2—— —* —— Gesangbuch füir die evangelisch-protestantische Kirche in Baden. Taschenausgabe. Dreizehnte Auflage. Lahr. Druck und Verlag von J. H. Geiger. 1927. Mit Entschließung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs vom 24. Oktober 1882 ist dieses nach den Beschlüssen der Generalsynode von 1881/1882 bearbeitete Ge⸗ sangbuch in Kirche und Schule zur Einführung gelangt, und mit Genehmigung vom 30. November 1910 wird der nach den Beschlüssen der Generalsynoden von 1904 und 1909 her⸗ gestellte und fortan allen Ausgaben beigefügte Anhang Imit „Liedern besonders für Jugendgottesdienste und Christfeiern“ zum Gebrauch empfohlen. Karlsruhe, den 1. Dezember 1910. Evangelischer Oberkirchenrat: D. Helbing. Trenkle. Biol. 88ei vni Befiehl dem Herrn Deine Wege und hoffe auf ihn. Widmung Familien-Gedenktage. Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen. Jos. 24. 15. I EIEELEEENTENIENETENE Inhaltsverzeichnis. F Nr. 1180b und Dank 1— 20 II. Bitte und Fürbirrre 21— 38 III. Sonntag und Gottesdienst: 1. Eingangslieder 39— 30 2. Zum Schluß des Gottesdienstes. 81— 86 IV. Advetn, 57— 70 VeWeihnachtenmn 71— 82 VI. Epiphanien: Jesu Lehramt und Wandel auf Erden 83— 94 VII. Passion: Jesu Leiden und Tod.9122 VWIII. Osteernn 6. 12³137 IX. Himmelf ahrrkrtr 138— 145 X. Pfing stttn 146—155 XI. Dreiein igkeilt 176—15 XII. Kirche und Gemeinschaft der Heiligen 16⁰0174 XIII. Ausbreitung des Evangeliums 175—185 XIV. Wort Gottes 186—194 XV. Die heilige Taukfef 195—198 XVI. Konfirmatiinnnn 199—207 1* 63 é Inhaltsverzeichnis. O ö Nr. XVII. Das heilige Abendmahl.200— 220 FVI. Buteee 221—222 XIX. Gnade und Erlösung, Glaube und Rechtfertigung 233-248 XX. Heiligung undschristlicher Wandel: 1. Früchte des Glaubens 249—259 Liebe zu Gott und zu Jesus Christus 260-275 3. Der geistliche Kamp¶fsð:.. 27—294 4. Nachfolge Christi 295—305 5. Nächstenliebe 306—313 6. Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 314—341 XXI. Für besondere Zeiten und Ver⸗ hältnisse: 1. Am Morgen 342—348 2. An AdenY 349—360 3. Jahreswechsel.. 361—-368 4. Ernte⸗ und DankfesùuWm.. 369—372 5. Kirchweihe und Einführung eines Geistlichn 373—374 6. Krieg und Frieden 375-376 7. Kaiser und Landesfürst 377-378 8. Ehe⸗ und Hausstand 379—384 . Beru/ 385—387 10. Im Alter. 388—389 11. Krankheit und Geneiung 390—395 XXII. 9 10 und Ewigkeit: „Vom Sterben 396 4⁰ Bei Beerdigungen 410-417 3. Auferstehung, Gericht, Ewigkeit.. 418-437 Inhaltsverzeichnis. Anhang. J. Lieder besonders für Jugend gottes⸗ dienste und Christfeiern: J. Lob und Dank. 2. Bitte und Fürbitte 3. Sonntag und Gottesdienst. 4. Erscheinung des Heilands 5. Passion und Ostern. 6. Himmelfahrt und Pfingsten 7. Ausbreitung des Evangeliums 8. Wort Gottes 9. Konfirmation—— 10. Zesuslieder 11. Christlicher Wandel 12. Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 13. Morgen- und Abendlieder. 14. Ewiges Leben 15. Naturlieder. 16. Ordnung für den Jugendgottesdienst II. Gebete III. Verzeichnis der Liederdichter Liederverzeichnis Nr. 438—444 4⁴5⁸—448 44—471 147²2—473 474—480 481—484 485—488 489 490—493 494— 709 810-511 5812— 520 521— 328 329— 532 833— 536 341 Seite. 62 90 710 Webebeee I. Lob und Dank. Nach eigener Melodie. Peter Ritter? 1779. I S‚SDiiD‚i‚iDi‚i‚iee e— 00 Gro-⸗ßer Gott, wir lo ⸗ ben dich, Vor dir neigt die Er ⸗ de sich SS Herr, wir prei ⸗- sen dei⸗ne Stär⸗ ke. Wie du und be⸗ wun-⸗ dert dei-ne Wer⸗ ke. PPDi warst vor al- ler Zeit, so bleibst du in .— d enn nei: E⸗wig ⸗keit. 2. Alles, was dich preisen kann, 3. Heilig, Herr Gott Zebaoth, Cherubim und Seraphinen, eilig, Herr der Kriegesheere, Stimmen dir ein Loblied an; tarker Helfer in der Not: Alle Engel, die dir dienen, Eindiag Erde, Luft und Meere Rufen dir in sel'ger Ruh ind erfüllt von deinem Ruhm, Heilig, heilig, heilig zu. Alles ist dein Eigentum. Lob und Dank. 4. Sieh dein Volk in Gnaden Und zu allen Zeiten dir an, Hilf uns, segne, Herr, dein Erbe! Leit es auf der rechten Bahn, Daß der Feind es nicht verderbe! Hilf, daß es durch Buß und Flehn Dich im Himmel möge sehn! 5. Alle Tage wollen wir Ehre, Lob und Dank erweisen. Gib, daß jeder sündenfrei, Deiner Gnade würdig sei! 6. Herr, erbarm, erbarme dich! über uns sei, Herr, dein Segen! Leit und schütz uns väterlich, Bleib bei uns auf allen Wegen! Auf dich hoffen wir allein, Dich und deinen Namen preisen Laß uns nicht verloren sein! Nach dem Ambrosianischen Lobgesang: Bearbeitung aus dem 18. Jahrh. von Ignaz Franz 1719—1790. der gro⸗ ße Din- ge tut Nach eigener Melodie. Joh. Crüger. 1649. 2 2 U—— 1 IIIIII... +—1——— 52——— 0 Nun dan⸗ket al⸗le Gott mit Her⸗zen, an uns und .— — Mund und Hän⸗den, al⸗len En-den, ——— der uns von Mut⸗ ter- leib und 1 SS................ X 25 Finzded bei: Ren an un⸗ zäh⸗ lig viel zu gut und + + *— 1— 1 2—5 + 2 auch noch jetzt ge⸗ 2. Der ewig reiche Gott Woll' uns bei unserm Leben Ein immer fröhlich Herz —. tan! Und edeln Frieden geben, Und uns in seiner Gnad Erhalten fort und fort Lob und Dank.— Und uns aus aller Not Erlösen hier und dort. 3. Lob, Ehr und Preis sei Gott, Dem Vater und dem Sohne Und dem, der beiden gleich Mel. Nun danket all und bringet ꝛc. Im höchsten Himmelsthrone, Ihm, dem dreiein'gen Gott, Wie es anfänglich war Und ist und bleiben wird, Wie jetzt so immerdar! Martin Rinckart 1586—1649. Joh. Crüger. 1656. — ———— 3 5n. 3 DDRDRDEESSSEESSEE= —— Ich sin⸗ge dir mit Herz und Mund, Herr, —— mei⸗ nes Her-⸗-zens 0 .... Lust; ich sing' und mach' auf . Ers den kund, was er Gnad Und ew'ge Quelle seist, Viel Heil und Gutes fleußt. haben wir Auf dieser ganzen Erd, Allein gegeben werd'? melszelt mir von dir Daraus uns allen früh und spat 3. Was sind wir doch, was 4. Wer hat das schöne Him⸗ be⸗ wußt. 2. Ich weiß, daß du der Brunn Hoch über uns gesetzt? d Wer ist es, der uns unser Feld Mit Tau und Regen netzt? 5. Wer wärmet uns in Kält und Frost, Wer schütt uns vor dem Wind? Wer macht es, daß man Ol und Most Das uns, o Vater, nicht von dir Zu seinen Zeiten find't? 6. Wer gibt uns Leben, Kraft und Mut? Wer hält mit seiner Hand 10 Lob und Dank. x Des goldnenFriedens wertes Gut In unserm Vaterland? 7. Ach Herr mein Gott, das kommt von dir, Und du mußt alles tun; Du hältst die Wach an unsrer Tür Und läßt uns sicher ruhn. 8. Du nährest uns von Jahr zu Jahr, Bleibst immer fromm und treu Und stehst uns, wenn wir in Ge⸗ fahr Geraten, herzlich bei. 9. Du strafst uns Sünder mit Geduld Und schlägst nicht allzusehr, Ja endlich nimmst du unsre Schuld Und wirfst sie in das Meer. 10. Du zählst, wie oft einChrist hier wein', Und was sein Kummer sei; Und ist ein Tränlein noch so klein, Du hebst und legst es bei. 11. Du füllst des Lebens Mangel aus Mit dem, was ewig seeht, Und führst uns in des Himmels Od en Wenn uns die Erd entgeht. 12. Wohlauf, mein Herze, sing und spring Und habe guten Mut! Dein Gott, der Ursprung aller ing', Ist selbst und bleibt dein Gut. 13. Er ist dein Schatz, dein Erb und Teil, Dein Glanz und Freudenlicht, Dein Schirm und Schild, dein Hilf und Heil, Schafft Rat und läßt dich nicht. 14. Was kränkst du dich in deinem Sinn Und grämst dich Tag und Nacht? Nimm deine Sorg und wirf sie hin Auf den, der dich gemacht! 15. Hat er dich nicht von Ju⸗ gend auf Versorget und ernährt? Wie manchen schweren Unglücks⸗ lauf Hat er zurückgekehrt! 16. Er hat noch niemals was versehn In seinem Regiment; Nein, was er tut und läßt ge⸗ schehn, Das nimmt ein gutes End. 17. Ei nun, so laß ihn ferner tun Und red ihm nicht darein, So wirst du hier in Frieden ruhn Und ewig fröhlich sein! Paul Gerhardt 1607—1676. Lob und Dank. + — eigener Melodie. Joh. Crüger. 1656. 4* 2.—— —— — Nun Lan⸗ ket all und brin⸗get Ehr, ihr — 7 Men⸗schen in der Welt, ihm, des⸗ sen Lob der ——.—5—.———.—.—5— II .. 9*————.———.— 2 En⸗ gel Heer er- hebt im Him- mels-zelt! 2. Ermuntert euch und singt mit Schall Gott, unserm höchsten Gut, u⸗ Der seine Wunder überall Und große Dinge tut; 8 3. Der uns von Mutterleibe an Frisch und gesund erhält, Und wo kein Mensch mehr helfen kann, Sich selbst zum Helfer stellt; e⸗ 4. Der, ob wir ihn gleich hoch betrübt, Doch gnädig bleibt und gut, ner Die Straf erläßt, die Schuld vergibt Und nichts als Gutes tut! 5. Er gebe uns ein fröhlich Herz, Erfrische Geist und Sinn Und werf' all Angst, Furcht, Sorg und Schmerz In's Meeres Tiefe hin! 6. Er lasse seinen Frieden ruhn Auf Fürst und Vaterland! Er gebe Glück zu unserm Tun Und Heil in jedem Stand! 7. Er lasse seine Lieb und Güt Stets bei und mit uns gehn, Was aber ängstet und bemüht, Gar ferne von uns stehn! 8. So lange dieses Leben währt, Sei er stets unser Heil, Und wenn wir scheiden von der rd, Verbleib' er unser Teil! 12 ö Lob und Dank. 11 9. Er drücke, wenn das Herze Und zeig' uns—— sein Ange⸗ bricht, Uns unsre Augen zu Dort in der ew' 320 Ruh! Paul Gerhardt 1607—1676. eigener Melodie. Joh. Heinr. Böhner? 185. 5—.— — Sout ich mei⸗nem Gott nicht sin⸗ gen? Sollt'ich Denn ich seh' in al-len Din⸗gen, wie so —— e— H.x ihm nicht dank⸗bar sein? ut— mit mir meim. Ist doch nichts als lau⸗ ter w IPIII—..— Rie⸗ ben, was sein treu⸗es Herz be-wegt, das ohn' En⸗ de 2 1 .— E hebt und——— die in sei⸗nem Dienst sich ü⸗ ben. Al-les ——1 —= —— S— I D— 2 2 1 E Ding währt sei ne Zeit, Got⸗tes Lieb in E-wig⸗keit. ++* FH 4 Oder: Mel. Lasset uns den Herren ꝛc. Joh. Schop. 1641. ——5 532— 5*.— + ——— SSS............. —— Sollt' ich mei⸗ nem Gott nicht sin⸗gen? Sollt' ich Denn ich seh' in len Din⸗gen, wie so LI/ O Lob und Dant. 13 4 52— 2. A ů 2.—.—.——— SꝗSPSPSSSS ihm nicht dank⸗bar sein? gut er's mit mir mein', Itt doch nichts als lau⸗ ter Lie-ben, was sein treu ⸗es Herz be⸗ — wegt, das ohn' En- de hebt und trägt, die in —2—m +—1.——r—.— SISISISISISISISISISIIIIIttt.ttt... EIEEE X..— 1 E VI L sei ⸗nem Dienst sich ü- ben. Al ⸗les Ding währt 6.⁰7 sei⸗ ne Zeit, Got⸗tes Lieb in E⸗ wig ⸗keit. 2. Wie ein Adler sein Gefieder Nein, er gibt ihn für mich hin, über seine Jungen streckt, Daß er mich vom ew'gen Feuer Also hat auch hin und wieder Durch sein teures Blut gewinn'. Mich des Höchsten Arm gedeckt, O du Brunnen ohn' Ergründen, Alsobald im Mutterleibe, Wie will doch mein schwacher Da er mir mein Wesen gab eist, Und das Leben, das ich hab' Ob er sich gleich hoch befleißt, Und noch diese Stunde treibe. Deines Grundes Tiefe finden? Alles Ding währt seine Zeit, Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. Gottes Lieb in Ewigkeit. 3. Sein Sohn ist ihm nicht 4. Seinen Geist, den edeln zu teuer, Führer, L Lob und Dank. E Gibt er mir in seinem Wort, Daß er werde mein Regierer Durch die Welt zur Himmels⸗ pfort, Daß er mir mein Herz erfülle Mit dem hellen Glaubenslicht, Das des Todes Reich zerbricht Und die Hölle selbst macht stille. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. 5. Meiner Seele Wohlergehen Hat er ja recht wohlbedacht; Will dem Leibe Not entstehen, Nimmt er's gleichfalls wohl in acht. Wenn mein Können, mein Ver⸗ mögen ⸗ Nichts vermag, nichts helfen kann, Kommt mein Gott und hebt mir an Sein Vermögen beizulegen. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. 6. Himmel, Erd und ihre Heere Hat er mir zum Dienst bestellt: Wo ich nur mein Aug hinkehre, Find' ich, was mich nährt und hält, Tier' und Kräuter und Getreide; In den Gründen, in der Sa 1 den Büschen, in der See, berall ist meine Weide. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. 7. Wenn ich schlafe, wacht sein Sorgen Und ermuntert mein Gemüt, Daß ich jeden lieben Morgen Schaue neue Lieb und Güt. Wäre nicht mein Gott gewesen, Hätte mich sein Angesicht Nicht geleitet, wär' ich nicht Aus so mancher Angst genesen. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. 8. Wie ein Vater seinem Kinde Niemals ganz sein Herz ent⸗ zeucht, Ob es gleich bisweilen Sünde Tut und von dem Pfade weicht, Also hält auch mein Verbrechen Mir mein frommer Gott zu gut, Will mein Fehlen mit der Rut Und nicht mit dem Schwerte rächen. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. 9. Seine Strafen, seine Schläge, Ob es mir gleich bitter scheint, Sind, wenn ich es recht erwäge, Dennoch Zeichen, daß mein Freund, Der mich liebet, mein gedenke Und mich von der schnöden Welt, Die uns hart gefangen hält, Durch die Trübsal zu sich lenke. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. * SSEESSES„ 1 x Lob und Dank. 15 10. Das weiß ich fürwahr II. Weil denn weder Ziel noch und lasse Ende Mir's nicht aus dem Sinne Sich in Gottes Liebe find't, gehn: Ei so heb' ich meine Hände Christenkreuz hat seine Maße Zu dir, Vater, als dein Kind; n, Und muß endlich stille stehn. Bitte, wollst mir Gnade geben, Wenn der Winter ausgeschneiet, Dich aus aller meiner Macht Tritt der schöne Sommer ein; Zu umfangen Tag und Nacht n. Also wird auch nach der Pein, Hier in meinem ganzen Leben, Wer's erwarten kann, erfreuet. Bis ich dich nach dieser Zeit Alles Ding währt seine Zeit, Lob' und lieb' in Ewigkeit. Gottes Lieb in Ewigkeit. Paul Gerhardt 16071676. de 6560 eigener Melodie. 1665. 1668. ** 4 ht, 2— 0 4 66%0— Lo⸗ be den Her- ren, den mäch⸗ti⸗ gen x Lob ihn mit Freu⸗den, o See ⸗le, das Kö ⸗nig der ist mein Be e dr. 55 ISII II... + 1 + 1— Psal⸗ter und Har⸗se wacht auf, las⸗set den 4 E 2—— II i—* 91 1*—4— SS Lob⸗ ge⸗ sang hö U⸗ ren! 2. Lobe den Herren, der alles Der wie auf Flügeln des Adlers so herrlich regieret, dich sicher geführet, Lob und Dank. E Der dich erhält, Wie es dir selber gefällt! Hast du nicht dieses verspüret? 3. Lobe den Herren, der künst⸗ lich und fein dich bereitet, Der dir Gesundheit verliehen, dich freundlich geleitet! In wie viel Not at nicht der gnädige Gott ber dir Flügel gebreitet! Der aus dem Himmel mit Strö⸗ men der Liebe geregnet! Denke daran, Was der Allmächtige kann, Der dir mit Liebe begegnet! 5. Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen! Alles, was Odem hat, stimme voll Freuden zusammen! Er ist dein Licht, Seele, vergiß es ja nicht! 4. Lobe den Herren, der sicht⸗ Lob ihn und schließe mit Amen! bar dein Leben gesegnet, Nach eigener Melodie. Joach. Neander 1650—1680. Joach. Neander. 1680. 94 8 2. r Ee— —— 4 2 Q— ö N 2 Wun⸗der⸗ba⸗rer Kö- nig, Herrscher von uns Dei⸗ ne Va⸗ter ⸗gün⸗ te hast du las ⸗ sen .— H- e—1 flie ⸗ ßen, o al ⸗len, laß dir un? ser Lob ge⸗ fal ⸗ len! b wir schon dich oft ver⸗ lie ⸗ ßen. *— Hilf uns n 4 9—70 **——.. ö — I— I— +1 laß die Stimmen klin ⸗gen! 7 58 s 5— SENI. +— +.—+—555 SERNI. Lob und Dank. 17 52 2. Himmel, lobe prächtig Wirf dich in den Staub dar⸗ Deines Schöpfers Stärke, nieder! Mehr als aller Menschen Er ist Gott Werke! Zebaoth; Preise deinen Schöpfer, Er nur ist zu loben Sonne, deren Strahlen Hier und ewig droben. 1 Diese Welt so herrlich malen!* 123 Mond und Stern, 4. Halleluja bringe, ö Lobt den Herrn! Wer den Herren kennet, ö Ihr, der Allmacht Werke, Wer den Herren Jesum liebet. Rühmet seine Stärke! Halleluja singe, Wer da Christum nennet, n! 3. O du meine Seele, Sich von 2.den ihm ergibet. Singe fröhlich, singe, O wohl dir! Singe deine Glaubenslieder! Glaube mir: Was den Odem holet Endlich wirst du droben Jauchze, preise, klinge; Ohne Sünd ihn loben! Joach. Neander 1650—1680. 256„—65 Herzens⸗Jesu. Peter Sohrlen). 1668. ...— , d. 1—.— Sei Lob und Ehr dem höch⸗ sen Gut, dem dem Gott, der al ⸗ le Wun-der tut, dem ——— I———— 9 74 5² 2 JTS.—* i.. Va⸗ter al-⸗- ler Gü⸗ te, —0— der mein Ge⸗ mü⸗ te mit sei⸗ nem rei: chen 8 irnrn nenei——.— : Trost er⸗ füllt, dem Gott, der al⸗ len Jam:mer stillt: gebt E Lob und Dank. —..— W— * III EEEE IIR un⸗serm Gott die Eh 2. Es danket dir des Himmels Heer, O Herrscher aller Thronen, Und die in Lüften, Land und Meer In deinem Schatten wohnen, Die preisen deine Schöpfermacht, Die alles hat so wohl bedacht: Gebt unserm Gott die Ehre! 3. Was unser Gott geschaffen hat, Das will er auch erhalten, Darüber will er früh und spat Mit seiner Gnade walten. In seinem ganzen Königreich Ist alles recht und alles gleich: Gebt unserm Gott die Ehre! 4. Ich rief zum Herrn in meiner Not: Ach Gott, vernimm mein Schreien! Da half mein Helfer mirvom Tod Und ließ mir Trost gedeihen. Drum dank' ich, Gott, drum dank' ich dir; Ach danket, danket Gott mit mir: Gebt unserm Gott die Ehre! 5. Der Herr ist noch und nim⸗ mer nicht Von seinem Volk geschieden, Er bleibet seine Zuversicht, re! Sein Segen, Heil und Frieden. Mit Mutterhänden leitet er Die Seinen stetig hin und her: Gebt unserm Gott die Ehre! 6. Wenn Trost und Hilfe man⸗ geln muß, Die sonst die Welt erzeiget, So kommt mit seinem Überfluß Der Schöpfer selbst und neiget Die Vateraugen denen zu, Die sonsten nirgends finden Ruh: Gebt unserm Gott die Ehre! 7. Ich will dich all mein Leben lang, O Gott, von nun an ehren; Man soll, Gott, deinen Lob⸗ gesang An allen Orten hören. Mein ganzes Herz ermuntre sich, Mein Geist und Leib erfreue dich: Gebt unserm Gott die Ehre! 8. Ihr, die ihr Christi Namen nennt, Gebt unserm Gott die Ehre; Ihr, die ihr Gottes Macht be⸗ kennt, Gebt unserm Gott die Ehre! Die falschen Götzen macht zu Spott; eeee Lob und Dank. Der Herr ist Gott, der Herr ist Bezahlet die gelobte Pflicht Gott: Und laßt uns fröhlich singen: Gebt unserm Gott die Ehre! Gott hat es alles wohl bedacht ö Und alles, alles recht gemacht: 9. So kommet vor sein Ange⸗ Gebt unserm Gott die Ehre! sicht, Mit Jauchzen Dant zu bringen; Joh. Jal. Sthüß 1649—1599. Nach eigener Melodie. 1738. 2.— 2—. 9 2——— Dii‚. —— U0 O daß ich tau⸗send Zun⸗gen hät⸗ ich stimm⸗te da⸗ mit in die Wet⸗ *2.————.——. r e IDI..— SESESEESEESEEEEEE te und ei⸗ nen tau⸗send⸗fa⸗ chen Mund: te vom al⸗ler⸗ tief⸗sten Her- zens⸗ grund 23 —— ö—— 20— I.— .......... Lob⸗lied nach dem an-⸗-dern an von dem, was Q VV.—63 + + EWA 2 2— 7 4+ EE V.——.—2 2—— n I 2 +.—.IIJI Gott an mir ge⸗ tan! 2. O daß doch meine Stimme 3. Was schweigt ihr denn, ihr schallte meine Kräfte? Bis dahin, wo die Sonne steht! Auf, auf, braucht allen euern O daß mein Blut mit Jauchzen ei wallte, Und stehet munter im Geschäfte So lang es noch im Laufe geht! Zu Gottes, meines Herren, Preis! Ach wärẽ ein jeder Puls ein Dank Mein Leib und Seele, schicke dich Und jeder Odem ein Gesang! Und lobe Gott herzinniglich! Lob und Dank. 4. Ihr grünen Blätter in den Wäldern, Bewegt und regt euch doch mit mir! Ihr schwanken Gräser in den Feldern, Ihr Blumen, laßt doch eure Zier Zu Gottes Ruhm belebet sein Und stimmet lieblich mit mir ein! 5. Ach alles, alles, was ein Leben Und einen Odem in sich hat, Soll sich mir zum Gehilfen geben; Denn mein Vermögen ist zu matt, Die großen Wunder zu erhöhn, Die allenthalben um mich stehn. 6. Dir sei, o allerliebster Vater, Unendlich Lob für Leib und Geist, Für alles, mildester Berater, Was deine Güte mir erweist, Was du in deiner ganzen Welt Zu meinem Wohlsein hast be⸗ stellt. 7. Wie sollte ich nicht voller Freuden In deinem steten Lobe stehn? Wie sollt' ich auch im tiefsten Leiden Nicht triumphierend mit dir gehn? Und fiele auch der Himmel ein, So will ich doch nicht traurig sein. 8. Ich will von deiner Güte singen, So lange sich die Zunge regt; Ich will dir Freudenopfer bringen, So lange sich mein Herz bewegt; Ja wenn der Mund wird kraft⸗ los sein, So stimm' ich noch mit Seufzen ein. 9. Ach nimm das arme Lob auf Erden, Mein Gott, in allen Gnaden hin! Im Himmel soll es besser werden, Wenn ich bei deinen Engeln bin; Da sing' ich dir im höhern Chor Viel tausend Halleluja vor. Joh. Mentzer 1658—1734. Wolfg. Weßnitzer. 1661. Sen⸗-de mir da ⸗ zu von Mel. Jesu, meines Lebens Leben. 10—........I.. SSSSIIEIEIEE.— I——— —— Wo⸗mit soll ich dich wohl lo⸗ ben, o ⸗ben Lob und Dank. ——————UUU..—3 mäch⸗ti ⸗ ger Herr dei⸗ nes Gei⸗stes Kraft, mein e⸗ ba ⸗ othr Gott! Denn ich ——— ́— kann mit nichts er⸗- rei: chen dei ⸗ ne Gnad und Lie⸗ bes ⸗ zei⸗ chen. Tau⸗ R tau⸗ ased„mal sei dir, gro-⸗ ßer 2. Herr, entzünde mein Ge⸗ müte, Daß ich deine Wundermacht, Deine Gnade, Treu und Güte Stets erhebe Tag und Nacht! Denn an deinen Gnadengaben Können Leib und Seel sich laben. Tausend-, tausendmal sei dir, Großer König, Dank dafür! 3. Denk' ich, wie ich dich ver⸗ assen, Wie ich häufte Schuld auf Schuld u 7 So möcht' ich vor Scham er⸗ blassen Ob der Langmut und Geduld, Womit du, o Gott, mich Armen Kö⸗ nig, Dank da Hast getragen voll Erbarmen. Tausend⸗, tausendmal sei dir, Großer König, Dank dafür! 4. O wie hat mich deine Gnade Stets gesucht zu dir zu ziehn, Daß ich von der Sünden Pfade Möchte zu dem Kreuze fliehn, Wo in meines Heilands Wunden Die Erlösung ist gefunden! Tausend⸗, tausendmal sei dir, Großer König, Dank dafür! 5. Bald mit Lieben, bald mit Leiden Kommst du, Herr mein Gott, zu mir, Nur mein Herze zu bereiten, E Lob und Dank. Ganz sich zu ergeben dir, Daß mein gänzliches Verlangen Möcht' an deinem Willen hangen. Tausend⸗, tausendmal sei dir, Großer König, Dank dafür! 6. Mich hast du auf Adlers Flügeln Oft getragen väterlich, In den Tälern, auf den Hügeln Wunderbar errettet mich. Schien's, daß alles auch zerrinne, Ward doch deiner Hilf ich inne. Tausend⸗, tausendmal sei dir, Großer König, Dank dafür! 7. Fielen tausend mir zur Seiten Und zur Rechten zehnmal mehr, Ließest du mich doch begleiten Durch der Engel starkes Heer, Daß den Nöten, die mich Ich bin dennoch stets entgangen. Tansend, tausendmal sei dir, Großer König, Dank dafür! 8. Vater, du hast mir erzeiget Lauter Gnad und Gütigkeit, Und du hast zu mir geneiget, Jesu, deine Freundlichkeit, Und durch dich, o Geist der Gnaden, Werd' ich stets noch eingeladen. Tausend⸗, tausendmal sei dir, Großer König, Dank dafür! 9. Tausendmal sei dir ge⸗ sungen, Herr mein Gott, Preis, Lob und Dank, Daß es mir bisher gelungen! Ach laß meines Lebens Gang Ferner noch durch Jesu Leiten Nur gehn in die Ewigkeiten: Da will ich, Herr, für und für, drangen, Ewig, ewig danken dir! Ludw. Andr. Gotter 1661—1735. 5—— eigener Melodie. 1714. IIEE...... S.———. 2 4— 5.——— —.— Lo⸗be den Her- ren, o mei ⸗ ne weil——— Stun⸗ den 1 Er ⸗ den V—— 8—..——5—— See le! Ich will ihn zäh⸗ lo⸗ bar bis zum Tod; le, will ich lob⸗ sin ⸗ gen mei⸗ nem Gott. n. zet Lob und Dank. 9——* : + E N +— It— li! 2.—4+ V 1— +— en 7— P Der Leib und Seel ge- ge- ben hat, wer- de ge⸗ enn mn.de, IE Hen prie ⸗sen früih, und spat. Hal ⸗le ⸗ lu⸗ — + a II ....... —.— + ja, Hal-le- lu ja! 2. Fürsten sind Menschen, vom Weib geboren, Und kehren um zu ihrem Staub; Ihre Anschläge sind auch ver⸗ loren, Wenn nun das Grab nimmt seinen Raub. Weil dann kein Mensch uns helfen kann, Rufe man Gott um Hilfe an. Halleluja, Halleluja! 3. Selig, ja selig ist der zu nennen, Des Hilfe der Gott Jakobs ist, Der sich vom Glauben durch nichts läßt trennen Und hofft getrost auf Jesum hrist; Wer diesen Herrn zum Beistand at, Findet am besten Rat und Tat. Halleluja, Halleluja! 4. Dieser hat Himmel und Meer und Erden, Und was darinnen ist, gemacht; Alles muß pünktlich erfüllet werden, Was er uns einmal zugedacht. Er ist's, der Herrscher aller Welt, Welcher uns ewig Glauben hält. Halleluja, Halleluja! 5. Zeigen sich welche, die Un⸗ recht leiden, Er ist's, der ihnen Recht ver⸗ schafft. Hungrigen will er zur Speis be⸗ scheiden, Was ihnen dient zur Lebenskraft. Die hart Gebundnen macht er frei, Und seiner Gnad ist mancherlei. Halleluja, Halleluja! 24 Lob und Dank.— 6. Sehende Augen gibt er den Und fallen selbst in ihren Strick. Blinden, Der Herr ist König ewiglich; Erhebt, die tiefgebeuget gehn; Zion, dein Gott sorgt stets für Wo er kann gläubige Seelen dich. — finden, es Halleluja, Halleluja! ie läßt er seine Liebe sehn. 5 Sein Aufsehn ist des Fremden 8. Rühmet, ihr Menschen, Trutz, den hohen Namen Witwen und Waisen hält er. Des, der so große Wunder tut! Schutz. Alles, was Odem hat, rufe Amen Halleluja, Halleluja! Und bringe Mütt frohem ut! 7. Aber der Gottesvergessnen Ihr Kinder Gottes, lobt und Tritte preist Kehrt er mit starker Hand zurück, Vater und 830 und heil' gen Daß sie nur machen verkehrte Geist! Schritte Halleluja, Halleluja! Joh. Dan. Herrnschmidt 1675-1723. Nach eigener Melodie. 1690. 1704. 12 —8— —.— ——— .—. l, 0 0 0* Dir, dir, Je⸗ ho-va, will ich sin- gen, Dir will ich mei- ne Lie ⸗ der brin⸗gen; N n +— —. denn wo ist doch ein sol⸗- cher Gott wie du? ach gib mir dei⸗ nes Gei⸗- stes Kraft da--zu, *—— F*——— 1 IIPIIIIITPT*T e r——.—— daß ich 1 tu im Na⸗men Je⸗- su Christ, so — Lob und Dank. x =— .—4 7— wie es dir durch ihn 2. Zieh mich, o Vater, zu dem ohne, Damit dein Sohn mich wieder zieh' zu dir! Dein Geist in meinem Herzen wohne Und meine Sinne und Verstand regier', Daß ich den Frieden Gottes schmeck und fühl' Und dir darob im Herzen sing' und spiel'. 3. Verleih mir, Höchster, solche Güte, So wird gewiß mein Singen recht getan, So klingt es schön in meinem Liede, So bet' ich dich im Geist und Wahrheit an, So hebt dein Geist mein Herz zu dir empor, Daß ich dir Psalmen sing' im höhern Chor! 4. Was mich dein Geist selbst bitten lehret, Dem neiget sich dein Gottes⸗ wille zu; Das wird gewiß von dir erhöret, 9e fal⸗ lig ist! Weil ich's im Namen deines Sohnes tu', Durch welchen ich dein Kind und Erbe bin Und nehme von dir Gnad um Gnade hin. 5. Wohl mir, daß ich dies Zeugnis habe! Drum bin ich voller Trost und Freudigkeit; D weiß ja, alle gute Gabe, ie ich von dir verlange jeder⸗ zeit, Die gibst du und tust über⸗ schwenglich mehr, Als ich verstehe, bitte und be⸗ gehr'. 6. Wohl mir! Ich bitt' in Jesu Namen, Der mich zu deiner Rechten selbst vertritt. In ihm ist alles Ja und Amen, Was ich von dir im Geist und Glauben bitt'. Wohl mir! Lob dir jetzt und in Ewigkeit, Daß du mir schenkest solche Seligkeit! Barth. Crasselius 1667—1724. 26 Lob und Dank. O Mel. O Gott, du frommer Gott. 1693. ———— 6 + 13 PꝑPꝑPIPIPIItItItPttttTTTITT.TI.IT 0 An-be⸗ Aunaswür ger Gott, mit Eyrturht du bist un⸗end-lich mehr, als wir be⸗ ä.I stets zu nen- nen, grei⸗fen kän nen. O flö-ße mei⸗ nem Geist die Q + 4 *..— I VI 4 + 1 I SESSIII‚I‚I‚I‚E‚IIIIt....... *———————————— tief-ste De⸗mut ein und laß mich stets vor dir voll 2—— 1911 WDDD‚ii‚i‚ee — em Eum,. 1. m. Ehr er-bie⸗-tung sein! 2. Du riefst dem, das nicht Trägst du die ganze Welt, war, Und deine Macht vollführt, Um Lust und Seligkeiten Was uns unmöglich fällt. Aufs mannigfaltigste Um dich her auszubreiten. 4. Du bist der Herren Herr; Die Liebe bist du selbst, Der Erde Majestäten Verstand und Rat sind dein, Knien in den Staub vor dir, Und du gebrauchst sie gern, Dich, Höchster, anzubeten. Wen du erniedrigest u segnen, zu erfreun. Iu sehnen, zi e Gott, wer kann den erhöhn? 3. Du sprichst, und es ge⸗ Wen du erhöhen willst, schieht. Des it bestehn. Auf dein allmächtig Werde iunnn u8 Pil 0 Entstand dein großes Werk, 5. Wer hat dich je gesehn? Der Himmel und die Erde Wer kann im Fleisch dich sehen? Mit deinem krãäft'gen WPOn„ Kein sterblich Auge reicht E Lob und Dank. Bis zu des Lichtes Höhen, Von welchen du mit Huld Auf deine Schöpfung blickst Und alles, was da lebt, Erfreuest und beglückst. 6. Doch hier erkennen wir Dich noch gar unvollkommen; Wird aber dermaleinst — Der Vorhang weggenommen, ie Der jetzt das Heiligste Noch unserm Blick verschließt, — 6— Wunderbarer König. Dann sehn wir klarer ein, Wie herrlich, Gott, du bist. 7. In Ehrfurcht sei schon jetzt Dein Ruhm von uns besungen; Verschmäh nicht unser Lob, Das Lallen schwacher Zungen! Dort soll, wenn wir dereinst Vor dir verherrlicht stehn, Ein Lied im höhern Chor Dich, großer Gott, erhöhn. Joh. Jak. Rambach 1693—1735. 666.5 Neander. 1680. + 14 ———.— —— —— Gott ist ge⸗gen⸗-wär ⸗tig: las⸗set uns an⸗ Gott ist in der Mit⸗ te: al⸗les in uns 9 4—1 1——. IAI III 11—— I—— +„—— SIDD be ⸗ten und in Ehr-furcht vor ihn tre ⸗ ten! 8— und 6 in⸗nigst vor ihm beu ⸗ ge! krrʒ 1———.— 4—*— 0* +—3 gebt das Herz ihm wie- der! 2. Gott ist gegenwärtig, Einger heilig, 2.—— Dem die Cherubinen ingen ihm zur Ehr Tag und Nacht gebeuget dienen. Aller Engel hohe Chöre. — Lob und Dank.— Herr, vernimm Unsre Stimm, Wenn auch wir Geringen Unsre Opfer bringen! 3. Wir entsagen willig Allen Eitelkeiten, Erdenlust und sünd'gen Freu⸗ den; Da liegt unser Wille, Seele, Leib und Leben, Dir zum Eigentum ergeben. Du allein Sollst es sein, Unser Gott und Herre, Dir gebührt die Ehre! 4. Majestätisch Wesen, Möcht' ich recht dich preisen Und im Geist dir Dienst er⸗ weisen! Möcht' ich wie die Engel Immer vor dir stehen Und dich gegenwärtig sehen. Laß mich dir Für und für Trachten zu gefallen, Liebster Gott, in allen! 5. Luft, die alles füllet, Drin wir sind und weben, Aller Dinge Grund und Leben, Meer ohn Grund und Ende, Wunder aller Wunder, Ich senk' mich in dich hinunter: Ich in dir, Du in mir; Laß mich ganz verschwinden, Dich nur sehn und finden! 6. Du durchdringest alles; Wollst mit deinem Lichte, Herr, berühren mein Gesichte! Wie die zarten Blumen Willig 2 entfalten Und der Sonne stille halten: Lehr mich so Still und froh Deine Strahlen fassen Und dich wirken lassen! 7. Mache mich voll Einfalt, Innig, abgeschieden, Sanft und still in deinem Frieden; Mach mich reines Herzens, Daß ich deine Klarheit Schau' im Geist und in der Wahrheit! Laß mein Herz Überwärts Wie ein Adler schweben Und in dir nur leben! 8. Komm in mir zu wohnen, Daß mein Geist auf Erden Dir ein Heiligtum kann werden! Komm, du nahes Wesen, Dich in mir verkläre, Daß ich stets dich lieb' und ehre! Wo ich geh', Sitz' und steh', Laß mich dich erblicken Und vor dir mich bücken! Gerh. Tersteegen 1697—1789 — Lob und Dank. 29 — 3635 O du Liebe meiner Liebe. 17⁴⁵. 15 6.—.——.— —— Sin⸗get Gott, denn Gott ist Lie⸗be, Lie⸗be, sin- ge durch des Gei⸗ stes Trie-be, wer es — die da e⸗wig währt;. 3 an sich selbst er⸗ fährt Wenn Gott läßt den Ei ⸗ fer Lie ⸗be nen⸗nen, wird 2. Liebe, die er in Erkennt⸗ Zeit; Liebe, laß es mir gelingen, Du reichst tief:— armen Sün⸗ Dich zu kennen, wie du bist! dern; Liebe, lehr mich ewig singen, Du führst 118 2200 Herrlich⸗ Wie es Gottes würdig ist! Phil. Friedr. Hiller 1699—1769. 3. Liebe, die mein Herz dars en, nis glauben, Seines Sohnes uns bezeugt, Ob sie mein Verstand nicht en! Liebe, welche das Verständnis faßt, Aller Menschen übersteigt, Laß den Feind mich dir nicht Du bist weit: ob allen Kindern; rauben, re! Du währst lang: auf alle Der uns als die Deinen haßt! 30 Lob und Dank. O 997 Mein Herzens-Jesu. Peter thätütil⸗ 1668. IISISISI. Wenn ich, o Schöp-⸗fer, dei⸗- ne Macht, die 2. Mein Auge sieht, wohin es blickt, Die Wunder deiner Werke. Der Himmel, prächtig ausge⸗ schmückt, Preist dich, du Gott der Stärke. Wer hat die Sonn an ihm er⸗ öht?ꝛ Wer kleidet sie mit Majestät? Wer ruft dem Heer der Sterne? 3. Wer mißt dem Winde seinen Lauf? Wer heißt die Himmel regnen? Wer schließt den Schoß der Erde auf, Gott, mein Herr und Va⸗ ·ter. Mit Vorrat uns zu segnen? O Gott der Macht und Herrlich⸗ keit Gott, deine Güte reicht so weit, So weit die Wolken reichen. 4. Dich predigt Sonnenschein und Sturm, Dich preist der Sand am eere. Bringt, ruft auch der geringste Wurm, Bringt meinem Schöpfer Ehre! Mich, ruft der Baum in seiner Pracht, die Lie ⸗be, die für al⸗le wacht, an⸗ 8 — —*—— 2 Itt.,hht X I I II +*— L—ᷣ— Weis⸗heit dei⸗ ner We⸗ ge, 72 ů— 2 D be⸗ tend ü⸗ ber ⸗-le- ge, so weiß ich, von Be⸗ —+—— + *—.— +—.— ——— 8— 2——2. .—2 25 1—u⸗ Lob und Dank. 31 Mich, ruft die Saat, hat Gott Ist sich ein täglicher Beweis gemacht, Von deiner Güt und Größe. Bringt unserm Schöpfer Ehre! 6. Erheb ihn ewig, o mein 5. Der Mensch, ein Leib, den i eist, deine Hand Erhebe seinen Namen! So wunderbar bereitet, Gott unser Vater sei gepreist, Der Mensch, ein Geist, den sein Und alle Welt sag' Amen! Verstand Und alle Welt fürcht' ihren Herrn Dich zu erkennen leitet, Und hoff' auf ihn und dien ihm Der Mensch, der Schöpfung gern! Ruhm und Preis, Wer wollte Gott nicht dienen? Christ. Fürchtegott Gellert 1715—1769. Nach eigener Melodie. Joh. Adam Hiller? 1780. 1787. — 76 Q0 0 Wie groß ist des All- mächt'gen Gü⸗ te! der mit ver⸗ här ⸗ te⸗ tem Ge⸗mü⸗ te *— H+—— n ch⸗ SSIqqII E——— 4*.—.—— 1——. —*———— eit, Ist der ein Mensch, den sie nicht rührt, Nein, sei ue ö den Dank er⸗ stickt, der ihm ge⸗ bührt?— 11—————— H H+—— nxv, ., W.,.—— —.I—— 2— 1.— . ste Lie⸗be zu er ⸗ mes⸗ sen sei e⸗ wig mei⸗ ne 9.— *— +5.— —ü— ö——— —— H n — deue d n imer 7— größ=te Pflicht. Der Herr hat mein noch nie ver⸗ ges⸗ sen; 32 Lob und Dank. O é ERE EE— ——3 vi. Eit, ni ni, wn 1— nicht! ver ⸗ giß, mein Herz, auch sei⸗ ner Oder: Mel. Die Tugend wird ꝛc. I Wiegroß ist des All⸗mächt'gen Gü⸗ te! Ist der mit ver-här⸗ te- tem Ge⸗ mü⸗ te den e .——— II——.——.—.——— der ein Mensch, den sie nicht rührt, Dank er-stickt, der ihm ge- bührt? 5 Fii 9— 10 Nein, sei⸗ne —1 2—— 2—3— 2 .ñ— DDDDDDDiĩ‚‚RRRRRr e,. SISIIIE 8. Lie⸗ be zu er⸗mes⸗ sen sei e⸗ wig mei⸗ ne Und 9 + 6——— E se E— Den V. 2—*— 2—. 2—5+.— +. EI— 1.—. 2 12 mr HIII LI — Sein größ⸗te Pflicht. Der Herr hat mein noch nie ver ⸗ges⸗ sen; 22—————.— II .SSSI..I.... ö* Iaren e. er—— ö ver⸗ giß, mein Herz, auch sei=ner nicht! 2. Wer hat mich wunderbar Wer hat mit Langmut mich ge⸗ bereitet? leitet? 0 DerGott, der meiner nicht bedarf. Er, dessen Rat ich oft verwarf. I E 6 x E ů 2 4 2* — 7 11 I I * N warf. — Lob und Dank. E Wer stärkt den Frieden im Ge⸗ wissen? Wer gibt dem Geiste neue Kraft? Wer läßt mich so viel Guts ge⸗ nießen? Ist's nicht sein Arm, der alles schafft? 3. Schau, o mein Geist, in jenes Leben, Zu welchem du erschaffen bist, Wo du, mit Herrlichkeit um⸗ geben, Gott ewig sehn wirst, wie er ist! Du hast ein Recht zu diesen Freuden, Durch Gottes Güte sind sie dein; Sieh, darum mußte Christus leiden, Damit du könntest selig sein. 4. Und diesen Gott sollt' ich nicht ehren Und seine Güte nicht verstehn? Er sollte rufen, ich nicht hören, Den Weg, den er mir zeigt, nicht gehn? Sein Will ist mir ins Herz ge⸗ schrieben, Sein Wort bestärkt ihn ewiglich: Gott soll ich über alles lieben Und meinen Nächsten gleich als mich. 5. Dies ist mein Dank, dies ist sein Wille: Ich soll vollkommen sein wie er. Je mehr ich dies Gebot erfülle, Stell' ich sein Bildnis in mir her. Lebt seine Lieb in meiner Seele, So treibt sie mich zu jeder Pflicht, Und ob ich schon aus Schwach⸗ heit fehle, Herrscht doch in mir die Sünde nicht. 6. O Gott, laß deine Güt und Liebe Mir immerdar vor Augen sein! Sie stärk' in mir die guten Triebe, Mein ganzes Leben dir zu weihn! Sie tröste mich zur Zeit der Schmerzen, Sie leite mich zur Zeit des Glücks, Und sie besieg' in meinem Herzen Die Furcht des letzten Augen⸗ blicks! Christ. Fürchtegott Gellert 1715—1769. Mel. An Wasserflüssen Babylon. 152⁵. 2.— — 32450 ——— — 2 0 0 0 — ö Wir Evang. Gesangbuch Ge⸗ treu-er Gott, wie häu⸗ fen viel Ge⸗ täg ⸗lich un- sre — Lob und Dank. — —— EI — R DSS— Mit d —.————.—. Sie w duld er⸗- zei- gest du uns Ar⸗ men! 8 Schuld, du sütit dein Er ⸗ bar: men. Was 2.4 1„ *———— Eiest ISIDDDEEi ist des Menschen Le⸗bens⸗lauf? Er ist ver-⸗derbt von . ——— E= 8 +5—...—— f Ju⸗ Negend auf, sein Sinn ist dir vent⸗ 17 gen; und Reichs —5 +—.— Von SSEE SIII.... Du lo Ngleichwohl, Va⸗ ter, suchst du ihn durch Gundund Wenit 2— f——— Nb— +— 6 1—— DD..—.——— ——— Huld zu- rück ⸗ zu ⸗ ziehn, durch Lang⸗-mut . +——— DSDI.—. XXL.— 4————11 + zu be ⸗ we⸗= gen. 2. Du gibst den Sündern Zeit Hörst du nicht auf zu bauen; und Raum, Du schonest sein von Jahr zu Der Strafe zu entgehen. So lässest du den argen Baum Nicht ohne Pflege stehen; Du wartest sein, du suchest Frucht, Und wenn du gleich umsonst ge⸗ sucht, Jahr, 3 Dein Vaterherz hofft immerdar Noch Frucht von ihm zu schauen. 3. Barmherziger, so große Huld Erzeigst du frechen Sündern Und hast nicht weniger Geduld — Lob und Dank. 3 x Mit deinen schwachen Kindern. Und Fehler zu vergeben, Sie werden ja, wenn Fleisch und Gibst reichlich Glauben, Geist Welt Und Satan ihnen Netze stellt, Oft sicher, matt und träge; Sie straucheln, sie vergehen sich, Sie fallen oft, verlassen dich Und deine heil'gen Wege. 4. Drum rufst du ihnen in Gefahr, So oft sie irre gehen, Reichst ihnen Hand und Stärke ar, Von Sünden aufzustehen. Du lockest sie mit Vaterhuld, Versprichst, 4. Christum ihre chuld und Kraft Und nach vollbrachter Pilger⸗ Ein ewig Freudenleben. 5. O Gott der Güte, duld uns noch Um Christi Tod und Schmerzen! Erwecke du und rühre doch Die trägen sichern Herzen, Daß deine Huld und Vatertreu Doch nicht an uns verloren sei, Daß wir das Böse hassen Und uns noch in der Gnadenzeit Durch deine große Gütigkeit Zur Buße leiten lassen! Joh. Christ. Zimmermann 1702—1783. Mel. Es ist genug. Joh. Rud. Ahle. 1662. 0 8 0 ꝗ 2—+——— EZ.— +— . in e SSPSPSSIII... Gott ist ge= treu. Sein Herz, sein Va⸗ ter⸗ Gott ist ge⸗ treu bei Wohlsein und bei 2—— SD —. herz vol- ler Red- lich⸗ keit. Schmerz, in gut' und bö⸗ser Zeit. Weicht, Ber ge, . ien nn.— een, d,—3.—. weicht, fallt hin, ihr Hü⸗ gel, mein Glaubensgrund hat F— Lob und Dank. 2 SDSꝑDꝑD DDS———...—.— die ses Sie⸗ gel: Gott ist gen⸗ 2. Gott ist getreu. Er ist mein treuster Freund, Dies weiß, dies glaub' ich fest. Ich bin gewiß, daß er mich keinen Feind Zu hart versuchen läßt. Er wiegt bei jeder Prüfungs⸗ stunde Die Kraft von meinem Glau⸗ benspfunde. Gott ist getreu. 3. Gott ist getreu. Er tut, was er verheißt, Er hält, was er verspricht; Wenn mir sein Wort den Weg zum Leben weist, So gleit' und irr' ich nicht. Gott ist kein Mensch, er kann nicht lügen, Sein Wort der Wahrheit kann nicht trügen. Gott ist getreu. 4. Gott ist getreu. Er handelt väterlich, Und gut ist, was er tut. Sein Liebesschlag erweckt und bessert mich, Die Strafe meint es gut. Das Kreuz wird mir zur Himmelsleiter, treu! Der Kampf macht mich zum guten Streiter. Gott ist getreu. 5. Gott ist getreu. Er gibt der bösen Welt Den ein'gen Sohn dahin. Der Heiligste bezahlt das Löse⸗ geld, Damit ich selig bin. Um uns zu retten vom Ver⸗ derben, Ließ er den Eingebornen sterben. Gott ist getreu. 6. Gott ist getreu. Mein Vater, des ich bin, Sorgt für mein Seelenwohl; Sein Will und Wunsch, sein Zweck und sein Bemühn Ist, daß ich leben soll. Er reinigt mich von allen Sünden, Er läßt mich Ruh in Christo finden. Gott ist getreu. 7. Gott ist getreu. Sein gött⸗ lich treuer Blick Gibt sorgsam auf mich acht; Er sieht mit Lust, wenn mich ein zeitlich Glück E Lob und Dank. 37 Erfreut und dankbar macht. Gereicht am Ende mir zum Was uns zu schwer ist, hilft er Glücke. tragen, Gott ist getreu. Und endlich stillt er alle Klagen. Gott ist getreu. Seel, es nicht, Wie zärtlich treu er ist! 7 Ehrenfried Liebich 1713—1780. Mel. Es ist gewißlich an der Zeit. 17⁵⁵. 9. Gott ist getreu. Vergiß, o 8. Gott ist getreu. Mein Herz, Gott treu zu sein sei deine frohe was fehlt dir noch, Pflicht, t der Dich stets im Herrn zu freun? So lang du denkst und bist. Sei Gott getreu, sei unverzagt, Halt fest an Gott, sei treu im 2 mag doch Glauben, Röse⸗ Die Welt voll Falschheit sein! Laß dir den starken Trost nicht Der falschen Brüder Neid und rauben: Tücke Gott ist getreu! 20⁰ 0———— + V. 0⁰ 0 Der Herr ist mein ge⸗ treu ⸗er Hirt, mir in der Hünͤ⸗ter, der nicht schläft noch irrt, kann nühn 3 4 en r. wird kein Gu⸗ tes feh- len; Ert wris det mich⸗auf 10 mir nur 66 er⸗wäh=len. 4 E SIIIII.IIIIIII. 4 +— gött⸗ grü⸗ ner Au, die Spei⸗se gibt vom Le⸗ bens⸗tau des 1 7—..— den Gei⸗ stes sei- ner Gna-de. Bitte und Fürbitte. 2. Er führet mich zum reinen Quell, Der mein Gemüt beglücket, Zum Wasser, welches frisch und ell Den schwachen Mut erquicket; Er leitet mich auf rechter Bahn, Er nimmt sich meiner Seele an Um seines Namens willen. 3. Und ob ich wall' im finstern Tal, Fürcht' ich doch keinen Schaden; Sein Auge wachet überall, Ich bin der Sorg entladen; Sein Stab und Stecken tröstet mich, Auf seine Treu und Macht kann i Gar ruhig mich verlassen. 4. Du machst mir einen Tisch bereit Auch gegen meine Feinde, Verscheuchest Angst undTraurig⸗ keit, Sprichst freundlich zu dem Freunde Du salbst mein Haupt mit Gl, du schenkst Mir voll den Becher ein und lenkst Zum Himmel hin mein Sehnen. 5. Ja, Gutes und Barm⸗ herzigkeit Wird lebenslang mir werden; Ich bleib' im Haus des Herrn die Zeit, Die ich noch leb' auf Erden. Und ist des Lebens Wallfahrt aus, Dann trägt mich in sein Vater⸗ haus Der Flügel treuer Liebe. Joh. Friedr. von Meyer 1772—1849. II. Bitte und Fürbitte. Mel. Erhalt uns, Herr. Altkirchlich. 1543. nen. errn n. ihrt zater⸗ 349. Bitte und Fürbitte. I +24.— 2— L— hel-le Licht, laß ja bei uns aus=lö⸗schen nicht! 2. In dieser letzten trüben Zeit Verleih uns, Herr, Beständig⸗ keit Daß wir dein Wort und Sakra⸗ ment Behalten rein bis an das End! 3. Laß uns in guter stiller Ruh Das zeitlich Leben bringen zu, Und wenn das Leben neiget sich, Laß uns einschlafen seliglich! 4. Herr Jesu, deine Kirch er⸗ halt/ Wir sind gar sicher, träg und kalt; Gib Glück und Heil zu deinem Wort, Damit es schall' an jedem Ort! 5. Erhalt uns nur bei deinem Wort Und wehr des Teufels Trug und Mord; Gib deiner Kirche Gnad und Huld, Fried, Einigkeit, Mut und Ge⸗ duld! 1611; Str. 4—9 von Nik. Selnecker 1530—1592. 6. Den stolzen Geistern wehre doch, Die sich mit Macht erheben ho Und bringen stets was Neues her, Zu fälschen deine rechte Lehr! 7. Die Sach und Ehr, Herr Jesu Christ, Nicht unser, sondern dein ja ist; Darum so steh du denen bei, Die sich auf dich verlassen frei! 8. Dein Wort ist unsers Her⸗ zens Trutz Und deiner WEe wahrer ö chus; Dabei erhalt uns, lieber Herr, Daß wir nichts andres suchen mehr! 9. Hilf leben uns nach deinem Wort Und dann im Frieden fahren fort Von hinnen aus 1— Jammer⸗ ta Zu dir in deinen Himmelssaal! 40 Bitte und Fürbitte. U x U⁵ 56 Aus tiefer Not. 15²24. ö DEEE 5 .————— 2Z5 —3——— Herr, wie du willst, so schick's mit mir im Al-lein zu dir steht mein Be- gier, laß 6 4 wültureerr.— ————.—.— Le⸗ben und im Ster⸗ben! mich, Herr, nicht ver- der-ben! Er⸗ halt mich i E— ů Da ——— it.—.— Sei nur in dei- ner Huld, sonst Wie du willst; gib 3 1 ——.———— + öDDSDSRSRSRSRSRSISSESS.E........ * mir Ge⸗duld, denn dein 251 ist der be⸗ stel 2. Zucht, Ehr und Treu ver⸗ 3. Soll ich einmal nach dei⸗ leih mir, Herr, nem Rat Zu deinem Worte Liebe; Von dieser Welt abscheiden, Behüt mich, Herr, vor falscher Verleih mir, Herr, nur deine Lehr Gnad, Und hilf, daß ich mich übe Daß es gescheh' mit Freuden! In Werken wahrer Frömmigkeit; MeinLeib undSeel befehl'ich dir; Wend ab all Ungerechtigkeit O Herr, ein selig End gib mir In meinem ganzen Leben! Durch Jesum Christum! Amen. Kasp. Bienemann 1540—1591. .0 Christus der ist mein Leben. Melchior Vulpius? 1609. 23———— Z 2 2——— — rini mit dei⸗- ner Gna- de bei 2 1609. — bei Bitte und Fürbitte. 41 ö .. ᷓPPi — uns, Herr Je⸗ uu Christ, daß uns hin-fort nicht *— üt, K scha- de des bö-sen Fein-des List! 2. Ach bleib mit deinem Worte Dein Gnad' und all Vermögen Bei uns, Erlöser wert, Reichlich in uns vermehr! Daß uns an jedem Orte„ it ut 1 Sei Güt und Heil beschert! 5. Ach bleib mit deinem Schutze 3. Ach bleib mit deinem Bei uns, du starker Held, Glanze Daß uns der Feind nicht trutze D uns, du wertes Licht; Noch fäll' die böse Welt! ein' Wahrheit uns umschanze Daeit Wu. Aren nicht! schanze, 6. Ach bleib mit deiner Treue Bei uns, mein Herr und Gott, 4. Ach bleib mit deinem Segen Beständigkeit verleihe, Bei uns, du reicher Herr; Hilf uns aus aller Not! Josua Stegmann 1588-1632. Nach eigener Melodie. 1693. 24————.— IET — O Gott, du from-mer Gott, du Brunnquell durch wel⸗chen al- les ist, von dem wir SE gu⸗ ter Ga- ben, al-les ha-ben, ge⸗ sun⸗ den Leib gib mir, und Bitte und Fürbitte. Q + 22*—.— 1——.Z— ESEEE EEE— —*———— daß in sol⸗chem Leib die See⸗le un⸗ ver- letzt, rein 9 + + 1 TI SSIS...— I II— +—.— +.... II— * das Ge⸗ wis⸗sen bleib'! 2. Gib, daß ich tu' mit Fleiß, Was mir zu tun gebühret, Wozu mich dein Befehl In meinem Stande führet! Gib, daß ich's tue bald, Zu der Zeit, da ich soll, Und wenn ich's tu', so gib, Daß es gerate wohl! 3. Hilf, daß ich rede stets, Womit ich kann bestehen; Laß kein unnützes Wort Aus meinem Munde gehen, Und wenn in meinem Amt Ich reden soll und muß, So gib den Worten Kraft Und Nachdruck ohn' Verdruß! 4. Droht mir Gefährlichkeit, So laß mich nicht verzagen, Gib einen Heldenmut, Das Kreuz hilf selber tragen! Gib, daß ich meinen Feind Mit Sanftmut überwind', Und wenn ich Rat bedarf, Auch guten Rat erfind'! 5. Laß mich mit jedermann In Fried' und Freundschaft leben, Soweit es christlich ist! Willst du mir etwas geben An Reichtum, Gut und Geld, So gib auch dies dabei, Daß von unrechtem Gut Nichts untermenget sei! 6. Soll ich auf dieser Welt Mein Leben höher bringen, Durch manchen sauern Tritt 60 d ins Alter dringen, o gib Geduld; vor Sünd Und Schande mich bewahr, Auf daß ich tragen mag Mit Ehren graues Haar! 7. Laß mich an meinem End Auf Christi Tod abscheiden, Die Seele nimm zu dir Hinauf zu deinen Freuden; Dem Leib ein Räumlein gönn Bei frommer Christen Grab, Auf daß er seine Ruh An ihrer Seite hab'! Bitte und Fürbitte. E —.—. 8. Wenn du die Toten wirst Laß hören deine Stimm, 2— An jenem Tag erwecken, Ruf meinen Leib hervor — Wollst du auch deine Hand Und führ ihn schön verklärt rein Zu meinem Grab ausstrecken. Zum auserwählten Chor! Joh. Heermann 1585—1647. —.—. Mel. Erhalt uns, Herr. Altkirchlich. 1543. 25——.— 6..— 3— ———————— inn 86505—.— 0 O Je-su Christ, du wah⸗res Licht, er⸗ 3—* 60 SPSIIII.. — D*E eld, leuch⸗te, die dich ken⸗nen nicht, und brin-ge sie zu ,. e Zelt V dei⸗ ner Herd, daß ih- re Seel auch se⸗ lig werd'! itt , 2. Erfüll mit deinem Gnaden⸗ 4. Erleuchte, die da sind ver⸗ d schein, blend't; r/ Die noch ihr Ohr dem Irrtum Bring her, die sich von uns ge⸗ leihn, trennt; Und die, so heimlich noch ficht an Versammle, die zerstreuet gehn; In ihrem Sinn ein falscher Mach feste, die im Zweifel stehn! End Wahn! ů n, 5. So werden sie mit uns zu⸗ 3. Und was sich sonst ver⸗ gleich 5 laufen hat Auf Erden und im Himmel⸗ jönn Von dir, das suche du mit Gnadʒ reich ib, Ihr wund Gewissen mache heil, Hier zeitlich und dort ewiglich Laß sie am Himmel haben teil! Für solche Gnade preisen dich. Joh. Heermann 1585—1647. Bitte und Fürbitte. 4.4 Mel. O Gott, du frommer Gott. 1693. 20 2.————.————..— EEEEEEEE —....... 20 Ach Gott, ver-laß mich nicht, gib mir die ach füh⸗re mich, dein Kind, daß ich den ———————.— 259.———.—— 2.— SGna⸗den-⸗ hän ⸗de; Lauf voll- en-de .— SPIIII—— —33717—1.— zu mei⸗ner Se⸗lig⸗ keit; sei —..——.——— du mein Le⸗benslicht, mein Stab, mein Hort, meinSchutz: ach II 5—.—2 n—— —n Gott, ver-laß mich nicht! 2.Ach Gott, verlaß mich nicht, 4. Ach Gott, verlaß mich nicht, Regiere du mein Wallen; Ach laß dich doch bewegen; Ach laß mich nimmermehr Ach Vater, kröne doch In Sünd und Schande fallen; Mit reichem Himmelssegen Gib mir den guten Geist, Die Werke des Berufs, Gib Glaubenszuversicht, Die Werke meiner Pflicht, Sei meine Stärk und Kraft: Zu tun, was dir gefällt: Ach Gott, verlaß mich nicht! Ach Gott, verlaß mich nicht! 3. Ach Gott, verlaß mich nicht, 5. Ach Gott, verlaß mich nicht, Ich ruf' aus Herzensgrunde: Ich bleibe dir ergeben! ö Ach Höchster, stärke mich Hilf mir, o großer Gott, In jeder bösen Stunde; Recht glauben, christlich leben Wenn mir Versuchung naht Und selig scheiden einst, Und meine Seel anficht, Zu sehn dein Angesicht; So weiche nicht von mir: Hilf mir in Not und Tod: Ach Gott, verlaß mich nicht! Ach Gott, verlaß mich nicht! Salomo Franck 1659—1725. — Bitte und Fürbitte. 4 Mel. O Gott, du frommer Gott. 1693. 27 IFrrTrTTTTæTT.TTT ö IS— 4— 1—— — Herr, du er= for-schest mich, dir bin ich du kennst mein gan⸗-zes Tun, mein Schaffen . D I—.— RDDEE.....— nicht ver bor⸗ genz und mein Sor⸗ gen; ja was die See⸗ le denkt, war Q * .—.———— *— E 7— 1— 12— dir be⸗reits be⸗ kannt, ch⸗ der Ge⸗ dan⸗ e noch vor 9 17 IIL —— e SDS XXV +—— 1—II — mei⸗ner See⸗ le stand. 2. Wo meine Füße gehn, Wo ich mich niederlege, Da bist du stets um mich Und siehest meine Wege; Du weißt ein jedes Wort, Du schaffest, was ich tu'. Erstaunt seh' ich auf dich, Wie wunderbar bist du! 3. Wohin, wohin soll ich Vor deinem Geiste fliehen, Und wo kann deinem Aug Ich jemals mich entziehen? Führ' ich gen Himmel auf, So bist du, Höchster, da; Führ' ich zur Tief hinab, Auch dort bist du mir nah. 4. Wenn ich die Flügel nähm' Der lichten Morgenröte Und suchte, dich zu fliehn, Des Meeres fernste Ode, Doch hält auch dort mich fest Die starke Gotteshand, Die Erde, Luft und Meer Und jeden Raum umspannt. 5. Und spräch' ich: Finsternis, Komm her, mich zu bedecken, Auch in der Nacht würd' mich Bitte und Fürbitte. E Dein heilig Auge schrecken. Es ist die Finsternis Vor dir wie helles Licht, Die Nacht glänzt wie der Tag Vor deinem Angesicht. 6. Eh' ich geboren war, Fingst du an mich zu lieben, Und meiner Tage Zahl Ward in dein Buch geschrieben. Ich danke dir, daß du Mich wunderbar erschufst; Voll Wunder alles ist, Was du ins Leben rufst. 7. Wie köstlich sind vor mir Des Ewigen Gedanken! Mel. O Welt, ich muß dich lassen. Unzählbar sind sie mir, Sind ohne Maß und Schranken. Mit Ehrfurcht will ich stets Auf dich, mein Schöpfer, sehn, Dir folgen und dein Lob, So gut ich kann, erhöhn. 8. Erforsche mich, mein Gott, Und prüfe, wie ich's meine, Ob ich dir folgsam bin Und nicht vielleicht nur scheine! Sieh, ob mein Fuß vielleicht Den bösen Weg betrat, Und hilf mir, daß ich geh' Allein den ew'gen Pfad! Ludw. Andr. Gotter 1661—1735. —— 9.18 ae 65 hö⸗ 28—2———6 1—— =SI 2* E— 0 0 0 re, Herr er ⸗ 95=re! Breit * — 2— dei⸗nes Na⸗mens Eh⸗ an al- len Or- ten —.— 2——— E—.— aus; be⸗ hü⸗ te 3le Stän⸗ de durch dei⸗ner — 12.—— — —————. —.——I——— -I W All⸗macht Hän⸗ de, be ⸗ schü⸗- tze Kir ⸗che, ine! — é Bitte und Fürbitte. E , . Thron und Haus! 2. Ach laß dein Wort uns allen Noch ferner rein erschallen Zu unsrer Seelen Nutz; Bewahr uns vor den Rotten, Die deiner Wahrheit spotten, Biet allen deinen Feinden Trutz! 3. Gib du getreue Lehrer Und unverdrossne Hörer, Die beide Täter sei'n; Auf Pflanzen und Begießen Laß dein Gedeihen fließen Und ernte reiche Früchte ein! 4. Du wollst uns hoch be⸗ glücken, Mit hellen Gnadenblicken Auf unsern Fürsten sehn; Schütz ihn auf seinem Throne, Laß allzeit Reich und Krone In segensvollem Glanze stehn! 5. Laß alle, die regieren, Ihr Amt getreulich führen, Schaff jedermann sein Recht, Daß Fried und Treu sich müssen In unserm Lande küssen, Und segne beide, Herrn und Knecht! 6. Erhalt in jeder Ehe, Beim Glücke wie beim Wehe, Rechtschaffne Frömmigkeit; In Ehrbarkeit und Tugend Gedeihe unsre Jugend, Zu deines Reiches Dienst bereit! 7. O Vater, wend in Gnaden Krieg, Feuer, Wasserschaden Und Sturm und Hagel ab; Bewahr des Landes Früchte Und mache nicht zunichte, Was deine milde Hand uns gab! 8. Gedenke voll Erbarmen Der Leidenden und Armen, Verirrte bring herein; Die Witwen und die Waisen Wollst du mit Troste speisen, Wenn sie zu dir um Hilfe schrein! 9. Hilf gnädig allen Kranken, Und die im Glauben wanken, Laß nicht zu Grunde gehn; Die Alten heb und trage, Auf daß sie ihre Plage Geduldig mögen überstehn! 10. Bleib der Verfolgten Stütze, Die Reisenden beschütze, Die Sterbenden geleit Mit deinen Engelscharen, Daß sie in Frieden fahren Zu Zions Freud und Herrlich⸗ keit! 48 Bitte und Fürbitte. U 11. Nun Herr, du wirst er⸗ füllen, Was wir nach deinem Willen In Demut jetzt begehrt. Mel. Gott des Himmels ꝛc. Wir sprechen nun das Amen In unsers Jesu Namen: So ist all unser Flehn erhört. Beni. Schmolck 1672—1737. Heinr. Albert. 1642. 9— 1 — ———.— Ach erhalt in Lehr und Leben Deines Namens Heiligtum! Diesen Namen laß allein Unsre höchste Freude sein! 3. Komm zu uns mit deinem Reiche, 1 9——.—.——.——— i. —.— Va⸗ ter, lie ⸗ber Va⸗ ter, hö re, „ba ⸗- re dei⸗ ne 666•½ *2—. wenn zum Him⸗ Wel ruft dein Kind! Un gü⸗ tig bist du ja ge-sinnt! 0f. 94 ——.— ——————— —.——.—— IIROir zen flehn zn dir in dem Na men 9 E:— + TI 2——— 895—19. B— E Iln hier. 2. Wer kann dich genug er König, dem kein König gleich! heben? Daß das Reich des Satans Wie dein Name, so dein weiche, Ruhm. Bau in uns dein Gnadenreich! Führ uns auch nach dieser Zeit In das Reich der Herrlichkeit! 4. Lasse deinen guten Willen, Lieber Gott, bei uns geschehn, Daß wir ihn mit Lust erfüllen Und auf deinen Wegen gehn! —5 Bitte und Fürbitte. 4⁰ Laß uns deines Willens sein, 7. Will die böse Lust uns So stimmt Erd und Himmel ein! leiten Auf die Sündenbahn der 5. Geber aller guten Gaben, Welt, Gib uns das bescheidne Teil! S 2.— uns in Versuchung streiten, Du weißt, Zralen, Daß der Geist den Sieg behält! *— Laß uns fest im Glauben sbehn 90 Wan tuntänlich r, Und in keiner Angst vergehn! O so hat es keine Not. 8. Alle Not und Trübsal 6. Großer Gott von großen wende, Gnaden, Daß sie uns nicht schädlich sei, Ach vergib die Sündenschuld, Und mach uns an unserm Ende Die wir täglich auf uns laden; Einst von allem übel frei! Habe nur mit uns Geduld! Dein ist Reich und Kraft und Laß uns andern auch verzeihn, Ehr Dann wirst du uns gnädig sein! Amen, großer Gott, erhör! Benj. Schmolck 1672—1737. Mel. Wer nur den 6690 Gott ꝛc. Georg Neumark. 1657. 30%5 23 46 Mein lie⸗ber Gott, ge⸗ den⸗ ke mei=ner denn au- ßer dir ist nir⸗gend ei⸗ ner, 7. E 6 ii im be⸗sten jetzt und al ⸗le- zeit, der mich mit Rat und Trost er ⸗freut! Dein Wortmacht iEE mich voll Zu⸗ver ⸗sicht und sagt mir, du ver⸗ ⁰ Bitte und Fürbitte. —.—— ——...... ——— 1— l gißt mein nicht. 2. Gedenke meiner, wenn ich 5. Gedenke meiner, wenn ich höre Dein süßes Evangelium, Und mache durch die Himmels⸗ lehre Mein Herz zu deinem Heiligtum, Daß deine Aussaat wohl geling' Und tausendfache Früchte bring'! 3. Gedenke meiner, wenn ich bete, Und merke du mit Gnaden drauf! Weil ich in Christo vor dich trete, So schließ dein Vaterherz mir auf; Doch gib mir nichts als dies allein, Was mir kann gut und selig sein! 4. Gedenke meiner, wenn ich falle, Und wirf mich nicht im Zorne in! Weil ich, so lang ich hier noch walle, Im Fleische schwach und blöde in, So fördre meinen Gang und Stand Durch Kraft und Stärke deiner Hand! leide! Wen hab ich sonst als dich allein, Der bei der Menschen Haß und Neide Mein Freund und Tröster könnte sein ꝰ Und hab' ich 299 so lacht mein ut Wenn gleich die Welt mir Böses tut. 6. Gedenke meiner, wenn ich sterbe Und mich die ganze Welt ver⸗ gißt! Versetze mich in jenes Erbe, Wo du mein Teil und Leben bist! Denn bleibst du nicht im Him mel mein, So wollt' ich nie geboren sein. 7. Ich will mich über nichts betrüben; In deine Hände hast du mich Zum Heil und Segen einge⸗ schrieben, Drum hoffe ich allein auf dich; Ich glaube fest und ungekränl Daß Gott im besten mein ge⸗ denkt. Erdmann Neumeister 1671—1756. x Bitte und Fürbitte. + — Mel. Allein Gott in der Höh ꝛe. Altkirchlich. 1539. —.—— 31 3+ 0— 1 D— ————.——.————+ ——.———— 0 Gott, dei⸗ ne Gü⸗te reicht so weit, so enn ich du krönst uns mit Barm⸗her⸗zig⸗keit und ; 4 hallein,. W ER— aß und SSSSDSESSSSEEEEE könnte weit die Wol ⸗ ken ge ⸗ hen; 3 55 eilst uns bei ⸗ zu⸗ ste⸗ hen. Herr, mei⸗ ne ht mein——— Dösh iiiEESEEEEE EEE ir Bösel—— 7— 4.—— 22— Burg, mein Fels, mein Hort, ver⸗ nimm mein Flehn, merk enn ich IIIIIII. —.————— 11. , E auf mein Wort, denn ich will vor dir be ⸗ ten! rbe, Leben 2. Ich bitte nicht um Überfluß Mein wahrer Ruhm sei meine Und Schätze dieser Erden; Pflicht, n Him Laß mir, so viel ich haben muß, Der Ruhm vor deinem Angesicht , Nach deiner Gnade werden! Und frommer Freunde Liebe. in. Gib mir nur Weisheit und Ver⸗ 47½ n sein stand, 4. So bitt. ich, Gott, UWgegandt, 22 Auch nicht Bn langes Leben; „ J. i mi Im Glücke Demut, Mut in Not, n Und mich selbst zu erkennen! Das wollest du mir geben! ‚ 3. Ich bitte nicht um Ehr und In deiner Hand steht meine uf dich. Ruhm, Heit, zekränth So sehr sie Menschen rühren; Laß du mich nur Barmherzig⸗ in ge. Des guten Namens Eigentum keit Laß mich nur nicht verlieren! Vor dir im Tode finden! 1756. Christ. Fürchtegott Gellert 1715—1769. — Bitte und Fürbitte. E Mel. Sollt' es gleich bisweilen ꝛe. 1836 H— in —.—— 2—U— 0 2 61555 +— Va⸗ ter, hör mein 2. Nicht um Güter dieser Erde, Des erhabnen Geists Beschwerde, Um die Weltlust komm' ich nicht, Vater, vor dein Angesicht. 3. Schätze, die mich nicht ver⸗ lassen, Wenn ich sterbend werd' er⸗ blassen, Tugenden, des Christen wert, Sind es, die mein Herz begehrt. 4. Geber aller guten Gaben! Festen Glauben möcht ich haben, Wie ein Meerfels unbewegt, Wenn an ihn die Woge schlägt; 5. Lieb, aus deinem Herzen stammend/ Immer rein und immer flammend, Liebe, die dem Feind verzeiht —2———— VL. Strömen sich ver⸗brei⸗ ten durch der Schöpfung weit Ge⸗ biet, 2 —— L II .—.— 5..— —0 Di Ked! Und dem Freund das Leben weiht; 6. Hoffnung, die mit hohem Haupte, Wenn die Welt ihr alles raubt⸗ Hinblickt, wo sie wonnevoll Alles wieder finden soll; 7. Starken Mut im Kampf des Christen Mit der Welt und ihren Lüsten Sieg dem Geist, und wenn er siegt, Demut, die im Staub sich schmiegt; 8. Duldung, alle Lebens⸗ plagen Mit Gelassenheit zu tragen; Stilles Harren, bis der Tod Mich erlöst auf dein Gebot; ö hohem 5raubte voll senn er sich bens⸗ igen; Tod ebot; O Bitte und Fürbitte. 53 9. Seelenruhe, Mut im 11. Immer will ich beten, Sterben, ringen, Wenn die Lippen sich ent⸗ Stille harren, Dank dir bringen, färben Bis dein Ruf einst meinen Geist Und der letzte Seufzer spricht: Zu dir, Vater, kommen heißt. O mein Jesu, l ich nicht! 12. Seele, gib dich nun zu⸗ 10. Willst du, Herr von mei⸗ frieden, nem Leben, Jesus kommt und stärkt die Diese Seligkeit mir geben, Müden; So wird auch die Leidensnacht Nur vergiß nie sein Gebot: Mir zum heitern Tag gemacht. Sei getreu bis in den Tod! Christ. Friedr. Dan. Schubart 1739—1791. Mel. Herr Jesu Christ. 1651. 330½7U—.—— SSE 2— I Gott Va⸗ter in dem Him⸗mel, sprich dein 0 0 0 I . e—dr. ——Z.— Wort des Se⸗gens ü- ber mich, daß ich im V. N ne dnt er i,, n ———.——————.—— ———————.— Frie-den je⸗ den Tag be ⸗ gin- nen und voll⸗ * AI Hb—— denn n en⸗ den mag! 2. Herr, was mir deine Hand Glück oder Weh, das gelte mir bestimmt, Als Segen und Geschenk von Was sie mir spendet oder nimmt, dir! E Bitte und Fürbitte. 3. Gib mir ein Herz durch Gnade fest, Das dich in allem walten läßt Und unbedingt mit Kindesmut In deinem Vaterwillen ruht! 4. Hilf, daß ich züchtig, klug Im Innern aufkeimt, Wurzel schlägt Und Frucht für dich und andre trägt! 7. Bedroht* Trübsal und Gefahr, E und treu So rette du mich immerdar In Worten, Ksei und Werken Und laß mich, fund, ich Hilfe ei and, Und alles, was zur 15106 rät, In Demut preisen deine Hand! 2.: e. r ebet! Wrren e n 8. Sinkt aus der Hand mein Oft st 5. Laß deines Sohnes Gnaden⸗ Wanderstab, schein Geh' ich ins finstre Tal hinab, Ach,« Beständig mir im Herzen sein; So nimm, o Gott, mein Heiland, Sein Leben, Wort und Kreuzes⸗ dann Herr, bild Dich meiner Seele herzlich an! 3.6 Sei meiner Seele Sonn und 51 Schild! 9. Schenk mir im letzten Augenblick Oft sa 6. Fällt mir ins Herz dein Ein Vorgefühl von jenem Glück, Lebenswort, Das du nach Tageshitz und Lasl Daß Dann wirke du, daß es sofort Den Deinen dort bereitet hast! Sam. Gottlieb Bürde 1753—1831. Vom 4. 6 535 4 Jesu. Joh.—3— Auch: — ISS— Gib dei⸗nen Frie⸗-den uns, o Herr der +2. 5— 27 EI * —. + .........I ——— 1——— Stär ⸗ke! Im Frie⸗- den nur e⸗ dei⸗ hen dei⸗- ne — rzel undre Aund —⁷ Bitte und Fürbitte. —— Q*„ —2 —— iiiiii. Wer⸗ ke; daß wir im Kamwf 98. Sün⸗de nicht er⸗ — 67—. E E * öSRSE IDDRR mü⸗ den, stärk uns mit Frie⸗ den! 2. Des Lebens Tag ist schwül, des Lebens Abend Oft stürmisch noch und wenigen nur labend. Ach, es bedarf das Herz im Staub hienieden, Herr, deinen Frieden! 3. Gib Frieden, daß die fromme, dir getreue, Oft schwer geprüfte Seele sich erneue, Daß sie nicht mutlos hingerissen werde Vom Geist der Erde! 4. Gib, wie den Vätern, die dir wohlgefallen, Auch uns den Frieden, die im Kampf noch wallen; Mel. Herzlich tut mich ꝛc. Gib Hoffnung, daß des Glau⸗ bens Ehrenkrone Dem Sieger lohne! 5. Das ganze Leben auf der dunkeln Erde Ist, ach, ein Streit mit Sorgen und Beschwerde; O birg uns, Herr, in deines Friedens Schatten, Wenn wir ermatten! 6. Und wenn zuletzt wir mit dem Tode ringen, Deck' uns dein Engel, Herr, mit mächt'gen Schwingen Und trag' uns hin, von allem Kampf geschieden, Zum ew'gen Frieden! Bernh. Garve 1763—1841. Weltlich. Hans Leo Haßler. 1601. 1613. 2—— 1 + —4. SEEEN—— E —.—.—.———————— Gib Frie⸗den, Herr, gib Frie ⸗den, du Einst bist du ab⸗ ge- schie⸗den mit 7 Bitte und Fürbitte. U é 9 EE— I + EYV + ——————— IEET=—— 2—— 4———4— E— mil⸗der Lie⸗ bes⸗hort! sü⸗ ßem Freu⸗den⸗ wort: Ich geb' euch mei⸗ nen +2. ——— — Frie⸗ den, wie ihn die Welt nicht gibt, ver⸗ hei ⸗ßen Q — 4 4— 1 ........ .——.——————7——— und be⸗ schie⸗-den dem, der da glaubt und liebt. 2. Gib Frieden, Herr, gib 3. Gib Frieden, Herr, gib Frieden, Frieden, Die Welt will Streit und Du milder Liebeshort! Krieg! Dann wird es schon hienieden Der Stille wird gemieden, Ein Paradiesesort, Der Wilde hat den Sieg; Und Sorgen fliehn und Schmer⸗ Viel Unruh herrscht auf Erden zen Und Lug und Trug und List. Aus jeder schweren Brust; Ach laß es stille werden, In Freuden glühn die Herzen, Du stiller Jesus Christ! In Lieb und Himmelslust. Ernst Moritz Arndt 1769—1860. Mel. Werde Licht, du Volk ꝛe. Konr. Kocher. 1833. — Hü⸗ter Is ra⸗ els, be⸗ hü⸗ und im Schat⸗ten dei⸗ ner Gü⸗ 30 DE *————— 37 c ßen 2 II ————I—I — Hr,r. E Bitte und Fürbitte. 4. 2— + 1— 55—.—— dbre. + te uns, die wir uns dir ver ⸗= traut te un sre Hüt ⸗te auf⸗ ge⸗ baut; .... — 4nen laß uns oh-⸗-ne Furcht und Grau⸗ en ·ter dei⸗ nen Flü⸗geln trau-en! 2. Walte über uns in Gnaden, 4. O wie wohl sind wir ge⸗ Hab auf alle treulich acht, borgen Wende mächtig allen Schaden, Unter deiner Gottestreu! Sei uns nah bei Tag und Nacht, Deine Güt ist alle Morgen Sei uns Schild und sei uns Über deinem Volke neu, Sonne, Und die Fülle deiner Gaben Sei uns Leben, LichtundWonne! Läßt uns keinen Mangel haben. 3. Wir sind Fremdlinge und 5. Halleluja! Preis und Ehre Gäste, Sei dir unter uns bereit, Du bist überall zu Haus; Herz und Mund dein Lob ver⸗ Mache Tor und Riegel feste, mehre Leit uns sicher ein und aus! Hier und dort in Ewigkeit, Unsre Leiber, unsre Seelen Wo wir mit den Millionen Wir in deinen Schutz befehlen. Deines Volkes bei dir wohnen. Karl Joh. Phil. Spitta 1801-1859. —.— Ringe recht ꝛc. 174⁴5. —4 — Der du trugst die Schmer⸗zen al-ler, Bitte und Fürbitte. H.— ———.—.— . ——.—— viel⸗ge⸗ prüf⸗ter Menschen-sohn, blick auf dei-ne V 0—— 5 e, n,.. ae i ‚ 2——.—————— 2. Walte, Herr, mit deiner — Gnade ö über deiner kleinen Schar, Gieß auf unsre Pilgerpfade V Deinen Segen wunderbar! 3. Deines Geistes leises Wehen Fach' in uns dein Leben an, Daß wir festen Schrittes gehen Deine schmale Glaubensbahn. 4. In das Innerste der Herzen Sprich dein: Friede sei mit euch! Will die Not des Lebens schmerzen, Mach uns in dir froh und reich! * 5. Als ein Born von Lieb und Wahrheit, Als ein Licht am dunkeln Ort Wohne, wirke, leb' in Klarheit Unter uns dein heil'ges Wort. 6. Führt das eigne Herz uns irre, Wache du und rette du, Nach des Tagewerks Gewirre Schenk uns deine Sabbatruh! 7. Will Versuchung uns um⸗ fangen, nun vom ew'⸗gen Kö⸗- nigs⸗thron! Laß uns schaun dein Kreuzesbild; Will im Kampf die Seel er⸗ bangen, Sei du Sieger, Schirm und Schild! 8. Deck von schön geschmückten Sünden Uns die Wurzel auf, und dann Laß den Weg zum Kreuz uns finden, Wo die Schuld du ausgetan! 9. Unsre dunkeln Lampen schmäcke Mit des Glaubens Ol fortan; Stärke unsrer Hoffnung Blicke Ins verheißne Kanaan! 10. Gieße über die Gemeine Deiner Liebe Reichtum aus, Und in seligem Vereine Führ uns heim ins Vaterhaus 11. O wie wollen wir dich loben, Guter Hirte, wenn du einst In der sel'gen Heimat droben Deine Herde dir vereinst! Meta Heusser⸗Schweizer 1797—1870, — Bitte und Fürbitte. TV . Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. 4— Neumark. 1657. H 38— —— ie 9*— 2 ——. bist das Licht von Gott ge⸗ sant det, i und wer sich dem hat zu⸗ ge- wen:det, ron! E. er⸗ dein Wort ist wie die Son-ne klar, der wird er- leuch-tet wun⸗ der- bar. Du Licht aus ind Q EE Gott, ich bit⸗ dich, er⸗ leuch-te mich, er⸗ 2. Du bist die I du bist Die Liebe, die, ans Kreuz ge⸗ die Stärke, schlagen, Blicke Der Grundstein in dem Bau der Mit Freuden starb den Opfertod. Welt, Du Liebesfürst, ich bitte dich, emeine Die Kraft zu jedem guten Werke, Zu deiner Lieb entflamme mich! uns Der Fels, auf den das Werk gestellt. 4. Du bist der Quell des rhaus! Du starker Held, ich bitte dich, ew'gen Lebens, Mit deiner Kraft durchdringe Den Gott uns offenbar gemacht, dich mich! Und wen du tränkst, den schreckt vergebens 3. Du bist die Liebe, die ge- Der Sünde und des Grabes tragen Nacht. Der sünd'gen Menschheit Schuld Du Lebensquell, ich bitte dich, und Not, In meinen Geist ergieße dich! ◻ Sonntag und Gottesdienst.—O E 5. Du bist die Schönheit, die Des Geistes Füll auf dich ergoß. Das:« Vollendung, Abglanz von Gott, ich bitte In der sich Gottes Bild erschloß, dich, Und sch Als er in liebender Verschwen⸗ Verkläre mich, verkläre mich! dung Julius Sturm 1816—1896. In ew' III. Sonntag und Gottesdienst. I. Eingangslieder. 40 3— eigener 426598555 1651. 0 0 0 399——. —‚— Herr su Christ, dich zu 1——, den 6 — 0—.5 enr,n,e, ——— sü heil'⸗gen Geist du zu uns send! Mit Hilf und—— 2 +— *V +—— —— rn rrre. ——.—. n 15 Gnad er uns re⸗ gier“ und uns den Weg zur 2. Unf D—196 Wahrheit führ'! Wo nich 2. Tu auf den Mund zum Daß uns dein Nam werd' wohl Uns mit Lobe dein, bekannt! Gutes de Bereit das Herz zur Andacht fein,. t Mußt du Den Glauben mehr, stärk den 3. Einstsingen wir mit Gotte Verstand, Heer ö E Sonntag und Gottesdienst. 61 goß. Das: Heilig, heilig ist der 4. Ehr sei dem Vater und dem e Herr, Sohn, Und schauen dich von Ange⸗ Dem heil'gen Geist im höchsten ch! sicht Thron; 1896. In ew'ger Freud und sel'gem Der heiligen Dreieinigkeit Licht. Sei Lob und Preis in Ewigkeit! Wilhelm II. von Sachsen⸗Weimar? 1598—1662. — Nach; eigener Melodie. Joh. Rud. Ahle. 1664. —.— Lieb⸗ster Je⸗ wir sind hier, dich und len⸗ke Sin-nen und Be- gier auf die + 6 E. V—II 1—— SSEE 5 9 dein Wort an-⸗ zu ⸗ hö⸗ ren; ö— sü ⸗ ßen Him⸗mels⸗ leh⸗ ren/ daß die Her ⸗zen —— D————— —.— DDEEE — von der Er⸗ mn ganz zu dir ge⸗ zo-gen wer- den! 2. Unser Wissen und Ver⸗ 3. O du Glanz der Herrlich⸗ stand keit, Itt mit Finsternis umhüllet, Licht vom Licht, aus Gott ge⸗ Wo nicht deines Geistes boren, Hand Mach uns allesamt bereit, d' wohl Uns mit hellem Licht erfüllet. Gffne Herzen, Mund und Gutes denken, tun und dichten Ohren; Mußt du selbst i in uns ver⸗ Unser Bitten, Flehn und Singen Gottei richten. Laß, Herr Jesu, wohl gelingen! Tobias Clausnitzer 1619—1684. 62 Sonntag und Gottesdienst. + E Nach eigener Melodie. 17³⁸— —.—— 4 PPPP. +TTTT IA 2—.— +.— E — 24——77 14 —.— Sieh, hier bin ich, Eh⸗ren⸗-kö⸗nig, le⸗ ge 7 9/ 9 schwa⸗che Trä⸗nen, kind⸗lich Seh⸗nen bring' ich— —5—— N=——— SSII.... RRRRRRE SSS mich v dei ⸗nen Thron or dei ne ron; 2 dir, du Menschen⸗sohn. Laß dich fin⸗den, laß dich xe. 75 — ů—.— I ei fin⸗den, bin ich gleich nur Staub und Ton! 2. Sieh doch auf mich, Herr, Laß dich finden, Laß dich finden— ich bitt' 4 Der hat alles, der dich hat! se Lenke mich nach deinem Sinn; 4 Dieser Zeiten Eitelkeiten Dich alleine Ich nur meine,. A Den er Eeh e Dend Laß dich finden, Laß dich finden.„ Dein ird Gib dich mir und ninen mich en Meine Du oll hin! Welches sucht die Ewigkeit. In deir 3. Ich begehre, Herr, gewähre Laß dich finden, Laß dich Und⸗ Mir nur deine freie Gnad, finden, 1 n Die du gibest, Weil du liebest Großer Gott, ich bin bereit! Die W Den, der dich liebt in der Tat! Joach. Neander 1650—168 Intieft — Mel. Mein Jesu, dem die Seraphinen. 1 3. M 2——+ 42 AD Und geb ————2— SE Wi 0⁰ ie kan Be⸗schwer⸗tes Herz, leg ab die Sorzger Wenn u Es kommt der an⸗ ge⸗ neh-me Mor⸗ger E U Sonntag und Gottesdienst. 63³ DDDDDDD— IIIIT SSEEEEEEEEE —— er ⸗ he⸗ be dich, ge-beug⸗ tes Haupt! ge da Gott zu ru⸗ hen hat er⸗laubt, DPTITITTTTTTTTTTT —— V ru⸗ hen hat be⸗ foh⸗ len und selbst die Ru⸗ he 5 u l ö 3* 4 Te +* * ein⸗ge⸗weiht. Auf, auf, die ihm ge⸗ raub⸗te Zeit in da Gott zu —31 ** Q n, r vini, ren S EEE hat! sei⸗ nem Dien⸗ste ein- zu ⸗ ho ⸗ len! n. 2. Auf, laß die Welt aus Wie wird mein Herz in dir er⸗ 555 deinem Sinne, freuet, Meinen Dein irdisch Werk laß stille stehn! Wenn er nicht stillt der Sünde Du sollst zu höherem Gewinne Pein? keit In deines Gottes Tempel gehn, Wie kann meinBeten kräftig sein, Pam Ihm zu bezahlen deine Pflichten Wenn er mein Wesen nicht er⸗ ch Und zur Vermehrung seines neuet? Ruhms 7. 2914 Die Werke deines Pns 4. Kann.eren lieblich 550—106 In ti ingen, Wenn sie dein Finger nicht be⸗ I1 3. Mein Gott, ich bin vor dir rührt? erschienen Kann ich die düstre Nacht durch⸗ —— und gebe auf dein Winken acht. dringen, *Wie kann ich dir gefällig dienen, Wenn dieser Leitstern mich nicht Bor⸗gen Wenn mich dein Geist nicht führt? tüchtig macht? Kannich ein reines Opfer werden, 6⁴ Sonntag und Gottesdienst. 0 E Wenn diese Flamm nicht in mich Vollführe, was du hast be⸗ 2. fährt gonnen! Und mich in deiner Lieb verzehrt Kom Und hebet von dem Staub der Wennsich 409 aden, Wo Erden? So ruh', von E Frondienst Da 5. In deinem Haus will ich mir bauen Mein Geist in 95— Vater⸗ 50 Die Hütte, bis ich scheid' einmal; händen, aß e Indessen gib mir dich zu schauen, Mein Leib in 165 Mutter 3. O Lebenslicht und Gnadenstrahl! Schoß, So feir' ich recht den Tag der Bis beide feiern einst dort oben Heilig Sonnen, Wo man in sicherm Frieden ruh Daß! ö So hab' ich meine Ruh in dir; Nichts denket, redet oder tut, Ach habe du dein Werk in mir, Als dich zu lieben, dich zu lobs Christoph Wegleiter 1659—170 2 Gott des 5 ꝛc. Heinr. Albert. 160 2——. ö 43. 2—.———..———... — 2—.— — Tut mir— die schö- ne Pfor=t Ach wie wird an die- sem Or ⸗=te .—.——.—.—— 2——.—.————— *—.—..——— führt in Got ⸗ tes Haus mich ein! + 7— mei⸗ ne See ⸗ le fröh⸗-lich äü Hier if * ⁰ + SS Got⸗ tes An ⸗ ge-sicht, hier ist lau-⸗ .... 2.E ———.—.— Sonnt Trost und Licht. Heller Eva — O Sonntag und Gottesdienst. 6³ be⸗ 2. Herr, ich bin zu dir ge⸗ Dir ein lieblich Opfer heißt; kommen, Heilige du Mund und Ohr, Werl Komme du nun auch zu mir! Zieh das Herz zu dir empor! ů Wo du Wohnung hast ge⸗ en, nommen, 4. Rede, so will ich ondien 17 ören, Da ist lauter Himmel hier: Und dein Wille werdẽ erfüllt; — Zieh in meinem Herzen ein, N Zater⸗ Laß es deinen Tempel sein! ichts laß Andacht ören, utter 3. Laß in Furcht mich vor dich Wenn der Brunn des Lebens treten, auillt; 5 ort oben Heilige du Leib und Geist, Speise mich mit Himmelsbrot, den ruh Daß mein Singen und mein Tröste mich in aller Not! er tut, Beten Benj. Schmolck 1672—1737. zu lobe 659—170 Mel, Gott des Himmels ꝛc. Heinr. Albert. 1642. — u— 1 274. MAA EIEIII..... — +* 2——— 1.— Hal- le ⸗ lu⸗ ja, schö⸗ ner Mor⸗gen, —— d ·te 65— kei ⸗ ne Sor⸗gen, pfor 1 t for ⸗te. E— ———— r te——.—.—..—. 2.—..— ——— schö- ner als man den- ken mag! der durch —— denn das ist ein lie ⸗-ber Tag, —— 4—— ier i 2+———— ir f DDDDD— sei ne. Lieb⸗ lich⸗keit mich im In ⸗ ner⸗ — 4—— II— 5 ö————— —— 25 sten freut. — 2. Süßer Ruhetag für alle, Zeit, in der viel Segen fließt, Sonntag, der voll Lichtes ist, Stunde voller Seligkeit, Heller Tag im dunkeln Tale, Du vertreibst mir alles Leid! Evang. Gesangbuch. 3 60 Sonntag und Gottesdienst. + 3. Ach wie schmeck' ich Gottes Güte Recht als einen Morgentau, Die mich führt aus meiner Hütte Zu des Vaters grüner Au; Da hat wohl die Morgenstund Edeln Schatz und Gold im Mund. 4. Ruht nur, meine Weltge⸗ schäfte! Bessres hab' ich heut zu tun, Denn ich brauche alle Kräfte, In dem höchsten Gott zu ruhn; Heut schickt keine Arbeit sich Als nur Gottes Werk für mich. 5. Dies soll in der Zionsstille Heute meine Arbeit sein, Daß ich sammle da die Fülle Von den höchsten Schätzen ein, Wenn mein Jesus meinen Geist Mit dem Wort des Lebens speist. 6. Herr, ermuntre meine Sinnen, 96 Liebster Jesu. Wirke selbst in meiner Brust, Laß mich Lehr und Trost ge⸗ winnen, Gib zu deinem Dienste Lust, Daß mir deines Wortes Schall Tief im Herzen widerhall'! 7. Segne deiner Knechte Lehren, Offne selber ihren Mund; Mach mit allen, die dich hören Heute deinen Gnadenbund, Daß, wenn man hier fleht und singt, Solches dir zum Herzen dringt 8. Gib, daß ich den Tag be chließe, Wie er angefangen ist! Segne, pflanze und begieße, Der du Herr 4* Sabbats ist, Bis ich einst auf jenen Tag Ewig Sabbat halten mag! Jonath. Krause 1701—1762 Joh. Rud. Ahle. 166 Herr, vor dei⸗nem An⸗ ge⸗ —— ver⸗wirf die Bit⸗ ten sicht hat die nicht, die dein . —— An⸗ dacht uns ver⸗ sam⸗ melt; Volk dir, Höch-ster, stam-melt! un= sie Hör auf —— Sonntag und Gottesdienst. 67 94 rust, DD „ S ust schwachen Lie⸗ der und sieh gnä-dig auf uns nie⸗der! Schal 2. Laß dein Wort, das hier 3. Dein Gebot mach uns be⸗ R erschallt, kannt Viele gute Früchte bringen Und hilf selbst es treulich üben, te Und mit göttlicher Gewalt Dich und den, den du gesandt, Tief in unsre Seele dringen; 96 fe Christum herzlich lieben, 5— Laß es unsern Sinn erneuen aß kein Schmerz und keine hören, Und das Herz mit Trost er⸗ Freude nd, freuen! Uns von deiner Liebe scheide! eht und Daniel Schiebeler 1741—1771. dringt— eigener Melodie. Joh. Karl Gerold, um 1800. IEEEEEE „ ho ⸗ va, Je ho: va, Je⸗ ho⸗ va, dei- nem Na⸗men sei Eh?⸗ re, Macht und —5 SIi —565 A⸗ men, A-men. Bis einst der Tem⸗ pel SSSSS die⸗ ser Welt auf dein Wort in Staub zer⸗ flt, 04 12— demeemem soll in un-sern Hal- len das Hei- lig, Hei⸗ lig, 3* 94——. 2. + I +7 I + 1 HH.—5 +— PZ I. 1* + W— —..2—. I— + L——.—2— 1— — 13..—— 1 4.— + 1 ** 33.—0 ö Hei ⸗lig er ⸗W schal ⸗ len. Hal-le⸗ lu⸗ 9⁰⁴ ja, Hal ⸗le⸗ lu ⸗ ja! Gottlieb Konr. Pfeffel 1736—1809. Mel. Alle Menschen müssen sterben. 1687. Q 4 Se DDDEDDRDD — Je⸗su, See⸗lenfreund der Dei⸗ nen, Son⸗ne wan⸗delnd un⸗ter den Ge⸗mei⸗ nen, die zu E—I 5 1 EEEESESESEEE ————.——— rech- tig⸗ kei der Ge⸗ rech tig ⸗ keit, komm zu uns, wir sind bei⸗ 22 4 4 E N —.——— XE„ i—0 42 * 22. 2⁴.—..— +—*** sam⸗men, gie ⸗ße dei⸗ ne Gei⸗stes⸗flam⸗men, gie⸗ ße .— é — f—— e ne„dr XXI—4—4+ + + I+ +—. L 35 ‚ Du, der Licht und Le⸗ben aus ü⸗ ber dies dein Got⸗tes⸗haus! 2. Komm, belebe alle Glie⸗ Komm entdeck uns in der Klarhei der, Gottes Herz voll Gnad und Kirche heilig Haupt; Wahrheit; Treibe aus, was dir zuwider, Laß uns fühlen allzugleich: Was uns deinen Segen raubt!„Ich bin mitten unter euch 1 —α—1 Sonntag und Gottesdienst. E 3. Laß sich die Gemüter kehren Zu dir, Glanz der Ewigkeit! Laß uns innigst nur begehren, Was uns dein Erbarmen beut! Laß dein Licht und Leben fließen Und in alle sich ergießen, Stärke deinen Gnadenbund, Herr, in jedes Herzens Grund! 4. Laß auch unsern Lehrer sehen Nur auf dich, Herr Jesu Christ! Laß die Hörer tief verstehen, Daß du selbst zugegen bist, Mild in jedes Herz zu kommen! Denn was nicht aus dir genom⸗ men Taugt, und wär' es noch so schön Nicht in deine Himmelshöhn. — O du Liebe 353575 Liebe. 5. Komm, o Herr, in jede Seele, 4 sie deine Wohnung sein, Daß dir einst nicht eine fehle In der Gotteskinder Reihn! Laß uns deines Geistes Gaben Reichlich miteinander haben, Offenbare heiliglich, Haupt, in allen Gliedern dich! 6. Was von dir uns zuge⸗ flossen, Müsse Geist und Leben sein; Was die Seele hat genossen, Mache sie gerecht und rein. Komm, o Jesu, uns zu segnen, Jedem gnädig zu begegnen, Daß in ew'ger Lieb und Treu Jedes dir verbunden sei! Mich. Hahn 1758—1819. O wie Rie wir uns der Stun⸗ de, da wir um aus dei⸗ nem heil'⸗gen Mun⸗ de Le⸗bens⸗ dir, Herr Je-su, nahn, wor⸗ te zu 56.66.— Laß uns heu=te nicht ver⸗ — V IIL rintn,v.—..——— ge⸗bens Hö⸗ rer dei⸗ nes Wor⸗tes sein, schrei⸗be selbst das ◻Vo Sonntag und Gottesdienst.—H—4 + 2— n 1.— 765 3 —65 1——— 1 + 1 — Wort des Le- bens tief in un⸗ sre Her- zen ein! 5. 2. Sieh, wir sitzen dir zu Füßen, 3. Nun so lege Licht und Liebe, Großer Meister, rede du; Kraft und Feuer auf dein Wort; Sieh, wir hören deiner süßen Laß es mit lebend'gem Triebe Rede heilsbegierig zu; In uns wirken fort und fort; 56 Lehr uns, wie wir selig werden, Hilf uns, daß wir treu bewahren, Lehr uns, wie wir unsre Zeit, Was wir in das Herz gefaßt, ũue Diese kurze Zeit auf Erden, Und laß andre auch erfahren, Nützen für die Ewigkeit! Daß du Lebensworte hast! Karl Joh. Phil. Spitta 1801-1859. ö ö Mel. Sieh, hier bin ich. Sieh uns fer- tig, ge⸗gen⸗wär⸗tig, an⸗ zu⸗ Dir zur Eh=re, uns zur Leh- re sind wir —— 0 ů—..— 5— ͥ be⸗ ten, Herr, vor dir! all ver⸗sam⸗melt hier. Herr, er-schei⸗ne! Groß und 9— * f II ——4—.— ⁴ 2—. SS —. Klei- ne, dei- ner Gna- de har⸗ ren wir. Um u ö 2. Hohe Stille, Segensfülle Deine Hallen Soll durch⸗ Dun Weht um uns an diesem Ort. schallen, en s Was zerstreuet Und entzweiet, Herr, Herr, dein lebendig Bleih' aus diesen Mauern fort; Wort. E Sonntag und Gottesdienst. 7¹ é 3. Sieh uns fertig, Gegen⸗ Offen deine Himmelstür! wärtig, Laß uns brennen Und er⸗ Anzubeten, Herr, vor dir! kennen: 5 Brich die Wolke, Zeig dem Ja fürwahr, der Herr ist hier! iebe/ Volke Karl von Gerok 1815—1890. be 26—4 Heut singt ꝛc. Nik. Hermann. 1560. 5 50ʃ7—— —.——— hren,———. 0 00 0 Eins hät⸗ ten wir von Her⸗ zen gern und * —H— 4 E 1859.——— wol⸗len un⸗ sern lie⸗ E recht in⸗ nig Dun a an⸗ V 1 ,,. + ce⸗ hen: ach lie⸗ber Gott, in dei⸗ nem Haus laß . —— ů N 1 1 — uns ge⸗ seg⸗- net ein und aus als dei⸗ ne — G — mnder ge⸗ hen! —— 2. Es ist doch nirgends in der 3. Hier legen wir den Wan⸗ Welt derstab Um unser Herz so wohl bestellt Und allen Staub der Erde ab Als hier, wo wir erscheinen, Und alle Mühn und Sorgen; Den schönen Gottesdienst zu Wir halten miteinander Rast schaun Und laden uns bei dir zu Und an dem Wort uns zu erbaun, Gast Womit du dienst den Deinen. Und fühlen uns geborgen. Sonntag und Gottesdienst. U E 4. Da wird das Herz so freu⸗. Ach komm und sei uns Burg denvoll und Hort Und weiß nicht, wie es danken Und laß von deinem lauternWort soll; Uns nichts auf Erden treiben, Da beten wir und singen, Und segne gnädig unsern Gang, Um dir mit aller Engel Heer Damit wir unser Leben lang Demütig Lob und Preis und Ehr Bei deinem Haus verbleiben! Als Opfer darzubringen. Julius Sturm 1816—1896. 2. Zum Schluß des Gottesdienstes. ——·3 Melodie. Christ. Gregor. 1763. 1784. ——— 4— .—....—.——.—.— Hi. ,e Die Gna⸗ de un⸗ sers Herrn Je-su Chri⸗ ————. sti und die Lie-be Got⸗ tes und die Ge⸗ IDPDPD meinschaft des heil'gen Gei ⸗ stes sei mit uns 21 len, 9 7.—...c— ————— l mit uns al-len. A- men. 2. Kor. 13, l3, I I + II 50905 Valet will ich dir geben. ih u. Teschner. 16144. 7— 32— PP‚PP.PI.. 75— Laß dein mich sein und blei⸗ ben, du treu⸗ er ö von dir laß nichts mich trei⸗ben, halt mich bei 1 O Sonntag und Gottesdienst. 73 Bur II EE— R..—. .—ᷣ 11—1—— Wort Gott und Herr; hen/ dei ner Lehrz Herr, laß mich nur nicht wan⸗ken, gib hang,0—— ng ICꝗIJIHI‚.JDD en! ᷓn Besn-ddet S.....I 1896 mir Be⸗stän⸗dig ⸗ keit; da⸗ für will ich dir dan⸗ 2—.— II .—4 +— + 5 II .——55———— + + III H—1.—. 0— 17³⁸⁶ ken in al⸗le E⸗wig= keit! —— Nik. Selnecker 1530—1592. —.— —. Mel. Liebster Jesu. Joh. Rud. Ahle. 1664. hri⸗ 53 9.—.— r — 4———— ———.— Un⸗sern Aus⸗ gang seg⸗ ne, Gott, un⸗sern Ge⸗ seg⸗ ne un-ser täg⸗ lich Brot, seg- ne 9 *—— I 1I. 5 —— 1ů40——— E EI — 1 E—— 1—05 gang glei⸗cher⸗ ma ßen, „ser Tun und Las sen, seg ne uns mit SE sel' gem Sterben und mach uns zu Him-mels⸗- er ⸗ben! Hartmann Schenk 1634—1681. na Liebster Jesu. Joh. 555 Ahle. 1664. 545 3. SISSI. doa Höch⸗ster Gott, wir dan⸗ken dir, daß du Gib uns Gna- de, daß auch wir nach dem⸗ —— Sonntag und Gottesdienst.— . r=EreErd Earl, uns dein Wort ge⸗ ge⸗ ben. sel ⸗ ben hei⸗ lig le ⸗ ben; gib dem Glauben 9— —— +.— H———— +L—4 IIII sol⸗che Stär⸗ke, daß er tä⸗ tig sei durch Wer⸗ke! 2. Uns, o Vater, lehrest du, 3. Gib uns, eh' wir gehn nach Was wir tun und glauben sollen. Haus, Schenk uns deine Kraft dazu, Deinen väterlichen Segen, Gib zum Wissen auch das Wollen Breite deine Hände aus, Und zum Wollen das Voll⸗ Leite uns auf deinen Wegen, bringen, Laß uns hier im Segen gehen, So wird alles wohl gelingen! Dort gesegnet auferftehen! Joh. Adam Haßlocher 1645—1726. E E Mel, Wie schön leucht't uns ꝛc. Phil. Nicolai? 1598. 6 +———+ E DSS.——— Herr un ⸗äser Gott, dich lo- ben O dir sei un⸗sre Le-bens⸗ , dn nn — wir, Herr un ⸗ser Gott, wir dan⸗ken dir die zeit, die uns noch ü⸗ brig 15 ge⸗ zu —— Fei er die⸗ ser Stun-de. ei⸗ nem ew'⸗-gen Bun ⸗de. Hilf uns kämp⸗ fen U Sonntag und Gottesdienst 77 * E I + IEI bis zum Ster ben, daß als Er⸗ ben zu den Hö hen 9 0 2259—0—— ů— +I —————— einst wir sie⸗ gend auf⸗wärts Then! Joh. Christ. Herm. 1i 1768—1834. Mel. Wihn megen Gott Joh. Heinr. Böhner? 1785. 4—.— 2— Se Er + 2—7 — Laßt uns nun mit Je⸗ su zie⸗ hen durch das In des Lebens Kampf und Mũ⸗ hen strahlt der — + ** 1 +—— + .. —.—.—.—— utzie. Tarer ert dunk⸗=le al der Zeit! 7 Stern der E⸗wig ⸗keit. Laßt uns hier im Glauben 2 NV 21 7 ů 2 4—.. 4.— A —.— wandeln, Je⸗=su Lieb in un⸗ ster Btust! Es sei un⸗ sre höch-ste Lust, Gott zu fürchten, recht zu handeln. Sa⸗ ·zu ——..IIIIIT bilf uns. uns, 95 uns Kraft, Herr, auf un srer Pil⸗ger⸗schaft! 76 Sonntag und Gottesdienst. O Oder: Mel. Lasset uns den Herren ꝛe. Joh. 2——— 164⁴1. 5 +—— Laßt uns nun mit Je=su herher durch das In des Le⸗bens Kampf und Mühen strahlt der —— A— + .PPPP F I— 20 dunk⸗le Tal der Zeit! — Stern der E-wig ⸗ keit. Laßt uns hier im [r Glau⸗ben wan⸗deln, Je⸗ su Lieb in un: srer — N —— E.—I. +— P‚DD Brust! Es sei un⸗ ste höch⸗ste Lust, Gott zu 2—5 WW. 1—.— SDSIIANI—+— fürch⸗ten, recht zu han⸗deln. Da- zu hilf uns, gib uns Kraft, 2 auf un⸗ 1— Pil⸗ gersschaftt Joh. Christ. Herm. Gittermann 1768—1834. ö— Advent. 77 IV. Advent. 55,—— Melodie. 17⁰4. —.H 4. o 0 0—.— hoch die Tür, die To ⸗ re ——— ISPIPIPIPII weit Es kommt der 92— der Herr ·lich⸗ keit ein H— Nr 558———— .SDSDPII Kö- nig al ⸗ ler Kö nig⸗reich', ein Hei⸗land SSEEE al ⸗ler Welt zu⸗gleich, der Heil und Le⸗ ben H — 2 SSDSSSIII — mit sich bringt; der⸗ hal'ben jauchzt, mit Freu⸗ den 85 E.—— I .—..— 48. Ge ⸗ lo⸗ bet sei mein Gott, mein EE SRSDSESES —.. Schöp ⸗ fer Leich von Rat! 2. Er ist gerah. ein Helfer Sein' Königskron ist Heiligkeit, Sein Szepter ist Barmherzigkeit, Sanftmtugreit is alen Gefährt, All unsre Not zum End er bringt; + Advent. — Derhalben jauchzt, mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott, Mein Heiland groß von Tat! 3. O wohl dem Lande, wohl der Stadt, Die diesen König bei sich hat; Wohl allen Herzen insgemein, Wo dieser König ziehet ein! Er ist die rechte Freudensonn, Bringt mit sich lauter Freud und Wonn. Gelobet sei mein Gott, Mein Tröster früh und spat! 4. Macht hoch die Tür, die Tore weit! Das Herz zum Tempel macht bereit; Die Zweige der Gottseligkeit 56 Zeuch ein ꝛc. Streut hin mit Andacht, Lust und Freud, So kommt der König auch zu euch, Bringt Heil üui Leben mit zu⸗ gleich. Gelobet sei mein Gott Voll Rat, voll Tat, voll Gnad! 5. Komm, o mein Heiland Jesu Christ, Des Herzens Tür dir offen ist; Ach zeuch mit deiner Gnade ein, In Freundlichkeit auch uns er⸗ schein! Dein heil'ger Geist uns führ' und leit Den Weg zur ew'gen Seligkeit, Dem Namen dein, o Herr, Sei ewig Preis und Ehr! Georg Weissel 1590—1635. Joh. 44652 1653. 88 e—— 0 0 Mit. Menschen⸗ kin⸗ der, das Bald wird das Heil der 6 der, der DD Herz in euch be⸗ stellt! der⸗ star⸗ ke Held, den Gott aus Gnad al⸗ SDIEEEEE lein der Welt zum Licht und Le⸗ ben ver⸗ spro⸗chen führ' ligkeit. rr/ 9—1635. r. 1653. —. das E Advent. 79 —4— 6.—.— hat zu 2. Bereitet doch fein tüchtig Den Weg dem großen Gast, Macht seine Steige richtig, Laßt alles, was er haßt, Macht eben jeden Pfad, Die Täler all erhöhet, Macht niedrig, was hoch stehet, Was krumm ist, macht gerad! 3. Ein Herz, das Demut übet, Bei Gott am höchsten steht; Ein Herz, das Hochmut liebet, Mit Angst zu Grunde geht; ge⸗ ben, bei Mel. Zeuch ein ꝛc.; oder wie bei Nr. 60. al⸗ len keh⸗ren Ein Herz, das richtig ist Und folget Gottes Leiten, Das kann sich recht bereiten, Zu dem kommt Jesus Christ. 4. Ach mache du mich Armen In dieser Gnadenzeit Aus Güte und Erbarmen, Herr Jesu, selbst bereit! a0 in mein Herz hinein, ach es zu deiner Krippe, So werden Herz und Lippe Dir ewig dankbar sein! Valentin Thilo 1607—1662. Joh. Crüger. 1653. 891 —— 246.. 0 0 Auf, auf, ihr Reichsge⸗ nos- sen, der Emp⸗fangt ihn un⸗ ver⸗ dros⸗ sen, den ꝗ Kö⸗nig kommt her ⸗ an! gro⸗ßen Wun⸗der ⸗mann! Ihr Chri⸗sten, geht her⸗ 9 2—.— * + I——.— + I.— für, laßt uns vor al⸗len Din⸗-gen ihm Ho ⸗si⸗ Advent. 7 9— 2 I EEE EE .— I an⸗ na sin⸗- gen mit 2. Auf, ihr betrübten Herzen, Der König ist gar nah; Hinweg allAngst und Schmerzen, Der Helfer ist schon da! Seht, wie so mancher Ort Hochtröstlich ist zu nennen, Da wir ihn finden können In Nachtmahl, Tauf und Wort! 3. Auf, auf, ihr Vielgeplagten, Der König ist nicht fern! Seid fröhlich, ihr Verzagten, Dort kommt der Morgenstern! Der Herr will in der Not Mit reichem Trost euch speisen, Er will euch Hilf erweisen, Besiegen gar den Tod. 4. Seid fromm, ihr Unter⸗ tanen, Der König ist gerecht! Laßt uns die Weg' ihm bahnen, Macht sie zum Einzug recht! Fürwahr, er meint es gut, Drum lasset uns die Plagen, Die er uns schickt, ertragen Mit unerschrocknem Mut! 5. Frisch auf, ihr Hochbe⸗ trübten, Der König kommt mit Macht! An uns, die Herzgeliebten, Hat er schon längst gedacht. Nun wird nicht Angst noch Pein hei⸗ li⸗ ger Be= gier! Noch Zorn hinfort uns schaden, Dieweil uns Gott aus Gnaden Läßt seine Kinder sein. 6. So eilt mit schnellen chritten, Den König selbst zu sehn! Er kommt in unsre Mitten Stark, herrlich, sanft und schön. Nun tretet all heran, Den Heiland zu begrüßen, Der alles Kreuz versüßen Und uns erlösen kann! 7. Der König will bedenken Die, so er herzlich liebt, Mit köstlichen Geschenken, Als der sich selbst uns gibt Durch seine Gnad und Wort. Ja, König hoch erhoben, Wir alle wollen loben Dich freudig hier und dort. 8. Nun Herr, du gibst uns reichlich, Wirst selbst doch arm und schwach, Du liebest unvergleichlich, Du gehst den Sͤindern nach. Wir wollen dir allein Die Stimmen hoch erschwingen, Ein Hosianna singen Und ewig dankbar sein. Joh. Rist 16071667. Advent. — Mel. Aus meines Herzens Grunde; oder wie bei Nr. 59. Weltlich? 1598. — ů— 60 59——— rin—— +————+ 2.— 000 Nun jauch-⸗zet all, ihr From⸗ weil un⸗-ser Heil ge ⸗ kom⸗ Q 73— 2 7 5, 2 men, in die ser Gna⸗den- zeit, War men, der Herr der Herr-lich ⸗ keit; EE..—— + V. oh ne stol ze Pracht, doch mäch:tig, zu ver⸗ .——— .——.——— — =— hee ⸗ ren und gänz⸗ lich zu zer ⸗ stö⸗ +*.————ezW SIS‚DISISESESESESESESESESESSSSS des 2. Kein Szepter, keine Krone Sucht er in dieser Welt, Auf hohem Himmelsthrone Ist ihm sein Reich bestellt. Er will hier seine Macht Und Majestät verhüllen, Bis er des Vaters Willen Im Leiden hat vollbracht. 3. Ihr Mächtigen auf Erden, Nehmt diesen König an; Soll euch geholfen werden, ren Teu⸗ fels Reich und Macht! So geht die rechte Bahn, Die führt zum Himmelslicht! Sonst, wenn ihr ihn verachtet Und nur nach Hoheit trachtet, Trifft euch sein Strafgericht. 4. Ihr Armen und Elenden In dieser bösen Zeit, Die ihr an allen Enden Müßt haben Angst und Leid: Seid dennoch wohlgemut! Laßt eure Lieder klingen, Advent. E Dem König zu lobsingen, Verwandeln wird in Freud. Er ist das höchste Gut! Er ist's, der helfen kann; Macht eure Lampen fertig, 5. Er wird nun bald erscheinen Seis seiner stets gewärtig, In seiner Herrlichkeit, Er ist schon auf der Bahn! Der euer Leid und Weinen Mich. Schirmer 1606—1673. Mel. Valet will ich dir geben. Melchior Teschner. 1614. bl EEE Wie soll ich dich emp-fan⸗ gen und wie be o al-ler Welt Ver⸗lan⸗ gen, o mei=ner — Sa 1 2— Je⸗su, Je⸗su, f0 e den 203 +* 2 —f½ —. 2 — gött⸗lich Licht mir bei, da⸗ mit, was 95 er ⸗ gö⸗ + V +I L 2 TI + 1— II ———4 V.———2————a&—11.— Wsi** * tze, mir kund, o Hei⸗land, seil 2. Dein Zion streut dir Palmen 3. Was hast du unterlassen Und grüne Zweige hin, Zum Trost mir und zur Freud? Und ich will dir in Psalmen Als Leib und Seele saßen Ermuntern meinen Sinn. In ihrem größten Leid, Mein Herze soll dir grünen Als mir das Reich genommen, In stetem Lob und Preis Wo Fried und Freude lacht, Und deinem Namen dienen, Bist du, mein Heil, gekommen So gut es kann und weiß. Und hast mich froh gemacht. —⁷ Advent. —— 4. Ich lag in schweren Banden, Du kommst und machst mich los; Ich stand in Spott und Schanden, Du kommst und machst mich groß Und hebst mich hoch zu Ehren Und schenkst mir großes Gut, Das sich nicht läßt verzehren, Wie Erdenreichtum tut. 5. Nichts, nichts hat dich ge⸗ trieben Zu mir vom Himmelszelt Als dein getreues Lieben, Womit du alle Welt In ihren tausend Plagen Und großen Jammerlast, Die kein Mund kann aussagen, So fest umfangen hast. 6. Das nimm dir recht zu Herzen, Du hochbetrübtes Heer, Bei welchem Gram und Schmerzen Sich häufen mehr und mehr! Seid unverzagt, ihr habet Die Hilfe vor der Tür; Der eure Herzen labet Und tröstet, steht allhier! 7. Ihr dürft euch nicht be⸗ mühen Noch sorgen Tag und Nacht, Wie ihr ihn wollet ziehen Mit eures Armes Macht. Er kommt, er kommt mit Willen, Ist voller Lieb und Lust, All Angst und Not zu stillen,‚ Die ihm an euch bewußt. 8. Auch dürft ihr nicht er⸗ schrecken Vor eurer Sündenschuld; Nein, Jesus will sie decken Mit seiner Lieb und Huld. Er kommt, er kommt den Sündern Zum Trost und wahren Heil, Schafft, daß bei Gottes Kindern Verbleib' ihr Erb und Teil. 9. Was fragt ihr nach dem chreien Der Feind' und ihrer Tück? Der Herr wird sie zerstreuen In einem Augenblick. Er kommt, er kommt, ein König, Dem alle Macht und List Der Feinde viel zu wenig Zum Widerstande ist. 10. Er kommt zum Welt⸗ gerichte, Zum Fluch dem, der ihm flucht, Mit Gnad und süßem Lichte Dem, der ihn liebt und sucht. Ach komm, ach komm, o Sonne, Und hol uns allzumal Zum ew'gen Licht, zur Wonne In deinen Freudensaal! Paul Gerhardt 16071676. 84 Advent. 400 Waaidit Melodie. 1693. — 1— 3.5 Gont Dank durch al=le Welt, der sein ... hält und der Sün der 3 Wort be⸗ stän⸗ dig — Trost und Rat zu uns her- ge= sen- det hat! 2. Was der alten Väter char Höchster Wunsch und Sehnen war, Was sie haben prophezeit, Ist erfüllt in Herrlichkeit. 3. Zions Hilf und Abrams Lohn, Jakobs Heil, der Jungfrau ohn Gottes Sohn, der starke Held Hat sich treulich eingestellt. 4. Sei willkommen, o mein Heil! Hosianna, o mein Teil! Richte du auch eine Bahn Dir zu meinem Herzen an! 5. Zeuch, du Ehrenkönig, ein, Es gehöret dir allein; Mach es, wie du gerne tust, Rein von aller Sündenlust! 6. Und wie deine Ankunft war Voller Sanftmut immerdar, Also sei auch jederzeit Deine Sanftmut mir bereit. 7. Tröste, tröste meinen Sinn, 6², —9t pPfFIfI —.—— 4— Weil ich schwach und blöde bin, Und des Satans Macht und List Sich gar hoch und kühn ver⸗ mißt! 8. Laß mich, wenn du Lebens⸗ fürst Prächtig wieder kommen wirst, Freudig dir entgegengehn Und vor dir gerecht bestehn! Heinrich Held 1620—1659. ¼ Advent. E 11üüiüt Herz, ermuntre dich ꝛe. Karl Friedr. Schulz? 1785. —— ——— 2 +—„ 63— 1222—.— SSSSI.... —— Er kommt, er kommt; geht ihm ent ⸗ ge⸗ er bringt euch Le⸗- ben, Heil und Se⸗ ETTR——5 in + I— 2—. 1 + ESESEEEEE + gen! Der Hei⸗land al ⸗ler Welt er⸗ scheint/ gen. Ehrt ihn, der Menschen größ⸗ten Freund, der 7*.— I—.—.— ———H½. P das Ge- setz für uns er⸗ füllt und ster⸗ bend EN— II ———————— *—. un⸗ sern Jam-mer stillt! 2. Er kommt, der Glanz von jenem Wesen, Das ewig und unsichtbar ist; Aus seinenTaten kann man lesen, D Daß er die Menschen nicht vergißt; Durch seine Niedrigkeit erhebt Gott alles, was im Staube lebt. 3. Er kommt, der Freund ver⸗ lorner Sünder, Als Friedefürst, Kraft, Rat und ld eld, Der einst als Todesüberwinder Erlöste durch sein Blut die Welt. Lobsinget ihm! Er heißt und ist Der treue Mittler Jesus Christ. 4. Empfanget ihn, schenkt eure Herzen Ihm, eurem großen König, gern! ie hier die Gnadenzeit ver⸗ scherzen, Sehn ihn einst dort als ihren Herrn, Wo er als ernster Richter spricht: Weicht, weicht von mir, ich kennꝰ euch nicht! 5. Mein Heiland, komm, mein Herz steht offen, Zieh, s anftmutspoller König, ein! Was außer dir die Menschen hoffen, 86 Advent. Ist Eitelkeit und leerer Schein; Komm, meine Hoffnung fest zu Dein Reich nur schenkt Ge⸗ gründen, rechtigkeit Die dein Verdienst dem Und göttliche Zufriedenheit. Glauben gibt! Mein größtes Glück, mein letztes 6. Laß deine Liebe mich emp⸗ Wort finden, Sei: Jesus ist mein Fels und Mit der du diese Welt geliebt! Hort. Joh. Friedr. Mudre 1756—1810. Mel. Wie groß ist des Allmächt'gen ꝛc.—— 755—17 87. 4 SSSS. ο—ο Was wär' ich oh-ne dich ge⸗ we⸗ sen, Zu Furcht und Ang⸗sten aus ⸗-er ⸗le⸗sen Q D‚D E. und oh ⸗ne dich was würd' ich sein? ständ' ich in wei⸗ter Welt al=lein. 5—— SSSEEEEEEEEEEEE si⸗ cher, was ich lieb⸗te, die Zu⸗kunft wär' ein Richt wüßt' ich I—— I E 2•5% —— —— dunk⸗ bSchiund m und wenn meinHerz sich tief be⸗trüb⸗te, I wem tät' ich mei⸗ne Sor⸗ ge kund? U Adoent. 14 O der: — 2— 2 1+2. 1— — 7 4— E.. 6—— + V———.——4.— 40— + —.— E ⸗we ⸗ sen, und Zu Furcht und Ang-sten aus ⸗er ⸗le⸗ sen ständ' ——.—————— pa nnri SSS ——————— — D oh⸗ ne dich was würd' ich sein? ich in wei⸗ ter Welt al-lein. Nichts wüßt' ich Q N— — EI—— 2⁴5 EE . AII 1 XV E1—— 4.——1 Va + 430 2 2* 2* 6 si⸗ cher, was ich lieb⸗te, die Zu⸗kunft wär' ein 9— V I + +—— +— h. 1— DSISI SSII‚—— reee. —½̈— 1— 2 . dunk⸗ ler Schlund, und wenn mein Herz sich tief be⸗ trüb⸗te, 12— + 2 wem tät' ich mei⸗ ne Sor⸗ ge kund 2 2. Doch du hast dich mir kund⸗ 3. Das Leben ward zum gegeben, Liebesbunde, Und deiner bin ich nun gewiß; Du wecktest Lieb und Himmels⸗ 1 H—. ——3 —— — —.. — Du wandeltest in lichtes Leben lust; Die bodenlose Finsternis. Ein heilend Kraut wächst jeder Wohl dem, dem du sein Heil Wunde, geworden! Und freudig klopft des Dulders DasSchicksal ist verkläͤrt für ihn; Brust. Durch dich muß ihm an allen Für alle deine tausend Gaben Orten Bleib' ich dein demutsvolles Ein Paradies, o Heiland, blühn. Kind, 88 Advent.— Gewiß, dich unter uns zu Und fühlen uns mit Gott ver⸗ hhaben, wandt. Wenn zwei ni versammelt 3. Noch schwebt in wunder⸗ —— samem Glanze 4. Du kamst, ein Heiland, ein Dein Licht und Vorbild vor uns Befreier, hier. Ein Menschensohn voll Lieb und Gerührt von deinem Dornen⸗ Macht/ kranze Und hast ein allbelebend Feuer Und deiner Treue danken wir. In unserm Innern angefacht. Ein jeder Mensch ist uns will⸗ Nun sehn wir erst den Himmel kommen, offen Der deine Hand mit uns ergreift Als unser altes Vaterland Und, in dein Herz mit aufge⸗ Und können froh im Glauben nommen, hoffen Zur Frucht des Paradieses reist Nach Friedr. von Hardenberg(Novalis) 1772—1801. Mel. Was 2—— du 228 ꝛc. Franz um 5. 0 65— 2———— 2— Dein Kö=nig kommt in nie⸗dern Hül-len, ———..—, e, L. PSPDSPSPSPIPIPI Weuseat rän tig 0 der 44 4 2—0 Itang In ihn froh, I Fe ru⸗ ili lem! Trag ihm ent⸗ ge⸗ gen SDSDSDSDISSE. —.— Frie⸗ dens⸗ pal⸗ ·men, be⸗streu den Pfad mit grä⸗ nen EII Advent. 3 tt ver⸗ inder⸗ lanze vor uns nen⸗ wir. will⸗ ergreift aufge⸗ 8 reift. —1801. Zuttstet ¹——. SSSII Hal-men, so ist's dem Her-ren an⸗ ge⸗ kuehnel 2. O mächt'ger Herrscher ohne Du kommst, auf den empörten eere, Triften Gewalt'ger Kämpfer ohne Des Lebens neuen Bund zu Speere, stiften, O Friedensfürst von großer Und schlägst in Z Sand und Macht, Es wollen dir der Erde Herren Den Weg zu deinem Throne 5. O Herr von großer Huld sperren; und Treue, Doch du An ihn ohne O komme du auch jetzt aufs Schlacht. neue Zu uns, die wir sind schwer ver⸗ 3. Dein Reich ist nicht von stört! dieser Erden, Not ist es, daß du selbst hienieden Doch alle Erdenreiche werden Kommst, zu erneuen deinen Dem, das du gründest, unter⸗ Frieden, tan. Dagegen sich die Welt empört. Bewaffnet mit des Glaubens Worten 6. O laß dein Licht auf Erden Zieht deine Schar nach den vier siegen, Orten Die Macht der Finsternis er⸗ Der Welt hinaus und macht dir liegen Bahn. Und lösch der Zwietracht Glimmen aus, 4. Und wo du kommest her⸗- Daß wir, die Völker und die gezogen, Thronen, Da ebnen sich des Meeres Vereint als Brüder wieder Wogen, wohnen Es schweigt der Suam, von dir In deines großen Vaters bedroht. Haus! Friedr, Rückert 17881866. Advent. Mel. Freu dich sehr ꝛc. 155⁵⁴. —.— + Du, des Zu-kunft einst er-⸗fleh-ten du bist un-ter uns ge⸗- tre ⸗ten, —7— SSDSSS............. 40⁰7 Tau 2 ⸗sen ⸗ de in Is ⸗ ra: el, Chri⸗-stus und Im ⸗- ma⸗- nu= el. SSDID— teu⸗ ern Gnaden- zeit! Nun ist al⸗ len Heil be⸗reit, * — — —— 12———— ISISIIIIII....... · + 2———.—. nun soll kei⸗ ner hilf⸗ los kla ⸗gen, kei⸗ner — 4 +————— —.—.—.—.—4 D +*— L I——..— I hoffsnungs⸗-los ver⸗ za ⸗ gen. 2. Aber der der Welt erschienen, Grüßet mit holdsel'gem Worte; Wie vom Vater er gesandt, Doch man weist ihn schnöde fort. Wandelt mitten unter ihnen Wer nicht fühlt, was ihm ge⸗ Vielen fremd und unbekannt; bricht, Unbeachtet läßt man ihn Dem gefällt der Helfer nicht; Seinen Weg vorüberziehn; Wer nicht in sein Herz will gehen, ft er, will man ihn nicht hören, Läßt den Heiland draußen stehen. Läßt in Sünde sich nicht stören. 4. Kennt ihr ihn, der uns zu 3. Und er klopft an manche retten Pforte, Von dem Thron des Vaters kam Suchet Eingang hier und dort, Und, damit wir Frieden hätten, Advent.— 6 1554¼. Unsre Strafe auf sich nahm? Du sollst von uns aufgenommen, Lebt ihr als sein Eigentum n aufgenommen sein! Ihm zur Freude und zum Ruhm? Sieh, zum Einzug öffnen wir — Seid auch ihr schon angeschrieben Freudig unsre Herzen dir; Unter denen, die ihn lieben? Komm, o komm, darin zu 30 wohnen, ten, 5, Hosianna, sei willkommen, Ja als König drin zu thronen! —— Heiland, kehre bei uns ein, Karl Joh. Phil. Spitta 1801—1859. Mel. Lobe den Herren, den mächtigen ꝛc. 1665. 1668. 9⁰4* der b de, E, Le, rr. Li.— , in nn dertn n. Fe dü e —.— ⁰n Kö⸗nig der Kö⸗- ni⸗ ge, sei uns im — Nicht bei den En⸗geln er-schei⸗ nest du, :reit, 11118— .II......... —.— H DSIDIDIRDITITITITTITTT—.— —— Stau⸗be will ⸗ kom ⸗ men! 5„ Lin nicht bei den From⸗ men; Sün ⸗der sindes wm, — 4 5——55 2—— D—.———— —— RR wo du auf nie⸗dri⸗-ger Spur huldreich den 9 4—— Wore de fott.* DED m ge⸗ Ein⸗zug ge ⸗ nom ⸗ men. 2. Heil uns, das Leben will 3. Seliger Anblick, wie mild icht; arm und in Sanftmut er⸗ auf den irdischen Auen gehen, scheinen; Läßt der Beherrscher der stehen. Herrlichkeit will mit dem Elend himmlischen Heere sich ins zu sich liebend vereinen. schauen! Ehre sei dir! Seht, er empfäht rs kam Anders, Herr, würden ja wir Liebevoll Gruß und Gebet hätten, Ewiglich nimmer die Deinen. Aller, die kindlich ihm trauen. — Advent. — 4. Komm zu den Deinen, o Herr, die dich innig be⸗ gehren! Feinde noch triffst du genug, die das Herz uns beschweren; Aber dein Blick Scheucht sie allmächtig zurück. Hilf uns, du König der Ehren! 5. Hebe dein Antlitz auf deine versöhnte Gemeinde, Treibe hinweg die Verblendung, vernichte die Feinde, Bis wir befreit, Ganz dir zum Dienste bereit, Unserm Erlöser und Freunde! Mel. Lobe den Herren, den mächtigen ꝛc. 6. Pflanze die Palmen des Glaubens im Grunde der Seelen, Wo mit den Blüten sich reifende Früchte vermählen; Frieden und Ruh, Siegende Hoffnung dazu Laß dem Gemüte nicht fehlen! 7. Komm, Hosianna! So tönt dir's von Orten zu Orten. Komm, Hosianna! Begrüß unt mit gnädigen Worten! Dort nach dem Lauf Tu uns in Herrlichkeit auf, Jesu, die himmlischen Pforten! Alb. Knapp 1798— 1864. 1665. 1668. Wi 0 Auf, ihr Po⸗ sau⸗nen, das Na⸗ hen des der al⸗lent⸗ hal⸗ ben aufs neu⸗ e sein I T SESiESESSESESEIEEEEEE— Kö⸗nigs ver ⸗ kün det . 23 2*— Feu⸗ er ent ⸗ zün det! Je⸗ sus ist da, * ꝗ..SITTTT—.——— — + +—— + Lun. 2.— + 133 V 1. 1 + I +2. V. ö 2 v un ⸗ sre Er ⸗lö⸗-sung ist nah, Dun⸗ kel und 9—„—..— AI U Fin ⸗ster⸗nis schwin ⸗ det. O U Advent. 93 ö en des 2. Zion, Verkünderin, steige Zärtlich und warm de der hinan auf die Höhen! Trägt er die Lämmer im Arm, Laß, o Jerusalem, mächtig dein Treu wird die Schwachen er reifende 0 Rufen—. F leiten! ring es ans Licht, Ruf es und fürchte dich nicht: 5. aabhn ande aabs. 4hen u Kommt, euern König zu sehen! n ⸗ len! Daß es den Hirten zu suchen, fehlen! 3. Denn der Herr Herr kommt zu retten nicht triebe; So tönt gewaltig herniederge⸗ Was sich verlor, Orten. fahren, Hebt er voll Mitleid empor, zrüß un; Jesus wird herrschen und Gnade Daß es im Tode nicht bliebe. en! 7 2 en: und Recht offenbaren; 6. Offnet, ihr Völker, die Tore Bei ihm sein Lohn, dem König der E auf, Die unvergängliche Kron, Mö 50 0 10 18 d n 9 m pforten! Um ihn frohlockende Scharen.—— ninn h,. V 98.—1901 den Eingang verwehren! 4. Jauchzet und rühmet und Selige Ruh, 365. 1668 prediget's unter den Heiden, Liebe und Freude dazu —— Daß er als liebender Hirte die Will er den Herzen bescheren. —.. Herde wird weiden; Georg Friedr. Kayser 18171857. u. des Mel. Jesus, meine Zuversicht. Joh. Crüger? 1653. 1656. Q sein bo SSS. —.—.—.— —— Auf und ma ⸗che dich be⸗ reit, denn dein —— tu ihm auf die To⸗re weit, um ihn da— ᷣDDPF—3— 2 1— 2—— 2—.——— 25—— —*———. —= — Kö⸗ nig kommt ge⸗ gan⸗ gen;—* und wür⸗dig zu emp⸗ fan⸗ gen; ebzne fteu ⸗dig — ———— V ihm den — Pfad, wenn er dei⸗ nem Her⸗- zen naht! —L684⁴1 e 2. Denke, wie er für dich stritt Bett ihn sanft in deinem Herzen; Und den Frieden dir erworben, Gib mit demutsvollem Sinn Wie er EHmach und Schmerzen Dich ihm ganz zu eigen hin! litt Und am Kreuz für dich gestorben, 1. Laß iht Hnichn⸗ dannen Wie er ging zum Vater ein, alt ihn fest für alle Zeiten Daß du könntest selig sein! chlinge liebend dich um ihn 3. Nimm ihn auf, den hohen Und laß nichts von ihm dich G scheiden! a Zünd ihm an der Andacht Kerzen; Denn mit ihm kannst du allein Gönn ihm eine stille Rast, Glücklich hier, dort selig sein. Julius Sturm 1816—1896. Mel. Nun danket all und bringet ꝛc. Joh. Crüger. 1656. 0 E—— x— 9 44——.— —2—4—. —— i// du noch län⸗ger drau⸗ßen stehn, Ge⸗ Q —— 1 + SDPDSDSS...E......... seg⸗ ne ⸗ ter des Hernt Ich füh⸗ le dei⸗ nen —— 6 1 SSSSSSSI A⸗ tem wehn und weiß, du bist nicht fern. 2. Die Pforten sind weit auf⸗ Herr Jesu, komm, kehr ein bei mir, hur dich d getan i Wohn in mir, du allein! ür dich, du werter Gast. 4. Schließ aus die Welt Sieh meine Niedrigkeit nicht an 42— schließ alles aus, Und halte bei mir Rast! Was mich von dir noch trennt, 3. Mein brennend Herz ver⸗ Und mach meinHerz zum Gottes⸗ langt nach dir, haus Um ganz sich dir zu weihn. Bis an mein selig End! Jul. Sturm 1816—1896. herzen; dinn in! annen ten, ihn dich allein sein. —1896. r. 1656. n, Ge⸗ — . bei mir, ö zelt, 5 aus, trennt, Bottes⸗ 3—1896. Weihnachten. E V. Weihnachten. —— eigener Melodie. 45 15²⁴. SSS lo ⸗bet seist du, Je⸗ su Christ,daß du ———....—— SPSꝗSISISISISIIIIeeeeete...et—.— E .———————.——— + 2— Mensch ge- boren bist von ei⸗ ner Jungfrau, dasist wahr, des Hr + n freu⸗et sich der En⸗ gel 2. Des ew'gen Vaters einig ind Jetzt man in der Krippe find't, In unser armes Fleisch und Blut Verkleidet sich das ew'ge Gut. Halleluja! 3. Den aller Weltkreis nie beschloß, Der liegt in Mariens Schoß, Er ist ein Kindlein worden klein, Der alle Ding' erhält allein. Halleluja! 4. Das ew'ge Licht geht da herein, Gibt der Welt ein'n neuenSchein, Es leucht't wohl mitten in der Nacht Und uns zuLichtes Kindernmacht. Halleluja! Schar. Hal⸗-le⸗-lu- ja! 5. Der Sohn des Vaters, Gott von Art, Ein Gast in der Welt hie ward Und führt uns aus dem Jam⸗ mertal, Macht Erben uns in seinem Saal. Halleluja! 6. Er ist auf Erden kommen arm, Daß er unser sich erbarm' Und uns im Himmel mache reich Und lnnen lieben Engeln gleich. Halleluja! 7. Das hat er alles uns getan, Sein' groß' Lieb zu zeigen an; Des freu' sich alle Christenheit Und dank' ihm des in Ewigkeit. Halleluja! Martin Luther 1483—1546. 90 Weihnachten. O— é 64 Nach eigener Melodie. Joh. Schop? 1641. Wiek 72 3——— Dein DDDDDDRS—— ——— S— Ja se n Er⸗mun⸗tre dich, mein schwa⸗cher Für s ein gött⸗lich Kind, das Je- sus 42 PDPIPT.PII....T. SꝗSDIPIIPIPIIIIIIII 25 Geist, und tra- ge groß Ver⸗-lan ⸗ gen, U91 heißt, mit Freu⸗-den zu emp⸗fan ⸗ gen! Du ———*—— ö .— DD— 2—* IDEEre Dies ist die Nacht, da ⸗ rin es kam Vor n HA ů o.. Und SIIIII 60 und menschlich We sen an sich nahm, daß Mein 2—.————— 19.1—— Alssc i es mit Lieb und Treu ⸗e die gan⸗ze O laf — 2—— TI n n ——— EE II Welt er ⸗ freu ⸗ e. 2. Willkommen, Held aus Da⸗ Daß du, da wir verloren, 7² vids Stamm, Für uns bist Mensch geboren. Du König aller Ehren! Willkommen, Jesu, Gottes 3. O Gottes Sohn, wie konnt' 0 amm! es sein,— Ich will dein Lob vermehren, Dein Himmelreich zu lassen, Ich will dir all mein Leben lang Zu kommen in die Welt herein,— Von Herzen sagenPreis und Dank, Da nichts denn Neid und Hassen! — ⁵ Weihnachten. E 1641. ö dren. konnt' sen, herein, assen? Wie konntest du die große Macht/ Dein Königreich, die Himmels⸗ pracht, Ja selbst dein teures Leben Für solche Feinde geben? 4. O großes Werk, o Wun⸗ dernacht, Dergleichen nie gefunden! Du hast den Heiland hergebracht/ Der alles überwunden; Du hast gebracht den Gottes⸗ mann, Der Sturm und Wolken zwingen kann, Vor dem die Felsen splittern Und alle Himmel zittern. 5. O liebes Kind, o süßer Knab, Holdselig von Gebärden, Mein Bruder, den ich lieber habꝰ Als alles Gut auf Erden: Dich schließ' ich in mein Herz hinein, O laß es deine Wohnung sein, Warum sollt' ich mich ꝛc. Komm, komm, ich will beizeiten Die Herberg dir bereiten! 6. Mein Heiland, der vom Himmel kam Zur Freud mir und zum Leben, Du edler Zweig aus Davids Stamm, Was soll ich dir doch geben? Ach nimm von mir Leib, Seel und Geist, Ja alles, was Mensch ist und heißt; Ich will mich ganz verschreiben, Dir ewig treu zu bleiben. 7. Lob, Preis und Dank, Herr Jesu Christ, Sei dir von mir gesungen, Daß du mein Bruder worden bist Und hast die Welt bezwungen. ilf, daß ich deine Gütigkeit tets preis' in dieser Gnadenzeit Und mög' hernach dort oben In Ewigkeit dich loben! Joh. Rist 1607—1667. Joh. Georg Ebeling. 1666. ——— 73S ——.— 9⁰0 Fröh⸗ lich soll mein Her⸗ze sprin⸗ gen 2— H 22 25——.—— , d,;r, le rie —————————.—.— die⸗ ser Seit, da vor Freud al⸗le En⸗gel sin⸗-gen. Evang. Gesangbuch. 4 Weihnachten. 8. 6 iiiixi ——8006—— Laß m Hört, hört, wie mit vol- len Chö⸗ ren ab⸗ 3le Luft Meine ——————— —.——— EA u bi DDRn Ladt 68 ruft: Chri⸗stus ist ge ⸗ bo⸗ ren! Mich 2. Heute geht aus seiner 5. Die ihr schwebt in großen Wohl Kammer Leiden, Gottes Held, Sehet, hier— Der die Welt Ist die Tür 7⁴ Reißt aus allem Jammer. Zu den wahren Freuden! Gott wird Mensch, dir Mensch Faßt ihn wohl, er wird euch zu gute, führen 0 0 Gottes Kind, An den Ort, Das verbind't Da hinfort 4 Sich mit unserm Blute. Euch kein Kreuz wird rühren. 2 3. Nun er liegt in seiner Krippen, 6. Wer sich fühlt beschwert 8 Ruft zu sich im Herzen, Mich und dich, Wer empfind't ö Spricht mit süßen Lippen: Seine Sünd— * Lasset fahren, liebe Brüder, Und Gewissensschmerzen, M Was euch quält! Sei getrost! Hier wird gefunden, 885 Was euch fehlt, Der in Eil ö Bring' ich alles wieder. Machet heil ö 4. Ei so kommt und laßt uns Auch die tiefsten Wunden. er laufen, 7. Die ihr arm seid und elende 7 Stellt euch ein, Kommt herbei, Groß und klein, Füllet frei 2.2 Kommt mit großen Haufen! Eures Glaubens Hände! Liebt den, der vor Liebe brennet, Hier sind alle guten Gaben Aus a Schaut den Stern, Und das Gold, D Der uns gern Dran ihr sollt Di Licht und Labsal gönnet! Eure Herzen laben. Hale —. — unden, n. elende, Weihnachten. x 99 8. Süßes Heil, laß dich um, 9. Ich will dich mit Fleiß be⸗ fangen, wahren, Laß mich dir, Ich will dir Meine Zier, Leben hier Unverrückt anhangen! Und mit dir heimfahren; Du bist meines Lebens Leben; Mit dir will ich endlich schweben Nun kann ich Voller Freud, Mich durch dich Ohne Zeit, Wohl zufrieden geben. Dort im andern Leben. Paul Gerhardt 1607-1676. Mel. Du, des sich ꝛc.; oder: Vom Himmel hoch ꝛc.) 178⁴. Q V —— 1 1—..— DIEEEE X.—. I— + 1 S ö Wir sin⸗ gen dir, Im- ma⸗ nu⸗- el, du 4 4 +* 2—5 30 4—— 2—.—5 e, enn inm:n inenn Le⸗ bensfürst und Gna⸗den⸗quell, du Himmels⸗licht und ö** 4.——.— ————————— 2—35 e, e ——. di 11—. Mor gen⸗stern, du Sohn der Jungfrau, Herr der ENF — 75 V 61..—+ I. EII ——.. errn. Hal ⸗ le-lu⸗ ja! ) Die zweite Melodie(ohne„Halleluja“ am Schluß) s. bei Nr. 77. 2. Wir singen dir mit deinem 3. Von Anfang, da die Welt Heer gemacht, Aus aller Kraft Lob, Preis und Hat manches Herz nach dir ge⸗ x/ wacht, Daß du, o lang ersehnter Gast, Auf dich gehofft so lange Jahr' Dich nunmehr eingestellet hast. Der Väter und Propheten Schar. Gallelujal)(Hallelujal) 4* 1⁰⁰ Weihnachten. — 4. Nun bist du hier, da liegest d u, Hältst in der Krippe deine Ruh, Bist klein und machst doch alles groß, Bekleidst die Welt und kommst doch bloß. (Hallelujal) 5. Du bist der Ursprung aller Freud Und duldest so viel Herzeleid, Bist aller Heiden Trost und Licht, Suchst selber Trost und findst ihn nicht. (Hallelujal) 6. Ich aber, dein geringster Knecht, Ich sagẽ es frei und meinꝰ es recht: Ich liebe dich,— doch nicht so viel, Als ich dich gerne lieben will. (Hallelujal) 7. Der Will ist da, die Kraft ist klein; Doch wird dir nicht zuwider sein Mein armes Herz, und was es kann, Wirst du in Gnaden nehmen an. (Hallelujal) 8. Bin ich gleich schwach und sündenvoll, Hab' ich gelebt nicht, wie ich soll: Ei kommst du doch deswegen her, Daß sich der Sünder zu dir kehr', (Hallelujal) 9. Du bist mein Haupt, hin⸗ wiederum Bin ich dein Glied und Eigen⸗ tum Und will, so viel dein Geist mit gibt, Stets dienen dir, wie dir's be⸗ liebt. (Hallelujal) 10. Ich will dein Halleluja ier Mit Freuden singen für und fün Und dort in deinem Ehrensaal Soll's schallen ohne Zeit und ahl. (Hallelujal) Paul Gerhardt 1607—1675, Mel. O daß ich tausend ꝛc. 17³⁸ 0 ͤ 7⁰————————— u*.