Iünuguam v 10 rE Geſangbuch für die evangeliſch⸗proteſtantiſche Kirche in Baden. Taſchenausgabe. Achtzehnte Auflage. Lahr. Druck und Verlag von J. H. Geiger. 1934. Mit Entſchließung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs vom 24. Oktober 1882 iſt dieſes nach den Beſchlüſſen der Generalſynode von 1881/1882 bearbeitete Ge⸗ ſangbuch in Kirche und Schule zur Einführung gelangt, und mit Genehmigung vom 30. November 1910 wird der nach den Beſchlüſſen der Generalſynoden von 1904 und 1909 her⸗ geſtellte und fortan allen Ausgaben beigefügte Anhang I mit „Liedern beſonders für Jugendgottesdienſte und Chriſtfeiern“ zum Gebrauch empfohlen. Karlsruhe, den 1. Dezember 1910. Evangeliſcher Oberkirchenrat: D. Helbing. Trenkle. ſo. Se 1 1612882 Befiehl dem Herrn Deine Wege und hoffe auf ihn. Widmung Familien⸗Gedenktage. Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen. Jos.24. 15. EE OLEL I Inhaltsverzeichnis. Nr. I. Lo b. und Dank. 1 20 II. Bitte und Fürbitte 21— 38 III. Sonntag und Gottesdienst: 1. Eingangslieder 39— 30 2. Zum Schluß des Gottesdienstes 31— 36 Waiudvent... Gusda x. 57— 70 V. Weihnachten s. 71— 82 VI. Epiphanien: Jesu Lehramt und Wan del auf Erden 83— 94 VII. Passion: Jesu Leiden und Tod 93—122 MIII. Osterrn0 dun aditt. 123—137 IX. Himmelfahrt ane. ,if. 138—145 X. Pfing sten en. t 530 9. 146—155 XI. Dreieinigkeit. 156—159 XII. Kirche und Gemeinschaft der Heiligen un de. 16⁰0174 XIII. Ausbreitung des Evangeliums 175—185 XIV. Wort Gottes 8 ucN. 186— 194 XV. Die heilige Tauf esmi. 12. 195—198 XVI. Konfirmatinn 199—205 1* Inhaltsverzeichnis. O Nr. XVII. Das heilige Abendmahl.206- 220 Buaßt 221—232 XIX. Gnade und Erlösung, Glaube und Rechtfertigung. 233—248 XX. Heiligung undschristlicher Wandel: 1. Früchte des Glaubens. 249—259 2. Liebe zu Gott und zu Jesus Christus 260-275 3. Der geistliche Kamp•˙ijininin 276—294 4. Nachfolge Christii 295305⁵ 5. Nächstenliebe n 306—313 6. Gottvertrauen, Kreuz und Trost.. 314 341 XXI. Für besondere Zeiten und Ver⸗ hältnisse: 1. Am Morgs ½8. 342—348 2.. Am Abend 13. 349—360 J. Jahreswechsel 361—368 4. Ernte⸗ und Dankfest 369—372 5. Kirchweihe und Einführung eines Geistlichn 373—374 6. Krieg und Frieden.. ½ 37576 7. Kaiser und Landesfürtt 377-378 8. Ehe⸗ und 379—384 9. Beruf 385—387 10. Im Alter. 388—389 I1. Krankheit und Gehng 390395 XXII. Tod und Ewigkeit: 1. Vom Sterben. 396 409 2. Bei Beerdigungennn. 410-417 3. Auferstehung, Gericht, Ewigkeit 4¹18—437 T W“ E Inhaltsverzeichnis. Anhang. I. Lieder besondersfür Jugend gottes-⸗ dienste und Christfeiern: 1. Lob und Dank. 2. Bitte und Fürbitte 3. Sonntag und Gottesdienst... 4. Erscheinung des Heilands 5. Passion und Ostern.. 6. Himmelfahrt und Pfingsten 7. Ausbreitung des Evangeliums 8. Wort Gottes 9. Konfirmation 10. Jesuslieder 11. Christlicher Wandel 128.— 12. Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 13. Morgen⸗ und Abendlieder. 14. Ewiges Leben 15. Naturlieder 16. Ordnung für den Jugendgottesdienst II. Gebete III. Verzeichnis det Liedetdichter Liederverzeichnis 438—444 445—448 449—451 47²2— 473 474— 480 481—484 487— 488 48 490— 493 494— 70 3510—511 5912— 320 521— 328 329—332 533— 736 33⁷ Seite. 662 690 710 I. Lob und Dank. Nach eigener Melodie. e. Ritter? 6651 D b5 + ELAI— 1 Hr 900 Gro⸗ ßer Gott, wir lo ⸗ ben dich, Vor dir neigt die Er ⸗ de sich Q 2 +— 3. +——— 7—* 2Z..‚R— 5 +. ιι + 22.— S33—* D S————— Herr, wir prei ⸗ösen dei ⸗ne Stär⸗ke. Wie du und be⸗ wun⸗ dert dei⸗ne Wer⸗ ke. Q + —— 1—=.— warst vor al-⸗ ler Zeit, so bleibst du in — r r HMbe. 1I. X.*„— 1— I E⸗ wig ⸗keit. 2. Alles, was dich preisen kann, 3. Heilig, Herr Gott Zebaoth, Cherubim und Seraphinen, eilig, Herr der Kriegesheere, Stimmen dir ein Loblied an; tarker Helfer in der Not: Alle Engel, die dir dienen, Cudtelr Erde, Luft und Meere Rufen dir in sel ger Ruh ind erfüllt von deinem Ruhm, Heilig, heilig, heilig zu. Alles ist dein Eigentum. E Lob und Dank. 4. Sieh dein Volk in Gnaden Und zu allen Zeiten dir an, Ehre, Lob und Dank erweisen. ö Hilf uns, segne, 1 dein Gib, daß jeder sündenfrei, ‚ Erb Deiner Gnade würdig sei! eit es auf der dechen Bahn Daß der Feind es nicht verderbe! 6. Herr, 819 rebarme Hilf, daß es Walehnn mund über uns sei, Herr, dein Segen! — Leit und schütz uns väterlich Dich im Himmel möge sehn! Bleib bei uns auf allen Wegen! 5. Alle Tage wollen wir Auf dich hoffen wir allein, Dich und deinen Namen preisen Laß uns nicht verloren sein! Nach dem Ambrosianischen Lobgesang: Bearbeitung aus dem 18. Jahrh. von Ignaz Franz 1719—1790. ü eigener Melodie. 5666 äht⸗ 1649. 2————...— —4— Nun dan⸗ket al le Gott mit Ler⸗ zen, der gro⸗ ße Din⸗ge tut an uns und 2— + +—— +— 153 2..— d DieEein ——5—.—.—.—.—.—.—.—..—.. Mund und Hän⸗den, al⸗len En⸗ den, der uns von Mut⸗ ter ⸗leib und SSSPIPIIIIIIII HKin-des⸗ bn⸗ nen an un-zäh⸗ lig viel zu gut und Q —.—.— e —E auch noch jetzt ge ⸗ tan! 2. Der ewig reiche Gott Und edeln Frieden geben, Woll' uns bei unserm Leben Und uns in seiner Gnad Ein immer fröhlich Herz Erhalten fort und fort — Lob und Dank. Und uns aus aller Not Erlösen hier und dort. 3. Lob, Ehr und Preis sei Gott, Dem Vater und dem Sohne Und dem, der beiden gleich Mel. Nun danket all und bringet ꝛc. Im höchsten Himmelsthrone, Ihm, dem dreiein' gen Gott, Wie es anfänglich war Und ist und bleiben wird, Wie jetzt so immerdar! Martin Rinckart 1586-1649. Joh. Crüger. 1656. + 3 rixm .IIIIITI TTTTII... 0* Ich sin⸗-ge dir mit Herz und Mund, Herr, ——— 1— 5.—5 1 EA Æ ....... ‚. mei⸗nes Her⸗ zens Lust; ich sing' und mach' auf 3.————— II 5——— DiiDSSS DD— S— Er-⸗ den kund, was mir von dir be ⸗ wußt. 2. Ich weiß, daß du der Brunn der Gnad Und ew'ge Quelle seist, Daraus uns allen früh und spat Viel Heil und Gutes fleußt. 3. Was sind wir doch, was haben wir Auf dieser ganzen Erd, Das uns, o Vater, nicht von dir Allein gegeben werd'? 4. Wer hat das schöne Him⸗ melszelt Hoch über uns gesetzt? Wer ist es, der uns unser Feld Mit Tau und Regen netzt? 5. Wer wärmet uns in Kält und Frost, Wer schützt uns vor dem Wind? Wer macht es, M man Ol und 0 Zu seinen Zeiten find't? 6. Wer gibt uns Leben, Kraft und Mut? Wer hält mit seiner Hand U Lob und Dank. Des goldnenFriedens wertes Gut In unserm Vaterland? 7. Ach Herr mein Gott, das kommt von dir, Und du mußt alles tun; Du hältst die Wach an unsrer Tür Und läßt uns sicher ruhn. 8. Du nährest uns von Jahr zu Jahr, Bleibst immer fromm und treu Und stehst uns, wenn wir in Ge⸗ fahr Geraten, herzlich bei. 9. Du strafst uns Sünder mit Geduld Und schlägst nicht allzusehr, Ja endlich nimmst du unsre Schuld Und wirfst sie in das Meer. 10. Du zählst, wie oft einChrist hier wein', Und was sein Kummer sei; Und ist ein Tränlein noch so klein, Du hebst und legst es bei. 11. Du füllst des Lebens Mangel aus Mit dem, was ewig steht, Und führst uns in des Himmels Aden Wenn uns die Erd entgeht. 12. Wohlauf, mein Herze, sing und spring Und habe guten Mut! Dein Gott, der Ursprung aller ing', Ist selbst und bleibt dein Gut. 13. Er ist dein Schatz, dein Erb und Teil, Dein Glanz und Freudenlicht, Dein Schirm und Schild, dein Hilf und Heil, Schafft Rat und läßt dich nicht. 14. Was kränkst du dich in deinem Sinn Und um denle Song und Nacht? Nimm deine Sorg und wirf sie hin Auf den, der dich gemacht! 15. Hat er dich nicht von Ju⸗ gend auf Versorget und ernährt? Wie manchen schweren Unglücks⸗ lauf Hat er zurückgekehrt! 16. Er hat noch niemals was versehn In seinem Regiment; Nein, was er tut und läßt ge⸗ schehn, Das nimmt ein gutes End. 17. Ei nun, so laß ihn ferner tun Und red ihm nicht darein, So wirst du hier in Frieden ruhn Und ewig fröhlich sein! Paul Gerhardt 1607—-1676. Lob und Dank. 11 72 6 eigener Melodie. Joh. Crüger. 1656. 9 55—— 2— ES= ——.—— Nun Dan⸗ ket all und brin⸗get Ehr, ihr 7 Wrn in der Welt, ihm, des⸗ sen Lob der ——— En⸗gel Heer hebt im Him- mels-zelt! 2. Ermuntert euch und singt Erfrische Geist und Sinn mit Schall Und werf' all Angst, Furcht, Sorg Gott, unserm höchsten Gut, und Schmerz Der seine Wunder überall In's Meeres Tiefe hin! oße Dinge tut; 8⸗ A Dt 6. Er lasse seinen Frieden 3. Der uns von Mutterleibe ruhn an Auf Fürst und Vaterland! 13 Frisch und gesund erhält, Er gebe Glück zu unserm Tun Und wo kein Mensch mehr helfen Und Heil in jedem Stand! kann, ich se um Helfer stellt; 7. Er lasse seine Lieb und Güt e Stets bei und mit uns gehn, 4. Der, ob wir ihn gleich hoch Was aber ängstet und bemüht, betrübt, Gar ferne von uns stehn! er Doch gnädig bleibt und gut, Die Suaf erläßt, die Schuld 8. So lange—2— Leben vergibt währt, n Und nichts als Gutes tut! Sei er stets unser Heil, Und wenn wir scheiden von der 5. Er gebe uns ein fröhlich rd, Herz, Verbleib' er unser Teil! 12 Lob und Dank. 7 9. Er drücke, wenn das Herze Und zeig' uns ucht sein Ange⸗ bricht, Uns unsre Augen zu Dort in der ew'gen„Ruh! ͤICNNI Paul Gerhardt 1607-1676. Dach eigener Melodie. Joh. Heinr. Böhner? 1785. ‚ 4— H 5 F„—2————— SSSSS . —— Sollt' ich mei⸗nem Gott nicht sin⸗ gen? Sollt'ich Denn— seh' in al-len Din⸗gen, wie so *—— j— ö 2 4— ‚iiI — DDSHHESSS-.— ihm nicht Daulthar n gut er's mit mir män. Ist doch nichts als lau- ter — 1 4* EEE niin Lie⸗ ben, was sein treu⸗ es—— be⸗ wegt das 2.— En⸗ de + ——.,.—.— + 158 trägt, die in fee ü⸗ ben Ni⸗ les Ding währt sei ⸗ ne Zeit, Got tes Lieb in E⸗wig⸗ keit. Oder: Mel. Lasset uns den Herren ꝛc. Joh. Schop. 1641. +22.—— 1— +• —4—— ů————— Souv 0 mei⸗nem Gott nicht sin⸗gen? Sollt' ich Denn ich seh' al-len Din⸗gen, wie so U Lob und Dank. 3 SSSEEEEEEEE.. ihm nicht dank⸗bar sein gut er's mit mir mein'. Ist doch nichts als , kxn.x.. lau⸗ ter Lie⸗ben, was sein treu⸗es Herz be⸗ wegt, das ohn' En- de hebt und trägt, Die in +*• e,. .————.—.——.—.— sei ⸗nem Dienst sich Ü-ben. Al=les Ding währt 2G—5 SDSDSPDDDSIT sei⸗ ne Zeit, Gottes Lieb in E-wig ⸗keit. 2. Wie ein Adler sein Gefieder Nein, er gibt ihn für mich hin, Über seine Jungen streckt, Daß er mich vom ew'gen Feuer ö Also hat auch hin und wieder Durch sein teures Blut gewinn'. Mich des Höchsten Arm gedeckt, O du Brunnen ohn' Ergründen, Alsobald im Mutterleibe, Wie will doch 106—99 Da er mir mein Wesen gab Und das Leben, das ich hab' Ob er sich gleich 110 befleißt, . Und noch diese Stunde treibe. Deines Grundes Tiefe finden? Alles Ding währt seine Zeit, Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. Gottes Lieb in Ewigkeit. 3. Sein Sohn ist ihm nicht 4. Seinen Geist, den edeln zu teuer, Führer, E Lob und Dank. — Gibt er mir in seinem Wort, Daß er werde mein Regierer Durch die Welt zur Himmels⸗ pfort, Daß er mir mein Herz erfülle Mit dem hellen Glaubenslicht, Das des Todes Reich zerbricht Und die Hölle selbst macht stille. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. 5. Meiner Seele Wohlergehen Hat er ja recht wohlbedacht; Will dem Leibe Not entstehen, Nimmt er's gleichfalls wohl in acht. Wenn mein Können, mein Ver⸗ mögen Nichts vermag, nichts helfen kann, Kommt mein Gott und hebt mir an Sein Vermögen beizulegen. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. 6. Himmel, Erd und ihre Heere Hat er mir zum Dienst bestellt: Wo ich nur mein Aug hinkehre, Find' ich, was mich nährt und hält, Tier' und Kräuter und Getreide; In den Gründen, in der See den Büschen, in der See, berall ist meine Weide. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. 7. Wenn ich schlafe, wacht sein Sorgen Und ermuntert mein Gemüt, Daß ich jeden lieben Morgen Schaue neue Lieb und Güt. Wäre nicht mein Gott gewesen, Hätte mich sein Angesicht Nicht geleitet, wär' ich nicht Aus so mancher Angst genesen. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. 8. Wie ein Vater seinem Kinde Niemals ganz sein Herz ent⸗ zeucht, Ob es gleich bisweilen Sünde Tut und von dem Pfade weicht, Also hält auch mein Verbrechen Mir mein frommer Gott zu gut, Will mein Fehlen mit der Rut Und nicht mit dem Schwerte rächen. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. 9. Seine Strafen, seine Schläge, Ob es mir gleich bitter scheint, Sind, wenn ich es recht erwäge, Dennoch Zeichen, daß mein Freund, Der mich liebet, mein gedenke Und mich von der schnöden Welt, Die uns hart gefangen hält, Durch die Trübsal zu sich lenke. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. SS= E Lob und Dank. 15 é 10. Das weiß ich fürwahr 11. Weil denn weder Ziel noch und lasse Ende Mir's nicht aus dem Sinne Sich in Gottes Liebe find't, gehn: Ei so heb' ich meine Hände Christenkreuz hat seine Maße Zu dir, Vater, als dein Kind; n, Und muß endlich stille stehn. Bitte, wollst mir Gnade geben, Wenn der Winter ausgeschneiet, Dich aus aller meiner Macht Tritt der schöne Sommer ein; Zu umfangen Tag und Nacht n. Also wird auch nach der Pein, Hier in meinem ganzen Leben, Wer's erwarten kann, erfreuet. Bis ich dich nach dieser Zeit Alles Ding währt seine Zeit, Lob' und lieb' in Ewigkeit. Gottes Lieb in Ewigkeit. Paul Gerhardt 1607—1676. 3225— eigener Melodie. 1665. 1668. 96—.— .——.—.K— Lo⸗—— den—— ren, den mäch⸗ti⸗ gen Lob re mit Freu⸗den, o See ⸗le, das SDDDD‚...— 1 7 4 6 eex — 90 aund Ineh uiKom⸗met zu⸗ hauf, ist mein Be ⸗ geh ⸗ ren! — 1 E——* 1 EE E, t——.— ů SSPSISISIIIIIIIIII... je, 2* Psal⸗ter und Har- fe wacht auf, las⸗set den + 1— H— SSiEE t—— ISEH 2 ren! Lob⸗ ge⸗sang hö 2. Lobe den Herren, der alles Der wie auf Flügeln des Adlers so herrlich regieret, dich sicher geführet, 16 Lob und Dank.— Der dich erhält, Der aus dem Himmel mit Strö⸗ Wie es dir selber gefällt! men der Liebe geregnet! Hast du nicht dieses verspüret? Denke daran, Was der Allmächtige kann 3. Lobe den Herren, der klünst⸗ Der dir mit Liebe b lich und fein dich bereitet,: mi Liebe begegnet! Der dir Gesundheit verliehen, 5. Lobe den Herren, was in dich freundlich geleitet! mir ist, lobe den Namen! In wie viel Not Alles, was Odem hat, stimme 1105 nicht der gnädige Gott„voll Freuden zusammen! ber dir Flügel gebreitet! Er ist dein Licht, Seele, vergiß es ja nicht! 4. Lobe den Herren, der sicht⸗ Lob ihn und schließe mit Amen! bar dein Leben gesegnet, Joach. Neander 1650—1680. Nach eigener Melodie. Joach. Neander. 1680. 7 5 rr:=dn=, SISII i. .————..3———— — Wun⸗der⸗ba⸗rer Kö- nig, Herrscher von uns Dei- ne Va⸗ter ⸗-günͤ⸗ te hast du las ⸗=sen *+1———— SS SSS..—— al-len, laß dir un-ser Lob ge- fal ⸗ len! flie ⸗-ßen, ob wir schon dich oft ver-lie ⸗ßen. Hilf uns noch, stärk uns doch, laß die Zun⸗gen sin⸗ gen, 2 25—I 1...—— ö EA SSS...... laß die Stimmen klin-⸗gen! + Lob und Dank. E 2. Himmel, lobe prächtig Deines Schöpfers Stärke, Mehr als aller Menschen Werke! Preise deinen Schöpfer, Sonne, deren Strahlen Diese Welt so herrlich malen! Mond und Stern, Lobt den Herrn! Ihr, der Allmacht Lürre⸗ Rühmet seine Stärke! 3. O du meine Seele, Singe fröhlich, singe, Singe deine Glaubenslieder! Was den Odem holet, Jauchze, preise, klinge; 9—10—8— Herzens-Jesu. Wirf dich in den Staub dar⸗ nieder! Er ist Gott Zebaoth; Er nur ist zu loben Hier und ewig droben. 4. Halleluja bringe, Wer den Herren kennet, Wer den Herren Jesum liebet. Halleluja singe, Wer da Christum nennet, Sich von Herzen ihm ergibet. O wohl dir! Glaube mir: Endlich wirst du droben Ohne Sünd ihn loben! Idbach. Neander 1650—-1680. Peter Sohrlen). 1668. HEEH 8 ESE Q 0 0 Sei Lob und Ehr dem höch- sten Gut, dem dem Gott, der al ⸗le Wun⸗der tut, dem XX. ——.—.—. E— Va⸗ ter I ler Gü⸗ Gott, der mein Ge⸗ mü⸗ te te, mit sei⸗ nem rei⸗chen YA 1.— e. —* +* 8555858 Trost er⸗ füllt, dem Gott, der alr len Jam:mer stillt: gebt 2. A D DI —— SEAH I +—— LIII + II 2. Es danket dir des Himmels Heer, O Herrscher aller Thronen, Und die in Lüften, Land und Meer In deinem Schatten wohnen, Die preisen deine Schöpfermacht, Die alles hat so wohl bedacht: Gebt unserm Gott die Ehre! 3. Was unser Gott geschaffen hat, Das will er auch erhalten, Darüber will er früh und spat Mit seiner Gnade walten. In seinem ganzen Königreich Ist alles recht und alles gleich: Gebt unserm Gott die Ehre! 4. Ich rief zum Herrn in meiner Not: Ach Gott, vernimm mein Schreien! Da half mein Helfer mirvom Tod Und ließ mir Trost gedeihen. Drum dank' ich, Gott, drum dank' ich dir; Ach danket, danket Gott mit mir: Gebt unserm Gott die Ehre! 5. Der Herr ist noch und nim⸗ mer nicht Von seinem Volk geschieden, Er bleibet seine Zuversicht, Eh⸗ re! Sein Segen, Heil und Frieden. Mit Mutterhänden leitet er Die Seinen stetig hin und her: Gebt unserm Gott die Ehre! 6. Wenn Trost und Hilfe man⸗ geln muß, Die sonst die Welt erzeiget, So kommt mit seinem Überfluß Der Schöpfer selbst und neiget Die Vateraugen denen zu, Die sonsten nirgends finden Ruh: Gebt unserm Gott die Ehre! 7. Ich will dich all mein Leben lang, O Gott, von nun an ehren; Man soll, Gott, deinen Lob⸗ gesang An allen Orten hören. Mein ganzes Herz ermuntre sich, Mein Geist und Leib erfreue dich: ich: Gebt unserm Gott die Ehre! 8. Ihr, die ihr Christi Namen nennt, Gebt unserm Gott die Ehre; Ihr, die ihr Gottes Macht be⸗ kennt, Gebt unserm Gott die Ehre! Die falschen Götzen macht zu Spott; I 4411 et h/ Lob und Dank.— Der Herr ist Gott, der Herr ist Bezahlet die gelobte Pflicht Gott: Und laßt uns fröhlich singen: Gebt unserm Gott die Ehre! Gott hat es alles wohl bedacht . S temmesersan ande Hehee Gen Un Ehr sicht 5 Mit Jauchzen Dant zu bringen; Soh. Jak. Schütz 1640—1600. Nach eigener Melodie. 1738. 2———— 2 DSDSISIPISIISIEEEEEEEEEESE 2 EEE u O daß ich tau⸗send Zun⸗gen hät⸗ ich stimm⸗te da⸗ mit in die Wet⸗ Q + 4 EISESESESESEEIEAEIEEEEEEEEE.— SSEEEE te und ei⸗ nen tau⸗send⸗fa⸗ chen Mund: ein te vom al⸗ler⸗tief⸗sten Her⸗zens⸗grund 0— 1— E + P.......... Lob⸗lied nach dem an⸗dern an von dem, was ......... 1 Gott an mir ge⸗ tan! 2. O daß doch meine Stimme 3. Was schweigt ihr denn, ihr schallte meine Kräfte? Bis dahin, wo die Sonne steht! Auf, auf, braucht allen euern O daß mein Blut mit Jauchzen Fleiß wallte, Und stehet munter im Geschäfte So lang es noch im Laufe geht! Zu Gottes, meines Herren, Preis! Ach wär ein jeder Puls ein Dank Mein Leib und Seele, schicke dich Und jeder Odem ein Gesang! Und lobe Gott herzinniglich! Lob und Dank. E 4. Ihr grünen Blätter in den Wäldern, Bewegt und regt euch doch mit mir! Ihr schwanken Gräser in den Feldern, Ihr Blumen, laßt doch eure Zier Zu Gottes Ruhm belebet sein Und stimmet lieblich mit mir ein! 5. Ach alles, alles, was ein Leben Und einen Odem in sich hat, Soll sich mir zum Gehilfen geben; Denn mein Vermögen ist zu matt, Die großen Wunder zu erhöhn, Die allenthalben um mich stehn. 6. Dir sei, o allerliebster Vater, Unendlich Lob für Leib und Geist, Für alles, mildester Berater, Was deine Güte mir erweist, Was du in deiner ganzen Welt Zu meinem Wohlsein hast be⸗ stellt. 7. Wie sollte ich nicht voller Freuden Mel. Jesu, meines Lebens Leben. In deinem steten Lobe stehn? Wie sollt' ich auch im tiefsten Leiden Nicht triumphierend mit dir gehnꝰ Und fiele auch der Himmel ein, So will ich. nicht traurig ein. 8. Ich will von deiner Güte singen, So lange sich die Zunge regt; Ich will dir Freudenopfer bringen, So lange sich mein Herz bewegt; Ja wenn der Mund wird kraft⸗ los sein, So stimm' ich noch mit Seufzen ein. 9. Ach nimm das arme Lob auf Erden, Mein Gott, in allen Gnaden hin! Im Himmel soll es besser werden, Wenn ich bei deinen Engeln bin; Da sing' ich dir im höhern Chor Viel tausend Halleluja vor. Joh. Mentzer 1658—1734. Wolfg. Weßnitzer. 1661. EE 2— 711 +7 — 1 1 2— H—— 4————5—.—H—— — v*.— Sen ⸗de —7 Wo⸗mit soll ich dich wohl lo⸗ mir da⸗ zu von o-ben et III&N E. ¶IXXIXII Lob und Dank. mäch⸗ti ⸗ ger Herr Gei⸗ stes Kraft, mein Ze⸗ ba ⸗ oth? Cel Dem i 8 1 SSI.IE 20— . te kann mit nichts er⸗ rei: chen dei ⸗ ne Gnad und 2. Herr, entzünde mein Ge⸗ müte, Daß ich deine Wundermacht, Deine Gnade, Treu und Güte 22 Stets erhebe Tag und Nacht! Denn an deinen Gnadengaben Können Leib und Seel sich laben. — Tausend⸗, tausendmal sei dir, Großer König, Dank dafür! 3. Denk' ich, wie ich dich ver⸗ ö assen, 5 Wie ich häufte Schuld auf Schuld, So möcht' ich vor Scham er⸗ blassen Ob der Langmut und Geduld, Womit du, o Gott, mich Armen 1—— I TTTCT D * 1 Lie⸗ bes ⸗ zei⸗ chen. Tau⸗send⸗, tau⸗send⸗ mal sei — 9 A.———— dir, gro⸗ßer Kö- nig, Dank da ⸗für! Hast getragen voll Erbarmen. Tausend⸗, tausendmal sei dir, Großer König, Dank dafür! 4. O wie hat mich deine Gnade Stets gesucht zu dir zu ziehn, Daß ich von der Sünden Pfade Möchte zu dem Kreuze fliehn, Wo in meines Heilands Wunden Die Erlösung ist gefunden! Tausend⸗, tausendmal sei dir, Großer König, Dank dafür! 5. Bald mit Lieben, bald mit Leiden Kommst du, Herr mein Gott, zu mir, Nur mein Herze zu bereiten, Lob und Dank. — Ganz sich zu ergeben dir, Daß mein gänzliches Verlangen Möcht' an deinem Willen hangen. Tausend⸗, tausendmal sei dir, Großer König, Dank dafür! 6. Mich hast du auf Adlers Flügeln Oft getragen väterlich, In den Tälern, auf den Hügeln Wunderbar errettet mich. Schien's, daß alles auch zerrinne, Ward doch deiner Hilf ich inne. Tausend⸗, tausendmal sei dir, Großer König, Dank dafür! 7. Fielen tausend mir zur Seiten Und zur Rechten zehnmal mehr, Ließest du mich doch begleiten Durch der Engel starkes Heer, Daß den Nöten, die mich Ich bin dennoch stets entgangen. Tausend⸗, tausendmal sei dir, Großer König, Dank dafür! 8. Vater, du hast mir erzeiget Lauter Gnad und Gütigkeit, Und du hast zu mir geneiget, Jesu, deine Freundlichkeit, Und durch dich, o Geist der Gnaden, Werd' ich stets noch eingeladen. Tausend⸗, tausendmal sei dir, Großer König, Dank dafür! 9. Tausendmal sei dir ge⸗ sungen, Herr mein Gott, Preis, Lob und Dank, Daß es mir bisher gelungen! Ach laß meines Lebens Gang Ferner noch durch Jesu Leiten Nur gehn in die Ewigkeiten: Da will ich, Herr, für und für, drangen, Ewig, ewig danken dir! Ludw. Andr. Gotter 1661—1735. Nach eigener Melodie. 17¹⁴4. S e er n ꝑWRDRDRDRERERRTRTRRRTDE——— + ö e Lo⸗be den Her- ren, o mei ⸗ ne weil ich noch Stun-den auf Er ⸗ den ⁴—.—— 2 H+——— +*——5 2—— ESI—.—* ꝗ2—*** 2—.— —.—7 — V. See ⸗le! Ich will ihn lo⸗ zäh ⸗le, will ich lob⸗ sin ⸗ gen mei⸗ nem Gott. ben bis zum Tod; 460— Lob und Dank. ja, Hal le ⸗lu: jal 2. Fürsten sind Menschen, vom 4. Dieser hat Himmel und d Weib geboren, Meer und Erden, Und kehren um zu ihrem Staub; Und was darinnen ist, gemacht; Ihre Anschläge sind auch ver Alles muß pünktlich erfüllet loren, werden, Wenn nun das Grab nimmt Was er uns einmal zugedacht. seinen Raub. Er ist's, der Herrscher aller ir Weil dann kein Mensch uns Welt, helfen kann, Welcher uns ewig Glauben Rufe man Gott um Hilfe an. hält. Halleluja, Halleluja! Halleluja, Halleluja! 3. Selig, ja selig ist der zu 5. Zeigen sich welche, die Un⸗ nennen, recht leiden, Des Hilfe der Gott Jakobs ist, Er ist's, der ihnen Recht ver⸗ Der sich vom Glauben durch schafft. nichts läßt trennen Hungrigen will er zur Speis be⸗ Und hofft getrost auf Jesum scheiden, Christ; Was ihnen dient zur Lebenskraft. Wer diesen 90— zum Beistand Die hart Gebundnen macht er frei, Findet am besten Rat und Tat. Und seiner Gnad ist mancherlei. Halleluja, Halleluja! Halleluja, Halleluja! 24 Lob und Dank.—U 6. Sehende Augen gibt er den Und fallen selbst in ihren Strick. Blinden, Der Herr ist König ewiglich; Erhebt, die tiefgebeuget gehn; Zion, dein Gott sorgt stets für Wo er kann gläubige Seelen dich. finden, Halleluja, Halleluja! Die läßt er seine Liebe sehn. Sein Aufsehn ist des Fremden 8. Rühmet, ihr Menschen, Trutz, den hohen Namen Witwen und Waisen hält er Des, der so große Wunder tut! S chutz. Alles, was Odem hat, rufe Amen Halleluja, Halleluja! Und bringe üti frohem ut! 7. Aber der Gottesvergessnen Ihr Kinder Gottes, lobt und Tritte preist Kehrt er mit starker Hand zurück, Vater und Sahn und heil' gen Daß sie nur machen verkehrte Geist! Schritte Halleluja, Halleluja! Joh. Dan. Herrnschmidt 16751723. Nach eigener Melodie. 