— . * II 2— IIXI—*—. κ X 39***—*—*9.——— ——9—9———— —„* * 3......cccTcTTTTTDTTDTFTFTFꝗHTDTDTDTDTDDTDTDTDTDTDTDTDTDTDTDTDTPTDTDTCTCTCTCTCTCTCTNT— Anhang zum Gesangbuch für die Evangelische Kirche im Großherzogtum Hessen Darmstadt. G. Jonghaus'sche Hofbuchhandlung, Verlag. 1909. Druck der C. C. wittich'schen Hofbuchdruckerei in Darmstadt. Nr. 501 Anhang geisflicher Kieder für Jugendgoftesdienite und für freie Ver⸗ lammlungen der Semeinde. (Erläuternde Bemerkungen über die Melodien befinden sich am Ende.) I. Die Festzeiten. Advent. 501. Mel. Erwacht vom süßen Schlummer.) Sriedr. Rarl Ludwig Scholinus, 4 1816. ————— ö 1 — 1. Die Ta⸗ge sind so dun-kel, die Näch-te lang und —.—————— kalt; doch ü⸗bet Sternge-fun⸗kel noch ü⸗ber uns Ge⸗ — U walt. 2. Er war einmal erschienen in ferner, selger Zeit; da waren ihm zu dienen die Weisen gleich bereit. 3. Der Lenz ist fortgezogen, der Sommer ist entflohn: doch fließen warme Wogen, doch klingt ein Liebeston. 4. Es rinnt aus Jesu Herzen, es spricht aus Jesu Mund ein Quell der Lust und Schmerzen, wie damals noch zur Stund. 5. Wir wollen nach dir blicken, du Licht, das ewig brennt; wir wollen uns beschicken zum seligen Advent. Max von Schenkendorf, 4 1817. 1* Nr. 502, 503 502. Andernach, 1608. ——— an den höch-sten Bord, trägt Got⸗tes Sohn voll 9³4 Hanr E 60f.ve; H — ö* 7— 1.—— Gna ⸗ den, des Va⸗ters e ⸗ wig Wort. 2. Das Schiff geht still im Triebe, trägt eine teure Last; das Segel ist die Liebe, der heilge Geist der Mast. 3. Der Anker haft't auf Erden, da ist das Schiff am Land. Das Wort soll Fleisch uns werden, der Sohn ist uns gesandt. 4. Zu Bethlehem geboren im Stall ein Kindelein gibt sich für uns verloren; gelobet muß es sein. 5. Und wer dies Kind mit Freuden umfangen, küssen will, muß vorher mit ihm leiden groß Pein und Marter viel; 6. Darnach mit ihm auch sterben und geistlich auferstehn, das Leben zu ererben, wie an ihm ist geschehn. Nach Johannes Tauler, 1361. 503. (mel. Seht, er kommt mit Preis gekrönt.) Georg Sriedrich Fändel, 4 1759. —*—* 4—— 2 FEDII—.———— 2.————————— 366,, —. I. I Toch-ter Zi on, sreu ⸗ e dich, — Vüte Schlu ——.———— 4——— + .— —.— jauch ⸗ ze laut, Je ⸗ ru sa ⸗lem! 8. 5„——— E..2——— 1 I— 1— S........—— 2—.————5— EEV iii Sieh, dein W„ nig kommt zu dir; —.—.— —5— ja er kommt der Friede 2.— N ETE*—— * .— fürst.(wiederholung der beiden ersten Seilen bis„Schluß“.) 2. U1 Hosianna, Davids Sohn, sei gesegnet deinem Volk! Gründe nun dein ewig Reich, Hosianna in der Höh! Hosianna, Davids Sohn, sei gesegnet deinem Volk! 3. A Hosianna, Davids Sohn, sei gegrüßet, König mild! Ewig steht dein Friedensthron, du des ewgen Vaters Kind. Hosianna, Davids Sohn, sei gegrüßet, König mild! Friedrich Heinrich Ranke 1876. Weihnachten. 504. (Oder wie Nr. 528 Abend wird es wieder.) Christian Heinrich Rinck, 4 1846. 7—3—..—. F4——2 Ei= + FW 65 0 5 333* ö * 1. Al⸗le Jahre wie ⸗ der kommt das Christuskind Nr. 505 Weihnachten. 6 SDSꝗSSDSDSD‚DD‚i‚D‚‚‚e‚e S auf die Er⸗de nie ⸗ der, wo wir Menschen sind. 2. Kehrt mit seinem Segen ein in jedes Haus, geht auf allen Wegen mit uns ein und aus. 3. Ist auch mir zur Seite still und unerkannt, daß es treu mich leite an der lieben Hand. Wilhelm Hey, 1 1854. 505. weise aus dem 15. Jahrhundert. VXJ— J— 4— (daß Tag der ist so freu⸗den⸗-reich, zu lo⸗ben Got⸗tes daß Christus von dem Him- mel⸗-reich auf Er⸗den zu uns .S.I‚IIIIIIITITITITITI.I T ITI TIT TII T 5 ö Wmmnen Groß ist die De⸗mut, Huld und Gnad, die — 1 . Bno.Nl: a, ee p e,B Su-e 1.—2 I—— +—— 2 2—1——. EA Gott vom Him-mel bei uns tat: ein Knecht ist er hier .I——————— 3—.— 4 EEEE iz worden, in all'm, doch ohn Sünd, uns gleich, daß wir e⸗wig 1 E 4 II bRn wer⸗den reich; trug uns⸗re Sün⸗den ⸗ bür-de. 2. Ein Kindelein so löbelich ist uns geboren heute, von einer Jungfrau säuberlich zu Trost uns armen Leuten. Wär uns das Kindlein nicht geborn, so wärn wir allzumal verlorn: das Heil ist unser aller. O du süßer Jesu Christ, der du Mensch ge⸗ boren bist, behüt uns vor der Hölle. 15. Jahrhundert. 7 Weihnachten. Nr. 506, 507 506. Gottlob Siegert, 1 1868. A 1——— S.SSPSPIPISP SPI I..I.IIIIIII.......* HAEEEEEEEEE Z.75 h— 1. Du lie⸗ber, heil-ger, from-mer Christ, der für uns — EDr.———— —— E Kin⸗-der kom-men ist, da- mit wir sol-len EX— 4 2*—— PFPFPFPPFIFF F F F— . H*— weiß und rein und rech⸗te Kin ⸗der D.E XII EÆ————l— H. Ee I Got ⸗tes sein; 2. Du Licht, vom lieben Gott gesandt in unser dunkles Erden⸗ land, du Himmelskind und Himmelsschein, damit wir sollen himm⸗ lisch sein: 3. Du lieber, heilger, frommer Christ, weil heute dein Geburts⸗ tag ist, drum ist auf Erden weit und breit bei allen Kindern frohe Zeit. 4. O segne mich, ich bin noch klein, o mache mir das Herze rein, o bade mir die Seele hell in deinem reichen Himmelsquell; 5. Daß ich wie Engel Gottes sei in Demut und in Liebe treu; daß ich dein bleibe für und für, du heilger Christ, das schenke mir! Ernst Moritz Arndt, 4 1860. 507. John Reading, 1760. A.4* ö AAN E.NI F XI.—4+.2 2. 2+ 1 I—I EA 2.—.— — 4— — N ö ). 0 Nr. 507 Weihnachten. 8 Beth ⸗le⸗hem 4.X.—— E——* I + Hf——2 ,,..— kom⸗met, o kom⸗met nach Beth⸗le hem! Se⸗het das rrreeTTrTæTCGTGTCTCTCTCRT IIEE HTE 1—3. be⸗ ten den Kö ⸗ nig. 2. O König der Ehren, du Herrscher der Heerscharen, ver⸗ schmähst nicht zu ruhn in Marien Schoß, du wahrer Gott, von Ewigkeit geboren. 1 O, lasset uns anbeten, IIo lasset uns anbeten, Ao lasset uns anbeten den König. 3. Kommt, singet dem Herren, o singt ihm Engelchöre! Froh⸗ locket, frohlocket, ihr Seligen: Ehre sei Gott im Himmel und auf Erden! 1 O lasset uns anbeten, Io lasset uns anbeten, 4 o lasset uns anbeten den König. 4. O dir, der du heute bist Mensch für uns geboren, o Jesu, sei Ehre und Preis und Ruhm, dir fleischgewordnes Wort des ewgen Vaters. 1 O lasset uns anbeten, IIo lasset uns anbeten, A o lasset uns anbeten den König. Nach Adeste fideles, deutsch von Friedrich Heinrich Ranke, 4 1876. S N V 0 Weihnachten. Nr. 508, 509 508. J. Abr. peter Schulz, 4 1800. 1. 1 Zur Kin⸗-der⸗lein kom⸗-met, o kom⸗met doch Zur Krip⸗pe her kom⸗met in Beth⸗le⸗hems Nacht der Va⸗ter im Him⸗mel für Freu⸗de uns macht. 2. l O seht in der Krippe im nächtlichen Stall, seht hier bei des Lichtleins hellglänzendem Strahl in reinlichen Windeln das himm⸗ lische Kind, viel schöner und holder, als Engel es sind. 3. A Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh, Maria und Joseph betrachten es froh; die redlichen Hirten knien betend davor, hoch oben schwebt jubelnd der Engelein Chor. 4. 1½1 O beugt wie die Hirten anbetend die Knie; erhebet die Händlein und danket wie sie; stimmt freudig, ihr Kinder, wer wollt sich nicht freun? stimmt freudig zum Jubel der Engel mit ein. 5. A O nimm unsre Herzen zum Opfer denn hin, wir geben sie gerne mit fröhlichem Sinn. Ach mache sie heilig und selig wie deins und mach sie auf ewig mit deinem in eins. Christoph von Schmid, 4 1854. Görlitz, 1599. 6——.. +— U—— —— —— 2———— 1. In Beth⸗le⸗ hem ein Kin⸗de⸗ lein uns —.— neu ge⸗ bo⸗ ren ist, von Da⸗vids Stamm ein 9⁰ Jung⸗frau rein, Ma-rie sein Mut ter ist. 2. II Wie elend ist dein Krippelein, o großer König und Herr, und rühmen doch die Engelein dein göttlich Macht und Ehr. 3. A Du machst aus mir ein Kindelein dem lieben Vater dein und läßt mich auch ein Erbe sein an allen Gütern dein. 4. H So kommst du nun, o Herre mein, aus großer Gütigkeit und willst mein Licht, mein Leben sein, mein Heil und Seligkeit. 5. U Mein Herz regier, die Seele mein laß dir befohlen sein, daß ich mit allen Engelein dir möge singen fein: 6. A Lob, Ehr sei Gott im höchsten Thron, auf Erd Fried allezeit, den Menschen sei recht Freud und Wonn, Amen, in Ewigkeit. (Erläuterung Nr. 3 S. 67.) 1609. 1. 1 Kom⸗met, ihr Hir-ten, ihr Män⸗ner und Fraun, Q V—— 1 2——8———— SSEESESEEEEE — TTT ö kom ⸗-met das lieb⸗-li-che Kind⸗lein zu schaun. 9——8 à—. . 12 +. * Chri⸗stus, der Herr, ist heu-te ge⸗bo⸗ren, den Gott zum Heiland —.——— N e er, Le e,., euch hat er ⸗-ko⸗ ren. Fürch⸗tet euch nicht! 2. U Lasset uns sehen in Bethlehems Stall, was uns ver⸗ heißen der himmlische Schall; was wir dort finden, lasset uns künden, lasset uns preisen in frommen Weisen. Halleluja! 3. A Wahrlich, die Engel verkündigen heut Bethlehems Hirten⸗ volk gar große Freud: Nun soll es 1e er Gottte auf Erden, den Menschen allen ein Wohlgefallen. Ehre sei Gott! Nach einem altböhmischen Weihnachtslied. 511. (mel. Den die Hirten lobten sehre.)—.— 1. 1 Sin ⸗- nen zu ihm keh⸗ren! Sin-get fröh-lich, laßt euch U◻Iu⁰f—.— hö⸗ ren, wer tes Volk der Chri ⸗ sten ⸗heit. 2. Sünd und Hölle mag sich grämen, Tod und Teufel mag sich schämen: wir, die unser Heil annehmen, werfen allen Kummer hin! 3. A Sehet, was hat Gott gegeben: seinen Sohn zum ewgen Freud Dieser kann und will uns heben aus dem Leid ins Himmels reud 4. I Seine Seel ist uns gewogen, Lieb und Gunst hat ihn hezogen, uns, die Satanas betrogen, zu besuchen aus der Höh. 5. U Jakobs Stern ist aufgegangen, stillt das sehnliche Ver⸗ Reich. bricht den Kopf der alten Schlangen und zerstört der Hölle eich. Nr. 512 Weihnachten. 12 6. 4 O gebenedeite Stunde, da wir das von Herzensgrunde glauben und mit unserm Munde danken dir, o Jesulein. 7. Schönstes Kindlein in dem Stalle, sei uns freundlich, bring uns alle dahin, da mit süßem Schalle dich der Engel Heer erhöht. Paul Gerhardt, 1 1676. Nr. 511 kann auch mit 511 512 im Wechsel 5128. werden: I: 511 V. 1, : V. 2, A: 512, V. 1.