— Dies ist die Nacht, da mir er- schie⸗ das Kind, dem al ⸗le En⸗ gel die⸗ — das es ten an. ch und „ ch soll: en her, r kehr'. ot, hin⸗ Eigen⸗ ꝛist min s be⸗ leluja ind fün, nsaal und 7—1676 — Weihnachten. 101 3 1.——— SD 2— 555455— SSSIIT nen des gro- ßen Got ⸗tes Freundlich⸗keit; d nen, bringt ucht in mei⸗ ne Dun⸗kel⸗heit, 2. E 4'——.—. A I—4 — die⸗ses Welt⸗ und Him⸗mels ⸗ licht weicht wahr⸗lich +*— X 1 +L II ISIII 44v0——— D i H — tau⸗send Son⸗-nen nicht. 2. Laß dich erleuchten, meine 4. Laß nur indessen helle Seele, scheinen Versäume nicht den Gnaden⸗ Dein Glaubens⸗ und dein Liebes⸗ schein! licht! Der Glanz in dieser kleinen Höhle Mit Gott mußt du es treulich Streckt sich in alle Welt hinein; meinen, Er treibet weg der Höllen Macht, Der Sünden und des Todes Nacht. 3. In diesem Lichte kannst du sehen Das Licht der klaren Seligkeit; Wenn Sonne, Mond und Sternꝰ vergehen Vielleicht in einer kurzen Zeit, Wird dieses Licht mit seinem Schein Dein Himmel und dein Alles sein. Sonst hilft dir diese Sonne nicht; Willst du genießen diesen Schein, So darfst du sfei mehr dunkel ein. 5. Drum Jesu, schöne Weih⸗ nachtssonne, Bestrahle mich mit deiner Gunst; Dein Licht sei meine Weihnachts⸗ wonne Und lehre mich die hohe Kunst, Wie ich im Lichte wandeln soll Und sei des Weihnachtsglanzes voll! Kasp. Friedr. Nachtenhöfer 1624— 1685 1⁰² Weihnachten.— Mel. Lobe den Herren, den mächtigen ꝛc. 1665. 1668. 6.2 76—3——— aue ee, ar ο Jauch⸗zet, ihr Him⸗ mel, froh lo⸗cket, ihr W ohr Sin⸗get dem Herren, dem Hei⸗land der Nache Der d 1— E—5 er du SS En⸗gel, in Chö ⸗ ren! Menschen, zu Eh ⸗ren! Se⸗het doch da, 77 — 4— 1 I— ISISISIIIIIII... TT *—— 1— V——* I 1 e Gott will so freundlich undd nah zu den Ver⸗ ii— e lor nen sich keh ⸗ ren!— 2. Jauchzet, ihr Himmel, fro. 4. Hast du denn, Höchster, auch I 34 loct, alle Völker der Erden! meiner noch wollen ge⸗ Jq Gott und der Sünder, die sollen denken? 2. D zu Freunden nun werden. Du willst dich selber, dein Herz— Friede und Freud voll Erbarmen mir schenken, Bis da Wird uns verkündiget heut; Sollt' nicht mein Sinn Da sar Freuet euch, Hirten und Herden! Innigst sich freuen darin 3. Gott ist im Fleische! Wer Und sich in Demut versenken? Das 5 kann dies Geheimnis ver⸗ 5. König der Ehren, aus Liebe stehen? geworden zum Kinde, 3. N Hier ist die Pforte des Lebens Du, dem ich wieder mein Hers nun offen zu sehen. in der Liebe verbinde, So steh Gehet hinein, Du sollst es sein, Freunde des Kindes zu sein, Den ich erwähle allein! Er bete Die ihr zum Vater wollt gehen! Ewig entsag' ich der Sünde. —⁷ adt. x Weihnachten. 103 6. Treuer Immanuel, werd 7. Menschenfreund Jesu, dich auch in mir nun geboren! lieb' ich, dich will ich erheben; Komm doch, mein Heiland, denn Laß mich doch einzig nach deinem ohne dich bin ich verloren; Gefallen nur streben! Wohne in mir, Herr, nimm mich hin, Mache ganz eins mich mit dir, Gib mir, in kindlichem Sinn Der du mich liebend erkoren! Ewiglich dir nur zu leben! Gerh. Tersteegen 1697—1769. Mel. Vom Himmel hoch ꝛc. 1539. 77 5— ⁵0.—. EE 00 0 Dies ist der Tag, den Gott ge⸗macht; sein re. 9———J—I3—— werd' in al-ler Welt ge⸗dacht, ihn prei- se, was durch 1 — 7 0 7 2 ——5966550 u ü.—. 2——.— . 2 — —4 —4 II v— L Je⸗sum Christ im Him⸗mel und auf Er ⸗den Istl 2. Die Völker haben dein ge- 4. Herr, der du Mensch ge⸗ harrt, boren wirst, Bis daß die Zeit erfüllet ward; Immanuel und Friedefürst, Da sandte Gott von seinem Auf den die Väter hoffend sahn, Thron Dich Gott, mein Heiland, bet' Das Heil der Welt, dich, seinen ich an. Sohn. 5. Du, unser Heil und höchstes 3. Wenn ich dies Wunder Gut, fassen will, Vereinest dich mit Fleisch und So steht mein Geist vor Ehrfurcht Blut, still; Wirst unser Freund und Bruder Er betet an und er ermißt, hier, Daß Gottes Lieb unendlich ist. Und Gottes Kinder werden wir. 10⁴ Weihnachten.—— 6. Durch eines Sünde fiel Und Erde, die ihn heute sieht, 4.6 die Welt Sing ihm, dem Herrn, ein neues kein Ein Mittler ist's, der sie erhält. Lied! Trost Was zagt der Mensch, wenn der 8. Dies ist der Tag, den Gott ihn schützt, gemacht; Er se Der in des Vaters Schoße sitzt? Sein werd' in aller Welt gedacht, lb. 7. Jauchzt, Himmel, die ihr Ihn preise, was durch Jesum——.— ihn erfuhrt, hrist 5. C Den Tag der heiligsten Geburt, Im Himmel und auf Erden isth Ein Christ. Fürchtegott Gellert 1715—1769. Hat er Mel. Lobe den Herren, den mächtigen ꝛc. 1665. 1668. uns *„ 78—————— SSISIIIIIII 0 —e Eh⸗ re sei Gott in der Hö⸗ e, der Las⸗ 66 uns sin ⸗gen, ihr Brü⸗der, er 00c Q —— e 4..— t‚;ti;;h— 5. ö Herr ist ge bo ⸗ ren:— hat uns er ⸗ ko ⸗ ren, sein un; äufenn ..— 4.* EE und durch ihn se ⸗lig zu sein! Chri⸗ sten, wir ii 2— sind nicht ver lo⸗ 2. Schatten und Dunkel be⸗ deckten den Erdkreis, es irrten Völker umher wie die Herden, verlassen vom Hirten. Jesus erschien, ren. 3. Menschen, berufen durch Liebe die Gottheit zu ehren, Folgten der Zwietracht und haßten sich vor den Altären Jesus erschien, Nächte verschwanden durch ihn, Und es ward Friede durch ihni Die auch den Weisen verwirrten. Singet es laut ihm zu Ehren! IEU Weihnachten. 10⁵ sieht, 4. Gnade und Wahrheit ent⸗ Bis in das Grab nneues keimten des GöttlichenTritten, Stieg er vom Himmel herab, Trost————— trug er in Uns in den Himmel zu heben. ö der Weinenden Hütten. di de sa atte gleich ihnen geweint, nn Salber gekämpft und gelitten. Bedig ehug un n 5. Ehre sei Gott in der Höhe! Danket schon hier, den ist! Ein ewiges Leben Selige Brüder, mit mir: 5—1769, Hat er durch ihn, den Geliebten, Ehre sei Gott in der Höhe! 5. 1008 uns allen gegeben. Aug. Herm. Niemeyer 1754—1828. — 5 Heut singt ꝛc. Nik. Hermann. 1560. — 70 6 ere Eie der. er Brich an, du schö⸗ nes Mor⸗ gen⸗licht! Das 5.—————.— r. freun ist der al ⸗te Mor⸗ ⸗gen nicht, der täg⸗lich wie⸗ der⸗ 4 728————*—— , rerrininnnn uni nerineitrirlii irri, —*— 10— I..—.— 13 2 wir keh⸗ret; ein Licht von dem, der e-wig wacht, durch⸗ — 1——.— 55 —————————— —*E 5 bricht die lan-ge fin ⸗stre Nacht, ein Tag, der durch—— u ehren, und——— Iltären, ewig wäh ⸗ret. ch ihn 2. Es ist ein König, aller Welt Ein zartes Kind geboren. Ehren! Von Ewigkeit zum Heil bestellt, Er hat mit seiner Liebesmacht 106 Weihnachten. Den Fluch Reur und wieder⸗ bracht und sinnt? Das Reich, das war verloren. Geboren ist uns heut ein Kind 3. Nun ist der Himmel nimmer Das aller Heil soll werden. n.. 1 Wnim Willkommen, du ersehnter Held Der Lieb und Freiheit selge Zeit Du Licht und Trost der ganzen Ist mit ihm aufgegangen; Welt, Tin ewig festes Liebesband Willkommen uns auf Erden! Hält fortan jedes Haus und Land, Nach W1783— 1 Hält alle Welt umfangen. 25 Vom Himmel hoch ꝛc. 1509 80 ½—.—— SS..I.. ——1 0⁰ Em⸗ por zu Gott, mein Lob-ge⸗ fang! Er, —8 2— 6 1—— drrw. 2 2— dem das Lied der En⸗ ·gel klang, der ho⸗ he Zunt oa Q* — SSS 2* tag ist da; lob-sin-get ihm, Hal⸗ 208 34 Und führet uns mit sanfter Hand 2. Vom Himmel kam in Ein treuer Hirt, ins Vaterland dunkler Nacht, Der uns des Lebens Licht ge⸗ 4. Er, der jetzt bei dem Wun bracht; thront, Nun leuchtet uns Swahlue Hat unter uns ein Mensch ge⸗ ö Stra wohnt, Wie Morgenrot im dunkeln Tal. Damit auch wir im werden ö 3. Er kam, des Vaters Eben⸗ gleich bild, Auf Erden und im Himmelreilh Von schlichtem Pilgerkleid um⸗. Einst führet er zur Him⸗ üllt, melsbahn 4. Wer ist nun, der noch sorg den. ter Held ganzen Erden! enkendon ter Hand aterland m Vath⸗ nsch ge⸗ verden melreich rHim: hn O Weihnachten. 107 ö Uns, seine Brüder, auch hinan 6. Empor zu Gott, mein Lob⸗ Und wandelt unser Pilger⸗ gesang! kleid Er, dem der Engel Lied erklang, In Sternenglanz und Herrlich- Der hohe Freudentag ist da; keit. Ihr Christen, singt Halleluja! Friedr. Adolf Krummacher 1767—1845. Mel. Zeuch ein ꝛc. Joh. Crüger. 1653. ²•² + SI— E — 000 Der heil'⸗ge Christ ist kom⸗men, der des freun sich al le From⸗men am teu⸗ re Got ⸗ tes ⸗ sohn; 0 höch⸗sten Himanels„öthron. Auch was auf Er⸗ den —.— V —.—.———.— 2 SDSDPDPI.I.....IITITITI.I....83. *————————— 2 2—— ist, soll prei⸗ sen hoch und lo- ben mit al ⸗len 2. Das Licht ist aufgegangen, Verwaist und vaterlos, Die lange Nacht ist hin; Gott rufet selbst die Sünder Die Sünde liegt gefangen, In seinen Gnadenschoß. Erlöst ist Herz und Sinn, Er will, daß alle rein Die Sündenangst ist weg; Von ihrem alten Schaden, Der Glaube geht zum Himmel Vertrauend seinen Gnaden, Nun aus dem Weltgetümmel Gehn in den Himmel ein. Auf einem sichern Steg. 4. Drum freut euch hoch und 3. Nun sind nicht mehr die preiset, Kinder Ihr Seelen fern und nah! I Weihnachten. Der euch den Vater weiset, Der heil' ge Christ ist da. Er ruft euch insgemein Mel. Valet will ich dir geben. Mit süßen Liebesworten: Geöffnet sind die Pforten, Ihr Kinder, kommt herein! Ernst Moritz Arndt 1769-1860. Melchior Teschner. 1614. 8² .——— I 4 x—1 — .. 0 0 0 das Licht der Er⸗ füllt sind Stund' und Zei⸗ten, der neu e E⸗wig-kei⸗ten tritt auf die 2— —6— RE —. E⸗ ——— Tag bricht an; Sie⸗ ges⸗ bahn. Q Zur Mit⸗ter⸗nacht ver⸗schwie⸗gen hat — ᷓD ——— ———— 2 88 ein⸗ge⸗=stellt, die En⸗ gel Got⸗tes flie⸗ I II =— II 5.—— I 1— 7* 1 +I 2———— und ru⸗ Hn s in die Welt. gen 2. Hier liegt's im Mutterschoße Und ist noch schwach und klein; Nur zu geringem Lose Scheint es bestimmt zu sein, Als sollt' es sich verlieren In tiefer Dunkelheit, Und doch soll es regieren Die Welt in Herrlichkeit. 3. Es muß vor diesem Lichte Der Erde Glanz vergehn, Vor diesem Angesichte Die Sonne finster stehn. Sein still verborgnes Wesen Hat eine solche Macht, Daß Kranke drin genesen Und Totes neu erwacht. 4. Es freuen sich die Armen Die Müden in dem Schein; Es ladet voll Erbarmen Die Schwachen zu sich ein; Die Stolzen nur erquicken Sich nicht an seinem Strahl, E Epiphanien: Jesu Lehramt u. Wandel auf Erden. 10 Nur den verkehrten Blicken Den höhern Aufgang sehn! Ist dieses Licht zur Qual. O Jesu, Stern der Gnade, 3. O Licht, laß uns hienieden Des Vaters Glanz und Zier, Als deine Kinder stehn, O leucht auf unsre Pfade, Bis wir dereinst im Frieden Damit sie gehn zu dir! Heinr. Puchta 1808.-1858. auf Erden. Mel. Nun danket all und bringet ꝛc. Joh. Crüger. 1656. SSSSSSS — Auf, See⸗le, auf und säu⸗me nicht! Es 72— +—— IIFIIII... ——.—— bricht das Licht her⸗ für; der Wun⸗ der ⸗ stern gibt + — 2—4+ II — HE. . 1— 147—¼t—1 +II —————— 2. Geh aus von deinem Vater⸗ land, Zu suchen solchen Herrn; Laß deine Augen sein gewandt Auf diesen Morgenstern! 3. Gib acht auf diesen hellen chein, Der aufgegangen ist; Er führet dich zum Kind hinein, Das heißet Jesus Christ! dir Bericht, der Held sei vor der Tür. 4. Er ist der Held aus Davids Stamm, Der alle Feinde schlägt; Er ist das teure Gotteslamm, Das unsre Sünde trägt. 5. Drum mache dich behende auf, Befreit von aller Last, Und laß nicht ab von deinemauf, Bis du dies Kindlein hast! 11⁰ Epiphanien. — 6. Halt dich im Glauben an das Wort, Das fest ist und gewiß, Das führet dich zum Lichte fort Aus aller Finsternis! 7. Drum sinke nur vor seinem Glanz In tiefste Demut ein Und laß dein Herz erleuchten ganz Von solchem Freudenschein! 8. Bring willig dich zum Opfer dar Dich selbst mit Leib und Seel, Und singe mit der Engel Schar: Hier ist Immanuel! Seelenbräutigam. 9. Hier ist das Ziel, hier ist er Ort, Wo man zum Leben geht, Hier ist des Paradieses Pfort, Die wieder offen steht. 10. Hier fallen alle Sorgen hin, Zur Lust wird alle Pein, Es wird erfreuet Herz und Sinn, Denn Gott ist wieder dein. 11. Der zeigt dir einen andern Weg, Als du vorher gekannt, Den stillen Ruh- undFriedenssteg Zum ew'gen Vaterland. Mich. Müller 1673—1704. Adam Drese 9 1690. 1698. HIA —. Wer ist wohl wie du, Je- su, sü⸗ße 0 6 + 0.7— 5 N I. 2 2 2 2 II—— ——— 2 +—— C ˖ .— Ruh? Un ter vie⸗len aus ⸗er⸗ ko⸗ ren, Les ben . +*— 2—— . de rer, die ver⸗lo⸗ ren, und ihr Licht da ⸗ zu, E ũ n, 85——— Je ⸗ su, su ße Ruh! 2. Leben, das den Tod, Mich aus aller Not Zu erlösen, hat geschmecket, Meine Schulden zugedecket, Und mich aus der Hat geführt zu Gott! — ket, — Jesu Lehramt und Wandel auf Erden. 11¹1⁷ 3. Glanz der Herrlichkeit, Du bist vor der Zeit Zum Erlöser uns geschenket Und in unser Fleisch versenket Zur erfüllten Zeit, Glanz der Herrlichkeit! 4. Großer Siegesheld, Tod, Sünd, Höll und Welt Hast du mächtig überwunden Und ein ewig Heil erfunden Durch das Lösegeld Deines Bluts, o Held! 5. Höchste Majestät, König und Prophet, Deinen Szepter will ich küssen, Mit Maria dir zu Füßen Sitzen früh und spät, Höchste Majestät! 6. Laß mich deinen Ruhm Als dein Eigentum Durch des Geistes Licht erkennen, Stets in deiner Liebe brennen Als dein Eigentum, Du mein höchster Ruhm! 7. Zieh mich ganz in dich, Daß die Liebe mich Ganz durchdringe und erneue, Mich von aller Last befreie, Die noch drücket mich; Zieh mich ganz in dich! 8. Deiner Sanftmut Schild, Deiner Demut Bild Mir anlege, in mich präge, Daß keingorn und Stolz sich rege! Vor dir sonst nichts gilt Als dein eigen Bild. 9. Steure meinem Sinn, Der zur Welt will hin, Daß ich nicht mög' von dir wanken, Sondern bleiben in den Schranken; Sei du mein Gewinn, Gib mir deinen Sinn! 10. Deines Geistes Trieb In die Seele gib, Daß ich wachen mög' und beten, Freudig vor dein Antlitz treten; Ungefärbte Lieb In die Seele gib! 11. Wenn der Wellen Macht In der trüben Nacht Will des HerzensSchifflein decken, Wollst du deine Hand ausstrecken; Habe auf mich acht, Hüter in der Nacht! 12. Einen Heldenmut, Der da Gut und Blut Gern um deinetwillen lasse Und des Fleisches Lüste hasse, Gib mir, höchstes Gut, Durch dein teures Blut! 13. Soll's zum Sterben gehn, Wollst du bei mir stehn, Mich durchs Todestal begleiten Und zur Herrlichkeit bereiten, Daß ich einst mag sehn Mich zur Rechten stehn! Joh. Anast. Freylinghausen 1670—1739. —11⁴ Epiphanien. O ö Mel. Meinen Jesum lass' ich nicht. 1668. —2————— + H + E=2 znuu i.n e nt— 4 L +— 1 I 1— —— ́2.————5— — 3 IE Je=su, gro⸗ ßer Wun⸗der⸗stern, der aus 9 40——— F +—— Irι TI—— 2+—5— 1—— 24—..—.293.3.—=2—. 1* H I 1— 2—24— Ja⸗kob ist er ⸗schie ⸗ nen, mei⸗ ne See⸗le W. Kn. ——————....—..———— ——— 12— EEeeD.e will so gern dir an dei⸗nem Fe⸗ ste die⸗ 9 2—— 2— D— H— — 2——— ISII— —.—— 7— 2.——3.—— L—— 2—..2.— 1— — ü nen; nimm doch, nimm doch gnä⸗-dig an, was ich 9 4—— RE 4— 1—.——— Ar-mer schen-ken kann! 2. Nimm das Gold des Ihn als Opfer vor dich bringen Glaubens hin, Wenn ich bete, nimm es auf Wie ich's von dir selber habe Und sprich Ja und Amen drauf Und damit beschenket bin,— So ist dir's die liebste Gabe; 4. Nimm die Myrrhen bittra Laß es auch bewährt und rein ö‚ Reu! In dem Trübsalsfeuer sein! Ach, mich 4. Oͤih dabm nde! 3. Nimm den Weihrauch des Aber du bist fromm und treu, Gebets, Daß ich Trost und Gnade findi Laß denselben zu dir dringen, Und nun fröhlich sprechen kann Herz und Lippen sollen stets Jesus nimmt mein Opfer an. Erdmann Neumeister 1671—175. V Hur NFae O Jesu Lehramt und Wandel auf Erden. —1¹³ 1668. 2— raus —. 6 e=le —— die⸗ dringen auf u drauf n bittre⸗ ne d treu, ide find in kann. er an. 71⁷⁷• 4 11ü dich ꝛc. Joh. Crüger. 1649. e 2 — 0 0 die Hei⸗ land, 2⁷ ne e Mendden⸗ lie ⸗be dein treu⸗es Herz be⸗ wo- gen, .———— war die Quel⸗le dich dei⸗ ner 174— be, zu uns 42 ab- ge⸗ zo ⸗ gen, dich mit Schwachheit ber? de⸗cket, dich vom Kreuz ins —.—. .——.——— ar— 9——— ge⸗ stre ⸗cket. O der wun⸗der⸗ ba⸗ren DIIIII —.— Er—.—4— 4 . 2. Trie ⸗ be dei-ner treu⸗en Menschen-lie-bel! 2. über seine Feinde weinen, Jedermann mit Hilf erscheinen, Sich der Blinden, Lahmen, Armen Mehr als väterlich erbarmen, Der Betrübten Klagen hören, Sich in andrer Dienst verzehren, Für die Welt sein Leben lassen: Wer mag solche Lieb erfassen! 3. O du Zuflucht der Elenden, Wer hat nicht von deinen Händen Segen, Hilf und Heil genommen, Der gebeugt zu dir gekommen? O wie ist dein Herz gebrochen, Wenn dich Kranke angesprochen; O wie pflegtest du zu eilen, Das Erbetne mitzuteilen! 4. Die Betrübten zu erquicken, Kinder an dein Herz zu drücken, Die Unwissenden zu lehren, Die Verführten zu bekehren, Sünder, die sich selbst verstocken, Täglich liebreich zu sich locken: Das, o Herr, war deine Weise, Das war täglich deine Speise. IU Epiphanien. — 5. Deine Lieb hat dich getrieben, Sanftmut und Geduld zu üben, Ohne Schelten, Drohen, Klagen Andrer Schmach und Last zu tragen, Allen freundlich zu begegnen, Für die Lästerung zu segnen, Für der Feinde Schar zu beten Und die Mörder zu vertreten. 6. O wie hoch stieg dein Er⸗ barmen, Da du für die ärmsten Armen Dein unschätzbar teures Leben In den ärgsten Tod gegeben, Da du in der Sünder Händen, Alle Leiden zu vollenden Und den Segen zu erwerben, Als einFluch hast wollen sterben! 7. Demut war bei Spott und Hohne —— ist gewißlich an der 666. Deiner Liebe Schmuck und Krone; Diese machte dich zum Knechte Einem sündigen Geschlechte, In ihr warst du, gleich den Tauben, Ohne Falsch; und Treu und Glauben, Mit der Klugheit stets gepaaret, Hast du bis zum Tod bewahret. 8. Herr, laß deine Liebe decken Meiner Sünden Meng und Flecken! Du hast das Gesetz erfüllet, Seinen Fluch hast du gestillet; Laß mich wider dessen Stürmen Deiner Liebe Schild beschirmen; Rein'ge meines Herzens Triebe, Heil'ge sie durch deine Liebe! Joh. Jak. Rambach 1693—1735, 153⁵, 1— SEEEE — r O su⸗ ße ⸗ster der Na⸗men all, die O du, der Him- mel Wi⸗ der⸗schall, dem Men⸗schen⸗zun⸗ gen nen⸗ nen! tau⸗ send Her⸗ zen bren⸗nen! Jesus, Je⸗ sus — O— ö O x Jesu Lehramt und Wandel auf Erden. 45⁵ d— 5— F— SISISI.I.I......IIIIIII.... mnechte—.—.—————1 te/ dir, o mein Er ⸗lö- ser? den 2. O du, der ewig uns befreit Voll Gottesweisheit, Licht aus ind Von Todesnot und Schmerzen: Licht, Wer, Heiland und Erretter, freut Voll Kraft, die warm zum Her⸗ Haaret, Sich deiner nicht von Herzen? zen spricht, hahret. Dein Nam ist——5 Heil und Voll reinster Gottesliebe! u decn Vor dir verschwindet Tod und 4. Hoch über alle Namen geht nd Schuld; Dein Name, Weltregierer, Wer ist wie du ein Retter? Du Hoherpriester und Prophet, et, Du aller Seelen Führer! stillet; 3. Erlöser Jesu, ein ger Sohn Dein ist die Tiefe, dein die Höh, rmen Des Vaters aller Wesen, O König aller Könige, irmen; Zum König auf Jehovas Thron Dein alles, Jesus Christus! wel Von Anbeginn erlesen, Joh. Kasp. Lavater 1741—1801. ebe! Nach eigener Melodie. Konr. Kocher. 1823. 1535 9 46— +— ————————— Ert,.. . — Wer⸗de Licht, du Volk der Hei⸗ die Dir geht auf ein Glanz der Freu⸗ „dem 0—. —+*.— I 2— r —.— W den, wer⸗ de Licht, Je ru: sa„ lem! sus den vom ge⸗ rin ⸗ gen Beth⸗ le⸗ hem; *———.—— ö„— EH.——— EETR 5O 2.—.— ermn e e vor er, das Licht und Heil der Welt, Chri-stus 2. Ehe dieses Licht erschienen, Das die Völker wünschten, lag Dichte Finsternis auf ihnen; Doch uns scheinet lichter Tag, Und ein strahlenvoller Stern Führt uns sicher zu dem Herrn. 3. Aber ach, von deinem Volke Wirst du, Heiland, nicht erkannt, Und des Irrtums finstre Wolke überschattet noch dein Land; Über Salem strahlt dein Licht, Aber Salem kennt dich nicht. 4. Ach verwerfet doch, ihr Sünder, Den nicht, der euch retten kann; Kommt und werdet Gottes Kinder, Betet euren König an! Eilt zu ihm und säumet nicht, Macht euch auf und werdet Licht! 5. Nun wir eilen mit Ver⸗ langen, Dich zu ehren, sind bereit, Dich, o Heiland, zu empfangen; 16 Epiphanien.—O 9 VEi** II ——— IE LumM +—II .... hat sich ein ⸗ ge- stellt. Zeig uns deine Herrlichkeit! Unsre Kniee beugen sich, Unser Glaub umfasset dich. 6. Auf des Lebens Pfad geleite Täglich uns dein Geist und Wort; Gib uns Mut zum guten Streite, Daß wir siegen fort und fort, Stets an deiner Seite gehn, Nie verzagend stille stehn! 7. In des Leidens Finsternissen Leucht' uns deines Trostes Licht; Ach in unsern Kümmernissen, Jesu, ach verlaß uns nicht, Bis uns in der Ewigkeit Deines Lichtes Glanz erfreut! 8. Wandern wir im finstern Tale Endlich näher hin ans Grab, Dann sei unser Licht und strahle Himmelstrost auf uns herab, Daß wir ohne Furcht und Graun Unserm Tod entgegenschaun! Joh. Friedr. Mudre 1756—18ʃ0, hört's und prüft des Mel. Gott des Himmels ꝛc. Heinr. Albert. 1642. 8 5— 2—— +* 9 2rrx, e, E, 2 1— DDSi— un Hört das Wort voll Ernst und Lie ⸗be Her⸗ zens Trie⸗ be geleite ind ;treite, fort, rnissen Licht; ssen, , reut! nstern rab, strahle rab, Graun zun! —18ʃ¹⁰. t. 1642. E Jesu Lehramt und Wandel auf Erden. 117 SSISSDSISSSS SSSEEEEE das zu euch der Hei⸗land spricht; Was der bei des Wor-tes hel⸗lem Licht! —— 9⁰ 1 H11— — er e e. Mund des Herrn ge⸗ beut, das ist eu ⸗ re H H I‚. —2— 1 II Se lig ⸗ teit. 2. Nicht aus Sinais Ge⸗ 5.„Selig sind, die sanften wittern Mutes Donnert hier des Herrn Gebot, Daß die Herzen bang erzittern, Weil es Zorn und Strafe droht; Seligpreisend tut sein Mund Euch den Sinn des Vaters kund: 3.„Selig sind die geistlich Armen, Denn das Himmelreich ist ihr!“ Ihnen öffnet voll Erbarmen Gott der ew'gen Gnade Tür, Da wird ohne Maß gewährt, Was ihr sehnend Herz begehrt. 4.„Selig sind, die Leid empfinden Auf des Lebens schmaler Bahn! Ihre Traurigkeit wird schwinden, Reicher Trost wird sie umfahn;“ Denn sie wirkt zur Seligkeit Reue, welche nie gereut. Und in Demut milde sind! Sie erfreuen sich des Gutes, Das kein Trotz und Streit ge⸗ winnt.“ Durch der Sanftmut stille Macht Wird das Schwerste leicht voll⸗ bracht. 6.„Selig sind, die hier mit Schmachten Dürsten nach Gerechtigkeit, Die nach Gottes Reiche trachten, Nicht nach Gütern dieser Zeit! Wo der Born des Lebens quillt, Wird ihr Seelendurst gestillt.“ 7.„Selig sind, die voll Er⸗ barmen Auf der Brüder Leiden sehn Und den Schwachen, Kranken, Armen 3 E en — Epiphanien. — Freudig eilen beizustehn! Noch vor Gottes Thron erfreut Einst auch sie Barmherzigkeit.“ 8.„Selig sind die reinen Herzen, Trifft sie auch der Menschen pott, Seine Kinder nennt sie Gott.“ 10.„Selig sind, die als Ge⸗ rechte Die nicht Sünd und Welt um⸗ Dulden Kreuz, Sose strickt, Die mit schnöder Lust nicht scherzen, Weil nur Heil'ges sie entzückt! Einst im reinen Himmelslicht Schaun sie Gottes Angesicht.“ 9.„Selig sind, die Frieden bringen, Schuld und Kränkung über⸗ sehn, Feindeshaß mit Huld bezwingen, Für Verfolger segnend flehn! Mel. hii Jesu. Q chmach, Als des Herrn getreue Knechte Bis zum Tod ihm folgen nach! Groß ist dort vor Gottes Thron Seiner überwinder Lohn.“ 1.„Seid ein Salz, ein Licht er Erde, Laßt der Wahrheit Früchte sehn, Daß durch euch verherrlicht werde Euer Vater in den Höhn!“ Ob der Erdball untergeht, Sein Gebot, sein Wort besteht. Bernh. Garve 1763—1841. Joh. Crüger. 1640. ——— ——— ³— 12—— 90⁰ . — Du bist der Weg, die Wahrheit und das PPIIIIPIITTII Le ⸗ben, da⸗rauf hast du uns, Herr, dein Wort ge⸗ —— a mer ̃n ude— ——— 1——.—1—————.¹⁴. II ge⸗ ben. O lei= te uns, die wir in Schwachheit 220 Jesu Lehramt und Wandel auf Erden. 19 ———— E AH 4..— ä8II — wal⸗=len, daß wir nicht fal-len! 2. Du bist der Weg! Wenn Du bleibst der Morgenstern in deine Hand uns leitet, unserm Herzen So stehn wir fest, wenn unser In Nacht und Schmerzen. Fuß auch gleitet. Erhalt uns stets, o Hirt voll Huld und Gnade, Auf rechtem Pfade! 3. Du bist die Wahrheit! Gehn wir gleich im Dunkeln, Doch muß dein himmlisch Licht uns freundlich funkeln; 4. Du bist das Le ben! Ewig himmlisch Leben Wirst du, o Lebensfürst, den Deinen geben. O hilf, daß wir zum Himmel hingelangen, Darnach verlangen! Friedr. Adolf Krummacher 1767—1845. ꝛc. Melchior 6065 1663. WEE —.——— DJĩ‚I‚I‚IIIIIIT— 0 0 0 2 1— Ich fol⸗ ge dir, mein Füh ⸗rer, wählt in ih⸗ rem — 1 1—— 4—7 +— EEEEEE EEE auf der Bahn, da du mich führst zum Ziel. blin⸗den Wahn sich fal-⸗tscher Füh=rer viel. Ich blei⸗ be dir er ⸗ ge⸗ ben, nur e⸗ wig Epiphanien. dir ge⸗ weiht, dir 0 folg' ich nach im Le X * mir. l D— — * 2 — bU— 1 0 ben, dir nach in E 2. Ich folge dir, Prophet, der nie mich trügt, Nie ohne Trost mich läßt; Ich weiß, daß nie dein heilig Wort mir lügt, Es steht wie Felsen fest. Wenn alles wird vergehen, In Feuersglut zerstäubt, Wird fest dein Wort bestehen, Und deine Gnade bleibt. 3. Ich folge dir, mein Hoher⸗ priester, nach Zu deinem Kreuzesstamm, Wo dir das Herz in treuer Liebe brach, Unschuldig Opferlamm! Als du am Kreuz geendet, Da ward ich Gottes Kind, Da wurden die vollendet, Die dir geheiligt sind. Mel. Valet will ich dir geben. ⸗wig-keit. 4. Ich folge dir, mein König, dem wie Gott Hier alles untertan. Die Welt vergeht, zu Schanden wird der Spott, Verschwinden muß der Wahn. Welch Heil ist mir bereitet, Wenn mich dein Geist regiert, Auf ebner Bahn mich leitet Und zu dem Himmel führt! 5. Ich folge dir, mein Hirt, durch Kampf und Qual, Mich lenkt dein Hirtenstab. Du leitest mich einst auch durchz Todestal, Nicht furchtbar ist das Grab, Der Eingang ist's zur Höhe, Zu dir, Herr Jesu Christ, Wo man in deiner Nähe Der armen Welt vergißt. Karl August Döring 1783—184ʃ. Melchior Teschner. 1614. 2— ——— Q V— ⁸.— 1— Coe *— 0 0 0 1 — 4.—1— * Aus ir⸗di⸗schem Ge⸗ tüm⸗mel, wo Glück und wer ist mein Weg zum Him⸗mel, da hin die —.— Lust ver- geht uwnh— Wer lei⸗ tet un ⸗ser Stre-ben, wenn r. 12— —.— 1.—.——. 4 II H ...i‚I.ii ᷣᷓᷓBPPPPP— —— ben? Der Weg heißt Je⸗sus Christ. 2. WennIrrtum uns befangen, 3. Wer schenkt in Not und Kein Strahl die Nacht durch⸗ Leiden, bricht, Wenn bang das Herz verzagt, Wie können wir gelangen Die Hoffnung ew'ger Freu⸗ Zum wahren Lebenslicht? den, Getrost, es strömt die Klarheit Daß einst der Morgen tagt? Von Gottes ew'gem Thron, Wer stillt der Seele Beben, Denn Christus ist die Wahr⸗ Wer gibt im Tode Ruh? heit, Heil! Christus ist das Leben, Der eingeborne Sohn. Führt uns dem Vater zu. Christoph K. Jul Asschenfeldt 1792—1856. Mel. Nun danket all und bringet ꝛc. Joh. Crüger. 1656. 93—3—.— P.......—TT DIEEEED—— —. — Den Blickem-por und hal⸗te still die 2 emetᷣ,;; rn DDDĩ———— D.— Hän⸗de zum Geü⸗ bet; laß ruhn dein Au= ge ² Epiphanien. SiiE auf dem Stern, der hell 2. Das ist der rechte Morgen⸗ stern, Ihm weicht die dunkle Nacht; Er führt herauf den Tag des Herrn, Den Tag, den Gott gemacht. 3. Den Blick zurück nach Beth⸗ lehem In ferne graue Zeit, Wo in der niedern Krippe lag Der Herr der Herrlichkeit! 4. Den Blick hinauf nach Golgatha, Wo an des Kreuzes Stamm Die Welt mit ihrem Gott ver⸗ söhnt Das letzte Opferlamm! 5. Den Blick ins Herz und frage dich, Mel. O daß ich—— ꝛc. im O ⸗sten steht! Ob drinnen aufgestellt Die Krippe mit demChristuskind, Dem Herren aller Welt! 6. Frag, ob das Kreuz dabei nicht fehlt Mit seinem blut'gen Schein! Für Bethlehem und Golgatha Muß Raum im Herzen sein. 7. Und dann hinaus in alle Welt! Und wo noch weilt die Nacht, Verkünde du als Morgenstern Den Tag, den Gott gemacht! 8. Gründ überall ein Beth⸗ lehem, Wo man die Krippe sieht, Und überall ein Golgatha, Wo man am Kreuze kniet! Zulius Sturm 1816—1896 173⁸. Des da 2 ** Fin⸗ ster ein—ꝑ— uns nis—— uns ge auf⸗ ge fan⸗ gan⸗ e gen, durch ö⸗= de Wü sten gen; das Licht, Herr Je= su, irr⸗ ten kam von wir, dir. Passion: Leiden und Tod Jesu. ö—3 — — + 2— +7 I 12— D uns muß die Nacht um ver ⸗gehn: wir ha⸗ ben +— +1——— L dei⸗ nen Stern ge⸗ sehn. 2. Er leitet uns auf lichte 3. Der Stern, der über unserm Bahnen, fade Und wenn wir freudig ihm ver⸗ Helleuchtend zieht in stiller traun, Pracht, Erwacht in uns ein sel'ges Ahnen Von ewig grünen Friedensaun, Wo du uns wirst entgegengehn: Wir haben deinen Stern gesehn. VII. Passion: Leiden und Tod Jesu. Es ist die Botschaft deiner Gnade, Die arme Sünder selig macht. Wir können nicht verloren gehn: Wir haben deinen Stern gesehn. Julius Sturm 1816—1896. der ist mein Leben. Melchior Vulpius? 1609. 95 E 1— 1I———— V. AIIE(D— U EIEEE AEEEE V ũV 1—.—— ꝗMD—.— —* SS———— — Wir sin⸗ gen und ver⸗kün ⸗ den dein I H.— — De——.— *———— 1— Lob, Herr Je⸗ su Christ, der du für un=sre 3 12311 + I SDSDP I 2.—.—. +—..4— I + 23——.—* Sün⸗den am Kreuz ge⸗stor⸗ben bist. —12⁴ Passion. — 2. O neige dich uns Armen, Du gnadenreicher Gott, Dich unser zu erbarmen Durch deinen bittern Tod! 3. Ach wer ermißt die Schmerzen Und wägt der Leiden Last, Die du aus freiem Herzen Für uns getragen hast? 4. Du hast in Todesnöten Für uns dein Haupt geneigt, Wie solches die Propheten Zuvor uns angezeigt. 5. Nun danken wir von Herzen Dir heut und allezeit, Denn von der Hölle Schmerzen Sind wir durch dich befreit. 6. Für uns hast du gelitten ö So blutig und so bleich Und uns am Kreuz erstritten Dein sel'ges Himmelreich. Nach einem Lied aus dem 14. Jahrhundert von Julius Sturm 1816—1896. Nach eigener Melodie. 1542. 1557/. ——— —.— stets ge⸗ L O Lamm Got- tes, un⸗ fun⸗den ge schul 2 dig dul ⸗dig, wie⸗ 4555 E Stamm des Kreu⸗zes ge⸗schlach⸗tet, wohl du wur⸗dest ver⸗ ach 1 4——2 —3 3. .... ——— gen, sonst müß⸗ten ιοαα am tet; all Sünd hast wir ver⸗ za⸗ O Leiden und Tod Jesu.—⁷ 2.O LammPGottes, unschuldig Wiewohl du wurdest verachtet; Am Stamm des Kreuzes ge⸗ All Sünd hast du getragen, schlachtet, Sonst müßten wir verzagen: Stets gefunden geduldig, Gib deinen Frieden, o Jesu! Nik. von Hof? oder Joach. Slüter? 1529. Nach eigener Melodie. Joh. 4üt 1640. Q— 97 SISIPIIIIITTIIIII. — π— ⏑ι—1 0 0 0; 57 66i Je⸗- su, was hast du ver⸗ 2-. IAT + 7—5 2— 2—— +72— — bro⸗chen, daß man ein solch sharf Ur⸗teil dit ge⸗ EE—— *.—.—.—.—.—..——— spro⸗chen? Was ist die Schuld, in was für Mis⸗⸗se⸗ 0. —..— EDD.iiEeEeee‚ +—— ta ⸗ ten bist du ge⸗ ten? 2. Du wirst gegeißelt und mit Ich, o—.— habe das ver⸗ Dorn gekrönet, schuldet, Ins Angesicht geschlagen und Was du erduldet! verhöhnet, lichi Du wirst mit Essig und mit Gall 4. Wie wunderbar 9Z doch getränket, diese Strafe! Ans Kreuz gehenket Der gute I rt⸗ für die chafe; sachsoicher Wlagen! Die I d 0 ch e er Gerechte, Ach, meine Sünden haben dich Für seine Knechte. geschlagen; 12⁶ Passion. + 5. O große Lieb, o Lieb ohn' 0 alle Maße, Die dich gebracht auf diese Mar⸗ terstraße! Ich lebte mit der Welt in Lust und Freuden, 5 Und du mußt leiden! 6. Ach großer König, groß zu allen Zeiten, Wie kann genug ich solche Treu ausbreiten? Kein Menschenherz vermag es auszudenken, Was dir zu schenken. 7. Doch ist noch etwas, das du wirst annehmen: Ich will des Fleisches böse Lüste zähmen, Daß sie aufs neue nicht mein Herz entzünden Mit alten Sünden. 8. Weil aber dies nicht steht in eignen Kräften, Fest die Begierden an das Kreuz zu heften, So gib mir deinen Geist, der mich regiere, Zum Guten führe! 9. Dann werd' ich deine Gnad und Huld betrachten, Aus Lieb zu dir die Welt für nichts x mehr achten, Bemühen werd' ich mich, Herr, deinen Willen 5 Stets zu erfüillen. 10. Ich werde dir zu Ehren alles wagen, Kein Kreuz mehr achten, keine— Schmach undplagen Nichts von Verfolgung, nichts von Todesschmerzen Nehm' ich zu Herzen. 11. Wenn dort, Herr Jesu, wird vor deinem Throne 79 Auf meinem Haupte stehn die Heftig Ehrenkrone, Deine Dann will ich dir, wenn alles Bald wohl wird klingen, 3. Loblieder singen. Joh. Heermann 1585—1647 Mel. Freu dich sehr ꝛc. 8 9Q 4 —D— 5 1 3re, e— V D 0 0 0 Je⸗ su, dei ⸗ne tie fen Wunden, ge⸗ ben mir zu al⸗ len Stun⸗den — O Leiden und Tod Jesu.—⁷ emih ET ꝗSSPDPIPIIIIIIIIIIITIIIIIIIII...T dei⸗ ne Qual und bitt⸗ rer Tod Fäut mir Gnad Trost und Kraft in je ⸗ der Not. üchten, 2 2—— 17—— 243 4 n EEEEEE Hen et⸗ was Ar⸗ges ein, denk' ich bald an dei⸗ ne Pein, Q— N —.— — x————— die er=laubt nicht meiznem Her-zen, mit der hren , ae,rrnenr: keine 1‚. lagen; Sün⸗den= lust zu scher ⸗ zen. nichts 2. Will sich je in Lüsten weiden Du bist meine Zuversicht, erzen Mein verderbtes Fleisch und Blut, Dein Tod hat den Tod getroffen, So gedenk' ich an dein Leiden; Daß er mich kann töten nicht. u,wird Bald wird alles wieder gut. Daß ich an dir habe teil, hrone Kommt der Feind und setzet mir Bringet mir Trost, Schutz und m.die Heftig zu, halt' ich ihm für Heil; Deine Gnad und Gnadenzeichen; Deine Gnade wird mir geben alles Bald muß der Versucher weichen. Auferstehung, Licht und Leben. ngen, 3. Ja für alles, was mich 5. Hab' ich dich in meinem kränket, Herzen, tn Geben deine Wunden Kraft; Brunnquell aller Güti keit, Wenn mein Herz darein sich senket, So empfind' ich keine Schmerzen Schöpf' ich neuen Lebensfaft. Auch im letzten Kampf und 155.. Deines Trostes Süßigkeit Streit. Wendet mir das bittre Leid, Ich verberge mich in dich, Weil du mir das Heil erworben, Rein Feind kann verletzen mich. —.— Da du bist für mich gestorben. Wer vertraut auf deine Wunden, den, 4. Auf dich setz' ich all mein Der hat selig überwunden. den Hoffen, Joh. Heermann 1585—1647. Passion. Mel. Herr Christ ꝛc. — SSSDS —— 11— Je-su Christ, 435 ⸗ben bist und al⸗le mei⸗ne Sün demlast am — e—. Stamm des heil'⸗gen Kreu⸗ 3es auf dich genommen hast! 2. O Wunder ohne Maßen, Wer es betrachtet recht: Es hat sich martern lassen Der Herr für seinen Knecht! Selbst seinen eignen Sohn hat Gott Für mich verlornen Menschen Gegeben in den Tod. 3. Was kann mir denn nun schaden Der Sünden große Zahl? Ich bin bei Gott in Gnaden; Die Schuld ist allzumal Bezahlt durchChristi teures Blut, Daß ich nicht mehr darf fürchten Der Höllen Qual und Glut. 4. Drum sag' ich dir von Herzen Jetzt und mein Leben lang Für deine Pein und Schmerzen, O Jesu, Lob und Dank, Für deine Angst und bittre Not, Für dein unschuldig Sterben, Dein Lieben bis zum Tod. 5. Herr, laß dein bittres Leiden Mich reizen für und für, Mit allem Ernst zu meiden Die sündliche Begier, Daß mir nie komme aus dem Sinn, Wie viel es dich gekostet, Daß ich erlöset bin! 6. Mein Kreuz und meine Plagen, Und wär's auch Schmach und Spott, Hilf mir geduldig tragen; Gib, o mein Herr und Gott, Daß ich verleugne diese Welt Und treu dem Beispiel folge, Das du mir vorgestellt! Altdeutsch. 1524. E e—.— n Wenn mich die Sünden trän⸗ kan, o mein min so laß mich wohl be- den-⸗ 1—— wie du ED Leiden und Tod Jesu. 120 1524. 7. Laß mich an andern üben, 8. Laß endlich deine Wunden Was du an mir getan, Mich trösten kräftiglich — uUnd meinen Nächsten lieben, In meinen letzten Stunden —— Gern dienen jedermann Und das versichern mich: Herr Ohn' Eigennutz und Heuchel- Weil ich auf dein Verdienst nur ge⸗ schein trau', —— Und, wie du mir erwiesen, Du werdest mich annehmen, — Aus reiner Lieb allein! Daß ich dich ewig schau'! 9 Justus Gesenius 1601—1673. am Mel. An Wasserflüssen Babylon. 1525. . WEEEU* Ein Lamm geht hin und trägt die es geht und trã get in Ge⸗ IIL n—.—58— E —— E—, Schuld der Welt 1— 10 rer Kin ⸗der; Leiden die Sün⸗-den al⸗ 66 Sün ⸗ der; 2— N den—.—————— —— 2...= em geht da⸗ hür wird matt und krank, er 151 sich auf die —.———— SE Wür⸗ge⸗ bank, ent⸗ ieht sich al⸗ len Freu den; es Bott, I WelS—— 1—.— n, EE—1.— olge, 2——— Strie⸗men, Kreuz und Tod und spricht:Ich Evang. Gesangbuch. E r + II S —*——.—— will's gern lei⸗ den. 2. Das Lamm, es ist der große Freund Und Heiland unsrer Seelen. Ihn, ihn hat Gott zum Sünden⸗ feind Und Sühner wollen wählen: „Geh hin, mein Kind, und nimm dich an Der Kinder, die von Anfang an Verdienet Straf und Ruten; Die Straf ist schwer, der Zorn ist groß, Du kannst und sollst sie machen los 0 Durch Sterben und durch Bluten!“ 3.„Ja, Vater, ja von Her⸗ zensgrund, Leg auf, ich will's gern tragen; Mein Wollen hängt an deinem Mund, Mein Wirken ist dein Sagen!“ O Wunderlieb, o Liebesmacht, Du kannst, was nie ein Mensch gedacht, Gott seinen Sohn abdringen! O Liebe, Liebe, du bist stark, Du streckest den in Grab und Sarg, Vor dem die Felsen springen! 4. Mein ganzes Leben will ich dich Aus meinem Sinn nicht lassen Dich will ich stets, gleichwie du mich/ Mit Liebesarmen fassen; Du sollst sein meines Herzens Licht, Und wenn mein Herz im Tode bricht, Sollst du mein Herze bleiben; Ich will mich dir, mein höchsn Ruhm, Hiermit zu deinem Eigentum Beständiglich verschreiben. 5. Ich will von deiner Lieb⸗ lichkeit Bei Nacht und Tage singen, Mich selbst auch dir zu aller Zeit Zum Freudenopfer bringen. Es soll mein Lebensquell sich dir Und deinem Namen für und für In Dankbarkeit ergießen, Und was du mir zu gut getan, Das will ich stets, so tief ich kann, In mein Gedächtnis schließen. Paul Gerhardt 1607—1670 0 Leiden und Tod Jesu. Mel. Herzlich tut mich ꝛc. RSRSSS Weltlich. Hans Leo Haßler. 1601. 1613. O Haupt voll Blut und Wun- den, voll o Haupt,zum Spott ge⸗bun ⸗den mit — I II 1—.—— FSSEEE PIEIEI 2.— Schmerz und vol ⸗ler Hohn, ei ⸗ ner Dor=nen⸗ kron, o Haupt, sonst schön ge⸗ Q— V +I +—— +— +I + 2 2——.— 2..———— IEE— ———— +—. DEI— 4—* 7———— krö⸗ net mit höch⸗ster Ehr und Zier, jetzt a ⸗ ber +— —........— EEH ——.—.——— 4 —4—..—..——————1 — frech ver⸗ höh-»net, ge 2. Du edles Angesichte, Davor sonst alle Welt Erschrickt und wird zunichte, Wie bist du so entstellt, Wie bist du so erbleichet! Wer hat dein Augenlicht, Dem sonst keineicht mehr gleichet, So schändlich zugericht't? 3. Nun, was du, Herr, er⸗ duldet, Ist alles meine Last; Ich hab' es selbst verschuldet, Was du getragen hast. Schau her, hier steh' ich Armer, ⸗ grü⸗ ßet seist du mir! Der Zorn verdienet hat; Gib mir, o mein Erbarmer, Den Anblick deiner Gnad! 4. Erkenne mich, mein Hüter, Mein Hirte, nimm mich an! Von dir, Quell aller Güter, Ist mir viel Guts getan; Dein Mund hat mich gelabet Mit süßer Gnadenkost, Dein Geist hat mich begabet Mit reichem Himmelstrost. 5. Ich will hier bei dir stehen, Verachte mich doch nicht! 7* 132 Passion. ö O O Wenn dir dein Herze bricht; Und wenn ich einst erkalte, Und wird dein Haupt erblassen In dir mein Ende sei! Im letzten Todesstoß, Alsdann will ich dich fassen Von dir will ich nicht gehen, Zu dir und deiner Treu, ö 6 8. Wenn ich einmal soll scheiden, So scheide nicht von mir; 5— In meinen Arm und Schoß. Wenn ich den Tod soll leiden, 5 . Es dient zu meinen Freuden So tritt du dann herfür! ö— Und tut mir herzlich wohl, Wenn mir am allerbängsten Wenn ich mich in dein Leiden, Wird um das Herze sein, 7 Mein Heil, versenken soll. So reiß mich aus den Angsten Ach möcht' ich, o mein Leben, Kraft deiner Angst und Pein! Die e An deinem Kreuze hier 9. Erscheine mir zum Schilde, Biss Mein Leben von mir geben, Wie wohl geschähe mir! Zum Trost in meinem Tod, Laß schaun zu deinem Bilde Vor 7. Ich danke dir von Herzen, Mich in der letzten Not! Ein O Jesu, liebster Freund, Da will ich nach dir blicken, Für deine Todesschmerzen, Da will ich glaubensvoll . Da du's so gut gemeint; Fest an mein Herz dich drücken; 0 Ach gib, daß ich mich halte Wer so stirbt, der stirbt wohl. Mei Paul Gerhardt 16071670. Wel. O Welt, ich muß dich lasen. Heinr. Isnat 39.„ Wie ‚.—.— O Welt, sieh hier dein Le⸗ben am Des D ü66 des Kreu⸗zes schwe⸗ ben, dein Heil sinkt in den .——— re. FTod! Der gro ⸗ße Fürst der Ch ren läßt wil=lig 4 Leiden und Tod Jesu. 1³⁸ * H +— +— ——A + in———— 2—— EE——— ———————— — sich be⸗ schwe ren mit Schlä⸗-gen, Hohn und .— —— + I II h + 1 II 2——— I. gro⸗ ßem Spott. 2. Tritt her und schau die Plagen, Die er am Kreuz muß tragen, Bis sie der Tod ihm stillt! Aus seinem edeln Herzen Vor unerhörten Schmerzen Ein Seufzer nach dem andern quillt. 3. Wer ist's, der dich ge⸗ schlagen, Mein Heil, und dich mit Plagen So zugerichtet hat? Du bist ja nicht ein Sünder Wie wir und unsre Kinder Und weißt von keiner Missetat. 4. Ich, ich und meine Sünden, Die sich wie Körnlein finden Des Sandes an dem Meer, Die haben dir erreget Das Elend, das dich schläget, Und deiner Martern großes Heer. 5. Du nimmst auf deinen Rücken Die Lasten, die mich drücken Viel schwerer als ein Stein; Du wirst ein Fluch, dagegen Verleihst du mir den Segen, Dein Leiden muß mein Labsal sein. 5. Wie bin ich dir verbunden All Augenblick und Stunden Zur höchsten Dankbarkeit! Was Leib und Seel vermögen, Das bring' ich dir entgegen, Zu deinem Dienst und Ruhm bereit. 7. Nun, ich kann nicht viel geben In diesem armen Leben, Eins aber will ich tun: Es soll dein Tod und Leiden, Bis Leib und Seele scheiden, Mir stets in meinem Herzen ruhn. 8. Ich will's vor Augen haben, Mich stets daran erlaben, Ich sei auch, wo ich sei; Es soll mir sein ein Spiegel Der Unschuld und ein Siegel DerLieb und unverfälschten Treu. 9. Ich will daran erblicken, Wie ich mein Herz soll schmücken 1³⁶ Passion. 4 Mit stillem sanftem Mut, Das will ich fliehn und lassen 2. Und wie ich die soll lieben, Und gerne tun, was dir gefällt. Die mich doch sehr betrüben Mir Mit Werken, so die Bosheit tut. 11. Dein dein Daß 10. Ich will mich mit dir Und die viel tausend Tränen, D schlagen Die dir geflossen zu, Dri Ans Kreuz und widersagen Die sollen mich am Ende 8 115 Den Lüsten dieser Welt; In deinen Schoß und Hände 0 Was deine Augen hassen, Begleiten zu der ew'gen Ruh. 25 Paul Gerhardt 1607—1676. 556— Freu dich sehr ꝛc. 155⁴4. 103 ½7—.—.. U 0 0 0 0 0 be DDe Sei mir tau⸗send-mal ge⸗grü⸗ Je⸗ su, der du selbst ge⸗ bü⸗ S.......... der mich je und je ge liebt das, wo⸗ mit ich dich 2 trübt! Ach wie SPPPSP ist mir doch so wohl, wenn ich knien und lie⸗gen soll —— ö Wi —— — —. L * mei⸗ ne See⸗ le wir ⸗best! + 5—— + E Leiden und Tod Jesu. 13 assen efällt. dein inen, inde Ruh. —1676. 2. Schreibe deine blut' gen 3. Dich, dich will ich ewig Wunden halten, Mir, Herr, in das Herz hinein, Gib mir, daß ich's ewig kann; Daß sie mögen alle Stunden Schaue meiner Hände Falten Bei mir unvergessen sein! Und mich Armen freundlich an; Du bist doch mein schönstes Gut, Schau vom hohen Kreuzesstamm Drin mein ganzes Herze ruht; Auf mich nieder, Gotteslamm! Laß mich hier zu deinen Füßen Sprich: Laß all dein Trauern Deiner Lieb und Gunst ge⸗ schwinden, nießen! Ich, ich tilge deine Sünden! Paul Gerhardt 1607-1676. Mel. Schwing dich auf ꝛc. Joh. Crüger. 1653. — 104———.—4 1 nlet d I.⁴ +* EEE 2—4..— RXIIA—...— + + er den 1 Je⸗ su, mei⸗ner See⸗ le Licht, Freu⸗de mei⸗nes Le⸗bens Zu⸗ver ⸗= sicht fließt aus mei⸗ ner Freu⸗den, deiznem Lei: den! Nimm den Dank in Gna⸗den an —— 5—....—. .— 4—— für die To⸗des⸗ schmer⸗zen, ob ich gleich ihn 7—— 5 SSSIIIII...II.II............ ———.——.————H1 bringen tann nur aus schwachem Her⸗-zen! 2. Ich erwäg' es oft und viel, Daß du Angst, Gewalt und Not, Was dich angetrieben, Schläg' und Hohn in Banden, Sünder ohne Maß und Ziel Laͤsterung und Kreuz und Tod Bis zum Tod zu lieben, Willig ausgestanden. 13⁰⁶ Passion. 3. War es unsre Würdigkeit Nur des Vaters Güte, Deine Herzensfreundlichkeit Und dein treu Gemüte Hat den Segen uns gebracht, Daß kein Mensch verzaget, Wenn der Sünden Meng und Macht Am Gewissen naget⸗ 4. O du wunderbarer Rat, Den man nie ergründet; O der unerhörten Tat, Die man nirgends findet! Was der Mensch, der Sünde Knecht, Trotzig hat verbrochen, Wir sind freigesprochen. Und auf mein Gewissen, Wenn es zaget, laß von dir Trost und Freude fließen! Büßt der Herr, der doch gerecht— 5. Herr, dein Friede sei mit mir, Trost ergießt in jedes Herz Sich aus deinem Herzen, 6. Gib, sobald mein Herz er⸗ 5 schrickt Über Straf und Sünde, Daß ich durch dein Wort erquickt Bald Vergebung finde! Sieh, ich fall' in ernster Reu ö Mit wahrhaft'ger Buße, Mit Begier nach bessrer Treu, Jesu, dir zu Fuße⸗ ö 7. Ich will, weil ich mit dir frei Werd' im Himmel erben, Herr, in deinen Armen treu Leben und auch sterben, Bis man fröhlich sagen wird Nach den Todesbanden: ö Sieh, dein König und dein Hitt, Jesus ist vorhanden! Heinrich Held 1620-1650. Nach eigener Melodie. Wolfg. Weßnitzer. 166l. ..— —. 1— +— 105 D... **— 1. J 2.Se —.— Je- su, mei- nes Le- bens Le⸗ ben, der du dich für mich ge ⸗ ge- ben iDPESPSESESPEEEEEEEE SSSESEiEEEEE 8 2 +I Je= su, mei ⸗ nes To⸗des Tod, in das in die tief ⸗ste See⸗len ⸗ not, U— Leiden und Tod Jesu. 1³⁷ chmen erz er⸗ erquickt Reu Treu, t dir frei „ reu wird — in Hitt, 0—1659. *———.— DRDSDSDSRSSS SSEEEE EEE äu⸗ßer ⸗ ste Ver⸗der-ben, nur daß ich nicht 1 — 7 215 9 4—35———.—— AY +2— 2 + 1 1—— D——.—.—. — möch=te ster⸗ ben, tau⸗send⸗, tau⸗send⸗ mal sei ee eeixa— n Lian ——8*DDED— dir, lieb⸗ster Je⸗ su, Dank da ⸗ für! 2. Du, ach du hast ausge- Hast gelitten mit Geduld, standen Gar den herben Tod ge⸗ Lästerreden, Spott und Hohn, Und du gingst in schweren Banden, Du gerechter Gottessohn, Nur mich Armen zu erretten Von den argen Sündenketten. Tausend⸗, tausendmal sei dir, Liebster Jesu, Dank dafür! 3. Wunden ließest du dir schlagen, Angst und Pein erlittest du, Um zu heilen meine Plagen, im zu setzen mich in Ruh. Ach, du hast zu meinem Segen Lassen dich mit Fluch belegen; Tausend⸗, tausendmal sei dir, Liebster Jesu, Dank dafür! 4. Du hast dich mit Schmach bedecket, schmecket, Um zu büßen meine Schuld; Daß ich würde freigegeben, Gabst du hin dein teures Leben. Tausend⸗, tausendmal sei dir, Liebster Jesu, Dank dafür! 5. Nun, ich danke dir von Herzen, Herr, für alle deine Not, Für die Wunden, für die Schmerzen, Für den herben bittern Tod, Für dein Zittern, für dein Zagen, Für die tausendfachen Pla⸗ gen Für die Angst und tiefe Pein Will ich ewig dankbar sein! Ernst Christoph Homburg 1605—1681. W 138 Passion.—H der Frie⸗de⸗fürst schläft ganz mit SDSEEEEEEEEEEE .— mein Je⸗ sus schließt die Au⸗gen zu; öů die Le⸗bens⸗son⸗ne geht zur Ruh und sinkt in I——8 .... stil⸗ le To⸗-des⸗nacht. O gro⸗ßes Wort: Es — 2*—. 1 ist voll⸗ bracht! 2. Es ist vollbracht! Er hat's Denn Gnade hör' ich mir ver⸗ gesprochen. künden Das Lebenswort muß sprachlos Durch Jesu Blut vom Kreuze her; sein, Getilget ist der Hölle Macht. Das Herz der 25 wird ge⸗ O tröstlich Wort: Es ist voll⸗ brochen bracht! Den Fels des d 4. Es ist vollbracht! Ich wil ein Stein mich Kum Deuschrzachttt—— vöchste Zur Ruh in meines Heilands 2 Grabʒ Wu n 9 Die Engel sind allhier zugegen Und steigen bei mir auf und ab; 3. Es ist vollbracht, und meine Die Himmelspfort ist aufge⸗ Sünden macht. Verdammen nun mein Herz nicht O selig Wort: Es ist vollbracht! mehr; Salomo Frank 1659—1725. 5.06 Wer nur den—.— Gott ꝛc. Georg Neumark. 1657. 10% + 1755 a —.——1 ist 5—5 Er ist ver⸗ 10—— EE Und Leiden und Tod Jesu. 13³⁵ Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. Georg Neumark. 1657. Q— ——2— = ———— — .—.— Du ge⸗hest in den Gar⸗ten be⸗ten, laß mich an dei⸗ ne Sei⸗te tre⸗ten, Q„ —2— + mein treu: ster ich wei⸗che von dir 4———. Je⸗ su, nimm mich mit; kei ⸗nen Schritt! Ich will an —* 2——— 1 dir, mein Leh⸗ rer, sehn, wie mein Ge⸗-bet soll D H 722 + I—˙ recht ge-schehn. 2. Du gehst mit Zittern und Laß mich von aller Welt allein mit Zagen Und nur mit dir beisammen sein! Und bist bis in den Tod betrübt. Ach, dies soll mir ans Herze schlagen, Daß ich die Sünde so geliebt. Drum willst du, daß ein Herz voll Reu Mein Anfang zum Gebete sei. 3. Du reißest dich von allen Leuten, Du suchst die stille Einsamkeit; So muß auch ich mich wohl bereiten Und fliehen, was mein Herz zerstreut. 4. Du kniest und wirfst dich hin zur Erden, Fällst nieder auf dein Angesicht. So muß die Demut sich ge⸗ bärden; Drum rühm' ich Asch und Staub mich nicht, Ich lieg'ꝰ und beuge mich mit dir Vor meinem Gott in Demut hier. 5. Du greifst voll Zuversicht und Liebe Dem Vater tief ins treue Herz Und rufst aus stärkstem Herzens⸗ triebe 140 Passion. E „Mein Vater, Vater“ himmel⸗ wärts. Ach, Glaub undiebe sind mir not, Sonst ist mein Leben kalt und tot. 6. Geduldig Lamm, wie hältst du stille, ältst im Gebete dreimal an! s ist dein heilig guter Wille, Ich soll so tun, wie du getan. Gott hilft nicht stets aufs erste al, Drum fleh' und ruf' ich ohneZahl. 7. Dein Wille senkt sich in den Willen Des allerbesten Vaters ein; In ihm muß auch mein Herz sich stillen, Wofern ich will erhöret sein. Drum bet' ich in Gelassenheit: Was mein Gott will, gescheh' allzeit. 8. Obgleich die Jünger dein vergessen, Gedenkst du doch getreu an sie, Nach eigener Melodie. Und da dich alle Martern pressen, Sorgst du für—6 höchster üh. Mein Beten bleibet ohne Frucht, Wenn es des Nächsten Heil nicht sucht. 9. Du, Herr, erlangest auf dein Flehen Trost, Kraft, Sieg, Leben, Herr⸗ lichkeit; Und so wird's auch mit mir ge⸗ schehen, Daß ich zur angenehmen Zeit Auf ernstlich Beten freudenvoll Den gleichen Segen ernten soll. 10. Mein Jesu, hilf mir so zu beten, Wie mich dein heilig Vorbild lehrt! So kann ich frei zum Vater treten Und werde stets von ihm erhört, So bet' ich mich zum Himmel ein Und will dir ewig dankbar sein. Joh. Mentzer 1658—1734. 1745. 1784. Q ꝗ O du Lie-⸗ be mei⸗ner Lie⸗be, du er⸗ die du dich aus höchstem Trie-be in das — DDqDDiiIIITIITI— SꝗS.... E 32 wünsch⸗te Se=lig ⸗ keit, jam⸗mer⸗vol ⸗le Leid dei⸗nes Lei⸗dens mir zu 00 9 — essen, ster rucht, nicht f dein Herr⸗ lir ge⸗ Zeit ꝛnvoll n soll. so zu bild treten erhört, nel ein r sein. —1734. Leiden und Tod Jesu. 1⁴¹⁷ *—— —— 51 2 .... DEEEEEE E——— gu ⸗te als ein Op-fer ein ⸗ge⸗stellt und bezahlt mit . W‚‚.....—......—.*— *—— +—.—. I dei⸗nem Blu⸗ te al le Mis⸗ se-tat der Well! 2. Liebe, die mit blut'gen Tränen An dem Olberg sich betrübt; Liebe, die mit heißem Sehnen Unaufhörlich treu geliebt; Liebe, die den eignen Willen In des Vaters Willen legt Und, um Gottes Zorn zu stillen, Gern die Last des Kreuzes trägt! 3. Liebe, die mit starkem Herzen Allen Spott und Hohn gehört; Liebe, die voll Angst und Schmerzen Blieb im Tode unversehrt; Liebe, die sich liebend zeiget, Da der Atem geht zu End; Liebe, die sich liebend neiget, Als si sich Leib und Seele trennt! l. Wer nur den lieben Gott ꝛc. 4. Liebe, die für mich gestorben Und ein immerwährend Gut An dem Kreuze mir erworben, Ach wie tröstet mich dein Blut! Ach wie dank' ich deinen Wunden, Schmerzensreiche Liebe du, Wenn ich in den letzten Stunden Sanft an deinem Herzen ruh'! 5. Liebe, die sich tot gekränket Und für mein erkaltet Herz In ein kaltes Grab gesenket, Ach wie dank' ich deinem Schmerz! Habe Dank, daß du gestorben, Daß ich ewig leben kann! Die du mir das Heil erworben, Ew'ge Liebe, nimm mich an! Elisabeth von Senitz 1629—1679. Georg Neumark. 1657. 0%. + 0 0 0 Gottlob! der auf ihn ge⸗ Weg ist nun ge-bahrnet, :stützt, von ihm er⸗ mah=net ² Passion. 2— — ——.2—— *———.3— mein Je⸗sus ge- het selbst vor⸗ an; be⸗ tret' ich freu⸗dig sei⸗ + —.——.——.— ö I.......8 ne Bahn. Er ru⸗fet —5 E———— EE 9———.— 4.——— sel⸗ber: Fol ge mir! Ich folg',o zie⸗he —5 EL.. + 1 + ILIL DS—— SSS.. 1 △—— mich nach dir! 2. Wie willig gibst du hin dein Leben! Du gehst mit Freuden in den Tod, Da siehet man kein Widerstreben, Du scheuest nicht die größte Not; Du siehst vor dir das Blutgericht Und weichest doch, o Heiland, nicht. 3. Wir gehn, so sprichst du auf dem Wege, Es drängt dich niemand mit Gewalt; Es warten auf dich Schmach und chläge, Und doch sprichst du: Ich komme ald. Dein Sterblied ist eindobgesang, Dein Gang zum Tod ein Sieges⸗ gang. 4. So ich nun will dein Jünger heißen, Muß ich in deinen Spuren gehn Und mich nicht lassen von dir reißen, Wenn Not und Trübsal gleich entstehn. Wer sich nicht selbst verleugnen kann, Den siehst du nicht als Jünger an. 5. Nimmst du das Kreuz auf deinen Rücken, So rufst du mir auch: Folge nach! Ich will mich auch darunter bücken, Ich achte künftig keine Schmach; Es wird dein Leiden, Kreuz und Pein Mir dennoch lauter Ehre sein. 6. Wie sollt' ich mich auf Rosen weiden, Da deine Stirne Dornen trägt! — Leiden und Tod Jesu. 143 0 —— Ein Glied muß mit dem Haupte Zu leiden, was du mir be⸗ -hun leiden, stimmt!— Wie schwer auch Trübs. al auf Weil ich mir das zum Troste fet uns schlägt. merke, Der Herr erduldet solche Pein, Daß alles Kreuz ein Ende Der Knecht wird ja nicht besser nimmt. 70 sein. Die Dornenkrone hab' ich hier, — 7. So will ich leiden,—gib Die Siegeskrone dort bei dir. he mir Stärke, Benj. Schmolck 1672—1737. — Pafsiiitli Jesum lass' ich nicht. 1668. — +—— H+————— [H—.—— 1— + I— —— W E———— I— . IIRS gehn o0 00 See⸗le, geh nach Gol⸗ga⸗ tha, na⸗ he dir 9 — EEEEEEEEEUEI— TA— LI 5 4+§+%—— 12.———— V 12——— * 2 + was dich da für ein Trieb zur Bu⸗ ße rei⸗ à auf ken,—2.——— EEE— lge 7——4 f———..—— 55 9 e. A 1— —— 1— un⸗ emp⸗ find⸗ lich sein. 2. Schaue doch das Jammer⸗ Wie das Blut in Strömen quillt, tuf bild Daß ihm alle Kraft vergangen! den, Zwischen Erd und Himmel Ach der übergroßen Not: hangen, Jesus sinket in den Tod! 5 „ 4..— 1⁴⁴ Passion. E 3. O Lamm Gottes ohne Schuld, Alles das hab' ich verschuldet, Und du hast aus großer Huld Pein und Tod für mich erduldet! Daß ich nicht verloren bin, Gibst du dich am Kreuze hin. 4. Unbeflecktes Gotteslamm, Ich verehre deine Liebe; Schaue von des Kreuzes Stamm, Wie ich mich um dich betrübe! Dein für mich verblutend Herz Setzt mich in den tiefsten Schmerz. * 5. Ach, was kann ich tun für dich? Ich will dir mein Herz ergeben. Herr, laß mich beständiglich Unter deinem Kreuze leben! Wie du mein, so will ich dein Lebend, leidend, sterbend sein. 6. Kreuzige mein Fleisch und lut, ö Lehre mich die Welt verschmähen: Laß mich dich, du höchstes Gut, Immer vor den Augen sehen, Führ in allem Kreuze mich, 2. Wie du willst, nur seliglich! 0 Frevle 7. Endlich, laß mich meineRot Daßi Auch geduldig überwinden! Jesus Nirgends sonst soll mich der Tod So ist Als an deinem Kreuze finden. Wer sich dies zur Zuflucht macht, Spricht getrost: Es ist vollbrachth Beni. Schmolck 1672—1737. 3 . a eigener Melodie. Joh. Georg Söhnlin. 1836. ö „ Q 4 III. ELEE V———— ———— Der am Kreuz ist mei⸗ ne Lie ⸗ de, — Weg, ihr ar- gen Sün⸗den⸗trie be, mei⸗ ne Lieb ist Je sus Christ. * Welt und Fleisch mit eu ⸗rer List! Eu⸗ re Lieb ist Leiden und Tod Jesu. 145 9— ... T—— —+1 r IDIDDDEREEEEEEEE *— L— I 2—— 10 + 1 Der am Kreuz ist mei⸗ ne Lie ⸗ be, weil ich 9— E.N II—— L II —5 7 + + + N C + + 7 + 1 4 I —*——.—— mich im Glau⸗ben bs. 2. Der am Kreuz ist meine Liebe; Frevler, was befremdet dich, Daß ich mich im Glauben übe? Jesus gab sich selbst für mich; So ist er mein Friedensschild, Aber auch mein Lebensbild. Der am Kreuz ist meine Liebe, Weil ich mich im Glauben übe. 3. Der am Kreuz ist meine Liebe; Sünde, du besiegst mich nicht! Weh mir, wenn ich den betrübe, Der für mich ging ins Gericht! Kreuzigt' ich nicht Gottes Sohn, Trät' ich nicht sein Blut mit Hohn? Der am Kreuz ist meine Liebe, Weil ich mich im Glauben übe. 4. Der am Kreuz ist meine Liebe; Sündenangst, nun schweige du! Gott zeigt seine Liebestriebe Und schenkt meinem Herzen Ruh, Denn es floß ja mir zu gut Seines Sohnes teures Blut. Der am Kreuz ist meine Liebe, Weil ich mich im Glauben übe. 5. Der am Kreuz ist meine Liebe. Keine Trübsal noch so groß, Hunger, Blöße, Geißelhiebe, Nichts macht mich von Jesu os, Nicht Gewalt, nicht Gold, nicht Ruhm, Engel nicht, kein Fürstentum. Der am Kreuz ist meine Liebe, Weil ich mich im Glauben übe. 6. Der am Kreuz ist meine Liebe; Nun ist auch der Tod mein Freund. Wenn ich wie ein Staub zerstiebe, Wird mein Jesus mir vereint; Da, da schau' ich Gottes Lamm, Meiner Seele Bräutigam. Der am Kreuz ist meine Liebe, Weil ich mich im Glauben übe. Ahasverus Fritsch 1629—1701. 1⁴⁵ Passion. ö— 9—665 meines Lebens Leben. Wolfgang Weßnitzer. 1661. Q ————— I II2.—.D‚— nn 2 4* I — Mitt⸗ler, al le Kraft der Wor ⸗te, vor der off- nen To⸗ des⸗pfor=te, ö 15 SPSISISISItI t...T.TRTRT SSISISSSI — die du sprachst in ho⸗ her Pein soll auch mir zum Se⸗gen sein, —. 46— enen,— Trost, wenn ich einst schei⸗ de, mei⸗ner Seele SDD—— J— Lust und Wei⸗de. Nun ich so ge ⸗ rü stet mir mein + + + + ——67 +II dien r. bin, kann ich froh zum Him⸗mel ziehn. 2.„Vater,“ batest du,„laß An dem blut'gen Kreuze, du diesen Großer Friedenswiederbringer, ö Ihren blinden Frevel nach!“ Deine arme Mutter zu. Edle Langmut, sei gepriesen! Gib, daß die, so ich verlasse, Ich auch will nicht eigne Rach Treue Liebe auch umfasse, Wider meinen Nächsten hegen Und in deiner Lieb und Treu 2 19 e teiche Hul verlegen. Eins des andern Zuflucht seil Jesu, deine reiche Huld Tige mein und seine Schuld! Herre“ Aich HeneI- 3. Liebreich wiesest du dem„Heute,“ sprachst du,„soll gewiß Jünger Deine Seele nach dem Streite Streite — Leiden und Tod Jesu. 1⁴⁷ Sein mit mir im Paradies!“ Dieses lasse wie dem Schächer So auch mir, o Todesrächer, Bricht der Augen matter Schein, Meiner Seele Leitstern sein! 5.„Ach, warum bin ich ver⸗ lassen, O mein Gott, mein Gott, von dir?“ Jesu, wie ist dies zu fassen? Klagst du so, wie geht's dann mir? Durch dein Klagen, durch dein Ringen Willst du meine Seele bringen, Trotz der Sünden Scheidewand, In des Himmels Ruhestand. 6., Aber h ein heißes Dürsten“ Klagt der ausgedörrte Mund Meines reichen Lebensfürsten Noch in der Vollendungsstund! Mir bei meiner Lippen Lechzen Und bei meiner Seele Achzen, Wenn kein Trost sonst in der Welt/ Bleibt zum Labsal dies bestellt. 7. Nun, nun ist das Heil er⸗ worben, 1760 E Jesu. Denn du sagst:„Es ist voll⸗ racht!“ Jesu, eh' du noch gestorben, Leuchtet schon die Siegesmacht. Laß nun immerhin geschehen, Was an Schmerzen auszu⸗ stehen; Du, Vollender, bist i in mir Und vollendet ich in dir! 8.„Vater,“ rufst du,„ich befehle Deinen Händen meinen Geist.“ Scheidet einst auch meine Seele, So vertritt mich allermeist! Wenn der letzte Zug vorhanden, Lös mich aus des Todes Banden, Nimm, Herr, deines Pilgrims wahr, Stelle mich dem Vater dar! 9. Jesu, deine hohen Worte Fühl ich froh in meiner Brust. Ja, zum schönen Freudenorte, Dessen Trost mir nun bewußt, Will ich mich mit dir erheben, Dort bei dir, o Heiland, leben. Zu der Sel' gen frohem Chor Heb, o Retter, mich empor! Nach Joh. 405781215 Bengel Joh. Crüger. 1640. Hant ke mhcden Lei⸗den zu be⸗ Passion. — ASIIne — — + Q„ V* I + II P................. —.—.— 12 —— Bö ⸗ sen uns zu er ⸗ lö⸗ sen! 2. Vereint mit Gott, ein Mensch gleich uns auf Erden Und bis zum Tod am Kreuz ge⸗ horsam werden, An unsrer Statt gemartert und zerschlagen Die Sünde tragen: 3. Welch wundervoll hoch⸗ heiliges Geschäfte! Sinn' ich ihm nach, so zagen meine Kräfte, Mein Herz erbebt; ich sehꝰ und ich empfinde Den Fluch der Sünde. 4. Gott ist gerecht, ein Rächer alles Bösen; Gott ist die Lieb und läßt die Welt erlösen. Dies kannmein Geist mit Schrek⸗ ken und Entzücken Am Kreuz erblicken. 5. Es schlägt den Stolz und mein Verdienst darnieder, Es stürzt mich tief und es erheht mich wieder, Lehrt mich mein Glück, macht mich aus Gottes Feinde Zu Gottes Freunde. 6.O Herr, mein Heil, an dessen Blut ich glaube, Ich liege hier vor dir gebückt im taube, Verliere mich mit dankendem Gemüte In deine Güte. 7. Laß deinen Geist mich stetz, mein Heiland, lehren, Dein göttlich Kreuz im Glauben zu verehren, Daß ich getreu in dem Beruf din Liebe Mich christlich übe! DEII.. 1H*— den⸗ken, mich in das Meer der Lie⸗be zu ver⸗ —.———..—— DIDDSDEDDE——. — sen ⸗ken, die dich be- wog, von al=lerSchuld des O O Leiden und Tod Jesu. 14⁰⁹ 8. Das Gute tun, das Böse Du hast mein Heil, da du für —.— fliehn und meiden, mich gestorben, 5 Herr, diese Pflicht lehrt mich dein Am Kreuz erworben. ver⸗ heilig Leiden. 10. So bin ich d Kann ich zugleich das Böse mir: 0. So binich dann schon selig —.— erlauben hier im Glauben; .und an dich glauben? So wird mir nichts, nichts meine Krone raubenz ild des 9. Unendlich Glück! Du littest So werd' ich dort, von Herrlich⸗ uns zu gute, keit umgeben, —IuIch bin versöhnt mit deinem Einst ewig leben. — teuern Blute. Chr. Fürchtegott Gellert 1715—1769. —6 Wie groß ist des Allmächt zen e. Joh. Ioamdier? lz und—.— rnieden 114 7 10—.. n dnt,=:;. s erhebt—..— 1...———D α Laß mir 0 Fei⸗ er dei⸗ ner Lei⸗den, 22— Sie leh⸗ mich die Sün ⸗de mei⸗ den dün d. DPDPD.PPII.I E— n dessen 2 o mein Er⸗ ser, be⸗ lig sein! dir, dess zückt in und dir mein 888 ⸗zes Le⸗ ben weihn,— Blut für mich ge flos⸗ sen, des Herz für mich noch ch stel——— S1I—— en Alauben ster⸗bend schlug, und der so ru hig und entschlos⸗sen 2— eruf d———. aufe EEEE Ee auch mei⸗ ner Sün⸗de Stra⸗fe trug. —50 Passion. Oder: ael. Die Tugend wird ꝛc. —. * SSSSSI Laß mir die Fei ⸗ er Sie leh⸗re mich die Sün⸗de Lei⸗ den, 0 mei⸗ den und dei⸗ ner * + PPPP mein Er ⸗lö⸗ser, dir mein gan⸗zes —5 lig sein Le⸗ ben weihn, dit, des⸗ sen SSS Blut fäͤr mich ge⸗flos⸗ sen, des Herz für mich noch .DPP..P... ster⸗bend schlug, und der so ru⸗ hig und I 4— —8 2—— —.— uuhi. II —2.———AH *0 2. 2—— ——... IIB auch mei ner Sün⸗ 25 2. Ja, in den stillsten meiner Stunden Will ich nach deinem Kreuze sehn Und dich, o Herr, für deine Wunden Mit tief gerührtem Dank erhöhn. O laß mich deine Huld ermessen, Womit dein Herz die Welt um⸗ faßt, Und nie im Undank es vergessen, Was du für mich gelitten hast! Stra⸗fe trug. 3. Mir sollen diese Feierzeiten Der größten Liebe heilig sein; Still soll dein Kreuz mich stets begleiten Und jede meiner Stunden weihn Dein Leiden sei mein höchster Segen, Dein Tod mein seligster Gewinn Mein Herz schlägt dir voll Dant entgegen, Daß ich durch dich erlöset bin. — Leiden und Tod Jesu. 7 15¹ 4. Bleibt mir zu allen Zeiten Nach euch will ich voll Andacht teuer, Gethsemane und Golgatha, Ihr Stätten, wo die Welt die Feier Der allergrößten Liebe sah! schauen, Wo mein Erlöser litt und starb, Auf ihn allein will ich ver⸗ trauen, Der mir die Seligkeit erwarb. und Christoph Georg Ludw. Meister 1738—1811. —. Nach eigener Melodie. Justin Heinr. Knecht. 1793. ⁴˙²— —7—.—1 W. I5 SEEEEEE ————.. 900 Ach sieh ihn dul⸗den, blu⸗ten, ster⸗ — Sieh Got⸗tes eig ⸗nen Sohn und Er⸗ 5— 995— 4 6. no* ꝗSPSPIPIPIPIPIIITIIII I 1 ——— —.— benl O mei⸗ne See⸗le, sag ihm frommen Dank! ben, wie mäch-tig ihn die Men⸗schen⸗-lie⸗be ssen 177 55——. ů n., ——...— ——————.. 4——— drang! Wo ist einFreund, der je was er ge⸗tan, der rzeiten sein; III.I..... stetz— so wie er für Sün⸗der ster⸗ben kann? 2—— 2. Wie dunkel waren jene Und ach, es floß zum Trost und Stunden, Heil für mich ewinn. OHerr, und welche Lasten drück⸗ Und ruft noch heute mir ermun⸗ Dant ten dich ternd zu, Wie quoll das Blut aus deinen Daß du mich liebst, du treuer Wunden, Heiland du! Passion. E 3. So sollt' es sein, du mußtest leiden, Dein Tod macht mir des Vaters Liebe kund, Er wird für mich ein Quell der Freuden, Ein Siegel auf den ew'gen Frie⸗ densbund. So wahr dich Gott für mich zum Opfer gibt, So fest steht es, daß er mich herz⸗ lich liebt. 4. Dein bin ich nun und Gottes Erbe, Ich sehꝰ getrost ins Vaterherz hin⸗ ein; Wenn ich nun leide, wenn ich sterbe, Kann ich unmöglich je verloren sein; Wenn Sonne, Mond und Erde untergehn, So bleibt mir Gottes Gnade ewig stehn. 5. Ja, mir zum Trost und dir zur Ehre Gereicht dein ganzer Kampf, dein Kreuzestod; Bestätigt ist nun deine Lehre, Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. Ich baue fest darauf in jeder Not. Unschuldig littest du, doch Preis und Ruhm Ist auch im Kampf der Unschuld Eigentum. 6. O Herr, dein Vorbild soll mich lehren, Die Unschuld sei das schönste Ehrenkleid; Gern will ich deine Stimme hören Und willig tun, was mir dein Wort gebeut; Die Dankbarkeit dringt innigst mich dazu. Wer hat es mehr um mich ver⸗ ö dient als dus? 7. Nimm hin den Dank für deine Plagen, Mein Retter, den die treue Liebe bringt! Noch heißern Dank will ich dit sagen, Wenn dich mein Geist im Engel⸗ chor besingt; Dann stimmen alle Sel'gen fröh⸗ lich ein, Der ganze Himmel soll dann Zeuge sein! Joh. Timoth. Hermes 1738—182ʃ. llo Georg Neumark. 1657, 998 0— P—.... 4— 2——. 775 Ich sen⸗ke mich in wenn in der Bu- ße Trau⸗er⸗stun⸗den * dei- ne Wunden, ich sen⸗ ke mich in dei nen Tod, die Sün⸗de mir Ver⸗damm:nis droht; ich schan⸗e HDS— I—— SSPSPSITSIIT dei⸗ ne Schmerzen an und weiß, du hast ge⸗ ——.— II e e 2——38—1 + nug ge ⸗ tan. 2. All Weh will ich in dich Mit dir wird Nacht zum Mor⸗ versenken, genschein, Will teilen deine bittre Not Und hier an keine Rosen denken, Wo dir der Acker Dornen bot; Ich sprech' auf meiner Kreuzes⸗ bahn: Das hat man Gottes Sohn getan. 3. Flößt die verbotne Lust dem Herzen Br Gift mit süßen Reizen ein, So geh'ich ein in deine Schmerzen Und töte sie durch deine Pein; Seh' ich dein Dürsten, deine Schmach, So scheu' ich, was dein Herz dir brach. 4. Will keine Sonne mehr mir scheinen, Und schweb' ich in Verlassenheit, So denk' ich, wie die Schar der Deinen, Wie Gott selbst dich verließ im Streit; Bei dir ist kein Verlassensein. 5. Will einst des Todes Pfeil mich schrecken, Und macht mir bang des Grabes Nacht, So hoff' ich ihn mit dir zu schmecken, Der mir Unsterblichkeit gebracht. Wer mit dir stirbt, der lebt zu⸗ gleich, Sein Sterben wird zum Himmel⸗ reich. 6. So will ich die Gemein⸗ schaft üben, Aus deren Leid mir Freude grünt; Könnt' auch die Marter mich betrüben, Durch die du Segen mir ver⸗ dient? Ich geh' in deine Leiden ein; Mit dir vereint heißt selig sein. Joh. Friedr. von Meyer 1772— 1849. —1⁵⁴ Passion. 7 Mel. Herr und Altster ꝛc. Weltlich. 1784. D E Ei⸗ nes wünsch'ich mir vor al ⸗lem — lig—— im Trä⸗nen ⸗tal sich — 855 —. a— an dern, ei ne Spei⸗ se früh und spãät; wan ⸗ dern, wenn dies Ei- ne mit uns geht: ee. un= ver rückt——6 ei⸗ nen Mann zu schan⸗ zen, der mit ( SSSISSIIIIIII blut' 255 To⸗des⸗grau⸗en auf sen Ant⸗ liz Q —— nie⸗ der ⸗sank und den Kelch des Va⸗ ters trank. 2. Ewig soll er mir vor Augen 3. Ja, mein Jesu, laß mich stehen, nicht vergessen Wie er als ein stilles Lamm Meine Schuld und deine Dort so blutig und so bleich zu Huld! sehen, Als ich in der Finsternis ge⸗ Hängend an des Kreuzes sessen, Stamm, Trugest du mit mir Geduld; Wie er dürstend rang um meine Hattest längst nach deinemScho Seele, getrachtet, Daß sie ihm zu seinem Lohn Eh' es auf des Hirten Ruf ge⸗ nicht fehle, achtet, Und dann auch an mich gedacht, Und mit teuerm Lösegeld Als er rief: Es ist vollbracht! Mich erkauft von dieser Welt, Leiden und Tod Jesu. 5⁹ 4. Ich bin dein! Sprich du dar⸗ Mit dir alles tun und alles lassen, auf dein Amen! In dir leben und in dir erblassen: Treuster Jesu, du bist mein! Das sei bis zur letzten Stund Drücke deinen süßen Jesusnamen Unser Wandel, unser Bund! Brennend in mein Herz hinein! Albert Knapp 1798—1864. ist gewißlich an der Zeit. 1535. I8 ISSISIIIIIIIII Du schaust wohl Chriesti Lei⸗den an und das hat der Herr für mich ge- tan, daß —W— I— SISISISISISITIIIII EEEI‚.— —— + H———— denkst in dei⸗nem Sin⸗ ne ich bei Gott ge⸗ win⸗ ne durch sei ne gro⸗ ße 72——.—.. ——.——— SGnad und Huld Er⸗ laß für mei? ne Surtenhu die + +—3 SISIII.. .— + +—— II mich zu Bo⸗den drü⸗cket. 2. Doch hast du auch daran 3. Da wo dein Schatz ist, sei gedacht, dein Herz! Daß dir sein bittres Sterben O sieh, voll Blut und Wunden Nur dann allein hat Heil ge“ Hängt Gottes Sohn in Qual bracht und Schmerz Und Rettung vom Verderben, Ans Marterholz gebunden! Wenn du mit ihm, der für dich So geh mit deinem Herzen ein stritt In deines Herren Angst und Und bittern Tod am Kreuz erlitt, Pein Der Welt bist abgestorben? Und stirb, wie er gestorben! 1³⁸ Passion.— 4. Ja, streite mit ihm, wie er stritt, Und teile seine Wunden, Und leide mit ihm, wie er litt, Bis du nach bangen Stunden Darfst rufen mit ihm durch die Nacht Von seinem Kreuz: Es ist voll⸗ bracht! Dann erst bist du gerettet. 5. Ein ew'ger Friede folgt dem Streit, 2 Dem Tod ein ew'ges Leben, Und ewige Gerechtigkeit Wird dir dein Heiland geben, Der freundlich ruft: Mein Leid⸗ genoß, I Das Blut, das ich für dich vergoß Tilgt alle deine Sünden! Julius Sturm 1816—1896. Jesu Grablegung. — eigener Melodie. 7 O Trau—— ⸗keit/ das ucht an—3 kla⸗ nt Gar des Va⸗ ters — H— 2——F — rn. 2. O große Not, Der Herr liegt tot! Am Kreuz ist er gestorben, Hat dadurch das Himmelreich Uns aus Lieb erworben. 3. O Menschenkind, Nur deine Sünd Hat dieses angerichtet, Da du durch die Missetat Warest ganz vernichtet! ei⸗ nig Kind wird ins Grab ge ⸗ tra⸗ gen. 4. O selig ist Zu aller Frist, Der dieses recht bedenket, Wie der Herr der Herrlichkeit Wird ins Grab gesenket! 5. O Jesu, du Mein' Hilf und Ruh, Ich bitte dich mit Tränen: Hilf, daß ich mich bis ins Grab Nach dir möge sehnen! Joh. Nist 1607—1607. O Leiden und Tod Jesu. x 157 Mel. O Traurigkeit. 1628. 20 Ei 1—. I——— ——. 2—.5.— I 2—..——.52 1—*—— 1 2 2—— In——— 7. A 0 0 0—* So ru- hest du, o mei⸗ ne Ruh, in —. H.—— EIEIEe——.——— .— 4—————— 7dei? nes Gra⸗bes Höh-=le und er⸗ weckst durch —— ——— H N— + I* 3— III *—.——71———— + dei- nen Tod mei⸗ ne to⸗te See ⸗le. 2. Man senkt dich ein Weil ich nun durch deinen Tod Nach vieler Pein, Tod und Grab besiege. Du meines Lebens Leben;— 5 ö Dich hat jetzt ein Felsengrab, 5. Nein, nichts verdirbt, Fels des Heils, umgeben. Dech weich auselehen 3. O Lebensfürst, Und mit dir, o Herr, verklärt Ich weiß, du wirst Ein zum Himmel gehen. Mich wieder auferwecken; 3— Sollte denn mein gläubig Herz dich, Mein Jesu, dich Vor der Gruft erschrecken? In meine Seele senren 4. Sie wird mir sein Und an deinen bittern Tod Ein Kämmerlein, Bis zum Tod gedenken. Da ich in Frieden liege, Salomo Franck 1659—1725. Mel. Sollt' ich meinem Gott Joh. Heinr. Böhner? 1785. nicht singen. I.—— 1.. SSS............ D2 1—.— +—— 110 10 99⁰ 1 A⸗men, dei⸗ nes Gra⸗bes Frie⸗ de wird auch wenn wir von der Wallfahrt mü⸗ de ruhn, um Mrrtii 158 Passion. L E D un⸗ ser Grab durchwehn seosher auf zanr; stehn. A⸗men, Fürst der Auf⸗er⸗ —— + Ef D— ste⸗hung, der des Gra⸗ bes Ste gl brach, ich durch Grab und S —95 uns nach zu der 1.—5 li⸗gen Er-⸗höhung, wo dem .—— 2— i uns Ver⸗ söhnt, 2.— ler Him⸗mel Lob⸗ lied tanl Oder: Mel. Lasset uns den Herren ꝛc. Joh. Schop. 164ʃ. —— — + 4 4 —.——12—— E ö A⸗=men, dei⸗nes Gra⸗bes Frie⸗de wird auh wenn wir von der Wallfahrt mü⸗de ruhn, um ————— SS— 1. l. mseh. Arw, da u. ——— Auf ⸗er ⸗ste⸗hung, der des Gra⸗bes Sie⸗gel i O E Leiden und Tod Jesu. 5⁹ 2—— P 2„ SSPSISI. — er⸗ brach, zieh durch Grab und Tod uns nach zu der —2—5 —*.2———— +— SSSIE.— üb und Hei⸗li⸗ gen Er- hö⸗hung, wo dem Lamm, das —* —— — R 0 dem uns ver⸗söhnt, al ⸗ler Him⸗mel Lob-lied tönt! ie⸗ gel 2. Großer Erstling deiner Ja, wir werden auferstehen, Brüder, Weil du auferstanden bist, Ja, du ziehest uns nach dir; Werden dich, Herr Jesu Christ, Du, das Haupt, ziehst deine Einst in deiner Klarheit sehen. Glieder; Unsre Herzen harren dein; Weil du lebst, so leben wir. Amen, ewig sind wir dein! Bernh. Garve 1763—1841. 51366 Traurigkeit. 1628. 122———.—— IS‚I.I.PIIPIITITTTTt... ——— 2s 00 0 0. Nun gingst auch du zur Sab⸗bats⸗ruh ins 4.— 0 5 RE HW————— 3.—— *—————— stil-le Grab hin-ü⸗ ber; dei⸗ ne Ar-beit — ———— H ——.— ist ge⸗ tan, all dein Leid vor ⸗ ü⸗ ber. Ostern. 2. Nichts kränkt dich mehr, Fried ist umher; Dein Herz hat ausgeschlagen, LLEEEE VIII. Ostern. 5. O Sabbatsruh, Durch welche du Uns jede Ruh erworben, Viktor Friedr. von Strauß 1809—1890, Das im heißen Kampf für uns Wo du wie ein Saatkorn lagst brac Unsre Sünd getragen. In der Erd erstorben! 2. 0 * 3. O Erdengruft, 6. Herr, führe du Du dunkle Kluft, Zur Sabbatsruh Wo ist Wie heilig und voll Segen Die tiefbetrübten Seelen, 0 Wurdest du, seit Gottes Sohn Die um ihre Sündenlast Kein A Hat im Grab gelegen! Sich in Reue quälen! 4. Wie selig ruhn 7. Laß deiner Herd, Die Toten nun, O Heiland wert, Halleluf Die in dem Herrn verschieden! Bald ihren Sabbat kommen, 5 All ihr Werk folgt ihnen nach, Wo sie allem Kampf und Leid 3. Lel Ja, sie ruhn im Frieden. Ewig ist entnommen! 0 wei Mel. Du, des sich ꝛe. 17³⁰⁷ *——— 1 I23 iD‚— — 2———— 0 0 0 0—— 2 Früh mor⸗gens, da die Sonn auf⸗geht, mein land Christus auf=er⸗ steht. Ver Pauiet ben ist— . SPSIPIPIII Sün⸗ den Nacht, Licht, Heil und Le⸗ben wie⸗ den E O0 Ostern. 101 22 1—— = Wlagst Vbraächt. Hal„le⸗ lu ⸗jal 2. O Wunder groß, o starker Und stürb' gleich alle Welt mir Held, ab, Wo ist ein Feind, den er nicht. G'nug, daß ich Ehristum bei fällt? mir hab'. Kein Angststein liegt so schwer Halleluja! auf mir 4. Für di T Er wälzt ihn von des Herzens— —* ür. Herr Jesu, dankt dir alle Welt. men, Hallelnja! Dort wollen wir mit größerm Leid 3. Lebt Christus, was bin ich Fleiß betrübt? Erheben deinen Ruhm und Preis. „Lig Ich weiß, daß er mich herzlich Halleluja! liebt. Joh. Heermann 1585—1647. Mel. Mein Herzens⸗Jesu. Peter Sohrlen). 1668. ————— 2⁴ ——..—————— oeg Wach auf, mein Herz⸗ die Nacht ist hin, die Er⸗mun⸗tre dich, mein Geist und Sinn, den ——* II ++ DIDIIIDIDIDrJ‚‚‚‚——— „ mein—— E——.—.—.. Sonn ist auf⸗ ge⸗ gan⸗gen!— Hei⸗land zu emp⸗fan⸗ gen, der heu te durch des 17⁸⁰¹ ——————— ——— 4.—..— e t der war r———.— 20—.— 0 — To⸗ des Tür ge⸗bro⸗chen aus dem Grab her ⸗für der — 2—— II—.———— 200 DD——— IS— e⸗der⸗———— ü— V gan⸗zen Welt zur Won⸗ ne! Evang. Gesangbuch. 5 — Ostern. ¹+ 2. Steh aus dem Grab der Sünden auf Und such ein neues Leben, Vollführe deinen Glaubenslauf Und laß dein Herz sich heben Gen Himmel, da dein Jesus ist, Und such, was droben, als ein Christ, Der geistlich auferstanden! 3. Vergiß nun, was dahinten ist, Und tracht nach dem, was droben, Damit dein Herz zu jeder Frist Zu Jesu sei erhoben! Tritt unter dich die böse Welt Und strebe nach dem Himmels⸗ zelt, Wo Jesus ist zu finden! 4. Drückt dich ein schwerer Sorgenstein, Dein Jesus wird ihn heben; Es kann ein Christ bei Kreuzes⸗ pein In Freud und Wonne leben. Wirf dein Anliegen auf den Herrn Und sorge nicht, er ist nicht fern, Weil er ist auferstanden! Mel. Alle Menschen müssen sterben. 5. Wohlauf, mein Herz, fan an den Streit, Weil Jesus überwunden! Er wird auch überwinden wei 8 In dir, weil er gebunden Der Feinde Macht, daß du auf— stehst— Und in ein neues Leben gehst Und Gott im Glauben dienest 6. Ach mein Herr Jesu, der +— du bist Vom Tode auferstanden, NM‚ Rett uns aus Satans Macht und List 2. A Und aus des Todes Banden, Daß wir zusammen insgemen Ihrem Zum neuen Leben gehen ein, Das du uns hast erworben! 7. Sei hochgelobt in diesen Zeit Von allen Gotteskindern Und ewig in der Herrlichkeit Von allen UÜberwindern, Die überwunden durch dein Blut! Herr Jesu, gib uns Kraft un Mut, Daß wir auch überwinden!“ Laurentius Laurenti 1660-—N0 100 12⁵—— Ex hat W——— —————. 4——4 0 Zwei der Jün⸗ ger gehn mit Seh⸗nen ü⸗ Wend ih re Au-gen sind voll Trä⸗nen, ih u rz/ fan Streit, n! en wein n du auf gehst dienest su, der n, Macht anden, sgemes n ein, rben! dieser rn ichkeit n/ dein aft und nden! 660—17½4 E Ostern 9.— + 1 II* l F—— D...— A 2—— 2—.—. * Feld nach Emma⸗ us, See⸗len voll Ver⸗druß, 0⁰ und sie wech-seln Kla⸗ge⸗ 1—— ——— E ist von ih ⸗rem Or ⸗te schon der .7 doch es „— ——— V Mei:ster gar—0— weit 6 Lerateiht die Tramig keit. 2. Ach, es gehn noch manche Herzen Ihrem stillen Kummer nach, Sie bejammern ihre Schmerzen, Ihre Not und Ungemach. Mancher wandert gar alleine, Daß er zur Genüge weine; Doch mein Jesus ist dabei, Fragt, was man so traurig sei. 3. Wenn zwei Seelen sich be⸗ sprechen, Nimmt er liebend daran teil, Er bemerket die Gebrechen, Spendet Trost und bringet Heil. Denn er kann uns nicht ver⸗ säumen, Wie wir glaubenslos oft träumen, Er hat alles im Gesicht, Seine Treu verläßt uns nicht. 4. Jesus ist mir nachgegangen, Wenn ich meiner Eitelkeit Und der Sünde nachgehangen. O der unglücksel'gen Zeit, Die ich Armer so verloren! Doch er hat mich neu geboren, Jesus hat an mich gedacht Und das Schäflein wieder⸗ bracht. 5. Oft schon hab' ich's auch empfunden, Jesus läßt mich nicht allein, Jesus stellt zur rechten Stunden Sich mit seinem Beistand ein. Wenn ich mich in Leid verzehre, Gleich als ob er ferne wäre, O so ist er mehr als nah Und mit seiner Hilfe da. 6. Treuster Freund von allen Freunden, Bleibe ferner noch bei mir; Kommt die Welt mich anzu⸗ feinden, Ach so sei du auch allhier! 6* 164 Ostern. Wenn mich Trübsalswetter schrecken, Wollst du mächtig mich bedecken! Komm in meinem Geist zu ruhn; Was du willst, das will ich tun! 7. Bin ich traurig und betrübet, Herr, so ruf mir in den Sinn, Daß mich deine Seele liebet Und daß ich der Deine bin! Laß dein Wort mich fester gründen, Laß es auch mein Herz entzünden, Daß es voller Liebe brennt Und dich immer besser kennt! 8. Tröst auch andre, die voll Jammer Einsam durch die Fluren gehn 5466 Jesus, meine 2——— Oder in der stillen Kammer Tief bekümmert zu dir flehn! Wenn sie von der Welt sich trennen, Daß sie satt sich weinen können Sprich dann ihrer Seele zu: Liebes Kind, was trauerst du! 9. Hilf, wenn es will Abend werden Und der Lebenstag sich neigt, Wenn dem dunkeln Aug auf Erden Nirgends sich ein Helfer zeigt; Bleib alsdann in unsrer Mitten Wie dich deine Jünger bitten, Bis du sie getröstet hast: Bleibe, bleibe, teurer Gast! Joh. Neunherz 1653—173, Joh. Kiütin 1653. 1650 1205 23—— E 2 0 0 Hal-le⸗lu⸗ ja! 2 sus lebt, To⸗ ten⸗gruft und Er ⸗ de bebt, da der Tod i II IL—— .. Höl ⸗le sind be⸗ zwun ⸗gen, Held hin- durch⸗ge⸗drun⸗- gen. Geht nicht mehr nah können, zu: st du! Abend ieigt, wauf zeigt; Mitten, bitten, astl 3—173, 105 2. Halleluja! Seht das Grab, Die ihr seinen Tod beweinet! Wischet eure Tränen ab, Weil die helle Sonne scheinet; Euer Heiland ist nicht da: Jesus lebt, Halleluja! 3. Halleluja! Suchet nicht Den Lebend'gen bei den Toten, Glaubet freudig dem Bericht Der verklärten Osterboten! Diese wissen, was geschah: Jesus lebt, Halleluja! Mel. Valet will ich dir geben. * 4. Halleluja! Dieses Wort Soll mich wiederum beleben. Kann ich gleich nicht an den Ort Seines Grabes mich begeben, Gẽnug, daß es mein Glaube sah: Jesus lebt, Halleluja! 5. Halleluja! Er wird mir Leben in dem Tode geben. Also sterbꝰ ich freudig hier Christi Tod ist nun mein Leben. Nur getrost, ich glaube ja: Jesus lebt, Halleluja! Benj. Schmolck 1672—1737. Melchior Teschner. 1614. ů 1——— 0 SS.SI... + S.....I. οονμρ ö.23.2 Ich geh' zu dei⸗ nem Gra⸗be, du gro⸗ßer weil ich die Hoffnung ha- be, daß du mir 9— *+ I I L 1 +— SSISSSSIIII IIII — 14— 121.——— O=tster-fürst, ö 77 ö wie man kann fröhli er ⸗ben und zei⸗ gen wirst, fröhrlich st =.—‚..——.—½ 42.— DIIE— fröh⸗lich auf er⸗stehn und mit des Himmels Er= —....— + E ren Lr. —.— 7— —— L L—* ins 2. Du liegest in der Erde Und hast sie eingeweiht, ben Land des Le-bens gehn. Wenn ich begraben werde, Daß sich mein Herz nicht scheut 1⁵⁶ Ostern. I Auch in den Staub zu legen, Was Asch und Staub vermehrt, Weil dir doch allerwegen Die Erde zugehört. 3. Du ruhest in dem Grabe, Daß ich auch meine Ruh An diesem Orte habe, Drückst mir die Augen zu; So soll mir gar nicht grauen, Wenn mein Gesicht vergeht, Ich werde den wohl schauen, Der mir zur Seite steht. 4. Dein Grab war wohl ver⸗ siegelt, Doch brichst du es entzwei. Wenn mich der Tod verriegelt, So bin ich dennoch frei; Da werd' ich dich erblicken, Der mich vom Tode weckt. 5. Du fährest in die Höhe Und zeigest mir die Bahn, Wohin ich endlich gehe, Da ich dich finden kann. Dort ist es sicher wohnen, Wo lauter Glanz um dich, Da warten lauter Kronen In deiner Hand auf mich. 6. O meines Lebens Leben, O meines Todes Tod, Ich will mich dir ergeben In meiner letzten Not! Ich will mein Lager machen In deine liebe Gruft, Da werd' ich schon erwachen, Du wirst den Stein schon rücken, Wenn deine Stimme ruft, Der auch mein Grab bedeckt, Mel. Christus der ist mein Leben. Benj. Schmolck 1672—179f Melchior Vulpius? 1006 128 Q 0 0 Will⸗kom⸗men, Held im Strei ⸗ te, au P* dei⸗ nes Gra⸗ bes Kluft! Wir tri um ⸗phie ⸗in 9———.—.—, heu⸗-te um dei⸗ ne lee⸗ 2 Gruft, 2. In der Gerechten Hütten Schallt schon das Siegeslied, Du trittst in unsre Mitten Und bringst den Osterfried Na +— Ostern. 16⁷ en, 3. Der Feind ist schon ge⸗ ckt. schlagen höhe Und ist nunmehr ein Spott; n, Wir aber können sagen: Mit uns ist unser Gott. 4. Ach teile doch die Beute Bei deinen Gliedern aus! Wir alle kommen heute 6. Wir sind mit dir gestorben, So leben wir mit dir; Was uns dein Tod erworben, Das stell uns täglich für! 7. Wir wollen hier ganz fröhlich Mit dir zu Grabe gehn, Wenn wir dereinst nur selig Mit dir auch auferstehn. en. ch. Deswegen in dein Haus. 8. Der Tod kann uns nicht deben 5. Laß unser aller Sünden schaden, Miit dir begraben sein, Sein Stachel ist nun stumpf; 30 Uns einen Schatz hier finden, Wir sind bei Gott in Gnaden Der ewig kann erfreun! Und rufen schon: Triumph! achen Benj. Schmolck 1672—1737. achen, Mel. Wucht wacen. Gott Joh. Heinr. Böhner? 1785. uft, 20⁰ 0 ů 72⁷⁷ SDEE E s—— 2 106 S ö —— U⸗ber⸗win⸗der, nimm die Pal⸗men, die dein —.— das mit fro⸗hen O⸗ster⸗psal⸗men den er⸗ ,Tieer „ auf 7————„——— —— Zi⸗ on heu ⸗te bringt,; 4 —. kämpf⸗ten Sieg be⸗singt! Wo ist mm der Fein ede hie ⸗un=——— DDDE — SS — ho⸗chen und der Würger Mord⸗ge⸗schrei, da des To⸗des + 4.—— +—..—.— ᷣPPFFPP en fried Nacht vor⸗bei und sein Stachel ist zer⸗brochen? Tod und —. 1 Ostern.— + —— ꝗIRHĩRD‚D‚‚ITRTRPITITII— Teu⸗fel lie⸗ gen da: Gott sei Dank, Hal⸗le⸗lu⸗ jal Oder: 5065 Wiß uns den Herren ꝛc. Joh. ül 164ʃ A. Ler⸗ win⸗ dah, mimuibi Wuülnten die dein das mit 13195 O ⸗ster⸗psalmen den er⸗ ..— IDD 2— Zi on heu=te bringt, kämpf⸗ten Sieg be-singt! Wo ist nun de SRRRRR—.— Fein⸗de Po⸗chen und der Wür⸗ger Mord⸗ge⸗ a + * 221 da des.555 bei und sein D Sta⸗ chel ist zer⸗bro⸗chen? Tod und Teu⸗f 1 EE lie gen da: Gott sei Dank,Hal⸗ le⸗ lu⸗jal 2. Laß nun deine Siegeszeichen Was kann deiner Krone 4400 Glänzen aus dem Grab empor! Held und König, tritt herbl E — id sein —.—. eu ⸗fel — ·jal gleichel herpon Ostern. 16⁵ Laß dir tausend Engel dienen; Denn nach harter Leidenszeit Ist dein Tag der Herrlichkeit, Höchste Majestät, erschienen! Erd und Himmel jauchzen da: Gott sei Dank, Halleluja! 3. Teile, großer Fürst, die Beute Deiner armen Herde mit, Die in froher Sehnsucht heute Vor den Thron der Gnade tritt! Deinen Frieden gib uns allen, O so jauchzet Herz und Mut, Weil das Los so wundergut Und aufs lieblichste gefallen; Denn der Olzweig grünet da: Gott sei Dank, Halleluja! 4. Laß, o Sonne der Gerechten, Deinen Strahl zum Herzen gehn; Gib Erleuchtung deinen Knech⸗ ten, Daß sie geistlich auferstehn! Hält der Schlaf uns noch ge⸗ fangen, O so fördre selbst den Lauf; Rufe mächtig: Wachet auf! Denn die Schatten sind ver⸗ gangen Und der helle Tag ist da: Gott sei Dank, Halleluja! 5. Tilg in uns des Todes Grauen, Wenn die letzte Stunde schlägt, Weil uns in des Himmels Auen Ist die Krone beigelegt! Laß uns in den höchsten Nöten, Mitten in der Todespein, Voll des Glaubenstrostes sein! O so kann der Tod nicht töten, Denn die Hoffnung blühet da: Gott sei Dank, Halleluja! 6. Zeige, wenn der blöde Kummer über Gruft und Bahre weint, Wie die Schwachheit nach dem Schlummer Dort in voller Kraft erscheint! Sind wir sterblich hier geboren, O so nimmt das kühle Grab Nichts als nur was irdisch ab, Und der Staub ist unverloren. Unser Hirte hütet da: Gott sei Dank, Halleluja! 7. Wecke die erstorbnen Glie⸗ der Endlich aus der dunkeln Nacht, Daß des Geistes Hülle wieder In verklärtem Glanz erwacht! ann wirst du die Krone geben, Während wir aus voller Brust, Oin in engelgleicher Lust wig deinen Sieg erheben. Selig sprechen wir allda: Gott sei Dank, Halleluja! Cbrist. Ludw. Taddel 1706—1775. 17⁰— Ostern.—O Mel. Vom Himmel hoch ꝛc. 15³0 9 1 ————— 1 IIEEE EIE 00 Er⸗ inn- re dich, mein Geist, er⸗freut des Q 4+— 2— ö 2. + ——4—.— +— V— 2—1— J—— ho hen Tags der Herr⸗lich keit, halt im Ge⸗dächt nis 27 2 2—— 1..— * 2 I2 L Je⸗sum Christ, der von dem Tod er- stan-den ül 2. Fühl alle Dankbarkeit für ihn, o. Herr, der du in den Him⸗ Als ob er heute dir erschien' meln thronst, Und spräche: Friede sei mit dir! Ich soll da wohnen, wo du So freue dich, mein Geist, in mir! wohnst, 3. Macht, Ruhm und Hoheit Dichin dertbertichtenenn immerdar Dem, der da ist und der da war; schaurmt Sein Name sei gebenedeit 7. Ich soll, wenn du, o Lebenz Von nun an bis in Ewigkeit! ürst, 4. O Glaube, der das Herz Einst in den Wolken kommen erhöht! wirst, Was ist der Erde Majestät, Erweckt aus meinem Grabe geht Wenn sie mein Geist mit der Und rein zu deiner Rechten stehn vergleicht,„Mit dei 11 Die ich durch Gottes Sohn er⸗.— 5̊Scharie 20 reicht? Soll ich dich loben immerday 5. Vor seinem Thron in Mit allen Frommen aller Zei seinem Reich ich mi igkel Unsterblich, heiig, Engelngleich Sel ich mich freun in Ewillt Und ewig, ewig selig sein: 9. Nie komm' es mir aus Ach welche Herrlichkeit ist mein! meinem Sinn, o Lebens kommen rabe gehj hten stehn gen Engi nmerdaß, aller geh Ewigkel nir aus m Sinn, — Ostern. 17¹ Was ich, mein— dir schuldig Sein ist das Reich, sein ist die in, Kraft. Damit ich mich in Lieb und Treu Halt im Gedächtnis Jesum Zu deinem Bilde stets erneu'! Christ, 10. Er ist's, der alles in uns Der von dem Tod erstanden + schafft, ist: Christ. Fürchtegott Gellert 1715—1769. Mel. Jesus, meine Zuversicht. Joh. üteinn 1653. 1656. —— —.—.— 45.. 0 — Je⸗ sus lebt, mit ihm auch ich; Tod, wo Je- sus lebt und wird auch mich von den sind nun dei⸗ ne Schre⸗ Ken Er ·ten— er ⸗ we⸗ cken. To ver⸗klärt mich DDS in sein Licht, dies ist mei⸗ ne Zu⸗ ver⸗ sicht. 2. Jesus lebt, ihm ist das Reich 4. Jesus lebt; sein Heil ist mein, über alle Welt gegeben; Sein sei auch mein ganzes Leben. Mit ihm werd' ich auch zugleich Reines Herzens will ich sein Ewig herrschen, ewig leben. Und den Lüsten widerstreben. Gott erfüllt, was er verspricht, Er verläßt den Schwachen nicht, Dies ist meine Zuversicht. Dies ist meine Zuversicht. 3. Jesus lebt; wer nun verzagt,. Jesus lebt; ich bin gewiß, Lästert ihn und Gottes Ehre. Nichts soll mich von Jesu scheiden, Gnade hat er zugesagt, Keine Macht der Finsternis, Daß der Sünder sich bekehre. Keine Herrlichkeit, kein Leiden. Gott verstößt in Christo nicht, Er gibt Kraft zu jeder Pflicht, Dies ist meine Zuversicht. Dies ist meine Zuversicht. 6. Jesus lebt; nun ist der Tod Wird er meiner Seele geben, Mir der Eingang in das Leben. Wenn sie gläubig zu ihm spricht. Welchen Trost in Todesnot Herr, Herr, meine Zuversichtl Christ. Fürchtegott Gellert 1715—1709, 17² Ostern. U◻/ E Auf Und 3. Mel. Wie schön leucht't uns ꝛc. Phil.—— 1595, 8 ei 13²—— Ae ů———..— — 1— Du 00 0 0 Nur Foh⸗ lockt n Herrn, Huch Lob und Der gro⸗- ße Sie⸗ ger ü⸗ber⸗ l. Dank ihm, der des To⸗ des Macht be-zwang und —— Nacht war um ihn, und sie verschwand in ——.—.— I—. — uns vom Staub er⸗ b 2 hel- le Mor⸗gen-rö ⸗= te. Be:: bet, ge=bet, §—.8 e. Relen ze Spöt⸗ter, un⸗serm Ret⸗ ter Preis und Eh e 9 5 ö Glaubt an ihn und sei⸗ Leh=re! 2. Heil uns, des Heilands Er hat den Tempel neu gebaut Grab ist leer! Den blinde Wut zerbrochen, Fest stehet wie ein Fels im Meer Mächtig, Prächtig Das Wort, das er gesprochen. Ist der Sieger, O selig, wer sich ihm vertraut! Gottes Krieger, u gebauh ochen. E Ostern. 2³ Auferstanden O dann empfängst du mein Und macht seinen Feind zu Gebein Schanden. In deiner Schattenhüille. 3. Leer ist die Gruft, die ihn Freude, Freude! umgab; Meine Glieder Sei mir gegrüßt, mein künftig Werden wieder Grab, Auferstchen, Du Wohnung ernster Stille! Meinen Heiland werd' ich sehen. Nur wenig Tage werden's sein, Dan. Schiebeler 1741—1771. 1. Sout⸗ 2* Sauicht ingen. et Sob. Heinr. Bötr 185. 3— 5 00 0 Nuf⸗ er⸗stan⸗den, auf⸗ Gehanden ist der Seht, wie hat nach Schmach und Banden Gott mit NQ 77— —— —n——— SSDSPSPISSSISISSII. h⸗ 1an ihn—245— Dort auf sei⸗ nes Va⸗ters 2———— ———————— Thro⸗ne, ü⸗ber Schmerz und Tod erhöht, herrscht er nun in . Ma⸗je ⸗stät. Fal⸗let nie⸗ der vor 66 ne, der uns —— 7*—— NA I 2— einst zu sich er⸗-hebt! Hal⸗le⸗-lu-ja, Je⸗-sus lebt! —⁴ Ostern. ◻ E Da Oder: Hall Mel. Lasset uns den Herren ꝛc. Joh. Schop. 1641. 5. 2.—— San . — Stel Auf⸗er er ⸗stan⸗den, auf⸗er ⸗stan⸗den ist der Tod, Seht, wie hat DSenn Banden Gott mit Dan ½½.—.——uUnd .—.—.—. D ——.——. Dort auf sei ⸗nes 4. Va ⸗ ters r, ü⸗ nn— er⸗ —.— 4—.—— —.———.—..—..—..— höht, herrscht er Fal ·let nun in Ma⸗je=stät. nie⸗ der vor dem Soh- ne, der uns einst zu Ei—.— sich er ⸗hebt! Hal⸗le⸗-lu- ja, Je-sus lebt. 2. Singt dem Herrn! Er ist Wer kann ihm noch widerstrebem erstanden, Mächtig steigt der Held empoß Da er starb auf Golgatha. Im Triumph bricht er hervor, Rühmt es laut in allen Landen: Seht, des Abgrunds Pforten Was sein Mund verhieß, geschah! beben, Ostern. 11 Da ihr Sieger sich erhebt! Halleluja, Jesus lebt! 3. Uns vom Tode zu befreien, Sank er in des Grabes Nacht; Uns zum Leben zu erneuen, Steht er auf durch Gottes Macht. Tod, du bist in Sieg verschlungen, Deine Schrecken sind gedämpft, Deine Herrschaft ist bekämpft, Und das Leben ist errungen. Ob man unsern Leib begräbt: Halleluja, Jesus lebt! 4. Aus dem Grab uns zu erheben, Ging er zu dem Vater hin. Im Gedächtnis Jesum Christ, Der vom Tod erstanden ist! Unvergänglich sind die Freuden Des, der nach dem Himmel strebt. Halleluja, Jesus lebt! 5. Freut euch seiner, Gottes Ainder Er sei euer Lobgesang! Bringt dem Todesüberwinder Ewig Ehre, Preis und Dank! Rühmt es in Versuchungs⸗ stunden, Wenn euch Sünd und Elend droht, Rühmt es in der Todesnot: 9— Laßt uns ihm zur Ehre leben, Unser Herr hat überwunden, Dann ist Sterben uns Gewinn! Der uns einst zu sich erhebt; Haltet unter Lust und Leiden Halleluja, Jesus lebt! —.—— N Nach Joh. Friedr. Danneil 1719—1772 von Christoph Christian Sturm —— 17⁴40—1786. — Mel. Wachet auf ꝛc. Phil. Nicolai? 1598. il=let 134——.— +—— 14. LY ———.——————— .— 00 0 0——„ Lobt den Höchsten, Je-sus le- bet! Er⸗ ist zu Hört's, be⸗trüb⸗te Sünder, ge⸗ bet der ——— IIIttt.t.t.. T 2— TTTTTTTTTTTcTTsT T T TTTTTTTTTTCTCTCC lebt! lö=ste Menschen, auf, er ⸗-he⸗ bet des Welter⸗ Freu⸗de Raum, denn Je- sus le bet; Gott hat ihn rstrebens 1. 2 dempou....TR ö Haan EE EEEE EEEEEEEEE forten V—* 7— W lö⸗sers Ma-je-stät! aus dem Staub er See⸗le, dein Ge⸗ böht! O ————— 5 er ⸗ schal-le ihm 75 Bant, ihm zur —..—..—— ... 4. 0 Dich, gro⸗ßer Held, er⸗ hebt die Welt, weil 4 2. IIDD 2. Jesu Jünger, wehrt dem Leide, Lobsinget ihm und nehmt voll Freude Am Siege teil, den er erstritt! Ob auch ihr dem Tod erlieget, Er hat für euch den Tod besieget; Er herrscht, der für euch starb und litt. Was wollt ihr traurig sein? Ihr könnt getrost euch freun. Jesus lebet Von Ewigkeit Zu Ewigkeit, Derselbe gestern und auch heut. 3. Nun verzagt auch nicht, Verbrecher! Gott ist euch nun kein strenger Rächer, Wenn ihr die Schuld mit Ernst bereut. Durch des Todes Überwinder Ist er dem reuevollen Sünder 2⁷— dei—ne Hand den Sieg be- hält. Ein Vater der Barmherzigkei Er nimmt ihn liebreich auf, Mit Kraft zum Glaubenslauf Ihn zu segnen. Preis sei der Huld, Die mit Geduld Uns trägt und tilget unsre Schuld! 4. Tod, wo sind nun dein Schrecken? Nicht ewig wird das Grab um decken, Verwest der Leib gleich in da Gruft, Einst wird er zum bessern Leba Sich aus des Todes Staub erheben, Wenn Jesus uun Wüh ruft. Dann wird des Todes Feld Zu einer regen Welt. Alles lebet, Sowie erneut x 5 ◻— Ostern. 177 — Zzur Frählingszeit Die ewig währen, sind die Beuten, —. Sich alles regt und alles freut. Die uns dein Sieg erkämpfet hat. 5. Auferstandner, welch ein Bald sind sie unser Teil, — We ö‚ Einhergehn, die dein Fuß betrat! Der Herr ist nah, Unnennbare Seligkeiten, Bald ist der Tag des Sieges da. —— Erwartet uns, wenn wir auf—Deines Lebens. Segen Bald krönet uns das Heil Wegen Halleluja! Christoph Christian Sturm 1740—1786. Mel. Wachet auf ꝛc. Phil. Nicolai? 1598. 9 1⁴ n, FFFFIFFIIFFFFIF —— 72 lt, weil herzigkeit ch auf, n übenslauf Hal le⸗lu⸗jaJauchzt, ihrChö⸗re, singt Er, der Held, ist von den Ban⸗den des — ͤ S T TT Fe⸗ su Chri⸗ sto Preis und Eh ⸗ re, wie groß und To⸗des sieg⸗reich auf- er⸗stan ⸗-den, er, der für ern Leben — herr⸗lich ist sein Tag! uns im Gra⸗ be lag. Sein ist Ge⸗walt und + HI 4ů.—.— 1— —— 6 1—5 2 — Ma r t. Preis ihm, er hat's voll⸗bracht! Hal⸗le⸗ —— 3— lu ⸗ja! Er hat's voll⸗bracht, er, der die Macht des ..— 4——— ——— 7 To⸗des und des Gra-bes 2. Glorreich hat der Held gerungen, Hat mächtig Grab und Tod bezwungen, Von ihren Schrecken uns befreit. Wir von Gott gefallne Sünder Sind nun mit ihm versöhnte Kinder Und Erben seiner Seligkeit. Bald, bald entschlafen wir, Entschlafen, Christus, dir, Ruhn in Frieden Die kurze Nacht, Bis deine Macht Das Licht des ew'gen Tages ruft. 3. Unsern Staub mag Staub bedecken, Du wirst ihn herrlich auf⸗ erwecken, Der du des Staubes Schöpfer bist ist. Du wirst unvergänglich Leben Und Kraft und Herrlichkeit ihm geben, — Mel. Nun danket all und bringet ꝛc. E hat. Dem Staube, der dir teuer ist, Wir werden ewig dein, Gerecht und selig sein. Halleluja! Tod und Gericht Erschreckt uns nicht, Denn Jesus, unser Mittler, lebt, 4. Tag des Lebens, Tag der Wonne! Wie wird uns sein, wenn Gottes Sonne Durch unsers Grabes Dunkel bricht! O was werden wir empfinden, Wenn Nacht und Finsternis verschwinden Und uns umstrahlt des Himmelz Licht! Vollender, führe du Uns diesem Tage zu, Uns die Deinen! Die Todesbahn Gingst du voran, Wir folgen dir in deine Ruh, Gottfried Benedikt Funk 1734—15l. Joh. Crüger. 1650. uer ist. er, lebt. Lag der Gottes unkel finden, ernis den immels Ruh 34—15ʃʃ jer. 165. — ot und Ostern. Q —*.— x— Hr——— ·——— 1—* SSSSDSSSE E— auf ⸗er ⸗stan⸗den ist, daß er in un⸗srer 9— d,,, Wen I 2..—. Si— Mit⸗te schwebt und e⸗ wig bei uns ist. 2. Ich sag' es jedem, jeder sagt Es seinem Freunde gleich, Daß bald an allen Orten tagt Das neue Himmelreich. 3. Jetzt scheint die Welt dem neuen Sinn Erst wie ein Vaterland, Ein neues Leben nimmt man hin Entzückt aus seiner Hand. 4. Hinunter in das tiefe Meer Versank des Todes Graun, Und jeder kann nun leicht und hehr In seine Zukunft schaun. 5. Der dunkle Weg, den er betrat, Geht in den Himmel aus, Und wer nur hört auf seinen Rat, Kommt auch ins Vaterhaus. 6. Nun weine keiner mehr allhie, Wenn eins die Augen schließt, Vom Wiedersehn spät oder früh Wird dieser Schmerz versüßt. 7. Es kann zu jeder guten Tat Ein jeder frischer glühn, Denn herrlich wird ihm diese Saat In schönern Fluren blühn. 8. Er lebt und wird nun bei uns sein, Wenn alles uns verläßt, Und so soll dieser Tag uns sein Ein Welterlösungsfest! Friedr. von Hardenberg(Novalis) 1772—1801. 558 meines Lebens Leben. Wolfgang Weßnitzer. 1661. Q ⸗ 0 0 0 0 Je 2 su, der du i. S‚IDSDSS‚ einst als Herr und Kö- nig *— ——4 I— .——— e.—5 e B. auf⸗ er⸗ al ⸗ler stand ner Welt er⸗ Sie⸗ges ⸗ fürst, scheisnen wirst! Leib⸗lich +2 V du ge⸗ nom:men, 510 du willst im + 2— .—. DEREE——— DPDPDDD 2. Herr, mit vielen tausend Brüdern Fleh' ich nun bei Tag und Nacht: Komm, o komm, laß uns er⸗ fahren Deine Liebe, deine Macht! . Komm, vom lauen trägen Wesen Uns allmächtig zu erlösen; Nimm hinweg, was uns be⸗ schwert Und was dir den Zugang wehrt! 3. Tratst du einst zu deinen Jüngern Durch verschlossne Türen ein, Sollten dann die Menschenherzen —— Du, des sich ꝛc. IX. Himmelfahrt. SGei ⸗ste kom⸗men, Le⸗ ben 555 al=ler⸗ —9—31. H IL 2—— 55 II ein je⸗des Men⸗schen⸗ Her. Dir zu fest verschlossen sein? Siehe, wie sie sich ermüden, Ohne Leben, ohne Frieden! Komm, die Riegel brich entzwej Mach lebendig, froh und freil 4. Mache los von Satans Banden, Froh und stark in dir allein! Ach die Blinden und die Toten Führ ins Licht und Leben ein, Daß sich alle dir ergeben, Dir zu sterben, dir zu leben! Jesu, kommst du, bist du nah! Amen, ja! Halleluja! Verfasser unbekannt. 17⁵4• 138 E 0 0 Wir freu⸗ en 65 Herr Je-=su Chris, daß Himmelfahrt. Q. +— 4— P......I..I.. IIII —— Z llst im du von Gott er⸗ hö⸗ het bist. Im⸗-ma⸗ nu⸗ el, du in ma.. — IIII...‚IIIIFIFF.————— 7————— U ler⸗ ho⸗ hes Haupt, stärk nun dein Volk, das an dich — EE II ů.. — 5—.—.—. glaubt! Hal le ⸗ lu ⸗ ja! sein? 2. Nun freut sich alle Christen⸗ 3. Wohl dem, des Herz in den, heit Christo ruht en! Und singet dir befreit von Leid: Und der in ihm hat frischen Mut! entzwe. Gott Lob und Dank im höchsten Was frag' ich dann, o Welt, d freil hron, nach dir? atans Denn unser Freund ist Gottes Nach Christo nur verlangen wir. Sohn! Halleluja! 7˙ 1— lein! Halleluja! 6. Wir freuen uns aus Her⸗ ie Toten 3. Nun thronet er im Himmel zensgrund 2 en ein, ho Und singen dir mit frohem Mund; n,/ Und ist doch bei uns allzeit noch. Du Bruder, unser Fleisch und eben! Sein' Macht und Gnad unend⸗ Blut, u nah⸗ lich ist Bist unser Heil und höchstes Gut. Er ist der Herr zu aller Frist. Baleldinr achlt inbekannt. Halleluja! 4. Er ist der Sieger, dessen Hand Welt, Sündund Hölle überwand. Trotz', wer da will, was liegt daran? Der Herr ist's, der ihn stürzen kann. Hallelujal 7. Durch dich der Himmel unser ist; Hilf uns, o Heiland Jesu Christ, Daß wir vertrauen fest auf dich Und durch dich leben ewiglich! Halleluja! 8. Komm, lieber Herr, komm, es ist Zeit! 182 Himmelfahrt.—5 Komm doch in deiner Herrlichkeit, In deinen ew'gen Freudensaall Führ uns aus diesem Jammertal Halleluja! Verfasser unbekannt, angeblich von Selnecker. 1611. Mel. Ermuntre dich. Joh. Schop? 164l. 139— SPSSSPIPIIIIIIII dπααα˙ Du Le-bens⸗fürst, Herr Je-su gen Him⸗mel, da dein Va ⸗ ter —— Christ, der du bist auf⸗ ge ⸗ nom ⸗ men ist und die Ge⸗ mein der From ⸗men, d. SISIII. 125 sol dei ⸗ nen gro ⸗ ßen Sieg 2 5 SSDSDE 6 den d d er⸗ warbst nach schwe⸗ rem a3rn 0 0 . IIEE star⸗ker Held, recht prei ⸗sen, dir Ehr ge⸗ 2— S ee r. —I 77 nug er ⸗ wei ⸗ sen? 2. Du hast die Höll und Du hast gesieget weit und breis Sündennot Wie werd' ich solche Herrlich⸗ Mit starker Kraft bezwungen, keit, Hast über Teufel, Welt und Tod O Herr, in diesem Leben Den Sieg am Kreuz errungen, Recht würdiglich erheben? — Himmelfahrt. —— 1 V +— U S 5½ * + N. E U nd breit errlich⸗ n en? 3. Du hast durch deine Himmelfahrt Die Straße uns bereitet; Du hast den Weg uns offenbart, Der uns zum Vater leitet; Und weil denn du, Herr JesuChrist, Nun stets in deiner Wonne bist, So werden ja die Frommen Dahin zu dir auch kommen. 4. Hilf, daß 0 suchen unsern a chatz Nicht hier in diesem Leben! Leit uns dorthin, wo du den Platz Willst Gottes Kindern geben! Ach laß uns streben fest und wohl Nach dem, künftig werden oll, Laß uns dein Heil ergründen Und deine Wohnung finden! 5. Zieh uns nach dir, so folgen Gib uns des Glaubens Flügel! Hilf, daß wir sicher fliehn von hier Auf deinen Friedenshügel! Mein Gott, wann fahr'wich doch dahin, Woselbst ich ewig fröhlich bin? Wann werd' ich vor dir stehen, Dein Angesicht zu sehen? 6. Wann soll ich hin ins Paradies Zu dir, Herr Jesu, kommen? Wann labt mich Himmelsspeise süß, Wann werd' ich aufgenommen? Mein Heiland, komm und nimm mich an, Auf daß ich fröhlich jauchzen kann Mit aufgehobnen Händen: Preis dir an allen Enden! wir, Joh. Rist 1607—1667. Mel. Wie schön leucht't uns ꝛc. Phil. Nicolai? 1598. — HAEEE — — Ach wun ⸗der-gro ⸗ ßer Sie zges⸗ zur Rech- ten Got⸗tes in der 94 ———— SITTI + held, du Sün den? trã 2 ger al ⸗ler Welt, heut Kraft, hast dei⸗nem Reich den Sieg ver-schafft, den — ö Feind zum Tod ver⸗le⸗ T— ............ hast du dich ge-se⸗ bet tet. Mäch ⸗tig, präch⸗tig * tri⸗umphierst du und re⸗gierst du. Tod und Lez ben, — ——1 1 — * al ⸗ les ist dir 2. Dir dienen alle Cherubim, Viel tausend hohe Seraphim Dich Siegesfürsten loben, Weil du denSegen wiederbracht, Mit Majestät und großer Pracht Zur Freude bist erhoben. Singet, Klinget, Rühmt und ehret Den, der fähret Auf zum Throne, Zu empfahn die Himmelskrone! 3. Du bist das Haupt, o Herr, und wir Sind deine Glieder, nur von dir Kommt auf uns Heil und Leben; Trost, Friede, Freude, Licht und Kraft, Und was dem Herzen Labsal schafft, Wird uns durch dich gegeben. Neige, Beuge Mein Gemüte, Ew'ge Güte, Dich zu preisen, Ehr dem Siegsherrn zu erweisen! 4. Zeuch, Jesu, uns, zeuch uns nach dir, un ⸗ter ⸗ ge-ben. Hilf, daß wir fortan für und fin Nach deinem Reiche trachten! Laß unsern Wandel himmlisch sein, Laß uns demütig, züchtig, rein All Üppigkeit verachten! Unart, Hoffart Hilf uns meiden, Ehristlich leiden, Wohl ergründen, Wo die Gnade sei zu finden! 5. Sei, Jesu, unser Schutzund Hort Und gründ uns auf dein göttlich Wort, So sind wir nie verlassen! Laß suchen uns, was droben ist Auf Erden wohnt viel Trug und List Und Feinde, die uns hassen! Lügen, Trügen, Angst und Klagen, Ach sie nagen, Ach sie quälen Stündlich arme Christenseelen 6. Herr Jesu, komm vom Gnadenthron, und fün achten! nmlisch ig, rein inden! chutz und göttlih en! oben ist Trug und assen! tenseelen vom thron, — Himmelfahrt. 18⁷ Du Siegesfürst, Held, Davids Sohn, Komm, stille das Verlangen! Du bist uns allen ja zu gut Durch dein vergossnes teures Blut Ins Heiligtum gegangen. Mel. Allein Gott in der Höh ꝛc. Dafür Soll dir Von uns allen Preis erschallen; Nimm am Ende, Herr, uns auf in deine Hände! Ernst Christ. Homburg 1605—1681. ——.— 1539. I 00 0 Auf Chri⸗ sti Him⸗mel⸗ fahrt al⸗lein ich und al⸗len Zwei⸗fel, Angst und Pein hier⸗ —II ——— 60 mei ⸗- ne mit stets 1⸗ ber Nach⸗fahrt grün⸗ win de de; denn weil das ——— SDSDSDSSSSSSEE Saupt im 3— 0 mel ist, wird 5 ne Glie⸗der ä— . Je⸗ sus Christ zur rech⸗ 2. Weil er gezogen himmelan Und große Gab empfangen, Mein Herz auch nur im Himmel kann, Sonst nirgends, Ruh erlangen; Denn womein Schatz gekommen hin, Dahin steht auch mein Herz und inn Nach ihm mich stets verlanget. ten Beit nach⸗- ho ⸗ len. 3. Ach Herr, laß diese Gnade mich Von deiner Auffahrt spüren, Daß mit dem wahren Glauben ich Mög' meine Nachfahrt zieren Und dann einmal, wenn's dir gefällt, Mit Freuden scheiden aus der Welt: Herr, höre doch mein Flehen! Nach Josua Wegelin 1604 1640. 18⁰ Himmelfahrt. E — Mel. Ach Gott und Herr. 1625. 1655 IAA ö—.— 5 EE— E—— Zieh uns nach Di so ei- len wir mit EEET re, —. Es 4— —— herz⸗li⸗chem Ver⸗lan⸗ gen hin, da du bist, en SPSPSPPIII 12.— 1 15—1 Je⸗ · su Christ, aus die⸗ ser Welt ge ⸗gan⸗gen! 2. Zieh uns nach dir, Daß uns nicht mehr Herr Christ, und führ Allhier beschwer' Uns deine Himmelsstege! Das böse Weltgetümmel! Sandaernetet 1— f fr dir ur für und für Vom rechten Lebenswege. Und gib, daß wir nachfahren 3. Zieh uns nach dir, Dir in dein Reich, So folgen wir Und mach uns gleich Dir nach in deinen Himmel, Den auserwählten Scharen! Friedr. Funcke 1642—1699, Mel. Jesu, meines Lebens Leben. Wolfg. 166ʃ. 163⁰—. — 2 4— 1—.—— 20 —4— — Sie⸗ ges ⸗fürst and Eh⸗ ren ⸗ kö⸗ 1 al ⸗le Len sind zu we⸗= nig, 9 —— 4. I iiE du ver ⸗ klär ⸗te 9990„je ⸗stät,. du bist drün⸗ ber hoch 2„höht! Sollt' ich — H— Himmelfahrt. 1⁷ 5. 1655 w0E4 ö E +—4—————— RREEEE —.——4 nicht zu Fuß dir fal⸗len, nicht mein Herz vor r mit 9——. SSDSSESESEEIIII 2— P— — Freu⸗de wal⸗len, wenn ich gläu⸗ big, Herr, be⸗ „Hern 4—.—*+—— +* II ö, ht, —.— 27 L 14.—.—. 1— i nnr— LI —— tracht“' dei- ne Ho⸗heit, dei⸗ ne Macht? gen! 2. Seh' ich dich gen Himmel Da ich deine Klarheit seh'? fahren, Sollte jetzt mein Mut noch Seh' ich dich zur Rechten da, sinken, 1 Hör' ich, wie der Engel Scharen Da ich deine Macht versteh'? Rufen froh Halleluja: Meinem König will ich trauen, Sollt' ich nicht zu Fuß dir fallen Vor dem Feind soll mir nicht Und mein Herz vorFreude wallen, grauen, ihren Da der Himmel jubiliert Nur in Jesu Namen mich Und mein König triumphiert? Beugen will ich ewiglich. wen 3. Weit und breit, du Him⸗ 5. Herr, dein reicher Geist 2—1600 melssonne, ergieße Leuuchtet deine Herrlichkeit, über uns sich kräftiglich, x. 100l. Die mit neuem Glanz und Bis zum Schemel deiner Füße Wonne Alle Feinde legen sich. Sel'ge Geister hoch erfreut. Herr, zu deinem Szepter wende — Prächtig wirst du aufgenommen, Alles sich von End zu Ende; 10 Jauchzend heißt man dich will- Mache dir auf Erden Bahn, 0 kommen; Alle Herzen untertan! —4 Schau, dein Kind im Staube 6. Nun erfüllst du allerorten —.— hier Alles durch dein Nahesein; —— Ruft auch Hosianna dir! Heiland, meines Herzens 4. Sollt' ich deinen Kelch nicht Pforten lt' ich trinken, Stell' ich offen, komm herein! 188 Himmelfahrt.—O Komm, du König aller Ehren, Ewig in mir leb und wohn Komm, bei mir auch einzukehren; Als in deinem Himmelsthron Gerh. Tersteegen 1697—1760. —— ist an Gottes Segen. 173³⁸ 2. IAASA —.—— 1.— d⁰a Je⸗ sus Chri⸗stus herrscht als Kö-nig, E 2—.— .SISSISIII.......... ————12—— al-les ist ihm un⸗ ter-tä- nig, al⸗les legt ihm 9——.— — EEA— x. ²————————— Gott zu Fuß. Je ⸗de Zun⸗ge soll be⸗ken⸗nen, SIIIIIIIII—— ...———— —..— 2 12 — Je ⸗sus sei der Herr zu nen=nen, dem man Eh ⸗re .—— 111 11 N— TII ge⸗ ben muß. 2. Gleicher Macht und gleicher Die Erlösung durch sein Blut. Ehren Hört's, das Leben ist erschienen, Thront er unter lichten Chören Und ein ewiges Versühnen Über allen Cherubim. Kommt in Jesu uns zu gut, 6. In der Welt und Himmel Enden 4. Aber dieses nicht alleine; Dat er Ale in din Henden, Die begnadigte Gemeine Denn der Vater gab es ihm. at auch ihn zu ihrem Haupt 3. Nur in ihm— o Wunder⸗ Er hat sie mit Blut erkaufet, gaben!— Für das Himmelreich getaufetz Können wir Erlösung haben, Und sie lebet, weil sie glaubl⸗ E hn thron! 77⁰9 17³6 Blut. chienen, en gut. klleine; e Haupt. aufet, etaufet, laubt, —1 Himmelfahrt. 1³⁵ 3. Gebt, ihr Sünder, ihm die Nichts kann sie von Jesu scheiden, Herzen; Klagt, ihr Kranken, ihm die Schmerzen; Sagt, ihr Armen, ihm die Not! Er kann alle Wunden heilen, Reichtum weiß er auszuteilen, Leben schenkt er nach dem Tod. 6. Eil, es ist nicht Zeit zum chämen! Willst du Gnade? Du sollst nehmen. Willst du leben? Es soll sein. Willst du erben? Du wirst's sehen. Soll der Wunsch aufs Höchste gehen: Willst du Jesum? Er ist dein. 7. Zwar auch Kreuz drückt Christi Glieder Hier auf kurze Zeit darnieder, Und das Leiden geht zuvor. Nur Geduld! Es folgenFreuden, V Wie schön leucht't uns ꝛc. Und ihr Haupt zieht sie empor. 8. Ihnen steht ein Himmel offen, Welcher über alles Hoffen, lüber alles Wünschen ist. Die geheiligte Gemeine Weiß, daß eine Zeit erscheine, Wo sie ihren König grüßt. 9. Jauchz ihm, Menge heilꝰ ger Knechte, Rühmt, vollendete Gerechte, Und du Schar, die Palmen trägt, Und ihr Märt'rer mit der Krone, Und du Chor vor seinem Throne, Der die Gottesharfen schlägt! 10. Ich auch auf den tiefsten tufen, Ich will glauben, zeugen, rufen, Ob ich schon noch Pilgrim bin: Jesus Christus herrscht als König, Alles sei ihm untertänig, Ehret, liebet, lobet ihn! Phil. Friedr. Hiller 1699—1769. Phil. Nicolai? 1598. 145 0 0 Hal seit —— 6 4 4—— —22 5u lu⸗ vom ja! Wie lieb=lich ew'⸗ gen Zi⸗ on 2 +2 * E. —.—.— amter seehn hoch dort aus⸗ ber uns sen⸗dest dein die mels⸗ höhn, seit le⸗ ben⸗ dig Wort und 190 Himmelfahrt. I.——1.—. — 9⁰ ........ du im Himmel si-tzest, dei⸗ ne Her⸗- de schü⸗ testt Fröh⸗-lich, se⸗-lig ———— 4 —.— + 2W—.—.— —— II —.—— 7 1155 EAE 2———.—3 1 Mei⸗ ne 2. Die Sterne leuchten ohne Zahl; Was ist ihr dauchrofacher Strahl, Was ist der Glanz der Sonne? Ein Schatten nur von jenem Licht, Das dir vom holden Angesicht Ausgeht mit ew'ger Wonne. Spende, Sende Deine hellen Lebensquellen Reichlich nieder, Großes Haupt, auf deine Glieder! 3. Verhüllt den Erdkreis düstre Nacht, Ich weiß, daß dort ein Auge wacht, Das einst um uns geweinet, Das einst für uns im Todebrach: Hei⸗- mat ist am Thro=ne. Es ist dein Aug, es bleibet wach, Bis neu die Sonne scheinet. O wer Nunmehr Nimmer klagte, Nimmer zagte, Da du wachest Und aus Nächten Tage machest 4. Wohin wir ziehn durchLanh und Meer, Ein Himmel neigt sich drüber he Dein Himmel voller Gnaden, Da steigt erhörlich das Gebet, Da wallt man sicher früh und spät Vor Feindeslist und Schaden, Keiner Deiner Auserwählten Geistbeseelten Bleibt verlassenz Treu will ihn dein Arm um⸗ fassen. önaden. Gebet, üh und pchaden, m um⸗ — Pfingsten. 1¹ 5. Wir fliehn zu dir mit allem chmerz, Zu dir, wenn sich das arme Herz Abhärmt in bittrer Reue. Du brichst nicht 100 zerstoßne ohr, Und wenn der Docht sein ol verlor, So tränkst du ihn aufs neue. Im Licht Soll nicht Eine fehlen Von den Seelen, Die zum Leben Dir dein Vater übergeben. 6. O sel'ger König Jesu Christ, Wie wundervoll und heilig ist, Was uns in dir geschenket! In dir, der Gottes Kinder schirmt, Bleibt unser Anker, wenn es stürmt, Auf ewig eingesenket! Hier, hier Sind wir Festgebunden; Unsre Stunden Fliehn in Eile; Dann hinauf zum ew'gen Heile! Alb. Knapp 1798—-1864. X. Pfingsten. Mel. Wie schön leucht't uns ꝛc. Phil. Nieolai? 1598. 140 0 Du n 6 4——1— 22./. — O heil'-ger Geist, kehr bei uns Him⸗mels-licht, laß dei⸗ nen 4— ——.. EI 22—— 1 , Kr, Hüsv, e, nE ————0———...— ein und laß uns dei⸗ne in uns uns und Schein bei Wohnung sein; o kräf⸗tig sein zu 6———.. —‚I EEEE Z—.—— —— komm, du Her⸗zens⸗-son⸗ne! on ⸗ ne, Won ⸗ne ste ⸗ter Freud und Won⸗ne! S himmelisch Le⸗ ben willst du ge⸗ ben, wenn wir be⸗ ten; 4* 24.——— II. Sii ꝑꝑꝑꝑxxx ö 2 zu dir kom-men wir ge ⸗ tre⸗-ten. 2. Du Quell, draus alle Weis⸗ Empfinden und zur Ritterschaft heit fließt, Dadurch gestärket werden, Die sich in fromme Seelen gießt, Laß deinen Trost uns hören, Daß wir in Glaubenseinigkeit Auch können alle Christenheit Dein wahres Zeugnis lehren! Höre, Lehre, Daß von hinnen Herz und Sinnen Wir erheben Dir zum Lob und uns zum Leben! 3. Sei stets bei uns mit deinem Rat Und führ uns selbst den rechten Pfad, Die wir den Weg nicht wissen! Gib uns Beständigkeit, daß wir Getreu dir bleiben für und für, Auch wenn wir leiden müssen! Schaue, Baue, Was zerrissen Und beflissen Dich zu schauen Und auf deinen Trost zu bauen! 4. Laß uns stets deine Gottes⸗ kraft Auf daß wir unter deinem Schut Begegnen aller Feinde Trutz Mit freudigen Gebärden! Laß dich Reichlich Auf uns nieder, Daß wir wieder Trost empfinden, Alles Unglück überwinden! 7. O starker Fels und Lebens⸗ hort, Laß doch dein himmlisch süßes Wort In unsern Herzen brennen, Daß wir uns mögen nimmer⸗ mehr Von deiner weisheitsreichen Lehn Und reinen Liebe trennen! Sende, Spende Deine Güte Ins Gemüte, Daß wir können Christum unsern Heiland nennen 6. Du süßer Himmelstau, geuß ich In unsre Seelen kräftiglich E Pfngsten. nennen! au, geuß lich 193 Und schenk uns deine Liebe, Wir führen unsre Lebenszeit, Daß unser Sinn verbunden sei Sei unsers Geistes Stärke, Dem Nächsten stets mit Liebes⸗ Daß uns hinfort sei unbewußt tr. eu Die Eitelkeit, des Fleisches Lust Und sich darinnen übe! Und seine toten Werke! Kein Neid, Kein Streit Rühre, Führe Dich betrübe; nser Sinnen Fried und Liebe Und Beginnen Soll hier schweben, Von der Erden, Fried und Freude wirst du geben. Daß wir Himmelserben werden! 