8 73 * V. + * 0 Evangelisches Gesangbuch für Rheinland und Westfalen. Dortmund. Druck und Verlag von W. Crüwell. 1893. nw.-Sial. Giessen * Übersicht des Das Gesangbuch I. Lob und Dant/ Nr. 1— II. Kirchliche Zeiten, Nr. 24.170 III. lo IV. VI. VII. 1. Sonntag, Nr. 24—40 2. Advent, Nr. 41—57 3. Weihnachten, Nr. 58—74 4. Neujahr, Nr. 75—82 5. Epiphanias, Nr. 83—88 6. Passion, Nr. 89—116 7. Ostern, Nr. 117—137 8. Himmelfahrt, Nr. 138—149 9. Pfingsten, Nr. 150—165 10. Trinitatis, Nr. 166—170 Kirche und Gnadenmittel, Nr. 171—½ 1. Kirche, Nr. 171—205. 2. Wort Gottes, Nr. 206—212 3. Taufe, Nr. 213—216 4. Konfirmation, Nr. 217—222 5. Abendmahl, Nr. 223—235 55. Nu Leben, Nr. 236—408 + Sude, Nr. 236—258 Inhalts. Glaube und Rechtfertigung, Nr. 259—280 3 Heiligung, Nr. 281—362 4. Vertrauen auf Gott, Nr. 365 3—408 Besondere Zeiten, Stände und Verhältnisse, Nr. 409— 47¹ 1. Morgen, Nr. 409—425 2. Mittag, Nr. 130.455 3. Abend, Nr. 430—453 4. Hausstand, Nr. 45⁴4—59 5. Ernte, Nr. 460—463 6. Krieg und Friede, Nr. 464—466 7. Vaterland und Obrigkeit, Nr. 467— 471 Tod, Gericht und Ewigkeit, Nr. 472—522 0 und Begräbnis, Nr. 472 2. Die letzten Dinge, 5 508—5 Psalmen, Nr. 523—537 Geistliche Lieder Gebete A. Gebete für die häusliche Andacht „Morgengebeten. Abendgebete 33 4.— Tischgebete —507 Seite 5—489 5—27 28—146 28—38 58—51 52—65 65—71 72—76 76—99 100—117 118—127 142—146 147—200 147—175 176—180 181—183 184—187 188—200 201—373 391—409 410—414 415—418 419—421tfH 122—426 127—472 127—458 159—47 173—489 490—529 530—560 530—545 530— 532—5. 536 IV. Gebete für die Festtage 2 Apvent Weihnachten Jahresschluß Neujahr Epiphanienzeit Passionszeit Karfreitag. Ostern 9. Himmelfahrt 10. Pfingsten 11. Trinitatisfest. 12. Erntefest 13. Reformationsfest 14. Königsgeburtstag 15. Bußtag 16. Totenfest B. Schulgebete 9 g9² de C. Gebete für gottesdienstliche Handlun I. Beim Eingang in die Kirche I. Beim Ausgang aus der Kirche III. Am Tauftage IV. Am Konfirmationstage „Zur Vorbereitung oder Beichte gen V VI. Zur Feier des heiligen Abendmahls D. Bereitung zum Eide. E. Gebete in allerlei Not E. Gebete für Kranke und Sterbede. zerzeichnis der alten und neuen kirchlichen Bibellektionen. zibel⸗Lesetafel* zerzeichnis der Liederdichter Ilphabetisches Verzeichnis der Lieder des Gesangbuchs zergleichende Tabelle mit dem Militärgesangbuch 55⁴4—560 561—567 568—573 574—585, 586—-591 E 1. Al⸗lein Göott in der Höh sei Ehr und Dank für sei ⸗ ne ö dar⸗ um, daß nun und nim ⸗ mer⸗mehr uns rüh⸗ ren kann keins .—.— EDDꝑDRD‚DDD‚‚DDD‚— —— 1.—— G de—„ Scha de ein Wohl⸗ge⸗falln Gott an uns hat, nun ist groß ——* WW — HUHU—IU—U————————.—‚—J———— ——.7—————— — 5— 7— H—.———— 1 ——.——.—.— E 2— ——————— aß, all Fehd hat nun ein En Fried ohn Un ⸗ter⸗ 2. du Stiller unsers Haders; ö Wir loben, preisn, anbeten dich; Lamm Gottes, heilger Herr un für deine Ehr wir danken, Bott, daß du, Gott Vater, ewiglich nimm an die Bitt von unsrer Notss regierst ohn alles Wanken. erbarm dich unser aller. Ganz unermessn ist deine Macht, fort gschieht, was dein Will hat 4. bedacht: O heilger Geist, du höchstes Gut, wohl uns des feinen Herren! du allrheilsamster Tröster, vors Teufels Gwalt fortan behüt 3. die Jesus Christ erlöset O Jesu Christ, Sohn eingeborn durch große Martr und bittern Tod deines himmlischen Vaters, abwend all unsern Jammr und Not—4 Versöhner der'r, die warn verlorn, dazu wir uns verlassen. Nikolaus Decius 4 1541. —————— E———— Herr Gott, dich lo⸗ ben wir, Herr Gott, wir dan-ken dir. Chor. Zweiter Chor ————————.— 4— 1— —— 5—————.. 5 2——„— 2— Dich Ba ter in E⸗ wig⸗ keit, eh⸗-ret die Welt weit und breit. — e en — 1 5——.—.—. 2— ö 2———— All En⸗gel und Him-mels⸗heer und was die- net dei⸗ner Ehr, ———.—————— 22.. 2— x x ö r. d nnᷣrnnm, d nra. ———— auch Che ru⸗ bim und Se⸗-ra⸗phim sin⸗gen im-mer mit ho⸗her Stimm: 15— ů ö— ö— ö.......——.....——— — +—. 1— Hei ⸗lig ist un⸗ser Gott!. Hei-lig ist un ser Gott! Beide Chöre. —————— ———— E d———.— Hei⸗lig ist un ⸗-ser Gott, der Her-re 86„ba⸗oth! Erster Chor. Zweiter Chor. 3 Dein göttlich Macht und Herrlich⸗keit geht ü⸗ber Himml und Erden weit. Der hei⸗li⸗ gen zwölf Bo⸗ten Zahl und die lie-⸗ ben Pro⸗phe⸗ten all, 7 die teu-ren Mär⸗trer all-zu⸗mal lo⸗ben dich, Herr, mit großem Schall. Die gan⸗ze wer ⸗ te Christen⸗heit rühmt dich auf Er ⸗den al⸗le⸗zeit: 5149 ·ter, im 533 1665 66% ⸗ten und ein⸗ gens Sohn, —————— — 13145——3————0 E——— den hei⸗ li⸗gen Geist und Tröster Wert mit rechtem d Dienst sie wbt und ehrt. DD....——.— ů.ñ— SSSSISEE Ehren, Je-su Christ, Gott Va⸗ters ew⸗ ger Sohn du bist; Du Kö⸗nig der ,.,—.— der Jungfrau Leib thust erschnen zu er⸗lösen das menschlich Ge— schlecht 2— Du hast dem Tod zerstört sein Macht und all Christen zum Himmel bracht. Du sitzst zur Rechten Got⸗tes gleich mit al⸗-ler Ehr ins Va⸗ters Reich. Ein Rich⸗ter du zu⸗künf⸗tig bist al-les, das tot und le-bend ist. Erster Chor. Zweiter Chor. ———————————— —.....— . Nun 695 funs, Herr, den Dienern dein, — ö — ö—.9—.——— — Laß uns im Him⸗mel ha⸗ben teil ———————— m: 33=—. — Hilf deinem Volk, Herr Je⸗su Christ, .— Be⸗ hüt uns heut, 0 treu⸗ er Gott, vor 21550 ler Sund und Mis⸗ se⸗that. Sei uns gnä⸗dig, o Her⸗re Gott, sei uns gnä⸗ dig in al⸗ler Not. Zeig uns dei ⸗ ne Barmher zig⸗keit, wie uns⸗re 605.6 2W— dir steht. — Auf dich hof-fen wir, lieber Herr: 25 Beide Chöre. — 1. Nun lob, mein Seel, den Her⸗ren, was in mir ist den Sein Wohl⸗that thut er meh- ren, ver⸗giß es nicht, o rauten sein! Her⸗ze mein! Hat dir dein Sünd SEEEE ver⸗ge⸗- ben und heilt dein Schwachheit ———————————————.— IEEE—.—.—55 1—.—..— 1..——— groß, er⸗rett't dein ar⸗mes Leben, nimmt dich in sei⸗nen Schoß, mit 2. Er hat uns wissen lassen sein heilig Recht und sein Gericht, dazu sein Güt ohn Maßen, es mangelt an Erbarmung nicht; den Zorn läßt er wohl fahren, straft nicht nach unsrer Schuld, die Gnad thut er Bold: sparen, den Blöden ist er hold sein Güt ist hoch erhaben ob den'n, die fürchten ihn; so 1—. der Ost vom Abend, sst unsre Sünd dahin. 3. Wie Väter sich erbarmen zob ihrer jungen Kindelein, so thut der Herr uns Armen, Er kennt das arm Gemächte und weiß, wir sind nur Staub, — ö , eune ᷣi 3. e n—. ů——— ö — R——‚.——‚—...2—— ö .—.————— 2 r. de rei⸗chem Trost be⸗schüt⸗tet, ver⸗jüngt dem Ad⸗-ler gleich; der x—3——.—v ö— ——.—'—————— ———.—.—.—..‚‚‚e.. 11— + 7—.———‚..—— 2. 29 qWSW‚r——.—— Herr schafft Recht, be- hü⸗tet, die lei ⸗-den in sein'm Reich. ein bald verwelkt Geschlechte, ein Blum und fallend Laub: der Wind nur drüber wehet, so ist es nimmer da; also der Mensch vergehet, sein Ende ist ihm nah. 4. Die Gottesgnad alleine steht fest und bleibt in Ewigkeit bei seiner lieben Gmeine, die steht in seiner Furcht bereit, die seinen Bund behalten. Er herrscht im Himmelreich: ihr starken Engel, waltet seins Lobs und dient zugleich dem großen Herrn zu Ehren und treibt sein heilig Wort. wenn wir ihn kindlich fürchten rein. Mein Seel soll auch vermehren sein Lob an allem Ort. Johann Gramann 1487—1541 * SSI Nun laßt uns Gott dem Her ⸗ren dank⸗-sa⸗gen und ihn eh⸗ ren für —— 2— 29—.— 2——— 12 S IIIIIIII.IIIII ———————— heit al ⸗le sei ⸗ ne Ga⸗ben, die wir em⸗pfan⸗gen ha⸗ ben. 2. im Himmel solln wir haben, — Den Leib, die Seel, das Leben o Gott, wie groß Gaben! — hat er allein gegeben; — dieselben zu bewahren, Wir bitten deine Güte, 55 thut er nie 35— sparen. daß sie hinfort behüte it uns Große mit den Kleinen; Ein Arzt ist uns SSeneben, der selber ist das Leben: Christus für uns gestorben, der hat das Heil erworben. 4. Durch ihn ist uns vergeben die Sünd, geschenkt das Leben: du kannsts nicht böse meinen. 6. Erhalt uns in der Wahrheit, gieb ewigliche Freiheit, zu preisen deinen Namen durch Jesum Christum. Amen. Ludwig Helmbold 1532—1598 . und uns aus aller Not erlösen hier und dort. Sirach 50, 24- 26. ö —P—. ‚—.3— 4...3——— 7 —..—.—.—.— EEEEE ————— „Nun dan⸗ket al le Gott mit Her-zen, Mund und Hän:den, der gro⸗ße Din⸗ge thut an uns und al ⸗ len En-den, W ——.—.....— 332————.— 2———.. —.————.——————— ö der uns von Mutter leib und Kin-des⸗bei ⸗- nen an un⸗ ö ED‚‚‚‚—————.—. 2Z.— ö— — DDDeee zäh⸗lig viel zu gut und noch je ⸗zund ge⸗ than. 2. 3. ö Der ewig reiche Gott Lob, Ehr und Preis sei Gott, woll uns bei unserm Leben dem Vater und dem Sohne ein immer fröhlich Herz und dem, der beiden gleich und edlen Frieden geben im höchsten Himmelsthrone: und uns in seiner Gnad dem dreimaleinen Gott, 41 erhalten fort und fort als der ursprünglich war. und ist und bleiben wird jetzund und immerdar. Martin Rinkart 1586 1649 2 6. — — F———————— 6 DDI. ee — 9—— EEEEEE—— „Nun prei⸗set al ⸗le Got⸗tes Barm⸗her-zig⸗ Lit, lob ihn mit —————— ..——3•—.— Es ., rr, 0 Schal⸗-le, wer⸗-tes⸗te Chris⸗ter 1zheit! Er läßt dich freund⸗lich die —— Ge Lannn n————— S ,,, n Lrn. 98 ö=DDDe—— rt. E —.—— 22—8— EIE Un ů zu sich la-den: freu ⸗e dich, Is-ra ⸗el, sei-ner Gna⸗den. da 2. 4. nu Der Herr regieret Er giebet Speise zu über die ganze Welt; reichlich und überall, da was sich nur rühret, nach Vaters Weise so alles zu Fuß ihm fällt. sättigt er allzumal; Viel tausend Engel um ihn schweben, er schaffet früh und spaten Regen, Psalter und Harfen ihm Ehre geben. füllet uns alle 223 seinem Segen. 1 3. Wohlauf, ihr Heiden, Drum preis und 01 lasset das Trauern sein! seine Harmherzigteit, Zur grünen Weiden sein Lob vermehre, stellet euch willig ein: werteste Christenheit! da läßt er uns sein Wort verkünden, Uns soll hinfort kein Unfall schaden: machet uns ledig von allen Sünden. freue dich, Israel, seiner Gnaden. Matthäus Apelles von Löwenstern 1594—1648. 77. mein Seel, den Herren. Mel. Nun lob, 4———— rr— 4 ————— 1. Man lobt dich in der Stil ⸗le, du hoch er heb ner des Rüh⸗mens ist die Fül ⸗ le vor dir, o Herr Gott ů— ö ö 1 n e di Han., te.,-Vu, au d.—.—— e,. D. bist doch, Herr, auf Er-den der From-men Zu-ver⸗ —24———.—— —— sicht: in Trüb⸗sal und Be⸗schwer⸗den läßt du die Dei-nen eh⸗ ren mein Mund vor — —.——————.— D— SSSI...—.—.— T*.—.‚— ———.— 2————— mann und dei⸗nen Ruhm ver⸗-meh⸗ren, so lang er lal-len kann. en, n. en: 2. ö 3. Es müssen, Herr, sich freuen Herr, du hast deinen Namen von ganzer Seel und jauchzen schnell, sehr herrlich in der Welt gemacht; die unaufhörlich schreien: denn als die Schwachen kamen, Gelobt sei der Gott Israel! hast du gar bald an sie gedacht. Sein Name sei gepriesen, Du hast mir Gnad erzeiget, der große Wunder thut nun wie vergelt ichs dir? und der auch mir erwiesen Ach bleibe mir geneiget, das, was mir nütz und gut: so will ich für und für nun das ist meine Freude, den Kelch des Heils erheben zu hangen fest an dir, und preisen weit und breit daß nichts von dir mich scheide, dich hier, mein Gott, im Leben so lang ich lebe hier. hund dort in Ewigkeit. Johann Rist 1607—1667 8. Psalm 146. Mel. Valet will ich dir geben. 1. Du mei⸗ne See⸗le, sin ⸗ge, wohl⸗auf und sin ⸗ge schön dem, wel⸗hem al⸗-le Din⸗ge zu Dienst und Wil⸗len stehn. er⸗ren dro-ben hier prei-sen auf der Erd, ich Ich will den H. ————..———— — 15 2—* *——— —4 will ihn herz-lich lo-ben, so lang ich le=ben werd. 2. 4. Wohl dem, der einzig schauet Hier sind die treuen Sinnen, nach Jakobs Gott und Heil. die niemand Unrecht thun, Wer dem sich anvertrauet, all denen Gutes gönnen, der hat das beste Teil, die in der Treu beruhn. das höchste Gut erlesen, Gott hält sein Wort mit Freuden⸗ den schönsten Schatz geliebt: und was er spricht geschicht, sein Herz und ganzes Wesen und wer Gewalt muß leiden, bleibt ewig unbetrübt. den schützt er im Gericht. 3. 5. Hier sind die starken Kräfte, Er weiß viel tausend Weisen, die unerschöpfte Macht; zu retten aus dem Tod; das weisen die Geschäfte, er nährt und giebet Speisen die seine Hand gemacht: zur Zeit der Hungersnot, der Himmel und die Erde oit he schöne rote Wangen mit ihrem ganzen Heer oft bei geringem Mahl, und die unzählge Herde und die da sind gefangen, im großen wilden Meer. die reißt er aus der Qual. 6. Er ist das Licht der Blinden, erleuchtet ihr Gesicht, und die sich schwach befinden, die stellt er aufgericht't. Er liebet alle Frommen, und die ihm günstig sind, die finden, wenn sie kommen, an ihm den besten Freund. —** Ach ich bin viel zu wenig, zu rühmen seinen Ruhm, der Herr allein ist König, ich eine welke Blum; jedoch weil ich gehöre gen Zion in sein Zelt, ists billig, daß ich mehre sein Lob vor aller Welt. Paul Gerhardt 1607—1676 9. Mel. Nun danket 4.— all und bringet Ehr. — Lnere en= reneee,,. S— — 2.——— 1. Ich sin ge dir mit Herz und Mund, Herr, mei⸗nes Her⸗-zens ————————5 IDι. d(v. ————.—. 2. Ich weiß, daß du der Brunn der Gnad und ewge Quelle bist, daraus uns allen früh und spat viel Heil und Gutes fließt. 3. Was sind wir doch? Was haben wir auf dieser ganzen Erd‚, das uns, o Vater, nicht von dir allein gegeben werd? 4. Wer hat das schöne Himmelszelt hoch über uns gesetzt? Wer ist es, der uns unser Feld mit Tau und Regen netzt? . Wer wärmet uns in Kält und Frost? Wer schützt uns vor dem Wind? Wer macht es, daß man Ol und Most zu seinen Zeiten findt? 6. Wer giebt uns Leben und Geblüt? Wer hält mit seiner Hand den güldnen, werten, edlen Fried in unserm Vaterland? 7. Ach Herr, mein Gott, das kommt von dir, du, du mußt alles thun: du hältst die Wach an unsrer Thür und läßt uns sicher ruhn. 8. Du nährest uns von Jahr zu Jahr, bleibst immer fromm und treu und stehst uns, wenn wir in Gefahr geraten, treulich bei. 9. Du strafst uns Sünder mit Geduld und schlägst nicht allzusehr; ja endlich nimmst du unsre Schuld und wirfst sie in das Meer. 10. Wenn unser Herze seufzt und schreit, wirst du gar leicht erweicht und giebst uns, was uns hoch erfreut und dir zur Ehr gereicht. 11. Du zählst, wie oft ein Christe wein und was sein Kummer sei; kein Zähr⸗ und Thränlein ist so klein, du hebst und legst es bei. Tu mit und went Woh und dein ist se Er if dein dein schaf Was und Lob und Dank. 12. Nimm deine Sorg und wirf sie hin Lu füllst des Lebens Mangel aus 135 den, der dich gemacht. mit dem, was ewig steht, und fůh rst uns in des Himmels Haus, wenn uns die Erd entgeht. versorget und ernährt? 13. Wie manchen schweren Unglückslauf Wohl ꝛuf, mein Herze, sing und spring hat er zurückgetehrt! und habe guten Mut: 17. dein Gott, der Ursprung aller Ding,— 76 ist se 6 Er hat noch niemals was versehn st selbst und bleibt dein Gut. in seinem Regiment: 16. Hat er dich nicht von Jugend auf 14. nein, was er thut und läßt geschehn Er ist dein Schatz, d dein Erb und Teil, das nimmt ein gutes End. dein Glanz und Freudenlicht, dein Schirm und Schild, dein Hilf 18. und Heil, Ei nun, so laß ihn ferner thun — schafft Rat und läßt dich nicht. und red ihm nicht darein, — 15 so wirst du hier in Frieden ruhn —, n n St d ewig fröhlich sein. —— Was kränkst du dich in deinem Sinn und ewig fröhlich sein 18 und grämst dich Tag und Nacht? Paul Gerhardt 1607—1676. — — 10. ;t Sirach 50, 24— 26. ö ——— e e E I e ———+—— 7 E* mmt———.—— ir,——————. chür 1. Nun dan-ket all und brin⸗get Ehr, ihr Men⸗-schen in der Thür 1— ö— ahr,.—.—. We dem, des sen Lob der Curgel Heer im Him⸗mel stets ver⸗meldt. efahr 2. 5 Ermuntert euch und singt mit Schall Er gebe uns ein AIröhlich Her oduld Gott, unserm höchsten Gut, erfrische Geist und Sinn der seine Wunder überall und werf all Angst, Furcht, Sorg chuld und große Dinge thut; ö und Schmerz 2 ins Meeres Tiefe hin. e 6. Der uns von Mutterleibe an ½ b 75 hreit, frisch und gesund erhält Er lasse seinen Frieden ruhn auf unserm Volk und Land; und, wo kein Mensch mehr helfen kann,‚„ ebe Glück serni Ti freut sich selbst zum Helfer stellt; 4% e en n und Heil zu allem Stand. 4. 7. wein Der, ob wir ihn gleich hoch betrübt, Er lasse seine Lieb und Güt doch bleibet gutes Muts, um, bei und mit uns gehn, klein die Straf erläßt, die Sünd vergiebt was aber ängstet und bemüht, und thut uns alles Guts. gar ferne von uns stehn. +4 Lob und Dank. 8. 9. So lange dieses Leben währt, Er drücke, wenn das Herze bricht, Er ist sei er stets unser Heil uns unsre Augen zu erleug und bleib auch, wenn wir von der Erd und zeig uns drauf sein Angesicht disst abscheiden, unser Teil. dort in der ewgen Ruh. i 367 Er Paul Gerhardt 1607—1676. und die fi 11. an ih 4—— 1. Sollt ich meinem Gott nicht singen, sollt ich ihm nicht dankbar sein? Denn ich seh in al-len Dingen, wie so gut ers mit mir mein. — 4——.— I..F—— I——.— + —. E——..——...... —— LI L. 3 Ists doch nichts als lau-ter Lie-ben, das sein treu⸗ 4.— 4— 12.— ——— DDE— EEDDDEEEEEEE —. Lu das ohn En⸗de hebt und trägt, die in sei⸗nem Dienst sich ü⸗-ben. — ————— 3— 3— ö—— e,———. Ich—0 2—————. +— und Al-les Ding währt sei-ne Zeit, Got⸗tes Lieb in E-wig⸗keit. viel 2. 4. Wie ein Adler sein Gefieder Seinen Geist, den edlen Führer, I, über seine Jungen streckt, giebt er mir in seinem Wort, Wa also hat auch hin und wieder daß er werde mein Regierer auf mich des Höchsten Arm gedeckt, durch die Welt zur Himmelspfort; daß alsobald von Mutterleibe, daß er mir mein Herz erfülle ö da er mir mein Wesen gab mit dem hellen Glaubenslicht, und das Leben, das ich hab das des Todes Reich zerbricht Wund noch diese Stunde treibe. und die Hölle selbst macht stille. ho Alles Ding währt seine Zeit, Alles Ding währt seine Zeit, W. Gottes Lieb in Ewigkeit. Gottes Lieb in Ewigkeit. mi 5 Sein Sohn ist ihm nicht zu teuer, Meiner Seele Wohlergehen 5 nein, er giebt ihn für mich hin, hat er ja recht wohl bedacht; W daß er mich vom ewgen Feuer will dem Leibe Not entstehen, W durch sein teures Blut gewinn. nimmt ers gleichfalls wohl in acht. u O du unergründter Brunnen, Wenn mein Können, mein Vermögen wie will doch mein schwacher Geist‚ nichts vermag, nichts helfen kann, ob er sich gleich hoch befleißt, kommt mein Gott und hebt mir an Wdeine Tief ergründen können? sein Vermögen beizulegen. WAlles Ding währt seine Zeit, Alles Ding währt seine Zeit, de Gottes Lieb in Ewigkeit. Gottes Lieb in Ewigkeit. in Himm hat er Wo ic find ic Tier u in den in den übera Alles Gotte Wenn und e daß ie schaue Wäre hätte mich aus si Alles Gotte Wie e nieme ob es von d also mir u will und er Alles Gotte ie Lob und Dank. 15 4 6. 9. bricht, Himmel, Erd und ihre Heere Seine Strafen, seine Schläge, ngesicht hat er mir zum Dienst bestellt. ob es mir auch bitter scheint, ugesich Wo ich nur mein Aug hinkehre, dennoch, wenn ichs recht erwäge, 607— find ich, was mich nährt und hält: sind es Pliebet daß mein Freund, 7. Tier und Kräuter und Getreide; der mich liebet, mein gedenke in den Gründen, in der Höh, und mich von der schnöden Welt, in den Büschen, in der See, die uns hart gefangen hält, überall ist meine Weide. durch das Kreuze zu ihm lenke. Alles Ding währt seine Zeit, Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. Gottes Lieb in Ewigkeit. 7. 10. r sein? Wenn ich schlafe, wacht sein Sorgen Das weiß ich fürwahr und lasse r mein und ermuntert mein Gemüt, mirs nicht aus dem Sinne gehn: 5 daß ich alle liebe Morgen Christenkreuz hat seine Maße —— schaue neue Lieb und Güt. und muß endlich stille stehn. —.— Wäre mein Gott nicht gewesen, Wenn der Winter ausgeschneiet, 0. hätte nicht sein Angesicht tritt der schöne Sommer ein: e regt mich geleitet, wär ich nicht also wird auch nach der Pein, — aus so mancher Angst genesen. wers erwarten kann, erfreuet. —.— Alles Ding währt seine Zeit, Alles Ding währt seine Zeit, ——.— Gottes Lieb in Ewigkeit. Gottes Lieb in Ewigkeit. ——— 8. 11. Wie ein Vater seinem Kinde Weil denn weder Ziel noch Ende niemals ganz sein Herz entzeucht, sich in Gottes Liebe findt, ob es gleich, verführt zur Sünde, ei so heb ich meine Hände von dem rechten Pfade weicht: zu dir, Vater, als dein Kind; also hält auch mein Verbrechen bitte, wollst mir Gnade geben, mir mein frommer Gott zu gut, dich aus aller meiner Macht will mein Fehlen mit der Rut zu umfangen Tag und Nacht und nicht mit dem Schwerte rächen. hier in meinem ganzen Leben, hrer Alles Ding währt seine Zeit, bis ich dich nach dieser Zeit r'. Gottes Lieb in Ewigkeit. lob und lieb in Ewigkeit. — Paul Gerhardt 1607—1676. Spfort; 2 lle ht, 12. icht tille. 1. Sam. 7, 12. / Mel. Allein Gott in der Höh sei Ehr. —— 4 4—— 4 4 4 4 —1—..— D 22——————— SSPIPIIPIIPIPIPIPPIPIIIIIIII..I.—— ̃t; A————4— n, 1. Bis hie⸗ her hat mich Gott ge⸗bracht durch sei ⸗ne gro⸗ ße in acht. bis hie⸗her hat er Tag und Nacht be⸗wahrt Herz und Ge⸗ rmogen—— 1 kann, et gnn„——————.—.—. mir an ISSSPN EEREEEEE————.—— SRSDS— „ Gu ⸗ te, mi ⸗ te. Bis hie⸗her hat er mich ge⸗leit't, bis hie⸗ her ———. 14 16 Lob und Dank. Was unser Gott geschaffen hat, das will er auch erhalten, darüber will er früh und spat mit seiner Gnade walten. In seinem ganzen Königreich ist alles recht und alles gleich. Gebt unserm Gott die Ehre! Er——— ———.——— +————— — Ne c DDDEEEEEEEEEe 91 4.———1——— SIEEAIl die ah di 0 1 44„ 3— 2 ie alle Er hat er mich er ⸗freut, bis hie⸗-her mir ge ⸗ hol ⸗ fen so komn urn 2. 3. der Schi di Hab Lob und Ehre, Preis und Hilf fernerweit, mein treuster Hort, die Vate 9 5*** Dank hilf mir zu allen Stunden, die sonst für die bisherge Treue, hilf mir an all und jedem Ort, Gebt un die du, o Gott, mir lebenslang hilf mir durch Jesu Wunden, bewiesen täglich neuẽ; damit ich sag bis in den Tod: Ich will in mein Gedächtnis schreib ich an: Durch Christi Blut hilft mir mein Gott Der Herr hat Großes mir gethan, Gott, man solt bis hieher mir geholfen. er hilft, wie er geholfen. an allen 27 Amilie Juliane von Schwarzburg⸗Rudolstadt 1637—1706. Mein ga 2 mein Ge 0 Gebt un 13. ö Mel. Mein Herzensjesu, meine Lust. A E„ e 9———.———.— H U n d—.——....— EKH 2—.— 0————.—.— 2—.— 2— 1. Sei Lob und Ehr dem höch-sten Gut, dem Va⸗ter al⸗ ler dem Gott, der al ⸗le Wun⸗der thut, dem Gott, der mein Ge⸗ —— , ie ai.. 5 r,.—32—— 7— e, Le e e en e. 4 mirt mit sei⸗nem rei⸗chen Trost erfüllt, dem Gott, der al⸗len —— errrer n er. een= e urnr d..—— 0 + +—..——— I. 22.2.....—.— E H—— ö‚ Jam⸗mer stillt. Gebt un⸗serm Gott die Eh⸗re! ö 2. 4. Es danken dir die Himmelsheer, Ich rief zum Herrn in meiner Not: Lobe den o Herrscher aller Thronen; Ach Gott, vernimm mein Schreien! und die auf Erden, Luft und Meer Da half mein Helfer mir vom Tod der dich 'in deinem Schatten wohnen, und ließ mir Trost gedeihen.— die preisen deine Schöpfermacht, Drum dank, ach Gott, drum dank der dich die alles also wohl bedacht. ie wie es Gebt unserm Gott die Ehre! ach danket, danket Gott mit mir, Hast du 3 gebt unserm Gott die Ehre! 3. 5 1 Lobe de Der Herr ist noch und nimmer nicht von seinem Volk geschieden; er bleibet ihre Zuversicht, ihr Segen, Heil und Frieden. Mit Mutterhänden leitet er die Seinen stetig hin und her. Gebt unserm Gott die Ehre! 6. Wenn Trost und Hilf ermangeln muß, die alle Welt erzeiget, so kommt, so hilft der Überfluß, der Schöpfer selbst und neiget die Vateraugen denen zu, die sonsten nirgends finden Ruh. Gebt unserm——— die Ehre! Ich will dich all mein Leben lang, o Gott, von nun an ehren; man soll, Gott, deinen Lobgesang an allen Orten hören. Mein ganzes Herz ermuntre sich, mein Geist und Leib erfreue dich. Gebt unserm Gott die Ehre! Lob und Dank. 17 — Ihr, die ihr Christi Namen nennt, gebt unsermn Gott die Ehre! Ihr, die ihr Gottes Macht bekennt, gebt unserm Gott die Ehre! Die falschen Götzen macht zu Spott; der Herr ist Gott, der Herr ist Gott. Gebt unserm Gott die Ehre! 9. So kommet vor sein Angesicht mit jauchzenvollem Springen, bezahlet die gelobte Pflicht und laßt uns fröhlich singen: Gott hat es alles wohl bedacht und alles, alles recht gemacht. Gebt unserm Gott die Ehre! Johann Jakob Schütz 1640—1690. 14. —— —+ ꝙ—5.——.— 2D..—.—— N —*—————.——2——— Ra I ar— 89——.— 9—.———.— 2.— I 2..2.—.—.—.— 1——1 — 3 1. Lo⸗be den Her⸗ren, den mäch⸗ti⸗ ger 1 Kö⸗nig der Eh⸗ren, mei⸗ne ge⸗lie⸗be⸗ te See⸗le, das ist mein Be⸗ geh⸗ren. D + 5...2.. 4,—3 de e 2. —— 2 m Mnuur, ee Kom⸗-met zu Hauf, Psal⸗ter und Har⸗fe, wacht auf, las⸗ set den —0—4 D2 r Mumn.,Fn— Mren Eumn. Innun, 1 2.—— Lob⸗ge⸗sang hö⸗ ren! 2. Lobe den Herren, der alles so herr⸗ lich regieret, der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet, der dich erhält, wie es dir selber gefällt. Hast du nicht dieses verspüret? Lobe den Herren, der künstlich und fein dich bereitet, Gesundheit verliehen, dich freundlich geleitet: in wie viel Not hat nicht der gnädige Gore über dir Flügel gebreitet! der dir 4. Lobe den Herren, der deinen Stand sichtbar gesegnet, der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet; denke daran, was der Allmächtige kann, der dir mit Liebe begegnet. 5. Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen! Alles, was Odem hat, lobe mit Abrahams Samen! Er ist dein Licht, Seele, vergiß es ja nicht; lob ihn in Ewigkeit! Amen. Joachim Reander 1650—1680. 2 ——— Lob und Dank. Er erle 15. ö und ö e e uu e n ur rri—‚———— * IEEEeeeeedem te E 4.——.—.—.—. W die 1. Wun⸗der ⸗ba⸗ rer Kö⸗nig, Herr⸗scher von uns al⸗len, 23 Dei ⸗ne Gna⸗den ⸗strö-me hast du las⸗sen flie⸗ßen, O daß d 2. bis dah — e Aded dr,, Hisxren, rin e SDEEEDDi‚i eeeeeeeeeee — + II LI— + o lang laß dir un ⸗ser Lob ge⸗fal⸗len. Hilf uns noch, stärk uns doch; Iun 1— ob wir schon dich oft ver⸗lie-ßen. 80—.— IR SeeEEEEEE—— 23. 7— 222— II Auf, au laß die Zun⸗ge sin⸗gen, laß die Stim⸗me klin⸗gen. ö 311 1951 — zu Go —. 2. wirf dich in den Staub darnieder. Mein Le — Himmel, lobe prächtig Er ist Gott und lobe * 9 deines Schöpfers Stärke, Zebaoth, + mehr als aller Menschen Werke. er ist nur zu loben Ihr grü Großes Licht der Sonnen, hier und ewig droben. dewegt De a deine Strahlen, 7 4. Ihr sch Jo ie das große Rund bemalen. Hallelujah bringe,— dg Fobet gern, wer den Herren kennet, ihr Blu 4• Mond und Stern, wer den Herren Jesum liebet; zu Gott vis seid bereit zu ehren Hallelujah singe, und stin einen solchen Herren. welcher Serden Emergi pet ö Wĩ 3. sich von Herzen ihm ergiebet. 9 a¹ O du meine Seele, O wohl dir! un—— de singe fröhlich, singe, Glaube mir: soll sich al singe deine Glaubenslieder. endlich wirst du droben denn m Was nur Odem holet, ohne Sünd ihn loben. die gro jauchze, preise, klinge, Joachim Neander 1650—1650. die alle Dir sei, Ian 16. unendli ꝗ +*——— 4— für alle V nee da. d—Aiiiwas de R EEeeea e V ö ‚ zu mei 31 1. O daß ich tausend Zun⸗gen hät⸗te und ei⸗nen tau⸗send⸗ so stimmt ich daanit in die Wet⸗te vom al⸗ler-tief⸗sten Meinst ——— daß de 80 nerpapidre re U d 2 10 wrmr h w.,,heèi.i vIn nortnn und m 1 10 ö fa ⸗chen Mund, 7 von al ö Her⸗ zens⸗grund ein Lob⸗lied nach dem 2 dern an von an dei rnieder. tau⸗send⸗ tief⸗ sten * — m von Lob und Dank. dem, was Gott an mir 2. O daß doch meine Stimme schallte bis dahin, wo die Sonne steht! O daß mein Blut mit Jauchzen wallte, so lang es noch im Laufe geht! Ach wär ein jeder Puls ein Dank und jeder Odem ein Gesang! 3. Was schweigt ihr denn, ihr meine Kräfte? Auf, auf, braucht allen euren Fleiß und stehet munter im Geschäfte zu Gottes, meines Herren, Preis! Mein Leib und Seele, schicke dich und lobe Gott herzinniglich. 4. Ihr grünen Blätter in den Wäldern, bewegt und regt euch doch mit mir! Ihr schwanken Gräschen in den Feldern, ihr Blumen, laßt doch eure Zier zu Gottes Ruhm belebet sein und stimmet lieblich mit mir ein! 5. Ach alles, alles, was ein Leben und einen Odem in sich hat, soll sich mir zum Gehilfen geben; denn mein Vermögen ist zu matt, die großen Wunder zu erhöhn, die allenthalben um mich stehn. 6. Dir sei, o allerliebster Vater, unendlich Lob für Leib und Geist, für alles, mildester Berater, was deine Güte mir erweist, was du in deiner ganzen Welt zu meinem Nutzen hast bestellt. II 7. Mein treuster Jesu, sei gepriesen, daß dein erbarmungsvolles Herz sich mir so hilfreich hat erwiesen und mich durch Blut und Todes⸗ schmerz von aller Teufel Grausamkeit zu deinem Eigentum befreit. ge⸗than. 8. Auch dir sei ewig Ruhm und Ehre, o heilig werter Gottesgeist, für deines Trostes süße Lehre, die mich ein Kind des Lebens heißt. Ach wo was Guts von mir geschicht, das wirket nur dein göttlich Licht. 9. Wer überströmet mich mit Segen? Bist du es nicht, o reicher Gott? Wer schützet mich auf meinen Wegen? Du, du, o Herr, Gott Zebaoth! Du trägst mit meiner Sündenschuld unsäglich gnädige Geduld. 10. Ich hab es ja mein Lebetage schon so manch liebes Mal gespürt, daß du mich unter vieler Plage zwar wunderbar, doch wohl geführt; denn in der größesten Gefahr ward ich dein Trostlicht stets gewahr. 11. Wie sollt ich nun nicht voller Freuden in deinem steten Lobe stehn? Wie wollt ich auch im tiefsten Leiden nicht triumphierend einher gehn? Und fiele auch der Himmel ein, so will ich doch nicht traurig sein. 12. Ich will von deiner Güte singen, so lange sich die Zunge regt, ich will dir Freudenopfer bringen, so lange sich mein Herz bewegt. Ja wenn der Mund wird kraftlos sein, so stimm ich doch mit Seufzen ein. 13. Ach nimm das arme Lob auf Erden, mein Gott, in allen Gnaden hin; im Himmel soll es besser werden, wenn ich bei deinen Engeln bin: da sing ich dir im höhern Chor viel tausend Hallelujah vor. Johann Mentzer 1658—1734. 2* 2 4 20„ Lob und Dank. Er i erler 17. Mich und ines 8 ksfer oft ge die Mel. Jesu, meines Lebens 3—(Alle Menschen müssen 10 5er ö und——————— e, schien ö Et—.———— len . an ů 5 ö ů0 Tause 1. Womit soll ich dich wohl loben, mäch⸗ti⸗ger Herr Ze⸗ba⸗oth? aroß Sen⸗de mir da⸗ zu von o⸗ben dei⸗-nes Geis⸗tes Kraft, mein Gott; —— 7——————— Fielen *—— r iu;,xr, und z 0 ließest — denn ich kann mit nichts er⸗rei⸗chen dei⸗ne Gnad und Lie⸗bes⸗zei⸗chen. durch 4—— daß d ———— anr, PSPIISISSPFI II II IIIIPAII—IIII———.. ..— Kn r großer Tau⸗send⸗, tau⸗send⸗mal sei dir, gro⸗ßer Kö⸗nig, Dank da⸗für. —.— 2. daß man soll aus deinen Werken — Herr, entzünde mein Gemüte, deine Güt und Allmacht merken. daß ich deine Wundermacht, Tausend⸗, tausendmal sei dir, deine Gnade, Treu und Güte großer König, Dank dafür. Derun Vonr 5 Tag ne dengun enn von deinen Gnadengüssen. 1* Leib und Seele zeugen müssen. Wie du setzest jedem Dinge da Tausend⸗, tausendmal sei dir,‚ Damit Peinent⸗ n W Ziel, 1 Dank dafü 3 0— 25996 3 möcht geschehen noch 3u, diel, 4. Dent ich, wie ich dich verlassen, beine Weisheit auch zu prelsen W wie ich häufte Schuld auf Schuld,. 70 5 .„ Tausend⸗, tausendmal sei dir, au so möcht ich vor Scham erblassen großer König, Dank dafür 4* da vor der Langmut und Geduld,— all womit du, o Gott, mich Armen 7. hast getragen mit Erbarmen. Bald mit Lieben, bald mit Leiden Wé Tausend⸗, tausendmal sei dir, kamst du, Herr mein Gott, zu mir, ho großer König, Dank dafür. nur mein Herze zu bereiten, Wé 4. sich ganz zu ergeben dir,—.— 5 O wie hast du meine Seele daß mein gänzliches Verlangen prie stets gesucht zu dir zu ziehn, möcht an deinem Willen hangen. 2— daß ich aus der Sündenhöhle Tausend⸗, tausendmal sei dir, ö W möchte zu den Wunden fliehn, großer König, Dank dafür. Fiürste BV umd ante Krast zum Lebem! 8 und mit Kraft zum Leben laben.—— +. fI jene und ka 1 Tausend⸗, tausendmal sei dir, ie es Kindern nüßlich ist giebet, ihre A ö großer König, Dank dafür. so hast du mich auch geliebet, wenn — 5.„Herr mein Gott, zu jeder Frist 30 5. Ja, Herr, lauter Gnad und Wahrheit und dich meiner angenommen, Weil 1 sind vor deinem Angesicht; wenns aufs höchste war gekommen. 30 du, du trittst hervor in Klarheit, Tausend⸗, tausendmal sei dir, rufe n in Gerechtigkeit, Gericht, großer König, Dank dafür. + für. Lerken erken. ir, id Ziel, eI, isen eisen. ir, Leiden zu mir, n, ngen angen. ir, giebet, men, ekommen. dir, 9. Mich hast du auf Adlersflügeln oft getragen väterlich, in den Thälern, auf den Hügeln wunderbar errettet mich; schien auch alles zu zerrinnen, ward doch deiner Hilf ich innen. Tausend⸗, tausendmal sei dir, großer König, Dank dafür. 10. Fielen tausend mir zur Seiten und zur Rechten zehnmal mehr, ließest du mich doch begleiten durch der Engel starkes Heer, daß den Nöten, die mich drangen, ich bin dennoch stets entgangen. Tausend⸗, tausendmal sei dir, großer König, Dank dafür. 18. Psalm 146. Lob und Dank. 11. Vater, du hast mir erzeiget lauter Gnad und Gütigkeit, und du hast zu mir geneiget, Jesu, deine Freundlichkeit, und durch dich, o Geist der Gnaden werd ich stets noch eingeladen. Tausend⸗, rausendmal sei dir, großer König, Dank dafür. 12. Tausendmal sei dir gesungen, Herr mein Gott, Preis, Lob und Dank, daß es mir bisher gelungen. Ach laß meines Lebens Gang ferner doch durch Jesu Leiten nur gehn in die Ewigkeiten; da will ich, Herr, für und für ewig, ewig danken dir. Ludwig Andreas Gotter 1661—1785. 1. Lo⸗be den Her⸗ren, o mei ⸗ Weil ich noch Stunden auf Er⸗ Sa ne See ⸗le, den zäh ⸗ ich will ihn lo ⸗be le, will ich lob-sin ⸗ger —— II E—.—4 12— I 2.— 1 d, unr=eEer A, n iL,. .. bis zum Tod. 21— D Lei 7 mei⸗nem Gott. Der Leib und Seel ge⸗ge⸗ben hat, wer⸗-de ge⸗ ö 4— 4— 1— öů— V——— 5— .................. II —————.———.— prie⸗sen früh und spat. Hal⸗le⸗lu⸗ jah, Hal⸗le⸗lu⸗jah. 2. Fürsten sind Menschen, vom Weib geboren, und kehren um zu ihrem Staub, ihre Anschläge sind auch verloren, wenn nun das Grab nimmt seinen ö Raub. Weil denn kein Mensch uns helfen kann, rufe man Gott um Hilfe an. Hallelujah, Hallelujah. 3. Selig, ja selig ist der zu nennen, des Hilfe der Gott Jakobs ist, der sich vom Glauben durch nichts läßt trennen und hofft getrost auf Jesum Christ. Wer diesen Herrn zum Beistand hat, findet am besten Rat und That. Hallelujah, Hallelujah. * .... +14 22 LDob und Dank. die läßt er seine Liebe sehn. 4. Dieser hat Himmel und Meer und Erden und was darinnen ist gemacht; alles muß pünktlich erfüllet werden, Sein Aufsicht ist des Fremden Trutz, Witwen und Waisen hält er Schutz. Hallelujah, Hallelujah. 7 was er uns einmal zugedacht. Aber der Gottesvergeßnen Tritte Er ists, der Herrscher aller Welt, k welcher uns ewig Glaubon hält. Hallelujah, Hallelujah. —. Zeigen sich welche, die Unrecht leiden: er ists, der ihnen Recht verschafft; Hungrigen will er zur Speis be⸗ scheiden, was ihnen dient zur Lebenskraft; die hart Gebundnen macht er frei, und seine Gnad ist mancherlei. Hallelujah, Hallelujah. 6 Sehende Augen giebt er den Blinden, erhebt, die tiefgebeuget gehn; wo er kann einige Fromme finden, ehrt er mit starker Hand zurück, daß sie nur machen verkehrte Schritte und fallen selbst in ihren Strick. Der Herr ist König ewiglich; Zion, dein Gott sorgt stets für dich. Hallelujah, Hallelujah. 8 Rühmet, ihr Menschen,—— hohen tamen des, der so große Wunder thut! Alles, was Odem hat, rufe Amen und bringe Lob mit frohem Mut! Ihr Kinder Gottes, lobt und preist Vater und Sohn und heilgen Geist! Hallelujah, Hallelujah. Johann Daniel Herrnschmidt 1675—1723. 19. Mel. Wunderbarer König. +——— 2 DJ)V H— +———— IEE Er C 1. Un⸗ um⸗schränk⸗te Lie⸗be, gön⸗ ne blö⸗den Au⸗gen, daß sie in die Strah⸗len dei-ner Lang⸗-mut blik- ken, —— Di —— N— 2.—— —*— + +—.— 15——2.— U.—.——.— IIEA——2— — 0— + II 1— die sonst kaum auf Er ⸗den tau⸗gen, die den Erd⸗kreis wär⸗mend schmük⸗ken und zu⸗gleich freuden-reich .ʒ—ß7— +* E———— 2— Iũ — 14 2. 83—— 2———. 3... LII I——.—2—— ů—1——— 4— Bö⸗sen und den Dei-nen wie die Son-ne schei-nen. 2. Wasser, Luft und Erde, ja dein ganz Gebiete ist ein Schauplatz deiner Güte: deiner Langmut Ehre wird durch neue Proben immer herrlicher erhoben. O wie weit, o wie breit über Berg und Hügel streckt sie ihre Flügel. 3. Was wir davon denken, was wir sagen können, ist ein Schatten nur zu Tag für Tag zu leiden, Tag für Tag zu dulden so viel Millionen Schulden, und dazu ohne Ruh lieben für das Hassen, Herr, wer kann das fassen? nennen. Trutz, Schutz. ritte trück, ochritte rick. ür dich. hohen men ennen. 4. dem wirdStraf und Schuld geschenket Du vergiebest Sünde, Unser Schmerz hörst der Sünder Flehen, rührt dein Herz, wenn sie weinend vor dir stehen. und du willst der Armen Deine Rechte dräuet gnädig dich erbarmen. und erbarmt sich wieder, 6. legt die Pfeile gerne nieder, König, sei gepriesen, obwohl doch daß du so verschonest immer noch und uns nicht nach Werken lohnest neue Schuld sich reget, deiner Hand sei Ehre, wenn dein Zorn sich leget. die so wohl regieret 5. und mit Ruhm das Zepter führet. Herr, es hat noch keiner, Fahre fort, der zu dir gegangen, Zions Hort, statt der Gnade Recht empfangen: Langmut auszuüben wer zu deinen Füßen und die Welt zu lieben. sich mit Thränen senket, Johann Jakob Rambach 1693—1735. 20. Mel. Wachet auf! ruft uns die Stimme. 1.— EEE....2...... a E.— ꝗ——.————— E —— 1. Gro⸗ßer Gott, wir fal⸗len nie⸗der. Zwar du be⸗darfst nicht uns⸗re Dir zum Lob sind wir ge⸗bo⸗ren, so teur er⸗kauft, so hoch er⸗ ——— E IESSEEEEEE..— ů 3— —. 2—.2 mne Eneet 3.. 0 r: Lie⸗der: uns ziemt und nützt dein Lob so sehr. 3 inenn Lo he ko⸗ren. O See⸗lig⸗keit, dir ge⸗ben Ehr! In deinem Lo⸗be + + 1—.— + 1—.———.—— 2.7 2—+— I 2— n H E,—— 2..——....— 7——.— Z.·. LI-.—. 7 L L 7 nur ist al⸗le Kre⸗a ⸗ tur. Sel⸗ges We⸗sen, zu dir wir nahn und +2.— I IL. * +— L——— 2.— II H + 2 2.— 1 II ——.—— 2.—. 7 1 II — 0 6— be⸗ten an; in Geist und Wahr⸗heit seis ge⸗than. 2. Ihr Seligsein bist du; Tag und Nacht mit Ehrfurcht dienen dir Mi Ame alles zu. dir Seraphim und Cherubinen, Amen! Amen! der Engel Scharen ohne Zahl. Auch wir sind dein Alle Geister, die dich kennen, und stimmen ein: dich heilig, heilig, heilig nennen;: Du, Gott, bist unser Gott allein! sie fallen nieder allzumal. α σ κ 2— 3. Droben knien vor deinem Throne die Altesten mit goldner Krone, der Erstgebornen selge Schar Died den unzählbaren Frommen, ie durch den Sohn zu dir gekommen; sie bringen ihre Psalmen dar: Macht, Weisheit, Herrlichkeit, Preis, Dank in Ewigkeit! Amen! Amen! Auch wir sind dein und stimmen ein: Du, Gott, bist unser Gott allein! 4. Alle 9218 0it deine Werke, die Weisheit, Liebe, Huld und Stärke, die über alles Denken geht. Treue, Langmut, Licht und Segen ist, Herr, in allen deinen Wegen, kein Lob ist, das dich gnug erhöht; doch ist es eingeprägt in alles, was sich regt. Amen! Amen! Auch wir sind dein und stimmen ein: Du, Gott, bist unser Gott allein! 5. Komm, in uns dich zu verklären, daß wir dich würdiglich verehren. Nimm unser Herz zum Heiligtum, daß es, ganz von dir erfüllet und durch dein Nahesein gestillet, zerfließ in deiner Gottheit Ruhm. Dich, unser höchstes Gut, erhebe Geist und Mut. Amen! Amen! Im Freudenschein, in Leid und Pein bleibst du, Gott, unser Gott allein. Nach Gerhard Tersteegen 1697—1769. 21. Psalm 139. 2 Er will und sprichts, so sind und leben Welten; und er gebeut, so fallen durch sein chelten S die Himmel wieder in ihr Nichts. 3. Licht ist sein Kleid, und seine Wahl das Beste. Er herrscht als Gott, und seines Thrones Feste ist Wahrheit und Gerechtigkeit. — + N— +—.——Ei + n + DIIESEEEEEEEEEEE E— 12.— E— 1. Gott ist mein Lied: er ist der Gott der Stär⸗ — 4* 4 4 e— —————————— ——————— Ke, Herr ist sein Nam, und groß sind sei- ne Wer⸗ke, 4 4 4 1 e—. A e Eoum um——.— 1. 2— 2+— II 2+. und al ⸗le Him⸗mel sein Ge⸗biet. 4. Unendlich reich, ein Meer von Seligkeiten, ohn Anfang Gott und Gott in ewgen Zeiten: Herr aller Welt, wer ist dir gleich? 5. Was ist und war im Himmel, Erd und Meere, das kennet Gott, und seiner Werke Heere sind ewig vor ihm offenbar. Er ist schafft er sche und er Er ist du sitzt ob du so ist Er ken und al er wei und eil Er wo was er schrieb da ich Nichts, das Ge Herr, i dein Li ein! iren, ehren. tum, illet, Ruhm. allein. 1769. ewgen gleich? Werke Lob und Dank 6. Er ist um mich, schafft, daß ich sicher ruhe; er schafft, was ich vor oder nach⸗ mals thue, und er erforschet mich und dich. Er ist dir nah, du sitzest oder gehest, ob du ans Meer, ob du gen Himmel flö hest, so ist er allenthalben da. 8. Er kennt mein 8 lehn und allen Rat der Seele; er weiß, wie oft ich Gutes thu und fehle, und eilt, mir gnädig beizustehn. 9. Er wog mir dar, was er mir geben wollte; schrieb auf sein B zuch, wie lang ich leben sollte, da ich noch unbereitet war. 10. Nichts, nichts ist mein, das Gott nicht angehöre. Herr, immerdar soll deines Namens Ehre, dein Lob in meinem Munde sein. 4. Wer kann die Pracht von deinen Wundern fassen? Ein jeder Staub, den du hast werden lassen, verkündigt seines Schöpfers Macht. 12. Der kleine Halm ist deiner Weisheit Spiegel. Du Luft und Meer, ihr Auen, und Hügel, ihr seid sein Loblied und sein Psalm. 13 3. Du tränkst das Land, führst uns auf grüne Weiden, und Nacht und e und Korn und Wein und Freuden empfangen wir aus deiner Hand. 14. Kein Sperling fällt, Herr, ohne deinen Willen; sollt ich mein Herz nicht mit dem Troste stillen, daß deine Hand mein Leben hält? Thal Ist Gott mein Schutz, will Gott mein Retter werden, so frag ich nichts nach Himmel und nach Erden und biete selbst der Hölle Trutz. Christian Fürchtegott Gellert 1715—1709. 22. Mel. Mein Herzensjesu, meine Lust. 2.—— 5— nrn—.— Irm. SS.S.———— EV——— 1. Wenn ich, o Schöp⸗fer, dei ⸗ne Macht, die Weis⸗heit dei⸗ner die Lie⸗be, die für al-le wacht, an ⸗-be⸗tend ü⸗ber⸗ — ö ö—. ö e; en nen Eum Immrr ö———————— SꝓSSS P—— — I——————..—— erge; so weiß ich, von Be⸗wun⸗drung voll, nicht, wie ich dich er⸗ 23 I I. 4*2.— + II iee eec.—. —* ö—— I he⸗ben soll, mein Gott, mein Herr und Va ⸗ ter. — —. Ee. —. 2. 41 Mein Auge sieht, wohin es blickt, die Wunder deiner Werke: uni der Himmel, prächtig ausgeschmückt, die preist dich, du Gott der Stärke. Er Wer hat die Sonn an ihm erhöht? die Wer kleidet sie mit Majestät? an Wer ruft dem Heer der Sterne? 3. Wer mißt dem Winde seinen Lauf? Wer heißt die Himmel regnen? Wer schließt den Schoß der Erde auf, mit Vorrat uns zu segnen? O Gott der Macht und Herrlichkeit, Gott, deine Güte reicht so weit, so weit die Wolken reichen. 4. Dich predigt Sonnenschein und Sturm, — dich preist der Sand am Meere. — Bringt, ruft auch der geringste 26 Lvob und Dank. Mich, ruft der Baum in seiner Pracht, mich, ruft die Saat, hat Gott ge⸗ macht; bringt unserm Schöpfer Ehre! 5 Der Mensch, ein Leib, den deine Hand so wunderbar bereitet, der Mensch, ein Geist, en sein Werst d dich zu erkennen leitet: der Mensch, der Schöpfung Ruhm und Preis, ist sich ein täglicher Beweis von deiner Güt und Größe. 6. Erheb ihn ewig, o mein Geist, erhebe seinen Namen! Gott, unser Vater, sei gepreist, und alle Welt sag Amen! Und alle Welt fürcht ihren Herrn und hoff auf ihn und dien ihm gern wer wollte Gott nicht dienen? urm, bringt meinem Schöpfer Ehre! Christian Fürchtegott Gellert 1715—1769, 1 23. de Mel. Die Tugend wird durchs Kreuz geübet. 32* 6——— D—⏑— ů——* 5—.———— 142 ,UDDUSDEEiIEeee.— V.—5— ö 0— 0 ö— a 35— 5; d 1. Wie groß ist des All⸗-mächt⸗ gen Gü ⸗tel Ist der mit ver ⸗ här ⸗ te⸗tem Ge⸗ mü⸗ te den der ein Me ssch, den sie nicht rührt, ů Dank er⸗stikt, der ihm ge-⸗bührt? Nein, sei⸗ ne Lie⸗be zu er⸗ — + — 4—— 4 4 4— 2 1—— + SRRRRRSS‚IFTTTII IFIIII————— *— 1— 7——.—— nie ver⸗ges⸗(N 48 + L 4 mes⸗sen sei e⸗wig mei⸗ne größ⸗te Pflicht: der Herr hat mein 6 43Z— 2.— ———‚‚‚IIIIIIIIIII mein Herz, auch sei⸗ ner nicht. ter Pracht, Gott ge⸗ t; Ehre! heine Hand n sein 1415 ung Ruhn Preis, Heis öße. Geist, preist, ren Herrn nihm gern ienen? 1715—1769, ner nicht. Lob und Dank. 2 Wer 65t mich wunderbar bereitet? Der Gott, der meiner nicht bedarf. Wer hat mit Langmut mich geleitet? Er, dessen Rat ich oft verwarf. Wer stärkt den Frieden im Gewissen? Wer giebt dem Geiste neue Kraft? Wer! tmich so viel Guts genießen? Ists nicht soain Arm, der alles schafft? Schau, o mein Geist, in jenes Leben, zu welchem du erschaffen bist, wo du, mit Herrlichkeit umgeben, Gott ewig sehn wirst, wie er ist. Du hast ein Recht zu diesen Freuden, durch Gottes Güte sind sie dein. Sieh, darum mußte Christus leiden, damit du könntest selig sein. 4. Und diesen Gott sollt ich nicht ehren und seine Güte nicht verstehn? Er sollte rufen, ich nicht hören, den Weg, den er mir zeigt, nicht gehn? Sein Will ist mir ins Herz geschrieben, sein Wort bestärkt ihn ewiglich: Gott soll ich über alles lieben und meinen Nächsten gleich als mich. 5. Dies ist mein Dank, dies ist sein Wille: ich soll vollkommen sein wie er; je mehr ich dies Gebot erfülle, stell ich sein Bildnis in mir her. Lebt seine Lieb in meiner Seele, so treibt sie mich zu jeder Pflicht, und ob ich schon Wiehne. ehle, herrscht doch in mir die Sünde nicht. 6. O Gott, laß deine Güt und Liebe mir immerdar vor Augen sein: sie stärk in mir die guten Triebe, mein ganzes Leben dir zu weihn; sie tröste mich zur Zeit der Schmerzen, sie leite mich zur Zeit des Glücks und sie besieg in meinem Herzen die Furcht des letzten Augenblicks. Christian Fürchtegott Gellert 1715—1769. II. Kirchliche Zeiten. Bis 1. Sonntag. 1 24. 147 25 Mel. Valet will ich dir geben..— 2 DN* 4— E— ee. Di... 1. Ean—— + I—.— 14 2 L — E.—..——— x— 1 1—4— ——— 10— Laß mich dein sein und blei⸗ben, du treu⸗er Gott und Herr; 27 von dir laß mich nichts trei⸗ben, halt mich bei dei- ner Lehr. Dien x— — 1+— +*——— + E— A.....—3—— 6 ö — 2—.——— 82—.—— EA ISSSSS un Herr, laß mich nur nicht wan⸗ken, gieb mir Be⸗stän⸗dig⸗ de 3495 ö V 42 1 ů*—— 5 keit; da⸗für will ich dir dan-ken in al⸗le E⸗wig⸗keit. VXI Nikolaus Selnecker 1530—1592. V 0 ö—— ö V——..———— Fr ö 2 n H nt— dm i. ö E—.—. ö——.—— V 1. Herr Je⸗su Christ, dich zu uns wend, dein heil- gen Geist du .— .——.—— + 4— àRSSASIie— 5 U— 2—— Ian 2 ů— 9 zu uns send, mit Hilf und Gnad er uns re⸗gier und ———— d ů ͤ———— 527 2 2 7—2.— IE 4—D— 3...— 2 II uns den Weg zur Wahr⸗-heit führ. * tän⸗dig⸗ U ig⸗keit. 530—1592. m— Geist du — — er und Sonntag. 2 Thu auf den Mund zum Lobe dein, bereit das Herz zur Andacht fein, Heilig, heilig ist Gott der Herr! und schauen dich von Angesicht in ewger Freud und selgem Licht. 2. Erkennt, daß Gott ist unser Herr, der uns erschaffen ihm zur Ehr, und nicht wir selbst: durch Gottes Gnad ein jeder Mensch sein Leben hat. 3 Er hat uns ferner wohl bedacht und uns zu seinem Volk gemacht, zu Schafen, die er ist bereit zu führen stets auf gute Weid. 4. Die ihr nun wollet bei ihm sein, kommt, geht zu seinen Thoren ein mit Loben durch der Psalmen Klang, zu seinem Vorhof mit Gesang. den Glauben mehr, stärk den Ver⸗ 4. stand, Ehr sei dem Vater und dem Sohn, daß uns dein Nam werd wohl be-Hdem heilgen Geist in einem Thron, kannt; der heiligen Dreifaltigkeit 3. sei Lob und Preis in Ewigkeit. Bis wir singen mit Gottes Heer: 1651. 6 26. Psalm 100. Mel. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend. H— + 2 Whin— 4—.— E.. nr r— 3....— 2——— 28.—.— 7— . 15— 1. Nun jauchzt dem Her⸗ren, al ⸗le Welt! Kommt her, zu sei⸗nem ö 423. — ö, 26 0 0 13444 ——— ö 7————0 D— 2 2——— Dienst euch stellt, kommt mit Froh⸗-lok-ken, säu-met nicht, kommt 4 4 ö ö ů— 666 DDDDDD EH ——2—————— —3—— 7 I vor sein hei-lig An ⸗ ge⸗sicht. 5. Erhebet Gott, lobsinget ihm, lobsinget ihm mit hoher Stimm, lobsingt und lobet allesamt: Gott loben, das ist unser Amt. Er ist voll Güt und Freundlichkeit, voll Treu und Lieb zu jeder Zeit: sein Gnade währet dort und hier und seine Wahrheit für und für. 2. Gott Vater in dem höchsten Thron und Jesus Christ, sein einger Sohn, samt Gott dem werten heilgen Geist sei nun und immerdar gepreist. (Nach Kornelius Becker 1561—1604.) David Denicke 1603—1680. 27. Mel. Erschienen ist der herrlich Tag. . 4 H— 4 4* — 1 12 1 10— ———————.— S.————— —* + +— 1. Gott Lob, der Sonn⸗-tag kommt her⸗bei, die Wo⸗ che —.—.—. Sonntag. Er* 2 r n.——————— 1— + EEEEEEEE. di. 2——— n——.——— i wird nun wie⸗der neu; heut hat mein Gott das Licht 3—0 daß —— ++ 2——„ U 3 m nser DD ist inn ——— wo ni macht, mein Heil hat mir das Le-ben bracht. Hal⸗-le⸗-lu⸗jah. uns m 2. da wir mit Gott versöhnet sind, muißt Das ist der Tag, da Jesus Christ daß nun ein Christ heißt ottes Kind. ö— vom Tod für mich erstanden ist Hallelujah. 12 und schenkt mir die Gerechtigkeit, 4. Halt Aulah Heil und Seligkeit. Mein Gott, laß mir dein Lebenswort, Hallelujah führ mich zur Himmels⸗Ehrenpfort, 3. laß mich hier leben heiliglich Das ist der rechte Sonnentag, und dir lobsingen ewiglich. —2 da man sich nicht gnug freuen mag., Hallelujah.—4 1— Johann Olearius 1611-1684. 7 28. Mel. 7 Jesu Christ, dich zu uns wend. IJ[Oder: Mel. Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort.] 15— D—. *.SISISSIIIIIIIII —.———..— 42— Herr, öff⸗ ne mir die zeuch durch dein Wort mein Herz zu +———— 7• i. N dir, laß mich dein Wort be⸗wah⸗ren rein, laß mich dein Kind und Er⸗be sein. 1 2. 3. Dein Wort bewegt Fün Herzens Ehr sei dem Vater und dem Sohn,— dent heilgen Geist in einem Thron,— dein Wort macht Leib aund Seel der heiligen Dreieinigkeit gesund, sei Lob und Preis in Ewigkeit. 2 dein Wort ist, das mein Herz erfreut, Johann Olearius 1611—1684. 2 dein Wort giebt Trost und Seligkeit. 2 3 2 —— nn nirr. e ke ee, 4 1. Lieb⸗ster Je⸗su, wir sind hier, dich und dein Wort an⸗ zu⸗hö⸗ren: len ⸗ke Sin⸗nen und Be⸗gier auf die sü⸗ßen Himmels⸗leh⸗ren, E 4 4 4*— Te ed,.. —2— 2—..————.—.— ge⸗ daß die Her⸗zen von der Er⸗den ganz zu dir ge⸗zo-gen wer⸗den. Unser Wissen und Verstand O du Glanz der Herrlichkeit, — ist mit Finsternis umhüllet, Licht vom Licht aus Gott geboren, 22 wo nicht deines Geistes Hand mach uns allesamt bereit, ih. uns mit hellem Licht erfüllet; öffne Herzen, Mund und Ohren; Gutes denken, thun und dichten unser Bitten, Flehn und Singen ind, mußt du selbst in uns verrichten. laß, Herr Jesu, wohl gelingen. Kind. Tobias Clausnitzer 1618—-1684. swort, 30. npfort, Mel. Liebster Jesu, wir sind hier. H +— 3— — 2.——.——.— I— 4684 IIIIIEEE IIEIE.. EI 3—— EH—— Er. r EAH Un⸗sern Ausgang seg⸗ne Gott, un⸗sern Ein⸗gang gleicher⸗ma⸗ßen, seg⸗ne un⸗ser täg⸗lich Brot, seg⸗ ne un⸗ser Thun und Las⸗sen, — N— ——— 1——— ................. IIII—— 33———3— den E 2——— 1.— 1. —— H —3 seg⸗ne uns anit sel⸗gem Sterben und mach uns zu Him⸗mels⸗er ⸗ben. Hartmann Schenk 1634-1681. — 31. Mel. Liebster Jesn, wir sind hier. 4.— E —7H νů7— ů— n Sohn, 6 7— 0·—— SSISISISISIS Thron, ‚ 1. Höch⸗ster Gott, wir dan⸗ken dir, daß du uns dein geit. Gieb uns Gna⸗ de, daß auch wir nach dem ⸗sel⸗ben 1684. ö— Aeee, H—.—— ů— — II——.— + .— 2...‚...I + 1——.—5 2 +—— 1..—— ͤ C8—J—.....— 2— +.*+ 2 Wort ge„ non und den Glau-ben al⸗so stär ⸗ke, — hei ⸗ lig le⸗ben, + „ ,, eernma xle mnt n, ——— ö⸗ren: eh⸗ren, daß er thä⸗tig sei durch Wer ⸗ke. — rrnmn 32 2. x Unser Gott und Vater du, der uns lehret, was wir sollen, schenk uns deine Gnad dazu, Sonntag. 3. Gieb uns, eh wir gehn nach Haus. deinen väterlichen Segen. Breite deine Hände aus, EEEEEEE ů* beug⸗tes Haupt: uns er⸗laubt. Die Ru⸗ he hat er vor⸗ge-schrie-ben und gieb zum Wissen uns das Wollen, leite uns auf deinen Wegen. selbs laß uns ferner noch gelingen Laß uns hier im Segen gehen, auch zum Wollen das Vollbringen. dort gesegnet auferstehen.—— Johann Adam Haßlocher 1645—1726.— Mel. Gott' des Himmels und der Erden. 6——.— C IWSWSIIIAWARI 9r Eeee E rn nv n rrnn mu. mumt. n, Trie——. du so! in dei 1. Großer Gott von al⸗ten Zei⸗ten, des⸗sen Hand die Welt re⸗giert, ihm z des⸗sen Treu auf al⸗len Sei⸗ten mich von Ju⸗gend auf ge⸗führt, froh z *+— in tie ————— o Lae. e rt⸗e da. 6 So bi heu⸗te weckt des Ta⸗ges Lauf mich zu lau⸗ter An⸗dacht auf. und fl 2. 4. Wie ka Ach wie lieb ich diese Stunden, Was ist schöner als Gott dienen?——65 denn sie sind des Herren Fest, Was ist süßer als sein Wort, Wie st das mit so viel Trost verbunden, da wir sammeln wie die Bienen wenn da mein Gott mich ruhen läßt und den Honig tragen fort? NI und durch seinen guten Geist Selig ist, wer Tag und Nacht Wie k mir den Weg zum Leben weist. also nach dem Himmel tracht't. wenn 3. 5. Habe Dank für diesen Morgen, O mein Gott, sprich selber Amen, der mir Zeit zum Guten schenkt; denn wir sind dein Eigentum. das sind unsre besten Sorgen, Alles preise deinen Namen, wenn der Mensch an Gott gedenkt, alles mehre deinen Ruhm, wenn er betet, wenn er singt, bis es künftig wird geschehn, daß es durch die Wolken dringt. daß wir dich im Himmel sehn. Kaspar Neumann 1648—1715. 22 4 33. 2 Mel. Die Tugend wird durchs Kreuz geübet. .——— qWWFI * 1 u..—— . .— 1. Be⸗schwer⸗tes Herz, leg ab die Sor⸗gen, er⸗he⸗be dich, ge⸗ Ta es kommt der an⸗ ge⸗neh-me Mor⸗gen, da Gott zu ru⸗-hen An Sonntag. 39 4— 4 4 —— 4.—.——D——— ———.——.—— m Ber 2 7————— EHI 22..—2— ——IIII.—..————.— selbst den Ru⸗he⸗tag gewechtz auf⸗ auf, des Herrn Ge-⸗bot zu ü⸗ben, 44 5. 1——— 1 , Int men=en ——— 1I..I...l zu sei⸗nem Dienst sei gern be⸗ reit. 2. Auf, laß die Welt aus deinem Sinne, dein irdisch Werk muß ferne stehn; du sollst zu höherem Gewinne in deines Gottes Tempel gehn, 4. Kann meines Herzens Harfe klingen, wenn sie dein Finger nicht berührt? Kannichzu diremvor mich schwingen, wenn nicht dein Arm mich gufwärts e⸗giert, ihm zu erfüllen deine Pflichten, ö führt? e⸗führt, froh zu vermehren seinen Ruhm, Kann ich ein reines Opfer werden, — in tiefster Demut zu verrichten wenn nicht dein uftider Erden — dein geistlich Werk und Priestertum. in mir verzehrt die Lust t Der Erden — 3. und mich belebt—8 jene Welt? So bin ich, Gott, vor dir erschienen 5. ht auf. und fleh um deines Geistes Kraft. Erkauft hat Jesus mich so teuer, Wie kann ich dir wohl würdig dienen, zu seinem Tempel mich geweiht: dienen? wennernicht in mir wirkt und schafft? hier sei dein Herd, hier sei dein Feuer, ort, Wie soll ich freudig vor dich treten,‚ die Fülle deiner Herrlichkeit; Bienen Wwenn er nicht stillt der Sünden vollführe, was du angefangen, 17 ‚ Schmerz? neig auch zu mir dein Angesicht, acht Wie kann ich gläubig zu dir beten, dann ist der Seele aufgegangen icht't wenn er nicht stärkt mein blödes des Sabbaths rechtes Freudenlicht. Herz? Nach Christoph Wegleiter 1659-1706. Amen, um. * 34. bn Mel. Meinen Jesum laß ich nicht. I — sehn...—— +—— ö— 48—1715. 7—— 5..— 7*2 + ————— 2— 1. Licht vom Licht, ⸗leuch-te mich bei dem neu ⸗en Gna⸗den⸗son ⸗ ne, stel-le dich vor mein mun⸗tres ———— —.——..—ñ— P. n —.— DEEE 2, —— I——— dich, ge⸗ 3 ö ö * Ta ⸗ ges ⸗ lich ⸗ te;; ru⸗hen An ⸗ 90 4 sich te. woh- ne mir mit Glan⸗ze bei, 7 4 4 4 E — ö 2. 7——— 2—3 2.—..———— —. daß mein Sab⸗bath fröh⸗lich sei. — IT Sonntag. mit des Geistes Flügeln schwingen Brunnquell aller Süßigkeit, gieb mir einen Vorschmack ein, Offnen laß mir deine Ströme fließen, wie es mag im Himmel sein. daß de mache Sinn und Herz bereit, 5. Lasser Srren Aas r t nert Ge Dieser Tag sei dir geweiht: . Wun Deiui 1bti Segen ein, weg mit allen Eitelteiten! aß es hun sein. Ich will deiner Herrlichkeit einen Tempel zubereiten, Zünde selbst 935 Opfer an, nichts sonst wollen, nichts sonst thun das auf meinen Lippen lieget, als in deiner Liebe ruhn. 4 sei mir Weisheit, Licht und Bahn, 6. daß kein Irrtum mich betrüget Du bist mehr als Salomon: und kein fremdes Feuer brennt,‚ laß mich deine Weisheit hören: 1. welches dein 28747 nicht kennt. ich will deinen Gnadenthron mit gebeugten Knieen ehren, Laß 26 heut und allezeit bis mir deine Sonne lacht—— und mnt heilig, heilig! singen und den schönsten Sonntag mach— und urich in die Ewigkeit Benjamin Schmolck 1672—1737.—.— und 2 und 35. Mel. Komm, o komm, du Geist des Lebens.— Hꝗ V ö——— F—— 2 — ö ö‚ ‚— schlagt 9* ² 1. Thut mir auf die schö⸗ne Pfor⸗ 1 füh⸗ret mich in Zi⸗on ein! Gott is Ach wie wird an die⸗sem Or⸗te mei⸗ne See⸗le fröhlich sein: dem di ö— ů Hen ur ——— 2 2. 7 ö 1 nngen H nr—.——.—.—2.—2 singen 8—— ö—daller E hier ist Got⸗tes An⸗ ge⸗sicht, hier ist lau⸗-ter Trost und Licht. Würt 2. da auch und was mir wird vorgestellt, au Ich bin, Herr, zu dir gekommen, präge meinem Herzen ein, unsre komme du nun auch zu mir. laß es mir zur Frucht gebeihn. Wo du Wohnung hast genommen, Wi da ist lauter Himmel hier; 5. é ler 6 zeuch doch in mein Herz hinein, Stärk in mir den schwachen Glaub aller E E laß es deinen Tempel sein. laß dein teures Kleinod mir eli 3. nimmer aus dem Herzen rauben Seele, Laß in Furcht mich vor dich treten, halte mir dein Wort stets für, dir zu heilge du Leib, Seel und Geist, daß mein Singen und mein Beten ein gefällig Opfer heißt. Heilge du, Herr, Mund und Ohr, zeuch das Herze ganz empor. 4. Mache mich zum guten Lande, wenn dein Samkorn auf mich fällt; gieb mir Licht in dem Verstande, daß es mir zum Leitstern dient und zum Trost im Herzen grü 6. Rede, Herr, so will ich hören, und dein Wille werd erfüllt; nichts laß meine Andacht stt wenn der Brunn des Lebens g Speise mich mit Himmelsbrot, tröste mich in aller Not. du alle sollst es unser 8 dir geb Majesta möcht und im Möcht Sonntag. 35 dack ein, Öffne mir die g grünen Auen, hier in diesem Jammerthal, sein. daß dein Lamm sich weiden kann. Herr, zu deinem Ehrensaal. schwingen 7 5 zeige mir die rechte Bahn é Lasse mir dein Manna tauen, Benjamin Schmolck 1672—1737. ‚n!. hteit 36. n,. Mel. Wunderbarer König. 8 sonst kThur ͤ2———— —— ů ö—— f N Ei T——— „ 0. 0——..— 7 9—— — 1— 1 mon:——7 t hören; 1. Gott ist ge⸗ gen⸗wär ⸗tig! Las⸗set uns an ⸗be ⸗ ten thron Gott ist in der Mit⸗ten! Al⸗les in uns schwei⸗ge ehren x—, acht 14—————.—— ů +— +7—.—— ntag mach 2.———— E—— r 1672—1767 86 5 53 ö und in Ehr⸗furcht vor ihn tre⸗ten. sich 1 jas ů Wer ihn ke her i ennt: und sich in⸗nigst vor ihm beu ⸗ge. Wer ihn kennt, wer ihn nenr 2.——. F Exe —.—.— schlagt die Au ⸗gen nie- der, kommt, er-gebt euch wie-der! DDNN XX. immer vor dir stehen zi⸗on ein! Gott ist gegenwärtig, und dich gegenwärtig sehen! öhlich sein: dem die Cherubinen Laß mich dir „Tag und Nacht gebeuget dienen. für und für —— Heilig, heilig, heilig! trachten zu gefallen, —— singen ihm zur Ehre liebster Gott, in 3 0 —aller Engel hohe Chöre. und Licht. Herr, vernimm Du durchdringest alles unsre Stimm, laß dein schönstes Lichte, rgestellt, da auch wir Geringen Herr, berühren mein Gesichte. ein, unsre Opfer bringen. Wie die zarten Blumen gedeihn. 3. willig sich entfalten und der Sonne stille halten: laß mich so still und froh deine Strahlen fassen und dich wirken lassen. Wir entsagen willig allen Eitelkeiten, aller Erdenlust und Freuden; da liegt unser Wille, Seele, Leib und Leben, dir zum Eigentum ergeben: du allein sollst es sein, unser Gott und Herre, ) hören, dir gebührt die Ehre. chen Glaub⸗ od mir zen rauben stets für, tern dient . Mache mich einfältig, rzen grünt innig, abgeschieden, sanft und still in deinem Frieden; mach mich reines Herzens, daß ich deine Klarheit erfüllt; 4. schauen mag im Geist und Wahrheit. arht 18 am Majestätisch Wesen, Laß mein Herz Lebens qul möcht ich recht dich preisen überwärts nelsbrot, und im Geist dir Dienst erweisen! wie ein Adler schweben ot. Möcht ich wie die Engel und in dir nur leben. 3* * ν 36 Sonntag. daß ich dich stets lieb und ehre. Wo ich geh, sitz und steh, laß mich dich erblicken und vor dir mich bücken. 7. Herr, komm in mir wohnen, laß mein Geist auf Erden dir ein Heiligtum noch werden: komm, du nahes Wesen, dich in mir verkläre, Gerhard Tersteegen 1697—1769. 37. Mel. Gott des Himmels und der Erden. 2 E +———.—————— e ue un, Ei ee, v-ea, 3. r. ut. ——.. IꝗSꝗiSiiꝑqꝑĩꝑ‚ꝑ‚ꝑ‚ꝑ‚E‚‚.q‚. 1. Hal⸗le⸗ Heu⸗te fühl ich kei⸗ne Sorgen, dann das ist ein — lu⸗jah, schö⸗ner Morgen, schö-ner als man den⸗ken mag! lie⸗ber Tag, — +— 2 +— + SG e Lnt nitt. E IE—5 2—— der durch sei⸗ ne Lieb⸗lich⸗keit 2. Süßer Ruhetag der Seelen, Sonntag, der voll Lichtes ist, heller Tag der dunkeln Höhlen, Zeit, in der der Segen fließt, Stunde voller Seligkeit: du vertreibst mir alles Leid. Ach wie schmeck ich Gottes Güte recht als einen Morgentau, die mich führt aus meiner Hütte zu des Vaters grüner Au; da hat wohl die Morgenstund edlen Schatz 5— 0 Gold im Mund. Ruht nur,— 5 Weltgeschäfte, heute hab ich sonst zu thun; denn ich brauche alle Kräfte, in dem höchsten Gott zu ruhn. Heut schickt keine Arbeit sich als nur für mich. Ich will in der Zionsstille heute voller Arbeit sein; denn da sammle ich die Fülle recht das In⸗ ner⸗-ste er⸗freut. von den 1. Antrrs Schätzen ein, wenn mein Jesus meinen Geist mit dem Wort 74 Lebens speist. Herr, ermuntre menne Sinnen und bereite selbst die Brust; laß mich Lehr und Trost gewinnen gieb zu deinem Manna Lust, daß mir deines Wortes Hall recht tief in mein Herze fall. 7 Segne deiner Knechte Lehren, öffne selber ihren Mund; mach mit allen, die dich hören, heute deinen Gnadenbund, solches in dein e dringt. Gieb, daß ich den Tag beschließe, wie er angefangen ist; segne, pflanze und dehiche der du Herr des Sabbaths bist, bis ich einst auf jenen Tag ewig Sabbath halten mag. 38. Mel. Schmücke—5— 0 L Seele. daß, wenn man hier bet't und singt, Jonathan Krause 1701—-1762. V DDDD=—— 1. Zei⸗ge dich uns oh⸗ ne Hül ⸗le, ström auf uns der Guarde daß an die⸗ sem Got⸗tes⸗ ta ⸗ ge un ⸗ser Herz der Welt ent⸗ sᷓIR—————— 23 Wahr⸗ S das Jesu, d fließt si deine S denn d Und be ist dei daß ma unaufh 7—1769. — mag! Tag, r⸗freut. ein, Geist speist. men 525% zewinnen ust, all all. ren, hören, und singt, igt. schließe, , 98 bist, ag g. 7011762. Welt ent⸗ .—. — —— III 7 ö ,— dei⸗ne Ge⸗mei⸗ne mit dem Va⸗ter sich ver⸗ei ⸗ O daß frei von Erdenbürden und der Sünde Lasten würden unsre Seelen, unser Wille sanft wie diese Sabbathstille! Daß von fern aus deinen Höhen wir des Lichtes Aufgang sähen, das die Selgen dann verkläret, wenn der 12 ewig währet! Was ich strahlen seh am Throne, ist es nicht der Sieger Krone? Was ich überm Grab einst höre, sinds nicht Überwinderchöre? ne. Feiernd tragen sie die Palmen, ihr Triumph erschallt in Psalmen. Herr, du selber wollst mich weihen diesem Sabbath deiner Treuen. Decke meiner Blöße Schande mit dem festlichen Gewande deiner Unschuld, daß am Tage deines Mahls ich froh es wage, dort zu wandeln, wo voll Gnaden deine Schar du eingeladen, wo nicht mehr die Streiter ringen, wo sie Siegeslieder singen. Friedrich Gottlieb Klopstock 1724—1803. 39. Mel. Alle Menschen müssen sterben. —— E—————.— D SDPSD...... E. 5- Lar ra H, e 2. 5537. ——— 1. Das ist ei ⸗ ne sel⸗ge Stun⸗ de, Je⸗su, da man dein ge⸗denkt und das Herz von Herzensgrun⸗de tief in dei⸗ ne Wunden senkt. 2 4 4*— .——.—.— 12—— ——.—.— dn d, Li. m.— SPS SP S. PIPIPIPIPP PI IIIII———— HEH.——— Wahr⸗lich, nichts als Je⸗sum ken⸗nen, Je⸗sum su⸗chen, fin⸗den, nen⸗nen, 22————53 + I SSEEEE S— 1—— as er⸗fül ⸗let uns ⸗re Zeit mit der höch⸗sten Se⸗lig⸗keit. 2 Jesu, deine iue aer fließt so gern ins Herz hinein; deine Sonne scheinet helle, denn du willst genossen sein. Und bei aller Segensfülle ist dein Wunsch und ernster Wille, daß man, weil dein Brünnlein voll, unaufhörlich schöpfen soll. 3 Nun so laß au ch diese Stunde dein Gedächtnis in uns sein; in dem Herzen, in dem Munde leb und herrsche du allein. Laß uns deiner nie vergessen: wie Maria still gesessen, da sie deinen Mund gehört, also mach uns eingekehrt. Ernst Gottlieb Woltersdorf 1725—1761. Fr. N E IHTIII ——— Advent. EH E.E singt: Je ⸗ ho⸗vah! Je⸗ ho⸗vah! nünni Na⸗men b61 —— .— e, n,, x. W A, v e n, H,—.— i,. Eh⸗re, Macht und Ruhm! A⸗men, A-men! Bis einst der ——— IPI—‚————.—— ————. J*— +—— — +—..—.—— 1— 2 Herrlie Tem⸗pel die⸗ser Welt auf dein Wort in Staub zer-fällt, soll in ——.—. T e. r —— 0 WSA———— Welt zu un⸗sern Hal ⸗- len das Hei⸗lig! Hei ⸗lig! Hei ⸗lig! er⸗ 6— E—— 0 — E.2.—— e erer e rirererrerere. Frend ————.— 49.— 2 Zn⸗ schal ⸗len. Hal ⸗le⸗lu⸗jah! Hal ⸗-le⸗lu⸗jah! Er ist g Gottlieb Konrad Pfeffel 1736-1809. Sanftm —— sein Kör sein Zep 2. Advent. all unsr derhalbe 41. Gelobet — mein He —— ,ee,. O wohl E so diesen 1. Macht hoch die Thür, die Thor macht weit: es kommt der Wohl a 2 da diese ——.—————— 2—— Er ist d ——II 1 TZ————.— 2+ bri t e n H E E E ne din ninn E ring T.— L—. 2 1——.—— Herr der Herr-lich-keit, ein Kö⸗ nig al ⸗ ler Kö ⸗ nig⸗ Gelobet —— mein T 4 +... 4 —— 2...—* 2 1 + 2 2——.—42——..—. E.... 2Z... .——— 1. B..——...—— ——2——— Iu—— D—— reich, ein Hei⸗ land al ⸗ ler Welt zu⸗gleich, der Heil und — 4 Dμ 4 +Z. C— Ti TD Ce ́— ——......— V.H E ππ⁰n⅛¹π⁰i!y1 2 D 2...——. 4⁴41˙ 2.— + +—— —.—— E—— E I 1 44 Le⸗ ben mit sich bringt; der⸗ hal-ben jauchzt, mit Freu ⸗ den — ———————— —...——— singt: Ge⸗lo ⸗ bet sei mein Gott, mein Schöp⸗fer reich von Rat! 5 0 oder sei 8———, 2—.——— E— —————.——.——— 4—. — 1. Macht hoch die Thür, die Thor macht weit: es kommt der Herr der der— ...— —.— DIII—— La— 25— Herrlich⸗keit, ein Kö⸗nig al⸗ler Kö⸗ nig⸗reich, ein Heiland al⸗ler lin—.——— —.— To + TL Po +— SSSDD—..——.— ———— 2———.— —.— Welt zu⸗gleich, der Heil und Le⸗ben mit sich bringt; der⸗halben jauchzt, mit * 20— e EEE —— EEEEEEEEEEEEEE .— e 2— 2—— El Freu⸗den singt: Ge⸗ lo⸗bet sei mein Gott, mein Schöpfer reich von Rat! 2. 4. Er ist gerecht, ein Helser wert, Macht hoch die Thür, die Thor 1809. Sanftmütigkeit ist sein Gefährt, macht weit! sein Königskron ist Heiligkeit, Eur Herz zum Tempel zubereit't; sein Zepter ist Barmherzigleit; die Zweiglein der Gottseligkeit all unsre Not zum End er bringt, steckt auf mit Andacht, Lust und Freud, derhalben jauchzt, mit Freuden singt: so kommt der König auch zu euch, Gelobet sei mein Gott, ja Heil und Leben mit zugleich. mein Heiland groß von That! Gelobet sei mein Gott, 3. voll Rat, voll That, voll Gnad! — O wohl dem Land, o wohl der Stadt, 5. so diesen König bei sich hat! Komm, o mein Heiland Jesu Christ, der Wohl allen Herzen insgemein, meins Herzens Thür dir offen ist; da dieser König ziehet ein! ach zeuch mit deiner Gnaden ein, — Er ist die rechte Freudensonn, dein Freundlichkeit auch uns erschein, —4 2— bringt mit sich lauter Freud und ö dein heilger Geist uns führ und leit — Wonn. den Weg zur ewgen Seligkeit. ·nig⸗ Gelobet sei mein Gott, Dem Namen dein, o Herr, mein Tröster früh und spat! sei ewig Preis und Ehr! —.— Georg Weissel 1590—1635. 0 42. und Mel. Nun komm, der Heiden Heiland. 6—— ö— — ö——— 7— — SS I TIFIIPIPIIIIITIIIIII I I I T IIT 8 A 0 I 2——2.— 1201— V 1. Gott sei Dank durch al⸗le Welt, der sein Wort be⸗stän⸗dig hält E 2. —— Advent. 2 Was der alten Väter Schar höchster Wunsch und Sehnen war, und was sie geprophezeit, ist erfüllt in Herrlichkeit. 6. Und gleichwie dein Kommen war, voller Sanftmut ohn Gefahr, also sei auch jederzeit deine Sanftmut mir bereit. 3. 7. Zions Hilf und Abrams Lohn, Tröste, tröste meinen Sinn, Jakobs Heil, der Jungfraun Sohn, weil ich schwach und blöde bin, der wohl zweigestammte Held und des Satans schlaue List hat sich treulich eingestellt. sich zu hoch für mich vermißt. 4. 8. Sei willkommen, o mein Heil! Tritt der Schlangen Kopf entzwei, Hosianna, o mein Teil! daß ich aller Angsten frei Richte du auch eine Bahn dir im Glauben um und an dir in meinem Herzen an. selig bleibe zugethan; 9. Daß, wenn du, o Lebensfürst, prächtig wiederkommen wirst, ich dir mög entgegengehn und vor dir gerecht bestehn. Heinrich Held, um 1640. 43. Mel. Ach was soll ich Sünder machen. . Zeuch, du Ehrenkönig, ein, es gehöret dir allein; mach es, wie du gerne thust, rein von aller Sündenlust. — ..— +2 — ———.——— — 1. Kommst du, kommst du, Licht der Heiden? Ja, du kommst und welche Frucht und Leben schafft. — ö— ö ů ö ö + ———.— 1———— III 7 7 2—— säu⸗mest nicht, weil du weißt, was uns ge⸗bricht; o du star⸗ker LE ————I—— —————— +* Trost im Leiden, Je⸗su, meines Herzens Thür steht dir offen, komm zu mir. 2. 3. Ja, du bist bereits zugegen, Aole mich durch deine Liebe, du Weltheiland, Jungfraunsohn; Jesu, nimm mein Flehen hin, meine Sinne spüren schon schaffe, daß mein Geist und Sinn deinen gnadenvollen Segen, sich in deinem Lieben übe; deines Geistes Wunderkraft, steht in meinen Kräften nicht. sonst zu lieben dich, mein Licht, 2 W et hat. en war, hr, m 1640. 1—— Advent. 4. Jesu, rege mein Gemüte, Jesu, öffne mir den Mund, daß dich meines Herzens Grund innig preise für die Güte, die du mir, o Seelengast, lebenslang erwiesen hast. . Laß durch deines Geistes Gaben, Liebe, Glauben und Geduld, durch Bereuung meiner Schuld mich zu dir sein hoch erhaben; dann so will ich für und für Hosianna singen dir. Ernst Christoph Homburg 1605—1681. 44. —41 Mel. Aus meines Herzens Grunde. X———.— ...——.——— N —————p—————* ENEE.. 2———..—— 2—4 1. Nun jauchzet all, ihr From-men, zu die⸗ ser Gna⸗den⸗zeit, weil un⸗ser Heil ist kom-men, der Herr der Herr⸗lich⸗keit; —— 8 2 2—.— + 2.—.— 2 +2 +— 2——..—— 2———— —..—.——————— ö 2....—. 2——.—— + zwar oh⸗- ne stol-ze Pracht, doch mäch-tig, zu ver⸗ hee⸗ren und —— W 1* 2 +———5 +— XII +2.—————.—..—*2 7 iI 1 EI t— 2.. H —..———— H gänz⸗lich zu zer ⸗ stö ⸗ ren des Teu⸗fels Reich und Macht. 2. Kein Zepter, keine Krone sucht er auf dieser Welt: im hohen Himmelsthrone ist ihm sein Reich bestellt. Er will hie seine Macht und Majestät verhüllen, bis er des Vaters Willen im Leiden hat vollbracht. Ihr Mächtigen auf Erden, nehmt diesen König an, wollt ihr beraten werden und gehn die rechte Bahn, die zu dem Himmel führt. Sonst, wo ihr ihn verachtet und nur nach Hoheit trachtet, des Höchsten Zorn euch rührt. 4. Ihr Armen und Elenden in dieser bösen Zeit, die ihr an allen Enden müßt haben Angst und Leid, seid dennoch wohlgemut, laßt eure Lieder klingen, dem Könige zu singen, der ist eur höchstes Gut. 5. Er wird nun bald erscheinen in seiner Herrlichkeit, der all eur Klag und Weinen verwandeln wird in Freud. Er ists, der helfen kann: halt't eure Lampen fertig und seid stets sein gewärtig; er ist schon auf der Bahn. Michael Schirmer 1606-1673. 45. Mel. Von Gott will ich nicht lassen. ——— ;— ——————————.—.—. —5—— 7——————. ———0 2——.—.— 7 2 2..ꝛ— ——— 2————— —7 1. Mit Ernst, o Men⸗schen⸗kin⸗ bald wird das Heil der, das Herz in euch be⸗stellt; der Sün⸗der, der wun⸗der⸗star⸗ke Held, SDSSS E E —.—1 ——— 4 +. 4 EE 4 2* 4 S.5————— 2 2—4— ——* + EEE—————. 2+—— — E.——..——.— E— E— —— 11 I— den Gott aus Gnad al⸗lein der Welt zum Licht und Le⸗ben ver⸗ 4* 4 4— + 1 — 1 ——— 1 spro⸗chen hat zu ge⸗ben, bei 2. Bereitet doch fein tüchtig den Weg dem großen Gast; macht seine Steige richtig, laßt alles, was er haßt; macht alle Bahnen recht: die Thal laßt sein erhöhet, macht niedrig, was hoch stehet, was krumm ist, gleich und schlecht. Ein Herz, das Demut liebet, bei Gott am höchsten steht; ein Herz, das Hochmut übet, mit Angst zu Grunde geht; 4 Mel. Aus meine öt««=...———.—.—.— .——— al⸗len keh⸗ren ein. ein Herz, das richtig ist und folget Gottes Leiten, das kann sich recht bereiten, zu dem kommt Jesus Christ. 4. Ach mache du mich Armen zu dieser heilgen Zeit aus Güte und Erbarmen, Herr Jesu, selbst bereit. Zeuch in mein Herz hinein vom Stall und von der Krippen, so werden Herz und Lippen dir allzeit dankbar sein. Valentin Thilo 1607—1662. 6. 8 Herzens Grunde. * — 1—.—.FY— SSIII III...... YI. Auf, auf, ih: Reichs⸗ge ⸗ nos Em⸗pfa⸗ het un ⸗ver⸗ — dros 5 sen, eur Kö⸗nig kommt her⸗ an! sen den gro⸗ßen Wun-der⸗mann. * — ER . FH H ö— II 7 1— al ⸗len Din-gen ihm ö‚ 4 — 7 I +— ————8— — Ho ⸗ si⸗ an⸗ na sin ⸗ gen 2 Auf, ihr betrübten Herzen, der König ist gar nah; hinweg all Angst und Schmerzen, der Helfer ist schon da. Seht, wie so mancher Ort hochtröstlich ist zu nennen, da wir ihn finden können: im Nachtmahl, Tauf und Wort. mit — ter du g. Auf, auf, ihr Vielgeplagten, der König ist nicht fern. Seid fröhlich, ihr Verzagten, re dort kommt der Morgenstern. Der Herr will in der Not mit reichem Trost euch speisen, er will euch Hilf erweisen, jja dämpfen gar den Tod. open, 1662. — 5— * n! ann. h ihm 4. Seid fromm, ihr Unterthanen, der König ist gerecht; laßt uns die Weg ihm bahnen und machen alles schlicht. Fürwahr, er meint es gut, drum lasset uns die Plagen, die er uns schickt, ertragen mit unerschrocknem Mut. 5. Frisch auf in Gott, ihr Armen, der König sorgt für euch; er will durch sein Erbarmen euch machen groß und reich. Der selbst des Tiers gedacht, der wird auch euch ernähren; was Menschen nur begehren, das steht in seiner Macht. 6. Frisch auf, ihr Hochbetrübten, der König kommt mit Macht; an uns, sein Herzgeliebten, hat er schon längst gedacht. Nun wird kein Angst noch Pein noch Zorn hinfort uns schaden, dieweil uns Gott aus Gnaden läßt seine Kinder sein. ent.— 7. So lauft mit schnellen Schritten, den König zu besehn; dieweil er kommt geritten stark, herrlich, sanft und schön. Nun tretet all heran, den Heiland zu begrüßen, der alles Kreuz versüßen und uns erlösen kann. 8. Der König will bedenken die, so er herzlich liebt, mit köstlichen Geschenken, als der sich selbst uns giebt durch seine Gnad und Wort. Ja König, hocherhoben, wir alle wollen loben dich freudig hier und dort. 9. Nun Herr, du giebst uns reichlich, wirst selbst doch arm und schwach du liebest unvergleichlich, du gehst den Sündern nach. Drum wolln wir all in ein die Stimmen hoch erschwingen, dir Hosianna singen und ewig dankbar sein. Johann Rist 1607—1667. 47. 7 Mel. Werde munter, mein Gemüte. W .— 4 +. + +— 4—.—. +—— —— 2.—————.—.—— — 2.....—.́— ur ur. d ei— V——— 2. 1 1. War⸗ um willst du drau⸗ßen ste- hen, du Ge⸗seg ⸗ne⸗ Laß dir bei mir ein ⸗ zu⸗ge- hen wohl⸗ge-⸗ fal⸗len, x—— r men vuN. ᷣm Pen ni, usd. miur un l, ne.e. 7*———2.——. I 2.—— 1 ,: 2—.—— ter des Herrn? du mein Stern! Du mein Je⸗su, mei⸗ne Freud, Hel⸗fer in der ö 255 ö ö— ö N E— rech ⸗-ten Zeit, hilf, o Hei⸗ land, mei ⸗ nem Her ⸗ zen ö ö*D ——— ö—A n 5.— 1. —————— Ei u d & u d a Abvent. 2. Will ich denn mein Elend lindern und erleichtern meine Not bei der Welt und ihren Kindern, fall ich nur in neue Not: da ist Trost, der mich betrübt, Freude, die mein Unglück liebt, Helfer, die mir Herzleid machen, gute Freunde, die mein lachen. 3. In der Welt ist alles nichtig, nichts ist, das nicht kraftlos wär. Hab ich Hoheit, die ist flüchtig; hab ich Reichtum, was ists mehr als ein Stücklein armer Erd? Hab ich Lust, was ist sie wert? Was ist, das mich heut erfreuet, das mich morgen nicht gereuet? 4. Aller Trost und alle Freude ruht in dir, Herr Jesu Christ: dein Erfreuen ist die Weide, da man immer fröhlich ist. Leuchte mir, o Freudenlicht, ehe mir mein Herze bricht, laß mich, Herr, an dir erquicken; Jesu, komm, laß dich erblicken. 5. Freu dich, Herz, du bist erhöret, jetzo zeucht er bei dir ein; sein Gang ist zu dir gekehret, heiß ihn nur willkommen sein und bereite dich ihm zu, gieb dich ganz zu seiner Ruh, öffne dein Gemüt und Seele, klag ihm, was dich drück und quäle. 6. Was du Böses hast begangen, das ist alles abgeschafft: Gottes Liebe nimmt gefangen deiner Sünden Macht und Kraft. Christi Sieg behält das Feld, und was Böses in der Welt sich will wider dich erregen, wird zu lauter Glück und Segen. 7. Alles dient zu deinem Frommen, was dir bös und schädlich scheint, weil dich Christus angenommen und es treulich mit dir meint. Bleibst du dem nur wieder treu, ists gewiß und bleibt dabei, daß du mit den Engeln droben ihn dort ewig werdest loben. Paul Gerhardt 1607-1676. 48. [Oder: Mel. Valet will ich dir geben.] 2U —.——— VD 1311— 5 4 EEEEEEEEEEE E2 9—.— 25., ee, dd. +— 1. Wie soll ich dich em⸗pfan⸗gen und wie be⸗gegn ich dir, o al⸗ler Welt Ver⸗lan⸗gen, o mei⸗ner See⸗len Zier? ——*.——————— E— E.—2—...ι— 2—.——*—— ————..——— 2——* — 4— ů———.—..— J O Je ⸗su, Je⸗ su, set-ze mir selbst die Fak⸗kel bei, da⸗ —— D— L.— 24 XI —— 7— 2 1 1 E II D—— ö—— +—..— n 2———— V.D. mit, was dich 2. Dein Zion streut dir Palmen und grüne Zweige hin, und ich will dir in Pfalmen ermuntern meinen Sinn. — er ⸗ göt ⸗ ze, mir kund und wis⸗send sei. Mein Herze soll dir grünen in stetem Lob und Preis und deinem Namen dienen, so gut es kann und weiß. öret, , in h, quäle. egen. men, heint, rreu, hen 1676. Advent. 4 * Was hast du unterlassen zu meinem Trost und Freud, als Leib und Seele saßen in ihrem größten Leid? Als mir das Reich genommen, da Fried und Freude lacht, bist du, mein Heil, gekommen und hast mich froh gemacht. 4. Ich lag in schweren Banden, du kommst und machst mich los; ich stand in Spott und Schanden, du kommst und machst mich groß und hebst mich hoch zu Ehren und schenkst mir großes Gut, das sich nicht läßt verzehren, wie irdisch Reichtum thut. . Nichts, nichts hat dich getrieben zu mir vom Himmelszelt, als das geliebte Lieben, womit du alle Welt in ihren tausend Plagen und großen Jammerlast, die kein Mund kann aussagen, so fest umfangen hast. 6. Das schreib dir in dein Herze, du hochbetrübtes Heer, bei denen Gram und Schmerze sich häuft je mehr und mehr: seid unverzagt, ihr habet ie Hilfe vor der Thür; der eure Herzen labet und tröstet, steht allhier. 0* Ihr dürft euch nicht bemühen noch sorgen Tag und Nacht, wie ihr ihn wollet ziehen mit eures Armes Macht: er kommt, er kommt mit Willen, ist voller Lieb und Lust, all Angst und Not zu stillen, die ihm an euch bewußt. 8 Auch dürft ihr nicht erschrecken vor eurer Sündenschuld; nein, Jesus will sie decken mit seiner Lieb und Huld: er kommt, er kommt den Sündern zum Trost und wahren Heil, schafft, daß bei Gottes Kindern verbleib ihr Erb und Teil. 9. Was fragt ihr nach dem Schreien der Feind und ihrer Tück? Der Herr wird sie zerstreuen in einem Augenblick: er kommt, er kommt ein König, dem wahrlich alle Feind auf Erden viel zu wenig zum Widerstande sind. 10. Er kommt zum Weltgerichte, zum Fluch dem, der ihm flucht, mit Gnad und süßem Lichte dem, der ihn liebt und sucht. Ach komm, ach komm, o Sonne, und hol uns allzumal zum ewgen Licht und Wonne in deinen Freudensaal. Paul Gerhardt 1607—-1676. 49. Mel. Vom Himmel hoch da komm ich her. ö ö— 432— — 4 2——2 SSSISISIIIIIIIII.III.......T E E—.— +.—..—..—Y I— 1 2—— ̃— +—4 , ab⸗wärts flammen dei⸗nen Schein, denn so will Gott ge⸗ bo⸗ren sein. E 1 D 0 * d 46 Advent. 2. Komm an von deinem Ehrenthron, Sohn Gottes und der Jungfraun Sohn; komm an, du zweigestammter Held, geh mutig durch das Thal der Welt. 3. Du nahmest erdwärts deinen Lauf und stiegst auch wieder himmelauf: dein Abfahrt war zum Höllenthal, die Rückfahrt in den Sternensaal. * 4. O höchster Fürst, dem Vater gleich, besieg hier dieses Fleisches Reich; denn unsres siechen Leibes Haft sehnt sich nach deiner Himmelskraft. 5. Es glänzet deiner Krippen Strahl, ein Licht leucht't durch 2—0 17 a es giebt die Nacht so hellen Schein, der da wird unverlöschlich sein. Nach Johann Franck 1618—1677. 50. Mel. Meinen Jesum laß ich nicht. — J. 4 — J——— 45——.— —.2.————2—2— X—..— ——. II FN —.38 ————— —————— 1. Ho⸗si⸗ an⸗na! Davids Sohn kommt in Zi⸗on ein⸗ge⸗zo ⸗ gen. Ach be⸗rei⸗tet ihm den Thron, setzt ihm tausend Eh⸗ren⸗bo⸗ gen; * — + 1 I — SDSI T—— ů .—5 + 2 +I.——— 2—.——* D—— 2..——— streu⸗et Pal⸗men, ma⸗chet Bahn, daß er Ein⸗zug hal⸗ten kann. 2. Hosianna! sei gegrüßt, komm, wir gehen dir entgegen; unser Herz ist schon gerüst't, will sich dir zu Füßen legen. Zeuch zu unsern Thoren ein, du sollst uns willkommen sein. 3. Hosianna! Friedefürst, Ehrenkönig, Held im Streite, alles, was du schaffen wirst, das ist unsre Dleihsroh Deine Rechte bleibt erhöht, und dein Reich allein besteht. 4. Hosianna! lieber Gast, wir sind deine Reichsgenossen, die du dir erwählet hast; ach so laß uns unverdrossen deinem Zepter dienstbar sein, herrsche du in uns allein. 5. Hosianna! steh uns bei, o Herr, hilf, laß wohl gelingen, daß wir ohne Heuchelei dir das Herz zum Opfer bringen. Du nimmst keinen Jünger an, der dir nicht gehorchen kann. 6. Hosianna nah und fern! Eile bei uns einzugehen, du Gesegneter des Herrn; warum willst du draußen stehen? Hosianna! bist du da? Ja du kommst, Hallelujah! Benjamin Schmolck 1672—1737. 730 51. Mel. Wie wohl ist mir, o Freund der Seelen. * S‚.‚ü—..—— 2—.— n. dren ̃— r Bn e e 3. n— ꝙ 8——.—— 2——57.—. e i e. e n.—. E——. 12. .. Dein Mittler kömmt; auf, blö⸗ de See ⸗le, die in der ban ⸗gen Trau⸗er⸗höh⸗le die Mo⸗sis Fluch und in Fes⸗seln trü⸗ ber Dein; auf se Er zei er flö Was das h er hat Er kle er gie dein x Dein sein A Auf, der dii Komn er gleich, Reich; Haft ielskraft. Strahl, finstre hab, 1 Schein, sein. 81677. gen, ingen. an, n. tehen? 1737. — ch und i⸗ ber Advent. ö 47 — ö ů ...— 1— 2 ů— S, 65 2—.— nr 1— n II—— Don⸗ner schreckt + 14 9 112 7 Der Fluch ver ⸗geht, die Ban⸗de rin⸗gen Schwermut steckt! Hueh geht, sv gen, 4 4 4 4 E N 5— + 1— 2——.——— +7—2..—— 7 4 SIII—.—..—. 2—.———4 —————— es rei⸗ßen Sa⸗ tans fes⸗te Schlin⸗gen, die den ge⸗ 4 4 4— 4 — + ..I.....I.... T—.——— —— 2.—2 2. fang⸗nen Geist be⸗klemmt; du kannst nun Heil — — W 0 und Frei⸗heit hof⸗ I — ̃ 2—.— H U 3—— — L fen, Gott ist versöhnt, sein Himmel of 20— 2. Dein Lehrer kömmt; laß deine Ohren auf seinen Mund gerichtet sein. Er zeigt den Weg, den du verloren, er flößt dir Licht und Wahrheit ein. Was unter dunkent Schatten stecket, das hat dir dein Prophet entdecket, er hat das Reich der Nacht gehemmt. Er klärt dir auf des Vaters Willen, er giebt dir Kraft, ihn zu erfüllen; dein weisheitsreicher Behrer kömmt. 3. König kömmt, doch Prangen, sein Aufzug ist an Armut reich. Auf, deinen Fürsten zu empfangen, der dir an tiefster Schwachh eit gleich! Komm, Hand und Zepter dem zu Dein ohne dein gnaden⸗vol⸗ler Mittler kömmt. der dich wird so zu schützen wissen, daß dich kein Angststrom über⸗ schwemmt. Thu wie getreue Unterthanen, komm her und schwör zu seinen Fahnen: dein längst verla tei König kömmt. Dein Alles köm— dich zu ergötzen, dein A und O ist vor der Thür; wer dieses Gut recht weiß zu schätzen, vertauschet gern die Welt dafür. So greif denn zu mit beiden Händen, da dich, mein Geist, von allen Enden ein solches Gnadenmeer umströmt; nimm weg den Damm, thu auf die Thüren, laß dich zu nehmen willig spüren: küssen, o armes Nichts, dein Alles kömmt. Johann Jakob Rambach 1693—1735. 52. —— 2—— a Enaun— N ‚—————— ——7 1. Ho⸗si⸗ an⸗na, Da⸗vids Sohn, der in sei ⸗nes Va⸗ters Na⸗men sich er⸗he⸗bet auf den Thron ü⸗ber Jakobs Hhus und Wa⸗men, * E 1 d 0 1 j ö DN —5 + 1—' 2. 3 EEEEEEEEEED 2.———.— 2— 1 +. welchem Gott ein Reich be⸗stimmt, dem die Rei⸗che die⸗ser Er⸗den ——— E———— ISISIPIPIIIIIFIIIIIIITITIITI— 2—— 26— L ++ al⸗le müs⸗sen dienst⸗bar wer⸗den, und das selbst kein En⸗de nimmt. 2. Sei gesegnet, teures Reich, das ein solcher Herr besitzet, dem kein Herr auf Erden gleich, der das Recht mit Nachdruck schützet. Schwinge dich in stetem Flor groß durch Frieden, reich an Freuden unter Juden, unter Heiden mit vermehrtem Glanz empor. 3. Deines Königs Majestät müsse jedes Volk verehren, und so weit die Sonne geht, müsse sich sein Ruhm vermehren. Selbst der kleinen Kinder Mund mache zum Verdruß der Feinde und zur Freude seiner Freunde seinen großen Namen kund. 4. Schreibe, Herr, mich auch mit an unter deinen Unterthanen. Ich will dir, so gut ich kann, in mein Herz die Wege bahnen; ich geselle mich im Geist zu denselben großen Reihen, die das Hosianna schreien: Sohn des Höchsten, sei gepreist! . Jauchzt, ihr Kräfte, freuet euch, seid ermuntert, meine Sinnen! Jesus und sein Gnadenreich wird bei euch nun Raum gewinnen. Kommt und schwört den id eid, kommt und küßt den Sohn der Liebe! Ach daß niemand außen bliebe: hier, ach hier ist Seligkeit. Johann Jakob Rambach 1693—1735. 53. Auf, Zit dem hö Dein kü muß De Gelobt die Chr zu seine Wir sin des Got des alte die wir nimmt denn sie noch ste Ach Her und ma die sich erneuer Den nei der dir in seine . Mel. Allein Gott in der Höh sei Ehr. 447 .=...... 6—95‚‚———— DDDee. EV———— 1— 1. Gott Lob, ein neu ⸗es Kir⸗chen-jahr macht uns die gro ⸗ße des ew-gen Got⸗tes of⸗fen ⸗bar; und nun will er aufs — 4 4 +— 4 ———..— 2. E E—.— ———Ĩ 7 n 0 2.— 6—.— ö— 2. EEE.— u E 5 2—— Treu ⸗ e be B d in⸗zi nen e den al ⸗ten, hoch- be⸗schwor⸗nen Bund, den ein⸗zig — +. 4*— 2———— —— 31.——— 1 öPPPIII PIPIPIIIIIIIIIIIIIII ———.—— II. fes⸗ten Glau⸗bens⸗grund durch sei⸗nen Geist uns leh ⸗ ren. nimmt. mit an un, hnen; n/ reist! ewinnen. ldgungs⸗ 0„ er Liebe! liebe: 3—1735. 2 dvent. 2. 5. Auf, Zion, Preis und Ehr und Ruhm Hiezu erhalt uns, Herr, dein Wort dem höchsten Herrn zu singen! Dein königliches Priestertum muß Dank zum Opfer bringen. samt Tauf und Abendmahle, so wandern wir mit Freuden fort in diesem finstern Thale. Gelobt sei Gott, der durch sein Wort Herr, segne dieses Kirchenjahr: die Christenheit und diesen Ort zu seinem Tempel weihet. 5. Wir sind nicht wert der neuen H des Gottes aller Gnaden: des alten Menschen alte Schuld die wir auf uns geladen, laß Kirche, Schul, Tauf und Altar uns deine Wege zeigen. 6 11 uld Gieb deinen Hirten Kraft und Geist zu reiner Lehr und Leben, dein Wort, das Gottes Weide heißt, der Herde rein zu geben. nimmt unsern eignen Ruhm dahin; Laß alle Hörer Thäter sein, denn sie bewies den alten Sinn noch stets mit neuen Sünden. 4 Ach Herr, gieb uns den neuen Geist So halten und und mach uns durch die Güte, damit kein heuchlerischer Schein des Glaubens Kraft verleugne. 7. ind vollenden wir das Kirchenjahr auf Erden; die sich an uns aufs neu erweist, dabei befehlen wir es dir, erneuert im Gemüte. Den neuen Menschen der dir allein gefallen kann in seinem ganzen Leben. wie wir es enden werden. zieh uns an, Hier bleibt die Kirche noch im Streit; kommt aber einst die Ewigkeit, dann wird sie triumphieren. Heinrich Kornelius Hecker 1699— 1743. 54. Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern IEEE EEEE. 2 2———.— —— 1. Der Hei-land kommt: lob-sin⸗get ihm, dem Herrn, dem al ⸗le Er kommt, der ein ⸗ge-bor-ne Sohn, ver läßt des Him⸗-mels — ——————.—.— ..— 1 ——.— 2—— 0— —— m di, Inem d 2 Se⸗ra⸗ phim das Hei⸗lig! Hei⸗lig! sin⸗gen. Preis dir ho-hen Thron, um Heil der Welt zu brin-gen. Brt ́— ů rr— —— 2— V e — x E 3 0 daß wir von den Sün-den Ret⸗tung fin-den, Gnad em⸗-pfan⸗ — S——.—4F4— IDIIEIIII— —————————.— gen und zum Him mel-reich ge-lan- gen. Dbent. 2. Da wir Willkommen, Friedefürst und Held, ganz hier Erlöser, Mittler, Heil der Welt, im Verderben müßten sterben, bringst willkommen hier auf Erden! du Leben; Du kommst der sündgen Welt zu gut, o was kannst du Größres geben? du kleidest dich in Fleisch und Blut, 4. willst unser Bruder werden. Wir bringen dir ein dankbar Herz * Ja du, und wollen fromm in Freud und Jesu, ö Schmerz kommst uns Armen voll Erbarmen nach deinem Vorbild wandeln. mild entgegen, Verwirf dies unser Opfer nicht wandelst unsern Fluch in Segen. und gieb uns deines Geistes Licht, wie dirs gefällt zu handeln; zeig dich Du bringst uns Trost, Zufriedenheit, Heil, Leben, ewge Seligkeit; freundlich, sei hoch dafür gepriesen! hilf uns Schwachen, daß wir wachen, O Herr, zu arm und schwach sind wir, beten, ringen die Treue zu vergelten dir, und zu deinem Reiche dringen. die du an uns erwiesen. 177⁷⁸ RE 50. Mel. Heilig ist Gott der Vater 49.— k—k——..‚———— EDEEEEEEE— 2 7 + I 2V EE 4— 7 S...‚‚I‚————————— ————.———— — 0 D— n,— 2— 0— EE las⸗set uns ihm Pal-men streun! 2. Sanft- mü⸗ tig kommt er ö ö 35———————— ö———— öů——— ö————*..—. 2————— —.———2—.—— in sein Reich: jauchzt ihm, al le Lan⸗de, freu et euch! —.—— ———— an. u Lt en, u—..— SI 1 — Ho⸗si-an-na in der Hö⸗ he! 3. Der Herr ist da, Hal-le⸗ lu⸗jah! ——.—————.— e H n aan—.— ö————— Dꝓ—IUI‚. .. IEEEE Prei⸗set sei⸗ nen Na⸗men! Ho⸗si ⸗an- na! A⸗men, A⸗men! Friedrich Adolf Krummacher 17671845. O mä gewal o Frie es we den V doched Dein! doch dem, Bewa zieht der W Und da eb es se 0 hringst Leben; ben? Herz d und nerz n. ht Licht, achen, ugen n. 1778. Advent. 2 299 *—* 56. — 1I——————— ů—.——.— u Lai dn, unn. nni r u En.— 2..———9*.—.—5.8—... 7— ——— IIEE 60 1. Dein Kö⸗nig kommt in nie⸗dern Hül⸗len, ihn trägt der last⸗barn 131.———— 3——— — ů 1.. ‚ .— A. ESES I. 9——.———— 2— Es⸗lin Fül⸗len; em⸗pfang ihn froh, Je⸗ru⸗sa⸗lem! Trag ihm ent⸗ —. D‚...—.—— Dñ——....——— 2—— 2..———.————.3 IDA.————. S. —50 ö—.—————3.——..—— ge⸗ gen Frie-dens⸗pal-men, be-streu den Pfad mit grü⸗nen 2 — 2537 2— 211— ...... .—— DE— Hal⸗men: so ists dem Her-ren an- ge-nehm. 2 du kommst, auf den empörten Triften O mächtger Herrscher ohne Heere, des Lebens neuen Bund zu stiften, gewaltger Kämpfer ohne Speere, und schlägst in Fessel Sünd und Tod. o Friedensfürst von großer Macht: 5. es wollen dir der Erde Herren O Herr von großer Huld und Treue, den Weg zu deinem Throne sperren, o komme du auch jetzt aufs neue doch du gewinnst ihn ohne Schlacht. zu uns, die wir sind schwer verstört. 3. Not ist es, daß du selbst hienieden Dein Reich ist nicht von dieser Erden, kommst zu erneuen deinen Frieden, doch aller Erde Reiche werden dagegen sich die Welt empört. dem, das du gründest, unterthan. 6. Bewaffnet mit des Glauben? Worten O laß dein Licht auf Erden siegen, zieht deine Schar nach den vier Orten die Macht der Finsternis erliegen, der Welt hinaus und macht dir Bahn. und lösch der Zwietracht Glimmen 4. aus, Und wo du kommest hergezogen, daß wir, die Völker und die Thronen, da ebnen sich des Meeres Wogen, vereint als Brüder wieder wohnen es schweigt der Sturm, von dir in deines großen Vaters Haus. bedroht; Friedrich Rückert 17881866. 57. Mel. Meinen Jesum laß ich nicht ich 0 —* ——————— 123—.—.—— + e Ein uut; Mi dn mun. e unen immiit n dn wa rr— H, m r, deim miinn 130 uäen irrn. dn— —* E—.2—..—— +——— 1. Auf und ma⸗che dich be⸗reit, denn dein König kommt ge⸗gan ⸗ gen; thu ihm auf die Tho⸗re weit, um ihn würdig zu em⸗pfan ⸗- gen; 4* W MRei. DISDSDIDDD..—— SSS.......— eb ne freu-dig ihm den Pfad, wenn er dei⸗nem Her-zen naht. bett ihn sanft in deinem Herzen; gieb mit demutsvollem Sinn dich ihm ganz zu eigen hin. 2. Denke, wie er für dich stritt und den Frieden dir erworben, wie er Schmach und Schmerzen litt 4. und am Kreuz für dich gestorben, Laß ihn nicht von dannen ziehn, wie er ging zum Vater ein, halt ihn fest für alle Zeiten, daß du könntest selig sein. schlinge liebend dich um ihn 3. ö und laß nichts von ihm dich scheiden Nimm ihn auf, den hohen Gast, Denn mit ihm kannst du allein zünd ihm an der Andacht Ker zen; glücklich hier, dort selig sein. gönn ihm eine stille Rast, Julius Karl Reinhold Sturm 1816. 3. Weihnachten. 58. el. Der Tag der ist so freudenreich. 1. Ein Kin⸗de⸗lein so von ei⸗ner Jungfrau tu⸗gend⸗lich, zu Trost uns ar⸗men lö⸗be⸗lich ist uns ge⸗bo⸗ren heu⸗ te Leu=ten. 2 Wär uns das Kindlein nicht geborn, so wärn wir all-zu⸗mal verlorn; das —— ————— Ei du der du Mensch ge⸗bo- ren bist, be⸗ hüt uns vor der Höl=le. 2. die Gott vom Himmel bei uns that: Der Tag der ist so freudenreich, ein Knecht ist er hie worden, zu loben Gottes Namen: in allm, doch ohn Sünd, uns gleich, daß Christus von dem Himmelreich daß wir werden ewig reich auf Erden zu uns kommen. trug unsre Sündenbürde. Groß ist die Demut, Huld und Gnad, 5 —— Woh! mit dem Woh! daß für 1 von O wo Chri und ehn, eiden in 1816. , D — e. hat: leich, Weihnachten. 53 3. 4. Wohl dem, der dieses Glaubens ist,‚ Des dank ihm alle Christenheit mit ganzem Herzen trauet; dem wird die Seligkeit gewiß. Wohl dem, der darauf bauet, daß Christus hat genug gethan für uns, damit wir Heil empfahn von Gott, dem ewgen Vater. O welch große Wunderthat: für solche große Güte und bitte sein Barmherzigkeit, daß er uns fort behüte vor falscher Lehr und bösem Wahn, der unsern Seelen schaden kann; er woll all Schuld vergeben. Vater, Sohn und heilger Geist, Christ trägt unsre Missethat wir bittn von dir allermeist: und stillet unsern Hader. laß uns in Frieden leben. 1525. — 59. ——— DDES...... 2 a .—— *—————— 1. Ge⸗lo ⸗bet seist du, Je- su Christ, daß du Mensch ge⸗ — ö— ————————— S.. —————‚.‚‚..T——————— bo⸗ ren bist von ei- ner Jung-frau, das ist wahr, des — .—— —...—— — 2— P freu⸗et sich der En-gel 2. Des ewgen Vaters einig Kind jetzt man in der Krippen findt: in unser armes Fleisch und Blut verkleidet sich das ewge Gut. Hallelujah. 3. Den aller Welt Kreis nie beschloß, der liegt in Marien Schoß; er ist ein Kindlein worden klein, der alle Ding erhält allein. Hallelujah. 4. Das ewge Licht geht da herein, giebt der Welt ein neuen Schein; es leucht't wohl mitten in der Nacht des freu sich alle Christenheit und uns des Lichtes Kinder macht. Hallelujah. — Schar. Hal⸗-le⸗-lu ⸗-jah. 0. Der Sohn des Vaters, Gott von Art, ein Gast in der Welt hie ward und führt uns aus dem Jammerthal, er macht uns Erben in sein'm Saal. Hallelujah. 6. Er ist auf Erden kommen arm, daß er unser sich erbarm und in dem Himmel mache reich und seinen lieben Engeln gleich. Hallelujah. 7. Das hat er alles uns gethan, sein gꝛoß Lieb zu zeigen an; und dank ihm des in Ewigkeit. Hallelujah. Martin Luther 1483—1546. Weihnachten. ———.——.— —.——— gu⸗ten Mär bring ich so viel, da-von ich singn und sa⸗gen will. 2. 1— 9. Euch ist ein Kindlein heut geborn, Ach Herr, du Schöpfer aller Ding, von einer Jungfrau auserkorn, wie bist du worden so gering, ein Kindelein so zart und fein, daß du da liegst auf dürrem Gras, das soll eur Freud und Wonne sein. davon ein Rind und Esel aß. 3. ö 10. Es ist der Herr Christ, unser Gott, Und wär die Welt viel mal so weit, der 0910 euch führn aus aller Not, von Edelstein und Gold bereit't, er will eur Heiland selber sein, s wär sie doch dir viel zu klein, von allen Sünden machen rein. zu sein ein enges Wiegelein. 4 11.—. Er hri h alle Seligkeit, Der Sammet und die Seiden dein oee de ne, dan de den und Wndeen daß ihr mit uns im Himmelreich darauf du König groß Aund reich sollt leben nun und ewiglich. herprangst, als wärs Niredhn 5. 12 So merket nun das Zeichen recht, I io eflen die Krippen, Windelein so schlecht': die Walt—0 Hefallen dir,— ů RHI; die Wahrheit anzuzeigen mir, da findet ihr das Kind gelegt, wie aller Welt Macht, Ehr und Gut das alle Welt erhält und trägt. n vor dir nichts gilt, nichts hilft noch thut. 13. Ach mein herzliebes Jesulein, mach dir ein rein sanft Bettelein, zu ruhn in meines Herzens Schrein, 7. daß nimmer ich vergesse dein. Merk auf, mein Herz, und sieh dort 14. hin: Davon ich allzeit fröhlich sei, was liegt doch in dem Krippelein zu springen, singen immer frei Wes ist das schöne Kindelein? das rechte Wiegenliedlein schön, Es ist das liebe Jesulein. mit Herzenslust den süßen Ton. 8. 15. Sei uns willkommen, edler Gast, Lob, Ehr sei Gott im höchsten Thron, den Sünder nicht verschmähet hast, der uns schenkt seinen eingen Sohn, und kommst ins Elend her zu mir; des freuen sich der Engel Schar wie soll ich immer danken dir? und singen uns solch neues Jahr. „Ein Kinderlied auf die Weihnacht Christi 1535.“ Martin Luther 1483—1546. 6. Des laßt uns alle fröhlich sein und mit den Hirten gehn hinein, zu sehn, was Gott uns hat beschert mit seinem lieben Sohn verehrt. „ vill. Ding, Gras, weit, + ein, imel Gut noch in, rein, Weihnachten. 55⁵ 61. Mel. Vom Himmel hoch da komm ich her. — 1. Vom Himmel kam der Engel Schar, erschien den Hirten of⸗fen⸗bar; sie — ..— sag⸗ten ihn'n: Ein Kind⸗lein zart das liegt dort in der Krippen hart, 2. Ihr habt mit euch den wahren Gott. Zzu Bethlehem in Davids Stadt, Laßt zürnen Teufel und die Höll, wie Micha das verkündet hat; Gotts Sohn ist worden eur Gesell. es ist der Herre Jesus Christ, 5. der euer aller Heiland ist. Er will und kann euch lassen nicht, 3 setzt ihr auf ihn eur uversicht; Des sollt ihr billig fröhlich sein, es mögen viel euch fechten an: daß Gott mit euch ist worden ein; dem sei Trotz, ders nicht lassen kann. er ist geborn eur Fleisch und Blut, 6. eur Bruder ist das ewge Gut. Zuletzt müßt ihr doch haben recht, 4. ihr seid nun worden Gotts Geschlecht: Was kann euch thun die Sünd und des danket Gott in Ewigkeit, Tod? geduldig, fröhlich allezeit. Martin Luther 1483—1546. 62. ——————— 1. Lobt Gott, ihr Chris⸗ten all ⸗- zu⸗ gleich, in sei⸗nem höchsten 4.906585— ö SPSIIIISIt........———— S —————————— Thron, der heut schleußt auf sein Him-mel⸗reich und schenkt uns sei⸗nen Sohn, und schenkt uns sei⸗nen Sohn. 2. 3. Er kommt aus seines Vaters Schoß Er äußert sich all seiner Gwalt, und wird ein Kindlein klein, wird niedrig und gering er liegt dort elend, nackt und bloß und nimmt an sich eins Knechts in einem Krippelein. ½ Gestalt, 3½ der Schöpfer aller Ding. 1 56 Weihnachten 4. ö Wie könnt es doch sein freundlicher Er wechselt mit uns wunderbar, das herze Jesule inn nimmt 1 Klar Goithent daric⸗ 6. beut uns die klare Gottheit dar Heut schleußt er wieder auf d⸗ in seines Vaters Reich.. Heut schleußt er e Thür die 5. zum schönen Paradeis; Er wird ein Knecht und ich ein Herr, der Cherub steht nicht mehr dafür: das mag ein Wechsel sein! Gott sei Lob, Ehr und Preis! Nikolaus Herman 4 1561. 63. — Gott hat viel an uns ge-than. Freu-et euch mit gro⸗ßem Schal⸗le, E ——HIIUI— ——————.—.—.e——— ——————II.————— Freu-de, Freu⸗de ü⸗ ber Freu⸗de: Ch ris⸗tus weh-ret al⸗lem Lei⸗ de. 9 ———.—— Won⸗ne, Won⸗ne ü⸗ber Won⸗ne: Chris⸗tus ist die Gna-⸗den son-ne. empfindet Herz und Sinn Freude, Freude über Freude: Christus wehret allem Leide; Wonne, Wonne über Wonne⸗ Christus ist die Gnadensonne. 2. Siehe, siehe, meine Seele, wie dein Heiland kommt zu dir, brennt in Liebe für und für, daß er in der Krippen Höhle harte lieget dir zu gut, 4. Zich zu losen durch sein Blut. Jesu, nimm dich deiner Glieder Eteude, Freude über Frende: ferner auch in Gnaden an; HWristus wehret allem Leide. schenke, was man bitten kann, Goune, Wonne über Wonne: zu erquicken deine Brüder; Christus ist die Gnadensonne. gieb der ganzen Christenschar 3. Frieden und ein selig Jahr. Jesu, wie soll ich dir danken? Freude, Freude über Freude: Ich bekenne, daß von dir Christus wehret allem Leide. meine Seligkeit herrühr: Wonne, Wonne über Wonne: o laß mich von dir nicht wanken; Christus ist die Gnadensonne. nimm mich dir zu eigen hin, Christian Keymann 1607—1662. idlicher uf die r dafür: Eeis! 1561. — fann: — Weihnachten. 64. Mel. Warum sollt ich mich denn grämen. ——* 3,.e 4—.—— * D‚DD‚.e....——.————. 2 ö IDDIDEDDEE 2—.—————— 1. Fröh-lich soll mein Her-ze sprin⸗gen die⸗ser Zeit, da vor Freud — —————.— 3*—.— 4.——2 2—5—.—— E————.— ——, nrern. sin ⸗gen. Hört, hört, wie mit vol⸗len Chö⸗ — 430— SDSDD—— AEEE——.—— 23..— ————...———‚.— DII— ————— +——— — 44 17 ren al ⸗le Luft lau⸗ te ruft: Chris⸗tus ist ge⸗ bo⸗ ren! 2 was euch fehlt; Heute geht aus seiner Kammer Gottes Held, der die Welt reißt aus allem Jammer. ich bring alles wieder. 6. Ei so kommt und laßt uns laufen, stellt euch ein, Gott wird Mensch, dir, Mensch, zu groß und klein, gute, Gottes Kind das verbindt sich mit unserm Blute. 3 —— Sollt uns Gott nun können hassen, der uns giebt, was er liebt über alle Maßen? Gott giebt, unserm Leid zu wehren, seinen Sohn aus dem Thron seiner Macht und Ehren. 4 Sollte von uns sein gekehret, der sein Reich und zugleich sich uns selbst verehret? Sollt uns Gottes Sohn nicht lieben, der jetzt kömmt, von uns nimmt, was uns will betrüben? 5. Nun er liegt in seiner Krippen, ruft zu sich mich und dich, spricht mit süßen Lippen: Lasset fahren, liebe Brüder, was euch quält, kommt mit großen Haufen! Liebt den, der vor Liebe brennet; schaut den Stern, der uns gern Licht und Labsal gönnet. 7. Die ihr schwebt in großen Leiden, sehet, hier ist die Thür zu den wahren Freuden; faßt ihn wohl, er wird euch führen an den Ort, da hinfort euch kein Kreuz wird rühren. 8. Wer sich fühlt beschwert im Herzen, wer empfindt seine Sünd und Gewissensschmerzen, sei getrost: hier wird gefunden, der in Eil machet heil auch die tiefsten Wunden. 2* Die ihr arm seid und elende, kommt herbei, füllet frei eures Glaubens Hände. 58 Wei Hier sind alle guten Gaben und das Gold, da ihr sollt euer Herz mit laben. 10. Süßes Heil, laß dich umfangen, laß mich dir, meine Zier, unverrückt anhangen. Du bist meines Lebens Leben: nun kann ich hnachten. mich durch dich wohl zufrieden geben. ich will dir leben hier, dir will ich heimfahren; mit dir will ich endlich schweben voller Freud ohne Zeit dort im andern Leben. Paul Gerhardt 1607—1676 65. Mel. Es ist gewißlich an der Zeit. . ö— H*—...——.—5— EEEEEEEEE ——.— +.̃— 1. Ich steh an dei-ner Krip⸗pen hier, o Je⸗ su, du mein ich kom⸗me, bring und schen⸗ke dir, was du mir hast ge⸗ ——————.—— er e E—.—— ö—.— ö— — GIIRE 2..—..2 2.2 J J DIE. +7 ——.—— D‚·-3— Le⸗ben, 9, ö t 5f Si erz Se M ge⸗ben Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn, Herz, Seel und Mut, nimm — 4.5 — 2———— 95 5 2 D——..— 1 2—.—— 2— ö—— 1— I——— al⸗-les hin und laß dirs wohl 2. Du hast mit deiner Lieb erfüllt mein Adern und Geblüte; dein schöner Glanz, dein süßes Bild liegt mir stets im Gemüte. Und wie mag es auch anders sein? Wie könnt ich dich, du Herze mein, aus meinem Herzen lassen? 3. Da ich noch nicht geboren war, da bist du mir geboren und hast mich dir zu eigen gar, eh ich dich kannt, erkoren. Eh ich durch deine Hand gemacht, da hast du schon bei dir bedacht, wie du mein wolltest werden. —— 4. Ich lag in tiefster Todesnacht, du wurdest meine Sonne, ⸗ge-fal-len. die Sonne, die mir zugebracht Licht, Leben, Freud und Wonne. O Sonne, die das werte Licht 5 7—„ des Glaubens in mir zugericht't, wie schön sind deine Strahlen! —2— Ich sehe dich mit Freuden an und kann nicht satt mich sehen; und weil ich nun nichts weiter kann, bleib ich anbetend stehen: o daß mein Sinn ein Abgrund wär, und meine Seel ein weites Meer, daß ich dich möchte fassen! 6. O daß doch ein so lieber Stern soll in der Krippen liegen! Für edle Kinder großer Herrn gehören güldne Wiegen. Ach, Heu und Stroh ist viel zu schlecht, 11. Ich will dich mit Fleiß bewahcen: Samt, dich, Nehmt ich wi daß m auf R mit T aus fi von o Zur S viel u die so im Se Doch dir, K was i wir, werfe Sehe Sein Diese aus Sein Lieb uns, zu b ihcen: ben 1676 nein ge⸗ nimm 5 ann, vär, er, cht, Weihn Samt, Seide, Purpur wäre recht, dich, Kindlein, drauf zu legen. 7. Nehmt weg das Stroh, nehmt weg das Heu, ich will mir Blumen holen, daß meines Heilands Lager sei auf Rosen und Violen; mit Tulpen, Nelken, Rosmarin aus frischen Gärten will ich ihn von oben her bestreuen. achten. 59 9. Du fragest nicht nach Lust der Welt noch nach des Leibes Freuden: du hast dich bei uns eingestellt, an unsrer Statt zu leiden, suchst meiner Seelen Herrlichkeit durch dein selbsteignes Herzeleid, das will ich dir nicht wehren. 10. Eins aber, hoff ich, wirst du mir, mein Heiland, nicht versagen, daß ich dich möge für und für in meinem Herzen tragen. 8. Zur Seite will ich hier und dar viel weiße Lilien stecken, die sollen seiner Auglein Paar im Schlafe sanft bedecken. Doch liebt vielleicht das dürre Gras dir, Kindlein, mehr als alles das, was ich hier nenn und dente. 6 Mel. Den die H. So laß mich doch dein Kripplein sein, komm, komm und kehre bei mir ein mit allen deinen Freuden. ö Paul Gerhardt 1607—1676 6. irten lobten sehre. 660%%06 4 Ha en in ᷑r Kant.—2 L 2 SPSI TDDD 9—.——————— 1. Kommt und laßt uns Chris-tum eh⸗ren, Herz und Sin-nen zu ihm 25——— —— i 2—. 3 e rren n 3— —— EETE ꝓ .— I EEI 4 — keh⸗ren; sin⸗get fröhlich, laßt euch hören, wer⸗tes Volk der Chris⸗ten⸗heit. 2. Sünd und Hölle mag sich grämen, Tod und Teufel mag sich schämen; wir, die unser Heil annehmen, werfen allen Kummer hin. 3. Sehet, was hat Gott gegeben! Seinen Sohn zum ewgen Leben. Dieser kann und will uns heben aus dem Leid ins Himmels Freud. 4. Seine Seel ist uns gewogen, Lieb und Gunst hat ihn gezogen, uns, die Satanas betrogen, zu besuchen aus der Höh. 5 Jakobs Stern ist aufgegangen, stillt das sehnliche Verlangen, bricht den Kopf der alten Schlangen und zerstört der Höllen Reich. 6. O gebenedeite Stunde, da wir das von Herzensgrunde glauben und mit unserm Munde danken dir, o Jesu Christ! 2. Schönstes Kindlein in dem Stalle, sei uns freundlich, bring uns alle dahin, da mit süßem Schalle dich der Engel Heer erhöht. Paul Gerhardt 1607—1676. 60 Weihnachten. 6 7. Mel. Vom Himmel hoch da komm ich her. 2428.* .— 157—— x——— —.— IE 25— 1. Wir sin⸗gen dir, Im⸗ma⸗nu⸗el, du Le⸗bensfürst und Gnadenquell, du —— 3. I 8—.„..— 7——.——— e ö=..——.—2——— — I Him⸗melsblum und Morgenstern, du Jung⸗frau⸗sohn, Herr al⸗ler Herrn. 2 Wir singen dir in deinem Heer aus aller Kraft Lob, Preis und Ehr, daß du, o lang gewünschter Gast, dich nunmehr eingestellet hast. Von Anfang, da die Welt gemacht, hat so manch Herz nach dir gewacht, dich hat gehofft so lange Jahr der Väter und Propheten Schar. 4. „Ach daß der Herr aus Zion käm und unsre Bande von uns nähm! Ach daß die Hilfe bräch herein, so würde Jakob fröhlich sein!“ 5 7. Der Will ist da, die Kraft ist klein; doch wird dir nicht zuwider sein mein armes Herz, und was es kann, wirst du in Gnaden nehmen an. 8. Bin ich gleich Sünd und Schulden Oll, hab ich gelebt nicht wie ich soll, so kommst du doch deswegen her, daß sich der Sünder zu dir kehr. 9. So faß ich dich nun ohne Scheu, du machst mich alles Jammers frei. Du trägst den Zorn, du würgst den Tod, verkehrst in Freud all Angst und Not Nun du bist hier, da liegest du, hältst in dem Kripplein deine Ruh, bist klein und machst doch alles groß, bekleidst die Welt und— doch loß. 6. Ich aber, dein geringster Knecht, ich sag es frei und mein es recht: ich liebe dich, doch nicht so viel, als ich dich gerne lieben will. 10. Du bist mein Haupt, hinwiederum bin ich dein Glied und Eigentum und will, so viel dein Geist mir giebt, stets dienen dir wie dirs beliebt. 11. Ich will dein Hallelujah hier mit Freuden singen für und für, und dort in deinem Ehrensaal solls schallen ohne Zeit und Zahl. Paul Gerhardt 1607—1676. 68. ö— Mel. O daß ich tausend Zungen hätte. 5 2—5 ů 105 .— .———— +— 1. Dies ist die Nacht, da mir das Kind, dem al ⸗le En⸗ ——. ö— SISSS er-schie-nen des gro⸗ßen Got⸗tes gel die⸗nen, bringt Licht in mei⸗ ne — streckt er tu der S In d das; wenn vielle wird dein hulden soll, her, kehr. cheu, rs frei. st den id Not. derum tum giebt, iebt. für, I Bahl. 1676. tes — ö— —.— ‚— 6—— 2— —————— EEE 2— —. i,.e d n—.—.——. — I—. Dun ⸗ kel⸗-heit und die⸗ses Welt⸗ und Him⸗mels=licht weicht ——— Lamn. —— 4 — hun⸗dert-tau⸗send Son:nen nicht. 2 4. Laß dich erleuchten, meine Seele, Laß nur indessen helle scheinen versäume nicht den Gnadenschein; dein Glaubens⸗ und dein Liebeslicht; der Glanz in dieser kleinen Höhle mit Gott mußt du es treulich meinen, streckt sich in alle Welt hinein; sonst hilft dir diese Sonne nicht: er treibet weg der Höllen Macht, willst du genießen diesen Schein, der Sünden und des Kreuzes Nacht. so darfst du nicht mehr dunkel sein. 3. 5. In diesem Lichte kannst du sehen Drum Jesu, schöne Weihnachtssonne, das Licht der klaren Seligkeit; nein Rure mich mit deiner Gunst; wenn Sonne, Mond und Stern dein Licht sei meine Weihnachts⸗ vergehen, wonne vielleicht noch in gar kurzer Zeit, und lehre mich die Weihnachtskunst, wird dieses Licht mit seinem Schein wie ich im Lichte wandeln soll dein Himmel und dein Alles sein. und sei des Weihnachtsglanzes voll. Kaspar Friedrich Nachtenhöfer 1624—1685. 69. Mel. Meinen Jesum laß ich nicht. en r di.n————.—— L,,/ vir e ee, ů —2———— e r 1. Got⸗tes und Ma⸗ri⸗en Sohn, den, um un⸗ser Leid zu wen⸗-den, Gott von sei⸗nem Himmelsthron in die Welt hat wol-len sen-den, PDPI. IS. S.............—— S.S...........I.I..IITIK«KͤK —.. S———— 221527—————— sei will-kom⸗men, gro⸗ßer Held, du ge⸗pries-nes Licht der Welt! 2. ewig, ewig dankbar werde! Deine Freudenankunft macht, Jauchzt, ihr Völker, rühmt und preist daß wir alle fröhlich singen, den, der euch nun leben heißt. da die Engel in der Nacht die gewünschte Botschaft bringen: 0 4— 14 8 9111¹ 8 8 2 cen. tt sit Hallermaht Menschen, singt: Hallelujah! Gottes Sohn ist Mensch geboren! Stimmet mit den Engeln an, rühmt, was er an euch gethan. 3. Uns zu liebe kommst du hier in das dunkle Thal der Erde; ach daß Herz und Zunge dir 5.— Ehre sei Gott in der Höh und auf Erden lauter Friede. Ferner mache Leid und Weh Weihnachten. nimmermehr die Christen müde, bis du uns, o Lebensfürst, zu dem Vater führen wirst. Christoph Pfeiffer 1689—1758. 70. Mel. Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren 2 ö—— +— 5—— , innnrir ir— 0— S——— — J— 2. 1. Jauch-zet, ihr Him-mel, froh⸗ lok⸗ket, ihr eng ⸗li ⸗schen sin-get dem Her-ren, dem Hei⸗land der Men⸗schen, zur ö— ——— 5—53..—— 5——— E—...—.——3— ———.———.——— ö— .——4.—— ů—.—— (h=re Se⸗ het doch da: Gott will so freund-lich und Eh ⸗ re! — 2————————— 2— 2. 32———— e ie.. 0 e==——— nah zu den Ver-lor⸗nen sich keh-ren. 2. Jauchzet, ihr Himmel, frohlocket, ihr Enden der Erden! Gott und der Sünder die sollen zu Freunden nun werden. Friede und Freud wird uns verkündiget heut; freuet euch, Hirten und Herden! 3. Sehet dies Wunder, wie tief sich der Höchste hier beuget; sehet die Liebe, die endlich als Liebe sich zeiget. Gott wird ein Kind träget und hebet die Sünd: alles anbetet und schweiget. 4. Gott ist im Fleische: wer kann dies Geheimnis verstehen? Hier ist die Pforte des Lebens nun offen zu sehen. Gehet hinein, macht euch dem Kinde gemein, die ihr zum Vater wollt gehen. 2. Hast du denn, Höchster, auch meiner noch wollen gedenken? Du willst dich selber, dein Herze der Liebe, mir schenken. Sollt nicht mein Sinn innigst sich freuen darin und sich in Demut versenken? 6. König der Ehren, aus Liebe geworden zum Kinde, dem ich auch wieder mein Herze in Liebe verbinde: du sollst es sein, den ich erwähle allein; ewig entsag ich der Sünde. 7. Süßer Immanuel, werd auch ge boren inwendig, komm doch, mein Heiland, und laß mich nicht länger elendig: wohne in mir, mach mich ganz eines mit dir und mich belebe beständig. Gerhard Tersteegen 1697—1760. Dam ernie nimꝛ ersch Gele Herr —1758 chen zur und meiner ze der orden rze in h ge⸗ d laß ——— ————— 11 Weihnachreit. 74. Mel. Vom Himmel* da komm ich her. 602 EEEEEE 1. Dies ist Der Tah,den Gott gemacht, sein 229̊—— in aller Welt gedacht: chn —— ö ö— —.——ß— ö—.— N —— 2—5 2‚— + 2. +* 23————4 Dieeeeeiieeeee..eeee ——— 1—. S— prei⸗se, was durch Je-⸗sum Christ im Him-mel und auf Er-⸗den ist. 2. Immanuel und Friedefürst, Die Völker haben dein geharrt, auf den die Väter hoffend sahn, bis daß die Zeit erfüllet ward; dich, Gott Messias, bet ich an. da sandte Gott von seinem Thron 7. das Heil der Welt, dich, seinen Sohn. Du, unser Heil und höchstes Gut, 3. vereinest dich mit Fleisch und Blut, Wenn ich dies Wunder fassen will, wirst unser Freund und Bruder hier, so steht mein Geist vor Ehrfurcht still; und Gottes Kinder werden wir. er betet an und er ermißt, 8. daß Gottes Lieb unendlich ist. Durch Eines Sünde fiel die Welt, 4. ein Mittler ists, der sie erhält. Damit der Sünder Gnad erhält, Was zagt der Mensch, wenn der ihn erniedrigst du dich, Herr der Welt, schützt, nimmst selbst an unsrer 1eil. heit der in des Vaters Schoße sitzt? tei 9. erscheinst im Fleisch und wirst uns Jauchzt, Himmel, die ihr ihn erfuhrt, Heil. den Tag der heiligsten Geburt! 5. Und Erde, die ihn heute sieht, Dein König, Zion, kommt zu dir: sing ihm, dem Herrn, ein neues Lied! „Ich komm, im Buche steht von mir; 10. Geloht dei, 5 e thu ich gern.“ Dies ist der Tag, den Gott gemacht, elobt sei, der da kommt im Herrn! sein werd in aller Welt gedacht: ihn preise, was durch Jesum Christ Herr, der du Mensch geboren wirst, im Himmel und auf Erden ist. Christian Fürchtegott Gellert 1715—1769. 72. Mel. Aus meines Herzens Grunde. 0—— SDI Die e e d, ve, CC——. D 1. I. Der heil⸗ge Christ ist kom-men, der sü⸗ße Got⸗tes⸗sohn, des freun sich al le From-men am höch-sten Himmels-thron. W.:e—4.——. II III I Auch was auf Er⸗den ist, muß prei-sen hoch und lo-ben mit .——————— —.— pe r— ——8*.—— l⸗len En ⸗geln dro ⸗ ben den lie⸗-ben heil⸗gen Ehrist. 2. er will, daß alle rein Das Licht ist aufgegangen, von ihren alten Schulden, die lange Nacht ist hin; vertrauend seinen Hulden, die Sünde ist gefangen, gehn in den Hiramel ein. erlöset ist der Sinn; 4. die Sündenangst ist weg, Drum freuet euch und preiset, und Liebe und Entzücken ihr Kindlein fern und nah! baun weite Himmelsbrücken Der euch den Vater weiset, aus jedem schmalsten Steg. der heilge Christ ist da. 3. Er ruft so fr reundlich drein Verwaiset sind die Kinder mit süßen Liebesworten: nicht mehr und vaterlos: Geöffnet sind die Pforten, Gott rufet selbst die Sünder ihr Kinder, kommt herein! in seinen Gnadenschoß; Ernst Moritz Arndt 1769—1860 75. Mel. Kommt her zu mir, spricht Gottes Sohn 5r. e. ———————5 2— 5 5 157,, L In r 5. 2—— 0 ꝗꝗI——————.— 0— — 1. Brich an, du schö-nes Mor⸗gen⸗licht! Das ist der al⸗te — ——.— E.———— ist ein Schimmer, ist ein Stern, von dem ich längst ge hö- ret. I 1 2. 4. Nun wird ein König, aller Welt Ein ewig festes Liebesband von Ewigkeit zum Heil bestellt, hält jedes Haus und jedes Land ein zartes Kind geboren; und alle Welt umfangen; der Teufel hat sein altes Recht wir alle sind ein heilger Stamm, am ganzen menschlichen Geschlecht der Löwe spielet mit dem Lamm, verspielt schon———— verldren das Kind am Nest der Schlangen. 3. ö Der Himmel ist jetzt nimmer weit, Wer ist noch,‚ welcher sorgt und sinnts s naht die selge Gotteszeit Hier in der Krippe liegt ein Kind der Freiheit und der Liebe: mit lächelnder Gebärde: wohlauf, du frohe Christenheit, wir grüßen dich, du Sternenheld, daß jeder sich nach langem Streit willkommen, Heiland aller Welt, in Friedenswerken übe! willkommen auf der Erde! Gottlob Ferdinand Maximilian von Schenkendorf 1783—1817. —1860 and mm, ö mm, ugen. sinnt? Kind held, elt, 817. V Neujahr. 74. Mel. Wachet auf! ruft uns die Stimme. — +2— . —— e e r:. 2 PISIIIIIIIIIITIIIII * 1. Nacht um-hüll ⸗te rings die Er de, da sprach noch ein-mal Gott: Es Chris⸗tus kam, das Licht der Hei⸗den, der Hirt will selbst die Her⸗de E— +— II 3 —— E 1———— D.——— V. 7— V. E— ——————...— IDI wer⸗de! Und Licht ent⸗ström⸗te sei⸗nem Thron. Er wei⸗den, seht, Got-tes Sohn wird Menschen-sohn. hat in uns⸗re —.— 12.—— ——————— 2—.—————— a ——— 2 7——=d ir d—.— — 2—.. Nacht der Wahr-heit Licht ge-bracht. Jauchzet al-le! Aus * W— .— 12—5—— 2— NA E.e 2.....— 15 n H .*.————— 9—.—=—.—.—————4 U—.——— EE— 2*— ihm nur quillt, was Her-zen stillt und sie mit Zu⸗ver-sicht er⸗füllt. 2 Diese Sonn erlischt nicht wieder, sie strahlt stets neu auf Menschen nieder, die sonst in öde Nacht gebannt. Wahrheit geht von Volk zu Volke, vertreibt des Irrtums düstre Wolke, denn Jesus Christus wird erkannt. Ihr Völker, nehmt ihn auf und richtet euren Lauf froh zum Himmel. Er geht voran und macht euch Bahn, am Ziel die Krone zu empfahn. 3. ‚ Hör im Geist der Engel Chöre, auf, bring auch du ihm Preis und Ehre, bring ihm dich selbst zum Opfer dar! Du auch bist zum Fest geladen: nimm aus der Fülle seiner Gnaden! Ein jedes Herz sei ein Altar; da brenne Licht und Glut, da flamme Glaubensmut, Hoffnung, Liebe. Empor, empor schallt unser Chor zu Gott, der uns zum Licht erkor. Karl August Döring 1783—1844. 4. Neujahr. 7² Mel. Vom Himmel 5. hoch da komm ich her. 1.— 4 4— E— EV 2— 1. Das al te Jahr ver-gan-gen ist; wir dan-⸗ken dir, Herr — 4...— +.———————5— 5— —— 7—....—5—— *—.—.—— E—.—.——— — 2———— Je⸗ su Christ, daß du uns in so gro-ßer Gfahr so II E 2 + II I I I—————— ö 0— gnä⸗dig⸗lich be- hüt't dies Jahr. 2. Wir bitten dich, du ewger Sohn des Vaters in dem höchsten Thron: du wollst dein arme Christenheit bewahren serner allezeit. Entzeuch uns nicht dein heilsam ort, es ist der Seelen Trost und Hort; vor falscher Lehr, Abgötterei behüt uns, Herr, und steh uns bei. 4. Hilf, daß wir fliehn Sünden und fromm zu werden fangen an: keinr Sünd im alten Jahr gedenk, ein gnadenreich Neujahr uns schenkt. 5. Hilf christlich leben, seliglich zu sterben und hernach fröhlich am jüngsten Tage aufzustehn, mit dir in Himmel einzugehn. 6. Zu danken und zu loben dich mit allen Engeln ewiglich: o Jesu, unsern Glauben mehr zu deines Namens Lob und Ehr. Bahn 15³⁸⁸ 76 ——0. Mel. Unser Herrscher, unser König. ——— ñ—— E I——3 E.——— iit E L— L—— 1— 2.—..—.— 12 ů I 1. Hilf, Herr Je⸗su, laß ge⸗lin⸗gen, hilf, das neu⸗e Jahr geht an; laß es neu⸗e Kräf⸗te brin⸗gen, daß aufs neu ich wan⸗deln kann. 65——v5— Z. 2 + Z—J...]... L 4.* =.——— +.—...————...—...—.—*.—— I + I IJI.——.— L—— +—— ————.—————....—. 1 Neu⸗es Glück und neu⸗es Le⸗ben 2. Was ich dichte, was ich mache, das gescheh in dir allein; wenn ich schlafe, wenn ich wache, wollest du, Herr, bei mir sein; geh ich aus, wollst du mich leiten; komm ich heim, so steh zur Seiten. Laß dies sein ein Jahr der Gnade, ieb mir Buße für die Sünd; hilß daß sie mir nimmer schade, wol-lest du aus Gna⸗den ge⸗ben. sondern ich Verzeihung find, Herr, bei dir; nur du, mein Leben, kannst die Sünde mir vergeben. 4. Tröste mich mit deiner Liebe, nimm, o Gott, mein Flehen hin, weil ich mich so sehr betrübe und voll Angst und Zagen bin; stärke mich in meinen Nöten, daß mich Sünd und Tod nicht töten. —— zen an; gedenk, schenk. lich n/ N. in;. ann. eben, öten. 2. Herr, du wollest Gnade geben, daß dies Jahr mir heilig sei, und ich tchristlich könne leben sonder Trug und Heuchelei, daß ich noch allhier auf Erden fromm und selig möge werden. 6. Jesu, laß mich fröhlich enden dieses angefangne Jahr, stehe bei mir in Gefahr. Freudig will ich dich umfassen, wenn ich soll die Welt verlassen. Johann Rist 1607—1667. 77. Mel⸗ Nun laßt uns Gott dem Herren. trage stets mich auf den Händen, —.—— 1 1—. hũ 4— x — L—— 1. Nun laßt uns gehn und tre-ten mit Sin⸗gen und mit Be⸗ten zum l 0 P I.... E E ‚eD— E———————— Herrn, der un⸗serm Le-ben bis hie-her Kraft ge ⸗ ge ben. 2 Wir gehn dahin und wandern von einem Jahr zum andern, wir leben und gedeihen vom alten bis zum neuen, 3. Durch so viel Angst und Plagen, durch Zittern und durch Zagen, durch Krieg und große Schrecken, die alle Welt bedecken. 4. Denn wie von treuen Müttern in schweren Ungewittern die Kindlein hier auf Erden mit Fleiß bewahret werden: 5. Also auch und nicht minder läßt Gott uns, seine Kinder, wenn Not und Trübsal blitzen, in seinem Schoße sitzen. 6. Ach Hüter unsers Lebens, fürwahr, es ist vergebens mit unserm Thun und Machen, wo nicht dein Augen wachen. 2 +. Gelobt sei deine Treue, die alle Morgen neue, Lob sei den starken Händen, die alles Herzleid wenden. 8. Laß ferner dich erbitten, o Vater, und bleib mitten in unserm Kreuz und Leiden ein Brunnen unsrer Freuden. 9. Gieb mir und allen denen, die sich von Herzen sehnen nach dir und deiner Hulde, ein Herz, das sich gedulde. 10. Schleuß zu die Jammerpforten und laß an allen Orten auf so viel Blutvergießen die Freudenströme fließen. 11. Sprich deinen milden Segen zu allen unsern Wegen, laß Großen und auch Kleinen die Gnadensonne scheinen. 12. Sei der Verlaßnen Vater, der Irrenden Berater, der Unversorgten Gabe, der Armen Gut und Habe. 13. Hilf gnädig allen Kranken, gieb fröhliche Gedanken den hochbetrübten Seelen, die sich mit Schwermut quälen. 14. füll uns mit deinem Geiste, der uns hier herrlich ziere Und endlich, was das Meiste, und dort zum Himmel führe. Neujahr. 15. Das alles wollst du geben, o meines Lebens Leben, mir und der Christenschare zum selgen neuen Jahre. Paul Gerhardt 1607—1676. 78. Mel. Valet will ich dir geben. m0 E — ........ ———— 1. . Durch Trauern N ö ö— N—.— — 0 ö. 1 und durch Pla-gen, durch Not, durch Angst und Pein, durch Hoffnung und durch Kla⸗gen, durch Sor-gen groß und klein — 2 2—7. ö—— .— ö n. ů —.——— 0 SSIIE bin ich, Gott Lob, ge-drun⸗gen; dies Jahr ist nun da- hin: dir „ 2 Der du mich hast erbauet, in dir besteht mein Heil; dir ist mein Glück vertrauet, du bist und bleibst mein Teil. Du hast mich wohl erhalten, du bist mein fester Trost: dich laß ich ferner walten, wenn mich die Not anstößt. 3. Mein Gott, o meine Liebe, was du willst, will auch ich; gieb, daß ich nichts verübe, was irgend wider dich. Dir ist mein Will ergeben, ja er ist nicht mehr mein, dieweil mein ganzes Leben dein eigen wünscht zu sein. * 1. Nach dir soll ich mich schicken, und, Herr, ich wills auch thun. Soll mich die Armut drücken, ich will dabei beruhn. ů— ö ⸗—.—— 2— S...........* ö . + 2— Gott, sei Lob ge-sun-gen, be-⸗wegt ist Herz und Sinn. Soll mich Verfolgung plagen, ja, Herr, befiehl du mir. Soll ich Verachtung tragen, ach ich gehorch auch hier. 5. Soll ich verlassen leben, Herr Gott, dein Wille gilt. Soll ich in Angsten schweben, mein Heiland, wie du willt. Soll ich denn Krankheit leiden, ich will gehorsam sein. Soll ich von hinnen scheiden, Herr, dein Will ist auch mein. 6. Heut ist das Jahr beschlossen; Herr, deine Gnad sei heut auf mich neu ausgegossen, mein Herz werd auch erneut. Laß ich die alten Sünden, so werd ich, Gott, bei dir auch neuen Segen finden; dein Wort verspricht es mir. Gottfried Wilhelm Sacer 1635 1699. ö Neujahr. 79. Mel. Wie nach einer Wasserquelle.(Freu dich sehr, o meine Seele.) —— ö—————.— A S.. —— ꝗWIDDIDRDDRD‚D‚‚.——— 2..—1 *———— 1. A⸗ber⸗mal ein Jahr ver⸗flos⸗sen! Nä⸗her zu der Eswig⸗keit! Wie ein Pfeil wird ab- ge-schos⸗sen, so ver-ge-het mei⸗-ne Zeit. —— deren re dree er,, ... — Treu⸗er Herr, Gott Zeba⸗-oth, un-ver-än- der li⸗cher Gott, ö ——————————.— n nen ne— en n r S..———— 2 4— AIENH ach was soll, was soll ich brin gen, dei-ner Lang-mut Dank zu sin⸗gen? 0 5* 0 YV 2. Fang ein neues Leben an, Ich erschrecke, mächtges Wesen, das dich endlich führen kann Angst und Furcht bedecket mich; mit Verlangen nach dem Sterben, denn ich bin noch nicht genesen, da du wirst die Kron ererben. noch nicht ganz gewandt auf dich. Heilig! heilig! heiliger, 5. Soll ich denn in dieser Hütten großer Seraphinen⸗Herr! mich ein Zeit lang plagen noch, Wehe mir, ich muß vergehen: so wirst du mich überschütten denn wer kann vor dir bestehen? mit Geduld, das weiß ich doch. 3. Richte denn dein Herz auf mich; Aber du bist auch sanftmütig, Jesu Christe, du und ich o getreues Vaterherz; wollen ewig treu verbleiben in dem Bürgen bist du gütig, und von neuem uns verschreiben. der gefühlt des Todes Schmerz. 6. Steh ich nicht in deiner Hand An dem Abend und am Morgen, angezeichnet als ein Pfand, o mein Rat, besuche mich. so du ewig willst bewahren Laß der Heiden Nahrungssorgen vor des alten Drachen Scharen? nimmer scheiden mich und dich. 4. Prüf mich jeden Augenblick, ö Auf, mein Herz, gieb dich denn wieder gieb, daß ich mein Haus beschick, ganz dem Friedensfürsten dar; daß ich wache, bet und flehe, opfre dem der Seelen Lieder, ehe denn ich schnell vergehe. welcher krönet Tag und Jahr. Joachim Neander 1650—1680. 80. Mel. Es ist gewißlich an der Zeit. 2———— ů ů—— ̃ 1..—— 5— —ñ— 2 7—5 7 +1.— 2 ⁊— +*— 2.———— E— 1.—— 1. Gott Lob, ein Schritt zur E-wig-keit ist a-ber-mals voll⸗ zu dir im Fort⸗gang die-ser Zeit mein Herz sich sehn⸗-lich * en ⸗ det; H le Gun⸗ Quell, daraus mein Le ben fließt und al le Gna⸗-de wen⸗det Hieß r, enani i +7——. SDD.. 2 f + 4—— 1—— H— sich er⸗gießt in mei ⸗ne Seel 2 Ich zähle Stunden, Tag und Jahr, und wird mir allzu lange, —. es erscheine, daß ich gar, Leben, dich umfange, 56t was sterblich ist an mir verschlungen werde Hanz in dir, und ich unsterblich werde. 3 Vom Feuer deiner Liebe glüht mein Herz, daß sich entzündet was in mir ist, und mein Gemüt sich so mit dir verbindet, daß du in mir und ich in dir, und ich doch immer noch allhier will näher zu dir dringen. 4. O daß du selber kämest bald! Ich zähl die Augenbliche Ach komm, eh mir das Herz erkalt und sichs zum Sterben schicke; komm doch in deiner Herrlichkeit, schau, deine Braut hat sich bereit't: die Lampen sind geschmücket. 5. Doch sei dir ganz anheimgestellt die rechte Zeit und Stunde, wiewohl ich weiß, daß dirs gefällt daß ich mit Herz und Munde dich kommen heiße und darauf von nun an richte meinen Lauf, daß ich dir komm entgegen. 6. Ich bin vergnügt, daß mich nichts kann von deiner Liebe trennen, und daß ich frei vor jedermann zum L e⸗ben. dich darf den Bräutgam nennen, und du, o teurer Lebensfürst, dich dort mit mir vermählen wirst und mir dein Erbe schenken. 7. 128 Drum 5— ich dich aus Dankbarkeit, daß sich das Jahr geendet, und also auch von dieser Zeit ein Schritt nochmals vollendet, und schreite hurtig weiter fort, bis ich gelange an die Pfort Jerusalems dort oben. 8. Wenn auch die Hände lässig sind und meine Kniee wanken, so biet mir deine Hand geschwind in meines Glaubens Schranken, damit durch deine Kraft mein Herz sich stärke, und ich himmelwärts ohn Unterlaß aufsteige. 2 Geh, Seele, frisch im Glauben dran und sei nur unerschrocken; laß dich nicht von der rechten Bahn die Lust der Welt ablocken. So dir der Lauf zu langsam deucht, so eile wie ein Adler fleugt mit Flügeln süßer Liebe. 10. O Jesu, meine Seele ist zu dir schon aufgeflogen; du hast, weil du voll Liebe bist, mich ganz zu dir gezogen. Fahr hin, was heißet Stund und Zeit: ich bin schon in der Ewigkeit, weil ich in Jesu lebe. August Hermann Francke 1663—1727. inen, , i wirst harkeit, it et, brt, sind wind en, dran Bahn eucht, —————— Mel. Neujahr. 81. Meinen Jesum laß ich nicht. D —...— 22—* e B.,er E.., EIE 1. Je⸗sus soll die Lo-sung sein, da ein neu⸗es Jahr er⸗schie⸗nen; Je⸗su Na⸗me soll al-lein de- nen zum Pa⸗nie⸗ re die ⸗nen, 4 4 1—————.—— SIIIIIIIITITTITIIIIIIII....I... 2...—. L—4—— 1 die in sei-nem Bun-de stehn und auf sei-nem We-ge gehn. 2 Jesu Name, Jesu Wort soll in seinem Zion schallen; und so oft wir nach dem Ort, da sein Name thronet, wallen, mache seines Namens Ruhm unser Herz zum Heiligtum. 3. Sein Versühnen und sein Heil wollen wir im Glauben ehren; also wird es uns zu teil, wird sich täglich bei uns mehren. Auch fürs neue Jahr uns beut Jesu Name Seligkeit. 4. Unsre Wege wollen wir nun in Jesu Namen gehen; geht uns dieser Leitstern für, so wird alles wohl bestehen und durch seinen Gnadenschein alles voller Segen sein. 5. Alle Sorgen, alles Leid soll sein Name uns versüßen; so wird alle Bitterkeit uns zum Segen werden müssen. Jesu Nam sei Sonn und Schild, welcher allen Kummer stillt. Benjamin Schmolck 1672—1737. 8² — Mel. Ach Herr, mich armen Sünder. —9——— III — Drr Ei. — 60 ——— 2——— ö E e en drnr er- Hr. 2 1. Das Jahr geht still zu En⸗de, nun sei auch still, mein Herz. In Got⸗tes treu⸗e Hän- de leg ich nun Freud und Schmerz ————— ö——— —.———..—.2—— 4 I—.—— —————...—.——.————— 2———— . ꝗkr;»k̃tr!t ι.— und was dies Jahr umschlos-sen, was Gott der Herr nur weiß, die ö R— ——— H r r— ö—— .—..—.— ö e—.—3 — 2—.—————.————. 0—— Thrä⸗nen, die ge-⸗flos-sen, 2 Warum es so viel Leiden, so kurzes Glück nur giebt? Warum denn immer scheiden, wo wir so sehr geliebt? die Wun-⸗den bren⸗-nend heiß. So manches Aug gebrochen, und mancher Mund nun stumm, der erst noch hold gesprochen— du armes Herz, warum? iphäniäs. 5. Daß nicht vergessen werde, was man so gern vergißt: daß diese arme Erde nicht unsre Heimat ist. Es hat der Herr uns allen, die wir auf ihn getauft, in Zions goldnen Hallen ein Heimatrecht erkauft. 4. ö Hier gehen wir und streuen die Thränensaat ins Feld, ( dort werden wir uns freuen im selgen Himmelszelt; wir sehnen uns hienieden dorthin ins Vaterhaus I und wissens: die geschieden, die ruhen dort schon aus. — 2. O das ist sichres Gehen durch diese Erdenzeit: nur immer vorwärts sehen mit selger Freudigkeit; wird uns durch Grabeshügel der klare Blick verbaut, Herr, gieb der Seele Flügel, daß sie hinüberschaut. 6. Hilf du uns durch die Zeiten und mache fest das Herz, geh selber uns zur Seiten und führ uns heimatwärts. Und ist es uns hienieden so öde, so allein, o laß in deinem Frieden uns hier schon selig sein. Eleonore von Reuß 1835. 5. Epiphanias. 83. Mel. Valet will ich dir geben. —— *—————— *—— r Ein.—3..—— E—.—.—8—.—. * 1..—.—.9 1————.——— +— 2 ö 1. O Kö⸗nig al ⸗ler Eh⸗ren, Herr Je⸗su, Da⸗vids Sohn, 1 dein Reich soll e⸗ wig wäh⸗ren, im Him-mel ist dein Thron: ———.— — DZ...— 7 I 4 + 4———— MN— 4 1—.——..——.—— 2.—. hilf, daß all-hier auf Er-den den Men⸗schen weit und breit dein 2. Von deinem Reich auch zeugen die Leut aus Morgenland, die Knie sie vor dir beugen, weil du ihn'n bist bekannt. Der Stern auf dich hinweiset, dazu das göttlich Wort; drum man dich billig preiset, daß du bist unser Hort. 4 ö— 665 . 1——.— 1— N——— ö— 2——252—2— 4 2— 2 72— 5— 1 S..——.—..——.— 1— ö Reich be⸗kannt mög wer⸗den zur See-⸗len Se=lig⸗keit. 3. Du bist ein großer König, wie uns die Schrift vermeldt, doch achtest du gar wenig vergänglich Gut und Geld, prangst nicht auf einem Rosse, trägst keine güldne Kron, thronst nicht im festen Schlosse; hier hast du Spott und Hohn. — DIOU NIE. 4. Den Feinden wollst du wehren, Doch bist du schön gezieret, dem Teufel, Sünd und Tod, dein Glanz erstreckt sich weit, daß sie mich nicht versehren: dein Güte triumphieret rett mich aus aller Not. und dein Gerechtigkeit. 6. Du wollst die Frommen schützen Du wollst in mir entzünden durch dein Macht und Gewalt, dein Wort, den schönen Stern, daß sie im Frieden sitzen, daß falsche Lehr und Sünden die Bösen stürzen bald. sein meinem Herzen fern. 5. Hilf, daß ich dich erkenne Du wollst dich mein erbarmen, und mit der Christenheit in dein Reich nimm mich auf:; dich meinen König nenne dein Güte schenk mir Armen jetzt und in Ewigkeit. 0 und segne meinen Lauf. Martin Behm 1557—1622. 84. Mel. O Jesu Christ, meins Lebens Licht. ö I* e n rn vn. 4—— E Eunn Bandndn. 2e 3. Le Eri +... 1....— 7—2322.———3 2—.—— +———I——+TI.— 1. O Je⸗su Chris⸗te, wahres Licht, er⸗leuch⸗te, die dich kennen nicht, und — ö ö— ö S.. ꝑ ꝑq ‚..................— D. 2—.—.———..— S.DER. *———— 1 brin⸗ge sie zu dei⸗ner Herd, daß ih-re Seel auch se⸗-lig werd. 2. die nicht bekennen wollen frei, Erfülle mit dem Gnadenschein, was ihres Herzens Glaube sei. die im Irrtum verführet sein, 5 „ 5. auch die, so heimlich noch ficht an Erleuchte, die da sind verblendt, in ihrem Sinn ein falscher Wahn. bring her, die sich von uns getrennt, 3. versammle, die zerstreuet gehn, Und was sich sonst verlaufen hat mach feste, die im Zweifel stehn. von dir, das suche du mit Gnad 6 und ihr verwundt Gewissen heil, So werden sie mit uns zugleich laß sie am Himmel haben teil. auf Erden und im Himmelreich, 4. hier zeitlich und dort ewiglich Den Tauben öffne das Gehör, für solche Gnade preisen dich. die Stummen richtig reden lehr, Johann Heermann 1585—1647. 85. Luc. 1, 78. 70. Mel. Unser Herrscher, unser König. ———.——.— DSSPSSSISSIIII.. n— 0 1. Wer⸗de licht, du Stadt der Hei⸗den, und du, Sa⸗lem, wer⸗de licht; schau⸗e, welch ein Glanz mit Freu⸗den ü-ber deinem Haupt anbricht! Iüö ——— e ede nnrevgre— , Latitrt. r ntr. Hus Sei —————4—— ein Gott hat de⸗rer nicht ver-ges-sen, die im Fin⸗stern sind ge-ses⸗sen. im i 2. unsern Tritt macht ungewiß; in Gottes Rat war uns verborgen, Jesu, deine Lieb und Segen in seine Gnade schien uns nicht; leuchten uns auf unsern Wegen. in Klein und Große mußten sorgen, 5. ů ein jedem fehlt es an dem Licht, Dein Erscheinung müß erfüllen das zum rechten Himmelsleben mein Gemüt in aller Not, Het seinen Glanz uns sollte geben. dein Erscheinung müsse stillen daf 3. meine Seel, auch gar im Tod; ein Aber wie hervorgegangen Herr, in Freuden und im Weinen der ist der Aufgang aus der Höh, müsse mir dein Licht erscheinen. Mi haben wir das Licht empfangen, 6. die welches so viel Angst und Weh Jesu, laß mich endlich gehen 245— aus der Welt hinweggetrieben, freudig aus der bösen Welt des R H%oS hyri +* 7— 7 daß nichts Dunkles übrig blieben. dein so helles Licht zu sehen, 4. das mir dort schon ist bestellt, Jesu, reines Licht der Seelen, wo wir sollen unter Kronen du vertreibst die Finsternis, in der schönsten Klarheit wohnen. die in dieser Sündenhöhlen Johann Rist 1607—1667. 86. Lue. 2, 25—32. Mel. Valet will ich dir geben. 1. Herr Je⸗su, Licht der Hei⸗den, der Frommen Schatz und Lieb, wir kom⸗men jetzt mit Freu den durch dei-nes Geis⸗tes Trieb ö 2 ‚—— 23—.—— 67 ö 3————— ——.— Si⸗me⸗ons E⸗xem-pel dich gro-⸗ßen Gott all-hier. 2. 488* Du wirst v deir5 vergönnst noch heutzutage, 0 Herr aun Iedem Ort. daß man dich gleicherweis dahin du dich verbunden auf Glaubensarmen trage,— durch dein Verheißungswort,— Bien der feomtute Greis. Sei unser Glanz in Wonne, ein helles Licht in Pein, in Schrecken unfre Sonne, im Kreuz ein Gnadenschein, in Zagheit Glut und Feuer, in Not ein Freudenstrahl, in Krankheit ein Befreier, ein Stern in Todesqual. 4. Herr, laß auch uns gelingen, daß einst wie Simeon ein jeder Christ kann singen den schönen Schwanenton: Mir werden nun mit Frieden die Augen zugedrückt, nachdem ich schon hienieden den Heiland hab erblickt. Matth. 2, 1—12. Mel. Ach was ——— 5——— ? 1. Wer im Her-zen will er 2. Er muß gehen mit den Weisen, bis der Morgenstern aufgeht und im Herzen stille steht; so kann man sich selig preisen, weil des Herren Angesicht glänzt von Klarheit, Recht und L 3. Denn wo Jesus ist geboren, da erweiset sich gar bald seine göttliche Gestalt, die im Herzen war verloren; seine Klarheit spiegelt sich in der Seele kräftiglich. Epiphanias. ⸗fah⸗-ren und dar-um der muß su⸗chen in der Schrift, bis 9. Ja, ja, ich hab im Glauben, mein Jesu, dich geschaut: kein Feind kann dich mir rauben, wie heftig er auch dräut. Ich wohn in deinem Herzen, und in dem meinen du, uns scheiden keine Schmerzen, kein Angst, kein Tod dazu. 6. Hier will es oft mir scheinen, du sähst mich strafend an, daß ich vor Angst und Weinen dich kaum erkennen kann: dort aber wirds geschehen, daß ich von Angesicht zu Angesicht soll sehen dein immer klares Licht. Johann Franck 1618—1677. 27 87. soll ich Sünder machen. er die-sen Schatz an⸗trifft. 4. Jesu, laß mich auf der Erden sonst nichts suchen als allein, daß du mögest bei mir sein und ich dir mög ähnlich werden in dem Leben dieser Zeit icht. und in jener Ewigkeit. . So will ich mit allen Weisen, die die Welt für Thoren acht't, dich anbeten Tag und Nacht und dich loben, rühmen, preisen, liebster Jesu, und vor dir schristlich wandeln für und für. Lanrentius Laurenti 1660—1722. ——' ͤ.Ü2——— 70 Passion. 88. Matth. Mel. Meinen Jesum laß ich nicht. ——— 4 N— ——.—— e. re , e e de eit r de d. E— 2—— i.‚D—— . Je⸗su, gro⸗ßer Wunderstern, der aus Jakob ist er-schie-nen, mei⸗ne See⸗le will so gern dir an deinem Fes-⸗te die nen: ö ö———————— DDDeeeee 0 0—..—.—.— nimm doch, nimm doch gnä-dig an, was ich Ar-mer schen⸗-ken kann. 2. fihn zu opfern vor dir liegen; Nimm das Gold des Glaubens hin, wenn ich bete, nimm es auf wie ichs von dir selber habe und sprich Ja und Amen drauf. und damit beschenket bin, 4. so ist dirs die liebste Gabe; Nimm die Myrrhen bittrer Reu: laß es auch bewährt und rein ach mich schmerzet meine Sünde; in dem Kreuzesofen sein. aber du bist fromm und treu, 3. daß ich Trost und Gnade finde Nimm den Weihrauch des Gebets, und nun frohlich sprechen kann: laß ihn gnädig dir genügen; Jesus nimmt mein Opfer an. Herz un Lippen sollen stets Erdmann Neumeister 1671—1756. Passion. 89. H——— +*Jq.I—————. ——.—..— i—— SISIIIII.. —— S.. 12.—2— 77* x 1. O Lamm Got-tes, der du tru⸗-gest der Welt Sün- den, ——— x ů —— 2. 4—— .— Zrn/ 124—.— E 2—.—. —2 er⸗barm dich un ⸗ ser al ler! ———— —. E r 2—.—— +—— 2. O Lamm Got=tes, der du tru⸗gest der Welt Sün den, Passion. ———— 7 er⸗barm dich un ser al⸗ lerl —.— ——.—— —4.——— + 3 O Lamm Got-tes, der du tru gest der Welt Sün ⸗ den, . U 305 E= .——3—.—.—.—.———— 25 ver⸗leih uIns dei ⸗ nen Frie den! Das deutsche Agnus Dei. 0 90. 2•2 — 2222———.—— ———..——.— ö , HEmn..—— 4. 77 W—— 1. Christe, du Lamm Gottes, der du trägst die Sünd der Welt, er⸗ de 2. Christe, du Lamm Gottes, der du trägst die Sünd der Welt, er⸗ un ö—...—— ———.— SSSS 17³6.—..—2 ö SEEE 6—— HS E WIETTT—4 2— 2— L barm dich un ⸗-ser! barm dich un⸗ser! 3. Chris-te, du Lamm Got⸗tes, der du trägst die E——————— t Hir n. — I— ö U+— DEEREEERREEEReeN Sünd der Welt, gieb uns deinen Frieden! Amen, A⸗-men, A ⸗ men. Das deutsche Agnus Dei. 1540. F d e————— ,. E. ————— 1 2 I. O Lamm Got⸗tes, un⸗schul-dig am Stamm des Kreu-zes ge⸗ all⸗zeit er-fun-den gdul-dig, wie-wohl du wa ⸗rest ver⸗ —— ö — 14— 2.—.—. 2 7 7 2— ö— ——* +. ö 8 schlachtet, en/ + ach tet: all Sünd hast du ge- tra- gen, sonst müß-ten wir ver⸗ * za⸗ gen, er ⸗-barm dich un⸗ser, o Je ⸗jn! x N ö 2 3. O Lamm Gottes, unschuldig O Lamm Gottes, unschuldig ö am Stamm des Kreuzes geschlachtet, am Stamm des Kreuzes geschlachtet,— allzeit erfunden gduldig, allzeit erfunden gduldig,— wiewohl du warest verachtet: wiewohl du warest verachtet: ö ö all Sünd hast du getragen, all Sünd hast du getragen, ö —2 sonst müßten wir verzagen, sonst müßten wir verzagen, erbarm dich unser, o Jesu! gieb uns dein Frieden, o Jesu! Nikolaus Decius 1 1541. So ö Chr 92. 3 ‚ Nse Mel. Christus, der uns selig macht. hät ——————1— —Di—. I. Chr EIXA 15——— 0. 2— 22 für „—*——— Kyr N O hilf, Chris⸗te, Got⸗tes Sohn, durch dein bit-ter Lei ⸗ den, Ehr 3548— Kyr 4..—————— I 2. +——.——.— H— 2—*8———— 7 SSSI—...——— Sol ———2 ö ö...........— 1—. 6 ä vät daß wir dir stets un⸗ter⸗than all Un⸗tu⸗gend mei-den, hat ( ö lau 0—— es —— ö, 8 **5..‚5‚————— i 2 V dei⸗nen Tod und sein Ur⸗sach frucht⸗bar⸗lich be⸗ den ⸗ken, —1—— +———— 1 ervrreee, d...—.— 8— I 1.——— 32 d. m PP 9— x da für, wie⸗wohl arm und schwach, dir Dank⸗op⸗ fer schen-ken. N Michael Weiße 4 1540. 6 11 I 41* 5N 93. + 445 III—— 1 + Px.e- I n L E— r 7 EH.——— ö 140—* 1N— 5 1. O wir ar⸗men Sün⸗der! Uns-re Mis-⸗se⸗that, dar-in wir em⸗ —.——...—— 4 — en e e a WRDEDieeeee. pfan⸗gen und ge⸗bo⸗ren sind, hat gebracht uns al le in solch groiße Passion. * 1—.—— ——— +— I+ II——— —.————4 II—..——. Ii Ennn 2— 2——3.—— 7 E +..——— — 2——..— 2——— Not, daß wir un⸗ter-wor⸗fen sind dem ew⸗gen Tod. Ky⸗ri-e e⸗ ——— E —.———.—.mñ— ................ — Se‚. 7—*— le⸗i⸗son, Chrisste e son, Ky⸗ri⸗e e⸗le ⸗i⸗son! 2. gegen Sünd und Tod So nicht wäre kommen und nicht gar verzagen Christus in die Welt vor der Hölle Glut. und hätt angenommen Kyrie eleison, unser arm Gestalt, Christe eleison, hätten wir sein müssen Kyrie eleison! ewiglich in Not; 4. Christ hat sich gegeben Darum wolln wir loben, für uns in den Tod. danken allezeit Kyrie eleison, dem Vater und Sohne Christe cleison, und dem heilgen Geist; Kyrie eleison! bitten, daß sie treiben 3. all Not von uns fort, Solche große Gnad und und daß wir stets bleiben väterliche Gunst bei seinm heilgen Wort. hat uns Gott erzeiget Kyrie eleison, lauter gar umsonst: Christe eleison, des solln wir uns trösten Kyrie eleison! Nach Hermann Bonn 1504—1548. 94. Mel. O Jesu Christ, meins Lebens Licht. 260—— —. 1—— —.—.— EY—————————..— 7 1. Wir dan⸗ken dir, Herr Je⸗su Christ, daß du für uns ge⸗ — ö ö 1—.—5 —— 2 7—.— 7.— 4+.—7 VZ.—— 2—..—— J— —.— 9—.— 2—.—— stor-ben bist und hast uns durch dein teu⸗res Blut ge⸗ IIX — 2 HSZZI E n .᷑— —— macht vor Gott ge⸗ und gut. 2. Wir bitten dich, wahr G durch deine heilgen Wunden rot, erlös uns von dem ewgen Tod und tröst uns in der letzten Not. Passion. und reich uns dein allmächtge Hand, Mensch und daß ott, uns wir im Kreuz geduldig sein, trösten deiner schweren Pein; 4. Und schöpfen draus die Zuversicht, daß du uns werdst verlassen nicht, 2 sondern ganz treulich bei uns stehn, Behüt uns auch vor Sünd und daß wir durchs Kreuz ins Leben gehn. Schand Christoph Fischer 4 1600. 95. — —— +. . — —. — I .I—— e SPIPqI...... — 1. Herz⸗-lieb⸗ster Je-su, was hast du ver⸗ bro⸗chen, daß man ein —3——..—.—.——————— SSSSSEEEEEE— *.—————.— ö solch scharf Ur-teil hat ge⸗ spro⸗chen? Was ist die Schuld, in 45 ö— ........ I ————— was für Mise⸗se⸗tha-ten bist du ge⸗ ra ten? 2. 5. Du wirst gegeißelt und mit Dorn Der Fromme stirbt, der recht und gekrönet, ö richtig wandelt, ins Angesicht geschlagen und ver⸗der Böse lebt, der wider Gott miß⸗ höhnet,. handelt, du wirst mit Essig und mit Gall der Mensch verwirkt den Tod und ist getränket, ö entgangen, ans Kreuz gehenket. é 3. Was ist doch wohl die Ursach solcher Plagen? Ach meine Sünden haben dich ge⸗ schlagen! Ich, ach Herr Jesu, habe dies ver⸗ schuldet, was du erduldet. 