— I: 511 V. 3, II: V. 4, A: 5 2 V. 2.— I: 51i V. 5, II. B. 6. A: 512 B.3.—Tu. II: 511 B. 7. A.: 51²2 2. 4 512. —— II ———— 3— —e— 1. 1 Nun sin⸗get und seid froh, jauchzt al-le und sagt ———— (Mel. In dulci jubilo.) Vorreformatorische Weise. ———*—— N i —.— so: Un⸗sers Herzens Won⸗ne liegt in. ů2— N— V 60— I‚E , ö —. ö ö bloß und leuch-tet wie die Son- ne in sei⸗ ner N— 2——..————......— 4— 3—5——. 7 2 2 D 2 TFP. 2*—— Mut⸗ter Schoß Du bist A und O! —— N 4 —.—.— Du bist A und Ol 13 Weihnachten. Nr. 513 2. Sohn Gottes in der Höh, nach dir ist mir so weh! Tröst mir mein Gemüte, o Kind voll Mildigkeit; durch alle deine Güte, du Fürst der Herrlichkeit,: 2: zeuch mich hin nach dir. 3. II Groß ist des Vaters Huld, der Sohn tilgt unsre Schuld, wir warn all verdorben durch unsre Missetat, so hat er uns erworben himmlische Freud und Gnad.„1n Wären wir doch da!: 4. A Dir schallt Halleluja, jetzt hier und einstens da, wo die Engel singen das Heilig allzumal, und wo die Psalmen klingen im hohen Himmelssaal.: Wären wir doch da! Nach In dulei jubilo(15. Jahrhundert), 1648. , L 8— — —**— 1. Stil ⸗ le Nach, hei li⸗ ge Rach Al⸗les schläft ; nur das trau⸗te, hoch⸗hei ⸗li⸗ge Paar. einsam wacht(ol⸗ der Kna⸗be im lo⸗dti⸗ gen Haar, SE 122— ** schlaf in himm⸗li-scher Ruh, schlaf in himm⸗li⸗ scher E 1 222— 1 +2 I 535 2 27* 1 Ruh. 2. Stille Nacht, heilige Nacht! Hirten erst kund gemacht; durch der Engel Halleluja tönt es laut von fern und nah:: Christ, der Retter, ist da! 3 3. Stille Nacht, heilige Nacht! Gottes Sohn, o wie lacht Lieb aus deinem göttlichen Mund, da uns schlägt die rettende Stund, : Christ, in deiner Geburt.: (Erläuterung Nr. 3 S. 67.) Joseph Mohr, 1 1848. Nr. 514 Weihnachten. 14 A. 514. Eun, 1638. E 1. Zu 4s le ⸗hem 90. 9— ren uns ein Kin⸗de⸗ E n das hab ich aus⸗er⸗— ren, sein ei⸗gen will ich 2201 0 , e E. M Hane E——HI 5 SPSSSSTTITIIT.I.. sein. Ei ⸗ a, Ei⸗a, sein ei⸗ gen will ich sein. oder Sriedrich Mergner, 4 1891. B.(Bei dieser Melodie fallen die eingeklammerten Sätze im Liede weg.) 1. 3u Beth⸗ le⸗hem ge⸗ bo ⸗ren ist uns ein Kin-de⸗ —5 E 2 I lei,. 88 hab ich aus⸗er ⸗ko ⸗ren, sein . +T 14— + ———— I N ei gen will ich sein. 2. In seine Lieb versenken will ich mich ganz hinab; mein Herz will ich ihm schenken und alles, was ich hab.(Eia, eia, und alles, was ich hab.) 15 Passion. Nr. 515 3. O Kindelein, von Herzen will ich dich lieben sehr, in Freu⸗ den und in Schmerzen je länger und je mehr.(Eia, eia, je länger und je mehr.) 4. mich von dir nicht scheiden, knüpf zu, knüpf zu das Band der Liebe zwischen beiden; nimm hin mein Herz zum Pfand. Eia, eia, nimm hin mein Herz zum Pfand.) Kölner Psalter, 1638 Passion. 515. Volksweise. — B rarKüntnnlir. 1. Als Je⸗ sus von sei ⸗ ner in ter ging, und die IE gro ⸗ße, hei ⸗ li⸗ge Woch an⸗fing, da frag⸗te den Sohn mit Trau ⸗ rig ⸗ keit: 1„Ach Sohn, du liebster Jesus mein, was wirst du am hei⸗ ligen Sed sein?“ UU„Am Sonntag werd ich ein König sein, da wird— 7 mir Kleider und Palmen streun.“ 3. 1„Ach Sohn, du liebster Jesus mein, was wirst du am heiligen Montag sein?“„Am Montag bin ich ein Wandersmann, der nirgend ein Obdach finden kann.“ Nr. 516 Passion. 16 „. i„Ach Sohn, du liebster Jesus mein, was wirst du am heiligen Dienstag sein?“„Am Dienstag bin ich der Welt ein Prophet, verkünde, wie Himmel und Erde vergeht!“ 5. 1„Ach Sohn, du liebster Jesus mein, was wirst du am heiligen Mittwoch sein?“ U Am Mittwoch bin ich gar arm und gering, verkauft um dreißig Silberling.“ 6. 1„Ach Sohn, du liebster Jesus mein, was wirst du am heiligen Donnerstag sein?“ 1 Am Donnerstag bin ich im Speise⸗ saal das Opferlamm bei dem Abendmahl.“ 7. I„Ach Sohn, du liebster Jesus mein, was wirst du am heiligen Freitag sein?“ II„Ach Mutter, liebste Mutter mein, könnt dir der Freitag verborgen sein!“ 8. Am Freitag, liebste Mutter mein, dann werd ich ans Kreuz genagelt sein. Drei Nägel, die gehn mir durch Händ und Füß; verzage nicht, Mutter, das End ist süß.“ 9. 1„Ach Sohn, du liebster Jesus mein, was wirst du am heiligen Samstag sein?“ U„Am Samstag bin ich ein Weizenkorn, das in der Erde wird neugeborn.“ 10. A Und am Sonntag freu dich, o Mutter mein, dann werd ich vom Tod erstanden sein; dann trag ich das Kreuz mit der Fahn in der Hand, dann siehst du mich wieder im Glorienstand.“ (Erläuterung Nr. 3 S. 67.) Westfälisches Volkslied. 516. (mel. Herr und Altster deiner Rreuzgemeine.) Christian Gregor, Brüderchoralbuch, 1784. —.2*. AEE— Die wir uns all-hier bei⸗sammen fin ⸗den, uns auf dei⸗ ne Mar⸗ter zu ver⸗ bin ⸗ den, — U tit;‚;tülNòUNMx e= —.— 2.—— SSI I—. 3230 i schla-gen uns⸗re Hän⸗ de ein Und zum Zei⸗chen, dir auf e-wig treu zu sein dei ⸗nem Her-zen 17 Passion. Nr. 517, 518 122..— —————..— iiii—. daß dies Lob-ge⸗-tö⸗ne an⸗ ge⸗ nehm und schö⸗ne, , L,——..— 2 ů und zu⸗gleich: Friede Frie-⸗de sei mit euch! Christian Renatus von Zinzendorf, 1 1752. 517. (mRel. Gerr und Altster deiner Rreuzgemeine Nr. 516.) 1. Eines wünsch ich mir vor allem andern, eine Speise früh und spät; 2 läßts im Tränental sich wandern, wenn dies Eine mit uns geht: unverrückt auf einen Mann zu schauen, der mit blut⸗ gem Schweiß und Todesgrauen auf sein Antlitz niedersank und den Kelch des Vaters trank. 2. Ewig soll er mir vor Augen stehen, wie er als ein stilles Lamm dort so blutig und so bleich zu sehen, hängend an des Kreuzes Stamm; wie er dürstend rang um meine Seele, daß sie ihm zu seinem Lohn nicht fehle, und dann auch an mich gedacht, als er rief: Es ist vollbracht! 3. Ja, mein—17 laß mich nie vergessen meine Schuld und deine Huld! Als ich in der Finsternis gesessen, trugest du mit mir Geduld; hattest längst nach deinem Schaf getrachtet, eh es auf des Walt. Ruf geachtet, und mit teurem Lösegeld mich erkauft von dieser Welt. 4. Ich bin dein; sprich du darauf ein Amen! Treuster Jesu, du bist mein. Drücke deinen süßen Jesusnamen brennend in mein Herz hinein. Mit dir alles tun und alles lassen, in dir leben und in dir erblassen, das sei bis zur letzten Stund unser Wandel, unser Bund! Albert Knapp, 1 1864. 518. (Mel. Christus, der uns selig macht.) Böhmische Brüder, 1531. * sa ⸗ ge: A⸗men! 2 FPV2 7 ͤ————I— SISIS..I..I.II.I.II..I.II.I.I..I I 6— O hilf, Christe, Gottes Sohn, durch dein bit⸗ter Lei— den, 2 Nr. 519 Ostern. 3— —2Z—57— ID. + + .— E— + * I.. SDSR —— daß wir, dir stets un⸗ter⸗tan, all Un⸗tu⸗gend mei ⸗ den; CZ.L.. +L—— . *—— deinen Tod und sein Ur⸗sach frucht⸗bar⸗lich beden ⸗ ken; —2—5 X.E + I PRi...—— E I. ESM..— 2—— E—— arummrn +V— dafür, wie⸗wohl arm und schwach, dir Dankop⸗fer schen ⸗ken. Aus: Christus, der uns selig macht.(Böhmische Brüder) Michael Weiße, 1 1542. O stern. 519. Johannn Crüger, 4 1662. ö ö IS EE— 1 un auf, mein Herz, mit Freu⸗ den nimm wahr, was wie kommt nach gro⸗ßem Lei ⸗ den nun ein so 2. en err un ⸗„ser Geist zum Him-mel ist ge⸗reist. 19 Ostern. Nr. 520 2. Er war ins Grab gesenket, der Feind trieb groß Geschrei; eh ers vermeint und denket, ist Christus wieder frei und ruft: Vik⸗ toria! schwingt fröhlich hie und da sein Fähnlein als ein Held, der Feld und Mut behält. 3. Das ist mir anzuschauen ein rechtes Freudenspiel. Nun soll mir nicht mehr grauen vor allem, was mir will entnehmen meinen Mut zusamt dem edlen Gut, das mir durch Jesum Christ aus Lieb erworben ist. 4. Die Welt ist mir ein Lachen mit ihrem großen Zorn, sie zürnt und kann nichts machen, all Arbeit ist verlorn. Die Trübsal trübt mir nicht mein Herz und Angesicht; das Unglück ist mein Glück, die Nacht mein Sonnenblick. 5. Ich hang und bleib auch hangen an Christo als ein Glied; wo mein Haupt durch ist gangen, da nimmt er mich auch mit. Er reißet durch den Tod, durch Welt, durch Sünd, durch Not; er reißet durch die Höll, ich bin stets sein Gesell. 6. Er bringt mich an die Pforten, die in den Himmel führt, daran mit güldnen Worten der Reim gelesen wird: Wer dort wird mit verhöhnt, wird hier auch mit gekrönt; wer dort mit sterben geht, wird hier auch mit erhöht. Paul Gerhardt, 4 1676 14. Jahrhundert. 1. Er⸗stan-den ist der heil-ge Christ, Hal⸗le ⸗Hlu⸗ ja, Hal⸗le ⸗ lu⸗-ja, der al-ler Welt ein Trö⸗ ster 33.—.—— N ö 2 Karrin— rer, ———— ist. Hal l..lu. 2. Es gingen drei heilige Fraun, Halleluja des Morgens frühe hin im Taun“*.: Halleluja:: *im Morgentau. 2* Nr. 521 Ostern. 20 3. Sie suchten den Herrn Jesum Christ, Halleluja der von dem Tod erstanden ist. Halleluja 4. 1„Ach Engel, lieber Engel fein, Halleluja wo find ich denn den Herren mein?“:v Halleluja 5. II Er ist erstanden aus dem Grab 5 Halleluja heut an dem heilgen Ostertag.“ 1 Halleluja:, 6. 1Zeig uns den Herren Jesum Christ, Halleluja der von dem Tod erstanden ist.“ 3: Halleluja: 7. UI„So tret't heran und seht die Statt, Halleluja: da unser Herr gelegen hat.“ 1 Halleluja. 8.„Der Herr ist hin, er ist nicht da!:: Halleluja Wenn ich ihn hätt, so wär ich froh.“ 1½ Halleluja: 9. U„Seht an das Tuch, darin er lag 1 Halleluja ge⸗ wickelt bis am dritten Tag.“:: Halleluja: 10. 1„Wir sehens wohl zu dieser Frist, Halleluja weis uns den Herren Jesum Christ!“ 3: Halleluja 11.„Ihr sollt nach Galiläa gehn,: Halleluja 1 da werdet ihr den Heiland sehn.“ 1 Halleluja:: 12. 1„Habt Dank, ihr lieben Engel fein, 3: Halleluja nun wolln wir alle fröhlich sein.