1690. 1704. 12 —3 — 4 I— 8 I 2—5*.* Dir, dir, Je⸗ ho- va, will ich sin- gen, Dir will ich mei- ne Lie ⸗ der brin⸗gen; — + denn wo ist doch ein sol⸗ cher Gott wie du? ach gib mir dei- nes Gei- stes Kraft da-zu, 905 es tu' im Na⸗men Je⸗- su Christ, so HRH 4. 2 Lob und Dank. * wie es dir durch ihn 2. Zieh mich, o Vater, zu dem ohne, Damit dein Sohn mich wieder zieh' zu dir! Dein Geist in meinem Herzen wohne Und meine Sinne und Verstand regierꝰ/ Daß ich den Frieden Gottes schmeck' und fühl' Und dir darob im Herzen sing' und spiel'. 3. Verleih mir, Höchster, solche Güte, So wird gewiß mein Singen recht getan, So klingt es schön in meinem Liede, So bet' ich dich im Geist und Wahrheit an, So hebt dein Geist mein Herz zu dir empor, Daß ich dir Psalmen sing' im höhern Chor! 4. Was mich dein Geist selbst bitten lehret, Dem neiget sich dein Gottes⸗ wille zu; Das wird gewiß von dir erhöret, —*————— II ge ⸗ fäl⸗ lig ist! Weil ich's im Namen deines Sohnes tu', Durch welchen ich dein Kind und Erbe bin Und nehme von dir Gnad um Gnade hin. 5. Wohl mir, daß ich dies Zeugnis habe! Drum bin ich voller Trost und Freudigkeit; Ich weiß ja, alle gute Gabe, Die ich von dir verlange jeder⸗ zeit, Die gibst du und tust über⸗ schwenglich mehr, Als ich verstehe, bitte und be⸗ gehr'. 6. Wohl mir! Ich bitt' in Jesu Namen, Der mich zu deiner Rechten selbst vertritt. In ihm ist alles Ja und Amen, Was ich von dir im Geist und Glauben bitt'. Wohl mir! Lob dir jetzt und in Ewigkeit, Daß du mir schenkest solche Seligkeit! Barth. Crasselius 1667—1724. ⁵ Lob und Dank. 1— 2. 2.50 O Gott, du frommer Gott. 1693. Bi 3 4——.— Ar 00 0 An⸗be⸗ tungswürd'ger Gott, mit Eher un du bist un⸗end⸗ 5 mehr, als wir be⸗ Er 1..— 055, ö 2 —— E.————RnI ts ö— Hei⸗ fen kan⸗nen. O flö-ße mei⸗ nem Geist die tief⸗ ste De⸗ mut ein und laß mich stets vor dir voll +— i. 2— n„ Ehr⸗ er ⸗bie⸗tung sein! 2. Du riefst dem, das nicht Trägst du die ganze Welt, i—— +014 war, Und deine Macht vollführt, Um Lust und Seligkeiten Was uns unmöglich fällt. Aufs mannigfaltigste Um dich her auszubreiten. 4. Du bist der Herren Herr; Die Liebe bist du selbst, Der Erde Majestäten Verstand und Rat sind dein, Knien in den Staub vor dir, Und du gebrauchst sie gern, Dich, Höchster, anzubeten. Wen du erniedrigest u segnen, zu erfreun. Zu segnen, zu erf Gott, wer kann den erhöhn? 3. Du sprichst, und es ge“ Wen du erhöhen willst, schieht. Des Hoheit muß bestehn. Auf dein allmächtig Werde Entstand dein großes Werk, 5. Wer hat dich je gesehn? Der Himmel und die Erde; Wer kann im Fleisch dich sehen? Mit deinem kräft'gen Wort Kein sterblich Auge reicht Unw.-Siot. Gsessen —.— 10 O Lob und Dank. 27 é Bis zu des Lichtes Höhen, Dann sehn wir klarer ein, Von welchen du mit Huld Wie herrlich, Gott, du bist. Auf deine Schöpfung blickst. In Ehrfurcht sei schon jeht Erf mues und 0 46 Dein Ruhm von uns besungen; 8 Verschmäh nicht unser Lob, 6. Doch hier erkennen wir Das Lallen schwacher Zungen! Dich noch gar unvollkommen; Dort soll, wenn wir dereinst Wird aber dermaleinst Vor dir verherrlicht stehn, Der Vorhang weggenommen, Ein Lied im höhern Chor Der jetzt das Heiligste Dich, großer Gott, erhöhn. Noch unserm Blick verschließt,q Joh. Jak. Rambach 1693—1735. Mel. Wunderbarer König. Joach. Neander. 1680. 4—— 1— D. Ar, ers iavs 0 +. 5 5 2— Gott ist ge⸗gen-wär ⸗tig: las⸗set uns an⸗ Gott ist in der Mit- te: al⸗les in uns —— N WL— +.— +———11. F Æ——— be⸗ ten und in Ehr⸗furcht vor ihn tre ⸗ ten! schwei⸗ge und sich in-nigst vor ihm beu ⸗ ge! * 9 V 1— 2=— IIi Wer ihn kennt, wer ihn nennt,schlagt die Au⸗gen nie⸗der, Q gebt das Herz ihm wie- der! 2. Gott ist gegenwärtig, Einger heilig, heilig Dem die Cherubinen ingen ihm zur Ehre Tag und Nacht gebeuget dienen. Aller Engel hohe Chöre. 28 Lob und Dank. O Herr, vernimm Unsre Stimm, Wenn auch wir Geringen Unsre Opfer bringen! 3. Wir entsagen willig Allen Eitelkeiten, Erdenlust und sünd'gen Freu⸗ den; Da liegt unser Wille, Seele, Leib und Leben, Dir zum Eigentum ergeben. Du allein Sollst es sein, Unser Gott und Herre, Dir gebührt die Ehre! 4. Majestätisch Wesen, Möcht' ich recht dich preisen Und im Geist dir Dienst er⸗ weisen! Möcht' ich wie die Engel Immer vor dir stehen Und dich gegenwärtig sehen. Laß mich dir ö Für und für Trachten zu gefallen, Liebster Gott, in allen! 5. Luft, die alles füllet, Drin wir sind und weben, Aller Dinge Grund und Leben, Meer ohn Grund und Ende, Wunder aller Wunder, Ich senk' mich in dich hinunter Ich in dir, Du in mir; Laß mich ganz verschwinden, Dich nur sehn und finden! 6. Du durchdringest alles; Wollst mit deinem Lichte, Herr, berühren mein Gesichte! Wie die zarten Blumen Willig 0 entfalten Und der Sonne stille halten: Lehr mich so Still und froh Deine Strahlen fassen Und dich wirken lassen! 7. Mache mich voll Einfalt, Innig, abgeschieden, Sanft und still in deinem Frieden; Mach mich reines Herzens, Daß ich deine Klarheit Schau' im Geist und in der Wahrheit! Laß mein Herz Überwärts Wie ein Adler schweben Und in dir nur leben! 8. Komm in mir zu wohnen, Daß mein Geist auf Erden Dir ein Heiligtum kann werden! Komm, du nahes Wesen, Dich in mir verkläre, Daß ich stets dich lieb' und ehre! Wo ich geh/ Sitz' und steh', Laß mich dich erblicken Und vor dir mich bücken! Gerh. Tersteegen 16971769. 1 „„X O Lob und Dank. 29 Mel. O du Liebe meiner Liebe. 17⁴⁵. 5— 5. +—1 I— — Sin⸗get Gott, denn Gott ist Lie⸗be, Lie⸗be, sin⸗ ge durch des Gei⸗ stes Trie⸗-be, wer es — — —. ,, 2—.— die da e⸗-wig währt; 3 2 an sich selbst er⸗ fähet Wenn Gott läßt den Ei⸗ fer — H.—.——————— brennen, brennt er bis zum Höl⸗lengrund; nun er sich läßt Lie⸗be nen⸗ nen, wird es al- len Himmeln kund. 2. Liebe, die er in Erkennt⸗ 3. Liebe, die mein Herz darf en, nis glauben, Seines Sohnes uns bezeugt, Ob sie mein Verstand nicht en! Liebe, welche das Verständnis faßt, Aller Menschen übersteigt, Laß den Feind mich dir nicht Du bist weit: ob allen Kindern; rauben, re! Du währst lang: auf alle Der uns als die Deinen haßt! Zeit; Liebe, laß es mir gelingen, Du reichst tief: zu armen Sün⸗ Dich zu kennen, wie du bist! dern; Liebe, lehr mich ewig singen, Du führst 2— zur Herrlich. Wie es Gottes würdig ist! . keit. Phil. Friedr. Hiller 1699—1769. Lob und Dank. Peter Sohrl(en). 1668. Mel. Mein Herzens⸗Jesu. Q N 53 2— 1— EEE SSSSI. I.——. + LIIII 0 0 0 Wenn ich, o Schöp'fer, dei⸗ ne Macht, die die Lie⸗be, die für al⸗le wacht, an⸗ DDSDSDSDS DEE.E DIS.DSDSii‚iꝑ‚i‚.‚... * is⸗heit dei⸗ ner e⸗* Weis⸗h Wege, so weiß ich, von Be⸗ —2— be⸗tend ü⸗ ber ⸗le⸗ ge, .... ——— ———..— +* —.—— wundrung voll, nicht, wie ich dich er ⸗ he-ben soll, mein AU — D Gott, mein Herr und Va⸗ ter. 2. Mein Auge sieht, wohin es blickt, Die Wunder deiner Werke. Der Himmel, prächtig ausge⸗ schmückt, Preist dich, du Gott der Stärke. Wer hat die Sonn an ihm er⸗ öht? Wer kleidet sie mit Majestät? Wer ruft dem Heer der Sterne? 3. Wer mißt dem Winde seinen Lauf2 Wer heißt die Himmel regnen? Wer schließt den 9 der Erde au Mit Vorrat uns zu segnen? O Gott der Macht und Herrlich⸗ keit Gott, deine Güte reicht so weit, So weit die Wolken reichen. 4. Dich predigt Sonnenschein und Sturm, Dich preist der Sand am Meere. Bringt, ruft auch der geringste urm, Bringt meinem Schöpfer Ehre! Mich, ruft der Baum in seiner Pracht, 2414011 E Lob und Dank. 31 Mich, ruft die Saat, hat Gott Ist sich ein täglicher Beweis gemacht, Von deiner Güt und Größe. Bringt unserm Schöpfer Ehre! ö 6. Erheb ihn ewig, o mein 5. Der Mensch, ein Leib, den Geist, deine Hand Erhebe seinen Namen! So wunderbar bereitet, Gott unser Vater sei gepreist, Der Mensch, ein Geist, den sein Und alle Welt sag' Amen! Verstand Und alle Welt fürcht' ihren Herrn Dich zu erkennen leitet, Und hoff' auf ihn und dien' ihm Der Mensch, der Schöpfung gern! Ruhm und Preis, Wer wollte Gott nicht dienen? Christ. Fürchtegott Gellert 1715—1769. 4—75 eigener Melodie. Joh. Adam Hiller? 1780. 1787. * +——* Wie groß ist des All-⸗- mächt'gen Gü⸗ te! der mit ver⸗ här⸗ te ⸗ tem Ge⸗mü⸗ te —.— I + T7 14 +7— + —— 1—.—— Ist der einMensch, den sie nicht rührt, Nenn se den Dank er⸗stickt, der ihm ge⸗ bührtẽ Nein, sei= ne Lie⸗ be zu E Lob und Dank.— 9— O.——.——. —.— 12 1 er ⸗giß, mein Herz, auch sei- ner nicht! Oder: Mel. Die Tugend wird ꝛc. 17⁰⁴. Q — 35. ——— —‚I— *— Wie groß ist des All⸗mächt'gen Gü⸗te! Ist der mit ver- här⸗ te⸗ tem Ge⸗ mü⸗ te den .. der ein Mensch, den sie nicht rührt, Dank er-stickt, der ihm ge- bührt? . Lie⸗ Le zu er⸗ mes⸗ sen— e⸗ wig mei⸗ ne 2.—*— größ⸗ te Pflcht. Der Herr hat mein.— nie ver ⸗ ges⸗ sen; Nein, sei ⸗ ne —....——. 1————— ver⸗ giß, mein Herz, auch sei=ner nicht! 2. Wer hat mich wunderbar Wer hat mit Langmut mich ge⸗ bereitet? leitet? DerGott, der meiner nicht bedarf. Er, dessen Rat ich oft verwarf. Lob und Dank. Wer stärkt den Frieden im Ge⸗ wissen? Wer gibt dem Geiste neue Kraft? Wer läßt mich so viel Guts ge⸗ nießen? Ist's nicht sein Arm, der alles schafft? 3. Schau, o mein Geist, in jenes Leben, Zu welchem du erschaffen bist, Wo du, mit Herrlichkeit um⸗ geben, Gott ewig sehn wirst wie er ist! Du hast ein Recht zu diesen Freuden, Durch Gottes Güte sind sie dein; Sieh, darum mußte Christus leiden, Damit du könntest selig sein. 4. Und diesen Gott sollt' ich nicht ehren Und seine Güte nicht verstehn? Er sollte rufen, ich nicht hören, Den Weg, den er mir zeigt, nicht gehn? Sein Will ist mir ins Herz ge⸗ schrieben, Sein Wort bestärkt ihn ewiglich: Gott soll ich über alles lieben Und meinen Nächsten gleich als mich. 3. Dies ist mein Dank, dies ist sein Wille: Ich soll vollkommen sein wie er. Je mehr ich dies Gebot erfülle, Stell' ich sein Bildnis in mir her. Lebt seine Lieb in meiner Seele, So treibt sie mich zu jeder Pflicht, Und ob ich schon aus Schwach⸗ heit fehle, Herrscht doch in mir die Sünde nicht. 6. O Gott, laß deine Güt und Liebe Mir immerdar vor Augen sein! Sie stärk' in mir die guten Triebe, Mein ganzes Leben dir zu weihn! Sie tröste mich zur Zeit der Schmerzen, Sie leite mich zur Zeit des Glücks, Und sie besieg' in meinem Herzen Die Furcht des letzten Augen⸗ blicks! Christ. Fürchtegott Gellert 1715—1769. Mel. An Wasserflüssen Babylon. 15²5. 18 III U Wir Evang. Gesangbuch. G. treu: er Gott, häu⸗fen viel Ge⸗ un ⸗ sre wie täg⸗ lich 34 Lob und Dank.— ——— r—. I duld er⸗ zei⸗gest du uns Ar-⸗-men! Was Schuld, du 541 dein Er ⸗ bar- men. Q .— ———.—— 8— , n—.. ist des Menschen ätt 8 ist per⸗ aded von 26.1—— E+ ——— 2 SS— *.*— 1—½1 9—9 5. r.—— gleichwohl, Va⸗ ter, suchst du ihn durch Gnad und 4—— —.——. ——.—.—. —— Huld zu ⸗ rück ⸗- zu ⸗ ziehn, durch Lang-mut 2— II. —.—.—.. zu be? we gen. 2. Du gibst den Sündern Zeit Hörst du nicht auf zu bauen; und Raum, Du schonest sein von Jahr zu Der Strafe zu entgehen. Jahr, So lässest du den argen Baum Dein Vaterherz hofft immerdar Nicht ohne Pflege stehen; Noch Frucht von ihm zu schauen. Du wartest sein, du suchest Frucht, 3. Barmherziger, so große Huld Und wenn du gleich umsonst ge⸗ Erzeigst du frechen Sündern sucht, Und hast nicht weniger Geduld GS I EGCDE Lob und Dank. 35 — Mit deinen schwachen Kindern. Und Fehler zu vergeben, —Sie werden ja, wenn Fleisch und Gibst reichlich Glauben, Geist Welt und Kraft Und Satan ihnen Netze stellt, Und nach vollbrachter Pilger⸗ Oft sicher, matt und träge; schaft Sie straucheln, sie vergehen sich, Ein ewig Freudenleben. Sie fallen oft, verlassen dich Und deine heil'gen Wege. 5. O Gott der 900 duld uns no 4. Drum rufst du ihnen in Um Christi Tod und Schmerzen! Gefahr, Erwecke du und rühre doch So oft sie irre gehen, Die trägen sichern Herzen, Reichst ihnen Hand und Stärke Daß deine Huld und Vatertreu dar, Doch nicht an uns verloren sei, .— Von Sünden aufzustehen. Daß wir das Böse hassen Du lockest sie mit Vaterhuld. Und uns noch in der Gnadenzeit Versprichst, Christum ihre Durch deine große Gütigkeit chuld Zur Buße leiten lassen! Joh. Christ. Zimmermann 1702—1783. ; Mel. Es ist genug. Joh. Rud. Ahle. 1662. nut. ERE—— 0 0 0 Gott ist ge= treu. Sein Herz, sein Va⸗ ter⸗ Gott ist ge- treu bei dn und bei .— W— erdar herz ist vol-ler Red-lich- keit. uen. Schmerz, in gut' und bö-⸗ser Seit. Weicht, Ber⸗ge, 5 2—3—4— II ——ᷓ—..— Sen— duld ö weicht, fa hin, ihr Hü⸗ gel, mein Glaubensgrund hat 2* E Lob und Dank. 1 9 — 1—2——.—— ö— II — e E——.—. die⸗ses Sie- gel: Gott ist 2. Gott ist getreu. Er ist mein treuster Freund, Dies weiß, dies glaub' ich fest. Ich bin gewiß, daß er mich keinen Feind Zu hart versuchen läßt. Er wiegt bei jeder Prüfungs⸗ stunde Die Kraft von meinem Glau⸗ benspfunde. Gott ist getreu. 3. Gott ist getreu. Er tut, was er verheißt, Er hält, was er verspricht; Wenn mir sein Wort den Weg zum Leben weist, So gleit' und irr' ich nicht. Gott ist kein Mensch, er kann nicht lügen, Sein Wort der Wahrheit kann nicht trügen. Gott ist getreu. 4. Gott ist getreu. Er handelt väterlich, Und gut ist, was er tut. Sein Liebesschlag erweckt und bessert mich, Die Strafe meint es gut. Das Kreuz wird mir zur Himmelsleiter, ge⸗ treu! Der Kampf macht mich zum guten Streiter. Gott ist getreu. 5. Gott ist getreu. Er gibt der bösen Welt Den ein'gen Sohn dahin. Der Heiligste bezaͤhlt das Löse⸗ geld, Damit ich selig bin. Um uns zu retten vom Ver⸗ derben, Ließ er den Eingebornen sterben. Gott ist getreu. 6. Gott ist getreu. Mein Vater, des ich bin, Sorgt für mein Seelenwohl; Sein Will und Wunsch, sein Zweck und sein Bemühn Ist, daß ich leben soll. Er reinigt mich von allen Sünden, Er läßt mich Ruh in Christo finden. Gott ist getreu. 7. Gott ist getreu. Sein gött⸗ lich treuer Blick Gibt sorgsam auf mich acht; Er sieht mit Lust, wenn mich ein zeitlich Glück EN Nl IENIII. — Lob und Dank. 37 Erfreut und dankbar macht. Gereicht am Ende mir zum Was uns zu schwer ist, hilft er Glücke. tragen, Gott ist getreu. Und endlich stillt er alle Klagen. 9. h ih Vergiß, o I 2 Gottsüh genst. Wie zärtlich treu er ist! 8. Gott ist getreu. Mein Herz, Gott treu zu sein sei deine frohe was fehlt dir noch, Pflicht, der Dich stets im Herrn zu freun? So lang du denkst und bist. Sei Gott getreu, sei unverzagt, Halt fest an Gott, sei treu im „ mag doch Glauben, öse⸗ Die Welt voll Falschheit sein! Laß dir den starken Trost nicht Der falschen Brüder Neid und rauben: Tücke Gott ist getreu! Ehrenfried Liebich 1713—1780. —.— ist gewißlich an der Zeit. 15⁵⁵. 20 4 N—. ISE + ⁰ Der Herr ist mein ge⸗treu-er Hirt, mir 1 der Hü ⸗ter, der nicht schläft noch irrt, kann lihn——— 2—— wird kein Gu⸗tes feh⸗ len; Er wei⸗ det Irch⸗auf 2— nur er ⸗ wäh=len. ött⸗ anlene ner Au, die Spei⸗se gibt vom Le-bens⸗ tan a 00 ..— Gei⸗ stes sei⸗ ner Gna⸗ de. Bitte und Fürbitte. —⁷ 2. Er führet mich zum reinen Quell, Der mein Gemüt beglücket, Zum Wasser, welches frisch und ell Den schwachen Mut erquicket; Er leitet mich auf rechter Bahn, Er nimmt sich meiner Seele an Um seines Namens willen. 3. Und ob ich wall' im finstern al. Fürcht' ich doch keinen Schaden; Sein Auge wachet überall, Ich bin der Sorg entladen; Sein Stab und Stecken tröstet mich, Auf seine Treu und Macht kann i Gar ruhig mich verlassen. 4. Du machst mir einen Tisch bereit Auch gegen meine Feinde, Verscheuchest Angst und Traurig⸗ keit, Sprichst freundlich zu dem Freunder; Du salbst mein Haupt mit Gl, du schenkst Mir voll den Becher ein und lenkst Zum Himmel hin mein Sehnen. 5. Ja, Gutes und Barm⸗ herzigkeit Wird lebenslang mir werden; Ich bleib' im Haus des Herrn die Zeit, Die ich noch leb' auf Erden. Und ist des Lebens Wallfahrt aus, Dann trägt mich in sein Vater⸗ haus Der Flügel treuer Liebe. Joh. Friedr. von Meyer 17721849. II. Bitte und Fürbitte. Mel. Erhalt uns, Herr. Altkirchlich. 1543. 0 0 4— +. 2 Ach bleib bei uns, Herr Je-su Christ, weil — K + +I —.—— —.—————.—— — T—— es nun A-bend wor-den ist; dein gött-lich Wort, das SHD CCc 7— 19. Bitte und Fürbitte. 2. In dieser letzten trüben Zeit Verleih uns, Herr, Beständig⸗ keit, Daß wir dein Wort und Sakra⸗ ment Behalten rein bis an das End! 3. Laß uns in guter stiller Ruh Das zeitlich Leben bringen zu, Und wenn das Leben neiget sich, Laß uns einschlafen seliglich! 4. Herr Jesu, deine Kirch er⸗ halt, Wir sind gar sicher, träg und alt; Gib Glück und Heil zu deinem Wort, Damit es schall' an jedem Ort! 5. Erhalt uns nur bei deinem Wort Und wehr des Teufels Trug und Mord; Gib deiner Kirche Gnad und Huld, Fried, Einigkeit, Mut und Ge⸗ duld! hel⸗le Licht, laß ja bei uns aus=lö⸗schen nicht! Nürnberg 1611; Str. 4—9 von Nik. Selnecker 1530—1592. 6. Den stolzen Geistern wehre doch, Die sich mit Macht erheben hboch Und bringen stets was Neues her, Zu fälschen deine rechte Lehr! 7. Die Sach und Ehr, Herr Desu Christ Nicht unser, sondern dein ja ist; Darum so steh du denen bei, Die sich auf dich verlassen frei! 8. Dein Wort ist unsers Her⸗ zens Trutz Und deiner Kirche wahrer ö chuth; Dabei erhalt uns, lieber Herr, Daß wir nichts andres suchen mehr! 9. Hilf leben uns nach deinem Wort Und dann im Frieden fahren fort Von hinnen aus dem Jammer⸗ tal Zu dir in deinen Himmelssaal! 40 Bitte und Fürbitte.— x —07 Aus tiefer Not. 2—— 0 0.. wie 98 willst, st,so shies mit mir im Al-lein zu dir steht mein Be-gier, laß Le⸗ ben und im Ster⸗ben! ö mich, Herr, nicht ver der-ben! Er ⸗halt mich EE I ö — 2.— —— 2..———— + nur in dei- ner Huld, sonst wie D willst; gib IIII mir Ge⸗duld, denn dein Will ist der be ⸗ stel! 2. Zucht, Ehr und Treu ver⸗ 3. Soll ich einmal nach dei⸗ leih mir, Herr, nem Rat Zu deinem Worte Liebe; Von dieser Welt abscheiden, Behüt mich, Herr, vor falscher Verleih mir, Herr, nur deine Lehr Gnad, Und hilf, daß ich mich übe Daß es gescheh' mit Freuden! In Werken wahrer Frömmigkeit; MeinLeib undSeel befehl'ich dir; Wend ab all Ungerechtigkeit O Herr, ein selig End gib mir In meinem ganzen Leben! Durch Jesum Christum! Amen. Kasp. Bienemann 1540—1591. — Christus der ist mein Leben. 67625 1609. ——— — Ach bleib mit dei⸗ ner Gna⸗ de bei —66283 997 71 Bitte und Fürbitte. ——— uns, Herr Je⸗ su Christ, daß uns hin-fort nicht 2. Ach bleib mit deinem Worte Bei uns, Erlöser wert, Daß uns an jedem Orte Sei Güt und Heil beschert! 3. Ach bleib mit deinem Glanze Bei uns, du wertes Licht; Dein' Wahrheit uns umschanze, Damit wir irren nicht! 4 4. Ach bleib mit deinem Segen Bei uns, du reicher Herr; Nach eigener Melodie. 9 9⁰4 . H P II.— 1 0—. scha⸗-de des bö- sen Fein-des List! Dein Gnad' und all Vermögen Reichlich in uns vermehr! 5. Ach bleib mit deinem Schutze Bei uns, du starker Held, Daß uns der Feind nicht trutze Noch fäll' die böse Welt! 6. Ach bleib mit deiner Treue Bei uns, mein Herr und Gott, Beständigkeit verleihe, Hilf uns aus aller Not! Josua Stegmann 1588—1632. 1693. ir 2 4 r—e, ʒ.— =——.— 14. O Gott, du from-mer Gott, du Brunngquell durch wel⸗chen al- les ist, von dem wir gu⸗ ter Ga- ben, al⸗les ha-ben, —.——————— SDS EEE ——. + +———4 ge⸗ sun-den Leib gib mir, und 4² Bitte und Fürbitte. O 1 Q SL 7*+.——. ISSS I. S. DD—.—— Ar —* RV daß in sol⸗chem Leib die See⸗le un- ver-letzt, rein 3 22 nn II .— *—— 1— 1 das Ge⸗- wis⸗ sen bleib'! 2. Gib, daß ich tu' mit 5. Laß mich mit jedermann Fleiß, In Fried' und Freundschaft Was mir zu tun gebühret, leben, Wozu mich dein Befehl Soweit es christlich ist! ö In meinem Stande führet! Willst du mir etwas geben Gib, daß ich's tue bald, An Reichtum, Gut und Geld, Zu der Zeit, da ich soll, So gib auch dies dabei, Und wenn ich's tu', so gib, Daß von unrechtem Gut Daß es gerate wohl! Nichts untermenget sei! 3. Hilf, daß ich rede stets, 6. Soll ich auf dieser Welt Womit ich kann bestehen; Mein Leben höher bringen, Laß kein unnützes Wort Durch manchen sauern Tritt Aus meinem Munde gehen, Eo ib ins Alter dringen, Und wenn in meinem Amt o gib Geduld; vor Sünd 2 Ich reden soll und muß, Und Schande mich bewahr, So gib den Worten Kraft Auf daß ich tragen mag Und Nachdruck ohn' Verdruß! Mit Ehren graues Haar! 4. Droht mir Gefährlichkeit, 7. Laß mich an meinem End So laß mich nicht verzagen, Auf Christi Tod abscheiden, Gib einen Heldenmut, Die Seele nimm zu dir Das Kreuz hilf selber tragen! Hinauf zu deinen Freuden; Gib, daß ich meinen Feind Dem Leib ein Räumlein gönn 8 Mit Sanftmut überwind', Bei frommer Christen Grab, Und wenn ich Rat bedarf, Auf daß er seine Ruh Auch guten Rat erfind'! An ihrer Seite hab'! — Bitte und Fürbitte.—³ 8. Wenn du die Toten wirst Laß hören deine Stimm, An jenem Tag erwecken, Ruf meinen Leib hervor Wollst du auch deine Hand Und führ ihn schön verklärt Zu meinem Grab ausstrecken. Zum auserwählten Chor! Joh. Heermann 1585—1647. e uns, Herr. Altkirchlich. 1543. leuch⸗te, die dich ken⸗nen nicht, und brin⸗ge sie . dei⸗ ner Herd, daß ih- re Seel auch se-lig werd'! 2. Erfüll mit deinem Gnaden⸗ 4. Erleuchte, die da sind ver⸗ schein, blend't; Die noch ihr Ohr dem Irrtum Bring her, die sich von uns ge⸗ leihn, trennt; Und die, so heimlich noch ficht an Versammle, die zerstreuet gehn; In ihrem Sinn ein falscher Mach feste, die im Zweifel stehn! Wahn! — 955 5. So werden sie mit uns zu⸗ 3. Und was sich sonst ver⸗ gleich laufen hat Auf Erden und im Himmel⸗ in Von dir, das suche du mit Gnadz reich Ihr wund Gewissen mache heil, Hier zeitlich und dort ewiglich Laß sie am haben teil! Für solche Gnade preisen dich. ö Joh. Heermann 1585—1647. Bitte und Fürbitte. Mel. O Gott, du frommer Gott. 1693. —— I—.— + —9 —— 20.SSII............. VI. 5 1 1— L 0 Ach Gott, ver-laß mich nicht, gib mir die ach füh-re mich, dein Kind, daß ich den — 2 + 2 ——..—..— 4—— 2 Q —..— ö 5— 1 1— EEEEEEIE E..— Gna⸗den⸗-hän⸗-de; Lauf voll- en ⸗ de zu mei⸗ner Se-lig= keit; sei — i. E TD= S— 1—.— du mein Le⸗benslicht, mein Stab, mein Hort, meinSchutz: ach * 9 5— 5—— —. —.—60 Gott, ver⸗ laß mich 2. Ach Gott, verlaß mich nicht, Regiere du mein Wallen; Ach laß mich nimmermehr In Sünd und Schande fallen; Gib mir den guten Geist, Gib Glaubenszuversicht, Sei meine Stärk und Kraft: Ach Gott, verlaß mich nicht! 3. Ach Gott, verlaß mich nicht, Ich ruf' aus Herzensgrunde: Ach Höchster, stärke mich In jeder bösen Stunde; Wenn mir Versuchung naht Und meine Seel anficht, So weiche nicht von mir: Ach Gott, verlaß mich nicht! —— nicht! 4. Ach Gott, verlaß mich nicht, Ach laß dich doch bewegen; Ach Vater, kröne doch Mit reichem Himmelssegen Die Werke des Berufs, Die Werke meiner Pflicht, Zu tun, was dir gefällt!? Ach Gott, verlaß mich nicht! 5. Ach Gott, verlaß mich nicht, Ich bleibe dir ergeben! Hilf mir, o großer Gott, Recht glauben, christlich leben Und selig scheiden einst, Zu sehn dein Angesicht; Hilf mir in Not und Tod: Ach Gott, verlaß mich nicht! Salomo Franck 1659—1725. ö HER IXI NIGl „2··I„X.X en cht, O Bitte und Fürbitte. 45 —— O Gott, du frommer Gott. 1693. 7 ———.— 2358— Herr, du er⸗ r⸗ schest mich, dir bin ich du kennst mein gan⸗zes Tun, mein Schaffen nicht ver ⸗ bor⸗ gen; und mein Sor⸗ gen; ja was die See- le denkt, war —— dir be⸗reits be-kannt, eh' der Ge-dan-ke noch vor 5 2 —— 2. — 4 — mei⸗ner See⸗- le stand. 2. Wo meine Füße gehn, Wo ich mich niederlege, Da bist du stets um mich Und siehest meine Wege; Du weißt ein jedes Wort, Du schaffest, was ich tu'. Erstaunt seh' ich auf dich, Wie wunderbar bist du! 3. Wohin, wohin soll ich Vor deinem Geiste fliehen, Und wo kann deinem Aug Ich jemals mich entziehen? Führ' ich gen Himmel auf, So bist du, Höchster, da; Führ' ich zur Tief hinab, Auch dort bist du mir nah. 4. Wenn ich die Flügel nähm' Der lichten Morgenröte Und suchte, dich zu fliehn, Des Meeres fernste Ode, Doch hält auch dort mich fest Die starke Gotteshand, Die Erde, Luft und Meer Und jeden Raum umspannt. 