4. Wie wunderbarlich ist doch diese Strafe! der Herr gefangen. 6. O große Lieb, o Lieb ohn alle Maße, die dich gebracht auf diese Marter⸗ straße! Ich lebte mit der Welt in Lust und Freuden, und du mußt leiden. * Ach großer König, groß zu allen Zeiten, wie kann ich gnugsam solche Treu ausbreiten? Der gute Hirte leidet für die Schafe, die Schuld bezahlt der Herre, der Gerechte, für seine Knechte. Keins Menschen Herz vermag es aus⸗ zudenken, was dir zu schenken. Ich wom Wie im 2 Doch wenr daß mit Weil zum Alsd aus dersicht, n nicht, S stehn, en gehn. + 1600. — un ein cht und vandelt, ott miß⸗ t, d und ist gen, le Maße, Marter⸗ Lust und »n, zu allen 7 che Treu eiten? ges aus⸗ en, Passion. 8. Ich kanns mit meinen Sinnen nicht erreichen, womit doch dein Erbarmung zu ver⸗ gleichen. Wie kann ich dir denn deine Liebes⸗ thaten im Werk erstatten? 9. Doch ist noch etwas, ahne dir ange⸗ ne ö wenn ich des Fleisches Lüste dämpf und zähme, daß sie aufs neu mein Herze nicht entzünden mit alten Sünden. 10. Weils aber nicht besteht in eignen Kräften, fest die Begierden an das Kreuz zu heften, so gieb mir deinen Geist, der mich regiere, zum Guten führe Alsdann so werd Dich deine Huld be⸗ trachten, aus Lieb zu dir die Welt für gar bemühen werd ich Wiilen Herr, deinen illen stets zu erfüllen. 12. Ich werde dir zu Ehren alles wagen, kein Kreuz nicht achten, keine Schmach noch Plagen, nichts von Birsolanns, nichts von Todesschmerzen nehmen zu Herzen. 13. Dies alles, obs für schlecht zwar ist zu schätzen, wirst du es doch nicht gar bei Seite etzen, in Gnaden wirst du dies von mir annehmen, mich nicht beschämen. 14. Wenn dort, Herr Jesu, wird vor deinem Throne auf meinem Haupte stehn die Ehren⸗ krone, da will ich dir, wenn alles wird wohl klingen, Lob und Dank singen. nichts achten, Johann Heermann 1585 1647. 96. Nel. Der am Kreuz ist meine Liebe. D 1—— I= I. —.—.—.—. II FITI 7 2 7——— BII Y. Je⸗su, dei⸗ne 10 fen Wun⸗ ⸗den, dei⸗ne Qual und bitt⸗rer Tod ge⸗ben mir zu al⸗len Stun⸗ den Trost in Leibs⸗ und See⸗len⸗not; 7 U —— 4— erxeren e en mi 22........— 32——— fällt mir et-was Ar⸗ges ein, denk ich bald an dei⸗ ne Pein, 4 4* 4 V. 4 4 4 E ————— 0—5—.—4 SDSSS‚eEE TIT FT ETEEIEIEISIPI I... I———— 422—.—4— 25 H die er⸗lau⸗bet meinem Her⸗ zen mit der Sün⸗de nicht zu scher- zen. Sln Passion. 2. Deines Trostes Süßigkeit Will sich denn in Wollust weiden wendt in mir das bittre Leid, mein verderbtes Fleis und Blut, der du mir das Heil erworben, so gedenk ich an dein deiden, da du für mich bist gestorben. 5 bald wird alles wieder gut. 5 Kommt der Satan und setzt mir Auf dich setz ich mein Vertrauen, heftig zu, halt ich ihm für du bist meine Zuversicht: deine Gnad und Gnadenzeichen, dein Tod hat den Tod zerhauen, bald muß er von dannen weichen. daß er mich kann töten nicht. 3. Daß ich an dir habe teil, Will die Welt mein Herze führen bringet mir Trost, Schutz und Heil: denbahn, deine Gnade wird mir geben auf die breite Sün da nichts ist denn Jubilieren, Auferstehung, Licht und Leben. alsdann schau ich emsig an 6. deiner Marter Centnerlast, Hab ich dich in meinem Herzen, die du ausgestanden hast:. du Brunn aller Gütigkeit, so kann ich in Andacht bleiben, so empfind ich keine Schmerzen alle böse Lust vertreiben. auch im letzten Kampf und Streit 4. Ich verberge mich in dich: Ja für alles, was mich kränket, welch Feind kann verletzen mich? Wer sich legt in deine Wunden, geben deine Wunden Kraft; wenn mein Herz hinein sich senket,‚ der hat glücklich überwunden. schöpf ich neuen Lebenssaft. Johann Heermann 1585—1640. 97. Mel. Nun laßt uns den Leib begraben. 3— .— — 2——3—0— 0——— 1. Der du, Herr Je⸗su, Ruh und Rast in deinem Grab ge⸗hal⸗ ten hast: gieb. E——— ru⸗ hen all, und un⸗ ser Le-ben dir ge⸗fall. daß wir in dir 2. 3. Verleih, o Herr, uns Stärk und Mut, Wir danken dir, o Gotteslamm, die du erkauft mit deinem Blut, getötet an des Kreuzes Stamm: und führ uns in des Himmels Licht laß ja uns Sündern deine Pein zu deines Vaters Angesicht. ein Eingang in das Leben sein. Georg Werner 1589—1643. 98. Mel. Herr Christ, der einig Gottssohn. Ii— ———— EH ö SSSSIIS 1. Wenn mei ⸗ne Sünd mich krän⸗ken, o mein Herr Je⸗su Christ, so laß mich wohl be⸗den⸗ken, wie du ge⸗stor⸗ben bist hast: gieb. — ge⸗fall. amm, tamm: Pein sein. 39—1643. Christ, bist W *— — ö IEEEE —3— ne Schul-den-last am Stamm des heil- gen und al ⸗le mei⸗ ꝗ ö———8 — +—I. II ——5.— 1—.—— ———— men, e, denen Eu.nt 0* 10 Kreu⸗zes auf dich ge-nom⸗-men hast. 2 die sündliche Begier, O Wunder ohne Maßen, wer es betrachtet recht: es hat sich martern lassen der Herr für seine Knecht: es hat sich selbst der wahre Gott für mich verlornen Menschen gegeben in den Tod. 3. Was kann mir denn nun schaden der Sünden große Zahl? Ich bin bei Gott in Gnaden, die Schuld ist allzumal bezahlt durch Christi teures Blut, daß ich nicht mehr darf fürchten der Hölle Gual und Glut. 4. Drum sag ich dir von Herzen jetzt und mein Leben lang für deine Pein und Schmerzen, o Jesu, Lob und Dank, für deine Not und Angstgeschrei, für dein unschuldig Sterben, für deine Lieb und Treu. 5. Herr, laß dein bitter Leiden mich reizen für und für, mit allem Ernst zu meiden daß mir nie komme aus dem Sinn, wie viel es dich gekostet, daß ich erlöset bin. 6. Mein Kreuz und meine Plagen, sollts auch sein Schmach und Spott, hilf mir geduldig tragen; gieb, o mein Herr und Gott, daß ich verleugne diese Welt und folge dem Exempel, das du mir vorgestellt. 7. Laß mich an andern üben, was du an mir gethan, und meinen Nächsten lieben, gern dienen jedermann ohn Eigennutz und Heuchelschein und, wie du mir erwiesen, aus reiner Lieb allein. 8. Laß endlich deine Wunden mich trösten kräftiglich in meinen letzten Stunden und des versichern mich, weil ich auf dein Verdienst nur trau, du werdest mich annehmen, daß ich dich ewig schau. Justus Gesenins 1601—1673. *——K— +— 220— —— ů D 1. Je⸗su, mei⸗nes Le⸗bens Le⸗ben, Je⸗su, mei⸗nes To⸗des Tod, der du dich für mich ge- ge⸗ben in die tief⸗ste See⸗len⸗not, 4.— 4 4 EE 4 4 4 4 4 S...——— E— —. ie e 1.—. vn— n das äu⸗ßer⸗ste Verder⸗ben, —* nur daß ich nicht möch⸗te ster⸗ben: U 2 Du, ach du hast ausgestanden Lästerreden, Spott und Hohn, Speichel, Schläge, Strick und Banden, du gerechter Gottessohn, nur mich Armen zu erretten ö von des Teufels Sündenketten. ½% Tausend⸗, tausendmal sei dir, liebster Jesu, Dank dafür. 3. Du hast lassen Wunden schlagen, dich erbärmlich richten zu, um zu heilen meine Plagen, um zu setzen mich in Ruh; ach du hast zu meinem Segen lassen dich mit Fluch belegen. Tausend⸗, tausendmal sei dir, * liebster Jesu, Dank dafür. 4. Man hat dich sehr hart verhöhnet, Passion. ———— — 2.——4 DDJ‚‚—— tau⸗send⸗, tau⸗send⸗mal sei dir, lieb⸗ster Je⸗ su, Dank da ⸗für. daß ich möchte trostreich prangen, hast du sonder Trost gehangen. Tausend⸗, tausendmal sei dir, liebster Jesu, Dank dafür. 6. Du hast dich mit Not bedecket, hast gelitten mit Geduld, gar den herben Tod geschmecket, um zu büßen meine Schuld; daß ich würde losgezählet, hast du wollen sein gequälet. Tausend⸗, tausendmal sei dir, liebster Jesu, Dank dafür. 2. Deine Demut hat gebüßet meinen Stolz und ÜUbermut, dein Tod meinen Tod versüßet; es kommt alles mir zu gut. 1 Dein Verspotten, dein Verspeien muß zu Ehren mir gedeihen. + dich mit großem Schimpf belegt, Tausend⸗, tausendmal sei dir, 4 gar mit Dornen dich gekrönet: liebster Jesu, Dank dafür. was hat dich dazu bewegt? 8. Daß du Gent mich ergötzen, Nun, ich danke dir von Herzen, . Tar die aandendt aler pi Herr, für alle deine Not: eone Kenn Da u d sei dir, für die Wunden, für die Schmerzen, . liebster Jesu, Dant dafür. für den herben, bittern Tod; IN 5. für dein Zittern, für dein Zagen, Du hast wollen sein geschlagen, für die tausendfachen Plagen, IN zu befreien mich von Pein, für dein Angst und tiefe Pein fälschlich lassen dich anklagen, will ich ewig dankbar sein. daß ich möchte sicher sein; Ernst Christoph Homburg 1605—1681. ö 100. — . IEEEEEE— HN——— 2— + in Wut. W 8——————————.*—.— EEEEEEE ö ö ö 1. O Trau⸗rig⸗keit! O Her⸗ze⸗leid! Ist das nicht zu be⸗kla⸗gen? MI ö—— E +——H+è— —— ů—.— ö——— .—————— 12.* Gott des Va⸗ters ei- nig Kind wird ins Grab ge⸗tra⸗ gen. O g Der am hat uns O 9 nur hat da! war Dei das lieg wel hat * 7 b b Fassion. 5 O große Not! O süßer Mund, Der Herr ist tot: o Glaubensgrund. am Kreuz ist er gestorben; wie bist du doch zerschlagen! hat dadurch das Himmelreich Alles, was auf Erden lebt, angen uns aus Lieb erworben. muß dich ja beklagen. 3 6 igen.——— 4—1 br, O Menschenkind, O selig ist nur deine Sünd zu jeder Frist, hat dieses angerichtet, der dieses recht bedenket, cket da du durch die Missethat wie der Herr der Herrlichkeit 6 warest ganz vernichtet. wird ins Grab gesenket. 4 tec ö 5. ö Dein Bräutigam, O Jesu, du das Gotteslamm, mein Hilf und Ruh, et. liegt hier mit Blut beflossen, ich bitte dich mit Thränen: ir welches er ganz mildiglich hilf, daß ich mich bis ins Grab hat für dich vergossen. möge nach dir sehnen. Johann Rist 1607—1667. ühet; 101. E.— Mel. An Wasserflüssen Babylon. peien— ů ů en. 0— ö +— aa ir, E re e nn vmerrnn En.nr En:Prn. SS..........—— „1. Ein Lämm⸗lein geht und trägt die Schuld der Welt und ih ⸗rer rzen es geht und trä-get in Ge⸗ duld die Sün-den al ⸗ler — 4 4 4 53 3„3, d d dnen. d;— D..—. 4* 7— Zagen, 2 1—.2— 2— en, Kin ⸗ der, 3 ö j zein Sün⸗der; es geht da- hin, wird matt und krank, er⸗ 5—1681. 75 96 556.„ SISISSSSD....— giebt sich auf die Wür⸗ ge-bank, ent⸗zieht sich al⸗len Freu⸗den; es —— ...... D SPSI..I...... E la⸗genꝰ? nim⸗met an Schmach, Hohn und Spott, Angst, Wun⸗den, Strie⸗men, ö—— ö—————— ——— 8——ñ—ñß—ß7 4 — ů——— 2—2 i——.—— I Kreuz und Tod — q‚GSSSSSS Passion. 2. x 5. Das Lämmlein ist der große Freund Ich will von deiner Lieblichkeit und Heiland meiner Seelen; bei Nacht und Tage singen, den, den hat Gott zum Sündenfeind mich selbst auch dir zu aller Zeit und Sühner wollen wählen. zum Freudenopfer bringen; „Geh hin, mein Kind, und nimm mein Bach des Lebens soll sich dir dich an und deinem Namen für und für der Kinder, die ich ausgethan in Dankbarkeit ergießen; zur Straf und Zornesruten; und was du mir zu gut gethan, die Straf ist schwer, der Zorn ist groß: das will ich stets, so tief ich kann, du kannst und sollst sie machen los in mein Gedächtnis schließen. durch Sterben und durch Bluten.“ 6 ö Erweitre dich, mein Herzensschr „Ja, Bater, ia von Herzensgrund, du sollst ein Schachaus werden leg auf, ich will dirs tragen d, der Schätze, die viel größer sein mein Wollen hängt an deinem Mund, als Himmel, Meer und Erden. W nerieh)/ Liebesmacht Weg mit den Schätzen dieser Welt Du kannst was nie kein Mensch Und allem, was dem Fleisch gefällt! Du kannst, was nie Anedacht. Ich hab ein Bessres funden: gedacht, Imi Rnger Herr Kesu Chui Gott seinen Sohn abzwingen. ist dieres, was geftossen mu Christ, O Liebe, Liebe, du bist start: aus deines Leibes Wunden du streckest den in Grab und Sarg, vor dem die Felsen springen. 33— 4. Wenn endlich ich soll treten ein Mein Lebetage will ich dich in deines Reiches Freuden, aus meinem Sinn nicht lassen, so soll dein Blut mein Purpur sein, dich will ich stets, gleichwie du mich,‚ ich will darein mich kleiden; mit Liebesarmen fassen. es soll sein meines Hauptes Kron, Du sollst sein meines Herzens Licht,‚ö in welcher ich will vor den Thron und wenn mein Herz in Stücke bricht‚, des höchsten Vaters gehen sollst du mein Herze bleiben. und dir, dem er mich anvertraut, Ich will mich dir, mein höchster als eine wohlgeschmückte Braut Ruhm, an deiner Seite stehen. Vektand zu deinem Eigentum eständiglich verschreiben. Paul Gerhardt 1607—-1676. 102². Mel. Ach Herr, mich armen Sünder. H + ——— EE E·iiI 2 +1—. I +— 7 III 4 II — EM ů 1. O Haupt voll Blut und Wun⸗den, voll Schmerz und vol⸗ler Hohn, o Haupt, zum Spott ge⸗bun⸗den mit ei ⸗ ner Dor-nen⸗kron, Christ, ein ur sein, 5* Kron, Thron traut, raut „ 1076. 7 — + 1 a ⸗ber höchst ver-höh-net, ge⸗grü⸗ßet seist du mir! 2. Du edles Angesichte, voll Huld und Freundlichkeit und dennoch im Gerichte geschlagen und verspeit, wie bist du so erbleichet! Wer hat dein Augenlicht, dem sonst kein Licht mehr gleichet, so schändlich zugericht't? 3. Die Farbe deiner Wangen, der roten Lippen Pracht ist hin und ganz vergangen; des blassen Todes Macht hat alles hingenommen, hat alles hingerafft, und daher bist du kommen von deines Leibes Kraft 4. Nun, was du, Herr, erduldet, ist alles meine Last, ich hab es selbst verschuldet, was du getragen hast; schau her, hier steh ich Armer, der Zorn verdienet hat, ieb mir, o mein Erbarmer, den Anblick deiner Gnad. 5. Erkenne mich, mein Hüter, mein Hirte, nimm mich an! Von dir, Quell aller Güter, ist mir viel Guts gethan: dein Mund hat mich gelabet mit Milch und süßer Kost, dein Geist hat mich begabet mit mancher Himmelslust. —2 2* 6. Ieh will hier bei dir stehen, verachte mich doch nicht; von dir will ich nicht gehen, wenn dir dein Herze bricht; wenn dein Haupt wird erblassen im letzten Todesstoß, alsdann will ich dich fassen in meinen Arm und Schoß. 7. Es dient zu meinen Freuden und thut mir herzlich wohl, wenn ich in deinem Leiden, mein Heil, mich finden soll: ach möcht ich, o mein Leben, an deinem Kreuze hier mein Leben von mir geben, wie wohl geschähe mir! 8. Ich danke dir von Herzen, 0 Fesu, liebster Freund, für deine Todesschmerzen, da dus so gut gemeint. Ach gieb, daß ich mich halte zu dir und deiner Treu, und wenn ich nun erkalte, in dir mein Ende sei. 9. Wenn ich einmal soll scheiden, so scheide nicht von mir; wenn ich den Tod soll leiden, so tritt du dann herfür; wenn mir am allerbängsten wird um das Herze sein, so reiß mich aus den Angsten kraft deiner Angst und Pein. 10. Erscheine mir zum Schilde, zum Trost in meinem Tod und laß mich sehn dein Bilde in deiner Kreuzesnot. Da will ich nach dir blicken, da will ich glaubensvoll fest an mein Herz dich drücken: wer so stirbt, der stirbt wohl. Paul Gerhardt 1607—1678. 103. Ich w wie ich [Oder: Mel. O Welt, ich muß dich lassen.] mit stt 2———— E und u EEE E die m .. niEmt e. ar mit E 4——......— 1. O Welt, sieh hier dein Le⸗ben am Stamm des Kreuzes schwe-ben, dein Wenn —— mir 8 e W . I........ 2— bas —.——— ö dem Heil sinkt in den Tod. Der gro ße Fürst der Eh⸗ren läßt verze 1 R — 2 wil⸗lig sich be⸗schwe⸗ren mit Schlä-gen, Hohn und gro-ßem Spott. 2. Tritt her und schau mit Fleiße, wie er mit Todesschweiße und Blut ist überfüllt; aus seinem edlen Herzen vor unerschöpften Schmerzen ein Seufzer nach dem andern quillt. — 3. Wer hat dich so geschlagen, mein Heil, und dich mit Plagen so übel zugericht't? Du bist ja nicht ein Sünder wie wir und unsre Kinder, von Übelthaten weißt du nicht. 4. Ich, ich und meine Sünden, die sich wie Körnlein finden des Sandes an dem Meer, die haben dir erreget das Elend, das dich schläget, und das betrübte Marterheer. 5. Ich bins, ich sollte büßen, an Händen und an Füßen gebunden in der Höll; die Geißeln und die Banden und was du ausgestanden, das hat verdienet meine Seel. 6. Du nimmst auf deinen Rücken die Lasten, die mich drücken viel schwerer als ein Stein; —— ——— ee en enne, P nir ö —.— 1.— du wirst ein Fluch, dagegen verehrst du mir den Segen, deinSchmerzen muß mein Labsal sein. 7. Du setzest dich zum Bürgen, ja lässest dich gar würgen für mich und meine Schuld; mir lässest du dich krönen mit Dornen, die dich höhnen, und leidest alles mit Geduld. 8. Ich bin, mein Heil, verbunden all Augenblick und Stunden dir überhoch und sehr: was Leib und Seel vermögen, 6 8 das soll ich billig legen 5 allzeit an deinen Dienst und Ehr. 9. He Nun, ich kann nicht viel geben wi in diesem armen Leben, I eins aber will ich thun: u es soll dein Tod und Leiden, de bis Leib und Seele scheiden, mir stets in meinem Herzen ruhn. ö 10. Ich wills vor Augen setzen, ů mich stets daran ergötzen, 8 ich sei auch wo ich sei: ö es soll mir sein ein Spiegel ů der Unschuld und ein Siegel der Lieb und unverfälschten Treu.* n, dein uhn. 11. Ich will darin erblicken, wie ich mein Herz soll schmücken mit stillem, sanftem Mut, und wie ich die soll lieben, die mich doch sehr betrüben mit Werken, so die Bosheit khut. 12. Zungen stechen, Wenn böse und Namen brechen, mir Glimpf so will ich zähmen mich; das Unrecht will ich dulden, dem Nächsten seine Schulden verzeihen gern und williglich. 104. 13. Ich will ans Kreuz mich schlagen mit dir und dem absagen, was meinem Fleisch gelüst't: was deine Augen hassen, das will ich fliehn und lassen, so viel mir immer möglich ist. 14. Dein Seufzen und dein Stöhnen und die viel tausend Thränen, die dir geflossen zu, die sollen mich am Ende in deinen Schoß und Hände begleiten zu der ewgen Ruh. Paul Gerhardt 1607—1676. Mel. Der am Kreuz ist meine Liebe. —— ö —— n. D..—————— ö — —— . Sei mir tau⸗send⸗mal Je⸗su, der du selbst Ach wie ist an dem Kreuze, 2. Heile mich, o Heil der Seelen, wo ich krank und traurig bin; nimm dieSchmerzen, die mich quälen, und den ganzen Schaden hin, den mir Adams Fall gebracht und ich selber mir gemacht. Wird, o Arzt, dein Blut mich netzen, Jammer setzen. wird sich all mein 3 Schreibe deine blutgen Wunden mir, Herr, in das Herz hinein, daß sie mögen alle Stunden bei mir unvergessen sein. ge⸗grü⸗ßet, der mich je ge⸗bü⸗ßet das, wo⸗mit ich dich be⸗trübt. mir doch so wohl, wenn ic da du stir⸗best und um mei⸗ und je ge⸗liebt, h knien und lie⸗gen soll —— ne See⸗ le wir⸗best. Du bist doch mein schönstes Gut, da mein ganzes Herze ruht; laß mich hier zu deinen Füßen deiner Lieb und Gunst genießen. 4. Diese Füße will ich halten, Herr, so sest ich immer kann. Schaue meiner Hände Falten und mich selber freundlich an von dem hohen Kreuzesbaum und gieb meiner Bitte Raum, sprich: Laß all dein Trauern chwinden, all deine Sünden! ich, ich tilg Panul Gerhardt 1607—1676. 105. Mel. O Jesu Christ, meins Lebens Licht. — S +2...————— . I.2 1— I— C—....— 0 , Herr Je⸗ su Christ, dein teu- res Blut ist mei⸗ner See⸗len — ——— ů r e wr eenx P' 0**— höch⸗stes Gut: das stärkt, das labt, das macht al-lein mein —— 8 —————— x I 7 I I +. Herz von al ⸗len Sün ⸗den rein. 2. dein teures Blut, dein Lebenssaft Dein Blut, mein Schmuck, mein giebt mir stets neue Lebenskraft. 96 Ichritent 4. dein Unschuld und Gerechtigkeit Herr Jesu, in der letzten Not. macht, daß ich kann vor Gott bestehn ich t Teuf 50 und zu der Himmelsfreud eingehn. wenm mich schreckt Pufel, 25058 3. laß ja dies mein Labsal sein: O Jesu Christe, Gottes Sohn, ein Blut macht mich von Sünden mein Trost, mein Heil, mein Gnaden⸗ rein. thron, Johann Olearius 1611—1684. 106. Mel. Christus, der uns selig macht. — 2...— EEE ——— be⸗ den ⸗ ken; . — .—.— S wol⸗lest mir vom Him⸗mels⸗thron Geist und An-dacht schen⸗ken. 4„— 4 4 + D I I +— + 2— 21. EEEE ———.———— In dem Bil ⸗de jetzt er⸗schein, Je⸗su, mei⸗ nem Her zen, Passion. 2. Gieb, daß ich recht sehen mag deine Angst und Bande, ö deine Schläge, deine Schmach, deine Kreuzesschande, deine Geißel, Dornenkron, Speer⸗ und Nägelwunden, deinen Tod, o Gottes Sohn, der mich dir verbunden. Doch laß mich ja nicht allein deine Marter sehen, laß mich auch die Ursach fein und die Frucht verstehen. Ach die Ursach war auch ich, ich und meine Sünde: diese hat gemartert dich, daß ich Gnade finde. 4. Jesu, lehr bedenken mich dies mit Buß und Reue, hilf, daß ich mit Sünde dich martre nicht aufs neue. Sollt 110 dazu haben Lust und nicht wollen meiden, was mein Heiland büßen mußt mit so großem Leiden? Wenn mich meine Sünde will schrecken mit der Hölle: Jesu, mein Gewissen still, dich ins Mittel stelle; dich und deine Passion laß mich gläubig fassen; liebet mich sein lieber Sohn, wie kann Gott mich hassen? 6. Gieb auch, Jesu, daß ich gern dir das Kreuz nachtrage, daß ich Demut von dir lern und Geduld in Plage, daß ich dir geb Lieb um Lieb. Indes laß dies Lallen, — bessern Dank ich dorten geb— Jesu, dir gefallen. Sigismund von Birken 1626—1681. in: ünden rein. 107. 1684. 7.5.85., E n,,,.Hhn Et Bas se Eie, va: in Fra,,. ²—2—.— +—4———— 2::. I— ———'—— 1 I— 2 ö 1. O du Lie⸗be mei⸗ner Lie ⸗be, du er⸗wünsch⸗te Se⸗lig⸗keit, die du dich aus höchstem Trie be in das jam-mer-vol⸗le Leid ‚ ö 8—— dn an. 22 SS‚SSSIIIII.......... en;———————— 2.———— dei⸗ nes Lei-dens mir zu gu⸗te als ein Op⸗fer ein⸗ ge⸗stellt — — 3.— ů de. V 2 — und be-zahlt mit dei- nem Blu⸗te — Liebe, die mit Schweiß und Thränen 1 an dem Olberg sich betrübt, 5 Liebe, die mit Blut und Sehnen unaufhörlich fest geliebt, Liebe, die den eignen Willen in des Vaters Willen legt und, um Gottes Zorn zu stillen, . treu die Last des Kreuzes trägt; al⸗le Mis⸗se⸗that der Welt: Liebe, die mit starkem Herzen alle Schmach und Hohn gehört, Liebe, die nicht Angst und Schmerzen noch der strenge Tod versehrt, Liebe, die sich liebend zeiget, als sich Kraft und Atem endt, Liebe, die sich liebend neiget, als sich Leib und Seele trennt; Passion. —— Liebe, die mit ihren Armen Liebe, die für mich gestorben mich zuletzt umfangen wollt, und ein immerwährend Gut Liebe, die aus Liebserbarmen an dem Kreuzesholz erworben, mich zuletzt in höchster Huld ach wie denk ich an dein Blut! ihrem Vater überlassen, Ach wie dank ich deinen Wunden, die selbst sterbend für mich bat, du verwundte Liebe du, mir die Strafe zu erlassen, wenn ich in der letzten Stunden weil mich ihr Verdienst vertrat; sanft an deinem Herzen ruh! 5. 7. Liebe, die mit so viel Wunden Liebe, die sich tot gekränket gegen mich als seine Braut und für mein erkaltet Herz unaufhörlich sich verbunden in ein kaltes Grab gesenket, und auf ewig anvertraut: ach wie dank ich deinem Schmerzl Liebe, laß auch meine Schmerzen, Habe Dank, daß du gestorben, meines Lebens Jammerpein daß ich ewig leben kann, in dem blutverwundten Herzen und der Seelen Heil erworben: sanft in dir gestillet sein. nimm mich ewig liebend an! Elisabeth von Senitz 1629—1679. 108. ö —— ——————— .S.............I.I.... — EE——— 1. Der am Kreuz ist mei ne Lie⸗be, mei⸗ne Lieb ist Je⸗sus Christ. Weg, ihr ar⸗gen Sün-den⸗trie⸗be, Sa⸗tan, Welt und Fleisches List! — 2— J —— S....— SISISDSS.................— 2. Eu⸗re Lieb ist nicht von Gott, eure Lieb ist gar der Tod. .............. SIII...I —6 0 H————. 4— . I Der am Kreuz ist mei⸗ne Lie⸗be, weil ich mich im Glau⸗ben ü⸗be. 2; — Kreuzigt ich nicht Gottes Sohn? Fradler Wus beitemders dich, Spräch ich seinem Blut nicht Hohn? daß ich mich im Glauben übe? Dor am Kreuz ist are Jesus gab sich selbst für mich; weil ich mich im Glauben übe. so ward er mein Friedensschild, 4 Wer auch mein Lebensbild. Der am Kreuz ist meine Liebe. Der am Kreuz ist meine Liebe, Schweig, Gewissen, glaube dran: weil ich mich im Glauben übe. Gott aus reinem Liebestriebe 3. hat die Handschrift abgethan Der am Kreuz ist meine Liebe. und mit meines Bürgen Blut Sünde, du besiegst mich nicht! sie durchstrichen mir zu gut. Weh mir, wenn ich den betrübe, Der am Kreuz ist meine Liebe, der für mich ging ins Gericht! weil ich mich im Glauben übe. weil i In? ohn? Passion. 2 . Der am Kreuz ist meine Liebe. Keine Trübsal schwer und groß, Hunger, Blöße, Geißelhiebe, nichts macht mich von Jesu los; nicht Gewalt, nicht Gold, nichtRuhm, Engel nicht, kein Fürstentum. Der am Kreuz ist meine Liebe, weil ich mich im Glauben übe. 109. 6. Der am Kreuz ist meine Liebe. Komm, o Tod, du bist mein Freund! Wenn ich wie ein Staub zerstiebe, wird mein Jesus mir vereint; da, da schau ich Gottes Lamm, meiner Seelen Bräutigam. Der am Kreuz ist meine Liebe, weil ich mich im Glauben übe. Ahasverus Fritsch 1629—1701. Mel. O Traurigkeit, o Herzeleid. ů 001— e nr rirrirteir rirrereirn ö IE IJ..—. 24——1 — din We e.——.— + +* + + + +7 + 1. So ru⸗hest du, o mei⸗ne Ruh, in dei⸗ner Gra⸗bes⸗ 4—.————.——— I. I— I— 1 2————.— F— ——.— 2——..—.— E. höh⸗le und 2. Man senkt dich ein nach vieler Pein, du meines Lebens Leben; dich hat jetzt ein Felsengrab, Fels des Heils, umgeben. . O Lebensfürst, ich weiß, du wirst mich wieder auferwecken: sollte denn mein gläubig Herz vor der Gruft erschrecken? 4. Sie wird mir sein er⸗weckst durch dei- nen Tod mei⸗ ne ein Kämmerlein, to⸗te See ⸗le. da ich auf Rosen liege, weil ich nun durch deinen Tod Tod und Grab besiege. 5. Gar nichts verdirbt; der Leib nur stirbt, doch wird er auferstehen und in ganz verklärter Zier aus dem Grabe gehen. Indes will ich, mein Jesu, dich in meine Seele senken und an deinen bittern Tod bis in Tod gedenken. Salomo Franck 1659—1725. 110. Mel. Jesu, meines Lebens Leben. 8 —0F̊2——.— 2.—. een,=e enen=d. in nini;n, —————————. V + 1. Je⸗su, der du wol-len bü⸗ßen für die Sün⸗den al⸗ler Welt durch dein teu⸗res Blut⸗ver⸗gie⸗ßen, der du dich hast dar-ge⸗stellt 4 Wassion. — E ——————.—— DII——— ,n D—2——.2—..—....— E. 12.—— ů als ein Op⸗fer für die Sün⸗der, die ver-lor⸗nen A-dams⸗kin⸗der, E 1— ISIIPIꝑIꝑIIIIIII— — e—=.ñ‚‚‚‚‚.. — LI ach laß dei ⸗ne To-des⸗pein nicht an mir ver-lo⸗ren sein. 2 6. Rette mich durch deine Plagen, wenn mich meine Sünde plagt. Laß, ach laß mich nicht verzagen, weil du selbst für mich gezagt. 1 Hilf, daß mich dein E ühle, wenn ich Drangsalshitze fühle. Ach laß deine Todespein nicht an mir verloren sein. 3. Mache mich durch deine Bande von des Satans Banden frei. Hilf, daß dein erlittne Schande meine Kron und Ehre sei. Trost der Seelen, Heil der Erden, laß mich nicht zu Schanden werden. Ach laß deine Todespein nicht an mir verloren sein. Rede durch dein Stilleschweigen, liebster Jesu, mir das Wort, wenn mich Sünden überzeugen und verklagen fort und fort, wenn mein bös Gewissen schreiet und mir mit Verdammnis dräuet. Ach laß deine Todespein nicht an mir verloren sein. 5. Laß mich Freudenrosen brechen, liebster Jesu, meine Zier, von den Dornen, die dich stechen; Jesu, nahe dich zu mir, kröne mich mit Huld und Gnade, daß kein Sündendorn mir schade. Ach laß deine Todespein nicht an mir verloren sein. Heile des Gewissens Plagen, nimm von mir der Schmerzen Last, durch die Geißeln, die dich schlagen, die du schwer empfunden hast, daß ich böser Knecht der Sünde Satans Streiche nicht empfinde. Ach laß deine Todespein nicht an mir verloren sein. 7. Ach laß deine tiefen Wunden frische Lebensbrunnen sein, wenn mir alle Kraft verschwunden, wenn ich schmacht in Seelenpein. In den Abgrund deiner Gnaden senk die Schuld, die mich beladen. Ach laß deine Todespein nicht an mir verloren sein. 8. Ach zerbrich des Eifers Rute, ach erzeige Gnad und Huld, tilge doch mit deinem Blute meine schwere Sündenschuld, laß mich in der Angst der Sünden Ruh bei deinem Kreuze finden. Ach laß deine Todespein nicht an mir verloren sein. 9. Jesu, komm, mich zu befreien durch dein lautes Angstgeschrei. Wenn viel tausend Sünden schreien, stehe doch mir Armen bei; wenn mir Wort und Sprach ent⸗ fallen, laß mich sanft von hinnen wallen: laß mir deine Todespein Leben, Heil und Himmel sein. 1699. XX laden. rei. hreien, hent⸗ n, vallen: 1699. 111. +— 1— 1 2 I — — 2 ů —— . 2*—— V 4 —* + HR wie dein Gott und Eh⸗-ren⸗kö-nig hängt am Kreu-ze nackt und bloß; —— + +—— IE ———2 schau die Lie⸗be, 2. Ob dich Jesus liebt von Herzen, kannst du hier am Kreuze sehn: schau, wie alle Höllenschmerzen ihm bis in die Seele gehn; höre und Schrecken ihn bedecken, öre doch sein Klaggetön. 3. Dies sind meiner Sünden Früchte, die, mein Heiland, ängsten dich; dieser Leiden schwer Gewichte sollt zum Abgrund drücken mich; diese Nöten, die dich töten, sollt ich fühlen ewiglich. 4. Doch du hast für mich besieget Sünde, Tod und Höllenmacht, Gottes ewgem Recht genüget, seinen Willen ganz vollbracht und mir eben zu dem Leben durch dein Sterben Bahn gemacht. 5. Ach ich Sündenkind der Erden! Jesu, stirbst du mir zu gut? Soll dein Feind erlöset werden durch dein eigen Herzensblut? Ich muß schweigen und mich beugen für dies unverdiente Gut. 6. Seel und Leben, Leib und Glieder giebst du alle für mich hin: sollt ich dir nicht schenken wieder die ihn trie⸗be zu dir aus des Va⸗ters Schoß. alles, was ich hab und bin? Ich bin deine ganz alleine; dir verschreib ich Herz und Sinn. * Dir will ich durch deine Gnade bleiben bis in Tod getreu. Alle Leiden, Schand und Schade sollen mich nicht machen scheu; deinen Willen zu erfüllen, meiner Seelen Speise sei. 8. Zeuch durch deines Todes Kräfte mich in deinen Tod hinein; laß mein Fleisch und sein Geschäfte mit dir angenagelt sein, daß mein Wille sanft und stille und die Liebe werde rein. 2. Laß in allen Leidenswegen deine Leiden stärken mich, daß mein Leiden mir zum Segen mag gedeihen stetiglich, daß mein Herze auch im Schmerze ohne Wanken liebe dich. 10. Wenn mich schrecken meine Sünden, wenn mich Satans List anficht, ich nicht Kraft noch Gnad kann finden, wollst du mich verlassen nicht; laß dein Sterben mir erwerben Trost im Tod und im Gericht. 14. Jesu, nun will ich ergeben meinen Geist in deine Hand: laß mich dir alleine leben, Asston. bis ich nach dem Leidensstand bei dir wohne, in der Krone dich beschau im Vaterland. Gerhard Tersteegen 1697—1769. 11². Mel. Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen. —— FEFRETRR——————— ů .e...... ———— — I. Herr, stär⸗ke mich, dein Lei⸗den zu be-den⸗ken, mich in das 05 .——.——.— —————————εμ—gd———.— v. ö—..—.— Meer der Lie ⸗-be zu ver⸗sen⸗ken, * die dich be⸗wog, von I — 5„—— —.— 0 ⁵⁵ SIDDDii uns zu er⸗lö⸗sen. ⸗ler Schuld des 2 Vereint mit Gott, ein fErden gleich uns auf Er und bis zum Tod am Kreuz 9e00r. sam werden, an unsrer Statt gemartert und zer⸗ schlagen, die Sünde n Bö⸗sen Welch wundervoll hochheiliges Ge⸗ schäfte! Sinn ich ihm nach, rt zagen meine Kräfte, mein Herz erbebt, ich seh und ich einpfinde den Fluch der Sünde. 4. ein Rächer alles en, Gott ist gerecht, öse Gott ist die Lieb und läßt die Welt erlösen: dies kann mein Geist mit Schreck ten und Entzücken am Kreuz erblicken. 5. Es schlägt den Stolz und mein Ver⸗ dienst darnieder; es beugt mich tief und es erhebt mich wieder, macht mich aus Gottes Feinde zu Gottes Freunde. 6. Herr, mein Heil, an dessen Blut ich glaube, ich liege hier vor dir gebückt im ents ündigt mich, Staube, verliere mich mit dankendem Ge⸗ müte —— deine Güte. 2. Sie übersteigt die menschlichen Ge⸗ ö danken. Allein sollt ich darum im Glauben wanken? Ich bin ein Mensch; darf der sich unterwinden, Gott zu ergründen? 8. Das Größt in Gott ist Gnad und Lieb erweisen; uns kommt es zu, sie demutsvoll zu preisen, zu sehn, wie hoch, wenn Gott uns Gnad erzeiget, die Gnade steiget. Mein nichts Tause Leib ich aus nde ein Blut Uckt im em Ge⸗ . ;en Ge⸗ lauben er sich 13 ttsvoll t uns 42 Passion. 9⁷ 9. 8 Du starbst für mich, nun bin ich, Mein Herz ergreift, Herr, dein Ver⸗ wenn ich sterbe, dienst im Glauben, des Himmels Erbe. Tr t, 4 nichts 0ll den Wari,rent Christian Fürchtegott Gellert 1715—1769. 113. Mel. Herr und Altster deiner Kreuzgemeine. h—— ——.— 2—————..—. ö— j.———— —9 0 EEE. I T 1. Mar⸗ter Chris⸗ti, wer kann dein ver⸗ges⸗sen, der in dir sein Meer der Lie-be, wer kann dich er⸗mes⸗ sen, wer ist nicht von 4 4 —.— DDT————— ————2 E —e.— 2—— —— H—— ·sei 2 5. — Eetehmunte Uns⸗ re See⸗le soll sich an dir I 27*— I— ———— 2. e Eanr. nme ö 2—— —.—— ö 0— näh⸗ ren, un⸗ ser Ohr soll nichts je lie⸗ber hö⸗ren; l + +— 1— ————.—————314 + 4 2 α ι 2—; FEEE—————————————————— al ⸗le Ta ⸗ge wird dies Bild schö-ner un⸗serm Blick ent⸗hüllt. 2 Laß vom Kreuz nur Stärkung mich sterbend hast genug gethan. so geht mie bis in mein Grab Laß uns alle treulich an dir hangen, nichts an Seligkeiten ab. 1 Tausend Dank, du unser treuer Hirte, anwehen Leib und Seele beten an, ö und dein Marterbild stets 100 mir daß du unter Martern für Verirrte stehen, nähre du das heilige Verlangen, 4. dich auf deinem Thron zu sehn, Die wir uns allhier beisammen deinen Ruhm dort zu erhöhn. finden, 3 schlagen unsre Hände ein, uns auf deine Marter zu verbinden, Meine Seele, matt und schuldbeladen,‚ dir auf ewig treu zu sein; eilt auf deine Wunden zu, und zum Zeichen, daß dies Lobgetöne denn sie findet in dem Schoß der deinem Herzen angenehm und schöne, Gnaden sage Amen und zugleich: Trost und Labsal, Fried und Ruh. Friede, Friede sei mit euch! Christian Renatus von Zinzendorf 1727—1752. 0 Passion. 114. Mel. Die Tugend wird durchs Kreuz geübet. E 1. Laß mir die Fei⸗er dei⸗ner Lei⸗ den, er⸗hab- ner Mitt⸗ler, Sie leh⸗re mich die Sün-de mei⸗ den und dir mein gan⸗zes — 4 4*— 4— + +—.——— — + 4— EA 2— +— 4 1.—————.. 2— 7 2...—. 1— 11 LI—— 1— hei ⸗lig sein. 2* ö Rlasr 5 Le ⸗ben weihn. Ich seh auf dich, der so ent ꝛschlos⸗sen für 2— Z.———— +——5.—5 +7——— 7———... +7 JI..———.. i—. ¹π ιμ⁰— 5— D 7————.—— mich die Last des Kreuzes trug, der mir zum Heil sein Blut vergos⸗sen, +— SJ.—— 2—— II ——2— 2— +7— I 7—— +8——.—— —— 2...— q———IIl des Herz noch ster⸗bend Wie seid ihr mir so lieb und teuer, Gethsemane und Golgatha, ihr Stätten, wo die Welt die Feier der allergrößten Liebe sah! Hier lern ich jede Tugend üben, in Not und Tod gelassen sein, hier stärkt mein Herz sich, Gott zu lieben und selbst dem Todfeind zu ver⸗ zeihn. 3. Drum in den stillsten meiner Stunden will ich nach deinem Kreuze sehn und dich, o Herr, für deine Wunden mit tief gerührtem Dank erhöhn. O laß mich deine Huld ermessen, mit der dein Herz die Welt umfaßt, und nie im Undank tes vergessen, was du für mich erduldet hast. für mich schlug. 4. Mir sollen diese Feierzeiten der größten Liebe heilig sein, still soll dein Kreuz mich stets be⸗ gleiten und jede meiner Stunden weihn. Dein Leiden sei mein höchster Segen, dein Tod mein seligster Gewinn; mein Herz schlägt dir voll Dank entgegen, daß ich durch dich erlöset bin. 5. Bleibt mir zu allen Zeiten teuer, Gethsemane und Golgatha, ihr Stätten, wo die Welt die Feier der allergrößten Liebe sah. Nach euch will ich voll Andacht chauen, wo mein Erlöser litt und starb. Heil uns, wenn wir auf dich ver⸗ trauen, der uns die Scligkeit erwarb! Christoph Georg Ludwig Meister 1738—1811. itt⸗ler, an⸗zes n, stets be⸗ iten veihn. Segen, vinn; [ Dank gegen, in. teuer, ie Feier Andacht auen, tarb. ich ver⸗ uen, bl —1811. Passion. 115. Mel. Alles ist an Gottes Segen. — E 2 N*X— E—.——.————————— ö— 09 1. Un⸗ter tau⸗send fro⸗hen Stunden, die im Le-ben ich ge⸗fun⸗den, —— 2—.—— I 2 J—— II— —————— blieb nur ei⸗ ne mir ge⸗treu, ei⸗ne, wo in tau⸗send Schmerzen — — ———— 1.—.————— —.—.—————— x *—— ich er⸗fuhr in mei⸗nem Her⸗zen, wer für mich ge-stor⸗ben sei. 2 ließen alles andre stehn, Wenn sie Zesu Liebe wüßten, liebten alle nur den Einen, alle Menschen würden Christen, ein ihin zur Seite stehm. Georg Friedrich Philipp von Hardenberg(Novalis) 1772—1801. 116. Mel. Herr und Altster deiner Kreuzgemeine. — ꝗ ‚ieeei— —W.;P 0 E 1. Ei⸗nes wünsch ich mir vor al⸗lem an⸗dern, ei ⸗ne Spei⸗se se⸗lig läßts im Thrä⸗nen⸗thal sich wan⸗dern, wenn dies Ei⸗ ne X —⁊ 8 ——— ö——— I——— ö ⁴. früh und spät; mit uns geht: un-ver⸗-rückt auf ei- nen Mann zu schau⸗en, —— * 2—*—. 2 1 — ů—..—..—.—— 7 S...—.. Z· L. + +. 1 +——.—— 1 1.—— 7— der mit blut⸗gem Schweiß und To⸗-des⸗grau⸗en auf sein Ant⸗- litz +— 1 I.. II 2.—5 42 + UAr +.——— ́SISIIS.ISIIII I A—— nie⸗der⸗sank und den Kelch des Va⸗ters trank. 0⁰⁰— Vꝰstern 2. Ewig soll er mir vor Augen stehen, wie er als ein stilles Lamm dort so blutig und so bleich zu sehen, hängend an des Kreuzes Stamm, wie er dürstend rang um meine Seele, daß sie ihm zu seinem Lohn nicht fehle, und dann auch an mich gedacht, als er rief: Es ist vollbracht! 3. Ja, mein Jesu, laß mich nicht ver⸗ gessen meine Schuld und deine Huld. Als ich in der Finsternis gesessen, trugest du mit mir Geduld; hattest längst nach deinem Schaf ge⸗ trachtet, eh es auf des Hirten Ruf geachtet, und mit teurem Lösegeld mich erkauft von dieser Welt. . Ich bin dein!— sprich du darauf ein Amen. Treuster Jesu, du bist mein! Drücke deinen süßen Jesusnamen brennend in mein Herz hinein. Mit dir alles thun und alles lassen, in dir leben und in dir erblassen: das sei bis zur letzten Stund unser Wandel, unser Bund. Albert Knapp 1798—1804. 7. Ostern. 117. 1. Christ ist er ⸗ stan ⸗ den —.— 1 1 7 EI ö—0 —.— 2222222 *— des solln wir al ⸗le froh E—— ö ö— ——3 — 7— 1 — Hal ⸗ le ⸗ lu ⸗ jah. 2. Wär SSISIIIII.I.. ..DEE‚.. E die Welt, die wär ver ⸗gan⸗- gen; seit daß er er- stan-den ist, 9 II 5— so lobn wir den Herrn Je ⸗sum Christ. Hal ⸗-le⸗-lu⸗jah. ö Ostern. D— 3. Hal ⸗le ⸗ lu⸗jah, Hal ⸗le ⸗ lu ⸗jah, Hal ⸗ le ⸗ lu⸗ f——.——. m;- DDIT——.—— EDSIDe men 0.. in. Des solln wir al⸗le froh sein, Christ will un⸗ser Trost sein. Hal⸗le⸗lu⸗jah. lassen, Altkirchlich. 13. Jahrhundert. 9 1 18. r ö— 1804. 4.— DD————— +. 7 ö—————— 80 IDSDSD 30 ö—.——— 1. Ge⸗ lobt sei Gott im höch-sten Thron, samt sei⸗nem 89 — DD— EEEEEEEE Huru m. m irm-r. irmi 1— 3— ——— L—.——— 1 ein⸗ge-bor- nen Sohn, der für uns hat ge⸗ nug ge⸗than. 4 4 4* —5 Eo ö A DDEEEEEEEEEEEEEEEEE D‚ 2 E—.. + — 0— Hal⸗le-lu⸗ jah, Hal⸗le⸗lu⸗ jah, Hal ⸗le⸗ lu⸗jah! — 2. verleih uns, was uns selig ist. Er ist erstanden von dem Tod, Hallelujah, Hallelujah, Hallelujah! hat nberwunden alle Not, 4. —4 bersühnet Sünd und Missethat. Damit von Sünden wir befreit sein. Hallelujah, Hatlel mah, Hallelujah! dem Namen dein gebenedeit 1—. mögen singen allezeit. ö Nun bitten wir dich Jesu Christ, Hallelujah, Hallelujah,»Hallelujah! — weil du vom Tod erstanden bist, Nach Michael Weiße 4 1540. den, 1 19. — 0 ů 2 ö— — 13ee———— H —. .— 2— 1 ist, 1. Christ lag in To⸗des ⸗ban ⸗den, für uns⸗re Sünd ge⸗ge⸗ben, stan-den und hat uns bracht das Le⸗ben: —————— Oster. .——— V 2 V 2—=— II C +—— V— I.— 2—— 2 I —*——— und sin⸗ gen: Hal ⸗le ⸗ lu⸗ jah. Hal ⸗le⸗lu ⸗ jah. 2 Die Schrift hat verkündet das, Den Tod niemand bezwingen konnt bei allen Menschenkindern; das machte alles unsre Sünd, kein Unschuld war zu finden. Davon kam der Tod sobald und nahm sich über uns Gewalt, hielt uns in sein'm Reich gfangen. Hallelujah. Christ, unser Heiland, Gottes Sohn, an unsrer Statt ist kommen und hat die Sünde abgethan, damit dem Tod genommen all sein Recht und sein Gewalt; da bleibet nichts denn Todsgestalt, den Stachl hat er verloren. Hallelujah. Es war ein wunderlicher Krieg, da Tod und Leben rungen: das Leben das behielt den Sieg, es hat den Tod verschlungen. wie da ein Tod den andern fraß; ein Spott der Tod ist worden. Hallelujah. Hier ist das rechte Osterlamm, davon Gott hat geboten, das ist für uns ans Kreuzes Stamm in heißer Lieb gestorben. Das Blut zeichnet unsre Thür, das hält der Glaub dem Tode für; nicht rührn kann uns der Würger. Hallelujah. So feiern wir das hohe Fest mit Herzensfreud und Wonne, das uns der Herr erscheinen läßt; er selber ist die Sonne, der durch seiner Gnaden Glanz erleuchtet unsre Herzen ganz: der Sünd Nacht ist vergangen. Hallelujah. Martin Luther 1483—1546. — 1. Er⸗schie-nen ist der herr-lich Tag, dran nie-mand sich gnug 32*—— ———————— 29—— ñ———‚/i——.—— De—. 4.— S—— freu ⸗en mag: Christ, un⸗ ser Herr, — um⸗phiert, all D heut tri⸗ II —ñs‚D‚‚iiñs—‚‚—— ———‚‚——.—.—— sein Feind er 2. Die alte Schlange, Sünd und Tod, die Höll, all Jammer, Angst und Not hat überwunden Jesus Christ, der heut vom Tod erstanden ist. Hallelujah. ge⸗fan⸗gen führt. Hal ⸗le⸗-lu ⸗jah. 3 3 Sein Raub der Tod mußt geben her, das Leben siegt und ward ihm Herr;. zerstöret ist nun all sein Macht, Christ hat das Leben wiederbracht Hallelujah. Stamm ür, de für; Bürger. 4. Die Sonn, die Erd, all Kreatur und was betrübet war zuvor, srerit 5 Drum wir auch billig fröhlich sein, singen das Hallelujah fein das freut sich heut an diesem Tag, und loben dich, Herr Jesu Christ; da der Welt Fürst darnieder lag. Hallelujah. zu Trost du uns erstanden bist. Hallelujah. Nikolaus Herman 1 1561. —— *— v Ein en Kren Ere en.., DDIIJ— 7 C—————————...— 7 7 1. Heut tri⸗ um⸗phie⸗ ret Got ⸗tes Sohn, der von dem ...—.————— 2——— ——.p———.— 2.‚‚‚‚.. P——.————..——— 2.— 22—3. S——— I— I— 20 1 4 Tod er⸗stan ⸗ den schon, Hal⸗-le⸗lu⸗ jah, Hal⸗le ⸗ lu⸗jah, —.. 4— 1———— ——.— 1 E 2——— ..——.——..— 2 mit gro⸗ßer Pracht und Herr-lich- keit; des dankn wir W.. . e e pe ach. —.—— E 1—— V.—2—.. +—— 1 II 0 ihm in E⸗wig⸗keit. Hal⸗le⸗ lu⸗ jah, Hal ⸗le⸗lu⸗jah. 2 Hallelujah, Hallelujah. Dem Teufel hat er sein Gewalt zerstört, verheert in allr Gestalt, Hallelujah, Hallelujah, wie pflegt zu thun ein großer Held, der seinen Feind gewaltig fällt. Hallelujah, Hallelujah. 3. O süßer Herre Jesu Christ, der du der Sünder Heiland bist, Hallelujah, Hallelujah, führ uns durch dein Barmherzigkeit mit Freuden in dein Herrlichkeit. Hallelujah, Hallelujah. 4. Nun kann uns kein Feind schaden mehr, ob er gleich tobet noch so sehr; Im Staube liegt der arge Feind, wir aber Gottes Kinder sind. Hallelujah, Hallelujah. 5. Dafür wir danken allzugleich und sehnen uns ins Himmelreich. Hallelujah, Hallelujah. Zum selgen End Gott helf uns all, so singen wir mit großem Schall: Hallelujah, Hallelujah. 6. Gott Vater in dem höchsten Thron, samt seinem eingebornen Sohn, Hallelujah, Hallelujah, dem heilgen Geist in gleicher Weis in Ewigkeit sei Lob und Preis! Hallelujah, Hallelujah. Hallelujah. Mel. Erschienen ist der herrlich Tag. —.—— EE— E n n. H— in znn. SDDI—.— .———— 1533. EE 4—.— 1. Wir dan⸗ken dir, Herr Je-su Christ, daß du vom Tod er⸗ — EDDD....— 2—.—.—.— ö 53 EE—. 2— 8 —— stan-den bist und hast dem Tod zer-stört sein Macht und rnirer, ei, ir v.ir rtit 966—. L—.— —————. uns das Le-⸗ben wie⸗ der br 12— Hal⸗le⸗lu⸗jah. 2. 3. Wir bitten dich durch deine Gnad: Gott L ater in dem höchsten Thron, nimm von uns unsre Missethat samt seinem eingebornen Sohn, und hilf uns durch die Güte dein, dem heilgen Geist in gleicher Weis daß wir dein treue Diener sein. in Ewigkeit sei Lob und Preis! Hallelujah. Hallelujah. Thomas Hartmann, um 1604. 123. Mel. Erschienen ist der herrlich Tag. ö H / 1— E— S e.. H N½½ 4 1 1—. 4. Früh⸗ mor⸗ gens, da die Sonn auf-geht, mein Hei⸗land Chris⸗ tus dinrdrri. —.— ener=e——— ö 2251———.—2———— 2— —— auf ⸗er⸗ steht: ver⸗ trie⸗ben ist der Sit Nacht, Licht, — 2———— ————8—— Il ———.... Zuar.———— Heil und Le-ben wie-der-bracht. Hal⸗le n 0 b. 3. Wenn ich des Nach ts oft lieg in Not Nicht mehr denn nur drei Tage lang verschlossen, gleich als wär ich tot, mein Heiland bleibt in Todes Zwang, läßt du mir früh die Gnadensonn am dritten Tag durchs Grab er ansarhn, nach Trauern Freud und dringt, Wonn. mit Ehren seine Siegsfahn schwingt. Hallelujah. Jetzt mit& drauf darin Hallel In ki mein ich w verach Hallel Am K vor da er läßt Halle Sein kein g was soll i Halle O W Wo i Kein er wi Halle Wie mei Thron, ohn, er Weis reis! n 1604. e lang Zwang, rab er ingt, )wingt. Ostern. 10⁵ 4. Jetzt ist der Tag, da mich die Welt mit Schmach am Kreuz Walt hält; drauf folgt der Sabbath in dem Grab, darin ich Ruh und Frieden hab. Hallelujah. 5. In kurzem wach ich fröhlich auf, mein Ostertag ist schon im Lauf; ich wach auf durch des Herren Stimm, veracht den Tod mit seinem Grimm. Hallelujah. 9. Am Kreuz läßt Christus öffentlich vor allem Volke töten sich; da er durchs Todes Kerker bricht, läßt ers die Menschen sehen nicht. Hallelujah. Sein Reich ist nicht von dieser Welt kein groß Gepräng ihm hier gefällt: was arm und niedrig geht herein, soll ihm das allerliebste sein. Hallelujah. — O Wunder groß, 0 starker Held! Wo ist ein Feind, den er nicht fällt? Nein Angststein liegt so schwer auf mir, er wälzt ihn von des Herzens Thür. Hallelujah. 9. Wie tief Kreuz, Trübsal oder Pein, mein Heiland greift allmächtig drein, führt mich heraus mit seiner Hand; wer mich will halten, wird zu Schand. Hallelujah. 10. Lebt Christus, was bin ich betrübt? Ich weiß, daß er mich herzlich liebt. Wenn mir gleich alle Welt stürb ab: gnug, daß ich Christum bei mir hab. Hallelujah. 11. Er nährt, er schützt, er tröstet mich; sterb ich, so nimmt er mich zu sich. Wo er jetzt lebt, da muß ich hin, weil seines Leibes Glied ich bin. Hallelujah. 12. Durch seiner Auferstehung Kraft komm ich zur Engelbrüderschaft; durch ihn bin ich mit Gott versöhnt, mit Gnad und ewgem Heil gekrönt. Hallelujah. 13. Mein Herz darf nicht entsetzen sich, Gott und die Engel lieben mich; die Freude, die mir ist bereit't, vertreibet Furcht und Traurigkeit. Hallelujah. 14. Für diesen Trost, o großer Held, Herr Jesu, dankt dir alle Welt. Dort wollen wir mit größerm Fleiß erheben deinen Ruhm und Preis. Hallelujah. Johann Heermann 1585—1647. 124. Mel. Es ist gewißlich an der Zeit. KE. ů 4—., IIII IIIIFIFIFIFIFITFI—— U 5.— 1. O Tod, wo ist dein Sta⸗chel nun? Wo ist dein Sieg, o Was kann uns jetzt der Teu⸗fel thun, wie grau⸗sam er sich 4* E 4 4— — ö—.— 32 —— 2—— 2— G1—— + —‚nn‚—————— 8 2 8——.— ————. 2 7— Höl⸗ 157 Gott sei ge-dankt, der uns den Sieg so stern e. herr⸗lich hat 32— die⸗ sem Krieg Wie sträubte sich die alte Schlang, als Christus mit ihr kämpfte! Mit List und Macht sie auf ihn drang, jedennoch er sie dämpfte. Ob sie ihn in die Fersen sticht, so sieget sie doch darum nicht: der Kopf ist ihr zertreten. Lebendig Christus kommt herfür, den Feind nimmt er gefangen, zerbricht der Hölle Schloß und Thür, trägt weg den Raub mit Prangen. Nichts ist, das in dem Siegeslauf den starken Held kann halten auf: alls liegt da überwunden. 4. Des Herren Rechte, die behält den Sieg und ist erhöhet; des Herren Rechte mächtig fällt, was ihr entgegenstehet. Tod, Teufel, Hölle, Welt und Sünd durch Christi Sieg gedämpfet sind, ihr Zorn ist kraftlos worden. 9. Es war getötet Jesus Christ, und sieh, er lebet wieder. Weil nun das Haupt erstanden ist, durch Je⸗ sum Christ ge ge⸗ben! stehn wir auch auf, die Glieder. So jemand Christi Worten gläubt, im Tod und Grabe der nicht bleibt, er lebt, ob er 2 70 stirbet. Wer täglich hier durch wahre Reu mit Christo auferstehet, ist dort vom andern Tode frei; derselb ihn nicht angehet. Genommen ast. dem Tod die Macht, Unschuld und Leben wiederbracht und unvergänglich Wesen. — Das ist die rechte Osterbeut, der wir teilhaftig werden: Fried, Freude, Heil, Erden. im Himmel und auf Erden. Hier sind wir still und warten fort, G⸗ unser Leib wird ähnlich dort Christi verklärtem Leibe. 8. O Tod, wo ist dein Stachel nun? Wo ist dein Sieg, o Hölle? Was kann uns jetzt der Teufel thun, wie grausam er sich stelle? so he sei gedankt, der uns den Sieg herrlich hat nach diesem Krieg durch Jesum Christ gegeben! (Nach Georg Weissel 1590—1635.) Justus Gesenius 1601—1673. 12⁵. Mel. Es ist gewi ßlich an der Zeit. — P V+I + 1. Der Höl ⸗le Pfor⸗ len sind zerstört, der Tod ist nun ver⸗ des Sa⸗tans Reich ist ganz verheert: Lob sei dir, Gott, ge⸗ *— +J..... + 4 LI——— 1— ED—— 2 2 0— 2 1— E 2 E 2 7 2* 7 7— schlun⸗gen, sun⸗gen! Der Sün ⸗ den Macht ist ab ⸗ ge⸗ than, durch Chrif Was d im Pe das u uns u Der st hat ste die W Heut mit g und st gleich! Er bri uns u und 6 =ben! eder. gläubt, t bleibt, hre Reu frei; Macht, bracht , tigkeit en fort, h dort lanun? fel thun, den Sieg Krieg 1l 1674. —, ——.—— 1. e. EE I .—— 1———1 Chris-ztum ist die Him⸗mels⸗bahn 2. Was durch des ersten Adams Schuld im Paradies verdorben, das und noch mehr hat Christi Huld uns wiederum erworben. Der starke Held aus Davids Stamm hat sterbend an dem Kreuzesstamm die Welt mit Gott versöhnet. Heut ist er aus dem Grab herfür mit großer Macht gebrochen und stecket auf des Heils Panier, gleichwie er hat gesprochen. Er bringt nach wohlgeführtem Streit uns wieder Fried und Freudigkeit und alle Himmelsschätze. uns wie-der auf⸗ ge⸗schlos⸗sen. 4. Drum lasset uns in Fröhlichkeit Herz und Gemüt erheben, weil uns ist diese Gnadenzeit vom Himmel wiedergeben. Wir haben Christi Reich und Macht; er ist hinweg, der Tag und Nacht vor Gott uns hat verklaget. 5. Wir werden auch nach dieser Zeit wie Christus auferstehen und mit ihm in die Herrlichkeit und Himmelsfreud eingehen. Denn wo das Haupt geblieben ist, da müssen auch nach kurzer Frist die andern Glieder wohnen. Michael Schirmer 1606-1673. 126. Mel. Erschienen ist der herrlich Tag. ꝗQ N— ———.——— qq‚q‚.‚‚‚˖ i‚‚E‚‚‚ ö———*——— 1. Tri⸗umph, Tri⸗umph! Es kommt mit Pracht der Sie-ges-fürst heut E.—.—— 2 I— .—. iiieiee=—— . 4 D.iS— *—— aus der Schlacht. Wer sei-nes Rei-ches Un ⸗ter⸗than, schau heu⸗te e ertte, III sein Triumph⸗-fest an. Hal ⸗le⸗ 2. Vor Freuden Thal und Wald er⸗ klingt, die Erde frisches Blumwerk bringt; ihr schöner Schmuck zu dieser Frist Das zeugt, daß ihr Schöpfer Sieger ist. Hallelujah. 3. Die Sonne sich aufs schönste schmückt und wieder durch das Blaue blickt, lu⸗ jah. die vor im schwarzen Trauerkleid beschaut den blutgen Todesstreit. Hallelujah. 4. stille Lamm jetzt nicht mehr schweigt, sich mutig als ein Löwe zeigt; kein harter Fels ihn hält und zwingt, Grab, Siegel, Riegel vor ihm springt. Hallelujah. Herr Jesu, wahrer Siegesfürst, wir glauben, daß du schenken wirst uns deinen Frieden, den du bracht mit aus dem Grab und aus der Schlacht. Hallelujah. Ostern.. 6. Triumph, Triumph! Dich ehren wir und wollen durch dich kämpfen hier, daß wir als Reichsgenossen dort dir folgen durch die Siegespfort. Hallelujah. Benjamin Praetorius 1636—1674. A+ 1. Je⸗sus, mei⸗ne Zu⸗ver⸗sicht die⸗ses weiß ich, sollt ich nicht und mein Hei⸗land, ist im Le⸗ben: dar- um mich zu-frie-den ge-ben, 5 ö 1—— ů + + 5 1— —— —.—.—— —..— 2— 23—..— ASAAIIAADttddE was die lan ge To⸗des-nacht mir auch für Ge-dan-ken macht? 2 Jesus, er mein Heiland, lebt; ich werd auch das Leben schauen, sein, wo mein Erlöser schwebt; warum sollte mir denn grauen? Lässet auch ein Haupt sein Glied, welches es nicht nach sich zieht? Ich bin durch der Hoffnung Band zu genau mit ihm verbunden, meine starke Glaubenshand wird in ihn gelegt befunden, daß mich auch kein Todesbann ewig von ihm trennen kann. 4. Ich bin Fleisch und muß daher auch einmal zu Asche werden; dieses weiß ich, doch wird er mich erwecken aus der Erden, daß ich in der Herrlichkeit um ihn sein mög allezeit. . Ob dies Aug im Tode bricht, werd ich meinen Heiland kennen; ich, ich selbst, kein Fremder nicht, werd in seiner Liebe brennen; nur die Schwachheit um und an wird von mir sein abgethan. 6. Was hier kranket, seufzt und fleht, wird dort frisch und herrlich gehen; irdisch werd ich ausgesät, himmlisch werd ich auferstehen; hier geh ich natürlich ein, dort da werd ich geistlich sein. 45 Seid getrost und hocherfreut, Jesus trägt euch, meine Glieder! Gebt nicht Statt der Traurigkeit: sterbt ihr, Christus ruft euch wieder, wenn einst die Posaune klingt, die auch durch die Gräber dringt. 8. Lacht der finstern Erdenkluft, lacht des Todes und der Höllen! eurem Heiland zugesellen; liegen unter eurem Fuß. 9. Nur daß ihr den Geist erhebt von den Lüsten dieser Erden und euch dem schon jetzt ergebt, dem ihr beigefügt wollt werden. Schickt das Herze da hinein, wo ihr ewig wünscht zu sein. 1653. 7— , uen 27 2 2.3.— ö — 2.2 1. —.— ——— Denn ihr sollt euch aus der Gruft dann wird Schwachheit und Verdruß Treuf bleib Komi ach s phren wir pfen hier, n dort Spfort. 56—1674. e-ben, macht? ind fleht, ch gehen; tehen; sein. eut, Rieder! urigkeit: ch wieder, ingt, dringt. I Auft, Höllen! er Gruft )Verdruß hebt den rgebt, herden. in, ein. 1053. Luc. Mel. Alle Menschen müssen sterben. — 2 —.— 2—.— + den nerr d a Ame=eu e ar... *—— 2.—— 30—. —. 1. Zween der Jünger gehn mit Sehnen L ü⸗ber Feld nach Em⸗ma⸗us; ih ⸗re Au⸗gen sind voll Thränen, ih re See⸗ le voll Verdruß. —— ö——.— 12—.— +* 7 4 — SIRRRSEREDRRS——.—....— —.—.——77——— Man hört ih⸗ re Kla⸗ge⸗wor⸗te; doch es ist von ih- rem Or⸗te 1 ISiDiE SSS. un ⸗ser Je⸗sus gar nicht weit 2. Ach es gehn noch manche Herzen ihrem stillen Kummer nach, sie bejammern ihre Schmerzen, ihre Not, ihr Ungemach; manches wandert gar alleine, daß es nur zur Gnüge weine; doch mein Jesus ist dabei, fragt, was man so traurig sei. Jesus ist mir nachgegangen, wenn ich meiner Eitelkeit und der Sünde nachgehangen. O der unglückselgen Zeit, die ich dergestalt verloren! Doch er hat mich neu geboren; Jesus hat an mich gedacht und das Schäflein wiederbracht. 4. Hat sich eine Not gefunden, so ließ er mich nicht allein. Jesus stellt zur rechten Stunden sich mit seinem Beistand ein. Wenn ich mich im Leid verzehre, gleich als ob er ferne wäre, o so ist er mehr als nah und mit seiner Hilfe da. —. Treuster Freund von allen Freunden, bleibe ferner doch bei mir! Kommt die Welt, mich anzufeinden, ach so sei du auch allhier. und ver⸗treibt die Trau⸗rig⸗keit. Wenn mich Trübsalswetter schrecken, wollst du mächtig mich bedecken. Komm in meinem Geist zu ruhn; was du willst, das will ich thun. 6. Bin ich traurig und betrübet, Herr, so gieb mir in den Sinn, daß mich deine Seele liebet, und daß ich der Deine bin. Laß dein Wort mich feste gründen, laß es so mein Herz entzünden, daß es voller Liebe brennt und dich immer besser kennt. 7. Tröst auch andre fromme Seelen, wenn sie tief in Kummer stehn; wenn sie in verborgnen Höhlen, Kammern, Feld und Wäldern gehn, ihrem Kummer nachzusinnen, daß sie satt sich weinen können, so sprich ihrer Seele zu: Liebes Kind, was trauerst du? 8. Kannst du bei der Welt nicht weilen, ach so nimm mich auch mit dir; laß mich deine Freuden teilen, sei und bleibe stets bei mir. Bleibe doch in unsrer Mitten, wie dich deine Kinder bitten. Dank sei dir, o lieber Gast, daß du mich getröstet hast. Johann Neunherz 1653—1737. 129. Mel. ——— Es ist das Heil uns kommen her. + 2—— + SSSEIIITTT 1. Wach auf, mein Herz, die Nacht ist dei⸗nen Geist und Sinn, den Hei⸗land zu em⸗ er⸗ mun⸗tre hin, die Sonn ist auf⸗- ge⸗ ——— +8.— RPD‚.— N— Le + EEEE 1— II——j— 1. 1— Hari der heu⸗te durch des To-des Thür ge-bro⸗chen aus dem pfan⸗gen, S——— II E 4— 2— 2————— +II +. 2 7—4* 1 23.—.— LEII D— C V— 2——.—5 EII Grab her⸗für, der gan-zen Welt zur Won- ne. 2. Steh aus dem Grab der Sünden auf und such ein neues Leben, vollführe deinen Glaubenslauf und laß dein Herz sich heben gen Himmel, da dein Jesus ist, und such, was droben, als ein Christ, der geistlich auferstanden. 3. Vergiß nun, was dahinten ist, und tracht nach dem, was droben, damit dein Herz zu jeder Frist zu Jesu sei erhoben. Tritt unter dich die böse Welt und strebe nach dem Himmelszelt, wo Jesus ist zu finden. 4. Quält dich ein schwerer Sorgenstein, dein Jesus wird ihn heben; es kann ein Christ bei Kreuzespein in Freud und Wonne leben. Wirf dein Anliegen auf den Herrn und sorge nicht; er ist nicht fern, weil er ist auferstanden. 5. Geh mit Maria Magdalen und Salome zum Grabe, die früh dahin aus Liebe gehn mit ihrer Salbungsgabe: so wirst du sehn, daß Jesus Christ vom Tod heut auferstanden ist und nicht im Grab zu finden. 6. Es hat der Löw aus Judas Stamm heut siegreich überwunden; und das erwürgte Gotteslamm hat uns zum Heil erfunden das Leben und Gerechtigkeit, weil er nach überwundnem Streit die Feinde schaugetragen. 7. Drum auf, mein Herz, fang an den Streit, weil Jesus überwunden; er wird auch überwinden weit in dir, weil er gebunden der Feinde Macht, daß du aufstehst und in ein neues Leben gehst und Gott im Glauben dienest. 8. Scheu weder Teufel, Welt und Tod, noch gar der Hölle Rachen; denn Jesus lebt, es hat kein Not, er ist noch bei den Schwachen und den Geringen in der Welt als ein gekrönter Siegesheld; drum wirst du überwinden. uf⸗ ge⸗ zu em⸗ —— aus dem us Christ en ist den. 3 Stamm 4 lamm n eit, m Streit g an den treit, weit aufstehst ehst nest. und Tod, Ostern. 10. Sei hochgelobt in dieser Zeit von allen Gotteskindern, und ewig in der Herrlichkeit von allen Überwindern, 2*. Ach mein Herr Jesu, der du bist vom Tode auferstanden, rett uns aus Satans Macht und List und aus des Todes Banden, daß wir zusammen insgemein die überwunden durch dein Blut: um neuen Leben gehen ein, Herr Jesu, gieb uns Kraft und Mut, das du uns hast erworben. daß wir auch überwinden. Laurentius Laurenti 1660—1722. 130. Mel. Valet will ich dir geben. 22.—9m 1— 4— —. 1.. ———— ——— . 1. Ich geh zu dei⸗nem Gra⸗be, du gro⸗ßer Os ⸗ter⸗fürst, weil ich die Hoff⸗nung ha⸗ be, daß du mir zei⸗ gen wirst, EI e +* ——.— 12.... 2———— 1 JE.—.— 2....— 7 LE—*————2 —*=...— 2+.— 3.—— 2—— 2— —.— 4.——— 1.——.— wie man kann fröh⸗lich ster⸗ben und fröh-lich auf ⸗er⸗stehn, auch 4 4 4 E Z—.— E II Sir, en n n,;. •———— ö 12— mit den Him⸗mels⸗er ⸗ben ins Land des Le-bens gehn. 2. Du wirst den Stein schon rücken, Du liegest in der Erde der auch mein Grab bedeckt; und hast sie eingeweiht: da werd ich den erblicken, wenn ich begraben werde, der mich vom Tode weckt. daß sich mein Herz nicht scheut auch in den Staub zu legen, was Asch und Staub vermehrt, Du fährest in die Höhe weil dir doch allerwegen und zeigest mir die Bahn, die Erde zugehört. wohin ich endlich gehe, da ich dich finden kann. Dort ist es sicher wohnen, wo lauter Glanz um dich, da warten lauter Kronen in deiner Hand auf mich. Du schläfest in dem Grabe, daß ich auch meine Ruh an diesem Orte habe. Du drückst die Augen zu: so soll mir gar nicht grauen, 6. ö wenn mein Gesicht vergeht: O meines Lebens Leben, +* ich werde den wohl schauen, o meines Todes Tod,— der mir zur Seiten steht. ich will mich dir ergeben 4. in meiner letzten Not: Dein Grab war wohl versiegelt, ich will mein Bette machen doch brichst du es entzwei; in deine liebe Gruft, wenn mich der Tod verriegelt, da werd ich schon erwachen, so bin ich dennoch frei. wenn deine Stimme ruft. 0. Du wirst den Olberg zeigen, wo man gen Himmel fährt; da will ich fröhlich steigen, bis daß ich eingekehrt 13 .—— in Salems Friedenshäuser; da heißts: Viktoria! da trägt man Siegesreiser. Ach wär ich nur schon da! Benjamin Schmolck 1672—1737. 1. Mel. O daß ich tausend Zungen hätte. 4 4 4*— 4 —— D‚IIT————————— 51————— —* 7 7 1 7 +7. 1 1. Mein Je ⸗ sus lebt, was soll ich— ⸗ben? Hier So muß ich ja das Le ⸗ ben ⸗ben, weil DiSiiiꝑqꝑqꝑ‚ꝑqꝑ‚E.‚...‚....‚......... ä/ꝗ. ꝑqꝑqꝑqqDSS‚..................... 8 En steht mein Haupt und tri ⸗ umphiert. Hein Fuan or Not und Tod die Macht ver=liert. Kein Trant: e IDISSSSSSSSEE..— ———.—5——— — bild er⸗schreckt mich mehr: mein Je⸗ sus lebt, das Grab ist leer. 2. Mein Jesus siegt; drum liegt zu Füßen, was mir das Leben rauben kann. Der Tod wird völlig weichen müssen, mir wird der Satan unterthan. Der Hölle Abgrund selber bebt: denn überall schallt: Jesus lebt! Mein Jesus lebt, das Grab ist offen; so geh ich freudig in die Gruft. Hier kann ich auch im Tode hoffen, daß mich sein Wort ins Leben ruft. Wie süß erschallt die Stimme hier: Ich leb, und* lebt auch in mir. Mein Jesus bleibt also mein Leben, er lebt in meinem Herzen hier; und soll ich ihm das Leben geben, kommt mir mein Tod—. schrecklich für weil er mich in den Himmel hebt, so wahr als Jesus ist und lebt. Benfamin Schmolck 1672—1737. 13² 32. Mel. Christus der ist mein Leben. —— A—.— ö—— ö E—— ö 5*———.—... EV—.— 9— Will⸗kom⸗men, Held im Strei⸗te, aus dei⸗ nes Gra⸗bes —.—.—...——.——— + —— 22*— 2 E 9 +—— ———. Kluft! Wir tri⸗ um⸗phie⸗ren heu⸗ te um dei⸗ne lee⸗re Gruft. Der F und h wir a Mit u In de schallt du tri und b Ach te bei de wir a deswe Schwi auch den L vom eben ruft. ume hier: in mir. ein Leben, hier; in geben, schrecklich nel b d lebt. 72—1737. —.— ra⸗bes — Gruft. Ostern. 6. Laß unser aller Sünden ins Grab verscharret sein, uns einen Schatz hier finden, der ewig kann erfreun. 2. Der Feind wird schaugetragen und heißt nunmehr ein Spott; wir aber können sagen: Mit uns ist unser Gott! In der Gerechten Hütten schallt schon das Siegeslied, du trittst in unsre Mitten und bringst den Osterfried. 7. Wir sind mit dir gestorben, so leben wir mit dir; was uns dein Tod erworben, das stell uns täglich für. 8. Wir wollen hier ganz fröhlich mit dir zu Grabe gehn, wenn wir nur dorten selig mit dir auch auferstehn. 4. Ach teile doch die Beute bei deinen Gliedern aus, wir alle kommen heute deswegen in dein Haus. 9. Der Tod kann uns nicht schaden, sein Pfeil ist nunmehr stumpf; wir stehn bei Gott in Gnaden und rufen schon: Triumph! Benjamin Schmolck 1672—1737. 5. Schwing deine Siegesfahne auch über unser Herz, den Lebensweg uns bahne vom Grabe himmelwärts. 133. Mel. Was Gott thut, das ist wohlgethan. ..— 2..—.—.—.— 2*. 2...— O ———.—* . 1. O auf⸗ er⸗stand⸗ner Sie⸗ges-fürst, du Le⸗ ben al ⸗ler heut bringst du Frie-de, da du wirst zur Freu⸗de uns ge⸗ —5 ——— —— E. 2— ——————.—.— Le⸗ be— ö; 96 ben⸗ zu ⸗vor bracht Not dich in den Tod; jetzt 467 325 2 2—2—— I 15ee Hr Ee. Ene i. 2—.— , ,i-————— —— bist du auf⸗ er⸗stan⸗den und frei von To-⸗des-ban⸗den. 2. Die Last von unsrer Sündenschuld ließ dich in Fesseln fallen; du gabest dich aus großer Huld ans Kreuz zum Heil uns allen. Nun sind wir frei von Sklaverei, darinnen wir gefangen, weil du hervorgegangen. 3. Nun geht uns fröhlich wieder auf die rechte Gnadensonne, die erst erstarb in ihrem Lauf, giebt Strahlen reiner Wonne. Jetzt ist die Seel mit Freudenöl von dir gesalbt und bleibet dir ewig einverleibet. —— ——— 11⁴ 4. Die Kraft von deiner Majestät bricht selbst durch Grab und Steine; dein Sieg ists, der uns mit erhöht zum vollen Gnadenscheine. Des Todes Wut, der Hölle Glut hat alle Macht verloren, und wir sind neu geboren. 5. O daß wir diesen teuren Sieg lebendig möchten kennen, und unser Herz bei diesem Krieg im Glauben möchte brennen! Denn anders nicht kann dieses Licht uns in das Leben führen, wo wir nicht Glauben spüren. 6. So„Prich usehnf st durch unser Herz, o Jesu, Fürst der Ehren, und laß vorher uns himmelwärts zu dir uns gläubig kehren, daß wir in dir die offne Thür zur ewgen Ruhe finden und auferstehn von Sünden. 7. Erscheine uns mit deiner Güt, wenn wir in Buße weinen, und laß uns deinen teuren Fried zum ersten Anblick scheinen; so können wir, o Held, mit dir die rechten Ostern feiern und uns in dir erneuern. 8. Ach laß das wahre Auferstehn im Herzen uns erfahren und aus den Totengrüften gehn, daß wir den Schatz bewahren, das teure Pfand, das deine Hand zum Siegen uns gegeben: so gehn wir ein zum Leben. Justus Henning Böhmer 1674—1749. 134. Mel. Herr Christ, der einig Gottssohn. ——— +—*— 4 *—————— — 2*83——— 2 2— 80——.— 74. Mein Fels hat ü ⸗ber⸗wun⸗den der Höl⸗le gan ⸗zes ter der Sa ⸗tan liegt ge⸗bun-den, die Sün⸗de kann nicht mehr, —.— ů—= ö 5—.—— ———— 2 2..————0—— — qRSIIIIII.T....... 22.2.——— mich durchs Ge⸗setz ver⸗dam- men, denn al⸗ le Zor-⸗ nes⸗ ————————— ae——— a?: 26——————————————— —. flam-men hat 2. Auf denn, mein Herz, und bringe dem Heiländ Dank davor, vertreib die Furcht und schwinge im Glauben dich empor; wirf des Gewissens Nagen, dein Sorgen und dein Zagen in Christi leeres Grab. Je⸗ sus aus⸗ ge⸗löscht. 2 Ist Jesus auferstanden, mit Herrlichkeit geschmückt, so bist du ja den Banden des Todes mit entrückt. Kein Fluch drückt das Gewissen, der Schuldbrief ist zerrissen, denn alles ist bezahlt. Ach w du un Kein was der Li geneig als sei Wohla ich br Ich m bei me ich kar soll ick du mu Gieben zu seh aß. daß di die fin der 90 des G! Laß m gleich besänft die vo Du bi wer m den ri Fried hn gehn, n, 1749. heer, 4. Ach willst du noch nicht glauben, du ungewisser Geist? Kein Teufel kann dir rauben, was Jesus dir verheißt, der Licht, Kraft, Fried und Leben geneigt ist dir zu geben als seines Sieges Frucht. —. Wohlan denn, Fürst des Lebens, ich bring dir, was ich hab. Ich matte mich vergebens bei meinen Wunden ab, ich kann sie nicht verbinden; soll ich Genesung finden, du mußt sie rühren an. 6. Gieb meinem Glauben Klarheit, zu sehn, Herr Jesu Christ, daß du Weg, Leben, Wahrheit, daß du mir alles bist; die finstern Wolken teile der bangen Zweifel, heile des Glaubens dürre Hand. 7. Laß mich nicht länger wanken gleich einem Rohr im Wind, besänftge die Gedanken, die voller Unruh sind. Du bist der Stuhl der Gnaden; wer mühsam und beladen, den rufst du ja zu dir. Ostern. 8. Ich will nicht mehr vergeblich ei mir mich halten auf; ich finde nichts erheblich, zu hemmen meinen Lauf zu deinen offnen Armen, die mir dein frei Erbarmen so huldreich aufgethan. 9. Hast du den Tod verschlungen, verschling ihn auch in mir; wo du bist durchgedrungen, da laß mich folgen dir. Erfülle mein Verlangen und laß den Kopf der Schlangen in mir zertreten sein. 10. Lebst du, laß mich auch leben als Glied an deinem Leib, daß ich, gleich einem Reben, an dir, dem Weinstock, bleib. Gieb Geistessaft zur Nahrung, gieb Stärke zur Bewahrung der Pflanzung deiner Hand. 11. Leb in mir als Prophete und leit mich in dein Licht; als Priester mich vertrete, mein Thun und Lassen richt; um deinen ganzen Willen als König zu erfüllen, leb, Christe, leb in mir. Friedrich Adolf Lampe 1683—1729. 135. Mel. Sollt ich meinem Gott nicht singen. 11⁵ —* 4———...—.—.— D en Enn minn Suhm: it A un: duut nmd .———.————— 1 * 1. U⸗ber⸗winder, nimm die Palmen, so dein Zi⸗ on heu⸗te bringt, das mit fro⸗hen Os⸗ter⸗psalmen den er⸗kämpf⸗ten Sieg be⸗singt. — 1+ ̃— 2 III C ——.— — 2 Wo ist nun der Fein⸗de Po⸗chen und der Wür⸗ger Mord⸗ge⸗schrei, —— — ö ö—.— — + J + + + +7 2— 12 2 +—.—.— + 2— ——— Z. 4 Z..—.——.. . der Schlangen Kopf ent-zwei und d er Sta⸗chel ab- ge⸗bro⸗chen? ———. 116 Ostern. — —.— i nn, e eneren e ie rerrn. —— ö— u nn——.—.— s* Tod und Teu⸗fel lie⸗gen da; Gott sei Dank, Hal ⸗le⸗ lu⸗jah! Stecke nun die Siegedgeichen auf der dunklen Gruft empor; was kann deiner Krone gleichen? Held und König, tritt hervor, laß dir tausend Engel dienen! Denn nach harter Leidenszeit ist dein Tag der Erichtenen. höchste Majestät, erschiener Welt und Himmel sauchsen da: Gott sei Dank, Hallelujah! 3. Teile, großer Fürst, die Beute deiner armen Herde mit, die in froher Sehnsucht heute vor den Thron der Gnade tritt; deinen Frieden gieb uns allen: o so jauchzet Herz und Mut, weil das Los so wundergut und aufs lieblichste gefallen. Denn der Olzweig grünet da; Gott sei Dank, Hallelujah! 4. Sonne der Gerechten, deinen Strahl ins Herze gehn: gieb Erleuchtung deinen Knechten, Laß, o daß sie geistlich auferstehn. Hält der Schlaf uns noch gefangen, ei so fördre selbst den Lauf, rufe mächtig: Wachet auf! Denn die und der helle Gott sei Tag ist da; Dank, Hallelujah! jah Tilg in uns des Todes Grauen, wenn die letzte Stunde schlägt, weil uns in den Himmelsauen schon die Krone beigelegt. Gieb uns in den höchsten Nöten, gieb uns mitten in der Pein deinen Trost und Glauben ein: o so kann der Tod nicht töten, denn die Hoffnung blühet da; Gott sei Dank, Hallelujah! 6. Zeige, wenn der blöde Kummer über Gruft und Bahre weint, wie die Schwachheit nach dem Schlummer dort in voller Kraft erscheint. Sind wir sterblich hier geboren, ei so nimmt das kühle Grab nichts, als nur was irdisch, ab, und der Staub ist unverloren. Anser Hüter hütet da; Gott sei Dank, Hallelujah! Rufe die verdorrten Glieder endlich aus der dunklen Nacht, bis der Aschenhaufe wieder in verklärtem Glanz erwacht. Da wirst du die Krone 4— n, dann wird die vergnügte Brust, E Herr, in engelgleicher Lust Schatten sind vergangen, und wir sprechen auch allda: ewig deinen Sieg erheben, Hallelujah! Taddel 1706 Gott sei Dank, Christian Ludwig 177⁵. 136. Jesus, meine Zuversicht. 1. Je⸗su 9198 mit ihm auch ich: Je⸗susl ebt und wird aut hmich von Tod, wo sind nun dei⸗ne Schrecken? den To⸗ten auf-er-wek⸗ken: 25 eu Jesut über mit ewig Gott dies Jesu läste Gna daß Gott dies Jesu sein reine +— + I 2———— er ver⸗klärt mich in 2. Jesus lebt, ihm ist das Reich über alle Welt gegeben; mit ihm werd auch ich zugleich ewig herrschen, ewig leben. Gott erfüllt was er verspricht; dies ist meine Zuversicht. 3 Jesus lebt; wer nun verzagt, lästert ihn und Gottes Ehre. Gnade hat er zugesagt, daß der Sünder sich bekehre: Gott verstößt in Christo nicht; dies ist meine Zuvers sicht. 4. Jesus lebt, sein Heil ist mein, sein sei auch mein ganzes Leben, reines Herzens will ich sein 137. —— ist mei⸗ ne E vV — Zu⸗ ver⸗sicht. und den Lüsten widerstreben: er verläßt den Schwachen nicht; dies ist meine Zuversicht. 5. Jesus lebt; ich bin gewiß, nichts soll mich von Jesu scheiden, keine Macht der Finsternis, keine Herrlichkeit, kein Leiden. Er giebt Kraft zu ieder Pflicht; dies ist meine Zuversicht. 6. Jesus lebt, nun ist der Tod mir der Eingang in das Leben. Welchen Trost in Todesnot wird es meiner Seele geben, wenn sie gläubig zu ihm spricht: Herr, Herr, meine Zuversicht! Christian Fürchtegott Gellert 1715—1769. Mel. Wachet auf! ruft uns die Stimme. — —— 68. —— ‚..“...— 2—.—. +———0 IS„*..— 2.—1 2 0 Ese Ee 0—ᷓ— 0 . 1. Hal ⸗le⸗lu⸗jah! jauch höt ihr Khö⸗ re, singt Je⸗su Chris⸗to Lob und Er zer⸗riß des To-des Ban⸗den, der Held ist aus dem Grab er⸗ — — 2— — S— dr r e.— *—— I.....———— 0—.— 2——————— ERE . 2 Eh⸗re! Sein herr⸗lich gro⸗ßer Tag ist da. Sein 3 5 standen, der nim⸗mer die Ver⸗we⸗sung sah. Sein ist Gewalt und W E— —.— x—.— ů. —. 2..—. e n dun.— — 0 ö Mact, er hat sein Werk vollbracht. Hal⸗le ⸗lu⸗jah! Des Menschen Sohn trägt —— .. EE + 3— ——— —— nun da⸗von des her⸗ ben Kampfes —? nn 7 2. Glorreich hat der Held gerungen, der Hölle finstre Macht bezwungen und uns vonStraf undSchuld befreit. Wir, die tief gefallnen Sünder, sind nun durch Christus Gottes Kinder und Erben seiner Seligkeit. Wir sind durch ihn versöhnt, den Gott mit Preis gekrönt. Hallelujah! Wir sind nun sein, und ihm allein soll unser ganzes 3 Nun kann uns der Tod nicht schrecken, einst wird der Herr uns auferwecken durch seiner Stimme Wundermacht. Er wird unvergänglich Leben und Herrlichkeit den Seinen geben, die ihren Lauf in ihm vollbracht. Wir werden auferstehn, Herz sich weihn. zu seiner Freud eingehn. Hallelujah! O Siegesheld, in jene Welt zieh uns dir nach, wann dirs gefällt. Tag des Lebens, Tag der Wonne! Wie wird uns sein, wenn Gottes Sonne durch unsres Grabes Dunkel bricht! O was werden wir empfinden, wenn Nacht und Finsternis ver⸗ schwinden und uns umstrahlt des Himmels zicht! Vollender, führe du uns diesem Tage zu, uns, die Deinen; die Todesbahn gingst du voran, wir folgen dir in deine Ruh. Gottfried Benedikt Funk 1734—1814. 8. Himmelfahrt. 138. ——— x— ————— —— ————»«K««B9??vs— ——— 1. Christ fuhr gen Him ⸗ mel: was sandt er uns her ⸗ nie-der? —— — H S.——— Den Tröster, den hei⸗ li⸗gen Geist, zu Trost der ar⸗men Christenheit. —— 4.—— +——— 4..——— Sn d,,. —— 8—„le⸗lu⸗ jah! 2. Hal ⸗ le lu⸗jah, Hal ⸗ le ⸗ lu ⸗jah, —— ö— — DDI Des solln wir al le froh sein, Hal⸗ 41 I„ jah! rs gefällt. Wonnel Gottes e el bricht! uden, mis den Himmels ver⸗ uh. 34—1814. H HN ———— ö ö— ——..IUIIDDIDI— 0. E Christ will un⸗ ser Trost sein. Hal ⸗le ⸗lu⸗jah! 1516. 139. Mel. Allein Gott in der Höh sei Ehr. — 4— S.......... — —.—.—— —.— 219—————* . —2——ñßt—.— 1. Auf die⸗sen Tag und dan⸗ken Gott aus höch-ster Bgier, mit Bitt, er woll be⸗ E 2...———— SSEE sah=ken, wah⸗ren 3— ar⸗me Sün⸗der hie auf Erd, die wir von 2. Drum seiGott Lob, der Weg ist gmacht, uns steht der Himmel offen, Christus schließt auf mit großer Pracht, vorhin war alls verschlossen. Wers glaubt, des Herz ist freudenvoll, dabei er sich doch rüsten soll, dem Herren nachzufolgen. 3. Wer nicht folgt und sein Willen thut, dem ists nicht Ernst zum Herren; denn der wird auch Wr⸗ Fleisch und Blut sein Himmelreich versperren. Am Glauben liegts, wird der sein echt, wird auch gewiß das Leben recht zu Gott im Himml gerichtet. ff⸗nung 4. Solch Himmelfahrt fäht in uns an, wenn wir den Vater finden und fliehen stets die weltlich Bahn, thun uns zu Gottes Kindern; die sehn hinauf, der Vater hrab, an Treu und Lieb geht ihn'n nichts ab, bis sie zusammen kommen. 5. Dann wird der Tag erst freudenreich, wenn uns Gott zu ihm nehmen und seinem Sohn wird machen gleich, als wir denn jetzt bekennen: da wird sich finden Freud und Mut zu ewger Zeit beim höchsten Gut. Gott woll, daß wirs erleben! Johann Zwick 1496—1542. 140. Mel. Erschienen ist der herrlich Tag. — 2 n wee EE EH EEEEE EE DSDS‚I E9 +———— 1. 143.....——— . Li 3 35— 1. Wir dan⸗ken dir, Herr Je⸗ su Christ, daß du gen Him=mel * Mmmelfahrk. — ö— Z 2— 2—.———.—.——.——.— e—— DD—————.———.— 1I—— 2—2—.———— —— gfah ⸗ren bist: o star ⸗ker Gott Im⸗ma⸗ nu ⸗el, stärk 44—55 2Z—40 , II ö PPIPIPIIIIII... —* 2————— 2.—————— uns an Leib, stärk uns an 2. Nun freut sich alle Christenheit und singt und springt ohn alles Leid. Gott Lob und Dank im höchsten Thron, weil unser Bruder Gottes Sohn. Hallelujah. 3. Gen Himmel aufgefahren hoch ist er doch allzeit bei uns noch, sein Macht und Gwalt unendlich ist, wahr Gott und Menschzu aller Frist. Hallelujah. Wohl dem, der ihm vertrauen thut und hat in ihm nur frischen Mut. Welt, wie du willst! wer fragt nach dir? DiIr⸗ Nach Christo steht unser Begier. Hallelujah. . Er ist der Herr und unser Trost, der durch sein Blut uns hat erlöst; das Gfängnis er gefangen hat, daß uns der bittre Tod nicht schadt. Hallelujah. Seel. Hal ⸗le⸗lu⸗jah. 6. Wir freuen uns aus Herzensgrund und singen fröhlich mit dem Mund: der unser Bruder, Fleisch und Blut, ist unser allerhöchstes Gut. Hallelujah. 7. Durch ihn der Himmel unser ist. Hilf uns, o Bruder Jesu Christ, daß wir nur trauen fest auf dich und durch dich leben ewiglich. Hallelujah. 8. Amen, Amen, Herr Jesu Christ, der du gen Himmel gfahren bist; behalt uns, Herr, bei reiner Lehr, des Teufels Trug und Listen wehr. Hallelujah. 9. Komm, lieber Herr, komm, es ist Zeit, zum letzten Gricht in Herrlichkeit; führ uns aus diesem Jammerthal in deinen ewgen Himmelssaal.“ Hallelujah. 1607. 141. st gewißlich an der Zeit. Mel. Es 1. Auf Chris⸗ti Hin und al⸗len Zwei =mel⸗fahrt al⸗lein ich mei—ne Nachfahrt ei⸗fel, Angst und Pein hie-mit stets ü⸗ber⸗ FFIFIFITI.II‚I‚I..I..........— ————— 2. — 11.— 2.—— 7 2— grün⸗-de win⸗de; denn weil doas Haupt im Him mel ist, wird I ensgrund m Mund: und Blut, ser ist. Christ, uf dich lich. Mrist, n bist; er Lehr, en wehr. S ist Zeit, lichkeit; merthal saal.“ 1607. ichfaͤhrt i⸗ber⸗ 4* Rmmelfahrk. ....... D. S.. n. Man. 2+——— — E*— sei ⸗ne Glie⸗der Je⸗ sus Christ zur rech-ten Zeit nach-ho⸗len. 2. 3. Weil er gezogen himmelan Ach Herr, laß diese Gnade mich und große Gab empfangen, von deiner Auffahrt spüren, sonst nirgends, Ruh erlangen; mag meine Nachfahrt zieren denn wo mein Schatz gekommen hin, und dann einmal, wenn dirs gefällt, da ist hinfort mein Herz und Sinn, mit Freuden scheiden aus der Welt; nach ihm mich stets verlanget. Herr, höre doch mein Flehen. (Nach Josua Wegelin 1604-1640.) 1661. 142. Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern. mein Herz auch nur im Himmel—0 daß mit dem wahren Glauben ich x — ů—— D BBDBD‚‚.... 8— 2—————*——.—— S— 2 DMDI— 22. al ⸗ ler Welt, heut hast du dich ge⸗ set⸗zet H bracht zur Haft, bis auf den Tod ver⸗ let⸗zet. Mäch⸗tig, — —— .—. ..— 2 7. präch⸗tig tri⸗ um⸗phie⸗rest, ju ⸗ bi⸗ lie⸗ rest, Tod und Le⸗ — ö ö— 2.— 2..——— öDDDEIIEIE E —— ö—*— ben ist, Herr Christ, dir un ⸗ter⸗ge⸗ ben. 2. 3. Dir dienen alle Cherubim, Du bist das Haupt, hingegen wir viel tausend hohe Seraphim sind Glieder; ja es kommt von dir dich Siegesfürsten loben, auf uns Licht, Trost und Leben; weil du den Segen wiederbracht, Heil, Fried und Freude, Stärk und Nei ät und großer Pracht Kraft, e bist erhoben. Erquickung, Labsal, Herzenssaft wird uns von dir gegeben. Dringe, ehret den, so fähret auf zwinge sahn die Himmelskrone. 16.—— preise, 58 dir Lob, Ehr und Dank erweise. zum Throne, mein Gemüte, mein Geblüte, daß es 7 2 7 4. Hulf, d Jesu, uns, zeuch uns nach dir, ilf, daß wir künftig für und für 21600 deinem Reiche trachten. Laß unser Thun ohn Wandel sein, laß uns demütig, züchtig, rein all Uppigkeit verachten; Unart, Hoffart laß uns meiden, christlich leiden, wohl ergründen, wo die Gnade sei zu finden. 5. Sei, Jesu, unser Schutz und Schatz, sei unser Ruhm und fester Platz, darauf wir Rns verlassen. Laß suchen uns, was droben ist: auf Erden wohnet Trug und List; es ist auf allen Straßen Lügen, Trügen, Angst und Plagen, die da nagen, die da quälen stündlich arme Christenseelen. 6. Herr Jesu, Ipit, du Hnadenthron, du Siegesfürst Held, Davids Sohn, komm, stille das Verlangen. Du, du bist allen uns zu gut, 0 Jesu, durch dein teures Blut ins Heiligtum gegangen. Komm schier, hilf hier: dann so sollen, dann so wollen wir ohn Ende fröhlich klopfen in die Hände. Ernst Christoph Homburg 1605—1681. 143. Mel. Aus meines Herzens Grunde. — eer, A. ᷑.it.A rri, 56,——————— —— 1. Der Herr fährt auf gen Him mit präch⸗ ti⸗gem Ge⸗ tüm „mel mit fro⸗hem Ju⸗bel⸗schall, ⸗mel und mit Po⸗sau⸗nen⸗hall: 4— 4 4 4 4.. 4 ——.— rpemn r —2—. ů—9———.— ob 10b singt, lob⸗ sin=get Gott, lob⸗ singt,! ob singt mit Freu⸗ den dem ů 4.—— 2——— 2 4——— H + i gr Eer, ,,„an Ear e. in U—.—— Der Herr wird aufgenommen, der ganze Himmel lacht; um ihn gehn alle Frommen, die er hat frei gemacht; es holen Jesum ein die lautern Seraphinen, den hellen Cherubinen muß er willkommen sein. 3. Wir wissen nun die Stiege, die unser Haupt erhöht, wir wissen zur Genüge, Her⸗ ren Ze⸗ba⸗oth. wie man zum Himmel geht: der Heiland geht voran, will uns nicht nach sich lassen, er zeiget uns die Straßen, er bricht uns sichre Bahn. 4. Wir sollen himmlisch werden, der Herr selbst macht uns Platz; wir gehen von der Erden dorthin, wo unser Schatz. Ihr Herzen, macht euch auf! Wo Jesus hingegangen, dahin sei das Verlangen, dahin sei euer Lauf. mit laßt Dich dich dich, dem dich, Ade du dein wei D. Laßt uns gen Himmel dringen mit herzlicher Begier, a nagen, laßt uns zugleich auch singen: da quälen Dich, Jesu, suchen wir, elen. dich, o du Gottes Sohn, dich, Weg, dich, wahres Leben, Macht gegeben adenthron dnn uunters Haudtes Kr⸗ ids Sohn, dich, unsers Kron. en. gut, Ade mit deinen Schätzen, 5Blut du trugesvolle Welt, dein Tand kann nicht ergötzen; weißt du, was uns gefällt? vollen wir Der Herr ist unser Preis, der Herr ist unsre Freude und köstliches Geschmeide, zu ihm geht unsre Reis. 0. Wann soll es doch geschehen, wann kommt die liebe Zeit, daß wir ihn werden sehen in seiner Herrlichkeit? Du Tag, wann wirst du sein, daß wir den Heiland grüßen und fallen ihm zu Füßen? Komm, stelle dich doch ein! Gottfried Wilhelm Sacer 1635—1699. 144. Ende ände. Mel. Ach Gott und Herr. 605—1681. 2— —.—— D—————— V—— E——.— n nn 1. Zeuch uns nach dir, so kommen wir mit herz-lichem Ver⸗lan⸗gen hin, .* W ö— Es———.—.— ., n, d Lie Saninnr i nni 10.44.. rrri. ——.—..— 2 2—— L e d ur.— —.— W— I da du bist, Herr Je⸗ su Christ, aus die⸗ ser Welt ge⸗gan⸗gen. l⸗schall, 9 n⸗ hall: 2. — Zeuch uns nach dir ö in Liebsbegier, — ach reiß uns doch von hinnen, so dürfen wir nicht länger hier den Kummerfaden spinnen. den dem —. —1.— x Zeuch uns nach dir: Herr Christ, ach führ uns deine Himmelsstege; 4. Zeuch uns nach dir, so folgen wir dir nach in deinen Himmel, daß uns nicht mehr allhier beschwer das böse Weltgetümmel. 5. Zeuch uns nach dir nur für und für und gieb, daß wir nachfahren Ht: wir irrn sonst leicht, dir in dein Reich, * sind abgeneigt und mach uns gleich assen, pom rechten Lebenswege. den auserwählten Scharen. „ Friedrich Funcke 1642—1699. . — 145. Plaß; Mel. Wie nach einer Wasserquelle.(Freu dich sehr, o meine Seele.) ö C———.— H SIEE TIII mfI SISSSEEEl 1. Herr, auf Er⸗den muß ich I war⸗um willst du von mir sch i⸗den und bin vol⸗ler Angst und Weh: ei⸗den? war⸗um fährst du in die Höh? ö ö———— + 9— ö .—‚‚‚E‚‚‚— —.—..— Er——.—— —— 4.—— Nimm mich Ar-men auch mit dir, o⸗der blei ⸗be doch in mir, ů + — ——— —.— daß 5 dich und dei⸗ne Ga⸗ben 2. Laß dein Herze mir zurücke und nimm meines mit hinauf; wenn ich Seufzer zu dir schicke, mache selbst den Himmel auf; und so ich nicht beten kann, rede du den V Vater an, denn du sitzst zu seiner Rechten; darum hilf uns, deinen Knechten. 3. Zeuch die Sinnen von der Erde über alles Eitle hin, daß ich mit dir himmlisch werde, ob ich gleich noch sterblich bin, und im Glauben meine Zeit richte nach der dir nel⸗ bis wir auch zu dir gelangen, wie du bist vorangegangen. 4 Dir ist alles Leerdebedt; nimm dich auch der Deinen an. Hilf mir, daß ich chriftlich leben und dir heilig die nen kann. . mö⸗ge täg⸗-lich bei mir ha-ben. Kommt der Satan wider mich, ach so wirf ihn unter dich zu dem Schemel deiner Füße daß er ewig schweigen müsse. 5. Meine 2 Wohnung mache fertig droben in des Vaters Haus, da ich werde gegenwärtig bei dir gehen ein und aus; denn der Weg dahin bist du: darum bringe mich zur Ruh und nimm an dem letzten Ende meinen Geist in deine Hände. 6. Komme, wenn es Zeit ist, wieder, denn du hast es zugesagt, und erlöse meine Glieder, die der Tod im Grabe nagt; richte dann die böse Welt, die dein Wort für Lügen hält, und nach aus gestandnem Leide führ uns ein zu deiner Freude. Kaspar Neumann 1648—1715. 146. ö Mel. Jesu, meines Lebens Leben. (Alle Menschen müssen sterben.) 9—— 2. ——.— ö—— O25 , Hrdl., n— — 1. Gro⸗ßer Mittler, der zur Rechten sei⸗nes 9rhen Va⸗ters sitzt U und die Schar von sei⸗nen Knechten in dem Reich der Gna⸗den schützt, ö ö* ——0— 7———————— Sv. 2—n ᷓ—. EIDIIEE den auf dem er⸗ habnen Thro⸗ne in der kö⸗nig ⸗li⸗chen Kro⸗ne 4 4 4 4 +* D D— ö ö ,⸗ni. al ⸗-les Heer der E-wig-⸗keit an nit ver⸗hüll-tem Ant ⸗litz scheut: Dein und d was ist ge da di ist ur und! läßt Nun in de die e⸗ durch allen die z nun Heil Dein träge und 18— du v daß und ihnen Doch dw 2 weil über daß daß daß ach 0 1 ů 0 Ruh n Ende ände. t, wieder, agt; t, Hhält, Leide Freude. 648—1715. rs sitzt Himmelfahrt. 2. Dein Geschäft auf dieser Erden und dein Opfer ist vollbracht; was vollendet sollte werden, ist geschehn durch deine Macht; da du bist für uns gestorben, ist uns Gnad und Heil erworben, und dein siegreich Auferstehn läßt uns in die Freiheit gehn. Nun ist dieses dein Geschäfte in dem obern Heiligtum, die erworbnen Segenskräfte durch dein Evangelium allen denen mitzuteilen, die zum Thron der Gnaden eilen, nun wird uns durch deine Hand Heil und Segen zugewandt. 4. Deines Volkes werte Namen trägest du auf deiner Brust, und an den gerechten Samen denkest du mit vieler Lust; du vertrittst, die an dich gläuben, daß sie dir vereinigt bleiben, und bittst in des Vaters Haus ihnen eine Wohnung aus. 5. Doch vergißt du auch der Armen, die Der Welt noch dienen, nicht, weil dein Herz dir vor Erbarmen über ihrem Elend bricht: daß dein Vater ihrer schone, daß er nicht nach Werken lohne, daß er ändre ihren Sinn, ach da zielt dein Bitten hin. 6. Zwar in deines Fleisches Tagen, da die Sünden aller Welt dir auf deinen Schultern lagen, hast du dich vor Gott gestellt, bald mit Seufzen, bald mit Weinen für die Sünder zu erscheinen; o mit welcher Niedrigkeit batest du zur selben Zeit! 2. Aber nun wird deine Bitte von der Allmacht unterstützt, da in der vollkommnen Hütte die verklärte Menschheit sitzt; nun kannst du des Satans Klagen majestätisch niederschlagen, und nun macht dein redend Blut unsre böse Sache gut. 8. Die Verdienste deiner Leiden stellest du dem Vater dar und vertrittst nunmehr mit Freuden deine teur erlöste Schar, daß er wolle Kraft und Leben deinem Volk auf Erden geben und die Seelen zu dir ziehn, die noch deine Freundschaft fliehn. 9. Großer Mittler, sei gepriesen, daß du in dem Heiligtum so viel Treu an uns bewiesen; dir sei Ehre, Dank und Ruhm. Laß uns dein Verdienst vertreten, wenn wir zu dem Vater beten; sprich für uns in letzter Not, wenn den Mund verschließt der Tod. Johann Jakob Rambach 1693—1735. 147. Mel. Jesu, meines Lebens Leben.(Alle Menschen müssen sterben.) en schützt, 4—.— ———— ⁴ 122—— +— I—NMI — ö.—— ö n — ö E—2..——.— .— 10 2 0 V——— 1 tz scheut: 1. Sie⸗ges⸗für⸗ste, Eh — Eh al ⸗le Him⸗mel sind ⸗ren⸗kö⸗nig, höchst verklär⸗-te Ma⸗jes⸗tät, u we⸗nig, du bist drüber hoch er⸗höht: —.————.—— — 1 +—0 2— 1— ...‚I Himmelfahrt. ö IRARRS— E.——— ͤ..——— — ů, +— , nien n.. wenn mein Glau⸗bens⸗aug ent⸗zückt 2. Seh ich dich gen Himmel fahren, seh ich dich zur Rechten da, seh ich, wie der Engel Scharen alle rufen Gloria: sollt ich nicht zu Fuß dir fallen und mein Herz vor Freude wallen, da der Himmel jubiliert, weil mein König triumphiert? 3. Weit und breit, du Himmelssonne, deine Klarheit sich ergeußt und mit neuem Glanz und Wonne alle Himmelsgeister speist; prächtig wirst du aufgenommen, freudig heißt man dich willkommen: schau, ich armes Kindlein hier ruf auch Hosianna dir. 4. Sollt ich deinen Kelch nicht trinken, da ich deine Klarheit seh? Sollt mein Mut noch wollen sinken, da ich deine Macht versteh? Meinem König will ich trauen, nicht vor Welt und Teufel grauen, nur in Jesu Namen mich beugen hier und ewiglich. dei ⸗-ne Herr⸗lich-keit er⸗blicktꝰ 5. Geist und Kraft nun überfließen, drum wirk in mir kräftiglich, bis zum Schemel deiner Füßen alle Feinde legen sich. Aus Zion dein Zepter sende weit und breit bis zum Welt⸗Ende; mache dir auf Erden Bahn, alle Herzen unterthan. 6. Du kannst alles aller Orten nun erfülln und nahe sein: meines Geistes ewge Pforten stell ich offen, komm herein! Komm, du König aller Ehren, du mußt auch bei mir einkehren: ewig in mir leb und wohn als in deinem Himmelsthron. 2. Deine Auffahrt bringt mir eben Gott und Himmel innig nah; ehr mich nur im Geiste leben als vor deinen Augen da, fremd der Welt, der Zeit, den Sinnen, bei dir abgeschieden drinnen, in den Himmel schon versetzt, da mich Jesus nur ergötzt. Gerhard Tersteegen 1697—1709. 148. Mel. Jerusalem, du I hochgebaute Stadt. V. .— „gend Haupt dort dein Glied, doch — — +.— ꝗ— 1. Mein sie Ich bin 247 in der Herr⸗lich ⸗keit, du lieg ich noch im Streit, bis —— lebst, beglückst, ve⸗gierst. du zum Frieden führst. 4435 Noch kämpf ich viel hie⸗nie⸗den mit Sünd und Leiden⸗ 27 ——— —— 1 ——.— E— II 2——.— E schaft; doch du giebst dei-nen Frie ⸗den und Mut und Sie⸗ger⸗kraft. Vom du gi so mi ich d ein u so ko Am mit! am L du si so fo zu be Du k beim o hil von Wen dann EEE er⸗blickt? rfließen, lich, Füßen de zelt⸗Ende; •m, en 1. ten n! hren, tkehren: I ron. reben nah; eben n Sinnen, ten, etzt, 7—1769. d Leiden⸗ —.⁰ ger⸗kraft. 2 eh mi inauf, der dn die Stätte dort auch mir bereitest hast. Ich schau empor 5 jenem selgen Ort, Himmelfahrt. 12⁷ und leicht wird jede Last. Ich werde nie verderben: bin ich doch Gottes Kind mit allen Himmelserben, die ewig bei dir sind. Karl August Döring 1783—1844. 149. Mel. O daß ich tausend Zungen hätte. +——— 2——— 1 +.— 2. D— 0 ——.—— 2*.— 2— 1. Zum Himmel bist du ein ⸗ wie— te mich nun nicht ge⸗-gan⸗-gen, mit Preis gekrönt, Herr ver⸗lan⸗ gen, auch dort zu sein, wo * ————— endwn.n,—— 7 E 2 Je ⸗su Chr—— du nun bist? Ich bin ja nur ein Pil⸗grim hier; nimm —2———— —4———..— ö‚ ——.———.—.. ͤ—tʃ. in die Hei⸗mat 2. Vom Tode standst du auf zum Leben, du gingst verklärt zum Himmel ein: so muß sich auch mein G eist erheben, ich darf nicht 10 in Sünden sein; ein neues Leben wirk in mir, so komm ich einst gewiß zu dir 3. Am Olberg fingen deine Leiden mit bittern Todesängsten an; am Glberg gingst in hohen Freuden du siegreich deine Himmelsbahn: so folgt auf Leiden Herrlichkeit; zu beiden mache mich bereit. 4. Du hobest segnend deine Hände beim Scheiden von den Deinen auf: o hilf, daß einst auch ich vollende, von dir gesegnet, meinen Lauf. Wenn ich von dir gesegnet bin, dann fahr in Frieden ich dahin. mich zu dir. 5. Ich sehe dir mit Glaubensblicken in deinen Freudenhimmel nach; mein Herz soll sich an dir erquicken, der mir die Bahn zum Himmel brach. Sieht dich auch hier mein Auge nicht, bleibst du doch meine Zuversicht. 6. Du bist von uns zwar aufgefahren, doch ist dein X Vort noch immer hier. Laß dieses Kleinod mich bewahren; im Worte redest du zu.1 dies leitet meines Lebens L Lauf und schließt mir deinen Himmel auf. 7. wirst du herrlich wieder⸗ kommen, gleichwie du aufgefahren bist; dann werd ich völlig aufgenommen, wo mir bereit mein Erbteil ist. So leb ich nun im Glauben hier, im Schauen aber dort bei dir. 1829. Einst EN 9. Pfingsten. 150. — 1 nin n dr, — e Komm, hei ⸗li⸗ger Geist, er ⸗füll die Her-zen dei⸗ner Gläu⸗bi⸗ W 65 ——. . gen und ent⸗ zünd in ih ⸗nen das Feu⸗ er dei⸗ner gött⸗li⸗chen Lie⸗be, der du durch Man⸗-nig⸗fal⸗tig⸗keit der Zun⸗ ——1——— 4+2—— ISSISSSSe— ——HII— 2 gen die Völ⸗ker der gan⸗zen Welt ver⸗sam⸗melt hast in —————— — 2——.——— —. 2 keit des Glau=bens. Hal ⸗-le ⸗ lu-⸗ jah, Hal ⸗le⸗lu⸗jahl Altkirchlich. Deutsch 1527. 1. Komm, hei ⸗li⸗ger Geist, Her-re Gott, er⸗ r⸗füll mit d dei⸗ner Gnaden Gut — ü‚‚——— 7—.—— —5 2 ———————— O Herr, durch dei⸗nes Lich-tes Glanz zum Glauben du ver-sammelt hast Du ha laß un und la von§ O He daß denn und i Hallel ⸗ ner 1 .— 2—.— en Gut in ihn'n. lt hast Pfingsten. 129 —— ö ö ————5— ö——2 .—— 3 1f—.——— 2—9 2————— — das Volk aus al⸗ler Welt Zun ⸗gen; das sei dir, Herr, zu .89 0 0 + + 1277 II Lob ge⸗ sun⸗ gen. Hal⸗le ⸗lu ⸗jah, Hal ⸗le ⸗lu⸗ jah. 2. 3 Du heiliges Licht, edler Hort, Du hin uns B zrunst, süßer Trost, laß uns leuchten des Lebens Wort nun hil ilf uns fröhlich und getrost und lehr uns Gott recht erkennen, sin dent m Dienst nnn ständig bleiben, ö von Hersen Vater ihn nennen. die 2r.- Den uns nicht abtreiben. O Herr, behüt vor fremder Lehr, O Herr, durch 9116 Kraft uns bereit daß wir nicht Meister suchen mehr, und stärk des Fleisches Blödigkeit, denn Jesum mit rechtem Glauben, daß Wir hier ctberlich ringen, und ihm aus ganzer Macht ver⸗ durch T Tod und Leben zu dir dringen. trauen. Hallelujah, Hallelujah. Hallelujah, Hallelujah. Martin Luther 1483—1546. 1————.—— ö ..‚..———3.— RD‚IR‚‚‚‚I‚.‚‚‚I‚‚‚‚‚II— 2 n En Lin rn Einr. In Ea 4.—.— 1. Nun bit⸗ten wir den hei⸗li⸗gen Geist um den rech⸗ten Glau⸗ben 1 1 Pö —·.. 2.—.— al ⸗ ler⸗meist, daß er uns be⸗ hü ⸗- te an un⸗serm En⸗ — —— n Her ve ——.—.7 5— — 5 de, wenn wir heimfahrn aus die⸗sem E⸗len-de. Ky-ri⸗e⸗ leis. 2.— 3. Du wertes Licht, gieb uns deinen Du süße Lieb, schenk uns deine Gunst, Schein, laß uns empfinden der Liebe Brunst, lehr uns Jesum Christ tkennen allein, daß wir uns von Herzen einander daß wir an ihm bleiben, dem tr auen lieben Heiland, und im Frieden auf einem Sinn der uns bracht hat zum rechten bleiben. Vaterland. Kyrieleis. Khrieleis. —— 4. Du Das un c Tröster in aller Not, hilf, daß wir nicht fürchten S Sche and une Tod, wenn der Feind wird das Leben verklagen. Kyrieleis. Martin Luther 1483—1546, daß in uns die Sinn nicht gar(Strophe 1 aus dem 13. Jahrhundert.) veröngen, —290 153. Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern. ö— n rn erinmerr, EE t 2 2—— + — 2 1.——— 0 1. O heil⸗ger Geist, kehr bei uns ein und laß uns dei ⸗ne Du Him⸗mels⸗licht, laß dei-nen Schein bei uns und in uns — —. 6 ö—— — Woh⸗nung sein, o komm, du kräf⸗tig sein zu ste⸗ter Freud Her⸗zens⸗son⸗ne. Won⸗ne, Son⸗ne, und Won=ne. E——.•— — SII——— —,, e EE— himm⸗lisch Le-ben willst du ge-⸗ben, wenn wir be⸗ ten; zu dir —.——— I— 5. 2..2—11 0 kom⸗men wir ge⸗ tre⸗ ten Du Quell, draus alle W Veisheit die sich in sromme Seelen gießt, laß deinen Trost uns hören, daß wir in Glaubenseinigkeit auch können aller Christenheit dein wahres Zeugnis lehren. Höre, lehre, daß wir können Herz und Sinnen dir ergeben, dir zum Lob und uns zum Leben. 3. Steh uns stets bei mit deinem Rat und führ uns selbst den rechten Pfad, die wir den Weg nicht wissen. Gieb uns Beständigkeit, daß wir getreu dir bleiben für und für, auch wenn wir leiden müssen. Schaue, baue, was zerrissen und beflis ssen, schauen ost zu bauen. dich zu nd auf deinen Tro 4. Laß uns dein edle Balsamkraft empfinden und zur Ritterschaft dadurch gestärket werden, auf daß wir unter deinem Schutz begegnen aller Feinde Trutz mit freudigen Gebärden. Laß dich reichlich auf uns nieder, daß wir wieder Trost empfinden, alles Unglück 725• 80 O starker Fels and Lebenshort, laß uns dein himmelsüßes Wort ö in ur daß! von! und Fließ gieße deine Chris Du si in un und daßer dem und Kein 483—1546. jrhundert.) ukraft schaft 1 Schutz 115 eder Trost nden, Short, PWort Pfingsten. 15¹ in unsern Herzen brennen, kein Streit daß wir uns mögen nimmermehr dich betrübe, Fried und Liebe müssen von deiner weisheitsreichen Lehr schweben, und reinen Liebe trennen. Fr ried und Freude wirst du geben. Fließe, 7 gieße 75. ‚ Gieb, daß in reiner Heilig deine Güte ins Gemüte, daß wir wir führen unfre Leiensent christ miern He eland 4 sei unsers Geistes Stärke, hristum unsern Heiland nennen. daß uns fortan sei unbewußt 6. die Eitelkeit, des 7 Lust Du süßer Himmelstau, laß dich und seine toten Werke in unsre Herzen kräftiglich ö Rül re, und schenk uns deine Liebe, führe daß unser Sinn verbr maden sei unser Sinnen und Beginnen von dem Nächsten stets mit Liebestreu der Erden, und sich darinnen übe. daß wir Himmelserben werden. Kein Neid, Michael Schirmer 1606—1673. 154. Mel. Werde munter, mein Gemüte du al⸗ süß te Freude, d=ler⸗schönstes Licht, du uns in Lieb und Lei-de un⸗be⸗su⸗ch äs⸗sest nicht, ————————— 4 ö ————*— Geist des Höch-sten, höch ⸗ster Fürst, der du hältst und hal⸗ten wirst * — —————.—————9— ,———— Ie ie Ein iinr.—.—.——.5— —— IEEE—.— I*E ohn Auf⸗hö⸗ren al⸗le Din-ge, hö⸗re, hö⸗re, was ich sin ⸗ge. 2. Gottes Segen, den du hast Du bist ja die beste Gabe, und verteilst nach deinem Willen, die ein Mensch nur nennen kann. mich an Leib und Seele füllen. Wenn ich dich erwünsch und habe‚ 4. geb ich alles Wünschen dran. Du bist weise, voll Verstandes, Ach ergieb dich, komm zu mir was geheim ist, ist dir kund, in mein Herze, das du dir, zäh lst den Staub des kleinen Sandes, da ich in die Welt geboren, gründst des tiesen Meeres Grund; selbst zum Tempel auserkoren. nun du weißt auch zweifelsfrei, 3 wie verderbt und blind ich sei, drum gieb Weisheit und vor allem, Du wirst aus des Himmels Throne wie ich möge 50 gefallen. wie ein Regen ausgeschütt't, bringst vom Vater und vom Sohne nichts als lauter Segen mit; Du bist heilig, läßt dich finden, laß doch, o du werter Gast, wo man rein und heilig ist; 9* ———.—.—— —.— fleuchst hingegenSchand undSünden, wie die Taube rein du bist mache mich, Oadenane durch dein Waschen rein und hell; laß mich fliehen, was du fliehest, gieb mir, was du gerne siehest. 6. Du bist, wie ein Schäflein pfleget, frommes Herzens, sanftes Muts, bleibst im Lieben unbeweget, thust uns Bösen alles Guts; ach verleih und gieb mir auch diesen edlen Sinn und Brauch, daß ich Freund und Feinde liebe, keinen, den du liebst, betrübe. 7 Mein Hort, ich bin wohl zufrieden, wenn du mich nur nicht verstößt; bleib ich von dir ungeschieden, ei so bin ich gnug getröst't. Laß mich sein dein Eigentum, ich versprech hinwiederum, hier und dort all mein Vermögen dir zu Ehren anzulegen. 8. Allem will ich gern entsagen, was dir deinen Ruhm entreißt, und mein Herz soll immer fragen nur nach dem, was du verleihst. Was der Satan will und sucht, will ich halten als verflucht, ich will seinen schnöden Wegen mich mit Ernst zuwider legen. 9. Nur allein, daß du mich stärkest und mir treulich stehest bei; hilf, mein Helfer, wo du merkest, daß mir Hilfe nötig sei. Brich des bösen Fleisches Sinn, nimm den alten Willen hin, mach ihn allerdinge neue, daß mein Gott sich meiner freue. 10. Sei mein Retter, halt mich eben: wenn ich sinke, sei mein Stab; wenn ich Rerbe, sei mein Leben, wenn ich liege, sei mein Grab; wenn ich wieder aufersteh, ei so hilf mir, daß ich geh hin da du in ewgen Freuden wirst die Auserwählten weiden. Paul Gerhardt 1607-1676. 155. Mel. Aus meines Herzens Grunde. —.. — 9 12D— .— DEE——— 57—H 42 1. Zeuch ein zu der deinen Tho⸗ ren, sei mei⸗nes Her⸗zens Gast, du, da ich ge ⸗- bo ⸗ren, mich neu ge⸗bo⸗ren hast, 4 3 4— 4 4* 4 —— +— 7—. 2 7—** 2 2— ———.——.—.— i, Errnn: E———— rs——.— o hoch⸗ge⸗ lieb⸗ter Geist des Va⸗ters und des Soh⸗-nes, mit 2————. j—.——.—. , e de D‚.....— 2—..—— 22— 14 * bei⸗den glei⸗ches Thro⸗ nes, I 2. Zeuch ein, laß mich empfinden und schmecken deine Kraft, die Kraft, die uns von Sünden Hilf und Errettung schafft. nit bei-den gleich ge⸗preist. Entsündge meinen Sinn, daß ich mit reinem Geiste dir Ehr und Dienste leiste, die ich dir schuldig bin. hast in durch in mir den To Du bif dadure mein L dem H zum w zum P zum K Gott s Du bif wie m dein B dein S es stei fleht u bis wi der all Du bi vom 2 erleuch mit de Ach ja hast d mir ar zum g Du bi ein Fr willst Zorn, Der F willst, sich w die vo Du, H die ga kannst wie di ärkest 5 'erkest, Zinn, I, freue. )eben: tab; eben, rab; den eiden. 7—1676. — j— Gast, hast, 3. Ich war ein wilder Reben, du hast mich gut gemacht; der Tod durchdrang mein Leben, du hast ihn umgebracht, hast in der Taufe Kraft durch Christi blutges Sterben in mir, dem Himmelserben, den Tod hinweggeschafft. 4. Du bist das heilge Ole, dadurch gesalbet ist mein Leib und meine Seele dem Herren Jesu Christ zum wahren Eigentum, zum Priester und Propheten, zum König, den in Nöten Gott schützt vom Heiligtum. 5. Du bist ein Geist, der lehret, wie man recht beten soll: dein Beten wird erhöret, dein Singen klinget wohl; es steigt zum Himmel an, fleht um die rechten Gaben, bis wir von dem sie haben, der allen helfen kann. 6. Du bist ein Geist der Freuden, vom Trauern hältst du nicht, erleuchtest uns im Leiden mit deines Trostes Licht. Ach ja, wie manchesmal hast du mit süßen Worten mir aufgethan die Pforten zum güldnen Freudensaal. 7. Du bist ein Geist der Liebe, ein Freund der Freundlichkeit, willst nicht, daß uns betrübe Zorn, Zank, Haß, Neid und Streit. Der Feindschaft bist du feind, willst, daß durch Liebesflammen sich wieder thun zusammen, die voller Zwietracht sind. 8. Du, Herr, hast selbst in Händen die ganze weite Welt, kannst Menschenherzen wenden, wie dir es wohlgefällt: Pfingsten. 133 so gieb doch deine Gnad zum Fried und Liebesbanden; verknüpf in allen Landen, was sich getrennet hat. 9. Erhebe dich und steure dem Herzleid auf der Erd, bring wieder und erneure die Wohlfahrt deiner Herd. Laß blühen wie zuvor die Länder, so verheeret, die Kirchen, so zerstöret durch Krieg und Feuerszorn. 10. Beschirm die Obrigkeiten, bau unsers Fürsten Thron, steh ihm und uns zur Seiten, schmück als mit einer Kron die Alten mit Verstand, mit Frömmigkeit die Jugend, mit Gottesfurcht und Tugend das Volk im ganzen Land. 11. Erfülle die Gemüter mit reiner Glaubenszier, die Häuser und die Güter mit Segen für und für. Vertreib den bösen Geist, der dir sich widersetzet und, was dein Herz ergötzet, aus unserm Herzen reißt. 12. Gieb Freudigkeit und Stärke, zu stehen in dem Streit, den Satans Reich und Werke uns täglich anerbeut; hilf kämpfen ritterlich, damit wir überwinden, und ja zum Dienst der Sünden kein Christ ergebe sich. Richt unser ganzes Leben allzeit nach deinem Sinn, und wenn wirs sollen geben ins Todes Rachen hin, wenns mit uns hier wird aus, so hilf uns fröhlich sterben und nach dem Tod ererben des ewgen Lebens Haus. Paul Gerhardt 1607—1678, — die auf Pfingsten. 156. 1. Komm, o komm, dei ⸗-ne Kraft du Geist des L ebens, wahrer Gott von E-wig⸗keit; sei nicht ver⸗gebens, sie er-füll uns je⸗ der⸗zeit, D —.—.— so wird Geist und Licht 2 Gieb in unser cz und Sinnen Weisheit, Rat, Verstand und daß wir anders nichts beginnen, denn nur was dein Wille sucht; dein Erkenntnis werde grof und mach uns vom Irrtun Zeige, Herr, die Wohlfahrtss tege; was gethan ist wider dich, räume ferner aus dem Wege, schlecht und recht behüte mich; wirke Reu an Sünden Statt, wenn der Fuß gestrauchelt hat. 4 Laß uns stets dein Zeugnis fühlen, daß wir Gottes Kinder sind, ihn alleine zielen, wenn sich Not und Drangsal findt; denn des Vaters liebe Rut ist uns allewege gut. 5. Reiz uns, daß wir frei mit aller zu ihm treten Freu di 9 zkeit, seufz auch in uns, wenn wir beten, und vertritt uns allezeit, so wird unsre Bitt erh hört und die Zuversicht vermehrt. Zucht, und Schein in dem dun-keln Her⸗zen sein. Wird uns auch nach Troste bange, daß das Herz oft ri ufen muß: Ach mein Gott, mein Gott, wie lange? Wenn wir endlich so versichr jener und nicht ei so mache den Beschluß, sprich der Seele tröstlich zu und gieb Mut, Geduld und Ruh. 0*— O du Geist der Kraft und Stärke, du gewisser, neuer Geist, fördre in uns deine Werke, wenn zum Kampf uns Satan reißt; schenk uns Waffen in dem Krieg und erhalt in 2— den Sieg. Herr, bewahr uch unsern Glauben, daß kein Teufel, Tod und Spott uns denselben möge rauben: du bist unser Schutz und Gott; sagt das Fleisch gleich immer nein, laß dein Wort gewisser sein. 9. sollen sterben, ce uns je mehr als des Himmelreiches Erben j Herrlichkeit und Ehr, die uns unser Gott erkiest auszusprechen ist. Heinrich Held, um 1640. 157. 1. O hei ⸗ li ⸗ ger Geist, hei li ⸗ ger Gott, du Trös⸗ ter wert in ler Not, du bist ge-sandt vom Himmels⸗thron von Gott d O heil gieb 2 zünd daß u o heil O hei mehr an Ch es sei o heil O hei erleuc D .—. —— —— — * L A E Gott dem 2. O heiliger Geist, o heiliger Gott, gieb uns die Liéb zu deinem Wort; zünd an in uns der Liebe Flamm, daß wir uns lieben allesamt, o heiliger Geist, o Gott! O heiliger Geist, heiliger Gott, mehr unsern Gl auben immerfort; an Christum niemand glauben kann, es sei denn durch dein Hilf gethan, o heiliger Geist, o heiliger Gott! 4. O heiliger Geist, o heiliger Gott, erleucht uns durch dein göttlich W Vort: te bange, muß: ie langeꝰ u d Ruh. Stärke, hei⸗li⸗ger Geist, o hei⸗li⸗ger Gott! mach uns den Vater recht bekannt und Jesum, den er uns gesandt, o heiliger Geist, o heiliger Gott! ö 5. heiliger Geist, v Hunen Gott, du zeigest uns die Himmel Spfort; laß uns hier kämpfen ritterlich 2— zu dir dringen seliglich, o heiliger Geist, o heiliger Gott! . O heiliger Geist, o heiliger Gott, Lerlaß uns nicht in Not und Tod. Wir sagen dir Lob, Ehr und Dank lezund und unser Leben lang, o heiliger Geist, o heiliger Gott! 1655. 158. „* an reißt; Krieg Mel. Werde munter, mein Gemüte. ꝛeg. ö ö— ö—— —— 2——6——— Glauben,—— ö—.— 2—..——————— Spott i · 1 ů n: 1. Gott, gieb ei ⸗ nen mil⸗den Re⸗gen, denn mein Herz ist Bott: Va⸗ter, gieb vom Him⸗mel Se⸗gen, trän⸗ke du dein ner nein,—.——— n. . erben, 95 Sand ö ürr wie Sand; 4 heil⸗gen Geis⸗tes Gab u⸗; ben ö durst⸗ges Land; laß des heil⸗gen Geis⸗tes Gab ü⸗ ber mich von * ö E— 2 — ——— EE— um 1640. o ⸗ben ab wie die star ⸗ken Strö⸗me flie ⸗ßen .— ö —; 6. 10 und mein gan⸗-zes Herz durch- gie ⸗-ßen rös⸗ter 9 5 5 9 9 . 2. ö 4—1 test d der du h — Kann ein Vater hier im Leben, e Ge der doch bös ist von Natur, — seinen Keben Kindern geben mir nicht geben und mich laben 0 mit den guten Himmelsgaben? ron von nichts als gute Gaben nur: 2 3. Jesu, der du hingegangen zu dem Vater, sende mir deinen Geist, Hen mit Verlangen ich erwarte, Herr, von dir; laß den Tröster ewiglich bei mir sein und lehren mich, in der Wahrheit fest zu stehen und auf dich im Glauben sehen. 4. Heilger Geist, du Kraft der Frommen kehre bei mir Armen ein und sei tausendmal willkommen, laß mich deinen Tempel sein; säubre du nur selbst das Haus meines Herzens, wirf hinaus alles, was mich hier kann sche eid von den süßen Himmelsfreuden. * D. Schmücke mich mit deinen Gaben, mache mich neu, rein und schön; laß mich wahre Liebe haben und in deiner Gnade stehn; gieb mir einen starken Mut, heilige mein Fleisch und Blut, lehre mich vor Gott hintreten und im Geist und W ahrheit beten. 6 So will ich mich dir ergeben, dir zu Ehren soll mein Sinn dem, was himmlisch i st, nachstreben, bis ich Mende kon amen hin, da mit Vater und dem Sohn dich im höchsten Himmelsthron ich erheben kann und preisen mit den süßen Engelweisen. Moritz Kramer 1646—1702. 59 159. Mel. Jesu, meine Freude * e wr HI——.——.— 2 EEN 7— E +— 2———— — 8—— 1. Schmückt das Fest mit Mai⸗en, las ⸗set Blu-men streu⸗en, denn der Geist der Gna⸗-den hat sich ein ge⸗la⸗-den: zün⸗det Op⸗fer an; wird sein 7 in, se Schei ma⸗chet ihm die Bahn. 5 Ain ——— l ꝗR..‚. 2—— euch mit Licht und Heil 2 Tröster der Betrübten, Siegel der Geliebten, Geist voll Rat und That, starker Gottesfinger, Friedensüberbringer, Licht auf unserm Pfad: gieb uns Kraft und Lebenssaft, laß uns deine teuren Gaben zur Genüge laben er ⸗fül ⸗len und bei der Feinde Kum⸗mer den stil⸗ len. 3. Laß die Zungen brennen, wenn wir Jesum nennen, führ den Geist empor; gieb uns Kraft, zu beten und vor Gott zu treten, sprich uns selber vor. Gieb uns Mut, du höchstes Gut, tröst uns kräftiglich von oben Toben. —5ißiß—5——— Gieb Wolle führ wohn Gaben, schön; en eten hstreben, hn hron =den: — Sc- hein 2645 Gut, en 4. Güldner Himmelsregen, chütte deinen Segen auf das Kirchenfeld; lasse Ströme fließen, die das Land begießen, wo dein Wort hinfällt, und verleih, daß es gedeih, hundertfältig Früchte bringe und ihm stets gelinge. Schlag die heilgen Flammen über uns zusammen, wahre Liebesglut: laß dein sanftes Wehen auch bei uns geschehen, dämpfe Fleisch und Blut; laß uns doch das Sündenjoch nicht mehr wie vor diesem ziehen und das Böse fliehen. 6. Gieb zu allen Dingen Wollen und Vollbringen, führ uns ein und aus; wohn in unsrer Seele, stiigsrert unser Herz erwähle dir zum eignen Haus; wertes Pfand, mach uns bekannt, wie wir Jesum recht erkennen und Gott Vater nennen. 14 Mach das Kreuze süße, und durch Finsternisse sei du unser Licht; trag nach Zions Hügeln uns mit Glaubensflügeln und verlaß uns nicht, wenn der Tod, die letzte Not, mit uns will zu Felde liegen, daß wir fröhlich siegen. 8. Laß uns hier indessen nimmermehr vergessen, daß wir Gott verwandt;: dem laß uns stets dienen und im Guten grünen als ein fruchtbar Land, bis wir dort, du werter Hort, bei den grünen Himmelsmaien ewig uns erfreuen. Benjamin Schmolck 1672—1737. * 160. Mel. Erquicke mich, du Heil der Sünder. ——.— 3 I— Ib— ö 60—.— rrime,eer,ir, o Gei k st und lockf t, t so Licht des Le-bens, das uns im lang ver-ge-bens, weil Fin⸗ ster⸗ —————————— ——.—.—.——— 2 0——— .—5 2* 12 2— 0 0 To⸗des⸗-schat⸗te ö 7 + H Geist, dem kei⸗ ner kam ut ⸗ ge⸗ nis dem Lich⸗ eist, dem kei-⸗ner kann ent⸗ ge , ..— 2*———— EE hen, ich laß 2. Entdecke alles und verzehre, was nicht in deinem Lichte rein, dich gern den Jam-mer se- hen. die Wonne folget nach der Pein: du wirst mich aus dem finstern Alten in Jesu Klarheit umgestalten. wenn mirs gleich noch so schmerzlich wäre; Dem Sündengift ist nicht zu steuern: durchsalbe du mich, so geschichts; du mußt von Grund auf mich er⸗ teuern, sonst hilft mein eignes Trachten nichts. O Geist, sei meines Geistes Leben: ich kann mir selbst kein Gutes geben. 4. Du Atem aus der ewgen Stille, durchwehe sanft der Seele Grund; füll mich mit aller Gottesfülle, und da, wo Sünd und Greuel stund. laß Glaube, Lieb und Ehrfurcht grünen, im Geist undWe zu dienen. di Gott, o Geist, o Licht des Lebens Mein Wirken, Wo oflen und Beginnen sei kindlich folgsam deinem Trieb; bewahr mein Herz und alle Sinnen gsten. untadelig in Lieb; dein in mir Beten,‚ Lehren, Kämpfen laß mich auf keine Weise dämpfen. 6. Strom, der uns vom Sohne röffnet und krystallenrein aus Gottes und des Lammes Throne nun quillt in stille Herzen ein, ich öffne 17 Mund und sinke hin zu der Quelle, daß ich trinke. O Geist, o Ich laß mich dir und bleib indessen, von allem Bens ehrt, dir nah; ich wills Geschöpf und mich ver⸗ gessen, ies innigst glauben: Gott ist da! man härret deiner nie vergebens. Gerhard Tersteegen 1697—1769. 161. Mel. Kommt her zu mir, spricht Gottes Sohn ——.—5 *— J— +——0 x 2 7 2—— WQW᷑ I * AI E ⁴n 9 ** ein from-mes Häu lein dort und woll-te nach des Her⸗ ren Wort ein⸗mü⸗tig Pfing⸗sten hal⸗ten. V Ach laß auch jetzt— Christenstand, Herr Je⸗su, deiner Lie 2 Schnell fiel hernieder auf das aus ein starker Wind, der mit Gebraus sich wundersam erhoben. O Gotteshauch, ach lasse dich bei uns auch spüren kräftiglich und weh uns an von oben. 2 3. Er füllete die Wohnung ganz, zerteilter Zungen Feuerglanz ließ sich auf jedem spüren ⸗be Band bei frommen Gliedern walten. Ach nimm auch unsre Kirchen ein, laß feurig unsre Lehrer sein, und deine Sprach uns rühren. 4. Sie wurden all des Geistes voll und fingen an zu reden wohl, wie er gab auszusprechen. Erfüll auch uns mit heilger Glut, daß wir des Herzens blöden Mut mit freier Rede brechen. erqui was Geist durck Unte wie Lehr sei u und wenn Rämpfen hämpfen. ns vom Throne ein, d sinke trinke. indessen, ah; ich ver⸗ ist da! Lebens, gebens. —1769N.. walten. en ein, en. voll hl, Glut, Mut Fircste 3. 7. x Das Volk von allen Zungen kann, Dein Licht treib in des Herzens Haus was Gott zum Heil der Welt gethan, mit hellen Strahlen gänzlich aus ö in seiner Sprache hören. die alten Finsternisse, Ach hebe Babels Irrsal auf; daß Blindheit, Irrtum, falscherWahn laß, Jesu, deinem Wort den Lauf, und was uns sonst verleiten kann daß dich die Völker ehren. auf ewig weichen müsse. 6. 8 Die Welt zwar treibt nur ihren Spott, Dein Feuer töt in unsrer Brust, ö und wer nicht merkt die Kraft von was sich noch regt von Sündenlust: Gott, erwecke reine Triebe, 1 spricht leider: Sie sind trunken! auf daß wir schmecken wahre Freud, den rechten Freudenwein uns gieb, anstatt der schnöden Eitelkeit, ö erquick, o Herr, in deiner Lieb, 20 Jesu süßer Liebe. ö was noch in Angst versunken. Hieronymus Annoni 1697—1770. ö 162. Mel. Warum sollt ich mich denn grämen. ————.—.E TI 2— E. —— 15.155 2— 3 , een, e, ,, 12—— 4320 ö ö 1. Höch-ster Trös⸗ter, komm her⸗nie-der, Geist des Herrn, sei nicht fern, + dei⸗ nen Rat sei- nem Volk ver⸗spro⸗chen. 2. 4. Geist der Weisheit, gieb uns allen Hin uns nach dem Besten streben, durch dein Licht schenk uns Kraft, Unterricht, tugendhaft wie wir Gott gefallen. und gerecht zu leben. Lehr uns recht vor Gott hintreten, Gieb daß wir nie stille stehen, sei uns nah treib uns an, und sprich Ja, froh die Bahn wenn wir gläubig beten. deines Worts zu gehen. 3. 5. Hilf den Kampf des Glaubens käm⸗Sei bei Schwachheit unsre Stütze; pfen, steh uns bei, gieb uns Mut, mach uns treu Fleisch und Blut, in der Prüfungshitze. Sünd und Welt zu dämpfen. Führ, wenn Gott uns nach dem Leide Laß uns Trübsal, Kreuz und Leiden, sterben heißt, Angst und Not, unsern Geist Schmerz und Tod in des Himmels Freude. nicht von Jesu scheiden. Ehrenfried Liebich 1713.—1780. ingsten 163. Mel. ——* Liebster Jesu, wir sind hier. ———— + — n Hultn. I— e, int iee — ⁰ ⁷—— 1. Geist der Wahrheit, leh⸗re mich al⸗ler Weis⸗heit Quel⸗le ken⸗nen: Je⸗sum kann ich nur durch dich meinen Herrn und Heiland nen⸗nen; ————.————— ů—.———————..— , den,. Len ö—‚—.....—2 2....— E —— du nur kannst 2 Du nur machst das Herz gewiß und erleuchtest meine Seele, daß ich in der Finsternis nicht den Weg des Heils verfehle. Du führst mich auf Gottes Pfade, zeugst von Wahrheit und von Gnade. Unser Tröster heißest du, überschwenglich kannst du trösten. Du erfüllst mit Himmelsruh die Gemüter der Erlösten, daß sie nach der Angst der Sünden Gottes V Vaterhuld empfinden. 4. Mächtig stärkst du zum Gebet, weckst in uns inbrünstges Sehnen, das mit stillen Seufzern fleht und zur Wonne führt durch Thränen. I ihn mir ver⸗klä⸗ren und mein Herz Hoffnung und Geduld im Leiden ist dein Werk, du Geist der Freuden. zu Gott be-⸗keh-ren. . Heiligung und Reinigkeit und ein gottgefällig Leben, selige Zufriedenheit, wahre Weisheit kannst du geben. Selig, die an deinen Gaben teil durch Lieb und Glauben haben. 6. Was mir fehlt, find ich bei dir, nur durch dich kann ich genesen. Komm und wohne selbst in mir, schaffe neu mein ganzes Wesen; danm twird meine schwachheitStärke und ich wirke Gottes Werke. Sieh, ich öffne din mein Herz, Häutre dn es auch durch Leiden, 1——05 mich durch Not zund Schmerz vürdig de 9er Himmelsfreuden. Hilf mir, Vater, beten, ringen und hinburch zum Ziele dringen. Samuel Gottlob Bürde 1753—1831. 164. Mel. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend. 0 ö— RFöi ü.rttHitsitt, —. 1. O Got⸗tes Geist und 95 hris⸗ti Geist, der uns den Weg zum 4— ——— Le⸗ben weist, der uns die dunk⸗le Er ⸗den⸗nacht durch Du H als du a erleu Kom 8575 n⸗nen: en⸗nen; * —— — —.— eh⸗ren. geben. n haben. dir, nesen. mir, esen; tStärke, E. I 3„ iden, Schmerz den. zen ingen. —1831. zum durch ö—.——4 9 J—.— + II — 5——— ——9 2—.— 0 EEI sei ⸗ ne Lich ⸗ter hel ⸗ le macht; 2 Du Hauch, der durch das Weltall weht als Gottes stille Majestät, du aller Lichter reinstes Licht, erleucht uns Herz und Angesicht. 2 *5„ hel in leuchte mit dem Gnadenschein ell in die weite Welt hinein; Lonn, mach uns in der Fins sternis des lichten Himmelswegs gewiß. 4. Ach hier ist alles Staub und Nacht, die Wahn und Sünde trübe 20 ach hier ist alles Not und Tod, geht uns nicht 93 das Morge nrot: Das Morgenrot Wer bessern Welt, das wie ein Strahl vom Himmel fällt, als Gottes Macht und Gottes Lust durchblitzt die kranke Menschenbrust. 6. O Gottes Geist und Christi Geist, der uns wie Kinder beten heißt der uns wie Kinder glauben heißt, o komm, o komm, du heilger Geist! 7. Komm, Gottes Friede, Gottes Mut, komm, stille Kraft, die nimmer ruht; komm, gieße e deinen Gnadenschein in Seele, Sinn und Herz mir ein! 8. Dann wandl ich wie ein Kind des Lichts im Glanze deines Angesichts schon meinen kurzen Erdenlauf stets himmelein und himmelauf. Ernst Moritz Arndt 1769—1860. 165. Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern. U— 2—.—— 2.—4 7 S— 2—.— 2.. 1 2——— 2 2—.— —2 6 2——— 1. Dir jauch⸗zet froh die Chris⸗ten-heit, du Geist der Kraft und Als un⸗sers Er-bes Ine er.efend bist du vom Va⸗ter —.——— ö H. —.—.—.——.—————— WPD‚i.e I 2.— 3 Herr⸗lich ⸗keit, du al ⸗ler Geis⸗ter Le⸗ben. 33 d 5 Am T 3 cge geebe Je ⸗ su aus ⸗ ge⸗ sandt, zum Trös⸗ter uns ge⸗ ge⸗ben. E—0—N65 2 55a sit ee. WD‚——— 2——3 Glie⸗der wirst du füh⸗ren und re⸗gie⸗ ren, dei⸗ ne Gna⸗ — — 5——4 HI —— 2—— ů—— —— 4.———.—— 2.————.—— DEEE I . de leit auch uns auf un⸗serm Pfa⸗de. riika O welch ein großer Tag erschien, als man die Flammen sah erglühn hell über jedem Haupte! Im Sturmwind th hatest du dich kund, dein Zeugnis heiligte den Bund der Schar, die freudig glaubte. Mächtig kamst du, um die S ist das chwachen stark zu machen, und erklungen Heil in allen Zungen. 3. O Dank für so viel göttlich Licht, das jede Finsternis durchbricht zur himmlischen Belebung. Den Menschenherzen alt und jung schaffst Kräfte du zur Heiligung, zu stiller Gottergebung. Preis dir, Dank dir, daß du kräftig und geschäftig uns belehrest, Jesum Christum uns verklärest. 4. Auch wir, die Christus sich erkauft, wir sind mit deiner Kraft getauft, die Welt zu überwinden. Wirk in uns allen Lieb und Zucht sch laß in uns des Glaubens Frucht sich hundertfältig finden. nädig hilf du Gottes Erben einst im Sterben, daß sie droben ewig deine Wunder loben. 5. Wir beugen unsern Geist vor dir, Geist Gottes, alle flehen wir, du wollest bei uns bleiben. Geh ferner aus in alle Welt, damit, von deinem Licht erhellt, die Völker alle gläuben; führe gnädig sie zur Wahrheit und zur Klarheit, daß die Erde, Geist des Herrn, dein Tempel werde. Karl August Döring 1783—1844. 10. Er 166. initatis. + +V — 1. Wir glau ⸗ben all an ei ⸗ nen Gott, —3——8—* 2——2 ———5.—, +2 1 1 7 ́—— 2.—. Schöp⸗fer Himmels und der Er-den, der sich zum Va⸗ 4er ge-ben hat, W rmrn,——.—.—. I— ——p..= 7— daß wir 2—8 sei⸗ne Kin⸗der wer⸗den. Er will uns all⸗zeit er⸗näh⸗ren, h erkauft, getauft, nd Zucht ns Frucht rben, daß oben vor dir, vir, t. elt, erhellt, Klarheit, die Erde, del werde. 83—1844.1.1 —— näh⸗ren, Triikärts. — 2. SSEEEEEEEEEE ————————— — — ö—— — 0 kein Leid soll uns wi⸗der-fah⸗ren; er or ⸗ get für uns I hüt't und wacht, hüt't und wacht, es steht alles in sei⸗ner Macht. 2. 3. Wir glauben auch an Jesum Christ, Wir glauben an den heilgen Geist, seinen Sohn und unsern Herren, Gott mit Vater und dem Sohne, der ewig bei dem Vater ist, der aller Blöden Tröster heißt gleicher Gott von Macht und Ehren, und mit Gaben zieret schöne, von Maria, der Jungfrauen, die ganz Christenheit auf Erden ist ein wahrer Mensch geboren hält in einem Sinn gar eben; durch den heilgen Geist im Glauben, hier all Sünd vergeben werden; für uns, die wir warn verloren, das Fleisch soll auch wieder leben; am Kreuz gestorben nach diesem Elend und vom Tod 25 ist bereit't: wieder auferstanden durch Gott. uns ein Leben in Ewigkeit. Martin Luther 1483—1546. 167. — 2 all an ei⸗nen Gott, Schöp⸗fer Himmels und der Wir glau⸗ben ei Je⸗sum, sei⸗nen Sohn, uns zum Va⸗ter hat ge⸗ der sich durch —— —— DD....— .———— 4——. —.————2 2 E 7 n er will uns all⸗zeit er- näh⸗ren, uns zur Se⸗lig⸗ ge⸗ben; — 4.——...———.— n——:— —— 2—————————— 80 keit be⸗wah⸗ren durch den heil ⸗gen Geist im Glau⸗ben; —* ———————————————— W x— 5 ————— A.———— . ů kein Leid soll uns wi⸗der⸗fah⸗ren. Die hei⸗li⸗ ge Drei⸗fal⸗tig⸗ — 1..— 2——.— 2...———2— —..—.——..—.— ———.—————— —— keit sei hoch-ge⸗-lobt in E⸗wig⸗keit. A⸗ ⸗men. (Das vorige Lied Luthers, für den liturgischen Gebrauch gekürzt.) 168. Mel. Nun danket alle Gott. r e—.— — 25.—— 2—2 1. Ge⸗ lo ⸗ bet sei der Herr, mein Gott, mein Licht, mein Le⸗ben, mein Schöp⸗fer, der mir hat mein Leib' und Seel ge⸗ ge-ben, ———————— —— S.S....... mein Va⸗ter, der mich schützt von Mut⸗ter-lei⸗ be an, der 2— al le Au⸗gen⸗blick viel Guts an mir ge⸗than. 4. Gelobet sei der Herr, „mein Gott, der ewig lebet, den alles rühmt und lobt, was in den Lüften schwebet; 2. Gelobet sei der Herr, mein Gott, mein Heil, mein Leben des Vaters liebster Sohn, der sich für mich gegeben, der mich erlöset hat gelobet sei der Herr, mit seinem teuren Blut, des Name heilig heißt, der mir im Glauben schenkt Gott Vater, Gott der Sohn das allerhöchste Gut. und Gott der werte Geist. 8. 5. Gelobet sei der Herr, Dem wir das Heilig! jetzt mein Gott, mein Trost, mein Leben, mit Freuden lassen klingen des Vaters werter Geist, und mit der Engel Schar den mir der Sohn gegeben, das Heilig, Heilig! singen, der mir mein Herz erquickt, den herzlich lobt und preist der mir giebt neue Kraft, die ganze Christenheit: der mir in aller Not gelobet sei mein Gott Rat, Trost und Hilfe schafft. in alle Ewigkeit! Johann Olearius 1611—1684. mehr ihm Gott Hallel sei au in demn das un damit und si Heilig, selig ist die und d Hallelu sei ew durch der un dem A men. gekürzt.) 1.j 1—1684. Trinit 16 atis. 9. Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern. ———————.— + P PIPPIPITITITITTPTIPITITIAIAIIII... :—— 2— ö— 1. Hal ⸗le ⸗lu⸗jah! Lob, Preis und Ehr sei un⸗serm Gott je von E⸗wig⸗keit zu E⸗wig⸗keit sei in uns al⸗len *— ——— ö——— 7——..——— — 2—.——* 1.— 3——— E. 2 S..Diieter—— mehr und mehr für al ⸗le sei ⸗ ne Wer⸗ ke; Klin⸗get ihm be ⸗reit't Dank, Weis⸗heit, Kraft und Stär⸗ke. get, —22 —‚—— 8 ——————2.—.— DBDMS.... 1j— + — 22.·..——————— 2——. Ee 2..— sin-get: Gnä⸗dig, herr⸗lich, hei lig, hei ⸗lig, hei⸗lig ist ö —.—. + 4 1— 2....—5—— — e ue 4 Goͤtt, un ⸗-ser Gott, der Herr Ze-ba⸗ oth! 2 Hallelujah! Preis, Ehr und Macht sei auch dem Gotteslamm gebracht, in dem wir sind erwählet, das uns mit seinem Blut erkauft, damit besprenget und getauft und sich mit uns vermählet. Heilig, selig ist die Freundschaft und Gemein⸗ schaft, die wir haben und darinnen uns erlaben. 3 Hallelujah! Gott heilger Geist sei ewiglich von uns gepreist, durch den wir neu geboren, der uns mit Glauben ausgeziert, dem Bräutigam uns zugeführt, den Hochzeitstag erkoren. Heil uns! Heil uns! Da ist Freude, da ist Weide, da ist Manna und ein ewig Hosianna. 4. Hallelujah! Lob, Preis und Ehr sei unserm Gott je mehr und mehr und seinem großen Namen. Stimmt an mit aller Himmelsschar und singet nun und immerdar mit Freuden: Amen, Amen! Klinget, singet: Gnädig, herrlich, heilig, heilig, heilig ist Gott, unser Gott, der Herr Zebaoth! 1655. 170. D SIIJI. — — — 2—— HEEEEE S— S 4 1. Mein Schöp⸗fer, steh mir bei, dein Au⸗ge lei⸗te mi sei mei⸗nes Le-bens Licht; vis mir mein Au⸗ ge bricht. 10 ch, Trinitati hier leg sch dirn und Glie⸗der vor dir zum Op⸗fer nie⸗der und ani in vimnun en Irn en de. aers, Hesendser nen ire Snrti Hi. — n 18.,—.— 19 12——————— 2.— wid⸗-me mei ⸗ ne Kräf⸗te für di ich und dein Ge⸗-schäf-te. Du ö—— ö. ö 2 +...— 2— — i Iin Prar Rumenr.r Mpnremn Hrubm Er ‚. —.— äfsẽT;F,— SSee willst, daß ich der Dei ne sei: mein Schöp⸗fer, steh mir bei! 2. ihn meinen Herren nennen,* Mein Heiland, wasche mich sein Gnadenwort verstehen,— mit deinem reinen Blut, auf seinen Wegen gehen.— 0 das alle Flecken tilgt Du bist, der alles Gute schafft und lauter Wunder thut. mein Tröster, gieb mir Krast! Schließ mich ver irrten Armen ö 4— ö Pans ein in dein Erbarmen, Gott Vater, Sohn und Geist 4— daß ich von Zorn und Sünde dir bin ich, was ich bin.—.— Mer wahre Freiheit f finde. Ach drücke selbst dein Bild ö Ich bin voll Sünden ohne dich: recht tief in meinen Sinn, mein Heiland, wasche mich! erwähle mein Gemüte ö 3. zum Tempel deiner Güte, Mein Tröster, gieb mir Kraft, verkläre an mir Armen + wenn sich Versuchung zeigt, dein gnadenreich Erbarmen. regiere meinen Geist, Wohl mir, wenn du der Meine heißt, Glaub wenn er zur Welt sich neigt. Gott Vater, Sohn und Geist! x Lehr mich den Sohn erkennen, Johann Jakob Rambach 1693—1735. in Go der w sie tre ö und g I Gott 5n fa was wer i ö Daru ö ö die 5 ihr& er und en. eine heißt, eist! 693—1735. III. Kirche und Gnadenmittel. 1. Kirche. 171. Psalm 12. — DDRR— ——.— w en —— * 2„*—. 1. Ach Gott, vom Him⸗mel sieh dar⸗ein und laß dich des er⸗ Wie we⸗nig sind der Heil⸗gen dein, ver ⸗las⸗sen sind wir H...—— ꝰTEII + 7 2 — SSSSeiEEE— har ⸗ men!—* 2. Meit⸗ dein Wort man läßt nicht ha⸗ben wahr, der — 9 2— EEEE FEIIIIIII — Glaub ist auch ver- lo⸗schen gar Sie lehren eitel Hahche List was eigen Witz erfindet ihr Herz nicht eines Sinnes in Gottes Wort gegründet; der wählet dies, der andre das, sie trennen uns ohn alle Maß und gleißen schön von außen. 3. Gott woll ausrotten alle gar, die falschen Schein uns lehren, dazu ihr Zung f stolz offenbar spricht: Trotz! et uns Maintalein 2 Wir haben Recht und Macht allein, was wir setzen, das gilt gemein: wer ist, der uns sollt meistern? ist, 4. Darum spricht Gott: sein, —2 Armen sind verstöret; hr Seufzen dringt zu mir herein,‚ bei Ich muß auf ⸗len Men⸗schen⸗kin ich hab ihr Klag erhöret: mein hei lsam Wort soll auf den Plan, getrost und frisch sie greifen an und sein die 50 der Armen. Das Silber, durchs Feur siebenmal bewährt, wird lauter funden; an Gottes Wort man warten soll s wälloitr alle Stunden: es will durchs Kreuz bewähret sein, da wird sein Kraft erkannt und Schein und leucht't 160 in die Lande. Das wollst du, Goit, bewahren rein vor diesem argen Gschlech te, und laß uns dir befohlen sein, daß sichs in uns nicht flechte. Der gottlos Hauf sich umher findt, wo diese losen Leute sind in deinem Volt erhaben. Martin Luther 1483—1546 10* ö.——— ———..— — Kirche. 1 72— Psalm 46. —— ů— e— en n d —— 1. Ein fes⸗te Burg ist un ⸗ser Gott, ein gu ⸗te Wehr und er hilft uns frei aus al-ler Not, die uns jetzt hat be⸗ * II——— 1224 —— SSS n mann enr, B E d e d rre ö —.. Waf ⸗fen,— e Fej ů ö Dü der se Fe y rs ietz Hint. trof„ fen. Der alt bö se Feind mit Ernst ers jetzt meintz R8 +— 2— ů 2—— 2——— 5 5„55 2 50 2 L 2— L + L 1— 1—— 2..—.— groß Macht und viel List sein grau-sam Rüs⸗tung ist; auf — II—— 7 ͤ +2 II — 2 7 2—— — I . Erd ist nicht seins ⸗ glei ⸗chen. 2. Der Fürst dieser Welt, Mit unsrer Macht ist nichts gethan, 9318 sind gar bald verloren; 8 streit't für uns der rech te 9 den Gott selbst hat erkoren. Fragst du, wer der ist? Er heißt ZJesus der Herr Zebaoth, und ist kein andrer Gott; das Feld muß er behalten. Und wenn die Welt voll Teufel wär und wollt uns gar verschlingen, so fürchten wir uns nicht so sehr, es soll uns doch gelingen. Nann, 173. wie saur er sich stellt, thut er uns doch nicht; das macht: er ist gericht't, ein Wörtlein kann ihn fällen. 4. Das Wort sie sollen lassen stahn und kein Dank dazu haben; er ist bei uns wohl auf d dem Plan mit seinem Geist und Gaben. Nehmen sie den Leib, Gut, Ehr, Kind und Weib laß fahren dahin, sie habens kein Gewinn, das Reich muß uns doch bleiben. Martin Luther 1483—1546. +— 1. Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort und steure dei⸗ner Feinde Mord, die was kann So d die§ und und daß! und dein die a in re 7 len. stahn 17 em Plan en. Hleiben. 3—1546. eord, die 7 98 .. A * 2—6 8 IXXI Je⸗sum Chris⸗tum, dei⸗nen Sohn, wol⸗ler 2 Beweis dein Macht, Herr—3 Christ, der du Herr aller Herren bist; beschirm dein arme Christenheit, daß sie dich lob in Ewigkeit. + —— ö— — I 2— A stürzen von Heiewem Thron. 3. Gott heilger Geist, du Tröster wert, anee m Volk einrlei Sinn auf Erd, steh bei uns in der letzten Rot, g'leit uns ins Leben aus dem Tod. Martin Luther 1483—1546. 174. 2 So danken, Gott, und loben dich die Heiden überalle, und alle Welt die freue sich und sing mit großem Schalle, daß du auf Erden Richter bist und läßt die Sünd nicht Walten; dein Wort die Hut und Weide ist, die alles Volt erhalten, in rechter Bahn zu wallen Psalm 67. ESSSD— ————— 2—— p 1. Es wol ⸗le Gott uns gnä⸗dig sein und sei⸗ nen Se⸗gen sein Ant⸗ litz uns mit hel-lem Schein er-leucht zum ew-⸗ gen — E ——— 25⁵ , ———————t.— —————————— ben 45 655 64— be daß wir er⸗-ken⸗nen sei⸗ ne Werk und e⸗ ben, ö ö—— 1— ö em, ö 231— — nre ö x 0 2 4Z——.——.̃— 2—.——— was ihm lieb auf Er-den, und Je⸗sus Chris⸗tus Heil und Stärk be⸗ — 2—— 4 I — ·——..———— ———.— D.——....— 7.—..—— —2————— Fnüet! kannt den Hei-den wer⸗den und sie zu Gott be⸗ keh ⸗ren. Es danke, Gott, und lobe dich das! Volk in guten Thaten; das Land bringt Frucht und bessert sich, fää Wort ist wohl geraten. Uns segne Vater und der Sohn, uns segne Gott der heilge Geist, dem alle Welt die Ehre thu, vor ihm sich fürchte allermeist Nun sprecht von Herzen: Amen! Martin Luther 1483—1546. ——— 150 Kirche. 175. + — Ver⸗leih uns Frie-den gnä — ů L,, E ⸗dig-lich, Herr Gott, zu — un⸗sern EIXI er-r ———— ....... Zei⸗ten; es ist doch ja kein andrer nicht, der für uns könn⸗te U ö ——‚———.. ERRAEA äes — ö strei ⸗ten, denn du, un⸗ ser Gott, al ⸗lei⸗ne. Martin Luther 1483—1546. 74 76. Psalm 124. Mel. Es ist das Heil uns kommen her. ö— ů E—.————— ö——— il- ů ů 1211— WEEEEEE ö 4— E——. 1. Wär Gott nicht mit uns die ⸗se Zeit, so soll Is ⸗ ra⸗ el wär Gott nicht mit uns die-se Zeit, wir müß⸗ten gar ver⸗ —.—————5 ů— *—— 2.—.* W.—.—* , en 1.———.— 2 2 2— II sa ⸗ gen, Ie i»mes Häuf⸗lei vere za ⸗ gen, die so ein ar⸗mes Häuf⸗lein sind, ver U —— „d, I. 2——2.——.——.— ⁰ 1.— 2— e, den dier Eü en Bür Fnn. 0 N. acht't von so viel Men-schen⸗kind, die an uns set-zen al ⸗ le. 2. 3 Auf uns so zornig ist ihr Sinn; Gott Lob und Dank, der nich t zugab, wo Gott hätt das zugeben, verschlungen hätten sie uns hin mit ganzem Leib und Leben: wir wärn als die ein Flut ersäuft, und über die groß Wasser läuft, und mit Gewalt verschwemmet. daß uns ihr Schlund möcht fangen. Wie ein Vogel des Stricks komurt ab, ist unsre Seel entgangen: Strick ist entzwei, und wir sind frei; des Herren Name steht uns bei, Gotts Himmels und der Erden. Martin Luther 1483-1546. Was soll b er sitz wird Wenn so ge es ste Aufsp und Lob es w Er u und sie u Ach die L die un⸗sern 83—1546. ra⸗- el ar ver⸗ t zugab, fangen. umt ab, nd frei; bei, den. —1546. Psalm 124. Mel. Es ist das Heil uns kommen her. V 45.—..——————— I FEH———— SSPSISIPIꝑIꝑI.I.....I..II‚ 1. Wo Gott der Herr nicht bei uns hält, wenn uns⸗ re Fein⸗de und er nicht uns⸗rer Sach zu-fällt im Him⸗mel hoch dort — 2 ‚.‚‚‚‚———— —— I— 2— 2*.—— 12.— —.— 2—4 83————— I ·.— I————— to ⸗ben,——.. ) E S 2 S Gal 9 ben wo er Is-ra⸗ els Schutz nicht ist und ——— — 2—.— H en Lee., ——.——.—————— sel⸗ber bricht der Fein⸗de List, so ists mit uns ver⸗ lo ⸗ ren. 5 Was Menschenkraft und Witz anfäht, soll billig uns nicht schrecken: er sitzet an der höchsten Stätt, wird ihren Rat aufdecken. Wenn sies aufs klügste greifen an, so geht doch Gott ein andre Bahn; es steht in seinen Händen. x Aufsperren sie den Rachen weit und wollen uns verschlingen: Lob und Dank sei Gott allezeit, es wird ihn'n nicht gelingen. Er wird ihrn Strick zerreißen gar und stürzen ihre falsche Lehr; sie werdens Gott nicht wehren. Vernunft kann das nicht fassen; sie spricht: Es ist nun alls verlorn! da doch das Kreuz hat neu geborn, die deiner Hilfe warten. . Die Feind sind all in deiner Hand, dazu all ihr Gedanken, ihr Anschlag ist dir wohlbekannt: hilf nur, daß wir nicht wanken. Vernunft wider den Glauben ficht, aufs Künftge will sie trauen nicht, da du wirst selber trösten. 6. Den Himmel hast du und die Erd, Herr unser Gott, gegründet; gieb, daß dein Licht uns helle werd, 4. Ach Herr Gott, wie reich tröstest du, die gänzlich sind verlassen; die Gnadenthür steht nimmer zu. laß unser Lie entzündet in rechter Lieb des Glaubens dein bis an das End beständig sein: die Welt laß immer murren. Justus Jonas 1493—1555. 178. Mel. Kommt her zu u nir, spricht Gottes Sohn. 1 2 4 1 1 EEEEEEEEEEEEEEE— 1——*—— + 1..+2——*8—.— 2— H IIII....TTRT—— Fein ⸗de — wil⸗lens sein, dich gänz-lich zu ver⸗stö- ren, und su⸗chen deinen + ö +—— —0 2— 2 2— 4.—.——— Un ⸗ter ⸗gang, da-von dir recht wird angst und bang: es —— — ** 1— 2.—5 2. II ——ttrf34ée + ¹ II ——..2 + II— — QQl—— wird nicht lan ge wäh ⸗ren. 2. 3. Tröste dich nur, daß deine Sach So wahr Gott Gott ist und sein Wort, ist Gottes, dem befiehl die Rach muß Welt, Teufel und Höllenpfort und laß es ihn nur walten; und was dem thut anhangen er wird durch seinen Gideon, endlich werden zu Schand und Spott; den er wohl weiß, dir helsen schon, Gott ist mit uns, und wir mit Gott, dich und sein Wort erhalten. den Sieg wolln wir erlangen. Gustav Adolfs Feldlled.) Michael Altenburg 15841040. 179. Mel. Herzliebster Jesu, was hast du 1. Herr un⸗ser Gott, 1a5 9 zu Schanden werden die, so in ——— + 5——2— + 12 ———————9t: N.— 2——*+ E—— —2—..— 2—.— 2.—..— + — 1—————.— + ih⸗ ren Nö-ten und Be⸗schwer⸗-den bei Tag und Nacht auf l——— II I— + EMI...—.— 2 2 J II — 34—— 2.—————.—. SiiMEEeee. . I— V. H— 1 II —— 7 2. Mache zu Schanden alle, den dich Und schaff uns Beistand Feinder ha einde die sich allein auf ihre Matet ver⸗ wenn du ein Wort sprichst, werden lasser sie bald Freunde; Ach kehre dich mit Gnaden 3 uns sie müssen Wehr und Waffen nieder⸗ Armen; legen, laß dichs erbarmen. kein Glied mehr regen. — ů————.— ů—. DSS— Wir verge mit die F 3— deinen in Wort, lenpfort gen d Spott: nit Gott, jen. eldlied.) 4—1640. er unsre nde: werden eunde; nieder⸗ n, Nirche. 4. 5. Wir haben niemand, dem wir uns Du bist der Held, der sie kann unter⸗ vertrauen, treten vergebens ists, auf Menschenhilfe bauen: retten. mit dir wir wollen Thaten thun Wir traun auf dich, wir schrein in und kämpfen, Jesu Namen: die Feinde dämpfen. Hilf, Helfer! Amen. Johann Heermann 1585—1647. 180. Mel. Erhalt uns, Herr, bel deinem Wort. 6*2 ..—— ö ö x— +. f 7 ̃— —— ö——*.— E——— 7 G8—.— 2 7——— & 0 I— 0 1. Rett, o Herr Je⸗su, rett dein Ehr, das Seuf⸗zen dei⸗ner 2..— +. + . . Kir⸗che hör; der Feind An⸗-schläg und Macht zer⸗-stör, die x— — H 1 II 7 2.——..— ö— 2..—— 2—.— 2 7 II jetzt ver⸗fol⸗gen dei ⸗ ne Lehr. 2. 4. Groß ist ihr List, ihr Trutz und Macht, Steh deinem kleinen Häuflein bei, sie fahren hoch daher mit Pracht; aus Gnaden Fried und Ruh verleih; all unsre Hoffnung wird verlacht, laß jedermann erkennen frei, wir sind bei ihnen nichts geacht't. baß hier die Kirche sei. 3. ö Vergieb uns unsre Missethat, Laß sehn, daß du seist unser Gott, vertilg uns nicht, erzeige Gnad;: der unsre Feinde macht zu Spott, beweis den Feinden in der That, zerstreuet ihre stolze Rott es gelte wider dich kein Rat. und hilft den Seinen aus der Not. Johann Heermann 1585—1647. 181. 5r 49, 16. X Zi⸗on klagt mit Angst und Sonen Zi⸗on, Got⸗tes wer⸗te Stadt, pie er trägt in sei⸗nem Her-⸗zen, die er sich er-wäh⸗let hat: und das bedrängte kleine Häuflein Kirche. — 2 ů9±vqÿ3 N 9— H Ach, spricht sie, wie hat mein Gott mich ver-las⸗sen in der Not 2—— ö , se— e, dane, v. —.2.———— ö— ———. und läßt mich so har⸗te pres⸗sen! 2 Der Gott, der mir hat versprochen Zion, o du meine Zier! seinen Beistand jederzeit, der läßt sich vergebens suchen jetzt in meiner Traurigkeit. Ach will er denn für und für grausam zürnen über mir? Kann und will er sich der Armen jetzt nicht wie vorhin erbarmen? Zion, o du Vielgeliebte, sprach zu ihr des Herren Mund, zwar bist du jetzt die Betrübte, Seel und Geist ist dir verwundt; doch stell alles Trauern ein: wo mag eine Mutter sein, die ihr eigen Kind kann hassen und aus ihrer Sorge lassen? 4 Ja wenn du gleich möchtest finden einen solchen Muttersinn, da die Liebe kann verschwinden, so bleib ich doch, der ich bin. 182. 9 Mei⸗ner hat er ganz ver-ges⸗sen. Meine Treue bleibet dir, Mein Herz hast du mir besessen, deiner kann ich nicht vergessen. ö . Laß dich nicht den Satan blenden, der sonst nichts als schrecken kann; siehe, hier in meinen Händen hab ich dich geschrieben an. Wie mag es denn anders sein? Ich muß ja gedenken dein; deine Mauern muß ich bauen und dich fort und fort anschauen. 6. Wie der Säugling ohne Sorgen ruht in seiner Mutter Schoß, bist auch du in mir geborgen; meine Treu zu dir ist groß. Dich und mich kann keine Zeit, keine Not, Gefahr und Streit, ja der Satan selbst nicht scheiden; bleib getreu in allem Leiden! Johann Heermann 1585—1047. Mel. Christus der ist mein Leben. 1 — 2—.——— 12.4— 2—— ö Ii, 1 ö 7 + 1 —...———. I 2—..—— — 4—.———. 1. Ach bleib mit dei⸗ ner Gna- de bei uns, Herr Je⸗su —— 2 ö—.ĩ—— —— + e e E Dan He ——.———.—— H— 7 E —. 2———— 2 L Christ, 2. Ach bleib mit deinem Worte bei uns, Erlöser wert, daß uns beid hier und dorte sei Güt und Heil beschert. daß uns hin-⸗fort nicht scha ⸗-de des bö⸗sen Fein-des List. 2 5 Ach bleib mit deinem Glanze bei uns, du wertes Licht, dein Wahrheit uns umschanze, damit wir irren nicht, Ach l bei u dein in un Achel bei u sessen, essen. blenden, en kann; hen . sein? uen schauen. orgen oß, scheiden; en! 85—1047. Kirche. 15⁵ 4. Ach bleib mit deinem Segen bei uns, du reicher Herr, dein Gnad und alls Vermögen in uns reichlich vermehr. 5. Ach bleib mit deinem Schutze bei uns, du starker Held, 1 Mel. Herzliebster Jesu, daß uns der Feind nicht trutze, noch fäll die böse Welt. 6. Ach bleib mit deiner Treue bei uns, mein Herr und Gott; Beständigkeit verleihe, hilf uns aus aller Not. Josua Stegmann(2) 1588-1632. 2 5. was hast du verbrochen. — —.— —— ani nii nni a. —— — 1——.— ———— 2 + 5———— Chris⸗te, du Beista d dei⸗ner Kreuz⸗ge⸗mei⸗ne, ⸗ le, mit —————I—0— 1 4—. ——— e n——— 12. 1—...— Hilf und — Ret⸗tung uns er⸗ schei⸗ne; 34. steu re den Fein-den, D.———— ö FIII—— B v.— 2.— 2 SI..— ———..———— — 2 ma⸗ch ih ⸗re Blut⸗ge ⸗ rich ⸗-te 2. Streite doch selber für uns arme Kinder, wehre dem Teufel, seine Macht ver⸗ hinder; alles, Glieder, stürze darnieder. 3. Friede bei! beschere, was kämpfet wider deine Kirch und Schulen uns ⸗che zu nich ⸗te. Friede zugleich der Obrigkeit ge⸗ währe, Friede dem Herzen, Friede dem Gewissen gieb zu genießen. 4. Also wird zeitlich deine Güt erhoben, also wird ewig und ohn Ende loben dich, o du Wächter deiner armen Herde, Himmel und Erde. Matthaus Apelles von Löwenstern 1594—1648. 184. Mel. Werde munter, mein Gemüte. —————— S gi⸗on, gieb dich nur zu⸗frieden, Gott ist noch bei du bist nicht von ihm ge⸗schieden; er hat ei⸗ner dir daren, Va⸗ter⸗sinn: * ⁰ 2— N. X . XX + 7 Zi⸗on, ler⸗ne dies be⸗den⸗ken; war⸗um willst du dich so krän⸗ken? 2. Treiben dich die Meereswellen in der wilden tiefen See, wollen sie dich gar zerschellen, mußt du rufen Ach und Weh, schweigt dein Heiland still dazu, leich als in der sanften Ruh: Zion, laß dich nicht bewegen, diese Flut wird sich bald legen. Berg und Felsen mögen weichen, ob sie noch so feste stehn, ja die ganze Welt desgleichen möchte gar auch untergehn: dennoch hat es keine Not in dem Leben und im Tod; Zion, du kannst doch nicht wanken aus des Bundesgottes Schranken. 4. Müssen schon allhier die Thränen deine schönsten Perlen sein, dringt deinSeufzen und deinStöhnen auch in deine Lieder ein, muß dein Purpur sein das Blut und der Mangel Hab und Gut: Zion, laß dir doch nicht grauen, du kannst deinem Gott vertrauen. . Dräut man dir mit Schmach und Banden, mit dem Tod und Herzeleid, ei du wirst doch nicht zu Schanden, denk nur an die Ewigkeit. Sei nur fröhlich, wohlgemut, denn der Herr ists, der es thut. Zion, Gott wird dich schon stärken: auf den Herren mußt du merken. 6. Freue dich, es ist das Ende und der Abend schon herbei; gieb dich nur in Gottes Hände, der dich nun will machen frei. Für die Trübsal, Spott und Hohn giebt er dir die Freudentron. Zion, du wirst wieder lachen; drum so laß die Welt nur machen. 7. O ihr Engel, Himmelserben, freuet euch mit Zion hier; denn die jetzt hat wollen sterben, soll nun leben für und für und sich freuen ohne Zahl in dem schönen Himmelssaal. Zion, wer will dich nun scheiden von dem Lamm und ewgen Freuden? Joachim Pauli 1636-1708. 185. Mel. Jauchzt, alle Lande, Gott zu Ehren. 1. Ich lo-be dich von gan-zer See⸗len, daß du auf die⸗ sem Du rꝛ daß je man daß ni Desw zu lat du w die bli Du, G der X darin in ein die se als il und was! Dass weil und n⸗ken? ich und „ ; handen, t, thut. stärken; lerken. 5 inde, rei. d Hohn n. n; machen. I erben, I. eiden reuden? 1708. ö— »sem Kirche. — 66 0 f LI— 2— 0* 7———— 2 2·..—*— 1 —.——— +..——— — Eo 1.—— Er⸗ den⸗kreis dir wol-len ei- ne Kirch er⸗wäh⸗len zu II 4 1 — 1— 1— 1 2 2 + 2.—...— +7 12.— +— D‚..‚.‚..——2—.—— —— 2——..——— 1.—.——8 dei⸗nes Na-mens Lob und Preis, dar-in-nen sich viel Men⸗schen fin⸗ .— — 2.—.——— 4—— —.———.— V—2—— H— ———.——3 D DEE ————— ö ö 1— den in ei ⸗ner hei li-gen Ge-mein, die da von al ⸗len — ö — 2—————— — n Eer danne zünn 2.DD.——4 ——.—————— ih⸗ ren Sün-den durch Chris-ti Blut ge-wa⸗ schen sein. 2 Du rufest auch noch heutzutage, daß jedermann erscheinen soll; man höret immer deine Klage, daß nicht dein Haus will werden voll. Deswegen schickst du auf die Straßen, zu laden alle, die man findt; du willst die auch berufen lassen, die blind und lahm und Krüppel sind. Du, Gott, hast dir aus vielen Zungen der Völker eine Kirch gemacht, darinnen dein Lob wird gesungen in einer wunderschönen Pracht, die sämtlich unter Christo stehen als ihrem königlichen Haupt und in Gemeinschaft dies begehen, was jeder Christ von Herzen glaubt. DasHeil wir nicht aufWerke gründen, so sind wir dennoch böse Knecht. Mit Glauben müssen wir empfangen, was Christi Leiden uns bereit't; im Glauben müssen wir erlangen der Seelen Heil und Seligkeit. 2. Du heiligst uns zum neuen Leben, daß wir auf Gottes Wegen gehn und daß wir nach dem Guten streben und allen Lüsten widerstehn: du willst die Runzeln und die Flecken, die uns die Sünd hat angehängt, mit der Gerechtigkeit bedecken, die Christus uns aus Gnaden schenkt. 6. Erhalt uns, Herr, im rechten Glauben noch fernerhin bis an das End; ach laß uns nicht die Schätze rauben: dein heilig Wort und Sakrament. Erfüll die Herzen deiner Christen weil doch kein Mensch vor Gott mit Gnade, Segen, Fried und Freud, gerecht: und will sich etwas Gutes finden, durch Liebesfeur sie auszurüsten zur ungefärbten Einigkeit. Friedrich Konrad Hiller 1662—1726. 186. ———— 22 —.—— E 23 4 DISSSSEEEEEEEEEEE——— — —..——— 2—— — 1. Fah-re fort, fah-re fort, Zi on, fah⸗ re fort im Licht! Ma⸗ che dei⸗ nen Leuch⸗ hel ⸗le, laß die er ⸗ — 1 ů—————— ͥ..... —— 6—6..—.———.— . S Lie⸗be nicht, su⸗che stets die ⸗bens⸗quel⸗le; Zi⸗on, drin⸗ge WD W W 1 n — öᷓꝑDꝑ‚EiꝑD‚HEéBHBE‚i‚iEEEEEE e.. —5..