“ Halleluja 13. Geht hin, sagt das Sankt Petrus an Halleluja und seinen Jüngern lobesam.“:: Halleluja: 14. 1 Nun singet all zu dieser Frist: Halleluja ½ Er⸗ standen ist der heilge Christ! 1 Halleluja 3 15. A Des solln wir alle fröhlich sein,: Halleluja ½ und Christ soll unser Tröster sein.: Halleluja (Erläuterung Nr. 3 S. 67.) 16. Jahrhundert. 521. Melchior vulpius, 4 1615. 1. Ge⸗lobt sei Gott im höch-sten Thron samt sei- nem . x N 5 ,... ii ein- ge⸗ bor-nen Sohn, der für uns hat ge⸗ 21 Ostern. Nr. 522 — SIFI —— 230.——— .—— nug ge⸗tan. Hal⸗le⸗lu ⸗ ja, Hal⸗le⸗lu⸗ 9——...— — , d n r L„ —— WR——— —.— — ja, Hal ⸗le ⸗ lu⸗ja. 2. Des Morgens früh am dritten Tag, da noch der Stein am Grabe lag, erstand er frei ohn alle Klag. 3 Halleluja 3. 1 Der Engel sprach:„Fürchtet euch nicht; denn ich weiß ———85 was euch gebricht. Ihr sucht Jesum und sindt ihn nicht.“ Halleluja 4.„Er ist erstanden von dem Tod, hat überwunden alle Not, versöhnet Sünd und Missetat.“ Halleluj a: 5. A Nun bitten wir dich, Jesu Christ, Weil dn vom Tod er⸗ standen bist; verleih, was seliglich uns ist, Halleluja 6. Damit von Sünden wir befreit dem Namen dein gebenedeit frei mögen singen allezeit à: Halleluja (Böhmische Brüder) Michael Weiße, 1 1542. 522. (mel. 0 heiliger Geist, o heiliger Gott.) Röln, 1623. 9⁰4 H 3 —.— 2—U— 1.——=li⸗ Tag, o 15 li⸗ 0 5 1 7.— nn. In F——— 56—1 22 al⸗ 1s Leid! Er ist er⸗ COdit 4.— 2— — stan⸗den von dem Tod, wir sind er⸗ löst aus Nr. 523 Ostern. al ⸗-ler Not. O herr⸗li⸗cher 2. O herrlicher Tag, o fröhliche; 3. O herrlicher Tag, o fröhliche Ze heut; es darf uns nicht Rhr vor ihm Vertraun. O herrlicher Tag, o flhe O herrlicher Tag, o fröhliche Zeit! 5. O herrlicher Tag, o fröhliche 523. 9— 0 n li⸗ ce 92 eit, da wir von Sünden sind befreit! Getilget ist nun unsre S huld, wir sind gerecht aus Gottes Huld. O herrlicher Tag, o fröhliche Zeit! it! Der Tod ist überwunden graun, wir sind erfüllet mit e Zeit! 4. O herrli cher Tag, o fröhliche Zeit! Die Liebe Gottes uns erfreut; des Herren Sieg hat uns erlöͤst, uns neues Leben eingeflößt. Zeit! Erhalt uns, Jesus, diese Freud, zu sagen hier zu aller Stund und dort einmal mit selgem Mund: O herrlicher Tag, o fröhliche Zeit! Cyriakus Günther 4 1704. Volksweise, 1819. Auf⸗er ⸗ste⸗hen aus der aus der tie⸗fen Gasdeen tie⸗fen Gra⸗bes⸗ nacht, fröh ⸗Wlich ben heim ⸗ lich glü⸗ hen⸗ denn der Hei⸗land ö 2 — 23 Ostern. Nr. 524 5— — x ist er⸗wacht! 2. I Trotz euch, höllische Gewalten! Hättet ihn wohl gern be⸗ halten, 1 der euch in den Abgrund zwang, 3: Konntet ihr das Leben Gang. Aus des Todes düstern Gründen dringt hinan sein ewger zang. 3. 1 Der im Grabe lag gebunden, hat den Satan über⸗ wunden,: und der lange Kerker bricht;: Frühling spielet auf Lich Erden, Frühling solls im Herzen werden, herrschen soll das ewge icht. 4. A Alle Gräber sind nun heilig, Grabesträume schwinden eilig,:; seit im Grabe Jesus lag.: Jahre, Monde, Tage, Stunden, 200 und Raum, wie schnell verschwunden! Und es scheint ein ewger ag. Max von Schenkendorf, 1 1817. TDIIILD 524. Bartholomäus pelder, 4 1635. + 1 7. 1. Tri⸗umph, Tri ⸗ umph! Es kommt mit Pracht N —..— 2 —⸗. 232 ät... der Sie⸗ges⸗fürst heut aus der Schlacht. Wer sei⸗nes 4 V IVIIII — Nr. 525 Himmelfahrt. 24 2. 1 Vor Freuden Tal und Wald erklingt; die Erde frische Blumen bringt; ihr schöner Schmuck zu dieser Frist zeugt, daß ihr Schöpfer Sieger ist. 3. U Die Sonne sich aufs schönste schmückt und wieder durch das Blaue blickt, die vor im schwarzen Trauerkleid beschaut den blutgen Todesstreit. 4. Das stille Lamm jetzt nicht mehr schweigt, sich mutig als ein Löwe zeigt; kein harter Fels ihn hält und zwingt; Grab, Siegel, Riegel vor ihm springt. 5. II Herr Jesu, wahrer Siegesfürst, wir glauben, daß du schenken wirst den Frieden uns, den du gebracht mit aus dem Grab und aus der Schlacht. 6. A Triumph, Triumph! dich ehren wir und wollen durch dich kämpfen hier, daß wir als Reichsgenossen dort dir folgen durch die Siegespfort. Benjamin Prätorius, 4 1674 Himmelfahrt. 525. i H..— S—.J——. S·S ——— Melchior Sranck, 4 1639. 1. Gen Him-mel auf⸗-ge⸗ fah ⸗-ren ist, Hal⸗le⸗lu⸗ ., ,r ————— 4— 2 2...—.— 2.—** ja, der Eh⸗ren ⸗-kö⸗- nig Je⸗sus Christ. Hal⸗ 9⁰ ——+— E iii 4. le Alu ⸗ ja. 2. Er sitzt zu Gottes rechter Hand, Halleluja, herrscht über Himmel, Meer und Land. Halleluja. 3. Nun ist erfüllt, was gschrieben ist, Halleluja, im Psalter von dem Herren Christ. Halleluja. 4. Drum jauchzen wir mit großem Schall, Halleluja, dem Herren Christ zum Wohlgefalln: Halleluja. 16. Jahrhundert. 25 Himmelfahrt. Pfingsten. Nr. 526, 527 * (Mel. Ach Gott und perr.) 586. Leipzig, 1625. FHr V 1 N———. 1—..——.—————— . 1. Zeuch uns 335 dir, so 65 fen wir mit —..—..—— 2 4 55 erz⸗li⸗chem Ver⸗ lan⸗ gen 9 da du bist, Herr 4 N Je⸗su Christ, aus die⸗ser Welt ge⸗⸗ gan ⸗ gen. 2. Zeuch uns nach dir, Herr Christ, ach führ uns deine Himmels⸗ stege; wir irren leicht und sind verscheucht vom rechten Lebenswege. 3. Zeuch uns nach dir, so folgen wir dir nach in deinen Him⸗ mel, daß uns nicht mehr allhier beschwer das böse Weltgetümmel. 4. Zeuch uns nach dir nur für und für und gib, daß wir nachfahren dir in dein Reich, und mach uns gleich den auserwählten Scharen. Friedrich Funcke, 4 1699. Pfingsten. Köln, 1623. Nr. 528 Das christliche Leben. 26 PPI TTTT ö— und dem Sohn, o hei⸗li⸗ger Geist, o hei⸗li⸗ger Gott. 2. O heiliger Geist, o heiliger Gott, gib uns die Lieb zu deinem Wort; zünd an in uns der Liebe Flamm, darnach zu lieben allesamt, o heiliger Geist, o heiliger Gott! 3. O heiliger Geist, o heiliger Gott, mehr unsern Glauben immerfort; an Christum niemand glauben kann, es sei denn durch dein Hilf getan, o heiliger Geist, o heiliger Gott! 4. O heiliger Geist, o heiliger Gott, du zeigest uns die Himmels⸗ pfort; laß uns hier kämpfen ritterlich und zu dir dringen seliglich, o heiliger Geist, o heiliger Gott! 5. O heiliger Geist, o heiliger Gott, verlaß uns nicht in Not und Tod. Wir sagen dir Lob, Ehr und Dank jetzund und unser Leben lang, o heiliger Geist, o heiliger Gott. Altenburg, 1651. II. Das christliche Heben. (Siehe auch die Lieder Nr. 501, 516, 517, 526.) Cbristian Geinrich Rinck, 1 1846. 9.⁰³ ö 4—— EI 1 1 E+— DES S....... V + 4—— 1. A'bend wird es wie⸗der: ü⸗ ber Wald und Feld 4 x 1.. ———— MS..——— —+= säu⸗-selt Frie-de nie-der, und es ruht die Welt. 2. Nur der Bach ergießet sich am Felsen dort, und er braust und fließet immer⸗, immerfort. ö ö 3. Und kein Abend bringet Frieden ihm und Ruh, keine Glocke klinget ihm ein Rastlied zu. F7—— 4. So in deinem Streben bist mein Herz auch du: Gott nur kann dir geben wahre Abendruh. Heinrich Hoffmann von Fallersleben, 4 1874. *) Die können auch fortbleiben. —9ꝗꝙ—ß7.——— 27 Das christliche Leben. Nr. 529,530 529. Sriedrich Silcher, 4 1860. 2.—.„ 1— L.I + . 6— 2 de ere 1. Aus dem Him⸗mel 5.—0 wo die Eng⸗lein sind, SIISSE. l schaut doch Gott so ger ⸗ ne ai auf je⸗ des Kind. 2. Höret seine Bitte treu bei Tag und Nacht, nimmts bei jedem Schritte väterlich in acht. 3. Gibt mit Vaterhänden ihm sein täglich Brot, hilft an allen Enden ihm aus Angst und Not. 4. Sagts den Kindern allen, daß ein Vater ist, dem sie wohl⸗ gefaͤllen, der sie nie vergißt. Wilhelm Hey, 4 1851. 530.——. N— AERN& D 1. Rei⸗ bei uns, o Herr su! 1n der Tag sich —— d r. 653—— n——— neigt 135 die Nacht auf⸗steigt, blei⸗ be uns, Herr! 2. Sei uns gnädig, o Herr Jesu! Ach wie quält die Schuld ohne deine Huld, sei uns gnädig, Herr! 3. Tröst im Leid uns, o Herr Jesu! Weil des Kreuzes Last uns erdrücket fast, tröst im Leid uns, Herr! 4. Gib uns Frieden, o Herr Jeful Schon so lang, so lang macht die Welt uns bang, gib uns Frieden, Herr! 5. Nimm uns zu dir, o Herr Jesu, für dein Abendmahl mache voll die Zahl, nimm uns zu dir, Herr! 6. So bchüt uns, o Herr Jesu, guter Hirte du, schenke selge Ruh, o behüt uns, Herr! Wilhelm Baur, 4 1897 Nr.53 1,532 Das christliche Leben. 28 531. Schottische Volksweise. FPPPPrffPPPPTPTPT'T!'PTPTPTCT m.L n.—2— 2 EAE.. 5 +— , 0 1. Das Le⸗ben welkt wie Gras, wie Blu⸗men auf der—— ————** 5, Vin, H, 5 I—— 2 7 V7 5 60 bald der Wind da-⸗rü-ber weht, ver⸗schwin⸗det 5 re auin 2. Wer gestern frisch und froh, heut rust der Tod ihn ab, und was uns lieb und teuer war, wir senken es ins Grab. 3. Doch Gottes Gnade bleibt dem Frommen ewig stehn. Wer seinen Bund von Herzen hält, wird nimmermehr vergehn. Schottisches Volkslied, V. 2 v. Ludwig Hallwachs, 1 1908. 532. — Der be⸗ ste Freund ist in dem Him-mel, auf 9 bei dem 6W———6 Welt ⸗ge⸗füm⸗mel ist „den sind die——0 0. Red lich⸗keit oft in Ge ⸗fahr. n hab ichs Af. be ⸗äste Freund. 29 Das christliche Leben. Nr. 533 2. Die Welt ist gleich dem Rohr im Winde; mein Jesus stehet felsenfest. Wenn ich mich ganz verlassen finde, mich seine Freund⸗ schaft doch nicht läßt. In Freud und Schmerz ers redlich meint: Mein Jesus ist der beste Freund. 3. Er läßt sich selber für mich töten, vergießt für mich sein eigen Blut; er steht mir bei in allen Nͤöten und sagt für meine Schul⸗ den gut; er hat mir niemals was verneint: Mein Jesus ist der beste Freund. 4. Behalte, Welt, dir deine Freunde, sie sind doch gar zu wandelbar. Und hätt ich hunderttausend Feinde, so krümmen sie mir nicht ein Haar. Hier immer Freund und nimmer Feind: Mein Jesus ist der beste Freund. Benjamin Schmolck, 1 1737. 