham⸗ burg. 18. 185. 188.483.518.532.534. Knak, Gustav Friedr. Ludwig, g. 1806 zu Berlin, 41878 als Pastor 3. Berlin in Dünnowb Stolpmünde. 460.526. Knapp, Albert, g. 1798 zu Tübingen, 1864 als Stadtpfarrerzu Stuttgart. 71. 119. 148. 151. 167.(301.) Knoll, Christoph, g. 1563 zu Bunzlau in Schlesien, F 1650 als Pfarrer zu Wittgendorf in Schlesien. 492. Knorr von Rosenroth, Christian, g. 16363. Altraudten i. Schlesien, 1689 als Geheimrat u. Kanzleidirektor zu Sulzbach in der bayr. Oberpfalz. 422. Krause, Johann Gottfried, g. 1685 zu Greussen im Schwarzburgischen, 11746 als Hauptpfarrer und Super⸗ intendent zu Dahma. 345. Krause, Jonathan, g. 1701 zu Hirsch⸗ berg in Schlesien, 11762 als Super⸗ intendent zu Liegnitz. 7. Krummacher, Friedr. Adolf, g. 1767 zu Tecklenburg in Westf., 1 1845 als ref. Past. emer zu Bremen. 36. 149. Kunth, Johann Sigismund, g. 1700 u Liegnitz, F177Nals Superinten⸗ ent zu Baruth i. d. Oberlausitz. 521. Küster, Elieser Gottlieb, g. 1732 zu Watzum, 1799a. Pastor u. General⸗ superintendent z. Braunschwg.(179.) (180.)(234.) Lampe, Friedrich Adolf, g. 1683 zu Detmold, 1729als reform Prediger an St. Ansgarii zu Bremen. 527. Lange, Joachim, g. 1670 zu Garde⸗ legen in der Altmark, 1744 als Pro⸗ fessor der Theologie zu Halle. 426. Laufenberg siehe Heinrich. Laurenti, Laurentius(Lorenz Loren⸗ zen), g. 1660 zu Husum, 7 1722 als Mulsitdircktor u. Kantor zu Bremen. 83. 110. 225, 519. Lavater, Johann Kaspar, g. 1741 zu Zürich, 4 1801 als reformierter Pre⸗ diger daselbst. 55. 165. 246. 306. Leon, Johann, g. 5 Ohrdruf in Thü⸗ ringen, f 1597 als Pastor zu Wölfis bei Ohrdruf. 497. 498. Liebich, Ehrenfried, g. 1713 zu Probst⸗ hain b. Liegnitz, f1780 M. Pastor z. Lom⸗ nitz bei Hirschberg in Schles. 123.454. Lindemann, Johann, g. um 1550 zu Gotha, seit 1580 Kantor das., nach 1634. Er soll aus der Familie der Mutter Luthers stammen. 276(2). Liscow, Salomo, g. 1640 z. Niemitzsch in der Lausitz, 1689 als Diakonus 3. Wurzen im Königr. Sachsen. 420. Löscher, Valentin Ernst, g. 1673z.Son⸗ dershausen+1749a. Oberkonsistorial⸗ rat u. Superintend. z. Dresden. 227. von Löwenstern, Matthäus Apelles, g. 1594 zu polnisch Neustadt bei Op⸗ peln in Schlesien, 4 1648 als kaiser⸗ licher Rat zu Breslau. 147. 456. Ludämilia Elisabeth, Gräfin zu Schwarzb.⸗Rudolst., g. 1640, T 1672 auf der Heidecksburg b. Rudolstadt als Braut d Grafen Christ. Wilh. v. Schwarzb.⸗Sondershausen 275.360. Luise Henriette, Tochter des Prinzen Heinrich Friedrich v.Oranien, g. 1627 im Haag, Gemahlin d. Großen Kur⸗ fürsten Friedr. Wilhelm v. Branden⸗ burg, 1667 zu Berlin. Es ist zweifel⸗ haft, ob die ihr zugeschriebenen Lieder von ihr verfaßt sind. 223. Luther, Martin, g. 10. Novbr. 1483 zu Eisleben, 4am 18. Febr. 1546 das. 41. 51.52. 97. 105. 125. 127.136. 139. 140.143.146. 153. 187. 192.206.210. 216.253. 258.339. 466. 504.505.506. Magdeburg, Joachim, g. 1525 3. Gar⸗ delegen in der Altmark, Fnach 1583 als Prediger im Osterreichischen.383. Mathesius, Johann, g. 1504 zu Roch⸗ litz im Königr. Sachsen, als Student Luthers Haus⸗ u. Tischgenosse, 41565 als Pastor zu Joachimstal. 471. Melissander siehe Bienemann. Mentzer, Johann, g. 1658 zu Jahma i.d Lausitz, 71724 als Pastor zu Kem⸗ nitz bei Bernstadt in der Lausitz. 403. von Meyer, Johann Friedrich, g. 1772 zu Frankfurt a. M., 1849 als Ap⸗ pellationsgerichtspräsident das. 348. Meyfart, Johann Matthäus„g. 1590 uJena, f1642 a. Professor der Theo⸗ oane und Pastor zu Erfurt. 524. Mohr, Joseph, g. 1792 zu Salzhurg katholischer Priester, 1848 als Vikar zu Wagrein im Salzkammergut 50. Moller, Martin, g. 1547 zu Kropstädt b. Wittenberg, 11606 als Past. prim. zu Görlitz in der Lausitz. 341.(493.) 4²9 Müller, Michael, g. 1673 zu Blanken⸗ burg a. H Aals Kandidat der Theol.z Schaubecki Württemberg.62. Münter, Balthasar, g. 1735zu Lübeck, 71793 als Pastor an der deutschen Kirche zu Kopenhagen. 180. 522. Nachtenhöfer, Kaspar Friedrich, g. 1624zu Halle, F 1685 als Pastor zu Koburg. 34. Neander, Joachim, g. 1650 zu Bre⸗ men, 1680 als reformierter Dia⸗ konus daselbst. 229. 396. 410. 431. Neander, Christoph Friedr., g. 1724 z. Eckau i Kurland, 1802 als Propst z. Gränzhof in Kurland. 174. 218. 432. Nerreter, David, g. 1649 z. Nürnberg, 71726z.Stargarda Generalsuperint. d. Herzogtums Hinterpommern. 351. Neumann, Kaspar, g. 1648z. Breslau, 1715 als Kircheninspektoru Pastor Prim. daselbst. 6. 120.434. 439. 457. Neumark, Georg, g. 16213 Langen⸗ salza i Thür., 1681 als Bibliothekar u. Archivsekretärzu Weimar.384.506. Neumeister, Erdmann, g. 1671 zu Uchteritz bei Weißenfels, F1756 als Hauptpastor zu Hamburg. 64. 182. 249. 268. 324. 445. 484. Neunherz, Johann, g. 1653 zu Wal⸗ tersdorf in Schlesien, 1737 als Ober⸗ pfarrer zu Hirschberg. 115. Neuß, Heinr. Georg, g. 1654 z. Elbin⸗ gerode i. Harz, 21716 a. Konsistorial⸗ rat u. Superint. z. Wernigerode. 300. Nicolai, Philipp, g. 1556 zu Menge⸗ ringhausen in Waldeck, F 1608 als Hauptpastor zu Hamburg. 293. 533. Novalis siehe Hardenberg. Olearius, Johann, g. 1611 zu Halle, + 1684 als Oberhofprediger und Ge⸗ neralsuperintendent zu Weißenfels. 5. 27. 74. 169. 340. 393. Pauli, Joachim, g. um Wils⸗ nack in der Mittelmark, F 1674 als Hauslehrer zu Berlin. 161. Paulmann, Whannn Ludwig, g. 1728 zu Vorwohle, 1807 als Pastor zu Braunschweig.(389.) von Pfeil, Christoph Karl Ludwig, g. 1712 zu Grünstadt in der bayrischen Pfalz, württembergischer Geh. Le⸗ ationsrat, f1784 als preußischer Ge⸗ heinrat und Minister zu Deufstetten im Ansbachschen. 336. 475. 43⁰ Verzeichnis der Dichter. Pietsch, Johann Valentin, g. 1690 zu Königsberg, 1733 als Hofrat und Leibarzt daselbst. 109. Poliander siehe Gramann. Prätorius, Benjamin, g. 1636 zu Obergreißlau bei Weißenfels, 1674 als Pastor zu Großlissa bei Delitzsch in der Provinz Sachsen. 333. Puchta, Christian Rudolf Heinrich, g.1808 zu Kadolzburg i. Mittelfrank., 11858 als Pastor zu Augsburg. 455. Räder, Joh Friedrich, g. 1815 z. Elber⸗ feld, 21872 daselbst als Handlungs⸗ gehilfe. 358. Ram bach, Johann Jakob, g. 1693 zu Halle, 1735 als Professor d. Theol. Und Superintendent zu Gießen. 175. 183. 196.221. 256. 264. 266.277. 283. Reusner, Adam(Reißner), g. 1496 zu Mindelheim, Geheimsekr Georgs von Frundsberg, ein Anhänger Schwenk feldts, Fum 1575 in s. Vaterstadt. 367. Richter, Christian Laui. g. 1676 zu Sorau in der Lausitz, 1711 als Arzt des Waisenhauses zu Halle. 48. 303. 304. 305. 313. 354. 419. Ringwald, Bartholomäus, g. 1530 u Frankfurt a. d. Oder, 1598 als Wsanrer zu Langenfeld in der Neu⸗ mark. 220. 448. 520. Rinckart, Martin, g. 1586 zu Eilen⸗ burg i.d. Provinz Sachsen, 164Nals Archidiakonus daselbst. 314. 398. Rist, Johann, g. 1607 zu Ottensen bei Hamburg, 1667 als Pastor zu Wedel an der Elbe in Holstein. 19. 59. 66. 88. 186. 198. 224. 444. 528. Rodig ast, Samuel, g. 1649 zu Gröben bei Jena,1708 als Rektor am grauen Kloster zu Berlin. 380. Rothe, Johann Andreas, g. 1688 zu Lissa b. Görlitz i. d. Lausitz, Pfarrerzu Berthelsdorf, 1 1758 als luth. Pastor 3z. Thommendorfi. d Lausitz. 