5. Und spräch'ich: Finsternis, Komm her, mich zu bedecken, Auch in der Nacht würd' mich E Bitte und Fürbitte. Dein heilig Auge schrecken. Es ist die Finsternis Vor dir wie helles Licht, Die Nacht glänzt wie der Tag Vor deinem Angesicht. 6. Eh' ich geboren war, Fingst du an mich zu lieben, Und meiner Tage Zahl Ward in dein Buch geschrieben. Ich danke dir, daß du Mich wunderbar erschufst; Voll Wunder alles ist, Was du ins Leben rufst. 7. Wie köstlich sind vor mir Des Ewigen Gedanken! Mel. O Welt, ich muß dich lassen. Unzählbar sind sie mir, Sind ohne Maß und Schranken. Mit Ehrfurcht will ich stets Auf dich, mein Schöpfer, sehn, Dir folgen und dein Lob, So gut ich kann, erhöhn. 8. Erforsche mich, mein Gott, Und prüfe, wie ich's meine, Ob ich dir folgsam bin Und nicht vielleicht nur scheine! Sieh, ob mein Fuß vielleicht Den bösen Weg betrat, Und hilf mir, daß ich geh' Allein den ew'gen Pfad! Ludw. Andr. Gotter 1661—1735. Heinr. Isaak? Weltlich. 1536. 1 —*——— 0 9 2 ——.— —.. . j—.— Herr hö re, Herr er⸗= hö-re! Breit — . * dei⸗-nes Na-mens Eh⸗ an al-len Or⸗ ten r E ——.—————.— aus; be⸗ hü⸗ te 1 Stän⸗ de durch dei⸗ ner *—— ——.——..—.—.—.— SSDSSSSSII. I — All⸗-macht Hän⸗ de, be ⸗ schü⸗= tze Kir ⸗che, U◻d E GSSE * Bitte und Fürbitte. E — — — ——— 9370 Thron und Haus! 2. Ach laß dein Wort uns allen Noch ferner rein erschallen Zu unsrer Seelen Nutz; Bewahr uns vor den Rotten, Die deiner Wahrheit spotten, Biet allen deinen Feinden Trutz! 3. Gib du getreue Lehrer Und unverdrossne Hörer, Die beide Täter sei'n; Auf Pflanzen und Begießen Laß dein Gedeihen fließen Und ernte reiche Früchte ein! 4. Du wollst uns hoch be⸗ glücken, Mit hellen Gnadenblicken Auf unsern Fürsten sehn; Schütz ihn auf seinem Throne, Laß allzeit Reich und Krone In segensvollem Glanze stehn! 5. Laß alle, die regieren, Ihr Amt getreulich führen, Schaff jedermann sein Recht, Daß Fried und Treu sich müssen In unserm Lande küssen, Und segne beide, Herrn und Knecht! 6. Erhalt in jeder Ehe, Beim Glücke wie beim Wehe, Rechtschaffne Frömmigkeit; In Ehrbarkeit und Tugend Gedeihe unsre Jugend, Zu deines Reiches Dienst bereit! 7. O Vater, wend in Gnaden Krieg, Feuer, Wasserschaden Und Sturm und Hagel ab; Bewahr des Landes Früchte Und mache nicht zunichte, Was deine milde Hand uns gab! 8. Gedenke voll Erbarmen Der Leidenden und Armen, Verirrte bring herein; Die Witwen und die Waisen Wollst du mit Troste speisen, Wenn sie zu dir um Hilfe schrein! 9. Hilf gnädig allen Kranken, Und die im Glauben wanken, Laß nicht zu Grunde gehn; Die Alten heb und trage, Auf daß sie ihre Plage Geduldig mögen überstehn! 10. Bleib der Verfolgten Stütze, Die Reisenden beschütze, Die Sterbenden geleit Mit deinen Engelscharen, Daß sie in Frieden fahren Zu Zions Freud und Herrlich⸗ keit! ³ Bitte und Fürbitte. IOIIE 11. Nun Herr, du wirst er Wir sprechen nun das Amen Laß füllen, In unsers Jesu Namen: So Was wir nach deinem Willen So ist all unser Flehn erhört. In Demut jetzt begehrt. Benj. Schmolck 1672—1737. 61 126 lüni des Himmels ꝛc. Heinr. Albert. 1642. Du + N ——— 2 1 1—.— IL 29. i. +AUnd — 2— +—— —.— 2.—. Hat — Va⸗ter, lie ⸗ber Va⸗ ter, hö⸗ re, Os Of⸗-fen ⸗ ba⸗ re dei⸗ ne Eh re/ 0 Q 72—— + ——— 1— —I.— Ach *.— R Die wenn zum Him- mel ruft dein Kind! un 2 f Ha gü ⸗ tig bist du ja ge-⸗sinnt! 136¹⁷⁷04 ———— 4— ——.— Her-zen flehn zu dir in dem Na-men 3 ———— — IH 1 5In hier. 2. Wer kann dich genug er König, dem kein König gleich! heben? Daß das Reich des Satans 1 Wie dein Name, so dein weiche, + Ruhm. Bau in uns dein Gnadenreich! H Ach erhalt in Lehr und Leben Führ uns auch nach dieser Zeit Deines Namens Heiligtum! In das Reich der Herrlichkeit! Diesen Ranren lan anün 4. Lasse deinen guten Willen, unsre hoͤchste Freude sein! Lieber Gott, bei uns geschehn, 3. Komm zu uns mit deinem Daß wir ihn mit Lust erfüllen Reiche, Und auf deinen Wegen gehn! ¹1 Bitte und Fürbitte. 1 Laß uns deines Willens sein, 7. Will die böse Lust uns So stimmt Erd und Himmel ein! leiten 6. Geber aller guten Gaben, Auf die Wei der 143. Gib uns das bescheidne Teil! Hilf uns in Versuchun 0 g streiten, 642. Du weißt, was ie müssen Daß der Geist den Sieg behält! haben, 8 5 im Glaub Und bei dir steht unser Heil. aß uns fest im Glauben stehn Hat man Gott und täglich Brot, Und in keiner Angst vergehn! O so hat es keine Not. 8. Alle Not und Trübsal 6. Großer Gott von großen wende, Gnaden, Daß sie uns nicht schädlich sei, Ach vergib die Sündenschuld, Und mach uns an unserm Ende Die wir täglich auf uns laden; Einst von allem Übel frei! Habe nur mit uns Geduld! Dein ist Reich und Kraft und Laß uns andern auch verzeihn, Ehr; Dann wirst du uns gnädig sein! Amen, großer Gott, erhör! Benj. Schmolck 1672-1737. — 11— nen Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. Georg Neumark. 1657. 2—— 1— N 30 IIII.....TT — W +.— — Mein lie⸗ber Gott, ge⸗den-⸗ ke mei⸗ner ch! denn au⸗-ßer dir ist nir⸗gend ei⸗ner, ich! 5 AU I.....— hn SEEEEEE Zeit im be⸗ sten jetzt und al ⸗le-zeit,; it! der mich mit Rat und Trost er-freut! DeinWortmacht mich voll Zu⸗ver-sicht und sagt mir, du ver⸗ ⁰ Bitte und Füärbitte. U◻ — I— IKIKttH„He gißt mein nicht. 2. Gedenke meiner, wenn ich höre Dein süßes Evangelium, Und mache durch die Himmels⸗ lehre Mein Herz zu deinem Heiligtum, Daß deine Aussaat wohl geling' Und tausendfache Früchte bring'! 3. Gedenke meiner, wenn ich ete und merke du mit Gnaden drauf! Weil ich in Christo vor dich trete, So schließ dein Vaterherz mir auf; Doch gib mir nichts als dies allein, Was mir kann gut und selig sein! 4. Gedenke meiner, wenn ich falle, Und wirf mich nicht im Zorne in! in! Weil ich, so lang ich hier noch walle, Im Fleische schwach und blöde in, So fördre meinen Gang und Stand Durch Kraft und Stärke deiner Hand! 5. Gedenke meiner, wenn ich leide! Wen hab ich sonst als dich allein, Der bei der Menschen Haß und Neide Mein Freund und Tröster könnte sein? Und hab' ich dich, so lacht mein Mut, Wenn gleich die Welt mir Böses tut. 6. Gedenke meiner, wenn ich sterbe Und mich die ganze Welt ver⸗ gißt! Versetze mich in jenes Erbe, Wo du mein Teil und Leben bist! Denn bleibst du nicht im Him⸗ mel mein, So wollt' ich nie geboren sein. 7. Ich will mich über nichts betrüben; In deine Hände hast du mich Zum Heil und Segen einge⸗ schrieben, Drum hoffe ich allein auf dich. Ich glaube fest und ungekränkt, Daß Gott im besten mein ge⸗ denkt. Erdmann Neumeister 1671—1756. Bitte und Fürbitte. E r 5460 Gott in der Höh ꝛe. Altkirchlich. 1539. 3 2——— 4— +E —4 SSISSSSIPIPIPIIIIIII.I.. 2— 22377.— 00 0 Gott, dei⸗ ne Güͤ⸗te reicht so weit, so du krönst uns mit Barm⸗her⸗zig⸗keit und ED — E EE weit die Wol ⸗ken ge⸗ hen;— eilst uns bei ⸗ zu ⸗ste ⸗ hen. Herr, Aei: ..... I— T —— 2—..—— Burg, mein Fels, mein Hort, ver⸗ nimm mein Flehn, merk — 425%½ — H x—— 1 2 +——..— E SSDID 1. — auf mein Wort, denn ich will vor dir be 2. Ich bitte nicht um Überfluß Und Schätze dieser Erden; Laß mir, so viel ich haben muß, Nach deiner Gnade werden! Gib mir nur Weisheit und Ver⸗ stand, Dich, Gott, und den, den du gesandt, Und mich selbst zu erkennen! 3. Ich bitte nicht um Ehr und Ruhm, So sehr sie Menschen rühren; Des guten Namens Eigentum Laß mich nur nicht verlieren! — ten! Mein wahrer Ruhm sei meine Pflicht, Der Ruhm vor deinem Angesicht Und frommer Freunde Liebe. 4. So bitt' ich dich, Herr Zebaoth, Auch nicht um langes Leben; Im Glücke Demut, Mut in Not, Das wollest du mir geben! In deiner Hand steht meine Zeit; Laß du mich nur Barmherzig⸗ keit Vor dir im Tode finden! Christ. Fürchtegott Gellert 1715—1769. — Bitte und Fürbitte. U◻— Mel. Sollt' es gleich bisweilen ꝛc. 1830 9. 2 +. H= 3 Z..— —.— Ur⸗quell al-ler Se-lig- kei⸗ ten, die in Und 9 Om V— +—— I + + , ¶᷑eR + 2—————* Strömen sich ver⸗brei⸗ ten durch der Schöpfung weit Ge⸗biet, Dies. ,—.—. II ö S0 72— 5 H—.—— Mir ꝗ.DSSISSII.. . Va⸗ ter, hör mein fle-hend Lied! 2. Nicht um Güter dieser Erde, Des erhabnen Geists Beschwerde, Um die Weltlust komm' ich nicht, Vater, vor dein Angesicht. 3. Schätze, die mich nicht ver⸗ lassen, Wenn ich sterbend werd' er⸗ blassen, Tugenden, des Christen wert, Sind es, die mein Herz begehrt. 4. Geber aller guten Gaben! Festen Glauben möcht' ich haben, Wie ein Meerfels unbewegt, Wenn an ihn die Woge schlägt; 5. Lieb, aus deinem Herzen stammend, Immer rein und immer flammend, Liebe, die dem Feind verzeiht Und dem Freund das Leben weiht; 3. 6. Hoffnung, die mit ichen Haupte, Wenn die Welt ihr alles raubte,— Hinblickt, wo sie wonnevoll Alles wieder finden soll; 7. Starken Mut im Kampf des Christen Mit der Welt und ihren Lüsten; Sieg dem Geist, und wenn er siegt, Demut, die im Staub sich é ö schmiegt; 5 8. Duldung, alle Lebens⸗ plagen Mit Gelassenheit zu tragen; 7 Stilles Harren, bis der Tod Mich erlöst auf dein Gebot; Wa Eii Bitte und Fürbitte. V 1830 9. Seelenruhe, Mut im 11. Immer will ich beten, —. Sterben, ringen, —.— Wenn die Lippen sich ent⸗ Stille harren, Dank dir bringen, färben Bis dein Ruf einst meinen Geist in und der letzte Seufzer spricht: Zu dir, Vater, kommen heißt. mein Jesu, laß mich nicht! 12. Seele, gib dich nun zu⸗ =— 10. Willst du, Herr von mei⸗ frieden, bi nem Leben, Jesus kommt und stärkt die iet, Diese Seligkeit mir geben, Müden; — So wird auch die Leidensnacht Nur vergiß nie sein Gebot: —— Mir zum heitern Tag gemacht. Sei getreu bis in den Tod! — Christ. Friedr. Dan. Schubart 1739—1791. 3 33 Mel. Herr Jesu Christ. 1651. —.— em — Gott Va⸗ter in dem Him-mel, sprich dein 220 T ...——— müf Wort des Se-gens ü⸗ ber mich, daß ich im — EE—.— sten; ir, fHl, er 40 1 Frie-den je⸗ den Tag be- gin- nen und voll⸗ 2•——— ——— 4 II I + 1 II 883— II — 0 en⸗ den mag! 2. Herr, was mir deine Hand Glück oder Weh, das gelte mir bestimmt, Als Segen und Geschent von 5 Was sie mir spendet oder nimmt, dir! E Bitte und Fürbitte. ⁰ 3. Gib mir ein Herz durch Gnade fest, Das dich in allem walten läßt Und unbedingt mit Kindesmut In deinem Vaterwillen ruht! 4. Hilf, daß ich züchtig, klug und treu In Worten, Sinn und Werken sei Und alles, was zur Sünde rät, In mir besiege durch Gebet! 5. Laß deines Sohnes Gnaden⸗ schein Beständig mir im Herzen sein; Sein Leben,——— Kreuzes⸗ i Sei meiner Seele Sonn und Schild! 6. Fällt mir ins Herz dein Lebenswort, Dann wirke du, daß es sofort Mel. Herzliebster Jesu. Im Innern aufkeimt,—— schläg Und Frucht für dich und andre trägt! 7. Bedroht mich Trübsal und Gefahr, So rette du mich immerdar Und laß mich, wenn ich Hilfe fand, In Demut preisen deine Hand. 8. Sinkt aus der Hand mein Wanderstab, Geh' ich ins finstre Tal hinab, So nimm, o Gott, mein Heiland dann Dich meiner Seele herzlich anl Eai 9. Schenk mir im letzten Augenblick Oft Ein Vorgefühl von jenem Glück, Das du nach Tageshitz und Last Daf Den Deinen dort bereitet hast! Sam. Gottlieb Bürde 1753—1831. Vor Joh. Crüger. 1640, DSSS Gib dei⸗nen Frie⸗ den uns, o Herr der Stär⸗ke! Im Frie-den nur ge⸗ dei⸗hen dei- ne ——.—.( 1 n. LI Bitte und Fürbitte. ——.—.——.— ISiieEEee. en, nai, indre—— DS E — Wer⸗ke; daß wir im Kampf mit Sün⸗de nicht er⸗ lund N——.— De———.——3——— 59— Büe r —..—— 1— II ö——— hilfe mü⸗ den, stärk uns mit Frie⸗ den! dand. 2. Des Lebens Tag ist schwül, Gib Hoffnung, daß des Glau⸗ des Lebens Abend bens Ehrenkrone b.4 Oft stürmisch noch und wenigen Dem Sieger lohne! nur labend. n. Ach, es bedarf das Herz im—— Duuteln— 22 —t dei Staub n ⸗ Ist, ach, ein Streit mit Sorgen 31 Herr, deinen Frieden! und Beschwerde; 3. Gib Frieden, daß die O birg uns, Herr, in deines fromme, dir getreue, Friedens Schatten, Oft schwer geprüfte Seele sich Wenn wir ermatten! klück erneue 1 Lasl Daß sie nicht wutlos hingerisen 6. und dent Lode drgen, — 4—— Deck uns dein Engel, Herr, mit 31. Vom Geist der Erde! 9137 Wächtgen Sngen 4. Gib, wie den Vätern, die Und trag' uns hin, von allem 1640. dir wohlgefallen, Kampf geschieden, Auch uns den Frieden, die im Zum ew'gen Frieden! ů Kampf noch wallen; Bernh. Garve 1763—1841. Mel. Herzlich tut mich ꝛc. Weltind601. 1013 Habler. — 2—— + + 2 65 35 D..—— ——3—.....—.́—— 2—. Gib Frie- den, Herr, gib Frie-den, du n Einst bist du ab⸗ ge- schie-den mit 76 Bitte und Fürbitte. O U 2 E E ——.—.— n,—. 45 mil⸗der Lie⸗ beshort!„ ö sü⸗ ßem Freu⸗den⸗ wort: Ich geb euch meie nen ö Q— 4——.— I‚I..... 2 5 42. ++—..—..—— V———. +.—— ———. Frie⸗ den, wie ihn die Welt nicht gibt, ver ⸗ hei⸗ ßen 6 +—— SPSPSSSIIII ———— DD/ und be⸗ schie⸗-den dem, der da glaubt und liebt. Tadend 2 en 2. Gib Frieden, Herr, gib 3. Gib Frieden, Herr, gib Sei u Frieden, Frieden, Sei u Die Welt will Streit und Du milder Liebeshort! Krieg! Dann wird es schon hienieden Sein Der Stille wird gemieden, Ein Paradiesesort, Der Wilde hat den Sieg; Und Sorgen fliehn und Schmer⸗ Viel Unruh herrscht auf Erden zen Du b Und Lug und Trug und List. Aus jeder schweren Brust; Mack Ach laß es stille werden, In Freuden glühn die Herzen, Leit 2 Du stiller Jesus Christ! In Lieb und Himmelslust. Unste Ernst Moritz Arndt 1769—1860. Wir Mel. Werde Licht, du Volk ꝛe. Konr. Kocher. 1823. — 30 2— 45. 2 EEE — Hü⸗ter Is- ra⸗ els, be ⸗ hü⸗ 9⁰ und im Schat⸗ten dei-ner Gü⸗ Bitte und Fürbitte. A te uns, die te un ⸗ sre wir Hüt ⸗ te dir ver auf⸗ ge uns raut 2 baut; laß uns DD e=. oh-ne Furcht und Grau-en ·ter dei⸗ nen 2. Walte über uns in Gnaden, Hab auf alle treulich acht, Wende mächtig allen Schaden, ib Sei uns nah bei Tag und Nacht, Sei uns Schild und sei uns Sonne, den Sei uns Leben, Licht undWonne! 3. Wir sind Fremdlinge und Gäste, Du bist überall zu Haus; Mache Tor und Riegel feste, zen, Leit uns sicher ein und aus! Unsre Leiber, unsre Seelen 360. Wir in deinen Schutz befehlen. hmer⸗ —8— Ringe recht ꝛc. . . e E—..——nn EI—. ö Flü⸗geln trau⸗-en! 4. O wie wohl sind wir ge⸗ borgen Unter deiner Gottestreu! Deine Güt ist alle Morgen ber deinem Volke neu, Und die Fülle deiner Gaben Läßt uns keinen Mangel haben. 5. Halleluja! Preis und Ehre Sei dir unter uns bereit, Herz und Mund dein Lob ver⸗ mehre Hier und dort in Ewigkeit, Wo wir mit den Millionen Deines Volkes bei dir wohnen. Karl Joh. Phil. Spitta 1801—1859. 37 — e Der du trugst die Schmer⸗zen 0 0 al⸗ ler, Bitte und Fürbitte. U — Q———. X. 2—————. EI SꝗSSIITI viel-ge- prüf-ter Menschen-sohn, blick auf dei- ne Q— 1— 17 +— +— eEm—5 —— se Br eernere ar⸗ men Walcler 2. Walte, Herr, mit deiner „ Gnade über deiner kleinen Schar, Gieß auf unsre Pilgerpfade Deinen Segen wunderbar! 3. Deines Geistes leisesWehen Fach' in uns dein Leben an, Daß wir festen Schrittes gehen Deine schmale Glaubensbahn. 4. In das Innerste der Herzen Sprich dein: Friede sei mit euch! Will die Not des Lebens schmerzen, Mach uns in dir froh und reich! 5. Als ein Born von Lieb und Wahrheit, Als ein Licht am dunkeln Ort Wohne, wirke, leb' in Klarheit Unter uns dein heil'ges Wort. 6. Führt das eigne Herz uns irre, Wache du und rette du, Nach des Tagewerks Gewirre Schenk uns deine Sabbatruh! 7. Will Versuchung uns um⸗ fangen, * nun vom ew'⸗gen Kö⸗nigs⸗-thron! Laß uns schaun dein Kreuzesbild Will im Kampf die Seel er⸗ bangen, Sei du Sieger, Schirm und Schild! 8. Deck von schön geschmückte Sünden Uns die Wurzel auf, und dan Laß den Weg zum Kreuz uns finden, Wo die Schuld du ausgetan 9. Unsre dunkeln Lampen schmücke Mit des Glaubens OÖl fortan Stärke unsrer Hoffnung Blick Ins verheißne Kanaan! ö 10. Gieße über die Gemein Deiner Liebe Reichtum aus, Und in seligem Vereine Führ uns heim ins Vaterhaut 11. O wie wollen wir dich loben, Guter Hirte, wenn du einst In der sel'gen Heimat droben Deine Herde dir vereinst! Meta Heusser-Schweizer 1797—187ʃ 68 2ꝛ. Der nd dan uns tan! en rtan Blick neim 18, hauß dich 38 E Bitte und Fürbitte. Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. 666114 Neumark. 1657. SEEE 2 0 0 0 Da bist das Licht von Gott ge⸗ sen⸗ det, und wer sich dem hat zu- ge⸗ wen⸗det, *H 1—— + ..... dein Wortist wie die Sonne klar, Du Licht aus der wird er⸗ leuch⸗tet wun- der⸗ bar. + uan— H.—— - Hnt, v *— 35— Gott, ich bit- dich, er- leuch⸗te mich, er⸗ Q 4— II 1 leuch te mich! 2. Du bist die Macht, du bist Die Liebe, die, ans Kreuz ge⸗ die Stärke, schlagen, Der Grundstein in dem Bau der Mit Freuden starb den Opfertod. Welt, Du Liebes fürst, ich bitte dich, Die Kraft zu jedem guten Werke, Der Fels, auf den das Werk gestellt. Du starker Held, ich bitte dich, Mit deiner Kraft durchdringe mich! 3. Du bist 73 110 die ge⸗ Der sünd'gen MenschheitSchuld d Not, und Zu deiner Lieb entflamme mich! 4. Du bist der Quell des ew'gen Lebens, Den Gott uns offenbar gemacht Und wen du tränkst, den schreckt vergebens Der Sünde und des Grabes Nacht. Du Lebensquell, ich bitte dich, In meinen Geist ergieße dich! ◻ Sonntag und Gottesdienst.— 5. Du bist die Schönheit, die Des Geistes Füll auf dich ergoß Vollendung, Abglanz von Gott, ich bitte In der sich Gottes Bild erschloß, dich, Als er in liebender Verschwen-WVerkläre mich, verkläre mich! dung Julius Sturm 1816—1899 III. Sonntag und Gottesdienst. I. Eingangslieder. Nach eigener Melodie. 165⁵1 39—.— 1.— 5— u. vn w,——— + —— Herr Je=⸗su Christ, dich zu uns wend, den 9 *— 4— ..............— 4... ö—; Gnad er uns re- gier' und uns den Weg zur Q . EEE — Wahrheit führ'! 2. Tu auf den Mund zum Daß uns dein Nam werd' woh Lobe dein, bekannt! Bereit das Herz zur Andacht fein, Den Glauben mehr, stärk den 3. Einstsingen wir mit Gotte Verstand, Heer Muf — Sonntag und Gottesdienst. 61 ö rgoß Das: Heilig, heilig ist der 4. Ehr sei eh und dem e err, ohn Und schauen dich von Ange⸗ Dem heil'gen Geist im höchsten ch! icht hron; 1890 In ew'ger Freud und sel' gem Der heiligen Dreieinigkeit Licht. Sei Lob und Preis in Ewigkeit! Verf. unbekannt. V. 1—3 Altenburg 1648, V. 4 Gotha 1651. ——Nach eigener Melodie. Joh. Nud. Ahle. 1664. ⁴•²— 40—— +——— 4—..—*.——4F860—— 7— +*—— 1— 11*——— 1651—.— Lieb⸗ster Je⸗ su, wir sind hier, dich und len⸗ke Sin-nen und Be= gier auf die 2. 17142—.—.——— II den 55E vn mnn i. Hrt I———D T i —— 2— dein Wort an + hö⸗ ren;— — sü ⸗ßen Him⸗-mels⸗leh⸗ ren/ daß die Her zzen ind*——.7 ——2—*— — von der Er⸗ den ganz zu dir 9e: 30 Hen wer⸗ den! zur 2. Unser Wissen und Ver⸗ 3. O du Glanz der Herrlich⸗ — stand keit, — Ist mit Finsternis umhüllet, Licht vom Licht, aus Gott ge⸗ Wo nicht deines Geistes boren, Hand Mach uns allesamt bereit, woh Uns mit hellem Licht erfüllet. Offne Herzen, Mund und Gutes denken, tun und dichten Ohrenʒ Mußt du selbst in uns ver⸗ Unser Bitten, Flehn und Singen Botte richten. Laß, Herr Jesu, wohl gelingen! Tobias Clausnitzer 1619—1684. 02 Sonntag und Gottesdienst.— 46——.— 6aiiiin 17³⁸ — 9uO hier bin ich, Eh⸗ren⸗ tö⸗=nig, ·ge schwa⸗che Trä⸗nen, kind⸗lich Seh-nen bring' ich ——— 2 I 5———5—— 4 ů ..— D mich vor dei⸗ nen Thron; dir, du Menschen- sohn. Laß dich fin⸗- den, laß dich 2 H—85—6—.— AII — + +2* +2—3—.5—..— + IAII VV. +— G——63 + I 41———————N‚ +——— 2** fin⸗den, bin ich gleich nur Staub und Ton! 2. Sieh doch auf mich, Herr, ich bitt' dich, Lenke mich nach deinem Sinn; Dich alleine Ich nur meine, Dein erkaufter Erb ich bin. Laß dich finden, Laß dich finden Der hat alles, der dich hat! 4. Dieser Zeiten Eitelkeiten, Reichtum, Wollust, Ehr und ö ů d Laß dich finden, Laß dich finden, S Freu Gib dich mir und nimm mich 2.—8 W 7 hin! 3. Ich begehre, Herr, gewähre Mir nur deine freie Gnad, Die du gibest, Weil du liebest Den, der dich liebt in der Tat! Mel. Mein Jesu, dem die Welches sucht die Ewigkeit. Laß dich finden, Laß dich finden, Großer Gott, ich bin bereit! Joach. Neander 1650—168ʃ Seraphinen. 17⁰04 E E Luß 2—— 0 0— 42 ES Be⸗schwer⸗tes Herz, leg ab die Sor⸗gen, Es kommt der an⸗ge⸗ neh- me Mor-gen, — Sonntag und Gottesdienst. , =n dan — er ⸗ he⸗ be D, 9 ge⸗ eug⸗ 16 Haupt! ru- hen hat da Gott zu er ⸗laubt, da Gott zu SISSISI...... ru⸗ hen hat be- foh-len und selbst die Ru⸗ he 5——.— 1———.. —— Ri F ein ⸗ ge⸗=weiht. Auf, auf, die ihm ge⸗raub⸗te Zeit in Q ——— +rn II ..—. sei⸗nem Dien⸗ste ein⸗ zu- ho- len! 2. Auf, laß die Welt aus Wie wird mein Herz in dir er⸗ deinem Sinne, freuet, Dein irdisch Werk laß stille stehn! Wenn er nicht stillt der Sünde Du sollst zu höherem Gewinne Pein? In deines Gottes Tempel gehn, Ihm zu bezahlen deine Pflichten Und zur Vermehrung seines Ruhms Die Werke deines Priestertums In tiefster Andacht zu verrichten. 3. Mein Gott, ich bin vor dir erschienen Und gebe auf dein Winken acht. Wie kann ich dir gefällig dienen, Wenn mich dein Geist nicht tüchtig macht? Wie kann meinBeten kräftig sein, Wenn er mein Wesen nicht er⸗ neuet? 4. Kann meine Harfe lieblich klingen, Wenn sie dein Finger nicht be⸗ rührt ꝰ Kann ich die düstre Nacht durch⸗ dringen, Wenn dieser Leitstern mich nicht führt? Kann ich ein reines Opfer werden, 6⁴ Sonntag und Gottesdienst. O Wenn diese Flamm nicht in mich fährt Und mich in deiner Lieb verzehrt Und hebet von dem Staub der Erden? 3. In deinem Haus will ich mir bauen Die Hütte, bis ich scheidꝰ einmal; Indessen gib mir dich zu schauen, O Lebenslicht und Gnadenstrahl! So feir' ich recht den Tag der Sonnen, So hab' ich meine Ruhi in dir; Ach habe du dein Werk in mir 65 Gott des Himmels ꝛe. Vollführe, was du hast be⸗ gonnen! 6. Wenn sich des Lebens Werk⸗ tag' enden, So ruh', von allem Frondienst los, Mein Geist in deinen Vater⸗ händen, Mein Leib in seiner Mutter Schoß, Bis beide feiern einst dort oben, Wo man in sicherm Frieden ruht, Nichts denket, redet oder tut, Als dich zu lieben, dich zu loben, Christoph Wegleiter 1659—1706. Heinr. Albert. 1642. 43—— Ach wie wird an v., ——— — Tut mir 22 die schö⸗ ne Pfor=te, die⸗sem Or-te 3 ö DIIJF— S o führt in Got b ne See ⸗ le tes Haus mich ein! fröh- lich 13nt Hie i — Got- tes An ⸗ ge-sicht, hier ist Lau 2 4er II .— ——— FTrost und Licht. Sonntag und Gottesdienst. — 2. Herr, ich bin zu dir ge⸗ kommen, Komme du nun auch zu mir! Wo du Wohnung hast ge⸗ nommen, Da ist lauter Himmel hier: Zieh in meinem Herzen ein, Laß es deinen Tempel sein! 3. Laß in Furcht mich vor dich treten, Heilige du Leib und Geist, Daß mein Singen und mein Beten —4 Gott des Himmels ꝛc. Dir ein lieblich Opfer heißt; Heilige du Mund und Ohr, Zieh das Herz zu dir empor! 4. Rede, Herr, so will ich hören, Und dein Wille werd' erfüllt; Nichts laß meine Andacht stören, Wenn der Brunn des Lebens quillt; Speise mich mit Himmelsbrot, Tröste mich in aller Not! Beni. Schmolck 1672—1737. Heinr. Albert. 1642. ISESTETETTET + Hal⸗ le⸗ Heu⸗ te lu-ja, fühl' ich schö⸗ ner kei ⸗ ne Mor⸗gen, Sor⸗gen, .......... schö- ner als man den- ken mag! 35— das ist ein lie 9— In der duuch 0 DDDSSS. ———— ——. 5 sein⸗ ne Lieb⸗ lich⸗ keit mich im In ⸗ ner⸗ —6——— +I Wiii 2 1Z——.— jsten ⸗ freut. 2. Süßer Ruhetag für alle, Sonntag, der voll Lichtes ist, Heller Tag im dunkeln Tale, Evang. Gesangbuch. Zeit, in der viel Segen fließt, Stunde voller Seligkeit, Du vertreibst mir alles Leid! 66 Sonntag und Gottesdienst. U ö 3. Ach wie schmeck' ich Gottes Güte Recht als einen Morgentau, Die mich führt aus meiner Hütte Zu des Vaters grüner Au; Da hat wohl die Morgenstund Edeln Schatz und ud im und. 4. Ruht nur, meine Weltge⸗ schäfte! Bessres hab' ich heut zu tun, Denn ich brauche alle Kräfte, In dem höchsten Gott zu ruhn; Heut schickt keine Arbeit sich Als nur Gottes Werk für mich. 5. Dies soll in der Zionsstille Heute meine Arbeit sein, Daß ich sammle da die Fülle Von den höchsten Schätzen ein, Wenn mein Jesus meinen Geist Mit dem Wort des Lebens speist. 6. Herr, ermuntre meine Sinnen, 5—6 Liebster Jesu. Wirke selbst in meiner Brust, Laß mich Lehr und Trost ge⸗ winnen, Gib zu deinem Dienste Lust, Daß mir deines Wortes Schall Tief im Herzen widerhall'! 7. Segne deiner Knechte Lehren, ffne selber ihren Mund; Mach mit allen, die dich hören, Heute deinen Gnadenbund, Daß, wenn 27 hier fleht und singt, Solches dir zum Herden dringt! 