533. Arnold mendelssohn, 1906. Q 4—*——— 7 9 1. Der Herr bricht ein um Mit⸗ter-nacht; jetzt ist noch al⸗le . à * J N F 12—=ꝗ—...— 2—3 EAEEE. 2—...—.— 2 2— 2———— 2 ö still. Wohl dem, der nun sich fer-tig macht und * N —+ H E‚..-. — 3— NRZ‚‚n—.—.— —5 ihm be-geg⸗ nen will! 2. Er hat es uns zuvor gesagt und einen Tag gestellt; er kommt, wenn niemand nach ihm fragt, noch es für möglich hält. 3. 1 Wie liegt die Welt so blind und tot! Sie schläft in Sicherheit und meint, des großen Tages Not sei noch so fern und weit. 4. U Wer waltet als ein frommer Knecht im Hause so getreu, daß, wenn der Herr kommt, er gerecht und nicht zu strafen sei? 5. H Sind eure Lampen rein und voll? Brennt euer Glaubens⸗ licht, wenn nun der Aufbruch werden soll, daß uns kein Ol gebricht? 6. A Sei immer wach, mein Herz und Sinn, und schlummre ja nicht mehr! Blick täglich auf sein Kommen hin, als ob es heute wäͤr. Nr. 534 Das christliche Leben. 30 7. Der Tag des Urteils nahet sich, der Herr kommt zum Ge⸗ richt; du, meine Seele, schicke dich, steh und verzage nicht! 8. Dein Teil und Heil ist schön und groß, auf, auf, du hast es Macht; ergreif im Glauben jenes Los, das Gott dir zugedacht. 9. A O übergroße Seligkeit nach abgelegter Last, wobei dich, Seele, nicht gereut, daß du gestritten hast! 10. Der Herr bricht ein um Mitternacht; jetzt ist noch alles still. Wohl dem, der nun sich fertig macht und ihm begegnen will! Johann Christoph Rube, 4 1746. Q...N 4 . ESEE...———.—— SEEEEE......... 25 ö 1. Der Mai ⸗e, der Mai ⸗e bringt uns der Blüm ⸗lein —7 I——— E.— +.— S............————— E 7+ 7 +— RRDRDRR viel; ich trag ein frei Ge⸗ mün-⸗te, Gott weiß wohl, 4—— S...—— IST— 5.—. 5 2 —— wem ichs will, Gott weiß wohl, wem ichs will: 2. Ich wills Christo, dem Herren, der unser Heiland ist, er trägt das Kieuz für unsre Sünd, 1 ja wie man von ihm liest. 3. Den Tod hat er bezwungen, die Pen gerissen ein, die Sünd hat er verschlungen,: geholfen aus der Pein. 3 4. Er will die nicht verlassen, die an ihn glauben fein; das hat er uns versprochen, denn wir sein Kinder sein. 5. Drum, wer ihm traut zu Ehren, den läßt er nimmermehr; demselben unserm Herren,„1 dem sei Lob, Preis und Ehr. Jakob Klieber, um 1530, nach einem Mailied. (Erläuterung Nr. 3 S. 67.) PYVD — 31 Das christliche Leben. Nr. 535 535. J. Sriedrich Reichardt, 4 1814. 1— 3 1. Der Mensch hat nichts so ei gen, so wohl steht ihm nichts an, als daß er Treu er⸗— ⸗gen und S E hal⸗ten kann, wenn er mit sei⸗nes glei ⸗chen soll — .E I1.* tre⸗ ten in ein Band, ver ⸗spricht sich nicht zu — — V 3 EEE———.— ——— 6— — ö wei ⸗chen mit Her ⸗zen, Mund und Hand. 2. Die Red ist uns gegeben, damit wir nicht allein für uns nur sollen leben und fern von Menschen sein; wir sollen uns be⸗ fragen und sehn auf guten Rat, das Leid einander klagen, das uns betreten hat. 3. Was kann die Freude machen, die Einsamkeit verhehlt? Das gibt ein doppelt Lachen, was Freunden wird erzählt; der kann des Leids sich wehren, der es von Herzen sagt; der muß sich selbst verzehren, der insgeheim sich nagt. x Nr. 536 Das christliche Leben. 32 4. Gott stehet mir vor allen, die meine Seele liebt; dann soll mir auch gefallen, der mir sich herzlich gibt. Mit diesen Bunds⸗ gesellen verlach ich Pein und Not, geh auf den Grund der Höllen und breche durch den Tod. 5. Ich hab, ich habe Herzen so treu, wie sichs gebührt, die Heuchelei und Scherzen nie wissentlich berührt! Ich bin auch ihnen wieder von Grund der Seelen hold; ich lieb euch mehr, ihr Brüder, als alles Erdengold. Simon Dach, 1 1659. 536. Lob der Musika. Arnold Mendelssohn, 1905. 14 *4 Die be⸗ste Zeit im Jahr ist mein, da sin⸗gen al ⸗-le + · — nen. Er iin in. rn—. Vö⸗ge⸗lein, Him⸗mel und Er⸗den ist der voll, 2* viel gut Ge⸗sang da lau'- tet wohl, viel gut Ge⸗ äRe 25*——— 7— sang da lau-tet wohl. 2. Voran die liebe Nachtigall macht alles fröhlich überall mit ihrem lieblichen Gesang,„ des muß sie haben immer Dank: 3. Viel mehr der liebe Herre Gott, der sie also geschaffen hat, zu sein die rechte Sängerin,: der Musika ein Meisterin; 7 4. Dem singt und springt sie Tag und Nacht, seins Lobes sie nichts müde macht; den ehrt und lobt auch mein Gesang 1 und sagt ihm einen ewgen Dank. Martin Luther, 1 1546. 98 Das christliche Leben. Nr. 53 7, 538 537. üüi Gregor, 1763. ——.— EEEEEE Die Gna de un⸗ 655 ri Je⸗su Chri⸗ tt . nn W und die 8—— die Ge⸗ mein⸗ schaft des heil-gen Gei-stes bi mit uns al⸗-len 7 FHr— H öSSSS II—6— n mit uns al ⸗len! A-⸗ men. 2. Korinther 13, 13. 538. Bei iüttüit 1550. 1. Die Nacht ist kom⸗men, drin 10 ru 5 165 Gott walts zu From⸗men— seim Wohl⸗ge⸗fal ⸗len, e. daß wir uns le ⸗gen in 0 Gleit 1— Se⸗gen, 3 Nr. 539 Das christliche Leben. 34 05 Ruh zu pfle— ⸗„ gen. 2. Fern von uns treibe, Herr, unreine Geister; halt die Nacht⸗ wache, unser Schutz und Meister; schirm Leib 90 Seele unter deinen Flügeln, send uns dein Engel. 3. Laß uns einschlafen mit guten Gedanken, fröhlich aufwachen und von dir nicht wanken. Laß uns mit Züchten unser Tun und Dichten zu deim Preis richten. 4. Pfleg auch der Kranken durch deinen Geliebten, hilf den Gefangnen, tröste die Betrübten. Pfleg auch der Kinder, sei selbst ihr Vormünder, Feindes Neid hinder! 5. Vater, dein Name werd von uns gepreiset, dein Reich zu⸗ komme, dein Will werd beweiset; frist unser Leben, wollst die Schuld vergeben, erlös uns! Amen. (Böhmische Brüder.) Peter Herbert, 1 1571. 539. (Mel. wie lieblich sind die Wohnung dein.) Joh. Hermann Schein, 4 1630. A.(Bei dieser Melodie fallen die eingeklammerten Sätze im Liede weg.) F, dri., —.— E— 1. Die Sach ist 3—— Herr Je⸗ su chris, die Sach, an — 143— 144¹ — wir 55 und 1—5 es 4 ne 80. is, kann sie un⸗—m gehn! Al ⸗lein das zen⸗korn, 5 W»„„VV ,dsDw .———— vor es frucht-bar sproßt zum Licht em-por, muß 35 Das christliche Leben. Nr. 539 ster⸗ben in der Er⸗de Schoß zu⸗vor vom eig⸗nen 17 I II , a, 22.... We⸗sen los. oder B. 9 Iyt + 4 4.—— ..... +.—* 7 (0 Sach ist dein, Herr Je⸗su Christ, die lund weil es dei ne Sa⸗che ist, kann 2 —* — R5 1 —— Sach, an der wir stehn, 7„lein das Wei⸗zen⸗ es frucht-bar sproßt zum sie nicht un⸗-ter⸗gehn! *—. 5 korn, be⸗ vor 2—— ster⸗-ben in der Er⸗de— Licht em⸗por, zu⸗vor vom eig»nen Wersen los, im Ster⸗ben los, vom eig- nen We⸗sen los. 2. Du gingst, o Jesu, unser Haupt, durch Leiden himmelan und führest jeden, der da glaubt, mit dir die gleiche Bahn. Wohlan, so nimm uns allzugleich zum Teil am Leiden und am Reich. Führ uns durch deines Todes Tor samt deiner Sach zum Licht empor!(Zum Licht empor, durch Nacht zum Licht emporl) ö 3* Nr. 540 Das christliche Leben. 36 3. Du starbest selbst als Weizenkorn und sankest in das Grab. Belebe denn, o Lebensborn, die Welt, die Gott dir gab; send Boten aus in jedes Land, daß bald dein Name werd bekannt, dein Name voller Seligkeit; auch wir stehn dir zum Dienst bereit.(In Kampf und Streit, zum Dienst in Kampf und Streit.) Samuel Preiswerk, 4 1871, V. 3 von Felician Zaremba, 4 1874. 540. Geistlich Volksweise, 1637. —— 3 I— —.——...DDDie T.— 2——3 4 1—3 +.—3— 2— 2EZ 1. +—1 7 1. Es ist ein Schnit⸗ter, der heißt Tod, hat Gwalt vom —— E. D— ꝰ n. —1———— üi. gro⸗ ott. Heut wetzt er das Mes⸗ser, es — 4* 1+ 4* 4 D—— N ———. vun D——— 1. 0 SP PꝑPIPPP III II CI c IIII X————.—— — 43— L schneidt schon viel bes⸗ser, bald wird er drein⸗schnei⸗den, wir (V. 6 /) +—3—— EEEE I 4 müs⸗sens nur lei-⸗den. Hüt dich, schöns X 22 IE ä— H — E 1 1 1 —* II ——— 1 Blü ⸗ me ⸗lein! 2. Was heut noch grün und frisch da steht, wird morgen weg⸗ gemäht: die edlen Narzissen, die himmlischen Schlüssel, die schön Hya⸗ zinthen, die türkischen Winden: Huͤt dich, schöns Blümelein! 3. Viel hunderttausend ungezählt da unter die Sichel fällt: rot Rosen, weiß Lilien, euch wird er austilgen; und ihr Kaiserkronen, er wird euch nicht schonen: Hüt dich, schöns Blümelein! 37 Das christliche Leben. Nr. 541 4. So viel Maßlieb und Rosmarin schwellt unter der Sichel hin; Vergißmeinnit, du mußt auch mit, und du Tausendschön, man läßt dich nit stehn: Hüt dich, schöns Blümelein! 5. Er macht so gar kein Unterschied, geht alles in einem Schritt; der stolz Rittersporn und Blumen im Korn, sie liegen beisammen, man weiß kaum den Namen: Hüt dich, schöns Blümelein! 6. Trutz, Tod! komm her, ich fürcht dich nit, trutz, komm und tu ein Schnitt! Wenn er mich verletzet, so werd ich versetzet in himm⸗ lischen Garten, darauf will ich warten: Freu dich, schöns Blümelein! (Erläuterung Nr. 3 S. 67.) Regensburg, 1637. D. Bortniansky, 1 1825. 9..—— . ö—..— ö 2 ttrinnr.. RE 1. Für dich sei ganz mein Herz und Le-ben, mein sü⸗ßer * 1 1 —6 +.+ I I E—.— ——. —* f Ff 7 ö ö b 4 Gott, und all mein Gut; für dich hast du mirs nur ge⸗ 1 —— r,,L— ³9— S 7 ge⸗ben, in dir es nur und se ⸗lig ruht. Her⸗ Q 4— + N =———........ 2 ‚SS stel ler mei ⸗ nes schwe⸗ren Fal-les, für dich sei 8———— . æmituurr.- —— L N — +* + 2 2— 1—H—— —.—.— 41 — 2* 7 — 5—— e⸗wig Herz und al les. 2. Ich liebt und lebte recht im Zwange, wie ich mir lebte ohne dich. Ich wollte dich nicht, ach so lange; doch liebtest du und such— Nr. 542 Das christliche Leben. 38 test mich, mich böses Kind aus bösem Samen, im hohen, holden Jesusnamen. ö 3. Deins Vaterherzens tiefste Triebe in diesem Namen zeigen sich; ein Brunn der Freude, Fried und Liebe quillt nun so nah, so mildiglich. Mein Gott, wenns doch der Sünder wüßte! Sein Herz alsbald dich lieben müßte. 