7. Gib, daß in reiner Heiligkeit Mich. Schirmer 1606—1673. x 7 Mel. Freu dich sehr ꝛc. EISE — Oe du al ⸗ler⸗ süß⸗ste Freu⸗ de‚ Geist, der du in Lieb und Lei ⸗ de ———.p—.. du al ⸗ler ⸗ schön⸗stes Licht, un ⸗be⸗ sucht uns läs⸗ sest nicht, Seist des —— Höch= sten, höchster Fürst, der du hältst und hal⸗ten wirst un⸗ auf⸗hör⸗ lich al ⸗le Din= ge: hö ⸗re, was ich sin— ge! Evang. Gesangbuch. 1⁴ Pfingsten. —7 2. Du bist ja die beste Gabe, Die ein Mensch je nennen kann. Wenn ich dich, o Tröster, habe, Geb' ich alles Wünschen dran. Ach erhör mich, komm zu mir, Wohn in meinem Herzen hier, Das du dir, als ich geboren, Selbst zum Tempel auserkoren! 3. Du wirst wie ein milder Regen Ausgegossen von dem Thron, Bringst uns nichts als lauter Segen Von dem Vater und dem Sohn. Laß doch, o du werter Gast, Gottes Segen, den du hast Und verteilst nach deinem Willen, Meine ganze Seel erfüllen! 4. Du bist weise, voll Ver⸗ standes, Das Geheimste ist dir kund, Hast gezählt den Staub des Sandes Und durchschaut des Meeres Grund. Nun so kennst du auch gewiß Meines Herzens Finsternis; Drum gib Weisheit und vor allen, Wie ich möge Gott gefallen! 5. Du bist heilig und zu finden, Wo man rein und heilig ist, Fliehst hingegen Schand und ünden, Weil du lauter Reinheit bist. Mache mich, o Gnadenguell, Rein und züchtig, keusch und hell; Laß mich fliehen, was du fliehest, Gib mir, was du gerne siehest! 6. Deine Huld hat keine Schranken, Du bist fromm und sanften uts, Bleibst im Lieben ohne Wanken, Tust uns Bösen alles Guts. Ach verleih und gib mir auch Diesen edeln Sinn und Brauch, Daß ich Freund'und Feinde liebe, Keinen, den du liebst, betrübel 7. O mein Hort, ich bin zu⸗ frieden, Wenn du nur nicht weichst von mir; Bleib' ich von dir ungeschieden, Bin ich stets getrost in dir. Laß mich sein dein Eigentum, Ich versprech' hinwiederum, Hier und dort all mein Vermögen Dir zu Ehren anzulegen. 8. Wohl mir, wenn nur du mich stärkest Und mir treulich stehest bei! Hilf, mein Helfer, wo du merkest, Daß mir Hilfe nötig seiʒ Brich des Fleisches bösen Sinm, Nimm den alten Willen hin, Daß er sich in dir erneue, Und mein Gott sich meiner freuel 9. Sei mein Retter, führ mich eben; — Pfingsten. , Wenn ich sinke, sei mein Stab; O so hilf mir, daß ich geh' hell; Wenn ich sterbe, sei mein Leben; Hin, wo du in ew'gen Freuden hest, Wenn ich liege, sei mein Grab! Wirst die Auserwählten weiden! hest! Wenn ich wieder aufersteh', Paul Gerhardt 1607—1676. Nach eigener Melodie. Joh. Crüger. 1653. Q 148— —.————— inken, oda Zeuch ein zu deinen To⸗ ren, sei ch der du, da ich ge⸗ bo ren, mich rauch, H—..—.—.— liebe,—.—.——.—.——— rübel mei⸗ nes Her⸗zens Gast neu ge⸗ bo⸗ ren hast/ lob 1375 EE Geist des Va⸗ters und des Soh- nes, mit bei⸗den nn 2. Zeuch ein und laß empfinden Mich deine hohe Kraft, Die Kraft, die uns von Sünden Hilf und Errettung shafft! Entsünd' ge meinen Sinn, — Daß ich mit reinem Geiste Siun, Dir Ehr und Dienste leiste, Die ich dir schuldig bin! 3. Du bist ein Geist, der lehret, Wie man recht beten soll. Dein Beten wird erhöret, Dein Singen klinget wohl; glei⸗ chen Thro⸗ nes, mit bei ⸗den gleich ge⸗ preist! Es steiget himmelan Und hört nicht auf mit Flehen, Bis der die Hilf läßt sehen, Der allen helfen kann. 4. Du bist ein Geist derFreuden, Das Trauern willst du nicht, Erleuchtest uns im Leiden Mit deines Trostes Licht. Ach ja, wie manches Mal Hast du mit süßen Worten Mir aufgetan die Pforten Zum goldnen Freudensaal! 7* Pfingsten. 5. Du bist ein Geist der Liebe, Ein Freund der Freundlichkeit, Willst nicht, daß uns betrübe Zorn, Rachsucht, Haß und Neid. — Der Feindschaft Feind du bist, Willst, daß in Liebesflammen Sich wieder tu' zusammen, Was voller Zwietracht ist. 6. Du, Herr, hast selbst in Händen Die ganze weite Welt, Kannst Menschenherzen wenden, Wie es dir wohlgefällt. So gib doch deine Gnad, Mit Fried' und Liebesbanden Verknüpf in allen Landen, Was sich getrennet hat! 7. Beschirm die Obrigkeiten, Bau unsers Fürsten Thron, Verleih uns gute Zeiten, Schmück, als mit einer Kron, des Himmels ꝛe. Die Alten mit Verstand, Mit Frömmigkeit die Jugend, Mit Gottesfurcht und Tugend Das Volk im ganzen Land! 8. Erfülle die Gemüter Mit reiner Glaubenszier, Die Häuser und die Güter Mit Segen für und für; Vertreib den bösen Geist, Der dir sich widersetzet Und, was dein Herz ergötzet, Aus unserm Herzen reißt! 9. Richt unser ganzes Leben Allzeit nach deinem Sinn; Und sollen wir es geben Der Hand des Todes hin, Und kommt der letzte Streit, So hilf uns fröhlich sterben Und nach dem Tod ererben Die ew'ge Seligkeit! Paul Gerhardt 1607-1676. Heinr. Albert. 1642. 4.— 49 3— E 7—— H 1.———— ——— Komm, o komm, du Le⸗bens, —. Geist des dei ne Kraft sei nicht ver ⸗ ge⸗-bens, —.—.— I— EEEEEEE wah⸗ rer Gott von E-wig ⸗keit; ö sie er. ⸗füll uns je ⸗ der zeit! Sodmwit 4 SEEE————.—.— .—————— dun= keln Pfingsten. 1⁷ „„ 2. Gib in unser Herz und Sinnen Weisheit, Rat, Verstand und Zucht, Daß nichts andres wir beginnen, Als was nur dein Wille sucht! Dein' Erkenntnis werde groß Und mach' uns von Irrtum los. 3. Zeig uns, Herr, die rechten tege Zu der wahren Wohlfahrt an; Räume fürder aus dem Wege, Was im Lauf uns hindern kann! Wirke Reu durch deine Gnad, Wenn der Fuß gestrauchelt hat! 4. Laß dein Zeugnis uns emp⸗ finden, Daß wir Gottes Kinder sind, Die allein auf ihn sich gründen, Wenn sich Not und Drangsal find't! Denn des Vaters liebe Rut Ist uns allewege gut. 5. Reiz uns, daß wir zu ihm treten Frei mit aller Freudigkeit; Seufze in uns, wenn wir beten, Und vertritt uns allezeit! So wird unsre Bitt erhört Und die Zuversicht vermehrt. 6. Wird um Trost dem Herzen bange, Daß es ruft voll Traurigkeit: Ach mein Gott, mein Gott, wie lange! O so wende unser Leid, Sprich der Seele tröstlich zu Und gib Mut, Geduld und Ruh! 7. O du Geist der Kraft und Stärke, Du gewisser neuer Geist, Fördre in uns deine Werke; Und wennSatan Macht beweist, Schenk uns Waffen in dem Krieg Und erhalt in uns den Sieg! 8. Herr, bewahr auch unsern Glauben, Daß kein Teufel, Tod und Spott Uns denselben möge rauben; Sei du unser Schutz, o Gott! Sagt das Fleisch gleich immer nein, Laß dein Wort gewisser sein! 9. Wenn wir endlich sollen sterben, So versichre uns je mehr Als des Himmelreiches Erben Jener Herrlichkeit und Ehr, Die Gott gibt durch Jesumchrist, Und die unaussprechlich ist! Heinr. Held 1620—1659. Pfingsten. Mel. Alle Menschen müssen sterben. 2 168⁷⁵ 2 Lo—— Geist vom Va⸗ter und vom Soh⸗= ne, Geist, der schen⸗ke du vom Himmels⸗thro⸗ ne mei⸗ nem .—. II *———.—— Heil und Le⸗ben schafft 2 2 Her⸗zen dei⸗ ne Kraft und er=ftil ale mein Ge⸗ —.——.——— *———. mü ⸗ te, daß der tü dei⸗ ner Gü⸗ te und die — 5 e en H E e *— Stär⸗ke dei⸗ner Hand an mir Schwachem werd' er⸗kanntl 2. Komm, erleuchte meine Sinne, Daß ich tief in mir empfinde Komm, durchstrahle den Ver⸗ Stets der Liebe heiße Glut, stand, Die allein in Jesu ruht! Daß die Finsternis zerrinne 4. Gib mir Kraft zu wider⸗ Und nicht nehme überhand! dehen Offne meiner Seele Augen, Wenn sich regt die böse Lust, Daß sie zu erkennen taugen Laß es nimmermehr geschehen, Deines Wortes tiefen Grund. Daß sie siegt in meiner Brust Das uns lehret Christi Mund! Steh mir in dem Kampf zn 3. Niemand ohne dich verspüret..Seiten, Reiner Gottesliebe Kraft; Hilf mir ritterlich bestreiten Wen nicht deine Gnade rühret, Diesen Feind, der in mir wohn Den täuscht eitle Leidenschaft. Und mit Tod und Hölle lohni Komm, ach komm, mein Herz 3. Du bist heilig, laß mich entzünde, werden Pfingsten. 1³⁰ Rein und heilig immer mehr! 199Tat die Triebe, die auf Erden — Widerstreben deiner Ehr! —.— Laß mich in dem neuen Leben st der Wachsen und nur dahin streben, Daß die Seel nach Gottes Bild Meinem Heiland folgen nach Und zu meines Herren Freuden Gehen durch viel Ungemach: Leite mich durch deine Güte, Daß mein Geist und mein Ge⸗ müte zenem Sich erneu', von dir erffillt! Lobe dich in süßem Ton —„. Endlich wenn ich soll durchs Samt den Vater und demSohn! —.—. Leiden Gottfried Hoffmann 1658—1712. e= in Ge⸗ 2— 0 Warum sollt' ich mich ꝛc. Joh. Georg Ebeling. 1666. — 151...... —. ½ IE do a Höch-ster Trö⸗ ster, tomm her⸗nie ⸗ der; d die P.... Geit des Hern, nicht fern, sal⸗ be Je⸗ su Glie ⸗der! *. S——. + Er, der nie sein Wort ge⸗— chen, Je⸗sus hat wide——— II SISII dei- nen Rat sei⸗ nem Volk ver ⸗ spro⸗chen. —W— 2. Geist der Weisheit, gib uns Und sprich ja, allen Wenn wir gläubig beten! Durch dein Licht Unterricht, Wie wir Gott gefallen! Lehr uns freudig vor ihn treten, Gib uns Mut, Sei uns nah Fleisch und Blut, 3. Hilf den Kampf des Glau⸗ bens kämpfen, 2⁰⁶ Pfingsten. U◻+ Sünd und Welt zu dämpfen! Froh die Bahn Laß uns Trübsal, Kreuz und Deines Worts zu gehen! Leiden, Angst und Mot, 5. Sei in Eugenn unsre Schmerz und Tod Steh uns bei Nicht von Jesu scheiden! Mach uns keen 4. Hilf uns nach dem Besten In der Prüfungshitze! streben; Führ, wenn Gott uns nach dem Schenk uns Kraft, Leide Tugendhaft Sterben Gent Und gerecht zu leben! Unsern Geist Gib, daß wir nicht stille stehen; In des Himmels Freude! Treib uns an, Ehrenfried Liebich 1713—178,, 52 535 Herr Jesu.— ꝛc. 1651. — O Got⸗ tes und Chri⸗ sti Geist, der — =——. IIII F——— uns den Weg zum Him⸗mel weist, der uns die + 9 2 7— +—— SSII. V 9 .——„ dunk⸗le Er⸗ den⸗nacht durch sei⸗ ne Lich⸗ ter 0—— —. 23—2— II E I bel⸗ Machtz 2. Du Hauch, der durch das 3. Komm, leuchte mit dem Weltall weht Gnadenschein Als Gottes stille Majestät, n in die weite Welt hinein; Du aller Lichter reinstes Licht, omm, mach uns in der Finsten Erleucht uns Herzund Angesicht! nis — 1 Pfi ngsten. 2⁰¹⁰ Des lichten Hirmmelswegs ge⸗ wiß! 4. Ach, hier ist alles Staub und Nacht, Die Wahn und Sünde trübe macht; Ach, hier ist alles Not und Tod, Geht uns nicht auf das Morgen⸗ Der uns wie Kinder beten heißt, Der uns wie Kinder glauben heißt, O komm, o komm, du heil' ger Geist! 7. Komm, Gottes Friede, Gottes Mut, Komm stille Kraft, die nimmer rot; ruht 3 5. Das Morgenrot der bessern Komm, gieße deinen Gnaden⸗ Welt, schein. Das wie ein Strahl vom Him⸗ In Seele, Sinn und Herz mir mel fällt, ein! Als Gottes Macht und Gottes Lust Durchblitzt die kranke Men⸗ schenbrust. 6. O Gottes Geist und Christi Geist, 56 Gott sei Dank ꝛc. 8. Dann wandl' ich wie ein Kind des Lichts Im Glanze deines Angesichts Schon meinen kurzen Erdenlauf Stets himmelein und himmel⸗ auf. Ernst Moritz Arndt 1769—1860. 153 . 0 0 V Geist vom Va⸗ ter und vom Sohn, wei⸗ he SS........... V dir mein Herz zum Thron, schen⸗ te Fi dich mir —44 II dar so wie einst der Jün⸗ ger⸗schar! Wßrastr. EII ⁰² 2. Geist der Wahrheit, leite 5. Geist der Liebe, Kraft und 2.8 mich! Zucht, Regen Eigne Leitung täuschet sich, Wenn mich Welt und Fleisch Komn Da sie leicht des Wegs verfehlt versucht, Und m Und den Schein für Wahrheit O dann unterstütze mich, Gib ur wählt. Daß ich ringe; rette mich! 2 NE. 3. Geist desgichtes mehrin mir 6. Geist der Heiligung, verklu Der er Meinen Glauben für und für, Jesum in mir mehr und mehr Der mich Christo einverleibt Und erquicke innerlich 3. U Und durch Liebe Früchte treibt! Durch den Frieden Gottes mich! 4. Geist der Andacht, schenke 7. Geist der Hoffnung führedi Sich f Darun mir Mich dem Himmelserbe zuz Salbung, Inbrunst, Glut von Laß mein Herz sich deiner fem Mit A .0 dir Und in Hoffnung selig sein! Du mi Laß mein Bitten innig, rein Ian. Heinr. Karl von Wessenben Geduld Und vor Gott erhörlich sein! 1774—1860, oder Heinr. Jul. Ied Und m 1733—1797. Von al Mel. Herzlich tut mich verlangen. Welllich. 1601. 1613 Haßlu 4. Ei In dief IEE 4 Bei all⸗ O komm, du Geist der Wahr⸗heit, und 0 0 ver ⸗brei ⸗te Licht und Klar⸗heit, ven 11.—.— 25—„ SSS— 55 + keh ⸗ re bei uns ein, Schein 1eß n dein hei ⸗li adoc ban⸗ ne Trug und 3—5—̃—— 2 3— Feu⸗ er, rühr Herz und Lip⸗pen an, daß jeg ⸗li— 9.— 17 ———— kor sch * cher ge⸗ treu ⸗ er den Herrn be⸗ken=nen kann —— „verklüt 5mehr es mich! führedu e zu; ier freun sein! Bessenben Jul. Todt o Haßler. 3. — Pf ngsten. 203 2. O du, den unser größter Regent uns zugesagt, Komm zu uns, werter Tröster Und mach uns unverzagt; Gib uns in dieser schlaffen Und glaubensarmen Zeit Die scharfgeschliffnen Waffen Der ersten Christenheit! 3. Unglaub und Torheit brüsten Sich frecher jetzt als je; Darum mußt du uns rüsten Mit Waffen aus der Höh, Du mußt uns Kraft verleihen, Geduld und Glaubenstreu, Und mußt uns ganz befreien Von aller Menschenscheu. 4. Es gilt ein frei Geständnis In dieser unsrer Zeit, Ein offenes Bekenntnis Bei allem Widerstreit, 5 Mel. Freu dich sehr ꝛc. Trotz aller Feinde Toben, Trotz allem Heidentum Zu preisen und zu loben Das Evangelium. 5. Fern in der Heiden Lande Erschallt dein kräftig Wort; Sie werfen Satans Bande Und ihre Götzen fort, Von allen Seiten kommen Sie in das Reich herein. Ach, soll es uns genommen, Für uns verschlossen sein? 6. Du heil'ger Geist, bereite Ein Pfingstfest nah und fern, Mit deiner Kraft begleite Das Zeugnis von dem Herrn! O öffne du die Herzen Der Welt und uns den Mund, Daß wir in Freud und Schmerzen Das Heil ihr machen kund! Karl Joh. Phil. Spitta 1801—1859. 15⁵⁴. 55—.— ...... 0001 Komm, o heil'⸗-ger Geist, her-nie⸗-der, leucht mit heil'-gen Flammen wie⸗ der, —E‚.—— —4 4— 2 —.——4——— 115 komm, der Pfing⸗sten Tag ist heut, 2 10— schen ke Kraft und Fried' und Freud! Und gleich⸗ Pfingsten. —— 10——1— wie in Flur und Waldn neuz en Le⸗ bens uen ———— al⸗ so werd' mit neu⸗en Bunecen gen neu ⸗es ———————NI u. 1 1 +—=— + II C I 2 7 + + + I 1——— I 325 Aed dem Herrn ge⸗ sun ⸗ gen! 2. Komm und walle durch die 4. Komm und rausche durch Herzen, die Lande, Die gar finster, tot und kalt, Zeig das Kreuz als höchsten Voll von Trotz und Furcht und Hort; Schmerzen, Und daß starker Treue Bande Ohne Trost und ohne Halt; Fest nun ruhn in Gottes Won Rausch hinein mit Gottesmacht, Mache Fürst und Völker gleic, Die vertreibet alle Nacht, Treu zu bauen Gottes Reich Und laß leuchten deine Sonne Und in Kriegs⸗ und Friedens. Voller Klarheit, Trost und tagen Wonne! Sein Panier voranzutragen! 3. Komm, erfülle du die 5. Rausche durch die ganze Hütten, Erde Wandle sie zum Gotteshaus, Bis zum letzten Sünderzelt, Sammle stets zu Dank und Ruf hinein das neue Werde Bitten In das bleiche Totenfeld! Alle, die gehn ein und aus, Schaff, daß doch balde witd Halt sie eins in Freud und Leid Eine Herde und ein Hitt, Und versöhn, was sich entzweit; Und dann unter Friedenspalmn Fördre auch das Werk der Hände Alle jauchzen Freudenpsalma Und die Trübsal gnädig wende! Wilh. Kritzinger 1816—10. Dreieinigkeit. — 1— XI. Dreieinigkeit. schall, Melodie. Altkirchlich. 1539. ö 0 0 I— DD EE es νν Al-lein Gott in der Höh sei Ehr und — da⸗ rum daß nun und nim⸗mer⸗mehr uns —— 24 e durch Dank für sei ⸗ ne Gna: de, 11 rüh⸗ren kann kein Scha ⸗ del Ein Wohl⸗ ge⸗ chsten 4⁴ fall'n Gott an uns hat, nun ist groß Fried ohn? —. Un ⸗ter⸗ laß, all Fehd hat nun ein En ⸗ de. nr Maß ist deine Macht, Erbarm dich unser aller! ö llzeit geschieht, was du bedacht; ö Wohl uns des starken Herren! 4. Oheil' ger Eut, du höchstes u 3. O JesuChriste, Gottes Sohn, Mit deinem Heil uns tröste! Für uns ein Mensch geboren, Vor Satans Macht nimm uns Der uns vertritt vor Gottes Thron in Hut, 7 2. Wir beten an und loben Und rettet, was verloren; dich, Lamm Gottes, heil' ger Herr und II Wir bringen Ehr und danken, Gott, 70 Daß du, Gott Vater, ewiglich Nimm an die Bitt in unsrer ů Regierst ohn' alles Wanken. Not, ö 20⁵ Dreieinigkeit.— I Die Jesus Christ erlöste Wend allen Jammer ab und De Durch Marter groß und bittern Not! We Tod; Darauf wir uns verlassen. Gel Nik. von Hof? oder Joach. Slüter? 15209. Nun danket alle Gott. Job. I 1649. 15 7——..3 + Ge⸗lo⸗ bet sei der Herr, Weutdett uh 18 mein Schöpfer, wel⸗cher mir hat Leib und 5 ö 3 E ö———— 5 Erel 297——— 2 mein Va⸗ter, der mich schützt von VV + 7 L 2.7 SS...I... ..—— Mut⸗ter-lei⸗ be an, der je⸗ den Au⸗gen⸗ blick viel 2——* I— I——— I.. II Gu⸗ tes mir ge ⸗ tan. 2. Gelobet sei der Herr, Mein Gott, mein Trost, mein Mein Gott, mein Heil, mein Leben, Leben, Des Vaters werter Geist, Des Vaters liebster Sohn, Den mir der Sohn gegeben, Der sich für mich gegeben, Der mir das Herz erquickt, Der mich erlöset hat Der mir gibt neue Kraft, Mit seinem teuern Blut, Der mir in aller Not ö Der mir im Glauben schenkt Rat, Trost und Hilfe schafft. Sei Das allerhöchste Gut. 4. Gelobet sei der Herr, 3. Gelobet sei der Herr, Mein Gott, der ewig lebet, In ein 14⁴ Dreieinigkeit. 207 Den alles lobt und preist, Des Name heilig heißt, Was ist und lebt und webet; Der ein'ge wahre Gott, Gelobet sei der Herr, Gott Vater, Sohn und Geist. Joh. Olearius 1611-1684. 98 Wie schön leucht't uns ꝛc. 158—.— ——.—. — — —— Hl le ⸗ lu⸗ ja! Lob, Preis und von E⸗wig⸗keit zu E⸗wig⸗ Phil. Nicolai? 1598. —34 8 2.— — 9—. ö ESESESESEIEIEEEIEIEEIEEI Ehr sei un⸗ serm Gott je mehr und mehr für keit sei in uns al ⸗len ihm be ⸗reit Dank, ———— D.. —.—.—.—.—— 1 sei⸗ ne Wer e 1—— 2. Weisheit, Kraft und Stär⸗ ke. Klin⸗get, sin get: + E E.— I +—— + EP 10 2— ————— IS. Gott ist hei⸗ lig, hei 97 bei⸗ lig; Preis und Eh⸗re —— 4 + I II —. *— sei dem Herrn der Him-mels ⸗ hee⸗ re! 2. Halleluja! Preis, Ehr und Der uns mit seinem Blut erkauft, Macht In dessen Tod wir sind getauft, Sei auch dem Gotteslamm ge⸗ Dem wir sind zugezählet. bracht, Heilig, Selig In dem wir sind erwählet, Ist die Freundschaft —. eieeee.— 208 Dreieinigkeit.— Und Gemeinschaft, 4. Halleluja! Lob, Preis und Die wir haben Ehr Und darinnen uns erlaben. Sei unserm Gott mehr und luja! Gott heil' mehr 54 20 Gei Und seinem großen Namen. Sei ewiglich von uns gepreist, Stimmt an mit aller Himmel Durch den wir neu geboren, Schar Der uns mit Glauben hat geziert, Und singet nun und D Uns dem Erlöser zugeführt, Mit Freuden Amen, Amen! Zur Herrlichkeit erkoren. Klinget, Singet: Da uns, Heil uns! Gott ist heilig, a ist Freude, Heilig, heilig; Seelenweide, Preis und Ehre Himmlisch Manna Sei dem Herrn der Himmels⸗ Und ein ewig Hosianna. heere! Unbekannt, oder Barth. Crasselius? 1667—1724. Mel. Valet will ich dir geben. Melchior Teschner. 1614. Q* 1509 ——— I— 0 57. Ich glau⸗be, daß mit Lie ⸗be ein Gott mich daß, wenn sein Kind ich blie⸗be, mein Glück wär' —3—* R E.——— V—„W—— I——————— 8—⁴½½1 1 I— 4—— 1— Z. trägt und hält, fest ⸗ge⸗ stellt daß, was ich Gu⸗tes ha⸗ be und 5————.—. e A–W=W.—.— T. E— e.. was er zu ⸗ge⸗dacht, ist sei⸗ ne mil⸗de Ga⸗ H 4 ——— + + I + + II . I + + + + I . ι— + I—— + + II —2.5——— 2 + I 1 1 III + L— be, die fromm und se ⸗lig macht. O0 Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. 209 2. Ich glaube, daß von oben 3. Ich glaube, daß ins Helle Ein Heiland freundlich kam, Ein klarer Stern mich weist, Der hoch mein Herz erhoben, Daß frisch aus reiner Quelle Die Sünde von mir nahm, Mich tränkt der heil'ge Geist, Mein Licht, mein Seelenleben, Der stets mich aus der Höhe Mein Führer himmelan, Mit Himmelskraft umschwebt, Der sich für mich gegeben Und wenn ich schlafen gehe, Und aufwärts brach die Bahn. Die Seel zum Himmel hebt. Joh. Friedr. Möller 1789—1861. XII. Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. Mel. Aus tiefer Not. 15²⁴. 00 9— + 15—5 · dod Ach Gott, vom Him⸗mel sieh da⸗ rein und Wie we⸗nig sind der Heil'gen dein, ver⸗ + rnenmr n rrunh.— 9— laß dich es er ⸗ bar-men!; las⸗sen sind wir Ar⸗ men; dein Wort win . *—————— ——— man nicht ha⸗ben wahr, der Glaub ist auch er⸗ ———, n n E. 5——— v. lo⸗schen gar bei so viel Men⸗schen⸗kin ⸗ dern. 2. Sie lehren eitel falsche List, Ihr Herz nicht eines Sinnes ist, Was eigner Witz erfindet; In Gottes Wort gegründet. 2¹⁰ Kirche und Gemeinschaft der Heiligen.— ½ Der wählet dies, der andre das, Getrost und frisch sie greifen g Sie trennen uns ohn' alles Maß Und sein die Kraft der Armen Und gleißen schön von außen. 3. Durche Feiter sihenmch nü 3. Gott woll' ausrotten alle bewährt Lehrꝰ/ Wird Silber echt erfunden; Die falschen Schein uns lehren, An Gottes Wort man das erfäh= Dazu ihr' Zung hochmütig sehr Desgleichen alle Stunden. Lis Spricht: Trotz, wer will uns Es will durchs Kreuz bewähm wehren? ein,— Wir haben Recht und Macht Da wird erkannt sein' Kraft um—.— allein, Schein Was wir gesetzt, gilt allgemein; Und leucht't stark in die Land. nicht rist, der uns so 2 n ken meitern 6. Das wollst du, Gott, be⸗ 2. M 4. Darum spricht Gott: Ich wahren rein muß auf sein, Vor dieser Zeit Geschlechte; Wit sin Die Armen sind verstöret, Und laß uns dir befohlen sein, s strei Ihr Seufzen dringt zu mir herein, Daß uns hier nichts anfechte! Ich hab' ihr' Klag erhöret, Der gottlos Haufe da sich find. Den G Mein heilsam Wort soll auf den Wo diese losen Leute sind Fragst Plan, In deinem Volk erhaben. 38 5 Martin Luther 1483—15ʃf Ind ist Das F. Nach eigener Melodie. Martin Luther. 15270 ö 3. U I6l— F— ö—.— 2— ö DD———————ud w Sον Ein' fes ste Burg ist un ⸗ ser Gott, ein So für er hilft uns frei aus al-ler Not, dis s soll 0 4 =.—.. . 0. Wchr und Waf ⸗ fen. I. gu ⸗ te ehr un*fen,. uns jetzt hat be⸗ trof ⸗ fen. Der alt bo ⸗ dn ——v? Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. 21¹ reifen g I + Aema 225——.— 12 W Außend mit Ernst er's jetzt meint, groß' Macht und viel nden;———— aserfth W i W i, Kiriir D= +. E den. 7 gist sein' grau⸗sam Rüstung ist; auf Erd ist bewähn 40 I II +————— Traft um E. I +— ie Lande. nichts seins ⸗ gleis⸗ chen. Hott, be. 2. Mit unsrer Macht ist nichts Der Fürst dieser Welt, Lein getan, Wie sau'r er sich stellt, echte; Wir sind gar bald verloren; Tut er uns doch nichts; len seih Es streit't für uns der rechte Das macht, er ist gericht't, nfechte! Mann, Ein Wörtlein kann ihn fällen. ich findz Den Gott hat selbst erkoren. 4. Das Wort sie sollen lassen ind Fragst du, wer der ist? stahn Er heißt Jesus Christ, 15 en. Der Her Zebaoth Und kein' Dank dazu haben; 453—1 und ist kein andrer Gott Er ist bei uns wohl auf dem Plan Mit seinem Geist und Gaben. Das Feld muß er behalten. Nehmen sie den Leib, 3. Und wenn die Welt voll Gut, Ehr, Kind und Weib: Teufel wär' Laß fahren dahin, Und wollt' uns gar verschlingen, Sie haben's kein Gewinn; tt, ein So fürchten wir uns nicht so sehr, Das Reich muß uns doch t, de es soll uns doch gelingen. bleiben! Martin Luther 1483—1546. . Nach eigener Melodie. Altkirchlich. 1543. — 162* 5 4.——— 2 1 0 D bö=se 5— I— — Er⸗halt uns, Herr, bei dei nem Wort und .1527 0 ——¹⁰ Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. U —...‚‚‚‚ steu re del⸗ ner Fein⸗ de Mord⸗ die Je⸗ sum Chrsmm ——— +—— .—.——— — dei ⸗nen Sohn, stür⸗zen wol⸗len von dei⸗nem Thron 2. Beweis 3.— uCien Herr 3. Gott heil'ger Geist, du Christ, Tröster wert, Der du Herr aler Heam bist, Gib Eintracht deinem Volk au Beschirm dein' arme Christen⸗ rd/ heit Steh bei uns in der letzten Non Daß sie dich lob' i in Ewigkeit! Leit uns ins Leben aus dem Tohn Martin Luther 1483—15ʃ5 5 Es ist das Heil ꝛc. Altdeutsch. 1524. 154 HEII 00 0 0 Wo Gott der Herr nicht bei uns hält, wem wo er nicht un-srer Sach zu- fällt im 9 un ⸗sre Fein de— Him⸗mel hoch dort o ⸗ ben, wo er der Rirech SSRRRTT Schusnich ist und sel⸗ ber bricht der Fein⸗de Ris, . — 25— 42 II II. +—.— + II 7+7 E* H ———.—— ist's mit uns ver —— ilt, wenn llt im —. Kir⸗ che EDL Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. 213 2. Was Menschenkraft und Sie meint, daß alles sei verlor'n, =witz anfäht, Da doch das Kreuz hat neu⸗ Soll billig uns nicht schrecken. gebor'n, Der Herr sitzt an der höchsten Die deiner Hilfe warten. Stätt, Die Kei 0 b Wird ihren Rat aufdecken. Die and in deiner Wenn sie's aufs klügste greifen an, Da 1.—. zu all ihr' Gedanken, Geht Gott doch eine andre Bahn, Ihr Anschlag ist dir wohl⸗ Es steht in seinen Händen. ekannt; 3. Sie drohen uns voll Grau⸗ Hilf nur, daß wir nicht wanken! samkeit Wenn Menschenwitz dein Wort Und wollen uns verschlingen; anficht, Lob, Dank und Preis sei Gott Aufs Künft'ge will vertrauen allzeit, nicht, Er läßt es nicht gelingen. Da wirst du selber trösten. Der Feinde Strick zerreißet er 6. Den Himmel hast du und Und stürzet ihre falsche Lehr, die Erd „ Sie werden's Gott nicht wehren. Dr unser Gott, gegründet; 4. Ach lieber Gott, wie tröstest Dein Licht auch bei uns helle du werdꝰ/ Die gänzlich sind verlassen! Das Herz uns werd' entzündet, Der Gnaden Tür steht nimmer In rechterLieb des Glaubens dein zu; Bis an das Ende treu zu sein; Vernunft kann das nicht fassen, Die Welt laß immer murren! Justus Jonas 1493—1555. Mel. Heut singt ꝛc. Nik. Hermann. 1560. 164—.———— 220— 1— —..—.J— 1 + +— ·. 2·.— 23— — I L— 7 I oooo Ver⸗ za ⸗ ge nicht, du Häuf⸗lein klein, ob⸗ *⁴ E 2 I 1 I + + 1 A +2— 2— I——.. + + 1 XX. + C LI— 2—— L 2 + +*———————. schon die Fein⸗de wil⸗lens sein, dich gänz⸗lich zu ver⸗ Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. + —.——.— 2 + SSISII............ ————. ö 1 stö ⸗ren, und su⸗chen dei- nen Un ⸗ter⸗gang, da⸗ Q—— +..— ISS EEEEE + I 1 + 2—W— + X— 2—1 L 2 von dir wird recht angst und bang; es wird nicht 2——— ö AI L II lange wäh⸗ ren! 2. Des tröst dich nur, daß 3. So wahr Gott Gott ist und deine Sach sein Wort, Ist Gottes; dem befiehl die Ra Und laß du ihn nur walten! Er wird durch einen Gideon, Den er wohl weiß, dir helfen schon, Dich und sein Wort erhalten. Muß Teufel, Welt und Höllen⸗ pfort Und was dem tut anhangen, Endlich werden zu Schand und Spott. Gott ist mit uns und wir mit Gott; Den Sieg woll'n wir erlangen, Mich. Altenburg? 1584—1640. Nach eigener Melodie. 17⁰4. 165*—.— HE +——————.——— — +——— 0 0— Fah re fort, fah-re fort, Zi⸗on, . 4 4— V 2— V.— 1 2 .T—.— 2——. L—— 2 *— + 1—— + 1 + + C—— + — R fah re fort im Licht, ma⸗che dei- nen Leuch⸗ter Q N— 2 J1 2 2 4˙— 1———5 7——I H2—.——.—p laß die er ⸗ ste Lie⸗ be nicht, su ⸗che 1½) 0 55 32 I 0 + Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. 2¹⁵ IIE e= 23——.— 23————————————— * 121 e 0 stets die Le⸗bens⸗quel⸗le! Zi⸗ on, drin⸗ge durch die Q 2 + II 3.— + II .—— —— E—— en ⸗ge Pfort, fah⸗re fort, fah⸗ re fort! 2. Leide dich, leide dich, Zion, leide ohne Scheu Trübsal, Angst mit Spott und Tab a Sei bis in den Tod getreu, Siehe auf die Lebenskrone! Zion, fühlest du der Schlange Stich, Leide dich, leide dich! 3. Folge nicht, folge nicht, Zion, folge nicht der Welt, Wenn sie dich sucht groß zu machen, Achte nichts ihr Gut und Geld, Nichts ihr Dräuen, nichts ihr Lachen! Zion, wenn sie dir viel Lust ver⸗ spricht, Folge nicht, folge nicht! 4. Prüfe recht, prüfe recht, Zion, prüfe recht den Geist, Der dir ruft zu beiden Seiten; Tue nicht, was er dich heißt, Laß nur deinen Stern dich leiten! Zion, beides, was da gut und schlecht, Prüfe recht, prüfe recht! 77. Dringe ein, dringe ein, Zion, dringe ein in Gott! Stärke dich mit Geist und Leben, Sei nicht wie die andern tot, Sei du gleich den grünen Reben! Zion, in die Kraft statt in den Schein Dringe ein, dringe ein! 6. Brich herfür, brich herfür, Zion, brich herfür in Kraft, Weil die Bruderliebe brennet! Zeige, was der in dir schafft, Der als seine Braut dich kennet! Zion, durch die dir gegebne Tür Brich herfür, brich herfür! 7. Halte aus, halte aus! Zion, halte deine Treu, Laß nicht lau und träg dich finden! Auf, das Kleinod rückt herbei, Auf, verlasse was dahinten; Zion, in dem letzten Kampf und Strauß Halte aus, halte aus! Joh. Eusebius Schmidt 1670—1745. 2¹⁶ Kirche und Gemeinschaft der Heiligen.— E Mel. O du Liebe ꝛc. 17⁴⁵. Dem 0—.—————— Und DD———— Besse 0 Herz und Herz ver⸗eint zu ⸗sammen sucht in Als! las⸗set eu⸗ re Lie⸗ besflammen lo⸗dern 6. ö 950 NS——.— H——— 0 SI S Got⸗ tes Her- zen Ruh 01 Zünd auf den Herland zul Er das Haupt, wir sei⸗ne Daß — 7— f— 7•75.— 1—— f 4 0 0 .e—0.——4 2.——— DIID‚e‚eeter + wir die Brü⸗ der, er ist un zser, wir sind sein. 2. Kommt, ach kommt, ihr Denkt doch, wie es ihn betrübet, Gotteskinder, Wenn ihr selbst euch Eintrag tut! Und erneuert euern Bund! Schwöret unserm Überwinder 4.O dutreusterFreund, vereine Lieb und Treu von Herzensgrund! Deine dir geweihte Schar, Und wenn eurer Liebeskette Daß sie es so herzlich meine, Festigkeit und Stärke fehlt, Wie's dein letzter Wille war, O so flehet um die Wette, 2 2 uch din 6. ht ihnen, ͤ ů ählt! o sie auch eines sei'n t Sich in wahrer Liebe dienen 3. Legt es unter euch, ihr Und einander gern erfreun. Glieder, Auf so treues Lieben an, 5. Friedefürst, laß deinen Daß ein jeder für die Brüder Frieden Auch das Leben lassen kann! Stets in unster Mitte ruhn, 2 So hat uns der Herr geliebet, Unser Tagewerk hienieden So vergoß er dort sein Blut; All in einem Geist zu tun ———. EL Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. 21⁷ 1765 Denn wie kann die Last auf Wir, als die von einem Erden Stamme, —— Und des Glaubens Ritterschaft Stehen auch für einen Mann! —— Pesser uns versüßet werden 7. Laß uns so vereinigt werden —* in Als 114 deiner Liebe Kraft! Wie du mit dem Vater bist, dern 6. Liebe, hast du es geboten, Bis schon hier auf dieser Erden Daß man Liebe üben soll, Kein getrenntes Glied mehr ist, O so mache doch die toten Und allein von deinem Brennen 2 22— Trägen Geister lebensvoll! Nehme unser Licht den Schein: Zünde an die Liebesflamme, Also wird die Welt erkennen, Daß ein jeder sehen kann: Daß wir deine Jünger sei'n! Nik. Ludw. Graf von Zinzendorf 1700—1760. — Mel. Dir, dir, Jehova ꝛc. 1690. 1704. 79 ——— * —— Wach auf, du Geist der er⸗sten Zeu⸗gen, in, die Tag und Näch⸗te nim⸗mer schweigen übet,—— ö tut! EHEEEEE— ö. 0 reine der Wäch⸗ter, die auf Zi⸗ ons Maueern stehn, und die ge= trost dem Feind ent ⸗ ge⸗ gen⸗ gehn, ꝛe, 4⁴ ů5 nen, XXV— 1—.—1* V— D ja de ren Schall die gan⸗ ze Welt durchdringt und n ——— — E 2Dii‚ ᷓ al⸗ker Völ⸗ker Scha⸗ren zu dir bringt! ö „ 2. O daß dein Feuer bald O möcht' es doch in alle Lande ö entbrennte, gehn; Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. — 11 Gib zu der Ernte doch die Hände, Gib Knechte, die in treuer Arbeit ehn! O Herr der Ernte, siehe doch darein: Die Ernt ist groß, der Knechte Zahl ist klein! 3. Dein Sohn hat ja mit kla⸗ ren Worten Uns diese Bitte in den Mund gelegt. O siehe, wie an allen Orten Sich deiner Kinder Herz und ö Sinn bewegt, Mit tiefster Inbrunst dich, Herr, anzuflehn; Drum hör, o Herr, und sprich: Es soll geschehn! 4. Herr, gib dein Wort mit großen Scharen, Die in der Kraft Evangelisten sei'n! Laß eilend Hilf uns widerfahren Und brich in Satans Reich mit Macht hinein! O breite, Herr, auf weitemErden⸗ kreis Dein Reich bald aus zu deines Namens Preis! 5. Ach daß die Hilf aus Zion käme! O daß dein Geist, sowie dein Wort verspricht, Dein Volk aus dem Gefängnis nähme; O würd' es doch nur bald vor Und Abend Licht! Ach reiß, o Herr, den Himmel Daß bald„lfu Und komm herab zur Hilf und mach uns freil Die k 6. Ach laß dein Wort recht 9. schnelle laufen; Es sei kein Ort ohn' dessen Glanz Der! und Schein! Ach führe bald dadurch mit Haufen Der Heiden Füll zu allen Toren 16 ein; Ja wecke doch auch Israel bald —— Und also segne deines Wortes Lauf! 100 7. O bessre Zions wüste Stege;—— Und was dein Wort im Laufe hindern kann, Das räume bald aus jedem Wegez Vertilg, o Herr, den falschen Glaubenswahn! Von Mietlingen mach deine erde frei, Daß Kirch und Schul ein Garten Gottes seil 8. Laß jede hoh' und niedre D 0 S ule Wir Die Werkstatt deines guten Der Emn Geistes sein! Ja sitze du nur auf dem Stuhle niedre ten in! Stuhle — Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. 219 Und präge dich der Jugend Du wirst der Menschheit Jam⸗ selber ein, mer wenden, Daß treue Lehrer viel und Beter So dunkel jetzt dein Weg, o sei'n, Heil'ger, ist. Die kräftig für die Kirche stehen Drum hört der Glaub nie auf ein! zu dir zu flehn; 9. Du wirst dein herrlich Werk Du tust noch über Bitten und vollenden, Verstehn! Der du der Welten Heil und Karl Heinrich von Bogatzky Richter bist; 1690—1774. Mel. Zeuch ein ꝛe. Joh. Crüger. 1653. IE . IEEEEEE dona Kommt, Kin⸗der, laßt uns ge⸗ hen, der Es ist ge⸗ fähr⸗lich ste ⸗hen in Aibend kommt her die⸗ ser Wü⸗ ste Kommt, stär⸗ket eu ⸗ern 6 nei. — 2—— 5 e d au saaiihn, Ftit— —— Mut, zur E⸗ wig⸗ keit zu wan⸗dern, von ei⸗ ner *—————— Kraft zur an⸗ dern; es ist das En⸗ de gut! 2. Es soll uns nicht gereuen Mit ganzer Wendung richte Der schmale Pilgerpfad; Fest nach Jerusalem! Wir kennen ja den Treuen, Der uns gerufen hat. 3. Geht's der Natur entgegen, Kommt, folgt und trauet dem; So geht's gerade doch. Ein jeder sein Gesichte Die Fleisch und Sinne pflegen. 22⁰ Kirche und Gemeinschaft der Heiligen.— Sind schlechte Pilger noch. Verlaßt die Kreatur Und was euch sonst will binden, Laßt gar euch selbst dahinten, Es geht durchs Sterben nur! 4. Schmückt euer Herz aufs este/ Weit mehr als Leib und Haus, Wir sind hier fremde Gäste Und ziehen bald hinaus! Gemach bringt Ungemach; Ein Pilger muß sich schicken, Sich dulden und sich bücken Den kurzen Pilgertag. 5. Ist gleich der Weg sehrenge, So einsam, krumm und schlecht, Der Dornen in der Menge Und manches Kreuze trägt: Es ist doch nur ein Weg; Laß sein, wir gehen weiter, Wir folgen unserm Leiter Und brechen durchs Geheg. 6. Kommt, Kinder, laßt uns gehen, Der Vater gehet mit; Er selbst will bei uns stehen Bei jedem sauern Tritt! Er will uns machen Mut, Mit süßen Sonnenblicken Uns locken und erquicken; Ach ja, wir haben's gut! 7. Sollt' wo ein Schwacher fallen, So greif' der Stärkre zu; Man trag', man helfe allen, Man pflanze Lieb und Ruh. Kommt, schließt euch fester an; Ein jeder sei der Kleinste, Doch wohl auch gern der Reinste Auf unsrer Liebesbahn! 8. Kommt, laßt uns munter wandern, Der Weg kürzt immer ab; Ein Tag der folgt dem andern, Bald faͤllt das Fleisch ins Grab! Nur noch ein wenig Mut, Nur noch ein wenig treuer, Vor allen Dingen freier Gewandt zum ew'gen Gut! 9. Es wird nicht lang mehr währen: Harrt noch ein wenig aus! Es wird nicht lang mehr währen, So kommen wir nach Haus. Da wird man ewig ruhn, Wenn wir mit allen Frommen Daheim zum Vater kommen; Wie wohl, wie wohl wird's tun 10. Drauf wollen wir's denn wagen, Es ist wohl Wagens wert, Und gründlich dem absagen, Was aufhält und beschwert. Welt, du bist uns zu klein, Wir gehn durch Jesu Leiten Hin in die Ewigkeiten; Es soll nur Jesus sein! Gerhard Tersteegen 1697—1700. —— 13 0 S 0 —— Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. 221 h% Herr und— ꝛc. Weltlich. 1784. oaα⁰ ie wit uns 5 hier beie sam⸗ men 1— dei ⸗ne ter zu ver⸗ E; fin ⸗ den, schla⸗ ½ un⸗ ste Hän⸗de ein, bin den, dir auf e⸗ wig treu zu sein. f f I 177 + 1 + 1 2.— + 5 2 + Dn, E—.————.— +— XLLI.—— I 2*— 2— Und zum Zei⸗chen, daß dies Lob⸗ ge⸗ tö⸗ ne dei⸗nem — I—2 PꝓPPP II..... E.— 4 1—..———.— Her⸗ zen an⸗ ge⸗nehm und schö⸗ ne, sa ⸗ ge A⸗ men ———— S+ 0........ +.—— 1 C 1 1—.—41 und zu ⸗gleich: Frie⸗ de⸗ Frie ⸗ de sei mit euch! Christ. Renat. Graf von Zinzendorf 1727—1752. 730 Ein' feste Burg. Martin Dudez. 15²⁷7(7). 17⁰4 SSS un Wenn Chri⸗ stus sei ne. Kir ⸗che schützt, so er, der zur Rech⸗ten Got-tes sitzt, hat —— D. —— .——— mag die Höl⸗le wü ⸗ ten; 3 Rit Hil Macht,ihr zu ge ⸗ bie ⸗ ten. Er ist mit Hil ⸗fe 222 Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. ——‚— 1—— ——4——— 2 ..—— ö„— +—— ———.— nah, wenn er spricht,steht's da. Er schützt sei ⸗nen in ———.— 1+...—.. —.— 2 11.. SSIIISIII.....— — Ruhm und hält sein Hei⸗lig ⸗ tum; mag doch die +3 — ö II —4—— 6 —— 5 ——— — Höl⸗le wil= ten! 3 —. 2. Gott siehet wider seinen Gelobt sei Jesus Christ! Thron Wer sein Fünger ist,— Die Völker sich empören, Sein Wort gläubig hält,— * Denn den Gesalbten, seinen Dem kann die ganze Welt sch * Sohn, Die Seligkeit nicht rauben. Den wollen sie nicht ehren. ö 7779. 2. La Ses Heland, de Wortz.e d es Heilands, des Horts. Beeit es Lar de e, Le nnn ö Doch ihrer lachet Gott; schaut Breite Sie mögen sich empören! Wird uns gewiß b edecken, Unter a 3. Der Frevler mag die Wahr⸗ Der Herr, der starke Gott, 3. G heit schmähn, Hält auf sein Gebot, Uns kann er sie nicht rauben. Gibt Geduld in Not Viel E Der Unchrist mag ihr widerstehn, Und Kraft und Mut im Todi Treue; Wir halten fest am Glauben. Was will uns da erschrecken! Die im Christ. Fürchtegott Gellert 1715—H Gründt E ist an Gottes Segen. 118. 140 9 8..— Fl 17———. +—.— Jede K ——.——.— NMu di c f Gro⸗ßer Hir ⸗te dei⸗ ner Her⸗den Gib ih i⸗nen I t/ schrecken Himml ken. ott, m Tad: recken 715—750 1.8. er⸗ den — Kirche und Gemeinschaft der Heiligen.—³ —.—.—.—. .——— 1— 5* in dem Him⸗mel und auf Er⸗den, treu er Hei⸗land ——.— —— 7— I‚D V 7 Je⸗ su Christ, laß in die- sen letz⸗ ten Zei⸗ ten 26 ö— 4 .SI.I...... ↄꝓ EI 7*.———2— sich dein Reich noch mehr ver⸗brei ⸗ẽten, als bis⸗ her ge⸗ 9.—— EE +— 2 L—— sche⸗hen ist! 2. Laß es sich zu deinen Ehren Und behalt von Argernissen Kräftiglich in uns vermehren; Lehrer mit den Schülern rein! Breit es, Herr, von Haus zu Haus UnterFreunden und Verwandten, Breite es in allen Landen, Unter allen Völkern aus! 3. Gib dazu von Jahr zu Jahren Viel Evangelistenscharen, Treue Lehrer ohne Fehl, Die im Glauben, Wort und Leben Gründlich, kindlich dir ergeben, Heiliger in Israel! 4 4. Flöße früh der zarten Jugend Jede Kenntnis, jede Tugend Nur durch dein' Erkenntnis ein; Gib ihr Leben, nicht nur Wissen, 5. Laß dein Wort die Sichern schrecken Und die geistlich Toten wecken, Stürz die Selbstgerechtigkeit, Mach die geistlich Blinden sehend, Mach die geistlich Lahmen gehend, Mach dir selbst den Weg bereit! 6. Schenke den Erwachten Gnade, Nicht zu ruhen, bis ihr Schade Recht entdeckt und schmerzhaft ist; Zieh sie dann zu dir, dem Sohne, 2²⁴ Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. I 1 Daß vor deinem Gnadenthrone Den du denen aufgehoben, 5 Sie sich laben, Jesu Ehrist! Die nach wohlbestandnen—— Proben 77 Welchen 920 30 5— Siegreich stehn vor deinem Dhn Die laß stets im Glauben leben, Thron! Und w Der viel Geistesfrüchte bringt; 9. Herr, so sammle deine Laß sie niemals stille stehen, Glieder, Zu dein Treibe sie stets fortzugehen, Dann erscheine gnädig wiede Bis ihr Geist die Kron erringt! Als der ewig gute Hirt, 3. V 8. Die am Ende sich befinden, Da aus so viel tausend Heden Denen hilf selbst Bbewörden Eine Gottesherde werden deir Zeig dem Glauben jenen Lohn, Und um dich sich scharen widl und un Zoh. Jak. von Moser 1701178 Aum 5 om A 155„ Es ist das Heil ꝛc..— 15²⁴. 1 17²— E Wrng' SDTTTR 4 Und gla 00 Die Fein⸗de dei? nes Rtewzes deahn de du a⸗———— ler, Got⸗ tes Sohn, kanss 4. Au 54 R„ 2— 2 sie H 2 urh Denchenb.efrets —.. Und une —. E Iuf dei e⸗ wig⸗ lich, ver⸗ ebe lich wird sich wi=der dich R. —— i vn d.. + gan⸗ ze Höl⸗ le waff⸗ nen. 2. Dein Reich ist nicht von Kein Werk von Menschenlin⸗ dieser Welt, dern, LIE Drum konnt' auch keine Macht em eine wieder n, kanns — ste ⸗hu I ich die Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. E der Welt, herr, seinen Fortgang hindern. Dein Erbe bleibt dir immerdar Und wird selbst durch der Feinde ar zu deinem Ruhm sich mehren. 3. Weit wollst du deine Herr⸗ schaft noch In deiner Welt verbreiten Und unter deinem sanften Joch 3 aum Heil die Völker leiten! Vom Aufgang bis zum Nieder⸗ gang — Biing' alle Welt dir Preis und ank Und glaub' an deinen Namen! 4. Auch deine Feinde, die dich schmähn, Die frevelnd sich empören, laß deiner Gnade Wunder sehn, Daß sie sich noch bekehren! Lehr sie mit uns gen Himmel schaun Und unerschüttert im Vertraun Uuf deine Zukunft warten! 5. Uns, deine Christen, wollest d u Fest in der Wahrheit gründen, Daß wir für unsre Seelen Ruh In deiner Gnade finden! Mach unsers Glaubens uns gewiß, Vor Irrtum und vor Finsternis Bewahr uns, weil wir leben! 6. Dein Geist führ' uns auf ebner Bahn Und heil'ge unsern Willen, So wird dein Volk, dir untertan, Gern dein Gesetz erfüllen, Bis du erscheinest zum Gericht Und dann vor deinem Angesicht Die Menschenkinder sammelst. 7. Voll Zuversicht erwarten dich, Herr, alle deine Frommen Und freun des großen Tages sich, Da du wirst wiederkommen. Dann werden sie, o Gottes Sohn, Den längst verheißnen Gnaden⸗ lohn, Dein Himmelreich ererben. Balthasar Münter 1735—1793. Joh. Crüger. 1649. —.II + Nun dan⸗ket Erang. Gesanabuch. der wie⸗ der⸗ al le Gott und ge⸗bet ö her ⸗ge⸗ stellt der Bi⸗bel 8 — rü⸗ stet hat mit Kra —.. 2—2 2. Du Ewiggnädiger, — Wir hoffen mit Vertrauen, Du werdest ferner noch Die Mauern Zions bauen, Und was begonnen ward, So fördern fort und fort, Daß endlich alle Welt Sich weid' am reinen Wort! 3. Mit Gnaden schau herab Auf unsern Landesvater; Laß auch die Kirche sehn In ihm den Freund und Raterʒ 14 Mel. Wachet auf ꝛc. ———— wird an 22 Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. ihm die Eh ⸗re, der rei ⸗ ne Leh ⸗ re, ner ö....... — ö ö ö——.— Kir che Sieg ver⸗ schafft! —ßjßjßiß75— E sei ⸗ner Knech zte Mut ge⸗ —5..— —.— st und ge⸗ gen al le Welt der DIDISDDSDSDID‚D‚ee—— Laß über seinem Haus Stets walten deine Hand Und segne, Herr, durch ihn Das ganze Vaterland! 4. Erhalt dies Heiligtum Und in ihm reine Lehre, Auf daß auch stets bei uns Dein Himmelreich sich mehiz Und jeder würdig sei, Schließt sich sein Lauf allhis Das ew'ge Freudenfest Zu feiern dort bei dir! Fürchtegott Christ. Fulda 1768- Phil. Nicolai? 555 0 ꝗ 0 D Got⸗ tes Stadt steht fest ge⸗ grün⸗det u Dennoch steht sie und wird ste⸗ hen, un ——— heil'zgen Ber⸗gen; es ver bün⸗ det sich wi⸗da ihr mit Stau⸗nen se⸗ hen, wer hier dit 1768⁰ Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. 2²⁷ I rn. E S I*. 29 0 Wa⸗che möel hau. Der Hü⸗ ter Is=ra⸗ T.. ů— — 7 els ist ih ⸗ res Hei- les Fels. Hal Ü — lu⸗ bal Lob⸗ sugt und éwrecht: Wohl dem Ge⸗ schlecht, das 2—5——— II ,,n —2.—* L— II HIN V——— in ihr hat das Bür⸗ger ⸗ recht! 2. Zions Tore liebt vor allen Der Herr mit gnäd'gem Wohl⸗ gefallen, Macht ihre Riegel stark und fest, Segnet, die darinnen wohnen, Weiß überschwenglich dem zu lohnen, Der ihn nur tun und walten läßt. Wie groß ist seine Huld, Wie trägt er mit Geduld All die Seinen! O Gottesstadt, Du reiche Stadt, Die solchen Herrn und König hat! 3. Große heil'ge Dinge werden In dir gepredigt, wie auf Erden Sonst unter keinem Volk man hört. Gottes Wort ist deine Wahr⸗ heit, Du hast den Geist und hast die Klarheit, Die alle Finsternis zerstört; Da hört man fort und fort Das teuerwerte Wort Ew'ger Gnade. Wie lieblich tönt, Was hier versöhnt Und dort mit ew'gem Leben krönt! 4. Auch die nichts davon ver⸗ nommen, 2²⁸ Ausbreitung des Evangeliums. I Die fernsten Völker werden kommen Und in die Tore Zions gehn. Denen, die im Finstern saßen, Wird auch der Herr noch pred' gen lassen, Was einst für alle Welt ge⸗ schehn. Wo ist der Gottessohn, Wo ist sein Gnadenthron? Wird man fragen. Dann kommt die Zeit, Wo weit und breit Erscheint der Keit. in Herrlich⸗ keit. 5. Darum stellet ein die Klagen! Man wird noch einst zu Zion sagen: Wie mehrt sich deiner Bürger ahl! Voll Erstaunen wird man schauen, Wie Gott sein Zion mächtig bauen XIII. Ausbreitung Und herrlich weitern wird einmal. Erhebet Herz und Sinn! Es ist die Nacht schier hin 4— Für die Heiden; Es kommt ihr Tag, ö Sie werden wach, Und Israel folgt ihnen nach. 6. Gottes Stadt, du wirst auf Erden ö Die Mutter aller Völker wer⸗ ũ—— den,— Die ew'ges Leben fanden hier. Welch ein Jubel, wie am Reigen, Wird einst von dir zum Himmel steigen! Die Lebensbrunnen sind in dir; In dir das Wasser quillt, Das alles Dürsten stillt. Halleluja! Von Sünd und Tod, Von aller Not Erlöst nur einer: Zions Gott. Karl Joh. Phil. Spitta 1801—1859. des Evangeliums. Joh. Rud. Ahle. 1662. 175⁵ Mel. Es ist genug. Q 0 0 0 Es der Platz ist ist noch Raum! Sein Haus ist noch nicht da, wo je-der si⸗ tzen —7 ott. 1859. 1662. nch tzen ———— E ——..—..—.—.—. voll, sein Tisch ist noch zu soll: bringt sei⸗ ne Gä⸗=⸗ste ————.— ie — rei⸗ ten las⸗ sen da ist no 2. Es ist noch Zeit! Die Liebe rufet noch; Noch gehen Diener aus zu Stadt und Land, sie laden heute noch As große Rettungshaus. gch ist die Türe nicht ver⸗ schlossen, Raum! 3. Doch ist es Zeit! Die Stun⸗ den folgen schnell, Es geht auf Mitternacht, Bald schlägt es voll, von ferne schimmert's hell: Ihr Jungfrauen erwacht! Der Bräutigam erscheint von weitem; kür Kind und Greis noch nicht Auf, auf, die Lampen zu bereiten, verflossen Auf, es ist Zeit! Di Rettungszeit. Ernst Gottl. Woltersdorf 17²⁵5—1761. Mel. Wie groß ist des Allmächt'gen ꝛc. 80. ———— .——.— O daß doch bald dein Feu ⸗ er brenn⸗ te, Welt er⸗ kenn te, und bald die gan⸗ ze du un ⸗ aussprech⸗lich Lie⸗ben: der 34— daß du bist Kö⸗nig, Gott und Herr! O möch⸗ten Joh. Adam Hiller? 17 1787⁷. Ausbreitung der des Evangeliums. 0 Hünte Diuedetet rin zken —.—8— nii 1—.—— 1 EEE/ anr.— 2 Sch ——— to ⸗ te Herz, die Durst'gen ma⸗ chen freu⸗ de⸗trun⸗ken. ir, 6 D————. ——— ö ——..————— Ein und hei⸗ len al⸗len Sün⸗den⸗schmerz! de „ es Oder: Und EEE O daß doch bald dein Feu⸗er brenn z te/ bu und bald die gan ⸗ze Welt er ⸗ kenn⸗te, de Aum Mel. Die Tugend W wird ꝛe. ——.4.— 0 dmabivirrr un aus⸗ Aard sprech⸗lich Lie⸗ ben ⸗der, du bist Kö⸗nig, Gott und Herr! —— to⸗ te Herz, die Durst'gen ma⸗chen freu⸗de — Ausbreitung des Evangeliums. — 65 —— r. und hei⸗len 2. Zwar brennet es mit heller Flamme Schon hier und dort, in Ost und West/ Dir, dem am Lans erwürgten Lamme, Ein herrlich Pfingst- und Freu⸗ denfest. Doch wecke, läutre und vereine Des ganzen Christenvolkes Schar Und mach in deinem Gnaden⸗ scheine Dein Heil noch jedem offenbar! 3. Du unerschöpfter Quell des Lebens, Allmächt'ger starker Gottes⸗ hauch, Dein Feuermeer ström' nicht vergebens; Ach zünd in unsern Herzen auch! al⸗ len 1 schön leucht't uns ꝛc. Sün ⸗den⸗schmerz! Schmelz alles, was sich trennt, zusammen Und baue deinen Tempel aus; Laß leuchten deine heil'gen Flammen Durch deines Vaters ganzes Haus! 4. Beleb, erleucht, erwärm, entflamme Doch bald die ganze weite Welt Und zeig dich jedem Völker⸗ stamme Als Heiland, 295151 und Held Dann tönen dir von Millionen Der Liebe Jubelharmonien, Und alle, die auf Erden wohnen, Knien vor dem Thron des Lammes hin. Joh. Ludw. Fricker? 1729—1766. Phil. Nicolai? 1598. Iꝛ⸗ — 555555——————.— — Vom Auf⸗gang bis zum Nie⸗der⸗ n zähl-bar sind die Scha⸗ren — RSEEE. gang er-schal-let dir der Lob⸗ge- sang er⸗ schon, die ger⸗ ne dir vor dei-⸗ nem Thron ein 2³² ů Ausbreitung des Evangeliums. — ret=te ter Ge⸗ rech⸗ten. 2 49. wür⸗ e Lob⸗lied bräch⸗ ten. Preis dir, Je⸗ su! ö SSPSSSSSIIII Einst noch wer⸗ ersden mehr auf Er- den dir lob-sin⸗ gen, IIASSTSTTS —*———..—,— Preis und Mohm und Dank dir brin-gen. 2. Wie groß, wie angebetet ist Den Deinen dann erscheinen! Dein Nam, o Heiland Jesu Ewig müsse hrist, Dir zur Ehre Wie herrlich bei den Deinen! Ihrer Chöre Doch führst du uns zu deiner Lob erschallen, Ruh, Durch die Himmel widerhallen, O wie weit herrlicher wirst du Joh. Andr. Cramer 1723—1788, Mel. O du Liebe meiner Liebe. 17⁴⁵. IU 90 a n Darter, deirn ter, dei⸗ nes Gei⸗stes We⸗ hen durch die läßt uns schon von fer⸗ne se⸗hen dei⸗ nes — Rei⸗— 2—4 denn dein Wort wird aus⸗ge⸗ o ⸗ nen⸗ Esperrdei durch die gan⸗ zje weite mil⸗ l 7. E Ausbreitung des Evangeliums. E —— weis ver⸗ sen- det 2. Dieser Samen wird bald blühen Allenthalben hoch und hehr, Denn Evangelisten ziehen Über Inseln, Land und Meer, Um die Saaten zu begießen. Geist der Pfingsten, komm herab, Laß uns Lebensströme fließen Bis zum Grabe tief hinab! 3. Sei gegrüßt, du ew'ger Mel. Jesus, meine Zuversicht. auf das gro⸗ße A⸗ der ⸗feld. Steige, Sonne, bald empor, Weicht nun, all ihr bangen Sorgen, Tagverkünder, tritt hervor! Seht, der Berge Spitzen glühen Schon im ewigen Morgenlicht, Und die Frühlingsblumen blühen: Brüder alle, sorget nicht! Joh. Heinr. Jung, gen. Stilling 1740—1817. Joh. Crüger? 1653. 1656. Morgen! 170 0— ——— SI 0 Ei⸗ ne Her⸗ de und ein Hirt! Wie wird wenn sein Tag er-schei nen wird! Freu⸗e IE dann dir dich, du sein, o Er klei- ne + ·de, Her: d mach dich auf und e, 2 Hüter, ist der Tag noch 2 fern? Schon ergrünt es auf den Weiden, er ver: spricht! Und die Herrlichkeit des Herrn Nahet dãmmernd sich den Heiden, Blinde Pilger flehn um Licht: Jesus hält, was er verspricht. e. 5. Gräber harren aufgetan. Hirt, Rauscht, verdorrete Gebeine, Daß die Nacht zum Tage werde! Macht dem Bundesengel Bahn; Ach wie manches Schäflein irrt Großer Tag des Herrn, erscheine! Fern von dir und deiner Herde! Jesus ruft: Es werde Licht! Kleine Herde, zage nicht: Jesus hält, was er verspricht. Jesus hält, was er verspricht! 6.O desTags der Herrlichkeitl 4. Sieh, das Heer der Nebel Jesus Christus, du die Sonne, flieht Und auf Erden weit und breit 3. Komm, o komm, getreuer Vot des Morgenrotes Helle Und der Sohn der Wüste kniet onne! Dürstend an der Lebensquelle, Mach dich auf, es werde Licht! Ihn umleuchtet Morgenlicht: Jesus hält, was er verspricht. Jesus hält, was er verspricht. Friedr. Ad. Krummacher 176718⁴5 Mel. Valet will ich dir geben. Melchior Teschner. 1614. 0 0 0 Der du in To⸗des- näch⸗ten erkämpft das und dich als den Ge⸗ rech⸗ten zum Bür⸗gen —.— dar 108 4—— der du den Feind be⸗ zwun⸗gen, den EEEE ——— Him⸗mel auf⸗ ge⸗ tan: dir stim⸗men un⸗ sre Zun⸗ gen ein Hal le⸗ lu ⸗ an. Licht und Wahrheit, Fried und Wé 2. Iũ Ist all Bis al Zu dei höh de — Ausbreitung des Evangeliums. 2³⁹ 2. Im Himmel und auf Erden Ist alle Macht nun dein, Bis alle Völker werden zZu deinen Füßen sein, Bis die von Süd und Norden, Bis die von Ost und West Sind deine Gäste worden Bei deinem Hochzeitsfest. 3. Noch werden sie geladen, Noch gehn die Boten aus, um mit dem Ruf der Gnaden Zu füllen dir dein Haus. Es ist kein Preis zu teuer, Es ist kein Weg zu schwer, Zu streun dein Lebensfeuer Ins weite Völkermeer. Mel. Valet will ich dir 6549. 4. So ziehen deine Flammen Wie Sonnen um die Welt, Getrenntes fließt zusammen, Das Dunkle wird erhellt; Und wo dein Name schallet, Du König Jesu Christ, Ein selig Häuflein wallet Dahin, wo Friede ist. 5. So sammle deine Herden Dir aus der Völker Zahl, Daß viele selig werden Und ziehn zum Abendmahl! Schließ auf die hohen Pforten, Es strömt dein Volk heran; Wo's noch nicht Tag geworden, Da zünd ein Feuer an! Christ. Gottlob Barth 1799—1862. Ane Teschner. 1614. 0 I... 2 9 0 0 27 Ser du zum Heil er- schie-nen der al-ler⸗ und von den Che⸗ ru⸗ bi-nen zu Sündern 4 6 .— . 2— 11— —— dich 10 selt, den sie mit fre⸗chem Stol⸗ze ver⸗ ö—— —— Z. höhnt für sei ⸗ ne Huld, als du am Mar⸗ter ⸗ hol⸗ 11 wRSRPRIIITIII— ——— ze ver ⸗ söhn⸗test ih⸗ re Schnld: —36 Ausbreitung des Evangeliums. 0 2. Damit wir Kinder würden, Zu deinen Füßen liegt, Gingst du vom Vater aus, Nahmst auf dich unsre Bürden Und bautest uns ein Haus. Von Westen und von Süden, Von Morgen ohne Zahl Sind Gäste nun beschieden Zu deinem Abendmahl. 3. Im schönen Hochzeitskleide, Von allen Flecken rein, Führst du zu deiner Freude Die Völkerscharen ein; Und welchen nichts verkündigt, Kein Heil verheißen war, Die bringen nun entsündigt Dir Preis und Ehre dar. 4. Du hast den ärmsten Sklaven, Wo heiß die Sonne glüht, Wie deinen andern Schafen Zuliebe dich gemüht, Und selbst den öden Norden, Den ew'ges Eis bedrückt, Zu deines Himmels Pforten Erbarmend hingerückt. 5. Drum kann nicht Ruhe werden, Bis deine Liebe siegt, Bis dieser Kreis der Erden Mel. Wachet auf ꝛc. Bis du im neuen Leben Die ausgesöhnte Welt Dem, der sie dir gegeben, Vors Angesicht gestellt. 6. Und siehe, tausend Fürsten Mit Völkern ohne Licht Stehn in der Nacht und dürsten Nach deinem Angesicht! Auch sie hast du gegraben In deinen Priesterschild, Am Brunnguell sie zu laben, Der dir vom Herzen quillt. 7. So sprich dein göttlich Werde Laß deinen Odem wehn, Daß auf der finstern Erde Die Toten auferstehn, Daß, wo man Götzen frönet, Vor toten Bildern kniet, Ein willig Volk versöhnet Zu deinem Tempel zieht! 8. Wir rufen, du willst höten Wir fassen, was du sprichst; Dein Wort muß sich bewähren, Womit du Fesseln brichst, Wie viele sind zerbrochen, Wie viele sind's noch nicht! O du, der's uns versprochen, Werd aller Heiden Licht! Albert Knapp 1798—l6. Phil. Nicolai? 159. Z 182 0 0 0 F ner ist's, an dem wir han⸗gen, der Un⸗sre Lei⸗ ber, un ⸗sre Her⸗-zen ge— „ Fürsten ö dürsten en aben, illt h Werde⸗ 7 rde t! st hören ichst; währen, st. en/ lichtl ochen, tl 798-150 lai? 15g. en, der en ge— Ausbreitung des Evangeliums. den Tod ge ⸗gan⸗gen o Mann der Schmerzen; in für uns in hö⸗ ren dir, Q V 2— kauft mit sei⸗ nem Blut. Lie⸗be ruht sich's und uns er⸗ dei⸗ ner ö FFT —— gut Nimm uns zum Ei⸗ gen⸗ 9. = — — E tum, be ⸗ rei ⸗te — — 7 dir zum Ruhm dei⸗ne Q + DDDDDD ——..— Di—— —.— — — ——— Kin⸗der, ver⸗ birg uns nicht das Gna⸗den licht von —.— + IE — N 1 II . 2—— 7..—. — dei⸗nem heil'⸗gen An⸗ ge⸗ sicht! 2. Nicht wir haben dich er⸗ wählet, Du selbst hast unsre Zahl ge⸗ zählet Nach deinem ew'gen Gnadenrat. Unsre Kraft ist schwach und nichtig, Und keiner ist um Werke tlichtig, Der nicht von dir die Stärke hat. Dium brich den eignen Sinn, Denn Armut ist Gewinn Für den Himmel; Wer in sich schwach, Folgt, Herr, dir nach Und trägt mit Ehren deine Schmach. 3. O Herr Jesu, Ehrenkönig, Die Ernt ist groß, der Schnitter wenig, Drum sende treue Zeugen aus; Send auch uns hinaus in Gnaden, Viel frohe Gäste einzuladen — DDSDSDDiDieeIE 1 ö 238 Ausbreitung des Evangeliums. Wollen wir den Seelen preisen Und auf dein Kreuz so lange Wohl dem, den deine Wahl weisen, Beruft zum Abendmahl Bis es durch ihre Herzen geht. Im Reich Gottes! Denn kräftig ist dein Wort, Da ruht der Streit, Es richtet und durchbohrt Da währt die Freud Geist und Seele; Heut, gestern und in Ewigkeit. Dan Joch ist süß, 2. 7 ein Geist gewiß, Die 2..—.—3——— Und offen steht dein Paradies. wohnen 6. Heiland, dei 5 Von deinem Himmelreiche fern! Dinge— Zum Mahl in deines Vaters aus! Seit Jahrtausenden ist ihnen Beginnest du still und geringe Kein Evangelium erschienen Was sind wir A Kein gnadenreicher Morgen⸗ ah durtdir28 stern. Aber du wirst für uns streiten Glanz der Gerechtigkeit, Und uns mit deinen Augen Geh auf, denn es ist Zeit! leiten, Komm, Herr Jesu, Auf deine Kraft vertrauen Zieh uns voran wir. Und mach uns Bahn, Dein Senfkorn, arm und klein Gib deine Türen aufgetan! Wächst endlich ohne Schein 5. Deine Liebe, deine Wunden, Doch zum Baume, Die uns ein ew'ges Heil er⸗ Weil du, Herr Christ 328 0 Sein Hüter bist, funden, Dein treues Herz, das für uns Dem es von Gott vertrauet is fleht, Albert Knapp 1798—50.. Mel. O Gott, du frommer Gott. 1005. Herr Je⸗su, du re⸗ gierst zu dei ⸗ne von En sgeln hoch⸗ge⸗ lobt, ver⸗ ehit umn — reisen nge geht. t, ddies. zten ringe; err, reiten gen en d klein, hein auet ist 98-158l 1005 dei⸗nes hrt von Ausbreitung des Evangeliums. DDEE Va⸗ters Rech⸗ ten, dei⸗ nen Knech⸗ten. Du ——.— hast für al ⸗ le Welt am I EEE Kreuz ge⸗ nug ge⸗ tan; nimm dich nun al ⸗-ler Welt in + H * I + 1 + — —— I + 1 — —5 ih⸗ rem E⸗lend an! 2. Dein Evangelium Gib allem Volk auf Erden, Laß jedes Menschenherz Dadurch erleuchtet werden! In Nord, in Ost, in West Und in des Mittags Land Werd' hoch dein Ruhm erhöht, Dein Name recht bekannt. 3. Auf Erden sei kein Knie, Das sich vor dir nicht beuge, Und keine Kreatur, Die sich vor dir nicht neige; Kein Mund, der nicht bekenn', Daß Jesus unser Herr, Heiland und König sei Zu seines Vaters Ehr. 4. Komm, froher Tag, o komm, Der unsre Sehnsucht stillet Und das Verheißungswort Im ganzen Sinn erfüllet: Es ist das Reich, die Macht, Die Herrlichkeit und Kraft Auf ewig unserm Gott Und seinem Christ verschafft. 5. Mit Herrlichkeit wird er In Ewigkeit regieren, Doch in der Majestät Ein Friedensszepter führen. Ihr Völker, jauchzt ihm zu, Preis' jedes, wie es soll, Die ganze Erde sei Nur seiner Ehre voll! 6. Ehr sei dem höchsten Gott, Dem Sohne gleich dem Vater, Dem heil'gen guten Geist, Der Gläubigen Berater! Die auserwählte Schar, Der Himmel weit und breit Preist dich, dreiein'ger Gott, In alle Ewigkeit. Wuͤrttemberger Liederbüchlein um 1800. Verf. unbekannt. 24⁰ Ausbreitung des Evangeliums.— U —5 Wachet auf ꝛc. Phil. Wleolaß lög Das S Eilt i SSSSSSS mah⸗-nen uns die Welt⸗ge⸗schi cke, es drän⸗get uns ver⸗ eint zu schö⸗nem Bun ⸗-de, zu tun, was Erhebe —— Wa⸗chet auf, er⸗hebt die Bli⸗cke!.—. Seht, ge⸗kom⸗men ist die Stun⸗de, die hin d 2„, Kn f6 Gott ii L—— 47 DDD — 2—.—— d 3. 2 ——5.————4 Die Ze — II n E 1 Z— —n D—werde 2—1— hart der Brü⸗ der Rot.— Laßt nicht die Hän⸗d Der E uns der Herr ge b 97 2—— 220 Wü nd se * 6— 150m dium ——. — V So he 6m. ruhn, auf, laßt uns Gu⸗ tes tun al ⸗len + 4 . ——.‚.———.—— 81 Men⸗schen im rech ⸗ten Geis, doch wie es heht: an — 2 42 II——..2 — S—=— 2 1 II 2. 1—. Glaubens⸗brü⸗dern al⸗ler ⸗ meist! 2. Wachet auf, schaut an das Und ihrer Glaubenstreu ver⸗ Gute, dankt! Das ihr der Väter Mut und Auf und tilgt die alten Schuldnn a Blute Wie lange soll sich noch geduldn n u ver⸗ ichulden gedulden + Ausbreitung des Evangeliums. Das Schifflein, das im Sturme schwankt? Eilt ihm zur Hilf herbei! Es rudert froh und frei, Wenn ihm Liebe Die Segel schwellt Hin durch die Welt; Gott ist es, der das Steuer hält. 3. Wachet auf! In allen Landen Erheben sich, vom Tod erstan⸗ en, Die Zeugen frischer Glaubens⸗ macht. Werdet müde nicht im Werke, Der Gott des Rechts ist unsre Stärke, Und seinem Lichte— 0 die Nacht! Drum wirkt, so lang es Tag, So heiß er glühen mag! — 5 Wachet auf ꝛc. Reift die Frucht doch Im Sonnenglanz: Der Erntekranz Wiegt auf die Mühe voll und ganz. 4. Wachet auf, die Zeit zum Wachen Soll alle Glieder munter machen, Und keines trete scheu hintan! Leidet eins, so leiden alle; Drum wachet, daß nicht eines alle, Und stehet freudig Mann für Mann! So streitet wacker fort Und haltet fest am Wort! E vom Himmel trahlt uns das Licht, Es trüget nicht; Der Herr ist unsre Zuversicht! Karl Rud. Hagenbach 1801—1874. Phil. Nicolal? 1598. —...— 185 —.—. SSEESEE E EE 0 0 0 Fo. nig Je⸗=su, strei⸗te, sie ge, daß Blick auf dei⸗ne Friedens⸗ bo⸗ ten, laß al⸗les bald dir we⸗ hen dei⸗ un ⸗ter ⸗ lie ⸗ge, nen Le-⸗ bens⸗ o⸗ dem durchs gan⸗ze was 121 0 und E Wort Gottes. O IH◻+ — 1 .I.IItIt.t..5— PIPIIIIIIIIIIIIIIIIII Wuuebt ine ser* webt in die=⸗ser elt! 3 ⸗ 2 n⸗ wei ⸗te To⸗ten feld! Er e h. 2. De .— 6 —————.— 5——— Dein W . 2— ———. Flehn und laß es bald ge- schehn! A- men, Din W S.ien N n ay Hü ——2.———. A-men. So rüh⸗men wir und jauch⸗zen dir ein— .— 46 ——.— 1 25 10 Hr ö 00 0 0 Hal⸗-le⸗-lu⸗ja für und für.— Verfasser unbekann XIV. Wort Gottes. 180 Mel. Herr Jesu Christ. 1551.— 186 SISISI.⸗.⸗.....— ——..———— ⁰iiDiE Herr, öff ne mir die Her⸗zens⸗ tür, zeuh 22 e—.— Wer vor — 2. . 7 N—ꝗ—————..—. E...— ö nKdnm. n, ne rr, durch dein Wort mein Herz zu dir, laß mich dein aut⸗ 2 —— 4—.— ——.———————— t.,. 2 —— 4—.—3— Gib ihr Wort be⸗ wah⸗ren rein, laß mich dein Kind und Lehr sie! einer — Wort Gottes. 243 +— II Er⸗ be sein! 3. Dein Wort bewegt des Her⸗ 3. Ehr sei dem Vater und dem zens Grund, ohn, Dein Wort macht Leib und Seel Dem heil'gen Geist in einem gesund, Thron, Dein Wort ist, was mein Herz Der heiligen Dreieinigkeit erfreut, Sei Lob und Preis in Ewig⸗ Dein Wort gibt Trost und keit! Seligkeit. Joh. Olearius 1611—1684. Mel. Sollt' es gleich bisweilen ꝛc. 1836. — 2— +—.— + N— 87—2—+= + n—4— .... — 2 E Treu⸗ster Mei⸗ster, dei ⸗ ne Wor⸗te sind die ———* “ 41— EEE SDSSEE EEEEEE rech⸗te Himmelspfor⸗ te, dei ⸗ne Leh⸗ren sind der Pfad, WE— V 4* 1 EII der uns führt zur Got⸗tes: stadt. 2. O wie selig, wer dich höret, 4. Hilf mir mich im Lieben Wer von dir will sein gelehret, üben Wer zu jeder Zeit und Stund Und Gott über alles lieben, Schaut auf deinen treuen Mund! Meinen Nächsten gleichwie mich 3. Sprich doch ein in meiner Laß mich lieben inniglich! Seele, 5. Lehr mich heilige Gebärden, Gib ihr Weisung und Befehle, Laß mir deine Demut werden, Lehr sie halten bis zum Tod Gieß mir deine Sanftmut ein, Deiner Liebe sanft Gebot! Laß mich klug in Einfalt sein! 1 4 10 4 *0 40 0 24⁴ Wort Gottes. 4. 6. Also werd' ich mich ver⸗ Also werd' ich in der Zeit binden Schon gelehrt zur Ewigkeit. Ganz mit dir und Ruhe Joh. Scheffler(Angelus Silesh finden, 1624—1677. Mel. Valet will ich dir geben. Melchior Teschner. 10 8S ö —2—1.—————. +— 00οα* ö Wohl dem, der Je⸗sum lies bet und desesa Dies Licht glänzt un⸗-ge⸗ trü- bet zum Trost ihn EEEEEE —— 2.—— 3 im⸗mels⸗wort! Tutemer Zont Wo Je⸗sus sich be⸗ fin det, di —— + D—.——— +...—.—————— .———.— 2 ste⸗het al⸗ les wohl; wer sich auf Je⸗sum grün⸗ E 9—.—————.— + det, der le⸗ bet se⸗ gens ⸗ voll. 2. Suchst du, vom Ziel ver⸗ In Kreuz und Not geübet! irret, Komm, hier ist Gottes Won ö Die wahre Lebenspfort, Das wird dich schon erquike Kan dich die Welt verwirret: Daß, wenn gleich Höll und Wih omm, hier ist Gottes Wort! Dich wollten unterdrücken, Das wird dir deutlich weisen Du doch behältst das Feld, Die rechte Lebensbahn, Auf welcher du mußt reisen, 4. Wirst du sülnet auch he Wenn du willst himmelan. führe Zum bangen finstern Ott, 3. Bist du vielleicht betrübet, Wo sonst der Tod regieret: Ja wirst du fort und fort Komm, hier ist Gottes Won des⸗sen Trost ihn det, d ken, Feld. uch ge rt, eret: Wonnl — Wort Gottes. 2⁴⁵ Dies ist der Stab und Stecken, Mit diesem kannst du dich Vor Furcht und Todesschrecken Beschützen mächtiglich. 3. Hilf, Jesu, daß ich liebe Dein seligmachend Wort Und stets darin mich übe; Hilf, liebster Seelenhort, Daß ich's in meinem Herzen Bewahr' durch deine Huld, Damit in Kreuz und Schmerzen Es Frucht trag' in Geduld! Anna Sophie Landgräfin von Hessen⸗Darmstadt 1638—1683. Mel. Gott des Himmels ꝛc. Heinr. Albert. 1642. 89——— ο⁰ν Teu⸗res Wort aus Got⸗tes Munde, dich al⸗lein hab' ich zum Grun- de SSSS= 1——.—455 ....... ö E— 21 das mir lau ⸗ ter Se⸗ gen trägt, In dir mei ner Se ⸗ lig ⸗ keit ge⸗ legt. —————...— SIꝗSSSDSSSSE treff' ich al ⸗ les an, was zu Gott mich 0⁰.— ————— füh ⸗ ren kann. 2. Geist der Gnaden, der im Was du sagest, laß mich tun! Worte Wird dein Wort den Glauben Mich an Gottes Herze legt, Offne mir des Himmels Pforte, Daß meinGeist hier recht erwägt, Was für Schätze Gottes Hand Durch sein Wort mir zugesandt! 3. Was ich lese, laß mich merken; stärken, Laß es nicht dabei beruhn, Sondern gib, daß auch dabei Ihm das Leben ähnlich sei! 4. Hilf, daß alle meine Wege Nur nach deiner Richtschnur gehn! SISSS 2⁴⁵ Wort Gottes.—O HEI Was ich hier zum Grunde lege, In der Folge Jesu sein, Ile Gn Müsse wie ein Felsen stehn, Drücke drauf dee Gnaden⸗ nuch ist Daß mein Geist auch Rat und siegel, Isus le Tat Schließ den Schaß im Herzen Zerwüt In den größten Nöten hat. ein, 5. Laß dein Wort mir einen Daß ich fest im Glauben steh, 4. Un Spiegel Bis ich dort zum Schauen gehl Machen Benj. Schmolck 1672—173) Dises Mel. Zesu, meine Liebe. In In di —„ 22— +Tuer is 100 rn di. ů——— r W 0 0 0 0 Wort des höch-sten Mun ⸗des, Bo⸗=K dahw Bald, da wir ge⸗—=len, ließ dich — 5. Ko „—5— Die in ,—.. Die sei⸗ nes Bun-des, du warst nie⸗mals stumm. sommt Gott er-schal⸗ lar E⸗ van:⸗ ge⸗ li ⸗ um, ODer für Ale Sc SEEE.— ei=ne Kraft, die Glau⸗ben schafft, ei ⸗ ne Botschaff DEl die zum Le ⸗ ben er uns hat ge⸗- ge- ben. 2. Was dein Wohlgefallen Alles ein in Jesu Namen—.— * 10-E Vor der Zeit uns allen Und ist Ja und Amen. Fest bestimmet hat, Was die Opferschatten 3. Alles ist vollendet, Vorgebildet hatten, Jesu Gnade wendet Das vollführt dein Rat. Alle Straf und Schuld.— Was die Schrift Verspricht, das Jesus ist gestorben, Sche trifft Jesus hat erworben gröf E 72—17³7 17¹⁵ Bo=te ieß dich tumm. Wort Gottes. ⁴⁷ Ale Gnad und Huld. Gott ist hier, der euch geliebet luch ist dies Fürwahr gewiß: Und die Schuld vergibet. zsus lebt in Preis und Ehre. inscht 2—1 6. Dieser Grund bestehet; Wenn die Welt vergehet, 4. Uns in Sünde Toten Fällt er doch nicht ein. Machen Jesu Boten Darauf will ich bauen, Dieses Leben kund; So soll mein Vertrauen Rͤblich sind die Füße Evangelisch sein. lnd die Lehren süße, Auch will ich Nun würdiglich Teuer ist der Bund. In der Kraft, die mir gegeben, ller Welt Wird vorgestellt Evangelisch leben. Durch der guten Botschaft Lehre, 0 dah man sich Lekhre f 7. Jesu, deine Stärke Schaffet diese Werke, 3. Kommt, zerknirschte Herzen, Stehe du mir bei! Die in bittern Schmerzen Nichts kann mich nun scheiden, Das Gesetz zerschlug; Hilf denn, daß mein Leiden Kommt zu dessen Gnaden, Evangelisch sei; der für euch beladen Laß auch mich Einmal auf dich lle Schmerzen trug! Als ein Kind, mit dir zu erben, Asu Blut Stärkt euern Mut; Evangelisch sterben! 10 Heinr. Kornelius Hecker 1699—1743. Mel. O du Liebe meiner Liebe. 1745. * +.—— +— 1 SISISIII 7. 51. —— —.— Herr, dein Wort, die ed⸗le Ga- be, die⸗ sen denn ich zieh' es al⸗ler Ha- be und dem rnr Schatz er⸗hal⸗te mir, größ⸗ ten Reichtum für! Wenn dein Wort nicht mehr soll .. ⁴⁸ Wort Gottes.— —diese —..—— 4— ů SESSSSEEE AI ISSS E — 5. Der gel ten, worauf soll der Glaube ruhn? Mir ist's nichn di Mifst Der Sün — den kenr Q 4 =—..... ENN 5 2 E 1 —. SrrU mi tau⸗send Wel⸗ten, a⸗ ber um dein Wort zu tun Maht dur 2. Halleluja! Ja und Amen, Herr, du wollest auf mich sehn, Daß ich mög' in deinem Namen Fest bei deinem Worte stehn! Nit. Ludw. Graf von Zinzendorf 1700 2——— Laß mich eifrig sein beflissen.. Nu Dir zu dienen früh und spat. A Reu Und mich stets zu deinen Füß dr Sür Sitzen, wie Maria tat! Rin, du äu Mel. Ach Gott und Herr. 1625. 1008 192 T 03 —————.—— 0 H α Gott ist mein Hort, und auf sein Wort sul eoee — +— + L 2* A —.— 2. Dein Wort ist wahr; Laß immerdar Mich seine Kräfte schmecken, Laß keinen Spott, O Herr und Gott, Mich von dem Glauben schrecken! 3. Wo hätt' ich Licht, Wofern mich nicht Dein Wort die Wahrheit lehn 2. We Gott, ohne sie Verständ' ich nie, Schuf u Wie ich dich würdig ehrte. Und aus 4. Dein Wort erklärt Seinen e Der Seele Wert, 3. We Unsterblichkeit und Leben? A Zur Ewigkeit 1 Wort Gottes.—— —.— M diese Zeit 7. Mich zu erneun, —on dir mir übergeben. Mich dir zu weihn, —— 5. Den ew'gen Rat, Ist meines Heils Geschäfte; s nichtun die Euuder Da.——* — der Sünder zu versühnen emgich s nie, —— den kennt' ich—— Dein Wort gibt mir die Kräfte. — Wär' mir dies Licht — 8. Herr, unser Hort, u tun, Raht durch dein Wort erschienen. Laß dies Wort, „Nun darf mein Herz Denn du hast es gegeben; Wspan zr Reu und Schmerz Cs sei mein Teil, nen Fih der Sünden nicht verzagen; Es sei mein Heil ! Rein, du verzeihst, Und Kraft zum ew'gen Leben! Hoo-Im Ahst meinen Geist Christ. Fürchtegott Gellert Ein gläubig Abba sagen. 1715—1769. in Mel. Gott sei Dank ꝛc. 1093. Q —.— 03 b——— —.—.——.— — EEEEIIIIIEEEEE..— Wort sol soooo — 5* ‚ —— E— E.....— — 4 n.—— ie, mi wal⸗tig Wort des Herrn, wo nur sei ner —„— —8 I A ——.—.—— — + 124—— L• 7 zu⸗en. All- macht Ruf Menschen für den Him⸗mel schufl eit ihn 2. Wort vom Vater, der die Der der Erde schwere Schuld — Welt Durch des heil'gen Todes Tat . und in den Armen hält Ewig weggenommen hat; rte. Und aus seinem Schoß herab—8 rt Seinen Sohn zum Heil ihr gab; 4. Kräftig 4.0 Gottes I 3. Wort von des Erlösers Der den Weg zum Himmel Huld, weist Und durch seine heil'ge Kraft Weithin wogt das weiße el Wollen und Vollbringen schafft; Klein ist noch der Schnitter Zu 5. Wort des Lebens, stark und Viel der Garben überall, Alle Völker harren dein: ut, 9 Walte fort, bis aus der Nacht Wirk Werke L zum Werke Lust und M Alle Welt zum Tag erwacht! Laß die Völter allzumal 6. Auf zur Ernt in alle Welt! Schauen deines Lichtes Stral Jonath. Friedr. Bahnmaier 177⁴— 194 SSSIIT 2⁵⁰ Wort Gottes. 0 rein, 7. Herr der Ernte, groß 1 1 Herr Jesu Christ ꝛc. 150 π Nun geh uns auf, du Mor⸗gen⸗.—„ bu . e⸗ lig⸗ mazchend Wort des Herrn, du Pfand dez 1—— 21 SIPIIIII.... + 2——— ——— Heils, das uns im Sohn der Va ter gab von — 82 21 ——11 sei⸗ nem Thron! 2. Du Wort der Wahrheit, Uns an mit tiefem Reueschmah lautrer Quell, Daß unser Flehn und Seufn Mach unsre dunkeln Augen hell, sei: Daß wir die Wege Gottes sehn Gott steh' uns armen Sündn Und in der Welt nicht irre gehn! bei! 3. Du Wort der Buße, füll 4. Du Wort der Gnade, das Herz tröstend Won ö — G H R EI Pñ F 00 INIE * Die heilige Taufe. 2⁵¹ eiße geb O bring uns Botschaft fort und 6. So geh uns auf, du nitter d fort Gottesglanz, rall. Von ihm, der für uns litt und starb Durchdring 110 30 verklär uns groß un Und uns Gerechtigkeit erwarb! 3. Du Wort des Glaubens, Du Wort, das 1—17 Kraft Ind A. Wenn Erd und Himmel unter⸗ nal Daß wir, der Eitelkeit entrafft,— es Stul Im gnädig dargebotnen Heil Leht! 177⁴4—½ Ergreifen unser ew'ges Teil! Julius Sturm 1816—1890. 10 —..— XV. Die heilige Taufe. — Mel. Liebster Jesu ꝛc. Soh. Nud. Ahle. 1664. ern, du 4—— 105*— 1———— ö———. I Ee — ESE E EEE ——‚.— Lieb⸗ster Je-⸗su, wir sind hier, dei⸗nem and dez Die⸗ ses Kindlein kommt zu dir, weil du — SSPSPIPIPII .— ab von Wor⸗ te nach-zu ⸗äle ⸗ ben. n Be⸗fehl ge⸗ ge⸗ ben, daß die Kind⸗lein ——— 45 0 dir sich na⸗ hen, Heil.— Se⸗gen zu emp⸗fa⸗ hen. ueschmeg d Seuffn 2. Darum eilen wir zu dir; 3. Hirte, nimm dein Schäf⸗ Nimm das Pfand von unsern lein an; Sündn Armen, Haupt, mach es zu deinem Tritt mit deinem Glanz herfüür Gliede; Und erzeige dein Erbarmen, Himmelslicht, 0—0 die hnade, Daß es dein Kind hier auf Erden d Won, Und im Himmel möge werden! Friedefürst, o schent ihm Friede! —..— —⁵⁷ Die heilige Taufe. I Alibt di Hilf, daß wederLeid nochFreuden Führ die Bitten himmelwärts Es von deiner Liebe scheiden! Und erfülle das Verlangen! Henn ab 4. Nun, wir legen an dein Ja, den Namen, den wir geben olaß m Herz, Schreib ins Lebensbuch zum imm m Was von Herzen ist gegangen; Leben! Benj. Schmolck 1672—1737. Venn ich Mel. O daß ich tausend ꝛc. 173j½ Ich H* + 100 +I..——. t 0 8 ——.— 2„ ib, See 9——————— ö 00 Ich bin ge ⸗tauft auf dei-nen Na⸗ decke n ich bin ge zählt zu dei⸗nem Sa⸗= und nimn .—5 7667.—— 4*—.. *—— P‚‚i — men, Gott Va⸗ter, Sohn und heil'⸗ger Geist, 30 07 men, zum Volk, das dir ge⸗ hei-ligt heißt. J 2 9 44 I.D—— Wl ———FZ——— +*. H A. 1 —— L.— 1 II 3 sei⸗ nem Geist be⸗⸗ schenkt. 2. Du hast zu deinem Kind 3. Doch hab' ich dir auch Furcht und Erben, und Liebe,— Mein lieber Vater, mich erklärt; Gehorsam zugesagt und Treu;—— Du hast die Frucht von deinem Ich habe dir aus reinem Triebe wa Sterben, Gelobt, daß ich dein eigen sei, Mein treuer Heiland, mir ge- Hingegen sagt' ich bis ins Grab e währt; Der Sünd und ihren Werken ab.= Du willst in allerNot und Pein, 4. Mein treuer Gott, auf So O guter Geist, mein Tröster sein. deiner Seite ◻ Die heilige Taufe. 5j³ Aeibt dieser Bund wohl feste Es sei in mir kein Tropfen Blut, wärts stehn. Der nicht, Herr, deinen Willen en! Venn aber ich ihn überschreite, tut. geben so laß mich nicht verloren gehnz ö zum Iinm mich, dein Kind, zu%. Laß in WWsarken Keit⸗de e Nat Sohn— heil⸗ —1737. Denn ich hab' einen Fall getan! ott Bater, Geist;——— 2 17339.. Ich gebe dir, mein Gott, Halt mich in deines Bundes aufs neue Schranken, — Lib, Seel und Herz zum Opfer Bis mich dein Wille sterben — in; eißt! Na-(wecke mich zu neuer Treue So leb' ich dir, so sterb' ich dir, Sa⸗ lid nimm Besitz von meinem So lob' ich dich dort für und für. Sinn! Joh. Jak. Nambach 1693—1735. — Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. Georg Neumark. 1657. D SS ——— Barm⸗her⸗ zi⸗ ger, laß dei⸗ ner Gna⸗de — das wir im heil'⸗gen Was⸗ser⸗ ba⸗de mit.— 2— I I— + IL —— E I 1—.7— I 2 — S — jetzt die⸗ses Kind emp⸗foh-len sein, er⸗fül⸗l nach dei⸗nes Sohns Be⸗ fehl dir weihn; Ian Furcht SEEEEE Treu; ö—⁸ r 2—— Triebe was dein Wort ver⸗heißt, an ihm, Gott Va: ter, n sei. Grab—— AI kenab auf Sohn und Geist! Konfirmation. 2. Regiere nun das ganze Sei du mit ihm nim r Leben Ach führ es selbst auf ehn Auch dieses Kindes, treuer Gott! Bahn, 27 Verf. unbek. Aus dem Baseler Gesangbu Mel. Nun danket all und bringet ꝛc. Joh. Crüger. 5 ———. 198——— i — + I * H 2———— Nun sind die Kind⸗lein Gott ge⸗weiht/ — j——.—... 12 — Vesteht der Gna- den⸗ bund; nun wer⸗ 5. Glaub m Dir sei und bleib' es stets ergeben, Nimm es zuletzt mit—— 0 0 0 0 — ö —..——————.— . Hei⸗lig keit in 9— rem Le⸗ ben n 2. O Gott, bewahre du ihr Herz/ 3. Und ist ihr Lauf einstu Steh ihnen mächtig bei, vollbracht, und Daß all ihr Wandel himmel⸗ So führe deine Hand Auf wärts Getrost sie durch des Todes N u x Zu dir gerichtet sei! Ins sel'ge Vaterland! Nich Friedr. Aug. Köthe 1751-½⁷ XVI. Konfirmation. Mel. O Ewigkeit ꝛc.(Joh. Schop. 110—— Joh. Crüger. 199 EE*—3— I. — +. ——.—(Gemeinde.) Er ⸗ hör, o Gott, das heie gib ih- nen, Va⸗ ter, Sohn u ö ick undsn uf rechn n/ Ehren zesanghu⸗ V Srüger.! he 17581—H „Crüger E. hei 20 Sohn an — .. 212.—.—. ————————— Flehn der Kin⸗ der, die hier vor dir stehn, blick Geist, den Se- gen, den dein Wort ver=heißt, denn — + gnä- dig auf sie nie⸗ der; sie sind Je ⸗ su Steh ih⸗nen bei mit 1W 11 —— dei⸗ner Kraft, die Wol⸗l 2. Wir wollen unsern Bund Mit Herz und Leben dir uns Und treu am Glauben halten, Auf Christi hohes Vorbild sehn Und fest in unsrer Hoffnung stehn, Nicht in der Lieb erkalten. Zu dem Gelübde, Vater, sprich Dein Ja und Amen gnädiglich! 3. O mache sie zum Kampf Mel. Allein Gott in der Höh ꝛc. Schenk ihnen Kraft und Freu⸗ digkeit, Das Böse zu bezwingen! Auch wir erneun mit Herz und und Des Glaubens und der Treue Bund Laß uns das Ziel erringen, Daß alle, die vereint hier flehn, Auch dort vereint dein Antlitz sehn! se 732—17 r Gottlieb Küster 1799. Altkirchlich. 1539. SD — 1—— Die hier vor dei⸗nem Ant=litz stehn, sind Blick, wenn ver⸗ eint wir sie flehn, er⸗ Konfirmation. 8. A DDDRS. + Je su bar⸗mend auf sie Ehri ⸗ sti Glie nie⸗ ih ⸗nen, k.2 2 5—.—7F—.—— SSSE Va ⸗ter, Sohn und Geist, das Gu=te, — was dein 124—...———..— —.—.,——.—.—.— Wort ver⸗ heißt, im Le⸗ 2. Sie kennen, Vater, deinen Sohn Und seine heil'gen Lehren. Ist Freude, Gott, vor deinem Thron, Wenn Sünder sich bekehren, Wie groß soll unsre Freude sein, Wenn junge Seelen dir sich weihn, Dir treulich anzuhangen! 3. O laß sie niemals zum Gericht Dein heilig Mahl empfahen! Laß sie mit gläub'ger Zuver⸗ sicht Sich dem Altare nahen! Es stärke sie in aller Not, Es reize sie, des Heilands Tod Zu preisen durch ihr Leben. ben! 4. Lacht ihnen bei dem edeln 1 Lau Die falsche Welt entgegen, ben und im Ster⸗ In unf Hilf dann den schwachen Herzen 3. W auf; In dief Und wenn sich Lüste regen, Ins sei Laß sie hinauf auf Jesum sehn das d Die Welt mit ihrer Lust ver⸗ „schmähn, Beharren bis ans Ende! 20•7 5. Den wicht' gen Lohn der— Ewigkeit, e Die Herrlichkeit dort oben, Zeig ihnen, die auf alle Zeit Jetzt Treue dir geloben! Der Blick müss' ihnen Kraft So verleihn; Herr, segne sie, denn sie sind dein Erhalte sie im Glauben! Theod. Gottlieb von Hippel 17411. Kra — Konfirmation. 257 Mel. Christus der ist mein Leben. Melchior Vulpius? 1609. 0 ö IEEE qñ‚‚‚‚ie‚—— — Wir flehn um dei- ne Gna- de, nichts +. ö 1———— SSDPIPPPI..I.IIIII. sind wir oh⸗ ne dchz führ uns auf dei⸗ nem 25 22——. — S——————— 9* 0 — Pfa⸗-de und hilf uns mäch-tig-lich! 2. Wir flehn um deine Wahr⸗ 4. Wir flehn um deine Stärke, heit Du weißt, wie schwach wir sind; unsers Lebens Nacht; Zu jedem guten Werke urch dich nur wird uns Klarheit Stärk jedes schwache Kind! In unsern Geist gebracht. 5. Wir flehn um deinen Segen 3. Wir flehn um deinenFrieden Zum Bund an diesem Tag, In dieser Welt voll Angst; Daß treu auf allen Wegen Uns sei das Heil beschieden, Dir jeder folgen mag. Das du am Kreuz errangst. Karl Aug. Döring 1783—1844. Mel. Seelenbräutigam. Adam Drese, um 1690. 1698. — +—* DIEEEEEESEEE EEEEEEE —.— Baen;ennen wa. ooo Von des Himmels Thron sen⸗-de, Got⸗tes *— N II*+* N H E — 1 1H1 7 1 —— dei⸗ nen en Geist, den Geist der Stär⸗ ⸗ke; gib uns — PPP TT— E TT T TT Te Kraft um heil'⸗gen Wer⸗ke, dir uns ganz zu weihn, Eoang. Gesangbuch Konfirmation. Unsern Glauben zu bekennen Wollest du auf unsre Bitten Und dich unsern Herrn zu nennen, Uns mit Gnade überschütten; Ib bei Daß wir unsern Bund erneuern Unauflöslich uns vereine Und gerührt vor dir beteuern, Mit der gläubigen Gemeine, Ale Ma e⸗wig dein zu sein! ü sei 2. Mach uns selbst bereit, 4. Wenn wir betend nahn, Gib uns Freudigkeit, Segen zu empfahn, 2. Kö Dessen teures Blut Licht und Kraft und Ruh 80 viel Floß auch uns zu gut! Ströme dann uns zu!. mich t' i 3. Richte Herz und Sinn 5. Gib auch, daß dein Geis 1s bei! ö Zu dem Himmel hin, Wie dein Wort verheißt, Dem im 4* Deine Bahn zu gehn, Bis wir dort dich sehn Weltlust zu verschmähn! In den Himmelshöhn! 3. Wo Samuel Marot 1770—15 * wat Mel. O du Liebe meiner Liebe. 00 erk. Q— 203 3 Mit dem —— ä Soͤllb ich 0 Bei dir, Je-su, will ich blei⸗ben, stets in. nichts soll mich von dir ver⸗trei⸗ben, dei W olt' ich Eeue bis dei⸗ We⸗ .. + nem Dien ⸗ste stehn; ge will ich—— Du bist mei⸗nes Le⸗ be —— I— Konfirmation.— i., E. ö 256.— ö ... sei⸗ nen Re⸗-ben zuströmt Kraft und Le Lenszsast nahn 2.Könnt' ich's irgend besser 4. Ja, Herr Jesu, bei dir Zitten haben bleib' ich, hütten; UAls bei dir, der allezeit So in Freude wie in Leid; uh So viel tausend Gnadengaben Bei dir bleib' ich, dir verschreib' sür mich Armen hat bereit? i „Vnnt' ich je getroster werden Mich für Zeit und Ewigkeit. ein Gess As bei dir, Herr Jesu Christ, Deines Winks bin ich gewärtig, öt, Dem im Himmel und auf Auch des Rufs aus dieser Welt; ine Erden Denn der ist zum Sterben fertig, meine, Alle Macht gegeben ist? Der sich lebend zu dir hält. 3. Wo ist solch ein Herr zu 5. Bleib mir nah auf dieser 77001 finden, Erden, De, was Jesus tat, mir tut, Bleib, auch wenn mein Tag sich 11 Mh erkauft von Tod und neigt, Sünden Wenn es nun will Abend werden Mi dem eignen teuern Blut? Und die Nacht herniedersteigt! — Gollt' ich dem nicht angehören, Lege segnend dann die Hände 218 1 Der sein Leben für mich gab? Mir aufs müde schwache Haupt; dei eu Sollt' ich ihm nicht Treue Sprich dann: Kind, hier geht's schwören, zu Ende, keue bis in Tod und Grab? Doch dort lebet, wer hier glaubt! . Karl Joh. Phil. Spitta 1801-1859. —— ben Mel. O du Liebe meiner Liebe. 17⁴5⁵. 04 4—0 rII I——— ——————— ——— Bleibt bei dem, der eu ret⸗wil⸗len auf die Weinstl der, um eu ⸗ern Schmerz zu stil⸗len, tau⸗send 9* Konfirmation. Er•de nie⸗ iie der tan, Schmerzen auf sich nahm! — PPFIFIFIFIFIFIFIIꝗIFIꝗPFPIPIPITITItT... —4 SII—— blei⸗bet, wenn auch al⸗ 10 un=ter⸗— der, wenn al⸗les Blaht bei dem, der ein⸗ zig — + —* + . 2. auch zer⸗stäu⸗bet, sie⸗gend ü⸗ berm Stau⸗ be stehti 2. Alles schwindet; Herzen Ird'sches Wesen muß verwesen, brechen, Ird'sche Flamme muß verglühn, Denen ihr euch hier ergabt, Ird'sche Fessel muß sich lösen, Und der Mund hört auf zu Ird'sche Blüte muß verblühn. 1 sprechen 4. Doch d üb Der euch oft mit Trost gelabt, In Lunbe— Und der Arm, der euch zum Alles Irdischen und spricht: Stabe Stütze dich auf mich und glaus Und zum Schilde ward, erstarrt, Hoffe, lieb und fürchte nicht! Und das Auge schläft im Grabe, Damm bleibt bei dem, der Das euch sorgsam einst bewahrt. bleibet, 3. Alles stirbt; das Ird'sche Und der geben kann, was bleih findet Der, wenn ihr euch ihm ver⸗ In dem Irdischen sein Grab, schreibet, Alle Lust der Welt verschwindet, Euch ins Buch des Lebens Und das Herz stirbt selbst ihr ab. schreibt! Karl Joh. Phil. Spitta 1801—15 Mel. Wachet auf ꝛc. Phil. Nicolaiꝰ 180. 5 EEE 0 0 œ 0 V. (Gemeinde.) Vor dir, To⸗des ⸗ü⸗ ber⸗ win⸗ der, sih Freu⸗dig gehn sie dir ent ⸗ge⸗⸗ gen, wil + U H 11.—— AGonfimation. 261 . e SSPSSPSISIIIIIIII‚EEIIIII........ —..1 —6 4 die⸗ se teur⸗er ⸗lö⸗sten Kin⸗der, ihr Lob-ge⸗ zig du der Lie⸗ be reich⸗sten Se⸗- gen den Kin der⸗ HWERE S....... al⸗— ang sei dir ge⸗bracht! — e len zu⸗ 21—0 dacht. Dein An zge sieht sie Q + stehtl IRAIRR.—— Herwesen*—— ‚—.— sch hier im 2 EI u vor dir knien und bu. 0 eblühn,—.—— ht übem ö be=1— Her⸗ sie sind d dein lan⸗ 10—— Meihn dir richt: 4 dglalb I II nichl EIAI „ der— 2 2.— an dein Herz ge ⸗le⸗ get sein! aar.(Konfirmanden.). Nach den Gaben, 490 25 aen Le ward wen,—0— Seliar 05 5 Am ersten Tag, als ich geboren, Zur Seligkei 1 Zu deinem sebgen Guadentirds Durch dein Erbarmen hast 801—8 Du gabst mir des Himmels erneut. Gaben, 3. Laß dich halten und um⸗ olai' I. Weil wir nichts Gutes eigen fassen, haben Ich will dich ewig nicht verlassen, Und ohne dich verloren sind. Schns⸗ auch du mich ewig nicht! O Jesu, meine Ruh, Schütze mich vor Welt und der,seh Ich greife freudig zu Sünde gen, wil 2⁰² Das heilige Abendmahl.—— Und offenbare deinem Kinde Wenn meine Seele von dir geht; Dein gnadenvolles Angesicht, Darum gib mir Licht und Stärke Auf daß ich Tag für Tag Und Glaubensmut zum guten In dir mich freuen mag Werke, Still und heilig, Zum Ringen, Wachen und Gebet, Und mich dein Mund Bis ich den Pilgerstand Zu jeder Stund Im ew'gen Vaterland Erinnre an den Liebesbund! Siegreich ende, (Gemeinde und Konfirmanden.) 9. G0tt 8 Sohn, 1 4. O du Hirt erkaufter Seelen, Mir reichst von deinem Gnaden⸗ Ich muß des rechten Wegs ver⸗ thron! fehlen, Albert Knapp 1798—1864. XVII. Das heilige Abendmahl. 6 littüt Melodie. 1557. Vereinfacht nach Joh. Seb. Bach. Q 0— SSSI — Hei⸗lig, hei ⸗lig, hei ⸗ lig ist der SSSEE Herr Ze⸗ ba⸗ oth; al⸗le Lan ⸗ de sind sei ⸗ner Eh⸗-re voll. Ho ⸗ si⸗ an-na in der 2.— SDPSPSPSPSPP Hö⸗ he! Ge⸗lo-bet sei, der da kommt im Na⸗ Hehtz Stärke zuten Hebet, iaden⸗ —1864. men des Herrn! Ho-si ⸗an- na in der Hö ⸗ he Jesaja 6, 3. Matth. 21, 9. . eigener Melodie. 1528. 0⁷⁰——....— o0 c 0 Chri- ste, du Lamm Got⸗ tes, der du trägst die Sund de Welt: er⸗barm dih un ⸗ ser! —..—— —— 2. Chri⸗ste, du Lamm Got⸗tes, der du trägst die Sünd der —....—. ,. SSS Welt: er⸗barm dich un-„ser! 3. Chrizste, du Lamm 4*——. E —.—.——2——— ———— Gor⸗ tes, der du trägst die Sünd der Welt: gib uns Alte Kirche. Das heilige Abendmahl. ⁴¹ U 1 565 ist gewißlich an der 8 55 208 00——— 906 Du Le⸗bens⸗brot, Herr Je⸗ su Christ, kam(se der nach dem Him-mel hung-rig ist und DDDDDRRRE dich ein Sün ⸗ der will sich an dir ha⸗ ben, la⸗ ben: so bitt' ich dich de I. —.8 ——..—.. 115 mütig⸗ lich, du wol⸗lest so be⸗ rei ⸗ ten mich, daß ich recht wür⸗ dig 2. Auf grüner Aue wollest du, —1 diesen Tag mich leiten, en frischen Wassern führen zu, Den Tisch für mich bereiten. Weil ich bin sündig, schwach und krank, So laß mich deinen Gnadentrank Aus deinem Becher trinken! 3. Zwar bin ich deiner Gnad nicht wert, Als der ich jetzt erscheine Mit Sünden allzuviel beschwert, Die schmerzlich ich beweine. In solcher Trübsal tröste mich, wer-de. — esu, daß du gnädiglich ünder dich erbarmest! 4. Du Lebensbrot, Herr Jst ů 2. Eil Dat hrist, Komm selbst, dich mir 3 schenken! Dein Blut, das mir vergossenih Der mit Woll' auch mich Schwachen Klopft a tränken. Ich bleib' in 29— bleibst i Süume Du öffnest mir des Himmels Dif did Tür, Sprich: Auch mich dort aufzunehmen ö Joh. Mist 1607—l Von dir idiglich mest! Herr Jt zu I gossenis vachen oleibst i mmels nehmen. 1607-4900 ᷑+◻Ql Das heilige Abendmahl. 25 ü— eigener Melodie. Joh. Crüger. 1649. — *E + I— 00S , r He 4 Schmü⸗cke dich, o lie⸗be See⸗ le, komm ans hel⸗le Licht ge⸗gan⸗gen, 4 — —N1—.— I——— ..—..— △Ꝙ laß die dunk⸗le Sün ⸗den ⸗höh⸗ le; fan ⸗ ge herr- lich an zu pran⸗gen! Denn der 4— — EN ———11.. SISII.II.. II— 94.——.— 4— Herr voll Heil und Gna⸗ den will dich jetzt zu +— 1 +— 1—5 +— 1——.— Ga ste la⸗ den; der den Him:mel kann ver⸗ 4 . SD‚I‚.t. . S..——4 — IURUHIIII wal ⸗ten, will jetzt Her⸗berg in dir hal⸗ten. . Eile, wie Verlobte pflegen, 3. Mag ein köstlich Gut auf Deinem Heiland froh entgegen, Erden Der mit süßen Gnadenworten Sonst um Geld erkaufet wer⸗ Alopft an deines Herzens en, Pforten! Du, o Herr, für deine Gaben Säume nicht, ihm aufzu⸗ Willst nicht Erdenschätze haben; schließen, Und in allen Bergesgründen Dirdich hin zu seinen Füßen! Könnt' ich ja kein Kleinod Sprich: O Herr, laß dich um⸗ finden, Das bei diesem heil'gen Mahle, assen, Von dir willich nicht mehr lassen! Herr, dein Manna dir bezahle. Das heilige —⁵— Abendmahl.— 4. Ach wie hungert mein Gemüte, Menschenfreund, nach deiner Güte; Ach wie pfleg' ich oft mit Tränen Mich nach diesem Mahl zu sehnen; Ach wie pfleget mich zu dürsten Nach dem Trank des Lebens⸗ fürsten, Daß in diesem Brot und Weine Christus sich mit mir vereine! 5. Beides, Wonne und auch Bangen, Fühl' ich jetzt mein Herz um⸗ fangen. Das Geheimnis dieser Speise, Ihre unerforschte Weise Machet, daß ich staunend merke, Herr, die Größe deiner Werke. Ist auch wohl ein Mensch zu finden, Der dies Wunder kann er⸗ gründen? * 6. Jesu, meine Lebenssonne, ö Jesu, meine Freud und Wonne, Jesu, den ich mir erwähle, Lebensquell und Licht der Seele, Mel. Es ist gewißlich an der Zeit. Hier fall' ich zu deinen Füßen Laß mich würdiglich genießen Diese deine Himmelsspeise, Mir zum Heil und dir zum Preise! 7. Herr, es hat dein treues Lieben Dich vom Himmel hergetrieben Daß du willig hast dein Leben In den Tod für uns gegeben Und dazu ganz unverdrossen, Herr, dein Blut für uns ver⸗ gossen, Das uns jetzt kann kräftig tränken, Deiner Liebe zu gedenken. 8. Jesu, wahres Brot des Lebens, Hilf, daß ich doch nicht vergeben Oder mir vielleicht zum Schad Sei zu deinem Tisch geladen Laß mich durch dies Seeleness Deine Liebe recht ermessen, Daß ich auch, wie jetzt auf Erden, Mög' dein Gast im Himmel werden! Joh. Franck 1618—10. 15³0 AO — Halt im Ge⸗dächt⸗ nis vom Him⸗melsthron ge⸗ komemen ist, dein Jer sum Chrit. 90 n. en H Die S treues jetrieben n Leben egeben rossen, is ver⸗ Iftig en. ot des vergeben Schad⸗ eladen eelenessn ssen, t auf immel 618—10%½ E —1 + + 1 II—— ....... —4 2 + See —. — ·le, Bru⸗der hier zu der auf Er⸗ den wer⸗den! Ver⸗giß nicht, daß er .—.— dir zu gut hat an⸗ ge⸗nommenfFleisch und Blut; dank ihm für die se Lie= bel 2. Halt im Gedächtnis Jesum Da du sollst bleiben allezeit hrist, Der für dich hat gelitten Und dir, da er gestorben ist, Am Kreuz das Heil erstritten! Er hat besiegt Sünd, Höll und Tod Und dich erlöst aus aller Not; Dank ihm für diese Liebe! 3. Halt im Gedächtnis Jesum hrist, Der auch am dritten Tage Siegreich vom Tod erstanden ist, Befreit von Not und Plage! Bedenke, daß er Fried' gemacht, Das Leben wieder hat gebracht; Dank ihm für diese Liebe! 4. Halt im Gedächtnis Jesum Christ, Der nach den Leidenszeiten Gen Himmel aufgefahren ist, se Stätt dir zu bereiten, Und sehen seine Herrlichkeit; Dank ihm für diese Liebe! 5. Halt im Gedächtnis Jesum hrist, Der einst wird wiederkommen Und sich, was tot und lebend ist, Zu richten vorgenommen! O denke, daß du da bestehst Und mit ihm in sein Reich ein⸗ gehst, Ihm ewiglich zu danken! 6. Gib, Jesu, gib, daß ich dich kann Mit wahrem Glauben fassen Und nie, was du an mir getan, Mög' aus dem Herzen lassen, Daß dessen ich in aller Not Mich trösten mög' und durch den Tod Zu dir ins Leben dringen! Cyriakus Günther 1650—1704. —— ———— 2²s Das heilige Abendmahl. E Mel. An Wasserflüssen Babylon. 15⁵5. Q ——* IE— Al S —* 22555 2.3.—5— u Ich kom⸗me, Herr, und su⸗ che Gott, mein Er⸗ bar⸗ mer, würd'=ge 3⁵ dich müh ⸗=se lig und be ⸗ la⸗ den; mich des Wun⸗ders dei-ner Gna⸗den! Ic‚ + E——— —.——.—.— lie⸗ ge hier vor dei⸗nemThron, Sohn Got⸗ tes und des 1 215 .——— — Sohn, mich dei⸗ner zu ge⸗ trö⸗ sten; h 5 2——. I...... .—..‚e füh⸗le mei⸗ ner Sün ⸗ den Müh, ich su⸗=⸗ che 9——— 12— 6 SDEEEEEEEE SS=—3... 1— V—— Ruh und sin de sie im Glau=ben L 9 7— +T + 7—* +—— II *———II der Er⸗ ⸗sten. 2. Dich bet' ich zuversichtlich Und wir sind Gottes Kinder, an, Ich denk' an deines Leidens Du bist das Heil der Sünder; Macht Du hast den Schuldbrief ab⸗ Und an dein Wort: Es ist vll getan, bracht. Das heilige Abendmahl. 269 Du hast mein Heil erworben, Du hast für mich dich dargestellt; Gott hat mit sich versöhnt die Welt, Da du für sie gestorben. 3. So freue dich, mein Herz, in mir! Er tilget deine Sünden Und läßt an seinem Tische hier Dich Gnad um Gnade finden. Du rufst, und er erhört dich schon, Spricht liebreich: 4 getrost, mein Sohn, Die Sünd ist dir vergeben; Du bist in meinen Tod getauft, Und du wirst dem, der dich er⸗ kauft, Von ganzem Herzen leben! 4.„Dein ist das Glück der Seligkeit; Bewahr es hier im Glauben 1⁴ Und laß durch keine Sicherheit Dir deine Krone rauben! Sieh, ich vereine mich mit dir, Ich bin der Weinstock, bleib an mir, So wirst du Früchte bringen! Ich helfe dir, ich stärke dich, Und durch die Liebe gegen mich Wird dir der Sieg gelingen.“ 5. Ja, Herr, mein Glück ist dein Gebot, Ich will es treu erfüllen Und bitte dich durch deinen Tod Um Kraft für meinen Willen. Laß mich von nun an willig sein, Mein ganzes Herz dir, Herr, zu weihn Und deinen Tod zu preisen! Laß mich den Ernst der Heiligung Durch eine wahre Besserung Mir und der Welt beweisen! Christ. Fürchtegott Gellert 1715—1769. 505 Schmücke dich ꝛc. Joh. Crüger. 1649. stil le in in, miinui nisin. Kenan mein Herh,n in Je⸗ su SEI A Lei⸗ den hier dein sehn⸗ lich Dür⸗sten strömt auch 1 an dem Mahl des ein Ael der der Sar⸗ deltz Le⸗bens⸗für-⸗sten! 9—. SISSDSE 2—— 1 E ei⸗nen Hei⸗land ha⸗be, mich in sei 704 —— DDRRRRII 25 Hei⸗le la ⸗be und in sein VerE dienst mih 2—— En II + H+ +—*m E ——— klei ⸗ de, das ist mei⸗nes Her⸗zens Freu⸗ de. 2. Zwar hab' ich ihn alle Tage, Wie entweicht der süße Friedi Wenn ich nach ihm Sehnsucht Sünd und Welt kann mich vnn trage; wunden, Er ist auf der Himmelsreise Wenn mir dieses Licht ver⸗ Täglich meine Seelenspeise. schwunden, Daß ich einen Heiland habe, Daß ich einen Heiland habe, Bleibt mein Alles bis zum Grabe, Der mit seinem Hirtenstabe Und ich mag nichts andres wissen, Sanft und mild und voll Ven Als sein Leiden zu genießen. geben 3. Aber ich will mit Verlangen Mir nichts ist als Heil und Lebs Auch sein Abendmahl empfan⸗ 5. O ich Armer, ich Verlommz gen. Ich in Sünden schon Gebomm Hier schenkt er sich ganz zu eigen; Was wollt'ich vomTroste wissa Nimmer will ich's nun ver⸗ Wäre dies mir weggerissen, schweigen, Daß ich einen Heiland habe, Daß ich einen Heiland habe, Dessen Blut mich Sünder lab⸗ Der am Kreuz und in dem Grabe, Besser wär' es nie geboren, Wie sein Wort mir sagt und Als dies teure Wort verlorenl schreibet, . 5 ö 6. Sei gesegnet, ew'ge Lih⸗ Mein Erlöser war und bleibet. Daß du mir aus treuem Tuh 4. Ach wie werd' ich oft so Da das Mißtraun mich ver miide, giftet, Das heilige Abendmahl. ED ◻ Das heilige ◻i Abendmahl. 27¹⁷ — Solch ein Denkmal selbst ge⸗ voll Ven ind Lebe Verloma Heborng ste wissan rissen, d habe, der lab⸗ oren, Herlorenl vge Lih m Trith, ich ven stiftet: Daß ich einen Heiland habe, Der den Gang zum Kreuz und Grabe, Ja den Schritt in Todes Rachen Gern getan, mich los zu machen. 7. Heil'ges Brot, sei mir ge⸗ segnet, Weil mir der in dir begegnet, Der mit seinen Todeswunden Die Erlösung mir erfunden! Daß ich einen Heiland habe, Der erblaßt und tot im Grabe UAuch für meine Schuld gelegen, Will ich schmecken und erwägen. 8. Heil'ger Kelch, sei mir ge⸗ segnet, Weil mir der mit dir begegnet, dessen Blut mich lässet finden Die Vergebung aller Sünden! Daß ich einen Heiland habe, Der die arme Seele labe, Muß nicht dies mein Dürsten stillen Und mein Herz mit Wonne füllen? 9. Er gebietet mir zu essen, Meines Jammers zu vergessen; Er gebietet mir zu trinken Und in Freude zu versinken, Daß ich einen Heiland habe, Der sich selbst zur Opfergabe, Ja zur Nahrung und zum Leben Mir aus freier Hand gegeben. 10. Gott, was brauch' ich mehr zu wissen, Ja was will ich mehr genießen? Wer kann nun mein Heil er⸗ messen, Werd' ich das nur nie vergessen, Daß ich einen Heiland habe? Ich bin frei von Tod und Grabe; Wenn mich Sünd und Hölle schrecken, So wird mich mein Heiland decken. 11. Will hinfort mich etwas quälen, Oder wird mir etwas fehlen, Oder wird die Kraft zerrinnen, So will ich mich nur besinnen, Daß ich einen Heiland habe, Der vom Kripplein bis zum Grabe, Bis zum Thron, wo man ihn ehret, Mir, dem Sünder, zugehöret. Ernst Gottlieb Woltersdorf 1725—1761. Die ihr Chri-sti Jün ⸗ger seid, all ihr Mel. Meinen Jesum lass' ich nicht. 1668 ee ERRD 72— Das heilige Abendmahl. ———4— PIIIIIIIIIIIIITIITTTT —..—4*— mit⸗er⸗lö⸗ sten Brü ⸗ der, al le sei⸗ nem RE AA Dienst ge ⸗weiht, al⸗ le 7 2——————f. 2*** 1 + sei ⸗nes Lei⸗ bes Glie⸗ der, kommt, Ver⸗söhn⸗ te, kommt, er ⸗neut eu ⸗ern I )ʃ) II II 1 Bund der Se⸗=lig 2. Nehmet hin und eßt sein Brot! Jesus Christus ward gegeben Für die Sünder in den Tod. Nehmt und trinkt! Ihr trinkt sein Leben. Seht, wie er die Sünder liebt, Da er selbst sich für sie gibt! 3. Die mit voller Zuversicht * öe — keit! Die gebeugt von ferne stehn, Können unerhört nicht flehn. 5. Hoherpriester, ja du bist Dort für sie auch eingegangen. Sprich sie los, Herr Jesu Christ Wenn sie nun dein Mahl empfangen; Laß sie fühlen, ins Gericht Kommen sie nun, Mittler, Laßhe Heils, o Herr, sich freuen, nicht! Laß sie stets in diesem Licht 6. t hi t sein Wandeln, ewig dir sich weihen! 23 Riort et si Laß ihr Herz vom Stolze rein, Voll von deiner Demut sein! 4. Tröste, die in Traurigkeit über ihre Seelen wachen; Hilf du, Herr der Herrlichkeit! Herr, sie glauben, hilf den Schwachen! Jesus Christus ward gegeben Für die Sünder in den Tod. Nehmt und trinkt! Ihr trinkt sein Leben. Seht, wie er die Sünder liebh Da er selbst sich für sie gibtl Friedr. Gottlieb Klopstock 1724—18ʃ8. — Das heilige Abendmahl. 27³ é Mel. Wachet auf ꝛc. Phil. Nicolai? 1598. — 4 4 12———— ———— +— —— SSS. 0—..———.. nem— Herr, du wollst uns vor⸗ be⸗ rei ⸗ten zu —.. Heil und Le- ben zu emp⸗ fa- hen, laß —2— ◻ Glie⸗ ‚‚.‚.———— . Ln. — dei⸗ nes Mah⸗les Se⸗lig⸗kei⸗ ten, sei mits ten uns, o Herr, dir wür⸗dig na⸗- hen und sprich uns ern —.— + E + SRDDSDD — 5 Gott!—* un ⸗ter uns, o ott! los von Sünd und Tod! Wir sind, ö Je: su, e nn n ere WR SESESEIEIEIEEEE—— bist L—.— IDEE Chüß dein, dein laß uns e⸗ wig sein! Ho ⸗si⸗ rist —— 0n— EE cht an⸗na, An⸗ be⸗ tung dirt Einst——7 ern wir das 42 2—— II 1 II „——.———. II t sein*———— I 0 gro⸗ ße A⸗ bendmahl bei dir. 10h. Friedr. Gottlieb Klopstock 1724—1803. trinkt Mel. Der am Kreuz ꝛc. Joh. Georg Söhnlin. 1836. n. 45—.—.—— +—2— 1 vnnre ibt! Kan.=.—— 4.99—.5 Vol ⸗ker Ehrfurcht, doch mit Freu⸗ dẽn und ge⸗ den ke an dein Lei- den 27⁷⁴ Das heilige Abendmahl. ◻/ FE F komm' ich, Herr, auf dein Ge⸗ bot und an dei⸗nen Mar⸗ ter ⸗tod. Mitt⸗ler, der du — DD —— für mich starbst, mir ein wig Heil er⸗ warhsh ——— ——. S 2 *4——..——————.— SSISIII ach möcht' ich mich wür⸗dig na ⸗ hen und das ——— .——. + — Le⸗ben hier emp ⸗- fa ⸗ hen! 2. Laß mich vor dein Antlitz Mittler, im Vertraun auf dichl kommen, Ach, es lenke meinen Willen, Dein Gedächtnis zu erneun, Dein Gesetz, Herr, zu erfüllen! Laß mi t mit dei —„„ 4. Diesen Vorsatz, den ich Deines Todes Zeuge sein!—2— habe, Herr, ich schau' nach Golgatha, Mich nicht wieder zu entweihn Wo die Welt dich sterben sah, Laß ihn, Jesu, bis zum Grabe Sehe dich in deinem Blute: tark in meiner Seele sein! Herr, du littest mir zu gute. Vor der drohenden Gefahr ⸗697 Schütze du mich immerdar, 3. Möcht' ich, Jesu, nicht Gib mir, daß ich Scheu emp⸗ 5 Echmgn finde ich zu deinem Kreuze nahn! 6 ündel Möcht ich dieses Mahl des Vor der bösen Macht der Sin Lebens 5. Wenn ich in der Irre Nicht mir zum Gericht empfahn! wandle, Ach, es gründ' und stärke mich, Geh du mir, Erbarmer, nach; E — — Das heilige Abendmahl. 2²⁵ Zeig mir, wie ich unrecht handle; Daß du so barmherzig bist; Stärke mich, denn ich bin Laß mich nur nicht wieder schwach, wanken, Und ertrage mit Geduld Mein Erretter Jesu Christ! r du Meine Schwachheit, meine Hilf mir, daß ich dir getreu Schuld! Und mein Vorsatz standhaft sei, Sage: Du sollst Gnade finden; Jede Sünd und ihre Freuden — Ich, ich tilge deine Sünden! Bis an meinen Tod zu meiden! Wardd 6. Dir will ich es ewig danken, Balthasar Münter 1735—1793. 2.— Sm dich ꝛe. Joh. Crüger. 1649. H*— N A0 4½——6—4 +— II n n ⁰ Je-su, Freund der Menschen⸗kin⸗ der, —— der zur Sühnung un⸗srer Schul⸗den 1 E—— I + E—— uf dich!—— I H IEE— illen, Hei⸗ land der ver⸗ lor⸗nen Sün ⸗der, we, fann füllen! Kreu⸗zesschmach hat wol⸗len dul ⸗den: 3———.—— A D.— itweihn, I——— Grabe fas⸗ sen das Er-bar-men, das du trä⸗ gest sein!.. 1.— ahr 1 ů* V—— dar ä—— emp: mit uns Ar⸗- men? In der Schar er=lö- ster Sünde— 12 72 ö 22.———— rre 5———— 1.— 1— 1——— 11 nach; 4 4 0 3 2⁷⁶ Das heilige Abendmahl. 2. Ja, auch mir strömt Heil und Segen, Herr, aus deiner Füll entgegen. In dem Elend meiner Sünden oll bei dir ich Hilfe finden; Meine Schulden willst du decken, Mich befrein von Furcht und Schrecken, Willst ein ewig sel'ges Leben Als des Glaubens Frucht mir geben. 3. Ja, du kommst, dich mit den Deinen In dem Nachtmahl zu vereinen; Du, der Weinstock, gibst den Reben Mut und Kraft zum neuen Leben. Durch dich muß es mir gelingen, Reiche gute Frucht zu bringen Und durch Frömmigkeit zu zeigen, Daß ich gänzlich sei dein eigen. 4. Nun so sei der Bund erneuet Und mein Herz dir ganz ge⸗ weihet! Auf dein Vorbild will ich sehen Und dir nach, mein Heiland, gehen. Was du hassest, will ich hassen, Stets von dir mich leiten lassen; Was du liebest, will ich lieben, Nie durch Untreu dich betrüben. 5. Doch ich kenne meine Schwäche; Schwer ist, was ich dir verspreche Werd' ich dir auch Glauben halten Und im Guten nie erkalten? O steh du mir bei und stärke Mich zu jedem guten Werke! Hilf, daß ich die Lust zur Sünd Durch dich kräftig überwindel 6. Gib, daß ich und alle Christen Uns auf deine Zukunft rüsten, Daß, wenn heut der Tag schon käme, Keinen, Herr, dein Blick be⸗ schäme! Schaff ein neues Herz den Sündern, Mache sie zu Gottes Kindern, Die dir leben, leiden, sterben, Deine Herrlichkeit zu erben! 7. Großes Abendmahl der Frommen, Tag des Heils, wann wirst di kommen, Daß wir mit der Engel Chönn Herr, dich schaun und ewig ehren? Sind. dir⸗ welche Freuden ind die Früchte deiner Leiden Danket, danket, fromme Her⸗ zen, Ewig ihm für seine Schmen⸗ zen! Joh. Kasp. Lavater 174—H0HI —·0 Das heilige Abendmahl. 2⁷⁷ hen 17—. 5 schön leucht't uns ꝛc. Pyil. Nicolai? 1595. lten 3..—— ärke— Bete— Wir hen uns, o Got⸗ 1eh X Sund. im Nacht⸗ mahl dei ⸗nen Leib, dein winde!—.— ,,. alle—70— Sohn, von Dant durcdam⸗ gen dei⸗ nem Thron; du rüsten Blut; dies komm' auf e⸗ wig uns zu gut und ag schen Rin— 4 I=IùmI——— H — 944.—*— + 438.— hast uns nun ge⸗ ge⸗ ben den stärk' in uns dein Le⸗ben. A men, A: men. 9 n,*— + ferhen HDD‚iireDDDEE— ben! Wel che Freu ⸗den nach dem Lei⸗- den war⸗ ten dro⸗ ben, ——— IE hl der—— en, E—l wirst d wo wir dich ohn' En⸗ de lo⸗ ben! , Joh. Leonh. Walz 1749—1817. an 70 16 nur den lieben Gott ꝛ2ö. Georg Neumark. 1657. A 5——— n 4—.. 5 20 n Du hast ein e⸗ wi⸗ ges Er⸗ bar⸗men, —95 Du—.— dem mit off⸗nen—.— chmen⸗ 2 2 741-¹00 25 2.—— o Herr, durch Wort undTod be⸗ währt;—— der dei⸗ ne Stim⸗me glau⸗bend hört, und chn ün Ich höre deinen Ruf, er dringet Und treibt mein ganzes Herz zu dir. Ermutigt, Herr, durch dein Gebot Komm' ich zu feiern deinen Tod. 3. Du hast im Drange deiner Liebe Gestiftet dieses heil'ge Mahl, Daß dein Gedächtnis bei uns bliebe In dieses Lebens dunkelm Tal. ö Du sprichst bei deinem Brot und Wein: Mein Leib und Blut soll euer sein! 4. Ich fühl', o Jesu, deine ähe, Ich fühle deines Geistes Licht. Es tagt in mir; es ist, als sähe Ich dich, o Herr, von Angesicht, 2⁷⁸ Das heilige Abendmahl. ꝗ 7„ 2——— 2— .————.— 2 D— 2— D—— — in der Bu⸗ße Schmerz mit sanf⸗-ter Lie=⸗be I— ——————— an dein Herz. 2. O Jesu, deine Stimme 5. Ich höre dich am Glbeiz klinget klagen, So freundlich und so sanft auch Ich höre, wie man dich verhöͤhnmn mir. Ich seh' das Kreuz von dir ge⸗ tragen, Ich seh' mit Dornen dich gekröͤm Ich sehe dich,— mir bebt das erz.— O Herr, am Kreuz im höchsten Schmerz. 6. Was du in diesem Schmen erduldet, Es war ein Opfer auch für mich Und alles, was mein Herz ven schuldet, Ist ausgetilgt, o Herr, durch dich Du sichertest mir durch dein Blun Vergebung und das höchste G 7. Dich will ich lieben, omehn Leben; Dir will ich folgen, o mein Licht Dir will ich ganz mein Herz en eben Wie j Der si Er, de 9 Bis hoffend es im Tode bricht Dann halt' ich in des Himmulh starbst Saal Und mir die Seligkeit erwarbst. Mit dir, o Herr, deinAbendmahl Joh. Ehrist. Herm. Gittermann 1768—150l Wie du am Holz des Kreuzes Glbeth Hderhöhnt dir ge⸗ gekrönt bt das höchsten . Schmen ür mich herz ven unch dih ein Blu hste Guh n, omein in Licht. Herz en e brichtz himmelz ndmahl. 681⁸⁷1 Das heilige Abendmahl, 279 Weltlich. Hans Leo Haßler. Mel. Herzlich tut mich verlangen. 1601. 1613. 6 + ——6 E— +5——.— A0—4+ 1 + + II , K.—— 00 0 0 Wie könnt' ich sein ver ⸗ges⸗ sen, der Kann ich die Lieb er ⸗mes⸗ sen, da⸗ 8. IIAI— 2111 I* .——. ——— i. 4—— mein noch nie ver⸗ gaß? durch mein Herz ge PP I. de, dr Schmerzen, er 6955 Le⸗ben neu, und stets quillt —5 — — Rih +7 I e ꝗ— .—H 1 Eb +— aus dem Her⸗ zen ihm neu e Lieb und Treu. 2. Wie sollt' ich ihn nicht Daß mich kein Feind verwunde lieben, Im Lauf zum Heimatland. 7 Wr 4. Er gibt zum heil'genPfande Wi 55—2—743 Der uch so au müt eigtt 5 Mir seinen Leib, sein Blut, Er, der ans Kreuz erhoben Hebt mich aus Nacht und Schande, Getragen meine Schma Nuft kr mir nicht 901 oben: Füllt mich mit Himmelsmut; Komm, folge du mir nach? Will selber in mir thronen Mit heil'gem Gnadenschein: 3. Ihn will ich ewig lieben, Sollt'ich bei ihm nicht wohnen, Der mir aus Todesnacht, 2 Von meinem Schmerz getrieben, hen Unsterblichkeit gebracht; 5. Bei Freuden und bei Der noch zur letzten Stunde Schmerzen Mir reicht die treue Hand, Durchleuchte mich dein Bild, 280 Das heilige Abendmahl.— 8 Wie du, o Herz der Herzen, Mein Dulden weih' ich dir; Geblutet hast so mild! Laß mir die Heimat offen Mein Lieben und mein Hoffen, Und dein Herz für und für! Gottlob Christ. Kern 1792—1835, Mel. Wie wohl ist mir ꝛc. 17⁰4. 2⁰ 4— I— 00 0 0 Dein Wort hast du uns, Herr, ge ⸗ ge⸗ er ⸗leuch ⸗tet, hei⸗ligt un⸗ ser Le⸗ —— ö — E—.— 1————.— in.e. 7ben, das aus der ewẽ gen Weis⸗heit quillt, ben und un⸗sern Durst und Danr stillt; dein I + e e. Gna⸗den⸗ mahl ist uns be- rei⸗ tet, und uns, die H 1 EENE. IIIIPIIII‚I!II..T....... +—.— 1115111———— ar⸗ men H lei ⸗tet zu ihm das sanf⸗te — E:.—.——. 2—— Krie⸗ dens⸗wort. O laß 2 Ins zum i ge⸗ rei⸗ 1 — 35= chen, daß wir von dir, von dir muht wei⸗ chen, daß — Buße. 128¹1 2. Gott, welche Gnade, welch Erbarmen Wird uns bei deinem Mahl zu teil! Du selbst umschlingst mit Liebesarmen Uns Sünder und bringst Trost und Heil. Du kommst, um stets bei uns zu bleiben, All Angst und Zagen zu ver⸗ treiben, In deiner Gnad uns zu erneun; Wir sind von unsrer Schuld gereinigt Und selig nun mit dir vereinigt, Wir dürfen uns nun deiner freun. 3. O eile, eil uns zu bekleiden Mit deinem reinen Festgewand! Nun soll uns nichts von dir mehr scheiden Und nichts uhns deiner Han Wir stehen auf vom Schlaf der Sünden, Wir wollen deinen Tod ver⸗ künden ᷓ neuer Lieb und Seligkeit; u hast dich selbst uns hin⸗ gegeben, So sei nun unser Herz und Leben Auf ewig einzig dir geweiht! Friedr. Aug. Köthe 1781—1850. 2 XVIII. Buße. Nach eigener Melodie. 15²⁴. EEEEE. 0 0 0 9⁰— Aus tie⸗fer Not schrei' ich zu dir, Herr Dein gnä⸗dig Ohr neig her zu mir, laß, *—— + ISSSSEEEIE DDSiiiieee.— V Gott, er⸗ hör mein Fle⸗= hen! was ich bitt', ge ⸗ sche⸗- hen! Denn so du ere drneermnrnr. vi ri, ———————— willst das se- hen an, was Sünd und Un recht 28² Buße. — .. ——.= —— ist ge⸗ tan, wer kann, Herr, vor dir 2. Bei dir gilt nichts denn Gnad allein, Die Sünden zu vergeben; Es ist ja unser Tun nicht rein Auch in dem besten Leben. Vor dir sich niemand rühmen kann, Drum muß dich fürchten jeder⸗ mann Und deiner Gnade leben. 3. Darum auf Gott will hoffen ich, Auf mein Verdienst nicht bauen; Auf ihn will ich verlassen mich Und seiner Güte trauen, Die mir verheißt sein wertes blei ⸗ ben? 4. Und ob es 0. bis in die Nacht Und wieder an den Morgen, Soll doch rhran an Gotn⸗ acht Verzweifeln nicht noch sorgen So tu' das Volk von rechter Aih Das aus dem Geist geboren ward, Und harre seines Gottes. 5. Ob bei uns ist der Sünden viel, Bei Gott ist viel mehr Gnade Sein' Hand zu helfen hat kein Ziel, Wie groß auch sei der Schad 2. Erl Nmms Deweil Im Krei Auf daß In mein Und ewi 3. Gtiu Ms ich Wort. Er ist allein der gute den Das ist mein Trost und treuer Er, der sein Volk erlösen wi Hort, Von seinen Sünden allen. Des will ich allzeit harren. Martin Luther 1483—5. 225 Es ist gewißlich an der Zeit. 15E 22 5 E. ————— ee Herr Je⸗ sn Christ, du höch⸗stes Gut, di sieh doch, wie ich in mei- nem Mut mit 94 ö EVE— + ——— E 1 Fir die, Brunnquell al ler Gna⸗den, Schmnerzen bin be: la: den und in mir hab' del —. seit dir, 0 fällt 0 bin Y ich lad mü enn id 4. Jed 10 mii Ind 215 U◻⁰⁴ Buße. 283 —— ö —7+*.——— SSIIIIIIIIIIIIT ben! Pfei ⸗le viel, die im Ge⸗ wis⸗sen oh⸗ ne Ziel mich 9.4 bis in 1.——— orgen, Nar⸗ men Sün⸗der pla⸗ gen! n Gottiez . Erbarm dich mein in solcher 5. So komm' ich jetzt zu dir sorgen. Last, allhie chter Au Umm sie von meinem Herzen, In meiner Not geschritten boren Deweil du sie gebüßet hast Und will dich mit gebeugtem Knie Im Kreuz mit Todesschmerzen, Von ganzem Herzen bitten: 28. Uuf daß ich nicht vor großem Verzeihe mir doch gnädiglich, 1—— Weh Was ich mein Lebtag wider dich Sundn zn meinen Sünden untergeh“ Auf Erden hab' gesündigt! Gnade ind ewiglich verzage! 6. Vergib mir doch, o Herr hat ken 3. Fürwahr, kommt alles mir mein Gott, zu Sinn, Um deines Namens willen! Schad Mis ich jemals begangen, Du wollst in mir die große Not irt, efällt mir aller Mut dahin, Der Übertretung stillen, n with Ich bin mit Furcht umfangen; Daß sich mein Herz zufrieden geb' llen. V, ich weiß weder aus noch ein Und dir hinfort zu Ehren leb' 483-U lad müßte ganz verloren sein, Mit kindlichem Gehorsam. 00 Wenn ich dein Wort nicht hätte. 7. Stärk mich mit deinem W. 4. Jedoch dein heilsam Wort Freudengeist, — das macht. mich durch deine Wunden, —Nit seinem süßen Klingen, aß dich mein Herz noch dank⸗ zut, do daß mir das Herze wieder lacht bar preist Nut mih lnd froh beginnt zu singen, In meiner letzten Stunden, Beil Gnade uns dein Wort Und führ mich einst, wenn dir's —.— verheißt gefällt, —.— 5 hür die, die mit zerknirschtem Im rechten Glauben aus der Welt — ei Zu deinen Auserwählten! hab' de zu dit, o Jesu, kommen. Barth. Ringwald 1530—1598. 2³⁴ Buße. I 4.— Melodie. 1625. 1685 23 SEE — Ach Gott und Herr, wie groß und schwersin B—— 01 ne vie⸗len Sün⸗den! Niemand ist hier als ** + Hel⸗ fer mir in die 4*0 Welt zu fin⸗ den. 2. Lief ich gleich weit So fahr hier fort, Zu solcher Zeit Nur schone dort, Bis an des Erdreichs Enden, Laß mich nicht ewig büßen! Um los zu sein 5. Hab, Herr, Geduld, Des Elends mein, Vergiß der Schuld, Würd' ich es doch nicht wenden. Schaff ein gehorsam Herze, 3. Zu dir flieh' ich; Daß ich mein Heil, Erbarme dich, Mein bestes Teil, Ob ich's wohl nicht verdienet! Durch Murren nicht verschenh Ach geh doch nicht, 6. Verfahr mit mir Oane ve Heuch. Wiee düntet d Dein Sohn hat mich versühnet! Ich will es gerne leidenz 4. Soll's ja so sein, Nur wollst du mich Daß Straf und Pein Nicht ewiglich Auf Sünde folgen müssen, Von deiner Liebe scheiden! Jena 1613. Johannes Major 1564—1654, odel —— Menschen müssen sterben. 108. 2 00 0 0 Je⸗ su, der du mei⸗ ne See⸗ le dir en⸗ der du starbst, daß mir nicht feh⸗ le Trost in erschen 5 en; iden! 654, oder Buße 285 — II— 05——7 ——.———— warbst durch dei⸗nen Tod,; mei⸗ ner Sün⸗den⸗ not, der du mich der Angst ent⸗ H—.— R — 1—5 j—.— 5—.—, ——H—— + HA 2 ris⸗ sen und mein Heil mich las⸗ sen wis ⸗sen durch dein —.— —..—— —. —— teu ⸗ er⸗ wer⸗ tes Wort: sei und blei⸗ be 2. Du mit herzlichem Ver⸗ langen Suchtest die verlorne Herd, Als sie kläglich irrgegangen, Sich dem Abgrund zugekehrt; Du, des Satans Uberwinder, Rufst die tiefbetrübten Sünder So zur Buße für und für, Daß ich kommen muß zu dir. 3. Ach, ich bin ein Kind der Sũünde; Ach, ich irre weit und breit; Was ich leider an mir finde, M nur Ungerechtigkeit. Daß ich oft dein Wort verachtet, Oft nach Bösem hab' getrachtet, Deinen Willen nicht getan, Klagt mich mein Gewissen an. FJesu, du hast weggenommen Meine Schulden durch dein Blut; du mein Hort! Laß es, o Erlöser, kommen Meiner Seele nun zu gut! Du, gemartert und zerschlagen, Hast die Sünd am Kreuz ge⸗ tragen; Sprich mich, o——— Heiland, rei, Daß ich ganz dein eigen sei! 5. Du 2 meine Schmerzen, Du erkennest meine Pein; Nichts ist tröstlich meinem Herzen Als dein herber Tod allein. Dies mein Herz, von Leid bedrücket, Aber durch dein Blut erquicket, Das am Kreuz vergossen ist, Geb' ich dir, Herr Jesu Christ! 6. Herr, ich glaube, hilf mir chwachen, 2³⁸⁶ Buße. E Laß mich ja verzagen nicht! Deiner Güte will ich trauen, Wie i Du, du kannst mich stärker Bis ich fröhlich werde schauen— machen, Dich, Herr Jesu, nach dem 4. Wenn mich Sünd und Tod Streit anficht. In der sel'gen Ewigkeit. Regie Joh. Rist 1607—1667,. Wenn * 92 Aus tiefer Not. 152ʃʃ laß n — 2⁵ F 5 ů— BVerle — ,.,... EE—. 3.1. 0 0 O Va⸗ter der Barm⸗ her⸗zig⸗ keit, ich Wtgie ver⸗stoß den nicht, der zu dir schreit in In mi 3 +.— ————3 fal⸗ le dir zu Fu ⸗ße;; 2 wah⸗rer Reu und Bu ⸗ße! Was ich be 9 4— 4 ——— ů S..— + SDSS ITT +* L—. . gen wi der dich, ver- zeih mir al ⸗les 2. Durch deiner Allmacht Wundertat Nimm von a et mich Durch deine Weishen schaffe Rat Wo es an Rat mir fehlet; Gib Willen mir und Kraft und Stärk, 552• 50 duch 11. ne gro ⸗ße Gu ⸗ tel Daß ich mit dir all meine Werk 4 Anfange und vollende! 