247.513. Rückert, Friedr., g. 1789 zu Schwein⸗ furt a Main, Professor in Erlangen und Berlin, 4 1866 als preußischer Geheimrat zu Neuseß bei Koburg. 20. Ruopp, Johann Friedrich, g.zu Straß⸗ burg, 11708 als Adjunkt der theologi⸗ schen Fakultät zu Halle. 302. Rutilius, Martin(Rüdel), g. 1550 zu Düben in der Prov Sachsen, 1618 als Diakonus zu Weimar. 213(2). „ H. 1600 Hofrat 105 mn. 9. 1636 fu hd—. eI Delil 935 Osch U. Heinrich, Muthmt, urg. 455 Nö Elber⸗ Handlungs⸗ 0,9., 1698 zu ssor d. Theol, Gießen. 175, 66.277.283. , g. 1496 zu 1598 al in der Nell⸗ 86 zu Eile⸗ n, lHals 314. 308,. Ottensen bei storzu Wedel 0. 59. 66. 28, OuGröben oram grauen .. 1088 l 5, Pfarrerql lulh. Pafat Schweil⸗ in Erlangel preußische Koburg.. hertheobogé 9⁰². Oerzeichnis Sacer, Gottfried Wilhelm, g. 1635 zu Naumburg, f1699als Kammeradvo⸗ kat zu Wolfenbüttel. 508. S hse, Christian Friedr. Heinr., g. 1785 zu Eisenberg in Sachsen⸗Alten⸗ burg, 4 1860 als Hofprediger u. Kon⸗ sistorialrat in Altenburg. 516. Schade, Johann Kaspar, g. 1666 zu Kühndoyf bei Meiningen, 1698 als Diakonus zu Berlin. 82. 239. 370. Schalling, Martin, g. 1532 zu Straß⸗ burg, 5 1608 als Pastor zu Nürn⸗ berg. 311. Scheffler, Johann(AngelusSilesius), g. 1624 zu Breslau, Leibarzt des Her⸗ zogs von Ols, trat 1653 zur römischen Kirche über, geistlicher Rat des Fürst⸗ bischofs 11677i Kloster St. Matthias zu Breslau. 26l. 270. 278. 325. Scheidt, Christian Ludwig, g. 1709 zu Waldenburg bei Schwäbisch⸗Hall in Württemberg, 1 1761 als Hofrat und Bibliothekar zu Hannover. 240. Schein, Johann Hermann, g. 1586 zu Grünhain bei Zwickau im König⸗ reich Sachsen, 4 1630 als Musikdirek⸗ tor zu Leipzig. 502. chenck, Hartmann, g. 1634 zu Ruhla bei Eisenach, 1681 als Pfarrer zu Ostheim vor der Röhn. 16. Schenk, Heinrich Theobald, g. 1656 zu Heidelbauch a. d. Schwalm in Hessen, 17²27 als Stadtpfarrer i. Gießen.535. v. Schenkendorf, Max, g. 1783 zu Til⸗ sit s1817 als Regierungsrat zu Kob⸗ lenz. 31. Schiebler, Daniel, g. 1741 zu Ham⸗ burg, f daselbst 1771 als Doktor der Rechte und Advokat. 37. Schirmer, Michael, g.1606 z.Leipzig, 1673 als Konrektoram Gymnasium zum grauen Kloster Berlin. 26. 130. Schlosser, Ludwig Heinrich, g. 1663 U Darmstadt, 4 1723 als Prediger zu Frankfurt a. M. 473. v. Schmid, Christoph, g. 1768 in Dinkelsbühl, 1854 als Domherr in Augsburg. 43. Schmidt, Johann Eusebius, g. 1670 zu Hohenfelden bei Erfurt, 1745⁵ als astor zu Siebleben bei Gotha. 154. Schmolck, Johann Bensamin, g. 1672 zu Brauchitschdorf b. Liegnitz,11737 als Pastor prim. und Inspektor zu der Dichter. Schweidnitz. 12.15.22.60.90 104.112. 139.170.177. 236.257.299.309.315 356.365.436. 458. 496. 499. 503.530. Schröder, Johann Heinrich, g. 1667 u Springe bei Hannover, 1699 als Wihrder zu Meseberg b. Wolmirstedt in der Provinz Sachsen. 242. 319. Schütz, Johann Jakob, g. 16403. Frank⸗ furt a. M., 1690 als Advokat u. ver⸗ schiedener Reichsstände Rat das. 405. Schwedler, Joh Christoph, g. 1672;. Krobsdorf i. Schles.,F1730a. Pfarrer zu Niederwiese i d. Oberlausitz. 295. Seriver, Christian, g. 1629 zu Rends⸗ burg, Pastor zu Magdeburg, 4 1693 als Oberhofprediger und Kirchenrat zu Quedlinburg. 273. 429. Selnecker, Nikolaus, g.1530 zu Hers⸗ bruck b. Nürnberg, Schüler Melan⸗ chthons, Professor in Leipzig u. Jena, Hofprediger und Generalsuperinten⸗ dent zu Wolfenbüttel, Mitarbeiter an der Konkordienformel, 4 1592 als Professor der Theologie und Super⸗ intendent zu Leipzig. 11. 144 493. von Senitz, Elisabeth, g. 16293 Ran⸗ kau in Schlesien, Hoffräulein am Hose zu Brieg und zu Ols, 4 1679. 84. Siegfried, Johann, g. 1564, f163 7 als Superintendent zu Schleiz. 408. Sophie Eleonore, Herzog.v.Braun⸗ schweig⸗Bevern, g. 1674, f 1711 als Kanonissin zu Gandersheim. 49. Spangenberg, Johann, g. 1484 zu Hardegsen(Hannover), seit 1524 der erste evang. Prediger an St. Blasien in Nordhausen, 4 1550 als Super⸗ intendent zu Eisleben. 215. Spengler, Lazarus, g. 1479 zu Nürn⸗ berg,Rechtsgelehrter u. Ratsschreiber das.„Freund Luthers u. Beförderer der Reformat., 41534 zu Nürnberg. 217. Speratus, Paul(Hoffer), g. 1484 zu Röthlen bei Ellwangen, 1524Hofpre⸗ diger Herzog Albrechts von Preußen, luth. Bischof von Pomesanien, 1551 zu Marienwerder. 243. Spitta, Karl Johann Philipp, g. 1801 zu Hannover, 41859 als Superinten⸗ dent zu Burgdorf bei Hannover. 111: 152. 155. 178. 364. 469. 472. 509. Stark, Johann Friedrich, g 1680 zu Hildesheim,1756 als Pastor u Kon⸗ sistorialrat z. Frankfurt a. M 231.480. 431 Stegmann, Josua, g. 1588 zu Sülz⸗ feld bei Meiningen, 1632 als Pro⸗ fessor der Theologie und Superinten⸗ dent zu Rinteln. 145. Steuerlein, Joh., g. 1546 3. Schmal⸗ kalden, T 1613 als Stadtschultheiß zu Meiningen. 56. Stip, Gerhard Chryno Hermann, g. 1809 zu Norden i Ostfriesland, einige Jahre Pastor z. Osteel b. Norden, Fals Privatmann 1882 zu Potsdam. 417. Stockfleth, Heinrich Arnold(Dorus), 9. 1643 zu Alfeld in Hannover,f1708 als Kirchenrat, Oberhofprediger und Generalsuperintend. zu Mönchsberg bei Bayreuth in Mittelfranken. 388. Stöber, Adolf, g. 1810 zu Straßburg i. E., 1892 zu Mülhausen i. E. als emer. Pfarrer und Konsistorial⸗ präsident. 181. Sturm, Christoph Christian, g. 1740 zu Augsburg, 41786 als Hauptpastor in Hamburg. 326. 347. Sturm, Julius, g. 1816 zu Köstritz, + 1896 als Pfarrer daselbst. 14 467. Tersteegen, Gerhard,g 1697 zu Mörs, 1769als Bandmacher zu Muͤhlheim d. d. Ruhr(reform.). I. 4. 121. 262. 269. 279. 318. 320. 442. Thilo, Valentin, der jüngere, g. 1607 u Königsbergi. Pr., 11662 als Pro⸗ Reiior der Beredsamkeit daselbst. 25. Tietze, Christoph(Titius), g. 1641 zu Wilkau bBreslau, 1703 als Pastor zu Hersbruck bei Nürnberg. 222. 376. Tode, Heinr. Julius, g. 1733 zu Zollen⸗ spieker bei Hamburg, 1797 als Hof⸗ prediger zu Schwerin. 53. Tollmann, Gottfried, g. 1680 zu Lau⸗ ban in der Lausitz, 1766 als Pastor zu Leube b. Görlitz in der Lausitz. 453. Bischer, Christoph, g. zu Joachimstal in Böhmen, 1600 als Generalsuper⸗ intendent zu Celle. 94. Wegelin, Josua, g. 1604 zu Augs⸗ burg, 1640 als evang. Pfarrer zu Preßburg in Ungarn. 117. Weiße, Michael, g. zu Neisse i. Schle⸗ sien, Pfarrer zu Landskron u Fulneck in Mähren, f1542 als Vorsteher der Brüder in Neutomischl. 404.(siehe auch Böhmische Brü der.) Verzeichnis der Dichter. Weiße, Christian Ii g. 1726 zu Annaberg, 1804 als Kreissteuerein⸗ nehmer zu Leipzig. 289. Weissel, Georg, g 1590 zu Domnau in Ostpreußen, 1635 als Prediger zu Königsberg i. Pr. 24. 108. 287. Werner, Georg, g. 1589 z. Pr.⸗Holland, 1643 als Diakonus zu Königsberg i. Pr. 70. ö Weyermüller, Friedrich, g. 1810 zu Niederbronn i. E, Kaufm., T1877 als Mitglied des Kirchenvorst. das. 374. Wiesenmeyer Burkhard g zu Helm⸗ stedt, um 1640Lehrer am Gymnasium zum grauen Kloster in Berlin, fnach 1653 als Pfarrer i Petershagen 428. Wilhelm II. Herzog zu Sachs.⸗Weim., g. 1598 zu Altenburg, 1662 zu Wei⸗ mar. 8. Winckler, Johann Josef, g. 1670 zu Lucka in Sachsen⸗Altenburg, 11722 als Konsistorialrat und Domprediger zu Magdeburg. 330. 369. Wolf, Jakob Gabriel, g. 1684(1683) u Greifswald, 11754als Hofrat und rofessor der Rechte zu Halle. 