4. Ich bete an die Macht der Liebe, die sich in Jesu offenbart; ich geb mich hin dem freien Triebe, wodurch ich Wurm geliebet ward; ich will, anstatt an mich zu denken, ins Meer der Liebe mich versenken. 5. Wie bist du mir so zart gewogen, und wie verlangt dein Herz nach mir! Durch Liebe sanft und tief gezogen, neigt sich mein Alles auch zu dir. Du traute Liebe, gutes Wesen, du hast mich und ich dich erlesen. 6. Ich fühls, du bists, dich muß ich haben, ich fühls, ich muß für dich nur sein; nicht im Geschöpf, nicht in den Gaben, mein Platz der ist in dir allein. Hier ist die Ruh, hier ist Vergnügen, drum folg ich deinen selgen Zügen. 7. Ehr sei dem hohen Jesusnamen, in dem der Liebe Quell entspringt, von dem hier alle Bächlein kamen, aus dem der Selgen Schar dort trinkt! Wie beugen sie sich ohne Ende, wie falten sie die frohen Hände! * * 8. O Jesu, daß dein Name bliebe im Grunde tief gedrücket ein; möcht deine süße Jesusliebe in Herz und Sinn gepräget sein! Im Wort, im Werk und allem Wesen sei Jesus und sonst nichts zu lesen! Gerhard Tersteegen, 4 1769. 542. Wien, um 1774, SS.S. —E 2 1 ++* 6 4oroi Gott, wir lo ⸗ ben dich; Herr, wir vor dir neigt die Er ⸗ de sich und be⸗ 3—— 14 4 z.— 2..——.—. EE S——.——.— —.—..——..—— + 7 I prei⸗sen dei ⸗ne Stär⸗ke; ö wie du warst vor wun⸗dert dei ⸗ne Wer⸗ke; 39 Das christliche Leben. Nr. 543 4———— 2 e. EE + * 1 I al-ler Zeit, so bleibst du in E⸗ wig⸗keit. 2. Alles, was dich preisen kann, Cherubim und Seraphinen, stimmen dir ein Loblied an; alle Engel, die dir dienen, rufen dir in selger Ruh: Heilig, heilig, heilig! zu. 3. Heilig, Herr Gott Zebaoth, heilig, Herr der Kriegesheere; starker Helfer in der Not, den Erde, Luft und Meere sind erfüllt von deinem Ruhm; alles ist dein Eigentum. 4. II Der Apostel heilger Chor, der Propheten große Menge schickt zu deinem Thron empor neue Lob⸗ und Dankgesänge, der Blut⸗ zeugen große Schar lobt und preist dich immerdar. 5. A Auf dem ganzen Erdenkreis loben Große und auch Kleine dich, Gott Vater; dir zum Preis singt die heilige Gemeine; sie ver⸗ ehrt auf seinem Thron deinen eingebornen Sohn. 6. Sie verehrt den heilgen Geist, welcher uns mit seinen Lehren und mit Troste kräftig speist, der, o König aller Ehren, der mit dir, Herr Jesu Christ, und dem Vater ewig ist. 7. I Steh, Herr, deinen Dienern bei, welche dich mit Demut bitten, die dein Blut dort machte frei, als du für uns hast gelitten. Nimm uns nach vollbrachtem Lauf zu dir in den Himmel auf. 8. 1 Sieh dein Volk in Gnaden an; hilf uns, segne, Herr, dein Erbe; leit es auf der rechten Bahn, daß der Feind es nicht verderbe; wart und pfleg es in der Zeit, heb es hoch in Ewigkeit. 9. Alle Tage wollen wir dich und deinen Namen preisen und zu allen Zeiten dir Ehre, Lob und Dank erweisen. Gib, daß wir von Sünden heut und von Unfall sein befreit. 10. Herr, erbarm, erbarme dich! Über uns, Herr, sei dein Segen! Deine Güte zeige sich, Herr, auf allen unsern Wegen. Auf dich hoffen wir allein, laß uns nicht verloren sein! Wien, um 1774, nach dem Te Deum laudamus(siehe Gesangbuch Nr. 128). 543. Cäsar Malan, 1827. * 4 SISIPI.PIPF.P FPIPIA.PI..... III‚— 2.— A 1. Har⸗re, mei⸗ne See ⸗le, har re des Herrn! Nr. 544 Das christliche Leben. 40 2—.——— 5 5 + Al-les ihm be⸗feh ⸗le, hilft er doch gern. (I, dann A) 30 VV.— 1* 4— — S 215— Lü 47 24* Sei un⸗ver⸗zagt, bald der Mor⸗gen tagt, und ein neu⸗er Früh-ling folgt 30 Win⸗ter nach. . SISD — DEEAESSS · wüüt In al⸗len Stür ⸗-men, in al⸗ler Not 9. vidnrnn. ...———— — e S wird er dich be⸗schir-men, der treu⸗ Gott. 2. Harre, meine Seele, harre des Herrn! Alles ihm befehle, hilft er doch so gern.(I, dann A) Wenn alles bricht: Gott ver⸗ läßt uns nicht; größer als der Helfer ist die Not ja nicht.: Ewige Treue, Retter in Not, rett auch unsre Seele, du treuer Gott! Friedrich Räder, 4 1872. 544. ——V—vIx K— 15. 665 . 1. Herr, nun selbst den Wa ⸗gen halt, bald ab⸗ 41 Das christliche Leben. Nr. 545 I ö———— 2— Ef seit geht sonst die Fahrt, das 5137— Freud dem Wi⸗der⸗ 15———.— V. part, der dich ver⸗ acht so fre vent⸗ & oder: HH—— SISISSIISIII...‚.... — lich. fre⸗ vent ⸗lich! 2. Gott, erhöh deins Namens Ehr; wehr und straf der Bösen Grimm, weck die Schaf mit deiner Stimm, die dich lieb haben inniglich! 3. Hilf, daß alle Bitterkeit scheid, o Herr, und alte Treu wiederkehr und werde neu, daß wir ewig lobsingen dir! Huldreich Zwingli, 4 1531. 545. Oberhessische Volksweise, 19. Jahrhundert. — EIIIISSSDSESSESESEEEEEEEE 1—.—— 2—.— , 1. Herz, laß dein Sor gen sein, Sor⸗gen schafft —— Ef +— DDDEEEE 40 ů—.S——4 2— 2 Angst und Pein und frommt doch nicht. Ver⸗trau auf V ö. ——. E 7 2— ESI—— 3—.——.—...— +2— ö 2—1 9—+.+ E. + 5. wat— Gott, den Herrn, sein Oin ist dir nicht fern, Nr. 546 Das christliche Leben. — 1— daur.Er—— H SDiEE — 3 E Gott schlum-mert nicht, Gott schlum-mert nicht. 2. Sieh doch die Lilien an, wer hat sie angetan mit solcher Zier? Gott webt zu aller Zeit ihnen das Feierkleid, webt es auch dir.: 3. Nimm doch der Vöglein wahr, die aller Sorgen bar, so fröhlich sind. Gott nährt sie spät und früh, bist du nicht mehr, denn sie?: nicht Gottes Kind?ꝰ: 4. Gottes Kind, hörst du nicht, wie so vernehmlich spricht dein Jesus Christ: Herz, laß dein Sorgen sein, trachte nach dem allein, was droben ist. * Julius Sturm, 1 1896. 546. weise eines deutschen Sommerliedes, 1545. —*——* 1. Herz lich tut mich er 30 en die , lie ⸗be 2.9101„ zeit, wenn Gott wird i 59— ver neu- en al⸗les zur E⸗ wig⸗ .—— A ö — RDiSE I keit. Den Him⸗mel und die Er ⸗ de wird 43 Das christliche Leben. Nr. 547 EEE üä n Gott neu schaf fen gar, all Kre⸗ a ⸗tur soll — wer ⸗Wden ganz herr⸗lich, schön und klar. 2. Kein Zunge kann erreichen die ewge Schönheit groß; man kanns mit nichts vergleichen, die Wort sind viel zu bloß: drum müssen wir das sparen bis an den jüngsten Tag; dann wollen wir erfahren, was Gott ist und vermag. 3. Da werden wir mit Freuden den Heiland schauen an, der durch sein Blut und Leiden den Himmel aufgetan, die lieben Pa⸗ triarchen, Propheten allzumal, die Märtrer und Apostel bei ihm in großer Zahl. 4. Er wird uns fröhlich leiten ins ewge Paradeis, die Hochzeit zu bereiten zu seinem Lob und Preis: da wird sein Freud und Wonne, in rechter Lieb und Treu, aus Gottes Schatz und Bronne und täglich werden neu. 5. Herr Gott, durch deine Güte führ mich auf rechter Bahn! Herr Christ, mich wohl behüte, sonst möcht ich irre gahn: halt mich im Glauben seste in dieser bösen Zeit, hilf, daß ich mich stets rüste zur ewgen Hochzeitsfreud. Johann Walther, 4 1570, nach einem Sommerlied. 547. (mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern.) Bei Philipp Nicolai, 1599. 2———— —.——— 2il dn — E* f 1 ste⸗hen wir von nah und fern in ei⸗nem Je⸗su, sel⸗ge Ma ⸗je⸗stät, ge⸗kreu⸗zigt 9 2— E ..— 5 Geist vor ei- nem Herrn ver⸗ eint zu Dank und einst und nun er⸗höht, tritt ein in un-sre Nr. 548 Das christliche Leben. 4⁴ EEE DEE.—— EIRen A Wit ö 101 Stimm an, nimm an un=sre Lie-⸗der, . 1———..— S DD—=— — FPE die wir wie⸗der vor dich brin-⸗gen, dei-ner — —— IX. SF ——..——.————— 46 S Lie ⸗ be Tun zu sin ⸗gen. 2. Was ein verborgnes Senfkorn war, das breitest du von Jahr zu Jahr nun aus mit mächtgen Zweigen. Zu Tausenden er⸗ wächst dein Bund, und öffnet Herz und Hand und Mund, für Gottes Heil zu zeugen; deinen reinen Lebenssamen, deinen Namen durch die Weiten aller Länder auszubreiten. 3. Dein ist die Welt, dein sind auch wir, und alle Völker werden dir einst noch zu Füßen fallen; du weckst sie aus der Todes⸗ ruh, und führst schon Erstlinge herzu zu Salems heilgen Hallen; spendest, sendest Licht und Segen allerwegen deinen Freunden, herrschest unter deinen Feinden. 4. Dein sind wir, dein in Ewigkeit; drum wollen wir, du Held im Streit, an deinem Auge hängen. Wohlauf, mit Macht um⸗ gürte dich, du Arm des Herrn, so werden sich die Völker um dich drängen! Alsdann wird man fröhlich singen, Palmen schwingen, wenn man schauet, wie Jehova Zion bauet. Albert Knapp, 1 1864. ö 1 Ich trau auf Gott! In al-ler Not auf Gott mein (J0 lie-be Gott! Bis in den Tod auf die-se 45 Das christliche Leben. Nr. 549 — n ne Fin Eñh—— E EE„* 4.—— 2 0—1050 dir leb ich; 23— SNDDEEEENH Je⸗ 0 bi 1rb ich. Dein 1— 1 tot ri le⸗ben-dig. 2. Das Heil allein kann sicher sein in meines Jesu Wunden; in deinem Tod, o liebster Gott, das Leben wird gefunden. Jesu, dir leb ich; Jesu, dir sterb ich. Dein bin ich tot und lebendig. 3. Ein sehnend Herz in Reu und Schmerz soll nimmermehr verzagen! Mit rechter Reu, von Sünden frei, darf ich zu Jesu sagen: Jesu, dir leb ich; Jesu, dir sterb ich. Dein bin ich tot und lebendig. 4. Fort, fort, o Welt; was dir AAl das macht mich jetzt verdrossen; in Gott allein mein Ruh soll sein, ich hab es fest be⸗ schlossen: Jesu, dir leb ich; Jesu, dir sterb ich. Dein bin ich tot und lebendig. 5. Am letzten End in deine Händ will ich mein Seel auf⸗ geben! O Jesu mein, ganz bin ich dein, schenk mir das ewge Leben! Jesu, dir leb ich; Jesu, dir sterb ich. Dein bin ich tot und lebendig. Duderstädter Gesangbuch, 1724. 549. 20 2. 11—— 1769. 55 Wil stre⸗ den nach 0 Le⸗ben, wo ich se⸗lig bin Ich will rin-gen ein-zu-drin-gen, bis daß ichs ge⸗ winn. e..———. Hält man mich, so lauf ich fort; bin ich matt, so Nr. 550 Das christliche Leben. 