——.— — . durch die en⸗ge Pfort fah ⸗- re fort, fah⸗re fort! 2 Leide dich, 2— dich! Zion, leide ohne Scheu Trübsal, Angst mit Spott Hohne, sei bis in 2 Tod getreu, siehe auf die Lebenskrone. 5. Dringe ein, dringe ein, Zion, dringe ein in Gott, und stärke dich mit Geist und Leben, sei nicht wie die andern tot, sei du gleich den grünen Reben; Zion, in die Kraft, für Heuchelschein, Zion, fühlest du der Schlange Stich, dr inge ein, dringe ein! leide dich, leide 2633 Jolge nicht, folge nicht, Zion, folge nicht der Welt, 6. Drich herfür, brich herfür, Zion, brich herfür in Kraft, weil die Bruderliebe brennet; wenn sie dich sucht groß zu machen, zeige, was der in dir schafft, achte nichts ihr Gut und Geld, laß sie deines Glaubens lache en; Zion, wenn sie dir viel Lust verspricht, folge nicht, folge nicht! 4. Prüfe recht, prüfe recht, Zion, prüfe recht den Geist, der dir ruft zu beiden Haißt. thue nicht, was er dich heißt, laß nur deinen Stern dich leiten; Zion, beides, das was krumm und schlecht, prüfe recht, prüfe Lechr Mel. Ach was soll ich Braut dich kennet; Zion, durch d ie dir gegebne Thür Pbrich herfür, brich herfür! 7 4 als seine Halte aus, halte aus, Zion, halte deine Treu, laß doch nimmer lau dich finden; auf, das Kleinod rückt herbei, EI verlasse, was dahinten! Zion, in dem letzten Kampf und Strauß halte aus, Lau aus! Johann Eusebius Schmidt 1669—1745. 187. Sünder machen. wann wirst du Zi⸗on bau⸗en, lieb⸗te Stadt, * * 2 — die m vorme Höre, unter jetzt in doch d stürze und v Gieb und i wenn alle 8 zu 25 die di Drück an di dir zi ben; elschein, inden; —1745. Stadt, Ii II 7 + 70„ II —— P35— De.——— ———.0—0—— . ben har Ach soll sie nicht ein⸗mal schau⸗en * + — — ö ih re Mau⸗ern auf⸗ O wann soll die da man rufet überall in der Auserwählten Zahl: Babel, Babel ist gefallen, die mit ihrer 79 kuch acear vormals war so hoch geacht't! Stimm erschallen, Höre, wie dein Zion klaget unter Babels Dienstbarkeit jetzt in dieser finstern Zeit; doch du wirst den, der sie plaget, stürzen bald durch deine Macht und vertilgen Babels Pracht. 4. Gieb nur, Jesu, daß wir wachen und im Glauben munter sein, 3. ö I ge-richt't? Ja, der Herr ver⸗läßt und der sie nicht. daß wir uns durch Glaubensflügel schwingen können himmelan, da uns niemand schaden kann. 6. Zeichne mit dem heilgen Zeichen Uns, dein Volk, dein Eigentum, schönster„Jesu, höchster Ruhm; so muß Satan von uns weichen, Mensch der Sünde flieht, wo er deine Siegel sieht. Ach wie wir wenn es nun entnommen wenn du kommst und brich herein, alle Feind zunicht zu machen, zu erlösen deine Braut, die du ewig dir dertraut. 5. Drücke uns dein heilges Siegel an die Stirne, an die Hand, dir zu Ehren, uns zum P Pfand, Babels Stolz, des Tieres List; deinen Ruhm wird es vermehren und in alle Ewigkeit dich zu loben sein bereit. unbetrübet! zeit ist da, Darum, Zion, Die Erquickungsz und des Herren Hai ist nah. 188. Dir, dir, Jehovah, Selig, wer sich ihm ergiebet und vor seinem Heiland kann Siegeslieder stimmen an! Joachim Lange 1670—1744. will ich singen. 1. Wach auf, du die Tag und sten nim⸗mer schwei⸗ gen Zeu⸗gen, die auf der und die ge⸗ —*— 'd dein Volk dich ehren, Maur als ů treu e Wäch⸗ter stehn dem Feind ent ⸗ ge⸗gen gehn, — 2. O daß doch bald dein r Feuer brennte, o möcht es doch in alle Lande gehn! Ach Herr, gieb doch in deine Ernte wielKnechte, die in treuer Arbeit stehn. O Herr der Ernte, siehe doch darein: die Ernt ist groß, da wenig Knechte sein. 5. Dein Sohn hat ja mit klaren Worten uns diese Bitte in den Mund gelegt. O siehe, wie an allen Orten sich deiner Kinder Herz und Sinn bewegt, ö dich herzinbrünstig hiernm anzu⸗ flehn; drum hör, o Herr, und sprich: Es soll geschehn! 4. So gieb dein Wort mit großen Scharen, die in der Kraft Cvangelisten sein; laß eilend Hilf uns widerfahren ö und brich in Satans Reich mit Macht hinein. r, auf weitem Erden⸗ kreis dein Reich bald aus zu deines Na⸗ mens Preis. O breite, Her D. Ach daß die Hilf aus Zion käme, o daß dein Geist, so wie dein Wort verspricht, dein Volk aus dem Gefängnis nähme, o würd es doch nur bald vor Abend licht! D Ach reiß, o Herr, den Himmel bald entzwei und komm herab zur Hilf und mach uns frei. gan⸗ze Welt durchdringt und al⸗ler Völ⸗ker Scharen zu 6. Ach laß dein Wort recht schnelle laufen, es sei kein Ort ohn dessen Glanz und Schein; ach führe bald dadurch mit Haufen der Heiden Füll in alle Thore ein; ja wecke doch auch Israel bald auf und also segne deines Wortes Lauf. 7. O bessre Zions wüste Stage, und was dein Wort im Laufe hin⸗ dern kann, das räum, ach räum aus jedem Wege; vertilg, o Herr, den falschen Glau⸗ benswahn und mach uns bald von jedem Miet⸗ ling frei, daß Kirch und Schul ein Garten Gottes sei. dir bringt. 8. Laß jede hoh und niedre Schule die Werkstatt deines guten Geistes sein; ja sitze du nur auf dem Stuhle und präge dich der Jugend selber ein, daß treue Lehrer viel und Beter sein, die für die ganze Kirche flehn und schrein. Du wirst dein herrlichWerk vollenden, der du der Welten Heil und Richter bist; Menschheit Jammer wenden, ⁰ dunkel jetzt dein Weg, v Heilger, ist. Drum hört der Glaub 1f auf zu dir flehn: du thust doch über Vitten und Ver⸗ stehn. Karl Heinrich von Bogatzky 1690—1774. du wirst der 189. Mel. Mein Jesu, dem die Seraphinen. 23—.—..*. I 2 1..———— .— * 1. Dein Wort, es läßt an uns die o Herr, bringt uns zu⸗sam⸗men, daß wir in hei⸗ ßen Flam-men des Glau⸗bens Lamm Der Gi ist Chr das eir ist Chr die ein ist sein nach ke soll je hier w Der Vo und sch des So mit en D ö II — I———————— —— 1——— — ů 00t —— bringt. der Ge⸗mein⸗schaft stehn, und der Lie ⸗be sehn; wir wer⸗den durch das Wort der Gna⸗den le laufen,— 8 + + +* 2 + anz und— SSESESSIEIEI SSSS... 7 L——2—..— + AR 2 I Haufen— nohu ö 3 ore ein; auch zur Ge⸗mein⸗schaft je ⸗ ner Schar, die um das hald auf E— es Lauf,—— nre. — SEI—— H .—— E.—.—1 Afe hin⸗ ann, m Wege; u Glau⸗ Lamm be⸗stän⸗dig war, ge⸗ lockt 2. Der Glaubensgrund, auf dem wir ahn stehen, m Miet⸗ ist Christus und sein teures Blut; i, das einge Ziel, darauf wir sehen, Garten ist Christus, unser höchstes Gut; sei. die einzge Regel, die wir kennen, ö ist sein lebendges, kräftges Wort; schule nach keinem Mann, nach keinem Ort Geistes soll je sich die Gemeinde nennen. Aber en, Wasist das zir ein himmusch Lenen: mit Vater, Sohn und heilgem Geist in seliger Gemeinschaft schweben, genießen das, was Gott geneußt! Wie flammen da die süßen Triebe! Gott schüttet in sein geistlich Haus eter sein, ehn und „Richber die ganze Gnadenfülle aus; hier wohnet Gott, die ewge Liebe. Jammer 4.—. , Der Vater liebt und hergt die Kinder lger, ist. und schenkt den Geist, der Abba schreit; desSohnes Treue schmückt die Sünder if zu dir ö muc mit ewiger Gerechtigkeit; n: ind Ver⸗ 1774. und kräf⸗tig ein ⸗ge⸗la⸗den. der heilge Geist tritt mit dem Ole des Friedens und der Freude zu, das Herze schmecket Gottes Ruh, die Kraft durchdringetLeibundSeele. 5. Die eines Herren Leib gegessen, die stehen auch für einen Mann; macht sich der Feind an eins ver⸗ messen, sobald greift er sie alle an. Sie fallen betend Gott zu Füßen und siegen in des Herzens Kraft; sie wollen von der Brüderschaft der Heilgen nicht das Kleinste missen. 6. Sie wallen mit verbundnen Herzen durchs Thränenthal ins Vaterland, versüßen sich die bittren Schmerzen, eins reicht dem andern seine Hand, und wollen sich mit Freuden dienen, mit Herz und Auge, Hand und Fuß, bis zu dem völligen Genuß des großen Guts: Ich, ich in ihnen! Johann Ludwig Konrad Allendorf 1693—1773. 190. Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern. V ů—... ů — LAV +—— 2— +— n un ů 22..—2 n-an. M Ler. E E.‚ EEEEE 2 I 2 L + 7 7 ö. in Wann grünt dein gan⸗zer Er⸗den⸗kreis? Wann ge⸗ben dir die lbens Wann wirst du groß in mir und alln, daß, die du schufst, zu 11 *“ńtete —.—3 — * +— LI 15.——2—— 2———— ———.— 2 7—.———— 2———.——l 2 Völ⸗ker Preis und wer⸗ den un ⸗ter⸗ thä⸗ nig? Gie ⸗ße Fuß dir falln und schrein: Der Herr ist Kö⸗nig! E———— E— 1. 4 SIRIRIRIRIRIRIRSRIRSRI‚IIIIRI. sü ⸗ße Geis⸗tes⸗kräf⸗te, Le⸗bens⸗säf ⸗te in mich Schwa⸗ 7—— ů— I —.——.—0———— ————————.—— —— 2.2—t5— 2 ö al⸗les neu — wirst ma⸗chen. Gerhard Tersteegen 1697—1769. 191. Mel. Es ist das Heil uns kommen her. ö NR ——+..——.—— 2.——— IDEEEEEEEEEE...— EV rl— Z e. 1. Ach Va⸗ter, der die ar der, was er „ge Welt in sei⸗ nem Sohn ge⸗ zu⸗sagt, treu⸗lich hält und stets Er⸗bar⸗men —————— ů—— „, r ii e, eemn e üer e dar d. —.— + 2.————— lie ⸗ het, sie 4öi ie Chri 114501 bet sieh gnä-dig an die Chris⸗ten⸗heit, die 2 — ů— ö ů— A —— 2200— ů———. — +3—323—..——— dmm nn unt n. Hiale.. EE 24 e,, Ir dn Hrrn vpun EAl 0———. du in die ⸗ser Pil⸗ger⸗zeit dir aus den Menschen sam-melst. 2. Du willst 50 als dein Eigentum hier rein, dort herrlich machen; sie ist dein Volk, du bist ihr Ruhm, du selbst willst sie bewachen. Du kleine Herde, hoffe still! Getrost! es ist des Vaters Will, das Reich dir zu bescheiden. 3. Es ist doch Christus unser Heil. So viel nur an ihn glauben, die haben an ihm ihren Teil, den Satan nicht soll rauben. Von ihm fließt stets den Seinen zu Erquickung, Trost und Ruh und Ru und alle Gnadenfülle. 4. Müßt auch Gebirg und Thal ins Meer durch Gottes Schelten sinken, ja selbst das ganze Weltenheer vergehn auf Gottes Winken, o fällt doch seine Kirche nie; ützet sie, er Herr erhält und drum wird sie ewig leiben. jetzt h dir, de ein he Unden so me und 1 und h Erwe des g melst. nen zu ttz und ; jal ins r Kirche 5. So stärk uns denn, Herr unser Gott, bei Christi Kreuzesfahnen. Mach aller Feinde Macht zu Spott, hilf deinen Unterthanen. Tröst uns mit deiner Gegenwart, mach uns, ist die Verfolgung hart, zu deines Namens Zeugen. 6. Laß uns in froher Glaubenskraft n ehren, fürchten, lieben und eine gute Ritterschaft für deine Wahrheit üben. Und kostets denn auch Gut und Blut, laß uns dein Wort mit Gut und Blut vor aller Welt bekennen. 7. Steht gleich die Kirche hier im Streit, wo tausend Feinde toben, wird sie doch einst zur Herrlichkeit hoch im Triumph erhoben. Ach nimm auch uns 289 aus dem Krieg; auch uns gieb wie den andern Sieg, die jetzt schon Kronen tragen. 8. Wenn Menschen und der Engel Chor einst eine Kirche werden, dann steigt dein herrlich Lob empor vollkommner als auf Erden. Komm, Jesu, bald, wir bitten dich: Laß uns, die Deinen, ewiglich bei dir im Himmel wohnen! Philipp Friedrich Hiller 1699—1769. 192. Mel. Errett mich, o mein lieber Herre. IX sTN 12——.— A + 22—7 4— + 2...— +—— 4. —— J..— 2— + 2. 4— —2.— 2— 2— +— ¹ ar—.— + 2— 4 .—.— ů 2—.. Lie⸗ben⸗der, und bald die gan⸗ze Welt er⸗ kenn⸗te, 4 4 4 4 4 D........... „EEI n——.— EEE —— 1+.— II daß du bist Kö⸗ nig, Gott und Herr! Zzwar brennt es schon in heller Flamme jetzt hier, jetzt dort, in Ost und West dir, dem für uns erwürgten Lamme, ein herrlich Pfingst⸗ und Freudenfest. Und noch entzünden Himmelsfunken so manches kalte, tote Herz und machen Durstge freudetrunken und heilen Sünd⸗ und Höllenschmerz. 4. Erwecke, läutre und vereine des ganzen Christenvolkes Schar und mach in deinem Gnadenscheine dein Heil noch jedem offenbar. 5. Du unerschöpfter Quell des Lebens, allmächtig starker Gotteshauch, dein Feuermeer ström nicht ver⸗ gebens: ach zünd in unsern Herzen auch. 6. Schmelz alles, was sich trennt, zu⸗ sammen und baue deinen Tempel aus; laß leuchten deine heilgen Flammen durch deines Vaters ganzes Haus. 11²³ Kirche. 7. 8. Beleb, erleucht, erwärm, entflamme Dann tönen dir von Millionen doch bald die ganze, weite Welt der Liebe Jubelharmonien; und zeig dich jedem Völkerstamme und alle, die auf Erden wohnen, als Heiland, Friedefürst und Held. knien vor den Thron des Lammes hin. Johann Ludwig Fricker(2) 1729—1766. 193. Mel. Fahre fort, fahre fort. —.— 2. 7 2— 1—— 2 SDSDSDSISISISSISESEeeee + ——— IEIl 10 1. Reich des Herrn, Reich des Herrn, brich her- vor in vol⸗lem Tag; —————— —— 2—2—.— 55 0—:wZʃ3 2 dei⸗ner Strah⸗len Macht er⸗hel⸗le, was in To⸗des⸗schat⸗ten lag; — IZI IIIID‚‚‚———— 63. ——II—. +—.— ö 48.— . n. b. Wolk und Zwei⸗fels ⸗ ne⸗bel fäl⸗ le, sen ⸗de Licht und — ö— ö.-en 0 a x. ů 7—————...22 0— + 2——*. +. +—.— I —0 EZ E 2Z——— Wär⸗me nah und fern, Reich des Herrn, Reich des Herrn. 2 deinen Namen hell erkannt, Siege bald, siege bald! deine Kraft verherrlicht werden, Komm, das kalte Reich der Nacht bis du als der Völker Friedefürst aller Enden zu zerstören. herrschen wirst, herrschen wirst. Sieh, es sammelt seine Macht; 5. doch wer kann den Sieg dir wehren? Menschenhuld, Menschenhuld Denn die Sonne der Gerechtigreit klopft in deiner milden Brust; führt den Streit, führt den Streit. unter Menschenkindern wohnen, 3. das ist deines Herzens Lust. Gottes Held, Gottes Held, Nimm, o nimm die Nationen, mit der Gnade Siegsgewalt nimm zum Wohnsitz alle Länder ein: schlage Feind an Feind darnieder. sie sind dein, sie sind dein. Bring in deine Herrschaft bald 6. alles Abgefallne wieder. Aber ihr, aber ihr dann umarmen Freud und Friede sich die der König ausgesandt, ewiglich, ewiglich. Lab. voran in alle Zonen, 4. ahnt die Weg und macht bekannt Uberall, überall unter allen Nationen, Aß bis an der Welten Rand, wie die Gnade, wo der Herr regiert, durch jeden Kreis der Erden triumphiert, triumphiert. Kom daß Tag; ekannt egiert, Nirche. 7. Welch ein Herr, welch ein Herr! Ihm zu dienen, welch ein Stand! Wenn wir seines Dienstes pflegen, lohnt er unsrer schwachen Hand armes Werk mit reichem Segen; wallen wir, so wallt sein Friede mit Schritt vor Schritt, Schritt vor Schritt. 8. Kommt herbei, kommt herbei, frohe Zeiten, säumet nicht, daß der Herr sich offenbare als der Völker Recht und Licht. Kommt, daß alle Welt erfahre, wie die Menschenherd ihr großer Hirt weiden wird, weiden wird. Karl Bernhard Garve 1763—1841. 194. Mel. Jesus, meine Zuversicht. .—. E 1. Ei⸗ ne Her⸗de und ein Hirt! Wie wird dann dir sein, o Er⸗de, — wenn sein Tag er⸗schei⸗nen wird? reu⸗e dich, du klei⸗ ne Her⸗de, —— 2.— 1—ñ—..—————1.—.— —— 2—.— J ——....— 2 4 ö ü— ö H mach dich auf und wer-de Licht: Je- sus hält, was er ver⸗spricht. 2 Hüter, ist der Tag noch fern? Schon ergrünt es auf den Weiden, und die Herrlichkeit des Herrn nahet dämmernd sich den Heiden; blinde Pilger flehn um Licht: Jesus hält, was er verspricht. 3. Komm, o komm, getreuer Hirt, daß die Nacht zum Tage werde. Ach wie manches Schäflein irrt fern von dir und deiner Herde! Kleine Herde, zage nicht: Jesus hält, was er verspricht. 4. Sieh, das Heer der Nebel flieht vor des Morgenrotes Helle, und der Sohn der Wüste kniet dürstend an des Lebens Quelle; ihn umleuchtet Morgenlicht: Jesus hält, was er verspricht. 5. Gräber harren aufgethan; rauscht, verdorrete Gebeine, macht dem Bundesengel Bahn; großer Tag des Herrn, erscheine! Jesus ruft: Es werde Licht! Jesus hält, was er verspricht. 6. O des Tags der Herrlichkeit! Jesus Christus, du die Sonne, und auf Erden weit und breit Licht und Wahrheit, Fried und Wonne! Mach dich auf! es werde Licht! Jesus hält, was er verspricht. Friedrich Adolf Krummacher 1767—1845. 195. 2 d nip ninkrnriinerurrrr + TN — +* N „Der du das Volk re⸗gie⸗rest, das dein im Glau⸗ben ist, und uns wie Läm⸗mer füh⸗-rest, o Hir ⸗te Je ⸗ su Christ: d —7..— E*—— ö 4 * 4 —. ů ů SSSSS..II.II. II.I.......... ——.—.— 2 sieh an die ir re Her⸗ de, von de⸗ren Fleisch du warst, und 9 +* 1 sprich dein gött-lich: Wer⸗ 2. Laß deinen Fittich weben auf dieser finstern Welt, und geuß des Geistes Leben ins große Totenfeld. Halt Abraham die Treue, mach die Gefangnen frei, daß JIsrael sich freue und Jakob selig sei. 3. Dein JIsrael erwecke, du, nun der Heiden Licht, und strahle sonder Decke ihm klar ins Angesicht. de! der du die Welt ge⸗barst. Was sie sich aufgeladen, und du erfüllt nach Recht: dein Blut komm jetzt in Gnaden auf dein erwählt Geschlecht. 4. So sinken alle Mauern, und Brüder sind vertraut; so wird ein Salem dauern, aus allem Volk erbaut; so wird ein Leib nur leben in seines Hauptes Schein, ein Tempel sich erheben, und du sein Eckstein sein. Johann Friedrich von Meyer 1772—1840. 196. Mel. Nun komm, der Heiden Heiland. — — 2 E—.— ———— F— 7— I + I. +— —.„15,—————— 1— 5— I 2— 2—— E. NW.....———.—p.——————.3.— —U——.5 1. Wal⸗te, wal⸗te nah und fern, all⸗ge⸗wal⸗tig Wort des Herrn, — 4 N—— —.—. 5—————— e=xei. aretne, ——ᷣn— 0 2— wo nur sei⸗ner All-macht Ruf Men⸗schen für den Him⸗mel schuf. 2 Wort vom Vater, der die Welt schuf und in den Armen hält 4. Kräftig Wort von Gottes Geist, der den Weg zum Himmel weist und der Sünder Trost und Rat und durch seine heilge Kraft zu uns hergesendet hat; Wort von des Erlösers Huld, der der Erde schwere Schuld durch des heilgen Todes That ewig weggenommen hat; Wollen und Vollbringen schafft; 5. Wort des Lebens, stark und rein, alle Völker harren dein: walte fort, bis aus der Nacht alle Welt zum Tag erwacht. arst. naden —1849. Herrn, — — —— schuf. Heist, weist t afft; rein, cht 6. Auf zur Ernt in alle Welt! Weithin wogt das reife Feld; klein ist no viel der Garben überall. der Schnitter Zahl, 7. Herr der Ernte, groß und gut, weck zum Werke Lust und Mut; laß die Völker allzumal schauen deines Lichtes Strahl. Jonathan Friedrich Bahnmaier 1774—1841. 197. Mel. Valet will ich dir geben. ö—4.— —— 2—3— E —— Hi ine p 2 D3.— — 7—————.——4 ————— H———.— I 1 Der du zum Heil er⸗schie⸗ nen der al ⸗ler⸗ ärm⸗sten Welt und von den Che⸗ ru⸗bi ⸗nen zu Sün⸗dern dich ge= sellt, 2—5— ——. 2.——.————.— 20 —————.—————— Aι ———.——. IE den sie mit fre⸗chem Stol-ze ver-höhnt für sei ⸗ne Huld, als —— H2— II ——.——....ʒ—ß— 4——— +————.————— ———.———— du am dür⸗ren Hol-ze ver-söhn⸗test ih ⸗re Schuld: 2. Damit wir Kinder würden, gingst du vom Vater aus, nahmst auf dich unsre Bürden und bautest uns ein Haus; von Westen und von Süden, von Morgen ohne Zahl sind Gäste nun beschieden zu deinem Abendmahl. Im schönen Hochzeitskleide, von allen Flecken rein, führst du zu deiner Freude die Völkerscharen ein; und welchen nichts verkündigt, kein Heil verheißen war, die bringen nun entsündigt dir Preis und Ehre dar. wo heiß die Sonne glüht, wie deinen andern Schafen zuliebe dich gemüht; und selbst den öden Norden, 4. Du 05 den ärmsten Sklaven, den ewges Eis bedrückt, zu deines Himmels Pforten erbarmend hingerückt. 5. Drum kann nicht Ruhe werden, bis deine Liebe siegt, bis dieser Kreis der Erden zu deinen Füßen liegt, bis du im neuen Leben die ausgesöhnte Welt dem, der sie dir gegeben, vors Angesicht gestellt. 6. Und siehe, tausend Fürsten mit Völkern ohne Licht stehn in der Nacht und dürsten nach deinem Angesicht; auh sie hast du gegraben in deinen Priesterschild, am Brunnquell sie zu laben, der dir vom Herzen quillt. 7. So sprich dein göttlich: Werde! Laß deinen Odem wehn, ——— Arche. daß auf der finstern Erde dein Wort muß sich bewähren, die Toten auferstehn, womit du Fesseln brichst. daß, wo man reusehn fröhnet Wie viele sind zerbrochen, und vor den Teufeln kniet, wie viele sinds noch nicht! ein willig Voll versöhnet O du, ders uns versprochen, zu deinem Tempel zieht. werd aller Heiden Licht! 4 8. Knapp 1708. Wir rufen, du willst hören, e wir fassen, was du sprichst; 198. Mel. Wachet auf! ruft uns die Stimme. —— E ů—— — ö n enn t. d, e de L. d D ————..-‚q.---— +—r 7 1. Ei⸗ner ists, an dem wir han⸗gen, der für uns in den Tod ge⸗ uns⸗re Lei⸗ber, uns⸗ re Her⸗zen ge⸗ hö⸗ren dir, o Mann der — e. .—..—————————— ———————— EA 7 E gan⸗gen und uns er⸗kauft mit sei⸗nem Blut; 9 34 Schmerzen, in dei⸗ner Lie⸗be ruht sichs gut. Nimm uns zum Eigen —— — 14 ..— ö.—— ——.— 2 7—.— DE — L I tum, be ⸗ rei ⸗-te dir zum Ruhm dei ⸗ ne Kin⸗der; ver⸗ — 4. 1 + 1 +J.* EI DSDꝑDꝑIꝑIꝑIꝑ ꝑIPI ꝑ CꝑPIPIꝑPIPI.IPIT...I.I.I.I...... . erer nen n.*de—— . birg uns nicht das Gna-den⸗licht von dei- nem heil⸗gen An⸗ge⸗sicht. 2. 3. Nicht wir haben dich erwählet, O Herr Jesu, Ehrenkönig, du selbst hast unsre Zahl gezählet die Ernt ist groß, der Schnitter wenig nach deinem ewgen Gnadenrat; drum sende treue Zeugen aus; unsre Kraft ist schwach und nichtig, send auch uns hinaus in Gnaden, und keiner ist zum Werke tüchtig, viel frohe Gäste einzuladen der nicht von dir die Stärke hat. zum Mahl in deines Vaters Haus: Drum brich den eignen Sinn, wohl dem, den deine Wahl denn Armut ist Gewinn beruft zum Abendmahl ö für den Himmel; im Reich Gottes! wer in sich schwach, Da ruht der Streit, ů folgt, Herr, dir nach da währt die Freud und trägt mit Ehren deine Schmach. heut, gestern und in Ewigkeit. S. IIIH 3 ähren, 4. Denn kräftig ist dein Wort: Schau auf deine Millionen, es richtet und durchbohrt „ die noch im Todesschatten wohnen, Geist und Seele; t! von deinem Himmelreiche fern! dein Joch ist süß, hen, Seit Jahrtausenden ist ihnen dein Geist gewiß, 4 kein Evangelium erschienen, und offen steht dein Paradies. kein gnadenreicher Morgenstern. 6. Glanz der Gerechtigkeit, Heiland, deine größten Dinge geh auf, denn es ist Zeit; beginnest du still und geringe; tomm, Herr Jesu! was sind wir Armen, Herr, vor dir? Zeuch uns voran Aber du wirst für uns streiten und mach uns Bahn, und uns mit deinen Augen leiten, gieb deine Thüren aufgethan. auf deine Kraft vertrauen wir. 5. Dein Senfkorn, arm und klein, ö Deine Liebe, deine Wunden, wächst endlich ohne Schein — die uns ein ewges Heil erfunden, doch zum Baume, —.— dein treues Herz, das für uns fleht, weil du, Herr Christ, — wollen wir den Seelen preisen sein Hüter bist, und auf dein Kreuz so lange weisen, dem es von Gott vertrauet ist. Tod ge⸗ bis es durch ihre Herzen geht. Albert Knapp 1798—1864. Nann der 199. Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern. 4——— ö ö 2„. ö EEEEE — E e en, e, d.— ö 9— 2—7—— 1. Hier ste- hen wir von nah und fern in ei⸗nem Geist vor O Je⸗su, sel⸗ge Ma ⸗jes⸗tät, ge⸗kreu⸗zigt einst und 4 4 4 4 4 DD ————— 3 H—— DDeeeeeeeeeeeeee ; ver 223— 2— n —— ei⸗ nem Herrn, ver ⸗ eint zu Dank und Bit⸗ te: stimm an — nun er⸗ höht, tritt ein in uns⸗ re Mit⸗ te; —— .———.—— ö— ⸗gersicht. E————.—. ů.— ö——— .. 22.—— V.— I— 2— nimm an uns⸗ re Lie-⸗der, die wir wie⸗der vor dich brin⸗ — tter wenig— 2—— N aus; ö——..—— Gnaden,— E/— en gen, dei⸗ ner Lie⸗be Thun zu sin⸗ gen. ers Haus:“ hU 2. für Gottes Heil zu zeugen, . Was ein verborgnes Senfkorn war, deinen 4 das breitest du von Jahr zu Jahr reinen nun aus mit mächtgen Zweigen. Lebenssamen, deinen Namen durch Zu Tausenden erwächst dein Bund die Weiten greit. und öffnet Herz und Hand und Mund, aller Länder auszubreiten. Kir Dein ist die Welt, dein sind auch wir, und alle Völker werden dir einst noch zu Füßen fallen. Du weckst sie aus der Todesruh und führst schon Erstlinge herzu in Salems heilge Hallen; spendest, sendest Licht und Leben allerwegen deinen Freunden, herrschest unter deinen Feinden. 98. 4. Dein sind wir, dein in Ewigkeit; drum wollen wir, du Held im Streit, an deinem Auge hängen. Wohlauf, mit Macht umgürte dich, du Arm des Herrn, so werden sich die Völker um dich drängen! Alsdann wird man fröhlich singen, Palmen schwingen, wenn man schauet, wie Jehovah Zion bauet. Albert Knapp 1798—1864. 200. Mel. Valet will ich dir geben. ö— ö‚—— 7 2 7 ö.— ——5—** 2—.————. ——— 2—— ö —— 1. Der du in To ⸗des-näch⸗ten er⸗kämpft das Heil der Welt und dich als den Ge⸗-rech-ten zum Bür⸗-gen dar- ge⸗stellt, 5— 2—.— ö — r..— —— ö———.... der du den Feind be-zwun⸗gen, den Him-mel auf⸗ge⸗than: dir —— I ö ⁴— E i S,—55..———— Zäni—.—— ö 25. stim-men uns⸗ re Zun⸗gen ein Hal ⸗-le⸗ lu⸗ jah an. 5 Im Himmel und auf Erden ist alle Macht nur dein, bis alle Völker werden zu deinen Füßen sein, bis die von Süd und Norden, bis die von Ost und West sind deine Gäste worden bei deinem Hochzeitsfest. 3. Noch werden sie geladen, noch gehn die Boten aus, um mit dem Ruf der Gnaden zu füllen dir dein Haus. Es ist kein Preis zu teuer, es ist kein Weg zu schwer, hinauszustreun dein Feuer ins große Völkerheer. 4. O sammle deine Herden dir aus der Völker Zahl, daß viele selig werden und ziehn zum Abendmahl. Schleuß auf die hohen Pforten, es strömt dein Volk heran: wo's noch nicht Tag geworden, da zünd dein Feuer an. Christian Gottlob Barth 1799—1802. wigkeit; im Streit, zürte dich, herden sich gen! schwingen, schauet, 798—1864. Welt stellt, . orten, 135 orden, 90.—1802. Psalm 87. Mel Wachet auf! ruft uns die Stimme. — —— ö— ö ö —.——— DDD... . i Wir,*—..——.— PFer · Wrre—— H— * 1. Got⸗tes Stadt steht fest ge⸗grün⸗det auf heil⸗gen Ber⸗gen, es ver⸗ dennoch steht sie und wird ste⸗hen, man wird an ihr mit Staunen —— ö—— II 2 —— +—————.—— I. +7 2— +7— +——.—2—.—5— H— ——..— 2— 2 1.—..——— E + + bün⸗det sich wi⸗der sie die gan⸗ze Welt; Hen Hßter Isra⸗ se⸗hen, wer hier die Hut und Wa⸗che hält Der Hü⸗ter Is⸗ra⸗ 406—— .———2—— 1——— 32—.—— I. 1— + —— 7 2 D 1—. +— —— EEEEEE els ist ih⸗ res Hei⸗les Fels. Hal ⸗le ⸗ lu⸗ jahl Lob⸗ 22—— 2 35 FE— H DDDDiDDqDiS......e= E. + 1———— 1. ESIHI 2*— singt und sprecht: Wohl dem Geschlecht, das in ihr hat das Bür-ger-recht! 2. das teuer werte Wort gions Thore liebt vor allen ewger Gnade. der Herr mit gnädgem Wohlgefallen, Wie lieblich tönt, macht ihre Riegel stolz und fest, was hier versöhnt segnet, die darinnen wohnen, und dort mit ewgem Leben krönt! weiß überschwenglich dem zu lohnen, 4. der ihn nur thun und walten läßt. Auch die nichts davon vernommen, Wie groß ist seine Huld, die fernsten Völker werden kommen wie trägt er mit Geduld und in die Thore Zions gehn. all die Seinen! Denen, die im Finstern saßen, O Gottes Stadt, wird auch der Herr noch predgen du reiche Stadt, 65 lassen, die solchen Herrn und König hat! was einst für alle Welt geschehn. 3 Wo ist der Gotteslohn? Wo ist sein Gnadenthron? wird man fragen. Dann kommt die Zeit, wo weit und breit erscheint der Herr der Herrlichkeit. Große heilge Dinge werden in dir gepredigt, wie auf Erden sonst unter keinem Volk man hört. Gottes Wort ist deine Wahrheit; du hast den Geist und hast die Klarheit, die alle Finsternis zerstört. Da hört man fort und fort 5. Darum stellet ein die Klagen! Man wird noch einst zu Zion sagen: 3 Tiche. Wie mehrt sich deiner Bürger Zahl! Voll Erstaunen wird man schauen, wie Gott sein Zion mächtig bauen und herrlich weitern wird einmal. Erhebet Herz und Sinn! Es ist die Nacht schier hin für die Heiden; es kommt ihr Tag, sie werden wach, und Israel folgt ihnen nach. 6. Gottes Stadt, du wirst auf Erden die Mutter aller Völker werden, die ewges Leben fanden hier. Welch ein Jubel, wie vom Reigen, wird einst von dir zum Himmel steigen! Die Lebensbrunnen sind in dir; die Zeu Werdet der Got und sei Drum in dir das Wasser quillt, jo heiß das alles Dürsten stillt. reift di Hallelujah! im Soꝛ Von Sünd und Tod, der Er von aller Not wiegt e erlöst nur einer, Zions Gott. rant gohann Philipp Spitta 180l—10 ül all 202. Mel. Wachet auf! ruft uns die Stimme. * N ——— 2. —————— Hae n wn., It H ö e Fen pin., Sinm Samnr paru Saaum.EHu . LX ID*2 +7* ——.— 1. Wa⸗chet auf, er⸗hebt die Blik⸗kel Laut mahnen uns die Welt⸗ge⸗ Seht, ge⸗kom⸗men ist die Stun⸗ de, die uns ver⸗eint zu schö⸗nem Zi ö— We IIJJ—————— ö —.—.—————— EEE 4.— —2—.—— Ii—1—..———— ö. 37— 0 schik-ke, es drän⸗get hart der Brü-der Not. 1 Bun⸗-de, zu thun, was uns der Herr ge⸗ bot. Laßt nicht die Hän⸗de Gna⸗ —— Stür⸗n —— ö—— ů S.......I.I I. I I IIAIAI..... — 56. ruhn, auf, laßt uns Gu⸗tes thun al-len Men⸗schen im* 11659—— —..—5—— 12— H Herr: E.DDDD. 2—— EE ů———. .————— 2—.— EE D E 1 + V.——.— 2——. 12—1— 0 rech-ten Geist, doch wie es heißt: an Glau⸗bens⸗brü⸗dern al⸗ler⸗meist!— 2. Es rudert froh und frei eßt Wachet auf, schaut an das Gute, wenn ihm Liebe 558 das ihr der Väter Mut und Blute und ihrer Glaubenstreu verdankt. Auf und tilgt die alten Schulden! Wie lange soll sich noch gedulden das Schifflein, das im Sturme schwankt? Eilt ihm zur Hilf herbei! die Segel schwellt, hin durch die Welt: Gott ist es, der das Steuer hält. 3 Wachet auf! In allen Landen erheben sich, vom Tod erstanden, hier. m Reigen, m Himmel zenl in dir; Bott. 1801—1859. Welt⸗ge⸗ schö⸗nem soll alle Glieder munter machen, Kirche. die Zeugen frischer Glaubensmacht. und keines trete scheu hintan. so heiß er glühen mag; reift die Frucht doch Werdet müde nicht im Werke; Leidet eins, so leiden alle; der Gott des Rechts ist unsre Stärke, drum wachet, daß nicht eines falle, und seinem Lichte weicht die Nacht. und stehet freudig Mann für Mann. Drum wirkt, so lang es Tag, So streitet wacker fort und haltet fest am Wort! Hoch vom Himmel im Sonnenglanz: strahlt uns das Licht; tanden, der Ernte Kranz es trüget nicht: wiegt auf die Mühe voll und ganz. der Herr ist unsre Zuversicht! 4. Wachet auf! Die Zeit zum Wachen Karl Rudolf Hagenbach 1801—1874. 203. Mel. Wachet auf! ruft uns die Stimme. .— ö ö 6 —.—.—.———.—— 2— . mn. mri M. im imi arri.—. P eeren. I————— Zieht in Frie⸗den eu⸗re Pfa⸗de! Mit euch des gro⸗ßen Got⸗tes ö ö ů——.— ö —.— nuuurMr uau ö IE— ů— iEIEE 0 7— Gna⸗de und sei⸗ ner heil⸗gen En⸗gel Wacht! Stür⸗men ge⸗trost und froh bei Tag und Nacht. Lebt wohl, lebt wohl im W 1* I ...—. E—— e 2— I— 1.— J— — 2.—. 7—.2————0—— — S 323 Herrn! Er sei euch nim⸗mer fern spät und frü⸗ he! Ver⸗ A ö — + 1 DSDSDSSSSSSN EEEE EE——— A — 122——— + 2..—.— 1.—.—— 1.. 2. ö 2— geßt uns nicht in sei⸗nem Licht, und wenn ihr sucht sein An⸗ge⸗sicht. Gustav Friedrich Ludwig Knak 1806—1878. N — ———— 8————Æ᷑—— ——— —5⁵;:U.— Kir Zur Einführung E. eines Predigers. 204. Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern. ꝗ +— 4 ö +Æ ö ö atr 6 ů SSSSISISTSIIITIIIIIII.I........ E— 2— 1. O Je⸗su, Herr der Herr⸗lich⸗keit, du Kö⸗ nig dei⸗ner du siehst auf die er⸗ lös =te Welt, re⸗gierst sie, wie es ————— äPPIIPI IIↄIFIFFFIPI I F I I IT —5 Ehris⸗ ten ⸗ heit, du Hir ⸗ te dei⸗ ner Her ⸗de, Von dir dir ge⸗fällt, sorgst, daß sie se-⸗ lig wer⸗de. — ——————————— ö ů E sind wir auch er-wäh⸗let, zu ⸗ge⸗zäh⸗let den Er⸗lös⸗ E..—*— II , rn— ů——— —..——— 2 + II — 2.—..— CEII — ö‚ 2„ ten, die du seg⸗-nen willst und trös⸗ten. 4 2. Wohl, wohl dem Volke, das du liebst, nach deinem Sinn ihm Hirten giebst, die es zum Himmel führen; die auf des Lebens rechter Bahn nach deinem Vorbild gehn voran und deine Lehre zieren! Sorg doch stets noch, daß die Herde Mücklies werde, daß den Seelen gute Führer niemals fehlen. 3. Wir nehmen hier von deiner Hand den Lehrer, den du uns gesandt: Herr, segne sein Geschäfte. Die Seelen, die sich ihm vertraun, durch Lehr und Leben zu erbaun, gieb Weisheit ihm und Kräfte. Lehr ihn, hilf ihm beten, wachen, selig sich und uns zu machen. thun und leiden, dulden, streiten, Herr, deinen Geist laß auf ihm ruhn, laß ihn sein Amt mit Freuden thun; nichts sei, das ihn betrübe. Wenn er uns deine Wahrheit lehrt, gieb uns ein Herz, das folgsam hört, ein Herz voll treuer Liebe. Lehrer, Hörer laß in Freundschaft und Gemein⸗ schaft auf dich sehen und den Weg zum Himmel gehen. . Wenn einst dein großer Tag erscheint, laß unsern Lehrer, unsern Freund uns dir entgegen führen. Die Seelen sind ihm zugezählt: ach gieb, daß dort nur keine fehlt, laß keine ihn verlieren. Jesu, hilf du, beut die Hände, daß am Ende Hirt und Herde treu vor dir erfunden werde. Sei uns du komm in Jesu O Hirte, führ un Sohn G dies Go o laß d Hier sch dein Se in diese Einheit Reinhei gieb der heil un nruhn, nthun; t lehrt, m hört, jemein⸗ sehen gehen. scheint, reund lt: fehlt, de Hirt erde ö * 1——.— .——— 2 I +—.——..— 2 1 Din⸗ge Grund, gieb dei- nen Va⸗ter⸗ 6. Sei uns gesegnet, Knecht des Herrn, du kommst im Namen unsers Herrn, in Jesu Christi Namen. O Hirte, nimm uns bei der Hand, führ uns zum ewgen Vaterland: Gott mit dir! Amen, Amen. Mit dir gehn wir durch die Leiden dieser Zeiten zu dem Leben, das uns unser Gott will geben. Johann Daniel Karl Bickel 1737—1770. Zur Kirchweihe. 205. Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern. r. — UI H——————— — 1 4. Golt Va⸗ ter, al ·ler 2 Sohn Gottes, Herr der Herrlichkeit, dies Gotteshaus ist dir geweiht, o laß dirs wohlgefallen. Hier schalle dein lebendig Wort, dein Segen walte fort und fort in diesen Friedenshallen. Einheit, Reinheit gieb den Herzen; Angst und Schmer⸗ zen tilg in Gnaden, heil uns ganz vom Seelenschaden. 3 Gott heilger Geist, du wertes Licht, wend her dein göttlich Angesicht, daß wir erleuchtet werden. Geuß über uns und dieses Haus dich mit allmächtgen Flammen aus, mach himmlisch uns auf Erden. Wie lieb⸗lich ist die Stät-te hier, die Her⸗zen wal⸗len ö‚ 2—.— II—. 1— ö—0— Hu e Kur 9— 2———— 2—.— EEIEE— E————.— na ⸗-men kund an die⸗sem heil⸗gen Or ⸗ke. Woh ue auf zu dir, hier ist des Him⸗mels Pfor ⸗te. 4.— 1— ————— 7 S e, de, di r rr 7.— thro⸗ ne hier bei Sün-dern als bei Kin-dern vol-ler Klar⸗ — , er ——.— 1.—.— 40 7———— 2—.3—.—— 2.—.2— — ů av. heit; heil ge uns in dei ⸗ner Wahr⸗heit. Auf zum Himmel zieh das Sinnen und Beginnen; gehts zum Sterben, hilf uns Jesu Reich erwerben. Dreieinger Gott, Lob, Dank und Preis sei dir vom Kinde bis zum Greis für dies dein Haus gesungen. Du hasts geschenkt und auferbaut, dir ists geheiligt und vertraut mit Herzen, Händen, Zungen. Ach hier sind wir noch in Hütten; Herr, wir bitten: Laß uns droben dich im Tempel ewig loben. Albert Knapp 1798—-1864. — — Wort Gottes. 2. Wort Gottes. 206. Mel. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend. E————— ů ERT 3d d n v. r mumwen,en.— EIOE IEXI. 2 FEEETI A.j——*— .—. E— 2 1. O Gott, du höch-ster Gna⸗den⸗hort, ver⸗leih, daß uns dein +— 4 4— 1. +— 2 ö 2.— 2... 4— — +—22...—.2 2 + f Z.. 2.— 2 2 2 2———— + gött⸗-lich Wort von Oh⸗ ren so zu Her⸗ zen dring, daß — — II + II .— 2—*—.— 4 EH — V3.—.. +7 L II es sein Kraft und Schein voll-bring. 2. 3. Der einge Glaub ist diese Kraft, Verschaff bei uns auch, lieber Herr, der fest an Jesu Christo haft't; daß wir durch deinen Geist je mehr die Werk der Lieb sind dieser Schein, in deinr Erkenntnis nehmen zu dadurch wir Christi Jünger sein. und endlich bei dir finden Ruh. Konrad Huber 1507—-1577. 207. Mel. Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort. en....—.e ů ů ů—— nnr. 1. Ach bleib bei uns, Herr Je⸗ su Christ, weil es nun A- bend —.— ö Z...—.——* E...— äSISISꝗSPSISIS. II I TITITIPIPITITITITITITITITITITITITTI —. 2— wor ⸗den ist; dein gött-lich Wort, das hel ⸗ le Licht, laß SZ..— II — II * + DEEI l II —— nam: nI— ja bei uns aus ⸗lö ⸗ schen nicht. 2. 3. In dieser letzten bösen Zeit Herr Jesu, hilf, dein Kirch erhalt, verleih uns, Herr, Beständigkeit, wir sind gar sicher, träg und kalt; daß wir dein Wort und Sakrament gieb Glück und Heil zu deinem Wort, rein bhalten bis an unser End. damit es schall an manchem Ort. Erhalt und m gieb di Fried, Ach G auf dig viel S auf ei Den st die sich und b zu fäls Wort Drum Proph daß d dein h zum l o Vat selbst Für s laß ur und g 4. Erhalt uns nur bei deinem Wort und wehr des Teufels Trug und Mord; gieb deiner Kirche Gnad und Duld⸗ Fried, Einigkeit, Mut und Geduld. 5. Ach Gott, es geht gar übel zu, auf dieser Erd ist keine Ruh; viel Sekten und groß Schwärmerei auf einen Haufen kommt herbei. 6. Den stolzen Geistern wehre doch, die sich mit Gwalt erheben hoch und bringen stets was Neues her, zu fälschen deine rechte Lehr. 2. Die Sach und Ehr, Herr Jesu Christ, nicht unser, sondern dein ja ist; darum so steh du denen bei, die sich auf dich verlassen frei. 8. Dein Wort ist unsers Herzens Trutz und deiner Kirche wahrer Schutz; dabei erhalt uns, lieber Herr, daß wir nichts anders suchen mehr. 9. Gieb, daß wir lebn in deinem Wort und darauf ferner fahren fort von hinnen aus dem Jammerthal zu dir in deinen Himmelssaal. (Nach Nikolaus Selnecker 1530—1592.) 1611. 208. Mel. Es ist das Heil uns kommen her. 8 ů ——3—— 3 L nrn Hann—— ö— E L, E—— E—.— 1. Wir Men⸗schen sind dein We⸗sen, Wil⸗le — zu dem, o Gott, was geist⸗lich ist, un⸗ und Ge⸗bot ist viel zu hoch und rnen dantenn Emunm nnumt u mrt i S. E...—..— f pnne.ri. tüch⸗tig; La. 27. wich 1193 wir wissens und ver-ste⸗hens nicht, wo uns dein göttlich — ö— H —————— ...——ß—— 23———ß—— ——ß7—..ß768.—— L. 0 2—.— Wort und Licht den Weg zu dir nicht wei ⸗set. 2 Drum sind vor Zeiten ausgesandt Propheten, deine Knechte, daß durch dieselben würd bekannt dein heilger Will und Rechte; zum letzten ist dein einger Sohn, o Vater, von des Himmels Thron selbst kommen, uns zu lehren. 3. Für solches Heil sei, Herr, gepreist, laß uns dabei verbleiben und gieb uns deinen heilgen Geist, daß wir dem Worte gläuben, dasselb annehmen jederzeit mit Sanftmut, Ehre, Lieb und Freud als Gottes, nicht der Menschen. 4. Hilf, daß der losen Spötter Hauf uns nicht vom Wort abwende; denn ihr Gespött samt ihnen drauf mit Schrecken nimmt ein Ende. Gieb du selbst deinem Donner Kraft, daß deine Lehre in uns haft, auch reichlich bei uns wohne. 12 Wort Gottes. 5. Offn uns die Ohren und das Herz, daß wir das Wort recht fassen, in Lieb und Leid, in Freud und Schmerz es aus der Acht nicht lassen; daß wir nicht Hörer nur allein des Wortes, sondern Thäter sein, Frucht hundertfältig bringen. 6. Am Weg der Same wird sofort vom Teufel hingenommen; in Fels und Steinen kann das Wort die Wurzel nicht bekommen; der Sam, so in die Dornen fällt, von Sorg und Wollust dieser Welt verdirbet und ersticket. 7. Ach hilf, Herr, daß wir werden gleich dem guten, fruchtbarn Lande und sein an guten Werken reich in unserm Amt und Stande, viel Früchte bringen in Geduld, bewahren deine Lehr und Huld in feinem, gutem Herzen. 8. Laß uns, so lang wir leben hier, den Weg der Sünder meiden, gieb, daß wir halten fest an dir in Anfechtung und Leiden; rott aus die Dornen allzumal, hilf uns die Weltsorg überall und bösen Lüste dämpfen. 9. Dein Wort, o Herr, laß allweg sein die Leuchte unsern Füßen, erhalt es bei uns klar und rein, hilf, daß wir draus genießen Kraft, Rat und Trost in aller Not, daß wir im Leben und im Tod beständig darauf trauen. 10. Gott Vater, laß zu deiner Ehr dein Wort sich weit verbreiten; hilf, Jesu, daß uns deine Lehr erleuchten mög und leiten; o heilger Geist, dein göttlich Wort laß in uns wirken fort und fort Glaub, Lieb, Geduld und Hoffnung. David Denicke 1603—1680. 209. Mel. Gott des Himmels und der Erden. 7.N——— +— D‚..ñ—.———5.—————— —————————— 1— 2.———.5—— r Ei deite, an —..———2. 1—— 1— 4.— Im + 4— 4 + SZ——— +——— II — 7 +— 7—.—— +——5 J Hꝗ —————.— 7 L— E 22. L- 2—— in dir treff ich al ⸗-les an, 2. Will ich einen Vorschmack haben von des Himmels Seligkeit, so kannst du mich herrlich laben, weil bei dir der Tisch bereit, der mir lauter Manna schenkt, mich mit Lebenswasser tränkt. 3. Geist der Gnaden, der im Worte mich an Gottes Herze legt, öffne mir des Himmels Pforte, was zu Gott mich füh⸗ren kann. daß mein Geist hier recht erwägt, welche Schätze Gottes Hand durch sein Wort ihm zugesandt. 4. Gieb dem Samen einen Acker, der die Frucht nicht schuldig bleibt; mache mir die Augen wacker, und was hier dein Finger schreibt, präge meinem Herzen ein, laß den Zweifel ferne sein. Was i was d Wird d laß es sonder ihm de Hilf, d nur no was ie Was d vor de fest be was d längst das v. was d alles und is Alles Jesu( alle S Jesus Jesus alle G n hier, ller Not, Tod Ehr iten; zehr ch Wort d fort offnung. 3—1680. erwägt, andt. er, g bleibt; schreibt, * + Wort Gottes. 179 —. Was ich lese, laß mich merken; was du sagest, laß mich thun. Wird dein Wort den Glauben stärken, laß es nicht dabei beruhn, sondern gieb, daß auch dabei ihm das Leben ähnlich sei. 6. Hilf, daß alle meine Wege nur nach dieser Richtschnur gehn; was ich hier zum Grunde lege, müsse wie ein Felsen stehn, daß mein Geist auch Rat und That in den größten Nöten hat. 7. Laß dein Wort mir einen Spiegel, Jesu nachzufolgen, sein. Drücke drauf ein Gnadensiegel, schleuß den Schatz im Herzen ein, daß ich fest im Glauben steh. bis ich dort zum Schauen geh. Benjamin Schmolck 1672—1737. 210. Mel. Jesu, meine Freude. 63———— V———— 4 5 H2——7 7———— 7.—— 2..—— J Eorl— M + II— 2—————— 1. Wort des höch⸗sten Mun⸗des, En⸗gel mei⸗nes Bun⸗des, bald, da wir ge⸗ fal⸗len, lie⸗ßest du er ⸗ schal⸗len dön de we, en r kr.n, e v 42—5 m 2——— 2.2———2..—— Je ⸗ su, un⸗ser Ruhm, E⸗ van⸗-ge⸗ li ⸗ um, ei ⸗- ne Kraft, die — — 2 — ei ne Bot⸗schaft, die zum Le⸗ 2. Was dein Wohlgefallen vor der Zeit uns allen fest bestimmet hat, was die Opferschatten längst verkündigt hatten, das vollführt dein Rat; was die Schrift verspricht, das trifft alles ein in Jesu Namen und ist Ja und Amen. Alles ist vollendet: Jesu Gnade wendet alle Straf und Schuld; Jesus ist gestorben, Jesus hat erworben alle Gnad und Huld. SSE. —— ben uns von dir ge⸗ ge-ben. Auch ist dies fürwahr gewiß: Jesus lebt in Preis und Ehre. Ach erwünschte Lehre! 4 Uns in Sünden Toten machen Jesu Boten dieses Leben kund. Lieblich sind die Füße, und die Lehre süße, teuer ist der Bund. Aller Welt ist nun vermeldt durch der guten Botschaft Lehre, daß man sich bekehre. 5 Kommt, zerknirschte Herzen, die in bittern Schmerzen das Gesetz zerschlug, 12*⁷ AAW kommt zu dessen Gnaden, der, für euch beladen, alle Schmerzen trug. Jesu Blut stärkt euren Mut: Gott ist hier, der euch geliebet und die Schuld vergiebet. 6. Dieser Grund bestehet; wenn die Welt vergehet, fällt er doch nicht ein. Darauf will ich bauen; so soll mein Vertrauen evangelisch sein. Gottes. Auch will ich nun würdiglich in der Kraft, die mir gegeben, evangelisch leben. 7. Jesu, deine Stärke schaffet diese Werke; stehe du mir bei. Nichts kann mich nun scheiden; hilf denn, daß mein Leiden evangelisch sei. Laß auch mich einmal auf dich als ein Kind, mit dir zu erben, evangelisch sterben. Heinrich Kornelius Hecker 1699—1743. 211. Mel. O du Liebe meiner Liebe. 6——.——— —H— 4 WIII————5—.— T5—*.—— SSISIIII R —— 3— DJ‚‚—— 1. Herr, dein Wort, die ed⸗le denn ich zieh es al⸗ler Ga⸗be, die⸗sen Schatz er-hal⸗ te mir; Ha- be und dem größten Reichtum für. 2—7.* ——.:—————. —. n n. aair.— ——————..—— ö 2 Euri —.2—— 2..——— Wenn dein Wort nicht mehr soll gel⸗ten, worauf soll der Glau⸗be ruhn? — 4 4 + 1 5. — 1Z5H.— 5⁵n⁴ 12— ,—— ‚..— SIS.IPII PICBPBI‚ISIIII 280 V Mir ists nicht um tausend W 2. Hallelujah! Ja und Amen! Herr, du wollest auf mich sehn, daß ich mög in deinem Namen fest bei deinem Worte stehn. Laß mich eifrig sein beflissen, dir zu dienen früh und spat, und zugleich zu deinen Füßen sitzen, wie Maria that. Nikolaus Ludwig von Zinzendorf 1700—1760. 212. Mel. Was Gott thut, das ist wohlgethan. W —.—— N Z. E..—— 2— 2 ————. L +—..2 +— —— 2.— 7 2—.—————— 2 2— rar.—— 1. Dein Wort, o Herr, ist Laß kei⸗nem Pflänz⸗chen dei⸗ ner Au mil⸗ der Tau für trost-be⸗dürft⸗ ge den Him⸗mels⸗bal⸗sam in Dein ein Ke ein Fe und 9 O laß noch f der S und a Dein? für un Es fül und n Dein verlös und v daß k Ich si da w mein die F Sie z den A und bis z den; rft⸗ge al⸗sam —.— ——— len.— 6— feh⸗len; er⸗-quickt durch ihn laß je- des blühn und ů—— SSee nin mun Urn. n dneren*..— +—70 2270* in der Zu⸗kunft Ta- gen dir Frucht und Sa-men tra⸗ gen. 2. 5. Dein Wort ist, Herr, ein Flammen⸗Nun halt ich mich mit festem Sinn schwert, zu dir, dem sichern Horte: ein Keil, der Felsen spaltet, ein Feuer, das im Herzen zehrt und Mark und Bein durchschaltet. O laß dein Wort noch fort und fort der Sünde Macht zerscheitern und alle Herzen bankern Dein Wort ist uuts der Wunderstern für unsre Pilgerreise. Es führt auch Thoren hin zum Herrn und macht die Einfalt weise. Dein Himmelslicht verlösch uns nicht und leucht in jede— daß keine dich 2— 4—— Ich suchte Trost und fand ihn nicht: da ward das Wort der Gnade mein Labsal, meine Zuversicht, die Fackel meiner Pfade. Sie zeigte mir den Weg zu dir und lerchtet meinen Schritten bis zu den ewgen Hütten. wo wendet ich mich anders hin? Herr, du hast Lebensworte Noch hör ich dein: Homm du bist mein! Das rief mir nicht vergebens, ein Wort des 20. Lebens. Auf immer gilt. ben Segensbund, dein Wort ist Ja und Amen. Nie weich es uns aus Geist und Mund und nie von unserm Samen. Laß immerfort dein helles Wort in allen Lebenszeiten uns trösten, warnen, leiten. 7 O sende bald von Ort zu Ort den Durst nach deinen Lehren, den Hunger aus, dein Lebenswort und deinen Geist zu hören; und send ein Heer von Meer zu Meer, der Herzen Durst zu stillen und dir dein Reich zu füllen. Karl Bernhard Garve 1763—1841. 3. Taufe. 213. Mare. 10, 13—16. Mel. Von Gott will——— nicht lassen. DD= 1. Las⸗set die Kind⸗-lein kom sie sind mein Freud und Won⸗-ne, ⸗men zu mir, spricht Got⸗tes Sohn; ich bin ihr Schild und Kron. .— „ *** —— —.—.—: — .— — — ů———— 5 —.—.——4——5.—=.—5.———— —— ·.——————.—.—— —— VL——— Auch für die Kin⸗der⸗lein, daß sie nicht wärn ver⸗lo⸗ ren, bin ö— l—.—. —2. 501—— E— + HIH EE— J 7* S3——72 ——..———— 85 L V ich ein Kind ge⸗ bo⸗ ren, drum sie mein ei ⸗ gen sein. 2 Der Herr gar freundlich küsset und herzt die Kinderlein, bezeugt mit Worten süße, der Himmel ihr soll sein, dieweil sein teures Blut, aus seinen heilgen Wunden am Kreuzesstamm geronnen, auch ihnen kommt zu gut. 3. Drum nach Christi Verlangen bringet die Kinder her, damit sie Gnad erlangen, niemand es ihnen wehr; führet sie Christo zu, er will sich ihr'r erbarmen, nimmt sie in seine Arme, darin sie finden Ruh. 4. Ob sie gleich zeitlich sterben, ihr Seele Gott gefällt; denn sie sind Gottes Erben, lassen die schnöde Welt. Sie sind frei aller Gfahr und dürfen hier nicht leiden, sie loben Gott mit Freuden dort bei der Engel Schar. Kornelius Becker 1561—1604. 214. Mel. Liebster Jesu, wir sind hier. Iu DPDD 35 x.. t ——— 5———.— 7—.——.— S E— 5—. DDD——— 1. Liebster Je⸗su, wir sind hier, deinem Wor⸗te nach⸗zu⸗le⸗ben: die⸗ses Kindlein kommt zu dir, weil du den Be⸗fehl ge⸗ge-ben, — IN ———— ., e. darln dᷣ, —— ö—.—— In.—— ——— daß man sie zu Ja es schallet allermeist dieses Wort in unsern Ohren: wer durch Wasser und durch Geist nicht zuvor ist neu geboren, wird von dir nicht aufgenommen und in Gottes Reich nicht kommen. 3. Darum eilen wir zu dir: nimm das Pfand von unsern Armen; tritt mit deinem Glanz herfür dir hin⸗füh⸗re, denn das Him⸗-mel⸗-reich ist ih⸗-re. und erzeige dein Erbarmen, daß es dein Kind hier auf Erden und im Himmel möge werden. 4. Hirte, nimm dein Schäflein an, Haupt, mach es zu deinem Gliede Himmelsweg, zeig ihm die Bahn, Friedefürst, sei du sein Friede, Weinstock, hilf, daß dieser Rebe auch im Glauben dich umgebe. I 2. 11604. )— —+ e⸗ben: e-ben, * 2 h⸗re. 7 Erden den. man, Gliede, Bahn, ede, Rebe zebe. 9.90. und erfülle das Verlangen: Nun wir legen an dein Herz, ja den Namen, den wir geben, was von Herzen ist gegangen; schreib ins Lebensbuch zum Leben. führ die Seufzer himmelwärts Benjamin Schmolck 1672—1737. 215. Mel. Liebster—.3 wir sind hier. V 6— + 7—— ——————— * e.— 1. Nun Gott Lob! Es ist vollbracht, und der Bund mit Gott geschlossen; was uns rein und se⸗lig macht, ist auf die⸗ ses Kind ge⸗flos⸗sen; —.— 2—— 2— l 1+2— +— 7—— ——.——5 7 2—— —‚*——.— 2—*—— 1— 1IZI.— * 2* Je⸗sus hat es ein-ge⸗seg-net und mit Him⸗-mels⸗tau be⸗reg⸗net. 2 O du dreimal selig Kind, 88 Werde fromm und wachse groß, vom Dreieinigen geliebet, werde deiner Eltern Freude, dem der Vater sich verbindt, und dein selig Christenlos dem der Sohn das Leben giebet, tröste dich in allem Leide; dem der Geist ist ausgegossen deine Taufe sei die Thüre, und der Himmel aufgeschlossen! welche dich zum Himmel führe. Benjamin Schmolck 1672—1737. 216. Mel. Gott des Himmels und der Erden. ů——— —+ 5„.—.— 1 2..—— N 2.— 1. 7 2..—— + E.— SI Ear.., Hnsnul Enu 1 Hans-n, Hin. Laelr n. EH—.— a— ——* 1. Gu⸗ter Hirt, der sei⸗ne Her⸗de mit dem eig⸗nen Blut er⸗kauft, daß dies Kind dein ei-gen wer⸗de, ward es heut auf dich ge⸗-tauft 4 4 4 4— 4**+ 4 EE — 22——————— N .᷑ĩ- 2— 4 I+.— 1— und im heil⸗gen Was⸗ser⸗bad ein ⸗-ge⸗taucht in dei ne Gnad. 2. II ihm nun ein Herz, ein neues, Und wenn sichs von dir verirrte und gieb ihm gewissen Geist, in des Lebens Wüstenei: daß es stets als ein getreues, geh ihm nach, du treuer Hirte, stilles Lamm dich liebt und preist daß es unverloren sei; und, von Weltlust unbethört, und am Ende seiner Bahn stets auf deine Stimme hört. trag es selig himmelan. Julius Karl Reinhold Sturm 1816. Konfirmation. 4. Konfirmation. 217. Mel. Wer nur den lieben Gott läßt walten. ö E/— ö—.— ö———— e—.—..— 2 ö——— XX 1 2 7— + C— *. 0. 1. Ich bin ge⸗tauft auf dei⸗ nen Na⸗men, Gott Va⸗ter, ich bin ge-zählt zu dei⸗nem Sa⸗men, zum 9— das U P5•5%5 v,.. ———— Sohn und heil⸗ger Geist, 9 1.— 7 dir ge⸗hei⸗ligt heißt; ich bin in Chris⸗tum ein⸗ge⸗ senkt, ich .— bin mit sei⸗nem Geist be⸗ Du hast zu deinem Kind und Erben, mein lieber Vater, mich erklärt; du hast die Frucht von deinem Sterben, mein treuer Heiland, mir gewährt; du willst in aller Not und Pein, o guter Geist, mein Tröster sein. 3. Doch hab ich dir auch Furcht und Liebe, Treu und Gehorsam zugesagt; ich hab, o Herr, aus reinem Triebe dein Eigentum zu sein gewagt; hingegen sagt ich bis ins Grab des Satans schnöden Werken ab. 4. Mein treuer Gott, auf deiner Seite bleibt dieser Bund wohl feste stehn; schenkt. wenn aber ich ihn überschreite, so laß mich nicht verloren gehn; nimm mich, dein Kind, zu Gnaden an, wenn ich hab einen Fall gethan. 5. Ich gebe dir, mein Gott, aufs neue Leib, Seel und Herz zum Opfer hin; erwecke mich zu neuer Treue und nimm Besitz von meinem Sinn: es sei in mir kein Tropfen Blut, der nicht, Herr, deinen Willen thut. 6. Laß diesen Vorsatz nimmer wanken, Gott Vater, Sohn und heilger Geist; halt mich in deines Bundes Schranken, bis mich dein Wille sterben heißt: so leb ich dir, so sterb ich dir,‚ so lob ich dich dort für und für. Johann Jakob Rambach 1693—1735. 218. Mel. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend. — —— 2—2...—.— 2—— c d * 2————.—— 2—— 1. Für die ⸗se Kin⸗der be⸗ ten wir mit hei ⸗ßer In ⸗brunst, . Ifs neue fer hin Blut, en thut. wanken, er Geist; Bundes brunst, Konfirmation. ů———.——— i——¹ 2.— 7 + 1 1 +7——* 7 1— 22 2—— ——— Gott, zu dir. Nimm du dich ih⸗ rer gnä⸗ dig an und ———— .———— ——. 7 n n. + II — V..—. + C II lei ⸗te sie auf 2 Erhalte sie vom Irrtum frei und mache sie im Glauben treu, und wenn Versuchung ihnen naht, eb ⸗ner Bahn. 3 In Schmerz und Kummer tröste sie und in der Not verlaß sie nie, gieb ihnen hier Zufriedenheit sei du ihr Helfer, Schutz und Rat. und dort des Himmels Seligkeit. Nach Johann Andreas Cramer 1723—1788. 219. Mel. Seelenbräutigam. —— .— 1—— +— 7* 22..—————v—ö— rr— 9—.— 1. Von des Him⸗mels Thron sen ⸗de, Got- tes Sohn, dei⸗ nen Geist, ———— e,. %—z—.‚.— 2—5 n 2 1——— 2..—— den Geist der Stär⸗ke; gieb uns Kraft zum heil-gen Wer ⸗ke, — Z..—— II ö ͥIIE H ——.— 2——— dir uns ganz zu weihn, e- wig dein zu sein. 2. 4. Mach uns selbst bereit, Wenn wir betend nahn, gieb uns Freudigkeit, Segen zu empfahn, unsern Glauben zu bekennen wollest du auf unsre Bitten und dich unsern Herrn zu nennen, uns mit Gnade überschütten; dessen teures Blut floß auch uns zu gut. 3. Richte Herz und Sinn zu dem Himmel hin, wenn wir unsern Bund erneuern und gerührt vor dir beteuern, deine Bahn zu gehn, Weltlust zu verschmähn. Licht und Kraft und Ruh ströme dann uns zu. D. Gieb auch, daß dein Geist, wie dein Wort verheißt, unauflöslich uns vereine mit der gläubigen Gemeine, bis wir dort dich sehn und dein Lob erhöhn. Samuel Marot 1770—1865. 4 V. ö ———— 220. Mel. Christus der ist mein Leben. 2—— ESEEEEEEEEE n EI e ———————————— 1. Wir flehn um dei- ne Gna⸗de, nichts sind wir oh⸗-ne — 3———ID.—— ö—.— n. M.H—f5 2..—.——.———— =22.———.———— 2.—.—— — +—— 2511 2.2.— 2 dich; führ uns auf dei⸗nem Pfa- de und hilf 2 Wir flehn um deine Wahrheit in unsers Lebens Nacht; durch dich nur wird uns Klarheit in unsern Geist gebracht. Wir flehn um deinen Frieden in dieser Welt voll Angst; uns sei das Heil beschieden, das du am Kreuz errangst. uns mäch⸗tig⸗lich. 4. Wir flehn um deine Stärke; du weißt, wie schwach wir sind. Zu jedem guten Werke stärk jedes schwache Kind. . Wir flehn um deinen Segen zum großen Bundestag, das wir auf allen Wegen dir treulich folgen nach. Karl August Döring 1783—1844. 221. Mel. O Ewigkeit, du Donnerwort. 7 E—.——2 EVU————.—————.— ů f.rr n E-H. eer e, E n dun—.— A..—.— + L* 1. Ich bin Auf Er⸗den, wo in dir, und du nur Sün⸗-der in mir: nichts soll mich, ew⸗ ge sind, nennst du mich freundlich —2— + + 2————I E.—. 1 + 2—— 2 e Lat.- EII I——. 1——* 2.— 2. + II 25—— ——7—— Lie ⸗be, dir in die⸗ ser Welt ent⸗rei⸗ßen. schon dein Kind: o laß michs e- wig hei⸗ßen und treu mit Wan⸗del, —.— 5 +*— E V. + + 2— I I. II .—— II 2.8 2— I I 2.— +— Herz und Mund be⸗ wah ⸗ren dei⸗- nen Frie-dens⸗bund. 2. Ich bin in dir, und du in mir: dreieinger Gott, du hast zu dir mich frühe schon berufen. Was mir, dem Kindlein, war bereit't, ergreif ich heut mit Innigkeit an des Altares Stufen und sag: O Liebe, du bist mein; ich will dein Kind auf ewig sein. SI— —1844. — w⸗ ge undlich — zan⸗del, — bund. 2 * 4. Ich bin in dir, und du in mir: Ich bin in dir. und du in mir: noch wohn ich völlig nicht bei dir, komm, Herr, mir deine Tugendzier weil ich auf Erden walle; frühzeitig anzulegen, drum führ mich, Jesu, treuer Hirt, daß mir des Lebens Glück und Not, daß mich, was locket, schreckt und irrt, ja selbst der letzte Feind, der Tod, nicht bringe je zu Falle. nur kommen mög im Segen. O daß, was ich dir heut versprach, Mit dir will ich durchs Leben gehn, mir gehe tief und ewig nach! dir leiden, sterben, auferstehn. Albert Knapp 1798-1864. 222. Mel. O du Liebe meiner Liebe.(Herz und Herz vereint zusammen.) — 4 44.—— — 2——— 1——.—— ——.ñ—5.—..— +7—— D„I. —8 7 2—.—=————————56—— ———— 4.—— 1. Bei dir, Je⸗su, will ich bleiben, stets in dei⸗nem Dienste stehn; nichts soll mich von dir ver⸗treiben, will auf dei⸗nen We⸗gen gehn. ——— —— 1—— ⁊...·. 7 H ö DSD.‚.‚‚II EIII II.ITI.T.IE.EIEIE.EI.II II. 2..—.— 1.— 2— I.— x Du bist mei⸗nes Le⸗bens Le⸗ben, mei-⸗ner See⸗le Trieb und Kraft, — 2———.—.— de- ummi N.—— ö ö—.—.— EHA +7 I— 2— 2Z...‚..———*—4 22— —— 14.— 2.—— wie der Wein⸗stock sei⸗ nen Re⸗ben zu⸗strömt Kraft und Le⸗bens⸗saft. 2 mit dem eignen teuren Blut? — · oHör Könnt ichs irgend besser haben Sollt ich dem nicht angehören, als bei dir, der allezeit der sein Leben für mich gab2 so viel tausend Gnadengaben Sollt iah ihmn nicht Treue oren, für mich Armen hat bereit? Treue bis in Tod und Grab? Könnt ich je getroster werden 4. als bei dir, Herr Jesu Christ, Ja, Herr Jesu, bei dir bleib ich dem im Himmel und auf Erden so in Freude wie in Leid; alle Macht gegeben ist? bei dir bleib ich, dir verschreib ich mich für Zeit und Ewigkeit. 8. Deines Winks bin ich gewärtig, Wo ist solch ein Herr zu finden, auch des Rufs aus dieser Welt; der, was Jesus that, mir thut, denn der ist zum Sterben fertig, mich erkauft von Tod und Sünden der sich lebend zu dir hält. Karl Johann Philipp Spitta 1801—1859. 223. n— ——— 2 EA —* n Eeun————— ů 2.— 1. Gott sei ge ⸗ lo ⸗ bet und ge ⸗ be ⸗ ne⸗dei⸗ et, mit sei⸗ nem Flei⸗ sche und mit sei ⸗ nem Blu⸗ te, W E 1— 1 ..— ů +—— ö 2— ——.— EEE—— FF der uns sel⸗-ber hat ge⸗spei⸗set das gieb uns, Herr Gott, zu gu⸗ te. W — 5——.—— 2— E—— — Herr, durch dei⸗ nen heil⸗ gen Leich⸗ nam, der von dei⸗ ner —— ö— ö ——J— EEEEEEE————— 7 ö— ———— 0 2—. a Mut⸗ ter Ma⸗ri⸗ kam, und das hei ⸗li ⸗ge Blut hilf uns, Herr, aus al ⸗ler Not. Ky⸗ ri⸗e⸗le⸗i ⸗son. 2 Den heilgen Leib hat er für uns ge⸗ geben zum Tod, daß wir dadurch leben. Nicht größre Güte konnte er uns schenken, dabei solln wir sein gedenken. Kyrieleison. Herr, dein Lieb so groß dich zwun⸗ gen hat, daß dein Blut an uns groß Wunder that und bezahlt unsre Schuld, daß uns Gott ist worden hold. Kyrieleison. . Gott geb uns allen seiner Gnade Segen, daß wir gehn auf seinen Wegen in rechter Lieb und brüderlicher Treue, daß die Speis uns nicht gereue. Kyrieleison. Herr, dein heilger Geist uns nimmer aß, der uns geb zu halten rechte Maß, daß dein arm Christenheit leb in Fried und Einigkeit. Kyrieleison. Martin Luther 1483—1546. 9 + ——— — — — Bnade jen rlicher ue. mmer Maß, 1546. Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern. In N— 25 1— E + + 1 ——70.———22.—7 7—.—.—..—. —..— 2+——————4 1— I I——— — + 4 1. Herr Je ⸗ su, dir sei Preis und Dank für die ⸗ se See⸗⸗len⸗ Im Brot und Wein dein Leib und Blut kommt uns wahr⸗haf⸗ tig — +——— iIEEEEE—— 2—.—2— — is Tran mi 8=bet.; speis und Trank, da ⸗ mit du uns be ga⸗ be daß wir wohl zu gut und uns⸗re Her-zen la⸗bet, 5 ————— — + 4— 2 1 2 2.—0—2..——— 2—.— 2— 2....—. + 2...——— in dir uns er⸗freu⸗en, wohl-ge⸗dei⸗ hen, e⸗ wig le⸗ —— *— II 2.—.— H —.— 2 0 ö ö— +.— 9 2..————. 2 600 2 ben: sol⸗ ches wol⸗lest du 2. Du kehrest, o Immanuel, ja selber ein in unsre Seel, dir Wohnung da zu machen. Drum uns ein solches Herz verleih, das von der Weltlieb ledig sei und allen eitlen Sachen. Bleibe, treibe unser Sinnen und Beginnen, daß wir trachten, alles Eitle zu verachten. 3. Ach Herr, laß uns doch nehmen nicht dein wertes Nachtmahl zum Gericht. Ein jeder recht bedenke, daß er mit diesem Lebensbrot im Glauben stille seine Not, der Fels des Heils uns tränke, ichtig dich dort oben stets zu loben, bis wir werden uns ge-ben. 4. O daß wir solche Seligkeit erwarten mochten allezeit in Hoffnung und Vertrauen und folgends aus dem Jammerthal gelangen in den Himmelssaal, dein Antlitz, Herr, zu schauen: tröstlich, köstlich uns als Gäste auf das beste bei ihm laben und ganz volle Gnüge haben. 5. Das gieb du uns von deinem Thron, o Jesu Christe, Gottes Sohn, giebs durch dein bitter Leiden. Dasselbe, weil wir leben hier, laß uns betrachten für und für, all Böses darum meiden. Amen, Amen, hilf uns kämpfen, hilf uns dämpfen alle Sünden, zu dir kommen von der Erden. Str. 1, 3, 4 Str. 2 u. 5 Zusätze des Hannoverschen Gesangbuchs von 1657. hilf uns fröhlich überwinden. von Bernhard von Derschow 1591—1639. Abendmahl. 225. —— 4.—— —E— + +— + 4+.— 2 ———0. n umn. 4——6——..— 2 E—— & ů—— 1. O Je⸗ su, mei⸗ ne Won⸗ne, du mei⸗ ner See⸗len ————— +———— 2— 1 +7 H— HH —.—.....————— — 1— 1. II — Son⸗ne, du Freund⸗lich⸗ster auf Er⸗den, laß mich dir dank⸗bar wer⸗den. 2. Wie kann ich gnugsam schätzen dies himmelsüß Ergötzen und diese teuren Gaben, die uns gestärket haben! 3. Wie soll ich dir es danken, o Herr, daß du mich Kranken gespeiset und getränket, ja selbst dich mir geschenket! 4. Ich lobe dich von Herzen für alle deine Schmerzen, für deine Schläg und Wunden, die du für mich empfunden. 5. Dir dank ich für dein Leiden, den Ursprung meiner Freuden; dir dank ich für dein Sehnen und heiß vergoßne Thränen. 6. Dir dank ich für dein Lieben, das standhaft ist geblieben; dir dank ich für dein Sterben, das mich dein Reich läßt erben. 7. Jetzt schmecket mein Gemüte dein übergroße Güte; das teure Pfand der Gnaden tilgt allen meinen Schaden. 8. Herr, laß mich nicht vergessen, daß du mir zugemessen die kräftge Himmelsspeise, wofür ich dich jetzt preise. 2. Du wollest ja die Sünde, die ich noch jetzt empfinde, aus meinem Fleische treiben und kräftig in mir bleiben. 10. Nun bin ich losgezählet von Sünden und vermählet mit dir, mein liebstes Leben; was kannst du Wertres geben? 11. Laß mich die Sünde meiden, laß mich geduldig leiden, laß mich mit Andacht beten und von der Welt abtreten. 12. Nun kann ich nicht verderben, drauf will ich selig sterben und fröhlich auferstehen, o Jesu, dich zu sehen. Johann Rist 1607—1667. 226. Mel. Mein Herzensjesu, meine Lust. —— 2 —— urch die-⸗ T 149 EILI—— +— 1 2— EH. 4 + P. EH 2—— EEE— 1. O Je ⸗ su, dir sei ⸗wig Dank für dei ⸗ne Treu und se Speis und Trank mich auch das Le-⸗ben hier den n? 1667. 22 I e e————E .—.——.—————— 1831 —.———————.——.———‚—D— I 2.—..——.———— 2——9 Larden⸗ Vill⸗kom⸗-men sei, du ed⸗ler Gast; den Sün⸗der nicht ver⸗ E 2 645 —.—— 5 5 2—— — EEEE u ö——— —— n—. IE schmä⸗het hast: wie soll ich Dank dir sa⸗ gen? 2. 443. Herr Jesu Christ, du kannst allein Laß mich nun ewig sein in dir, mir Leib und Seele laben. laß dir allein mich leben, Nun bin ich dein, und du bist mein und bleib du ewig auch in mir. mit allen deinen Gaben: Mein Gott, du wirst mirs geben, hier hab ich, was ich haben soll, daß ich durch diese Speis und Trank dein Gnadenbrünnlein ist stets voll, stark bleib, wenn ich bin sprant, und ier fi ich Trost d L 1. 95— und fahr zu dir mit Freuden. Johann Olearius 1611—1684. 227. — 2— 2— +Z.— I —5.———2—2..— T 1——— 7 +—..— IUIUZ/.i.DI‚————603 27Z—— —0————,. 1. Schmük⸗ke dich, o lie⸗be See⸗le, laß die dunk⸗le Sünden⸗höh⸗le, komm ans hel⸗le Licht ge⸗gan⸗gen, fan⸗ge herrlich an zu prangen; 4 +— 4*— —D 2 2—.— 1 +7 7 2.. 2..— 2——.— ——— 2—.—.—.—— ——— I denn der Herr voll Heil und Gna⸗den will dich jetzt zu Gas⸗te la⸗den; 4 4*— 4 4 +— 12.— 1ʒ——4 +— 2.... TZ— 1— II E der., 2—— D e, H L.. 22..—.— e Bl Il1————.2 III der den Him⸗mel kann ver⸗wal⸗ten, will jetzt Herberg in dir hal⸗ten. 2. 3. Ach wie hungert mein Gemüte, Beides, Wonne und auch Beben, Menschenfreund, nach deiner Güte; fühl ich jetzt im tiefsten Leben. ach wie pfleg ich oft mit Thränen Das Geheimnis dieser Speise mich nach deinem Mahl zu sehnen; und die unerforschte Weise ach wie pfleget mich zu dürsten machet, daß ich froh bemerke, nach dem Trank des Lebensfürsten, Herr, die Größe deiner Stärke. daß in diesem Brot und Weine Ist auch wohl ein Mensch zu finden, Christus sich mit mir vereine. der dein Allmacht sollt ergründen? 4 und dazu ganz unverdrossen, Jesfu, meine Lebenssonne, Herr, dein Blut für uns vergossen, Jesu, meine Freud und Wonne, das uns jetzt kann kräftig tränken, Jesu, du mein ganz Beginnen, deiner Liebe zu gedenken. Lebensquell und Licht der Sinnen hier fall ich zu deinen Füßen: laß mich würdiglich genießen dieser deiner Himmelsspeise, mir zum Heil und dir zum Preise. 6. Jesu, wahres Brot des Lebens, hilf, daß ich doch nicht vergebens oder mir vielleicht zum Schaden sei zu deinem Tisch geladen. 5. Laß mich durch dies Seelenessen Herr, es hat dein treues Lieben deine Liebe recht ermessen, dich vom Himmel hergetrieben, daß ich auch, wie jetzt auf Erden, daß du willig hast dein Leben mög dein Gast im Himmel werden in den Tod für uns gegeben Johann Franck 1618—1677. 228. Mel. Es ist gewißlich an der Zeit. 21——— r.— * I. EXI I——2 45.—4— 2 W 2.—.— 22...J.———. I I X I* 794— 1. Ich komm jetzt als ein ar⸗mer Gast, o Herr, zu dei⸗ nem den du für mich be⸗rei⸗tet hast, daß er mein Herz er⸗ 141 II— I 2—...——...— ——— 1ᷣ—511—.* 1. —— 7 Ti⸗ fri ⸗sche, wenn mich der See⸗len⸗hun⸗ger nagt, wenn + I —— +—— ————— E?—. —IT. ö 2—— E— I mich der Durst des Geis⸗tes plagt, bis ich den Schweiß ab ⸗wi⸗sche. 2. 4. Nun sprichst du Seelenbischof dort: Ich armes Schäflein suche dich Ich bin das Brot zum Leben; auf deiner grünen Weide; dies Brot treibt auch denHunger fort, dein Lebensmanna speise mich den sonst nichts mag aufheben. zu Trost in allem Leide; Ich bin der Trank: wer glaubt an es tränke mich dein teures Blut, mich, auf daß mich ja kein falsches Gut den wird nicht dürsten ewiglich; von deiner Liebe scheide. ich will ihm Labsal geben. 3..— Drum führe mich, o treuer Hirt, Gleichwie des Hirsches mattes Herz auf deine Himmelsauen, nach frischem Wasser schreiet, bis meine Seel erquicket wird, uch 1aß n auch mein Seelenschmerz: wenn du sie lässest schauen ach laß mich sein befreiet die Ströme deiner Gütigkeit, von meiner schweren Sündenpein und flöße deinen Trost mir ein, ů dann bin ich benedeiet. die du für alle hast bereit, so deiner Hut vertrauen. , rgossen, tränken, ens, gzebens aden essen Erden, werden —1677. 6. Vor allem aber wirk in mir ein ungefärbte Reue, auf daß mein Herz sich für und für vor aller Sünde scheue; fach in mir, Herr, den Glauben an, der dein Verdienst ergreifen kann, damit mein Herz sich freue. 7. Entzünd in mir der Andacht Brunst, daß ich die Welt verlasse und deine Treue, Gnad und Gunst in dieser Speise fasse, daß durch dein Lieben Lieb in mir zu meinem Nächsten wachs herfür, und ich fort niemand hasse. bendmahl. 5 19³ 8. Ach führe mich doch selbst von mir, bei mir ist nichts als Sterben. Nimm aber mich, o Herr, zu dir, bei dir ist kein Verderben. In mir ist lauter Höllenpein, in dir ist nichts als Seligsein mit allen Himmelserben. 2— So komm nun, treuer Seelenfreund, laß in mein Herz dich schließen. Mit dir bin ich nun ganz vereint, ich will von keinem wissen als nur von dir, o Gotteslamm, der du auch mich am Kreuzesstamm aus Not und Tod gerissen. Justus Sieber 1628—-1695. 229. Mel. Wie nach einer Wasserquelle. (Freu dich sehr, o meine Seele.) 2 2:—— — — II I 5.— 2—..—— x .— e re e u,-e, vde, in, — 1. Ach Gnad ü⸗ber al⸗le Gna⸗ Je⸗ sus hat uns selbst ge⸗la⸗ den! Heißet das nicht Gü⸗tig⸗keit? den zu dem Tisch, den er be-reit't. ——— 7———— — D— bit⸗ tet uns zu Gast, daß wir, al⸗ler Sor⸗ gen⸗last, 4 4 4 4 4 3 +——.— H—. + + +— N ...,.., x... al⸗ler Sünd und Not entnommen, in den Himmel möch⸗ten kom⸗men. 2. Jesus Christus will uns speisen und auch selbst die Speise sein. Heißet das nicht Gnad erweisen? Ist er nun nicht mein und dein? Sollten wir an seinem Heil nun hinfort nicht haben teil, da er unser so gedenket, daß er sich uns selber schenket? 3. Herr, du hast dich hingegeben unsertwegen in den Tod, daß wir möchten wieder leben frei von aller Qual und Not; aber deiner Liebe Macht hat dich auch dahin gebracht, daß du deinen Leib uns schenkest und mit deinem Blut uns tränkest. 4. Hier sieht man dein treu Gemüte: du bist sonst der Arzt allein; doch willst du aus lauter Güte auch die Arznei selber sein. Du giebst dich selbst uns zu teil, daß wir möchten werden heil von den tiefen Seelenwunden, die sonst waren unverbunden. 2* 14 Ach laß deinen Lebensquell 2—64 —4 Ach zu dir komm ich geschritten, mich auch machen weiß und hell; Jesa . o mein liebster Jesu Christ, ränke mich d h ich sterhe in E. und will dich im Glauben bitten und 97 00 ent Det⸗ 2 Derdten 27 in roßem Durst verderbe. . weil für mich bereitet ist D Oieühderdegt und 4 dein so teurer Gnadentisch, 7. daß sich meine Seel erfrisch: Dir, Herr Jesu, will ich schicken Wer du wollst ihren Hunger stillen mein ganz müd und mattes Herz; daß d und in ihrem Durst sie füllen. ach das wollest du erquicken, zum 6. weil es fast vergeht vor Schmerz. Ein Ach so wollest du mich laben Omein Arzt, du kannst allein Mich +* mit dem rechten Himmelsbrot mich von Sünden machen rein. zur und mit reichem Trost begaben Du wollst selbst, Herr, in mir leben; deine 1 wider Sünde, Höll und Tod. dir sei ganz mein Herz ergeben. reine Anna Sophie von Hessen⸗Darmstadt 1638—168. Himt 1 ö das 230. I ö Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern.„—5 ö O O/ + 45 n—————.— 5 und —4.—— + + 1 + 7 2— L 1 Die e J 24—.— 4* ————9 doch 1. O Fels des Heils, o Got⸗tes⸗lamm, für mei⸗ne Sünd am Deit Dein Lei⸗den ist ein Gar⸗ten mir, der Früchte trä⸗ get meir ——— bleil — ö—.———— ö EEAEE E— ‚.— 2 neu ** 2— Kreu⸗zes⸗stamm ge⸗ mar-tert und ge⸗schlach⸗tet! o ich— für und für, wo⸗ nach die See ⸗le schmach⸗tet; Dru Ii—— ö das N—.— ö———.—— ö——.— ö.———‚—— in SPS.SIS.ISISISIPII.I.II..I.II I I———— . stets mich wohl er⸗ quik⸗-ke und er ⸗blik-ke See⸗len⸗wei⸗ im ——— Wil n i———.— R 2 — E——.— bin WM—.— + W 4—— E 2——— 2.52 dir —— de, ja die Wur⸗zel al ⸗ler Freu ⸗de. wen 2. Übertreter Sinas Wetter seh mit Dein Fleisch soll Lebensbrot mir sein, Zagen, I dein Blut macht mich von Sünden wenn mich Satan will verklagen. Ach ö rein 3 ö ich dein Kreuzholz ist mein Stecken Wie lieblich ist dein Li .—— e lieblich ist dein Liebesmahl! wa⸗ ö der mir in Schwachheit Stütze ist, 9 1 ut ch 5 2 Wil 4 Da seh ich, mit welch großer Qua NI ein Born, aus dem das Leben fließt,‚ die gi be dich ülle ich ;—— die Liebe dich umhüllet.„ ein Schild, der mich kann decken Da werd ich, als aus deiner Hand, der N mächtig, mit deinem heilgen Gnadenpfand Krä I. wenn ich erquickt, mit Lust erfüllet, Säf d hell; erbe derbe. icken es Herz; I chmerz. lein rein. ir leben; eben. 3—1683. seh mit lagen. nahl! r Qual r Hand, pfand 1 wenn du, Jesu, in Erbarmen dich der armen Seele schenkest und an deinen Eid gedenkest. 4. Wer bin ich, o du Gotteslamm, daß du starbst an dem Kreuzesstamm, zum Heil mich einzuladen? Ein Sünder, der verdienet Pein! Mich armen Sünder führst du ein zur Tafel deiner Gnaden, deiner reinen Himmelsgaben, welche laben das Ver⸗ langen, das auf Hoffnung war gefangen. 2 . Ich habe den beschwornen Bund so oft gerissen in den Grund und mein Gelübd verlassen. Die Schuld ist groß, der Glaube klein; doch willst du mir versöhnet sein und nimmermehr mich hassen. Dein Wort, mein Hort, bleibt beständig, wie abwendig ich gewesen; neu soll ich durch dich genesen. 6. Drum sinkt vor dir ein ledig Herz, das nichts dir bringt als Sünden schmerz, in Selbstverleugnung nieder. Ich bin mir selber gram, daß ich, mein Herr, so oft verlassen dich; in Demut komm ich wieder. Willig bin ich, dir aufs neue Huld und Treue zu verschreiben, wenn dein Geist mich nur wird treiben. 7. Ach komm in deinen Garten dann; ich will dir bringen, was ich kann, was du mir erst gegeben. Willst du noch mehr, so gieb es mir, ich will es wieder bringen dir; der Weinstock giebt den Reben Kräfte, die von innen Raum gewinnen, auf⸗ wärts dringen, ö N daß sie reife Früchte bringen. . Stärk meinen Glauben, um das Kleid ö der ewigen Gerechtigkeit freimütig anzuziehen. Ich komm in fester Zuversicht: dein Bundessiegel fehlt ja nicht, du hast es mir verliehen, ö ö daß ich fröhlich darf erscheinen, denn in deinen offnen ö Wunden hab ich Zutritt nun gefunden. 2. Von dir hab ich das Priestertum, daß ich ins innre Heiligtum darf unverhüllet gehen. Den Vorhang riß dein Tod entzwei, ich darf als Bundsgenosse frei vor deinem Antlitz stehen. Grämen, Schämen hat ein Ende, weil die Hände sind ö durchgraben, die für mich bezahlet haben. 10. Hier ist die Liebe mein Panier, I dein Liebesaltar brennt in mir, du hast mein Herz genommen. Du hast mir Lebensbrot geschenkt, ich werd aus Edens Strom getränkt; du wirst bald selber kommen I und mich ewig NN dir vereinen in dem reinen Paradeise, INI wo du Manna giebst zur Speise. Ie 11. Gieb nur, daß so, wie sich für jetzt mein Herz in deiner Füll ergötzt, es in dir möge bleiben; vom Bund, den ich erneuert hab, wird dann mich weder Furcht noch Grab, die Hölle selbst nicht treiben. Ich will nun still an dir kleben, in dir leben. Tausend Welten Säfte, können gegen dich nichts gelten. 13* * 12. zur Dienstbarkeit der Lüste. Laß mich, durch dieser Speise Kraft Komm bald, gestärket, meine Wanderschaft Herr, halt fortsetzen durch die Wüste. deiner Tauben Treu und Glauben Gieb, daß Agyptens Fleischtopf nie unzerbrochen, von dir, o Himmelsbrot, mich ziehwie dein Wort und Pfandversprochen. Friedrich Adolf Lampe 1683—1729. 231. Mel. Aus tiefer Not schrei ich zu dir. . — ö 1— ö ö—— ö ö 7*.———— 2 +—— EDi—.———UUUUU—.—. .—— 1. Herr Je⸗ su Christ, du höch⸗stes Gut, du Brunnquell al-ler wir kom⸗men, dei⸗nen Leib und Blut, wie du uns hast ge⸗ 1 zu dei-ner Lie-be Herr⸗lich⸗keit und uns⸗rer See⸗len a⸗ den, N ö e—— ————.65— ————.— ..—.— Se⸗ lig ⸗ keit zu es⸗ sen und zu trin⸗ken. 3 0. ä Bleib du in uns, daß wir in dir O Jesu, mach uns selbst bereit auch bis ans Ende bleiben; zu diesem hohen Werke; laß Sünd und Not uns für und für schenk uns dein schönes Ehrenkleid nicht wied durch deines Geistes Stärke. Hilf, daß wir würdge Gäste sein er von dir treiben, bis wir durch deines Nachtmahls Kraft und werden dir gepflanzet ein in deines Himmels Bürgerschaft zum ewgen Himmelswesen. dort ewig selig leben. 17¹³. 232. Mel. An Wasserflüssen Babylon. —— — R ———.—* SEDEEEEEEEEEEEEE —— 1. Ich kom⸗-me, Herr, und su ⸗che dich, müh-⸗se⸗ lig und be⸗ dei⸗ ner Gott, mein Er-bar⸗mer, würd⸗ge mich des Wun⸗ders Men Sünd Dich du bi du h und Ich! und e Du 1 du h Gott in di So f er ti und dich Du r spric die du b und von 60 auben ochen, rochen. 1729. dir ud für mahls 1t aft 17¹3. Abendmahl. ———— ö 5 SDSDSDSDSDSSESESIiii‚i‚iI‚IIEI‚eEEE Seeꝰ——— 2————— la⸗den; ach lie⸗ Dei Thron zottes 3 Gna⸗den Ich lie-ge hier vor deinem Thron, Sohn Gottes und des ——— + 1— 2——5— 47 4r din punn aenn. 55 3. —2—.— 2—.—.— +2 — ö— Menschen Sohn, mich dei- ner zu ge⸗trös⸗ten. Ich füh⸗le mei⸗ner N ö EHA ů—————.— 3 DD‚‚‚‚‚ — Sünden Müh, ich su⸗che Ruh und fin⸗de sie im Glauben der Er ⸗lös⸗ten. 2. 4. Dich bet ich zuversichtlich an, HDein ist das Glück der Seligkeit; du bist das Heil der Sünder; bewahr es hier im Glauben du hast die Handschrift abgethan, und laß durch keine Sicherheit und wir sind Gottes Kinder. dir deine Krone rauben: ad denk an deines Leidens Macht sieh, ich vereine mich mit dir, und an dein Wort: Es ist vollbracht! ich bin der Weinstock, bleib an mir, Du hast mein Heil verdienet, so wirst du Früchte bringen; du hast für mich dich dargestellt; ich helfe dir, ich stärke dich, Gott war in dir und hat die Welt und durch die Liebe gegen mich in dir mit sich versühnet. wird dir der Sieg gelingen. 3. 5. So freue dich, mein Herz, in mir, Ja, Herr, mein Glück ist dein Gebot, er tilget deine Sünden ich will es treu erfüllen und läßt an seinem Tische hier und bitte dich durch deinen Tod dich Gnad um Gnade finden. um Kraft zu meinem Willen. Du rufst, und er erhört dich schon,. Laß mich von nun an würdig sein, spricht liebreich: Sei getrost, mein mein ganzes Herz dir, Herr, zu Sohn, weihn die Schuld ist dir vergeben; und deinen Tod zu preisen; du bist in meinen Tod getauft, laß mich den Ernst der Heiligung und du wirst dem, der dich erkauft,‚ durch eine wahre Besserung von ganzem Herzen leben. mir und der Welt beweisen. Christian Fürchtegott Gellert 1715—1769. 233. Mel. Wachet auf! ruft uns die Stimme. —. TZEV* 2 1—* 1 +.— 4.—. 2——14.—— 2— E +7- h E Sn 3—.— 2 — Herr, du wollst uns voll⸗be⸗rei⸗ten zu dei ⸗nes Mahles Se⸗lig⸗ Iv/ Laß uns, Le⸗ ben zu em pfa⸗hen, mit glau⸗bens⸗vol⸗lem Her⸗zen Abendmahl. — 6 198 ů 2—m— I—— 1666 EE ⸗0 SDSDDTR——— 2. 2. ö ö——..— E—.— 2— ö—..——. —— kei⸗ten; sei mit⸗ten un⸗ ter uns, o Gott! ga— na⸗ hen und sprich uns los von Sünd und Tod. Wir sind, o Je⸗su, H*———3 ᷓ r.......... I daid;rx inroenrrt. —ᷣ——.— + ů—.. +—— — E ö dein; dein laß uns e⸗wig sein! A⸗men, A⸗men. An⸗ be⸗tung dir! Einst — ———— ————„—— ö 2 ö E——— 4 I——— fei ⸗ ern wir das gro ⸗ße A⸗ bend-mahl bei dir. Friedrich Gottlieb Klopstock 1724—1803. 234. Mel. Schmücke dich, o liebe Seele. —— 12 VI 12. I. 5——.——.——6 SSSSSE——.— 2 0 1. Komm, mein Herz, in Je⸗su Lei⸗den strömt auch dir ein Quell der stil ⸗le hier dein sehn⸗lich Dür⸗sten an dem Mahl des Le-bens⸗ EERr.. SSEEE— ———3535—— Fre 7 2 3——————— Für⸗sten. Daß ich ei⸗- nen Hei⸗land ha-be, mich in sei⸗ 9 ö 7 .————.——8 ————.———— nem Hei⸗ le la ⸗be und in sein Ver⸗dienst mich klei⸗de, —— 1— ——.——— —— 2 7— IIX 7 das ist mei⸗nes Her-zens Freu⸗de. 2 Zwar hab ich ihn alle Tage, wenn ich nach ihm Sehnsucht trage; er ist auf der Himmelsreise täglich meine Seelenspeise. Daß ich einen Heiland habe, bleibt mein Alles bis zum Grabe, und ich 29610 nichts andres wissen, als sein Leiden zu genießen. Aber auch hier s nimm daß i der a wie se mein Ache5 wie e Sünd wenn daß i deren sanft mir! O ick ich it was wäre daß desse. Besse als Sei daß da d solch daß der! ja d gern Heil weil der die ze⸗su, rabe, vissen, Aber ich will mit Verlangen auch sein Abendmahl empfangen, hier schenkt er sich ganz zu eigen: nimmer will ichs nun verschweigen, daß ich einen Heiland habe, der am Kreuz und in dem Grabe, wie sein Wort mir sagt und schreibet, mein Erlöser war und bleibet. 4. Ach wie werd ich oft so müde, wie entweicht der süße Friede! Sünd und Welt kann mich verwunden, wenn mir dieses Licht verschwunden, daß ich einen Heiland habe, der mit seinem Hirtenstabe sanft und mild und voll Vergeben mir nichts ist als 5. O ich Armer, ich Verlorner, ich in Sünden schon Geborner, was wollt ich vom Troste wissen, wäre dies mir weggerissen, daß ich einen Heiland habe, dessen Blut mich Sünder labe! Besser wär es, nie geboren, als dies teure Wort verloren. 6. Sei gesegnet, ewge Liebe, daß du mir aus treuem Triebe, da das Mißtraun mich vergiftet, solch ein Denkmal selbst gestiftet: daß ich einen Heiland habe, Mahl. Daß ich einen Heiland habe, der erblaßt und tot im Grabe auch für meine Schuld gelegen, will ich schmecken und erwägen. 8. Heilger Kelch, sei mir gesegnet, weil mir der mit dir begegnet, dessen Blut mich lässet finden die Vergebung aller Sünden. Daß ich einen Heiland habe, der die arme Seele labe, muß nicht dies mein Dürsten stillen und mein Herz mit Wonne füllen? 9 Er gebietet mir zu essen, meines Jammers zu vergessen, Heil und Leben. er gebietet mir zu trinken und in Freude zu versinken, daß ich einen Heiland habe, der sich selbst zur Opfergabe, ja zur Nahrung und zum Leben mir aus freier Huld gegeben. 10. Gott, was brauch ich mehr zu wissen, ja was will ich mehr genießen? Wer kann nun mein Heil ermessen? Werd ich das nur nie vergessen, daß ich einen Heiland habe! Ich bin frei von Tod und Grabe; wenn mich Sünd und Hölle schrecken, so wird mich mein Heiland decken. 11. der den Gang zum Kreuz und Grabe, Will hinfort mich etwas quälen, ja den Schritt in Todes Rachen gern gethan, mich los zu machen. 7. Heilges Brot, sei mir gesegnet, weil mir der in dir begegnet, der mit seinen Todeswunden die Erlösung mir erfunden. oder wird mir etwas fehlen, oder wird die Kraft zerrinnen, so will ich mich nur besinnen, daß ich einen Heiland habe, der vom Kripplein bis zum Grabe, bis zum Thron, wo man ihn ehret, mir, dem Sünder, zugehöret. Ernst Gottlieb Woltersdorf 1725—1761. 235. Mel. Gott sei gelobet und gebenedeiet. H— E.——— DDDiꝑi‚i‚i‚i‚i˖i‚e‚eieEE 2SS.— — ñ— Nun sei, o Herr, dir Preis und Dank Der du mit uns den Frie⸗dens⸗bund er⸗neu ⸗et, ge⸗wei⸗het, Preis und Dank aus heil⸗ge uns in — Herzensgrunde! Wo Ius 17 dei⸗nem Bunde. Je⸗ sus Chris⸗tus, der du dich für uns ge⸗ge⸗ *. EE—...— ben, Le⸗bens⸗fürst, o laß in dir uns le⸗ ben, bis wir dro⸗ ben im Licht *—— 6 e⸗wig schaun dein An ge⸗sicht. Hal ⸗le Darur auf m ö auf ih und se die m das i . des w IV. Christliches Leben. —.— dro⸗ — ö 236. ahl Psalm 130. 1831. +2———.—.— SIVI SLSttłTRRæR 2 D..iiieieee— WDS Ese——.—.—.0 1. Aus tie ⸗ fer Not schrei ich zu dir, Herr Gott, er-hör mein dein gnä-dig Ohr neig her zu mir und mei⸗ ner Bitt es ——————— EII—....— L 1 + eEe, L. 1—.— — ů 22— hffene. Denn so du willst das se-hen an, was Sünd und Unrecht er p.—— DDIIIIeeee... I2M.—— 2—————— ist ge⸗than, wer kann, Herr, vor dir blei-ben? 2 Bei dir gilt nichts denn Gnad und Gunst, die Sünde zu vergeben, es ist doch unser Thun umsonst aauch in dem besten Leben. Vor dir niemand sich rühmen kann, des muß dich fürchten jedermann und deiner Gnade leben. Darum auf Gott will hoffen ich, auf mein Verdienst nicht bauen; auf ihn mein Herz soll lassen sich und seiner Güte trauen, die mir zusagt sein wertes Wort: ö des will ich allzeit harren. das ist mein Trost und treuer Hort, 4. und ob es währt bis in die Nacht und wieder an den Morgen, doch soll mein Herz an Gottes Macht verzweifeln nicht noch sorgen. So thu Israel rechter Art, der aus dem Geist erzeuget ward, und seines Gotts erharre. 5. Ob bei uns ist der Sünden viel, bei Gott ist viel mehr Gnade; sein Hand zu helfen hat kein Ziel, wie groß auch sei der Schade. Er ist allein der gute Hirt, der Israel erlösen wird aus seinen Sünden allen. Martin Luther 1483—1546. 140 sieh doch, wie EII 1. Al-lein zu dir, Herr Je⸗su Christ, mein Hoff⸗nung steht auf Ich weiß, daß du mein Trös⸗ter bist, kein Trost mag mir sonst 4— + N —..——. E ERRAEEE — 955.661——=DD..— ——————— Er⸗ den. 9 4—— 14 4 wer⸗den: von An⸗be⸗ginn ist nichts er⸗korn, auf Er-den ist kein ö—— ESS—— —..——.—— E. + I 1... 2 + 23 1 95— Mensch ge⸗born, der mir aus Nö⸗ten hel⸗fen kann; ich — —— SSSII—— P e-A i—.—— I———.— x— 2—— ruf dich an, zu dem 2 Mein Sünd sind schwer und übergroß und reuen mich von Herzen, derselben mach mich frei und los durch deinen Tod und Schmerzen; und zeig mich deinem Vater an, daß du hast gnug für mich gethan so werd ich los der Sünden Last: Herr, halt mir fest, wes du dich mir versprochen hast. 3. Gieb mir nach deinr Barmherzigkeit den wahren Christenglauben, auf daß ich deine Süßigkeit mög inniglich anschauen, vor allen Dingen lieben dich und meinen Nächsten gleich als mich. Am letzten End dein Hilf mir send, damit behend des Teufels List sich von mir wend. 4. Ehr sei Gott in dem höchsten Thron, dem Vater aller Güte, und Jesu Christ, sein'm liebsten Sohn, der uns allzeit behüte, und Gott dem werten heilgen Geist, der uns allzeit sein Hilfe leist, damit wir ihm gefällig sein hier in der Zeit und folgends in der Ewigkeit. Johann Schnesing(2) 4 1567. 238. Herr Je⸗ su 40 du höch⸗st ich + Mel. Aus tiefer Not schrei ich zu dir. V 4 e are Iin ue +*—— ö ESEEEEEEEE r——— 1 tes Gut, du Brunnquell al⸗ler in mei⸗nem Mut mit Schmer-zen bin be⸗ oh Erbat nimm diewe am H auf d in me noch wenn Allei! mit daß — ht auf ir sonst Is mich. ir send, rwend. Thron, Sohn, Geist, st —6 —— 1567. Gna⸗den, la⸗ den und in mir hab der Pfei⸗le viel, die im — —e er e., — 2—..—. 7 7—— —.————H oh ⸗ ne Ziel mich ar ⸗men Sün ⸗der drük⸗ ken. 2 als wenns beginnt zu springen, Erbarm dich mein in solcher Last, nimm sie aus meinem Herzen, dieweil du sie gebüßet hast am Holz mit Todesschmerzen, auf daß ich nicht mit großem Weh in meinen Sünden untergeh noch ewiglich verzage. 3. Fürwahr, wenn mir das kommet ein, was ich mein Tag begangen, so fällt mir auf mein Herz ein Stein, und bin mit Furcht umfangen, ja ich weiß weder aus noch ein und müßte gar verloren sein, wenn ich dein Wort nicht hätte. 4. Allein dein heilsam Wort das macht mit seinem süßen Singen, daß mir das Herze wieder lacht, dieweil es alle Gnad verheißt denen, die mit zerknirschtem Geist zu dir, Herr Jesu, kommen. 5. So komm ich jetzt zu dir allhie in meiner Angst geschritten und thu dich mit gebeugtem Knie von ganzem Herzen bitten: Verzeihe mir doch gnädiglich, was ich mein Lebtag wider dich auf Erden hab begangen. 6. Stärk mich mit deinem Freudengeist, heil mich mit deinen Wunden, tröst mich mit deinem Todesschweiß in meiner letzten Stunden und nimm mich einst, wenn dirs gefällt, im rechten Glauben von der Welt zu deinen Auserwählten. Bartholomäus Ringwald 1530—1598. 239. e e ar..——.— 223————.——.——— ———.. E— I 1. L + I— J 1— L 2... I— — 1. Ach Gott und Herr, wie groß und schwer sind mein be⸗ gang⸗ne 645% 2447— 0 ö ———— PT + ö ö— SII PIPIPPII.....— ———— E— Sünden! Da 2. Lief ich gleich weit zu dieser Zeit bis an der Welt ihr Ende und wollt los sein des Elends mein, wiled ich es doch nicht wenden. ist niemand, der helfen kann, in die⸗ser Welt zu fin⸗den. Zu dir flieh ich; verstoß mich nicht, wie ichs wohl hab verdienet. Ach geh doch nicht, Gott, ins Gericht: dein Sohn hat mich versühnet. —.—. — Buße. 4. daß ich nur nicht, Solls ja so sein, wie's oft geschicht, daß Straf und Pein mein Heil murrend verscherze. auf Sünde folgen müssen: 6 so fahr hier fort Handle mit mir, und schone dort 3 wie's dünket dir, und laß mich hier wohl büßen. durch dein Gnad will ichs leiden; 5. laß mich nur nicht Gieb, Herr, Geduld, dort ewiglich vergieb die Schuld, von dir sein abgeschieden. schaff ein gehorsam Herze, Martin Rutilius 1550—1618. 240. Mel. Allein zu dir, Herr Jesu Christ. 5 ö N SID.....— 115 12——— + 2—4 ö— —.——— E —5—————— 1. Du wei ⸗nest vor Je⸗ ru⸗ sa⸗lem, Herr Je⸗ su, lich⸗ te be⸗zeugst, es sei dir an⸗ ge⸗nehm, wenn Sün⸗der sich be⸗ —5 ö——— ; rs— 7* j ö ————————— SSS— 3 ren; M. RI keh ⸗ören. Wenn ich vor dir mit Buß er⸗schein und ö— — +—— 5—— — 8 2—29.—————.— 23— ö 2—— ü⸗ ber mei ⸗ ne Sün ⸗de wein, so wäschst du ab aus W —————. ö N f ——.— SESEEEEEE. —.—. 2—2... ́— lau⸗ter Gnad die Mis⸗se⸗that, die mich bis⸗her ge⸗quä⸗let hat. 2. der Welt aushalten manchenStrauß: Wenn deines Vaters Zorn entbrennt sie martert stets die Deinen; von wegen meiner Sünde, auf allen Seiten, wo sie kann, u deinen Thränen ich mich wend, fängt sie mit mir zu hadern an. a ich Erquickung finde. Dies tröstet mich zu aller Frist: Vor Gott sind sie so hoch geschätzt. Herr Jesu Christ, wer damit seine Sünde netzt, in Not du auch gewesen bist. den blickt Gott an mit Gütigkeit zu jeder Zeit 4. zählest Thräne und sein betrübtes Herz erfreut. 3 wählest all⸗ Thranen mein, ich weiß, sie sind gezählet, 3. und ob sie nicht zu zählen sein, Hier muß ich auch im Thränenhaus dennoch dir keine fehlet. vor großer Angst oft weinen, So oft vor dir sie regen sich, und d —1618. o oft sie auch bewegen dich, aß du dich mein erbarmen mußt. Dir ist bewußt mein Kreuz, drum hilfst du mir mit Lust. Wer jetzund säet Thränen aus, hält in Geduld Gott stille, wird fröhlich sein in deinem Haus, da Freude ist die Fülle, ja solche Freude, die kein Mann mit seiner Zung aussprechen kann, und die da bleibt in Ewigkeit; APE. mein Kreuz und Leid wird werden dort zu lauter Freud. 6. Für diese Thränen dank ich dir, daß du die Freudenkrone, Herr Christ, dadurch erworben mir bei dir ins Himmels Throne. Wann du mich holen wirst hinauf zu deiner Auserwählten Hauf, dann will ich recht lobsingen dir, o höchste Zier, für deine Thränen für und für. Johann Heermann 1585—1647. 241. Hesekiel 33, 11. Mel. Vater unser im Himmelreich. ————— 5——.——..— ö D— SSSISII— 0 0—— 1. So wahr ich le⸗be, spricht dein Gott, mir ist nicht lieb des — 2 2— 1. +— 2.—.— + ——— 7 z————2.— ————————.——— Sün⸗ders Tod; viel-mehr ist dies mein Wunsch und Will, daß 4 4— 4 4 4 — 5 ern, rrineerrr, errenr.. 73——„ 0 0— ö I er von Sün⸗den hal⸗te still, von sei⸗ner Bos⸗ heit — ö ö——— II EL———— II ́́‚‚‚‚q‚ ‚........ — L keh⸗ re sich und le⸗be mit 2. Dies Wort bedenk, o Menschenkind, verzweifle nicht in deiner Sünd. Hier findest du Trost, Heil und Gnad, die Gott dir zugesaget hat, und zwar mit einem teuren Eid. O selig, dem die Sünd ist leid! 3. Doch hüte dich vor Sicherheit, denk nicht: zur Buß 1— wohl eit; mir e⸗wig ⸗lich. ich will erst fröhlich sein auf Erd; wann ich des Lebens müde werd, alsdann will ich bekehren mich, Gott wird wohl mein erbarmen sich. 4. Wahr ists, Gott ist wohl stets bereit dem Sünder mit Barmherzigkeit; doch wer auf Gnade sündigt hin, fährt fort in seinem bösen Sinn und seiner Seele selbst nicht schont, dem wird mit Ungnad abgelohnt. — 5. ist morgen krank, ja wohl gar tot. Gnad hat dir zugesaget Gott So du nun stirbest ohne Buß, von wegen Christi Blut und Tod; dein Seel und Leib verderben muß. 55 9155 hat er 21295 Wont 7. ob du bis morgen leben sollt Hilf, o Herr Jesu, hilf du mir daß du mußt sierben, ist dir kund, Pad ich noch heule Lournt zu dir verborgen ist die Todesstund. und Buße thu den Augenblick, 6. eh mich der schnelle Tod hinrück, Heut lebst du, heut bekehre dich, auf daß ich heut und jederzeit eh morgen kommt, kanns ändern sich: zu meiner Heimfahrt sei bereit. wer heut ist frisch, gesund und rot, Johann Heermann 1585—1647. 242. Mel. Auf meinen lieben Gott. * 6 DSDI.DDIII..... 4—.— ,- 4. —..... n 1. Wo soll ich flie⸗hen hin, weil ich be⸗schwe-ret bin mit ö e in enee, i RR Ha ue. 655 0 6 9.——.— 2——..— al ⸗le Welt her⸗kä⸗me, mein Angst sie nicht weg-näh⸗me. 2. 5. O Jesu voller Gnad, Ist meine Bosheit groß, auf dein Gebot und Rat so werd ich ihr'r doch los, kommt mein betrübt Gemüte wenn ich dein Kreuz umfasse zu deiner großen Güte: und mich darauf verlasse: laß du auf mein Gewissen wer sich zu dir nur findet, ein Gnadentröpflein fließen. all Angst ihm bald verschwindet. 3. 6. Ich, dein betrübtes Kind, Mir mangelt zwar sehr viel, werf alle meine Sünd, doch was ich haben will, so viel ihr'r in mir stecken ist alles mir zu gute und mich so heftig schrecken, erlangt mit deinem Blute, in deine tiefen Wunden, damit ich überwinde da ich stets Heil gefunden. Tod, Teufel, Höll und Sünde. 4. 7. Durch dein unschuldig Blut, Dein Blut, der edle Saft, vergossen mir zu gut, hat solche Stärk und Kraft, wasch ab all meine Sünde, daß auch ein Tröpflein kleine mit Trost mein Herz verbinde, die ganze Welt kann reine, der Schuld nicht mehr gedenke, ja gar aus Teufels Rachen ins Meer sie tief versenke. frei, los und ledig machen. Daru Herr jetzt! dein denn da di zei Dure nimi durd gar tot. Buß, ben muß. mir, zu dir blick, zinrück, rzeit ereit. 5—1647. PI se indet. , 8. Darum allein auf dich, Herr Christ, verlaß ich mich; jetzt kann ich nicht verderben, dein Reich muß ich ererben, denn du hast mirs erworben, da du für mich gestorben. 24 2. Führ auch mein Herz und Sinn durch deinen Geist dahin, daß ich mög alles meiden, was mich und dich kann scheiden, und ich an deinem Leibe ein Gliedmaß ewig bleibe. Johann Heermann 1585—1647. Mel. Aus tiefer Not schrei ich zu dir. .—..—.— 4———. 1——.————32.— 1 S DEDEEEEE. ——12— 1.— 0 1 1. O Va⸗ter der Barm⸗her⸗zig⸗keit, ich fal ⸗le dir zu ver⸗stoß den nicht, der zu dir schreit und thut noch end-lich —.————— ö 4 ů—3—.——.——* 7— ö e 9 n F 1—. 2—.P—. 2 7 2— Fu ⸗ße; Was i Bu ⸗ße. Was ich be⸗ gan⸗gen wi ⸗der dich, ver⸗ 4 4— 4 4 4* EE —— D............— ............ — I T‚ zeih mir al ⸗les gnä-dig-lich durch dei ne gro⸗ ße Gü⸗ te. 2. Durch deiner Allmacht Meisterthat nimm von mir, was mich quälet; durch deine Weisheit schaffe Rat, worin es mir sonst fehlet; gieb Willen, Mittel, Kraft und Stärk, aß ich mit dir all meine Werk anfange und vollende. 3. O Jesu Christe, der du hast am Kreuze für mich Armen getragen aller Sünden Last, wollst meiner dich erbarmen. O wahrer Gott, o Davids Sohn, erbarm dich mein und mein verschon, sieh an mein kläglich Rufen. 4. Laß deiner Wunden teures Blut, dein Todespein und Sterben mir kommen kräftiglich zu gut, bitt du den Vater, daß er mir im Zorn nicht lohne nach Gebühr, wie ich es hab verschuldet. 5. O heilger Geist, du wahres Licht, Regierer der Gedanken, wenn mich die Sündenlust anficht, laß mich von dir nicht wanken; verleih, daß nun und nimmermehr Begierd nach Reichtum oder Ehr in meinem Herzen herrsche. 6. Und wenn mein Stündlein kommen ist, so hilf mir treulich kämpfen, daß ich des Satans Trutz und List durch Christi Sieg mag dämpfen; auf daß mir Krankheit, Angst und Not und dann der letzte Feind, der Tod, nur sei die Thür zum Leben. daß ich nicht müß verderben; David Denicke 1603—1680. ö 244. ———————————— —.— 1. Herr, ich ha⸗be miß⸗ge⸗han⸗delt, ja mich drückt der Sünden Last; ich bin nicht den Weg gewan-delt, den du mir ge⸗ zei⸗get hast, 4* + 1 W ————. S ——.— 0 und jetzt wollt ich gern aus Schrecken mich vor dei⸗nem Zorn ver⸗stek⸗ — en. 2. 4. Doch wie könnt ich dir entfliehen? Könnt ein Mensch den Sand gleich Du wirst allenthalben sein: zählen wollt ich über See gleich ziehen, an dem großen weiten Meer, stieg ich in die Gruft hinein, dennoch würd es ihm wohl fehlen, hätt ich Flügel gleich den Winden, daß er meiner Sünden Heer, gleichwohl würdest du mich finden. daß er alle mein Gebrechen 3. sollte wissen auszusprechen. Drum muß ich es nur bekennen: 5. Herr, ich habe mißgethan, Dir will ich die Last aufbinden, darf mich nicht dein Kind mehr wirf sie in die tiefe See, nennen; wasche mich von meinen Sünden, ach nimm mich zu Gnaden an, mache mich so weiß wie Schnee, laß die Menge meiner Sünden laß dein guten Geist mich treiben, deinen Zorn nicht gar entzünden. einzig stets bei dir zu bleiben. Johann Franck 1618—1677. 245. Mel. Wer nur den lieben Gott läßt walten. 2 LE 2 E 1. Ich ar⸗ mer Mensch, ich ar⸗mer Sün⸗der steh hier vor Ach Gott, ach Gott, ver⸗fahr ge⸗ lin-der und geh nicht IRDSRDSIIIRRIT—— ....... 4 +I Got- tes An⸗ge⸗sicht: F. ů ů hüit mir ius Ge⸗uicht Er⸗bar⸗me dich, er-bar⸗me dich, Gott, mein Er ⸗bar⸗mer, ü⸗ber mich. n Last; t hast, — — ek⸗ken. nd gleich er, Ifehlen, I, iden, ünden, hnee, ceiben, en. —1677. 2. Wie ist mir doch so herzlich bange von wegen meiner großen Sünd! Hilf, daß ich wieder Gnad erlange, ich armes und verlornes Kind. Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich. 3. Hör, ach erhör mein seufzend Schreien, du allerliebstes Vaterherz: wollst alle Sünden mir verzeihen und lindern meiner Seele Schmerz. Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich. 20590 4. Nicht, wie ich hab verschuldet, lohne und handle nicht nach meiner Sünd; o treuer Vater, schone, schone, erkenn mich wieder für dein Kind. Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich. 5. Sprich nur ein Wort, so werd ich leben, sprich, daß der arme Sünder hör: Geh hin, die Sünd ist dir vergeben, nur sündige hinfort nicht mehr! Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich. Christoph Tietze 1641—-1703. 246. Röm. 7, 24. 25. Mel. Aus tiefer Not schrei ich zu dir. ꝗ N— + E—— 4—.—5. 1—... e n nn Eur. ꝗJJI———— E—0— E.—0— 1. Wo soll ich hin, wer hil⸗fet mir? Wer füh⸗ ret mich zum Zu nie⸗mand, Herr, als nur zu dir will ich mich frei be⸗ II + +— ä F..II.I.I.. I IFIFT TITITITIII— —2.—— 2 0 2 Le⸗ ben? 1718 8 10T j ge⸗ben Du bists, der das Ver⸗lor-ne sucht, du SSSSieeeeeeee — 7 d E + II— +——— Ea——— seg⸗-nest das, so war ver⸗flucht; hilf, Je⸗su, dem E⸗len⸗den. 2. Herr, meine Sünden ängsten mich, der Todesleib mich plaget. O Lebensgott, erbarme dich; vergieb mir, was mich naget. Du weißt es wohl, was mir gebricht; ich weiß es auch und sag es nicht: hilf, Jesu, dem Betrübten. 3. Du sprichst: ich soll mich fürchten nicht; du rufst: Ich bin das Leben! Drum ist mein Trost auf dich gericht't, du kannst mir alles geben. Im Tode kannst du bei mir stehn, in Not als Herzog vor mir gehn; hilf, Jesu, dem Zerknirschten. 4. Bist du der Arzt, der Kranke trägt: auf dich will ich mich legen. Bist du der Hirt, der Schwache pflegt: erquicke mich mit Segen. Ich bin gefährlich krank und schwach; heil und verbind, hör an die Klag; hilf, Jesu, dem Zerschlagnen. 14 — ee.— . .........‚se —.— — 210 5. Ich thue nicht, Herr, was ich soll; wie kann es doch bestehen? ö Es drücket mich, das weißt du wohl; Buße. wie wird es endlich gehen? Elender ich, wer wird mich doch erlösen von dem Todesjoch? Ich danke Gott durch Christum. Iobachim Neander 1650—1680. 247. Luc. 14, 16—24. Mel. Wie nach einer Wasserquelle.(Freu dich sehr, o meine Seele.) — —————— H——— 12— Laht Ladt1— ů——253‚—.————. —— 2——..—. 2——..— —* 1. Gott, des Zepter, Stuhl und Kro⸗ne der du deinem Her-zens-soh- ne herrschet ü⸗ber al⸗ le Welt, ei ⸗ne Hochzeit hast berstellt, 9666 0 — 2— —— 2—. ... *— — — dir sei Dank ohn End und Zahl, daß zu die⸗sem Lie-bes⸗-mahl . 4 4..— + + 4 D —,——— 55.—N SS. I.II.I.IIIIIIIIIIIIIIII — D.e...2. E—. von der breiten 2. Herr, wer bin ich? Und hingegen wer bist du? was deine Pracht? Ich dem Wurm gleich an den Wegen, du der König großer Macht; ich Staub, Erde, schwach, voll Not, du der Herr Gott Zebaoth; ich ein Scherz und Spiel der Zeiten, du der Herr der Ewigkeiten. 3. Ich unrein und ganz verdorben, du die höchste Heiligkeit; ich verfinstert und erstorben, du des Lebens Licht und Freud; ich ein armes, schwaches Kind, lahm und Krüppel, taub und blind, du das Wesen aller Wesen, ganz vollkommen, auserlesen. 4. Und doch lässest du mich laden zu dem großen Hochzeitsmahl. O der übergroßen Gnaden: ich soll in des Himmels Saal Sünden⸗stra-ßen du mich auch hast la-den las⸗sen. mit dem lieben Gotteslamm, meiner Seele Bräutigam, bei der Engel Chor und Reihen mich in Ewigkeit erfreuen! . Wen nun dürstet, soll sich laben mit dem Quell, der ewig fleußt; wen nun hungert, der soll haben Brots genug für seinen Geist. O ein angenehmer Ort, da sich Gottes Herz und Wort seiner Braut und Hochzeitsgästen giebt als Speis und Trank zum besten! 6. O du großer Herr und König, der du rufst: Kommt, kommt herbei! ich bin zu gering und wenig aller deiner Lieb und Treu; ach ich kann dir nimmermehr danken gnug und also sehr, wie ch schuldig bin und sollte, wie ich auch wohl gerne wollte. —N IIC. Reu Es hei Drum dich r Komn und f. er wir Ein H dems n2 ch doch chꝰ vristum. 650—1680, ele.) 22 2 — V A+ — — Wort Sgästen mi zum esten! znig, it herbeil 2 —* Zeuch du mich, dein Mahl zu schmecken, aus der finstern Erdenkluft; laß mein Ohr die Stimme wecken, die so hell und liebreich ruft: Komm, o Mensch, komm eilend, komm zu dem Lebensquell und Strom; komm zum Brot, davon zu zehren und den Geist damit zu nähren! 8. Offne, Herr, mir doch die Ohren zu dem Ruf, der also klingt, Buße. o Jerusalem, mich bringt; laß den, den du teur erkauft, der auf dich selbst ist getauft, ja nicht in der Thoren Reihen sich der eitlen Weltlust freuen. 9. Laß das eitle Weltgetümmel, das wie Schatten wird entfliehn, von des Lammes Mahl im Himmel, das stets bleibt, mich nicht abziehn. Kleide, Jesu, in der Zeit mich mit deinem Hochzeitskleid, daß ich deine Hochzeitsehren der zu deinen Freudenthoren, möge feiern ohn Aufhören. Heinrich Georg Neuß 1654—1716. 248. Luc. 15, 1—7. Mel. Kommt her zu mir, spricht Gottes Sohn. — —2— 1—.—— 1—.—.—.— ——.—— 2.—..—— .—————————— 4 + 8——* 1. Ihr ar⸗men Sün der, kommt zu Hauf, kommt ei⸗ lig, kommt und ——.— , A inen, E. mn vie, ———— 2. macht euch auf, müh⸗se ⸗- lig und be ⸗ la ⸗ den: hier — 2——.—— — 7 2...— 7—— ‚ 2— —.—. 2—.—— 2 2———2—.— ö ———.— öff ⸗ net sich das Je ⸗ su ⸗ herz für al ⸗le, die in 6 ů 3—.—I 7—— 7 8—.——4 ——.—..— 8—— EI —— 12—.— Reu und Schmerz er ⸗- ken ⸗- nen ih ⸗- ren Scha- den. 2. Es heißt: Er nimmt die Sünder an! Drum komm, dein Jesus will und kann dich retten und umarmen. Komm weinend, komm in wahrer Buß und fall im Glauben ihm zu Fuß, er wird sich dein erbarmen. 3. Ein Hirt verläßt sein Schäflein nicht, dems in der Irr an Hilf gebricht, er sucht es mit Verlangen: er lässet neunundneunzig stehn und sie gar in der Wüsten gehn, das eine zu umfangen. 4. Es sucht der liebste Jesus Christ das Schäflein, das verloren ist, bis daß ers hat gefunden. So laß dich finden, liebe Seel, und flieh in Jesu Wundenhöhl; noch sind die Gnadenstunden. 14³ TTTTETTTTTTTI 212 B 5 O Jesu, deine Lieb ist groß: ich komm mühselig, nackt und bloß; ach laß mich Gnade finden. Ich bin ein Schaf, das sich verirrt; ach nimm mich auf, weil ich verwirrt im Strick und Netz der Sünden. 6. Ach wehe mir, daß ich von dir gewichen bin zum Abgrund schier! Ach laß mich wiederkehren zu deiner Herde, nimm mich an und mach mich frei von Fluch und Bann; dies ist mein Herzbegehren. 249. uße. — Laß mich dein Schäflein ewig sein, sei du mein treuer Hirt allein im Leben und im Sterben; laß mich verleugnen Welt und Sünd und als ein wahres Gotteskind dein Himmelreich ererben. 8. Ich will von nun an sagen ab der Sündenlust bis in mein Grab und in dem neuen Leben in heiliger Gerechtigkeit dir dienen noch die kurze Zeit, die mir zum Heil gegeben. Laurentius Laurenti 1660—1722. Mel. Herr, ich habe mißgehandelt. 9 4. ö———— ad + S.. + 2Z.—.. 7 2..— 2..— 0 0— 1. Ach, mein Je⸗ su, welch Ver⸗der ⸗ben woh ⸗net Denn mit an ⸗dern A⸗ dams ⸗er ⸗ben steck ich + V. 4* 4* E—— II + 2— —V.— + 2— + 2 + — E.————.— — 2—— ů D nicht in mei⸗ner Brust! 9 10 dfr e vol⸗ler Sün⸗den ⸗lust. Ach ich muß dir nur be⸗ken⸗ E Ei. 1 ——— ee- in Ean nines, ö 3— 7— nen: ich bin Fleisch vom Fleisch zu nen⸗nen. — 4 Wie verkehrt sind meine Wege, wie verderbt mein alter Sinn, der ich zu dem Guten träge und zum Bösen hurtig bin! Ach wer wird mich von den Ketten dieses Sündentodes retten? 3. Hilf mir durch den Geist der Gnaden aus der angeerbten Not, heile meinen Seelenschaden durch dein Blut und Kreuzestod; schlage du die Sündenglieder meines alten Adams nieder. Ich bin unten von der Erden, stecke in dem Sündengrab; soll ich wieder lebend werden, so mußt du von oben ab mich durch deinen Geist gebären und mir neue Kraft gewähren. —. Schaff in mir ein reines Herze, einen neuen Geist gieb mir, daß ich ja nicht länger scherze mit der Sünden Lustbegier; laß mich ihre Tück bald merken, mich im Geist dagegen stärken. Lehr und en unter weil e was laß in Reize die m daß ie ewig sein allein R und Sünd teskind . en ab ein Grab Zeit, 1. 660—1722. oden, den, ebären hren. erken, rken. D 6. Lehr mich wachen, beten, ringen und mein böses Fleisch und Blut unters Joch des Geistes zwingen, weil es doch thut nimmer gut; was nicht kann dein Reich ererben, laß in deinem Tod ersterben. 7 Reize mich durch jene Krone, die mir droben beigelegt, daß ich meiner niemals schone, wenn und wo ein Feind sich regt, sondern hilf mir tapfer kämpfen, Teufel, Welt und Fleisch zu dämpfen. 8. Sollt ich etwa unterliegen, o so hilf mir wieder auf; hilf in deiner Kraft obsiegen, daß ich meinen Lebenslauf unter deinen Siegeshänden möge ritterlich vollenden. Ludwig Andreas Gotter 1661—-1735 250. Phil. 2, 12. Mel. Wie nach einer Wasserquelle.(Freu dich sehr, o meine Seele.) V G seh — I———.....———— ————.— S5...ñ—II— —ꝛ——. 2....———— 7 2..—...—.— —53 2.——.—0 2 E— 2.—.— —— 1. Schaffet, schaf⸗fet, Menschenkinder, schaf⸗fet eu⸗re Se⸗lig⸗reit; bau⸗ et nicht wie fre⸗che Sünder nur auf ge⸗gen⸗wärt⸗ge Zeit, —.———* I.—— !ttT— EE 22————— son⸗dern schau ⸗et ü⸗ber euch, rin-get nach dem Him⸗mel-reich 4 4 +4 EE 4 4 4 4 2—— 24 I ———.——— +———— II 2— 9— 2——..——..———.—— EI 1.— L¶. 1——..EEI und be⸗mü⸗het euch auf Er-den, wie ihr mö⸗get se⸗lig wer⸗den. 2 Daß nun dieses mög geschehen, müßt ihr nicht nach Fleisch und Blut und desselben Neigung gehen; sondern was Gott will und thut, das muß ewig und allein eures Lebens Richtschnur sein, es mag Fleisch und Blut in allen übel oder wohl gefallen. 3. Ihr habt 0 0 zu bekennen, daß in euch noch Sünde steckt, daß ihr Fleisch vom Fleisch zu nennen, daß euch lauter Elend deckt, und daß Gottes Gnadenkraft nur allein das Gute schafft; ja daß außer seiner Gnade in euch nichts denn Seelenschade. 4. Selig, wer im Glauben kämpfet, selig, wer im Kampf besteht und die Sünden in sich dämpfet, selig, wer die Welt verschmäht! Unter Christi Kreuzesschmach jaget man dem Frieden nach; wer den Himmel will ererben, muß zuvor mit Christo sterben. 5. Werdet ihr nicht treulich ringen, sondern träg und lässig sein, eure Neigung zu bezwingen, so bricht eure Hoffnung ein: ohne tapfern Streit und Krieg folget niemals rechter Sieg; wahren Siegern wird die Krone nur zum beigelegten Lohne. BU 6. Mit der Welt sich lustig machen, hat bei Christen keine Statt; fleischlich reden, thun und lachen schwächt den Geist und macht ihn matt. Ach bei Christi Kreuzesfahn geht es wahrlich niemals an, daß man noch mit frechem Herzen sicher wolle thun und scherzen. Furcht muß man zu Gott stets tragen, denn er kann mit Leib und Seel uns zur Höllen niederschlagen; er ist, der des Geistes Bl und, nachdem es ihm beliebt, Wollen und Vollbringen giebt. O so laßt uns zu ihm gehen, ihn um Gnade anzuflehen. 8. Und dann schlagt die Sündenglieder, welche Adam in euch regt, in den Kreuzestod darnieder, 5E. bis ihm seine Macht gelegt; hauet Händ und Füße ab, was euch ärgert senkt ins Grab und denkt immer an die Worte: Dringet durch die enge Pforte! 2. Zittern will ich vor der Sünde und dabei auf Jesum sehn, bis ich seinen Beistand finde, in der Gnade zu bestehn. Ach mein Heiland, geh doch nicht mit mir Armen ins Gericht! Gieb mir deines Geistes Waffen, meine Seligkeit zu schaffen. 10. Amen, es geschehe, Amen! Gott versiegle dies in mir, auf daß ich in Jesu Namen so den Glaubenskampf ausführ. Er, er gebe Kraft und Stärk und regiere selbst das Werk, daß ich wache, bete, ringe und also zum Himmel dringe. Ludwig Andreas Gotter 1661—1735. 251. Matth. 11, 28—30. Mel. Herzlich lieb hab ich dich, o Herr. —— . 1 1. Zu dir, Herr Je⸗ su, kom⸗me ich, nach-dem du mich so Mich drük⸗ ket mei-ner Sün⸗den Last, sie läßt mir kei⸗ ne ———— ———————— mil⸗dig⸗lich zu dir hast hei⸗ßen Ruh noch Rast; würd sie mir nicht be — kom⸗-men. so iiß ⸗ 2 nom⸗men, so müßt dar⸗un⸗ ter A ———————————.— D..——— ich ver⸗gehn, ich könn-te vor Gott 1 W richt be⸗stehn, vor dem die Him⸗mel ——.——.———————— —— 2e. 2—.———————.———.— 2 Trot Das es dr du, H Gede daru dami der vieln mir mach Herr und went Zu ich 1 ohn All du 1 des h nicht 1l zaffen, ů1735. ꝙ—25 m⸗mel I st, mein —.—8 ——.— DDE —0 ———— Trost und Licht, mein Trost und Licht, er⸗quik⸗ke mich und laß mich nicht. 2. Das Sündenjoch ist mir zu schwer, es drückt den Geist nur allzusehr: du, Herr, wollst es zerbrechen. Gedenke, daß du diese Last darum für mich getragen hast, damit nicht möge rächen der Vater, was ich hab verschuldt, vielmehr daß seine Gnad und Huld mir Armen wieder würd zu teil; mach mich durch deine Wunden heil, Herr Jesu Christ, und für mich bitt und für mich bitt, wenn Satan wider mich auftritt. 3. Zu dir steht meine Zuversicht; ich weiß von keinem Helfer nicht ohn dich, o Arzt der Sünder. All andre Helfer sind zu schlecht; du bist allein vor Gott gerecht, des Todes Überwinder, kann ich hier und dort selig sein. Johann Anastasius Freylinghausen 1670—1739. 1 I I * Lue. 15, 2. ö Mel. Meinen Jesum laß ich nicht die Freistatt und der sichre Ort, ö das feste Schloß, der Schild und Hort, der Mittler und der Gnadenthron, WWin des Vaters Herz und liebster Sohn. Herr Jesu Christ, das glaube ich, das glaube ich; Rl ach stärk in solchem Glauben mich. 4. Hinfort will ich nun jederzeit en auf mich zu nehmen sein bereit Rl dein Joch, die sanfte Bürde. Darunter find ich Fried und Ruh, ich wachs und nehm im Guten zu; und ob ich drunter würde aus Schwachheit, die dir ist bekannt, ermüden, wird doch deine Hand mir immer wieder helfen auf, um zu vollenden meinen Lauf. Herr Jesu Christ, durch dich allein, durch dich allein 1. Je⸗sus nimmt die Sünder an! Saget doch dies Trostwort al u u welche von der rechten Bahn auf ver⸗kehr⸗ten Weg ver⸗fal ⸗len. v a Bn 233.—— —.—— —.*. Hier ist, was sie 2. Keiner Gnade sind wir wert, doch er hat in seinem Worte eidlich sich dazu erklärt; ehet nur, die Gnadenpforte ist hier völlig aufgethan: Jesus nimmt die Sünder an. ret⸗ten kann: Je⸗sus nimmt die Sün⸗der an. 3 suchet es ein treuer Hirte; Jesus, der uns nie vergißt, suchet treulich das Verirrte,* daß es nicht verderben kann: ö Jesus nimmt die Sünder an. é Wenn ein Schaf verloren ist, ö ö 4 6. Kommet alle, kommet her, Ich bin ganz getrosten Muts: kommet, ihr betrübten Sünder; ob die Sünden blutrot wären, Jesus rufet euch, und er müssen sie kraft deines Bluts macht aus Sündern Gottes Kinder; dennoch in schneeweiß sich kehren, glaubets doch und denkt daran: da ich gläubig sprechen kann: Jesus nimmt die Sünder an. Jesus nimmt die Sünder an. 5. 7. Ich Betrübter komme hier Jesus nimmt die Sünder an, und bekenne meine Sünden; mich hat er auch angenommen, laß, mein Heiland, mich bei dir mir den Himmel aufgethan, Gnade und Vergebung finden, daß ich selig zu ihm kommen daß dies Wort mich trösten kann: und auf den Trost sterben kann: Jesus nimmt die Sünder an. Jesus nimmt die Sünder an. Erdmann Neumeister 1671—1756. 253. Mel. Wer nur den lieben Gott läßt walten. — — 8 1—————.——— SSS............ 2.—...——m— —0 + * 1. Wir lie⸗gen hier zu dei⸗nen Fü⸗ßen, ach Herr von und füh⸗len lei⸗der im Ge=wis⸗sen, wie sehr dein I*—— ———————— IHII—‚ E.— 1 ö gro⸗ßer Güt und Treu, Zorn ent⸗bren⸗net sei. Das Maß der Sün⸗den ist er⸗füllt; ach SSDSDSDSSSe ——.— H weh uns, wenn du stra-fen willt! 2. 4. Doch, Vater, denk an deinen Namen, Das teure Blut von deinem Sohne gedenk an deinen lieben Sohn. schreit für uns um Barmherzigkeit. Dein Wort heißt immer Ja und Schau doch von deinem Gnaden⸗ Amen, throne dein Eidschwur zeuget selbst davon. und denke noch der alten Zeit, Du willst der Sünder Tod ja nicht: da du auch Gnade hast erzeigt, ach geh nicht mit uns ins Gericht! dein Herz den Sündern zugeneigt. 3. 5. Wir liegen hier vor dir im Staube, Ach laß die wohlverdiente Strafe o Vater, mit zerknirschtem Geist; nicht über unsre Häupter gehn, uns hält und stärkt allein der Glaube, daß wir nicht als verlorne Schafe daß du noch der Erbarmer seist. von deiner Hut verlassen stehn. Ach hast du noch ein Vaterherz, Ach sammle uns in deinen Schoß so siehe doch auf unsern Schmerz. und mach uns aller Plagen los. uts: ren, its kehren, in: m. ö Sohne zigkeit. naden⸗ it, gt, neigt. trafe hn, Schafe n. choß 105. S.2..... — 6. ö 7— Gieb Fried im Land und im Gewissen, So wollen wir dir Opfer bringen, gesunde Luft, wohlfeile Zeit; laß Lieb und Treu sich stetig küssen und fördre die Gerechtigkeit. Krön unser Feld mit deinem Gut, nimm Kirch und Haus in deine Hut. dein eigen sein mit Leib und Seel. Es soll dein Lob gen Himmel dringen, und dein erlöstes Jsrael wird in den Hütten Jakobs schrein: Der Herr soll mein Gott ewig sein! Benjamin Schmolck 1672—1737. 254. Luc. 18, 13. Mel. An Wasserflüssen Babylon. — 2+....———. 2.2...—..— 1 L—.——. 2——.— + 2 ——*—:Hq íTAl' 1. O Kö⸗nig, des⸗sen Ma⸗jes⸗tät weit ü⸗ber al ⸗les dem Erd und Meer zu Dien ⸗ste steht, vor dem die Welt sich —— 4 4 4— II— I 12— +*—.— J 4 —— II LZ./—.— 42.—.— +2 2 II.——.— II 1 stei ⸗ get, ö nei⸗get, der Him⸗-mel ist dein hel ⸗les Kleid, du — — reen Eim unn—— ISS— — 1 1.——— bist voll Macht und Herr⸗lich-keit, sehr groß und wun⸗der⸗ U ö ö ———..— 2———— ——— ö.——— —. x 7 7 7 thä⸗tig; ich ar⸗mer Mensch ver⸗mag nichts mehr, als daß ich ruf zu — ö — II 7—— I —.— 7 2—.—2 H⁰0 1...—— II 20—— dei ⸗ ner Ehr: Gott, sei mir Sün⸗der gnä⸗dig! 2. beic steh ich, wie der Zöllner that, eschämet und von ferne, ich suche deine Hilf und Gnad, o Herr, von Herzen gerne. Doch weil ich voller Fehler bin und, wo ich mich nur wende hin, des Ruhmes vor dir ledig, so schlag ich nieder mein Gesicht vor dir, du klares Himmelslicht: Gott, sei mir Sünder gnädig! 3. Die Schulden, der'r ich mir bewußt, durchängsten mein Gewissen; drum schlag ich reuig an die Brust und will von Herzen büßen. Ich bin, o Vater, gar nicht wert, daß ich noch wandle auf der Erd; doch weil du winkst, so bet ich mit ganz zerknirschtem, bangemeist, der gleichwohl dich noch Abba heißt: Gott, sei mir Sünder gnädig! 4, Mein Abba, schaue Jesum an, den Gnadenthron der Sünder, laß meinen Glauben immerdar sein durch die Liebe thätig; und will es nicht fort, wie es soll, der für die Welt hat gnug gethan, so ruf ich, wie mein Herz ist voll: durch den wir Gottes Kinder im gläubigen Vertrauen sind, der ists, bei dem ich Ruhe find, sein Herz ist ja gutthätig. Ich fasse ihn und laß ihn nicht, bis Gottes Herz mitleidig bricht; Gott, sei mir Sünder gnädig! 5 Regiere doch mein Herz und Sinn in diesem ganzen Leben. Du bist mein Gott, und was ich bin, bleibt ewig dir ergeben. Ach heilige mich ganz und gar, Gott, sei mir Sünder gnädig! 6. Mein Leben und mein Sterben ruht allein auf deiner Gnade; mir geh es böse oder gut, gieb nur, daß es nicht schade. Kommt dann das letzte Stündlein an, so sei mir auf der Todesbahn, mein Jesu, selbst beirätig; und wenn ich nicht mehr sprechen kann, so nimm den letzten Seufzer an: Gott, sei mir Sünder gnädig! Valentin Ernst Löscher 1673—1740. 255. Mel. Der Tag ist hin, mein Jesu, bei mir bleibe. 20———— 1. Gott ru ⸗fet noch: sollt ich nicht end-lich hö-ren? Wie + + 2 —————.————— 1— ——— DRDREDR —— laß ich mich be-zau-bern und be⸗thö⸗ren! Die kur⸗ze Freud, die —E ö ö DEEI 2. 2—*— V4 2 — ö —.. kur⸗ze Zeit ver⸗geht, und mei⸗ne Seel noch so ge-fährlich steht. 2. Gott rufet noch: sollt ich nicht endlich kommen? Ich hab so lang die treue Stimm vernommen; Ich fürcht sein Joch, der ich in ö Banden lebe; ich halte Gott und meine Seele auf. 8 Er ziehet mich: mein armes Herze ich wußt es wohl: ich war nicht, aren F4 wie ich sollt, lauf! er winkte mir, ich habe nicht ge⸗ 4 wollt Gott ruset noch: ob ich mein Ohr verstopfet, Gott rufet noch: wie, daß ich michser stehet noch an meiner Thür und 7 nicht gebe! klopfet; ——————— dar es soll, st voll: g en ruht 12 lein an, gn, prechen an: 7 1749. teht. ich in lebe; Seele Herze, Ohr 7 und er ist bereit, daß er mich noch em⸗ pfang, er wartet noch auf 18 wer weiß lang. 5. Gieb dich, mein Herz, gieb dich nun ganz gefangen: wo willst du Trost, wo willst du Ruh erlangen? Laß los, laß los, brich alle Band entzwei! Dein Geist wird sonst in Ewigkeit nicht frei. nun länger nicht verweilet! Gott will mich ganz: nun länger nicht geteilet! Welt, Vernunft, sag immer was du willt, 6 Gott locket mich: Fleisch,‚ meins Gottes Stimm mir mehr als deine gilt. Ich folge Gott, ich will ihn ganz vergnügen, die Gnade soll im siegen; endlich sieg Gott soll hinfort allein und unbedingt meinHerr und Meister sein. ich gebe mich: 8. Ach nimm mich hin, du Langmut ohne Maße; ergreif mich wohl, 2* ich dich nie erlasse. err; rede nur, 10 140 begierig acht; führ, wie du willst, ich bin in deiner Macht. Gerhard Tersteegen 1697—1769. 256. Luc. 15, 2. — SS......—.— ,—.— 49— 1——— ⁷ 1. Mein Hei⸗land nimmt die Sün⸗der an, die un⸗ter ih⸗ rer kein Mensch, kein En ⸗gel trös⸗ten kann, die nir⸗gend Ruh und — I.ii ö DDP———————— Last der Sün-den Ret⸗tung fin ⸗ den; den'n sel bst die wei ⸗te Welt zu klein, die D sich und Gott ein Greu⸗el sein, den'n Mo⸗ses schon den Stab ge⸗bro⸗chen und sie der Höl-le zu ⸗ ge⸗spro⸗chen, .— ———.e, di SSSS— —.— die⸗se Frei⸗statt auf⸗ge⸗than: mein Hei⸗land nimmt die Sün⸗der an. 2. Sein mehr als mütterliches Herz trieb ihn von seinem Thron auf Erden, Not und Schmerz, an ihrer Statt ein Fluch zu werden; er senkte sich in ihre Not und schmeckte den verdienten Tod. Nun, da er denn sein eigen Leben zur teuern Zahlung hingegeben und seinem Vater gnug gethan, so heißts: er nimmt die Sünder an. ähn drang der Sünder 3. Nun ist sein aufgethaner Schoß ein sichres Schloß gejagter Seelen; er spricht sie von dem Urteil los und tilget bald ihr ängstlich Quälen. Es wird ihr ganzes Sündenheer ins unergründlich tiefe Meer von seinem reinen Blut versenket. Der Geist, der ihnen wird geschenket, schwingt über sie die Gnadenfahn: mein Heiland nimmt die Sünder an. 4. So bringt er sie dem Vater hin in seinen blutbefloßnen Armen. Das neiget denn den Vatersinn zu lauter ewigem Erbarmen. Er nimmt sie an an Kindesstatt, ja alles, was er ist und hat, wird ihnen eigen übergeben, und selbst die Thür zum ewgen Leben wird ihnen fröhlich aufgethan: mein Heiland nimmt die Sünder an. ö 5. O solltest du sein Herze sehn, gerecht und fromm und ewig treu; und wie er unter Schmach und Lei⸗ en, so ist er auf dem Thron der Freuden den Sündern liebreich zugethan: mein Heiland nimmt die Sünder an. 7. So komme denn, wer Sünder heißt und wen sein Sündengreul betrübet, zu dem, der keinen von sich weist, der sich gebeugt zu ihm begiebet. Wie? willst du dir im Lichte stehn und ohne Not verloren gehn? Willst du der Sünde länger dienen, da dich zu retten er erschienen? O nein, verlaß die Sündenbahn: mein Heiland nimmt die Sünder an. 8. Komm nur mühselig und gebückt, komm nur, so gut du weißt zu kommen: wenngleich die Last dich niederdrückt, gebeugt wirst du gern angenommen. Sieh, wie sein Herz dir offen steht, und wie er dir entgegen geht! Wie lang hat er mit vielem Flehen sich brünstig nach dir umgesehen! So komm denn, armes Kind, heran: mein Heiland nimmt die Sünder an. 9. Sprich nicht: Ich habs zu arg ge⸗ macht, ich hab die Güter seiner Gnaden so lang und schändlich umgebracht, er hat mich oft umsonst geladen. Wofern dus jetzt nur redlich meinst und deinen Fall mit Ernst beweinst, wie sichs nach armen Sündern sehnet, so soll ihm nichts die Hände binden, sowohl wenn sie noch irre gehn, und du sollst dennoch Gnade finden. als wenn ihr Auge vor ihm thränet! Er hilft, wenn sonst nichts helfen Wie streckt er sich nach Zöllnern aus, wie eilt er in Zachäi Haus, wie sanft stillt er der Magdalenen den milden Fluß erpreßter Thränen kann: mein Heiland nimmt die Sünder an. 10. und denkt nicht, was sie sonst gethan: Doch sprich auch nicht: Es; s noch mein Heiland nimmt die Sünder an. — Et ch muß erst diese Lust genießen; 6. Gott wird ja eben nicht gleich heut Wie freundlich blickt er Petrum an, die offnen Gnadenpforten schließen. ob er gleich noch so tief gefallen; und dies hat er nicht nur gethan, da er auf Erden mußte wallen: nein, er ist immer einerlei, Nein, weil er ruft, so höre du und greif mit beiden Händen zu: wer diesen Tag sein Heil verträumet, hat eine Gnadenzeit versäumet, die! Heut Ja hold erfü gtreu; nd Lei⸗ I reuden han: er an. r heißt trübet, weist, ebet. stehn 7 dienen, nꝰ ihn: Her an. ückt, 5t zu ien; drückt, nmen. steht, ylehen hen! eran: er an. g ge⸗ / den racht, en. neinst einst, nden, nden. elfen van. noch n; heut ßen. u: met, U die wohl nie wiederkommen kann. auch uns und alle Adamskinder; Heut komm, heut nimmt dich Jesus zeig uns bei unserm Seelenschmerz an. dein aufgeschloßnes Liebesherz, 14. und wenn wir unser Elend sehen, Ja zeuch du selbst uns recht zu dir, so laß uns ja nicht stille stehen, doldselig süßer Freund der Sünder; bis daß ein jeder sagen rann: erfüll mit sehnender Begier Gott Lob, auch mich nimmt Jesus an! Leopold Franz Friedrich Lehr 1709—1744. 257. Joh. 3, 1—15. Mel. Nun freut euch, lieben Christen gmein. 1. In Got⸗tes Reich geht nie⸗mand ein, er sei denn neu ge⸗ sonst ist er bei dem bes⸗ten Schein mit Leib und Seel ver⸗ ren: Was fleisch⸗li⸗che Ge⸗burt verderbt, in der man nichts als ren. — ——.—.— — Sünd er⸗erbt, das muß Gott selbst ver ⸗bes⸗sern. 2. die nicht, was du gewollt, gethan, Soll man mit Gott, dem höchsten Gut, so werden wir doch Kinder, in der Gemeinschaft leben, wenn uns dein Geist von neuem zeugt muß er ein ander Herz und Mut und unser Herz zum Guten neigt — —+. 7 — —4 — 2— — I. und neue Kräfte geben: im Glauben und in Liebe. denn nur sein göttlich Ebenbild 5. ist, was alleine vor ihm gilt; Drum wollest du nun durch deinWort dies muß er in uns schaffen. uns wiederum erneuern. 8. Wir wollen dir, o treuer Hort, Ach Vater der Barmherzigkeit, mit Herz und Mund beteuern, was Jesus uns erworben, von nun an nicht in Sicherheit, da er zu unsrer Seligkeit vielmehr mit Fleiß, Beständigkeit am Kreuz für uns gestorben und Treu vor dir zu wandeln. und wieder auferstanden ist, 6. so daß du nun versöhnet bist: Wir wollen denn, was du uns giebst, das laß auch uns genießen. hinfüro fester fassen. 4 Wir wollen dich, weil du uns liebst, Nimm uns, o Vater, wieder an! nicht aus dem Herzen lassen, Ob wir gleich schnöde Sünder, daß deine göttliche Natur —— in uns, der neuen Kreatur, beständig sei und bleibe. 7. Nun, Herr, laß deine Vaterhuld uns jederzeit bedecken, 5E. damit uns weder Sündenschuld noch Zorn und Strafen schrecken. Mach uns der Kindschaft ganz gewiß 940 schenk uns einst das Paradies, as Erbe deiner Kinder. Konrad Gebhard Stübner, um 1727. 258. Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern. 1. Brich, hel ⸗-ler Mor-gen⸗ Freu⸗den⸗schein in stern, her⸗ein und laß uns dei⸗ nen Er-mun-tre mich, du Gna⸗ den⸗licht, und laß die ar ⸗me ö — x——— — 6—————— SS............... hel⸗len Strah⸗len se⸗ hen. anf Sa⸗tans Strik-ken ge⸗hen. Ruf mich, See⸗le nicht in ...........— daß ich in dem Her⸗zen tie fe Schmer-zen um die Sün⸗ W ——— 1—H———Iü‚‚‚——— ————m —————— de, die sich an mir zeigt, em- pfin⸗-de. 2 Ach gieße deinen edlen Schein in mein verfinstert Herz hinein und gieb mir reine Triebe. Vertreib die schwarze Sündennacht, die mir so angst und bange macht, o zeig mir deine Liebe. Was mich ewig sollte plagen, willst du tragen; zeig die Wege, wie ich zu dir kommen möge. 3. Bekehre meinen harten Sinn, gieb, daß ich voller Reue bin um meine schweren Sünden. Zerschlag, zerknirsche Geist und Herz im Innersten empfinden. Hierzu gieb du Glaubenstriebe, reine Liebe und Ver⸗ langen, dich, mein Heil, recht zu umfangen. 4. ja mein Gnadenlicht, niemals Glanz und Schein gebricht, laß nur mit dir mich gehen. Herr, wenn ich dort den Richterschluß vom ewgen Throne hören muß, kann ich mit dir bestehen, weil ich durch dich, Gnadensonne, lauter Wonne dort erlange Denn du bist dem und laß mich wahren Seelenschmerz und als ein Gerechter prange. *—352 & 53965 — huld ecken. 3 gewiß rradies, 11727. d Ver⸗ ingen. llicht, chein schluß iß/ dort 2 83I— 27 9. So kleide meine Seele ganz Verklär dich käglich mehr in mir, in deinen reinen Schmuck und Glanz ein reich Erkenntnis gieb von dir; und reinge mein Gewissen. 5ar mich gewisser werden, Uns hat ja deines Blutes Kraft, daß ich in deiner Gnade steh die alles rein und heilig schafft, und' auf des Himmels Wegen geh, der Sündenlast entrissen. so lang ich wall auf Erden. Laß doch Gänzlich auch noch 3 7 will ich selbst in Schmerzen sich die Herzen mich verschreiben, dein zu bleiben, zu dir neigen daß ich droben und ihr Licht den Menschen zeigen. dich kann ewig sehn und loben. 6. 10. Dring in mein Herz, mein Licht, Erfreue mich, mein Seelenschatz, mein Heil; du hast in meinem Herzen Platz, ich ind an dir mein bestes Teil, erfüll es mit Vergnügen. drum will ich auf dich hoffen. Gieb ihm des Himmels Lebenssaft, Du hast dich fest mit mir vereint; laß mich durch deiner Liebe Kraft gieb, daß mein Herz es redlich meint, hier alles Leid besiegen. da nun der Bund getroffen. Laß mich bart— innig halt ich, voll Verlangen dich umfangen, dich du der Meine, ich der Deine, ach, Aneden 8 18 8 v. uns beide dies kann alle Not versüßen. trenne weder Leid noch Freude. 44. 7. öj; festige mein wankend Herz, Erhalte mich in deinem Licht, Suteste ist und Macht mich nicht amit es sich durch keinen Schmerz laß alle L 0 Ras von deiner Gnade trennen. Vollführ in mir dein Gnadenwerk, gieb Geisteskraft und Glaubensstärk, laß mich dich ewig kennen von dir abwenden lasse. In dir, mein Vater, gründe mich, gieb, daß mein fester Glaube dich als seinen Schutz umfasse. Halt mich, und mich daß ich stetig——— 4——— ja nicht weiche, komm und reiche mir hier bestreben, dir Eterbe; bis ich ie Hände,———— daß kein Fall mich von dir wende. und mit dir das Reich ererbe. 42. 8. DenGlaubensschmucktrag ichanmir; Umgieb mich endlich überall verleih auch, daß die Tugendzier mit Gnadenproben ohne Zahl; dem Glauben niemals fehlet. dein Auge mich behüte, Du hast mich, Herr, zu deinem Ruhm, daß ich in deiner Gnade steh zu deinem ewgen Eigentum, und darin immer weiter geh zu deinem Kind erwählet. durch deine Wundergüte. Selig, Täglich, wenn ich stündlich diese Zierde, diese Würde nie ver⸗ gieb mir Gnade, daß kein Schade, liere daß kein Leiden und sie einst dort ewig führe. möge je von dir mich scheiden. 17⁰2. Glaube und Rechtfertigung. 2. Glanbe und Rechtfertigung. 259. * H J..——— +—— —.—— 2——2—.—.. —.————— 7——— 2 7 EV 2·— 2 t *— 1. Nun freut euch, lie⸗ben Chris daß wir ge⸗trost und all ten gmein, und laßt uns fröhelich in ein mit Lust und Lie⸗be 15—....— + S.S......... —* sprin ⸗ gen, was Gott an uns ge⸗wen⸗det hat, und sin ⸗ gen, ——— * + H— LI—.. + +7 +— J 2 EEESE— 13— L 1—.——— Dem Teufel ich gefangen lag, im Tod war ich verloren, mein Sünd mich quälte Nacht und Tag, darin ich war geboren; ich fiel auch immer tiefer drein, es war kein Guts am Leben mein, die Sünd hat mich besessen. 5. Mein gute Werk die galten nicht, es war mit ihn'n verdorben; der frei Will haßte Gotts Gericht, er war zum Gutn erstorben; die Angst mich zu verzweifeln trieb, da nichts denn Sterben bei mir blieb, zur Höllen mußt ich sinken. 4. Da jammert Gott in Ewigkeit mein Elend übermaßen; er dacht an sein Barmherzigkeit, er wollt mir helfen lassen; er wandt zu mir das Vaterherz, es war bei ihm fürwahr kein Scherz, ließ es sein Bestes kosten. 5. Er sprach zu seinem lieben Sohn: „Die Zeit ist hie zu'rbarmen; sü⸗ße Wun⸗der⸗that; gar teur hat ers er ⸗ wor⸗ben. fahr hin, meins Herzens werte Kron, und sei das Heil dem Armen und hilf ihm aus der Sünden Not, erwürg für ihn den bittern Tod und laß ihn mit dir leben.“ 6. Der Sohn dem Vater ghorsam ward: er kam zu mir auf Erden, von einer Jungfrau rein und zart; er sollt mein Bruder werden. Gar heimlich führt er sein Gewalt, er ging in meiner armen Gstalt, den Teufel wollt er fangen. 7. Er sprach zu mir:„Halt dich an mich, es soll dir jetzt gelingen; ich geb mich selber ganz für dich, da will ich für dich ringen; denn ich bin dein, und du bist mein, und wo ich bleib, da sollst du sein, uns soll der Feind nicht scheiden. 8. Vergießen wird er mir mein Blut, dazu mein Leben rauben; das leid ich alles dir zu gut, das halt mit festem Glauben. Den Tod verschlingt das Leben mein, nward: d zart; n. Gewalt, stalt, an mich, rdich, st mein, du sein, eiden. Blut, t/ n. n mein, mein Unschuld trägt die Sünde dein, da bist du selig worden. 9. Gen Himmel zu dem Vater mein fahr ich von diesem Leben; da will ich sein der Meister dein, den Geist will ich dir geben, der dich in Trübnis trösten soll und lehren mich erkennen wohl Glaube und Rechtferkigung. und in der Wahrheit leiten. 10. Was ich gethan hab und gelehrt, das sollst du thun und lehren, damit das Reich Gotts werd gemehrt zu seinem Lob und Ehren. Und hüt dich vor der Menschen Gsatz, davon verdirbt der edle Schatz; das laß ich dir zur Letze.“ Martin Luther 1483—1546. + D—— LEI r + 2Z 12— +— 2—1—— J— 2——— uE 2 2—.— 2 7——— 0 — 12.*— Die Wer⸗ke ——5— 7 EEEEEEESEE 2—— 38.—— 2.——— 1 ————.— Bü ⸗ te. hü 1en Der Glaub sieht Je-sum Chris-tum an, der 4 4 4— 2 DIDDD D eee EEE-- E; ———————— 2S—————— —1,/ r Ltne . hat gnug für uns all ge-than, er ist der Mitt⸗ler wor⸗-den. 2. Was Gott im Gsetz geboten hat, da man es nicht konnt halten, erhub sich Zorn und große Not vor Gott so mannigfalten: vom Fleisch wollt nicht heraus der Geist, vom Gsetz erfordert allermeist; es war mit uns verloren. 3. Es war ein falscher Wahn dabei: Gott hätt sein Gsetz drum geben, als ob wir möchten selber frei nach seinem Willen leben; e ist es nur ein Spiegel zart, er uns zeigt an die sündig Art, in unserm Fleisch verborgen. 4. Nicht möglich war, dieselbig Art aus eignen Kräften lassen, wiewohl es oft versuchet ward, noch mehrt sich Sünd ohn Maßen, denn Gleißners Werk Gott hoch verdammt, und je dem Fleisch der Sünde Schand allzeit war angeboren. 5. Noch mußt das Gsetz erfüllet sein, sonst wärn wir all verdorben; drum schickt Gott seinen Sohn herein, der selber Mensch ist worden: das ganze Gsetz hat er erfüllt, damit seins Vaters Zorn gestillt, der über uns ging alle. 6. Und wenn es nun erfüllet ist durch den, der es konnt halten, so lerne jetzt ein frommer Christ des Glaubens recht Gestalte; nicht mehr denn:„Lieber Herre mein, dein Tod wird mir das Leben sein, du hast für mich bezahlet. 1⁵ 226 Glaube und Rechtfertigung. 72 Daran ich keinen Zweifel trag, dein Wort kann nicht betrügen. Nun sagst du, daß kein Mensch verzag, das wirst du nimmer lügen: Wer glaubt an mich und wird ge⸗ tauft, demselben ist der Himml erkauft, daß er nicht wird verloren.“ 8. Es ist gerecht vor Gott allein, der diesen Glauben fasset. Der Glaub giebt von ihm aus den Schein, so er die Werk nicht lasset. Mit Gott der Glaub ist wohl daran, dem Nächsten wird die Lieb Guts thun bist du aus Gott geboren. 9. Es wird die Sünd durchs Esetz erkannt und schlägt das Gwissen nieder, das Evangelium kommt zuhand und stärtt den Sünder wieder und spricht:„Nur kreuch zum Kreuz herzu, im Gsetz ist weder Rast noch Ruh mit allen seinen Werken.“ 10. Die Werk kommen gewißlich her aus einem rechten Glauben, denn das nicht rechter Glaube wär, wolltst ihn der Werk berauben. Doch macht allein der Glaub gerecht, die Werke sind des Nächsten Knecht, dran wir den Glauben merken. 11. Die Hoffnung wart't der rechten Zeit, was Gottes Wort zusagen; wann das geschehen soll zur Freud, setzt Gott kein gwisse Tage. Er weiß wohl, wanns am besten ist, und braucht an uns kein arge List; des solln wir ihm vertrauen. 2. Ob sichs anließ, als wollt er nicht, laß dich es nicht erschrecken; denn wo er ist am besten mit, da will ers nicht entdecken: sein Wort laß dir gewisser sein, und ob dein Fleisch sporg lauter ein, so laß dir doch nicht grauen. 13. Sei Lob und Ehr mit hohem Preis um dieser Gutthat willen Gott Vater, Sohn und heilgem Geist, der woll mit Gnad erfüllen, was er in uns anfangen hat zu Ehren seiner Majestät, daß heilig werd sein Name. 14. Sein Reich zukomm, sein Will auf Erd gscheh wie im Himmelsthrone, das täglich Brot noch heut uns werd, woll unsrer Schuld verschonen, als wir auch unsern Schuldnern thun, laß uns nicht in Versuchung stehn, lös uns vom Übel. Amen. Paul Speratus 1484—1551. 261. Mel. Es ist das Heil uns kommen her. E TE— 2 en Emn, n. inee, wunt pnt: Hmt, Mne,, Ent m—.— Eꝰ—— 8 1. Such, wer da will, ein an⸗der Ziel, die Se⸗lig⸗keit zu mein Herz al-lein be⸗dacht soll sein, auf Christum sich zu —.—ß— 1—5— e n⸗rivö, ————— 2 fin ⸗ den: Zein M 53— 4 grün ⸗ den. Sein Wort ist wahr, sein Werk sind klar, sein ——— n Knecht, erken. hten Zeit, ; ur Freud, e. besten ist, arge List; en. er nicht, n; mit, n: sein, ch lauter dein, ien. jem Preis gem Geist, n, hat E. ill auf Erd rone, uns werd, onen, iern thun, ing stehn, . 84—1551. r, sein —————— Glaube und Rechtfertigung. ö—— —.——— I III DSP‚PS.. P............... 2— DPSDꝑDi‚i‚E‚EE‚EIE..E.EE. e 0*——.— heil⸗ger Mund hat Kraft und Grund, all Feind zu ü⸗ber ⸗ win-den. 4. Meins Herzens Kron, mein Freu⸗ Such, wer da will, Nothelfer viel, die uns doch nichts erworben: ier ist der Mann, der helfen kann, 1 dem nie was verdorben. Uns wird das Heil durch ihn zu teil, uns macht gerecht der treue Knecht, der für uns ist gestorben. 3. Ach sucht doch den, laßt alles stehn, die ihr das Heil begehret; er ist der Herr, und keiner mehr, der euch das Heil gewähret. Sucht ihn all Stund von Herzens⸗ grund, sucht ihn allein; denn wohl wird sein dem, der ihn herzlich ehret. densonn sollst du, Herr Jesu, bleiben; laß mich doch nicht von deinem Licht durch Eitelkeit vertreiben; bleib du mein Preis, dein Wort mich speis, bleib du meinEhr, dein Wort mich lehr, an dich stets fest zu gläuben. 5. Wend von mir nicht dein Angesicht, laß mich im Kreuz nicht zagen: weich nicht von mir, mein höchstezier, hilf mir mein Leiden tragen. Hilf mir zur Freud nach diesem Leid, hilf, daß ich mag nach dieser Klag dir ewig dort Lob sagen. Georg Weissel 1590—1635. 262. Mel. Ach Gott, vom Himmel sieh darein. .— ö 9—————— ö SIIIIIIII ITITITITITTIIITITIII—I— 4..—v—.——— 1. O Got⸗tes Sohn, Herr Je⸗ su Christ, daß man recht kön⸗ne nicht eig⸗ nes Werk des Men⸗-schen ist, noch stand⸗haft zu ver⸗ .—— +.— —.——....—.DIDID‚— —.— SD—— gläu ⸗ben, Dr ilf ir„ben her, den blei ⸗ ben. Drum hilf du mir von o ⸗ben her, der 4— EIIEIESSSE. —4——. II + 2—.——— II .— 12———— wah⸗ren Glau ben mir 2. dah du und unterweise mich, daß ich den Vater kenne; daß ich, o Christe Jesu, dich +1 ge⸗währ, und daß ich 2 drin be⸗ har ⸗re. den Sohn des Höchsten nennej daß ich auch ehr den heilgen Geist, zugleich gelobet und gepreist in dem dreieingen Wesen. S Glaube un 3. Laß mich vom großen Gnadenheil die wahr Erkenntnis finden, wie der nur an dir habe teil, dem du vergiebst die Sünden. Hilf, daß ichs such, wie mirs gebührt; du bist der Weg, der recht mich führt, die Wahrheit und das Leben. 4. Wär auch mein Glaub ein Senfkorn klein, so daß man ihn kaum merke, wollst du doch in mir mächtig sein, daß deine Gnad mich stärke, die das zerknickte Rohr nicht bricht, dasLicht, das glimmet, vollends nicht auslöschet in den Schwachen. 5. Hilf, daß ich immer sorgsam sei, den Glauben zu behalten; ein gut Gewissen auch dabei, lechtfertigung und daß ich so mög walten, daß ich sei lauter jederzeit, ohn Anstoß, mit Gerechtigkeit erfüllt und ihren Früchten. 6. Herr, durch den Glauben wohn in mir, laß ihn sich immer stärten, daß er sei fruchtbar für und für und reich an guten Werken; daß er sei thätig durch die Lieb, mit Franden und Geduld sich üb, dem Nächsten 23 zu dienen. Insonderheit gieb mir die Kraft, daß einst an meinem Ende ich übe gute Ritterschaft, in dir den Lauf vollende. Was du begonnen hast, vollführ, daß sich mein Glaube dort bei dir verwandle, Herr, in Schauen. Nach David Denicke 1603—1680. 263. Röm. 8 Mel. Valet wi 31—39. ill ich dir geben. — C——————.— ——.— EEE E——— EE— . ⁰½—— 1. Ist Gott für mich, so tre⸗ te gleich al⸗ 8 wi⸗ der mich; so oft ich ruf und be ⸗ te, weicht al-les hin⸗ter sich; 4 —————————— ————— hab ich das Haupt zum Freun-de und bin ge⸗liebt bei 5.H— 2— 2 I—— Gott, was kann mir thun der Fein⸗ de und Wi⸗der ⸗ sa⸗ 2. Nun weiß und glaub ich feste, ich rühms auch ohne Scheu, daß Gott, der Höchst und Beste, mein Freund und Vater sei, und daß in allen Fällen cher Rott? er mir zur Rechten steh und dämpfe Sturm und Wellen und was mir bringet Weh. Der Grund, da ich mich gründe, ist Christus und sein Blut; 0 das 1 das An en ist ni was das i Mein mein Wen: so di vor und ich n wie Der, was der mack In hab darf wie Nich wohn in id für 13 Lieb, ich üb, en. N Kraft, llführ, bei dir en. 3—1680. Rott? Vellen h. ründe, Slaube ur das machet, daß ich finde das ewge, wahre Gut. An mir und meinem Leben ist nichts auf dieser Erd: was Christus mir gegeben, das ist der Liebe wert. 4. Mein Jesus ist mein Ehre, mein Glanz und schönes Licht. Wenn der nicht in mir wäre, so dürft und könnt ich nicht vor Gottes Augen stehen und vor dem strengen Sitz; ich müßte stracks vergehen wie Wachs in Feuers Hitz. Der, der hat ausgelöschet, was mit sich führt den Tod; der ists, der mich rein wäschet, macht schneeweiß, was ist rot. In ihm kann ich mich freuen, hab einen Heldenmut, darf kein Gerichte scheuen, wie sonst ein Sünder thut. 6. Nichts, nichts kann mich verdammen, nichts nimmet mir mein Herz; die Höll und ihre Flammen die sind mir nur ein Scherz; kein Urteil mich erschrecket, kein Unheil mich betrübt, weil mich mit Flügeln decket mein Heiland, der mich liebt. + — 7. Sein Geist wohnt mir im Herzen, regieret meinen Sinn, vertreibet Sorg und Schmerzen, nimmt allen Kummer hin, giebt Segen und Gedeihen dem, was er in mir schafft, hilft mir das Abba schreien aus aller meiner Kraft. 8. Und wenn an meinem Orte sich Furcht und Schrecken findt, o seufzt und spricht er Worte, ie unaussprechlich sind mir zwar und meinem Munde, Gott aber wohl bewußt, der an des Herzens Grunde ersiehet seine Lust. 9. Sein Geist spricht meinem Geiste manch süßes Trostwort zu, wie Gott dem Hilfe leiste, der bei ihm suchet Ruh, und wie er hab erbauet ein edle, neue Stadt, da Aug und Herze schauet, was es geglaubet hat. 10. Da ist mein Teil und Erbe mir prächtig zugericht't; wenn ich gleich fall und sterbe, fällt doch mein Himmel nicht. Muß ich auch greich hier feuchten mit Thränen meine Zeit, mein Jesus und sein Leuchten durchsüßet alles Leid. 11. Wer sich mit dem verbindet, den Satan fleucht und haßt, der wird verfolgt und findet ein hohe, schwere Last zu leiden und zu tragen, gerät in Hohn und Spott; das Kreuz und alle Plagen die sind sein täglich Brot. 12. Das ist mir nicht verborgen, doch bin ich unverzagt: Gott will 10 lassen sorgen, dem ich mich zugesagt. Es koste Leib und Leben und alles, was ich hab: an dir will ich fest kleben und nimmer lassen ab. 13. Die Welt die mag zerbrechen, du stehst mir ewiglich; kein Brennen, Hauen, Stechen soll trennen mich und dich; kein Hunger und kein Dürsten, kein Armut, keine Pein, kein Zorn der großen Fürsten soll mir ein Hindrung sein. 14. Kein Engel, keine Freuden, kein Thron, kein Herrlichkeit, kein Lieben und kein Leiden, kein Angst, kein Herzeleid, was man nur kann erdenken, es sei klein oder groß, der keines soll mich lenken aus deinem Arm und Schoß. 15. Mein Herze geht in Sprüngen und kann nicht traurig sein, ist voller Freud und Singen, sieht lauter Sonnenschein. Die Sonne, die mir lachet, ist mein Herr Jesus Christ; das, was mich singen machet, ist, was im Himmel ist. Paul Gerhardt 1607—1676. 264. Phil. 1, 6. Mel. Zu dir ich mein Herz erhebe. . +— 4* 4 + 12.— 45½1 + *——— 1—j——.— 7—.— ——.—.——.———— 07 1. Ich will ganz zu dir, Je⸗ und gar nicht zwei⸗feln in der gu ⸗ ten su, trotz den Teu⸗feln; was mein Gott will, Zu⸗ver⸗sicht das ge⸗schicht. Wenn die Him⸗mel schon ver⸗gehn, die-ses Wort bleibt — ů. — + — E— 2.——.— e⸗ wig fes⸗ te: sollt die Welt auch nicht be⸗stehn, ————— FN * i mein Er⸗-lö⸗ ser bleibt 2. Laß die Elemente schmelzen von des letzten Feuers Hitz, laß sich durcheinander wälzen Wasser und der Berge Spitz: wann mit Krachen alles fällt, wann aus Furcht das Volk ver⸗ schmachtet: Jesus bei der Hand mich hält. Wohl dem, der es nur betrachtet! 3. Du hast mir ins Herz geschrieben, allerhöchster Gottessohn, daß du mich wirst ewig lieben, mich, mich Asche, Staul und Thon. O du große Majestät, der Bes ⸗ te. wer kann deine Treu aussprechen? Nichts vor deine Liebe geht, die dein weiches Herz kann brechen. 4. Deine Gnad hat angefangen dieses gute Werk in mir, daß ich freudig kann gelangen zu der schmalen Himmelsthür. Du wirst mich auch lassen ein, du, der Weg, die Thür, das Leben, alles wirst du mir dann sein, wenn du dich mir selbst wirst geben. 5. Laß die Lampe meiner Seele, schönster Himmelsbräutigam, brennen von dem Glaubensöle, umιμιꝗ echen? rechen. n T. n, Leben, * geben. le, **— wann in der letzten Mitternacht, da man wird Posaunen hören. Selig, welcher munter arrehr wann sich alles wird verke hren! 6. Nun ich weiß, Gott wird vollführen, was er angefangen hat; du kommst, o Gotteslamm, Jesus wird mich auch regieren durch des Geistes Wunderthat, bis Jehovah ganz allein, er, das dreimal heilge Wesen, wird mein Teil und Erbe sein; dann wird meine Seel genesen. Joachim Neander 1650-1680. 265. 2. Kor. 13, 5. Mel. O Gott, du frommer Gott. ——. 2——— SSSISI 1. Ver ⸗su⸗chet euch doch selbst, ob ihr im Glau⸗ben st 9 ob Chris⸗tus in euch e⸗ het, ist, ob ihr ihm auch nach⸗- ge⸗ he SSPIPIIIIIII. E..— in Lieb dem Nächsten stets zu 2. Der Glaube ist ein Licht, im Herzen tief verborgen, bricht als ein Glanz hervor, scheint als der helle Morgen, erweiset seine Kraft, macht Christo gleich gesinnt, verneuert Herz und Mut, macht uns zu Gottes Kind. 3. Er schöpft aus Christo Heil, Gerechtigkeit und Leben und will in Einfalt es dem Nächsten wiedergeben; dieweil er überreich in Christo worden ist, preist er die Gnade hoch, bekennet Jesum Christ. 4. Er hofft in Zuversicht, was Gott im Wort zusaget; drum muß der Zweifel fort, De⸗mut und Ge-duld, in Sanft⸗mut, Freundalich ⸗keit, in die⸗nen seid be⸗reit. die Schwermut wird verjaget; sieh, wie der Glaube bringt die Hoffnung an den Tag, hält Sturm und Wetter aus, besteht im Ungemach. 5. Aus Hoffnung wächst die Lieb, weil man aus Gottes Händen nimmt alle Dinge an, nicht zürnen mag, nicht schänden; denn alles uns zu Nutz und Bestem ist gemeint, drum dringt die Liebe durch auf Freunde und auf Feind. 6. Wir waren Gottes Feind: er giebt uns in dem Sohne sein eingebornes Kind zu einem Gnadenthrone, setzt Liebe gegen Haß; wer gläubig dies erkennt, wird bald in Lieb entzündt, die allen Haß verbrennt. — 7. 10. Wie uns nun Gott gethan, Man traut auf sein Verdienst, Doch thun wir dem Nächsten eben: erlanget Geist und Stärke, ö den droht er uns mit dem Tod, in solcher Zuversicht und wir zeigen ihm das Leben; zu üben gute Werke; zu n flucht er, so segnen wir; steht ab vom Eigensinn, Scha 1 in Schande, Spott und Hohn flieht die Vermessenheit, die — ist unser bester Trost hält sich in Gottesfurcht und des Himmels Ehrenkron. in Glück und schwerer Zeit. spric ö 8. 