286 Woltersdorf, Ernst Gottlieb, g.1725 zu Friedrichsfelde bei Berlin, 4 1761 als Stadtpfarrer zu Bunzlaui Schle⸗ sien. 163. 194. Zeibich, ChristophHeinrich, g.1677 zu Mölbis bei Leipzig, 1748 als Pro⸗ fessor d. Theologie, Konsistorialassessor und Propst zu Wittenberg. 200. von Zinzendorf, Graf Nikolaus Ludwig, g. 1700 zu Dresden, Stifter der evang. Brüdergemeinde, f 1760 zu Herrnhut. 9. 168. 241. 271. 477. von Zinzendorf, GrafChristianRe⸗ natus, des Vorigen Sohn, g. zu Herrnhut 1727, K zu London 1752.3. Zwick, Johann, g. um 1496 zu Kon⸗ stanz, 1542 als reform. Pfarrer seiner Vaterstadt zu Bischofzell in der Schweiz während der Pest. 118. Unbekannt sind die Verfasser folgender Lieder: 17.38. 46. 68. 69. 96. 103. 114. 131. 135. 137. 157. 159. 189. 201. 202. 203. 204. 211. 223. 226. 235. 284. 297. 312. 323. 343. 355, 371. 378. 381.(383.) 394. 411.416.(437.) 443.452.485.488.525, Paf 6. ISG zu Lissteuerein⸗ zu Domnau Predi 08.. ö HreHolland, Königsberg ; 9.18¹⁰ Iu n. HISVTal st. das, 374, „9 zu Helm⸗ Gymnasium Herlin, knach Chagen.428, achs⸗Weim., 1662 zu Wei⸗ . 6. 1670Mu burg, 117²2 Domprediger 39 168401685 3 Hofratund Halle. 2580 lieb,9.H+e erlin, 11( Hlaui Schl⸗ 0. 91b28. +—8 als Pro. torialassesor 10.,400, af Mlolus Ordnung des Hauptgottesdienstes an den Bonn⸗- und Festtagen. [Chorgesang.] Eingangslied. Eingangs⸗Antiphone: a) An Sonntagen. Past. 391 den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen amen. 0 — ——— Lobe den Herrn, meine See⸗le, und vergiß nicht, 2 —— was er dir Gu⸗tes ge ⸗ tan hat. b) An Jestlagen. Past. Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen. Gem. Herrn, meine See ⸗le, und vergiß — ——— nicht, was er dir Gu⸗tes ge⸗ tan hat. Buß⸗Spruch: Past. Herr, handle nicht mit uns nach unsern Sünden und vergilt uns nicht nach unsrer Missetat. Gottesdienstordnung. 1 Ordnung der Gottesdienste. Gem. Kyrie: H + EU I N E. ö— ——— I.——— Herr——, er ⸗ bar ⸗-me dich un ⸗serl — DPDPEEN + +—4 EI——— E E—.3—.— ——.———— I. Chri ⸗ste, er ⸗ bar ⸗ me dich un ⸗serl EII— 1.—11 + N D I.EE .—, +———— Herr——, er ⸗ bar⸗me dich un ser! Gnaden⸗Antiphone: Past. Bei dem Herrn findet man Hilfe. Halleluja! Gem. — PFE + E.I.—* EHA 2 + E—.I Und seinen Segen über sein Volk. Hal ⸗le ⸗ lu ja Am ersten Advent. Past. Bereitet dem Herrn den Weg. Halleluja! Gem. Machet seine Steige richtig. Halleluja! Weihnachten. Past. Euch ist heute der Heiland geboren. Halleluja! Gem. Welcher ist Christus der Herr. Halleluja! Epiphanias. Past. Mache dich auf, werde Licht, denn dein Licht kommt. Halleluja! Gem. Und die Herrlichkeit des Herrn gehet auf über dir, Halleluja! Alnvn. Past. Christus ist um unserer Missetat willen verwundet. Gem. Und um unserer Sünde willen zerschlagen. Ostern. Past. Christus ist um unserer Sünde willen dahingegeben. Halleluja! Gem. Und um unserer Gerechtigkeit willen auferwecket. Halleluja! Bimmelfahrt. Past. Christus ist aufgehoben zum Himmel. Halleluja! Gem. Und sitzet zur Rechten Gottes des Vaters. Halleluja! Rgllen. P Past. Der Herr hat ausgegossen v. seinem Geiste über d. Gemeinde. Hall.l Gem. Den Geist der Gnade und des Gebets. Halleluja! Urinitatis. Past. Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth! Halleluja! Gem. Alle Lande sind seiner Ehre voll. Halleluja! das Fed Sonn⸗ und Festtage. Erntedankfell. Waͤst. Es danken dir, Gott, die Völker. Halleluja! Gem. Es danken dir alle Völker. Halleluja! Refyrmationsfest. Past. Dein Wort ist meines Fußes Leuchte. Halleluja! Gem. Und ein Licht auf meinen Wegen. Halleluja! Uytenfeier. Past. Leben wir, so leben wir dem Herrn. Halleluja! Gem. Sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Halleluja! Gloria in ercelfis: a) An Syonnkagen. — +* —— 1 Und Fried' auf — —— schen ein Wohl⸗ge ⸗ fal ⸗len.*) b) An Jesttagen. CHemn⸗ Ehre sei Gott in der Höhe! I —— * 1 EE — E—2—— ———— „len. Hal⸗ le ⸗lu⸗ja! Hal⸗le ⸗lu⸗ ja E) Gruß: Past. Der Herr sei mit euch. +„ 2 —— EI I I Und mit dei ⸗nem Geist. ) Statt:„Und Friede auf Erden“ kann auch von der Gemeinde das Lied:„Allein Gott in der Böh' sei Ehr“ gesungen werden. 1* Ordnung der Gottesdienste. Gollokle: Bast. Lasset uns beten: usw. E— H Gem. EH neer mun A men. Epistel oder Evangelium. Past. Herr, laß meine Seele in deinem Worte leben. Hallelujal N ◻L N FPi—— N He 2 E 2 E 2.——— Daß sie dich lobe immer und ewiglich. Halle ⸗lu ⸗ja! Bekenntnislied: H E U* E +——11 1 E— EIEE* 4.—1 I I E! 2 I— . +I DEE— 2——.8 L IIl I 120— 2·— + LI 1 L— Du treu⸗er Gott, sei hoch ⸗ ge⸗ preist, Gott, Va⸗ter, Sohn und heil' ⸗ger Geist, ö 2 EE—— SIPISSSISIIIT LIIIII— L +— +. L DDEe + L I 1—.—..— L IL V 60 0 hast uns dein Wort ge⸗ ge ⸗ ben! 1010 du un ⸗ser Licht und LL ⸗ ben, 12. I IEII* I* +* 2—— H* I 4— HIeE 11 E. 1—⁴—.— L I — 1 1..— I 4 glau⸗ben und be⸗ ken⸗nen dich, und un ⸗sre E. N E DDRDEDEEEEE——— L.UI— L 2—— E + + I LV—.—..——..—9—* +— E 0 4 0. See ⸗le hofft auf dich, stärk uns den Glau⸗ben. A ⸗ men. [Kirchliche Gesangstüche des Chors.] An hohen TJolttagen(statt des Bekenntnisliedes). Das apostolische Glaubensbekenntnis: Past. Lasset uns nun mit dem gemeinsamen Bekenntnis der christlichen Kirche vor Gott treten und also sprechen: den glaube an Gott den Vater, allmächtigen Schöpfer Himmels und der Eden. ge⸗ preis, ger Geist, des). derchrilihen melẽ und ber ö Sonn⸗ und Festtage. V Und an Jesum Christum, seinen eingebornen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist von dem heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontio Pilato, gekreuziget, gestorben und begraben, nieder⸗ gefahren zur Hölle, am dritten Tage wieder auferstanden von den Toten, auf⸗ gefahren gen Himmel, sitzend zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters, von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten. Ich glaube an den heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Ge⸗ meinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. 22 I +— Gem.——— DE A⸗men, A⸗men, A ⸗men. KAirchliche Gesangstüche des Chors.] Das Haupklied. Die Vredigt. (Abkündigungen mit dem Friedensgruß.) Gesang der Gemeinde. Das allgemeine Kirchengebet. Vaterunser. Gem E ..— A⸗ men. Schluß⸗Antiphone: Wast. Schaff in mir, Gott, ein reines Herz. Halleluja! Gem. EeIN .WI U—.. Und gib mir einen neuen, gewissen Geist. Hal⸗le⸗ lu ⸗at Am ersten Advent. ö Past. Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch. Halleluja! Gem. Daß der König der Ehren einziehe. Halleluja! Weihnachten. Past. Also hat Gott die Welt geliebt. Halleluja! Gem. Daß er seinen eingebornen Sohn gab. Halleluja! Epiphanias. Past. Lobet den Herrn, alle Heiden. Halleluja! Gem. Und preiset ihn, alle Völker. Halleluja! Passion. Past. Gott hat seines eigenen Sohnes nicht verschonet. Gem. Sondern ihn für uns alle dahingegeben. Ordnung der Gottesdienste. Ostern. Past. Christus hat dem Tode die Macht genommen. Halleluja! Gem. Und das Leben und ein unvergängliches Wesen an das Licht bracht. Halleluja! ö Bimmelfahrt. Past. Gott hat Christum erhöhet über alles. Halleluja! Gem. Und hat ihm einen Namen gegeben, der über alle Namen ist. Hallelujal Pfngsten. ö Past. Der Herr ist Gott, der uns erleuchtet. Halleluja! Gem. Schmücket das Fest mit Maien bis an die Hörner des Altars. Halleluja! Trinitatis. Gem. Wir loben Gott den Vater, Sohn und heiligen Geist. Halleluja! em. Und preisen ihn von nun an bis in Ewigleit. Halleluja! Erntedankfelt. Gein. Die Augen des Herrn sehen auf die, so ihm vertrauen. Halleluja! em. 90 W ihre Seelen vom Tode und ernähret sie in der Teuerung. alleluja Reformakivnsfest. Past. Herr, dein Wort bleibet ewiglich. Halleluja! Gem. Deine Wahrheit währet für und für. Halleluja! Untenfeier. ast. Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben von nun an. em. Ja, der Geist spricht, daß sie ruhen von ihrer Arbeit. Schluß⸗Kollente: Past. Lasset uns beten: usw. H —..— 1 Segen: Pap. Der Herr segne dich und behüte dich, der Herr lasse sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden. — Gem. 1 7 leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht A⸗men, A⸗men. al s Licht ge⸗ „ Hallelujal „ Halleluja! Halleluja! Halleluja! Teuerung. in Augesicht Past. Der Herr sei mit euch. Gem. Das heilige Abendmahl. Das heilige Abendmahl. H 5 I —— 00 +2———— 2 Und mit dei ⸗nem Geist. Past. Erhebet zum Himmel eure Herzen. Gem. I 2 ee — — . ˖ Wir ha ⸗ben sie er ⸗ho ⸗ben. Past. Danksaget dem Herrn, unserm Gott. Gem. —— Q——— + + H I + S— —— II. Das ist bil ⸗lig und recht. Past. Gott, danksagen und dich loben, weil dein bittern Leiden für unsere Sünde bezahlet hat, welcher um unserer Missetat willen verwundet und um unserer Sünde willen zerschlagen ist, darum wir mit allen Engeln und Erzengeln und allen himm⸗ lischen Heerscharen zu deiner Ehr' ohne Unterlaß sagen: Wahrlich es ist billig und recht, daß wir dir, unserm lieber Sohn mit seinem Gem. 0 I + 20 4————.—— Hei ⸗lig ist Gott, der Her ⸗ re Ze⸗ba ⸗oth, 0 + 7———— e. DPPP hei ⸗lig ist Gott, der Her re Ze⸗ ba⸗ 0 SSSS hei ⸗lig ist Gott, der Her ⸗ re Ze⸗ ba⸗ 20 + ů ů ———— 2— — sei„ ne Ehr' die gan ⸗ze Welt er ⸗fül ⸗let Ordnung der Gottesdienste. Danach wendet sich der Geistliche zu den, Kommunilanten und spricht:⸗/) Meine Geliebten in Gott, weil wir das Abendmahl unsers Herrn Jesu Christi wollen halten, so lasset uns Gott den Vater im Namen Jesu Christi anrufen und von Grund des Herzens also beten: Herr Gott, himmlischer Vater, wir danken dir von Herzen, daß du deinen einigen lieben Sohn, unsern Herrn und Heiland, Jesum Christum für unsere Sünde zu unserer Seligleit hast Mensch werden und am Kreuz eines bittern Todes sterben lassen, welcher uns auch befohlen hat, dieses Gedächtnis seines Leidens und Sterbens im heiligen Abendmahl zu halten, in welchem er uns seinen Leib zu einer Speise und sein Blut zu einem Tranke gibt, damit wir desto fester glauben möchten, sein Lod und Blutvergießen am Kreuz sei unsere gewisse Seligkeit. Stärke dazu unsern schwachen Glauben. auf daß wir würdige Gäste bei dieser himmlischen Mahlzeit seien, und laß uns an das Leiden und Sterben deines lieben Sohnes so zu unserm Troste gedenken, daß wir die süße Kraft desselben in unserm Herzen freudig empfinden mögen. Gib uns deinen heiligen Geist, daß wir verleugnen das ungöttliche Wesen und die weltlichen Lüste und in kindlicher Furcht dir allezeit leben und dienen in recht⸗ schaffener Gerechtigkeit und Heiligkeit. Laß auch einen jeglichen unter uns sein Kreuz auf sich nehmen, deinem lieben Sohne nach⸗ folgen und einer den andern lieben, gleichwie dein lieber Sohn uns geliebet hat. Denn es ist dieses heilige Sakrament ein Brot, wir alle aber ein Leib, weil wir eines Brotes teilhaftig werden und aus einem Kelche trinken. Gib uns auch und allen gläubigen Christen, was uns sonst nützlich und dienlich ist, dieses Leben in deiner Furcht zu führen, selig zu beschließen und endlich die ewige Seligkeit zu erlangen. Darauf sprechet nun von Herzen einmütig: Amen. Gem. spricht: Amen. Der Geistliche wendet sich gegen den Altar und singt: Vater unser, der du bist im Himmel. Geheiliget werde dein Name. Zu uns lomme dein Reich. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, also auch auf Erden. Unser täglich Brot gib uns heut. ) Das folgende Gebet kann da weggelassen werden, wo als Eingang zum 20 Abendmahle die Beichthandlung unmittelbar vorhergegan⸗ gen ist. dsprichtze) ers Herrn m Namen : rzen, daß d, Iesum ch werden uns auch rbens im Leib zu Wir desto Kreuz sei Glauben. zeit seien, Sohnes so aselben in n heiligen Weltlichen m in recht⸗ jeglichen hne nach⸗ Sohn uns Brot, Wir rden und gläubigen Heben in die ewige perde dein e, Wie im uns heut. Eingang rhergegan⸗ Das heilige Abendmahl. Und erlaß uns unsere Schuld, wie wir erlassen unsern Schuldigern. nn führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Abel. H N r E As men. Der Geistliche singt darauf die Einsetzungsworte: Unser Herr Jesus Christus, in der Nacht, da er verraten ward, nahm er das Brot, dankte und brach's und gab's seinen Jüngern und sprach: Nehmet hin und esset, das ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Solches tut zu meinem Gedächtnis. Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Abendmahl, dankte, gab ihn und sprach: Trinket alle daraus. Dieser Kelch ist das Neue Testament fin meinem Blut, das für euch vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Solches tut, so oft ihr's trinket, zu meinem Gedächtnis. Hierauf spricht oder singt der Geistliche: Christe, Du Lamm Gottes, der Du trägst die Sünde der Welt, erbarm Dich unser! Christe, Du Lamm Gottes, der Du trägst die Sünde der Welt, erbarm Dich unser! Christe, Du Lamm Gottes, der Du trägst die Sünde der Welt, gib uns Deinen Frieden. Amen 17) H — E — 2— 1 + Gem. 90 Danach wendet sich der Geistliche zur Gemeinde und spricht: Der Friede des Herrn sei mit euch allen! Amen. Hierauf beginnt die Austeilung des Sakraments. Der Geistliche be⸗ dient sich dabei folgender Worte: Nehmet hin und esset, das ist der Leib Jesu Christi, für eure Sünde in den Tod gegeben, der stärke und erhalte euch im wahren Glauben zum ewigen Leben. Amen. 100 Nehmet hin und trinket, das ist das Blut Jesu Christi, für eure Sünde vergossen, das stärke und erhalte euch im wahren Glauben zum ewigen Leben. Amen. ) Wenn das„Christe“ vom Geistlichen gesungen wird, dann respon⸗ diert die Gemeinde mit„Amen“. 1⁰ Ordnung der Gottesdienste. während der Austeilung werden Passionslieder oder Gesänge vom heiligen Abendmahl gesungen. Nach der Austeilung verliest der Geistliche den 25. Psalm: Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.. Er erquicket meine Seele; er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, 2 fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch gegen meine Feinde, 3 du salbest mein Haupt mit Ol und schenkest mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich 4 werde bleiben im Hause des Herrn immerdar. Darauf intoniert der Geistliche, gegen den Altar gewandt: 5 Danket dem Herrn, denn er ist freundlich. Gem. — —— *——.I 7 Und seine Güte wäh⸗ret e⸗wig=lich. ö Sodann singt der Geistliche die Kollekte: 6 Wir danken dir, allmächtiger Herre Gott, daß du uns durch diese heilsame Gabe hast erquicket, und bitten deine Barmherzigkeit, daß du uns solches gedeihen lassest zu starkem Glauben gegen dich und zu brünstiger Liebe unter uns allen, um Jesu Christi, unsers Herrn ö willen. ö 10 ——4— E.IIN H 11 Gem. A ·„men. 1 Past. Der Herr segne dich und behüte dich, der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden. ö 1 EH H 1 Sem.. EE A⸗men, A⸗men. 1 Nach dem Amen kann noch ein Schlußgesang gesungen werden. ne deinde, n. Gutes ir gnädig, ieden. erden. Antiphonen. Ankiphonen. (Zum Gebrauche neben den bereits in der Ordnung des Haupt⸗ gottesdienstes enthaltenen.) 