46 ruft 200 Wort: Fort⸗ge⸗ 1— durch⸗ 10 drun⸗ gen —.—— E ————— 4 +— — bis zum Klei⸗ no hin! 2. Als berufen zu den Stufen vor des Lammes Thron will ich eilen, das Verweilen bringt oft bösen Lohn. Wer auch läuft und läuft zu schlecht, der versäumt sein Kronenrecht. Was dahinten, das mag schwinden; ich will nichts davon. 3. Jesu, richte mein Gesichte nur auf jenes Ziel; lenk die Schritte, stärk die Tritte, wenn ich Schwachheit fühl. Lockt die Welt, so sprich mir zu, schmäht sie mich, so tröste du; deine Gnade führ gerade mich aus ihrem Spiel. 4. Du mußt ziehen; mein Bemühen ist zu mangelhaft. Wo ihrs fehle, fühlt die Seele; aber du hast Kraft, weil dein Wort ein Leben bringt, und dein Geist das Herz durchdringt. Dort wirds tönen bei dem Krönen: Gott ist's, der es schafft. Philipp Friedrich Hiller, 4 1769. 550.* 496— ,, 2— SPPSPIISIPIIIIIII...T n⸗mel, 2 Him⸗mel ist— de so viel; 0. v. 8* — Be 2 . 839 TH da tan⸗zen die Eng⸗lein und ha⸗ben ihr 201 2. Sie singen, sie springen und loben ihrn Gott,: der Himmel und Erde Don oden hat.: 3. Dort oben, dort oben vor der himmlischen Tür, 1 da steht ein arm Seele und weinet so sehr. 1 —— — 47 Das christliche Leben. Nr. 551 4.„Arm Seele, arm Seele, was stehest du hier? Wenn ich dich anschaue, so weinest du mir.“: 5. Wie sollt ich nicht weinen, du gütiger Gott: 3: Ich hab übertreten die zehen Gebotl': .„Hast du übertreten die zehen Gebot:: Fall nieder auf die Knie und bete zu Gott! 3: 7. Bet immer, bet immer und allzeit mit Fleiß, 1 so wird dir Gott schenken die himmlische Freud.“: 8. Die himmlische Freud ist ein wunderschöne Stadt, 1 da Friede und Freude kein Ende mehr hat.: (Erläuterung Nr. 3 S. 67.) Volkslied. 551. (Oder wie Nr. 349: Ringe recht, wenn Gottes Gnade.) J. Sriedrich Reichardt, 4 1814. —*.....—— EX. D 22 HEEE—— V—— e, + 2XX RAiĩi R + +T 2—½0 it 1. Im⸗mer muß ich wie⸗der le⸗sen in dem al⸗ ten, 87 N—* E 2 4— n EE 22——2—3——5 1—.. I.. 5 3 sanft ge⸗ we ⸗sen, — 2...+. II...—— —2 ⁊ ————— 2—— 1 e oh ⸗ ne List und oh-ne Trug. 2.„Wie er hieß die Kindlein kommen, wie er hold sie angeblickt und sie in den Arm genommen und sie an das Herz gedrückt; 3. Wie er Hilfe und Erbarmen allen Kranken gern erwies und die Blöden und die Armen seine lieben Brüder hieß; 4. Wie er keinem Sünder wehrte, der bekümmert zu ihm kam, wie er freundlich ihn bekehrte, ihm den Tod vom Herzen nahm. 5 Hat die Herde sanft geleitet, die sein Vater ihm verliehn, hat die Arme ausgebreitet, alle an sein Herz zu ziehn. 6. Immer muß ich wieder lesen, und ich lese mich nicht satt, wie er ist so treu gewesen, wie er uns geliebet hat. Luise Hensel, 1 1876. Nr. 552, 553 Das christliche Leben. 48 G. Gastoldi, 1591. 1 I dir ist Freu⸗de in al⸗lem Lei ⸗de, o du durch dich wir ha-ben himm-li-sche Ga-ben, der du — 2—3* +— NEen + 2..—— I — 5 — R 5 0 sü ⸗ ßer Je ⸗ su Christ; udei von Schan-den, wah⸗-rer Hei ⸗land bist. u dei⸗ner Gü⸗ te —.—— I. ETEit 2 ret⸗test von Ban-den; wer dir ver⸗trau ⸗-et, hat wohl ge⸗ steht un⸗ser Gmü⸗te, an dir wir kle⸗ben im Tod und 2·—— 2— 4 22— 1 + ——— 2 2.—, 2. F— bau-⸗et, wird e⸗wig blei ⸗öben, Hal⸗le⸗ u ja. Le-ben; nichts kann uns schei den. Hal⸗le⸗lu⸗ja. 2. Wenn wir dich haben, kann uns nicht schaden Teufel, Sünde, Welt und Tod; du hasts in Händen, kannst alles wenden, wie nur heißen mag die Not. Drum wir dich ehren, dein Lob vermehren mit hellem Schalle, freuen uns alle zu dieser Stunde, Halleluja. Wir jubilieren und triumphieren, lieben und loben dein Macht dort oben mi“ Herz und Munde, Halleluja. Johann Lindemann(7), 1 nach 1634. 7 1. Laßt mich gehn, laßt mich gehn, daß ich Je⸗sum mö⸗ge ——— 49 Das christliche Leben. Nr. 554 sehn! Mei ⸗- ne Seel ist voll 90 3—— ihn auf e⸗wig zu um⸗fan⸗gen 5 vor sei⸗nem Thron zu stehn. 2. Süßes Licht, süßes Licht, Sonne, die durch Wolken bricht! O wann werd ich dahin kommen, daß ich dort mit allen Frommen schau dein holdes Angesicht! 3. Ach wie schön, ach wie schön ist der Engel Lobgetön! Hätt ich Flügel,— ich Flügel, flög ich über Tal und Hügel heute noch nach Zions Höhn. 4. Wie wirds sein, wie wirds sein, wenn ich zieh in Salem ein, in die Stadt der goldnen Gassen! Herr, mein Gott, ich kanns nicht fassen, was das wird für Wonne sein! 5. Paradies, Paradies, wie ist deine Frucht so süß! Unter deinen Lebensbäumen wird uns sein, als ob wir träumen. Bring uns, Herr, ins Paradies! Gustav Friedr. Ludwig Knak, 4 1878. 554. (mel.: Entlaubt ist uns der Walde.) Volksweise, 1532. — — ——— 2— I— * fNr: 22— (Dir Gott trost mit Sin-gen, froh⸗lock, du Dir soll es 1991 056 Gott hilft dir 71 A½ù⅛üiAc EE un. 10 Sh Ob du gleich hier mußt tra- gen viel 4 Nr. 555 Das christliche Leben. 50 1——. IRIRIRR‚R‚ xi RISSISISH‚RHI——————3 E n d ir. r Wi⸗der⸗wär⸗tig⸗keit, doch sollst du nicht ver⸗za⸗ gen, dir aus al⸗lem Leid. —.— 3 E 5—— Ba denn er hilft dir aus al ⸗lem Leid. 2. A Kann und mag auch verlassen ein Mutter je ihr Kind und also gar verstoßen, daß es kein Gnad mehr find? Und ob sichs möcht begeben, daß sie so gar abfiel: Gott schwört bei seinem Leben, daß er dich nicht verlassen will. 3. 1 Darum laß dich nicht schrecken, o du christgläubge Schar. Gott wird dir Hilf erwecken und selbst dein nehmen wahr. Hat er dich doch gezeichnet, gegraben in sein Händ. Dein Nam stets vor ihm leuchtet, daß er dir seine Hilfe send. 4. A Es tut ihn nicht gereuen, was er vorlängst gedeut't, sein Kirche zu erneuen in dieser gfährlich Zeit. Er wird herzlich an⸗ schauen dein Jammer und Elend, dich herrlich auferbauen durch sein rein Wort und Sakrament. 5. Gott solln wir billig loben, der sich aus großer Gnad durch seine milden Gaben uns kundgegeben hat. Er wird uns auch er⸗ halten in Lieb und Einigkeit und unser freundlich walten hie und auch dort in Ewigkeit.(Böhmische Brüder) Johann Horn, 1 1547. 555. A. Englische Weise von J. B. Dykes(Forbury). .. ̃. h dr, ar, mi.F., SSSS SISIIIIII... TTFT 1. Nä⸗her, mein Gott, zu dir, nä ⸗ her zu dir! D Drückt mich auch Kum-mer hier, dro⸗ het man mir, 51 Das christliche Leben. Nr. 555 E + ͤ 1 271 2 7 soll doch trotz Kreuz und Pein dies mei- ne Lo⸗sung sein: *— N 2——— Nä⸗her, mein Gott, zu dir, nä⸗her zu dir! oder B. Englische weise. iE EEEE 1 E=. E. Nä ⸗ her, mein Gott, zu dir, nä⸗ her zu min, Drückt mich auch Kum⸗mer hier, dro⸗ het man mir, soll doch trotz Kreuz und Pein dies mei⸗ne Lo⸗sung sein: — —— 2—4 I IL ——2.— + H 1 +7 8 + Wii Nä⸗her, mein Gott, zu dir, nä⸗ her zu dir! 2. Bricht mir wie Jakob dort Nacht auch herein; find ich zum Ruheort nur einen Stein; ist auch im Traume hier mein Sehnen für und für: Näher, mein Gott, zu dir, näher zu dir! 3. Geht auch die schmale Bahn aufwärts gar steil, führt sie doch himmelan zu meinem Heil. Engel, so licht und schön, winken aus selgen Höhn. Näher, mein Gott, zu dir, näher zu dir! 4. Ist dann die Nacht vorbei, leuchtet die Sonn, weih ich mich dir aufs neu vor deinem Thron, baue mein Bethel dir und jauchz mit Freuden hier: Näher, mein Gott, zu dir, näher zu dir! 4* Nr. 556 Das christliche Leben.— 52 5..Ist mir auch ganz verhüllt dein Weg allhier, wird nur mein Wunsch erfüllt: Näher zu dir! Schließt dann mein Pilgerlauf, schwing ich mich freudig auf näher, mein Gott, zu dir, näher zu dir! (Nach dem Englischen) Sara F. Adams. 556. (mel. nach: wenn wir in höchsten nöten sein.) Sranzösischer Psalter, 1547. 22 4—— 4——— e.,— + +7 x 1. daß doch bald dein Feu-er brenn⸗te, du öA RE 2 +*———.—.— E Pi un⸗aus⸗sprech⸗lich Lie ⸗ben⸗der, und bald die gan-ze — 4——— 565— ..*T Welt er⸗kenn⸗te, daß du bist Kö⸗nig, Gott und Herr! 2. Zwar brennt es schon in heller Flamme jetzt hier, jetzt dort, in Ost und West, dir, dem für uns erwürgten Lamme, ein herrlich Pfingst⸗ und Freudenfest. 3. Und noch entzünden Himmelsfunken manches kalte, tote Nn und machen Durstge freudetrunken und heilen Sünd⸗ und Höllen⸗ hmerz. 4. Erwecke, läutre und vereine des ganzen Christenvolkes Schar und mach in deinem Gnadenscheine dein Heil noch jedem offenbar. 5. Du unerschöpfter Quell des Lebens, allmächtig starker Gottes⸗ hauch, dein Feuermeer ström nicht vergebens; ach zünd in unsern Herzen auch. 6. Schmelz alles, was sich trennt, zusammen und baue deinen Tempel aus; laß leuchten deine heilgen Flammen durch deines Vaters ganzes Haus. 7. Beleb, erleucht, erwärm, entflamme doch bald die ganze, weite Welt und zeig dich jedem Völkerstamme als Heiland, Friede⸗ fürst und Held. 8. Dann tönen dir von Millionen der Liebe Jubelharmonien, und alle, die auf Erden wohnen, knien vor den Thron des Lammes hin. Um 1818. 1 4 — III I d 53 Das christliche Leben. RNr. 55 7/ 558 557. (Mel. O Jesu Christ, meins Lebens Licht.) 1625. 9⁰4 ů —— I 1 +E+ +— F—4—. +1 1. O Je⸗su Chri⸗ste, wah⸗ res Licht, er ⸗leuch⸗te, 9.4 — die dich ken ⸗ nen nicht, und brin⸗ge sie zu — HSSRDR‚‚S‚——— Oi EE FPTEENATTNF dei⸗ner Herd, daß ih⸗re Seel auch se ⸗ lig werd. 2. Erfülle mit dem Gnadenschein, die in Irrtum verführet sein, auch die, so heimlich noch ficht an in ihrem Sinn ein falscher Wahn. 3. Und was sich sonst verlaufen hat von dir, das suche du mit Gnad und sein verwundt Gewissen heil; laß sie am Himmel haben teil. 4. Den Tauben öffne das Gehör, die Stummen richtig reden lehr, die nicht bekennen wollen frei, was ihres Herzens Glauben sei. 5. Erleuchte, die da sind verblendt, bring her, die sich von uns lehn. versammle, die zerstreuet gehn, mach feste, die im Zweifel tehn. 6. So werden sie mit uns zugleich auf Erden und im Himmel⸗ reich hier zeitlich und dort ewiglich für solche Gnade preisen dich. Johann Heermann, 1 1647. 