11. Setzt uns Gott auf die Prob, So prüfe dich denn wohl, Sei ein schweres Kreuz zu tragen: ob Christus in dir lebet, dem der Glaube bringt Geduld, denn Christi Leben ists, ach ö macht leicht uns alle Plagen; wonach der Glaube strebet; Got statt Murren und Verdruß erst machet er gerecht, Ich wird das Gebet erweckt, dann heilig, wirket Lust weil aller Angst und Not zu allem guten Werk: wie von Gott ein Ziel gesteckt. sieh, ob du auch so thust. ihm 9. 12. Man lernet nur dadurch O Herr, so mehre doch erlõ sein Elend recht verstehen in mir den wahren Glauben;— wie auch des Höchsten Güt, so kann mich keine Macht Ich hält an mit Bitten, Flehen, der guten Werk berauben: und verzaget an sich selbst, wo Licht ist, geht der Schein Ger N erkennet sich für nichts, freiwillig davon aus. die I sucht bloß in Christo Kraft, Du bist mein Gott und Herr;„ Ich im Ursprung alles Lichts. fbewahr mich als dein Haus! 31 119 ö Joachim Justus Breithaupt 1058—1732. 10 266. Ad un EEESESSSSE 7 H. E— v ste .—.————— da 1. Mein Je⸗ su, dem die Se⸗ ra⸗ phi⸗ nen im Glanz der selbst mit be-deck-tem Ant⸗litz die⸗ nen, wenn dein Be⸗ ö fehl an sie er⸗geht: wie 9. blö⸗ de Flei⸗sches⸗au⸗gen, IEESSSSISESEEEEEEEE„— S—..—.—.— XXA die der ver⸗haß⸗ten Sünden Nacht mit ih⸗rem Schat⸗ten trüb ge⸗ 2 ist, 2. Doch gönne meinen Glaubensblicken den Eingang in dein Heiligtum und laß mich deine Gnad erquicken zu meinem Heil und deinem Ruhm. Schau an, o König, meine Seele, die sich in Demut vor dir neigt und die als deine Braut sich zeigt; sprich: Ja du bists, die ich erwähle. 3. Sei gnädig, Jesu, voller Güte dem Herzen, das nach Gnade lechzt; ach höre doch, wie mein Gemüte: Gott, sei mir Armen gnädig! ächzt. Ich weiß, du kannst mich nicht ver⸗ stoßen; wie könntest du ungnädig sein ihm, den dein Blut von Schuld und Pein erlöst, da es so reich geflossen? Ich fall in deine Gnadenhände und bitte mit dem Glaubensgruß: Gerechter König, wende, wende die Gnade zu der Herzensbuß! Ich bin gerecht durch deine Wunden, es ist nichts Sträflichs mehr an mir; bin aber ich versöhnt mit dir, so bleib ich auch mit dir verbunden. 5 — Ach laß mich deine Weisheit leiten und nimm ihr Licht nicht von mir weg; stell deine Gnade mir zur Seiten, daß ich auf dir beliebtem Steg 267. beständig bis ans Ende wandle, damit ich auch in dieser Zeit in Lieb und Herzensfreundlichkeit nach deinem Wort und Willen handle. 6. Reich mir die Waffen aus der Höhe und stärke mich durch deine Macht, daß ich im Glauben sieg und stehe, wenn Stärk und List der Feinde I wacht: HH so wird dein Gnadenreich auf Erden, das uns zu deiner Ehre führt und endlich gar mit Kronen ziert, auch in mir ausgebreitet werden. 0. Ja, ja, mein Herz will dich um⸗ fassen; erwähl es, Herr, zu deinem Thron. Hast du aus Lieb ehmals verlassen des Himmels Pracht und deine Kron: so würdge auch mein Herz, o Leben, und laß es deinen Himmel sein, bis du, wenn dieser Bau fällt ein, mich wirst in deinen Himmel heben. 8. Ich steig hinauf zu dir im Glauben, steig du in Lieb herab zu mir; laß mir nichts diese Freude rauben, erfülle mich nur ganz mit dir. Ich will dich fürchten, lieben, ehren, so lang in mir das Herz sich regt; und wenn dasselb auch nicht mehr schlägt, so soll doch noch die Liebe währen. Wolfgang Christoph Deßler 1660—1722. le und ein ——— ————.—3 he ist das bes⸗te Gut, das man ha- ben kann; Mut stei⸗gen him⸗mel⸗ an. —— — 0 Die 0 su⸗che du; hier und dort ist kei⸗ne Ruh, als bei Gott; ihm —— 8 ...— ei ⸗ le zu. Gott ist die Ruh. Gott ist die Ruh. * 2. 6. Ruhe suchet jedermann, Ruhe kommt aus Glauben her, Got allermeist ein Christ. der nur Jesum hält. Got: Denk auch du, mein Herz, daran, Jesus machet leicht, was schwer der wo du immer bist. richtet auf, was fällt. bis * O suche Ruh; Sein Geist bringt Ruh; Er, 4 in dir selber wohnt sie nicht; gieb im Glauben Herz und Sinn was such mit Fleiß, was dir gebricht. Gottes Geist zu eigen hin. *½ Gott ist die Ruh.: n Gott ist die Ruh.. Sein 3. 7. wen Ruhe giebet nicht die Welt, Ruhe findt sich allermeist, ‚ sond ö ihre Freud und Pracht. wo Gehorsam blüht; bis ö Nicht giebt Ruhe Gut und Geld, ein in Gott ergebner Geist Got Lust, Ehr, Gunst und Macht. macht ein still Gemüt, ob Drum siehe zu; wirkt Seelenruh. — wer aus Gott geboren ist, Selig ist, der also liebt, ö sieht auf das, was droben ist. daß er Gottes Willen übt. Ent 5 Gott ist die Ruh. Gott ist die Ruh. Got 4. 8. so f Ruhe geben kann allein Ruhe hat, wer willig trägt als Jesus, Gottes Sohn, Christi sanftes Joch; was der uns alle ladet ein alle Last, die er auflegt, 14 vor des Himmels Thron ist ja lieblich doch Laß zur wahren Ruh. und schaffet Ruh. ist er den Ruf vernommen hat, Trage still die Last des Herrn, und gehe ein zur Gottesstadt. Gottes Hilf ist dir nicht fern. ö ö Gott ist die Ruh. 7 2: Gott ist die Ruh. öů‚ 5. 9. Ruhe beut er williglich Nun so suche Ruh, mein Herz, den Mühselgen an, Ruh sei dein Gewinn: und erquicken wird er dich, auf und steige himmelwärts, wie es niemand kann. auf zu Jesu hin. ö Drum komm herzu! Er ist die Ruh. ö Trägst du gleich der Leiden viel, Hier und dort ist keine Ruh, Gott setzt allem Leid ein Ziel. als bei Gott; ihm eile zu. 2) Gott ist die Ruh. 2 ½ Gott ist die Ruh. 5 Nach Johann Kaspar Schade 1666-1698. 268. Jes. 54, 10.— Mel. ö Gott des Himmels und der Erden. — . — 1. Weicht, ihr Ber⸗ge, fallt, ihr Hü⸗gel, bre⸗chet, al⸗le Fel⸗sen, ein: Got⸗ tes Gna⸗de hat dies Sie⸗gel, sie will un⸗ver⸗ än⸗dert sein. — ö— ö her, hwer, Sinn n, 698. 2. Gott hat mir ein Wort versprochen, Gott Pat einen Bund gemacht, der wird nimmermehr gebrochen, bis er alles hat vollbracht. Er, die Wahrheit, trüget nicht: was er saget, das geschicht. 3 Seine Gnade soll nicht weichen, wenn gleich alles bricht und fällt, sondern ihren Zweck erreichen, bis sie mich zufrieden stellt. Gott ist fromm und gut und treu, ob die Welt voll Heuchelei. 4. Will die Welt den Frieden brechen, hat sie lauter Krieg im Sinn: Gott hält immer sein Versprechen; so fällt aller Zweifel hin, als wär er nicht immerdar, was er ist und was er war. 5. Laßt sein Antlitz sich verstellen, ist sein Herz doch treu gesinnt und bezeugt in allen Fällen, daß ich sein geliebtes Kind, dem er beide Hände reicht, wenn auch Grund und Boden weicht. 6. Er will Friede mit mir halten, wenn die Welt gleich Lärmen macht. Ihre Liebe mag erkalten, ich bin bei ihm wert geacht't; und wenn Höll und Abgrund brüllt, bleibt er mir doch Sonn und Schild. 2. Er, der Herr, ist mein Erbarmer, so hat er sich selbst genennt; das ist Trost, so werd ich Armer nimmermehr von ihm getrennt. Sein Erbarmen läßt nicht zu, daß er mir was Leides thu. 8. Nun es bleibt mein ganz Vertrauen auf ihn ankerfest gericht't: auf ihn will ich Felsen bauen, denn ich weiß, daß es geschicht. Erd und Himmel kann vergehn. sein Bund bleibet feste stehn. Benjamin Schmolck 1672—1737. 0— + 1— 4 —.— ů ö E jI—————— 33.......— 4 E E en, Sa 1. Mein Frie⸗de⸗fürst, dein freund⸗li⸗ches Ren ⸗ gie ⸗ren stillt 4 + 4 4 4 4 2..——— SPSSPIPIEEISEDESEIEI‚ E...... 27½.— B E— al ⸗les Weh, das mei⸗nen Geist beschwert. Wenn sich zu 4— 4 ES EEE—— ISSIEEEEEEE..——— ——.——.— 71+..——— blö-des Her- ze kehrt, so läßt sich bald dein Frie⸗dens⸗geist ver⸗ 3 Ä— 4 4 4— 4 E 1 I—— I + 2———* +—3—— 7 1 — 7 2—— + 1. Han L— 12— ——————— spü⸗ren: dein Gna-den⸗blick zer⸗-schmel⸗zet mei⸗nen Sinn und ö— —.— N . I——⁵ — 7—.— ö——.— 251 2—.— 2 0 n *— nimmt die Furcht und Un ⸗ruh von mir hin. 2. Gewiß, mein Freund giebt solche edleé Gaben, die alle Welt mir nicht verschaffen kann. Schau an die Welt, schau ihren Reich⸗ tum an; er kann ja nicht die müden Seelen aben: mein Jesus kanns; E im Über⸗ fluß, wenn alle Welt zurückestehen muß. O süßer Freund, wie wohl ist dem Gemüte, das im Gesetz sich so ermüdet hat und nun zu dir, dem Lebensgquell, sich naht und schmeckt in dir die wundersüße Güte, die alle Angst, die alle Not verschlingt und unsern Geist zu sanfter Ruhe bringt. 4. Gewiß, mein Freund, wenn deine Liebeszeichen mein armes Herz so sänftiglich durch⸗ gehn, fühl ich in mir ein reines Licht ent⸗ tehn, durch das ich kann das Vaterherz erreichen, in dem man nichts als nur Ver⸗ gebung spürt, da eine Gnadenflut die andre rührt. 5. Je mehr das Herz sich zu dem Vater kehret, je mehr es Kraft undSeligkeit genießt, daß es dabei der Eitelkeit vergißt, die sonst den Geist gedämpfet und beschweret; je mehr das Herz des Vaters Liebe schmeckt, je mehr wird es zur Heiligkeit erweckt. 6. Der Gnadenquell, der in der Seele .. fließet, der wird in ihr ein Brunn des Lebens sein, der in das Meer des Lebens springt hinein Vrunor und darechrferrigung. und Lebensströme wieder von sich gießet: behält in dir dies Wasser seinen Lauf, so geht in dir die Frucht des Geistes auf. 7. Wenn sich in dir des Herren Klarheit spiegelt, die Freundlichkeit aus Hm„ Ange⸗ sicht, so fängt das Leben an, aus Nacht wird Licht, die Heimlichkeit der Weisheit wird entsiegelt, ja selbst dein Herz in Gottes Bild verklärt, und alle Kraft der Sünden abgekehrt. 8. Was dem Gesetz unmöglich war zu geben, das bringt alsdann die Gnade selbst herfür: sie wirket Lust zur Heiligkeit in dir und ändert nach und nach dein gan⸗ zes Leben, indem sie dich aus Kraft in Kräfte führt und mit Geduld und Langmut dich regiert. 2. Es müsse doch mein Herz auf Christum schauen; besuche mich, mein Aufgang aus der Höh, daß ich das Licht in deinem Lichte seh und könne schlechterdings der Gnade trauen! Kein Fehler sei so groß und schwer in mir, solchem Blick der der mich von Liebe führ. ———— 10. Wenn meine Ohnmacht mich dar⸗ niederschläget und deinen Geist der Kindschaft in mir dämpft, wenn das Gesetz mit meinem Glauben kümpft und lauter Angst und Furcht in mir erreget: *+. so laß mich doch dein Mutterherze sehn und neue Kraft und Zuversicht ent⸗ ö stehn. von sich en Lauf, „Geistes . heit m Ange⸗ 8 Nacht zicht, eit wird elt, tes Bild 2*7 bgekehrt. war zu ade selbst it in dir hein gan⸗ eben, n Kräfte mut dich 4 zherz auf schauen; ang aus Lichte seh er Gnade nl id schwer X, Blick der führ. nich dar⸗ rschläget dschaft in hämpft, Glauben st cht in mir er: herze sehn rsicht ent⸗ 11. mein Element ist einzig dein Er⸗ So ruh ich nun, mein Heil, in deinen armen; Armen, und weil du mir mein Ein und Alles⸗ du selbst sollst mir mein ewger Friede ist, sein; so ists genug, wenn dich mein Geist. ich hülle mich in deine Gnade ein, genießt. Christian Friedrich Richter 1676—1711. ö——— ů +—.— 7—.— —.——.———.— +*— L———— 1 1. O Lie ⸗be, die den Him⸗mel hat zer-ris⸗ sen, die was für ein Trieb hat dich be⸗we⸗ gen müs⸗sen, der —— — — I——.—. I‚TPI.—— 7.—. EH——2..—— — 2— e,, +U. sich zu mir ins E⸗lend nie⸗ der⸗ließ, Nie Lie he dich zu mir ins Jam⸗mer⸗thal ver⸗wies? Die Lie⸗be hat es — 1—*————— N ————.———53..——33—— Ir. — 5— 22— 6 — 1—.—.—— D— selbst ge⸗than, sie schaut als Mut⸗ter mich in mei-nem Jam⸗mer an. 4. Die Liebe ist 8 groß in deinem In ihm wird nun die Menschheit Herzen, ausgesöhnet, daß du für mich hun Wunder die Reinigkeit der Seelen wieder⸗ hust; bracht; die Liebe macht dir meinetwegen ssie wird als Praut der Gottheit⸗ Schmerzen, nun gekrönet, ö daß mir zu gut du unter Dornen da sie der Himmel selbst so angelacht. ruhst. Die Menschheit wird nun ganz erneut O unerhörter Liebesrat, uund als ein reiner Thron der Gott⸗ der selbst des Vaters Wort ins heit eingeweiht. ö Fleisch gesenket hat! 3. 5. Die Liebe ist mein Anverwandter Die Weisheit spielt nun wieder auf worden, der Erden, mein Bruder ist selbst die Barm⸗ dadurch das Paradies im Menschen herzigkeit. grünt. Der Gottheit Quell lebt nun in Nun können wir aus Gott geboren meinem Orden, werden, die Ewigkeit vermählt sich mit der weil die Geburt des Herrn uns da⸗ eit. zu dient. Das Leben selbst ist Mensch geborn,. Die neugeborne Seele spürt, der Glanz der Herrlichkeit, das Licht, daß sie ein andrer Geist aus ihrem das wir verlorn. Ursprung rührt. — 2⁵ Glaube und Rechtfertigung. 6. Kein Elend kann nun unser Herz bezwingen, Immanuel ist bei uns in der Not; ich darf ja nur zur Gnadenquelle dringen, so dient mir selbst das Elend und der Tod. Der Jammer hängt mir nur noch an, der mir in Christo doch nicht schäd— lich werden kann. 7. Ich habe nun ein ewig Leben funden, viel Reichtum, Ehr und Wonne schenkt er mir: äich bin mit ihm, er ist mit mir verbunden, den ich in mir mit Liebeswirkung spür; ich bin vergnügt und ganz gestillt, weil mich der lautre Strom aus seiner Lieb erfüllt. 8. Auf, auf, mein Geist, vergiß die Trauerlieder, erfreue dich in dieser Liebesmacht! Des Himmels Kraft und Glanz be⸗ strahlt dich wieder, und der Verlust ist völlig wieder⸗ bracht. O ewig, ewig wohl ist mir, daß ich in Christo nun das Wohl⸗ gefallen spür. Christian Friedrich Richter 1676—1711. 271. Mel. Warum sollt ich mich denn grämen. 9 6——— 22———.—. — 22— E————.— 4—— , annnn. ue unndint wunt E.——.—.—— —— 12—.——— 1. O was für ein herr⸗lich We⸗sen hat ein Christ, da er ist ä— ——.——.——9 ——————.— ö ——————.——— Za * in Gott ge⸗ ne⸗ sen; er aus ihm ist neu⸗ge- bo⸗ S. S.D‚ꝑ‚ꝑ‚‚‚‚.‚‚‚.. I.......... — ——.—— I. 2 Wann die Seel sich von der Erden ganz losreißt, durch den Geist heilig hier zu werden, so ist das ihr hoher Adel, welchen sie je und je findet uhne Tadel. 3. Irdsche Zepter, irdsche Kronen sind ein Sand und ein Tand nebst den hohen Thronen; eine Seel, die Gott regieret, ren und hier schon in dem Sohn ist zum Kind er ⸗ko⸗ren. hat hier schon eine Kron, die sie ewig zieret. 4. Köstlich ist sie ausgeschmücket, reine Seid — ihr Kleid, hoch ist sie beglücket; imnerlch glänzt sie von Golde, pranget sehr, lebt in Ehr; denn Gott ist ihr holde. 5. Doch ihr Glanz bleibt hier verdecket vor der Welt, die si als u Sie le kriegt hier doch Hier und i bleibe in de Man aber wird ihr ei Chrif und ihm der s er tr — 2 auf d seiner Ewig wenn virkung gestillt, m aus erfüllt. giß die Er, Smacht! anz be⸗ wieder, wieder⸗ herdecket Glaube und Rechtfertigung. die sie hält, als wär sie beflecket. Sie lebt jetzt in Gott verborgen, kriegt oft Hohn hier zum Lohn, doch sie läßt Gott sorgen. 6. Hier steht diese Ros im Grunde, und ihr Schein bleibet klein in der Prüfungsstunde. Man tritt sie hier oft mit Füßen, aber Gott wird den Spott ihr einmal versüßen. * Christus, der sie hat erwählet und als Braut ihm vertraut, der sieht, was ihr fehlet; er tröst't sie im bittern Leiden, führt sie dann auf die Bahn seiner Himmelsfreuden. 8. Ewig wird sie triumphieren, wenn ihr Hirt Christus wird in sein Haus sie führen und ihr öffnen alle Schätze, damit sie je und je sich daran ergötze. 9. Dann wird sie kein Leid mehr beugen, und ihr Glanz wird sich ganz offenbarlich zeigen: sie wird leuchten wie die Sonne; Gott allein wird stets sein ihre Freud und Wonne. 10. Dann wird sie mit Christo sitzen auf dem Thron; ihre Kron wird von Golde blitzen. Dann wird jedermann sie kennen und sie frei ohne Scheu hoch von Adel nennen. Jakob Gabriel Wolf 1684—1754. 272. Mel. O daß ich tausend Zungen hätte. ꝗ 4 4 4 4— 4 4 4 4 . II8I—*———— ...—....—— E V H——G—.————— — 2+——.———3...—52—...— 2—.. —— 0 0 ‚ 1. Ich ha⸗be nun den Grund ge⸗fun⸗den, der mei⸗nen An⸗ker wo an⸗ders als in Je⸗su Wunden? Da lag er vor der E— 1— + + L— SESIEEI.. 4.——— E 22..——. E—— +I. 4 .— e⸗ wig hält:— 2 li Zeit der Welt, der Grund, der un ⸗ be⸗ weg ⸗lich — —4 D* T—— ᷣ— ——— 7 DDi——.— 2——— I steht, wenn Erd und Him⸗-mel un⸗ter⸗geht. 2. Es ist das ewige Erbarmen, das alles Denken übersteigt; es sind die offnen Liebesarme des, der sich zu dem Sünder neigt, dem allemal das Herze bricht, wir kommen oder kommen nicht. R—————— Glaube Und 5 3. Wir sollen nicht verloren werden, Gott will, uns soll geholfen sein: deswegen kam der Sohn auf Erden und nahm hernach den Himmel ein; deswegen klopft er für und für so stark an unsers Herzens Thür. 4. O Abgrund, welcher alle Sünden durch Christi Tod verschlungen hat! Das heißt die Wunden recht ver⸗ binden, da findet kein Verdammen statt, weil Christi Blut beständig schreit: Barmherzigkeit, Barmherzigkeit! —. Darein will ich mich gläubig senken, dem will ich mich getrost vertraun und, wenn mich meine Sünden kränken, nur bald nach Gottes Herze schaun: da findet sich zu aller Zeit unendliche Barmherzigkeit. 6. Wird alles andre weggerissen, was Seel und Leib erquicken kann, 27 echtfertigung. darf ich von keinem Troste wissen und scheine völlig ausgethan, ist die Errettung noch so weit: mir bleibet die Barmherzigkeit. 2. Muß ich an meinen besten Werken, darinnen ich gewandelt bin, viel Unvollkommenheit bemerken, so fällt wohl alles Rühmen hin; doch ist auch dieser Trost bereit: ich hoffe auf Barmherzigkeit. 8. Es gehe mir nach dessen Willen, bei dem so viel Erbarmen ist. Er wolle selbst mein Herze stillen, damit es das nur nicht vergißt; so stehet es in Lieb und Leid in, durch und auf Barmherzigkeit. 9. Bei diesem Grunde will ich bleiben, so lange mich die Erde trägt; das will ich denken, thun und treiben, so lange sich ein Glied bewegt. So sing ich einstens höchst erfreut: O Abgrund der Barmherzigkeit! Johann Andreas Rothe 1688 1758. 3. Mel. Werde munter, mein Gemüte. — — 1. Ew⸗ ge Lie⸗be, mein Ge⸗mü⸗te wa⸗get ei⸗nen kühnen Blick in den Abgrund dei- ner Gü⸗te; send ihm ei⸗nen Blick zu⸗rück, ————.— — H—..—..— n. mammu.. m e den,-- e ee. ee——..—— wimun ——— ei- nen Blick voll Hei⸗ter⸗keit, der die Fin⸗ster nis zer-⸗streut, — ——j— 1 2—4 — 2.— 1— ö —. d ,Ms Ham—...:I. ———.—— E— die mein blö⸗des Au⸗ge drücket, 2. Ich verehre dich, o Liebe, daß du dich beweget hast und aus einem freien Triebe den erwünschten Schluß gefaßt, der im Fluch versenkten Welt wenn es nach dem Lich-te blik⸗ket. durch ein teures Lösegeld und des eignen Sohnes Sterben Gnad und Freiheit zu erwerben. 3. O ein Ratschluß voll Erbarmen, voller Huld und Freundlichkeit, ö LN ————— 2= ee E—— —————..—.— Meit dein dein samt Glaube und Rechtfertigung. e wissen der so einer Welt voll Armen die Vernunft erstaunet hört 193 Gnade, Trost und Hilfe beut: und umsonst sich unterwindet, weit Liebe, die den Sohn nicht schont, wie sie dessen Tief ergründet. gkeit. der in Euuder 2 8 rerten 6. um die Sünder zu erretten Liebe, laß mich dahi eber 1 Werken, aus den schweren Sündenketten. meiner Aahl mewid aunsen n, 4. Richte selbst mein ganzes Leben un Uin Doch du hast, o weise Liebe, so nach deinem Willen ein, 5 ft eine Ordnung auch bestimmt, daß des Glaubens Frucht und Kraft, ereit daß sich der darinnen übe, den dein Geist in mir geschafft, eit. der am Segen Anteil nimmt. mir zum Zeugnis dienen möge, Wer nur an den Mittler gläubt ich sei auf dem Himmelswege. Willen, und ihm treu ergeben bleibt, 7. stil der soll nicht verloren gehen, Laß mich meinen Namen schauen ergißt⸗ sondern Heil und Leben sehen. in dem Buch des Lebens stehn; eid ö 5. dann so werd ich ohne Grauen erzigkeit Liebe, dir sei Lob gesungen selbst dem Tod entgegen gehn. — für den höchst gerechten Schluß, Keine Kreatur wird mich, bleib den die Schar verklärter Zungen als dein Erbgut, ewiglich t; en, rühmen und bewundern muß, deiner Hand entreißen können 81„ ib den der Glaub in Demut ehrt, noch von deiner Liebe trennen. Orriben. Johann Jakob Rambach 1693—1735. wegt. t erfreut: 2* zigkeit! 274. 88 1758. Mel. Jesu, meines Lebens Leben. 4— 5 EDDE 2. 2 I— 7. +* 2 1 2 H ö 1. Schöp⸗fer al⸗ler Men⸗schen-kin-der, großer Rich⸗ter sieh, hier wird ein ar-mer Sün-der vor dein streng Ge⸗ 5, ———— ö =ðE EEEE u⸗rütl, Tlen dder 9 richt 99 stellt, der in Sün⸗-den ist ge ⸗ bo ⸗ ren, —3——— E DDDT.—..— er⸗streut,— Eaꝰ ö 2.——.—— — 2 e n ö der dein E⸗ben-bild ver lo- ren, der mit Sünden sich be fleckt, mr. ...——— ö I lik⸗ket. EE.iel— 0 0 2 ö der in tie ⸗fen Schul-den steckt. Derben 2. meine Seele zu verklagen; Mein Gewissen, das mich quälet, ich weiß nichts darauf zu sagen, deine Strafgerechtigkeit, denn ein Zeuge giebt sich an, rnien, dein Gesetz, das nichts verhehlet, der gesehn, was ich gethan. chkeit, samt dem Satan, stehn bereit, 3. Wehe mir, ich muß verderben, sehe nichts als Höll und Pein. Frecher Sünder, du mußt sterben! wird mein strenges Urteil sein. Es erzittert meine Seele vor des offnen Abgrunds Höhle; wer hilft mir in dieser Not, wer errettet 514 vom Todꝰ Doch Gott Lob! die Furcht ver⸗ schwindet, weil sich mir ein Mittler zeigt, weil sich ein Vertreter findet, vor dem der Verkläger schweigt. O beglückt“, teure Stunden! Gottes Sohn hat seine Wunden und sein blutig Lösegeld meinem Richter dargestellt. — Richter, siehe meinen Bürgen, siehe die Bezahlung an. Dieser ließ für mich sich würgen, dieser hat genug gethan: der hat dein Gesetz erfüllet, der hat deinen Zorn gestillet. Herr, ich glaube, steh mir bei, sprich von Schuld und Straf mich frei. 6 2. Ach was hör ich? Gnade, Gnade, Gnade! schallet in mein Ohr; und vom finstern Todes Spfade hebt mich sanft dein Zug empor. 22 Glaube und Rechtfertigung. Gott spricht Sünder, du sollst leben, deine Schuld ist dir vergeben. Sei getrost, mein lieber Sohn, komm zu meinem Gnadenthron! 7. Seht, wie sich der Abgrund schließet, seht, wie sich der Himmel freut, da das Blut des Lammes fließet, da mich die Gerechtigkeit des vollkommnen Mittlers decket. Wer ist, der mich ferner schrecket? Wer ist, der sich an mich wagt und ein Himmelskind verklagt? 8. Richter, der mich losgesprochen, Vater, der mich zärtlich liebt, Mittler, der, was ich verbrochen und geraubt, Gott wieder giebt, Geist, der mir den Glauben schenket, mich in Jesu Wunden senket, Gott der Gnade, dir sei Ruhm, und mein Herz dein Eigentum. 9. Laß mich nun die Sünde hassen, die das Herz mit Angst beschwert; laß mich alles unterlassen, was den teuren Frieden stört. Reinge täglich mein Gewissen, laß mich eifrig sein beflissen, mit Verleugnung dieser Welt das zu thun, was dir gefällt. Johann Jakob Rambach 1693—1735. 275. Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern. 2 zun En—.—— —. 5——..—..— 2..—..——.— EAH Hrt. 2 ö 1—— 1. Wo ist ein sol⸗cher Gott wie du? Du schaffst den Mü⸗-den Ein Ab⸗grund der Barm⸗her ⸗zig-keit ver⸗schlingt ein Meer von ——.—.— ——— D— ‚ 4—— —. 12—2.+... 2—2 en En—44.—— —— 8—.̃—— — sü⸗ße Ruh, Ruh, die nicht zu er⸗grün-den.* Ja du, Her⸗ ze⸗ leid: du, — Herr, ver⸗-giebst die Sün⸗den. I — 2—— DFĩü—..—— äSPSISISISISISISISIFIPIFITFIFIFIFIFIFIPIFI I F IIAIIAIIAIFAFIPI ⸗su, läßt dich wür⸗gen als den Bür⸗gen, al⸗ler Sün⸗ t leben, r. n, ron! hließet, eut, ließet, zecket. ecket? agt gtꝰ hen, t, ochen ziebt, chenket, I hm, um. üssen, chwert; Sün⸗ den mich auf e⸗ wig zu ent⸗bin⸗den. 2. 5. Herr, unsere Gerechtigkeit, Mitleidender Immanuel, wie hoch wird dessen Geist erfreut, es ist mein Leben, Leib und Seel der dich im Glauben kennet! voll Mängel und Gebrechen; Du bist sein Schmuck, die Gottes⸗ doch ist dein Herz auch voller Gnad, pracht, willst weder Sünd noch Missethat die ihn vollkommen schöne macht, am armen Staube rächen: die ihm das Herz entbrennet. deine Laß mich reine, ewig, treue Liebe hat die Triebe, hier im Himmelssonne, Seelenwonne, dich Leben genießen täglich reichlich zu vergeben. und in deinem Lob zerfließen. 3. 6. Holdselig süßer Friedefürst, Die Gnade führt das Regiment; wie hat dich nach dem Heil gedürst't sie macht der Sklaverei ein End, der abgewichnen Kinder! besiegt Gesetz und Sünden. Du stellest dich als Mittler dar, Soll dein Herz frei und fröhlich sein, verbindest, was getrennet war: so räum es ganz der Gnade ein; Gott und verdammte Sünder. so kannst du überwinden. Freude! Wenn dich Beide mächtig werden eines! Ungemeines Werk der Sündenliebe, Fleischestriebe oft be Güte! stürmen, wird die Gnade dich beschirmen. Jesu, du bist unser Friede. 4. O Gotteslamm, dein treuer Sinn 7. nimmt Schuld und Strafe von mir Durch deines Blutes Kraft, o Herr, hin: befreie du mich mehr und mehr sie liegt auf deinem Rücken; von Sünde und Verderben. du blutest an des Kreuzes Pfahl, Du hast mich dir, Immanuel, da muß dich unerhörte Qual gar teur erkauft mit Leib und Seel, nach Leib und Seele drücken. die Seligkeit zu erben. Diese Rleiner, süße reiner Flut der Gnaden heilt den Schaden, muß ich werden noch auf Erden, bis urch die Wunden ich droben hab ich Heil und Frieden funden. dich kann ohne Sünde loben. Johann Ludwig Konrad Allendorf 1693—1773. 276. 6— 2 IIRDiet——— 1. Mir ist Er⸗bar⸗mung wi⸗der⸗fah⸗ren, Er⸗bar⸗mung, de⸗ ren das zähl ich zu dem Wun⸗der-ba⸗ren, mein stol⸗zes Herz hats 16*³ ————— — ————.— 2——5————.— 0.h II 1— ich nicht wert; N— — II 3 2 2 E nicht be⸗gehrt. Nun weiß ich das und bin er ⸗freut und + 4 D +— 1 —————— ů—4— ——*—— I ————— rüh-me die Barm-her-zig⸗keit. 2. xů 4. Ich hatte nichts denn Zorn verdienet Dies laß ich kein Geschöpf mir und soll bei Gott in Gnaden sein; Gott hat mich mit ihm selbst ver⸗ sühnet und macht durchs Blut des Sohns mich rein. Wo kam dies her? Warum geschichts? Erbarmung ists und weiter nichts. 3. Das muß ich dir, mein Gott, be⸗ kennen, das rühm ich, wenn ein Mensch mich fragt; ich kann es nur Erbarmung nennen, so ist mein ganzes Herz gesagt. Ich beuge mich und bin erfreut und rühme die Barmherzigkeit. rauben, dies soll mein einzig Rühmen sein; auf dies Erbarmen will ich glauben, auf dieses bet ich auch allein, auf dieses duld ich in der Not, auf dieses hoff ich noch im Tod. —. Gott, der du reich bist an Er⸗ barmen, nimm dein Erbarmen nicht von mir und führe durch den Tod mich Armen durch meines Heilands Tod zu dir; da bin ich ewig recht erfreut und rühme die Barmherzigkeit. Philipp Friedrich Hiller 1699—1769. 277. Mel. O daß ich ta usend Zungen hätte. 2.————— 5 SSESSI... 1. Geht hin, ihr gläu⸗bi⸗ gen er⸗hebt euch ü⸗-ber al ⸗ Ge-dan⸗ken, ins wei⸗te Feld der le Schranken der al-ten und der E— — ee ,; eee e e e. .......—..D‚.D...— E⸗ wig⸗keit, ½17 er⸗wägt. neu ⸗en Zeit: er⸗wwägt, daß Gott die Lie-be sei, die .. 2— R— SDDEDEDSDISEDIIDieee.——— ——.———— e⸗ wig alt und e-wig neu. f mir n sein; lauben, * ot, Tod. in Er⸗ 7 on mir 5mich zu dir; eit. 1769. Glaube und R 2. Der Grund der Welt 123— Ler⸗ 91 eget/ der Himmel war noch nicht gemacht, so hat Gott schon den Trieb geheget, der mir das Beste zugedacht: da ich noch nicht geschaffen war, da reicht er mir schon Gnade dar. 3 Sein Ratschluß war, ich sollte leben durch seinen eingebornen Sohn; den wollt er mir zum Mittler geben, den macht er mir zum Gnadenthron, in dessen Blute sollt ich rein, geheiliget und seiig sein. O Wunderliebe, die mich wählte vor allem Anbeginn der Welt und mich zu ihren Kindern zählte, für welche sie das Reich bestellt! O Vaterhand, o Gnadentrieb, der mich ins Buch des Lebens schrieb! 2 Wie wohl ist mir, wenn mein Ge⸗ müte empor zu dieser Quelle steigt, von welcher sich ein Strom der Güte zu mir durch alle Zeiten neigt, daß jeder Tag sein Zeugnis giebt: Gott hat mich je und je geliebt. 6 9— Wer bin ich unter Millionen der Kreaturen seiner Macht, die in der Höh und Tiefe wohnen, daß er mich bis hieher gebracht! Ich bin ja nur ein dürres Blatt, ein Staub, der keine Stätte hat. 7. Ja freilich bin ich zu geringe der herzlichen Barmherzigkeit, womit, o Schöpfer aller Dinge, mich deine Liebe stets erfreut; ich bin, o Vater, selbst nicht mein, echrferkigung. 8. Im sichern Schatten deiner Flügel find ich die ungestörte Ruh. wer dein ist, Herr, den kennest du. Laß Erd und Himmel untergehn, dies Wort der Wahrheit bleibet stehn. 9 Wenn in dem Kampfe schwerer Leiden der Seele Mut und Kraft gebricht, so salbest du mein Haupt mit Freuden, so tröstet mich dein Angesicht: da spür ich deines Geistes Kraft, die in der Schwachheit alles schafft. 10 Die Hoffnung schauet in die Ferne durch alle Schatten dieser Zeit; der Glaube schwingt sich durch die Sterne und sieht ins Reich der Ewigkeit: da zeigt mir deine milde Hand mein Erbteil und gelobtes Land. 11 O sollt ich dich nicht ewig lieben, der du mich unaufhörlich liebst? Sollt ich mit Undank dich betrüben, da du mir Fried und Freude giebst? Verließ ich dich, o Menschenfreund, so wär ich selbst mein ärgster Feind. 12 Ach könnt ich dich nur besser ehren, welch edles Loblied stimmt ich an! Es sollten Erd und Himmel hören, was du, mein Gott, an mir gethan: nichts ist so tröstlich, nichts so schön, als, höchster Vater, dich erhöhn. Doch nur Geduld, es kommt die Stunde, da mein durch dich erlöster Geist im höhern Chor mit frohem Munde dich, schönste Liebe, schöner preist: drum eilt mein Herz aus dieser Zeit dein bin ich, Herr, und bleibe dein. und sehnt sich nach der Ewigkeit. Johann Gottfried Herrmann 1707—1791. 278. Mel. Wer nur den lieben Gott läßt walten. —8—— E— 42—.——2— 3 ——— 2— 7 ö—.——— H e 43———— LX— 1 2— 2—— . ö.— 1. Aus Gna-den soll ich se lig wer-den! Herz, glaubst dus Was willst du dich so blöd ge-bär-den? Ists Wahr⸗heit, Der feste Grund hat dieses Siegel: TFN ½ —4 — o ⸗-der glaubst dus nicht? was die Schrift ver⸗spricht, so muß auch die⸗ses Wahrheit sein: aus .——.—————ᷓ—— ———.——————— e, Ler, enn—— — ö Gna- den ist der Him-mel mein. 2 Aus Gnaden! Hier gilt kein Ver⸗ dienen, die eignen Werke fallen hin. Der Mittler, der im Fleisch erschienen, hat diese Ehre zum Gewinn, daß uns sein Tod das Heil gebracht und uns aus Gnaden selig macht. aus Gnaden zur verheißnen Ruh; doch den geht seine Gnad nicht an, der noch auf Gnade sündgen kann. 7. Aus Gnaden! Wer dies Wort gehöret, tret ab von aller Heuchelei. Denn wenn der Sünder sich bekehret, so lernt er erst, was Gnade sei; 3. Aus Gnaden! Merk dies Wort: aus Gnaden, so oft dich deine Sünde plagt, so oft dir will der Satan schaden, so oft dich dein Gewissen nagt. Was die Vernunft nicht fassen kann, das beut dir Gott aus Gnaden an. 4. AusGnaden kam sein Sohn auf Erden und übernahm der Sünden Last. Was nötigt ihn, dein Freund zu werden? Sags, wenn du was zu rühmen hast. Wars nicht, daß er dein Bestes wollt und dir aus Gnaden helfen sollt? 5. Aus Gnaden! Dieser Grund wird bleiben, so lange Gott wahrhaftig heißt. Was alle Knechte Jesu schreiben, was Gott in seinem Wort anpreist, worauf all unser Glaube ruht, ist Gnade durch des Lammes Blut. 6. AusGnaden! Doch, du sichrers ünder, denk nicht: Wohlan, ich greif auch zu! Wahr ists, Gott rufet Adams Kinder beim Sündgen scheint die Gnad ge⸗ ring, dem Glauben ists ein Wunderding. 8. AusGnaden bleibt dem blödenHerzen das Herz des Vaters aufgethan, wenns unter den Verzweiflungs⸗ schmerzen nichts sieht und nichts mehr hoffen kann. Wo nähm ich oftmals Stärkung her, wenn Gnade nicht mein Anker wär? 9. Aus Gnaden! Hierauf will ich sterben: ich fühle nichts, doch ist mir wohl; ich kenn mein sündliches Verderben⸗ doch auch den, der mich heilen soll; mein Geist ist froh, die Seele lacht, weil mich die Gnad schon selig macht. 10. Aus Gnaden! Dies hör Sünd und Teufel; ich schwinge meine Glaubensfahn und geh getrost trotz allem Zweifel durchs rote Meer nach Kanaan. Ich glaub, was Jesu Wort verspricht, ich fühl es oder fühl es nicht. Christian Ludwig Scheidt 1709—1761. *——— — — —.— — in: aus n Ruh; nicht an, en kann. gehöret, bekehret, e sei; Anad ge⸗ iderding. en Herzen ethan, eiflungs⸗ merzen hr hoffen m. kung her, ker wär? hsterben: tir wohl; erderben, ilen soll; ele lacht, ig macht. ünd und ufel; nsfahn 1 Zweifel naan. erspricht, icht. 9—1701. *——— 279. ö Mel. Jesus, meine Zuversicht. 35. N— —..——— D, Ka. ö 25* +7 2.— 2—...———— —— +— 1. Stark ist mei⸗nes Je⸗ su Hand, und er wird mich e⸗wig fas⸗sen, ö hat zu viel an mich ge⸗wandt, um mich wie⸗der los⸗zu⸗las⸗sen. — 7 1 — ——.... — Mein Er⸗bar-mer läßt mich nicht; 2. x Sieht mein Kleinmut oft Gefahr, fürcht ich auch zu unterliegen: Christus beut die Hand mir dar, Christus hilft der Ohnmacht siegen. Daß mich Gottes Held verficht, das ist meine Zuversicht. 3. Wenn der Kläger mich verklagt, Christus hat mich schon vertreten; wenn er mich zu sichten wagt, Christus hat für mich gebeten. Daß mein Bürge für mich spricht, das ist meine Zuversicht. 4. Würd es Nacht vor meinem Schritt, daß ich keinen Ausgang wüßte ohne Halt ist all ihr Glück, und mit ungewissem Tritt ohne Licht verzagen müßte: Christus ist mein Stab und Licht; das ist meine Zuversicht. das ist mei⸗ ne Zu⸗ver ⸗sicht. Mag die Welt im Mißgeschick beben oder ängstlich klagen; wahrlich, sie hat Grund zu zagen. Daß mein Anker nie zerbricht, das ist meine Zuversicht. 6. Will mein Herr durch strenge Zucht mich nach seinem Bild gestalten, dennoch will ich ohne Flucht seiner Hand nur stille halten. Er gibt Gnad auch im Gericht; das ist meine Zuversicht. 2. Seiner Hand entreißt mich nichts; wer will diesen Trost mir rauben? Mein Erbarmer selbst versprichts; sollt ich seinem Wort nicht glauben? Jesus läßt mich ewig nicht; das ist meine Zuversicht. Karl Bernhard Garve 1763—1841. 280. Mel. Valet will ich dir geben. 1. Ich weiß, wor⸗an ich glau⸗ be; wenn al ⸗les hier im Stau⸗be * ich weiß, was fest be⸗ steht, wie Staub und Rauch ver⸗weht. .ĩ— —— EE— Ich weiß, was e⸗ wig blei- bet, wo al ⸗les wankt und fällt, wo III — Wahn die 2 * . * Wei⸗sen trei-bet 2. Ich weiß, was ewig dauert, ich weiß, was nie verläßt; auf ewgem Grund gemauert steht diese Schutzwehr fest. Es sind des Heilands Worte, die Worte fest und klar; an diesem Felsenhorte halt ich Auch kenn ich wohl den Meister, der mir die Feste baut: es ist der Herr der Geister, auf den der Himmel schaut. Vor dem die Seraphinen anbetend niederknien, um den die Heilgen dienen: ich weiß und 32.—. ihn. Das ist das Licht der Höbhe, das ist mein Jesus 0 stehe, der Fels, auf dem ich stehe der diamanten ist; und Trug die Klu-gen hält. der nimmermehr kann wanken, mein Heiland und mein Hort, die Leuchte der Gedanken, die leuchtet hier und dort. 2. Er, den man blutbedecket am Abend einst begrub; er, der von Gott erwecket sich aus dem Grab erhub; der meine Schuld versöhnet, der seinen Geist mir schenkt, der mich mit Gnade krönet und ewig mein gedenkt. 6. Drum weiß ich, was ich glaube, ich weiß, was fest besteht und in dem Erdenstaube nicht mit als Staub verweht. Es bleibet mir im Grauen des Todes ungeraubt; es schmückt auf Himmelsauen mit Kronen einst mein Haupt. Ernst Moritz Arndt 1769—1860. 3. Heiligung. Liebe zu Jesu. Wandel im Licht. Gebet.) 281. E +.——— E e n nan. ————.—.——.—.7. ——.—. 2——— 4 1. Va⸗ter un ⸗ser im Him-mel-reich, der du uns al ⸗le n. in dee wn r.— — 7 0*— ö—— D.—— — 2 2— i 12 hei=ßest gleich Brü- der sein und dich ru⸗fen an und — — D 5—— . willst das Be⸗ten von uns han: gieb, daß nicht bet al⸗ .. hält. anken, Hort, t. aube, heht. n men aupt. 69—1860. al ⸗le — —— iund —— ö‚— t al — Heiligung. —.— ö—. II — ͤ—.——— ———— ů—4 —— 7—.———‚.——.....—5 l 0 0 lein der Mund, hilf, daß es geh von Her-zens-grund. 2. Geheiligt werd der Name dein, dein Wort bei uns hilf halten reir daß auch wir leben heiliglich, nach deinem Namen würdiglich. Behüt uns, Herr, vor falscher Lehr, das arm, verführet Volk berehr. 5. Es komm dein Reich zu dieser Zeit und dort hernach in Ewigkeit; der heilge Geist uns wohne bei mit seinen Gaben mancherlei; des Satans Zorn und groß Gewalt zerbrich, vor ihm dein Kirch erhalt. und durch 4. Dein Will gescheh, Herr Gott, zugleich auf Erden wie im Himmelreich. Gieb uns Geduld in Leidenszeit, gehorsam sein in Lieb und Leid; All unsre Schuld vergieb uns, Herr, n, daß sie uns nicht betrübe mehr, wie wir auch unsern Schuldigern ihr Schuld und Fehl vergeben gern; in rechter zu dienen mach uns all bereit Lieb und Einigkeit. * Führ uns, Herr, in Versuchung nicht. Wenn uns der böse Geist anficht zur linken und zur rechten Hand, hilf uns thun starken Widerstand, im Glauben fest und wohlgerüst't des heilgen Geistes Trost. 8 Von allem Übel uns erlös: es sind die Zeit und Tage bös; erlös uns von dem ewgen Tod und tröst uns in der letzten Not; wehr und steur allem Fleisch und bescher uns auch ein selig End, B nimm unsre Seel in deine Händ. lut, das wider deinen Willen thut. 2. Gieb uns heut unser täglich Brot und was man darf zur Leibesnot; behüt uns vor Unfried und Streit, was wir vor Seuchen und vor teurer Zeit, dein Wort in dem Namen dein; daß wir in gutem Frieden stehn, 9. Amen, das ist: es werde wahr! Stärk unsern Glauben immerdar, auf daß wir ja nicht zweifeln dran, hiemit gebeten han so sprechen wir das Amen fein. der Sorg und Geizes müßig gehn. 282. Martin Luther 1483—1546. ꝗ — 22—.—. erer,— 2....—7— e, 2— E 222.....—. 2.———.— —* 1. Ich ruf zu dir, Herr Je⸗ su Christ, ich bitt, er⸗ hör mein ver⸗leih mir Gnad zu die⸗ser Frist, laß mich doch nicht ver⸗ 4— 4 +.— 4 Hnrnryer.. DEDI — 2 e———.— 7 2— 1.—.—— 2————— 2947 gen; Den rech⸗-ten Glau-ben, Herr, ich mein, den 5⁴ —— SSSIII————— .— 2——.——————.— +*8*— wol⸗lest du mir ge⸗ben, dir zu le⸗ ben, dem Näch=sten Ler 64—— ö ö + ů ö ů— s nee de den,. . e un.. ————.——. IL— —— 8 ů He nütz zu sein, dein Wort zu hal⸗ten e ⸗ ben. 2 2. ö Ich bitt noch mehr, o Herre Gott, Laß mich kein Lust noch Furcht vonn— du kannst es mir wohl geben,— ir daß ich nicht wieder werd zu Spott: in dieser Welt abwenden; Go die Hoffnung gieb daneben, beständig sein ans End gieb mir, voraus wenn ich muß hie davon, du hasts allein in Händen;—— daß ich dir mög vertrauen und wem dus giebst, der hats um⸗ Esi und nicht bauen ö sonst, mei auf all mein eigen Thun, es mag niemand erwerben in sonst wird michs ewig reuen. noch ererben 227 durch Werke deine Gunst, zu N . die uns errett't vom Sterben. 90 Verleih, daß ich aus Herzensgrund des mein Feinden mög vergeben; Jch lieg im Streit und widerstreb, in 6 verzeih mir auch zu dieser Stund, hilf, o Herr Christ, dem Schwachen. auf schaff 98.— ein neues Leben: an deiner Gnad allein ich kleb, Her dein Wort mein Speis laß allweg du kannst mich stärker machen. mei sein, Kommt nun Anfechtung und Gefahr damit mein Seel zu nähren, wollst du mich nicht verlassen, tröf mich zu wehren, fest umfassen, wenn Unglück geht herein, behüten immerdar. das mich bald möcht verkehren. Ich weiß, du wirsts nicht lassen. Johann Agricola 1492—15660. .— ö— x .——— E—3.—— E——22—.———— 12— 1. Herz-lich lieb hab ich dich, o Herr! Ich bitt, wollst sein von— Die gan-ze Welt er-freut mich nicht, nach erd und Him-mel v ů Bi E——.. 4 öDDEDI‚EEIEEIEIEx IE.......... ESI.—————— mir nicht fern mit dei⸗ner Hilf und Gnaͤ⸗den.*„— frag ich nicht, wenn ich dich nur kann ha-ben; und wenn mir gleich mein fr —.— Näch'sten Furcht von dir n; gieb mir, den; r hats um⸗ onst ben 5 st, terben. widerstreh, Schwachen; ich kleb, machen. und Gefahr, lassen, ht lassen. 1492—1566. st sein von Him-mel — gleich mein * Beiligung. ——— ö—.—————. — ——— Herz zerbricht, so bist du doch mein Zu-ver⸗sicht, mein Teil und mei⸗nes ————8— 6 IT—————. 1 —.——*——.— Herzens Trost, der mich durch sein Blut hat er⸗löst. Herr Je⸗ su Christ, mein SPSPIPIIIIIIIIIIEIt.I.I——— —.— ᷓSDSSSEEEEEEIIF ö Gott und Herr, mein Gott und Herr, in Schanden laß mich nimmermehr. 2. 3. Es ist ja, Herr, dein Gschenk und Gab Ach Herr, laß dein lieb Engelein mein Leib und Seel und was ich hab am letzten End die Seele mein in diesem armen Leben; in Abrahams Schoß tragen, damit ichs brauch zum Lobe dein, den Leib in sein'm Schlafkämmerlein zu Nutz und Dienst des Nächsten mein, gar sanft ohn einge Qual und Pein wollst mir dein Gnade geben. ruhn bis am jüngsten Tage. Behüt mich, Herr, vor falscher Lehr, Alsdann vom Tod erwecke mich, des Satans Mord und Lügen wehr; daß meine Augen sehen dich in allem Kreuz erhalte mich, in aller Freud, o Gottessohn, auf daß ichs trag geduldiglich. mein Heiland und meincnadenthron. Herr Jesu Christ, Herr Jesu Christ, mein Herr und Gott, mein Herr und erhöre mich, erhöre mich, Gott, ich will dich preisen ewiglich. tröst mir mein Seel in Todesnot. Martin Schalling 1532—1608. — ———— 6 1 7* EEEE 7 ů— ö— 1. Wie schön leuch-tet der Mor⸗gen⸗stern voll Gnad und Wahrheit Du Sohn Da⸗vids aus Ja⸗kobs Stamm, mein Kö- nig und mein SSS......— D —————+.——— ö— ö — 2 x—.— ——— 2. 2——— von dem Herrn, die sü ⸗ße Wur⸗ zel Jes ⸗sel lieb⸗lich Bräu ti-gam, hast mir mein Herz be⸗ ses⸗ sen: 90 ———— ESISESDSISISISII S.... I——I— —.— —‚—— —— ee, E EEE freund⸗lich, schön und herr-lich, groß und ehr=lich, reich an Ga⸗ 9 DDD.— ———.—. 0— ESES IEE. 2—— LI— ben, hoch und sehr präch-tig er ⸗ha-ben. 2 Ei meine Perl, du werte Kron, wahr Gottes und Marien Sohn, ein hochgeborner König! Mein Herz heißt dich ein Himmels⸗ blum; dein süßes Evangelium ist lauter Milch und Honig. Jesu, Jesu, Hosianna! Himmlisch Manna, das wir essen, deiner kann ich nicht vergessen. 3. Geuß sehr tief in mein Herz hinein o du mein Herr und Gott allein, die Flamme deiner Liebe, daß ich, o Herr, ein Gliedmaß bleib an deinem auserwählten Leib in frischem Lebenstriebe. In dir laß mir ohn Aufhören sich vermehren Lieb und Freude, 5 daß der Tod uns selbst nicht scheide. ö Groß Wie bin ich doch so herzlich froh, daß mein Schatz ist das A und 5. der Anfang und das Ende. 4. Von Gott kommt mir ein Freuden⸗ licht, wenn du mit deinem Angesicht mich freundlich thust anblicken. O Herr Jesu, mein trautes Gut, dein Wort, dein Geist, dein Leib und Blut mich innerlich erquicken. Nimm mich freundlich in die Arme, Herr, erbarme dich in auf dein Wort komm ich geladen. 5. Herr Gott Vater, mein starker Heh, du hast mich ewig vor der Welt in deinem Sohn geliebet; dein Sohn hat mich ihm selbst ver⸗ traut, er ist mein Freund, ich seine Braut. drum mich auch nichts betrübet. Heil mir! Heil mir! Himmlisch Leben wird er geben mir ö dort oben; ewig soll mein Herz ihn loben. . Zu unserm Gott mit Saitenklang laßt nun den süßesten Gesang ganz freudenreich erschallen, dem liebsten Jesu nur allein, dem wunderschönen Bräutgam mein zu Ehren und Gefallen. Singet, springet, jubilieret, triumphieret, dankt den Herren! zist der König der Ehren. Er wird mich doch zu seinem Preit aufnehmen in das Paradeis, des klopf ich in die Hände. Amen, Amen, Gnaden; komm, du schöne Freudenkrone, bleib nicht lange; deiner wart ich mit Verlangen. Nach Philipp Nicolai 1556—1608. 4 285. — ö—99060 EEEEEEEEEEEEEEEE SSDPDSDSPSESISSI 8 ä... 1. O Gott, du from-mer Gott, ohn den nichts ist, was ist, du Brunn⸗quell gu-ter Ga⸗ben, von dem wir al⸗les ha⸗-ben: un ⸗ Gieb, di was mi wozu en in mein gieb, de zu der und we daß es Hilf, de womit laß kein aus me und we ich rede so gieb und Ne Findt so laß gieb eit das Kr gieb, d mit Se und, w auch g Laß m in Frie soweit Willst starker Held 13 Welt n selbst ve⸗ traut, seine Braut betrübet. r geben mir et oben; 1 loben. aitenklang gesang llen, lllein, itgam mein, dankt dem Herren! Ehren. zlich froh, A und O ide. inem Preiß deis, de. krone, bleib t lange; langen. 1556—1608. —— Ba-ben, ha-ben: Heiligung. N 1 2 DI———— —— 2 2. 2.—. 22..— 4.———.— sun⸗den Leib gieb mir, ge H 43— Äü und daß in sol⸗chem Leib ein ö— PPPIFFFII ...P‚I‚..I..———.... ö —— 1j— I—— IIII un⸗ver⸗letz-te Seel und 2. Gieb, daß ich thu mit Fleiß, was mir zu thun gebühret, wozu mich dein Befehl in meinem Stande führet; gieb, daß ichs thue bald zu der Zeit, da ich soll, und wenn ichs thu, so gieb, daß es gerate wohl. 5. Hilf, daß ich rede stets, womit ich kann bestehen, laß kein unnützlich Wort aus meinem Munde gehen; und wenn in meinem Amt ich reden soll und muß, so gieb den Worten Kraft und Nachdruck ohn Verdruß. 4. Findt sich Gefährlichkeit, so laß mich nicht verzagen, gieb einen Heldenmut, das Kreuz hilf selber tragen; gieb, daß ich meinen Feind mit Sanftmut überwind und, wenn ich Rat bedarf, auch guten Rat erfind. 5. Laß mich mit jedermann in Fried und Freundschaft leben, soweit es christlich ist. Willst du mir etwas geben rein Ge⸗-wis⸗sen bleib. an Reichtum, Gut und Geld, so gich auch dies dabei, daß von unrechtem Gut nichts untermenget sei. 6. Soll ich auf dieser Welt mein Leben höher bringen, durch manchen sauren Tritt hindurch ins Alter dringen, so gieb Geduld, vor Sünd und Schanden mich bewahr, auf daß ich tragen mag mit Ehren graues Haar. * Laß mich an meinem End auf Christi Tod abscheiden: die Seele nimm zu dir hinauf zu deinen Freuden; dem Leib ein Räumlein gönn bei frommer Christen Grab, auf daß er seine Ruh an ihrer Seite hab. 8. Wenn du die Toten wirst an jenem Tag erwecken, so thu auch deine Hand zu meinem Grab ausstrecken. Laß hören deine Stimm und meinen Leib weck auf und führ ihn schön verklärt zum auserwählten Hauf. Johann Heermann 1585—167 286. Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern. E————— 12——— E E ES ö H n wimna S*— 1. O Je⸗ su, Je⸗=su, Got-tes Sohn, mein Bru-der und mein du weißt es, daß ich re⸗ de wahr, vor dir ist al⸗les ö ann L + ö—.—.— —.—5—— ö.—————— ————.—— 2 0————— ——— Gna⸗den⸗thron, mein Schatz, mein Freud und Won⸗ne, Herz=lich son⸗nen⸗klar und kla'- rer als die Son-ne. 228 E. 1 2— ö—.— ö———.— .————.—— .— n, dee, den e—— lieb ich mit Ge-⸗fal⸗len dich vor al-len; nichts auf Er⸗ + +.— 7— é H PP..I.I.I. IIFIFEFII.—— ——— 47 V 0 II den kann und mag mir lie⸗ber wer-den. 2. x 5. Dies ist mein Schmerz, dies kränket Kein Ohr hat dies jemals gehört, mich, daß ich nicht gnug kann lieben dich, wie ich dich lieben wollte. Ich werd von Tag zu Tag entzündt; je mehr ich lieb, je mehr ich find, daß ich dich lieben sollte. Von dir laß mir deineGüte ins Gemüte lieblich fließen, so wird sich die Lieb ergießen. Durch deine Kraft treff ich das Ziel, daß ich, soviel ich soll und will, dich allzeit lieben könne. Nichts auf der ganzen weiten Welt, Pracht, Wollust, Ehre, Gut und Geld, wenn ich es recht besinne, kann mich ohn dich gnugsam laben; ich muß haben reine Liebe, é die tröst't, wenn ich mich betrübe. 4. Denn wer dich liebt, den liebest du, schaffst seinem Herzen Fried und Ruh, erfreuest sein Gewissen; es geh ihm wie es woll auf Erd, wenn ihn gleich ganz das Kreuz verzehrt, soll er doch dein genießen. Ewig selig nach dem Leide große Freude 13—— er finden; alles Trauern muß verschwinden. kein Mensch gesehen noch gelehrt, es kanns niemand beschreiben, was denen dort für Herrlichkeit bei dir und von dir ist bereit't, die in der Liebe bleiben. Gründlich läßt sich nicht erreichen noch vergleichen Er⸗ denschätzen das, was uns dort wird ergötzen. 6. Drum laß ich billig dies allein, o Jesu, meine Sorge sein, daß ich dich herzlich liebe, daß ich in dem, was dir gefällt und mie dein klares Wort vermeldt aus Liebe mich stets übe; bis ich ich Rabscheiden und mit Freuden zu dir kommen, aller Trübsal ganz entnommen. 7. Da werd ich deine Süßigkeit, du Himmelsmanna, allezeit in reiner Liebe schmecken und sehn dein liebreich Angesicht mit unverwandtem Augenlicht ohn alle Furcht und Schrecken. Reichlich werd ich sein erquicket und geschmücket vor dem Throne mit der schönen Himmelskrone. Johann Heermann 1585—1647. ö * ö ö in⸗ner Gott i nach il Ach kö nur m Ach do bald g daß ick des Hi Ich se mit al und w die Se ihr Gu ihr Lu nur 6 wohl 8 gehört, gelehrt, iben, lichkeit ereit't, eichen Er⸗ uschätzen ergötzen. allein, I „ gefällt vermeldt, ‚ reuden zu ommen, mmen. keit, 'it ngesicht tlicht ecken. ücket vor Throne rone. 85—1647. ö Heiligung. 287. Mel. Was mein Gott will, das gscheh allzeit. V. D + — 1 +— —.— ⁵ 7 2. 2. 1— ——*7————.———— E—— 2.— 1. Hier ist mein Herz, Herr, nimm es hin, dir Welt, im-mer fort aus mei⸗nem Sinn mit hab ich mich er⸗ dei⸗ nem schnö⸗den — —.— ö ö—.— e, 2 E. 8 3.——]— —. LEE 69 ge-ben. Dein Thun und Tand hat Le-ben! Dnt n nicht Bestand, des bin ich wor⸗den * — +——.——.— 3 —.— ů— r., H— —3 D in⸗nen; drum schwingt aus dir sich mit Be⸗gier mein freier Geist von hin⸗nen. 2 Gott ist mein allerbestes Gut, nach ihm steht mein Verlangen. Ach könnt ich doch mit frohem Mut nur meinem Gott anhangen! Ach daß mir doch das Sündenjoch bald ganz würd abgenommen, daß ich einmal in seinen Saal des Himmels möchte kommen! 5. Ich seh, es kann die ganze Welt mit allen ihren Schätzen und was den Sinnen wohlgefällt die Seele 9——— ergötzen; ihr Gut verschwindt wie Staub und 4. Gieb, daß ich meinen Sinn zu dir hinauf gen Himmel schwinge mit Lieb und herzlicher Begier und mich in keinem Dinge erfreue hier, als nur in dir, Gott, meiner Seele Leben: du allermeist kannst meinem Geist die volle Sättgung geben. . Drum immer hin, was flüchtig ist! Ich will es lassen fahren; du Gott, der du mein Alles bist, du wirst mich wohl bewahren, daß ich die Pracht der Welt nicht Wind, ihr Lust die muß zerstieben; nur Gott, mein Schatz, behält den Platz; wohl allen, die ihn lieben! acht, utenr nur dich verlange mit dankbarm Mut, du höchstes Gut, und ewig dir anhange. Sebastian Franck(2) 1606—1668. 5— D 12————— Es— S.S.SISS.I..I.. I......I.I. II ——..————— 1. Meinen Je⸗sum laß ich nicht; weil er sich für mich ge⸗ ge⸗ ben, so er⸗for⸗dert mei⸗ne Pflicht, klet⸗tenweis an ihm zu kle⸗ ben Heiligung. + D e er, er— .—.—.———Iieeee Er ist mei⸗nes Le⸗bens Licht: meisnen Je⸗-sum laß ich nicht. 2. Jesum laß ich nimmer nicht, weil ich soll auf Erden leben. Ihm hab ich voll Zuversicht, was ich bin und hab, ergeben; alles ist auf ihn gericht't: meinen Jesum laß ich nicht. 3. Laß vergehen das Gesicht, Hören, Schmecken, Fühlen weichen, laß das letzte Tageslicht mich auf dieser Welt erreichen; wenn der Lebensfaden bricht: meinen Jesum laß ich nicht. 4. Ich werd ihn auch lassen nicht, wenn ich nun dahin gelanget, wo vor seinem Angesicht meiner Väter Glaube pranget. Mich erfreut sein Angesicht: meinen Jesum 198 ich nicht. Nicht nach Welt, Aach Himmel nicht meine Seele wünscht und sehnet, Jesum wünscht sie und sein Licht, der mich hat mit Gott versöhnet, der mich freiet vom Gericht: meinen Jesum laß ich nicht. 6. Jesum laß ich nicht von mir, geh ihm ewig an der Seiten; Christus läßt mich für und für zu dem Lebensbächlein leiten. Selig, wer mit mir so spricht: Meinen Jesum laß 19 nicht. Christian Keymann 1607—-1662. 289. Mel. Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ. E H ö ö— + ö 29* X. 2 J n da uuen en n rd. EV E.—————.—.—.— 12—— * 1. O Je ⸗su Christ, mein schön⸗stes Licht, der du in dei⸗ner so hoch mich ebst, daß ich es nicht aus-spre-chen kann noch ö— ö— +.— III—5 +—— ö„ 42.————.— 2*—— 1 — 2..—.— 2 2.— 7 EE D—— 2—. 2 2 2 See⸗ len 8*; j; 3 gieb, daß mein Herz dich wie- der⸗ um mit zäh ⸗len, —U— ö— — ö ö—.———— 2—..———— 2.— 2— — 2—— jHIDDD— 2 2. Lie⸗-ben und Ver⸗-lan⸗gen mög um⸗-fan-gen und als dein — r. ———33D—Hñ——ʃ.——.— ——————E—1 .— Ei⸗ gen⸗ tum nur ein⸗ zig an dir han-gen. 2. gieb, daß ich deine Lieb erwähl Gieb, daß sonst nichts in meiner Seel als meinen Schatz und Krone. als deine Liebe wohnez Stoß alles aus, nimm alles hin, Mein in N und l und verhi ach l alle zur mich Was in de Sie i mein mein mein meir 9 nicht. nget. ht: ht. umel nicht sehnet, in Licht, 071662. —.— ei⸗ner un noch Heiligung. was mich und dich will trennen und nicht gönnen, ö daß all mein Mut und Sinn in deiner Liebe brennen. 3. Wie freundlich, selig, süß und schön ist, Jesu, deine Liebe! Wo diese steht, kann nichts bestehn, das meinen Geist betrübe. Drum laß nichts anders denken mich, nichts sehen, fühlen, hören, lieben, ehren als deine Lieb und dich, der du sie kannst vermehren. 4. O daß ich dieses hohe Gut mein ewiglich möcht nennen! O daß in mir die edle Glut ohn Ende möchte brennen! Ach hilf mir wachen Tag und Nacht und diesen Schatz bewahren vor den Scharen, die wider uns mit Macht aus Satans Reiche fahren. 9. Mein Heiland, du bist mir zu lieb in Not und Tod gegangen und hast am Kreuz als wie ein Dieb und Mörder dagehangen, verhöhnt, verspeit und sehr ver⸗ wundt: ach laß auch deine Wunden alle Stunden zur Lieb im Herzensgrund mich treffen und verwunden. 6. Was ist, o Schönster, das ich nicht in deiner Liebe habe? Sie ist mein Stern, mein Sonnenlicht, mein Quell, da ich mich labe, mein süßer Wein, mein Himmelsbrot, mein Kleid vor Gottes Throne, mein Schutz in aller Not, mein Haus, darin ich wohne. 7. Ach, liebste Lieb, wenn du entweichst, was hilft mir sein geboren? Wenn du mir deine Lieb entzeuchst, ist all mein Gut verloren. So gieb, daß ich dich, meinen Gast, wohl such und bester Maßen möge fassen und, wenn ich dich gefaßt, in Ewigkeit nicht lassen. 8. Du hast mich je und je geliebt und auch nach dir gezogen; eh ich noch etwas Guts geübt, warst du mir schon gewogen. Ach laß doch ferner, edler Hort, mich diese Liebe leiten und begleiten, daß sie mir immerfort beisteh auf allen Seiten. 9. Laß meinen Stand, darin ich steh, Herr, deine Liebe zieren, und wo ich etwan irre geh, alsbald zurechte führen; laß sie mich allzeit guten Rat und gute Werke lehren, steuern, wehren der Sünd, und nach der That bald wieder mich bekehren. 10. Dein Lieb sei meine Freud im Leid, in Schwachheit mein Vermögen, und wenn ich nach vollbrachter Zeit mich soll zur Ruhe legen, alsdann laß deine Liebestreu, Herr Jesu, bei mir stehen, Luft zuwehen, daß ich getrost und frei mög in dein Reich eingehen. meine Krone, Paul Gerhardt 1607—1076. 290. Mel. Wer nur den lieben Gott läßt walten. — EEEEEEEEEE EEEEE....— E 43— 1.— 2.....— 32 1. O gro⸗ßer Gott, du rei⸗ nes We⸗sen, der du die zur ste⸗ten Woh⸗nung aus-er⸗ le⸗sen, ach schaff ein ö— ——.——.———..— en Hian, aE erHenrtursburu., —— E——— rei⸗nen Her-zen dir rei⸗nes Herz in mir, ein Herz, das von der ar⸗gen Welt sich — +— ů + SSS ———— 11— A— rein und un ⸗be⸗ 2 + Vor allem mache mein Gemüte fleckt er- hält. 4. Doch weil ich meine Schwachheit durch ungefärbte Buße rein 19—. merke, und laß es, Herr, durch deine Güte mein Vater, 9 verwirf mich nicht in Christi Blut gewaschen dann mache mich zur Reinigkeit des Lebens fertig und bereit. 3. Regiere mich nach deinem der mein getreuer Beistand sei und mir erwünschte Hilfe leiste. Gott, stehe mir in Gnaden bei und gieb mir einen solchen Geist, der neu, gewiß und willig sein; und stoß mich wegen meiner Werke ja nicht von deinem Angesicht. Laß mich hier in der Gnade stehn und dort in deinen Himmel gehn. 5. Nimm deinen Geist, den Geist der Liebe, ja nun und nimmermehr von mir und leite mich durch seine Triebe, durch seinen Beistand für und für; ja führe du mich durch die Zeit hin zu der selgen Ewigkeit. Johann Olearius 1611-1684. Geiste, heißt. 291. Mel. O Gott, du frommer Gott. —— —— 7———— EEE ö e Erdne,, i/ 1— 42——232—..— 1— Za e.— 80 * L 1. Wohl⸗auf, mein Herz, daß dein Wunsch und zu Gott dein An⸗dacht fröh⸗lich brin⸗ge, Ge-bet durch al-le Wol⸗ken drin⸗ge, ——————.—— öSSSSIPIPIIII.I.I..... TTT.. 2 2— weil Gott dich be⸗ ten heißt, weil dich sein lie ber Sohn so XI. .— x — 2 I 12.— I *— — x E—. — freu-dig tre-ten heißt vor sei⸗nen Gna-den⸗thron. 2 hwachheit nerke, ich nicht ner Werke sicht. ide stehn iel gehn. Geist der iebe, von mir Triebe, und für; e Zeit 1. 11—1684. —— in⸗ge, in⸗ge, —— 3. Halt im Gedächtnis Jesum Christ, der auch am dritten Tage siegreich vom Tod erstanden ist, befreit von Not und Plage. Bedenke, daß er Fried gemacht und dir das Leben wiederbracht: dank ihm für diese Liebe. 4. Halt im Gedächtnis Jesum Christ, der nach den Leidenszeiten gen Himmel aufgefahren ist, die Stätt dir zu bereiten, da du sollst bleiben allezeit und sehen seine Herrlichkeit: dank ihm für diese Liebe. Heiligung. 5. Halt im Gedächtnis Jesum Christ, der einst wird wiederkommen und sich, was tot und lebend ist, zu richten vorgenommen: o denke, daß du da bestehst und mit ihm in sein Reich eingehst, ihm ewiglich zu danken. 6. Gieb, Jesu, gieb, daß ich dich kann mit wahrem Glauben fassen und nie, was du an mir gethan, mög aus dem Herzen lassen, daß dessen ich in aller Not mich trösten mög und durch den Tod zu dir ins Leben dringen. Cyriakus Günther 1650—1704. 306. 1. Kor. 13. Mel. Sollt ich meinem Gott nicht singen. — ⁴— 6. 2—4 6.— 2 33— — +—— ——‚‚PPI——— + 1. Un ⸗ter al⸗len gro⸗ ßen Gü⸗tern, die uns Chris⸗tus ist die Lieb in den Ge-mü⸗tern Him⸗mels⸗bal⸗sam, 4— 4 4 4*— ——..3.— 0—— 2 2 zu 2 ge teilt, i f— er err⸗li= le der sie heilt, ist ein Stern, der herr=lich strah-let, 4 4 4 4— EEESEEEEEEE— E. und ein Klei⸗nod, des⸗sen Preis nie-mand aus-zu ⸗spre⸗chen weiß, ——— DDii.. ——*—. I.SSED 2— weil kein Gol es je be⸗ zah⸗let; ist die Macht, die ——— +.——.— V— I ——— SSDSDSISS‚I‚‚..... —.——— Eün je⸗der⸗mann zwin⸗gen und er⸗ reu ⸗en kann. — 2. Liebe kann uns alles geben, was auf ewig nützt und ziert, uns zum höchsten Stand erheben, der die Seelen aufwärts führt. Menschen⸗ oder Engelzungen, welche Kraft sie auch beseelt, ö wenn dabei die Liebe fehlt, nur ein Erz und Schellenklang ist ihr flüchtiger Gesang. 3. x Was ich von der Weisheit höre, die in alle Tiefen dringt, von geheimnisvoller Lehre, die sich auf zum Höchsten schwingt; selbst die Berge zu versetzen durch des Glaubens starke Kraft, die der Wunder Fülle schafft: alles ist für nichts zu schätzen, . wenn darin der Liebe Geist sich nicht kräftig auch beweist. 4. Gäb ich alle meine Habe auch den Armen freudig hin, opfert ich mich selbst dem Grabe meinem Nächsten zum Gewinn, ließ ich meinen Leib gleich brennen Mel. sind noch nie ins Herz gedrungen; F—eerr Heiligung.. und ertrüge jeden Schmerz: ist von Liebe leer mein Herz, würd es mir nichts nützen können. Nur der Liebe reine That ist der wahren Freude Saat. 5. Glaube, Hoffnung, Liebe leiten uns nicht nur im Pilgerstand, ihre Kraft wird uns begleiten in das wahre Vaterland. Ja es strecken ihre Grenzen sich bis in die Ewigkeit, und doch wird die Liebe weit über Glaub und Hoffnung glänzen, sie schafft Heil und Segen hier, sie beseligt für und für. 6. O du Geist der reinen Liebe, Segensquell in Freud und Schmerz, laß mich spüren deine Triebe, komm und senk dich in mein Herz, laß mich kräftig widerstreben allem, was nicht gut es meint mit dem Freunde, mit dem Feind und mich reizt, nur mir zu leben. Geist der Liebe, lenke hin zu der Liebe meinen Sinn. Nach Ernst Lange 1650—1727. 307. Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort. 4—— WRDDDDIIT——— E +—— * 1. Ein rei- nes Herz, Herr, schaff in mir, schleuß zu der Sün⸗den —— ö ö 4 NRAEE —— E— — 2. Dir öffn ich, Jesu, meine Thür, ach komm und wohne du bei mir, Thor und Thür, ver⸗trei-be sie und laß nicht zu, daß — ir II ö 2 2 + 3— ö..————— 0 2 0 sie in mei⸗- nem Her-zen ruh, treib all Unreinigkeit hinaus aus deinem Tempel und Wohnhaus. eit glänzen, hier, C„ chmerz, 9e, in Herz, en eint 1 Feind leben. Hei 3. Laß deines guten Geistes Licht und dein hellglänzend Angesicht erleuchten mein Herz und Gemüt, o Brunnen unerschöpfter Güt. 4 Taung. gieb Weisheit, Stärke, Rat, Verstand aus deiner milden Gnadenhand. 5. So will ich deines Namens Ruhm ausbreiten als dein Eigentum und dieses achten für Gewinn: Und mache dann mein Herz zugleich wenn ich nur dir ergeben bin. an Himmelsgut und Segen reich, Heinrich Georg Neuß 1654—1716. 308. 4 4 4— —.——. —.—— 0 DSDEE . ———— 1. Wie wohl ist mir, o Freund der See ⸗ len, wenn Ich stei ⸗ gesuaus der Schwer⸗muts-höh ⸗len und 4 4 EE 1 1 2.——.———.——— 7— 5——.—.—.—. x ö 2—————*— 2 2 2 2. 2 2 ich dei ⸗ ner Lie ⸗-be ruhl 5* mu d ei le dei⸗ nen Ar ⸗ men zu: da 5— 4 —— ö ö—— 0 2—⁴: 5— 4———.— n e L 0 7—.— +2.—.——....—— &.ii.——2.ʒ— ———— II 2 Nacht des Trau⸗erns schei⸗den, wenn mit so an⸗ ge⸗neh⸗ men 461, 7———— 2.———— 2. EE= 4. EE 2—— Freu⸗den die Lie-⸗be strahlt aus dei- ner Brust. Hier 4 D 4 + + ö— d Len Ler I‚D‚.‚I.P‚ Lr. en„ Furn. ö —.— 2..— 2.—— + + E— ist mein Him-⸗mel schon auf Er-den; wer woll ⸗te nicht ver⸗ . ö— F 2.—..—.— ————— gnü⸗get wer⸗den, der in dir su ⸗chet Ruh und Lust? 2 Der Welt Haß kann mich doch nicht Die Welt mag meine Feindin heißen; fällen, es sei also, ich trau ihr nicht, weil in den stärksten Unglückswellen wenn sie mir gleich will Lieb erweisen mir deine Treu den Anker reicht. bei einem freundlichen Gesicht. In dir vergnügt 55 meine Seele; du bist mein Freund, d du bleibst 3. en ich erwz Will mich des Moses Eifer drücken, Freund, weun blitzt auf mich des Gesetzes Weh, mein Freund, wenn drohtstraf und Hölle meinemgücken, Freundschaft weicht. so steig ich gläubig in die Höh und flieh zu deinen heilgen Wunden; da hab ich schon den Ort gefunden, wo mich kein Fluchstrahl treffen kann. Tritt alles wider mich zusammen, du bist mein Heil, wer will ver⸗ dammen? Die Liebe nimmt sich meiner an. 4. Führst du durch Wüsten meine Reise, ich folg und lehne mich auf dich; du giebst mir aus den Wolken Speise und labest aus dem Felsen mich: ich traue deinen Wunderwegen, sie enden sich in Lieb und Segen: genug, wenn ich dich bei mir hab. Ich weiß, wen du willst herrlich zieren und über Sonn und Sterne führen, den führest du zuvor hinab. 5. Der Tod mag andern düster scheinen, mir nicht, weil Seele, Herz und Mut in dir, der du verlässest keinen, o allerliebstes Leben, ruht. Wen macht des Weges End erzittern wenn aus Gefahr und Ungewittem er eingeht in die Sicherheit? Mein Licht, so will ich auch mit Freuden aus dieser finstern Wildnis scheiden zu deiner Ruh der Ewigkeit. 6. Wie ist mir dann, o Freund derSeelen, so wohl, wenn ich mich lehn auf i t Mich kann Welt, Not und Tod ni quälen, weil du, mein Gott, vergnügest mich. Laß solche Ruh in dem Gemüte nach deiner unumschränkten Güte des Himmels süßen Vorschmack sein. Weg, Welt, mit allen Schmeicheleien! Nichts kann als Jesus mich erfreuen. O reicher Trost: mein Freund ist mein! Wolfgang Christoph Deßler 1660—1722. 309. Mel. Herr Christ, der einig Gottssohn. 5 — ů 60 2—.. d—— 1. Herr Je⸗su, Gna⸗den⸗son ne, wahr⸗-haf⸗tes laß Le-ben, Licht und Won-ne Le-bens⸗licht, mein blö-des An⸗ge⸗sicht ——— ů 4——— —— D..— —...—.——.— 2.......— 2—. 1——. ö——— nach dei-ner Gnad er ⸗freu en und mei⸗-nen Geist er⸗ —— —I. +—.. II——. SSI..II.I.I.I.I.I.I.I.II.. 0 rane,— t1.——. neu ⸗ en; mein Gott, ver⸗sag 2 Vergieb mir meine Sünden und wirf sie hinter dich, laß allen Zorn verschwinden und hilf mir gnädiglich. Laß deine Friedensgaben mein armes Herze laben; ach Herr, erhöre mich. mirs nicht. 3. Vertreib aus meiner Seelen den alten Adamssinn und laß mich dich erwählen, auf daß ich mich forthin zu deinem Dienst ergebe und dir zu Ehren lebe, weil ich erlöset bin. Beför in mi und ü durch damit und i zu Tr t. · erzittern, igewittern eit? auch mit den is scheide keit. derSeelen, n auf dich! Tod nicht en, ügest mich. hemüte ten Güte hmack sein. eicheleien! h erfreuen. zreund ist 2 4. Besördre dein Erkenntnis in mir, mein Seelenhort, und öffne mein Verständnis durch dein heilsames Wort, damit ich an dich gläube und in der Wahrheit bleibe zu Trutz der Höllenpfort. 5. Ach zünde deine Liebe in meiner Seelen an, daß ich aus innerm Triebe dich ewig lieben kann und dir zum Wohlgefallen beständig möge wallen auf rechter Lebensbahn. Luc. 10, 41. 42. Heiligung. 6. Nun Herr, verleih mir Stärke, verleih mir Kraft und Mut; denn das sind Gnadenwerke, die dein Geist schafft und thut; hingegen meine Sinnen, mein Lassen und Beginnen ist böse und nicht gut. 7. Darum, du Gott der Gnaden, du Vater aller Treu, wend allen Seelenschaden und mach mich täglich neu; gieb, daß ich deinen Willen beständig mög erfüllen, und steh mir kräftig bei. Ludwig Andreas Gotter 1661-1735. 310. 1. Kor. 1, 30. * .II....... Aaxamrwt Bu u, en iee,d 1. Eins ist not! Ach Herr, dies Ei⸗ ne leh re mich er⸗ Al'- les an-dre, wie's auch schei-ne, ist ja nur ein +— 4 + 8si— I sicht 22..2:..— I. ken⸗nen doch. d — ar⸗ un⸗ter das Her⸗ze sich na- get und —.— schwe⸗res Joch, ze sich 9 — ————— it er SSSII..IIII.....I33 ————————— — pla⸗get und den-noch kein wah⸗-res Ver⸗gnü⸗ gen er⸗ —————— ...— —. 7 7 E t. e are en Fare,. II.......—.—.— en ja⸗get. Er-lang ich dies Ei⸗ ne, das al⸗-les er⸗-setzt, so — 2—.— ů ů ö— H S............ I.III —.——.— 2— 2.—. 2.— werd ich mit ei nem in 0 l⸗lem er ⸗götzt. 2. Seele, willst du dieses finden, suchs bei keiner Kreatur; laß, was irdisch ist, dahinten, schwing dich über die Natur; wo Gott und die Menschheit in Einem vereinet, wo alle vollkommene Fülle erscheinet: da, da ist das beste, notwendigste Teil, mein Ein und mein Alles, mein seligstes Heil. Wie Maria war beflissen auf des Einigen Genieß, da sie sich zu Jesu Füßen voller Andacht niederließ: ihr Herze entbrannte, dies einzig zu hören, was Jesus ihr Heiland sie wollte belehren; ihr Alles war gänzlich in Jesum versenkt, und wurde ihr alles in Einem ge⸗ schenkt: 4. Also ist auch mein Verlangen, liebster Jesu, nur nach dir; laß mich treulich an dir hangen, schenke dich zu eigen mir. Ob viel auch umkehrten zum größesten Haufen, so will ich dir dennoch in Liebe nachlaufen; denn dein Wort, o Jesu, ist Leben und Geist: was ist wohl, das man nicht in Jesu geneußt? 5. Aller Weisheit höchste Fülle in dir ja verborgen liegt: gieb nur, daß sich auch mein Wille fein in solche Schranken fügt, worinnen die Demut und Einfalt regieret und mich zu der Weisheit, die himmlisch ist, führet. Ach wenn ich nur Jesum recht kenne und weiß, so hab ich der Weisheit vollkomme⸗ nen Preis. Nichts kann ich vor Gott ja bringen als nur dich, mein höchstes Gut; Jesu, es muß mir gelingen durch dein heilges, teures Blut: die höchste Gerechtigkeit ist mir er⸗ worben, da du bist am Stamme des Kreuzes gestorben; die Kleider des Heils ich da habe erlangt, worinnen mein Glaube in Ewigkeit prangt. 7. Nun so gieb, daß meine Seele auch nach deinem Bild erwacht; du bist ja, den ich erwähle, mir zur Heiligung gemacht: was dienet zum göttlichen Wandel und Leben, ist in dir, mein Heiland, mir alles gegeben; entreiße mich aller vergänglichen Lust —— N dein Leben sei, Jesu, mir einzig be⸗ wußt. 8. Ja was soll ich mehr verlangen? Mich umströmt die Gnadenflut; du bist einmal eingegangen in das Heilge durch dein Blut: da hast du erfunden, daß ich nun der höllischen Herrschaft ö entbunden; dein Eingang die völlige Freiheit mir bringt, im kindlichen Geiste das Abba nun klingt. 9. Volles Gnügen, Fried und Freude jetzo meine Seel ergötzt, weil auf eine frische Weide mein Hirt Jesus mich gesetzt. Nichts Süßes kann also mein Herze erlaben, als wenn ich nur, Jesu, dich immer soll haben; nichts, nichts ist, das also mich innig erquickt, als wenn ich dich, Jesu, im Glauben erblickt. 10. Drum auch, Jesu, du alleine sollst mein Ein und Alles sein; prüf, erfahre, wie ichs meine, die ewge Erlösun Jesu, Eigen wenn und si hilf m und d Helligung. n Blut: st mir er⸗ 8 Kreuzes da habe Ewigkeit n Wandel n, mir alles zänglichen einzig be⸗ langen? enflut; en Blut: Erlösung Herrschaft n; Freiheit t, Abba nun d Freude e etzt. iein Herze ich immer 132— nich innig 1 Glauben ine sein; eine, tilge allen Heuchelschein. gieb, daß ich nichts achte, nicht Leiden Sieh, ob ich auf bösem, betrüglichem noch Tod, Stegec, nur Jesum gewinne, dies Eine ist not. und 325 6980 Vadege; W. Johann Heinrich Schröder 1667—1699. 51 7 311. Mel. Großer Prophete, mein Herze begehret. 4 4 4 4 ——— de 1. Je⸗su, hilf sie⸗gen, du Für⸗ste des Le⸗bens! Sieh, wie die wie sie ihr höl⸗li⸗sches Heer nicht ver-ge-bens mäch⸗tig auf⸗ „ 1 ———5 2— II— —.— DSDSSi‚ie 2— PSPꝑP‚IꝗP‚ꝑ‚P‚ꝑ‚Pꝑ‚ꝑP‚tæꝑ˖PRBEKÜĩꝑ‚Eꝑc‚SEc c e‚‚ DeDDiie * L* 18 in* 1 Fin⸗ster⸗nis drin⸗get her⸗ ein;—. Tnne füh⸗ret, mir schäd⸗lich zu sein. Sa-tan der sin-net auf 7 4 4 4 — e en den dn: n ondr. n üern. i e. . hu rr-M e — 40 E.— ů SDS.DN al⸗ler⸗hand Ränke, wie er mich sich-te, ver-stö-re und kränke. 2. 4. Jesu, hilf siegen! Ach wer muß nicht Jesu, hilf siegen und lege gefangen en in mir die Lüste des Fleisches und Herr, mein Gebrechen ist immer 9— gieb, . mir!— daß in mir lebe des Geistes Ver⸗ Hilf, wenn die Sünden der Jugend angen, malich nagen. Naufwärts sich schwingend durch hei⸗ die mein Gewissen mir täglich hält ligen Trieb; ur. laß mich eindringen ins göttliche Ach laß mich schmecken dein kräftig Wesen: Versühnen so wird mein Geist, Leib und Seele und dies zu meiner Demütigung genefen. dienen. 3. 5. Jesu, hilf siegen, wenn in mir die Jesu, hilf siegen, damit auch mein Sünde, Wille Eigenlieb, Hoffart und Mißgunst dir, Herr, sei gänzlich zu eigen ge⸗ sich regt, chenkt, wenn ich die Last der Begierden und ich mich stets in dein Wollen empfinde, verhülle, und sich mein tiefes Verderben dar⸗ wo sich die Seele—˙0 Ruhe hin⸗ egt: lenkt; hilf mir, daß ich vor mir selbst mag laß mich mir sterben und alle dem erröten Meinen, und durch dein Leiden mein sünd⸗ daß ich mich zählen kann unter die lich Fleisch töten. Deinen. 6. Jesu, hilf siegen und laß mich nicht sinken, wenn sich die Kräfte der Lügen auf⸗ blähn und mit dem Scheine der Wahrheit sich schminken; laß doch viel heller dann deine Kraft sehn: steh mir zur Rechten, o König und Meister, lehre mich kämpfen und prüfen die Geister. 2 Jesu, hilf siegen im Wachen und Beten; Hüter, du schläfst ja und schlummerst nicht ein. Laß dein Gebet mich unendlich ver⸗ 8. Zesn, hilf siegen, wenn alles ver⸗ schwindet und ich mein Nichts und Verderben nur seh; wenn kein Vermögen zu beten sich findet, tertes Reh, ach Herr, so wollst du im Grunde der Seelen dich mit dem innersten Seufzen ver⸗ treten, der du versprochen, mein Fürsprech zu sein; ö wenn mich die Nacht mit Ermüdung will decken, wollst du mich, Jesu, ermuntern und wecken. 31 mählen. 9. Jesu, hilf siegen und laß mirs ge⸗ lingen, daß ich das Zeichen des Sieges er⸗ lang: so will ich ewig dir Lob und Dank singen, Jesu, mein Heiland, mit frohem Gesang. Wie wird dein Name da werden gepriesen, wo du, o Held, dich so mächtig er⸗ wiesen! Johann Heinrich Schröder 1667—1699. 2 * Mel. Ringe recht, wenn Gottes Gnade. 3.——.————/ —— sinn mn Vn.,.————— —.—— — ssch denent ö 1. O der al⸗les hätt ver⸗lo⸗ren, auch sich selbst, der al⸗le-zeit — D ——.———— 557„Zuune. nnn. nmiem nn din: Wanmn.—.—— e 4½— 7 +—— 7 J — ö———.2.—.— nur das Ein hätt aus⸗er-ko⸗ren, so Herz, Geist und Seel er⸗freut! 2. O der alles hätt vergessen, der nichts wüßt als Gott allein, dessen Güte unermessen macht das Herz still, ruhig, rein! 3. O der alles könnte lassen, daß er frei vom Eiteln all wandern möcht die Friedensstraßen durch dies dunkle Thränenthal! 4. O wär unser Aug der Seelen stetig nur auf Gott gewendt, so hätt auch das sorglich Quälen im Gewissen ganz ein End. —. O du Abgrund aller Güte, zieh durchs Kreuz in dich hinein meine Seel, Herz und Gemüte, ewig mit dir eins zu sein! Gottfried Arnold 1666—1714. wenn ich muß sein ein verschüch⸗ weil uns Sche da! seuf um von der ung sich Ach sich alles ver⸗ det Verderben 9³ beten sich schüch⸗ m Grunde elen ufzen ver⸗ t. ver Reh mirs ge⸗ Sieges er⸗ und Dank it frohem . a werden en zächtig er⸗ 6671699. er⸗freut! elen e/ hinein müte, 666— 1714. 313. Micha 2, 13. Mel. O du Liebe meiner Liebe.(Herz und Herz vereint zusammen.) —————.....— döt dan, an de. dtri. n Lann d n u m d. —.——.—— e, —.—— 1IDD 4.— Durch-bre⸗cher al-ler Ban⸗de, der du im⸗mer bei uns bist, bei dem Schaden, Spott und Schande lau⸗-ter Lust und Himmel ist: —— — — E—4— 12—* 7 + ü⸗be fer⸗ner dein Ge⸗rich-te wi-der un⸗sern A-dams⸗-sinn, IXIII .— ar EEDEEEE... HA 7 L— D. L Büle n II +. —— Zun wün. bis uns dein so treu Ge⸗sich-te füh-ret aus dem Ker⸗ker hin. 2. und durch alle Weltgeschäfte Ists doch deines Vaters Wille, durchzubrechen frei und bloß. daß du endest dieses Werk; Weg mit Menschenfurcht und Zagen, hiezu wohnt in dir die Fülle weich, Vernunft⸗Bedenklichkeit! aller Weisheit, Lieb und Stärk, Fort mit Scheu vor Schmach und daß du nichts von dem verlierest, glagen, was er dir geschenket hat, weg des Fleisches Zärtlichkeit! und es von dem Treiben führest 6. zu der süßen Ruhestatt. Wir verlangen keine Ruhe 3. für das Fleisch in Ewigkeit; Ach so mußt du uns vollenden, wie dus nötig findst, so thue willst und kannst ja anders nicht; noch vor unsrer Abschiedszeit; denn wir sind in deinen Händen, aber unser Geist der bindet dein Herz ist auf uns gericht't, dich im Glauben, läßt dich nicht, ob wir wohl vor allen Leuten bis er die Erlösung findet, als gefangen sind geacht't, welcher Zeit und Maß gebricht. weil des Kreuzes Niedrigkeiten 7. uns veracht't und schnöd gemacht. Herrscher, herrsche, Sieger, siege, 4. König, brauch dein Regiment; Schau doch aber unsre Ketten, führe deines Reiches Kriege, da wir mit der Kreatur mach der Sklaverei ein End. seufzen, ringen, schreien, beten Führ doch aus der Grub die Seelen um Erlösung von Natur, durch des neuen Bundes Blut, von dem Dienst der Eitelkeiten, laß uns länger nicht so quälen; der uns noch so harte drückt, denn du meinst es mit uns gut. ungeacht't der Geist in Zeiten 8. sich auf etwas Bessers schickt. Haben wir uns selbst gefangen 5. in der Lust und Eigenheit, Ach erheb die matten Kräfte, ach so laß uns nicht stets hangen sich einmal zu reißen los in dem Tod der Eitelkeit; alle schreien wir dich an: zeig doch nur die ersten Stufen der gebrochnen Freiheitsbahn. 9. Ach wie teur sind wir erworben, Beillgung. denn die Last treibt uns zum Rufen, der hat Gnad um Gnad genommen, wer aus deiner Füll sich füllt. 10. Liebe, zieh uns in dein Sterben, laß mit dir gekreuzigt sein, was dein Reich nicht kann ererben; nicht der Menschen Knecht zu sein; führ ins Paradies uns ein. drum 5 wahr du bist gestorben, mußt du uns auch machen rein, Doch wohlan, du wirst nicht säumen, laß uns nur nicht lässig sein; rein und frei und ganz vollkommen, werden wir doch als wie träumen, nach dem besten Bild gebildt: wenn die Freiheit bricht herein. Gottfried Arnold 1666—1714. 314. Mel. Wachet auf ruft uns die Stimme. ——᷑ EEDE 4 gev.—— 1. Heil⸗ger Je ⸗ su, Heilgungs al⸗ler Glanz der Che⸗-ru⸗ quel⸗le, mehr als Krys⸗tall rein, klar und bi⸗nen und Hei⸗lig⸗keit der Se⸗ra⸗ LN ö— — + 7 hel⸗le, du laut⸗rer Strom der phi⸗nen ist ge⸗gen dich nur — 1*—— E* 0 —— Hei⸗lig⸗keit,.—— Dun⸗Lel⸗heit. Ein Vor⸗bild bist du ——— 2—— ——— ů ö —FI— — 2 mir: ach bil- de mich nach dir, du mein Al ⸗les! Je⸗ N 2 ——..——2 + 2 SSE ö — I 2. Stiller Jesu, wie dein Wille dem Willen deines Vaters stille und mach ar Tod gehorsam war, also mach auch gleichermaßen mein Herz und Willen dir gelassen ach stille meinen Willen gar. Mach mich dir gleichgesinnt, wie ein gehorsam Kind, stille, stille. du hilf mir da⸗zu, daß ich mag hei⸗lig sein wie du. Jesu, o du hilf mir dazu, daß ich fein stille sei wie du. 3. Wachsam, Jesu, ohne Schlummer, „in großer Arbeit, Müh und Kummer bist du gewesen Tag und Nacht; mußtest täglich viel ausstehen, des Nachts lagst du vor Gott mit Flehen, Nien bei! den Mei: mir gute Jesu hilf daß Hoh du f und wan in 2 erhr Herr mich steti 0 nommen, üllt. erben, „ ererben; ö säumen, in; räumen, erein. 6—1714. nmer, ummer acht; n, ott mit du hast gebetet und gewacht. Gieb mir auch Wachsamkeit, daß ich zu dir allzeit wach und bete. Jesu, o du hilf mir dazu, 29705 daß ich stets wachsam sei wie du. 4 Gütger Jesu, ach wie gnädig, wie liebreich, freundlich und gut⸗ thätig bist du doch gegen Freund und Feind. Deine Sonne scheinet allen, dein Regen muß auf alle fallen, ob sie dir gleich undankbar sind. Mein Gott, ach lehre mich, damit hierinnen ich dir nacharte. Jesu, o du hilf mir dazu. daß ich auch gütig sei wie du. . Sanfter Jesu, warst unschuldig und littest alle Schmach geduldig, vergabst und ließt nicht Rachgier aus. Niemand kann dein Sanftmut messen, bei der du dennoch nie vergessen den Eifer um des Vaters Haus. Mein Heiland, ach verleih mir Sanftmut und dabei guten Eifer. Jesu, o du hilf mir dazu, daß ich sanftmütig sei wie du. 6. Hoher Jesu, Ehrenkönig, du suchtest deine Ehre wenig und wurdest niedrig und gering; wandeltest ganz arm auf Erden in Demut und in Knechtsgebärden, erhubst dich selbst in keinem Ding. Herr, solche Demut lehr mich auch je mehr und mehr stetig üben. Jesu, o du hilf mir dazu, daß ich demütig sei wie du. 7 Keuscher Jesu, all dein Wesen war züchtig, rein und auserlesen, von kugendvoller Sittsamkeit: dein Gefühl, dein Denken, Sinnen, Blick, Wort und jegliches Beginnen war voller lautrer Züchtigkeit. O mein Immanuel, mach mir Geist, Leib und Seel keusch und züchtig. Jesu, o du hilf mir dazu, so keusch und rein zu sein wie du. 8. Mäßger Jesu, deine Weise im Trinken und Genuß der Speise lehrt uns die rechte Mäßigkeit. Deine Speise wars, den Willen des Vaters treulich zu erfüllen und ihm zu dienen jederzeit. Herr, hilf mir meinen Leib stets zähmen, daß ich bleib dir stets nüchtern. Jesu, o du hilf mir dazu, daß ich stets nüchtern sei wie du. + Liebster Jesu, liebstes Leben, mach mich in allem dir recht eben und deinem heilgen Vorbild gleich; gieb, daß mich dein Geist durchdringe, daß ich viel Glaubensfrüchte bringe und tüchtig werd zu deinem Reich. Ach zieh mich ganz zu dir, behalt mich für und für, treuer Heiland! Jesu, o du laß mich wie du, und wo du bist, einst finden Ruh. 1700. (Nach einem holländischen Liede von Lodenstein.) 0— 315. — H N 24——— + + 1— ,er., Hre, uer Eus Ant Hu——.—.— EDDE‚.— 1..—.——.——. 2.35 +ꝛ2 + 1. Dir, dir, Je⸗ ho⸗vah, will ich sin⸗gen, denn wo ist Dir will ich mei ⸗ ne Lie⸗der brin⸗gen, ach gieb mir sol⸗cher Gott wie Geis⸗tes Kraft doch dei ein nes da⸗ 2 au. daß ich es thu im zu, r—— — 5—— Na⸗men Je⸗-su Christ, so wie es 2. Zeuch mich, o Vater, zu dem Sohne, damit dein Sohn mich wieder zieh zu dir; dein Geist in meinem Herzen wohne und meine Sinnen und Verstand regier, daß ich den Frieden Gottes schmeck und fühl ö und dir darob im Herzen sing und spiel. . Verleih mir, Höchster, solche Güte, so wird gewiß mein Singen recht gethan, so klingt es schön in meinem Liede, so bet ich dich im Geist und Wahr⸗ heit an; so hebt dein Geist mein Herz zu dir empor, daß ich dir Psalmen sing im höhern Chor. 4. Denn der kann mich bei dir ver⸗ treten mit Seufzern, die ganz unaussprech⸗ lich sind, der lehret mich recht gläubig beten, giebt Zeugnis meinem Geist, daß ich dein Kind und ein Miterbe Jesu Christi sei, daher ich: Abba, lieber Vater! schrei. t ganz brünstig gegen mich vor heißer Lieb, daß mirs die Bitte nicht versagen dir durch ihn ge⸗ fäl⸗lig i ann die ich nach deinem Willen hab ge⸗ than. 6 Was mich dein Geist selbst bitten ret, — lehre das ist nach deinemWillen einge richt't und wird gewiß von dir erhöret, weil es im Namen deines Sohns geschicht, durch welchen ich dein Kind und Erbe bin und nehme von dir Gnad um Gnade hin. 7. Wohl mir, daß ich dies Zeugnis habe! Drum bin ich voller Trost und Freu⸗ digkeit und weiß, daß alle gute Gabe, die ich von dir verlange jederzeit, die giebst du und thust überschweng⸗ lich mehr, als ich verstehe, bitte und begehr. 8. Wohl mir! Ich bitt in Jesu Namen, der mich zu deiner Rechten selbst vertritt: in ihm ist alles Ja und Amen, D. Wenn dies aus meinem schallet durch deines heilgen Geistes Kraft und Trieb, so bricht dein Vaterherz und wallet Herzen daß du mir schenke was ich von dir im Geist und Glau⸗ ben bitt. Wohl mir, Lob dir jetzt und in Ewigkeit, st solche Seligkeit! Bartholomäus Crasselius 1667—1724. —3 — 9 ist. or heißer versagen hab ge⸗ t bitten gericht't rhöret, Sohns n Gnade Zeugnis id Freu⸗ ibe, derzeit, chweng⸗ hr, hegehr. Namen, 1 selbst ten, d Glau⸗ tt. und in eit, ligkeit! 1724. Heiligung. 31 Mel. 6. Die Tugend wird durchs Kreuz geübet. * —— EIEI II XI * I 1. O sü⸗ßer Stand, o se—lig Le⸗ben, das aus der wah⸗ren wenn sich ein Herz Gott so er⸗- ge-ben, daß Chris⸗ti Sinn es — 4 4* 4 4 4 —5..——————.— Eie——————————4.— IH——I———————— e. — 1 5— . Ein⸗falt quillt, ganz er⸗füllt: wenn sich der Geist nach Chris-ti Bil ⸗-de in .—— 7—————— —. +————5—* — 2 2——65 7—-—515— Licht und Recht hat auf-ge- richt't und un-ter sol⸗chem 2 —.— 1————— II DSDSDiDiDiDieieeeeE E E E D—————————————— kla⸗ren Schil-de durch al-le 2. Was andern schön und lieblich schei⸗ net, ist solchem Herzen Kinderspiel; was mancher für unschuldig meinet, ist solchem Herzen schon zu viel. Warum? Es gilt der Welt absagen; hier heißts: Rührt kein Unreines an! Das Kleinod läßt sich nicht erjagen, es sei denn alles abgethan. 3. Die Einfalt weiß von keiner Zierde, als die im Blute Christi liegt; die reine himmlische Begierde hat Stolz und Thorheit schon besiegt. An einem reinen Gotteskinde glänzt Gottes Name schön und rein: wie könnt es denn vom eitlen Winde der Welt noch eingenommen sein? 4. Von Sorgen, Not und allen Plagen, damit die Welt sich selbst anficht, vom Neid, damit sich andre tragen, weiß Christi Sinn und Einfalt nicht; fal-schen Hö-hen bricht! behält sie wider allen Neid; ist jemand, der Lust dazu träget, das macht ihr lauter Herzensfreud. 5. O schönes Bild, ein Herz zu schauen, das sich mit Christi Einfalt schmückt! Geht hin, ihr thörichten Jungfrauen, harrt nur, bis euch die Nacht berückt. Was sind die Lampen sonder Oie? Schein ohn Einfalt und Christi Sinn. Sucht doch was Bessers für die Seele und gebt der Welt das Ihre hin. 6 Ach Jesu, drücke meinem Herzen den Sinn der lautern Einfalt ein: reiß aus, obschon mit tausend Schmerzen, der Welt ihr Wesen, Tand und Schein. Des alten Feindes Bild und Zeichen trag ich nicht mehr, drum laß mich nur der Einfalt Zier und Schmuck er⸗ reichen: das ist die neue Kreatur. den Schatz, den sie im Herzen heget, Johann Joseph Winckler 1670—1722. ——— heiligung. 317. Luk. 13, 24. Phil. 2, 12. 1. Mose 19, 15—22. H S 1. Rin⸗ge recht, wenn Got⸗tes Gna⸗de dich nun zie⸗het und be⸗kehrt, — — ö N 0 —.—.— daß dein Geist sich recht ent⸗la-de von der Last, die ihn beschwert. 2 9 Ringe, denn die Pfort ist enge, Laß dein Auge ja nicht gaffen und der Lebensweg ist schmal; nach der schnöden Eitelkeit; hier bleibt alles im Gedränge, bleibe Tag und Nacht in Waffen, was nicht zielt zum Himmelssaal. Trägheit flieh und Sicherheit. 3. 10. Kämpfe bis aufs Blut und Leben, Laß dem Fleische nicht den Willen, dring hinein in Gottes Reich; gieb der Lust den Zügel nicht; will der Satan widerstreben, willst du die Begierden stillen, werde weder matt noch weich. so verlischt das Gnadenlicht. 4. x 11. Ringe, daß dein Eifer glühe Wahre Treu führt mit der Sünde und die erste Liebe dich bis ins Grab beständig Krieg, von der ganzen Welt abziehe; richtet sich nach keinem Winde, halbe Liebe hält nicht Stich. sucht in jedem Kampf den Sieg. 5. ö 12. Ringe mit Gebet und Schreien, Wahre Treu liebt Christi Wege, halte damit feurig an; steht beherzt auf ihrer Hut, laß dich keine Zeit gereuen, weiß von keiner Wollustpflege, wärs auch Tag und Nacht gethan. hält sich selber nichts zu gut. 6. x 13. Hast du dann die Perl errungen, Wahre Treu kommt dem Getümmel denke ja nicht, daß du nun dieser Welt niemals zu nah; alles Böse hast bezwungen, ist ihr Schatz doch in dem Himmel, das uns Schaden pflegt zu thun. drum ist auch ihr Herz allda. 7. 14. Nimm mit Furcht ja deiner Seele, Liegt nicht alle Welt im Bösen? deines Heils mit Zittern wahr; Steht nicht Sodom in der Glut? hier in dieser Leibeshöhle Seele, wer soll dich erlösen? schwebst du täglich in Gefahr. Eilen, eilen ist hier gut. 15. Lauf der Welt doch aus den Händen, dring ins stille Zoar ein; eile, daß du mögst vollenden, mache dich von allem rein. 8. Halt ja deine Krone feste, halte männlich, was du hast: recht beharren ist das Beste, Rückfall ist ein böser Gast. Eil bis und dick 2. — — be⸗kehrt, U schwert. fen daffen, eit. Willen, cht; en, Sünde ude, Sieg. Sege,‚ 9 e, 1— tümmel himmel, a. sen? Hlut? zänden, „ Heiligung. 16. Eile, zähle Tag und Stunden, bis dein Bräutgam kommt und winkt und, wenn du nun überwunden, dich zum Schauen Gottes bringt. 31 17. Eile, lauf ihm doch entgegen, sprich: Mein Licht, ich bin bereit, nun mein Hüttlein abzulegen; mich dürst't nach der Ewigkeit. ZJohann Joseph Winckler 1670—1722. 8. Mel. Seelenbräutigam. ———H———— ——.—, ů—.—— 7.— ö 0 ARERer 0 — 1. Wer ist wohl wie du, Je⸗-su, sü⸗ße Ruh? Un⸗ter vie⸗len aus⸗er⸗ 27—Fm—N•————.—— * J Meen. en i. f,— 7* Ee T 0 4 ko⸗ ren, Le⸗ben de⸗rer, die ver ⸗lo ⸗ren, und ihr Licht ——————— ———— 1— EV 2— 2—— — 1.—.—— II da ⸗ zu, Je⸗ su, sü⸗-ße Ruh! 2. Leben, das den Tod, mich aus aller Not zu erlösen, hat geschmecket, meine Schulden zugedecket und mich aus der Not hat geführt zu Gott! 3. Glanz der Herrlichkeit, du bist vor der Zeit zum Erlöser uns geschenket und in unser Fleisch versenket in der Füll der Zeit, Glanz der Herrlichkeit. 4. Großer Siegesheld, Tod, Sünd, Höll und Welt hast du mächtig überwunden und ein ewges Heil erfunden durch das Lösegeld deines Bluts, o Held. . Höchste Majestät, König und Prophet, deinen Zepter will ich küssen, ich will sitzen dir zu Füßen, wie Maria thät, höchste Majestät. 6. Laß mich deinen Ruhm als dein Eigentum durch des Geistes Licht erkennen, stets in deiner Liebe brennen als dein Eigentum, allerschönster Ruhm. 2. Deiner Sanftmut Schild, deiner Demut Bild mir anlege, in mich präge, daß kein Zorn noch Stolz sich rege; vor dir sonst nichts gilt als dein eigen Bild. 8. Steure meinen Sinn, der zur Welt will hin, daß ich nicht mög von dir wanken, sondern bleiben in den Schranken; sei du mein Gewinn, gieb mir deinen Sinn. ——— 280 Heiligung. 2. Wecke mich recht auf, daß ich meinen Lauf unverrückt zu dir fortsetze, und mich nicht in seinem Netze Satan halte auf; fördre meinen Lauf. 10. Deines Geistes Trieb in die Seele gieb, daß ich wachen mög und beten, freudig vor dein Antlitz treten; ungefärbte Lieb in die Seele gieb. 441. Wenn der Wellen Macht in der trüben Nacht will des Herzens Schifflein decken, wollst du deine Hand ausstrecken; habe auf mich acht, Hüter, in der Nacht. 12. Einen Heldenmut, der da Gut und Blut gern um deinetwillen lasse und des Fleisches Lüste hasse, gieb mir, höchstes Gut, durch dein teures Blut. 13. Solls zum Sterben gehn, wollst du bei mir stehn, mich durchs Todesthal begleiten und zur Herrlichkeit bereiten, daß ich einst mag sehn mich zur Rechten stehn. Johann Anastasius Freylinghausen 1670—1739. 319. Matth. 26, 41. Mel. Straf mich nicht in deinem Zorn. ů— *— ꝗ—— 7 ů—..— 7— *—————————.——— 40 0—— 1. Ma ⸗che dich, mein Geist, be⸗reit, wa⸗ che, fleh und daß dich nicht die böe⸗se Zeit un⸗ver⸗hofft be⸗ — II——— ——.——4—— 2 647½—— S EE..— be⸗ te, denn es ist Sa ⸗tans List ü⸗ ber vie=le tre ⸗ te; — ¹⁷—*— S..I.......... ———.— 2 Aber wache erst recht auf von dem Sündenschlafe; denn es folget sonst darauf eine lange Strafe, und die Not samt dem Tod möchte dich in Sünden unvermutet finden. From-men zur Ver⸗-su⸗-chung kom-men. 3 Wache auf, sonst tann dich nicht unser Herr erleuchten. Wache, sonsten wird dein Licht dir noch ferne deuchten; denn Gott will für die Füll seiner Gnadengaben offne Augen haben. Wace nicht weil daß und die oft wen Wace dure oder wied wat es f hier unte Wac für dam Got dent volle und und Bete mitt denn asse, gleiten ten, 70—1739. nicht Licht 4. Wache, daß dich Satans List nicht im Schlaf erblicke, weil er sonst behende ist, daß er dich berücke; und Gott giebt, die er liebt, oft in seine Strafen, wenn sie sicher schlasen. 5. Wache, daß dich nicht die Welt durch Gewalt bezwinge, oder, wenn sie sich verstellt, wieder an sich bringe; wach und sieh, es fehlt nie hier an falschen Brüdern unter Christi Gliedern. 6. Wache dazu auch für dich, für dein Fleisch und Herze, damit es nicht freventlich Gottes Gnad verscherze; denn es ist voller List und kann sich bald heucheln und in Hoffart schmeicheln. 7. Bete aber auch dabei mitten in dem Wachen; denn der Herre muß dich frei 32 Psalm 73 Mel. Heiligung. von dem allen machen, was dich drückt und bestrickt, daß du schläfrig bleibest und sein Werk nicht treibest. 8. Ja er will gebeten sein, wenn er was soll geben, er verlanget unser Schrein, wenn wir wollen leben und durch ihn unsern Sinn, Feind, Welt, Fleisch und Sünden kräftig überwinden. 9. Doch wohl gut, es muß uns schon alles glücklich gehen, wenn wir ihn durch seinen Sohn im Gebet anflehen; denn er will uns mit Füll seiner Gunst beschütten, wenn wir glaubend bitten. 10. Drum so laßt uns immerdar wachen, flehn und beten, weil die Angst, Not und Gefahr immer näher treten; denn die Zeit ist nicht weit, da uns Gott wird richten und die Welt vernichten. Johann Burchard Freystein 1671—1718. 0. . Herzlich lieb hab ich dich, o Herr. * — — GSSI I8 —.— 4———— —— — 1. Herr Je-su Christ, mein höch-stes Gut, mein See- len-schatz, mein ich blei⸗be — den-noch stets an dir; so ist auch nichts, das + 0 I—. n— r,. * Her⸗zens⸗mut und al⸗ ö dich von mir und uns⸗re Lie⸗be al⸗ler Sin⸗-ne Freu-de, schei de Du machst mir dei⸗nen Weg be⸗kannt, hältst mich bei dei-ner rech-ten Hand, re⸗ ,——— — öeetit eseowpnua. 4.— ů— gierst und führst den Le- bens-lauf und hil⸗fest mei⸗ner — 1 Schwach⸗heit auf. Herr Je⸗ su 8 +2—— Christ, du bist mein Licht, du —— 1— — H eme Iithe ert=r, eEe ů—. II bist mein Licht; ich fol ge dir, 2 Du leitest mich nach deinem Rat, der anders nichts beschlossen hat, als was mir Segen bringet. Gehts gleich zu Zeiten wunderlich, so weiß ich dennoch, daß durch dich der Ausgang wohl gelinget. Nach hartem Tritt auf rauher Bahn nimmst du mich dort mit Ehren an, wo mich vor deinem Thron erfreut die Krone der Gerechtigkeit. Herr Jesu Christ, ach mit Begier, ach mit Begier wünsch ich zu sein, mein Gott, bei dir. 3. Mein Alles ist auf dich gericht't; hab ich nur dich, so frag ich nicht nach Himmel und nach Erden. Denn wär der Himmel ohne dich, so könnte keine Lust für mich in tausend Himmeln werden. Wärst du nicht schon auf Erden mein, möcht ich auch nicht auf Erden sein; denn auch die ganze weite Welt hat nichts, das mir wie du gefällt. Herr Jesu Christ, wo du nicht bist, wo du nicht bist, ist nichts, das mir erfreulich ist. so irr ich nicht. 4. Und sollte mir durch Kreuz und Not, durch Marter, durch Gewalt und Tod auch Seel und Leib verschmachten: dies alles wird, wenns auch noch mehr, ja gar wie eine Hölle wär, mein Glaube doch nichts achten. Du bist und bleibest doch mein Heil und meines Herzens Trost und Teil; so wird und muß durch dich allein auch Leib und Seele selig sein. Herr Jesu Christ, ich hoffe fest, ich hoffe fest, daß deine Kraft mich nicht verläßt. 5. Drum halt ich mich getrost zu dir, du aber hältst dich auch zu mir, und das ist meine Freude. Ich setze meine Zuversicht auf dich, mein Fels, der nicht zerbricht, in Freud und auch im Leide. Dein Thun soll alles und allein in meinem Herz und Munde sein, bis ich dich kann mit Augen sehn. Ach möchte solches bald geschehn! Herr Jesu Christ, ich warte drauf, ich warte drauf: komm, komm, mein Schatz, und nimm mich aufl Erdmann Neumeister 1671—1756. Wer halt Him mir daß und Not, It und Tod hmachten: auch noch nehr, 2 achten. mein Heil und Teil; ich allein sein. verläßt. st zu dir, ju mir, de sein, en sehn. eschehn! drauf: nd nimm ich aufl 11756. elliguüng. 321. Mel. Jesus, meine Zuversicht. E 2 ——. 12—ᷣn1 + PPIPI..I.IIIIIIIIII —. DEEEEHI 0 +— 0— 1. Him-mel⸗ an geht uns⸗re Bah n, wir sind Gäste nur auf Er⸗den, bis wir hin nach Ka⸗na ⸗an durch die Wüste kommen wer⸗den; —. * +2 2 2. —— ———————— R— hier ist un-ser Pil-grimstand, Himmelan schwing dich, mein Geist, denn du bist ein himmlisch Wesen und kannst das, was irdisch heißt, nicht zu deinem Zweck erlesen; ein von Gott erleucht'ter Sinn kehrt in seinen Ursprung hin. 3. Himmelan! ruft Gott mir zu, wenn ich ihn im Worte höre; das weist mir den Ort der Ruh, wo ich einmal hingehöre. Wenn mich dieses Wort bewahrt, halt ich eine Himmelfahrt. 4. Himmelan! Mein Glaube zeigt mir das schöne Los von ferne, daß mein Herz schon aufwärts steigt dro⸗ben un⸗ser Va⸗ter⸗land. über Sonne, Mond und Sterne; denn ihr Licht ist viel zu klein gegen jenen Glanz und Schein. 5. Himmelan wird mich der Tod in die rechte Heimat führen, da ich über alle Not ewig werde triumphieren. Jesus geht mir selbst voran, daß ich freudig folgen kann 6. Himmelan, ach himmelan! Das soll meine Losung bleiben. Ich will allen eitlen Wahn durch die Himmelslust vertreiben; himmelan steht mir mein Sinn, bis ich in dem Himmel bin. Benjamin Schmolck 1672—1737. 322. Mel. Wer nur den lieben Gott läßt walten. H—— 1 4 —. 7 7— ö— Z=—— 2—.— — 1— 2 4 2 2 7 1. Mein Gott, ich klopf an dei⸗ ich hal⸗te mich an dei-ne Wor⸗te D mit Seuf-zen, Klopft an, so ne Pfor ⸗te SS— . Flehn und Bit⸗ten an, wird euch auf ⸗ge⸗than! Ach öff ne mir die Gna-den⸗thür, in — ö——.—.———————————— .—.————* 2—.——— +19———— Je⸗ su Na⸗- men steh ich hier. 2. Wer kann was von sich selber haben, das nicht von dir den Ursprung hat? Du bist der Geber aller Gaben, bei dir ist immer Rat und That; du bist der Brunn, der immer quillt; du bist das Gut, das immer gilt. 3. Drum komm ich auch mit meinem Beten, das herzlich und voll Glaubens ist. Der mich eißt freudig vor dich treten, ist mein Erlöser Jesus Christ, und der in mir das Abba schreit, ist, Herr, dein Geist der Freudigkeit. 4. Gieb, Vater, gieb nach deinem Willen, was deinem Kinde nötig ist, nur du kannst mein Verlangen stillen, weil du die Segensquelle bist. Doch gieb, o Geber, allermeist, was mich dem Sündendienst entreißt. 5. Verleih Beständigkeit im Glauben, laß meine Liebe innig sein. Will Satan mir das Kleinod rauben, o halt mit der Versuchung ein, amit mein schwaches Fleisch und Blut dem Feinde nicht den Willen thut. 6. Erweck in mir ein gut Gewissen, das weder Welt noch Teufel scheut. Wenn Züchtigungen folgen müssen, EIIIIIIIE so schick sie in der Gnadenzeit. und mach das Büten mit Jesu Blut und mach das Böse wieder gut. 25 Vom Kreuze darf ich wohl nicht bitten daß es mich ganz verschonen soll: mein Heiland hat ja selbst gelitten, sein Kreuz trag ich auch freudenvoll Doch wird Geduld mir nötig sein die wollest du mir, Herr, verleihn. 8. Das andre wird sich alles fügen, ich mag nun arm sein oder reich; an deiner Huld laß ich mir gnügen, die macht mir Glück und Unglütl gleich. Trifft auch das Glück nicht häufig ein, so laß mich doch zufrieden sein. 9 Wenn ich dich bitt um langes Leben, gieb, daß ich 2— leben uwebe en laß mir den Tod vor Augen schwe und des Gerichtes großen Tag, damit mein Ausgang aus der Welt den Seligen mich zugesellt. 10. O Gott, was soll ich mehr begehren? Du weißt schon, was ich haben muß; du wirst mir, was mir nützt, ge⸗ währen, denn Jesus macht den frohen Schluß: ich soll in seinem Namen flehn, so werde, was mir nützt, geschehn. Benjamin Schmolck 1672—1737. 323. Kol. 3, 3. 4. ——.— ————— SSI 6—..— 9 2——— 1 +7 1. Es glän⸗zet der Chris-ten in-wen⸗di⸗ges Le-ben, ob was ih- nen der Kö-nig des Him-mels ge⸗ ge⸗ben, das —— —.—— S — hier auch von au⸗ßen kein Schim⸗mer sie schmückt; an Geif⸗tes er e blickt. Was vehe le ne wird nur vom Au⸗ge des *—— nzeit. Jesu Blut er gut. ohl nicht itten, nen soll: t gelitten, eudenvoll. ötig sein:“ verleihn. fügen, er reich; ir gnügen, d Unglüt leich. häufig ein, 1 sein. zes Leben, en mag; schwebgr Tag, der Welt begehren? ben muß; nützt, ge⸗ hähren, n Schluß: flehn, geschehn. 72—1737. en, ob en, das **.— 5—.———— S.— —..—2— + +* L ach⸗ten bei ir-di⸗schem Trach⸗ten, hat ih⸗ re er⸗leuch⸗ te⸗ten 2—— 2———.—— SSPSSIITTTTTITITITITTIIIIIE 1 1— Sin⸗ne ge-zie-ret und sie zu der gött⸗li⸗chen Wür⸗de ge⸗füh⸗ret. 2. sind arm, doch sie haben, was ihnen Sie gleichen im 8 2 dinder ö; gefällt. Sie gleichen im der Erde Kindern Sie stehen in Leiden 0 bleiben rage ich 8— in Freuden, 5 Aieschen Bild: Ir sie scheinen 1 den äußeren 4 f„ 10 M innen 2 899 Dichre und führen das Leben des Glau⸗ oft sehn sie die Sonne der Freude ů bens von innen. verhüllt. Sie stehen und wandeln, sie reden 2 und handeln, Wenn Christus, ihr Leben, sich wird wie jeder es treibet in zeitlichen offenbaren, Dingen; wenn er sich einst allen in Herrlich⸗ doch kann sie die weltliche Lust nicht keit zeigt, bezwingen. dann wird auch den frommen und ö gläubigen Scharen 3. die Krone des ewigen Lebens ge⸗ Denn innerlich sind sie von gött⸗ reicht. lichem Stamme, Sie werden regieren, mit ihm tri⸗ geboren aus Gott durch sein mäch⸗ umphieren, tiges Wort; wie leuchtende Sterne des Himmels es lodert in ihnen die himmlische dort prangen, Flamme, wenn aller Weltschimmer in Nacht entzündet von 2501 genähret von ist vergangen. ort. Die Engel, als Brüder, erfreun sich 6. der Lieder, O Jesu, verborgenes Leben der die hier von den Lippen der From⸗ Seelen, men erklingen du ewige Sonne der inneren Welt, und bis in das innerste Heiligtum laß deinen verborgenen Weg uns dringen. erwählen, wie oft auch die Menge für thö⸗ 4. richt ihn hält. Sie wandeln auf Erden und leben Hier wenig geschätzet und oftmals im Himmel, verletzet, sie bleiben ohnmächtig und schützen hier stille mit Christo im Vater ge⸗ die Welt; lebet: sie schmecken den Frieden bei allem das ist es, was einst uns zum Him⸗ Getümmel, mel erhebet. Christian Friedrich Richter 1676—1711. 324. Mel. Es kostet viel, ein Christ zu sein. — ——.—.— ö f. 5 0 6 ö——— ö U*—.— 2 EHV 4—.— 6 1. Es ist nicht schwer, ein Christ zu sein und nach dem Sinn des — E.SS. —.———.—.— 0 —‚—.— 2 rei⸗nen Geis⸗tes le-ben; zwar der Na⸗tur geht es gar sau⸗er — 57 + —.—..— ein, sich im-mer-⸗ — —— ů nn Er ö„. ge⸗ben; doch E * —— ö ö ä führt die Gna-de selbst zu al-ler Zeit den 2 Du darfst ja nur ein Kindlein sein, schwe-ren Streit. wenn Furcht und Weh dein schwaches Herze naget; du darsst ja nur die leichte Liebe sprich: Vater, schau mein Elend üben. O blöder Geist, schau doch, wie gut so ists gethan. gnädig an! ers mein: x— das kleinste Kind kann ja die Mutter. lieben. Faß nur dein Herze in Geduld, Drum fürchte dich nur ferner nicht wenn du nicht gleich des Vaters so sehr: es ist nicht schwer. 2 5. Dein Vater fordert nur das Herz, daß er es selbst mit reiner Gnade fülle; der fromme Gott macht dir gar keinen Schmerz, die Unlust schafft in dir dein eigner Wille; Hilfe merkest. Versiehst dus oft und fehlst aus eigner Schuld, so siehe nur, daß du dein Herze stärkest: so wirds gewiß mit seiner Hilf erfreut zu seiner Zeit. 6. 723—— Laß edein Herz im G e drum übergieb ihn willig in den Tod, Laß nur dein Herz im Glauben ruhn, so hats nicht Not. wenn dich wird Nacht und Finster⸗ ö nis bebecken; dein Vater wird nichts Schlimmes Wirf nur getrost den Kummer hin, mit dir thun, der nur dein Herz vergeblich schwächt vor keinem Sturm und Wind darfst du erschrecken; ja siehst du endlich ferner keine Spur, so glaube nur. und plaget; erwecke nur zum Glauben deinen Sinn, drum O Se so sel chwaches Eeb 1 Elend 1 n Herze er Hilf en ruhn, Finster⸗ n; hlimmes un, id darfst ken; ne Spur, Heiligung. 295 7 8. So wird dein Licht aus Nacht Auf, auf, mein Geist, was säumest du, entstehn, dich deinem Gott ganz kindlich z 4— e ndlich zu und wirst dein Heil mit größrer ch ergeden z 3 Klarheit schauen;: Geh ein, mein Herz, geneuß die süße was du geglaubt, wirst du dann Ruh: vor dir sehn, im Frieden sollst du vor dem Vater drum darfst du nur dem frommen chweben N ty[(ES: 2 1 5—— 9———— Vater trauen. Die Sorg und Last wirf nur getrost O Seele, sieh doch, wie ein wahrer und kühn 10 selig ist Christ allein auf ihn. o se Christian Friedrich Richter 1676—1711., — 1 —.— —5 7—. — 12.—.—5 I FE—— — 7 1. Es kos⸗tet viel, ein Christ zu sein und nach dem Sinn des 4 4— 4 ————.— 2——.— ö ů— ————— 2.——— + — iudus,.E er, + 1 II 1 + 1 06— rei⸗nen Geis⸗tes le-ben; denn der Na⸗tur geht es gar sau⸗ er *— — 2———.— 1—..—— ——— ů—— 7—5——*— e r,, 2————— 1— +*—.——— ein, sich im-mer-dar in ge⸗ben; und ——..‚...——————— Z.———.— EE ———— ist hier gleich ein Kampf wohl aus⸗ ge⸗richt't, das machts noch nicht. 3. Doch ist es wohl.5e Her Echte 6 it Ernst die Herrlichkeit die leicht ihr Gift in unsre Fersen daß man mit Ernst erwüget ichkei bringen; die ewiglich ein solcher Mensch erfährt, da kostets Müh, auf seiner Hut zu der sich hier stets aufs Himmlische 2. Man muß hier stets auf Schlangen — 78 eh geleget. daß nicht das Gift kat in die Seele Es hat wohl Muh; dacdtade aber ringen. macht, Wenn mans versucht, so spürt man daß mans nicht acht't. mit der Zeit die Wichtigkeit. Heiligung. 4. 6. Man soll ein Kind des Höchsten sein, Was Gott genießt, genießt es auch, ein reiner Glanz, ein Licht 2 ahen was Gott besitzt, wird ihm in Gott Lichte;—— gegeben, wie wird der Leib so hell, so start der Himmel steht bereit ihm zum und rein,. Gebrauch; so herrlich sein, verklärt im Ange- wie lieblich wird es kehen Jesu sich eben! luchte,[Nichts nöner min dieweil uns da die wesentliche Pracht Nichts höher wird an Kraft und so schöne macht. ö Würde sein als Gott allein. Da wird das Kind den Vater sehn, Auf, auf, mein Geist, ermüde nicht, im Schauen wird es ihn mit Lust dich durch die Macht der Finsternis empfinden; zu reißen! der lautre Strom wird es da ganz Was sorgest du, daß dirs an Kraft durchgehn gebricht? und es mit Gott zu einem Geist ver⸗Bedenke, was für Kraft uns Gott binden. ö verheißen. Wer weiß, was da im Geiste wird Wie gut wird sichs doch nach der geschehn? Arbeit ruhn! Wer mags verstehn? Wie wohl wirds thun! Christian Friedrich Richter 1676—1711. 326. —— ö—— 5— E—— ö——..—— 122— EHE 1 1. Hier legt mein Sinn sich vor dir nie-der, mein Geist sucht — —.—— ——.——.— ö 7—— 7 ů—— n 2— —. 2 7—.— e ö L sei⸗ nen Ur⸗sprung wie⸗der: laß dein er-freu-end —— ———— II— 655 2— e. de rann—————— 2— e I . 55½— An⸗ge-⸗sicht zu mei⸗ner Ar-mut sein ge⸗richt't. brich der Natur Gewalt entzwei 2. Schau her, ich fühle mein Verderben, und mache meinen Willen frei. laß mich in deinem Tode sterben: o könnte doch in deiner Pein 4. Ich fühle wohl, daß ich dich liebe 3. und mich in deinen Wegen übe, Du wollest, Jesu, meinen Willen nur ist von der Unlauterkeit mit der Gelassenheit erfüllen: die Liebe noch nicht ganz befreit. die Eigenheit ertötet sein! — —.— —— es auch, tin Gott m, hm zum de nicht, insternis ßen! m Kraft 5t ns Gott zen. iach der ruhn! 61711. ist sucht —..———. durch deinen Geist 5 Ich muß noch meh 9. r auf dieser Erden In Hoffnung kann ich fröhlich sagen: geheiligt werden, Gott hat der Hölle Macht geschlagen, er in dich gehn, er führt mich aus dem Kampf und Streit 6. in seine Ruh und Sicherheit. Ich weiß mir zwar nicht selbst zu 10. raten, Drum will die Sorge meiner Seelen hier gelten nichts der Menschen sich dir, mein Vater, ganz befehlen; Thaten: ach drücke tief in meinen Sinn, wer macht sein Herz wohl selber rein? daß ich in dir schon selig bin. Es muß durch dich gewirket sein. ö 7 der Sinn muß tief der Fuß muß unbeweglich stehn. 11. Wenn ich hieran mit Ernst gedenke Doch 11 och wohl dein treues Lieben, und mich in deinen Abgrund senke, du bist noch immer treu geblieben: so werd ich von dir angeblickt, , du stehst mir bei und mein Herz wird von dir erquickt. 12. So wächst der Eifer mir im Streite, so schmeck ich schon die süße Beute und fühle, daß es Wahrheit ist, daß du, mein Gott, die Liebe bist. Christian Friedrich Richter 1676—1711. ich weiß gewif ö und machst mich von mir selber frei. 8. Indessen will ich treulich kämpfen und stets die falsche Regung dämpfen, bis du dir deine Zeit ersiehst und mich aus solchen Netzen ziehst. 327. Mel Ach was bin ich, mein Erretter. —— — —..— 2.———— 3... 1. Hü⸗ter, wird die Nacht der Sün⸗-den LN =nis der Sin⸗ die Nacht schier hin? Wird die Fin⸗ster Hüt⸗ter, ist W —.——————— ——.0———— X— .....————— nen bald zer- rin⸗nen, dar⸗ in ich ver⸗ wik⸗kelt bin? Möcht ich wie das Rund der Erden und 11 rem. mich stets im S ; 82 so ermatten, ö lichte werden! weil du mir so ferne bist. Seelensonne, gehe auf! Ich bin finster, kalt und trübe: 4. Jesu, Liebe Wir sind ja der Nacht entnommen, komm, beschleunige den Lauf! da du kommen; 3. aber ich bin lauter Nacht. Wir sind ja im neuen Bunde, da die Stunde der Erscheinung kommen ist; Darum wollst du mir, dem Deinen, auch erscheinen, der nach Licht und Rechte tracht't. Jesus muß das Herz anblicken Wie kann ich 565 Lichtes Werke und erquicken, Rei ohne Stärke Jesus muß die Sonne sein. ö best in der Finsternis vollziehn? une Wie kann ich die Liebe üben, 8. ö Ste Demut lieben Nur die Decke vor den Augen 3 daf und der Nacht H—8— fliehn? kann nicht taugen, seine K Klarheit kann nicht ein; wo Laß doch mucht den Geist der Seelen wenn sein h helles Licht Len Seinen We sich so quälen soll daheinten, der zünd dein Feuer in mir an; muß das Auge reine sein. da laß mich finstres Kind der Erden 9. n helle werden. Jesu, gieb gesunde Augen, daß ich Gutes 277⁷— kann. ole was tangen, so rühre meine Augen an; St Das Vernunftlicht kann das Leben denn das +. die größte Plage, mir nicht geben: wenn am Tage ku Jesus und Aein heller Schein, man das Licht nicht sehen kann. 9 Christian Friedrich Richter 1676—1711. 4 un 9 328. Mel. Wachet auf! ruft uns die Stimme. 30— ——— ———.—.————————— 1. Rüs⸗tet euch, ihr Chris⸗ten⸗Aeu⸗te! Die Fein⸗de su⸗chen euch zur —.—— euch mit Got-tes Wor⸗te und käm-pfet frisch an je- dem— U .— —.— 7 Beu⸗te, ja Sa⸗tan selbst hat eur be⸗gehrt. I auch d Or⸗te, da-mit ihr blei⸗bet un⸗ versehrt. Ist euch der Feind zu —————.———————.p—— ......—.——..— — F.— schnell, hier ist Im⸗ma⸗ nu el, Ho ⸗si ⸗ an ⸗ na! Der S...... ä Star⸗ke fällt durch die⸗ en Held, und wir be-hal⸗ten mit das Feld. — ken en n; Seinen — d. Reinigt euch besieget sie, und stehet in des Herren Kraft⸗ daß ihr nicht wo ist des Gla Wer hier ermu Tgung: so stehen wir mit Freuden auf. 2. von euren Lüsten, Gott Lob, wir sind versöhnt! die ihr seid Christen, Daß uns die Welt noch höhnt, währt nicht lange, Stärket euch in Jesu Namen, und Gottes Sohn strauchelt wie die hat längstens schon Lahmen; uns beigelegt die Ehrenkron. ubens Ritterschaft? 4. den will, Jesu, stärke deine Kinder das Ziel: und mach aus denen Überwinder, der schaue auf da ist Freude. die du erkauft mit deinem Blut. Wohlan, so seid—9 Schaffe in uns neues Leben, zum Kampf He aler daß wir uns stets zu dir erheben, so krönet euch die Ewigkeit. wenn uns entfallen will der Mut. 3 Sisß aus auf uns den Geist, Streitet recht eh ihr kommt die wengen Jahre, dadurch die Liebe fleußt auf die Totenbahre; in die Herzen: kurz, kurz ist unser Lebenslauf. so bleiben wir Wenn Gott wird die Toten wecken, getrost an dir und Christus wird die Welt er⸗ im Tod und Leben für und für. schrecken, Wilhelm Erasmus Arends 1677—1721. 329. Mel. Was mein Gott will, das gscheh allzeit. 1. Wer sich auf sei ⸗ne Schwachheit steurt, der bleibt in Sün⸗den wer nicht Herz, Sinn und Mut er⸗neurt, wird sich ge„wiß be⸗ lie ⸗ gen; trü ⸗ gen. er nie an⸗-ge⸗tre⸗ten; er käm ⸗ pfen 4 1 K. ——————————— SSSSEE— —.——.— Den Him-mels- weg und schma⸗len Steg hat —.—jßtʒ—ß7ꝛß—t7' sei und be ⸗ ten. Auf, Seele, auf, richt deinen Lauf 2. Was jetzt die Welt nur Schwachheit zur Allmacht, die dich rettet! heißt, Des Heilands trt zerreißt den ist ihrer Bosheit Stärke; trick dadurch vermehrt der böse Geist womit du angekettet. gar mächtig seine Werke. 2 Ach wie oft bin ich geraten neisi 4„ 0 in dieselbe Blindheitsnacht, 5 Aborbeit olt gelehret, wenn ich Regungen und Thaten nicht sorgfältig hab bewacht! * UAI Der erste Schritt 0 Christentum Brich durch, 0. starter Gottessohn, Saneiment wanren Blandenerehn urd uns in dir. o Eugoetihrot, de so spürt sie Kraft, die Jesus schafft‚ dadurch wir frei von Heuchelei mit dem sie auferstanden. Streit stets siegreich leben. 4. 6. Mein Heiland, fördre selbst deinWerk, Gieb Kraft, wo keine Kraft mehr ist; laß mich gekräftigt werden; gieb Kraft, das Fleisch zu dämpfen; ist doch Gerechtigkeit und Stärk gieb Kraft, wenn Satans Macht mein bestes Teil auf Erden. und List Du machst gerecht uns, dein Ge⸗ uns schwächen will im Kämpfen. schlecht, Wenn uns die Welt viel Netze stellt, und willst zugleich uns stärken, gieb Kraft, sie zu vernichten; daß wir in dir des Glaubens Zier,‚ so wird in Not, ja selbst im Tod die Macht der Enade, merken. uns deine Kraft aufrichten. Bernhard Walther Marperger 1682—1746. 5 330. Mel. Zu dir ich mein Herz erhebe. V — SI———— — ö——— 1. Höchst⸗er-wünsch⸗tes See⸗len le⸗ben, ach wie un-be⸗ wo des Geis⸗tes Kräf⸗te stre⸗ben nach der güld-nen ——— ———..————. —————.— 2——— kannt bist du, Him⸗mels⸗ruh! Ach wie ei⸗tel ist der Wahn, der des Flei⸗sches Sinn ver-blen-det, wenn er klebt der Er ⸗ sich zum Rauch und Schat-ten wen-det! 2. Hat nicht die Erfahrung mir wenn ich, Herr, ich klag es dir, mich in Unruh abgezehret? nicht mehr von Schwachheit sprechen, —— ssüüů 23 —— r ist; pfen; Nacht en. stellt, od 746. 3. Zwar der Schluß ist oft genommen, daß ich mich wollt reißen los; aber wenns zur That sollt kommen, fand ich mich von Kräften bloß. Ich Gefangner, Armer ich! Wer reißt mir das Netz in Stücken? Fels des Heils, erbarme dich, hilf mir aus der Hölle Stricken. 4. Jesu, Stärke der Verzagten, der du giebst den Matten Ruh, wahre Zuflucht der Geplagten, zwing mein Herze, zwings dazu, daß die ganze Kreatur nichts in meinen Augen scheine, und ich darauf denke nur, wie ich ewig sei der Deine. 2. Ach zermalme das Verlangen, das noch etwas Eitles will. Nimm den bösen Sinn gefangen, Herrrgung: 2.— bis ins Heiligtum hinein. der nicht hält in allem still; gieb, daß ich in dieser Welt nichts der Sorge wert mag achten, weil du mich darein gestellt, um nach besserm Gut zu trachten. 6. Gieb mir Augen, um zu sehen deines Reiches Gnadenschein; gieb mir Kräfte, um zu gehen Mache mich mit dir bekannt, laß in deinen Liebesflammen Herz und Seele sein entbrannt, knüpfe dich und mich zusammen. Weichet, weicht, ihr Weltgedanken, stört nicht ferner meine Ruh! Ich will in des Lebens Schranken eilen meinem Jesu zu. Jesu will ich geben Ehr, in ihn will ich mich versenken und hinfort mich um nichts mehr, als um seine Liebe, kränken. Friedrich Adolf Lampe 1683—1729. 331. Mel. Wie nach einer Wasserquelle.(Freu dich sehr, o meine Seele.) —— .... SPIPSISI.S.I..I..... * 1. Le⸗bens⸗son⸗ne, de⸗ren Strah die nach Würden ab-zu⸗ma⸗len, len auch im Dunkeln ge⸗ben Schein, ist der Son⸗ne Glanz zu klein: ———— 7• 4—— SSSDSDSESEEEEE ————— al⸗ler Ster⸗ne gold- ne Pracht ge⸗ gen dich ist lau⸗ ter Nacht; —.— —— . 1 1 Mond und Son⸗ne müs⸗sen wei⸗chen und vor dei⸗nem Glanz er⸗blei⸗chen. 2 Komm denn, Jesu! Deine Klarheit durch die Nacht der Sünde bricht. Zeige mir den Weg der Wahrheit, zeig dein helles Angesicht; treib aus meinem Herzen aus alle Schatten, laß dein Haus, drin du dich willst ewig spiegeln, Belial dir nicht verriegeln. 3. Siehst du nicht des Herzens Höhle wie sie ist verwirrungsvoll? Ferrrrisig. — In dem tiefsten Grund der Seele bist des Vaters Bild und Zier, glänzt es noch nicht, wie es soll. also laß, Herr, deine Strahlen So Ach wann wird doch einst dein Glanz in mir auch dein Bildnis malen. läu Dan Geist Uöchte ste ganzꝰ 6 é un! O daß alles möchte sterben,*—40— ö A erderben! Ich muß, wie du mich, dich kennen, Ick was nur kann dein Licht 5100 muß heilig sein wie du ö 5 4. und wie du in Liebe brennen; ö erö Warst dus nicht, der aus der Tiefe, gieb mir Licht und Kraft dazu. daf drin die Welt versunken lag, War des Tempels Dunkel nicht 4 un durch ein Wort dem Lichte riefe? allzu enge deinem Licht: Und wie plötzlich ward es Tag! wird mein Elend dir nicht wehren, Kei Starker Gott, dem nichts gebricht, bei mir Sünder einzukehren. ö 80 Las⸗ noch heut: Es werde Licht! 7 ö r. Laß das Fleisch in seinen Lüsten Wé* Hej ů Rnor ien Vohne, herrsche, leuchte, heile! ö De nicht mehr wider dich sich rüsten. Dir, dir räum ich Herz und Mut. ö die 5. Leuchte mir als Feuersäule, ich Laß in deinem Licht mich wandeln, fülle mich mit Licht und Glut. ich o du heller Morgenstern. Eine Sonne wärmt die Welt, un Lehr mich, daß ich recht zu handeln eine Sonne mir gefällt; aus dem Wort des Lebens lern; ohne dieses Licht des Lebens und gleichwie du für und für lebt ich in der Welt vergebens. der Friedrich Adolf Lampe 1683—1729. in 32 Wi 4 22 me 332. De Mel. O Gott, der du ein Heerfürst bist. we * mi ——... ——.—.——— Ne 17——0—— Vꝰ —.— de 1. Mein Le⸗ben ist ein Pil⸗grimestand: ich rei⸗ se nach dem ö da — 3ei ů ö— ö 3—— —*— X——————— ———————————————— —— L— 2 + Va⸗ter-land, nach dem Je⸗ru⸗ sa ⸗lem, das dro ⸗-ben Gott —.— ů — 2— 1————— 2 U 72— DDDPDDiD‚ꝑꝑPꝑPꝑPꝑI‚EE. FH selbst als ei ⸗ ne fes⸗ te Stadt auf Bun-des-blut ge⸗ 7 4— + + —— + 14— 2. + I— E—.—2— 49—..— 2— grün⸗det hat; da werd ich mei⸗nen Gott stets lo-ben. Mein ö UI II 1521 DIIX II — 2.————4 ————— 2— E SSSDE 7*—— Le⸗ben ist ein Pil-grim⸗stand, ich ———— rei⸗se nach dem Va⸗ter⸗land. 2. So schnell ich Land und Sand verlaß, ust schnell des Lebens Stundenglas, und was vorbei ist, kommt nicht wieder. Ich eile zu der Ewigkeit: Herr Jesu, mach mich nur bereit, eröffne meine Augenlider, daß ich, was zeitlich ist, veracht und nur nach dem, was ewig, tracht. 3. Kein Reisen ist ohn Ungemach: der Lebensweg hat auch sein Ach, man wandelt nicht auf weichenRosen. Der Steg ist eng, der Feinde viel, die mich wegreißen von dem Ziel; Heiltgung. 4000 * laß mich bei einem jeden Schritt zu deinem Heil stets näher kommen. Mein Leben fleugt: ach eile du und fleug mit Gnad und Hilf herzu. 6. Durch deinen Geist mich heilig leit, gieb in Geduld Beständigkeit, vor Straucheln meinen Fuß beschütze. Ich falle stündlich: hilf mir auf, zeuch mich, damit ich dir nachlauf; sei mir ein Schirm in Trübsalshitze; laß deinen süßen Gnadenschein is Finsternis nie ferne sein. 23 Wenn mir mein Herz, o Gnadenfüll, vorDurst nach dir verschmachten will, ich muß mich oft an Dornen stoßen, so laß mich dich zum Labsal finden; ich muß durch dürre Wüsten gehn und kann selbst keinen Ausweg sehn. 4. Der Sonnen Glanz' mir oft gebricht, der Sonnen, die mit Gnadenlicht in unverfälschte Herzen strahlet; Wind, Regen stürmen auf mich zu: mein matter Geist findt nirgend Ruh. Doch alle Müh ist schon bezahlet, wann ich die güldne Himmelsthür mir stell in Glaub und Hoffnung für. Israels Hüter, Jesu Christ, der du ein Pilgrim worden bist, da du mein Fleisch hast angenommen: zeig mir im Worte deine Tritt, und wenn ich schließ die Augen zu, so bring mich zu der stolzen Ruh, da Streit und alle Nüh verschwinden: laß mich da sein in Abrams Schoß dein Liebling und dein Hausgenoß. 8. Bin ich in diesem fremden Land der blinden Welt schon unbekannt: dort sind die Freunde, die mich kennen; dort werd ich mit der Himmelsschar dir jauchzend dienen immerdar und in der reinsten Liebe brennen. Herr Jesu, komm, o bleib nicht lang; hier in der Wüste wird mir bang. Friedrich Adolf Lampe 1683—1729. 333. 2—3 2—.— *.———.— H —————. 2—— ILl 4 2 —¹— —— 1 1. O Lie⸗bes⸗glut, wie soll — ich dich mit Lo be wür⸗-dig In dei⸗ ne Tie⸗fen will ich mich, o vol ⸗-le See, ver⸗ ——.——. 1 —————— 66 + .—— 2 21 7 2— —————— 7 lie reil. Es flam-met Got-tes Herr-lich- keit, es 4 4 1 D 4 4* ————.— —=.‚‚.—— ——.—..—— brennt die gan ze E-wigkeit: bleibt noch mein Herz er-kal⸗tet? 6 eiligung. 2. O Liebe, die Gott seinen Sohn aus seinem Schoß genommen! Er ist von dem gestirnten Thron zu uns herabgekommen; sein Mangel, Knechtschaft, Kreuz und Grab sind uns ein Bild, zu malen ab, wie stark Gott lieben könne. 3. Hör auf zu grübeln, glaub allein! Kannst du dies Meer nicht gründen, so wirf dich blindlings nur hinein Mel. Meinen J mit allen deinen Sünden; laß dem das Herze sein gewährt, der dir sein Herz hat ausgeleert; gieb Herz für Herz zum Opfer. 4. O liebster Vater, nimm es hin: gieb Kraft, um dich zu lieben; Herz und Begierden, Mut und Sinn sei dir hiermit verschrieben; brenn aus das Feuer böser Lust, laß ewig nichts in dieser Brust als deine Liebe glühen. Friedrich Adolf Lampe 1683—1729. esum laß ich nicht. —— 1—————5 NM —— 21. n in——— n E. dne, L e L H Kr. —2—.— rn. 1. See⸗le, was er⸗müdst du dich in den Din⸗gen die⸗ser Er⸗den, die doch bald ver⸗zeh-ren sich und zu Staub und A-sche wer⸗ den? — ö +.— 2—5— ů— ꝗDD3.‚‚‚.—7 1.— h—4 SSSEEE.—.— ꝗ 2...— E 4.— I...—... Su⸗che Je⸗sum und sein Licht, 2. Sammle den zerstreuten Sinn, laß ihn sich zu Gott aufschwingen, richt ihn stets zum Himmel hin, laß ihn in die Gnad eindringen. Suche Jesum und sein Licht, alles andre hilft dir nicht. Du verlangst oft süße Ruh, dein betrübtes Herz zu laben: eil zum Lebensquell hinzu, da kannst du sie reichlich haben. Suche Jesum und sein Licht, alles andre hilft dir nicht. 4. Fliehe die unselge Pein, so das finsrre Reich gebieret; laß nur ihn dein Labsal sein, der zur Glaubensfreude führet. Suche Jesum und sein Licht, alles andre hilft dir nicht. al ⸗-les an-dre hilft dir nicht. 5. Geh einfältig stets einher, laß dir nichts das Ziel verrücken; Gott wird aus dem Liebesmeer dich, den Kranken, wohl erquicken. Suche Jesum und sein Licht, alles andre hilft dir nicht. 6. Du bist ja ein Hauch aus Gott und aus seinem Geist geboren, darum liege nicht im Tod; bist du nicht zum Reich erkoren? Suche Jesum und sein Licht, alles andre hilft dir nicht. 2. Schwinge dich fein oft im Geist über alle Himmelshöhen; laß, was dich zur Erde reißt, weit von dir entfernet stehen. Suche Jesum und sein Licht, alles andre hilft dir nicht. 4———— rt, E; Sinn ö st, 1 ö 29. 20 Bnn 8. sich dein Herz zu ihm erheben. Rahe dich dem lautern Strom, Suche Jesum und sein Licht, der vom Thron des Lammes fließet alles andre hilft dir nicht. und auf die, so keusch und fromm, 10. sich in reichem Maß ergießet. Sei im übrigen ganz still, Suche Rdre 1 In dir mieht⸗ du wirst schon zum Ziel gelangen; alles andre hilft dir nicht. glaube, daß sein Liebeswill 9. Sr werde dein Verlangen. Laß dir seine Majestät Drum such Jesum und sein Licht, immerdar vor Augen schweben, alles andre hilft dir nicht. laß mit brünstigem Gebet Jakob Gabriel Wolf 1684—1754. 655 335. Mel. Was Gott thut, das ist wohlgethan. —— DDDDDDD ö ö L ———..——.— 2 . 1. Ein Christ, ein tapf-rer Krie⸗ges⸗held, voll Geist, voll Kraft und ver ⸗-leug⸗net sich, be⸗zwingt die Welt, zer⸗stört des Sa⸗tans — — 4 ———.—.———— vr 2 AEE ö ö —— + I DRUIJT‚‚———————.DDED Drr e kämpft in⸗ner⸗lich und äu-ßer⸗lich mit Teu-fel, Welt und ——— I ...... —— SSNl e ö ö Sün⸗den und kann doch ü⸗- ber-win⸗den. 2. 4. duß habe mich vorlängst gequält 90 war ein Mensch voll Eigensinn, und gab mich schier verloren, voll Eigenlieb und Ehre; bis Gott 3 sich g der Zahl gezählt, ich lebte nach den Lüsten hin die er aus sich geboren. und nicht nach Christi Lehre; Wer will die Kraft, doch, Gott sei Ehr, die alles schafft, ich bins nicht mehr r, und Christi Macht ergründen, ich streite mit den Sünden dadurch wir überwinden? und will sie überwinden. 3.. Ich sprach: Ich bin ein schwaches. Kind, Kommt mir die alte Bosheit ein wie alle Menschenkinder, und will noch lieblich schmecken, das in sich kein Vermögen findt, soll Jesu Leiden, Kreuz und Pein ich bin ein armer Sünder; mich heilsamlich erschrecken; ach Gott, gieb Rat, die böse Lust gieb Will und That in meiner Brust, und laß mich Gnade finden, so kann ich überwinden. die liebsten Lieblingssünden, die will ich überwinden. U 4 6. kann ich zur Stund ‚ Will Menschenfurcht und Menschen⸗aus seinem Mund ö gunst nicht bald den Trost empfinden, Leid oder Freud mir machen, noch will ich überwinden. üb ach Oroft und Lachen 9. verachte Drohn und Lachen; Mir geht der Tod nicht bitter ein Wert⸗Haß und Gunst ich bin schon längst gestorben; ist lauter Dunst, 0 soll mir lieb und süße sein: nur Schatten, die verschwinden: das Haus nur wird verdorben: drum will ich überwinden. Gott muß den Gast — 7. der Erdenlast Leb ich in steter Traurigkeit, auf solche Art entbinden. sind wenig gute Stunden Das hilft mir überwinden. in meiner kurzen Lebenszeit: ö 10. der habe 51 gefunden; Das Kleinod ist mir vorgesteckt, r süßiolich ich soll nur tapfer kämpfen; dr ibt in Ar 8 aus⸗ der kann den Schmerz verbinden, drum bleibt mein Arm stets aus It gestreckt, und ich will überwinden. mit Gott den Feind zu dämpfen. 8. Nur unverzagt Ja muß ich in dem Pilgerland und frisch gewagt! mit Gott wie Jakob ringen, Ich seh die Krone binden, so will ich durch die Glaubenshand drum will ich überwinden. den Allerstärksten zwingen; 336. Mel. Wie wohl ist mir, o Freund der Seelen. e eed D , — 1. O Va⸗ter⸗herz, o Licht, o Le⸗-ben, o treu⸗er Hirt, Im⸗ dir bin ich ein-mal ü⸗ ber⸗ge⸗ben, dir, dir ge⸗hö⸗ ret — ö ö ö— AI..— ——. In Iran ..........— Id⸗ 4 el, 14 ich—5* 111 Leib und Seel; ich will mich nicht mehr sel-ber füh⸗ren, — ; ů ö——————.—.— .——————.— der Va⸗ter soll das Kind re⸗ gie⸗ren: so geh nun —— E———— ...... mit mir aus und ein und lei⸗te mich nach al=len Trit⸗ Ich w drum mir ir Ddu n ich me du wi so soll den A dann Du f dein; du spr dein! ja dei soll m O da bei al und s so spi O da auf d damit dich! und uden, tter ein, en; in: ben; teckt, ts aus⸗ treckt, pfen. nun ö ö— 5 e. ö————————— ———— 7 ů—.———.‚ — 33——— 4.———.—.————————— ——.— 5—— ten. Ich geh, ach hör, o Herr, mein Bit ⸗ ten, für + V—— ———— II SSI.IIIICEIEIEIEI... ———— mich nicht ei-nen Schritt al-lein. 2.— stets Ordnung, Maß und Ziel zu Was kann dein schwaches Kind voll⸗ halten; bringen? denn lauf ich vor, da lauf ich an. Ich weiß mir gar in Keinem Rat: Drum mach im Besten mich gelassen drum sei in groß und kleinen Dingen nichts ohne dich mir anzumaßen: mir immer selber Rat und That. was du mir thust, ist wohlgethan. Du willst dich meiner gar nicht 5. — schämen, Ach mach einmal mich treu und stille, ich mag dich ja zu allem nehmen, daß ich dir immer folgen kann; du willst mir selber alles sein: nur dein, nur dein vollkommner Wille so sollst du denn in allen Sachen sei mir hier Schranke, Lauf und Bahn. den Anfang und das Ende machen; Laß mich nichts mehr für mich ver⸗ dann stellt sich lauter Segen ein. langen, 3. ja laß mir nichts am Herzen hangen Du führest mich, ich kann nicht als deines großen Namens Ruhnn: gleiten, der sei allein mein Ziel auf Erden: dein Wort muß ewig feste stehn; ach laß mirs nie verrücket werden; du sprichst, dein Auge soll mich leiten, denn ich bin ja dein Eigentum. dein Angesicht soll vor mir gehn: 6. ja deine Güt und dein Erbarmen Laß mich in dir den Vater preisen, oll mich umfangen und umarmen. wie er die Liebe selber ist; 5 daß ich nur recht kindlich sei, laß deinen Geist mir klärlich weisen, bei allem gläubig zu dir flehe wie du von ihm geschenkt mir bist. und stets auf deinen Wink nur sehe, Ach offenbare deine Liebe so spür ich täglich neue Treu. und wirke doch die heißen Triebe . der wahren Gegenlieb in mir; O daß ich auch im Kleinsten merke durchdringe du mein Hers und Sinnen, auf deine Weisheit, Güt und Treu,„ 3—— 7—; 3ed damit ich mich im Glauben stärke, daß ich hinfort mein ganz Beginnen dich lieb und lob und ruhig sei allein zu deinem Lobe führ. und deine Weisheit lasse walten,[ Karl Heinrich von Bogatzty 1690—1774. 5 337. Mel. Schmücke dich, o liebe Seele. „. —————.—— ö—— % en er e rne, d — IS IIII—....———. 1. Hei⸗land, dei⸗ ne Men⸗schen⸗lie⸗be war die Quel⸗le dei ⸗ner die dein treu⸗es Herz bewo⸗gen, dich in un⸗ser Fleisch ge⸗ 20 — ö — 4———— er SSSEEEEESEEEEEEEEEEE— ————— Trie⸗ 4.—6 3r— 30W— 92 dich mit Schwachheit ü⸗ ber-dek⸗ket, dich vom Kreuz — I —* + 5— I 4—. E + 1— I—..——. + L L + +7— — 2—..——‚— ins Grab ge⸗strek⸗ket. O der un⸗ge⸗mei⸗nen Trie ⸗be + ů—— II— 7 1 ö——..— — 7 2 + 7 II ——— dei ⸗ ner treu en Men⸗schen-lie-bel 2 Über seine Feinde weinen, jedermann mit Hilf erscheinen, sich der Blinden, Lahmen, Armen mehr als väterlich erbarmen, der Betrübten Klagen hören, sich in andrer Dienst verzehren, sterben für die ärgsten Sünder, das ist Lieb, o Menschenkinder. O du Zuflucht der Elenden, wer hat nicht von deinen Händen Segen, Hilf und Heil genommen, der gebeugt zu dir gekommen? O wie ist dein Herz gebrochen, wenn dich Kranke angesprochen! O wie pflegtest du zu eilen, das Gebetne mitzuteilen! 4. Die Betrübten zu erquicken, zu den Kleinen dich zu bücken, die Unwissenden zu lehren, die Verführten zu bekehren, Sünder, die sich selbst verstocken, täglich liebreich zu dir locken, das war, Jesu, deine Weise, täglich deine Freud und Speise. . O wie hoch stieg dein Erbarmen, da du für die ärmsten Armen dein unschätzbar teures Leben in den ärgsten Tod gegeben, da du in der Sünder Orden aller Schmerzen Ziel geworden und, den Segen zu erwerben, als ein Fluch hast wollen sterben. 6. Deine Lieb hat dich getrieben, Sanftmut und Geduld zu üben, ohne Schelten, Drohen, Schlagen andrer Schmach und Last zu tragen, allen freundlich zu begegnen, für die Lästerung zu segnen, für der Feinde Schar zu beten und die Mörder zu vertreten. —— Komm, laß deine Liebe decken meiner Sünden Meng und Flecken. Du hast das Gesetz erfüllet und desselben Fluch gestillet: laß doch wider dessen Stürmen deiner Liebe Schild mich schirmen: heilge meines Herzens Triebe, salbe sie mit deiner Liebe. Johann Jakob Rambach 1693—-1735. 338. 6 Mel. Schmücke dich, o liebe Seele. —2— —I—— r* +— — S...— S— IIIIII IIIIIIII + 1. Kö⸗nig, dem kein Kö⸗nig glei⸗chet, des⸗sen Ruhm kein Mund er⸗ dem als Gott das Reich ge⸗-büh⸗ret, der als Mensch das Zep⸗ ter —*— Himn nebst der 6 in de sind, dir z Tiere Mens In d sieht wo 1 dich die d nach sich und In kanr von von armen, men ben n, en rden en, sterben. ben, üben, hlagen u tragen, en, cken Flecken. et: emen chirmen: he 3—1735. — und er⸗ ep⸗ ter — Werrgung⸗ * · —— 2.—.—— 0——— 2 —3 2—ß———————0—04—— i Här——— überel dem das Recht ge-hört zum Thro⸗ne als des Va⸗ W — — ñ‚—— SSSSSSSSE ——3.2.———————————————3—— Voll⸗kom-men-hei ⸗ten ters ein-gem Soh-ne, den so viel krö⸗ nen, zie ⸗ren und be⸗ glei⸗ten: 2. die dort ohne Furcht und Grauen Himmel, Wasser, Luft und Erde, dein verklärtes Antlitz schauen, nebst der ungezählten Herde die dich unermüdet preisen der Geschöpfe in den Feldern, und dir Ehr und Dienst erweisen. in den Seeen, in den Wäldern, 5. sind, Herr über Tod unr, Leben, O Monarch in dreien Reichen, dte Eigentum gegeben dir ist niemand zu vergleichen Tiere, Menschen, Geister scheuen, an dem Überfluß der Schätze, Menschensohn, dein mächtig Dräuen. an der Ordnung der Gesetze, 3. an Vortrefflichkeit der Gaben, Gnadenreiches Grenzen welche deine Bürger haben; In des sieht man dich am schönsten glänzen, du beschützest deine Freunde, wo viel tausend treue Seelen du bezwingest deine Feinde. dich zu ihrem Haupt erwählen, 6. die durchs Zepter deines Mundes Herrsche auch in meinem Herzen nach dem Recht des Gnadenbundes über Zorn, Furcht, Lust und Schmer⸗ sich von dir regieren lassen zen/ und wie du das Unrecht hassen. laß mich deinen Schutz genießen, 4 laß mich dich im Glauben küssen, In dem Reiche deiner Ehren ehren, fürchten, loben, lieben kann man stets dich loben hören und mich im Gehorsam üben, von dem himmlischen Geschlechte, hier mit ringen, dulden, streiten, von der Menge deiner Knechte, dort mit herrs Johann Jakob Rambach 1693—1735. 339. Mel. Jesu, meine Freude. ich hab er ⸗le⸗ sen in⸗ nig, rei ⸗ ne 20²⁷ . 1. All ge-nug⸗sam We⸗ sen, das du ver⸗gnügst al ⸗lei ⸗ne völ⸗lia, chen dir zur Seiten. re mir zum höch-sten Gut: Ren 69 1. See e, Geist und Mut. Wer dich hat, ist still und satt; —————..———— — IEEEEEE *— wer dir kann im Geist an⸗ han⸗gen, darf nichts mehr ver-lan⸗gen. 4. Was genannt mag werden droben und auf Erden, alles reicht nicht zu; einer nur kann geben 2 Wem du dich gegeben, kann im Frieden leben, er hat, was er will. Wer im Herzensgrunde lebt mit dir im Bunde, Freude, Ruh und Leben, liebet und ist still; eins ist not: nur du! bist du da uns innig nah, Hab ich dich nur wesentlich, muß das Schönste bald erbleichen so mag Leib und Seel verschmachten; und das Beste weichen. ich wills doch nicht achten. 3. Höchstes Gut der Güter, Ruhe der Gemüter, Trost in aller Pein: was Geschöpfe haben, Meinen Hunger stille, kann den Geist nicht laben; meinen Grund erfülle du vergnügst allein. mit dir selber gar. Was ich mehr als dich begehr, Bleib nur du mein Gut und Ruh, kann mein Seligsein nur hindern bis du wirst in jenem Leben und den Frieden mindern. dich mir völlig geben. Gerhard Tersteegen 1697—1769. 2. Komm, du selig Wesen, das ich mir erlesen, 340. Mel. Alles ist an Gottes Segen. ——.— E— ...——— ————— r⸗ mes Glied: wollst mir neu⸗en Ein⸗fluß ge⸗ben dei⸗nes Geis⸗tes, dir zu le-ben; stär-ke mich durch dei⸗ne Güt. werd mir offenbar! 7 Ach der Gnade, deinen wo sie unter die du O wie die die o wie Du wé wenn die sic Ich u ich ve und wüns stärke führ In d und gänz töte Fleis sei n Die stärk ihre laß und laut — Heili — 2. — Ach dein Lebensgeist durchdringe, — ö Gnade, Kraft und Segen bringe Gliedern allzumal, deinen wo sie hier zerstreuet wohnen unter allen Nationen, die du kennest überall. — 3. O wie lieb ich, Herr, die Deinen, die dich suchen, die dich meinen, o wie köstlich sind sie mir! Du weißt, wie michs oft erquicket, wenn ich Seelen hab erblicket, die sich ganz ergeben dir. d sattz 1⸗ gen. 4. umfasse, die dir dienen, ich vereinge mich mit ihnen und vor deinem Angesicht wünsch ich Zion tausend Segen: stärke sie in deinen Wegen, führ sie selbst nach deiner Pflicht. Ich 5. In der argen Welt sie rette und den Satan bald zertrete gänzlich unter ihre Füß: töte durch den Geist von innen Fleischeslust, Natur und Sinnen; sei nur du den Deinen süß. nd Ruh, 6. en Die in Kreuz und Leiden leben, stärke, daß sie ganz ergeben 71769. ihre Seel in deine Hand; laß sie dadurch werden kleiner ö und von allen Schlacken reiner, lauterlich in dich gewandt. gung. 309 ö 7. Laß die Deinen noch auf Erden ganz nach deinem Herzen werden; mache deine Kinder schön, abgeschieden, klein und stille,‚ sanft, einfältig, wie dein Wille, und wie du sie gern willst sehn. 8. Sonderlich gedenke deren, die es, Herr, von mir begehren, daß ich für sie beten soll: auf dein Herz will ich sie legen, gieb du jedem solchen Segen, wie es not; du kennst sie wohl. 9. Ach besuch zu dieser Stunde ihre Herzen und im Grunde sie erfreu in dir allein; zeuch mit deinen Liebeszügen ihre Lust und ganz Vergnügen wesentlich in dich hinein. ö 10. Ach du hast uns teur erworben, da du bist am Kreuz gestorben: denke, Jesu, wir sind dein; halt uns fest, so lang wir leben und in dieser Wüste schweben, laß uns nimmermehr allein. 11. Bis ich einst mit allen Frommen droben werd zusammenkommen und von allen Flecken rein da vor deinem Throne stehen, uns in dir, dich in uns sehen, ewig eins in dir zu sein. Gerhard Tersteegen 1697—1769. —4„ 7 — 341. — üᷓ10 Mel. Aus meines Herzens Grunde. —— 2*2 —— ö—.——— ————— ge⸗ben 1. Kommt, Kinder, laßt uns ge ⸗ hen, der A⸗bend kommt her⸗bei, * es ist ge⸗fähr⸗lich, ste ⸗ hen in die⸗ser Wüs⸗te⸗nei; kommt, stär⸗ket eu⸗-ren Mut, —— ö.....—— ——— zu wan⸗dern von zur E⸗wig ⸗keit 310 Heiligung. —— —.——.—.— —.—.. +7 2. 1 ——— —2— ei ⸗ner Kraft zur 2. Es soll uns nicht gereuen der schmale Pilgerpfad; wir kennen ja den Treuen, der uns gerufen hat. Kommt, folgt und trauet dem; ein jeder sein Gesichte mit ganzer Wendung richte fest nach Jerusalem. * Der Ausgang, der geschehen, ist uns fürwahr nicht leid; es soll noch besser gehen zur Abgeschiedenheit. Nein, Kinder, seid nicht bang; verachtet tausend Welten, ihr Locken und ihr Schelten, und geht nur euren Gang. 4. Gehts der Natur entgegen, so gehts gerad und fein; die Fleisch und Sinnen pflegen, noch schlechte Pilger sein. Verlaßt die Kreatur und was euch sonst will binden, laßt gar euch selbst dahinten: es geht durchs Sterben nur. 5. Man muß wie Pilger wandeln, frei, bloß und wahrlich leer: viel sammeln, halten, handeln macht unsern Gang nur schwer. Wer will, der trag sich tot: wir reisen abgeschieden, mit wenigem zufrieden; wir brauchens nur zur Not. 2 Schmückt euer Herz aufs beste, sonst weder Leib noch Haus; wir sind hier fremde Gäste und ziehen bald hinaus. Gemach bringt Ungemach: ein Pilger muß sich schicken, sich dulden und sich bücken den kurzen Pilgertag. an⸗-dern; es ist das En⸗de gut. 7** Ist gleich der Weg sehr enge, so einsam, krumm und schlecht, der Dornen in der Menge und manches Kreuze trägt: es ist doch nur ein Weg; laß sein! wir gehen weiter, wir folgen unserm Leiter und brechen durchs Geheg. 8. Wir wandeln eingekehret, veracht't und unbekannt; man siehet, kennt und höret uns kaum im fremden Land; und höret man uns ja, so höret man uns singen von unsern großen Dingen, die auf uns warten da. 0. Kommt, Kinder, laßt uns gehen, der Vater gehet mit; er selbst will bei uns stehen bei jedem sauren Tritt; er will uns machen Mut, mit süßen Sonnenblicken uns locken und erquicken; ach ja, wir habens gut. 10. Kommt, Kinder, laßt uns wandern, wir gehen Hand in Hand; eins freuet sich am andern in diesem wilden Land. unsrauf laßt uns kindlich sein, uns auf dem Weg nicht streiten, die Engel uns begleiten als unsre Brüderlein. 11. Sollt wo ein Schwacher fallen, so greif der Stärkre zu; man trag, man helfe allen, man pflanze Lieb und Ruh. Kommt, bindet fester an; ein jeder sei der Kleinste, doch auch wohl gern der Reinste auf unsrer Liebesbahn. Komm der W ein Te bald f Nureu nur n von 6 gewa Es u halt' es w so ko t— gE hen, idern, n, —— Heiligung. 12. da wird man ewig ruhn, Kommt, laßt uns munter wandern, wenn wir mit allen Frommen der Weg kürzt immer ab; daheim zum Vater kommen; ein Tag der folgt dem andern, wie wohl, wie wohl wirds thun! bald fällt das Fleisch ins Grab. 14. Nur noch ein wenig Mut, Drauf wollen wirs denn wagen, nur noch ein wenig treuer, es ist wohl wagenswert, von allen Dingen freier, und gründlich dem absagen, gewandt zum ewgen Gut. was aufhält und beschwert. 13. Welt, du bist uns zu klein, Es wird nicht lang mehr währen, wir 9 gehn durch Jesu Leiten halt't noch ein wenig aus; hin in die Ewigkeiten: es wird nicht lang mehr währen, es soll nur Jesus sein. so kommen wir nach Haus: Gerhard Tersteegen 1697—1769. 342. Mel. Straf mich nicht in deinem Zorn.(Mache dich, mein Geist, bereit.) — — v, y— ö 2—— 4 ,i;l., ————*——————..————————— 1. Lieb-ster Hei-land, na⸗he dich, mei⸗nen Grund be⸗ rüh⸗re re. und aus al⸗ lem—— tig⸗ lich mich in dich ein-füh⸗re, ——— 14 I — daß ich dich in- nig⸗lich mög in Lie ⸗be fas⸗ sen, 8——.— I— IIe‚‚:‚..— E al ⸗les an-dre las⸗ 11. 2. 4. Sammle den zerstreuten Sinn, Menschenfreund, Immanuel, treuer Hirt der Seelen, dich mit mir armähle denn wenn ich in dir nicht bin, o du sanfter Liebesquell, muß mein Geist sich quälen. salbe Geist und Seele, Kreatur daß mein Will ängstet nur, sanft und still du allein kannst geben ohne Widerstreben Ruhe, Freud und Leben. dir sich mag ergeben. 3. 5. Mache mich von allem frei, Jedermann hat seine Lust gründlich abgeschieden, und sein Zeitvertreiben; daß ich eingekehret sei mir sei eines nur bewußt: stets in deinem Frieden, Herr, in dir zu bleiben. kindlich, rein, Alles soll sanft und klein, dich in Unschuld sehe, in dir leb und stehe. folgen wohl, wenn ich mich nur übe in dem Weg der Liebe. Belltgtstg. 6. Kreaturen, bleibet fern, und was sonst kann stören. Jesus, ich will schweigen gern was verwirret, bring zur Ruh; und dich in mir hören: was noch hart, erweiche: schaffe du daß in mir wahre Ruh, nichts hinfür wirke nach Gefallen; lebe noch erscheine ich halt still in allem. als mein Freund alleine. Gerhard Tersteegen 1697 343. Mel. Ach was soll ich Sünder machen. x +. Was noch flüchtig, sammle du; was noch stolz ist, beuge; 1769. 1. Nun so will ich denn mein Le⸗ben völ⸗ lig mei⸗nem ——.—.—. dir nicht hö⸗ ren; Welt, ich will mich von dir keh⸗ ren, oh ne je zu ⸗rück zu sehn. 2. Kann ich stetig und in allem Hab ich sonst mein Herz geteilet, deinen Augen nur gefallen, hab ich hie und da verweilet, ach so hab ich ewig gnug. endlich sei der Schluß gemacht, 5. meinen Willen ganz zu geben, Eines will ich nur betrachten meinem Gott allein zu Ieen und nicht wissen noch drauf achten, ihm zu dienen Tag und Nacht. was sonst draußen mag geschehn: 3. fremd der Welt und ihren Sorgen Herr, ich opfre dir zur Gabe will ich hier, in dir verborgen, all mein Liebstes, das ich habe, als ein wahrer Pilger gehn. schau, ich halte nichts zurück; 6. soharsund Prüfe meine Nieren, Dich allein will ich erwählen; solltest du was Falsches spüren, alle Kräfte meiner Seelen nimm es diesen Augenblick. nimm nur ganz in deine Macht. 4. Ja ich will mich dir verschreiben; Ich scheu keine Müh und Schmerzen; laß es ewig feste bleiben, gründlich und von ganzem Herzen was ich dir hab zugesagt. will ich folgen deinem Zug. Gerhard Tersteegen 16357—1769. ö AIDIIDERR“t“ 1709. inem rgen chten, hn: * Heiligung. 344. Epheser 1, 21. 22. Mel. Alles ist an Gottes Segen. —— ————— 2 SDPDISPD‚PS‚ISPSI‚IS‚S‚I‚I‚S‚I..I.II..I.I.I.. I I.. I——— .E. 1— 2— 2 2 1. Je⸗sus Chris⸗tus herrscht als Kö-nig, al-les wird ihm — —— ——— ö——.—.— WI‚IIII‚I....... 2+ + un⸗ter⸗thä⸗nig, al⸗les legt ihm Gott zu Fuß; al⸗le Zun⸗ge soll be⸗ken⸗nen: .——4 DD‚‚.— DDDDD‚DDD äIIII.I.I...I.III Je⸗sus sei der Herr zu 2. Fürstentümer und Gewalten, Mächte, die die Thronwacht halten, geben ihm die Herrlichkeit; alle Herrschaft dort im Himmel, hier im irdischen Getümmel ist zu seinem Dienst bereit. Gehet aus dem Strom der Zeiten in das Meer der Ewigkeiten, forscht den fernen Tiefen nach: kein Geist wird in allen Gründen je Erhabners können finden, als der Vater von ihm sprach. 4. Gott, des Weltbaus großer Meister, hat die Engel wohl als Geister und als Flammen um den Thron; sagt er aber einem Knechte: Setze dich an meine Rechte? Nein, er sprach es zu dem Sohn. 5. Gott ist Herr, der Herr ist einer, und demselben gleichet keiner; einzig ist der Sohn ihm gleich. Dessen Stuhl ist unumstößlich, dessen Leben unauflöslich, dessen Reich ein ewig Reich. . nen⸗nen, dem man Eh⸗re ge⸗ben muß. 6. Gleicher Macht und gleicher Ehren sitzt er unter lichten Chören, über allen Cherubim. An der Welt und Himmel Enden hat er alles in den Händen; denn der Vater gab es ihm. 7. Nur in ihm, o Wundergaben! können wir Erlösung haben, die Erlösung durch sein Blut. Hörts: das Leben ist erschienen, und ein ewiges Versühnen kommt in Jesu uns zu gut. 8. Jesus Christus ist der Eine, der gegründet die Gemeine, die ihn ehrt als teures Haupt. Er hat sie mit Blut erkaufet, mit dem Geiste sie getaufet, und sie lebet, weil sie glaubt. 9. Gebt, ihr Sünder, ihm die Herzen, klagt, ihr Kranken, ihm die Schmer⸗ zen, sagt, ihr Armen, ihm die Not. Wunden müssen Wunden heilen, Heilsöl weiß er auszuteilen, Reichtum schenkt er nach dem Tod. —314 Heiligung. 10. 13. Eile, du darfst dich nicht schämen! Ihnen steht ein Himmel offen, Willst du Gnade, du sollst nehmen; welcher über alles Hoffen, willst du Leben, das soll sein; über alles Wünschen ist; willst du erben, du wirsts sehen;: die gereinigte Gemeine soll der Wunsch aufs höchste gehen: weiß, daß eine Zeit erscheine, willst du Jesum, er ist dein. wo sie ihren König grüßt. 11. ö 14. Allen losgekauften Seelen Jauchz ihm, Menge heilger Knechte, solls an keinem Gute fehlen, rühmt, vollendete Gerechte, denn sie glauben Gott zum Ruhm. und du Schar, die Palmen trägt, Werte Worte, teure Lehren! und du Blutvolk mit der Krone, Möcht doch alle Welt dich hören, und du Chor vor seinem Throne, süßes Evangelium! der die Gottesharfen schlägt! 12. 15. Zwar dasKreuz drückt ChristiGlieder Ich auch auf den tiefsten Stufen, hier auf kurze Zeit darnieder, ich will glauben, reden, rufen, und das Leiden geht zuvor: ob ich schon noch Pilgrim bin: nur Geduld, es folgen Freuden; Jesus Christus herrscht als König, nichts kann sie von Jesu scheiden, alles sei ihm unterthänig, und ihr Haupt zieht sie empor. ehret, liebet, lobet ihn! Philipp Friedrich Hiller 1699—1769. 8 9H 345. Mel. O du Liebe meiner Liebe. ——.——— ö—— 0— U———— 1. Herz und Herz ver⸗eint zu⸗sam⸗-men sucht in Got⸗tes las⸗ set eu⸗ re Lie ⸗bes⸗flam⸗men lo'⸗ dern auf den —. E ů 7—.——— —Hi‚i‚—..——— 0 7 He./ ze R— Ner: 981 2 land u⸗ er das Haupt, wir sei ⸗ ne Glie-der, 2 0* ů 18—— 2 ö DDISE.