8. Gib, daß ich den Tag be⸗ schließe, Wie er angefangen ist! Segne, pflanze und begieße, Der du Herr des Sabbats bist, Bis ich einst auf jenen Tag Ewig Sabbat halten mag! Jonath. Krause 1701-1762. Joh. Rud. Ahle. 1664. + irn, 0 0 e vor dei-nem An ⸗ge- sicht hat die ach ver-wirf die Bit⸗ ten nicht, die dein An-dacht uns ver⸗-sam- melt; Volk dir, Höch-ster, stam=melt! Hör auf DD ᷣ un ⸗ sre E Sonntag und Gottesdienst. . eern e L, —— schwachen Lie- der und sieh gnä-dig auf uns nie-der! 2. Laß dein Wort, das hier 3. Dein Gebot mach uns be⸗ erschallt, kannt Viele gute Früchte bringen Und hilf selbst es treulich üben, Und mit göttlicher Gewalt Dich und den, den du gesandt, Tief in unsre Seele dringen; Jesum Christum herzlich lieben, Laß es unsern Sinn erneuen Daß kein Schmerz und keine Und das Herz mit Trost er⸗ Freude freuen! Uns von deiner Liebe scheide! Daniel Schiebeler 1741—1771. Melodie. Joh. Karl Gerold, um 1800. 40—.— e:. d E. EEE * 277 —— Je ⸗ ho⸗ va, Je ⸗ ho ⸗ va, Je⸗ N*—— 12— ASESESEEE E. * 14 ho- va, dei-nem Na⸗men sei Eh- re, Macht und 9.— aumn pi vi: Den rP 5——+5— WIDSEES 1 EEiiPꝑDEEꝑEEEEEE EEE Ruhm! A-men, A⸗ men. Bis einst der Tem⸗ pel 1.————.— +— 3—— 2 42.—.—— 4— +H◻+ AEEEE 47..—.. 4+2.h alili 2— 24 EDDDEE die⸗ser Welt auf dein Wort in Staub zer=fällt, DDD l S..‚‚enee *—— 1t E S““.— V al⸗len das Hei-lig, Hei lig, 3* soll in un-sern A 42 + ů Hei ⸗ lig er ⸗ schal- len. Hal=le- lu⸗ 94 E. VI— 1 II . I 1 II— T—5— 13 1— —— 1—. 1 II + 2* ja, Hal ⸗ le lu⸗ jal Gottlieb Konr. Pfeffel 1736—1809. Mel. Alle Menschen müssen sterben. 1687. ——3 J—. R ö 4————— 2— Z,ei —.— Je ⸗ su, See⸗lenfreund der Dei⸗ nen, Son⸗ne wan⸗delnd un⸗ter den Ge-mei⸗ nen, die zu ————2—.8 KAV 1— 1———.— der Ge⸗ rech⸗ tigr⸗ keit, dei⸗ nem Dienst be⸗ reit, —.—.— E SS......I........ T 992²————— 2—————. sam⸗men, gie ße dei⸗ne Gei⸗ stes-flam⸗men, gie ⸗ße E Coe + 14 —4+ + — 4 Licht und Le-ben aus ü⸗ ber dies dein Got-tes-haus! 2. Komm, belebe alle Glie⸗ Komm entdeck uns in der Klarheit der, Gottes Herz voll Gnad und Du, der Kirche heilig Haupt; Wahrheit; Treibe aus, was dir zuwider, Laß uns fühlen allzugleich: Was uns deinen Segen raubt!„Ich bin mitten unter euch!“ komm zu uns, wir sind bei⸗ — Sonntag und Gottesdienst. 3. Laß sich die Gemüter kehren Zu dir, Glanz der Ewigkeit! Laß uns innigst nur begehren, Was uns dein Erbarmen beut! Laß dein Licht und Leben fließen Und in alle sich ergießen, Stärke deinen Gnadenbund, Herr, in jedes Herzens Grund! 4. Laß auch unsern Lehrer sehen Nur auf dich, Herr Jesu Christ! Laß die Hörer tief verstehen, Daß du selbst zugegen bist, Mild in jedes Herz zu kommen! Denn was nicht aus dir genom⸗ men, Taugt, und wär' es noch so 4. schön, Nicht in deine Himmelshöhn. Mel. O du Liebe meiner Liebe. 5. Komm, o Herr, in jede Seele, Laß sie deine Wohnung sein, Daß dir einst nicht eine fehle In der Gotteskinder Reihn! Laß uns deines Geistes Gaben Reichlich miteinander haben, Offenbare heiliglich, Haupt, in allen Gliedern dich! 6. Was von dir uns zuge⸗ flossen, Müsse Geist und Leben sein; Was die Seele hat genossen, Mache sie gerecht und rein. Komm, o Jesu, uns zu segnen, Jedem gnädig zu begegnen, Daß in ew'ger Lieb und Treu Jedes dir verbunden sei! Mich. Hahn 1755—1819. 178⁴. — + * To 1 1—773— 2—— —+—— —— +* 4 O wie freun wir uns der Stun-de, da wir um aus dei⸗ nem heil'⸗gen Mun- de Le-bens⸗ 1I nyrrin, 1 + —— + V J — 2—— wor⸗te zu emp-⸗fahn! Q 1 +—27—— + + 1 DDDDDDID. SSDSSSS—————. — ge⸗bens Hö⸗ rer dei⸗ nes Wor⸗tes sein, schrei⸗be selbst das tief 2. Sieh, wir sitzen dir zu Füßen, Großer Meister, rede du; Sieh, wir hören deiner süßen Rede heilsbegierig zu; Lehr uns, wie wir selig werden, Lehr uns, wie wir unsre Zeit, Diese kurze Zeit auf Erden, Nützen für die Ewigkeit! ein! in un=⸗sre Her⸗ zen 3. Nun so lege Licht und Liebe, Kraft und Feuer auf dein Wort; Laß es mit lebend'gem Triebe In uns wirken fort und fort; Hilf uns, daß wir treu bewahren, Was wir in das Herz gefaßt, Und laß andre auch erfahren, Daß du Lebensworte hast! Karl Joh. Phil. Spitta 1801-1859. Mel. Sieh, hier bin ich. 1738. 49— 9* 2— 2.*„ 21 1.— Sieh uns fer⸗ tig, ge-gen⸗wär⸗tig, an⸗ zu⸗ Dir zur Eh ⸗re, uns zur Leh⸗re sind wir + EVE—5—— EE.— 5— ‚‚E‚‚—.———— —2——‚— IIII‚ be⸗ ten, Herr, vor dir! all I hier⸗ Herr, er⸗schei⸗ne! Groß und —j H—— I 5 N + + +. 5— 1 1 EII I. I +4. C III WE.... IEII ——‚—.—— Z—.——1. Klei⸗- ne, dei- ner Gna- de har⸗ ren wir. 2. Hohe Stille, Segensfülle Deine Hallen Soll durch⸗ Weht um uns an diesem Ort. schallen, Was zerstreuet Und entzweiet, Herr, Herr, dein lebendig Bleib' aus diesen Mauern fort; Wort. Ue— Sonntag und Gottesdienst. — 3. Sieh uns fertig, wärtig, Anzubeten, Herr, vor dir! Brich die Wolke, Zeig dem Volke Gegen⸗ . Heut singt ꝛc. Offen deine Himmelstür! Laß uns brennen Und er⸗ kennen: Ja fürwahr, der Herr ist hier! Karl von Gerok 1815—1890. Nik. Hermann. 1560. SSDSSISTSTITT. * 00 0 Eins hät-ten wir von Her⸗ zen gern und — ESEE wol⸗len un⸗ sern lie⸗ben Herrn recht in-nig drum an⸗ — DPII.. 2 — it rmnn nmnn n— XX. HnA nunm mimn.— 2.;.— +— 4‚—./ fle⸗ hen: a lie⸗ ber Gott, in dei⸗nem Haus laß 2.——— 4..——.— 2—5— 1 + 1 I 1 I CV...*——.. + 1 L *— L 2 3.— L +L uns ge⸗ seg-net ein und aus als dei- ne — j— 7 F...* + 1 4 II Kin⸗der ge⸗ hen! 2. Es ist d nirgends in der Welt um unser Herz so wohl bestellt Als hier, wo wir erscheinen, Den schönen Gottesdienst zu schaun Und an dem Wort uns zu erbaun, Womit du dienst den Deinen. 3. Hier legen wir den Wan⸗ derstab Und allen Staub der Erde ab Und alle Mühn und Sorgen; Wir halten miteinander Rast Und laden uns bei dir zu Gast Und fühlen uns geborgen. Sonntag und Gottesdienst. U 4. Da wird das Herz so freu⸗ 5. Ach komm und sei uns Burg denvoll und Hort Und weiß nicht, wie es danken Und laß von deinem lauternWon soll; Uns nichts auf Erden treiben, Da beten wir und singen, Und segne gnädig unsern Gang, Um dir mit aller Engel Heer Damit wir unser Leben lang Demütig Lob und Preis und Ehr Bei deinem Haus verbleiben! Als Opfer darzubringen. Julius Sturm 1816—1896, 2. Zum Schluß des Gottesdienstes. Nach eigener Melodie. Christ. Gregor. 1763. 1784. 9 2 1— n.— Die Gna⸗de un⸗sers Herrn Je-su Chri⸗ ——— 4—— 4—+— sti be und die Lie⸗ Got ⸗te und die Ge⸗ ..— .n IP ꝗSSIII......... *— 2—. mit uns al=len. A⸗ men. 2. Kor. 13, 13. Mel. Valet will ich dir aeben Melchior Teschner. 1614. 52 2 + IE 00 82—.—.—.—....... — En— 00 916 dein mich sein und blei-ben, du treu er von dir laß nichts mich trei⸗ ben, halt mich bei bei ◻ Sonntag und Gottesdienst. 7³ , xr.— Gott und Herr; dei ⸗ner Lehr; Herr, laß mich nur nicht wan⸗ken, gib ———.— SSSSISSSSID‚e——.—. —.— Eardarst win ic on in— mir We. stän⸗dig⸗kei da⸗für will ich dir dan⸗ + I Nik. Selnecker 1530—1592. 7—0 Liebster Jesu. Joh. Rud. Ahle. 1664. 9 53*——.— 4— W 0 0 Un⸗sern Aus⸗gang seg⸗ ne, Gott, un-sern seg⸗ ne un-ser täg⸗lich Brot, seg⸗ ne 4——. 13...——..— DDD‚‚‚DDlf‚‚ ii Ein⸗gang glei⸗cher- ma⸗ un-ser Tun und Las⸗ sen, —— 2 sel'⸗ gem Sterben und mach uns zu Him⸗mels⸗ er ⸗ben! Hartmann Schenk 1634—1681. .—— F. —2.— — Mel. Liebster Jesu. Joh. Rud. Ahle. 1664. SASISS SSSEEEEEEE Höch-ster Gott, wir dan⸗ken dir, daß du Gib uns Gna-de, daß auch wir nach dem⸗ — Sonntag und Gottesdienst.— II — +—— H .—.——.— uns dein Wort ge⸗ ge= ben. ben hei-lig le- ben; gib dem Glauben — T sol⸗ che Stär⸗ke, daß er tä⸗ tig sei durch Wer-ke! 2. Uns, o Vater, lehrest du, 3. Gib uns, eh' wir gehn nach Was wir tun und glauben sollen. Haus, Schenk uns deine Kraft dazu, Deinen väterlichen Segen, Gib zum Wissen auch dasWollen Breite deine Hände aus, Und zum Wollen das Voll⸗ Leite uns auf deinen Wegen, bringen, Laß uns hier im Segen gehen, So wird alles wohl gelingen! Dort gesegnet auferstehen! Joh. Adam Haßlocher 1645—1726. 105 Wie schön—6555.— uns ꝛc. Phil. Nicolai? 1598. 55—.,. 3—— 220 un ⸗ ser Oott, dich 19— Len dir sei un:⸗ sre Le⸗ bens⸗ RE..... wir, Herr un⸗ 2 Gutt, w wir dan⸗ken dir die zeit, die uns noch ü⸗ brig 5 ge⸗ 231 zu H ... 9—————— Fei er die⸗ ser Stun⸗de. ei⸗ nem ew'⸗gen Bun ⸗de. Hilf uns kämp⸗ fen I. 0 I 0 FF FFHE HFE He O Sonntag und Gottesdienst é 7³ EN 5 + + ..................... 555. L—— IE L.. L— +— bis zum Ster⸗ben, daß als Er⸗ ben zu den Hö⸗hen en Ke—— I SE—— Xr 11—————3—— einst wir sie⸗ gend auf-wärts ge⸗ hen! Joh. Christ. Herm. Gittermann 1768—1834. Mel. Sulh Duaen. Gott Joh. Heinr. Böhner? 1785. 50— E— 5 2 1— ——.—1——— ——..—— — Laßt uns nun mit Je⸗ su zie⸗ ben durh das In des Lebens Kampf und Mü⸗ hen strahlt der **—— .SSS.... I dunk⸗le Tal der Zeit! 7.— Stern der E:wig ⸗keit. Laßt uns hier im Glauben — IIIIEE Wardeln, Je⸗= su Lieb in un⸗ srer Brust! Es sei un⸗ sre I ——— —.—— I 2 fh¹n vunn. + ——1.— 2— höch-ste Lust, Gott zu fürchten, recht zu handeln. Ba⸗ zu —. E—— 1 + + II LI 1 S I hilf uns, gib uns Kraft, Herr, auf un- srer Pil-ger⸗ schaft! H + 1I — R + 2 2 +— 0 Sonntag und Gottesdienst.—O Oder: Mel. Lasset uns den Herren ꝛe. Joh. Schop. 1641. —— SSSRSCSCSSESISISI — UJ—— +—— Laßt uns nun mit Je⸗su zie⸗hen durch das In des Le=bens Kampf und Mühen strahlt der SPSPS „———.———..—.— +— dunk⸗le Tal der Zeit! Stern der E⸗ wig ⸗keit. Laßt uns hier im Glau⸗ben wan⸗deln, Je⸗ su Lieb in un-srer * + 2(1 ——ꝛĩ T. 2—— 12*———1.— —————— Brust! Es sei un ⸗sre höch⸗-ste Lust, Gott zu — n. foch⸗uen recht zu han⸗deln. Da- zu hilf uns, SSISSESSEEEEEEE gib uns Kraft, Herr, auf un- srer Pil--ger-schaft! Joh. Christ. Herm. Gittermann 1768—1834. Advent. 77 IV. Advent. —ach eigener Melodie. 17⁰⁴. —5 + x‚— 9.—.——— rn d.—..— DDEDSEEEEE. 0 0 Macht hoch die Tür, die To ⸗re +——— S I.* 2 E— weit! Es kommt der Herr der Herr-lich-keit, ein —.— al ⸗ ler Kön⸗ nig⸗reich', ein Hei⸗land DSDPSPSS 1 ler ed zu⸗ gleich, der Heil und Le⸗ ben — + mit sich bringt; der ⸗hal⸗ben jauchzt mit Freu ⸗den * +—.———— 2.—........ ———.— singt: Ge ⸗lo⸗ bet sei mein Gott, mein D....— S.........———— Schöp⸗ fer reich von Ratl 2. Er ist gerecht, ein Helfer Sein' Königskron ist Heiligkeit, wert, Sein Szeyter ist Barmherzigkeit, Sanftmütigkeit ist sein Gefährt, All unsrNot zum End er bringt; — Advent. + Derhalben jauchzt, mit Freuden Streut hin mit Andacht, Lust singt: Gelobet sei mein Gott, Mein Heiland groß von Tat! 3. O wohl dem Lande, wohl der Stadt, Die diesen König bei sich hat; Wohl allen Herzen insgemein, Wo dieser König ziehet ein! Er ist die rechte Freudensonn, Bringt mit sich lauter Freud und Wonn. Gelobet sei mein Gott, Mein Tröster früh und spat! 4. Macht hoch die Tür, die Tore weit! Das Herz zum Tempel macht ereit; Die Zweige der Gottseligkeit Mel. Zeuch ein ꝛc. a und Freud, So kommt der König auch zu euch, Bringt Heil und Leben mit zu⸗ gleich. Gelobet sei mein Gott Voll Rat, voll Tat, voll Gnad! 5. Komm, o mein Heiland Jesu Christ, Des Herzens Tür dir offen ist; Ach zeuch mit deiner Gnade ein, In Freundlichkeit auch uns er⸗ schein! Dein heil'ger Geist uns führ' und leit' Den Weg zur ew'gen Seligkeit. Dem Namen dein, o Herr, Sei ewig Preis und Ehr! Georg Weissel 1590—1635. Joh. Crüger. 1653. .... SISSDSEDSDEEEEEEEE Mit Ernst, s Menschen-kin- der, das Bald wird das Heil der Sün-der, der Herz in euch be-stellt! wun⸗der⸗ star⸗ ke Held, 5— 4 +* ——*— 0— EE II—— RR‚‚.. 5 +* I.— 1.. 2.———— lein der Welt zum Licht und Le⸗ ben ver⸗ spro⸗ chen E Advent. hat zu ge⸗ ben, bei 2. Bereitet doch fein tüchtig Den Weg dem großen Gast, Macht seine Steige richtig, Laßt alles, was er haßt, Macht eben jeden Pfad, Die Täler all erhöhet, Macht niedrig, was hoch stehet, Was krumm ist, macht gerad! 3. Ein Herz, das Demut übet, Bei Gott am höchsten steht; Ein Herz, das Hochmut liebet, Mit Angst zu Grunde geht; Mel. Zeuch ein ꝛc.; oder wie bei Nr. 60. al⸗len keh⸗ ren Ein Herz, das richtig ist Und folget Gottes Leiten, Das kann sich recht bereiten, Zu dem kommt Jesus Christ. 4. Ach mache du mich Armen In dieser Gnadenzeit Aus Güte und Erbarmen, Herr Jesu, selbst bereit! Zeuch in mein Herz hinein, Mach es zu deiner Krippe, So werden Herz und Lippe Dir ewig dankbar sein! Valentin Thilo 1607—1662. Joh. Crüger. 1653. 0 0 0 Auf, auf, Emp⸗-fangt ihn 89 4..—.—. ihr Reichsge⸗ nos⸗ sen, der un⸗ver- dros⸗ sen, den Kö⸗nig kommt her⸗ gro⸗ßen Wun⸗der SEEEEE an! mann! Ihr Chri-sten, geht her⸗ , ————— 2 6 SS...... TTTT für, laßt uns vor al 57 len Din⸗gen ihm Ho⸗=si⸗ Advent. Q + —— sin gen mit 2. Auf, ihr betrübten Herzen, Der König ist gar nah; Hinweg allAngstund Schmerzen, Der Helfer ist schon da! Seht, wie so mancher Ort Hochtröstlich ist zu nennen, Da wir ihn finden können In Nachtmahl, Tauf und Wort! 3. Auf, auf, ihr Vielgeplagten, Der König ist nicht fern! Seid fröhlich, ihr Verzagten, Dort kommt der Morgenstern! Der Herr will in der Not Mit reichem Trost euch speisen, Er will euch Hilf erweisen, Besiegen gar den Tod. 4. Seid fromm, ihr Unter⸗ tanen, Der König ist gerecht! Laßt uns die Weg' ihm bahnen, Macht sie zum Einzug recht! Fürwahr, er meint es gut, Drum lasset uns die Plagen, Die er uns schickt, ertragen Mit unerschrocknem Mut! 5. Frisch auf, ihr Hochbe⸗ trübten, Der König kommt mit Macht! An uns, die Herzgeliebten, Hat er schon längst gedacht. Nun wird nicht Angst noch Pein an na . ————————— 2. hei⸗ li⸗ ger Be-gier! Noch Zorn hinfort uns schaden, Dieweil uns Gott aus Gnaden Läßt seine Kinder sein. 6. So eilt mit schnellen Schritten, Den König selbst zu sehn! Er kommt in unsre Mitten Stark, herrlich, sanft und schön. Nun tretet all heran, Den Heiland zu begrüßen, Der alles Kreuz versüßen Und uns erlösen kann! 7. Der König will bedenken Die, so er herzlich liebt, Mit köstlichen Geschenken, Als der sich selbst uns gibt Durch seine Gnad und Wort. Ja, König hoch erhoben, Wir alle wollen loben Dich freudig hier und dort. 8. Nun Herr, du gibst uns reichlich, Wirst selbst doch arm und schwach, Du liebest unvergleichlich, Du gehst den Sündern nach. Wir wollen dir allein Die Stimmen hoch erschwingen, Ein Hosianna singen Und ewig dankbar sein. Joh. Nist 1607—1667. ön. en + Adve nt. — Mel. Aus meines Herzens 59 710188 oder wie bei Nr. Weltlich? 1598. Q — 6— + I 60⁰ IAESSS— * 2—— EE 0 Nun jauch-zet all, ihr From⸗ weil Zunn⸗ ser Heil ge: kom⸗ *—————.—.—— ;i.:.. EE—.— amen, in die ⸗-ser Gna-den- zeit, 0 men, der Herr der Herr- lich ⸗ keit; 7.— —— D 05 ne—3 ze Pra cht,— mäch⸗tig, zu ver⸗ 5 hee⸗ren ů— 45⸗ 85 zu zer ⸗ stz⸗ 115 7—— 5 D..— ——.——————I ren des Teu-fels Reich und Nacht 2. Kein Szepter, keine Krone Sucht er in dieser Welt, Auf hohem Himmelsthrone Ist ihm sein Reich bestellt. Er will hier seine Macht Und Majestät verhüllen, Bis er des Vaters Willen Im Leiden hat vollbracht. 3. Ihr Mächtigen auf Erden, Nehmt diesen König an; Soll euch geholfen werden, So geht die rechte Bahn, Die führt zum Himmelslicht! Sonst, wenn ihr ihn verachtet Und nur nach Hoheit trachtet, Trifft euch sein Strafgericht. 4. Ihr Armen und Elenden In dieser bösen Zeit, Die ihr an allen Enden Müßt haben Angst und Leid: Seid dennoch wohlgemut! Laßt eure Lieder klingen, 82 Advent.— Dem König zu lobsingen, Verwandeln wird in Freud. Er ist das höchste Gut! Er ist's, der helfen kann; Macht eure Lampen fertig, 5. Er wird nun bald erscheinen seiner stets gewärtig, In seiner Herrlichkeit, Er ist schon auf der Bahn! Der euer Leid und Weinen Mich. Schirmer 1606—1673. Mel. Valet will ich dir geben. Melchior Teschner. 1614. +.T V Wie soll ich dich emp-fan-gen und wie 8 o al-ler Welt Ver-lan- gen, o mei⸗-ner — DD DEEEEEE E EE —— 9 Je⸗= su, Je⸗su, se ·tze dein — 1 = rtii K.——. gött⸗ lich Licht mir bei, da-mit, was dich er-gö⸗ — 1——— + II 2. uudt I᷑II E + + + I II I— L—— VD2— 1 +— II ——7— tze, mir kund, o Hei⸗ land, sei! 2. Dein Zion streut dir Palmen 3. Was hast du unterlassen Und grüne Zweige hin, Zum Trost mir und zur Freud Und ich will dir in Psalmen Als Leib und Seele saßen Ermuntern meinen Sinn. In ihrem größten Leid, Mein Herze soll dir grünen Als mir das Reich genommen In stetem Lob und Preis Wo Fried und Freude lacht, Und deinem Namen dienen, Bist du, mein Heil, gekommen So gut es kann und weiß. Und hast mich froh gemacht. — Advent. E 4. Ich lag in schweren Banden, Du kommst und machst mich los; Ich stand in Spott und Schanden, Du kommst und machst mich gro Und hebst mich hoch zu Ehren Und schenkst mir großes Gut, Das sich nicht läßt verzehren, Wie Erdenreichtum tut. 5. Nichts, nichts hat dich ge⸗ trieben Zu mir vom Himmelszelt Als dein getreues Lieben, Womit du alle Welt In ihren tausend Plagen Und großen Jammerlast, Die kein Mund kann aussagen, So fest umfangen hast. 6. Das nimm dir recht zu Herzen, Du hochbetrübtes Heer, Bei welchem Gram und Schmerzen Sich häufen mehr und mehr! Seid unverzagt, ihr habet Die Hilfe vor der Tür; Der eure Herzen labet Und tröstet, steht allhier! 7. Ihr dürft euch nicht be⸗ mühen Noch sorgen Tag und Nacht, Wie ihr ihn wollet ziehen Mit eures Armes Macht. Er kommt, er kommt mit Willen, Ist voller Lieb und Lust, All Angst und Not zu stillen, Die ihm an euch bewußt. 8. Auch dürft ihr nicht er⸗ schrecken Vor eurer Sündenschuld; Nein, Jesus will sie decken Mit seiner Lieb und Huld. Er kommt, er kommt den Sündern Zum Trost und wahren Heil, Schafft, daß bei Gottes Kindern Verbleib' ihr Erb und Teil. 9. Was fragt ihr nach dem Schreien Der Feind' und ihrer Tück? Der Herr wird sie zerstreuen In einem Augenblick. Er kommt, er kommt, ein König, Dem alle Macht und List Der Feinde viel zu wenig Zum Widerstande ist. 10. Er kommt zum Welt⸗ gerichte, Zum Fluch dem, der ihm flucht, Mit Gnad und süßem Lichte Dem, der ihn liebt und sucht. Ach komm, ach komm, o Sonne, Und hol uns allzumal Zum ew'gen Licht, zur Wonne In deinen Freudensaal! Paul Gerhardt 1607—1676. 84 Advent. U ö Nach eigener Melodie. 1693, 6² 4* h—— H. WSWRSI —........ 000 Gott sei Dank durch al ⸗le Welt, der fei * H ...— + 44140 + 35 Wort be⸗ stan⸗ dig hält und 5 Sün der ISSI— blLl Trost und Rat zu uns her- ge⸗- sen-det hat! 2. Was der alten Väter Schar Höchster Wunsch und Sehnen war, Was sie haben prophezeit, Ist erfüllt in Herrlichkeit. 3. Zions Hilf und Abrams Lohn, Jakobs Heil, der Jungfrau Sohn, Gottes Sohn, der starke Held Hat sich treulich eingestellt. 4. Sei willkommen, o mein Heil! Hosianna, o mein Teil! Richte du auch eine Bahn Dir zu meinem Herzen an! 5. Zeuch, du Ehrenkönig, ein, Es gehöret dir allein; Mach es, wie du gerne tust, Rein von aller Sündenlust! 6. Und wie deine Ankunft war Voller Sanftmut immerdar, Also sei auch jederzeit Deine Sanftmut mir bereit. 7. Tröste, tröste meinen Sinn, Weil ich schwach und blöde bin Und des Macht und ist Sich gar hoch und kühn ver⸗ mißt! 8. Laß mich, wenn du Lebens fürst Prächtig wieder kommen wirst Freudig dir entgegengehn Und vor dir gerecht bestehn! Heinrich Held 1620—1650 IIII in Advent. Mel. Mein Herz, ermuntre dich ꝛc. Karl Friedr. Schulz? 1785. * 0 —0 Er kommt, er Q, + ——————— + ————....2.—— ———..—. DDDRR———— 2.—— 1— 8 kommt; geht ihm ent ⸗Wge⸗ er bringt euch Le⸗ ben, Heil und Se⸗ — De—— n Er W F. 8..—3 +—.—.— 2.—5 2—— III IAUU + 1.——.—— 2*————.— 1 333 gen! Der Hei⸗land al=ler Welt er⸗scheint, der gen. Ehrt ihn, der Menschen größ⸗ten Freund, 39——— 6—5— FArr +— + 12.—0 12 Vr¹πιι½ E—.‚— IEI AEE Vν*—— 12⁴4 + + L— * 2— 12. L + + 1.—— das Ge⸗ setz für uns er ⸗ füllt und ster⸗ bend +2 E——— II ——..— —— 1. L II un⸗sern Jam⸗mer stillt! 2. Er kommt, der Glanz von jenem Wesen, Das ewig und unsichtbar ist; Aus seinenTaten kannman lesen, Daß er die Menschen nicht vergißt; Durch seine Niedrigkeit erhebt Gott alles, was im Staube lebt. 3. Er kommt, der Freund ver⸗ ö lorner Sünder, Als Friedefürst, Kraft, Rat und eld Der einst als Todesüberwinder Erlöste durch sein Blut die Welt. Lobsinget ihm! Er heißt und ist Der treue Mittler Jesus Christ. 4. Empfanget ihn, schenkt eure Herzen Ihm, eurem großen König, gern! Die hier die Gnadenzeit ver⸗ scherzen, Sehn ihn einst dort als ihren Herrn, Wo er als ernster Richter spricht: Weicht, weicht von mir, ich kenn' euch nicht! 5. Mein Heiland, komm, mein Herz steht offen, Zieh, sanftmutsvoller König, ein! Was außer dir die Menschen hoffen, 860 Advent. H Ist Eitelkeit und leerer Schein; Komm, meine Hoffnung fest zu Dein Reich nur schenkt Ge⸗ gründen, rechtigkeit Die dein Verdienst dem Und göttliche Zufriedenheit. Glauben gibt! Mein größtes Glück, mein letzte 6. Laß deine Liebe mich emp⸗ Wort finden, Sei: Jesus ist mein Fels und Mit der du diese Welt geliebt! Hort. Joh. Friedr. Mudre 1756—18ʃ10, 18 Wie groß ist des Allmächt'gen ꝛc. Joh. 1735—1387. Hiller! GAISSE Zu Furcht und Ang⸗sten aus-er⸗le=sen i E und ch⸗ ne dich was würd'ich sein? ständ' ich in wei⸗-ter Welt al-lein. erer⸗ bii.. Nechte wüßt' ich οο Was wär' ich oh-ne dich ge⸗ we⸗sen, ——..—— si⸗ cher, was ich lieb⸗ 61 die Zu⸗kunft wär' ein *.* 5 ñ——— .——.— ů—.—.—.—.—„ dunk⸗ler Schlund, und wenn mein Herz sich tief be⸗trüb⸗te, ö e EirE, ari. .— wem tät' ich mei⸗ne Sor⸗ge kund? 1 Advent. E O deer: Mel. Die Tugend wird ꝛe. 1704. 31—1—9 E H— äAT 4.—————— Was wär' ich oh⸗ne dich ge ⸗ we ⸗ sen, und Zu Furcht und Ang-sten aus er ⸗ le=sen ständ' Q PDPPREE oh⸗ ne dich was würd' ich sein? ich in weiter Welt al ⸗lein. Nichts wüßt' ich Q . ö=n. en Lrrei . si ⸗ cher, was ich lieb⸗te, die Zu⸗kunft wär' ein 6 E—. e. dunk⸗ler ankler Schtund, und wenn meinHerz sich tief be⸗ trüb⸗ te, —.——.— eirinrrin mmrrin—— wem tät' ich mei⸗ ne Sor⸗ ge kund? 2. Doch du hast dich mir kund⸗ 3. Das Leben ward zum gegeben, Liebesbunde, Und deiner bin ich nun gewiß; Du wecktest Lieb und Himmels⸗ Du wandeltest in lichtes Leben lust; Die bodenlose Finsternis. Ein heilend Kraut wächst jeder Wohl dem, dem du sein Heil Wunde, geworden! Und freudig klopft des Dulders DasSchicksal ist verklärt für ihn; Brust. Durch dich muß ihm an allen Für alle deine tausend Gaben Orten Bleib' ich dein demutsvolles Ein Paradies, o Heiland, blühn. Kind, 88 Advent.— Gewiß, dich unter uns zu haben, Wenn zwei auch nur versammelt sind. 4. Du kamst, ein Heiland, ein Befreier, Ein Menschensohn voll Lieb und acht, Und hast ein allbelebend Feuer In unserm Innern angefacht. Nun sehn wir erst den Himmel offen Als unser altes Vaterland Und können froh im Glauben hoffen Nach Friedr. von Hardenberg(Novalis) 1772—180ʃ. Z5 Was sorgst du ängstlich ꝛc. Und fühlen uns mit Gott ven⸗ wandt. 5. Noch schwebt in wunder⸗ samem Glanze Dein Licht und Vorbild vor uns hier. Gerührt von deinem Dornen⸗ kranze Und deiner Treue danken wir. Ein jeder Mensch ist uns will⸗ kommen, Der deine Hand mit uns ergreist Und, in dein Herz mit aufge⸗ nommen, Zur Frucht des Paradieses reift. Franz an. 17005 Buttsten 65 6 rrm. —. e,——— R Dein Kö- nig kommt in nie⸗ dern Hül⸗ 1en, ————.—— sauft⸗ mu⸗ tig i der Es'⸗=lin Ful⸗ len; au . fang ihn froh, J Je ru⸗ sa-lem! Trag ihm ent⸗ge-gen 2 2— — ¼—i;. —— —— Frie⸗dens pal⸗ men, be⸗streu den Pfad mit grü⸗nen Advent. — Lal aen men, 2. O mächt'ger Herrscher ohne Heere, Gewalt'ger Kämpfer ohne peere, O Friedensfürst von großer Macht, Es wollen dir der Erde Herren Den Weg zu deinem Throne sperren; Doch du gewinnst ihn ohne Schlacht. 3. Dein Reich ist nicht von dieser Erden, Doch alle Erdenreiche werden Dem, das du gründest, unter⸗ tan. Bewaffnet mit des Glaubens Worten Zieht deine Schar nach den vier Orten Der Welt hinaus und macht dir Bahn. 4. Und wo du kommest her⸗ gezogen, Da ebnen sich des Meeres Wogen, Es schweigt der Sturm, von dir bedroht. so ist's dem Her-ren an ehi Du kommst, auf den empörten Triften Des Lebens 22— Bund zu stiften, Und schlägst in Za Snd und 5. O Herr von großer Huld und Treue, O komme du auch jetzt aufs neue Zu uns, die wir sind schwer ver⸗ stört! Not ist es, daß du selbst hienieden Kommst, zu erneuen deinen Frieden, Dagegen sich die Welt empört. 