1. Hosianna dem Sohne Davids. Halleluja! Gelobet sei, der da kommt im Namen des Herrn. Halleluja! 2. Ein Kind ist uns geboren. Halleluja! Ein Sohn ist uns gegeben. Halleluja! 3. Das Wort ward Fleisch. Halleluja! Und wohnete unter uns. Halleluja! 4. Kündlich groß ist das gottselige Geheimnis. Halleluja! Gott ist offenbaret im Fleisch. Halleluja! 5. Jesus Christus gestern und heute, Halleluja! Und derselbe in Ewigkeit. Halleluja! 6. Himmel und Erde werden vergehen, Aber des Herrn Wort bleibet in Ewigkeit! 7. Die Heiden werden in Deinem Lichte wandeln. Halleluja! Und die Könige im Glanze, der über Dir aufgeht. Halleluja! 6. Die Strafe liegt auf Ihm, auf daß wir Frieden hätten, Und durch Seine Wunden sind wir geheilet. 9. Der Herr ist auferstanden. Halleluja! Er ist wahrhaftig auferstanden. Halleluja! 10. Der Tod ist verschlungen in den Sieg. Halleluja! Gott sei Dank, der uns den Sieg gegeben hat. Halleluja! 11. Trachtet nach dem, was droben ist. Halleluja! Da Christus ist, sitzend zur rechten Hand Gottes. Halleluja! 12. Herr, tue meine Lippen auf. Halleluja! Daß mein Mund Deinen Ruhm verkündige. Halleluja! 13. Gott, sei uns gnädig nach Deiner Güte, Und tilge unsere Sünden nach Deiner Barmherzigkeit. 14. Barmherzig und gnädig ist der Herr. Halleluja! Geduldig und von großer Güte. Halleluja! 15. Rufe mich an in der Not, so will Ich dich erretten. Halleluja! Und du sollst Mich preisen. Halleluja! 16. Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist. Halleluja! Wohl dem, der auf Ihn trauet. Halleluja! 17. Ich will den Herrn loben, solange ich lebe. Halleluja! Und meinem Gott lobsingen, weil ich hier bin. Halleluja! 12 Ordnung der Gottesdienste. 18. Herr, zeige uns Deine Wege. Halleluja! Und lehre uns Deine Steige. Halleluja! 19. Kommt herzu und lasset uns dem Herrn frohlocken. Halleluja! Und jauchzen dem Hort unsers Heiles. Halleluja! 20. Herr, nun lässest Du Deinen Diener in Frieden fahren. Halleluja! Denn meine Augen haben Deinen Heiland gesehen, Halleluja! Baupfgoltesdienst am Gründonnerstage und Karfreitage. Nachdem es ausgeläutet hat, kniet der Pastor gegen den Altar und betet unter dem Anschlagen der Betglocke: Christe, Du Lamm Gottes, der Du trägst die Sünde der Welt, erbarme Dich unser! Christe, Du Lamm Gottes, der Du trägst die Sünde der Welt, erbarme Dich unser! Christe, Du Lamm Gottes, der Du trägst die Sünde der Welt, gib uns Deinen Frieden! Vater unser usw. Hierauf Gemeindegesang, der Bedeutung des Tages gemäß. Dann verliest der Pastor am Altare nach einem biblischen Segens⸗ wunsche am Gründonnerstage das vierte, am Harfreitage das fünfte Hauylstück der Leidensgeschichte des Herrn.“) Das Hauptlied, nach der Bedeutung des Tages ausgewählt. Die Predigt wird am Gründonnerstage über die Epistel oder das Evangelium des Tages, als des Gedächtnistages der Einsetzung des heiligen Abendmahls, am Harfreitage aber über einen von dem Prediger zu wählenden Passions⸗ text gehalten. Am Harfreitage kann sich an die Predigt die allgemeine Beichte anschließen. Hierauf ein für diesen Tag geeignetes Kirchengebel nebst der Fürbitte für die Kommunikanten, sofern das heilige Abendmahl gefeiert wird, so⸗ dann das„Baterunser“ und„Der Friede Goltes“ usw. Dann folgt die Abendmahlsfeier in der gewöhnlichen Ordnung Findet Abendmahlsfeier nicht statt, so wird der Gottesdienst mit dem Segen und einem Gesangverse beschlossen. ) An beiden Tagen kann ein Chorgesang folgen; auch ist es nicht un⸗ statthaft, in die Vorlesung selbst an geeigneten Stellen einzelne Gesang⸗ verse einzulegen. allelujal allelujal allelujal tage Ultar und her Welt, her Welt, der Welt, Segens⸗ das fünfle elium des endmahls, Passions⸗ Algemeine Fürbitte wird, so⸗ ng Findet Segen und z nicht un⸗ 1e Gesang⸗ Gründonnerstag. Karfreitag. Bußtag. Bauptgottesdienst am Bußtage. Der Pastor betet zu Anfang das„Euxiste, Du Samm Golles“ und das „Vaterunser“ wie am Gründonnerstage und Harfreitage. Dann Gemeindegesang, der Bedeutung des Tages gemäß. Bierauf verliest der Geistliche am Altare einen der Bußy Almen, wo die Gemeinde sich erhebt.v) Bußyps⸗„wozu Das Haupklied. Die Vredigt wird über den vorgeschriebenen Bußtext gehalten. Darauf erhebt sich die Gemeinde und singt stehend den Gesang Ar. 235. Daran schließt sich die allgemeine Veichte.) Past.: Geliebte in Christo! Wollet euch nun vor dem heiligen Gotte demütigen und das Bekenntnis eurer Sünden mit bußferti gem Wn Herzen ablegen, indem ein jeglicher mit mir also spricht: Allmächtiger, barmherziger Gott und Vater, ich armer sündiger Mensch bekenne vor Deinem heiligen Angesichte, daß ich leider schwer und mannigfaltig gesündigt habe(nicht allein mit äußerlichen groben Sünden, sondern auch mit innerlicher Blindheit, Unglauben, Zweifel, Kleinmütigkeit, Ungeduld, Hoffart, bösen Lüsten, Geiz, heimlichem Neid, Haß, Mißgunst und anderen Sünden), daß ich auf mancherlei Weise mit Gedanken, Worten und Werken Deine allerheiligsten Gebote übertreten habe, wie Du, mein Herr und Gott, das wohl an mir erkennst und ich leider so vollkommen nicht erkennen kann. Aber solches alles ist mir leid und reuet mich sehr, und ich begehre von Herzen Deine Gnade, o Gott, durch Deinen lieben Sohn, Jesum Christum, und bitte, daß Du mir alle meine Sünden vergeben und Deinen heiligen Geist zur Besserung meines Lebens mitteilen wollest. Amen. Herr, erbarme Dich unser! Christe, erbarme Dich unser! Herr, erbarme Dich unser! Amen. Ist das nun euer aller aufrichtiges Bekenntnis? Sind eure Sünden euch von Herzen leid, setzet ihr all euer Vertrauen auf die Gnade Gottes in Christo und gelobet ihr, euer Leben hinfort mit ) HBier kann ein Chorgesang folgen. r) Statt der Beichte kann auch ein Bußtagsgebet gesprochen werden, worauf die Gemeinde mit„Amen“ antwortet. 14 Ordnung der Gottesdienste. Ach Gottes Hilfe nach Gottes Willen anzustellen? so bezeuget solches 00 selbst vor Gott und sprechet: Ja! 1— Gem.: Ja! Dol Darauf die Absolution: unsemn Past.: Der allmächtige Gott hat Sich euer erbarmet, und ich, Daf als verordneter Diener der christlichen Kirche, verkündige euch auf sich kl solch euer Bekenntnis nach dem Befehle unseres Herrn Jesu Christi Das die Vergebung aller eurer Sünden im Namen Gottes des Vater? schaue und des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen. ö D. Gehet hin in Frieden. 