——— ö —..————— er das Licht und wir der Schein, er der Meis ⸗ ter, = E.. L VI——.. SSSieeeeeEEEE.— —.‚— wir die Brü-der, er ist un⸗-ser, wir sind sein. 2. Lieb und Treu von Herzensgrund; Kommt, ach kommt, ihr Gnaden⸗ und wenn eurer Liebeskette kinder, Festigkeit und Stärke fehlt, und erneuert euren Bund, o sü flehet um die Wette, schwöret unserm Überwinder bis sie Jesus wieder stählt. 5. Legt es unter euch, ihr Glieder, auf so treues Lieben an, daß ein jeder für die Brüder auch das Leben lassen kann. So hat uns der Freund geliebet, so vergoß er dort sein Blut; enkt doch, wie es ihn betrübet, wenn ihr euch selbst Eintrag thut. 4. Hallelujah! Welche Höhen, welche Tiefen reicher Gnad, daß wir dem ins Herze sehen, der uns so geliebet hat, daß der Vater aller Geister, der der Wunder Abgrund ist, daß du, unsichtbarer Meister, uns so fühlbar nahe bist. —— Ach, du holder Freund, vereine deine dir geweihte Schar, daß sie es so herzlich meine, wie's dein letzter Wille war. Ja verbinde in der Wahrheit, die du selbst im Wesen bist, alles, was von deiner Klarheit in der That erleuchtet ist. Heiligung. 6. So wird dein Gebet erfüllet, daß der Vater alle die, welche du in dich verhüllet, auch in seine Liebe zieh, und daß, wie du eins mit ihnen, also sie auch eines sein, sich in wahrer Liebe dienen und einander gern erfreun. 1 7. Liebe, hast du es geboten, daß man Liebe üben soll, • so mache doch die toten, trägen Geister lebensvoll. Zünde an die Liebesflamme, daß ein jeder sehen kann: wir, als die von einem Stamme, stehen auch für einen Mann. 8. Laß uns so vereinigt werden, wie du mit dem Vater bist, bis schon hier auf dieser Erden kein getrenntes Glied mehr ist; und allein von deinem Brennen nehme unser Licht den Schein: also wird die Welt erkennen, daß wir deine Jünger sein. Nikolaus Ludwig von Zinzendorf 1700— 1760. 346. Mel. Seelenbräutigam. —..— — x—— 2— 2——— 1 12 1 1 +— 2.— +2— EEEEE—— 5—— 2. 1. Je⸗su, geh vor⸗ an auf der Le-bens⸗bahn, und wir wol⸗ ———— mLmꝛmw ⸗m—— — Ktn8——— len nicht ver-wei⸗len, dir ge⸗treu⸗lich nach- zu ⸗ ei ⸗ len; 0 ——.———— —.— ö 22——— AH —— führ uns an der Hand bis ins Va⸗ter⸗land. 2. Solls uns hart ergehn, laß uns feste stehn und auch in den schwersten Tagen niemals über Lasten klagen; denn durch Trübsal hier geht der Weg zu dir. m ————— —=.—— Heiligung. 4. Ordne unsern Gang, Jesu, lebenslang. kümmert uns ein fremdes Leiden, Führst du uns durch rauhe We o so gieb Geduld zu beiden; richte unsern Sinn auf das Ende hin. Rühret eigner Schmerz irgend unser Herz, gieb uns auch die nötge Pflege; sthu uns nach dem Lauf deine Thüre auf. Nikolaus Ludwig von Zinzendorf 17001760, 347. Mel. Mein Jesu, dem die Seraphinen. 1. Wie dank ichs, Hei⸗land, dei⸗ ner Lie ⸗be, daß du von durch dei- nes heil⸗ gen Geis⸗tes Trie⸗-be mich hast er⸗— dei⸗nem Gna⸗den⸗thron neut, o Got⸗ tes⸗sohn? —— daß du mich von dem Fluch be-freit und mir die ew⸗ge Se⸗lig⸗ 2 2. so bitt ich, zeige du Gewalt, Das hab ich an mir wahrgenommen, zerreiße diesen Faden bald; zu deiner Stunde ists geschehn, mein Wille sei dir übergeben. da bin ich meinem Feind entkommen, 4 da hab ich in dein Licht gesehn, Nes 125 Hers ser di da wurde köstliches Geschmeide, ntem ganzes Herz sei dir gegeben, das Kleid des Heils mir zugewandt, zu deiner Wohnung nimm Hin mir mitgeteilt der Kindschaft Pfand, denn Geist Legier allin arn. des Geistes selge Ruh und Freude. dein Geist regier alle rUr, 4 stes selg 5 Die Liebe, die dich ehmals nieder 7· 4 in dieses Erdenwesen zog Doch wär es, daß mein hinge noch und Mensch zu werden dich bewog, 5—— nge die zieh auch jetzt zu mir dich wieder. mit einem Faden an der Welt, 1 r auf etwas seine Sehnsucht ginge, was dir, mein Heiland, nicht gefällt: Zerbrich, vertilge, ja zermalme, ach wäre dies, mein liebstes Leben, was deinem Willen nicht gefällt. 2—— —-—— 22 EIIIIIIIIIA Ob mich die Welt an einem Halme, aufs neue seis dir zugesagt: ob sie mich an der Kette hält, ich will dich lieben ohne Ende, ö das gilt ja gleich in deinen Augen, mein Alles werde dran gewagt⸗ ö da nur ein ganz befreiter Geist, Du giebst mir einen neuen Namen, der alles Eitle von sich weist, der gilt in deiner Treuen Zahl und nur die lautre Liebe taugen. und gilt in deinem Ehrensaal, wohin die Überwinder kamen. 6. ö Ja Amen, hier sind Herz und Hände, Nikolaus Ludwig von Zinzendorf 1700—1760. 1 348. Mel. Ringe recht, wenn Gottes Gnade. — 4 EE ———t——.—— d en. —.—. e d t——— —.S2 H n. —.—— 1.—.—— 1. Heil⸗ge Einfalt, Gna⸗den⸗wun⸗der, tief⸗ste Weis⸗heit, größ⸗te Kraft, — 2—— 4 E.Z.— 1 S e ———— 4—— schönste Zier-de, Lie-bes-zunder, Werk, das Gott al-lei-ne schafft! 92 0 2. é 5. Alle Freiheit geht in Banden, Wer nur hat, was Jesus giebet, aller Reichtum ist nur Wind, wer nur lebt aus seiner Füll, alle Schönheit wird zu Schanden, wer nur will, was ihm beliebet, wenn wir ohne Einfalt sind. wer nur kann, was Jesus will; 2 3. 6. Wenn wir in der Einfalt stehen, Wer ihn so mit Inbrunst liebet, ist es in der Seele Licht; daß er seiner selbst vergißt; — aber wenn wir doppelt sehen, wer sich nur um ihn betrübet ö so vergeht uns das Gesicht. und in ihm nur fröhlich ist; 4. 7. Einfalt denkt nur auf das Eine, Wer allein auf Jesum trauet, in dem alles andre steht; wer in Jesu alles findt: ö Einfalt hängt sich ganz alleine der ist auf den Fels erbauet an den ewigen Magnet. und ein selges Gnadenkind. August Gottlieb Spangenberg 1704— 1792. en, in hen 349. * Mel. Wer nur den lieben Gott läßt walten. og x— ũ— 370 r dren 8—..— 4 1. Was hin ⸗ket ihr, be⸗trog⸗ ne See⸗len, noch im⸗mer Fällts euch zu schwer, das zu er-wäh⸗len, was euch des —— Mrrrgung. —...——.— e r Mui n n. Larmler E e Enmi nin M u, Ir n.—.— —————l—— V hin auf bei ⸗der Seit? Him⸗mels Ruf an⸗beut? sehts mit off- nen Au⸗gen an und *—.— . ⸗ HIAEIZ.eeee.e III.I.— —.— bre⸗chet durch auf schma-ler Bahn. 2. Bedenkt, es sind nicht Kaiserkronen, nicht Reichtum, Ehr und Lust der Welt, womit euch Gott will ewig lohnen, wenn euer Kampf den Sieg erhält: Gott selbst ists und die Ewigkeit voll Lust und Ruh, voll Seligkeit. 2 Drum gilt hier kein geteiltes Leben, Gott krönet kein geteiltes Herz: wer Jesu sich nicht ganz ergeben, der macht sich selber Müh und Schmerz und träget zum verdienten Lohn hier Qual und dort die Höll davon. 4. Wer aber mit Gebet und Ringen auf ewig allem Abschied giebt und den Monarchen aller Dinge von Herzen und alleine liebt, der wird der Krone wert geschätzt und auf des Königs Stuhl gesetzt. —2— Zerreißet die gelegten Schlingen, die euch in diesem schönen Lauf verhindern und zum Säumen bringen, und rafft euch heut von neuem auf: auf, auf, verlaßt die falsche Ruh; auf, auf, es geht dem Himmel zu! 6. Auf, auf! Ist dieser Weg schon enge, voll Dornen und voll rauher Stein, bringt euch die Welt oft ins Ge⸗ dränge, stellt Satan sich geharnischt ein, erhebet sich sein ganzes Reich: Immanuel ist auch bei euch. 7. Gott fordert nichts, geliebte Seelen, als daß ihr euch nur zu ihm halt't und ohne heuchlerisch Verhehlen vor ihm die schwachen Hände falt't. Er streit't für euch, er macht die Bahn trotz dem, der euch besiegen kann. 8. Die Allmacht stehet euch zur Seiten, die Weisheit hält bei euch die Wach, die Gottheit selber will euch leiten: ö folgt nur mit treuen Schritten nach. Wie manchen hat nicht diese Hand schon durchgeführt ins Vaterland! Nur spart es nicht auf andre Zeiten; es ist schon jetzt so viel versäumt. Ihr mehrt euch selbst die Schwierig⸗ keiten, wenn ihr das süße Heut verträumt. Eilt, eilet, denn die Gnadenzeit rennt zügellos; zur Ewigkeit. 10. Laßt euch das Fleisch nicht träge machen, verfluchet seine Zärtlichkeit: ihr gebt euch ja um eitle Sachen in tausend Müh und Fährlichteit. Wie, daß ihr um das höchste Gut so faul, verzagt und sorglos thut? 11. Eilt, faßt einander bei den Händen; seht, wie ist unser Ziel so nah! Wle bald wird unser Kampf; sich enden! Da steht dann unser König da; der führt uns ein zur stillen Ruh und teilet uns das Kleinod zu. Leopold Franz Friedrich Lehr 1709.—1744. räumt. zeit träge hen, * Mel. 350. Straf mich nicht in deinem Zorn. (Mache dich, mein Geist, bereit.) — dich mit dem heil⸗gen O⸗le; sich dir in Herz und See⸗le. ———— —.———.— DRDDDD 1 Laß den Mund al-le Stund vom Ge- bet und Fle- hen W 7*—— H me, —.— 2—.——EI hei ⸗lig ü ⸗ ber ⸗ ge ⸗ hen. Heilige den heilgen Brand, deines Geists Verlangen, dem, ders Blut an dich gewandt, heilig anzuhangen: heilger Rauch sei es auch, der zu Gott aufgehet, wenn dein Herze flehet. 3. Das Gebet der frommen Schar, was sie fleht und bittet, das wird auf dem Rauchaltar vor Gott ausgeschüttet, und da ist Jesus Christ Priester und Versühner aller seiner Diener. 4. Kann ein einiges Gebet einer gläubgen Seelen, wenns zum Herzen Gottes geht, seines Zwecks nicht fehlen: was wirds thun, wenn sie nun alle vor ihn treten und zusammen beten? 5. Wenn die Heilgen dort und hier, Große mit den Kleinen, Engel, Menschen mit Begier alle sich vereinen, und es geht ein Gebet aus von ihnen allen: wie muß das erschallen! 6. O der unerkannten Macht von der Heilgen Beten! Ohne das wird nichts vollbracht so in Freud als Nöten. Schritt für Schritt wirkt es mit, wie zum Sieg der Freunde, so zum End der Feinde. +7 8 O so betet all zu Hauf, betet immer wieder; heilge Hände hebet auf, heilget eure Glieder. Heiliget das Gebet, das zu Gott sich schwinget, betet, daß es dringet. 8. Betet, daß die letzte Zeit vollends übergehe, daß man Christi Herrlichkeit offenbaret sehe; stimmet ein insgemein mit der Engel Sehnen nach dem Tag, dem schönen. Christoph Karl Ludwig von Pfeil 1712—1784. Heingung. 65— 351. Mel. Was Gott thut, das ist wohlgethan. + ů 2 1 *—— 0——.———————— 2 een.— —— 3— 1. Dich, Je⸗sum, laß ich e-wig nicht, dir bleibt mein Herz er⸗ Du kennst dies Herz, das red⸗ lich spricht: Nur ei⸗nem will ich 5 II— ö— ———.—— 2—.——— 66656566666.Z86. 57..555 0 2—.—— 2— 2—.——.— 2 1e Den⸗ Du, Herr, al-lein, du sollst es sein, du ———— IIFFFtF...8. —*.— E —— sollst mein Trost auf Er Dich, Jesum, laß ich ewig nicht, ich halte dich im Glauben; nichts kann mir meine Zuversicht und deine Gnade rauben. Der Glaubensbund hat festen Grund: die deiner sich nicht die kann dir niemand nehmen. Dich, Jesum, laß ich ewig nicht: aus göttlichem Erbarmen gingst du für Sünder ins Gericht und büßtest für mich Armen; aus Dankbarkeit will ich erfreut um deines Leidens willen die Pflicht der Treu erfüllen. 4. Dich, Jesum, laß ich ewig nicht; du stärkest mich von oben. Zu dir steht meine Zuversicht, wenn meine Feinde toben: den, mein Glück im Him⸗mel wer⸗-den. ich flieh zu dir, du eilst zu mir; wenn mich die Feinde hassen, wirst du mich 3—0 verlassen. Dich, Jesum, laß ich ewig nicht; das Kreuz soll uns nicht scheiden. Es bleibet jedes Gliedes Pflicht, 0. seinem Haupt zu leiden. Doch all mein Leid währt kurze Zeit, bald ist es überstanden, und Ruh ist dann vorhanden. 6. Dich, Jesum, laß ich ewig nicht, nie soll mein Glaube wanken; und wenn des Leibes Hütte bricht, sterb ich mit dem Gedanken: mein Freund ist mein, und ich bin sein; ö— er ist mein Schutz, mein Tröster, stunnd ich bin sein Erlöster. Ehrenfried Liebich 1713-1780. — 31 52. Mel. Mein Herzensjesu, meine Lust. 22Z—— +.—.—..————— ————.——.2 v——E— ———— V EE —— E.——— 2—.. 1. Gott, dei⸗ ne Gü=te reicht so weit, so du krönst uns mit Barm- her-zig weit die Wol⸗ken ⸗keit und eilst, uns bei ⸗zu⸗ ö heiden. licht, n. icht, 1: bricht, ster, 1780. x x auf mein Wort; denn ich will vor dir be⸗ten. 2. Ich bitte nicht um Überfluß und Schätze dieser Erden; laß mir, so viel ich haben muß, nach deiner Gnade werden. Gieb mir nur Weisheit und Verstar dich, Gott, und den, den du gesan und mich selbst zu erkennen. 3 Ich bitte nicht um Ehr und Ruhm, so sehr sie Menschen rühren; des guten Namens Eigentum 1d, dt, Christian Fürchtegott Gellert 1715-1769. laß mich nur nicht verlieren. Mein wahrer Ruhm sei meine Pflich der Ruhm vor deinem Angesicht und frommer Freunde Liebe. 4. So bitt ich dich, mein Herr und Got auch nicht um langes Leben: im Glücke Demut, Mut in Not, das wollest du mir geben. In deiner Hand steht meine Zeit, laß du mich nur Barmherzigkeit vor dir im Tode finden. 353. Mel. Nun bitten wir den heiligen Geist. t, + 4— ö— .————.———.— ö ö n——Q—.——— ö—— —— DEE. — 1. Ach mein Herr Je⸗su, dein Na⸗ he⸗sein bringt gro⸗ — 65—.— ;— — II —. ö i ernr y. a rrnö, ßen Frie-den ins Herz hin-ein, und dein Gna-den⸗an⸗-blick macht — 2409 *9— 2 I. * .. E 1 23 2— 1————2— —4 ³4 2 uns so se-lig, daß Leib und See⸗le dar ⸗ü⸗ ber fröh⸗ E— 1.— II — e ——— lich und dank-bar wird. 2. Wir sehn dein freundliches Angesicht voll Huld und Gnade wohl leiblich nicht, aber unsre Seele kanns schon ge⸗ wahren: du kannst dich fühlbar gnug offen⸗ baren auch ungesehn. 3. O wer nur immer bei Tag und Nacht dein zu genießen recht wär bedacht der hätt ohn Ende von Glück zu sagen, und Leib und Seele müßt immer fragen: Wer ist wie du? 4. Barmherzig, gnädig, geduldig sein, uns täglich reichlich die Schuld ver⸗ zeihn, heilen, stillen, trösten, erfreun und segnen und unsrer Seele als Freund be⸗ gegnen ist deine Lust. 5. Ach gieb an deinem kostbaren Heil uns alle Tage vollkommnen Teil und laß unsre Seele sich immer schicken, aus Not und Liebe nach dir zu blicken ohn Unterlaß. Hrrrrgrrrrg⸗ 6. Und wenn wir weinen, so tröst uns Hald mit deiner blutigen Todsgestalt; ja die laß uns immer vor Augen schweben und dein wahrhaftiges In⸗uns⸗leben zu sehen sein. 7. Ein herzlich Wesen und Kindlichkeit ei unsre Zierde zu aller Zei — und die Blutbes sprengung aus demen Wunden erhalt uns solche zu allen Stunden bei Freud und Leid. 8. So werden wir bis in Himmel'nein mit dir vergnügt wie die Kindlein sein. Muß man gleich die Wangen noch manchmal netzen: wenn sich das Herz nur an dir stets letzen und stillen kann. 9. Du reichst uns deine durchgrabne Hand, die so viel Treue an uns gewe andt, daß wir beim Drandenken beschämt dastehen, und unser Lrge muß übergehen vor Lob und Dank. Christian Gregor 1723—1801. 354. Mel. Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren. 1 7 —. D ——— 1. Al⸗les ist eu⸗er! O Wor⸗te des e⸗wi⸗gen Le⸗bens! Füh⸗le sie, gläu⸗bi ⸗ge See⸗le, voll hei⸗li⸗gen Be⸗bens. *D + IS =— 4— ů—— X— Al⸗les ist dein! I: disch-ge⸗sinn-ten al⸗lein tö-nen die —., —. ee—. Wor ⸗ te ver ⸗ ge⸗bens. Gött Wall finde Thor nie! Imn sieht Wol stat: Güt Alle alle Leb ist unt Hi äß EE 3— Alles ist euer! O Christen, vom Himmel hernieder 2. Göttliche Würde, entzückende Hoheit rö 9— uns des Christen! 8 stalt; Wallt er gleich dürftig und einsam schauet der Mittler auf seine er⸗ Augen in traurigen Wüsten, löseten Glieder; weben findet er gleich höret, er spricht: ö ns⸗leben Thoren geachtet und reich: Fürchte, du Häuflein, dich nicht; nie kann nach Eitlem ihn lüsten. alles ist euer, ihr Brüder! 3. 6. dlichteit— Immer das Auge gerichtet nach hei⸗Seid ihr auch elend, verlassen, ver⸗ 'it ligen Höhen. folgt und gefangen, Thoren im fließen euch Zähren des Grams von 8 deinen sieht er die Güter der T unden ö Sturme verwehen. erbleichenden Wangen, Stunden Wohl ihm, er faßt droben im Licht, statt der vergänglichen Last freut euch, da fließen sie nicht, Güter, die nimmer vergehen. dort ist das Alte vergangen. tel nein 4. 7. ö Kindlein Alles, was Freude gewähret im ir⸗Die ihr mit Christo einst herrschet, n. dischen Leben, singt Lieder der Feier; en noch alles, wovor noch die Kinder der freut euch der Hoheit, die Christus netzen: Welt hier erbeben, errungen so teuer, dir stets Leben und Tod die er erwarb, zen ist euch auf Gottes Gebot als er auf Golgatha starb. 5 Amen, ja, alles ist euer! unter die Füße gegeben. Christian Friedrich Daniel Schubart 1739—1791. —— ind, ewandt, 355. Heschämt Mel. Jesu, meines Lebens Leben.(Alle Menschen müssen sterben.) — stehen n* ———.—.— der Stil⸗le still zu freun, 1801.— 1. Gern in al⸗les mich zu fü⸗gen, mich oh-ne Wor⸗te, mit Vergnü⸗gen al ⸗-ler Knechte Knecht zu sein, — V nie mit Ga-ben stolz zu prangen, Men⸗schenruhm nie zu ver⸗lan⸗gen: — Weis V aller Demut Quell und Lehrer, Jesus Christus, lehre mich, still und schweigend sehn auf dich. 2. Unbekannte Wege wandeln, 2 Wege, die dein Aug nur kennt, stille dulden, schweigend handeln, 3. Gott der Niedrigen und Stillen, wo kein Menschenmund ah nennt: das, du freundlicher Gewährer, die so gern im Schatten ruhn, 21* ............ ⁵ —— streng und fromm nach deinem Willen einsam leiden oder thun, laß, o Vater, mich nicht klagen, sollt ich schwere Lasten tragen, schweigend lieber in mich gehn, demutsvoll auf dich nur sehn. 4. Gott, du bist mein Gott, ich falle 356. Vrrerg demutsvoll zu Fuße dir. Du erquickst, begnadigst alle, schenkest Gnad und Ruh auch mir unterstützest mein Bestreben, immer stiller dir zu leben, meiner Ohnmacht nie zu traun, fester stets auf dich zu baun. Johann Kaspar Lavater 1741—1801. 2—— 5———. e,. + — der Wan-⸗del gehn. Was die From⸗-men wün⸗schen, kann dort erst ganz ge⸗schehn; ——. J 133.———44—— 1—9.—5 8—G—WW.——— + * 0 , ——.———— 17—— 7——.— 7 E ————— 2———n 1 1 ——.——. 2 Himmelan schwing deinen Geist jeden Morgen auf. Kurz, ach kurz ist, wie du weißt, unser Pilgerlauf. Fleh täglich neu: Gott, der mich zum Himmel schuf, präg ins Herz mir den Beruf, : mach mich getreu. 3. Himmelan hat er dein Ziel selbst hinaufgestellt: sorg nicht mutlos, nicht zu viel um den Tand der Welt; flieh diesen Sinn! Nur was du dem Himmel lebst, dir von Schätzen dort erstrebst, „ das ist Gewinn. 4. Himmelan erheb dich gleich, wenn dich Kummer drückt, weil dein Vater, treu und reich, stündlich auf dich blickt. Was quält dich so? dein An⸗ge⸗ sicht, dein An-⸗ ge⸗-sicht. Droben in dem Land des Lichts 2 sei himmlisch froh. 3. Himmelan wallt neben dir alles Volk des Herrn, trägt im Himmelsvorschmack hier seine Lasten gern. O schließ dich an! Kämpfe drauf, wie sichs gebührt; denke, auch durch Leiden führt die Himmelsbahn. 6. Himmelan ging Jesus Christ mitten durch die Schmach. Folg, weil du sein Jünger bist, seinem Vorbild nach. Er litt und schwieg; halt dich fest an Gott, wie er; statt zu klagen, bete mehr; : erkämpf den Sieg. 7. Himmelan führt seine Hand durch die Wüste dich, weiß man von den Sorgen nichts: ziehet näher im 5. Von und 1 ½ zur Himn selbst Seis, kurze harr Auf d nach De Halle Über der die, ihrer deret nach Den der und sich Sieg spra ehn. hehn; — sicht. Lichts nichts: ack hier ebührt; ührt ist bist, er; Heiligung. ziehet dich im Prüfungsstand näher hin zu sich im Himmelssinn. Von der Weltlust freier stets und mit ihm vertrauter gehts ½ zum Himmel hin. 8. Himmelan führt dich zuletzt selbst die Todesnacht. ů Seis, daß sie dir sterbend jetzt kurze Schrecken macht: harr aus, harr aus! Auf die Nacht wirds ewig hell; nach dem Tod erblickst du schnell ½ des Vaters Haus. 9. Hallelujah! Himmelan 32⁵ steig dein Dank schon hier. Einst wirst du mit Scharen nahn, und Gott naht zu dir in Ewigkeit. Aller Jammer ist vorbei, alles preist verklärt und neu à1 in Ewigkeit. ö 10. Hallelujah singst auch du, wenn du Jesum siehst, unter Jubel ein zur Ruh in den Himmel ziehst. Gelobt sei er! Der vom Kreuz zum Throne stieg, hilft auch dir zu deinem Sieg. , Gelobt sei er! Johann Gottfried Schöner 1749—1818. 357. Mel. Jesus, meine Zuversicht. EENR— —5 E—— V. e e dnmren— 4 —.— une— +—— 1. Steil und dor⸗nig ist der Pfad, der uns zur Voll⸗en⸗dung lei ⸗ tet. Se=lig ist, wer ihn be⸗trat und im Na⸗men Je⸗ su strei⸗tet; ů ů ö—8—5 +4 II—.——4 2— F· Ft se⸗lig, wer den Lauf vollbringtund nicht kraft⸗los nie⸗ der-sinkt! 2 Überschwenglich ist der Lohn der bis in den Tod Getreuen, die, der Lust der Welt entflohn, ihrem Heiland ganz sich weihen; deren Hoffnung unverrückt nach der Siegeskrone blickt. 3. Den am Kreuz wir bluten sehn, der hat uns den Lohn errungen und zu seines Himmels Höhn sich vom Staub emporgeschwungen. Sieger in des Todes Nacht, sprach er selbst: Es ist vollbracht! 4. Zeuch, o Herr, uns hin zu dir, zeuch uns nach, die Schar der Streiter! Sturm und Nacht umfängt uns hier; droben ist es still und heiter. Jenseits, hinter Grab und Tod, strahlt des Lebens Morgenrot. —. Auf denn, Streitgenossen, geht mutig durch die kurze Wüste; eht auf Jesum, wacht und fleht, daß Gott selbst zum Kampf euch rüste. Der in Schwachen mächtig ist, giebt uns Sieg durch Jesum Christ. Samuel Gottlieb Bürde 1753—-1831. HG⁴ Heiligung. 358. Mel. Die Tugend wird durchs Kreuz geübet. + 1. Was wär ich oh-ne dich Zu Furcht und Ang⸗-sten aus⸗ ge⸗ we⸗sen? Was würd ich oh⸗ne er ⸗le⸗sen, ständ ich in wei⸗ter EE A ——.5— dich, Herr, sein? si⸗cher, was ich lieb-te, die Welt al⸗ lein. Nichts wüßt ich — ————— —.———..— ö 7 .— 2—.—— 2— 1.————— 1.— 0 wär ein dunk ⸗ler Sch lund, und wenn mein Herz sich —.—F 1.—.— .— *—DDD be⸗trüb⸗te, 2. Einsam verzehrt von heißem Sehnen, erschien mir nächtlich jeder Tag; ich folgte nur mit heißen Thränen dem weiten Lauf des Lebens nach; ich fände Unruh im Getümmel und hoffnungslosen Gram zu Haus. Wer hielte ohne Freund im Himmel, wer hielte da auf Erden aus? 3. Hat Christus sich mir kund gegeben, und bin ich seiner erst gewiß, o dann verzehrt ein lichtes Leben die bodenlose Finsternis. Nun schau ich erst desChristen Würde, mein Schicksal wird verklärt durch ihn, und leichter trag ich jede Bürde, seh in der Wüste Rosen blühn. 4. Das Leben wird zur Liebesstunde, die neue Welt spricht Lieb und Lust, und Balsam träuft in jede Wunde, und frei und voll klopft jede Brust. Dlei alle seine tausend Gaben leib ich sein demutsvolles Kind, gewiß, ihn unter uns zu haben, wenn zwei auch nur versammelt sind. wem thät ich Sor⸗gen kund? 5 O geht hinaus auf allen Wegen und holt die Irrenden herein, streckt jedem eure Hand entgegen und ladet froh sie zu uns ein. Der Himmel ist bei uns auf Erden, im Glauben schauen wir ihn an; mei ⸗ ne — die eines Glaubens mit uns werden, auch denen ist er aufgethan. 6. Ein alter schwerer Druck der Sünde war fest auf unser Herz gebannt; wir irrten in der Nacht wie Blinde, von Reu und Lust zugleich entbrannt Ein jedes Werk schien uns Ver⸗ brechen, der Mensch nur Gottes Feind zu sein, und schien der Himmel uns zu sprechen, so sprach er nur von Tod und Pein 7. Das Herz, des Lebens reiche Quelle, gab sich der Angst der Sünde hin, und wards in unserm Geiste helle, so war nur Unruh der Gewinn. Der Sinne Lust hielt an der Erde die bebenden Gefangnen fest; Wegen erein, ntgegen ein. zuf Erden, ihn an; —.— 5werden, an. er Sünde jebannt; ie Blinde, ntbrannt. uns Ver⸗ rechen, Feind zu ein, uns zu prechen, und Pein he Quelle, ünde hin, iste helle, winn. der Erde est; urcht vor des Totenrichters Gureh Schwerte verschlang der Hoffnung überrest. 8. Da kam ein Heiland, ein Befreier, ein Menschensohn, voll Ma und Macht, und hat ein allbelebend Feuer in unsern Herzen angefacht. Nun sahn wir erst den Himmel offen als unser altes Baterland, wir konnten glauben, lieben, hoffen und fühlten uns mit Gott verwandt. 9. Seitdem verschwand die Not der Sünde, Heiligung. 327 und fröhlich wurde jeder Schritt; der Eltern Liebe gab dem Kinde ins Leben diesen Glauben mit; durch ihn geheiligt zog das Leben vorüber wie im Morgenlicht, und ewger Lieb und Lust ergeben, bemerken wir den Abschied nicht. 10. Noch steht in wunderbarem Glanze der heilige Geliebte hier; gerührt von seinem Dornenkranze und seiner Treue, weinen wir. Ein jeder Mensch ist uns willkommen, der seine Hand mit uns ergreift, in seinen Bund mit aufgenommen zur Frucht des Paradieses reift. Georg Friedrich Philipp von Hardenberg(Novalis) 1772—1801. 359. Mel. Ach Herr, mich armen Sünder. — 1. Wenn al ⸗le un⸗treu wer⸗den, daß Dank⸗bar⸗keit auf Er-den nicht aus-ge⸗stor⸗ben sei. so bleib ich dir doch treu. —. V — 6 — EEE— Für mich um⸗fing dich Lei⸗ Im ver⸗gingst für mich in Schmerz; drum 0 2— I 39——— 7 J— * 7 1— geb ich dir mit Freu-den auf 2. Oft muß ich bitter weinen, daß du gestorben bist, und mancher von den Deinen dich lebenslang vergißt. Von Liebe nur durchdrungen, hast du so viel gethan; und doch bist du verklungen, und keiner denkt daran. 3. Du stehst voll treuer Liebe noch immer jedem bei, und wenn dir keiner bliebe, so bleibst du dennoch treu. Georg Friedrich Philipp von Hardenberg(RNovalis) 1772—1801. e⸗ wig die⸗ ses Herz. Die treuste Liebe sieget, am Ende fühlt man sie, weint bitterlich und schmieget sich kindlich an dein Knie. 4. Ich habe dich empfunden; 0 lasse nicht von mir! Laß innig mich verbunden auf ewig sein mit dir! Einst schauen meine Brüder auch wieder himmelwärts und sinken liebend nieder und fallen dir ans Herz. 32— Heiligung. 360. Mel. Dir, dir, Jehovah, will ich singen. .— d n—.——— 7—.—...—.—————. 9—————‚.——. 25 V 1. Du bist mir nah mit dei⸗ ner Gna⸗de, ver⸗giebst in du lei ⸗ test mich des Le⸗bens Pfa⸗de, giebst tau⸗send —————— 2— öᷓDꝑDiDDD e DD 1.———1—3— I——————— dei⸗nem Sohn mir al ⸗le Schuld, 7 Pro⸗ben dei ⸗-ner Va⸗ter⸗huld. Ich schmeck und se-he — D n er xr. Emen: ierrn: e, enn Frer f ö ——————, E—— 2....———— 1. dei⸗ne Freundlich⸗keit: du trugst und trägst mich mit Barm⸗her⸗zig⸗keit. 2. Du bist mir nah mit Vatertreue, du läßt mich nicht, der Vater nicht sein Kind: du hältst den Bund, wie oft aufs neue des Kindes Schwüre schon gebrochen ind. Gieb du mir, Vater, treuen Kindes⸗ sinn, ö nimm Wankelmut und Leichtsinn von mir hin. 3. Du bist mir nah mit deinem Lichte, erleuchtest mir die dunkle Pilgerbahn: vor deinem Strahlenangesichte verschwinden Irrtum, Finsternis und Wahn. So lang ich leb, erleuchte mich dein Licht: von ihm geleitet, irr ich ewig nicht. 4. Du bist mir nah mit Kraft und Stärke, so oft ich bete, hilfst du mir im Streit; durch dich nur üb ich gute Werke, von Ohnmacht und Verzagtheit ganz befreit. Du wohnst, du wirkst in mir, All⸗ mächtiger; du giebst mir Mut ins Herz, All⸗ liebender. 5. Du bist mit deinem Trost mir nahe, denn meine Thränen hast du, Gott, gezählt; dein liebend Vaterauge sahe mich gnädig an, so oft dein Kind gefehlt; wie oft auch Not und Kummer mich edrückt, du hast mich stets mit reichem Trost erquickt. 6. Du bist mir nah mit deinem Frieden, in mir und außer mir ist so viel Krieg; ach wär ich nie von dir geschieden, so hätt ich längst errungen jeden Sieg. Doch bin ich auch von meinem Ziel noch fern, ich mehr den Frieden meines Herrn. stets kost 2. Du bist mir nah mit deinem Segen, ich fühls, du ziehst mit Macht mich himmelwärts; drum eil ich kindlich dir entgegen: nimm, Vater, nimm denn hin mein ganzes Herz; o laß es ruhn in deiner Liebe Schoß und mach es ganz von aller Welt⸗ lust los. ig⸗keit. tir nahe, zu, Gott, * E in Kind öů ner mich m Trost t. Frieden, [Krieg; chieden, rn, Frieden Herrn. wärts; Heiligung. 8. laß bald dein Vaterangesicht Ich nahe dir mit tiefem Sehnen, schaun. mit Kindeslieb und freudigem Ver⸗ Ja, wohn in mir: ein Freu traun. himmel ist, Ich will auf dich, mein Stab, mich wo du, mein Gott, der Seele nahe lehnen, Karl August Döring 1783—184 361. Joh. 14, 6. Mel. Valet will ich dir geben. —— ————————5— H PFPFPFPFFf!;fF!F!FTFTFTPfPT!TIT ł᷑ũ̃ TT TTPTTPTPTPTTTTPTFTFP'P'P'PT'T T E—.—————— 4.—— — 1. Aus ir⸗ di⸗schem Ge⸗tüm⸗mel, wo nichts das Herz er⸗quickt, wer zeigt den Weg zum Him-mel, wo⸗-hin die Hoff-nung blickt? — 2——.....2 2 + m—.—.——— ö— ö ö ö Söäö eed in inu.,rx ̃—..—.—— 1— J— Wer lei⸗tet un⸗ser Stre⸗ben, wenn es das Ziel ver-gißt? Wer — ———.— H— I PBö mLr — 2— n Hneen. führt durch Tod zum Le-ben? Der Weg heißt Je⸗- sus Christ. 2. 3. Hier irren wir und fehlen, Wer giebt uns hier schon Freuden, gehüllt in tiefe Nacht: die niemand rauben kann? durch wen wird unsern Seelen Wer zeiget uns im Leiden ein wahres Licht gebracht? den Himmel aufgethan? Von oben kommt die Klarheit, Wenn vor dem Tod wir beben, die alles uns erhellt; wer giebt dem Herzen Ruh? denn Christus ist die Wahrheit, Heil! Christus ist das Leben, er ist das Licht der Welt. führt uns dem Vater zu. Christoph Karl Julius Asschenfeldt 1792—1856. 362. Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern. 4——.——.—— 2.——. S.—— 2 DEiiE.— E 1 2— 6 1. Uns, die Ge⸗bund⸗nen, zu be⸗frein, der Un⸗heil⸗ba ⸗ren All uns ⸗re Schuld und Not und Qual hat er aus Lieb und ———— Ga 90— Vertrauen auf Gott. 55295 öů E ID. II—4 1— 4.— ISS ——2 Heil zu sein, ist er her⸗ ab ge⸗kom⸗men. 5 frei⸗ er Wahl von uns auf sich ge⸗nom-men. Mü⸗den Frie ⸗den — 1——.— ö 2 — 1 1 1—— n 2 0 ‚—22.————— L 7 2 1.— und E⸗ len-den Heil zu sen-den, stieg er nie- der, brach⸗te —— II ᷓDPDPP——— —— das Ver⸗lor ne wie-der. 2. Der einst im Fleisch auf Erden war, ist auch noch heute unsichtbar allwaltend hier zugegen. Er nimmt sich unsrer Schwachheit an; wenn wir den steilen Pfad hinan zu klimmen nicht vermögen, trägt er, pflegt er, die erliegen, giebt zum Siegen Mut und Stärke, Geist, zu wirken Gottes Werke. Zu Gottes Ruhm hat ers vollbracht. Wo ist, o Tod, nun deine Macht? Wo ist dein Sieg, o Hölle? Wie weit uns auch der Sturm ver⸗ schlägt, ans heimatliche Ufer trägt uns doch die letzte Welle. Fröhlich, selig auch in Leiden sind wir, scheiden voll Vertrauen, ihn dort, wie er ist, zu schauen. 1834. 4. Vertrauen auf Gott. (Hingabe in seinen Willen. Trost im Kreuz.) 363. A —2.. ———— DDE — — 1. Was mein Gott will, das gscheh al lzeit, sein Will der ist der bes⸗ 6„ zu hel⸗fen den'n er ist be⸗eit, die an ihn glauben fes⸗te: + 2——— ö— 1.—— ö———.——.—— e er hilft aus Not, der frma me Gott, und züch⸗ti⸗ get mit Ma⸗ßen.— ö ö n, ————1 Gott ver⸗-traut, fest auf ihn baut, den will er nicht ver=las⸗ sen. Gott mein was will Sein er se er h auf Dru hinf zu: will IA6EV llbracht. Macht? Vertrauen auf Gott. 2. Mein arme Seel ich Gott befehl Gott ist mein Trost, mein Zuversicht, in meiner letzten Stunden. mein Hoffnung und mein Leben; Du frommerGott, Sünd, Höll und Tod was mein Gott will, daß mir geschicht, hast Du mir überwunden. will ich nicht widerstreben. 4 10* 7 Wort ist wahr, denn all mein Noch eins, Herr, will ich bitten dich, Sein a du wirst mirs nicht versagen: er selber 130 Wacht, it 18 fü wenn mich der böse Feind anficht, er hüt't und wachr, 151—— uns laß mich, Herr, nicht verzagen. rachtet, Hilf, steur und wehr, ach Gott, mein Herr, Ehren deinem Namen. von dieser Welt Wer das begehrt, dem wirds ge⸗ auf daß uns gar nichts fehlet. 3. Drum will ich gern hinfahrn in Gottes Willen währt; u meinem Gott; wauns ihm gefällt, drauf sprech ich fröhlich Amen. will ich ihm halten stille. 1554. 364. Psalm 31. SSS.. Herr; hilf, daß ich nicht zu Schan⸗den werd noch e-wiglich — hal-te mich in dir, dem treu⸗-en Got-te. 2. Dein gnädig Ohr neig her zu mir, erhör mein Bitt, thu dich herfür, Hort, eil bald, mich zu erretten. mein Schild, mein Kraft, sagt mir In Angst und Weh dein Wort, ich lieg und steh, mein Hilf, mein Heil, mein Leben, hilf mir in meinen Nöten. mein starker Gott in aller Not: wer mag mir widerstreben? 4. Du bist mein Stärk, mein Fels, mein Ho 3. Mein Gott undSchirmer, steh mir bei, sei mir ein Burg, darin ich frei 5. und ritterlich mög streiten, Herr, meinen Geist befehl ich dir; ob mich gar sehr mein Gott, mein Gott, weich nicht von mir, der Feinde Heer anficht auf beiden Seiten. nimm mich in deine Hände; Verkrauen auf Gott. o wahrer Gott, aus aller Not hilf mir am letzten Ende. sei Vater, Sohn und Geist bereit't, Lob seinem heilgen Namen! Die göttlich Kraft 6. mach uns sieghaft Lob, Preis und Ehr und Herrlichkeit durch Jesum Christum. Amen. Adam Reusner 1496—1575. 365. —.——.——— EEH‚‚T—..———— e, ee, ur Eirire.ee nui irrn e, nen er. n, 12 0 115 E * 1. Wenn wir in höch⸗sten Nö⸗ ten sein und wis ⸗sen nicht, wo ——— n ee,e.,... —4 I ö i—— E 0 2 aus und ein, und fin-den we⸗der Hilf noch Rat, ob ‚——— —.—— 2——— 2 4—— 2—————— wir gleich sor- gen früh und spat: 2. 5. So ist das unser Trost allein, Drum kommen wir, o Herre Gott, daß wir zusammen insgemein und klagen dir all unsre Not, dich anrufen, o treuer Gott, weil wir jetzt stehn verlassen gar um Rettung aus der Angst und Not; in großer Trübsal und Gefahr. 3 ö 6. Und heben unser Aug und Herz Sieh nicht an unsre Sünde groß, zu dir in wahrer Reu und Schmerz sprich uns derselbn aus Gnaden los, und suchen der Sünd Vergebung steh uns in unserm Elend bei, und aller Strafen Linderung, mach uns von allen Plagen frei; 4. 7. Die du verheißest gnädiglich Auf daß von Herzen können wir allen, die darum bitten dich nachmals mit Freuden danken dir, im Namen deins Sohns Jesu Christ,‚ gehorsam sein nach deinem Wort, der unser Heil und Fürsprach ist. dich allzeit preisen hier und dort. Paul Eber 1511—1569. 366. Mel. Was mein Gott will, das gscheh allzeit. U„ ———— SZI..—. + —— 7 2.—.—4 P. 2 ————— 2— 2— —— ů— 1. Wer Gott ver⸗traut, hat wohl ge⸗baut im Him⸗-mel und auf wer sich ver⸗läßt auf Je⸗- sum Christ, dem muß der Him⸗mel dereit't, Gott, I gar X. roß, n los, rei; wir n dir, zort, +* — 7— * — V — —— 2. 2 Fr ⸗ en:— Aarr Een Dar⸗um auf dich all Hoff-nung ich ganz —— ů ů ²——.————————.— — 2 — fes⸗tig⸗lich will set⸗zen; Herr Je⸗su Christ, mein Trost du bist in ———— 21—— SSSDSDSDSSSDSS.. To ⸗ des Not und Schmer⸗zen. 2.. Und wenns gleich wär demTeufel sehr Dein tröst ich mich ganz sicherlich, und aller Welt zuwider, denn du kannst mirs wohl geben, dennoch so bist du, Jesu Christ, was mir ist not, du treuer Gott, der sie all schlägt darnieder; für dies und jenes Leben. und wenn ich dich nur hab um mich Gieb wahre Reu, mein Herz erneu, mit deinem Geist und Gnaden, errette Leib und Seele. so kann fürwahr mir ganz und gar Ach höre, Herr, dies mein Begehr nicht Tod noch Teufel schaden. und laß mein Bitt nicht fehlen. Str. 1 von Joachim.. 1525—1583. r. 2 und 3: 1597. 367. 4—— ——.———..—— 7 —.——0—.——6 2—1 0 2— 1 * 2 1. Von Gott will ich nicht las⸗sen, denn er läßt nicht von mir, führt mich auf rech⸗ ter Straßen, da ich sonst ir⸗ret sehr: W ů x IIE 5— SSSSSSS I IIIISI er reicht mir sei ne Hand; den A-bend und den Mor⸗gen thut er mich wohl ver-sor⸗-gen, wo ich woll im Land. errett't von Sünd und Schanden, 2. Wenn sich der Menschen Hulde von Ketten und von Banden, und Wohlthat all verkehrt, ja wenns auch wär der Tod. so findt sich Gott gar balde, 3. sein Macht und Gnad bewährt: Auf ihn will ich vertrauen er hilft aus aller Not, in meiner schweren Zeit. IMMIIIH IIIII Es kann mich nicht gereuen, er wendet alles Leid. Ihm sei es heimgestellt; mein Leib, mein Seel, mein Leben sei Gott dem Herrn ergeben; er schaffs, wie's ihm gefällt. 4. Es kann ihm nichts gefallen, denn was mir nützlich ist. Er meints gut mit uns allen, schenkt uns den Herren Christ, sein eingebornen Sohn. Durch ihn er uns bescheret, was Leib und Seel ernähret: lobt ihn ins Himmels Thron! * D. Lobt ihn mit Herz und Munde, ihn, der uns beides schenkt! Das ist ein selge Stunde, darin man sein gedenkt; sonst verdirbt alle Zeit, die wir zubringn auf Erden: wir sollen selig werden und bleibn in Ewigkeit. 6. Auch wenn die Welt vergehet mit ihrer stolzen Pracht, nicht Ehr noch Gut bestehet, das vor war groß geacht't, wir werden nach dem Tod tief in die Erd begraben: wenn wir geschlafen haben, will uns erwecken Gott. 7. Die Seel bleibt unverloren, geführt in Abrams Schoß, der Leib wird neu geboren, von allen Sünden los, ganz heilig, rein und zart, ein Kind und Erb des Herren; daran muß uns nicht irren des Teufels listig Art. 8. Darum ob ich schon dulde hie Widerwärtigkeit, wie ichs auch wohl verschulde, kommt doch die Ewigkeit, ist aller Freuden voll; dieselb ohn einigs Ende, dieweil ich Christum kenne, mir widerfahren soll. 9. Das ist des Vaters Wille, der uns geschaffen hat; sein Sohn hat Guts die Fülle erworben uns und Gnad; auch Gott der heilge Geist im Glauben uns regieret, zum Reich des Himmels führet. Ihm sei Lob, Ehr und Preis! Ludwig Helmbold 1532—1598. 368. Mel. Aus tiefer Not schrei ich zu dir. 4 ö; DDRT—.— ————0 HSHS..—.—— I—IiIiIiieiieieee 1. Herr, wie du willst, so schicks mit mir im Le-ben und im al ⸗lein zu dir steht mein Be⸗gier, laß mich, Herr, nicht ver⸗ ISSIIIFII.— E ——————*——— B e n Lne 2 ———— 2 ES.- Ster⸗-ben; der⸗ben. Er⸗ halt mich nur in dei⸗ner Huld, sonst wie du willst; gieb —.—— allze Nier der Jesi wie deir kein dein en; lde, ülle 2. 3. Zucht, Ehr und Treu verleih mir, Soll ich einmal nach deinem Rat Herr, von dieser Welt abscheiden, und Lieb zu deinem Worte; verleih mir, Herr, nur deine Gnad, Herr, vor falscher Lehr daß es gescheh mit Freuden. behüt mich, und gieb mir hier und dorte, Mein Leib und Seel befehl ich dir; was dient zu meiner Seligkeit; o Herr, ein selig End gieb mir wend ab all Ungerechtigkeit durch Jesum Christum. Amen. Kaspar Bienemann 1540—1591. in meinem ganzen Leben. 369. Mel. Vater unser im Himmelreich. 44 1. Ach Gott, wie man⸗ches Her-ze ⸗leid be⸗geg-net mir zu ich zum Him-mel — ö—————5 —..———— ——.— S— ew⸗gen Gut. Fleisch und Blut sich zwin-gen zu dem 2. so weißt du, Herr, daß ichs nicht acht: Wo soll ich mich denn wenden hin? wenn ich dich hab, so hab ich wohl, Zu dir, Herr Jesu, steht mein Sinn. was mich ewig erfreuen soll. Bei dir mein Herz Trost, Hilf und Rat Dein bin ich ja mit Leib und Seel: allzeit gewiß gefunden hat. was kann mir thun Sünd, Tod und Niemand jemals verlassen ist, Höll? der getraut hat auf Jesum Christ. 5. Kein bessre Treu auf Erden ist, 3. denn nur bei dir, Herr Jesu Christ; Jesu, mein Herr und Gott allein, ich weiß, daß du mich nicht verläßt, wie süß ist mir der Name dein! dein Wahrheit bleibt mir ewig fest: Es tann kein Trauern sein so schwer, du bist mein rechter treuer Hirt dein süßer Nam erfreut viel mehr; der ewig mich behüten wird. kein Elend mag so bitter sein, 6 dein süßer Nam der linderts sein. Jesu, mein Freud, mein Ehr und 4. Ruhm, Ob mir gleich Leib und Seel ver⸗ meins Herzens Schatz und mein schmacht't, Reichtum, D — ⁷⁰π⁰⁴ Sedrrerterr ich kanns doch ja nicht zeigen an, wie hoch dein Nam erfreuen kann; wer Glaub und Lieb im Herzen hat, der wirds erfahren mit der That. 0. Drum hab ichs oft und viel geredt: wenn ich an dir nicht Freude hätt, wollt ich den Tod schier wünschen her, ja daß ich nie geboren wär; denn wer dich nicht im Herzen hat, der ist gewiß lebendig tot. 8. Jesu, du edler Bräutgam wert, mein höchste Zierd auf dieser Erd, an der allein ich mich ergötz, weit über alle güldne Schätz: so oft ich nur gedenk an dich, all mein Gemüt erfreuet sich. 9. Wenn ich mein Hoffnung stell zu dir, trtfOQorr. so fühl ich Fried und Trost in mir; wenn ich in Nöten bet und sing, so wird mein Herz recht guter Ding: dein Geist bezeugt, daß solches frei des ewgen Lebens Vorschmack sei. 10. Drum will ich, weil ich lebe noch, das Kreuz dir fröhlich tragen nach. Mein Gott, mach mich dazu bereit, es dient zum Besten allezeit; hilf mir mein Sach recht greifen an, daß ich mein Lauf vollenden kann. 11. Hilf mir auch zwingen Fleisch und Blut 7 vor Sünd und Schanden mich behüt, erhalt mein Herz im Glauben rein, so leb und sterb ich dir allein. Jesu, mein Trost, hör mein Begier: o mein Heiland, wär ich bei dir! Martin Moller 1547—1606. 2 370. Mel. Wenn wir in höchsten Nöten sein. 2 3 + 2—.— 2 0——— ,Fa —*—]—— I—6— V 1. Hilf, Hel-fer, hilf in Angst und Not, er-barm dich mein, du — 5.———— ———— 7 ů— 2— E— 2.——————— 332—.— 2.—;t..—— 0 treu⸗ er Gott; ich bin ja doch dein lie-bes Kind trotz 1 4 4*— 25—————4 7 2—4— 1—3— 2—— V*VW..——— —.——— Teu ⸗fel, Welt und al ⸗ler Sünd. 2. Ich trau auf dich, o Gott, mein Herr; wenn ich dich hab, was will ich mehr? Ich hab ja dich, Herr Jesu Christ, du mein Gott und Erlöser bist. (Nach Nikolaus Selnecker 1530—1592.) 3. Des freu ich mich von Herzen fein, bin gutes Muts und harre dein, verlaß mich gänzlich auf dein Wort. Hilf, Helfer, hilf, du treuer Hort! Martin Moller 1547—1606. * scheund behüt, ein rein, in. Begier: dir! 1606. n fein, ein, Wort. vort! 1606. Vertrauen auf Gott. 337 371. Psalm 23. Mel. Es ist gewißlich an der Zeit. 4 4 I SIIII I I.. T T 56—————— 2— ů——— — 1. Der Herr ist mein ge⸗treu⸗er Hirt, dem ich mich ganz ver⸗ zur Weid er mich, sein Schäflein, führt auf schö-ner, grü⸗ner E E —4 II 2.— + 1 —. H Ere—— 4—— ——.4 2—. 2 2——.. EN H 1—.—...—.—— — trau⸗e: An⸗e; zum fri⸗schen Was⸗ser leit't er mich, mein Seel zu la-ben — ö E 4— 2. 2 2——— *— EE 2..— —— 2—.——— — 2·——— Wort der Gna-den. kräf ⸗tig-lich durchs Vo ◻ — 2. 3. Er führet mich auf rechter Bahn Ein Tisch zum Trost er mir bereit't, von seines Namens wegen: läßt Segens Ströme fließen, obgleich viel Trübsal geht heran schenkt mir voll ein, läßt Ol der Freud aufs Todes finstern Stegen, sich auf mein Haupt ergießen: so grauet mir doch nicht dafür, sein Güte und Barmherzigkeit mein treuer Hirt ist stets bei mir, werden mir folgen allezeit, sein Steckn und Stab mich tröstet. in seinem Haus ich bleibe. Kornelius Becker 1561—1604. 372. 0 + — 4— 0—— AA— 1. Auf mei⸗nen lie-ben Gott trau ich in Angst und Not; der ——..—— SIIIII/ *.— Tann mich all-zeit ret-ten aus Trüb-sal, Angst und Nö⸗ ten, mein ——— 1 v r,t. —.—. 224—.. 0 Un⸗glück kann er wen-den, steht alls in sei- nen Hän⸗den. —— —— — ——— — .— )INININNr ——— 5559— E Vertrauen auf Gott. 2 Ob mich mein Sünd anficht, will ich verzagen nicht; auf Christum will ich bauen und ihm allein vertrauen, ihm will ich mich ergeben im Tod und auch im Leben. 3. Ob mich der Tod nimmt hin, Sterben ist mein Gewinn, und Christus ist mein Leben, dem hab ich mich ergeben; ich sterb heut oder morgen, mein Seel wird er versorgen. 4. mein Herr Jesu Christ, der du so gduldig bist für mich am Kreuz gestorben, hast mir das Heil erworben, auch uns allen zugleiche das ewig Himmelreiche: Amen zu aller Stund sprech ich aus Herzensgrund; du wollest selbst uns leiten, Herr Christ, zu allen Zeiten, auf daß wir deinen Namen ewiglich preisen. Amen. 1609. 373. Psalm 37, 5. Mel. Ach Herr, mich armen Sünder. 1—.—.—.— ů———.— (0—————— ů——— daen n ere nrer, er e d. —.—. ö 1. Befiehl du dei⸗ ne We ⸗ge und was dein Her-ze kränkt der al⸗ler⸗treus-ten Pfle⸗ge des, der den Him⸗-mel lenkt. —.—————————— 2——4—— .—5.‚—‚.—2 S..DD‚II“——ß.— 22..— 2—————— 2 i Der Wol⸗ken, Luft und Win⸗den giebt We⸗ ge, Lauf und Bahn, der + H— —— + W ⸗t wird auch We⸗ ge fin-den, da 2 Dem Herren mußt du trauen, wenn dirs soll wohlergehn; auf sein Werk mußt du schauen, wenn dein Werk soll bestehn. Mit Sorgen und mit Grämen und mit selbsteigner Pein läßt Gott sich gar nichts nehmen, es muß erbeten sein. 3. Dein ewge Treu und Gnade, o Vater, weiß und sieht, was gut sei oder schade dem sterblichen Geblüt; dein Fuß ge- hen kann. und was du dann erlesen, das treibst du, starker Held, und bringst zum Stand und Wesen, was deinem Rat gefällt. 4. Weg hast du allerwegen, an Mitteln fehlt dirs nicht; dein Thun ist lauter Segen, dein Gang ist lauter Licht dein Werk kann niemand hindern, dein Arbeit darf nicht ruhn, wenn du, was deinen Kindern ersprießlich ist, willst thun. und hier so wi Gott was und! das 1 zu se Hoff hoff Gott da di mit 1609. Wesen, ndern, Vertrauen auf Gott. 2— Und ob gleich alle Teufel hier wollten widerstehn, o wird doch ohne Zweifel Gott nicht zurückegehn: was er sich vorgenommen und was er haben will, das muß doch endlich kommen zu seinem Zweck und Ziel. 6. Hoff, o du arme Seele, hoff und sei unverzagt! 99— Gott wird dich aus der Höhle, da dich der Kummer plagt, mit großen Gnaden rücken; erwarte nur die Zeit, so wirst du schon erblicken die Sonn der schönsten Freud. 7. Auf, auf, gieb deinem Schmerze und Sorgen gute Nacht, laß fahren, was das Herze betrübt und traurig macht; bist du doch nicht Regente, der alles führen soll, Gott sitzt im Regimente und führet alles wohl. 8. Ihn, ihn laß thun und walten, er ist ein weiser Fürst und wird sich so verhalten, daß du dich wundern wirst, wenn er, wie ihm gebühret, mit wunderbarem Rat das Werk hinausgeführet, das dich bekümmert hat. 1 9 Er wird zwar eine Weile mit seinem Trost verziehn und thun an seinem Teile, als hätt in seinem Sinn er deiner sich begeben, und solltst du für und für in Angst und Nöten schweben, so frag er nichts nach dir. 10. Wirds aber sich befinden, daß du ihm treu verbleibst, so wird er dich entbinden, da dus am mindsten gläubst; er wird dein Herze lösen von der so schweren Last, die du zu keinem Bösen bisher getragen hast. 11. Wohl dir, du Kind der Treue, du hast und trägst davon mit Ruhm und Dankgeschreie den Sieg und Ehrenkron: Gott giebt dir selbst die Palmen in deine rechte Hand, und du singst Freudenpsalmen dem, der dein Leid gewandt. ö 12. Mach End, o Herr, mach Ende mit aller unsrer Not; stärk unsre Füß und Hände und laß bis in den Tod uns allzeit deiner Pflege und Treu empfohlen sein, so gehen unsre Wege gewiß zum Himmel ein. Paul Gerhardt 1607.— 1676. 374. Mel. Ermuntre dich, mein schwacher Geist. 1. Du bist ein Mensch; das weißt d die Gott der Höchst Din ⸗ gen, D brin⸗gen? n al⸗lei⸗ ne fährst mit +2 soll dei ⸗nem Witz 339 u wohl: was strebst du denn nach und kann zu-we ⸗ ge und Sinn durch ö — — Vertrauen auf Gott. —.—— l. 7 2..—2. + — 2—..——2 2.——— — 2 8.—..— so viel tau⸗send Sor-gen hin und denkst: Wie wills auf ———— „nrnnennn rrerne e wannnnr— —— 2—6———4 .— Er-den doch end- lich mit mir wer-den? 2. Es ist umsonst! Du wirst fürwahr mit allem deinem Dichten auch nicht ein einges kleines Haar in aller Welt ausrichten; und dient dein Gram sonst nirgends zu, als daß du dich aus deiner Ruh in Angst und Schmerzen stürzest und selbst das Leben kürzest. 3. Wie oft bist du in große Not durch eignen Willen kommen, da dein verblendter Sinn den Tod fürs Leben angenommen! Und hätte Gott dein Werk und That ergehen lassen nach dem Rat, in dem dus angefangen, du wärst zu Grunde gangen. 4 Und dennoch soll dein Angesicht dein ganzes Leben führen? Du traust und glaubest weiter nicht, als was die Augen spüren? Was du beginnst, da soll allein dein Kopf dein Licht und Meister sein? Was der nicht auserkoren, das hältst du als verloren? V Willst du was thun, was Gott gefällt und dir zum Heil gedeihet, so wirf dein Sorgen auf den Held, den Erd und Himmel scheuet, und gieb dein Leben, Thun und Stand nur fröhlich hin in Gottes Hand, so wird er deinen Sachen ein fröhlich Ende machen. 6. Ach wie so oftmals schweigt er still und thut doch, was uns nützet, da unterdessen unser Will und Herz in Angsten sitzet, sucht hier und da und findet nichts, will sehn und mangelt doch des Lichts, will aus der Angst sich winden und kann den Weg nicht finden. —*— Gott aber geht gerade fort auf seinen weisen Wegen; er geht und bringt uns an den Port, da Sturm und Wind sich legen. Hernachmals, wenn das Werk ge⸗ schehn, da kann der Mensch alsdann erst sehn, was der, so ihn regieret, in seinem Rat geführet. 8. Drum, liebes Herz, sei wohlgemut und laß von Sorg und Grämen! Gott hat ein Herz, das nimmer ruht, dein Bestes vorzunehmen. Er kanns nicht lassen, glaube mir; sein Vaterherz ist gegen dir und uns hier allzusammen voll allzusüßer Flammen. 9. Thu als ein Kind und lege dich in deines Vaters Arme; bitt ihn und flehe, bis er sich dein, wie er pflegt, erbarme: so wird er dich durch seinen Geist auf Wegen, die du jetzt nicht weißt, nach wohlgehaltnem Ringen aus allen Sorgen bringen. Paul Gerhardt 1607-1676. 5 Er ist ungef wo er auch Kreu Wen desse alsd und Er auch Giel Er und und er still tzet, nichts, ch des 'st sehn, gemut men! r ruht, e mir; ich ö Geist weißt, 676. 5 ——.——+—— 4 7—.—.———.—.— 1..—5. —...—3—5.——.— DD‚— HJ———.—2—.—.— An in dem Got⸗ te 1. Gieb dich zu⸗frie-den und sei stil⸗ ohn ihn mühst du in— ruht al-ler Freu⸗den Fül⸗ 11. ———.— S‚‚— 2— ‚Dr‚.— 4.—— 2———— 3. ————.—5——1 · 0 82— 4* dich Hinnn Er ist dein Quell und dei- ne Son⸗ne, DD‚— I —.—— 9 2 n alt—2.—7———4 ———————————:.— 2 0—— —— scheint täg⸗lich hell zu dei⸗-ner Won-ne. Gieb dich zu-frie-den! 2.— N 6** 3 magst du Gott gar kühnlich sagen; Er 1 an, krrr Troßt unde Gnaden, er ist nicht fern, steht in der Mitten, 1uo er steht, ihnt dir keinen Schaden Gieb achhauf deden rArnten Bitten. 2 hieb dich zufrieden auch die Pein des größten Schmer⸗ öuf ens; 6. Angst und Not kann er bald 8 öů ö Kreuz, Angst und wenden, Laß dich dein Elend nicht bezwingen, ja auch den Tod hat er in Händen. 99 7 1ue dluner so TBergtae siegen; d——71 ob alle Fluten einhergingen, Gieb dich zufrieden! dennoch mußt du oben liegen; denn wenn du wirst zu hoch be⸗ Wie dirs und Indeen oft ergehe, schweret, ist ihm wahrlich nicht verborgen: hat Gott, dein Fürst, dich schon er⸗ er sieht und kennet aus der Höhe höret. der betrübten Herzen Sorgen. Gieb dich zufrieden! Er zählt den Lauf der heißen Thränen und faßt zu Hauf all unser Sehnen. Gieb dich zufrieden! 7. Was sorgst du für dein armes Leben, r dus halten wollst und nähren? 1. er dir das Leben hat gesr GDen Wenn gar kein Einger—8 auf wird auch unterhalt bescheren:„ Erden, er hat ein Hand voll aller Gaben, dessen Treue du darfst trauen, 0 9 5 8 alsdann will er dein Treuster werden 4 eo dich zufriedent Aie und zu deinem Besten schauen.— öuf Er weiß dein Leid und heimlich 8 Grämen,——* auch weiß er Zeit, dirs zu benehmen. Der allen Vögeln in den Wäldern Gieb dich zufrieden! ihr bescheidnes Körnlein weiset, 5 der Schaf und Rinder auf den Feldern 5. alle Tage tränkt und speiset, Er hört die Seufzer deiner Seelen der wird vielmehr dich Eingen füllen und des Herzens stilles Klagen, und dein Begehr und Notdurft stillen. und was du keinem darfst erzählen, Gieb dich zufrieden! 9 wo ich such, ist nichts zum besten; denn das ist Gottes Ehrentitel: eerrrrrreirrerttf Oort:. 9. 12. Sprich nicht: Ich sehe keine Mittel, Es kann und mag nicht anders werden: alle Menschen müssen leiden; helfen, wenn die Not am größten. was webt und lebet auf der Erden, Wenn ich und du ihn nicht mehr kann das Unglück nicht vermeiden; spüren, da greift er zu, uns wohl zu führen. Gieb dich zufrieden! 10. Bleibt gleich die Hilf in etwas lang wird sie dennoch endlich kommen des Kreuzes Stab schlägt unsre 2—7 Lenden bis in das Grab, da wird sichs enden. Gieb dich zufrieden! 22 13 9. Es ist ein Ruhetag vorhanden, macht dir das Harren angst und da uns unser Gott wird lösen; bange: glaube mir, es ist dein Frommen. Was langsam schleicht, faßt ma gewisser, und was verzeucht, ist desto süßer. Gieb dich zufrieden! 41. er wird uns reißen aus den Banden dieses Leibs und allem Bösen. n Es wird einmal der Tod herspringen und aus der Qual uns sämtlich bringen. Gieb dich zufrieden! 14. Nimm nicht zu Herzen, was die Er wird uns bringen zu den Scharen Rotten deiner Feinde von dir dichten; laß sie nur immer weidlich spotten, Gott wirds hören und recht richten. Ist Gott dein Freund und deiner Sachen, was kann dein Feind, der Mensch, groß machen? Gieb dich zufrieden! der Erwählten und Getreuen, die hier mit Frieden abgefahren, sich auch nun im Frieden freuen, da sie den Grund, der nicht kann brechen, den ewgen Mund selbst hören sprechen: Gieb dich zufrieden! Paul Gerhardt 1607—1676. 376. Mel. Valet will ich dir geben. 5 253½/ tt 22..— D .— ö—— er eere m. 1. Ich bin ein Gast auf Er⸗den und hab hier kei⸗nen Stand; der Him⸗-mel soll mir wer-den, da ist mein Va⸗ter⸗-land. —.——.— 2 1 1 1 ————— I—.„ 2...— I x ————..——— Hier reis ich bis zum Gra⸗be, dort in der ew⸗gen Ruh ist —— — 4753—— PꝑPꝑPIPIPIPIPIPIPITII‚Ittt... T— —.——.—.— E E Got⸗tes Gna-den⸗ga-be, die schließt all Ar-beit zu. anders den: Erden, neiden; Unsre den enden. en, en; Zanden n. ringen ämtlich igen. scharen „ hren, euen, t kann hen, hören chen: 1676. 2 Was ist mein ganzes Wesen von meiner Jugend an als Müh und Not gewesen? So lang ich denken kann, hab ich so manchen Morgen, o manche liebe Nacht mit Kummer und mit Sorgen des Herzens zugebracht. Mich hat auf meinen Wegen manch harter Sturm erschreckt; Blitz, Donner, Wind und Regen at mir manch Angst erweckt; Verfolgung, Haß und Neiden, ob ichs gleich nicht verschuldt, hab ich doch müssen leiden und tragen mit Geduld. 4. So gings den lieben Alten, an deren Fuß und Pfad wir uns noch täglich halten, wenns fehlt an gutem Rat; sie zogen hin und wieder, ihr Kreuz war immer groß, bis daß der Tod sie nieder legt in des Grabes Schoß. Ich habe mich ergeben in gleiches Glück und Leid; was will ich besser leben? Hier gilt es Müh und Streit. Es muß ja durchgedrungen, es muß gelitten sein; wer nicht hat wohl gerungen, geht nicht zur Freud hinein. 6. So will ich zwar nun treiben mein Leben durch die Welt, doch denk ich nicht zu bleiben in diesem fremden Zelt; ich wandre meine Straßen, die zu der Heimat führt, da mich ohn alle Maßen mein Vater trösten wird. 7. Mein Heimat ist dort oben, da aller Engel Schar den großen Herrscher loben, der alles ganz und gar in seinen Händen träget und für und für erhält, auch alles hebt und leget, nachdems ihm wohlgefällt. 2 Zu dem steht mein Verlangen, da wollt ich gerne hin; die Welt bin ich durchgangen, daß ichs fast müde bin. Je länger ich hier walle, je wenger find ich Freud, die meinem Geist gefalle; das Meist ist Herzeleid. 9. Die Herberg ist zu böse, der Trübsal ist zu viel. Ach komm, mein Gott, und löse mein Herz, wenn dein Herz will: komm, mach ein selig Ende an meiner Wanderschaft, und was mich kränkt, das wende durch deinen Arm und Kraft. 10. Wo ich bisher gesessen, ist nicht mein rechtes Haus; wenn mein Ziel ausgemessen, so tret ich dann hinaus, und was ich hier gebrauchet, das leg ich alles ab, und wenn ich ausgehauchet, so scharrt man mich ins Grab. ö 11. Du aber, meine Freude, du meines Lebens Licht, du ziehst mich, wenn ich scheide, hin vor dein Angesicht ins Haus der ewgen Wonne, da ich stets freudenvoll gleich als die helle Sonne nächst andern leuchten soll. 12. Da will ich immer wohnen, und nicht nur als ein Gast, bei denen, die mit Kronen du ausgeschmücket hast; da will ich herrlich singen von deinem großen Thun und frei von schnöden Dingen in meinem Erbteil ruhn. Paul Gerhardt 1607—1676. IIE IITIII 377. Mel. Was mein Gott will, das gscheh allzeit. ö 1243Z——————— IEE E *..——————.— 1. Ich hab in Got⸗tes Herz und Sinn mein Herz und Sinn er⸗ge⸗-ben. Was bö⸗se scheint, ist mir Ge⸗winn, der Tod selbst ist mein Le⸗ben. ——tt—— ——————————————— IISISSSSEE. —— 2— I. Denn Gott ist mein, und ich bin sein: was ist wohl, das mir scha-de? Ob E 12.— — ů—.—— ESS. E.—. ů—.—— er gleich schlägt und Kreuz auf-legt, bleib ich in sei- ner Gna⸗de. der hat schon längst in seinem Rat ersehen und beschauet aus wahrer Treu, was dienlich sei dir und den Deinen allen: 2 Das kann mir fehlen nimmermehr mein Vater muß mich lieben. Wenn er mich auch gleich wirft ins I Meer, laß 1 46 0— ß ihm doch zu, daß er nur thu so will er mich nur üben nach seinem Wohlgefallen. und mein Gemüt in seiner Güt 0„ 6. 0 3 enz; 5 7 7 8 Harichdeun Stand, weidseint Hand Wie 8. Gaott gefällt, so memn. feinn mich wieder zu erhöhen. ö zulett wirds dich erfreuen; 27 5 was du jetzt nennest Kreuz und Pein, wird dir zum Trost gedeihen. Wart in Geduld: die Gnad und Huld wird sich doch endlich finden; „all Angst und Qual wird auf einmal gleichwie ein Dampf verschwinden. 3. Zudem ist Weisheit und Verstand bei ihm ohn alle Maßen; Zeit, Ort und Stund ist ihm bekannt zu thun und auch zu lassen. Er weiß, wann Freud, er weiß, wann Leid 7. Willst 4 I.Haj Willst du mir geben Sonnenschein uns, seinen Kindern, diene;. •— so nehm ichs an mit Freuden; und was er thut, ist alles gut, solls aber Kreuz und Unglück sein, obs noch so traurig schiene. will ichs geduldig leiden. 4. Soll mir allhier des Lebens Thür Du denkest zwar, wann du nicht hast,‚ noch ferner offen stehen: was Fleisch und Blut begehret, Kut. du mich führst und führen wirst, als sei mit einer großen Last so will ich gern mitgehen. dein Glück und Heil beschweret, 8. hast spät und früh viel Sorg und Soll ich denn auch des Todes Weg r Müh, und finstre Straßen reisen, an deinen Wunsch zu kommen. wohlan, so tret ich Bahn und Steg, und denkest nicht, daß, was geschicht, den mir dein Augen weisen. gescheh zu deinem Frommen. Du bist mein Hirt, der alles wird 5. zu solchem Ende kehren, und ihm zur Ehr erbauet, Fürwahr, der dich geschaffen hat dich ich einmal in deinem Saal dich ewig möge ehren. Paul Gerhardt 1607—1676. Auf, Fleue Was machf Ist d und meine in de Hab ist m dahir Chrif das mein bring ist m Chri sein sein da ie als i das bräck und Stünr Was Deck Gott der selbs m Rat lich sei thu 5 sein, Pein, Huld ö inmal inden. schein, 53 k sein, Thür wirst, 1. Schwing dich auf zu dei⸗nem Gott, du be⸗trüb ⸗-te See⸗le; war⸗um liegst du Gott zum Spott in der Schwermutshöh⸗le? — DEDEEESEEEE —. 2———.—.— 2— I— 2—.——— Merkst du nicht des Sa⸗tans List? Er will durch sein Käm⸗-pfen — ——— 3——— ———.——p———— — 2——...— 4..—— I E-. 2 Auf, ermanne dich und sprich: ö Fleuch, du alte Schlange! Was erneust du deinen Stich, machst mir angst und bange? Ist dir doch der Kopf zerknickt, und ich bin durchs Leiden meines Heilands dir entrückt in den Saal der Freuden. Hab ich was nicht recht gethan, ist mirs leid von Herzen: dahingegen nehm ich an Christi Blut und Schmerzen; das ist der bezahlte Lohn meiner Missethaten; bring ich dies vor Gottes Thron, ist mir wohl geraten. 4. Christi Unschuld ist mein Ruhm, sein Recht meine Krone, sein Verdienst mein Eigentum, da ich frei in wohne als in einem festen Schloß, das kein Feind kann fällen, brächt er gleich davor Geschoß und Gewalt der Höllen. 5. Stürme, Teufel, und du, Tod! Was könnt ihr mir schaden? Deckt mich doch in meiner Not Gott mit seiner Gnaden: der Gott, der mir seinen Sohn selbst verehrt aus Liebe, dei⸗nen Trost, den Je⸗sus Christ dir er-wor- ben, däm⸗-pfen. daß der ewge Spott und Hohn mich nicht dort vetrübe. 6. Ich bin Gottes, Gott ist mein; wer ist, der uns scheide? Dringt das liebe Kreuz herein mit dem bittern Leide: laß es dringen, kommt es doch von geliebten Händen, und geschwind zerbricht sein Joch, wenn es Gott will wenden. 1 Kinder, die der Vater soll ziehn zu allem Guten, die gedeihen selten wohl ohne Zucht und Ruten: bin ich denn nun Gottes Kind, warum will ich fliehen, wenn er mich von meiner Sünd auf was Guts will ziehen? 8. Es ist herzlich gut gemeint mit der Christen Plagen: wer hier zeitlich wohl geweint, darf nicht ewig klagen; wem hier Christus recht bewußt, hat in Gottes Garten droben die vollkommne Lust endlich zu gewarten. 9 Gottes Kinder säen zwar traurig und mit Thränen; aber endlich bringt das Jahr, wonach sie sich sehnen. TTTITIUII —— eiranen nf Gör. Denn es kommt die Erntezeit, da sie Garben machen; da wird all ihr Gram und Leid lauter Freud und Lachen. 10. 35, o Christenherz, alle deine Schmerzen; Ei so faß wirf sie fröhlich hinterwärts, laß des Trostes Kerzen dich entzünden mehr und mehr; gieb dem großen Namen deines Gottes Preis und Ehr. Er wird helfen! Amen. Paul Gerhardt 1607—1676. 1. Warum sollt ich mich denn grä-men? Hab ich doch Christum noch * + —..—5——— — I T —— — 9— ——.————— —. 2 wer will mir den neh-men? Wer will mir den Him⸗- mel rau⸗ —————— ———.—.— DEDSDD‚‚E‚... 2—————— — ben, den mir schon Got-tes Sohn bei⸗ ge- 2. Nackend lag ich auf dem Boden, da ich kam, da ich nahm meinen ersten Odem. Nackend werd ich auch hinziehen, wenn ich werd von der Erd als ein Schatten fliehen. Gut und Blut, Leib, Seel und Leben ist nicht mein, Gott allein ist es, ders gegeben: will ers wieder zu sich kehren, nehm ers hin, ich will ihn dennoch fröhlich ehren. 4. Schickt er mir ein Kreuz zu tragen, dringt herein Angst und Pein, sollt ich drum verzagen? Der es schickt, der wird es wenden; er weiß wohl, wie er soll all mein Unglück enden legt im Glau⸗ben? Gott hat mich bei guten Tagen oft ergötzt, sollt ich jetzt nicht auch etwas tragen? Fromm ist Gott und schärft mit Maßen sein Gericht, kann mich nicht ganz und gar verlassen. 6 9. Satan, Welt und ihre Rotten können mir nichts mehr hier thun, als meiner spotten. Laß sie spotten, laß sie lachen: Gott, mein Heil, wird in Eil sie zu Schanden 7 en. Unverzagt und phne Grauen soll ein Christ, wo er ist, stets sich lassen schauen. Wollt ihn auch der Tod aufreiben, soll der Mut dennoch gut und sein stille bleiben. Kann sonder unsern aus v schlief und 1 daß en gehn Allda Kum 23 rft mit en en: freiben, 8. dort, dort sind die edlen Gaben, Kann uns doch kein Tod nicht töten, da mein Hirt sondern reißt Christus wird unsern Geist mich ohn Ende laben. aus viel tausend Nöten, 11 zac. C* by 1ttor 281— 5 7 schließt das Thor der bittern Leiden Herr, mein Hirt, Brunn aller Freuden, und macht Bahn, du bist mein, daß man kann ich bin dein, gehn zur Himmelsfreuden. niemand kann uns scheiden: ich bin dein, weil du dein Leben Allda will in süßen Schätzen und dein Blut ich mein Herz mir zu gut auf den Schmerz in den Tod gegeben; ewiglich ergdde...... 12. Hier ist kaai recht Gut zu finden; Du bist mein, weil ich dich fasse was die Welt und dich nicht, in sich hält,,. o mein Licht, muß im Nu verschwinden. aus dem Herzen lasse. 10. Laß mich, laß mich hingelangen, Was sind dieses Lebens Güter? da du mich und ich dich ewig werd umfangen. Paul Gerhardt 1607—1676. Eine Hand voller Sand. Kummer der Gemüter: 380. Mel. O Welt, ich muß dich lassen. . an⸗ders wohl ge-lin-gen, uns sel⸗ ber ge-ben Rat und That. 2 Nichts ist es spät und frühe um alle meine Mühe, mein Sorgen ist umsonst; er mags mit meinen Sachen nach seinem Willen machen, ich stells in seine Vatergunst. als was er hat ersehen, und was mir selig ist: ich nehm es, wie ers giebet, was ihm von mir beliebet, dasselbe hab auch ich erkiest. x 00 kann mir nichts geschehen, IIII EEi. 4. Ich traue seiner Gnaden, die mich vor allem Schaden, vor allem Übel schützt; leb ich nach seinen Sätzen, so wird mich nichts verletzen, nichts fehlen, was mir ewig nützt. 2— Er wolle meiner Sünden in Gnaden mich entbinden, durchstreichen meine Schuld; er wird auf mein Verbrechen nicht stracks das Urteil sprechen und haben noch mit mir Geduld. 6. Leg ich mich späte nieder, erwach ich frühe wieder, lieg oder zieh ich fort, in Schwachheit und in Banden, und was mir stößt zu Handen, so tröstet mich sein kräftig Wort. Berkräuen auf Gott. 7. Hat er es denn beschlossen, so will ich unverdrossen an mein Verhängnis gehn: kein Unfall unter allen wird mir zu harte fallen; mit Gott will ich ihn überstehn. 8. Ihm hab ich mich ergeben, zu sterben und zu leben, sobald er mir gebeut; es sei heut oder morgen, dafür laß ich ihn sorgen, er weiß allein die rechte Zeit. 9. So sei nun, Seele, deine und traue dem alleine, der dich geschaffen hat: es gehe, wie es gehe, dein Vater in der Höhe, der weiß zu allen Sachen Rat. Paul Flemming 1609—1640. — — n.— ů ——.— 7—— 65 2 —-=— ö:‚ IE —— 1. Wer nur den lie-ben Gott läßt wal⸗-ten und hof⸗-fet den wird er wun-der-bar er- hal⸗ten in al⸗lem auf ihn Kreuz und Trau⸗rig⸗keit. ar⸗le-zeit, Wer Gott dem Al ler-höch- sten traut, der 2 Was helfen uns die schweren Sorgen? Was hilft uns unser Weh und Ach? Was hilft es, daß wir alle Morgen beseufzen unser Ungemach? Wir machen unser Kreuz und Leid nur größer durch die Traurigkeit. I 9. Man halte nur ein wenig stille und sei doch in sich selbst vergnügt, wie unsers Gottes Gnadenwille, wie sein Allwissenheit es fügt. Gott, der uns ihm hat auserwählt, der weiß auch sehr wohl, was uns fehlt. Er ken er we wenn stehn. rat. —1640. wählt, s uns Vertrauen aufVs 4. 6. Er kennt die rechten Freudenstunden, Es sind ja Gott sehr schlechte Sachen, er weiß wohl, wann es nützlich sei; und ist dem Höchsten alles gleich, wenn er uns nur hat treu erfunden den Reichen arm und klein zu machen, und merket keine Heuchelei, den Armen aber groß und reich; so kommt Gott, eh wirs uns versehn,‚ Gott ist der rechte Wundermann, und läsfet uns viel Guts geschehn. der bald erhöhn, bald stürzen kann. 5. 7. Denk nicht in deiner Drangsalshitze, Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, daß du von Gott verlassen seist, verricht das Deine nur getreu und daß ihm der im Schoße sitze, und trau des Himmels reichemSegen, der sich mit stetem Glücke speist: so wird er bei dir werden neu; die Folgezeit verändert viel denn welcher seine Zuversicht und setzet jeglichem sein Ziel. auf Gott setzt, den verläßt er nicht. Georg Neumark 1621—1681. + ö— i— 1 2 25 II —.— 15 0 7 2——.—.— 7— —.—— 1. Laß dich Gott, du Ver ⸗-laß ner, still dein Sor- gen; ————— ö———— ..——————..2 2 4——— dei ne Qual und dei ne Not ist dem Höch-sten un⸗ver⸗bor⸗gen, IIIIIFI.. T T I Cdʒ hilft er heut nicht, hilft er mor-gen: laß dich Gott! hund⸗ du ihn vor allem liebest Halt Gott still! und mit Unmut nicht betrübest. Denn er brauchet Liebesschläge, Gott ist dein! wodurch er dich bessern will, ö 5. daß sich Kindesfurcht errege. Lehr Gott nicht, Traue seiner Vaterpflege: halt Gott still! wie und wann er dich soll hören; sein Aug steht auf dich gericht't. Währt dein Kreuz lang, laß es Gott ist nah, währen, wenn er dir entfernet scheinet; endlich wird es sich doch kehren: ist nicht gleich die Rettung da, lehr Gott nicht! ist es dir zum Nutz gemeinet. Er hilft, wenn du gnug geweinet: Gott ist nah! 2. wandelst treu auf seinen Wegen, wird kein Kreuz, kein Not, kein Tod 4. Gott ist dein,„ dein Vertrauen niederlegen. so du ihm dich nur ergiebest. Alles dienet dir zum Segen, Deine Pein wird süß dir sein, liebst du Gott. Anton Ulrich von Braunschweig 1633—1714. TSWAIIN 2——— 30 ö Ve rtrauen auf Gott. 383. 9 4— ö— 9.—— EÆE——— j—.—— E— + +W— 2——— E 3ꝰ 1— 2—.— — L* 5 1. Sollt es gleich bis-wei⸗len schei-nen, als wenn Gott ver⸗ ———* 3... —.— 7 ů———2———— 9 9 2 2.—2.—.2. +— 7 ——— ließ die Sei ⸗ nen, o so glaub und weiß ich dies: — E—— E— ́ꝗFP‚ꝑ‚ꝑ‚ꝑqꝑq‚q‚i‚H‚i‚iDʒi‚Det—— ——0— Gott hilft end lich noch ge-wiß. 2. Hilfe, die er aufgeschoben, hat er drum nicht aufgehoben: hilft er nicht zu jeder Frist, hilft er doch, wenns nötig ist. 3. Gleichwie Väter nicht bald geben, wonach ihre Kinder streben, so hält Gott auch Maß und Ziel: er giebt, wem und wann er will. 4. Seiner kann ich mich getrösten, wenn die Not am allergrößten: er ist gegen mich, sein Kind, mehr als väterlich gesinnt. 3 Mel. Alles ist —2. Laß die Welt nur immer neiden; will sie mich nicht länger leiden, ei so frag ich nichts darnach: Gott ist Richter meiner Sach. 6. Will sie mich gleich von sich treiben, muß mir doch der Himmel bleiben; ist der Himmel mein Gewinn, geb ich alles andre hin. . Ach Herr, wenn ich dich nur habe, frag ich nicht nach andrer Gabe; legt man mich gleich in das Grab: gnug, Herr, wenn ich dich nur hab. Christoph Tietze 1641—1703. 84. an Gottes Segen. —* ——.—————— S SC.....I.III IIIIII..T* ‚E..— 2—4—.. — ö 8 1. Wun⸗der⸗an⸗fang, herrlichs En-de, wo die wunder-wei⸗sen Hän⸗de ö—.2 —.———— ——— 4—.—.——.— H ——————————5.— 2——.— 2— SDD. 4.5 2.—.—— 2 Got⸗tes füh⸗ren ein und aus! Wun⸗der⸗weis⸗lich ist sein Ra⸗ten, .......... EE —, en de Lü I..I.— 0— it———1 wunderherrlich sei⸗ne Thaten, und du sprichst: Wo wills hin⸗aus? Denke was ihm u ob de ist da Fried Gotte und i und t so au hält daß 1 Kein woen die X ihre nicht dem treiben, bleiben; in, r habe, Gabe; 8 Grab: tur hab. 1703. 7 — än⸗de 2 Denke doch: es muß so gehen, was Gott weislich heißt geschehen, ihm und dir zur Herrlichkeit; ob der Anfang seltsam scheinet, ist das End doch gut gemeinet: Friede folget nach dem Streit. Gottes Weg ist in den Flüssen und in großen Wassergüssen, und du spürst nicht seinen Fuß: so auch in dem Meer der Sorgen hält Gott seinen Pfad verborgen, daß man nach ihm suchen muß. 4. Kein Besinnen kann ersinnen, wo man könne Hilf gewinnen, die Vernunft ist hier zu blind; ihre halb gebrochnen Augen nicht in das Verborgne taugen, dem sie allzu blöde sind. 385. Vertrauen auf Gott. . Gott muß man in allen Sachen, weil er alles wohl kann machen, End und Anfang geben frei. Er wird, was er angefangen, lassen so ein End erlangen, daß es wunderherrlich sei. 6. Drum so laß dir nimmer grauen, lerne deinem Gott vertrauen, sei getrost und gutes Muts. Er fürwahr, er wird es führen, daß dus wirst am Ende spüren, wie er dir thut lauter Guts. +5 — Du wirst an den Fingern zählen und nicht vor der Welt verhehlen, was die blinde Welt nicht kennt; er wird dir dein Kreuz versüßen, daß du wirst bekennen müssen: Wunderanfang, herrlichs End! Heinrich Arnold Stockfleth 1643—1708. 2 ———2 ———— O —————— 1. Was Gott thut, das ist wohl-ge-than, es wie er fängt mei-ne Sa⸗chen an, will ich TTN EIX bleibt ge-recht sein ihm hal⸗ten — W W —.. ů— IA—— SRSE mil ie Er ist mein Gott, der in der Not mich — ö— —— DDRĩ‚‚......—— — 2.—————=—..—— e e d e d e— —— wohl weiß zu er- 2. Was Gott thut, das ist wohlgethan, er wird mich nicht betrügen; er führet mich auf rechter Bahn, so laß ich mir genügen an seiner Huld und hab Geduld; er wird mein Unglück wenden, es steht in seinen Händen. hal-ten; drum laß ich ihn nur wal⸗ten. 3. Was Gott thut, das ist wohlgethan, er wird mich wohl bedenken; er als ein Arzt und Wundermann wird mir nicht Gift einschenken für Arzenei; Gott ist getreu, drum will ich auf ihn bauen und seiner Güte trauen. ———.—..—.— 5² Vertrauen Was Gott thut, das 9 wohlgethan, er ist mein Licht und Leben, der mir nichts Böses gönnen kann; ich will mich ihm ergeben in Freud und Lei es kommt die Zeit, da öffentlich erscheinet, wie treulich er es meinet. 5. Was Gott thut, das ist wohlgethan; muß ich den Kelch gleich schmecken, der bitter ist nach meinem Wahn, laß ich mich doch nicht schrecken, auf Gott. weil doch zuletzt ich werd ergötzt mit süßem Trost im Herzen; da weichen alle Schmerzen. 6. Was Gott thut, das ist wohlgethan; dabei will ich verbleiben. Es mag mich auf die rauhe Bahn Not, Tod und Elend treiben, so wird Gott mich ganz väterlich in seinen Armen halten; drum laß ich ihn nur walten. Samuel Rodigast 1649—1708. 386. Mel. Was Gott thut, das ist wohlgethan. —* e,......,., En Christ lann oh ⸗-ne Kreuz nicht sein; drum laß dichs nicht be⸗ wenn Gott ver-sucht mit Kreuz und Pein die Kin-der, die ihn — II——— 2 ö 2 ———— 2———— — 15313.2.— 7——..——. 2..— 9 2—..—— 2 118 ben Je lie-ber Kind, je ern=ster sind des —— ö 7 1—— — 1—.........—— — ů 2— 2 0— ö ö ö ‚, from⸗men Va⸗ters Schlä-ge: sch 2. Ein Christ kann ohne Kreuz nicht 5 sein; Gott wills nicht anders haben. Auch dieses Lebens Not und Pein sind deines Vaters Gaben. Solls denn so sein, so geh es ein: es kommt von Liebeshänden; Gott wird nichts Böses senden. Ein Christ kann ohne Kreuz nicht Azlein. Das Kreuz lehrt fleißig beten, zieht ab von eitlem Trug und Schein au, das sind Got-tes We⸗ge. und lehrt zu Jesu treten. Drum wirfs nicht hin mit schnödem Sinn, wenns nun zu dir gekommen; es soll der Seele frommen. 4. Ein Christ kann ohne Kreuz nicht sein. Das muß uns immer wecken; wir schliefen sonst in Sünden ein. Wie müßten wir erschrecken, wenn unbereit't die Ewigkeit und der Posaunen Schallen uns würde überfallen! Ein( es lel und mit Die und Bede das Igethan; he Bahn en, ten. 19—1708. .— cht be⸗ e ihn ge. nen; zuz nicht en; den ein. n, 1 I Vertrauen auf G0 5. 6. Ein Christ kann ohne Kreuz nicht Auch ich will ohne Kreuz nicht sein; sein: was Gott schickt, will ich tragen. Schickts doch der liebste Vater mein, sinds doch nur kurze Plagen und wohlgemeint. Wer gläubig weint, lebt dort in steten Freuden. Ich will mit Christo leiden! 4 David Nerreter 1649—1726. es lehrt die Sünde hassen und unsern lieben Gott allein mit rechter Lieb umfassen. Die Welt vergeht, und Gott besteht. Bedenks und laß dich üben, das ewge Gut zu lieben. aus Er⸗bar⸗ men öů D ————.— 7 e vHn eeni. —p..——— 2—————— 2 star⸗ken Ar-men ma⸗chet al-les wohl und gut. Gott kann bes⸗ser, —— r.——. ˙ . 7 d et, en Fem wreme.;„,v. 29———.—— als wir den ⸗-ken, al⸗le Not zum bes⸗ ten len⸗ken. — E —— 3———57 2——— ö — 7 7%—— 4 E— 2—— ...... 8———— 8— — 1 7— 4 See⸗le, so be-den-ke doch: lebt doch un ⸗ser Herr Gott noch. 2.. Gott lebet noch: Gott lebet noch: Seele, was verzagst du doch? Seele, was verzagst du doch? Soll der schlummern oder schlafen, Der den Erdenkreis verhüllet der das Aug hat zugericht't? mit den Wolken weit und breit, Der die Ohren hat erschaffen, der die ganze Welt erfüllet, sollte dieser hören nicht? ist von uns nicht fern und weit. Gott ist Gott, der hört und siehet., Wer Gott liebt, dem will er senden wo den Frommen Weh geschiehet. Hilf und Trost an allen Enden. Seele, so bedenke doch: Seele, so bedenke doch: lebt doch unser Herr Gott noch. 23 lebt doch unser Herr Gott noch. IIIII FWWIIII ——— 354 Vertrauen 4. Gott lebet noch: Seele, was verzagst du doch? Bist du schwer mit Kreuz beladen, nimm zu Gott nur deinen Lauf; Gott ist groß und reich von Gnaden, hilft den Schwachen gnädig auf; Gottes Gnade währet immer, seine Treu vergehet nimmer. Seele, so bedenke doch: lebt doch unser Herr Gott noch. 5 Gott lebet noch: Seele, was verzagst du doch? Wenn dich deine Sünden kränken, dein Verbrechen quälet sehr, komm zu Gott, er wird versenken deine Sünden in das Meer. Mitten in der Angst der Höllen kann er dich zufrieden stellen. Seele, so bedenke doch: lebt doch unser Herr Gott noch. 6. Gott lebet noch: Seele, was verzagst du doch? Will dich alle Welt verlassen, und weißt weder aus noch ein, Gott wird dennoch dich umfassen auf Gott. und im Leiden bei dir sein. Gott ists, der es herzlich meinet, wo die Not am größten scheinet. Seele, so bedenke doch: lebt doch unser Herr Gott noch. 7. Gott lebet noch: Seele, was verzagst du doch? Laß den Himmel samt der Erden immerhin zu Trümmern gehn; laß die Höll entzündet werden, laß den Feind erbittert stehn, laß den Tod und Teufel blitzen: wer Gott traut, den will er schützen. Seele, so bedenke doch: lebt doch unser Herr Gott noch. 8. Gott lebet noch: Seele, was verzagst du doch? Mußt du schon geängstet wallen auf der harten Dornenbahn: es ist Gottes Wohlgefallen, dich zu führen himmelan. Gott will nach dem Jammerleben Friede, Freud und Himmel geben. Drum, o Seel, bedenke doch: lebt doch unser Herr Gott noch. Johann Friedrich Zihn 1650—17109. .— 33 1. Al⸗les ist an Got IIIIIII Wer auf Gott sein Hoff⸗nung set-zet, ü⸗ber al⸗les Geld und Gut. —— De n —— der be⸗hält ganz un⸗ver-let⸗ze 2 Der mich hat bisher ernähret und mir manches Glück bescheret, ist und bleibet ewig mein; 1 ei⸗ —.———— L e 88 nen frei-en Hel-den-mut. der mich wunderlich geführet und noch leitet und regieret, wird forthin mein Helfer sein. Viele die n und ich b was und Hoffu was so es Mein hab und 'einet, einet. noch. itzen: schützen. noch. H? ballen n: lerleben geben. h: noch. 0—1719. ⸗mut. jret vet, sein. Viele mühen sich um Sachen, die nur Sorg und Unruh machen und ganz unbeständig sind: ich begehr nach dem zu ringen, was mir wahre Ruh kann bringen, und man jetzt gar selten findt. 4. Hoffnung kann das Herz erquicken; was ich wünsche, wird sich schicken, so es anders Gott gefällt. Meine Seele, Leib und Leben hab ich seiner Gnad ergeben und ihm alles heimgestellt. Vertrauen auf Gott. 35⁵ x 5. Er weiß schon nach seinem Willen mein Verlangen zu erfüllen, es hat alles seine Zeit. Ich hab ihm nichts vorzuschreiben: wie Gott will, so muß es bleiben; 2 7700 Gott will, bin ich bereit. 6. Soll ich länger allhier leben, will ich ihm nicht widerstreben, ich verlasse mich auf ihn. Ist doch nichts, das lang bestehet, alles Irdische vergehet und fährt wie ein Strom dahin. 1676. * 389. Psalm 38, 22. Mel. O Gott, du frommer Gott. . n irrin din—— I PSPIIII.I. P. —5.—.5————. 1. Ach Gott, ver laß mich nicht, gieb mir die Gna⸗den⸗hän⸗de: ach füh⸗re mich, dein Kind, daß ich den Lauf voll-en-de —. 88 , zu mei⸗ner Se⸗ lig⸗ keit; sei du mein Le bens-licht, mein ———..——.— ———— ———— Stab, mein Hort, mein Schutz; ach Gott, ver-laß mich nicht. 2 Ach Gott, verlaß mich nicht, regiere du mein Wallen; ach laß mich nimmermehr in Sünd und Schande fallen; gieb mir den guten Geist, gieb Glaubenszuversicht, sei meine Stärk und Kraft; ach Gott, verlaß mich nicht. 3. Ach Gott, verlaß mich nicht, ich ruf aus Herzensgrunde; ach Höchster, stärke mich in jeder bösen Stunde; wenn mich Versuchung plagt und meine Seel anficht, so weiche nicht von mir; ach Gott, verlaß mich nicht. 4. Ach Gott, verlaß mich nicht, ach laß dich doch bewegen; ach Vater, kröne doch mit reichem Himmelssegen die Werke meines Amts, die Werke meiner Pflicht, zu thun, was dir gefällt; ach Gott, verlaß mich nicht. III —.— 356 Vertrauen 5. x Ach Gott, verlaß mich nicht, ich bleibe dir ergeben; ö hilf mir, o großer Gott, recht glauben, christlich leben auf Gott. und selig scheiden ab, zu sehn dein Angesicht. Hilf mir in Not und Tod; ach Gott, verlaß mich nicht. Salomo Franck 1659—1725. 390. Matth. 6, Mel. Warum sollt ich mich denn grämen. 25—33. S.... — — 1. Warum willst du doch für mor-gen, ar⸗-mes Herz, im-mer-wärts ——— als ein Hei⸗de sor⸗gen? Wo-zu dient dein täg-lich Grä⸗ —— EE——.— —II., ———2 EPI ———————.—————— men, weil Gott will in der Still sich der Not an-neh-men? 2. Gott hat dir geschenkt das Leben, Seel und Leib; darum bleib ihm allein ergeben. Er wird ferner alles schenken; traue fest: er verläßt nicht, die an ihn denken. Sage nicht: Was soll ich essen? Gott hat dir schon allhier so viel zugemessen, daß der Leib sich kann ernähren; übriges wird indes Gottes Hand bescheren. 4. Sorgst du, wie du dich sollst kleiden? Jesus spricht: Sorge nicht, solches thun die Heiden; schau die Blumen auf den Feldern, wie so schön diese stehn und die Bäum in Wäldern. 2. Sorgt ein Vogel auf den Zweigen, wenn er singt, hüpft und springt, wer ihm soll anzeigen, was er essen soll und trinken? Pertre ach nein, ö er folgt fein nur des Himmels Winken. 6. Ach der Glaube fehlt auf Erden! Wär er da, müßt uns ja, was uns not ist, werden. Wer Gott kann im Glauben fassen, der wird nicht, wenns gebricht, von ihm sein verlassen. — 7. Wer Gerechtigkeit nachtrachtet ö und zugleich Gottes Reich über alles achtet, der 1 Spei leben wie i Laß imm Nun mein mein mein sorge so w 17²⁵. men? 3weigen, en? Erden! in fassen, htet Vertrauen der wird wahrlich nach Verlangen Speis und Trank lebenslang wie im Schlaf empfangen. 8. Laß die Welt denn sich bemühen immerhin; ach mein Sinn soll zu Jesu fliehen. Er wird geben, was mir fehlet, ob ers oft unverhofft eine Weil verhehlet. 9. Nun, Herr Jesu, meine Freude, meine Sonn, meine Wonn, meiner Seelen Weide: sorge nur für meine Seelen, so wird mir auf Go auch allhier nichts am Leibe fehlen. 10. Alles sei dir unverhohlen, was mir fehlt, was mich quält, großer Gott, befohlen. Sorge du, so will ich schweigen und vor dir nach Gebühr meine Kniee beugen. 11. Ich will dir mit Freuden danken fort und fort, hier und dort, und will nimmer wanken. Lob und Preis sei deinem Namen! Sei mein Teil, Hilf und Heil, liebster Jesu! Amen. Laurentius Laurenti 1660—1722. 391. Psalm 62 Mel. O du Liebe meiner Liebe. —.————— I———— — Iin n Erin Erimr. Im An. MSI.—4 D——————65.— 2I—— —9—...—— 1———— ————— 1. Was von au⸗ßen und von in ⸗ nen täg ⸗lich mei ⸗-ne und hält Herz, Ge⸗müt und Sin- nen un ⸗ter sei-ner 4.— ö— ꝗ—5.——— —. 2—— 2 25. 8———53—— —.— IBX—.——* 1 1.—— 2.— See le drückt ů 5 3 9 Last ge⸗bückt, in dem al len ist dein Wil ⸗le, — 2—.—— •——.— 4—— wr ö 0 ——— 1 Eꝰ——. H+ Gott, der al-ler Un-ruh wehrt und mein Herz hält in der Stil⸗le, 25 ö— 12———4— — 7 28.—5 ã— 7 89.—.— 2 2—— —9———— bis es dei ne Hilf er⸗fährt ———— 5 Vertrauen auf Gott. 2. 6. Denn du bist mein Fels auf Erden,. Aber wie kanns dem gelingen, da ich still und sicher leb; der auf Fleisch die Hoffnung richt't? deine Hilfe muß mir werden, Große Leut sind samt geringen so ich mich dir übergeb: in der Not gar ohn Gewicht: dein Schutz ist mein Trutz alleine traut doch lieber auf den Einen, gegen Sünde, Not und Tod; welcher Lieb und Allmacht hat, denn mein Leiden ist das deine, daß er helfen kann den Seinen, weil ich dein bin, o mein Gott. und beweisets mit der That. 3. Auf dich harr ich, wenn das Leiden Auf dich, mein Gott, bau ich feste, nicht so bald zum Ende eilt; geh in aller Stille hin, dich und mich kanns nimmer scheiden, denn zuletzt kommt doch das Beste, wenns gleich noch so lang verweilt: und das End ist mein Gewinn: und auch dies mein gläubig Hoffen deine Allmacht hilft mir tragen, hab ich nur allein von dir; deine Lieb versüßet mir durch dich steht mein Herz dir offen, alles Bittre, alle Plagen, daß du solches schaffst in mir. darum bin ich still zu dir. 4. 8. Bei dir ist mein Heil und Ehre, Laß es nur, o Seele, gehen, meine starke Zuversicht; wie es geht, und sorge nicht: willst du, daß die Not sich mehre, endlich wirst du dennoch sehen, weiß ich doch, du läßt inich nicht: daß Gott übt ein recht Gericht. meint der Feind mich zu erreichen Jetzo ist er deine Stärke, und zu werfen unter sich, daß dir gar nichts schaden kann; will ich auf den Felsen weichen, dort vergilt er alle Werke, der wirft alles unter mich. so ein jeder hat gethan. 5. ö 9. Liebe Leute, traut beständig Breit, o Herr, doch deine Güte auf den Herrn als euren Hort; über mich, nimm mich in dich, er ist Gott und heißt lebendig, so wird hinfort mein Gemüte ist euch nah an jedem Ort. stille bleiben ewiglich. Wann und wo euch Hilfe nötig, ehen alles und in allen, da klopft an, er ist zu Haus, gieb uns, daß wir dir allein kommt und ist zur Hilf erbötig; allzeit trachten zu gefallen, schütt't das Herz nur vor ihm aus. so wird alles stille sein. August Hermann Francke 1663—1727. 39² 9906. Psalm 62, 2. Mel. Jesu, meine Freude — — Ln Le n ee d SSS.S. I. I......... EH— 90——— 2——— .— 1. Mei ⸗ne Seel ist stil-le zu Gott, des ⸗sen Wil ⸗le mein Herz ist ver-⸗gnü⸗-get mit dem, wie's Gott fü- get, ö EIESEISEIEEIAIAIAIATIEIEIEEEEEEEEEEI EEEEEE geht es nur dem Him-mel zu, mir zu hel⸗fen steht; nimmt an, wie es geht; 22 U won mag Neir sagt wir' Jest in d sich Er dem und Got und san lerr feste, 8 Beste, inn: gen, 3—17²7. ů d.— ö 4 ⸗——————————.— ö —.— 2.— e e— und bleibt Je-sus un-ge-schie-den, so bin ich zu⸗frie-den. 2. so wirst du bald schauen, Meine Seele hanget wie die Ruh so groß, an dir und verlanget, die da fleußt aus stillem Geist. Gott, bei dir zu sein Wer sich weiß in Gott zu schicken, aller Ort und Zeiten den kann er erquicken. und mag 6r leiden, 5 der ihr redet ein; ö Seefe von Per Welt Ehr, Lust und Geld, alles, 133 fie. Frantet wonach so viel sind beflissen, tief in Jesu Brust. mag sie gar nichts wissen. Sie wird stark durch Hoffen; 3. was sie je betroffen, Nein, ach nein, nur Einer, träget sie mit Lust; sagt sie, und sonst keiner fasset sich ganz männiglich wird von mir geliebt: durch Geduld und Glauben feste: Jesus, der getreue, am End kommt das Beste. in dem ich mich freue, 6. sich mir ganz ergiebt. Amen, es geschiehet; Er allein, er soll es sein, wer zu Jesu fliehet dem ich wieder mich ergebe wird es recht erfahrn, und ihm einzig lebe. wie Gott seinen Kindern 4. pflegt das Kreuz zu mindern Gottes Güt erwäge und das Glück zu sparn und dich gläubig lege bis zu End: alsdann sich wendt sanft in seinen Schoß; das zuerst gekost'te Leiden, lerne ihm vertrauen, und gehn an die Freuden. Johann Kaspar Schade 1666—-1698. 393. Mel. Jesus, meine Zuversicht. TTTIII PIII — 6668— .., in,. 565.„ 10 Hum Lint nus, u. Nuni nnun W ne Hunme umim en Sn—.— SSC 1+—— + 0 ö 0 1. Mei⸗ne See⸗le sen⸗ket sich hin in Got⸗tes Herz und Hän⸗ — de und er-wartet ru⸗-hig-lich sei-ner We⸗ge Ziel und En⸗de, 2 — E + i liegt fein stil-le, nackt und bloß in des lieb-sten Va⸗ters Schoß. 2. afrte Ser 2 ist zum Tode schon beschieden: Meine alen nicht, was die Ungeduld erregt, ist mit allem wohl zufrieden; ist in Christi Grab gelegt. was der eigne Wille spricht, erkrauen auf Gott. x Meine Seele sorget nicht, Meine Seele klaget nicht, will vielmehr an nichts gedenken, denn sie weiß von keinen Nöten, was gleich spitzen Dornen sticht hängt an Gottes Angesicht ö und den Frieden nur kann kränken: auch alsdann, wenn er will töten: Sorgen hört dem Schöpfer zu, wo sich Fleisch und Blut beklagt, meine Seele sucht nur Ruh. wird das Freudenlicht verjagt. 4. 6. Meine Seele grämt sich nicht, Meine Seel ist still zu Gott, 2 liebt hingegen Gott im Leiden; und die Zunge bleibt gebunden: Kummer, der das Herze bricht, also hab ich allen Spott, trifft und ängstet nur die Heiden: alle Marter überwunden, wer Gott in dem Schoße liegt, bin gleichwie ein stilles Meer, bleibt in aller Not vergnügt. voll von Gottes Preis und Ehr. Johann Joseph Winckler 1670—1722. 394. Mel. Meinen Jesum laß ich nicht. .N SZͤeenererihi.Exrnrr;, — W...— 2 H—— 1. Endlich, end⸗lich muß es doch mit der Not ein En⸗de neh⸗men. Endlich bricht das har-te Joch, end-lich schwindet Angst und Grä-men, —————.—— x de,/ n de, e=... Et.· 12——t, end⸗lich wird der Sor-gen-stein doch ein-mal ge- ho⸗-ben sein. 2. wenn der Olberg überstiegen. Endlich bricht man Rosen ab, Endlich zieht ein Jakob ein, endlich kommt man durch die Wüsten; wo kein Esau mehr wird sein. endlich kann der Wanderstab 4. sich zumn Vaterhause rüsten. Endlich! O du schönes Wort, Endlich nach der Thränensaat du kannst alles Kreuz versüßen. uns die Freudenernte naht. Wenn der Felsen ist durchbohrt, 3. läßt er endlich Wasser fließen. Endlich sieht man Kanaan Ei, mein Herz, drum merke dies: nach Agyptens Diensthaus liegen. Endlich, endlich kommt gewiß! Endlich trifft man Tabor an, Benjamin Schmolck 1672—1737. * 395. Mel. Was Gott thut, das ist wohlgethan. — de. 4.—— VDr 0 2 — 1. Gott lebt: wie kann ich trau- rig sein, als wär kein Gott zu Er weiß gar wohl von mei-ner Pein, die ich hier muß em⸗ 2 men. men, Vertrauen auf Gott. ——— ö H— 5 j en u— 23.——. 35—4— — 2.—..—— I*——. E 1 ———— 0 A 2 in⸗ 2 ö düue den Er kennt mein Herz und mei⸗- nen Schmerz; drum —. ——————*— e e, 2. —— darf ich nicht ver-za-gen und ihm nur 2. Gott hört, wenn niemand hören will: was will der Feind denn sprechen, als würde meiner Seufzer Ziel nicht durch die Wolken brechen? Ruf ich empor, so hört sein Ohr, so steigt die Hilfe nieder, und schallt das Amen wieder. Gott sieht: wie klaget denn meinHerz, als seh er nicht mein Weinen? Vor ihm muß auch der tiefste Schmerz ganz offenbar erscheinen. Kein Thränlein fällt, das er nicht zählt, worauf sein Aug nicht blicket, bis er uns hat erquicket. 4. Gott führt: drum geh ich ruhig fort auf allen meinen Wegen; und wenn die Welt bald hier, bald al ⸗-les kla⸗ gen. will ihre Stricke legen, so pflegt er mich zwar wunderlich, doch gnädig auch zu führen, daß mich kein Fall kann rühren. . Gott giebt: und wär ich noch so arm, doch soll ich nicht verderben; was hilft mir denn mein steter Harm, als müßt ich Hungers sterben? Er hat ja Brot, und wenn die Not uns nach der Wüste weiset, so werden wir gespeiset. 6. Gott lebt: wohlan, ich merke das. Gott hört: ich wills ihm sagen. Gott sieht: er setzt den Thränen Maß. Gott führt: ich darf nicht klagen. Nur nicht betrübt! Gott giebt und liebt und wird mir endlich geben, dort auch dort mit ihm zu leben. Benjamin Schmolck 1672—1737. ( 0 396. Mel. Wer nur den lieben Gott läßt walten. — EAE ——.——..2 2.—2..—.——— EH 1 7 2— AIA . 0 1. Je grö⸗ßer Kreuz, je nä⸗ her Him-mel: wer oh ⸗ne Bei Sün⸗den ⸗ lust und Welt⸗ge-tüm⸗-mel ver-gißt man 44.8 ö ö— E, mmn dn nn; an E. ——— 2 n aun.——————— , H*— Kreuz, ist oh ne Gott. se⸗lig ist der Mann ge⸗schätzt, den Höl⸗ le, Fluch und Tod. IIII ——— — 0—— . Gott in Kreuz und 2. Je größer Kreuz, je stärker Glaube: die Palme wächset bei der Last; die Süßigkeit fließt aus der Traube, wenn du sie wohl gekeltert hast. Im Kreuze wächset uns der Mut, wie Perlen in gesalzner Flut. 3. Je größer Kreuz, je größer Liebe: der Wind bläst nur die Flammen auf, und scheinet gleich der Himmel trübe, so lachet doch die Sonne drauf. Das Kreuz vermehrt der Liebe Glut, gleichwie das ol im Feuer thut. 4. Je größer Kreuz, je mehr Gebete: geriebne Kräuter riechen wohl. Wenn un das Schiff kein Sturm⸗ wind wehte, so fragte man nicht nach dem Pol. Trüb-sal der Überwinder Ach dieses teure Kleinod macht, Wo kämen Davids Psalmen her, wenn er nicht auch versuchet wär? 5. Je größer Kreuz, je mehr Verlangen: im Thale steiget man bergan; wer durch die Wüsten oft gegangen, setzt— 7 sehnet sich nach Kanaan. Das Täublein findet hier nicht Ruh so fleugt es nach der Arche zu. 6. Je größer Kreuz, je lieber Sterben: man freut sich recht auf seinen Tod; denn man entgehet dem Verderben, es stirbt auf einmal alle Not. Das Kreuz, das Christengräber ziert, bezeugt: sie haben triumphiert. 7⁴ Je größer Kreuz, je schöner Krone, die Gottes Schatz uns beigelegt, und die einmal vor seinem Throne Scheitel trägt. daß man das größte Kreuz nicht acht't. 8. Gekreuzigter, laß mir dein Kreuze 10 länger und je lieber sein. Daß mich die Ungeduld nicht reize, so pflanz ein solches Herz mir ein, das Glauben, Liebe, Hoffnung hegt, bis dort mein Kreuz die Krone trägt Benjamin Schmolck 1672—1737. 397. Mel. O Gott, du frommer Gott. 1. Gott ist und bleibt ge⸗treu! pflegt er gleich oft-mals auch Sein Her- ze bricht vom Lie-ben, die Sei⸗nen zu be⸗ trü-ben; EIEEEEEE. 12ꝛ—5.—‚]ö.——.— 2 —. 2—— 22.——— er prü⸗fet durch das Kreuz, wie rein der Glau-be sei, wie ö ö—— ———— 4——.—. 4 SB.bnr, 2— 2——— stand haft die Ge duld: Gott ist und bleibt ge-treu. Gott Er h was die er br und ein Gott Gott Ere u er p den er m von wen: Gott Gott Erat er 16 die er ziert, ert. Krone, legt, Kreuze ht reize, mir ein, ng hegt, ie trägt —1737. sertrauen 2 Gott ist und bleibt getreu! Er hilft ja selber tragen, was er uns auferlegt, die Last der schweren Plagen; er braucht die Ruten oft und bleibet doch dabei ein Vater, der uns liebt: Gott ist und bleibt getreu. 3. Gott ist und bleibt getreu! Er weiß, was wir vermögen, er pfleget nie zuviel den Schwachen aufzulegen; er macht sein Israel von Last und Banden frei, wenn große Not entsteht: Gott ist und bleibt getreu! 4. Gott ist und bleibt getreu! Er tröstet nach dem Weinen, er läßt aus trüber Nacht die Freudensterne scheinen; auf der Sturm, des Kreuzes Sturm geht augenblicks vorbei; sei, Seele, nur getrost: Gott ist und bleibt getreu. . Gott ist und bleibt getreu! Er stillet dein Begehren, er will dein Glaubensgold in Trübsalsglut bewähren; nimm an von Gottes Hand den Kreuzkelch ohne Scheu, der Lebensbecher folgt: Gott ist und bleibt getreu. 6. Gott ist und bleibt getreu! Laß alle Wetter krachen, Gott wird der Trübsal doch ein solches Ende machen, daß alles Kreuz und Not dir ewig nützlich sei. So liebt der Höchste dich: Gott ist und bleibt getreu. ö 1695. 398. Mel. Ringe recht, wenn Gottes Gnade. ——... E— . 1. Gott wills machen, daß die Sa-chen ge-hen, wie es heilsam ist. — .— — —— — I x— S.S.I.II.IIEE. — Laß die Wel⸗-len sich 2. Wer sich kränket, weil er denket, Jesus liege in dem Schlaf, wird mit Klagen sich nur plagen, daß der Unglaub leide Straf. 3. Du Verächter, Gott dein Wächter schläfet ja noch schlummert nicht. Zu den Höhen aufzusehen, wäre deine Glaubenspflicht. 4. Im Verweilen und im Eilen bleibt er stets ein Vaterherz; laß dein Weinen bitter scheinen, dein Schmerz ist ihm auch Schmerz. ver-stel⸗len, wenn du — nur bei Je⸗su bist. x 5. Glaub nur feste, daß das Beste über dich beschlossen sei. Wenn dein Wille nur ist stille, wirst du von dem Kummer frei. 6. Willst du wanken in Gedanken, faß dich in Gelassenheit. Laß den sorgen, der auch morgen Herr ist über Freud und Leid. — 0* Gottes Hände sind ohn Ende, sein Vermögen hat kein Ziel. ein Ists beschwerlich, scheints gefährlich: deinem Gott ists nicht zu viel. IIIIII IIUNIVI 8. Seine Wunder sind der Zunder, da der Glaube Funken fängt: alle Thaten sind geraten jedesmal, wie ers verhängt. 2. Wann die Stunden sich gefunden, bricht die Hilf mit Macht herein; und dein Grämen zu beschämen, wird es unversehens sein. 10. Nun so trage deine Plage fein getrost und mit Geduld: wer das Leiden will vermeiden, häufet seine Sündenschuld. Verkrauen auf Gott. 11. Die da weichen und das Zeichen ihres Bräutigams verschmähn, müssen laufen zu den Haufen, e zur linken Seite stehn. 12. Aber denen, die mit Thränen küssen ihres Jesu Joch, wird die Krone vor dem Throne ihres Heilands werden noch. 13. Amen, Amen! In dem Namen meines Jesu halt ich still; es geschehe und ergehe, wie und wann und was er will. Johann Daniel Herrnschmidt 1675-1723, 399. Mel. Mein Herzensjesu, meine Lust. 2——.— E‚—...— 2—— E—2——— —.—.— 9——2 55.—..—— 2— ö— 219 1. Wie Gott mich führt, so will ich gehn ohn al ⸗les Ei⸗gen⸗ ge-schieht, was er mir aus-er-sehn, wird mirs an kei⸗nem E.— .—.—..—. . e Wie er mich führt, so geh ich mit und fol-ge wil⸗lig —— —— 7• 2—. — ͤ ů 2—— 2 2..— 2—— 0 0——— 15—— — 2.—.— 4.— Schritt vor Schritt in kind li-chem Ver-trau en. 2 Wie Gott mich führt, so bin ich still und folge seinem Leiten, obgleich im Fleisch der Eigenwill will öfters widerstreiten. Wie Gott mich führt, bin ich bereit, in Zeit und auch in Ewigkeit stets seinen Schluß zu ehren. Wie Gott mich führt, bin ich ver⸗ gnügt, ich ruh in seinen Händen; wie er es schickt und mit mir fügt, wie ers will kehrn und wenden, sei ihm hiermit ganz heimgestellt: er mache, wie es ihm gefällt, zum Leben oder Sterben. 4. Wie Gott mich führt, so geb ich mich in seinen Vaterwillen. Scheints der Vernunft gleich wun⸗ derlich, sein Rat wird doch erfüllen, was er in Liebe hat bedacht, eh er mich an das Licht gebracht: ich bin ja nicht mein eigen. Wie 6 im 6 Stehr was Ich was muß Wie eichen ähn, en, en 9—— mnen r will. 5—1723. — i⸗ gen⸗ i⸗nem enden, gestellt: * ich mich ich wun⸗ erlich, Vertrauen auf Gott. . es geh durch Dorn und Hecken. Wie Gott mich führt, so bleib ich treu Kann ichs auch anfangs nicht ver⸗ im Glauben, Hoffen, Leiden. stehn, Steht er mit seiner Kraft mir bei, zuletzt wird er aufdecken, was will mich von ihm scheiden? wie er nach seinem Vaterrat Ich fasse in Geduld mich fest: mich treu und wohl geführet hat: was Gott mir widerfahren läßt, dies sei mein Glaubensanker. muß mir zum 2.— dienen. Lampertus Gedicke 1683—1735. Wie Gott mich führt, so will ich gehn, 400. Mel. Wie nach einer Wasserquelle.(Freu dich sehr, o meine Seele.) — ——. —— 1—.—/ nn,—4 — n. S‚I —— 1. Mei⸗ne Sorgen, Angst und Plagen lau⸗-fen mit der Zeit zu End; al⸗les Seufzen, al⸗les Kla⸗gen, das der Herr al⸗ leine kennt, öPRPRRDRSSSE DD ö D‚EDD—2—.— S.SSSSSSTSTSTSTSSS SI wird Gott Lob! nicht e-wig sein: nach dem Re-⸗ gen wird ein Schein ... fü—— 2—.——— .— E— von viel tau-send Son-nen⸗blik⸗ken mei⸗nen mat⸗ten Geist er⸗quik⸗ken. Meine Saat, die ich gesüäet, Unser Weg geht nach den Sternen, wird zur Freude wachsen aus; der mit Kreuzen ist besetzt; wenn die Dornen abgemähet,— hier muß man sich nicht entfernen, so trägt man die Frucht nach Haus. ob er gleich mit Blut benetzt. Wenn ein Wetter ist vorbei. Zu dem Schloß der Ewigkeit wird der Himmel wieder frei: kommt kein Mensch hin sonder Streit: nach dem Kämpfen, Sireit dem die in Salems Mauern wohnen, Streiten zeigen ihre Dornenkronen. kommen die Erquickungszeiten. 5 3. Wenn man Rosen will abbrechen, Es sind wahrlich alle Frommen, muß man leiden in der Still, die des Himmels Klarheit sehn, daß uns auch die Dornen stechen; aus viel Trübsal hergekommen; es geht alles, wie Gott will. darum siehet man sie stehn Er hat uns ein Ziel gezeigt, vor des Lammes Stuhl und Thron, das man nur im Kampf erreicht; prangend in der Ehrenkron will man hier das Kleinod 195564 wen mit Palmen ausgezieret, so muß man erst überwinden. weil sie glücklich triumphieret. II .. 366 Vertrauen auf Gott. 6. 7. Gottes Ordnung stehet feste Darum trage deine Ketten, und bleibt ewig unverrückt: meine Seel, und dulde dich; seine Freund und Hochzeitsgäste Gott wird dich gewiß erretten: werden nach dem Streit beglückt: das Gewitter leget sich, Israel erhält den Sieg nach dem Blitz und Donnerschl Hag Rach geführtem Kampf und Krieg; folgt ein angenehmer Tag; Kanaan wird nicht gefunden, auf den Abend folgt der Morgen, wo man nicht hat überwunden. und die Freude nach den Sorgen. 1704. 401. Offbg. Joh. 22, 20. 21. Mel. Christus der ist mein Leben — .———+— +— —2—— ů——— D—3—.—— 6 25 7——— 7 +2 2— 7 ů + 122.— 2*————.—— 1. Die Gna⸗-de sei mit al⸗len, die Gna⸗de un ⸗sers — ——— HS————— F, e en waen enn een i Kr eenr wnr.. 4—— ‚—— 2. denn sie flößt zu den Siegen Auf dem so schmalen Pfade Geduld und Glauben ein. gelingt uns ja kein Tritt, 6. es gehe seine Guade So scheint uns nichts ein Schade, denn bis zum Ende mit.— man um Jesum mißt; 3. der Herr hat eine Gnade, Auf Gnade darf man trauen, die über alles ist. man traut ihr ohne Reu; 7. und wenn uns je will grauen, Bald ist es überwunden so bleibts: der Herr ist treu. nun durch des Lammes Blut, 4. das in den schwersten Stunden Wird stets der Jammer größer, die größten Thaten thut. so glaubt und ruft man noch: 8. Du mächtiger Erlöser, Herr, laß es dir gefallen, du kommst, so komme doch! noch immer rufen wir: 5. Die Gnade sei mit allen, Damit wir nicht erliegen, die Gnade sei mit mir! muß Gnade mit uns sein: Philipp Friedrich Hiller 1699—1769. 9 9 H—.— I—T——————————— — ö 22•—————— 2————— 2.—.—— . +— 1. Gott ist ge⸗treu! Sein Herz, sein Va-ter-herz ist Gott ist ge⸗treu bei Wohl⸗-sein und bei Schmerz, in Gott Er ij dies Ich daß zu he Er u die Gott Gott Er t er he wenn den so gl Gott ten: schlag orgen, zorgen. 17⁰4. gern. en Schade, ut, nden 9—1769. Vertrauen auf Gott. ————.— — IE..—.—. ——— 7—.——..—— P.ꝓ.I.I.....— + vol ler Redelich ⸗keit. gut und bö⸗ser Zeit. Weicht, Ber⸗ge, weicht! Fallt hin, ihr Hü⸗gel! — 2— SIEEE I N SP/PIPSPSPSPSPSPSPSPSPIPIPIPIPIPIPISII I II *———— ö—35.—— —— Mein Glaubensgrund hat die-ses Sie-gel: Gott ist ge-treu! 2 Gott ist getreu! Er ist mein treuster Freund,‚ dies weiß, dies glaub ich fest. Ich bin gewiß, daß er mich keinen Feind u hart versuchen läßt. Er wiegt bei jeder Prüfungsstunde die Kraft von meinem Glaubens⸗ pfunde. Gott ist getreu! — Gott ist getreu! Er thut, was er verheißt, er hält, was er verspricht; wenn mir sein Wort den Weg zum Leben weist, so gleit und irr ich nicht. Gott ist kein Mensch, er kann nicht lügen, sein Wort der Wahrheit kann nicht trügen. Gott ist getreu! 1. Gott ist getreu! Er handelt väterlich, und was er thut, ist gut; sein Liebesschlag erweckt und bessert mich, die Strafe meint es gut. Das Kreuz wird mir zur Himmels⸗ leiter, der Kampf macht mich zum guten Streiter. Gott ist getreu! —— Gott ist getreu! Er giebt der bösen Welt den eingen Sohn dahin. Der Heiligste bezahlt das Lösegeld, damit ich selig bin. Um uns zu retten vom Verderben, ließ er den Eingebornen sterben. Gott ist getreu! 6. Gott ist getreu! Mein Vater, des ich bin, sorgt für mein Seelenwohl. Sein Will und Wunsch, sein Zweck und sein Bemühn ist, daß ich leben soll. Er reinigt mich von allen Sünden, er läßt mich Ruh in Christo finden. Gott ist getreu! 17. Gott ist getreu! Sein göttlich treuer Blick giebt sorgsam auf mich acht; er sieht mit Lust, wenn mich ein zeitlich Glück erfreut und dankbar macht. Was uns zu schwer ist, hilft er tragen und endlich stillt er alle Klagen. Gott ist getreu! 8 Gott ist getreu! Mein Herz, was fehlt dir noch, dich stets im Herrn zu freun? Sei Gott getreu, sei unverzagt, mag doch die Welt voll Falschheit sein. Der falschen Brüder Neid und Tücke gereicht am Ende mir zum Glücke. Gott ist getreu! 9. Gott ist getreu! Vergiß, o Seel, es nicht, NNIKI ö wie zärtlich treu Gott ist. ö Gott treu zu sein, sei deine liebste Pflicht, so lang du denkst und bist. Halt fest an Gott, sei treu Glauben, 1+⁊——..—— Verkräuen auf Gokt⸗ laß dir den starken Trost nicht rauben: Gott ist getreu! im ö Ehrenfried Liebich 1713—1780. é 403. Mel. Was Gott thut, das ist wohlgethan. 5 ö ö 2•—E 7—...— ö SDiIII—.......— 15.% n Eir,———— 1 . 1. Auf Gott und nicht auf und dem, der mich er-⸗ mei⸗nen Rat will ich mein Glük⸗ke schaf-fen hat, mit gan-zer See⸗le 40———3 ö ö x—— n ö————.—— 2——— x—-w1————.————— 2 ö en Er, der die Welt all⸗ mäch-tig hält, wird — 5—5—— ö ö..—... —5 ů—.———— ö.——2—.— — ů mich in mei-nen Ta⸗gen als Gott und Va⸗ter tra-gen. 2. Er sah von aller Ewigkeit, wieviel mir nützen würde, bestimmte meine Lebenszeit, mein Glück und meine Bürde. Was zagt mein Herz? Ist auch ein Schmerz, der zu des Glaubens Ehre nicht zu besiegen wäre? Gott kennet, was mein Herz beg und hätte, was ich bitte, wenns seine Weisheit litte. Er sorgt für mich ganz väterlich: nicht was ich mir ersehe, sein Wille der geschehe. 4 weit schwerer oft zu tragen als selbst das widrige Geschick, bei dessen Last wir klagen? Ist nicht ein ungestörtes Glück Die größte Not hebt doch der Tod, und Ehre, Glück und Habe verläßt mich doch im Grabe. 5. An dem, was wahrhaft glücklich macht, läßt Gott es keinem fehlen; Gesundheit, Ehre, Glück und Pracht sind nicht das Glück der Seelen. ehrt, Wer Gottes Rat vor Augen hat, mir gnädig, eh ichs bat, gewährt, dem wird ein gut Gewissen ie Trübsal auch versüßen. 6. Was ist des Lebens Herrlichkeit? Wie bald ist sie verschwunden! Was ist das Leiden dieser Zeit? Wie bald ists überwunden! Hofft auf den Herrn, er hilft uns gern; seid fröhlich, ihr Gerechten: der Herr hilft seinen Knechten. Christian Fürchtegott Gellert 1715—1769. nicht —1780. E. glücklich 5 Pracht eelen. ten. 5—1769. Vertrauen auf Gott. 404. Mel. O Welt, ich muß dich lassen. ..—.— — Ia 1. Ich hab in gu⸗ten Stun⸗den des Le⸗bens Glück em⸗pfun⸗den und ———— 12 .—38. — 1.— in,———2 Freu⸗den oh- ne Zahl: so will ich denn ge⸗las⸗sen mich ————— H ———————— —— EDD..——* . auch in Lei⸗den fas ⸗sen; welch Le-ben hat nicht sei ne Qual? 2 Jetzt hat mein Geist noch Kräfte: Ja, Herr, ich bin ein Sünder, und stets strafst du gelinder, als es der Mensch verdient. Will ich, beschwert mit Schulden, kein zeitlich Weh erdulden, das doch zu meinem Besten dient? 3. Dir will ich mich ergeben, nicht meine Ruh, mein Leben mehr lieben als den Herrn. Dir, Gott, will ich vertrauen und nicht auf Menschen bauen; du hilfst und du errettest gern. 4. Laß du mich Gnade finden, mich alle meine Sünden erkennen und bereun. sein Heil laß mein Geschäfte, dein Wort mir Trost und Leben sein. 5. Wenn ich in Christo sterbe, bin ich des Himmels Erbe: was schreckt mich Grab und Tod? Auch auf des Todes Pfade vertrau ich deiner Gnade; du, Herr, bist bei mir in der Not. 6. Ich will dem Kummer wehren, Gott durch Geduld verehren, im Glauben zu ihm flehn. Ich will den Tod bedenken: der Herr wird alles lenken, und was mir gut ist, wird geschehn. Christian Fürchtegott Gellert 1715—1769. 405. Mel. Alles ist an Gottes Segen. —— V. +— + ++— E ——— 2—— F 2. 1. Endlich bricht der hei⸗ße Tie⸗gel, und der Glaub empfängt sein Siegel, ö— ö 2— 2———— —— 2 T 2S..— — 7—7———0 + ¹—2...— 2— H— + L—. 1.— 2 2 1.—— 2 2 gleich dem Gold im Feur bewährt; zu des Him-mels höchsten Freu⸗den 24 Lei⸗-der wer⸗den nur durch tie⸗fe 2 Unter Leiden prägt der Meister in die Herzen, in die Geister sein allgeltend Bildnis ein. Wie er dieses Leibes Töpfer, will er auch des künftgen Schöpfer auf dem Weg der Leiden sein. Leiden bringt empörte Glieder endlich zum Gehorsam wieder, macht sie Christo unterthan, daß er die gebrochnen Kräfte zu dem Heiligungsgeschäfte sanft und still erneuern kann. 4. Leiden sammelt unsre Sinne, daß die Seele nicht zerrinne in den Bildern dieser Welt, ist wie eine Engelwache, die im innersten Gemache des Gemütes Ordnung hält. 0. Leiden stimmt des Herzens Saiten für den Psalm der Ewigkeiten, lehrt mit Sehnsucht dorthin sehn, wo die selgen Palmenträger mit dem Chor der Harfenschläger preisend vor dem Throne stehn. 6. Leiden fördert unsre Schritte, Leiden weiht die Leibeshütte zu dem Schlaf in kühler Gruft; es gleicht einem frohen Boten jenes Frühlings, der die Toten zum Empfang des Lebens ruft. Got⸗-tes Lieb-lin-ge ver⸗älärt. 7 Leiden macht im Glauben gründlich, macht gebeugt, barmherzig, kindlich. Leiden, wer ist deiner wert? Hier heißt man dich eine Bürde, droben bist du eine Würde, die nicht jedem widerfährt. 8. Brüder, solche Leidensgnade wird in mannigfachem Grade Jesu Jüngern kund gemacht, wenn sie mancher Schmerz durch⸗ wühlet, wenn sie manchen Tod gefüh let, Nächte seufzend drchgeivacht 9. Im Gefühl der tiefsten Schmerzen dringt das Herz zu Jesu Herzen immer liebender hinan; und um eins nur fleht es sehnlich: daß ich mit dir leben kann! 10. Endlich mit der Seufzer Fülle bricht der Geist durch jede Hülle, und der Vorhang reißt entzwei. Wer ermisset denn hienieden, welch ein Meer von Gottesfrieden droben ihm bereitet sei? 11. Jesu, laß zu jenen Höhen heller stets hinauf uns sehen, bis die letzte Stunde schlägt, da auch uns nach trentem Ringen heim zu dir auf lichten Schwingen eine Schar der Engel trägt. Karl Friedrich Harttmann 1743—1815. 406. Mel. Eins ist not! Ach Herr, dies Eine. 1 1 N 307 2 2——2—........—.—— 6—— 2.——— 2 ů 4 1 EWSEU— 2— 2.——*2— E— ö—— 1. Za⸗get nicht, wenn Dun-kel-hei-ten auf des Le-bens Gott ist gut, er wird euch lei⸗ten, ihm ists Freu⸗de, 4 3 Mache deinem Tod mich ähnlich, **— ⸗klärt. ründlich, andich Zürde, hmerzen derzen sehnlich: hnlich, 2 Sfrieden en, gt, Ringen chwingen 3—1815. — x‚— =bens zu⸗de, **. ——— — —.— n .3..——..— Pfa⸗de ruhn: Tiun sor ne Oe a 2— ⁊ 7 wohl⸗zn⸗thun. Sind sei ne Ge-⸗dan⸗ken nicht eu ⸗re Ge⸗ ——— DDE. ö DS.D‚PP‚PIPISSPIPPSPIPISSSIISIII II.‚ ———————6 2— E+ EE ge⸗denkt, auch sorg⸗sam und freund=lich durchs Dun-kel euch lenkt. Der Trübsal entströmen oft heilige Alles Dunkel dieses Lebens Freuden, glänzt vor Gott wie Sonnenlicht; und Segen entsprießet den bittersten wir durchforschens oft vergebens, ö ö Leiden; seinen Blick hemmt Dunkel nicht. bedenk es und jauchze, daß Gott Er kennet das Große, das Kleine, dich regiert, das Ferne, sei folgsam, auch wenn er durch die Thränen der Armen, die Scharen Dornen dich führt. der Sterne; mit mächtiger Liebe verfolgt er den Plan, Nicht das sinnliche Vergnügen 5. den seine unendliche Weisheit er⸗ wird von Christen hochgeehrt; sann. Schätze nur, die nimmer trügen, sind des heißen Strebens wert. Von Erstaunen hingerissen Hinweg denn, ihr baden Sorgen ů 4* ö en Sorgen! sinnt der hohe Seraph nach;* 4 ERiRe des Chrif ach beschränkt. noch sein Wissen, In Gott sind die Eerborgen, ig fühlt er sich noch schwach.. e e 3.50. Was iurren wir Wenschen von hier tilgt sie kein Unfall, kein toben⸗ Kindesverstande? 5 der Schmerz; auch traurige Stunden bereichern 3 Wir sind ja nur Wandrer im schat⸗ 2— tigen Lande. das Herz. Nur Demut erhebet den ängstlichen 6. Sinn,* 5 9 des Bater Dulden wir gleich manche Plage, sie wirft in die Ae din. d Allweise wägt sie ab; 2. er durchschauet unsre Tage von der Wiege bis ans Grab. Was jetzt uns betrübet, soll einst Ach erkenne dich, o Seele, uns entzücken: fühle, wie so schwach du bist; blicke still zu Gott und wähle, 0 selige Hoffnung, wie kannst du was von ihm verordnet ist. erquicken! 24* SII—— Vertrauen auf Gott. Nun ängsten die künftigen Tage uns nicht: der Ewige spricht, und das Dunkel wird Licht. 7. Schwinge dich empor vom Staube, fasse Mut, verzagter Geist! Siegen, siegen wird der Glaube, der den Herrn des Lebens preist. O laß dich das Dunkel der Erde nicht kümmern! Schon sieht ja dein Glaube die Herr⸗ lichkeit schimmern, die jenseits der Sterne dir Jesuz enthüllt; da rufst du einst s Das Herz ist gestillt. Johann Wilhelm Reche 1763-1835. 407. Mel. Auferstehn, ja auferstehn— du. 64— N2.— i,. nnn e. —* 1. Ja für⸗wahr, uns 9218 mit sanf⸗ter Hand ein 90815 durchs + e. SSEEEEE land der dunk⸗len Er-de, uns, sei⸗ne klei⸗ne Her-de. 2. Wenn im Dunkeln auch sein Häuf lein irrt, er wacht, der treue Hirt, und läßt den Seinen ein freundlich Sternlein scheinen. Hallelujah. 3 2— Sicher leitet aus des Todes Graun er uns zu grünen Aun, zu frischen Quellen, zu ewgen Lebenswellen. Hal⸗le-lu-jah. 4. Freundlich blickt sein Aug auf uns herab. Sein sanfter Hirtenstab bringt Trost und Friede; er wachet sich nicht müde. Hallelujah. Ja fürwahr, er ist getreu und gut; auch unser Schicksal ruht in seinen Armen. Sein Name ist Erbarmen. Hallelujah. Hallelujah. Friedrich Adolf Krummacher 1767—1845. 408. Mel. Aus tiefer Not schrei ich zu dir. 3 O— EAEEEEE.—5 —..2— 2.——— OI. Ich steh in mei-⸗nes Her⸗ren nicht Er-den⸗-not, nicht Er⸗den-⸗ Hand nd will drin ste⸗hen blei⸗ben, tand soll mich daraus ver-⸗trei⸗ben; 4 4 4 ————.———— —* 2 7 n——— ————— 2—.————.— — I—— und wenn zer-fällt die gan ze Welt, wer sich an ihm und rde nicht rn! die Herr⸗ mmern, Jesus das Her Hlt. 3—1835. ind gut; 7—1845. nund — Vertrauen guf PSDSSSDSSISSS — wen er hält, wird wohl-er-hal ten blei-ben. 2 4. st ein Fels 4 sichrer Hort Ja wenns am schtest ut mir Er ist ein Fels, 5* rsollen schauen,* e; Die ch anf hent wahrhaftig Wort en wers 910 Wege, 50 er Sehi, verlassen und ihm taen sind lauter Wunderwege. Er hats gesagt, und darauf Lagt Was böse scheint, ist gut gemeint; mein Herz es froh— ITrauen er ist doch nimmermehr mein Feind und läßt sich gar nicht granen. und giebt nur Liebesschläge. 3. 5. Und was er wtn machen will, sen vere n dnn ern ene ich halte ihm Am Glauben still 111 leumd Iuentend—4— Hand deun waser chut, it immer gut, Was er verspricht, das 5— er nicht, und wer von ihm behütet ruht, ch• 8 in de Gau Abeen Philipp Spitta 1801—1859. ITTIII V. Besondere Zeiten, Stände und Verhälknisse. Morgen. 409. Mel. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend. — ö ——————3 5+— SSSSSSSSIITTITSIII..II..... ———.—— W ne.—.—.— 1. Die hel-le Sonn leucht't jetzt her-für, fröh-lich — — 1 1 ů ö —2.— 7 ö L——————— 2—— —————3——.. ste⸗ Hen wir; Gott Lob, der uns in die ⸗ser Lüre be⸗ ——. I——.——„v: Sree —— 7*.— hů tet vor des Teu-fels Macht. 2. dein'm Wort und Willn nicht wider⸗ Herr Christ, den T Tag uns auch behüt Irenn vor Sünd und Schand durch deine daß wir dich stets vor Augen han Güt, ö n allem, das wir heben an. laß deine lieben Engelein ö 4. unsre Hüter und Wächter sein; Laß unser Werk geraten wohl, was ein jeder ausrichten soll, 57 daß unsre Arbeit, Müh und Fleiß Daß unser Ferz im Ghorsam leb, gereich zuden mLob, Ehr und Preis. Nikolaus Herman 1 1561. ——....———— 4.—. 1. Aus mei⸗nes Her⸗zens Grun—de sag ich dir Lob und Dank in die⸗ser Mor⸗gen-stun- de, da- zu mein Le-ben lang, Morgen. 37⁵ N — 7————————— DDDDDDi eE —.—5—— o Gott in dei⸗- nem Thron, dir zu Lob, Preis und Eh⸗ren durch ——— ö 2——— 4——.—3 + —— ů ö j 2—— ————— Ba.——— Chris-tum un⸗sern Her- ren, dein ein-ge-⸗ bor- nen Sohn; 23 5 Daß du mich hast aus Gnaden Dein Engel laß auch bleiben. in der vergangnen Nacht und weichen nicht von mir, vor Gfahr und allem Schaden den Satan zu vertreiben, behütet und bewacht. 100 daß der bös Feind hier in diesem Jammerthal Ich bitt demütiglich, wollst mir mein Sünd vergeben, sein Dück an mir nicht übe, womit in diesem Leben Leib und Seel nicht betrübe ich hab erzürnet dich. und bring mich nicht zu Fall. 3. 6. Du wollest auch behüten Gott will ich lassen raten,—*0 mich gnädig diesen Tag denn er all Ding vermag. vor Teufels List und Wüten, Er segne meine Thaten, — vor Sünden und vor Schmach, mein Vornehmen und Sach; F vor Feur und Wassersnot, ihm hab ich heimgestellt 66 7 5 vor Armut und vor Schanden, mein Leib, mein Seel, mein Leben 0 be⸗. vor Ketten und vor Banden, und was er mir gegeben; — vor bösem, sehnellem Tod. er machs, wie's ihm gefällt. — 4. 7. — Mein Leib und auch mein Seele, Darauf so sprech ich Amen. 3* V— 61 1 14½½4 mein Weib, Gut, Ehr und Kind sund zweifle nicht daran, ö in dein Händ ich befehle, Gott wird es alls zusammen dazu mein Hausgesind; in Gnaden sehen an; wider⸗ ö denn alles, was ich hab, und streck nun aus mein Hand, é mein Eltern und Verwandten, greif an das Werk mit Freuden, n han ö Geschwister und Bekannten, dazu mich Gott beschieden ist dein Geschenk und Gab. jin mein'm Beruf und Stand. 1592. 4 4 Fleiß 411. Preis. Mel. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend. 1561. 5 Z.85 e r ire. ier;rir. en e Er 4.— e dn —————— 2.̃— 1. Das walt Gott Va-ter und Gott Sohn, Gott heil- ger Geist ins ö— ö— ö ——I—— 4——.— ———— i. 4* 222—— 2.1 2...— auf⸗ geht; wenns dir, Him-mels Thron! Man dankt eh die Sonn ‚ ö——— SISISSSSeeeee— 15——— 7 EEII—— Licht an⸗bricht, man vor dir steht. 2. zu deinem Lob und meinem Nutz Drum beug ich diesen Morgen früh und meinem Nächsten thue Guts. in rechter Andacht meine Knie 7. und ruf zu dir mit heller Stimm: Hilf, daß ich zu regieren wiss Dein Ohren neig, mein Red vernimm. mein Augen, Ohren, Händ und Füß 3. mein Lippen, Mund und ganzen Leib; Ich rühm von Herzen deine Güt, all bös Begierden von mir treib. weil du mich 4die hast behüt't, 8. daß ich nun hab die finstre Nacht; r mein Herz vor Sü in Ruh und Frieden zugebracht. Bewah———— Schand, 96 4. daß ich, vom Übel abgewandt, Mein Gott, ich bitt durchChristi Blut, mein Seel mit Sünden nicht beschwer nimm mich auch diesen Tag in Hut, und mein Gewissen nicht versehr. laß deine lieben Engelein mein Wächter und Gefährten sein. 2. Behüt mich heut und allezeit 5. vor Schaden, Schand und Herzeleid, Dein Geist mir Leib und Seel regier tritt zwischen mich und meine Feind, und mich mit schönen Gaben zier; die sichtbar und unsichtbar sind. er führ mich heut auf rechter Bahn, —.— 10. daß ich was Guts vollbringen kann. Mein Aus⸗ und Eingang heut be⸗ 6. wahr, Gieb Gnad, daß ich mein Werk und daß mir nichts Übels widerfahr; Pflicht behüte mich vor schnellem Tod mit Freuden diesen Tag verricht und hilf mir, wo mir Hilf ist not. Martin Behm 1557—1622. 412. Mel. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend. 7• — .......... —— ö—‚ 1. O hei ⸗li ⸗ge Drei⸗fal⸗tig⸗ keit, o hoch⸗-ge⸗lob=te —— ‚„ W— ————— ö x— — ů—— ͤ 2—.—.—70— II Ei ⸗nig⸗keit, Gott Va ter, Sohn und heil-ger Geist, heut — H—— —.——...— ö——— — 2 J 1— — 2— E +7 I II—— die sen Tag mir Bei-stand leist. —.. Mein — 2 Mein Seel, Leib, Ehr und Gut bewahr, daß mir kein Böses widerfahr, und mich der Satan nicht verletz, noch mich in Schand und Schaden setz. 3. Des Vaters Huld mich heut anblick, des Sohnes Weisheit mich erquick, des heilgen Geistes Glanz und Schein erleucht meins finstern Herzens Schrein. 4. Mein Schöpfer, steh mir kräftig bei, o mein Erlöser, hilf mir frei, o Tröster wert, weich nicht von mir, mein Herz mit werten Gaben zier. 9. Herr, segne und behüte mich, erleuchte mich, Herr, gnädiglich, Herr, heb auf mich dein Angesicht und deinen Frieden auf mich richt. Martin Behm 1557—1622. 1. Gott des Himmels und der Er-den, Va⸗ter, Sohn und heilger Geist, der es Tag und Nacht läßt werden, Sonn und Mond uns scheinen heißt, W ————————— 5,.. des⸗sen star ke Hand die Welt und was drin-nen ist er⸗-hält: ö IN 2. 5. Gott, ich danke dir von Herzen, Führe mich, o Herr, und leite daß du mich in dieser Nacht meinen Gang nach deinem Wort; WNN vor Gefahr, Angst, Not und sei und bleibe du auch heute II ö Schmerzen mein Beschützer und mein Hort: hast behütet und bewacht, nirgends als bei dir allein + daß des bösen Feindes List kann ich recht bewahret sein. ö mein nicht mächtig worden ist. 6. 3. Meinen Leib und meine Seele Laß die Nacht auch meiner Sünden samt den Sinnen und Verstand, N jetzt mit dieser Nacht vergehn; o Herr Jesu, laß mich finden deine Wunden offen stehn, da alleine Hilf und Rat ist für meine Missethat. 4. Hilf, daß ich mit diesem Morgen geistlich auferstehen mag und für meine Seele sorgen, daß, wenn nun dein großer Tag uns erscheint und dein Gericht, ich davor erschrecke nicht. großer Gott, ich dir befehle unter deine starke Hand. Herr, mein Schild, mein Ehr, mein Ruhm, nimm mich auf, dein Eigentum. ö ö 7. Deinen Engel zu mir sende, der des bösen Feindes Macht, List und Anschläg von mir wende und mich halt in guter Acht, der auch endlich mich zur Ruh trage nach dem Himmel zu. Heinrich Albert 1604-1651. + 378 R N 1. Die güld-ne Son⸗ne voll Freud und Won-ne bringt un⸗sern — ISEEEEEE EEEEEEE— Gren⸗zen mit ih- rem Glän-zen ein herz⸗er- quik-ken⸗des, . 80 2—323 ...........i— e lieb li-ches Licht. Mein Haupt und Glie-der die la gen dar⸗ —————————. J 2—— ——..— 03———.— —UIU—————.————— —. nie-der, a⸗-ber nun steh ich, bin mun⸗ter und fröh⸗=lich,‚ —— R 2—..—.—0 schau⸗e den Him⸗mel mit mei-nem Ge⸗sicht. 2. 4. Mein Auge schauet, Abend und Morgen was Gott gebauet sind seine Sorgen; zu seinen Ehren segnen und mehren, und uns zu lehren, Unglück verwehren wie sein Vermögen sei mächtig und sind seine Werke und Thaten allein. groß, Wenn wir uns legen, und wo die Frommen so ist er zugegen; dann sollen hinkommen, wenn wir aufstehen, wann sie mit Frieden so läßt er aufgehen von hinnen geschieden über uns seiner Barmherzigkeit aus dieser Erden So Schein. Schoß. 1— 5. Ich hab erhoben 3. zu dir hoch droben Lasset uns singen, all meine Sinnen: dem Schöpfer bringen laß mein Beginnen Güter und Gaben; ohn allen Anstoß und glücklich was wir nur haben, ergehn. alles sei Gotte zum Opfer gesetzt! Laster und Schande, Die besten Güter des Satanas Bande, sind unsre Gemüter; Fallen und Tücke dankbare Lieder treib ferne zurücke: sind Weihrauch und Widder, laß mich auf deinen Geboten be⸗ an welchen er sich am meisten ergötzt. stehn. N Laß ohn sehen den d in n Geizi unchr nach das von Men was In e geht soba Alle⸗ muf Him die was Alle Morgen. 379 ö N 6. aus deinen Augen sein abgewandt. sp Laß mich mit Freuden Sonst, Herr, regiere WN ohn alles Neiden mich, lenke und führe, sehen den Segen, wie dirs gefället: den du wirst legen ich habe gestellet in meines Bruders und Nächsten alles in deine Beliebung und Hand. Haus. Geiziges Brennen, 14 unchristliches Rennen Willst du mir geben, nach Gut mit Sünde, womit mein Leben V I das tilge geschwinde ich kann ernähren, von meinem Herzen und wirf es so laß mich hören. hinaus. allzeit im Herzen dies heilige Wort: V F 7 1535 b das Größte, x RNe das Schönste und Beste Menschliches Wesen, Gott ist das Süßte dar⸗ was ists ESende uUnd Allergewißte, V + Würn aus allen Schätzen der edelste Hort. I geht es zu Grunde, 10 — sobald das Lüftlein des Todes Drein gnr— — bläst. Willst du mich kränken, ö Alles in allen mit Galle tränken, klich ö muß brechen und fallen, und soll von Plagen 3 Himmel und Erden ich auch was tragen:* — die müssen das werden, wohlan so mach es, Heb. es be⸗ — sie ihrer Erschaff west.“ iebt. — was sie vor ihrer Erschaffung gewest. Jas gut und tüchtig, ö 8. was schädlich und nichtig Alles vergehet, meinem Gebeine, A ö Gott aber stehet das weißt du alleine, WMNIW ö ohn alles Wanken; der du nie keinen zu sehr hast betrübt. I seine Gedanken, 12. ö ů sein Wort und Wille hat ewigen Kreuz und Elende* ö ben das nimmt ein Ende; allein. Sein Heil und Scha nach Meeres Brausen ö . nicht Schaden, und Windes Sausen heilen im Herzen leuchtet der Sonne gewünschtes die tödlichen Schmerzen, ö Gesicht. halten uns zeitlich und ewig gesund. Freude die Fülle pkeit 9. und selige Stille N Antt, mn e en Uun himmlischen Garten* 2 ie x é ische arten, ů 0 Iaeene Schulder dahin sind meine Gedanken gericht't. laß meine Schulden in Gnad und Hulden Paul Gerhardt 1607—1676. 415. Mel. Nun laßt uns Gott dem Herren. höpfer al⸗ler Din⸗ge, dem 1 S SS.I......... I...... Ge⸗ ber al-ler Gü⸗ter, dem from-men Men⸗schen⸗hü⸗ter. 2. 6. Heut, als die dunklen Schatten wirst du nicht verschmähen; mich ganz umgeben hatten, du kannst ins Herze sehen hat Satan mein begehret; und weißt wohl, daß zur Gabe Gott aber hats gewehret. ich ja nichts Beßres habe. 3. 7. Du sprachst: Mein Kind, nun liege Du wollst dein Werk vollenden, trotz dem, der dich betrüge; mir deinen Engel senden, schlaf wohl, laß dir nicht grauen, der mich an diesem Tage du sollst die Sonne schauen. auf seinen Händen trage. 8. Sprich Ja zu meinen Thaten, hilf selbst das Beste raten; den Anfang, Mitt und Ende, ach Herr, zum besten wende. 4. Dein Wort das ist geschehen: ich kann das Licht noch sehen, von Not bin ich befreiet, dein Schutz hat mich erneuet. —. Du willst ein Opfer haben, hier bring ich meine Gaben: x mein Weihrauch und mein Widder sind mein Gebet und Lieder. 9. Mit Segen mich beschütte, mein Herz sei deine Hütte, dein Wort sei meine Speise, bis ich gen Himmel reise. Paul Gerhardt 1607—1676. „— 416. 1. Mor⸗gen- glanz der E⸗ wig⸗keit, Licht schick uns die ⸗se Mor-gen⸗zeit vom un ⸗ er dei ⸗ ne Strah⸗len ů— ———— ů— +— — SE———I— ————ee. schöhf⸗ te 21 3 schuf 666 ssich Ete und ver⸗treib durch dei⸗ ne Macht uns⸗re Nacht. 5 77 2—* ö 5 bei entstandner Morgenröte, Deiner Güte Morgentau daß wir eh wir gar vergehn fall auf unser matt Gewissen, recht aufstehn. 2—6— laß die dürre Lebensau lauter süßen Trost genießen und erquick uns, deine Schar, Ach du Aufgang aus der Höh, immerdar. gieb, daß auch am jüngsten Tage 3. unser Leib verklärt ersteh Gieb, daß deiner Liebe Glut und, entfernt von aller Plage, unsre kalten Werke töte, sich auf jener Freudenbahn und erweck uns Herz und Mut freuen kann. ů 2 Leuch du v führ 1676. ge D. Leucht uns selbst in jene Welt, du verklärte Gnadensonne; Morgen. in das Land der süßen Wonne, da die Lust, die uns erhöht, nie vergeht. führ uns durch das Thränenfeld Christian Knorr von Rosenroth 1636-1689. 417. Mel. Mein Herzensjesu, meine Lust.—1 ů————— IADDD..——. ‚i‚i‚iiPDPiieiĩ‚t‚e‚e.'eeeee .————2 e e 2—4—..———— 1. In Got⸗tes Na-men fang ich an, was mir zu thun ge⸗ mit Gott wird al⸗les wohl-ge⸗than und glück-lich aus- ge⸗ ö 12.—— —.— d, —— 22.———— büh ⸗ret: 2* was man in Got⸗ tes Na⸗ me füh ⸗ret; e Na ⸗- men thut, ist ——— 7 2 7 ....I...I.I.II I IIII ——.— 3——— H al⸗lent-hal-ben recht und gut und muß uns auch ge-dei-hen. 2 Gott ist, der das Vermögen schafft, was Gutes zu vollbringen; er giebt uns Segen, Mut und Kraft und läßt das Werk gelingen: ist er mit uns und sein Gedeihn, so muß der Zug gesegnet sein, daß wir die Fülle haben. 3. Wer erst nach Gottes Reiche tracht't und bleibt auf seinen Wegen, der wird gar leichtlich reich gemacht durch Gottes milden Segen: da wird der Fromme froh und satt, daß er von seiner Arbeit hat auch Armen Brot zu geben. 4. Gott ist der Frommen Schild und Lohn, er krönet sie mit Gnaden. Der bösen Welt ihr Neid und Hohn kann ihnen gar nicht schaden: Gott decket sie mit seiner Hand, er segnet ihre Stadt und Land und füllet sie mit Freuden. 5. Drum komm, Herr Jesu, stärke mich, hilf mir in meinen Werken; laß du mit deiner Gnade dich bei meiner Arbeit merken; gieb dein Gedeihen selbst dazu, daß ich in allem, was ich thu, ererbe deinen Segen. 6. Regiere mich durch deinen Geist, den Müßiggang zu meiden, damit, was du mich schaffen heißt, gescheh mit lauter Freuden, auf daß ich dir mit aller Treu auf dein Gebot gehorsam sei und meinen Nächsten liebe. 0. Nun, Jesu, komm und bleib bei mir! Die Werke meiner Hände befehl ich, liebster Heiland, dir; hilf, daß ich sie vollende zu deines Namens Herrlichkeit, und hilf, daß ich zur Abendzeit erwünschten Lohn empfange. Salomo Liscow 1640-1689. IIII WWCII 4 41 * 140 4 4 1 Ephes. Mel. Nun freut euck 9, lieben Christen gmein. H— —— 3 . nen EH EEEE—2..... 1. Er⸗ he⸗ b6 dich, o mei⸗ne Seel: die Fin⸗ster-nis ver⸗ der He err er⸗scheint in Is- ra⸗ el, sein Licht am Him⸗-mel — E 4M re.———— — — ste— hel Er⸗-he-be dich aus dei-nem Schlaf, daß er was Gu⸗tes 3.— 2—.—5 2G9——R 2— 56—.—50—.— —— in dir schaff, in-dem er dich er-leuch ⸗tet. 2. Im Licht muß alles rege sein und sich zur Arbeit wenden; im Licht singt früh das im L Licht will es vollenden: so soll der Mensch in Gottes Licht aufheben billig sein Gesicht zu dem, der ihn erleuchtet. Laßt uns an unsre Arbeit gehn, den Herren zu erheben; laßt uns, indem wir auferstehn, beweisen, daß wir leben; laßt uns in diesem Gnadenschein nicht eine Stunde müßig sein: Gott ists, der uns erleuchtet. 4. Ein Tag geht nach dem andern fort, und unser Werk bleibt liegen. Ach hilf uns, Herr, du treuster Hort, daß wir uns nicht betrügen; gieb, daß wir greifen an das Werk, gieb Gnade, Segen, Kraft und Stärk im Licht, das es erleuchtet. Du zeigst, was z 0 verrichten sei auf unsres Glaubens Wegen; so hilf uns nun und steh uns bei, Vögelein, verleihe deinen Segen, daß das Geschäft von deiner Hand vollführet werd in alle Land, wozu du uns erleuchtet. 6. Ich flehe, Herr, mach uns bereit zu dem, was dir gefällig, daß ich recht brauch der Gnadenzeit; flehen auch einhellig bie Kinder, die vom Geist geborn und die sich fürchten vor dem Zorn, nachdem du sie erleuchtet. 7. Das Licht des Glaubens sei in mir ein Licht der Kraft und Stärke, es sei die Demut meine Zier, die Lieb das Werk der Werke. Die Weisheit fließt in diesem Grund und öffnet beides, Herz und Mund, dieweil die Seel erleuchtet. 8. Herr, bleib bei mir, du ewges Licht, daß ich stets gehe richtig, erfreu mich durch dein Angesicht, mach mich zum Guten tüchtig, bis ich erreich die goldne Stadt, die deine Hand gegründet hat und ewiglich erleuchtet. Peter Lackmann 1 1713. 8 ver⸗ ⸗mel r Hand bereit denzeit; jeborn n Zorn, in mir ärke, „ ke. Grund Mund, S Licht, esicht, tig, tadt, jat + 1713. 419. Mel. Erschienen ist der herrlich Tag. Ar⸗beit an, mit Gott nur geht es glück-lich fort, drum —— .— ———————.—+.———— ———— ———UU.. wal ⸗-te Gott! ist dies auch mein er ⸗stes Wort: 2— drum sprech ich auch von Herzens⸗ All mein Beginnen, Thun und Werk grund: erfordert Gottes Kraft und Stärk; Das walte Gott! mein Herz sucht Gottes Angesicht, 7. drum auch mein Mund mit Freu⸗WTrifft mich ein Unglück: unverzagt! den spricht: Ist doch mein Werk mit Gott gewagt; er wird mir gnädig stehen bei, 3. drum dies auch meine Losung sei: So Gott nicht hilft, so kann ich Das walte Gott! nichts, é 8. wo Gott nicht giebet, da gebrichts: Er kann mich segnen früh und spat, Gott giebt und thut mir alles Guts, bis all mein Thun ein Ende hat; drum sprech ich auch nun 9 70 giebt und nimmt, machts wie Das walte Gott! Muts: er will, Das walte Gott! drum sprech ich auch sein in der 4. ö Still: Will Gott mir etwas geben hier, Das walte Gott! so will ich dankbar sein dafür 9. auf sein Wort werf ich aus mein Gott steht mir bei in aller Not we und giebt mir auch mein täglich Brot, und sag in meiner Arbeit stets: nach seinem alten Vaterbrauch Das walte Gott! thut er mir Guts; Lau sprech ich auch: 5. Anfang und Mitte samt dem End Das walte Gott! stell ich allein in Gottes Händ; é 10. er gebe, was nützlich ist, drum sprech ich auch zu jeder Frist: nichts hilft Verstand Witz oder Das walte Gott!—— t 6. Legt Gott mir seinen Segen bei vohl, e nach seiner großen Güt und Treu, daß ich kann sagen glaubensvoll: so gnüget mir zu jeder Stund; Das walte Gott! * 384 11. Teilt Gott was mit aus Gütigkeit, so acht ich keiner Feinde Neid, Thu ich denn was mit Gottes Rat, der mir beistehet früh und spat, laß hassen, wers nicht lassen kann; bruer alles wohl geraten muß; ich stimme doch mit Freuden an: Das walte Gott! drum sprech ich nochmals zum Be⸗ schluß: Das walte Gott! Johann Betichius 1650—1722. 420. Mel. O Gott, du frommer Gott. 2—* 7 2—————— EEEEEEEEEEEEII 2 1—3————— 1. O Je⸗ su, sü ⸗ßes Licht, nun ist die Nacht ver gan ⸗gen, nun hat dein Gna-den⸗glanz aufs neu e mich 939— gen, ———..— 5.——.— CI.IIII‚I.‚.‚....... —t—. eeme t, nun ist, was an mir ist, vom Schla-fe auf ge-weckt und ö— E2E— H öDSDꝑDqDIDIPIꝑIIIII IIAEEEE— ————.———.l hat nun in Be⸗gier zu 2 Was soll ich dir denn nun, mein Gott, für Opfer schenken? Ich will mich ganz und gar in 2.— Gnad einsenken mit Leib, mit Seel, mit Geist heut diesen ganzen Tag: das soll mein Opfer sein, weil ich sonst nichts vermag. Drum siehe da, mein Gott, da hast du meine Seele, sie sei dein beuit ver mit ihr dich; heut vermähle in deiner L KHebes kraft; da hast du meinen Geist, darinnen wollst du dich verklären e Da sei denn auch mein Leib zum Tempel dir W zur Wohnung und zum Haus; ach allerliebstes Leben, dir sich aus ⸗ ge⸗ streckt. ach wohn, ach leb in mir, beweg und rege mich, so hat Geist, Seel und Leib mit dir vereinigt sich. —— Dem Leibe hab ich jetzt die Kleider angeleget: laß meiner Seele sein dein Bildnis eingepräget im güldnen Glaubensschmuck in der Gerechtigkeit, die allen Seelen ist das rechte Ehrenkleid. 6. Mein Jesu, schmücke mich mit Weisheit und mit Liebe, mit Keuschheit, mit Geduld durch deines Geistes Triebe; auch mit der Demut mich vor allem kleide an, so bin ich wohl geschmückt und köstlich angethan. —.— dich mein Morgen. 38⁵ 8. Bleib du mir diesen Tag ach segne, was ich thu, stets vor den Augen schweben; ja rede und gedenke; laß dein Allgegenwart durch deines Geistes Kraft mich wie die Luft umgeben, es also führ und lenke, auf daß mein ganzes Thun daß alles nur gescheh durch Herz, durch Sinn und Mund zu deines Namens Ruhm, dich lobe inniglich, und daß ich unverrückt mein Gott, zu aller Stund. verbleib dein Eigentum. Joachim Lange 1670—1744. 421. Mel. Wer nur den lieben Gott läßt walten. ꝗ N — rrritnvitE— * E ů————4— —*.— 13. Hue.*——————— —— Lrr———4.— 4— 1. Ein neu⸗-er Tag, ein neu⸗es Le⸗ben geht mit der Gott will mir heut aufs neu ⸗-e ge-ben, was mir sonst D ·—* ——. —..— ů— qDDIDDDJJ——— .—.—.— 14.——522 I——— —— 12 1.—4 3 . neu⸗en Wo⸗che an: nie⸗mand ge⸗ben kann; denn hätt ich sei- ne Gna⸗de nicht, wer 1— 2— 1— III p‚————————— ——7 + 7 2—— 7 I ——— I—— 12.—— II gä-be mir sonst Trost und Licht? 2. mit meinem Fleisch und Blute ziehn; Ich grüße diesen lieben Morgen gieb deinen Geist, der mich regier und küsse Gottes Vaterhand, und nur nach deinem Willen führ. die diese Nacht so manche Sorgen 5. in Gnaden von mir abgewandt. Sollich mein Brot mit Kummer essen, dih e dren ein en Hun. laß es doch gesegnet sein, Du sorgst für mich, ich lebe noch. und was du sonsten zugemessen, 3. das richte mir zum besten ein. Nun das erkennet meine Seele Ich bitt um keinen Überfluß, und giebt sich selbst zum Opfer hin; nur was ich nötig haben muß. doch weil ich noch in dieser Höhle 6 79* ohe j 17 K8 8 i mit Not und Tod umgeben bin, So thue nun, mein Gott, das Deine so weich auch heute nicht von mir, und laß mich auch das Meine thun: denn meine Hilfe steht bei dir. behüte beide, Groß und Kleine, 4. daß sie auf deiner Huld beruhn, Mein Glück in dieser neuen Woche und daß ein jedes diesen Tag soll nur in deinem Namen blühn: mit dir vergnügt beschließen mag. ach laß mich nicht am Sündenjoche Benjamin Schmolck 1672—1737. 25 WMTII NRNEIN. 380— 3—.— Morgen. 422. Mel. Christus, der uns selig macht. n- Ln—— 2—— nt mnnn. arn e d 1 EV n. nn Iin, Aur. j/.—.——— EV 2231— 1. Fang dein Werk mit Je⸗su an, Je⸗sus hats in Hän ⸗den; +—— J——.— 17 ö— — D———.———— 1—.„un Sin,. EIESDSEE 2 Je⸗sum ruf zum Bei⸗stand an, Je⸗sus wirds wohl en-den. —— 1——4—.——— 5555—— 65 8—— E en. — 7——— —————.————— Steh mit Je⸗-su mor⸗gens auf, geh mit Je-⸗su schla ⸗fen, ———— D i 7—3—1——.— 4 21. ů DSS.‚‚.....— 5—.——— 2.. 2—.—— 39— führ mit Je⸗ su dei⸗nen Lauf, las ⸗-se Je⸗ sum schaf-fen. 2. x 4. Morgens soll der Anfang sein, Wenn denn deine Sach mit Gott Jesum anzubeten, also angefangen, daß er woll dein Helfer sein ei so hat es keine Not, stets in allen Nöten. wirst den Zweck erlangen; Morgens, abends und bei Nacht es wird folgen Glück und Heil will er stehn zur Seiten, hier in diesem Leben, wenn des Satans List und M acht endlich Wird dir Gott dein Teil dich sucht zu bestreiten. auch im Himmel geben. 3. 5. Wenn dein Jesus mit dir ist, Nun, Herr Jesu, all mein Sach laß die Feinde wüten; sei dir übergeben; er wird dich vor ihrer List es nach deinem Willen mach schützen und behüten. auch im Tod und Leben. Setz nur das Vertrauen dein All mein Werk greif ich jetzt an, in sein Allmachtshände Herr, in deinem Namen; und glaub sicher, daß allein laß es doch sein wohlgethan! er dein Unglück wende. Ich sprech darauf: Amen. Um 1720. 423. Mel. Ich dank dir schon durch deinen Sohn. 1. O Je⸗su, mei⸗nes Lebens Licht, nun ist die Nacht ver⸗gan gen: mein Morgen. ————— —‚.——— ů SSSSSSS ———3—— —.— Geis⸗tes-aug zu dir sich richt't, dein An⸗blick zu em-pfan⸗gen. 2. 7. ö NI den Du hast, da ich nicht sorgen konnt, Sei du alleine meine Lust, mich vor Gefahr bedecket mein Schatz, mein Trost und Leben; 8 und auch vor andern mich gesund kein andres Teil sei mir bewußt, ö —— nun aus dem Schlaf erwecket. dir bin ich ganz ergeben. ö— 3. 8. 43 Mein Leben schenkst du mir aufs neu, Zeig mir in jedem Augenblick, 25 en. es sei auch dir verschrieben, wie ich dir soll gefallen; — mit neuem Ernst, mit neuer Treu zeuch mich vom Bösen stets zurück, — dich diesen Tag zu lieben. regiere mich in allem. — 4. 9. Dir, Jesu, ich mich ganz befehl: Laß mich mit Kraft und williglich — im Geiste' dich verklaͤre; mir selbst und allem sterben; — dein Werkzeug nur sei meine Seel, zerstör du selber völliglich ö — den Leib bewahr und nähre. mein gründliches Verderben. — 5. Durchdring mit deinem Lebenssaft Gieb, daß ich meinen Wandel führ en. Herz, Sinne und Gedanken; im Geist, in deinem Lichte, — bekleide mich mit deiner Kraft, und als ein Fremdling lebe hier ö Gott in Proben nicht zu wanken. 3 deinem Angesichte.* ö 6. 11. Mein treuer Hirte, sei mir nah, Ach halt mich fest mit deiner Hand, ö steh immer mir zur Seiten, daß ich nicht fall noch weiche; eil und wenn ich irre, wollst du ja zeuch weiter durch der Liebe Band. mich wieder zu dir leiten. bis ich mein Ziel erreiche. Teil ö Gerhard Tersteegen 1697—1769. ö ach 424. N Mel. Ich dank dir schon durch deinen Sohn.* an, 7* 17²⁰.——.——————— ö—..— ö IIIII‚.— ——————————— See le! Der Herr hört dei nen Lob ge-sang: lob⸗ V mein 8 2. Mich selbst zu schützen ohne Macht, lag ich und schlief im Frieden: wer schafft die Sicherheit der Nacht und Ruhe für die Müden? 3 Wer wacht, wenn ich von mir nichts weiß, mein Leben zu bewahren? Wer stärkt mein Blut in seinem Fleiß und schützt mich vor Gefahren? 4. Wer lehrt das Auge seine Pflicht, sich sicher zu bedecken? Wer ruft dem Tag und seinem Licht, die Seele zu erwecken? 5. Du bist es, Herr und Gott der Welt, und dein ist unser Leben, du bist es, der es uns erhält und mirs jetzt neu gegeben. 6. Gelobet seist du, Gott der Macht, gelobt sei deine Treue, daß ich nach einer sanften Nacht mich dieses Tags erfreue. 2. Laß deinen Segen auf mir ruhn, mich deine Wege wallen, 425. WMorgen. Christian Fürchtegott Gellert 1715—1769. und lehre du mich selber thun nach deinem Wohlgefallen. 8. Nimm meines Lebens gnädig wahr; auf dich hofft meine Seele: sei mir ein Retter in Gefahr, ein Vater, wenn ich fehle. 9. Gieb mir ein Herz voll Zuversicht, 3 erfüllt mit Lieb und Ruhe, ein weises Herz, das seine Pflicht erkenn und willig thue; 10. Daß ich als ein getreuer Knecht nach deinem Reiche strebe, gottselig, züchtig und gerecht durch deine Gnade lebe; ö 11. Daß ich, dem Nächsten beizustehn, nie Fleiß und Arbeit scheue, mich gern an andrer Wohlergehn und ihrer Tugend freue; 12. Daß ich das Glück der Lebenszeit in deiner Furcht genieße F+ und meinen Lauf mit Freudigkeit, HWäz du gebeutst, beschließe. Mel. Den die Hirten lobten sehre. 0——.— ,. ee a ninenͥ, dar,—— Sr nbeter unm Hinen nna di,— 2——— 1. Früh am Mor-gen Je⸗-sus ge-het und vor al-len Thü⸗ren ste⸗het, klop⸗fet an, =.————.— ——— De su, un ser Gast! wo man ge⸗fle-het: Komm, Herr Eile, Wol alle uns und wahr; ersicht, flicht cht istehn, gehn *— 4. Weiden uns auf grüner Auen, daß wir deine Fülle schauen und auf deinen Reichtum bauen, mit dir gehen aus und ein. 3. 3— Wollest täglich bei uns bleiben, Amen, ja es soll geschehen, alle Feinde von uns treiben, Jesus wird heut mit uns gehen, uns ins Buch des Lebens schreiben und wir werden fröhlich sehen, und der gute Hirte sein; daß er uns nicht läßt allein. Gerhard Stip 1809—1882. 2 Nun so lasset ihn nicht dorten, thut ihm auf des Herzens Pforten und ruft ihn mit süßen Worten: Eile, Jesu, kehre ein! 2. Mittag. 426. Mel. O Jesu Christ, meins Lebens Licht. is laß uns⸗re 2 ben dein, die Sp Nah rung werd der quik-⸗ket da-durch er sein; hilf, daß —— ——————— dürft⸗ge Leib auf die- ser Erd. 3. Drum gieb uns beides, Herre Gott; kann uns nicht gnug zum Leben sein: hilf endlich auch aus aller Not: dein göttlich Wort die Seele speist, so preisen wir dein Gütigkeit hilft uns zum Leben allermeist. hier und auch dort in Ewigkeit. 1561, Strophe 3: 1685. 2 Doch dies zeitliche Brot allein Strophe 1 und 2: 427. Mel. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend. 1. Wir dan⸗ken Gott für sei ne Gabn, die pfan⸗ gen habn, und bit⸗ten un⸗sern lie-ben Herrn, er + +—.— ů—— II 7 ů—— EENH— ö 21 7—.———— 13———.2 0——1—— woll uns all- zeit mehr be⸗schern; 2 Ach lieber Herr, du wollst uns gebn Und speisen uns mit seinem Wort, nach dieser Zeit das ewge Lebn. daß wir satt werden hier und dort. 1589. 428. Mel. Schmücke dich, o liebe Seele. 9 5 22.80 FEV——— 1—— ‚) 0 DEE ö ꝗSWSHSCS..... Spei⸗se, Va⸗ter, dei⸗ne Kin⸗der, trös⸗te die be⸗trüb⸗ten sprich den Segen zu den Ga⸗ben, die wir jet-zo vor uns Z.—*— c—. 2—— ö E— —.—.— I—— — Sün⸗der; daß sie uns zu die⸗-sem Le-⸗ben Stär ⸗ke, Kraft ha⸗ben, —— ö 2 ö—.— D....‚...‚...——n———.— n dnen. Hinnnrendömin n., Aiwumi. meunni„ Bür Aur. E— —— 1.—ꝰ imm unen ur Ae — ge-ben: bis wir end⸗-lich mit den From-men 4—— II— , ne= i, Ennirn Eienne, e ————II zu der Him-mels-mahl- zeit kom men. Johann Heermann 1585—1647. 44 429. Mel. Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren. 1. ö—. ö— — 2..——.——.—— 5..———— ——*——— Dan⸗ke dem Her⸗ren, o See le, dem Ur⸗sprung der der uns er ⸗ quik⸗ket die Lei ⸗-ber und nährt die Ge⸗ Gü⸗ ter, 60— 9 5 mü-ter! Ge⸗bet ihm Ehr, lie-bet den Gü⸗ti⸗ gen ——.——————— ———.——— pi 2—.——.——. ö 22———— 2—3 24.— sehr, stimmt an die dan ⸗ken⸗-den Lie⸗der! gebn—. n. 2. ö gieb nur, daß wir 1589. Du hast, o Güte, dem Leibe die innig stets dürsten nach dir, Notdurft bescheret, ewig zur Lust dich erwählen. laß doch die Kräfte im Guten nur werden verzehret: 4. alles ist dein, Gütigster Hirte, du wollest uns Seelen und Leiber, allein 05 Ostärken und leiten — werd auch durch beide geehret. und zu der Hochzeit des Lammes 235 rechtschaffen bereiten; — Lebenswort, Jesu, komm, speise die bleib uns hier nah, I ö schmachtenden Seelen, bis wir dich ewig allda NN 20 laß in der Wüste uns nimmer das schmecken und schauen in Freuden. n Nötige fehlen; ö Gerhard Tersteegen 1697—1769. —* —— Kraft 3. Abend.„ — 430 2 Mel. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend. och⸗ge⸗lob⸗te Ei⸗ nig⸗keit, die ien* ů ö IIIIII ö*——— DIDEIESSE EEE.....—— 1. O selges Licht, Drei-fal⸗tig⸗keit, du h ———— zicht in das Herz hin⸗ein. Sonene weicht mit ih-⸗ rem Schein, geuß dein L 2. 3. Des Morgens, Herr, dich rühmen wir, Gott Vater in dem höchsten Thron — am Abend beten wir zu dir und Jesus Christ, sein einger Sohn, und preisen deine Herrlichkeit mitsamt dem werten heilgen Geist der von nun an bis in Ewigkeit. sei nun und immerdar gepreist. Altkirchlich. Bearbeitet von Christian Karl Josias von Bunsen 1791—1860. ———— m*+nnuνnι——— *..— 431. Mel. Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort. —— +———— ED...— 1—— ů3.—— SISISSISIEI...—— C 1. Hin⸗ un⸗ter ist der Son-nen Schein, die fin⸗stre Nacht bricht ————— 1+—— + —— e eee t,. 665 2 A———— 2— stark her-ein: leucht uns, Herr Christ, du wah-res Licht, laß * . 2 — E 2 uns im Fin⸗stern wan⸗deln nicht. 