6. O laß dein Licht auf Erden siegen, Die Macht der Finsternis er⸗ liegen Und lösch der Zwietracht Glimmen aus, Daß wir, die Völker und die Thronen, Vereint als Brüder wieder wohnen In deines großen Vaters Haus! Friedr. Rückert 1788-1866. —— Advent. Mel. Freu dich sehr ꝛc. du 60. s * ⁴⁰⁴*— Du, des Zu-kunft einst er-fleh-ten bist un ⸗ter uns ge⸗ tre⸗ ten, .——— SEE Tau ⸗sen⸗ de in Is Chri-stus und Im⸗- ma ras⸗ el, nu⸗ el. der V r. teu⸗ ern Gnaden⸗ zeit! Nun ist al⸗ len 2—5 be⸗reit, nun soll kei⸗ ner hilf- los kla ⸗gen, kei ⸗ner ——— 2—— ö 2— e en ren, n 235 hoff⸗nungs⸗-los ver⸗ za ⸗ gen. 2. Aber der der Welt erschienen, Wie vom Vater er gesandt, Wandelt mitten unter ihnen Vielen fremd und unbekannt; Unbeachtet läßt man ihn Seinen Weg vorüberziehn; Ruft er, will man ihn nicht hören, Läßt in Sünde sich nicht stören. 3. Und er klopft an manche Pforte, Suchet Eingang hier und dort, Grüßet mit holdsel'gem Worte Doch man weist ihn schnöde fon Wer nicht fühlt, was ihm ge⸗ bricht, ö Dem gefällt der Helfer nicht; ö Wer nicht in sein Herz will gehen Läßt den Heiland draußen stehen 4. Kennt ihr ihn, der uns zu retten Von dem Thron des Vaters kam Und, damit wir Frieden hätten E Advent. 91 Unsre Strafe auf sich nahm? Du sollst von uns aufgenommen, Lebt ihr als sein Eigentum Herzlich aufgenommen sein! Ihm zur Freude und zum Ruhm? Sieh, zum Einzug öffnen wir Seid auch ihr schon angeschrieben Freudig unsre Herzen dir; Unter denen, die ihn lieben? Komm, o komm, darin zu 0. wohnen, 5. Hosianna, sei willkommen, Ja als König drin zu thronen! Heiland, kehre bei uns ein, Karl Joh. Phil. Spitta 1801—1859. Mel. Lobe den Herren, den mächtigen ꝛe. 1665. 1668. 94* E5— +— 1 ——.———— **—.— L VW +—. V.—2———f—..— 1 000 Kö⸗ nig der Kö-ni- ge, sei uns im Nicht bei den En⸗geln er-schei-nest du, knen, ,.....,.,. Stau⸗be will ⸗ kom ⸗ men! nicht bei den From⸗ men; Sün⸗der sind's nur, e.. VN wo du auf nie⸗dri- ger Spur huldreich den 0—4 ———. IA .— Ein⸗ ⸗zug ge⸗ nom-men. 2. Heil uns, das Leben will 3. Seliger Anblick, wie mild arm und in Sanftmut er⸗ auf den irdischen Auen scheinen; Läßt der Beherrscher der Herrlichkeit will mit dem Elend himmlischen Heere sich sich liebend vereinen. schauen! Ehre sei dir! Seht, er empfäht Anders, Herr, würden ja wir Liebevoll Gruß und Gebet Ewiglich nimmer die Deinen. Aller, die kindlich ihm trauen. —² Advent. é—— 4. Komm zu den Deinen, o 6. Pflanze die Palmen des Herr, die dich innig be⸗ Glaubens im Grunde der gehren! Seelen, Feinde noch triffst du genug, die Wo mit den Blüten sich reifende das Herz uns beschweren; Früchte vermählen; Aber dein Blick Frieden und Ruh, Scheucht sie allmächtig zurück. Siegende Hoffnung dazu Hilf uns, du König der Ehren! Laß dem Gemüte nicht fehlen! 5. Hebe dein Antlitz auf deine 7. Komm, Hosianna! So tönt versöhnte Gemeinde, dir's von Orten zu Orten. Treibe hinweg die Verblendung, Komm, Hosianna! Begrüß uns vernichte die Feinde, mit gnädigen Worten! Bis wir befreit, Dort nach dem Lauf Ganz dir zum Dienste bereit, Tu uns in Herrlichkeit auf, Unserm Erlöser und Freunde! Jesu, die himmlischen Pforten! Alb. Knapp 1798—186ʃ. Mel. Lobe den Herren, den mächtigen ꝛc. 1665. 1668. —* 68 iixi — 00 Auf, ihr Po⸗ sau⸗nen, das Na⸗ hen des der al⸗lent⸗-hal⸗ ben aufs neu⸗e sein — ii K⸗ nigs ver ⸗ kün ⸗ det„; Feu⸗ er ent ⸗ zün: det! Je ⸗ sus in da, H————2 —— d. —.—— 0 ——. —— lö⸗ sung ist nah, Dun⸗kel und Advent. E 2. Zion, Verkünderin, steige hinan auf die Höhen! Laß, o Jerusalem, mächtig dein Rufen ergehen! Bring es ans Licht, Ruf es und fürchte dich nicht: Kommt, euern König zu sehen! 3. Denn der Herr Herr kommt gewaltig herniederge⸗ fahren, Jesus wird herrschen und Gnade und Recht offenbaren; Bei ihm sein Lohn, Die unvergängliche Kron, Um ihn frohlockende Scharen. 4. Jauchzet und rühmet und prediget's unter den Heiden, Daß er als liebender Hirte die Herde wird weiden; Mel. Jesus, meine Zuversicht. Zärtlich und warm Trägt er die Lämmer im Arm, Treu wird die Schwachen er leiten! 5. Nichts ist zu ferne der treuen erbarmenden Liebe, Daß es den Hirten zu suchen, zu retten nicht triebe; Was sich verlor, Hebt er voll Mitleid empor, Daß es im Tode nicht bliebe. 6. Offnet, ihr Völker, die Tore dem König der Ehren, Möge doch niemand dem Retter den Eingang verwehren! Selige Ruh, Liebe und Freude dazu Will er den Herzen bescheren. Georg Friedr. Kayser 1817-1857. Joh. Crüger? 1653. 1656. —.—.. —— 8—32..—.——. 765*——. S + ö *— 09 + tu Auf und ma sche dich be⸗reit, denn dein ihm auf die To⸗ re weit, um ihn — 2 +◻— 1— EE Kö- nig kommt ge⸗ gan wür⸗dig zu emp- fan We II D.—. — 1 freu=dig gen; eb gen; bane V —= ihm den Pfad, wenn er dei⸗ nem Her- zen naht! 94 Advent. 2. Denke, wie er für dich stritt Bett ihn sanft in deinem Herzen Und den Frieden dir erworben, Gib mit demutsvollem Sinn Wie er Schmach und Schmerzen Dich ihm ganz zu eigen hin! litt Und am Kreuz für dich gestorben, 2. Laß ihn Huhn on dannen Wie er ging zum Vater ein, alt ihn fest für alle Zeiten Daß du könntest selig sein! Scimnge liebend dih un ihn 3. Nimm ihn auf, den hohen Und laß nichts von ihm dich Gast, scheiden! Zünd ihm an der Andacht Kerzen; Denn mit ihm kannst du allein Gönn ihm eine stille Rast, Glücklich hier, dort selig sein. Julius Sturm 1816—1896 Mel. Nun danket all und bringet ꝛc. Joh. Crüger. 1656 Q ————— 9—.—.— ——. Willst du noch län⸗ger stehn, Ge⸗ 5—————————— IiD— .:——.„.— seg⸗ ne⸗ ter des Herrn? Ich füh⸗ le dei⸗ nen EE A⸗ tem wehn und weiß, du bist nicht fern. + e •+4 F 2. Die Pforten sind weit auf- HerrJesu, komm, kehr ein bei miñ getan 0 Wohn in mir, du allein! Für dich, du werter Gast. 4. Schließ aus die Welt Sieh meine Niedrigkeit nicht an I schließ alles aus, Und halte bei mir Rast! Was mich von dir noch trennt. 3. Mein brennend Herz ver⸗ Und mach meinHerz zum Gottes langt nach dir, haus Um ganz sich dir zu weihn. Bis an mein selig End! Jul. Sturm 1816—1896 n — erzen nn Aein ein. 1896 ei min t, aus, ennt, ottes 1806 O Weihnachten. 9³ x V. Weihnachten. 7——— eigener Melodie. 965.——06 15²⁴. r. 000 Ge⸗lo⸗bet seist du, Je⸗ su a du SSSSSSPSSST......... Hen ge⸗ 005 ⸗ren bist von ei⸗ Ber Zungfran dasist wohr, des 9— —— —.—.,.— D— ——— ö E steu⸗ et sich der En⸗ gel Schar. Hal⸗-le-lu⸗ ja! 2. Des ew'gen Vaters einig 5. Der Sohn des Vaters, Kind Gott von Art, Zebt man in der Krippe find't, Ein Gast in der Welt hie ward In unser armes Fleisch und Blut Und führt uns aus dem Jam⸗ Verkleidet sich das ew'ge Gut. mertal, Halleluja! Macht Erben uns in seinem 3. Den aller Weltkreis nie Saal. beschloß, Halleluja! Der liegt in Mariens Schoß, 6. Er ist auf Erden kommen Er ist ein Kindlein worden klein, arm, Der alle Ding' erhält allein. Daß er unser sich erbarm' Halleluja! Und uns im Himmel mache reich 4. Das ew'ge Licht geht da Und seinen lieben Engeln gleich. herein, Halleluja! Gibt der Welt ein'n neuen Schein, 7. Das hat er alles uns getan, Es leucht't wohl mitten in der Sein' groß' Lieb zu zeigen an; Nacht Des freu' sich alle Christenheit Und uns zueichtesKindernmacht. Und dank' ihm des in Ewigkeit. Halleluja! Halleluja! Martin Luther 1483—1546. V. 1 vorreform. 1370. 90 Weihnachten. Nach eigener Melodie. Joh. Schop? 164ʃ. 72 e.— PP 0 0 Er⸗-mun⸗tre dich, mein schwarcher ein 5655 Kind, das Je-sus +5⁵ + ——— — Geist, und tra⸗ ge groß Ver-lan 2 gen, heißt, mit Freu⸗-den zu emp⸗-fan ⸗ gen! 2 ,——.—— ..... Dies ist die Nacht, da ⸗rin kam .———— und menschlich We sen an 4— nahm, daß — ,. es mit Lieb und Treu e die gan-ze . 2 SDDPIPIiIIIIIII— Welt er⸗ 2. Willkommen, Held aus Da⸗ Daß du, da wir verloren, vids Stamm, Für uns bist Mensch geboren. Du König aller Ehren! Willkommen, Jesu, Gottes 3. O Gottes Sohn, wie konm Lamm! es sein, ö Ich will dein Lob vermehren, Dein Himmelreich zu lassen, Ich will dir all mein Leben lang Zu kommen in die Welt herein Von Herzen sagenPreis und Dank, Da nichts denn Neid und Hassen UI Weihnachten. E Wie konntest du die große Macht, Dein Königreich, die Himmels⸗ pracht, Ja selbst dein teures Leben Für solche Feinde geben? 4. O großes Werk, o Wun⸗ dernacht, Dergleichen nie gefunden! Du hast den Heiland hergebracht, Der alles überwunden; Du hast gebracht den Gottes⸗ mann, Der Sturm und Wolken zwingen kann, Vor dem die Felsen splittern Und alle Himmel zittern. 5. O liebes Kind, o süßer Knab, Holdselig von Gebärden, Mein Bruder, den ich lieber hab' Als alles Gut auf Erden: Dich schließ' ich in mein Herz hinein, O laß es deine Wohnung sein, solltꝰ ich mich ꝛc. Komm, komm, ich will beizeiten Die Herberg dir bereiten! 6. Mein Heiland, der vom Himmel kam Zur Freud mir und zum Leben, Du edler Zweig aus Davids Stamm, Was soll ich dir doch geben? Ach nimm von mir Leib, Seel und Geist, Ja alles, was Mensch ist und heißt; Ich will mich ganz verschreiben, Dir ewig treu zu bleiben. 7. Lob, Preis und Dank, Herr Jesu Christ, Sei dir von mir gesungen, Daß du mein Bruder worden bist Und hast die Welt bezwungen. ilf, daß ich deine Gütigkeit tets preis in dieser Gnadenzeit Und mög' hernach dort oben In Ewigkeit dich loben! Joh. Rist 1607—1667. Joh. Georg Ebeling. 1666. SSSSSEEEEEE Fröh-⸗ lich soll mein Her⸗ze sprin⸗ gen die ser Zeit, CEvang. Gesangbuch. da vor Freud al⸗-le En⸗gel sin ⸗gen. 98 é Weihnachten. O 2— —..———.—— äI...... Hört, hört, wie mit vol-len Chö-ren al-le Luft — —— II——4— TI .—.—.—.————. laut es ruft: Chri⸗stus ist ge ⸗ bo⸗ ren! 2. Heute geht aus seiner 5. Die ihr schwebt in großen Kammer Leiden, Gottes Held, Der die Welt Reißt aus allem Jammer. Gott wird Mensch, dir Mensch zu gute, Gottes Kind, Das verbind't Sich mit unserm Blute. 3. Nun er liegt in seiner jKrippen, Ruft zu sich Mich und dich, Spricht mit süßen Lippen: Lasset fahren, liebe Brüder, Was euch quält! Was euch fehlt, Bring' ich alles wieder. 4. Ei so kommt und laßt uns laufen, Stellt euch ein, Groß und klein, Kommt mit großen Haufen! Liebt den, der vor Liebe brennet, Schaut den Stern, Der uns gern Licht und Labsal gönnet! Sehet, hier Ist die Tür Zu den wahren Freuden! Faßt ihn wohl, er wird euch führen An den Ort, Da hinfort Euch kein Kreuz wird rühren. 6. Wer sich fühlt beschwert im Herzen, Wer empfind't Seine Sünd Und Gewissensschmerzen, Sei getrost! Hier wird gefunden, Der in Eil Machet heil Auch die tiefsten Wunden. 7. Die ihr arm seid und elende, Kommt herbei, Füllet frei Eures Glaubens Hände! Hier sind alle guten Gaben Und das Gold, ö Dran ihr sollt Eure Herzen laben. den, de, O Weihnachten. 99 8. Süßes Heil, laß dich um; 9. Ich will dich mit Fleiß be⸗ faͤngen, wahren, Laß mich dir, Ich will dir Meine Zier, Leben hier Unverrückt anhangen! Und mit dir heimfahren; Du bist meines Lebens Leben; Mit dir will ich endlich schweben Nun kann ich Voller Freud, Mich durch dich Ohne Zeit, Wohl zufrieden geben. Dort im andern Leben. Paul Gerhardt 1607-1676. 40 Du, des sich ꝛc.; oder: Vom Himmel 4 2c.W) 17³⁸⁴. 74 IISSS —— — Wir sin⸗gen dir, Im-⸗ ma⸗- nu⸗- el, du 9 EE——.—— ..— ——8 : bensfürst und Gna⸗den⸗quell, du Himmels⸗licht und I. E.————. r gen⸗ stern, du Sohn der Jungfrau, Herr der .———2 , d VHerrn. Hal ⸗le⸗ lu⸗ jal *) Die zweite Melodie(ohne„Halleluia“ am Schluß) s. bei Nr. 77. 2. Wir singen dir mit deinem 3. Von Anfang, da die Welt Heer gemacht, Aus aller Kraft Lob, Preis und Hat manches Herz nach dir ge⸗ E wacht, hr/ Daß du, o lang ersehnter Gast, Auf dich gehofft so lange Jahr' Dich nunmehr eingestellet hast. Der Väter und Propheten Schar. (Hallelujal)(Hallelujal) 10⁰ Weihnachten. O 4. Nun bist du hier, da liegest d u, Hältst in der Krippe deine Ruh, Bist klein und machst doch alles Igroß, Bekleidst die Welt und kommst doch bloß. (Hallelujal) 5. Du bist der Ursprung aller Freud Und duldest so viel Herzeleid, Bist aller Heiden Trost und Licht, Suchst selber Trost und findst ihn nicht. (Hallelujal) 6. Ich aber, dein geringster necht, Ich sag' es frei und mein' es recht: Ich liebe dich,— doch nicht so viel, Als ich dich gerne lieben will. (Hallelujal) 7. Der Will ist da, die Kraft ist klein; Doch wird dir nicht zuwider sein Mel. O daß ich tausend ꝛc. Mein armes Herz, und was es kann, ö Wirst du in Gnaden nehmen an, (Hallelujal) 8. Bin ich gleich schwach und sündenvoll, Hab' ich gelebt nicht, wie ich soll. Ei kommst du doch deswegen her, Daß sich der Sünder zu dir kehr', (Hallelujal) 9. Du bist mein Haupt, hin⸗ wiederum Bin ich dein Glied und Eigen tum Und will, so viel dein Geist min gibt, Stets dienen dir, wie dir's be⸗ liebt. (Hallelujal) 10. Ich will dein Halleluja hier Mit Freuden singen für und für, Und dort in deinem Ehrensaal Soll's schallen ohne Zeit und Zahl. (Hallelujal) Paul Gerhardt 1607—1676. 17³3⁸. 75—————— SD das Kind, dem al ⸗le — Dies ist die Nacht, da mir er- schie⸗ En⸗ gel die⸗ SS8 S8 1 Weihnachten. nen nen, bringt Licht in des gro- ßen Got=tes Freundlich⸗ keit; mei⸗ ne Dun⸗kel-heit, und — —.— die⸗ ses Welt⸗ 00 Him⸗mels licht weicht wahr-lich + E 1—4* 1F S * 2————l tau⸗send Son⸗nen nicht. 2. Laß dich erleuchten, meine 4. Laß nur indessen helle Seele, scheinen Versäume nicht den Gnaden⸗ Dein Glaubens⸗ und dein Liebes⸗ ein! licht! Der Glanz in dieser kleinen Höhle Mit Gott mußt du es treulich Streckt sich in alle Welt hinein; meinen, Er treibet weg der Höllen Macht, Der Sünden und des Todes Nacht. 3. In diesem Lichte kannst du sehen Das Licht der klaren Seligkeit; Wenn Sonne, Mond und Stern? vergehen Vielleicht in einer kurzen Zeit, Wird dieses Licht mit seinem Schein Dein Himmel und dein Alles sein. Sonst hilft dir diese Sonne nicht; Willst du genießen diesen Schein, So darfst du sen mehr dunkel ein. 5. Drum Jesu, schöne Weih⸗ nachtssonne, Bestrahle mich mit deiner Gunst; Dein Licht sei meine Weihnachts⸗ wonne Und lehre mich die hohe Kunst, Wie ich im Lichte wandeln soll Und sei des Weihnachtsglanzes voll! Kasp. Friedr. Nachtenhöfer 1624—1685 10² Weihnachten.— Mel. Lobe den Herren, den mächtigen ꝛc. 1665. 1668. 70 EEE—.. ———. ο Jauch⸗zet, ihr Him⸗=mel, froh lo⸗ cket, ihr Sin⸗get dem Her⸗ren, dem Heieland der 1— dre Läer.nri, Ln;., En⸗gel, in Chön=⸗ ren! 5 Menschen, Juüu Ehu= ren! Sehet doch da, 9⁰⁴ —— + PDPP‚D‚D‚‚D‚i‚i‚. ee. Gott will so freundlich und nah zu den Ver⸗ E. 4 I + +— * +— +* .—. lor nen sich keh ⸗ ren! 2. Jauchzet, ihr Himmel, fro⸗ lockt, alle Völker der Erden! Gott und der Sünder, die sollen zu Freunden nun werden. Friede und Freud Wird uns verkündiget heut; Freuet euch, Hirten und Herden! 3. Gott ist im Fleische! Wer kann dies Geheimnis ver⸗ stehen? Hier ist die Pforte des Lebens nun offen zu sehen. Gehet hinein, Freunde des Kindes zu sein, Die ihr zum Vater wollt gehen! meiner noch wollen ge⸗ denken? Du willst dich selber, dein 5% voll Erbarmen mir schenken. Sollt' nicht mein Sinn Innigst sich freuen darin Und sich in Demut versenken? 5. König der Ehren, aus Liebe geworden zum Kinde, Du, dem ich wieder mein Herz in der Liebe verbinde, Du sollst es sein, Den ich erwähle allein! Ewig entsag' ich der Sünde. 4. Hast du denn, Höchster, auch x Weihnachten. 103 ů 6. Treuer Immanuel, werd 7. Menschenfreund Jesu, dich auch in mir nun geboren! lieb' ich, dich will ich erheben; Komm doch, mein Heiland, denn Laß mich doch einzig nach deinem ohne dich bin ich verloren; Gefallen nur streben! Wohne in mir, Herr, nimm mich hin, Mache ganz eins mich mit dir, Gib mir, in kindlichem Sinn Der du mich liebend erkoren! Ewiglich dir nur zu leben! Gerh. Tersteegen 16971769. Mel. Vom Himmel hoch ꝛc. 1539. ——— 77 V— 1— DH II I .— e,. . 1— + 1 — Rr.. 0 0 0 Dies ist der Tag, den Gott ge-macht; sein Q + 4 *. ů f6—— 2. rir, ee e. er eerr,— 4— werd' in al⸗ler Welt ge⸗dacht, ihn prei⸗ se, was durch — — 1.——*M — 35— Je⸗sum Christ im Him-mel und auf Er ⸗den ist! 2. Die Völker haben dein ge- 4. Herr, der du Mensch ge⸗ harrt, boren wirst, Bis daß die Zeit erfüllet ward; Immanuel und Friedefürst, Da sandte Gott von seinem Nuf den die Väter hoffend sahn, Thron Dich Gott, mein Heiland, bet' Das Heil der Welt, dich, seinen ich an. Sohn. 5. Du, unser Heil und höchstes 3. Wenn ich dies Wunder Gut, fassen will, Vereinest dich mit Fleisch und So steht mein Geist vor Ehrfurcht Blut, still; Wirst unser Freund und Bruder Er betet an und er ermißt, hier, Daß Gottes Lieb unendlich ist. Und Gottes Kinder werden wir. 1⁰⁴ĩ Weihnachten. 6. Durch eines Sünde fiel die Welt, Ein Mittler ist's, der sie erhält. Was zagt der Mensch, wenn der ihn schützt, Der in des Vaters Schoße sitzt? 7. Jauchzt, Himmel, die ihr ihn erfuhrt, Den Tag der heiligsten Geburt, Und Erde, die ihn heute sieht, Sing ihm, dem Herrn, ein neues Lied! 8. Dies ist der Tag, den Gott gemacht; Sein werd' in aller Welt gedacht, Ihn preise, was durch Jesum Christ Im Himmel und auf Erden ist! Christ. Fürchtegott Gellert 1715—1769. Mel. Lobe den Herren, den mächtigen ꝛc. 1665. 1668. 7 ...... 0 0 Eh-re sei Gott in der Hö⸗he, der Las⸗set uns sin ⸗gen, ihr Brü⸗der, er 0— ......————— . IEIE Herr ist ge ⸗ bo⸗ ren! ein uns zu un hat uns er ⸗ ko ⸗ ren, ͤ‚— 1— Piie e— Tas— + + + + 2 +—.—4——— Ad/ und durch ihn se⸗ lig zu sein! Chri⸗ sten, wir 9 4 SSEE SISII..... sind nicht ver- lo ⸗ 2. Schatten und Dunkel be⸗ deckten den Erdkreis, es irrten Völker umher wie die Herden, verlassen vom Hirten. Jesus erschien, ren. 3. Menschen, berufen durch Liebe die Gottheit zu ehren, Folgten der Zwietracht und haßten sich vor den Altären. Jesus erschien, Nächte verschwanden durch ihn, Und es ward Friede durch ihn; Die auch den Weisen verwirrten. Singet es laut ihm zu Ehren! E Weihnachten. 10³ 4. Gnade und Wahrheit ent⸗ Bis in das Grab keimten des Göttlichen Tritten, Stieg er vom Himmel herab, er 28 nenden Hu trug er in Uns in den Himmel zu heben. er Weinenden Hütten. Er selbst, ihr Freund, 6. Selige Aussicht, wenn dann kte gleich ihn. Weint meinen Retter ich sehe, Selber geln auhst und gelitlen Ihn mit den Scharen Vollendeter ͤ ewig erhöhe! 5. Ehre sei Gott in der Höhe! Danket schon hier, Ein ewiges Leben Selige Brüder, mit mir: Hat er durch ihn, den Geliebten, Ehre sei Gott in der Höhe! uns allen gegeben. Aug. Herm. Niemeyer 1754—1828. Heut singt ꝛc. Nik. Hermann. 1560. 795 42.—5 1—— + ²—— H.— 0 0 Brich an, du schö⸗ nes Mor⸗ gen⸗licht! Das SSS ist der al⸗te Mor:gen nicht, der täg⸗lich wie⸗ der⸗ — — keh ⸗ret; ein Licht von dem, der e⸗=wig wacht, durch⸗ 2——2——.—.—— 3— 45—.—— +2 IA + 1 1 +I. 4 V——* D. bricht die lan⸗ ge fin=stre Nacht, ein Tag, der r 29 0——R—— F... + 1 1 II FEPSSEE.— e⸗ wig wäh ⸗ret. 2. Es ist ein König, aller Welt Ein zartes Kind geboren. Von Ewigkeit zum Heil bestellt, Er hat mit seiner Liebesmacht 106 Weihnachten. H Den Fluch gelöst und wieder⸗ 4. Wer ist nun, der noch sorgt bracht und sinnt? Das Reich, das war verloren. Geboren ist uns heut ein Kind, Das aller Heil soll werden. weit———1 Willkommen, du ersehnter Held, Der Lieb und Freiheit sel'ge Zeit Du Licht und 25 ganzen Ist mit ihm aufgegangen; Tin ewig festes Liebesband Willkommen uns auf Erden! Hält fortanjedes Haus undLand, Nach 17591817„ Hält alle Welt umfangen. Mel. Vom Himmel hoch ꝛc. 1539. V I +— 80 D. 5 20, ar—— 00 Em⸗ por zu Gott, mein Lob⸗ ge⸗ sang!— ————. + I 1 —— e r H, dem das Lied der En⸗ gel klang, der ho⸗ he Freu⸗den⸗ . +.———. A taxe —————— 2 II I tag ist da; lob-sin-get ihm, Hal ⸗-le ⸗ lu jal 2. Vom Himmel kam in Und führet uns mit sanfter Hand, dunkler Nacht, Ein treuer Hirt, ins Vaterland. Der uns des Lebens Licht ge⸗ 4. Er, der jetzt bei dem Vater bracht; thront, Nun leuchtet 6.— Hat unter uns ein Mensch ge⸗ 4 wohnt, Wie Morgenrot im dunkeln Tal. Damit auch 0 10 werden 3. Er kam, des Vaters Eben⸗ leich bild, Auf Erden undi W Himnelreich. Von schlichtem Pilgerkleid um 5. Einst führet er zur Him⸗ hüllt, melsbahn FE eRH soes 38888888 E Weihnachten. 10⁷ Uns, seine Brüder, auch hinan 6. Empor zu Gott, mein Lob⸗ Und wandelt unser Pilger⸗ gesang! kleid Er, dem der Engel Lied erklang, In Sternenglanz und Herrlich- Der hohe Freudentag ist da; keit. Ihr Christen, singt Halleluja! Friedr. Adolf Krummacher 1767—1845. Mel. Zeuch ein ꝛc. Joh. Crüger. 1653. 8l 5———— Se. 00 0 Der heil'⸗ ge sge Lyest ist kom⸗men, der des freun sich al-le 6.—645.0 am 9 teu? re Got⸗tes ⸗ sohn; höch⸗sten Him-mels⸗=thron. Auch was auf Er⸗ den —————— RRRRERRRRED 17—— — st, soll— hoch und lo⸗ ben mit al=len dre En⸗ geln dro ben den ben heil'⸗gen Christ. 2. Das Licht ist aufgegangen, Ninnin und vaterlos, Die lange Nacht ist hin; Gott rufet selbst die Sünder Die Sünde liegt gefangen, In seinen Gnadenschoß. Erlöst ist Herz und Sinn, Er will, daß alle rein Die Sündenangst ist weg; Von ihrem alten Schaden, Der Glaube geht zum Himmel Vertrauend seinen Gnaden, Nun aus dem Weltgetümmel Gehn in den Himmel ein. Auf einem sichern Steg. 4. Drum freut euch hoch und 3. Nun sind nicht mehr die preiset, Kinder Ihr Seelen fern und nay! ⁰³ Weihnachten.— Der euch den Vater weiset, Mit süßen Liebesworten: Der heil' ge Christ ist da. Geöffnet sind die Pforten, Er ruft euch insgemein Ihr Kinder, kommt herein! Ernst Moritz Arndt 1769—1860. Mel. Valet will ich dir geben. Melchior Teschner. 1614. —4 Er ⸗füllt sind Stund' und Zei⸗ten, der neu e das Licht der E-wig-kei⸗ ten tritt auf die — 2 Sie⸗ ges⸗ bahn Zur Mit-ter⸗nacht ver⸗schwie-gen hat 9 234—.— * eren —— 4— PPPFPFPFFIFFIFIFIFTFTFTFIFTTTTITTIF T TTT¶ é es sich ein⸗ ge ⸗stellt, die En⸗ gel Got⸗tes flie⸗ Q. — ö + H D‚‚5 E I 25—.. 1—æ᷑—- gen und ru⸗fen's in die Welt. 2. Hier liegt's im Mutterschoße Die Sonne finster stehn. Und ist noch schwach und klein; Sein still verborgnes Wesen Nur zu geringem Lose Hat eine solche Macht, Scheint es bestimmt zu sein, Daß Kranke drin genesen Als sollt' es sich verlieren Und Totes neu erwacht. In tiefer Dunkelheit, 4. Es freuen sich die Armen, Und doch soll es regieren Die Müden in dem Schein; Die Welt in Herrlichkeit. Es ladet voll Erbarmen 3. Es muß vor diesem Lichte Die Schwachen zu sich ein; Der Erde Glanz vergehn, Die Stolzen nur erquicken Vor diesem Angesichte Sich nicht an seinem Strahl, en/ O Epiphanien: Jesu Lehramt u. Wandel auf Erden. 10;9 Nur den verkehrten Blicken Ist dieses Licht zur Qual. 5. O Licht, laß uns hienieden Als deine Kinder stehn, Bis wir dereinst im Frieden Den höhern Aufgang sehn! O Jesu, Stern der Gnade, Des Vaters Glanz und Zier, O leucht auf unsre Pfade, Damit sie gehn zu dir! Heinr. Puchta 1808-1858. VI. Epiphanien: Jesu Lehramt und Wandel auf Erden. fi⸗ Nun danket all und bringet ꝛc. 440 Crüger. 1656. 2— — Auf, See⸗. auf und säu⸗me nicht! Es Q— .....— .—..———— bricht das Licht her ⸗ für; der Wun⸗der⸗ stern gibt. — 6 + j8 IIB V/ I.I. +————— II —————— S— dir Be⸗richt, der Held sei vor der Tür. 2. Geh aus von deinem Vater⸗ 4. Er ist der Held aus Davids land, Stamm, Zu suchen solchen Herrn; Der alle Feinde schlägt; Laß deine Augen sein gewandt Auf diesen Morgenstern! 3. Gib acht auf diesen hellen chein, Der aufgegangen ist; Er führet dich zum Kind hinein, Das heißet Jesus Christ! Er ist das teure Gotteslamm, Das unsre Sünde trägt. 5. Drum mache dich behende auf, Befreit von aller Last, Und laß nicht ab von deinemLauf, Bis du dies Kindlein hast! —11⁰1 Epiphanien. O 6. Halt dich im Glauben an das Wort, Das fest ist und gewiß, Das führet dich zum Lichte fort Aus aller Finsternis! 7. Drum sinke nur vor seinem Glanz In tiefste Demut ein Und laß dein Herz erleuchten ganz Von solchem Freudenschein! 8. Bring willig dich zum Opfer ar, Dich selbst mit Leib und Seel, Und singe mit der Engel Schar: Hier ist Immanuel! 170 äüüütüütni 9. Hier ist das Ziel, hier ist er Ort, Wo man zum Leben geht, Hier ist des Paradieses Pfort, Die wieder offen steht. 10. Hier fallen alle Sorgen hin, Zur Lust wird alle Pein, Es wird erfreuet Herz und Sinn, Denn Gott ist wieder dein. 11. Der zeigt dir einen andern eg, Als du vorher gekannt, Den stillenRuh⸗ undFriedenssteg Zum ew'gen Vaterland. Mich. Müller 1673—170ʃ. Adam Drese um 1690. 