5 Allen Unbußfertigen aber gebe Gott Seinen heiligen Geist, daß Dat sie mögen wahre Buße tun und selig werden. Amen. Biernach Fürbitte für die Kommunikanten, sofern das heilige Abend⸗ mahl gefeiert wird. Sodann das„Vaterunser“ und„Der Friede Bolles“ usw. Danach der zur Kommunion überleitende Gesangvers. Ist keine Kommunion, so kann nach dem Gesangverse die Litanei He gesungen werden. Mit Antiphone, Kollehte und Hegen wird der Gottesdienst beschlossen. 0. allerle Barm Bauplgottesdienst am Bagelfeiertage. Drüch 1. Gemeindegesang.— 2. Salutalio.— 3. Antiphone: 15 Past. Herr, erzeige uns Deine Gnade und Güte. Halleluja! Gem. Daß unser Land sein Gewächs gebe. Halleluja! uns 4. Kollekte. Deine 5. Bsalm 85: Hein Herr, der Du bist vormals gnädig gewesen Deinem Lande, und sapje hast die Gefangenen Jakobs erlöset; auch Der Du die Missetat vormals vergeben hast Deinem Volk, und werde alle ihre Sünden bedecket, Sela; Dir Der Du vormals hast allen Deinen Zorn aufgehoben, und Dich die l. gewendet von dem Grimm Deines Zorns; und Tröste uns, Gott, unser Heiland, und laß ab von Deiner Ungnade Hage Über uns. wach Willst Du denn ewiglich über uns zürnen, und Deinen Zorn gehen Dein lassen immer für und für? Volk⸗ Willst Du uns denn nicht wieder erquicken, daß sich Dein Volk Lebet über Dich freuen möge? 50 Herr, erzeige uns Deine Gnade, und hilf uns. solches und ich, euch auf HUHh 5 Baters eist, daß ze Abend⸗ „Danach ie Litanei eschlossen. 4 Bußtag. Hagelfeiertag. 15 Ach, daß ich hören sollte, daß Gott der Herr redete, daß Er Frieden zusagte Seinem Volk, und Seinen Heiligen, auf daß sie nicht auf eine Torheit geraten. Doch ist ja Seine Hilfe nahe denen, die Ihn fürchten, daß in unserm Lande Ehre wohne; Daß Güte und Treue einander begegnen, Gerechtigkeit und Friede sich küssen; rae Treue auf der Erde wachse, und Gerechtigkeit vom Himmel aue; Daß uns auch der Herr Gutes tue, damit unser Land sein Ge⸗ wächs gebe; Daß Gerechtigkeit dennoch vor Ihm bleibe, und im Schwange gehe. 6. Gemeindegesang. 7. Bredigt über einen freien Text. 8. Gemeindegesang. 9. Alkargebet.“) Herr, allmächtiger Gott, Du König Himmels und der Erden, der Du durch Deine überschwengliche Güte den ganzen Erdboden mit allerlei Früchten zierest und erfüllest, wir bitten Dich um Deiner Barmherzigkeit willen, Du wollest unser Land segnen, daß es seine Früchte gebe zu seiner Zeit; denn ohne Deinen Segen ist alle unsere Arbeit umsonst. Gib vom Himmel her Regen und Sonnenschein, daß alles wachse und gedeihe. Schließe den Himmel nicht zu über uns um unsrer Sünde willen, sondern suche das Land heim mit Deiner Fülle. Tränke seine Furchen, feuchte sein Gepflügtes, segne sein Gewächs. Kröne das Jahr mit Deinem Gute, daß Deine Fuß⸗ stapfen triefen von Fett, so werden die Wohnungen in der Wüste auch fett werden; die Hügel umher werden lustig sein und die Auen werden prangen mit Korn, daß man jauchzet und singet.— So laß Dir, o himmlischer Vater, in Deinen gnädigen Schutz befohlen sein die liebe Saat und alle Früchte des Erdreichs. Bewahre sie in Frost und Hitze, in Regen und Ungewitter; bewahre sie vor Sturm und Hagel, vor Verheerung und allem Schaden. Behüte uns vor Miß⸗ wachs und Teuerung, vor Hunger und Kummer. Erhöre uns in Deinem Himmel, und verlaß uns nicht um der Sünde willen Deines Volkes; sondern versorge uns gnädiglich mit aller Notdurft des Lebens, auf daß wir in allen Dingen Deine göttliche Kraft und Deine ) Unter besonderen Verhältnissen, in denen der Inhalt des Gebets nicht angemessen erscheint, sind Anderungen des Inhalts zulässig. 16 Ordnung der Gottesdienste. milde Hand mit Danksagung erkennen und Dich preisen, der Du uns reichlich ernährest an Leib und Seele, hier zeitlich und dort ewiglich. Amen. Lasset uns ferner mit den Worten des 67. Psalms also beten: Gott sei uns gnädig und segne uns; Er lasse uns Sein Antlitz leuchten. Sela. Daß wir auf Erden erkennen Seinen Weg, unter allen Heiden Sein Heil. Es danken Dir, Gott, die Völker; es danken Dir alle Völler. Die Völker freuen sich und jauchzen, daß Du die Leute recht richtest, und regierest die Leute auf Erden. Sela. Es danken Dir, Gott, die Völker; es danken Dir alle Völker. Das Land gibt sein Gewächs. Es segne uns Gott, unser Gott. Es segne uns Gott, und alle Welt furchte Ihn. Valer unser mit Amen der Gemeinde. 10 Antiphone. Wast. Aller Augen warten auf Dich, Herr. Halleluja! Gem. Und Du gibst ihnen ihre Speise zu seiner Zeit. Halleluja! 11. Kollekte.— 12. Segen 13. Schlußvers.(Kann auch wegfallen.) Die sonn⸗ und festtägigen Jrüh- und Nachmiltags-Gyttesdienste und die Wochen⸗Gottesdienste mit Predigt. 1. Eingangslied. 2. Am Altar: Salutatio, Antiphone und Kollekle. Verlesung eines Abschnitles aus der heiligen Schrifl. 3. Gemeindegesang. 4. Predigt über die Sonntags⸗ und Festtags⸗Perikope (oder einen freien Text). Sum Schluß: Der Friede Gotles usw. 5. Gemeindegesang. 6. Am Altar: Gebet und Vakerunser. Antiphone, Kollente und Hegen. 7. Gemeindegesaug.(Kann auch fortfallen.) Es kann auch nach dem Vaterunser sogleich der Segen gesprochen und damit der Gottesdienst geschlossen werden. Schließt sich an den Gottesdienst die Feier des heiligen Abendmahls an, so fallen Antiphone, Kollekte und Segen fort und wird nach einem er Du uns kepiglich. o beten: ein Antliz Deg, unter es danken aß Du die Sela. Es Das Land segne uns und Hohen. prochen und Uendmahls nach einem Früh⸗, Nachmittags⸗ und Wochengottesdienste. Katechismuslehre. 17 Bibelwort, 3. B.„Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi sei mit euch allen“, durch das Lied:„Vor Dir, Herr ZJesu, steh ich hier“ zur Kommu⸗ nion übergeleitet. Wo es herkömmlich ist, kann im Nachmittags⸗Gottesdienste vor der Predigt auch die liturgische Ordnung des Haupt⸗Gottesdienstes in An⸗ wendung kommen. Ralechismuslehre. 1. Gemeindegesang. 2. Past. Unsere Hilfe stehet im Namen des Herrn. Halleluja! Gem. Der Himmel und Erde gemacht hat. Halleluja! Past. Der Herr sei mit euch. Gem. Und mit deinem Geist. Past. Kollekte. Gem. Amen. 3. Hierauf kann von zwei Kindern ein Hauptstück des lulherischen Ka⸗ ö lechismus mil der Erklärung aufgesagt werden. 4. Katechisation, welche mit einem Gebele und dem Vaterunser ge⸗ schlossen wird. 5. Gesang. 6. Past. Herr, lehre mich tun nach Deinem Wohlgefallen. Halleluja! Gem. Dein guter Geist führe mich auf ebener Bahn. Halleluja! Past. Lasset uns beten:(Kollekte). Gem. Amen. 7. Segen. 8. Schlußvers.(Kann auch fortfallen.) Wenn einige Sonntage benutzt werden sollen, der Gemeinde Mittei⸗ lungen zu machen aus dem Gebiete der äußeren und inneren Mission, der Arbeit des Gustav⸗Adolfvereins und der Reformationsgeschichte, so sind die Mitteilungen an Stelle von Nr. 5 und 4 zu setzen. Bei der Katechismuslehre an Wochentagen kann auf das Eingangs⸗ lied sofort die Katechisation folgen, und der Gottesdienst nach einem Gebete nebst Vaterunser mit Segen und Gesang geschlossen werden. Wochenbelstunde. Nachdem es ausgeläutet hat, tritt der Pastor an den Altar und spricht unter dem Anschlagen der Betglocke: 1. Christe, Du Lamm Gottes, der Du trägst die Sünde der Welt, erbarme Dich unser! W Christe, Du Lamm Gottes, der Du trägst die Sünde der Welt, erbarme Dich unser! Gottesdienstordnung 2 18 Ordnung der Gottesdienste. Christe, Du Lamm Gottes, der Du trägst die Sünde der Welt, gib uns Deinen Frieden! Vaterunser. 