2* dasselb verzeih uns gnädiglich Dir sei Dank, daß du uns den Tag und rechn es unsrer Seel nicht zu; vor Schaden, Gfahr und mancher laß schlafen uns in Fried und Ruh. Plag 4. ans 8ind unnd gateritner Gin Durch dein Engel die Wach bestel, daß uns der böse Feind nicht fäll: 3. vor Schrecken, Angst und Feuersnot Womit wir habn erzürnet dich, behüte uns, o lieber Gott. Nikolaus Herman 2 + 1561. 432. hrist, meins Lebens Licht. N V 1. Chris⸗te, der du bist Tag und Licht, vor dir ist, Herr, ver⸗ vä ⸗ter ⸗ li⸗ chen Lich-tes Glanz, lehr uns den Weg der Wahr-⸗-heit ganz. —2 2. bewahr uns, Herr, vor allem Leid M 144 i ittliche M 2 Wir bitten dein göttliche Macht: Gott, Vater der Barmherzigkeit. behüt uns, Herr, in dieser Nacht; ht zu; Ruh. — 0 hilf uns, Herr Christ, aus aller Not So unsre Augen schlafen ein, durch deine heilgen Wunden rot. laß unsre Herzen wacker sein; beschirm uns, Gottes rechte Hand, und lös uns von der Sünden Band. Gedenk, o Herr, der schweren Zeit, 4. der der Leib gefangen liegt; Beschirmer, Herr der Christenheit, der Seele, die du hast erlöst, demn Hijf uns allzeit sei bereit; der gieb, Herr Jesu, deinen Trost. (Nach einem lateinischen Liede aus dem 7. Jahrhundert.) Wolfgang Meuslin 1497—1563. 5 433. Mel. Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen. 0 — ö——————.— 1— ö—— 8 2 IE ————.———— — 1. Die Nacht ist kom-men, drin wir ru⸗ hen sol⸗len: — —————2 5—. ö 2 1 2 7 + +7 — 2 25 66655655—— Gott walts zu From-men nach sein'm Wohl⸗ge-fal-len, daß wir uns —.——.— ů——.— N ————.—— DSDDiDD‚‚‚‚r‚‚‚.e‚‚. ————2 40 0. D 2 le⸗gen, in sein'm Gleit und Se-⸗gen der Ruh zu pfle⸗gen. 2. 4. Treib, Herr, von uns fern die un⸗Pfleg auch der Kranken durch deinen reinen Geister; Geliebten, halt die Nachtwach gern, sei selbst hilf den Gefangnen, tröste die Be⸗ unser Schutzherr;/ rübten, schirm beid, Leib und Seel, unter pfleg auch der Kinder, sei selbst ihr deine Flügel, é Vormünder, send uns dein Engel. des Feinds Neid hinder. 3. 5. Laß uns einschlafen mit guten Ge⸗Vater, dein Name werd von uns danken, gepreiset, fröhlich aufwachen und von dir dein Reich zukomme, dein Will nicht wanken, werd beweiset; laß uns in Züchten unser Thun frist unser Leben, wollst die Sünd und Dichten ö vergeben, zu dein'm Preis richten. erlös uns. Amen. Petrus Herbert 1 1571. mt Tr. Mel. In dich hab ich gehoffet, Herr. + —.— S DE ul.—3 DDED— 0 1 60— 10 6 0 I 4 Mein schön⸗ ste Zier und Klei-nod bist auf Er-den du, Herr 590——— — 20— 7 6 1—5— ———.—.——————— Je ⸗ su Christ; dich will ich las ⸗-sen wal ⸗ ten und —— .—.—————— 3 ů——— 2 ————— ͤ 1. * 0 DDDDD al le⸗zeit in Lieb und Leid in mei-nem Her-zen hal=ten. Dein ine und Treu vor allem geht, kein D Ding auf Erd so fest besteht, das muß ich frei bekennen; drum soll nicht Tod, nicht Angst, nicht Not von deiner Lieb mich trennen. 3. Dein Wort ist wahr und trüget nicht und hält gewiß, was es verspricht, im Tod und auch im Leben. Du bist nun mein, und ich bin dein, dir hab ich mich ergeben. 4. Der Tag nimmt ab: ach schönste Zier, Herr Jesu Christ, bleib du bei mir, es will nun Abend werden; laß doch dein Licht auslöschen nicht bei uns allhier auf Erden. 1597 5 435. Mel. Der Tag ist hin, mein Jesu, bei mir bleibe. —.—— ——.... —1—.— —— 60 Hhat sich mit ih rem Glanz ge- wen-det und, sie soll, was auf die-sen Tag voll-en-det; die dunk-le Nacht dringt 3 ö* ——.— N ———..—.———4 ———————. al⸗lent-hal⸗ben zu, bringt Menschen, Vieh und al⸗le Welt 2 R. — — daß d durch hast Vergi daß laß in Er Scha inder und sich ö iste Zier, bei mir, .— Abend. Ich preise dich, du Herr der Nächt Vergönne, daß der lieben Engel und Tage, Scharen daß du mich heut vor aller Not mich vor der Macht der Finsternis und Plage„ bewahren, Hand und hochberühmte auf daß ich vor der List und Tyrannei durch deine Macht der argen Feind im Schlafe sicher sei. hast unverletzt und frei hindurch ö gebracht. 6. Herr, wenn mich wird die lange 3. Nacht bedecken Vergieb, wo ich bei Tage so gelebet, und in die Ruh des tiefen Grabes daß ich nach dem, was finster ist, strecken, gestrebet; so blicke mich mit deinen Augen an, laß alle Schuld durch deinen Gna- daraus ich Licht im Tode nehmen. denschein kann; in Ewigkeit bei dir verloschen sein. 4. Und laß hernach zugleich mit allen Schaff, daß mein Geist dich unge⸗ Frommen hindert schaue, mich zu dem Glanz des andern Le⸗ indem ich mich der trüben Nacht bens kommen, vertraue, da du uns hast den großen Tag und daß der Leib auf diesen schwe⸗ bestimmt, ren Tag dem keine Nacht sein Licht und sich seiner Kraft fein sanft erholen Klarheit nimmt. mag. 1648. * 436. EE.— — ö*—.0 1. Wer ⸗de mun ⸗ter, mein Ge⸗ mü ⸗te, und, ihr Sin-ne, daß ihr prei⸗set Got ⸗tes Gü⸗te, die er hat ge⸗ geht her⸗-für,„ er mich d an⸗zen Tag vor so man⸗cher han an mir, da er mich den gan-zen Tag x 0 in Gna⸗ den ge⸗ wen ⸗ det al-⸗ len Scha⸗-den. 2. Lob und Dank sei dir gesungen, Vater der Barmherzigkeit, daß mir ist mein Werk gelungen, daß du mich vor allem Leid und vor Sünden mancher Art so getreulich hast bewahrt, auch den Feind hinweggetrieben, daß ich unbeschädigt blieben. Herr, verzeihe mir aus Gnaden alle Sünd und Missethat, die mein armes Herz beladen und so gar vergiftet hat, daß auch Satan durch sein Spiel mich zur Hölle stürzen will; da kannst du allein erretten, strafe nicht mein Übertreten. 4. Bin ich gleich von dir gewichen, stell ich mich doch wieder ein, end. Bleibe doch, mein Gott, bei mir, weil es nunmehr dunkel hier; da ich mich so sehr betrübe, tröste mich mit deiner Liebe. 6. Laß mich diese Nacht empfinden eine sanft und süße Ruh, alles Übel laß verschwinden, decke mich mit Segen zu. Leib und Seele, Mut und Blut, Weib und Kinder, Hab und Gut, Freunde, Feinde, Hausgenossen sein in deinen Schutz geschlossen. . Ach bewahre mich vor Schrecken, schütze mich vor Überfall, laß mich Krankheit nicht aufwecken, treibe weg des Krieges Schall; wende Feur⸗ und Wassersnot, Pestilenz und schnellen Tod; laß mich nicht in Sünden sterben, hat uns doch dein Sohn verglichen noch an Seel und Leib verderben. durch sein Angst und Todespein. Ich verleugne nicht die Schuld, aber deine Gnad und Huld ist viel größer als die Sünde, die ich stets in mir befinde. D. O du Licht der frommen Seelen, o du Glanz der Ewigkeit, dir will ich mich ganz befehlen diese Nacht und allezeit. 8 O du großer Gott, erhöre, was dein Kind gebeten hat; Jesu, den ich stets verehre, bleibe ja mein Schutz und Rat; und mein Hort, du werter Geist, der du Freund und Tröster heißt, höre doch mein sehnlich Flehen: Amen, ja das soll geschehen. Johann Rist 1607—1667. 437. Mel. O Welt, ich muß dich lassen. — 2 1. Nun ru⸗hen al⸗le Wäl⸗der, Vieh, Men⸗schen, Städt und Fel der, es — ISS — NV schläft die gan ze Welt; ihr ber, mei-ne Sin⸗nen, auf, —2—— e YM SPSPISPIPIPIIIIIIII..IIIIIIIIIJ— ———— e v.— SENANH * Wo b. Die N die N Fahr mein gar h Der die gi am b also! wenn mein i mir, Er; „ e. inden , Blut, Gut, ssen ossen. recken, fwecken, all; ot, terben, derben. Rat; Geist, heißt, hen: —1667. * ———— +— Abend. 2. 6. Wo bist du, Sonne, blieben? Nun geht, ihr matten Glieder, Die Nacht hat dich vertrieben, geht hin und legt euch nieder, die Nacht, des Tages Feind. der Betten ihr begehrt: Fahr hin, ein andre Sonne, es kommen Stund und Zeiten, mein Jesus, meine Wonne, da man euch wird bereiten gar hell in meinem Herzen scheint. zur Ruh ein Bettlein in der Erd. 3. 7. Der Tag ist nun vergangen, Mein Augen stehn verdrossen, die güldnen Sternlein prangen im Nu sind sie geschlossen, am blauen Himmelssaal; wo bleibt dann Leib und Seel? also werd ich auch stehen, Nimm sie zu deinen Gnaden, wenn mich wird heißen gehen ssei gut für allen Schaden, mein Gott aus diesem Jammerthal. du Aug und Wächter Israel. 4 8. Der Leib eilt nun zur Ruhe, Breit aus die Flügel beide, legt ab das Kleid und Schuhe,•0 Jesu, meine Freude, das Bild der Sterblichkeit: und nimm dein Küchlein ein; die zieh ich aus, dagegen will Satan mich verschlingen, wird Christus mir anlegen so laß die Engel singen: den Rock der Ehr und Kind soll unverletzet sein. 5. 9. Das Haupt, die Füß und Hände Auch euch, ihr meine Lieben, sind froh, daß nun zum Ende soll heute nicht betrüben die Arbeit kommen sei: ein Unfall noch Gefahr: Herz, freu dich, du sollst werden Gott laß euch selig schlafen, vom Elend dieser Erden stell euch die güldnen Waffen und von der Sünden Arbeit frei. ums Bett und seiner Engel Schar. Paul Gerhardt 1607—1676. 50.——25——— 1. Der lie⸗ben Son⸗ne Licht und Pracht hat nun den Tag voll⸗ die Welt hat sich zur Ruh ge⸗macht, thu, Seel, was dir ge⸗ D ö‚ WD — e Er wu eirde dn Fn.. ——— —.—————.85 füh⸗ret: tritt an die Him⸗mels⸗thür und bring ein Lied her-für, laß büh⸗ret: dei⸗ne Au ⸗gen, Herz und Sinn auf Je ⸗-sum sein ge⸗rich- tet hin. 2 ö 2 doch noch zu tausend Malen Ihr hellen Sterne leuchtet wohr scheint heuler in mein Herz und glänzt mit Licht und Strahlen, die ewge Himmelskerz 3 ihr macht die Nacht des Lichtes voll: IWTIIII mein Jesus, meiner Seelen Ruhm, mein Schutz, mein Schatz, mein Eigentum. 3. Mit dir will ich zu Bette gehn, dir will ich mich befehlen; du wirst, mein Hüter, auf mich sehn und raten meiner Seelen. Ich fürchte keine Not, kein Hölle, Welt und Tod; denn wer mit Jesu schlafen geht, mit Freuden wieder aufersteht. 4. So oft die Nacht mein Ader schlägt, soll dich mein Geist umfangen; so vielmal sich mein Herz bewegt, Abend. soll dies sein mein Verlangen, daß ich mit lautem Schall mög rufen überall: O Jesu, Jesu, du bist mein, und ich auch bin und bleibe dein. 5 Nun, matter Geist, schick dich zur Ruh und schlaf fein sanft und stille; ihr müden Augen, schließt euch zu, denn das ist Gottes Wille; schließt aber dies mit ein: Herr Jesu, ich bin dein! So ist der Schluß recht wohl gemacht. Nun, liebster Jesu, gute Nacht. Christian Seriver 1629—1693. 439. E. —5f—— — EEE —⁴F6 7 E 2½.——— 1 E + ö 1 ů 1. Nun sich der Tag ge⸗en-det hat, und kei⸗ne Sonn mehr —— SISSEEEEE——.—.— 7 ztmnn mar, L —3 I 12.— Hn /-—...—.——..——2. 2— —————..—. scheint, schläft al⸗-les, was sich ab g 2. Nur du, mein Gott, hast keine Rast, du schläfst noch schlummerst nicht: die Finsternis ist dir verhaßt, weil du bist selbst das Licht. ö Gedenke, Herr, doch auch an mich in dieser schwarzen Nacht und schenke du mir gnädiglich den Schirm von deiner Wacht. 3 e⸗-matt't und was zu⸗vor ge-weint. ich kann ja nicht verlaxen sein in solcher Zuversicht. 6. Drauf thu ich meine Augen zu und schlafe fröhlich ein; mein Gott wacht jetzt in meiner Ruh: wer wollte traurig sein? — 70 Weicht, nichtige Gedanken, hin, 4. wo ihr habt euren Lauf: Zwar fühl ich wohl der Sünden ich baue jetzt in meinem Sinn Schuld, die mich bei dir klagt an; doch aber deines Sohnes Huld hat gnug für mich gethan. 5. Den setz ich dir zum Bürgen ein, wenn ich muß vors Gericht; Gott einen Tempel auf. 8 Soll diese Nacht die letzte sein n diesem Jammerthal, so führ mich, Herr, in Himmel ein zur auserwählten Zahl. Johann Friedrich Herzog 1647—1699. gen, 4. be dein. ur Ruh ille; euch zu, 5 gemacht. acht. 9—1693. n zu ner Ruh: hin, inn ein mel ein —1699. Abend. 440. Mel. Werde munter, mein Gemüte. ————— ED.— AD= 2 Ae 1. Herr, es ist von mei⸗nem Le⸗ben wie der⸗ um ein leh-re mich nun Ach-tung ge⸗ben, ob ich fromm ge⸗ D —— ————————— SSSISSSSSSSSISIIII Tag da⸗hin, we⸗sen bin; zei⸗ge mirs auch sel-ber an, so ich was nicht ESSEEEEEEEEEEE in al ⸗ len Sa⸗chen recht ge⸗than, und hilf jetz ——— —̃— er n, Kr,— =.—.— gu ⸗ ten Fei er bend ma⸗chen. 2. Freilich wirst du manches finden, was dir nicht gefallen hat, denn ich bin noch voller Sünden in Gedanken, Wort und That, und vom Morgen bis jetzund pfleget Herze, Hand und Mund so geschwind und oft zu fehlen, daß ichs selber nicht kann zählen. 3. Aber, o du Gott der Gnaden, habe noch einmal Geduld; ich bin freilich schwer beladen, doch vergieb mir alle Schuld; deine große Vatertreu werde diesen Abend neu, so will ich auch deinen Willen künftig mehr als heut erfüllen. 4. Heilige mir das Gemüte, daß der Schlaf nicht sündlich sei; decke mich mit deiner Güte, auch dein Engel steh mir bei. Lösche Feur und Lichter aus und bewahre sonst das Haus, daß ich morgen mit den Meinen nicht im Unglück dürfe weinen. — D. Steure den gottlosen Leuten, die im Finstern Böses thun; sollte man gleich was bereiten, uns zu schaden, wenn wir ruhn, so zerstöre du den Rat und verhindere die That; wend auch alles andre Schrecken, das der Satan kann erwecken. 6. Herr, dein Auge geht nicht unter, wenn es bei uns Abend wird; denn du bleibest ewig munter und bist wie ein guter Hirt, der auch in der finstern Nacht über seine Herde wacht: darum hilf uns, deinen Schafen, daß wir alle sicher schlafen. 7. Laß mich denn gesund erwachen, wenn es rechte Zeit wird sein, daß ich fserner meine Sachen richte dir zu Ehren ein. Oder hast du, lieber Gott, heut bestimmet meinen Tod, so befehl ich dir am Ende Leib und Seel in deine Hände. Kaspar Neumann 1648—1715. D277097232F020H0 Abend. 441. —— ———.—— 2— ee. D.EEEEEEE.— 2.2.————.— L—.— 1. Der Tag ist hin; mein Je⸗su, bei mir blei ⸗-be! 0 EEEE———3 —.— ů ,⸗ 2— D..... E— See⸗len-licht, der Sün⸗den Nacht ver⸗trei⸗be, geh auf in mir, Glanz 2.— 2—— J— .—————— — E. 5...— —————. der Ge⸗rech⸗tig⸗keit, er⸗leuch⸗te mich, ach Herr, denn es ist Zeit. 2. Es ist mir leid, ich stell mich wieder Lob, Preis und Dank sei dir, mein ein, Gott, gesungen, da ist die Hand: dut mein, und ich dir sei die Ehr, daß alles wohl ge⸗ bin dein. lungen 5 nach deinem Rat, ob ichs gleich nicht Wersteh; Israels Schutz, mein Hüter und du bist gerecht, es gehe wie es geh. mein Hirte, zu meinem Trost dein sieghaft 3. Schwert umgürte, Nur eines ist, das mich empfindlich bvewahre mich Wach i große quälet: 235 4.— Beständigkeit im Guten mir noch wenn Belial nach meiner Seelen fehlet. x tracht't. Das weißt du wohl, o Herzens⸗ 6. künziger Du schlummerst nicht, wenn matte ich strauchle 227— 192 ein Unmün Glieder schlafen: diger ach laß die Seel im Schlaf auch 4. Gutes schaffen Vergieb es, Herr, was mir sagt mein o Lebenssonn, erquicke meinen Sinn. Gewissen; Dich laß ich nicht, mein Fels; der Welt, Teufel, Sünd hat mich von Tag ist hin. bir gerissen. IJoachim Neander 1650—1680. 442. Luc. 24, 29. Mel. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend. —— 5— +. — E 7 2—— 2— 2—IIE 2 H. 2— —————.—. Wo willst du hin, weils A-bend ist, o lieb⸗ster Pil⸗grim, Es h die 9 drun mich mein Hat das so ge — Glanz Zeit. wieder und ich er und ieghaft gürte, große Seelen Sinn. 8; der 1680. — rim, ö —— — ö ö— ö ————.—..— + 2——— 1— 2— ——— 4—.————.— Je ⸗su Christ? Komm, laß mich so glück ⸗se⸗lig sein und ö ů ů I —— ....—— =EDel kehr in mei⸗nem Her⸗zen 2. Laß dich erbitten, liebster Freund, dieweil es ist so gut gemeint; du weißt, daß du zu aller Frist ein herzenslieber Gast mir bist. 5. Es hat der Tag sich sehr geneigt, die Nacht sich schon von ferne zeigt: drum wollest du, o wahres Licht, mich Armen ja verlassen nicht. 4. Erleuchte mich, daß ich die Bahn zum Himmel sicher finden kann, damit die dunkle Sündennacht mich nicht verführt noch irre macht. 5. Besonders aus der letzten Not hilf mir durch einen sanften Tod. Herr Jesu, bleib! ich halt dich fest; ich weiß, daß du mich nicht verläßt. 1674. 443. Mel. O daß ich tausend Zungen hätte. V— 2*—— 2.—..————— —. 656 SIS.S.SI‚III.I TII.... — 0 L— 1. So ist die Wo⸗ che nun wie sich dein Se⸗gens⸗quell ge⸗schlos⸗sen, doch, treu⸗er Gott, dein er⸗gos-⸗sen, so bin ich noch der — 56³63—— 12 + 2 124.— — dn E. meiken n— .— DD‚III———— —— Her⸗ze nicht: Zu⸗-ver⸗sicht, daß er sich wei⸗ter- hin er-gießt und — + *—— II .......... —— + II un ⸗er⸗schöpf-lich auf mich fließt. 2 Ich preise dich mit Hand und Munde, zudem ist es voll Heil und Frucht aus deiner Liebe, Herr, zu mir: ich lobe dich, so hoch ich kann, und darum dank ich auch dafür. ich rühme dich von Herzensgrunde für alles, was du mir gethan, und weiß, daß dir durch Jesum Christ mein Dank ein süßer Weihrauch ist. Hat mich bei meinen Auit befücht, das liebe Kreuz auch mit besucht, so gabst du auch die Kraft zu tragen; 4. Nur etwas bitt ich über alles, und du versagst mir solches nicht: gedenke keines Sündenfalles, weil mich mein Jesus aufgericht't, mein Jesus, der die Missethat auf ewig schon gebüßet hat. 26 — 5. Dein Schwur ist ja noch nicht ge⸗ brochen, und brichst ihn nicht in Ewigkeit, da du dem Sünder hast versprochen, daß er, wenn ihm die Sünde leid, nicht sterben, sondern gnadenvoll als ein Gerechter leben soll. Mein Glaube hält an diesem Segen, und will also den Wochenschluß vergnügt und froh zurückelegen, da der Trost mich erquicken muß, daß ich ja soll in Christo dein und schon in selig sein. Doch da mein Leben zugenommen, so bin ich auch der Ewigkeit um eine Woche näher kommen und warte nun 30. letzten Zeit, da du die Stunde hast bestimmt, die mich zu dir in Himmel nimmt. 8. Wenn ich ja morgen früh aufs neue den Sonntag wiedersehen kann, so scheint die Sonne deiner Treue mich auch mit neuen Gnaden an; ach ja, da teilt dein Wort und Haus den allerbesten Segen aus. 9. So will ich das im voraus preisen, was du mir künftge Woche giebst: du wirst es in der That erweisen, daß du mich je und immer liebst und leitest mich nach deinem Rat, bis Leid und Zeit ein Ende hat. Erdmann Neumeister 1671—1756. 444. Mel. O Welt, ich muß dich lassen. W 4 =—— —— —— ———— 2.—.—— 7— ͤ ö 1. Der Sab⸗bath ist ver-gan⸗gen, ich ha-be mein Ver-lan⸗gen nach — rn eirro Feaee d d.. ꝗ.DIII— — Her-zens⸗wunsch er-füllt: Gott hat mich un⸗ter-wei-set, mit — ö— U 1Z4.————— S S S.III.III.IIIIII...... 4—— 1.—0.. 2—.—— . Le⸗bens⸗brot ge⸗-spei⸗set 2. Gott ruht durchs Wort im Herzen: drum leg ich ohne Schmerzen auch meinen Leib zur Ruh; denn allen Sündenschaden deckt Jesus nun in Gnaden mit seinem Purpurmantel zu. 3. O du dreieinig Wesen, mein Geist ist schon genesen, weil ich dein Tempel bin. und mei⸗ner See⸗len D urst ge⸗ stillt. Ich habe Licht vom Lichte, dein leuchtend Angesichte treibt alle Finsternis dahin. 4. Du wirst schon bei mir wachen und eine Sonne machen auch mitten in der Nacht, bis bei den Cherubinen ein Sonntag ist erschienen, der alle Nacht zu Schanden macht. —— N an; d Haus preisen, giebst: weisen, liebst n Rat, hat. —17⁵6. chen i macht. Abend. 5. Ich schlafe ganz vergnüget; denn wo mein Herze lieget, da ist der Engel Heer. Mich stört kein Weltgetümmel; es träumt mir nur vom Himmel: ach wer doch nur bald droben wär! Benjamin Schmolck 1672—1737. 445. Mel. Jesu, meine Freude. + + 5—————— D en mnr.———— 1Z.—.— ————— 2.—— — 1. Hir⸗te dei⸗ ner Scha⸗fe, der von kei⸗nem Schla⸗fe dei⸗ne Wun⸗der ⸗gü⸗te war mein Schild und Hüt⸗te , dedi;e. .SIS..q‚ꝑ‚IE....... D et-was wise⸗sen mag, 5 1— den ver⸗gang⸗nen Tag: sei die Nacht auch auf der Wacht — e, v D———— A S— SIIIIIIIIII und laß mich von dei⸗nen Scha⸗ 2 Decke mich von oben vor der Feinde Toben mit der Vaterhuld; ein versöhnt Gewissen sei mein Ruhekissen: drum vergieb die Schuld. Denn dein Sohn hat mich davon durch die tiefgeschlagnen Wunden gnädiglich entbunden. 3. Laß auch meine Lieben keine Not betrüben, sie sind mein und dein; chließ uns mit Erbarmen in den Vaterarmen ohne Sorgen ein. Du bei mir, und ich bei dir: also sind wir ungeschieden, und ich schlaf in Frieden. 4. Komm, verschließ die Kammer und laß allen Jammer ferne von uns sein. Sei du Schloß und Riegel, ren um und um be⸗wahren. unter deine Flügel nimm dein Küchlein ein. Decke zu mit Schutz und Ruh, so wird uns kein Grauen wecken, noch der Feind uns schrecken. 5. Wie, wenn ich mein Bette beut zum Grabe hätte? Wie bald rot, bald tot! Doch hast du beschlossen, daß mein Zeit verflossen, kommt die Todesnot: so will ich nicht wider dich: lieg ich nur in Jesu Wunden, sterb ich alle Stunden. 6. Nun wohlan, ich thue in vergnügter Ruhe meine Augen zu. Seele, Leib und Leben hab ich dir ergeben, o du Hüter du! Gute Nacht! Nimm mich in acht; und erleb ich ja den Morgen, wirst du weiter sorgen. Benjamin Schmolck 1672—1737. *04 Abend. 446. Mel. Ach was soll ich Sünder machen. n d Ln 1. Ach mein Je⸗su, sieh, ich tre-te, da der Tag nun⸗-mehr sich neigt 2 —.——.— 5——— uxensn d. ———‚————.———5 EE und die Fin⸗ster⸗nis sich zeigt, hin zu dei- nem Thron und be⸗te: — D 4————— + 7————— 5—— 2—6——.— 0 7—— — E Luune 2- nei⸗ ge du zu dei⸗-nem Sinn 2. Meine Tage gehn geschwinde wie ein Pfeil zur Ewigkeit, und die allerlängste Zeit saust vorbei als wie die Winde, fließt dahin als wie ein Fluß mit dem schnellsten Wasserguß. Und, mein Jesu, sieh, ich Armer nehme mich doch nicht in acht, daß ich dich bei Tag und Nacht herzlich suchte, mein Erbarmer; mancher Tag geht so dahin, daß ich nicht recht wacker bin. 4. lch ich muß mich herzlich schämen: du erhältst und schützest mich Tag und Nacht so gnädiglich, und ich will mich nicht bequemen, daß ich ohne Heuchelei dir dafür recht dankbar sei. auch mein Herz und Sin- nen hin. 5. Nun ich komme mit Verlangen, E mein Herzensfreund, zu dir: neige du dein Licht zu mir, da der Tag nunmehr vergangen; sei du selbst mein Sonnenlicht, das durch alles Finstre bricht. 6. Laß mich meine Tage zählen, die du mir noch gönnen willt; mein Herz sei mit dir erfüllt, so wird mich nichts können quälen: denn wo du bist Tag und Licht, schaden uns die Nächte nicht. 7. Nun, mein teurer Heiland, wache, wache du in dieser Nacht, schütze mich mit deiner Macht, deine Liebe mich anlache. Laß mich selbst auch wachsam sein, ob ich gleich jetzt schlafe ein. Levin Johann Schlicht 1681—1723. 447. Mel. Meinen Jesum laß ich nicht. ö .. 9 2Oů6 D— 1. Treu ⸗er Je⸗ su, wa ⸗ che du, weil ich jet⸗ zund gönn mir und den Mei⸗nen Ruh, bleib, o Hir=te, ingen, dir: ir, gangen; licht, richt. n quälen: Licht, icht. „wache, acht, sam sein, in. 81—1723. x wan den Sha sen; schließ die Thü⸗re sel ⸗ber zu, —.— ö— + 1 I ——. 2..— —.—— L— treus⸗ter Je ⸗ su, wa ⸗che du. 2 2. 4. Treuer Jesu, weiche nicht; Treuer Jesu, wenn es nun sonst wird Grauen, Furcht und einmal mit mir kommt zum Sterben, Schrecken, so bring mich zu deiner Ruh, das oft mit der Nacht anbricht, mache mich zum Himmelserben; uns voll Ach und Weh erwecken: schließ mir selbst die Augen zu, bleib bei uns mit deinem Licht, treuster Jesu, hilf mir du. treuster Jesu, weiche nicht. 5. 3. Treuer Jesu, nimm zu dir Treuer Jesu, steh uns bei, endlich mich und all die Meinen, daß in uns der Geist und Glaube, wenn der Tag nun bricht herfür, wenn wir schlafen, wacker sei, da du selber wirst erscheinen; und der Feind uns ihn nicht raube; führ uns durch die Himmelsthür, deine Hilfe mach uns frei, liebster Jesu, ein zu dir. treuster Jesu, steh uns bei. 1697. 448. Mel. Der Tag ist hin, mein Jesu, bei mir bleibe. ELN WSEE.EE S— 2 SSIIEII.— 1.9—— 1.—.——— 1. Der A⸗bend kommt, die Son- ne sich be⸗ dek⸗ket, und ————5 2—— 2 DSSiiieeeeeee— ——— 1..—.— al⸗les sich zur Ruh und Stil⸗le strek⸗ket: o mei⸗ne Seel, merk ——.——..——.— A ——————— —.... auf, wo blei⸗best du? In Got⸗tes Schoß, sonst nir⸗gend findst du Ruh. 2 ich bins nicht wert, daß du so gut necht väterli j. und treu: EE geltiiet, 3—— mein Alles dir zum Dank ergeben sei. bewahrt, verschont, gestärket und— geweidet; Vergieb es, Herr, wo ich mich heut verirret DDDPP——... Ne und mich zu viel durch dies und das 6 5. verwirret; Wein Herz sich dir zum Abendopfer es ist mir leid, es soll nicht mehr schenket, geschehn, mein Wille sich in dich gelassen senket. nimm mich nur ein, so werd ich Begierden, schweigt! Vernunft und fester stehn. Sinne, still! 4. Mein müder Geist im Herren ruhen Da nun der Leib sein Tagewerk 7.— vollendet,—; 4—— „.— 1Dem Le hir 0 V mein Geist sich auch zu seinem Werke Dem Leib wirst Aubent seine Ruhe wendet: I 3—7 zu beten an, zu lieben inniglich, 113 nicht den anh schtrdent Un⸗ im stillen Grund, mein Gott, zu 0 27 5 euer Hir schauen dich. mein treuer e mich in dich — binein, *— in dir, mit dir kann ich vergnüget Die Dunkelheit ist da und alles sein. schweiget, 2— 8. mein Geist vor dir, o Majestät, sich Im Finstern sei des Geistes Licht beuget; und Sonne; ins Heiligtum, ins Dunkle kehr ich im Kampf und Kreuz mein Beistand, ein: Kraft und Wonne; Herr, rede du, laß mich ganz stille deck mich bei dir in deiner Hütte zu, sein. bis ich erreich die volle Sabbathsruh Gerhard Tersteegen 1697—1760. 449. Mel. O Welt, ich muß dich lassen. H— —*————..—.—— 5———— 2 —— 1. Nun sich der Tag ge⸗en⸗det, mein Herz sich zu dir wen-det und W 2—.— e— .—.——I— dan⸗ket in-nig-lich; dein hol-des An ⸗ge⸗sich-te zum Se⸗ gen auf mich rich-te, er⸗ leuch-te und ent-zün⸗de mich. 2. 3. Ich schließe mich aufs neue Daß du mich herzlich liebest, in deine Vatertreue daß du mich stets umgiebest und Schutz und Herze ein: und rufst zu dir hinein, die fleischlichen Geschäfte daß du vergnügst alleine und alle finstern Kräfte so wesentlich und reine, vertreibe durch dein Nahesein. laß allezeit mir heilig sein. Ein mei zur * »ndopfer n senket. 1 und n ruhen ne Ruhe den; 9 in dich ergnüget tes Licht Beistand, nne; Hütte zu, athsruh. 71760. — det und Abend. 4. O Ewigkeit, du schöne, Ein Tag der sagts dem andern: mein Herz an dich gewöhne! mein Leben sei ein Wandern Mein Heim ist nicht in dieser Zeit. zur großen Ewigkeit. Gerhard Tersteegen 1697—1769. 450. Mel. Valet will ich dir geben. * —.—. +— 2——.——— 7 I—.— 2———— 2* ——.— 1——* H ö — 1. Vor Je⸗ su Au⸗gen schwe⸗ben, ist wah⸗ re Se⸗lig⸗keit; ů sich ihm zu ei⸗gen ge⸗ ben, ist, was al-lein er⸗freut. — ö ö ů — 0 6——.—— ů——— ——.— ö DISDSꝑD‚DI‚‚‚eE.EEEE E E EIEA....... 1—.—..——.— Nichts kön ⸗nen und nichts wis⸗sen, nichts wol ⸗len und nichts ö — ö— 8 —.—.————22— , e. .—‚.——— thun, als Je⸗ su fol⸗ gen müs⸗sen: das heißt in Frie⸗den ruhn. 2. Er hört und sieht und fühlet, Der Christ steht aus dem Schlafe hört, sieht und fühlt doch nicht, ö in Christi Freundschaft auf und weiß, vom Schmerz durchwühlet, und fürchtet keine Strafe kaum, daß ihm Weh geschicht. im ganzen Tageslauf; und ist der Tag vollendet, 4. so legt er sich zur Ruh, Gewiß, wer erst die Sünde von Christo unverwendet getilgt durch Christi Blut* thun sich die Sinne zu. und gleich dem frommen Kinde W 3. auf ihn lenkt Sinn und Mut, So geht er fest und stille kann auch gottselig handeln dahin bei Tag und Nacht; und kann bald anders nicht. Herr Jesu, lehr uns wandeln in deiner Augen Licht. auf Jesum ist sein Wille, ö Nikolaus Ludwig von Zinzendorf 1700—17600. ‚ nicht auf die Welt bedacht. 451. In dich hab ich gehoffet, Herr. .N —.— ö ———.— .— C——.— —* 2—5 + ge⸗preist, Gott Va⸗ter, S ——n 4.— 122 1 ohn und 2 heil-ger Geist! Ihr bin ich zu ge ⸗ rin ⸗ ge. Ver⸗ .— ——.—— —.——— e.——.— +—.— 1—.———. *** +— nimm den Dank, den Lob-ge-sang, den ich dir kind⸗-lich brin⸗ge. 2. Du nahmst dich meiner herzlich an, hast Großes heut an mir gethan, mir mein Gebet gewähret; hast väterlich mein Haus und mich beschützet und genähret. Herr, was ich bin, ist dein Geschenk: der Geist, mit dem ich dein gedenk, ein ruhiges Gemüte, was ich vermag bis diesen Tag, ist alles deine Güte. 4. Sei auch nach deiner Lieb und Macht mein Schutz und Schirm in dieser Nacht, vergieb mir meine Sünden; und kommt mein Tod, Herr Zebaoth, sso laß mich Gnade finden. Christian Fürchtegott Gellert 1715—1769. RAe 452. Mel. O Welt, ich muß dich lassen. — ———.———— f —F —— 1Z.—ß— 22. 2. 1. Herr, der du mir das Le-ben bis die-sen Tag ge⸗ge⸗ben, dich ———————..— A..eeeeeeeeeeEEEE D EE 1.....——— bet ich kind-lich an; ich bin viel zu ge- rin- ge der .— ö ö —— +.—.——.—.— 2——.— 4——.—— ———...——H —.— 2 1.2.—— 42.—.— — + + R Treu⸗e, die ich sin-ge, und Mit dankendem Gemüte freu ich mich deiner Güte, ich freue mich in dir: du giebst mir Kraft und Stärke, Gedeihn zu meinem Werke, und schaffst ein reines Herz in mir. die du heut an mir ge⸗-⸗than. 3. Gott, welche Ruh der Seelen: nach deines Worts Befehlen einher im Leben gehn, auf deine Güte hoffen, im Geist den Himmel offen und dort den Preis des Glaubens sehn! ———— 5—1769. ———— 4. Ich weiß, an wen ich glaube, und nahe mich im Staube zu dir, o Gott, mein Heil. Ich bin der Schuld entladen, V Er.— ich bin bei dir in Gnaden, und in dem Himmel ist mein Teil. Mel. O Welt, ich muß dich lassen. NAbeltd. 5. Bedeckt mit deinem Segen, eil ich der Ruh entgegen, dein Name sei gepreist! Mein Leben und mein Ende ist dein; in deine Hände befehl ich, Vater, meinen Geist. Christian Fürchtegott Gellert 1715—1769. 453.* I11• .—— — 1. Es ist die Nacht ge⸗kom⸗men, in Dun⸗kel ist ver⸗glom⸗men der — ——————————— —————— ö Herr, Gut und Leib und See⸗le ich Son⸗ne lich⸗ter Schein. — 2 2—.— dei⸗ner Hut be⸗feh⸗le; 2 Wenn sich die Angen schließen, so laß mich dein genießen im Herzen unverwehrt. Wenn schlummern alle Hüter, so wahre du die Güter, die deine Gnade mir beschert. 3. Sei du mein Stab und Stecken, so kann mich nicht erschrecken des Todes finstres Thal; ja in der Nächte längsten kann ich mich nimmer ängsten: ich steh im Lichte allzumal. 4. Du hast ja, die da saßen in Todesschatten, lassen, o Herr, dein Licht erschaun: . denn was ich hab, ist al ⸗les dein. ö oie könnten gehn verloren, die du zum Licht erkoren und führst auf deinen Friedensaun! 2 O. Hast du mit hellem Sterne das Morgenland, das ferne, nach Bethlehem geführt, so gieb, wenn mir es dunkelt, daß mir der Stern dann funkelt, der mit der Gnade Strahl mich rührt. 6. Nun Herr, dir seis befohlen, was, meinem Aug verhohlen, die dunkle Nacht deckt zu. Herr, es will 2 bend werden: so gieb der bangen Erden im Schatten deiner Flügel Ruh. Gottlieb Christoph Adolf von Harleß 1806—1878. 4. Hausstand. 454. Mel. O Gott, du frommer Gott. di wr r,. +7—.— +. 4 e. 2.———.— S— 2——.— 4———— 4.—. Laß dich, Herr Je⸗ su Christ, durch mein Ge- bet be⸗we⸗gen; komm in mein Herz und Haus und brin-ge mir den Se⸗gen. —* 2— — 8—* ů — 7 92 7 ᷣP SSSSSS Nichts rich-ten Müh und Kunst ohn dei ne Hil ⸗-fe aus: wo ——— 5——.— +7—..—— ,.—..— f.m ͤ du mit Gna⸗ den bist, kommt Se⸗ gen in das Haus. Johann Heermann 1585—1647. 455. Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern. 6— 25——. 7 7 +7—ᷣ—3 —— 0— 4. Wie schön ists Wie steigt und neigt sich dei doch, Herr Je da dein Gut so su Christ, im Stan-de, ne Gab und al⸗les u u ———.———.— H , E S.. — 2—.— 2—— 2—— Se⸗ gen ist, im Stan⸗de heil⸗ger E⸗ e; mild her ⸗ ab aus dei⸗ner heil-gen Hö⸗h wenn sich ö 4+.——— —.— n daer, wün n—. flei⸗ßig hal-ten Jung und Al-ten, die im Or⸗ ———.—.——.— .—.——.——— 5½ nes Le-bens ei- nig wor-den — 2 Wenn Mann und Weib sich wohl begehn und unverrückt beisammenstehn im Bande reiner Treue, da sieht man, wie der Engel Hauf — im Himmel selbst sich freue. —.— Kein Sturm, —. kein Wurm 2 kann zerschlagen, kann zernagen, was . Gott giebet Hent dem Paar, das in ihm sich liebet. Der Mann wird einem Baume gleich, an Ästen schön, an Zweigen reich; das Weib gleicht einem Reben, der seine Träublein trägt und nährt und sich je mehr und mehr vermehrt mit Früchten, die da leben. Wohl dir, Hausstants. der beste Freund und Rater. Anfang, Ausgang aller Sachen, die zu machen wir gedenken, da geht das Glück in vollem Lauf, wird er wohl und weislich lenken. 9. Zwar bleibts nicht aus, es kommt ja wohl ein Stündlein, da man Leides voll die Thränen lässet schießen: jedennoch, wer sich in Geduld ergiebt, des Leid wird Gottes Huld in großen Freuden schließen. Schweige, beuge dich ein wenig: unser König wird behende machen, daß die Angst sich wende. 6. Wohl her, mein König, nah herzu, D — o Zier, 29.—... gieb Rat im Kreuz, in Nöten Ruh, Haus. Mannessonne, Hauseswonne, Ehren⸗ in Angsten Trost und Freude. —9 6—— trone, Des sollst du haben Ruhm und Preis; 5—1647. wott denkt dein bei seinem Throne. wir wollen singen bester Weis „ 4. und danken alle beide, Sei gutes Muts! Wir sind es nicht, bis wir die diesen Orden aufgericht't, bei dir,. es ist ein höhrer Vater: deinen Willen zu erfüllen, deinen der hat uns je und je geliebt ö ö Namen 5.— und bleibt, wenn unsre Sorg uns ewig loben werden. Amen. trübt, Paul Gerhardt 1607—1670. à dein 2 it so 456. 0 Mel. Wie nach einer Wasserquelle.(Freu dich sehr, o meine Seele.) N 4 1— —.——————— DDii—— — er, a rreh, n e m E—4 E—.—————— —* 2— sich 1. Sor⸗ge doch für mei⸗ne Kin⸗der, Va⸗ter, nimm dich ih⸗rer an; ob sie gleich vor dir sind Sünder, sind sie dir doch zu⸗ge-than — S....................eee..... ———.———. r.— ö und durch dei- nes Soh-⸗nes Blut gleichwohl dein er⸗worb-nes Gut: ——— ———— n H —..........I...... E= 2 22 E dar- um wirst du sie aus Gna-den wohl be-schützen und be⸗ra⸗ten. ʃ————3 äIIIAIAIAIEE— +.—.————* ————— Sie sind dir von Kindesbeinen und von ihrer ersten Stund übergeben als die Deinen, und durch deinen Gnadenbund hast du sie in ihrer Tauf väterlich genommen auf, daß sie, wenn sie sollten sterben, wären deines Reiches Erben. 3. Du hast sie bisher ernähret und so manchem Unglücksfall mehr als väterlich gewehret, der sie hier und überall hätte leichtlich umgestürzt, ja das Leben abgekürzt; aber deine Vatertreue bleibt bei ihnen täglich neue. 4. Sammeln andre große Schätze, daß ihr Haus in solchem Heil sich an Geld und Gut ergötze, so bist du mein einzig Teil. Bleib auch meiner Kinder Gott, lasse sie in keiner Not und in keinem Kreuz verderben, Sstand. + . deine Furcht vor Augen stehn, daß sie dich im Thun und Lassen stets in ihre Herzen fassen. Schütze sie vor bösen Leuten Wohl und vor der Verführer Schar, bestär daß ihr Fuß nicht möge gleiten; undn laß sie ihre Lebensjahr als 6 in der Tugend bringen zu, bis du sie wie mich zur Ruh wirst ins kühle Grab versenken Wohl und die Seligkeit uns schenken. mit f 6. ein je Können sie in diesem Leben den( hier und wo es dir gefällt was zu deinen Ehren geben, so laß in der ganzen Welt Woh! ihnen, wo sie immer gehn, und 7. Gönne mir die große Freude, daß am lieben jüngsten Tag nach so vielem Kreuz und Leide ich mit Jauchzen sagen mag: Liebster Vater, ich bin hier und die Kinder, die du mir Ewt in jener Welt bescheret. bis sie endlich selig sterben. Ewig sei dein Nam geehret! 1 Ludwig Heinrich Schlosser 1663—1723. 457. Mel. Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort.— —.. SIDDiI—— —— ö ö n. EE 2....— 9 EV————.— 0 S...———.— W 1. Wohl ei⸗nem Haus, da Je⸗sus Christ al⸗lein das All in— —— 4 D 4 4 4 4 4 d de mnin,è=ree 35 ——————— 2—3.————— 23——..2. 1 2— al⸗ lem ist: ja wenn er nicht dar- in-nen wär, wie — ö— H +—.— ö 4 Du —— 2 5—.— E ein 2—— 2..——5—¹ un ö 7 bist e⸗ lend wärs, wie arm und leer! laß 2. 3. dei W 9 ri Mei 1. Wohl, wenn sich Bund Hind Wohl, wenn ein solches Haus der Welt 155 Glaubenssi un 5 n dt. ein Vorbild vor die Augen stellt, 10 Dienen ührem Herrit und Gott 538„ det 3 ö——. ö das äußre Werk nichts ist und heißt. nach seinem Willen und Gebot. 5 2295 hei all Geist ud heißt. — *. Hausstand. 4. versäumen nicht am ewgen Glück; Wohl, wenn das Räuchwerk im Gebet dann bleibet ihrer keins zurück. beständig in die Höhe geht, ö und man nichts treibet fort und fort 3 als Gottes Werk und Gottes Wort. Wohl solchem Haus; denn es gedeiht: die Eltern werden hocherfreut, . und ihren Kindern sieht mans an, Wohl, wenn im äußerlichen Stand wie Gott die Seinen segnen kann. mit fleißiger, getreuer Hand ein jegliches nach seiner Art 8. den Geist der Eintracht offenbart. So mach ich denn zu dieser Stund 6 samt meinem Hause diesen Bund: . wiꝛich alles Volk auch von ihm fern, Wohl, wenn die Eltern gläubig sind, ich und mein Haus stehn bei dem und wenn sie Kind und Kindeskind Herrn. Christoph Karl Ludwig von Pfeil 1712—1784. 458. Mel. Liebster Jesu, wir sind hier. ——.——————‚.—— ——— 1. Herr, der durch der Lie-be Band Mann und Weib ge⸗ Herr, der auf den ⸗ he⸗stand sei ⸗ nes Rei⸗ches nau ver⸗bin-⸗det, ene die, die ies it Be⸗te Wachs⸗tum grün-det: seg-ne die, die jetzt mit Be⸗ten 5 ⸗ he tre ⸗ten. 0— 55 tritt du segnend in die Mitten, Du hast, großer Gottessohn, daß dies Paar die beste Gabe, . hahr,; Ha einst ein frommes Paar gesegnet; Gottes Freundschaft, immer habe. 2 und noch jetzt auf deinem Thron bist du Helfer. der gern segnet: laß die, die sich jetzt verbinden, Sei ihr Beistand in der Not, deine Huld und Macht empfinden. sei im Kummer ihre Freude; Uen Wn + gieb, daß nichts als nur der Tod 3. die verbundnen Herzen scheide: Christen stehen hier vereint, laß sie frei von Not nud Sünden sich im Himmel wiederfinden. deinen Segen zu erbitten: allertreuster Menschenfreund, Nach Ehrenfried Liebich 1713—1780. 459. Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern. ——————— E———.— Fi. r P——— —* Ich und mein Haus, wir sind be⸗ reit, dir, Herr, die gan⸗ Du sollst der Herr im Hau⸗se sein, gieb dei⸗nen Se⸗ 400 — 2.——— —.— ů 2——.——.— 2——2—— 7—— EE 2— L Le⸗bens⸗zeit mit Seel und Leib zu die⸗nen. Iu———5 5 179 1 f 1• Ei ⸗ne nur dar⸗ein, daß wir dir wil⸗lig die⸗nen. 675 0——— ö .——.— 4— S.—— EEEI klei⸗ ne from-me, rei⸗ ne Haus ⸗ge-⸗mei⸗ne mach aus al⸗ +.— 9— ö N I‚‚I‚I‚IiIiiDiiiieeee‚ieeeeee‚— —— 2——— — len: dir nur soll sie wohl⸗ge⸗ fal=len. 2 Es wirke durch dein kräftig Wort dein guter Geist stets fort und fort an unser aller Seelen; er leucht uns wie das Sonnenlicht, damits am rechten Lichte nicht im Hause möge fehlen. Reiche gleiche Seelenspeise auch zur Reise durch dies Leben uns, die wir uns dir ergeben. 3. Gieß deinen Frieden auf das H und alle, die drin wohnen, aus, im Glauben uns verbinde. Laß uns in Liebe allezeit zum Dulden, Tragen sein bereit, voll Demut, sanft und linde: Liebe übe jede Seele; kennet Deinen nennet. den, der sich den Haus keinem fehle, dran manst Laß unser Haus gegründet sein auf deine Gnade ganz allein und deine große Güte: auch laß uns in der Nächte Graun auf deine treue Hilfe schaun mit kindlichem Gemüte, selig, fröhlich selbst mit Schmerzen in dem Herzen dir uns lassen und dann in Geduld uns fassen. Glück ins aus, so schließ den Stolz, die Wollust aus, des Reichtums böse Gäste; denn wenn das Herz an Demut leer und voll von eitler Weltlust wär, Giebst du uns iosches so fehlte uns das Beste: jene schöne, iefe, stille Gnadenfülle, die mit ö Schätzen einer Welt nicht zu ersetzen. EFIII‚‚‚‚‚‚‚..——.— Ernte. 6.— uns alle liebreich ziere. Und endlich flehn wir allermeist, Sende, daß in dem Haus kein andrer Geist spende als nur dein Geist regiere; ihn uns allen, bis wir wallen heim 5— daß er, der alles wohl bestellt, und droben —= der gute Zucht und Ordnung hält, dich in deinem Hause loben. Karl Johann Philipp Spitta 1801—1859. im⸗ze e⸗gen * — ö 5. Ernte. ne 460. Mel. Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort. 1 7—* —.— — ö—— —.— +*.— E—.— —2 ö———.— I + ae, —— 6—. 1. Be⸗scher uns, Herr, das täg⸗lich Brot; vor Teu⸗rung und vor 4 * 2 — — 25 Hun⸗gers-not be⸗ hüt uns durch dein lie-ben Sohn, Gott sein— in———— I 2—————— 7 E—.— e Graun + 3 Va⸗ter in dem höch-sten Thron. 2. und Sünd, die dich erzürnet hat: u Herzen O Herr, thu auf dein milde Hand, laß scheinen dein Barml erzigkeit, 3 lassen mach uns dein Gnad und Güt be⸗daß wir dich lobn in Ewigkeit. 8 kannt: anlen ernähr uns, deine Kinderlein, 5 lück inz der du speist alle Vögelein. O Herr, gieb uns ein fruchtbar Jahr, den lieben Kornbau uns bewaor: lust aus 3. vor Teurung, Hunger, Seuch und *—* Erhörst du doch der Raben Stimm, St aeit mut eer drum unsre Bitt, Herr, auch ver⸗ behüt uns, Herr, zu dieser Zeit. st wär nimm: denn aller Ding du Schöpfer bist 6. und allem Vieh sein Futter giebst. Du unser lieber Vater bist, weil Christus unser Bruder ist: die mit 4. drum trauen wir allein auf dich en Gedenk nicht unsrer Missethat und wolln dich preisen ewiglich. . x Nilolaus Herman 4 1561. IIIII 461. Mel. Wer nur den lieben Gott läßt walten. 2——* 5, err enh ü wien:x ed DD& eR 0 1. O Gott, von dem wir al⸗ les ha⸗ben, die Welt ist du a⸗ ber tei⸗lest dei- ne Ga⸗ben recht wie ein —— 5—————.— ... UU ————— ein sehr gro⸗ßes Haus, Dein Se⸗ eich? Va⸗ter drin⸗nen aus. Dein Se gen macht uns al ⸗le reich: ach —.———— — j——— — 2 2——9 22 7 II 5 ———— 0— lie-ber Gott, wer ist dir gleich? 2. es mehret sich vielfältger Weise, Wer kann die Menschen alle zählen, was anfangs schien, als wär es tot, die heut bei dir zu Tische gehn? bis in der Ernte jung und alt Doch muß die Notdurft keinem erlanget seinen Unterhalt. fehlen, ö denn du weißt allem vorzustehn— 8 7. und schaffest, daß ein jedes Land 25 Herr, was soll man erst be⸗ ö 3 01 denken? *— 9 deiner 17 sein Brot berommt aus deiner Hand. Der Wunder ist hier gar zu viel. 3. So viel als du kann niemand Du machst, daß man auf Hoffnung schenken, säet und dein Erbarmen hat kein Ziel; und endlich auch die Frucht genießt: denn immer wird uns mehr beschert, der Wind, der durch die Felder sals wir zusammen alle wert. wehet, 6 ie Wolke, s 8 Land begieß sorr; 15— 8 die Wolke, so das Land begießt, Wir wollens auch keinmal vergessen, des Himmels Tau, der Sonne Strahl was uns dein Segen träget ein; di deine Diener 3.—5 1 sind deine Diener allzumal. ein jeder Bissen, den wir essen, 4. soll deines Namens Denkmal sein, Und also wächst des Menschen Speise, und Herz und Mund soll lebenslang der Acker selbst wird ihm zum Brot; für unsre Nahrung sagen Dank. Kaspar Neumann 1648—1715. * 462. Mel. Aus meines Herzens Grunde. — dr Ha d.n ammr. u., Ha, W 80 PPIPIPI I I—— ———.————.U— E. 1. Die Ernt ist nun zu En⸗ de, der Se⸗gen ein⸗ge⸗bracht, wor-aus Gott al⸗le Stän⸗de satt, reich und fröhlich macht. Wir rvi die un und of gethan die im ob win die Fr daß je Zwar hat bü den w sonst K doch h aus u als M nach 2 Er ha uns S genugf durch wards so hat und d zum 2 O alle du ha du mi machst Wohle für ab für vi Herre V Zeise, res tot, alt rst be⸗ ken? 1 viel. mand enken, n Ziel; beschert, 4. ergessen, t ein; sen, al sein, enslang dank. —1715. bracht, macht. — Ernte. Der al ⸗te Gott lebt noch, man kann es deut⸗-lich mer⸗ken an ——..—.. +— 4———.— ———. DDDIIi ———— I so viel Lie-bes⸗ wer-ken; drum prei⸗sen wir ihn hoch. 2 Wir rühmen seine Güte, die uns das Feld bestellt und oft ohn unsre Bitte gethan, was uns gefällt, die immer noch geschont, ob wir gleich gottlos leben, die Fried und Ruh gegeben, daß jeder sicher wohnt. Zwar manchen schönen Segen hat böses Thun verderbt, den wir auf guten Wegen sonst hätten noch ererbt; doch hat Gott mehr gethan aus unverdienter Güte, als Mund, Herz und Gemüte nach Würden rühmen kann. 4. Er hat sein Herz geneiget, uns Sünder zu erfreun, genugsam sich bezeiget durch Regn und Sonnenschein; wards aber nicht geacht't, so hat er sich verborgen und durch verborgnes Sorgen zum Besten uns gebracht. 5. O allerliebster Vater, du hast viel Dank verdient; du mildester Berater machst, daß uns Segen grünt. Wohlan, dich loben wir für abgewandten Schaden, für viel und große Gnaden: Herr Gott, wir danken dir. 6. Zum Danke kommt das Flehen: laß uns, o frommer Gott, vor Feuer sicher stehen und aller andern Not; gieb friedevolle Zeit, erhalte deine Gaben, daß wir uns damit laben; regier die Obrigkeit. + 7. Besonders laß gedeihen dein reines, wahres Wort, daß wir uns dessen freuen, und auch an unserm Ort dies gute Samkörnlein erwünschte Früchte bringe, und wir in allem Dinge recht fromme Leute sein. 8. Gieb, daß zu dir uns lenket, was du zum Unterhalt des Lebens hast geschenket, daß wir dich mannigfalt in deinen Gaben sehn, mit Herzen, Mund und Leben dir Dank und Ehre geben; o laß es doch geschehn! 9. Kommt unser Lebensende, so nimm du unsern Geist in deine Vaterhände, da er der Ruh geneußt, da ihm kein Leid bewußt: so ernten wir mit Freuden nach ausgestandnen Leiden die Garben voller Lust. 2 Gottfried Tollmann 1680—1706. TIIII 418⁸ Ernte. 463. Mel. O du Liebe 2—— Liebe. .— „.— Herr, die Er⸗de ist ge⸗ seg-net Güt und Mil⸗de hat ge⸗reg⸗net, von dem Wohl⸗thun dein Ge⸗ schent be — 2 ——— ri en n. dei⸗ ner Hand; deckt das Land: + auf den Hü⸗geln, in den Gründen ist dein Se⸗gen 2 P. aus ⸗ ge⸗ streut; un ⸗ ser War ⸗ ten ist ge ⸗ krö ⸗ net, 4 4 4— ———N— ————— EEAH— —.— 2 3 2—4 SH ——.— SIl un ⸗ ser Herz hast du 2. Aller Augen sind erhoben, Herr, auf dich zu jeder Stund, daß du Speise giebst von oben und versorgest jeden Mund. Und du öffnest deine Hände, dein Vermögen wird nicht matt, deine Hilfe, Gab und Spende machet alle froh und satt. 3 Du gedenkst in deiner Treue an dein Wort zu Noahs Zeit, daß dich nimmermehr gereue deiner Huld und Freundlichkeit; und so lang die Erde stehet, über der dein Auge wacht, soll nicht enden Saat und Ernte, Frost und Hitze, Tag und Nacht. 4. Gnädig hast du ausgegossen deines Überflusses Horn, ließest Gras und Kräuter sprossen, ließest wachsen Frucht und Korn. er⸗freut. Mächtig hast du abgewehret Schaden, Unfall und Gefahr; und das Gut steht unversehret, und gesegnet ist das Jahr. 5. Herr, wir haben solche Güte nicht verdient, die du gethan; unser Wissen und Gemüte klagt uns vieler Sünden an. Herr, verleih, daß deine Gnade jetzt an unsre Seelen rührt, daß der Reichtum deiner Milde unser Herz zur Buße führt. 6. Hilf, daß wir das Gut der Erden treu verwalten immerfort. Alles soll geheiligt werden durch Gebet und Gotteswort. Alles, was wir Gutes wirken, ist gesät in deinen Schoß, und du wirst die Ernte senden unaussprechlich reich und groß. Christian Heinrich Rudolf Puchta 1808—1858. te jan; an. nade t, Milde v. r Erden hort. rken, enden groß. 308—1858. ——— **— Krieg und Friede. 6. Krieg und Friede. 464. Mel. Da Christus geboren war. W 2....————.— DqD..E E 3 de en 4— ——0 1. Treu⸗er Wäch-ter Is-ra- el, des sich freu et mei⸗-ne 74Z—— ö —DTII.—.——.8—— 4⸗ —— n—— SSPFI —.—————, zunrn. —7 7 Seel, der du weißt um al ⸗ les Leid dei ⸗ ner ar⸗-men 51 * III V Chris⸗ten-heit, o du Wäch⸗ter, der du nicht schläfst noch⸗ —.——————— H — Ie L, ——— SS.—..——— —.. schlum-merst, zu uns richt dein 2. Schau, wie große Not und Qual trifft dein Volk jetzt überall; täglich wird der Trübsal mehr: hilf, ach hilf, schütz deine Lehr. Wir verderben, wir vergehn; nichts wir sonst vor Augen sehn, wo du nicht bei uns wirst stehn. 8. Hoherpriester Jesu Christ, der du eingegangen bist in das Heiligtum zu Gott durch dein Kreuz und bittern Tod, uns versöhnt mit deinem Blut, ausgelöscht der Hölle Glut, wiederbracht das höchste Gut; 4. Sitzest in des Vaters Reich, ihm an Macht und Ehren gleich, unser einger Gnadenthron, seine höchste Freud und Kron, den er in dem Herzen trägt, dessen Fürbitt ihn bewegt, daß er keine Bitt abschlägt: Kläglich schreien wir zu dir, klopfen an die Gnadenthür, wir, die du mit höchstem Ruhm dir erkauft zum Eigentum; deines Vaters Zorn abwend, der wie lauter Feur jetzt brennt, als gings mit der Welt zu End. 6. Jesu, der du Jesus heißt, als ein Jesus Hilfe leist! Hilf mit deiner starken Hand, Menschenhilf hat sich gewandt; eine Mauer um uns bau, daß dem Feinde davor grau und mit Zittern sie anschau. 7. Treuer Hort, Immanuel, du Beschützer meiner Seel, Gott mit uns in aller Not, neben uns und in uns Gott, Gott für uns zu aller Zeit: Trutz dem, der uns thu ein Leid! Gottes Straf ist ihm bereit't. 27⁷ 8. Deines Vaters starker Arm, konim und unser dich erbarm! Laß jetzt sehen deine Macht, aller Feinde Rotten trenn, daß dich alle Welt erkenn, aller Herren Herren nenn. 2. Andre traun auf ihre Kraft, auf ihr Glück und Ritterschaft: deine Christen traun auf dich, auf dich traun sie jestiglich. Laß sie werden nicht zu Schand, bleib ihr Helfer und Beistand; sind 118 dir doch all bekannt. Krieg und Friede drauf wir hoffen Tag und Nacht; 465. 10. Du bist ja der Held und Mann, der den Kriegen steuern kann, der da Spieß und Schwert zerbricht, der die Bogen mache zunicht, der die Wagen gar verbrennt und der Menschen Herzen wendt, daß der Krieg gewinnt ein End. der der Schlangen hat zerknirscht ihren Kopf durch seinen Tod, wiederbracht den Fried bei Gott, gieb uns Frieden gnädiglich, so wird dein Volk freuen sich, dafür ewig preisen dich. Johann Heermann 1585—1647. 11. 4 Jesu, wahrer Friedefürst, daß nun⸗mehr ru⸗ hen Mel. Nun lob, mein Seel, den Herren. 41 ö— ., 7——— de. ö e———— E— 1—.— ö—. 1. Gott Lob, nun ist er-⸗schol-len das ed ⸗le Fried=„ und len die Spieß und Schwer⸗ter Freu⸗den⸗- wort, und ihr Mord. Wohl⸗auf und nimm nun wie ⸗ der dein ö——— ö.—— ä tt;tÜßimdd, —— ö Sai⸗ten⸗spiel her ⸗ vor, o Deutsch⸗land, und sing Lie-der im — 2.——.—— — 2.— 3 1 .— 3 D———— ̃ —— 4—— ho⸗ hen, vol⸗ len Chor. Er⸗ ⸗be dein Ge⸗mü⸗te zu ———.—.—. ———.——3—2—2—..— Z.——— h den.—3— dei ⸗- ne Gnad und Gü⸗te bleibt — 1— E den-noch e ⸗ wig ⸗lich. bleibt rrieg ird Frred e. lett aber lauter Wälder Wir haben nichts verdienet und dürre, wüste Heid, als schwere Straf und großen Zorn, ihr Gräber voller Leichen weil stets noch bei uns grünet und tapfrer Helden Schweiß, der freche, schnöde Sündendorn. der Helden, derengleichen ö Wir sind fürwahr geschlagen auf Erden man nicht weiß. V mit Hennoch mun an f 5 II und dennoch muß man fragen: Hier trübe deine Sinnen, Ver st, der Bust ehur z o Mensch, und laß den Thränenbach Wir sind und bleiben böse, aus beiden Augen rinnen, I Gott ist und bleibet treu, geh in dein Herz und denke nach! hilft, daß sich bei uns löse Was Gott bisher gesendet der Krieg und sein Geschrei. das hast du nicht geacht't; 3. nun hat er sich gewendet Sei tausendmal willkommen, und väterlich bedacht, du teure, werte Friedensgab! vom Grimm und scharfen Dringen Jetzt sehn wir, was für Frommen zu deinem Heil zu ruhn, dein Beiunswohnen in sich hab. ob er dich möchte zwingen In dich hat Gott versenket mit Lieb und Gutesthun. all 25100 Deirabr ur 9 kra 6 wer dich betrübt un räntet, Ach laß dich doch erwecken! der drückt sich selbst den Pfeil Wach auf, wach auf, du harte Welt, des Herzleids in das Herze 8 das 4½%½ bre 2 eh als das harte Schrecken und löscht aus Unverstand dich schnell und plötzlich überfällt! die güldne Freudenterze Wer aber Christum liebet, mit seiner eignen Hand. sei unerschrocknen Muts: 4. der Friede, den er giebet, Das drückt uns niemand besser bedeutet alles Guts. in unsre Seel und Herz hinein Er will die Lehre geben: als ihr zerstörten Schlösser Das Ende naht herzu: und Städte voller Schutt und Stein, da sollt ihr bei Gott leben ihr vormals schönen Felder, in ewgem Fried und Ruh. mit frischer Saat bestreut, Paul Gerhardt 1607—1678. 466. Mel. Nun danket alle Gott. ꝗ 1. Herr Gott, dich lo⸗ ben wir; re⸗gier, Herr, uns⸗ re Stim⸗men, laß dei⸗nes Geis⸗tes Glut in un⸗sern Her⸗zen glim⸗men. IDDD uns all⸗ I I III Komm, komm, o ed ⸗le Flamm, ach komm zu Vakerland und Obrigkelk. 2 Herr Gott, dich loben wir; wir preisen deine Güte, wir rühmen deine Macht mit freudigem Gemüte; es steiget unser Lied bis an des Himmels Thür und tönt mit großem Schall: Herr Gott, dich 7 wir. Herr Gott, dich loben wir für deine großen Gnaden, daß du das Vaterland von Kriegeslast entladen, daß du uns blicken läßt des güldnen Friedens Zier; drum jauchzet alles Volk: Herr Gott, dich loben wir. 4. Herr Gott, dich loben wir, die wir in langen Jahren der Waffen schweres Joch und frechen Grimm erfahren. Jetzt rühmet unser Mund mit herzlicher Begier: Gott Lob, wir sind in Ruh; Herr Gott, wir danken dir. 5. Herr Gott, dich loben wir, daß du die Pfeil und Wagen, zerbrochen und zerschlagen; der Strick ist nun entzwei, darum so singen wir mit Herz und Zung und Mund: Herr Gott, wir danken dir. 6. Herr Gott, dich loben wir, daß du uns zwar gestrafet, jedoch in deinem Zorn nicht gar hast weggeraffet; esl hat die Vaterhand uns deine Gnadenthür jetzt wieder aufgethan: Herr Gott, wir danken dir. 0. Herr Gott, wir danken dir, daß du Land, Kirch und Häuser, den frommen Fürstenstamm und dessen grüne Reiser bisher erhalten hast; gieb ferner Gnad allhier, Herr Gott, wir danken dir. 8. Herr Gott, wir danken dir und bitten: du wollst geben, daß wir auch künftig stets in guter Ruhe leben. Krön uns mit deinem Gut, erfülle für und für, o Vater, unsern Wunsch! Herr Gott, wir danken dir. 9. Herr Gott, wir danken dir mit Orgeln und Trompeten, Rahrar Bogen, Spieß und Schwert mit Harfen, Cymbelschall, Posaunenton und Flöten; und was nur Odem hat, lobsinge nach Gebühr: Herr Gott, dich loben wir, Herr Gott, wir danken dir. Johann Franck 1618—-1677. Vaterland und Obrigkeit. 467. Mel. O Welt, ich muß dich lassen. daß auch die Nachwelt sing: 1. Herr, hö⸗re, Herr, er⸗ hö⸗re! Breit dei-nes Na-mens Eh⸗re an ....—... ser, laß keine teure Zeiten— Ach laß dein Wort uns allen in unsre Grenzen schreiten,* noch ferner reichlich schallen da man nach Brot vergebens ruft. zu unsrer. alle ARott 8 171 8 N—.— Die denes Wahrheit spotken, und Pringe vis Auruke ö en Widersachern Tr heut allen Widersachern Trutz. die sonst verirret sein; 3. die Witwen und die Waisen— Gieb du getreue Lehrer wollst du mit Troste speisen, 44 3 und unverdroßne Hörer, wenn sie zu dir um Hilfe schrein V dis heide Thäter ser⸗ I auf Pflanzen und Begießen—. W laß dein Gedeihen fließen den I Kindern Vater, I 5 und ernten reiche Früchte ein. den Müttern sei Berater⸗ M den Kleinen gieb Gedeihn. 4. Zieh unsre zarte Jugend 5 Gieb unserm Kaiser Glücke, zur Frömmigkeit und Tugend, I laß deine Gnadenblicke daß sich die Eltern ihrer freun. auf den Gesalbten gehn; 10 und tase derhe Krune Komm als ein Arzt der Kranken, in segensvollem Glanze stehn. und die im Glauben wanken, laß nicht zu Grunde gehn; 5. die Alten heb und trage, Laß alle, die regieren, auf daß sie ihre Plage ihr Amt getreulich führen, geduldig mögen überstehn. 167⁷ schaff jedermann sein Recht, 11. daß Fried und Treu sich müssen Bleib der Verfolgten Stütze, die Reisenden beschütze, al⸗len Or⸗ ten aus: be ⸗ hü⸗te al ⸗le Stän⸗ de, durch ——————— —.—— — 7— · ö 90 dei⸗ner All-macht Hän⸗de schütz Kir⸗ che, O⸗ brig⸗keit und Haus. ö — ——3——— in unserm Lande küssen, ja segne beide, Herr und Knecht. 6. Wend ab in allen Gnaden Krieg, Feuer, Wasserschaden, treib Sturm und Hagel ab, bewahr des Landes Früchte und mach uns nicht zu nichte, was deine milde Hand uns gab. 4 Gieb Ruhe uns und Friede, mach alle Feinde müde; verleih gesunde Luft; die Sterbenden begleit mit deinen Engelscharen, daß sie in Frieden fahren zu Zions Freud und Herrlichkeit. 12. Nun, Herr, du wirst erfüllen, was wir nach deinem Willen in Demut jetzt begehrt; wir sprechen nun das Amen in unsers Jesu Namen, so ist gewiß der Wunsch gewährt. Benjamin Schmolck 1672—1737. Mel. O Welt, ich muß dich lassen. DDD DEEeEE E e‚ 25 n ne nann:4—4 2—..—. 22—2— 1.—— 12.— —— * 1. Gott woll uns hoch be⸗glük⸗ken, mit ste⸗ten Gna⸗den⸗blik⸗ken auf EEEEEEEA .. 1 2 I—.——— —— un⸗sern Kö⸗nig sehn; ihn schüt-zen auf dem Thro⸗ ne, auf +¹9 2— + 2— —2 2—.— 1— *—. 1——.—2 2—— .— 4.— 1—..—— sei⸗-nem Haupt die Kro-ne lang, lang und glanz⸗voll las⸗ sen stehn. 2. 15. Gott woll uns hoch beglücken, Gott woll uns hoch beglücken, mit allem Guten schmücken ein Gottessiegel drücken das ganze Königshaus; auf jede Königsthat: darüber mächtig walten, daß Freud aus ihr die Fülle den teuren Stamm erhalten und Heil und Segen quille bis in die fernste Zeit hinaus. zum Wohl, das keinen Wandel hat. Klaus Harms 17781855. 30 469. Mel. Wie nach einer Wasserquelle.(Freu dich sehr, o meine Seele.) — 100 H ——————...—.—... EEEee‚DDDe. —H2 II 2—....‚‚‚ I 12.——. 7—— 1. Va⸗ter, krö⸗ne du mit Se⸗gen un⸗sern Kö⸗nig und sein Haus, führ durch ihn auf dei⸗nen We⸗gen herrlich deinen Ratschluß aus. x— 2— ——. 2 ů 7 +— ———————— Dei-ner Kir-che sei er Schutz, dei- nen Fein-den biet er Trutz. N 2. N 4 + 2 + +.— ö ö + + H 1 0 — IU.——— Sei du dem Ge⸗salb⸗ten gnä⸗dig, seg⸗ne, seg⸗ ne un⸗sern Kö⸗nig. ——— —— * —— ..‚‚p‚‚‚.‚.——— D AIN Rüst ihn mit des Glaubens Schilde, reich ihm deines Geistes Schwert, daß Gerechtigkeit und Milde ihm des Friedens Heil gewährt. Mach ihm leicht die schwere Last, die du auferlegt ihm hast. Sei in Jesu du ihm gnädig, schütze, segne unsern König. 3. Sammle um den Thron die Treuen, die mit Rat und frommem Flehn fest in deiner Streiter Reihen für des Landes Wohlfahrt stehn. Baue um den Königsthron eine Burg, o Gottessohn; sei du ihm auf ewig gnädig, leite, segne unsern König. 4. Nähre du die heilge Flamme, die das Herz des Volks erneut, daß es unserm Königsstamme Liebe bis zum Tode weiht. In der Zeiten langer Nacht hast du über ihm gewacht, du erhieltest ihn uns gnädig; segne, segne unsern König. REE 5. Fürchtet Gott, den König ehret! Das, o Herr, ist dein Gebot, und du hast es selbst bewähret, warst gehorsam bis zum Tod. Wer dich liebt, der folget dir; drum so beten alle wir: Vor dem Bösen schütz uns gnädig, Gott, erhalte unsern König. 6. Gieb uns Mut in den Gefahren, wenn der Feind uns ernst bedroht, daß wir Treue dann bewahren, gehen freudig in den Tod. Du bist unser Siegspanier; Gott mit uns, so siegen wir. Deine Treuen krönst du gnädig; segne, segne unsern König. 7. Breite, Herr, dein Reich auf Erden auch in unserm Lande aus, daß wir deine Bürger werden, ziehen in dein Vaterhaus. Frieden und Gerechtigkeit gieb uns, Gott, zu aller Zeit. Sei du deinem Volke gnädig; segne, segne unsern König. Melchior Wilhelm Hülsemann 1781—1865. 470. Mel. Nun danket alle Gott. — ꝗ — 7 2— 12——. Dn. 2— H.— III.I.II....... ——— 2 E 1. Preis, Ehr und Lob sei dir, in des⸗sen Schirm und Schatten wir bis zur Stund all-hier viel Heil zu schmek-ken hat⸗ten, ů ö— ö— J—...— r. e, wn . n Lnnenntr Eündn..M... n—.5—— ů ——— 3——— ö—.——— der auch zu je⸗ der Frist all-mäch⸗tig nah und fern ein N 1 — Ze enn y. ear, nden nin d e — 5. Irr. Hnrvi., r. .——— 2.———— 3 ů Herr und Kö⸗nig ist des Kö⸗nigs, un⸗sers Herrn. 2 Du hast ihm lebenslang den Odem treu bewahret und auf manch strengem Gang dich huldvoll offenbaret; du hast in seiner Hand das Zepter stark gemacht und unser Vaterland mit reichem Gut bedacht. *3.—2. Du wollest deinen Geist Du wollest seine Treu auf seine Stirne legen, vergelten durch die Treue, der klar ihn unterweist, womit ihn täglich neu des hohen Amts zu pflegen; ein gutes Volk erfreue, du wollst Gerechtigkeit daß dein Gebot im Bund und milder Gnade Lust von ihm und uns gescheh, ihm stellen an die Seit, und seines Thrones Grund ihm pflanzen in die Brust. in unserm Herzen steh. 4. 6. Du wollest allezei O segne, was wir flehn in deinem Gleis ihn lenken an seinem Jahresfeste, und Zucht und Frömmigkeit und gieb zum Wohlergehn in ihm dem Lande schenken, ihm deiner Gaben beste: auf daß er Vorbild sei gieb, daß ers nie vergißt, von jeder Tugendart noch wir, wie du so gern und Hilf und Schutz verleih, ein Herr und König bist wo man den Glauben wahrt. des Königs, unsers Herrn. Karl Georg Grüneisen 1802—1878. 471. Mel. Es ist das Heil uns kommen her. — 8 I2— +⁷ 7— 124 E— .. 1. Ein Haupt hast du dem Volk ge-sandt und trotz der Fein-de in Gna⸗den un⸗ser Va⸗ter⸗land ge⸗eint und hoch er⸗ e den rer,— ů— / 3 I— ö——— To ⸗be 90 Pen mit Frie⸗-den hast du uns be⸗-dacht, den 2—.—5—— — II mne—— ů. *——.—. +——* I.„ — 21— 2—2— L H2———— I .*— Kai⸗ser uns be⸗stellt zur Wacht zu dei- nes Na-mens Eh-⸗ re. 2 17.43. ihm leuchten uns zum Segen Wir danken dir mit Herz und Mund, und salbe ihn mit deinem Geist du Retter aus Gefahren* er sich krzftiali neii V daß er sich kräftiglich erweist und flehn aus tiefster Seele Grund: zu deines Namens Ehre. du wollest uns bewahren, 4. Herr aller Herrn, dem keiner gleich,. Ach komm, wie zu der Väter Zeit den Kaiser und das deutsche Reich it Feuer anzuzünden, Zeit, zu deines Namens Ehre. daß wir im Frieden und im Streit 3. fest auf dein Wort uns gründen, Verwirf, Gott, unser Flehen nicht, ein frommes Volk, das dir vertraut laß auf des Kaisers Wegen und dir zum Tempel sich erbaut dein huldvoll heilig Angesicht zu deines Namens Ehre! Julius Karl Reinhold Sturm 1816. —— —1878. VI. Tod, Gericht und Ewigkeit. 1. Tod und Begräbnis. 472. U 4 1 2—— —— + + 122 —— 2.——.— SS— 1. Nun las⸗set uns den Leib be⸗grabn und dar⸗an kei⸗ nen +— 4 4 4 4— + .—.——..— —5—*5W——— 2..— 2 — 1..—— Zwei⸗fel habn: er werd am jüng⸗sten Tag auf⸗stehn und WD +.̃— H— —. SSS— —.———.— un⸗ver⸗wes⸗lich her-vor-gehn. ů 2. der Leib schläft bis zum jüngsten Derselb ist Erd und von der Erd,“ —— I daß er zur Erde wieder werd: an welchem Gott ihn wird ver⸗ und von der Erd wird er aufstehn, klärn wenn Gotts Posaune wird angehn. und ewge Freude ihm gewährn. 8. 6. Sein Seele lebt ewig in Gott, Allhier ist er in Angst gewesn, der sie allhier aus lauter Gnad dort aber wird er ganz genesn, von aller Sünd und Missethat da wird in ewger Freud und Wonn durch seinen Sohn erlöset hat. er leuchten wie die helle Sonn. 4. Sein Jammer, Trübsal und Elend ist kommen zu ein'm selgen End: 7*. Nun lassen wir ihn hie fein schlafn und gehen all heim unsre Straßn, er hat getragen Christi Joch. schicken uns auch mit allem Fleiß: er ist gestorbn und lebet noch. denn der Tod tommt uns gleicheꝛ 5 Weis. 5. Die Seele lebt ohn alle Klag, Michael Weiße 4 1540. 473. Luk. 2, 29—32. — —— 7 ů— ASIASSTIIIIIIIS ö 1. Mit Fried und Freud ich fahr da-hin in Got⸗tes Wil⸗ ——7 8 ——— ö ——.—2——.——.—— —..———.— 2.—.5—.—.—0— —.—— 2.—2.— 0 2— le; ge- trost ist mir mein Herz und Sinn, sanft und stil⸗ *— — dint nr dnn An Een Si Eüi Dn——— —...——.— 2969986..—.— —————.—— ů +. — +— +— le: wie Gott mir ver- hei-ßen 2. Das macht Christus, wahr Gottes Sohn, der treue Heiland, den du mich, Herr, hast sehen lan und gmacht bekannt, daß er mir das Leben sei und Heil in Not und Sterben. Den hast du allen vorgestellt mit großen Gnaden, hat, der Tod ist mein Schlaf worden. zu seinem Reich die ganze Welt heißen laden durch dein teuer heilsam Wort, an allem Ort erschollen. 4. Er ist das hell und selig Licht für alle Heiden, zu'rleuchten, die dich kennen nicht, und zu weiden. Er ist deins Volks Israel Preis, Ehre, Freud und Wonne. Martin Luther 1483—1546. 47½4. E— 1. Mit ⸗ten wir im Wen suchn wir, der Le⸗ben sin Hil⸗fe th d müt dem Tod um „fan⸗gen. u, daß wir Gnad er ⸗I an⸗gen? 1— ö—.— e r. — 2———— H vrrmmn Ee nr. r nrn. — 1.— 2 1.— 2 +——— Das bist du, Herr, al ⸗ lei ⸗- ne! Uns reu⸗-et uns⸗re — ö ö— ů 2—— ö b ö— ———— er e en a in, u,,— —* Zri„se ⸗ that, die dich, Herr, — er ⸗ zür⸗net hat. Hei ⸗li ⸗ger 2—— Mitt uns Wer frei Das Es 3 unsr. Heili heili heili 5 e Laß vor Kyr Tod und Begrä 1 3—. hei ⸗li⸗ger star⸗ker Gott, hei ⸗li⸗ ger barm⸗ H——— I— +4 4— —.. Wil⸗ n Ir.—— Her ⸗re Gott, ——.— 1— S Va⸗ter-⸗land. Mein Geist will ich auf ⸗ge⸗ben, da⸗ —6—9——1— + ———..———— + il⸗—.— RSSDSDISISSSSS... 5— * ö sin ⸗ken in des bit⸗tern To⸗des Not. Ky-ri ⸗e ⸗lei⸗son. é 2. 3. Iden ö Mitten in dem Tod anficht Mitten in der Höllen Angst uns der Höllen Rachen. unsre Sünd uns treiben; zelt Wer will uns aus solcher Not wo solln wir denn fliehen hin, ö srei und ledig machen? da wir mögen bleiben? —4* Das thust du, Herr, alleine! Zu dir, Herr Christ, alleine! Es jammert dein Barmherzigkeit Vergossen ist dein teures Blut, unsre Sünd und großes Leid. das gnug für die Sünde thut. * Heiliger Herre Gott, Heiliger Herre Gott, ht beiliger starker Gott, heiliger starker Gott, ö heiliger barmherziger Heiland, heiliger barmherziger Heiland, n nicht, du ewiger Gott! du ewiger Gott! Laß uns nicht verzagen Laß uns nicht entfallen vor der tiefen Höllen Glut. von des rechten Glaubens Trost. nne. Kyrieleison. Kyrieleison. 1546. ö Martin Luther 1483—1546. 75 — 4 170. ——.—— ů——— vr, r. ö DE 0.I — 21 1. O Welt, ich muß dich las⸗sen, ich fahr da-hin mein Straßen ins 33—— ö 22—.— —— — ö set⸗zen in Got ⸗-tes gnäd⸗ge Hand. ·re ö ew⸗ ge — —..—— —— ö————————— 7— ger zu mein Leib und Le-ben Mein Zeit ist nun vollendet, der Tod das Leben endet; Sterben ist mein Gewinn. Kein Bleiben ist auf Erden, das Ewge muß mir werden, mit Fried und Freud ich fahr dahin. Ob mich gleich hat betrogen die Welt, von Gott gezogen durch Schand und Büberei, will ich doch nicht verzagen, sondern mit Glauben sagen, daß mir mein Sünd vergeben sei. 4. Auf Gott steht mein Vertrauen, sein Antlitz will ich schauen wahrlich durch Jesum Christ, der für mich ist gestorben, des Vaters Huld erworben, mein Mittler er auch worden ist. 5 Die Sünd mag mir nicht schaden, erlöst bin ich aus Gnaden umsonst durch Christi Blut. Kein Werk kommt mir zu Frommen, so will ich zu ihm kommen allein durch christlich Glauben gut. 6. Wir sind unnütze Knechte, mein Thun ist viel zu schlechte, denn daß ich ihm bezahl damit das ewge Leben; gräbnis. umsonst will er mirs geben und nicht nach mein'm Verdienst und Wahl. 7. Drauf will ich fröhlich sterben, das Himmelreich ererben, wie er mirs hat bereit't. Hier mag ich nicht mehr bleiben, der Tod soll mich vertreiben, mein Seele sich vom Leibe scheidt. 8. Damit fahr ich von hinnen. O Welt, thu dich besinnen; denn du mußt auch hernach. Thu dich zu Gott bekehren und von ihm Gnad begehren, im Glauben sei du auch nicht schwach. 9. Die Zeit ist schon vorhanden, hör auf von Sünd und Schanden und richt dich auf die Bahn mit Beten und mit Wachen; sonst all irdische Sachen sollst du gutwillig geben dran. 10. Das schenk ich dir am Ende: Ade! Zu Gott dich wende; zu ihm steht mein Begehr. Hüt dich vor Pein und Schmerzen, nimm mein Abschied zu Herzen, meins Bleibens ist jetzt hier nicht mehr. Johann Hesse(2) 1490—1547. nn— —— ö———— DDDcD‚iDeeeeee. 9————5.——2‚—.—.————— 2.— e H 7— 2 I—— * 0 1. Wenn mein Stünd⸗lein vor-han-den ist, und soll hin⸗fahrn mein U———— 2— — 0 ERr 0 +—— 0 ö— ———— 4 Stra ⸗ße, so g'leit du mich, Herr Je ⸗ su — I —8 3.—— — 5——.———.—.—.—.— 2 55..551— D 2— 2 0 2 2— Hilf mich nicht ver⸗las⸗se; mein Seel an mei⸗nem letz⸗ten End be⸗ — 25 feh Mein mein denn doch geder Herr die v Ich des von in T wen ein mit rdienst hl. „ hwach. „ anden nerzen, zen, r nicht 1547. mein mit —— Tod und Begräbnis. SDSDSDS fehl ich dir in dei-ne Händ: du wollst sie mir be⸗ wah⸗ren. 4 ö 2. Mein Sünd mich werden kränken sehr, Weil du vom Tod erstanden bist mein Gwissen wird mich nagen, werd ich im Grab nicht bleiben II denn ihr'r sind viel,—— Sand am mein höchster Trost dein Auffahrt ist,— 1405 Todsfurcht kann sie vertreiben; doch will ich nicht verzagen: denn wo du bist, da komm ich hi* 2— m ich hin IN D. gedenken will ich an— Tod, daß ich stets bei dir leb und vin, il Herr Jesu, und dein Wunden rot; drum fahr ich hin mit Freuden. die werden mich erhalten. 7 3 ö Ich bin ein Glied an deinem Leib, So fahr ich hin zu Jesu Christ, des tröst ich mich von Herzen; mein Arm thu ich ausstrecken; von dir ich ungeschieden bleib so schlaf ich ein und ruhe fein, V in Todes Not und Schmerzen: kein Mensch kann mich aufwecken Mu wenn ich gleich sterb, so sterb ich dir, denn Jesus Christus, Gottes Sohn: ein ewges Leben hast du mir der wird die Himmelsthür aufthun, mit deinem Tod erworben. mich führn zum ewgen Leben. Nikolaus Herman 1 1561. Str. 5: 1575. ———— 477. Mel. Vater unser im Himmelreich⸗ He 1. Herr Je⸗su Christ, wahr Mensch und Gott, der du littst Marter, — SSSSII— —— Angst und Spott, für mich am Kreuz auch end ⸗=lich starbst und mir deins Va⸗ters Huld er⸗warbst: ich bitt durchs bittre N 4 Tod und Begräbnis. Wenn ich nun komm in Sterbensnot und ringen werde mit dem Tod, wenn mir vergeht all mein Gesicht, und meine Ohren hören nicht, wenn meine Zunge nicht mehr spricht, und mir vor Angst mein Herz zer⸗ bricht; 3. mein Verstand sich nichts besinnt, und mir all menschlich Hilf zerrinnt: so komm, o Herr Christ, mir behend zu Hilf an meinem letzten End und führ mich aus dem Jammerthal, verkürz mir auch des Todes Qual; 4. Die bösen Geister von mir treib, mit Deinen Geist stets bei mir bleib, bis sich die Seel vom Leib abwendt: 56 nimm sie, Herr, in deine Händ; er Leib hab in der Erd sein Ruh, bis naht der jüngste Tag Herzu. Wenn . Ein fröhlich Oh verleih, und meiner Sünd nicht Katn gedenk, aus Gnaden mir das Leben schenk, wie du hast zugesaget mir in deinem Wort, das trau ich dir: 6. „Fürwahr, fürwahr, euch sage ich, wer mein Wort hält und gläubt an mich, der wird nicht kommen ins Gericht und den Tod ewig schmecken nicht; und ob er schon hier zeitlich stirbt mit nichten er drum gar verdirbt; . Sondern ich will mit starker Hand ihn reißen aus des Todes Band und zu mir nehmen in mein Reich, da soll er dann mit mir zugleich in Freuden leben ewiglich.“ Dazu hilf uns ja gnädiglich. 8. Ach Herr, vergieb all unsre Schuld, hilf, daß wir warten mit Geduld, bis unser Stündlein kommt herbei; auch unser Glaube wacker sei, dein'm Wort zu trauen festiglich, am jüngsten Gricht mein Für⸗ bis wir einschlafen seliglich. sprech sei Paul Eber 1511—1569. 478. — %. V— + 2..—.——.— EH——9————1 1. Ich hab mein Sach Gott heim-ge-stellt, er machs mit 6—————— ———.——— IIPPPiP————————————————— IEE mir, wie's ihm ge⸗fällt: ob ich all-hier noch län- ger — ———— ö ů— ů———— 7 E.———.— 1 1 leb, nicht wi-der-streb, seinem Wil⸗len ich mich ganz er⸗geb. 2. Mein Zeit und Stund ist, wann Gott will, ich schreib ihm nicht Riel Maß Roch Zie es sind gezählt die Haare mein, beid groß wie klein, fällt keines ohn den Willen sein. 3. Es ist allhier ein Jammerthal, Angst. Not und Trübsal überall; des Bleibens ist ein kleine Zeit, Mühs eligteit und, wers bedenkt, ein steter Streit. ——————— — fürn mein alles, jung auch Und: denn ich u für 2 sein SS— Tod und Begräbnis. 433 4. Es hilft kein Reichtum, Geld noch Gut, kein Kunst noch Gunst noch stolzer Mut, fürn Tod kein Kraut gewachsen ist; mein frommer Christ, alles, was lebet, sterblich ist. — Heut sind wir frisch, gesund und stark und liegen morgen tot im Sarg; heut blühn wir wie die Rosen rot, bald krank und tot; ist allenthalben Müh und Not. 6. Man träͤgt eins nach dem andern hin, wohl aus den Augen, aus dem Sinn; die Welt vergisset unser bald, jung oder alt, auch unsrer Ehren mannigfalt. *— Ach Herr, lehr uns bedenken wohl, daß wir sind sterblich allzumal; auch wir allhier kein Bleiben sehn, wir müssen gehn, gelehrt und reich, jung, alt und schön. 8. Das macht die Sünd, du treuer Gott; 0 + dadurch kommt her der bittre Tod, der nimmt dahin all Menschenkind, wie er sie findt, fragt nicht, wie hoch und reich sie sind. 2. Und ob mich schon mein Sünd anficht, dennoch will ich verzagen nicht: ich weiß, daß mein getreuer Gott für mich in Tod sein lieben Sohn gegeben hat. 10. Derselbe, mein Herr Jesus Christ, für all mein Sünd gestorben ist und auferstanden mir zu gut; der Höllen Glut hat er gelöscht mit seinem Blut. 11. Dem leb und sterb ich allezeit, von ihm mich auch der Tod nicht scheidt: ich leb, ich sterb, so bin ich sein; er ist allein der einge Trost und Helfer mein. 12. Das ist mein Trost zu aller Zeit in allem Kreuz und Traurigkeit: ich weiß, daß ich am jüngsten Tag ohn alle Klag werd auferstehn aus meinem Grab. 13. Mein lieben Gott von Angesicht werd ich anschaun, dran zweifl ich nicht, in ewger Freud und Seligkeit, die mir bereit't; ihm sei Lob, Preis in Ewigkeit! 14. O Jesu Christe, Gottes Sohn, der du für uns hast gnug gethan, ach ran mich in die Wunden dein: du bist allein der einge Trost und Helfer mein. 15. Amen, mein lieber frommer Gott, bescher uns alln ein selgen Tod; hilf, daß wir mögen allzugleich bald in dein Reich eingehn und bleiben ewiglich. Johann Leon 1 1507. 6 N N— ** 2.——.‚‚— * H + 2—— 7—+ 21 fE.——3—.— im E 2—— 2—— 1. O Je⸗su Christ, meins Le-⸗bens Licht, mein Hort, mein Trost, mein 28 434 Tod und Begräbnis. D* 4* 4 1——25 — ö—.— 22——— 7 ———.—. 2.—.—.— —— 2 2——— Zu⸗ver sccht, auf Er ⸗den bin ich nur ein Gast, und S bn, —.—.—— 2—— 0— 9 I drückt mich sehr der Sün⸗-den Last. Ich hab vor mir ein schwere Reis zu dir ins Himmels Paradeis; da ist mein rechtes Vaterland, daran du hast dein Blut ewandt. ö Zur Reis ist mir mein Herz sehr matt, der Leib gar wenig Kräfte hat; ö allein mein Seele schreit in mir: ö Herr, hol mich heim, Dir mich zu 4. Drum stärk mich durch das Leiden dein in meiner letzten Todespein; dein Kreuz laß sein mein Wanderstab mein Ruh und 225. dein heilig Grab. Wenn mein M und nicht kann reden frei, dein Geist in meinem Herzen schrei; hilf, daß mein Seel den Himmel find, wenn meine Augen werden blind. 6. ort laß wenn mir der Tod das Herze bricht; behüte mich vor Ungebärd, wenn ich mein Haupt nun neigen werd. 2. Auf deinen Abschied, Herr, ich trau darauf mein letzte Heimfahrt bau: thu mir die Himmelsthür—w0 auf, wenn ich beschließ meins Lebens Lauf. 8. Am jüngsten Tag erweck mein Leib; hilf, daß ich dir zur Rechten bl eib, daß mich nicht treffe dein Gericht, das ein ersch recklich Urteil spricht. 9. Alsdann mein Leib erneure ganz, daß er leucht wie der Sonnen Glanz und ähnlich sei dein'm klaren Leib, auch gleich den lieben Engeln bleib. 10. Wie werd ich dann so fröhlich sein und singen mit den Engeln dein, und mit der Auserwählten Schar schaun ewiglich dein Antl litz klar! Dein letztes Wé sein mein Licht, Martin Behm 1557—1622. 480. ——585—— ———— Eo 4 1— A — öiiEEDEEEEEE E V———— I—— 4. 1 V 1. Va⸗ let will ich dir ge⸗ben, du ar⸗ ge, fal⸗sche Welt; 4 dein sünd-lich bö-⸗ses Le-ben durch-aus mir nicht ge⸗fällt. V 3*. 28 U.—..———..‚.— ö ů + 0—.— ——3—— 12— Im Him⸗mel ist gut woh-nen, hin⸗ auf steht mein Be⸗gier; da ———.— X a —0— wird Rat m o Jesu soll ich hilf m verkür stärk 1 laß sel setz mi In me dein funkel drauf Ersche zum 2 wie de dich h e bricht; 1 neigen ich trau, rt bau: veit auf, Lebens ein Leib; en bleib, Gericht, spricht. eganz, en Glanz ren Leib, eln bleib. lich sein n dein, Schar 5 klar! 57—1622. —— ö———— 60— .———— *—————.— 0 wird Gott herr⸗lich loh⸗nen 2. Rat mir nach deinem Herzen, o Jesu, Gottes Sohn; soll ich ja dulden Schmerzen, hilf mir, Herr Christ, davon; verkürz mir alles Leiden, stärk meinen blöden Mut, laß selig mich abscheiden, setz mich in dein Erbgut. 3. In meines Herzens Grunde dein Nam und Kreuz allein funkelt all Zeit und Stunde, drauf kann ich fröhlich sein. Erschein mir in dem Bilde zum Trost in meiner Not, wie du, Herr Christ, so milde dich hast geblut't zu Tod. dem, der ihm dient all⸗hier. 4. Verbirg mein Seel aus Gnaden in deine offne Seit, rück sie aus allem Schaden zu deiner Herrlichkeit: der ist wohl hier gewese wer kommt ins Himmel der ist ewig genesen, wer bleibt in deinem Schoß. en, 5 Schloß: . Schreib meinen Nam aufs beste ins Buch des Lebens ein und bind mein Seel fein feste ins schöne Bündelein der'r, die im Himmel grünen und vor dir leben frei: so will ich ewig rühmen, daß dein Herz treue sei. Valerius Herberger 1502—1627. 481. Mel. Ach Herr, mich armen Sünder. 1. Herz⸗lich thut mich bin weil ich hie ver⸗lan⸗gen nach sel⸗gen End, und E⸗lend; ei nem um ⸗fan⸗gen mit Trüb⸗sal mich nach ew-⸗ 2 Du hast mich ja erlöset von Sünd, Tod, Teufel, Höll: es hat dein Blut gekostet, drauf ich mein Hoffnung stell. Warum sollt mir denn grauen ich hab Lust, ab⸗zu⸗ schei-den von die-ser ar- gen gen Freu-den. Welt, sehn nur bald! O Je⸗ su, komm vor Hölle, Tod und Sünd? Weil ich auf dich thu bauen, bin ich ein selges Kind. Wenngleich süß ist das Leben, der Tod sehr bitter mir, I IIIII will ich mich doch ergeben, zu sterben willig dir Ich weiß ein besser Leben, Da meine Seel fährt hin: des freu ich mich ohn Beben; Sterben ist mein Gewinn. 4. Der Leib zwar in der Erden zum Staube wiederkehrt, doch auferweckt soll werden, durch Christum schön verklärt; wird Leuchten als die Sonne und leben ohne Not in Himmels Freud und Wonne: was schadet mir der Tod? Ob mich die Welt auch reizet, länger zu bleiben hier, und mir auch immer zeiget Ehr, Geld, Gut, all ihr Zier doch ich es gar nicht achte, es währt ein kleine Zeit; nach Himmlischem ich trachte, das bleibt in Gesegn euch G 9it der Herre, grabnis. r Vielgeliebten mein! Tranert nicht allzu sehre über den Abschied mein, beständig bleibt im Glauben; wir werdn in kurzer Zeit einander wieder schauen dort in der Ewigkeit. 7 eun will ich muich ganz wenden zu dir, Herr Christ, allein: gieb mir ein selges Ende, send mir den Engel dein, führ mich ins ewge Leben, das du erworben hast durch dein Leiden und Sterben und blutiges Verdienst. 8. Hilf, daß ich gar nicht wanke von dir, Herr Jesu Christ; den schwachen Glauben stärke in mir zu aller Frist. Hilf ritterlich mir ringen, dein Hand mich halt in acht, daß ich mag fröhlich singen: Gott Lob, es ist vollbracht! Christoph Knoll 1503—1621. 482. Mel. Ach Herr, + armen Sünder. — 7— 6⁰ 2—.— 2...— *X ů I. I. WSSASS.— +— 1. Ich hab mich Gott er ge⸗ ben, dem lieb⸗sten Va⸗ter mein; hier ist kein Im-mer⸗le⸗ ben, es muß ge⸗-schie-den sein. ů— + 2. ö— Ee———.— ———— ö———..——2——. —————..—— Der Tod kann mir nicht scha-den, er ist nur mein Ge ⸗winn; in *—— 66⁵ 2——.—— ö D 2—0 2...—2 x 1 +— ———— 2— 0 2 2—— Got⸗tes Fried und Gna-⸗den fahr ich mit Freud da⸗ hin 2. Mein Weg geht jetzt vorüber; o Welt, was acht ich dein? Der Himmel ist mir lieber, da trachte ich hinein, darf mich nicht sehr beladen, weil ich wegfertig bin: in Gottes 1 und Gnaden fabr ich mit Freud dahin. Ach sel hat nii da Che Leben Was k weil ie In Go fahr ie Lei schei wenn verlass die's u Ruht die Seo in dei durch Hier i Angst nden 3—1621. — 3. Ach selge Freud und Wonne ö hat mir der Herr bereit't, da Christus ist die Sonne, Leben und Seligkeit. Was kann mir doch nun schaden, weil ich bei Christo bin? In Gottes Fried und Gnaden fahr ich mit Freud dahin. Tod und Begräbnis. 4 Gesegn euch Gott, ihr Meinen, ihr Liebsten allzumal: um mich sollt ihr nicht weinen, ich weiß von keiner Qual; den rechten Port noch heute nehmt ja fleißig in acht, in Gottes Fried und Freude fahrt mir bald alle nach. Johann Siegfried 1564—1637. (Str. 1 von Johann Leon 1 1597.) 483. —— —— 2——4 Lꝰ 1. Machs mit mir, Gott, nach dei⸗ ner Güt, hilf mir in mei⸗nem ver⸗sag mir nicht, was ich dich bitt: wenn mei⸗ ne Seel will ———AIAI———— ö ———. .—— 7— Lei ⸗den; o nimm sie schei ⸗-den, sie, Herr, in * Händ; ist — — EL ——.——„ 2 1 .———————..2— 7 0 al ⸗les gut, wenn gut das End. 2. Gern will ich folgen, liebster Herr, du läßt mich nicht verderben; denn du bist doch von mir nicht fern, wenn ich gleich hier muß sterben, verlassen meine liebsten Freund, die's mit mir herzlich gut gemeint. 3. Ruht doch der Leib sanft in der Erd, die Seel zu dir sich schwinget, in deiner Hand sie unversehrt durch Tod ins Leben dringet. Hier ist doch nur ein Thränenthal, Angst, Not, Müh, Arbeit überall. 4. Tod, Teufel, Höll, die Welt, die Sünd mir können nichts mehr schaden; an dir, o Herr, ich Rettung find, ich tröst mich deiner Gnaden: dein einger Sohn aus Lieb und Huld für mich bezahlt hat alle Schuld. 5. Was sollt ich denn lang traurig sein, weil ich so wohl bestehe, bekleidt mit Christi Unschuld rein, wie eine Braut hergehe? Gehab dich wohl, du schnöde Welt: bei Gott zu leben mir gefällt. Johann Hermann Schein 1586—1630. 484. Phil. 1, 21 — —— D...—.... —— EV 0 SDee...——.——.— 1. Chris⸗tus der ist mein Le⸗ben, Ster-ben ist mein Ge⸗ FTTI — —* 205 5———— —.. DISSRD‚— ——————.—0—— —.— 23— EI winn; dem thu ich mich er-ge-ben, mit Freud fahr ich da-hin. 2. das hin und her thut wanken, Mit Freud fahr ich von dannen wenn ihm die Flamm gebricht: zu Ehrist, dem Bruder mein, 6. auf daß ich zu ihm komme Alsdann fein sanft und stille, und ewig bei ihm sei. Herr, laß mich schlafen ein 3. nach deinem Rat und Willen, ˖ Ich hab nun überwunden wann kommt mein Stündelein. Kreuz, Leiden, Angst und Not, 7. durch seine heilgen Wunden Und laß mich an dir kleben bin ich versöhnt mit Gott. wie eine Klett am Kleid 4. und ewig bei dir leben Wenn meine Kräfte brechen, in Himmels Wonn und Freud. mein Atem geht schwer aus, 8. und kann kein Wort mehr sprechen: Wohl in des Himmels Throne Herr, nimm mein Seufzen auf. sing ich Lob, Ehr und Preis 5. dem Vater und dem Sohne Wenn Sinne und Gedanken und dem heiligen Geist. vergehn als wie ein Licht, 1609. 4 485. Mel. Wie nach einer Wasserquelle. x — ———— DIDiDi.. „ 7 2—.——— ů 7 2.— E L——1— Lell I—— —1.— 1. Freu dich sehr, o mei ⸗ ne See⸗ le, und ver⸗giß all weil dich nun Chris⸗tus, dein Her re, ruft aus die⸗sem D Not und Qual, Inns Fn 5 Leid safsi Aus Trüb⸗= e Te 2 Jam⸗mer⸗thal. lus Trüb⸗sal und gro-ßem Leid sollst du fah⸗ren — 4 4 4 2 ————. — ů———— x. E——— in die Freud, die kein Ohr je hat ge ⸗ hö ⸗ ret, e. NR öꝑ‚˖‚˖‚,‚,t..iꝑꝑiIii‚ꝑi‚iSISiSIS‚Ii‚ieee U——t————— die in E-wig-keit auch wäh-ret.* Dent unte also dure 1600. jiß all die⸗sem 2. so wir essen früh und spat; Tag und Nacht hab ich gerufen wenn die Sonn nicht mehr thut u dem Herren, meinem Gott, scheinen, weil mich stets viel Kreuz betroffen, ist nichts denn nur Klag und Weinen. daß er mir hülf aus der Not. Wie sich sehnt ein Wandersmann 6. 1 Drum, Herr Christ, du Morgen⸗ nach dem Ende seiner Bahn, 55 sterne, der du ewiglich aufgehst, sei von mir jetzund nicht ferne, weil dein Blut mich hat erlöst; hilf, daß ich mit Fried und Freud mög von hinnen fahren heut; ach sei du mein Licht und Straße, mich mit Beistand nicht verlasse. so hab ich gewünschet eben, daß sich enden mög mein Leben. 3 Denn gleichwie die Rosen stehen unter spitzen Dornen gar, also auch die Christen gehen durch viel Angst, Not und Gefahr. Wie die Meereswellen sind und der ungestüme Wind, also ist allhier auf Erden unser Lauf voller Beschwerden. 7. Ob mir schon die Augen brechen, und mir das Gehör verschwindt, meine Zung nicht mehr kann sprechen, mein Verstand sich nicht besinnt: bist du doch mein Licht und Hort, Leben, Weg und Himmelspfort; du wirst mich in Gnad regieren und die Bahn zum Himmel führen. 4. Welt und Teufel, Sünd und Hölle, unser eigen Fleisch und Blut plagen stets hier unsre Seele, lassen uns bei keinem Mut; wir sind voller Angst und Plag, 8. lauter Kreus sind unsre Tag; Freu dich sehr, o meine Seele, gleich wann wir geboren werden, und vergiß all Not und Qual, findt sich Jammer gnug auf Erden. weil dich nun Christus, dein Herre, 5. ruft aus diesem Jammerthal. Wann die Morgeuröt aufgehet, Seine Freud und Herrlichkeit und der Schlaf sich von uns wendt, sollst du sehn in Ewigkeit, Sorg und Kummer uns umfähet, mit den Engeln jubilieren, Müh findt sich an allem End. ohn Aufhören triumphieren. Unsre Thränen sind das Brot, 16²⁰ 486. Mel. Christus der uns selig macht. — — 7 ———— .—— auf der Welt ge käm=pfet; —— all mein Leid ge ⸗ däm ⸗pfet, — denn Gott hat so gnä⸗dig⸗lich 1 daß ich mei⸗nes Le⸗bens Lauf I +—— SSS..—.. —.——....——.—2 9 — und die See⸗le him-mel⸗auf Chris⸗to zu ⸗ge⸗ sen-det. 2. Forthin ist mir beigelegt der Gerechten Krone, die mir wahre Freud erregt in des Himmels Throne; forthin meines Lebens Licht, dem ich hier vertrauet, meinen Gott, von Angesicht meine Seele schauet. 3 3 Dieser schnöden, bösen Welt jämmerliches Leben mir nun länger nicht gefällt; drum ich mich ergeben meinem Jesu, da ich bin jetzt in lauter Freuden: denn sein Tod ist mein Gewinn, mein Verdienst sein Leiden. 4. Gute Nacht, ihr meine Freund, alle meine Lieben! Alle, die ihr um mich weint, laßt euch nicht betrüben diesen Hingang, den ich thu in die Erde nieder; schaut, die Sonne geht zur Ruh, kommt doch morgen wieder. Heinrich Albert 1604—1651. 487. Mel. Gottes Sohn ist kommen. 2— 2 2 I 0 ö + SSSSSEE— — 6 E 5 1. Herr, nun laß in Frie⸗ de, le⸗bens⸗satt und mü⸗ de, — III— ISSIS— ö 2.9.—3..— 2—.. — H 2 dei⸗ nen Die⸗ner fah-ren zu den Him-mels⸗-scha⸗ren, 4— 4 2 +.— ————— .— se⸗ lig und im stil⸗len, 2. Gerne will ich sterben und den Himmel erben; Christus mich geleitet, welchen Gott bereitet 50 dem Licht der Heiden, as uns setzt in Freuden. 3. Hier hab ich gestritten, Ungemach erlitten, ritterlich gekämpfet, doch nach dei-nem ——— .. Wil ⸗len. manchen Feind gedämpfet, Glauben auch gehalten richtig mit den Alten. 4. Thränen mußt ich lassen, weinen ohne Maßen, schwere Gänge laufen mit der Christen Hausen, über Sünde klagen, [Kreuz und Trübsal tragen. Nunt Kam Gott bald Es si als Fried ledig und nicht mich himn Mir wo r eine chon aen und UAIIIEE 5. 8. Nunmehr soll sichs wenden, Mein Erlöser lebet Kampf und Lauf sich enden; und mich selber hebet Gott will mich erlösen aus des Todes Kammer; t bald von allem Bösen. da liegt aller Jammer. 723 Es soll besser werden, Fröhlich, ohne Schrecken als es war auf Erden. will er mich erwecken. 6. 9. nn Frieden werd ich finden, Dieser Leib soll gehen ledig sein von Sünden und in Klarheit stehen, und auf allen Seiten wenn die Toten werden nicht mehr dürfen streiten; aufstehn von der Erden. d, mich soll ganz umgeben Christum werd ich schauen, himmlisch Freudenleben. darauf kann ich trauen. 7. 10. Mir ist beigeleget, Ihm drum will ich singen, wo man Zepter träget, Lob und Ehre bringen, duh eine schöne Krone zühmen seine Güte „ chon zum Gnadenlohne; mit Seel und Gemüte, 1057 a werd ich ergötzet preisen seinen Namen 73 und zur Ruh gesetzet. ohn Aufhören. Amen. David Behme 1605-1657. 488. Mel. O Gott, der du ein Heerfürst bist. 4 —— ö E—.— ů ———.— ö—5.— t +.. +———— E 14 de—¹—— 1—.—.— — ö 1. Ich bin ja, Herr, in dei⸗ner Macht, du hast mich an das —— —— ö—.— ö 2—— ö— ů———— ů—— —— 2 2 2 9—— ..—— C 1.— 7 1— 2—.—1— en, e Licht ge⸗bracht, du un⸗ter-⸗hältst mir auch das Le⸗ ben; du — ö ö—.— — u + 1.. 1 4 ken⸗nest mei ⸗ ner Mon⸗den Zahl, weißt, wann ich die⸗ sem —— de ene En Lexxkx,riiidt v,e P F F F F P P P IFPFT— T———————— 2 4 24. 2— Jam-⸗mer⸗thal auch wie⸗-der gu⸗te Nacht muß ge⸗ben; wo, — —.— 1—— A—.— A —.——....——.——.—— — 7—.— + 2 D 1 — 7 r, wie und wann ich ster-ben soll, das weißt du, Va⸗ter, mehr als wohl. I1/•/•/ TITTI 2. Wen hab ich nun als dich allein, der mir in meiner letzten Pein mit Trost und Rat weiß beizu⸗ springen? Wer nimmt sich meiner Seelen an, wenn nun mein Leben nichts mehr kann, und ich muß mit dem Tode ringen, wenn aller Sinnen Kraft gebricht: thust du es, Gott mein Heiland, nicht? 3. Mich dünkt, ich liege schon vor mir in großer Hitz ohn Kraft, ohn Zier, mit höchster Herzensangst befallen; Gehör und Rede nehmen ab, die Augen werden wie ein Grab, doch kränkt die Sünde mich vor allen; des Satans Anklag hat nicht Ruh, setzt mir auch mit Versuchung zu. 4. Ich höre der Posaunen Ton und sehe den Gerichtstag schon, der mir auch wird ein Urteil fällen. Tod und Begräbnis. Hier weiset mein Gewissensbuch, da aber des Gesetzes Fluch mich Sündenkind hinab Lei Höllen, da wo man ewig, ewig L Ach, Jammer, Angst An) Wehe schreit. Herr Jesu, ich, dein teures Gut, bezeug es selbst mit deinem Blut, daß ich der Sünde nicht gehöre. Was schont denn Satan meiner nicht und schreckt mich durch das Zorn⸗ gericht? Komm, rette deines Leidens Ehre. Was giebest du mich fremder Hand und hast so viel an mich gewandt? 6. Nein, nein, ich weiß gewiß, mein Heil, du lässest mich, dein wahres Teil, zu fest in deinem Schoße sitzen. Hier lach ich aller Macht und Not, es mag Gesetz, Höll oder Tod 9 mich her donnern oder blitzen. Dieweil ich lebte, war ich dein: jetzt kann ich keines andern sein. Simon Dach 1605—-1659. 0 489. —— ELL——.— 1— 11——.—— —2——2———.— 7 4— ö*— I—4..— +7— 2———0— G— 1 2 1. O wie se⸗lig seid ihr doch, ihr Frommen, die ihr durch den — + —— 7 — — — 12.—.—— 7 2—E—— ——1+2———..—— — + 3—— 2..—653 —— Tod zu Gott ge⸗kom-men: ihr —.——— 1 4. seid ent⸗-gan⸗gen al⸗ler Not, die — H —.— H E ½ Ll — fan uns noch hält ge ·=gen. 2. Muß man hier doch wie im Rerter leben, da nur Sorge, Furcht und Schrecken schweben; was wir hie kennen, ö ist nur Müh und Herzeleid zu nennen. 3. Ihr hingegen ruht in eurer Kammer sicher und befreit von allem Jammer; kein Kreuz und Leiden ist euch hinderlich in euren Freuden. uch, Höllen, Wehe HBut, Blut, zöre. er nicht ö Zorn⸗ Ehre. r Hand vandt? in Heil, Teil, zen. id Not, d blitzen. ein: sein. 1659. ammer immer; reuden. ..— Tod und Begräbnis. 4. Wer wollt hie bleiben, Christus wischet ab euch alle sich vom Jammer länger lassen Thränen, treiben? ö habt das schon, wonach wir uns erst sehnen; 6. euch wird gesungen, Komm, o Christe, komm, uns aus⸗ was durch keines Ohr allhie ge⸗ zuspannen, drungen. lös uns aus und führ uns bald von dannen! Bei dir, o Sonne, 5. wer wollte denn nicht gerne Ach 3— ist der frommen Seelen Freud und sterben *—25* und den Himmel für die Welt er⸗ Wonne. MI erben? Simon Dach 1605-1659. ö ůH Pred. Sal. 1. AA 55—— —. —— 1. Ach wie nich-tig, ach wie flüch⸗tig ist der Men⸗schen .— 2————— — SSE — .—— 2—— ‚.‚‚— —..——— 1 so ist un⸗ser Le⸗ben, se⸗ het! + 2. 5. Ach wie nichtig, ach wie flüchtig Ach wie nichtig, ach wie flüchtig sind der Menschen Tage! sind der Menschen Schätze!* Wie ein Strom beginnt zu rinnen Es kann Glut und Flut entstehen, x und mit Laufen nicht hält innen, dadurch, eh wirs uns versehen, so fährt unsre Zeit von hinnen. alles muß zu Trümmern gehen. 8. 6. Ach wie nichtig, ach wie flüchtig Ach wie nichtig, ach wie flüchtig ist der Menschen Freude! ist der Menschen Prangen! Wie sich wechseln Stund und Zeiten, Der in Purpur hoch vermessen Licht und Dunkel, Fried und ist als wie ein Gott gesessen, Streiten, dessen wird im Tod vergessen. so sind unsre Fröhlichkeiten. 7. 4. Ach wie nichtig, ach wie flüchtig Ach wie nichtig, ach wie flüchtig sind der Menschen Sachen! ist der Menschen Schöne! Alles, alles, was wir sehen, Wie ein Blümlein bald vergeher, das muß fallen und vergehen: wenn ein rauhes Lüftlein wehet, wer Gott fürcht't, bleibt ewig stehen. so ist unsre Schöne, sehet! Michael Franck 1609—1067. Begräbnis. 491. Mel. Vater unser im Himmelreich. Tod und ꝗ ——————— 1— +2 EEEE ID— E omerr d duun Suinuu de n 0 0— 1. In Chris⸗ti Wun⸗den schlaf ich ein, die ma⸗chen mich von E— ö 1.. ———— 4.—— 4— .....———— Sün⸗den rein; Chris ⸗-ti Blut und Ge⸗ rech⸗tig-keit, das —. 4 + + 0——— ö— EEIEIEISIIEEE —.———— H ist mein Schmuck und Eh⸗ren⸗kleid: da ⸗ mit will ich vor ö —.———— ——— —.—..—. e.— .. eäk9. — Gott be⸗stehn, wenn ich zum Him-mel werd ein⸗gehn. ins ewge Leben wandre ich, 2. Mit Fried und Freud ich fahr dahin, mit Christi Blut gereinigt fein. ein Gotteskind ich allzeit bin. Herr Jesu, stärk den Glauben mein! Hab Dank, mein Tod, du förderst mich, 1638. 9.05 ö————— E— 1. Al⸗le Menschen müs⸗sen ster⸗ ben, al⸗les Fleisch ver geht wie Han: was da le⸗bet, muß ver-der⸗ ben, soll es an-ders wer⸗den neu; 4 4 1 +. E t 2..4— IISISISISISISEII... 7*—6 ö 2— —**.. —.—— zu der gro⸗ßen Herr⸗lich-keit, die den From⸗men ist be⸗reit't. ———— 5— 25 2. Drum so will ich dieses Leben, weil es meinem Gott beliebt, auch ganz willig von mir geben, bin darüber nicht betrübt; denn in meines Jesu Wunden hab ich sch on Erlösung funden, und mein T Trost in Todesnot ist des Herren 3 su Tod. 24 Jesus ist für mich gestorben, und sein Tod ist mein Gewinn, er hat mir das Heil erworben, drum fahr ich mit Freuden hin, das hin aus diesem Weltgetümmel in den schömein Gotteshimmel, da ich werde allezeit schauen die E Da wird sein das Freudenleben, da viel tausend Seslen schon sind mit Himmelsglanz umgeben, dienen Gott vor seinem Thron, da die Seraphinen prangen und das hohe Lied WPeiete Heilig, heilig, heilig heißt Ach wie lieblich L hört man da in sanfter Ruh! Gott der Vater, Sohn und Geist. ————————— 5. Da die Patriarchen wohnen, die Propheten allzumal, wo auf ihren Doten Fahl. sitzet der zwölf Boten Zahl, wo in so viel tausend Jahren alle Frommen hingefahren, da 23 unserm Gott zu Ehrn ewig Hallelujah 9— O Jerusalem, 5 schöne, ach wie helle glänzest du! Lobgetöne Ach der großen Freud und W jetzund gehet auf die Sonne, jetzund gehet an der Tag, der kein Ende mag. Ach ich habe schon erblicket alle diese Herrlichkeit, jetzund werd ich schön geschmücket mit dem weißen Himmelskleid; mit der güldnen Ehrenkrone steh ich da vor Gottes Throne, schaue solche Freude an, die kein Ende nehmen kann. Johann Georg Albinus(2) 1624—1079. onne: 493. oin! x Mel. Alle Menschen müssen sterben. — V II —7.——— 4——.——4 IIII ↄꝓ PEEE — 9.——— 1. Welt, a⸗ de! ich bin dein mü⸗de; ich will nach 2— Himmel zu: da wird sein der rech⸗te Frie⸗de und die stol⸗ See⸗len⸗ruh. —— ö 2 — 122—— ö— ö‚ Ar FTTT ; ö I/—12.——— ; +. Ast H 4 Wé elt, bei dir ist Krieg und Streit, nichts denn lau⸗ter Ei⸗tel⸗keit ——— 2..5.— H ö FIIIIPIPIIPIIIII..I...I...I. I I TTT— ö.——.— 1+——— en in dem Him⸗mel al ⸗le-⸗zeit Frie-de, Freud und Se=lig ⸗keit. ö Welt, bei dir ist Angst und Not, 2 Wann ich werde dahin kommen, bin ich aller Krankheit los und der Traurigkeit entnommen, ruhe sanft in Gottes Schoß. bs gar der bittre Tod; aber dort ist allezeit Friede, Freud und Seligkeit. Was 255 doch der Erden Freude? Nebel, Dampf und Herzeleid. Hier auf dieser öden Heide sind die Laster ausgestreut. Welt, bei dir ist Krieg und nichts denn lauter Eitelkeit: in dem Himmel allezeit Friede, Freud und Seligkeit. 4. Unaussprechlich schöne singet Gottes auserwählte Schar; heilig! heilig! heilig! klinget in dem Himmel immerdar. Welt, bei dir ist Spott und Hohn und ein steter Jammerlohn: in dem Himmel allezeit Friede, Ruh und Seligkeit. Nichts keine Freude bleibet nicht. Will uns gleich die Sonne scheinen, so verhüllt die Nacht das Licht. Welt, bei dir ist Angst und Not, Sorgen und der bittre Tod: in dem Himmel allezeit Friede, Freud 226 Seligkeit. Nun, es wird dennoch geschehen, daß ich auch in kurzer Zeit meinen Heiland werde sehen 5 And Begraäbnis. Streit, ist hier denen lauter Weinen, Welt, bei dir ist lauter Not, in dem Himmel allezeit Friede, Ruh und Seligkeit. 7. O wer nur dahin gelanget, wo jetzund der schöne Chor in vergüldten Kronen pranget und die Stimme schwingt empor! Welt, bei dir ist Krieg und Streit, nichts denn lauter Eitellkeit: in dem Himmel allezeit Friede, Ruh und Seligkeit. 8 Zeit, wann wirst du doch anbrechen? Stunden, o wann schlaget ihr, drinnen ich mich kann besprechen mit dem Schönsten für und für? Welt, bei dir ist Krieg und Streit, lauter Qual und Traurigteit: in dem Himmel allezeit Friede, Freud und Seligkeit. 9. Jetzt will ich mich fertig machen, daß mein Thun vor Gott besteht, daß, wenn alles wird zerbrachen, es heißt: Kommet! und nicht: Geht! Welt, bei dir ist Angstgeschrei, Sorge, Furcht und Heuch elei: in dem Himmel allezeit Friede, Ruh und Seligkeit. in der großen Herrlichkeit. Johann Georg Albinus(2) 1624—1679. 494. Mel. Gott ist getreu. —— + e..—— —3——*. ů ů ö‚ —45 l e Lr e e. 35 1. Es ist ge⸗ nug! So ös auf das Band, das nimm, Herr, mei⸗ nen Geist zu all- ge⸗mach schon reißt, be⸗ * —— 2—.— d— 4—— — 1 ⸗ons Geis⸗tern hin. on is⸗tern hin der sich nach sei znem Got⸗te seh-net, frei⸗e mei⸗nen Sinn, ö— — 2——6G⁵‚‚II“—— WH....... — Hπ 64—2 ————5.—— r Lnin.. 2.———.. der täg⸗lich klagt und nächt⸗lich thrä⸗net: Es ist ge⸗nug! Müh und Furcht, zuletzt der Tod: * ————— chen? 7 hen ir? treit, hen, eht, en, Beht! 679. i Ans Begrh 2. und halt indessen still, Es ist genug bis er mir allen Schmerz, des Kreuzes, das mir fast der in der siechen Brust mir naget, den Rücken wund gemacht. zurücke legt und zu mir saget: Wie schwer, o Gott, Es ist genug. wie hart ist diese Last! 4 Ich schwemme manche Nacht Es ist genug! mein hartes Lager ganz mit Herr, wenn es dir gefällt, Thränen; so spanne mich doch aus. wie lange, lange muß ich sehnen! Mein Jesus kommt!: Es ist genug. nun gute Nacht, o Welt; 2* ich fahr ins Himmels Haus. Es ist genug, Ich fahre sicher hin in Frieden, wenn nur mein Jesus will; mein großer Jammer bleibt da⸗ er kennet ja mein Herz. nieden. Ich harre sein Es ist genug. Franz Jobachim Burmeister 1633—1672. 9 1. Wer weiß, wie na⸗ he mir mein En ⸗de! Hin geht die ach wie ge⸗schwin-de und be- hen-de kann kom⸗men E—— — 7 ö ö.————— 7— E 2•——————3— — I—. Zeit, her kommt der Tod; Mein Gott! Mein G O.— ö‚ Me Me 1 J mei ⸗ne To ⸗ des⸗not! Nein Gott! Mein Gott! Ich 1 W SS— 2 2—— SEEE 2 2 D bitt durch Chris⸗ti Blut: machs nur mit mei⸗nem En⸗de gut. 2 2 H und ja nicht sparen meine Buß. Es kann vor Nacht Wane anders Mein Gott! Mein Gott! werden, Ich bitt durch Christi Blut: 9 Ro Iorge— 7 2 als es am frühen Morgen war: machs nur mit meinem Ende gut. denn weil ich leb auf dieser Erden, leb ich in steter Todsgefahr. 4 Mein Gott! Mein Gott! e. Ich bitt durch Christi Blut: Laß mich bei Zeit mein Haus bestellen, machs nur mit meinem Ende gut. daß ich bereit sei für und für 3 und sage—— 9 Koch Wamnit⸗ ö Herr, wie du willst, so schicks mit mir. Herr, lehr mich stets mein End be⸗Mein Gott! Mein 60111 5 ö denken, Ich bitt durch Christi Blut: und wenn ich einmal sterben muß, machs nur mit meinem Ende gut. die Seel in Jesu Wunden senken .— 5. Mach immer süßer mir den Himmel und immer bittrer diese Welt; gieb, daß mir in dem Weltgetümmel die Ewigkeit sei vorgestellt. Mein Gott! Mein Gott! Ich bitt durch Christi Blut: machs nur mit meinem Ende gut. 6. Ach Vater, deck all meine Sünde mit dem Verdienste Christi zu, darein ich mich fest gläubig winde; das giebt mir recht erwünschte Ruh. Mein Gott! Mein Gott! Ich bitt durch Christi Blut: machs nur mit meinem Ende gut. 7. Nichts ist, das mich von Jesu scheide, nichts, es sei Leben oder Tod; ich leg die Hand in seine Seite und sage: Mein Herr und mein Gott! Mein Gott! Mein Gott! Ich bitt durch Christi Blut: machs nur mit meinem Ende gut. 8. Ich habe Jesum angezogen Dn pist nnir in meiner heilgen Tauf; u bist mir auch daher gewogen, Amilie Juliane 9 8. hast mich zum Kind genommen auf. Mein Gott! Mein Gott! Ich bitt durch Christi Blut: machs nur mit meinem Ende gut. 2— Ich habe Jesu Leib gegessen, ich hab sein Blut getrunken hier; nun kannst du meiner nicht vergessen, ich bleib in ihm, und er in mir. Mein Gott! Mein Gott! Ich bitt durch Christi Blut: machs nur mit meinem Ende gut. 10. So komm mein End heut oder morgen, ich weiß, daß mirs mit Jesu glückt; ich bin und bleib in deinen Sorgen, mit Jesu Blut schön ausgeschmuͤckt. Mein Gott! Mein Gott! Ich bitt durch Christi Blut: machs nur mit meinem Ende gut. — Ich leb indes in Gott vergnüget und sterb ohn alle Kümmernis, mir gnüget, wie mein Gott es füget, ich glaub und bin es ganz gewiß: Mein Gott! Mein Gott! Aus Gnad durch Christi Blut machst dus mit meinem Ende gut. von Schwarzburg⸗Rudolstadt 1637—1706. 496. Mel. Ach Herr, mich armen Sünder. er Tod kommt oft ⸗ke, Mensch, das En-de, be⸗-den⸗ke dei⸗nen Tod! be-hen-de: wer heu⸗te frisch und rot, 5 + ö ö———— ö—.— —— —. 7 2—.——DIUDĩ‚D‚It — 8 1— 0—.— 2— kann mor⸗gen und ge⸗schwin⸗der hin-weg- ge⸗stor-ben sein; drum I ———— ... E———— dil ⸗ de dir, o Sün⸗der, ein —.— S.S ů * 7 7.•——0— täg ⸗lich Ster⸗ben ein. —— —— Beder beden Es n vor kein ein j und nache Bede der à daß mit Hier dort ein k ach en auf. e gut. 7 hier; rgessen, mir. e gut. glüctt; sorgen, mückt. e gut. züget füget, gewiß: tt se gut. 17⁰6. *————— Tod und 2 Bedenke, Mensch, das Ende, bedenke das Gericht! Es müssen alle Stände vor Jesu Angesicht; kein Mensch ist ausgenommen, ein jeder muß heran und wird den Lohn bekommen, nachdem er hat gethan. 2. Bedenke, Mensch, das Ende, der Höllen Angst und Leid, daß dich nicht Satan blende mit seiner Eitelkeit. Hier ist ein kurzes Freuen, dort aber ewiglich ein kläglich Schmerzensschreien: ach Sünder, hüte dich! 4. Bedenke, Mensch, das Ende, bedenke stets die Zeit, daß dich ja nichts abwende von deiner Herrlichkeit, womit vor Gottes Throne die Seele wird gepflegt: dort ist die Lebenskrone den Frommen beigelegt. 5. Hilf, Gott, daß ich in Zeiten auf meinen letzten Tag mit Buße mich bereiten und täglich sterben mag. Im Tod und vor Gerichte steh mir, o Jesu, bei, daß ich ins Himmels Lichte zu wohnen würdig sei. Salomo Liscow 1640—-1689. 497. Mel. Ich hab mein Sach Gott heimgestellt. 0—— 5——‚..—————— .— 1+..————. ———. r. Ma, 1. Wie fleugt da ⸗ hin der *¹ Men⸗schen Zeit, wie ei ⸗let + 400 AI — —.— — 2 22— EE 2—2 1.—.— + * — 1— II I.— I II E..——5 + 2D‚D‚‚iNn EH 2 2..— 7 72 2.....— grund, wie schweigt hie-von der 2 Das Leben ist gleichwie ein Traum, ein nichtger, leerer Wasserschaum: dem Grase gleich, das heute steht und schnell vergeht, sobald der Wind darüber weht. 2 3. Nur du, mein Gott, du bleibest mir das, was du bist, ich traue dir; laß Berg und Hügel fallen hin: mir ists Gewinn, wenn ich allein bei Jesu bin. trä ⸗ge Mund! 4. So lang ich in der Hütten wohn, so lehre mich, o Gottes Sohn; gieb, daß ich zähle meine Tag und munter wach, daß, eh ich sterb, ich sterben mag. 5. Was hilft die Welt in letzter Not, Lust, Ehr und Reichtum in dem Tod? O Mensch, du läufst dem Schatten zu, das merke du, du kommst sonst nicht 59 wahren uh. 29 6. Weg Eitelkeit, der Thoren Lust! Mir ist das höchste Gut bewußt, das such ich nur, das bleibet mir. O mein Begier, Herr Jesu, zeuch mein Herz nach dir! mit klugem Herzen suche dich. 7 Was wird da sein wenn ich dich seh und dort vor deinem Throne steh! Du unterdessen lehre mich, daß stetig ich Joachim Neander 1650—1680. 498. Mel. Wer nur den lieben Gott läßt walten. ——— N— E.— PD— N FE—— H—6—————— 4 ELTAa—.—0 I————ꝙ—.— 7 EH——— 1.— 2— 2.—..— * L 3 1. Ich ster ⸗be täg ⸗lich, und mein Le⸗ben eilt im⸗mer⸗ wer kann mir ei ⸗ nen Bür⸗gen ge⸗ben, ob ich noch —.— II——* 2— 7 ..— n e i eee — + + EE M....—. 2.—— ——..—.— II +— 1 ¹ N fort zum Gra⸗ be hin;, Die Zeit geht hin, der Tod kommt her; ach mor⸗gen le⸗bend bin? 4* +— — I 41 2—.—+ — EEE wer nur im⸗mer fer⸗tig wär! 2. Es schickt der Tod nicht immer Boten, er kommet oft unangemeldt und fordert uns ins Land der Toten; wohl dem, der Haus und Herz be⸗ stellt! Denn ewges Unglück oder Glück hängt oft an einem Augenblick. — 3. Herr aller Herren, Tod und Leben hast du allein in deiner Hand; wie lange du mir Frist gegeben, das ist und bleibt mir unbekannt; hilf, daß ich jeden Glockenschlag an meinen Abschied denken mag. 4. Es kann vor Abend and ers werden, als es am Morgen mit mir war; den einen Fuß hab ich auf Erden, den andern auf der Totenbahr; ein kleiner Schritt ist nur dahin, wo ich der Würmer Speise bin. R . Ein einzger Schlag kann alles enden, und Fall und Tod beisammen sein; doch schlage nur mit Vaterhänden und schleuß in Christi Tod mich ein, daß, wenn der Leib zu Boden fällt, die Seel an Jesu Kreuz sich hält. 6. Vielleicht kann ich kein Wort mehr sagen, wenn Auge, Mund und Ohr sich leußt; drum bet ich bei gesunden Tagen: Herr, dir befehl ich meinen Geist. Verschließen meine Lippen sich, so schreie Jesu Blut für mich. Kann ich die Meinen nicht mehr segnen, so segne du sie mehr als ich; wenn lauter Thränen um mich regnen, o Tröster, so erbarme 1 0 und lasse der Verlaßnen Schrein durch deinen Trost erhörlich sein. Drii so s Tod und SarAUHs- 8..— verkürze mir des Todes Schmerzen dich seh Dringt mir der letzte Stoß zum und hole mich zu dir hinauf: e steh!— Herzen, so wird mein Abschied keine Pein, so schließe mir den Himmel auf; zwar eilig, dennoch selig sein. Benjamin Schmolck 1672—1737. 1680. ö 499. ö Mel. Wer nur den lieben Gott läßt walten. 1 2.—.— WSSS — + IT7;rK... ——— 0— 2 0— — 1. Mein Gott, ich weiß wohl, daß ich ster⸗be; ich bin ein —0 und fin-de hier kein sol⸗ches Er⸗be, das e⸗ wig mer⸗* 1 1—.—.—* och—— n d r vn ie, Ee eer den e, dn. B, n ern ,.. Mensch, der bald ver-geht, FII.Na —.— in der Welt be ⸗steht; drum zei⸗ge mir in Gna⸗den an, wie rach— II er. ,e —..— 727— II — ich recht se ⸗-lig ster-ben kann. ——* — 2. 4. Mein Gott, ich weiß nicht, wann Mein Gott, ich weiß Hahts wo ich ich sterbe; terbe, m sein, kein Augenblick geht sicher hin. und welcher Sand mein Grab bedeckt. jänden Wie bald zerbricht doch eine Scherbe, Doch wenn ich dieses nur erwerbe, ich ein, die Blume kann gar leicht verblühn: daß deine Hand mich auferweckt, n fällt, drum mache mich nur stets bereit[mag hier, mag dort die Stätte sein: hält. hier in der Zeit zur Ewigkeit. die Erd ist allenthalben dein. 5. 4 mel 3. Nun, liebster Gott, wenn ich soll mehr Mein Gott, ich weiß nicht, wie ich sterben, be ů sterbe, so nimm du meinen Geist zu dir, hr sich dieweil der Tod viel Wege hält: mein Heiland läßt mich nicht ver⸗ eußt: dem einen wird das Scheiden herbe, derben; Geist. ö sanft geht ein andrer aus der Welt. und hab ich Jesum nur bei mir, 0— Doch wie du willst! Gieb, daß dabei so gilt mirs gleich und geht mir wohl, ch, mein End in dir nur selig sei. wann, wo und wie ich sterben soll. h. Benjamin Schmolck 1672—1787. t mehr 500. ien, Mel. Jes meine Zuversicht. 7 ꝗ— 7 s‚——— N en SISPISII IISISTSPIPIPPPII...I.. I I I I I......... nen, 222—— 15. 1——— 7 +—1 . ꝙ—ꝙ— rein 1. Geht nun hin und grabt mein Grab, denn ich bin des Wanderns mũ⸗de; sein— von der Er⸗de scheid ich ab, denn mir ruft des Himmels Frie-⸗de, 29 — denn mir ruft die sü⸗ 2. Geht nun hin und grabt mein Grab; meinen Lauf hab ich vollendet, lege nun den Wanderstab hin, wo alles Irdsche endet; lege selbst mich nun hinein in das Bette sonder Pein. e Ruh ² 5. Was soll ich hienieden noch in dem dunklen Thale machen? Denn wie mächtig, stolz und hoch wir auch stellen unsre Sachen, muß es doch wie Sand zergehn, wann die Winde drüber wehn. 4. Darum, Erde, fahre wohl; laß mich nun in Frieden scheiden. Deine Hoffnung, ach, ist hohl, deine Freuden werden Leiden, deine Schönheit Unbestand, alles Wahn und Trug und Tand. 5. Darum letzte gute Nacht, Sonn und Mond und liebe Sterne, fahret wohl mit eurer Pracht; denn ich reis in weite Ferne, reise hin zu jenem Glanz, worin ihr erbleichet ganz. 2——9 —— 2 2Z.. —4 8—— von den En⸗geln dro⸗ben zu. 6. Die ihr nun in Trauern geht, fahret wohl, ihr lieben Freunde; was von oben niederweht, tröstet ja des Herrn Gemeinde; weint nicht ob dem eitlen Schein: droben nur kann ewig sein. 7. Weinet nicht, daß nun ich will von der Welt den Abschied nehmen, daß ich aus dem Irrland will, aus den Schatten, aus den Schemen, aus dem Eitlen, aus dem Nichts hin ins Land des ewgen Lichts. 8. Weinet nicht! Mein süßes Heil, meinen Heiland hab ich funden, und ich habe auch mein Teil in den warmen Herzenswunden, woraus einst sein frommes Blut floß der ganzen Welt zu gut. 9. Weint nicht: mein Erlöser lebt! Hoch vom finstern Erdenstaube hell empor die Hoffnung schwebt, und der Himmelsheld, der Glaube, und die ewge Liebe spricht: Kind des Vaters, zittre nicht! Ernst Moritz Arndt 1769—1860. 501. Mel. Ich hab mein Sach Gott heimgestellt. H — C RRSRIR‚I‚I‚t— —.—.— AEg 2 2—.. . 1 1. Wohl⸗auf, wohl ⸗ an zum letz-ten Gang! Kurz ist der ö ö..— ů ö— — ů——.——— — e—.— 2..—.— ö. d. *— 2—.— 2 Weg, die Ruh ist lang, Gott füh⸗ret ein, Gott füh⸗ret — ö—— —.— ö——— .—. E 0———— II u — 4 WWJ——..2....—— HDe 9 aus: wohl⸗ an, hin ⸗aus! Kein Blei-ben ist im Er-den-haus. Nun Ein“ ein Triu sein das Ihr und der dure für „ ide; e;* chein: Il hmen, emen, ts 2. Du Herberg in der Wanderzeit, du gabest Freuden, gabst auch Leid. Schließ nur getrost die Pforte zu, was trauerst du? Dein Gast geht hin zur ewgen Ruh. 3. Tragt ihn fein sanft ins Schlaf⸗ gemach, ihr Lieben folgt ihm segnend nach. Nun gute Nacht! Der Tag war schwül im Erdgewühl. Nun gute Nacht! Die Nacht ist kühl. 4. Ein Schmuck ist auch das Leichentuch, ein Siegeszug der Leichenzug. Triumph! der Herr macht gute Bahn, sein Kreuz voran: das winkt und deutet himmelan. 5. Ihr Glocken, tönt hochfestlich drein und läutet hell den Sabbath ein, der nach des Werktags kurzer Frist durch Jesum Christ für Gottes Volk vorhanden ist. ** 6. O selig, der das Heil erwirbt, der in dem Herrn, dem Mittler, stirbt! O selig, wer, vom Laufe matt, die Gottesstadt, die droben ist, gefunden hat! 9. Was suchst du, Mensch, bis in den Tod ꝰ Du suchst so viel, und eins ist not. Die Welt beut ihre Güter feil: denk an dein Heil und wähl in Gott das beste Teil. Was sorgst du bis zum letzten Tritt? Nichts brachtest du, nichts nimmst du mit. Die Welt vergeht mit Lust und Schmerz. Schau himmelwärts:: da wo dein Schatz, da sei dein Herz. 2. Mit Gott bestell dein Haus bei Zeit, eh dich der Tod an Tote reiht, Tod und Begräbnis. heut ists an dir! Hier ist kein Stand, kein Bleiben hier. 10. Vom Freudenmahl zum Wanderstab, aus Wieg und Bett in Sarg und Grab, wann, wie und wo, ist Gott bewußt. Schlag an die Brust: du mußt von dannen, Mensch, du mußt. 144. Da ist kein Sitz zu reich, zu arm, kein Haupt zu hoch, kein Herz zu warm, da blüht zu schön kein Wangenrot: im Finstern droht der Tod und überall der Tod. 12. Ach banges Herz im Thränenthal, wo ist dein Licht, dein Lebensstrahl? Du bists, Herr, der mit Gottesmacht aus Gräbernacht das Leben hat ans Licht gebracht. 13. Dein Wort, Herr, klingt so hoch und hehr: Wer an mich glaubt, stirbt nimmer⸗ mehr. Dein Kreuz, dein Grab, dein Auf⸗ erstehn, dein Himmelgehn läßt uns den Himmel offen sehn. 14. Wohl dem, der sich mit dir vertraut, schon hier die ewgen Hütten baut! Er sieht das Kleinod in der Fern und kämpfet gern und harrt der Zukunft seines Herrn. 4 15. Nun, Thor des Friedens, öffne dich: Hinein! Hier schließt die Wallfahrt ich. Ihr Schlafenden im Friedensreich, gönnt allzugleich auch ihm ein Räumlein neben euch. 16. Viel Gräber sind an diesem Ort, viel Wohnungen im Himmel dort, bereitet ist die Stätte schon am Gnadenthron, sie rufen: Gestern wars an mir, bereitet uns durch Gottes Sohn. TIIII 17. Sein ist das Reich mit Allgewalt; Ja komm, Herr Jesu, führ uns ein! Wir harren dein: er zeugt und ipaitht 18 komme Amen, dein laß uns ewig sein! ald. x Christian Friedrich Heinrich Sachse 1785.—1860. Beim Tode von Kindern. RAẽ 502. Mel. O Welt, ich muß dich lassen. ö ö 7..— é....—...———.——.— —— S SS SDSS S I I IIP EIEAEE— W EV2——— 2.. 0—* 1. Gott Lob, die Stund ist kom⸗men, da ich werd auf-ge⸗nom⸗men ins ö 4 4*— 4 4* EE ö——.——— ö——.— IITTITIII— E. E SEE.— schö ⸗-ne Pa⸗ra⸗deis. Ihr El⸗tern dürft nicht kla-gen; mit „ 1.8 —— 2—— —.——.———— E — 2———..—— e EHA . ů—. de e 2—. —. Freu⸗den sollt ihr sa-⸗gen: Dem 2. Kurz ist mein irdisch Leben; ein beßres wird mir geben Gott in der Ewigkeit. Da werd ich nicht mehr sterben, in keiner Not verderben; 3. Gott eilet mit den Seinen, läßt sie nicht lange weinen in diesem Thränenthal. Ein schnell und selig Sterben ist schnell und glücklich erben des schönen Himmels Ehrensaal. 4. Die Welt mag Netze stellen: mich wird sie nun nicht fällen, sie wird mir thun kein Leid. * Denn wer kann den verletzen, ö bden Christus jetzt wird setzn ö ins Schloß vollkommner Sicherheit. mein Leben wird sein lauter Freud. Höch-sten sei Lob, Ehr und Preis. 5. Zuvor bracht ich euch Freude; jetzt, da ich von euch scheide, betrübt sich euer Herz. Doch wenn ihrs recht betrachtet und, was Gott thut, hoch achtet, wird sich bald lindern aller Schmerz. 6. Gott zählet alle Stunden, er schlägt und heilet Wunden, er kennet jedermann. Nichts ist jemals geschehen, das er nicht vorgesehen; und was er thut, ist wohlgethan. 7. Wenn ihr mich werdet finden vor Gott, frei aller Sünden, in weißen Kleidern stehn und tragen Siegespalmen in Händen und mit Psalmen des Herren Lob und Ruhm erhöhn: Da! es u daß 5 And Begrahr ein! 8. Wohl dem, der Gottes Willen Da werdet ihr euch freuen, gedenket zu erfüllen es wird euch herzlich reuen, und ihm sich in Geduld ergiebt! daß ihr euch so betrübt. Johann Heermann 1585—1647. 300. ö 503 ö— 511 Mel. Ermuntre dich, mein schwacher Geist. +9 4———— 4 4— — — — e, 1. Du bist zwar mein und blei⸗best mein; wer will mirs an⸗ders Doch bist du nicht nur mein al⸗lein; der Herr von ew⸗gen — ......... +... ——— ö Tu gen der hat das meis⸗te Recht an dir, der fordert und er⸗ — 3 4 EE 4 4 4— 4 4 4—— D—...— 1.——— 7 51..— H+ H —.— ISSISISII......... lit— IJi SSe — 5 hebt von mir dich, o mein Kind, mein Wil⸗le, mein Herz und Wunsches Fül⸗le. — 2. kein Unglück und kein Kränken, Ach gält es wünschen, wollt ich dich, kein Angst, kein Mangel kein Versen eis. ö du Sternlein meiner Seelen, bei Gott kann keinem Leid geschehw::— ö vor allem Weltgut ewiglich wen Gott versorgt und liebet, mir wünschen und erwählen; wird nimmermehr betrübet. ö ich wollte sagen: Bleib bei mir, 5 ö du sollst sein meines Hauses Zier 7— ö 1— din wil ich mein Lieben Zun, Ach dürft ich doch von ferne stehn tet bis in mein Sterben üben. und nur ein wenig hören,. tet, wenn deine Sinne sich erhöhn merz ö 3. und Gottes Namen ehren, ö Ich sehne mich nach meinem Sohn, der heilig, heilig, heilig ist, und der mir ihn gegeben, durch den auch du geheiligt bist; * will, daß er nah an seinem Thron ich weiß, ich würde müssen im Himmel solle leben. vor Freuden Thränen gießen. Ich sprech: Ach weh, mein Licht 6 ö verschwindt! Nun de ö ö Gott spricht: Willkommen, liebes fann denn, es sei und bleib also, han. Kind; ich will nicht um dich weinen; V dich will ich bei mir haben fiehst dauder Sonnen sheinen froh, 33 2 veichlie) uben die Sonnen ewger Freud und Ruh 4. da leb und bleib nur immerzu; O süßer Rat, o schönes Wort wills Gott, will ich mit andern und heilger, als wir denken! auch bald hinüber wandern. — Bei Gott ist ja kein böser Ort, Paul Gerhardt 1607—1676. 504. Mel. Gott ist getren. H—— TZV N— N CE V.—1 +—.—— + CEI— Huul.—— +7 D V+— 2.‚...————.—— ——— + Ich lei⸗-de zwar, dein . 1. Zeuch hin, mein Kind! Denn Gott selbst for dert dich aus Tod be⸗trü⸗- bet mich; doch 4* 4 4 ——— IE. 5 öPS ꝑ AꝑISSPcI‚ AIAASIAIEEI 1——.—— die⸗ ser ar⸗ gen Welt. 3 6 weil es Gott ge⸗fällt, so un⸗ter⸗laß ich al⸗les Kla⸗-gen —— —.—2———*D———32. —.— S.—.‚.s.e— ——————.— 5j—iꝛ U—————— und will mit stil⸗lem Geis⸗te 2. Zeuch hin, mein Kind! Der Schöpfer hat dich mir nur in der Welt geliehn. Die Zeit ist weg, darum befiehlt er dir, jetzt wieder fortzuziehn. Zeuch hin, Gott hat es so versehen: was dieser will, das muß geschehen. Zeuch hin, mein Kind! 5. Zeuch hin, mein Kind! Im Himmel findest du, was dir die Welt versagt; denn nur bei Gott ist wahrer Trost und Ruh, da wird kein Schmerzgeklagt. Hier müssen wir in Angsten schweben, dort kannst du ewig fröhlich leben. Zeuch hin, mein Kind! 0 2—— sa⸗ gen: Zeuch hin, mein Kind. 4. Zeuch hin, mein Kind! Wir folgen alle nach, sobald es Gott gefällt. Du eilest fort, eh denn das Ungemach mit Haufen sich einstellt. Wer lange lebt, steckt lang im Leide; wer frühe stirbt, kommt bald zur Freude. Zeuch hin, mein Kind! 5. Fahr hin, mein Kind! Die Engel warten schon auf deinen frommen Geist. Du siehest auch, wie Gottes lieber Sohn dir schon die Krone weist. Nun wohl, dein Seele ist entbunden, du hast im Herren überwunden. Zeuch hin, mein Kind! Gottfried Hoffmann 1658—1712. 505. Mel. O Welt, ich muß dich lassen. —— EHR EAEEEEEEEEE ++XI. 1I.+— 1—— +7 2 — ur— 1. Wenn klei⸗ne Him⸗mels⸗er⸗ben in ih⸗rer Un⸗schuld ster⸗zen, so .————— nd. iden, ———— ö +7 2 2 büßt man sie nicht ein: sie wer⸗-den nur dort o⸗ben vom Sie sind ja in der Taufe zu ihrem Christenlaufe Es stirbt nicht zu geschwinde. für Jesum eingeweiht Zeuch hin, du liebes Kind; und noch bei Gott in Gnaden: du gehest ja nur schlafen was sollt es ihnen schaden, und bleibest bei den Schafen, daß sie die Krone schoͤn erfreut? die ewig unsers Jesu sind. .— 1—.—— —2.—.——.———..—.—.— e SEEEEe.e—.— I— 2 + + Va⸗ter auf⸗ge⸗ ho-ben, da-mit sie un-ver ⸗-lo ⸗ren sein. E —.— SSII — ö—.—— e a. ö RDDDI— 2——.———..— ———— schließen, die⸗weil der Tod von mei⸗ner Seit so ei⸗lend hat ge⸗ Tod Ans Begrahts ——— L + 2 2 — — +. III 2 EEEE —— — — D.—— 1——.—— ———..— 2— 7 2...—.——.— 7 +—— j; 7 —..—— 2 3. O wohl auch diesem Kinde! Johann Andreas Rothe 1688—1758. Beim Tode von Ehegatten. 506. Mel. Wenn mein Stündlein vorhanden ist. 1. Ach Gott, ich muß in Trau⸗rig⸗keit mein Le-ben nun be⸗ —— *—* . ——— H+ .I.I...I.— ——— t ris⸗sen mein treu⸗es Herz, der Tu⸗gend Schein, des muß ich jetzt be⸗ —.— S S...... 3I3I — 8—..— i., iane. dan. E....—.—— t 7 2. Wenn ich an ihre Freundlichkeit erwiesen ganz beständiglich, gedenk in meinem Herzen, mein Kreuz und Weinen mehret sich, die sie mir hat zu jeder Zeit vor Angst möcht ich vergehen. rau⸗bet sein. Wer kann mein E⸗lend wen-den? in Freud und auch in Schmerzen 0 3. Bei wem soll ich auf dieser Welt rechtschaffne Liebe finden? Der meiste Teil nicht Glauben hält, die Treu will gar verschwinden. Ich glaub und sag es ohne Scheu: die best ist doch getraute Treu; der muß ich jetzt entraten. 4. Fürwahr mir geht ein scharfes Schwert jetzund durch meine Seele, die abzuscheiden oft begehrt aus ihres Leibes Höhle. Wo du nicht, o Herr Jesu Christ, in solchem Kreuz mein Tröster bist, muß ich in Leid verzagen. —5. O treu geliebtes, selges Herz, zu dir will ich mich wenden in diesem meinem großen Schmerz, will die Gedanken senden zu dir und deinem jetzgen Stand, wie Gott dir alles Kreuz gewandt in höchste Freud und Wonne. Begräbnis. 6. Du kommst nicht wieder her zu mir in dies betrübte Leben; ich aber komm hinauf zu dir, da werd ich mit dir schweben in höchster Freude, Wonn und Lust, die deine Seele täglich kost't, drauf ich mich herzlich freue. 7 O wie mit großer Freudigkeit wolln wir einander kennen, da wird uns dann zu keiner Zeit der bittre Tod mehr trennen. Ach welche Freude wird dann sein, wenn ich dich, die ich jetzt bewein, mit Freuden werd umfangen! 8. Dies will ich stets in meinem Leid mir zu Gemüte führen, erwarten in Geduld der Zeit, wie Christen will gebühren. Gott alles Trostes, steh bei mir und mich durch deinen Geist regier zu deines Namens Ehren! Johann Heermann 1585—1647. 507. Mel. Wie nach einer Wasserquelle. (Freu dich sehr, o meine Seele.) N 1 W ————— EE 1 . EE 23—.— 1. Nichts Be⸗trübters ist auf Er⸗den, nichts kann so zu Herzen gehn, als wenn ar⸗-me Witwen werden, wenn ver⸗-lass-ne Waisen stehn R * — I J 2—. —— —— —.———2——.— —— ssns.ssgsgsgss oh⸗ ne Va⸗ter, oh ne Mut, oh-ne Freun-de, oh ⸗ ne Gut: 4 4 4 4—— 4 4 4 4 E .———— 4 50 2, de=emer. 1..2..— I..—— Witwen sind ver-lass-ne Frau⸗en; wer mag auf die Waisen schau-en? 2. Wo die Zäune sind zerlücket, jedermann hinübersteigt; auch ein Kind die Früchte pflücket, da die Aste sind gebeugt. Wo die Mauern sind zerspalt't, da findt sich der Feind gar bald; wem der Schirm und Schatten weichet, den die Hitze bald erreichet. Also leidet ihrer Witn über und Waif ande Wit! Wai ihrer wär mir ust, gier —— ————— ie lebren 3. Also müssen stets die Armen leiden unter Ungemach; ihrer wenge sich erbarmen: Witwen 4 7 Weh und Ach über den, der sie so preßt und in Nöten stecken läßt; Waisen müssen sich oft schmiegen, andern untern Füßen liegen. 4. Witwen sind in Gottes Armen, Waisen sind in Gottes Schoß; ihrer will er sich erbarmen, wär die Not auch noch so groß. ge. Ein solch ungerechter Mann tastet Gottes Auge an, der an Waisen Unrecht übet und der Witwen Herz betrübet. . Wenn sie bleiben in den Schranken, darin Gott sie hat gestellt, und von seiner Treu nicht wanken, weil er sich zu ihnen hält, sollen sie im Himmelsschloß werden alles Kummers los: da soll nicht mehr wie auf Erden Witwennot gehöret werden. Michael Hunold 1621—1672. 2. Die letzten Dinge. 508. H e emmn. +*— —5 n H 7 EE 7 +— —— 2—.—.—— 2—.—— .———— 1. Es ist ge⸗wiß⸗lich ist an der Zeit, daß Got⸗tes Sohn wird sei⸗ner gro⸗ßen Herr⸗lich⸗keit, zu rich-ten Bös und in II— 1 ————...— 7 ...———— 2——— 4.—— n— 2—— kom⸗men — in wird das La⸗ ⸗, we From⸗ men: dann wird da a ⸗ chen wer-den teur, wenn 4 4 U— 4 4— ———* 2— IXI — +—.—.—.—— + E 2—.—— 2+.——— I — + E 1 al ⸗les wird ver⸗gehn im Feur, 2. Posaunen wird man hören gehn an aller Welten Ende, darauf bald werden auferstehn die Toten gar behende; die aber noch das Leben han, die wird der Herr von Stunde an verwandeln und verneuen. 3. Darnach wird man ablesen bald ein Buch, darin geschrieben, was alle Menschen jung und alt wie Got⸗tes Wort be⸗ zeu⸗ get. auf Erden je getrieben, da denn gewißlich jedermann wird hören, was er hat gethan in seinem ganzen Leben. 4. O weh dem Menschen, welcher hat des Herren Wort verachtet und nur auf Erden früh und spat nach großem Gut getrachtet! Er wird fürwahr gar schlecht bestehn und mit dem Satan müssen gehn von Christo in die Hölle. 5. O Jesu, hilf zur selben Zeit von wegen deiner Wunden, daß ich im Buch der Seligkeit werd angezeichnet funden; daran ich denn auch zweifle nicht, denn du hast ja den Feind Herichter und meine Schuld bezahlet. 6. Derhalben mein Fürsprecher sei, wenn du nun wirst erscheinen, und lies mich aus dem Buche frei, darinnen stehn die Deinen, Dinge. auf daß ich samt den Brüdern mein mit dir geh in den Himmel ein, den du uns hast erworben. 7. O Jesu Christ, du machst es lang mit deinem jüngsten Tage; den Menschen wird auf Erden bang von wegen vieler Plage. Komm doch, komm doch, du Richter groß, und mach uns bald in Gnaden los von allem Übel. Amen. Bartholomäus Ringwald 1530—1598. — 48 — ö—.— ö——— 2.— E—.——.—————..2 ELIA 7——54 +——*——823—.— —232—.—4—.———— I——— ö 1. Wa⸗chet auf! ruft uns die Stim⸗me der Wäch⸗ter sehr hoch auf der Mit⸗ter⸗nacht heißt die se Stun⸗de. Sie ru⸗fen uns mit hel⸗lem E— —.—— 5.———.— en e./ 2 ——3‚‚.‚T— * L— Mun⸗de: Wo seid ihr Zin⸗ne, wach auf, du Stadt Je⸗ ru⸗sa⸗lem! W klu⸗gen Jung⸗frauen? W zohl⸗-auf, der Bräutgam 2. Zion hört die Wächter singen, springen, sie wachet und steht eilend auf. rächti mächtig, üuühhr Licht wird hell, ihr Stern geht auf. —— ——— 25 ä—.—π—ε—— — RER 2 kommt! Steht auf, die Lam⸗pen nehmt! Hal ⸗-le ⸗lu⸗jah! Macht .— ESDSESSESESESESEEEEE— ..—.— 2..—.— 4..——— —— ö— 2— 8—.—.——I ö 5 2*—— euch be⸗reit zu der Hoch-zeit: ihr müs⸗set ihm ent⸗ ge⸗gen gehn. Nun komm, du werte Kron, Herr Jesu, Gottes Sohn! — 50f/i das Herz thut ihr vor Freuden Hosianna! Here Wir folgen all zum Freudensaal Ihr Freund kommt vom Himmel und halten mit das Abendmahl. prächtig, 3. von Gnaden stark, von Wahrheit Gloria sei dir gesungen mit Menschen- und mit Engelzungen, mit Harfen und mit Zymbeln schön. Von zwölf Perlen sind die Thore * O se und war dasi mit die in zum daß in j OC sei thu wie hat ehei aus aus und das ang ter Die letzten Dingé. Chore der Engel hoch um deinen Thron. Kein Aug hat je gespürt, kein Ohr hat mehr gehört an deiner Stadt; wir stehn im solche Freude: des jauchzen wir und singen dir das Hallelujah für und für. Philipp Nicolai 1556-1608. — ö—.— +—— a—————— —— 2.—.— DDDDDD—— —— ö 5 1. Je ⸗ ru ⸗ sa⸗ lem, du hoch ⸗ge⸗ bau ⸗te Stadt, wollt Mein sehn lich Herz so groß Ver⸗-lan-gen hat und — 4 +* II— 2— ů=yn een e. 2 2 60 + 1* 7— SPIPISIPIFIISII.II ‚e* Gott, ich wär in dir! ö 3. ist nicht mehr bei mir weit ü⸗ ber Berg und 4— 4 4 4—— 4 4 — + 1H— 2.— + 1 J—.— +——— +*—1 ⁊·..ñ— 2 + D. +.—* + . 1—.. 2.——.— Tha⸗le, weit ü⸗ber bla⸗ches Feld schwingt es sich ü⸗ ber —— — 1—4— 4— 2— 1 —.—..— II .. 2... I 7 2— II 8——7 4—— al ⸗ le und eilt aus die⸗ser Welt. 2. O schöner Tag und noch viel schönre Stund, wann wirst du kommen schier, da ich mit Lust, mit freiem Freudenmund die Seele geb von mir in Gottes treue Hände zum auserwählten Pfand, daß sie mit Heil anlände in jenem Vaterland? O Ehrenburg, sei nun gegrüßet mir, thu auf die Gnadenpfort: wie große Zeit hat mich verlangt nach dir, eh ich bin kommen fort aus jenem bösen Leben, aus jener Nichtigkeit, und mir Gott hat gegeben das Erb der Ewigkeit? 4. Was für ein Volk, was für ein edle Schar kommt dort gezogen schon! Was in der Welt von Auserwählten war, seh ich, die beste Kron, die Jesus mir, der Herre, entgegen hat gesandt, da ich noch war so ferne in meinem Thränenland. + —. Propheten groß und Patriarchen hoch, auch Christen insgemein, die weiland dort trugen des Kreuzes Joch und der Tyrannen Pein, schau ich in Ehren schweben, in Freiheit überall, mit Klarheit hell umgeben, mit sonnenlichtem Strahl. ENH. 6. Wenn dann zuletzt ich angelanget bin im schönen Paradeis, von höchster Freud erfüllet wird der Sinn, der Mund voll Lob und Preis: das Hallelujah reine man singt in Heiligkeit, das Hosianna feine ohn End in Ewigkeit; 0— Mit Jubelklang, mit Instrumenten schön, mit Chören ohne Zahl, daß von dem Schall und von dem süßen Ton sich regt der Freudensaal: mit hunderttausend Zungen, mit Stimmen noch viel mehr, wie von Anfang gesungen das himmelische Heer. 8. Du bist mein Ziel, erhabne Gottesstadt; wie schlägt mein Herz in mir! Des Irdischen und seiner Freuden satt schwing ich mich auf zu dir, weg über Erd und Sterne. Reicht, Engel, mir die Hand! Ich seh es in der Ferne, mein hohes Vaterland. Johann Matthäus Meyfart 1590—1642. Strophe 8: 1834. 511. 3 x———.— * —.— x ̃.—2.——.—— ö— ——* I. +— 2 EH.———.—..— 4 0 ö 2 1. O E⸗wig⸗keit, du Don⸗ner⸗wort, du Schwert, das durch die O E⸗wig⸗keit, Zeit oh ne Zeit, ich weiß vor gro-ßer W II— ———— ö—.————— Pee ir n.‚. II.e See⸗ le bohrt, o Trau⸗rig⸗keit nicht, wo An⸗fang son⸗der En⸗de! ich mich hin⸗wen-de. Mein ganz er-schrocknes — ö —— EI .......——N—æm—Pcéœͤ's —— 7 2.— 7—1 . L.. 0 Herz er ⸗bebt, daß mir die Zung am Gau ⸗-men klebt. 2. Kein Unglück ist in aller Welt, das endlich mit der Zeit nicht fällt und ganz wird aufgehoben; die Ewigkeit nur hat kein Ziel, sie treibet fort und fort ihr Spiel, läßt nimmer ab zu toben; ja, wie mein Heiland selber spricht, aus ihr ist kein Erlösung nicht. 3. O Ewigkeit, du machst mir bang; o ewig, ewig ist zu lang, hier gilt fürwahr kein Scherzen. Drum wenn ich diese laänge Nacht zusamt der großen Pein betracht, erschreck ich recht von Herzen. Nichts ist zu finden weit und breit so schrecklich als die Ewigkeit. 4. Ach Gott, wie bist du so gerecht, wie strafft du einen bösen Knecht so hart im Pfuhl und Schmerzen! Auf kurze Sünden dieser Welt hast du so lange Pein bestellt. Ach nimm dies wohl zu Herzen, betracht es oft, o Menschenkind: turz ist die Zeit, der Tod geschwind. v Wach ermu— und l wach es ko dir d Vielle wer — for frö! Le Kein die e und Die( sie tr bleib ja, w ihr& O Er Wenn weiß Drur erwä die e so ac das Dieehreit Dige. 9. Wach auf, o Mensch, vom Sünden⸗ 6. O Ewigkeit, du Donnerwort, schlaf, Schwert, das durch die Seele ermuntre dich, verlornes Schaf, bohrt, und beßre bald dein Leben; o Anfang sonder Ende! wach auf, es ist doch hohe Zeit, O Ewigkeit, Zeit ohne Zeit, es kommt heran die Ewigkeit, ich weiß vor großer Traurigkeit dir deinen Lohn zu geben. nicht, wo ich mich hinwende. Vielleicht ist heut der letzte Tag; Nimm du mich, wenn es dir gefällt, wer weiß, wie man noch sterben Herr Jesu, in dein Freudenzelt. magꝰ Johann Rist 1607—1667. 512. Mel. O Ewigkeit, du Donnerwort. .———— 2 2——.——...———. —— ..— 2———— F 1. O E⸗ wig⸗keit, du Freu⸗den⸗wort, das mich er⸗ quik⸗ket S E⸗wig⸗keit, Freud oh-ne Leid, ich weiß vor Her⸗zens⸗ — ö.—*—. 7 2 ̃— ——————————.— ö IA cknes ö.——. 0— ö Le ⸗ben plagt, weil mir die E⸗ wig ⸗keit be⸗-hagt. —— x—.—.———— SITTT—— . Sii.— ßer—— 30 fort und fort, o An⸗fang son⸗der En⸗de! e — fröh⸗lich⸗keit gar nichts mehr vom E⸗len⸗de, das sonst in die⸗sem ö 45— — — 7 2. 4. Kein Herrlichkeit ist in der Welt, Im Himmel lebt der Christen Schar t die endlich mit der Zeit nicht fällt bei Gott viel tausend tausend Jahr und gänzlich muß vergehen. und werden des nicht müde; cht Die Ewigkeit nur hat kein Ziel, sie stimmen mit den Engeln ein, R. sie treibet fort und sort ihr Spiel, sie sehen stets der Gottheit Schein, breii: bleibt unverändert stehen; sie haben güldnen Frieden, ja, wie der heilge Petrus spricht, da Christus giebt, wie er verheißt, ihr Erbe das verwelket nicht. das Manna, das die Engel speist. 3. 5. O Ewigkeit, du währest lang! Ach wie verlanget doch nach dir Wenn mir auf Erden gleich ist bang, mein mattes Herze mit Begier, weiß ich, daß dies aufhöret. du überselig Leben! Drum wenn ich diese lange Zeit Wann werd ich doch einmal dahin erwäge samt der Seligkeit, gelangen, wo mein schwacher Sinn die ewig nichts zerstöret: stets pfleget nach zu streben? so acht ich alles Leiden nicht, Ich will der Welt vergessen ganz, das kaum ein Augenblick anficht. mich sehnen nach des Himmels Glanz. IIIII O Ewigkeit, du Freudenwort, das mich erquicket fort und fort, o Anfang sonder Ende! O Ewigkeit, Freud ohne Leid, 51 Mel. Wie schön leuch e le3ten Dinge. ich weiß von keiner Traurigkeit, wenn ich mich zu dir wende. Herr Jesu, gieb mir solchen Sinn beharrlich, bis ich komm dahin. Kaspar Heunisch 1620—1690. 3. tet der Morgenstern. 4.5 EV—— E— 2 357—— 2 Wie herr⸗lich ist die — Je⸗ su, Herr der Herr⸗ neu ⸗ e —— 5 ‚‚‚I —— Welt, die Gott den Frommen lich-keit, du hast die Stätt auch IITPTTTTTTII..— E—.—2—32—. 2.——..— EDEIEE.— 2•———2— . vor⸗ be⸗ hält! Kein Mensch kann sie er⸗wer-ben. Wei⸗se mir be⸗reit't, hilf sie mir auch er- er-ben. Wei i —————.— — ᷣ prei⸗ se ih ⸗ re Kräf ihr Ge⸗schäf-te mir E⸗len⸗ 7—— I ——.——55———.—.— + 4.—.— 7—2.——4 22.——— 2.—. EIE 23 den: laß mich auf den An-blick en-den! Ahasverus Fritsch 1629—1701. 5443 Offenb. Joh. 7, 9—17. Mel. Komm, o komm, du Geist des Lebens. — —— ö A ux . 1. Wer sind die vor Got⸗tes Throne 7 Was ist das für ei⸗ne Schar? Trä⸗get je-der ei⸗ne Kro-ne, glän-zet gleich den Sternen ů— 5 AArr 2——, Hal ⸗le⸗-lu⸗ jah sin⸗gen all, lo-ben Gott mit Hushen Hr. —————— Wer si wie eit wenn und ge Welche hat ge Wer si welche angeth das ze das ve Wo sin Es sin! für des haben nicht g die erle durch k Es sin der un haben 2 I 1— Wer sind die, so Palmen tragen wie ein Sieger in der Hand, wenn er seinen Feind geschlagen und geleget in den Sand? Welcher Streit und welcher Krieg hat gezeuget diesen Sieg? Wer sind die in reiner Seide, welche ist Gerechtigteit, angethan mit weißem Kleide, das zerreibet keine Zeit, das veraltet nimmermehr? 3. Wo sind diese kommen her? uch —8 4. — Es sind die, so wohl gekämpfet — für des großen Gottes Ehr, haben Fleisch und Blut gedämpfet, nicht gefolgt des Satans Heer; se, die erlanget auf den Krieg durch des Lammes Blut den Sieg. 120 2— Es sind die, so viel erlitten, en⸗ Trübsal, Schmerzen, Angst und Not, im Gebet auch oft gestritten — mit dem hochgelobten Gott: — nun hat dieser Kampf ein End, Gott hat all ihr Leid gewendt. 17⁰¹ 4 —9. 1 Es sind Zeugen eines Namens, der uns Huld und Heil gebracht, haben in dem Blut des Lammes ö ihre Kleider hell gemacht; sind geschmückt mit Heiligkeit, prangen nun im Ehrenkleid. — 2. Es sind die, so stets erschienen hier als Priester vor dem Herrn, Tag und Nacht bereit zu dienen, Leib und Seel geopfert gern: nunmehr stehn sie all herum vor dem Stuhl im Heiligtum. 8. Wie ein Hirsch am Mittag lechzet so hat ihre Seel geächzet Die letzten Dinge. nach dem Strom, der frisch und hell, 46⁵ nach dem rechten Lebensquell: nun ihr Durst gestillet ist, da sie sind bei Jesu Christ. 9. Auf dem Zionsberg sie weidet Gottes Lamm, die Lebenssonn mitten in dem Stuhl sie leitet zu dem rechten Lebensbronn; Hirt und Lamm, das ewge Gut, lieblich sie erquicken thut. 10. Ach Herr Jesu, meine Hände ich zu dir nun strecke aus, im Gebet mich zu dir wende, der ich noch in deinem Haus hier auf Erden steh im Streit; jag, o Herr, die Feinde weit! 11. Hilf mir Fleisch und Blut besiegen, Teufel, Sünde, Höll und Welt; laß mich nicht darnieder liegen, wenn ein Sturm mich überfällt. Führe mich aus aller Not, Herr, mein Fels, mein treuer Gott. 12. Gieb, daß ich sei neugeboren, an dir als ein grünes Reis wachse und sei auserkoren, durch dein Blut gewaschen weiß, meine Kleider halte rein, meide allen falschen Schein. 13. Laß mein Teil sein bei den Frommen, welche, Herr, dir ähnlich sind und aus großer Trübsal rommen; hilf, daß ich auch überwind alle Trübsal, Not und Tod, bis ich komm zu meinem Gott. 14. O wie groß wird sein die Wonne, wann wir werden allermeist schauen auf dem hohen Throne Vater, Sohn und heilgen Geist! Amen, Lob sei dir bereit't, Dank und Preis in Ewigkeit! Heinrich Theobald Schenk 1656—-1727. 30 IIIIII 406 ö Die letzten inge. 515. Matth. 25, 1—13. Mel. Valet will ich dir geben. 2— D rn ei an r, E IE —— 1. Er⸗mun⸗tert éuch, W Tuenmer, dein eu⸗ rer Lam⸗pen Schein; der A⸗bend ist ge⸗kom⸗men, die fin⸗-stre Nacht bricht ein. —— ärn IP Es hat sich auf-ge-ma⸗chet der Bräu⸗ti„gam mit Pracht: auf, +—— 4* 4+— 1———— ö—.——— 6 + — 0 e—...— 2—— ——. 5 S— be ⸗tet, kämpft und wa ⸗chet, 2. Macht eure Lampen fertig und füllet sie mit Öl und seid des Heils gewärtig, bereitet Leib und Seel. Die Wächter Zions schreien: Der Bräutigam ist nah; begegnet ihm im Reihen und singt Hallelujah! Ihr klugen Jungfraun alle, hebt nun das Haupt empor mit Jauchzen und mit Schalle zum frohen Engelchor. Die Thür ist aufgeschlossen, die Hochzeit ist bereit't: auf, auf, ihr Reichsgenossen, der Bräutgam ist nicht weit. 4. Er wird nicht lang verziehen, drum schlafet nicht mehr ein; man sieht die Bäume blühen, der schönste Frühlingsschein verheißt Erquickungszeiten; die Abendröte zeigt den schönen Tag von weitem, davor das Dunkel weicht. 5. Begegnet ihm auf Erden, bald ist es Mit ter-nacht. ihr, die ihr Zion liebt, mit freudigen Gebärden und seid nicht mehr betrübt: es sind die Freudenstunden gekommen, und der Braut wird, weil sie überwunden, die Krone nun vertraut. ö 6. Die ihr Geduld getragen und mit gestorben seid, sollt nun nach Kreuz und Klagen in Freuden sonder Leid mit leben und regieren und vor des Lammes Thron mit Jauchzen triumphieren in eurer Siegeskron. Hier ist die Siegespalme, hier ist das weiße Kleid, hier stehn die Weizenhalme in Frieden nach dem Streit und nach den Wintertagen; hier grünen die Gebein, die dort der Tod erschlagen; hier schenkt man Freudenwein. 8. Hier ist die Stadt der Freuden, Jerusalem, der Ort, wo die Erlösten weiden; *——— Diee hier ist die sichre Pfort, hier sind die güldnen Gassen, hier ist das Hochzeitsmahl; hier soll sich niederlassen die Braut im Rosenthal. 9. O Jesu, meine Wonne, V N Di komm bald und mach dich auf; geh auf, ersehnte Sonne, und fördre deinen Lauf! O Jesu, mach ein Ende und führ uns aus dem Streit; wir heben Haupt und Hände nach der Erlösungszeit. Laurentius Laurenti 1660—1722. 20 516. 65 Mel. Alle Menschen müssen sterben. ö—— 1— +— — ved-L.,re; e E dr vi,rrlH — 8 2N auf, ö 1. O wie fröhlich, o wie se⸗lig wer⸗den wir im Him⸗mel sein! Dro⸗ben ern-ten wir un⸗zäh⸗lig uns⸗re Freu⸗den⸗gar⸗ben ein. 0*—————— —.—— DIIS ö ꝑPSPSPDPSRPRPRSFRSRSRPRPRPRPRPISPSISPSP‚SPS‚S‚S‚‚...... cht 10933 ů ö ö 29 Ge⸗hen wir hier hin und wei=nen, dor⸗ten wird die Son⸗ne schei⸗nen; ö— —— ö—.——5‚.— 7—.—* 2 E. DDDiie 7 7———+—. 2——— T*— H dort ist Tag und kei-ne Nacht, wo man nach den Thrä-nen lacht. — 2. da wird unser Ohr nur hören, Es ist doch um dieses Leben was die Freude kann vermehren; nur ein jämmerliches Thun; da empfindet unser Herz und die Not, die uns umgeben, lauter Wonne ohne Schmerz. lagen lässet uns gar selten ruhn. 5 Von dem Abend bis zum Morgen kämpfen wir mit lauter Sorgen, O wie werden wir so schöne n und die überhäufte Not bei der Klarheit Gottes sein! heißet unser täglich Brot. Wie wird da das Lobgetöne 3 seiner Engel uns erfreun! 22— Nie ir vre Hyr 3u Ach wer sollte sich nicht sehnen, bet o.pielen Ei 40 116 glünzen bald in Zion dort zu stehn e ö dies Th Wie wird unser Kleid so rein, und aus diesem Thal der Thränen heller als die Sonne sein! ö in den Freudenort zu gehn, 2 Ienn t wo das Kreuze sich in Palmen, 6. ö 2410. Hr 1— Derrchrt Manna wird uns dorten tauen, 1 und das Jar uist ertohr ährt wo Gott selbst den Tisch gedeckt, 12. und das Jauchzen ewig währt. auf den immer grünen Auen, Hein. 4. die kein Mehltau mehr befleckt. Da wird unser Aug erblicken, Wonne wird wie Ströme fließen, uden, was ganz unvergleichlich ist: und wir werden mit den Füßen da wird unsern Mund erguicken, nur auf lauter Rosen gehn, was aus Gottes Herzen fließt; die in Edens Garten stehn. 30* 166/0 SSS— —.— R— 0 Die letzten Dinge. 2. 8. Ach wann werd ich dahin kommen, Nun ich sterbe vor Verlangen, daß ich Gottes Antlitz schau? o du großer Lebensfürst: Werd ich nicht bald aufgenommen laß mich bald dahin gelangen, in den schönen Himmelsbau, wo du mich recht trösten wirst. dessen Grund den Perlen gleichet, Unterdessen laß auf Erden dessen Glanz die Sonne weichet, schon mein Herze himmlisch werden, dessen wundervolle Pracht bis mein Los in jener Welt alles Gold beschämet macht? auf das allerschönste fällt. Benjamin Schmolck 1672—1737. Mel. Was Gott thut, das ist wohlgethan. ————.‚——— ͤ 121904—.....——.—— ö .——.——.—.———.— E———————— — 1. Wir war⸗ten dein, o Got⸗tes Sohn, und lie⸗ben dein Er⸗ Bald ist die War⸗te- zeit ent⸗flohn, bald kommst du zu den ö H 25 5—— — 33...‚..—— 22 2— 4 — +....—— 7—*8—.— ů .———— 2 schei n Wer an dich glaubt, er- hebt sein Haupt und Dei ⸗nen. —* 6 ö————— ů ö IR— +..— —.——.—.——— 8 EE— e? DEEEEEEEEEEE — sieht dir froh ent ge- gen: du brin-gest Him-mels-se⸗- gen. und dann wirst du Wir warten deiner mit Geduld bei dir uns Ruh, in unsern Prüfungstagen; bei dir uns Freude geben du hast dein Kreuz für unsre Schuld und ewges Himmelsleben. so demutsvoll getragen: wie sollten wir 4 uns nicht mit dir— zum Kreuze gern begquemen, Wir warten dein, du kommst gewiß, bis dus hinweg wirst nehmen? dir klopfen schon die Herzen, vergessen aller Kümmernis, 3. vergessen aller Schmerzen. Wir warten dein, du hast uns ja Dereinst, dereinst, das Herz schon hingenommen. wann du erscheinst. Stets bist du uns im Geiste nah, soll unser Mund lobsingen doch willst du sichtbar kommen; und ewig Dank dir bringen. Nach Philipp Friedrich Hiller 1699—1769. wo Eins in die ungef uns 1 Aber und e gewiß, 7 —..—— Die rehre 518. Mel. Nun komm, der Heiden Heiland. SIIII—.— I 2 14 ——5.——— 8 2— H. Hui.— — 2—— 1.—— 1. Al⸗ler Gläubgen Sam⸗mel⸗platz ist da, wo ihr Herz und Schatz, DD i.................—— ——— 2 ö ö ö—— —.„E: wo ihr lieb⸗ster Je⸗sus Christ und ihr Her-ze hier schon ist. 2. 11s man nichts dabei zu thun Eins geht da, das andre dort als zu schweigen und zu ruhn. in die ewge Heimat fort, ungefragt, ob die und der 4. uns nicht hier noch nützlich wär. Manches Herz, das nicht mehr da, 3. geht uns freilich gar sehr nah: Aber wenns nun schon geschehn, aber, Herr, du bist uns mehr, und er kann nie was versehn, als das eigne Leben wär. Nikolaus Ludwig von Zinzendorf 1700—1760. Str. 2: Christian Gregor 1723—1801. 519. Mel. Der lieben Sonne Licht und Pracht. +..——— ö + urnel. EE ——— 4.—— 1. Die Chris⸗ten gehn von Ort zu Ort durch man⸗nig⸗falt⸗gen und kom⸗men in den Frie⸗dens⸗port und ruhn in ih⸗rer —5— E.— +—— ———5—. — 4—.————— Jammer Gott nimmt sie nach dem Lauf in sei⸗nen Ar-men auf; das Kammer. ...ie E. + H———————.—4 25— V——— II Wei⸗zen⸗korn wird in sein Beet auf Hoffnung schö⸗ner Frucht ge⸗sät. Du, Seele, bist beim Herrn, dir glänzt der Morgenstern; euch, Glieder, deckt mit sanfter Ruh 20 Liebe stiller Schatten zu. 2. Wie seid ihr doch so wohl gereist, gelobt sein eure Schritte, du friedevoll befreiter Geist, du jetzt verlaßne Hütte! RN1 — * 0 3. Wir freun uns in Gelassenheit der großen Offenbarung; indessen bleibt das Pilgerkleid in heiliger Verwahrung. Die letzten Dinge. Wie ist das Glück so groß in Jesu Arm und Schoß! Die Liebe führ uns gleiche Bahn so tief hinab, so hoch hinan! Nikolaus Ludwig von Zinzendorf 1700—-1760. 520. Hebr. 4, 9. Mel. Wie wohl ist mir, o Freund der Seelen. —— ů sra—————— EE—.. 22— 222— —* 1. Es ist noch ei-ne Ruh vor-han⸗den; auf, mü⸗des Herz, und Du seuf⸗zest hier in dei-nen Ban⸗-den, und dei-ne Son⸗ne — l——— j ,, li——————— EE. α wer⸗-de licht! sieh auf das Lamm, das dich mit Freuden dort wird vor scheinet nicht: —— DE. —— 0— O · ö DDiDiD ——— seinem Stuh⸗le wei⸗den; wirf hin die Last und eil her-zu. Bald her ⸗3 ————.— ö ——— ů. 7 SDS —— 2 DDD—————— ——— w———————————— + 7— ist der hei⸗ ße Kampf ge⸗en⸗- det, bald, bald der sau-re j.—— v—ç⁊e———4 ,. e. ———— 9—— 2.