1698. 8 4 7 D.——— —....— — Wer ist wohl wie du, Je- su, sü ⸗ße „ N Un⸗ter vie⸗len aus er⸗ ko⸗ ren, Le⸗ben *——. i SEE de⸗rer, die ver-lo- ren, und ihr Licht da ⸗ zu, WH2 ö +..— 11W DSISII......... * Je⸗ su, sü⸗ ße Ruh! 2. Leben, das den Tod, Mich aus aller Not Zu erlösen, hat geschmecket, Meine Schulden zugedecket, Und mich aus der Not ö Hat geführt zu Gott! Jesu Lehramt und Wandel auf Erden. —¹⁴ 3. Glanz der Herrlichkeit, Du bist vor der Zeit Zum Erlöser uns geschenket Und in unser Fleisch versenket Zur erfüllten Zeit, Glanz der Herrlichkeit! 4. Großer Siegesheld, Tod, Sünd, Höll und Welt Hast du mächtig überwunden Und ein ewig Heil erfunden Durch das Lösegeld Deines Bluts, o Held! 5. Höchste Majestät, König und Prophet, Deinen Szepter will ich küssen, Mit Maria dir zu Füßen Sitzen früh und spät, Höchste Majestät! 6. Laß mich deinen Ruhm Als dein Eigentum Durch des Geistes Licht erkennen, Stets in deiner Liebe brennen Als dein Eigentum, Du mein höchster Ruhm! 7. Zieh mich ganz in dich, Daß die Liebe mich Ganz durchdringe und erneue, Mich von aller Last befreie, Die noch drücket mich; Zieh mich ganz in dich! 8. Deiner Sanftmut Schild, Deiner Demut Bild Mir anlege, in mich präge, Daß kein Zorn und Stolz sich rege! Vor dir sonst nichts gilt Als dein eigen Bild. 9. Steure meinem Sinn, Der zur Welt will hin, Daß ich nicht mög' von dir wanken, Sondern bleiben in den Schranken; Sei du mein Gewinn, Gib mir deinen Sinn! 10. Deines Geistes Trieb In die Seele gib, Daß ich wachen mög' und beten, Freudig vor dein Antlitz treten; Ungefärbte Lieb In die Seele gib! 11. Wenn der Wellen Macht In der trüben Nacht Will des HerzensSchifflein decken, Wollst du deine Hand ausstreckenz Habe auf mich acht, Hüter in der Nacht! 12. Einen Heldenmut, Der da Gut und Blut Gern um deinetwillen lasse Und des Fleisches Lüste hasse, Gib mir, höchstes Gut, Durch dein teures Blut! 13. Soll's zum Sterben gehn, Wollst du bei mir stehn, Mich durchs Todestal begleiten Und zur Herrlichkeit bereiten, Daß ich einst mag sehn Mich zur Rechten stehn! Joh. Anast. Freylinghausen 1670—1739. 1¹² Epiphanien.— 6965 Meinen itüt⸗ lass' ich nicht. 1668. 7— +* H 85 5— 2 55—.—— n re en Arenn.— 0 0 Je ⸗su, gro⸗ßer Wun⸗der-stern, der aus Fe 25 75. Ja⸗ kob ist er⸗ schie nen, mei⸗ ne See⸗le will so gern dir an dei⸗nem Fe⸗ ste die⸗ 9—.—. . — I—— S3..— 1 CL I* I 1 nen; nimm doch, nimm doch gnä-dig an, was ich 9 ö Ei— I II n 1 Ar⸗ mer schen-ken kann! 2. Nimm das Gold des Glaubens hin, Wie ich's von dir selber habe Und damit beschenket bin,— So ist dir's die liebste Gabe; Laß es auch bewährt und rein In dem Trübsalsfeuer sein! 3. Nimm den Weihrauch des Gebets, Laß denselben zu dir dringen, Herz und Lippen sollen stets — 86 1•95 Ihn als Opfer vor dich bringen! Wenn ich bete, nimm es auf ged Und sprich Ja und Amen draufl Sũ 0 4. Nimm die Myrrhen bittrer Meh Reu! Der Ach, mich schmerzet meine Sich Sünde! Füur Aber du bist fromm und treu, Wer Daß ich Trost und Gnade finde 3 Und nun fröhlich sprechen kann; Jesus nimmt mein Opfer an. Seg Erdmann Neumeister 1671—1750.f Der Jesu Lehramt und Wandel auf Erden. 1¹³ 0 Mel. Schmücke dich ꝛc. Joh. Crüger. 1649. — ——.—— — 9 E 2 4 0 0 0 —— Hei⸗land, dei⸗ne Menschen⸗lie ⸗be EI + ⁴ + 2+——. ————— die dein treu⸗es Herz be⸗ wo gen, 40—.—— +7• —.———— war die Quel⸗le dei- ner Trie ⸗be, di dich zu uns her ⸗ab- ge- zo-gen, ich mit — + 5— ———..S— Schwachheit ü⸗ber⸗ de⸗ cket dich vom Kreuz ins .——— 4— DRDRDRDRDSSDSDS . Grab ge⸗stre ⸗cket. O der wun⸗der-ba⸗ren Pi rnrn nnnn d=er e Ker, H IA 14——* + +— IEI —1.——.— iiYDfS Trie ⸗ be dei ⸗ner treu⸗en Menschen-lie-be! 2. über seine Feinde weinen, Jedermann mit Hilf erscheinen, Sich der Blinden, Lahmen, Armen Mehr als väterlich erbarmen, Der Betrübten Klagen hören, Sich in andrer Dienst verzehren, Für die Welt sein Leben lassen: Wer mag solche Lieb erfassen! 3. O du Zuflucht der Elenden, Wer hat nicht von deinen Händen Segen, Hilf und Heil genommen, Der gebeugt zu dir gekommen? O wie ist dein Herz gebrochen, Wenn dich Kranke angesprochen; O wie pflegtest du zu eilen, Das Erbetne mitzuteilen! 4. Die Betrübten zu erquicken, Kinder an dein Herz zu drücken, Die Unwissenden zu lehren, Die Verführten zu bekehren, Sünder, die sich selbst verstocken, Täglich liebreich zu sich locken: Das, o Herr, war deine Weise, Das war täglich deine Speise. —¹⁴ Epiphanien. 5. Deine Lieb hat dich getrieben, Sanftmut und Geduld zu üben, Ohne Schelten, Drohen, Klagen Andrer Schmach und Last zu tragen, Deiner Liebe Saone; und Krone; Diese machte dich zum Knechte Einem sündigen Geschlechte, In ihr warst du, gleich den Allen freundlich zu begegnen, Tauben, Für die Lästerung zu segnen, Ohne Falsch; und Treu und Für der Feinde Schar zu beten Glauben, Und die Mörder zu vertreten. 6. O wie hoch stieg dein Er⸗ barmen, Da du für die ärmsten Armen Dein unschätzbar teures Leben In den ärgsten Tod gegeben, Da du in der Sünder Händen, Alle Leiden zu vollenden ö Und den Segen zu erwerben, Als einFluch hast wollen sterben! ö 7. Demut war bei Spott und Mit der Klugheit stets gepaaret, Hast du bis zum Tod bewahret. 8. Herr, laß deine Liebe decken Meiner Sünden Meng und Flecken! Du hast das Gesetz erfüllet, Seinen Fluch hast du gestillet; Laß mich wider dessen Stürmen Deiner Liebe Schild beschirmen; Rein'ge meines Herzens Triebe Heil'ge sie durch deine Liebe! Hohne Joh. Jak. Rambach 1693—1735. Mel. Es ist gewißlich an der Zeit. 153⁵. t———.—.—..— S—5 2—.———— C.—. 2—. L. —7—..——— 90 0 O sü⸗ 575 ster der Na-men all, die . O du, der Him- mel Wi⸗der⸗-schall, dem 2.— I 1 II 1— SS.... * m.,——1..—..... en⸗schen⸗zun⸗gen nen⸗nen! tau⸗ send Her- zen bren⸗-nen! O Je⸗sus, Je⸗ sus 2—7 12 +—.—5—.—. J—.——.—— LII ↄ ꝓñ EEEEEEETETT — 2—— ö Chri⸗stus, wie beugt tief ge⸗ nug sich un-⸗ser Knie vor — O◻ Jesu Lehramt und Wandel auf Erden. x 1³ 5—*— — + 2— +— II echte..——— dir, o mein Er ⸗lö⸗-ser? 2. O du, der ewig uns befreit Voll Gottesweisheit, Licht aus d Von Todesnot und Schmerzen: Licht, Wer, Heiland und Erretter, freut Voll Kraft, die warm zum Her⸗ aret, Sich deiner nicht von Herzen? zen spricht, hret. Dein Nam ist Hilfe, Heil und Voll reinster Gottesliebe! ecken Huld, dir verschwindet Tod und 4. Hoch über alle Namen geht Vor dir versch S 5 Dein Name, Weltregierer, chuldz Wer ist wie du ein Retter? Du Hoherpriester und Prophet, illet: Du aller Seelen Führer! men 3. Erlöser Jesu, ein'ger Sohn Dein ist die Tiefe, dein die Höh, 1 en Des Vaters aller Wesen, O König aller Könige, iebe Zum König auf Jehovas Thron Dein alles, Jesus Christus! e Von Anbeginn erlesen, Joh. Kasp. Lavater 1741—1801. 173³⁵3 . 98 Melodie. Konr. Kocher. 1823. 1535 8 1..— 2—— 4 SDSDSSSII —— 2— Wer⸗de Licht, du Volk der Hei⸗ . Dir geht auf ein Glanz der Freu⸗ em 4— ö———— EEEEEEE den wer de Licht Je ⸗ ru ⸗ sa⸗ lem! sus den. vom ge⸗ rin gen Beth⸗le ⸗ hem; . er, das Licht und Heil der Welt, Chri⸗ stus 116 Epiphanien. O ——— +1 hat sich ein ge⸗ 2. Ehe dieses Licht erschienen, Das die Völker wünschten, lag Dichte Finsternis auf ihnen; Doch uns scheinet lichter Tag, Und ein strahlenvoller Stern Führt uns sicher zu dem Herrn. 3. Aber ach, von deinem Volke Wirst du, Heiland, nicht erkannt, Und des Irrtums finstre Wolke Überschattet noch dein Land; Über Salem strahlt dein Licht, Aber Salem kennt dich nicht. 4. Ach verwerfet doch, ihr Sünder, Den nicht, der euch retten kann; Kommt und werdet Gottes Kinder, Betet euren König an! Eilt zu ihm und säumet nicht, Macht euch auf und werdet Licht! 5. Nun wir eilen mit Ver⸗ langen, Dich zu ehren, sind bereit, Dich, o Heiland, zu empfangen; Mel. Gott des Himmels ꝛc. E 2— 15 II ————..— Kir. EET stellt. ů Zeig uns deine Herrlichkeit! Unsre Kniee beugen sich,— Unser Glaub umfasset dich. 6. Auf des Lebens Pfad geleit Täglich uns dein Geist und Wort;* Gib uns Mut zum guten Streite, Daß wir siegen fort und fort, Stets an deiner Seite gehn, Nie verzagend stille stehn! 2. 9 7. In des Leidens Finsternissen Leucht' uns deines Trostes Licht! Donn⸗ Ach in unsern Kümmernissen, Daß d Jesu, ach verlaß uns nicht, Weil Bis uns in der Ewigkeit Selig Deines Lichtes Glanz erfreut! Euch 8. Wandern wir im finstern 3. Tale Endlich näher hin ans Grab, Denn Dann sei unser Licht und strahle Himmelstrost auf uns herab, Gott Daß wir ohne Furcht und Graun Da Unserm Tod entgegenschaun! Was Joh. Friedr. Mudre 1756—18ʃ0, Heinr. Albert. 1642. ö .E—— UEII 1 —— πμ— D.....— 422 +Ihre 1— + —* 2—.——— Reich 0 Hört das Wort voll Ernst und Le⸗ e, Denn hört's und prüft des Her- zens Trie⸗be Reue O ◻9i Jesu Lehramt und Wandel auf Erden. 117 9— ——— EAI E. EIDED das zu euch der Hei⸗land spricht; ö bei des Wor ⸗tes hel ⸗lem Licht! Was der 2 4———— E —.——. —— II 934 Mund des Herrn ge⸗- beut, das ist eu ⸗ re 5—— II eite, 1 rt, NiSe ⸗ lig ⸗ keit. L 2. Nicht aus Sinais Ge⸗ 5.„Selig sind, die sanften issen wittern Mutes icht Donnert hier des Herrn Gebot, Und in Demut milde sind! en, Daß die Herzen bang erzittern, Sie erfreuen sich des Gutes, Weil es Zorn und Strafe droht; Das kein Trotz und Streit ge⸗ Seligpreisend tut sein Mund winnt.“ ut! Euch den Sinn des Vaters kund: Durch der Sanftmut stille Macht en 3.„Selig sind die geistlich Wird das Schwerste leicht voll⸗ rmen, bracht. 0, Denn das Himmelreich ist ihr!“ 6.„Selig sind, die hier mit ahle Ihnen öffnet voll Erbarmen Schmachten ib, Hott der ew'gen Gnade Tür, daun Da wird ohne Maß gewährt, 131 Was ihr sehnend Herz begehrt. 4.„Selig sind, die Leid empfinden Auf des Lebens schmaler Bahn! Ihre Traurigkeit wird schwinden, Reicher Trost wird sie umfahn;“ Denn sie wirkt zur Seligkeit Reue, welche nie gereut. 16⁴². be Dürsten nach Gerechtigkeit, Die nach Gottes Reiche trachten, Nicht nach Gütern dieser Zeit! Wo der Born des Lebens quillt, Wird ihr Seelendurst gestillt.“ 7.„Selig sind, die voll Er⸗ barmen Auf der Brüder Leiden sehn Und den Schwachen, Kranken, Armen 118 Epiphanien. Freudig eilen beizustehn! Noch vor Gottes Thron erfreut Einst auch sie Barmherzigkeit.“ 8.„Selig sind die reinen Trifft sie auch der Menschen Spott, Seine Kinder nennt sie Gott“ 10.„Selig sind, die als 4 2. erzen, rechte 8 Die nicht Sünd und Welt um⸗ Dulden Kreuz, Verfolgung, strickt, chmach, So ste Die mit schnöder Lust nicht Als des Herrn getreue Knechtt scherzen, Bis zum Tod ihm folgen nat Erhalt Weil nur Heil'ges sie entzückt! Groß ist dort vor Gottes Thu Einst im reinen Himmelslicht Seiner Überwinder Lohn.“ Auf re Schaun sie Gottes Angesicht.“ 3.3 9.„Selig sind, die Frieden 11.„Seid ein Salz, ein Lt der Erde, bringen, Laßt der Wahrheit Früchte seh Schuld und Kränkung über⸗ S N eee Doch sehn, Euer Vater in den Höhn!ꝰ Feindeshaß mit Huld bezwingen, Für Verfolger segnend flehn! 15000„ästütä Jesu. Ob der Erdball untergeht, Sein Gebot, sein Wort besteh. Bernh. Garve 176318ʃ0 Joh. Crüger. 164 ᷣ 8—.—.—..——.— D .— Du bist der Weg, die Wahrheit und daz ———————— 9 Le⸗ben, da⸗rauf hast du uns Herrdein Woge ——— ͤX—— ö— WSSSEEE——— 4.33 2 d, Le, S ge⸗ben. O lei ⸗te uns, die wir in Schwachheh H chen Hott! 5 0 Hig, echt nac Thu n L e seh t wer „ ach —1500 wal⸗ len, daß wir nicht fal-len! 2. Du bist der Weg! Wenn Du bleibst der Morgenstern in deine Hand uns leitet, unserm Herzen So stehn wir fest, wenn unser In Nacht und Schmerzen. Fuß auch gleitet. Erhalt uns stets, o Hirt voll 4. Du bist das Le ben! Ewig Huld und Gnade, himmlisch Leben Auf rechtem Pfade! Wirst 1— Aieneeben. den einen geben. 3. Du bist die Wahrheit! O hilf, daß Wir zum Himmel Gehn wir gleich im hingelangen, Dunkeln, Darnach verlangen! Doch muß dein himmlisch Licht Friedr. Adolf Krummacher uns freundlich funkeln; 1767—1845. Mel. Jerusalem ꝛe. Melchior Frank? 1663. rer.—— EEEEE 3.— ö=Er—— —.— Ich fol- ge dir, mein Füh⸗rer, Die Welt er ⸗ wählt in ih⸗rem —1 1.—.————— —. +1 — auf der Bahn, da du mich führst zum Ziel. — blin⸗den Wahn sich fal-scher Füh=rer ——.—.5— 64 ....——— rN — Hhha viel. Ich bll⸗ b. be dir er ⸗ge⸗ ben, nur e⸗ wig 1 20 Epiphanien. 1 dir ge⸗ weiht, dir folg' ich nach in im dee Hef 9 40 15— + + I.—. SIEES —— 2—.—— 1 — ben, dir nach in E-wig- keit. 2. Ich folge dir, Prophet, 4. Ich folge dir, mein Kö nig der nie mich trügt, Nie ohne Trost mich läßt; Ich weiß, daß nie dein heilig Wort mir lügt, Es steht wie Felsen fest. Wenn alles wird vergehen, In Feuersglut zerstäubt, Wird fest dein Wort bestehen, Und deine Gnade bleibt. 3. Ich folge dir, mein Hoher⸗ priester, nach Zu deinem Kreuzesstamm, Wo dir das Herz in treuer Liebe brach, Unschuldig Opferlamm! Als du am Kreuz geendet, Da ward ich Gottes Kind, Da wurden die vollendet, Die dir geheiligt sind. 570 Valet will ich dir geben. dem wie Gott Hier alles untertan. Die Welt vergeht, zu Schanden wird der Spott, be Verschwinden muß der Wahn 2. N Welch Heil ist mir bereitet, K in Wenn mich dein Geist regiert, Auf ebner Bahn mich leitet Wie k Und zu dem Himmel führt! aum n 3. Ich folge dir, mein Hirt Getro durch Kampf und Qual Von( Mich lenkt dein Hirtenstab. Denn Du leitest mich einst auch durch Todestal, Der e Nicht furchtbar ist das Grab, Der Eingang ist's zur Höhe, Zu dir, Herr Jesu Christ, Wo man in deiner Nähe 2. Der armen Welt vergißt. 2 Karl August Döring 1783—184 Melchior Teschner. 16ʃ1 00 SESCSSIII Nus ir ⸗ di⸗schem Ge⸗ tüm⸗mel, wo Gllück und wer ist mein Weg zum Him⸗mel, da- hin die — Jesu Lehramt und Wandel auf Erden. E . DE .—.— Lust ver⸗ geht, Hoff⸗nung steht? Wer lei⸗ tet un ⸗ser Stre⸗ben, wenn — + I* L 2 E TI= Po 1—. — 2 es das Ziel ver⸗ gißt? Wer fü rt durch Tod zum Le⸗ *— — —⁰—.— —. 4 — he — 1 2— V* ben? Der 2. Wenn Irrtum uns befangen, Kein Strahl die Nacht durch⸗ bricht, Wie können wir gelangen Zum wahren Lebenslicht? Getrost, es strömt die Klarheit Von Gottes ew'gem Thron, Denn Christus ist die Wahr⸗ heit, Der eingeborne Sohn. Christoph K. Jul. Asschenfeldt 1792—1856. Weg heißt Je⸗ sus Mel. Nun danket all und bringet ꝛc. Christ. 3. Wer schenkt in Not und Leiden, Wenn bang das Herz verzagt, Die Hoffnung ew'ger Freu⸗ den, Daß einst der Morgen tagt? Wer stillt der Seele Beben, Wer gibt im Tode Ruh? Heil! Christus ist das Leben, Führt uns dem Vater zu. Joh. Crüger. 1656. D— — — 12—3—3—. — + — ——— + SSS IAIEEE ——. Den Blick em⸗por und hal⸗te still die Hän⸗ de zum Ge⸗ bet; laß ruhn dein Au ⸗ge 122 Epiphanien.—O *..—.— HR — 2.——. auf dem Stern, der hell im O-sten steht! 2. Das ist der rechte Morgen⸗ Ob drinnen aufgestellt stern, Ihm weicht die dunkle Nacht; Er führt herauf den Tag des Herrn, Den Tag, den Gott gemacht. 3. Den Blick zurück nach Beth⸗ lehem In ferne graue Zeit, Wo in der niedern Krippe lag Der Herr der Herrlichkeit! 4. Den Blick hinauf nach Golgatha, Wo an des Kreuzes Stamm Die Welt mit ihrem Gott ver⸗ söhnt Das letzte Opferlamm! 5. Den Blick ins Herz und frage dich, Mel. O daß ich tausend ꝛc. — Die Krippe mit demChristuskin Dem Herren aller Welt! 6. Frag, ob das Kreuz dah⸗ nicht fehlt Mit seinem blut'gen Schein! Für Bethlehem und Golgatht Muß Raum im Herzen sein, 7. Und dann hinaus in all⸗ Welt! Und wo noch weilt die Nacht Verkünde du als Morgenstern Den Tag, den Gott gemacht 8. Gründ überall ein Beth⸗ lehem, Wo man die Krippe sieht, Und überall ein Golgatha, Wo man am Kreuze kniet! Julius Sturm 1816—159 17³ 94—2————n— . 0 0 0 Die Fin ⸗ster ⸗ nis hielt uns ge⸗ fan da ist ein Licht uns auf⸗ gen⸗ gan ——————II ꝗDPPPIIII I II gen, durch ö ⸗de Wü⸗sten irr⸗ ten wir, ů gen; das Licht, Herr Je⸗su, kam von dir. Nu O Passion: Leiden und Tod Jesu.—3³ — S 2.— S muß die—5—5 um uns ver gehn: wir ha- ben un—6 dei⸗ nen ge⸗ sehn. dah 1 2. Er leitet uns auf lichte 3. Der Stern, der Über unserm 5 Bahnen, Pfade athn und wenn wir freudig ihm ver⸗ Helleuchtend zieht in stiller in. traun, Pracht, all Erwacht in uns ein sel'ges Ahnen Es ist die Botschaft deiner Gnade, Von ewig grünen Friedensaun, Die arme Sünder selig macht. ach. Wo du uns wirst entgegengehn: Wir können nicht verloren gehn: sten. Wir haben deinen Stern gesehn. Wir haben deinen Stern gesehn. acht! Julius Sturm 1816—1896. eth⸗ VII. Passion: Leiden und Tod Jesu. —5 Christus der ist mein Leben. Melchior Vulpius? 1609. 5—— 1 E EEEE —— Wir sin⸗gen und ver-kün ⸗ den dein — 9 4 —H⏑ 2— 2 .————————2 gan 7 Lob, Herr Je⸗ su Christ, der du für un sre E 7 HN Nw V—7 Sün⸗den am Kreuz ge⸗stor⸗-ben bist. 1²⁴ Passion. + 2. O neige dich uns Armen, Wie solches die Propheten Du gnadenreicher Gott, Zuvor uns angezeigt. Dich unser zu erbarmen Durch deinen bittern Tod! 5. Nun danken wir von Her Dir heut und allezeit, ö 3. Ach wer ermißt die Schmerzen Denn von der Hölle Schmern Und wägt der Leiden Last, Sind wir durch dich befreit, Die du aus freiem Herzen 7 6. Für uns hast du gelitten Enirtg 3569 1600810 So blutig und so bleich 4. Du hast in Todesnöten Und uns am Kreuz erstritten Für uns dein Haupt geneigt, Dein sel'ges Himmelreich. Nach einem Lied aus dem 14. Jahrhundert von Julius Sturm 1816—19 26 eigener Melodie. 1542. 155 —* n.— WEEEEE 1.— 0 0 0 m Got⸗ tes, un ⸗schul ⸗-dig an stets ge⸗ fun⸗den—.0„dul-dig, wit Stamm des AWattes ae⸗ ge⸗ Wrachetet tet, wohl du wur⸗dest ver⸗ ach ⸗ tet; all Sünd ha Q i D.ITIP‚‚.—— 4— du ge⸗ tra ⸗ gen, sonst müß⸗ten wir ver⸗za⸗ N +—.— 2— + AI— I.—.—— SSSSSDEEEEEEEEE gen: Er⸗barm dich un„ ser, o Je ⸗ su! Stet: 2* V nd haf x 5a. O Leiden und Tod Jesu. 1²⁵ 2.O LammGottes, unschuldig Wiewohl du wurdest verachtet; Am Stamm des Kreuzes ge⸗ All Sünd hast du getragen, schlachtet, Sonst müßten wir verzagen: Stets gefunden geduldig, Gib deinen Frieden, o Jesu! Nik. von Hof? oder Joach. Slüter? 1529. Nach eigener Melodie. Joh. Crüger. 1640. —. —— 7———————— Herz⸗lieb⸗ster Je⸗ su, was hast du ver⸗ EH 42.5 ——— sprorchen? Was ist die Schuld, in was für Mis⸗se DIN 1 EEEEEE=EEE.. =PP.... E—— ta ⸗ ten bist du ge⸗ ·ten ꝛ 2. Du wirst gegeißelt und mit Ich, o 9er habe das ver⸗ Dorn gekrönet, schuldet, Ins Angesicht geschlagen und Was du erduldet! verhöhnet, Du wirst mit Essig und mit Gall 4. Wie wunderharlichist doch getränket, diese Strafe! Ans Kreuz gehenket. Der gute Hirte leidet für die Schafe; 3. Was 00 Hrolcher Wlagene Die—55 105 5 9 00 ;. e er Gerechte, Ach, meine en dich Für seine Knechte. x 126 Passion.— 5. O große Lieb, o Lieb ohn? So gib mir deinen Geist, der mit alle Maße, regiere, Die dich gebracht auf diese Mar- Zum Guten führe! terstraße! Ich lebte mit der Welt in Lust 9. Dann werd' ich deine Gnal und Freuden, und Huld betrachten Und du mußt leiden! Aus Lieb zu dir die Welt für nicht mehr achten, 6. Ach großer König, groß zu Bemühen werd' ich mich, Hen allen Zeiten, deinen Willen Wie kann genug ich solche Treu Stets zu erfüllen. ausbreiten? Kein Menschenherz vermag es 10. Ich werde dir zu Ehren auszudenken, alles wagen, Was dir zu schenken. Kein Kreuz mehr achten, keine Schmach undPlagen 7. Doch ist noch etwas, das du Nichts von Verfolgung, nichts wirst annehmen: von Todesschmerzen Ich will des Fleisches böse Lüste Nehm' ich zu Herzen. zähmen, Daß sie aufs neue nicht mein 11. Wenn dort, HerrJesu, wir Herz entzünden vor deinem Throne Mit alten Sünden. Auf meinem Haupte stehn die Ehrenkrone, 8. Weil aber dies nicht steht Dann will ich dir, wenn alles in eignen Kräften, wohl wird klingen, Fest die Begierden an das Kreuz Loblieder singen. zu heften, Joh. Heermann 1585—164 Mel. Freu dich sehr ꝛe. 15⁵ —* 9—I. ———— DRS.—— 0 0 0 2— Je⸗ su, dei ⸗ne tie fen Wun⸗den, ge⸗ ben mir zu al⸗ len Stun⸗-den er mih Gna ichten nicht Hern hren keine agen lichtz rzen „wird rone die illes gen, 1647 15⁵0 V 2— n, n Leiden und Tod Jesu. 1²⁷ — . .SSISIIITTIIII dei ⸗ ne Qual und Trost und Kraft in bitt ⸗rer je ⸗ der Not. allt⸗mir —— H — ——— SI IAIT ——— die er⸗laubt nicht meiznem Her⸗-zen, mit der —2—— ZI SSSS 35 DDDDDeee 7Sün ⸗den ⸗ lust zu scher ⸗ zen. 2. Will sich je in Lüsten weiden Mein verderbtesFleisch und Blut, So gedenk' ich an dein Leiden; Bald wird alles wieder gut. Kommt der Feind und setzet mir Heftig zu, halt' ich ihm für Deine Gnad und Gnadenzeichen; Bald muß der Versucher weichen. 3. Ja für alles, was mich kränket, Geben deine Wunden Kraft; Wenn meinHerz darein sich senket, Schöpf' ich neuen Lebenssaft. Deines Trostes Süßigkeit Wendet mir das bittre Leid, Weil du mir das Heil erworben, Da du bist für mich gestorben. 4. Auf dich setz' ich all mein offen, Du bist meine Zuversicht, Dein Tod hat den Tod getroffen, Daß er mich kann töten nicht. Daß ich an dir habe teil, Bringet mir Trost, Schutz und Heil; Deine Gnade wird mir geben Auferstehung, Licht und Leben. 5. Hab' ich dich in meinem Herzen, Brunnquell aller Gütigkeit, So empfind'ich keine Schmerzen Auch im letzten Kampf und Streit. Ich verberge mich in dich, Kein Feind kann verletzen mich. Wer vertraut auf deine Wunden, Der hat selig überwunden. Joh. Heermann 1585—1647. 12⁸ Passion. — Mel. Herr Christ ꝛc. Altdeutsch. I 411 — ———— EEET οο Menn mich die Sünden krän⸗ ken, o mein Hen so laß mich wohl be⸗ den⸗ken, wie du ge⸗ E —1.—— 2 IDIDDREREE —.— Je su Christ, und al⸗le mei⸗ne Sün ⸗den⸗last an stor⸗ben bist 2—— 52———— 5—2 irni———— 2—.— 2. O Wunder ohne Maßen, Wer es betrachtet recht: Es hat sich martern lassen Der Herr für seinen Knecht! Selbst seinen eignen Sohn hat Gott Für mich verlornen Menschen Gegeben in den Tod. 3. Was kann mir denn nun schaden Der Sünden große Zahl? Ich bin bei Gott in Gnaden; Die Schuld ist allzumal Bezahlt durch Christi teures Blut, Daß ich nicht mehr darf fürchten Der Höllen Qual und Glut. 4. Drum sag' ich dir von Herzen Jetzt und mein Leben lang Für deine Pein und Schmerzen, O Jesu, Lob und Dank, Stamm des heil'⸗gen Kreu⸗ zes auf dich ge⸗nommen al Für deine Angst und bittre N Für dein unschuldig Sterben, Dein Lieben bis zum Tod. 5. Herr, laß dein bittres deihn Mich reizen für und für, Mit allem Ernst zu meiden Die sündliche Begier/ Daß mir nie Cun aus an Sinn, Wie viel es dich gekostet, Daß ich erlöset bin! 6. Mein Kreuz und mein Plagen, Und wär's auch Su und Spott, Hilf mir Reduldig tragen; Gib, o mein Herr und Gott, Daß ich verleugne diese Wl Und treu dem Beispiel folg, Das du mir vorgestellt! 8 E E ——h—1 Leiden und Tod Jesu. 120 7. Laß mich an andern üben, 8. Laß endlich deine Wunden Was du an mir getan, Mich trösten kräftiglich Und meinen Nächsten lieben, In meinen letzten Stunden Gern dienen jedermann Und das versichern mich: Ohn' Eigennutz und Heuchel- Weil ich auf dein Verdienst nur schein trau', Und, wie du mir erwiesen, Du werdest mich annehmen, Uus reiner Lieb allein! Daß ich dich ewig schau'! Justus Gesenius 16011673. —— An Wasserflüssen Babylon. 1525⁵. 100 2—.—— En Lamm geht hin und trägt die es geht und trä get in Ge⸗ + 6 ⸗/— S S 70 Schuld der Welt 5 0 rer Kin ⸗ derz es duld die Sün-den al=ler Sün ⸗ der; — —.—.—— ES. E +—1 ED.D— geht da⸗ hin, wird matt und krank, er⸗gibt s ich auf die — .— 2—— Wür⸗=ge⸗ bank, ent⸗ ieht sich ab⸗ len n 655 es —.— ———— E=—.——— nimmt auf sich Schmach, Hohn und Spott, Angst, Wunden, — +2 ů 6 4— ,, een dn n. .——...— ———— Strie⸗men, Kreuz und Tod und spricht:Ich Evang. Gesangbuch. 13⁰ Passion.— Fa ᷓIID— —.—.I— — will's gern lei- den. 2. Das Lamm, es ist der große Freund Und Heiland unsrer Seelen. Ihn, ihn hat Gott zum Sünden⸗ feind Und Sühner wollen wählen: „Geh hin, mein Kind, und nimm dich an Der Kinder, die von Anfang an Verdienet Straf und Ruten; Die Straf ist schwer, der Zorn ist groß/ Du kannst und sollst sie machen los 0 Durch Sterben und durch Bluten!“ 3.„Ja, Vater, ja von Her⸗ zensgrund, Leg auf, ich will's gern tragen; Mein Wollen hängt an deinem Mund, Mein Wirken ist dein Sagen!“ O Wunderlieb, o Liebesmacht, Du kannst, was nie ein Mensch gedacht, Gott seinen Sohn abdringen! O Liebe, Liebe, du bist stark, Du streckest den in Grab und Sarg, Vor dem die Felsen springen! 