2. Die Gemeinde singt einen Morgen⸗ oder Lobgesang. 3. Der Pastor verliest am Altar nach einem Volum einen Abschnilt aus der heiligen Schrift, welchen er in der Kürze auslegt. 4. Gemeindegesang. 5. Danach spricht er ein Gebel. 6. Past.(am Altar): Herr, erbarme Dich unser. Christe, erbarme Dich unser. Herr, erbarme Dich unser. Vaterunser. 7. Past. Gott, gib Fried in Deinem Lande. Gem. Glück und Heil zu allem Stande. Past. Lasset uns beten: Herr Gott, himmlischer Vater, der Du heiligen Mut, guten Rat und rechte Werke schaffest, gib Deinen Dienern den Frieden, welchen die Welt nicht kann geben, auf daß unser Herz an Deinen Geboten hange, und wir zu unserer Zeit durch Deinen Schutz stille und sicher vor Feinden leben, durch Jesum Christum, Deinen Sohn, unsern Herrn. Gem. Amen. 8. Segen. 9. Gem. Unsern Ausgang segne Gott usw. oder Verleih uns Frieden gnädiglich usw. (Nr. 9 kann auch wegfallen.) Jastengoktesdienste. Wo während der Fastenzeit vor dem Sonntage Palmarum besondere tastengottesdienste gehalten werden, sind dieselben mit dem„Ehriste, Du Jawm Golles“ usw. und dem Valerunser zu beginnen, im übrigen aber nach dem Ermessen des Pastors, je nach der liturgischen Befähigung der Gemeinde und dem örtlichen Herkommen einzurichten. Die Betstunden am Montag, Dienstag und Mittwoch in der stillen Woche werden, wie die Gottesdien ste am Gründonnerstag und Karfreitag, mit dem„Christe, Du Lamm Gottes“ usw. und dem Baterunser be⸗ gonnen. Bei der Verlesung der Hauptstücke der Leidensgeschichte können an geeigneten Stellen passende Gesangverse eingelegt werden Die weitere Woche liturg Cager Befäh der Belt, u0. bschnitt barme Dich guten Rat u, Welchen n Geboten und sicher n, unsern besondere Chrisle, Po m übrigen Befdhigung der ftillen Harfreitag, erunser be⸗ ichte können Die weitete Wochenbetstunde Fastengottesdienste. Lesegottesdienst. Beichthandlung. 19 liturgische Ausgestaltung der SHottesdienste an den bezeichneten drei CTagen ist auch hier dem Ermessen des Hastors je nach der liturgischen Befähigung der Gemeinde und dem örtlichen Herkommen überlassen. Lesegyitesdienst. Falls in Vertretung des Geistlichen der Gottesdienst durch den Opfer⸗ mann bezw. Lehrer abgehalten wird, so hat derselbe in nachstehender Ordnung zu verlaufen. 1. Gemeindegesang.— 2. Verlesung der Epistel. 3. Gemeindegesang. 4. Vorlesung der vom Geistlichen vorgeschriebenen Bredigt. 5. Kirchengebet. 6. Vaterunser. Segen. 7. Schlußvers.(KHann auch wegfallen.) Offenlliche Beichthandlung. Bußgesang. Past.: Im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen. Hierauf können nach Auswahl des Geistlichen noch folgende Schrift⸗ sprüche verlesen werden. Joh. 3, 16: Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen ein⸗ geborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht ver⸗ loren werden, sondern das ewige Leben haben. 1. Joh. 1, 8. 9, 7: So wir sagen, wir haben keine Sünde, so ver⸗ führen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. So wir aber unsere Sünde bekennen, so ist Gott treu und gerecht, daß er uns die Sünde vergibt und reiniget uns von aller Untugend. Und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde. Ps. 51, 19: Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein geängsteter Geist; ein geängstetes und zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verachten. Ps. 51, 3: Gott sei mir gnädig nach deiner Güte und tilge meine Sünde nach deiner Barmherzigkeit.— 20 Ordnung der Gottesdienste. Ezech. 33, 11: So wahr ich lebe, spricht der Herr Herr: Ich habe keinen Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern daß sich der Gott⸗ lose bekehre von seinem Wesen und lebe. Jes. 44, 22: Ich vertilge deine Missetat wie eine Wolke und deine Sünde wie den Nebel. Kehre dich zu mir, denn ich erlöse dich. Matth. 11, 28—-30: Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.— Oder ein Bußpsalm, etwa: Ps. 32, 1—7: Wohl dem, dem die Ubertretungen vergeben sind, dem die Sünde bedecket ist. Wohl dem Menschen, dem der Herr die Missetat nicht zurechnet, in des Geist kein Falsch ist. Denn da ich es wollte verschweigen, verschmachteten meine Gebeine durch mein täglich Heulen. Denn deine Hand war Tag und Nacht schwer auf mir, daß mein Saft vertrocknete, wie es im Sommer dürre wird. Darum bekenne ich dir meine Sünde und verhehle meine Missetat nicht. Ich sprach: Ich will dem Herrn meine Übertretung bekennen. Da vergabst du mir die Missetat meiner Sünde. Dafür werden dich alle Heiligen bitten zur rechten Zeit; darum, wenn große Wasserfluten kommen, werden sie nicht an dieselbigen gelangen. Du bist mein Schirm; du wollest mich vor Angst behüten, daß ich errettet ganz fröhlich rühmen könne. Amen. Beichtrede, welcher ein geeignetes Schriftwort zugrunde zu legen ist. Nach Schluß derselben fährt der Geistliche fort: Geliebte in Christol Wollet euch nun vor dem heiligen Gotte demütigen und das Bekenntnis eurer Sünden mit bußfertigem und gläubigem Herzen ablegen, indem ein jeglicher mit mir also spricht: Der Geistliche, zum Altar gewandt, spricht die folgende Beichle: Allmächtiger, barmherziger Gott und Vater, ich armer, sündiger Mensch bekenne vor deinem heiligen Angesichte, daß ich leider schwer und mannigfaltig gesündigt habe(nicht allein mit äußerlichen, groben Sünder Kleinm Neid,& Weise u übertre lennst v alles if deine und bitt Geist zi Ic habe der Gott⸗ und deine dich. mühselig mein Joch demütig, hist fanst, eben sind, zurechnet, 1e Gebeine daß mein Missetat bekennen. it; darum, dieselbigen en, daß ich gen Gotte ugem und lso spricht: sudba ider schwen en, groben Beichthandlung. 31 Sünden, sondern auch mit innerlicher Blindheit, Unglauben, Zweifel, Kleinmütigkeit, Ungeduld, Hoffart, bösen Lüsten, Geiz, heimlichem Neid, Haß, Mißgunst und anderen Sünden), daß ich auf mancherlei Weise mit Gedanken, Worten und Werken deine allerheiligsten Gebote übertreten habe, wie du, mein Herr und Gott, das wohl an mir er⸗ kennst und ich leider so vollkommen nicht erkennen kann. Aber solches alles ist mir leid und reuet mich sehr, und ich begehre von Herzen deine Gnade, o Gott, durch deinen lieben Sohn, Jesum Christum, und bitte, daß du mir alle meine Sünden vergeben und deinen heiligen Geist zur Besserung meines Lebens mitteilen wollest. Amen. Herr, erbarme Dich unser! Christe, erbarme Dich unser! Herr, erbarme Dich unser! Amen. Darauf wendet sich der Geistliche zur Gemeinde und spricht: Ist das nun euer aller aufrichtiges Bekenntnis? Sind eure Sünden euch von Herzen leid, setzet ihr all euer Vertrauen auf die Gnade Gottes in Christo und gelobet ihr, euer Leben hinfort mit Gottes Hilfe nach Gottes Willen anzustellen? so bezeuget solches selbst vor Gott und sprechet: Ja! Gem.: Ja! Absolntion. Past.: Der allmächtige Gott hat sich euer erbarmet, und ich, als verordneter Diener der christlichen Kirche, verkündige euch auf solch euer Bekenntnis nach dem Befehle unseres Herrn Jesu Christi die Vergebung aller eurer Sünden im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen. Gehet hin in Frieden. Amen.