—1 Lauf voll⸗en-det, so gehst du ein zu dei- ner Ruh. 2. Die Ruhe hat Gott auserkoren, die Ruhe, die kein Ende nimmt; es hat, da noch kein Mensch geboren, die Liebe sie uns so bestimmt. Der Heiland wollte darum sterben, uns diese Ruhe zu erwerben; er ruft, er locket weit und breit: Ihr müden Seelen und ihr frommen, versäumet nicht, heut einzukommen zu meiner Ruhe Lieblichteit! So kommet denn, ihr matten Seelen, die manche Last und Bürde drückt; eilt, eilt aus euren Kummerhöhlen, geht nicht mehr traurig und gebückt. Ihr habt des Tages Last getragen; dafür läßt euch der Heiland sagen: Ich will selbst eure Ruhstatt sein! Ihr seid mein Volk, gezeugt von oben; ob Sünde, Welt und Satan toben, seid nur getrost und gehet ein! an ei wie f Doch es ist da m Da denn o wel und f Schm wir w es w die Th wer w Ruh. Seelen, drückt; rhöhlen, gebückt. etragen; d sagen: tt sein! ugt von n toben, ein! 4. Was mag wohl einen Kranken laben und einen müden Wandersmann? Wo jener nur ein Bettlein haben und sanfte darauf ruhen kann; wenn dieser sich darf niedersetzen, an einem frischen Trunk ergötzen: wie sind sie beide so vergnügt! Doch dies sind kurze Ruhestunden: es ist noch eine Ruh erfunden, da man auf ewig stille liegt. 2 —. Da wird man Freudengarben bringen, denn unsre Thränensaat ist aus; o welch ein Jubel wird erklingen und süßer Ton ins Vaters Haus! Schmerz, Seufzen, Leid wird ferne weichen, es wird kein Tod uns mehr er⸗ reichen, wir werden auch dasLamm dort sehn: es wird beim Brünnlein uns er⸗ frischen, 7 6. Kein Durst noch Hunger wird uns schwächen, denn die Erquickungszeit ist da; die Sonne wird Wst——1 mehr echen das Lamm ist seinem Volke nah. Es will selbst unter ihnen wohnen und ihre Treue wohl belohnen mit Licht und Trost, mit Ehr und Preis. Es werden die Gebeine grünen: der große Sabbath ist erschienen, da man von keiner Arbeit weiß. 40. Da ruhen wir und sind im Frieden und leben ewig sorgenlos; ach fasset dieses Wort, ihr Müden, legt euch dem Heiland in den Schoß. Ach Flügel her! Wir müssen eilen und uns nicht länger hier ver⸗ weilen: dort wartet schon die frohe Schar. Fort, fort, mein Geist, zum Jubi⸗ lieren, die Thränen von den Augen wischen; wer weiß, was sonst noch soll geschehn! begürte dich zum Triumphieren, auf, auf, es kommt das Ruhejahr! Johann Sigismund Kunth 1700—1779. 521. — ⁷ 2.2. 7—— 0...——“ x —— ö 2—.—. 2—.———— 2———.— 1. Auf ⸗er⸗ stehn, ja auf ⸗er⸗-stehn wirst du, mein + D 4 4 4 —— f———— cd. E— 2—.— 4d Inr— Staub, nach kur⸗zer Ruh: un ⸗sterb⸗lich Le-ben wird, der dich ——— 2 II 7 I + E II EiiE * 1 + schuf, dir ge⸗ben. Hal ⸗le⸗ lu⸗ jah. 2 Wieder aufzublühn, werd ich gesät; der Herr der Ernte geht und sammelt Garben; er sammelt uns, die starben. Hallelujah. 3. Tag des Danks, der Freudenthränen Tag, du meines Gottes Tag! Wenn ich im Grabe genug geschlummert habe, erweckst du mich. 1 Wie den Träumenden wirds dann uns sein; mit Jesu gehn wir ein zu seinen Freuden; der müden Pilger Leiden sind dann nicht mehr. 522. Mel. Nun preiset alle. Ach ins Allerheiligste führt mich mein Mittler dann, lebt ich im Heiligtume —— zu seines Namens Ruhme. Hallelujah. Friedrich Gottlieb Klopstock 1724—1803. — 4 ——— . a, ma, 2 2—.— 1. Ich hab von fer⸗ne, Herr, dei-nen Thron er⸗blickt und hät⸗te — SSPIPIPIIPIPIPIPITITITITITIIITIIIII ger⸗ ne mein Herz vor-aus⸗ge-schickt und hät⸗ te gern mein e,ee, ee,, ee,a mü⸗des Le-ben, Schöp⸗fer der 2. Das war so prächtig, was ich im Geist gesehn: du bist almüchtig, drum ist dein Licht so schön. Könnt ich an diesen hellen Thronen an ewing oohnent Nur ich bin sündig, der Erde noch geneigt; das hat mir bündig dein heilger Geist gezeigt. Ich bin noch nicht genug gereinigt, noch nicht ganz innig mit dir ver⸗ einigt. Geis⸗ter, dir hin ⸗ge-⸗ ge n 4. Doch bin ich fröhlich, daß mich kein Bann erschreckt; ich bin schon selig, seitdem ich das entdeckt. Ich will mich noch im Leiden üben und dich zeitlebens inbrünstig lieben. 5. Ich bin zufrieden, daß ich die Stadt gesehn, und ohn Ermüden will ich ihr näher gehn und ihre hellen, goldnen Gassen lebenslang nicht——33 den Augen lassen. Johann Timotheus Hermes 1738—1821. 1803. —*3—.————— en üben g lieben. assen Augen 6—1821. ——— VII. Psalmen. 523. Psalm 23. ——— * + 1. Gott ist mein Hirt, nie werd ich Man⸗gel lei⸗den; er er füh-ret mich an küh⸗le Was⸗ser ⸗ bä⸗che, er — —.— E la ⸗ gert mich auf e⸗ wig grü⸗nen Wei⸗den, Ind sei⸗ stärtt mein Herz, er ken⸗net mei⸗ ne Schwä⸗he, sich an mir sein —..——‚——————— 2 Und walle ich im finstern Todes⸗ Im Angesicht der Neider, die mich asse hale, n/ so weiß ich, daß ich hier auch sicher hast du ein Mahl mir zubereiten walle; lassen; du bist bei mir, dein Stecken wird du salbst mein Haupt mit deinem mich leiten; Freudenöle, ich fürchte nichts, dein Stab wird dein voller Kelch Oeel meine für mich streiten. eele. Das ist mein Trost, wo ich auch Mir folgen Heil 98 den. im eben, — wandeln möge: du bist und bleibst mein Führer einst wird dein Haus mir ewig auf dem Wege. Ruhe geben. Matthias Jorissen 1739—1823. 24. Psalm 25. Mel. Zu dir ich mein Herz erhebe. 9 7 + Hꝗ R v, 167—.——— EEE 9——.— SS.—.— 2 ö 1. Mei⸗ne See⸗le steigt auf Er⸗den schmachtend, Herr, mein laß mich nicht zu Schan⸗den wer⸗den, dir ver⸗trau ich, 9— —4—.— ö.—.—.. ů— .—9———,. Gott, zu dir; hilf du mir. Scham trifft dei⸗ ne Freun-de nicht, die zu dir die — 4 4* 4 +— ö 3— SDSD..SSIS—. x— 4 7 9 2 ——...—— 2— ö Zu ⸗flucht neh ⸗ men; doch wer Treu und Glau⸗-ben bricht, — —— —.————— ö 7 —.—— den wirst du ge⸗ wiß 2. Zeige, Herr, mir deine Wege; mach mir deinen Pfad bekannt, daß ich treulich folgen möge jedem Winke deiner Hand; leit in deine Wahrheit mich, führe mich auf rechte Pfade. Gott, mein Heil, ich suche dich; ö täglich harr ich deiner Gnade. 2 3. Herr, erbarm dich eines Armen, der zu dir uem Gnade schreit. Dachtest du nicht mit Erbarmen son an mich von Ewigkeit? ö ö Ach gedenk nicht meiner Schuld, ö tilge meine Jugendsünden; eingedenk der Vaterhuld, laß mich, laß mich Gnade finden! 4. Gott ist gut und recht, er zeiget Irrenden die rechte Bahn, macht ihr Herz zu ihm geneiget, mimunt sie mit Erbarmen an. Den Demütgen giebt er Licht, be⸗schä ⸗-men daß sie folgen seiner Gnade; die Sanftmütgen straucheln nicht, denn er führt sie seine Pfade. 5. Lauter Wahrheit, lauter Güte wird in Gottes Führung kund jedem redlichen Gemüte, das sich hält an seinen Bund. Groß ist meine Missethat; drum vergieb mir, zu erfüllen, was dein Mund versprochen hat, Herr, um deines Namens willen. 6. Wo ist er, der Gott ergeben ganz sich seinem Dienste weiht? Gott zeigt ihm den Weg zum Leben, führt ihn selbst zur Ewigkeit; seine Seele wohnt in Ruh, wird sich Heil auf Heil erwerben; Gott sagt seinen Kindern zu, das gelobte Land zu erben. 7. Sieh, Gott ehret, wer ihn ehret, macht ihm sein Geheimnis kund; wer i dem Meine auf de er wi mich Wend ich bi anz ohne meine Stoß Mach führe Schat nicht, de. lite nd d. en, 1 hat, illen. iht? Leben, it; Pfalmen. wer ihn fürchtet, o, den lehret, dem erfüllt er seinen Bund. Meine Augen schauen stets auf den Herrn, ich darf nicht fliehen; er wird, steckt mein Fuß im Netz, mich schon aus der Schlinge ziehen. 8. Wende dich zu mir in Gnaden: ich bin einsam und bedrängt, ganz mühselig und beladen, ohne Aussicht eingeengt; meines Herzens Angst ist groß, Stoß auf Stoß wird bald mich töten. Mach mich aus den Banden los, führe du mich aus den Nöten! 9. Schau, wie ich mich krümm und winde kummervoll in meinem Leid. Herr, vergieb all meine Sünde; stärke mich im bangen Streit. Schau, die Feinde nehmen zu, die in meiner Not mir fluchen, immer lästern, was ich thu, wütend mein Verderben suchen. 10. Herr, behüte mich auf Erden; ich bin hilflos: rette mich! Laß mich nicht zu Schanden werden, ich vertrau allein auf dich; setz zur Schutzwehr meiner Seel Einfalt und gerades Wesen! Herr, wirst du nicht Israel bald aus aller Not erlösen? Matthias Jorissen 1739—1823. 5 3 525. Psalm 34. /—— 1.— 2. — ů B.. de= Een.- .—. r Len. ———— 3 1. Ich rühm den Herrn al⸗lein, der stets uns ist, was er je war; sein U— 4—— —.—.— 12 DDRDSDD— ——.—————.— ů 2 — Lob soll jetzt und im-mer-dar in mei⸗nem Mun⸗de sein. Er ů—— 2.——5— —. H +.— +7——— ———— 9*—— 2——— ů 42— ———— liebt sein Ei⸗gen⸗tum: Be⸗dräng te, freu et euch des Herrn! O E — ö hö⸗ret mich: er 2. Lobt, lobt den Ewigen! Er zeigt in seiner Größe sich: kommt, lasset uns gemeinschaftlich jetzt seinen Ruhm erhöhn! Er hält mich immer fest; . —+ so gern; — Je⸗ho⸗-vah ist mein Ruhm. ich sucht und fand ihn, meinen Gott. Seht, wie er bald aus aller Not, aus aller Furcht erlöst! Die immer auf ihn schaun, die glänzen voll von Trost und Licht; Scham decket nie ihr Angesicht, weil sie auf Gott vertraun. Ruft hier ein Elender, der Herr erhöret seine Stimm, aus allen Nöten hilft er ihm; und wer hilft so wie er? 4. Freund Gottes, du kannst ruhn, denn Engel Gottes lagern sich rings um dich her und sehn auf dich; was kann ein Mensch dir thun? Kommt alle, schmeckt und schaut, wie freundlich der Erbarmer sei! O seine Güt ist täglich neu: wohl dem, der auf ihn traut! 5. Sieh, wenn die Frommen schrein, so hörts der Herr, er hilft vom Tod und rettet sie aus aller Not; er wills und kanns allein. O er ist immer nah; wo er zerbrochne Herzen sieht und ein zerschlagenes Gemüt, gleich ist sein Trost auch da. Matthias Jorissen 1739—1823. 526. Psalm 42. Mel. Wie nach einer Wasserquelle.(Freu dich sehr, o meine Seele.) N— ..——.—————— , en in E—————— +VX— H-11 + 12 2 2— 35—— 1. Wie der Hirsch bei schwü-lem Wet⸗ter schmach-tend nach der al⸗so schreit nach dir, mein Ret-ter, mei ⸗ ne Seel in l II n L E +— IEDii.ii‚eRRRDEE..ñ— — ——— 2 ISiiii—— Quel ⸗le schreit, Druck und Leid. Ja, nach Gott nur dür⸗-stet mich; Le-bensquell, wo +— 4 4* 4 4 D —.—— ö———— ö 29.—.— 9 2———— — 1.— 12— find ich dich? Wann, wann werd ich vor dir ste-hen, 4 4 4 4— E..—— H 2 7—.—— 2 2——5 2 2— U——.—1 herr-lich 2. Thränen sind bei Nacht und Tage meine Speise, da der Spott tief mich kränket mit der Frage: Wo ist nun in Not dein Gott? Meine Seel zerfließt in Weh, daß ich ant⸗ wie ehmals geh unter Dank⸗ und Jubelchören, dich in Zion zu verehren. wann dein Ant ⸗litz se ⸗ hen? 3. Seele, wie so sehr betrübet? Wie ist dir in mir so bang? Harr auf Gott, der jetzt dich übet; harr auf ihn, es währt nicht lang, dann entspringt aus Druck und Leid Freud und große Herrlichkeit. Ich will meinen Heiland loben: ewig werd mein Gott erhoben! Tief s hier g und i die m wie h von d sei! 1 hrein, bm Tod übet; t lang, nd Leid hen: en! Psalmen. 4. Tief sinkt meine Seele nieder hier am Jordan, weit entfernt, und ich singe Klagelieder, die mein Herz am Hermon lernt; wie hier stürzt mit wilder Wut von der Höhe Flut auf Flut, so seh ich gehäufte Plagen über mich zusammen schlagen. 2. Wenn ich merk auf Gottes Güte, die er jeden Tag mir zeigt, das erhebet mein Gemüte, unter meiner Last gebeugt. Oft besing ich in der Nacht seine Liebe, seine Macht; und ich bete nicht vergebens zu dem Gotte meines Lebens. 6. O mein Gott, mein Fels, wie lange meiner, ach, vergissest du? Macht mir doch mein Feind so bange, und ich finde nirgend Ruh. Es zermalmet mein Gebein, wenn die Spötter täglich schrein: Wo ist Gott, auf den du bauest, dem du all dein Heil vertrauest? 7. Seele, wie so sehr betrübet? Wie ist dir in mir so bang? Harr auf Gott, der jetzt dich übet; harr auf ihn, es währt nicht lang, dann entspringt aus Druck und Leid Freud und große Herrlichkeit. Ich will meinen Heiland loben: ewig werd mein Gott erhoben! Matthias Jorissen 1739—1823. 527. Psalm 66. 2— E I..IIEE ö e.———.—— —— 2——————— 1. Jauchzt, al-le Lan-de, Gott zu Eh-ren! Rühmt sei⸗nes Na⸗mens —— — ——— 7 0 Herr-lich-keit! 24—. 2 7 W+-ED W 1——— e e,-, L, z,. DDDDP...— ke, o Gott, die du her-vor- ge⸗bracht; auch Fein-de füh⸗len e. ö ö————1. , se ere,——— + ————.— 2—.—‚..—.— dei⸗ne Stär⸗ke und zit⸗tern, Herr, vor dei- ner Macht. . I6•— salmen. Dir bücke sich 5r Kreis der Erde, dich bete jeder willig an, daß laut dein Ruhm besungen werde; und alles dir sei unterthan. Kommt alle her, schaut Gottes Werke, die er an Menschentindern that. Wie wunderbar ist seine Stärke, die er an uns verherrlicht hat! 3. Rühmt, Völker, unsern Gott; lob⸗ singet! Jauchzt ihm, der uns sich offenbart, der uns vom Tod zum Leben bringet, vor Straucheln unsern Fuß bewahrt! Du läuterst uns durch heißes Lei⸗ den— das Silber reiniget die Glut— durch Leiden führst du uns zu Freuden; was du thust, ist gut. ja alles, 3 d Ich will zu deinem Tempel wallen, dort bring ich dir mein Opfer dar; bezahl mit frohem Wohlgefallen Gelübde, die ich schuldig war; Gelübde, die in banger Stunde — an allem, nicht an dir verzagt— ich dir, o Gott, mit meinem Munde so feierlich hab zugesagt. 5. Die Gott ihr fürchtet, ich erzähle: kommt, hört und betet mit mir an! Hört, was der Herr an meiner Seele für große Dinge hat gethan! Rief ich ihn an mit meinem Munde, wenn Not von allen Seiten drang, so war oft zu derselben Stunde auf meiner Zung ein Lobgesang. 6. Gelobt sei Gott und hochgepriesen, denn mein Gebet verwirft er nicht; er hat noch nie mich abgewiesen, er ist in Finsternis mein Licht. Zwar elend, dürftig bin ich immer und schutzlos unter Feinden hier; doch er, der Herr, verläßt mich nimmer, wendt seine Güte nie von mir. Matthias Jorissen 1739—1823. 528. Psalm 68. Mel. O Mensch, bewein dein Sünde groß. (Aus des Gottlosen Thun und Werk.) — E r ererk 7 2.—. 1. Er⸗ he ·bet er sich⸗ un⸗ ser Gott, seht, wie ver⸗ stummt der Sein furchtbar ma ⸗jes ⸗tät-⸗scher Blick schreckt die ihn hass⸗sen 1— 4 2. 4521855— +* x*— . —.—. Fre⸗chen Spott, wie weit zu⸗ rück, zer⸗stäubt all ihr sei⸗ ne Fein⸗-de Be⸗mü⸗hen. Ient flie⸗hen! Wie Rauch ver⸗we⸗het, —— ..— 7— ů— —— 2.—9———. — 2— I—— ᷓ— 7 ————— so ver⸗weh der Schwarm, daß kei- ner fes⸗ te steh! Wer 4 + E 4 4 4 2—— —;:: ů——.——.—.— ——5—————— 0 D SD‚ꝑ‚ꝗq‚iiiꝑiꝑñ ꝑ‚ꝑ‚ꝑ‚Ig.‚..... sich nicht will be⸗ sin⸗nen, sich fort in Sünd und Las⸗tern wälzt, muß, 2— wie Anbetr sei uns der To dem G doch u und ut Sollt dem G nicht 9 Er kar vom T uns 31 Durch kannst mein? Herr, f dein H nur di E gt— unde hle: an! Seele unde, rang, de ug. iesen, nicht; sen, t mmer ier; mich . 1823. Werk.) Pfalmest. —* I—.I....—— —————— SEEE E —.—— 2lat m r.——.8 wie das Wachs beim Feu ⸗er schmelzt, vor Got⸗tes Blick zer⸗rin⸗nen. 2. Dann sehen Herrscher deinen Ruhm Anbetung, Ehre, Dank und Ruhm und werden in dein Heiligtum sei unserm Gott im Heiligtum, dir ihre Gaben bringen, der Tag für Tag uns segnet; sich dir, dem wahren Gotte, weihn, dem Gott, der Lasten auf uns legt, in deiner Gnade sich erfreun doch uns mit unsern Lasten trägt und deinen Ruhm besingen. und uns mit Huld begegnet. 4. Sollt ihm, dem Herrn der Herr⸗Gott, furchtbar in dem Heiligtum, lichkeit, erschütternd strahlet hier dein Ruhm: dem Gott vollkommner Seligkeit, wir fallen vor dir nieder. nicht Ruhm und Ehr gebühren? Der Herr ist Gott, der Herr ist Gott Er kann, er will, er wird in Not, der Herr ist seines Voltes Gott; vom Tode selbst und durch den Tod er, er erhebt uns wieder. uns zu dem Leben führen. Wie er sein Volt so zärtlich liebt, den Schwachen Kraft und Stärke Durch deines Gottes Huld allein giebt! kannst du geführt und sicher sein: Kommt, heiligt seinen Namen! mein Volk, sieh seine Werke! Sein Auge hat uns stets bewacht: Herr, führ an uns und unserm Haussihm sei Anbetung, Ehr und Macht. dein Heil, dein Werk in Gnaden aus; Gelobt sei Gott! Ja, Amen. nur du bist unsre Stärke. Matthias Jorissen 1739—1823. Re 529. Psalm 84. Mel. O Gott, der du ein Heerfürst bist. 4 J. 4 1 / x 1 4. mer, e,——— —— 2— 12—3—. 2— 2— E— 1. Wie rei⸗zend schön, Herr Ze ⸗-ba⸗ oth, ist dei- ne Woh⸗nung, *D —— SDS....... ———— ö‚ ö ö ů — o mein Gott! Wie seh- net sich mein Herz, zu ge⸗ hen, wo ———— ö — —— — du dich hast ge ⸗of ⸗fen ⸗bart, und bald in dei⸗ ner ..—.—.— SDSDSD.eee ee. ·· DDSSSDSDSE Ge⸗ gen⸗wart, im Vor⸗hof, nah am Thron zu ste⸗ hen! Dort —— ů —4—. 1Ii1. IIIII 20—— Psalmen. * — I II . jauch-zet Fleisch und Geist in mir, Die Schwalb, der Sperling findt ein Haus, sie brüten ihre Jungen aus; du giebst Befriedigung und Leben. Herr Zebaoth, du wirst auch mir, mein Herr, mein Gott, ich traue dir, bei deinem Altar Freude geben. O selig, wer dort allezeit in deinem Lobe 0 erfreut! Wohl, wohl dem Mann, der in der We dich, Herr, für seine Stärke hält, von Herzen deinen Weg erwählet. Geht hier sein Pfad durchs Thrä⸗ nenthal: er findet auch in Not und Qual, daß Trost und Kraft Hret nimmer fehlet Von dir herab fließt mild und hell auf ihn der 94 Segensquell. Wir wallen in der Pilgerschaft und gehen fort von Kraft zu Kraft, vor Gott in Zion zu erscheinen. Gott des Le-bens, auf zu dir. Hör mein Gebet, Herr Zebaoth, vernimms, vernimms, o Jakobs Gott, erquicke mich auch mit den Deinen, bis wir vor deinem Throne stehn und dort anbetend dich erhöhn. 5. Du, unser Schild, Gott, schau uns an, schau uns in dem Gesalbten an. Ein Tag in deinem Haus ist besser denn tausend, ohn dich nah zu sehn; ja auf der Schwelle nur zu stehn an meines Gottes Haus ist größer, als lang in stolzer Ruh der Welt zu wohnen in 50 Bösen Zelt. Denn Gott der ist Sonn und Schild, er deckt uns, er ist gut und mild, er wird uns Gnad und Ehre geben. Nichts mangelt dem, der in der Not auf Gott vertraut; er hilft im Tod. Er selber ist der Frommen Leben. Heil dem, der stets in dieser Welt, Herr Zebaoth, an dich sich hält! Matthias Jorissen 1739—1823. Psalm 92. Mel. Valet will ich dir geben. D.DD‚D‚.= an 1. Schon ists, Je⸗ ho⸗vah lo⸗ben; dein Nam, o Höch⸗ster, werd mit Hoch⸗ge-sang er =ho⸗ ben am Sab ⸗-bath tief 5 ver⸗ehrt! TT— 8 Schön ists, des Morgeus sin⸗gen von dei ⸗ ner Gna⸗de frei, des ——— H+ H e en, uue, vn r. .— 7 2 Ln. äsrrv mmi rur, fN.rrxs;, 22——————— — 11 A⸗bends Preis dir brin-gen für dei-ne gro ⸗ße Treu. Es mů der Lar mit Tie den ho! Du giel wenn 9 ich will ob dein Wie gr 68 tie Es rüh was de wer hie der ist der Fre weil er Dem G grünt um ein wächst je höhe je tiefer Herr, d' der Hö 2 Es müssen frohe Saiten, der Laut und Harfe Klang, mit Tiefgefühl begleiten den hohen Lobgesang. Du giebst mir Freud und Leben, wenn auf dein Thun ich merk; ich will dich, Herr, erheben ob deiner Hände Werk. 3. Wie groß sind deine Werke, wie tief dein weiser Rat! Es rühmet deine Stärke, was deine Hand je that; wer hier nicht sieht und glaubet, der ist und bleibt ein Thor, der Freud und Trost sich raubet, weil er sein Herz verlor. 4. Dem Grase gleich auf Erden, grünt oft der Bösen Hauf; um einst vertilgt zu werden, wächst er so hoch hinauf; je höher sie es treiben, je tiefer ist der Fall: Herr, du wirst ewig bleiben der Höchste überall. . Dein Feind, der deiner spottet, der Schwarm, den Frevel freut, wird gänzlich ausgerottet, wird, Herr, vor dir zerstreut. Psalmen. Doch mich wirst du erheben; mich salbte deine Hand, die Kraft mir giebt und Leben zu meinem Amt und Stand. 6. Wie ruhig kann ich schauen auf meine Feind umher! Weil sie vergehn mit Grauen, so sind sie bald nicht mehr; ich brauch nicht mehr zu hören, wie der und der mich kränkt; sie wollten mich zerstören, Gott hat es abgelenkt. — Die Frommen werden leben und blühn wie Palmenflor; wie Cedern Gottes heben sie hoch ihr Haupt empor. Gepflanzt im Heiligtume fehlts ihnen nie an Saft; sie wachsen Gott zum Ruhme und stehn in voller Kraft. 8. In ihren greisen Tagen blühn sie in Dankbarkeit, noch reife Früchte tragen sie da, in Gott erfreut. Sie werden laut verkünden, daß nie ein Unrecht sei bei meinem Gott zu finden, daß mein Fels ewig treu. Matthias Jorissen 1739— 1823. 531. Psalm 98. Mel. Jauchzt, alle Lande, Gott zu Ehren. 4 ö—— ů 1—.——8— E.— 2—— 2 5——.—..— 2— —.—— 2—.——— +.. SS...— 1.—— + E 00 2—..— ö ö— 0 1. Singt, singt Je⸗ho⸗vah neu e Lie⸗der! Er ists al⸗lein, der + —— 12—— 7• EEEEEEAEEEEEE +— 7 4—— Wun⸗der thut. Rech⸗te sie⸗get wie ⸗ der, sein 4 4 E 4* 1——— 23.q—.——— 2... 2 7 22..— ——— 2—v*V.—7 7—. 2——4 — I 1 7 1 7— I +* heil⸗ger Arm giebt Kraft und Mut. Wo sind nun al⸗le uns⸗re Lei⸗ den? Der Herr Ruh und Si ⸗cher⸗heit. Er sel⸗ 5 of-fen⸗ , e. bart den Hei⸗den Der Herr gedenkt an sein Erbarmen, und seine Wahrheit stehet fest: er trägt sein Volk auf seinen Armen und hilft, wenn alles uns verläßt. Bald schaut der ganze Kreis der Erde, wie unsers Gottes Huld erfreut; Gott will, daß sie ein Eden werde: rühm, Erde, Gottes Herrlichkeit! 3. Frohlocket, jauchzet, rühmet alle, erhebet ihn mit Lobgesang! Sein Lob tön im Posaunenschalle, in Psalter⸗ und in Harfenklang! Auf, alle Völker, jauchzt zusammen, sein Recht und sei⸗ ne Herr ⸗lich⸗keit. Gott macht, daß jeder jauchzen kann; sein Ruhm, sein Lob muß euch ent⸗ flammen: kommt, betet euren König an! 4. Das Weltmeer braus an allen Enden, jauchz, Erd, und was drauf wohnt, vereint, 1e Beraebioit de wie mit Händen; ihr Berge hüpft: der Herr erscheint. Er kommt, er naht sich, daß er richte den Erdkreis in Gerechtigkeit und zwischen Recht und Unrecht schlichte, des sich die Unschuld ewig freut. Matthias Jorissen 1739—1823. 532 Psalm 118. Mel. Zauchzt, alle Lande, Gott zu Ehren. + ·.— .—— — 7 0—————— DD V+——— 1—— 1. Dankt, dankt dem Herrn, jauchzt, vol-le Chö ⸗ re, denn ——.—— I— 0 2 Qs—4————— ͤᷓ SMIi ꝙüͤIkeeee: . 2 er ist freund⸗lich je⸗der ⸗ zeit; singt laut, daß sei⸗ —— 1 + ——— E⸗wig ⸗keitl Jauchz, Gü⸗ te wäh⸗ re von E⸗ wig⸗keit zu 4 +— —— 23—— f 2—— DZPx +. —— 2 SSSSE Is ⸗ ra ⸗ el, und bring ihm Eh⸗ re! Er zeig⸗te dir es Auf, P: Du hörf — zeugs von Ew Bring,b Sieh, du — sing von Ew In jeder rief ich er giebt O besser inden, ohnt, nden; heint! richte nrecht eut. 1823. —.—66——— Pfalmen. .—— —— 55 2—, e 2———— je⸗der⸗zeit,— froh-lock!— daß sei ⸗ne Gna⸗de wäh⸗ re von ——— * 1 AH —IIIHFIFFFF E⸗wig⸗keit zu E-wig⸗keit. 2. gezückte Schwerter nahen Tod: Auf, Priesterschar, bring du ihm ich will im Namen Gottes streiten, Ehre! des Arm mir immer Hilfe bot. Du hörst und siehst es jederzeit, 8 for 6. — zeugs laut!— daß seine Gnade umschwärmten sie mich gleich den währe B igkei igkei enen von Ewigkeit zu Ewigkeit. ö. De Dapfr⸗ Bring, Volk das 9——6 2——— ihm ich Habe undraagt alit Wnen. Lhre! im Namen Gottes durchgekämpft. Sieh, du erfährst es jederzeit Stark hast du, Feind, auf mich ge⸗ — sing froh!— daß seine Gnade 1935 rkeit⸗ ich sollte fallen, wolltest du; Swigkeit zu Ewigkei,. 98 8 5 doch Gott hilft seinen Gunstgenossen, 3. rang seinem Knechte helfend zu. In jeder Angst, Not und Gedränge irmnf—— rief ich ihn, den Erbarmer, an: er giebt mir Antwort in der Enge und führt mich auf geraumer Bahn. 7. Der Herr ist meine Hilf und Stärke, mein Psalm singt seine Treu und 147 2. N Der Herr ist für mich, Macht und c Macht; Gnade mein Heiland hat durch große Werke äßt mich in ihrem Schutze ruhn. 1—— läßt mich 3—5 Sieg und Erlösung uns gebracht. Nun jauchzen meines Gottes Knechte, daß ihre Hütt davon ertönt: Gelobt sei unsers Gottes Rechte, die uns mit Sieg und Frieden Wer unternimmts, daß er mir schade? Was kann ein schwacher Mensch mir thun? 4. Der Herr ist für mich, hilft mir nen siegen; ö drum seh ich im Triumphe schon Die Rechte Gottes ist erhöhet, hier alle Feinde vor mir liegen die Rechte unsers Gottes siegt; und trage seine Siegeskron. der Fromme, der nun sicher stehet, O besser ists auf Gott vertrauen, frohlocket, daß der Feind erliegt. als ruhn auf Menschen Macht und Ich sterbe nicht, werde leben Kunst; durch den, der mich erlöset hat; ja besser ists auf Gott vertrauen, ich will die Werke froh erheben, als hoffen auf der Fürsten Gunst. die der Erbarmer für mich that. 5. 9. Laßt alle Heiden stürmend rücken Gott züchtigt mich nicht zum Ver⸗ mit Macht und Wut auf mich heran; derben, o ich zerhaue sie in Stücken, er überläßt mich nicht dem Tod; weil ichs im Namen Gottes kann. er will nicht, daß ich sollte sterben, Ja drohen mir von allen Seiten drum rettet er aus aller Not. 31⁷ III ..— 1—.— 28 3 Psalmen. mir— 109 will ihn loben— die Thore der Gerechtigkeit; da, wo mein Heiland wird erhoben, anbet ich ihn, der mich befreit. „10. Dies sind die Thore zu dem Throne der allerhöchsten Majestät, wodurch beim frohen Jubeltone zu seinem Gott der Fromme geht: da will ich vor dir niederfallen, du hörtest mich in meiner Not; dir soll mein frohes Lied erschallen, du giebst mir Leben aus dem Tod. 11. den einst die bauer verschmäht, ist Eckstein in der Höh; das dringt den denkenden Beschauer, daß er nach ihm mit Ehrfurcht seh; von unserm Gott ist das geschehen: wie herrlich ist, was er gethan! Wir können dieses Wunder sehen und beten seine Allmacht an. Er öffnet Der Stein, Tempel⸗ 12 Das ist der schönste aller Tage, den Gott uns schenkt, 57 er uns liebt, daß jeder nun der Furcht entsage, sich freue, weil Gott Freude giebt. Schent heut, Erbarmer, Heil und Segen, es ist dein Tag der Herrlichteit! Gieb, daß wir all erfahren mögen, wie hoch, Herr, deine Gnad erfreut! 13. Gesegnet sei des Herrn Gemeine, die hier in seinem Namen kniet; sie sei geweiht dem Herrn alleine, der huldreich auf sie niedersieht. Der Herr ist Gott, zu dem wir wallen, bald macht er uns sich Kallen ein jeder such ihm zu gefallen und bring sich 9 zum Opfer dar. Du bist mein 6 Gott, bich will ich loben, Gaheben deine Majestät. Dein Ruhm, mein Gott, werd hoch erhoben, der über alle Himmel geht Rühmt, rühmt den Herrne Schaut, sein Erbarmen bestrahlet uns in trüber Zeit, und seine Gnade trägt die Armen von Ewigkeit zu Ewigkeit. Matthias Jorissen 1739—1823. 533. Psalm 121. RV —— —.— SSD— 7 — — 2— 2I 5 —.—.— EIE—.—. 1. Ich schau nach je⸗nen Ber⸗-gen gern: mein Heil, das ich begehr, kommts — .—.— 2 —————.—. Hr von den Ber⸗gen her? Nein, mei⸗ ne Hilf — ist von dem Herrn, der — — 37 3—8——— — schuf durchs Wort: Es 2. Er läßt nicht gleiten deinen Fuß, dein Hüter schlummert nicht, wenn dirs an Kraft gebricht. si i wer⸗ de! den Him⸗ mel und die Er ⸗de. Er schläft nicht, wenn er helfen muß; eh, Israels Gebieter t 1 ist auch dein Gott und Hüter. 1 O ja, Wir s und f tsage, giebt. il und keit! nögen, rfreut! ine, n fer dar. hloben, Schaut, 9—1823. „kommts — rn, der Psalmen. 3. ö—4 4— 4 N Jehovah selber schützet dich, Jehovah, der die Welt regiert, O steht in Deinem Stand wacht über Leib und Seel, an deiner rechten Hand, daß dir kein Gutes fehl. beschattet dich so gnädiglich, Beim Ausgang und beim Eingang daß dich bei 910 und m ber Herr dic kwe Laten icht Frost noch Hitze plage. der Herr dich selber leiter bis in die Ewigkeiten. Matthias Jorissen 1739—1823. 4— H 1 1— 1 175— DSDiD 2— * 1188———— 53 1. Wann Gott einst uns re Ban⸗de bricht, uns führt gen Zi ⸗ on 1 1* —— S EE.— — 2.—— 2 2—.— — in sein Licht, dann wird wie Träu⸗men⸗ den uns sein. Wir ö—. ——...—5 SEET EE +— 4— 7 2— 2—.—. 22.— ——— π——**— gehn mit unserm Füh⸗ rer ein und jauch⸗zen laut in Got⸗tes⸗freu⸗ E————————— ——— 2233— 2—. L wr. —.—— 1.— 2..—. den nach ü⸗ ber⸗stand⸗nen Pil⸗ger⸗lei⸗den; dann staunt die gan⸗ze — Z der——..— — E—.T—— 1 1.— 2 1 Welt uns an und ruft: Das hat der Herr ge⸗than! 3. Oft sehn wir, die mit Thränen sän, mit Freuden ihre Früchte mähn. Der Sämann gehet aus und weint, weil alle Müh verloren scheint; geht auf und ab, streut seinen Samen mit Thränen, doch in Gottes Namen, und kehrt— wie jauchzt sein froher Blich!— mit reichen Garben einst zurück. Matthias Jorissen 1739—1828. 2. O ja, das hat der Herr getgan! Wir staunen auch dies Wunder an und stehen da und sehn erfreut auf ihn, den Herrn t. Herrlich⸗ keit, der den Gefangnen Freiheit sendet, an allen bald sein Heil vollendet. Du kannst es thun, du, dessen Hand uns Bäche schafft im dürren Sand. 5. ...— 486 9— Plsalmen. 535. Psalm 128. Mel. Christus der ist mein Leben. H—.— —— H— 2..——*—* ESIOE——— +— 7—* 4—7 ————— 1. Wohl dem, der Gott ver-⸗ 1——„ Let, oft be⸗tend vor ihm —.———— rr ver. steht, auf sei ⸗ ne Stim-me hö⸗ret, in sei-nen We⸗gen geht! 2. genießt des Segens Fülle; Er nähret sich vom Segen, Gott giebt, was er begehrt. Gutl der Arbeit ruht; 6. Gott ist auf seinen Wegen: Aus Zion fließt ihm Leben, wohl dir, du hast es gut! aus Calem Friede zu, 3. und Erd und Himmel geben Die Gattin, deine Freude, sein Leben lang 3— Ruh. wird wie ein Weinstock sein, mit Frucht und Zierrat beide, Wer ganz auf Gott vertrauet, dich und dein Haus, erfreun. ihm bleibet treu gesinnt, 4. der sieht sein Haus gebauet Gleich jungen oölbaums Sprossen von Kind zu Kindeskind. hast du auch jung und frisch 8. zu deinen Freudgenossen Gott segnet ohn Ermüden die Kinder um den Tisch. den, der sich zu ihm kehrt. 3. Das Volk hat ewgen Frieden, Seht, wie hier in der Stille das unsern Gott verehrt. der Mann, der Gott verehrt, Matthias Jorissen 1739—1823. Psalm 146. J. 72—— le⸗lu⸗jah, Gott zu lo⸗ben, blei⸗be mei⸗ue See⸗len⸗freud. E⸗wig sei mein Gott er-ho⸗ ben, mei⸗ne Har⸗fe ihm ge⸗weiht. —* 2 — 7———.—— — x———.— 22 2—.— dn E net———————2.—..— ?—2:,rP;ů/t:::— Ja so lang ich leb und bin, dank, an-bet und preis ich ihn. Taiet Fürste Wollt dessen Seht, und se Heil d Jakob der sie Boft hofft e seht, 6 Er, de mit al durch hat ar er, der ists, d Er, de Unter't giebt 2 Setzt auf Fürsten kein Vertrauen, Fürstenheil steht nimmer fest. Wollt ihr auf den Menschen bauen, dessen Geist ihn bald verläßt? Seht, er fällt, des Todes Raub, und sein Anschlag in den Staub. Heil dem, der im Erdenleben Jakobs Gott zur Hilfe hat, der sich dem hat ganz ergeben, dessen Nam ist Rat und That: hofft er von dem Herrn sein Heil, seht, Gott selber wird sein Teil. 4. Er, der Himmel, Meer und Erde mit all ihrer Füll und Pracht durch sein schaffendes: Es werde! hat aus nichts hervorgebracht: er, der Herrscher aller Welt, ists, der Treu und Glauben hält. 9— Er, der Herr, ists, der den Armen, Unterdrückten Recht verschafft, giebt mit mächtigem Erbarmen Hungernden stets Brot und Kraft, und von Zwang und Tyrannei macht er die Gefangnen frei. 6. Er, der Herr, ists, der den Blinden liebreich schenket das Gesicht. O ja, die Gebeugten finden bei ihm Stärke, Trost und Licht. Seht, wie Gott, der alles giebt, immer treu die Frommen liebt. 7. Er ists, der den Fremdling schützet, der die Witwen hält im stand, der die Waisen unterstützet, führt an seiner Vaterhand. Die ihm ruchlos widerstehn, müssen ratlos irre gehn. 8. Er ist Gott und Herr und König, er regieret ewiglich. Zion, sei ihm unterthänig, freu mit deinen Kindern dich: sieh, dein Herr und Gott ist da! Hallelujah, er ist nah! Matthias Jorissen 1739—1823. 537. Psalm 147. Mel. Wachet auf! ruft uns die Stimme. 2 D ——— 4 6— .— 0 0—.—— 3 0 2—4 1. Preist den Herrn! Ihm Lob zu sin ⸗ gen, An ⸗be⸗ tung Wenn ihm tö ⸗ nen uns⸗re Lie⸗ der, so blickt er — ö 2. + 2— 1 I— 2..—7——*— — 7 2— 7 E—1 q—— S un⸗serm Gott zu brin⸗ gen, ist uns ⸗ re Pflicht und huld⸗reich auf uns nie- der und seg ⸗ net uns mit —— I———— — n ar e e— 1. 1.——*— D—..— I 7 1 10— + Se ⸗lig ⸗keit. Freund=lich⸗keit. Seht ihr nicht sei-ne Kraft, die Gna⸗den⸗wun⸗der II ———trtrs?s:? ————— 2—5 ——.— +.. E. —..————.— 2.—— — 0 L. schafft? Schaut, da ste ⸗het Je⸗ ru⸗sa⸗lem, ge⸗baut von dem, der ů ö— ö—.— x 7 2—.—— n— 2—.— I— 0—*.— sich durch Lieb und Macht ver⸗klärt. 2. Unsre einst verjagten Brüder bringt er zu ihrem Volke wieder, und Furcht und Kummer müssen fliehn. Er verbindet ihre Schmerzen, gießt Balsam in zerschlagne Herzen und läßt aus Leiden Freuden blühn. Den Sternen rufet er, sie eilen vor ihm her; ihre Namen nennt er und führt mit Glanz geziert sie still in ihrer hohen Bahn. 3. Unser Herr ist groß und prächtig, er schuf und er gebeut allmächtig; wer fasset seine Wunderkraft? Er nur kennet seine Stärke; sie hebt und träget alle Werke, die seine Hand hervorgebracht. Wer je gebeuget kam, dem half er und entnahm ihm die Bürde; doch Fluch und Hohn wird dem zum Lohn, der frech sich wider ihn erhebt. 4. Singt dem Herrn, ihr Wechselchöre! Tönt, Harfen, unserm Gott zur Ehre, der uns aus seiner Fülle tränkt! Wenn er sich in Wolken hüllet, so wird der Erde Durst gestillet, und neue Kraft ihr eingesenkt. Nun stehen Feld und Wald im grünen Schmucke bald und sind Zeugen, daß Gottes Treu ist täglich neu, der väterlich für alles sorgt. + . Ihm, der was er schuf auch liebet und jedem Tier sein Futter giebet, ihm jauchze, was nur jauchzen kann. Nicht bloß wenn wir Mangel haben, nein, auch das Rufen junger Raben hört er und nimmt sich ihrer an. Selbst ein unendlich Meer von Seligkeit, braucht er nichts Geschaffnes; die Kreatur lebt davon nur, was er aus seiner Fülle schenkt. 6. Trauet nicht auf Rosses Stärke und stützt euch nicht auf Menschen⸗ werke: die Kreatur ist Eitelkeit. Das nur kann dem Herrn gefallen, wenn wir in seinen Wegen wallen und harren seiner Gütigkeit. Es ist so recht und gut, so weise, was er thut. Heil dem Volke, das ihn verehrt und stets erfährt, daß ers in seiner Liebe trägt! 7. Zion auf, den Herrn zu preisen! Jerusalem, du mußt erweisen, daß dein Volk Gottes Freunde sind. Er, der dich vom Feind erlöste, macht deiner Thore Riegel feste und segnet bis auf Kindes Kind. Er schafft den Grenzen Ruh, fügt Üüberfluß hinzu; seine Freude ist, Segen hier und Leben dir zu schenten milde für und für. 2 Fährt wie sch nichts Seht uns 6 er häu die Er die Ne O der Unden wenn der He Wirft so mu wer k Doch nur se drum 8. Sein milder Odem weht: — Fährt sein Wort herab auf Erden, nun taut es auf und steht wie schnell muß es vollzogen werden; neu belebet. nichts hemmet es in seinem Lauf. Das Wasser fleußt, der Seht den Winter, seht ihn eilen, wohin ers weist, uns Gottes Gaben mitzuteilen: das sonft wie Eisen feste stand. — er häuft den Schnee wie Wolle auf; 10. — die Erde wird bedecktt. Sein Wort giebt er, seine Rechte — die Nahrungskraft geweckt. nur Israel, dir, seinem Knechte: der euer. wie kannst du da die Liebe sehn!— Und welche Pracht, Zu so hohen Gottesfreuden— wenn in der Nacht——„lerhob er sonst kein Volt der Heiden, der Herr den Reif wie Asche streut! er ließ sie alle irre gehn. ebet 9. Du, Jakob, sollst allein iebet, Wirft er Eis herab in Stücken, des Segens Erbe sein, kann. so muß sich alles vor ihm bücken: etmerne aben, wer kann vor seinem Frost bestehn? Sing deinem Herrn aben Doch er will nicht, daß wir sterben,‚ und dien ihm gern! 4—.* an. nur segnen will er, nicht verderben; Sein Dienst ist deine Seligkeit. drum muß die Kälte bald vergehn. Matthias Jorissen 1739—1823. ö I 45 t. ö d 9 7 Ix e schen⸗ SE 4———— allen, Allen Geistliche Lieder. (Nicht für den kirchlichen Gebrauch.) ö dn.—.— dii.. ——5..—— 2—— 222—.8— DDiüS..I.III...... E— +. 53333 1. Auf, auf, mein Herz, mit Freu⸗den nimm wahr, was wie kommt nach gro⸗ßem Lei⸗ den nun ein so IR .,—t—— m EI.—————————— ö—.— 3tiir n. n Büa im in m— ——.— FELg—.˖.—.— ö : + heut geschicht: 59 64½½%½ Mein Hei⸗ har=les gro ⸗ßes Licht! tein Hei-land war ge⸗legt da, wo man ‚ ö V + V 4—— 0—.——. denn La i s— —————.— L. ö—.——7— ö 7 8SEHe—— .——— F—.—— *.—*I— un ⸗ser Geist gen 1 ——— ——— mel ist 2 Er war ins Grab gesenket, NMN der Feind trieb groß Geschrei; IRIN eh ers vermeint und denket, I ist Christus wieder frei 9 und ruft Viktoria, schwingt fröhlich hier und da sein Fähnlein als ein Held, der Feld und Mut behält. Das ist mir anzuschauen ein rechtes Freudenspiel. Nun soll mir nicht mehr grauen vor allem, was mir will entnehmen meinen Mut zusamt dem edlen Gut, so mir durch Jesum Christ aus Lieb erworben ist. Die L die kr und Die 2 mit i sie zi all A Die 5 mein das! die A Ich! an C woen daen en 5**—— Geistliche 4. Die Höll und ihre Rotten die krümmen mir kein Haar; der Sünden kann ich spotten, bleib allzeit ohn Gefahr. Der Tod mit seiner Macht wird nichts bei mir geacht't; er bleibt ein totes Bild, und wär er noch so wild. 5. Die Welt ist mir ein Lachen mit ihrem großen Zorn, sie zürnt und kann nichts machen, all Arbeit ist verlorn. Die Trübsal trübt mir nicht mein Herz und Angesicht, das Unglück ist mein Glück, die Nacht mein Sonnenblick. 6. Ich hang und bleib auch hangen an Christo als ein Glied: wo mein Haupt durch ist gangen, da nimmt es mich auch mit. Lieder. 49¹ Er reißet durch den Tod, durch Welt, durch Sünd, durch Not, er reißet durch die Höll, ich bin stets sein Gesell. 7. Er dringt zum Saal der Ehren, ich folg ihm immer nach und darf mich gar nicht kehren an einig Ungemach. I Es tobe, was da kann; mein Haupt nimmt mein sich an, mein Heiland ist mein Schild, der alles Toben stillt. 8. Er bringt mich an die Pforten, die in den Himmel führt, daran mit güldnen Worten der Reim gelesen wird: Wer dort wird mit verhöhnt, wird hier auch mit gekrönt; wer dort mit sterben geht, ird hier auch mit erhöht. Paul Gerhardt 1607—1676. IEEEEEEEEE ———— 2.—...——=D.e 8 3 222**—.—— 5— 7 +5 1. Der bes⸗te Freund ist denn bei dem fal⸗schen Welt-ge⸗tüm⸗mel ist Red⸗lich⸗ in dem Him⸗mel, auf Er⸗den N— N SDISD.. ——— DDDEDEEEEE&Æ RE h V 1 WÆy*— sind die Freun-de rar: Drum hab ichs im-mer so ge⸗ keit oft in Ge⸗fahr. —.— 0 2—— ö — 2 De. 2.—.— 3+—...— 5—— +——— d d dan din inm unsen E.— I. meint: mein Je⸗sus ist der bes⸗te Freund. Iche e5r. er hat mir niemals was verneint: 2. Die Menschen sind wie eine Wiege, mein Jesus ist der beste Freund. mein Jesus stehet felsenfest, daß, wenn ich gleich darniederliege, mich seine Freundschaft doch nicht läßt. Er ists, der mit mir lacht und weint: mein Jesus ist der beste Freund. Die Welt verkaufet ihre Liebe dem, der am meisten nützen kann, und scheinet dann das Glücke trübe, so steht die Freundschaft hinten an; boch hier ist es nicht so Lemeint: mein Jesus ist der beste Freund. 4. Er läßt sich selber für mich töten, vergießt für mich sein eigen Blut; er steht mir bei in allen Nöten, er spricht für meine Schulden gut; 5 Mein Freund, der mir sein Herze giebet, mein Freund, der Waet und ich bin ein; mein Freund, der mich beständig liebet; mein Freund bis in das Grab hinein. Ach hab ichs nun nicht rechte gemeint? Mein Jesus ist der beste Freund. Behalte, Welt, dir deine Freunde! Sie sind 119 5 gar zu wandelbar; und hätt ich hunderttausend 8 einde, so krümmen sie mir nicht ein Haar. Hier immer Freund und nimmer Feind: mein Jesus ist der beste Freund. Benjamin Schmolck 1672—-1737. N 1. Der Mensch hat nichts so ei ⸗ gen, so wohl steht ihm nichts — 14 129.— 2 ——.—.—— 22 ö—.— n— 2 7— + an, als daß er Treu er⸗zei ⸗ gen und Freundschaft hal⸗ten 0 N EMI I 2— 1—*— SSIDSDEDEEE.— .— 5.— ZSZ.DeeE ee‚ieeeeeeeeee.e E 7 12 x kann, daß er mit sei⸗ nes⸗ glei⸗chen soll tre⸗ ten in ein Band, ver⸗sprechen, nicht zu wei⸗chen, mit Her⸗zen, Mund und Hand. 29—9—.—— Die 9 dami für u und wir I und das das Was die e Das was Der der der: der eint: id. Herze hbin indig nein. int? 1d. ide! ar; inde, haar. nmer —2—— Geistli 2. Die Red ist uns gegeben, damit wir nicht allein für uns nur sollen leben und fern von Leuten sein: wir sollen uns befragen und sehn auf guten Rat, das Leid einander klagen, das uns betreten hat. 3. Was kann die Freude machen, die Einsamkeit verhehlt? Das giebt ein doppelt Lachen, was Freunden wird erzählt. Der kann des Leids sich wehren, der es von Herzen sagt; der muß sich selbst verzehren, der insgeheim sich nagt. HeWisder. 4. Gott stehet mir vor allen, die meine Seele liebt; dann soll mir auch gefallen, der mir sich herzlich giebt. Mit diesen Bundsgesellen verlach ich Pein und Not, geh auf den Grund der Höllen und breche durch den Tod. 5. Ich hab, ich habe Herzen so treu, wie sichs gebührt, die Heuchelei und Scherzen nie wissentlich berührt! Ich bin auch ihnen wieder von Grund der Seelen hold; ich lieb euch mehr, ihr Brüder, als alles Erdengold. Simon Dach 1605—1059. ö——— X.—————— 3.— —..—————3..‚‚.. +.—.—0 2 5—S3.—..— 0 .·..—*—.....—9 Ss—5—....—8—5 E ———.— 1. Der Mond ist auf⸗ge⸗gan⸗gen, die goldnen Stern⸗lein prangen am ——— IIII 2 2 x 6— 10——— 9 — Him⸗mel hell und klar; der Wald steht schwarz und schwei⸗get, ů — e ——..——eert E—— 10 2.——.——— W——— 6 6 + aus den Wie-sen stei-get der wei⸗ ße Ne⸗bel wun⸗der⸗bar. 2. Wie ist die Welt so stille und in der Dämmrung Hülle so traulich und so hold, als eine stille Kammer, wo ihr des Tages Jammer verschlafen und vergessen sollt. 3. Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön! So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehn 4. Wir stolze Menschenkinder sind eitel arme Sünder und wissen gar nicht viel; wir spinnen Luftgespinste und suchen viele Künste und kommen weiter von dem Ziel. 5. Gott, laß dein Heil uns schauen, auf nichts Vergänglichs bauen, nicht Eitelkeit uns freun; laß uns einfältig werden und vor dir hier auf Erden wie Kinder fromm und fröhlich sein. 6. Wollst endlich sonder Grämen aus dieser Welt uns nehmen durch einen sanften Tod: und wenn du uns genommen, laß uns in Himmel kommen, du unser Herr und unser Gott. 7. So legt euch denn, ihr Brüder, in Gottes Namen nieder; kalt ist der Abendhauch. Verschon uns, Gott, mit Strafen und laß uns ruhig schlafen und unsern kranken Nachbar auch. Matthias Claudius 1740—1815. 5. Mel. O Welt, ich muß dich lassen. ö nnn, Int mum— e.x —I.—‚.‚‚—‚—‚——.—— EH. 2—.——3— ö 7 1. Der rau- he Herbst kommt wie-der; jetzt stimm ich mei⸗ne ö ö ö ö — ů———.— 4.—— 1——.—....———— 39.— 22 1 2 ne Frne r 2— E z Eun dr,—— 0— ⸗ton. Die Som⸗-mer⸗lust ver⸗ — ö —————...———— ———* 2— +. ꝛ 1—— 2—.— 2 12 2— x 2 H 2 2 — ge ⸗ het; nichts in der Welt be ⸗ ste ⸗ het: der ss◻ 7 — Mensch muß end-lich selbst da-von. 2. Du, Gott und Herr der Zeiten, willst, daß wir uns bereiten zu unsrer wahren Ruh: stets zeigst du dein Gemüte, schickst uns aus milder Güte auch stumme, stille Lehrer zu. +—.— Die Ri wird des Ge der Ax fällt se verläss Und d dich de Was i Daß e geziert zu sein Schickt nimmt er mei und si so laß zu all Geistliche Lieder. 6. Wer mag der Welt Getümmel erwählen für den Himmel? Hilf, Jesu, Gottes Sohn, daß wir uns stets gewöhnen, uns nur nach dir zu sehnen und deinem heilgen Gnadenthron. 2. Die Rose läßt sich brechen, wird niemals widersprechen des Gartenherren Hand; der Apfel zum Genießen fällt selbst zu deinen Füßen, verlässet willig seinen Stand. 4. 44 Und du, Mensch, wolltst nicht eben Gieb einst durch deine Hände dich deinem Gott ergeben? mir auch ein selig Ende; ö Was ist dein größter Ruhm? die Welt ist nur Beschwer. 5 Daß er dich hat erschaffen, Was sie sich auserlesen, geziert mit Glaubenswaffen ist trüglich Thun und Wesen, 302 zu seinem ewgen Eigentum. ein trübes, ungestümes Meer. 5. Schickt er denn Kreuz undSchmerzen, nimmt er, was lieb dem Herzen: er meints doch allzeit gut; und sind wir Gottes eigen, so laßt uns stille schweigen zu allem, allem, was er thut. 8. Auf ihm schiff ich mit Sorgen: bring, wenn du willst, schon morgen mich in den sichern Port, daß mit der Engel Weisen ich ewig könne preisen dich, ewges Licht und Gnadenhort! Heinrich Albert 1604—1651. ö DDDRDRRRRRRR SPSSSII..ITIII... 2 E ö— Je⸗su Christ, die Sach, an der wir 1. Die Sach ist dein, Herr ist, kann sie nicht un⸗ter⸗ und weil es dei⸗ ne Sa⸗che v*.— , 2— 3ꝗ.—... ——2—— ö———.— U HE 1 +— ——4—1—— WI .EeEEEE EE ——..—————— ——— , 565 Licht em⸗por, wird ster⸗bend . Geistliche Lieder. 2— — 8 E 2 00—.—— ——— 2——.— ö n nrnene. 2 e 7— 2— hul⸗ her vom eig ⸗ nen We ⸗ sen los; im Ster⸗ben N—=— V..———— 1 IQ— .— .*———.. äö 3 los, von eig⸗nen We ⸗ sen los 2. Du gingst, o Jesu, unser Haupt, durch Leiden himmelan und führest jeden, der da glaubt, mit dir die gleiche Bahn. Wohlan, so führ uns allzugleich zum Teil am Leiden und am Reich; führ uns durch deines Todes Thor samt deiner Sach zum Licht empor; zum Licht empor durch deines Todes Thor. Samuel Preiswerk 1799—1871. ö—— —.— +— + 22.—— +.—— D2——.—— — 4 H——8—...2——.—.——..— 8 NI*——. 2 1— 1.— 1.—. F 0 x Fr7— 7 1. Du lie⸗ber, heil⸗ger, from-mer Christ, der für uns E. V 1 1 J XXI— I Æ.—E 8⁸—.— 12— 2.———— 12 ES....——. 2.́.—.— + 3 .———.— 8 2.——— 2—3.—. + 2....— 2 ist, da-mit wir sol ⸗len ——— —. v. Hie dunmn Inem. n Lunn. 3—..— — I.. +———— 2...— II 27 35 5 5 rein und rech- te Kin ⸗ der Got⸗tes sein! 2. 3. Du Licht, vom lieben Gott gesandt Du lieber, heilger, frommer Christ, in unser dunkles Erdenland, weil heute dein Geburtstag ist, du Himmelskind und Himmelsschein, drum ist auf Erden weit und breit damit wir sollen himmlisch sein! bei allen Kindern frohe Zeit. O segr o mac o bad in dei Geistliche Lieder. 4. 5. O segne mich, ich bin noch klein, Daß ich wie Engel Gottes sei, — o mache mir das Herze rein; in Demut und in Liebe treu, — o bade mir die Seele hell daß ich dein bleibe für und für: in deinem reichen Himmelsquell. du heilger Christ, das schenke mir! Ernst Moritz Arndt 1769—1860. — D..........—— — dee Lee ..,, te., —— I F— 2..—— i Reich; 1. Es ist ein Ros entsprun⸗gen aus ei⸗ner Wur⸗zel zart, wor; ö wie uns die Al⸗ten sun⸗gen, von Jes⸗se kam die Art npor; ů x— 2—..— + + + + D 7— P.. + 5——4 +2— 1871..—5 1 4 11.— ů— 0 E. +—— 2..—— 1 J— x und hat ein Blüm⸗lein bracht mit ten im kal ⸗ ten — 4—.— —3..——.———— —, i——— ———** LD 1 2 2——..— II 4* 2—— i ns Win⸗ter wohl zu der hal⸗-ben Nacht. 2. 8. 0 Das Röslein, das ich meine, Wir bitten dich von Herzen, davon Jesaias sagt, Gott, Vater aller Gnad, hat uns gebracht alleine durch dieses Kindleins Schmerzen, Marie, die reine Magd: die es empfunden hat: aus Gottes ewgem Rat wollst uns verhilflich sein, und hat sie ein Kind geboren daß wir ihm mögen machen wohl zu der halben Nacht. ein Wohnung hübsch und fein. — Vor 1600. —8 9. [Oder: Mel. Was macht ihr, daß ihr weinet.] H + 4 N N V V V— HU SS a.* ö E. hrist, E 7 5— 7 2 2— st, 5 breit 0 V ö 1. Es kennt der Herr die Sei⸗nen und hat sie stets ge⸗ TFI 498.. Geistliche Lieder. 8— 2 EI*. 225—34 7 + Sii—+ 2— 2 7 kannt, die Gro⸗ßen und. Klei⸗nen, in je⸗dem Volk und V) 9 7 70 Land; er läßt sie nicht ver ⸗ der⸗— er führt sie aus und — RH ein, im Le⸗ben und im Ster⸗ben sind sie und blei ⸗ben 2— ö— Le⸗ben und im Ster⸗ben sind sie sein, im 2. Er kennet seine Scharen am Glauben, der nicht schaut und doch dem Unsichtbaren, als säh er ihn, vertraut; der aus dem Wort gezeuget und durch das Wort sich nährt ½ und vor dem Wort sich Urt. und mit dem Wort sich wehrt.: Er kennt sie als die Seinen an ihrer Hoffnung Mut, die fröhlich auf dem einen, daß er der Herr ist, ruht, in seiner Wahrheit Glanze sich sonnet treu und kühn, „ die wunderbare Pflanze, die immerdar ist grün. 4. Er kennt sie an der Liebe, die seiner Liebe Frucht und die mit lauterm Triebe ihm zu gefallen sucht, und blei⸗ben sein. die andern so begegnet, wie er das Herz bewegt, 2) die segnet, wie er segnet, und trägt, wie er sie trägt. 5. So kennt der Herr die Seinen, wie er sie stets gekannt, die Großen und die Kleinen, in jedem Volk und Land, am Werk der Gnadentriebe durch seines Geistes Stärk, an Glauben, e Nerk. Liebe, als seiner Gnade Werk.: 6. So hilf uns, Herr, zum Glauben und halt uns fest dabei; laß nichts die Hoffnung rauben; die Liebe herzlich sei! Und wird der Tag erscheinen, da dich die Welt wird sehn, so laß uns als die Deinen zu deiner Rechten stehn. Karl Johann Philipp Spitta 1801—1859. en, iebe, auben uben; Geistliche Lieder. 10. P 22—8— L. — — 2. 1. Geh aus, mein Herz,. su ⸗che* in die⸗ ser n —2. NXS N ...T E ·ben; 121 Som ⸗ mer⸗ zeit an dei⸗ nes Got⸗ 195 Ga an der schönen Gär⸗ ten Zier und sie⸗he, wie sie mir und dir sich — — ge⸗ schmük ⸗ket 2. Die Bäume stehen voller Laub, das Erdreich decket seinen Staub mit einem grünen Kleide; Narcissen und die Tulipan, die ziehen sich viel schöner an : als Salomonis Seide. Die Lerche schwingt sich in die Luft, das Täublein fleugt aus seiner Kluft und macht sich in die Wälder; die hochbegabte Nachtigall ergötzt und füllt mit ihrem 1er. ½ Berg, Hügel, 4.— und Felder.:, Die Glucke führt ihr Völklein aus, der Storch baut und bewohnt sein Haus, das nenne Kire. speist die Jungen; der schnelle Hirsch, das leichte Reh ist froh und kommt aus dacn 7% ins tiefe Gras gesprungen.: I en sich aus- ge⸗schmük⸗ket ha⸗ben. — f Die Bächlein rauschen in dem Sand und malen sich und ihren Rand mit schattenreichen Myrten; die Wiesen liegen hart dabei und klingen ganz vom Lustgeschrei 2½ der Schaf und ihrer Hirten. 6. Die unverdroßne Bienenschar fleugt hin und her, sucht hier und dar ihr edle Honigspeise. Des süßen Weinstocks starker Saft bringt täglich neue Stärk und Kraft 23 in seinem sch Reise. Der Weizen wächset mit Gewalt; darüber jauchzet jung und alt und rühmt die große Güte des, der so überflüssig labt 3 5 mit so manchem Gut begabt : das menschliche Gemüte. 32* GWeistlich 8. Ich selber kann und mag nicht ruhn, des großen Gottes großes Thun erweckt mir alle Sinnen: ich singe mit, wenn alles singt, und lasse, was dem Höchsten klingt, à: aus meinem Herzen rinnen. 9. Ach, denk ich, bist du hier so schön und läßt dus uns so lieblich gehn auf dieser armen Erden: was will doch wohl nach dieser Welt dort in dem reichen Himmelszelt ) Uund güldnen Schlosse werden! e Lieder. 10. Welch hohe Lust, welch heller Schein wird wohl in Christi Garten sein! Wie muß es da wohl klingen, da so viel tausend Seraphim mit unverdroßnem Mund Stimm 7 ihr 1—9—8—. und O wär ich da!—— stünd ich schon, ach süßer Gott, vor deinem 2Wrn und trüge meine Palmen! So wollt ich nach der Engel Weis erhöhen deines Namens Preis 1 mit tausend schönen Psalmen. Paul Gerhardt 1607-1676. 1. Gro⸗ßer Gott, wir lo-ben dich! Herr, wir prei⸗sen Vor dir neigt die Er-de sich und be- wun-⸗dert „—————* 2 —5.— 2 2—0 K Pe!— det ne Lur le Wie du warst vor al-ler Zeit, D d e. V3. 333 x so bleibst du in E⸗ wig⸗keit 2. Alles, was dich preisen kann, Cherubim und Seraphinen, stimmen dir ein Loblied an; alle Engel, die dir dienen, rufen dir in selger Ruh: Heilig, heilig, heilig! zu. 3. Heilig, Herr Gott Zebaoth! Heilig, Herr der Kriegesheere! Starker Helfer in der Not! Himmel, Erde, Luft und Meere sind erfüllt von deinem Ruhm; alles ist dein Eigentum. Sieh hilf u leit u daß d Hilf, dich i Alle 2 dich 1 und z ochein sein! und schon, Thron Weis Ei. 1676. Geistliche Lieder. 4. Sieh dein Volk in Gnaden an, hilf uns, segne, Herr, dein Erbe, leit uns auf der rechten Bahn, daß der Feind es nicht verderbe. Hilf, daß es durch Buß und Flehn dich im Himmel möge sehn. —. Alle Tage wollen wir dich und deinen Namen preisen und zu allen Zeiten dir Ehre, Lob und Dank erweisen. Gieb, daß wir von Sünden heut und von Unfall sein befreit. 6. Herr erbarm, erbarme dich! Über uns, Herr, sei dein Segen! Leit und schütz uns väterlich, bleib bei uns auf allen Wegen: auf dich hoffen wir allein; laß uns nicht verloren sein! 1779. feh⸗le, hilft er doch so gern. Sei un⸗verzagt: bald der Morgen ————— x I.——— SSSD——— öDiiEeeee e Zs 12 EII tagt, und ein neu⸗er Frühling folgt dem Win⸗ter nach; in al⸗len Stürmen, in al⸗ler Not wird 2. Harre, meine Seele, harre des Herrn! er dich beschirmen, der treu⸗e Gott. größer als der Helfer ist die Not ja nicht. Alles ihm befehle, hilft er doch so gern. Ewige Treue, Retter in Not, Wenn alles bricht, Gott verläßt uns rett auch unsre Seele, du treuer Gott! nicht: Friedrich Räder 1815—1872. LIIII WIIII 13. FHEE— 2 V 5—— ... —44— + 1 +—. 7 7 7—— ———— E 7* 1. Her ⸗ bei, o ihr Gläu⸗bi⸗gen, fröh⸗lich tri⸗ um⸗ phie⸗ rend, o kom ⸗ met, o kom ⸗ met nach Beth ⸗le⸗ X + X — V—. D——.— hem! Se⸗het das Kind⸗lein, uns zum Heil ge⸗ bo⸗ ren! O à NRD.DINRISIIII— I..N + I 14.— j— N 3—3——.— N— 2.——.— 1.7 7 e, e, L Hl, lti,. las⸗set uns an ⸗be⸗ ten, o las⸗ set uns an ⸗be⸗ ten, o SIIIINI N NI las⸗set uns an ⸗-be⸗ten den Kö ⸗ nig! 2 Ehre sei Gott im Himmel und auf 3 15 ö Herr Erden! Konig der Ehren, Teeriaanren, O lasset uns anbeten, du ruhst in der Krippen im Erdenthal. o lasset uns anbeten,.— Gott, wahrer Gott, von Ewigkeit lasset uns anbeten den König! geboren! 4. O lasset uns anbeten, Dir, der du heute bist für uns ge⸗ o lasset uns anbeten, boren, o lasset uns anbeten den König! Jesu, Ehre sei dir und Ruhm! Dir, fleischgewordnes Wort des ew⸗ 8. gen Vaters! Kommt, singet dem Herren, o ihr O lasset uns anbeten, Engelchöre! o lasset uns anbeten, Frohlocket, frohlocket, ihr Seligen! lo lasset uns anbeten den König! Um 1819. ru Ob sie ob es o wen ruhe, Weins klagst eistliche lä⸗chelt ein — — NID——— —.— W. Au ⸗ge so hehr; hast du dies Lä⸗cheln ge⸗ se⸗ hen: III Ht ru⸗ he, was willst du 2. flehst du, er stillet dein Sehnen:„ Ob sich ein Wetter entladet, ruhe, was willst du mehr? ö ob es zu Kampf geht und Wehr, RL„ o wenn Jehovah dir gnadet: 4. HR ruhe, was willst du mehr? Wird in verlassenen Ständen 5. manchmal das Harren auch schwer, Weinst du, er zählet die Thränen; alles wird herrlich sich enden: n r n e N * + I. II klagst du, er giebt dir Gehör; ruhe, was willst du mehr? Friedrich Wilhelm Krummacher 1796—1868. 15. 4.—. ů 2 TSJZ..—.—2 +——.——— d auf—.7———.2—— 5. 2— SSIE EE +— ig! 1. Ich be⸗ te an die Macht der Lie ⸗be, die sich in ö ich geb mich hin dem frei ⸗ en Trie⸗be, mit dem ich e ward⸗ Ich will, an⸗statt an mich zu *— —————— 2—..— e—————.——4 —.2 3 LIIISUE 12..—* 12.—..—— 22—.e. 4—.— 3— den⸗ken, ins Meer der Lie ⸗be mich ver ⸗ sen ⸗ ken. 2. Wie bist du mir so sehr gewogen, und wie verlangt dein Herz nach mir! Durch Liebe sanft und stark gezogen, neigt sich mein Alles auch zu dir. Du traute Liebe, gutes Wesen, du hast mich, ich hab dich erlesen. 3 Ich fühls, du bists, dich muß ich haben; ich fühls, ich muß für dich nur sein: nicht im Geschöpf, nicht in den Gaben, mein Ruhplatz ist in dir allein. Hier ist die Ruh, hier ist Vergnügen, drum folg ich deinen selgen Zügen. 4. Für dich sei ganz meinHerz undLeben, Erlöser, du mein einzig Gut. Für dich hast du mirs nur gegeben, in dir es nur und selig ruht. Versühner meines tiefen Falles, für dich ist ewig Herz und alles. . Lob sei dem hohen Jesusnamen, in dem der Liebe Quell entspringt, von dem hier alle Bächlein kamen, aus dem der Selgen Schar dort trinkt: wie beugen sie sich ohne Ende! Wir falten mit die frohen Hände. 6. O Jesu, daß dein Name bliebe im Geist mir, drück ihn tief hinein! Laß deine süße Jesusliebe in Herz und Sinn gepräget sein! In Wort und Werk, in allem Wesen sei Jesus und sonst nichts zu lesen! Gerhard Tersteegen 1697-1769. —..— ö—— EEEEE 2——— 2..— Z...— EAEEEE — 8—— V 5 1— 1. Ich sag es je⸗dem, daß er lebt und auf ⸗er⸗stan⸗den ———.—— ö————̃— III E—.— +——— —8.—.. 2—— I L—2—4 2———.—. + 2. 583 2 2— 12.2.2 + EI nr E 4E ist, daß er in 2. Ich sag es jedem, jeder sagt es seinen Freunden gleich, daß bald an allen Orten tagt das neue Himmelreich. 3. Jetzt scheint die Welt dem neuen Sinn erst wie ein Vaterland; uns⸗ rer Mit⸗ te schwebt und wig bei uns ist. ein neues Leben nimmt man hin entzückt aus seiner Hand. 4. Hinunter in das tiefe Meer versank des Todes Graun, und jeder kann nun leicht und hehr in seine Zukunft schaun. Der du geht in und wé kommt Nun wé wenn vom V wird d seine! Wie e der be nein! in! Vesen lesen! 760. ö hehr —1 Der dunkle Weg, den er betrat, geht in den Himmel aus, und wer nur hört auf seinen Rat, kommt auch ins Vaters Haus. 6. Nun weine keiner mehr allhie, wenn eins die Augen schließt; vom Wiedersehn, spät oder früh, wird dieser Schmerz versüßt. 2¹N¹ 2 2 Es kann zu jeder guten That ein jeder frischer glühn; denn herrlich wird ihm diese Saat in schönern Fluren blühn. 8. Er lebt und wird nun bei uns sein, wenn alles uns verläßt; und so soll dieser Tag uns sein ein Weltverjüngungsfest. Georg Friedrich Philipp von Hardenberg(Novalis) 1772—1801. 17. H—————— E +—+. 1 1——.— WEs 2—.— 7—— 2 8 x +..— 8„—2. E 1. Im⸗ mer muß ich wie⸗ der le⸗ sen in dem Sq.I.I.I........ j q ——2 2 2 2— 22—.— 5 2 ‚ 4— wie er ist so 7⁵7 sanft ge⸗ é ů — Hüre, i.— —— 155.d we⸗sen, oh ne List und 2. Wie er hieß die Kindlein kommen, wie er hold sie angeblickt und sie in den Arm genommen und sie an das Herz gedrückt; 3. Wie er Hilfe und Erbarmen allen Kranken gern erwies und die Blöden und die Armen seine lieben Brüder hieß; 4. Wie er keinem Sünder wehrte, der bekümmert zu ihm kam, N ö ———— oh ⸗ne Trug; wie er freundlich ihn bekehrte und den Tod vom Herzen nahm. 5. Hat die Herde sanft geleitet, die sein Vater ihm verliehn, hat die Arme ausgebreitet, alle an sein Herz zu ziehn. 6. Immer muß ich wieder lesen, les und weine mich nicht satt, wie er ist so treu gewesen, wie er uns geliebet hat. Luise Hensel 1798—-1876. N. —— ——7 frem⸗den Blu⸗men blü⸗ hen, ruh⸗te 2. Hätt ich Schwingen, hätt ich Flügel, flög ich auf zu meinem Stern, über Meere, Thäler, Hügel, sonder Schranke, sonder Zügel folgt ich immer meinem Herrn. 3. Still und selig mit Marien ihm zu Füßen säß ich da, immer möcht ich vor ihm knieen, in mich seine Worte ziehen, hätt ihn immer hold und nah. 4. Ach das war ein schöner Segen, wann er mit den Jüngern ging auf den Feldern, auf den Wegen, jedes Herz wie Maienregen seinen Trost, sein Wort empfing! 5. Ander Los ward uns bereitet: wie auch blühet rings das Land, wie sich rings die Ferne breitet, der uns rufet, der uns leitet, unser holder Freund verschwand. mei⸗ ne See⸗le aus. 6. Aufgehoben, aufgenommen in den Himmel ist er nur; herrlich will er wiederkommen, seine Treuen, Stillen, Frommen folgen immer seiner Spur. 7 Will mich denn zufrieden geben, fassen mich im stillen Sinn; gall mein Denken, Sehnen, Streben, meine Lieb und auch mein Leben geb ich meinem Freunde hin. 8. Seinen Schwestern, seinen Brüdern will ich mich in Treue nahn, an den Armen, Blöden, Niedern will ich dankend ihm erwidern, was er liebend mir gethan. 9. Einst erklingen andre Stunden, und das Herz nimmt andern Lauf: Erd und Heimat ist verschwunden, und in seinen selgen Wunden löset aller Schmerz sich auf. Gottlob Ferdinand Maximilian von Schenkendorf 1783—1817. — die V. — Geistliche Lieder. 1. In dir ist Freu⸗de in al⸗lem Lei ⸗ de, o du durch dich wir ha⸗ben— du der I l sü ⸗ ßer Je ⸗ su püt. Hil ⸗fest von Schan-den,— wah ⸗ re Hei ⸗land bist. Zu dei ⸗ ner Gü ·te— ö . 7 S DSD..D‚ꝑ‚S‚......................— . e e Ha e n n. Saman:. dan H-.— 1. Y I. I 1. 2—.....—.— 4—.—. 5⁵6 1 2 —— 7+7 N ret⸗test von Ban⸗den; wer dir ver⸗trau ⸗et, hat wohl ge⸗ d steht un⸗ser Gmü⸗te, an dir wir kle⸗ben im Tod und ASE SS... — 2.——.—2—2 1.— 2Z.‚.‚..i‚‚‚ ‚ — F + 1 ‚— 1. 2— 2.——.— V 5 bau ⸗et, wird e⸗ wig blei ⸗ ben, Hal ⸗le⸗ lu⸗ jah. ů Le⸗ben; nichts kann uns schei ⸗ den, Hal⸗le⸗ lu ⸗ jah. 2. freuen uns alle Wenn wir dich haben, zu dieser Stunde, kann uns nicht schaden Hallelujah. AE n el, Welt, Sünd oder Tod; Wir jubilieren 4 asts in Händen, und triumphieren, kannst alles wenden, lieben und loben wie nur heißen mag die Not. dein Macht dort oben Drum wir dich ehren, mit Herz und Munde, dein Lob vermehren Hallelujah. mit hellem Schalle, 1666. 1. Laßt mich gehn, laßt mich gehn, daß ich Je⸗sum mö⸗ ge sehn! Mei ⸗ ne Seel ist voll Ver ⸗-lan-gen, ihn auf e⸗ wig zu 2. Süßes Licht, süßes Licht, Sonne, die durch Wolken bricht: o wann werd ich dahin kommen, daß ich dort mit allen Frommen schau dein holdes Angesicht? 3. Ach wie schön, ach wie schön ist der Engel Lobgetön! Hätt ich Flügel, hätt ich Flügel, flög ich über Thal und Hügel heute noch nach Zions Höhn. um ⸗fan⸗ gen un G 25—.—— .... d vor sei⸗ nem Thron zu stehn. 4. Wie wirds sein, wie wirds sein, wenn ich zieh in Salem ein, in die Stadt der goldnen Gassen? Herr, mein Gott, ich kanns nicht fassen, was das wird für Wonne sein. 5. Paradies, Paradies, wie ist deine Frucht so süß! wird uns sein, als ob wir träumen: bring uns, Herr, ins Paradies. ustav Friedrich Ludwig Knak 1806-1878. 21. à — u 8 x V—. V— —.— — E e rni; n; 8—— E iR 1. Lobt froh den Herrn, ihr ju⸗gend⸗li⸗ chen Chö⸗re! Er —— ————+— V V—— 2—————*— E. .. Hiune I Li.——4— hö ⸗ ret gern ein Lied zu sei⸗ ner Eh⸗re: lobt r EE ————— 5—2..— l RE froh den Herrn, lobt froh den Herrn! Unter deinen Lebensbäumen Es sche zu sein aus ur ein Lie lobt fr lobt fr Vom 9 laß un Das L zu dein lobt fr lobt fr Va⸗ Hab ie sieh es Deine macht Alle, d Gott, N — tuf hn. in, ssen? nicht in. umen: es. 1878. XX 76 Er — lobt — — X. Geistliche Lieder. 2.— Es schall empor zu seinem Heiligtume aus unserm Chor ein Lied zu seinem Ruhme: lobt froh den Herrn, lobt froh den Herrn! 3. Vom Preise voll laß unser Herz dir singen! Das Loblied soll zu deinem Throne dringen: lobt froh den Herrn, lobt froh den Herrn! 4. Wir stammeln hier; doch hörst du unser Lallen zum Preise dir mit Vaterwohlgefallen. Dir jauchzen wir, dir singen wir. . Einst kommt die Zeit, wo wir auf tausend Weisen — o Seligkeit!— dich, unsern Vater, preisen von Ewigkeit zu Ewigkeit. Georg Geßner 1765—1843. 22. —..—— 22—•.—————— ————— 3— —— H D e E ————.——— a n 72 5 + 25 2— 1. Mü⸗de bin ich, geh zur Ruh, schlie⸗ße bei⸗de Aug⸗lein zu: , — 7—4.— 7 2—.—9— 2Z—— e re——..————.————— 2—.— EW.‚‚‚‚.s. +— 2— 1 2. + 1—0—— 71 1 V Va⸗ter, laß die Au⸗ gen dein ü⸗ber mei⸗nem Bet ⸗te sein. 2. Hab ich Unrecht heut gethan, sieh es, lieber Gott, nicht an. Deine Gnad und Jesu Blut macht ja allen Schaden gut. 3. Alle, die mir sind verwandt, Gott, laß ruhn in deiner Hand; alle Menschen, groß und klein, sollen dir befohlen sein. 4. Kranken Herzen sende Ruh, nasse Augen schließe zu. Laß den Mond am Himmel stehn und die stille Welt besehn. Luise Hensel 1798-1876. 1. Nun sin⸗get und seid —— F— 2.2=.—— — — froh, jauchzt al ⸗le und sagt EIIII so: Un⸗sers Her⸗zens Won ⸗ ne liegt in bloß und leuch⸗tet wie die Son⸗ne in sei- ner Mut⸗ ter 2— Schoß. Du bist A 2. Sohn Gottes in der Höh, nach dir ist mir so weh! Tröst mir mein Gemüte, o Kindlein zart und rein, durch alle deine Güte, 0 liebstes inch Ein ½ Zeuch mich hin nach dir!: 3. Groß ist des Vaters Huld, der Sohn tilgt unsre Schuld; wir warn all verdorben und O, du bist A und durch Sünd und Eitelkeit; — hat er uns erworben ie ewge Himmelsfreud. , Eia, wärn wir da!: 4. Wo ist der Freuden Ort? Ach nirgends mehr denn dort, da die Engel singen zusamt den Heilgen all, und wo die Psalmen klingen im hohen Himmelssaal. „ Eia, wärn wir da! 1648. (Nach: In dulci jubilo. 14. Jahrh.) . 2 ISII. 7 I 7— 2 1. O du fröh⸗li ⸗che, o du se⸗li⸗ ge, gna⸗den⸗ freue, f. O du fr b König h Freue, O du fr b Welt la st freue, f. O du fu b Tod ist freue, f. 0 hen ter N II hrh.) ö den⸗ Geistliche ieder. brin⸗gen⸗de Weih⸗nachts⸗zeit! Velt ging ver ⸗lo ⸗ ren, Christ ö— —— SZ...SCZ..270—...—.——— D E 5————3......—.. +7——— 2 ........——— e d vien dn ee,. x s/ 453 333 18——— + ist ge ⸗ bo⸗ ren: freu ⸗e, freu⸗e dich, o Chris⸗ten ⸗heit! 2. O du fröhliche, o du selige, gnaden⸗ bringende Weihnachtszeit! Christ ist erschienen, uns zu ver⸗ sühnen: freue, freue dich, o Christenheit! 3. O du fröhliche, o du selige, gnaden⸗ bringende Weihnachtszeit! König der Ehren, dich wolln wir hören. Freue, freue dich, o Christenheit! O du fröhliche, o— selige, gnaden⸗ bringende Osterzeit! Welt lag in Banden, Christ ist er⸗ standen: freue, freue dich, o Christenheit! 2. O du fröhliche, o du selige⸗ gnaden⸗ bringende Osterzeit! Tod ist bezwungen, Leben errungen: freue, freue dich, o O du fröhliche, o 5 selige, gnaden⸗ bringende Osterzeit! Kraft ist gegeben, ihm 1a ßt uns leben! Freue, freue dich, o Christenheit! 4. O du fröhliche, o du selige, gnaden⸗ bringende Pfingstenzeit! Christ, unser Meister, heiligt die Geister freue, freue vie, o Christenheit! O du fröhliche, o 93 selige, gnaden⸗ bringende Pfingstenzeit! Führ, Geist der Gnade, uns deine Pfade. Freue, freue dich, o Christenheit! 3. O du fröhliche, o du selige, gnaden⸗ bringende Pfingstenzeit! Uns, die Erlösten, Geist, willst du trösten: freue, freue dich, o Christenheit! Johannes Daniel Falk 1768—1826. 25. 8—— 4*.— r Vrre eer 22. dn Ee. En 2 äi 1. se⸗lig Haus, wo man dich auf⸗ge⸗ nom⸗men, wo un⸗ ter al⸗len Gäs⸗ten, die da kom⸗men, . RINNN. Geistli che Lieder. X 4 U DDRR ‚ CEss du der ge⸗fei⸗ert ⸗ste und li 5 ö 7 5 50 du wah⸗rer See⸗lenfreund, Herr Je⸗ su Christ, eb⸗ste bist; wo—— 4631 dir ent⸗ge⸗gen schla⸗gen, und al⸗ler Au⸗gen freu-dig auf 1 dei⸗nes Winks ge 2. O selig Haus, wo Mann und Weib n einer, in deiner Liebe eines Geistes sind, als beide eines Heils gewürdigt, keiner im Glaubensgrunde anders ist ge⸗ sinnt; wo beide unzertrennbar an dir hangen in Lieb und Leid, Gemach und Un⸗ gemach, und nur bei dir zu bleiben stets verlangen an jedem guten wie am bösen Tag. 2 5. O selig Haus, wo man die lieben Kleinen mit Händen des Gebets ans Herz dir legt, wo al⸗ler Lip⸗pen dein Ge⸗bot er ⸗ fra⸗gen, ꝗRPRPRRTRRRTR —.3—4— + 2...—. 2... + 1 II — +.——. 4I —3— Es 3—— ö=q— 1 1 7* 2— IJ II ⸗wär⸗tig stehn. mit mehr als Mutterliebe hegt und pflegt; zu deinen Füßen gern sich sammeln und horchen deiner süßen Rede zu und lernen früh dein Lob mit Freu⸗ den stammeln, sich deiner freun, du lieberHeiland, du. 4. O selig Haus, wo Knecht und Magd dich kennen wessen Augen auf sie wo sie und wissend, sehn, bei allem Werk in einem Eifer brennen, daß es nach deinem Willen mag geschehn; als deine Diener, deine Hausge⸗ nasses in Demut willig und in Liebe frei, das Ihre schaffen froh und unver⸗ du Freund der Kinder, der sie als die Seinen ö drossen, in kleinen Dingen zeigen große Treu. ———— O selig wo mar o selig Magd nen auf sie bausge⸗ be frei, unver⸗ ße Treu. Geistliche Lieder. 5 5. und aller Arzt und aller Tröster O selig Haus, wo du die Freude bist: teilest, bis jeder einst sein Tagewerk voll⸗ wo man bei keiner Freude dein ver⸗ endet, gißt; und bis sie endlich alle ziehen aus o selig Haus, wo du die Wunden dahin, woher der Vater dich gesendet, heilest ins große, freie, schöne Vaterhaus. Karl Johann Philipp Spitta 1801-1859. 26. 1. Os⸗tern, Os⸗tern, Früh⸗lings⸗we ⸗ hen! Os⸗tern, Os⸗tern, — V . eee...— —..—. SSEeee‚.. ——— +——. e e, dr ä Auf ⸗ er ⸗ste ⸗ hen aus der tie fen Gra⸗bes⸗ nacht, — 3 2— .—————..—..—2 Er I .... I e. Ke—.—.— ö aus der tie ⸗fen Gra⸗ bes-nacht! Blu-men sol⸗ len — 2—— öS FIFIFIF FIFFIPIPIPIPSPIPIPIIIITIII.I—— S.IIII ..—— fröh⸗lich blü ⸗hen, Her⸗zen sol⸗len heim ⸗lich glü⸗ hen; —...—.——— ö·SꝗSiPꝑPꝑP S............ 2.—.....—— 1 176 denn der Hei-land ist er⸗wacht! 2. 3. Trotz euch, höllische Gewalten! Der im Grabe lag gebunden, Hättet ihn wohl gern behalten, hat den Satan überwunden, der euch in den Abgrund zwang7 n und der lange Kerker bricht.: Mochtet ihr das Leben binden? Frühling spielet auf der Erden, Aus des Todes düstern Gründen Frühling solls im Herzen werden, dringt hinan sein ewger Gang. herrschen soll das ewge Licht. 33 LIII IIIN LI 4. Alle Schranken sind entriegelt, alle Hoffnung ist versiegelt, und beflügelt jedes Herz. Und es klagt bei keiner Leiche nimmermehr der kalte, bleiche, gottverlaßne Heidenschmerz. 5. Alle Gräber sind nun heilig, Grabesträume schwinden eilig, n seit im Grabe Jesus lag. Jahre, Monde, Tage, Stunden, Zeit und Raum, wie schnell ver⸗ schwunden, und es scheint ein ewger Tag. Gottlob Ferdinand Maximilian von Schenkendorf 1783— 1817. 27. — I.I. EAE ů IEDE —*—— 0 +. 1 2 LS——— L L 2 132 2 1. Schön⸗ster Herr Je ⸗ su, Herr⸗scher al-ler En ⸗den, —..— ö— IISISSSRDiiESS.. —2—.———* .i.. T[ x— I Got ⸗ tes und Ma ⸗ ri ⸗ en Sohn! Dich will ich lie-ben, —U n 0— ————.— 2* 2— 2Z.— I 2. ——.—— dich will ich eh- ren, du mei⸗nes Her-zens Freud und Kron. 2 Schön sind die Wälder, schöner sind die Felder in der schönen Frühlingszeit: Jesus ist schöner, Jesus ist reiner, der unser traurig Herz erfreut. 3. Schön leucht't die Sonne, schön leucht't der Monde und die Sternlein allzumal: Jesus leucht't schöner, Jesus leucht't reiner 4. Schön sind die Blumen, schöner sind die Menschen, die in frischer Jugend sein. Sie müssen sterben, müssen verderben: Jesus lebt in Ewigkeit. 5. Alle die Schönheit Himmels und der Erden sind verfaßt in dir allein. Keiner soll werden lieber auf Erden als alle Engl im Himmelssaal. als der schönste Jesus mein. 167⁷. du In dei mein s und m in Fre Laß ru dein a⸗ es will und gl nur nimm denn mei-ne Hän⸗de und füh-re mich an mein se ⸗-lig En⸗- de und e-wig=lich. 0 EEN 1— IiEEEE.— 2—9 2— 2+——— 7**„*I— 2. 2— — mag al ⸗ lein nicht ge ⸗ hen, nicht ei-nen Schritt: wo ——— Lin.9—4———— den, 6 H——t e n,—..——.— —————.—.—“ —— du wirst gehn und ste- hen, da nimm mich mit. 2. 3. In dein Erbarmen hülle Wenn ich auch gleich nichts fühle ben, mein schwaches Herz von deiner Macht, und mach es gänzlich stille in Freud und Schmerz. — Laß ruhn zu deinen Füßen 6 dein armes Kind: es will die Augen schließen du führst mich doch zum Ziele auch durch die Nacht: so nimm denn meine Hände und führe mich bis an mein selig Ende — und glauben blind. und ewiglich! Julie von Hausmann 1826. ron. 29. ö r ö DDD——— 0 8——;——.—.—4—— 7 2 5—— 5—8 8—— , 1. Stil⸗le Nacht, hei⸗li⸗ge Nacht! Al-les schläft, ein⸗sam wacht ADNNEEENNNN ,r. B—.————— —.* 2 7 E. V 1. ö 167½. nur das trau⸗te, hoch⸗hei ⸗li⸗ ge Paar. Hol⸗der Kna⸗be im 33* *9.—— nnmsliᷓiiiinnnnnnnn *—. lok⸗ki⸗gen Haar, schlaf in himmli⸗scher Ruh, schlaf in himmlischer Ruh. fürst. Höh! 2. 1 7 Kind. Stille Nacht, heilige Nacht! Stille Nacht, heilige Nacht! ö Dirchr erst kund gemacht, Gottes Sohn, o wie lacht— durch der Engel Hallelujah Lieb aus deinem göttlichen Mund,— tönt es laut von fern und nah: da uns schlägt die rettende 4 ö „ Christ, der Retter, ist da!:„ Christ, in deiner Geburt! Joseph Mohr 4 133 grü⸗ 1. Toch ⸗-ter Zi⸗on, freu⸗ e dich, jauch ⸗ ze 2. Ho ⸗ si ⸗ an⸗na, Da„vids Sohn, sei ge⸗ 3. Ho ⸗ si ⸗ an⸗na, Da ⸗ vids Sohn! Sei ge⸗ laut, Je ⸗ ru sa ⸗lem! Sieh dein Kö ⸗ nig seg⸗ net dei nem Volk! Grün de nun dein grü⸗ßet, Kö nig mild! E wig steht dein kommt zu dir, ja er kommt, der Frie e ⸗ wig Reich, Ho si ⸗ an ⸗ na in Frie ⸗W dens⸗thron, du des ew⸗-gen Va — — — — ——— 2 — — — — — vids Sohn! Sei an⸗ na, o ⸗ si H 2.— 2 2— —1 IFT 5 x Li Un ⸗ ter em⸗por! dich schwin ⸗ ge le, den, See wei ⸗su Hän ⸗de Je hen⸗de; be fleug 518 Geistliche Lieder. 2. 5. Laßt mich gehen, laßt mich laufen O wie bald kannst du es machen, zu dem Haufen daß mit Lachen derer, die des Lammes Thron unser Mund erfüllet sei! nebst dem Chor der Seraphinen Du kannst durch des Todes Thüren schon bedienen träumend führen mit dem reinsten Jubelton. und machst uns auf einmal frei. 3. 6. Löse, erstgeborner Bruder, Du hast Sünd und Straf getragen; doch die Ruder Furcht und Zagen meines Schiffleins, laß mich ein muß nun ferne von mir gehn. in den sichern Friedenshafen Tod, dein Stachel liegt darnieder: zu den Schafen, meine Glieder die der Furcht entrücket sein. werden fröhlich auferstehn. 4. 7. Nichts soll mir am Herzen kleben, Gottes Lamm, dich will ich loben süßes Leben, hier und droben was die Erde in sich hält. mit der herzlichsten Begier; Sollt ich noch in dieser Wüsten du hast dich zum ewgen Leben länger nisten? mir gegeben: Nein, ich eil ins Himmelszelt. hole, Heiland, mich zu dir! Johann Ludwig Konrad Allendorf 1693-1773. 32. Mel. O du Liebe meiner Liebe.(Herz und Herz vereint zusammen.) — 6 SISDSISISSISSI 2..— 1. Va⸗ter, dei⸗nes Geis⸗tes Wehen durch die gan-ze Christenheit läßt uns schon von fer⸗ne se⸗Hen dei-nes Reiches Herrlichkeit; — denn dein Wort wird aus-ge-spen-det durch die gan-ze wei⸗te Welt, ů 2 mil⸗li⸗o⸗nen⸗weis ge-sen-det auf das gro-ße ⸗ ker⸗feld. hen, hüren rei. agen; t. ieder: oben Welt, — — 2 Bald wird dieser Same blühen allenthalben hoch und hehr, denn Evangelisten ziehen über Inseln, Land und Meer. Um die Saaten zu begießen, Geist der Pfingsten, komm herab! Laß die Lebensströme fließen bis zum Grabe tief hinab. Geistliche Lieder. 3. Sei gegrüßt, du ewger Morgen, steige, Sonne, bald empor! Weicht nun, all ihr bangen Sorgen, Glanz des Herrn, brich schnell hervor! Seht, der Berge Spitzen glühen schon im ewgen Morgenlicht, und die Frühlingsblumen blühen: Brüder alle, zweifelt nicht! Johann Heinrich Jung, genannt Stilling 1740—1817. VII—* 0 W.. + +— DSISS SPSPSISSISS I AEAIE LI— 1 — 2— 2 6 1. Was macht ihr, daß 9+.— wei⸗net und bre⸗chet mir mein EE ISSSN 144 2.. 7 + T Herz? Im Herrn sind wir ver ei-net und blei⸗bens al⸗ler⸗ — 8—8—— ᷓü‚D‚D‚g..?= /DRDRDDHDHq‚ IIIIFIFITITITTTtt.t.t.rt.t..r.rr..&.'&'&kæꝛéCbõ5TCTCTRT*?*'%æ'æRHT 7 5 V 7 2 V wärts. Das Band, das uns ve. bin det, löst *— 6— N—., äSII —— 7 7 7 V we⸗der Zeit noch Ort: was in dem Herrn sich fin-det, das währt in ihm auch fort, das währt in ihm auch fort. IIII . 2. Man reicht sich wohl die Hände, als sollts geschieden sein, und bleibt doch ohne Ende im innigsten Verein. Man sieht sich an, als sähe man sich zum letzten Mal, und bleibt in gleicher Nähe 23½ dem Herrn doch überall. 3. Man spricht: Ich hier, du dorten du ziehest, und ich bleib; und ist doch aller Orten ein Glied an einem Leib. Man spricht vom Scheidewege und grüßt sich einmal noch und geht auf einem Wege in einer Richtung doch. I 4. Was sollen wir nun weinen und so gar traurig sehn? Wir kennen ja den Einen,— mit dem wir alle gehn. In einer Hut und Pflege,— geführt von einer Hand, auf einem sichern Wege ins eine Vaterland. — 5. So sei denn diese Stunde nicht schwerem Trennungsleid, nein, einem neuen Bunde mit unserm Herrn geweiht. Wenn wir uns ihn erkoren zu unserm höchsten Gut, sind wir uns nicht verloren, „ wie weh auch Scheiden thut. Karl Johann Philipp Spitta 1801—1859. 1. Weil ich Je⸗su Schäflein bin, freu ich mich nur im-mer-hin Weiß in de 4 — I + SS i ü⸗ber mei⸗nen gu⸗ten Hir⸗ten, der mich schön weiß zu be-wir⸗ten, II der mich lie⸗bet, der mich kennt und bei 2 Unter seinem sanften Stab geh ich ein und aus und hab unaussprechlich süße Weide, daß ich keinen Mangel leide; und so oft ich durstig bin, führt er mich zum Brunnquell hin. mei⸗nem Na⸗men nennt. 3. Sollt ich denn nicht fröhlich sein, ich beglücktes Schäfelein? Denn nach diesen schönen Tagen werden Engel heim mich tragen in des Hirten Arm und Schoß. Amen, ja mein Glück ist groß! Luise von Hayn 1724-1782. 859. — Geistliché Reder. ——— 1. Weißt du, wie viel Sternlein ste⸗ hen an dem blauen Himmels⸗ Weißt du, wie viel Wol⸗ken ge⸗ hen weit⸗hin ü⸗ber al ⸗le 251.7 Gott der Herr hat sie ge-zäh⸗let, daß ihm auch nicht ei⸗nes — ö—.— 1.—. ö dnne mn Le e dar. ii. En n. S.....ITIIII..I..I..I...... II —— feh⸗let an der gan⸗zen gro⸗ßen Zahl, an der gan⸗zen gro⸗ßen Zahl. 2. 3. Weißt du, wie viel Mücklein spielen Weißt du, wie viel Kinder frühe in der heißen Sonnenglut, stehn aus ihrem Bettlein auf, wie viel Fischlein auch sich kühlen daß sie ohne Sorg und Mühe in der hellen Wasserflut? fröhlich sind im Tageslauf? Gott der Herr rief sie mit Namen, Gott im Himmel hat an allen daß sie all ins Leben kamen, seine Lust, sein Wohlgefallen; 2: daß sie nun so fröhlich sind.:n kennt auch dich und hat dich lieb.: Wilhelm Hey 1789—1854. +—— 2— 1 7—2— .— ELia—.—EFE 22— 2 S—3.—..—..—. e, E— 2 S 2—— 2* 22 1.— FSIII 1 ihn nur ha⸗ be, wenn er mein nur ist, wenn mein l ö Geistliche Lieder. —˖——..J‚.‚‚‚I‚ — 2.—————— E—.— IZ.— — 2 + 27———————½ nie ver⸗gißt: weiß ich nichts von Lei-de, füh ⸗le nichts als An⸗dacht, Lieb und Freu ⸗de. 2 Wenn ich ihn nur habe, laß ich alles gern, folg an meinem Wanderstabe treugesinnt nur meinem Herrn; lasse still die andern 3. Wo ich ihn nur habe, ist mein Vaterland; und es fällt mir jede Gabe wie ein Erbteil in die Hand. Längst vermißte Brüder breite, lichte, volle Straßen wan⸗ find ich nun in seinen Jüngern dern. wieder. Georg Friedrich Philipp von Hardenberg(Novalis) 1772—1801. 37. Mel. So nimm denn meine Hände. ——————— — L* EEEE 23 1. Wie könnt ich ru- hig schla-fen in dunk⸗ler Nacht, wenn ich, o Gott und Va ⸗ter, nicht dein ge-dacht? — ö Lre d e La n R —„—————— — + E.—2————.——— —. dir, bei dir ist Frie-den und Se ⸗ lig⸗keit. ——42.ß—ß7 4 ein rei das di in Gli we U ¹+ * —..— 2. O decke meine Mängel mit deiner Huld; du bist ja, Gott, die Liebe und die Geduld. Gieb mir, um was ich flehe: ein reines Herz, das dir voll Freuden diene in Glück und Schmerz. Geistliche Lieder. 3. Auch hilf, daß ich vergebe, wie du vergiebst, und meinen Bruder liebe, wie du mich liebst: so schlaf ich ohne Bangen im Frieden ein und träume süß und stille und denke dein. Agnes Franz 1794-1843. Ii ö II 7 +7—* SII— ——— 2.—.— 2.—.—5 94—.— 25* 2——. 1..— I——.—— 5—⁴ 2 1. Wie mit grimmgem Un-ver⸗stand Wel⸗len sich be⸗ —...—— ö.— 14 —.2 n an muna. Dir/ n dur E.. re re.— 9 S..SIJI‚IIIJIrreE—.—.— —.—.——.— 4.— 8 2 + 7 5, E 7 d n R we⸗gen! Nir⸗gends Ret⸗tung, nir⸗gends Land vor des Sturmwinds ö 4* 4 4 4—— é ——— + L„——— ö + +7 9.—..— 2 2—.—0 +.. +7 EI.— 5—.—— 3 2.—3—4 2 2.— —jßj—— SDĩD‚‚D———— é — S—— ö B ei⸗- ner ists, der .DꝑDꝑDꝑI‚I‚III‚I‚‚PRP‚PT— ——— 5 5—2— 2.———.——..— Si... —— uns be⸗wacht: Christ Ky-ri ⸗e, du wan⸗ delst auf der See! Wie vor unserm Angesicht Mond und Sterne schwinden! Wenn des Schiffleins Ruder bricht, wo dann Rettung finden? Keine Hilf, als bei dem Herrn: er ist uns der Morgenstern. Christ Kyrie, 2—86 uns auf 120557 Kyrie, ja WSeet 3 die ee! See! 3. Nach dem Sturme fahren wir sicher durch die Wellen, lassen, großer Schöpfer, dir unser Lob erschallen; lobet ihn mit Herz und Mund, lobet ihn zu jeder Stund! Weiskliche Lieder. 4. Einst in meiner letzten Not laß mich nicht versinken! Soll ich von dem bittern Tod Well auf Welle trinken: reiche mir dann liebentbrannt, Herr, Herr, deine Glaubenshand! Christ Kyrie, komm zu uns auf die See! See! Johannes Daniel Falk 1768—1826. 39. Mel. Der Mond ist aufgegangen. D——.— —. r.. Has e,, aer is. m.. .—, SSSE 1. Wie ru⸗hest du so stil⸗le in dei⸗ner wei⸗ßen Hül⸗le, du ö u. 1.— N I 1⁴—— ED—..————25 ——.——.—.——— ——..—————.— ERE müt⸗ ter ⸗li ⸗ ches Land! Wo sind des Früh⸗lings Lie⸗der, des Som⸗mers bunt Ge⸗fie⸗-der und Du schlummerst nun entkleidet; kein Lamm und Schäflein weidet auf deinen Aun und Höhn; der Vöglein Lied verstummet, und keine Biene summet: doch bist du auch im Schlummer schön. 2 3 Die Zweig und Astlein schimmern, und tausend Lichter flimmern, wohin das Auge blickt. Wer hat dein Bett bereitet, die Decke dir gespreitet und dich so schön mit Reif geschmückt? dein be⸗blüm⸗tes Fest⸗ge⸗wand? 4. Der gute Vater droben hat dir dein Kleid gewoben, er schläft und schlummert nicht. So schlummre denn im Frieden! Der Vater weckt die Müden zu neuer Kraft und neuem Licht. E 8 . Bald in des Lenzes Wehen wirst du verjüngt erstehen zum Leben wunderbar. Sein Odem schwebt hernieder: dann, Erde, stehst du wieder mit einem Blumenkranz im Haar. Friedrich Adolf Krummacher 1767—1845. — Geistliche Lieder. sanft ruhn, al ⸗le die Se ⸗li⸗gen, 1 PIITTTCTCRT —— EE 35 e—..... +Ꝙ•c V 7 d ö ö von ih⸗ rer Ar-beit, die sie in Gott ge⸗than, — , d— 5— AE&— .—.—.——— DDDDEEEE&ÆE — H +.— II 2+......‚.‚...— L +— ö— 535 0 und ih⸗ re Wer⸗ke fol⸗ gen ih- nen nach in des — re — et et, d.. xe, n Eun,—— EEESSSESEE.... nd? ů e ⸗ wi⸗gen Frie ⸗ dens Hüt⸗ten. 2. dann wird, was Wiusdlieh⸗ ver⸗ Von ihren Augen wischt er die weslich, 11 0 Thrühten ab, himmlisch und jugendlich aufer⸗ 4 sie kommen freudig, bringen die stehen. ht. Garben ein, ö die weinend gingen, edlen Samen trugen in Hoffnung, in Lieb und Glauben. 3. Wenn einst die Stimme wieder sie auferweckt des Menschensohnes, die durch die Gräber dringt, 4. Preis, Ruhm und Ehre sei dir, o ott, gebracht für deine Werke, die du an uns gethan: daß, wie in einem alle sterben, also in einem sie wieder leben. Samuel David Roller 1779—1850. 41. Mel. O selig Haus, wo man dich aufgenommen 2. — 6— FE ö—.— ö—.— —* ö EEETTT—.—— x 88— ö 7 ö ö 1. Wie wird uns sein, wenn end⸗lich nach dem schwe⸗ren, doch wir aus der Frem-de in die Hei-mat keh⸗ren und —— ö ö ö— — 2 8 en n 42 . ne nach dem letz-ten aus⸗ge⸗kämpf⸗ten Streit it, —* ir d ein⸗ziehn in das Thor der CE'- wig⸗ke waun ir en 4—.—⁰—————— ö—— 7—— ö vn SD‚‚I‚————. 4— 2 SeE.SEE— I FP 7 ⸗ten Staub von un⸗sern Fü⸗ßen, den letz-ten Schweiß vom Fii=— An⸗ ge⸗ sicht gewischt und in der Nä-he se⸗hen und be⸗ grü⸗ßen, was oft den Mut im Pil⸗ger⸗thal er⸗frischt! 2. jund nicht zurückgescheucht von Wie wird uns sehel wenn wir vom Schuld und Pein llen Strahle als Himmelsbürger, Gottes Haus⸗ des ewgen Lichtes übergosen stehn, genossen und— o der Wonne!— dann zum eintreten dürfen in der Selgen ersten Male Reihn! uns frei und e—16 aller Sünde. x— wenn wir durch Leinen Makel aus⸗Wie wird uns sein, wenn nun dem geschlossen Liebeszuge zu de mit 1 die f wenn wie und erblit Wie Kom daste ihm die A von Pein Haus⸗ Selgen in dem I zu dem, der uns den Himmel auf⸗ ethan, mit ungehaltnem, sehnsuchtsvollem Fluge die frei gewordne Seele folgen kann, wenn nun vom Aug des Glaubens lichte Hülle, wie Nebel vor der Morgensonne, fällt, und wir den Sohn in seiner Got⸗ tesfülle erblicken auf dem Thron als Herrn der Welt! 4. Wie wird uns sein, wenn wir ihn hören rufen: Kommt, ihr Gesegneten! wenn wir, Sre um Menschennot und Herzenshär⸗ tigkeit, die Wunden, die das teure Blut vergossen, das uns vom ewgen Tode hat befreit! D. Wie wird uns sein! O was kein Aug gesehen, kein Ohr gehört, kein Menschensinn empfand, uns werden, wird an uns geschehen, wenn wir hineinziehn ins gelobte zand I das wird Wohlan, den steilen Pfad hinan⸗ im Licht 6 geklommen!— .„Es ist der Mühe und des Schwei—— dastehend an des Gottesthrones 14— wert. Shid E — FO„ + ihm schauen en aundi Ange⸗ dahin zu eilen und dort anzu⸗ 4 ihm schauen in sich gnädig Ange⸗ kommen, ö wo mehr als wir verstehn der 4 die Augen sehn, die einst von Thrä⸗ 5. 10 10 h Herr beschert. 4 nen flossen t, Karl Johann Philipp Spitta 1801-1859. ö d nf n 42. Einzelne. 2+ 2—.— 3— ——.. DIDIDPITTI D.De. üß.:i:r.,; — ö 3 raetl 53— x 1. Wir pflügen und wir streuen den Sa⸗-men auf das Land, doch — 2......— —. 4222—. + 5—— 6 Wachs⸗tum und Ge⸗ dei- hen steht in ..——— — ů—32 — 0. Sꝗ q‚‚I‚.3‚I‚‚.‚.‚‚‚—— —5 SIAIIII‚‚‚‚“ 2.— —.————— *18 thut mit lei⸗sem We⸗hen sich mild und heim ⸗-lich auf und —————— .— ö ., Al⸗le gu ⸗te Ga⸗be kommt her von Gott dem Herrn, drum à ö— 2Z...2— V᷑ + +7— +.— 1—— ⁊᷑⁊˖᷑—24 4 2 2.* 3—— IG—+&I——);].... 2. 7 — E 7 1 10 2*. 1 2 5 2 AWII7 dankt ihm, dankt, drum dankt ihm, dankt und hofft auf ihn! 2. Er sendet Tau und Regen und Sonn und Mondenschein und wickelt seinen Segen gar zart und künstlich ein und bringt ihn dann behende in unser Feld und Brot: es geht durch unsre Hände, kommt aber her von Gott. Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn: z drum dankt ihm, dankt n und hofft auf ihn! Was nah ist und was ferne, von Gott kommt alles her, der Strohhalm und die Sterne, das Sandkorn und das Meer. Von ihm sind Büsch und Blätter und Korn und Obst, von ihm das schöne Frühlingswetter und Schnee und Ungestüm. Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn: drum dankt ihm, dankt und hofft auf ihn! 4. Er läßt die Sonn aufgehen, er stellt des Mondes Lauf; er läßt die Winde wehen und thut die Wolken auf. Er schenkt uns so viel Freude, er macht uns frisch und rot; er giebt dem Viehe Weide und seinen Menschen Brot. Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn: drum dankt ihm, dankt: und hofft auf ihn! Matthias Claudius 1740—1815. 3le die Hei-mat, die Ruh? Wer Ja, 9 kann errn: errn: 1815. II deckt sie mit schüt-zen-den Fit ⸗-ti ⸗chen zu? Ach bie⸗tet die ö—— 2a—. ——— ö 2 ͤ . 2..——. —7*:——.— — Welt kei⸗ne Frei⸗ statt uns an, wo Sün⸗de nicht herr⸗-schen, nicht D.————— ———0— 2 DIDR P an ⸗fech-ten kann? Nein, nein, nein, nein, hier ist sie nicht: die on. .....I..... x Hei⸗mat der See⸗ le ist dro ⸗ben im Licht. 2. 3. Verlasset die Erde, die Heimat zu Wie selig die Ruhe bei Jesu im Licht! sehn, Tod, Sünde und Schmerzen die kennt die Heimat der Seele, so herrlich, man dort nicht; so schön! das Rauschen der Harfen, der lieb⸗ Jerusalem droben, von Golde erbaut, liche Klang ist dieses die Heimat der Seele, die Seele mit süßem Brautꝰ Gesang. Ja, ja, dieses allein ½ Ruh, Ruh, un himmlische Ruh keann Ruhplatz und Heimat der Seele im Schoße des Mittlers, ich eile ‚ nur sein. dir zu! 1827. IILI 5. Gebete. I. Gebete für die häusliche Andacht. I. Morgengebete. 1. Der Morgensegen Dr. Martin Luthers. Das walte Gott Vater, Sohn, heiliger Geist. Amen. Ich danke dir, mein himmlischer Vater, durch Jesum Christum, deinen lieben Sohn, daß du mich diese Nacht vor allem Schaden und Gefahr be⸗ hütet hast; und bitte dich, du wollest mich diesen Tag auch behüten vor Sünden und allem Übel, daß dir alle mein Thun und Leben gefalle. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in deine Hände. Dein in Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde. Amen. 2. Für den Sonntag. Vater der Barmherzigkeit! Gesegnet sei uns der Tag, den du uns heute erleben lässest, der Tag, an welchem wir von irdischen Geschäften ruhen und unsern Geist zum Himmel erheben dürfen. Wir sind teuer er⸗ kauft durch deinen Sohn. O lehre uns schaffen, daß wir selig werden mit hei tiger Furcht, in Zuversicht und Hoffnung. Laß uns tief empfinden, welch Glück es sei, mit geistigen und himmlischen Gütern durch deinen Sohn, Jesum Christum, gesegnet zu werden. Herr, rede du selbst zu uns, du hast Worte der Wahrheit; rede an unser Herz, du hast Worte der Liebe, des Trostes und der seligsten Hoffnung. Gieb uns erleuchtete Augen des Geistes, daß wir erkennen die Geheimnisse deines Wortes, die Ratschlüsse und Gebote deiner Liebe. Laß den unvergänglichen Samen deines Wortes in uns Frucht bringen für das ewige Leben. Segne unsere Andacht, damit sie eine Anbetung im Geist und in der Wahrheit sei. Bewahre uns vor Gedankenlosigkeit, vor Leichtsinn und vor allen sündlichen Zerstreuungen, durch welche der heutige dir und deinem Dienst geweihte Tag entheiligt wird. Gieb, daß uns der Segen des heutigen Tages durch die ganze Woche, durch alle Tage unseres Lebens, ja bis in die Ewigkeit begleite. Heilige uns, Vater, durch deine Wahrheit, dein Wort ist die Wahrheit. Heilige uns zu deinem Dienste; dein Dienst ist Leben und Seligkeit. Amen. ů 3. Für den Montag. Bei diesem Anfange der Woche rufe ich zu dir, o heiliger Vater, im Namen Jesu Christi, du wollest mein Herz, Mut und Sinn mit deinem heiligen Geist erfüllen, damit ich allein das denke, rede und thue, was dir wohlgefällig ist. Ach vereinige meine Gedanken und Begierden mit dir —— dassest g durch di ich in d auf dies Kraft, n Lehre m Mensche üßer w. ö Hilf ter und meine A und get in mir Preis u 4. 8 scheucht deine ge schenken und ung danken, Preis u werde de nes und 2. 2 Väter, d von neu wir: sei Fülle d barmhe haftige alle uns ner Ge deinem deinem zu Erb ganzen Lande Amen. 4. Kraft Weish decket lassen, „deinen ahr be⸗ ten vor e. Denn Dein ir finde. du uns eschäften euer er⸗ rden mit npfinden, h deinen zu uns, er Liebe, igen des atschlüsse Wortes yt, damit uns vor euungen, ntheiligt e Woche, Heilige Heilige n. zater, im tdeinem was dir mit dir Gebete für die häusliche Andacht. 531 durch die Liebe Christi und reinige mein Gewissen durch sein Blut, damit ich in deinem heiligen Gehorsam einhergehe. Siehe, ich übergebe mich dir auf diese ganze Woche, ja auf mein ganzes Leben. Stärke mich mit deiner Kraft, mache mich aufrichtig, dir und meinem Nächsten in Liebe zu dienen. Lehre mich wider alle Verführungen meines verderbten Herzens und böser Menschen streiten. Mache mir die Eitelkeit recht bitter, daß du mir desto süßer werdest. Hilf mir die Last dieser Woche tragen. Leite mich wie ein lieber Va⸗ ter und mache mich kindlich gehorsam. Sprich selbst deinen Segen über meine Arbeit und gehe mir mit deiner Weisheit vor, damit ich fröhlich und getrost darin, aber auch gewissenhaft und treu sei. Ja werde du selbst in mir und allen meinen Dingen Anfang, Mittel und Ende zu deinem Preis und meinem Heil. Amen. 4. Für die übrigen Wochentage. 1. Herr, unser Gott, der du den Schlummer der Nacht von uns ver⸗ scheucht und uns versammelt hast, unsere Hände aufzuheben zu dir und deine gerechten Gerichte zu preisen, nimm an unser Gebet und Flehen und schenke uns Glauben, der nicht zu Schanden wird, zuversichtliche Hoffnung und ungeheuchelte Liebe; segne unsern Eingang und Ausgang, unsre Ge⸗ danken, Worte und Werke, und laß uns diesen Tag beginnen unter Lob, Preis und Ruhm der unaussprechlichen Süßigkeit deiner Güte. Geheiliget werde dein Name; dein Reich komme, das Reich des Vaters und des Soh⸗ nes und des heiligen Geistes. Amen. 2. Wir loben, preisen und rühmen dich und danken dir, Gott unserer Väter, daß du uns aus dem Schatten der Nacht herausgeführt und uns von neuem das Licht des Tages hast sehen lassen. Zu deiner Güte flehen wir: sei gnädig über unsere Missethat und nimm an unser Gebet nach der Fülle deiner Erbarmungen. Denn du bist unsere Zuflucht für und für, barmherziger, allmächtiger Gott. Laß scheinen in unsere Herzen die wahr⸗ haftige Sonne deiner Gerechtigkeit, erleuchte unsern Verstand und behüte alle unsere Sinne, auf daß wir als am Tage ehrbar wandeln den Weg dei⸗ ner Gebote und das ewige Leben erlangen, wo wir uns freuen werden in deinem unzugänglichen Licht. Denn du bist die lebendige Quelle, und in deinem Lichte sehen wir das Licht. Amen. 3. Herr, unser Gott, heilig und unbegreiflich, der du das Licht scheinen lässest aus der Finsternis, der du uns erquickt durch den nächtlichen Schlaf und wieder aufgeweckt hast, deinen Ruhm zu preisen und deine Gnade anzurufen: nimm jetzt von uns an nach deiner grundlosen Barmherzigkeit das Opfer unserer Anbetung und unsers Danks und gewähre alle uns heilsamen Bitten. Mache uns zu Kindern des Lichts und des Tages und zu Erben deiner ewigen Güter. Gedenke, Herr, nach deiner Güte deines ganzen Volks, aller, die mit uns beten, und aller unserer Brüder, die zu Lande oder zu Meer oder wo sonst in deinem weiten Reich deiner Gnade und Hilfe bedürfen, und schütte über sie alle aus den Reichtum deiner Barmherzigkeit; auf daß wir, erlöset nach Seel und Leib, unverrückt in Imen Glauben deinen heiligen und wunderbaren Namen rühmen mögen. Amen. 4. Herr, himmlischer Vater, ewiger Gott, gelobet sei deine göttliche Kraft und. Allmacht, deine grundlose Güte und Barmherzigkeit, deine ewige Weisheit und Wahrheit, daß du mich in dieser Nacht mit deiner Hand be⸗ decket und unter dem Schatten deiner Flügel hast sicher ruhen und schlafen lassen, auch vor dem bösen Feind bewahret und ganz väterlich beschirmet. 34⁷ ITI 1 —— LI 2—.— Keriche Nidacht. Darum lobe ich dich um deine Güte und um deine Wunder, die du an den Menschenkindern thust, und will dich in der Gemeine preisen. Dein Loh soll allewege in meinem Munde sein. Meine Seele soll allezeit dich, mei⸗ nen Herrn, rühmen, und was in mir ist, deinen heiligen Namen preisen: nimmermehr will ich vergessen, was du mir Gutes gethan hast. So laß nun dir gefallen das Lobopfer aus meinem Munde, welches ich dir des Mor⸗ gens früh in Einfalt meines Herzens bringe. Ich rufe zu dir von ganzem Gemüt: du wollest mich heut diesen Tag hehüten vor aller Gefahr Leibes und der Seelen und deinen lieben Engelh über mir Befehl thun, daß sie mich behüten auf allen meinen Wegen. Um⸗ gieb mich rings mit deinem Schild und führe mich auf den Steig deiner Gebote, daß ich unsträflich wandle in deinem Dienst, wie die Kinder dez Tags zu deinem Wohlgefallen. Wehre dem bösen Feind und allen Arger⸗ nissen dieser Welt; dazu steure meinem Fleisch und Blut, daß ich nicht von ihnen überwältigt wider dich handle und dich mit meinen Sünden erzürne. Regiere du mich mit deinem heiligen Geist, daß ich nichts vornehme, thue, rede oder gedenke, denn allein was dir gefällig ist und zu Ehren deinen göttlichen Majestät gereicht. Amen. 5, Wache auf, der du schläfst, und stehe auf von den Toten, so wird dich Christus erleuchten! O du barmherziger Gott, dessen Güte und Treue alle Morgen neu ist: ich sage dir mit Herz und Mund Lob und Dank, daß du mich diesen Morgen wiederum gesund hast lassen von meinem Lager aufstehen und meinen Leib vor Schaden und meine Seele vor Sün⸗ den bewahrt hast. Wie groß ist deine Güte, Herr, daß Menschen unter dem Schatten deiner Flügel trauen und unter demselben so mächtig bewahret werden. Ich schaue nach der Finsternis wieder das Sonnenlicht: gieb mir Gnade, daß ich diesen ganzen Tag in deinem Lichte wandle und alle Werke der Finsternis fliehe. Ich achte den Tag für verloren, an welchem ich der Welt gedient und mich nach der Welt Thorheiten und Gewohnheiten gerichtet habe, wofür ich einst vor deinem Gericht eine schwere Rechenschaft geben muß. Ich opfre mich hingegen dir ganz zu deinem Dienst mit Leib und Seele. Laß mich nichts wollen, nichts vornehmen und gedenken, als was dir gefällt, auf daß der ganze Tag dir möge geheiliget sein. Ich klopfe an deine Gnadenthür, ich wende mich wieder zu der Segensquelle, aus welcher ich nehme einen Segen nach dem andern, eine Hilfe nach der andern; denn was du, Herr, segnest, das ist gesegnet ewiglich; wenn du deine Hand auf⸗ thust, so wird alles gesättigt mit Wohlgefallen. Gieb mir guten Rat, wenn ich Rat bedarf; richte meine Anschläge und Vornehmen nach deinem Willen. Entzünde in mir die Flammen deiner göttlichen Liebe, daß ich diesen Tag meinen Glauben in den Werken zeige und in wahrer Liebe gegen dich und den Nächsten verharre, auf daß ich ohne Gewissenswunden den Abend er⸗ reiche. Wenn ich rufe zu dir, Herr mein Gott, so schweige mir nicht. Höre die Stimme meines Flehens, wenn ich meine Hände aufhebe zu deinen heiligen Chor. Laß das Gebet der Elenden, Traurigen, Kranken und auch das Gebet der Meinigen und aller Frommen vor deinem Gnadenstuhl Er⸗ hörung finden! Amen. II. Abendgebete. I. Der Abendsegen Dr. Martin Luthers. Das walte Gott Vater, Sohn, heiliger Geist. Amen. 215 Ich danke dir, mein himmlischer Vater, durch Jesum Christum deinen lieben Sohn, daß du mich diesen Tag gnädig behütet hast; und bitte dich, du wolle und mick Leib und mir, daß Wir daß du reichlich sondern Verleihe, Nutzen se väterliche dienst ni und Sün haben, n durch da Du woll— Lebens väterliche uns her Weil der Tag stets wae nung und des groß wird zu Tröste a heiligen unseren ten und vergang zurückleg eigene? bis wir und No das ich geringe dir auc gegnen dem So Sünden an den ein Lob ch, mei⸗ preisen: So laß es Mor⸗ sen Tag Engeln n. Um⸗ g deiner der des 1 Arger⸗ licht von erzürne. ne, thue, 1 deines so wird üte und Lob und meinem or Sün⸗ uter dem bewahret )t: gieb und alle welchem )hnheiten henschaft mit Leib als was klopfe an welcher rn; denn and auf⸗ at, wenn 1 Willen. esen Tag dich und bend er⸗ cht. Höre tdeinem und auch stuhl Er⸗ udeinen itte dich, Gebete für die häusliche Andacht. 533 du wollest mir vergeben alle meine Sünden, wo ich Unrecht gethan habe, und mich diese Nacht gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde. Amen. 2. Für den Sonntag. Wir loben und preisen dich, Herr Gott, Vater Himmels und der Erden, daß du uns an diesem deinem Tage aus lauter Güte und Barmherzigkeit reichlich versorget hast, nicht allein dem Leibe nach mit dem täglichen Brote, sondern auch an unsern Seelen mit der himmlischen Speise deines Wortes. Verleihe, o treuer Gott, daß es in unsern Herzen wurzele und großen Nutzen schaffe zu deiner Ehr und unserer Seligkeit. Wir bitten auch deine väterliche Gnade, du wollest uns ja dein lauteres Wort und reinen Kirchen⸗ dienst nicht entziehen. Laß uns auch, barmherziger Vater, unsere Schuld und Sünden, mit welchen wir diesen heutigen Tag möchten verunheiliget haben, nicht entgelten, sondern vergieb sie und wende sie uns zu Gnaden durch das bittere Leiden und Sterben deines lieben Sohnes Jesu Christi. Du wollest auch auf die heute angehende ganze übrige Zeit unseres kurzen Lebens in diesem Jammerthal uns dir in deinen göttlichen Schutz und väterlichen Segen befohlen sein lassen. Laß deine heiligen Engel sich um uns her lagern, damit der böse Feind keine Macht an uns finde. Weil aber der Abend dieser Welt mehr und mehr herbeinahet und sich der Tag geneiget hat, so verleihe uns die Gnade deines Geistes, damit wir stets wachen und in lebendigem Glauben, in brünstiger Liebe, fester Hoff⸗ nung und heiligem Wandel warten der seligen Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Heilandes Jesu Christi, wenn er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten: auf daß wir ihn alsdann würdig und mit Freuden empfahen, ins ewige Leben mit ihm eingehen und den ewigen Feier⸗ und Freudentag mit allen Auserwählten erlangen und ohne Ende halten mögen. Erbarme dich, o Herr, der ganzen Christenheit und befreie deine Gemeinde von aller Bedrängnis, Spott und Tyrannei. Tröste alle geängstete, betrübte Gewissen durch den wahren Tröster, den heiligen Geist, und sende uns allen deinen Frieden durch Jesum Christum, unseren Fürsprecher und einigen Mittler. Amen. 3. Für die Wochentage. 1. Barmherziger, gnädiger Gott und Vater, ich sage dir Lob und Dank, daß du Tag und Nacht geschaffen, Licht und Finsternis unterschieden hast, den Tag zur Arbeit, die Nacht zur Ruhe, auf daß sich deine Kreatur darin erquicken möchte. Ich lobe und preise dich in allen deinen Wohltha⸗ ten und Werken, daß du mich durch deine göttliche Gnade und Schutz den vergangenen Tag hast vollenden und seine Last und Plage überwinden und zurücklegen lassen. Es ist ja genug, lieber Vater, daß ein jeder Tag seine eigene Plage habe. Du hilfst ja immer eine Last nach der andern ablegen, bis wir endlich zur Ruhe und zu dem ewigen Tage kommen, da alle Plage und Not aufhören wird. Ich danke dir von Herzen für alles das Gute, das ich diesen Tag von deiner Hand empfangen habe. Ach Herr, ich bin zu geringe aller deiner Barmherzigkeit, die du käglich an mir thust. Ich danke dir auch für die Abwendung des Bösen, so mir diesen Tag hätte be⸗ gegnen können, und dafür, daß ich unter dem Schatten des Höchsten und dem Schirme des Allmächtigen vor allem Unglück und vor schweren Sünden behütet geblieben bin, und bitte dich herzlich und kindlich: ver⸗ ö Sliche ucht. 1 mir alle meine Sünde, die ich diesen Tag begangen habe mit Ge⸗ anken, Worten und Werken. Viel Böses habe ich gethan, viel Gutez n ich versäumt. Ach sei mir gnädig, mein Gott, sei mir gnädig! aß heute alle meine Sünde mit mir absterben, und gieb, daß ich immer gottesfürchtiger, heiliger, frömmer und gerechter wieder aufstehe, daß meine Seele und Geist immer zu dir wache, mit dir rede und handle. Segne mich, daß dein Name und Gedächtnis in meinem Herzen bleibe, ich wache oder schlafe. Behüte mich vor schrecklichen Träumen, vor Ein⸗ bruch der Feinde, vor Feuers⸗ und Wassersgefahr. Sei du, o Gott, mein Schatten über meiner rechten Hand, daß mich des Tages die Sonne nicht steche, noch der Mond des Nachts. Laß deine heiligen Wächter mich behüten und deine Engel sich um mich lagern und mir aushelfen. Wecke mich wieder auf zu deinem Lob und Preise, daß ich mit neuen Kräften dir dienen möge. Wenn aber diese Nacht nach deinem unerforschlichen Rat⸗ schluß die letzte sein soll, und mein Stündlein vorhanden ist, so verleihe mir eine selige Ruhe in Jesu Christo, meinem Herrn. Amen. 2. Allmächtiger, ewiger Gott, wie freundlich bist du denen, die auf dich harren, und der Seele, die nach dir fraget. Wie hast du mich diesen Tag so gnädiglich angesehen, der ich doch alles Guten unwürdig bin, hast nicht mit mir gehandelt nach meinen Sünden und mir nicht vergolten nach mei⸗ ner Missethat. Das danke ich dir von ganzem Herzen. O Herr, laß dir angenehm sein, was ich diesen Tag in deinem Namen gethan habe; ver⸗ gieb mir, was ich wider deinen göttlichen Willen gesündigt habe. Laß in mir nicht verlöschen das Licht des Glaubens und deiner Erkenntnis, laß nicht mich überfallen die grausame Finsternis der Unwissenheit, des Un⸗ glaubens und der Verzweiflung, behüte mich vor der ewigen Nacht. Herr, bleibe bei mir, denn der Tag hat sich geneiget, und es ist niemand, der mich in der Finsternis erhalten möge, denn du allein, mein Gott. Hilf uns, so wir wachen, daß wir in Christo wachen; behüte uns, so wir schlafen, daß wir in Frieden ruhen. Suche heim und regiere dieses Haus und vertreibe davon alle Schrecken des Feindes und laß deine heiligen Engel darin woh⸗ nen. Dein heiliger Segen bleibe über uns durch Jesum Christum, unsern Herrn. Amen. 3. Ich sage dir Dank, du wahres, ewiges Licht, daß du mich in dem Glanze deiner göttlichen Gnade und deines Geistes in dieses natürlichen Tages Schein vor schweren Sünden behütet hast. Laß nun, o Gott, der du die Nacht dem gebrechlichen Leibe zur Ruhe verordnet hast, meine mühselige, sün⸗ dige Seele in dir ruhen und Frieden haben vor aller List und jeglichem Anlauf des bösen Geistes. Meine Sinne und Gedanken laß samt Händen und Füßen feiern, schweigen und stille sein zu dir, der du den Deinen gegen⸗ wärtig und unvergessen bist auch im tiefen Schlafe. Laß ja nicht mein träges Fleisch die arme Seele überwältigen, daß sie dein vergesse des Nachts. Dir befehle ich meinen Geist, o Hirte, zu treuen Händen; du hast ihn er⸗ löset, Herr, du treuer Gott. Laß mich von dir nicht sinken, wache über mich, schirme mich mit deinen Flügeln. Wenn Tag und Nacht sich scheiden, so wecke mich und verleih mir wieder das Licht, darin ich hie wandeln und bei dir dort ewig wohnen möchte. Höre und erhöre mich, der du nicht schläfst noch schlummerst, durch Jesum Christum. Amen. 4. Gelobet seist du, o Gott und Vater, durch Jesum Christum im heili⸗ gen Geiste, du einiger, ewiger Gott, daß du durch deine mannigfaltige Güte mich armen Sünder und elenden Menschen diesen Tag so gnädiglich bewahrt hast vor allerlei Unglück und Schaden, vor Krankheit und plötz⸗ lichem Tode. Herr, deine Güte reicht, so hoch der Himmel ist, und deine Wahrhei alle dein mir aus mit Wer mir wer ruhen, d icher w sicher we mir Sch. sollte ich mir grar du biste1 deine Re uflucht. — Nack Bette le⸗ denn du Wenn ie Heil. O herzu na im recht Leben ei 5. H ken vor und unse wir nich wenn du was es und Ster Gnaden alle, die fröhlich seligen u Frieden, der Auf hen wir men, we einschlaf deinen J mein H 8 erzeiget, bin des Gebete für die häusliche Andacht. chen: Meine Zuversicht und meine Burg? O wohl ein treuer Gott, auf den ich hoffe, auf den ich mich in völligem Glauben lehne! Denn du hast mich und mein Haus diese ganze Woche vor so mancherlei Unfall in Gnaden be⸗ wahret. Wie viel, wie reichlich hast du mir täglich vergeben! Wie herzlich hast du dich meiner Seele angenommen, daß sie nicht verdürbe! Und ob du uns auch gezüchtiget und mit Leiden und Widerwärtigkeiten heimgesuchet, so hast du uns doch dem Tode nicht übergeben, sondern es ist uns zu Nutz geschehen, daß wir deine Heiligung erlangen. Ach vergieb mir um Jesu Christi willen meine Sünden, welche ich wi⸗ der dich, wider meinen Nächsten und wider mich selbst begangen habe. Schaffe mir, Gott, ein rein Herz durch das Blut Jesu deines Sohnes und einen neuen Geist durch deinen heiligen Geist. Und gleichwie du mir aus Gnaden meine vielen Übertretungen erlässest, mit welchen ich diese Woche hindurch übertreten habe, also neige auch mein Herz durch deine Erbarmungen zur Erbarmung gegen alle, die mich beleidigt haben, daß ich ihnen auch vergebe von Herzen, einem jeglichen seine Fehle. Ich weiß ja nicht, ob nicht in dieser Nacht mit dem Ende dieser Woche auch das Ende meines Lebens einbrechen möchte. Darum laß mich nicht, weder in der Sünde des Zorns und der Unversöhnlichkeit, noch sonst in einem Laster sterben oder verderben, sondern in Christo Jesu meinem Heiland erfunden werden. In diesem tröste ich mich: du, Herr, bist meine Zuversicht, und du, Höchster, bist meine Zuflucht. Nur bereite mich, alle die Meinigen und alle, die nach dir fragen und dein Heil lieb haben, durch deine Kraft, daß ein jeder das Werk, das du ihm befohlen hast, von Tag zu Tag treulich ausrichte und am Ende seines Lebens mit Freuden vollendet habe, damit das Ende unse⸗ res Lebens, es kommme heut oder morgen, eine Befreiung von dem Dienst des vergänglichen Weseus und ein Anfang der herrlichen Freiheit der Kin⸗ der Gottes in jener Welt sei. Das thue, lieber Vater, um Jesu Christi, deines lieben Sohnes, unsers Herrn und Heilandes, willen. Amen. III. Tischgebete. 1. Vor dem Essen. 1. Aller Augen warten auf dich, Herr, und du giebst ihnen ihre Speise zu seiner Zeit. Du thust deine Hand auf und sättigest alles, was da lebet, mit Wohlgefallen. Herr Gott, himmlischer Vater, segne uns diese deine Gaben, die wir von deiner milden Güte zu uns nehmen, durch Jesum Christum unsern Herrn. Amen. 2. Komm, Herr Jesu, sei unser Gast und segne, was du uns bescheret hast. Amen. 2. Nach dem Essen. 1. Danket dem Herrn, denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich: der allem Fleische Speise giebt, der dem Vieh sein Futter giebt, den jungen Raben, die ihn anrufen. Der Herr hat Gefallen an denen, die ihn fürchten und auf seine Güte warten. Wir danken dir, Herr Gott Vater, durch Jesum Christum unsern Herrn, für alle deine Wohlthat, der du lebest und regierest in Ewigkeit. Amen. 2.— Bleib du Wei buchs. Herr deinen S und zu 1 errette u aber aue wahren, macher l mit alle sein und habe, un Dienste sie dem ten und er seine und herr ten zuse und von nichte. die noch Unglaub Christus und Ger allen, di zur Kne zum Hin des Tod zugewen Gebete für die häusliche Andacht. 5³ 2. Wir danken dir, Herr Jesu Christ, daß du unser Gast gewesen bist. Bleib du bei uns, so hats nicht Not; du bist das wahre Lebensbrot! Amen. Weitere Tischgebete siehe unter Nr. 426, 427, 428 und 429 des Gesang⸗ buchs. IV. Gebete für die Festtage. 1. Advent. Herr Gott, himmlischer Vater, wir danken deiner Gnade, daß du uns deinen Sohn gesandt hast und ihn gesetzt hast zum König der Gerechtigkeit und zu unserm Heiland und Erlöser, der uns aus dem Reich der Finsternis errette und uns Gerechtigkeit, Heil und Seligkeit verleihe. Wir bitten dich aber auch erleuchte uns in seiner Erkenntnis und stärke uns im rechten, wahren, christlichen Glauben, daß wir ihn für unsern König und Selig⸗ macher halten, annehmen und loben und mit unsern Gaben und Kräften, mit allem, was wir von dir Gutes haben und vermögen, ihm unterthan sein und ihm dienen mögen, und er seine Wohnung unter uns und in uns habe, und wir alle Zeit in seinem Reiche und in seinem Gehorsam und Dienste bleiben. Neige der Fürsten und Gewaltigen Herz und Willen, daß sie dem Könige aller Könige und Herrn der Herrlichkeit aufthun ihre Pfor⸗ ten und Thore; laß ihn einziehen in alle Lande, Städte und Kirchen, daß er seine Herberge bei ihnen habe und mit seinem Wort und Geist regiere und herrsche. Steure dagegen und wehre allen denen, die Christo die Pfor⸗ ten zuschließen und ihm den Eingang wehren oder ihn gar vertreiben und von sich stoßen. Mache ihr böses Vornehmen und ihre Anschläge zu nichte. Beweise deine Macht und Barmherzigkeit an den armen Menschen, die noch in den Banden des Aberglaubens und in der Trostlosigkeit des Unglaubens, in gottlosem Wesen und falscher Lehre gefangen sind, daß Christus auch zu ihnen komme und sein Reich des Lichts, der Wahrheit und Gerechtigkeit bei ihnen aufrichte. Erscheine auch mit Trost und Hilfe allen, die in Trübsal, Not und Anfechtung sind, und laß sie dein Nahesein spüren und durch deine Gnade aufgerichtet werden, damit du, ewiger Vater, samt deinem einigen Sohn und dem heiligen Geiste mit Lob und Preis Am Anbetung deines heiligen Namens gerühmet und geehret werdest! men. 2. Weihnachten. Allmächtiger Gott und Vater unsers Herrn Jesu Christi, gelobt sei dein heiliger Name immer und ewiglich! Du hast Großes an uns gethan, des sind wir fröhlich; denn uns ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus der Herr. Ich danke dir von Herzen, daß du solche Liebe uns er⸗ zeigt und deinen eingebornen Sohn gegeben hast, auf daß wir nicht ver⸗ loren werden, sondern das ewige Leben haben. Preis und Ehre sei dir, Herr Jesu! Du bist ein Menschenkind geworden, auf daß wir Gottes Kin⸗ der würden du bist arm geworden, auf daß wir reich würden; du hast dich zur Knechtsgestalt erniedrigt, auf daß wir zum Bilde Gottes erneuert und zum Himmel erhoben würden. Wir saßen alle in Finsternis und Schatten des Todes; da bist du uns die Sonne der Gerechtigkeit geworden, hast uns zugewendet die herzliche Barmherzigkeit Gottes; hast Frieden und Freude TPTIH I ++ + Gebete für die häusliche Andacht. herniedergebracht und lässest uns aus deiner Fülle nehmen Gnade um Gnade. Darum frohlocket auch meine Seele und singet: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen! O lieber Herr und Heiland, ziehe nun ein in mein Herz, das nach dir ver⸗ langt, und erfülle es mit allen Gaben deiner Güte und Barmherzigkeit. Regiere mich mit deinem heiligen Geiste und heile mich vom Elende der Sünde. Verleihe mir Trost in allem Leide, Hilfe in aller Not, Kraft zum Widerstande in allen Anfechtungen des bösen Feindes, Beständigkeit in allen Versuchungen der Welt und meines sündlichen Fleisches und endlich den Sieg im letzten Kampfe. Erbarme dich mit deiner Heilandsliebe über mich und alle, die dein eigen sind, und gieb uns deinen Frieden, o Jesu! Amen. 3. Jahresschluß. Allmächtiger Gott, himmlischer Vater! Wir sagen dir von Herzen Lob und Dank, daß du uns durch deine väterliche Güte und Treue dieses zu Ende eilende Jahr hast überleben und uns in demselben deine Wohlthaten an Leib und Seele reichlich hast widerfahren lassen. Ach Herr, wir sind zu gering aller Barmherzigkeit und Treue, die du an uns gethan hast. Aber mit herzlicher Reue bekennen wir dir, daß wir den Reichtum deiner väter⸗ lichen Liebe nicht nach Gebühr erkannt, sondern vielfältigerweise mißbraucht und mit Gedanken, Worten und Werken schwer und mannigfaltig wider dich in diesem Jahre gesündigt und dadurch deine gerechten Strafen wohl verdient haben. Darum bitten wir dich mit tiefer Demut um Vergebung aller unsrer Sünden; und weil wir morgen nach deinem Willen ein neues Jahr begin⸗ nen, so wollest du deine väterliche Hud und Treue gegen uns erneuern und deinen heiligen Geist uns schenken, damit wir mit dem alten Jahr alle alten Sünden, bösen Lüste und Begierden ablegen und mit dem neuen Jahr ein neues christliches Leben anfangen und dir darin mit neuer Willigkeit dienen. Segne uns, unser Gott, und hilf uns, die flüchtigen Tage unsrer Wallfahrt in deiner Furcht hinbringen. Wir wissen nicht, wann du auch uns von unserm Tagewerk abrufen und der Zahl derer anreihen wirst, die in diesem Jahr ihren Lauf vollendet haben. Laß uns mit heiligem Ernst ihr Ende anschauen und nur um so mehr Fleiß anwenden, was wir hier noch leben im Fleisch, zu leben im Glauben deines Sohnes, der uns geliebet 975 und sich selbst für uns dargegeben. Rufe aber auch den Betrübten und eidtragenden unter uns das Wort des Trostes und der Hoffnung zu, daß selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben; denn sie ruhen von ihrer Arbeit, und ihre Werke folgen ihnen nach. Herr Jesu! Du bist dazu gestorben und wieder lebendig worden, auf daß du über Tote und Lebendige ein Herr seiest. So erhalte uns in der Gemeinschaft des Geistes mit allen, die in dir selig entschlafen sind und be⸗ wahre uns fest bis ans Ende, daß weder Tod noch Leben uns aus deiner Hand reißen dürfe. Leben wir, so laß uns dir leben; sterben wir, so laß uns dir sterben, damit wir dein seien tot und lebendig. Mach uns, o Jesu, ewig selig! Amen. 4. Neujahr. Herr, allmächtiger Gott, barmherziger Vater! Tag und Nacht ist dein, du machest, daß Sonne und Gestirne ihren gewissen Lauf haben, Sommer und Winter machest du. In deiner Hand sind wir selber und unser Leben und alle unsre Wege. Weil wir denn heute durch deine Güte und Allmacht ....— ein neue rufen zu uns, laf leuchte durch L der nach verleugr deln als lege dei thun de trösten, und giel wohl zu ihrem 9 und Na Hände. die Elte ben, M. die Thr Klagen. Anfechtꝛ Wahrhe allem de nügen Ue stolz sei darreich fen, dar thun na daß wir chen we kehre, d du uns denn ni erzeige uns seli Amen. nsrer Hegin⸗ euern Gebete für die häusliche ein neues Jahr anfangen, so kommen wir vor dein heiliges Angesicht und rufen zu dir, daß du uns, Gott, erhören wollest. Neige deine Ohren zu uns, laß unser Gebet dir zu Ehren und zu unserem Besten geschehen. Er⸗ leuchte und bekehre uns, daß wir von uns ablegen den alten Menschen, der durch Lüste in Irrtum sich verderbet, und den neuen Menschen anziehen, der nach Gott geschaffen ist; gieb Gnade, daß wir das ungöttliche Wesen verleugnen, hingegen anlegen die Waffen des Lichts und ehrbarlich wan⸗ deln als am Tage. Gott, sei uns gnädig und segne uns in der Kirche: lege dein Wort in den Mund unsrer Prediger, daß sie mit freudigem Auf⸗ thun desselben das Geheimnis des Evangelii kund machen, uns lehren, trösten, vermahnen und strafen mit ganzem Ernst. Segne unsre Obrigkeit und gieb ihr wahre Furcht Gottes, Weisheit und Verstand, seliglich und wohl zu regieren, Friede und Einigkeit zu erhalten, auf daß wir unter ihrem Regiment noch länger haben mögen Gottes Wort, zeitlichen Frieden und Nahrung. Siehe auf den Hausstand und fördere das Werk unserer Hände. Hilf, daß Eltern Freude an ihren Kindern haben, die Kinder aber die Eltern ehren. Hilf, daß Brüder eins seien, die Nachbarn sich lieb ha⸗ ben, Mann und Weib in Einigkeit und rechtem Frieden leben. Siehe an die Thränen der Witwen und Waisen, verachte nicht ihr Gebet und ihre Klagen. Rette alle, die in Kreuz und Trübsal, in Krankheit und anderen Anfechtungen sind. Tröste alle, die um deines heiligen Namens und um der Wahrheit willen verfolgt werden; gieb ihnen Geduld und Trost, daß sie in allem deinen väterlichen Willen erkennen. Hilf den Armen, daß sie sich ge⸗ nügen lassen und in dir reich sein lernen. Behüte die Reichen. daß sie nicht stolz seien, sondern auf dich, den lebendigen Gott, hoffen, der du ihnen allein darreichst, was sie genießen. Himmlischer Vater, du weißt, was wir bedür⸗ fen, darum beschere uns, was uns gut ist, zeitlich und ewiglich. Lehre uns thun nach deinem Wohlgefallen, dein guter Geist führe uns auf ebener Bahn, daß wir alles, was du uns befiehlst, hören und thun und davon nicht wei⸗ chen weder zur Rechten noch zur Linken. Steure allen Feinden und be⸗ kehre, die noch ferne von dir sind; segne alle frommen Herzen, und wenn du uns in diesem Jahre willst aus diesem Jammerthale abfordern, wie wir denn nicht wissen, was heute oder morgen sich begeben mag, ach Herr, so erzeige uns die Gnade und nimm unsern Geist weg in Frieden und laß Am selig einschlafen in deinem lieben Sohn, unserm Heilande Jesu Christo! men. 5. Epiphanienzeit. Großer Himmelskönig Jesus Christus, dir sagen wir demütigen Dank, daß du nicht allein zur Freude deines auserwählten Volkes, sondern auch zum Troste der Heiden gekommen bist, uns zu Mitgenossen deiner Gnade und deines Reiches gemacht und uns solches geoffenbaret hast. Wie sollen wir dich für deine Wohlthat genugsam preisen? Wir waren außer der Bür⸗ gerschaft Israels und fremd von dem Testament der Verheißung, wir hat⸗ ten keine Hoffnung und waren ohne dich in der Welt. Aber du hast uns herzugeführt, uns zu Bürgern mit den Heiligen und zu deinen Hausgenos⸗ sen gemacht. Ach laß dein Wort den Stern sein, welchem wir folgen, um dich im Genusse deiner Gnade gewiß zu finden. Und ob wir uns durch unsere eigenen Gedanken von deinem Licht und Stern haben abwenden lassen, so bringe uns doch gnädig wieder zurecht und laß uns nicht auf Irrwegen fortgehen. Laß uns auf dein Wort achten als auf ein Licht, das da schei⸗ net in einem dunkeln Orte; laß in unsern Herzen den Tag selbst anbrechen und den Morgenstern aufgehen, daß wir dich sehen in deinem Lichte und . 1. Gebete für die häusliche Andacht. dich anbeten in tiefster Demut, Liebe und Gehorsam, ja alles das Unsrige und uns selbst dir zu opfern und darzulegen willig seien. Solches thue um deines herrlichen Namens willen. Amen. 6. Passionszeit. O Herr Jesus Christus, der du uns armen verlorenen Sündern durch dein heiliges, unschuldiges Leiden Gnade bei deinem himmlischen Vater er⸗ worben und das ewige Leben wiedergebracht hast, wir danken dir aus Her⸗ zensgrund für deine Liebe, deine Angst und Not und seligmachenden Tod und bitten dich: erhalte uns ewig in der Liebe und im Lobe deines Leidens und gieb uns Gnade, die ewige Wohlthat der teuren Erlösung mit dank⸗ barem Herzen zu erkennen und zu preisen. Laß uns dadurch im Glauben stärker, in der Hoffnung fröhlicher, in der Liebe brünstiger, in der Geduld getroster, im Gehorsam williger und beständiger werden und unsern Sün⸗ den absterben. Hilf auch, daß wir an unserm Ende uns deines blutigen Todes, uns zur ewigen Seligkeit, freuen und trösten mögen, o Herr Jesus Christus! Amen. 7. Karfreitag. Herr, himmlischer Vater, allmächtiger, ewiger Gott, der du der armen, sündhaften Welt dich erbarmet und um ihretwillen deines eingeborenen Sohnes nicht verschont, sondern ihn für alle in den Tod gegeben hast, da⸗ mit wir durch ihn möchten leben und selig werden; wir danken dir für diese wunderbare Gnade und Barmherzigkeit, daß du den, der von keiner Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht hast, damit wir in ihm würden die Ge⸗ rechtigkeit, die vor dir gilt. O liebster Heiland Jesu Christ, du warest der Allerverachtetste und Un⸗ werteste, voller Krankheit und Schmerzen, denn der Herr warf unser aller Sünde auf dich. Die Strafe lag auf dir, damit wir Frieden hätten, und durch deine Wunden sind wir geheilt. Darum so sei nun auch gelobet im⸗ mer und ewiglich, daß du uns zu gute dies alles gethan und deinem himm⸗ lischen Vater gehorsam geworden bist bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz! Erbarme dich noch ferner über uns, deine Erlöseten, und hilf, daß unser keiner verloren werde. Hast du doch dein Leben für uns zum Schuld⸗ opfer gegeben; so gieb nun auch deinen heiligen Geist zu unserer Bekeh⸗ rung und mache uns gerecht durch deine Erkenntnis, nachdem du unsere Sünde getragen. Wir haben dir Arbeit gemacht mit unseren Sünden und Mühe mit unseren Missethaten. Hilf nun, daß wir nicht ohne Buße ster⸗ ben oder dich mit sündhaftem Leben von neuem kreuzigen und durch un⸗ gläubige Verachtung dein Blut mit Füßen treten, welches uns reinigen soll von unseren Sünden. Vielmehr verleihe uns, daß wir mit geängstetem Geist und zerschlagenem Herzen dein Leiden und Sterben betrachten, in wahrem und festem Glauben unsere Zuflucht nehmen zu deinen heiligen Wunden und dermaleinst eingehen zum ewigen Leben. Im übrigen beschere uns allezeit ein geduldiges Herz, nach deinem Vorbilde unser Kreuz auf uns zu nehmen und dir willig nachzufolgen, auf daß, so wir mit dir leiden, wir auch mit dir zur Herrlichkeit mögen erhoben werden! Amen. 8. Ostern. Lieber Herr Jesus Christus, du allmächtiger Gott und starker Sieges⸗ fürst, der du die Baͤnde des Todes zerrissen, in großer Majestät und Herr⸗ lichkei ter de tage f uns zi wir in waltig dem d erlöset gen al und S Herrli Mund Jesun zeit u bedecke menen Schme und n Toten Dann dem 2 L äußer bis zu der ü! bekan unserr durch Vater tes, d den se schen bewal ner E laß u heilig Herrl mit g Angef liebt L deiner unsert deiner 2 kannt unsere gen e gen b priest ges J srige e um durch r er⸗ Her⸗ Tod idens dank⸗ auben eduld Sün⸗ tigen Jesus rmen, renen t, da⸗ diese Sünde e Ge⸗ d Un⸗ aller E am lichkeit aus deinem Grabe auferstanden und ein Erstling geworden bist un⸗ ter denen, die da schlafen: wir danken dir an diesem deinem großen Ehren⸗ tage für dein heiliges Leiden, Sterben und Auferstehen, denn es ist alles uns zu Gute geschehen. Du hast die Pforten der Hölle zerbrochen, damit wir in ewiger Freiheit aus⸗ und eingehen mögen. Du hast uns mit ge⸗ waltiger Hand ausgeführt aus dem Gefängnis und dem Reiche des Todes, dem du seine Macht genommen, und hast uns von der ewigen Dienstbarkeit erlöset. Du bist von den Toten auferstanden und mit Macht hervorgedrun⸗ gen als unser Herr und Haupt und Erzhirt, auf daß wir als deine Glieder und Schafe auch nicht im Grabe bleiben, sondern durch dich zur ewigen Herrlichkeit auferstehen sollen. Darum rufen wir heute mit fröhlichem Munde: Gott sei Dank, der uns den Sieg gegeben hat durch unsern Herrn Jesum Christum! Auch bitten wir dich, laß deine heilige Auferstehung alle⸗ zeit uns trösten, daß wir festiglich glauben, du habest alle unsere Sünden bedecket, daß sie vor das Angesicht des himmlischen Vaters nicht mehr kom⸗ men noch uns beschämen werden. Hilf uns auch endlich alle Todesnot und Schmerzen durch den freudigen Trost der Auferstehung kräftig überwinden; und wenn du durch die Stimme des Erzengels rufen wirst: Stehet auf, ihr Toten! so öffne unsre Gräber und laß uns dir mit Freuden entgegengehen. Dann werden wir dein heiliges Angesicht fröhlich anschauen und dich samd dem Vater und heiligen Geist in Ewigkeit preisen. Amen. 9. Himmelfahrt. O Heiland, der du aus Liebe zu uns dich aller deiner Herrlichkeit ent⸗ äußert und Knechtsgestalt angenommen hattest und gehorsam worden warest bis zum Tode am Kreuz, dem aber Gott auch einen Namen gegeben hat, der über alle Namen ist, o laß die Kraft deiner Herrlichkeit unseren Herzen bekannt werden, damit auch wir in deinem Namen uns beugen und dir, unserm Könige, dienen und anhangen. Wir danken dir, Herr Jesu, daß du durch deine Himmelfahrt uns den Weg zum Himmel gebahnt und deines Vaters Herz uns aufgeschlossen hast. Du sitzest zur Rechten der Kraft Got⸗ tes, damit dir alle Herzen als ihrem rechtmäßigen Könige unterthan wer⸗ den sollen. Siehe, hier sind Herzen, über die du als Herr und König herr⸗ schen solltest: ach sende einen Blick deiner Freundlichkeit auf uns herab. Herr Jesu, gieb uns himmlischen Sinn und laß uns durch deine Gnade bewahret werden vor allen eitlen, irdischen Gedanken; sammle uns in dei⸗ ner Gegenwart; stille unser Gemüt durch deine gnadenreiche Mitteilung; laß uns vor deinem Angesicht gesegnet sein. Herr, schließe durch deinen heiligen Geist unsre Augen auf, daß wir sehen mögen die Größe deiner Herrlichkeit und die Überschwenglichkeit deiner Liebe, damit wir anfangen mit ganzem Herzen, Sinn und Gemüte gen Himmel zu wandeln, vor deinem hebt hat. heilig zu leben und dich zu lieben, der du uns so hoch ge⸗ liebt hast. O Herr, vergieb um deiner Liebe willen, daß wir so oft von dir und deiner Auffahrt zur Herrlichkeit gehört und noch so wenig ihre Kraft in unsern Herzen erfahren haben. O daß wir dir die Ehre geben und uns deinem allmächtigen Zepter unterwerfen möchten! Verherrlichter Jesu, verherrliche dich an unseren Herzen. Werde er⸗ kannt in deiner Größe, werde geehrt und geliebt von uns und ziehe ein in unsere Herzen. Laß sie deine Werkstatt sein; schleuß sie auf, daß wir mö⸗ gen ermuntert werden, dir getrost nachzuwandeln, wie du uns vorangegan⸗ gen bist und das Ziel erreicht hast. Erhöre unser Seufzen, o großer Hohe⸗ priester zur Rechten Gottes; erwirb uns kraft deines Verdienstes ein kräfti⸗ ges Ja und Amen. III ete für die häusliche Andacht. 10. Pfingsten. Wir loben und preisen dich, lieber himmlischer Vater, daß du deine Verheißung erfüllt, deinen heiligen Geist über alles Fleisch ausgegossen, deinen Himmel aufgethan und uns mit geistlichem Segen in himmlischen Gütern gesegnet hast. Nun hast du alles gethan, du Gott aller Gnade und Vater der Barmherzigkeit, was du dir vorgenommen, und deine großen Werke auf Erden vollendet, die deines Namens Ehre sind und unser ewiges Heil. Du hast den Namen deines lieben Sohnes verklärt und deine Liebe in unsere Herzen ausgegossen. Ja du willst selbst in uns wohnen, willst unser Gott sein, und wir sollen dein Volk sein. Hochgelobt sei dein heili⸗ ger Name! Erhöre nun heute die Gebete deines Volkes. Tröste uns wie⸗ der mit deiner Hilfe und nimm deinen heiligen Geist nicht von uns. Halte im Bau den Weinstock, den deine Rechte gepflanzt hat, und tränke ihn mit dem himmlischen Tau deines Segens. Laß deine Gemeinde bleiben bei dei⸗ nem reinen Wort und öffne wieder ihren Mund, daß sie deine großen Tha⸗ ten preise. Thu die Thore deines Reiches weit auf und laß die Fülle der Heiden zu ihnen eingehen. Regiere mit deinem Geist alle christliche Obrig⸗ keit, richte nach deinem Willen die Werke ihrer Hände und leite sie auf rechtem Wege, daß sie thun möge, was dir wohlgefallig und deinem Volke heilsam ist. Gieß über unsere Häuser den Geist der Gnade und des Gebetes aus und laß die Leuchte deines heiligen Wortes darin nicht verlöschen. Laß deinen Geist, den Geist des Trostes und der Kraft, die Elenden er⸗ quicken, die Traurigen trösten, die Schwachen stärken und die aufs beste mit unaussprechlichem Seufzen vertreten, die in großer Anfechtung nicht mehr beten können. Vollende an uns allen das gute Werk, das du angefangen hast, und mache uns würdig, dein ewiges Reich zu erlangen, da die große Schar aus allen Völkern und Sprachen dir mit neuen Zungen Lob und Dank sagt ewiglich. Dir samt deinem lieben Sohne und dem heiligen eit. Amn Ehre in der Gemeinde zu aller Zeit und von Ewigkeit zu Ewig⸗ keit. Amen. 11. Trinitatisfest. Allmächtiger, ewiger Gott, der du deiner Kirche aus Gnaden gegeben hast, im Bekenntnis des wahren Glaubens dich, den Vater, Sohn und heili⸗ en Geist, zu erkennen und als den einigen Gott in deiner geheimnisvollen Najestät anzubeten: wir bitten dich, verleih uns, daß wir auf diesen aller⸗ heiligsten Glauben erbauet werden zu einer lebendigen Gemeinschaft mit dir und zu unserer Seelen ewigen Seligkeit. Dir, dem dreieinigen Gott, sei Anbetung, Preis und Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. 12. Erntefest. Herr Gott, Vater, Sohn und heiliger Geist, du bist der allmächtige Gott Himmels und der Erden, und in dir leben, weben und sind wir. Du hast aber gewollt, daß der Mensch lebe vom Brote, und hast deshalb im Aufange der Welt die Erde fruchtbar gemacht durch dein allmächtiges Wort und nach den Tagen der Sündflut verheißen, daß, so lange die Welt stehen werde, nicht mehr aufhören soll Saat und Ernte. Daher, o Herr, währet diese einmal von dir festgesetzte Ordnung noch immer fort. Noch immer krönest du das Jahr mit deinem Gut. Du lässest Gras wachsen für das Vieh und Saat zu Nutze der Menschen. Also bringest du Brot aus der Erde und er⸗ füllest unsere Herzen mit Speise und Freude. O Herr, wie hast du alles so weislich geordnet. Wie groß ist auch deine Güte gegen uns, die wir deines Brotes gem viel der Erd Dei treuer hat. D dieselbe gen. De dienet h was du Wii in deine mehr de les, wa Unfalln zu genie ben nick nur Kre dieselber ferner 1 Tränke laß wol das Lat man ja Er!l lichen 6 sättiget nicht he scheret Vorrat, um Bi im Lan Behüte steht. überall deiner schäftig daß sie wir chr ten das letzten Auför Aufhör ewiger willen. deine ossen, schen und roßen viges Liebe angen große und iligen Ewig⸗ egeben heili⸗ vollen aller⸗ ft mit Gott, ächtige . Du alb im Wort stehen währet krönest eh und ind er⸗ lles so deines Brotes nicht wert sind, wie wunderbar deine Allmacht, wenn du aus weni⸗ gem viel machest, wenn du reichlich Frucht schaffest aus dem Samen, der in der Erde verweset. Deine unaussprechliche Güte, Barmherzigkeit und Allmacht ist es, o du treuer Gott, die auch wiederum in diesem Jahre unser Land heimgesucht hat. Die Menschen hatten ihren Samen auf Hoffnung gesäet, und du hast dieselbe erfüllt, hast die Saat auf dem Felde gesegnet und uns wieder die Zeiten erleben lassen, da man erntet und einsammelt deine Gaben. Ach Herr, es ist ja alles dein, wir können ja nichts aus der Erde hervorbrin⸗ gen. Dazu ist es, es sei viel oder wenig, doch unendlich mehr, als wir ver⸗ dienet haben. Darum Dank sei dir und deinem heiligen Namen für alles, was du uns dieses Jahr über auf dem Acker bescheret hast. Wir bitten dich aber auch, o liebreicher Vater, nimm uns nicht wieder in deinem Zorn, was du uns in deiner Gnade gegeben. Erhalte uns viel⸗ mehr das tägliche Brot, was du jetzt reichlich austeilest. Bewahre uns al⸗ les, was uns deine Güte hat einsammeln lassen, vor aller Gefahr und allem Unfall und verleihe uns dabei Leben und Gesundheit, Ruhe und Friede, es zu genießen. Vor allem aber gieb uns ein dankbares Herz, das deine Ga⸗ ben nicht mißbrauche, sondern sie zu deiner Ehre anwende, damit sie nicht nur Kraft geben dem Leibe, sondern auch der Seele heilsam sind. Laß uns dieselben nicht verschwenden und andern gerne davon mitteilen. Suche noch ferner unser Land heim in Gnaden. Baue es und mache es sehr reich. Tränke seine Furchen, gieb Sonnenschein und Regen zu rechter Zeit und laß wohlgeraten, was man wieder säen wird, damit auch im künftigen Jahre das Land sein Gewächs gebe und unsere Auen dick stehen mit Korn, daß man jauchzet und singet und deinen Ruhm verkündiget immerdar. Erbarme dich auch aller unsrer Brüder, o Herr, insonderheit zu dieser fröh⸗ lichen Erntezeit. Du bist ja, Gott, der täglich seine milde Hand aufthut und sättiget alles, was da lebet, mit Wohlgefallen. Gedenke der Armen, die nicht haben, was sie einernten können, und lasse die, denen du reichlich be⸗ scheret hast, mit für sie einsammeln. Wo wenig ist, da segne den kleinen Vorrat, daß er genüge, und wo viel vorhanden ist, da verhüte, daß es nicht um Bösen gemißbraucht werde. Erhalte, o Herr, uns Ruhe und Frieden im Lande, damit nicht Fremde in unsre Ernte kommen und sie verzehren. Behüte überall vor Mißwachs, teuern Zeiten und Hungersnot. Vor allem aber schenke jedem Zufriedenheit mit dem, was du ihm beschieden, damit Reiche und Arme deine Kraft erkennen und dich preisen mögen immerdar. Endlich aber, o Herr, lehre uns bedenken, daß wir selbst dein geistliches Ackerfeld sind, und du der Herr der Ernte, welche in deiner Kirche bevor⸗ steht. Darum bitten wir dich: sende Arbeiter in diese Ernte. Hilf, daß Deiner Christ Same ausgestreuet und die reine Lehre gepredigt werde in deiner CEhristenheit. Behüte die Welt vor dem Unkraut, was der Feind ge⸗ schäftig ist auszustreuen. Bekehre die, welche noch auf das Fleisch säen, daß sie nicht von ihm das Verderben ernten. Heilige uns dagegen alle, daß wir christlich gesinnt seien und auf den Geist säen und dereinst von ihm ern⸗ ten das ewige Leben. Ja wenn einmal die ganze Welt reif sein wird zur letzten Ernte, so hilf auch, daß wir als reiner Weizen in deine Scheuern Uufobren und bewahret werden zur ewigen Freude. Da werden wir ohne lufhören ernten, wie du gesagt hast, und uns freuen mit unaussprechlicher, ewiger Freude. Erhöre uns, o Herr, um deines lieben Sohnes Jesu Christi willen. Amen. dILII I ——————————————————————‚— edacht. 13. Reformationsfest. O heiliger wahrhaftiger Gott und Herr! Wie können wir Lob und Dank genug gegen dich aussprechen, daß du nach so langer Finsternis dein selig machendes Evangelium aus großer Barmherzigkeit wieder ans Licht gebracht und durch treue Zeugen und Bekenner desselben unsere Kirche von verderblichen Irrtümern und Menschensatzungen so herrlich gereinigt hast. Gieb ferner Gnade, daß wir dein untrügliches Wort, wie es dein Geist den Propheten und Aposteln eingegeben hat, samt den heiligen Sakramenten lauter und unverfälscht behalten. Wende unsere Herzen ab von unnützer Lehre, von Irrtum und Verführung. Wehre, du großer Erzhirte Jesus Christus, allen Feinden unseres Glaubens, daß keiner mit List oder Gewalt deine Schafe zerstreue und uns der gesunden und erquickenden Weide deines Wortes beraube. Bringe auch die herbei zu deiner Herde, die noch in Un⸗ wissenheit, blindem Eifer, Unverstand und Irrtum dahingehen. Suche die Verlorenen, heile, die an ihrer Seele Schaden genommen haben. Heilige uns alle in deiner Wahrheit, daß wir nicht durch gottloses Leben deiner Kirche zur Schande gereichen, sondern würdiglich wandeln dem Evangelio und dasselbe in aller Widerwärtigkeit mit Worten und Werken bekennen. Siehe mit Gnade an den Weinberg, den du durch Jesum Christum gepflanzt und bisher gesegnet hast. Herr, du wollest uns vollbereiten, stärken, kräfti⸗ gen, gründen. Dir sei Ehre und Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. 14. Königsgeburtstag. Herr aller Herren und König aller Könige, du Herrscher über den gan⸗ zen Erdenkreis, der du alle Obrigkeit eingesetzet und gesaget hast durch dei⸗ nen werten Apostel: Es ist keine Obrigkeit, ohne von Gott, und wer der Obrigkeit widerstrebet, der widerstrebet Gottes Ordnung, laß uns die Obrig⸗ keit für deine Ordnung erkennen, dieselbe fürchten, lieben und ehren. Gieb Gnade, daß wir durch sie mit Gerechtigkeit regiert werden und unter ihrem Schutz ein stilles, geruhiges Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit. Und weil du, lieber Vater, der Könige Herzen in deiner Hand hast und leitest dieselben wie Wasserbäche, so regiere auch unsern König mit deinem heiligen Geist, daß er dein Wort lieb habe und auf deinen Wegen wandle. Gieb ihm deine himmlische Weisheit, die um deinen Thron ist, durch welche die Könige regieren und die Ratsherren das Recht setzen. Laß ihn das Geschrei der Armen hören und Recht und Gerechtigkeit handhaben. Laß ihn fürstliche Gedanken haben und darüber halten. Gieb ihm die Liebe der Gerechtigkeit, beständigen Mut und Tapferkeit wider alle Ungerechtig⸗ keit, glücklichen Fortgang seiner Anschläge, getreue, verständige, kluge Räte, gesundes und langes Leben. Behüte ihn vor Heuchlern und Schmeichlern, vor Kriegen und Blutvergießen. Schütze ihn durch deine heiligen Engel. Segne das ganze Land und schaffe unsern Grenzen Friede, durch Jesum Christum, unsern Herrn. Amen. 15. Bußtag. Herr, Herr Gott, barmherzig und gnädig, geduldig und von großer Güte und Treue, der du vergiebst Missethat, Übertretung und Sünde, wir treten vor deinen Thron und bekennen mit demütigem Herzen, daß wir alle mannigfach wider dich gesündigt haben. Wir haben dich, unsern Gott und Herrn, oftmals verlassen, haben der Welt und unserm Fleische gedient und deine he nicht ger wenn du allzumal Dar lieben S rein von herzigkei deinem reinige u und laß Nim und List und bewe zen nehm ten Kaise unsern G ser Vater starke Se wahre un und Treu Erba aufblickt. Herr, so l Früchte d Alle wir deine Geist die eine fried Welche d deine Ma und die Amen. und dein Licht je von t hast. ist den nenten mützer Jesus zewalt deines in Un⸗ che die Heilige deiner ungelio tennen. pflanzt kräfti⸗ Amen. n gan⸗ och dei⸗ er der Obrig⸗ Gieb ihrem it und Hand nig mit Wegen ron ist, n. Laß dhaben. ie Liebe rechtig⸗ e Räte, ichlern, Engel. Jesum großer ide, wir vir alle ott und ent und Gebete für die häusliche Andacht. 54 deine heiligen Gebote vielfältig übertreten. Wenn du gerufen, haben wir nicht geantwortet; wenn du gedroht, haben wir vom Bösen nicht abgelassen; wenn du uns gezüchtigt, haben wir uns nicht gedemütiget. Ja wir sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhms, den wir an dir haben sollten. Darum kommen wir jetzt zu dir und bitten im Namen Jesu, deines lieben Sohnes, vergieb uns unsere Schuld und mache uns durch sein Blut rein von allen unseren Sünden. Sieh uns an mit den Augen deiner Barm⸗ herzigkeit, nicht als die Gefallenen, sondern als die Erlösten in Jesu Christo, deinem Sohne. Schenke uns deinen heiligen Geist, daß er uns erleuchte, reinige und erneuere. Hilf uns, den guten Kampf des Glaubens kämpfen und laß uns unsträflich erhalten werden bis ans Ende. Nimm dich deiner Kirche gnädig an und schütze sie wider alle Macht und List des Feindes. Segne die Predigt deines Wortes an allen Seelen und bewahre uns, daß der Satan den guten Samen nicht von unsern Her⸗ zen nehme. Laß deine Hilfe widerfahren unserm Vaterlande, unserm gelieb⸗ ten Kaiser samt seinem ganzen Hause, allen Obrigkeiten unsers Landes und unsern Gemeinden. Laß unter den Unruhen und Stürmen dieser Zeit un⸗ ser Vaterland deiner gnädigen Obhut befohlen sein. Sei unserm Volke eine starke Schutzwehr gegen alle Feinde und Gefahren, die ihm drohen: be⸗ wahre uns unter dem Schatten deiner Flügel in rechter Einigkeit, Liebe und Treue. Erbarme dich eines jeden, der heut mit bußfertigem Herzen zu dir aufblickt. Und wer noch verhärtet ist in Unbußfertigkeit, den erwecke du, o Herr, so lange es noch Zeit ist, und treibe ihn kräftig an, rechtschaffene Früchte der Besserung zu bringen. Alle Kranke und Notleidende, alle Betrübte und Angefochtene befehlen wir deiner treuen Vaterliebe. Laß in jeder Anfechtung deinen heiligen. Geist die Herzen regieren, stärken und trösten; und jede Trübsal laß geben eine friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die dadurch geübet werden. Welche du aber abberufen willst aus diesem Leben, in denen verherrliche deine Macht und Gnade, daß sie in getrostem Glauben von hinnen scheiden und die Seligkeit erlangen, die du uns bereitet hast durch Jesum Christum. Amen. 16. Totenfest. Herr Gott, du bist unsere Zuflucht für und für; der du die Menschen lässest sterben und sprichst: Kommet wieder, Menschenkinder! Wir gedenken heute derer, welche du im vergangenen Kirchenjahre aus diesem Leben ab⸗ gerufen hast. Du hast dich, so lange sie auf Erden wandelten, an keinem unter ihnen unbezeugt gelassen; nun aber hast du jeden an seinen Ort ge⸗ hen lassen und giebst ihm nach seinen Werken. Ach lehre uns doch, daß. auch unser Leben ein Ende hat, und daß du uns dann vor dein Gericht stellen wirst. Denn unser Leben fährt schnell dahin, als flögen wir davon. Wir sind wie ein Gras, das da frühe blühet und bald welk wird und des⸗ Abends abgehauen wird und verdorret. Es ist nur ein Schritt zwischen uns und dem Tode. Ach lehre uns das doch bedenken und laß dein Gericht allezeit vor unseren Augen stehen, daß wir klug werden. Die Seelen derer, die in diesem Jahre dir und deiner Gnade entschlafen sind, sind nun in der Ruhe. Wir aber schweben noch auf dem Meere dieser Welt, umgeben alle⸗ zeit und überall von Wellen und Klippen. Führe uns sicher hindurch und laß uns auch zu dir gelangen. Bewahre uns vor dem Ende der Ungläubi⸗ gen und Unbekehrten und laß uns nicht aussäen auf das Fleisch, damit wi⸗ 3⁵5 I 46 Schulgebete. nicht einst das Verderben ernten, sondern auf den Geist, damit wir das ewige Leben ernten. Verleihe, barmherziger Vater, daß keiner unter uns ohne Buße sterbe und ohne den seligmachenden Glauben an Jesum Christum, der sein Leben zum Lösegelde für uns gegeben hat und unser Friede ist. Reinige uns durch deinen heiligen Geist von allen Werken des Fleisches und stärke uns täglih zu neuem Eifer in der Heiligung, auf daß wir, wenn du uns rufest, bereit sein mögen. Laß dann, o Gott, deinen heiligen Geist unsrer Schwachheit aufhelfen und uns bei dir vertreten mit unaussprechlichem Seufzen. Dein Licht erleuchte uns, deine Barmherzigkeit führe uns, deine Hand schütze uns, deine Gnade helfe uns und schenke uns den Eingang zu deiner Herrlichkeit. Sei mit uns, o Jesu, wenn der letzte Augenblick nun da ist, und erscheine unsern Seelen, wie du für uns gelitten und unsre Sünden getragen hast. Hilf uns, daß wir einen guten Kampf kämpfen und Glauben halten, auf daß wir die Krone des Lebens erlangen. Erhalte uns im Glauben an dich und in der Liebe zu dir und stärke uns, gern um deines Sohnes willen in der Welt zu leiden, so wirst du uns auch mit dir herrlich sein lassen. Mache uns treu und erfülle dann an uns die Verheißungen, die du den Deinen Amen hast, daß sie sein sollen, wo du bist, und deine Herrlichkeit sehen. men. B. Schulgebete. 