3. O Jesu, laß dein teures Blut/ Dein Leiden und dein Sterben Mir kommen kräftiglich zu 910 Daß ich nicht muß verderben. Bitt du den Vater, daß er mit ů0 Buße. 2³⁷ ben Nicht möge lohnen nach Gebühr, 5. Und wenn mein Stündlein han Wie ich es hab' verschuldet! 8 kommen ist, 1 ö So hilf mir treulich kämpfen, em 4. O heil'ger Licht du wahres Daß ich des bösen Feindes List Regierer der Gedanken I; n 71667. Wenn mich der Sünden Lust Durch Christi En. mög' dämp⸗ anficht; 7. 1924aaß mich von dir nicht wanken! Auf daß mir WndHen Angst . Lerleih, daß Imehen nimmer⸗ und dann der letzte Feind, der ö Tod „ich Hagier nach E Geld und Nur sei die Tür zum Leben! it in In meinem Herzen herrsche! David Denicke 1603—1680. —.— Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. Georg Neumark. 1657. 2⁰ 3— A———— + be⸗ ine — ————— Ich ar⸗merMensch,ich ar⸗ mer Sün⸗der —— ach Gott, mein Gott, ver⸗fahr ge-lin⸗der les E= I tel und geh nicht mit mir ins Ge ⸗richt! rebar ⸗me e Wellẽ—5— 27.2—— 2—..—.—.—— .SPSSPSSIT eutes dich, er ⸗-bar-me dich, Gott, mein Er-bar-mer, „— terben————1 zu gut,——.— erben U ber mich! 2³⁸ Buße. U◻¹ù+ 2. Wie ist mir doch so angst und bange, Herr, wegen meiner großen Sünd! Hilf, daß ich wieder Gnad er⸗ lange, Ich armes und verlornes Kind! Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich! Erkenn mich wieder für dein Kind! Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich 5. Sprich nur ein Wort, so werd' ich lebem Sprich, daß ich armer Sünder hör': — 5 3. Ach höre doch mein seufzend Ich habe dir die Sünd vergebe. 2. T Schreien, Nur sündige hinfort nicht mehn Du allertreustes Vaterherz! Erbarme dich, erbarme dich, Hedenk Wollst alle Sünden mir ver⸗ Gott, mein Erbarmer, über mich. dein V zeihen ge nicht ich Und lindern meiner Seele ch Eahües ich büt Und die Erb dich Abaune 5i ch Gott höret und erbarmt sich mein u wit e„Weil sich der Trost im Herzen Gott, mein Erbarmer, über mich! mehret Ach ge 4. Nicht, wie ich hab' ver⸗ Drum stell' ich nun das Klage schuldet, lohne ein: 3. W Und handle nicht nach meiner Sünd! O treuer Vater, schone, schone, Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich Christoph Tietze(Titius) 1641—17⁷ 00 0 0 Wir lie⸗gen hier zu und füh⸗len lei⸗ der dei⸗nen Fü⸗ßen, im Ge⸗wis⸗ sen, lad un Es tröst Mel. Wer nur den lieben Gott iꝛc. Georg Neumark. 168. Daß d 27 233—— E—— lc ja SꝗSISISISIIIIIII. Eo seh 4. Dq ach Herr von gro- ßer Güt und Treu, Und den wie sehr dein Zorn ent⸗ bren⸗ net sei. Das Maßv. Evan h leben Sünder bergeben, ht mehr dich, ber mich! ich bin ich mein Herzen 3 Klagen dich, ber mich 3411⁷⁰ Hark. 100. =ßen, 2 sen, Maß der 1 Buße. 2⁸ 2 I„ 4 4 + I IL—— SSPSPSSEIIII X. 1.—8——..— 4————— ** 2 ö Sün⸗ den ist er- füllt; ach weh uns, wenn du AE + —— stra ⸗ fen willt! 2. Doch, Vater, denk an deinen Namen, Hedenk an deinen lieben Sohn! dein Wort heißt immer Ja und Amen, und die Verheißung zeugt davon, Du willst der Sünder Tod ja nicht; Ach geh nicht mit uns ins Gericht! 3. Wir liegen hier vor dir im Staube, lnd unser Herz ist ganz zer⸗ knirscht; Eströstet uns allein der Glaube, Daß du dich noch erbarmen wirst. Ich ja, du hast ein Vaterherz; So siehe doch auf unsern Schmerz! 4. Das teure Blut von deinem Sohne luft füruns um Barmherzigkeit. Schau doch von deinem Gnadenthrone lnd denke noch der alten Zeit, Evang. Gesangbuch. Da du auch Gnade hast erzeigt, Dein Herz dem Sünder zu⸗ geneigt! 5. Ach laß die wohlverdiente Strafe Nicht über unsre Häupter gehn, Daß wir nicht als verlorne Schafe Von deiner Hut verlassen stehn! Ach sammle uns in deinen Schoß Und mach uns aller Plagen los! 6. Gib Fried' im Land und im Gewissen, Gib Sonnenschein zur rechten Zeit, Laß Lieb und Treu sich stetig küssen Und fördre die Gerechtigkeit, Krön unser Feld mit deinem Gut Nimm Kirch und Haus in deine Hut! 7. So wollen wir dir Opfer bringen, Dein eigen sein mit Leib und Seel; 10 — I — 290 Buße. I Es soll dein Lob gen Himmel Stimm' in die Lieder Zions ein dringen, DerHerr soll mein Gott ewig sein Und dein erlöstes Israel Benij. Schmolck 1672—179 Mel. Wer nur den 366595 Gott ꝛc.——5H— Neumark. 1657 228 r—— —— 3.— der du in der Hö- he— nest Herr, der du rich-test und be-loh-nest,‚ 5.3 Du bif Doch 3 125—.——.—— Aus de — +— + II + 2—⁴ ————dan ich lie⸗ge tief ge⸗beugt vor dir; wie schwer liegt mei⸗ ne Schuld auf mir! Wie hoch un du wi Q ———3 ——2 I 1———— 5 ernst ist dein Ge⸗ bot, wie tief der Ab⸗grud Das, 5 — +.——.— hei mei⸗ ner Not! AIus de 2. Aus meinerNot, aus meiner Wenn er auch srk Anstrdfih Die all Tiefe Die all Ruf' ich zu dir, zu dir allein. Dein Auge, das n fehlen Wenn ich zu einem andern riefe, é Es würde doch vergeblich sein. Trifft überall noch gehler an. Mein Flehen steigt zu dir 14 01 4. Und ach, mir wird die Wil Herr, öffne mir dein gnädig Ohr! zu enge, 3. Herr, willst du ins Gerichte Wenn des Gesehes Donner gehen, schlägt Der du unendlich heilig bist,ꝗ Und bei der Übertretung Merge Herr, wer wird dann vor dir Sich ängstlich mein Gewissen bestehen, regt, 2 ions ein wig sein 72173³ g Menge jewissen Buße. 2¹ Das dich als einen Richter scheut, Der Rechnung heischt und Strafe dräut. 5. In deiner Hand steht Tod und Leben, Du bist es, den man fürchten muß; Doch Herr, du kannst und willst vergeben Uus deiner Gnade Überfluß. Dein Wort, das Wort desLebens, spricht, Du willst den Tod des Sünders nicht. 6. Es heißt mich auf das Opfer schauen, Das, Herr, vor deinem Throne gilt; z heißt mich auf den Felsen auen, Aus dem der Strom der Gnade quillt, Die alles tilget, was mich quält, Die alles schenket, was mir fehlt. J. Dein guter Geist will mich erfreuen Mel. Freu dich sehr ꝛe. Und sich mein Her zum Tempel weihn; Ich soll den Richter nicht mehr scheuen, Aus Gnaden frei und selig sein. O Wort, das durch die Seele dringt Und Licht in finstre Tiefen bringt! 8. Ich hoff' auf dich, du Kraft der Schwachen, Auf dich, du Licht in Finsternis, Auf dich, mein Hüter, du wirst wachen, Mein Heil, du kommst und hilfst gewiß. Sei angstvoll meineTrauernacht, Von dir wird Hilf und Trost gebracht. 9. O Vater, nimm für dein Erbarmen, O Lamm, für dein Versöhnungs⸗ lut, O Geist, du Trost der geistlich Armen, Für deiner Gaben reiches Gut Von Herz und Lippen Dank und Ruhm, Und mich zu deinem Eigentum! Paul Gottlieb Werlhof 1699—1767. 155⁵4. 22⁰ 0 0 0 o so I....— * —p Höch⸗-ster, denk' ich wird mein ganz Ge⸗ Gü⸗ te, mü: te 10²⁷ an die 2⁵² Buße. E Ur e, n die du mir bis ⸗ zu der her er- zeigt, daß ich tief⸗sten Scham ge-beugt, 6. Di E SSIIIII 6h, da dich ge⸗ring gezschätzt, dein Ge⸗ bot—— an⸗ge⸗setzt Deedeir 2———— Das de ——.—..———— und dich, der du mich ge⸗ lie bet, doch so sed' u .—— EA 2——.———. 1 L + II * oft und schwer be⸗ 2. Alle meine Seelenkräfte, Meine Glieder sind ja dein, Und sie sollten zum Geschäfte Deines Dienstes fertig sein. O wie hab' ich sie entweiht! Ach, zur Ungerechtigkeit Und zum schnöden Dienst der Sünden Ließ ich mich oft willig finden. 3. Deine Huld war jeden Morgen über mir, o Vater, neu; Von wie manchen schweren Sorgen Machte sie das Herz mir frei! Was mir nützte, gabst du mir; Aber ach, wie dankt' ich dir? O wie hab' ich so vermessen ñ— trü:⸗ bet. Deines Wohltuns Zweck ver⸗ gessen! 4. Bei dem hellen Licht der Gnaden Sollt' ich ja die Sünde fliehn Und von meinem Seelenschade Frei zu werden mich bemühn, Deine Güte lockte mich Oft zur Buße; aber ich Floh vor ihrem sanften Locken,* Suchte selbst mich zu verstocken 5 5. Ach, an dir hab' ich ge⸗— sündigt, dei Gott, mein Vater, ohne Scheu Dir hab' ich oft aufgekündigt Meine schuld'ge Kindestreu,—2 Ach vergib, was ich getan, wich Nimm mich doch erbarmend an, sanch Buße.——³ ühre mich vom Sündenpfade Ach das laß auch mich ge⸗ Schnell zurück durch deine nießen! nade 7. Stärke selbst in meiner 6.Dir ergeb' ich mich aufs Seele neue; Den Entschluß, mich dir zu hib, daß mein gebeugter Geist weihn! Deiner Vaterhuld sich freue, Gib, daß keine Kraft mir fehle, De dein tröstend Wort verheißt! Folgsam deinem Wort zu sein! Das dein Sohn auch mir Stehe mir stets mächtig bei, erwarb, Daß mein Herz dir heilig sei; Da er für die Sünder starb, Dich zu lieben, dir zu leben, nied' und Freude im Gewissen, Sei mein herzliches Bestreben! Joh. Sam. Diterich 1721—1797. ck ver⸗ cht der e fliehn nschaden mühn. ; ; Locken, erstocken ich ge⸗ 7 ie Schei kündigt Streu. etan, mend an, 1 ich habe mißgehandelt. Joh. Crüger. 1649. 2l ——— 3⁰—————....—— 25*—.———— ISS=.— ⁰0 0 0* 7 Herr, an dir hab' ich ge⸗ sün⸗ digt, fühl' ich, daß dein Wort ver-⸗kün⸗ digt 6 ———.— I— —3—.—— V—. W.D‚. 2225 11—4— und vor dei⸗nem An⸗ge⸗sicht ein ver⸗ gel⸗ten-des Gesricht und was ktann wor —.—3— 2— SISISI— 2—— HP + + 2—— H◻+— SS.SS..I III dei⸗nen Schrecken, Rich-ter al- ler Welt, mich de⸗cken? 2. Kann ich deinem Arm ent⸗ Stürrzt' ich in die Tiefe nieder, fliehen? Deine Rechte hält mich wieder. du bist allenthalben nah. jihe ich, dir mich zu entziehen, 3. Herr, ich flieh' in deine hinmelan, so bist du da. Hände, Buße. Außer dir ist keine Ruh. Dein Erbarmen hat kein Ende; Wer ist gnädiger als du? Du bist Gott und kannst ver⸗ geben; Ach vergib und laß mich leben! 4. Groß sind meine Sünden⸗ schulden, 22 Ihre Last ist mir zu schwer. Ja wenn, länger mich zu dulden, Deine Langmut müde wär', Müßt' ich, würdest du nur winken, In des Todes Nacht versinken. 5. Mich für straflos zu er⸗ klären, Reichet Reue noch nicht zu; Und zerflöss' mein Herz inZähren, Fänd' ich darum doch nicht Ruh. Nach eigener Melodie. —— Können eines Sünders Tränn Dich, o Heiliger, versöhnen? 6. Herr, mein Heiland, dein Erbarmen, Dein für mich vergossnes Blun Und dein Tod erlöst mich Armm Heilet mich und gibt mir Mun Dein Verdienst ist's, was mith decket, Wenn mich dein Gerichtstag schrecket. 5 7. Rette mich von meinen Sünden, Schaff ein reines Herz in mi,. Ke Laß bei dir mich Ruhe finden, Zieh mich immer mehr zu ditl In die 6 Dankbar will ich mich bestrebe Vo in g Mein Erlöser, dir zu leben! Deiner Christoph Fr. Neander 172419ʃ Do si sich Joh. Georg Frech. 18 Wdt Q 22———— — du mit 2— sin ⸗ke Keh⸗re wie⸗ der, reu ⸗ ig keh⸗-re wie⸗ bit⸗tend nie 1 2 5 der du dich ver-lo⸗ ren hast, vor dem Herrn mit dei ⸗ner Last! Seh auf Wie du bist, so di mit V II —.—ñ 9.— + + 10 + ̃ISSSSISISISISII 1.—— 2— Buße. Tränen hnen? +. .. I II————— nd, dein SWS I—— ien, Sieh, der Herr kommt dir ent⸗ge⸗ gen, und sein heil'⸗ges ies Blul ch Armen E———.— III mir Mu II —— 0 H vas mih 7. Wort ver⸗spricht dir Ver⸗ ge⸗ bung, Heil und Se⸗ gen; — chtstag DD— IE t. . 2 D meinen keh⸗re wie- der, zau⸗dre nicht! n/ z in min, 2. Kehre aus der Welt Zer⸗ 4. Kehre wieder, neues Leben e finden, streuung Trink in seiner Liebeshuld! r zu ditl In die Einsamkeit zurück, bestrebe Wo in geistiger Erneuung leben! Deiner harrt ein neues Glück, 1724—190 Vo sich bald die Stürme legen, ANdas Herz so wild bewegen, Frech. E à des heil'gen GeistesMahnen 5 u mit stillem Beben hörst . lid von neuem zu den Fahnen e Hi Ysu Christi heilig schwörst! 3. Kehre wieder, irre Seele! 3 5 Gottes treues Herz —Eeut Vergebung deinem Fehle —. 9 9 .— Ilsam flir den Sündenschmerz. dieh auf den, der voll Erbarmen bist, se dir mit ausgestreckten Armen Uinket von dem Kreuzesstammel —shte wieder, fürchte nicht, Uder Gnäd'ge dich verdamme, nomma den sein Herz vor Liebe bricht! sie⸗ der Bei dem Herrn ist viel Vergeben, Große Langmut und Geduld; Faß ein Herz zu seinem Herzen! Er hat Trost für alle Schmerzen, Er kann alle Wunden heilen, Macht von allem Aussatz rein; Darum kehre ohne Weilen Zu ihm um und bei ihm ein! 5. Kehre wieder, endlich kehre In der Liebe Heimat ein, In die Fülle aus der Leere, In das Wesen aus dem Schein, Aus der Lüge in die Wahrheit, Aus dem Dunkel in die Klarheit, Aus dem Tode in das Leben, Aus der Welt ins Himmelreich! Doch was Gott dir heut will geben, Nimm auch heute— kehre gleich! Karl Joh. Phil. Spitta 1801-1859. Buße. Mel. Sieh, hier bin ich. habEr Sprich — + 2 H 5— — SSISSSSSISS .—.—1 44+—+ 2.—4.— 1* 5—— Gott der Gnaden, schwer be⸗ la⸗ den neigt sich Un⸗sre Her-zen sind voll Schmerzen, Staub um 7. He lus dei Hott, v ........ Das Er —7*—.— 2— —.——1— xWxI un⸗ser Haupt vor dir. Asch ist un-sre Zier. habErk Benn d 8. Je Hab Er⸗ bar-men mit uns —— lasrer9 II — — Daß der D Ar⸗men! Aus der Tie 2. Wir verzagen, Denn wir tragen Auf uns aller Sünden Last, Aller Qualen Volle Schalen, Die du ausgegossen hast. HabErbarmen Mit uns Armen! Angst und Not hat uns erfaßt. 3. Wenn du richtest, Wenn du sichtest, Geht das Zittern vor dir her; Wenn uns decken Deine Schrecken, Dann ist keine Rettung mehr. HabErbarmen Mit uns Armen! Deine Hand ist uns zu schwer. 4. Herbe Strafe Trifft die Schafe, Deren Ohr nicht Folge gab; 575 5.— VVI fe ru fen wir. Vor dem Schwerte Bebt die Herde, Die nicht hielt dem Hirde HabErbarmen Mit uns Arm Führ uns nicht zum Tod hin 5. Wir bekennen, Herr, ui nennen Laut vor dir die Missetat; Es ist keiner Hier ein Reing. Jeder erntet böse Saat. Sie a n MitunsI ieh auf ihn, der für uns bi 6. Hör uns rufen An den 0 0 0 Stufen H— Deines hohen Gnadenthrons“ r.— Tilg in Hulden Unsre Schulbn In dem Blut des Menschen⸗ sohns! [ Gnade u. Erlösung; Glaube und Rechtfertigung. 297 habErbarmen Mit uns Armen, öprich uns los des Sünden⸗ . lohns! ine!& ꝛeigt sich 7. Herr, verzeihe! Jesu, leihe taubun Uns dein priesterlich Gebet! Hott, verschone, Wenn vom Sohne das Erbarmen zu dir fleht! habErbarmen Mit uns Armen, WBenn der Mittler vor dir steht! 8. Jesu, rette, Brich die Kette lasrer Finsternis entzwei, Daß der Glaube Tief imStaube luser Trost und Zuflucht sei! habErbarmen Mit uns Armen, Fsu, mach uns wieder frei! Bebt di rit uns —.— ir. 9. Du mußt siegen, Wir erliegen, Du bist frei, wir sind in Haft; Du alleine Bist der Reine, Wir sind schwach, dein ist die raft. HabErbarmen Mit uns Armen, Denk an deine Pilgrimschaft! 10. Wenn du Frieden Uns beschieden, Fürchten wir die Strafe nicht; Dein Versöhnen Wird uns krönen Mit Gerechtigkeit und Licht. Dein Erbarmen Hilft den Armen, Du bist unsre Zuversicht! Heinr. Puchta 1808—1858. hirtenshl ns Arm⸗ od hin. XIX. Gnade und Erlösung; Glaube und Herr, ui Rechtfertigung. n setat; Nach eigener Melodie. Altdeutsch. 1524. 1523. in Reing, 3 ů 1— n sArmeh 25211 . A Es ist das Heil uns kom⸗men her von An der die Wer⸗ke hel⸗fen nim⸗mer⸗mehr, sie en— 2 ch— E de Schull— Gnad und lau⸗ter Gü ⸗ te; 6 * en möe gen nicht be h⸗ ten DerGlaub sieht Je⸗ sum — Gnade und Erlösung. O 2— I. 8 Chri⸗stum an, der n5t 98 nug für uns ge⸗ tan,. 4 + + TI A +— + + + I I2 1 DD II 2037.— 1— 2 5 + 2 +7 + II 2. Gerecht vor Gott sind die allein, Die dieses Glaubens leben; Dann wird des Glaubens heller Schein Durch Werke kund sich geben. Der Glaub ist wohl mit Gott daran, Und aus der Nächstenlieb sieht man, Daß du aus Gott geboren. 3. Die Hoffnung harrt der rechten Zeit. Was Gottes Wort zusaget, Das wird geschehen uns zurFreud, Wenn Gott es auch vertaget. Er weiß wohl, wann's am besten ist, Und braucht an 5 keinꝰ arge Des sollen wir ihm trauen. — ist der Mitt⸗ ler wor ⸗ den. 4. Sei Lob und Ehr mit hohen Preis Um dieser Wohltat willen Gott Vater, Sohn und heilgen Geist; Der woll' mit Gnad erfüllen, Was er in uns begonnen hat ZuEhren seiner Macht und Gnoh Daß heilig werd' sein Name. 5. Dein Reich, Herr, komm dein Will aufh G'scheh' wie imHimmelsthron Das täglich Brot auch heut u werd'; Gott, unsrer Schuld verschon, Wie wir den Schuldnern tun nach Pflicht, Auch führ uns in Versuchung nicht; Lös uns vom übel! Amen. Paul Speratus 1484—c5. Mel. Es ist gewißlich an der Zeit. 9 ——.— —: ‚‚ 2 83 2 XX— —— — 2. LEE 0 0 Such',wer da will, ein an⸗ der 5 mein Herz al⸗ lein be⸗dacht soll sein auf 25 W e 6 Die ur Hier il — 148— Glaube und Rechtfertigung 2²⁵⁸ 4———————— .— ů———— —— tan Se⸗lig⸗ keit zu fin⸗ den: S E Christum sich zu grün⸗den. ein Wort ist wahr, sein 7—— — mit hohn Werk ist klar, sein heil' ger Mund hat Kraft und Grund, al „* 4 +— TI vilen r dheilhul—.— El heitg geind' zu ü⸗ ber ⸗ win⸗ den. unn. 2. Such', wer da will, Not⸗ 4. Mein's Herzens Kron, Mein' n hat und Ouch. helfer viel, Freudensonn u Name Die uns doch nichts erworben: Sollst du, Herr Jesu, bleiben. hier ist der Mann, Der helfen Laß mich doch nicht Von deinem rr, komm kann, Licht Bill aufé Bei dem nie was verdorben. Durch Eitelkeit vertreiben; ielsthrn Ins wird das Heil Durch ihn Bleib du meinPreis, Dein Wort h heut m zu teil, mich speis'; Uns macht gerecht Der treue Bleib du mein Ehr, Dein Wort verschon Knecht, mich lehr' nern tun Der für uns ist gestorben. An dich stets fest zu glauben! muchn 3. Ach sucht doch den, Laßt 5. Wend von mir nicht Dein alles stehn, Angesi icht, Amen Die ihr das Heil begehret; Laß mich im Kreuz nicht zagen, 1484-Il Er ist der Herr Und keiner Weich nicht von mir, Mein' mehr, höchste Zier, unn Der euch das Heil gewähret. Hilf mir mein Leiden tragen! Sucht ihn all Stund Von Hilf mir zur 65 Nach diesem — Herzensgrund, Leid Sucht ihn allein, Denn wohl Hilf, daß ich mag 3— dieser Ziel, die wird sein Kla sein a. Dem, der ihn herzlich ehret! Dir ewig dort Lob sagerl Georg Weissel 1590—1635. 3⁰⁰ Gnade und Erlösung.—— Mel. Valet will ich dir geben. Melchior Teschner. 16 Regier H + 235..—„—Dertre *— Nimm Gibt — I Gott für mich, so tre⸗te gleich al⸗ 6 Dem, So oft ich ruf' und be⸗te, weicht al ⸗lez Hilft —1.—1.—13 1— 2 6 8 wi der mich. Hab' ich 36 vNi und Manck — — ⁰ * hin⸗ ter sich. Bie 6 *——.——— Der be 1 8 n, 4. . 116 a⸗ liebt bei Gott, was kann mir tun der Fein⸗ da Ar ö Vas e 4.—— 7. D ————— Mir de und Wi⸗der⸗-sa⸗ cher Rott? n 2. Nun weiß und glaub' ich Ist nichts auf dieser Erd; zällt d este, Was Christus mir gegeben, Durch Ich rühm's auch ohne Scheu, Das ist der Liebe wert. 4 Daß Gott, der Höchst' und Beste, ‚. Mein Freund und Vater sei, 4. Nichts, nichts kann mih Und daß in allen Fällen verdammen, 23 Er mir zur Rechten steh' Ich fürchte kein Gericht, . Und dämpfe Sturm und Wellen, Die Höll und ihre Flammem ⸗0 ö Und was mir bringet Weh. Beängstigen mich nicht. ö ‚ Kein Urteil mich erschrecket, ö x 3. Der ich Dar Unheil mich betrübt, +* de a mich mein Heiland den 4K. Ist Christus und sein Blut;. ich liebt. ö Das machet, daß ich finde Der ewig treu mich liebt 4 Das ewig wahre Gut. 5. Sein Geist wohnt mif in An mir und meinem Leben Herzen, EU Glaube und Rechtfertigung. 3⁰1 hner. löl gegieret meinen Sinn, —.— Vertreibet Sorg und Schmerzen, —Nimmt allen Kummer hin, Hibt Segen und Gedeihen Nal⸗ 10 Dem, was er in mir schafft, t al zle hilft mir das Abba schreien Uus aller meiner Kraft. . Sein Geist spricht meinem — Geiste Mit Tränen manche Zeit, Mein Jesus schenkt mir Frieden, Versüßet alles Leid. 8. Kein Engel, keine Freuden, Nicht Thron noch Herrlichkeit, Kein Lieben und kein Leiden, Nicht Angst, nicht Herzeleid, Noch was man sonst kann nennen, de und Manch süßes Trostwort zu, Es sei klein oder groß, Wie Gott dem Hilfe leiste, Nichts soll von dir mich trennen der bei ihm suchet Ruh, Aus deinem Arm und Schoß. , nn Fein Da Aug und Herhe schauet Und kann nicht aund iter Vas 8 ubet hat Ist voller Freud und Singen, —gegla Sieht lauter Sonnenschein: —— 7. Da ist mein Teil und Erbe Die Sonne, die mir lachet, Nir prächtig zugericht't; Ist mein Herr Jesus Christ; Benn ich gleich fall' und sterbe, Das, was mich singen machet, Erd; zällt doch mein Himmel nicht. Ist, was im Himmel ist. geben, Durchseufz' ich auch hienieden Paul Gerhardt 16071676. rt. ann mith 5 eigener Merdie. 175⁵⁴. 66 nm 36... ·.. lammem sodoο 4 cht. Ru-⸗ he ist das be-⸗ ste Gut, hrecket, Stil⸗le und ein gu⸗ ter Mut trübt, ind deckeh +4 4— 2—.— lieb. SEEEE 1.2 hnt mie das man ha⸗ ben kann; stei„get him⸗mel an; die su e che Gnade und Erlösung. nt——17—— H. Vas 5 ESSSSSSSEES E..— Streb =*..—— 1*.—.. Gib 9 — du! Hier und dort ist kei-ne Ruh als bei —3 2———— 4——4 2 12.— 25——— 3 Gott, ihm ei⸗ le 2. Ruhe suchet jedes Ding, Allermeist ein Christ; Du, mein Herz, nach Ruhe ring, Wo du immer bist, O suche Ruh! In dir selber wohnt sie nicht; Such in Gott, was dir gebricht: Gott ist die Ruh! 3. Ruhe gibt dir nicht die Welt, Ihre Freud und Pracht; Ruhe gibt nicht Gut und Geld, Lust, Ehr, Gunst und Macht; Keins reichet zu. Wenn du recht bekümmert bist, Suchst du das, was droben ist: Gott ist die Ruh. 4. Ruhe geben kann allein Jesus, Gottes Sohn, Der uns alle ladet ein Vor des Himmels Thron Zur wahren Ruh. Wer den Ruf vernommen hat, Dringe ein zur Gottesstadt: Gott ist die Ruh. 5. Ruhe beut er allen an, Die beladen sind; ist die Ruh! Arm' und Reiche, kommt heran, Mann und Weib und Kind, Ihr findet Ruh! Traget ihr des Leides viel, Gott setzt allem Leid ein Ziel: Gott ist die Ruh. 6. Ruhe kommt aus Glauben her, Der nur Jesum hält; Jesus machet leicht, was schwen Richtet auf, was fällt; Sein Geist bringt Ruh. Gib im Glauben Herz und Sim Seinem Geist zu eigen hin: Gott ist die Ruh! 7. Ruhe hat, wer willig traͤg Christi sanftes Joch; Alle Last, die er auflegt, Ist ja lieblich doch Und schaffet Ruh. Folge deinem Heiland gern, Dann ist nie dein Friede femnt Gott ist die Ruh! 8. Ach du Gott der wahren Ruh, Gib auch Ruhe mir; zu: Gott 8 schwey ind Sim hin: llig trãgt t/ gern/ de fern: wahren —1 Glaube und Rechtfertigung. 303 Was ich denke, red' und tu', Schließt sich dann mein Auge zu, Streb nach Ruh in dir; So führ Leib und Seel zur Ruh: Gib Ruh dem Geist! Gott ist die Ruh! Joh. Kaspar Schade 1666—1698. Nach eigener Melodie. 17⁰04. 9⁰4 ——TT—. DDeiee= 2.— o0 000 Wie wohl ist mir, o Freund der See⸗ Ich stei⸗ ge aus der Schwermuts- höh⸗ EE———.—5— 1 1———— EEEEE— 2—.— I— iEE EEEEEEEEIEEEEEEE le, wenn ich in dei⸗ ner Lie be ruh'! D le und ei⸗le dei⸗nen Ar⸗men zu. 9 ̃ id, aan: var,.ꝑr nir. Hrr —5 L L L 2. muß die Nacht des Trau⸗erns schei-den, wenn mit so V. P 28.— ————— 44.— an⸗ ge⸗ neh⸗men Freu⸗-den die Lie- be strahlt aus 4— 1 1* I +—— 2.... dei⸗ ner Brust. Hier ist mein HBim mel schon auf Er⸗ —.— 2277 + SDEE.— den wer woll te nicht ver⸗ gnü⸗get wer⸗ den, der — N— P— Z2.— E — J 2.—— PD—;— u die suche: Ruh und Lust: ⁰l Gnade und Erlösung. —— 2. Die Welt mag meine Feindin heißen, Es sei also, ich trau' ihr nicht, Wenn sie mir gleich will Lieb erweisen Bei einem freundlichen Gesicht. In dir vergnügt sich meine Seele, Du bist mein Freund, den ich erwähle, Du bleibst mein Freund, wenn Freundschaft weicht, Der Haß der Welt kann mich nicht fällen, Weil in den stärksten Unglücks⸗ wellen Mir deine Treu den Anker reicht. 3. Will mich die Last der Sünden drücken, Fällt auf mich des Gesetzes Weh, Seh' ich heran die Strafe rücken, So steig' ich gläubig in die Höh Und flieh' in deine heil' gen Wunden; Da hab' ich schon den Ort ge⸗ funden, Wo mich kein Fluch mehr treffen kann. Tritt alles wider mich zusam⸗ men: Du bist mein Heil! Wer will verdammen? Die Liebe nimmt sich meiner an. 4. Führst du durch Wüsten meine Reise, Ich folg' und lehne mich auf dich, Du gibst mir aus den Wolken Speise Und labest aus dem Felsen mich Ich traue deinen Wunderwegen Sie enden sich in Lieb und Segen; Genug, wenn 5 dich bei mit a 5 Ich weiß, wen du willst herrlich zieren Und über Sonn und Sterne führen, Den führest du zuvor hinab. 5. Der Tod mag andern düster scheinen, Mir nicht, weil Seele, Herz und Mut In dir, der du verlässest keinen, O allerliebstes Leben, ruht. Wen macht des Weges End erzittern, Wenn aus Gefahr und Un⸗ gewittern Er eingeht in die Sicherheit? Mein Licht, so will ich auch mit Freuden Aus dieser finstern Wildnis scheiden Zur Ruhe deiner Ewigkeit, 6. Wie ist mir doch, o Freund der Seelen, So wohl, wenn ich mich lehn auf dich! Mich kann Welt, Not und Tod nicht quälen, — Weil Laß f Nach Des 5 I— Wolken en mich. and ei mit herrlich erne nab. rn düster erz und keinen, cheit! auch mit dnis eit. Freund h lehn ind Tod „ . Weil du, mein— vergnügest Weg Welt mit allen Schmeiche⸗ zlaube und Rechtfertigung. 305 mi leien! Laß solche Ruhi in dem Gemüte Nichts kann als Jesus mich Nach deiner unumschränkten erfreuen; Güte O reicher Trost: Mein Freund Des Himmels süben Vorschmack ist mein! sein! Wolfg. Christoph Deßler 1660—1722. 70 Gott des Himmels ꝛc. Heinr. Albert. 1642. EE 00 0 0 Weicht, ihr Ber⸗-ge, fallt, ihr Hü⸗gel, Got⸗tes Gna-de hat dies Sie ⸗gel, EV E. IIIDDSSSSE :.— brecht, ihr Fel ⸗ sen, al-⸗-le ein! sie will un ⸗ ver⸗ än⸗dert sein. Laß die — SS— Welt in Trümmer gehn, Got=tes Gna⸗ de — S.II—2* II —2—.——— + II Ssxe:sx== wird be ⸗stehn. 2. Gott hat mir ein Wort 3. Seine Gnade soll nicht versprochen, weichen, Gott hat einen Bund gemacht, Wenn gleich alles bricht und fällt; Der wird nimmermehr gebrochen, Sie wird ihren Zweck erreichen, Bis er alles hat vollbracht. Der mein Herz zufrieden stellt. Er, die Wahrheit, trüget nicht; Gott ist fromm und gut und treu, Es geschieht, was er verspricht. Sei die Welt voll Heuchelei. 306 Gnade und Erlösung. DU— 4. Will die Welt den Frieden Achtet doch mein Gott mich wertz 2 brechen, Und wenn Sturm und Donner Hat sie lauter Krieg im Sinn, brüllt, Gott hält immer sein Ver⸗ Bleibt er mir doch Sonn und Sof Dween Schild. o fällt aller Zweifel hin 7 x Als wär' er nicht immerdar, 7. Er, der Herr, ist mein Er 34 barmer Was er ist und was er war. So hat er sich selbst genannt. 3. Mag sein Antlitz sich ver- Das ist Trost, so werd' ich Armer stellen, Immer als sein Kind erkannt. 2.5 Ist sein Herz doch treu gesinnt Sein Erbarmen läßt nicht zu. Doch Und bezeugt in allen Fällen, Daß er mir was Leides tu', Treul Daß ich sein geliebtes Kind Sehet Dem er beide Hände reicht, Nü„Watrnran 1 It hi Wenn auch Grund und Boden Ewig fest auf ihm beruhn Jesus meicht. Auf ihn will ich Felsen bauen: 3.5 6. Er will Frieden mit mir Was er sagt, das wird er tun, halten, Erd und Himmel kann vergehn, Wenn die Welt sich auch empört. Doch sein Bund bleibt ewig stehn. Ihre Liebe mag erkalten, Beni. Schmolck 1672—1757 Mel. Meinen Jesum lass' ich nicht. Je⸗sus nimmt die Slin⸗der an: sa⸗ get 4—— 5 i— +*—+ 5 — .—— 1.— doch dies Trostwort al⸗ len, wel-che von der . 7 +— 222———..—. ü'Ikꝑ rech? ten Bahn auf ver kehr⸗ten Weg ver= fal⸗ ch wert; San E *— L——.—.— 12 n und len! Hier ist, was sie ret- ten kann: Je⸗ sus ein Ei. SSI. — ESV— annt, nimmt die Sün⸗- der an. h Armer kannt. 2. Keiner Gnade sind wir wert, 5. Ich Betrübter komme hier cht zu. Doch hat er in seinem Worte Und bekenne meine Sünden; tu', Treulich sich dazu erklärt. Laß, mein Heiland, mich bei dir Sehet nur, die Gnadenpforte Gnade und Vergebung finden, Banz Ist hier völlig aufgetan: Daß dies Wort mich trösten kann: 50 Jesus nimmt die Sünder an. Jesus nimmt die Sünder an! bauen; 3. Wenn ein Schaf verloren ist, 6. Ich bin nun getrosten Muts; er tun. Suchet es ein treuer Hirte; Wenn der Sünde Last mich vergehn, Jesus, der uns nie vergißt, drücket, ig stenn. Suchet treulich das Verirrte, Werd' ich doch kraft deines Bluts 21⁷½½.Daß es nicht verderben kann: Mit dem reichen Trost erquicket, Jesus nimmt die Sünder an. Daß ich gläubig sprechen kann: 4 ö 1065 4. Kommet alle, kommet her, Jesus nimmt die Sünder an. Kommet, ihr betrübten Sünder!. Jesus nimmt die Sünder an. — Jesus rufet euch und er Mich auch hat er angenommen, Macht aus Sündern Gottes Mir den Himmel aufgetan, ⸗ get Kinder. Daß ich selig zu ihm kommen Glaubt es doch und denkt daran: Und auf den Trost sterben kann: Jesus nimmt die Sünder an! Jesus nimmt die Sünder an. ö Erdmann Neumeister 1671—1756. n der„ üüü Herz, ermuntre dich ꝛc. Karl Friedr. Schulz? 1785. * 4— 24⁰ EEE ꝓ +—.7 ů fal⸗— Ich ha⸗ be nun den Grund ge⸗ fun⸗ wo an⸗ders als in Je- su Wun⸗ Gnade und Erlösung. —.— U den, der mei⸗nen An⸗ker den? Da lag er vor der e⸗ wig hält; Zeit der Welt, der .— Æn———420m— 6— DDDDDEEEE— Grund, der un⸗ be⸗ weg=lich steht, wenn Erd und • E II 4—— II ——— 1„ I I + 1+—. L II + 1 + Him⸗mel un ter ⸗ geht. 2. Es ist das ewige Erbarmen, Das alles Denken übersteigt, Da Gott mit offnen Liebesarmen Sich zu uns armen Sündern neigt, Dem stets das Herz vor Mitleid bricht, Wir kommen oder kommen nicht. 3. Wir sollen nicht verloren werden, Gott will, uns soll geholfen sein; Deswegen kam der Sohn auf Erden Und nahm hernach den Himmel ein, Deswegen klopft er für und für So stark an unsers Herzens Tür. 4. O Abgrund, welcher alle Sünden Durch Christi Tod verschlungen hat! Das heißt die Wunden recht verbinden, Da findet kein Verdammen statt, Weil Christi Blut beständig schreit: Barmherzigkeit, Barmherzigkeit! 5. Darein will ich mich gläu⸗ big senken, Dem will ich mich getrost ver⸗ traun Und, wenn mich meine Sünden kränken, Nur gleich nach Gottes Heihen chaun: Da findet sich zu aller Zeit Unendliche Barmherzigkeit, 6. Wird alles andre mir entrissen, Was Seel und Leib erquicken kann, Darf ich von keinemTroste wissen uicken ewissen Uc Glaube und Rechtfertigung. 309 Und nimmt kein Mensch sich Doch ist auch hier der Trost bereit: meiner an, Ich hoffe auf Barmherzigkeit. Ist die Errettung noch so weit: Mir bleibet die Barmherzigkeit. 9. Es gehe mir uem dessen 7. Beginnt das Irdische zu Bei dem so viel Erbarmen ist; drücken, Er wolle selbst das Herz mir Ja häuft sich Kummer und stillen, Verdruß, Damit es das nur nicht vergißt: Daß ich mich noch in vielen Dann steht es fest in Lieb und Leid tücken Gegründet auf Barmherzigkeit. Mit eiteln Dingen mühen muß, Worüber sich mein Geist zerstreut, 10. Bei Ine Dieben will +*—j So hoff' ich auf Barmherzigkeit. So lange mich die Erde trägt; 8. Muß ich an meinen besten Das will ich denken, tun und Werken, treiben, Die ich zu tun beflissen bin, So lange sich ein Glied bewegt. Viel Unvollkommenheit be⸗ Dann sing' ich einstens hoch merken, erfreut: So fällt wohl alles Rühmen hin; O Abgrund der Barmherzigkeit! Joh. Andr. Rothe 1688-1758. Mel, Mein Herz, ermuntre dich ꝛc. Karl Friedr. Schulz? 1785. H¶ 9 ESZ:..JJ—.———5 +— —— .——————— —.— Ich weiß von kei- nem an⸗ dern Grun⸗ ich weiß von kei- nem an- dern Bun⸗ SI 3——.— 2 de, als den der Glaub in Chri⸗sto hat; de, von kei⸗- nem an-dern Weg und Rat, als —— 1H24—— I 7 1— 60 —— 42.———— daß man e⸗lend, arm und bloß sich legt in — —3¹⁰ Gnade und Erlösung. genommen Und find' an seinem Herzen Ruh. Er ist mein Kleinod und mein Teil, Und außer ihm weiß ich kein Heil. 3. Ich bleib' in Christo nun erfunden Und bin in ihm gerecht und rein; Ich traue fest auf seine Wunden, Da kann ich immer sicher sein; Gott sieht auch mich in Christo an, Daher mich nichts verdammen kann. 4. Ich fühle noch in mir die Sünde, Doch schaden kann sie mir nicht mehr, Weil ich in Christo mich befinde Wohl aber beuget sie mich sehr. Ich halte nichts gering und klein, 4—6• Christus der ist mein Leben. Im Glauben und in Christi Kraft; Der alte Mensch muß täglich sterben, Der mir noch immer Unruh schafft. Dies aber macht mich arm und klein Und lehrt mich stets nach Hilfe schrein. 6. O Jesu, laß mich in dir bleiben, O Jesu, bleibe du in mir; Laß deinen guten Geist mich treiben, Daß ich im Glauben folge dit! Laß mich nur fromm und wach⸗ sam sein, So reißet nichts den Grund mir ein! Karl Heinr. v. Bogatzky 1690—1774. Melchior Vulpius? 1609. Die Gna⸗ d Q—— E7 4I..——— 242 HS—.—.—— 11——..— ů..iEEEEE 2 IISII=— sei mit al ⸗ len, die 9 47 R I III V——.—4——— ü— 4 Chri⸗sti Arm und Schoß. 2. Ich bin zu meinem Heiland Sonst dringt ein sichres Wesen kommen ein. Und eil' ihm immer besser zu; Ich bin auch von ihm auf⸗ 5. Ich IieDetderben U◻ Glaube und Rechtfertigung. 311 — e.— . Gna⸗ e un⸗ sers Herrn, des Herrn, dem wir hier 94 H—— II 2——.— ö*.. ö 0—— nein wal⸗len und sehn sein Kommen gern. isti 2. Auf dem so schmalen Pfade. Damit wir nicht erliegen, Gelingt uns gar kein Tritt, Muß Gnade mit uns sein; lich Es gehe seine Gnade Denn sie flößt zu dem Siegen Denn bis zum Ende mit. Geduld und Glauben ein. uh 3. Auf Gnade darf man trauen, 6. Bald ist es überwunden Man traut ihr ohne Reuz Nur durch des Lammes Blut, m und Und wenn uns je will grauen, Das in den schwersten Stunden So bleibt der Herr doch treu. Die größten Taten tut. ilfe — 4. Wird stets der Jammer 7. Herr, laß es dir gefallen, größer, Noch immer rufen wir: dit So glaubt und anft man noch: Die Gnade sei mit allen, Du mächtiger Erlöser, Die Gnade sei mit mir! 5 Du kommst, so komme doch! Phil. Friedr. Hiller 1699—1769. ni Nach eigener Melodie; oder ge dit O daß ich tausend Zungen hätte. Mel. aus der Schweiz? 1819. wal. 43 SIRIIIIEI... Aun DD‚‚.‚——— nd mir — Mir ist Er ⸗ bar⸗mung wi ⸗ der⸗ 177.. das zähl' ich zu dem Wun-⸗der⸗ DSSSSSS . 3— ren, Er ⸗bar⸗mung, de⸗ ren ich nicht wert; ren, mein stol⸗-zes Herz hat's nie be⸗ gehrt. 3¹² Gnade und Erlösung. — —.—.— ISSSSII * Nun weiß ich das und bin er ⸗ freut und IIII V. die 2. Ich hatte nichts als Zorn verdienet Und soll bei Gott in Gnaden sein Gott hat mich mit sich selbst versühnet Und macht durchs Blut des Sohns mich rein. Wo kam dies her, warum ge⸗ schicht's? Erbarmung ist's und weiter nichts. 3. Das muß ich dir, mein Gott, bekennen, Das rühm' ich, wenn ein Mensch mich fragt, Ich kann es nur Erbarmung nennen, So ist mein ganzes Herz gesagt. Ich beuge mich und bin erfreut Und rühme die Barmherzigkeit. 9. Herz, ermuntre dich ꝛc. ⸗keit. 4. Dies lass' ich kein Geschöpf mir rauben, Dies soll mein sanz Rühmen ein Auf dies Erbarmen will ich lauben, Auf dieses bet' ich auch allein, Auf dieses duld' ich in der Not, Auf dieses hoff' ich noch im Tod. 5. Gott, der du reich bist an Erbarmen, Nimm dein Erbarmen nicht von mir Und führe durch den Tod mich Armen Durch meines Heilands Tod zu dir; Da bin ich ewig hoch erfreut Und rühme die Barmherzigkeit! Phil. Friedr. Hiller 1699—1769. Karl Friedr. Schulz? 1785, 244 9 0 0 0 ————————.— Aus Gna⸗ den Was willst du soll ich dich so se ⸗lig wer⸗ blöd ge⸗bar⸗ Und O Glaube und Rechtfertigung. 31³3 ö F ö E———.—— 1 IIJIee3 SAEEEEEEE —.—————..—.— 1—.— und 7den! Herzglaubst du's o⸗ der glaubst du's nicht? den? Ist's Wahr⸗heit, was die Schrift ver⸗spricht, 2 — 94— FE‚.— MWI— I + +— PPP—T muß auch die⸗ses Wahr⸗heit sein: aus Gna⸗-den schöpf 243½ „ EEN—— II n ES + 9— ch ist der Him⸗mel dein. llei 2. Aus Gnaden! Hier gilt Was nötigt' ihn dein Freund zu Not kein Verdienen, werden? . Die eignen Werke fallen hin. Sprich, wes du dich zu rühmen 22 Der Mittler, der im Fleisch hastꝛ st an erschienen, Gab er sich nicht zum Opfer dar ö Dar diese Ehre zum Gewinn, Und nahm dein Heil in Gnaden cht aß uns sein Tod das Heil wahr? gebracht 5. Aus Gnaden! Diese mich Und uns aus Gnaden selig macht. Awird bleiben P. ö 3. Aus Gnaden! Merk dies So lange Gott wahrhaftig heißt. od zu Wort: aus Gnaden! Was alle Knechte Jesu schreiben, So hart dich deine Sünde plagt, Was Gott in seinem Worte 477300 So schwer du immer bist beladen, preist, gkeit So schwer dein Herz dich auch Worauf all unser Glaube ruht, 170b. verklagt: Ist Gnade durch des Sohnes 1185 Was die 4 0 nicht fassen Blut. ann, 6. Aus Gnaden! Doch, du — Das beut dir Gott aus Gnaden Rcer Sander an. Denk nicht: wohlan, ich greife zul wer⸗ 4. Aus Gnaden kam sein Sohn Wahr ist's, Gott ruft verlorne bär⸗ auf Erden Kinder Und übernahm die Sündenlast. Aus Gnaden zur verheißnen Ruh; Gnade und Erlösung. E Doch In— nicht zu Gnaden Wer noch auf Gnade sünd'gen kann. 7. Aus Gnaden! Wer dies Wort gehöret, Tret' ab von aller Heuchelei. Nur wenn der Sünder sich be⸗ kehret, Dann lernt er erst, was Gnade sei; Beim Sündetun scheint sie gering, Dem Glauben ist's ein Wunder⸗ ding. 8. Aus Gnaden bleibt dem blöden Herzen Das Herz des Vaters aufgetan, Mel. O daß ich 4568 ꝛc. Wenn's unter Angst und heißen Schmerzen Nichts sieht und nichts mehr hoffen kann. Wo nähm' ich oftmals Stär⸗ kung her, Wenn Gnade nicht mein Anker wär'? 9. Aus Gnaden! Hierauf will ich sterben! Ich glaube, darum ist mir wohl. Ich weiß mein sündliches Ver⸗ derben, Doch den Kul der mich heilen Mein Geist 0 Fh mein Herze Weil mich dieuadesih macht. Christian Ludw. Scheidt 1709—1761. 17³8⁸. 245 ..— i—— Q 0 0 Gotz dei ne Gnad is Dein ist's die Sün⸗den un ⸗ ser zu ver⸗ 9 iiEE ben, ben, und wil⸗lig sie schafft uns Heil und See⸗ len ⸗ ist dein Herz da⸗ ruh. zu. Dem tief⸗ ge⸗ fal le nen Ge⸗schlecht schenkst du zum E Glaube und Rechtfertigung. 315 — 4.— ruie En Hunes— H Qan— + 2 + II Z..— + +— 1 WI 8 Him⸗mel neu⸗ es Recht. 2. Uns, uns Verlorne zu er⸗ retten, Gabst du für uns selbst deinen Sohn. Er litt, damit wir Frieden hätten, Für uns den Tod, der Sünde Lohn. OGott, wie hast du uns geliebt, Welch ein Erbarmen ausgeübt! 3. Dank, ewig Dank sei deiner Treue, Die niemand g'nug erheben kann. Nun nimmst du jede wahre Reue um Christi willen gnädig an. Wohl dem, der sich zu dir be⸗ kehrt Und gläubig seinen Mittler ehrt! 4. Du rettest ihn von allen Plagen, Die dem Gewissen furchtbar sind Er kann getrost und freudig sagen: Gott ist für mich, ich bin sein Kind; Mein Jesus ist's, der für mich litt Und mich noch jetzt bei Gott vertritt. 5. O Herr, wie ruhig ist die Seele, Die ganz sich deiner Gnade freut! Sei's auch, daß irdisch Glück ihr fehle, Nie fehlt ihr doch Zuftieden⸗ heit. Denn überwiegt dein Heil nicht weit Die Welt und ihre Herrlichkeit? 6. O laß mich dies im Glau⸗ ben fassen Und, Vater, mich voll Zuversicht Auf deine Treue stets verlassen; Wenn alles wankt, wankt sie doch nicht. Wohl dem, der sich auf dich verläßt, Sein Heil steht unbeweglich fest! 7. Lobsingend will ich dich er⸗ heben, Mich ewig deiner Gnade freun Und deinem Dienst mein ganzes Leben In kindlichem Gehorsam weihn. Herr, du vergabst mir meine Schuld; Nie, nie vergess' ich diese Huld. Joh. Sam. Diterich 1721—1797. 31⁶ Gnade und Erlösung.— Mel. O Ewigkeit ꝛc.(Joh. Schop. 1642.) Joh. Crüger. 1653. 2 6— 12—— —— Ich schä-me mich des Heilands Gott, welch ein teu ⸗- res wer⸗tes H + 4— 24—— + WMee— 2— 2—.— ——2.— I n L nicht, dor dem voll fro⸗ her Zu-ver-sicht mein Wort: ich hier dein Kind, dein Er- be dort, wie 2—F.— 2.————— D—— P Knie sich dankbar beu⸗ get. mir dein Geist be⸗ zeu⸗ get/ ich soll durch Je⸗sum 6—— A DTDFII— 5.5. Chri⸗stum rein, durch ihn ge⸗recht und se- lig sein! 2. Froh fühlt mein Herz die Vergebung meiner Sünden⸗ Gotteskraft, schuld, Die in der sel'gen Wissenschaft Der Beifall Gottes, seine Huld Von dem Erlöser lieget, Und Seelenruh gegeben. Die alle Kenntnis dieser Welt, Ich steh' im Glauben, bin ein Und was sie Reizendes enthält, Christ, Unendlich überwieget. An dem nun nichts verdammlich Mein größtes Glück, mein höch⸗ ist. ster Ruhm 3 In Zesu Epangelinmn. 4. Mir widerfuhr Barm⸗ herzigkeit, 3. Auf ewig ist's mein bestes Mit himmlischer Zufriedenheit Teil, Lohnt Gott mir schon hienie⸗ In keinem andern ist mir Heil den; Und Kraft zum ew'gen Leben, Ich bete voller Zuversicht, Har M + 10 8. . E Glaube und Rechtfertigung. 31⁷ Mich schreckt kein Tod und kein Nicht Leiden, nicht Gefahren. Gericht, Durch den ich alles hier vermag, Mein Geist fühlt Gottes Frieden. Mein Gott wird bis auf jenen Gott, ewig ist mein Herz nun dein Tag Und ewig deine Gnade mein. Mein Erbteil mir bewahren. 5. Ich weiß, worauf mein Ja du, der mich berief, bist treu; Glaube ruht; Hilf, daß ich's auch im Glauben Nichts raubt mir meinen Trost seil und Mut, Friedr. Wilh. Loder 1757—1823. Mel. Valet will ich dir geben. Melchior Teschner. 1614. f⁴⁴ 4 24⁷— W᷑ E.—— + III +.E11 IIIHIN 1. 118 6 Ich weiß, an wen ich glau⸗be, ich weiß, was wenn al ⸗les hier im Stau⸗ be wie Rauch und PPIPIPIPITITITITI IITTTTTRT 2.. — fest be⸗steht, Staub ver⸗ weht; ich weiß, was e⸗ wig blei⸗ bet, wo —..——————— LDE EEü— .e er eener al ⸗ les wankt und fällt, wo Wahn die Wei⸗ sen trei⸗ 4 — I V— . E — bet und Trug die Klu⸗gen hält. 2. Ich weiß, was ewig dauert, Es sind des Heilands Worte, Ich weiß, was nie verläßt; Die Worte fest und klar; Auf ew'gem Grund gemauert An diesem Felsenhorte Steht diese Schutzwehr fest. Halt' ich unwandelbar. —ñ——— Gnade und Erlösung. 3. Auch kenn' ich wohl den Meister, Der mir die Feste baut: Es ist der Herr der Geister, Auf den der Himmel schaut, Vor dem die Seraphinen Anbetend niederknien, Um den die Heil'gen dienen,— Ich weiß und kenne ihn. 4. Das ist das Licht der Höhe, Das ist mein Jesus Christ, Der Fels, auf dem ich stehe, Der diamanten ist, Der nimmermehr kann wanken, Mein Heiland und mein Hort, Die Leuchte der Gedanken, Die leuchtet hier und dort; 6560 Valet will ich dir 565• 5. Er, den man blutbedecket Am Abend einst begrub; Er, der von Gott erwecket Sich aus dem Staub erhub; Der meine Schuld versöhnet, Der seinen Geist mir schenkt, Der mich mit Gnade krönet Und ewig mein gedenkt. 6. Drum weiß ich, was ich glaube, Ich weiß, was fest besteht Und in dem Erdenstaube Nicht mit zu Staub verweht. Es bleibet mir im Grauen Des Todes ungeraubt, Es schmückt auf Himmelsauen Mit Kronen einst mein Haupt, Ernst Moritz Arndt 1769—1800. 1 EEEEE Bon Gna⸗ ⸗de will ich auf Gna⸗de mich er le⸗ ben, auf Gna⸗de ⸗ge⸗ben bis zu dem I—— D ster⸗ ben auch, letz ten Hauch. Der Quell all mei⸗ner Freu⸗ de, all —. —.— 1—J—3— . 90 mei⸗nes Tro⸗ stes Grund, die Kraft in je⸗ dem Lei⸗ E Melchior Teschner. 1614. Heiligung und christlicher Wandel.—3¹⁹ edecket 0 ; +I—.——— H et 6————— E hub; h. 11r—— hre⸗ de bleibt Got- tes Gna⸗den ⸗ bund. + enkt, 2. Wohl hat auf allen Wegen Dem kommt doch gar nichts önet Piel Lieb und Freundlichkeit, gleich; Viel tausendfachen Segen Das ist der Gaben beste, as ich Miein Gott für mich bereit; Macht auch den Armsten reich. Wohl in der Näh und Ferne 4. Wie müßtich doch verzagen, Erkenn' ich seine Güt, ö; 2 Dort Dben Set und Sterne, W fänd ich Kraft und Licht, ten Baumund Blüt ie könnt ich selbst mich tragen, weht. Fiien Trüg' mich die Gnade nicht! en 3. Ich weiß, was sie verkünden, Der Gnad allein ergeben Hab' meine Lust daran. Stimmt alle mit mir ein: elsauen Doch daß in meinen Sünden Von Gnade will ich leben, Haupt. Ich Gnade finden kann, Durch Gnade selig sein! 9—1860. Das ist das Allergrößte, Julie von Hausmann 1825—1901. er. 1614. XX. Heiligung und christlicher Wandel. 3 I. Früchte des Glaubens. u dem Mel. Es ist gewißlich an der Zeit. 1535. EIEEEEEE IE Laß, Va⸗ ter, dei- nen gu⸗ten Geist all⸗ all zu tun, was dein Ge-bot mich heißt znichts —— ...— 65, a, ö— A zeit mein Herz re⸗ gie⸗ ren, ö— ei⸗ soll mich mehr ver⸗ füh⸗ ren. Wüannan ir ö Heiligung und christlicher Wandel. . +. + N + + 4 —.—5 EE—.— —.x S SDSDPDII..........I.......... wi der⸗ stehn und nicht von dei⸗nem We⸗ge gehn zur 9 123 4. — 2 —4 1 E SPPPI... — 1 —.— Rech⸗ten o⸗ der Lin⸗ 2. Regt sich oft böse Lust in mir, Weil ich auf Erden lebe, So stärke mich, damit ich ihr Gleich anfangs widerstrebe, Und daß ich ja vergesse nicht Die Todesstunde, das Gericht, Den Himmel und die Hölle! 3. Gib, daß ich denke jederzeit An diese letzten Dinge Und dadurch alle Sündenfreud Aus meinem Herzen bringe, Damit ich mögꝰ mein Leben lang Mel. Nun danket all und bringet ꝛc. Q ken! Dir dienen ohne Furcht und Zwang In willigem Gehorsam! 4. Gott Vater, deine Kraft und Treu Laß reichlich mich empfinden! O Jesu Christe, steh mir bei, Daß ich kann überwinden! Hilf, heil'ger Geist, in diesem Krieg, Auf daß ich freudig einen Sieg Erhalte nach dem andern! David Denicke 1603—1680. Joh. Crüger. 1656. 28⁰. 0 0 0 n— Mein Gott, das Herz ich brin⸗ ge dir als 4 5——— +.— 2 2— 5——— DDDFIII for⸗ derst sol ches Ga- be und Ge⸗schenk; du a +.— 2—— I L. 2——— 5 2..——— ———— + Früchte des Glaubens. 52¹ 2. Gib mir, mein Sohn, dein Herz, sprichst du, Das ist mir lieb und wert, Du findest anders keine Ruh Im Himmel und auf Erd! 3. Nun, du mein Vater, nimm es an, Mein Herz, veracht es nicht; Ich geb's, so gut ich's geben kann, Neig mir dein Angesicht! 4. O rein'ge du, Herr Jesu hrist, Mich durch dein teures Blut! Ich glaub', daß du gekreuzigt bist Der Welt und mir zu gut. 5. Gott heil' ger Geist, nimm du auch mich In die Gemeinschaft ein, Ergieß um Jesu willen dich Tief in mein Herz hinein! 6. Dein göttlich Licht gieß in mich aus Und Glut der reinen Lieb, Löͤsch Finsternis, Haß, Falschheit aus, Schenk mir stets deinen Trieb! Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. 7. Hilf, daß ich sei von Herzen treu Im Glauben meinem Gott, Daß mich nie wieder mache scheu Der Welt List, Macht und Spott! 8. Hilf, daß ich sei von Herzen fest In Hoffnung und Geduld, Daß, wenn nur du mich nicht verläßt, Mich tröste deine Huld! 9. Hilf, daß ich sei von Herzen rein; Mein Wandel tue kund, Daß ich dich liebe nicht zum chein, Vielmehr von Herzensgrund! 10. Nimm ganz, o Gott, zum Tempel ein Mein Herz hier in der Zeit; Ja laß es deine Wohnung sein Auch in der Ewigkeit! Joh. Kaspar Schade 1666—1698. Georg Neumark. 1657. ——3— 4—— 0— SS...... Fi/ MeinGott, weil ich in e Ei mei⸗nem Le⸗ ben so wol⸗lest du ein Herz mir ge-ben, Evang. Gesangbuch. 11 322 Heiligung und christlicher Wandel.— O .. S nicts n dner,, S Nichts dich stets vor Au⸗gen ha- ben soll— 7. A das dei⸗ ner Furcht und Lie ⸗be voll; denn bei ⸗des 9 +—— I———— u sche ee — 1— 225 muß bei⸗sam⸗men⸗gehn, soll un-ser Chri⸗sten. Durch — Und ze 1+— n n Daß ie EEIEEE...— V tum be- stehn. 2. Laß deine Furcht im Tun Laß nur in deiner Furcht mich 5, und Denken leben, Mir aller Weisheit Anfang sein Daß ich die Gnade nicht verlier, Und immer meine Schritte Die meiner in der Missetat lenken, Mit Langmut oft verschonet hatt Dumiattem Kipeint mritd He 5. Erhalt in mir ein gut G Nur wer dich fürchtet in der Tat, 111. Und hohe Glaubensfreudigkeit Der meidet auch der Torheit Gib mir bei allen Hindernisen Pfad. Den Geist, der wahre Kraft 3. Gib, daß ich stets zu Herzen verleiht 25 nehme, Und in mir einen Mut erweckt,— Daß du allgegenwärtig bist, Den keine Menschenfurcht er⸗ ö Und das zu tun mich ernstlich schreckt! schäme,; 110— Was, Herr, vor dir ein Greuel ist;. Hilf, daß ich ble als 0 Ja, deine Furcht bewahre mich Vor allen Sünden wider dich! 4. Laß mich vor deinem Zorne beben Und wirke wahre Buß in mir, Daß deine Furcht mein Leitstem ei, Und nie aus falschem Herzen andle In bloßemSchein und Heuchelii E Früchte des Glaubens. 3³ — Du siehest in das Herz hinein, 8. In deiner Furcht laß mich Nichts kann vor dir verborgen auch sterben! sein. So fürcht' ich weder Tod noch 17 7. Ach gib mir stets mit Furcht Grab eir dez 08 und Sutern Und werde die Verheißung erben, — zu schaffen meine Seligkeit! Die mir dein Wort aus Gnaden daß mich nicht deinen Geist er⸗ gab. Wre bittern Die Gottesfurcht bringt Segen rissten. Durch Eigensinn und Sicherheit,— ein, i Und zeige du die Hölle mir, Ihr Lohn wird groß im Himmel —— Daß ich den Himmel nicht ver⸗ sein. — lier'! Beni. Schmolck 1672—1737. 7.42 Was mein Gott will ꝛc. Weltlich. 1529. 1540. mi 5%e mi EE 1 eoo Wer sich auf sei⸗ neSchwachheit net hal und wer nicht Got ⸗tes Kraft be⸗ *— gut Ge— 1 + 6 deriee udigkeit, stützt, Dr bleibt in in Sün⸗ den Ue gen, dernissen niitzt, wird si 6 ⸗wiß be ⸗ tru gen; Kraft— 1— erwedh—. cht er⸗ den Himmels-weg und schma⸗ len Steg hat er nie aer also 3 ů— —.—.— 353 SFF *——.—..——— Leitstem an⸗ ge⸗ tre⸗ ten; er weiß auch nicht in Gottes Herzen S.——. eucheli! Licht, was kämp⸗fen sei und be 1—— —3²⁴ Heiligung und christlicher Wandel. 2. Was jetzt die Welt nur Schwachheit heißt, Ist ihrer Bosheit Stärke; Dadurch vermehrt der böse Geist Gar mächtig seine Werke. Auf, Seele, auf, Richt deinen Lauf Zur Allmacht, die dich rettet! Des Heilands Hand Zerreißt das Band, Womit du angekettet. 3. Der erste Schritt im Christentum Heißt von der Sünd uns scheiden, Und bei dem wahren Glaubens⸗ ruhm Muß man die Weltlust meiden. Wenn Christi Geist Die Seel entreißt Aus ihren Todesbanden, So spürt sie Kraft, Die Jesus schafft, Mit dem sie auferstanden. 4. Mein Heiland, fördre selbst dein Werk, Laß mich gekräftigt werden; Es ist Gerechtigkeit und Stärk Mein bestes Teil auf Erden! Du machst gerecht Uns, dein Mel. Nun danket all und bringet ꝛc. Und willst zugleich uns stärken, Daß wir in dir Des Glaubent Zier, Die Macht der Gnade merken. 5. Brich durch, o starker Gottessohn, Damit auch wir durchbrechen; Laß uns vor deinem Gnaden⸗ thron Nicht mehr von Schwachheit sprechen, Wenn deine Hand Das teure Pfand Des Geistes uns gegeben, Dadurch wir frei Von Heuchelei Im Streit stets siegreich leben. 6. Gib Kraft, wo keine Kraft mehr ist, Gib Kraft, das Fleisch zu dämpfen! Gib Kraft, wenn Satans Mach und List Uns schwächen willim Kämpfen Wenn uns die Welt Viel Netz stellt, Gib Kraft, sie zu vernichten; So wird in Not, Ja selbst in Tod Uns deine Kraft aufrichten! Bernh. Walter Marpergen 1682—1746. Joh. Crüger. Il5. Geschlecht, 253 S— SSSSSS —— 0 00 Wie gut ist's von der Sün⸗de frei, wie stärken, laubens as teure en, Heuchelei ch leben! ine Kraß zu ns Mach vämpfen! ziel Neh⸗ ichten; selbst in chten! Marperget 746. iger. 165h. — Früchte des Glaubens. 32⁵ — 6— 2227 5½½— .,e, ee. 2—..—2 6 se lig Chri-sti Knecht! Im Sün⸗ den⸗dienst ist Skla⸗ ve⸗ rei, 2. Im Sündendienst ist Finsternis, Den Weg erkennt man nicht; Bei Christo ist der Gang ge⸗ wiß, RNan wandelt in dem Licht. 3. Im Sündendienst ist Haß und Leid, Nan plagt und wird betrübt; Nn Christi Reich ist Freudig⸗ keit, Nan liebt und wird geliebt. 4. Die Sünde gibt den Tod zum Lohn, Das heißt ja schlimm gedient! Das Leben ist in Gottes Sohn, Der uns mit ihm versühnt. in Chri-sto Kin-des-recht. 5. O Heiland, dir nur dien' ich gern, Denn du hast mich erkauft; Ich weiß und will sonst keinen Herrn, Auf dich bin ich getauft. 6. Wen du befreist, der ist recht frei, Du schenkst ihm alle Schuld, Und darum dank' ich deiner Treu Und rühme deine Huld. 7. Ich bete an, Herr JesuChrist, Und sage: Ich bin dein! Nimm mich zu dir, denn wo du ist, Soll auch dein Diener sein! Phil. Friedr. Hiller 1699—1769. Mel. Der am Kreuz ꝛc. Joh. Georg Söhnlin. 1836. 54 9.37 2—— ̃— + H ————————. 4 00 0 0 65— ö — Gott, vor des⸗sen An- ge⸗ sich ⸗ te ew'⸗ ges Licht, aus des⸗ sen Lich ⸗ te 3²⁵⁶ Heiligung und christlicher Wandel. 1 ii 12 + 9⁰ nur ein el gilt; stets die rein- ste Klar- heit quillt: —2——— H — — Hei⸗- lig ⸗keit wer-de stets von uns ge⸗ scheu, I +—— E——— laß sie doch uns kräf-tig drin-gen, nach der 0 2. Heilig ist dein ganzes Wesen 40 Und kein Böses ist an dir; 14753 Ewig bist du so gewesen Und so bleibst du für und für; Was dein Wille wählt und tut, 0 Ist unsträflich, recht und gut, 770 Und mit deines Armes Stärke Wirkst du stets vollkommne Werke. 3. Herr, du willst, daß deine Kinder Deinem Bilde ähnlich sei'n. ö Nie besteht vor dir der Sünder, Denn du bist vollkommen rein. Du bist nur derFrommenFreund, Übeltätern bist du feind; Wer beharrt in seinen Sünden, Kann vor dir nicht Gnade finden. 4 .77 D——— . F 2——5 7 1 1 EI 20 1—————— Hei- li⸗ gung zu rin ⸗ g'n! 4. O so laß uns nicht ver⸗ scherzen, ö Was du uns noch zugedacht! Schaff i in uns stets reine Herzen Töt in uns der Sünde Macht Denn was sind wir, Gott, vor dinl Du bist heilig, aber wir Sind verderbt, ahn 1 kann zähl Großer Gott, wie It wir fehlen 5. Uns von Sünden zu erlösen, Gabst du deinen Sohn dahin; O so reinige vom Bösen Durch ihn unsern ganzen Sinn! Gib uns, wie dein Wort verheißt, Gib uns deinen guten Geist, Daß er unsern Geist regiere Und zu allem Guten führe! Leb⸗ lunsers dei⸗ nes Sei re 5. Früchte des Glaubens. Na⸗mens scheut ach der ̃t ver⸗ 7 dacht! e Herzen Macht! t, vor din r rkann r fehlen? u erlösen, dahin; n n Sinn! verheißt, Geist, giere hre! 8 6. Keiner sündlichen Begierde Bleibe unser Herz geweiht; Unsers Wandels größte Zierde Sei rechtschaffne Heiligkeit. Mach uns deinem Bilde gleich! Denn zu deinem Himmelreich Wirst du, Herr, nur die erheben, Die im Glauben heilig leben. Joh. Christ. Zimmermann 1702—1783. Mel. Mach's mit mir, Gott ꝛc. Herm. Schein. 1628. 9 i/ + ——— 2 — e, EEEE E Wer Got⸗tes Wort nicht hält und in sol⸗chem ist die Wahrheit 1— 13—— 2 .— — I I— 1 + II— spricht: ich ken⸗ ne Gott, der trü⸗ get; durch den Glauben sie-get. nicht, die Wer 0 3 a ⸗ ber sein Wort glaubt und hält, der ist von 1—Z..— e— Gott, nicht von der Welt. 2. Der Glaube, den sein Wort erzeugt, Muß auch die Liebe zeugen; Ie höher die Erkenntnis steigt, I mehr wird diese steigen. DerGlaub erleuchtet nicht allein, Er stärkt das Herz und macht es rein. 3. Durch Jesum rein von Missetat Sind wir nun Gottes Kinder. Wer solche Hoffnung zu ihm hat, Der flieht den Rat der Sünder, Folgt Christi Beispiel als ein hrist, Um rein zu sein, wie er es ist. 4. Alsdann bin ich Gott an⸗ genehm, Wenn ich Gehorsam übe. Wer die Gebote hält, in dem 328 Heiligung und christlicher Wandel.—— Ist wahrlich Gottes Liebe; Wer in der Liebe bleibet. Ein täglich tätig Christentum, Die Lieb ist's, die die Cherubin Vas d Das ist des GlaubensFrucht und Gott zu gehorchen treibet. Daß di Ruhm. Gott ist die Lieb, an seinem Hel entsün 39155 Hat ohne Liebe niemand teil. 3. Der bleibt in Gott und Christ. Fürchtegott Gelen Gib m Gott in ihm, 171⁵—1769. Dann Es ist gewißlich an der 3——6— 4. 6 286 SSDSPSSSSSII— 0 0 0 Nimm hin mein Herz, Gott, nimm es an!. hbert, g ich bring' es dir, so gut ich's kann, 0 En He 9— Ein H. , bring' es dir zur Ga=be, n de schwach und arm ich's ha⸗ bez ich weiß doch, du ven ö Am +— Elt 2—— 1— 1+— Ischmähstes nicht, so viel dem Op⸗ fer auch ge'bricht, das — 4 öe, n.lee:, sigerrien. ich dir wil⸗ lig wei⸗ he. Ein. ö 2. Nimm, o mein Heiland, Doch ist dir's auch, o Herr, nimm es hin, bewußt, Du Herz voll ew'ger Liebe! Ich kann's nicht selbst bekehien, Mein Herz ist voller Eigensinn Und voll verkehrter Triebe; 3. Mach du's zu deinem reinen Es hängt an Welt und eitler Haus, Lust; Das dir gefallen könne; — Früchte des Glaubens. pet. herubim bet. nem Heil Was dir zuwider, reiß heraus, Daß dich und mich nichts trenne! Entsünd'ge mich mit deinem nd teil, Blut, lott Gelen Gib mir den Geist, dann werd' 69. ich gut, Dann fang' ich an zu leben! 4. Herr, gib— und kost' es immerhin dem Fleische tausend Schmer⸗ zen— herr, gib mir einen neuen Sinn, Lin Herz nach deinem Herzen, Ein Herz, das dich mit Freuden Wenn es gefehlt, bald spüret, Das keine andre Straße sucht, Als die zum Himmel führet; Ein Herz, das auch in Not und Pein Zu dir die Zuflucht nimmt allein Und auch im Kreuz dich preiset; 7. Ein Herz, das Freund' und Feinde liebt Und nichts haßt als die Sünden; Ein Herz, das täglich mehr sich übt, Sich stets in dir zu finden; Ein Herz, das immer droben ist, — ehrt,/ Dort, wo du bist, Herr Jesu — dDas kindlich deine Stimme hört hrist, —— Und deinen Namen fürchtet! Zu deines Vaters Rechten! . Gib mir ein Herz, das dich g. Herr, gibst du mir ein solches . forthin Herz, — hit Vorsatz nie betrübet, Was will ich mehr verlangen? —En Herz, das dich mit lauterm Dann bleib' ich fest in Freud icht, das Dinn und Schmerz lus allen Kräften liebet, An deiner Liebe hangen; — En Herz, das nur für dich ent⸗ Dann bin ich dein, und du bist —.— brennt mein, Und keine falsche Liebe kennt, Dann werd' ich einst dort oben Ein Herz voll Kraft und Glauben! sein Herr, 6. Gib mir ein Herz, das deine Und selig dich umfangen. . Zucht, Ernst Gottl. Woltersdorf 1725—1761. belehen.—.— Mel. Ach sieh ihn dulden. Justin Heinr. Knecht. 1793. Q + iem reinen 57 FFRFRRERRTTTRR RDEESEEE 5 1 Laß mich, o Herr, in al-len Din⸗ Gib selbst das Wol-⸗len und Voll ⸗brin⸗ — ⁰ 0——— ů 5 1 gen auf dei⸗nen Wil⸗len sehn und dir mich weihn oa o gen und laß mein Herz dir ganz ge- hei⸗- ligt 4 1 445 4—0*V*——.. x— 1% ö x sein! Nimm mei⸗nen Leib und Geist zum Op⸗fer hin; dein, —* —— n .SS................... * innn., .+¹ Herr, ist al- les, was ich hab' und bin! 2. Gib meinem Glauben Mut Gib Furcht und Demut, wenn du und Stärke mich beglückst, Und laß ihn in derLiebe tätig sein, Geduld und Trost, wenn du m ö Daß man an seinen Früchten Trübsal schich merke, Er sei kein eitler Traum und 4. Ach hilf mir beten, wachen falscher Schein! ringen! Er stärke mich in meiner Pilgrim⸗ Einst werd' ich noch, wennichon schaft Lauf vollbrach, Und gebe mir zum Kampfe Sieg Im Himmel ewig Dank dit und Kraft. bringen, 3. Laß m, kangsüchrhier Dir, der du Maenacht wohl oll leben, 54 17583 In gut' und bösen Tagen sein Dann werd 7½% 4 Und dei Dein Lob verkündigen in Ewiß⸗ nd deinem Willen mich ergeben, keit Der mir zum Besten alles weis⸗ Fielen lich fügt! Georg Joach. Zollikofer 1730—10U Nag' Früchte des Glaubens. 331 Joh. 1653. ich weihn Sollt' ich jetzt noch' da mir schon dei⸗ne gt dich ver⸗ las⸗ sen, Got⸗ tes Sohn, und der —Mel. Schwing dich auf ꝛc. ——..— Güt er=schir⸗ nen, Sün⸗de die ⸗nen, mit den Lä⸗sten die ⸗ser Zeit hin; dein — 2 I S,.. *————.— wie⸗der mich be ⸗ fle ⸗cken und nicht mehr die + 8 ö.— ö AI t,wenny.— E-v, r.— Hdeglückt, Sü⸗ 5 dei⸗ 21 0 chen mnrdum ü⸗ßig ⸗ keit ei⸗ ner Lie⸗ be schme⸗cken? al schicl 2. Hab ich doch allein bei dir Sie wird mein Vertraun auf dich Reine Ruh gefunden; * wachen, Rittler, heiltest du doch mir 4* Ale meine Wunden! ennichden und ich sollte dein Gebot Hollbrach, Wie die Frevler hassen Mir doch lassen müssen. 4. Zeigt die Welt ein Heil wie du? Bringt sie Kraft den Müden, Den Bedrängten Trost und Ruh, ank di und mein Recht an deinen Tod Sündern Gottes Frieden? i. Wieder fahren lassen? Gibt sie mir die Zuversicht, ht 3. Nein, ich bin und bleib' Daß ich troß dem Grabe 11 10 ein Christ, Deiner Ewigkeiten Licht eh Halt' auf deine Lehren, Zu erwarten habe? in Ewi aasse keine Macht noch List 5. Rettet sie mich, wenn vor Nir den Glauben wehren. Gott sielen tausend ab, nicht ich; Nag's die Welt verdrießen, Einst die Völker stehen 30— Und das Leben und den Tod 3³² Heiligung und christlicher Wandel. ö 0 Ihm zur Seite sehen, Daß auch ich unfehlbar dort Wenn un⸗ Schef nun zu spät Gnad und Leben finde! Aus dem Schlaf erwachet, Und derSpötter, der hier schmäht,. Picht das 25· nicht da Glaubt und nicht mehr lachet? Trübsal nicht noch Freuden 6. O wie töricht, wenn ich mich Sollenmich, mein Herr und Gon, Noch verführen ließe, Jemals von dir scheiden. Jesu, da ich schon durch dich Sünde, Welt und Eitelkeit Gottes Huld genieße, Und des Fleisches Triebe, Da ich weiß, auf wessen Wort Alles überwind' ich weit, Ich die Hoffnung gründe, Herr, durch deine Liebe! Balthasar Münter 1735—179 Mel. Freu dich sehr ꝛc. 155 2—— Las⸗set uns im Gei⸗- ste wan-deln, daß in un-serm Tun und Han⸗ deln 0 0 0 — II 2 N N — wie's dem Volk des Herrn ge-bührt, nie des Flei⸗ sches Lust re= giert! Sii Geist sei im⸗mer⸗dar un- ser Beistand in Ge⸗fahs, Got=tes —— — daß in sei⸗ ner Kraft wir sie ⸗gen, wenn das 2er V ar dort 1 nicht da euden und Gotz, en. elkeit ebe, eit, el 735—1703 2. Wo der Geist des Herrn regieret, Bricht das neue Leben an, Und die Gnade Gottes führet Unsern Gang auf rechter Bahn; herz und Wandel werden rein, Dienen Gott dem Herrn allein, um je mehr und mehr auf Erden Vor ihm angenehm zu werden. 3. Drum, o Geist der Kraft und Stärke, geh in unsre Herzen ein, laß des sünd'gen Fleisches Werke Nicht mehr in uns mächtig sein! röt in uns die Eitelkeit, Dehre allem Zank und Streit, hilf uns frei von dem Verderben, Daß das Himmelreich wir erben! 4. Mehre in uns deine Liebe, Die des Glaubens Früchte bringt, Schenkuns deine heil'genTriebe, Daß all Gotteswerk gelingt! Halte uns in treuer Hut, Hib uns Freudigkeit und Mut, Daß allweg uns sei beschieden greud in dir und süßer Frieden! 5. Ziere uns in allen Stücken Mit Geduld und Freundlichkeit, 4.—.— II 1 1 I———— DDD..—.———.—. — 2 + I— V.*—— II Fleisch uns will be⸗ trü ⸗ gen. Daß zum Helfen und Beglücken Wir im Bruderdienst bereit; Laß uns allen gütig sein Ohne Trug und Heuchelschein; Lehr uns, wenn sie uns betrüben, Sanftmut und Versöhnung üben! 6. Führe uns auf allen Wegen, Daß uns nichts mehr schaden kann, Und so oft sich Lüste regen, Nimm dich unsrer Schwachheit an! Stärke uns durch deine Kraft Zu der rechten Ritterschaft, Als die Christo angehören, Aller bösen Lust zu wehren! 7. Also wird es uns gelingen, Gottes heilig Volk zu sein; Dann wird Wollen und Voll⸗ bringen Immer mehr von Sünden rein. Nicht mehr schreckt uns das Gericht, Wenn uns das Gesetz anficht, Weil wir in der Gnade stehen Und des Geistes Wege gehen. Otto Schulze 1823—1884. 33⁴ Heiligung und christlicher Wandel.— 2. Liebe zu Gott und Jesus Christus. Nach eigener Melodie. Vor 157 200—— 0 0 0*. 8 2——.— Rein Herz=lich lieb hab' ich dich, o Die gan- ze Welt er ⸗ freut mich Hnt 1—— ein, ni.— 5——. Herr! Ich bit⸗ te, sei vond mir nicht fern mit nicht, uach Erd und Him-mel frag' ich nicht, wenn 9 4 5 EEEEE e,,, dei⸗- ner Gna⸗-de Ga⸗ben! ich nur dich kann ha- ben. Ahat—— e. — 4—.——. ..... Herz zer⸗bricht, bist du doch mei- ne Zu⸗ver⸗ sicht, mein Und wenn mir gleich men Trost und meines Herzens Teil, und bringst durch dei⸗ nen — 53 +—= — IPIIPIIPIIIIIITIITIII . + Tod mir Heil. Herr Je-⸗ su Christ, mein Gott und Herr,mein + ˙ Liebe zu Gott und Jesus Christus. ³⁷ 222 5 6———4 I. IIIIIII.I..... 7.—— + +*— 2I Ean n Gott und Herr, in Schanden laß mich nim⸗mer⸗mehr! — 2. Es ist ja dein Geschenk und 3. Ach Herr, laß deine Enge⸗ —.— Gab lein —— Rein Leib und Seel und was Am letzten End die Seele mein ch,o ich hab' In Abrahams Schoß tragen, ut mich In diesem armen Leben; Den Leib in seinem Kämmer⸗ Damit ich's brauch' zum Lobe lein — dein, Gar sanft ohn' alle Qual und — Zu Nutz und Dienst des Nächsten Pein ö mein, Ruhn bis am jüngsten Tage! n mit Wollst du mir Gnade geben! Alsdann vom Tod erwecke mich, ht, wemn Behüt mich, Herr, vor falscherdLehr, Daß meine Augen sehen dich des Satans Macht und Lügen In aller Freud, o Gottessohn, wehr, Mein Heiland auf dem Gnaden⸗ In allem Kreuz erhalte mich, thron! Auf daßich's trag' geduldiglich! Herr Jesu Christ, 3 erhöre eichmch herr Jesu Christ,‚ mein Herr mich,: und Gott,:) Ich will dich preisen ewiglich! Tröst meine Seel in Todesnot! Martin Schalling 1532—1608. —— —— e Melodie. Phil. Nicolai? 1598. icht, mein 0l HHn 6 1——— 20 DD .*—.1——— —— Wie schön leucht't uns der Mor-⸗gen⸗ — dei⸗ nen Du Da-vids Sohn aus Ja⸗kobs ——..— N 1514 n — = Herrmein 4— SDPPPPPIII stern, voll Gnad und Wahr⸗heit von dem Herrn aus Stamm,mein Kö-nig und mein Bräu⸗ti⸗ gam, du Heiligung und christlicher Wandel. E II — I I.... —2— 2— 13.— Ju- da auf⸗ge- gan- gen! 1. hast mein Herz um⸗ fan⸗ gen; zur lich, freudut 9 ee nnt na ranrarfr i; lira IIE 2— ö schön und präch⸗tig, groß und mäch-tig, reich an Ga⸗-ben, .—— + II 2..i. HQI— ü⸗ ber 01 3les hoch er⸗ ha-ben. 2. O meine Perle, werte Kron, Sohn Gottes und Marias Sohn, Du hochgeborner König, Mein Herz ist voll von deinem Ruhm Dein süßes Evangelium Ist lauter Milch und Honig. Herr, dich Preis' ich, Hosianna! Himmlisch Manna, Das wir essen, Deiner kann ich nicht vergessen. 3. Geuß tief mir in das Herz hinein, Du Gottesglanz und Himmels⸗ schein, Die Flamme deiner Liebe Und stärk.—5 1415 ich ewig bleib — Herr, ein Glied an deinem Leib In frischem Lebenstriebe! Nach dir Wallt mir Mein Gemüte, Ew'ge Güte, Bis es findet Dich, des Liebe mich entzünden 4. Von Gott kommt mir ein Freudenlicht, Wenn ich dein 99.— Ange⸗ sicht Seh' freundlich auf mich blicken. O Jesu, du mein höchstes Guß Dein Wort, dein Geist, dein Leib und Blut Mich innerlich erquicken. Nimm mich Freundlich In die Arme, Herr, erbarme Dich in Gnaden! Auf dein Wort komm' ich ge⸗ laden. — . Liebe zu Gott und Jesus Christus. — ntzünden mir ein licht, Ange⸗ lich tes Gut, dein Leib lut n. ch 5. Gott Vater, o du starker Held, Du hast mich ewig vor der Welt In deinem Sohn geliebet. Dein Sohn hat sich mit mir vertraut, Mein Herz auf ihn mit Freuden schaut; Was ist's, das mich betrübet? Preis dir, Heil mir! Himmlisch Leben Wird er geben Mir dort oben; Ewig soll mein Herz ihn loben. 6. Spielt unserm Gott mit Saitenklang Und laßt den süßen Lobgesang Ganz freudenreich erschallen! Ich will mit meinemJesuschrist, Der mir mein Ein und Alles ist, In treuer Liebe wallen. Singet, Klinget, Jubilieret, Triumphieret! Dankt dem Herren, Ihm, dem König aller Ehren! 7. Wie freu' ich mich, Herr Jesu Christ, Daß du der Erst' und Letzte bist, Der Anfang und das Ende! Du wirst mich einst, ich bin's gewiß, Aufnehmen in das Paradies, Froh fass' ich deine Hände. Amen, Amen. Komm, o schöne Freudenkrone, Bleib nicht lange, Weil ich sehnlich dein verlange! Phil. Nicolai 1556-1608. uns ꝛc. Phil. Nicolai? 1598. ⁰ 777 Wie schön leucht't 5.. 0 du . weißt es, ⸗ su,.6 tes 98 ich re⸗ de —.— IIIIIII. ——.—.—3 Sohn, mein Bur⸗ der auf dem Hintzneltthyon du wahr, vor dir ist al-les 53bi ja H — mei⸗ ne Freud und Won ne, als die Son=ne. kla⸗ rer Herz-lich lieb' ich mit Ge⸗ sal⸗ len dich vor al⸗ len; znichts auf Er⸗ ·den Daß! ⁴ Daß i ——— II —— 1 kann und soll mir lie-ber wer ⸗den. Aus L 2. Dies ist mein Schmerz, dies 4. Denn wer 10b2 liebt, den 8 kränket mich, liebest du/ Daß ich nicht so kann lieben dich, Schaffst seinem Herzen Friede 3 Wie ich dich lieben wollte. und Ruh, Mein Herz dich lieber stets ge⸗ winnt; Je mehr ich lieb', je mehr ich findꝰ Wie ich dich lieben sollte. Von dir Laß mir Deine Güte Ins Gemüte Lieblich fließen, So wird sich die Lieb ergießen! 3. Durch deine Kraft treff' ich das Ziel, Daß ich, so viel ich soll und will, Dich allzeit lieben könne. Nichts auf der ganzen weiten Welt, Pracht, Wollust, Ehre, Freud und Geld Und was man sonst auch nenne, Kann mich Ohn' dich G'nugsam laben; Nur die Gaben Deiner Liebe Trösten, wenn ich mich betrübe. Erfreuest sein Gewissen. Wie's ihm auch gehn mag auf der Erd, Wenn ihn gleich ganz das Kreu verzehrt, Soll er doch dein genießen. Ewig Selig Nach dem Leide Große Freude Wird er finden AllesTrauern muß verschwinden, 5. Kein Ohr hat jemals dies gehört, Kein Menschgesehen noch gelehn, Es läßt sich nicht beschreiben, Was denen dort für Herrlichlei Bei dir und von dir ist bereit, Die in der Liebe bleiben. Gründlich Läßt sich Nicht erreichen Noch vergleichen Erdenschätzen, Was uns droben wird ergötzen. —⁊IZ— Liebe zu Gott und Jesus Christus. 33⁹ 6. Drum lass' ich billig dies 7. Da werd' ich deine Freund⸗ allein, lichkeit, 2375 O Jesu, meine Sorge sein, Die hochgepriesen weit und breit, r⸗den Daß ich dich herzlich liebe, In reiner Liebe schmecken Daß ich in dem, was dir gefällt, Und sehn dein liebreich Angesicht .— Was mir dein Wort vor Augen Mit unverwandtem Augenlicht *X.— hält, Ohn' alle Furcht und Schrecken. Aus Liebe mich stets übe, Reichlich Werd' ich Bis ich Endlich Sein erquicket , den Werde scheiden Und geschmücket 4.„ Und mit Freuden Vor dem Throne Fried“ Zu dir kommen, Mit der schönen Himmelskrone. „ Uller Trübsal ganz entnommen. Joh. Heermann 1585—1647. ꝛag auf 645 eigener Melodie. 1668. RUEEEEEEEE ö E n Hüh 44— Meinen Je⸗sum lass' ich nicht. Weil er 3 24—43. —— Winden sich für mich 166=ge. ben, so for= dert 2. E 1= Z— n, mei⸗ ne Pflicht, ganz von Her-zen ihm zu le⸗ eiben, ö‚ rlichl ⁵ f— rrer. bereit, D 22———.— . ben. Er ist mei⸗ nes Le⸗ bens Licht: mei⸗nen H 2—.—.——4 —— lass' ich nicht. Je⸗ sum E Heiligung und christlicher Wandel. E ö 2. Jesum lass' ich ewig nicht, Weil ich soll auf Erden leben; 3 Ihm hab' ich voll Zuversicht, 3 Was ich bin und hab' ergeben. Alles ist auf ihn gericht't: Meinen Jesum lass' ich nicht. Alle Sinne mir entweichen, Laß das letzte Tageslicht Mich auf dieser Welt erreichen, Wenn der Lebensfaden bricht: I Meinen Jesum lass' ich nicht. 14 4. Ich werd' ihn auch lassen nicht, Wenn ich bin dahin gelanget, Wo vor seinem Angesicht Meiner Väter Glaube pranget. 3. Laß vergehen das Gesicht, Mel. Was mein Gott will. Mich erfreut sein Angesicht: Meinen Jesum lass' ich nicht. 5. Nicht nach Welt, nach Himmel nicht Meine Seel in mir sich sehnet; Jesum sucht sie und sein Licht, Der mich hat mit Gott versöhnet Der mich frei macht vomericht: Meinen Jesum lass' ich nicht, 6. Jesum lass'ich nicht von mit, Geh' ihm ewig an der Seiten; 2 Christus wird mich für und für Nac Zu der Lebensquelle leiten. Ach ͤ Selig wer mit mir so spricht: Meinen Jesum lass'sich Nur nicht. Ach Christ. Keimann 1607—1652. (Weltlich. 1529.) 1540. 204 V. — 34———— 4—— + * — 0 0 0 Hier Hin-weg, ist mein Herz! re nimm es o Welt, aus mei⸗ nem .— * DS— —..— ö hin, dir hab' ich mich Sinn mit dei⸗ nem schnö⸗ den Nich er ⸗ ge ben. Le ben! Eon — Dein Tun und Tand hat nicht B. stand, wie ne Licht, — E * —. — Liebe zu Gott und Jesus Christus. A—.— 1— 4——.— H — e,. ak. E mag be⸗ gin⸗nen; drum schwingt aus dir sich mit Be⸗ H 6———— 2—— SPSPSPSISISISIIIIIIIIIIIIIIIII.. —*— nen. gier 2. Gott ist mein allerbestes Gut, mein frei⸗er Geist von hin 4. Gib, daß ich meinen Sinn zu dir Nach ihm steht mein Verlangen. Hinauf gen Himmel schwinge Ach könnt' ich doch mit frohem Mut Nur meinem Gott anhangen! Ach wäre doch Der Sünde füt Von mir hinweggenommen, Daß ich einmal In seinen Saal Des Himmels möchte kommen! 3. Ich sehe doch, daß diese Welt Mit allen ihren Sachen, Was sie von Gütern in sich hält, Nicht kann recht glücklich machen. Es muß geschwind Wie Staub und Wind Die Lust der Welt zerstieben; Nur Gott, mein Licht, Verläßt mich nicht, In will ich ewig lieben, Mit Lieb und wahrer Heils⸗ begier, Und mich in keinem Dinge Erfreue hier Als nur in dir, Gott, meiner Seele Leben! Nur du allein Kannst mich erfreun Und wahren Frieden geben. 5. Drum fahre hin, was flüchtig ist! Ich will es lassen fahren. Gott ist mein Teil zu jeder Frist, Der wird mich wohl be⸗ wahren, Daß ich die Pracht Der Welt nicht acht', Vielmehr nur ihn verlange Mit festem Mut, Das höchste Gut, Und ewig an ihm hange. Sebastian Franck 1606—1668. 342 Heiligung und christlicher Wandel. E Nach eigener Melodie. Joh. Crüger. 1649. 1656. 203 Je⸗ su, mei⸗ ne Freu ⸗de, mei⸗ nes ach wie lang, wie lan ⸗ge ist dem nrrehrr Her⸗ zens Wei ⸗de, Her⸗-zen ban ⸗ ge Je⸗ su, mei⸗ ne Zier: und ver⸗langt nach dir! ꝗST— —— + 2 Du bist mein und ich bin dein, au-ßer dir soll V—1 PDDE + mir auf Er-den nichts sonst lie-ber 29—— den. 2. Unter deinem Schirmen Bin ich vor den Stürmen Aller Feinde frei. Laß von Ungewittern Rings die Welt erzittern, Mir steht Jesus bei. Ob die Welt In Trümmer fällt, Ob gleich Sünd und Hölle schrecken, Jesus will mich decken. 3. Trotz der Feinde Lauern, Trotz des Todes Schauern, Trotz der Furcht dazu! Zürne, Welt, und tobe: Ich steh' hier und lobe Gott in sichrer Ruh. Gottes Macht Hält mich in acht; Erd und Abgrund mögen zittern, Mich kann nichts erschüttern. 4. Weg mit allen Schätzen! Du bist mein Ergötzen, Jesu, meine Lust. Weg, ihr eiteln Ehren, Will von euch nichts hören, Bleibt mir unbewußt! Elend, Not, Kreuz, Schmach und Tod Soll mich, ob ich viel muß leiden, Nicht von Jesu scheiden. O ö O Liebe zu Gott und Jesus Christus. 343 1650. 3. Gute Nacht, o Wesen, 6. Weicht, ihr Trauergeister, Das die Welt erlesen, Denn mein Freudenmeister, — Mir gefällst du nicht! Jesus tritt herein! 17 Gute Nacht, ihr Sünden, Denen, die Gott lieben, =nes Bleibet weit dahinten, Muß auch ihr Betrüben dem Kommt nicht mehr ans Licht! Lauter Segen sein. Gute Nacht, Du Stolz und Duld' ich schon Hier Spott Pracht; und Hohn, Dir sei ganz, du Sündenleben, Dennoch bleibst du auch imLeide, Gute Nacht gegeben! Jesu, meine Freude. ier: ir! Joh. Franck 1618-1677. 50%ü Melodie.“) 1738. Q— 5⁰⁰ I fel— ‚ 0 0 0 V** 2 Ich will dich lie-ben, mei⸗ ne Stär⸗ ich will dich lie-ben mit dem Wer⸗ — den. 55 I— — 25— dich li b— Zi 33— ch in ke, ich will dich lie⸗ben, mei⸗ ne Zier; zun ke und im⸗mer⸗-wäh-ren⸗-der Be⸗gier. Ich wil dich zittern, 3————00 tern.— P5r—.——4 ähn. lie⸗ben, schönstes Licht, bis mir(im Tod) das Her⸗ze bricht. „ Das Lied kann, aber dann mit den eingeklammerten Worten, auch nach der Melodie„O daß ich tausend Zungen hätte“ gesungen werden en,(. Nr. 9 und 268). nach 2. Ich will dich lieben, o mein So lange mich dein Glanz be⸗ Leben, scheint. leiden, Als meinen allerbesten Freund; Ich will dich lieben, Gottes⸗ Ich will dich lieben und erheben, lamm, x 34⁴4 Heiligung und christlicher Wandel. — Als meinen(Seelen-) Bräuti⸗ gam. Daß du mich froh und frei ge⸗ macht; Ich danke dir, du süßer Mund, 3. Ach daß ich dich so spät erkennet, Du hochgelobte Liebe du, Und dich nicht eher mein ge⸗ nennet, Du höchstes Gut und wahre Ruh! Es ist mir leid, ich bin betrübt, Daß ich dich(erst so) spät geliebt. Daß du mich(wieder) machst gesund. o. Erhalte mich auf deinen Stegen Und laß mich nicht mehr irre gehn! Laß meinen Fuß auf deinen Wegen 115 4. Ich lief verirrt und war Nichtstraucheln oder stille stehn! 5 verblendet, Erleuchte Leib und Seele ganz, Ich suchte dich und fand dich Du lewig) starker Himmels⸗ „ nicht: glanz! 2— Ich hatte mich von dir gewendet Eh'i Und liebte nicht das wahre Licht. 7. Ich will dich lieben, meine 30 Nun aber ist's durch dich ge⸗ Krone, Indr schehn, Ich will dich lieben, meinen 280 Daß ich dich mir(zum Heil) Gott, Lieb ersehn. Auch fern von allem Erdenlohne Den — Und in der allergrößten Not; 3, 5. Ich danke dir, du wahre Ich will dich lieben, schönstes 3. ö. Sonne, Licht, Daß mir dein—.——— Licht Bis mir(im Tod) das Hee unde ;—— bricht. Liebe Ich danke dir, du Himmels⸗ Zoh. Scheffler Angelns Silsuh Ewg. wonne, 162⁴4—1677. Lebe, Dein Mel. Gott des Himmels ꝛc. Heinr. Albert. 1642. A.E 4. 207 25ve d ar.ne —— 1 muih —.— Lie ⸗be, die du mich zum Dilz de ube Lie ⸗be, die du mich so mil⸗ de stehn! ganz, els⸗ meine nen nlohne tot; istes herze ilesius Liebe zu Gott und Jesus Christus. 345 +— I— ..—— SPSPSSPSISSSSPSI.. E— 1— dei ner Gott ⸗ heit hast ge- macht, Lie 2 0e nach dem Fall hast wieder-bracht:— . VISS ꝗ..D..——— dir er ⸗ geb' ich mich, dein zu blei ⸗ben —— ö 2 V1 I 4 II D..— — C 2 I—.— — 2 II e wig ⸗lich. 2. Liebe, die du mich erkoren, Eh' ich noch geschaffen war, Liebe, die du Mensch geboren Und mir gleich wardst ganz und gar: Liebe, dir ergeb' ich mich, Dein zu bleiben ewiglich. 3. Liebe, die für mich ge⸗ litten Und gestorben in der Zeit, Liebe, die mir hat erstritten Ew'ge Lust und Seligkeit: Leebe, dir ergeb' ich mich, Dein zu bleiben ewiglich. 4. Liebe, die mich hat gebun⸗ d en An ihr Joch mit Leib und Sinn, Kebe, die mich überwunden Joh. Scheffler(Angelus Silesius) 1624—1677. Und mein Herz hat ganz da⸗ hin: Liebe, dir ergeb' ich mich, Dein zu bleiben ewiglich. 5. Liebe, die mich ewig liebet, Die für meine Seele litt, Liebe, die das Lösgeld gibet Und mich kräftiglich vertritt: Liebe, dir ergeb' ich mich, Dein zu bleiben ewiglich. 6. Liebe, die mich einst wird führen Aus dem Grab der Sterblichkeit, Liebe, die mich dort wird zieren Mit dem Kranz der Herrlich⸗ keit: Liebe, dir ergeb' ich mich, Dein zu bleiben ewiglich. ihn halten, Wie es mir auch auf Erden geh'; Ich lasse meinen Jesum walten, Bei welchem ich in Gnaden steh'. Er ist stets meine Zuversicht; Ich lasse meinen Jesum nicht. 3. Er läßt mich nicht; sollt' ich ihn lassen? O nein, mein Jesus bleibet mein. Ich will ihn immer stärker fassen Und schließen 10 Wiand Herz hin⸗ Das froh und fest im Glauben spricht: Ich lasse meinen Jesum nicht. 3⁴⁶ Heiligung und christlicher Wandel. ELI 50——5 O daß ich tausend ꝛc. 17³⁸. Ihm — 8 SDSSSSS oo0 Von Je ⸗su will ich nim⸗ mer wan⸗ 6. Ihm hab' ich all mein Heil zu dan⸗ Mit EEEEE ken; er liebt mich treu ich lieb auch ihn. Das ken, der ich durch ihn in Gna⸗den bin; da: Wem 5. Lass'i ISISISISITI.I. I 1 5 her ihm Mund und Herz ver⸗ spricht: ich las⸗ se 4 ö Dort! ——* 1 + E IIL ,.,nen aniiani —.* 1—.— II meienen Je⸗sum nicht. 20 2. Ich lass' ihn nicht, ich will 4. Mag man mich hie und da* vertreiben, Ich weiß noch einen sichern Oit, Da werd' ich fest und standhaft bleiben: 17 Es ist mein Jesus und sein Wort,— Sein Glaube ist mir süße Pflicht; x Ich lasse meinen Jesum nicht, 35 5. Bedroht die Welt mir selbst das Leben, Die Welt, die oft Verfolgung ib übt, Mein Heiland kann mir's wieder geben, Den meine ganze Seele liebt. 5 — 1 nicht. ir selbst liebt. Liebe zu Gott und Jesus Christus. E Ihm sterb' ich, wenn mein Auge richt; Ich lasse meinen Jesum nicht. 6. Die Welt muß endlich auch vergehen Mit aller ihrer Herrlichkeit; Doch wird das Reich des Herrn bestehen, Das für die Frommen ist bereit. Wenn Himmel, Erd und alles bricht, Lass'ich doch meinen Jesum nicht. 7. Ich lass' ihn nicht in jenem Leben, Dort will ich ihm zur Seite stehn, Und ewig, ewig ihm ergeben Werd' ich dort nimmer von ihm gehn. Dort schau' ich einst sein An⸗ gesicht Und lasse meinen Jesum nicht. 8. Dort werd' ich ihm mein Loblied singen, Dort selig einst vor seinem Thron Ihm Dank und Preis und Ehre bringen, Ihm, dem Erlöser, Gottes Sohn; Dort stehꝰ' ich einst in seinem Licht Und lasse meinen Jesum nicht. Erasmus Fink(auch Finx) 1627—1694. Mel. Mein Herz, ermuntre dich ꝛc. Karl Friedr. Schulz? 1836. 9 2——— 00 RRTA. — —— Ein Wort ist mir ins Herz ge⸗- schrie⸗ auch wenn mich al-les will beů- trü⸗ 41.————— DI‚ H—.—.—..—.—.——5 2—— 2W.—.—.Z..— I 1I.— 12——— 2 I——.—— ben, es gibt mir fro⸗ he Zu ⸗ver⸗sicht; ben, raubt man mir die se Freu-de nicht. D.— 2 1 F——— 2 05 EE 3—.— 4.— ͤ weil ich Je⸗sum nen⸗nen kann, so schau' ich 4 ——— 4 12.—.. III freu⸗dig 3⁸ Heiligung und christlicher Wandel. E 2. In diesem Worte glänzt mein Himmel, Nur dieser Name bringt das Heil. Ach, alles Welt⸗ und Lust⸗ getümmel Trägt Dornen statt der Rosen il eil. Hab' ich nur Jesum in der Brust, Bin ich mir keines Grams be⸗ wußt. 3. Mein Herz ist froh bei diesem Worte, In Jesu bin ich hoch entzückt; Dies ist die goldne Lebenspforte, Nach welcher meine Seele blickt; Es quillt ein edler Lebenssaft Aus diesem Namen voller Kraft. 4. O könnt'ich je was Schönres sagen? Mein Herz und Mund spricht froh dies Wort. Ruf' ich, so hört er meine Klagen, Er, meine Burg, mein Schild, mein Hort. Nichts außer ihm ist meine Lust, Nur Jesus wohn' in meiner Brust. 5. Wohlan, es bleibt, was ich gesprochen, Ich nehme Jesum an mein Herzl Es mag die Welt aufs Eitle pochen Ich schaue freudig himmel⸗ wärts. Indessen bleibt die Losung hier Nur Jesu Name für und für. Benj. Schmolck 1672—1737. Nach eigener Melodie. Dimitri Bortniansky. 1822. ⁰ DIIISS— 0 0 0 0 Ich be⸗te an die Macht der Lie ⸗be, Q—* + — · ũ—9.t 5 e— fen⸗ bart; ich geb' mich SS —— + hin dem heil gen T Trie⸗ be, mit dem ich selbst ge⸗ ⁰0 0 v EE 0 —.— 2 V— ö ̃ 4 5— lie bet wardz ich will, an⸗-statt an mich zu Klagen,——— Schild, d, B e n, r.then. ii . ꝗSES—.——— ne Lust, +—— iner den⸗ken, ins Meer der Lie⸗be mich ver⸗sen ken. 2. Ich fühl's, zum Heil muß Für dich hast du mir's nur ge⸗ was ich ich dich haben, geben, n/ Ich fühl's, ich muß für dich nur In dir es still und selig ruht. n Herzl ein. DuHeiland meines tiefenFalles, Eitle Nicht im Geschöpf, nicht in den Für dich ist ewig Herz und alles. Gaben 0 iel⸗ Nein Leben ist in dir allein; 2Jesu⸗ bib. Name hier ist die Ruh, ae ist Ver⸗ Im Grunde tief gedrücket ein! 11 Duum folg' ich deinen sel⸗ en Laß deine treue Jesusliebe für. 9 Sügen 9 In Herz und Sinn gepräget sein! 5991—25 Im Wort, im Werk und allem 3. Dein ewig sei mein Herz Wesen v. 1822. und Leben, Sei Jesus und sonst nichts zu —(löser, du mein einzig Gut! lesen! —7— Gerh. Tersteegen 1697—1769. ie⸗be, Alles ist an Gottes Segen. 1738. 1.. 2I 33 S—.—.—.—0——— —.— 12—— 75 ooa Nun so will ich denn mein Le⸗ ben mich ——— 7 a ů——— S.......— st ge⸗ völ⸗lig mei⸗nem Gott er ⸗ge⸗ ben; nun wohl⸗an, es Heiligung und christlicher Wandel. E 4 22—.— H Lre— 2—— 2—— 2 0 H—— 1—— ist ge-schehn! Sünd, ich will von dir nicht hö⸗ ren; 5 1— 2— —.— DiDiiDi‚i‚i —.——— Welt, ich will mich von dir keh-ren, oh ⸗ne je zu⸗ *— EE.. 2——1U rück⸗ zu⸗ sehn. 2. Hab' ich sonst mein Herz geteilet, ab' ich hie und da verweilet, Endlich sei der Schluß gemacht, Meinen Willen ganz zu geben, Meinem Gott allein zu leben, Ihm zu dienen Tag und Nacht. 3. Herr, ich opfre dir zur Gabe All mein Liebstes, das ich habe; Schau, ich halte nichts zurück! Schau und prüfe Herz und Nieren; Solltest du was Falsches spüren, Nimm es diesen Augenblick! 4. Ich scheu' keine Müh und Schmerzen, Gründlich und von ganzem Herzen Will ich folgen deinem Zug. Kann ich stetig und in allem Deinen Augen nur gefallen, Ach, so hab' ich ewig g'nug. 5. Eines will ich nur betrachtmn Und nicht wissen noch drauf achten, Was sonst draußen mag ge⸗ schehn: Fremd der Welt und ihren Sorgen Will ich hier, in dir verborgen, Als ein wahrer Pilger gehn, 6. Dich allein will ich er⸗ wählen, Alle Kräfte meiner Seelen Nimm nur ganz in deine Machtl Ja, ich will mich dir verschrei ben, Laß es ewig feste bleiben, Was ich dir hab' zugesagtl Gerh. Tersteegen 16971709. Liebe zu Gott und Jesus Christus. 3⁷¹ allen, 'nug. etrachtn drauf 9 Re⸗ hren borgen, gehn. h er⸗ len Machtl erschrei⸗ en, agt! 977⁰9 Mel. Wie schön leucht't uns ꝛc. Phil. Nicolai? 1598. — 2 27² EEE —— Was freut mich noch, wenn du's nicht Bist du nicht Schild, was de ⸗cket 9.—— r * DI.—— bist, Herr Gott, der doch mein Al-les ist, mein mich? Bist du nicht Licht, wo fin ⸗de ich im 3.—— E.— 1. 3. —.——————..——— 2—.——.— Trost und mei⸗ne Won⸗ ne? Kei Fin⸗stern ei⸗ ne Son⸗ ne? 4 EEI—— 2——.— Dnrmin. 122——— •— S:. E wah ⸗re Freu- de, auch im Lei-de, auch für Sün⸗- den, 4 HW—— + I 4•.. ESESSS é* 1— ist, Herr, au-⸗ßer dir zu fin ⸗ den. 2. Was freut mich noch, wenn Gibst du nicht, wer wird du's nicht bist, geben? Nein Herr, Erlöser Jesu Christ, Meine Eine Rein Friede und mein Leben? Wahre Freude, heilst du mich nicht, wo findꝰ Wahre Weide, ich Heil? Wahre Gabe Ast du nicht mein, wo ist mein Hab' ich, wenn ich Jesum Teil? habe. Phil. Friedr. Hiller 1699—1769. 3⁵⁷ Heiligung und christlicher Wandel. + Mel. Was Gott tut ꝛe. 1690, 273 2—— 3——— nmn .. + 1—.—. + IEI IA + + 2.— +—— SSII.... 80—— E1I.2— 1 I— 2. Dich, Jesum, lass' ich ewig nicht, Ich halte dich im Glauben; Nichts kann mir meine Zu⸗ versicht Und deine Gnade rauben. Der Glaubensbund Hat festen Grund; Die deiner sich nicht schämen, Die kann dir niemand nehmen. 3. Dich, Jesum, lass' ich ewig nicht. Aus göttlichem Erbarmen Gingst du für Sünder ins Gericht 0 0 0*.— Dich, Je⸗sum, lass' ich e⸗wig nicht, dit du kennst dies Herz, das red-lich spricht: nur V 1 + IL T 2— SSISISISII 3—— ——— E— bleibt mein Herz er ge⸗-ben;* ei⸗nem will i le⸗ ben! Du, du al ⸗lein, du 0 I—. + 5.————— 2.. 1—2.— + 7 1——.— L—.— L 7 2— ——— 2——— sollst es sein, du sollst meinTrost auf Er-den, mein ———— 5—————.—5 a. 2————e..—.—..— Glück im Himmel wer⸗ den. Und büßtest für mich Armen, Aus Dankbarkeit Will ich allzeit Um deines Leidens willen Die Pflicht der Treu erfüllen. 4. Dich, Jesum, lass' ich ewi nicht, Du stärkest mich von oben; Auf dich steht meine Zuversicht, Wenn meine Feinde toben, Ich flieh' zu dir, Du eilst zu mir; Wenn mich die Feinde hassen, Wirst du mich nicht verlassen, ben; uversicht, oben. hassen, erlassen, Liebe zu Gott und Jesus Christus. =— 3. Dich, Jesum, lass' ich ewig nicht, Dich, Gottes größte Gabe; Ich weiß, daß mir kein Gut gebricht, Herr, wenn ich dich nur habe. Ich will der Welt Für Gut und Geld, Wonach die Eiteln laufen, Den Heiland nicht verkaufen. 6. Dich, Jesum, lass' ich ewig nicht, 2⁴ Das Kreuz soll uns nicht scheiden Cs bleibet jedes Gliedes Pflicht, Mit seinem Haupt zu leiden. Doch all mein Leid Währt kurze Zeit, Bald ist es überstanden, Und Ruh ist dann vorhanden. J. Dich, Jesum, lass' ich ewig nicht, Nie soll mein Glaube wanken; Und wenn des Leibes Hütte bricht, Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. Sterb' ich mit dem Gedanken: Mein Freund ist mein Und ich bin sein; Er ist mein Schutz, mein Tröster, Und ich bin sein Erlöster. 8. Dich, Jesum, lass' ich ewig nicht; Wenn alles wird vergehen, Werd'ich getrost auch im Gericht, Erlöser, auf dich sehen. Sieh brüderlich Vom Thron auf mich, Stell mich zu deiner Rechten, Zu deinen treuen Knechten! 9. Dich, Jesum, lass' ich ewig nicht; Hier will ich dir vertrauen, Dort hoff' ich dich von Angesicht Zu Angesicht zu schauen. Dort werd' ich dein Mich ewig freun Und ewig deinen Namen, Erlöser, preisen! Amen. Ehrenfried Liebich 17131780. Georg Neumark. 1657. Du Va ⸗ter SS dei⸗-ner Menschen⸗kin⸗der, und des⸗sen Herz auch ge⸗ gen Sün⸗der DEEEE— I der du die Ne⸗ be noch gü⸗tig und voll Mit⸗ leid Evang. Gesangbuch. sel⸗ be bist, ist, 2. Gib, daß ich als dein Kind dich liebe, Da du mich als ein Vater liebst, Und so gesinnt zu sein mich übe, Wie du mir selbst 21 Vorschrift ibst! Was dir gefällt, gefall' auch mir; Nichts scheide mich, mein Gott, von dir! 3. Vertilge du durch deine Liebe In mir die Liebe dieser Welt Und gib, daß ich Verleugnung übe, Wenn mir das Eitle noch gefällt! Wie sollt' ich je die Kreatur Dir vorziehn, Schöpfer der Natur? 4. Laß mich um deines Namens willen Gern tun, was mir dein Wort ebeut! Kann ich's nicht, wie ich soll, erfüllen, So sieh auf meine Willigkeit Und rechne mir nach deiner Huld 33⁴ Heiligung und christlicher Wandel. 9— SSSSSSSISE 2——.— 4—.— gan⸗zem Her-zen dein, laß mich's mit al ⸗len + II FEN/—). 2+.* Kräf ⸗ ten sein! Die Schwachheit, Vater, nicht zur Schuld! 5. Der liebt dich nicht, der noch mit Freuden Das tut, was dir, o Gott, miß⸗ fällt. Drum laß es mich mit Ernst vermeiden, Gefiel' es auch der ganzen Welt! Die kleinste Sünde selbst zu scheun, Laß, Vater, mich behutsam sein! 6. Aus Liebe laß mich alles leiden, Was mir dein weiser Rat be⸗ stimmt! Auch Trübsal führt zu ew'gen Freuden; Wer ihre Last gern übernimmiz Geduldig trägt und weislich nützt, Wird mächtig von dir unterstlitz 7. In deiner Liebe laß mich sterben, Dann ist auch Sterben mein Gewinn, Liebe zu Gott und Jesus Christus. 35⁵ ch alles eislich nterstützt. aß mich mein „ Dann werd' ich deinen Himmel Da lieb' ich in Vollkommenheit erben, Dich, Vater der Barmherzig⸗ Wo ich dir ewig nahe bin. keit! Balthasar Münter 1735—1793. Mel. Warum sollt' ich mich ꝛc. Joh. Georg Ebeling. 1666. 27⁵ SSITTT 2—1m Mei⸗nes Her⸗zens rein⸗ste Freu⸗ de * 0 ISSI +*.——— ist nur die, daß ich nie mich von Je- su schei⸗ de, 9 EI L I YD I—— ISII 2————— 1 1..— — IIEE E— daß ich ihn durch Glauben eh-re, je-der-zeit +,—4—.—...— II —, d ne ——— 1—.——.—— hoch er⸗freut sei⸗ne Stimme hö ⸗ re. 2. Freundlich ruft er alle Als sein Herz Müden Hat kein Herz empfunden. Und erfüllt Darum blickt, wenn seiner Sanft und mild Brüder Hren Geist mit Frieden; Einer weint, Seine Last ist leicht zu tragen, Unser Freund Er macht Bahn, Mitleidsvoll hernieder. Heht voran, ö * 4. Will das Herz vor Jammer Stärkt uns, wenn wir zagen. brechen, 3. Ja, er kennt die Leidens⸗ O dann pflegt stunden; Er und trägt Größern Schmerz Uns in unsern Schwächen. 12* 3⁵⁵ Heiligung und christlicher Wandel. + Selig, wer in bösen Zeiten, In Gefahr Immerdar Sich von ihm läßt leiten! 5. Jesu, treuster Freund von allen, Mit dir will Froh und still Ich durchs Leben wallen! Auch der Tod kann mich nicht schrecken, Denn du wirst, Lebensfürst, Mich einst auferwecken. Sam. Gottlieb Bürde 1753—189ʃ, 3. Der geistliche Kampf. Nach eigener Melodie. Joach. Neander. 1680. 170ʃ,. Al⸗ les an-⸗ 27⁰ 15.—. 0 x.. ——.—— U Eins ist not! Ach Herr, dies Ci⸗ ne dre, ů——.— schei⸗ ne/ ii—— leh-re mich er- ken⸗ nen doch! ist ja nur ein schwe⸗res Joch,d 5— T,. run⸗ter das Her⸗ ze sich na⸗get und pla⸗get und den⸗noch kein wah⸗res Ver⸗ gnü⸗gen 2—— er ⸗ ja ⸗ get.&⸗ — 9 .— — laͤng' ich dies ant, Das al⸗ les er= setzt, so ö 0 Der geistliche Kampf. 357 9. + SISISDSSITTII + ——..— — DEDRDRRSSEDI-.—0 +—*——— werd' ich mit ei⸗ nem in al- lem er ⸗götzt. 2. Seele, willst du dieses finden, Such's bei keiner Kreatur; Laß, was irdisch ist, dahinten, Schwing dich über die Natur! Wo Gott und die Menschheit in einem vereinet, Wo alle vollkommene Fülle er⸗ scheinet, Da, da ist das beste notwendigste Teil, Mein Ein und mein Alles, mein seligstes Heil. 3. Wie dies Eine zu genießen Sich Maria dort befliß, Als sie sich zu Jesu Füßen Voller Andacht niederließ;— Das Herz ihr entbrannte, nur einzig zu hören, WDas Jesus, ihr Heiland, sie wollte belehren; IrAlles war gänzlich in Jesum versenkt Und wurde ihr alles in einem geschenkt:— 4. Also ist auch mein Ver⸗ langen, Uibster Jesu, nur nach dir; Huß mich treulich an dir hangen, Scenke dich zu eigen mir! Ob viele zum größesten Haufen auch fallen, So will ich dir dennoch in Liebe nachwallen; Denn Leben und Geist ist, o Jesu, dein Wort; Was fehlt meiner Seele bei dir, o mein Hort? 5. Aller Weisheit höchste Fülle In dir ja verborgen liegt. Gib nur, daß sich auch mein Wille Fein in solche Schranken fügt, Worinnen die Demut und Ein⸗ falt regieret Und mich zu der Weisheit, die himmlisch ist, führet! Ach wenn ich nur Jesum recht kenne und weiß, So hab' ich der Weisheit voll⸗ kommenen Preis. 6. Nichts kann ich vor Gott ja bringen Als nur dich, mein höchstes Gut. Jesu, es muß mir gelingen Durch dein heil'ges teures Blut. Die höchste Gerechtigkeit ist mir erworben, 5⁷ Heiligung und christlicher Wandel. E Da du bist am Stamme des Kreuzes gestorben; Da hab' ich die Kleider des Heiles erlangt, Worinnen mein Glaube in Ewigkeit prangt. 7. Nun so gib, daß meine Seele Auch nach deinem Bild erwacht; Du bist ja, den ich erwähle, Mir zur Heiligung gemacht. Was dienet zum göttlichen Wandel und Leben, Ist in dir, mein Heiland, mir alles gegeben; Entreiße mich aller vergäng⸗ lichen Lust, Dein Leben sei, Jesu, mir einzig bewußt! 8. Ja, was soll ich mehr ver⸗ langen? Auf mich strömt die Gnadenflut. 10 O du Liebe meiner Liebe. Du bist einmal eingegangen In das Heil'ge durch dein Bluh Da hast du die ewꝰge Erlů sun erfunden, Daß ich nun von Tod und Ven dammnis entbunden DeinEingang die völlige Freihe mir bringt, In kindlichem Geiste das Abbi nun klingt. 9. Drum auch, Jesu, du allein Sollst mein Ein und Alles sein Prüf, erfahre, wie ich's meine, hi Tilge allen Heuchelschein! Sieh, ob ich auf bösem bettlhz lichem Stege, Und leite mich, Höchster, auf ewigem Wege! Gib, daß ich nichts achte, nicht Leben noch Tod, Und Jesum gewinne; dies Ein ist not! Joh. Heinr. Schröder 1667—1000. 176. 27⁷² EI PD O Durchbre⸗cher al-ler Ban⸗de, der du der da Schaden, Spott und Schande uns mit im- mer bei uns bist, 4 2 b Himmels⸗- lust ver⸗ süßt: 0 0 0 0 fer⸗ ner dein Ge⸗ I81 gangen dein Blul rlösung und Ven ntbunden ge Freihel — — 55 ——————.—— .· rich⸗te wi⸗ der un⸗ sern Der geistliche Kampf. 33⁹9 He r. . A⸗damssinn, bis dein treu⸗ es . 4 E. en, .— das Abbs An⸗ ge⸗sich te uns führt aus dem Ker- ker hin! „du alleim Alles sein! 's meine, hein! m betrihz ege, ster, auf dies Eim 1667—1000. 176. in Ge⸗ 2. Ist's doch deines Vaters Wille, daß du endest dieses Werk; hiezu wohnt in dir die Fülle Uler Weisheit, Lieb und Stärk, Daß du nichts von dem verlierest, Was er dir geschenket hat, und es aus dem Treiben führest zu der süßen Ruhestatt. 3. Schaue doch auf unsre Ketten, Da wir mit der Kreatur Rufzen, um Erlösung beten Jon der sündigen Natur, Jon dem Dienst der Eitelkeiten, der uns noch so hart bedrückt, Mauch schon der Geist der Zeiten Lich auf etwas Bessres schickt. 4. Herr, zermalme, brich, ver⸗ nichte lle Macht der Finsternis, hette uns aus dem Gerichte, Nach des Sieges uns gewiß! heb uns aus dem Staub der Sünden, Unfdie Schlangenbrut hinaus, Laß uns wahre Freiheit finden Droben in des Vaters Haus! 5. Wir verlangen keine Ruhe Für das Fleisch in Ewigkeit; Was du nüötig findest, tue Noch vor unsrer Abschiedszeit! Aber unser Geist, der bindet Dich im Glauben, läßt dich nicht, Bis er die Erlösung findet, Die dein treuer Mund verspricht. 6. Herrscher, herrsche! Sieger, iege! König, brauch dein Regiment! Führe deines Reiches Kriege, Mach der Sklaverei ein End! Aus dem Kerker führ die Seelen Durch des neuen Bundes Blut! Laß uns länger nicht so quälen, Denn du meinst's mit uns ja gut! 7. Teuer sind wir ja erworben, Nicht der Menschen Knecht' zu sein. Drum so wahr du bist gestorben, Mußt du uns auch machen rein, Rein und frei und ganz voll⸗ kommen 3²⁰ Heiligung und christlicher Wandel. Und verkläret in dein Bild. Führ ins Paradies uns ein! Der hat Gnad um Gnad ge- Doch wohlan, du wirst nicht nommen, säumen, Welchen deine Füll erfüllt. Laß nur uns nicht lässig sei Wird's doch sein, als ob wi 8. Liebe, zieh uns in dein Rer Wenn die Freiheit briht Laß mit dir gekreuzigt sein, herein! Was dein Reich nicht kann er⸗ erben; Gottfried Arnold 1666— Mel. 5 kostet viel ꝛe. in 17 170 27³ 6——.. I ν Es ist nicht schwer, ein Christ zu sein un —— IPPII IEIEEDDDE . nach des rei⸗ nen Gei⸗ stes Sinn zu le⸗ ben. Zun 9 2 39——ꝗ— D DEE ii ö ö. der Na⸗tur geht es gar sau- er ein, sich im=m QI nrenn m ren errererr r. LH r.——.—. —.— dar in Chr⸗st Tod zu ge⸗-benz dochfihu Q 2— 6 ——— 4——60.————4.——————.— 2 ꝰ—.. 5 2———92.—.—— Gna⸗de selbst zu al ⸗ler Zeit den schwe⸗ren Sinh 2. Du darfst ja wie ein Kind Du darfst ja nur die leichtell nur sein, üben. Der ni BE Oblöt Das k Drum Es ist 3.D Daß er Der tre Die Ur Drum So ha 4. V Erweck Venns Oprich 8o ist 5.E Denn ins ein! irst nicht ien, issig sein 8 ob wir E Der geistliche Kampf. 3⁰¹ Oblöder Geist, schau doch, wie gut er's mein'; Das kleinste Kind kann ja die Mutter lieben. Drum fürchte dich nur ferner nicht so sehr: Es ist nicht schwer! 3. Dein Vater fordert nur das Herz, Daß er es selbst mit reiner Gnade fülle; Der treue Gott macht dir ja keinen Schmerz, Die Unlust schafft in dir dein eigner Wille. Drum übergib ihn willig in den Tod, S˙ hat's nicht Not! 4. Wirf nur getrost den Kum⸗ mer hin, Der nur dein Herz vergeblich schwächt und plaget! Erwecke nur zum Glauben deinen Sinn, WennFurcht undWeh am schwa⸗ chen Herzen naget! Sprich: Vater, schau mein Elend gnädig an! 80 ist's getan. 5. Erhalt dein Herz nur in Geduld, Venn du nicht gleich des Vaters Hilfe merkest! Versiehst du's oft und fehlst aus eigner Schuld, So sieh, daß du dich durch die Gnade stärkest! Dann gilt dein Fehl und kind⸗ liches Versehn Als nicht geschehn. 6. Laß nur dein Herz im Glauben ruhn, Wenn dich will Nacht und Finsternis bedecken! Dein Vater wird nichts Schlim⸗ mes mit dir tun, Vor keinem Sturm und Wind darfst du erschrecken. Ja, siehst du auch von Hilfe keine Spur, So glaube nur! 7. So wird dein Licht aufs neu entstehn, Du wirst dein Heil mit größrer Klarheit schauen. Was du geglaubt, wirst du dann vor dir sehn, Drum darfst du nur dem from⸗ men Vater trauen. O Seele, sieh doch, wie ein wahrer Christ So selig ist! 8. Auf, auf, mein Geist, was säumest du, Dich deinem Gott ganz kindlich zu ergeben? —⁵⁷ Heiligung und christlicher Wandel. ¹ 1 Geh ein, mein Herz, genieß die Die Sorg und Last wirf nun Wie! sü üße Ruh, getrost und kühn Im Frieden sollst du vor dem Allein auf ihn! 80 h Vater schweben! Christ. Friedr. Richter 1676—170 2•5.— 5 Melodie. 1700 271 279 So sc 2 35565 d.. .—— 2 4 0 0 Es Ko⸗ stet viel, ein Chris zu sein und Im S —— —.—..——.—.—.dDae L nach des rei- nen Gei⸗stes Sinn zu le-ben; dem und et .————— 4.———— Wer n 9———— 42——— NX der Na⸗ tur geht es gar sau-er ein, sich im⸗man 2. I— dar in Chri- sti Tod zu ge ben; und ist hin gleich—— ge⸗richt't, das macht's noch nich 2. Doch ist es wohl der Mühe Er hat wohl Müh, die Gnaht— wert, aber schafft Daß man mit Ernst die Herrlich- Uns Mut und Kraft. keit erwäget, Die ewiglich ein solcher Mensch 3. Du sollst ein Kind des erfährt, Höchsten sein, Der wahren Himmelssinn im Ein reiner Glanz, ein Licht in Herzen träget. großen Lichte — virf nun d kühn 1676—1701 . l Der geistliche Kampf. 3⁵⁴ Wie wirst du da so stark, so hell und rein, So herrlich sein, verklärt im Angesichte, Dieweil da Gottes wesentliche Pracht So schön dich macht! 4. Da wird das Kind den Vater sehn, Im Schauen wird es ihn mit Lust empfinden; Des Lebens Strom wird es da ganz durchgehn Und es mit Gott zu einem Geist verbinden. — ö ö Kraft gebricht? 4 1915 geshehn, un Bedenke, was für Kraft uns imemn. Wer mag's verstehn? ö Gott verheißen! t Wie gut wird sich's doch nach ö. Was Gott genießt, genießt der Arbeit ruhn, D es auch, Wie wohl wird's tun! ist Hu Christ. Friedr. Richter 1676—1711. Rist hin —.— Mel. Straf mich nicht ꝛc. 1694(Joh. Rosenmüller 16557). 8064 — F. +—4— noch niht 0——.——— —.— die Gn..— Ma ⸗che dich, mein Geist, be⸗ reit, wa⸗ che, ifft daß dich nicht die bö- se Zeit un⸗ver⸗ t. 20 + II Lind des—..— sn—— 7—— in Licht in n bes 1 n. tet Denn es ist Sa⸗tans List Was Gott besitzt, wird ihm in Gott gegeben; Der Himmel steht bereit ihm zum Gebrauch, Wie lieblich wird es dort mit Jesu leben! Nichts höher wird an Kraft und Würde sein Als Gott allein. 6. Auf, auf, mein Geist, er⸗ müde nicht, Der Macht der Finsternis dich zu entreißen! Was sorgest du, daß dir's an 364 Heiligung und christlicher Wandel. + ————3— + S ü⸗ber vie⸗ 2. Aber wache erst recht auf Von dem Sündenschlafe! Denn es folget sonst darauf Eine lange Strafe, Und die Not Samt dem Tod Möchte dich in Sünden Unvermutet finden. 3. Wache auf, sonst kannst du nicht Christi Klarheit sehen; Wache, sonst wird dir sein Licht Ewig ferne stehen! Denn Gott will Für die Füll Seiner Gnadengaben Offne Augen haben. 4. Wache, laß des Feindes List Nicht im Schlaf dich finden, Weil's ihm sonst ein Leichtes ist Dich zu überwinden! Gott läßt zu, Daß auch du, Wenn du sorglos wallest, In Versuchung fallest. 5. Wache, daß dich nicht die Welt Durch Gewalt bezwinge le Frommen zur Ver- suchung kom-men. Oder, wenn sie sich verstellt, Wieder an sich bringe! Wach und sieh, Es fehlt nie Hier an falschen Brüdern Unter Christi Gliedern! 6. Wache, nimm dein Fleisch in acht, Trau nicht deinem Herzen; Leicht kann, wer es nicht be⸗ dacht, Gottes Gnad verscherzen! O, es ist Voller List, Kann sich selber heucheln Und in Hoffart schmeicheln. 7. Bete aber auch dabei, Bete bei dem Wachen! Denn der Herr nur kann dich frei Von dem allem machen, Was dich drückt Und bestrickt, Daß du schläfrig bleibest Und sein Werk nicht treibest. 8. Ja, er will gebeten sein, Soll er etwas geben; Er verlanget unser Schrein, Wenn wir wollen leben Und durch ihn —— mmen. stellt, Der geistliche Kampf. 365 Unsern Sinn, Weil uns Angst, Not und Gefahr Welt und Fleisch und Sünden Immer näher treten! Kräftig überwinden. Denn die Zeit Ist nicht weit, 9. Nun so laßt uns immerdar Da uns Gott wird richten Wachen, flehen, beten, Und die Welt vernichten. Joh. Burkhard Freystein 1671—1718. Nach eigener Melodie. 1738. 1745. *— 28 2 7 +.—21———F— — 00 0 0 Rin⸗ge recht, wenn Got- tes Gna⸗de dich nun zie-het und be⸗kehrt, daß dein Geist sich ——.——— 1 recht ent- la ⸗-de von der Last, die ihn be⸗schwert! 2. Ringe, denn die Pfort ist Gänzlich von der Welt abziehe; enge Halbe Liebe hält nicht Stich! Und der Lebensweg ist schmal! Hier bleibt alles im Gedränge, Ringe Soeien 2 Was nicht Easnal. Himmels⸗ Halte damit feurig an, ian Laß dich keine Zeit gereuen, 3. Kämpfe bis aufs Blut und Wär's auch Tag und Nacht Leben, getan! Dring hinein in Gottes Reich;; Will der Feind dir widerstreber, 6. Nimm Sim. e I Werde weder matt noch weich! Deines Heils mit Zittern wahr! 4. Ringe, daß dein Eifer glühe dari in dieser Leibeshöhle Und die rechte Liebe dich chwebst du täglich in Gefahr. ⁵s Heiligung und christlicher Wandel. 7. Halte deine Krone feste, Halte männlich, was du hast! Recht beharren ist das Beste, Rückfall wird zur schweren Last. 8. Laß dem Fleische nicht den Willen, Gib der Lust den Zügel nicht! Willst du die Begierden stillen, So verlischt das Gnadenlicht. 9. Wahre Treu führt mit der Sünde Bis ins Grab beständig Krieg, Richtet sich nach keinem Winde, Sucht in jedem Kampf den Sieg. 10. Wahre Treu liebt Christi Wege, Mel. Jesu, meines Lebens Leben. Steht beherzt auf ihrer Hut, Weiß von keiner Wollustpflege, Hält sich selber nichts zu gut, 11. Wahre Treu kommt dem Getümmel Dieser Welt niemals zu nah; Ist ihr Schatz doch in dem Himmel, Drum ist auch ihr Herz allda. 12. Dies bedenket wohl, ihr Streiter, Kämpfet recht, bezwinget euch! Dringet alle Tage weiter, Bis ihr kommt ins Himmel⸗ reich! Joh. Jos. Winckler 1670—1722. Wolfg. Weßnitzer. 1661. Q 0 0 0 282 EAS 4 2— Wer 935.Kl lei⸗ 22 will · lan⸗ gen, wer die Kro- ne will emb fant gen EII E EE jag' ihm nach, so viel er kann; muß sich der muß kämp⸗fen als ein Mann, —— 45—————— WSSEDiEEEEEE 2———3 1——— 9— auch zu al-len zei-ten auf das be ꝛste I 122 *NDDDIEEREEEE E vor⸗ be ⸗ rei⸗ ten, al⸗-les an=dre las⸗ sen —O—O Der geistliche Kampf. 307 Hut, 9 50 Ins I* II EiEEEEEEEEE 6 38 gehn, was ihm kann im We⸗ ge stehn. imt dem iel 2. Treuer Jesu, deine Güte 4. Drum, mein Jesu, steh mir i nah; Hält auch mir ein Kleinod für, Armen ᷣem Das entzückt mich im Gemüte In so großer Schwachheit bei; Durch den Reichtum seiner Zier. Laß dich meine Not erbarmen, allda. O wie glänzt die schöne Krone Mache mich von allem frei, Von dem hohen Ehrenthrone, Was mir will mein Ziel ver⸗ hl, ihr Die du in der Herrlichkeit rücken; reuch! Deinen Streitern hast bereit! Gib mi Keaf Zeit mich schicken, ö ib mir Kraft und Freudigkeit, + 3.Mich werlgr Fördre meinen Lauf und Sueit! nmel⸗ Herzen, Daß sie mög' mein eigen sein; 5. Es verlohnt sich wohl der 0—1722. Ja ich sehne mich mit Schmerzen ühe Nach dem freudevollen Schein. Kämpfen, eh' ich werd' gekrönt; r. 1061. Doch das Ringen macht mir Drum ich mich der Weltentziehe, — bange, Die den heil'gen Kampf verhöhnt. — Und der Kampf währt mir zu Deine treue Gnadenkrone lange, Ist mir überg'nug zum Lohne; gen, An der Erde hängt mein Sinn, Wirst du nur mein Beistand sein, gen, Bald sinkt meine Kraft dahin. So ist sie in kurzem mein. Joh. Mentzer 1658—1734. —H Mel. Der am Kreuz ꝛc. Joh. Georg Söhnlin. 1836. sich 8z 64 I. ——.—. Schaf-fet, schaf⸗ fet, Menschen ⸗kin⸗ 5 — bau ⸗et nicht wie sich- re Sün-⸗der ste schaf=fet nur auf ge⸗ gen⸗wärt'⸗ge eu re Se lig⸗ keit; Zeit, son⸗dern schau⸗ et 3⁵ Heiligung und christlicher Wandel. 0 .—..—.—.——— get 05 dem Him⸗mel⸗ 90 ü⸗ ber euch, rin-⸗ — 29————. .————— und be⸗ mü⸗ het euch auf Er⸗ den, wie ihr se⸗-lig 2. Daß nun dieses mög' ge⸗ schehen, So bekämpfet Fleisch und Blut Und der Welt zu widerstehen, Rüstet euch mit Kraft und Mut! Gottes Wille soll allein Eures Lebens Richtschnur sein, Mag es eure schwachen Herzen Nun erfreuen oder schmerzen. 3. Ihr habt Ursach zu be⸗ kennen, Daß ihr noch in Sünden seid, Daß ihr Fleisch vom Fleisch zu nennen, Daß ihr fehlt zu jeder Zeit, Und daß Gottes Gnadenkraft Nur allein das Gute schafft, Ja daß außer seiner Gnade Nichts euch bleibt als Seelen⸗ schade. 4. Selig wer im Glauben kämpfet, mö⸗get — wer ⸗ den! Selig wer im Kampf besteht, Wer des Fleisches Lüste dämpfet, Selig wer die Welt verschmähtl Unter Christi Kreuzesschmach Jaget man dem Frieden nach; Wer den Himmel will ererben, Muß zuvor mit Christo sterben, 5. Werdet ihr nicht treulich ringen, Sondern träg und lässig sein, Eure Lüste zu bezwingen, So bricht eure Hoffnung ein. Ohne tapfern Streit und Krieg Folget niemals rechter Sieg; Nur den Siegern wird die Krone Beigelegt zum Gnadenlohne, 6. Mit der Welt nach Lust zu jagen, Hat bei Chriten Lene Statt; Leichtsinn bei der Welt Gelagen Schwächt den Geist und macht ihn matt. ohne. Lust tatt; jelagen macht — Der geistliche Kampf. 3³ Unter Christi Kreuzesfahn Heht es wahrlich niemals an, Daß man noch mit sicherm Herzen Mit der Sünde wollte scherzen. Furcht muß man im Her⸗ zen tragen Vor dem Herrn, der Leib und Seel Kann zur Hölle niederschlagen, Doch auch allen, ohne Fehl, Weil er ewig uns geliebt, Wollen und Vollbringen gibt. O so laßt uns zu ihm gehen, Ihn um Gnade anzuflehen! 8. Und dann zähmet eure Glieder, Drin die Sündenlust sich regt, Kämpft den alten Menschen nieder, Bis ihm seine Macht gelegt! Was euch ärgert, hauet ab; Was euch hindert, senkt ins Grab Mel. Freu dich sehr ꝛc. Und gedenket oft der Worte: Dringet durch die enge Pforte! 9. Zittern will ich vor der Sünde Und dabei auf Jesum sehn, Bis ich seinen Beistand finde, In der Gnade zu bestehn. Ach mein Heiland, geh doch nicht Mit mir Armem ins Gericht; Gib mir deines Geistes Waffen, Meine Seligkeit zu schaffen! 10. Amen, es geschehe, Amen! Gott versiegle dies in mir, Auf daß ich in Jesu Namen Meinen Glaubenskampf voll⸗ führ'. Er verleihe Kraft und Stärk Und regiere selbst das Werk, Daß ich wache, bete, ringe Und also zum Himmel dringe. Ludw. Andr. Gotter 1661—1735. 15⁵4. + . 6— 1——— —84—*—.——d 65 S S PSS..... 0 0 0 Nicht der Ach ge ⸗ An⸗fang, nur das En-⸗ treu⸗er Gott, voll ⸗en⸗ — de de 4 I . ů — — * HI ——————————— +* + n in mrea krö⸗ net mei⸗ nen Lauf in die Be⸗ stän⸗ dig⸗keit. die ⸗ ser Zeit! Hab' ich Heiligung und chr istlicher Wandel. ——— —. 2..........——— —— ein⸗ mal dich be⸗kannt, so ver⸗ lei⸗ he mir Bestand, —— Q 05 ᷣ—.———— daß ich, bis ich einst er ⸗ kal ⸗ te, Glau⸗ben Q ee, 1DESECECrell und Ge⸗ wis⸗sen hal ⸗ tel! 2. Du bist treu in allen Dingen, Und dein Wort ist auch getreu; Laß mich dir ein Herze bringen, Das dem deinen ähnlich sei! Wanket oft mein Fleisch und Blut Und entfället mir der Mut, So laß doch den rechten Glauben Nicht aus meinemHerzen rauben! 3. Laß mich halten, was ich habe, Daß mir nichts die Krone nimmt! Es ist deines Geistes Gabe, Daß mein Glaubensdocht noch glimmt. Mel. Wachet auf ꝛc. Lösche nicht den Funken aus, Mach ein helles Feuer draus, Laß den Glauben in mir brennen, Dich vor aller Welt bekennen! 4. Jesu, hilf mir an dir hangen, Wie die Reb am Weinstock häng, Fest im Glauben dich umfangen, Bis mich dort dein Arm umfängh Kommt es auch zur letzten Non So versiegle durch den Tod, Was ich hier geglaubt auf Erden, Und laß es zum Schauen werden! Benj. Schmolck 1672—17½5 Phil. Nicolai? I8 nrn=n.,—.— —2.———— — Rü⸗ stet eu Wappnet eu ch, ihr Christen ⸗leu ⸗tel Die ch mit Got⸗tes Wor⸗ te und en aus, r draus, ir Hinn. dekennen! ir hangen tock häng, umfangen, wumfängh zten Noß n Tod, ot auf auen I 1672—17⁷7 olai? 1505. Der geistliche Kampf. — — PFPPIPIPFIFTFTFTFIFIFITTT Fein⸗ de su Beu zchen euch zur kämp⸗fet frisch an je⸗ dem Or: te, ja Sa⸗tan da- mit ihr ·te, selbst hat euch be⸗ 96hrt. blei⸗bet un⸗ ver H. sehrt! Ist euch der Feind zu II......—.— .——......——.— schnelf hier ist Im ⸗ ma⸗ nu= el. Ho=si . ——————— an⸗-na! Der Star⸗ke fällt durch die⸗sen Held, und . ) E 7*— wir b. baltien mit das Feld. 2. Reinigt euch von euern Da ist Freude. Lüsten, Wohlan, so seid Besieget sie als rechte Christen Zum Kampf bereit, nud stehet in des Herren Kraft! Stärket euch in Jesu Namen, Daß ihr nicht Wanmen wie die Lahmen, aeigt eures Glaubens Ritter⸗ schaft! Wer hier ermüden will, Der schaue auf das Ziel: Dann krönet euch die Ewigkeit! 3. Streitet recht die wen' gen Jahre, Eh' ihr kommt auf die Toten⸗ bahre; Kurz, kurz ist unser Lebenslauf! WennGott wird die Toten wecken 372 Heiligung und christlicher Wandel. 0 Und vor dem Herrn die Welt Die du erkauft mit deinem Blull erschrecken, Schaff in uns ein neues Leben, So stehen wir mit Freuden auf. Daß wir uns stets zu dir erheben Gottlob, wir sind versöhnt; Wenn uns entfallen will der Daß uns die Welt noch höhnt, Mut! Währt nicht lange, Gieß aus auf uns den Geist, Und Gottes Sohn Dadurch die Liebe fleußt Hat lange schon In die Herzen: Uns beigelegt die Ehrenkron. So halten wir 4. Jesu, stärke deine Kinder Getreu an dir Und mach aus ihnenllberwinder, Im Tod und Leben für und fil Wilh. Erasmus Arends 1677—17fa. 50. Meinen Jesum lass' ich nicht. SOC ———— 4—— —— See⸗le, was er⸗ Wlait dre du dich in den S. Din⸗gen die⸗-ser Er ⸗ den, die doch bald ver ii. zeh⸗-ren sich und zu Staub und A-sche wer — DSSEE den? Su⸗che Je- sum und sein Licht, al=les an⸗ dre hilft dir nicht! ꝛem Blutl tes Leben, ir erheben vill der n Geist, ißt r und fik! 1677⁷f9 277 — .— bald ver⸗ — Der geistliche Kampf. 3²⁷³ 2. Sammle den zerstreuten Sinn, Laß ihn sich zu Gott auf⸗ schwingen, Richt ihn stets zum Himmel hin, Laß ihn in die Gnad eindringen! Suche Jesum und sein Licht, Alles andre hilft dir nicht! 3. Du verlangst oft süße Ruh, Dein betrübtes Herz zu laben; Eil der Lebensquelle zu, Da kannst du sie reichlich haben! Suche Jesum und sein Licht, Alles andre hilft dir nicht! 4. Geh in Einfalt stets einher, Laß dir nicht das Ziel verrücken! Gott wird aus der Liebe Meer Dich, den Kranken, wohl er⸗ quicken. Suche Jesum und sein Licht, Alles andre hilft dir nicht! 5. Du bist ja ein Hauch aus ott Und aus seinem Geist geboren, Bist erlöst durch Christi Tod Und zu seinem Reich erkoren. Suche Jesum und sein Licht, Alles andre hilft dir nicht! Nach eigener Melodie. 6. Schwinge dich nur oft im Geist Über alle Himmelshöhen, Laß, was dich zur Erde reißt, Unter deinen Füßen stehen! Suche Jesum und sein Licht, Alles andre hilft dir nicht! 7. Nahe dich dem lautern Strom, Der vom Thron des Lammes fließet Und auf die, so keusch und fromm, Sich in reichem Maß ergießet! Suche Jesum und sein Licht, Alles andre hilft dir nicht! „Laß dir seine Majestät Immerdar vor Augen schweben, Laß mit brünstigem Gebet Sich dein Herz zu ihm erheben! Suche Jesum und sein Licht, Alles andre hilft dir nicht! 9. Sei im übrigen ganz still, Du wirst schon zum Ziel ge⸗ langen; Glaube, daß sein Liebeswill Stillen werde dein Verlangen! Drum such Jesum und sein Licht, Alles andre hilft dir nicht! Jak. Gabriel Wolf 1684-1754. 1739. — Q EE SW—..— 12 — L. DI— — Ich will stre⸗ben nach dem Le-ben, wo ich Ich will rin⸗gen ein-⸗-zu⸗drin⸗gen, bis daß 3⁷¹ Heiligung und christlicher Wandel. ◻+ I Be=e 7 92 2 ür Hält man mich, so lauf' ich fort; n d nnnri: intryiui, in nuran:=d a na— — — bin ich matt, so ruft das Wort: fort- ge- run⸗gen, —— iiiiE — durch⸗ ge⸗drun⸗gen bis zum Klei⸗nod hin! 2. Als berufen Zu den Stufen Lockt die Welt, so sprich mir zu; Vor des Lammes Thron Schmäht sie mich, so tröste duj Will ich eilen; Das Verweilen Deine Gnade Führ' gerade Bringt oft um den Lohn; Mich aus ihrem Spiel! Wer auch läuft und läuft zu 4. Du mußt ziehen, Mein schlecht, Bemühen Der versäumt sein Kronenrecht. 