4. Mein ganzes Leben will ich di Aus meinem Sinn nicht lassen Dich will ich stets, gleichwie du mich, Mit Liebesarmen fassen; Du sollst sein meines Herzens Licht, Und wenn mein Herz im Tode bricht, Sollst du mein Herze bleiben; Ich will mich dir, mein höchste⸗ Ruhm, Hiermit zu deinem Eigentum Beständiglich verschreiben. 5. Ich will von deiner Lieb⸗ lichkeit Bei Nacht und Tage singen, Mich selbst auch dir zu aller Zeit Zum Freudenopfer bringen. Es soll mein Lebensquell sich dir Und deinem Wür für und ür In Dankbarkeit ergießen, Und was du mir zu gut getan, Das will ich stets, so tief ich kann, In mein Gedächtnis schließen, Paul Gerhardt 1607—1670, Leiden und Tod Jesu. 13³¹⁷ Mel. Herzlich tut mich ꝛc. Weltlich. Hans Leo Haßler. 1601. 1613. —— I ol 0 0 00 . 1 D—.—— DIIII— O Haupt voll Blut und Wun- den, voll o Haupt,zum Spott ge⸗bun ⸗-den mit 1 —. N.—.—+ II..... TTFTTTTITITTTTITTTIIIIIIII 2——4 4 A— —.— Schmerz und vol ⸗ler Hohn, ei ⸗ ner Dor-nen⸗ kron, o Haupt, sonst schön ge⸗ . + V In— +— V I* +— ·.. +— + H IIEE— —————.—2 EI— 4+— 2 *—— I—— krö⸗net mit höch⸗ster Ehr und Zier, jetzt a ⸗ ber 2* 4—. 15 E= — Ha— H —4 F—— 2. Du edles Angesichte, Davor sonst alle Welt Erschrickt und wird zunichte, Wie bist du so entstellt, Wie bist du so erbleichet! Wer hat dein Augenlicht, Dem sonst keindLicht mehr gleichet, So schändlich zugericht't? 3. Nun, was du, Herr, er⸗ duldet, Ist alles meine Last; Ich hab' es selbst verschuldet, Was du getragen hast. Schau her, hier steh' ich Armer, Der Zorn verdienet hat; Gib mir, o mein Erbarmer, Den Anblick deiner Gnad! 4. Erkenne mich, mein Hüter, Mein Hirte, nimm mich an! Von dir, Quell aller Güter, Ist mir viel Guts getan; Dein Mund hat mich gelabet Mit süßer Gnadenkost, Dein Geist hat mich begabet Mit reichem Himmelstrost. 5. Ich will hier bei dir stehen, Verachte mich doch nicht! —³⁵² Passion. Von dir will ich nicht gehen, Wenn dir dein Herze bricht; Und wird dein Haupt erblassen Im letzten Todesstoß, Alsdann will ich dich fassen In meinen Arm und Schoß. 6. Es dient zu meinen Freuden Und tut mir herzlich wohl, Wenn ich mich in dein Leiden, Mein Heil, versenken soll. Ach möcht' ich, o mein Leben, An deinem Kreuze hier Mein Leben von mir geben, Wie wohl geschähe mir! 7. Ich danke dir von Herzen, O Jesu, liebster Freund, Für deine Todesschmerzen, Da du's so gut gemeint; Ach gib, daß ich mich halte Mel. O Welt, ich muß dich lassen. — Zu dir und deiner Treu, Und wenn ich einst erkalte, In dir mein Ende sei! 8. Wenn ich einmal soll scheiden, So scheide nicht von mir; Wenn ich den Tod soll leiden, So tritt du dann herfür! Wenn mir am allerbängsten Wird um das Herze sein, So reiß mich aus den Angsten Kraft deiner Angst und Pein! 9. Erscheine mir zum Schilde, Zum Trost in meinem Tod, Laß schaun zu deinem Bilde Mich in der letzten Not! Da will ich nach dir blicken, Da will ich glaubensvoll Fest an mein Herz dich drücken; Wer so stirbt, der stirbt wohl. Paul Gerhardt 1607—1676. Runr 936.5 Weltlich. 1598. 21 102 ½ i 0 0 O Welt, sieh— dein Le⸗ ben am aist —7——⁴4123 FEHEENN —.—— — Tod! Der gro ⸗ße Fürst der Eh-ren läßt wil⸗ 110 ———— ö Ff so E Leiden und Tod Jesu. 133 — —=. ‚ — 8— sich be⸗ Uueruen mit Schlä⸗gen, Hohn und —— II —— . + gro⸗ ßem Spott. 2. Tritt her und schau die Plagen, Die er am Kreuz muß tragen, Bis sie der Tod ihm stillt! Aus seinem edeln Herzen Vor unerhörten Schmerzen Ein Seufzer nach dem andern quillt. 3. Wer ist's, der dich ge⸗ schlagen, Mein Heil, und dich mit Plagen So zugerichtet hat? Du bist j ja nicht ein Sünder Wie wir und unsre Kinder Und weißt von keiner Missetat. 4. Ich, ich und meine Sünden, Die sich wie Körnlein finden Des Sandes an dem Meer, Die haben dir erreget Das Elend, das dich schläget, Und deiner Martern großes Heer. 5. Du nimmst auf deinen Rücken Die Lasten, die mich drücken Viel schwerer als ein Stein; Du wirst ein Fluch, dagegen Verleihst du mir den Segen, Dein Leiden mse mein Labsal ein. o. Wie bin ich dir verbunden All Augenblick und Stunden Zur höchsten Dankbarkeit! Was Leib und Seel vermögen, Das bring' ich dir entgegen, Zu deinem Dienst und Ruhm bereit. 7. Nun, ich kann nicht viel geben In diesem armen Leben, Eins aber will ich tun: Es soll dein Tod und Leiden, Bis Leib und Seele scheiden, Mir stets in meinem Herzen ruhn. 8. Ich will's vor Augen haben, Mich stets daran erlaben, Ich sei auch, wo ich sei; Es soll mir sein ein Spiegel Der Unschuld und ein Siegel DerLieb und unverfälschten Treu. 9. Ich will daran erblicken, Wie ich mein Herz soll schmücken 134 Passion.— Mit stillem sanftem Mut, Das will ich fliehn und lassen Und wie ich die soll lieben, Und gerne tun, was dir gefällt, Die mich doch sehr betrüben Mit Werken, so die Bosheit tut. I1. Dein Seufzen und dein Stöhnen 10. Ich will mich mit dir Und die viel tausend Tränen, schlagen Die dir geflossen zu, Ans Kreuz und widersagen Die sollen mich am Ende Den Lüsten dieser Welt; In deinen Schoß und Hände Was deine Augen hassen, Begleiten zu der ew'gen Ruh. Paul Gerhardt 1607—1676. 2— Freu dich sehr ꝛc. 10307 5——— n 0 0 Sei mir tau⸗send⸗mal ge wral⸗ er 40 su, der du selbst ge⸗ bü⸗ßet S.III.I der mich je und je ge=liebt das, wo=- mit ich dich be=trlibt! Ach wie —. ist mir doch so—.— wenn ich knien und lie⸗gen soll 9 ö— —— 6————0 55— 2.——.—— 1 an dem Kreu⸗ze, da du stir⸗best und um 9 *—— II +———U. E — L— 4 WSWrll mei⸗ ne See⸗ le wir ⸗ best! Leiden und Tod Jesu. 135 2. Schreibe deine blut'gen Wunden Mir, Herr, in das Herz hinein, Daß sie mögen alle Stunden Bei mir unvergessen sein! Du bist doch mein schönstes Gut, Drin mein ganzes Herze ruht; Laß mich hier zu deinen Füßen Deiner Lieb und Gunst ge⸗ nießen! 3. Dich, dich will ich ewig halten, Gib mir, daß ich's ewig kann; Schaue meiner Hände Falten Und mich Armen freundlich an; Schau vom hohen Kreuzesstamm Auf mich nieder, Gotteslamm! Sprich: Laß all dein Trauern schwinden, Ich, ich tilge deine Sünden! Paul Gerhardt 1607—1676. Mel. Schwing dich auf ꝛe. Joh. Crüger. 1653. 104*— + . iiiiD‚srr‚—— N——2.—— L 0— 5 4* 7 Je⸗ su, mei⸗ ner See⸗ le Licht, Freu⸗de mei⸗nes Le⸗bens Zu ⸗ver-sicht fließt aus H 2—— E. 11—— 7.2 +2.———.+◻I 2. 2 1 1 E+◻+ I +——— + ⁊WZ..E +— 2. + +—.— 4* 2158.2.3—7256—¹— *—— He⸗ mei⸗ ner Freu⸗den, Nimm den Dank in Gna⸗den an dei⸗ nem Lei⸗ den! 2. Ich erwäg' es oft und viel, Was dich angetrieben, Sünder ohne Maß und Ziel Bis zum Tod zu lieben, 7—.——.—,— WDIRDIIIIE—. SSI— für die To⸗ des ⸗schmer⸗-zen, ob ich gleich ihn *————r SS * 2—4—4.——.—.——..— in⸗ zenl brin⸗gen kan nur aus schwachem Her-zen! Daß du Angst, Gewalt und Not, Schläg' und Hohn in Banden, Lästerung und Kreuz und Tod Willig ausgestanden. 136 Passion.— 3. War es unsre Würdigkeit? Nur des Vaters Güte, Deine Herzensfreundlichkeit Und dein treu Gemüte Hat den Segen uns gebracht, Daß kein Mensch verzaget, Wenn der Sünden Meng und Macht Am Gewissen naget. 4. O du wunderbarer Rat, Den man nie ergründet; O der unerhörten Tat, Die man nirgends findet! Was der Mensch, der Sünde Knecht, Trotzig hat verbrochen, Büßt der Herr, der doch gerecht— Wir sind freigesprochen. 5. Herr, dein Friede sei mit mir, Und auf mein Gewissen, Wenn es zaget, laß von dir Trost und Freude fließen! Nach eigener Melodie. Trost ergießt in jedes Herz Sich aus deinem Herzen, Und den bängsten Seelenschmerz Heilen deine Schmerzen. 6. Gib, sobald mein Herz er⸗ schrickt Über Straf und Sünde, Daß ich durch dein Wort erquickt Bald Vergebung finde! Sieh, ich fall' in ernster Reu Mit wahrhaft'ger Buße, Mit Begier nach bessrer Treu, Jesu, dir zu Fuße⸗ 7. Ich will, weil ich mit dir frei Werd' im Himmel erben, Herr, in deinen Armen treu Leben und auch sterben, Bis man fröhlich sagen wird Nach den Todesbanden: Sieh, dein König und dein Hirt, Jesus ist vorhanden! Heinrich Held 1620-1659. Wolfg Weßnitzer. 1661. Je-⸗su, mei⸗ nes Le⸗ bens Le⸗ ben, der du dich für mich ge⸗ ge⸗ ben n—— — e..—. war 4.—.. IEE Je⸗= su, mei ⸗ nes To⸗des Tod, in das in die tief ⸗ ste See⸗len ⸗ not, SSEEE Leiden und Tod Jesu. +— nnbn —7 1— 1 1——— 1— äu⸗ßer ⸗ste Ver ⸗ der-ben, nur daß ich nicht Q SEI EE——— SSSIII.............. *— + + 22.. +— LI möch=te ster⸗ben, tau⸗send⸗, tau⸗send ⸗mal sei +V—— 24—0—4 + + 1 TII —— 1 L 1— I 5—1 1 —.*——— dir, lieb⸗ster Je⸗ su, Dank da ⸗ für! 2. Du, ach du hast ausge⸗ Hast gelitten mit Geduld, standen Gar den herben Tod ge⸗ Lästerreden, Spott und Hohn, Und du gingst in schweren Banden, Du gerechter Gottessohn, Nur mich Armen zu erretten Von den argen Sündenketten. Tausend-, tausendmal sei dir, Liebster Jesu, Dank dafür! 3. Wunden ließest du dir schlagen, Angst und Pein erlittest du, Um zu heilen meine Plagen, Um zu setzen mich in Ruh. Ach, du hast zu meinem Segen Lassen dich mit Fluch belegen; Tausend⸗, tausendmal sei dir, Liebster Jesu, Dank dafür! 4. Du hast dich mit Schmach bedecket, Ernst Christory Homburg 1605—1681. schmecket, Um zu büßen meine Schuld; Daß ich würde freigegeben, Gabst du hin dein teures Leben. Tausend⸗, tausendmal sei dir, Liebster Jesu, Dank dafür! 5. Nun, ich danke dir von Herzen, Herr, für alle deine Not, Für die Wunden, für die Schmerzen, Für den herben bittern Tod, Für dein Zittern, für dein Zagen, Für die tausendfachen Pla⸗ gen, Für die Angst und tiefe Pein Will ich ewig dankbar sein! Passion.— Georg Neumark. 1657. Mel. Wer nur den 9595— Gott ꝛc. 10⁰ 5—— —— Es ist vollbracht! Er ist ver⸗ 108. den, der Frie⸗de⸗fürst schläft ganz mit Frie⸗den, ——— 7* —. mein Je⸗ sus schließt die Au⸗gen zu; die Le⸗bens⸗son-ne geht zur Ruh IE 6 7 i—— und sinkt in ã—K—— I— 72 + 33———.— 4.—— 9— stil⸗ le To⸗ des-nacht. gro⸗ ßes Wort: Es —.— E2 +— II .—— EE ist voll⸗ bracht! 2. Es ist vollbracht! Er hat's Denn Gnade hör' ich mir ver⸗ gesprochen. künden Das Lebenswort muß sprachlos Durch Jesu Blut vom Kreuze her; sein, Getilget ist der Hölle Macht. Das Herz der Treue wird ge- O tröstlich Wort: Es ist voll⸗ brochen, bracht! Den Fels des On Sen, 4. Es ist 160 1 Ich wil egen Verschmachtet i Waft böchst Zur Ruh in meines Heilands Grab; nada 011 Die Engel sind allhier zugegen Und steigen bei mir auf und ab 3. Es ist vollbracht, und meine Die Himmelspfort ist aufge⸗ Sünden macht. Verdammen nun mein Herz nicht O selig Wort: Es ist vollbracht! mehr; Salomo Frank 1659—1725. l Leiden und Tod Jesu. 13³⁰ Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛe. Georg Neumark. 1657. 3 — 4 NII HEE 0 0 0 0 Du ge⸗ hest laß mich an in den Gar⸗ten be⸗ten, dei⸗ ne Sei⸗ te tre⸗ten, *— SSISI mein treu⸗ster Je⸗ su, nimm mich mit; ich wei⸗che von dir kei ⸗nen Schritt! Ich will an i dir, mein Leh⸗ rer, sehn, 7 5 +1 wie mein Ge⸗ bet soll DPI E recht ge-schehn. 2. Du gehst mit Zittern und mit Zagen Und bist bis in den Tod betrübt. Ach, dies soll mir ans Herze schlagen, Daß ich die Sünde so geliebt. Drum willst du, daß ein Herz voll Reu Mein Anfang zum Gebete sei. 3. Du reißest dich von allen Leuten, Du suchst die stille Einsamkeit; So muß auch ich mich wohl bereiten Und fliehen, was mein Herz zerstreut. Laß mich von aller Welt allein Und nur mit dir beisammen sein! 4. Du kniest und wirfst dich hin zur Erden, Fällst nieder auf dein Angesicht. So muß die Demut sich ge⸗ bärden; Drum rühm' ich Asch und Staub mich nicht, Ich liegꝰ und beuge mich mit dir Vor meinem Gott in Demut hier. 5. Du greifst voll Zuversicht und Liebe Dem Vater tief ins treue Herz Und rufst aus stärkstem Herzens⸗ triebe 14⁴⁰ Passion.— „Mein Vater, Vater“ himmel⸗ wärts. Ach,/ Glaub undLiebe sind mir not, Sonst ist mein Leben kalt und tot. 6. Geduldig Ihn mül wie hältst du stille, —.— im Gebete dreimal an! s ist dein heilig guter Wille, Ich soll so tun, wie du getan. Gott hilft nicht Mal, aufs erste Drum flehꝰ und ruf'ich ohneZahl. 7. Dein Wille senkt sich in den Willen Des allerbesten Vaters ein; In ihm muß auch mein Herz sich stillen, Wofern ich will erhöret sein. Drum bet' ich in Gelassenheit: Was mein Gott will, gescheh' Und da dich alle Martern pressen, Sorgst du für sie mit höchster Müh. Mein Beten bleibet ohne Frucht, Wenn es des 4.—— Heil nicht ucht. 9. Du, Herr, erlangest auf dein Flehen Trost, Kraft, Sieg, Leben, Herr⸗ lichkeit; Und so wird's auch mit mir ge⸗ schehen, Daß ich zur angenehmen Zeit Auf ernstlich Beten freudenvoll Den gleichen Segen ernten soll 10. Mein Jesu, hilf mir so zu beten, Wie mich dein heilig Vorbild lehrt! So kann ich frei zum Vater treten allzeit. Und werde stets von ihm erhört, 8. Obgleich die Jünger dein So bet' ich mich zum Himmel ein vergessen, Und will dir ewig dankbar sein. Gedenkst du doch getreu an sie, Joh. Mentzer 1658—1734. .— eigener äiit 1745. 1784 H.— 10 —— 00 0 0 O du Lie⸗be mei⸗ner Lie⸗=be, du er⸗ die du dich aus höchstem Triesbe in das 7 „— I IID wunsch⸗ te Seglig ⸗ keit, jam⸗-mer⸗vol ⸗-le Leid dei⸗nes Lei⸗dens mir zu Leiden und Tod Jesu. 1⁴¹ * —— II....— gu ⸗te als ein Op-fer ein⸗ge⸗stellt und bezahlt mit 2. 4 SS.IIIEETIEE.. ** DPDIIITTTTTETEIPIEIIIII.... I dei⸗nem Blu⸗ te al le Mis⸗ se ⸗tat der Welt! 2. Liebe, die mit blut' gen Tränen An dem Olberg sich betrübt; Liebe, die mit heißem Sehnen Unaufhörlich treu geliebt; Liebe, die den eignen Willen In des Vaters Willen legt Und, um Gottes Zorn zu stillen, Gern die Last des Kreuzes trägt! 3. Liebe, die mit starkem Herzen Allen Spott und Hohn gehört; Liebe, die voll Angst und Schmerzen Blieb im Tode unversehrt; Liebe, die sich liebend zeiget, Da der Atem geht zu End; Liebe, die sich liebend neiget, Als sich Leib und Seele trennt! Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. 4. Liebe, die für mich gestorben Und ein immerwährend Gut An dem Kreuze mir erworben, Ach wie tröstet mich dein Blut! Ach wie dank' ich deinen Wunden, Schmerzensreiche Liebe du, Wenn ich in den letzten Stunden Sanft an deinem Herzen ruh'! 5. Liebe, die sich tot gekränket Und für mein erkaltet Herz In ein kaltes Grab gesenket, Ach wie dank' ich deinem Schmerz! Habe Dank, daß du gestorben, Daß ich ewig leben kann! Die du mir das Heil erworben, Ew'ge Liebe, nimm mich an! Elisabeth von Senitz 1629—1679. Georg Neumark. 1657. 100 0 0 0 —.——.— Gottlob! der Weg ist nun ge-bah'net, auf ihn ge⸗stützt, von ihm er⸗ mah:net mein Je⸗ sus 9 2 het selbst vor⸗ an; be⸗tret' ich freu⸗dig sei ⸗ ne Bahn. Er ru ⸗fet Der 5—— Der —.——— 0 — sel⸗ber: Fol⸗ ge mir! Ich folg', o Tzie he 2— IL 5— + II S +; mich nach dir! 2. Wie willig gibst du hin Muß ich in deinen Spuren gehn dein Leben! Und mich nicht lassen von dir Du gehst mit Freuden in den Tod, Da siehet man kein Widerstreben, Du scheuest nicht die größte Not; Du siehst vor dir das Blutgericht Und weichest doch, o Heiland, nicht. 3. Wir gehn, so sprichst du auf dem Wege, Es drängt dich Sewale mit Gewalt; Es warten auf dich Schmach und Schläge, Und doch rte du: Ich komme Dein Sterblied ist einLob es ang, Dein Gang zum Tod ein Sieges⸗ gang. 4. So ich nun will dein Jünger heißen, reißen, Wenn Not und Trübsal gleich entstehn. Wer sich nicht Eumn verleugnen kann, Den siehst du nicht als Jünger an. 5. Nimmst du das Kreuz auf deinen Rücken, So rufst du mir auch: Folge nach! Ich will mich auch darunter bücken, Ich achte künftig keine Schmach; Cs wird dein Leiden, Kreuz und ein Mir dennoch lauter Ehre sein. ö 6. Wie sollt' 910 mich auf Rosen weiden, Da deine Stirne Dornen trägt? —— Leiden und Tod Jesu. 143 Ein Glied muß mit dem Haupte Zu leiden, was du mir be⸗ — leiden, stimmt!— Wie schwer auch Trübsal auf Weil ich mir das zum Troste fet uns schlägt. merke, Der Herr erduldet solche Pein, Daß alles Kreuz ein Ende Der Knecht wird ja nicht besser nimmt. sein. Die Dornenkrone hab' ich hier, —3 7. So will ich leiden,— gib Die Siegeskrone dort bei dir. he mir Stärke, Benj. Schmolck 1672—1737. —— Mel. Meinen Jesum lass' ich nicht. 1668. ——— Y— II0*———5 D— VI 0 1— 1—— gehn ao See=le, geh nach Gol⸗ga⸗ tha, na⸗ he dir— PPPI +—..— +. dich zu Je⸗ su Kreu ⸗ ze und be⸗ den⸗ke, — 55511——— — Ii‚‚‚.——.—— 1— an 3557 SDSSDSSSSSSS auf was dich da für ein Trieb zur Bu⸗ ße rei⸗ 6 DEE S r ze! Nur ein har=tes Herz wie Stein kann hier ach:; E A und————— un⸗ emp⸗ find-lich sein. 2. Schaue 2—— das Jammer⸗ Wie das Blut in Strömen quillt, f Daß ihm alle Kraft vergangen! * Zwischen Erd 5 Hae Ach der übergroßen Not: 191 hangen, Jesus sinket in den Tod! ö ö ö —1⁴⁴ Passion.— 3. O Lamm Gottes ohne Schuld, Alles das hab' ich verschuldet, Und du hast aus großer Huld Pein und Tod für mich erduldet! Daß ich nicht verloren bin, Gibst du dich am Kreuze hin. 4. Unbeflecktes Gotteslamm, Ich verehre deine Liebe; Schaue von des Kreuzes Stamm, Wie ich mich um dich betrübe! Dein für mich verblutend Herz Setzt mich in den tiefsten Schmerz. 5. Ach, was ich tun für di Ich will dir mein—— ergeben. Nach eigener Melodie. Herr, laß mich beständiglich Unter deinem Kreuze leben! Wie du mein, so will ich dein Lebend, leidend, sterbend sein. 6. Kreuzige mein Fleisch und lut, Lehre mich die Welt verschmähen Laß mich dich, du höchstes Gut, Immer vor den Augen sehen, Führ in allem Kreuze mich, Wie du willst, nur seliglich! 7. Endlich, laß mich meine Non Auch geduldig überwinden! Nirgends sonst soll mich der Tod Als an deinem Kreuze finden. Wer sich dies zur Zuflucht macht, Spricht getrost: Es ist vollbracht Benj. Schmolck 1672—1737. oh. Georg Söhnlin. 1836, —* + E E + III —.— Der am Kreuz ist mei⸗- ne Lie ⸗de, 8 —4* E4 — +1 . Weg, ihr ar- gen Sün⸗den⸗ trie-be, —.—.— SE mei⸗ ne Lieb ist Je⸗ sus Christ. Welt und Fleisch mit eu⸗rer List! Eu e re R ist 9 EN—— 42—— + y ——1—— 2— + nicht von Gott, eu: re Lieb ist gar der Tod. — Leiden und Tod Jesu. 14⁵ — SDS—.—— — +*——. 2 7 1— Der am Kreuz i mei⸗ ne Lie ⸗ be, weil ich + 1—— 1 II —e——— —.—. r mich im Glau⸗ben i.be. 2. Der am Kreuz ist meine Liebe; Frevler, was befremdet dich, Daß ich mich im Glauben übe? Jesus gab sich selbst für mich; So ist er mein Friedensschild, Aber auch mein Lebensbild. Der am Kreuz ist meine Liebe, Weil ich mich im Glauben übe. 3. Der am Kreuz ist meine Liebe; Sünde, du besiegst mich nicht! Weh mir, wenn ich den betrübe, Der für mich ging ins Gericht! Kreuzigt' ich nicht Gottes Sohn, Trät' ich nicht sein Blut mit Hohn? Der am Kreuz ist meine Liebe, Weil ich mich im Glauben übe. 4. Der am Kreuz ist meine Liebe; Sündenangst, nun schweige du! Gott zeigt seine Liebestriebe Und schenkt meinem Herzen Ruh, Denn es floß ja mir zu gut Seines Sohnes teures Blut. Der am Kreuz ist meine Liebe, Weil ich mich im Glauben übe. 5. Der am Kreuz ist meine Liebe. Keine Trübsal noch so groß, Hunger, Blöße, Geißelhiebe, Nichts macht mich von Jesu los, Nicht Gewalt, nicht Gold, nicht Ruhm, Engel nicht, kein Fürstentum. Der am Kreuz ist meine Liebe, Weil ich mich im Glauben übe. 6. Der am Kreuz ist meine Liebe; Nun ist auch der Tod mein Freund. Wenn ich wie ein Staub zerstiebe, Wird mein Jesus mir vereint; Da, da schau' ich Gottes Lamm, Meiner Seele Bräutigam. Der am Kreuz ist meine Liebe, Weil ich mich im Glauben übe. Ahasverus Fritsch 1629—1701. 14⁶ Passion. Mel. Jesu, meines Lebens Leben. Wolfgang Weßnitzer. 166. Sein ö 94— 5 3 Dieses IDDen — Bricht — Mitt ⸗ler, al le Kraft der Wor te, Rein vor der off⸗ nen To-des-pfor ⸗te, 5— +— die du sprachst in soll auch mir zum DDD ho⸗ her Pein A Se⸗ gen sein, mir mein Alag 9——— + 2 ö e— 5——• Durd *—2 1———. 71 Trost, wenn ich einst schei⸗de, mei⸗ner See⸗le 2 ¶ SE —— 4n:— O. Lust— Wei⸗ 8. N ich so ge ⸗ rü⸗stet +. P*——. ———. Meir n bin, kann ich froh zum Him⸗mel ziehn. md 2.„Vater,“ batest du,„laß diesen Ihren blinden Frevel nach!“ Edle Langmut, sei gepriesen! Ich auch will nicht eigne Rach Wider meinen Nächsten hegen Und mir selbst den Weg verlegen. Jesu, deine reiche Huld Tilge mein' und seine Schuld! 3. Liebreich wiesest du dem Jünger An dem blut'gen Kreuze, du Wen Großer Friedenswiederbringer, Blei Deine arme Mutter zu. ö Gib, daß die, so ich verlasse, Treue Liebe auch umfasse, Und in deiner Lieb und Treu Eins des andern Zuflucht sei! 4.„Heute“— welch ein tröst⸗ II lich Heute!— „Heute,“ sprachst du,„soll gewih so d Deine Seele nach dem Streite ö— Leiden und Tod Jesu. 147 Sein mit mir im Paradies!“ Dieses lasse wie dem Schächer So auch mir, o Todesrächer, Bricht der Augen matter Schein, Meiner Seele Leitstern sein! 5.„Ach, warum bin ich ver⸗ lassen, Omein Gott, mein Gott, von dir?“ Iesu, wie ist dies zu fassen? Klagst du so, wie geht's dann mir? Durch dein Klagen, durch dein Ringen Willst du meine Seele bringen, Trotz der Sünden Scheidewand, In des Himmels Ruhestand. 6. Aber„welch ein heißes Dürsten“ Klagt der ausgedörrte Mund Meines reichen Lebensfürsten Noch in der Vollendungsstund! Mir bei meiner ppen Lechzen Und bei meiner Seele Achzen, Wenn kein Trost sonst in derWelt, iger, Bleibt zum Labsal dies bestellt. se/ gewiß 7. Nun, nun ist das Heil er⸗ worben, Mel. Herzliebster Jesu. Denn du sagst:„Es ist voll⸗ bracht!“ Jesu, eh' du noch gestorben, Leuchtet schon die Siegesmacht. Laß nun immerhin geschehen, Was an Schmerzen auszu⸗ stehen; Du, Vollender, bist in mir Und vollendet ich in dir! 8.„Vater,“ rufst du,„ich befehle Deinen Händen meinen Geist.“ Scheidet einst auch meine Seele, So vertritt mich allermeist! Wenn der letzte Zug vorhanden, Lös mich aus des Todes Banden, Nimm, Herr, deines Pilgrims wahr, Stelle mich dem Vater dar! 9. Jesu, deine hohen Worte Fühl' ich froh in meiner Brust. Ja, zum schönen Freudenorte, Dessen Trost mir nun bewußt, Will ich mich mit dir erheben, Dort bei dir, o Heiland, leben. Zu der Sel'gen frohem Chor Heb, o Retter, mich empor! Nach Joh. Albrecht Bengel 1687—1752. Joh. Crüger. 1640. 0 0 Herr, stär⸗ +— +—— +L lʒ 765 IIDDD 2 2—* LI— . 2 — ke mich, dein Lei-den zu be⸗ 16 Paffton. ED 5 1—— V. Q —LL.— ——..— — — 3— den⸗ken, mich in das Meer der Lie ⸗be zu ven 2————.—. I— 2.—.———————. r:; D——— 4———... 4— 1.——— * sen⸗ken, die dich be⸗ wog, von al⸗ IlrSchuld des 25 H....— 2——— —— Bö ⸗ sen uns zu er ⸗ lö⸗ sen! 2.Vereint mit Gott, einMensch. Es schlägt den Stolz und gleich uns auf Erden mein Verdienst darnieden Und bis zum Tod am Kreuz ge⸗ horsam werden, An unsrer Statt gemartert und zerschlagen Die Sünde tragen: 3. Welch wundervoll hoch⸗ heiliges Geschäfte! Sinn' ich ihm nach, so zagen meine Kräfte, Mein Herz erbebt; ich sehꝰ und ich empfinde Den Fluch der Sünde. 4. Gott ist gerecht, ein Rächer alles Bösen; Gott ist die Lieb und läßt die Welt erlösen. Dies kann mein Geist mitSchrek⸗ ken und Entzücken Am Kreuz erblicken. Es stürzt mich 90 und es 290 mich wied er/ Lehrt mich mein Glück, macht mich aus Gottes Feinde Zu Gottes Freunde. 6. O Herr, mein Heil, an desse Blut ich glaube, Ich liege hier vor dir gebückt in taube, Verliere mich mit dankendem Gemüte In deine Güte. 7. Laß deinen Geist mich al mein Heiland, lehren, Dein göttlich Kreuz im Glauben zu verehren, Daß ich getreu in dem Beruf de Liebe Mich christlich übe! .— Leiden und Tod Jesu. 149H E 3. 8. Das Gute tun, das Böse Du hast mein Heil, da du für —.— fliehn und meiden, mich gestorben, vez Herr, 1 4— lehrt mich dein Am Kreuz erworben. heilig Leiden. Kann ich zugleich das Böse mir 10. So bin ich denn schon selig — Alauben mn im Glauben; — o wird mir nichts, nichts meine d Und an dich glauben? Krone rauben; e 9. Unendlich Glückl Du littest So werd' ich dort, von Herrlich⸗ — uns zu gute, keit umgeben — Ich bin versöhnt mit deinem Einst ewig leben. — teuern Blute. Chr. Fürchtegott Gellert 1715—1769. Mel. Wie groß ist des Almächr zen ñe. Job Gau82r 5. und* IA erheh—— SE ach.— Laß mir die Fei ⸗er dei⸗ ner Lei⸗ den. einde Sie leh⸗re mich die Sün⸗de mei⸗ den 4 ö * I E EE 3— essen*— 73—— 1 4.