1. In deinem Namen, lieber himmlischer Vater, schicken wir uns jetzt wieder an, die Arbeit unseres Berufes auszurichten und zu lehren und zu lernen, was uns befohlen ist. Sende dazu dein Licht und deine Wahrheit und gieb uns erleuchtete Augen unsers Verstandes. Vor allen Dingen aber laß deine Furcht unserer Weisheit Anfang und deinen Geist unser aller Lehrer und Leiter sein. Mache unsere Herzen zu einem tiefen, weichen und reinen Lande und laß guten Samen darauf fallen, daß er darin wurzele und aufgehe und Frucht bringe zum ewigen Leben. Amen. 2. Herr, leite uns in deiner Wahrheit und lehre uns, denn du bist der Gott, der uns hilft; täglich harren wir dein. Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte, die von der Welt her gewesen ist. Ge⸗ denke nicht der Sünden unserer Jugend noch unserer Übertretung, gedente aber unser nach deiner Barmherzigkeit um deiner Güte willen. Lehre uns thun nach deinem Wohlgefallen, denn du bist unser Gott; dein guter Geist führe uns auf ebener Bahn. Und dein Friede, der höher ist denn alle Ver⸗ nunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christo Jesu. Amen. 3. Wir danken dir, lieber himmlischer Vater, daß du im Schlummer der Nacht uns behütet und uns wieder versammelt hast, unsere Hände zu dir aufzuheben. Laß uns nun die Arbeit des Tages mit Freuden angreifen und die Gabe, welche du einem jeden verliehen hast, mit Treue und Demut ge⸗ brauchen. Gieb uns ein sehendes Auge, ein hörendes Ohr und ein waches Gewissen. Fülle uns frühe mit deiner Gnade und segne die Werke unserer Hände. Deinem heiligen Namen sei Ruhm und Preis jetzt und in Ewig⸗ keit. Amen. 4. Wir loben, preisen und rühmen dich und danken dir, Gott unserm Vater, daß du uns aus dem Schatten der Nacht herausgeführt und von neuem das Licht des Tages hast sehen lassen. Zu deiner Gnade flehen wir: sei auch heute gnädig über uns, deine Kinder, und nimm an unser Gebet nach deiner Barmherzigkeit. Denn du bist ja unsere Zuflucht für und für, barmher; haftige E unsre Si ewige Le Lichte. odas Lich 5. auf alle Jesum& unsern 2 in deine unsere G und schüt mit fröh bist. Ab bist nicht dir. Laf du uns f 6. A ligen Gei unsern 2 regieren stehen, w wenden 1 was wir angefang Heilande bir das e sterbe 1 Leben 8 dur wagli „bereit vachheit Dein tze uns, rlichkeit. rscheine en hast. auf daß dich und in der Mache Deinen t sehen. uns jetzt und zu Wahrheit gen aber ser aller chen und rzele und t bist der an deine ist. Ge⸗ „ gedenke ehre uns iter Geist alle Ver⸗ mmer der se zu dir eifen und demut ge⸗ n waches e unserer in Ewig⸗ tt unserm und von ehen wir: iser Gebet und für, Gebete für gottesdienstliche Handlungest. barmherziger, allmächtiger Gott! Laß scheinen in unsere Herzen die wahr⸗ haftige Sonne deiner Gerechtigkeit, erleuchte unsern Verstand und behüte alle unsre Sinne, auf daß wir ehrbar wandeln den Weg deiner Gebote und das ewige Leben erlangen, wo wir uns freuen werden in deinem unvergänglichen Lichte. Denn du bist die lebendige Quelle, und in deinem Lichte sehen wir das Licht. Amen. 5.„Die Augen des Herrn sehen auf eines jeglichen Weg, und er schauet auf alle ihre Gänge.“— Wir danken dir, lieber himmlischer Vater, durch Jesum Christum, deinen Sohn, daß deine Augen bis zu dieser Stunde auf unsern Weg gesehen und uns bewahrt haben. Nimm auch heute unsern Weg in deine Obhut, daß uns kein Übel und kein Unfall treffe. Du schauest alle unsere Gänge; wenn auch kein Mensch um uns ist, so bist du uns doch nahe und schützest uns; du bist uns nahe und merkest auf uns. Darum lehre uns mit fröhlicher Zuversicht auf dich trauen, der du unser treuer Gott und Vater bist. Aber lehre uns auch mit rechtem Ernst die Sünde scheuen; denn du bist nicht ein Gott, dem gottlos Wesen gefällt: wer böse ist, bleibt nicht vor dir. Laß deinen Segen auf uns ruhn, uns deine Wege wallen, und lehre du uns selber thun nach deinem Wohlgefallen. Amen. 6. Allmächtiger Gott, lieber himmlischer Vater, da wir ohne deines hei⸗ ligen Geistes Licht und Gnade nichts vermögen, so bitten wir dich, du wollest unsern Verstand erleuchten, unser Gedächtnis staͤrken und unsern Willen regieren und heiligen, daß wir alles, was wir lesen und hören, recht ver⸗ stehen, was wir verstehen, wohl behalten, und was wir behalten, wohl an⸗ wenden und in einem christlichen Leben beweisen. Befestige du selbst alles, was wir gehört und gelernt haben, und bestätige das Gute, das du in uns angefangen hast, zu deines Namens Lob und Preis um Jesu Christi, unseres Heilandes, willen. Amen. C. Gebete für gottesdienstliche Handlungen. ———— ö 1 I. Beim Eingang in die Kirche. 1.„Wie lieblich sind deine Wohnungen, Herr Zebaoth! Meine Seele verlanget und sehnet sich nach den Vorhöfen des Herrn; mein Leib und Seele freuen sich in dem lebendigen Gott.“(Ps. 84, 2. 3.) 2. Herr, öffne mir die Herzensthür, ů zeuch mein Herz durch dein Wort zu dir, laß mich dein Wort bewahren rein, laß mich dein Kind und Erbe sein. Amen. Siehe auch die Lieder Nr. 25, 29 und 35 des Gesangbuchs. — 25 II. Beim Ausgang aus der Kirche. Laß mich dein sein und bleiben, du treuer Gott und Herr; von dir laß mich nichts treiben, halt mich bei deiner Lehr. 35* IWTIII Herr, laß mich nur nicht wanken, gieb mir Beständigkeit: dafür will ich dir danken in alle Ewigkeit. Amen. III. Am Tauftage. 1. Vor der Taufe. O Herr Jesu Christe, unser einiger Heiland, Trost und Seligmacher, du hast ein herzliches Wohlgefallen an den Kindlein, die zu dir gebracht werden, und nimmst sie gern an zum ewigen Leben. Denn du hast gesagt: Lasset die Kindlein zu mir kommen, denn solcher ist das Reich Gottes. Auf dies dein Wort bringen wir dies Kind durch unser Gebet zu dir und bitten: nimm es an und laß es deiner Erlösung, die du uns am Kreuz durch dein bitteres Leiden und Sterben erworben hast, durch die heilige Taufe teilhaftig werden; zeichne es in deine Hände und laß es dein sein und bleiben zu seiner Seelen Seligkeit um deines heiligen Namens willen. Amen. 2. Nach der Taufe. Allmächtiger, ewiger Gott, lieber himmlischer Vater, der du der rechte Vater bist über alles, was Kinder heißt im Himmel und auf Erden, wir sagen dir von Herzen Lob und Dank, daß du dieses Kindlein uns geschenkt und bisher behütet und nun verliehen hast, daß es durch die heilige Taufe wiedergeboren ist zum ewigen Leben und einverleibt deinem lieben Sohne, unserm Herrn Jesu Christo. Wir bitten dich demütiglich, du wollest dieses Kind, welches nunmehr dein Kind und Erbe geworden ist, bei der empfan. genen Gutthat gnädiglich erhalten und treulich in der Taufgnade bewahren, damit es nach allem deinem Wohlgefallen zur Ehre deines Namens treulich auferzogen werde, im wahren Glauben bis zum seligen Ende beständig ver— bleibe und endlich das verheißene Erbteil im Himmel mit allen Heiligen empfange durch Jesum Christum, unsern Herrn. Amen. Beim Kirchgang einer Wöchnerin. Allmächtiger, großer und starker Gott; ich erscheine mit Freuden vor deinem heiligen Angesicht und lobe dich für alle deine Wohlthat, womit du mich begnadigt hast. Du hieltest mich, da ich sinken wollte; du erquicktest mich, da ich schwach war; du stärktest mich, als meine Kräfte dahin waren. Du hast alles wohlgemacht und herrlich hinausgeführt, mich und mein Kind⸗ lein lebendig und gesund erhalten bis auf diesen Augenblick. Darum lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes gethan hat; der dein Leben vom Verderben erlöset und dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit. Herr, laß dir wohlgefallen das Dankopfer meiner Lippen und nimm das Gebet meines Herzens gnädiglich an! Laß auch fernerhin deine Barmherzigkeit groß an mir werden; nimm mich in deinen heiligen, gnädigen Schutz; segne das Kind, das du mir anvertraut hast, daß es auf⸗ wachse zu deiner Ehre, zu seinem Heil und zu meiner Freude; behüte und segne du meinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit! Amen. . Allm hast, daß worden si und deine und den! deines Se Gnadenar in ihnen heit zur O du sei Lob, mich hast seinen hei Was duen treulich ge Kind und Tag zu ei und Thor Jesu Chri mich im mich durch diene und zu halten leide und all mein Ach Herr, borgenen immer vo gethan, ar du wollest gehen, den Sünde zu wir nicht wie ein b Gebete für gottesdienstliche Handlungen. IV. Am Konfirmationstage. 1. Fürbitte für die Kinder. Allmächtiger, ewiger Gott, der du diese Kinder aus Gnaden gewürdigt hast, daß sie durch die heilige Taufe wiedergeboren und deine Kinder ge⸗ worden sind, auch dieselben bisher gnädiglich erhalten, daß sie dich, Vater, und deinen Sohn Jesum Christum durch den christlichen Unterricht erkannt und den wahren Weg zur Seligkeit erlernt haben: siehe, o lieber Vater, um deines Sohnes Jesu Christi willen diese Kinder auch jetzt aufs neue mit Gnadenaugen an. Erleuchte sie mit lebendiger Erkenntnis und vermehre brahl in ihnen die Gabe deines heiligen Geistes, damit sie bei der erkannten Wahr⸗ elon heit zur Gottseligteit getreu verbleiben bis an ihr seliges Ende. Amen. gesagt: „. Auf—— bitten:. ch dein 2. Gebet der Kinder. bon i O du gnädiger und barmherziger Gott und Vater, deinem heiligen Namen Weit öz sei Lob, Preis und Ehre, daß du bisher geholfen und diesen teuren Segenstag mich hast erleben lassen. Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! Große Dinge hast du an mir gethan, getreuer Gott. Was du mir in der heiligen Taufe zugesagt hast, das hast du mir alles ge treulich gehalten und wirst mir es heute aufs neue zusichern als deinem r rechte Kind und Erben aller deiner himmlischen Güter. O Herr, mache mir diesen ir sagen Tag zu einem Segenstag für Zeit und Ewigkeit; gedenke nicht meiner Sünden ikt und und Thorheiten, sondern wende deine Augen allein auf das teure Verdienst Taufe Jesu Christi und sei mir um seinetwillen gnädig. O Herr Jesu, erneure Sohne, mich im Geist meines Gemütes, mache mich los von ꝛaller Sünde, heilige t dieses mich durch und durch, daß ich mit allen Kräften Leibes und der Seele dir empfan. diene und dich preise mit meinem Wandel. Schenke mir Kraft, mein Gelübde vahren, zu halten; segne mich für Zeit und Ewigkeit, daß ich dir zu Ehren lebe, treulich leide und sterbe. Mach mich, o Jesu, ewig selig. Amen. V. Zur Vorbereitung oder Beichte. 1. Bußgebet. en vor mit du O barmherziger Gott, ewiger Vater, groß sind meine Sünden, viel und guicktest mannigfaltig ist meine Missethat, meine Übertretungen sind unzählig, denn waren. all mein Dichten und Trachten von Jugend auf war zum Bösen geneigt. Kind⸗ Ach Herr, wer kann merken, wie oft er fehle? Verzeihe mir auch die ver⸗ m lobe borgenen Fehler. Siehe, ich erkenne meine Missethat, und meine Sünde ist n hat; immer vor mir. An dir allein, o Herr, habe ich gesündigt und übel vor dir gethan, auf daß du Recht behaltest in deinen Worten. Ich bitte dich aber, du wollest nach deiner unaussprechlichen Mildigkeit mit mir nicht ins Gericht gehen, denn vor dir ist kein Lebendiger gerecht. Wenn du, Herr, willst Sünde zurechnen, wer wird bestehen? Denn siehe, auf tausend Fragen können wir nicht ein Wort antworten, denn alle unsere Gerechtigkeit ist vor dir d wie ein beflecktes Kleid. Deshalb erbarme dich mein, o Gott, nach deiner Amen. Güte und tilge meine Sünde nach deiner großen Barmherzigkeit. Wasche mich von meiner Missethat und reinige mich von allen meinen Sünden um deines Namens willen. Herr, sei mir gnädig, heile meine Seele, denn ich II 5⁵⁰ Gebete für gottesdienstliche Handlungen. habe an dir gesündigt. Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte, welche von der Welt her gewesen ist. Gedenke doch nicht der Sünden meiner Jugend und meiner Übertretungen; gedenke aber mein nach deiner großen Barmherzigkeit um deiner Güte willen. O gütiger Gott, ich bekenne vor dir, daß nicht meine Werke noch mein Verdienst können aus⸗ tilgen meine Sünde oder deine Gnade erwerben, sondern solches vermag allein das heilige bittere Leiden unseres Herrn und Heilandes Jesu Christi, der sein Blut für uns vergossen hat zur Vergebung der Sünden und unsere Seelen gereinigt. In diesem Glauben rufe ich voll Vertrauen und Hoffnung zu dir, du wollest meine Übertretung aus Gnaden vergeben, meine Sünde zudecken und meine Missethat mir nicht zurechnen. Verzeihe mir auch die verborgenen Fehler, auf daß meine betrübte Seele und die Gebeine, welche sehr erschrocken sind, wiederum erfreuet, getröstet und erquicket werden; denn dein ist die Barmherzigkeit und bei dir ist Gnade und viel Vergebung. O Herr, erhöre die Stimme meines Flehens und verachte nicht das Rufen meines Herzens zu dir, um Jesu Christi, meines Herrn und Heilands, willen. Amen. 2. Sündenbekenntnis. Allmächtiger Gott, barmherziger Vater! Ich armer, elender, sündiger Mensch bekenne dir alle meine Sünde und Missethat, die ich begangen mit Gedanken, Worten und Werken, damit ich dich jemals erzürnet und deine Strafe zeitlich und ewiglich verdienet habe. Sie sind mir aber alle herzlich leid und reuen mich sehr, und ich bitte dich um deiner unergründlichen Barm⸗ herzigkeit und um des unschuldigen bittern Leidens und Sterbens deines lieben Sohnes Jesu Christi willen, du wollest mir armen sündhaften Menschen gnädig und barmherzig sein, mir zu meiner Besserung deines Geistes Kraft verleihen und mir alle meine Sünden vergeben. Amen. 3. Nach der Vorbereitung oder Beichte. O Gott, ich habe dir zugesagt, frömmer zu werden; hilf du mirs voll⸗ enden. Gieb mir das Wollen und Vollbringen; gieb mir deinen heiligen Geist, der mich meiner Zusage täglich erinnere. Laß alle Sündenlust, alle verkehrten Gedanken und Begierden und alles, was sündlich ist, in mir ab⸗ sterben und hilf, daß ich mein Leben lang an deiner Huld und Gnade mich erfreue, an deiner Liebe mich sättige, an deiner Treue mich halte, nach deinem Worte mich richte, durch deine Gnade christlich lebe, geduldig leide und durth des Herrn Jesu teures Verdienst selig sterbe und freudig in den Himmel eingehe. Amen. VI. Zur Feier des heiligen Abendmahls. 1J. Gebet vor dem heiligen Abendmahl. Barmherziger Gott und Vater, wir bitten dich, du wollest in diesen Abendmahle, in welchem wir das teure Gedächtnis des bittern Todes deines lieben Sohnes Jesu Christi begehen, durch deinen heiligen Geist in unsern Herzen wirken, daß wir uns mit wahrem Glauben deinem Sohne Jesu Christo je länger je 215 ergeben, damit unsere mühseligen und zerschlagenen Herzen mit seinem Leib und Blute, als dem ewigen Himmelsbrote, gespeiset und erg sondern Bund de sein und und Ser auch dei verleugr tetem H Leib seit aufnehm 2. Her rechten Her rechten Lob Lobe de hat; de der dein Barmhe großer uns nich ist, läß an bis ind an cht der n nach 'tt, ich uaus⸗ Hdermag Christi, unsere offnung Sünde uch die welche verden; gebung. Rufen eilands, ündiger gen mit id deine herzlich Barm⸗ deines kenschen 3 Kraft rs voll⸗ heiligen Ist, alle mir ab⸗ diesen 5deines unsern ie Jesu Bereitung zum und erquicket werden. Gieb denn, daß wir nicht mehr in unsern Sünden, ner in uns und wir in ihm leben, und aufgenommen in den neuen sonder Bund der Gnade, nicht zweifeln, du wollest ewiglich unser gnädiger Vater sondern uns an Leib sein und uns unsere Sünden nimmermehr zurechnen, und Seele versorgen, als deine lieben Kinder und Erben. Verleihe uns auch deine Gnade, daß wir getrost unser Kreuz auf uns nehmen, uns selbst verleugnen, unsern Heiland bekennen und in aller Trübsal mit aufgerich⸗ tetem Haupte unsers Herrn Jesu Christi warten, welcher unsern sterblichen Leib seinem verklärten Leibe ähnlich machen und uns zu sich in den Himmel aufnehmen wird in Ewigkeit. Amen. 2. Gebet beim Empfange des heiligen Abendmahls. Herr Jesus Christus, dein heiliger Leib stärke und bewahre mich im rechten Glauben zum ewigen Leben. Amen. Herr Jesus Christus, dein heiliges Blut stärke und bewahre mich im rechten Glauben zum ewigen Leben. Amen. 3. Danksagung nach dem heiligen Abendmahle. Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen. Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes gethan hat; der dir alle deine Sünden vergiebt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben von dem Verderben erlöset, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit. Barmherzig und gnädig ist der Herr, geduldig und von großer Güte. Er handelt nicht mit uns nach unsern Sünden und vergilt uns nicht nach unserer Missethat. Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, läßt er seine Gnade walten über die, so ihn fürchten. So fern der Morgen ist vom Abend, läßt er unsere Ubertretung von uns sein. Wie sich ein Vater über seine Kinder erbarmet, so erbarmet sich der Herr über die, so ihn fürchten. Welcher auch seines eigenen Sohnes nicht hat verschonet, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben; wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Darum beweiset Gott seine Liebe gegen uns, daß Christus für uns gestorben ist, da wir noch Sünder waren: so werden wir vielmehr durch ihn behalten werden vor dem Zorn, nachdem wir durch sein Blut gerecht geworden sind. Denn so wir Gott versöhnet sind durch den Tod seines Sohnes, da wir noch Feinde waren, vielmehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem wir ihm versöhnet sind. Darum soll mein Mund und Herz des§ an bis in Ewigkeit. Amen. errn Lob verkündigen, von nun —..—— D). Vereitung zum Eide. Sirach 23, 9—14. Gewöhne deinen Mund nicht zum Schwören und Gottes Namen zu führen. Denn gleichwie ein Knecht, der oft gestäupet wird, nicht ohne Striemen ist, also kann der auch nicht rein von Sünden sein, der oft schwöret und Gottes Namen führet. Wer oft schwöret, der sündiget oft, und die Plage wird von seinem Hause nicht bleiben. Schwöret er und ver⸗ stehet es nicht, so sündiget er gleichwohl; verstehet ers und verachtets, so sündiget er zwiefältig; schwöret er aber vergeblich, so ist er dennoch nicht ohne Sünde; sein Haus wird hart gestraft werden. ⸗4———.— IIII EE 0 Ohne Menschenfurcht und ohne Menschengefälligkeit, niemandem zu lieb und niemandem zu leid, soll ein Ehrist, wenn es die Obrigkeit oder die Not von ihm fordert, einen Eid schwören und dabei mit Besonnenheit und Überlegung die Wahrheit sagen, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Die gewöhnliche Eidesformel lautet:„Ich schwöre bei Gott, dem All⸗ mächtigen und Allwissenden, daß ich nach bestem Wissen und Gewissen die reine Wahrheit sagen, nichts verschweigen und nichts hinzusetzen werde, so wahr mir Gott helfe(durch Jesum Christum)“. Heilig, heilig sei der Eid selbst beim Tageslicht verdammen. euch, ihr Christen, die ihr schwöret. Wo man falsche Eide schwört, Denkt an die Gerechtigkeit droht ein furchtbar Racheschwert. eures Richters, der euch höret. Selbst das höchste Lebensglück Alles bringt er an das Licht, muß zum Fluch dem Meineid werden, alles muß vor sein Gericht. Gott nimmt alle Huld zurück, Hebt ihr eure Hand zum Schwur, alles Heil verdorrt auf Erden, dann ergreif euch heilger Schrecken; jede Freude wird vergällt, weiß es keine Kreatur, und zur Wüste wird die Welt. Gott der weiß es, wirds entdecken, Drum für aller Welt Gewinn durch uhr frepelhaft den Eid geb ich nicht des Herzens Ruhe, durch ein falsches Wort entweiht. nicht die Überzeugung hin, Zittert: das Gewissen wacht, recht und wahr sei, was ich thue. ja es wird mit Feuerflammen Arm und niedrig mag ich sein, euch beim Graun der Mitternacht, bleib ich nur vom Meineid rein. Herr, du erforschest mich und kennest mich: ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehest meine Gedanken von ferne; ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehest alle meine Wege. Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, Herr, nicht alles wissest. Allmächtiger, barmherziger Gott und Vater, stehe du mir bei, wenn ich nun vor dir stehe und meinen Eid schwöre. Erleuchte mich, daß ich inner⸗ lich bei mir selbst recht klar alles sehe und verstehe, worüber ich Zeugnis ablegen soll, und hilf mir, daß ich offen und freimütig die Wahrheit rede in voller Aufrichtigkeit und Lauterkeit des Herzens ohne alle Menschenfurcht und Menschengefälligkeit. Laß kein falsches, unwahres Wort über meine Lippen kommen und laß mich allein daran denken, wie ich vor dir bestehen kann, auf daß meine Seele keinen Schaden nehme, sondern durch deine Gnade bewahrt bleibe zum ewigen Leben. Dazu hilf mir durch Jesum Christum, meinen Herrn und Heiland. Amen. Ps. 139, 23. 24. Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz; prüfe mich und erfahre, wie ich es meine. Und siehe, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege. ———— A gütig, reuen, nimme gnädig Jamm Christt I. Taufe geheili Wẽĩ täglich ausspr und mi Hand, rigem Angst mir: a fröhlich ich mich Kampf heiligen weiß j scheiden ob ich 5 lassen, Freude rühmen Amen. erschre und N willen. des Fe Tode. ju lieb er die it und Is die n All⸗ en die de, so derden, tuf, so liege, t kein nn ich inner⸗ eugnis ede in Ifurcht meine prüfe e bin, Gebete in allerlei Not. E. Gebete in allerlei Rot. 1. Gebet um Hilfe. Allmächtiger, ewiger, barmherziger Gott, der du bist von Herzen gütig, langmütig und von großer Gnade und Treue und lässest dich des Übels reuen, wir bitten dich demütiglich, du wollest dein väterliches Angesicht nimmermehr von uns wenden in aller unsrer Widerwärtigkeit, sondern deine gnädige und väterliche Hand uns reichen und uns endlich von allerlei Jammer und Not des Leibes und der Seelen ewiglich erlösen, durch Jesum Christum, deinen lieben Sohn, unsern Herrn. Amen. 2. In innerer Anfechtung. Lieber himmlischer Vater, ich danke dir, daß du mich in der heiligen Taufe zu deinem lieben Kinde aufgenommen und mich durch dein Wort geheiliget und bisher erhalten hast. Weil ich aber mit großer Traurigkeit meines Herzens beladen und täglich geängstiget werde, daß ich meine Betrübnis nicht aussagen noch aussprechen kann: so bitte ich dich, treuer Gott, verlaß mich doch nicht und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir, halte mich fest bei deiner Hand, daß ich nimmermehr sinke noch von dir geschieden werde. Mit tran⸗ rigem Herzen stehe ich des Morgens auf, mit betrübtem Geist esse ich, mit Angst und Schmerzen lege ich mich wieder nieder und habe keine Ruhe in mir: ach Gott, siehe an mein Elend und Kummer; ich wollte dir gerne mit fröhlichem Herzen und Munde dienen, aber ich vermag es nicht, wie stark ich mich wehre und dawider streite, ich bin gar zu schwach zu diesem großen Kampf. Darum hilf mir Schwachen, o du starker Gott, und gieb mir deinen heiligen Geist, der mich erfreue und tröste in aller meiner Traurigkeit. Ich weiß ja, daß ich dein bin im Tode und Leben, es kann mich nichts von dir scheiden, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Trübsal noch Angst, ob ich gleich jetzt in Angst und Kümmernis schwebe. Herr, ich hoffe auf deine Gnade, du wirst mich nicht unerhöret von dir lassen, sondern alle Angst aus meinem Herzen reißen und mir ein neues Freudenlied in meinen Mund geben. So will ich dich für deine Güte rühmen, loben, preisen und danken und dir dienen hier und in Ewigkeit. Amen. 3. Bei einem Ungewitter. O du großer und schrecklicher Gott, dem Sturmwinde und Feuerflammen dienen müssen, der du auf den Wolken fährst wie auf einem Wagen und deinen Donner mit Hagel und Blitzen auslässest: wir armen Menschen müßten ja in einem Augenblick verderben, wenn du deine vernichtenden Strahlen auf uns gehen hießest. Denn die Erde bebt und wird bewegt, die Grundfesten der Berge regen sich und erzittern, wenn du zornig bist. Herr, wir sehen und hören deine große Macht und entsetzen uns vor dem erschrecklichen Rollen deines Donners. Ach gedenke nicht unserer Sünden und Missethaten, sondern sei uns gnädig um deines Sohnes Jesu Christi willen. Bewahre uns Leib und Seele, Haus und Hof und die lieben Früchte des Feldes. Behüte uns vor grausamem Schrecken und einem bösen, schnellen Tode. Nimm von uns alle Kleinmütigkeit und ängstliche Furcht. Erhälte II ‚‚‚‚‚‚D‚D‚‚‚‚‚‚‚‚‚‚‚.———. — Gebete für Kranke und Sterbende. und stärke in uns den wahren Glauben, herzliche Bußfertigkeit, fröhliche Hoffnung und Geduld, damit wir bereit seien, wenn es dein Wille ist, aus diesem Leben selig abzuscheiden. Nimm uns, o Herr, unter den Schatten deiner Flügel, bis das Unwetter vorüber gehe, und behüte uns, daß wir die Donnerstimme deines grimmigen Zorns, womit du die Gottlosen einst in das ewige Feuer weisen wirst, in Ewigkeit nimmermehr hören müssen, sondern nimm uns auf in dein Reich, daß wir dich, Vater, Sohn und heiligen Geist, einigen wahren Gott, in Ewigkeit preisen mögen! Amen. 4. Bei Seuchen und in Sterbenszeiten. Ach Herr Gott, gnädig und barmherzig, von großer Güte und Treue: wir erkennen deinen gerechten Zorn, welchen wir mit unseren Sünden wider uns erweckt haben. Ach schone unser, lieber Vater, um deines lieben Sohnes Jesu Christi willen. Strafe uns nicht in deinem Zorn und züchtige uns nicht in deinem Grimm. Ach Herr, sei uns gnädig nach deiner Güte und tilge unsre Sünde nach deiner großen Barmherzigkeit. Wende deine Plage von uns, daß wir nicht verschmachten von der Strafe deiner Hand. Wende dich, o Herr, und errette uns. Hilf uns um deiner Güte willen. Heile, Herr, alle Kranken nud Schwachen. Sei bei ihnen in der Not, reiße sie heraus und zeige ihnen dein Heil. Nimm dich ihrer Seelen herzlich an und vergieb ihnen alle ihre Sünde. Lehre hierbei uns alle bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden und mit Furcht und Zittern unsre Seligkeit schaffen. Laß uns, wenn unser Stündlein kommt, an deinem Worte festhalten, in Frieden hinfahren und den Tod nicht sehen ewiglich. Erhöre uns, erhöre unsre Bitte, Gott Vater, Sohn und heiliger Geist, hochgelobt in Ewigkeit. Amen. F. Gebete für Kranke und Sterbende. 1. Sprüche aus Gottes Wort für Kranke. Kurze Seufzer: Deine große herzliche Barmherzigkeit hält sich hart gegen mich.(Jes. 63, 15.) Ach du, Herr, wie lange!(Ps. 6, 4.) Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen vom Leibe dieses Todes?(Röm. 7, 24.) Demütigung vor Gott: Ach Herr, unsre Missethaten habens ja verdient.(Jerem. 14, 7.) So du willst, Herr, Sünde zurechnen, Herr, wer wird bestehen?(Psalm 130, 3.) Wir liegen vor dir mit unserm Gebet, nicht auf unsre Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit. (Dan. 9, 18.) Trost des Glaubens: Das Blut Jesu Christi, des Sohnes Gottes, macht uns rein von aller Sünde.(1. Joh. 1, 7.]“ Alle Züchtigung, wenn sie da ist, dünket sie uns nicht Freude, sondern Traurigkeit zu sein, aber danach wird sie geben eine friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die dadurch geübet sind.(Hebr. 12, 11.) Selig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet, denn nachdem er bewähret ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, welche Gott verheißen hat denen, die ihn lieb haben.(Jac. 1, 12.) Die väterliche Stimme Gottes: Kann auch ein Weib ihres Kind⸗ leins vergessen, daß sie sich nicht erbarme über den Sohn ihres Leibes? Und ob sie desselben vergäße, so will ich doch dein nicht vergessen; siehe gespr. sollst Not, mich heit herzie preise diesen göttli Gnad ergeb 8 bis wir einst üssen, und en. reue: vider ieben chtige Güte deine Hand. illen. reiße ch an enken, und mmt, sehen iliger igkeit. ottes, wenn aber „F die htung ebens 1„ 12.) Kind⸗ ibes? siehe Gebete für Kranke und Sterbende. in meine Hände habe ich dich gezeichnet.(Jes. 49, 15. 16.) Ich will dich nicht verlassen noch versäumen.(Hebr. 13, 5.) Ich habe dich je und je ge⸗ liebet, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.(Jer. 31, 3.) Die Gnadenstimme Jesu Christi: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke. Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen. (Joh. 7. 37. 6, 37.) Laß dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.(2. Kor. 12, 9.) Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben. Offb. 2, 10.) (Auch können folgende Abschnitte der heiligen Schrift von dem Krauken gelesen oder demselben vorgelesen werden: 1. Petr. 5, 6—11. Psalm 130. 25. 42. 63, 2—9. 91. Klagel. 3, 22—42. Röm. 8, 18—27, 28—-39. 1. Petr. 1, 3—9. Psalm 126. Offb. 7, 9—17.) 2. Auf dem Krankenbette. 1. Allmächtiger Gott, himmlischer Vater, weil du uns geboten hast und gesprochen:„Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen,“ deswegen schreie ich zu dir in dieser meiner großen Not, durch Jesum Chr stum deinen lieben Sohn, und bitte dich, du wollest mich armen fündigen Menschen nicht verlassen. So nun diese meine Krank⸗ heit nicht zum Tode ist, so hilf mir auf, daß ich genese um deiner Barm⸗ herzigkeit willen, auf daß ich deine Macht und Kraft an mir verkündige und preise. Wo es mir aber nützlicher ist, zeitlich zu sterben, denn allhier in diesem Jammerthal und elenden Leben zu bleiben, so geschehe, Herr, dein göttlicher Wille, wie im Himmel also auch auf Erden. Verleihe mir nur Gnade, daß ich mich in deinen Willen, der allezeit der beste ist, gänzlich ergebe. Erhalte mich fest im christlichen Glauben und wahrer Erkenntnis bis an mein Ende. Laß mich von dir nimmermehr abgeschieden werden, sondern nimm meine Seele zu dir in dein Reich durch deinen lieben Sohn Jesum Christum, unsern Herrn. Amen. 2. Mein Gott, es hat dir nach deinem heiligen Rat und Willen ge⸗ fallen, mich auf dieses Krankenbett zu legen und dadurch nicht allein mich von meinen Geschäften, meinen Sünden und sündlichen Gewohnheiten abzu⸗ schneiden, sondern mich auch an meinen Tod zu erinnern, mich aufmerksam zu machen, daß ich ein sterblicher Mensch sei. Siehe, meine Tage sind eine Hand breit bei dir, und mein Leben ist wie nichts vor dir: ach wie gar nichts sind doch alle Menschen, die doch so sicher leben! Ich weiß auch, daß dem Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, darnach das Gericht. Doch vergesse ichs nur zu leicht wieder. Darum bitte ich dich: ach Herr, lehre mich doch, daß es ein Ende mit mir haben muß, und mein Leben ein Ziel hat, und ich davon muß. Ich weiß auch, daß ich alles muß verlassen, meine Habe, Gut, Ehr, Glück und was ich in der Welt besitze. Ich habe hier keine bleibende Stätte, sondern die zukünftige suche ich. Daran möge mich meine Krankheit erinnern, damit ich mich mit Gebet, mit Buße und Glauben, mit wahrer Prüfung meines bisherigen Lebens zum seligen Sterben bereite und also von Welt und Sünde abgezogen und mein Leben, Geist und Seele dir geheiligt werde. Siehe, mein Gott, hie bin ich, nimm meine Seele hin; aber bereite mich zuvor recht in der Zeit, daß, wenn ich sterbe, ich mög in deiner Gnade und selig sterben. Amen. 3. Morgengebet eines Kranken. Heiliger Gott, Vater, Sohn und Geist, ich komme jetzt, da der Tag an⸗ IIIl 35 Gebete für Kranke und Sterbende. gebrochen, vor deinen Thron und danke dir, daß du mich dies hast erleben lassen. Du weißt, Herr, wie ich die Nacht en Tag wieder auf meinem Kran⸗ tenbett zugebracht habe. Ich kann nicht genug deine Güte preisen, daß du das Licht der Sonne mich wieder sehen lässest. Die Sonne geht wieder auf: Herr, mein Gott, laß auch deine Gnade nen über mich aufgehn. mit diesem Tage neue Kräfte und neue Geduld, mein Leiden willig zu tragen. Es hat dir gefallen, Herr, mich auf dies Krankenbett zu legen: wohlan, ich will darauf bleiben, so lange es dir gefällt. Du willst mich da⸗ durch in die Stille führen, damit du allein mit mir reden und mich unter⸗ weisen mögest, wie ich für meine Seele sorgen soll. Ich will die Zeit be⸗ nutzen, mein vergangenes Leben zu prüfen: ob ich dir gedient, dich geehrt, dir gehorcht habe. Gieb, wenn ich solches verneinen muß, daß ich mich von Herzen darüber betrübe und wahre Buße thue, auch mit dir einen neuen Bund mache und also mit Furcht und Zittern schaffe, selig zu werden. Gieb, daß ich, o Jesu, den ganzen Tag möge mein Herz bei dir haben, eifrig beten, an deine Leiden, Wunden und Tod gedenken und das wahre Heil meiner Seele betrachten. Gieb mir einen schönen Trostspruch nach dem andern in mein Herz, der deiner Liebe mich versichere, deine Gnade mir versiegele und deiner Hilfe mich vergewissere. Erquicke mich in meiner Mattigkeit und stärke mich durch deinen heiligen Geist in meiner Schwach⸗ heit. Bewahre mich vor neuen Schmerzen, traurigen Stunden, erschrecken⸗ den Zufällen; willst du mich aber Leiden empfinden lassen, so weiche nicht von mir. Hilf mir den Tag glücklich und selig vollenden und alles mit Ge⸗ lassenheit und stillem Mut annehmen, was du mir auflegest. Siehe, mein Gieb mir Gott, hier bin ich, mache es mit mir, wie dir es wohlgefällt. Du bist mein Vater, ich bin dein Kind. Ich will deine Güte rühmen und deine Barm⸗ herzigkeit preisen über alles, was du an mir gethan hast. Amen. öů 4. Abendgebet eines Kranken. Ach du barmherziger Gott, ich habe nun wieder einen Tag überlebt Herr, du hast nach deiner Güte bis auf diese Stunde mir mein Leben ge⸗ fristet, dafür sei deiner Vatertreue herzlich Lob und Dank gesagt. Beson⸗ ders preise ich deinen Namen, daß du diesen Tag meine Schmerzen und Krankheit mir hast tragen helfen. Ja, Herr, du legst eine Last auf, aber du hilfst uns auch. Der Herr hört das Schreien der Elenden und verweigert ihnen nicht, um was ihr Mund bittet. Ach großer Gott, die Nacht bricht herein, bleibe bei mir und weiche diese Nacht nicht von mir. O heilige Dreieinigkeit, ich lobe dich in Ewigkeit. Wende diese Nacht von mir ab alle gefährlichen und plötzlichen Zufälle; lindre meine Schmerzen; bewahre mich vor Schrecken, Angst und Unglück. Ach bleibe, himmlischer Vater, bei deinem kranken Kinde. Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen? O Jesu, die Sonne ist gewichen, du, o Sonne der Gerech— tigkeit, weiche nicht von mir. O du werter heiliger Geist, Tröster der Betrübten und Beistand der Elenden, bleibe bei mir, stärke mich und er⸗ halte mich in wahrem Glauben und christlicher Geduld. Heilige Dreieinig⸗ keit, nimm mich auf in deinen Schutz. Der Herr segne mich und behüte mich mit all den Meinen und samt allen Betrübten und Leidenden; der Herr lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf uns und gebe uns Frieden. Und soll ja diese Nacht die letzte sein in diesem Jammerthal, so nimm mich, Herr, in Him⸗ mel ein, in deinen Freudensaal. Amen ligen dir C deine Gnad mit n alle? daß i Gelül Seele war nomm zurück nun b Stimn wande Aber schrie, Wund sagen, dein l Barm führen und d mehr Gebete für Kränke un 5. Dankgebet nach Genesung. Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, preise seinen hei⸗ ligen Namen. Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes gethan hat: der dir alle deine Sünde vergiebt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöset und dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit. Denn die Güte des Herrn ists, daß es nicht mit mir gar aus ist, seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende, sondern ist alle Morgen neu, und seine Treue ist groß. Ich habe dir, Gott, gelobet, daß ich dir danken will, so will ich dir demnach jetzt Dank opfern und meine Gelübde bezahlen, daß du mir geholfen hast. Meine Lippen und meine Seele, die du erlöset hast, sind fröhlich und lobsingen dir. Siehe, um Trost war mir sehr bange, aber du, Herr, hast dich meiner Seele herzlich ange⸗ nommen, daß sie nicht verdürbe, du warfest alle meine Sünde hinter dich zurück. Stricke des Todes hatten mich umfangen, ich dachte vielmal: nun bin ich gar dahin. Aber du hast meine Seele vom Tode errettet, die Stimme meines Flehens erhöret und meine Klage in einen Reigen ver⸗ wandelt. Viele sprachen von meiner Seele: sie hat keine Hilfe bei Gott. Aber auf dich hoffete mein Herz, und mir ist nun geholfen. Da ich zu dir schrie, machtest du mich gesund. Herr, mein Gott, wie groß sind deine Wunder, die du an mir bewiesen! Ich will sie verkündigen und davon sagen, so lange ich lebe. Gelobet seist du, Herr, täglich, und gerühmet sei dein herrlicher Name immer und ewiglich. Du aber, Herr, wollest deine Barmherzigkeit nicht von mir wenden, sondern das gute Werk gnädig voll⸗ führen, so du in mir angefangen, und mich von Tag zu Tag mehr stärken und durch deinen guten Geist auf gute Wege leiten, daß ich hinfort nicht mehr sündige, damit mir nicht etwas Argeres widerfahre, sondern dir mein Leben lang diene in Heiligkeit und Gerechtigkeit, die dir gefällig ist. Laß deine Güte und Treue allewege mich behüten und befiehl deinen heiligen Engeln, daß sie mich auf den Händen tragen, damit ich meinen Fuß nicht an einen Stein stoße. Verlaß mich nicht, Herr, mein Gott, sei nicht ferne von mir, eile mir beizustehen, Herr, zneine Hilfe, auf daß dir immerfort lobsinge meine Seele und nicht stille werde. Herr, mein Gott, ich will dir danken in Ewigkeit. Amen. 6. Fürbitte für Sterbende. Allmächtiger, ewiger, barmherziger Gott, der du unser Leben erhältst auch im Tode und Sterben, wir bitten dich, du wollest die Augen deiner Barmherzigkeit wenden zu diesem unserem kranken Mitbruder, der dein Ge⸗ schöpf und Ebenbild ist, ihn erquicken an Leib und Seele und ihm alle Sünde aus Gnade vergeben. Nimm das Opfer des unschuldigen Todes Jesu Christi, deines lieben Sohnes, für die Bezahlung seiner Missethat; denn er ist auf dessen Namen getauft und mit desselbigen Blut gewaschen und gereiniget. So errette ihn nun von den Schmerzen der Krankheit, verkürze ihm seine Leiden. Erhalte ihn wider alle Anklage des Gewissens und wider alle Anfechtung des bösen Feindes, auf daß er im Glauben ritterlich kämpfe und überwinde. Verleihe ihm eine selige Heimfahrt zum ewigen Leben und schicke ihm deine heiligen Engel, daß sie ihn begleiten zu der himmlischen Gemeinde aller Auserwählten in Christo Jesu, unserm Herrn. Amen. —— Gebete für Kranke und Sterbende. 7. Gebete, dem Sterbenden vorzusprechen. 1. Ach barmherziger, gütiger Gott, hilf mir in meinem Leiden und in meiner Todesstunde; o mein Gott, du bist ja allezeit mein gnädiger Gott und mein Bestand gewesen, ach bleibe es auch jetzt. O Jesu, bleibe bei mir, es will Abend werden, und der Tag meines Lebens hat sich geneiget. werter heiliger Geist, stärke mich, erhalte mich in festem Glauben bis an mein Ende, erleuchte mich zum ewigen Leben. Ich will auf Jesu Blut und Wunden sterben: dem lebe ich, dem sterbe ich, auf sein Verdienst verlasse ich mich. Amen. 2. Wie der Hirsch schreiet nach frischem Wasser, so schreiet meine Seele, Gott, zu dir; meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott; wann werde ich dahin kommen, daß ich Gottes Angesicht schaue? Jesu, du Licht meiner Seele, wenn meine Augen wollen dunkel werden, so laß in meiner Seele aufgehen die himmlische Klarheit; weiche nicht von mir, wenn meine Augen brechen; zeige mir alsdann deine Gestalt und laß mich sehen dein Bild, wie du dich am Kreuz zu Tode geblutet hast. Ob ich schon wandre im finstern Thal, fürchte ich kein Unglück, denn mein Jesus ist bei mir. Ja, mein Jesu, bleibe bei mir, stärke mich im Glauben und laß mich dein Eigentum sein hier zeitlich und dort ewig. Amen. 3. Dennoch bleibe ich stets an dir, denn du hältst mich bei meiner rech⸗ ten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich endlich mit Ehren an. Durch deinen Todeskampf und blutigen Schweiß hilf mir, lieber Herr, ich weiche nicht von dir, ach bleibe du auch bei mir. Jesu, wenn mein Kampf angehr, so hilf mir ringen, so hilf mir siegen und überwinden; wenn die Augst meines Herzens groß wird, so führe mich aus meinen Nöten. Ich bin ja dein Eigentum, darum führe mich durch alle Angst hindurch zur Freude, zur Wonne, zur Herrlichkeit. Bist du mit mir, so fürchte ich mich nicht, so bin ich selig, so werde ich zur Freude eingehen. Amen. 8. Sprüche, dem Sterbenden vorzusprechen. Ob ich schon wanderte im finstern Thal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Psalm 23, 4. Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn. Phil. 1, 21. Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöset, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein. Jes. 43, 1. Der Herr wiro dich erlösen von allem übel und dir aushelfen zu sei⸗ nem himmlischen Reiche; welchem sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. 2. Tim. 4, 18. V In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt über⸗ Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöset, an en Ich Herr, du treuer Gott. Psalm 31, 6. Herr Jesu, nimm meinen Geist auf. Ap.⸗Gesch. 7, 58. 8 Gute, an Le Elend erhalt nun d tausen Grabe L werde bestän Ende und e worde sei. wieder S Blut mögen Und d reichen Geiste Mattl Matt Lue. Joh. Liede d in Gott mir, O an und e ich eele, hott; , du 5 in venn sehen schon t bei mich rech⸗ mit Herr, mein wenn öten. zur mich denn 21. inem ei⸗ gkeit. über⸗ mir e er⸗ löset, Gebete für Fräante un IIIIIIS 9. Gebet am Begräbnistage. Treuer Gott, lieber himmlischer Vater, wir danken dir herzlich für alles Gute, das du dem Verstorbenen von seiner Kindheit an bis auf diese Stunde an Leib und Seele erwiesen hast, besonders, daß du ihn aus seinem großen Elend errettet, seine Seele, wie wir zu deiner Gnade hoffen, im Glauben erhalten und nunmehr in die ewige Herrlichkeit aufgenommen hast. Erfreue nun diese uns so teure Seele vor deinem Throne unter der Anzahl vieler tausend heiligen Engel und Auserwählten, und laß den Leib in seinem Grabe sanft ruhen bis zur fröhlichen Auferstehung. Lehre uns auch bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden, und in steter Buße, im wahren Glauben, in christlicher Geduld und beständiger Hoffnung uns zu einer seligen Nachfolge zubereiten und das Ende unseres Glaubens davon bringen, nämlich der Seelen Seligkeit. Tröste und erfreue uns alle wieder, die wir durch diesen Todesfall so tief betrübt worden sind, und laß uns erkennen, daß dein heiliger Wille also geschehen sei. Gieb auch, daß wir uns alle einst bei dir in dem ewigen Leben mögen wiedersehen, da niemand unsere Freude wird von uns nehmen. Steure allem Bösen in dieser Welt und unserm eigenen Fleisch und Blut und hilf uns dieselben überwinden. Stärke uns, daß wir getreu sein mögen bis in den Tod, auf daß wir einst die Krone des Lebens empfangen. Und dies alles um Jesu Christi, seines schmerzlichen Todes, seiner sieg⸗ reichen Auferstehung und Himmelfahrt willen, und in Kraft des heiligen Geistes. Amen. 10. Kranken⸗ und Sterbetrost aus Bibel und Gesangbuch. 1. Vom Segen des Leidens. Röm. 5, 1—5. 2. Kor. 4, 7—18. Jac. 1, 2—12. Hebr. 12, 5—11. Lieder Nr. 396. 405. 2. Vom Vertrauen auf Gott und des Gebetes Kraft. Psalm 6. 23. 25. 39. 71. 77. 90. 91. 116. Jes. 38. 2. Kön. 20, 1—11. Hiskias Krankheit und Gebet. Luc. 11, 1—13. Anhalten im Gebet. Luc. 18, 1—8. desgl. Lieder: Nr. 365. 366. 370. 371. 378. 403. 406. 523. 524. 3. Vom Trost und der Hilfe des Herrn. Matth. 8, 1—13. Der Hauptmann. Matth. 9, 27—-33. Der Blinde. Luc. 10, 23—37. Der barmherzige Samariter. Joh. 5, 1—16. Der 38jaͤhrige Kranke. Lieder: Nr. 96. 99. 369. 379. 408. 4. Christus der Sünderfreund. Matth. 9, 1—8. Der Gichtbrüchige. Luc. 7, 36—50. Die Sünderin. Luc. 15. Das verlorene Schaf ꝛe. Luc. 23, 39 43. Der Schächer. Jes. 53. Das Lamm Gottes. Lieder: Nr. 93. 98. 237. 252. 256. 272. 278. 308. IIIII 1 ‚ Sterbende. 5. Von der Geduld und Ergebung im Leiden. Matth. 11. 28—30. 19 1 9* 17—33. Matth. 26. 27. Mare. 14. 15. Luc. N 22. 23. Joh. 17. 18. ö Lieder: Nr. 102. 104. 108. 1367 375. 385. 399. 6. Sehnsucht nach oben. 2. Kor. 5, 1—10. Phil. 3, 12—21. Lieder: Nr. 376. 473. 3 484. 485. 494. „In tiefer Angst und Not. ö 7 Dder al ö Psalm 6. 22. 42. 88. 190 Synod ö Lieder: Nr. 102, Str. 9 3 10. 365. 370. 389, Str. 1. 526. genehn ö V 8. Trost der Auferstehung. a Hiob 19, 1—29. Ich weiß, daß mein Erlöser ꝛc. Matth. 0, 18—26. Jairi Töchterlein. N Lue. 7, 0 Jüngling zu Nain. 0 Joh. 11. azarus. (Die Lek 1. Kor. 15. Joh. 55,24—29. 1. Thess. 4, 13—18. Lieder: Nr. 127. 520. 9. Bereirung aufs Sterben. Joh. 14. 15. 16. 17. Psalm 39. Psalm 90. 1. Adven Lieder: Nr. 475. 476. 480. 490. 492. 495. 10. Vom ewigen Leben. 3.„ Jes. 35. Offb. 7, 9—17. 21. 22. 4. Lieder: Nr. 489. 510. 513. 514. 522. ö 3 1. Weihn Sonnt. n Neujahr Sonnt. n Epiphanic I. nach E 2 7 Septnage Sexagesin Estomihi Iuvokavit Reminisc Verzeichnis der alten und der neuen(von der II. und der XII. rhein. Provinzial⸗ Sbynode aufgestellten und durch Allerh. Ordre vom 4. Januar 1862 genehmigten) kirchlichen Bibel⸗Lektionen, wie solche vom 1. Advent 1862 an in der evangelischen Kirche Rheinlands in Gebrauch sind. Die Lektionen des zweiten und vierten Jahrgangs sind die altkirchlichen Episteln 1. Advent 2. 2 3. 6 4. 1. Weihnacht. 2. 57 Sonnt. n. W. Neujahr Sonnt. n. N. Epiphanias 2 3.„ 35 2 5„„ 6.„ 1 Septuagesimä Sexagesimä Estomihi Invokavit Reminiscere 1. nach Epiph. und Evangelien.) Erster Jahrgang. Altes Testament. Jer. 31, 31—34. Der neue Bund. Jes. 2, 2—5. Gesetz aus Zion. Hagg. 2, 2—10. Der Tempel der Zukunft. Jes. 40, 1—9. Stimme des Pre⸗ digers in der Wüste. Micha 5, 1—3. Bethlehem. Spr. 8, 22—36. Die Weisheit von Anfang. Jes. 63, 7—17. Du Herr, unser ater. Ps. 90. Vergänglichkeit. Ps. 146. Gott hält Glauben. Jes. 49, 1—13. Das Licht der Heiden. Ps. 8. Des Menschen Ehre. Ps. 53. Allzumal Sünder. 2. Mos. 20, 1-20. Zehn Ge⸗ bote. 3s. 32. Das Bekenntnis der Sünde. Ps. 42. Durst nach Gott. Ps. 50. Der Bund mehr als Opfer. Spr. 9, 1—12. Das Gastmahl der Weisheit. Ps. 119, 89—-105. Freude am Gesetz. Ps. 62, 2—8. Gott hilft mir. .7, 3—9. Das Haus der Klage. Ps. 39. Wes soll ich trösten? mich Luk. 7, 36—- 50. Evangelium. Luk. 1, 67—79. Zacharias Lob⸗ gesang. Luk. 13, 18—27. Das Senfkorn. Luk. 17, 20—30. Das Reich Gottes inwendig. Matth. 3, 1—12. Johannis Predigt. Matth. 1, 18—23. Sohn des Höchsten. 118. Das Wort ward rleisch. Luk. 2, 25—32. Simeon und die Darstellung. Luk. 4, 16—21. Das angenehme Jahr. Matth. 3, 13—17. Die Taufe Jesu. Mark. 1, 14—22. Die Botschaft und die Boten. Joh. 1, 35—42. Kommt und sehet es! Joh. 1, 43—-51. Nathangel. Joh. 3, 22—30. Der Täufer zu Enon. Joh. 4, 5—26 Anbetung im Beist. Joh. 6, 53—64. Das Brot vom Himmel Joh. 7, 33—39. Jesus war noch nicht verkläret. Luk. 6, 20—35. Selig und Wehe. Luk. 9, 18—26. Du bist Christus. Eins ist not. Das Fasten. Luk. 10, 38-42. Mark. 2, 18—-22. Die Sünderin. 36 — Okuli Lätare Judika Palmarum Karfreitag 1. Ostern 2. Ostern Quasimod. Miserikordias Jubilate Bußtag Kantate Rogate Himmelfahrt Exaudi 2. Pfingsten Trinitatis 1. nach Trin. 2.„„ 3.„* 4.„ 7 5.„ 5.„. 7.„ 7 8.„ 1„ 9.„ 1 10.„ 2 11.„ 27 12.„ 7. 13.„* 14.„„ 15.„ 7. Verzeichnis der kirchlichen Bibellektionen. Altes Testament. es. 42, 1—8. Mein Knecht der Auserwählte. er ang 18—39. Göttl. Züch⸗ Pf. 4. uhrichte mich, Gott! Sach. 9, 8—12. Dein König kommt. Jes. 53, 1—7. Die Strafe liegt auf ihm. Jes. 53, 8—12. Seines Lebens nge. Ps. 118, 14—29. Man singt vom Siege. Ezech. 37, 9—14. Die Toten wieder lebendig. Jes. 54, 7—14. Die Erbar⸗ mung. Jes. 40, 25—31. Verjüngung. Jes. 58, 1—10. Das Fasten, das Gott erwählet. Ps. 40, 2—12. Ein neu Lied. Ps. 116. Der Herr hört. Ps. 110. Sitzen zur Rechten. Ps. 122. Jerusalem und die Stämme. Joel 3, 1—5. Ausgießung. Ezech. 36, 22—28. Geistl. Be⸗ sprengung.“ Jes. 6, 1—7. Der dreimal Heilige. 17, 1—7. Wandle vor 1. Mos. 22, 1—18. Abrahams Ver⸗ suchung. 1. Mos. 28, 10—22. Wie heilig ist diese Stätte. 2. Mos. 3, 1—15. Mosis Beruf. 2. Mos. 17, 1—7. Wasser aus dem Fels. 5. Mos. 6, 1—9. Ein Herr. 5. Mos. 32, 1—7. Gott allein die Ehre. 5. Mos. 33, 1—3. Segen Mosis. 1. Sam. 3, 1—19. Samuel und Eli. 1. Sam. 7, 5—12. Denkstein der Hilfe. 2. Sam. 7, 1—16. Er soll mein Sohn sein. 2. Sam. 7, 17—29. Wer bin ich, Herr, Herr? 2. Sam. 24, 10—14. Strafe der Volkszählung. 1. Könige 3, 5—14. Salomos Bitte. 1. Könige 19, 1—18. Elias auf Evangelium. Luk. 10, 17—22. Rückkehr der Siebenzig. Joh. 8, 12—20. Ich bin das Licht der Welt. Joh. 11, 41—53. Lazari Auf, erweckung u. Kaiphas Rat. Joh. 12, 1—19. Salbung und Luk. 23, 44—49. Jesu Ver⸗ Joh. 20, 1—10. Das leere rab. Joh. 20, 11—18. Maria. Joh. 27 15—19. Hast du mich lieb? Joh. 15, 9—16. Die Freunde Christi Joh. 5.9 17—27⁷ Der Wel aß. 9 Luk. 13, 1—9. Gottes Langmut. Joh. 17, 1—10. Fürbitte Jesu. uk. 11, 1—13. Er lehrt sie bitten. Joh. 175 ein Nicht mehr in Se Apostelg. 1„ 15—26. Matthias. 15 2, 1—13. Pfingstwunder. „ 2, 37—47. Die Gemeine. Matth. 28, 16—20. Der Name des Vaters, des Sohnes und heil. Geistes. Apostelg. 15 1—11. Der Lahme / 4, 1—12. Die Apostel vor dem Rat. „ 4, 13—22. Wir können es—— nicht lassen. „ 23—37. Gebet der Ge meiae⸗ 75 5, 1—11. Ananias und Sapphira. 8, 26—38. Der Kämmerer. 1 9, 1— 19. Pauli Be⸗ kehrung. „ 14, 8—18. Lystra. 6 16, 16—34. Der Kerker⸗ meister. 75 17, 21—34. Paulus zu Athen. 0 20, 15—-38. Pauli A⸗ schied. 26, 24—31. Paulus und Agrippa. Luk. 12, 1—8. Furcht und Furcht. Luk. 15, 11—32. Der verlorne Sohn. Luk. 9, 46—56. Die Donners⸗ Horeb. kinder. RNeujahr 1. Advent 1. Weihna 2. 7. Sonnt. n Sonnt. n Epiphanias 1. nach Ep Estomihi Invokavit Reminisce ehr der Hin das ri Auf⸗ Rat. ng und su Ver⸗ 3 leere du mich Freunde er Wel zangmut. te Jesu. lehrt sie mehr in atthias. stwunder. Gemeine. her Name hnes und er Lahme e Apostel ir können et der Oe ꝛnias und kämmerer. gauli Be⸗ stra. her Kerker⸗ Paulus zu Pauli Ab⸗ zaulus und ind Furcht. r verlorne Donners 16. nach Trin. 17.„ 2 18.„ 19.„ 7. 20.„ 7. 21.„ 5. 22.„* 28.„ 7 24.„ 7. 25.„ 26.„ 27.„ 7. 1. Advent 2. 7 2** 4. 1. Weihnacht. 2. Sonnt. n. W. Neujahr Sonnt. n. N. Epiphanias 1. nach Epiph. 2. 5.„ 4. 5. 6. Septuagesimä Sexagesimd Estomihi Invokavit Reminiscere Verzeichnis der kirchlichen Bibellektionen. 563 Altes Testament. 2. Chron. 15, 1—8. Der Herr ist mit euch. Ps. 130. Aus der Tiefe. Spr. 16, 1—9. Befiehl dem Herrn deine Wege. Ezech. 33, 12: hilft nicht. Ps. 121. Der Hüter. —20. Fromm gewesen Evangelium. Luk. 9, 57—62. Unreife Nach⸗ folger. Joh. 9, 1—12. Der Blindgeborne. Mark. 10, 17—27. Der reiche Jüngling. Mark. 12, 38—44. Der Witwe Scherflein. Luk. 12, 15—23. Der reiche Narr. Pf. 125. Die Berge um Jerusalem. Mark. 12,28—34. Das vornehmste Gebot. Ps. 127. Gottes Segen. Luk. 19, 1—10. Zachäus. Ps. 123. Achtung auf des Herrn Luk. 19, 11—27. Die Pfunde. Wink. Jes. 8, 9—17. Hier ist Immanuel. Luk. 16, 10—17. Treue im Ge⸗ ringen. Ps. 126. Die Gefangenen Zions. Luk. 12, 35—46. Wachen. Jes. 63, 1—9. Der Tag der Rache. Luk. 12, 49—57. Zeichen der Zeit. Ps. 103. Vergiß nicht, was er Joh. 14, 1—6. Die bereitete dir Gutes gethan hat. Stätte. Zweiter Jahrgang. Evangelium. Epistel. Matth. 21, 1—9. Hosianna! Röm. 13, 11— 14. Das Heil näher. Luk. 21, 25—36. Das Ende. Röm. 15, 4-13. Der Heiden Hoffnung. Matth. 11, 2—10. Der Täufer 1. Kor. 4, 1—5. Der Herr richtet. im Gefängnis. Joh. 1, 19—28. Das Zeugnis Phil. 4, 4—7. Freuet euch! Johannis. Luk. 2, 1—-14. Luk. 2, 15—20. Die Geburt. Die Hirten. Luk. 2, 33—40. Simeon und Luk. 2, 4* Der Name Jesus. Matth. 2, 13—23. Rahel beweint ihre Kinder. Matth. 2, 1—12. Luk. 2, 41—-52. Jesus. Joh. 1, 1—11. Hochzeit zu Kana. Die Weisen. Der 12jährige Matth. 8, 1—13. Matth. 8, 23—-27. im Sturm. Matth. 13, 24—30. Sei gereinigt! Das Schiff Unkraut und Weizen. Matth. 17, 1—9. Die Verklärung. Matth. 20, 1—16. Der Lohn der Arbeit. Luk. 8, 4—15. Der Säaͤemann. Luk. 18, 31—43. Die Leiden. — Der Blinde. Matth. 4, 1—11. Die Ver⸗ suchung. Tit. 2, 11—14. Heilsame Gnade. Apostelg. 6, 8—7, 2. und B. 51-59. Stephanus. Gal. 4, 1—7. Der Erbe ein Kind. Gal. 3, 23—29. Gesetz und Glaube. Tit. 3, 48. Freundlichkeit Gottes. Jes. 60, 1—6. Dein Licht kommt. Röm. 12, 1—6. Der vernünftige Gottesdienst. Röm. 12, 7—16. was 101 thun sollt. Röm. 12, 17—21. Friedfertigkeit. Röm. 13 810. Gesetzeserfüllung. Nicht träge, Kol. 3, 12—17. Das Band der Matth. 15, 21—28. Das kana⸗ näische Weib. Vollkommenheit. 2. Petr. 1, 16—21. Berge. 1. Kor. 9, 24—-10, 5. Das Kleinod für die“ Wettläufer. 2. Kor. 11, 19—12, 9. Ich bin wohl mehr. 1. Kor. 13. Auf dem heil. Die Liebe. 2. Kor. 6, 1—10. Tag des Heils. 1. Thess. 4, 1—7. Die Heiligung. 36 III 564 Okuli Lätare Judika Palmarum Karfreitag 1. Ostern 2. Quasimod. 7 Miserikordias Jubilate Kantate Rogate Himmelfahrt Exaudi 1. Pfingsten 2. Trinitatis 1. nach Trin. 2. 3. 4. —99 7. Evangeli Luk. 11, 14—28. und Stärkere. Joh. 6, 1—15. Die Mark. 16, 1—8. standen. Luk. 24, 13—35. Er Joh. 10, 12—16. D Joh. 16, 16—23. Freude. Joh. 16, 5—15. De Jesu. Mart. 16, 14—20. gen Himmel. Joh. 15, 26—16, 4. Joh. 3, 16—21. A geliebet! Arme. Luk. 14, 16— 24. Gro Luk. 15, 1—10⁰. Sünder. Luk. 6, 36—42. 11. 5.71 Luk. 5, 1—11. Der Matth. 5, 20—26. are.. Matth. 7, 15—23. pheten. Luk. 16, 1-9. Der Jerusalem. Luk. 18, 9—14. Zöllner. Mark. 7, 31—3 Luk. 10, 23—37. Nächster? Luk. 17, 11—19. E Matth. 6, 24—34. 9 dem Mammon. Luk. 7, 11—17. Wé Matth. 22, 34—46. euch um Ch hristo? Joh. 8, 46—59. Ehe denn Abra⸗ ham ward, bin ich. Matth. 21, 1—9. Hosianna! Die 8— ssionshistorie. Er ist aufer⸗ Joh. 20, 19—31. Thomas. Joh. 16, 23—30. Gebet im Namen Geist. Joh. 14, 23—31. Wohnung machen. Joh. 3, 1—15. Nikodemus. Luk. 16, 1931. Der Reiche und Der Splitter⸗ Mark. 8, 1—9. Woher Brot? Luk. 19, 41—48. Thränen über Pharisäer und Hephata! Wer ist mein Luk. 14, 1—11. Unten an! Verzeichnis der kirchlichen Bibellektionen. um. Der Starke Speisung. mmaus. er gute Hirte. Trauer und r Tröster. Aufgehoben Der Zeugen lso hat Gott ßes Gastmahl. Zöllner und Fischzug. Haß und sein Falsche Pro⸗ Haushalter. in Dankbarer. ücht Gott und itwe zu Nain. Wie dünkt Epistel. Ephes. 5, 1.—9. Gottes Nachfolger. Gal. 4, 21—31. Die Magd und die Freie. Hebr. 9, 11—15. Das Sühnopfer. Phil. 2, 5—11. Erniedrigt und 1. Kor. 5, 6—8. Das Osterlamm. Apostelg. 10, 34—41. Petrus und Kornelius. 1. Joh. 5, 4—10. Der Glaube der Sieg. 1. Petr. 2, 21—25. Vorbild und Opfer. 1. Petr. 2, 11—20. Der gute Wandel. Jak. 1, 17 —21. Alle gute Gabe. Jak. 1, 2²2—27. Thäter des Worts. Apostelg. 1, 1—11. Aufgenommen. 1. halter 4, 8—11. Gute Haus⸗ halter. Apostelg. 2, 1—13. Voll heiligen Geistes. Apostelg. 10, 42—48. Der Geist fiel auf alle. Röm. 11, 33—36. keit Gottes. Unbegreiflich⸗ 1. Joh. 4, 16—21. Gott die Liebe. 1. Joh. 3, 13—18. Bruderliebe. 1. Petr. 5, 6—11. Demütiget euch. Röm. 8, 18.— Kreatur. 1. Petr. 3, 8—15. Allesamt gleich⸗ gesinnt. Röm. 6, 3—11. Mit Christo ge⸗ storben. Röm. 6, 19—23. Knechtschaft und Freiheit. Röm. 8, 12—17. Schuldner nicht dem Fleisch. 1. Kor. 10, 6—13. Warnende Vor⸗ bilder. 1. Kor. 12, 1—11. Geistesgaben. Seufzen der 1. Kor. 15, 1—10. Summa des Evangeliums. 2. Kor. 3, 4—9. Die Decke Mosis. Gal. 3, 15-22. Das Gesetz um der Sünde willen. Gal. 5, 16—24. Frucht des Gest s. Gal. 5, 25— 6, 10. Im Geist wandeln. Ephes. 3, 13—21. Apostol. Für⸗ ltte. Ephes. 4, 1—6. Einigkeit. 1. Kor. 1, 4—9. Geistlicher Wohl⸗ stand. — — 2. Adven Weihn 2 Sonnt. Neujahr Sonnt. Epiphani I. nach E 6. Septuage Sexagesin Estomihi Invokavit Reminise Okuli IN n olger. und yopfer. t und lamm. us und Glaube ild und r gute e Gabe. Worts. ommen. Haus⸗ heiligen er Geist greiflich⸗ üderliebe. emütiget ende Vor· stesgaben. umma des cke Mosis. Vesetz um es Gelstes. m Geist stol. Zür⸗ eit. cher Wohl⸗ 19. nach Trin. 20.„ 6. 21.„, 22.„, 23.„ 5„ 24.„„ 25.„ 2„ 26.„. 27.„ 2 1. Advent 2.„ 3.„ 4.„ 1. Weihnacht. 2. Sonnt. n. W. Neujahr Sonnt. n. N. Epiphanias 1. nach Epiph. 2.„ 3.„ 4.„ 5. Septuagesimä Sexagesima Estomihi Invokavit Reminiscere Okuli Evangelium. Matth. 9, 1—8. Der Gichtbrüchige. Matth. 22, 1—14. Hochzeitlich Kleid. Joh. 4, 47-54. Der Königische. Matth. 18, 23—35. Der Schalks⸗ atth. 22 Die Zins⸗ Matth. 15—22. münz 825 Matth. 9, 18—26. Das Mägdlein schläft. Matth. 24, 15—28. Berwüstung. Matth. 25, 31—46. die Völker. Matth. 25, 1—13. Kluge und cthörichte Jungfrauen. Greuel der Gericht über Dritter Evangelium. Luk. 1, 67—79. Zacharias Lob⸗ gesa ng. Luk. 13, 18— Das Senfkorn. Luk. 17, 2090 Das Reich Gottes inwendig. Matth. 3, 1—12. Johannis Predigt. Matth. 1, 18—23. Sohn des Höchsten. Joh. 1, 1—18. Das Wort ward Fleisch. Luk. 2, 25—32. D arstellung. Simeon und die Lul. 4, 16—21. Das angenehme Jahr. Matth. 3, 13—17. Die Taufe Die Botschaft Kommt und Nathanael. Joh. 3, 22—30. Der Täufer zu Enon Joh. 4, 5—26. Anbetung im Geist. Joh. 6, 53—64. Das Brot vom 735 Joh. 7, 33—39. Jesus war noch nicht verklärt. Luk. 6, 20—35. Selig und wehe. Luk. 9, 18—26. Du bist Christus. Luk. 10, 38—42. Eins ist not. Mark. 2, 18—-22. Das Fasten. Luk. 7, 36—50. Die Sünderin. Luk. 10, 17—22 Siebenzig. Rückkehr der Verzeichnis der kirchlichen Bibellektionen. Epistel. Ephes. 4, 22—28. Tägl. Erneuung. Ephes. 5, 15—21. Vorsicht im Wandel. Ephes. 6, 10—17. Waffenrüstung. Phil. 1, 3—11. Gebet für alle. Phil. 3, 17—21. Irdischer und himmlischer Sinn. Jahrgang. Koloss. 1, 9—14. Bitte für die Gemeine. 1. Thess. 4, 13—18. Trost um die Entschlafenen. 2. Petr. 3, 3—14. Weltende. 1. Thess. 5, 1—11. Kinder des Tages. Epistel. Hebr. 10, 19—27. Neuer Zugang. 2. Petr. 1, 2—9. Viel Gnade. Hebr. 12, 15—25. Sinai und Zion. 2. Kor. 4, 3—6. Licht aus der Finsternis. 1. Joh. 1, 1—7. Das Leben ist erschienen. Hebr. 2, 6—15. Mensch ge⸗ worden 2. Petr. 1, 10—15. Sorge für die Nachwelt. Röm. 8, 24—30. seligkeit. 1. Joh. 3, 1—8. Seht, welch eine Liebe! Kol. 1, 24—29. Menschen. 1. Kor. 1, 20—-31. Thorheit. Hebr. 3, 12—19. Heute! Röm. 1, 14—20. Das gelium, Gottes Kraft. Röm. 2, 1—11. Güte Gottes und Tag des„Zorns. Röm. 2, 12—16. Das natür⸗ liche Gesetz. Röm. 3, 19—26. gerecht. Röm. 3, 27—31. den Glauben. Röm. 5, 1—11. Rechtfertigung. Jak. 3, 13—18. Hoffnungs⸗ Predigt an alle Die göttliche Evan⸗ Ohne Verdienst Gerecht durch Frucht der Weisheit von oben. Gal. 5, 13—18. Beruf zur Frei⸗ heit. 1. Joh. 2, 12—17. Habt nicht lieb die Welt. Jak. 1, 2—8. Die Anfechtung Freude. 566 Lätare Judika Palmarum Karfreitag 1. Ostern 2. Ostern Quasimod. Miserikordias Jubilate Bußtag Kantate Rogate Himmelfahrt Exaudi 1. Pfingsten 2. Trinitatis 1. nach Trin. 2.„ 8.„ 1 E.„ 5.„,. 5 8„ + 7.„ 4 8.„ 1 9.„ + 10.„„ 41 5 5 12.„ 2 13.½ 7 14.„* 15. Evangelium. Joh. 8, 12—20. Ich bin das Licht der Welt. Joh. 11, 41—53. Lazari Auf⸗ erweckung u. Kaiphas Rat. Joh. 12, 1—19. Salbung und Einzug Luk. 23, 44—49. Jesu Ver⸗ scheiden. Joh. 20, 1—10. Das leere Grab. Maria! Hast du mich Joh. 20, 11—18. Joh. 21, 15—19. lieb? Joh. 15, 9—16. Christi. Joh. 15, 17—27. Der Welt Haß. Die Freunde Luk. 13, 1—9. Gottes Langmut. Joh. 17, 1—10. uk. 11, 1—13. bitten. Joh. 17, 11—26. der Welt. Apostelg. 1, 15—26. Fürbitte Jesu. Er lehrt sie Nicht mehr in Matthias. Apostelg. 2,1—13. Pfingstwunder. Apostelg. 2,37—47. Die Gemeine. Vater, Sohn Der Lahme Matth. 28, 16—20. und heil. Geist. Apostelg. 3, 1—11. gehend. Apostelg. 4, 1—12. vor dem Rat. Apostelg. 4, 13—22. es ja nicht lassen. Die Apostel Wir können Apostelg. 4, 23—37. Gebet der Gemeine. Apostelg. 5, 1—11. Ananias und Sapphira. Apostelg. 8, 26—38. Der Käm⸗ merer. Apostelg. 9, 1—19. Pauli Be⸗ kehrung. Apostelg. 14, 8—18. Lystra. Apostelg. 16, 16—34. Der Kerker⸗ meister. Apostelg. 17, 21—34. Paulus zu Athen. Apostelg. 20, 15—38. Pauli Abschied. Apostelg. 26, 24—31. Paulus und Agrippa. Luk. 12, 1—8. Furcht und Furcht Luk. 15, 11—32. Der verlorne ohn. Luk. 9, 46—56. Die Donners⸗ kinder. Verzeichnis der kirchlichen Bibellektionen Epistel. 2. Kor. 7, 6—13. Gböttliche Traurigkeit. 1. Petr. 1, 17—25. Das teure Blut. Hebr. 12, 1—6. Aufsehen auf Jesum 2. Kor. 5, 12—21. Lasset euch versöhnen. Kor. 15, 12—20. Der Erstling von ven Toten. 1. Kor. 15, 35—49. Die Auf⸗ erstehung der Toten. 1. Kor. 15, 54—58. Tod, wo ist dein Stachel? 1. Joh. 4, 1—8. Widerchrist. Joh. 4, 9—16. zuerst geliebt. Offb. Joh. 3, 1—6. Du hast den 1.2.1 daß du lebst. Christ und Er hat uns Phil. 2, 1— Eintracht. 1. Tim. 2, 1—6. Fürbitte für alle. Koloss. 3, 1—4. Suchet, was droben ist. 2. Tim. 2, 8—13. Halte im Ge⸗ dächtnis Jesum Christ! Ephes. 2, 10—22. Christl. Haus Gottés. Ephes. 4, 11—16. Haupt und Glieder. 1. Kor. 2, 1—12. Das Geheimnis. Röm. 8, 1—11. Geist. Röm. 10, 1-11. Des Gesetzes Fleisch und Die Feind⸗ Koloss. 4, 1—3. Haltet an am Gebet. Gal. 2, 17—-21. Christus kein Sündendiener. Röm. 10, 12—18. aus der Predigt. Der Glaube 1. Tim. 1, 12—17. Das teure Wort. Röm. 11, 11—21. Der wilde Olbaum. Röm. 11, 25—32. Alles beschlossen unter den Unglauben. 1. Kor. 3, 10—17. Der Grund, der gelegt ist. 1. Thess. 5, 14- 24. Schluß⸗ ermahnung. 1. Petr. 3, 15—18. Bereit zur Verantwortung. Röm. 8, 31—39. Gott für uns! Ephes. 6, 1—9. Hauspflichten. 2. Thess. 3, 6—16. Christlicher Fleiß. 26.„ Im gelesen. Am 1 iche ure auf euch ling Auf⸗ o ist und uns t den für was n Ge⸗ Haus und mnis. und esetzes zeind⸗ n am 5kein Plaube teure wilde hlossen Brund, chluß · it zur für hten. stlicher Im 4. Jahr gelesen. nach Trin. 2 Evangelium. Luk. 9, 57-62. Unreife Nach⸗ folger. Joh. 9, 1—12. Der Blindge⸗ borne. Mark. 10, 17—27. Der reiche Jüngling Mark. 12, 38—44. Der Witwe Scherflein Lut. 12, 15—23. Der reiche Narr. Mark. 12, 28—34. nehmste Gebot. Luk. 19, 1—10. Zachäus. Das vor⸗ Luk. 19, 11—27. Die Pfunde. Luk. 16, 10—17. Treue im Ge⸗ ringen. Luk. 12, 35—46. Wachen. Luk. 12, 49—57. Zeichen der Zeit. Joh. 14, 1—6. Stätte. Die bereitete Verzeichnis der kirchlichen Bibellektionen. 567 Epistel. Jak. 3, 1—10. Sünden der Zunge 2. Kor. 8, 1—9. Die Armut Christi 1. Tim. 6, 6—16. Großer Gewinn. 2. Kor. 9, 6—15. Unaussprech⸗ liche Gabe. Hebr. 4, 1—11. Die Ruhe. Jak. 2, 8—13. Das königliche Gesetz. Jak. 1, 9—12. Niedrigkeit und öhe. Hebr. 12, 7—13. Die Züchti⸗ gung. Jak. 5, 7—11. Die Geduld. 2. Kor. 5, 6—11. Wir wallen. 2. Kor. 4, 13—18. Trübsal ist zeitlich. 2. Kor. 13, 5—13. Prüfet euch selbst. Vierter Jahrgang. werden die Evangelien und Episteln des 2. Jahrgangs wieder Am 1. Advent 1890, 1894, 1898 u. s. w. wird mit dem ersten Jahrgang begonnen. en 0 288883 6 D Bibel-Lesetafel. (Die Zusammenstellung der Schriftabschnitte stimmt mit dem Bibellesezettel der Preußischen Hauptbibelgesellschaft üb⸗rein. abschnitten weisen auf 1. Advent. Morgens. Abends. 1. Mos. 3, 8-15. 421. Mos. 12, 1-3. „ 49, 8-12. 464. Mos. 24, 15-17. 5. Mos. 18,15—19.452. Sam. 7, 8-16. Jesaia 7,10-14. 67 Jesaia 9, 2.7. „ U, 1.10.44, 12, 1⸗6. 17˙ 25, 6-9. 51 Psalm 24. 2. Advent. Ev. Lc. 21, 25-36. 509 Ep. Röm. 15,4-13. Jesaia 35, 1-10. 160Jesaia 40, 1—11. „ 42, 1-9. 3377„ 49, 5-13. „ 62, 6-12. 334 Pfalm 96. 3. Advent. Jerem. 23, 1-6. 194 Lukas 1, 5-25. L „ 33, 14-26. 5„ 1,39-56. Hesek. 34, 11-16. 371 1,57-80. „ 34, 23-31. 42 Matth. 1, 18-25. „ 36, 22-27. 277 Pfalm 97. 4. Advent. Dů 25. die Ev. Matth.21,1-9.48 Ep. Röm. 13, 11— 15 D 50 47 50 52 5⁴4 41 53 45 51, 4-11. 520„ 52, 7-10.188 „ 54, 7.13.2680„ 55,1-7. 25 „ 57,14-21.275 61,1-3. 362 Ev. Matth. 11, 2-10. Ep. 1. Kor.4,1-5. 301 41 31,31-34. 261„ 1,26-38. 259 Ev. Joh. 1, 19-28. 45 IO. Phil. 4, 4-7. 63 Daniel 7, 13-18. 46D„2227. 210 Hosea 2, 14-23. 184 Hosea 14, 210. 43 Joel 3, 1-5. 48 Amos 9,11.15. 46 Micha 4, 1-5. 187 Micha 5 1-3. 56 Zephan⸗ 3, 14-20. 52 Haggai 2, 110. 193 Sacharsa 9, 8-10. 57 Psalm 113. 40 1. Weihnachtsfeiertag. Ev. Lucä 2, 1-14. 60 Ep. Tit. 2, 11-14. 59 Die Za 2. Weihnachtsfeiertag. Morgens. 26. Ev. Lucd 2, 27. Joh. 28. Epheser 1, 29. Kolosser 1„5 30. Hebräer 1, 1„ 118. 70 — Abends. 15·20. 65 Ep.Titus 3, 4. 1 Joh. 3, 3-6. 62 Pfalm 2. 917.82 1·4. 78 7/ hlen hinter den Schrift⸗ Lieder im Gesangbuche.) Sonntag nach Weihnachlten. Ev. Lucä 2,33-40. 86] Ep. Gal. 4, 1.7. 68 Jahresschluß. Dz 31 Hebr. 6, 11-20.332 Psalm 103. Ir 1. Ev. Lucd 2, 21 2. Matth. 3. Joh. 4 · 5.I„ Irs Jo 3, 1-12. 79 1,2934. 80 2,13-25. 338 4, 114. 310 77 77 Neuzahr. Joh. 1,35- 3,22— 4,15- Epiphanias. 4, 27— 42.84 Pfalm 126. 7⁵ Ep. Gal. 3,23-29. 78 Matth. 3,13-17. 81 51. 208 36. 67 26. 31⁵ 7. CEv. Matth.2,1-12. 800 Jesalia 60, 1-6. 104 h. 40⁰ Sonntag nach Neujahr. S M Psalm 7. Ev. Matth. 2, 2 8. 2 1 dsamn 19. 7 23 3— 1. Petri 4, 12.10. 30¹ 20⁰ 46⁴ 366 23⁷ 4⁴⁷ 367 S Ev. M Spr D Bibel⸗Lesetafel. 569 1. Epiphanias. Septuagesimä. Morgens. Abends. Morgens.Abends. S Ev. Lucä 2,41-52. 35 Ep. Röm. 12,1-6. 345 S Ev. Matth. 20, 1- 270 Ep. 1. Kor.9,24-10,5. M Lukas 4, 14-30. 318 Matth. 4, 12.25.314 335 D 4, 31-44. 337„ 5 1-19.321 M Mark. 6, 7-13. 168 Matth. 14, 1-12. 522 M Mätth. 5, 27·-48.317„ 6, 1—18.287 D Matth. 14,22-33. 318 Joh. 6, 22.34. 259 D„ 7, 1.14. 282„ 7, 15—29. 334 N3 Joh. 6,35-51.304 6,52-60. 227 8„ 8, 28-34. 338 9, 9.17.291 6,61—71. 315 Matth. 15, 1-20.307 „ 9, 27.:38. 188 Psalm 29. 29 c Matth. 16, 1-12.260„ 16, 13-28. 261 S„ 7, 14.27. 262 Psalm 138. 10 2. Epiphanias 4. 2 S Ev. Joh. 2, 1-11. 17 1 3 Röm. 12, 7·116 Sexagesimä. 3 ö MMatth. 10, 1-15.299 Lukas Ev.Luc. 8, 4.:15. 22055 8—19.120,92 D„ 13, 31-35.198.„ M 25⁰0 14.½ 35. der 89 317 Matth. 18, 1-11. 250 Matt. 18, 12-22. 353 M„ 138, 44-52.312 D Joh. 7, 1-10.346 Lukas 9, 51.56.341 D„ 13, 53-58. 262„ 11, 37.54. 307 M. 7111¹ 24. 6 Kob. 7,2—45.230 8 Joh., 1.16.246 Joh, 5, 17-30.501 B„ 7,37.53.342 Joh 8, 771— 11. 319 30⁰ A+ 2 7 5 53* „ 5, 31-47. 309 Psalm 38. 389 5„ 8,12.20. 298 2 8, 21.30. 283 S„ 8,31-45. 275 Pfalm 141. 44⁰ 3. Epiphanias. 7. 64 S r Röm. e Estomihi. 8. 207 M Jesaia 1, 1-18. 240 Psalm 73. 320 S Ev. Lucä 18,31-43.34 Ep. 1. Kr.13,1-13.306 7 H„ 2, 1-19. 2500„ 84. 529 W Joh. 9, 1—9. 418 Joh. o, 10-23.289 8.284„ 5, 1.7. 244„ 86. 201W 9, 24-41.420. 10, 1-11.300 407⁷ D„ 6, 1-13. 20„ 87. 201 M Matt. 10, 24·42. 208 Lukas 10/21-24. 292 8„ 26, 1-12. 180%„ 689, 1-19.185 D Lukas 11, 1.13.281 Matth.11,16-24. 241 len.„ 20, 13-21.372%„ 138, 1-20. 283 F„ 11, 37-54. 290 Lutas 12, 1-12. 263 S„ 12, 13.81. 443 Psalm 91. 17 1.7. 68 4. Epiphanias. S(Ev. Matth. 8,23 213 03 Röm. 13, 8-10. Involavit. 297 M Jesaia 41, 1-14. 374Pf salm 100. 1·12. 10f 14 Matth.4,1-11.91 Ep.2. Kor. 6, 1·-10.92 75 D„ 43, 1.13.375„ 262 ö Lukas 12,32 59192 Lukas 12, 41-48. 517 M„ 44, 1-8. 377 123. 176 D.„ 125 49-59. 192 13, 10-17.362 Dd„ 46, 1-I1.391[„ 124. 177 M„ 13,22-35.317„ 14, 25-35.340 V„ 45, 12-25.4088„ 125. 179 D„ 15, 11-24. 254„ ͤê15, 25-32. 265 SJ„ 409, 8-18.181„ 12. 17¹1 é„ 17, 1-10. 2600„ 17, 20-37. 250 S„ 18, 1-8. 322 Psalm 13. 430 5. Epiphaꝛnias. R iniscer S Ev.Matth. 13,24.30. Ep.Kol.3, 12.17.345 Reminiscere. 207— S Ev. Mat.15,21-28.94 Ep. 1. Thess.4, 1-7.96 M Jesala 58, 7- 14.34 Jesaia 63, 7-16. 451 M Joh. 10,22.42.3 900 Martns 10,1.16.456 D„ 64, 1-—12. 253„ 65, 17-25.510 11, 1-16. 299 D 3. 299Matth. 19, 16-30.293 M„ 66, 13-24. 190 Hesek. 33, 1-19. 241 PM9 28—; . 5 M Matth. 20,17. 28. 93„ 20, 29-34. 84 D Hesek. 36,22-28.307 Jona 1. 230 D Lukas 19, 1.10.457 Lukas 10, 11.28.319 —.690 C Onnen 19 Pfalm 116. 4 Foh. 11,1781. 484Foh. 12,32·46.131 Psalm 116. 4 8„ 11,47-57. 99 Psalm 121. 445 z. 6. Epiphanias Oauti V 4, 12.19. S[Ev. Matth. 17, 1-9. Ep.2.Petri 1, 16-21. 30¹ 147 21¹ Ev. Lucd 11,14-28.98 Ep. Ephes. 5, 1-9.101 „200 M Sprchw. 8, 1-21.286 Sprchw. 9, 1-18. 285 M„ 19,29-40. 107 Matth.21.12 17.513 46⁴ D Pred. 2, 1-11.294 Ps. 119, 1-24.211D Mark. 11,11-19. 338[Joh. 12, 20-33. 33 J. 366 M Pfs. 119, 25-48. 1734„ 119, 49-72. 212 M Joh. 12,34. 50. 334 Matth. 21,23.33. 278 4. 237 D„ 110, 73-96. 209„ 119, 97-120. 207 DN Matth.21,33- 46.256„ 22,23.-33. 512 5. 4/7 1½9,121-144. 20580„ 119, 145-160. 206 T„ 23, 1-12.345„ 23,13-28. 290 3. 307 SI„ 110, 161-176. 1821„ 14. 17¹S„ 23, 29-39. 180 Psalm 145. 11 2 Lätare. 39061.15 Abends. v. Joh. 6, 1-15. 102 Ep. Gal. 4,21-31. 105 S EvJoh. 10,12-16.194 312 Matth. 24, 1-14.301 M Apostg. 4, 19.31. 2 M Mark. 12, 41.44.3 2 Matth. 24, 29.36. N— 26, 1—5. D Lukas 22, 7-13. 2 8 08„ 25,14-30.511 106 Lukas 22, 1-6. 95 90/ Matth.26,20 29. 234 „ 22,24-38. 205 Joh. 13, 12-30. 107 S Jeh. 13,31.38. 297 Psalm 26. 4⁴³ Zudila. S Ev. Joh. 8,46-59. 101.Ep. Heb. 9,11-15. 105 M Joh. 14, 1-21.315 Joh. 15, 1-15.345 D 15, 16-25. 347„ 17, 1-26. 340 M Matth.26,30-46.319 Matth.26 440 11⁰ D„ 26,57-75. 95 27, 1 10. 96 F Lukas 23, 1-7. 99Lukas 23, 8-12. 105 S Matth.27,11-23. 110Psalm 69, 1-21.111 NValmarum. S[Ev. Matt.21,1-9. 116Ep. Phil.2, 5-11.222 M Matth.27, 24.81. 103 Lutas 23, 26-32. 93 D Lukas 23,33-38. 104„ 23,39— 43.115 M Joh. 19,19-29. 113Psalm 22. 108 Am grünen Donnerstage. D Ev. Joh. 13,1.15. 234 Ep. 1. Kor. 11,23-32. 227 Am Karfreitage. W 0 52,13-53,12. 10² 10⁰ S Matth. 27,55-66. 109 Psalm 16. 9⁷ 1. Ostertag. S Ev. Marci16, 1-8.117 Ep. 1. Kor.5, 6-8. 119 2. Ostertag. Ev. Lucä 24, 2 8. Apostelg. 10, 34-41. 442. M D Lukas 24, 36-47. 20 Apos. 13, 26-33. 132 M Joh. 20, 1-—10. Joh. 20, 11-18. 133 D, 21, 15-19. 205 Matth. 28, 16·20. 136 7. 12 S Leutas 2 24, 48-53. 131 Psalm 133. 34⁵ Guasimodogeniti. rdol 20,19-31.1320[Ep. 1. Joh. 5,4-10.133 M Aposig.—4 12-26. 130 Hiob 19, 23.27.127 S„ 2,14-28.134 Psalm 48. 17² M„ 2,29-47. 185 q„ 2. 13³ D„ 3, 1-11.122„ 93. 13⁵ F„ 3,12-26.118„ 95. 30⁵ S„ 4, 118.121„ 28. 37¹ Bibel⸗Lesetafel. Miserikordias Domini. Morgens. Abends. Ep. 1. P. 2,21-25.— 350 Ps alm 98. D 4,32——5,11.201„ 90. 30 M 2„ 110. 338 D 1„ 118, 14.29.125 V 7, 122. 18⁵ S 0„ 66. 15 Zubilate. S EvJoh. 16,16- 96 517 Ep. 1. P. 2,11-20. 341 M Apostelg. 8, 125. 1960Psalm 132. 536 D.„ 8,26-40. 1934„139. 36 Am Bußtage. M.Ev. Lucä 13, 1-9. 236Ep. Psalm 102. 238 D Apostelg.9, 1- 1 Apostg. 9, 2331.152 1„ 9,32.43.122 10, 1.16.104 S 10,17-33.278Psalm147. 5³37⁷ Kantate. 2 Ev. Joh. 16,5-15.156Ep. Jak. 1, 16-21.444 2Apostg. 11, 4-18. 107 Apostg. 11,19.30.259 „ 12, 1.25.3130„ 13, 1-12.108 13, 44-52. 259„ 14, 1-18.166 3 Dd„ 14, 16 2600„ 15, 1-20. 278 „ 16, 9-24. 190 16, 25·-40. 261 S„, 17, 1.15. 209 Psalm 77. 38³ Rogate. S[Ev. Joh. 16, 23- 310 Ep. Jak. 1,22.27.287 Apostg. 17,16-34. 195 Apostg. 18, 1-28. 378 19, 1.20.1 19, 21-40. 1 W 20, 1-16. 138 Psalm 47. 143 7. Am Tage der Himmelfahrt Christi. Ev. Marci 4.139f Apostg. 1, 27449 I 20,17 38.146 Apostg. 21, 1-10. 135 „ 21. 17. 39. 379 Psalm 61. 37⁰ CExaudi. S Ev. Joh. 15, 26-16,4 Ep. 1. Pet. 4,8-11.281 15 56 M Apostg. 21,40-22,22. Offenbg. 1, 1-7. 508 263 Dd„ 22, 23-23,11.„ 1,8.20.146 378 M„23, 12.35.375„ 2,1. 180 D„ 24. 399„ 2,8-11.301 F„ 25, 1-—12. 393 2,12.-17.298 S„ 25, 13-27. 3902 Psalin 51. 307⁷ 1. Pfingsttag. SEv. Joh. 14, 23-31.[Ep. Apostg. 2, 1-13. 15¹ 152 S Ev. Lu M1. Mo D 5 M 1 1 S Ev. Lu M 1. Mof 2. N„ D F S 2 14 — — GVSUS G CSUSO GSS GEν GNESVE GD S O M D M C& Bibel⸗Lesetafel. 2. Pfingsttag. Morgens. Abends. Ev. Joh. 3,16-21.155Ep. Apostg. 10,42-48. 15 — Offenb. 2, 18-29. 328 „ 27, 1-20. 398 3, 1-6. 317 „ 27,21-44. 376 3, 7.13.184 „ 28, 1-15. 380 3, 14-22. 23 „ 28, 16-31. 384 Psclm 67. Apostg. 26. 2 7. Trinitatis Ev. Joh. 3, 1-15. 166 Ep. Röm. 11,33-36.1 1. Mose 1, 1-31. 22Römer 1, 1-12.185 „ 2, 10⸗25. 160, 5 2100„ „ 4, 1-16.2411„ „ 6, 522. 393 3, 1-20. 27 290 7. 239 Pfalm 49. 43 1. nach Trinitatis. Ev. Lucä 16, 19-31.] Ep. 1. Joh. 4, 16-21. 5¹⁴4 27⁰ 1. Mose 8. 19Römer 3, 21-31. 260 „ 9,8-29. 23 18. 261 „ 11, 1-9. 2077„ 4, 9.25. 202 „ 15, 1.18. 13.„ 5, 1·11. 255 „ 14, 8-24.285 5, 12-21. „ 15, 1-18.402 Psalm 104. 14 2. nach Trinitatis. Ev. Lucd 14, 16-24.] Ep. 1. Joh. 3, 13-18. 247 301 1. Mose 18. 1-16.399 Römer 6, 12-18. 258 „, 8, 1-16.383„ 7, 1-13. 257 „ 18 17.33—2„ 7, 14.25. 253 19,12. 29.317.„ 8, 1-11.203 „ 21, 1.21. 398 8, 24-30. 315 10 22, 1·19.384 Pfalm 6. 237 3. nach Trinitatis. S Ev. Lucä15,1-10. 248 Ep. 1. 90 5,G6- 11. 38² 1859 2 1. Mose 23. 6 5 27, 1.17.409 Psalm 63. 4. nach Trinitatis. Ev. Lued 6,36-42. 34 Ep. Röm.8, 18-23.313 1. Mose 27,18-29.410Römer 10, 12-21.188 „ 27,30-45.411„ I1, 112. 216 „ 28, 10-22.412„ 1I1, 13-24.276 „ 20, 1.20.413]„ 11, 25-—32. 278 4 „ 31, 118.414 13, 1-7. 467 „ 32, 1-21 45Psaim 44. 432 N 5. nach Trinitatis. Morgens. Abends. Lucã 5 59 11. 37 Ep. 1. Pet.3,8-15.326 M1. Mose 32,2 2.32.416 Römer 14, 1-9. 484 D„ 33, 40 17.4¹⁷ 14, 10-23.257 M„ 3„ 1-15.418 1 Kor. 1, 10-19.152 Dd„ 37, 1-17. 309„ 1,20-31.310 F„ 37/18-86.395 2, 1-5. 261 S„ 39. 419 Psalm 43. 43³3 6. nach Trinitatis. S Ev. Matth. 5, 23470 M Ep. Römer 6, 3.11. 27¹ 1. Mose 40, 1-23. 421f. Kor. 2, 6-16. 153 „41, 1-24.327„ 3, 1-10. 297 „ 41,25-43.422„ 3, 11-23. 189 „ 41,44-57.423„ 6, 1.12. 349 „ 42, 1-17.424„ 9, 13.23. 259 „ 42,18-38.425 Psalm 33. 43⁴ 7. nach Trinitatis Ev Marci 81-9. 460 EpRöm.6,19-23.335 1. Mose 43, 1-15. 4261. Kor. 10, 14— 33. 2²2⁵5 44, 16.64. 427„12, 12-31.345 „ 44, 1-13.428„ ͤ 15,12 28.127 „ 44, 14-34. 429 15, 29-49. 516 „ 45, 1-15. 259 15, 50- 58. 125 „ 45, 16-28. 260 Pfälm 55. 435⁵ 8. 9.77 Trinitatis. Ev. Matth. 7 523. EpRöm.8,12-17.315 24 1. Mose 46, 1— 7. 2. Kor. 1, 1-11.379 2 12.22. 268 37⁰ 1-10. 519 11-21. 91 436 Ev. Lucä 19,41-48.26 Mose 7. 1810Galat. 1, 1-10. „. 182[, 1, 11.24. „ 12, 1-19.183]⸗, 2,16⸗21. „ 12, 29-42. 1844„ 3, 1-14. „ 13, 17.22. 331 4, 11-20. „ 14, 1-14. 302 Pfalm 25. 9. nach Crinttatte „ 8, 1.15 4 9. 5.„ 10. 6, 1-13. 180 Psalm 79. 10. nach Trinitatis. Lucd 16, 1-9. 250Ep. 1. Kor. 10, 6- 402 Ep. 1. Kor. 12, 1-11. 15² 261 317 259 260 186 438 GSSG 4— 0 6 ES Bibel⸗Lesetafel. 11. nach Trinitatis Morgens. Abends. Ev. Luc. 18, 9-14. 254 Ep. 1. Kor. 15, 1-10. 122 2.Mose 14, 15.31.18 Galat. 5, 1-15.297 „ 15, 20-26. 11„ 6, 11-—18.257 „ 16, 1-14. 426 Ephes. 1, 1-14. 277 „ 16, 15-35.42900„ 1, 15-23.344 „ 17, 1-16.3500„ 2, 1-10.278 1 19. 36Psalm 94. 12. nach Trinitatis. Ev. Marci7,31-37.13]Ep 2.Kor.3,4-11.331 2.Mose 28, 1-19.208 Ephes. 2, 11.22.275 „ 24. 2900„ 3, 1·12. 190 5„ 32, 1-14. 188„ 4, 7·14. 142 „ 32,15-35. 1300„ 4, 15-21.189 ,„ 33,12.23. 17 5, 1014. 129 „ 34, 1-10.273 Pfalm I. 44⁰ 13. nach Trinitatis. Ev. Lucd 10,23-37.27Ep. Gal. 3,15-22. 259 2. Mose 34,27.35.26 Epheser 6, 1-9. 457 3. Mose 10, 1-11.314 6,18- 70 350 4. Mose 12. 267 Wbil 1j12·-21.484 „ 13,17-34.268„ 1,22— 30.335 „ 2,12-18. 250 44¹ —5— „ 14,26- 45.2 Plalm 5 30 14. nach Trinitatis. Ev. Lucär7,11-19. 9 4. Mose!6, 1-19. 271 „ 16,20-40.272 27⁴ Ep. Gal. 5,16-24. 282 3, 1-16.317 4 Phil. Kol. 7. 2, 115 17 20, 14.29. 9.278 Pfalm 39. 15. nach Trinikatis. Ev. Matth. 6, 24-34. Ep. Gal. 5, 25-6, 10. 390 516 4. Mose 21, 1-9. 279Kol. 2, 16-23. 339 23,16-24.2800„ 3, 1-11. 343 5. Mose 31,14-23.282„ 3, 42 4,1. 457 34, 112.475 6 2.—16. 342 Josua I. 2631. The hess. 517 1 3. 384 Psalm 2 4⁴⁵ 16. nach Trinitatis. Ev. Lucä7,11-17.521Ep. Ephs.3,13-21.358 Josua 6, 1-21. 72 1. Thess. 2, 1-8. 189 . e,.00 3. 6.„. „ 24, 1-18.450„ 4, 8.12.265 5,12-28.311 „ 24,19-33. 24„ Richter 2, 8-23. 286Psalm 75. 446 0 —— UO 888 G. * 17. nach Trinitatis. Morgens. ů Abends. Ev. Lucã 14,1-11. 28 Ep. Wonel, 4, 1-6. Ruth 4. 250 2. Thess. 2. 12. 509 75„ 2. 2,43.—17.277 5 8. 290 3. 3⁴⁰ 4. 2901. Timoth. 1j„1-11.295 1. Sam. 1, 1-20. 291 1„12.20.202 15⁵ „ 1,21-2,11.16Psalm 36. 4⁴⁷ 18. nach Trinitatis. Ev. Matth. 22,34-46. Ep. 1. Kor.1, 4⸗9. 185 32 1. Sam. 3 17 1. Timoth.2. 350 „ 4, 1-—18. 292„. 7⁰ „ 3. 293„. 201 „ 7, 3.13. 12 ³„ 5 3 5.351 „ 3. 204„ 6,111.390 „ 9, 1-17. 13 Psalm 143. 448 19. nach Trinikatis. Ev, Matth. 9, 1-8.33 Ep.„Eph. 4,22.28.252 1. Sam. 10, 1-16. 2951. Tim. 6, 12— 21.317 „ 10, 17.27.297 Tim. 1„ 1-7. 373 „ 12.„ 1, 8.18.173 „ 13, 1-—14.299„ 2, 1-10. 298 „ 15, 7.-29. 3000„ 2, 11-21.271 „ 16, 1-13.302 Psalm 34. 44⁴9 20. nach Trinitatis. Ev. Matt. 22,1-14. 6300 Ephes. 5,15-21.3 1. Sam. 16,14-2 2. Tim. 2, 22-26. 348 „ 17, 111 366„. „ 17,20-31.178 4, 1-8. „ 17,32-51.172 Titus 1. 20⁷ „ 10 1·14.345„ 2, 1-10.208 3„,„1-18.377 Pfalm 20. 450 21. nach Trinitaͤtis Ev, Joh. 4, 47-54.34 Ep. lendur 10-17.328 1. Sam. 24. 367 Phil emon 940 * 26. 179 1. Petri 1, 1- „ 31. 47⁴4l„ 1² 2. Sam. 1,17-27. 18„ 1 5,17-25.304 3, 15-22. 338 „ 6. 306 Psalm 130. 236 22. nach Trinitatis. Ev. Matth. 18,23-35. Ep. Phil. 1,3-11.4 45 Petri Petri 1, 12 14. 389 2. Sam. 12, 1-14. 2431 12, 1523 24⁴4 „ 15, 1·14.3822 5,1.5,5 „ 1C6, 515.385„ 15·21.209 „ 18, 1-17.387 307 „ 24. 255 Psalm AI. 4⁵¹ 28.282 21.31⁷ 7. 373 18.173 10. 298 21.27¹ 449 0-17.3²⁸ 3⁴⁵ 12.266 325.362 110.340 522. 338 236 Bibel⸗Lesetafel. 23. nach Trinitatis.) Morgens. Abends. S rr Matth.22,15- 49 Ep. Phil.3,17-21.51 467 17 M 1. Chron. 29,1-10.3051. Joh. 1. 189 M 1.Könige 19. 2 5 D 1. Könige 3,3-15.352„ 2, 1-—14.297 2 1—19. 351 ,0. M„ 8§,„I2I. 350„ 2,15-29.320 M2 Könige 2,1-14.376„ 10, 1—18.272 D, 8, 22.30. 467„ 3, 1.12. D„ 4,1— 7. 390 10,19-39.301 F„ 8, 54-66. 15 4., 116.333N. 5,1-14.385 7 12, 1-11. 364 2 0 8⁴14 2„ 2. 7.— S„ 9, 1-9. 182 Pfalm 42. 516S 7 6,8-23.3 97 Psalin 138. 24. nach Trinitatis.“ 7 M 1.König. 10,1— 13.1681. Joh. 5, 12-21.318M 2.Königel7,1·23.2 253 Hebr. 12, 12-29. D, 5.13.236 Hebr. 2, 1-13.344 D„ 18, 1-8. 25„ 13, 1—14. M„ 17, 1-16.388„ 2, 14-18. 337 M„ 20. 31³3 13, 15—2 D„ 18, 1-16.370„ 4. 356 D 7 22. 209 Jakobi 1, 1-15. F„18, 17-2 10 520 F„ 25,1-22.250 2, 113. S„ 18, 30- 46. 130Pfalm 70 7 S Klagel. 1„1 118.237 Pfalm 149. 27. nach Trin Morgens. 25. nach T Morgens. S. Ev. Matth. 24,15-2 3 Trinitatis.“) Abends. 26. nach Trinitatis.“) S Cv. Matth. 9,18- 195 Ep. Kol.1, 9.14. 283 S[Cv. Matth. 45140 Ep. 2. Thess. 1, 3·10 14 ritatis.“) Abends. S Ev. Matth. 25, 1-13. Ep. 1. Thess. 5, 1-11. 514 509 M Offenb. 5. D „ 7, 917. M„ 19, 1-9. D„ 20,11-15. F.l: S 22. *) Von dem Sonntage ab, 522 Jakobi 2, 14-26. 262 515„ 3. 35⁵ 1690„ 4. 316 51¹1„ 5. 40⁵ 510 Juda 40² 40¹ Pralm 50. 5²20 an dem das Totenfest gefeiert wird, werden Lektionen gelesen, die für die 27. Woche nach Trinitatis angegeben sind. —— 2——— 8. Ep. 1. Thess. 4, 13- 921 Verzeichnis der Liederdichter. (Die Zahlen weisen auf die Lieder im Gesangbuch, die mit einem Sternchen ver⸗ — — sehenen Zahlen auf die dem Gesangbuch angehängten geistlichen Lieder.) 1. Johann Agricola, geb. 1492 zu Eisleben, gest. 1566 als Hofprediger in Berlin.— 282. „Heinrich Albert, geb. 1604 zu Lobenstein im Voigtlande, gest. 1651 als Organist am Dom zu Königsberg i. Pr.— 413. 486. 5. „Johann Georg Albinus, geb. 1624 zu Unternessa bei Weißenfels, gest. 1679 als Pfarrer zu Naumburg.— 492(2). 493(7). Johann Ludwig Konrad Allendorf, geb. 1693 zu Josbach bei Marburg, gest. 1773 als Pfarrer und Scholarch in Halle.— 189. 275.41. „Michael Altenburg, geb. 1584 zu Alach bei Erfurt, gest. 1640 als Pastor an St. Andreas in Erfurt.— 178. „Hieronymus Annoni, geb. 1697 zu Basel, gest. 1770 als Pfarrer in Muttenz bei Basel.— 161. „Wilhelm Erasmus Arends, geb. 1677, gest. 1721 als Pastor an St. Peter und Paul in Halberstadt.— 328. „Ernst Moritz Arndt, geb. am 26. Dezember 1769 zu Schoritz auf der Insel Rügen, bekannt als Dichter und Schriftsteller aus der Zeit der Befreiungskriege, starb am 29. Januar 1860 als Professor der neueren Geschichte zu Bonn.— 72. 164. 280. 500. 7. „Gottfried Arnold, geb. 1666 zu Annaberg in Sachsen, Schüler Spe⸗ ners, Professor der Geschichte in Gießen, gest. 1714 als Pastor und In⸗ spektor(Superintendent) zu Perlel erg.— 312. 313. „Ehristoph Karl Julius Asschenfeldt, geb. 1792 zu Kiel, gest. 1856 als Oberkonsistorialrat und Propst zu Flensburg.— 361. „Jonathan Friedrich Bahnmaier, geb. 1774 zu Oberstenfeld in Württemberg, Professor der Theologie in Tübingen, gest. 1841 als De⸗ kan von Kirchheim unter Teck zu Owen auf einer Dienstreise.— 196. „Christian Gottlob Barth, geb. 1799 in Stuttgart, Pfarrer in Mött⸗ lingen bei Calw, nach Niederlegung seines Amtes als Volksschriftsteller und eifriger Förderer der Heidenmission in Calw thätig, wo er 1862 starb.— 200. „Kornelius Becker, geb. 1561 zu Leipzig, gest. 1604 als Professor der Theologie und Fastor an St. Nikolai daselbst. Er gab 1602 den gan⸗ zen Psalter in Liedern heraus.—(26). 213. 371. „Martin Behm(Behemb, Bohem us), geb. 1557 zu Lauban in der Oberlausitz, gest. 1622 als Oberpfarrer daselbst.— 83. 411. 412. 479. — d AE 5t. — 20 ⁰ 357 — e * 2 ⁰ — — n ver · diger 1651 nfels, ch bei . 431. 0O als rer in or an uf der it der aueren Spe⸗ d In⸗ . 1856 eld in 8 De⸗ 196. Mött⸗ tsteller 1862 or der ugan⸗ in der 479. 15. 16. 1 — 18. 19. 20. 21. 22. 2 — 24. * — — David Behme, geb. 1605 zu Bernstadt in Schlesien und ebenda 1657 457 Herzoglich Olsscher Hofprediger und Konsistorialrat gestorben.— 48 Johann Betichius, geb. 1650 zu Steckby in Anhalt, gest. 1722 als Diakonus zu Zerbst.— 419. „Johann Daniel Karl Bickel, geb. 1737 zu Altweilnau in Nassau, gest. 1809 als Konsistorialrat und Superintendent zu Usingen, Heraus⸗ geber des Nassau⸗Usingischen Gesangbuches vom Jahre 1779.— 204. Kaspar Bienemann(Melissander), geb. 1540 zu Nürnberg, Er⸗ zieher am Hofe des Herzogs Johann Wilhelm von Sachsen⸗Weimar, gest. 1591 als Generalsuperintendent zu Altenburg.— 368. Sigismund von Birken(Betulius), geb. 1626 zu Wildenstein (Wildstein) bei Eger, mit seinen Eltern des Glaubens wegen aus Böh⸗ men flüchtig, Erzieher am Wolfenbüttler und Mecklenburger Hofe, von Ferdinand III. geadelt und als Dichter gekrönt, starb 1681 als Privat⸗ gelehrter zu Nürnberg.— 106. 299. Justus Henning Böhmer, geb. 1674 zu Hannover, Professor der Rechte, Kanzler des Herzogtums Magdeburg und Direktor der Univer⸗ sität zu Halle, woselbst er 1749 starb.— 133. Karl Heinrich von Bogatzky, geb. 1690 zu Jankowe in Schlesien, Verfasser zahlreicher Erbauungsschriften, gest. 1774 als Privatmann im Waisenhaus zu Halle.— 188. 336. Hermann Bonn(Bonnus), geb. 1504 zu Quakenbrück, Schüler Lu⸗ thers, gestorben als erster Superintendent zu Lübeck 1548.—(93). „Anton Ulrich, Herzog zu Braunschweig⸗Lüneburg, geb. 1633, seit 1685 Mitregent und seit 1704 regierender Herzog von Braunschweig⸗ Wolfenbüttel, trat 1710 zur römisch⸗katholischen Kirche über und starb 1714 zu Salzdahlum.— 382. Joachim Justus Breithaupt, geb. 1658 zu Nordheim in Hannover, gest. 1732 zu Kloster Bergen als Professor der Theologie in Halle, Generalsuperintendent des Herzogtums Magdeburg und Abt des evan⸗ gelischen Stifts Kloster Bergen.— 265. 5. Samuel Gottlieb Bürde, geb 1753 zu Breslau, gest. 1831 als Kanzleidirektor in Berlin.— 163. 357. „Christian Karl Josias von Bunsen, geb. 1791 zu Korbach in Waldeck, preußischer Gesandter in Rom und London, machte sich um das Kirchenlied hochverdient durch die Herausgabe des„Allgemeinen Ge⸗ sang⸗ und Gebetbuchs“ 1833 und starb 1860 zu Bonn.— 430. „Franz Joachim Burmeister, Freund und Mitarbeiter des Lieder⸗ dichters Johann Rist, geb. 1633 und gest. 1672 als Pastor in seiner Vaterstadt Lüneburg.— 494. Matthias Claudius, der„Wandsbecker Bote“, geb. zu Reinfeld im 5 Holsteinischen 1740, gest. zu Hamburg 1815 als Bankrevisor.—*4. 42. 29. Tobias Clausnitzer, geb. 1618 zu Thum in Sachsen, gest. 1684 als kurpfälzischer Kirchenrat zu Weiden in der Oberpfalz.— 29. Johann Andreas Cramer, geb. 1723 zu Jöhstedt im sächsischen Erzgebirge, Professor der Theologie zu Kiel, daselbst gest. 1788.—(218). Bartholomäus Crasselius, geb. 1667 zu Wernsdorf bei Glauchau in Sachsen, Schüler August Hermann Franckes, starb 1724 als luthe⸗ rischer Pfarrer in Düsseldorf.— 315. „Simon Dach, geb. 1605 zu Memel, gest. 1659 als Professor der Dicht⸗ kunst zu Königsberg i. Pr.— 488. 489.*3 3. Nikolaus Decius(Hovesch) ist nach den wahrscheinlichsten An⸗ gaben Mönch im Kloster Steterburg bei Braunschweig, seit 1523 evan⸗ gelischer Prediger in Stettin gewesen und daselbst 1541 gest.— 1. 91. 34. David Denicke, geb. 1603 zu Zittau in der Oberlausitz, gest. 1680 als Konsistorialrat in Hannover, gab in Gemeinschaft mit Justus Ge⸗ senius seit 1646 das einflußreiche Hannoversche Gesangbuch heraus, in welchem zum ersten Mal grundsätzlich und planmäßig ältere Lieder nach neuerem Geschmack umgedichtet erscheinen.— 26. 208. 243.(262). 35. Bernhard von Derschow(Derschau), geb. 1591 zu Königsberg i. Pr., starb ebendaselbst 1639 als Professor der Theologie, Konsisterial⸗ rat und Oberpfarrer.— 224. 36. Wolfgang Christoph Deßler, geb. 1660 zu Nürnberg, gest. 1722 als Konrektor der Schule zum heiligen Geist daselbst.— 266. 308. 37. Karl Au gust Döring, geb. 1783 zu Mark⸗Alvensleben im Magde⸗ burgischen, gest. als Prediger der lutherischen Gemeinde in Elberfeld und unermüdlicher Förderer der inneren Mission 1844.— 74. 148. 165. 220. 360. 3 38. Adam Drese, geb. 1620, gest. 1701 als fürstlich Schwarzburgischer Kapellmeister zu Arnstadt in Thüringen.— 293. 39. Paul Eber, geb. 1511 zu Kitzingen in Unterfranken, Freund Luthers und Melanchthons, starb 1569 als Professor der Theologie, General⸗ superintendent und Stadtpfarrer in Wittenberg.— 365. 477. 40. Johannes Daniel Falk, geb. zu Danzig 1768, gest. zu Weimar 1826 als Legationsrat. Er begründete eins der ersten Rettungshäuser für verwahrloste Kinder.—*24. 38. 41. Christoph Fischer(Vischer), geb. zu Joachimsthal in Böhmen, gest. 1600 als Hofprediger und Generalsuperintendent in Celle.— 94. 42. Paul Flemming(Fleming), geb. zu Hartenstein in Sachsen 1609, nahm 1633 teil an einer sechs Jahre dauernden Gesandtschaftsreise nach Rußland und Persien, bei deren Beginn er das Lied„In allen meinen Thaten“ dichtete, und starb infolge der Anstrengungen dieser Reise am 25. März 1640 als Arzt in Hamburg.— 380. 43. Johann Franck, geb. 1618, gest. 1677 als Landesältester der Nieder⸗ lausitz und Bürgermeister seiner Vaterstadt Guben, nächst Paul Ger⸗ hardt der bedeutendste Kirchenliederdichter seiner Zeit, ein Schüler Simon Dachs.—(49). 86. 227. 244. 292. 466. 44. Michael Franck, geb. 1609 zu Schleusingen, Bäcker daselbst, starb 1667 als Lehrer an der Stadtschule zu Koburg.— 490. 45. Salomo Franck, geb. zu Weimar 1659, starb daselbst 1725 als Ober⸗ konsistorial⸗Sekretär.— 109. 389. 46. Sebastian Franck, geb. 1606 zu Schleusingen, Bruder des Michael Franck, gest. 1668 als Diakonus in Schweinfuürt.— 287(2). 47. August Hermann Francke, geb. in Lübeck am 12. März 1663, Be⸗ gründer der nach ihm benannten Stiftungen in Halle, gest. als Professor der Theologie und Pastor an St. Ulrich daselbst am 8. Juni 1727. 80. 391. 48. Agnes Franz, geb. 1794 zu Militsch in Schlesien, gest. 1843 zu Breslau.— 137. 49. Johann Anastasius Freylinghausen, geb. 1670 zu Gandersheim fessor in Braunschweig, August Hermann Franckes Schwiegersohn, Gehilfe und 67. Geo Nachfolger, Herausgeber der Hallischen Gesangbücher von 1704 und genan 1714, starb 1739.— 251. 318. als B 50. Johann Burchard Freystein, geb. 1671 zu Weißenfels, gest. 68. Gott 1718 als Hof⸗ und Justizrat zu Dresden.— 319. Profe 51. Johann Ludwig Fricker, geb. 1729 zu Stuttgart, gest. 1766 als Dresd Pfarrer zu Dettingen bei Urach in Württemberg.— 192(7). künch M 52. Ahasverus Fritsch, geb. 1629 zu Mücheln in der Provinz Sachsen,) 69. 1355 u 55 0 168⁰ Ge⸗ 3, in ieder 262). sberg „rial⸗ 17² 3. agde⸗ erfeld 148. ischer üthers neral⸗ ůeimar häuser hmen, — 94. 1609, tsreise mallen dieser ieder⸗ Ger⸗ Schüler „starb Ober⸗ Nichael 63, Be⸗ rofessor i 1727. 843 zu ersheim ilfe und 04 und 3, gest. 766 als Sachsen, 3 ———— Verzeichnis der Liederdichter— 577 Kanzler und Konsistorialpräsident zu Rudolstadt, wo er die beiden Gräfinnen Ludämilie und Ämilie Juliane von Schwarzburg⸗Rudol⸗ stadt zur geistlichen Dichtkunst anregte. Er starb daselbst 1701.— 108. 300(). 513. 53. Friedrich Funcke, geb. 1642 zu Nossen im Erzgebirge, Kantor in Perleberg und Lüneburg, 1694 Pfarrer in Römstedt bei Lüneburg, wo er 1699 starb.— 144. 54. Gottfried Benedikt Funk, geb. 1734 zu Hartenstein in Sachsen, gest. 1814 als Konsistorialrat und Rektor des Domgymnasiums zu Magde⸗ burg.— 137. 55. Karl Bernhard Garve, geb. 1763 zu Jeinsen bei Hannover, Pre⸗ diger der Brüdergemeinde, gest. 1841 zu Herrnhut.— 193. 212. 279. 56. Lampertus Gedicke, geb. 1683 zu Gardelegen in der Altmark, gest. 1735 als Feldpropst in Berlin.— 399. 57. Christian Fürchtegott Gellert, geb. am 4. Juli 1715 zu Hai⸗ nichen bei Freiberg im sächsischen Erzgebirge, gest. am 13. Dezember 1769 als Professor der Dichtkunst, Beredsamkeit und Moral in Leipzig. — 21. 22. 23. 71. 112. 136. 232. 352. 403. 404. 424. 451. 452. 58. Paul Gerhardt, nach Luther der größte unter allen Liederdichtern der evangelischen Kirche, geb. am 12. März 1607 zu Gräfenhainichen bei Wittenberg, 1651—1657 Propst in Mittenwalde, 1657 Diakonus an St. Nikolai in Berlin, welche Stelle er 1667 konfessioneller Zwistig⸗ keiten wegen aufgab, seit 1669 Archidiakonus in Lübben a. d. Spree, wo er am 7. Juni 1676 starb.— 8. 9. 10. 11. 47. 48. 64. 65. 66. 67. 77. 101. 102. 103. 104. 154. 155. 263. 289. 373. 374. 375. 376. 377. 378. 379. 414. 415. 437. 455. 465. 503. 41. 410. 59. Justus Gesenius, geb. 1601 zu Esbeck in Hannover, gest. 1673 als Generalsuperintendent und Oberhofprediger zu Hannover.(Vergl. Denicke.)— 98. 124. 60. Georg Geßner, geb. 1765 zu Dübendorf bei Zürich, gest. zu Zürich 1843 als Alt⸗Antistes und Pfarrer am Großmünster.— 21. 61. Ludwig Andreas Gotter, geb. 1661, gest. 1735 als Hofrat in seiner Vaterstadt Gotha.— 17. 249. 250. 309. 62. Johann Gramann(Poliander), geb. 1487 zu Neustadt in Bahern, Ecks Sekretär bei der Disputation 1519, seit 1522 Luthers Freund, starb 1541 als Pfarrer zu Königsberg i. Pr.— 3. 63. Christian Gregor, geb. 1723 zu Diersdorf in Schlesien, Herausgeber des Brüdergesangbuches von 1778, gest. 1801 als Bischof der Brüder⸗ gemeinde zu Berthelsdorf.— 353.(518). 64. Karl Georg Grüneisen, geb. 1802 zu Stuttgart, starb daselbst 1878 als Hofprediger und Oberkonsistorialrat.— 470. 65. Cyriakus Günther, geb. 1650 zu Goldbach bei Gotha, gest. 1704 als Lehrer am Gymnasium zu Gotha.— 305. 66. Karl Rudolf Hagenbach, geb. 1801 zu Basel, gest. 1874 als Pro⸗ fessor der Theologie an der Universität seiner Vaterstadt.— 202. 67. Georg Friedrich Philipp von Hardenberg, als Dichter Novalis genannt, geb. 1772 auf Gut Wiederstedt im Mansfeldischen, gest. 1801 als Bergassessor in Weißenfels.— 115. 358. 359.„16. 36. 68. Gottlieb Christoph Adolf von Harleß, geb. 1806 zu Nürnberg, Professor der Theologie zu Erlangen und Leipzig, Oberhofprediger in Dresden, zuletzt Präsident des protestantischen Oberkonsistoriums in München, wo er 1878 starb.— 453. 59. Klaus Harms, geb. 1778 zu Fahrstedt in Süderdithmarschen, gest. 1855 als Hauptpastor an St. Nikolai und Kirchenpropst in Kiel.— 468. 37 80. Verzeichnis der Liederdichter. 0 Thomas Hartmann war um 1604 Diakonus in Eisleben.— 122. „Karl Friedrich Harttmann, geb. 1743 zu Adelberg in Württemberg, Professor an der Karlsschule, bis 1812 Dekan in Lauffen, gest. 1815 in —5— ge Tübingen.— 405. 2. Johann Adam Haßlocher, geb. 1645 zu Speier, Pfarrer daselbst, nach der Zerstörung der Stadt durch die Franzosen Konsistorialrat und Hofprediger zu Weilburg in Nassau, wo er 1726 starb.— 31. 3. Julie von Hausmann, geb. 1826 in Riga, bis 1870 an verschiedenen Orten, zuletzt in Biarritz, als Erzieherin thätig, seit 1870 Musiklehrerin an der St. Annenschule in Petersburg.— 28 4. Luise von Hayn, geb. zu Idstein in Nassau 1724, Mitglied der Brü⸗ dergemeinde, gest. 1782 als Pflegerin der ledigen Schwestern in Herrn⸗ hut.— 34. Pastor zu Meuselwitz bei Altenburg.— 53. 210 „Heinrich Kornelius Hecker, geb. 1699 zu Hamburg, gest. 1743 als 3. Johann Heermann, geb. 1585 zu Raudten bei Wohlau in Schlesien, 1611—1634 Pastor zu Köben bei Glogau, erduldete in den Drangsals⸗ zeiten des dreißigjährigen Krieges mit seiner Gemeinde und in seinem Hause viel Kreuz und starb 1647 zu Lissa in Polen. Er ist der be⸗ deutendste Liederdichter in dem Zeitraum zwischen Luther und Paul Gerhardt.— 84. 95. 96. 123. 179. 180. 181. 240. 241. 242. 285. 286. 428. 454. 464. 502. 506. 7. Heinrich Held war um 1640 Rechtsanwalt in seiner Vaterstadt Guhrau in Schlesien.— 42. 156. Ludwig Helmbold, geb. 1532 zu Mühlhausen in Thüringen, gest. 1598 als Superintendent und Pfarrer daselbst.— 4. 367. „Luise Hensel, geb. 1798 zu Linum bei Fehrbellin, dichtete in ihrer Jugend die beiden hier aufgenommenen Lieder, trat später zur katho⸗ lischen Kirche über und starb 1876 als Erzieherin zu Paderborn.— 417. 22. Valerius Herberger, geb. 1562, gest. 1627 als Pfarrer in seinem Geburtsort Fraustadt in Posen, wie sein Schüler Johann Heermann ein Kreuzträger in den Nöten der Gegenreformation und des dreißig⸗ jährigen Krieges, Verfasser zahlreicher Erbauungsschriften.— 480. 81. Petrus Herbert, starb 1571 als Konsenior der böhmisch-mährischen Brüderunität zu Eibenschütz.— 433. ů 82. Nikolaus Herman, Kantor zu Joachimsthal in Böhmen, Freund seines Pfarrers Johann Mathesius, starb 1561 in hohem Alter.— 62. 120. 409. 431. 460. 476. „Johann Timotheus Hermes, geb. 1738 zu Petznik bei Stargard in Pommern, gest. 1821 als Oberkonsistorialrat, Superintendent und Oberpfarrer in Breslau.— 522. „Johann Gortfried Herrmann, geb. 1707 zu Altjeßnitz bei Bitterfeld, gest. 1791 als Oberhofprediger und Oberkonsistorialrat zu Dresden.— 277. „Fohann Daniel Herrnschmidt, geb. 1675 zu Bopfingen in Würt⸗ temberg, gest. 1723 in Halle als Professor de er Theologie und Mit⸗ direktor der Franckeschen Stiftungen.— 18. 398. 3. Johann Friedrich Herzog, geb. 1647 zu Dresden, gest. 1699 als 9 Rechtsanwalt daselbst.— 439. Breslau, wo er die Reformation einführen half.— 475(ꝰ „Johann Hesse, geb. 1490 zu Nürnberg, gest. 1547 als Pfarrer zu 3. Anna Sophie Landgräfin von Hessen⸗Darmstadt, geb. 1638 zu Marburg, gest. 1683 als Äbtissin des evangelischen Stifts Qued⸗ linburg.— 229 ö 93 9⁴ 95. 96. 97. 98. 99. 22. nberg, 315 in iselbst, at und edenen hrerin r Brü⸗ Herrn⸗ 43 als hlesien, ügsals⸗ seinem der be⸗ Paul 5. 286. terstadt st. 1598 n ihrer katho⸗ orn.— seinem ermann dreißig⸗ 80. hrischen Freund — 62. targard nt und tterfeld, —27 1 Würt⸗ id Mit⸗ 699 als rrer zu b. 1638 Qued⸗ 89. 98. 99. 100. 101. 102. 103. 104. 105. 106. Verzeichnis der Liederdichter. EI. Kaspar Heunisch, geb. 1620, gest. 16900 als Superintendent und Pfarrer in seiner Vaterstadt Schweinfurt.— 512. Wilhelm Hey, geb. 1789 zu Leina bei Gotha, gest. 1854 als Pfarrer und Superintendent zu Ichtershausen, bekannt als Fabeldichter.— 535. Friedrich Konrad Hiller, geb. 1662 zu Unteröwisheim bei Bruch⸗ sal, gest. 1726 als Kanzleiadvokat zu Stuttgart.— 185. Philipp Friedrich Hiller, geb. 1699 zu Mühlhausen a. d. Enz, 1748 Pfarrer in Steinheim, wo er 1751 die Stimme verlor, dem Amte entsagen mußte und 1769 starb, Verfasser zahlreicher Erbauungsschriften und der fruchtbarste Liederdichter Württembergs.— 191. 276. 344. 401.(517). Gottfried Hoffmann, geb. 1658 zu Löwenberg in Schlesien, gest. 1712 als Rektor des Gymnasiums in Zittau.— 504. „Ernst Christoph Homburg, geb. 1605 zu Mühla bei Eisenach, gest. 1681 als Rechtsanwalt in Naumburg.— 43. 99. 142. 5. Konrad Huber(Huober), geb. 1507 zu Bergzabern, gest. 1577 als 6. Diakonus an St. Thomas zu Straßburg i. E.— 206 Melchior Wilhelm Hülsemann, geb. 1781 zu Soest, Pfarrer zu Meinerzhagen und zu Elsey, Superintendent der Synode Iserlohn, starb im Ruhestand zu Elsey 1865.— 469. Michael Hunold, geb. 1621 zu Leißnig an der Freiberger Mulde, gest. 1672 als Archidiakonus zu Rochlitz in Sachsen.— 507. Justus Jonas(Jodocus Koch), geb 1493 zu Nordhausen, als Professor zu Wittenberg einer der thätigsten Mitarbeiter Luthers, erster evangelischer Suherintendent zu Halle, 1546 infolge des schmalkal⸗ dischen Krieges von dort vertrieben, starb 1555 als Superintendent zu Eisfeld in Thüringen.— 177. Matthias Jorissen, geb. 1739 zu Wesel, gest. 1823 als deutscher reformierter Prediger im Haag. Seine„neue Bereimung der Psalmen“ erschien zu Wesel 1798.— 523. 524. 525. 526. 527. 528. 529. 580. 531. 532. 533. 534. 535. 536. 537. Johann Heinrich Jung, genannt Stilling, geb. 1740 zu Grund bei Hilchenbach im Siegerlande, bekannt durch die zahlreichen Staar operationen, die er als Arzt ausführte, Professor in Heidelberg und Marburg, verfaßte viele religiöse Schriften und seine noch heute weit ver breitete Lebensbeschreibung, gest. als Hofrat in Karlsruhe 1817.— 32 Christian Keymann, geb. 1607 zu Pankraz in Böhmen, gest. 1662 als Rektor des Gymnasiums in Zittau.— 63. 288. Friedrich Gottlieb Klopstock, geb. am 2. Juli 1724 zu Quedlin burg, der Sänger des„Messias“, lebte längere Zeit in Kopenhagen und später in Hamburg, wo er am 14. März 1803 als badischer Hofrat und dänischer Legationsrat starb.— 38. 233. 521. Gustav Friedrich Ludwig Knak, geb. 1806 zu Berlin, Prediger an der Bethlehemskirche daselbst, gest. 1878 auf einer Reise zu Dünnow in Pommern.— 203.*20. Albert Knapp, geb. 1798 zu Tübingen, gest. 1864 als Stadtpfarrer in Stuttgart, Herausgeber des„Evangelischen Liederschatzes“, einer Sammlung von 3572 Kirchenliedern.— 116. 197. 198. 199. 205. 221. Christoph Knoll, geb. 1563 zu Bunzlau, gest. 1621 als Diakonus in Sprottau.— 481. Christian Knorr von Rosenroth, geb. 1636 zu Altrauden bei Wohlau in Schlesien, gest. 1689 als Geheimrat und Kanzleidirektor zu Sulzbach in Bayern.— 416. Verzeichnis der Liederdichter. „Moritz Kramer, geb. 1646 zu Ammerswort in Holstein, gest. 1702 als Pastor zu Marne in Süderdithmarschen.— 158. „Jonathan Krause, geb. 1701 zu Hirschberg, gest. 1762 als Super⸗ intendent und Pfarrer zu Liegnitz.— 37. ö „Friedrich Adolf Krummacher, geb. in Tecklenburg, daselbst getauft am 22. Juli 1767, Konrektor in Hamm, Rektor in Mörs, Professor der Theologie in Duisburg, Pfarrer in Kettwig, Konsistorialrat in Bernburg, Pastor zu St. Ansgarii in Bremen, wo er am 4. April 1845 im Ruhestand starb; bekannt als Parabeldichter.— 55. 194. 407. 439. „Friedrich Wilhelm Krummacher, geb. als ältester Sohn von Friedrich Adolf Krummacher zu Mörs 1796, bekannt durch seine Wirk⸗ samkeit als Prediger in Frankfurt, Ruhrort, Barmen(Gemarke), Elber⸗ feld, Berlin, Potsdam, gest. zu Potsdam als Hofprediger 1868.— 14. „Johann Sigismund Kunth, geb. 1700 zu Liegnitz, gest. 1779 als Oberpfarrer und Superintendent der Solmsschen Grafschaft zu Baruth in der Niederlausitz.— 520. Peter Lackmann, geb. zu Lübeck, Schüler August Hermann Franckes, gest. 1713 als Oberpfarrer zu Oldenburg in Holstein.— 418. „Friedrich Adolf Lampe, geb. 1683 zu Detmold, reformierter Pfarrer in Weeze und Duisburg, Professor in Utrecht, Pastor an St. Ansgarii in Bremen, wo er 1729 starb.— 134. 230. 330. 331. 332. 333. Ernst Lange, geb. 1650, gest. 1727 als Ratsherr in seiner Vaterstadt Danzig.—(306). „Joachim Lange, geb. 1670 zu Gardelegen in der Altmark, Freund August Hermann Franckes, gest. 1744 als Professor der Theologie in Il. 8 20. alle.— 187. 4 Saupentinz Laurenti(Lorenz Lorenzen), geb. 1660 zu Husum in Holstein, gest. 1722 als Kantor und Musikdirektor am Dom in Bremen.— 87. 129. 248. 390. 515. Johann Kaspar Lavater, als religiöser Schriftsteller bekannt, geb. 1741 zu Zürich, gest. daselbst 1801 als Kirchenrat und Pfarrer an St. Peters Münster an den Folgen einer durch einen französischen Soldaten erhaltenen Schußwunde.— 355 . Leopold Franz Friedrich Lehr, geb. 1709 zu Kronberg bei Frank⸗ furt a. M., gest. 1744 in Magdeburg als Diakonus an der lutherischen Kirche in Köthen.— 256. 349. Johann Leon, geb. zu Ohrdruf in Thüringen, erst Feldprediger, dann Lehrer in Königssee und Groß⸗Mühlhausen, gest. 1597 als Pastor zu Wölfis bei Ohrdruf.— 478.(482). „Ehrenfried Liebich, geb. 1713 zu Probsthain(Probsthagen) bei Liegnitz, gest. 1780 als Pastor zu Lomnitz und Erdmannsdorf bei Hirschberg.— 162. 351. 402.(458). »Salomo Liscow, geb. 1640 zu Niemitzsch in der Niederlausitz, gest. 1689 als Diakonus zu Wurzen in Sachsen.— 303. 417. 496. 2. Valentin Ernst Löscher, geb. 1673 zu Sondershausen, gest. 1749 als Oberkonsistorialrat und Superintendent zu Dresden.— 254 Matthäus Apelles von Löwenstern, geb. 1594 zu polnisch Neu⸗ stadt in Schlesien, gest. 1648 als Kaiserlicher Rat und Staatsrat des Herzogs von Münsterberg-Gls in Breslau.— 6. 183. 4. Martin Luther, als deutscher Reformator zugleich der Begründer und Meister des deutschen evangelischen Kirchengesanges, geb. zu Eisleben am 10. November 1483, gest. ebendaselbst am 18. Februar 1546. Er schuf seine 37 Lieder teils frei, teils durch Verdeutschung lateinischer Hymnen, durch Ausführung alter deutscher Strophen und durch Bear⸗ ank⸗ schen iger, astor bei bei gest. 1749 Neu⸗ des und leben Er scher Zear⸗ — Verzeichnis der Liederdichter. 581 beitung biblischer Stellen.— 2. 59. 60. 61. 119. 151. 152. 166.(167). 171. 172. 178. 174. 175. 176. 223. 236. 259. 281. 473. 474. 5. Joachim Magdeburg, geb. 1525 zu Gardelegen in der Altmark, evangelischer Prediger, zuletzt zu Efferding in Osterreich, von dort 1583 vertrieben und seitdem verschollen.— 366. 3. Samuel Marot, geb. 1770 zu Magdeburg, gest. als Konsistorialrat und Prediger an der neuen Kirche zu Berlin 1865.— 219. Bernhard Walther Marperger, geb 1682 in Hamburg, Pfarrer in Nürnberg, der Nachfolger Speners in Dresden, wo er 1746 als Oberhofprediger und Oberkonsistorialrat starb.— 329. z. Christoph Georg Ludwig Meister, geb. 1738 in Halle, seit 1774 Prediger an der Salvatorkirche in Duisburg, seit 1778 zugleich Pro⸗ fessor der Theologie daselbst. 1784 wurde er Prediger und Professor in Bremen, wo er 1811 starb.— 114. 29. Johann Mentzer, geb. 1658 zu Jahma in der Lausitz, gest. 1734 als Pastor zu Kemnitz in derselben Landschaft.— 16. gest. 1563 als Professor der Theologie zu Bern.— 432 „Wolfgang Meuslin(Museulus), geb. 1497 zu Dieuze in Lothringen, „Johann Friedrich von Meyer, geb. 1772 zu Frankfurt a. Main, rechtsgelehrter Senator daselbst und mehrmals Bürgermeister, auch als Bibelforscher bekannt, gest. 1849 in seiner Vaterstadt.— 195. „Johann Matthäus Meyfart, geb. 1590 zu Walwinkel bei Gotha, gest. 1642 als Professor der Theologie und Pastor zu Erfurt.— 510. 3. Joseph Mohr, katholischer Geistlicher, 1818 zu Oberndorf bei Salz burg, gest. 1848 zu Wagram.— 29. Martin Moller, geb. 1547 zu Kroppstädt bei Wittenberg, gest. 1606 als Oberpfarrer in Görlitz.— 369. 370. 35. Kaspar Friedrich Nachtenhöfer, geb. 1624 zu Halle, gest. 1685 als Pastor zu Koburg.— 68. 3. Joachim Neander, wegen seiner Lobpreisung der Herrlichkeit Gottes „der Psalmist des neuen Bundes“ genannt, geb. 1650 zu Bremen, Rek⸗ tor in Düsseldorf, gest. am 31. Mai 1680 als reformierter Prediger an St. Martini in Bremen.— 14. 15. 79. 246. 264. 304. 441. 497. „Da vid Nerreter, geb. 1649 zu Nürnberg, gest. zu Stargard 1726 als Generalsuperintendent des Herzogtums Hinterpommern und des Fürsten⸗ tums Kammin.— 386. „Kaspar Neumann, geb. 1648 zu Breslau, gest. 1715 ebendaselbst als Pastor, theologischer Professor am Gymnasium und Inspektor der evan⸗ gelischen Kirchen.— 32. 145. 440. 461. „Georg Neumark, geb. 1621 zu Langensalza, gest. 1681 als Bibliothe⸗ kar und Archivsekretär zu Weimar.— 381. Erdmann Neumeister, geb. 1671 zu üchteritz bei Weißenfels, gest. 1756 als Hauptpastor an St. Jakobi in Hamburg.— 88. 252. 320. 443. „Johann Neunherz, geb. 1653 zu Waltersdorf in Schlesien, gest. 1737 als Oberpfarrer in Hirschberg.— 128. 2. Heinrich Georg Neuß, geb. 1654 in Elbingerode am Harz, gest. 1716 als Konsistorialrat und Superintendent in Wernigerode.— 247. 307. Philipp Nicolai, geb. 1556 zu Mengeringhausen in Waldeck, half seinem Vater daselbst im Predigtamte, wurde dann 1583 Pastor in Herdecke a. d. Ruhr, 1586 an der heimlichen lutherischen Gemeinde in Köln, 1587 Hofprediger in Wildungen, seit 1596 Pastor in Unna, wo er seine beiden berühmten Lieder veröffentlichte, seit 1601 Hauptpastor an St. Katharinen in Hamburg. Hier starb er 1608.—(284). 509. Verzeichnis der Liederdichter. „Johann Olearius, geb. 1611 in Halle, Generalsuperintendent und Oberhofprediger des Administrators daselbst, später in gleicher Stellung zu Weißenfels, wo er 1684 starb.— 27. 28. 105. 168. 226. 290. 291. 5. Joachim Pauli, geb. 1636 zu Wilsnack in der Mittelmark, Hausleh⸗ rer in Berlin, gest. 1708 als Pfarrer in Ostrau im Kreise Bitterfeld. — 184. Gottlieb Konrad Pfeffel, als Fabeldichter bekannt, geb. 1736 zu Kolmar, seit seinem einundzwanzigsten Jahre völlig erblindet, starb 1809 als Präsident des Konsistoriums in Kolmar.— 40. 7. Christoph Pfeiffer, geb. 1689 zu Ols, gest. 1758 als Pastor zu Stolz bei Frankenstein in Schlesien. 69. 8. Christoph Karl Ludwig von Pfeil, geb. 1712 zu Grünstadt bei Worms, württembergischer Geheimer Legationsrat, gest. 1784 als preußi⸗ scher Geheimrat und Minister(Gesandter) auf seinem Gute Deufstetten bei Ansbach.— 350. 457. „Benjamin Praetorius, geb. 1636 in Obergreißlau bei Weißenfels, gest. 1674 als Pfarrer in Großlissa.— 126.(301). „Samuel Preiswerk, geb. zu Rümlingen bei Basel 1799, Pfarrer und Antistes in Basel, wo er 1871 starb.— 6. 51. Christian Heinrich Rudolf Puchta, geb. 1808 zu Kadolzburg in Mittelfranken, gest. 1858 als Pastor in Augsburg.— 463. „Friedrich Räder, geb. 1815 zu Elberfeld, starb daselbst als Kauf⸗ mann 1872.— 12. 58. Johann Jakob Rambach, geb. 1693 zu Halle, Professor der Theo⸗ logie daselbst, gest. 1735 als Professor und Superintendent in Gießen, Herausgeber des„Geistreichen Hausgesangbuchs“.— 19. 51. 52. 146. 170. 217. 273. 274. 337. 338. 54. Johann Wilhelm Reche, geb. 1763 in Lennep, lutherischer Pfarrer zu Hückeswagen und Mülheim am Rhein, Konsistorialrat, gest. 1835 im Ruhestand zu Niederkassel am Rhein, Herausgeber des„Christlichen Gesangbuchs für die lutherischen Gemeinden im Herzogtum Berg“.— 406. Adam Reusner(Reißner), geb. 1496 zu Mindelheim im bayrischen Schwaben, Schüler Johann Reuchlins, Geheimsekretär des Feldhaupt⸗ manns Georg von Frundsberg, Anhänger Kaspar Schwenkfelds, gest. um 1575 in seinem Geburtsort.— 364. . Eleonore von Reuß, geborene Gräfin zu Stolberg⸗Werni⸗ gerode, geb. 1835 zu Gedern am Vogelsberg, lebt zu Jänkendorf in Schlesien.— 82. „Christian Friedrich Richter, geb. 1676 zu Sorau in der Nieder⸗ lausitz, August Hermann Franckes Mitarbeiter als Inspektor des Päda⸗ gogiums und Arzt des Waisenhauses zu Halle, mit Freylinghausen der bedeutendste unter den„hallischen“ Liederdichtern, starb 1711.— 269. 270. 323. 324. 325. 326. 327. 58. Bartholomäus Ringwald, geb. 1530 zu Frankfurt a. d. Oder, gest. 1598 als Pfarrer zu Langfeld in der Neumark.— 238. 508. Martin Rinkart, geb. 1586 zu Eilenburg in Sachsen, woselbst er 1649 als Archidiakonus starb. Wie Valerius Herberger und Johann Heermann war er seiner Gemeinde ein treuer Führer in den entsetz⸗ lichen Drangsalen, von denen sie im dreißigjährigen Kriege heimgesucht ward. Sein Danklied dichtete er vor dem Jubelfeste der Augsburgi⸗ schen Konfession 1630.— 5. „Johann Rist, geb. 1607 zu Ottensen bei Hamburg, gest. 1667 als Pastor zu Wedel a. d. Elbe in Holstein, ein übermäßig fruchtbarer Dichter.— 7. 46. 76. 85. 100. 225. 436. 511. und lung 1. Sleh⸗ feld. 6 zu starb Stolz bei eußi⸗ etten fels, und rg in mauf Theo⸗ eßen, 146. arrer Tni⸗ orf in ieder⸗ Päda⸗ n der 269. „gest. bst er ohann ntsetz⸗ jesucht burgi⸗ 37 als tbarer 161. 162. 163. 164. — 165. 166. 167. 168. 169. Verzeichnis der Liederdichter. 583 Samuel Rodigast, geb. 1649 zu Gröben bei Jena, Freund Speners, gest. 1708 als Rektor des Gymnasiums zum grauen Kloster in Ber⸗ lin.— 385. Samuel Da vid Roller, geb. 1779 zu Heynitz bei Meißen, gest. 1850 als Pfarrer in Lausa bei Dresden.— 40. Johann Andreas Rothe, geb. 1688 zu Lissa bei Görlitz, 1722 bis 1737 Zinzendorfs Patronatspfarrer zu Berthelsdorf, starb als luthe⸗ rischer Pastor zu Thommendorf in der Oberlausitz 1758.— 272. 505. Friedrich Rückert, geb. 1788 zu Schweinfurt, Professor der orien⸗ talischen Sprachen in Erlangen und Berlin, ein Sänger der Befreiungs⸗ kriege und unter allen deutschen Dichtern einer der seelenvollsten und formgewandtesten, starb 1866 als preußischer Geheimrat auf seinem Landsitz Neuseß bei Koburg.— 56. Martin Rutilius, geb. 1550 zu Düben in Sachsen, gest. 1618 als Archidiakonus in Weimar.— 239. Gottfried Wilhelm Saeer, geb. 1635 in Naumburg, gest. 1699 als Kammeradvokat in Wolfenbüttel.— 78. 143. Christian Friedrich Heinrich Sachse, geb. 1785 zu Eisenberg in Thüringen, gest. 1860 als Hofprediger und Konsistorialrat in Alten⸗ burg.— 501. Johann Kaspar Schade, geb. 1666 in Kühndorf bei Meiningen, gest. 1698 als Prediger an St. Nikolai in Berlin.—(267). 392. Martin Schalling, geb. 1532 zu Straßburg, gest. 1608 als Pastor an St. Marien(Liebfrauen) in Nürnberg.— 283. „Johann Scheffler, geb. 1624 zu Breslau, seit 1649 Leibarzt des Herzogs zu O trat 1653 in Breslau unter dem Namen Angelus Silesius zur römisch⸗katholischen Kirche über, wurde geistlicher Rat des Fürstbischofs und starb 1677 im Kloster St. Matthias zu Breslau.—— 294. 295. 296. 297. 298. Christian Ludwig Scheidt, geb. 1709 zu Waldenburg bei Schwä⸗ bisch⸗Hall, gest. 1761 als Hofrat und Bibliothekar in Hannover.— 278. 2. Johann Hermann Schein, geb. 1586 zu Grünhain in Sachsen, gest. 1630 als Musikdirektor in Leipzig.— 483. . Hartmann Schenk, geb. 1634 in Ruhla bei Eisenach, gest. 1681 als Pfarrer in Ostheim vor der Rhön.— 30. Heinrich Theobald Schenk, geb. 1656 zu Heidelbach in Hessen, gest. 1727 als Stadtpfarrer in Gießen.— 514. 5. Gottlob Ferdinand Maximilian von Schenkendorf, geb. 1783 in Tilsit, Sänger der Befreiungskriege, gest. als Regierungsrat in Kob⸗ lenz 1817.— 73. 18. 26. . Michael Schirmer, geb. 1606 zu Leipzig, gest. 1673 als Konrektor am Gymnasium zum grauen Kloster in Berlin.— 44. 125. 153. Levin Johann Schlicht, geb. 1681 zu Calbe in der Altmark, Lehrer am Pädagogium in Halle, starb 1723 als Prediger an St. Georgen in Berlin.— 446. „Ludwig Heinrich Schlosser, geb. 1663 in Darmstadt, gest. 1723 als Prediger an St. Katharinen in Frankfurt a. M.— 456 Johann Eusebius Schmidt, geb. 1669 in Hohenfelden bei Erfurt, gest. 1745 als Pastor in Siebleben bei Gotha.— 186. „Benjamin Schmolck, geb. 1672 zu Brauchitschdorf bei Liegnitz, gest. 1737 als Oberpfarrer und Inspektor in Schweidnitz, bekannt als Er⸗ bauungsschriftsteller.— 34. 35. 50. 81. 130. 131. 132. 159. 209. 214. 215. 268. 321. 322. 394. 395. 396. 421. 444. 445. 467. 498. 499. 516. I III III — ete Verzeichnis der Liederdichter. „Johann Schnesing, Chiom usus genannt, gebürtig aus Frankfurt 4. Main, gest. 1567 als Pfarrer zu Friemar bei Gotha.— 237(2). 2. Johann Gottfried Schöner, geb. 1749 zu Rügheim bei Würzburg, gest. 1818 als Stadtpfarrer an der St. Lorenzkirche in Nürnberg.— 356. 9 Johann Heinrich Schröder, geb. 1667 zu Springe bei Hannover, gest. 1699 als Pfarrer in Meseberg bei Magdeburg.— 310. 311. „Christian Friedrich Daniel Schubart, geb. 1739 zu Obersontheim in Schwaben, erst Theologe, dann Musiker, Organist in Ludwigsburg, gest. 1791 als Hofmusikdirektor in Stuttgart.— 354. 5. Johann Jakob Schütz, geb. 1640 in Frankfurt a. Main und daselbst als Advokat 1690 gestorben.— 13. 5. Amilie Juliane Gräfin von Schwarzburg⸗Rudolstadt, geborene Gräfin von Barby, geb. 1637 zu Rudolstadt und ebenda am 3. Dezember 1706 gestorben.— 12. 495 Ludämilie Elisabeth Gräfin von Schwarzburg⸗Rudolstadt, geb. 1640, gest. 1672 als Braut des Grafen Christian Wilhelm von Schwarzburg⸗Sondershausen.— 302. „Ehristian Scriver, geb. 1629 in Rendsburg, Pfarrer in Stendal und Magdeburg, gest. 1693 als Oberhofprediger und Kirchenrat in Quedlin⸗ burg; berühmter Erbauungs⸗Schriftsteller.— 438. „Nikolaus Selnecker, geb. 1530 zu Hersbruck bei Nürnberg, Schüler Melanchthons, gest. 1592 als Professor der Theologie, Superintendent und Pastor an St. Thomas in Leipzig, Mitverfasser der Konkordien⸗ formel, ein viel verfolgter, standhafter Bekenner.— 24.(207).(370). „Elisabeth von Senitz, geb. 1629 zu Rankau in Schlesien, Hof⸗ 07. fräulein am Hofe zu Brieg und zu Ols, starb 1679.— 1 „Justus Sieber, geb. zu Eimbeck in Hannover 1628, gest. 1695 als Pastor zu Schandau in Sachsen.— 228. 2. Johann Siegfried, geb. 1564, gest. 1637 als Superintendent in Schleiz.— 482. 3. August Gottlieb Spangenberg, geb. 1704 zu Klettenberg in Han⸗ nover, als Bischof der Brüdergemeinde lange Zeit in Amerika thätig, gest. 1792 in Berthelsdorf.— 348. Paul Speratus, geb. 1484 zu Röthlen bei Ellwangen in Schwaben, predigte das Evangelium schon 1522 sehr freimütig im Stephansdom zu Wien, kam 1523 nach Wittenberg, wurde 1524 auf Luthers Empfeh⸗ lung Hofprediger des Herzogs Albrecht von Preußen, war bei der Ein⸗ führung der Reformation im Herzogtum Preußen besonders thätig und starb als lutherischer Bischof von Pomesanien zu Marienwerder 1551.— 260. Karl Johann Philipp Spitta, geb. zu Hannover 1801, gest. als — 0 Superintendent zu Burgdorf bei Hannover 1859.— 201. 222. 408. 459. 9. 425. 33.„41. „Josua Stegmann, geb. 1588 zu Sulzfeld bei Meiningen, gest. 1632 als Professor der Theologie und Superintendent zu Rinteln.— 182(7). „Gerhard Stip, geb. 1809 zu Norden in Ostfriesland, gab 1851 eine Sammlung von Kirchenliedern unter dem Titel„Unverfälschter Lieder⸗ segen“ heraus und starb als Privatgelehrter zu Potsdam 1882.— 425. „Heinrich Arnold Stockfleth, geb. 1643 zu Alfeld in Hannover, gest. 1708 zu Münchberg bei Bayreuth als brandenburgischer Kirchenrat, Oberhofprediger und Generalsuperintendent.— 384. ö Konrad Gebhard Stübner gab als Predigtamtskandidat 1727 eine 57. 6 53⁷ Sammlung geistlicher Lieder heraus.— 25 furt . urg, 356. over, heim zurg, elbst rene mber tadt, von und dlin⸗ hüler udent dien⸗ — Hof⸗ * 5als it in Han⸗ hätig, aben, dom pfeh⸗ Ein⸗ hätig erder 2(½). eine 200. .117. 121. 127. 138. 140. 149. 150. 157. 169. 28 2. 363. 372. 388. 397. 400. 410. 27 5. 491 Verzeichnis der Liederdichter. Julius Karl Reinhold Sturm, geb. 1816 zu Köstritz in Thüringen, seit w1857 Pfarrer und Kirchenrat daselbst.— 57. 216. 471. „Christian Ludwig Taddel, geb. 1706 im Mecklenburgischen, gest. 1775 als Hofrat und Justizkanzleidirektor in Rostock.— 135. 2. Gerhard Tersteegen, geb. zu Mörs am 25. November 1697, erlernte, nachdem er die höhere Schule seiner Vaterstadt durchgemacht hatte, die Kaufmannschaft und dann das Bandwirken in Mülheim a. d. Ruhr, wo er von seinem fünfzehnten Lebensjahre bis zu seinem am 3. April 1769 erfolgten Tode gelebt hat: ein reformierter Mystiker mit reichem innerem Leben, durch Wort und Schrift vielen ein Seelsorger und geistlicher Führer.—(20). 36. 70. 111. 147. 160. 190 255. 339. 340. 341. 342. 343. 423. 429. 448. 449. 15. „Valentin Thilo, geb. 1607 zu Königsberg i. Pr., gest. 1662 ebenda als Professor der Beredsamkeit.— 45. Christoph Tietze(Titius), geb. zu Wilkau bei Breslau 1641, starb als Pastor zu Hersbruck bei Nürnberg 1703.— 245. 383. 38 „Gottfried Tollmann, geb. 1680 zu Lauban in der Lausitz, Pfarrer, gest. 1766 zu Laube bei Görlitz.— 462. „Josua Wegelin, geb. zu Augsburg 1604, starb 1640 als Pfarrer in Preßburg.—(141). 7. Christoph Wegleiter, geb. zu Nürnberg 1659, gest. 1706 als Professor der Theologie und Prediger an der Stadtkirche zu Altdorf.—(33). „Michael Weiße, geb. zu Neiße in Schlesien, Pfarrer zu Landskron und Fulneck in Böhmen, gab 1531 das erste deutsche Gesangbuch der böhmischen Brüder heraus und starb 1540 als Brüdervorsteher in Neutomischl.— 92.(118). 472. „Georg Weissel, geb. 1590 zu Domnau in Ostpreußen, gest. 1635 als Prediger zu Königsberg i. Pr.— 41.(124). 261. „Georg Werner, geb. 1589 in Preußisch⸗Holland, gest. 1643 als Prediger zu Königsberg i. Pr.— 9 7. „Johann Joseph Winckler, geb. 1670 zu Lucka in Sachsen⸗Altenburg, gest. 1722 als Konsistorialrat und Domprediger in Magdeburg.— 316. 317. 393. Jakob Gabriel Wolf, geb. 1684 in Greifswald, gest. 1754 als Hofrat und Professor der Rechte zu Halle.— 271. 334. 3. Ernst Gottlieb Woltersdorf, geb. 1725 zu Friedrichsfelde bei Berlin, gest. 1761t als Stadtpfarrer zu Bunzlau in Schlesien, Mit begründer und Vorsteher des dortigen Waisenhauses.— 39. 234. Johann Friedrich Zihn, geb. 1650 zu Suhl in Thüringen, gest. 1719 als Archidiakonus in seiner Vaterstadt.— 387. 5. Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf, geb. in Dresden 1700, Gründer von Herrnhut, Stifter und Bischof der Brüdergemeinde, starb 1760 zu Herrnhut.— 211. 345. 346. 347. 450. 518. 519. „Christian Renatus Graf von Zinzendorf, des Vorigen Sohn, geb. 1727 in Herrnhut, gest. 1752 in London.— 113 Fohann Zwick, geb. zu Konstanz 1496, brach durch das Züricher Gesangbuch von 1536 dem Kirchenliede in der reformierten Kirche Bahn und starb als Pfarrer seiner Vaterstadt 1542 an der Pest zu Bischofszell, wo er das durch die Seuche verwaiste Pfarramt ver waltete.— 139. Die Dichter folgender Lieder sind unbekannt: 25. 54. 58. 75. 89. 90. 235. 258. 314. 335. 31. 23 27. 434. 435. 442. 447. 484. 8. 11. 13. 19. 23. 2 585 ete Verzeichnis Nr. Abermal ein Jahr verflossen.. 79 Ach bleib bei uns, Herr Jesu Christ 207 Ach bleib mit deiner Gnade... 182 Ach Gnad über alle Gnaden... 229 Ach Gott, ich muß in Traurigkeit 506 Ach Gott und Herrr 239 Ach Gott, verlaß mich nicht... 389 Ach Gott, vom Himmel sieh darein 171 Ach Gott, wie manches Herzeleid 369 Ach mein Herr Jesu, dein Nahesein 353 Ach mein Jesu, sieh, ich trete.. 446 Ach mein Jesu, welch Verderben. 249 Ach sagt mir nicht von Gold und Schäben 294 Ach Vater, der die arge Welt.. 191 Ach wie nichtig, ach wie flüchtig.490 Ach wundergroßer Siegesheld.. 142 Allein Gott in der Höh sei Ehr. 1 Allein zu dir, Herr Jesu Christ. 237 Alle Menschen müssen sterben.. 492 Aller Gläubgen Sammelplatz..518 Alles ist an Gottes Segen... 388 Alles ist euer! O Worte des ewigen Sebeus·: 354 Allgenugsam Wesen 339 Auf, auf, ihr Reichsgenossen... 46 Auf Christi Himmelfahrt allein.141 Auf diesen Tag bedenken wir.. 139 Auferstehn, ja auferstehn wirst du 521 Auf Gott und nicht auf meinen Rat 403 Auf meinen lieben Gott. 372 Auf und mache dich bereit.... 57 Aus Gnaden soll ich selig werden 278 Aus irdischem Getümmeel. 361 Aus meines Herzens Grunde 410 Aus tiefer Not schrei ich zu dir 236 Bedenke, Mensch, das Ende... 496 Befiehl du deine Wege 373 Bei dir, Jesu, will ich bleiben.. 222 Bescher uns, Herr, das täglich Brot 460 Beschwertes Herz, leg ab die Sorgen 33 Betgemeinde, heilge dich.. 350 Bis hieher hat mich Gott gebracht 12 Brich an, du schönes Morgenlicht. 73 der Lieder. Nr. Brich, heller Morgenstern, herein 258 Christe, der du bist Tag und Licht 432 Christe, du Beistand deiner Kreuz⸗ gemeine 183 Christe, du Lamm Gottes.. 9⁰ Christ fuhr gen Himmel. 138 Christ ist erstanden 11⁷ Christ lag in Todesbanden.... 119 Christus der ist mein Leben... 484 Danke dem Herren, o Seele, dem Ursprung der Güter 429 Dankt, dankt dem Herrn, jauchzt, volle Chöre 532 Das alte Jahr vergangen ist.. 75 Das ist eine selge Stunde.... 39 Das Jahr geht still zu Ende.. 82 Das walte Gott, der helfen kann 419 Das waltGott Vater und Gott Sohn 411 DeinKönig kommt in niedernHüllen 56 Dein König kommt, o Zion.. 55 Dein Mittler kömmt; auf, blöde Seelre 51 Dein Wort, o Herr, bringt uns zusammen— Dein Wort, o Herr, ist milder Tau 212 Der Abend kommt, die Sonne sich bebeckettt 4⁴⁸ Der am Kreuz ist meine Liebe..108 Der du das Volk regierest.... 195 Der du, Herr Jesu, Ruh und Rast 97 Der du in Todesnächte 200 Der du zum Heil erschienen... 197 Der Heiland kommt, lobsinget ihm 54 Der heilge Christ ist kommen.. 72 Der Herr fährt auf gen Himmel 143 Der Herr ist mein getreuer Hirt. 371 Der Hölle Pforten sind zerstört.125 Der lieben Sonne Licht und Pracht 438 Der Sabbath ist vergangen...444 Der Tag ist hin, mein Jesu, bei mir hleibe 44⁴¹ Dich, Jesum, laß ich ewig nicht. 351 Die Christen gehn von Ort zu Ort 519 Die Die Die Die Die Die Die Die Dir Dir Du Du Dul Du Dur Du Ein Ein Eine Eine Eine Eine Nr Die Ernt ist nun zu Ende...462 Die Gnade sei mit allen 401¹ Die güldne Sonne 41⁴4 Die helle Sonn leucht't jetzt herfür 409 Die Nacht ist kommen, drin wir ruhen Ien* 433 Dies ist der Tag, den Gott gemacht 7¹ Dies ist die Nacht, da mir erschienen 68 Die Sonn hat sich mit ihrem Glanz gewendet 43⁵5 Dir, dir, Jehovah, will ich singen.315 Dir jauchzet froh die Christenheit 165 Du bist ein Mensch, das weißt du wohl 374 Du bist mir nah mit deiner Gnade 360 Du bist zwar mein und bleibest mein 503 Du meine Seele, singe 8 Durch Trauern und durch Plagen 78 Du weinest vor Jerusalem.... 240 6 zin Christ, ein tapfrer Kriegesheld 335 in Christ kann ohne Kreuz uicht sein 80 Eine Herde und ein Hirr 194⁴ Einen guten Kampf hab ich... 486 Einer ists, an dem wir hangen.198 Eines wünsch ich mir vor allem audernn ĩwìzYo6o 116 Ein feste Burg ist unser Gott.. 172 Ein Haupt h ast du dem Volt gesandt 47¹ Ein Kindelein so löbelich..... 58 Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld 101 Ein neuer Tag, ein neues Leben 421 Ein reines Herz, Herr, schaff in mir 307 Eins ist not! Ach Herr, dies Eine 310 Endlich bricht der heiße Tiegel.. 405 Endlich, endlich muß es doch... 394 Erhalt uns Herr, bei deinem Wort 173 Erhebe dich, o meine Seel. 418 Erhebet er sich, unser Gott... 528 Ermuntert euch, ihr Frommen 51⁵ Erschienen ist der herrlich Tag.120 Es glänzet der Christen inwen⸗ diges Seben 323 Es ist das Heil uns kommen her 260 Es ist die Nacht gekommen....453 Es ist geuunng w. 494 Es ist gewißlich an der Zeit... 508 ist nicht schwer, ein Christ zu s ein 32⁴4 Es ist noch eine Ruh vorhanden 520 Es kostet viel, ein Christ zu sein 325 Es saß ein frommes Häuflein dort 161 Verzeichnis der Lieder. Nr. 6 s wolle Gott uns gnädig sein.174 Ewge Liebe, mein Gemüte.... 273 Fahre fort, fahre forrtr 186 Fang dein Werk mit Jesu an.. 422 Freu dich sehr, o meine Seele.. 485 Freuet euch, ihr Christen alle 63 Fröhlich soll mein Herze springen 64 Früh am Morgen Jesus gehet„425 Früh morgens, da die Sonn aufgeht t 123 Für alle Güte sei gepreist 1 Für diese Kinder beten wir... 218 Geht hin, ihr gläubigen Gedanken 277 Geht nun hin und grabt mein Grab 500 Geist der Wahrheit, lehre mich.163 Gelobet sei der Her 168 Gelobet heist du, Jesu Christ.. 59 Gelobt sei Gott im höchsten Thron 118 Gern in alles mich zu fügen... 355 Gesegn uns, Herr, die Gaben dein 426 Gieb dich zufrieden und sei stille.372 Gott, deine Güte reicht so weit.3 Gott' des Himmels und der Erden 4 Gott, des Zepter, Stuhl und Krone 2. Gottes Stadt steht fest gegründet. 201 Gottes und Marien Sohn.... 69 Gott, gieb einen milden Regen.158 Gott⸗ ist gegenwärtig 36 Gott ist getreeu 40² Gott ist mein Hirt, nie werd ich Mangel leiden... 523 Gott ist mein Liee 21 Gott ist und bleibt getreu.... 397 Gytt lebet nocch 387 Gott lebt: wie kann ich traurig sein 395 Gott Lob, der Sonntag kommt herbeii Gott Lob, die Stund ist kommen? 502 Gott Lob, ein neues Kirchenjahr 53 Gott Lob, ein Schritt zur Ewigkeit 8⁰ Gott Lob, nun ist erschollen... 465 Gott rufet noch: sollt ich nicht endlich hören... Gott sei Dank durch alle Welt Gott sei gelobet und gebenedeiet. Gott Vater, aller Dinge Gandee 5 Gott wills mach en, daß die Sachen 398 Gott woll uns hoch beglücken.. 468 Großer Gott von alten Zeiten„ 32 Großer Gott, wir fallen nieder„ 20 Großer Mittler, der zur Rechten 146 Guter Hirt, der seine Herde...216 V zete Verzeichnis der Lieder. Hallelujah, Gott zu loben. ah! jauchzt, ihr Chöre. Hallelujah! Lob, Preis und Ehr. 169 Hallelujah, schöner Morgen Halt im Gedächtnis Jesum Christ 305 Heiland, deine Menschenliebe... 337 Heilge Einfalt, Gnadenwunder Heilger Jesu, Heilgungsquelle.. Herr, auf Erden muß ich leiden.145 Herr, dein Wort, die edle Gabe.211 Herr, der du mir das Leben.. .... wir kommen Herr, stärke mich, dein Leiden zu Herr unser Gott, laß nicht zu Schanden werden..179 — * ⁰ 8— Nr. Nr. 536 Hilf, Helfer, hilf in Angst und Not 370 Hilf, Herr Jesu, laß gelingen.. 76 Himmelan geht unsre Bahn..321 Himmelan, nur himmelan. 356 Hinunter ist der Sonnen Schein. 431 Hirte deiner Scharre 4⁴⁵ Höchster Gott, wir danken dir.. 31 Höchster Tröster, komm hernieder. 162 Höchsterwünschtes Seelenleben.. 330 Hosianna, Davids Sohn, der... 52 Hosianna! Davids Sohn kommt. 50 Hüter, wird die Nacht der Sünden 327 Ich armer Mensch, ich armer Sunder 24⁵ Ich bin ein Gast auf Erden... 376 Ich bin getauft auf deinen Namen 217 Ich bin in dir, und du in mir.221 Ich bin ja, Herr, in deiner Macht 488 Ich geh zu deinem Grabe.130 Ich habe nun den Grund gefunden 27² Ich hab in Gottes Herz und Sinn 377 Ich hab in guten Stunden.... 404 Ich hab mein Sach Gott heim⸗ Zestellt. 47⁸ Ich hab mich Gott ergeben... 482 Ich hab von ferne.... 52² 53 Ich komme, Herr, und suche dich 232 Ich komm jetzt als ein armer Gast 228 Ich lobe dich von ganzer Seelen 185 Ich rühm den Herrn allein...525 Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ 282 Ich schau nach jenen Bergen gern 533 Ich singe dir mit Herz und Mund 9 Ich steh an deiner Krippen hier 65 Ich steh in meines Herren Hand. 408 Ich sterbe täglich, und mein Leben 498 Ich und mein Haus, wir sind bereit 459 Ich weiß, woran ich glaube...280 Ich will dich lieben, meine Stärke 295 Ich will ganz und gar nicht zweifeln 264 Ihr armen Sünder, kommt zu Bauf 2⁴⁸ In allen meinen Thaten...380 In Christi Wunden schlaf ich ein 491 In dich hab ich gehoffet, Herr.. 364 In Gottes Namen fang ich an„417 In Gottes Reich geht niemand ein 257 Ist Gott für mich, so trete..263 Ja fürwahr, uns führt mit sanfter Hand 07 Jesus Röni Komnu Komm Komm Kome Komm Komn 5 Komm Komm eh Taß di Jauchzet, ihr Himmel, frohlocket, ihr englischen Chöre.... 70 Jauchzt, alle Lande, Gott zu Ehren 527 He Hrößer Kreuz, je näher Himmel 396 Jehovah! Jehovah! Jehovah 40 Jeruf salem, du hochgebaute Stadt 510 Jesu, deine Passin 106 Jesu, deine tiefen Wunden.... 96 Jesu, der du bist alleine..... 340 Jesu, der du wollen büßen.... 110 Jesu, frommer Menschenherden.300 Zeil, geh voran. 346 Jesu, großer Wundersterrn... 88 Jesu, hilf siegen, du Fürste des Lebenss 34 Desu, meine Freude 292 Jesu, meines Lebens Leben... 99 Jesus Christus herrscht als König 344 Jesus ist der schönste Nam. 296 Jesus, Jesus, nichts als Jesus.302 Jesus lebt, mit ihm auch ich... 136 Jesus, meine Zuversicht 127 Jesus nimmt die Sünder an...252 Jesus soll die Losung sein.... 81 Rönig, dem kein König gleichet. 338 Komm, Heidenheiland, Lösegeld. 49 Komm, heiliger Geist, erfüll... 150 Komm, heiliger Geist, Herre Gott 151 Komm, mein Herz, in Jesu Leiden 234 Komm, o komm, du C Geist des Lebens 150 Kommst du, kommst du, Licht der eidn 43 Kommt, Kinder, laßt uns gehen. 341 Kommt und laßt uns Christum eEheen 66 Las vich Gott 382 Laß dich, Herr Jesu Christ....454 Lasset die Kindlein kommen..213 Lasset uns mit Jesu ziehen.... 299 Laß mich dein sein und bleiben. 24 Laß mir die Feier deiner Leiden 114 Lebenssonne, deren Strahlen... 331 Licht vom Licht, erleuchte mich. 34 Fieht; die du mich zum Bilde.. 297 Liebster Heiland, nahe dich 342 Liebster Jesu, wir sind hier, deinem 21⁴4 Liebster Jesu, wir sind hier, dich 29 Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren Lobe den Herren, o meine Seele 18 Lobt Gott, ihr Christen allzugleich 62 Nr. Verzeichnis der Lieder. N Ulache dich, mein Geist, bereit„319 Machs mit mir, Gott, nach deiner Güt 483 Macht hoch die Thür, die Thor macht weit 41 Man lobt dich in der Stille.. 7 E Marter Christi, wer kann dein wergessen 113 Meinen Jesum laß ich nicht..288 Mein erst Gefühl sei Preis und Danl.. 42⁴ Meine Seele senket sich. 393 Meine Seele steigt auf Erden.. 524 Meine Seel ist sllee 392 Meine Sorgen, Angst und Plagen 400 Mein Fels hat überwunden. 134 Mein Friedefürst, dein freundliches Regieren. Mein Gott, ich klopf an deinePforte 322 Mein ich weiß wohl, daß ich steroee Mein Heiland nimmt die Sünder an 256 Mein Jesu, dem die Seraphinen 266 Mein Jesus lebt, was soll ich sterben 131 Mein Leben ist ein Pilgrimstand 332 Mein schönste Zier und Kleinod 1170 43⁴4 Mein Schöpfer, steh mir bei...170 Mein siegend Hauðugnd. 148⁸ Mir ist Erbarmung widerfahren 276 Mir nach! spricht Christus, unser Beld. Mit Ernst, o Menschenkinder. 45 Mit Fried und Freud ich fahr dahin 473 Mitten wir im Leben sind....474 Morgenglanz der Ewigkeit.... 416 Nacht umhüllte rings die Erde. 74 Nichts Betrübters ist auf Erden. 507 Nun bitten wir den heiligen Geist 95 Nun danket alle Goeetrt Nun danket all und bringet Ehr 10 Nun freut euch, lieben Christen mein 259 eun Gott Lob! Es ist vollbracht 215 Nun jauchzet all, ihr Frommen. 44 Nun jauchzt dem Herren, alle Welt. 26 Nun lasset uns den Leib begrabn 472 Nun laßt uns gehn und treten.. 77 Nun laßt uns Gott dem Herren. 4 Nun lob, mein Seel, den Herren 3 Nun preiset alle 6 Nun ruhen alle Wälder+r 437 II bete —— Hπιπ 2—— Desu, süßes Licchht 120 König aller Ehren 83 König, dessen Majestät.....254 gam Gottes, der du trugest 89 Lamm Gottes, unschuldig 9¹ Liebe, die den Himmel— Zerrissen 270 Liebesglut, wie soll ich dich. 333 selges Licht, Dreifaltigreit. 430⁰ süßer Stand, o selig Leben.. 316 Tod, wo ist dem Stachel nun 124 Traurigkeit! O Herzeleid...100 Vater der Barmherzigkeit! 243 O Vaterherz, o Licht, v Leben 336 O was für ein herrlich Wesen.. 271 O Welt, ich muß dich lassen... 475 O Welt, sieh hier dein Leben 103 590 Verzeichnis der Lieder. Nr. Nr. Nun sei, o Herr, dir Preis und O wie fröhlich, o wie selig. 516 Dank geweihet. 5 wie selig seid ihr doch, ihr Nun sich der 0 geendet hat 439 rommien 189 Nun sich der Tag geendet 449 O wir armen Sünder 93 Nun so will ich denn mein Leben 343 30 6 9299 Preis, Ehr und Lob sei dir... 470 O auferstandner Siegesfürst... 133 Preist den Herrn! Ihm Lob zu O daß doch bald dein Feuer brennte 192 singen 537⁷ daß ich tausend Zungen hätte. 16 Reich des Herrn 193 oY 8 4**0 312 3— 4 Ai 7 an allesante Peende 151 Rett, o Herr Jesu, rett dein Ehr 180 din Liebe meiner Liebe 107 Ringe recht, wenn Gottes Gnade 31⁷ Durchbrecher aller Bande... 313 Rune euch, ihr Christenleute.. 328 Ewianert du Donnerwort...511 Wt das bese Eut weni 161 R as beste Gu 2 Ewigkeit, du Freudenwort.. Fels des Heils, o Gotteslamm 234 Gott, du frommer Gott. 285 Gott, du höchster Gnadenhort 206 Gottes Geist und Christi Geist 164 Gottes Sohn, Herr! Fesu⸗ Christ 262 Gott, o Geist, o Licht des L Lebens 160 Gott, von dem wir alles haben 461 großer Gott, du reines Wesen 290 Haupt voll Blut und Wunden 102 heilger Geist, kehr bei uns ein 153 heilige Dreifaltigkeit 41² heiliger Geist, o heiliger Gott 157 hilf, Christe, Gottes Sohn.. 92 Jesu Christé, wahres Licht. 84 Jesu Christ, mein schönstes Licht 289 Jesu Christ, meins Lebens Licht 479 Jesu, dir sei ewig Dank...226 Jesu, Herr der Herrlichkeit.. 204 Jesu, Jesu, Gottes Sohn... 286 Jesu, meines Lebens Licht.. 423 Jesu, meine Wonne — ar nen in e Schaffet, schaffet, Menschenkinder 250 Schatz über alle Schät 9 303 Schmücke dich, o liebe Seele... 227 Schmückt das 905 mit Maien.. 159 Schöp ists, Jehovah loben...530 Schöpfer aller M tenschenkinder.. 274 Schwing dich auf zu deinem Gott 378 Seelenbräutigam 293 Seele, was ermüdst du dich... 334 Sei getreu bis an das Ende.. 301 Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut 13 Sei mir tausendmal gegrüßet. 104 Siegesfürste, Pich. Ere 147 Sieh, hier bin ich, Ehrenkönig.. 304 Singt, singt Jehovah neue Lieder 531 So ist die Woche nun geschlossen 443 Sollt es gleich bisweilen scheinen 383 Sollt ich meinem Gott nicht singen 11 Sorge doch für meine Kinder.. 456 So ruhest du, o meine Ruh...109 So wahr ich lebe, spricht dein Gott 24¹ Speise, Vater, deine Kinder...428 Stark ist meines Jesu Hand... 279 Steil und dornig ist der Pfad. 357 * Such, wer Teures I.lberwinder, da will, ein ander Ziel 261 Wort aus Gottes Munde 209 Thut mir auf die schöne Pforte. 35 Treuer Jesu, wache ddtdn 447 Treuer Wächter Israeal 464 Triumph, Triumph! Es kommt mit Pracht... nimm die Palmen. 135 Uns, die Gebundnen, zu 22.11 36² Unsern Ausgang segne Gott 30 Unter allen großen Gütern. 306 Unter Unum Valet Vater Vater Verlei Wach Wache Wache Wär 6 Walte, Wann Wann Warur Warur Was Weicht Welt, Wenn Wenn i Wenn Wenn Wennr Wenn Wiad Nr. 516 h, ihr 189 93 r.. 470 zob zu 537 193 n Ehr 180 Gnade 317 ite. 328 wenig 111 267 kinder 250 303 227 ien.. 159 . 5 der 2 t Gott 378 33 H chsten et.. 104 nig.. 304 Lieder 54 lossen 44: heinen 383 singen 11 er.. 456 09 Gott 241 428 d 279 ⁴ad 357 rZiel 261 tunde 209 orte. 35 ..447 .. 464 ommt men rein. 3 Nr. Unter tausend frohen Stunden.. 115 Unumschränkte Liebe Valet will ich dir gebee.. Vater, kröne du mit Segen.... Vater unser im Himmelreich... 281 Verleih uns Frieden gnädiglich. Versuchet euch doch selbst..... 2 Verzage nicht, du Häuflein klein Vom Himmel hoch da komm ich her 60 VomHimmel kam der EngelSchar 61 Von des Himmels Thron 219 Von Gott will ich nicht lassen.. 367 Vor Jesu Augen schweben.... 450 Wiach auf, du Geist der ersten Zeugen** 88 Wach auf, mein Herz, die Nacht äst hin 129 Wach auf, mein Herz, und singe 415 Wachet auf, erhebt die Blicke. 202 Wachet auf! ruft uns die Stimme 509 Wär Gott nicht mit uns diese Zeit 176 Walte, walte nah und fern.... 196 Wann Gott einst unsre Bande bricht 534 Wann grünt dein ganzerErdenkreis 190 Warum sollt ich mich denn grämen 379 Warum willst du doch für morgen 390 Warum willst du draußen stehen 47 Was Gott thut, das ist wohlgethan 385 Was hinket ihr, betrogne Seelen 349 Was mein Gott will, das gscheh allzeit Was von außen und von innen. 391 Verzeichnis der Lieder. 591 Nr. Wer weiß, wie nahe mir mein Ende 495 Wie dank ichs, Heiland, deinerLiebe 347 Wie der Hirsch bei schwülem Wetter 526 Wie fleugt dahin der Menschen Zeit 497 Wie Gott mich führt, so will ich gehn 399 Wie groß ist des Allmächtgen Güte Wie herrlich ist die neue Welt.513 Wie reizend schön, Herr Zebaoth 529 Wie schön ists doch, Herr JesuChrist 455 Wie schön leuchtet der Morgenstern 284 Wie soll ich dich empfangen 48 Wie wohl ist mir, o Freund der Seelen 35 Willkommen, Held im Streite..132 Wir danken dir, Herr Jesu Christ, daß du für unns 9⁴ Wir danken dir, Herr Jesu Christ, daß du gen Himmel 140 Wir danken dir, Herr Jesu Christ, daß du vom Td 12² Wir glauben all an einen Gott.167 Wir liegen hier zu deinen Füßen 253 Wir Menschen sind zu dem, o Gott 208 Wir singen dir, Immanuel.. 67 Wir warten dein, o Gottessohn. 517 Wo Gott der Herr nicht bei uns hält 177 Wohlauf, mein Herz, zu Gott.. 291 Wohlauf, wohlan zum letzten Gang 501 Wohl dem, der Gott verehret 535 Was wär ich ohne dich gewesen. 358Womit soll ich dich wohl loben.17 Weicht, ihr Berge, fallt, ihr Hügel 268[ Wort des höchsten Mundes. 210 Welt, ade! ich bin dein müde.. 493Wo soll ich fliehen hin. 242 Wenn alle untreu werden. 359Wo soll ich hin, wer hilfet mir.246 Wenn ich, o Schöpfer, deine Macht 22 Wo willst du hin, weils Abend ist 442 Wenn kleine Himmelserben.. 505 Wunderanfang, herrlichs Ende.. 384 Wenn meine Sünd mich kränken. 98 Wunderbarer König 15 Wenn meinStündlein vorhanden ist 476 Wenn wir in höchsten Nöten sein 365 Zaget nicht, wenn Dunkelheiten.406 Werde licht, du Stadt der Heiden 85 Zeige dich uns ohne Hülle.. 38 Werde munter, mein Gemüte.. 436 Zeuch ein zu deinen Thoren... 155 Wer Gott vertraut, hat wohl Zeuch hin, mein Kindd. 504 gehaununtttttt 366Zeuch uns nach dttrr 144 Wer im Herzen will erfahren.. 87 Zieht in Frieden eure Pfade... 203 Wer ist wohl wie d... 318Zion, gieb dich nur zufrieden.. 184 Wer nur den lieben Gott läßt walten 381 Zion klagt mit Angst und Schmerzen 181 Wer sich auf seine Schwachheit Zu dir, Herr Jesu, komme ich.. 251 steurrt 329 Zum Himmel bist du eingegangen 149 Wer sind die vor Gottes Throne 514 Zween der Jünger gehn mit Sehnen 128 Verzeichnis der Lieder. Von den 152 Liedern des Y 148 in diesem Gesangbuche Aufn eilitärgesangbuches haben nachstehende ahme gefunden: Militär⸗ Ev. Gsgb. Militar, Eo, Gsab. Militar⸗ Ev. Gsah. 9„ Gsab. Militär, Ev. Gsgb. P P 4 1 39 298 76 217 116 403 2 31⁵ 40 318⁸ 77 9⁰ 11⁷ 373 3 36 4¹ 28⁴ 78 305 118 398 4 2 4² 108 79 23⁴ 119 368 5 9 13 116 8⁰ 227⁷ 120 396 6 14 14 9⁵ 8¹ 239 12¹ 380 7 18 4⁵ 96 8² 236 12² 263 8 5 46 99 83³ 238 123 383 9 16 47 107⁷ 8⁵ 98 12⁴ 367⁷ 10 285 48 10² 86 365⁵ 12⁵ 379 11 13 49 9¹ 87 253 126 385 12 1¹ 50 103 89 237 12⁷ 363 13 23 5¹ 9⁴ 90⁰ 31⁰ 128 38¹ 14 15 5² 137 9¹ 309 129 492 15 37 53 13⁰ 9² 283³ 130 48⁴ 16 25 5⁴ 136 9³ 32¹ 131 48⁵ 17 2⁴ 55⁵ 12⁴ 9⁴ 27² 13² 376 18 29 56 129 9⁵ 28⁰0 13⁴ 498 19 30⁴ 57 13² 96 295⁵ 135⁵ 510 20 35 58 14² 9⁷ 346 136 12⁷ 2¹ 30 59 14¹ 98 292 137 47⁴ 2² 46 6⁰ 14⁷ 99 25² 138 489 23 4² 61 ö151 und 100 338 139 48⁰ 2⁴ 4¹ 150⁰ 10¹ 34¹ 14⁰ 509 25 4⁵ 6² 156 10² 297⁷ 14¹ 495⁵ 26 4⁴ 6³ 154 103 319 14²—4¹⁴ 27 48 6⁴ 153 10⁴ 288 143 413 28 7¹ 6⁵ 159 10⁵ 276 14⁴4 41¹⁵ 29 68 66 15⁵ 106 313 14⁵ 431 30 6⁴ 6⁷ 169 107⁷ 286 146 437⁷ 31 59 69 207 108 31⁷ 14⁷ 439 32 6⁰ 7⁰0 18² 109 328 148 178⁸ 33 67 7¹ 17² 11⁰ 250 149 46⁵ 34⁴ 75⁵ 72 173 und 111 33⁴ 1504471 5 76 17⁵ 11² 261 150b 469 36 7⁷ 7³ 186 113 208 1506 47⁰ 37 88 4 34⁵ 11⁴4 308 38 299 7⁵ 188 11⁵ 389 8 — 3 2 1 2 + ö J. Der Hauptgottesdienst. 7 ö Nach dem einleitenden Gemeindegesang.) 23— ö ö 1) Im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen.— 2 Ausere Hilfe sei im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. ö 3) Sündenbekenntnis. Gemeinde: All ö B , Eiurdirxitt, dr. ö DE gast, — 1——— +1— und Herr, er⸗bar⸗me dich un⸗ser! Chris⸗te, er⸗bar⸗me dich un⸗ser! nen ö ——————— 124 ) N—; 4— ; 3— ö E Herr, er ⸗ bar⸗me dich un⸗serl— 4) Gnadenspruch. Gemeinde: I ——— ö ; ö A⸗ men. 5) Ehre sei Gott in der Höhe Gemeinde: * 1 ——— I — und Frie⸗de auf Er-⸗den und den Men⸗schen ein Wohl⸗ge⸗ Ordnung des Gottesdienstes. 6) Der Herr sei mit euch! Gemeinde: Und mit dei⸗ nem Geis⸗ te. 7) Gebet. Epistel. Spruch. Hallelujah! Gemeinde: —..——.— —————.— S—— I..—. — 1——pm le⸗lu⸗ jahl Hal ⸗le⸗lu⸗ jah! Hal⸗le⸗ + — II———.————..— ———————— +4—— — H— 2 jah! 8) Gebet. Evangelium. Gelobt seist du, o Christus, Amen. Gemeinde: *— E—. I— H 22..—.—.—— —— Hoder—6—.— V I.—.— L. ————— + Eh⸗ re sei dir, Herr! A⸗men. 9) Der Glaube, gesungen oder gesprochen; wenn gesprochen, dann D— II 121 l 5 —V 2— 2 2.. 2 E— 1 K 2—.. —.‚‚—— A⸗men, A⸗men, A⸗ men. 10) Das Predigtlied. Die Predigt. 11) Das allgemeine Kirchengebet. 12) Das Gebet des Herrn. 13) Der Segen. Gemeindegesang. Gemeinde: 6*— —6 ddr den d ene. Eirt. ürd. Anar an. C SEE I 2— 1 II — ö A⸗men, A⸗men, A⸗ men Ordnung tesdienstes. 3 II. Die Abendmahlsfeier. 1) Nach einleitendem Gemeindegesang folgt eine Anrede des Geistlichen. 2) Spruch. ) Geistlicher: Erhebet eure Herzen!“) Gemeinde: . n ꝗ——— 7———— Wir er⸗ he⸗ben sie zum Herrn. Oa her: Lasset uns danken dem Herrn, unserm Gott! — Recht und wür⸗dig ist es. 7 Beistlicher: Recht ist es und wahrhaft würdig und heilbringend, dir, All⸗ mächtiger, Dank zu sagen zu allen Zeiten und an allen Orten durch Jesum Christum, unsern Herrn, um dessentwillen du uns verschonet hast, uns unsere Sünden ve und die ewige Seligkeit verheißest, und I mit allen Engeln und Erzenge ln und dem ganzen Heere der himmli ischen Heerscharen singen wir dir und deiner unendlichen Herrlichkeit einen Lobgesang. ⸗sian⸗na in der Höh! Ge⸗lobt sei, der da dem Kirch engebete Ordnung des Gottesdienstes. sian⸗-na, Ho ⸗sian ⸗ na in der 4) Geistlicher: Gebet. 5) Einsetzungsworte. 6) Geistlicher: Friede sei mit euch! 7) Gebet. Gemeinde: Gemein! .. 2.— A⸗ men. 7) Austeilung des heiligen Abendmahls. 8) Dankgebet. 9) Segen. —— —.— Gemeinde: 609— 4.———— E. ——.——— 8) Gebet Gemei A⸗ men, A⸗-men, A⸗men. 10) Das 11) Das 12) Das 13) Der Gem