7 Was dahinten, Das mag Ist de mangelhaft. ö Wo ihr's fehle, Spürt die Seele; Ich will 191. Härn Aber du Haf Krast, 3 Weil dein Blut uns Leben bringt 3. Jesu, richte Mein Gesichte Und dein Geist das Herz durch⸗ Nur auf jenes Ziel; dringt. Lenk die Schritte, Stärk die Dort wird's tönen Bei dem Tritte, Krönen: Wenn ich Schwachheit fühl'! Gott ist's, der es schafft! Phil. Friedr. Hiller 1699—1769. Mel. Alles ist an Gottes Segen. 17³⁵³ 2D58 H +* 1 2— 2— PIPIFIFI TTTTT TTT Fort- ge⸗kämpft und fort⸗-ge⸗- run⸗gen, O Der geistliche Kampf.—.— fort; 839 bis 5 Lich te anch⸗ rdn dd muß 0 ban⸗ ge DD. I 2.5 1½4 2* 2— 1 1——5— E—.— 4— — See⸗ le, sein! Durch die tie f⸗ sen Dan⸗ kel⸗ hei⸗ ten magen,. ————.— I ftann dich Je⸗ sus hin- ge-lei⸗ ten, Mat sprihte er——9 —.— EA mir zu;—. 15 du; Schwachen ein. rade Hiel! 2. Bei der Hand will er dich Schau nicht seitwärts, nicht Mei fassen, zurücke, 2—— Scheinst du gleich von ihm ver⸗ Nur auf Gott und Ewigkeit! lassen: Nur zu deinem Jesus wende Seele: Glaube nur und zweifle nicht! Aug und Herz und Sinn und Seele: Bete, kämpfe ohne Wanken: Hände, nbring Bald wirst du vollFreude danken, Bis er himmlisch dich erfreut! durch⸗. 05 Kraft und 5. Aus des Jammers wilden Dultd Licht! Wogen dem 3. Bald wird dir sein Antlitz Hat dich oft herausgezogen funkeln; Seiner Allmacht treue Hand. afft! Hoffe, harre auch im Dunkeln, Nie zu kurz ist seine Rechte; 9—1709. Nie gereut ihn seine Wahl! Wo ist einer seiner Knechte, Er will dich im Glauben üben, Der bei ihm nicht Rettung fand? 17³M Gott, die Liebe, kann nur lieben: Wonne wird bald deine Qual. 4. Weg von aller Welt die Blicke, 6. Schließ dich ein in deine Kammer, Geh und schütte deinen Jammer Aus in Gottes Vaterherz! 376 é Heiligung und christlicher Wandel. x O Kannst du gleich ihn nicht Glaube, daß, was er gebeten, empfinden, Gott sein Vater ihm gewährt! Worte nicht noch Tränen finden: r Klage schweigend deinen 8. Drum so Lerhagen 2 L Mich vor Gottes Antlitz wagen, 7. Kräftig ist dein tiefes Flehen, ringen fort und fort. Schweigen, So werd' ich ihn überwinden: Gott wird sich als Vater zeigen; Wer ihn sucht, der wird ihn Glaube nur, daß er dich hört! finden, Glaub, daß Jesus dich vertreten, Wird ihn haben fort und fort. Joh. Kaspar Lavater 1741—180ʃ. Mel. Valet will ich dir geben. Melchior Teschner. 1614. 289—. *..——.—. Auf, auf, mein Geist, be⸗trach⸗te des Christen Wach auf vomSchlaf, ver-ach-te der Ei⸗tel⸗ 0 0 + 7—.— ISSiE 2— 1— 5 Aon Tandl Die Lust der Welt ver⸗ge⸗ het und . N + + PPFPFPFIPIFPPIt.I.......... T SPSISISISIISISIITIITITITIII—I Wen⸗ det sich in Leid; des Chri⸗sten Glück be⸗ ste⸗ Q + ————— SS.........I r het in Zeit und E-wig- keit. 2. Dich stellt zu Gottes Bilde Und rein und fromm wie er! Dein Mittler wieder her; Auf, auf, die Zeit verschwinde Drum sei gerecht und milde Und alles mit der Zeit; Ei⸗tel⸗ ie er! Der geistliche Kampf. 3⁵⁷ Nur dem, der überwindet, Lohnt einst die Ewigkeit! 3. Gebet und Ernst erringen Das Heil der bessern Welt. Auf, alles zu bezwingen, Was dich gefangen hält! O wache! Deine Feinde Verändern die Gestalt: Bald schmeicheln sie alsFreunde, Bald brauchen sie Gewalt. 4. Vergleiche dieses Leben Mit dem, was Gottes Geist, Aus Gnaden uns zu geben, In seinem Wort verheißt: Dann wirst du bald erkennen, Es sei doch in der Tat Nur Eitelkeit zu nennen, Was diese Erde hat! 5. Du ringst nach Ruhm und hre Und willst bewundert sein, Als ob nichts Höhres wäre: Denk nur an Jesu Pein! Er ist für dich gestorben Und hat zum Eigentum Den Himmel dir erworben? Das sei dein wahrer Ruhm. 6. Was sind des Reichtums Gaben, Die hier der Rost verzehrt? Willst du den Schatz nicht haben, Den Jesus uns gewährt, Wenn wir uns ihm ergeben Und unser Herz ihm weihn, Um ihm getreu zu leben Und uns in ihm zu freun? 7. Was sind des Leibes Freuden, Der Sinne Gaukelspiel? Sie schaffen dir der Leiden, Der Müh und Sorgen viel, Entfernen deine Seele Je mehr und mehr von Gott, Und in des Grabes Höhle Begräbt sie doch der Tod. 8. Gott ist die rechte Quelle, Aus der sich Lust ergießt, Die ewig rein und helle Für fromme Seelen fließt. Dem lohnet kein Vergnügen, Auf den sein Aug nicht blickt; Er bleibt im Staube liegen Und ewig unerquickt. 9. Auf denn, mein Geist, ent⸗ schwinge Dich dieser Sinnlichkeit Und glaube, bete, ringe Nach jener Seligkeit! Die Welt wird einst vergehen Mit dem, was in ihr ist; Doch Gott bleibt ewig stehen, Mit ihm dein Heil, o Christ. 10. Vom Dienst der Eitel⸗ keiten Befreie, Gott, mein Herz! Den heißen Wunsch nach Freu⸗ den 37⁸ Heiligung und christlicher Wandel. O Den lenke himmelwärts! Dem Geist, der ewig ist; Ruh kann die Welt nicht Nur der hat Ruh und Leben, geben Dem du, Gott, alles bist. Nach Christ. Ludw. Edeling 1678-1742, bearbeitet von Friedr. Brauer 1754—18ʃ3. *— Es ist gewißlich an der Zeit. 1535. 200 EEE —* Herr, laß mich dei ne Hei-li- gung durch Du hast die Sin- nes- än-de⸗rung selbst II + ———.—— d n, en.—.—.—. * 1— II—— 3 18 dei⸗ nen Geist er⸗lan⸗ gen! 178 in mir an ⸗ge? fan⸗ gen; dein Geist wirkt Hei=li⸗ —— rfer..Eu,—— —— 55...— gung al⸗ lein, nur dei⸗ zen rein, seit .—. .—..— * Du zu Gott ge ⸗gan⸗ gen. 2. Ich kann mich selber vor Das Kleinod zu verlieren; der Welt Die Sünde lockt mich immerdar Nicht unbefleckt bewahren; Und will mich dir entführen. Ich kann nicht tun, was dir Herr Jesu, nimm dich meiner an, gefällt, Erhalt mich auf der Lebensbahn, 300— f 10 05 raeben v Nur du wollst mich regieren! Ich will mich übergeben dir: ö; O mach ein neu Geschöpf aus mir Die Kraft von Buut In meinen Gnadenjahren! n Laß innig mich durchdringen, 3. Ich stehe immer in Gefahr, Dein Leben, o du höchstes Gut, —O Der geistliche Kampf. 39 Mir in das Herz zu bringen, ben, Damit dein Geist, der ewig frei/ . Allein mein innres Leben sei: 1742, Dann wird es mir gelingen! 5. Laß mich in deiner Lieb 1535. allein — Die Lebensnahrung finden, — Vertreib aus mir den Lügenschein Der angewohnten Sünden! durch Nur die Gemeinschaft mit dem selbst Licht Sei meine Lust und süße Pflicht: Dann wird die Knechtschaft —.— schwinden. 6. Lösch alles fremde Feuer aus, Das in mir möchte brennen! Mach mich zu deinem reinen Haus, Laß nichts von dir mich trennen! Verbinde dich im Geist mit mir, Damit ich völlig eigen dir Nach dir mich dürfe nennen! 7. Laß mich in deiner Gegen⸗ wart Mit stillem Geiste bleiben; Mach mein Gefühl mir rein und zart, Das Böse wegzutreiben; In dir laß mich stets grünend sein: So flührst du mich zum Himmel ein, Mag auch mein Leib zerstäuben! Mich. Hahn 1758—1819. — seit 1ü. Wie groß ist des Allmächt'gen ꝛc. 8.1780. 1785. Hiller? —— 201½ SIEEE —.———3 — IDSDD— — Be⸗ hal⸗te mich in dei⸗ner Pfle⸗ge, daß nicht der Trug der eig⸗ nen We⸗ge merdar +——— Rn E * + + + sbahn, du, der dem To⸗ ·de mich ent⸗ ncl, ren mich taum Er ⸗lö=sten neu umestrickt!! Du kennst mein In— 2 ut 71 I igen,—— du kennst's in sei⸗ ner 380 Heiligung und christlicher Wandel. 2 9³4 * H + I. ESEEE E— —— EO— Kreu-zes-flucht; be⸗—H mich in deinem Schu⸗tze, SPPIII... SSPSS be⸗ halt mich, Herr, in dei- ner Zucht! Oder: . Die Tugend wird ꝛc. 17⁰⁴. 2 4— DE. PDSIIEEI Be⸗ hal-te mich in dei- ner Pfle⸗ ge, du, daß nicht der Trug der eig- nen We-ge mich ESIS R der dem To⸗ de mich ent⸗ rückt, kaum Er-lö- sten neu um⸗ strickt! Du kennst mein Q +.— 21* HE 4 5. SiiEEEEE Herz in sei- nem Tru⸗tze, du kennst's in sei: ner I 1 I uniu — Der geistliche Kampf. 5⁵¹ 2. Behalte mich in der Be⸗ 3. Du mußt, was du begannst, —0— reitung vollenden, ö Des heil'gen Geistes für und für! Aus mir wächst Heil'ges nicht chu⸗ze, Ez würde ohne deine Leitung hervor. Ein unbrauchbarer Baum aus Behalt in deinen Bildnerhänden .— mir. Mich weiches Wachs, mich —— die Keime selbst der Lieb und schwankes Rohr! Güte, Ob mildeLüfte wehn, ob Stürme, Die du mir neu ins Herz gelegt, Olaß mich nimmer, nimmer los! Ich, sie verkümmern vor der Behalte mich in deinem Schirme 1701. Blüte, Und deiner Liebe treuem Schoß! — Wo deine Rechte sie nicht pflegt. Friedr. Ad. Krummacher 1767—1845. öW Mel. O du Liebe meiner Liebe. 17⁴⁵. du, 02 5 ů—— mic— —.— Volk des Herrn, du hast hie-nie⸗den ei⸗nen —0 Kämpfe sind dir hier be⸗schieden, Frie⸗ de — 4 „ + t mein——— 2.e, mmr nmn me — lan⸗gen schwe-ren deren Streit; — in der E- wig⸗keit. Le ge an die rechte —.—.—. ei= ner———, er 1.—— —— Wehere, re, ste⸗ he dem ew'⸗gen Fels, daß dir Sieg und — 5 1 5—5 ö—.—— chnt..— DDIDDRDDDDDE heil be⸗ sche⸗ re er 2. Träumest du von guten agen, Ta Oder wachst du auf zum Streit? Hörest du den Ruf der Wächter: der Hei⸗land Is ra- els! Wiegst du dich in alten Sagen, Oder kennst du deine Zeit? PDPP‚P‚P‚Pꝑ‚ꝑ‚‚‚t‚‚c‚IRRRRRRC*** 3³² Heiligung und christlicher Wandel. ˙24 H⁴ „Glaubet ihr, so bleibt ihr stehn; Nun so suche keinen Frieden Aber wehe dem Verächter, In der bösen Zeitlichkeit! Denn sein Trost wird unter⸗ Führe deines Gottes Kriege! 90 gehn“? Jesu Kreuz ist dein Panier; 3. Volk des Herrn, du hast Unter diesem Zeichen siege, d Hienieden Seine Schmach sei deine Zien Einen langen schweren Streit. Samuel Preiswerk 1799—55,0 In Soriaus der ist mein Leben. Melchior Vulpiusꝰ? 10 V 9 E.— 1——— 2 HS—— D....—— BLI n* 7— E.—1..2 2 2.3— E— —.— Hindurch, hin⸗durch mit Freu ⸗ den! das 1.— —————— 1.—.— fn———. ö +— SSSISIIIITTIIIIIII..... soll die Lo- sung sein; hin-durch durch al le ů 9⁰— EEE— . en K.—..—— — 2..——.—1 ——.—* Lei⸗ den, durch Kreuz und Not und Pein! 2. Hindurch, hindurch mit Und das Gewölke schaurig— Inn Fast bis zur Erde geht:— Mit Gottes Helm und Sieg ö Durch Leiden und durch Streiten p Dindurch mit Adlerfläge In seinem heil gen Krieg! Mit Danken und Gebet 3 9 9⁴ Hin, wo auf ew'gen Hügeln 3. Hindurch die öden Strecken Der Tempel Gottes steht! Von unsrer Wanderschaft, ö ul. D Durch Klüfte und durchSchrecken* Ee mit Mit seiner Gotteskraft! Selbst durch des Todes Muhh 4. Und wenn es schwül und Hindurch die letzten Leiden, traurig Bis daß es heißt: Vollbracht Und trostlos allwärts steht, Ernst Albert Zeller 1804-N. — Der geistliche Kampf. 383 11192 Mel. Wie groß ist des Allmächt'gen ꝛ. Joh. 1730.1586.0 eit! 4 Kriege! 204 DD‚..— hanier; 1U—.———————— de 2— Nicht daß ich es er- grif-fen hät-te noch bin ich fern der heil'⸗gen Stät⸗te, 1799—1570ʃ EEEEEE — und jeht schon gar voll⸗ kom⸗ men sei — wo ich von al- len Sün⸗den frei; doch jag' ich den! das 2—.—— öRSRSSRERRRRRRE— eee ddnx,. e. ——.— 22.—5—.. 1 4— al ihm mit al ⸗len Kräf⸗ten als meinem höchrsten — 5 —— r—.— Gu⸗ 16 nach, wenn auch in mei⸗ nes Laufs Ge⸗s schäf⸗ ten I i SE H.IE.. . 0 mir oft die Kraft zu⸗ sam-men⸗-brach. et —0 Oder: Mel. Die Tugend wird ꝛc. 1704. rch it— D en— 2— es Nachh 127 Nicht daß ich es er efeen hät⸗ te und 1504-II. noch bin ich fern der heil'-gen Stät ⸗te, wo Q 4 +———————— E 2 jetzt schon gar voll⸗ kom men sei 0 1 7 7 ich von al⸗ len Sün⸗den frei; doch jag' ich —— . ihm mit al⸗len Kräf⸗ ten als mei⸗nem höch⸗ sten N 4—.——— —.—..—— 1——.— 1. —— 60 te nach, wenn auch in mei⸗ nes Laufs Ge-⸗schäf'ten Q . mir oft die Kraft zu Ied 2. Ich jag' ihm nach, ob ich's Ob ich es möchte noch er⸗ ergreife, langen,— Weil Jesus Christus mich ergriff, All andres ist nur Tand und Und wenn ich ab vom Ziele Spiel,— schweife, Dem Kleinod, das mir vor⸗ Wie beugt es mich so schrecklich gehalten tief! Als himmlische Berufung ist, Ich will verschmerzen und ver- Und trotze aller Welt Gewallen gessen Und selbst des Satans Trug Das alles, was dahinten ist, und List. Und meinen me beor darnach 4. Doch wie ich kluͤglich nih ehütet, Ob ich mich nahe Zesu Ehrist Noch hab' ich moht aufs Blu 3. Ich jage nach mit Lust und gekämpft; Bangen Das Feuer, das im Innern Dem einen vorgesteckten Ziel, wütet, Vo nd und ir vor⸗ en ung ist, Gewalten 5 Trug st. lich mich Ifs Blul ft; nnern — Nachfolge Christi. Ist nicht erloschen, nur gedämpft; Ich kann der Schlange nicht zertreten Den Kopf, das kannst du, Herr, allein; Ich kann verwunden, doch nicht töten, Und meineSiege sind nurSchein. 5. Gib mir den starken Schild des Glaubens Und auf das Haupt den Helm des Heils, Sonst wird kein Ende des Be⸗ raubens des mir von dir verliehnen Teils; gib mir das Schwert in meine Rechte, Das Glaubensschwert, das nie⸗ mals fehlt: dann halt' ich stand in dem Gefechte, lud meine Seele wird gestählt! 6. So nah am Ziel und— unterliegen? Die Kraft zum Kampfe geht mir aus. Herr, führ aufs neue mich zum Siegen! Schon winket mir das Vater⸗ haus. Nur wer getreu bis an das Ende Den Streit als wie ein Held besteht, Empfängt in seine Siegerhände Die Krone, die nicht mehr ver⸗ geht. 7. Doch wer auch mit dem kühnsten Wagen Vordringt, daß ihm nicht einer gleicht, Würd' er von dir nicht hin⸗ getragen, Er hätte nie das Ziel erreicht. Du gibst das Wollen und Voll⸗ bringen, Dein ist die Ehre, dein der Preis; So laß es du uns, Herr, gelingen Und schmück uns mit dem Siegespreis! Ernst Alb. Zeller 1804-1877. 4. Nachfolge Christi. 2. Mel. Mach's mit mir, Gott ꝛc. Herm. Schein. 1628. 08 —— E....— 2.— do00 Mir —.—.— nach, sprichtChri⸗stus un⸗. Ver ⸗leug-net euch, ver-laßt die 13 Eounz Gesungbuch 386 Heiligung und christlicher Wandel. — 55— 2—2 A EE H ST ——— — eu er Kreuz und Un ⸗ge⸗ mach auf euch, folgt 5 P —5— 1 II —.— II mei⸗nem Wan- del nach! 2. Ich bin das Licht, ich leucht' Zu fliehen und zu meiden euch für Und euer Herz von arger List Mit heil'gem Tugendleben; Zu rein'gen und zu scheiden, Wer zu mir kommt und folget Ich bin der Seelen Fels und Honn mir, Und führ' euch zu der Himmell Darf nicht im Finstern Ahi, pfort. Ich bin der Weg, ich weise wohl, 3919 Wie man wahrhaftig wandeln 5. Fäll''s Wach⸗ Oan. 10 7 soll. Ich steh' euch an der Seite; 3. Mein Herz ist voll De⸗ Ich kämpfe selbst und breche mütigkeit, Bahn, Voll Liebe mein Gemüte, Bin alles in dem Streite. Mein Mund voll Huld und Ein böser Knecht, der still mi Freundlichkeit, stehn, Voll Sanftmut und voll Güte. Sieht er voran den Feldheim Mein Geist und Wille, Kraft gehn. und Sinn 6. Wer hier sein Heil zu finden Ist Gott ergeben: schaut auf ihn! 4— imeint 4. Ich zeig' euch das, was Wird's ohne mich verlieren; schädlich ist, Wer hier es zu verlieren schesh Joh.“ iden rger List heiden. ls und Huns Himmelk⸗ schwer, it Hooran, Seite; id breche „ treite. r still ma Feldhem il zu finde „ erlieren; ren schell, Rochfolge ChriH. 387 Den werd' ich dazu führen. Mit unserm Kreuz nachgehen Wer nicht sein Kreuz nimmt in Und wohlgemut, getrost und Geduld, gern Ist mein nicht wert und meiner Bei ihm im Leiden stehen; Huld. Denn wer nicht kämpft, trägt J. So laßt uns denn dem auch die Kron lieben Herrn Des ew'gen Lebens nicht davon! Joh. Scheffler(Angelus Silesius) 1624—1677. Strophe 4 erstmals um 1668. Mel. Sollt' ich meinem Gott Joh. Heinr. Böhner? 1785. nicht singen. Q 4 4 206——*— rn E.— 9— ——.——.—— 33— 0 0 2„ Las⸗ set uns mit Je⸗ su nerhen, sei⸗ nem in der Welt der Welt ent⸗flie⸗hen, auf der N Sii V Vor⸗ bild chr 1—— im⸗mer⸗fort zum Him⸗ mel aden ir⸗disch Hishnachrczenhium innnnrnnn —— le⸗ben rein, in der Lieb den Glauben wei⸗ senlTreu⸗ er Je⸗su, bleib bei mir; geh vor- an, ich fol- ge dir! 12* 36⁸ Heiligung und cristlicher Wandel. 0 Oder: ——— uns den Herren ꝛc. Joh. Schop. 164f. 12———.——. E Les⸗ set uns mit Je⸗ sn 94 08 sei⸗ nem in der Welt der Welt ent⸗flie-hen, auf der Q RPDPP —. Vor⸗ bild fol⸗ gen nach, Bahn, die er uns brach, im⸗ mer⸗ fort zum 6— 2—.— 4*——— 2 55 6„ IR E+— rnl Hu n.. EIIIIT ir ir ⸗ noch schon himmlisch Hrm⸗ mel rei: sen, 05 2.—.*— —.— ii *—* sein, glau⸗ben recht und le⸗ ben rein, in der 5 S— ——.—.———. Lieb den Glau⸗ ben wei⸗ sen! Treu⸗- er Je=su, — 227 H +.— SD— =— r.amran rmm——.— + bleib bei mir; geh vor⸗an, ich fol-ge ditl 2. Lasset uns mit Jesu leiden, Hoffnung tröstet mit Geduld, Seinem Vorbild werden gleich! Denn es scheint durch Gottes Nach dem Leide folgen Freuden, Huld Armut hier macht droben reich, Nach dem Regen bald die Tränensaat die erntet Wonne, Sonne. E chop. 166. auf der 4au— Nachfolge Christi. — Jesu, hier leid' ich mit dir, Dort teil deine Freud mit mir! 3. Lasset uns mit Jesu sterben! Sein Tod wehret unserm Tod, Rettet uns von dem Verderben, Von der Seele ew'ger Not. Laßt uns töten, weil wir leben, Unser Fleisch, ihm sterben ab, So wird er uns aus dem Grab In des Himmels Leben heben! Jesu, sterb' ich, sterb' ich dir, Daß ich lebe für und für. Mel. Freu dich sehr ꝛc. 4. Lasset uns mit Jesu leben! Weil er auferstanden ist, Muß das Grab uns wieder geben. Jesu, unser Haupt du bist, Wir sind deines Leibes Glieder; Wo du lebst, da leben wir. Ach erkenn uns für und für, Trauter Freund, für deine Brüder! Jesu, dir nur leb' ich hier Und dort ewig auch bei dir! Sigmund von Birken 1626—1681. 1554. Sei ge⸗treu bis an das En ⸗de, dich von dei- nem Je-⸗ su wen⸗ de; e eEe, w Ha. daß nicht Mar⸗-ter, Angst und Not sei ihm treu bis in den Tod! Ach, das — I—— —.— DDiDE.... 37 Lei⸗den die⸗ser Zeit ist nicht wert der Herrlich⸗ keit, X. + die dein Je⸗ sus dir dort in ben will ge⸗ — ———. je⸗nem Freu- den le 2. Sei getreu in deinem Glauben; Laß dir dessen festen Grund Ja nicht aus dem Herzen rauben, Halte treulich deinen Bund, Welchen in der Taufe Bad Gott mit dir geschlossen hat! Der ist gottlos und verloren, Wer ihm treulos hat geschworen. 3. Sei getreu in deiner Liebe Gegen Gott, der dich geliebt! An dem Nächsten Gutes übe, Und wenn er dich hat betrübt, Denke wie dein Heiland tat, Als er für die Feinde bat! So mußt du Verzeihung schenken, Soll Gott gnädig dein gedenken. 4. Sei getreu in deinemLeiden! Lasse dich kein Ungemach Von der Liebe Jesu scheiden, Murre nicht in Weh und Ach! Denn du machest deine Schuld Größer nur durch Ungeduld. Mel. Jesus, meine Zuversicht. ben. Leichter trägt, wer willig träget, Was sein Gott ihm auferleget. 5. Sei getreu in deinemHoffen, Traue fest auf Gottes Wort! Hat dich Kreuz und Not be⸗ troffen, Und Gott hilft nicht allsofort: Hoff auf ihn doch festiglich! Nimmermehr vergißt er dich. Seine Hilf ist schonvorhanden— Hoffnung machet nie zu Schan— den. 6. Nun wohlan, so bleib im Leben Glaube, Lieb und Hoffnung fest. Ich will Treu für Treue geben, Weil mein Gott mich nicht ver⸗ läßt. Herr, den meine Seele liebt, Dem sie sich im Kreuz ergibt, Sieh, ich fasse deine Hände: Hilf mir treu sein bis zum Ende! Nach Benj. Prätorius 1636—1674. Joh. Crüger? 1653. 1650. 298 E Him⸗mel⸗ an geht un ⸗ sre Bahn; wir sind bis wir hin nach Ka- na- an durch die träget, ferleget, Hoffen, Wort! t be⸗ sofort: lich! dich. inden— Schan⸗ leib im ing fest. e geben, icht ver⸗ liebt, rgibt, inde: n Ende 36—1674½ 53. 1650. ir sind ch die Nachfolge Chrii. 591 =S. 22 0 SS————.—— ste nur auf 8 den, —. ste kom⸗men wer⸗ den; hier ist un ⸗= ser ii Pil⸗ger ⸗ stand, dro-ben un- ser Va ⸗ter ⸗ lund. 2. Himmelan s. dich, Daß mein Herz schon aufwärts mein Geist, steigt Denn du bist ein himmlisch Über Sonne, Mond und Sterne; Wesen Denn ihr Licht ist viel zu klein Und kannst das, was irdisch Gegen jenen Glanz und Schein. heißt, 5. Himmelan wird mich der Tod In die rechte Heimat führen, Da ich über alle Not 3. Himmelan, ruft Gott mir Ewig werde triumphieren. zu, Jesus geht mir selbst voran, Wenn ich ihn im Worte höre; Daß ich freudig folgen kann. Das weist mir den Ort 21 Ruh, 6. Himmelan, ja himmelan! Wo ich einmal hingehöre. Das soll meine Losung bleih Wenn ich dieses Wort bewahrt, 9* Ich will allen eiteln Wahn Halt' ich frohe Himmelfahrt. Durch die Himmelslust ver⸗ 4. Himmelan! Mein Glaube treiben; zeigt Himmelan steht nur mein Sinn, Mir das schöne Los von ferne, Bis ich in dem Himmel bin. Benj. Schmolck 1672—1737. 1530 Unerschaffne Lebenssonne. 1705. W —.. Auf, ihr Strei⸗ ter/ durch ⸗ ge⸗ Min⸗ gen, Nicht zu deinem Ziel erlesen! Ein von Gott gelehrter Sinn Kehrt zu seinem Ursprung hin. Al — I I— I 2—.— —.— .. Q 5 ,, ———— + auf⸗ geschwungen! ——— ů—.——— ..———..— P Ringt ihm nach in sei⸗ ner Kraft; er ist's, der den 2. Kein Erlöster müsse sagen, Ihm gebreche Kraft und Mut Zu dem Kampf mit Fleisch und Blut; Alles soll der Jünger wagen, Weil der Herr die Wunden heilt Und denSchwachenKrafterteilt. 3. Sind wir schwach, bei ihm ist Stärke; Sind wir arm, der Herr ist reich. Wer ist unserm Führer gleich? Unser Gott tut Wunderwerke. Sagt, ob der nicht helfen kann, Dem die Himmel untertan? 4. Ja, Gott kann und will uns schirmen. Drum so dringet mutig ein, Schämt euch, träg und feig zu ein! Mag es drohen, mag es stürmen: Nur durch Müh, Geduld und Streit Führt der Weg zur Seligkeit. 5. Nun so wachet, kämpft und ringet, Bleibet wacker im Gebet, Bis ihr auf der Höhe steht, Wo der Sieg die Fahne schwinget! Ist der Erde Werk getan, Hebt des Himmels Sabbat an, Nach Joh. Sim. Buchka 1705—1752. — * N— ...— ομ Je ⸗su, geh vor- an auf der Le⸗ bens⸗ ——— E— 2 N—— —. ingen!.—4 S bahn, und wir wol⸗-len nicht ver⸗wei- len, dir ge⸗ —.— 4— .—.— den treu ⸗lich nach⸗-zu ⸗ ei⸗- len; führ uns an der Hand N +)+II bis ins Va⸗ ter ⸗ land! 2. Soll's uns hart ergehn, O so gib Geduld zu beiden; ein, Laß uns feste stehn Richte unsern Sinn feig zu Und auch in den schwersten Auf das Ende hin! agen türmen: Niemals über Lasten klagen! 2. Ordne unsern Gang, Id und; Heiland, lebenslang! Denn durch Trübsal hier Führst du uns durch rauhe 1ra Geht der Weg zu dir. Wege . ö— 305 3. Rühret eigner Schmerz Gib uns auch die nöt'ge impft Irgend unser Herz, Pflege; et, Kümmert uns ein fremdes Tu uns nach dem Lauf et, Leiden, Deine Türe auf! eht, Nik. Ludw. Graf von Zinzendorf 1700—1760. 11 Mel. Ich dank' dir schon ꝛc. Mich. Prätorius? 1610. WIEEE obat an—.— 2—— 1—.————..———.—.— 5 17⁰ o0 0 0 O Christ, er-he- be Herz und Heiligung und christlicher Wandel. 5 ——. — Sinn! Was hängst du an der Er⸗ den? Hin⸗ — + + D— 5——— —.— —.— 2— 2 ———— *————— auf, hin⸗ auf zum Him⸗mel hin! Ein Christ muß himm ⸗ lisch 2. Was bist du in der Welt? Ein Gast, EinFremdling und ein Wandrer. Wenn du kurz hausgehalten hast, So erbt dein Gut ein andrer. 3. Was hat die Welt, was beut sie an? Nur Tand, nur eitle Dinge. Wer einen Himmel hoffen kann, Der schätzt die Welt geringe. 4. Wer Gott erkennt, kann der wohl noch Den Sinn aufs Niedre lenken? Nur wer an Gott denkt, denket hoch; So miüissen Christen denken. 5. Sieh, Christ, nie mutlos unter dich, Wenn dich die Leiden drücken, Sieh gläubig in die Höh und sprich: Der Herr wird mich erquicken! wer-⸗den. 6. Der Christen hohes Bürgerrecht Ist dort im Vaterlande; Der Christ, der irdisch denkt, denkt schlecht Und unter seinem Stande. 7. Dort ist das rechte Kanaan, Wo Lebensströme fließen; Blick oft hinauf, der Anblick kann Den Leidenskelch versüßen! 8. Dort oben ist des Frieden Haus, Gott teilt zum Gnadenlohne Den Überwindern Kronen aus Kämpf auch umRuh und Krone 9. Dort singt der Engelchot im Licht Von Gott und seinen Werken; O Seele, sehnest du dich nicht Dies Loblied zu verstärken? 10. Dort herrscht dein Heiland Jesus Christ, 0 Nachfolge Christi. 120 395 EE L Der Tilger deiner Sünden; 11. Hilf, Heiland, daß ich für —— Mit dem, durch den du selig und für —.— ist, Den Geist dorthin erhebe, Hin⸗ Muß sich dein Herz verbin⸗ Und daß ich jetzt und ewig dir — en Zu Ehren denk' und lebe! — Ehrenfried Liebich 1713—1780. — st muß ist das beste Gut. 175⁵4. 1777. ‚‚E ————— 1.— — Him⸗mel ⸗ an, nur him⸗ mel⸗ 466 5 Was die wün⸗ schen, kann — 2—.—. H.— — 22— v—— Ralt 6*——— ö—— lecht soll der Wan⸗ del gehn. auf Er: den de. dort erst ganz ge schehn, Kanaan,—5 100 ö——— D lick kann——— hen! 2 nicht. Freu-de wech-selt hier mit Leid; richt hin⸗ Friedenü. 4 E— ——————..— lohne* 11. auf zur Herr⸗ lich keit dein Ange- sicht! dant 2. Himmelan schwing deinen Mad ins Herz mir den Beruf, igelchor Geist Mach mich getreu! t Jeden Morgen auf! Werken: Kurz, ach kurz ist, wie du weißt, 3. Himmelan hat er dein Ziel ch nicht Unser Pilgerlauf. Selbst hinaufgestellt. ken? Fleh täglich neu: Sorg nicht mutlos, nicht zu viel Heiland Gott, der mich zum Himmel Um den Tand der Welt! cHrit, schuf, Flieh diesen Sinn! 5%%%%Heiligung und christlicher Wandel. Nur was du dem Himmel lebst, Dir von Schätzen dort erstrebst, Das ist Gewinn. 4. Himmelan erheb dich gleich, Wenn dich Kummer drückt, Weil dein Vater, treu und reich, Stündlich auf dich blickt! Was quält dich so? Droben in dem Land des Lichts Weiß man von den Sorgen nichts; Sei himmlisch froh! 5. Himmelan wallt neben dir Alles Volk des Herrn, Trägt im Himmelsvorschmack hier Seine Lasten gern. O schließ dich an! Kämpfe drauf, wie sich's ge⸗ bührt; Denke, auch durch Leiden führt Die Himmelsbahn! 6. Himmelan ging Jesus hrist Mitten durch die Schmach; Folg, weil du sein Jünger bist, Seinem Vorbild nach! Er litt und schwieg; Srat dich fest an Gott wie er, tatt zu klagen bete mehr, Erkämpf den Sieg! 7. Himmelan führt seine Hand Durch die Wüste dich, Ziehet dich im Prüfungsstand Näher hin zu sich Im Himmelssinn; Von der Weltlust freier stets Und mit ihm vertrauter geht's Zum Himmel hin. 8. Himmelan führt dich zu⸗ letzt Selbst die Todesnacht. Sei's, daß sie dir sterbend jetzt Kurze Schrecken macht, Harr aus, harr aus! Auf die Nacht wird's ewig hell, Nach demTToderblickst du schnell Des Vaters Haus. 9. Halleluja! Himmelan Steig' dein Dank schon hier. Einst wirst du mit Scharen nahn, Und Gott naht zu dir In Ewigkeit. Aller Jammer ist vorbei, Alles jauchzt verklärt und neu In Ewigkeit. 10. Halleluja singst auch du, Wenn du Jesum siehst, Unter Jubel ein zur Ruh In den Himmel ziehst. Gelobt sei er! Der vom Kreuz zum Throne stieg, Hilft auch dir zu deinem Sieg; Gelobt sei er! Joh. Gottfr. Schöner 1749.—lld. hrone n Sieg: 9—15ʃ8. —½ Nachfolge Christi. —Mel. Jesus, meine Zuversicht. Joh. Crüger? 1653. 1656. . 2—— 4*.— ⁰ DS ö 00 0u Steil und dor⸗nicht ist der Pfad, der uns Se=lig ist, wer ihn be⸗trat und im —.——.— ů. .S........ ..— REEA— zur Voll en⸗ dung lei Na⸗ men Je ⸗=su strei=tet, Hi se lig, wer den — II — .....II .— 14— — — W..— 14 Lauf voll⸗ bringt und nicht kraft-los nie⸗ der ⸗ 2. überschwenglich ist der Lohn Der bis in den Tod Getreuen, Die, der Lust der Welt ent⸗ flohn, Ihrem Heiland ganz sich weihen, Deren Hoffnung unverrückt Nach der Siegeskrone blickt. 3. Den wir lieben und nicht sehn, Der hat uns den Lohn errungen, Von dem Kreuz zu Gottes Höhn Sich vom Staub empor⸗ geschwungen. Sieger in des Todes Nacht, Sprach er 190 Es ist voll⸗ racht! sinkt! 4. Zieh, o Held, uns hin zu dir, Zieh uns nach, die Schar der Streiter! Sturm und Nacht umfängt uns hier, Droben ist es still und heiter. Hoffnung sieht das Morgenrot Schimmern Ie Grab und od. 5. Auf denn, Mitgenossen, geht Mutig durch die kurze Wüste; Seht aufJesum, wacht und fleht, Daß Gott selbst zum Kampf euch rüste! Der in Schwachen mächtig ist, Gibt uns Sieg durch Jesum Christ. Sam. Gottlieb Bürde 1753—1831. 3³⁸ Heiligung und christlicher Wandel.—O Mel. Valet will ich dir iü Melchior Teschner. 16ʃ4 304 e — Es kennt der Herr d die Sei⸗ nen und hat sie die Gro⸗ßen und die Klei⸗nen in je-dem ——.—— stets—* kannt, Volk und Land; er läßt sie nicht ver ⸗der-ben, er I 1——— ErH f. If—————————— —— 4————.—.....— 2.— führt sie aus und ein, im Le⸗ ben und im Ster⸗ 2.— V 4— I H———— .2—— + 4— ——0 4 EI , ben sind sie und blei-ben sein. 2. Er kennet seine Scharen Am Glauben, der nicht schaut Und doch dem Unsichtbaren, Als säh' er ihn, vertraut; Der aus dem Wort gezeuget Und durch das Wort sich nährt Und vor dem Wort sich beuget Und mit dem Wort sich wehrt. 3. Er kennt sie als die Seinen An ihrer Hoffnung Mut, Die fröhlich auf dem Einen, Daß er der Herr ist, ruht, In seiner Wahrheit Glanze Sich sonnet frei und kühn, Die wunderbare Pflanze, Die immerdar ist grün. 4. Er kennt sie an der Liebe, Die seiner Liebe Frucht, Und die mit lauterm Triebe Ihm zu gefallen sucht, Die andern so begegnet, Wie er das Herz bewegt, Die segnet, wie er segnet, Und trägt, wie er sie trägt. 5. So kennt der Herr die Seinen, Wie er sie stets gekannt, Die Großen und die Kleinen e/ Liebe, riebe inen ö EI— Nachfolge Christi. E 39 In jedem Volk und Land: Und halt uns fest dabei, Um Werk der Gnadentriebe Laß nichts die Haffmens rauben, Durch seines Geistes Stärk, Die Liebe herzlich sei! An Glauben, Hoffnung, Liebe Und wird der Tag erscheinen, Als seiner Gnade Werk. Da dich die Welt wird sehn, 6. So hilf uns, Herr, zum So laß uns als die Deinen Glauben Zu deiner Rechten stehn! Karl Joh. Phil. Spitta 1801-1859. Mel. Wie groß ist des Allmächt'gen ꝛc. Joh, 1789. 1207. 94 305⁵—.—.. ————U—————— 00 Hier Got⸗tes ⸗kin ⸗-der und dort Er- ben um die⸗sen Na⸗men laßt uns wer⸗ ben, ———.—, als Je⸗ su Chri ⸗sti Ei⸗ gen⸗ tum: er ist der Gna⸗ de Waetuwuhn das sei das 94 — 2 . — Teil, das wir er ⸗ ko- ren, dar:nach das Herz sich — SISIIII 11 TTT 270 und schlägt, bis es aus Got⸗tes Geist ge⸗bo⸗ ren .———.—...— der Kind-schaft Zeug-nis in 981 Wugt. z⁰eHeiligung und chistlicher Wandl. 0 Oder: An den Mel. Die Tugend wird ꝛc. 170,% Was v — FEiE—. Der in Das is Her Got- tes-kin-der und dort Er-ben als und w um die⸗ sen Namen laßt uns wer-ben, er 5 5 EDiiEEE Wo ⸗su Chri- sti Ei⸗- gen⸗ tum: 30 der Gua: de Werkund Ruhm! Das sei das — D 0 Teil, das wir er⸗ ko⸗ ren, dar⸗nach das Herz sich — sehm und schlägt, dis es aus Got⸗- tes Geis ge ⸗ bo⸗ ren + der Kindschaft Zeug⸗ nis in sich trägt. 2. Dann ist uns wohl; und Doch nur getrost, es kommt dit doch das Beste, Zeit, . Das Herrlichste ist noch voraus. Da Gottes Kinder alles erben Hier sind wir Gade, und Im Stande ew'ger Herrlichkei Aste, Im Himmel heimisch und zu 3. Sie werden als ein heil ge Haus. Same Hier gilt's zu kämpfen, leiden, In ihr verheißnes Erbe gehn, sterben; Es wird ein neuer, Gottes Name — 5 SEEEE 5 s erben rrlichkeit. nheilge gehn, es Name oochsenfebe Nüchstenliebe. Un den verklärten Stirnen stehn. Die hier zu solcher Ehre kamen, Was unter Glauben, Hoffen, Die sind wahrhaftig angesehn. Lieben Die treu hier glauben, hoffen, Der innre Mensch geworden war, lieben,‚ Das ist, wenn alles starb, ge. Schreibt Gott ins Buch des blieben Lebens ein; Und wird als Wesen offenbar. Und dort im Himmel ange⸗ 4. Drum freuet euch, wenn schrieben eure Namen Das heißt gut angeschrieben sein. Im Himmel angeschrieben stehn! Karl Joh. Phil. Spitta 1801—1859. . Nächstenliebe. 655 Alase 98655 lass' ich nicht. 1668. 0⁰4½———— ———— + E4—L1 —— See⸗ 2115 laßt uns Gu⸗-tes tun und da⸗ — 4— ———2——.— bei nicht mül⸗de wer ⸗ den! Wenn es Zeit ist, N — wird man Hauhn wie sanft von den Be⸗schwer⸗ 2 V 7—*—.— Ee den; a⸗ber ru- hen nicht al-lein, dort wird +——— —4——— 2.—2.——.— auch die Ern⸗ sein. 40² Heiligung und christlicher Wandel. 2. O daß wir in unsrer Zeit 4. Lehr, o Gott, mich Gutt 2. N Auf die Ewigkeit hin lernten! tun Wer hier kärglich ausgestreut, Und im Wirken nicht erliegen zind e Wird auch wieder kärglich ernten; Denn die Zeit dazu ist nun, dum Wer hier reichlich Gutes tut, Und sie wird so schnell verfliegen Sammelt dort auch reiches Gut. Wenn man auch Geringes tun dennn 3. Nicht nur nach dem Augen⸗ Ist's nur gut, so ist es gut. tt sc schein 5. Stelle mir die Ernte fü, Müssen wir das Säen richten; Daß ich darf auf Hoffnung säen Hein9 Manches Körnlein scheinet klein, Was wir tun und tun es dit, Dennoch wächst es reich an Läßt du nicht umsonst geschehen 3. E Früchten. Hat man kein Verdienst davon Klein gesät und dennoch dicht Gibt die Gnade dennoch—. 0 sol Fehlet in der Ernte nicht. Phil. Friedr. Hiller 1699—18 die G. Mel. Mach's mit mir, Gott ꝛc. Herm. Schein. 19 80 hoe 9 + Laß E SSS— ERE — So je⸗mand spricht: Ich lie ⸗be der treibt mit Got-tes Wahrheit. ·.—.— 22— ů ——. 5 00— 2 E ae 1..4— Gott, und haßt doch sei ⸗ ne Brü⸗der, 6⁰ʃ Spott und reißt sie ganz dar⸗nie⸗der. —. E.......... 7 —— 2— V— ——I— U——— gleich als mich. ich Guttt erliegen Nächstenliebe. 2. Wir haben einen Gott Ich aber sollte nicht Geduld und Herrn, Mit meinen Brüdern tragen, zind eines Leibes Glieder; Dem nicht verzeihn, dem du nun, dium diene deinem Nächsten vergibst, verfliegnn gern, Und den nicht lieben, den du 4 tuh denn wir sind alle Brüder! liebstꝰ .. . 0 hat schuf die Rrmuich, Wloß 5. Was ich den Frommen Ernte fü,„„ dn, hier getan mung sien Nein Rächiich Kind Dem kleinsten auch von diesen, n es dir, Das sieht er, mein Erlöser, an, geschehen 3. Ein Heil ist unser aller Als hätt' ich's ihm erwiesen; nst davon Gut; Und ich, ich sollt' ein Mensch och Lohn Ih sollte Brüder hassen, noch sein 1699—74 die Gott durch seines Sohnes Und Gott in Brüdern nicht Blut erfreun? Schein. 100 o hoch erkaufen lassen? Uß Gott mich schuf und mich 5. Ein unharmherziges Gericht —.—.— versühnt Wird über den ergehen, Dernicht barmherzig ist und nicht ab' ich dies 4—f.4 sie vet⸗ Gern hilft, wenn Arme flehen. lie be sent; Drum gib mir, Gott, durch Vahrheit 4. Du schenkst mir täglich so deinen Geist ö viel Schuld, Ein Herz, das dich durch Liebe A Herr von meinen Tagen; preist! — Christ. Fürchtegott Gellert 1715—1769. Gon Mel. Wunderbarer König. 66 Neander. 1680. — ;* H +— —.— 08 2—.— D. — Kommt ins Reich der Lie ⸗be, o ihr Got⸗tes⸗ kächesten Lernt von eu⸗rem Hei-land eu⸗ re Brü⸗der lie ben und euch recht da kin ⸗der, ihr mit Gott ver⸗ soͤhn ⸗ten Sün ⸗=der! rin⸗ nen 6 ben! 4⁰⁴ Heiligung und christlicher Wandel. 2. Sünde zu vergeben, Sünde zu vergessen, Das hat keiner so besessen 44 Als der Freund der Sünder, Der mit eignem Blute, Seinen Feinden selbst zu gute, Voller Huld Alle Schuld Auf sich hat genommen Und getilgt vollkommen. 3. Wirft der Feind der Seelen Zwischen eure Herzen Streit, Verdacht und Kränkungs⸗ schmerzen, O so seid nicht stille; Wartet nicht so lange Bis zum Sonnenuntergange; Tõtet bald Die Gewalt Aller Zwistigkeiten, Die den Fall bereiten! —.10 nes Lei⸗ bes Glie⸗d. d6 T * +— AH S......... ————7— II auch die schwachen Brü-der! Mel. Werde Licht, du Volk ꝛc. 4. Bleibt nicht eigensinnig Auf dem eignen Rechte, Werdet gern der andern Aneh Denn die süße Liebe Deckt der Sünden Menge, Duldet ohne Maß der Länge⸗ Liebt euch sehr, Liebet mehr, in 6 Nährt das Liebesfeuer Ir sir Alle Tage treuer! duch 5. Abba, lieber Vater, den Sohn und Geist der Gnaden litde Heile allen unsern Schaden 3.Gt Falschheit, Schein und Tüch Sed b Stolz und Eigenliebe Ult, de Kreuzige durch deine Triebe. Uns ih 22 öll und Welt ind gefällt, Wenn wir dich nur kennen Und in Liebe brennen. Ernst Gottl. Woltersdorf 1725—H0 Konr. Kocher.— 309.— +2————*— 38 ** I—— 1 2—1 Seid barm⸗her⸗ zig, Men⸗ schen! Hi x daz uns Je⸗sus Chri-stus leh so wie Gott! —— PAn gensinnih Gebt, so wird auch euch ge- ge- ben einst am 3Kneh EEe 1 ern Knecht H Han. RIᷣ — Nenge, 3 Thro⸗ ne Heil und der 2. So viel Menschen, so viel Brüder! lin Gott ist es, der uns schuf; ner Uir sind alle Christi Glieder luch des Vaters Gnadenruf. Jater/ o den Bösen wie den Seinen Gnaden st der Herr die Sonne scheinen. chaden 3. Gottes Bild in euch zu sehen, ind Tüll Sid barmherzig so wie er! dbe Alt, dem Armen beizustehen! Triebe Uns ihr gebt, empfängt der Herr. kennen — 5 Le⸗ ben! Mag's im stillen auch geschehen, Wird's doch Gottes Auge sehen. 4. Herr, wir geben von dem einen; Laß uns tun, wie sich's gebührt! Laß, wenn unsre Brüder weinen, Nie die Herzen ungerührt; Lehr uns selbst dein Gut ver⸗ walten, Um hier klüglich hauszuhalten! Theod. Gottl. von Hippel 1741—1796. Mel. O du Liebe meiner Liebe. 17⁴⁵. I n. F⁵ Rocher. WI — —17 Menschenfreund, nach deinem Bil⸗de bil⸗de Dei⸗ne Sanftmut, dei⸗ ne Mil⸗de sei mein I * F . H. H5 kche sich mein gan⸗zer Sinnl löst⸗lich⸗ster Ge⸗winn. Un⸗wert wär' ich dich zu Heiligung und christlicher Wandel. 4* * Da du segnend Gutes tatest In der Hütte, auf der Flur, An dem Lager kranker Brüder; * Wo du je nur hingeblickt, Kehrte Freud und Hoffnung wieder, Und der Dulder ward erquickt. 3. O du Menschlichster von allen, Keinen hast du je verschmäht; Wer verirrt war, wer gefallen, Wer um Trost zu dir gefleht, * Hat für alle seine Wunden, Herr, in deiner treuen Hand 32 Rettung, Heil und Trost ge⸗ funden, Hilfe, die er nirgends fand. 4. Drum, wenn mich mein Bruder kränket, Denk' ich: Jesus litt noch mehr. Ob er Böses von mir denket, Sanfter will ich sein wie er. Ob er Kummer mir bereitet, Irrt vielleicht nur sein Verstand; 5 H⁸⁶⁸Ó!ᷓC! l. DDDDiisisie en⸗nen, liebt' ich nicht, wie du ge⸗liebt, un⸗wert mich nat 90 0 0 ———— DD iD‚i‚i‚ieeee....— 92.—ͤ̈—. 2———.——— . 15— dir zu nen-nen, wenn ich an-dre schwer be⸗ trübhs ⸗ —.— 2. Jesu, wo du liebend nahtest, Weil er strauchelt, weil er Vh Folgte Wohltun deiner Spur, gleitet, on Braucht er öfter meine Hand 5. Nimmer soll mein Her ermüden, ö Dem Bedrängten beizustehn“ ist Es gewährt so hohen Frieden Seinen Schmerz gestillt zu sehn. Wer um Dank und Lohn nun bet ringet, Hat dahin der Erde Lohn; 2. S Wen die Liebe einzig dringet, Fühlt in ihr den Himmel scho⸗ Hüßt; 6. Zwar so manche Träne Wh ließet Jacht die m Dem, der edle Saat gestreuß Wenn der Hoffnung Feld nich nnd lo sprießet um 2 Oder wenig Frucht ihm beu Iweg Aber wer beim Säen weine, 3.6 Freut doch einst sich, wär's auh des& spät; Sie gi Denn in ew'ger Frucht erscheinh Und K Was die Liebe ausgesät, Was! August Herm. Niemever Liö4 Wohli ine Hand. iein Herz den, izustehn! n Frieden tillt zu 6 nun Lahnz dringet, nmel schu—0 jeden Bann entzwei, e Träne ᷣm beutt weinet, Müchstentiebe 0 155 Valet will ich dir 529 Melchior Teschner. 1614. .— + Necht Op⸗ fer und nicht Ga⸗ ben, auch Ruhm und noch was sonst Menschen ha⸗ ben, be⸗freit uns EEEEEE—..— —— HIAI—— ban Ge⸗.— Nur Je⸗ su Lie⸗ be blei⸗bet, sie ——— —.— — ist von E⸗wig⸗ keit; was au⸗ ßer ihr uns trei⸗ —.——— ——5 + N + 1—— *— 1 2 + L 1 II bet, ver⸗ schwindet mit der Zeit. 2. Sie gibt uns Kraft und Wen Liebe nicht durchdrungen, Leben, Der ist ein totes Erz. ltt helfen, trösten, geben, 4. Geheimnisvolle Lehren Jacht von der Lüge frei. Und starker Glaubenssinn 8e muß uns heilig machen Stehn nicht bei Gott in Ehren, los von Sündenlust, Wenn Liebe nicht darin. Ium Beten und zum Wachen Der treibt nur arm Geschwätze, dewegen unsre Brust. Wer kalt und liebeleer Der größten Weisheit Schätze 3. Sie ist die höchste Zierde, Darleget um sich her. wär's auh Des Christentumes Kern, Sie gilt als schönste Würde 5. Der Vater ist die Liebe, terscheuch Und Krone vor dem Herrn. Der Sohn ist Lieb allein, sät. 5 Wohlreden ohne Herz!? Was hilft's, mit Engelzungen Des heil'gen Geistes Triebe Sind Liebe, heiß und rein. 3 13 4 ⁰ Heiligung und christlicher Wandel. Das ist die Lebensquelle Vom Vater und vom Sohn: 15½ Zeuch ein ꝛc. I Mach unsre Seelen helle, elle 1— Du Strom von Gottes Thuh Joh. Crüger. I dr Johannes Rothen 179710%½ E—.. dann laß * IEE 2——— Wenn uns die Fein⸗ de krän⸗ken, und 7 uns dein ge⸗ den-ken, 9 uns einFreund ver= gißt, Christ; Hei⸗land Je⸗ su sei du uns Schirmun 5 S ++ — Schutz, daß nicht in uns er⸗ wa⸗ che der 2 Geist der 2. Das Herz ist leicht erschüttert, Und wogend wallt das Blut, Der Sinn ist leicht verbittert, Und trotzig ist der Mut; Schnell reißt der Zorn uns fort, Und aus empörtem Grunde Drängt nach dem stolzen Munde Sich grollend Wort um Wort. 3. Ach Herr, laß vor uns stehen Dein bleiches blut'ges Haupt, Wenn derVerleumder Schmähen Uns frech die Ehre raubt! Ra⸗ che und sündẽ ger Groll und Trußh. La Wie blickest du so mild Und betest noch im Sterben d in Für die, so dich verderben, Nun Und deckst sie als ein Schilb 3 der 4. Zieh ein, du Fürst der Lieh, Rae Zieh ein in unsre Brust Und heil'ge unsre Triebe Und tilg die böse Lust, 9— Daß wir, wie Gott es will, aß w Gern unserm Feind vergeben Und in der Liebe leben io in Geduldig, sanft und stilll bel Julius Sturm 18N5-00 E. Nächstenliebe. 40⁹ é helle, ttes Thruh un 1797—1⁷ Crüger. 1 Mel. Meinen Jesum lass' ich nicht. 1668. *—— H PPEEEEEE DD + —2 I .— Heil'⸗ge Lie-be, die du mich bis zum —— — 7 ken, und ken, 9 est der dich⸗ ust vergeben en still 1816--1900 —3.— To ⸗de treu ge⸗ lie ⸗ bet, senk in meizne See⸗le dich, daß sie ganz sich dir er ⸗ gi⸗ —2„——....— S = en ee 1 det und in dei⸗ ner Le⸗bens⸗kraft Lie⸗ be IRIn — ——— sinnt und Lie⸗be schafft! 9. Laß mich täglich auf dich 4. Drum laß deinerLiebe Kraft, ehn Liebster Jesu, mich durchdringen, l in dir das Herz erneuern, Sie, die alles kann und schafft, sst und treu dir nachzugehn Alles Wollen und Vollbringen, nid dem bösen Feind zu steuern, Daß ich deinem Vorbild gleich Ngß ich so, wie du getan, Sei an Liebeswerken reich! leine Brüder lieben kann!. Laß mich, weil ich hier 3. Das ist ja dein neu Gebot, noch bin, dus den Deinen du gegeben, Meiner Liebesschuld gedenken, Daß wir treu bis in den Tod Daß ich möge Herz und Sinn lebend flireinander leben Nur auf dieses Eine lenken, lud in Herzenseinigkeit Wie ich komme da hinan, st beharren allezeit. Daß ich nichts als lieben kann! e . Soll's dann einst zum Und kein Tod wird mich mehs z Sterben gehn, schrecken. Wird mich deine Liebe decken; Du flhrst mich zum Leben eh Offen wird dein Himmel stehn, In der Liebe dein zu sein. Otto Schulze 18230 6. Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 55—— Melodie.(Weltlich. 1529.) 3I 4 U 02 S —.— Was mein Gott will, ge⸗scheh' al Zu hel⸗fen dem ist er be —..———.—— E deit; en Will der ist 94 be* ste. reit, der an ihn glau-bet 5 ste, e— 0— . ½½5 Er— aus Not, der from⸗me Gott, und züch⸗ 245——— dann, den will er nicht et las sen, 2. Gott ist mein Trost, mein“ Was mein Gott will, daß ml Zuversicht, geschicht, Mein'Hoffnung und meinveben: Will ich nicht widerstreben. gebeut u mei Will ie Mein' me Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 21 mich mehs g cken. — acht,/ luf daß uns gar nichts fehlet. Sin Wort ist wahr, Daß all Du frommer Gott, Sünd, Höll mein Haar und Tod Us selber hat gezählet; Hast du mir überwunden! ir hütet, wacht Und hat wohl 4. Noch eins, Herr, will ich bitten dich, Du wirst mir's nicht versagen: 3. Und muß ich scheiden aus Wenn mich der böse Geist an⸗ er Welt, icht, zebeut es Gottes Wille, Laß mich, Herr, nicht verzagen; umeinem Gott, wenn's ihm Hilf mir und wehr, Ach Gott gefällt, mein Herr, Dill ich ihm halten stille. Zu Ehren deinem Namen! Mein' arme Seel Ich Gott Wer das begehrt, Dem wird's befehl' gewährt: zu meiner letzten Stunden: Drauf sprech' ich fröhlich Amen. Albrecht Herzog von Preußen? 1490—1568. Mel. Zeuch ein ꝛc. Joh. Crüger. 1653. i EE Von Gott will 10 nicht las⸗ sen, denn führt mich auf rech⸗ ter n ßen, sonst sen, ill, daß mn hicht, xstreben. er läßt nicht von mir, Vinr rareicht mir sei=ne ging' ich in der Irr. E 0 sei .—————— Hand; den A⸗bend und den— will er mich SSSS.. wohl ver ⸗ sor ⸗-gen, wo ich auch i im Land. ½Heiligung und Gristlicher Wandel. — 2. Auf ihn will ich vertrauen In meiner schweren Zeit, Es kann mir nimmer grauen, Er wendet alles Leid. Ihm sei es heimgestellt: Mein Leib, mein Seel', mein Leben Sei Gott dem Herrn ergeben; Er mach's, wie's ihm gefällt. 3. Es kann ihm nichts gefallen, Als was mir nützlich ist; Gut meint er's mit uns allen Und schenkt uns Jesum Christ Den eingebornen Sohn, Durch den uns wird bescheret, Was Leib und Seel ernähret: Lobt ihn im Himmelsthron! 4. Lobt ihn mit Herz und Munde, Die er uns beide schenkt! Wie selig ist die Stunde, Nach eigener Melodie. Jak. Regnart? Weltlich 1574. 1605. 0 Darin man sein gedenkt! Denn sonst ist alle Zeit— Verloren hier auf Erden: Wir sollen selig werden In Zeit und Ewigkeit. 5. Darum, ob ich schon dulh 2.3 Hier Widerwärtigkeit, Bill⸗ Wie ich's auch wohl verschulh luf Kommt doch die Ewigkeit, Ist aller Freuden voll, Ihm Die, weil ich Christum kenne 2 Und meinen Herrn ihn nenn. 3 Mir widerfahren soll.. S 6. Das ist des Vaters Wil Ind& Der uns geschaffen hat; Dem Sein Sohn gibt uns die ih ch st. Der Wahrheit und der Gnah 5 E Auch Gott der heil'ge Geist Im Glauben uns regieret, Zum Reich der Himmel fühn Drum sei er hoch gepreist! Ludw. Helmbold 1532—⁰0 310 IST 0 0 0 0 V Auf mei⸗ nen lie⸗ben Gott trau' ich il S—.—.— E. W Not; der kann mich all⸗ zeit ret ten 44 E Trüb⸗s. al,Angst und Nö⸗ ten, mein Un-glück kann er Gottvertrauen, Kreuz und Trost. ¹⁵ denkt! Zeit rden: rden eit. schon dulh it, verschulhe vigkeit, oll, um kenne ihn nenns, l. aters Wilh hat; 18 die Fh der Gnah ge Geist egieret, nmel fühm epreist! ld 1532—ʃ5 74. 1605,KHd. m' ich in =ten au — ——— ck kann et fff— ——— 4—.——— es steht in 2. Ob mich die Sünd anficht, Bill ich verzagen nicht, Iuf Christum will ich bauen Ind ihm allein vertrauen; Ihm hab' ich mich ergeben Im Tod und auch im Leben. 3. Ob mich der Tod nimmt hin, Ist Sterben mein Gewinn, Ind Christus ist mein Leben, dem hab' ich mich ergeben. wen⸗den, sei⸗ nen Hän-den. 4. O mein Herr Jesu Christ, Der du so willig bist Für mich am Kreuz gestorben, Du hast mir Heil erworben, Uns allen auch beschieden Den ew'gen Himmelsfrieden. 5. Amen zu aller Stund Sprech' ich aus Herzensgrund. Du wollest selbst uns leiten, Herr Christ, zu allen Zeiten, Auf daß wir deinen Namen Ohn' Ende preisen. Amen. Sigismund Weingärtner um 16002 Ich sterb' heut oder morgen, die Seel wird er versorgen. Mel. O Welt, ich muß dich lasen. Peinr. Isaatz Weitlich. EET ——— al⸗ len mei⸗ nen Taten lass' ⁰ a In S..— e, ich den Höch⸗sten ra⸗ 0 der al-les Lun und 2 1 E IE; —— —...........— hat; er muß zu al⸗len Din gen, soll's an-ders 66 Heiligung und christlicher Wandel. —— ber ge= ben I 2 5—..—— A =—.—.———.—— Rat und Tat. 2.Nichts ist es spät und frühe Um alle meine Mühe Mit aller Ungeduld; Er mag's mit meinen Sachen Nach seinem Willen machen, Ich stell's in seine Vaterhuld. 3. Es kann mir nichts ge⸗ schehen, Als was er hat ersehen, Und was mir heilsam ist. Ich nehm' es, wie er's gibet; Was ihm von mir beliebet, Das will auch ich zu jeder Frist. 4. Ich traue seiner Gnaden, Die mich vor allem Schaden, Vor allem lbel schützt. Folg' ich des Herrn Gesetzen, So wird mich nichts verletzen, Nichts fehlen, was mir ewig nützt. 5. Leg' ich mich späte nieder, Erwach' ich frühe wieder, Lieg' oder zieh' ich fort, In Schwachheit und in Banden, Und was für Not vorhanden, So tröstet mich sein heilig Wort. 6. Hat er es denn beschloss— So will ich unverdrossen An mein Verhängnis gehn. Kein Unfall unter allen Wird je zu hart mir fallen, Mit Gott will ich ihn Üüber.— stehn.— 7. Ihm hab' ich mich ergehn Zu sterben und zu leben, 5 0 Sobald er mir gebeut. Es sei heut oder morgen, Dafür lass' ich ihn sorgen, Er weiß allein die rechte Zeitz 8. Indes wird er den Meing Mit Segen auch erscheinen, Pen Ihr Schutz wie meiner sein, Iuf Wird beiderseits gewähren, Worinnen unsre Zähren Und Bitten kommen überein. 9. So sei nun, Seele, sein Und traue dem alleine, Der dich geschaffen hatl Es gehe, wie es gehe, Dein Vater in der Höhe 0V Der weiß zu allen Sachen Rat ö Paul Fleming 1609—150 beschlossen ossen is gehn, illen fallen, hn über⸗ . nich ergehj eben, eaut. ;rgen, sorgen, rechte Zeil den Meilne scheinen, iner sein, währen, ihren n überein, deele, seine ine, hatl 2 Höhe Sachen Rat 9 1609—150, 1. Gottvertrauen, Kreuz und Trost. Mel. Herzlich tut mich verlangen. Weltlich. Hans Leo Haßler. 1601. 1613. 9 0 0 0 e. IDRDREDE Be⸗fiehl du der al- ler- treu⸗sten Pfle⸗ 19 dei⸗ ne We⸗ ge, und ge des, * —— was dein Her ⸗ ze kränkt, der den Him⸗- mel ——.— ———— E r lenkt! Der Wol⸗ken, Luft und .. Win⸗den gibt We⸗ ge, Lauf und Bahn, der wird auch 9* rr. — ———2 We⸗ge fin ⸗ den, da 2. Dem Herrn mußt du vertrauen, Benn dir's soll wohl ergehn; luf sein Werk mußt du schauen, Wenn dein Werk soll bestehn. Mit Sorgen und mit Grämen Und mit selbsteigner Pein Läßt Gott sich gar nichts nehmen, Es muß erbeten sein. 3. Dein ew'ge Treu und Gnade, O Vater, siehet recht, Was gut sei oder schade Dem sterblichen Geschlecht: Fuß 1— hen kann. Und was du dann erlesen, Das treibst du, starker Held, Und bringst zum Stand und esen, Was deinem Rat gefällt. 4. Weg' hast du allerwegen, An Mitteln fehlt dir's nicht. Dein Tun ist lauter Segen, Dein Gang ist lauter Licht, Dein Werk kann niemand hindern, Dein' Arbeit wird nicht ruhn, Wenn du, was deinen Kindern Ersprießlich ist, willst tun. SSSeeeeeeee 1%eHeiligung und christlicher Wandel. E 5. Und ob gleich alle Teufel Hier wollten widerstehn, So wird doch ohne Zweifel Gott nicht zurücke gehn. Was er sich vorgenommen Und was er haben will, Das muß doch endlich kommen Zu seinem Zweck und Ziel. 6. Hoff, o du arme Seele, Hoff und sei unverzagt! Gott wird dich aus der Höhle, Da dich der Kummer plagt, Mit großen Gnaden rücken; Erwarte nur die Zeit, So wirst du schon erblicken Die Sonn der schönsten Freud! 7. Auf, auf, gib deinem Schmerze Und Sorgen gute Nacht! Laß fahren, was das Herze Betrübt und traurig macht! Bist du doch nicht Regente, Der alles führen soll, Gott sitzt im Regimente Und führet alles wohl. 8. Ihn, ihn laß tun und walten! Er ist ein weiser Fürst Und wird sich so verhalten, Daß du dich wundern wirst, Wenn er, wie ihm gebühret, Mit wunderbarem Rat Das Werk hinausgeführet, Das dich bekümmert hat. 9. Er wird zwar eine Weilt Mit seinem Trost verziehn 3ʒ Und tun an seinem Teile, Als hätt' in seinem Sinn 00 Er deiner sich begeben Und sollt'st du für und für In Angst und Nöten schweben, Als fragt' er nichts nach dir,. 10. Wird's aber sich befinden Daß du ihm treu verbleibst, So wirst du Hilfe finden, 8 Da du's am mindsten gläubstz Er wird dein Herze lösen Von der so schweren Last, Die du zu keinem Bösen Bisher getragen hast. 11. Wohl dir, du Kind der 8 Treue, Du trägst den Sieg davon; Drum rühme laut und freue Dich deiner Ehrenkron! Gott gibt dir selbst die Palme In deine rechte Hand, Und du singst Freudenpsalmmm 2. Dem, der dein Leid gewandt. 12. Mach End, o Herr, mach Ende Mit aller unsrer Not! Stärk unsre Füß' und Hände Und laß bis in den Tod Uns allzeit deiner Pflege Und Treu empfohlen sein, So gehen unsre Wege Gewiß zum Himmel ein! Paul Gerhardt 1607—00. ine Weilk ziehn eile, Sinn id für schweben, ach dir, h befinden, bleibst, iden, n gläubstz ösen Last, sen Kind der davon; id freue n! ie Palmen „ npsalmen ewandt. Herr, mach d Hände od ege sein, e ein! 1607½10lh. Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 4¹⁷7 Mel. Was mein Gott will ꝛc.(Weltlich. 1529.) 1540. — 2— *. +—= 309—% 1—— +.—. SSSSE—.— A Ich hab' in Got ⸗tes Herz und Was bö-⸗se scheint, ist mir Ge⸗ E—— SS‚‚— SSI E. SDSIS ———————1—.— Sinn mein Herz und Sinn er⸗ ge ben. winn, der Tod selbst ist mein Le ben 4+——. —— E.JII.— XV. + 7—+.— I— Tn— L 9—ñ—H—..——— Der al-les lenkt, auch mein ge⸗denkt, hat mich zu „ 4— 4 2 E. +I T7.1 VA 2—+ V—.— 2 E— SSe — .— SDHDiRRn SSS —..——.—.— legt, bleibt er mir doch ge⸗ wo gen. 2. Das kann mir fehlen 3. Es ist ja Weisheit und nimmermehr, Verstand Rein Vater muß mich lieben. Bei ihm ohn' alle Maßen; Drückt mich das Kreuz auch Zeit, Ort und Stund ist ihm noch so sehr, bekannt, 6o will er mich nur üben Zu tun und auch zu lassen. udmein Gemüt In seiner Güt Er weiß, wann Freud, Er weiß, hewöhnen festzustehen. wann Leid halt' ich dann stand, Weiß Uns, seinen Kindern, diene; seine Hand Und was er tut, Ist alles gut, Neh wieder zu erhöhen. Ob's noch so traurig schiene. Evang. Gesangbuch. 14 Heiligung und christlicher Wandel. — 4. Wie's Gott gefällt, so muß es sein, Zuletzt wird's dich erfreuen. Was du jetzt nennest Kreuz und 5 Pein, Wird dir zum Trost gedeihen. 3 Wart in Geduld, Die Gnad und Huld Wird sich doch endlich finden; All Angst und Qual Wird auf einmal * Gleichwie ein Dampf ver⸗ schwinden! 5. Das Feld bei lauter Sonnenschein Kann keine Früchte tragen; Auch Menschenwohl kann nicht gedeihn Bei lauter guten Tagen. Und bist du krank, Muß bittrer Trank Dir neue Kräfte bringen: So muß ein Herz Durch Angst und Schmerz Zu seinem Heile dringen. 6. Ei nun, mein Gott, so fall⸗ ich dir Getrost in deine Hände! Nimm mich und mach es so Nach eigener Melodie. Bis an mein selig Ende, Wie du wohl weißt, Daß meinem Geist Dadurch sein Heil entstehe, Und deine Ehr Je mehr und mehr Sich auch an mir erhöhe! 7. Willst du mir geben Sonnenschein, So nehm' ich's an mit Freuden Soll's aber Kreuz und Trübsal sein, 2 Will ich's geduldig leiden. Soll mir allhier Des Lebens Ti Noch ferner offen stehen: Wie du mich führst Und fühn 2 —— wirst, Der is So will ich gern mitgehen. degtr 8. Soll ich dann auch des hott Todes Weg der G Und finstre Straße reisen, Wohlan, so geh' ich Bahn um Steg, Den deine Augen weisen! Nich d Du bist mein Hirt, Der alle⸗ wird duch Zu solchem Ende kehren, N di Daß ich einmal In deinemSall Dich ewig möge ehren. Paul Gerhardt 1607—10ʃ5, 16 5 Joh. Crüger. 155 ADuch 32⁰ + 0 0 —.—.— ö Schwing dich auf zu ö Flieh zu ihm in Angst und Not, daß ken 4— dei⸗ nem Gott, du be— stehe, ehr und öhe! eben enschein, Freuden; d Trübsal eiden. ebens T jen: ind fühm zehen. uch des Weg isen, Bahn un isen! Der alles ren, inemSall n. 1607—10f6 rüger. 10ad i „du be⸗ daß kein trüb⸗ te See=le! Trost dir feh⸗ le! —2—— —ꝓw82— 2—.— 4 P‚PPDP‚PP‚P‚P‚III I I XV. + 13—— soll dir dei nen Glau⸗ ben und das Heil, das —.——..— 2— AI SIIII..... —.—4.—— 4—.— + Je- sus Christ 2. Stürme Welt und stürme Tod! Der ist, der mir schade? deckt mich doch in meiner Not hott mit seiner Gnade, der Gott, der mir seinen Sohn at geschenkt aus Liebe, daß ich selbst bei Spott und Hohn Nich doch nicht betrübe. 3. Meine Seele lebt in mir durch die süßen Lehren, die die Christen mit Begier lad mit Segen hören. hott eröffnet früh und spat ir in seinem Worte Auch des Geistes reiche Gnad eine Himmelspforte. 4. Ja, auf diesen heil'gen Grund dau ich mein Gemitte, dir er⸗ wor⸗-ben, rau-ben. Wie des bösen Feindes Bund Auch dagegen wüte. Ewig, ewig muß bestehn, Was Gott aufgerichtet, Aber schmählich wird vergehn, Was die Welt erdichtet. 5. Ich bin Gottes, Gott ist mein; Wer ist, der uns scheide? Dringt die Prüfung auch herein Mit dem bittern Leide, Laß sie kommen, kommt sie doch Von geliebten Händen, Und er wacht im Himmel noch, Der das Leid wird wenden. 6. Es ist herzlich gut gemeint Mit der Christen Plagen. Wer hier zeitlich wohl geweint, Darf nicht ewig klagen; Keines Leides mehr bewußt Hat er dort im Garten 14⁷ 4²⁰ Heiligung und christlicher Wandel. 0 E Seines Gottes ew'ge Lust 8. Nun, so laß, o Christen- Sollt' Endlich zu erwarten. herz, Der es 7. Gottes Kinder säen zwar Alle eiteln Sorgen! Er we Traurig und mit Tränen, Schaue mutig himmelwärts, Wie e Doch es kommt ein Freudenjahr Auf die Nacht folgt Morgen Ilm Und stillt all ihr Sehnen. Stärke dich je mehr und mehn, 4.6 Ja, es kommt die Erntezeit, Gib dem großen Namen Wo sie Garben bringen, Deines Gottes Preis und Ehn Da wird all ihr Gram und Leid Er wird helfen! Amen. Zalt Lauter Freud und Singen. Paul Gerhardt 1607—10l0 Ucht — eigener Melodie. Joh. Georg Ebeling.% somu 367 E—1f .— SI. gann 0 Waf ⸗rum sollt' ich mich denn grä⸗ men Hanz .DPSSSDSSSSSS Wer wil mir den fn. SIIIII...— *— VDo er Got⸗tes Sohn bei⸗ ge⸗legt im Glau⸗ ben? Stets 2. Gut und Blut, Leib, Seel Ich will ihn rau⸗ ben, den wü⸗ she und Leben Dennoch fröhlich ehren. ER Ist nicht mein, 4 dend Gott allein 3. Schickt er mir ein Kreuz 1f Ist es, der's gegeben. zu tragen, xů Will er's wieder zu sich kehren, Dringt herein 7. 4 Nehm' er's hin, Angst und Pein, — —½ Gottvertrauen, Kreuz und Trost. Shristen⸗ elwärts, 1607—1675. Heling. 1005. ä⸗ men —— neh⸗ men mir schon en ꝰ ren. ein Kreuz agen, ö Ift ergötzt, Sollt'ꝰ ich drum verzagen? Der es schickt, der wird es wenden; Er weiß wohl, Wie er soll UAl mein Unglück enden. 4. Gott hat mich bei guten Tagen Sollt' ich jetzt Ncht auch etwas tragen? komm ist Gott und schärft mit Maßen Sein Gericht, gann mich nicht Hanz und gar verlassen. Satan, Welt und ihre Rotten lönnen mir lichts mehr hier un als meiner spotten. lhß sie spotten, laß sie lachen, hott, mein Heil, Uird in Eil de zu Schanden machen. „Unverzagt und ohne Grauen Loll ein Christ, Bo er ist, Stets sich lassen schauen. Bollt' ihn auch der Tod auf⸗ reiben, Soll der Mut Dennoch gut Und fein stille bleiben. . Kann uns doch der Tod nicht töten, Sondern reißt Unsern Geist Aus viel tausend Nöten, Schließt das Tor der bittern Leiden Und macht Bahn, Daß man kann Gehn zu Himmelsfreuden. 8. Allda will in bessern Schätzen Ich mein Herz Auf den Schmerz Ewiglich ergötzen. Hier ist kein recht Gut zu finden: Was die Welt In sich hält, Muß im Nu verschwinden. 9. Was sind dieses Lebens Güter? Eine Hand Voller Sand, Kummer der Gemüter. Dort, dort sind die edeln Gaben, Da mein Hirt Christus wird Mich ohn' Ende laben. 10. Herr mein Hirt, Brunn aller Freuden, Du bist mein, Ich bin dein, Niemand kann uns scheiden. Ich bin dein, weil du dein Leben Und dein Blut Mir zu gut In den Tod gegeben. 42² Heiligung und christlicher Wandel. ◻2 ¹1 12—— 11. Du bist mein, weil ich Laß mich, laß mich hingelange. 4.2 dich fasse Wo du mich Und dich nicht, Und ich dich Benn O mein Licht, Ewig werd' umfangen! Hristi Aus dem Herzen lasse. Paul Gerhardt 1607--10759 Mehr Segne 260 Unerschaffne Lebenssonne. 1705. Wort! E 08—..—. o⁰ Sollt' ich mei⸗ nem Gott nicht trauen, hun rt m KK der mich liebt so vä⸗ ter ⸗lich, der so herz⸗lich 90 0 171 SS sorgt für mich? Sollt' ich auf den Fels nicht bau⸗ en, der mir e⸗wig blei⸗ bet fest der die Sei⸗ nen nicht ver⸗ läßt? 2. Er weiß alles, was mich 3. Der die Vögel all ernähreß drücket, Der die Blumen, Laub und Mein Anliegen, meine Not, Gras Er steht bei mir bis zum Tod, Kleidet schön ohn' Unterlaß, 3„ Er weiß, was mein Herz erquicket; Alles Gute uns bescheret, Seine Lieb und Vatertreu Sollte der verlassen mich? Das Ist mit jedem Morgen neu. Nein, ich trau' ihm sicherlich. E E Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 423 gelangen, nl 1607-10½5 1705. ei⸗ nen —— —— Uernährtt, ub und nterlaß, 7 n. 4. Wenn nach seinem Reich Meinen Gott nur lass' ich sorgen, ich trachte, Denn es ist für jede Zeit Benn ich die Eelmken Seine Hilfe schon bereit. Hristi mir zur Seligkeit Nchrals Gold und Silber achte,. Gott sei——— mich er⸗ Segnet Gott mir früh und spat Daß ich glaube festiglich: wort und Werke, Rat und Tat. Gott mein Vater sorgt für mich! 5. Nun so sorg' ich nicht für Preis ihm, der den Trost erneuet, morgen; Daß ich weiß, Gott liebet mich, lles, was zukünftig ist, Gott versorgt mich ewiglich! yit mich nicht, ich bin ein Christ. Joh. Olearius 1611—1684. 1200 lauün Melodie. Georg Neumark. 1657. E. — 2 —— Wer nur den lie⸗ ben Gott läßt Wal⸗ten den wird er wun⸗-der-bar er- hal⸗ten IE—H 5——— .— und hof⸗fet aüf ihn al ⸗le- zeit, in al⸗ler Not und Trau=rig⸗ keit. Werott dem SSSSSS Al⸗ ler⸗ höch⸗ sten traut, der hat auf kei⸗ nen „ —— — EEEE Sand ge⸗ baut. 2, Was helfen uns die schwe- Was hilft es, daß wir allsMorgen ren Sorgen? Beseufzen unser Ungemach? Uas hilft uns unser Weh und Wir machen unser Kreuz und Leid Ach? Nur größer durch dieTraurigkeit. ⁴ Heiligung und christlicher Wandel. IE 3. Drum halte nur ein wenig stille Und warte in dir selbst vergnügt, Wie unsers Gottes Gnadenwille Und sein allweiser Rat es fügt! Gott, der uns ihm hat aus⸗ erwählt, Der weiß am besten, was uns fehlt. 4. Er kennt die rechten Freudenstunden, Er weiß wohl, was uns nützlich sei; Wenn er uns nur hat treu er⸗ funden Und merket keine Heuchelei, So kommt er, eh' wir's uns versehn, Und lässet uns viel Guts ge⸗ schehn. 5. Denk nicht in deiner Drangsalshitze, Daß du von Gott verlassen seist, Und daß ihm der im Schoße sitze, Nach eigener Melodie. Q preist. Die Zukunft ändert oft sehr vi Und setzet jeglichem sein Ziel. 6⁰ 6. Es sind ja Gott geringe Den hier die Welt als glücklih Sachen 22— Und seiner Allmacht gilt es hat er leich, lft e Den Reichen klein und arm ilft e machen, 3.6 Den Armen aber groß und reih Gott ist der rechte Wundermam 2 Der bald erhöhn, bald stün zens kann. seshä 7. Sing, bet und geh auf gibt Gottes Wege Verricht das Deine nur genn ö Und trau des Himmels reicn e So wird er täglich bei dir Denn welcher seine Zuversin Auf Gott setzt, den verläßt⸗ nicht! Georg Neumark 1621— 0 ka .— — HI Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 2⁵ Us glücklihtg.— 2 +— + II ... oft sehr vi———— I sein Ziel,* A Gott hilft end⸗ lich noch ge- wiß. tt geringe hen 2. Hilfe, die er aufgeschoben, 6. Laß die Welt nur immer t gilt es hat er drum nicht aufgehoben; neiden, h/ hlft er nicht zu jeder Frist, Will sie mich nicht länger ind arm I jilft er doch, wenn's nötig ist. EIs leiden, hen i so frag' ich nichts darnach: o5 und rul*.en nicht bald Gott ist Richter meiner Sach. undermam Jonach ihre Kinder streben 7. Will sie gl von ald stün zhält Gott auch Maß und I ahch Keiheu Ziel; Muß mir doch der Himmel „geh auf gibt, wem und wann er will. bleiben; tes Wen Seiner kann ich mich ge⸗ Ist der Himmel mein Ge⸗ nur getnn trösten, winn, —6 mich Inn die Not am allergrößten; Geb' ich alles andre hin. bei dit m zit gegen mich, sein Kind, 8. Ach Herr, wenn ich dich Zuversch sehr als väterlich gesinnt. nur habe, verläßt. Will mir Satan bange Frag' ich nicht nach andrer t! machen, Gabeʒ rk 162—H Rn kann seine Macht verlachen; Legt man mich gleich in das drückt mich schwer des Kreuzes Grab, —4 Joch, G'nug Herr, wenn ich dich nur hott mein Vater lebet noch. hab'! Christoph Tietze(Titius) 1641—1703. „ en, als ab Nach, eigener Melodie. 1738. 2⁵ S. E ö 3 1— F 2. 12 2— E.....— 2.—.—5—— 7*——— 2.— % U eiß ich dii—— Al⸗les ist an Got⸗ tes Se⸗ gen Heiligung und christlicher Wandel. 9 .ät —2 1..— und an sei ⸗-ner Huld ge- le⸗ gen, ü⸗ ber al ⸗les 929 ENEET—23—— ‚ T ìmn 4— Geld und Gut. Wer auf Gott sein Hof⸗fen se⸗ tet, ———. ,. 92——— er hält ganz un⸗ ver⸗-le⸗ tet ei ⸗ nen frei⸗en * 4 15 ö 8 . ö‚ 5— ꝗSSIIIII.. Hel-den- mut. 2. Der mich hat bisher ernähret Und mir manches Glück bescheret, Ist und bleibet ewig mein; Der mich wunderbar geführet ;; Willen Und noch leitet und regieret, ö Wird hinfort mein Helfer sein. Lo at aleh lne Sen. ei 3. Viele mühen sichumSachen, Ich hab' ihm nichts vorzu⸗ erfil Die nur Sorg und Unruh machen schreiben; 80 Und ganz unbeständig sind. Ich begehr' nach dem zu ringen, Was allein kannFrieden bringen, Den man in der Welt nicht find't. 4. Hoffnung kann das Herz erquicken; Ich verlasse mich auf ihn. Was ich wünsche, wird sich Ist doch nichts, das lang bestehth Me. schicken, Alles Irdische vergehet So es anders Gott gefällt. Meine Seele, Leib und Leben Hab' ich seiner Gnad ergeben 5 Und ihm alles heimgestellt. 5. Er weiß schon nach seinm Wie Gott will, so muß es bleib, In Wann Gott will, bin ich ben Und 6. Soll ich hier noch längn 0 leben, Will ich ihm nicht widerstreben Und fährt wie ein Strom dahin Win Verf. unbek., Nuͤrnberg um ld — se⸗ tet, frei ⸗en ad ergeben igestellt. nach seing len ierfüllen, eit. 5 vorzu⸗ iben; iß es bleibe in ich bentz noch läͤnge n, widerstreben iuf ihn. lang bestehth ehet. Strom dahin nberg um 100. Anstatt Arznei; — Gottvertrauen, Kreuz und Trost. E 9⁰ 426 eigener Melodie. 1690. —— 2—5— 99991— Was Gott tut, das ist wohl⸗ge⸗ tan; es Wie er fängt mei⸗ ne Sa⸗ chen an, will ——.——.——— EISSDSDI.. 5—* 7 u IIAII. e— III— *—.—1— 2 H. .— DIDꝑI bleibt ge⸗recht sein Wil=le. ich ihm hal⸗ten stil ⸗ le. Er ist mein Gott, der . N DDSDSDDiD‚i‚DiD‚i‚ D‚DiDi‚i‚ieee. ———=— in der Not mich wohl weiß zu er ⸗ hal- ten; drum — +— + ILI ◻h—.—— + IIL SS.I.I.... lass' ich ihn nur wal⸗ten. 2. Was Gott tut, das ist Gott ist getreu, wohlgetan; Drum will ich auf ihn bauen En kann ja nicht trügen. Und seiner Gnade trauen. erführet mich auf rechter Bahn; ö 60 lass' ich mir genügen 4. Was Gott tut, das ist In sei wohlgetan; n seiner Huld—— Ind hab' Geduld; Er ist mein Licht und Leben, Er wird mein Unglück wenden, Der Min u raich eabern tann. Es steht in seinen Händen. Inrend und Leid. 0 * 7½ 3. Was Wwabtgetane Es kommt die Zeit, . ö Guind mic wohl bederten. Wie zerlich eres meinen Nein Arzt, der alles heilen kann, Wird mir nicht Gift einschenfjñen 5. Was Gott tut, das ist wohlgetan. 42²⁸ Heiligung und christlicher Wandel. 0 Muß ich den Kelch gleich 6. Was Gott tut, das ist 6. schmecken, wohlgetan; Der bitter ist nach meinem Dabei will ich verbleiben. Faß! Wahn, Es mag mich auf die rauhe Bahn Laß d Lass' ich mich doch nicht schrecken, Not, Tod und Elend treiben, Weil doch zuletzt So wird Gott mich herr Ich werd' ergötzt Ganz väterlich Mit süßem Trost im Herzen: In seinen Armen halten; 7. Da weichen alle Schmerzen. Drum lass' ich ihn nur walten. Sam. Rodigast 1649.— Ns Mel. Ninge recht ꝛc. 1738. 176. 327——.— Deine Seeeee να Gott will's ma⸗ chen, daß die Sa achen 8. ————— SSIEII........ 9iß 3—— S———. ge⸗ hen, wie es heil⸗-sam ist. Laß die Wel⸗len 2————— *———————— hö- her schwellen, wenn du nur bei Je-su bistl 2. Wer sich kränket, Weil er 4. Im Verweilen Und im denket, Eilen Jesus liege in dem Schlaf, Bleibt er stets ein Vaterhen, Wird mit Klagen Nur sich Laß dein Weinen Bitter scheinen plagen, Dein Schmerz ist ihm auch ein Denn der Unglaub leidet Straf. Schmerz. 3. Du Verächter! Gott dein 3. Glaub nur feste, Daß dos Wächter Beste Schläfet ja und schlummert nicht. Über dich beschlossen seil Zu den Höhen Aufzusehen Wenn dein Wille Nur ist stils Wäre deines Glaubens Pflicht. Wirst du von dem Kummer fiii — O Gottvertrauen, Kreuz und Trost. E das ist 6. Willst du wanken In Ge⸗ Und dein Grämen Zu be⸗ etan; danken, schämen, ben. Faß dich in Gelassenheit! Wird es unversehens sein. uhe Bahn Laß den sorgen, Der auch 9. Nun so trage Deine Plage treiben,**——— Fein getrost und mit Geduld! herr ist über Leid und Freud! Wer das Leiden Will vermeiden, ten; 7. Gottes Hände Sind ohn' Häufet seine Sündenschuld. Ende, 10. Aber denen, Die mit ur walten.— 0 1649-—116 Sein Vermögen hat kein Ziel. Tränen Is's beschwerlich, Scheint's Nehmen ihres Jesu Joch, 1738. 176 gefährlich: Wird die Krone Vor demThrone Deinem Gott ist nichts zu Ihres Heilands werden noch. — 13— 11. Amen, Amen! In dem Sa⸗che 8. Wenn die Stunden Sich Namen gefunden, Meines Jesu halt' ich still, Bricht die Hilf mit Macht Es geschehe Und ergehe, — herein; Wie und wann und was er will. zel⸗ len Joh. Dan. Herrnschmidt 1675—1723. Mel. O daß ich tausend ꝛc. 1738. — 32 +.— 0 D D Si ie u bist 4— S 3 Und n..— Ach wenn ich dich, mein Gott, nur ha⸗ ö nichts ist, was mei- ne See⸗ le la⸗ aterherz 4 5—157„— 965555 er scheinen ⁰ 6. 2—.— S—— H— u auch en EEEE— 1.—.— 'erz. be, frag' ich nach Erd und Him-mel nicht; Ni Daßdus be, als du, mein Gott, mein Trost und Licht! Rühmt — + +.—— seil.... —————— mmer fiil sich die Welt mit ih⸗ rer Lust, ohn' dich ist 4³⁰ Heiligung und christlicher Wandel—O 0—— IIIIt.t.. EEE 35 mir kein Trost be⸗ wußt. 2. Soll Leib und Seele mir verschmachten, Ich hoffe doch getrost auf dich; Nichts will ich alle Plage achten, An dir allein erquick' ich mich; Regt sich auch alles wider mich, Es bleibt dabei, ich liebe dich. 3. Hab' ich nur dich, so hab' ich alles, Mel. Zeuch ein ꝛc. Was meine Seele wünschen kann, Auch fürcht' ich mich gar keines Falles; Liebst du mich mie was ficht mich an? Drum spricht mein Herz: Du bist mein Teil, In dir ist meiner Seele Heil! Beni. Schmolck 1672—1737 Joh. 757 1653. 9 —— EE + Td.. Wenn mich An Oun will ich ge⸗ den:e ken, denn die Sor⸗gen krän- ken, so er ge⸗denkt an hebt mein Her⸗ze sich .—F———.———— 5—.37—..— mich. zu mei⸗nem Gott em⸗ por; bald wei-chen — ER SIIII.. —7—.——⁰⁷ al⸗ le Schmerzen, denn er stellt *——.— 0 SS mei⸗ nem Her- zen nichts als Ver-gnü⸗- gen vor. nschen ar keines 6 ficht 2 rz: Du —— — Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 2. Denk' ich an seine Liebe, Wie werd' ich doch entzückt, Daß, wenn es noch so trübe, Mir gleich die Sonne blickt! Da kommt mir immer ein: Er hat sich hoch verbunden, Er denkt mein alle Stunden, Wie könnt' ich traurig sein! 3. Denk' ich an seine Güte, Die alle Morgen neu, So freut sich mein Gemüte Bei solcher Vatertreu. Die Last werf' ich auf ihn, So wird die Arbeit süße, Auch wenn ich Schweiß vergieße; Denn Gott ist mein Gewinn. 4. Denk' ich an sein Erbarmen, Er schenket mir sein Kind; Gnade für mich Armen! heißt das nicht treu gesinnt? Hott ist in Christo mein; Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. Daß er sein Kind sollt' hassen, Daß er mich sollt' verlassen, Das kann unmöglich sein. 5. Drum will an Gott ich denken; Die Welt mag immerhin Den Sinn aufs Eitle lenken, Hier ist ein andrer Sinn. Ich trage Gott allein Im Herzen und im Munde, So kann mir keine Stunde Allhier zu lange sein. 6. An Gott will ich gedenken, So lang ich denken kann. Wird man ins Grab mich senken, So geh' ich zwar die Bahn, Da mein die Welt vergißt; Doch glaub' ich dieses feste: Gott denket mein aufs beste, Wo kein Vergessen ist. Benj. Schmolck 1672—-1737. Georg Neumark. 1657. Je grö⸗ ßer Kreuz, je bei Sünden⸗ 3———— SSSS nä⸗ her Himmel. lust und Welt⸗ge⸗ tümmel ⁰ . Nan f .PP... —7 nrnnin.—— 1I 0 Denn r ist der Mensch ge- schätzt, den Gott in Kreuz und ö stirt ....—— ..... Trüb⸗fal setzt! 3 8. 2. Je größer Kreuz, je besfre Das Kreuz vermehrt der Liebe hristen. Glut, Die Ge Gott prüft uns an dem Probe⸗ Gleichwie das Ol im Feuer tut Ind di stein; Die Gärten wandeln sich in 5. Je größer Kreuz, je meht Der il Wüsten, D eheid. ö Fällt nicht ein Tränenregen drein. Da fleht man und Lich 1 ů n Das Gold wird auf dem Feuer⸗ Wennundas SchißtenShmn herd, Ein Christ in mancher Not be⸗ währt. 3. Je größer Kreuz, je stärkrer Glaube. Die Palme wächset bei der Last; Die Süßigkeit fließt aus der Traube, Wenn du sie wohl gekeltert hast. Im Kreuze wächset uns der Mut, Wie Perlen in gesalzner Flut. 4. Je größer Kreuz, je größre iebe. Der Wind bläst nur die Flam⸗ men auf; Und scheinet gleich der Himmel trübe So lachet doch die Somne drauf. So seufzte man um Rettung— nicht. Wo kämen Davids Psalmen hez Wenn er nicht auch versuchet 8 wind wehte, 3 wär'? 6. Je größer Kreuz, je mehr Verlangen. Vom Tale steiget man bergan Wer durch die Wüste lang ge⸗ gangen, Der sehnet sich nach Kanaan. Das Täublein n es nicht So fliegt es Inch 22 Arche zu, 7. Je größer Kreuz, je lieber Sterben. 0 + Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 4³3 —Nan freut sich recht auf seinen Ach, dieses teure Kleinod macht, — Tod; Daß man das größte Kreuz denn man entgehet dem Ver⸗ nicht acht't. euz und derben 2. stirbt auf eanes alle Not. Ae laß mir dein reuze ——— dus Kreuz, 0 Gräber Je länger und je lieber sein! —— ezeugt, man habe triumphiert. Daß mich die—— nicht 8. Je größer Kreuz, je schönre So pflanz ein solches Herz mir der Liebe rone, ein, Die Gottes Gnad uns beigelegt, Das Glauben, Liebe, Hoffnung Feuer tuß und die einmal vor seinem hegt, je Throne Bis dort mein Kreuz die Krone eh der Überwinder Scheitel trägt. trägt! Trost Benj. Schmolck 1672—1737. cht: Mel. Jesu, meine Liebe. 17¹⁵. in Sturm: 33I 665 1 Hehte—— E—=D3..‚.. ans 51E E 6 90 See⸗ le, sei zu ⸗ frie ⸗den! Was dir Imen hen Treib aus dei⸗ nem Her⸗ zen Un ⸗ge⸗ rsuchet ——— H. E— 5* ů— + 1ů0— II——— je mehh————+——— gen. Gott be⸗ schie ⸗den, das ist al- les gut. bergan; duld und Schmer⸗zen, fas⸗ se fri⸗schen Mut! lang ge⸗ anaan,* PIIII s nicht Wenn dich Not rings-um be⸗ droht, und kein Glückwill Irche zu.—— + H n nnnn H — S N... je lieber——.— 2ů——11—————.— . freundlich la⸗ chen: wohl wird's Gott doch ma⸗chen. 4³⁴ Heiligung und christlicher Wandel. L 2. Bringt der Feinde Menge Alles ins Gedränge, Was die Wahrheit liebt; Will man dir den Glauben Aus dem Herzen rauben: Werde nicht betrübt! Naht zu dir Viel Elend hier, Droht der Bosheit offner Rachen: Wohl wird's Gott doch machen. 3. Scheint der Himmel trübe, Stirbt der Menschen Liebe Ganz für dich dahin, Stören Mißgeschicke Fast all Augenblicke Deinen Geist und Sinn: Nur Geduld! Des Himmels Huld Sieht auf alle deine Sachen: Wohl wird's Gott doch machen. 4. Ungeduld und Grämen Kann das Leid nicht nehmen, Nein, es mehrt den Schmerz. Wer sich widersetzet, Wird nur mehr verletzet; Drum Geduld, mein Herz! Wirf, mein Sinn, Die Sorgen n hin! Drücket gleich die Last den Schwachen: Wohl wird's Gott doch machen. 5. Auf die Wasserwogen Folgt ein Regenbogen, Und die Sonne blickt. So wird auf das Weinen Lauter Freud erscheinen, Die das Herz erquickt. Laß es sein, Wenn Angst und Pein Mit dir schlafen, mit dir wachen: Wohl wird's Gott doch machen. 6. Kronen sollen tragen, Die des Kreuzes Plagen In Geduld besiegt. Fröhlich ausgehalten Und Gott lassen walten Das macht recht vergnligt. Drum, mein Herz, Beschließ in chmerz ö Alles Unglück zu verlachen Wohl wird's Gott doch machen. 7. Nun so soll's verbleiben, Ich will nie mich sträuben Folgsam Gott zu sein. Beides, Tod und Leben Sei ihm hingegeben: Ich bin sein, er mein; Denn mein Ziel Ist, wie Gon will. Drum sag' ich in allen Sachen: Wohl wird Gott es machen. Beni. Schmolck 1672—1777. —ñ᷑¹, 0 0 e — 3 2. Sein Tag Müss Sonn rwogen n, t. zeinen znügt. rbleiben, iuben . en 7 wie Golt n n: rachen, 1672—1r⁷³½ — Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 4³⁵ Mel. Warum sollt' ich mich ꝛc. Joh. Georg Ebeling. 1666. — 3² ——— 0 0 0 0 Sei frie⸗ den, mein Ge⸗mü⸗te! + H ——— — SP.. I Gott ist gut, was er tut, ist auch vol⸗ ler Gü ⸗ te. + I — —— 2 —2 ——HFY .. esei- ne gro⸗ßen Ta⸗ ten! Was die Welt —.——— N.— 5. PP in sich hält, ist ihm wohl ge ⸗ ra⸗ ten. 2. Beides, Erd und Himmel Selbst der Staub preisen Zeugt von Gottes Größe. Seine Macht, Tag und Nacht Müssen sie beweisen, Sonn und Stern' sind Gottes Zeugen; Was sich regt Und bewegt, Kann von ihm nicht schweigen. 3. Schau die Werke seiner Hände! Mensch und Tier agen dir, — sein Ruhm ohn' Ende; Auch der Wurm in seiner Blöße, Gras und Laub, 4. Was auf Bergen und in Gründen, In der Höh, In der See Oder sonst zu finden, Rühmet seines Schöpfers Stärke, Daß man hier Nach Gebühr Seine Weisheit merke. 5. Wie muß ich sein Lob er⸗ heben, Wie so gar Wunderbar Gab er mir mein Leben! 4³⁶ Heiligung und christlicher Wandel. Seel und Leib ist sein Geschenke; Ist es nicht Meine Pflicht, Daß ich dran gedenke? 6. Er hat seine Huld vermehret, Da er hier Jesum mir Als ein Pfand bescheret Und durch ihn auf meinem Pfade Mich beglückt Und erquickt; Heißet das nicht Gnade? 7. Wie mich sein getreues Sorgen Tag und Nacht Nimmt in acht, Das zeigt jeder Morgen; Ja kein Augenblick verschwindet, Der mir nicht, Gott mein Licht, Deine Huld verkündet. 8. Sandt' er mir des Kreuzes Plagen, War die Last Kaum gefaßt, So half er mir tragen; War nicht mehr Geduld vor⸗ handen, Seine Kraft Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. Hat geschafft, Daß ich's überstanden. 9. Nun mein Herz, das har schon lange Gott getan; Denke dran, Will dir werden bange! Dein Gott wird dich nicht ve‚ H2— lassen; Trau dem Herrnz Er hilft gern, Er wird dich nicht hassen! 10. Der viel tausend Millionn Noch erhält, Die die Welt 2. Um mich her bewohnenz Der den Himmel unterstütze. Eern Weiß, was dir Sei Auch hinfür Und Schadet oder nützet. Sei 11. Drum ergib dich seinen D Willen! 323 Heiße gut, Was er tut, Einst wird sich's enthüllen! Denn Gott weiß in allen Sachn Der Groß an Rat, Ma Stark von Tat, Alles wohl zu machen. Da Benj. Schmolck 1672—1 Do .1057 Georg Neumark. 1 Es 333 DPIPIIIIII 0 0 Es Ich bin bei al- lem Kummer stil=le, ist des lie⸗ben Got⸗tes Wil⸗ le, — 1 Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 4³⁷ x ————— en.—————— +—— 1— 4— „ Das hu lange der mir n inin mei⸗nem Her- zen liegt. denn dier⸗ der mich zu sei⸗ ner Zeit ver⸗ gnügt; enn die=ser ge!—.—————— nicht ver——— EE 3 Trost ist mir be⸗ kannt: es än⸗dert's mei⸗nes 1 5—— IAN assen!—— DMillione. Got⸗tes Hand. 2. Er kann es tun, drum will Wo seine Hilfe mich erfreut. nen; ich hoffen; Ich weiß, daß endlich doch den terstütze. Er will es tun, so trau' ich drauf. Frommen Sein Vaterherz steht immer offen, Der Wunsch des Herzens wohl Und er nimmt meine Seufzer auf. gedeiht. Sein Wort ist mir ein sichres So hält mein Glaube festen ich seinem, Ifand.; Stand: 10 Da stärkt mich meines Gottes Mich segnet meines Gottes Hand. Hand. 5. Will's Gott, so stellet sich 3. Es kann nicht jeder Wunsch schon morgen züllen! gelingen, Der Segen meiner Hoffnung ein, en Sachs Den man sich etwa ausgedacht. Und wird von allen meinen Man sieht, wer's mit Gewalt Sorgen will zwingen, KeinStäubchen ferner übrig sein. n. Daß der nur übel ärger macht. So hab' ich ein gelobtes Land: 1672—H½. Doch was mir fehlt, ist Gott Es krönt mich meines Gottes mmark. boy bekannt: Hand. Es hilft mir 5 5 6. Geduld! will ich indessen Hand. sprechen; ö 4. Die rechte Stunde wird Geduld! wenn sich's noch will il⸗l, schon kommen, verziehn; il⸗le, ⁸ Heiligung und christlicher Wandel. Geduld! die Zeit wird Rosen Dabei verharr' ich unverwandt brechen, Bald ändert's meines Gottes Die mir aus Gottes Liebe blühn. Hand. Erdmann Neumeister 1671—1750. Mel. Was Gott tut ꝛc. 1693, 334—2—M——32 13— 5 E——...— X.——* 2 + 1———— 2—..—————— 0 0 55 2765„ Auf Gott und nicht auf mei⸗ nen Rat will und dem, der mich er-schaf-fen hat, mit —5———— 2.——.— xre..—. 1— 2— —————.— ich mein Glück nur bau⸗ en ö gan⸗-zer See⸗ le trau⸗ en. Er, der die Welt all 2———— 1— . L—— 1 12 + E+ ———.....5.— 1— 1—. —— 2 2.8—* +—1 S2———— * mäch⸗tig hält, wird mich in mei⸗ nen Ta⸗gen als II.II.. 2 ‚ ,..x. Gott und Va⸗ ter tra⸗ gen. 2. Er sah von aller Ewigkeit, Und hätte, was ich bitte, Wie viel mir nützen würde, Mir gnädig, eh' ich's bat, ge⸗ Bestimmte meine Lebenszeit, währt, Mein Glück und meine Bürde. Wenn's seine Weisheit litte; Was zagt mein Herze Er sorgt für mich Ist auch ein Schmerz, Stets väterlich. Der zu des Glaubens Ehre Nicht was ich mir ersehe, Nicht zu besiegen wäre? Sein Wille der geschehe. 3. Gott kennet, was mein Herz 4. Ist nicht ein ungestörtes begehrt, Glück . Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 4³⁹ Weit schwerer oft zu tragen Als selbst das widrige Geschick, Bei dessen Last wir klagen? Die größte Not Hebt doch der Tod, Und Ehre, Glück und Habe Verläßt mich doch im Grabe. 5. An dem, was wahrhaft glücklich macht, Läßt Gott es keinem fehlen; Gesundheit, Ehre, Glück und Pracht Sind nicht das Heil der Seelen. Mel. Was Gott tut ꝛc. Wer Gottes Rat Vor Augen hat, Dem wird ein gut Gewissen Die Trübsal auch versüßen. 6. Was ist des Lebens Herr⸗ lichkeit? Wie bald ist sie verschwunden! Was ist das Leiden dieser Zeit? Wie bald ist's überwunden! Hofft auf den Herrn, Er hilft uns gern! Seid fröhlich, ihr Gerechten, Der Herr hilft seinen Knechten! Christ. Fürchtegott Gellert 1715—1769. +.———.— ο.—.—.——— e — WCSSN———.— 4.— —— + IEIRARNE—— Der Herr ist mei- ne Zu ⸗ver⸗sicht, mein Dem fehlt es nie an Trost und Licht, der SSDSSE be⸗ster Trost im Le- ben. Er ist mein Gott, auf sich an ihn er ⸗öge- ben. Q + V II 4 4 — IITT—— 2.........— —— sein Ge⸗ bot wird mei⸗ ne See=le stil ⸗le; mir —— 4 V.— +L II D snügt des Va⸗ters Wil ⸗le. 4⁰ Heiligung und christlicher Wandel. 2. Wer wollte dir, Herr, nicht vertraun? Du bist des Schwachen Stärke. Die Augen, welche zu dir schaun, Sehn deine Wunderwerke. Herr, groß von Rat Und stark von Tat, Mit gnadenvollen Händen Wirst du dein Werk vollenden. 3. Noch nie*——— wer dich geliebt, Verlassen sehen müssen; Du läßt ihn, wenn ihn Not umgibt, Doch deinen Trost genießen. Des Frommen Herz Wird frei von Schmerz, Der Sünder eitles Dichten Wird einst dein Rat zernichten. 4. Drum hoff, o Seele, hoff auf Gott! Des Toren Trost verschwindet, Wenn der Gerechte selbst im Tod Ruh und Erquickung findet. Wenn jener fällt, Ist er ein Held Er steht, wenn Sünder zittern, Ein Fels in Ungewittern. 5. Wirf nicht den Trost der Hoffnung hin, Den dir der Glaube reichet! Weh dem, der zu der Welt will fliehn Und von dem Höchsten weichet! Dein Heiland starb, Und er erwarb Auf seinem Todeshügel Dir deines Glaubens Siegel. 6. Sei unbewegt, wenn um dich her Auch Trübsalswetter stürmen! Flieh nur zu Gott, gewiß wirder Mit starkem Arm dich schirmen! Die Zeit der Qual, Der Tränen Zahl Zählt er, er wägt die Schmerzen Und wälzt sie von dem Herzen. 7. Herr, du bist meine Zuver⸗ sicht, Auf dich hofft meine Seele. Du weißt, was meinem Glück gebricht, Wenn ich mich sorgend quäle, Wer wollte sich Nicht ganz auf dich, Allmächtiger, verlassen Und sich im Kummer fassen? 8. In deine Hand befehl' ich mich, Mein Wohlsein und mein Leben; Mein hoffend Auge blickt auf dich, Dir will ich mich ergeben. Sei du mein Gott Und einst im Tod Der Fels, auf den ich traue, Bis ich dein Antlitz schaue! Christoph Christ. Sturm 1740—1750. Jahren Deiner Führung folg' ich still;„ Hast du treulich mich geführt. Wie du willst, nicht wie ich will. O wie oft hab' ich erfahren, 4. Führe mich, Herr, wie du Wie dein Vaterherz gerührt denkest, x Gottvertrauen, Kreuz und Trost. Mel. Alle Menschen müssen sterben. ö 33⁰——5 ö ö — + + 215 e, er,n. 0a 0 Gott/ meinTrost und mein Vertrau⸗en, e⸗ wig dei⸗ ne Hil⸗ fe werd'ich schauen, seh' ich Z. — mei⸗ ne Zu ⸗ver-sicht sonst auch E iciz auch auf rau⸗hen dun⸗ keln —— + Füh=rung folg' ich still; wie du willst, nicht wie ich will. 2. Seit der Jugend ersten Du kannst stärken und erquicken. ö Hilfe mir und Rettung sandte, Daß ich vor dir wandeln soll! Wenn mein Flehn zu dir sich Wenn nur du mein Schicksal wandte! lenkest, Deiner Führung folg' ich still; O so geht's mir ewig wohl; Wie du willst, nicht wie ich will. Steh' ich nur bei dir in Gnaden, 3. Alles sei dir übergeben; Welcher Feind WSadere mir ö Was ohlgetan. +*2— Eosg Steben oder zeben, Demer Führung folg ic fil Dankbar nehm' ich alles an. Wie du willst, nicht wie ich will. Mag die Last auch schwer mich 8. Muß ich manchen Schmerz drücken, empfinden, + 4⁴² Heiligung und christlicher Wandel. E Fühl' ich oft, wie schwer es sei, 7. Nicht den Ruhm, den Sich durch Leiden durchzu⸗ Menschen geben, winden, Nicht der Sinne Lust, nicht Geld Weiß ich doch, mein Gott ist treu. Such' ich; nur ein frommes Leben Deiner Führung folg' ich still; O dann sprech' ich tiefgerührt: Wie du willst, nicht wie ich will. Selig hast du mich geführt! 55½ Nach Elisabeth Eleonore von Sachsen-Meiningen 16581720, 33 von Friedr. Brauer 1754—1813. ge Jede Last hilfst du mir tragen, Sei mein Reichtum auf derWelt,. Und ich sollte trostlos zagen? Meine Lust sei, dich zu schauen, 2.2 Deiner Führung folg' ich still; Und meinStolz, dir zu vertrauen. 43 Wie du willst, nicht wie ich will. Deiner Führung folg' ich still; Baue 40 Wie du willst, nicht wie ich wil. zu der 6. Bin ich niedrig hier auf gührer 143 Erden, 8. Ich empfehl' mich deinen Doch Trifft mich unverdienter Hohn, Händen, Aittre! 1 Hoff' ich doch erhöht zu werden, Vater, voll Zufriedenheit. 3. 2 70 Ewiger, vor deinem Thron. Jede Klage wird sich enden, ch Mögen denn mich Menschen Jeder Schmerz wird Seligkeit. N 25 * hassen, Kann ich von des Himmels duch ö Du, du wirst mich nicht ver⸗ Höhen 2—— 5 lassen. Einst mein Schicksal übersehen, 0 C Mel. Jesus, meine Zuversicht. Joh. Crüger? 1653. 1656, 337— 2—— 72— S—— ESES.E 45 DDDDD— N..— Hof=fe, Herz, nur mit Ge- duld, end=klich 8 Gott dein Va⸗ter ist voll Huld, kind⸗lich 5 * + 44 II ** IIII 114 *4 — HE. wird der Tag an ⸗bre⸗chen! darfst du zu ihm spreꝛchen; auf dein gläu⸗ bi⸗ ◻ Gottvertrauen, Kreuz und Trost. E den————— 0 63—.— ee cht Geld N imm 1+2——.————— res Leben ges Ver⸗ traun wird er gnä-dig nie ⸗der-schaun. der Welt, schauen. 2. Wolken kommen, Wolken Er ist gütig und erquickt rtrauen. gehn; Jedes Herz, das Kummer drückt. ch stil. Bau auf deines Gottes Gnade! ich wil. zu der Freude Sonnenhöhn 4. Faß im Glauben kühnen führen stürmisch dunkle Pfade, Mut, deinen. Doch ein treues Auge wacht; Kraft wird dir dein Helfer zittre nicht in Sturm und Nacht! senden; it. Mit der Hand, die Wunder tut, iden,. Ankre du auf Felsengrund, Wird er deine Leiden enden! eligkei,. ewinge dich zu Gottes Herzen, Er ist lauter Lieb und Huld; mels dach ihm deine Leiden kund, Hoffe, Herz, nur mit Geduld! 58 ihm deine tiefsten Siegfried Aug. Mahlmann ꝛersehen Schmerzen! 177¹11826. erührt: ihrt! Mel. Es ist genug. Joh. Rud. Ahle. 1662. 817⁷⁷n 338—.—— N F— 1 + E 2 2 7— ——T* vooo Gott ist mein Licht! Ver ⸗ za ⸗ ge Die Son-ne sinkt, die Nacht bringt —** f. DSEEEE d⸗lich——— DD——.— delich nicht, mein Herz, in ban⸗ger dunk⸗ ler Zeit! Furcht und Schmerz, mein Licht strahlt al-le ——— 1.=— IEEEEEEN. 8—————— 2—————.— iu⸗ bi⸗ V zeit; es schimmert an dem Tag der Freu⸗den, es 4⁴⁴ Heiligung und christlicher Wandel. Q 4 + 5 leuch⸗tet in der Nacht der 2. Gott ist mein Heil! OSeele, fürchte nichts! Dein Helfer ist getreu; Er läßt dich nicht, sein Vater⸗ wort verspricht's, Er steht dir mächtig bei. Er will dich bis ins Alter tragen, Kein wahres Gut dir je versagen: Gott ist mein Heil! 3. Sein ist die Kraft! Er spricht's, und es geschieht, Gebeut, und es steht da; Und wenn mein Blick noch keine Hoffnung sieht, Ist schon die Rettung nah. Wo schwache Menschen nichts vermögen, Da kommt Gott stärkend uns entgegen: Sein ist die Kraft! 4. Sein ist das Reich! Er herrscht im Weltgebiet Mit Weisheit, Huld und Macht. Die Sterne gehn, der Strom der Zeiten flieht, Von seinem Blick bewacht, Und alles lenket er im stillen Zum Ziel nach seinem heil' gen Willen: Sein ist das Reich! Lei⸗den: Gott ist mein Licht! 5. Gott ist mein Schild, mein Schirm in der Gefahr, Die er nur wenden kann! Er deckt mein Haupt, und ohn! ihn fällt kein Haar, Er nimmt sich aller an. Ob Tausende, die mit mir wallen, Zur Rechten oder Linken fallen; Gott ist mein Schild! 6. Gott ist mein Lohn! Drun geh' ich unverzagt Die Bahn, die er mir zeigt. Der Gang ist schwer, er wird mit Gott gewagt, Der dort die Palme reicht. Froh will ich wachen, kämpfen, ringen, Ind9 Durch Gnade stark den Feind Die s bezwingen: Gott ist mein Lohn! Verle 7. Gott ist mein Preis! Er sei rhe mein Lobgesang, Mei Er, des ich ewig bin! Ind Der Herr ist groß, und seines 5 Ruhmes Klang 3. Tönt durch das Weltall hin. Ich stimme mit den Erdgebornen Ist a Ins hohe Lied der Auserkornen: Ich! Gott ist mein Preis! Und Joh. Heinr. Karl Hengstenberg 1770—188. Den Licht ild, mein Gefahr, in! ind ohn! paar, mir n fallen: Drun gt zeigt. wird mit icht. kämpfen, Feind 81 Er sei „ seines l hin, jebornen rkornen 70—8ʃ. E Gottvertrauen, Kreuz und Trost. E II aläü Herzens⸗Jesu. Peter 366559 1668. 39⁰% . 00 00 Ich steh' in mei⸗nes Her⸗ ren Hand und nicht Er-den-not, nicht Er-den⸗tand soll PI. will drin ste⸗ hen blei⸗ hen, trei⸗ benz mich da⸗ raus ver⸗ und wenn zer⸗ fällt die 5 2 6 . * „— +—— gan⸗ ze Welt, wer sich an ihm, und wen er hält, wird E—.—.— + 72 + E +—.—— I . E + 1—— *——— be⸗ hal-ten blei⸗ben. 2. Er ist ein Fels, ein sichrer Hort, Und Wunder sollen schauen, Die sich auf sein wahrhaftig Wort Verlassen und ihm trauen. Er hat's gesagt, Und darauf wagt Mein Herz es froh und unverzagt Und läßt sich gar nicht grauen. 3. Und was er mit mir machen will, Nalles mir gelegen. Ich halte ihm im Glauben still Und hoff' auf seinen Segen; Denn was er tut, Ist immer gut, Und wer von ihm behütet ruht, Ist sicher allerwegen. 4. Ja, wenn's am schlimmsten mit mir steht, Freu' ich mich seiner Pflege; Ich weiß, die Wege, die er geht, Sind lauter Wunderwege. Was böse scheint, Ist gut ge⸗ meint, Er ist doch nimmermehr mein Feind Und gibt nur Liebesschläge. 5. Und meines Glaubens Unterpfand 4⁴ Heiligung und christlicher Wandel. Ist, was er selbst verheißen, Daß nichts mich seiner starke Hand Soll j je und je entreißen. Mel. Herzlich tut mich verlangen. Was er verspricht, Das bricht er nicht, Er bleibet meine Zuversicht, Ich will ihn ewig preisen. Karl Joh. Phil. Spitta 1801—1859, n Weltlich. Hans Leo Haßler. 1601. 1613. Ich will in Gott mich fas dann bin ich nicht ver-las⸗ und in sen sen 1 2 . 4 ——— 6 fril sein; herb⸗ ster Not und Pein, damn beh auf meienen 2——.—— ———.. 4. + Pfa⸗ de, wie dun⸗kel er auch wär', ein Bote 9——— 6 2—2 7 Y SSSSSSSSEE.— ———.—— sei ner Gna⸗ de, ein En⸗ gel vör mir her. 2. Er trägt in seinen Hän⸗ 3. Zur Rechten und zur Linken den Ein wunderhelles Licht, Mir süßen Trost zu spenden Und reine Zuversicht. Von solchem Licht geleitet Fühl' ich die Furcht gebannt, Denn über mich gebreitet Ist Gottes Vaterhand. Mag der Versucher nahn, Mich lockt sein schmeichelnd Winken Nicht hin auf seine Bahn; Wie fänd' ich dorten Frieden, Don ich mich falschgesinnt ö Von Gottes Huld geschieden, Ein ungehorsam Kind? Meir Des N Erst Und Begi her. ur Linken hn, helnd ö ahn; rieden, sinnt hieden, — Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 4. Mein Herz will ich bewahren Er will die Kraft mir stärken, Dem, der es treulich liebt, Sie kommt von ihm allein; Uuch wenn er mit Gefahren In Worten und in Werken zur Prüfung mich umgibt. Soll ich sein Zeuge sein. Julius Hammer 1810—1862. 4⁴⁷ Mel. Es ist gewißlich an der Zeit. 1535. 4 23—.———.—— SSSS . I a00 O kla⸗ge nicht, wenn dir dein Gott ein Sei's Krankheit, Man⸗gel, Gram und Spott, vom 46 39—— 2— EE Kreuz will auf⸗ er ⸗le⸗ gen! Kreu⸗ze kommt der Se⸗gen, n dn beir renzend 4 EE + 1— —*F8 e E. dei⸗ ne Schuld es trägst in gläu⸗bi⸗ ger Ge- duld und 2 L I .— 2——— — +—— II RIRI—— fest auf Christum bau=est. 2. Macht auch das Kreuz dem 3. Du gehst vor Gottes An⸗ Fleische bang, Mein Christ, laß dich's nicht reuen! Des alten Menschen Todesgang Nebensweg dem neuen; List wenn der starre Trotz erliegt, Und sich das Fleisch dem Kreuze fügt, Beginnt das wahre Leben. gesicht Und stehst in seinem Segen, Und deines Fußes Leuchte ist Sein Wort auf allen Wegen. Du hältst an ihm, der dich nicht läßt, An deinem Herrn und Heiland L Im Leben und im Sterben. 4⁴⁸ Für besondere Zeiten und Verhältnisse. ˙ Eii 4. Und himmelan, nur Bis Gott sich dir in Gnaden neig himmelan Und dir durch Jesum Christun 2. Di Ist all dein Lauf gewendet, reicht Bis er am Ziele deiner Bahn An Kreuzes Statt die Krone, der In Herrlichkeit sich endet, Julius Sturm 1816—1995“ Lnte Zehtite XXI. Für besondere Zeiten und Verhältnisse. I. Am Morgen. Nach eigener Melodie. Weltlich? 15. Q. 4 342 —— a Aus mei- nes Her ⸗ zens Grun⸗ in die⸗ser Mor ⸗ gen- stun⸗ ——ᷓ— 0——..—.— 1——— Alich e sas ich dir Lob und Dank mu n de und all mein Le⸗ ben lang; 5.— Gott auf dei⸗ nem Thron, dich will ich e= wih eh ⸗ ren, laß mich dein Lob ver ⸗ meh⸗ —.———— I .l. Sohn! ten durch Christum/ dei⸗nen —U Am Morgen. 4⁴⁹ 2. Dank dir, daß du aus Gnaden In der vergangnen Nacht Nich vor Gefahr und Schaden dehütet und bewacht! Demütig bitt' ich dich, Bollst mir die Sünd vergeben, Vomit in diesem Leben ch hab' erzürnet dich. 3. Du wollest auch behüten Rich gnädig diesen Tag bor Feindes List und Wüten, hor Sünden und vor Schmach, Jor Feu'r und Wassersnot, Jor Armut und vor Schanden, lor Krankheit und vor Banden, lor bösem schnellem Tod. 4. Die Seele, Leib und Leben, uut, Ehre, Weib und Kind Zill ich dir übergeben, dazu mein Hausgesind; Was deine Huld mir gab, Die Eltern und Verwandten, Die Freunde und Bekannten Und alles, was ich hab'. 5. Gott will ich lassen raten,‚ Der alle Ding' vermag; Er segne meine Taten Auch an dem heut'gen Tag. Ihm hab' ich heimgestellt Leib, Seele, Gut und Leben Und was er mir gegeben; Er mach's, wie's ihm gefällt. 6. Drauf sprech' ich fröhlich Amen Und zweifle nicht daran, Gott nimmt in Jesu Namen Mein Beten gnädig an. Drum streck' ich aus die Hand, Greif an das Werk mit Freuden, Das Gott mir wollt' bescheiden In meinem Amt und Stand. Georg Niege(Nigidius) 1525— 1588. Nach eigener Melodie. Heinr. Albert. 1642. * +— N 43— 2————— 4 E——I — Gott des Him-mels und der Er-den, der uns Tag und Nacht läßt wer⸗den, — SESI —82 II — Va⸗ ter, Sohn Sonn und Mond uns Evang. Gesangbuch. und heil'⸗ ger schei- nen heißt, Geist, des⸗ sen 15 — * 0 Fur besondere Zeiten und Verhältnisse. ˙ I 8 — . Hand die Deh und und was drin⸗ R 2— 1193 15 .. * ö ist er ⸗ hält: 2. Gott, ich danke dir von Herzen, Daß du mich in dieser Nacht Vor Gefahr, Angst, Not und chmerzen Hast behütet und bewacht, Daß des bösen Feindes List Mein nicht mächtig worden ist. 3. Laß die Nacht auch meiner Sünden Jetzt mit dieser Nacht vergehn; O Herr Jesu, laß dich finden Und dein Herz mir offen stehn, Da allein ja Hilf und Rat Ist für meine Missetat! 4. Hilf, daß ich mit diesem orgen Geistlich auferstehen mag Und für meine Seele sorgen, Daß, wenn nun dein großer Tag Uns erscheint und dein Gericht, Ich davor erschrecke nicht! 4266 eigener Melodie. 5. Führe mich, o Herr, und 0 Meinen Gang W deinem Wort, Sei und bleibe du auch heute Mein Beschützer und mein Hon Nirgends als bei dir allein Kann ich recht bewahret sein, 6. Meinen Leib und meint Seele Samt den Sinnen und Verstand Großer Gott, ich dir befehle Unter deine starke Hand. Herr, mein Schild, mein' Ehj mein Ruhm, Nimm mich auf, dein Eigentum 7. Deinen Engel zu mir senz Der des bösen Feindes Mach List und Anschläg' von mirwen Und mich halt' in guter Acht Der auch endlich mich zur Ruh Trage nach dem Himmel zul Heinr. Albert 1604—165l. Joh. 7 Ebeling. 100d. 0 *1 gold⸗ ne Sen⸗ ne Wöorhehm — 5 1604—1651. eling. Iobb. — Freud und Won ⸗ ne bringt un⸗sern Gren⸗zen mit ih⸗ rem EI Am Morgen. ¹ —— SIEDDDADE.....——— + L.. I—..—— 1— 2— 2 12— ———————.2 ni 2 2— rn. + I. E—— 1 2—.— Glän-zen ein 4 er ⸗ qui⸗ den⸗ des lieb=li⸗ ches Licht. +— — 2 2 ————— I — Mein Haupt und Glie-der die la⸗ gen dar-nie- der, H 2———————— schau⸗e den Him⸗ mel mit mei⸗nem Ge ⸗ sicht. 2. Mein Auge schauet, Güter und Gaben; Was Gott gebauet Was wir nue haben, zu seinen Ehren Alles das sei Gott zum Opfer Und uns zu lehren, geweiht! Wie sein Vermögen sei mächtig Die besten Güter und groß, Sind unsre Gemüter; Und wo die Frommen Lieder der Frommen, Dann sollen hinkommen, Von Herzen gekommen, Wenn sie mit Frieden Das ist ein Opfer, dran er sich Von hinnen geschieden erfreut. Aus dieser. 4. Abend und Morgen choß. Sind seine Sorgen; 3. Lasset uns singen, Segnen und mehren, Dem Schöpfer bringen Unglück abwehren 45² Für besondere Zeiten und Verhältnisse. Sind seine Werke und Taten allein. Wenn wir uns legen, So ist er zugegen, Wenn wir aufstehen, So läßt er aufgehen Über uns seiner Barmherzigkeit Schein. . Alles vergehet, Gott aber stehet Ohn' alles Wankenz Seine Gedanken, Sein Wort und Wille hat ewigen Grund. Sein Heil und Gnaden Die nehmen nicht Schaden, Heilen im Herzen Die tödlichen Schmerzen, Halten uns zeitlich und ewig gesund. 6. Gott, meine Krone, Vergib und schone, Laß meine Schulden In Gnad und Hulden Aus deinen Augen sein ferne verbannt! Sonst Herr, regiere, Mich lenke und führe, Mel. Nun laßt uns Gott ꝛc. Wie dir's gefället: Ich habe gestellet Alles in deine Beliebung und— Hand! 7. Willst du mich kränken, V Mit Galle tränken, 0 Und soll von Plagen Ich auch was tragen, Wohlan, so mach es, wie dir es beliebt! Wch Was gut und tüchtig,.— Was schädlich und nichtig 515 Meinem Gebeine, 25 Das weißt du alleine, 3.— Hast niemals zu sehr die Deinen betrübt. 8. Trübsal und Zähren Nicht ewig währen, Nach Meeresbrausen Und Windessausen 4. 2 Leuchtet der Sonne erwünschtis Gesicht. ch ka Freude die Fülle Lon Und selige Stille dein Darf ich erwarten Im himmlischen Garten; Dahin sind meine Gedanken 8l gericht't. Dur d Paul Gerhardt 160710 5, Nik. Selnecker? 1557. + I — ——— +—.—— * + + * qSSE —— 1 * —— 345 Q 0 Wach auf, mein Herz, und sin⸗ge dem nug und änken, vie dit ez htig ie Deinen ren wünschtez * ten; danken t. 607—1500. cker? 1587. Am Morgen. Schöp⸗fer al⸗ler Din⸗ ge, dem Ge⸗ber al⸗ ler E — i 1 dem Gü⸗ ter, 2. Heut, als die dunkelnSchatten Nich ganz umgeben hatten, hast du, o Gott, gewehret, daß mich kein Leid versehret. 3. Du sprachst: Kind, lieg im Frieden, sh will dich treu behüten; ichlaf wohl, laß dir nicht grauen, du sollst die Sonne schauen! 4. Dein Wort, Herr, ist ge⸗ schehen, sch kann das Licht noch sehen, Jon Not bin ich befreiet, dein Schutz hat mich erneuet. hier bring' ich meine Gaben und leg' in Demut nieder Bor dir Gebet und Lieder. treu ⸗en Men⸗schen⸗ 5. Du willst ein Opfer haben: I hü ⸗ ter! 6. Die wirst du nicht ver⸗ schmähen, Du kannst ins Herz mir sehen Und weißt wohl, daß zur Gabe Ich ja nichts Bessres habe. 7. Dein Werk wollst du voll⸗ enden Und deinen Engel senden, Der mich an diesem Tage Auf seinen Händen trage. 8. Sprich Ja zu meinen Taten, Hilf selbst das Beste raten, Den Anfang, Mitt und Ende, Ach Herr, zum Besten wende! 9. Herr, segne meine Tritte, Mein Herz sei deine Hütte, Dein Wort sei meine Speise, Bis ich gen Himmel reise! Paul Gerhardt 1607-1676. nun wa⸗chen al⸗le Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. Georg Neumark. 1657. NEII ——..———————.— — MeinGott, nun ist es wie⸗der Morgen, mei⸗ ne Sor⸗gen 4⁵⁴α Für besondere Zeiten und Verhältnisse. O 2—5 2— +— a3 in miauni.—— E. H 2—=—— die Nacht voll⸗ Fñ= det auf ein⸗mal wie⸗ der ih⸗ren Lauf; mit mir auf. Die Ruh ist SSSSSS aus, der Schlaf da⸗ hin, ich se ⸗ he wie⸗ der, 2. Ich bin noch immer auf der Erde, Wo jeder Tag sein Elend hat, Wo ich zwar immer älter werde, Doch nimmer rein von Missetat. Ich kenn', o Gott, dein heilig Re cht Und bin doch kein getreuer Knecht. 3. Vergib mir, Vater, alle Sünden, Die ich von Kindheit auf getan, Laß früh vor dir mich Gnade finden Und nimm mein reuig Bitten an! Ist deine Gnade nur mein Teil, So fehlt mir nichts zu meinem Heil. 4. Hilf du in allen Sachen raten, Denn wo wär' ich mir selbst genug? Bewahre mich vor Missetaten, Vor böser Menschen List und Trug! Laß mich den 55• wohl wenden Und Gutes schaffen, wo ich kann. 5. Behüte mir Leib, Seel und Leben, Verwandte, Fraande, Hab und ut Willst du mir zu tragen So gib dabei 60 und Und willst du Keuden mir ver⸗ leihn, So laß sie mir zum Segen sein! 6. Du gabst mir Kraft, jeht aufzustehen, Dein Aufsehn ist's, das mich erhält. etaten, st und lwenden ich kann! Seel und hab und tragen st und mir ver⸗ gen sein. ift, jeßt hen, mich —O Am Morgen. 45⁵5 Ich weiß nicht, wie mir's heut Schließ mich in deine Obhut wird gehen, ein, Doch schick es, Herr, wie dir's So bin ich tot und lebend dein! gefällt! Kaspar Neumann 1648—1715. Mel. O Gott, du frommer Gott. 1690. 2 — q—=—..— 21 HEE SSPIPISISII ²————— 00 0 0 O Je⸗su, sü⸗ßes Licht, nun ist 2 nun hat dein Gna⸗den⸗glanz aufs neu⸗ 1——— Nacht ver⸗ gan⸗ gen, mich um- fan⸗ gen; nun ist, was an mir ist, vom 2l —— + 2. 4*— Schla⸗fe auf⸗ ge⸗ weckt und hat 66„Hen nac dir ver⸗ +L II •.— I —— 2——.— 25 +——.—— II lan⸗gend aus⸗- ge-streckt. 2. Was soll ich dir denn nun, Daß sie nur dich erwähle O Herr, für Opfer schenken? In deiner Liebe Kraft; I will mich ganz und gar Da hast du meinen Geist, In deine Gnade senken Darinnen wollst du dich Mit Leib, mit Seel und Geist Verklären allermeist! gut dicsen ganzen Tag: 4. Hier sei denn auch mein Leib Das sol mein Opfer sein, um Tempel dir ergeben; Weil ich sonst nichts vermag. Wähl ihn ur Wobnang Lit 3. Drum siehe da, mein Herr, O allerliebstes Leben! Da hast du meine Seele, Ach wohn, ach bleib in mir, Sie sei dein Eigentum, Beweg und rege mich, 476 Für besondere Zeiten und Verhältnisse. So hat Geist, Seel und Leib Mit dir vereinigt sich! 5. Mein Jesu, schmücke mich Mit Weisheit und mit Liebe, Mit Keuschheit, mit Geduld Durch deines Geistes Triebe; Kleid mit der Demut mich Und mit der Sanftmut an, So bin ich wohlgeschmückt Und köstlich angetan! 6. Gib, daß mir diesen Tag Stets vor den Augen schwebe, Daß dein' Allgegenwart Mich wie die Luft umgebe, ◻ Auf daß mein ganzes Tun 3. 9 Durch Herz, durch Sinn und Mund Nein Dich lobe inniglich, Wer s Mein Herr, zu aller Stund! 7. Ach segne, was ich tu', Und se Ja rede und gedenke; 4. 6 Durch deines Geistes Kraft Es also führ und lenke, Gelob Daß alles nur gescheh' Daßi⸗ Zu deines Namens Ruhm, Nich Und daß ich unverrückt Verbleib' dein Eigentum! J. Joachim Lange 1670—174ʃ. 0 ich Mel. Ich dank' dir schon ꝛc. Mich. Prätorius? 1610. Undel 348 HE I—.—— Nach ISI —.— +—. 0 Mein erst Ge- fühl sei Preis und YI 1 —— 2 **.——— Dank: er ⸗ he⸗ be Gott, o See⸗ le! Der +—7 5 + + 9 2——.— ....... I—f. ——— II— 25 Herr hört dei-nen Lob- ge- sang: lob-sing ihm, 8 + +———— 5 mei ⸗ ne See⸗ le! 2. Mich selbst N ir. n ohne Wer schafft die Racht un der Lag ich und schlief 10 Frieden. Und Ruhe für die Madent 8 m! 70—174ʃ us? 1610. — Am Abend. 4⁵⁷ 3. Wer wacht, wenn ich von mir nichts weiß, Mein Leben zu bewahren? Wer stärkt mein Blut in seinem Kreis Und schützt mich vor Gefahren? 4. Gelobet seist du, Gott der Macht, Helobt sei deine Treue, Daß ich nach einer sanften Nacht Rich dieses Tags erfreue! 5. Laß deinen Segen auf mir ruhn, Nich deine Wege wallen, Und lehre du mich selber tun Nach deinem Wohlgefallen! 2. Am Mel. Freu dich sehr ꝛc. 6. Nimm meines Lebens gnädig wahr, Auf dich hofft meine Seele; Sei mir ein Retter in Gefahr, Ein Vater, wenn ich fehle! 7. Gib mir ein Herz voll Zu⸗ versicht, Erfüllt mit Lieb und Ruhe, Ein weises Herz, das seine Pflicht Erkenn' und willig tue; 8. Daß ich das Glück der Lebenszeit In deiner Furcht genieße Und meinen LaufmitFreudigkeit, Wenn du gebeutst, beschließe! Christ. Fürchteg. Gellert 1715—1769. Abend. Q E. 349— — — 8. —— Wer- de mun⸗ter, mein Ge⸗ mü= te, —..— daß ihr prei⸗-set Got⸗tes Gü ⸗ te, RWRR———— —————... —— und ihr Sin ne, geht her⸗ für, da. er die er hat ge⸗- tan an mir, 4.————— ——.—.—..—. —-⁊̈ÿ—B—2— 12—— mich den gan⸗zen Tag vor so man-cher schweren Plag — II ——I * 5——1 —— schir- met und er⸗ hal ⸗ ten! 2. Lob und Dank sei dir ge⸗ sungen, Vater der Barmherzigkeit, Daß mir heut mein Werk ge⸗ lungen, Daß du mich vor allem Leid Und vor Sünden mancher Art So getreulich hast bewahrt, Manches Unheil auch vertrieben, Daß ich unversehrt geblieben! 3. Dieser Tag ist nun ver⸗ gangen, Und das Dunkel bricht herein; Hin ist nun der Sonne Prangen Und ihr freudenreicher Schein. Stehe mir, o Vater, bei, Daß mein Licht stets bei dir sei; Laß es hell im Herzen werden, Ist auch tiefe Nacht auf Erden! 4. Herr, verzeihe mir aus Gnaden Alle Sünd und Missetat, Die mein armes Herz beladen Und dich sehr erzürnet hat! Des Versuchers List und Tück Treib durch deine Macht zurück! Gott, du kannst allein mich retten, Strafe nicht mein Übertreten! 5. Bin ich gleich von dir ge⸗ wichen, Stell' ich mich doch wieder ein Denn dein Sohn hat ausge⸗ glichen Meine Schuld durch seine Pein. Ich verleugne nicht die Schuld; Aber deine Gnad und Huld Ist viel größer als die Sünde, Die ich stets noch in mir finde. 6. O du Licht der frommen Seelen, O du Glanz der Ewigkeit, Dir will ich mich ganz befehlen Diese Nacht und allezeit. Bleibe doch, mein Gott, allhien In der Dunkelheit bei mir, Daß kein Unfall mich betrübe; Tröste mich mit deiner Liebel 7. Laß mich diese Nacht empfinden Eine sanfte süße Ruh! Alles Übel laß verschwinden, Decke mich mit Segen zul h retten, reten dir ge⸗ der ein Isge⸗ e Pein, Schuld; uld zünde, finde, imen L Am Abend. 4⁵⁸ deib und Seele, Mut und Blut, Jesu, den ich stets verehre, Weib und Kinder, Hab und Gut, Bleibe j ja mein Schutz und Rat! heunde, Feinde, San ren Und mein Hort, du werter Geist, Sei'n in deinen Schutz ge⸗ Der du Freund und Tröster heißt: schlossen. Höre doch mein sehnlich Flehen! 8. O du großer Gott, erhöre, Amen, ja es soll geschehen. Was dein Kind gebeten hat! Joh. Rist 1607—1667. Mel. O Welt, ich muß dich lassen. Heinr. 1950.1100—98— d0 ꝗ Nun ru⸗ hen al⸗le Wäl⸗der, Vieh, I 5ͤe MRenschen, Städt' und Hel= der der, es schläft die gan⸗ ze — EEN—4 Welt; ihr ber, mei⸗ne Sin ⸗ nen, auf, auf, ihr .—— 6 0 7 DSI—————— D—..— . sollt be⸗- gin- nen, was eu ⸗erm Schöp=fer ——.— .—— —— wohl⸗ge ⸗ fällt! 2. Wo bist du, Sonne, blieben? Gar hell in meinem Herzen Die Nacht hat dich vertrieben, scheint. Die Nacht, des Tages Feind. Jahr hin, ein' andre Sonne, ein Jesus, meine Wonne, 3. Der Tag ist nun vergangen, Die goldnen Sternlein prangen 4⁶⁰ Für besondere Zeiten und Verhältnisse. Am blauen Himmelssaal: Also werd' ich auch stehen, Wenn mich wird heißen gehen Mein Gott aus diesem Jammer⸗ tal. 4. Der Leib eilt nun zur Ruhe, Legt ab das Kleid und Schuhe, Das Bild der Sterblichkeit; Die zieh' ich aus, dagegen Es kommen Stund' und Zeiten Da man euch wird bereiten Zur Ruh ein Bettlein in der En 7. Mein' Augen stehn ver⸗ drossen, Im Nu sind sie geschlossen; Wo bleibt dann Leib und Seel! Nimm sie zu deinen Gnaden, Sei gut für allen Schaden, Wird Christus mir anlegen Du Aug und Wächter Jsrael 2. Das Kleid der Ehr und Herr⸗ 8. Breit aus die Flügel beide Dirs lichkeit. O Jesu, meine Freude, 8 Und nimm dein Küchlein ein! ö 5. Das Haupt, die Füß' und Will Satan mich verschlingen, Nach! —. Hände So laß die Engel singen: ů Sind froh, daß nun zum Ende Dies Kind soll unverletzet sein du bi Die Arbeit kommen sei. 9. Auch euch,ihr meine Lich Herz, freu dich, du sollst werden„. Auch euch, i moine Lieben 8 Vom Elend dieser Erden Soll heute nicht betrüben 1 Und von der Sünden Arbeit frei! Kein Unfall noch Gefahr! destä Gott lass' euch ruhig schlafen. Bstär 6. Nun geht, ihr matten Stell' euch die mächt gen Waffh 8 Glieder, Ums Bett und seiner Engel Dahn Geht hin und legt euch nieder, Schar! ö Der Ruhe ihr begehrt! Paul Gerhardt 1607--1000 ch sh Nach eigener Melodie. Joh. Heinr. Lützel. 185 4. 2 —* 4 351 +— 45— Der S SSIT * 101 —.— Der Tag ist hin, mein Je⸗ su, bei mit —. nd Zeiten ossen; ind Seel! znaden, aden, r Israell igel beidt lein ein chlingen, jen: tzet sein ne Lieben den ihr! chlafen, n Waffen Engel 607—16H itzel. 15 — hei mir — achtven⸗ Am Abend. ——.— trei be; geh auf in mir„Glanzder Ge: rech⸗ tig⸗ — 1—— +—— FI + 1——52— 1 J— V 7 7 SI—— keit, er⸗ leuch⸗ te mich, ach Herr, denn es ist Seit! 2. Lob, Preis und Dank sei dir, mein Gott, gesungen, Dir sei die Ehr, daß alles wohl gelungen Nach deinem Rat, ob ich's gleich nicht versteh'; Du bist gerecht, es gehe, wie es gehꝰ· 3. Nur eines ist, das mich empfindlich quälet: Beständigkeit im Guten mir noch fehlet; Das weißt du wohl, du Herzens⸗ kündiger, 05 strauchle noch wie ein Un⸗ mündiger. +. Vergib es, Herr! Mir sagt es mein Gewissen, Der Sünde Lust hat mich von dir gerissen; Es ist mir leid, ich stell' mich wieder ein, Da ist die Hand: du mein und ich bin dein! 5. Israels Schutz, mein Hüter und mein Hirte, Zu meinem Schwer dein sieghaft Schwert umgürte, Bewahre mich durch deine große Macht, Wenn Belial nach meiner Seele tracht't! 6. Du schlummerst nicht, wenn matte Glieder schlafen, Ach laß die Seel im Schlafauch Gutes schaffen! O Lebenssonn, erquicke meinen Sinn! Dich lass' ich nicht, mein Fels — der Tag ist hin! Joachim Neander 1650—-1680. Mel. Herr Jesu Christ ꝛc. 1651. 2——— 352—.— 2—.— E——.— e Wo willst du hin, weil's A⸗ bend ist, o Für besondere Zeiten und Verhältnisse. x—[ Q + IE ———3 +—— — ö 2——.— lieb⸗ster Pil⸗ger Je⸗ su She emm, laß mich 8 so glück⸗ se⸗ lig sein und kehr in mei⸗ nem —— — — f V — Dai 2. Laß dich erbitten, liebster 4. Erleuchte mich, daß ich du 21 Freund, B ahn Dieweil es ist so gut gemeint; Zum Himmel sicher finden kann Pas Du weißt, daß du zu aller Frist Damit die dunkle Sündennach denn Ein herzenslieber Gast mir bist! Mich nicht verführt noch i irre in G 3. Es hat der Tag sich sehr macht! Ind v geneigt, 5. Vor allem in der letzten NI Iflege Die Nacht sich schen von ferne Hilf mir durch einen sanftenod Rann zeigt; Herr Jesu, bleib; ich halt' dih Daß Drum wollest du, o wahres est, Licht, Ich weiß, daß du mich nicht Mich Armen ja verlassen nicht. verläßt! 3.2 Verfasser unbekannt; 160ʃ 39 5 Mel. Freu dich sehr ꝛc. 1⁵⁵⁰ Doch 353 9... Deine SIIPIPITTTT Werd. ———?e*— 0 0⁰0—— 55 + Herr, es ist von mei⸗nem Le= ben Künft Leh re mich nun Achtung ge⸗ ben, 4. ö ö Daßd Decke u. 7wie⸗ der⸗ um ein Tag da-hin. 4*7— ob ich fromm ge⸗ we⸗ sen bin; h6ei L I ——— 2—ᷣο3ñ3— 2— 13 ß mich mir auch sel⸗ber an, so ich was nicht recht ge⸗ tan, — 72——F———— DEE EE FFF——— i⸗nem und hilf jetzt in al⸗len Sa⸗chen u⸗ ten 9 ———— 4—— ——————— —.— r,, üd= gFei⸗ er ⸗ a⸗ bend ma ⸗ chen! iß ich dLi 2. Freilich wirst du manches Und bewahre sonst das Haus, finden, en kang Was dir nicht gefallen hat; dennach denn ich bin noch voller Sünden ch irre In Gedanken, Wort und Tat, Ind vom Morgen bis zur Stund 5zten NI pfleget Herze, Hand und Mund tendod Nannigfach und oft zu fehlen, alt' dih Daß ich's selber nicht kann zählen. —3 3. Aber, o du Gott der Gnaden, int; lon. babe noch einmal Geduld; Ich bin freilich schwer beladen, 150% Doch vergib mir alle Schuld! Deine große Vatertreu Werde diesen Abend neu, 680o will ich noch deinen Willen ben Künftig mehr als heut erfüllen. ben, 4. Heilige mir das Gemüte, — Daß derSchlaf nicht sündlich sei; — Decke mich mit deiner Güte, Auch dein Engel steh mir bei! Lsche Licht und Feuer aus Daß ich morgen mit den Meinen Nicht im Unglück müsse weinen! 5. Steure den gottlosenLeuten, Die im Finstern Böses tun! Sollte man gleich was bereiten, Uns zu schaden, wenn wir ruhn, So zerstöre du den Rat Und verhindere die Tat; Wend auch allen andern Schrecken, Den die Bosheit kann erwecken! 6. Herr, dein Auge geht nicht unter, Wenn es bei uns Abend wird; Denn du bleibest ewig munter Und bist wie ein guter Hirt, Der auch in der finstern Nacht Über seiner Herde wacht. Darum hilf uns, deinen Schafen, Daß wir alle sicher schlafen! 7. Laß mich dann gesund er⸗ wachen, 4⁰⁴ Für besondere Zeiten und Verhältnisse. Wenn es rechte Zeit wird sein, Daß ich ferner meine Sachen Richte dir zu Ehren ein! Oder hast du, lieber Gott, Mel.