558. Oberhessische Weise. 1. Sag, was hilft al le Welt mit ih⸗ rem Gut und Nr. 559 Das christliche Leben. 5⁴ — —— nrnn Rauch im Wind. 2. Was hilft der hohe Thron, das Szepter und die Kron? Szepter und Regiment hat alles bald ein End. 3. Was hilft sein hübsch und fein, schön wie die Röselein? Schönheit vergeht im Grab; die Rosen fallen ab. 4. Was hilft ein goldgelb Haar? Augen kristallenklar? Lippen korallenrot? Alles vergeht im Tod. 5. Was ist das güldne Stück von Gold, Zierd und Geschmück? Gold ist nur rote Erd: die Erd ist nicht viel wert. 6. Fahr hin, o Welt, fahr hin! Bei dir find ich kein Gwinn: das Ewge achtst du nit; hier hast dein Ernt und Schnitt. 7. Fahr hin! leb, wie du willt, hast gnug mit mir gespielt. Die Ewigkeit ist nah: fromms Leben ich anfah. Volkslied, Köln, 1623. 559. Volksweise, Leipzig, 1842. + 43 7——* 2,, dn en, nemin num i mi i,=. e F 7 1. Schön⸗ster Herr Je ⸗wsu, Herrscher al⸗ler En⸗-den, V 4 4 + 14 2·.— + PE——— I—— ———.. —— Got⸗tes und Ma-ri⸗- en Sohn, dich will ich ——.———.—.— Ls n E lie ben, dich will ich eh ⸗ ren, mei ⸗ner 55 Das christliche Leben. Nr. 560 9.44 S+◻C.U +.. 1 II —...... See ⸗ le Freud und Kron. 2. 1 Schön sind die Wälder, schön sind die Felder in der schönen Frühlingszeit: A Jesus ist schöner, Jesus ist reiner, der unser traurig erz erfreut. 3. U Schön leucht't die Sonne, schön leucht't der Monde und die Sternlein allzumal: A Jesus leucht't schöner, Jesus leucht't reiner als die Engel im Himmelssaal. 4. U Schön sind die Blumen, schöner sind die Menschen in der frischen Jugendzeit: 4 Sie müssen sterben, müssen verderben: Jesus bleibt in Ewigkeit. (Erläuterung Nr. 3 S. 67.) Volkslied, Münster i. Westf., 1677. 560. (mel. wie koͤnnt ich ruhig schlafen.) Sriedrich Silcher, 1860. ur Bon. Hn—* 2.———————3.— D 1 So nimm denn mei⸗ne Hän⸗de und füh⸗re mich Ubis an mein se⸗ lig En ⸗de und e⸗wig ⸗Kch a A, n,, ——— du wirst gehn und ste⸗ hen, da nimm mich mit. 2. In dein Erbarmen hülle mein schwaches Herz, und mach es gänzlich stille in Freud und Schmerz; laß ruhn zu deinen Füßen dein armes Kind, es will die Augen schließen und glauben blind. 3. Wenn ich auch gleich nichts fühle von deiner Macht, du führst mich doch zum Ziele auch durch die Nacht; so nimm denn meine Hände und führe mich bis an mein selig Ende und ewiglich. Julie von Hausmann, 1901. Nr. 561 Das christliche Leben. 56 561. (Mel. Wer hier vor Gott will sein gerecht.) nach Nikolaus Herman, T 1561. —2.5 4 N Z.V—2———.— J 1— . 3 + V I 1. Steht auf, ihr lie ⸗ben Kin⸗der⸗lein, der Mor⸗gen⸗stern mit hel⸗lem Schein läßt frei sich se⸗ hen „ — — EE———.— wie ein Held und leuch-tet in die gan-ze Welt. 2. A Willkommen seist du, schöner Stern! Du bringst uns Christum, unsern Herrn, der unser lieber Heiland ist; darum du hoch zu loben bist. 3. I1 Ihr Kinder sollt bei diesem Stern erkennen Christum, unsern ort Marien Sohn, den treuen Hort; der leuchtet uns mit seinem ort. 4. A Gotts Wort, du bist der Morgenstern, wir können dein gar nicht entbehrn, du mußt uns leuchten immerdar, sonst sitzen wir im Finstern gar. 5. ½1 Willkommen seist du, lieber Tag, vor dir die Nacht nicht bleiben mag; leucht uns in unsre Herzen fein mit deinem hellen Himmelsschein! 6. A O Jesu Christ, wir warten dein: dein heilges Wort leucht uns so fein! Am End der Welt bleib nicht lang aus und führ uns in deins Vaters Haus! 7. Du bist die liebe Sonne klar, wer an dich glaubt, der ist fürwahr ein Kind der ewgen Seligkeit, die deinen Christen ist bereit. 8. Wir danken dir, wir loben dich hier zeitlich und dort ewig⸗ lich für deine groß Barmherzigkeit von nun an bis in Ewigkeit. ECrasmus Alberus, geb. um 1500 in der Wetterau, Pfarrer in Sprendlingen i. St., Staden u. a. O., 1 1553 in Neu⸗Brandenburg. 57 Das s Leben. Nr. 562 Rarl voigtländer, 4 1858. —.— 4. 1. Un ⸗ ter Li-lien je ⸗ ner Sabden sollst du wei⸗den, See⸗le, schwin ge dich em⸗por! — HEE ——— Wie ein Ad⸗ler fleug be-⸗ hen⸗ Je ⸗su 575.——..—.. xer— B 444 +— Hän⸗de öff- nen schon das Per⸗ͤlen-tor. 2. Laßt mich gehen, laßt mich laufen zu dem Haufen derer, die des Lammes Thron nebst dem Chor der Seraphinen schon bedienen mit dem reinsten Jubelton. 3. Löse, erstgeborner Bruder, doch die Ruder meines Schiffleins; laß mich ein in den sichern Friedenshafen, zu den Schafen, die der Furcht entrücket sein. 4. Nichts soll mir am Herzen kleben, süßes Leben, was die Erde in sich hält. Sollt ich in der Wüste weilen und nicht eilen? W ich eil ins Himmelszelt. 5. Ralle wie bald kannst du es machen, daß mit Lachen unser Mund erfüllet It Du kannst durch des Todes Türen träumend führen— machst uns auf einmal frei. 6. Du hast Sünd und Straf getragen; Furcht und Zagen muß nun ferne von mir gehn. Tod, dein Stachel wird zu Schanden; frei von Banden werd ich fröhlich auferstehn. 7. Gottes Lamm, dich will ich loben hier und droben mit der Hhoie wich Begier. Du hast dich zum ewgen Leben mir gegeben; ole mich, o Herr, zu dir! Joh. Ludw. Konrad Allendorf, 1 1778. Nr. 563, 564 Das christliche Leben. 58 563. Christian Gregor, Brüderchoralbuch, 1784. *—— IIII........ FREEEREREERERE 1. Weil ich Je⸗su Schäf⸗lein bin, freu ich mich nur 445 0— +.———— . I— 5 E im⸗mer⸗hin ü⸗ber—5 nen—5H Hir⸗ten, H 1 I 10 0 I. 1— 4 S I der mich wohl weiß zu be⸗wir⸗ 1—— der h lue⸗=bet, 1 +* 3 25% .— 5 f R der mich Uun und mei ⸗ nem—6 men nennt. 2. Unter seinem sanften Stab geh ich aus und ein und hab unaussprechlich süße Weide, daß ich keinen Mangel leide; und so oft ich durstig bin, führt er mich zum Brunngquell hin. 3. Sollt ich nun nicht fröhlich sein, ich beglücktes Schäfelein? Denn nach diesen schönen Tagen werd ich endlich heimgetragen in des Hirten Arm und Schoß. Amen, ja mein Glück ist groß! Henriette Marie Luise von Hayn, 1 1782. 564. volksweise, 1818. * Di‚iD‚ee‚e‚‚‚DD‚DDD‚ Weißt du, wie⸗ viel Stern⸗lein ste ⸗hen an dem (Wei t du, wie⸗viel Wol⸗ken ge⸗ hen weit ⸗hin 59 Das christliche Leben. Nr. 565 A 4 i 2 2 2 95— ber at 2 2 Daelt Got, der Herr, hat sie ge⸗ EENN— ö zäh ⸗let,. ihm 32 nicht ei⸗ nes feh⸗let an der i gan⸗ zen Ween Zahl, an ů gan⸗zen 45 bat Zahl. 2. Weißt du, wieviel Mücklein spielen in der heißen Sonnen⸗ glut? wieviel Fischlein auch sich kühlen in der hellen Wassersflut? 1 der Herr, rief sie mit Namen, daß sie all ins Leben kamen, daß sie nun so fröhlich sind.: 3. Weißt du, wieviel Kinder frühe stehn aus ihrem Bettlein auf, daß sie ohne Sorg und Mühe fröhlich sind im Tageslauf? Gott im Himmel hat an hn 17 Lust, sein Wohlgefallen, 1 kennt auch dich und hat dich lieb.: Wilhelm Hey, 1 1854. 565. (Mel. Komm, Seele, 1— Leiden.) Joh. Wolfgang Sranck, 4 um 1690. Q ——..— 1. Wenn al⸗le un⸗treu wer⸗den, so. ich dir doch r — SD‚ꝑ‚S‚SESEII.I AE.E......... ääü treu, daß Dank⸗bar⸗keit auf Er ⸗ den nicht Nr. 566 Das christliche Leben. 6⁰ 2—5 NI—— IIII 4 aus ⸗ge⸗stor⸗—— sei. Für mich um-fing dich Q TD— —— E Lei ⸗den, 1 gingst für mich in Schmerz; drum geb ich dir mit Freu-den auf e-wig die⸗ses Herz. 2. Oft muß ich bitter weinen, daß du gestorben bist, und mancher von den Deinen dich lebenslang vergißt. Von Liebe nur durchdrungen hast du so viel getan, und doch bist du verklungen, und keiner denkt daran. 3. Du stehst voll treuer Liebe noch immer jedem bei, und wenn dir keiner bliebe, so bleibst du dennoch treu. Die treuste Liebe sieget, am Ende fühlt man sie, weint bitterlich und schmieget sich kindlich an dein Knie. 4. Ich habe dich empfunden, o lasse nicht von mir; laß innig mich verbunden auf ewig se ein mit dir! Einst schauen meine Brüder auch wieder himmelwärts und sinken liebend nieder und fallen dir ans Herz. Friedrich von Hardenberg(Novalis), 4 1801. 566. Volksweise, um 1813. A.(Bei dieser Melodie fällt die Wiederholung der Schlußzeile weg.) 4 5— SE Herrn, ver⸗traut; wenn al⸗les bricht, er za⸗get nicht, dem 61 Das christliche Leben. 2—— 1 E From⸗men nim⸗mer graut. oder B. nach A. Methfessel, 1 1869. 1. Wer ist ein Mann? Wer be ⸗ ten kann und .— Gott, dem Herrn, ver⸗traut; wenn all⸗les bricht, er F S ——— EEEE za ⸗get nicht, dem From⸗men nim-⸗mer graut, dem From⸗- men nim-mer graut. 2. Wer ist ein Mann? Wer glauben kann inbrünstig, wahr und frei; denn diese Wehr trügt nimmermehr, die bricht kein Mensch entzwei. 3 3. Wer ist ein Mann? Wer lieben kann von Herzen fromm Din—5 die heilge Glut gibt hohen Mut: und stärkt mit Stahl en Arm. 2;: 4». Dies ist der Mann, der streiten kann für Weib und liebes Wiad der kalten Brust fehlt Kraft und Lust,:: und ihre Tat wird ind. 3 5. Dies ist der Mann, der sterben kann für Freiheit, Pflicht l— 7 dem frommen Mut deucht alles gut, 1 es geht ihm nimmer hlecht.) Nr. 567, 568 Das christliche Leben. 62 6. Dies ist der Mann, der sterben kann für Gott und Vater⸗ land; er läßt nicht ab bis an das Grab:3 mit Herz und Mund und Hand. 2 7. So/ deutscher Mann, so, freier Mann, mit Gott, dem Herrn, zum Krieg! Denn Gott allein kann Helfer sein,:: von Gott kommt Glück und Sieg.; Ernst Moritz Arndt, 1813. 