“) Lasset uns beten:“*) Herr Gott, himmlischer Vater, wir danken dir für deine große Gnade und Barmherzigkeit, daß du durch deinen eingeborenen Sohn eine ewige Versöhnung gestiftet und durch sein heiliges Wort auch uns der Vergebung unserer Sünden hast versichern lassen; wir bitten *„) Wenn die Feier des heiligen Abendmahls sich unmittelbar an die Beichthandlung anschließt, wie bei Hommunionen an Wochentagen, so können die auf die Absolution folgenden Stücke wegfallen, und es wird nur ein auf die Feier des heiligen Abendmahls überleitender Gesang gesungen. ) Hier kann auch Psalm 105, O. bis 12 eingeschaltet werden. 22 Ordnung der Gottesdienste. dich, regiere unsere Herzen durch deinen heiligen Geist, daß wir für solche deine Gnade dir allezeit dankbar bleiben, derselben in allen Nöten und Anfechtungen uns getrösten und in einem neuen, heiligen Leben vor dir wandeln mögen, durch Jesum Christum, unsern Herrn. Amen. Valeruuser.— Segen.— Schlußgesang. Die Ronfirmationshandlung. Past.: Geliebte Söhne und Töchter, wollet ihr nun euren Tauf⸗ bund mit Gott bestätigen, euren christlichen Glauben, in welchem ihr nach der Lehre unserer evangelisch⸗lutherischen Kirche unterwiesen seid, öffentlich belßennen und das Taufgelübde, das einst eure Paten für euch abgelegt, nun selber auf euch nehmen, so sprechet: Ja. Antwort: Ja. Nachdem die Gemeinde nach Aufforderung des Geistlichen sich erhoben hat, fährt derselbe fort:) So frage ich euch nun vor Gott und dieser christlichen Gemeinde: 1. Glaubet ihr an Gott den Vater, allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erden? Und an Jesum Christum, seinen eingebornen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist von dem heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontio Pilato, gekreuziget, ge⸗ storben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage wieder aufgestanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel, sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters, von dannen Er kommen wird, zu richten die Lebendigen und die Toten? Und an den heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Lebenꝰ so antwortet: Ja, das glauben wir.) Antwort: Ja, das glauben wir. ) Statt dieser Frage kann auch folgende Form gebraucht werden: So fordere ich euch nun auf, euren christlichen Glauben zu bekennen, indem einer von euch im Namen eurer aller ihn sprechen möge(oder: indem ihr alle gemeinsam ihn sprechen möget). Einer der Nnaben spricht das apostolische Glaubensbekenntnis(oder: die Konfirmanden sprechen das apostolische Glaubens bekenntnis). So frage ich euch nun vor Gott und dieser christlichen Gemeinde: Be⸗ kennt ihr 1119 alle von Herzen zu diesem christlichen Glauben, auf den ihr getauft seid, so antwortet: Ja, wir glauben. Antwort: Ja, wir glauben. 2. Glaube luch v I, da 0 9.46 Hlaube beharr fleißige wortet Auf Meine⸗ der Ge Zaufe Gliede alle V Rechte gläubi im No Geiste Oa rechte allmã All Christ bollen Kirch auch Und ih auh Wireb gefan daß si heilig leine heit a heiligt daß wir für hen in allen ien, heiligen ssern Herrn. 5 euren Tauf⸗ Welchem ihr unterwiesen eure Paten het: Il. sich erhoben Gemeinde: fer himmels hn, unsern ren von der euzziget, ge⸗ hritten Tage nmel, sitzend dannen Er girh, die stehung des zuben wit.“) t werden: zu bekennen, möge loder: untnis(odet: intnis). emeinde: Be⸗ uben/ auf den Konfirmationshandlung. 23 2. Ich frage euch weiter: Gelobet ihr, diesem allerheiligsten Glauben gemäß durch die Gnade Gottes würdiglich zu wandeln, euch vor Sünden zu hüten und gottselig zu leben? so antwortet: Ja, das geloben wir. Antwort: Ja, das geloben wir. 3. Ich frage euch zum dritten: Wollet ihr in solchem rechten Glauben und gottseligen Wandel mit Gottes Hilfe bis an euer Ende beharren und, damit ihr solches wohl vollbringen möget, euch mit fleißigem Gebet zu Gottes Wort und Tisch treulich halten? so ant⸗ wortet: Ja, mit Gottes Hilfe. Antwort: Ja, mit Gottes Hilfe. Auf solch euer Bekenntnis und Gelübde bezeuge ich euch kraft meines Amtes als verordneter Diener der christlichen Kirche, daß der Gnadenbund Gottes, des dreieinigen, welchen Er in der heiligen Taufe euch zugesagt und versiegelt hat, feststeht, bestätige euch als Glieder unserer evangelisch⸗lutherischen Kirche und, wie ihr damit alle Verpflichtungen derselben übernehmt, so spreche ich euch zu alle Rechte, Güter und Gaben, die unser Herr Jesus Christus Seiner gläubigen Gemeinde erworben und geschenkt hat. Solches tue ich im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen. Lasset uns nun zur Stärkung und Kräftigung dieser Kinder im rechten Glauben und wahrhaftiger Gottseligkeit den Beistand des allmächtigen Gottes anrufen und also für sie beten: Allmächtiger und barmherziger Gott, Vater unseres Herrn Jesu Christi, der Du allein alles Gute in uns anfängst, bestätigest und vollendest, wir danken Dir von Herzen, daß Du diese Kinder Deiner Kirche geschenkt, durch die heilige Taufe wiedergeboren und nun auch so weit erleuchtet hast, daß sie diese Deine Gnade und Güte und ihre Erlösung in Christo, Deinem lieben Sohne, unserm Herrn, auch selbst erkennen und vor Deiner Gemeinde jetzt bekannt haben. Wir bitten Dich, Du wollest das gute Werk, das Du in ihnen an⸗ gefangen hast, stärken, Deinen heiligen Geist in ihnen mehren, auf daß sie in Deiner Kirche und Gemeinde, im wahren Glauben Deines heiligen Evangeliums stetig bleiben und beständig verharren, und keine falsche Lehre noch fleischliche Lüste sie von der bekannten Wahr⸗ heit abführen mögen. Sondern gib ihnen, daß sie zu Deinem heiligen Wohlgefallen an Christo, Deinem Sohne, unserm gemein⸗ 2⁴ Ordnung der Gottesdienste. samen Haupte, immerdar wachsen, in aller Weisheit, Heiligkeit und Gerechtigkeit, damit sie Dich und Deinen lieben Sohn, unsern Herrn, samt dem heiligen Geiste als alleinigen wahren Gott immer voll⸗ kommener erkennen, herzlicher lieben und vor aller Welt mit Worten und all ihrem Leben je länger desto beständiger bekennen, loben und preisen; daß sie also nach ihrem Taufbunde Glauben und gut Gewissen bewahren, christlich leben, geduldig leiden, ritterlich ringen und durch Tod und Leben zu Dir in den Himmel dringen mögen, durch denselben unsern Herrn Jesum Christum, der mit Dir und dem heiligen Geiste lebet und regieret, hochgelobet in Ewigkeit. Amen. Vaterunser. Der Friede Gottes, welcher höher ist, denn alle Vernunft, be⸗ wahre eure Herzen und Sinne in Christo Jesu zum ewigen Leben. Amen. lligkeit und sern Herrn, mmer voll⸗ mit Worten inen, loben en und gut rlich ringen gen mögen, lit Dir und u Ewigkeit. rnunst, be⸗ igen Leben. 9—73 . 4—. — Saer Grey SOTIIOHCHart Blue Cyan Green VOIIOV Red Magenta SRIRIRPRPR I„ aaldeoldteoeeceagcdddtworcreqgdddndiisdoewpetdkꝛdotircoewdcczpxoldoodrooegecch W I Oem 1 2 3 4 5 6 7 8 6 8 Hahaehnhelketrettkelht