——3— Herzens⸗Jesu. 2— bestimmet meinen Tod, o befehl' ich dir am Ende Leib und Seel in deine Hände, Kaspar Neumann 1648—17ʃ5. Peter Sohrlen). 1668, 38⁴4 0⁵... a⸗ ber⸗ mals volle Zen⸗ det! Herz sich sehn⸗lich wen-det, 0 0* Gott⸗ lob, ein Schritt zur E⸗wig⸗ keit ist Zu dir im Fortgang die-ser Zeit mein 575 + ED VX H— o Quell, da⸗raus mein — 171———— SDSDSDDDDIDIIII—— ..... DS. Le⸗ ben fließt und al ⸗le Gna⸗ de sich er- gießt zu — 2. Ich zähle Stunden, Tag und Jahr, Und wird mir allzu lange, Bis es erscheine, daß ich gar, O Leben, dich umfange, Damit, was sterblich ist an mir, Verschlungen werde ganz in dir, Und ich unsterblich werde. 3. O daß du selber kämest baldl Ich zähl' die Augenblicke. II 2—. DD—.‚..— — i I mei⸗ ner See=le Le⸗ ben. Ach komm, bevor mein Herz wird kalt Und sich's zum Sterben schicke! Komm doch in deiner Herrlich— keit, Schau her, die Lampe steht bereit, Die Lenden sind umgittet! 4. Doch sei dir ganz anheim⸗ gestellt — E n Tod, Ende P Hände, 648—1715, (en). 1668. —.—— — it ist it mein — Am Abend. — Die rechte Zeit und Stunde, Wiewohl ich weiß, daß dir's gefällt, Wenn ich mit Herz und Munde Dich kommen heiße und darauf Von nun an richte meinen Lauf, Daß ich dir komm' entgegen. 5. Ich bin vergnügt, daß mich nichts kann Von deiner Liebe trennen, Und daß ich frei vor jedermann Dich meinenFreund darf nennen, Und daß du dort, o Lebensfürst, Dich ganz mit mir vereinen wirst Und mir dein Erbe schenken. 6. Drum preis' ich dich in Dankbarkeit, Daß heut der Lauf geendet, Und daß dadurch von dieser Zeit Ein neuer Schritt vollendet. Ach führe du mich weiter fort, Bis ich gelange an die Pfort Jerusalems dort oben! 7. Wenn auch die Hände lässig sind Und meine Kniee wanken, So biet mir deine Hand ge⸗ schwind Und halt mich in den Schranken Des Glaubens, daß in dir mein erz Sich stärke, und ich himmelwärts Ohn' Unterlaß aufsteige! 8. Geh, Seele, frisch im Glauben dran Und sei nur unerschrocken, Laß dich nicht von der rechten Bahn Die Lust der Welt ablocken! So dir derLauf zu langsam dünkt, So eil, wie sich ein Adler schwingt, Mit Flügeln heil' ger Liebe! 9. O Jesu, meine Seele ist Zu dir schon aufgeflogen; Du hast, weil du voll Liebe bist, Mich ganz zu dir gezogen. Fahr hin, was heißet Stund und Zeit: Ich bin schon in der Ewigkeit, Weil ich in Jesu lebe! Aug. Herm. Francke 1663- 1727. Ae/ Mel. O Welt, ich muß dich lassen. Hinf. 5,6. 1598.„ 14.— —.— 9 *+— 1— + —. DD 23. — Der Sab⸗bat ist ver⸗ gan ⸗gen, ich —...——— .I + +. —— 1——— ———————— I— ha⸗ be mein Ver⸗ lan gen nach Her-zenswunsch er⸗ 466 Für besondere Zeiten und Verhältnisse.— U 7 I— +5 1— ————.—— SDPSSIIII III— füllt. Gott hat mich un- ter⸗wei⸗ set, mit Le-bens⸗ 3— 115—7 2— 2.— 25.——.—— . 7— brot ge⸗ spei ⸗set und mei ⸗ner See=le 2. Gott ruht durchs Wort im Und eine Sonne machen Herzen, Auch mitten in der Nacht, Drum leg' ich ohne Schmerzen Bis bei den Cherubinen Auch meinen Leib zur Ruh; Ein Sonntag ist erschienen, Denn allen Sündenschaden Der alle Nacht zu Schanden Deckt Jesus nun in Gnaden macht. Mit seiner treuen Liebe zu. 9 3. O du dreieinig Wesen,„Ich schlafe gam vecgnigt ö‚ 717 Denn wo mein Herze lieget Mein Geist ist schon II Da ist der Suurt Heet 225 30 habe Licht vom kiche, Mich stört kein Weltgetümmi Dein leuchtend Angesichte Es träumt mir nur vom Him Treibt alle Finsternisse hin. mel: Ach wer doch nur bald droben 4. Du wirst schon bei mir wär'! wachen Beni. Scmolck 102— Pel Mel. Jesu, meine Freude. Joh. Crüger. 1649. 1650. — i 2.—— 4 H.— 30—= . e. ⁰ο—— Hir⸗ te dei⸗ner Scha⸗fe, der von dei⸗ ne Wun⸗der⸗ mil ⸗ de dien⸗te Un 5 — ◻ Am Abend. 467 —— ———— ö ů——— ů ö— Le⸗bens⸗ kei⸗ nem Schla ·fe et⸗ was wis⸗sen mag, mir zum Schil⸗ de den ver⸗-gang⸗nen Tag. .— 2————— +.——— q ñ‚..P‚I‚..............I.I. ee le— Sei die Nacht auch auf der Wacht und laß mich von 3.—.— H—+. + N f——4 I DEIEEEEEEEEEEEE — dei⸗nen Scha- ren um und um be⸗ wah ⸗ren! en acht, 2. Decke mich von oben Ferne von uns sein! n Hor der Feinde Toben Sei du Schloß und Riegel, enen, Rit der Vaterhuld; Unter deine Flügel anden n versöhnt Gewissen Nimm dein Küchlein ein; Sei mein Ruhekissen, Deck uns zu MitSchutz und Ruh, Drum vergib die Schuld! So wird uns kein Grauen wecken fienet. gsus Christ Mein Mittler ist, Noch der Feind uns schrecken! 3— Wuiche duld 100 verschuldet, 5. Wie, wenn ich mein Bette etümmel t Heut zum Grabe hätte? om Him 3. Laß auch meine Lieben Wie bald rot, bald tot! Keine Not betrüben, Drum hast du beschlossen, d droben. Sie sind mein und dein! Daß mein Ziel verflossen, Schließ uns mit Erbarmen Kommt die Todesnot, 672—1½9½ In den Vaterarmen So will ich Nicht wider dich; ** Wohlgeborgen ein! rn ich Jesum nur gefunden, 1649. 16. Du bei mir Und ich bei dir, terb' ich alle Stunden. Also sind wir ungeschieden, 6. Nun wohlan, ich tue badich shlaf'in hrirden⸗ In dagnchre Nuhe 4. Komm, verschließ die Meine Augen zu! der von Kammer Seele, Leib und Leben ien⸗ te Und laß allen Jammer Hab' ich dir ergeben, Für besondere Zeiten und Verhältnisse. 1 4⁶ Treuer Hüter du! Gute Nacht, Nimm mich in acht; Mel. O Welt, ich muß dich lassen. Und erlebe ich den Morgen, Wirst du weiter sorgen! Benj. Schmolck 1672—1795 Heinr. 1559—115 98.— . c ο Herr, der du mir das Le- ben bis +——— 22— — C—. die⸗ 65 Tag ge⸗ ge⸗ ben dich bet' ich kind ⸗lich Q + * 6 75——ν⁰ 1.—— 14— . tun, Ich bin viel zu ge⸗ rin ⸗ ge der Treu⸗e, Q ——— 2*— ESESSSEEEEE& —. die ich sin ⸗ ge, und die du heut an 2 I II q. 1 II mit ge ⸗ tan.— 2. Mit dankendem Gemüte Freu' ich mich deiner Güte, Ich freue mich in dir. Du gibst mir Kraft und Stärke, Gedeihn zu meinem Werke, Und schaffst ein reines Herz in mir. 3. Gott, welche Ruh der Seelen, Nach deines Worts Befehlen Einher im Leben gehn, Auf deine Güte hoffen, Im Geist den Himmel offen Und dort den Preis des Glau⸗ bens sehn! 4. Ich weiß, an wen ich glaube, Und nahe mich im Staube rgen, 672—170f Am Abend. 4⁵⁸ zu dir, mein Gott, mein Heil. Ich bin der Schuld entladen, Ich bin bei dir in Gnaden, und in dem Himmel ist mein Teil. 5. Bedeckt mit deinem Segen Mel. O Welt, ich muß dich lassen. Eil' ich der Ruh entgegen, Dein Name sei gepreist! Mein Leben und mein Ende Ist dein; in deine Hände Befehl' ich, Vater, meinen Geist. Christ. Fürchteg. Gellert 1715—1769. Heinr. Isaak? Weltlich. 1536. 1598. »Welllich 508. en bis 358 + I I—— S — +.——4.. — ao0 Die Son-ne sin⸗ ket nie⸗ der, die nd⸗ch EEEE ——————.DDDS— —..— stil ⸗le Nacht komt wie ⸗der und mit ihr Schlaf und lœ———— ö 10.— reit.—.———— D——————— — Ruh. Sie bringt uns neu e Kräf⸗ te, beschließt des t an 6— 4 35 2——— +—— E.—- EEEAEEE— ——— Tags Ge⸗ schäf⸗ te und drückt die mü⸗ den DSDSSSiSDP‚D‚PEI A— fehen Au⸗ gen zu. 2.Noch wach' ich und erzähle 3. Von ihm kommt jede Gabe, offen Mit tiefgerührter Seele, Das Leben, das ich habe, Glau. Was Gott an mir getan. Die Ruhe dieser Nacht. Mit dankendem Gemüte Er ist der Quell der Güter, glaube dobsing' ich seiner Güte; Er ist mein treuer Hüter, Ibe er hört mein frommes Loblied Der, wenn ich schlummre, für mich wacht. 70 Für besondere Zeiten und Verhältnisse. so 4. Er läßt es finster werden Stehn lauter Wunderwerke 2. He Und hüllt den Kreis der Erden In deiner Schöpfung da. In stille Dunkelheit; Wie kann ich dir's vergelten! du schl Doch auch in dunkler Stille Du, Gott so vieler Welten, Wohnt Gott mit seiner Fülle Warst auch mir Armem heute die Fin Und zeigt mir seine Herrlichkeit. nah. 5. Aus unermessner Ferne 8. Gott, groß von Macht ud Ndein Führt er jetzt Mond und Sterne Treue, 3. Di Am Firmament herauf; Jetzt, da ich dein mich freue, Sie leuchten ihm zur Ehre Wird mir die Nacht zum Licht Nich ar Hoch über Erd und Meere, Leg⸗ ich die müden Glieder nd wo Und seine Hand lenkt ihren Lauf. In deinem Namen nieder, 6. Groß, wenn der Morgen So wachest du, ich sorge nich. Mch sc grauet, 9. Soll jetzt d Groß, wenn der Abend tauet,————.— He Groß in der stillen Nacht, Mir neue Kräfte geben, ypcch te Im Sonnenschein und Sturme, So schlaf' ich fröhlich ein; 30 für Am Menschen und am Wurme, Soll er mei Leben Aeen adich Groß zeigst du, Vater, deine So wirst du mich vollenden Macht! Und auch mein Gott imTodesen. 7. Voll Majestät und Stärke Joh. Zach. Jungheim 17291ʃ0.. Mel. Nun danket all und bringet ꝛc. Joh. Crüger. 1655. Q *D.——.— 692———.— SDI———. 0 RE So flie⸗hen un ⸗ sre Ta⸗ ge hin, auch — 2— o0 0 ◻Qah— 4— 1—— 236— SSS———— die⸗ser ist nicht mehr; die Dach,t det Mi⸗ den Q 65......II‚ X Trö⸗ste⸗ rin, eilt wie⸗ der zu uns her. a. jelten? lten, n heute acht und freue, im Licht. eder der/ ze nicht, laf zum ode sein 29—1700, ger. 1659. n, auch 1 Am Abend. —¹ 2. Herr, du nur bleibest, wie du bist, du schläfst und schlummerst nicht; Die Finsternis, die uns um⸗ schließt, Ndeinem Auge Licht. 3. Dir übergeb' ich voll Ver⸗ traun UNch auch in dieser Nacht; Ind wovor sollte mir denn graun? Uch schützt ja deine Macht. 4. Hab' ich an deiner Gnade nur hch teil, mein Herr und Gott, 6 fürcht' ich keine Kreatur lnd scheue nicht den Tod. . Zwar ich erkenne meine Schuld, Mit Reue fühl' ich sie; Doch, mein Erlöser, deine Huld, Wie trostvoll ist mir die! 6. Ich eil' im Glauben zu dir hin Und weiß, wie sicher ich Im Schatten deiner Flügel bin; Du wachest über mich. 7. Flieht, finstre Sorgen, weit von mir! 75 Jesu, du allein ei mein Gedanke; weihe dir Mein Herz zum Tempel ein! 8. Ist dies vielleicht die letzte Nacht In meiner Prüfungszeit, So führe mich durch deine Macht Zum Licht der Ewigkeit! 9. Ich lebe dir, ich sterbe dir, Dein bin ich auch im Tod; Du, mein Erretter, bist bei mir Und hilfst aus aller Not. Christoph Friedr. Neander 1724—1802. Mel. Herzlich tut mich verlangen. Weltlich. Hans Leo Haßler. 1601. 1613. 300 0 —8——* ——— umd- ni ait, n—— ————— — Wirf ab des Ta⸗ges La- sten, der nun, See⸗ SSDSSTSEEE + le, sollst du ra⸗ sten dort, die Ru⸗ he wo SSS stil Ile A⸗ bend kommt; fro 11 dei⸗ nes Va⸗ters 47²½ Für besondere Zeiten und Verhältnisse. — ff. Mühn und Schmerzen, 3. Jahreswechsel. Mel. Herr Jesu Christ ꝛc. 1 7— S— 2 1 I 1 1— Her- zen sollst du, ent-le⸗ digt nun der Sorgen, 7 Q 2—— 1— I ————..———.— ———=.—— * recht sanft und se=lig ruhn! scht 74 2. Dort ist dir Rast beschieden Und fühlst dich nicht beschwen. 2 0 0 Nach mühevoller Zeit, Dort findest du den Frieden 74 Nach unruhvollem Streit; Dort schläfst du frei von Sorgen, V Von seinem Arm bedeckt, Bis dich der junge Morgen Zu neuer Arbeit weckt. 3. Die Rast gibt neue Kräfte, Die Kraft gibt neuen Mut, Daß man des Tags Geschäfte Mit neuer Freude tut. Gern wirst du sie vollbringen Und Gott läßt dir gelingen, Was seinen Ruhm vermehrt. des V 4. Mit ihm beginn den Vollst Morgen, wal Vor ihn trag deine Last, 3. Ei Auf ihn wirf deine Sorgen, Bei ihm such deine Rast!, So fließet leicht dein Leben has ist Dem klaren Himmel zu, dor J Wo dir dein Gott wird geben dchlit Die ewig sel'ge Ruh. 4. Julius Sturm 1816—1895. 1651. 5 D—‚....——.— II Das al⸗te Jahr ver⸗gan⸗gen ist; wit Jahreswechsel. 473 — *.— 0 Not uns und Ge⸗ faht so gnä- dig hast be⸗ 1.— 2 V schützt dies Jahr. 2. Wir bitten dich, du ohn Thron, hewahren ferner allezeit. sam des Vaters auf dem höchsten Pollst deine arme Christenheit 3. Entzieh uns nicht dein heil⸗ Wort, Das ist der Seelen höchster Hort; dor Irrlehr und Abgötterei behlit uns, Herr, und steh uns bei! 4. Hilf, daß wir fliehn der Sünde Bahn 57½% Licht, du Volk ꝛc. ew'ger Und fromm zu werden fangen an! Der alten Sünde nicht gedenk, Ein gnadenreich Neujahr uns schenk! 5. Hilf christlich leben, seliglich Einst sterben und hernach fröhlich Am jüngsten Tage auferstehn, Mit dir zum Himmel einzugehn, 6. Zu danken und zu loben dich Mit allen Engeln ewiglich! O Jesu, unsern Glauben mehr Zu deines Namens Lob und Ehr! Verf. unbek., Komponist Joh. Steuerlein“ 1546—1613. Konr. Kocher. 1823. — 4.— 2 —— 2.— laß 5 Je⸗ 9 lin brin ⸗ laß ge⸗ Kräf⸗- te es neu⸗ e gen, gen, hilf, das daß aufs Jahr geht wan⸗deln an, kann! Neu⸗ es Glück und neu? es 4* UUR du aus Gna-den 32 ben. 2. Meiner Hände Werk und 5. Tröste mich mit deiner Taten, Liebe, Meiner Zunge Red und Wort Können nur durch dich geraten Und ganz glücklich gehen fort. Neue Kraft laß mich erfüllen, Zu verrichten deinen Willen! 3. Was ich denke, was ich mache, Das gescheh' in dir allein; Wenn ich schlafe, wenn ich wache, Wollest du, Herr, bei mir sein. Geh' ich aus, wollst du mich leiten, Komm' ich heim, so steh zur Seiten! 4. Laß dies sein ein Jahr der Gnade, Laß bereun mich meine Sünd; Hilf, daß sie mir nimmer schade Und ich bald Verzeihung find'! Niemand sonst als du, mein Leben, Kann die Sünde mir vergeben. Nimm, o Herr, mein Flehen hin Wenn ich mich 15 sehr be⸗ trübe Und voll Angst und Zagen bin, Stärke mich in meinen Nöten Daß mich Sünd und Tod nich töten! 6. Herr, du wollest Gnade geben, Daß dies Jahr mir heilig sei Und ich christlich könne leben, Sonder Trug und Heuchelei, Daß ich noch allhier auf Erden Fromm und selig möge werden 7. Jesu, laß mich fröhlich enden Dieses angefangne Jahr, Trage stets mich auf den Hän⸗ den Halte bei mir in Gefahr! Freudig will ich dich umfassen, Wenn ich soll die Welt verlassen. Joh. Rist 1607—165. 2.3 Von Birl Vom H ö— Jahreswechsel. 47⁵ — Mel. Nun laßt uns Gott ꝛe. Nik. Selnecker? 1587. 3⁰3, eHit—.— lest———— .— Nun laßt uns gehn und tre⸗ ten mit — 3 3— 3 1——.— — 2 DDDDSD..— Sin- gen und mit Be⸗ ten zum Herrn, der un⸗serm deiner 4 14——— + +——— SPI.IIIIIIFIIIIIFI I I I I I I TITTTITT Flehen 4.———————. 696 Le⸗ ben bis hier⸗ her Kraft ge ⸗W ge ⸗ ben! ehr be⸗ 2. Wir gehn dahin und Mit unserm Tun und Machen, agen bin wandern Wo nicht dein' Augen wachen! Nöten. bon einem Jahr zum andern, 7. Gelobt sei deine Treue, Tod nich Dir leben und gedeihen Die alle Morgen neue! vom alten bis zum neuen: Lob sei den starken Händen, Gnade 3. Durch so viel Angst und Die alles Herzleid wenden! Plagen, 8. Laß ferner dich erbitten, llig se dirch Zittern und durch Zagen, O Vater, und bleib mitten eleben, Durch Not und große Schrecken, In unserm Kreuz und Leiden ichelei, Die alle Welt bedecken. Ein Brunnquell unsrer Freuden! uf Erdan 4. Denn wie von treuen 9. Gib mir und allen denen, werden Müttern Die sich von Herzen sehnen öhlich In schweren Ungewittern Nach dir und deiner Hulde, Die Kindlein hier auf Erden Ein Herz, das sich gedulde! hr, Mi Fleiß bewahret werden: 10. Schließ zu des Jammers den Hän⸗ 5. Also auch und nicht minder Pforten käßt Gott uns, seine Kinder, Und laß an allen Orten, hr! Benn Not und Trübsal blitzen, Wo Krieg und Blutvergießen, mfassen, In seinem Schoße sitzen. Die Friedensströme fließen! verlasen. 6. Ach Hͤter unsers Lebens, 1I. Sprich deinen milden 607—100%½. gürwahr, es ist vergebens Segen Für besondere Zeiten und Verhältnisse. Zu allen unsern Wegen, Laß Großen und auch Kleinen Die Gnadensonne scheinen! 12. Sei der Verlassnen Vater, Der Irrenden Berater, Der Unversorgten Gabe, Der Armen Gut und Habe! 13. Hilf gnädig allen Kranken, Gib fröhliche Gedanken Den hochbetrübten Seelen, Die sich mit Schwermut quälen! 91 Jesus, meine Zuversicht. 14. Und endlich, was das Meiste, Füll uns mit deinem Geiste, Der uns hier herrlich ziere Und dort zum Himmel führe! 15. Das alles wollst du geben, O meines Lebens Leben, Mir und der Christenschare Zum sel'gen neuen Jahre! Paul Gerhardt 1607—1676, Joh. Crüger? 1653. 1655. 36⁴ 4.— 2. Jesu Name, Jesu Wort Soll in den Gemeinden schallen, Und so oft wir nach dem Ort, Der nach ihm genannt ist, 3* wallen, Mache deines Namens Ruhm Unser Herz zum Heiligtum. a Te soll die Lo⸗ sung sein, da ein 0 Je- su Na⸗me soll al-lein de⸗nen . 5 +——— ö ar. neu ⸗ es Jahr er- schie⸗ nen, 48— zum Pa⸗ nie⸗ re die ⸗ nen, Die, zi eiteg Q** ———— iE . 5 i + Bun-de stehn und auf seinem We⸗ge gehn. 3. Unsre Wege wollen wir Nun in Jesu Namen gehen. Geht uns dieser Leitstern für, So wird alles wohl bestehen Und durch seinen Gnaden⸗ schein Alles voller Segen sein. 3o wird are rel 7167⁰. 3. 1650, + Jahreswechsel. 4⁷⁷ 4. Alle Sorgen, alles Leid Zoll sein Name uns versüßen, 30 wird alle Bitterkeit Mel. Allein Gott in der Höh ꝛc. Uns zum Segen werden müssen. Jesu Nam ist Sonn und Schild, Welcher allen Kummer stillt. Benj. Schmolck 1672-1737. Altkirchlich. 1539. + 65 9⁰0 0 0 4 45 22—7 EDDDDSDD 2 —.——.— 4.——.——— zu ten kei ei lenz en; ord⸗-net er ——— PꝑPꝑPFPPIIII TTFT FJah re, Tag und Nacht: auf, laßt uns ihm, dem ....— bh et. .-E.———. Gott der Macht, Ruhm, Preis und Dank er ⸗ tei ⸗ len! 2. Herr, der da ist und der da war, Lon dankerfüllten Zungen dei dir für das verflossne Jahr en heilig Lied gesungen, lur Leben, Wohlfahrt, Trost und Rat, lit Fried' und Ruh, für jede Tat, Die uns durch dich gelungen! 3. Laß auch dies Jahr gesegnet ein, Das du uns neu gegeben! Verleih uns Kraft,— die Kraft ist dein,— In deiner Furcht zu leben! Du schützest uns und du ver⸗ mehrst Der Menschen Glück, wenn sie zuerst Nach deinem Reiche streben. 4. Hilf deinem Volke väterlich In diesem Jahre wieder! E Für besondere Zeiten und Verhältnisse. O ö LII x Erbarme der Verlassnen dich In seinem Herzen throne, ö Und der bedrängten Glieder! Daß Tugend und Zufriedenhel Mel. D Gib Glück zu jeder guten Tat In unserm Lande wohne, Und laß dich, Gott, mein Heil Daß Treu und Liebe bei uns ů und Rat, ei:— Auf unsern Fürsten nieder; Dies, lieber Vater, dies verleih 5. Daß Weisheit und Ge⸗ In Christo, deinem Sohne! rechtigkeit Christ. Fürchteg. Gellert V 8 Joh. Adam Hiller! Mel. Wie groß ist des Allmächt'gen ꝛc. 1780. 1787. *. 2 2— JI..I DSEEEEEE ö — — + Ein neu⸗ es Jahr ist an⸗ge-fan⸗gen, Herr, je⸗ der bli⸗cket voll Ver⸗lan⸗gen— d — H——— IIi——— DE ISIE— 2. 2 ²— DD= 2— 2 ö 7.— fin⸗den und er ⸗ fah⸗ren, was sei⸗ ner See⸗le 4 782 1 +I + + + + I 2.———.—————— r. H vnr. 2. ..——.——.—. 2.——.—— —2 J.—..—— +— E ninmrinrniri, vi ni, die⸗ dient und fromt! O Heil uns, wenn in al-len Jah⸗ren 4 1— Du xs 1— + E=:=:——— ů S.———— 2— 1.— —— 2EE..... Und + ů‚ ö V dein Reich uns im⸗ mer nä⸗ her kommt! ne, iedenhei 8 verleih hne! 15—1760, m Hiller? 178⁸⁷. ah⸗ren E Jahreswechsel. 47⁹ Oder: Mel. Die Tugend wird ꝛc. *—— 1 1I N —.—.—... a, ————4 2——1 EEEE T Ein neu⸗ es Jahr ist an⸗ ge ⸗ fan ⸗gen, laß Herr, je- der bli⸗cket voll Ver⸗lan⸗ gen i *3———.— es ein Jahr 7 Gna⸗de sein! die⸗se künft'⸗ge Zeit hin ⸗ ein. * Laß je ⸗ den —.—— SD—.——— I fin⸗ den und er⸗ fah⸗ren, was sei⸗ ner See⸗le S.— . dient undfrömt! O Heil uns, wenn in al-len Jah=ren dein Reich uns im- mer nä- her kommt! 2. Die Tage fliehn und Du führst heraus die Zahl der tauchen nieder, terne, Die Jahre schwinden wie ein Vor dir ist alles Fleisch wie Heu; Rauch. Was du gebeutst, das kommt Du sprichst: 0. Menschen, von ferne, kommet wieder, Und deine Hand macht alles neu. Und nimmst sie weg mit einem 3. O laß auch uns ein Neues auch. hören Für besondere Zeiten und Verhältnisse. E In dieser neuen Gnadenzeit, Ein Neues aus des Himmels Chören, Ein Neues aus der Ewigkeit, Ein neues Wort von alter Treue, Die täglich neu die Hand uns beut, Ein Wort, das unser Herz erfreue, So oft es seine Kraft erneut! 4. Hilf, Gott, mit deinem Gnadengeiste, Daß dieses angefangne Jahr In deinemgReich ein Bessres leiste, Als der Gewinn des alten war! Erwecke du den Trieb der Seelen, Der ein erneutes Herz begehrt, Und laß es nicht an Früchten fehlen, Wenn sich der alte Mensch be⸗ kehrt! 5. Laß deinen Namen neu erschallen, So weit dein Reich die Erde deckt Mel. Herr Jesu Christ ꝛc. Laß alle falschen Göͤtter fallen, So weit das Kreuz die Arme streckt! Du hast den heil'gen Christus⸗ namen Zum Gnadenthrone hingestellt; Aus diesem Lebenskeim und Samen Erneure die erstorbne Welt! 6. Laß Trost und Frieden neu verkünden Den Herzen, die zerschlagen sind, Zerbrich das Joch der alten Sünden Und rette das verirrte Kind! Vergib uns, Herr, was wir bereuen, Und lege du den bessern Grund Auf dem wir Tag für Tag erneuen Den festgeschlossnen Gnaden⸗ bund! Heinr. Puchta 1808—1858, 1651 een—— SD....— — Ein Jahr geht hin, das an- dre kommt; nur 2—— ꝗD—— 22— 7 ei⸗ nes bleibt und steht auch fest, 5 fallen, Arme hristus⸗ gestellt; und elt! den neu — Jahreswechsel. 481 —.——.—5 40r. bleibt, 9981 wig frommt: Gott, der die Sei⸗ nen *— 1 II 5—— II — nie ver⸗ läßt; 2. Gott, der die Seinen nie Gott aber ist stets neu und alt, verläßt, Neu in der Lieb, alt in der Treu. Sie hebt und hält, sie hegt und Laßt uns auch leben dergestalt! pflegt 0 Und doppelt fest ans Herz sie 1r Labt unt 0 2 preßt, Wer Eedrerne 3. Das Jahr wird alt, das Wir Gottes und er unser sein! Jahr wird neu, Wilh. Wackernagel 1806—1869. Mel. Liebster Jesu ꝛc. Joh. Rud. Ahle. 1664. IE—— I—— 368*—.—.—.— bose Nun gott⸗lob, wir ste-hen hier wie⸗der Leib und Seel emp⸗feh⸗- len wir, Gott, in 4 23 H + — Eii.—.—..—.— · d dei ni Bu ter U de⸗ mag's zum Kampf und —.— EEEEE EEEEEEEEEE Stereben ge⸗ ben, du wirst tröstend bei uns ste⸗ hen. Evang. Gesangbuch. 16 482² Für besondere Zeiten und Verhältnisse. 1 2. Ruhet wohl, die ihr von Und dann gehn wir auch zum Die M hier Frieden; Des 9 Unter Tränen seid geschieden! Gott wird uns in jenem Leben Kurze Zeit noch kämpfen wir, Einst einander wieder geben. Ond Verfasser unbekam 4.1 4. Ernte⸗ und Danffest. Der A Es me S O daß ich tausend ꝛe. 175 Was 36907 K a⁴ O Gott, von 14 wir al⸗ les ha⸗ Erlan du a⸗ ber lest dei ⸗ne Gο. Der X II-rS ——— I —.—..———— ben, die Welt ist ein so gro⸗ßes Haus, ben recht wie ein Va⸗ter drin- nen aus; —— 58— Sere gen macht uns al⸗öle reich 40 lierhe i, Os Gott, wer ist dir gleich? dein 2. Wer kann die Menschen Sein Brot empfängt aus deinn alle zählen, Hand. Die heut bei dir zu Tische gehn? 3. D 111— Doch soll die Nahrung keinem 1 e 00 fehlen, Und endlich auch die Frucht ö Denn du weißt allem vorzustehn genießt; ö Und schaffest, daß ein jedes Der Wind, der Lure die helbe Land wehet, en; nem Leben r unbekam aus deinn . man auf mung säet Frucht öt; die Felder — ⁷ auch zun die Wolke, die das Land begießt, So viel als du kann niemand Ernte⸗ und Dankfest. 483 Des Himmels 15 der Sonne Strahl rgeben. eind deine Diener allzumal. 4. Und also wächst des Men⸗ schen Speise, Der Acker reichet ihm sein Brot. Es mehret sich vielfält'gerweise, Was anfangs schien, als wär' es tot, Bis in der Ernte jung und alt Erlanget seinen Unterhalt. 5. Nun Herr, dies laß uns recht bedenken! Der Wunder ist hier gar so viel. 12 Was Gott tut ꝛc. schenken, Und dein Erbarmen hat kein Ziel; Denn immer wird uns mehr beschert, Als wir zusammen alle wert. 6. Wir wollen es auch nie vergessen, Was uns dein Segen träget ein Ein jeder Bissen, den wir essen, Soll deines Namens Denkmal sein, Und Herz und Mund soll lebens⸗ lang Für unsre Nahrung sagen Dank. Kaspar Neumann 1648—1715. W** 0 0 00 Was Gott tut, Wenn man nichtreichlich das ist wohl⸗ge⸗ tan, so ern⸗ten kann, liebt DIDRDRPSPRITTR..— * EEE 8—8838838333 den⸗ken Got⸗tes Kin⸗ der. er uns doch nicht min-⸗ der. Er zieht das Herz nur —*—.—* * .... E —— 2———— AA him⸗melwärts, wenn er uns läßt auf Er⸗ den ein —.—„ 2— ———— DD Ziel der Wia⸗ ⸗gen wer⸗ den. 16*⁷ 4⁸⁴ Für besondere Zeiten und Verhältnisse. 2. Was Gott tut, das ist wohlgetan. Im Nehmen und im Geben Sind wir bei ihm stets wohl daran Und können ruhig leben. Er nimmt und gibt, Weil er uns liebt, Und seine Hände müssen Wir stets in Demut küssen. 3 3. Was Gott tut, das ist wohlgetan. Er zeigt uns oft den Segen, Und ehe man ihn ernten kann, Muß sich die Hoffnung legen. Weil er allein ö Der Schatz will sein, ö So nimmt er andre Güter Zum Heile der Gemüter. 4. Was Gott tut, das ist wohlgetan. Es geh' nach seinem Willen; Und läßt sich's auch zum Mangel an, Mel. Wie groß ist des Allmächt'gen ꝛc. So weiß er ihn zu stillen. Obgleich das Feld Nicht viel enthält, Man kann bei wenig Gaben Satt werden und sich laben. 5. Was Gott tut, das ist wohlgetan. Das Feld mag traurig stehen Wir gehn getrost auf seiner Bahy Und wollen ihn erhöhen. Sein Wort verschafft Uns Lebenskraft, Es nennt uns Gottes Erben; Wie können wir verderben? 6. Was Gott tut, das ist wohlgetan, So wollen wir stets schließen. Ist gleich bei uns kein Kanaan H Wo Milch und Honig fließen, Er, unser Gott Weiß, was uns not, Und wird es gern uns geben: Kommt, laßt uns ihn erheben Nach Benj. Schmolck 1672—1757 — Adam Hiller 1780. 1787. IER SDEE nenn. D — Wir al= le, und un-⸗ sre 1 Gott und Va ⸗ter, brin:gen fro ⸗ hen Her⸗ zen 3—.— . 0 +— *7 +—+ + + H.— +2 2 E 2—— ————1— EEI 1 dir dreis und Dankim Hei⸗ lig⸗tum, von dei⸗ nes Na⸗mens ho⸗hem Ruhm. Ge⸗ krönt hast — llen. Gaben laben. das ist jetan. ig stehen, einer Bahh en. Erben; erben? das ist getan, schließen. n Kanaah, ig fließen, 5 geben! n erheben! 1672—17³⁵ ldam Hiller! 80. 1787. brin⸗gen sin⸗ gen krönt has — Ernte⸗ und Danffest. 485 +—, RE——. ..S.......I............. E—r—.——— du mit dei⸗ ner il⸗de rings um uns her da — +7 1 + +2— EB DPDPSISSPIPIIII IIPIIPIIIIII I L—1 12 1 1 H+I.—. gan⸗ ze Land; dein Se⸗gen strömt auf die Ge⸗ fil ⸗-de 94— DDDD‚.e EEEEE ———.——...——— II aus dei- ner rei⸗ chen Va⸗ ter⸗ hand. Oder: Mel. Die Tugend wird ꝛc. 170⁴. SSEEEFFEF. 41—.— 723— — 2.—.—2— 2— I.——3 E—. L*— +. ⁷ Wir al⸗le, Gott und Va⸗ ter, brin⸗ gen dir und un⸗ sre fro⸗hen Her zen sin=⸗gen von — D.——.—— RD———— 7 I +— + Eo— I——— ——— EEE Preis und Dank im Hei⸗ lig ⸗ tum, dei⸗ nes Na-mens ho⸗hem Ruhm. Hez eüänt haft V +I.—. 1⁴ E— S..S.I...— N— 10 2—1 2 7 du mit dei⸗ ner Mil⸗de rings um uns her das N N 4—.—45 H— Z—11——4 I—4..— S SS.S...... —2 SSSSII............. 2 Vs /ftf 22.l— gan⸗ ze Land; dein Se⸗gen strömt auf die Ge fil⸗ de 486 Für besondere Zeiten und Verhältnisse.— é ..— — aus dei⸗ ner 2. Du schenktest Sonnenschein und Regen Für jede Frucht zu rechter Zeit Und gabst Gedeihen, Kraft und Segen Dem Samen, den wir aus⸗ gestreut. Für Millionen deiner Kinder Reicht deiner Gaben Fülle hin; Du nährst den Frommen und den Sünder Mit ewig treuem Vatersinn. 3. Du gibst, uns liebreich zu versorgen, Mehr, als wir bitten und ver⸗ stehn, Du wachst am Abend und am Morgen Und hörest unser gläubig Flehn. Selbst unsern Undank, unsre Sünden Vergibst du, der die Liebe ist; Wir schmecken täglich und empfinden, Wie gütig, Herr, du allen bist. 4. Wer kann die Güte ganz ermessen, Die weiter als die Wolken reicht? Wer dürfte undankbar vergessen rei chen Christ. Georg Ludw. Meister 1738—15ll. Va⸗ ter⸗ hand. Die Treue, die nie von uns weicht? Wir wollen deiner stets gedenken, Des Wohltun uns begnadigt hat Das Herz nach deinem Reiche lenken, Dich preisen stets durch fromme Tat. 5. Was du uns gabst, wohl anzuwenden, Verleih uns Weisheit und Ver⸗ stand! Bewahr uns, daß wir nicht ver⸗ schwenden Die reichen Gaben deiner Handl Du willst, wir sollen froh ge⸗ nießen Und dankbar im Genusse sein; Gib, daß mit ruhigem Gewissen Wir deiner Güte stets uns freun! 6. Auch für den Armen kam dein Segen In solcher Füll auf uns herab; Wir wollen liebreich seiner pflegen Von dem, was deine Milde gab. Er danke heute mit uns allen, Frohlocke laut und bete an, Daß du nach deinem Wohl⸗ gefallen So Großes hast an uns getan, 7 — nuns gedenken adigt hat, n Reiche h fromme ost, wohl enden, und Ver⸗ ier Handl roh ge⸗ isse sein; Gewissen ns freun! nen kam egen 5 herab; zer pflegen ilde gab, ĩ allen, e an, Wohl⸗ s getan, 738—1511. —.—— Ernte⸗ und Dankfest. 4⁸⁷ Mel. O du Liebe meiner Liebe. 17⁴5⁵. 2.— 4 I 4— I 37² ISIS— = 0⁰0 0 0 Herr, die Er⸗-de ist ge-seg⸗ net von dem Güt und Mil⸗-de hat ge⸗ reg⸗ net, dein Ge⸗ t ed, ......, L. e,Ei Wohl⸗tun dei⸗ ner Hand schenk be⸗deckt das Land. Auf den Hü⸗geln, in den 3 I—.————— ar,& u, s I. L S— 2———.—— Gründen ist dein Se⸗gen aus⸗ ge⸗streutzun⸗ ser War⸗ten 2.„ N +—I——1—4 ..——— + 2.—p R. CAEE* 7 2—4 7 + 2— + +—3 XV +—— 1— C——2*——1 * ist ge⸗ krö⸗ net, 2. Aller Augen sind erhoben, Herr, auf dich zu jeder Stund, Daß du Speise gibst von oben Und versorgest jeden Mund; Und du öffnest deine Hände, Dein Vermögen wird nicht matt, Deine Hilfe, Gab und Spende Machet alle froh und satt. 3. Gnädig hast du ausgegossen Deines Uberflusses Horn, Ließest Gras und Kräuter sprossen, ließest wachsen Frucht und Korn. Mächtig hast du abgewehret Schaden, Unfall und Gefahr, . Und das Gut steht unversehret, Und gesegnet ist das Jahr. 4. Herr, wir haben solche Glite Nicht verdient, die du getan. Unser Wissen und Gemüte Klagt uns vieler Sünden an. Ach gib, daß auch das Gefilde Für dich rühre unser Herz, Daß der Reichtum deiner Milde Uns bewege himmelwärts! 5. Hilf, daß wir dies Gut der Erden Treu verwalten immerfort! Alles soll geheiligt werden Durch Gebet und Gottes Wort. ³³ Für besondere Zeiten und Verhältnisse.—O Was wir wirken und vollenden, Dann wirst du die Ernte bbde Sei gesät in deinen Schoß, Unaussprechlich reich und groß d Heinr. Puchta 1808-1888 27 Mit de 5. Kirchweihe und Einführung eines Geistlichen. 3.2 r Wie schön leucht't uns ꝛc. Phil. r 10 Den Le IEEEE ———..— ie — O Je⸗su, Herr der Herr⸗ lich⸗ Durch du siehst auf die er-lö: ste — Gib A 11270 I.— 1 H+„ 04—.—...— echr il *— Tun u keit, du K nig dei ⸗ ner Chri⸗ en⸗ heit, du Dulde 1 Welt, re⸗ gierst sie, wie es dir ge⸗ fällt, sorgst. Beten, EN 4 ö—Eelig % HII—+— 4. IN n,, v,.. ö Laß ih Hir ⸗te dei⸗ ner Her ⸗de, ̃ ö daß sie se-⸗lig wer ⸗de. Von dir sind wir 9—3——. + 37.—.—.—.—..— * 2 2 0.—— 2 2— 8— S S— auch er⸗ wäh⸗ let, zu ⸗ge⸗ zäh⸗ let den Er⸗ lö⸗sten,; 0 4 . die du seg ⸗nen willst und trö⸗ sten. 2. O wohl dem Volke, das Die es zum Himmel führen, du liebst, Und die in deines Geistes Kraft— Nach deinem Sinn ihm Hirten Aus göttlich tiefer Wissenschaf gibst, Das Herz der Sünder rühren te sen ind groß 308—18³⁰ ichen. lai? 1595 ů— Kirchweihe und Einführung eines Geistlichen. ⁸h Treue Hirten Laß den Seelen Niemals fehlen, Daß die Herden Mit den Hirten selig werden! 3. Wir nehmen hier von deiner and — Den Lehrer, den du uns gesandt; — herr, segne seine Werke! SSS Die Seelen, die sich ihm ver⸗ rr⸗ lich⸗ ·ste —— t, du t, sorgst d wir rührens traun, Durch Lehr und Leben zu er⸗ baun, Gib Weisheit ihm und Stärke! Lehr ihn, Hilf ihm Tun und leiden, Dulden, streiten, Beten, wachen, Selig sich und uns zu machen! 4. Herr, deinen Geist laß auf ihm ruhn, Laß ihn sein Amt mit Freuden tun; Mel. Wie schön leucht't uns ꝛc. a Nichts sei, das ihn betrübe! Wenn er uns deine Wahrheit lehrt,‚ Gib uns ein Herz, das folgsam hört, Ein Herz voll treuer Liebe! Lehrer, Hörer Laß in Freundschaft Und Gemeinschaft Feste stehen Und den Weg zum Himmel gehen! 5. Wenn einst dein großer Tag erscheint, Laß ihn als unsern Seelrufteund Uns dir entgegenführen! Du gibst ihm heut i in seine Hand Die Seelen als ein teures Pfand, Laß keine ihn verlieren! Deine Hilfe, Herr, uns sende, Daß am Ende Hirt und Herde Treu vor dir erfunden werde! Joh. Dan. Karl Bickel 1737—1809. Phil. Nicolai? 1598. Grund, gib hier, die dei⸗ nen VBa tt Her⸗zen wal⸗ len 37⁴ ENRNR + +——— H+ —.— —6611— 1 0 0 0 +— 5—— 5 77—— Gott Va⸗ ter, al ⸗ler Din⸗ ge Wie lieb⸗ lich ist die Stät⸗ te ——.— 1.— 42— ‚...—..— . na⸗men kund au auf zu dir, hier 2. Sohn Gottes, Herr der Herrlichkeit, ö Dies Gotteshaus ist dir geweiht, 9* O laß dir's wohl gefallen! 144 Hier schalle dein lebendig Wort, Dein Segen walte fort und fort In diesen Friedenshallen. Einheit, Reinheit Gib den Herzen, Angst und Schmerzen Tilg in Gnaden Und nimm von uns allen Schaden! Licht, Wend her dein göttlich Angesicht, Daß wir erleuchtet werden! Gieß über uns und dieses Haus Dich mit allmächt'gen Flammen aus, 3. O heil'ger Geist, du wertes M die⸗sem heil'⸗gen Or-te! ist des Himmels Pfor⸗te! Woh ene, throent 37 +* +——2 0 E TTTRTRC 2883.—. 4 + 88— 6. ue, 73— hier bei Sün⸗dern als bei Kin-dern vol-ler Klarheit, 4 — ri. Mi, mi Hi e r x x heil' ⸗ge uns in dei⸗ ner Wahr⸗heit! Mach himmlisch uns auf Erden, Lehrer, Hörer, Kinder, Väter! ö Früher, später Geht's zum Sterben: Hilf uns Jesu Reich ererben! 4. Dreiein'ger Gott, Lob, Dank und Preis Sei dir vom Kinde bis zum Greis 2. Für dies dein Haus gesungen! Du hast's geschenkt und auf⸗ mdr gebaut, Dir ist's geheiligt und vertraut— ö it Herzen, Händen, Zungen. 90 Ach, hier Sind wir Was Noch in Hütten; Sen wir bitten:. tell uns droben In den Tempel, dich zu loben. Nun Albert Knapp 1798—1804, IAE . E ö O Krieg und Frieden. 4⁰ 6. Krieg und Frieden. —— Aus tiefer Not. 15²⁴. e — 00 α Herr, der du vor⸗mals hast dein Land mit und hast dein Volk aus Fein⸗des Hand er⸗ arheit, 9 ꝗSSSSS—— — Gna⸗ den an⸗ ge bli ⸗cket. lö⸗ set und er ⸗ qui⸗ cket,‚ der du die —.— 4 S...........I.... + 4. E E Sünd und Mis⸗ se⸗ tat, die es zu⸗ vor be⸗ 9⁰⁴— — + + + EZII 121— E= 5. Dank gangen hat, hast vä⸗ ter⸗ lich ver⸗ zie ⸗ hen; 9.Guß 2. Herr, der du deines Eifers Ach gieß von deines Himmels ingen! Glut Haus, auf⸗ Zuvor oft abgewendet Herr, deine Güt und Segen aus Und nach der Straf das süße Gut Auf uns und unsre Häuser! Der Lieb und Huld gesendet: müen é Ach treuer Gott, du unser Heil, 4. Ach daß 2—.— doch das Den—57 und hebe 1 Erschallen bald auf Erden, uns so schwer jetzt kränket! Daß Friede soll an jedem Ort, 3. Willst du, o Vater, uns Wo Christen wohnen, werden! denn nicht Ach daß uns Gott doch sagte zu loben! Nun einmal wieder laben, Des Krieges Schluß, der Waffen 81bsl. Und sollen wir an deinem Licht Ruh Nicht wieder Freude haben? Und alles Unglücks Ende! 40² Für besondere Zeiten und Verhältnisse. 5. Ach daß doch diese böse Zeit Bald wiche guten Tagen, Damit wir in dem großen Leid Nicht ganz und gar verzagen! Doch Gottes Hilfe ist nicht weit, Und seine Gnade ist bereit All denen, die ihn fürchten. 6. Wenn wir nur fromm sind, wird sich Gott Schon wieder zu uns wenden, Den Krieg und alle andre Not Nach Wunsch und also enden, Daß seine Ehr in unserm Land Und überall recht werd' erkannt, Ja stetig bei uns wohne. 7. Die Güt und Treue werden schön 2— Nun danket alle Gott. E Einander grüßen müssen, Das Recht wird durch die Lande gehn Und wird den Fricden küssen, Die Treue wird mit Lust und ö 2. 6 Freud Für ur de Auf Erden blühn, Gerechtigkeit baß d Wird von dem Himmel schauen Von K 8. Der Herr wird uns viel 1 Gutes tun, dr ann Das Land wird Früchte geben, 0 Und die in seinem Schoße ruhn,— Die werden davon leben; 3. 3 Gerechtigkeit wird bei uns stehn Die w Und stets in vollem Schwange des 5 gehn Und v Zur Ehre seines Namens. Itzt r Paul Gerhardt 16071670. Mit h Gottl. Joh. Crüger. 1649. Herr( 37⁰ DPDDPDPDPEEEE Herr Gott, dich lo⸗ ben wir, wir prei ⸗zsen wir rüh⸗ men dei⸗ ne Macht mit freu⸗ di⸗ SSDPDPSSDD dei⸗ ne Gü⸗ te, gem Ge⸗ mü⸗ te;— stei⸗ get un⸗ser Lied bis n/ die Lande küssen, ist und echtigkeit schauen. n8. 071670. zer. 1649. wir! Gott, dich lo⸗ ben 2. Herr Gott, dich loben wir gür deine großen Gnaden, Daß du das Vaterland Von Kriegeslast entladen, Daß du uns blicken läßt Des goldnen Friedens Zier; Drum jauchzet alles Volk: herr Gott, dich loben wir! 3. Herr Gott, dich loben wir, Die wir in herben Jahren Des Krieges harte Last Und viele Not erfahren; Jetzt rühmet unser Mund Mit herzlicher Begier: Gottlob, wir sind in Ruh; Herr Gott, dich loben wir! 4. Herr Gott, dich loben wir, Daß du uns zwar gestrafet, Jedoch in deinem Zorn Nicht gar hast weggeraffet. Es hat die Vaterhand Uns deine Gnadentür Jetzt wieder aufgetan: Herr Gott, wir danken dir! 5. Herr Gott, wir danken dir Und bitten, du wollst geben, Daß wir auch künftig stets In guter Ruhe leben! Krön uns mit deinem Heil! Erfülle für und für, O Vater, unsern Wunsch! Herr Gott, wir danken dir! Joh. Franck 1618—1677. 7. Kaiser und Landesfürst. herr⸗lich dei nen Mel. Gott des Himmels ꝛc. Heinr. Albert. 1642. 7⁷ 94 EA—717⁷ H —— r, aere wn ,. + 1..—— EDS— —— Va ⸗ter, krö⸗ ne du mit Se⸗gen führ durch ihn auf sei⸗ nen We⸗gen .— H— 1 +— II—— ———...—— 1— 3—2ẽů. * DDDDꝑDiDi‚iiei ‚eeeee ee un⸗ sern Für ⸗ sten und sein Haus, Dei⸗ net Rat⸗schluß aus! D. 4⁹⁴α Für besondere Zeiten und Verhältnisse. é 0 00 n er. E. .—. Kir⸗che sei er Schutz, dei ⸗-nen Fein⸗-den st U 7—— 12103 r 2.* 1—.— IAH biet er Trutz.— 2. Rüst ihn mit des Glaubens Fest in deiner Streiter Reihen Schilde, Für des Landes Wohlfahrt stehmn Du we Reich ihm deines Geistes Baue um den Fürstenthron Herr a Schwert, Eine Burg, o Gottes Sohnl Daß Gerechtigkeit und Milde ‚ den 5 Ihm des Friedens Heil gewährt; 2. Breite⸗„ 615 ang Mach ihm leicht die schwere Last, Zu dei Die du auferlegt ihm hast! 3. Sammle um den Thron die Treuen, Die mit Rat und frommemFlehn Mel. Allein Gott in der Höh ꝛe. Auch in unserm Lande aus, Daß wir deine Bürger werde. 3.4 Ziehen in dein Vaterhaus! Frieden und Gerechtigkeit Laß a Gib uns jetzt und allezeit! Dein Nach Wilh. Hülsemann 1781—16ʃ5 Altkirchlich. 159. — Ein Haupt hast in Gna⸗ den 4 23 du dem Volk ge⸗ sandt m é ——.— 19 un ⸗ ser Va⸗ter⸗-land ge⸗ +——— III... ——————— EE trotz der Fein de To ⸗ ben 77 eint und hoch er⸗- ho ⸗ ben. Mit grie ⸗de 25 9—.— ——8. I ZDq‚ 1 E—— . 7——— IIIII hast du uns be- dacht, den Kai-ser uns be— é U◻O-N z Ehe⸗ und Hausstand. 4⁹⁵ ——1— ... in ⸗ den en zur Wacht zu dei⸗ nes Na-mens Eh ⸗ re. 2. Wir danken dir mit Herz Ihm leuchten uns zum Segen, — und Mund, Und salbe ihn mit deinem Geist, Du Retter aus Gefahren, Daß er sich kräftiglich erweist — Und flehn aus tiefster Seele Zu deines Namens Ehre! eihen Grund, ahrt stehn Du wollest uns bewahren, 4. Ach Darr Beit I Sohu Ei,—— 998 Feuer anzuzünden, aß wir im Frieden und im n Reich Den Kaiser ech deutsche Streit den Fest auf dein Wort uns gründen, aus, zu deines Namens Ehre. Ein frommes Volk, das dir r werde. 3. Verwirf, Gott, unser Flehen vertraut aus! nicht, Und dir zum Tempel sich erbaut keit Laß auf des Kaisers Wegen Zu deines Namens Ehre! zeit! Dein huldvoll heilig Angesicht Julius Sturm 1816—1896. 7811⁸⁰5 hlich. 1530 — 8. Ehe⸗ und Hausstand. — Mel. Wie schön leucht't uns ꝛc. Phil. Nicolai? 1598. indt und 37⁰———— .Si, FEDE—.— 7 ind ge⸗ +*— ‚Ii.—— —— + —— Wie schön ist's doch, Herr Je- su — Wie neigt sich freund⸗ lich dei ⸗ne rie ⸗den 9-—.—.—.— ů —————— Iinin Christ, im Stan⸗-de, da dein Se⸗ gen ist, im 18 1 Gaͤb und al⸗les Gut so mild her- ab aus — — Gib A Stan⸗ ⸗de heil'⸗ ger 23 dei- ner heil'⸗gen 90 he, wenn sich an dich In Ar Des s. —— * 2.—.—..— und dein Wal⸗ ten gläu-big hal- ten treu⸗e See le 2. Wenn Mann und Weib sich wohl verstehn Und Hand in Hand durchs Leben gehn Im Bunde reiner Treue, Da blüht das Glück von Jahr zu Jahr, Da sieht man, wie der Engel S ar Im Himmel selbst sich freue. Kein Sturm, Kein Wurm Kann zerschlagen, Kann zernagen, Was Gott gibet Dem Paar, das in ihm sich liebet. 3. Seid gutes Muts! Nicht Menschenhand Hat aufgerichtet solchen Stand, Gott ist es, unser Vater; Der hat uns je und je geliebt Und bleibt, wenn Sorge uns betrübt, die in Ein⸗tracht sich ver 517 mäh=⸗len! 0 Der beste Freund und Rater, Anfang, Ausgang Aller Sachen, Die zu machen— Wir gedenken, Wird er wohl und weislich lenken. ö 4. Zwar bleibt's nicht aus, e/ kommt ja wohl Ein Stündlein, da man Leides* voll ö Die Tränen lässet fließen; Indessen wer sich in Geduld Ergibt, des Leid wird Gottes Huld In großen Freuden schließen, Wage, Trage Nur ein wenig, 5 Unser König Wird behende Machen, daß die Angst sich wende! —— Ehe-⸗ und Hausstand. 4⁰⁷ Rater. slich t aus/ e⸗ ja wohl n Leides zen; eduld Gottes ließen. sich 3. Wohlan, mein König, tritt Wir wollen singen besterweis herzu, Und danken alle beide, Gib Rat im Kreuz, in Nöten Bis wir Bei dir, 1 uh, Deinen Willen In Angsten Trost und Freude! Zu erfüllen, Des sollst du haben Ruhm und Deinen Namen Preis, Ewig loben werden. Amen. Paul Gerhardt 1607—1676. Mel. Jesu, meines Lebens Leben. Wolfg. Weßnitzer. 1661. 380— EEDEEEEE EREEE N ENE. H+* V 1..2——. EE—.— —.— 2 00 ùαα Mach, Herr,ein Herz aus den zwei ⸗en gie ße Se⸗gen und Ge-dei⸗ hen —.— . durch der Lie auf den neu L be fe⸗ stes Band, er ⸗ wähl⸗ten Stand! Laß sie SIS.SI.II. P ERED EEEEE SESPIPSSII.I.I.I.......... 1 sehn auf Ers den, steh bei ih⸗ nen in der 45 + 3.— 5 1 SIEIEE I. M..—— Not und sei ewig un- ser Gott! Kaspar Neumann 1648—1715. Für besondere Zeiten und Verhältnisse. E Mel. Freu dich sehr ꝛc. 1550Weck 0 ki 381— I ———————. +—3.— —— Sor⸗ ge, Herr, für un⸗ sre Kin⸗öder, Sind sie gleich vor dir auch Sünder, 38 9—— . ö 5.. 00 4 ————————.—. 2 sor ⸗ 2 9e für iht wah⸗ res Heil! ha⸗ ben sie an dir doch teil. Sie sind — V 5 in der Tau⸗fe schon dir ge-weiht und deinem Sohn —.——. 12.— DĩIIRIITJZ‚.‚‚‚‚.—.. ² E— da⸗- rum lei⸗ te dei⸗ ne Gna⸗ de sie auf YA U——— E 27..——— — ih⸗ rem Le⸗bens- pfa 2. Der du sie bisher erhalten Laß doch ihren Fuß nicht gleiten Bei so manchem Unglücksfall, Wollest über ihnen walten Immerdar und überall; Bricht Gefahr für sie herein, Wollst du ihr Beschützer sein; Wenn in Not sie zu dir flehen, Laß sie deine Hilfe sehen! 3. Dringt auf sie von allen Seiten Der Verführer Schar heran, Halte sie auf rechter Bahn! Regt in ihrer eignen Brust Sich mit Macht die böse Asß Gib dann, daß sie mutig kämpfn Und den Reiz der Sünde dämpfen! 4. Herr, erhalte deinem Reihh Laß Unsre Kinder stets getreu! O daß keines von dir weiche Ihr Und dereinst verloren sei! Laß — Ehe⸗ und Hausstand. E 1551 Weck in ihnen frommen Sinn, Dir sich gänzlich zu ergeben —— Lenk ihr Streben darauf hin, Und zur Ehre dir zu leben! —— Nach Ludw. Heinr. Schlosser 1663—-1723. uder,. schön leucht't uns ꝛe. il Nicolai? 1598. — 58242 EEEEEEE — 8— +&+ —— Von dir, du Gott der Ei nig⸗ O. seg- ne jetzt von dei- nen ie sind—.——.— —— I IEDE 2 keit, ward inst der 25 bme ge⸗ weiht, von em Sohn Höhn, die hier vor ar nem Ant⸗litz stehn, um — 25— RDD —.— e auf dir kommt auch der Se ⸗gen. Hand in Hand zu le⸗ gen! Laß sie, Va=ter, —.— 8.——5 .SSISSI— + 2— E— 5 2. * E * dir er ⸗ ge⸗ ben, ei⸗ nig le⸗ ben, treu sich lie⸗ ben t gleiten, Zahn! II s.=—— öse Lust,—— mn und in dei ⸗-nem Wort sich ü⸗ ben! in 2. Gott, der 90 selbst geknüpft Laß Untreu nie den Bund ent⸗ r Band, weihn, em Reich! Haß sie durch Eintracht Hand Den sie dir heut beschwören! eu! in Hand Immer Laß sie veiche Ihr Ehegllück stets mehren! Dir ergeben eil Laß ihre Liebe lauter sein, Friedlich leben, 5⁰0⁰ Für besondere Zeiten und Verhältnisse. 0 Einig handeln, Ein Herz und eine Seele sein 2. Et Fromm und heilig vor dir Im Glauben, Lieben, Hoffen! wandeln! Laß sie, Vater, Dein g. 3. Nimm sie in deine Vaterhut, Dir ergeben, Halt ihren Sinn bei frohemMut, Glücklich leben, In uns Ihr Herz dem Himmel offen, Freudig sterben Er leud Und lehre sie sich deiner freun, Und vereint den Himmel erben Nach Georg Ernst Waldau 1745—151 Damit Im He 38³—5— Wie schön leucht't uns ꝛc. Phil. Nicolai? 1508 Sle Oeelen ui— Uuch z 20 —.— Fh und mein 6n, wir sind be· uns, d Du sollst der Herr im Hau-=se 3. 6 uUnd a —.—..—.—.—.—. W reit, dir, Herr, die gan- ze Le⸗bens⸗ zeit mit dum3 sein, gib dei⸗ nen Se⸗ gen nur da⸗rein, daß Voll“ 6 Rneebe SPSSS.II.IIIIII IIIIT ———— —— DD— 5 Leib und Seel zu die-⸗nen. Ei⸗ klei⸗ é— wir dir wil⸗lig die⸗ nen! i zne klei⸗ ne Den, 4.0 — e ninnn.. .SSDDIr Auf d from⸗me rei⸗ ne Haus⸗ge⸗mei⸗ ne mach aus al⸗len! Und! Auch 94 2 ———— II — 21—523 1—— it Dir nur soll sie wohl⸗ge⸗ fal-len. ele sein Hoffen! E Ehe⸗ und Hausstand. 50¹ 2. Es wirke durch dein kräftig Selig, Fröhlich, Wort Selbst mit Schmerzen Dein guter Geist stets fort und In dem Herzen fort Dir uns lassen An unser aller Seelen; Und dann in Geduld uns fassen. Rleucht uns wie das Sonnen.. Gibst du uns irdisches Gluc Damit's am rechten Lichte nicht In Hause möge fehlen. So schließ den Rant u die Welt⸗ z Reiche Gleiche Dee Rei böfe Gafte Serlenspeise es Reichtums böse Gäste! uch zur Reise Denn wenn Ealer an Demut Durch dies Leben 1 50 Uns, die wir uns dir ergeben! nd r———.—. 3. Gieß deinen Frieden auf So fehlte uns das Beste: das Haus Jene Schöne Und alle, die drin wohnen, aus, Tiefe stille Im Glauben uns verbinde; Gnadenfülle, daß uns in Liebe allezeit Die mit Schätzen zum Dulden, Tragen sein bereit Einer Welt nicht zu ersetzen. 1 Voll Demut, sanft und linde!(Und endlich flehn wir 2— Sale allermeist, Daß in dem Haus kein andrer Keinem fehle, Geist e dne Als nur dein Geist regiere; Den, der sich den Deinen nennet. Der ist's, der alles wohl bestell, 4. Laß unser Haus gegründet Der gute Zucht und Ordnung sein hält, Auf deine Gnade ganz allein Der alles liebreich ziere. Und deine große Güte! Sende, Spende Auch laß uns in der Nächte Ihn uns allen, Graun Bis wir wallen Auf deine treue Hilfe schaun Heim und oben Mit kindlichem Gemüte, Dich in deinem Hause loben! Karl Joh. Phil. Spitta 1801—1859. ⁰² Für besondere Zeiten und Verhältnisse. 000 Nach eigener Melodie. 15⁴2. I Wo beid 384——.— n. n Leb +— O se zlig Haus, wo man dich auf⸗ ge. Und nu wo un ⸗ter al- len Gä⸗sten, die da .......— 2—— 1—3.2 nom⸗men, du wah⸗rer See⸗ len⸗freund/ Herr Je⸗ su kom⸗men, du der ge⸗fei⸗- ert⸗ste und lieb ⸗ste Nit H. 4—. J—— SSS u dr —2— II + 5——— In jede Hit⸗ wo al ⸗ler Her⸗zen dir ent⸗ ge? gen⸗ Nit m E EEEEE— Wo sie SSS..—— + ů— Und ho schla⸗gen und al⸗ ler Au⸗ gen freu⸗ dig auf dich Und le ö———. — sehn, wo al⸗ler Lip⸗pen dein Ge⸗ bot er⸗ 4. L — ——...—. Und w —.——— fra ⸗-gen, und al le dei⸗ nes Winks ge⸗ wär-tig stehn! 2. O selig Haus, wo Mann Als beide eines Heils gewürdigt und Weib in einer, keiner 1—1. In deiner Liebe eines Geistes Im Glaubensgrunde anders is sind, gesinnt; — Beruf. 5⁰³ VBo beide unzertrennbar an dir Bei allem Werk in einem Eifer hangen brennen, In Lieb und Leid, Gemach und Daß es nach deinem Willen mag Ungemach, geschehn, „IUnnd nur bei dir zu bleiben stets Als deine Diener, deine Haus⸗ verlangen genossen, In jedem guten wie am bösen In Demut willig und in Liebe Tag! frei, 3. O selig Haus, wo man die Das Ihre schaffen froh und lieben Kleinen— unverdrossen, Mit Händen des Gebets ans In kleinen Dingen zeigen große Herz dir legt, Treu! du Freund der Kinder, der sie 5. O selig Haus, wo du die aals die Seinen Freude teilest, Nit mehr als Mutterliebe hegt Wo man bei keiner Freude dein und pflegt, vergißt; Bo sie zu deinen Füßen gern O selig Haus, wo du die Wun⸗ sich sammeln den heilest und horchen deiner süßen Rede zu und aller Arzt und aller Tröster Und lernen früh dein Lob mit bist, reuden stammeln, Bis jeder einst sein Tagewerk Sich deiner freun, du lieber vollendet, Heiland du! Und bis sie endlich alle ziehen aus 4. O selig Haus, wo Knecht Dahin, woher der Vater dich und Magd dich kennen gesendet, Und wissend, wessen Augen auf Ins große freie schöne Vaterhaus! sie sehn, Karl Joh. Phil. Spitta 1801—1859. 9. Beruf. Mel. O Gott, du frommer Gott. 1693. 0H0 Mit Je⸗su fang' ich an, mit Je⸗ su was ich nur im⸗mer tu', wo⸗ hin ich Ren 30⁴4 Für besondere Zeiten und Verhältnisse. O 1 e— 3— will ich en- den; mich mag wen⸗den, —.—.—1 E ein⸗zig Je⸗ sus sein; in meinem——=zen nichts als HE soll mei⸗ner Au⸗gen Ziel— N — II .——.—.—. 2. Je-sus wohn' al-lein. Efor 2. Mit Jesu wach' ich auf, Führ' ich mich ohne dich, Mit Jesu geh' ich schlafen; So werd' ich bald verführt; Mein Nur Jesus einzig kann Wo du mich führest selbst, Der Seele Ruh verschaffen. Tu' ich, was mir gebührt. Drun Mit Jesu geh' ich auch Ganz freudig in mein Grab; 4. Ich opfre dir ganz auf Das Nichts kann mir schädlich sein, n Herz,—— mein an Lan. 2 5 ganzes Ich, mein Tun, Wenn ich nur Jesum hab'. Mein Lassen, alle Sinnen. 3. Herr Jesu, führe mich, Ich will gehorsam sein Wo( So lang ich leb' auf Erden; In Lieb und auch in Leid, Laß mich nie ohne dich So lang du mich noch hier Gott Durch mich geführet werden! Willst haben in der Zeit. Nach Joh. Heermann 1585—15l. Diun Mel. Du, des sich ꝛc. 128.. + Das 380—————— 4— SEEDI ‚‚IIIEIIEE ——.II—— B.. So n Das wal⸗te Gott, der hel⸗ fen kannl MW — SS..... Und ——— Gott fang ich die Ar⸗ beit an, mit Gott nur geht es das — Beruf. 5⁰0 el nur —2 chts als z auf zeginnen, n Tun, nen. eid, hier it. 585—16, 1781. — nn! Mit 2 jeht es ——.—— E — 2— ——— de n——.— DEEREREEEEEEEE..— glück⸗ lich fort; drum ist auch dies mein er= stes Wort: Das wal⸗te Gott! 2. All mein Beginnen, Tun und Werk Erfordert Gottes Kraft und Stärk. Mein Herz sucht Gottes An⸗ gesicht, Drum auch mein Mund mit Freuden spricht: Das walte Gott! 3. Wenn Gott nicht hilft, so kann ich nichts, Wo Gott nicht gibet, da ge⸗ bricht's; Gott gibt und tut mir alles Guts, Drum sprech' ich nun auch gutes Muts: Das walte Gott! 4. Will Gott mir etwas geben hier So will ich dankbar sein dafür. Auf sein Wort werf' ich aus mein Netz And sag' in meiner Arbeit stets: Das walte Gott! 5. Trifft mich ein Unglück: unverzagt! Ist doch mein Werk auf Gott gewagt, Er wird mir gnädig stehen bei; Drum dies 295 meine Losung ei: Das walte Gott! 6. Er kann mich segnen früh und spat, Bis all mein Tun ein Ende hat. Er gibt und nimmt, macht's wie er will; Drum sprech' ich auch fein in der Still: Das walte Gott! 7. Tu' ich mein Werk mit Gottes Rat, Der mir beistehet früh und spat, Dann alles wohl geraten muß; Drum sprech' ich nochmals zum Beschluß: Das walte Gott! Joh. Betichius 1650—1722. 306 Für besondere Zeiten und Verhältnisse. U Mel. Freu dich sehr ꝛc. 15⁵% ——— 387.... TTT+T+ ..r.—.— 0— 0— Herr, es sei mein Tun und Las=-sen Füh⸗ re mich auf rech- ter Stra⸗ßen, Q N— 4 x ͤͤͤ— DDeeeeeeeee. dir al-lein ganz heim- ge= stellt. sen zue mach's mit mir, wie dir's ge-fällt; 9 2 —.*— ———.—. 5 DSSEEEEEE —.———— den ge⸗ rin⸗ gen Fleiß⸗ leh⸗ re mich, was ich nicht weiß, —*.——— H— 600 DIEI‚..— zei ⸗ ge mir/ was ich nicht se ⸗ he, lei ⸗ te ..——— A 2 2—59 + II I—— II mich, wo⸗ hin ich 30 S8%½ hel 2. Wirst du deinen Schutz Wie sie wohl geraten kann. gewähren, Segne, Gottes Sohn, auch duz Fang' ich gern die Arbeit an; Heil'ger Geist, sprich Ja dazul Denn du, Vater, wirst mich Herr, in deinem großen Namen lehren, Heb' ich an und schließe: Amen, Ver fasser unbekannt. 10. Im Alter. 2—47 Christus der ist mein Leben. Melchior Vulpius? 1000, 388— *—.——— —2—18 + DD.eeee Ver⸗wirf mich nicht im Al ⸗ ter, ven Ich me Nir di 3. V Von ar Leg dei Dem it 4. X x — Im Alter. 70⁷ 1m91 0.4 —8Pꝗ——.—. 2— —5..—————— ——— 1—— 2— laß mich Wie mein Gott! Bist du nur mein Er⸗ ⸗sen Ein———8— a ⸗ßen, K 1— 1.— Eñ——— 1.— I —— 5 IDach Rgoten O 9.— hal⸗ ter, so werd' ich nie zu Spott. 2. Wie oft hab' ich erfahren, Mir in dem Herzen schallen: 9ne Der Vater sei getreu; Ich will dir gnädig sein! Ich mach in alten Junen 6. Wenn mich die Glieder —— Mir dieses täglich neu! 8 schmerzen, 3. Wenn ich Berufsgeschäfte Oo bleibe du mein Teil cht weih Jon außen schwächlich tu', Und mach mich an dem Herzen gag deines Geistes Kräfte Durch Christi Wunden heil! — Dem innern Menschen zu! 7. Sind Stimm und Zunge ite 4. Wenn dem Verstand, den So schaffe du daß 1c — Augen Im Glauben stärker rede: —— O½ Schärfe nun gebricht, Mein Heiland spricht für mich! —— Ahß sie nicht viel mehr taugen, 8ei Jesus noch mein Licht. 8. Wenn Händ' und Füße beben kann. Als zu dem Grabe reif, auch du 3. Will mein Gehör verfallen, Gib, daß ich so das Leben, Danl 80 laß dies Wort allein Das ewig ist, ergreif'! Phil. Friedr. Hiller 1699—1769. n Namen nrun Wel. O Welt, ich mut dich lassen. Heinr. Jg.10 unbekannt. ö — 5 SIDRREE ius? lllh, Gott hat in mei⸗ nen Ta⸗gen mich — 1.— D— IIIII L.—— 2.—— r, ven Ater⸗ lich ge⸗ tra⸗ gen von mei⸗ ner Ju⸗ gend Für besondere Zeiten und Verhältnisse. 0 5⁰s A 2. auf; ich sah auf mei⸗nen We⸗gen des Höchtsten * 4 + —.— 24—½⁵½ I + I— Wu. 2———̃— . Huld und Se- gen, er lenk⸗ te mei⸗ nes 15—.—. D Le⸗ bens Lauf. 2. Sein Weg war oft ver⸗ 5. Er wird mir schwachem borgen; Alten, Doch wie der helle Morgen Aus dunkeln Nächten bricht, So hab' ich stets gespüret: Der Weg, den Gott mich führet, Bringt mich durchs finstre Tal zum Licht. 3. War Menschenhilf ver⸗ gebens, So kam der Herr des Lebens Und half und machte Bahn; Wußt' ich mir nicht zu raten, So tat Gott große Taten Und nahm sich meiner mächtig an. 4.„Bis zu des Alters Tagen Will ich dich heben, tragen Und dein Erretter sein“: Dies hat mir Gott versprochen, Der nie sein Wort gebrochen; Ich werde sein mich ewig freun. Was er verheißen, halten, Denn er ist fromm und treu. Bin ich gleich matt und müde, Er gibt mir Trost und Friede Und steht mit Mut und Kraft mir bei. 6. Noch wenig bange Stun den, Dann hab' ich überwunden, Ich bin vom Ziel nicht weit, O welche große Freuden Sind nach dem letzten Leiden VorGottes Thron für mich bereil 7. Ich harre froh und stille, Bis meines Gottes Wille Mich nach dem Kampfe krönti An meiner Laufbahn Ende Sink' ich in Jesu Hände, Der mich dem Vater hat versoͤhnt. Jak. Friedr. Feddersen 1736—1ʃ0, Nel. 2 vachem ten, id treu. nd milde, „Friede 1d Kraft i. ge Stun; unden, t weit, en Leiden nich bereil nd stille, ille pfe kröntz Ende nde,‚ t versöhnt, 1736—1x08 Krankheit und Genesung. 5⁰0⁹ II. Krankheit und Genesung. 537 Wie groß ist des Allmächt'gen ꝛc. Johi 750.17—.63 INEE S P.I. So wahr der Al- ler⸗ höch⸗ste le-bet, des Herz zer knirscht vor ihm er ⸗be-bet 9.—4— 8 + E+——h T E+ w——Ze.W—+ I III ̃— — + IS +.. EEEEE— V 1—I. 1.—— II +— will er den Tod des Sünders nicht, 6 uch⸗tigt und sich sein ei⸗ gen Ur⸗ teil spricht. 9 4 D +— TT 15½½ v I S——5— +— 2— —— 1—— L—. 1— uns zu sei⸗ ner Eh⸗=⸗re und un ⸗serm Heil mit 4 8— V 1 I + 1 + 2=— *—..—————2 +4+ EE.47 k in 4———⁷ PI. ——en—.——1..—.* + a terĩ treu nur, daß man sich zu ihm be⸗ keh⸗ re, 9 S.. + 8—8383 +— + IE —‚.—. +—— + II 91—— Co 2..— 2—— 3—06 I 27 1————.— II zum bes⸗ sern Le? ben tüch: tig sei. Oder: Mel. Die Tugend wird ꝛc. 170⁴. — 1—.— +————— 5— 1— R FEEL 2 IEII E +—4——— h—.—2—.— —.—.2—..——.— +— 15 So wahr der Al-ler⸗höch⸗ ste le- bet, will des Herz zerknirscht vor ihm er ⸗ be⸗ bet und .————— E 9 E sp ESII er den Tod des Sün⸗ders nicht. Er zuchstigt 510 Für besondere Zeiten und Verhältnisse. O sich sein ei-gen Ur⸗ teil spricht. Nun Z. 4 1 + SS *————— 1 I.——.———— 5. 0 uns zu sei⸗ ner Eh-⸗re und un- serm Heil mit Erwer EEEE i db Va⸗ter⸗treu nur, daß man sich zu ihm be⸗ keh re, . 2— I 1 Eirn uet.— .——————— zum bes⸗sern Le⸗ ben tüch⸗tig sei. Und n 2. Kebreicher Gott! Ich selber Ich fühlte tief die Macht de A sehe Sünden 5 Dein wahres Wort an mir Und sah schon deinen Richter⸗ erfüllt; thron: Wenn ich mit Reu um Gnade Da rührte dich mein ängstlich flehe, ehnen, Wird meiner Seele Angst ge. Mein Jammer brach dein Vater⸗ stillt. erz/ Da meine Werke nichts ver⸗ Es galten für mich Jesu Tränen, sr dienen, Und mich erbat sein Blut und Bleibt deiner Gnade ganz der Schmerz. Preis; ö; Die ist so herrlich mir erschienen, Daß ich es nicht zu sagen weiß. 3. Ich sah die Welt und alles schwinden, 4. Bald kam dein großer Trost hernieder, Der führte mich vom Tod herauf 5 Und stärkte mich vollkommen wieder Und meine Kräfte starben schon, Zu einem neuen Lebenslauf. cht der Richter⸗ ngstlich in Vater⸗ Tränen, lut und z. ßer Trost r, od herauf mmen lauf. Krankheit und Genesung. ¹¹ —1 Du sprachest freundlich mit mir üden, Und ich vernahm dein Gnaden⸗ wort: Nun gehe hin, mein Kind, im Frieden, Doch sündige nicht mehr hinfort! 5. O welcher Seligkeiten Menge Erweckte dieses Heil in mir! Mein Herz ward für den Dank zu enge Und brannt' und wallte nur von dir. Wie, Herr, vergelt' ich dir die age, Die deine Huld mir nun gewährt, Und wo sich meine Pein undPlage In Ruhe, Kraft und Ruhm Mein Herz dir ganz zum Opfer ein; Es wird ja, Schöpfer, deine Gabe In deinen Augen teuer sein. Nun weiß ich, was es heiße: leben, Da ich, was sterben sei, erfuhr; Nun wird mir stets im Sinne schweben, Was ich dir in der Prüfung schwur. 7. Es ist genug, daß ich vor⸗ zeiten Nach meines Fleisches Lüsten ging Und an den flücht'gen Eitelkeiten Mehr als an dir, o Vater, hing. Ich bin ja darum nur genesen, Daß ich die Seele bessern kann; Drum fang' ich, Herr, ein ander verkehrt ꝰ Wesen o. Ich weihe, was ich von Mit deiner Gnade Beistand an. dir habe, Joh. Jak. Spreng 1699—1768. Mel. Christus der ist mein Leben. Melchior Vulpius? 1609. 6 IEIE IA—————.2 7—— — 1.* 2 1— 2— * 4.— — Wie Si⸗me⸗ on ver⸗ schie ⸗ den, das 5—— ——* 3. —— liegt mir oft im Sinn; ich füh⸗ re gern im —4 ————4 I ————— 13 7. + I V- 4— I— Frie⸗den aus die⸗sem Le⸗ ben hin. —6¹² Für besondere Zeiten und Verhältnisse. 2. Ach laß mir meine Bitte, Mein treuer Gott, geschehn, Laß mich aus dieser Hütte In deine Wohnung gehn! 3. Dein Wort ist uns geschehen, An diesem nehm' ich teil: Wer Jesum werde sehen, Der sehe Gottes Heil. 4. Ich seh' ihn nicht mit Augen, Doch an der Augen Statt Kann mir mein Glaube taugen, Der ihn zum Heiland hat. 5. Ich hab' ihn nicht in Armen Wie jener Fromme da; Doch ist er voll Erbarmen Auch meinem Herzen nah. 6. MeinHerz hat ihn gefunden, Es rühmt: MeinFreund ist mein, Mel. O Welt, ich muß dich lassen. Auch in den letzten Stunden Ist meine Seele sein. 7. Ich kenn' ihn als mein Le ben, Er wird mir nach dem Tod Bei sich ein Leben geben, Dem nie der Tod mehr droht, 8. Mein Glaube darf ihn fassen, Sein Geist gibt Kraft dazu; Er wird auch mich nicht lassen Er führt mich ein zur Ruh. 9. Wenn Aug und Arm er⸗ kalten, Hängt sich mein Herz an ihn; Wer Jesum nur kann halten, Der fährt im Frieden hin. Phil. Friedr. Hiller 1699—1769. 30 2*— +— Ich hab' in gu ⸗ ten Stun⸗den dei SSSII.e Le⸗ bens Glück emp⸗fun⸗ den und Freu⸗den oh=ne 1—— ——— Zahl: so will ich denn ge⸗ — las⸗ sen mich auch im 811 595.15 98. + 1699—1700. 2 Weltlich 598. E Krankheit und Genesung. 51³ 4 ————.— JJ‚‚‚‚————— — Lei⸗den fase⸗ sen; welch Le⸗ ben hat nicht — 18 2Fnii; Le. —— 3.11— 11— sei ne Qual? 2. Ja, Herr, ich bin ein Sünder, Und stets strafst du gelinder, Als es der Mensch verdient. Sollt' ich, beschwert mit Schul⸗ den, Kein zeitlich Weh erdulden, Das doch zu meinem Besten dient? 3. Dir will ich mich ergeben, Nicht meine Ruh, mein Leben Mehr lieben als den Herrn. Dir, Gott, will ich vertrauen Und nicht auf Menschen bauen; Du hilfst und du errettest gern. 4. Laß du mich Gnade finden, Mich alle meine Sünden Erkennen und bereun! Ietzt hat mein Geist noch Kräfte, Sein Heil laß mein Geschäfte, Dein Wort mir Trost und Leben sein! 5. Wenn ich in Christo sterbe, Bin ich des Himmels Erbe; Was schreckt mich Grab und Tod? Auch auf des Todes Pfade Vertrau' ich deiner Gnade; Du, Herr, bist bei mir in der Not. 6. Ich will dem Kummer wehren, Dich durch Geduld verehren, Im Glauben zu dir flehn. Ich will den Tod bedenken: Der Herr wird alles lenken, Und was mir gut ist, wird ge⸗ schehn. Christ. Fürchtegott Gellert 1715—1769. Mel. Alles ist an Gottes Segen. 1738⁸. 2² 303—... + —«ꝛÿ—ßö/———— dane End=lich bricht der hei ße Tie⸗gel, 17 Evang. Gesangbuch. ππιι 51⁴4 Für besondere Zeiten und Verhältnisse. — E 1— H— 2—54 V + II N —— L— LI + I*— 58—.— I— und der Glaub empfängt sein Sie⸗gel, gleich dem Gold in 9———.—.— ö 7E. I— 2 +2 b + II + 24 ———— —— I 1 4.— 2 — FF—K—— 2— 1— 2 Glut be⸗ währt; zu des Himmels höchsten Freu⸗-den 2 EPo —— 7 . wer⸗ den nur durch tie=fe 05— +—— 2 +*— + — 2.E-0. + HEI.— Lei⸗ den Got tes Neeb⸗lin ge ver ⸗klärt. 2. Unter Leiden prägt der Meister C. die Herzen, in die Geister ein allgeltend Bildnis ein. Wie er dieses Leibes Töpfer, Will er auch des künft' gen Schöpfer Auf dem Weg der Leiden sein. 3. Leiden bringt empörte Glieder Endlich zum Gehorsam wieder, Macht sie Christo untertan, Daß er die zerbrochnen Kräfte Zu dem Heiligungsgeschäfte Sanft und still erneuern kann. 4. Leiden stimmt des Herzens Saiten Für den Psalm der Ewigkeiten, Lehrt mit Sehnsucht dorthin sehn, Wo die sel'gen Palmenträger Mit demChor der Harfenschlägn Preisend vor dem Throne stehn. 5. Leiden fördert unsreSchritt⸗ Leiden weiht die Leibeshütte Zu dem Schlaf in kühler Gruft Es gleicht einem frohen Boten Jenes Frühlings, der die Totn Zum Empfang des Lebens ruf 6. Leiden macht im Glauben gründlich, Macht gebeugt, barmherzig, kindlich; Leiden, wer ist deiner wert? D0 heißt man dich eine Budo roben bist du eine Würde, Die nicht jedem widerfähit. 7. Wenn auch die gesunden Kräfte Zu des guten Herrn Geschäst FHf Ff Ff ebens ruft Glauben lich, iherzig, ch; wert? ine Bürde, Würde, rfährt, gesunden e Geschäft E é Krankheit und Genesung. 51⁵ Wurden willig sonst geweiht, Bricht der Geist durch jede Hülle, O so ist's für sie kein Schade, Und der Vorhang reißt entzwei. Daß sie ihres Führers Gnade Wer ermisset dann hienieden, Läutert in der Prüfungszeit. Welch ein Meer von Gottes⸗ ühl der ti frieden 8. Im Gefüh E Droben ihm bereitet sei! Dringt das Herz zu seinem Herzen 10. Jesu, laß zu j . zu jenen Höhen Immer liebender hinan, Heller ders bauuf uns schen Und um eins nur fleht es sehnlich: Bis die letzte Stunde schlägt, 83 1 it dele Len Lam! Da auch uns nach treuemRingen aß ich mit dir leben kann! Heim zu dir auf lichten 9. Endlich mit der Seufzer Schwingen Fülle Eine Schar der Engel trägt! Nach Karl Friedr. Harttmann 1743—1815. Mel. Schwing dich auf ꝛc. Joh. Crüger. 1653. 394————.—— DDAEEDE E X. 7—. ⏑— + 1 + E* oο⁴n Herr, ein gan- zer Lei⸗denstag ist nun Ach, wie viel der Mensch ver⸗ mag, das hab' 2————* S........ 9—— 2 · den.—* annd⸗sun⸗den, Wie ge⸗brech⸗lich ist die Kraft, — ——f.——1 —.— Ii‚.. **—.— + 1— +— wie ver⸗zagt der Glau⸗ be! Wenn der Herr nicht 45 2. IX 1— P—p———————— 9—9—.——.————— V* 2—*—— Hil ⸗se schafft, lie ⸗gen wir im Stau⸗be. 17* 51 Für besondere Zeiten und Verhältnisse. 0 ¹ 2. Ach, wie könnt' ich diese Nacht Ohne dich bestehen? Ohne deine Huld und Macht Müßt' ich ganz vergehen. Trübe fällt der Abend ein, Stille wird's auf Erden; Doch in diesem Kämmerlein Wird's so still nicht werden. 3. Jedes Auge tut sich zu, Alles sucht den Schlummer; Doch hier ist noch keine Ruh, Denn es wacht der Kummer. O so komm und bleibe hier Bei dem armen Kranken; Liebster Jesu, schenke mir Tröstliche Gedanken! 4. Zieh empor das matte Herz Aus der finstern Höhle, Salbe diesen Leib voll Schmerz Mit dem Lebensöle! Mel. Herr Jesu Christ ꝛc. Herr, du 9 50 10½• In der Seele elen, Laß mich ganz ergeben sein In des Vaters Willen! 5. Wenn ich diese ganze Nacht Wachen muß und weinen, Herr, du bist's, der bei mir wacht Du wirst mir erscheinen, Du wirst in der Dunkelheit Freundlich mit mir sprechen, Sollte gleich vor Traurigkeit Mir das Wort gebrechen. 6. Wo ich auch gebettet bin, Lieg' ich dir in Händen; Wo mein Auge siehet hin, Wird's zu dir sich wenden. Mein Gebet bestärke du, Laß es nicht ermatten, Laß mich finden sanfte Ruh Unter deinem Schatten! Heinr. Puchta 1808-1858. 1651. 7 — E ꝗ u u O lie⸗ ber Hei⸗land—— der 5 am Kere⸗ 20 her⸗ ben bst ge⸗. ten ——.— E 5 hast die schwe⸗ re Pein, da ⸗ mit ich mö⸗ ge * 100 Gib G Hib mi Danni 2 woe 0—1 Tod und Ewigkeit. 317 H icht und. 5 sein EVse⸗ lig sein: 2Erbarm dich mein in meinem 3. Hilf mir von deines Him⸗ ze Nacht Schmerz, mels Höh, ien Gib Glauben und Geduld ins Daß ich in allem Kampf besteh', irwacht Herz, Und schließt einmal mein Leben Hgib mir in dir nur frohen Mut, hier, lheit Dann ist es auch im Leiden guti So nimm mich gnädig aufzu dirl chen, Ernst Fink 1806—1863. rigkeit n. XXII. Tod und Ewigkeit. ttet bin, 5 I. Vom Sterben. I den. Mel. Es ist gewißlich an der Zeit. 1535. „ 9 ⁰D. Ruh SSESEEEEE n Wennmein Standlein annn⸗ den ist, zu e ge⸗ leit du mich, Herr Je- su Christ, mit 1951. 4N — ER ii 2—2—* fah⸗ ren mei⸗ ne Stra⸗ ße st, der Hilf mich nicht ver ⸗las⸗ sel Die Seel an mei⸗nem — 4 1— 2 0—7——.—— ten letz⸗ ten End be⸗ fehl' ich dir in dei ⸗ ne Händꝰ, du 7 I— ———. ——— 1— II 790 wollst sie mir be ⸗ wah⸗ ren! 5¹⁸ Tod und Ewigkeit. 2. Die Sünde wird mich kränken sehr Und mein Gewissen nagen, Denn ihr ist viel wie Sand am Meer, Doch will ich nicht verzagen, Will denken, Herr, an deinen Tod; Herr Jesu, in der letzten Not Wird noch dein Blut mich trösten. 3. Ich bin ein Glied an deinem Leib, Des tröst' ich mich von Herzen; Von dir ich ungeschieden bleib' Nach eigener Melodie. In Todesnot und Schmerzen. Wenn ich gleich sterb', so steth ich dir, Ein ewig Leben hast du mir Durch deinen Tod erworben. 4. Weil du vom Tod erstan den bist, Werd' ich im Grab nicht bleiben Mein Trost, Herr, deine Auf⸗ fahrt ist, Kann Todesfurcht vertreiben, Denn wo du bist, da komm'ih hin, Daß ich stets bei dir leb'und bim Drum fahr' ich hin mit Freuden Nik. Herman 1480—150ʃ. Melchior Teschner. 16ʃ4 V 4.— I I T + +L 2. R Jesu Joll ick hilf mi Berkürz Stärk Naß sel Hib mi 3. Ir dein 9 junkelt Drauf Eischein zum T Wie du Heblut Q 0 0 0 dein sünd⸗lich H —.... ————.——.— 4 2—— va⸗let will ich dir ge⸗ ben, du ar zge bö⸗ ses Le⸗ ben—.— fal⸗sche Welt; nicht ge=⸗fällt. * + Im Him⸗mel ist gut üsn nen, n 8 Q n — + 2—— + I— D 2 auf rnnn mein Be⸗ gier; da wird Gott e⸗ wig loh⸗ 2——.—— P YI — 1 + + 1 I I—5 1 I + + + III W.—.— 1 L +2 7 1 + II *————— nen dem, der ihm dient all ⸗ hier. 0 8 2.2 Ch EEI hmerzen. so sterd —1 Vom Sterben. E 2. Rat mir nach deinem Herzen, esu, Gottes Sohn! 4. Verbirg mein Seel aus Gnaden Bei dir vor allem Leid, du mir Soll ich j ja dulden Schmerzen, Rück sie aus allem Schaden vorben. hilf mir, Herr Christ, davon; Zu deiner Herrlichkeit! od eissg Berkürz mir alles Leiden, Der ist hier wohl gewesen, Stärk meinen blöden Mut, Wer erbt das Himmelslos, bleiben uß selig mich abscheiden, Und ewig ist genesen, 1 Auf⸗ hib mir dein ewig Gut! Wer bleibt in deinem Schoß. 3. In meines Herzens Grunde. Schreib mich in deiner Milde rtreiben. dein Nam und Kreuz allein Ins Buch des Lebens ein, komm' ih funkelt all Zeit und Stunde, Laß mich nach deinem Bilde Dauf kann ich fröhlich sein. Ein Glied von jenen sein, und bin Eischein mir in dem Bilde Die in dem Himmel droben t Freuden zum Trost in meiner Not, Dir leben froh und frei, 1480—150. Wie du dich, Herr, so milde So will ich ewig loben, 40 Heblutet hast zu Tod! Wie treu dein Herze seil 4*— Valerius Herberger 1562—1627. Nach eigener Melodie. 946767660 565. 1609. —— 98 ½7—7 ar=ge e. I risstus der ist mein e ⸗ ben, un haus mir ⸗o0 0 Ch stus der ist 2 5 .—— +—— ꝗSPIPIPITITITITITITITITI ö 2— ien, hin⸗ 9— Ster⸗ben mein Ge⸗ winn; ihm hab ich mich er⸗ — 35—— +E ö—— 1 + 1 IL. —— e eee;Eilitt loh⸗— 0.——— oh⸗ ö ge⸗ ben, mit Frie⸗den fahr' ich hin. —— 2. Mit Freud fahr' ich von Daß ich ihn mög' gewinnen hinnen Christ, dem Bruder mein, Und ewig bei ihm sein. 5 43 é 520 Tod und 3. Nun hab' ich überwunden Kreuz, Leiden, Angst und Not; Durch seine heil'gen Wunden Bin ich versöhnt mit Gott. 4. Wenn meine Kräfte brechen, Ich kaum mehr atmen kann Und kann kein Wort mehr u Seu Nimm, Herr, mein Seufzen an! 5. WennSinne und Gedanken Zergehn als wie ein Licht, Mel. Schwing dich auf ꝛe. Ewigkeit.— F Das hin und her muß wanken,. Wenn ihm das Ol gebricht: Reines x 6. Alsdann fein sanft und stilt 5 Laß mich, Herr, schlafen ein, Wie es dein Rat und Wille Aumme Wenn kommt mein Stündelein 3052 7. Laß mich gleich einemRehe Reinen Anhangen dir allzeit Jett in Und ewig bei dir leben Denn se In Himmelswonn und Freudl Und me Verfasser unbekannt; Jena 100. Joh. Crüger. 16383 4006 H 9—— 399 2 12— + ————— E —1 * 2— —.— Ei⸗ nen gu⸗ ten Kampf hab' ich auf der denn mein Gott hat gnä⸗ dig-lich all mein —2 3*——— 23 9— ———— +*——— EDEEE en e elt ge-käm-⸗pfet, Leid ge⸗ däme pfet, daß ich mei= nen Le⸗bens⸗lauf V .— iiiiii‚i i se⸗ lig nun voll en det und die See ⸗le + II 2 E EE EEE H 4— I him⸗mel⸗ auf Gott demHerrn ge ⸗ sen⸗ det. 2. Forthin ist mir beigelegt An des Himmels Throne; 2.2 Der Gerechten Krone, Forthin ist der Herr mein Aihl, Don: Die mir wahre Freud erregt Dem ich hier vertrauet, Denn 80 le E wanken, bricht: t und stilh fen ein, Wille, tündelein iemReben n nd Freud! Jena 1600. üger. 1653 auf der all mein det. rone; nein Licht et/ — Vom Sterben. 521¹ Meines Gottes Angesicht 4. Gute Nacht, ihr meine Neine Seele schauet. Freund', 3. Dieser eiteln schnöden Welt Alle meine Lieben! gümmerliches Leben lle, die ihr um mich weint, Mir nun länger nicht gefällt; Laßt euch nicht betrüben Ich hab' mich ergeben Diesen Schritt, den ich nun tu' Neinem Jesu, da ich bin In die Erde nieder! Itzt in lauter Freuden, denn sein Tod ist mein Gewinn Kommt doch morgen wieder! und mein Trost sein Leiden. Schaut, die Sonne geht zur Ruh, Heinr. Albert 1604-1651. Mel. Valet will ich dir geben. Melchior Teschner. 1614. 40⁰0 27——— 1 SSS— —.———.4— + E— 3 5——57 Ich bin ein Gast auf Er- den und hab' hier der Him⸗mel soll mir wer⸗ den, da ist mein I q I I......—— ... DD..—— —— 11——4— 4* tei? nen Stand; Da ter⸗land Hier reis' ich bis zum Gra⸗ be; dort 2. Was ist mein ganzes Wesen Von meiner Jugend an San ich so manchen Morgen, o manche liebe Nacht 50 lang ich denken kann, Des Herzens zugebracht. MI—.— ————— 0 IEE—..— H n der ew'⸗gen Ruh ist Got- tes Gna⸗ den-⸗ga⸗ —.— EI — + 1 + +— I DH 7 + + 1 I N — 1 7 V* I —— be, die schließt all Ar-beit zu. Denn Müh und Not gewesen? Mit Kummer und mit Sorgen 522 Tod und Ewigkeit. 0 6⁰ 3. Mich hat auf meinen Wegen Manch harter Sturm erschreckt; Blitz, Donner, Wind und Regen Hat mir oft Angst erweckt. Verfolgung, Haß und Neiden, Ob ich's gleich nicht verschuld't, Hab' ich doch müssen leiden Und tragen mit Geduld. 4. So ging's den lieben Alten, An deren Fuß und Pfad Wir uns noch täglich halten, Wenn's fehlt an gutem Rat: Sie zogen hin und wieder, Ihr Kreuz war schwer und groß, Bis daß der Tod sie nieder Legt' in des Grabes Schoß. 5. Ich habe mich ergeben In gleiches Glück und Leid; Was will ich besser leben? ier gilt es Müh und Streit. Es muß ja durchgedrungen, Es muß gelitten sein; Wer nicht hat wohl gerungen, Geht nicht zur Freude ein. 6. So will ich zwar nun treiben Mein Leben durch die Welt, Doch denk' ich nicht zu bleiben In diesem fremden— Ich wandre meine Straße, Die zu der Heimat führt, Da mich ohn alle Maße Mein Vater trösten wird. 7. Die Heimat ist dort oben, Wo aller Engel Schar Den großen Herrscher loben, Der alles ganz und gar In seinen Händen träget Und für und für erhält Und alles hebt und leget, Wie es ihm wohlgefällt. 8. Dorthin steht mein Ver⸗ langen, Da wollt' ich gerne hin; ö Die Welt bin ich durchgangen, a Daß ich's fast müde bin. Je länger ich hier walle, Je wen'ger find' ich Freud, Die meinem Geist gefalle, Das meist' ist Herzeleid. 9. Du aber, meine Freude, Du meines Lebens Licht, Du ziehst mich, wenn ich scheide, Hin vor dein Angesicht, Ins Haus der ew'gen Wonne, Da ich stets freudenvoll 5500 Gleich als die helle Sonne ů1 Mit andern leuchten soll. den 10. Da will ich immer hab' wohnen, Und nicht nur als ein Gast, Ind Bei denen, die mit Kronen Ism Du ausgeschmücket hast; 3. Da will ich herrlich singen Und Von deinem großen Tun Er he Und frei von eiteln Dingen Dun In meinem Erbteil ruhn. hin Paul Gerhardt 1607—1f9h. In d ein Ver⸗ 7 in; chgangen, in. Freude, cht wich t, Wonne, V ngen 6071000. Vom Sterben. E Nach eigener Melodie. 1687. Q VE— 3— S— 2 PII + was da Al⸗le Menschen mäs⸗sen ster⸗ben, al les le⸗ bet, muß ver⸗ der-ben, soll es E... e Fleisch ver⸗geht wie Heu; 190— an: ders wer⸗ den ein. Die⸗-ser Leib der muß ver⸗ 9. ——— I E H.— , e/ — we⸗ sen, wenn er an⸗ders soll ge ⸗ ne⸗ sen zu der 7 4— 2·— I— DI/ DDe e 2. Drum so will ich dieses Leben, Wenn es meinem Gott beliebt, Luch ganz willig von mir geben, Bin darüber nicht betrübt. Denn in meines Jesu Wunden hab' ich schon mein Heil ge⸗ funden, Und mein Trost in Todesnot Ntmir meines Heilands Tod. 3. Jesus ist für mich gestorben, Und sein Tod ist mein Gewinn; Erhat mir das Heil erworben, Dium fahr' ich mit Freuden hin, hin aus diesem Weltgetümmel In den schönen Gotteshimmel, gro⸗ ßen Herrlich keit, die den Frommen ist be⸗reit. Da ich werde allezeit Schauen Gottes Herrlichkeit. 4. Da wird sein das Freuden⸗ leben, Wo viel tausend Seelen schon Sind mit Himmelsglanz um⸗ geben, Dienen Gott vor seinem Thron, Wo die Schar der Engel singet, Und das hohe Lied erklinget: Heilig, heilig, heilig heißt Gott der Vater, Sohn und Geist; 5. Wo die Patriarchen wohnen, Die Propheten allzumal, Wo auf ihren Ehrenthronen ⁴ Tod und Ewigkeit. E Sitzet der Apostel Zahl; Wo in so viel tausend Jahren Alle Frommen hingefahren, Wo dem Herrn, der uns versöhnt, Ewig Halleluja tönt. 6. O Jerusalem, du schöne, Ach wie helle glänzest du, Und welch lieblich Lobgetöne Hört man da in sanfter Ruh! Ach der großen Freud und Wonne, Endlich gehet auf die Sonne, Endlich gehet an der Tag, Der kein Ende nehmen mag! 7. Ach, ich habe schon erblich Alle diese Herrlichkeit, Und ich werde jetzt geschmücke Mit dem weißen Himmelskleih Mit der goldnen Ehrenkrone Steh' ich da vor Gottes Throm, Schaue solche Freude an, Die kein Ende nehmen kann. Johannes Rosenmüller 1620—168, Wer weiß, wie Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. Georg Neumark. 165, 4⁰³— ———— . 4 2 1+.——.—.— na⸗ he mir mein En⸗de! wie plötz⸗lich, ach, und wie be-hen-⸗ de —— äꝑ........ —— 12———— bitt durch Chri ⸗ sti Blut, mach's nur mit * mei⸗ nem 2. Es kann vor Nacht leicht anders werden, Als es am frühen Morgen wan So lang ich lebe hier auf Eiden Leb' i Mein Mac M — Sonne, Tag, en mag! on erblich , schmückel melskleih enkrone rgen warn uuf Erden Vom Sterben. ⁷ Leb' ich in steter Todsgefahr. Mein Gott, ich bittꝰ durch Christi Blut, Mach's nur mit meinem Ende gut! 3. Herr, lehr mich stets mein End bedenken Und, wenn ich einstens sterben muß, Die Seel in Jesu Wunden senken Und ja nicht sparen meine Buß! Mein Gott, ich bitt' durch Christi Blut, Mach's nur mit meinem Ende gut! 4. Laß mich beizeit mein Haus bestellen, Daß ich bereit sei für und für Und sage stets in allen Fällen: Herr, wie du willst, so schick's mit mir! Mein Gott, ich bittꝰ durch Christi Blut, Mach's nur mit meinem Ende gut! 5. Ach Vater, deck all meine Sünde Mit dem Verdienste Christi zu, Darauf ich mich fest gläubig gründe, Das gibt mir die erwünschte Ruhl Mein Gott, ich bittꝰ durch Christi Blut, Mach's nur mit meinem Ende gut! 6. Nichts ist, das mich von Jesu scheide, Nichts, es sei Leben oder Tod; Ich leg' die Hand in seine Seite Und sage: Mein Herr und mein Gott! Mein Gott, ich bitt' durch Christi ut, Mach's nur mit meinem Ende gut! 7. Du hast zu dir mich hin⸗ gezogen Schon längst in meiner heil' gen auf; In Jesu bist du mir gewogen, Hast mich zum Kind genommen auf. Mein Gott, ich bitt' durch Christi Blut, Mach's nur mit meinem Ende gut! 8. Ich hab' auch oft mit slüßer Freude Sein Abendmahl empfangen hier. Das ist mein Trost, wenn ich einst scheide: Ich bleib' in ihm und er in mir. Mein Gott, ich bittꝰ durch Christi Blut, Mach's nur mit meinem Ende gut! 9. So komm' mein End heut oder morgen, Ich weiß, daß mir's mit Jesu glückt; . 26 Tod und Ewigkeit. E Ich bin und bleib' in deinen Und sterb' ohn' alle Kümmernis Sorgen, Es gehe, wie mein Gott es füget; Mit Jesu 125• schön ge⸗ Ich glaub' und bin es ganz mückt. gewiß: Mein Gott, ich bürdurch Christi Durch deine Gnad* Christi Blut, Blu Mach's nur mit meinem Ende Machst du's mit meint Ende gut! gut. 10. Ich leb' indes in Gott Amilie Juliane Gräfin zu Schwarz⸗ vergnüget burg⸗Rudolstadt 1637—1706. Nach eigener Melodie. Joh. Rud. Ahle. 1662, 403——.— D/—— E ů—. 2717 SSSSSI...... 00 0 0 Es ist gen⸗ nug. So nimm, Herr, Lös auf das Band, das all D D mei⸗ nen Geist zu Zi⸗ ons 6 stem hin +— lich reißt; be⸗ frei ⸗e mei⸗ nen ——.————.—.— Sinn, der ch nach sei⸗ nem Got⸗te seh-net, der Q 7 .— IIIIIIT ftäg⸗lich klagt und nächtlich stöh⸗net: Es ist ge nug, 2. Es ist genug des Kreuzes, Ich netze manche Nacht das mir fast Die harte Lagerstatt mit Tränen; Den Rücken wund gemacht. Wie lang, wie lang muß ich Wie schwer, o Gott, wie hart ist mich sehnen: diese Last! Es ist genug! 2 Er ke Ich h — Vom Sterben. 527 3. Es ist genug, wenn nur 4. Es ist genug. Herr, wenn mein Jesus will, es dir gefällt, Er kennet ja mein Herz. So spanne mich doch aus! Ich harre sein und halt' indessen Mein Jesus kommt: Nun gute still, Nacht, o Welt/ Bis er mir allen Schmerz, Ich fahr' ins Himmelshaus; Den meine sieche Brust getragen, Ich fahre sicher hin in Frieden, Hinweg wird nehmen und mir Mein großer Jammer bleibt sagen: hienieden. Es ist genug. Es ist genug. Franz Joachim Burmeister 1633(2)—1672. Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. Georg Neumark. 1657. ——1 — I—2—* )n 27— Hne Auf mei⸗nen Je⸗sum will ich ster⸗ ben — der mich zu Got⸗tes Kind und Er⸗ ben 1 N 1——.— hin! ge⸗ trost mit Fried' und Freu⸗dig ⸗keit, durch sein un⸗ schul⸗dig Blut ge⸗ wüü Mein Je⸗ sus ö —5 H— DSSPSPSPSISSSISIII— der 5 ist mein Trost al ⸗lein, 1— Je? fünte schlaf' ich —5 —. H(ũ— II ————— 11 nug. se ⸗ lig ein. * 2. Auf meinen Jesum will ich Ich darf ja doch den Himmel 4 sterben; erben, ich Brich immerhin, mein Herze, An Jesum hält mein Glaube ich! ich. en: ö bri 2⁸ Tod und Ewigkeit. Mein Jesus ist mein Trost allein, Auf Jesum schlaf' ich selig ein. 3. Auf meinen Jesum will ich sterben; Er bleibt, wenn alles mich ver⸗ läßt. Er starb, das Leben zu erwerben, An ihm hält sich mein Glaube est. Mein Jesus ist mein Trost allein, Auf Jesum schlaf' ich selig ein. 4. Auf meinen Jesum will ich sterben; Kar Jesu, nimm die Seele hin! ann ich mit dir den Himmel erben, So ist das Sterben mein Ge⸗ winn. Mein Jesus ist mein Trost allein, Auf Jesum schlaf' ich selig ein. 5. Auf meinen Jesum will ich sterben, Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. Wenn mir vergeht der Augen icht, Wenn Mund und Lippen sich entfärben, Und wenn mir auch mein Herst bricht. Mein Jesus ist mein Trost allein, Auf Jesum schlaf' ich selig ein. 6. Auf meinen Jesum will ich sterben. Mit Leib und Seele bin ich dein, Herr Jesu, laß mich nicht ver⸗ derben, Ach laß mich ewig selig sein! Mein Jesus ist mein Trost allein, Auf Jesum schlaf' ich selig ein. 7. Auf meinen Jesum will ich sterben. Hilf, Jesu, in der letzten Not, Laß mich das beste Teil erwerben, Versüße mir den bittern Tod! Du bist mein höchster Trost allein, Auf dich nur schlaf' ich selig ein. Nach Salomo Franck 1659—1725. Georg Neumark. 1657. 405 x 1 —.— Ich ster⸗be täg⸗lich, und mein Le⸗ben Wer kann mir ei⸗ nen Bür⸗gen ge⸗ben, 5— —2 eilt im⸗mer⸗fort zum Gra⸗be hin. ob ich noch mor⸗gen le⸗ bend bin? Die Zeit geht Vom Sterben. 5² — — S 15 ach wer nur im- mer 2. Ein Mensch, der sich mit Sünden träget, Nimmer reif zu Sarg und Grab; Der Apfel, der den Wurm schon heget, gällt endlich unversehens ab. Des Todes Stunde bleibt nicht aus, Mein Leib ist ein zerbrechlich Haus. 3. Es schickt der Tod nicht immer Boten, Erkommt auch oft unangemeld't Und fordert uns ins Land der Toten. Wohl dem, der Haus und Herz bestellt! Denn ew'ges Unglück oder Glück Hängt nur an einem Augenblick. 4. Herr aller Herren! Tod und Leben Hast du allein in deiner Hand. Wie lange du mir Frist gegeben, Das ist und bleibt mir un⸗ bekannt. Hilf, daß ich jeden Glockenschlag Unmeinen Abschied denken mag! 5. Es kann vor Abend anders werden, Als es am Morgen mit mir war. Den einen Fuß hab' ich aufErden, Den andern auf der Totenbahr; Ein kleiner Schritt ist nur dahin, Wo ich ein Raub des Grabes bin. 6. Ein einz'ger Schlag kann alles enden, Und Fall und Tod beisammen sein. Doch schlage nur mit Vater⸗ händen Und schließ in Christi Tod mich ein, Daß, wenn der Leib zu Boden fã llt, Die Seel an Jesu Kreuz sich hält! 7. Vielleicht kann ich kein Wort mehr sagen, Wenn mich der Tod von hinnen reißt; Drum bet' ich bei gesunden Tagen: Herr, dir befehl' ich meinenGeist! Und schließen meine Lippen sich, So bitte Jesu Blut für mich. 3⁰0 Tod und Ewigkeit.— 8. Kann ich nicht segnen mehr 9. Dringt mir der letzte Stn die Meinen, zum Herzen, So segne du sie mehr als ich, So schließe mir den Himmel au Und wenn sie bittre Tränen Verkürze mir des Todes weinen, Schmerzen O Tröster, so erbarme dich Und hole mich zu dir hinauf; Und lasse der Verlassnen Schrein So wird meinAbschied ohnePein Durch deinen Geist erhörlich sein! Mein Ende sanft und selig sein Beni. Schmolck 1672—731 Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. Georg Neumark. 165 406 SS SꝗSISSIIII. — oooo MeinGott, ich weiß wohl, daß ich ster⸗be; und fin⸗de hier kein sol⸗ ches Er-be, — 451 0— ů—.— DIiiREEEEE 8W.——— .—.. ——RRI EI Dem ein Sanft g Doch wis Daß ein 4. M Ind wel Doch we Daß dei mir in Gna⸗den an, wie ich recht Ise⸗ lig 5 .—— + 0 —272 ⁴ 5— 4 —³—j—‚—.— ster ben kann! 2. Mein Gott, ich weiß nicht, Drum mache mich nur stets bentt wann ich sterbe; Hier in der Zeit zur Ewigkeil Kein Augenblick geht sicher hin, Wie bald zerbricht doch eine 3. Mein Gott, ich weiß nich. Scherbe, wie ich sterbs Die Blume kann auch leicht Dieweil der Tod viel Wege verblühn: I„ —2.—— 4 301 Vom Sterben. —65⁵¹ Dem einen wird das Scheiden herbe, — Sanft geht ein andrer aus der Welt. Doch wie du willst, gib nur dabei, Daß einst mein Ende selig seil 4. Mein Gott, ich weiß nicht, wo ich sterbe Und welcher Sand mein Grab bedeckt; Doch wenn ich dieses nur ererbe, Daß deine Hand mich auferweckt, 4e. der ist mein Leben. So senke man ins Grab mich ein, Die Erd ist allenthalben dein. 5. Nun, liebster Vater, wenn ich sterbe, So nimm dumeinen Geist zu dir! Denn bin ich nur dein Kind und Erbe Und hab' ich Jesum nur bei mir, So gilt mir's gleich und geht mir wohl, Wann, wie und wo ich ster⸗ ben soll. Benj. Schmolck 1672-1737. Melchior Vulpius? 1609. 9 E 1— ö 1.—.— H E——.—— 2—.——.—.—.—.— sinkt 0⁰ Herr, mei⸗ ne Lei⸗bes ⸗hüt ⸗ te DIDIDII—— ꝗSSPR‚PIe‚IH—— 2270 V nach und nach zu Grab; ge⸗ wäh⸗re mir die 2309 X EI 1 + IE —— LIIII 1 I I ——.— —— Nm—*— S Bit⸗te und brich sie stil ⸗le ab! ets ber 2. Gib mir ein ruhig Ende, 4. Doch es gescheh' dein Wille; igkeit Der Augen matten Schein Ich scheide leicht dahin, gren und die gefalt'ten Hände In Kämpfen oder stille, iß nih Uß sanft entseelet sein! Wenn ich nur selig bin. sterbe 3. Laß meine Atemzüge 5. Ich werde auferstehen, Wege. Um End zu schwer nicht sein Da geht's zum Himmel ein; Ich werde Jesum sehen, Und gib, daß ich so liege, Als schlummerte ich ein! Er wird mir gnädig sein. Phil. Friedr. Hiller 1699-1769. 53² Tod und Ewigkeit. E Mel. Meinen Jesum lass' ich nicht. 108 TTTTTT .——— Mei⸗ ne Le⸗ bens⸗zeit ver⸗ streicht, stündlich SRSSPSTSTTTTTT eil' ich zu dem Gra⸗ und wie we⸗ nig üist's viel⸗ leicht, das ich noch zu le⸗ ben I. 25——— 1 de! Denk, o Menschan dei⸗ nen Tod, säu ⸗me 94 W—..— E= ö + -.— nicht, denn eins ist nõt! 2. Lebe, wie du, wenn du 4. Daß du dieses Herzerwirbst, stirbst, Fürchte Gott und bet und wachel Wünschen wirst gelebt zu haben! Sorge nicht, wie früh du stibhsz Güter, die du hier erwirbst, Deine Zeit ist Gottes Sachel Würden, die dirMenschen gaben, Lern nicht nur den Tod nicht Nichts wird dich im Tod erfreun, scheun, Diese Güter sind nicht dein. Lern auch seiner dich erfreun! 3. Nur ein Herz, das Gutes 5. überwind ihn durch Ver⸗ liebt, traun! Nur ein ruhiges Gewissen, Sprich: Ich weiß, an wen ich Das vor Gott dir Zeugnis gibt, glaube, Wird dir deinen Tod versüßen. Und ich weiß, ich werd' ihn Solch ein Herz, von Gott erneut, schaun, Ist im Tod voll Freudigkeit. Er erweckt mich aus demStaube Er, de 6. Siehe 40 O Vom Sterben. ³³ Er, der rief: Es ist vollbracht, Sprich: Herr, daß ich Erde bin, Nahm dem Tode seine Macht. Lehre du mich selbst bedenken; 6. Tritt im Geist zum Grab Lehre du mich's jeden Tag, oft hin, Daß ich weiser werden mag! Siehe dein Gebein versenken; Christ. Fürchteg. Gellert 1715—1769. Weltlich. Hans Leo Haßler. Mel. Herzlich tut mich verlangen. 1601. 1613. 5 409.——0 95—3 SS.e— .‚.— E:ÜÄIvF uun Was macht ihr, daß ihr wei ⸗net und Im Herrn sind wir ver⸗ ei ⸗ net und 9—— V II EI 1 — 1 E—5 277 ö D—.— re⸗ chet mir das Herz? blei⸗ben's al⸗ ler⸗ wärts. Das Band, das—.. I—— I————.—— .e. 2—— — 15— 2.——.—— III.——— EI ——— SEEE —————— Herrn sich fin det, das währt in ihm auch fort. 2. Man reicht sich wohl die 3. Man spricht:„Ich hier, du Hände, dorten, Als sollt's geschieden sein, Du ziehest und ich bleib',“ Und bleibt doch ohne Ende Und ist doch allerorten Im innigsten Verein. Ein Glied an einem Leib. Man sieht sich an, als sähe Man spricht vom Scheidewege Ran sich zum letztenmal, Und grüßt sich einmal noch Und bleibt in gleicher Nähe Und geht auf einem Wege Dem Herrn doch überall. In gleicher Richtung doch. 53⁴ Tod und Ewigkeit. E 4. Was sollen wir nun weinen Und gar so traurig sehn? Wir kennen zja den Einen, Mit dem wir alle gehn, In einer Hut und Pflege, Geführt von einer Hand, Auf einem sichern Wege, Ins eine Vaterland. 5. So sei denn diese Stunde Was Nicht schwerem Trennungsleid, Nein, einem neuen Bunde Mit unserm Herrn geweiht! Wenn wir uns ihn erkoren Zu unserm höchsten Gut, Sind wir uns nicht verloren, Wie weh auch Scheiden tut.. Karl Joh. Phil. Spitta 1801—1859, 2. Bei Beerdigungen. Mel. Wohlauf, wohlan ꝛc. 18⁴44. 4l0 2——— 1.— .... 00 Wie fliegt da⸗hin der Menschen Zeit, wie Q— U5 EE— 1— +—— —.——— EE. L.„. ö ei⸗let man zur E-wig⸗keit! Wie we- nig' den⸗ ken 1—— — + 1 + + — 5—.—.96 + an die Stund von Her⸗ zensgrund, wie schweigt hie⸗ SSII........ E — +— VII von der trä⸗ ge Mund! 2. Das Leben ist gleichwie ein Traum, Gleich einem leichten Wasser⸗ schaum; Im Augenblick es bald vergeht Und nicht besteht, Wie täglich ihr vor Augen seht. 3. Nur du, mein Gott, du bleibest mir, — Stunde igsleid, — Bei Beerdigungen. 535 Was du mir bist, ich traue dir. 5. Weg Eitelkeit, der Toren Laß Berg und Hügel fallen hin: Lust! Mir ist's Gewinn, Mir ist das höchste Gut bewußt; Wenn ich allein bei Jesu bin. Das such' ich nur, das bleibet mir. O mein Begier 4. Was Waihesde Nin. Herr Jesu/ zieh mein Herz nach dir! Lust, Ehr und. 0 in dem 6. Wie wird mir sein, wenn od? x ich dich sehꝰ O Mensch, du läufst dem Und bald vor deinem Throne Schatten zu, steh'! Bedenk es du! Du unterdessen lehre mich, Sonst kommst du nicht zur Daß stetig ich wahren Ruh. Mit klugem Herzen suche dich! Joachim Neander 1650—1680. Mel. Es ist genug. Joh. Rud. Ahle. 1662. VI 57——.— 1.—— 33— EXI + 2+7—— 1 EEEEEEEEE EE eZeuch hin, mein Kind, denn Gott selbst for⸗dert Ich lei⸗ de zwar, dein Tod be⸗ trü ⸗bet 2* i üäiil I— P..—.— ————.——— —— 2——.———— 1— dich aus die⸗ ser ar⸗gen Welt! mich; doch weil es Gott ge fällt, si untr: 12—— S.‚‚. 2——* 2.——.—.——— lafß ich al⸗ les Kla⸗ gen und will mit stil lem —. Gei ste sa gen: Zeuch hin, mein Kind! —3⁰⁶ Tod und Ewigkeit. E 2. Zeuch hin, mein Kind! Der Schöpfer hat dich mir Nur in der Welt geliehn. Die Zeit ist aus, darum befiehlt er dir Jetzt wieder fortzuziehn. Zeuch hin, Gott hat es so versehen; Was dieser will, das muß ge⸗ schehen: Zeuch hin, mein Kind! 3. Zeuch hin, mein Kind! Im Himmel findest du, Was dir die Welt versagt; Denn nur bei Gott ist wahrer Trost und Ruh, Kein Schmerz mehr, der uns plagt. Hier müssen wir in Angsten schweben, Dort kannst du ewig fröhlich leben: Zeuch hin, mein Kind! Mel. Was Gott tut ꝛc. 4. Zeuch hin, mein Kind! Wis folgen alle nach, Sobald es Gott gefällt. Du eilest fort, eh' dich das Un⸗ gemach Heimsucht in dieser Welt. Wer lange lebt, steht lang im Leide; Wer frühe stirbt, kommt bald zur Freude: Zeuch hin, mein Kind! 5. Zeuch hin, mein Kind! Die Engel warten schon Auf deinen frommen Geist. Du siehest auch, wie Gottes lieber Sohn Dir schon die Krone weist. Nun wohl, die Seele ist en. 3. E bunden, Du hast im Herren berwunden e ma Zeuch hin, mein Kind! Da er Gottfried Hoffmann 1658—1p2. In seii Muß Ah n. Richt 41² 2. DEEEEEEEEEE S.......... —.— I— 0 0 0 0 Bald sieht er — Was Gott tut, das ist wohl- ge- tan; er uns in Gna⸗den an, bald Dort Sssssss 2. gibt und nimt auch wie⸗ der. beu⸗-get er uns nie ⸗der. Er schenkt auf Freud bal) Wen Bei Beerdigungen. IWININEA‚..—.—.—.——. ch,—— u. l ; ̃; das Un⸗ bitt ⸗res Leid) wo Wie⸗gen⸗lie- der klin⸗ gen, muß AE „—— +— II 13 man zu Gra⸗ be sin⸗gen. bald 2. Doch was Gott tut, ist 5. Was Gott tut, das ist wohlgetan; wohlgetan; Wer will die Weisheit meistern? Ich will mich drein ergeben. d de Luft er, mein Kind dich himmelan Dort in dem schönen Kanaan schon zu Zions reinen Geistern, Blüht dir das wahre Leben. ist. und will mein Herz Zeuch hin, mein Kind, ttes.Bei seinem Schmerz Wo Sonnen sind, In tausend Stücke brechen, Die niemals untergehen t Wer darf da widersprechen? Und stets im Glanze stehen! ent⸗ 3. Gott tut's, drum ist es 6. Was Gott tut, das ist wohlgetan; wohlgetan; unden Lr macht es bald vollkommen, Das Herz des Christen glaubet, ö Da er es von der Dornenbahn Daß er uns wieder geben kann, 3½h.In seinen Schoß genommen. Was uns der Tod geraubet. Was Gott gefällt, Wie freu' ich mich, 100u. Muß in der Welt Mein Kind, auf dich! NMicht allzulange weinen: Dort wollen wir uns küssen, Er rettet gern die Seinen. Wo Freudenströme fließen. — 48. Tut's Gott, so ist es wohl⸗ 7. Gott tut es, so ist's wohlgetan. ö getan. Du sammelst meine Tränen, er Die Welt kann leicht verführen, Ich aber schaue himmelan ball Dort aber trifft es Rosen an, Mit Seufzen und mit Sehnen: ö Daran kein Dorn zu spüren. Ach daß ich dort In Gottes Hand Bei dir, mein Hort, Ist dieses Pfand Mein Kind bald möchte sehen! Ganz sicher aufgehoben, Ach ja, es wird geschehen! d bal) Wenn hier auch Stürme toben. Benj. Schmolck 1672—1737. 53⁸ Tod und Ewigkeit. 0 Heinr. 1555545 Welllic, Mel. O Welt, ich muß dich lassen. 598. EH 00 0 0 Wenn klei- ne Him⸗-mels- er⸗ ben in * 4—— 1— 2— ——— —* ih ⸗ rer Un⸗schuld ster⸗ bel so büßt man sie nicht —— EEER Q D 2..—.— SSSS + ein; sie wer⸗- den nur dort o ⸗ ben vom Va⸗ ter auf⸗ ge ho⸗ ben, da-mit sie un⸗ ver⸗ 2 II .2.. d, 1. EE E 2. Sie sind ja in der Taufe Im Angstgefühl der Sünden Zu ihrem Christenlaufe Das Sterben schwer empfin⸗ Für Christum eingeweiht den— W oh bei Bue in Gnaden; Davor bewahrt ein früher Tod. as sollt es ihnen schaden, 4. O wohl au diesem Kinde, Wenn er sie nun zu sich gebeut? Es stirbt moht 0 geschwinde! 3. Der Unschuld Glück ver⸗ Zeuch hin, du liebes Kind! scherzen, Du gehest ja nur schlafen Stets kämpfen mit den Und bleibest bei den Schafen, Schmerzen, Die ewig unsers Jesu sind. Mit so viel Seelennot, Joh. Andr. Rothe 1688—1758. EIEDEEEEEEEE SIDIDIEEEE E Bei Beerdigungen. 339 2— Mel. Herr Jesu Christ ꝛc. 1651. +. 4 +G— S— 1— E EE m 00 Nun brin⸗gen wir den Leib zur Ruh und ———.—..... —— DDDIDIEESSIEEEEEEE E—— de cken ihn mit Er⸗de zu, den Leib, der nicht 4.... 1. S. — D—————..— —.— nach des Schöpfers Schluß zu Staub und Er de a ——.i‚. — wer⸗den muß. 2. Er bleibt nicht immer Asch So folgt der Lohn aus Gottes 28— und Staub, Hand. 5. Es währen Neichtum, Ehr — 5 1 n eine einst Wie wir selbst, 9981 Augelblit; 2 3 Mit seiner Seele neu vereint. So währt 14. Reauien 15 3. Hier Wng Dabitre Wie unser Leben, kurze Zeit. was du bist; L Tad—. hier, was unser Leben ist! 6. O sichrer Huchr— besinne ach Sorge, Furcht und manche 4.2 Kinde, H Ror 3—— Tod, Grab—665.— nahen inde! ommt endli letzt d 465— Ede———— In allem, was du denkst und tust, 1— Bedenke, daß du sterben mußt! 4. Schnell schwindet unsre afen, Lebenszeit, 7. Hier, wo wir bei den Aufs Sterben folgt die Ewigkeit; Wie wir die Zeit hier angewandt, Gräbern stehn, Soll jeder zu dem Vater flehn: ⁴⁰ Tod und Ewigkeit.. Ich bitt', o Gott, durch Christi 9. Wenn unserLauf vollendetii. Blut, So sei uns nah, Herr Jesu Chrissz Rdas Mach's einst mit meinem Ende Mach uns das Sterben zum gut! Gewinn, Zieh unsre Seele zu dir hin! 8. Laßt alle Sünden uns bereun, 10. Und wenn du einst, du Vor unserm Gott uns kindlich Lebensfürst, scheun! Die Gräber mächtig öffnen wirst, Wir sind hier immer in Gefahr; Dann laß uns fröhlich auferstehn Nehm' jeder seiner Seele wahr! Und dort dein Antlitz ewig sehnl Ehrenfried Liebich 1713—1750, 665555 Jesum lass' ich nicht. 1665 Q 9⁰— D‚.J‚‚.‚.‚en E. XLXIJꝰ.E. 1+22 L 0 S— 7—* Denn ic bin des Wanderns mü ⸗- de! Von der Er⸗ de kuse hi ·— Borin i ——.. Di —.— 3 315——5—.—. sahret y scheid' ich ab, 55 mir ruft des Hanmels— i ve röstet! ——— 26 ä. 3 n. ——.—..——— de, denn mir ruft die sü⸗ße Ruh von den Ilo EN + +5 H rri eru. 90 IEEEEEEEE EAH 6 .. En⸗ geln dro⸗ben Fi. 2. Geht nun hin und grabt Meinen Lauf hab' ich vollendet, mein Grab! Lege nun den Wanderstab ö i rn. Bei Beerdigungen. ⁴¹ hin, wo alles Ird'sche endet, lige selbst mich nun hinein ris, u das Bette ohne Pein. 3. Was soll ich hienieden noch Weint nicht ob dem eiteln Schein, Droben nur kann ewig sein! 7. Weinet nicht, daß nun ich will Von der Welt den Abschied hin! udem dunkeln Tale machen! nehmen, denn wie mächtig stolz und hoch Daß ich aus dem Irrtum will, ist, du ir auch stellen unsre Sachen, Aus den Schatten, aus den rst, Nuß es doch wie Sand zergehn, Schemen, en wirst, Penn die Winde drüber wehn. Aus demEiteln, aus dem Nichts ferstenn Darum, Erde, fahre wohl, Hin ins Land des ew'gen Lichts! ig sehn uß mich nun inFrieden scheiden! 8. Weinet Mein süßes 3—1789. gane Hoffnung, ach, ist hohl, Heil 1668. deine Freuden selbst sind Leiden, MeinenHeiland, habiich funden, — Deine Schönheit Unbestand, Und ich habe auch mein Teil iiel Wahn und Trug und Tand. An den warmenHerzenswunden, 3. Darum letzte gute Nacht, Woraus einst sein heil ges Blut nn ich gonn und Mond und liebe Floß der ganzen Welt zu gut. — Sterne, 9. Weint nicht, mein Erlöser — jahret wohl mit eurer Pracht! lebt! ä denn ich reis' in weite Ferne, Hoch vom finstern Erdenstaube r⸗de(eise hin zu jenem Glanz, Hellempor die Hoffnung schwebt; — Darin ihr erbleichet ganz. Und des I Held, der —. Die ihr nun in Trauer geht, Glaube, —aahret wohl, ihr lieben Freunde! Und die ew'ge Liebe spricht: Frie Was von oben niederweht, Kind des Vaters, zittre nicht! —— Höstet ja des Herrn Gemeinde; Ernst Moritz Arndt 1769—1860. — 5 eigener Melodie. 1844. * UD S....... — S....... —. Wohlauf, wohl⸗an 2— letz. ——..——.— lenden 7 EIE b ist der Weg, die Ruh is lang; Gott füh⸗ ret ein, Gott Tod und Ewigkeit. Schlag Du mu —.—— 5——.—— ——.—2*— ‚— L L— I + war nicht die- ses Haus. 2. Du Herberg in der Wander⸗ Die Gottesstadt, 10.A zeit, Die droben ist, gefunden hatl„ Du gabest Iegeid gabst auch 6 Was suchst du, Mensch, hi— eid; 17• ö in den Tod? da blüt Jetzt schließe, Pbist 993— Haus Du suchst so viel, und eins ist non * 4 Die Welt beut ihre Güter feil! am Fi IN Dein Gaftchtin die ew'ge Ruh; In 52„ Tiunchetrd Sbester de. nd wã tt 3. Geht in ein bestes Schla n 11.A gemach, 7. Was sorgst du bis zum Die Freunde folgen segnend nach. letzten Tritt!? Po i Hab gute Nacht, der Tag war Nichts brachtest du, nichts schwül nimmst du mit Du bist Im Erdgewühl! Die Welt vergeht mit Lust uh Lus G Hab gute Nacht, die Nacht ist Schmerz: das de kühl! Schau himmelwärts! 4. Ihr Glocken, tönet festlich Da, wo dein Schatz ist, seide 12. drein Herdl Und läutet hell den Sabbat ein, 8. Mit Gott bestell dein Haut Wer a Der nach des Werktags kurzer Frist beizeit, ö Dein Durch Jesum Christ Eh' dich der Tod an Tote reihll tur Für Gottes Volk vorhanden ist! Sie rufen: Gestern war's anmi, Da II. Heut ists an dir; Whu . O selig, wer das Heil er⸗ Hier ist kein 0f kein Bleiben wirbt Daß er imHerrn, inChristo stirbt! 9. Vom Freudenmahl zum O selig, wer vom Laufe matt Wanderstab, Tod? ns ist not üter feil este Teil. is zum Tritt! ichts du mit. Lust und rz: t, sei din ein Haus ote reiht. ' an min, Bleiben hl zum rstab, —½ Bei Beerdigungen. E Uus Wieg und Bett in Sarg und Grab: Pann, wie und wo, ist Gott bewußt; Schlag an die Brust, Du mußt von dannen, Mensch, du mußt! 10. Da ist kein Sitz zu reich, zu arm, gein Haupt zu hoch, kein Herz zu warm, Da blüht zu schön kein Wangen⸗ rot; In Finstern droht der Tod und überall der Tod. 11. Ach banges Herz im Leichental, Wo ist dein Licht, dein Lebens⸗ strahlꝰ Du bist es, Jesu, der mit Macht Aus Gräbernacht Das Leben hat ansLicht gebracht. 12. Dein Trostwort klingt so hoch und hehr: Wer an mich glaubt, stirbt nimmermehr. Dein Kreuz, dein Grab, dein Auferstehn, Dein Himmelgehn Lͤßt uns den Himmel offen sehn. 13. Wohl dem, der sich mit ihm vertraut, Christ. Friedr. Heinr. Sachse 17851860. Schon hier die ew'gen Hütten baut! Er sieht das Kleinod in der Fern Und kämpfet gern Und harrt der Zukunft seines Herrn. III. 14. Nun, Tor des Friedens, öffne dich! Hinein! Hier schließt die Wall⸗ fahrt sich. Ihr Schlummernden im Frie⸗ densreich, Gönnt allzugleich Auch ihm(ihr) ein Räumlein neben euch! 15. Viel Gräber sind an diesem Ort, Viel Wohnungen im Himmel dort; Bereitet ist die Stätte schon Am Gnadenthron, Bereitet ihm(ihr) durch Gottes Sohn. 16. Sein ist das Reich mit Allgewalt; Er zeugt und spricht: Ich komme bald! Ja komm, Herr Jesu, führ uns ein! Wir harren dein. Amen, dein laß uns ewig sein! 5⁴⁴ Tod und Ewigkeit. + Melchior Vulpius? 1000 50. Christus der ist mein Leben. —— — b.— ERRSRDRRRR‚RD +— 2—— sä⸗en Trä- nen ⸗ saat: des lie-⸗ ben Pil-ger O Hül⸗le, der aus⸗ ge⸗pil- gert hat. ů 2. Er ist nun angekommen, Und während wir hier weinen, Wir pilgern noch dahin; Ist er so hoch beglückt. Er ist nun angenommen.—— ö 5. Er trägt die Lebenskrone Der Tod war ihm Gewinn. und hebt die Palm empor 3. Er schaut nun, was wir Und singt vor Gottes Throne glauben, Ein Lied im höhern Chor. Er hat nun, was uns fehlt; ů Ihm kann derFeind nichts rauben, Her D0 Im Tal une,n Der uns versucht und quält. Bis wir ihn wiedersehen 4. Ihn hat nun als den Seinen Und selig sind wie er. Der Herr dem Leid entrückt, Karl Joh. Phil. Spitta 1801185, 21 3. Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. 5 2— eigener Melodie. Phil. Nicolai? 15095. 48— . I Wa⸗chet auf lruft uns die Stim⸗me der Mit⸗ter⸗nacht heißt die⸗se Stun⸗de, sie 0 0 r weinen, t. enskrone ger gehen nher, hen 1801—1850. colai? 1508. 7.— ——.—— Wäch⸗ter sehr hoch auf der ne, wach auf, du * 2 un= ru-fen uns mit hel-⸗lem de: Wo seid ihr 65.655— .DD —————— Stadt Je⸗ ru⸗ sa ⸗ lem! tlu⸗ gen Jungfrau 21 Wohl⸗ auf, der Bräut'gam *———— + 1—.—.— 6— DSDS— —— En kömmt! Steht auf, die Lam ⸗pen nehmt! Hal ⸗-le⸗ 1 f6—.— 1 I II 11 + 2— . be⸗ reit zu der Hoch zzeit! Ihr 9 455 + lu⸗ ja! Macht euch — Hu 1 müs⸗set ihm ent⸗ ge⸗ gen 2.Zion hört die Wächter singen, Das Herz will ihr vor Freuden springen, Sie wachet und steht eilend auf. Ihr Freund kommt vom Himmel prächtig, Von Gnaden stark, von Wahr⸗ heit mächtig, Ihr Licht wird hell, ihr Stern geht auf. Nun komm, du werte Kron, Herr Jesu, Gottes Sohn! Evang. Gesangbuch. — gehn. Hosianna! Wir folgen all Zum Freudensaal Und halten mit das Abendmahl. 3. Gloria sei dir gesungen Mit Menschen⸗ und mit Engel⸗ zungen, Mit Harfen⸗ und mit Zimbelton. Von zwölf Perlen sind die Tore An deiner Stadt, wir stehn im Chore DerEngel hoch um deinen Thron. 18 34⁵ Tod und Ewigkeit. Kein Aug hat je gesehn, Drum jauchzen wir Kein Ohr hat je gehört Und singen dir Solche Freude. Das Halleluja für und für, Philipp Nicolai 1556—1605, Melchior Frank? 1663. —— eigener Melodie. 4¹0 SSSSITTT — Je ⸗ru⸗ sa⸗ Eem, du hoch⸗ ge⸗ Mein seh-nend Herz so groß Der — 18— . bau⸗ te Stadt, wollt' Gott, ich wär' in dir! lan⸗gen hat und ist nicht mehr bei —⁴¹⁷⁷ —.— D.— mir:——— ⸗ ber Berg und Ta ⸗ le, weit ⸗ber DD—— Flur und Feld schwingt es sich ü-ber —— + + 2 11——.— E ——— SDIII...“. I le und eilt aus die ⸗ ser Welt. 2 O schöner Tag und noch viel In Gottes treue Hände schönre Stund, Zum auserwählten Pfand, Wann bist du endlich hier, Daß sie mit Heil anlände Da ich mit Lust, mit freiem In jenem Vaterland? Freudenmund Die Seele geb' von mir 3. O Ehrenburg, sei nun ge⸗ grüßet mir, de fand, ände i nun ge⸗ mir, — Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. 547 Tu auf die Gnadenpfort! Auch Christen insgemein, Wie manche Zeit hat mich ver⸗ Die weiland trugen ihres langt nach dir, Kreuzes Joch Wie sehnt' ich oft mich fort Und der Tyrannen Pein, Aus jenem bösen Leben, Schau' ich in Ehren schweben, Aus jener Nichtigkeit! In Freiheit überall, Nun hat mir Gott gegeben Mit Klarheit hell umgeben, Das Erb der Ewigkeit. Mit sonnenlichtem Strahl. 4. Was für ein Volk, welch 6. Wenn dann;. zuletzt ich an⸗ eine edle Schar gelanget bin Kommt dort gezogen schon!& ö Im schönen Paradeis Was in der Welt ven Autt Von höchster Freud erfüllet wird erwählten war, der Sinn Trägt nun die Ehrenkron, Der Mund von Lob und Preis: Die Jesus mir entgegen Das Halleluja singet Dom Himmel hat gesandt, Man dort in Heiligkeit, Da ich auf ferrer Wegen Das Hosianna klinget Noch war im Tränenland. In alle Ewigkeit. 3. Propheten groß und Pa⸗— triarchen ho ch, Joh. Matthäus Meyfart 1590—1642. Nach eigener Melodie. 1554. 2. ⁰e Freu dich sehr, o mei⸗ ne See ⸗le, Chri⸗stus, dem ich mich be⸗ feh-le, und ver⸗ giß der Not und Qual! Aus der ist mein Licht im fin⸗ stern Tal. Trüb⸗fal, aus dem Leid soll ich fah⸗ ren in die Freud, 18* N 7* 348 Tod und Ewigkeit. 0 Q—— N +—— + N + ...... +—.——————— ——.——— die kein Ohr hier hat ge- hö- ret, die in Q II +— 2—————— 2. Tag und Nacht warst du mein Hoffen, Und ich rief zu dir, mein Gott, Weil mich stets viel Kreuz be⸗ troffen, Daß du hälfest aus der Not. Wie sich sehnt einWandersmann Nach dem Ziel auf seiner Bahn, Sehnt sich auch mein Herz im Leide Nach des Himmels ew'ger Freude. 3. Denn gleichwie um Rosen stehen Scharf und spitzig Dornen gar, Also auch die Christen gehen Unter Angst und in Gefahr. Wie die Meereswellen sind Und der ungestüme Wind, Also ist allhier auf Erden Unsre Wallfahrt voll Beschwer⸗ den. 4. Wenn der Morgenröte Schimmer Leuchtet und derSchlaf entfleucht, Bleibt doch Sorg und Kummer immer * E⸗ wig- keit auch wäh= ret. Und die Not, die hier nicht weicht. Unter Tränen in der Not Essen wir hier unser Brot. Hört die Sonne auf zu scheinen, Währt das Klagen noch und Weinen. 5. O du schönster aller Sterne, Der du ewiglich aufgehst, Du, meinHeiland, sei nicht ferne, Denn dein Blut hat mich erlöst! Hilf, daß ich mit Fried' und Freud Komm' zu meiner Seligkeit! Ach mein freundlich Licht, ver⸗ asse Mich nicht auf des Todes Straße! 6. Ob mir schon die Augen brechen, Das Gehör mir ganz vergeht, Meine Zung nicht mehr kann sprechen Und mein Blut mir stille steht, Bist du doch mein Licht, mein Hort, Leben, Weg und Himmelspfort; I wirst d den J. Freu Sterne, I t ferne, erlöst! und keit! t, ver⸗ Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. ⁴⁰ I wirst selig mich regieren nd den Weg zum Himmel führen. Freu dich sehr, o meine eele, ud vergiß der Not und Qual! Verf. unbekannt, Freiberg 1620. Bearbeitung von Gust. Friedr. Nik. Sonntag 17881858. Christus, dem ich mich befehle, Führt mich durch das finstre Tal. Seine Freud und Herrlichkeit Soll ich sehn in Ewigkeit, ö Mit den Engeln jubilieren, Ewig, ewig triumphieren. Kerker leben, Ie Gefahr und Schrecken uns umschweben; Las wir hier kennen, Nnur Müh und Herzeleid zu nennen. 3. Ihr hingegen ruht in eurer Ihr habt schon, Kammer, 1 Melodie. 17⁴⁴.. 9— IHIIIEIE — 22——.—...— 1—— 2—.— 7 + 2—2 —2 2.— 27—. E— — O wie se⸗ lig seid ihr doch, ihr 14— + + I + 1 7— ———34 ——————2 n. From⸗men, die ihr durch den Tod zu Gott ge⸗ —4—— 425........ —— 2 DP‚— kom⸗men! Ihr seid ent⸗gan⸗ gen al⸗ler ů——— YI 2——— II —.—.—56— EN 1.—— 2W— 1—1 Not, die uns noch hält ge ⸗ fan ⸗ gen. 2. Muß man hier doch wie im Sicher und befreit von allem Jammer; Kein Kreuz und Leiden Störet euch in euern Himmels⸗ freuden. 4 4. Christus trocknet alle eure E Tränen;* wornach wir uns ů erst sehnen; 57⁰½ Tod und Ewigkeit. LI Euch wird gesungen, Länger mühevoll das Leben 4. O w Was in keines Ohr allhier ge⸗ treiben? drungen. 6. Komm, o Christus, läse denn er unsre Bande, 5. Ach, wer wollte denn nicht Führ uns zu dem wahren Bun dun 22 gerne sterben lande! e wir Und den Himmel für die Welt Bei dir, o Sonne, ererben? Ist der frommen Seelen Freuh 5. O Wer wollt' hier bleiben, und Wonne. Simon Dach 1605—lch. lud mir 65—5 wie selig ꝛc. 1701, 0 will f I We 422—. 4 He ——— 8 wie mö⸗gen wir doch un=ser —47 55 Ummer — Le⸗ ben so der Welt und ih rer Lust er⸗ 4 Hin—1—— E 3 SSEEE 4—1— ge ⸗ ben, und uns selbst schei⸗den von der n44.——— II —. ö—.— F * Frommen Ruh und tau⸗send Freu⸗ den VSta 2. Müssen wir nicht auch nach 3. Wenn die Welt ihr Ende.— kurzen Jahren nun genommen,— Zu den Toten in die Grube Und der Richter wird vom Him⸗ ͤst fahren? mel kommen, Es wird geschehen, Der wird entdecken Daß ein jeder seinen Lohn wird Alles, was wir meinten zu ver— sehen. stecken. Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. E Leben 2 us, löse Bande, ren Vanh O was wird er für ein Urteil Dein will ich bleiben, fällen, Keine Welt soll mehr von dir enn er unser 691 wird vor mich treiben. ich stellen um er wird finden, 2 osren, steht allen Re wir hier gelebt in schweren Die auf dich in Daem Leben Sünden! hoffen; ** 5. O Herr Christus, wollest Doch die verderben, meiner schonen Welche ohne dich, o Heiland, nd mir Sünder nach Verdienst sterben. nicht lohnen! ö 0 will verlassen 8 Rd Anen Wautd—— lle Welt und ihre Lüste hassen. Seinen Trost und Frieden hat „Forthin will ich leben dir gefunden! zu Ehren, Dein Kreuz und Leiden Ummer mich von deinem Worte Führet michzu wahren Himmels⸗ kehren; freuden. Heinr. Albert 1604—1651. Mel. O Welt, ich muß dich lassenn. Heinr. 536. 188. 3 53945—— EI SSSSI. —*———.— ———.—9— Die Herr⸗lich- keit der Er⸗ den waß Staub und A⸗ sche wer⸗ V: den, kein Fels, kein Erz bleibt ————.R HA —— stehn.Was uns hier kann er ⸗ gö⸗ tzen, was wir für —.— 4.— e⸗ wig schä⸗ tzen, wird als ein leich⸗ ter —xxxc“]—— —3⁵² Tod und Ewigkeit.— 9 Bird er , w in i.. E—— 0d nin EE— Traum ver⸗ gehn. 2. Was sind doch alle Sachen, Die uns so trotzig machen, Als Tand und Nichtigkeit? Was ist des Menschen Leben, Das stets umher muß schweben Als wie ein Traumbild dieser Zeit? 3. Der Ruhm, nach dem wir trachten, Den wir unsterblich achten, Ist nur ein falscher Wahn. Sobald der Geist gewichen Und dieser Mund erblichen, Fragt keiner, was man hier getan. 4. Es hilft nicht Kunst noch Wissen, Wir werden hingerissen All ohne Unterscheid. Was nützt der Güter Menge? Wem hier die Welt zu enge, Dem wird ein enges Grab zu weit. 5. Dies alles wird zerrinnen, Was Müh und Fleiß gewinnen Und saurer Schweiß erwirbt, Was Menschen hier besitzen, Kann für den Tod nichts nützen, Dies alles stirbt uns, wenn man stirbt. 6. Wie eine Rose blühet, Wenn man die Sonne siehet Begrüßen diese Welt, Doch eh' der Tag sich neiget, Eh' sich der Abend zeiget, Verwelkt und unversehns ab⸗ fällt: 0 0 86 7. So wachsen wir auf Erdn Und denken groß zu werden, K— Von Schmerz und Sorgen ftei Doch eh' wir zugenommen 5 Und recht zur Blüte kommen, m Bricht uns des Todes Sturm entzwei. 8. Auf, Herz, wach und be⸗ T denke, Daß dieser Welt Geschenke 2.J Nur kurze Zeit sind dein! Ich we Was du zuvor genossen, Sein, Ist wie ein Strom verflossen; Waru Was künftig,— wessen wird en ässet sein? Welch 9. Trau nicht auf Welt und 3.e hre, Der Menschen Gunst und Lehie; zu ge Ruf Gottes Gnade an, Nein Der ewig Vater bleibet, Wird Den keine Zeit vertreibet, Daß Der ewig selig machen kann! Ewig 10. Wohl dem, der auf ihn 4. trauet! Der hat recht fest gebauet; Und ob er hier gleich fällt, I1 Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. 5⁵³ UDird er doch dort bestehen nd nimmermehr vergehen, neiget, iget, hns ab⸗ auf Erden Herden, rgen ftei imen ommen, Stum N wird es Belt und nd Lehre; „ t, et, kann! auf ihn uet; ällt, Nach eigener Melodie. Weil ihn die Allmacht selbst erhält. Andreas Gryphius 1616—1664. Joh. Crüger? 1653. 1656. 1 —*— 1+ naa an Je ⸗sus, mei⸗ ne Zu ⸗ver⸗sicht und mein die⸗ ses weiß ich, sollt' ich nicht da⸗ rum — x— e— —.— Hei⸗ land, ist im Le⸗ ben; mich zu ⸗frie-den ge⸗ ben, was die lan: ge — To- des ⸗ nacht 2. Jesus, er mein Heiland, lebt, Ichwerd'auch dasLeben schauen, Sein, wo mein Erlöser schwebt: WParum sollte mir denn grauen? lässet auch ein Haupt sein Glied, Velches es nicht nach sich zieht? 3. Ich bin durch der Hoffnung Band zu genau mit ihm verbunden, Reine starke Glaubenshand Wird in ihn gelegt befunden, Daß mich auch kein Todesbann Ewig von ihm trennen kann. 4. Ich bin Fleisch und muß daher Iuch einmal zu Asche werden; 22—— HAf—— — ‚‚‚..———— 555 EE mir auch für Ge⸗ dan⸗ken macht? Das gesteh' ich, doch wird er Mich erwecken aus der Erden, Daß ich in der Herrlichkeit Um ihn sein mög' allezeit. 5. Dann wird ein verklärter Leib Mich in jener Welt umgeben; Allzeit bei dem Herrn ich bleib', Schau'ihn dort im bessern Leben. Froh und selig dort werd ich Bei ihm wohnen ewiglich. 6. Dann mit meiner Augen Licht Werd' ich meinen Heiland kennen, Sehen dort sein Angesicht Und in seiner Liebe brennen; ö 5³⁴ Tod und Ewigkeit. Nur was Schwachheit heißen kann, Wird von mir sein abgetan. 7. Was hier kränkelt, seufzt und fleht, Wird dort frisch und herrlich gehen; Irdisch werd' ich ausgesät, Zur Verwesung sink' ich ein, Unverweslich werd' ich sein. 8. Wohl dem, der den Geist erhebt Von den Lüsten dieser Erden Und schon hier dem Heiland leb, Dort mit ihm vereint zu werden Schicket da das Herz hinein, lufwär l dur Bimmlisch werd' ich auferstehen; Wo ihr ewig wünscht zu sein Verf. unbek.; Berlin 1653; Trostlied der Kurfürstin Luise Henriette von Brandenburg 1627—1667. 1 süt Menschen müssen sterben. 42⁵— .— d. é 900] Du, o schö⸗ nes Welt⸗ ge⸗ bäu ⸗de, magst ge⸗ ist doch dei⸗ ne eit ⸗le Freu⸗de stets mit 94 787 ..—..——.—.. hei vo + Dort in fa 10 1 0——— De⸗nen, die den Himmel geber 9 5. K — +——1 6 I + +m.— 2——. 1 EIT +* Thai 11—— .—— 2 E. 1.* . gomm has⸗ sen, will 100 ih re Welt⸗lust las⸗sen; mich ver⸗ se m 3——————— 21 7 langt nach dir al-lein, lie⸗ ber Herr und Heiland mein! 2. Müde, die der ArbeitMenge Daß sie nach so vielen Lasten Und der heiße Strahl beschwert, Könnten sanft und süße rasten. Wünschen, daß des Tages Länge Mein Wunsch ist, bei dir zu sein, Werde durch die Nacht verzehrt, Lieber Herr und Heiland mein! Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. 35³⁵ 3. Andre mögen durch die Wellen lnd durch Wind und Klippen gehn, Hren Handel zu bestellen, lud da Sturm und Not bestehn; Ih will auf des Glaubens Schwingen lufwärts in den Himmel dringen, äwig da bei dir zu sein, lber Herr und Heiland mein! 4. Tausendmal pfleg' ich zu sagen lad noch tausendmal dazu: Bürd' ich doch ins Grab ge⸗ tragen, Oso käm' ich ja zur Ruh, lud mein bestes Teil das würde, sei von dieses Leibes Bürde, dott im Himmel bei dir sein, 9 in! schauen, immel seber Herr und Heiland mein! Sondern muß im Tränental —„Komm, oTod, des Schlafes Noch im Prüfungskampfe leben, — Bruder, Soll mein Geist sich doch erheben, — gumm und führe mich nur fort! Unterdessen bei dir sein, ch ver. se meines Schiffleins Ruder, Lieber Herr und Heiland mein! — Joh. Franck 1618-1677. mein! Mel. Valet will ich dir geben. Melchior Teschner. 1614. Q N + E an————— rasten. 900 0— u sein, Er⸗mun:tert euch, ihr Frommen, zeigt eu⸗ rer Bringe mich zum sichern Port! Mag, wer immer will, dich scheuen, Mich vielmehr kannst du er⸗ freuen, Denn durch dich komm' ich hinein Zu dem lieben Heiland mein. 6. Ach daß ich des Leibes Bande Heute noch verlassen müßt', Käme zum gelobten Lande, Wo das Haus des Friedens ist! Da wollt' ich in heil'gen Chören Mit den Engeln dich verehren, Rühmen deinen Gnadenschein, Lieber Herr und Heiland mein! 7. Doch weil ich die Friedens⸗ auen Und den goldnen Himmelssaal Jetzt nicht kann nach Wünschen Der A⸗bend ist ge- kom⸗men, die fin⸗stre Tod und Ewigkeit. EE ö YWam⸗ pen Scheint öů Nacht bricht ein, es hat sich auf-ge⸗ ma⸗chet da — —.— + 9 27⁷m1 ——— .——— + ——* chet, bald ist 2. Macht eure Lampen fertig Und füllet sie mit ol Und seid des Herrn gewärtig, Bereitet Leib und Seel! Die Wächter Zions schreien: Der Bräutigam ist nah, Begegnet ihm in Reihen Und singt Halleluja! 3. Ihr klugen Jungfraun alle, Hebt nun das Haupt empor Mit Jauchzen und mit Schalle Zum frohen Engelchor! Die Tür ist aufgeschlossen, Die Hochzeit ist bereit: Auf, auf, ihr Reichsgenossen, Der Bräut'gam ist nicht weit! —.— inintr —— es Mit⸗ Mel, Gott des Himmels ze. — ter ⸗ nacht! 4. Begegnet ihm auf Erdey Ihr, die ihr Zion liebt, Mit freudigen Gebärden Und seid nicht mehr betrübt! Es sind die Freudenstunden Gekommen, und der Braut Wird, weil sie überwunden, Die Krone nun vertraut. 5. O Jesu, meine Wonne, Komm bald und mach dich auf Geh auf, ersehnte Sonne, Und fördre deinen Lauf! O Jesu, mach ein Ende Und führ uns aus dem Streitt Wir heben Haupt und Hände Nach der Erlösungszeit! Laurentius Laurenti 1660—1727. Heinr. Albert. I0dd. WEEE 4 ———2..TJ—.— ————. 9———— —.— O Je⸗ru⸗ sa ⸗ lem, du schö ⸗ne, und der En⸗gel Lob⸗-ge=tö⸗ ne nuf Erde bt, rden betrübt! tunden Braut zunden, aut. Wonne, h dich auf ᷣnne, uf! de m Streit. d Hände eit! 1660—1722. lbert. 1642. chö ⸗ne, tö⸗ ne Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. 5⁵½⁷ 26 1 da man Gott „Hei⸗lig, hei ⸗ lig, ESSi—.—————‚— ———.—.—.—..—.— be⸗ stän ⸗ dig ehrt hei lig“ hört: ach, wann omm' ich ein doch E——.— 4— wn mal hin zu dei ⸗ ner Bür ⸗ ger Zahl? 2. Muß ich nicht in Pilger⸗ hütten Unter strengem Kampf und Streit, Da so mancher Christ gelitten, führen meine Lebenszeit, Da oft wird die beste Kraft Durch die Tränen weggerafft? 3. Ach, wie wünsch' ich dich zu schauen, Jesu, liebster Seelenfreund, Dort auf deinen Friedensauen, Wo man nicht mehr klagt und weint, Sondern in dem höchsten Licht Schauet Gottes Angesicht! 4. Komm doch, führe mich mit Freuden Aus der Fremde hartem Stand, Hol mich heim nach vielem Leiden In das rechte Vaterland, Wo dein Lebenswasser quillt, Das den Durst auf ewig stillt! 5. O der auserwählten Stätte Voller Wonne, voller Zier! Ach daß ich doch Flügel hätte, Mich zu schwingen bald von hier Nach der neuerbauten Stadt, Welche Gott zur Sonne hat! 6. Soll ich aber länger bleiben Auf dem ungestümen Meer, Da mich Sturm und Wellen treiben Durch so mancherlei Beschwer, Ach so laß in Kreuz und Pein Hoffnung meinen Anker sein! 7. Alsdann werd' ich nicht ertrinken, Christus ist mein Arm und Schild, Und sein Schifflein kann nicht sinken, — 55 Tod und Ewigkeit. 3 Da em Wär' das Meer auch noch so Ob gleich Mast und Segel bricht, wild; Läßt doch Gott die Seinen nicht! Lauter Nach Friedr. Konr. Hiller 1651—1726. 5. D 1687.. Menschen müssen sterben. Wird d 428.— 55 —————.——— Seiner ο O wie fröhlich, d wie se⸗ lig wer⸗den Saso —*——*— 7 Dro⸗ben ern⸗ten wir un⸗zäh⸗lig un=sre Wie u 422 .............. Heler ID wir im Him-⸗mel sein!;.; Freu⸗den ⸗ gar⸗ben ein. Hier noch gehn wir hin und Daß i E. Wanr wei⸗ nen; dortwitd uns die Sonens ne shei⸗r nen, dort ist ½½ 2— 4² E E 0 e. kei ne Trau⸗er⸗nacht, die uns Gram und Kummer macht. 2. Es ist doch ja dieses Leben Nur ein jammervolles Tun, Und die Not, die uns umgeben, Lässet uns gar selten ruhn. Von demAbend bis zum Morgen Kämpfen wir mit lauter Sorgen, Und die überhäufte Not Endet sich erst mit dem Tod. 3. Ach, wer sollte sich nicht sehnen, Bald in Zion dort zu stehn Und aus diesem Tal der Tränen In den Freudenort zu gehn, Wo das Kreuz in Siegespalmen, Unser Klagelied in Psalmen, Unser Leid in Lust sich kehrt, Und die Wonne ewig währt! 4. Da wird unser Aug erblicken, Was ganz unvergleichlich ist, Ewig sich an dem erquicken, Was aus Gottes Liebe fließt; Da wird unser Ohr nur hören, Was die Freude kann ver⸗ mehren; Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. Da empfindet unser Herz Lauter Wonne ohne Schmerz. 5. Dort in welcher hohen Schöne Wird die Klarheit Gottes sein! Wie wird dort das Lobgetöne Seiner Engel uns erfreun! Wie wird unsre Krone glänzen Bei so vielen Siegeskränzen! Wie wird unser Kleid so rein, Heller als die Sonne sein! 6. Ach, wann werd' ich dahin kommen, Daß ich Gottes Antlitz schau'! Wann werd' ich dort auf⸗ Mel. Nun danket all und bringet ꝛc. In dem schönen Himmelsbau, Welchem nichts auf Erden gleichet, Dessen Glanz die Sonne weichet, Dessen wundervolle Pracht Alles Gold zu Schanden macht! 7. Mich durchdringt ein heiß Verlangen; O du großer Lebensfürst, Laß mich bald dahin gelangen, Wo du mich recht trösten wirst! Aber laß auch hier auf Erden Jetzt mein Herz schon himmlisch werden, Bis mein Los in jener Welt Auf das allerschönste fällt! Benj. Schmolck 1672—1737. Joh. Crüger. 1656. —— * —.—8 2 5— + 1 + 4 genommen I ————.—— ꝗSSSSISSIIFIII— —— 0 0 0 7 3 Der Herr bricht ein um Mit⸗ter⸗ nacht, jetzt g— 5.. dr ,en DSSSEE— ist noch al⸗les still. Wohl dem, der sich nun 0—— ———— I j IIEEE 2.—— .—...—..— E fer- tig macht und ihm be⸗ geg ⸗ nen will! 2. Er hat es uns zuvor gesagt Und einen Tag bestellt; 3. Wer wacht und hält sich stets bereit Er kommt, wenn niemand nach Als ein getreuer Knecht, ihm fragt Noch es für möglich hält. Daß er in jener Rechnungszeit Vor Gott bestehe recht? Tod und ⁵⁰ 4. Wer gibt sein Pfund auf Wucher hin Und nützet jeden Tag, Daß ermit himmlischem Gewinn Vor Jesum treten mag? 5. So wache denn, mein Herz und Sinn, Und schlummre nun nicht mehr! Blick täglich auf sein Kommen hin, Als ob es heute wär'! 6. Der Tag des Urteils nahet sich/ Der Herr kommt zum Gericht. Ewigkeit. E— Du, meine Seele, schicke dich, 2. W Steh und verzage nicht! 2. Den eilund Heilistshen N und groß; 5 Steh auf, du hast es Macht, zü Geh hin, nimm und genieß dein te Los, dung 1 + ö Das Gott—3 zugedacht! us ar 8. Der Herr bricht ein um is dr Mitternacht, Jetzt ist noch alles still.—— Wohl dem, der sich nun fertig macht Das; Du bit Und ihm begegnen will! Johann Christoph Rube 1665—1740. Mel. Was Gott tut ꝛc. 1690, 430.———— 2— 43 D—— —— dc 0 0 U* Wir war⸗ten dein, ͤöo Got⸗tes Sohn, und wir wis⸗sen dich auf dei⸗nem Thron und N 4 .SSS.. 5 =DD— lie-ben dein Er-schei⸗ nen;; nen ⸗nen uns die Dei⸗nen. Wer an dich glaubt, er — 4 60——.—'.— ———.—————— —.**— 5 557. hebt sein Haupt und sie⸗ het dir ent ⸗-ge⸗ gen; du Q N =— ..— DIDIDIHJD‚DD‚DEĩ . 2. 24 kommst uns ja zum Se⸗gen. ö— Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. ö 791¹ 2. Wir warten deiner mit Doch sollst du sichtbar kommen, Geduld Da willst uns du ist schn In unsern Leidenstagen, Bei dir auch Ruh, b; Bir trösten uns, daß du die Bei dir auch Freude geben, acht Schuld Bei dir ein herrlich Leben. ieß den lür uns am Kreuz getragen; So können wir Nun gern mit dir lns auch zum Kreuz bequemen, mum Bis du es weg wirst nehmen. 4. Wir warten dein, du kommst gewiß, Die Zeit ist bald vergangen; Wir freuen uns schon über dies Mit kindlichem Verlangen. 3. Wir warten dein, du hast Was wird geschehn, fertig uns ja Wenn wir dich sehn, Das Herz schon hingenommen. Wenn du uns heim wirst bringen, Du bist uns zwar im Geiste nah, Wenn wir dir ewig singen! Phil. Friedr. Hiller 1699—1769. 1090. 9967 Wie wohl ist mir ꝛc. 17⁰0⁴. Q — 93 2 IEE —, ee—— a Es ist noch ei ne Ruh vor⸗ baw nd Du seuf⸗zest hier in dei⸗ nen Ban⸗ n und 9——— — V— 2.+— 1— 1— 1 244 1— IL S. den; auf, mü⸗des Son und wer⸗ de Licht! bt, er⸗ den/ und dei⸗ ne on⸗ne schei⸗ net nicht. Sieh +— + , auf das Lamm, das dich mit Freu-den dort wird vor — —— EEE 2—.—— E 1—g. ———— SPEEDEEEEEEEE ́— W 1 1 + +— 1.— 1 sei⸗nem Stuh⸗le wei⸗ den, wirf hin die Last und 5⁰02 Tod und Ewigkeit. eil her⸗ zu! Bald ist ir,— der hei ße Kampf ge- en⸗ welch e nd süße ...—— zgcmerz, EEEEEEE Diii — det; bald, bald der sau ⸗= re Lauf voll ⸗en ⸗ det, dann II ————— Bir Wiiiꝑ Eui —7——*— 1— II gehst dui ein zu dei⸗ ner Ruh. die Trä 2. Die Ruhe hat Gott aus⸗ Ihr habt des Tages Last getragen Ver wen erkoren, Dafür läßt euch i 1— Die Ruhe, die kein Ende nimmt; sag Es hat, da noch kein Mensch Ich selbst will eure Ruhstantsch 5 geboren, Die Liebe sie uns schon bestimmt. Der Heiland wollte darum sterben, Uns diese Ruhe zu erwerben; Er ruft, er locket weit und breit: Ihr müden Seelen und ihr Frommen, Versäumet nicht, heut einzu⸗ kommen Zu meiner Ruhe Lieblichkeit! 3. So kommet denn, ihr matten Seelen, Die manche Last und Bürde drückt/ Eilt, eilt aus euern Kummer⸗ höhlen, Geht nicht mehr seufzend und gebückt! Ihr seid sein Volk, gezeugt von oben ObSunde, Weltund Hole toben, Seid nur getrost und gehet ein 4. Was mag wohl einen Kranken laben Und einen müden Wanders⸗ mann? Wenn jener nur ein Lager haben Und sanft auf Tan ruhen kann, Wenn dieser sich darf niedersetzen An einem frischen Trunkergößen, Wie sind sie beide so erfreut! Doch dies sind kurze Ruhe⸗ stunden, Es ist noch eine Ruh erfunden, Die währt in alle Ewigkeit. ² 0 0 0 5 — I + — — getragen, iland att sein! ugt von le toben, het ein inen laben ders⸗ r haben uhen ersetzen, rgötzen, eut! he⸗ E 5 Da wird man Freuden⸗ Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. 5⁰5 garben bringen, denn unsre Tränensaat ist aus; n.welch ein Jubel wird erklingen lnd süßer Ton im Vaterhaus! hmerz, Seufzen, Leid wird ferne weichen, z wird kein Tod uns mehr erreichen, Iir werden unsern König sehn; wird beim Brunnquell uns Und leben ewig sorgenlos. Ach fasset dieses Wort, ihr Müden, eiland in den oß! Ach Flügel her, wir müssen eilen Und uns nicht länger hier ver⸗ weilen, Dort wartet schon die frohe Schar! Legt euch dem inden, it. erfrischen, Empor, mein Geist, zum Jubi⸗ die Tränen von den Augen lieren, ö wischen; Auf, gürte dich zum Trium⸗ Der weiß, was sonst noch wird phieren, geschehn! Auf, auf, es kommt das Ruhe⸗ 6. Da ruhen wir und sind im jahr! Frieden Joh. Sigism. Kunth 1700—1779. Mel. Straf mich nicht ꝛt. 1694(Joh. Rosenmüller 16552). 3² Hi———— f* SSSSE I 2* 1 — ö. — Christ, sei acht-sam, sei be⸗reit, kämp⸗ fe, Nah ist Tod und E-wig-keit, nah dir V. .———* ——— 2 ů—.—— 21 2— bet und wa ⸗che!.— — und Ra⸗ che. Hör, Gott spricht, säu⸗me nicht 121— H —57— 2 ö ö. —— sei⸗-nen Ruf zu hö⸗ ren und dich zu be⸗ keh⸗r Tod und Ewigkeit. 2. Noch tönt nicht zum Welt⸗ gericht Der Posaune Stimme, Noch bebt dieser Erdball nicht Vor des Richters Grimme; Aber bald, Hör, erschallt Gottes Ruf: Zur Erden Sollst du wieder werden! 3. Kommt nun, ehe du's ge⸗ dacht, Unter Sünd und Freuden Deines Lebens letzte Nacht: Was wirst du dann leiden, Wenn dein Herz, Von dem Schmerz Deiner Schuld zerrissen, Wird verzagen müssen! 4. Wenn vor deinemAntlitz sich Jede Sünd enthüllet, Wenn dann jede, jede dich Ganz mit Graun erfüllet, Nach eigener Melodie. Dich nichts dann Stärken kann, Keine deiner Freuden: Was wirst du dann leiden! . Ach, wie bang um Trost und Ruh An des Grabes Stufen, Nah dem Untergang wirst du Dann vergebens rufen: Rette, Gott, Mich vom Tod! Höre, Vater, Richter, Schöpfer und Vernichter! 6. Noch, noch wandelst du, o Christ, Auf des Lebens Pfade; Nah zu deiner Rettung ist Dir des Ew'gen Gnade. Eil ihr zu, Daß du Ruh Für dein Herz empfindest Und Vergebung findest, Christoph Christ. Sturm 1740—1786. Jos. Schmittbauer. 1787/. 433 —5 72 7— . V— 0 0 0 Auf ⸗er⸗ stehn, ja auf- er- stehn wirst +*—.———— IIEII.. T 55———e—.— du, mein Staub, nach kur⸗zer Ruh; un ⸗sterb'lich EU Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. 55 — 2 6— iee. SSSS L— den! Le ⸗ ben wird der dich schuf dir Hal⸗ ge⸗ ben. Trost II ö ——— XX I I irst du le⸗lu⸗ja! 2. Wieder aufzublühn werd' 4. Wie den Träumenden wird ich gesät; dann uns sein, 1 Der Herr der Ernte geht Mit Jesu gehn wir ein Und sammelt Garben Zu seinen Freuden; Uns ein, uns, die wir starben. Der müden Pilger Leiden lst du, Halleluja! Sind dann nicht mehr. 3. Tag des Danks, derFreuden⸗. Ach, ins Ench führt tränen Tag, ist Du meines Gottes Tag! Mein Mittler Ame lebt' ich ö Wenn ich im Grabe Im Heiligtume Genug geschlummert habe, Zu seines Namens Ruhme. + Erweckst du mich. Halleluja! Friedr. Gottlieb Klopstock 17241803.. N. 0—178⁰. Mel. Wachet auf ꝛc. Phil. Nicolai? 1598. —— Se ⸗lig sind des Himmels Er-ben, die 4.— Nach den letz⸗ten Au⸗gen ⸗bli ⸗cken des wirst + 1 e eee, 4 1*——— S 2 2* 1 6 14 V7 li 4. 55 — To⸗ten, die im Her⸗ren ster ⸗ben, zur Auf- er⸗ To⸗desschlummers folgt Ent ⸗ zü ⸗cken, folgt Won⸗ ne 3 Tod und Ewigkeit. ., — . E 2 + 7 E— 21———½ I * E + IL + C 2 E un 2 1—— 40 1—— 27 e⸗hung ein ⸗-ge⸗ weiht!—m—— 36— der Unẽsterbslich keit; im Frie⸗den ru⸗ hen a 4 ., i.—— ...—— *——— vr ie los von der Er⸗ de Müh. o si⸗ Q— +* S P.... F FPFFTF TIPI I ITITTFIFIT—— rer e arnmrre an- na! Vor Got⸗tes Thron zu sei⸗ nem Sohn be⸗ Q =———— I IE +— glei⸗ten ih ⸗ re Wer⸗ke sie. 2. Dank, Anbetung, Preis Scheint uns alsdannz er ist uns und Ehre, Sonne, Macht, Weisheit, ewig ewigEhre Der Sohn, die Herrlichkeit des Sei dir, Versöhner Jesu Christ! errn. Ihr, der Überwinder Chöre,„Heil, nach dem wir weinend Bringt Dank, Anbetung, Preis rangen, und Ehre Nun bist du, Heil, uns auf⸗ Dem Lamme, das geopfert ist! gegangen, Er sank wie wir ins Grab, Nicht mehr im Dunkeln, nicht Wischt unsre Tränen ab, von fern. Alle Tränen. Er hat's vollbracht; Nicht Tag, nicht Nacht Wird an des Lammes Throne sein. 3. Nicht der Mond, nicht mehr die Sonne Nun weinen wir nicht mehr, Das Alte ist nicht mehr. 2— rsank hinab, Doch von dem Grab Erstand er, und wir folgen ihm. Friedr. Gottl. Klopstock 1724—1803. ——— 3 st uns ihm. 1803. Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. 22—— Freu dich sehr ꝛc. ——— H 2.—— I —. 90⁰0— ö Wenn der Herr einst die Ge⸗fang-nen o dann schwinden die ver⸗gang-nen + DD———————— :. ,n ih ⸗ rer Ban- de le⸗ dig macht, Lei ⸗den wie ein Traum der Nacht; ..... un⸗ser Herz sich freun, un⸗ ser Mund voll. sein; dann wird — P jauchzend wer⸗den wir er-he-ben den, der 1—.—.— e e e ee e—— 1.— 2.—— 11 Frei⸗heit uns ge⸗ ge ⸗ ben. 2. Herr, erhebe deine Rechte, 3. Ernten werden wir mit Richt auf uns den Vaterblick, Freuden, Rufe die zerstreuten Knechte Was wir weinend ausgesät; In das Vaterhaus zurück! Jenseits reift die Frucht der I Ach, der Pfad ist steil und Leiden, V weit; Und des Sieges Palme weht. Kürze unsre Pilgerzeit, Unser Gott auf seinem Thron,—M4 Führ uns, wenn wir treu ge⸗ Er, er selbst ist unser Lohn;„ stritten, Die ihm lebten, die ihm starben, + In des Friedens stille Hütten! Bringen jauchzend ihre Garben. Sam. Gottlieb Bürde 1753—1831. Tod und Ewigkeit. E 4—— Wie schön leucht't 559 ꝛc. —— im —— ew'n⸗ gen Frühling Da sieht man kei⸗ nes Win⸗ters +———= in Enen—. WADESE E —— 4 2—— sein, wo Lesbens⸗lüf ⸗ te mild und rein durch Spur, da prangt von Blü⸗ ten E⸗dens Flur, die 9 2———— ——II— SEE + S............ Got⸗tes Gar⸗ten we- hen! Br 15 nim⸗mer⸗ mehr ver ⸗ ge⸗ hen. Se ⸗ lig werd ich — —— 1—.5— ——.—— ——.————0 dei ne Au⸗ en ein⸗stens schau⸗en, neu e Er ⸗de, +—.—. 2— R iiEE SEEEEE NEEE 1. wenn ich dort er⸗-wa⸗chen wer⸗- de! 2. Zwar schug auch hier des Schaut die Sonne Vaters Macht Nun hienieden, Die Welt in ungemessner Pracht, Daß sie sein Lob verkünde. Doch bleibt im Land der Sterb⸗ lichkeit Von Leid und Gram kein Herz befreit, Das ist der Fluch der Sünde. Keine Reine Wahre Wonne Mit derUnschuld floh derFrieden. 3. Doch wenn von Jesu Macht besiegt Der letzte Feind zu Füßen liegt, Auf ewig überwunden, Und er mit seines Wortes Kraft Von neuem Erd und Himmel schafft, Phil. Nicolai? 1598. — Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. 5⁵ Dann ist das Leid verschwunden. Dort wechseln Accht und Nächte Droben Loben Sel'ge Geister Dann den Meister, Der sie wählte Und zu seinem Volke zählte. 4. Die Sonne, die uns hier entzückt Und jetzt die niedre Erde schmückt, Wird dann uns nicht mehr scheinen; VonGottes Stuhlstrahltew⸗ ges Licht Und leuchtet all den Seinen. Jesus Christus, Gnad und Wahrheit, Licht und Klarheit Wirst du geben: Nur bei dir ist wahres Leben! Joh. Christ. Wilh. Aug. Hopfensack 18011874. 1— Wie groß ist des Allmächt'gen ꝛe. Joh. 1756. 107, Hiller? eet Ich weiß, daß mein Er⸗Iö⸗ ser le⸗bet, Wenn Le- ben, Lieb und Licht ent⸗schwe⸗bet, und daß.—.—— was un- ser war *—.8—— E— :wig Treu⸗e hält. in Staub zer⸗fällt, e. 12—— .— 2 EE Ster⸗ne mehr uns schimmern und lau⸗ ter To⸗ des⸗ L 1 2—..—— 2—.— EI — Ee‚e. —.— au⸗che wehn, dann wird er ü- ber al- lenTrümmern + .————————— IIDE der letz auf dem Stau⸗be stehn. 1⁰0 Tod und Ewigkeit. E Odeer: Mel. Die Tugend wird ꝛe. 17⁰04. N Ich weiß, daß mein Er⸗-lö⸗ ser le⸗- bet, und Wenn Le- ben, Lieb und Licht ent- schwe⸗- bet, was SE. daß er e⸗ wig Treu ⸗e hält. un⸗ ser war in Staub zer=fällt, — Ster⸗ne mehr uns schimmern und lau- ter To⸗des⸗ 8————.———.—.—— 2 hau⸗che wehn, dann wird er ü⸗ ber al- lenTrümmern wenn kei⸗ ne der letz⸗-te auf dem Stau⸗be stehn. 2. Wir gehn dahin in harten Er hat die Macht den Bann zu Fesseln, lösen: Bei jedem Schritte rings beengt, Ich weiß, daß mein Erlöser lebt. Umschlungen von der Sünde Nesseln, 3. Und daß er lebt und liebt Die bis ins Heiligtum sich und waltet, drängt. Das macht die dunkeln Nächte Der Herr, der ringend mit dem hell; Bösen Und ob dies Herz im Tod er⸗ Im heißen Kampfe einst gebebt, kaltet, O Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. E 7¹ ö Sein Herz bleibt alles Lebens Jahrhunderte der Erdenzeit! Quell. Ein Fels der Hoffnung ist ge⸗ Das bange Menschenrätsel: funden, Sterben, Ein Retter für die Ewigkeit. Es wird verklärt von seinem Es ringt sich kühn empor der Licht; Glaube, Der Sünde Sold wird ew'ges Von ew'ger Lebensluft um⸗ Erben, weht: Wenn er, der letzte, lebt und Ich weiß, daß über allem spricht. Staube 4. So rinnt dahin, ihr kurzen Der letzte mein Erlser stehr. Stunden, Meta Heusser⸗Schweizer 1797—1878. UI 22 2 2 DEDDEE— S Anhang. 2. Ru I. Lieder besonders für Jugendgottesdienste und U5die * lein Christfeiern.) Nß er 2 I. Lob und Dank. 3. Er Nach eigener Melodie. — Las da 38 Seee ——— a ꝗ Lobt, ihr Kin-der, un- sern Herrn, 9 4—0 SEN— + HA 2— r r n nn ,n, e, 30 *.————— 131.—— un ⸗sers Her- zens Morgen-⸗stern! Prei⸗set Je⸗sum, 8 0 at— —. I 2— 2. ö—1——2——= —— un ⸗sre Son⸗ne, al-ler Frommen Trost und ) Diese Lieder, welche einen Anhang zum Gesangbuch bilden, enthalten—.— auch die früher als Anhang II dort gestandenen und ebenso zahlreiche neue, zugleich für den Gottesdienst der Erwachsenen geeignete, wie Nr. 445, 448, F= 453, 456, 457, 470, 474, 477, 482, 486, 487, 492, 493, 494, 495, 498, 409, 500, 502, 504, 507, 509, 510, 512, 515, 516, 517, 519, 521, 529, 530, 532 und bei 537 Ziff. 7, 9, 11 und 19. bi und 0 Lob und Dank. 57³ .——.——.. Won⸗ne! Lobt, ihr Ini un ⸗ sern Herrn, 44 . + EI 2+..—3 +—.—4——* II ..—. K—.————. II ———— + + II un ⸗ sers Her- zens Mor-gen⸗stern! 2. Rufet und bekennt es frei, Liebt er doch geringe Gaben. laß er unser Retter sei, Er ist groß und hält doch wert, uaß die Menschheit er vom Bösen Was da klein ist auf der Erd. lb ein Heiland will erlösen! ufet und bekennt es frei, 30 Ran er freundlich 1 luß er unser Retter sei! Was ihm wird zulieb getan. 3.Er ist groß und hält doch Drum läßt er der Kinder Lallen wert, Und ihr Flehn sich wohlgefallen. Las da klein ist auf der Erd. Alles nimmt er freundlich an, ber alles hoch erhaben Was ihm wird zulieb getan. Johann Scheffler(Angelus Silesius) 1624-1677. 2.5 eigener Melodie. HII 0 0 Für al ⸗le G te sei ge⸗ preist Gott Va⸗ ter, Sohn und heil'⸗ ger Geist! Ih bin ich zu ge⸗ rin ⸗ ge. Ver⸗nimm den Dank, niun m Lob⸗ge 26 dir ind lich 2 ang, den Sr. 2. Lo W h lobe 2 lich sin ge! luch m 19 lergiß 2. Du nahmst dich meiner Was ich vermag herzlich an, Bis diesen Tag, Was Mir Großes heut an mir getan, Ist alles deine Güte. 3. S n Gebet gewähret, 4. Sei auch nach deiner Lh lmächk ast väterlich 5 u Rien Haus und mich Mein Schutz mnd Scon Wse Beschützet und genähret. dieser Nacht; „% 3. Herr, was ich bin, ist dein Vergib mir meine Sünden! Ist ö Geschenk, Und kommt mein Tod, ö Der Geist, mit dem ich dein Mein Herr und Gott,—— * gedenk', So laß mich Gnade finden! 44 Ein ruhiges Gemüte; Christ. Fürchteg. Gellert 1715—H eigener Melodie. Karl Friedrich Schulz. 101f 00 0 440 DDPDE 2 — Dau⸗ ket den Herrn! Wir dan⸗ken dem —..—.—.—.—...—— —.*—*.— F ————— —— V Herrn; denn er ist freund⸗lich, und sei⸗ ne Gü⸗te ů 5 wäh⸗ ret i ã 10 e⸗ wig- lich, sie wäh⸗ret e⸗wih⸗ A. —0⁰½ Lob und Dank. 57⁵ —— —:—. kind lich, sie wäh⸗ret e⸗ wig lich. —— 2. Lobet den Herrn! 4J. Groß ist der Herr. h lobe den Herrn Ja groß ist der Herr, luch meine Seele, Sein Nam ist heilig, lergiß es nie, was er dir Guts Und alle Welt ist seiner Ehre voll, getan,): Ist seiner Ehre voll. 9 1 5 Was er dir Guts getan!, 5. Singet dem Herrn! 3. Sein ist die Macht. Wir lobsingen ihm deiner Ah llmächtig ist Gott; Mit frohen Chören, Macht zen Tun ist weise, Und er vernimmt auch unsern chirm in hud seine Huld ist jeden Morgen Lobgesang, Nacht; neu, 2, Auch unsern Lobgesang. zünden! Ist jeden Morgen neu.: Karl Fr. Wilh. Herrose 1754—1821. od 25 25 eigener Melodie. Luise Reichardt 1779—1826. finden! 4 t 1715—17¹H n in n.x.—— Schulz. 181) a e Ich will Gott den Her⸗ ren lo⸗ ——.— *. ⸗ken dem ben durch mein gan⸗ zes Le⸗ ben lang; gern in 0—.— 56 —...——— Gün sei⸗ nem Him⸗mel o ⸗ben hört er mei-ner ERRR 2.—— II 7*—— +*— II ee wih Stim⸗-me Klang. 376 Anhang. EI 2. Seiner Engel Jubel Doch ich weiß, daß auch das.— schallen Lallen 4*— Wunderbar von Welt zu Welt; Eines Kinds Deuna wohlgefällt Verfasser unbekannt. Nach eigener Melodie. J 0 Georg 997 1773—18ʃ9..2— 462 5. ——— s⸗ n Lobt Roh den Herrn, 1 ju⸗gend⸗— 0— SS ö li⸗—1 Chö⸗re! Er hö⸗ret gern ein Lied zu SEE 2 2....——— NEE ö sei⸗ ner Eh⸗re. Lobt froh den Herrn, lobt froh den Hern! Sõ. 2. Es schall' empor 4. Wir stammeln hier, has Lid Zu seinem Heiligtume Doch hörst du unser Lallen ott sch Aus unserm Chor Zum Preise dir Ein Lied zu seinem Ruhme! Mit Vaterwohlgefallen. Die ihr Lobt froh den Herrn, Dir jauchzen wir, Lobt froh den Herrn! Dir singen wir! Und 3. Vom Preise voll 5. Einst kommt die Zeit, de Nä Laß unser Herz dir singen! Wo wir auf tausend Weisen, Das Loblied soll O Seligkeit, Zu deinem Throne dringen. Dich, unsern Vater, preisen 14⁴ Lobt froh den Herrn, Von Ewigkeit 4 Lobt froh den Herrn! Zu Ewigkeit. Georg Geßner 176518ʃ3— 0 — eigener Melodie.—— AA5EE 8 2..—— *—— 2 0 u Jauchzt un⸗ serm 195000 Va⸗ter ü⸗ber Coan 1— Lob und Dank. 377 ch das——. LIE lgefäll. al ⸗le, daß weit von Ost und West sein Ruhm er⸗ inbekannt. 7³—t80ʃ— — S.. —.—. schal⸗ le; denn durch sein Wal⸗ten ent-stan- den 1⸗ gend⸗ 2 2 N 5 1— ——* wir, zu le⸗ben für und für, zu le⸗ ben für und 1 7 — —— 1——1— 24—— für in Lie⸗ be se⸗ lig dort und hier 1 Herm! 2. Schaut froh empor! 3. Ja singet froh r/ has Lichtmeer, dort die Sonne— Im Himmel und auf Erden, llen ott schuf sie ja der ganzen Welt Die ihr durch Gott sollt froh und zur Wonne, selig werden! . die ihr entströmet durch alle Es schalle mächtig die Welt Zeit, entlang und was am Himmelszelt:: Hell lauter Jubelklang eit, der Mächte Dunkelheit erhellt. Des großen Vaters Preisgesang. eisen, Verfasser unbekannt. Nach eigener Melodie. — 44 IIIIII + 65—1813;. 0 0 Un⸗ser Gott ist lau⸗ter Lie- be, — N* .—*— + PP‚.‚....... V*— — Menschen, komt und be⸗ tet an! Stimmet Evang. Gesangbuch. 19 578 Anhang.— U I 2. 1 H 245 .—...—. .— ihm aus reiznem Trie ⸗ be eu er Lob⸗ 2—5 II i— 2.9 ——— Noch ä⸗ lied freu⸗dig an! de fe Die fe 2. Ist's auch schwach und 3. Droben in der Engel Chön doch unvollkommen, Stimmen wir einst alle ein: jühret Wenn der Wille nur ist gut;„Lob, Anbetung, Preis und der He Droben wird es besser kommen; Ehre!“ Bleibt Darum habt nur guten Mut! Welche Wonne wird das sein! Rach —— Verfasser unbekannt. 2. Bitte und Fürbitte. 44 Nach eigener Melodie. Altniederländ. Volksweise. Um(, 445⁵.. —4) Wir tre⸗ ten zum Be⸗ ten vor Gott, der 0 i— mäch⸗ tig, ge⸗wal⸗ tig und hei⸗ lig die Kir⸗ che r i— Wd! — giert, der rich⸗ 5— ucd ret⸗ tend/ wun⸗ der⸗ bar und 5 er 2 Gleic präch⸗ 119 aus Nö⸗ ten und Ver-folgung sie huldreich ge⸗ ) Der ursprüngliche Tert ist auf Seite 661 abgedruckt. U Bitte und Fürbitte. ²⁸ —— 1 Schluß der 3. Strophe.— DDRR D —.— rLob⸗ + 2 führt. O Herr, steh uns bei! — 2. Wohl sinnen und spinnen 3. Wir trauen und bauen —— Noch Unheil die Feinde, Auf den, der die Seinen Berücken mit Tücken, In Stürmen beschirmen „Die feige und schwach. Will gnädig und treu. zel Chän Doch sicher zum Siege Allmäͤchtiger Helfer, e ein: führet die Gemeinde Wollest uns erscheinen und der Heiland, und durch Kämpfen Im Dräuen der Gefahren. 0 Bleibt stark sie und wach. 7: O Herr, steh uns bei! 1 . in Nach den Altniederländischen Volksliedern des Adrianus Valerius. 1626. nbekannt. 6 Nach eigener Melodie. Andreas Barner 1835—1910. 440 IEN———— 5 VA‚FE V + +* IIIIEE WSSESEE.————2 Um 1500 X 2 1— 0⁰ Lie⸗ber Va⸗ter hoch im Himmel, merk auf —— . 24W +DD......= der soo EEEEEEEEEE*4—— üdei⸗ner Kin⸗ der Flehn! Laß uns heut und al ⸗le — 6 F—t————4 ——— 1——— C——.— + I II I. + 1 +—— 2 1 II he re V. Ta⸗ge, Herr, in dei ⸗- nem Se=⸗gen stehn! N 2. Unsre Sonn ist deine Gnade, O so gib aus deiner Fülle, 2 und dein Wort der Himmels⸗ Gib uns, Herr, von deinem Licht! ar und tau, 4. Mög' dein Geist uns stets Der uns nähret und erquicket Gleich der Blume auf der Au. 3. Alles hast du ja in Händen und du weißt, was uns gebricht; 2.* regieren, Lehre uns gehorsam sein! Führe uns auf deinen Wegen, Herr, in deinen Himmel ein! Agnes Franz 1794—1840. 1⁷ 58⁰0 Anhang. HH Nach eigener Melodie. Hans Georg Nägeli 447 ——.— .— Lehr mich be⸗ ten, Gott der r 2. al— SDE. 2——.— I—. Ind n — keit, kind⸗lich vor dich tre⸗ ten, wie dein uu Fr aß ri 2.— 2* II f ———— n 4 s wi Wort ge ⸗ beut! Ind g 2. Deinem Bilde ähnlich soll Schenk mir deinen Frieden, ich sein. wohne selbst in min Lehrmich Huad helig femr 4. Meine Seele preist und 9 lobet dich; 3.Nimm die Sünde, nimm die Wenn ich zu dir bete, so erhöst Schuld von mir; du mich. 14 Nach Ernst Moritz Arndt 1769—15ʃ0, x Nach eigener Melodie. Friedrich Silcher 1789—1860. 0 0 448———.— SSSIIIIIIIIIII 57— 0⁰ So nimm denn mei⸗ ne Hän⸗ de und bis an mein se⸗ lig En-de und E 3IH——— EEEE füh ⸗ re mich e⸗ wig-lich! EEEEEE EE E * hen, nicht ei⸗ nen Schritt; wo du wiest gehn und Ich mag al- lein nicht ge⸗ 0 ö ö D Sonntag und Gottesdienst. ö 581 4—5 ——— 15————— 7 4 2 IPP— — ste⸗ hen, da nimm mich mit! Herr⸗lich. 2. In dein Erbarmen 3. Wenn ich auch gleich nichts — hülle fühle ———— Nein schwaches Herz Von deiner Macht, — ind mach es gänzlich stille Du führst mich doch zum Ziele dein In Freud und Schmerz! Auch durch die Nacht. laß ruhn zu deinen Füßen So nimm denn meine Hände — dein armes Kind! Und führe mich —— zs will die Augen schließen Bis an mein selig Ende ind glauben blind. Und ewiglich! seden Julie von Hausmann 1825—1901. st in min ist und 3. Sonntag und Gottesdienst. so erhist—— Wie fröhlich bin ich aufgewacht. Nach F. W. Sering. 49*—.—— W. n E—.— 789—1800. 0 0 0 Der Sonntag kommt mit lei⸗ sem Tritt und 2 +—— +I. zehn und bringt viel Freud und Se⸗gen mit. Sei uns willkommen/ —5— E—— .—— —3—.— Tag des Haurd wir sehn dich al⸗ le 2. Wie freundlich hat uns Gott bedacht, daß er den Sonntag hat ge⸗ macht, herz⸗lich gern! Zu ruhen von der Hände Werk, Daß Leib und Seel sich wieder stärk'. 5⁵² Anhang. 3. Von innen und von außen rein Soll jedes Kind am Sonntag sein, Von Lärm und wildem Spiele fern, So hat's der Herr des Sonntags gern. 47— Melodie. 4. Drum, lieber Sonntag, sehnen wir Die ganze Woche uns nach din Sei uns willkommen, Tag des Herrn, Wir sehn dich alle herzlich gern J. R. Weber. Gottlieb David Gackstatter um 18N. —2..— 1— * N e So fei er ⸗lich und stil le als +— EII heu⸗-te nah und fern sei's auch n mei⸗nem 0⁰4 ů —. II 25———.——— L 1—— 4 Her 2. Es tönen hell die Glocken, Sie tönen nah und fern Und wollen alle laden Ins hohe Haus des Herrn. 3. O solchem freud'gen Rufe Wer folgte dem nicht gern? zen am schö⸗nen Tag des Herrn. Wer nähme Gnad und Liebe Nicht gern von seinem Hern! 4. Und sieh, der Glaube leiin Wie einst der Weisen Stern Das Herz auf sicherm Pfade Hinauf zu seinem Herrn. Christian August Gebauer 1792—1852 Nach eigener Melodie. 9 Christian Gregor. 184. — 2—.— —— — Seg⸗ne und be⸗ hü ⸗ te uns durch I/ 25 de — u Erscheinung des Heilands. 783 EEE—— +—.— —1 te, Herr, er⸗heb dein An⸗ ge⸗ sicht 1 II — 2 H *—— +— II 1— + I a⸗ber uns und gib uns Lcht! 2. Schenk uns deinen Frieden 3. Amen, Amen, Amen. geden Tag hienieden, Ehre sei dem Namen Hib uns deinen guten Geist, Jesu Christi unsers Herrn; Der uns stets zu Christus weist! Denn er segnet uns so gern. Johannes Evangelista Goßner 1773 1858. 4. Erscheinung des Heilands. nei⸗nem ö Nach eigener Melodie. Aus England. —1* 9*** .— 45²2 h—— —— + 24. 1— ao Horch, es klop⸗fet für und für! Liebe 7 4 4* Heun E „——5.—5—.— 2 7—..— 7 C— ibe leiin.— 2 2.—— Stern Wer steht draußen vor der Tür? O ein Gast ist's son⸗der⸗ Pfade — öd vn e nn. nn. Fi. wit:n. 92—18⁵m*—3— E RTR zor. 15t. gleizchen, den die Lie⸗be zu dir trieb. Ach, mein —.— ö*— , + C—.——2———H 7 INI—4 ——j—F77— e= Herz, laß dich er⸗weichen, tu ihm auf und hab ihn lieb! 58⁴4 Anhang. 2. Horch, es klopfet stets aufs neu! Wer mag warten so voll Treu? O dein Herr ist's hoch erhaben; Welch ein Glück ist's sein zu sein! Sieh, er kommt mit Himmels⸗ gaben, Tu ihm auf und laß ihn ein! 3. Horch, es klopfet, hör es 4. 8 doch! Aus d Immer steht er draußen noch. Laß de Odein Heiland ist's voll Gnaden hin in Der da klopft an deiner Tür, Er will dich zur Hochzeit laden, Tu ihm auf, er schenkt sich dir! 45 Harriet Beecher⸗Stowe 1812—1806. Deutsch wohl von Ernst Gebhardt 1832—1890. Nach eigener Melodie. Mel. aus dem 15. Jahrhundert. Tonsatz von Michael Prätorius. 1609. — 94 ö— ndnt d. 1 0 Es ist ein' Ros' ent-sprun- gen wie uns die Al-ten sun-gen, 6 2 II* FE— AI +I] EIEE— DDDDSSE uaus ei⸗ ner Wur Zzel. art; und hat eu von Jes-se kam die Art—.— SDSSS I—— .————. +— 55 Blümlein bracht mit-ten im kal⸗ten Win ⸗ter 3—— II .IEE. + II— S E 8 wohl zu der hal-ben Nacht.— 2. Das Röslein, das ich meine, 3. Das Blümelein so kleine Davon Jesaias sagt, Das duftet uns so süß; 20 Hat uns gebracht alleine Mit seinem hellen Scheine Lac Marie, die reine Magd. Vertreibt's die Finsternis. Tros Aus Gottes ew'gem Rat Wahr'r Mensch und wahrer Gott 1 Hat sie ein Kind geboren Hilft uns aus allem Leide, 5557 Wohl zu der halben Nacht. Rettet von Sünd und Tod. 33 E „hör es — Erscheinung des Heilands. 5⁵ Aus diesem Jammertal 4. O Jesu, bis zum Scheiden In deines Vaters Reich, Da wir dich ewig loben; n noch. dß deine Hilf uns g'fleiten O Gott, das uns verleih! 14.„ hin in den Freudensaal Aus dem 15. Jahrhundert. eit laden Nach eigener Melodie. Altdeutsch. 1535. ů 9 + 12 4(54 332—1800.——— 2—2—.—— us. i0en n 0 Nun sin⸗ get und seid froh, jauchzt 144— 7 + + 2 I.* II — H + I E.———.——.——— D— 4 i . al ⸗ le und singt soꝛ Un⸗sers Her⸗zens 2255———. 2—4 gen, 1—...——.————.— ö IIEeeEEeEEeeEEEEEE— .—. Won⸗ne liegt in der Krip⸗ pe bloß und —— 5— 4—— dat en EEEE-- dt EEEEEEEEEEEEEEE leuchtet als die Son⸗-ne in sei⸗ ner Mut ⸗ ter — 123 t— — +—— e,——V⁊uz——— 2—.——1 E—— :ter 0—.—— Schoß. Du bist A und D, ——2 2— + II ——— — 235——— 0 lei du bist A und O. o kleine 2. Sohn Gottes in der Höh, 3. Groß ist des Vaters Huld, eine Nach dir ist mir so weh! Der Sohn tilgt unsre Schuld. lis. Tröst mir mein Gemüte, Wir wär'n all' verdorben hrerGott O Kind voll Mildigkeit, Durch Sünd und Eitelkeit, eide, Durch alle deine Güte, So hat er uns erworben Tod Du Fürst der Herrlichkeit! Die ew'ge Himmelsfreud, „Zeuch mich hin nach dir!:, )m Wären wir doch da! *7 586 Anhang. 4. Wo ist der Freuden Ort? Nirgends mehr denn dort, Wo die Engel singen Das Heilig allzumal, Und wo die Psalmen klingen Im hohen Himmelssaal. 7: Wären wir doch da! 2 Verf. unbek. Aus dem Mittelalter. Hannoversches Gesangbuch 1646. E 7. L Der un Nach eigener Melodie. 1500 ö 455——— 2H. 6— 65 SSIIISIIIIIITIIIIIII... — I 1——— +— 4—14 ⁰ 0 Vom Him-mel hoch da komm' ich her, ich F — — 4+ —+4+ 4 G + *38 +— + +— 1.— I HI — 7 +2+ 1— E.—— H H uu OPhring' euch gu⸗ te neu e Me .———— H— SDIIEIIERERERERERESS 5 —2—— 122.—— 1.25 + IEI ——— ich so viel, da- von ich sing'n und sa ⸗ gen will 9— 2. Euch ist ein Kindlein heut Daß ihr mit uns im Himmelteich sch geborn Sollt ewig leben allzugleich. 26 Von einer Jungfrau auserkorn 7 Ein Kindlein, jetzt noch zart 5. Des laßt T lle fröhlih dnd sen Und mit den Huten gehn hinein Alie 5 Alieg Das sol eur Esein. unnd Wonne Zu sehn, was Gott uns hat In beschert 3. 3. Es ist der Herr Christ, unser Mit seinem lieben Sohn verehti. Der will euch ihen aus aller 6. Sei mir willkommen, edln Vird Not Gast! Er will eu'r Heiland selber sein, Den Sünder Whant Von allen Sünden machen rein. und kommst ins Elend her zu 45 4. Er bringt euch alle Seligkeit, mir: Die Gott der Vater hat bereit't, Wie soll ich immer danken dir“ sone E Erscheinung des Heilands. 787 ingen 7. Lob, Ehr sei Gott im höch⸗ Des freuet sich der Engel Schar . sten Thron, Und singt uns solch ein neues Der uns schenkt Lanen ein' gen Jahr. ohn! Martin Luther 1483—1546. 2 eigener Melodie. Nikolaus 35350 15⁵⁴. — a0 œ rin ihr Sen all⸗ zu⸗ ⸗gleich, in — eme,———— sei⸗ nem höch⸗sten——— der Lesoihranf— — ittelalter. ch 1646. sir bring — 6 ö +..——— Him- mel- reich 117 Sttnt 5 sei⸗ nen Sohn, und — — +— —.—...——3— IIS Vschenkt uns sei⸗ nen Sohn! 2. Er kommt aus seinesVaters Und nimmt ansich ein's Knechts fröhlich Schoß Gestalt, und wird ein Kindlein klein;, Der Schöpfer aller Ding., hinen kliegt dortelend, nackt und bloß 4. Heut schließt er wieder auf hat In einem Krippelein. die Tür 3. Er äußert sich all seiner Zum schönen Paradeis, verehu G'walt, DerCherub steht nicht mehr daflr. n, edlen. Wird niedrig und gering Gott sei Lob, Ehr und Preis!:: Nikolaus Herman 1480—1561. mähet mas es in geuihlc an der Zei 1535. Q n dir? 0 + 5 —.— Ich steh' an dei⸗ ner Krip-pe hier, o ich kom⸗me, bring' und schen ke dir, was 558 Anhang. D EE 00 Je· su, du mein ben, u mirnhasase 0 ben⸗ Nimm hin, es ist mein 9⁴— —— +.— 2* +— I I*——22——.—— I S...S.S— ˖iĩj‚‚‚.—‚‚ 5———— EI— Geist und Sinn/ Herz. Seel und Mut, nin mal⸗ les hin und Z* E. + ILI— —5— + II IE 1—— + + 2 +— II 0—1 I— 1— II laß dir's wohl⸗ge ⸗ fal-len! 2. Da ich noch nicht geboren war, Da bist du mir geboren Und hast mich dir zu eigen gar, Eh' ich dich kannt', erkoren. Eh' ich durch deine Hand ge⸗ macht, Da hast du schon bei dir bedacht, Wie du mein wolltest werden. 3. Ich lag in tiefster Todes⸗ nacht, Du wurdest meine Sonne, Die Sonne, die mir zugebracht Licht, Leben, Freud'ꝰ und Wonne. O Sonne, die das werte Licht Des Glaubens in mir zugericht't, Wie schön sind deine Strahlen! 4. Du fragest nicht nach Lust der Welt Noch nach des Leibes Freuden Du hast dich bei uns einge⸗ stellt An unsrer Statt zu leiden. Suchst meiner Seele Herrlich⸗ keit Durch dein selbsteignes Herze leid Das will ich dir nicht wehren. 5. Eins aber, hoff, ich, wiss du mir, Mein Heiland, nicht versagen, Daß ich dich möge für und fin In meinem Herzen tragen. So laß mich doch dein Kripplein sein, Komm, komm und kehre bei mi ein Mit allen deinen Freuden! Paul Gerhardt 1607-1675, 5 2ꝛ. Sei Grün Hosi⸗ Hosi⸗ Sei Freuden einge⸗ iden. Herrlich— Herze wehren. ich, wir bersagen und für gen. Kripplein re bei miñ iden! 6071670. Erscheinung des Heilands. 789 Nach eigener Melodie. Georg Friedrich Händel 1685—1759. SSSS. Toch⸗ ter—. freu e de⸗fürst. Toch ⸗ter 2 SS.. 3 freu edich, jauch ze —— 5 24—.— II AAItĩcK.. + laut, Je⸗ ru a ⸗lem! 2. Hosianna, Davids Sohn, 3. Hosianna, Davids Sohn, ö Sei gesegnet deinem Volk! Sei gegrüßet, König mild! Gründe nun dein ewig Reich; Ewig steht dein Friedensthron, x Hosianna in der Höh! Du, des ew'gen Vaters Kind. hosianna, Davids Sohn, Sal deare Davids Sohn, Sei gesegnet deinem Volk! ei gegrüßet, König mild! Verf. unbek. Deutsch von Heinrich Ranke 1798— 1876. 590 Anhang. Nach eigener Melodie. Portugiesische Weise. n 450 rin ni: Hie=E 2 2— 60 1— H— 0 0 0 0 Her ⸗bei, o ihr Gläub'gen, fröh⸗z lich 15 23* X— SIPSPSPIPISIIIIIIIIIII .——— V 2 tri ⸗um⸗ phie⸗ret, o kom⸗met, o kom ⸗met nach IS Mädchen. 65 5—= ——5———— 4.—.—*—— H——...— 1———.—— Beth ⸗ le⸗ hem! Se⸗ het das Kind⸗lein r d, uns zum Heil ge⸗ bo⸗ ren! O las-set uns an⸗ Rnaben. Alle. S be⸗ ten, o las⸗set uns an-be⸗ten, o las=set N— PPFPIIIIIIIII 2 uns an ⸗-be- ten den Kö nig, den Herrn! Alle.) O lasset uns anbeten, 2. Kommt, senget dem Herren,(Knaben.) O lasset uns anbeten, O ihr Engelchöre!(Alle.) O lasset uns anbeten Frohlocket, Saiicenn ihr Den König, den Herrn! — eligen Altportugiesisches Christlied. (Mädchen.) Ehre sei Gott im Him⸗ Übersetzt aus adeste fideles. mel und auf Erden! Deutsch von Heinrich Ranke 1798 1876, um 1820. + 5 2. du Hnad Ch Uns z Freue ristlied. fideles. Ranke 82²⁰. O Erscheinung des Heilands. 591 Nach eigener Melodie. Sizilianische geistliche Volksweise (O sanctissima). 40⁰ SSSSES 2 du fröh⸗ li ⸗che, du SIEEEEEEEEEE gna⸗ Liit⸗ brin⸗gen⸗ de— se⸗li⸗ ge E= zeit! Welt ging ver⸗ lo ——23 Chri⸗ sten 2. O du fröhliche, 3. O du fröhliche, O du selige O du selige nadenbringende Weihnachts⸗ Gnadenbringende Weihnachts⸗ zeit! zeit! ö Christ ist erschienen, 3 König der Ehren, uns zu versühnen; Dich woll'n wir hören; Freue, freue dich, o Christen⸗ Freue, freue dich, o Christen⸗ heit! heit! 21 Nach eigener Melodie. Aus Thüringen. 1810. Q 3 46 +* IN N— 383— 7— + 4Z.— —* 4.—5.—.——— o0 00 Am Weihnachts-baum die Lich⸗ter Vers 1 von Johann Daniel Falk 1768— 1826. 3⁵ Anhang. D 9 RE EEE * bren= nen. Wie glänzter fest⸗lich, lieb und mild, als .—— N spräch' er:„Wollt in mir er ken⸗ nen ge⸗ SESSEEE treu⸗ er Hoffnung stil⸗ les Bild!“ 2. Die Kinder stehn mit hellen Blicken, Das Auge lacht, es lacht das Herz. O fröhlich seliges Entzücken! Die Eltern schauen himmel⸗ wärts. 3. Zwei Engel sind herein⸗ getreten, Kein Auge hat sie kommen sehn, Sie gehn zum Weihnachtstisch und beten Und wenden wieder sich und gehn. 4.„Gesegnet seid ihr alten Leute, Gesegnet seist du kleine Schar! Nach eigener Melodie. Wir bringen Gottes Segen heus Dem braunen wie dem weiße Haar. 5. Zu guten Menschen, die ssh lieben, Schickt uns der Herr als Bonn aus, Und seid ihr treu und fromm geblieben, Wir treten wieder in dies Haus 6. Kein Ohr hat ihren Sprut vernommen, Unsichtbar jedes Menschen Blit Sind sie gegangen wie ge⸗ kommen, Doch Gottes Segen blieb zurüt Gustav Hermann Kletke 1813188ʃ Volksweise. 183 SSEEEE Der Christbaum ist der schön⸗ ste Baum, den gen heuß weiße die sih Is Bonn fromm n, 5 Haus. Sprut men/ hen Blit ge⸗ „ b zurüth 13—1U⁰ ise. 184½ 2. ½r . * 0 1 I 4——— — 1— wir +**. . auf Er⸗den ken⸗nen. Im Gar⸗ten klein, im sei ⸗ ne Wlamcen bren⸗nen, wenn sei- ne Blümchen Aann — bren⸗nen, ja bren ⸗ nen. 2. Denn sieh, in dieser Wun⸗ Dein Jesus schenkt dir alles heut, Ist einst der Herr geboren, Herzen, 3 Der Heiland, der uns seligmacht. Im Herzen. Hätt' er den Himmel nicht ge⸗ Wär' alle Welt verloren, Verloren. 3. Doch nun ist Freud und Raum Ist jede Nacht voll Kerzen, 2) Und seiner treulich warten,: Auch dir, mein Kind, ist das Ja warten. dernacht) Gern wohnt er dir im 4. O laß ihn ein, es ist kein Traum! Er wählt dein Herz zum Garten, Will pflanzen in dem engen bracht, Seligkeit, Den allerschönstenWunderbaum bereit't: Johannes Karl 1806—-1887. 1842. 55665 eigener Melodie. Franz Gruber. 1818. SSDSSS Stil⸗le Nacht, heil'⸗ge Nacht! Al⸗les schläft, ein ⸗sam wacht nur das hei das im Stal⸗le zu Beth⸗le⸗hem war, bei dem himli⸗schen .* 6 128— + A ½ er, Ea n ——2———— +— V.—+ ES XII —N—— Kind, bei dem himm-li⸗schen Kind. 2. Stille Nacht, heil'geNacht! 3. Stille Nacht, heil'ge Nacht. Hirten erst kundgemacht Gottes Sohn, o wie lacht hoch o Durch der Engel Halleluja, Lieb aus deinem göttlichen Mund, Tönt es laut von fern und Da uns schlägt die rettende 4. O nah: tund, at ) Christ, der Retter ist da.,:, Christ, in deiner Geburt!:; Schebe Joseph Mohr 1792—188 w Nach eigener Melodie. Johann Abraham Peter Schulz. 1794. —.—.—.— Ihr Kin-der⸗lein, kommet, o kom⸗met doch zur Krip⸗pe her kommet in Beth-le-hem! 89 27 nan dur.* ann F +**— —.— i + und seht, was in die-ser hoch⸗ hei⸗ li⸗ gen — 2—* 7 1 FP XI N XI f./ V. + EDE— 1——— C 7.Nacht der Va⸗ter im Himmel für Freu⸗de uns macht! 8 — Erscheinung des Heilands. ⁷ 2. O seht in der Krippe im nächtlichen Stall, Seht hier bei des Lichtleins hell⸗ glänzendem Strahl In reinlichen Windeln das himmlische Kind Biel schöner und holder, als Engel es sind! 3. Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh, Naria und Joseph betrachten es froh; Die redlichen Hirten knien betend davor, 265 oben schwebt jubelnd der Engelein Chor. 4. O beugt wie die Hirten anbetend die Knie, ethebet die Händchen und danket wie sie; Nach eigener Melodie. Stimmt freudig, ihr Kinder,— wer wolltẽ sich nicht freun?— Stimmt freudig zum Jubel der Engel mit ein! 5. Was geben wir Kinder, was schenken wir dir, Du bestes und liebstes der Kin⸗ der, dafür? Nichts willst du von Schätzen und Freuden der Welt, Ein Herz nur voll Unschuld allein dir gefällt. 6. So nimm unsre Herzen zum Opfer denn hin; Wir geben sie froh dir in kind⸗ lichem Sinn. O mache sie heilig und selig wie deins Und mach sie auf ewig mit deinem in eins! Christoph von Schmid 1768—1854. Choralbuch der Brüdergemeine. —.— — —— — 7— 2——2—.—— Kom⸗met, ihr — . + 1 1 — —4 — 1 1 — 12— kom⸗ met und let nach Beth⸗le⸗ hems III — E — . n as⸗ set da⸗ hin⸗ten die Sor⸗ gen und Schmerzen, S—*—— ů 4 schau⸗ 1 das fieb⸗ Zlich⸗ste Wun⸗der der Welt! 2— 4 +*—2*——— 3.————— E .—2.·——.— L 1 Laf 2 die freu⸗ d2 ge Kund euch er ⸗ zäh=len: Q ö — 12 EEE— 5 ——.—7 2 42 + Je⸗ sus 2. Gebt euch dem Heiland nun gänzlich zu eigen, Präget sein Bild in die Herzen euch ein; Er kann den Weg nur den richtigen zeigen, *— I.II EAHAU L — — ist kom⸗men, der Hei⸗land der See-len! 3. Ja, wir ergeben uns dir heut aufs neue, Jesus, du liebest die Kinder so sehr. Stärk unsern Glauben, erhalle die Treue, Der in den Himmel uns führet Daß wir dich lieben je mehr hinein! Blicket nach ihm als dem retten⸗ den Sterne: Jesus ist kommen, o folget ihm gerne! K. H. Ludwig Rode 1835—1917 Nach eigener Melodie. und je mehr, Bis wir im seligen Himmel dort oben, Liebster Herr Jesu, dich ewiglich loben! Nach einer Paderborner Weist. — 46⁰ + —.—— ö Ihr Hir⸗ten, er ⸗wacht, — seid mun⸗ ter und lacht! Die Engel sich schwingen vom Him⸗ 2.1 Kom Blast Sein Luf, Den erhalle mehr nmel ewiglich 35—1917 r Weise. —. er und — Him⸗ Erscheinung des Heilands. + N 5—*. K 4 +— ——— 2— f r r= rr mel und sin ⸗ gen: Die Freu⸗-de ist da, der 9 EQ.— Vn III 5— 3— CEEI . +— 0 I. I —— VI IL Hei⸗ land ist 2. Ihr Hirten geschwind, Kommt, singet dem Kind, Blast in die Schalmeien, Sein Herz zu erfreuen; Auf, suchet im Feld Den Heiland der Welt! 3. Sie hörten das Wort Und eilten schon fort, Sie kamen in Haufen Im Eifer gelaufen Und fanden da all Den Heiland im Stall. Verfasser unbekannt. ie. Altböhmische Volksweise. nn r Melod ö 467—IIIIIFITEIIIT‚.— — 2—3...— 1—..——— 2— — D—— —1—„ Kom⸗met, ihr Hir- ten, ihr Män⸗ner kom⸗met, das lieb⸗-li ⸗che Kind⸗lein . *— N— ——.— V 1—.—.....——— 2 d Fraun 5 un Chri ri⸗stus der Herr i eu= te zu schaun! Hriest 1.5 Q* 4 HL V I* 2— + — D D.. — 9ꝗ.—. IT V— V ge⸗ bo⸗ ren, den Gott zum Hei⸗land euch hat er⸗ — * — 04 ——I—————— IIE .——— ko⸗ ren: Fürch=tet euch nicht! ö 598 é Anhang. 2. Lasset uns sehen in Bethle⸗ 3. Wahrlich, die Engel ver⸗ hems Stall, kündigen heut Was uns verheißen der himm⸗ Bethlehems Hirtenvolk gar lische Schall; große Freud: Was wir dort finden, lasset uns Nun soll es werden Friede auf künden, rden, Lasset uns preisen in frommen Den Menschen allen ein Wohl. 9— Weisen! gefallen. Halleluja! Ehre sei Gott! Nach einem altböhmischen Volkslied, Nach eigener Melodie. Joh. Christ. Heinr. Rinck 1770—18ʃ0. 468 2— 0——— Fe.s e e e. V————— ⁰n Al⸗le Jah-re wie--der kommt das 2 n.— EDEꝑIꝑItIftt. ↄ ↄ— 1— I— Chri⸗stus ⸗ kind auf die Er⸗-de nie ⸗ der, — 1 —.——4————ñ— — 11 wo wir Menschen sind; 2. Kehrt mit seinem Segen 3. Ist auch mir zur Seite Ein in jedes Haus, Still und unerkannt, Geht auf allen Wegen Daß es treu mich leite Mit uns ein und aus; An der lieben Hand. Wilhelm Hey 1789—1851. Mel. Vom Himmel hoch ꝛc. 1539. 460 —— EEE— ů———4 Du lie⸗ber heil⸗ ger, from⸗mer Christ, der Volkslied. 770—18ʃ. mt das ——*—— 4 1 — Erscheinung des Heilands. + 1 — + + + 1 + + + 111 für uns Kin-der kom⸗men ist, da XI. 1 1 1+— 2 + mit wir sol⸗ len — +2 121 v. I—— .De.. ——— + —— weis' und rein und rech- te Kin-der Got=tes sein! 2. Du Licht, vom lieben Gott 4. O segne mich, ich bin noch esandt klein, mu unser dunkles Erdenland, O mache mir das Herze rein, du Himmelskind und Himmels⸗ O bade mir die Seele hell schein, In deinem reichen Himmels⸗ Damit wir sollen himmlisch sein! quell! 3. Du lieber heil'ger,frommer 5. Daß ich wie Engel Gottes hrist, sei Weil heute dein Geburtstag ist, In Demut und in Liebe treu, Drum ist auf Erden weit und Daß ich dein bleibe für und für/ ⸗ der,; breit Du heil' ger Christ, das schenke —— GBei allen Kindern frohe Zeit. mir! — Ernst Moritz Arndt 1769—1860. Nach eigener Melodie. Leonhard Schröter. 1587. Seite 47⁰ SSSSSSS E............... ½———.——.— ——4 o Freut euch, ihr lie⸗ ben Chri⸗ sten, freut 39—185„———————.8 7—E +——3 V 7 2.— —. I 1— E I. C—— 180 euch von Her⸗zen sehr! Euch ist ge-⸗bo⸗ ren EEEEee —..———— 7 2—— E 2 14 EEE—— st, der Chri⸗ stus, recht gu⸗te neu e Mär. Es 6⁰ͥᷣο 12—.—— sin⸗ gen uns die En⸗gel aus Got⸗tes ho⸗ hem Thron,—..— lieb⸗lich tun——— O wahr ein? en Ton. Ton. 2. Also tun nun singen: Es ist euch dargegeben, Das Kindlein ist euch hold, Dadurch ihr sollet han Es ist des Vaters Wille,„Des Vaters Gunst undSega, Der hat's also gewollt. Sein' Gnad ist aufgetan. Aus der Liedersammlung von Gottfried Freiherr von Tucher 1813–ʃ87. —— Melodie. Volksweise. Vor 1. 47l SSIIIT πα Sü⸗ßer die Glo⸗cken nie 48 als zu er Weihnachts⸗ zeit; s ist, als ob * —.— 2 En⸗ge- lein sin- gen wie- der von Frie-den und +—* HWE—.——— ‚.— 0 ·.—— 2— Freud, wie sie ge⸗ sun⸗-gen in se li⸗ 7W—— + 4——— SSSSSS —82.—— Hn —— III I 2. Den — Ton. „ ndSegen, an. ½ 813—³67⁷. gerNNacht. Glo⸗cken mit hei-li⸗ gem 2 . tlin⸗ get die Er⸗ de ent ⸗ lang 2O wenn die Glocken erklingen, 3. Klinget mit lieblichem öchnell sie das Christkindlein— Schalle hört, Über die Meere noch weit, nut sich vom Himmel dann Daß sich erfreuen doch alle schwingen, Seliger Weihnachtszeit, Ulet hernieder zur Erd, 2, Alle aufjauchzen mit einem Segnet den Vater, die Mutter, Gesang. 2/ das Kind. 2½ Glocken mit heiligem Klang, Glocken mit heiligem Klang, Klinget die Erde entlang! hünget die Erde entlang! Wilhelm Kritzinger 1816—1890. Mel. Ostern ist heut. Peter Schück. — Weihnacht ist heut, wir sind er ⸗ freut, III N * 8— —— daß der Herr Je⸗ sus Christ zur Welt ge⸗ boren ist, —H— DIDIIIIIIII..... — daß der Herr Je ⸗sus Christ zur Welt ge ⸗bo⸗ ren ist. 2. Hörst du den Klang, Betend die Hirten knien, Den Engelsang? Weil unser Heil erschien. Anhang. 3. Komme auch du Voll Dank herzu; 2,: Dir auch wird ew'ges Heil, Friede und Gnad zuteil.: Mel. Christus der ist mein Leben. 4. Weihe dein Herz In Freud und Schmerz Zu Jesu Krippelein, So wirst du selig sein. Peter Schück 1811—1592 Melchior Vulpius? 1600. IE + R n —— Am Him⸗mel ist ge⸗ stan- den mit 2. +—‚— ENEDEN 20— dein PP IIIIII W—‚ — 2 2—.— 2— 4 2 Rack ei⸗ nem Mal ein Stern, zu kün⸗ den al=len ⁰7 2.— Und ——+ SSS—.— ꝰ + 1* I + 1 1IT — ö Vfr Lan⸗den den neu⸗ge- bor- nen Herrn. 7 2. Drei Männer nach ihm Da sind sie eingegangen ö fragen Mit Gold und Spezerein 27 Wohl in Jerusalem, Drei Männer ziehn ohn' Zagen Bei Nacht gen Bethlehem. 3. Drei Männer vollVerlangen Dem König groß an Huld. Stehn vor'ner Türe klein; 5. Passion u Mel. Erhalt uns, Herr. Q 1 Ob ihrer Sündenschuld, 4. Und weinen fast aus Ren Geloben Dienst und Treue Abel Burckhardt 1805—18ʃf3 nd Ostern. Altkirchlich. 155, 17 Herr Je-= su Christ, dei — 7 nteu⸗ res Blut ist ö Passion und Ostern. 60³3 erz n, à. 2½ 1811—18092 pius? 1600. — 2.* 5, ö mei⸗ner See⸗ le höch⸗stes Gut; das stärkt, das labt, das 4— + + 1——— N macht al⸗ lein mein Herz von al⸗len Sün⸗den rein. 2. Dein Blut, mein Schmuck, 3. Herr Jesu, in der letzten Not, mein Ehrenkleid, Wenn mich schreckt Teufel, Höll Dein' Unschuld und Gerechtigkeit und Tod, Nacht, daß ich kann vor Gott So laß ja dies mein Labsal sein: bestehn Dein Blut macht mich von Und zu der Himmelsfreud ein⸗ Sünden rein! gehn. Johann Olearius 1611—1684. 550 ist an Gottes Segen. 1738. 475⁵*— 2 5— Yv.EVE +— 5—4 +— + IE 3⏑— 2 +— + +— 2—— *——— 4— +— a ꝗ Un ⸗ter tau⸗ send fro⸗ hen Stun⸗den, 4———— SPIPIP‚P‚E.‚............ 1——.———. die im Le⸗ ben ich ge⸗ fun⸗ den, blieb nur ei ⸗ ne WS — 2—....—* 8 + 7 22.— 2 2— 2*——— mir ge⸗ treu, ei⸗ ne, wo in tau⸗send Schmerzen DDDieee 365— 1— SS S.......I..I III ——— 2.—— +— 4 *— fuhr in mei⸗nem Her⸗ zen, wer für mich ge⸗ stor⸗ ben sei. 2. Wenn sie JesuLiebe wüßten, Liebten alle nur den Einen, Alle Menschen würden Christen, Würden ewig ihn nur meinen, Ließen alles andre stehn, Ewig ihm zur Seite stehn. In du Friedrich von Hardenberg(Novalis) 1772—180l. Dortl 27 eigener Melodie. Emilie Zumsteeg 1796—1857, * ů zu Gi E 4—— n* 7 470 E. dort H——1 7 Am Gl⸗berg weiß ich ei ne Stät⸗ te, ent. In gr. 2** Bon d +*———.—— De sc SSSSSSSSIIIIIIIIIIII....... 2 7 E—— le⸗gen vom Ge⸗ räusch der Welt; der Ki-dron 94— 167 —.—3 II XII I—— — ,..,..——. .— d EEE—.———. doc rauscht im tie⸗fen Bet-te, der Öl⸗baum brei⸗tet — — +——5 92 9 +— 2—— 2——.—— sein Ge ⸗ zelt. Dort blickt man nicht von stol⸗ zen NYN ——— n u. V... .— —2 — — D‚.—— — E—— 2——.— War⸗ten hin⸗aus auf Flu⸗ ren, Wald und See; den C * 2— S. SSSSS— EE= stil⸗len Hof um⸗ gibt ein Gar⸗ten, sein Na⸗me 2. V —O h Passion und Ostern. 6⁰ 4 —— 2—.—— ist Geth⸗se⸗ma⸗ ne. inen, 2. Dort lag der heiligste der 3. O Herr, du hast auch meinen meinen, Beter Frieden ehn. In dunkler Nacht auf seinen Gesucht in jener finstern Nacht; 77²—16⁰1 Knien, Du hast, von allen abgeschie⸗ dort hat das Kind der frommen den, 796—1857 Väter Für mich gebetet und gewacht. — zu Gott gerufen und geschrien. Wie sollt' ich nicht daran ge⸗ —— dort wurden Seufzer ausge⸗ denken — stoßen Und allerorten, wo ich geh', te, ent. In großer Angst und Seelennot, Die Blicke meiner Augen lenken Bon der gebeugten Stirne flossen Hinüber nach Gethsemane? — De schweren Tropfen blutigrot. Heinrich Puchta 1808—1858. 12 dren 2———.— Melodie. Um 1050. ö—— + —.— ada Christ ist er n den von der ei⸗ tet 2 —— +— 12— E* 12 *— 211— ri. Haau I— I +I. IAE—— IE + D +·..—.— 2— XX LIIIEEI + EE.— 4Z.2.— 4 V—*—... 1en Mar⸗ter al-lez des soll'n wir al le froh sein, 2————— 4 J— 2 + LII + I 2— SDPꝑPꝑSꝑSISISIIIIIIIIIIII... *— + T e; den Christ will un⸗ser Trost sein. Herr, er⸗barm dich! 9——*— ... 2—D— + +— —— I +— + II* V SSSE.. a⸗-me 2. Wär' er nicht er⸗ stan ⸗ den, die Welt die wär' ver⸗ V— SIFHH— Isssb E ü S IMH. .—. 2 + 2 2 2 EE—** —**— 2 + 2 5 IN IIAN 1 8 H HNI—— 3 2— 2 IIAI 2 +—+*— 5 +— EHVI S IIAH4 3 HSHAHE N 16068 2 — S.— ꝗ S——— I + 2 44 IXII 2 N3 TF S—:—+3 2 x 2 I. 2 Fffes — 2.S—* 5 III + V E„ HNI 5——— 1E 224 = 25 S8 8** 2— N- 0 V A N — Is FrnE 2— — IIII AHE 425 5— 8 — ◻U— IEI S FNIS V 8 6 0.— n à— 8——2— * 884———. + 8* 1 E IIII= 70 + E —* 11= O. +—— 2 2— IIII +— + N NI III 23 + E.— 633 4 0.8 2— —2——— AE + + +4658 3 8 8 * 2 N2— 8. 8 S H A —— 8 0³³ IN HHE 5 1 —— UO— N — ... AE. SE. EE 4 Passion und Ostern. — ö + 1 4 —* L + l. 2 —..— —.—— Gra⸗bes⸗nacht! Blu⸗men sol⸗ len * 4 22—.15—— Her- zen sol- len heim⸗lich glü⸗hen; denn der Hei⸗land 4 II 7 II —. ist er⸗wacht. 2. Trotz euch, höllische Ge⸗ 3. Der im Grabe lag gebunden, walten! Hat den Satan überwunden, Hättet ihn wohl gern behalten, Der euch in den Abgrund zwang? Mochtet ihr das Leben binden? Aus des Todes düstern Gründen Dringt hinan sein ew'ger Gang. Und der lange Kerker bricht. Frühling spielet auf der Erden, Frühling soll's imHerzen werden, Herrschen soll das ew'ge Licht. Max von Schenkendorf 1783—1817. Sizilianische Volksweise. Mel. O sanctissima. 47⁰ 22—v N—2 + SRSSESSESE EEEEEEEE 14. 22—3— ausden 2——F7757 O du fröh⸗li⸗ che, o du 1531.——... 173.—* 4— 2——— se=li⸗ ge gna⸗ den⸗ brin⸗gen ⸗de O: ster⸗ —— EE ii V zeit! Welt lag in Ban ⸗ den, Christ ——½ E T— — SSSII FIEPIFIIIIIIII.. II fen 1——— ist er ⸗ stan ⸗ den. Freu=e, freu⸗e 60⁸ Anhang. U — 1 dich, o Chri- sten-heit! 2. O du fröhliche, 3. O du fröhliche, O du selige O du selige Gnadenbringende Osterzeit! ) Tod ist bezwungen, Leben errungen. Freue, freue dich, o Christen⸗ h eit! Nach eigener Melodie. . Gnadenbringende Osterzeit! ) Kraft ist gegeben, Laßt ihm uns leben! Freue, freue dich, o Christen⸗ heit!. Nach Johann Daniel Falk 1768—1623. Peter Schück. 480⁰ —— 2 — .——— 0 0 0 0 5„ O⸗ stern ist heut, wir sind er ⸗ freut, 0 4 .S..——.—— L 2 +——* EꝗDJ— +—4———— E I 1— 2 E EE—.2— 42— 5 daß der Herr Je=-sus Christ heut auf er- stan⸗den ist, ——.———.— +—..—.II IA L—.—* +*. I daß der Herr Je=⸗sus Christ heut auf⸗ er⸗stan- den ist. 2. Schaue doch her, Das Grab ist leer; . Leben und Sieg ist da, Singet Hallelujal:: 3. Und gehst auch du Zur Grabesruh, Führt dich der Heiland aus In deines Vaters Haus.:; Peter Schück 1811—1892. mei Hät lig' ich her Mes ander S gt'ich Ach, Inn er! den des Her ainenTr Ande Mauchl Evang. Himmelfahrt und Pfingsten. 6⁰0 6. Himmelfahrt und Pfingsten. Nach eigener Melodie. 0 Friedrich Ernst Feska. 1822. 4— ... E ——— mei⸗=ner— 3mat Haus. Wo die u0 0 In die———33.9 zie⸗ hen weit von — LX* + + ö „ m. 2 V 1 +.—8 7 2—— 7 69 Ber⸗ ges⸗ spit⸗ zen i glü⸗ hen, n wo die frem⸗den Blu⸗men blü⸗hen, ruh⸗te — N——I *:— I N. 2 2— II *— 3——— II mei⸗ ne See⸗le aus. Hätt' ich Schwingen, hätt' Wie sich rings die Ferne breitet— ich Flügel, 0 ich auf zu meinem Stern. zr Meere, Täler, Hügel, ander Schranke, sonder Zügel üht'ich immer meinem Herrn. Ach, das war ein schöner egen, unn er mit den Jüngern ging, den Feldern, auf den Wegen Les erz wie Maienregen ainen rost, sein Wort empfing. Ander Los ward uns be⸗ reitet: geauch blühet rings das Land, Evang. Gesangbuch. Der uns rufet, der uns leitet, Unser treuer Freund entschwand. 5. Aufgehoben, aufgenommen In den Himmel ist er nur; Saren will er wiederkommen, eine Treuen, Stillen, Frommen Folgen immer seiner Spur. 6. Will mich denn zufrieden geben, Fassen mich in stillem Sinn. All mein Denken, Sehnen, Streben, Meine Lieb und auch mein Leben Geb' ich meinem Freunde hin. Max von Schenkendorf 1783—1817. 20 61¹⁰ Anhang. O Mel. Ringe recht ꝛc. 1738. 17 Q—. 4— 489.—— .. Geist vom Va⸗ ter, tau ⸗ e, tau⸗ —..... HE. EDIDDDEE .—. Se⸗ gen auf die dür re Flur, daß dein Lie ⸗ bes⸗ 7 aremurzn. mert..R i,, DSII SSPSPSPSISISI. IIIIIII... wir⸗ ken prei⸗ se die er⸗ quick-te Kre⸗ a= tur! 2. Geist des debens, wehe, wehe übers weite Totenfeld, Weck die Seelen aus dem Schlafe, Die der Tod gebunden hält! 3. Geist des Lichtes, leuchte, leuchte, Wo es finster ist und Nacht, Daß die Finsternis bald weiche Und die Nacht zum Tag erwacht! Mel. O sanctissima. 4. Geistesflamme, zünde, zünd. Heller hier dein Feuer an, Daß es deiner Jünger Herzen Wärmen, heil' gen, läutern kam! 5. Jesus Christus, höre, hin, Sprich dein Amen, wenn wit flehn; Send einmal in unsre Lande Ein gewalt'ges Geisteswehn! Rosalie Amstein, geb. Baͤrlocher, 18⁴6—1923 Shillianische geistliche Volkswa * — 2——— x ⁷ 485 EE 00 00 O du fröh⸗li⸗che, o di Er d. E gna⸗ den⸗ brin⸗ gen⸗ de Pfing ⸗sten 2—. — Christ un=ser Mei ⸗ ster — E Himmelfahrt und Pfingsten. 61¹ 738. 1760— naer.—.—.—— 3—.——. . 7.— i. ligt 65 Ge„ ster. Freu e, freu=e au⸗e 0 52 II —.——— 8 E —. dich, o Chri⸗sten-heit! bes 2.0 du fröhliche, 3. O du ftöhliche, —0O du selige O du selige — Gnadenbringende Pfingstenzeit! Gnadenbringende Pfingstenzeit! tu Führ, Geist der Gnade, 2,: Uns, die Erlösten, uUVns deine Pfade! Geist, willst du trösten. nde/zün)] Freue, freue dich, o Christen⸗ Freue, freue dich, o Christen⸗ an, heit! 2 heit!: Herzen Nach Johann a Falk 1768—1826. ternkun Mel. Ostern ist heut. Peter Schück. öre, hire, 0 enn wi 484 4———.— ——.—.——— Sucht—— ist heut, wir sind er⸗—6.— ärlohn ö Volksweis 8² wiri 2 5* 2. — ü⸗ ber den heil'⸗gen Geist, der un⸗ ser Tro⸗=ster heißt, ——— . 7 ber den heil'⸗gen Geist, der un⸗ ser Trö⸗ster heißt. — — 2. So will er dir 3. Drum bete gern ng ⸗sten Auch für und füir Und oft zum Herrn, Lehrer und Tröster sein, Der dich ja beten heißt: — 30 Gottes Kind dich weihn. ꝛ/ Gib mir den heil'gen Geist!: 2.— Peter Schück 1811—1892. 6ei 20* Anhang. 7. Ausbreitung des Evangeliums. Nach eigener Melodie. Georg Friedrich Händel 1685—1759. SSDSDS + — Von Grönlands eis' 2gen 8 Ber⸗ gen, von . rrrnrr In:diens sonn'gem Strand, von blü⸗ hen⸗ den Ge⸗ 2 S— fil ⸗den, aus dür⸗ rem Wu⸗ ⸗sten⸗ sand, von vie⸗ len iiii 1+.—— 1 fer⸗ nen In-seln, aus manchem Palmwald dicht er⸗ 1—..—. tönt der Hei⸗ den Bit⸗te um neu⸗ en Glaubens Ucht 2. Und wir, die wir emp⸗ fangen Den Glauben von dem Herrn, Wir bringen ihn den Heiden, Den Brüdern ja so gern. Erlösung ist erfunden Für alle fern und nah. O sagt's den armen Heiden, Daß ein Messias da! 3. Weht, weht, ihr lust' gen Winde, Sein Wort von Land zu Land, Tragt es, ihr leichten Wellen, Bis zu dem fernsten Strand, Daß alle laut bekennen, Daß er allein der Herr, Und alle Knie sich aen Zu unsers Gottes Ehr! Nach Reginald Heber 1783—1826. E 0 0 5 Hrn E Ausbreitung des Evangeliums. 61³ Nach eigener Melodie. Michael Haydn 17371806. 486 EEE—.— 9⁰ Die Sach ist dein, Herr J Je⸗ su Christ, die und weil es dei ⸗ ne Sa⸗che ist, kann iE Sach, an der wir stehn, 1 0 lein das sie nicht un-ter⸗ gehn. es fruchtbar 2 EEE 1—.——3 muß ster⸗ben in der Wei⸗ zen⸗ korn, be⸗vor sproßt zum Licht em⸗ por, IIIIIIT IZ. Er⸗ deScoßm⸗ vor vom eig ⸗ nen We ꝛsen los, daech + H EEEEEE Ster⸗ ben los, vom eig⸗nen We⸗ sen los. 2. Du gingst, o Jesu, unser Samt deiner Sach zum Licht Haupt, empor, Durch Leiden himmelan, Zum Licht empor, Und führest jeden, der da glaubt, Durch Nacht zum Licht empor! Mit dir die gleiche Bahn. Wohlan, so nimm uns allzu⸗ 3. Du starbest selbst als gleich Weizenkorn Zum Teil am Leiden und am Und sankest in das Grab. Reich; Belebe denn, o Lebensborn, Führ uns durch deines Todes Tor Die Welt, die Gott dir gab! 614 Anhang.— Send Boten aus in jedes Land, Auch wir stehn dir zum Dienst Daß bald dein Name werd' bereit bekannt, In Kampf und Streit, Dein Name voller Seligkeit! Zum Dienst in Kampf und Streit Strophe 1 und 3 von Felician Zaremba 1794—1874 Strophe 2 von Samuel Preiswerk 1799—157ʃ 487— 1— EEEEEE ον Wir dan⸗ten dir Herr Je⸗ su Christ, daß 1—. 2 * ů— 0— du der mächt'ge Kö⸗ nig bist, durch des⸗sen Gna ꝛde — ½½— , d — SZ‚·..— 1S—.—. 7 1 + 0 2 al⸗le- zeit des Her⸗zens Trost uns ist be⸗ reit. 2. Wie trostlos gehn die Hei⸗ 3.Hilf du, daß sie erkennen dih den hin Und deiner Herrschaft beugen sich In ihrem ganz verstockten Sinn Daß dankbar sie mit uns zugleih Und beten ihre Götzen an! Sich freun in deinem Gnaden⸗ Doch keiner ist, der helfen kann. reich! Reinh. Grundemann 1836—19NAN. Mel. Ein Gärtner geht im Garten. 488 4 5— 1 d i.. ↄ ⁵ 9. + E. a Ich weiß von vie⸗ len Kind⸗lein im 5 4 —5———.— 2..— 42——.—— fer nen Hei-den ⸗ land, die ha⸗ ben ih=öre Mel. Vom Himmel hoch ꝛc. 1509, Wort Gottes. E *— 5—1— 5—.— 2———— n Dienst 0 2 19—5„ r, 27— 4*7; e.— Hän⸗-de zum Hei⸗ land nie ge⸗ wandt. ndStreit. Ir; 1 2. Die armen Heidenkinder Wo Gott sie danken können 794—187 7 2* 99—190 Die liegen mir im Sinn; Als kleine Himmelsgäst'! 1530 Wer weist Li Luuer 145 5. O Herr, laß deine Gnade 4 Bei ihnen kehren ein, 2 5„ —— Mit treuem Wort sie hin? Ein Licht auf ihrem Pfade — 3. Sie lernen keine Sprüchlein, Laß deine Worte sein! ist, dah Sie lernen kein Gebet; — Sie haben keine Büchlein, 5.— Jan. sende Aoet; Darin vom Heiland steht n — 6 Gib ihnen will'ge Hörer W 4. Kein Christtag ist bei ihnen An jedem Heidenort! na⸗de und auch kein Osterfest, Verfasser unbekannt. — 8. Wort Gottes. keit. Nach eigener Melodie. Johann Friedrich Reichardt. 1790. men dit 489 e n— igensih n er E. wan uiede Lesen i inaden⸗% u Im⸗mer muß ich wie⸗der le⸗sen in dem —. 4 i e * 2.* L— L— + 2 17. 4 al⸗ ten heil'⸗gen Buch, wie er ist so sanft ge⸗ 2 nene I im 55 we: sen, oh? ne List und oh ne Trug; — 2. Wie er ließ die Kindlein Wie er hold sie angeblickt kommen, Und sie in den Arm genommen Und sie an das Herz ge⸗ 5. Hat die Herde sanft geleitet, drückt; Die sein Vater ihm verliehn, 3. Wie er Hilfe und Erbarmen Hat die Arme ausgebreitet, Allen Kranken gern erwies Alle an sein Herz zu ziehn. Und die Blöden und die Armen 6. Immer muß ich wieder Seine lieben Kinder hieß; lesen, 4. Wie er keinemSünder wehrte, Les' und weine mich nicht satt, Der bekümmert zu ihm kam, Wie er ist so treu gewesen, Wie er freundlich ihn bekehrte Wie er uns geliebet hat. Und den Tod vom Herzen nahm. Luise Hensel 17981876. 9. Konfirmation. Nach eigener Melodie. Christian Palmer. 1863. ⁰⁰ 009 0 Je: su, dir leh ich, Je: su, dir ———.—.—— —— 1654—.— 755.. sterb' ich, Je-su, dein bin ich im Le⸗ ben Nach Str. 2. P. I 1* II.—. DEDSDSEE— E und im Tod. A⸗ men. 2. O sei uns gnädig, Führ uns, o Jesu, Sei uns barmherzig, In deine Seligkeit! Amen. D. Joh. Burkhard Freystein 1671—1718. Nach eigener Melodie. Thommen. 1745. IIEEE Nun so bleibt es fest da⸗bei, daß ich 616 Anhang. E — leitet, hn, t, 1876. O Konfirmation. 6⁷ 2————.— .. 3...... + Je⸗ su ei⸗ gen sei. Welt und Sün⸗ de, SPC 2 ——— +* fah-ret hin, nur nach Je⸗ su steht mein Sinn. 2. Jesus ist mein höchstes Gut, 3. Herr, ich hang' allein an dir. Denn er gab sein teures Blut Nimm nur alles selbst von mir, Auch für mich verlornes Kind, Was dir nicht gefällig ist, Daß mein Glaube Gnade find'. Weil du doch mein alles bist! Ernst Gottlieb Woltersdorf 1725—1761. Mel. Es ist genug. Joh. Rud. Ahle. 1662. — 6492 +Æ———.— 2—.—— SSRRRRSSSESEEEE ⁰⁰ Hier ist mein Herzl Mein Gott, ich geb' es „Nimm es der Welt, mein Kind, und gib es 3 SDDR —— + IJL 1 o———— v .S.... dir, dir, der es gnä⸗dig schuf. 2.— mir!“ dies ist an mich dein Ruf. Hier ist das + 4 I I ET I 1—H + 2 * 0—— 5 ner. * EIEE——— Op⸗fer mei⸗ ner Lie ⸗be, ich weih' es dir aus 2— ——9. +I— I—11 IIL ———.— 2— — I frei- em Trie⸗be, hier ist mein Herz. 6¹⁸ Anhang. E 2. Hier ist mein Herz! Onimm es gnädig an, Ob ihm gleich viel gebricht! Ich geb' es dir, so gut ich's geben kann, Verschmäh die Gabe nicht! Es ist mit böser Lust beflecket, Mit Sünd erfüllt, mit Schuld bedecket Mein sündig Herz. 2. den E Es sucht in Christo Heil, Es naht zum Kreuze hin Und spricht:„O Herr, du bist mein Gut und Teil, Dein Tod ist mein Gewinn.“ Es hat in des Erlösers Wunden Trost, Ruh und Seligkeit ge⸗ funden Mein gläubig Herz. Ehrenfried Liebich 1713—1780, Wachet auf. Phil. Nicolai? 15906. o 0 60 —— 49307 EE ——— — Peht i im Frie⸗den eu ⸗re Pfa⸗de! Mit Wenn euch Je-⸗su Hän⸗-de schir⸗men, gehts— Q —— — ——— ——— i 5 euch des gro ßen Got-tes Gna⸗-de und sei-⸗ner— un ter Son⸗nen⸗schein und Stür-men ge⸗= trost und 2 w ..— 1 7 2— 1... * 2 1— 83 1.—.— ——— 5— heil'⸗gen En- gel Wacht!— 30 froh bei Tag und Nacht. Lebt wohl, lebt wohl im 700 ....— 3.. ̃.——— 2. D ——.. 4 6 Er sei euch nim⸗ mer fern spat und De du —.—— 2— Dum EE frü⸗ he! Ver⸗ geßt uns nicht in sei⸗ nem Liht, und und 19⁴ 1 Jesuslieder. — +...——— I A 2 1 II X. +—* + 1 II —— wenn ihr sucht sein An⸗ge⸗ sicht! Gustav Knak 1806—1878. 10. Jesuslieder. .Nach eigener Melodie. Giovanni Giacomo da Gastoldi. 1591. Q ——— 00 0 0 In dir ist Freu⸗de in al⸗lem 3.———. 2—— e + Lei⸗de, o du bul mein sü⸗ ßer Herr Je⸗ sus Christ. — von Schan⸗den, ret⸗test von Ban⸗ den; —.—— —.—.—.— wer dir ver⸗—14— hat Woht 9 bau: et, * ——3 een +——— e, r wird e⸗wig blei ⸗ ben. Hal⸗-le⸗ lu ⸗ ja! 2. Durch dich wir haben Mit hellem Schalle danken dir himmlische Gaben, alle der du mein wahrer Heiland Zu dieser Stunde. Halleluja! bist. dam wir dich ehren, dein Lob 3. Du hast's in Händen, kannst vermehren, alles wenden, H 6²⁰ Anhang. O O Wie nun auch heißen mag die Lieben und loben dein' Macht 3. Not. dort oben Himn Wir jubilieren und triumphieren, Mit Herz und Munde. Halleluja Ist ny Johann Lindemann, geb. um 1550, 7 nach 1634. Nach eigener Melodie. Schlesische Volksweise. 1842. 0 0 — 10 6———.— 2.——— ů1— Schön⸗ster Herr Je ⸗ su, Herrscher. — 2— 7—wm————— 2 I SSPSPSSSII 0 0 al⸗ler En ⸗ den, Got-tes und Ma⸗* —2—5— VE +—4.* l + 1 3— ————.—— 2— 3—5—— — ri en Sohn, dich will ich lie ⸗ ben, HE—— 9 I EE... n u. —.———— 72 dich will ich eh ren, du mei⸗ nes Her⸗zens 5—5— SS —.———— 2 Freud und Kron. 95 2. Schön sind die Wälder, Jesus leucht't schöner, Zsun Schöner sind die Felder Jesus leucht't reiner Daß In der schönen Frühlingszeit. Als alle Eng'l im Himmelssaal Stets Jesus ist schöner,. arg 4793 4. Schön sind die Blumen, Will⸗ Jesus ist reiner, Schöner sind die M Der unser traurig Herz erfreut. chöner ind die Menschen Wenn In der frischen Jugendzeit. Dich 3. Schön leucht't die Sonne, Sie müssen sterben, Schöner leucht't der Monde, Müssen verderben; 35 Und die Sternlein allzumal. Doch Jesus lebt in Ewigkeit. . Macht allelujal ach 1634. ise. 1842. — —— Jesuslieder. 62¹ 5. Alle die Schönheit Keiner soll werden Himmels und der Erden Lieber auf Erden Ist nur gegen ihn ein Schein. Als nur der schönste Jesus mein. Aus dem Münsterschen Gesangbuch. 1677. —6 1 5. Melodie. Volksweise. 17. Jahrhundert. 400 EEEEEEE E. 0 uα Fang dein Werk mit Je su an, Je⸗ sus Je⸗sum ruf zum Beistand an, Je⸗sus Ma—— —— n—5——— + 35— —.4 DD—IiI‚TI‚.— — auf, geh mit Je-⸗ su schla⸗ fen, führ mit Je⸗= su 1 h„ 4 r⸗zens.. e-. 2—— —* IIINN — dei- nen Lauf, las⸗se Je- sum schaf- fen! 2. Morgens soll der Anfang Also angefangen, sein O dann hat es keine Not, Jesum anzubeten, Wirst den Zweck erlangen. Daß er woll' dein Helfer sein Es wird folgen Glück und Heil elssaal. Stets in allen Nöten. Hier in diesem Leben; Morgens, abends und bei Nacht Endlich wird dir Gott dein Teil umen, Will er stehn zur Seiten, Auch im Himmel geben. Wenn des Satans List und Macht geit. Dich sucht zn bestzeiten. 4. Nun, Herr all mein 3. Wenn denn deine Sach mit Sei dir übergeben, Gott Es nach deinem Willen mach —6²² Anhang.——* Auch im Tod und Leben! Laß es doch sein wohlgetan! All mein Werk greif' ich jetzt an, Darauf sprech' ich: Amen. Herr, in deinem Namen; Verf. unbek., Waldenburg 1734. Nach eigener Melodie. C. Straube. 1784. 497 r——— 4— PP..—.2— ——— ISSI———— a a Weil ich Je⸗su Schäflein bin, freu' ich —— 1—. SiSSS EAEE I.... 4.—.——— 2— mich nur im⸗mer⸗hin ü⸗ ber mei⸗nen gu⸗ten Hir⸗ten, ————— SSDSIIIII... T ————— der mich wohl weiß zu be-⸗wir⸗ten, der mich lie⸗ bet, —— EEE 1——3..— 2—— S ——.—2 I. 1 I — der mich kennt und bei meiznem Na⸗men nennt. 2. Unter seinem sanften Stab 3. Sollt' ich denn nicht fröh⸗ Geh' ich ein und aus und hab' lich sein, Unaussprechlich süße Weide, Ich beglücktes Schäfelein? Daß ich keinen Mangel leide. Denn nach diesen schönen Tagen Und so oft ich durstig bin, Werden Engel heim mich tragen Führt er mich zum Brunnquell In des Hirten Arm und Schoß. hin. Amen, ja mein Glück ist groß. Luise von Hayn 1724—1782. Nach eigener Melodie. William Crost. 1708. 0⁰ odan Wenn Chri⸗stus der Herr zum Menschen sich n. Jesuslieder. 4 Ff..—— IR.— 4.———— 1——.—..—.— 2—— eigt, wenn er sich als Hort dem Fle⸗ hen⸗den — +— + di, + 2+·—5 Ee +*.— +— un — 41.— + I— — 1— .——.— DI n. e *4 0—— + ——⁰— Tod, wir kön⸗nen nicht sin⸗ken, denn Hel⸗fer ist Gott. 2. Nicht Menschen vertraut 3. Drum nahet dem Thron Die Güte, die Huld, Dort thronet die Gnade Fjür unsere Schuld. Den lastenden Zum Himmel empor Erhebet das Herz! Schmerz, Des Heilands der Welt Mit heiliger Glut! Er stärkt und erhält, dort wohnet die Weisheit, Er ging einst hienieden In Menschengestalt, Er bracht' uns den Frieden Durch Gottes Gewalt. Nikolaus Kaiser 1734—1800. Nach eigener Melodie. Heinrich Karl Breidenstein. 1825. ———..‚.—— — 499——.. 49.— — SEEEEE o0 Wenn ich ihn nur ha ⸗ be, wenn er DPDPDDDEEEE +2 FEE 22..2‚..9u . H—1 +1——— +— mein nur ist; wenn mein Herz bis hin zum Gra⸗ 9— +———— Aeir E— Ei +—— 2 +——— EEEE —. +2 1—.—— 2—— D.e —.—. e be sei⸗ ne Treu e nie ver⸗ gißt, weiß ich 6²⁴ Anhang.— H ö‚—..* K ——— EE————— ö ² SSEEE— 1+.— 1..— Kehret nichts von Lei⸗de, füh⸗ke nichts als An dacht ETT ae +———. D—..—9— E* 4 II 50 4 Lieb und Freu ⸗de. 2. Wenn ich ihn nur habe, 3. Wo ich ihn nur habe,— Lass' ich alles gern, Ist mein Vaterland, Folg' an meinem Wanderstabe Und es fällt mir jede Gabe Treugesinnt nur meinem Herrn, Wie ein Erbteil in die Hand. Lasse still die andern Längst vermißte Brüder Breite lichte volle Straßen Find' ich nun in seinen Jüngen wandern. wieder. Friedrich von Hardenberg(Novalis) 1772—10l. Mel. Immer muß ich ꝛc. Johann Friedrich Reichardt. uh, H—55* 1 2. 500 EEE Iind j —IdDas 5 α Habt ihr denn noch nie er⸗fahren, wie n Da m —.———.— Sieht —— 2.———————8. AII.. ‚— Sien + — ist so treu und gut, wie er seit viel tau⸗send Den“ 4 .* ö 2—— EDSSSS 15— ͥ 3 Jah-ren al-len We⸗sen Lie⸗-bes tut?— rag 2. Liebend hat er ausgesehen 3. Segnend in der Menschen Manches lange Jahr nach euch; Mitte Wollet endlich ihn verstehen, Ist er jeder Seele nah; 5⁰ Menschen, kommt in Gottes Zu gewähren ihre Bitte, Reich! Steht er immer freundlich da. 90 Jesusli . eder. 6² berg nehmen, Kehret bei dem Heiland ein; 4. Kommt und laßt uns Her⸗ Da wird Sehnen bald und Grämen, Welt und Schmerz vergangen sein! Max von Schenkendorf 1783—1817. HVI Nach eigener Melodie. —— +. —. + D—.——. 50 EEDE————2 ISIDREE&N habe, 00 0 0 Ein Gärt⸗ner geht im Gar⸗ten, wo ——— Gabe E. Hand. H=.—. 2.D‚.DAII—— tau⸗ send Blu⸗men blühn, und al= le treu zu 4 4— Jüngem—.3— 0„—5— 77²ν⁷— SDSDSDSSDSSISII......... N war⸗ ten ist ein⸗ zig sein Be ⸗ mühn. rdt. I00 2. Der gönnt er sanften Regen Und jener Sonnenschein. Das nenn' ich treues Pflegen, Da müssen sie gedeihn. 5. Zu seinem Paradiese, Zu seiner schönen Welt, Die nimmermehr wie diese In Staub und Asche fällt. wie er 3. In liebenden Gedanken 6. Hier muß das Herz verglühen, N Sieht man sie fröhlich blühn; Das Weizenkorn verdirbt; — Sie möchten mit den Ranken Dort oben gilt ein Blühen, au⸗ send Den Gärtner gern umziehn. Das nimmermehr erstirbt. 4. Und wenn ihr Tag ge⸗ 7. Du Gärtner, treu und milde, —— kommen, O laß uns fromm und fein — Legt er sie an sein Herz, Zum himmlischen Gefilde, Und zu den sel'gen Frommen Zum ew'gen Lenz gedeihn! Rensch Trägt er sie himmelwärts Max von Schenkendorf 1783—1817. enschen Nach eigener Melodie. 1819. 50² REE „——.—.— 2 Bäa.. ich da.—.— 5 ich da 0⁰00 0 Wirf Sor⸗gen und Schmerz ins ———— lie⸗ben⸗ de Herz des mäch-tig dir 318=.‚....—— EAH — V—— 2——.—.— * hel⸗fen⸗ den I.s 2. Wenn Kummer dich quält, 5. Er schützt dich und wach Wenn alles dir fehlt, Drum laß dich die Nacht So flehe zu deinem Erbarmer! Des Leidens und Todes nicht 3. Er leichtert die Last Vhrun Voll Mitleid und faßt 6. Hab ihn zum Gewinn,. Und hebt sie mit mächtigen Das Leben fließt hin—. Händen. Zum Ziel deiner ewigen Ruhe! 4. Mild ist er und weich, 7. So leide jetzt gern; A Sein Segen macht reich, Beim freundlichen Herrn 2. Of Sein Wort gibt dir himmlischen Erquicken dich Ströme der Frieden. Wonne. uch zi Verfasser unbekannt. E 0 3 loch ha . äd Melodie. Friedrich Silcher. 12 chon v 50½ eASsteuen n. R len — In Lar — Mein Hei⸗land ist mein Steu er treff“ ich auf Er⸗den kei ⸗ nen Und ft 94⁰4 1EEEEEEE.. 604 mann, so groß an Macht und Treu— an, er steht mir im- mer bei. 0⁰0 0 0 Jesuslieder. 4 —.— * 2—.* + Ee 4—. 2 — .— L— E L— 0 dicht und fest, mit Wind und Meer ist er ver⸗ nd wach 4 5— ——.— acht EUEEEEEEEEEEEEEEEEE 'es nicht————.——. nI traut, sein Arm mich nie ver=läßt, sein ewinn, DEEEE... en Ruhen——— 5 72 ö n; Arm mich nie ver- läßt. rrn* der 2. Oft läßt er wohl geraume 3. Will doch mein Glaube . Zeit sinken dann, mnl. 1018 ich ziehn durch Sturm und So wandelt er daher, Nacht, Gebietet als ein Felsenmann Ger. 104 gach hat er meine Sicherheit er. ei zhon vor dem Sturm bedacht. — ssteuert selber her und hin —. id lenkt der Winde Lauf, In Landungsplatz hat er im 17 Sinn nen And führt mich sicher drauf.: Nach eigener Melodie. Dem Sturme und dem Meer. „Hier bin ich,“ ruft er,„fürcht dich nicht, Und glaub und liebe nur! Ich bleibe in der Nacht dein Licht 7: Auch ohne helle Spur.“: Verfasser unbekannt. Luise Reichardt. 1807. — W4—— — ² 2—————.— + 4 IS. —1.— I Wie mit grim'gem Un⸗ver⸗stand Wel⸗len 2s Anhang. 9— V*——. AW— I ———————————— 2—.— *———— EEE—.— 1——.— 1 sich be ⸗ we⸗ gen! Nirgends Rettung, nirgends dan kan Q .—— SDrie—— — 11 n.:, RIRRS———. 85 7vor des Sturmwinds Schlägen! Ei⸗ ner ist, der gebt G ——.——.—.8— 1 I E Se —————.—..————..—.— .... e Ich in der Nacht, ei ner ist, der uns be⸗ wacht Oe Q— ———.——.— + 252—½— 2—2—— —.— 255— 6 V Christ Ky⸗-ri—e, du wan⸗ delst auf der See. 50 2. Wie vor unserm Angesicht Unsern Dank erschallen; ⁰0⁰0 Mond und Sterne schwinden!“ Loben dich mit Herz und Mund, Wenn des Schiffleins Ruder Loben dich zu jeder Stund! 7— ᷣ— bricht, Christ Kyrie, ja dir gehorchti ß Wo dann Rettung finden? See. + ——— r n Lan 0—— 0 Lerl Eenn M 0 ö— aß mich nicht versinken! Christ Kyrie, Ines. auf Soll ich von dem bittern Tob Oeet Well auf Welle trinken,‚ 3. Nach dem Sturme fahren Reiche mir dann liebentbranmh, wir err, Herr, deine Gnadenhard Sicher durch die Wellen, hrist Kyrie, komm zu uns auf Lassen, großer Schöpfer, dir die See! 50 Johann Daniel Falk 1768—18H. Nach eigener Melodie. Friedrich Silcher. 10b.—.— — +— SSDSSISSII ——Ʒ——— —.— Wen Je⸗sus liebt, wen Je⸗sus liebt, der 0 Jesuslieder. 2.2)½ Im Himmel hoch ꝛn luf Gottes Thron ist, da jebt Gottes Sohn ie Seinen noch. 3.) Und gibt und schenkt, n; id ů0 tund: horcht + n, ntbranmt, denhand. uns auf 768—18R. her. 1846. Ar Gaben viel kann al⸗lein recht fröhlich sein und nie trübt. be⸗ Ohn' Maß und Ziel Und sorgt und denkt; 4., Und liebt auch mich, Gibt auf mich acht. Drum Tag und Nacht So froh bin ich. Wilhelm Hey 1789—1854. Nach eigener Melodie. Friedrich Silcher 1789—1860. 9060 ..... .— νσ S60 bin klein, mein Herz ist —.— f 2— 2...— ů *5——— 2 rein, soll nie⸗- mand drin woh ⸗ nen als 36— Je⸗ sus al⸗ Nach eigener Melodie. —..—.— A⸗ men. A. Späth 1830—1910. Peter Schück. 90⁷ I5 0 Je⸗ sus ist SSSEEEEE —— ist der gu⸗te Hir⸗ te, der 555 E We⸗ge führt, der da su⸗ chet 5 Ver⸗ *—* 83⁰ Anhang. O +—3 2 7 x N * üirr⸗ te, der mich nie ver- las⸗sen wird. Je ⸗= sus 2. Liebend zeigt in seinem Worte Er der Wahrheit lichten Steg, Durch der Demut enge Pforte Führt er auf den schmalen Weg. Jesus ist der gute Hirt, 2 (—Y— ist der gu te Hirt, der mich gu⸗te We⸗ ge führt, e Gibt zur Ubung Lust und Kraft, 2. W Jesus ist der gute Hirt, Der mich gute Wege führt. 4. Folg' ich stets auf meinen Pfade Seiner treuen Führung hier, Offnet dort mir seine Gnade Unverdient die Himmelstür. Jesus ist der gute Hirt, Der mich gute Wege führt. Peter Schück 1811-1892. Der mich gute Wege führt. 3. Glauben, Hoffnung, Treue, Liebe Wirkt der Herr, der alles schafft, Und er stärkt die frommen Triebe, Mel. Der EChristbaum ist der ꝛc. Volksweise. 1842 SSSSS...... 0 0— 2* 7 Was hätt' ich, hätt' ich Je⸗-sum nicht auf .1—— —— 2—v P.....—... 5— 1 e⸗ wig mir er⸗ — ew'genSchmerz,ach ohne Je-sum, ar-mes Herz, hättst ir me Ind wa sein, st Da 50 — e 01 Jesuslieder. 0 4 — ——— ö—— + I 5—1 e= sus ů du dich selbst ver ⸗lo⸗ ren, hätt'st du dich selbst ver⸗ SS. führ lo⸗ren, ver ⸗ lo ren. d Kraft. 2. Was könnte mir die ganze 3. Nun aber, da ich Jesum Welt hab', hrt. ür meinen Jesum geben? O welch ein reiches Leben! nnd wär' die ganze Welt auch Ist Erde doch und Himmel sein, Drum ist auch alles, alles mein, meinem mein, hier ein, sollt' ich ohne Jesum sein, Weil er sich mir gegeben, zäde dDa wollt' ich auch nicht gegeben. tür. leben,:; nicht leben. Adolf Moraht 1805—1884. rt. + Nach eigener Melodie. Peter Schück. —1992 509 22*—5——— 2.— ä SSSSSDSIS. e. 1842 E ö Srunt o⁰ Nur mit Je⸗ su will ich Pil⸗ger auf——— 4„ wan ⸗ dern, nur mit ihm geh froh ich ein und 4 9—** SSS...— de, aus; Weg und Ziel find' ich bei kei nem 1— —. er al-lein bringt Heil in Herz und Haul 2. Berg und Tal und Feld und 4. Bei dem errn willichsh Wald und Meere inkehr halten, Froh durchwall' ich sie an seiner Er sei Speis und Trank und Hand; Freude mir; Wenn der Herr nicht mein Be⸗ Seine Gnade will ich lasfen gleiter wäre, walten, 5): Fänd' ich nie das—7 Ihm befehl' n Leib und Vaterland.: Seele hier,:; 3. Er ist Schutz, wenn ich—— 5. Bis es Abend wird fang niederlege, hienieden Er mein Hort, wenn früh ich Und er ruft zur hin gen Heinn— ehe auf Er mein Rater an dem Scheide⸗ Bis mit ihm 0 45 ein um wege den Und mein Trost bei rauhem) Bis sein 60. Pilgerlauf. ch bin.: Peter 1 1611 II. Christlicher Wandel. Mel. Christus der ist mein Leben. Melchior Vulpius? 10l. Gotte o auft Seger Und 3 — S Wie lieb⸗ lich isrs ist's chir hie nie ⸗ den, wenn Brü⸗der tren gens sinnt in Ein-tracht und in vor il 2. Sin! hist bei uß du j — Frie-den ver⸗= traut bei-sam⸗-men sind. Wie Tau vom Himmel Was Knecht ist, wird befreiet, nieder Und rein, was Flecken hat. 4. Und alles Volk der Erde ö Geht nun zum Lichte ein; mir 5 lasfe KSegen sich ergießt. Dann wird nur eine Herde Und einstens wird erneuet Und nur ein Hirte sein. eib und ach sie die heil'ge Stadt: Friedrich Gottlob Wetzel 1779—1819. hier,— Mel. Weil ich Jesu Schäflein bin. C. Straube. 1784. dofnut I DSDSDDDD———— 145——..— Hede Tu nichts Bö⸗ses, tu es nicht! Weißt du: ein um —H— 3—.—..—— n 6— 6 W85.—...— nmelen 5——— 4———— 1.)½ Hot⸗tes An: ge⸗sicht schautvom Himmel auf die Sei⸗nen, ait 2. D33—.—.,.— —· +2———+—4 *—.—— auf die Gro⸗ßen, auf die Klei⸗nen; und die Nacht ist *— — I + ius? 1olh.— 0 2.— 4F7 D.e vor ihm Lcht, da⸗rum tu 55 50 se nicht! 2. Sind auch Vater, Mutter Und sein Vaterherz betrübest! weit, Ach, das würde dich gereun, hist bei dir allezeit; Darum laß das Böse sein! ů Wilhelm Hey 1780—1854 6³⁴ Anhang. 12. Gottvertrauen, Kreuz und Trost. Nach eigener Melodie. Julius Grobe 1807105 Q + E.I T—E +— 512 S PDPIPIPIPIPIPPPPIPIII..... EEEEEEE 0⁰οομ Mit dem Herrn fang al⸗-les an- . E—.— zrnnᷣ Emn Eo— — + +— 7— 12 + +. + DDDDEEEE Kind⸗lich mußt du ihm ver⸗ trau ⸗ en, darfst auf 9⁰ 7.7 +—4 +.— I II I I +— IE 24—4. 5—— eig ⸗ ne Kraft nicht bau zen; De-mut schützt von ————— E1 EI ——. — stol ⸗ zem Wahn. Mit dem Herrn fang al ⸗ ** n —./ DEEDEDEEEE.—— sos ——— 4—.—— an, mit dem Herrn fang al-les an! 2. Mit dem Herrn fang alles an! 3. Mit dem Herrn fang alleban Die sich ihn zum Führer wählen, Mut wird dir dein Helfer senden Können nie das Ziel verfehlen; Froh wirst du dein Werk voll Sie nur gehn auf sichrer Bahn. enden, Mit dem Herrn fang alles Denn es ist in Gott getan. an! 2, Mit demHerrn fang alles alhy Christian Christoph Hohlfeldt 177618. Nach eigener Melodie. Friedrich Silcher 1789—180ö. 503 HR———————— ESEEEE rnr n.— 235945140 Aus dem Him⸗mel fer⸗ ne, wo die + + 1 2. 1 je⸗ des Kind; auf arfst auf —.— —.— ützt vor 2. Höret seine Bitte neu bei Tag und Nacht, Rimmt's bei jedem Schritte HVäaterlich in acht; 3. Gibt mit Vaterhänden Um sein täglich Brot, Hilft an allen Enden Ihm aus Angst und Not. 4. Sagt's den Kindern allen, Daß ein Vater ist, Dem sie wohlgefallen, Der sie nie vergißt! Wilhelm Hey 1789—1854. Mel. Wie fröhlich bin ich aufgewacht. X HN I 1 5—— 2 1 2— — — allesauh er senden erk voll tan. illes antz 76ʃ0. Mein Va⸗ter, der im Hiunmelwahnt als — IE 2— — +.2 Kn 415 ler En⸗ gel ätü der ist Tag und Nacht und 2. Er nährt den Sperling Dach gibt auf mei⸗ ne Schrit⸗te acht. 3. Von meinem Haupte fällt auf kein Haar, dem Und macht zur 2i die Vöglein Mein Vater sieht es immer⸗ dar, Er schmlickt mit„Wämen Wald Und wo ich auch verborgen und Flur Und sorgt für alle Kreatur. wär', In meine Seele schauet er. 636 Anhang. 0 1 4. Geschrieben stand in seiner F. O Vater mein, wie gut h— Hand du; Mein Name, eh' ich ihn gekannt. Gib, daß ich niemals Böses u An seiner Hand geh' ich einher, Mach mich den lieben Englei Und er ist Gott, was will ich gleich mehr? In deinem s chönen Himmelreich Heinrich Bone 1813—1ʃ0 Mel. Ein Gärtner geht im Garten. 000 Es zieht ein stil ⸗ler En- gel dut— 0— Ei—————— 255 D EE + die⸗ ses Er- den ⸗äland; zum Trost für Er⸗den ——— ́—.—..———— EEEEE 2 män⸗gel hat ihn der Herr gen⸗ sandt. ö 2. In seinem Blick ist Frieden Und redet so erfreulich Und milde sanfte Huld: Von einer schönern Zeit. 30 8 lg i ts hienieden arre Den Eweel er Ge. Dem wiln du games ue *— zagen, hilft e 3. Er führt dich immer treu⸗ 7 er doch guten Mut; Ben lich r hilft das Kreuz dir tragen Hott v. Durch alles Erdenleid Und macht noch alles gut. Karl Johann Philipp Spitta 1801—189. Nach eigener Melodie. Cäsar Malan. 18N, 517 0* 510*—————— Gottvertrauen, Kreuz und Trost. —1 = + 12.——* 7. al ⸗les ihm be⸗ feh⸗ Le, hilft er doch so —9 —— . „*——— I . Sei un⸗ver-zagt, bald der Mor⸗ gen el dur 2.— 34.———.—¹— x ——— DE— 22—— + f..— Er ⸗ den +7 7 nach. In al- len Stür⸗men, in al= ler —— 4 E* ö —— 2 25 d,.I 2—3— 1 t.—3———⁴ Not wird er dich be ⸗schirmen, der treu e Gott! t. 2. Harre, meine Seele, Größer als der Helfer( harre des Herrn; Ist die Not ja nicht. anz ven Illes ihm befehle, Ewige Treue, 5 hilft er doch so gern! Retter in Not, Benn alles bricht, Rett auch unsre Seele, , Hott verläßt uns nicht. Du treuer Gott! ich Räder 1815— 01—10 Friedrich Räder 1815—1872 ö 92 Nach eigener Melodie. Nach Lowell Mason 1792— 1872. an. 187. 517 x ——.— — 00 0 0 Na her, her/ Aennurr, zu zu dir, nä⸗ her zu re des Drückt mich auch Kummer hier, dro⸗ het man — + + 1 — —— 2 + V— 2. Bricht mir wie Jakob dort Nacht auch herein, Find' ich zum Ruheort Nur einen Stein, Ist selbst im Traume hier Mein Sehnen für und für: Näher, mein Gott, zu dir, Näher zu dir! 3. Geht auch die schmale Bahn Aufwärts gar steil, Führt sie doch himmelan Zu meinem Heil. Engel so licht und schön Winken aus sel'gen Höhn, Näher, mein Gott, zu dir, Näher zu dir! — V Lo⸗ sung sein: nä⸗ her, mein Gott, zu dit, — x IE ——— E nä⸗ her zu dir! 4. Ist dann die Nacht vons, Leuchtet die Sonn, Weih' ich mich dir aufs nen Vor deinem Thron, Baue mein Bethel dir Und jauchz' mit Freuden hinn Näher, mein Gott, zu dir, Näher zu dir! 5. Ist mir auch ganz verhl! Dein Weg allhier, Wird nur mein Wunsch erfilh Näher zu dir! Schließt dann mein Pilgerlus Schwing' ich mich freudig ai Näher, mein Gott, zu dir, Näher zu dir! Sara Adams, geb. Flower, 1805-1848, deutsch v. E. Gebhardt 1832-8N. Nach eigener Melodie. SI8 0 0 0 0 Aus dem Him⸗mel ist er Volksweist —— 0 Ei⸗ nen gold⸗nen Wan⸗der⸗stab ich in her, nach dem 1e Lei 2. V Gottvertrauen, Kreuz und Trost. — * a II —.‚ D... 2 2.— —.——Ir——— Imei⸗nen Hän⸗den hab'. ö; meien Die⸗ ser Stab, seht, ist mein Him⸗mel wei⸗ set er. ——.————— H+ u di,“Glaube, hält mich auf⸗recht hier im Stau⸗be. Trennt auch —.. + ——=SD... N II. E ——.—— Leib und See⸗le sich, auf ihn trau' und bau⸗e ich. icht von. 2. Und ein Engel freundlich 3. Und am Himmel hell und mild, rein ufs nen Meines Gottes Ebenbild, Steht ein Sternlein, das ist mein; Wohnt in meiner Seele still, Winkt und lächelt mir zur Lust, renket mich, wie Gott es will. Füllt mit Wonne meine Brust. den hin Dieser Engel ist die Lie bez Dieses Sternlein ist das Hoffen, dii, O daß sie die erste bliebe! Sieht von fern den Himmel offen, Sie macht uns zu Brüdern gleich, Führet die, die ihm vertraun, nz vethn Führet uns zu Gottes Reich. Zu des Himmels sel'gen Aun. Johann Bayptist Berger 1806—1888. ch erfill Nach eigener Melodie. Bernhard Klein 1793—1832. ilgerlas 5109 SSSSSS udig aif**—— dir, ⁰⁰ Der Herr ist mein Hirt; mir wird nichts 18321 E&—.——. ..———————— 2.— Zolkswest.—— — man:geln, er wei ⸗ det mich auf ei⸗ ner . .— ch in—— 1—— Der Herr ist mein Hirt; ach dem ²⁰ x Anhang. O ——. mir wird nichts man geln, mir wird nichts man⸗ ————— geln, nichts man ⸗= geln. 2. Der Herr ist mein Licht; 4. Der Ich kann nicht irren. Ihm will Er führet mich zum klaren Herr ist mein Hort; ich trauen. Er leitet mich auf guter rechter frischen Quell. Bahn. Der Herr ist mein Licht; Der Herr ist mein Hort; „ C. 3*** 5 ): Ich kann nicht irren,„ Ihm will ich trauen,: Nicht irren. Ihm trauen. 3. Der Herr ist mein Schild; 5. Der Herr ist mein Gottz Mich wird nichts schrecken. Ihn will ich ehren. Er schützet mich mit seinem Nur Lieb und Treu gibt seine starken Arm. milde Hand. Der Herr ist mein Schild; Der Herr ist mein Gott; „ Mich wird nichts schrecken,: Ihn will ich ehren, Nichts schrecken. Ihn ehren. Georg Metzger 1844 1916. Mel. Weißt du, wie viel Sternlein. Volksweise. 0 0 0 Weißt du, wer dich in⸗nig lie⸗ bet, mehr, als wer dich im⸗mer treu um⸗ gin-⸗bet auf des 2..— ich nur sa⸗ gen kann, Le ⸗ bens dunk⸗ler Bahn? Weißt du, wer dit 2 O Morgen⸗ und Abendlieder. 6⁴¹ 5————,—— ———————————— ö—— ö —43* gab das Le ⸗ ben, teu⸗ ern El ⸗ tern dich ge⸗ —*———...—— ISIIII.IIIII 2— ge⸗ ben? Wer dir, was du hast, ge⸗ schenkt, und wer E 2 +4 I— + II P 1114—1, —— l stets 2. Weißt du, wer für dich gestorben Auf dem Berge Golgatha an dich ge⸗ denkt? 3. Lieb ihn auch, weil er dich liebet; Dank ihm, daß er dich so liebt; Und den Himmel dir erworben, Als sein Opfertod geschah? Ja, du weißt es, und du kennest Den, des Schäflein du dich nennest, Deinen Hirten Jesus Christ, Dessen Eigentum du bist. Verf. 13. Morgen⸗ unbek. 1868. Sogen. Beuggener Lied. und Abendlieder. Bitte, wenn du ihn betrübet, Daß er alles dir vergibt! Dann wirst du nach diesen Tagen Von den Engeln sanft getragen In den Himmel zu ihm gehn, Deinen lieben Heiland sehn. ö Melodie. 170⁴. 4 rnnne, d, AIE— C—+— 10——4— —— LI +— 2——1— doo Mor⸗gen⸗ glanz der E⸗ wig⸗keit, Licht vom schick uns die⸗ se Mor⸗gen- zeit dei ⸗ne Evang. Gesangbuch. 21 64² Anhang.—O 9 2— H—— E SSEEEFFFIIAIEII I——— *————2 15 un ⸗er- schöpf-ten Lich⸗* Strahlen zu Ge⸗sich ⸗te und ver: treib durch R +— II PDPPPPIIII— —.—— I 1 Tir.. dei- ne Macht un-sre Nacht! 2. Deiner Güte Morgentau Gib, daß auch am jüngsten Tag⸗ Fall' auf unser matt Gewissen; Unser Leib verklärt ersteh' Laß die dürre Lebensau Und entfernt von aller Plage Lauter süßen Trost genießen Sich auf jener Freudenbahn Und erquick uns, deine Schar, Freuen kann! Immerdar! 5. Leucht uns selbst in jene 3. Gib, daß deiner Liebe Glut Welt, Unsre kalten Werke töte, Du verklärte Gnadensonne, Und erweck uns Herz und Mut Führ uns durch das Tränenfeld Bei erstandner Morgenröte, In das Land der süßen Wonne Daß wir, eh' wir gar vergehn, Da die Lust, die uns erhöht, Recht aufstehn! Nie vergeht! 4. u 2 us der Christian Knorr von Rosenroth Ach, du Anfgang aus 1636—1689. Höh, ö Nach eigener Melodie. Nach F. W. Sering. 522 HE +——*—— ESEEEEE 2*—— en.— 0 0 Wie fröh⸗lich bin ich auf-gewacht, wie 9 —.————— 2— +—„„m1.— 2 2— 2.——* ——*—..——— 122 + + in jene inne, änenfeld Wonne, höht, Rosenroth Sering. O Morgen- und Abendlieder. 6⁴³ — — 2—.—7 +— Him⸗mel, du Va zter mein, daß du hast wol⸗ len E2.—. D bei mir sein.— 2. Behüte mich auch diesen O schütze mich vor Sünd und Tag, Schuld, Daß mir kein Leid geschehen mag, DuGott der Gnade und Geduld! Wilhelm Hey 1789—1854. Nach eigener Melodie. Hans Georg Nägeli. 1815. —— . 9— — 3——— 1. G— 2 I 0 Gold⸗ne A-bend-son⸗-ne, wie bist 1 —— 4 E: E— SSPSPSPPPII.. V— ö du so schön! Nie kann oh- ne Won⸗ne dei⸗ nen .— 5— +.—*— 1 4 III *— X. L I XX.— 1 II 2. Willst nun, Sonne, fliehen 4. Und die Hände heben Mit dem goldnen Strahl, Zum Gebet sich all, Nach dem Meere ziehen Die Gebete schweben Über Berg und Tal. Auf zum Glockenschall. 3. Abendglocken klingen 5. Seht, sie ist geschieden, Von der Türme Dach Läßt uns in der Nacht; Mit gewalt'gen Schwingen Doch wir sind im Frieden, Dir den Abschied nach. Der im Himmel wacht. 21⁷ 0⁴⁴ Anhang. O—— 6. Du, o Gott der Wunder, 7. Wollest auf uns senken, Der im Himmel wohnt, Herr, dein ew'ges Licht, Sind Gehest nicht so unter Daß zu dir wir lenken Und Wie die Sonn, der Mond. Unser Angesicht! Wir Strophe 1 von Anna Barbara Urner geb. Welti 1760—1803. Und Strophe 2—7 von Christian Gottlob Barth 1799 1892 Und Mel. O Welt, ich muß dich lassen. kätt 596. 15 99. 0 J. 6 24 ,x.. i 0 Der Mond ist auf⸗ ge⸗ gan⸗ gen, de Laß ——4— und EEEEEEEEEEEEEEEEE — E Stern⸗lein pran⸗ gen am hell und Q —* — E klar. und aus deh 6, 0 —.— 1 Wie sen stei ⸗get der wei ⸗ße Ne-bel 5—— 2 + 1 wun⸗-der⸗ bar. 2. Wie ist die Welt so stille 3. Seht ihr den Mond dort 5 Und in der Dämmrung Hülle stehen? So traulich und so hold Er ist nur halb zu sehen Als eine stille Kammer, Und ist doch rund und 11 Wo ihr des Tages Jammer So sind wohl manche Sachen,— Verschlafen und vergessen Die wir getrost belachen, sollt! Weil unsre Augen sie nicht sehn enken, ‚ 0—1803. 99—1862. Weltlich 98. O Morgen⸗ und Abendlieder. 6⁴³⁹ 4. Wir stolze Menschenkinder Sind eitel arme Sünder Und wissen gar nicht viel. Wir spinnen Luftgespinste Und suchen viele Künste Und kommen weiter von dem Ziel. 5. Gott, laß dein Heil uns schauen, Auf nichts Vergänglichs trauen, Nicht Eitelkeit uns freun; Laß uns einfältig werden Und vor dir hier auf Erden Wie Kinder fromm und fröhlich 6. Wollst endlich sonder Grämen Aus dieser Welt uns nehmen Durch einen sanften Tod; Und wenn du uns genommen, Laß uns in Himmel kommen, Du unser Herr und unser Gott! 7. So legt euch denn, ihr Brüder, In Gottes Namen nieder; Kalt weht der Abendhauch. Verschon uns, Gott, mit Strafen Und laß uns ruhig schlafen Und unsern kranken Nachbar sein! auch! Matthias Claudius 1740—1815. Nach eigener Melodie. Karl Gotthelf Gläser. 1821. IE VEE—— DE 2 12— 9oao Es geht durch al ⸗le Lan⸗ de ein 9— =DSD.— PP—————— 8.— 2 7 1— 1 2 1 8———. 1= 1 2 2 1 En⸗gel still um ⸗ her; kein Au ⸗ge kann ihn 743— 6.——— .IIIIIII IITIIIIT .ñ—— 3.—— se⸗ hen, doch al-les sie-het er. Der 45 N +—.——— — I—S—3—.—.— — 2—.—. +———. 2 I 2—————— viipiniii daerrrninmüinmmnr e er sandt. 2. Er geht von 90 zu Hause, 3. Und geht das Kind zurRuhe, Und wo ein gutes Kind Der Engel weichet nicht; Bei Vater oder Mutter Er hütet treu sein Bettchen Im Kämmerlein sich find't, Bis an das Morgenlicht. Da wohnt er gern und bleibet da Er weckt es auf mit stillem Kuß Und ist dem Kinde immer nah. Zur Arbeit und zum Frohgenuß. Karl Ludwig Theodor Lieth 1776-1850. Mel. So nimm denn meine 6656 Friedrich 18⁴2. 520*—— ...... 0 0 ⁰ Wie töͤnntꝰ ich ru⸗hig schla-fen in wenn ich, o Gott und Va⸗ter, nicht I —— WE —— 2 dunk⸗ler Nacht, dein ge-⸗dacht? Es hat des Ta⸗ges Trei⸗ 1 beh mein lz zer sireut; bei dir, b. dir il .—........ * en. IE ˖iiiieeteee........æR —————1 Frie⸗-den und Se ⸗ lig⸗ keit. 2. O decke meine Mängel mit Gib mir, um was ich flehe: ein deiner Huld, reines Herz, Du bist ja, Gott, die Liebe und Das dir voll Freuden diene in die Geduld. Glück und Schmerzl E Und IEU Morgen⸗ und Abendlieder. 6⁴⁷ 3. Auch hilf, daß ich vergebe, So schlaf' ich ohne Bangen in wie du vergibst, Und meinen Bruder liebe, wie du mich liebst; 3—— eigener Melodie. Frieden ein Und träume süß und stille und denke dein! Agnes Franz 1794—1843. AEn Silcher. 1842. 82⁷ ESSS E 2 Mei⸗ mnen— land im 2 zen, da 9 VV— ———.— *—* schlaf' 10 10 suß, da Keüum ich u n—P—. lig vom Pa⸗ ra dies, da mäum ich so se ——— —=———— I lig vom Pa- ra ⸗ dies. 2. Meinen Heiland im Auge, Da schreckt mich kein Feind, ) Er bleibet dem betenden Kind vereint. 3. Meinen Heiland im Sinne,: Bleibt Böses mir fern, Nach eigener Melodie. ) Die Sünde entweichet vor Gott dem Herrn. 4. Drum will ich ihn halten Fest, fest und getreu; Mein Vater im Himmel, o steh mir bei! ꝛ Agnes Franz 1794—1843. J. G. Witthauer 1785—1842. 52 ** —— 0 0 0 Mü⸗de bin ich, geh' zur Ruh, ——1 Anhang. E8 ——— + NN 05——.—.—.—.—...—.———— + schlie⸗ße mei⸗ ne Au⸗ gen zu; Va⸗ter, laß die .P... Au⸗ gen dein 2. Hab' ich unrecht heut getan, Sieh es, lieber Gott, nicht an! Deine Gnad und Christi Blut Macht ja allen Schaden gut. 3. Alle, die mir sind verwandt, Gott, laß ruhn in deiner Hand; ü⸗ ber mei⸗nem Bet⸗ te sein! Alle Menschen, groß und klein, Sollen dir befohlen sein. 4. Kranken Herzen sende Ruh, Nasse Augen schließe zu, Laß an deinem ew'gen Heil Uns im Himmel haben teil! Luise Hensel 1798-1876. 14. Ewiges Leben. 1 eigener Melodie. Karl Friedrich Voigtländer. 1853. ²N Un ⸗ter Li⸗lien je ⸗ ner Freu⸗den Zu der Derer, Nebst Schor Mit d Daß Unser Du ka Ewiges Leben. öff ⸗ nen schon das Per- len ⸗tor! 2. Laßt mich gehen, laßt mich Träumend führen laufen Und machst uns auf einmal frei. Zu dem Haufen Derer, die des Lammes Thron Nebst dem Chor der Seraphinen Schon bedienen Mit dem reinsten Jubelton! 3. Löse, erstgeborner Bruder, Doch die Ruder Meines Schiffleins, laß mich ein In den sichern Friedenshafen Zu den Schafen Und der Furcht entrücket sein! 4. O wie bald kannst du es machen, Daß mit Lachen Unser Mund erfülllet sei! Du kannst durch des Todes Türen Mel. Nun preiset alle. 5. Du hast Sünd und Straf getragen, Furcht und Zagen Muß nun ferne von mir gehn. Tod, dein Stachel wird zu Schanden, Frei von Banden Werd' ich fröhlich auferstehn. 6. Gottes Lamm, dich will ich loben Hier und droben Mit der herzlichsten Begier; Du hast dich zum ew'gen Leben Mir gegeben: Hole, Heiland, mich zu dir! Ludwig Konrad Allendorf 1693—1773. Matthäus Apelles v. Löwenstern. 1644. SDEEEEE + 0 hab' von fer ⸗ ne,—— dei⸗nen S....... — * Thron ereblickt und hät⸗ te ger⸗ ne mein Herz vor⸗ ESS D2— V —2.1475 ge⸗ schict und hät=⸗te mi⸗ des gern mein 6⁵⁰ Anhang. ◻ SSSSSS— Le⸗ben, Schöpfer der Gei-ster, dir hin⸗ge⸗ge⸗- ben. 2. Das war so prächtig, 4. Doch bin ich fröhlich, Was ich im Geist gesehn: Daß mich kein Bann erschreckt; Du bist allmächtig, Ich bin schon selig, Drum ist dein Licht so schön. Seitdem ich das entdeckt, Könnt' ich an diesen hellen Ich will mich noch imdeiden üben Thronen„ Und dich zeitlebens 2..0 2): Doch schon von heut an auf lieben.: 5 1* ewig wohnen!:, 5. Ich bin Leseteden 3. Nur ich bin sündig, Daß ich die Stadt gesehn, Der Erde noch geneigt; Und ohn' Ermüden Das hat mir bündig Will ich ihr näher gehn Dein heil'ger Geist gezeigt. Und ihre hellen goldnen Gassen Ich bin noch nicht genug ge-, Lebenslang nicht aus den reinigt, Augen lassen.), ) Noch immer nicht ganz mit Johann Timotheus Herni dir vereinigt.:, 1738—1821. Nach eigener Melodie. Irisch, nach Henry Bishop. 1825. SaI SSS 00 Wo fin det die See⸗le die Hei⸗ 2— 2— ++—4— EE—..———.— 2 mat, die Ruh? Wer deckt sie mit schüt⸗ zen⸗ den SS Fit⸗ti⸗chen zu? Ach, bie ⸗tet die Welt kei ene 4244 35 „ HGassen den sen. Hermes + Ewiges Leben. Frei⸗ statt uns an, wo San⸗ 55 uucht Heusher, Acht Q W ————————. an ⸗ fech⸗ten kann? Nein, nein, nein, nein, , hier ist sie nicht; die Hei⸗- mat der See⸗ le ist —— F. 2*E II BIII 3 dro ben im Licht. 2. Verlasset die Erde, die Heimat zu sehn, DieHeimat der Seele, so herrlich, so schön! Jerusalem droben, von Golde erbaut, Ist dieses die Heimat der Seele, der Braut? Ja, ja, a, ja, Dieses allein Kann Ruhplatz und Heimat der Seele nur sein. +—— eigener Melodie. 3. Wie selig die Ruhe bei Jesu im Licht! Tod, Sünde und Schmerzen die kennt man dort nicht; Das Rauschen der Harfen, der liebliche Klang Bewillkommt die Seele mit süßem Gesang. Ruh, Ruh, Ruh, Ruh/ Himmlische Ruh Im Schoße des Mittlers, ich eile dir zu. Ludwig Jörgens 1792-1838. Karl—.—.— Voigtländer. 1853. 83² —— . Laßt mich gehn, 0 0 — mich gehn, daß ich Mei⸗ ne Seel ist voll Ver⸗ Q* + ...... .—33......— lan⸗gen ihn auf e⸗ wig zu um⸗fan⸗ gen und vor stehn. sei⸗ nem Thron zu 2. 2, Süßes Licht,: Sonne, die durch Wolken bricht! O wann werd'ich dahin kommen, Daß ich dort mit allen Frommen Schau' dein holdes Angesicht? 3.:,) Ach wie schön 1 Ist der Engel Lobgetön! Hätt' ich Flügel, hätt'ich Flügel, Flög' ich über Tal und Hügel Heute noch nach Zions Höhn. 4.:, Wie wird's sein,: Wenn ich zieh' in Salem ein, Nach eigener Melodie. In die Stadt der goldnen Gassen! Herr, mein Gott, ich kann's nicht fassen, Was das wird für Wonne sein. 5. 2, Paradies,, Wie ist deine Frucht so süß! Unter deinen Lebensbäumen Wird uns sein, als ob wir träumen. Bring uns, Herr, ins Paradies! Gustav Knak 1806-1878. . Naturlieder. Augustin Harder. 1852. 533 * * 0 0 0 0 n=. . * Geh aus, mein Herzund su ⸗che Freud in 65² Anhang. 1* ö — XI 6 N + + I ᷣ————.— SE— V* 0—.— E— + H ö O Naturlieder. ³ ö Ver die⸗ser lie⸗ben Som⸗ mer⸗ zeit an dei⸗nes + DDDD S —— Got⸗—2 5 Ga⸗ben; schau an der schö⸗nen an * — Zier mnd sie he, wie sie mir 55 dir sich hassen! 8 nicht—— 6— 2 2 2*—7. 1 7.— i sein. aus ⸗ge⸗ schmi ·aket ha ben, sich aus-ge⸗ — . D2—. 22J—J..—l ir——— schmü⸗cket ha⸗ben! adies! an 2. Die Bäume stehen voller Die hochbegabte Nachtigall —1878. Laub, Ergötzt und füllt mit ihrem Das Erdreich decket seinen Staub Schall Mit einem grünen Kleide; 2½ Berg, Hügel, Tal und Narzissus und die Tulipan Felder. Ials Salemonie Sede.:. Die Glndt fahrtihr Wölt . 1852. 4 lein aus, 3. Die Lerche schwingt sich in Der Storch baut und bewohnt die Luft, ein Haus, Das Täublein fliegt aus seiner Das Schwälblein speist ihr' Kluft Jungen; oin und macht sich in die Wälder. Der schnelle Hirsch, das leichte Reh 6³α Anhang. E Ist froh und kommt aus seiner 0. ) Ins tiefe Gras gesprungen.:, 5. Die Bächlein rauschen in dem Sand Und malen sich und ihren Rand Mit schattenreichen Myrten, Die Wiesen liegen hart dabei Und klingen ganz vom Lust⸗ geschrei DerSchaf' und ihrer Hirten.: 6. Die unverdrossne Bienen⸗ schar Sucht hin und her, sucht hier und da Ihr' edle Honigspeise; Des süßen Weinstocks starker Saft Kriegt täglich neue Stärk und raft ) In seinem schwachen Reise.:) 7. Der Weizen wächset mit Gewalt, Darüber jauchzet jung und alt Und rühmt die große Güte Des, der so überflüssig labt Und mit so manchem Gut begabt Das menschliche Gemüte. 8. Ich selber kann und mag nicht ruhn, Des großen Gottes großes Tun Erweckt mir alle Sinnen; Ich singe mit, wenn alles singt, Und lasse, was dem Höchsten klingt, ) Aus meinem Herzen rinnen. 9. Ach, denk' ich, bist du hier so schön Und läßt du's uns so lieblich ehn Auf dieser armen Erden, Was will doch wohl nach dieser Welt Dort in dem reichen Himmels⸗ zelt 2) Und güldnen Schlosse werden! 10. Welch hohe Lust, welch heller Schein Wird dort in Christi Garten sein! Wie muß es da wohl klingen, Da so viel tausend Seraphim Mit unverdrossnem Mund und Stimm ) Ihr Halleluja singen!: 11. O wär' ich da, o stünd' ich schon, Liebreicher Gott, vor deinem Thron Und trüge meine Palmen, So wollt' ich nach der Engel Weis' Erhöhen deines Namens Preis ) Mit tausend schönen Psalmen!:] Paul Gerhardt 1607-1670, Er gi Und 5. Den 53 0 hsten inen.) du hier blich dieser nmels⸗ welch ein irten ngen, phim d und ũ⁰0 Naturlieder. 6⁵⁹ Nach eigener Melodie. Laur 534 +— I ES.EEEEE οσ Was nah ist und was fer⸗ne, von —..—. SSꝑSSIII.I... Gott komt al ⸗ les her, der Strohhalm und die N I— 5 .... 1 Ster ⸗ ne, 2. Von ihm sind Büsch' und Blätter Und Korn und Obst, von ihm Das schöne Frühlingswetter Und Schnee und Ungestüm. 3. Er läßt die Sonn aufgehen, Er stellt des Mondes Lauf, Er läßt die Winde wehen Und tut die Wolken auf. 4. Er schenkt uns so viel Freude, Er macht uns frisch und rot; Er gibt dem Vieh die Weide Und seinen Menschen Brot. 5. Wir pflügen und wir streuen Den Samen auf das Land, das Sandkorn und das Meer. Doch Wachstum und Gedeihen Steht in des Himmels Hand. 6. Der tut mit leisem Wehen Sich mild und heimlich auf Und träuft, wenn heim wir gehen, Wuchs und Gedeihen drauf. 7. Er sendet Tau und Regen Und Sonn⸗- und Mondenschein Und wickelt seinen Segen Gar zart und künstlich ein 8. Und bringt ihn dann behende In unser Feld und Brot; Es geht durch unsre Hände, Kommt aber her von Gott. Matthias Claudius 1740—1815. Nach eigener Melodie. Volksweise. — N DZ‚.N. S....— 835 0 0 422—— e e Weißt du, wie viel Sternlein ste⸗ Weißt du, wie viel Wol⸗ken ge⸗ hen an dem hen weit⸗hin ö DIFII——— blau⸗ en Himmels- zelt? Wescbes- alel Welt: Goit der Herr har Q——* SSSSE SSS.. — DDDD. ie ge ⸗ zäh-let, daß ihm auch nicht ei⸗nes — I* — EN — let an der gan-zen gro⸗ßen Zahl, V an der munm 1 —I + 1 gan-zen gro⸗ ßen 2. Weißt du, wie viel Mück⸗ lein spielen In der heißen Sonnenglut, Wie viel Fischlein auch sich kühlen In der hellen Wasserflut? Gott der Herr rief sie mit Namen, Daß sie all ins Leben kamen, 7) Daß sie nun so fröhlich sind. Mel, Morgen muß ich fo Zahl. 3. Weißt du, wie viel Kinder frühe Stehn aus ihren Bettlein auf, Daß sie ohne Sorg und Mühe Fröhlich sind im Tageslauf? Gott im Himmel hat an allen Seine Lust, sein Wohlgefallen, ) Kennt auch dich und hat dich lieb. Wilhelm Hey 1789-1854. rt. Friedrich Silcher. 1829, 530 80 0 1 Seht die 7 Li⸗ lien auf dem Feld, IEI Naumliedet. 65⁷ 4— EFPEPIPIPITITITIIITIIIIITT* 5 —... n. 2.——.*. wie sie wach⸗ sen, blü⸗hen! Sagt, wer hat sie 4 ENSENNSS 15•7 7 N—*..——IIAPo I*. 3— W—. 2 E H——— —. L L 11—— 1—— hin⸗ ge⸗ stellt oh-ne Sorg und Mü⸗hen? 9* + 4 1— N + A 22 N ——3 J— RI— ⁊————.— 2 +2 XV.. 2——.—4 LE 1—— 2 —* 2—— 2 Wer hat sie so schön gemacht, aus⸗ geschmückt mit 4 2.———n NI +2 0 4 PII. ——.— sol cher Pracht, herr⸗lich oh ⸗ne⸗ glei ⸗ chen, EN—*— HAHN S ....— I herr=lich oh⸗-ne⸗ glei⸗chen? 2. Gott der Herr rief euch 3. Auf, mein Herz, sei unver⸗ hervor, agt, Daß die Erd ihr schmücket, Schwingt des Menschen Herz empor, Niedrer Sorg entrücket; Lehrt es gläubig aufwärts schaun, Ewig, ewig Gott vertraun, Blühn als Himmelsblume.: 5 Wirf auf ihn die Sorgen, Der nach trüber Winternacht Ruft den Frühlingsmorgen! Der die Blumen nicht ver⸗ gißt, Mein getreuer Vater ist. 2) Lob ihn, meine Seele! 2, Wilhelm Greef 1809—1875. 4 16. Ordnung für den Jugendgottesdienst. 2 1. Eingangslied. 7 465 2. Geistlicher: Im Namen des Vaters und des Sohnes und— des heiligen Geistes. Amen. un Gelobet sei Gott und der Vater unseres Herrn Jesu 6.6 Christi, der uns gesegnet hat mit allerlei geistlichem Segen e in himmlischen Gütern durch Christum.(Oder ein anderer Spruch.) So spricht der Herr: Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solcher ist das Reich Gottes, 3. Kinder: —— ‚ ———— —— DS ‚ +; Zu uns kom⸗me, Herr, dein Reich. 4. Geistlicher: Kurzes freies Gebet. 5. Kinder: u E..* 1—— ů— rE N EIEEE 2—— — AR— 4Z—7—— 12 38—— Schaf-fe in mir, Gott, ein rei⸗- nes Her⸗ze 2 Z. +1+—.— 2——— INI. 6 3 m E—..—.—5— 3 ö PP IIIIII und gib mir ei⸗nen neu⸗en ge⸗ wis⸗ sen Geissl ies und n Jesu Segen andertr ommen Gottes. O Ordnung für den Jugendgottesdienst. 63 4 2—5 I* 4— D Ver⸗wirf mich nicht, ver⸗wirf mich nicht von 4 —8—* 7 + 1 DSSS ———————— 2. E.—+ dei⸗ nem An⸗ge⸗sicht, von dei⸗nem An-⸗ ge⸗-sicht 02.——— ., Ban.sr. n.nin n. wn.—.— 2————— +.—— und nimm dei⸗nen hei li⸗gen Geist nicht von mir! 6. Geistlicher: Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der Herr über die, so ihn fürchten.(Oder ein anderer Gnadenspruch.) Ehre sei Gott in der Höhe! 7. Kinder: X * I 5 ——————.—— + 2 I 1—4—.—153—, 22 J— RX 7⁴ Eh re sei Gott in der HH ⸗ he + 4.—.— ————— * + 1 — 2 ‚—9 .————— und Frie⸗ de auf Er-den und den Menschen ein SEEE Wohl⸗ge-fal- len. A- men, A⸗men, A⸗ men. 8. Geistlicher: Der Herr sei mit euch. Lasset uns beten:(Freies Gebet.) 60 9. Kinder:. Ki Oder: 9 +— 1 —.——.——.— SAN ,vi vn.inin,-An,nmer + A⸗men, A⸗-men, A⸗ men. 10. Geistlicher: Verlesung des Bibelabschnitts. Darauf: Seli9 9 sind, die Gottes Wort hören und bewahren.(Oder ei A anderer Spruch.) Halleluja! 11. Kinder: 2*—— F.— 222———————— IDD Hal⸗le⸗lu-⸗ja, Hal⸗le⸗lu⸗ ja, Hal⸗le⸗ 9 Zu +— D —— 1.9 —— + u ja! Er w (12. Gruppenunterweisung. Er 13. Kinder: Gesang.] 14. Geistlicher: Katechese.(Ansprache.) Sein 15. Kinder: Gesang. 16. Geistlicher: Gebet und Unser Vater. 17. Kinder: Gesang. 18. Geistlicher: Segen. E. x Ordnung für den Jugendgottesdienst. 661 . Kinder: 9 — ———— A men. Oder: — +* Sntre—.— 5— .... * A f: Seli 1f: Selig 4 (Oder E— II E A. men. Wo keine Gruppenunterweisung stattfindet, fällt Nr. 12 u. 13 weg. Zweiter(ursprünglicher) Tert zu Lied Nr. 445. 1. Wir treten zum Beten vor Gott den Gerechten, Er waltet und haltet ein strenges Gericht. Er läßt von den Schlechten die Guten nicht knechten; Sein Name sei gelobt, er vergißt unser nicht. 2. Im Streite zur Seite ist Gott uns gestanden; Er wollte, es sollte das Recht siegreich sein. Da ward‚, kaum begonnen, die Schlacht schon gewonnen. Du Gott warst ja mit uns; der Sieg, er war dein. 3. Wir loben dich oben, du Lenker der Schlachten, Und flehen, mögst stehen uns fernerhin bei, Daß deine Gemeinde nicht Opfer der Feinde, Dein Name sei gelobet; o Herr, mach uns frei! Nach einem niederländischen Volkslied. F SSSDEEDEEEEERRRR leiden II. Gebete. 1. Morgen- und Abendgebete für jeden Tag der Woche Es Sonntag Morgen. deinem Herr unser Gott und Vater! Im Namen Jesu Christi, deinel des N lieben Sohnes, treten wir in dieser Morgenstunde vor dein An zuch je gesicht und sagen dir Lob und Dank für den Ruhetag, den di uns nach deiner Gnade abermals hast anbrechen lassen. O laf diesen heiligen Tag für uns einen reich gesegneten Teil unsem Wallfahrt werden, damit wir heute dem vorgesteckten Ziele de Seligkeit näher kommen! Siehe, wir wollen mit Ehrfurcht und Andacht dein seligmachendes Wort hören und zu Herzen fassen damit wir das Tagewerk der neuen Woche morgen mit ge Bnader sammeltem Gemüte antreten können. Gib du, himmlischer Vater villen zu dem Wollen auch das Vollbringen nach deinem Wohlgefallen err,! Rede selbst zu uns, du hast Worte der Wahrheit; rede an unse die ver Herz, du hast Worte der Liebe, des Trostes, der seligsten Hoft neue v nung! Verleihe allen, die heute dein Wort verkündigen, hören Gemei und lesen, den Beistand deines heiligen Geistes und laß dich deine auch an denen nicht unbezeugt, die dein teures Evangelium noch uns u geringachten! Hilf, daß die Schlafenden erweckt, die Trägen das ermuntert, die Schwachen gestärkt, die Angefochtenen getröstt die ur werden! Bewahre uns vor Gleichgültigkeit, vor Leichtsinn un Brüde vor allen Sünden, durch welche dein Tag entheiligt wird in Zei Schenke uns im Glauben an deinen Sohn den Frieden, welchen Amen die Welt nicht geben kann! Erbarme dich aller Mühseligen und Beladenen, aller Kranken und Sterbenden! Sei du ihn Stütze, erscheine ihnen mit Trost und Hilfe und führe all ihn mals —— Gebete. 03 2 E leiden zu einem erwünschten und seligen Ende! Erquicke uns unter der Mühe und Arbeit dieser Zeit mit der Hoffnung auf hen Frieden der Ewigkeit! Und wenn du uns dereinst abrufst don unserm irdischen Tagewerk, so laß uns zu der himmlischen Ruhe deines Volkes eingehen durch Jesus Christus unsern herrn und Erlöser! Amen. Psalm 84. Wocht Sonntag Abend. Ezs ist ein köstliches Ding, dir, Herr, danken und lobsingen deinem Namen, du Höchster, des Morgens deine Gnade und i, deineh des Nachts deine Wahrheit verkündigen! So kommen wir denn dein An auch jetzt zu dir, um dir von Herzen zu danken für alle leiblichen den duemd geistlichen Segnungen, womit du uns heute wieder be⸗ O laf gnadigt hast. Du hast unsre heilsbegierigen Seelen gespeist lunser mit dem Brote des Lebens, du hast unsre Herzen mit Kraft ziele de md Trost erfüllt. Dein heiliger Name sei dafür gepriesen! rcht un Wir können dir nicht genug danken für die vielen Erweise deinei n fassen Eebe und Barmherzigkeit. Nimm unser schwaches Lob in mit ge Bnaden auf! Vergib uns, o barmherziger Gott, um Jesu Christi r Vaten willen alle Übertretungen und Versäumnisse des heutigen Tages! jefallen Herr, wer kann merken, wie oft er fehlet? Verzeihe mir auch in unsen die verborgenen Fehler! Laß uns nun, deiner Vaterliebe aufs in Host neue versichert, mit versöhntem Gewissen und im Frieden deiner „ hören Gemeinschaft diesen Tag beschließen! Nimm uns und alle aß dich deine Kinder in dieser Nacht in deine gnädige Obhut, behüte im noch uns und einem jeglichen Haus und Hof, Hab und Gut! Höre Trägen das Seufzen der Kranken und Elenden, erlöse alle Sterbenden, zetröstt die um ein seliges Ende flehen! Laß über uns und unsern nn un Brüdern dein Angesicht leuchten und gib uns deinen Frieden wirz in Zeit und Ewigkeit um Jesu Christi unseres Heilandes willen! velchn Amen. seligen du ihne Montag Morgen. all ihr Himmlischer Vater! Wir preisen dich, daß du uns aber⸗ mals aus der Dunkelheit der Nacht zum hellen Tageslicht hast 66⁴ Anhang.