567. Sriedrich Silcher, 4 1860. FE 1. Wie lieb⸗lich ists hie⸗ nie⸗den, wenn Brü⸗der treu ⸗ge⸗ sinnt in Ein⸗tracht und in Frie-den ver⸗traut bei⸗ sam men sind. 2. Wie Tau vom Hermon nieder auf Gottes Berge fließt: also auch auf die Brüder der Segen sich ergießt. 3. Und einstens wird erneuet durch sie die heilge Stadt; was Knecht ist, wird befreiet und rein, was Flecken hat. 4. Und alles Volk der Erde geht nun zum Lichte ein; dann wird nur eine Herde und nur ein Hirte sein. Friedr. Gottlob Wetzel, 4 1819. 568. Rarl Cöwe, 4 1869. 9 SSA .——.—— n m 2— +.— —.—. 2.— L.——.—.—. . 1.1(Nir mit grimm-gem Un⸗ver-stand Wel⸗len sich be⸗ Nir-gends Ret⸗tung, nir⸗gends Land vor des Sturm-winds ——— Das christliche Leben. Nr. 569 — 63 9 PPPtPPTTTTTRTRT .— vä we⸗gen! Schlä⸗gen. E Ei⸗ner ist's, der in der Nacht, ei⸗ner E 1.——— EE ist's, der uns be⸗wacht: Christ Ky⸗ri ⸗e, du S.................. 7 L² +——. 2 2 I +— ät + wan⸗delst auf der See. 2. 1 Wie vor unserm Angesicht Mond und Sterne schwinden! Wenn des Schiffleins Ruder bricht, wo dann Rettung finden? II Keine Hilf als bei dem Herrn, er ist unser Morgenstern: Christ Kyrie, er⸗ schein uns auf der See! ö 3. A Nach dem Sturme fahren wir sicher durch die Wellen, lassen, großer Schöpfer, dir unser Lob erschallen. Lobet ihn mit Herz die 59%05 lobet ihn zu jeder Stund! Christ Kyrie, ja dir gehorcht ie See. 4. Einst in meiner letzten Not laß mich nicht versinken! Soll ich von dem bittern Tod Well auf Welle trinken, reiche mir dann liebentbrannt, Herr, Herr, deine Glaubenshand! Christ Kyrie, komm zu uns auf die See! Nach einem Schifferliede von Johannes Daniel Falk, 4 1826. 569. J. Abr. Peter Schulz(2), 4 1800. — * n e, Li. 2 W 22. 2 + 2—ß7—2— 90— H•O—— 5 ö ö 1. 1 Wir pflü⸗gen und wir streu⸗en den Sa⸗men auf das 5* XX — 4 *—. 4 —..— Land, doch Wachs-tum und Ge⸗ dei hen steht Nr. 569 Das christliche Leben. 6⁴ 9.⁰4 x X 4 4 EE —— 2—— 2.— DSSI...— * 3 94— 1D— ö E in des Him-mels Hand; der tut mit lei⸗sem —— +2— 4 +.——+r— EU— 2————— a 2.—6 ö W. We⸗ hen sich mild und heim-lich auf und 9 4 + 1 3*⁵ +— e dl Hu E L. I—2—2...—* 43. 1 ö 2* 0 E 7 träuft, wenn heim wir ge⸗ hen, Wuchs und Ge⸗ 6 * Xq 4 4—— n, —.......—— A Al le gu⸗te Ga ⸗be kommt her von f — —..—..— 2272——... 2— RN V Gott, dem Herrn; drum dankt ihm, dankt, drum dankt u .— ——— H +—1—— 2. 2 en + 2—— n- . +5 0 2— 11 + x—— dankt und hofft auf ihn! 2. Er sendet Tau und Regen und Sonn⸗ und Mondenschein und wickelt seinen Segen gar zart und künstlich ein; und bringt ihn dann behende in unser Feld und Brot; es geht durch unsre Hände, kommt aber her von Gott. Alle gute Gabe kommt her von Gott, dem Herrn; 1 drum dankt ihm, dankt:3 und hofft auf ihn! 3. 1 Was nah ist und was ferne, von Gott kommt alles her, der Strohhalm und die Sterne, das Sandkorn und das Meer. Von ihm sind Büsch und Blätter und Korn und Obst, von ihm das schöne Frühlingswetter und Schnee und Ungestüm. 4 Alle gute Gabe kommt her von Gott, dem Herrn; ½ drum dankt ihm, dankt 1n und hofft auf ihn! Miii Wüann 65 Das christliche Leben. Nr. 570 4. 1 Er läßt die Sonn aufgehen, er stellt des Mondes Lauf, er läßt die Winde wehen und tut die Wolken auf. Er schenkt uns so viel Freude, er macht uns frisch und rot; er gibt dem Viehe Weide und seinen Menschen Brot. 4 Alle gute Gabe kommt her von Gott, dem Herrn;:n drum dankt ihm, dankt und hofft auf ihn! Matthias Claudius, 4 1815. 570. niederländische volksweise, bei Adrianus valerius, 1626. EEETTETETETETTETE E — 2——..——8———— 22Z——— 3317 4 1. Wir tre⸗ten zum Be⸗ten vor Gott, den Her⸗ren, ihn 2t.— rüh⸗met froh seins lie⸗ben Na⸗mens Eh⸗ren, der + U E—.—. 2*— 90 n. e ,e.. + + · +—* je ⸗tzo un⸗sern Feind warf auf den Grund. 2. H Zu Ehren des Herren wollt, weil ihr lebet, ihm danken ohn Wanken dies Wunder groß. Vor seinem Aug stets rein zu wandeln strebet, tut Recht und sagt von Lug und Trug euch los. 3. 1 Der Böse, Arglose zu Fall zu bringen, schleicht grollend und brüllend, dem Löwen gleich, und suchet, wen er grausam mag verschlingen, wem er versetzen mag den Todesstreich. 4. A Wacht, flehet, bestehet im guten Streite, mit Schande in Bande der Sünd nicht fallt! Dem frommen Volk gibt Gott den Feind zur Beute, und wär auch noch so groß seins Reichs Gewalt! Niederländisches Siegeslied, genau—* dem Holländischen bei Adrianus Valerius (1626) übertragen von Karl Bu de. 5 Nr. 571 Das christliche Leben. 66 571. Nach einer englischen weise. 1. Wo die See⸗ die Hei⸗mat, die Ruh? Wer Veh E deckt sie mit schütz⸗en ⸗den Fit ti⸗chen zu? Ach ——.— bie ⸗tet die Welt kei⸗ ne 5—0 statt uns an, .—— Sin de 5 herr⸗ shen, nicht an-fech— 0 kann? Nein, nein, nein, nein, hier ist sie nicht; die 59——+ ————————..——.—— ..... Hei ⸗ mat der See ⸗le ist dro ⸗ ben im . —— N II I .I + I — II 5. 4..—.—. cht. Licht. 2. Verlasset die Erde, die Heimat zu sehn, die Heimat der Seele, so herrlich, so schön! Jerusalem droben, von Golde gebaut, ist dieses die Heimat der Seele, der Braut?: Ja, ja:M dieses allein kann Ruhplatz und Heimat der Seele nur sein. 67 Das christliche Leben. Nr. 572 3. Wie selig die Ruhe bei Jesu im Licht! Tod, Sünde und Schmerzen die kennt man dort nicht. Das Rauschen der Harfen, der liebliche Klang bewillkommt die Seele mit süßem Gesang!:3 Ruh, Ruh,:;: himmlische Ruh im Schoße des Mittlers, ich eile dir zu! Ludwig Jörgens, 1 1845. 572. (mel. Wachet auf, ruft uns die Stimme.) Bei philipp Nicolai, 1599. ——————— ꝗ=*.——————— = Zieht in Frie⸗den eu⸗ re Pfa-de! Mit euch des gro⸗ßen Wenn euch Je-su Hän⸗de schir-⸗men, gehts un⸗ter Son⸗nen⸗ —— S.—.— 2, d, —— Got⸗tes Gna-de und sei⸗ner heil⸗gen En⸗gel Wacht! schein und Stür⸗men ge-trost und froh bei Tag und Nacht. ꝝ I——— ner, w=nmnn du Lidmd ntrte amteE ** ů*—— Lebt wohl, lebt wohl im Herrn! Er sei euch nim⸗mer fern, 7⁷—*——— E———————————— spät und frü⸗ he! Ver⸗geßt uns nicht in sei-nem Licht, ——4 +—— H— 8——.—...—* * und wenn ihr sucht sein An⸗ge⸗ sicht Gustav Friedr. Ludwig Knak, 1 1878. Srläuterungen für den Selang der kieder. 1. Die Zeichen l, U, A sind Andeutungen für etwaigen Wechselgesang. bezw. Ubedeutet, daß die erste bezw. zweite Gruppe(Chor) oder auch der Gesamt⸗ chor, A, daß wieder alle singen. Beim Fehlen eines Zeichens wird die Strophe von allen(der Gemeinde) gesungen. 2. Die hier beigegebene zweite Stimme. nicht verwendbar, wenn ein Lied im vierstimmigen Satze des Anhangs zum Choralbuch begleitet wird. 3. Bei einigen Volksliedern ist die Zahl der Silben nicht in allen Strophen gleich; bei diesen Perom die mit Bogen versehenen Noten je nach der Silbenzahl einer Zeile bald verbunden, bald getrennt gesungen werden. Ein Anhang zum Choralbuch zur Begleitung auf Orgel, Harmonium oder Klavier ist bei J. Waitz, Darmstadt, erschienen. Verzeichnis der Kieder. Nr. Nr. Abend wird es wieder. 528Im Himmel, im Himmel 550 Alle Jahre wieder kommt. 504Immer muß ich wieder lesen 551 Als Jesus von s. Mutter 515 In Bethlehem ein Kindelein 509 Auf, auf, mein Peer mit 519In dir ist Freude in allem 552 Aus dem Himmel ferne. 529Kommet ihr Hirten.. 510 Bleibe bei uns, o Herr Jesu 530Kommt u. laßt uns Christum 511 Das Leben welkt wie Gras 531Laßt mich gehn.. 553 Der beste Freund ist i. d. 532Lob Gott getrost mit Singen 554 Der Herr bricht ein um 533(Nach dem Sturme fahren) 568 Der Maie, der Maie bringt 534 Näher, mein Gott, zu dir 555 Der Mensch hat nichts so 535Nun singet und seid froh 512 Der Tag d. ist so freudenreich 505O daß doch bald dein Feuer 556 Die beste Zeit im Jahr ist 536 O heiliger Geist, o heiliger 527 Die Gnade unsers Herrn 537 O herrlicher Tag... 522 Die Nacht ist kommen, drin 538Ohilf, Christe, Gottes Sohn 518 Die Sach ist dein, Herr Jesu 539 O Jesu Christe, wahres Licht 557 Die Tage sind so dunkel. 501 Ostern, Ostern, Frühlingsw. 523 Die wir uns allhier beis.. 516 Sag, was hilft alle Welt 558 Du lieber, heilger, frommer 506Schönster Herr Jesu.. 559 Eines wünsch ich mir vor 517So nimm denn m. Hände 560 (Ein Kindelein so löbelich) 505 Steht auf, ihr l. Kinderlein 561 Erstanden ist d. heilge Christ 520Stille Nacht, heilige Nacht 513 Es ist ein Schnitter, der 540Tochter Zion, freue dich„503 Es kommt ein Schiff geladen 502 Triumph, Triumph... 524 5— dich sei ganz mein Herz 541 nter Lilien jener Freuden 562 elobt sei Gott im höchsten 521 Weil ich Jesu Schäflein bin 563 Gen Himmel aufgefahren ist 525 Weißt du wieviel Sternlein 564 Großer Gott, wir loben dich 542Wenn alle untreu werden 565 Harre, meine Seele.. 543Wer ist ein Mann?. 566 Herbei, o ihr Gläubigen. 507 Wie lieblich ists hienieden 567 Herr, nun selbst den Wagen 544 Wie mit grimmgem Unverst. 568 Herz, laß dein Sorgen sein 545 Wir pflügen und wir streuen 569 Herzlich tut mich erfreuen 546Wir treten zum Beten vor 570 Hier stehen wir von nah und 547 Wo findet die Seele die 571 Ich bete an d. Macht d.Liebe) 541Zeuch uns nach dir, so laufen 526 Ich trau auf Gott, in aller 548 33 in Frieden eure Pfade 572 Ich will streben.... 549[Zu Bethlehem geboren. 514 Ihr Kinderlein kommet, o 508 Die Nummern 514 5 und 534 sind mit Genehmigung der Hinterbliebenen des Komponisten und der A. Deichertschen Verlagshandlung(G. Böhme) in Leipzig aus Fr. Mergner,„50. geistliche Lieder für Chor und Einzelstimme“ Nr. 570 mit Genehmigung des U igen und der Breitkopf& Härtelschen Verlags⸗ handlung in Leipzig aus J. Rön sche Volkslieder“ entnommen. gen und K. Budde„XIV Altniederländi .T —— .— 0 Cmn