—O kommen lassen. Hilf uns nun im Licht deiner heiligen Gebot wandeln nach deinem Wohlgefallen! Laß uns unser irdische Tagewerk heute und die ganze Woche hindurch unter deinen Morg gnädigen Beistand und Segen vollführen! Du Gott der Lieh. und des Friedens, bewahre uns vor allen Versündigungen gegen deinen Willen und erhalte uns beständig in deiner Gemein schaft, damit wir dein seien und bleiben und in dir allezel Kraft, Trost und Frieden haben! Laß es uns, wenn es dein heiliger Wille ist, schon hienieden wohl ergehen und noch meht einst in dem himmlischen Vaterland, in das du uns nach diesem Leben einführen wollest durch deinen lieben Sohn Jesut Christus! Nimm uns und unsere Lieben auch am heutigen Tah in deinen allmächtigen Schutz, wache über unsern Leib und unsere Seele und gib uns als unser treuer Gott und Vaten alles, was uns gut und heilsam ist für diese Zeit und für dit Ewigkeit, um deiner Güte und Barmherzigkeit willen! Amen, Montag Abend. Barmherziger Gott! Wir danken dir, daß du auch heute dich an uns erwiesen hast als unsern rechten Vater, der seim Kinder nicht verläßt. Preis und Dank sei dir gebracht für all deine Gnadenwohltaten! Hilf uns dich dafür ehren mit dem Wort und Wandel und vergib uns, wo wir wider dich ge sündigt haben! Laß auf allen, die zu herrschen und zu befehlen oder zu dienen und zu gehorchen haben, den Geist der Weishei und Zucht ruhen, daß sie mit ihrem Tun und Lassen deinen Namen verherrlichen! Laß alle Familien, Eltern und Kinden Herrschaften und Dienstboten dir empfohlen sein! Entfemt überall den Geist der Zwietracht, Verleumdung und Bosheit und laß deine Liebe als die helle Sonne alle Herzen erwärman und erleuchten! Laß uns nicht weichen von deinen heiligen Geboten, weder zur Rechten noch zur Linken! Weiche abn auch du, o getreuer Gott, nicht von uns mit deinem allmäch⸗ tigen Gnadenschutz, halte in dieser Nacht deine Hand ben uns, behüte uns vor allen Gefahren Leibes und der Seele und gib uns deinen Frieden in Christus Jesus unserm Herrn! Amen, A wir p hast dein —8 Gebete. 6⁰7 en Gebon r irdischt er deinen der Lieh⸗ gen gegen Gemein ir allezel n es dein ioch mehh uns nach ‚hn Jesuz igen Tag Leib und nd Vater d für die Amen ich heutt der seim für alle mit dem dich ge⸗ befehlen Weisheit n deinen Kindey Entferne Bosheit wärmen heiligen he aber allmäch⸗ nd über eele und Amen. Dienstag Morgen. Allgütiger Gott und Vater, der du aus der Finsternis den Rorgen bereitest und die Sonne dem Tage zum Licht gibst, wir preisen dich dafür, daß du uns einen neuen Gnadentag hast anbrechen lassen. Ach Herr, laß mit dem Tageslicht auch dein Erbarmen neu über uns aufgehen! Versichere uns der Vergebung unserer Sünden, gib uns neuen Mut und Trost, neue Kraft, neue Freudigkeit, neues Leben! Walte über uns. mit deiner Gnade, wende alles Herzeleid von uns ab und er⸗ steue uns nach deiner Güte! Wenn aber nach deinem heiligen Willen die Nacht des Leidens uns umgeben soll, dann sei du unser Licht und stärke uns in dem Glauben, daß denen, die dich lieben, alle Dinge müssen zum besten dienen! Du bist getreu und wirst uns nicht verlassen noch versäumen. Laß uns in deinem Lichte wandeln und bringe uns einst dahin, wo wir mit allen selig Vollendeten deine Gnade rühmen und hreisen werden von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. Dienstag Abend. Lieber himmlischer Vater, du Vater der Barmherzigkeit und Gott alles Trostes! Wir kommen an diesem Abend und suchen dein Antlitz; wir rufen dich an, du wollest uns erhören. Sei uns gnädig, Gott, sei uns gnädig, denn auf dich traut unsere Seele, und unter dem Schatten deiner Flügel haben wir Zu⸗ lucht, bis alles Leid dieser Zeit und aller Kampf vorübergeht! hilf uns aus aller Trübsal und Anfechtung und befreie uns von allem, was uns Angst und Not, Schmerzen des Leibes oder der Seele bereitet! Umgürte uns mit dem Schwerte des Heistes und laß uns nie entfallen den Schild des Glaubens! Erbarme dich küber alle betrübten Seelen und verherrliche deine hilfe an allen Traurigen, Kranken, Verlassenen, Verfolgten und Notleidenden! Bewahre uns auch in dieser Nacht vor allem Schaden und Unglück! Bleibe bei uns mit deinem allmäch⸗ igen Gnadenschutz und laß uns deine Hilfe widerfahren, wie du es verheißen hast! Amen. — 666 Anhang. O Mittwoch Morgen. Großer Gott, du bist das A und das O, der Erste und der Letzte, der Ursprung und das Ziel aller Dinge. Durch deinen Willen haben alle Menschen ihr Wesen, und deine Gnade und die Gemeinschaft mit dir ist ihr Friede, ihre Freude und Selig⸗ keit. So ziehe denn uns und die Unsrigen, ja alle Menschen immer mehr zu dir! Hast du durch deinen lieben Sohn daz gute Werk in uns angefangen, o so vollführe es auch bis an seinen großen Tag! Hilf, daß uns niemand aus seiner treuen Hirtenhand reiße! Gedenke unserer Sünden nicht, o Gott; gedenke aber unser nach deiner Barmherzigkeit um deiner Güte willen! Deine Gnade müsse unser Trost sein auf unserer Pilgerschaf Wir sehen hinauf; siehe, o himmlischer Vater, gnädig auf unt herab und laß uns an Treue und Liebe nichts mangeln, bis win zu dir in den Himmel kommen! Mache uns durch deinen Geist sei tüchtig, diesen Tag und unsere ganze Lebenszeit wohl zuzu⸗ bringen, und nimm uns am Ende unserer Wallfahrt auf in dit Wohnungen des Friedens durch unsern Herrn Jesus Christus! Amen. Mittwoch Abend. Barmherziger Gott, Vater unseres Herrn Jesu Christi und durch ihn auch unser Vater! Siehe von deiner heiligen Höhe gnädig auf uns herab, auf die Unsrigen in der Nähe und Ferne, auf alle deine Kinder, ja auf alle Menschen! Vergib uns alles Böse, segne und bewahre uns auch in dieser Nacht vor allem Übel, das uns zustoßen könnte! Herr unser Gott, du Allmächtiger und Alleinweiser, du hast den Himmel, dit Erde, das Meer und alles, was darin ist, gemacht. Macht auch aus uns etwas zum Lobe deiner Gnade! Laß un Pflanzen der Gerechtigkeit dir zum Preise werden, damit du dein Wohlgefallen an uns haben könnest! Erhöre uns um deines lieben Sohnes Jesu Christi willen! Amen. He sehst, ms vo zuf die hast vg nagen der Gn ein dein in Kleinst der De greihei Henüg zib un⸗ herrn Get sind w Wie m ims be nicht v dich he dir kei imns, d in der seufzen in Gne hetagte bens! liges willen — O ö Gebete. 667 Donnerstag Morgen. und da Heiliger und gerechter Gott, der du in das Verborgene h deinen sehst, und vor dessen Auge niemand bestehen kann, wir beugen iade und ins vor dir und preisen deinen heiligen Namen, daß du bis d Selig uf diesen Morgen uns gnädig behütet und uns nicht verstoßen Nenschen sast von deinem Angesicht. O Herr, höre nicht auf uns zu ohn dal nagen in Langmut und Geduld! Mache dein Wort jetzt in bis an zer Gnadenzeit zu einem zweischneidigen Schwert in uns, daß er treuen z ein Richter sei der Gedanken und Sinne des Herzens! Ube gedenit dein innerliches Gnadengericht an uns, zeige uns auch das willen gleinste, das du wider uns hast! Erfülle uns mit dem Geiste zerschaft der Demut, Sanftmut und Liebe! Hilf uns zur vollkommenen auf uns zteiheit der Kinder Gottes, damit wir in dir Leben und volle bis wi henüge finden mögen! Segne uns auch den heutigen Tag, en Geit si uns nahe mit deinem allmächtigen Schutz und Frieden, 1 zuzu laß dir uns und alle die Unsern herzlich empfohlen sein und f in die zib uns, was wir bedürfen für Zeit und Ewigkeit, um unsers hristusl herrn und Heilandes willen! Amen. Donnerstag Abend. Getreuer Gott und Herr! Wie hinfällig und vergänglich —6 sud wir Menschen! Wie kurz und mühselig ist unser Leben! sti und Wie mannigfaltig und gefährlich sind die Versuchungen, die n Hähr ms begegnen! Doch das ist unser Trost, daß du dein Volk he und sicht verstoßen und dein Erbe nicht verlassen wirst. Wir bitten Vergib lich herzlich: Sei uns gnädig und hilf uns! Wir haben außer Nacht sir keinen Trost und keinen Helfer. Siehe in Gnaden auf Goth uns, deine Kinder! Ach, es ist noch so viel Jammer und Elend el die n der Welt! Erleichtere du die Lasten, unter welchen so viele Mach⸗ sufzen! Trockne die Tränen der Witwen und Waisen, nimm dich un n Gnaden an der Unmündigen, der Armen, Kranken und Hoch⸗ nit du betagten! Sei allen angefochtenen Seelen ein Fels des Glau⸗ ns um hens! Höre die Seufzer der Sterbenden und bereite ihnen, ein sliges Ende! Erbarme dich unser aller, o Gott, um Jesu Christi willen und gib uns deinen Frieden in Zeit und Ewigkeit! Amen. 6s Anhang.—O Freitag Morgen. Herr, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, und deim Wahrheit, so weit die Wolken gehen! Wir danken dir sfih deine Gnade und lobsingen deinem Namen, du Höchster. Von Herzen bitten wir dich, o großer treuer Gott, verleihe un deinen heiligen Geist, daß wir in dir bleiben und in dir völligt Hoffnung haben mögen, wenn auch ein Tag unseres Lebenz nach dem andern dahinflieht. Ach, es ist ja alles eitel. Allez Fleisch ist wie Gras und alle Herrlichkeit der Menschen wi des Grases Blume. Du allein bleibst immerdar, und nur in dir haben wir das ewige Leben. Laß uns das täglich be⸗ denken und erfülle uns mit herzlicher Zuversicht zu dir und müt unerschütterlichem Vertrauen auf deine Allmacht und Gute! Dir befehlen wir unsere Wege, du wirst es wohl machen Herr unser Gott, laß unser Flehen vor dich kommen und ver wirf uns nicht von deinem Angesicht! Erzeige an uns für und für deine Gnade und Barmherzigkeit! Segne unsere Obrigkeiß, unser geliebtes Fürstenhaus, unsern Kaiser und unser ganzet deutsches Vaterland! Gib uns fruchtbare Zeiten vom Himmil und laß uns in stillem Frieden dir dienen! Walte mit deinem Segen lüber Kirchen und Schulen! Nimm dich nach deiner Treue der Kinder an und laß sie wachsen an Alter, Weisheit und Gnade bei dir und den Menschen! So hilf uns, o Goltl, in allen Dingen und stärke uns zu einem gottseligen Wandel auch an dem heutigen Tag! Offenbare heute und allezeit deine Treue an uns durch unsern Herrn Jesus Christus! Amen, Freitag Abend. Herr, wir rufen zu dir, eile zu uns, vernimm unsre Stimm, wenn wir zu dir flehen! Siehe uns um Christi willen in Gna⸗ den an! Wir preisen dich von ganzer Seele für alle Treue und Barmherzigkeit, die du uns heute abermals erwiesen hast. Du, Herr, bist groß von Rat und mächtig von Tat. Du zählest die Sterne und nennest sie alle mit Namen; du heilest, die zerbrochenen Herzens sind, und linderst ihre Schmerzen. Se uns gnädig, o Herr, um deiner Barmherzigkeit willen! Tröste preisen erwiese und ur ligen nicht! uns b wir di ernstlie dem S Tempe des Fr deinen niederl bitten IL ind dein eihe um ir völligt Lebens I. Alles chen wir o nur in jlich be⸗ und mit d Gltte! machen. und ver⸗ für und brigkeit ganzes Himmel deinem deiner WBeisheit o Gott, Wandel eit deine Imen. EI Gebete. 6es uns in aller Trübsal, erleichtere unsere Sorgen und Mühen, laß uns und allen, die dich suchen, dein Gnadenantlitz leuchten! h Herr, wir rufen zu dir, vernimm unser Flehen; bewahre uns vor jeglichem Unheil, vor Krankheiten, vor Mißwachs und teurer Zeit, vor Feuers⸗ und Wassersnot und vor einem bösen schnellen Tod! Wo du nicht das Haus behütest, da wacht der Wächter umsonst. Darum bleibe bei uns mit deinem all⸗ mächtigen Schutz und Segen und laß uns erfahren, daß du der Gott bist, an welchem niemand zu Schanden wird, der auf dich traut! Erhöre unser Bitten um Jesu Christi unseres Hei⸗ landes willen! Amen. Samstag Morgen. Herr unser Gott, du unser ewiger Trost und unsre Zuflucht für und für! Wir beugen uns vor deiner Herrlichkeit und preisen deine ewige Gnade, die du uns in dieser ganzen Woche erwiesen hast. In Freude und Leid willst du nur unser Heil und unsre Seligkeit. Ehre und Ruhm sei deinem großen hei⸗ ligen Namen! Entziehe uns auch fernerhin deinen Beistand nicht! Deine Macht allein ist es ja, die uns beschirmt und uns bewahren kann zur Seligkeit. Hilf uns, o Gott, daß wir dir, unserm Herrn, mit Treue und Gehorsam dienen und anstlich ringen nach der Krone des Lebens! Regiere uns mit dem Szepter deiner Gerechtigkeit; weihe unsre Seelen zu deinem Tempel, darin du wohnen könnest als König der Gnade und des Friedens! Sei auch heute mit uns und mit allen, die deinen heiligen Namen anrufen; verleihe uns einen gesegneten Schluß der Woche und gib uns zu allem guten Vornehmen das rechte Gelingen nach deinem Wohlgefallen! Deine Güte, herr, sei über uns, wie wir auf dich hoffen! Amen. Samstag Abend. „Allgütiger Gott und Vater! Ehe wir uns zum Schlummer niederlegen, kommen wir noch vor deinen Gnadenthron und Tröst bitten dich: nimm das arme Lob unsrer Lippen in Gnaden — ö 67⁰ Anhang. 6 an und verwirf nicht das Flehen deiner Kinder! Wir dans ich bef dir von Herzen, daß du in Jesus Christus uns dein Vanh Hände antlitz zugewendet und dein Vaterherz aufgeschlossen hast. Hil kine uns deinen heiligen Namen preisen mit Wort und Tat! L alles, was uns widerfährt, es sei Freude oder Leid, dazu dieng daß dein Reich zu uns komme! Du bist der Alleinweise, de am besten weiß, was uns gut und heilsam ist; darum E D fehlen wir dir getrost unsre Wege und sprechen in kindlichen Jc Vertrauen: dein Wille, o Vater, geschehe. Segne die Arbij Christ unsrer Hände und laß es uns nicht fehlen am täglichen Biol anädi Gib uns einen genügsamen Sinn und ein dankbares Herz un gehen bewahre uns vor kleingläubigem Sorgen! Sprich uns los vnn diese aller Schuld unsers bisherigen Lebens und vergib uns ints meine besondere die Versäumnisse und Übertretungen der ganzen liger Ende gehenden Woche wie die des heutigen Tages! Bewahn mich uns, o Herr, in jeder Versuchung und erlöse uns aus allh Not! Du kannst es ja, denn dein ist das Reich und die Kraß und die Herrlichkeit. Großer Gott! Unser Leben fährt schnel dahin, als flögen wir davon; Tag um Tag und Woche un Woche eilt vorüber; du aber bleibest, wie du bist, und dein Jahre nehmen kein Ende. Darum bist und bleibst du aut unsre Zuflucht für und für. Dir übergeben wir uns für dis Nacht und für die ganze noch kommende Zeit unsers Leben Führe uns alle an deiner Vaterhand durch Glauben und Lich zum seligen Ziel unsrer himmlischen Berufung und nimm un endlich auf zu dir in die ewige Freude und Seligkeit dung deinen lieben Sohn, unsern Herrn Jesus Christus! Amen, lieb. —— des Dr. M. Luthers Morgensegen. mit Das walte Gott Vater, Sohn und heiliger Geist. Ama dein Ich danke dir, mein lieber himmlischer Vater, durch Jesun nim Christum, deinen lieben Sohn, daß du mich diese Nacht di lige allem Schaden und Gefahr behütet hast, und bitte dich, don wollest mich diesen Tag auch behüten vor Sünden und alen Tr. üÜbel, daß dir all mein Tun und Leben wohlgefalle. Den E ir danlh in Vath ast. His Tat! 0 zu dienen weise, de arum b= kindlichen die Arben shen Broh Herz um 6 los von uns int ganzen 5 Bewahn aus alle die Kras ihrt schna Woche un und dein du aut für dies rs Lebent und Lich nimm um keit dunt Amen, t. Amap rch Jesun Nacht vn dich, di ind allen le. Dem — Gebete. 67¹⁷ ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in deine hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind teine Macht über mich habe. Amen. Dr. M. Luthers Abendsegen. Das walte Gott Vater, Sohn und heiliger Geist. Amen. Ich danke dir, mein lieber himmlischer Vater, durch Jesum Christum, deinen lieben Sohn, daß du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte dich, du wollest mir ver⸗ geben all meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in deine Hände. Dein hei⸗ liger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht über mich habe. Amen. 2. Festgebete. Advent und Weihnachten. Preis, Ehre und Dank sei dir, allmächtiger Gott, barm⸗ herziger Vater, der du dich unser so gnädig angenommen und aus großer Liebe deinen eingebornen Sohn gesendet hast, uns deine Herrlichkeit zu offenbaren und dein Volk selig zu machen von seinen Sünden! O hilf uns dies Wunder deiner Liebe mit demütigem Herzen betrachten und erwecke uns zu treuer Gegen⸗ liebe, du Gott unsers Heils! Du hast Großes an uns getan, des sind wir fröhlich.— So ziehe nun ein, Herr unser Hei⸗ land, in unsre Herzen, die nach dir verlangen, und erfülle uns mit allen Gaben deiner himmlischen Gütel Regiere uns mit deinem Geiste, laß in unserm ganzen Hause deine Liebe walten, nimm uns, unsre Kinder und unser Hausgesinde in deine hei⸗ lige Zucht, heile uns und alle Menschen durch deine Gnade vom Elend der Sünde! Verleihe uns, treuer Herr und Erlöser, Trost in allem Leid, Hilfe in jeder Not, Kraft in den Ver⸗ suchungen dieser argen Welt und selige Hoffnung im letzten — 67² Anhang. + Li. Kampf! Unsre Seele erhebt dich und unser Geist freut sich deiner. Sei und bleibe du unsers Herzens höchstes Gut un unser ewiges Teil! Hosianna, sei willkommen, Heiland, kehre bei uns ein, Du sollst von uns aufgenommen, Sieh, aufgenommen sein! ieh, zum Einzug öffnen wir Freudig unsre Herzen dir; Komm, o komm, darin zu wohnen, Ja als König drin zu thronen! Amen. Jahresschluß. Allmächtiger Gott, himmlischer Vater! Ehe das Jahr zu Ende geht, kommen wir vor den Thron deiner Gnade und sagen dir von Herzen Lob und Dank für alle väterliche Lieht und Treue, für alle Wohltaten an Leib und Seele, die du unt in den vergangenen Tagen erwiesen hast. Ach Herr, wir sind zu gering aller Barmherzigkeit und Treue, die du an uns ge⸗ tan. Aber mit herzlicher Reue bekennen wir dir, daß wir den Reichtum deiner väterlichen Liebe nicht nach Gebühr geschäßh sondern mit Gedanken, Worten und Werken vielfach wider dich in diesem Jahre gesündigt haben. Ach Herr, unser Goth, barmherzig und gnädig, geduldig und von großer Güte und Treue, verwirf uns nicht von deinem Angesicht und nimm deinen heiligen Geist nicht von uns! Erneuere uns im Geiste unseres Gemüts und hilf uns den neuen Menschen anziehen, der nach dir geschaffen ist in rechtschaffener Gerechtigkeit und Heiligkeit!— Unsere Zeit vergeht, verlaß uns nicht und entzieh uns deine Gnade nicht! Umgib mit deinem Schutz und Segen Obrigkeiten und Untertanen, Prediger und Gemeinden, Lehrer und Schüler, Eltern und Kinder, Frohe und Traurige, Gesunde und Kranke, Lebende und Sterbende! Herr, bleibe bei uns, denn es ist Abend geworden und der Tag hat sich geneigt. Behüte unsern Amen. Her neuen dein A und M unsern deiner gnaden für der treten. uns w an der Engelr Kinder uns ir damit und g. Licht Gesun hilf u Laß u sagun, entziel du ab zuford Sünd deinen vor di möger eut sih But un Geiste nziehen, eit und entzieh Segen Lehrer Besunde ei un, geneigt. 1 U Gebete. 67³ Behüte uns vor allem Übel, behüte unsere Seele! Herr, behüte unsern Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit! Amen. Psalm 121. Neujahr. Herr Gott, himmlischer Vater! Bei dem Beginn dieses neuen Jahres unserer Wallfahrt kommen wir mit Danken vor dein Angesicht und rühmen deinen herrlichen Namen. Leben und Wohltat hast du an uns getan, und dein Aufsehen hat unsern Odem bewahrt. Wir danken dir für den Reichtum deiner Güte, die du täglich an uns bewiesen hast. Deiner gnadenreichen Obhut befehlen wir uns und die Unsrigen auch für den neuen Abschnitt unsrer Pilgerschaft, den wir heute an⸗ neten. Laß deine Treue wie bisher so auch fernerhin über uns walten und gib, daß wir reichlich erfahren, wie wohl du an denen tust, die auf deine Güte hoffen! Befiehl deinen Engeln, daß sie sich um uns her lagern und unsere und unserer Kinder Wächter und Hüter seien in jeglicher Gefahr! Verleih uns in immer reicherem Maße die Gabe deines heiligen Geistes, damit wir die kurzen Tage unserer Wallfahrt wohl anwenden und gewisse Tritte tun auf unserer Lebensbahn! Sei du unser uicht und unsre Kraft auf allen unsern Wegen! Schenke uns Gesundheit und Segen zu den Werken unseres Berufs und hilf uns denselben treulich ausrichten, wie es dir wohlgefällt! Laß uns unser täglich Brot unter deinem Schirm mit Dank⸗ sagung genießen, und wenn Kreuz und Leiden uns befällt, so entziehe uns nicht den Trost deiner Gnade und Hilfe! Hast du aber in deinem Rate beschlossen in diesem Jahre uns ab⸗ uufordern aus dieser prüfungsvollen Zeit, so gedenke unserer Sünden nicht, o Gott, sondern hilf uns in Gnaden aus zu deinem himmlischen Reiche, damit wir dort mit allen Erlösten vor dir leben und ewig deiner seligen Gemeinschaft uns freuen mögen durch Jesus Christus unsern Herrn! O höre, Vater, unser Flehn! O laß uns allen wohlgeschehn Evang. Gesangbuch. 67⁴ Anhang. ̃ O ◻ Und wohne bei uns immerdar Bis zu dem ew'gen neuen Jahr! Das werde wahr. Amen. Psalm 90. Gründonnerstag und Karfreitag. Herr Gott, Vater unsers Herrn Jesu Christi! Wir kommen vor dein heiliges Angesicht und beten dich in tiefer Demut an. Du hast den, der von keiner Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht, auf daß wir würden in ihm die Gerechtigkeit, die vor dir gilt. O gib uns heute recht zu erkennen den unerforsch⸗ lichen Reichtum deiner ewigen Liebe, daß unser Mund voll werde von deinem Lob, und wir einstimmen in das große Halleluja, das die Seligen dir im Himmel darbringen! Herr Jesu, du Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt, was können wir dir zum Dankopfer geben für deine Liebe als den Leib, den du dir geheiligt, und die Seele, die du dir er⸗ worben hast! Nimm uns hin zu deinem Eigentum! Du hastt das große Werk unserer Erlösung vollbracht. Laß dein Sterben unser Leben, deine Gerechtigkeit unser Heil, deinen Todeskampf unsern Sieg und ewigen Frieden werden! Gib, o Herr, daß das Wort vom Kreuz eine Gotteskraft und Friedensbotschaft werde bei allen Menschen und unter allen Völkern, damit auch die, welche noch ferne stehen, erlöst werden von ihren Sünden und samt uns deine Gnade und Herrlichkeit rühmen dürfen! O Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt, erbarme dich über uns alle und gib uns deinen Frieden! Erscheine mir zum Schilde, Zum Trost in meinem Tod, Laß schaun zu deinem Bilde Mich in der letzten Not! Da will ich nach dir blicken, Da will ich glaubensvoll Fest an mein Herz dich drücken; Wer so stirbt, der stirbt wohl. Amen. He treten deinen durch hast. Wort und: bitten Kraft Glau tracht tung, getröf Erha himn im 6 endet hin Chr 1 Gebete. 07 Ostern und Himmelfahrt. Heiliger lebendiger Gott! Mit Rühmen und Frohlocken treten wir heute vor dein Angesicht und danken dir, daß du deinen Sohn, unsern Herrn, mit Preis und Ehre gekrönt und durch ihn Leben und unvergängliches Wesen ans Licht gebracht hast. Mit getrostem Glauben halten wir uns nun an das Wort unsers Erlösers:„Ich lebe, und ihr sollt auch leben“, men und:„Wo ich bin, da soll mein Diener auch sein.“ Wir t an. bitten dich von Herzen: erleuchte und heilige uns durch die Fünde Kraft deines heiligen Geistes, damit wir den guten Kampf des üe vo. Glaubens kämpfen, der Sünde täglich absterben und ernstlich forsc trachten nach dem, was droben ist! Gib, daß wir in Anfech⸗ voll tung, Kreuz und Leiden uns Jesu Christi, unseres Siegesfürsten, große getrösten können und in ihm deines Friedens teilhaftig bleiben! 3 Erhalte uns in lebendiger Gemeinschaft mit ihm, unserm trägt, himmlischen Haupte, und nimm uns, wenn wir unsern Lauf e als im Glauben und in der Heiligung durch deine Gnade voll⸗ dir er. endet haben, auf in die himmlische Seligkeit und Freude, wo⸗ hast hin Jesus unser Heiland uns vorangegangen ist! terben Tag des Lebens, Tag der Wonne! ampt Wie wird uns sein, wenn Gottes Sonne daß Durch unsers Grabes Dunkel bricht! schaft O was werden wir empfinden, auch Wenn Nacht und Finsternis verschwinden 1 Und uns umstrahlt des Himmels Licht! irfen Vollender, führe du dich Uns diesem Tage zu, Uns die Deinen! Die Todesbahn Gingst du voran, Wir folgen dir in deine Ruh. Amen. Pfingsten und Trinitatisfest. Sei hochgelobet, gnädiger Gott, Vater unseres Herrn Jesu Christi, daß du uns nicht nur geschaffen und erlöst, sondern 6e Anhang. O E auch den verheißenen Tröster in die Welt gesendet und ihn uns als das Pfand unseres himmlischen Erbes gegeben hast! Gieße ihn immer reichlicher über uns aus, richte dein König⸗ reich auf in unseren Herzen, führe uns aus der Finsternis zum Licht, aus der Knechtschaft der Sünde zu der herrlichen Freiheit deiner Kinder! Stärke und erfreue uns durch diesen himmlischen Tröster und laß ihn unsern Führer und Beistand sein in dieser Pilgerzeit! Schenke uns durch ihn die Gnade, daß wir mit immer freudigerem Herzen rufen: Abba, lieber Vater! Laß das helle Licht deines Geistes aufgehen auch über die Menge derer, die noch in Finsternis und Schatten des Todes sitzen! Heilige die ganze Christenheit und mache sie zu einem wahrhaften Ab⸗ bilde deines unsichtbaren Reiches! Tilge aus alle Spaltung und Zwietracht, daß wir rechtschaffen seien in der Liebe und wachsen in allen Stücken an dem, der das Haupt ist, Christus! — Gott, unser Vater, erbarme dich unser und erfreue uns mit deiner Liebe! Herr Jesu, du Sohn Gottes, erbarme dich unser und mache uns gerecht und selig durch deine Gnade! O heili⸗ ger Geist, erbarme dich unser, heilige und tröste uns durch deine Gemeinschaft! Dir, dem dreieinigen Gott, sei Anbetung, Preis und Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. Psalm 96. Reformationsfest. Gelobet seist du, Herr unser Gott, du Gott unserer Väter! Dir gebührt Majestät und Gewalt, Herrlichkeit, Sieg und Dank; dein ist das Reich, und in deiner Hand steht Kraft und Macht. Du bist freundlich, deine Gnade währet ewiglich und deine Wahrheit für und für. Wir gedenken heute all der Treue und Barmherzigkeit, die du unsern Vätern erzeigt, all der wunderbaren Hilfe, wodurch du dich seit mehr als drei Jahr⸗ hunderten an unsrer Kirche unter allen Stürmen und Gefahren bis auf diese Stunde verherrlicht hast. Wir bitten dich, bleibe fort und fort der Schild und Schutz deiner Kirche, decke sie mit deinen Fittichen und laß ihre Zuversicht sein unter deinen Flü⸗ geln! Bewahre, o barmherziger Gott, unsre teuere evangelische ordnet reicht, die N geden nimm vor de die d Güter Brud Teuei Gesu auch laß durch dern ernte — d ihn hast! önig⸗ zum eiheit ischen dieser r mit 6 das derer, eilige Ab⸗ ltung und istus! 8 mit unser heili⸗ durch tung, zäter! und t und und Treue der Jahr⸗ ahren bleibe ie mit Flü⸗ lische U◻ Gebete. 67⁷ Kirche vor aller Zerrüttung und Trennung; halte ferne den Geist der Zwietracht, damit der Glaube nicht Not leide und die Liebe nicht erkalte! Steure dem Unglauben, dem Aber⸗ glauben und der Gleichgültigkeit und vernichte alle Keime des Hasses und der Unduldsamkeit zwischen uns und unsern Mit⸗ christen, welche unserer Kirche nicht angehören! Vater des Lichtes und der Liebe, gieße deinen Geist aus über deine Kinder aller⸗ orten, damit die Zeit herbeikomme, wo auf der ganzen Erde eine Herde unter einem Hirten sein wird, welcher ist dein Sohn Jesus Christus, hochgelobt in Ewigkeit! Amen. Ernte⸗ und Dankfest. Allmächtiger Gott, Vater aller Gnade! Wir bringen dir heute unsern demütigen Dank dar für die Liebe, womit du auch in diesem Jahre deine milde Hand aufgetan und alles, was lebet, mit Wohlgefallen gesättigt hast. Herr, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weislich ge⸗ ordnet, und die Erde ist voll deiner Güter! Ja deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen. Herr, was ist der Mensch, daß du sein gedenkest, und des Menschen Kind, daß du dich seiner an⸗ nimmst! Vergib uns, o Vater, unsere Sünden! Bewahre uns vor dem Leichtsinn, der deiner Gebote vergißt, vor der Trägheit, die deine Gnade versäumt, vor der Unmäßigkeit, die deine Güter mißbraucht, vor dem Geiz, der Herz und Hand dem Bruder verschließt! Bewahre uns in Gnaden vor Mangel und Teuerung und laß uns deinen Segen in Frieden und guter Gesundheit genießen! Erfreue nach dem Reichtum deiner Liebe auch die Herzen aller Armen, Verlassenen und Betrübten und laß sie innewerden, daß keines von dir vergessen sei! Hilf uns durch deine Gnade, daß wir nicht auf das Fleisch säen, son⸗ dern auf den Geist, damit wir vom Geist einst das ewige Leben ernten durch Jesus Christus unsern Herrn. Amen. Psalm 145. Buß- und Bettag. Aus der Tiefe unsres Herzens rufen wir, Gott, zu dit Herr, höre uns, merke auf die Stimme unseres Flehens! S. du willst Sünde zurechnen, Herr, wer wird bestehen? Geh⸗ nicht mit uns ins Gericht, barmherziger Gott, um Jesu Christ willen! Verwirf uns nicht von deinem Angesicht und nimn deinen heiligen Geist nicht von uns! Unsre Seele dürstet nach deiner Gnade, unsre Hände strecken sich aus nach deiner Hilf. Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit und an deine Güth die von der Welt her gewesen ist! Herr unser Gott, laß diesen Tag unsrer gemeinsamen Demütigung vor dir an unser alle Seelen gesegnet sein! Schaffe in uns ein reines Herz und git uns einen neuen gewissen Geist! O Jesu, erbarme dich übe uns und gib uns deinen Frieden! Wenn du Frieden Uns beschieden, Fürchten wir die Strafe nicht; Dein Versöhnen Wird uns krönen Mit Gerechtigkeit und Licht. Dein Erbarmen Hilft den Armen, Du bist unsre Zuversicht. Amen. Psalm 51. 130. 3. Gebete zur Feier des heiligen Abendmahls. 1. Vor der Beichte. Heiliger und gerechter Gott! Du kennst mein Herz, und mein Leben ist dir nicht verborgen. Ich demütige mich vor dir im Gefühl meiner Sünde und Schuld. Vater, ich bin nicht wert, daß ich dein Kind heiße. Siehe meine Reue gnädig an, und wirke du selbst in mir einen solchen Abscheu gegen alles Böse, daß ich die Sünde ernstlich fliehe und mich gan mit Seele und Leib dir heilige! Vergib mir, o Gott, meine —— ers Anhang. O U Sünd alle U Gebot mich dem dir ve mein sind 2 Güte keit! einen Herrn 0 Chri Blut Aug des Güt Erfü an — E —.— „ zu dit hls. rz, und nich vor ich bin gnädig 1 gegen ch gan meine ens! S O Gebete. 67⁹ Stünden um meines Herrn und Heilandes willen, vergib mir alle Undankbarkeit und Untreue, jede Versündigung gegen dein Gebot der Nächstenliebe! Mit gebeugtem Herzen klage ich mich vor dir an⸗ Laß mich Freude und Erquickung hören in dem erbarmungsvollen Worte: Sei getrost, deine Sünden sind dir vergeben! Aus tiefer Not rufe ich zu dir, o Gott, erhör mein Flehen! Meine Sünden gehen mir über mein Haupt, sie sind mir zu schwer geworden. Sei mir gnädig nach deiner Güte und tilge meine Sünden nach deiner großen Barmherzig⸗ keit! Schaffe du selbst in mir ein reines Herz und gib mir einen neuen gewissen Geist! Erhöre mein Flehen durch meinen Herrn Jesus Christus, welchem sei Ehre in Ewigkeit! Ich zweifle nicht, ich bin erhöret, Gott höret und erbarmt sich mein; Weil sich der Trost im Herzen mehret, Drum stell' ich nun das Klagen ein: Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich! Amen. 2. Vor der Abendmahlsfeier. Getreuer Gott und Vater! Im Namen unseres Herrn Jesu Christi, der für uns seinen Leib dahingegeben, für uns sein Blut vergossen hat, bitte ich dich herzlich: gib mir erleuchtete Augen des Verständnisses, daß ich erkennen möge den Reichtum des heiligen Mahles, in welchem du mir alle himmlischen Güter spendest, Vergebung der Sünden, Leben und Seligkeit! Erfülle mich mit deinem Geiste, damit ich als würdiger Gast an deinem Tische erscheine! Hilf mir alle erlittene Kränkung und Feindschaft von Herzen vergeben und vergessen und gegen alle meine Mitmenschen versöhnlich sein, wie ich selbst der Versöhnung bedarf! Laß mich reichen Trost und Frieden in meinem Herzen empfinden; und wie du auf Erden unsre hun⸗ gernden und dürstenden Seelen nährst zum ewigen Leben, so laß uns einst droben dein himmlisches Abendmahl feiern und satt werden aus deiner himmlischen Gnadenfülle! Amen. 80 Anhang. O— 3. Während der Abendmahlsfeier. Liebreicher Gott, du Quelle alles Heils und Lebens! Laß die Feier des heiligen Abendmahls, die wir jetzt im Namen Jesu unsers Herrn und Erlösers begehen, mik und allen, die es heute empfangen, insbesondere den Angefochtenen und Be— kümmerten zum Segen gereichen, damit wir Ruhe und Er⸗ quickung finden für unsre Seelen und gestärkt werden im Glauben, in der Gottseligkeit und in der frohen Hoffnung des ewigen Lebens! O Gott, sei mitten unter uns und segne uns! Herr Jesu, erbarme dich meiner und gib mir deinen Frieden! Amen. Oder: Lob, Preis und Dank sei dir, Herr Jesu, für deine unaus⸗ sprechliche Liebe! Du bist das wahrhaftige Brot, das vom Himmel kommt und der Welt das Leben gibt. Laß mich die Heiligungskraft und den Segen der seligen Vereinigung mit dir in reichem Maße an meinem innern Menschen erfahren! Gib, daß ich an deinem Tische gestärkt und erquickt werde mit dem Trost der Vergebung meiner Sünden und mit der Hoff⸗ nung des ewigen Lebens! Mache mir den Genuß deines Leibes und Blutes zu einem Unterpfand des großen Abendmahls, welches du einst in deinem himmlischen Reiche mit den Deinigen feiern wirst! Amen. 4. Nach Empfang des heiligen Abendmahls. Barmherziger Gott und Vater! Lob und Preis sei deinem heiligen Namen für die unaussprechliche Güte, welche du mir durch die Gabe des heiligen Abendmahls erwiesen, für den Trost und die Stärkung, die du mir dadurch verliehen hastl Stehe mir nun bei, getreuer Gott, daß deine Gnade mir ge⸗ reichen möge zur Stärkung meines Glaubens und zur Liebe gegen die Brüder, damit ich hinfort viele Früchte der Gerechtig⸗ keit bringe! Mache mich fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal und hilf mir anhalten am Gebet, damit ich Sünde, Not und Tod durch deine Kraft überwinde und endlich dahin gelane himm meine — Gebete. 681 gelange, wo ich mit allen Seligen und Vollendeten dein himmlisches Abendmahl feiern möge! Erhöre mein Gebet um meines Herrn und Erlösers willen!“ Amen. Psalm 103. 4. Gebete für besondere Zeiten und Umstände. ng des 1. Für die Gewächse der Erde. uns! Allmächtiger Gott, barmherziger Vater, der du durch deine rieden“ göttliche Kraft alles erschaffen hast und sättigest, was da lebet und webet, nach deinem Wohlgefallen, wir bitten dich demütig, du wollest unsere Felder mit deinem Segen krönen und alles, was wir zur Nahrung und Notdurft gebrauchen, unter deinem naus: Schutz und Schirm gnädig gedeihen lassen und erhalten. vom Wende jede Gefahr von unsern Fluren gnädig ab, behüte sie ch die vor Frost und Dürre, vor anhaltender Nässe, vor Hagelschlag 0 1 und verheerenden Gewittern, und verleih uns deinen Segen, äahren! damit durch deine Güte das Gewächs unsers Landes gedeihe de mit und reife, wir dasselbe mit Freuden können einsammeln und Hoff⸗ dich als unsern gnädigen Gott und Vater preisen durch Jesus Leibes Christus unsern Herrn! Amen. agen 2. Bei einem Gewitter. Lobe den Herrn, meine Seele! Herr, mein Gott, du bist sehr herrlich, du bist schön und prächtig geschmückt. Licht ist . dein Kleid, das du anhast; du breitest aus den Himmel wie einem einen Teppich. Du wölbest es oben mit Wasser, du fährst 1 mir auf den Wolken wie auf einem Wagen und gehest auf den den Fittichen des Windes. Du machest die Winde zu deinen Boten hast! und die Feuerflammen zu deinen Dienern. Du hast das Erd⸗ r ge⸗ reich gegründet auf seinen Boden, daß es bleibet immer und Liebe ewiglich. Mit der Tiefe deckest du es wie mit einem Kleide, chtig⸗ und Wasser stehen über den Bergen. Aber von deinem Schelten g in fliehen sie, von deinem Donner fahren sie dahin. Deine Blitze inde, leuchten auf dem Erdboden, das Erdreich sieht es und erschrickt. ahin Aber wer unter deinem Schirm, du Höchster, sitzet und unter 682 Anhang. O deinem Schatten, o Allmächtiger, bleibet, der spricht getrost und unverzagt: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott auf den ich hoffe! Herr, erzeige uns deine Gnade und hilf uns! Halte die zuckenden Blitze in deiner allmächtigen Hand, steure dem Sturm und Unwetter und behüte unsre Häuser und Felder, daß sie nicht Schaden leiden! Laß deine Wetter gnädig an uns vorüberziehen, so wollen wir dir mit Freuden die Opfer unsers Lobes und Dankes darbringen, der du unser treuer Gott und Vater bist von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen, 3. In Kreuz und Leiden. Ewiger, barmherziger Gott und Vater! Zu dir nehmen wir unsre Zuflucht in unsrer Not. Höre auf unser Flehen und verwirf uns nicht von deinem Angesicht! Wir hoffen auf dich, denn bei dir ist Gnade und viel Vergebung. Lindre du die Leiden, mit denen du uns heimgesucht hast! Tröste, stärke, errette, hilf uns nach deiner Barmherzigkeit! Wohl müssen denen, die dich lieben, alle Dinge zum besten dienen. Doch du kennst unser schwaches, trotziges und verzagtes Herz. O hilf uns, daß wir nicht verderben! Entziehe uns nicht des Glaubens Trost! Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit unsre Seele, Gott, zu dir. Dir befehlen wir alle unsre Wege, Du wirst uns nicht ewig in Unruhe lassen, du wirst uns nicht verlassen noch versäumen. Auf dich harren wir, Herr; mache dich auf, hilf uns und erlöse uns um deiner Güte willen! Amen, Psalm 25. 39. 73. 126. 146. 4. In Kriegsnot. Starker und treuer Gott, groß von Rat und mächtig von Tat! Schaue gnädig hernieder auf uns, deine Kinder, die unter den Gefahren, Unruhen und Schrecken des Kriegs zu dir ihre Zuflucht nehmen. Du bist der König von alters her, der alle Hilfe schafft. Deinem allmächtigen Schutz befehlen wir uns und alle die Unsrigen, unser Fürstenhaus, unsern Kaiser und das ganze deutsche Vaterland. Laß deine Güte und Treue —. mns alle heere! Soͤhne zuf den auf! 6 daß vor wundete lassenen eschlar dieser 9 kit! G nit im ded ew uns un um Jef Hei fällige mächti der da wir di getroffe Engel du es und d deinen die be und S eligen Erweck Uiebe ernsten Friede heilen. —8 Gebete. 683 mns allewege behüten! Ziehe aus in deiner Kraft mit unserem heere! Stärke den Mut und den Arm unsrer Brüder und Söhne und hilf ihnen zum Sieg über die Feinde! Sollen sie auf dem Felde der Ehre fallen, so schließe ihnen deinen Himmel zuf! Sei allen Bedrängten nahe mit Trost und Errettung! laß vor dich kommen das Seufzen der Gefangenen, der Ver⸗ wundeten, der Sterbenden! Nimm der Verirrten und Ver⸗ lassenen dich väterlich an! Heile die Wunden, die der Krieg geschlagen hat und noch immer schlägt, und laß auch aus dieser Tränensaat eine Freudenernte reifen für Zeit und Ewig⸗ kit! Gib, daß wir aus der Unruhe und dem Streit hienieden mit immer herzlicherem Verlangen hinaufblicken in das Land des ewigen Friedens! Laß leuchten, o Gott, dein Antlitz über ms und 415 uns Frieden allenthalben und auf allerlei Weise, um Jesu Ehristi unseres Friedensfürsten willen! Amen. Psalm 46. 62. 85. 3. Bei herrschender Seuche. Herr, erbarme dich unser! Wir sind Asche und Staub, hin⸗ fillige sündige sterbliche Menschen; aber du bist der All⸗ nächtige und Allerbarmende. An dir haben wir einen Gott, der da hilft, und den Herrn, der vom Tode errettet. So bitten wir dich denn: Hilf uns in der verderblichen Plage, die uns getroffen hat! Wenn es deiner Weisheit gefällt, so gebiete dem Engel des Todes, daß er an unsern Hütten vorübergehe! Wo du es anders beschlossen hast, da sei nahe mit deinem Trost und deiner Hilfe! Mindere und erleichtere jede Not durch deinen gnädigen Beistand, sei der Arzt der Kranken, erquicke die bekümmerten und gebeugten Seelen, die Schmachtenden und Sterbenden mit dem Troste deiner Gnade und mit dem eligen Frieden, den uns unser Herr und Heiland erworben hat! Erwecke unser aller Herzen zu selbstverleugnender aufopfernder lebe und zu Werken der Barmherzigkeit! Lehre uns in der ansten Zeit, in der wir leben, wohl bedenken, was zu unserm grieden dient! Du hast uns verwundet, du kannst uns auch heilen. Nimm dich, o Herr, der Verlassenen, der Witwen und +ͥV ⸗. Anhang. 0 Waisen väterlich an! In deine Hände befehlen wir unsem Leib und unsre Seele. Handle mit uns nach deinem heiligen Willen, nur sei und bleibe unser gnädiger Gott im Leben und im Sterben, durch unsern Herrn Jesus Christus! Amen. Psalm 91. 5. In Krankheit. Allgemein. Gnädiger und allmächtiger Gott! Im Namen meines Herrn und Heilandes schaue ich zu dir auf von meinem Kranken⸗ lager. Du hast mich bisher am Leben erhalten, wofür ich dir von Herzen Lob und Dank sage. O laß dich auch fernerhin an mir nicht unbezeugt! Sei du mein Arzt und Helfer! Meinen Leib und meine Seele befehle ich in deine Hände, Laß es mich erfahren, daß du meine Kraft seist und meines Lebens Licht! Bewahre mich vor Murren und Ungeduld! Hilf mir von meinen Schmerzen! Stärke meinen Glauben, richte auf den sinkenden Mut, wenn Verzagtheit und Kleinglauben sich meiner bemächtigen wollen! Alle meine Sorgen werfe ich auf dich, du wirst es wohl mit mir machen. Erhöre mein Gebet um Jesu Christi willen! Amen. Psalm 42. Bei schwerer Erkrankung. „Barmherziger Gott, gnädiger Vater! Mein Leben steht in deiner Hand. In meinem schweren Leiden suche ich dein An⸗ gesicht, o laß dich von mir finden! Wo Menschen nicht helfen können, da kannst du, Allmächtiger, noch helfen mit deiner starken Hand. Doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe. Hilf mir nur geduldig leiden und im Glauben ausharren bis ans Ende! O Gott, versuche mich nicht über Vermögen, lege mir nicht mehr auf, als ich tragen kann! Du kennst ja mein schwaches sündhaftes Herz. Sei mir nahe mit deinem Trost und Frieden bei Tag und bei Nacht! Befreie mich von eiteln Sorgen und lenke meinen Sinn beständig hin auf das Eine, — O Gebete. 6s unsern eiligen en und ꝑn. Herrn anken⸗ ich dit nerhin elfer! ände neines Hilf richte auben rfe ich mein eht in An⸗ helfen deiner schehe. en bis „lege mein Trost eiteln Eine, was not tut! Meine Seele ist stille zu dir, mein Gott, der mir hilft. Großer Gott, lieber himmlischer Vater, erbarme dich meiner! Herr Jesu, hilf mir in Zeit und Ewigkeit! Amen. Oder: Auf dich, Herr, hofft meine bange Seele; ach laß mich nicht zu Schanden werden! Siehe an meinen Jammer und mein Elend und hilf mir aus meinen Nöten! Ich habe ja keinen Retter außer dir. An dich halte ich mich im Glauben; ver⸗ laß mich nicht! Siehe, um Trost ist mir so bange; o stehe mir bei und erquicke mich nach deiner Barmherzigkeit! Wenn ich versinken will, sei du mein Stab; wenn es Nacht um mich wird, sei du mein Licht! Herr, Herr, ich hoffe auf dein Heil. Mag alles Irdische mir schwinden, so bleibst doch du meines Herzens Trost und mein Teil. Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott, denn ich werde ihm noch danken, daß er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist! Heiliger Vater! Wenn du mit mir rechten willst, kann ich dir auf tausend nicht eines antworten. O ver⸗ gib mir alle Sünden um Jesu Christi meines Heilandes willen! Soll hier meine Wallfahrt zu Ende gehen, so schreibe meinen Namen ins Buch des Lebens ein! Herr, dein Wille geschehe. Willst du mich noch länger am Leben erhalten, so sei es zu deiner Ehre! Willst du mich abrufen, so beschere mir einen sanften Tod und ein seliges Ende und führe mich in deinen Himmel ein durch Jesus Christus meinen Herrn! Amen. Für Sterbende. Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln; er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser; er erquicket meine Seele, er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Gutes und Barmherzig⸗ keit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar. Amen. 68e Anhang. E Oder: Herr, mein Gott, erbarme dich meiner! Herr Jesu, mein Heiland, erbarme dich meiner und hilf mir aus zu deinem ewigen Reiche! Ach Herr, wie so lange! Hilf mir und erlöse mich nach deiner unergründlichen Barmherzigkeit! Amen. Oder: Herr, Herr, sei du mit mir! Verlaß mich nicht in meiner letzten Not! Stärke meinen Glauben, erhalte mir deinen Frie⸗ den, führe mich an deiner Hand, wenn mir die Sinne schwin⸗ den; begleite mich durchs dunkle Tal zum ewigen Licht, zur ewigen Heimat! Erhöre, ach erhöre mich und vergib mir alle meine Sünden um Jesu Christi willen! Amen. Oder: Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist. Herr Jesu, nimm meinen Geist auf! Amen. Unser Vater. Unser Vater in dem Himmel. Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel. Unser täglich Brot gib uns heute. Und vergib uns unsre Schulden, wie wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Übel. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herr⸗ lichkeit in Ewigkeit. Amen. Der Segen. Der Herr segne uns und behüte uns. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig. Der Herr hebe sein Angesicht auf uns und gebe uns Frieden. Amen. — é mein einem erlöse eiligt. ie im b uns Und dem Herr⸗ sein Herr ien. Gebete. 6. Tischgebete. Vor dem Essen. Mel. Schmücke dich, o liebe Seele. Speise, Vater, deine Kinder, Stärke, Kraft und Nahrung Tröste die betrübten Sünder; geben, Sprich den Segen zu den Gaben, Bis wir endlich mit denFrommen Die wir jetzt hier vor uns haben, Zu dem Himmelsmahle kommen! Daß sie uns zu diesem Leben Amen. Joh. Heermann 1585—1647. Oder: Herr, wir kommen zu dem Die wir dir jetzt anbefehlen, Essen, Steh uns bei in aller Not; Laß uns deiner nicht vergessen, Hilf uns, daß wir nach der Erden Denn du bist das Lebensbrot; Deine Gäst' im Himmel werden! Speis die Leiber, stärk die Seelen, Amen. Nach dem Essen. Wir danken Gott für seine Daß wir satt werden hier und Gaben, dort. Die wir von ihm empfangen Ach lieber Gott, du wollst uns haben; geben Wir bitten unsern lieben Herrn, Nach dieser Welt das ew'ge Er woll' auch ferner sie bescher'n Leben! Und speisen uns mit seinemWort, Amen. Oder: Mel. Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren. I. Danke dem Herren, o Seele, Liebet den Gütigen sehr, dem Ursprung der Güter, Singet ihm dankende Lieder! Der uns erquicket die Leiber und stärkt die Gemüter! 2. LebenswortJesu, komm, speise Gebet ihm Ehr, die schmachtenden Seelen, 688 Anhang. V Laß hier auf Erden uns nimmer Und zu dem himmlischen Mahlt das Nötige fehlen; recht würdig bereiten; Gib nur, daß wir Bleib uns hier nah, Innig stets dürsten nach dir, Bis wir dich ewig allda Ewig zum Heil dich erwählen! Schmecken und schauen in 3. Gütigster Hirte, du wollest Freuden! Amen. eiten uns stärken und lei Gerhard Tersteegen 1697—1769. 7. Schulgebete. Zum Anfang. Mel. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend. 1. Mein Gott, meinVater und Dich, meinen Herrn, erkennen mein Hort, wohl! t,; Zu dir ruf ich, Wortt 3. O heipger ie Af ö + d Stärk Laß lernen mich, was heilsam ist. Daß ich dich lob' zu jeder Fristi Vodbring in Deer göttlich 2. Steh du mir bei, Herr Jesu Den Glauben und die Lieb rist, vermehr Der du der rechte Lehrer bist; In mir zu deines Namens Ehr! Lehr mich vor allem, was ich soll, Amen. Oder: Mel. Freu dich sehr, o meine Seele. Komm, du Herr des ew'gen Nimm des treuen Lehrers Lebens, wahr, Tritt in unsern Kreis herein! Segne deiner Kinder Schar, Hilf und laß uns nicht ver. So wird alles wohl gedeihen, gebens Und dein Herz sich unser freuen! Deines Wortes Schüler sein! Amen. Deir — Gebete. 689 Zum Schluß. Mel. Ringe recht, wenn Gottes Gnade. Herr, dein Licht, dein Schutz, Leit uns selbst auf allen Wegen, dein Segen, Daß dein Friede mit uns sei! Deine Gnade steh' uns beil Amen. Oder: Mel. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend. 1. Herr Jesu, nimm uns völlig 2. Den Eigenwillen brich ent⸗ hin, zwei, Gib uns den sel'gen Kinder⸗ Mach uns von Trotz und Tücke sinn, frei! Daß wir in deinem Willen Regier uns selbst mit deiner ruhn Hand Und nicht nach unserm Willen Und trag uns bis ins Vaterland! tun Amen. Iee III. Verzeichnis der Liederdichter. Adams, Sara, geb. Flower, geb. zu Great⸗Harlow(Essex) 1805, +in London 1848. 517. Albert, Heinrich, geb. 1604 zu Lobenstein im Voigtlande, T1651 als Organist am Dom in Königsberg. 343. 399. 422. Albrecht, Herzog von Preußen, geb. 1490 zu Ansbach, seit 1511 Hochmeister des Deutsch⸗-Ordens, 1322 auf dem Reichs⸗ tag zu Nürnberg für die Reformation gewonnen, verwandelt 1525 das preußische Ordensland in ein weltliches Herzogtum, + 1568. 314. Allendorf, Ludwig Konrad, geb. 1693 in Josbach bei Marburg, als lutherischer Hofpfarrer in Cöthen(Anhalt) Heraus⸗ geber der Cöthnischen Lieder, + 1773 als Pfarrer und Scholarch in Halle. 529. Altenburg, Michael, geb. 1784 zu Alach bei Erfurt, 1640 als Pastor in Erfurt. Das Lied Nr. 164 soll er„zu sein und anderer Christen Trost“ im 30jaͤhrigen Krieg und mit beson⸗ derer Beziehung auf die Losung der evangelischen Armee bei der Leipziger Schlacht(1631)„Gott mit uns!“„verfertigt“ haben. Gustav Adolf ließ es in der vor der Lützener Schlacht gehaltenen Betstunde singen; es wurde deshalb„Gustav Adolfs Feldliedlein“ genannt. Ambrosius, 340—397, Bischof von Mailand. Der ihm zu⸗ geschriebene„Ambrosianische Lobgesang“(„Te Deum lau⸗ damus“ Dich, Gott, loben wir) ist wahrscheinlich nur eine von ihm herrührende lateinische Bearbeitung eines morgenländischen Hymnus. 1.— Vergl. Franz, Ignaz. Amstein, Rosalie, geb. Bärlocher, Kaufmannstochter aus St. Gallen, 1846— 1923. 482. Arends, Wilhelm Erasmus, geb. 1677 in Langenstein b. Halber⸗ stadt, + 1721 als Pastor in Halberstadt. 25. Arnoͤt, Ernst Moritz, geb. 1769 auf Rügen, 1860 als Pro⸗ fessor der Geschichte in Bonn, berühnit als Vaterlandsfreund E D 8¹ fertigt⸗ schlacht Gustav ihm zu⸗ m lau- ich nur eines gnaz. er aus Halber⸗ Is Pro⸗ freund ö ö U Verzeichnis der Liederdichter. 691 Dichter und Schriftsteller zur Zeit der Befreiungskriege. 35. 81. 152. 247. 415. 447. 469. 6067). Arnold, Gottfried, geb. 1666 zu Annaberg in Sachsen, Schüler Speners, Professor der Geschichte in Gießen, T+ 1714 als Pastor in Perleberg(Provinz Brandenburg). 277. Asschenfelot, Christoph Karl Julius, Oberkonsistorialrat und Propst in Flensburg, 1792— 1856. 92. Bahnmaier, D. Jonathan Friedrich, geb. 1774 in Oberstenfeld (Württ.), Professor der Theologie in Tübingen, dann Dekan in Kirchheim u. T., 4 auf einer Dienstreise in Owen 1841, Mitherausgeber des Württemberger Gesangbuches. 193. Barth, D. Christian Gottlob, geb. 1799 in Stuttgart, Pfarrer in Möttlingen bei Calw, nach Niederlegung seines Amtes als unermüdlicher Missions⸗ und Jugendschriftsteller tätig in Calw, 4+ 1862. 180. 523. Heecher⸗Stowe, Harriet, geb. 1812 zu Litchfield(Conneetieut); hat sich um die Sklavenbefreiung durch ihren Roman„Onkel Toms Hütte“ verdient gemacht, 1896. 452. ĩBengel, Johann Albrecht, geb. 1687 in Winnenden, 1 1752 in Stuttgart als Konsistorialrat und Prälat von Alpirsbach; Hauptvertreter des württemberg. Pietismus seiner Zeit. 112. derger, Johann Baptist, 1806— 1888. 518. betichius, Johann, geb. 1650 zu Steckby(Anhalt), 4 als Diakonus in Zerbst 1722. 3866. Bickel, Johann Daniel Karl, geb. 1737 in Altweilnau in Nassau, Fals Konsistorialrat und Superintendent in Mosbach bei Wiesbaden 1809. 373. dienemann, D.(Melissander), Kaspar, geb. 1540 in Nürnberg, Erzieher am Hofe Herzogs Johann Wilhelm zu Weimar, + 191mals Generalsuperintendent in Altenburg. N. birken, Sigmund von, Betulius genannt, geb. 1626 zu Wild⸗ stein bei Eger, mit seinen Eltern des Glaubens wegen aus Böhmen flüchtig, Erzieher an verschiedenen Höfen, von Ferdinand III. geadelt und als Dichter gekrönt, 4 1681 als Privatgelehrter in Nürnberg. 256. bogatzky, Karl Heinrich von, geb. 1690 zu Jankowe(Nieder⸗ schlesien), studierte Theologie, seit 1746 als Privatmann im ² Verzeichnis der Liederdichter. I é Waisenhaus zu Halle a. d. S., als dessen Wohltäter 4 1774, Verfasser zahlreicher Erbauungsschriften. 167. 241.X Bone, Heinrich, 1813— 1893. 5ʃ4. Brauer, Friedrich, geb. 1734 zu Büdingen bei Offenbach a. M., + 1813 als badischer Staatsrat und Direktor des Ober⸗ kirchenrats zu Karlsruhe. 289. 336. Buchka, Johann Simon, geb. 1705 zu Arzberg bei Bayreuth, +als Konrektor und Prediger in Hof 1782. 2099. Burckharot, Abel, geb. zu Basel 1805, schweizerischer Dichter. Seine Kinderlieder von Friedrich Spitta herausgegeben. + 1882 in Basel. 473. Bürde, Samuel Gottlieb, geb. 1753 in Breslau, Kanzlei⸗ direktor daselbst, 4 1831 als Kammerdirektor auf einer Reise in Berlin. 33. 275. 303. 435. Burmeister, Franz Joachim, Pastor in Llineburg. 1633(0 bis 1672. 403. Claudius, Matthias, geb. 1740 in Reinfeld bei Lübeck, war Oberlandeskommissär in Darmstadt, lebte später in Wands⸗ bek bei Hamburg und starb 1815 in Hamburg im Hause seines Schwiegersohnes, des Buchhändlers Friedrich Perthes; Herausgeber des Wandsbeker Boten. 524. 534. Clausnitzer, Tobias, geb. 1619(1618) zu Thum bei Annaberg, zu Ende des 30jährigen Krieges schwedischer Feldprediger, hielt auf Wrangels Befehl die westfälische Friedenspredigt zu Weiden(Oberpfalz) und starb 1684 als 1. Pfarrer und kurpfälzischer Kirchenrat daselbst. 40. Cramer, Johann Andreas, geb. 1723 zu Jöhstadt im Erz⸗ gebirge, angesehener Kanzelredner, Pfarrer in Kröllwitz, Quedlinburg, Kopenhagen und Lübeck, zuletzt Professor in Kiel und 1788 als Kanzler daselbst. 177. Crasselius, Bartholomäus, geb. 1667 zu Wermsdorf bei Glauchau, Schüler August Hermann Franckes, 4 1724 als Pfarrer in Düsseldorf. 12. 158(in Anlehnung an M. Rinckart) Dach, Simon, geb. 1608 in Memel,„ als Professor der Dichtkunst in Königsberg 1659. 421. Danneil, Johann Friedrich, 1719— 1772, Konsistorialrat und Pfarrer in seiner Vaterstadt Quedlinburg. 133. 774. denicke, David, geb. 1603 in Zittau, 1680 als Konsistorial⸗ rat in Hannover. Mit Justus Gesenius gab er das— nach⸗ mals so einflußreiche— Gesangbuch von 1646 heraus, in .M., welchem zum erstenmal grundsätzlich und planmäßig ältere Ober⸗ Lieder nach nenerem Geschmacke umgedichtet erscheinen. 225. 249. deßler, Wolfgang Christoph, geb. 1660 zu Nürnberg, Kon⸗ rektor der Schule zum heiligen Geist daselbst, viel kränklich, + 1722. 257. Diterich, Johann Samuel, 1721-1797, ein Berliner, Ober⸗ konsistorialrat und Pastor zu St. Marien daselbst, war der eigentliche Führer der Gesangbuchstürmer und hat durch seine willkürlichen und weitgehenden Anderungen viele ältere Lieder verschlechtert. 229. 245. 0 Döring, Karl August, geb. 1783 zu Markt⸗Alvensleben im Magdeburgischen, lutherischer Pfarrer in Elberfeld, eifriger Förderer der Inneren Mission, 1844. 91 201. ande⸗ Edeling, Christ. Lndwig, geb. 1678 zu Löbeitin bei Halle a. d. S., ause Zinzendorfs Hofmeister bis 1711, 4 als Oberpfarrer zu thes; Schwanebeck bei Halberstadt 1742. 289. Vergl. Brauer der das Lied umgearbeitet hat. berg, Falk, Johannes Daniel, 1768— 1826, geb. zu Danzig, stiftete Verzeichnis der Liederdichter. 093 diget, 1813 als Legationsrat zu Weimar die„Gesellschaft der edigt Freunde in der Not“ zum Zweck der Heranbildung verlassener und Kinder und gründete hiezu die Schulanstalt, welche noch jetzt unter dem Namen„Falksches Institut“ besteht. 460. Erz⸗ 27⁵ 483 5000. wiß Feodersen, Jakob Friedrich, 1736—1788, Propst in Altona. 389 4 Eink, Ernst Friedrich, geb. 1806 zu Kandern, Pfarrer in Leutes⸗ heim, Amt Kehl, Begründer der Nonnenweierer Anstalt, erster bei evangelischer Hausgeistlicher der 183742 erbauten badischen als Heil⸗ und Pflegeanstalt Illenau, 1863 daselbst. 395. art) Link(auch Finx), Erasmus, genannt Franzisci, geb. in Lübeck der 16271694, Privatgelehrter und Schriftsteller in Nürn⸗ berg. s. und Sleming, Paul, geb. 1609 als Pfarrerssohn zu Hartenstein an der Mulde, nahm 1633 teil an einer 6 Jahre dauernden Verzeichnis der Leederdichter. II Gesandtschaft nach Rußland und Persien, bei deren Beginn er das Lied Nr. 317 dichtete, und starb infolge der Anstrengungen dieser Reise kurz nachher(1640) als Dr. med. in Hamburg. Franck, Johann, geb. 1618 zu Guben(Lausitz), + 1677 als Bürgermeister seiner Vaterstadt, nächst Gerhardt der bedeu⸗ tendste Kirchenliederdichter seiner Zeit. 209. 265. 376. 425. Franck, Salomo, Konsistorialsekretär in seiner Vaterstadt Wei⸗ mar, 1699— 1725. 26. 106. 120. 404. Franck, Sebastian, geb. zu Schleusingen 1606, 4 1668, als Diakonus in Schweinfurt. 264(7). Francke, August Hermann, geb. 1663 zu Lübeck, Professor und Pfarrer zu Halle a. d. S., Begründer des weltberühm⸗ ten Waisenhauses und der mit diesem verbundenen Anstalten („Franckesche Stiftungen“), Hauptvertreter der von Spener ins Leben gerufenen sog. pietistischen Bewegung zur Neu⸗ belebung der Kirche, + 1727. 354. Franz, Agnes, 1794— 1843, aus Schlesien, wirkte segensreich im Dienste der Inneren Mission, Vorsteherin einer Armen⸗ schule in Breslau. 446. 526. 527. Franz, Ignaz, geb. 1719, Kaplan, Leiter des katholischen Lehrer⸗ seminars in Breslau, 4 1790, hat das Lied Nr. 1 nach Ambrosius gedichtet. Freylinghausen, Johann Anastasius, geb. 1670 zu Ganders⸗ heim(Braunschweig), Schüler, Schwiegersohn und Nach⸗ folger Franckes in Halle, + 1739. 84. Freystein, D. Johann Burkhard, geb. 1671 zu Weißenfels, + 1718 als Hof- und Justizrat in Dresden. 30. 400. Fricker, Johann Ludwig, geb. 1729 zu Stuttgart, + 1766 als Pfarrer zu Dettingen bei Urach. 176. Seitsch, Ahasverus, geb. 1629 in Mücheln, Provinz Sachsen, Kanzler und Konsistorialpräsident in Rudolstadt, wo er 1701 starb. 111. Sulda, Fürchtegott Christian, Prediger zu Halle a. d. S., 1768 bis 1884. 173. Suncke, Friedrich, geb. 1642 zu Nossen(Erzgebirge), Kantor in Perleberg und Liineburg, 4 1699 als Pastor in Römstedt bei Lüneburg. 142. itor sedt O Verzeichnis der Liederdichter. 69⁷ Funk, D. Gottfried Benedikt, Pfarrerssohn, 1734—1814, Lunnn 185.l. und Direktor des Domgymnasiums in Magde⸗ urg. 135. Garve, Karl Bernhard, geb. 1763 in Jeinsen bei Hannover, 1841 111 Prediger der Brüdergemeine in Herrnhut. 34. 8g. 121. Gebauer, Christian August, geb. 1792 zu Knobelsdorf(Sach⸗ sen), Lehrer an der Fürstenschule in Meißen, Professor in Bonn, später in Mannheim, 1882 f in Tübingen. 450. Gebharoͤt, Ernst, 1832— 1899, lebte als methodistischer Pre⸗ diger längere Zeit in Karlsruhe, wo er auch starb. 452. 517 Gellert, Christian Fürchtegott, geb. 1715 zu Hainichen(Sach⸗ sen), 4 1769 als Professor der Dichtkunst, Beredsamkeit und Moral in Leipzig, hat durch die Einfachheit, Wärme und Frömmigkeit seiner 34 geistlichen Lieder unter seinen Zeit⸗ genossen und bis heute großen Segen gestiftet. Sein Grab in der Johanneskirche in Leipzig. 16. 17. 31. 77. 113. 130. 131. 170. 102 211. 255. 307. 334. 348. 357. 365. 392. 408. w439. Gerharoͤt, Paul, 1607— 1676, von Gräfenhainichen bei Witten⸗ berg, nach langem Warten Propst in Mittenwalde, 1657 bis 1667 Diakonus an St. Nikolai in Berlin, welche Stelle er unter dem Großen Kurfürsten wegen öffentlicher Bekämpfung der reformierten Lehre aufgeben mußte, 1609 Archidiakonus in Lübben(Lausitz); der größte Kirchenliederdichter früherer Zeit(123 Lieder). 3. 4. 5. 61. 73. 74. 100. 101. 102. 103. 147. 148. 235. 318. 319. 320. 321. 344. 345. 350. 363. 375. 379. 400. 457. 533. Gerok, Karl von, 1815— 1890, geb. in Vaihingen a. d. E., Oberhofprediger und Prälat in Stuttgart bis zu seinem Tode, gefeierter neuerer Liederdichter. 40. Gesenius, Justus, geb. 1601 zu Esbeck(Hannover), 4 1673 als Generalsuperintendent in Hannover. Vgl. Denicke. 99. Geßner, D. Georg, 1765—1843, Pfarrer am Waisenhaus, dann am Frauminster und endlich am Großmünster in Zürich, zugleich Professor der Theologie, Schwiegersohn Joh. Kaspar Lavaters. 42. Gittermann, Johann Christian Hermann, 1768— 1834, Pre diger in Emden. 55. 56. 218 el Verzeichnis der Lederdichter. Goßner, Johann Evangelista, geb. 1773 in Hausen bei Günz⸗ burg an der Donau, kath. Religionslehrer in Düsseldorf, trat 1826 zur evang. Kirche über, Pfarrer in Berlin, Be⸗ gründer der Goßnerschen Heidenmission und mancher Werke der Inneren Mission, 1878. 51. Gotter, Ludwig Andreas, 1661—1735, Hof⸗Mund Assistenzrat in seiner Vaterstadt Gotha. 10. 7. 283. Greef, Wilhelm, geb. 1809 zu Kettwig a. d. Ruhr, Organist in Mörs, Komponist geistlicher Lieder, 1875. 536. Srundemann, Reinhold, 1836—1924 geb. in Bärwalde, seit 1869 Pfarrer in Mörz(Mark Brandenburg), Herausgeber des allg. Missionsatlas, 4 in Belzig bei Potsdam. 457. Gryphius, Andreas, 1616—1664, + als Syndikus in seiner Vaterstadt Glogau, verpflanzte das geschichtliche Schauspiel auf den deutschen Boden und war der hervorragendste Dichter seines Jahrhunderts in Deutschland. 223. Günther, Cyriakus, 1650— 1704, Lehrer am Gymnasium in Gotha. 210. hagenbach, Karl Rudolf, 1801—1874, Professor der Theo⸗ logie in seiner Geburtsstadt Basel. 184. hahn, Johann Michael, 1778—1819, geb. zu Altdorf bei Böb⸗ lingen, lebte später in Sindlingen bei Herrenberg; ein Bauer, der durch seine Schriften und erbaulichen Vorträge in„Stunden“ großen Einfluß und Anhang gewann(Michelianer). 47. 200. hammer, Julius, 1810— 1862, Schriftsteller in Leipzig und Dresden. 340. hardenberg, Friedrich von, als Dichter Novalis genannt, geb. 1772 im Mansfeldischen, 1 1801 als Bergassessor zu Weißenfels, durch den Ernst und die religiöse Innigkeit seiner „geistlichen Lieder“ bekannt. 64. 136. 475. 409. harttmann, Karl Friedrich, geb. 1743 zu Adelberg(Württ.), Professor auf der Solitude und an der Karlsakademie, Dekan in Lauffen a. N. bis 1812, 4 1815 in Tübingen. 303. haßlocher, Johann, Adam, geb. 1645 zu Speyer, später Pfarrer daselbst, nach Zerstörung der Stadt durch die Franzosen Konsistorialrat in Weilburg(Nassau) bis zu seinem Tode 1726. 54. O é Verzeichnis der Liederdichter. 607 hausmann, Julie von, geb. 1825 in Mitau(Ostseeprovinzen), 20 an der St. Annenschule in Petersburg, 4 1901. hayn, Henriette Marie Luise von, geb. 1724 in Idstein in Nassau, Pflegerin in der Brüdergemeine zuletzt in Herrnhut, wo sie 1782 starb. 407. heber, Reginald, geb. 1783, Bischof des von der anglikanischen Kirche 1816 gegründeten Bistums Kalkutta, zu Tanjore (Südindien) 1826. 485. hecker, Heinrich Kornelius, geb. 1099 in Hamburg, 4 1743 als Pfarrer in Meuselwitz bei Altenburg. 190. heermann, Johann, geb. 1585 zu Raudten im Fürstentum Wohlau, 1611-1634 Pastor zu Köben im Fürstentum Glogau, erduldete viel Kreuz, mußte wegen Krankheit sein Amt 1638 aufgeben und starb 1647 zu Lissa in Polen. 24. B. 97. 98. 123. 202. 385. Anhang II S. 687. helo, Heinrich, geb. 1620 zu Guhrau in Schlesien, nach wechselvollem Leben Advokat in Fraustadt, seit 1657 Stadtsekretär zu Stettin, 1688 Kämmerer und Ratsherr in Altdamm, 4 1689 zu Stettin. 62. 104. 149. helmbold, Ludwig, 1532— 1598, Superintendent in seiner Heimat Mühlhausen in Thüringen, starb an der Pest. 315. hengstenberg, Johann Heinrich Karl, geb. 1770 zu Ergste (Westfalen), 4 1834 als Pfarrer zu Wetter a. d. Ruhr. 338. hensel, Luise, geb. 1798 zu Linum bei Fehrbellin in der Mark Brandenburg, Tochter eines evangelischen Pfarrers, war Er⸗ zieherin und Krankenpflegerin, trat 1818 aus innerer Ueber⸗ zeugung heimlich zur katholischen Kirche über und starb 1876 in einem Kloster in Paderborn. 489. 528. herberger, Valerius, 1562- 1627, 4 als Pfarrer am Kripp⸗ lein Christi in seiner Vaterstadt Fraustadt in Posen, Ver⸗ fasser mehrerer weitverbreiteter Erbauungsschriften. Das Lied Nr. 397 dichtete H. während der Pest, welche 2000 Menschen in Fraustadt hinraffte. Die Anfangsbuchstaben der Strophen geben seinen Vornamen Valerius, und außerdem dachte er bei dem Anfangswort der 1. Strophe an das Vale(Lebe⸗ wohl), welches er der Welt damals täglich zurief. 698 Verzeichnis der Liederdichter.— herman, Nikolaus, geb. um 1480 zu Altdorf, Kantor zu Joachimsthal in Böhmen, Freund seines Pfarrers Mat⸗ thesius, dessen Predigten ihn oft zu seinen Liedern anregten, + 1561 in hohem Alter. 396. 456. hermes, D. Johann Timotheus, geb. 1738 zu Pelznick bei Stargard(Pommern), 4 1821 als Oberkonsistorialrat und Professor der Theologie in Breslau. 115. 530. herrnschmidt, D. Johann Daniel, geb. 1675 zu Bopfingen (Württ.), 1725 als Professor der Theologie in Halle und Mitdirektor der Franckeschen Stiftungen. 11. 327. herrosé, Karl Friedrich Wilhelm, geb. 1754 in Berlin, gest. 1821als Schloßprediger in Züllichau. 40. hessen⸗Darmstadt, Anna Sophie Landgräfin von, geb. 1638 zu Marburg, Pröpstin des Stiftes in Quedlinburg, + 1683 als Abtissin desselben. 188. heusser⸗Schweizer, Meta, 17971876, Frau des Arztes Friedrich Heusser zu Hirzel(Zürich), Mutter der Schrift⸗ stellerin Johanna Spyri. 37. 437. hey, Wilhelm, geb. 1789 in Leina im Gothaischen, Pfarrers⸗ sohn, Hofprediger in Gotha, bekannter Fabeldichter, 1 1854. 468. 505. 511. 513. 522. 535. hiller, Friedrich Konrad, 1631—1726, geb. in Unteröwisheim bei Bruchsal(damals württembergisch), war 30 Jahre lang Kanzleiadvokat in Stuttgart. 227. hiller, Philipp Friedrich, 1699—1769, geb. zu Mühlhausen a. d. Enz, 1736 Pfarrer in seinem Geburtsort, 1748 Pfarrer in Steinheim, wo er aber bald seine Stimme verlor und dem Amte entsagen mußte, der fruchtbarste Liederdichter Württem⸗ bergs, Verfasser des weitverbreiteten„Geistlichen Liederkäst⸗ leins zum Lobe Gottes ꝛc.“ und zahlreicher anderer Erbauungs⸗ schriften. 15. 144. 242. 243. 253. 272. 257. 306. 388. 301. 47. 430. hippel, Theodor Gottlieb von, 1741—1795, zuletzt Bürger⸗ meister und Polizeidirektor in Königsberg, Freund Immanuel Kants. 200. 309. hof, Nikolaus von?(oder Slüter, Joachim?), 1529. Beide Lieder Nr. 96 und Nr. 156 sind Übertragungen lateinischer Gesänge und ursprünglich niederdeutsch abgefaßt. heim lang usen arrer dem tem⸗ käst⸗ ngs⸗ 430. rger⸗ nuel deide scher O Verzeichnis der Liederdichter. 699 hoffmann, Gottfried, geb. 1698 zu Plagwitz bei Löwenberg in Schlesien, 11712 als Rektor des Gymnasiums in Zittau. 150. 411 hohlfeloͤt, Christian Christoph, geb. 1776 in Dresden, wo er 1849 als Rechtskonsulent starb. 512. homburg, Ernst Christoph, geb. 1605 zu Mihla in Sachsen⸗ Weimar, 4 1681 als Rechtskonsulent und Gerichtsaktuar in Naumburg. 105. 140. hopfensack, Johann Christian Wilhelm August, 1801-1874, Gymnasialoberlehrer in Cleve, von 1837 an im Ruhestand. 436. hülsemann, Wilhelm, geb. 178 1 zu Soest, 41865 als Pfarrer zu Elsey in Westfalen und Superintendent der Synode Iser⸗ lohn. 377. Jonas, Justus(eigentlich Jodokus Koch), 1493—1855, eifriger Mitarbeiter Luthers in Wittenberg, später Ephorus in Halle und zuletzt Superintendent in Eisfeld(Koburg). 163. Jörgens, Ludwig, geb. 1792 in Gütersloh, studierte Theologie, war zweimal in Nordamerika, dazwischen(1830) im Wupper⸗ tal; sein Leben endete 1838 zu Hermann in Missouri in betrübender Weise. 531. Jung, Johann Heinrich, genannt Stilling, ein Nassauer, 1740 bis 1817, armen Ursprungs, zuerst Kohlenbrenner und Schneider, dann Hauslehrer und Mediziner, als Arzt in Elberfeld berühmt durch Augenoperationen, Professor in Heidelberg und Marburg, als Geh. Hofrat in Karlsruhe; populärer Schriftsteller. 178. Jungheim, Johann Zacharias, 1729— 1790, Konsistorialrat in Ansbach, gab mit Uz das Ansbacher Gesangbuch heraus. 358. Kaiser, Nikolaus, geb. zu Redwitz 1734, Rektor daselbst und Prediger in Torgau, später in Hof, 4 1800 als Inspektor an seinem Geburtsort. 408. Karl, Johannes, 1806— 1887, geb. in Nauheim, als Kon⸗ sistorialrat zu Preungesheim bei Frankfurt. 462. Kayser, Georg Friedrich, 1817—1857, geb. in Heidelberg, FTauf einer Reise in Frankfurt, Diakonus in Gernsbach. 68. Reimann, Christian, 1607— 1662, Fals Rektor in Zittau. Das Lied Nr. 2533 ist auf die letzten Worte des Kurfürsten Johann oo Verzeichnis der Liederdichter. O O Georg I. von Sachsen gedichtet, der am 8. Oktober 1636 Krumt mit dem Bekenntnis verschied:„Meinen Jesum lass' ich Wes nicht.“ Die Anfangsworte der 5 ersten Strophen bilden in K diesen Spruch; und wenn man in der letzten Strophe die(zu fett gedruckten Anfangsbuchstaben der 5 ersten Zeilen, das starl Schlußwort der 5. Zeile und die ganze 6. Zeile zusammen⸗ Pare liest, so ergibt sich folgendes: Johann Georg Churfürst zu Kunth, Sachsen spricht:„Meinen Jesum lass' ich nicht.“ starb Rern, Gottlob Christian, 1792—1835, geb. zu Söhnstetten bei Küster Heidenheim auf der schwäb. Alb, Professor am niederen Semi⸗ in 2 nar in Schöntal, als Pfarrer in Dürrmenz-Mühlacker. 219. Lange Kletke, Gustav Hermann, geb. zu Breslau 1813, Journalist, Frar Freund Lenaus, in Berlin 1886. 461. LCauret Klopstock, Friedrich Gottlieb, 1724— 1803, aus Quedlinburg, aus lebte lange in Kopenhagen und anderen Orten, so 1776 in Brer Karlsruhe, und starb als dänischer Legationsrat in Ham⸗ Lavat⸗ burg. 213. 214. 433. 434. Diat Rnak, Gustav, geb. 1806 in Berlin, Pfarrer zu Wusterwitz in Pommern, dann 27 Jahre an der Bethlehemskirche in Liebi Berlin(Nachfolger Goßners), 4 1878. 493. 532. ebich Rnapp, Albert, 1798— 1864, geb. in Tübingen, Stadtpfarrer als in Stuttgart, einer der begabtesten und beliebtesten geistlichen 19. Dichter der Neuzeit, Herausgeber des„Liederschatzes“, einer Lieth 195617 von Kirchenliedern. 67. 117. 145. 181. direl 182. 5. 374. Knorr von Rosenroth, Christian Freiherr von, geb. 1636 in Linder Altraudten(Fürstentum Wohlau, Schlesien), Sohn eines Luth Geistlichen, Kanzleidirektor des Pfalzgrafen Christian August Kan von Sulzbach(Oberpfalz), 4 1689. 521. Loder, RKöthe, Friedrich August, 1781- 1850, geb. in Lübben(Lausitz), starl Professor der Theologie in Jena, dann Oberpfarrer in Altstädt Luther (Sachsen-Weimar), wo er starb. 198. 220. und Krause, Jonathan, 1701—1762, geb. zu Hirschberg in Schlesien, berg starb als Superintendent in Liegnitz. 44. seine Kritzinger, Wilhelm, geb. 1816, Direktor des Lehrerinnen⸗ latei seminars in Droyssig(bei Zeitz), 4als Schulrat in Naum⸗ Bea burg 1890. 155. 471. Mahlt O Verzeichnis der Liederdichter. 701 Krummacher, Friedrich Adolf, geb. 1767 zu Tecklenburg in Westfalen, Professor der Theologie in Duisburg, Prediger in Krefeld und Kettwig, Konsistorialrat in Bernburg, Paftor Eu St. Ansgari) in Bremen, wo er 1845 im Ruhestand starb; Verfasser christlicher Jugend⸗ und Volksschriften(bes. en⸗ Parabeln). 80. 90. 179. 281. zu Kunth, Johann Sigismund, 1700—1779, geb. in Liegnitz, ö starb als Superintendent in Baruth(Sachsen). 431. bei Küster, Elieser Gottlieb, 1732—1799, Generalsuperintendent mi⸗ in Braunschweig. 199. Lange, Joachim, 1670—1744, geb. zu Gardelegen(Preußen), list, Franckes Freund, T als Prof. der Theologie in Halle a. S. 347. Laurenti, Laurentius(eigentlich Lorenz Lorenzen), 1660—1722, ing, aus Husum, T als Kantor und Musikdirektor am Dom in 35 Bremen. 124. 420. Lavater, Johann Kaspar, 1741—1801, Prediger in seiner Vaterstadt Zürich, ebenso vielseitig und beredt wie von 6 musterhaft christlichem Wandel. 87. 216. 288. ů Liebich, Ehrenfried, 1713—1780, geb. zu Probsthain bei Liegnitz, anfangs Müller, dann eifriger und gelehrter Theolog, starb als Pfarerr von Lomnitz und Erdmannsdorf(Schlesien). hen 19. 151. 273. 301. 414. 402. mer Lieth, Karl Ludwig Theodor, geb. 1776 in Düsseldorf, Schul⸗ direktor in Elberfeld, 4 im Ruhestand in Neuß 1880. 525. Ain Lindemann, Johann, soll aus der Familie der Mutter Martin nes Luthers stammen, geb. in Gotha 1849, nach 1634 als ust Kantor daselbst. 494. Loder, Friedrich Wilhelm, 1757— 1823, aus Regensburg, 16), starb als Hof- und Konsistorialrat in Ohrdruf(Gotha). 246 ädt Luther, Martin, 1483— 546, der deutsche Reformator, geb. und gest. zu Eisleben, Professor der Theologie in Witten⸗ ien, berg, Vater und Meister des deutschen Kirchengesangs, schuf seine 37 Lieder teils frei, teils durch Verdeutschung alter ien⸗ lateinischer Hymnen, Umarbeitung vorhandener Gesänge und im⸗ Bearbeitung von Bibelstellen. 71. 160. 161. 162. 221. 455. Mahlmann, Siegfried August, 1771—1826, geb. in Leipzig, 70⁰² Verzeichnis der Liederdichter.—O 1 seit 1798 daselbst als Literat, zuletzt Direktor der ökonomi. scha schen Sozietät. 337. teid Major, Johannes, 1864—1684, Professor der Theologie inn Ste Jena. 223. Marot, D. Samuel, 1770-1865, aus Magdeburg, Mitarbeiter mi an dem Berliner Gesangbuch von 1829, +T als Oberkonsi⸗ un Pfe storialrat und Prediger an der Neuen Kirche zu Berlin. Külle Marperger, Bernhard Walter, geb. 1682 zu Hamburg, Pfar als in Nürnberg, 4 1746 als Oberhofprediger(und Nachfol tünt Speners) in Dresden nach schweren Leiden und angefein sche wegen seiner versöhnlichen Stellung zu den damals allgem in tzacht bekämpften Pietisten. 352. Pa meister, Christoph Georg Ludwig, 173871811f, aus Halle, Rean Pastor und theologischer Profefsor am Gymnasium in Bre. zu men. 114. 371. für Mentzer, Johann, 1658—1734, mit der Zinzendorfschen Familie Hean genau bekannt, Kals Pfarrer in Kemnitz(Oberlausitz), 9. 107. 252. Br. mehßger, Georg, geb. 1844 zu Nonnenweier, seit 1868 Lehren Pse in Freiburg i. Br., wo er 1916 starb. 519. neun Meyer, Johann Friedrich von, 1772—1849, aus Frankfurt Br. a. M., 4als Bürgermeister seiner Vaterstadt und Bundes⸗ und tagsgesandter der(damaligen) 4 freien Reichsstädte, aus geun Neigung theologischen Studien zugewandt und Verfasse Se einer bekannten Bibelübersetzung. 20. 1ʃ6. in Meyfart, D. Johann Matthäus, geb. 1590 in Jena, 4 1642 neun als Professor der Theologie in Erfurt. 419. fel⸗ Mohr, Joseph, 1792—1848, geb. zu Salzburg, dichtete dat Reun Lied 163 als katholischer Koadjutor zu Oberndorf a. di Ob Salzach, gest. als Vikar zu Wagrein bei St. Johan Ricol (Salzkammergut). P Moͤller, D. Johann Friedrich, 1789 186ʃ, geb. zu Erfurh. in zuletzt Generalsuperintendent in Magdeburg. 159. Riege Moraht, Adolf, geb. 1803 in Hamburg, seit 1846 Pfarre d. in Mölln, T 1884. 508. sch Moser, Johann Jakob von, 1701—1785, Regierungsrat in Riem Stuttgart, seiner Vaterstadt, berühmter Professor des Staats Ur rechts in Tübingen, Professor zu Frankfurt a. O., dann Land un — O Verzeichnis der Liederdichter. 70³ pnomi⸗ schaftskonsulent in Stuttgart, wegen seiner freimütigen Ver⸗ —„ teidigung der Rechte der Landschaft gegen Herzog Karl 5 Jahre pgie un Staatsgefangener auf dem Hohentwiel, nach seiner Loslassung für unschuldig erklärt und hochgeachtet bis zum Tode. 171. rbeitz mudre, Johann Friedrich, 1736— 1810, Gellerts Schüler, erkonsi⸗ Pfarrer in Mittelsaida bei Freiberg(Sachsen). 63. 88. V. üller, Michael, geb. 1673 zu Blankenburg am Harz, 1704 Pfar m als Hofmeister auf Schaubeck bei Kleinbottwar(Württ.). 83. ühfohhe Münter, D. Balthasar, geb. 1735 in Lübeck, T 1793 als deut⸗ efein. Alscher Prediger in Kopenhagen. 172. 215. 258. 274. gem n] Rachtenhöfer, Kaspar Friedrich, 16024— 1685, aus Halle a. d. S., Pastor in Koburg. 75. Halle, neander, Christoph Friedrich, 1724— 1802, Pfarrer und Propst n Bre. zu Grenzhof in Kurland, Herausgeber eines Gesangbuchs „ für die Kirche dieser Provinz. 230. 359. amilie Neander, Joachim, 16350— 1680, Prediger in seiner Vaterstadt 3„ 25.: Bremen, wegen seines Lobpreises der Herrlichkeit Gottes„der Lehren Psalmist des neuen Bundes“ genannt. 6. 7. 41. 351. 410. Rneumann, Kaspar, 1648- 1715,„ in seiner Vaterstadt rankfurt Breslau als Pastor, theologischer Professor am Gymnasium Bundes und Inspektor der evangelischen Kirchen. 346. 353. 369. 380. te, aus Reumark, Georg, geb. 1621 in Langensalza, 1681 als Zerfassen Sekretär, Bibliothekar und Hofpoet des Herzogs Wilhelm II. in Weimar. 323. 0 + 1642 neumeister, Erdmann, 1671-1756, aus üchteritz bei Weißen⸗ fels a. d. S., Hauptpastor in Hamburg. 30. 85. 239. 333. tete dat Reunherz, Johann, 1633 1737, geb. zu Waltersdorf(Schlesien), 1 a. d. Oberpfarter in Hirschberg. 1355. Johan Ricolai, D. Philipp, 15801608, ein Hauptkämpfer gegen „Papisten“ und„Calvinisten“, allezeit streitfertig, zuletzt Pastor Erfurl. in Unna(Westfalen) und seit 15601 in Hamburg. 261. 418. Riege(Nigidius), Georg, 1525— 1588, geb. in Allendorf a. Pfarre. d. Werra, bewegtes Leben als Landsknechtsanwerber in ver⸗ schiedenen Ländern, Statthalter in Lege, 4in Rinteln. 322. gerat Riemeyer, August Hermann, 1754—1828, geb. zu Halle a. d. S., Staats urenkel von A. H. Francke, Professor, Kanzler der Universität i Land und Direktor der Franckeschen Stiftungen in Halle. 78. 310. ⁰⁴ 5 Verzeichnis der Liederdichter. O. Olearius(Glschläger), D. Johann, 1611—1684, geb. zu. i Halle a. S., Generalsuperintendent daselbst, und nachher i⸗ Weißenfels. 157. 186. 322. 474. Pfeffel, Gottlieb Konrad, 1736— 1809, geb. zu Kolmar im Elsaß, als Fabeldichter bekannt, seit seinem 21. Jahre ganz erblindet, F als Präsident des Konsistoriums in seiner Vaterstadt. 46. Prätorius, Benjamin, aus Weißenfels, 1636— 1674, 4 als Pastor in Großlissa bei Delitzsch. 297. preiswerk, Samuel, 1799— 1871, geb. in Rümlingen(Basel⸗ land), Pfarrer und Hochschullehrer der hebräischen Sprache in Basel. 292. 486. puchta, Heinrich, 1808— 1858, geb. in Cadolzburg(Bayern) Professor der Theologie und Religionslehrer am Lyzeum in Speyer, Tals Pfarrer in Augsburg. 82. 232. 366. 372. 394. 476. Räder, Friedrich, geb. 1815 in Elberfeld, 4 1872 daselbst als Kaufmann. 516. Rambach, D. Johann Jakob, 1693— 1735, aus Halle, erlernte zuerst bei seinem Vater das Tischlerhandwerk, studierte noch unter A. H. Francke, Professor der Theologie daselbst, T als Superintendent und Professor in Gießen. 13. 86. 196. Vanke, D. Heinrich, geb. zu Wiehe in der Provinz Sachsen 1798, + 1876 als Oberkonsistorialrat in München. 458. 459. Richter, Christian Friedrich, 1676— 1711, aus Sorau, Franckes Mitarbeiter als Inspektor des Pädagogiums und Arzt de „ in Halle, dem er überhaupt sich völlig widmete. .279. Ringwald, Bartholomäus, 1330— 1898, aus Frankfurt a. O., starb als Pfarrer zu Langfeld bei Sonnenburg in der Neu⸗ mark. 222. Rinckart, Martin, 1586—1649, seit 1617 Archidiakonus in seiner Vaterstadt Eilenburg, erlebte hier das ganze Elend des 30jährigen Krieges, half in einem Jahre 4480 an der Pest Gestorbene beerdigen, geriet unter dem Druck der Zeiten tief in Schulden, dichtete aber gleichwohl und schuf 1630 oder 1631 das 1636 als„Tischlied nach dem Essen“ erstmals veröffentlichte Danklied: 2. E eb. 31 her i ar im u eqganz seiner + als Basel⸗ prache ayern) um in 4. 476. ost als rlernte e noch +als 1798, 9. ranckes zt de dmete. a. O., r Neu⸗ 48 Verzeichnis der Liederdichter. 705 Zist, Johann, geb. 1607 zu Ottensen, 4 1667 als Pastor zu Wedel(Holstein), Stifter einer dichterischen Gesellschaft, des „Elbschwanenordens“, welcher aber bald wieder einging. 59. 72. 119. 139. 208. 224. 349. 362. Rode, Karl Heinrich Ludwig, 1835— 1917, geb. in Berlin, Hilfs⸗ geistlicher an der Dreifaltigkeitskirche in Berlin, Pfarrer ver⸗ schiedener Auslandsgemeinden, in Berlin⸗Schöneberg. 465. Nodigast, Samuel, geb. 1649 zu Gröben bei Jena, 1 1708 als Rektor des Gymnasiums zum grauen Kloster in Berlin, mit Spener befreundet. 326. Rosenmüller, Johannes, 1620— 1684, geb. in Olsnitz im Voigtlande, Kollaborator an der Thomasschule in Leipzig, „Hofkapellmeister in Wolfenbüttel, daselbst. 401. Rothe, Johann Andreas, 1688— 1788, zuerst Zinzendorfs Patronatspfarrer in Berthelsdorf, konnte sich aber in die Herrnhuter Art auf die Dauer nicht finden und starb als Pfarrer zu Thommendorf bei Bunzlau. 20. 4ʃ3. Rothen, Johannes, 1797— 1876, Schüler des Inspektors Christian Zeller in Beuggen, dann in Basel. 311. Rube, Johann Christoph, geb. 1665 zu Ebra(Schwarzburg⸗ Sondershausen), Amtmann zu Burg⸗Gemünden(Oberhessen), + 1746 zu Battenberg(Hessen⸗Nassau). 429. Rückert, Friedrich, 1788— 1866, geb. in Schweinfurt, Professor in Erlangen und Berlin, starb auf seinem Gute zu Neuses bei Koburg; hervorragender Kenner des Morgenlandes, als Dichter ausgezeichnet durch Formvollendung und Vielseitigkeit. 65. Sachse, Christian Friedrich Heinrich, 1785— 1860, Hofprediger und Konsistorialrat in Altenburg. 416. Sachsen⸗Meiningen, Eleonore, 1658—1729, Tochter des „Herzogs Ulrich von Braunschweig⸗Wolfenbüttel.(Siehe zauch Friedrich Brauer.) 336. Sachsen⸗Weimar, Wilhelm II., Herzog von, 1598 1662, geb. in Altenburg, + in Weimar, angeblicher Verfasser des Liedes 39. Schade, Johann Kaspar, 1666—1698, geb. in Kühndorf bei Meiningen, Gesinnungsgenosse Franckes und Speners, T als Diakonus in Berlin. 236. 50. Evang. Gesangbuch. 23 7⁰⁶ Verzeichnis der Liederdichter. O Schalling, Martin, geb. 1532 in Straßburg, Schüler Melan⸗ chthons, 2 1608 als Prediger in Nürnberg. 200. Scheffler, Br. Johann, 1624— 1677, geb. zu Breslau, seit 1640 Leibarzt des Herzogs Sylvius Nimrod von Württemberg zu Ols, wurde 1653 katholisch und nahm bei seiner Firmung den Namen Angelus an(daher Angelus Silesius d. h. der Schlesier genannt), trat später in ein Minoritenkloster, wurde geistlicher Rat des Fürstbischofs von Breslau und starb im jesuitischen Matthiaskloster daselbst. 187. 266. 267. 295. 438. Scheiot, Christian Ludwig, 1709—1761, geb. zu Waldenburg im Hohenloheschen, dänischer Konsistorialrat in Kopenhagen, Tals Hofrat und Bibliothekar in Hannover. 244. Schenk, Hartmann, geb. 1634 zu Ruhla bei Eisenach, 4 1681! als Pfarrer in Ostheim vor der Rhön. 53. Schenk v. Schenkenoͤorf, Friedrich Ferdinand Gottfried Max Freiherr, geb. 1783 zu Tilsit, verheiratete sich 1812 in Karlsruhe, Kämpfer und Sänger der Befreiungskriege 1813/15, 1 1817 als Regierungsrat in Koblenz. 79. 478. 481. 500. 501. Schiebeler, Daniel, 1741—1771, Kanonikus am Domkapitel Hamburg. 45. 132. Schirmer, Michael, geb. 1606 in Leipzig, Konrektor am Gymnasium zum grauen Kloster in Berlin, 1673, nannte sich seiner vielen Leiden wegen den deutschen Hiob. 60. 146. Schlosser, Ludwig Heinrich, 1663—1723, geb. in Darmstadt, als pPrediger in Frankfurt a. M. 381. Schmid, Christoph von, geb. 1768 zu Dinkelsbühl in Mittel⸗ franken, katholischer Jugendschriftsteller, + 1854 als Dom⸗ kapitular in Augsburg. 464. Schmidt, Johann Eusebius, 1670—1745, geb. in Hohenfelden bei Erfurt, 4als Pastor zu Siebleben bei Gotha. 165.1 Schmolck, Benjamin, 1672—1737, geb. zu Brauchitschdorf (Schles.), Pfarrer und Inspektor in Schweidnitz; einer der fruchtbarsten geistlichen Dichter(1200 Lieder). B. 29. 43. 109. 110. 120. 127. 128. 189. 195. 227. 238. 551. 269. 284. 298. 328. 329. 330. 331. 332. 355. 356. 364. 370. 405. 406. 412. 428. Schöner, Johann Gottfried, 1749—1818, aus Rügheim bei Würzburg, Schüler Gellerts, 4als Pfarrer in Nürnberg. 302. am annte 146. stadt, ittel⸗ Dom⸗ elden ö— Verzeichnis der Liederdichter. 7⁰⁰ Schröder, Johann Heinrich, 1667— 1699, geb. zu Springe bei Hannover, Schüler A. H. Franckes, Pastor zu Meseberg im Magdeburgischen. 276. Schubart, Christian Friedrich Daniel, 1739— 1791, geb. in Obersontheim(Württ.), Organist und Musikdirektor an ver⸗ schiedenen Orten, war zehn Jahre auf dem Hohenasperg ge⸗ fangen, T als Hofpoet und Theaterdirektor in Stuttgart. 32. Schück, Peter, geb. in Dühren(Baden) 1811, 4 1892 als Pfarrer in Hoffenheim. 472. 480. 484. 507. 509. Schulze, Otto, 1823—1884, Pastor zu Derenburg(Provinz Sachsen). 59. 313. Schütz, Johann Jakob, 1640— 1690, zuerst mit Spener be⸗ freundet, Rechtskonsulent und Reichsrat in Frankfurt a. M., seiner Vaterstadt. 8. Schwarzburg⸗Rudolstaoͤt, Amilie Juliane Gräfin zu, geb. auf der Heidecksburg bei Rudolstadt, 1637— 1706, Gemahlin des Grafen Albrecht Anton, geb. Gräfin von Barby. 402. Selnecker, Nikolaus, 1530— 1592, geb. zu Hersbruck bei Nürn⸗ berg, Schüler Melanchthons, schon als zwölfjähriger Knabe Organist an der Nürnberger Burgkapelle, Pastor und Pro⸗ fessor der Theologie in Leipzig, Mitarbeiter an der Kon⸗ kordienformel. 21. 52. Senitz, Elisabeth von, 1629—1679, geb. zu Rankau in Schlesien, einige Zeit Hoffräulein zu Brieg, später zu Gls, zuletzt in ernster Zurückgezogenheit nur Andachtsübungen und der geistlichen Dichtkunst lebend. 108. Sonntag, Gustav Friedrich Nikolaus, 1788— 1858, geb. zu Kandern, Diakonus und Stadtpfarrer zu Müllheim, nach Prälat Hebels Tod 1826 Kirchen- und Ministerialrat in Karlsruhe, fing frühe an in alemannischer und hochdeutscher Mundart zu dichten und war der Verfasser des bisherigen Gesangbuchs, welches er für die Generalsynode von 1834 bearbeitete und nach den Beschlüssen derselben fertigstellte. 420. Späth, A., 1830—1910(oder Ernst Moritz Arndt 2). 506. Speratus(eigentlich von Spretten), Paul, 1484— 1551, geb. zu Rötlen bei Ellwangen, frühe der Reformation zugetan, an mehreren Orten verfolgt, zuletzt von Luther dem Herzog 23 7⁰8 Verzeichnis der Liederdichter. O Albrecht von Preußen empfohlen, als dessen Hofprediger und dann Bischof von Pomesanien er der Reformator Preußens wurde und zu Marienwerder starb. Er war der erste, welcher dem Rufe Luthers folgend Lieder für die evan⸗ gelische Kirche dichtete(1524). 233. Spitta, Karl Johann Philipp, 1801—1839, geb. in Han⸗ nover, Tals Superintendent zu Burgdorf, hervorragender und vielgelesener geistlicher Dichter des vorigen Jahrhunderts („Psalter und Harfe“). 36. 48. 66. 154. 174. 203. 204. 231. 304. 305. 339. 383. 384. 409. 417. 515. Spreng, Johann Jakob, 1699—1768, zuerst Pfarrer der Waldenfergemeinde Pérouse bei Stuttgart, später Pfarrer am Waisenhaus und Professor der Geschichte in seiner Vaterstadt Basel. 390. Stegmann, Josua, 1888 1632, geb. zu Sülzfeld bei Mei⸗ ningen, 4als Professor der Theologie in Rinteln. 33. Steuerlein, Johann, 1346—1613, geb. zu Schmalkalden, Stadtschultheiß in Meiningen.(Komponist des Liedes, wohl nicht Verfasser.) 361. Strauß und Torney, Viktor Friedrich von, 1809—1899, geb. zu Bückeburg, Archivrat daselbst, dann Geheimerat und Bundes⸗ tagsbevollmächtigter, zuletzt im Ruhestand in Dresden. 122. Sturm, Christoph Christian, 1740—1786, Hauptpastor in Hamburg. 133. 134. 335. 432. Sturm, D. Julius, 1816—1896, Pfarrer und Geh. Kirchenrat in seiner Vaterstadt Köstritz(Reuß j. L.), mit Spitta der bedeutendste und fruchtbarste Dichter geistlicher Lieder im vorigen Jahrhundert, 4am 2. Mai 1896 in Leipzig. 38. 50. 69. 70. 93. 94. 95. 118. 194. 312. 341. 360. 378. Taddel, Christian Ludwig, 1706—1775, 4 als Kanzleidirektor in seiner Vaterstadt Rostock. 129. Tersteegen, Gerhard, 1697—1769, aus Mörs bei Krefeld, Bandmacher zu Mülheim an der Ruhr, einflußreicher christ⸗ licher Schriftsteller und eifriger Pfleger der Erbauung in Privatgemeinschaften. 14. 76. 143. 168. 270. 271. Thilo, Valentin, 1607—1662, Professor der Beredsamkeit in seiner Vaterstadt Königsberg. 58. L ⏑ ⏑E W8— nrat der im 38. ektor feld/ rist⸗ in t in 4 Verzeichnis der Liederdichter. 7⁰⁵ Tietze(Titius), Christoph, 1641—1705, aus Schlesien, 4 als Pfarrer in Hersbruck bei Nürnberg. 226. 324. Tode, Heinrich Julius, 1733— 1797, geb. zu Zollenspieker (Holstein), Hofprediger und Domprobst zu Schwerin, wo er starb(siehe auch Wessenberg). 153. Tucher, Gottlieb Freiherr von, geb. 1813, Oberappellations⸗ gerichtsrat in Nürnberg, 4 1877 in München, Kenner und Freund alter Kirchenlieder. 470. Urner, Barbara, geb. Welti, 1760— 1803, geb. zu Kilchberg am Zürcher See. 523. valerius, Adrianus, 4 vor 1526 als Schöffe zu Veere in Zeeland; er gab eine Geschichte des Krieges der Nieder⸗ lande gegen Spanien heraus, die er mit Liedern seiner Zeit illustrierte. 445. Wackernagel, Wilhelm, geb. 1806 in Berlin, T 1869 als Professor der deutschen Sprache und Literatur am Päda⸗ gogium zu Basel. 367. wWaloͤau, Georg Ernst, 1745—1817, Antistes in Nürnberg. 382. walz, Johann Leonhard, geb. 1749 in Lörrach, bearbeitete 1787ein neues badisches Gesangbuch, 4 1817 als Ober⸗ hofprediger in Karlsruhe. 217. weber, J. R., unbekannt. 449. Aus Blöschs Liederbuch. wWegelin, Josua, 1604— 1640, aus Augsburg, als Pfarrer in Preßburg. 141. wegleiter, Christoph, geb. 1639 in Nürnberg, 4 170 als Professor der Theologie und Prediger in Altdorf(Bayern). 42. weingärtner, Sigismund, angeblich um 1600 Prediger in oder bei Heilbronn. 316.2 Wasse Berrg, 1590—1635, als Prediger in Königsberg. 57. 234. werlhof, Paul Gottlieb, 1699—1767, Hofmedikus in Han⸗ nover. 228. wessenberg, Ignaz Heinrich Karl Freiherr von, 1774—1860, geb. zu Dresden, katholischer Domherr und Generalvikar, zuletzt Bistumsverweser in Konstanz, aber vom Papste nicht bestätigt, seit Aufhebung des Bistums(1827) Privatmann, Schriftsteller und Wohltäter daselbst. 153. Siehe auch Tode. 7¹⁰ Verzeichnis der Liederdichter. ö O ö Wetzel, Friedrich Gottlob, geb. 1779 in Bautzen, Schriftsteller und Zeitungsredakteur, + 1819 zu Bamberg in den gedrück⸗ testen Verhältnissen. Seine Bibliothek war eine Bibel und ein Gesangbuch. 510. winckler, Johann Joseph, 1670—1722, geb. zu Luckau in Sachsen⸗Altenburg, ein Freund Speners, Konsistorialrat und Domprediger in Magdeburg. WI. Wolf, Jakob Gabriel, geb. 1684 in Greifswald, +. 1754 als Hofrat und Professor der Rechte in Halle a. d. S. W6. Woltersdorf, Ernst Gottlieb, 1725—1761, geb. zu Friedrichs⸗ felde bei Berlin, Prediger in Bunzlau, Mitbegründer und Leiter des dortigen Waisenhauses, der schlesische Assaph genannt, starb frühe infolge von Überarbeitung. 175. 212. 256. 308. 491. Zaremba, Felieian Graf von, geb. 1794 zu Zaroyin in Litauen, Missionar, + 1874 im Basler Missionshaus, wo er 56 Jahre lang tätig war. 486. Zeller, Ernst Albert, 1804-1877, geb. zu Heilbronn, lang⸗ jähriger Direktor der württembergischen Heil- und Pflege⸗ anstalt Winnental bei Winnenden. 293. 294. Zimmermann, Johann Christian, 1702— 1783, 4 als Propst zu Ulzen in Hannover. 18. 2554. Zinzendorf, Nikolaus Ludwig Graf von, 1700—1760, geb. zu Dresden, Gründer von Herrnhut und Stifter der Brüder⸗ gemeine(1727), verbrachte nach vielen Reisen die beiden letzten Lebensjahre ruhig in Herrnhut, wo er auch starb, verfaßte zahlreiche Schriften und dichtete bis ins Alter über 2000 Lieder. 166. 191. 300. dinzendorf, Christian Renatus Graf von, zweiter Sohn des vorigen, 1727—1752, geb. in Herrnhut, in London, treuer Gehilfe seines Baters. 169. Zollikofer, Georg Joachim, 1730—1788, geb. in St. Gallen, Prediger der reformierten Gemeinde in Leipzig. 57. Unbekannte Verfasser haben die Lieder: 137. 357(angeblich von Selnecker). 183. 185. 197. 207. 325. 352. 368. 398. 424. 441. 443. 444. 453. 454. 466. 467. 477. 488. 495. 496 502. 503. 520. SEEEE Lieder⸗Verzeichnis. Nch bleib bei uns, Herr Jesu Christ Ach bleib mit deiner Gnade Ach Gott und Herr, wie groß Ach Gott, verlaß mich nicht Ach Gott, vom Himmel sieh darein Ach sieh ihn dulden, bluten, sterben Ach wenn ich dich, mein Gott, nur habe Ach rndegebe Sieges⸗ 5jbd Alle Jahre wieder Allein Gott in der Höh sei Ehr Alle Menschen müssen sterben Alles ist an Gottes Segen Amen, deines Grabes Friede Am Grabe stehn wir stille Am Himmel ist gestanden Am Slberg weiß ich eine Statte. Am Weihnachtsbaum die Lichter Nr. 25 223 20 Anbetungswürd'ger Gott An Gott will ich gedenken Auf, auf, ihr Reichsgenossen Auf, auf, mein Geist, be⸗ trachte Auf Christi Himmelfahrt 16⁰0 117 allein Auferstanden, auferstanden Auferstehn, ja auferstehn wirst du Auf Gott und nicht auf meinen Raeat Auf, ihr Posaunen, das Nahen Auf, ihr Streiter, durch⸗ gedrungen. Auf meinen Jesum will ich sterb en Auf meinen lieben Gott i 1* auf und säume Auf und mache dich bereit 9n 1 476 461 Aus dem Himmel ferne. Aus Gnaden soll ich selig werden 24⁴ Aus irdischem Getümmel 92 1¹² Lieder⸗Verzeichnis. O ö U Nr. Nr. Aus meines Herzens Der am Kreuz ist meine Liebe 111 Di Grunde·. 342 Der IorBonn ist der Di Aus tiefer Not schrei' ich schönste Baum..462 zu dr 16 90.. 221 Der du in Todesnächten 180 Di Der du trugst die Schmer⸗ Barmherziger, laß deine zen aller. 37 Di Gnade 197. Der du zum Heil erschienen 181 Di Befiehl du deine Wege„318 Der heil'ge Christ ist Di Behalte mich in deiner konunen · 81 Pflege n att 291 Der Herr bricht ein um 21 Bei dir, Jesu, will ich Mitternacht 4²⁹ bleihen. 203 Der Herr ist meine Zuver⸗ D Beschwertes Herz, leg ab sicht; 35⁹„ die Sorgen: 42 Der Herr ist mein getreuer Di Bleibt bei dem, der euret⸗ Hit 20 willen. 20⁴4 De Mout ist mein Hirt. 519 Du Brich an, du schönes Mor⸗ Der Mond ist aufgegangen 324 genlicht.. 79 Der Sabbat ist vergangen 355 D Der Sonntag kommt mit Christe, du Lamm Gottes, leisem Tritt.... 4⁴⁹ D der du trägst.... 207 Der Tag ist hin, mein Jesu, Christ ist erstanden... 477 bei mir bleibe. 351 D Christ, sei achtsam, sei bereit 432 Dich, Jesum, lass' ich ewig 0 Christus der ist mein Leben 398 nichit. 273 D Die Feinde deines Kreuzes 0 Danket dem Herrn. 440 drohhs 17² D Das alte Jahr vergangen Die Finsternis hielt uns 0 D 361 gefangen.. 9⁴ Du Das walte Gott, der hel⸗ Die Gnade sei mit allen 242 Du sen kannn. 386 Die Gnade unsers Herrn Dein König kommt in Jesu Christi. 31 Du niedern Hüllen.... 65 Die goldne Sonne, voll ü Dein Wort hast du uns, Freid 34⁴ Herr, gegeben.... 220 Die Herrlichkeit der Erden 423 Ehr en Blick empor und halte Die hier vor deinem Antlitz 7 75 ästchn 200 —— Lieder⸗Verzeichnis. 713 Nr— Nr. 111 Die ihr Christi Jünger seid 245 Ehre sei Gott in der Höhe Die 9— K ist dein, Herr und Friede 537 462 Jesu Shrist 486 Eine Herde und ein Hirt 179 180⁰ Dies ist der Tag, den Gott Einen goldnen Wanderstab 518 Zemacht 77 Einen guten Kampf hab' ich 399 37 Dies ist die Nacht, da mir Einer ist's, an dem wir 181 Aschienen n 75 hangen. 1182 Die Sonne sinket nieder. 338 Eines wünsch' ich mir vor 81 Die wir uns allhier bei⸗ allem andern 117 sammen finden.... 169 Ein' feste Burg ist unser Dir, dir, Jehova, will ich n 161 Ein Gärtner geht im Garten 501 Du bist das Licht von Gott Ein Haupt hast du dem gefentet Volk gesandt 378 Du bist der Weg, die Ein Jahr geht hin, das Wahrheit... andre kommt 2367 Du, des Zukunft einst er⸗ Ein Lamm geht hin und Aehten r trägt die Schuld. 10⁰0 Du gehest in den Garten Ein neues Jahr ist ange⸗ beten fangen en 366 Du hast ein ewiges Er⸗ Eins hätten wir von Her⸗ 351 barmen 218 en gern 50 Du Lebensbrot, Herr Jesu Eins ist not! Ach Herr, 73 Char 2098 dies Eine 276 Du Lebensfürst, Herr Jesu Ein Wort ist mir ins Herz 172 Ehrist e. 139geschriebknn 269 Du lieber heil'ger frommer Empor zu Gott, mein Lob⸗ 94 Hrist.. 1465 gesang 8⁰ 42 Du, o schönes Weltgebäude 423 Endlich bricht der heiße Du schaͤust wohl Christi Ticgen 393 31 Leiden an 118Erfüllt sind Stund' und Du Vater deiner Men⸗ Deiten: K 82 44 schenkinder 274 Erhalt uns, Herr, bei 123 deinem Wort 16² Ehre sei Gott in der Höhe! Erhör, o Gott, das heiße 00 Der Herr ist 18OFlehne 199 Lieder⸗Verzeichnis. —7¹⁴ Nr. Erinnre dich, mein Geist, ürn 130⁰ Er kommt, er kommt; geht ihm entgegen 63 Ermuntert euch, ihr From⸗ Ermuntre dich, schwacher Geist. 72 Es geht durch alle Lande 3725 Es ist das Heil uns kom⸗ men hert. 233 Es ist ein Ros' entsprungen 483 Es ist genug. So nimm, Herr, meinen Geist. 403 Es ist nicht schwer ein Christ zu sein.. 278 Es ist noch eine Ruh vor⸗ handen 431 Es ist noch Raum! Sein Haus ist noch nicht voll 173 Es ist vollbracht! Er ist verschieden 106 Es kennt der Herr die Seinen 304 Es kostet viel, ein Christ zu seint;. A. K. 27⁰ Es zieht ein stiller Engel 715 Fahre fort, fahre fort, Zion 165 Saud dein Werk mit Jesu 2.„ 33 496 Fortgekämpft und fortge⸗ rungen::· 288 Freu dich sehr, o meine Seelt 4²⁰ Freut euch, ihr lieben Ehristen· 47⁰ Nr. Fröhlich soll mein Herze springen Frohlockt dem Herrn, bringt Lob und Dank. 132 Früh morgens, da die Sonn aufgeht. 23 Für alle Güte sei gepreist 439 Geh aus, mein Herz 533 Geht nun hin und grabt mein Grab 415 Geist vom Vater, taue, taue 482 Geist vom Vater und vom Sohne, Geist, der Heil 150 Geist vom Vater und vom Sohne, weihe dir 153 Gelobet sei der Herr, mein Gott: 15⁷ Gelobet seist du, Jesu Christ 71 Getreuer Gott, wie viel Geduld... 18 Gib deinen Frieden uns, Herr.. 34 Gib Frieden, Herr, gib Frieden..l. 35 Goldne Abendsonne 523 Gott, deine Gnad ist unser Leben 245 Gott, deine Güte reicht so weit 81 Gott der Gnaden, schwer beladen. 232 Gott des Himmels und der Erden. 343 Gottes Stadt steht fest gegründeeeeter 17⁴ H— Lieder⸗Verzeichnis. 71⁷ Gott hat in meinen Tagen 555 2 Gott ist gegenwärtig Gott ist getreu. Sein Herz, sein Vaterherz 19 Gott ist mein Hort, und auf sein Wort · Gott ist mein Licht! Ver⸗ zage nicht, mein Herz. 338 Gottlob! der Weg ist nun gebahnee 10⁹ Gottlob, ein Schritt zur Ewigkeiit 35⁴4 Gott, mein Trost und mein Vertrauen 336 Gott ruft der Sonn und schafft den Mond 365 Gott sei Dank durch alle Gott Vater, aller Dinge Grund Gott Vater in dem Him- mel, sprich. 33 Gott, vor dessen Angesichte 2⁴ Gott will's machen, daß die Sachen 327 Großer Gott, wir loben dich 1 Großer Hirte deiner Herden 171 Habt ihr denn noch nie Auhten 44 ⁰⁰ Hallelujaljauchzt, ihr Chöre 135 Halleluja! Jesus lebt. 126 Lob, Preis und Ehrn. 17 Halleluja, schöner Morgen 4⁴ HallelujalWie lieblich stehn 143 —8374 Nr. HDtri Eüm Christ. 2¹⁰ Harre, meine Seele. 516 Heiland, deine Menschen⸗ liebe Heil'ge Liebe, die du mich Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth Herbei, o ihr Gläub'gen Herr, an dir hab' ich ge⸗ sündigt. Herr, dein Wort, die edle Gabe Herr, der du in der Höhe wohnest. Herr, der du mir das Leben Herr, der du vormals hast dein Land. 375 Herr, die Erde ist gefegnet 372 Herr, du erforschest mich. 27 Herr, du wollst uns vor⸗ bereiten. Herr, ein ganzer Leidenstag Herr, es ist von meinem Leben Herr, es sei mein Tun und Lassen 80 313 206 4⁵9 230 191 228 357 21 394 Herr Gott, dich loben wir⸗ wir preisen 15 Herr höre, Herr erhöre 28 Herr Jesu Christ, dein teures Bluut Herr Jesu Christ, dich zu uns wend. 39 HerrJesu Christ, du höchstes Gut. . ö 716 Lieder⸗-Verzeichnis. U x Nr. Nr. Herr Jesu, du regierst..183 Höchster Tröster, komm her⸗ Herr, laß mich deine Hei⸗ Rieden 15¹ ligung Ir 290 Hoffe, Herz, nur mit Ge⸗ Herr, meine Leibeshütte 407 duldd 337 Herr, öffne mir die Her⸗ Horch, es klopfet 452 zenstür.. 186 Hört das Wort voll Ernst Herr, stärke mich, dein und Liebe. 89 Leiden zu bedenken.. 113 Hüter Israels, behüte. 36 Herr unser Gott, dich loben wir 55 Jauchzet, ihr Himmel, froh⸗ Herr, vor deinem Angesicht 45 locket, ihr Engel 70 Herr, wie du willst, so Jauchzt unserm Gott.. 443 schick's mit mir 22 Ich armer Mensch, ich Herzlich lieb hab' ich dich 260 armer Sünder 226 Herzliebster Jesu, was 42 Ich bete an die Macht du verbrochen 97„oder Liebe I e 27⁰ Herz und Herz vereint zu⸗ Ich bin bei allem Kum⸗ fanmmen. g 166 mer stille* 333 Hier Gottes kinder und dort Ich bin ein Gast auf Erden 400 Erhen 30⸗5 Ich bin getauft auf deinen Hier ist mein Herz! Herr, Nameni. 196 nimm es hin 264 Ich bin klein, mein Herz 706 Hier ist mein Herz! Mein Ich folge dir, mein Führer 91 Gott 492 Ich geh' zu deinem Grabe 127 Hilf, Herr Jesu, laß ge⸗ Ich glaube, daß mit Liebe 189 lingen enn 362 Ich habe nun den Grund Himmelan geht unsre gefunden 24⁰ Bahn · 298 Ich hab' in Gottes Herz Himmelan, nur himmelan 302 und Sinnnn 319 Hindurch, hindurch mit Ich hab' in guten Stunden 392 Freuden 293 Ich hab' von ferne, Herr, Hirte deiner Schafe. 356deinen Thron 830 Höchster, denk' ich an die Ich komme, Herr, und Gate 229suche dict 21¹ Höchster Gott, wir danken Iche 1 es jedem, daß er Direis: 54 lebt n 136 2—4. 2 — ν • — Lieder⸗Verzeichnis. 7¹⁷ Ich schäme mich des Hei⸗ lands nicht. Ich senke mich in deine Wunden Ich singe dir mit Herz und und Ich steh' an deiner Krippe hier. Ich steh' in meines Hemn Hand Ich sterbe täglich, und mein Leben Ich und mein Haus, n wir sind bereit. 11. Ich weiß, an wen ich glaube Ich weiß, daß mein n Er⸗ löser lebet Ich weiß von andern Grunde Ich weiß von vielen. lein Ich will dich lieben, meine Stärke Ich will Gott den Herren Ich will in Gott mich fassen Ich will streben ů—*· 0 dem Leben Je größer Kreuz, je näher Himmel Jehova, Jehova, Jehova. Jerusalem, du hochgebaute Stadt Jesu, deine tiefen Wunden Jesu, der du meine Seele Jesu, dir leb' ich. keinem Nr. 330 46 419 98 22⁴ 490 Jesu, Freund der Men⸗ schenkinder. Jesu, geh voran auf der Lebensbahn Jesu, großer Wunderstern Jesu, meine Freude Jesu, meiner Seele Licht Jesu, meines Lebens Leben Jesus Christus herrscht als König Jesu, Sedlensteund der Deinen Jesus ist der gute Hirte. Jesus lebt, mit ihm auch ich Jesus, meine Zuversicht. Jesus nimmt die Sünder an Jesus soll die Losung sein Jesu, Todesüberwinder Ihr Hirten, erwacht Ibr Kinderlein, kommet Immer muß ich wieder lesen Iu allen meinen Taten. In die Ferne möcht' ich ziehen In dir ist Freude in allem Leide Ist Gott für mich so trete RKehre wieder, kehre wieder, der du dich Kommet, ihr Hirten, ihr Männer Kommet, ihr Kinder, mit fröͤhlichem Herzen Komm, mein Herz, in Zese Leiden Ni. da2 7¹⁸ Lieder⸗Verzeichnis. — Komm, o heil'ger Geist, hernieder Komm, o komm, du Geist des Lebens Kommt ins Reich der Liebe Kommt, Kinder, laßt uns gehen König der Könige, sei uns im Staube willkommen König Jesu, streite, siege Laß dein mich 11 und bleiben. Lasset uns im Geiste wandeln Lasset uns mit Jesu ziehen Laß mich, o Herr, in allen Dingen Laß mir die Feier deiner Leiden Laßt mich gehn Laßt uns nun mit Jesu ziehen Laß, Vater, deinen guten Geist. Lehr mich beten, Gott. Liebe, die du mich zum Vater Bilde Lieber hoch im Himmel Liebster Jesu, wir sind hier, deinem Worte nachzu⸗ leben. Liebster Jesu, wir ft nd hier dich und dein Wort an⸗ zuhören nnrnn Nr. 1557 40 Lobe den Herren, den mäch⸗ tigen König der Ehren Lobe den Herren, o meine Seele Dueber Höchsten, Refne Lobt froh den Herrn. Lobt Gott, 191 Christen allzuglei Lobt, ihr Herrn Mache dich, mein Geist, bereit Mach, Herr, ein Herz aus den zweien Macht hoch die Tür, die Tore weit. Meine Lebenszeit verstteicht Meinen Heiland im Herzen Kuicht Jesum lass' ich Mein erst Gefühl sei Preis und Dank Meines Herzens reinste Freude. r. i. Hi. Mein Gott, das Herz ich bringe Mein Gott, ich weiß wohl, daß ich sterbe linn. Mein Gott, nun ist es wieder Morgen Mein Gott, weil ich in meinem Leben Mein Heiland ist mein Steuerman... Nr· * . 4⁴½ 438 ½ Lieder⸗Verzeichnis. 17¹⁹ Mein lieber Gott, gedenke meiner Mein Vater, der im Him⸗ mel wohnt Menschenfreund, nach dei⸗ nem Bilde Mir ist Erbarmung wider⸗ fahren Mir nach, spricht Christus unser Held 775 dem Herrn fang alles ** 73 *—5* ** Mit Ernst, o Menschen⸗ ir Mit Jesu fang' ich an Mittler, alle Kraft der Worte Morgenglanz der Ewigkeit Müde bin ich, geh' zur Ruh S. J. bin. Näher, mein Gott, zu dir Nicht daß ich es ergriffen hätte. Eude der Anfang, nur das Nicht Opfer und nicht Gaben Nimm hin mein Herz, Gott, nimm es an Nun bringen wir den Leib zur Ruh Nun danket alle Gott mit Herzen, Mund Nun danket alle Gott und gebet ihm e Nr. Nun danket all und bringet E Nun geh uns auf, du Morgensterrn. Nun gingst auch du zur Sabbatsru Nun gottlob, wir stehen hier Nun jauchzet all, ihr Frommeen Nun laßt uns gehn und treten Nun ruhen alle Wälder. Nun sind die Kindlein Gott geweiht Nun singet und seid froh Nun so bleibt es fest dabei Nun so will ich denn mein Leben Nur mit Jesu will ich O Christ, erhebe Herz und Sinn: O daß doch bald dein Feuer brennte O daß ich tausend Sunden hätte O du allersüßste Freude O du fröhliche, o du selige an Oster⸗ . r Niintt e O—0 fröhliche, o du selige gnadenbringende Pfing⸗ stenzeit.. O du fröhliche, o du selige gnadenbringende Weih⸗ nachtszeit. ⁵⁰ Lieder⸗Verzeichnis. — O du Liebe meiner Liebe. O Durchbrecher allerBande O Gott, du frommer Gott. O Gottes Geist und Christi Geist O Gott, von dem wir alles haben O Haupt voll Blut und Wunden O heil'ger Geist, kehr bei uns eins. O Jerusalem, du schöne. O EI Christ, du wahres O Jese Herr der Herrlich⸗ keit O Jesu, Jesu, Gottes Sohn O Jesu, süßes Licht. O klage nicht, wenn dir dein Sitt O komm, du Geist derWahr⸗ heit O da Gottes, unschul⸗ O Leber HeilandJesuChrist O selig Haus, wo man dich aufgenommen Ostern ist heut. Ostern, Ostern, Frühlings⸗ wehen O süßester der Namen all O Traurigkeit, o Herzeleid O Vater der Barmherzig⸗ keit, ich falle dir O Welt, sieh hier dein Leben Nr. 108 277 24 15² O wie freun wir uns der Stunde O wie fröhlich, o wie selig O wie mögen wir doch unser Lehen.. O wie selig seid ihr—7 ihr Frommen Pfingsten ist heut.. Ringe recht, wenn Gottes Gnade Ruhe ist das beste Gut. Rüstet euch, ihr III leute a.. Schaffe in mir, Gott Schaffet, schaffet, Men⸗ schenkinder Schmücke dich, o liebe Seele Schönster Herr Jesu Schwing dich auf zu dei⸗ nem Gott Seele, geh nach Golgatha Seelen, laßt uns Gutes tun Seele, sei zufrieden Seele, was ermüdst du dich Segne und behütkte Seht die Lilien auf dem 59 b Feld. 0. Seid barmherzig, Men⸗ schen! Höret Sei getreu bis an das Ende Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut Nr. Lieder⸗Verzeichnis. 72 . 0 Nr. Nr. Sei mir tausendmal ge⸗ Such', wer da will, ein grüßet 103 ander Ziel 7231 Sei zufrieden, mein Ge⸗ Süßer die Glocken nie müte. 332 klingen. 4571 Selig sind des Himmele Erben 434 Teures Wort aus Gottes Siegesfürst und Ehren⸗ Munde 189 könig. 143 Tochter Zion, freue dich 458 Sieh, Her bin ich, Ehen⸗ Treuster Meister, deine könig. 41 Worte 187 Sieh uns fertig/ en. Tu nichts Böses, tu es wärtig 49 nicht. 511 Singet Gott, denn Gott Tut mir auf die swin⸗ ist Liebe 13 Pforte 43 So feierlich und stille. 45 0 So fliehen unsre Tage hin 339 Aberwinder, nimm die So jemand spricht: Ich Palmen 12 liebe Gott 307 Unser Gott ist lauter Liebe 4⁴⁴ Sollt' es gleich bisweilen Unsern Ausgang segne scheinen. 324 Gott. 53 Sollt' ich jetzt noch, da Unter Lilien jener Freuden 32 mir schon. 258 Unter tausend frohen Sollt' ich meinem Gott Stunden 477 nicht singen. 7 Urquell aller Seligkeiten. 32 Sollt' ich meinem Gott nicht trauen... 322 valet will ich dir geben. 397 So nimm denn meine Vater, deines Geistes Hände 448 Wehen 178 Sorge, Herr, für unsre Vater, kröne du mit Segen 377 Kinder 381 Vater, lieber Vater, höre 29 So ruhest du,/ o meine Ruh 120 Verwirf mich nicht im So wahr der Allerhöchste Alter.. 388 lebet. 390 Verzage nicht, du Häuf⸗ Steil und dornicht ist der lein klein 16⁴ Pfad 303 Volk des Herrn, du hast Stille Nacht, heil'ge Nacht 463J hienieden292 Evang. Gesangbuch. 24 Blicke Wachet auf! ruft uns die Stunne Walte, walte 2— 8 und fern. Warum sollt' ich mich denn grämen Was freut mich noch/ wenn du's. Was Gott tut, das List wohlgetan; er gibt. Lieder⸗Verzeichnis. E Nr. Nr. Voller Ehrfurcht, doch mit Was Gott tut, das ist Freuden 215 wohlgetan; es bleibt Vom Aufgang bis zum gerecht.. 326 Niedergang... 177 Was Gott tut, das ist Vom Himmel hoch da wohlgetan, so denken„370 komm' 455 Was hätt' ich, hätt' ich Von des Himmels Thron 202 Jesum nicht 50⁸ Von dir, du Gott der Was macht ihr, daß 10— Einigkeit.. 382 weinet 409 Von Gnade will ich leben 248 Was mein Gott will, ge⸗ Von Gott will 6 nicht scheh' allzeit.. 14 lassen. 3157 Was nah istundwas femne 534 Von Grönlands ber Was wär' ich—65 dich Bergen 488 gewesen. 6⁴ Von Jesu will ich nim⸗ Weicht, ihr Berge, sau, mer wanken.. 268 ihr Hügel. ½7 Vor dir, Todesüberwinder 208 Weihnacht ist heut 21½ 472 Weil ich Jesu Soaflen Wach auf, du Geist der bin.497 ersten Zeugen... 167 Weißt du, wer dich i innig Wach auf, mein Herz, die liebet— 520 Nacht ist hin. 124 Weißt du, wie viel Stern⸗ Wach auf, mein Herz, lein 57 und singe 345 Wen Jesus liebt... 505 Wachet auf, erhebt die Wenn Christus der Herr. 498 Wenn Christus seine Kirche schützzzz. 17⁰0 Wenn der Herr einst die Gefangnen Wenn ich ihn nur habe. Wenn ich, o Schöpfer, Wenn 272 412 deine Macht. 16 kleine Himmels⸗ erhen se e. Wenn mein Stündlein vorhanden ist...396 „. SS S S S S 8 12; 2——.—f..&ꝙ- ———— 435 499 413 + Lieder⸗Verzeichnis. 7²³ Wenn mich die Sünden kränken Wenn uns die Vende kränken. Wer das Kleinod will er⸗ langen.. Werde Licht, du Volt der Heiden Werde munter, mein Ge⸗ müte. Wer Gottes Wort nicht hält und spricht. Wer ist wohl wie du Wer nur den lieben Gott läßt walten Wer sich aufs eneSchuach heit stützttt. Wer weiß, wie nahe mir mein Ende Wie fliegt dahin der Men⸗ schen Zeit Wie fröhlich bin 6 auf⸗ gewacht. Wie groß ist des All⸗ mächt'gen Güte Wie gut ist's, von der Sünde frei Wie könnt' ich ubin schlafen... Wie könnt' ich sein ver⸗ gessen Wie lieblich ist' 5 hienieden Wie mit grimm'gem Un⸗ verstand Wie schön ist's doch, Herr Jesu Christ 255 Nr. 9 312 282 88 340 04 379 Wie schön leucht't uns der Morgenstern. Wie Simeon verschieden. Wie soll ich dich emp⸗ fangen Wie wird's im ew gen Frühling sein Wie wohl ist mir, o Freund der Seele Willkommen, Held im Streit Willst du noch länger draußen stehn. Wir alle, Gott und Vater, beingen Wir danken dir, Herr Jesu Hrist Wirf ab des Tages Lasten Wir flehn um deine Gnade Wir freuen uns, Herr Jesu Christ. Wirf Sorgen und Schmerz Wir liegen hier 0 deinen Füßen Wir nahen uns, 0 o Gottes Sohn Wir singen dir, Immanuel Wir singen und verkünden Wir treten zum Beten Wir warten dein, o Gottes Sohn 5 Wo findet die Seele Wo Gott der Herr nicht bei uns hält Wohlauf, wohlan zum letzten Gang Nr. 261 391 61 436 23⁷ 7²⁴ Lieder⸗Verzeichnis.— Nr. Nr. Wohl dem, der Jesum Zeuch ein zu deinen Toren 148 liebet. 188 Zeuch hin, mein Kind, Womit soll ich dich wohl denn Gott selbst fordert loben 1dich un 11 Wort des höchsten Mun⸗ Zieh uns nach dir, so des 19⁰ eilen wir. 11 Wo willst du hin, weil's Zieht im Frieden.. 493 Abend ist...352 Zwei der Jünger n mit Wunderbarer König rein7Sehnen.. 01¹27 —— 22 * *