—— 0 2— Er lö ⸗ser, hei⸗lig sein! n des: sen ickt in und dir mein gan⸗zes Le⸗ ben weihn, d 951 —. ö———— ge⸗ flos⸗ sen, des Herz für mich noch 1 10 en, 2 nLr E auha ster⸗bend schlug, und de in n so ru⸗ 2—„ und entschlos⸗sen ruf dd 4 SSSSE auch mei⸗ ner Sün=de Stra⸗fe trug. 15⁰ Passion. E Oder: 4. 4556 566 66610 wird ꝛe. 17⁰⁰ —+ Gethse —— Ih S Laß mir die ·er dei ner Lei⸗den, Der a Sie leh⸗-re mich die Sün⸗-de mei⸗den und SE mein Er ⸗ lö⸗ ser, dir mein gan=⸗zes Q hei⸗ lig sein! Le⸗ ben weihn, dir, des⸗ sen * S.—— .—.————.—.. Blut für mich ge⸗flos⸗ sen, D des Herz für mich noch . ster⸗bend schlug, und der so ru- hig und ent⸗schlos⸗sen — 9.— 4 72—— II . auch mei: ner Suͤn ⸗de 2. Ja, in den stillsten meiner Stunden Will ich nach deinem Kreuze sehn Und dich, o Herr, für deine Wunden Mit tief gerührtem Dank erhöhn. O laß mich deine Huld ermessen, Womit dein Herz die Welt um⸗ faßt, Und nie im Undank es vergessen, Was du für mich gelitten hast! Stra⸗fe trug. ö 3. Mir sollen diese Feierzeiten— Der größten Liebe heilig sein; 6 Still soll dein Kreuz mich stets begleiten Und jede meiner Stunden weihn, Dein Leiden sei mein höchster 2. Segen, Dein Tod mein seligster Gewinn. OH/ Mein Herz schlägt dir voll Dank entgegen, Daß ich durch dich erlöset bin. Wie 17⁰ 0 e 144—— ———.— DE — 2— vien:n . — drang! Wo ist einFreund, der je was er getan, der n EEE* eny;— WIre— stets— 1 so wie er für Sün⸗der ster⸗ben kann? 2 2. Wie dunkel waren jene Und ach, es floß zum Trost und Stunden, Heil für mich winn. OHerr, und welche an d Und ruft noch deind m ermun⸗ * 4 — Wie quoll das Blut aus deinen Daß du mich liebst, du treuer Wunden, Heiland du! bin. + Leiden und Tod Jesu. 1⁵¹ 4. Bleibt mir zu allen Zeiten . teuer, Gethsemane und Golgatha, Ihr Stätten, wo die Welt die Feier Der allergrößten Liebe sah! Nach eigener Melodie. Nach euch will ich voll Andacht schauen, Wo mein Erlöser litt und starb, Auf ihn allein will ich ver⸗ trauen, Der mir die Seligkeit erwarb. Christoph Georg Ludw. Meister 1738—1811. Justin Heinr. Knecht. 1793. ——.— — 2— —..— =D=.— —..——— 1— — 115 — Ach sieh ihn a 0 dul⸗ den, blu⸗ ten, ster⸗ eig⸗ nen Sohn und Er⸗ — —14.—..——.—— 2 1 V L DDEEEEE 2—9 4.——.——1.——— ben! O mei⸗ ne See⸗ ben, wie mäch-tig ihn die Men⸗schen⸗ͤlie⸗-be ů 15² Passion. EE 3. So sollt' es sein, du mußtest leiden, Dein Tod macht mir des Vaters Liebe kund, Er wird für mich ein Quell der Freuden, Ein Siegel auf den ew'gen Frie⸗ densbund. So wahr dich Gott für mich zum Opfer gibt, So fest steht es, daß er mich herz⸗ lich liebt. 4. Dein bin ich nun und Gottes Ich baue fest darauf in jeder N Unschuldig littest du, doch Pu und Ruhm Ist auch im Kampf der Unschul Eigentum. 6. O Herr, dein Vorbild sol mich lehren, Die Unschuld 0 das schönste Ehrenkleid; Gern will ich deineStimmehun Und willig tun, was mir dein Wort gebeut; Die Dankbarkeit dringt innig rbe, mich dazu.⸗ 2.T Ich seh' getrost ins Baterherz hin⸗ Wer hat es mehr um mich ven ein; dient als du? Will! Wenn ich nun leide, wenn ich 7. Nimm hin den Dank W— sterbe, deine Plagen, Kann ich unmöglich je verloren Mein Retter, den die treue Lieh 0 sein; bringt! Wenn Sonne, H 39 Erde Noch heißern Dank will ich 4. ergehn,„ So bleibt mir Gottes Gnade Wenn dich AeuGeiti im Engu ewig stehn. chor besingt; I. 5. Ja, mir zum Trost und dir Dann stimmen alle Sel'gen frͤß So ge zur Ehre lich ein, Undit Gereicht dein ganzer Kampf, dein Der ganze Himmel soll dann Seh Kreuzestod; Zeuge sein! Bestätigt ist nun deine Lehre, Joh. Timoth. Hermes 1738—19f. So so 60⁷ 55——— nur den 6 Gott ꝛc.. üütt 1. 4. II—— 5 und s⸗ 35—. So —.— Ich sen⸗ke mich in dei- ne Wunden, wenn in der Bu ⸗ße Trau⸗er⸗stun⸗den Wie ich sen⸗ ke mich in dei ⸗ nen Tod, 0 die Sün⸗de mir Ver⸗damm:⸗nis droht; ich schan=e „ 10PPPEEE PEEEIEEE EE n,——. nt nnn uni— 1— 2 1— dei—ne Schmerzen an und weiß, du hast ge⸗ * Dn 298—.— 70—— ein—— eut; nug ge ⸗ tan. nni — 2. All Weh will ich in dich Mit dir wird Nacht zum Mor⸗ ch ven versenken, genschein, du? Will teilen deine bittre Not Bei dir ist kein Verlassensein. k fi Und hier an keine Rosen denken, 3. Will einst des Todes Pfeil en Wo dir der Acker Dornen bot; 90 Ich sprech' auf meiner Kreuzes⸗ bahn: ich 0 Das hat man Gottes Sohn getan. 3. Flößt die verbotne Lust dem En 9 Herzen t; ᷓ. Gift mit süßen Reizen ein, nftih Sogeh' ich ein in deine Schmerzen Und töte sie durch deine Pein; n Seh' ich dein.— deine Schmach, . So scheu' ich, Wen— Herz dir .— 4. Will keine Sonne mehr mir scheinen, und schweb' ich in Verlassenheit, — So denk' ich, wie die Schar der en/ Deinen, en Wie Gott selbst dich verließ im Streit; mich schrecken, Und macht mir bang des Grabes Nacht, So hoff' ich ihn mit dir zu schmecken, Der mir Unsterblichkeit gebracht. Wer mit dir stirbt, der lebt zu⸗ gleich, SeinSterben wird zum Himmel⸗ reich. 6. So will ich die Gemein⸗ schaft üben, Aus deren Leid mir Freude grünt; Könnt' auch die Marter mich betrüben, Durch die du Segen mir ver⸗ dient? Ich gehꝰ i in deine Leiden ein; Mit dir vereint heißt selig sein. Joh. Friedr. von Meyer 1772—1849. 15⁴4 Passion. é ¹ Mel. Herr und Altster ꝛc. Weltlich... 4.0 II⸗ 5—7— Treus α Ei⸗ nes wansch i mir vor al-lem Brenn se ⸗ lig— im Trä⸗ nen tal sich r 6 DD I l an ⸗ dern, ei⸗ne Spei⸗ se früh und spät; wan ⸗ dern, wenn dies Ei⸗ ne mit uns geht: — un ⸗ ver⸗rückt auf ei⸗ nen. zu swan⸗ en, der mii E d e grau⸗en auf hen Ant lih Q E .—— + 8 nie⸗ der sank und den Kelch des Va ters tranh 6 2. Ewig soll er mir vor Augen 3. Ja, mein Jesu, laß mich stehen, nicht vergessen Wie er als ein stilles Lamm Meine Schuld und deine 2. Dort so blutig und so bleich zu Huld! 5 sehen, Als ich in der Finsternis ge⸗ Daß Hängend an des Kreuzes sessen, Nur! Stamm, Trugest du mit mir Geduld Wie er dürstend rang um meine Hattest längst nach deinemSch und Seele, getrachtet, We Daß sie ihm zu seinem Lohn Eh' es auf des Hirten Ruf ge— nicht fehle, achtet, und k Und dann auch an mich gedacht, Und mit teuerm Lösegeld Der 9 Als er rief: Es ist vollbracht! Mich erkauft von dieser Wi + l1 Leiden und Tod Jesu. 15³⁷ ch. 13% 4. Ich bin dein! Sprich du dar⸗ Mit dir alles tun und alles lassen, — auf dein Amen! In dir leben und in dir erblassen: e Treuster Jesu, du bist mein! Das sei bis zur letzten Stund ——Drücke deinen süßen Jesusnamen Unser Wandel, unser Bund! lem Brennend in mein Herz hinein! Albert Knapp 1798—1864. si 0—..— ist gewißlich an der 366 1535. 9 ⁰0— sti Lei⸗den an und das hat der Herr für mich ge⸗ tan, daß 1 E——— — denkst in dei⸗nem Sin⸗ ne — 9—10 bei Gott ge⸗ win⸗ ne durch sei ne gro⸗ ße —.— We—.——..—.—— — Gnad und Huld Er⸗ laß für mei⸗ ne Sün⸗ ⸗denschuld, die trant 2— =—— SIIE ö mich XV.*2 II essen mich zu Bo⸗ drü ⸗cket. 2. Doch hast du auch daran 3. Da wo dein Schatz ist, sei — gedacht, dein Herz! get Daß dir sein bittres Sterben. O sieh, voll Blut und Wunden dr Nur dann allein hat Heil ge- Hängt Gottes Sohn in Qual 5 bracht und Schmerz Sci Und Rettung vom Verderben, Ans Marterholz gebunden! Wenn du mit ihm, der für dich So geh mit deinem Herzen ein uf ge stritt In deines Herren Angst und Und bittern Tod am Kreuz erlitt, Pein We 0 Der Welt bist abgestorben? Und stirb, wie er gestorben! 1⁸ Passion. E 4. Ja, streite mit ihm, wie er stritt, Und teile seine Wunden, Und leide mit ihm, wie er litt, Bis du nach bangen Stunden Darfst rufen mit ihm durch die Nacht Von seinem Kreuz: Es ist voll⸗ bracht! Dann erst bist du gerettet. 47—⁵. eigener Melodie. Jesu Grablegung. 6 5. Ein ew'ger Friede folgt den Streit, Dem Tod ein ew'ges Leben, 2 Und ewige Gerechtigkeit Wird dir dein Heiland geben, so a Der freundlich Lend Mein Leid⸗ noß, Das Blut, das ich für dich vergoß— Tilgt alle deine Sünden! 5 Julius Sturm 1816—1896 16²⁸ I9 ——2. —288 2* Dun —4I— 00 0 0„ O keit, o Her⸗ 35 Ist Dich * —— Fels —*. 3. e. das nicht zu be ⸗ kla⸗—.— Gott des Va⸗ters 915 . Sall 5.—... ei ⸗nig Kind wird ins Grab ge ⸗ tra⸗gen. 4. 2. O große Not, 4. O selig ist Ein Der Herr liegt tot! Zu aller Frist, Da ie Am Kreuz ist er gestorben, Hat dadurch das Himmelreich Uns aus Lieb erworben. 3. O Menschenkind, Nur deine Sünd Hat dieses angerichtet, Da du durch die Missetat Warest ganz vernichtet! Der dieses recht bedenket, ö Wie der Herr der Herrlichkeit Wird ins Grab gesenket! 5. O Jesu, du 2 Mein Hilf und Ruh, Ich bitte dich mit Tränen: 04 Hilf, daß ich mich bis ins Grab Nach dir möge sehnen! Joh. Rist 1607—1600 O ö ö— Leiden und Tod Jesu. 15⁷ t den Mel. O Traurigkeit. 1628. ⁰0 n, SS ‚..— ei— So ruhest du, o mei⸗ ne Ruh, in 4.——.—— roh, goß,—7 4.——.——— 1800 dei⸗ nes Gra⸗-bes Höh-⸗ und er⸗weckst durch —— e e. 11½ dei⸗ nen Tod —2. Man senkt dich ein — Nach vieler Pein, Du meines Lebens Leben; Ist Dich hat jetzt ein Felsengrab, Fels des Heils, umgeben. — 3. O Lebensfürst, ers M. weiß, du wirst Mich wieder auferwecken; — Sollte denn mein gläubig Herz Vor der Gruft erschrecken? 4. Sie wird mir sein Ein Kämmerlein, Da ich in Frieden liege, mei⸗ ne to ⸗ te See=le. Weil ich nun durch deinen Tod Tod und Grab besiege. 5. Nein, nichts verdirbt, Der Leib nur stirbt, Doch werd' ich auferstehen Und mit dir, o Herr, verklärt Ein zum Himmel gehen. 6. Indes will ich, Mein Jesu, dich In meine Seele senken Und an deinen bittern Tod Bis zum Tod gedenken. Salomo Franck 1659—1725. keit ö Mel. Eu e Gott Joh. Heinr. Böhner? 1785. ö A ꝓ AR IEDPDPIPIPIIIII.... ꝓ— —. ö 00 0—— Brab A⸗men, dei- nes Gra⸗bes Frie- de wird auch wenn wir von der Wallfahrt mü⸗ de ruhn, um un⸗ ser Grab durchwehn ra sienher ansz orz stehn. A⸗men, Fürst der Auf= er — 2 PSIIIIIIIII Wuche⸗ hung, der des Gra⸗bes Siergel—3— zieh durch Grab 1 2— * H—* ...SS Tod uns nach zu der Hei⸗li⸗-gen Er-höhung, wo dem — EA 20 +1 n. Lamm, das uns ver- söhnt, al⸗ ler Him⸗-mel Lob⸗lied töntt Oder: 6—— Aätis uns den Herren ꝛe. Joh. Schop. 164 SSS N⸗ men, dei⸗ nes Gra⸗bes Frie⸗de wird aut wenn wir von der Wallfahrt mü⸗de ruhn, um E EE—— 10.——— A⸗men, Gürst da Auf⸗ er ⸗ste⸗hung, der 8 Gra ⸗=bes S 23 O Leiden und Tod Jesu. 15H —.——1 F 111— + +— brach, zieh durch Grab und Tod uns nach 2•5 der i 3li ⸗gen Er- hö⸗hung, wo dem Lamm, das i al ⸗ler Him⸗mel Lob ⸗lied tönt! uns ver⸗söhnt, 2. Großer Erstling deiner Brüder, Ja, du ziehest uns nach dir; Du, das Haupt, ziehst deine Glieder; Weil du lebst, so leben wir. Ja, wir werden auferstehen, Weil du auferstanden bist, Werden dich, Herr Jesu Christ, Einst in deiner Klarheit sehen. Unsre Herzen harren dein; Amen, ewig sind wir dein! Bernh. Garve 1763—1841. Mel, O Traurigkeit. 16²⁸. SSSSS — — Nun gingst auch du zur Sab-bats⸗ruh ins 4 —.— — e. stil⸗ le Grab h hin-ü⸗ ber; dei⸗ ne Ar-beit 9—3 4———— N— ———————— ———..———— ist ge⸗ tan, all dein Leid vor ⸗(= ber. 160 Ostern. E. 2. Nichts kränkt dich mehr, Fried ist umher; Dein Herz hat ausgeschlagen, Das im heißen Kampf für uns Unsre Sünd getragen. 3. O Erdengruft, Du dunkle Kluft, Wie heilig und voll Segen Wurdest du, seit Gottes Sohn Hat im Grab gelegen! 4. Wie selig ruhn Die Toten nun, Die in dem Herrn verschieden! All ihr Werk folgt ihnen nach, Ja, sie ruhn im Frieden. 5. O Sabbatsruh, Durch welche du Uns jede Ruh erworben, Wo du wie ein Saatkorn lagst In der Erd erstorben! 6. Herr, führe du Zur Sabbatsruh Die tiefbetrübten Seelen, Die um ihre Sündenlast Sich in Reue quälen! 7. Laß deiner Herd, O Heiland wert, Bald ihren Sabbat kommen, Wo sie allem Kampf und Leid Ewig ist entnommen! Viktor Friedr. von Strauß 1809—1899. VIII. Ostern. Mel. Du, des sich ꝛc. 17⁸¹½ 123 9 üe———.. Q 0 0 ö 6— ö Früh mor⸗gens, da die Sonn auf-geht, mein Q SIIDi.‚‚‚‚‚‚‚D‚.— IAE—1.2 2 2 5.—.——— LE —.—.——————.— +%— — Ver ⸗trie⸗ben ist der n I 4——— *— V N*— Sün ⸗ den Nacht, Licht, Heil und Le-ben wie⸗ der⸗ agst en, Leid 18990. Ostern. 16¹ 1—— ..—..— — bracht. Hal le⸗ lu=jal 2. O Wunder groß, o starker Und stürb' gleich alle Welt mir e a Wo ist ein Feind, den er nicht G'nug, daß ich Christum bei fällt? mir hab'. Kein Angststein liegt so schwer Halleluja! auf mir 4. Für diesen Tro er wälzt ihn von des Herzens W 58ld, Sutostet 27 Tür. Herr Jesu, dankt dir alle Welt. Halleluja! Dort wollen wir mit größerm 3. Lebt Christus, was bin ich Fleiß betrübt? Erheben deinen Ruhm und Preis. Ich weiß, daß er mich herzlich Halleluja! liebt. Joh. Heermann 1585—1647. Mel. Mein Herzens⸗Jesu. Peter Sohr(en). 1668. 12⁴ 3. Sin 6—2——— SI *— 2.—— 00 0 0 Wach auf, mein Herz, die Nacht ist hin, die Er⸗mun⸗ tre dich, mein Geist und Sinn, den 0⁷— —— 5— RI 2— . E——.—.—.— E—. ——————I.———. Sonn ist auf⸗ ge⸗ gan⸗gen! ge⸗ gan⸗gen!— Heisland zu emp⸗fan⸗ gen, der heu⸗ te durch des +. E—.—— I —.— 2 1441 + ZSDEHN ———ꝛꝛy——6 L. +——.— To⸗ des Tür ge-bro⸗chen aus dem Grab her⸗für der 2Z 2.* TI 5 2——.— HN — +——————— N L.—— + II V + gan⸗zen Welt zur Won⸗ne! Evang. Gesangbuch. 6 —⁵ Ostern. E 2. Steh aus dem Grab der Sünden auf Und such ein neues Leben, Vollführe deinen Glaubenslauf Und laß dein Herz sich heben Gen Himmel, da dein Jesus ist, Und such, was droben, als ein hrist, Der geistlich auferstanden! 3. Vergiß nun, was dahinten Ist, Und tracht nach dem, was droben, Damit dein Herz zu jeder Frist Zu Jesu sei erhoben! Tritt unter dich die böse Welt Und strebe nach dem Himmels⸗ zelt, Wo Jesus ist zu finden! 4. Drückt dich ein schwerer Sorgenstein, Dein Jesus wird ihn heben; Es kann ein Christ bei Kreuzes⸗ pein In Freud und Wonne leben. Wirf dein Anliegen auf den Herrn Und sorge nicht, er ist nicht fern, Weil er ist auferstanden! K. Alle Menschen müssen sterben. 5. Wohlauf, mein Herz, fam an den Streit, Weil Jesus überwunden! Er wird auch überwinden wein In dir, weil er gebunden Der Feinde Macht, daß du auß stehst Und in ein neues Leben gehst Und Gott im Glauben dienest. 6. Ach mein Herr Jesu, der du bist Vom Tode auferstanden, Rett uns aus Satans Macht und List Und aus des Todes Banden, Daß wir zusammen insgemein Zum neuen Leben gehen ein, Das du uns hast erworben! 7. Sei hochgelobt in dieser Zeit Von allen Gotteskindern Und ewig in der Herrlichkeit Von allen Überwindern, Die überwunden durch dein Blut! Herr Jesu, gib uns Kraft und Mut, Daß wir auch überwinden! Laurentius Laurenti 1660—17²2. 168⁷½ N EI 1⁵ 250 a. Z. 0 0 ih re Au⸗gen sind voll Trä⸗nen, 5 31 Zwei der Jün⸗ 9er gehn mit Seh⸗nen bn Ihren Sie b Ihre Man⸗ Daß Doch Fragt 5.— Nimi Er be Spen Denn Wie Er he Sein 4. Wen icht en, mein ber re — Ostern. +— I — 2 6 E Dꝗ—DDDRR—— Feld nach Em⸗ma⸗ us, See⸗len voll Ver⸗druß, 6007* —. EEES —— —— wor ⸗te; doch es ist von ih-rem Or ⸗te schon der —.— H—1.— Q FF.— ——————.— Meister gar nicht weit und ver⸗treibt die Traurig ⸗keit. 2. Ach, es gehn noch manche Herzen Ihrem stillen Kummer nach, Sie bejammern ihre Schmerzen, Ihre Not und Ungemach. Mancher wandert gar alleine, Daß er zur Genüge weine; Doch mein Jesus ist dabei, Fragt, was man so traurig sei. 3. Wenn zwei Seelen sich be⸗ sprechen, Nimmt er liebend daran teil, Er bemerket die Gebrechen, Spendet Trost und bringet Heil. Denn er kann uns nicht ver⸗ säumen, Wie wir glaubenslos oft träumen, Er hat alles im Gesicht, Seine Treu verläßt uns nicht. 4. Jesus ist mir nachgegangen, Wenn ich meiner Eitelkeit Und der Sünde nachgehangen. O der unglücksel'gen Zeit, Die ich Armer so verloren! Doch er hat mich neu geboren, Jesus hat an mich gedacht Und das Schäflein wieder⸗ bracht. 5. Oft schon hab' ich's auch empfunden, Jesus läßt mich nicht allein, Jesus stellt zur rechten Stunden Sich mit seinem Beistand ein. Wenn ich mich in Leid verzehre, Gleich als ob er ferne wäre, O so ist er mehr als nah Und mit seiner Hilfe da. 6. Treuster Freund von allen Freunden, Bleibe ferner noch bei mir; Kommt die Welt mich anzu⸗ feinden, Ach so sei du auch allhier! 1⁰ Ostern. Wenn mich Trübsalswetter schrecken, Wollst du mächtig mich bedecken! Komm in meinem Geist zu ruhn; Was du willst, das will ich tun! 7. Bin ich traurig und betrübet, Herr, so ruf mir in den Sinn, Daß mich deine Seele liebet Und daß ich der Deine bin! Laß dein Wort mich fester gründen, Laß es auch mein Herz entzünden, Daß es voller Liebe brennt Und dich immer besser kennt! 8. Tröst auch andre, die voll Jammer Einsam durch die Fluren gehn 128— Jesus, meine„üt 60 Oder in der stillen Kammer Tief bekümmert zu dir flehn! Wenn sie von der Welt sich trennen, Daß sie satt sich weinen können Sprich dann ihrer Seele zu: Liebes Kind, was trauerst du! 9. Hilf, wenn es will Abend werden Und der Lebenstag sich neigt, Wenn dem dunkeln Aug auf Erden Nirgends sich ein Helfer zeigt; Bleib alsdann in unsrer Mitten Wie dich deine Jünger bitten, Bis du sie getröstet hast: Bleibe, bleibe, teurer Gast! Joh. Neunherz 1653—1737, Joh. Crüger? 1653. 1656, 5——.— GE E aan Hal⸗ He Iwe ja! Je- sus lebt, Tod und To ⸗ten⸗gruft und Er ⸗de bebt, da der G F. T A— CW33“*—*—=.. E. I 8Z2.—.—.— 2—— 41.. Höl sind gen öl⸗ ind be-⸗zwun=gen, ö ö Held hin-durch⸗ge⸗-drun⸗-gen. Geht nicht mehr nach Jc sus Gol⸗ga tha: 4— lebt, Hal le⸗ lu⸗ ja! — Ostern. 16³ r 2.Halleluja! Seht das Grab, 4. Halleluja! Dieses Wort n! Die ihr seinen Tod beweinet! Soll mich wiederum beleben. 9 Wischet eure Tränen ab, Kann ich gleich nicht an den Ort Weil die helle Sonne scheinet; Seines Grabes mich begeben, inen Euer Heiland ist nicht da: G'nug, daß es mein Glaube sah: 1: Jesus lebt, Halleluja! Jesus lebt, Halleluja! du! 3. Halleluja! Suchet nicht 5. Halleluja! Er wird mir bend Den Lebend'gen bei den Toten, Leben in dem Tode geben. Glaubet freudig dem Bericht Also sterb' ich freudig hier, t Der verklärten Osterboten! Christi Tod ist nun mein Leben. uf Diese wissen, was geschah: Nur getrost, ich glaube ja: Jesus lebt, Halleluja! Jesus lebt, Halleluja! igt; Benj. Schmolck 1672—1737. 6 Mel. Valet will ich dir geben. Melchior Teschner. 1614. 12⁷ 9 +—— EE FPE 1 +.—.—.—— +2 DDES iiiie. 17³7 9 a 4—. ö ů Ich geh' zu dei⸗nem Gra⸗be, du gro⸗ßer 1050 weil ich die Hoffnung ha- be, daß du mir ———.—.. I.— SE *.— 235————— und rer fa, wie man kann fröh⸗lich ster⸗ ben und der zei⸗ gen wirst, 4—— —* S....... I II — 45 fröh⸗lich auf ⸗er⸗ stehn und mit des Himmels Er⸗ Fa 11 n +* II ch E V2— I—.— 2 II 7%3* ben ins Land des Le-bens gehn. 2. Du liegest in der Erde Und hast sie eingeweiht, Wenn ich begraben werde, Daß sich mein Herz nicht scheut 16 Ostern.— E Auch in den Staub zu legen, Da werd' ich dich erblicken, 3. Was Asch und Staub vermehrt, Der mich vom Tode weckt. Weil dir doch allerwegen 5. Du fährest in die Höhe Und Die Erde zugehört. Und zeigest mir die Bahn, Wir 3. Du ruhest in dem Grabe, Wohin ich endlich gehe, Mit Daß ich auch meine Ruh Da ich dich finden kann. 4 An diesem Orte habe, Dort ist es sicher wohnen, Bei Drückst mir die Augen zu; Wo lauter Glanz um dich, Wi So soll mir gar nicht grauen, Da warten lauter Kronen Des Wenn mein Gesicht vergeht/ In deiner Hand auf mich. Ich werde den wohl schauen, 6. O meines Lebens Leben, 5 Der mir zur Seite steht. O meines Todes Tod, Mi 4. Dein Grab war wohl ver⸗Ich will mich dir ergeben Une siegelt, In meiner letzten Not! De Doch brichst du es entzwei. Ich will mein Lager machen Wenn mich der Tod verriegelt, In deine liebe Gruft, So bin ich dennoch frei; Da werd' ich schon erwachen, Du wirst den Stein schon rücken, Wenn deine Stimme ruft. Der auch mein Grab bedeckt, Beni. Schmolck 1672—1737. Mel. Christus der ist mein Leben. Melchior Vulpius? 1609, 0 I2S r Will⸗kom⸗men, Held im Strei ⸗ te, aus 50 3283—785— 5 2· WSiiiiiiiiiPiIESEEEEEE H—..————.——— dei nes Gra⸗ bes Kluft! Wir tri ⸗ um ⸗phie⸗ ren .r . d ö + + 2 1*—.—— ¶I 2—— heu⸗-te um dei⸗ ne lee⸗ re Gruft. 2. In der Gerechten Hütten Du trittst in unsre Mitten Schallt schon das Siegeslied, Und bringst den Osterfried' en, Ostern. 16⁷ 3. Der Feind ist schon ge⸗ schlagen Und ist nunmehr ein Spott; Wir aber können sagen: Mit uns ist unser Gott. 4. Ach teile doch die Beute Bei deinen Gliedern aus! Wir alle kommen heute Deswegen in dein Haus. 5. Laß unser aller Sünden Mit dir begraben sein, Uns einen Schatz hier finden, Der ewig kann erfreun! Mel. Sollt' ich meinem Gott 6. Wir sind mit dir gestorben, So leben wir mit dir; Was uns dein Tod erworben, Das stell uns täglich für! 7. Wir wollen hier ganz fröhlich Mit dir zu Grabe gehn, Wenn wir dereinst nur selig Mit dir auch auferstehn. 8. Der Tod kann uns nicht schaden, Sein Stachel ist nun stumpf; Wir sind bei Gott in Gnaden Und rufen schon: Triumph! Benj. Schmolck 1672—1737. Joh. Heinr. Böhner? 1785. nicht singen. + 4 1 120——4— ³ ⏑—*.— +——. S....—— 0—4„ U⸗ber⸗win⸗der,nimm die Pal⸗men, die dein das mit fro⸗hen O-ster⸗psal⸗men den er⸗ —3——— 4—— 4 E — —.————————. Zi⸗on Ahn⸗=te bringt, kämpf⸗ten Sieg be ⸗singt! ist nun der Fein⸗de ——— II..——— 74 + + 7 +—.— +—2— AN EIIA IA E C 5—.———i C——— 4.——.— Po⸗chen und der Würger Mord⸗ge ⸗schrei, da des To⸗des ....— l— 2* 11 2..— + 1 2 + Nacht vor =bei und sein Stachel ist E 2 —— lal lu jal — 2Ot— * Teu⸗fel lie⸗ gen da: Gott sei Dank, Ha O der: Mel. Lasset uns den Herren ꝛc. Joh. Schop. 164ʃ. U⸗ ber-win-⸗der, nimm die Palmen, die dein das mit fro⸗ hen O-ster-psalmen den er⸗ SSDSSPI. Zi⸗ on heu ⸗te bringt, kämpf⸗ten Sieg be⸗singt! Wo ist nun der H D————.— DDE— 1—65 ——— Fein ⸗de——— und der Wür⸗ger Mord=ge⸗ —— 52 I— 5 .—.———.—.· — schrei, da des To ⸗des Nachtvor-bei und sein 4—————— — N— ++ + L P——. Ei—.———.— . 35—.—..— 128—.— Sta⸗ chel. zer ⸗bro⸗chen? Tod und Teu ⸗fel SPSS lie ⸗gen da: Gott sei Dank Hal⸗ le⸗lu⸗ ja! 2. Laß nun deine Siegeszeichen Was kann deiner Krone gleichenn Glänzen aus dem Grab empor! Held und König, tritt Lern a! chen! vor! Ostern. 1⁰ Laß dir tausend Engel dienen; Denn nach harter Leidenszeit Ist dein Tag der Herrlichkeit, Höchste Majestät, erschienen! Erd und Himmel jauchzen da: Gott sei Dank, Halleluja! 3. Teile, großer Fürst, die Beute Deiner armen Herde mit, Die in froher Sehnsucht heute Vor den Thron der Gnade tritt! Deinen Frieden gib uns allen, O so jauchzet Herz und Mut, Weil das Los so wundergut Und aufs lieblichste gefallen; Denn der Olzweig grünet da: Gott sei Dank, Halleluja! 4. Laß, o Sonne der Gerechten, Deinen Strahl zum Herzen gehn; Gib Erleuchtung deinen Knech⸗ ten, Daß sie geistlich auferstehn! Hält der Schlaf uns noch ge⸗ fangen, O so fördre selbst den Lauf; Rufe mächtig: Wachet auf! Denn die Schatten sind ver⸗ gangen Und der helle Tag ist da: Gott sei Dank, Halleluja! 5. Tilg in uns des Todes Grauen, Wenn die letzte Stunde schlägt, Weil uns in des Himmels Auen Ist die Krone beigelegt! Laß uns in den höchsten Nöten, Mitten in der Todespein, Voll des Glaubenstrostes sein! O so kann der Tod nicht töten, Denn die Hoffnung blühet da: Gott sei Dank, Halleluja! 6. Zeige, wenn der blöde Kummer Über Gruft und Bahre weint, Wie die Schwachheit nach dem Schlummer Dort in voller Kraft erscheint! Sind wir sterblich hier geboren, O so nimmt das kühle Grab Nichts als nur was irdisch ab, Und der Staub ist unverloren. Unser Hirte hütet da: Gott sei Dank, Halleluja! 7. Wecke die erstorbnen Glie⸗ er Endlich aus der dunkeln Nacht, Daß des Geistes Hülle wieder In verklärtem Glanz erwacht! Dann wirst du die Krone geben, Während wir aus voller Brust, Herr, in engelgleicher Lust Ewig deinen Seg'etheben. Selig sprechen wir allda: Gott sei Dank, Halleluja! Cbrist. Ludw. Taddel 1706—1775. 17⁰0 Ostern.— 666 Vom Himmel hoch ꝛc. 1530 3 0 E....... 0 α* Er ⸗ inn⸗re dich, mein Geist, er⸗ freut des Q + 32—— + ..T I 1— I 2 H— 2 . ho⸗ hen Tags der Herr⸗ lich⸗ teit halt im Gexdächt-nis — — Je⸗sum Christ, der von dem Tod er 2. Fühl alle Dankbarkeit für ihn, Als ob er heute dir erschien' Und spräche: Friede sei mit dir! So freue dich, mein Geist, in mir! 3. Macht, Ruhm und Hoheit immerdar Dem, der da ist und der da war; Sein Name sei gebenedeit Von nun an bis in Ewigkeit! 4. O Glaube, der das Herz erhöht! Was ist der Erde Majestät, Wenn sie mein Geist mit der vergleicht, Die ich durch Gottes Sohn er⸗ reicht? 5. Vor seinem Thron in seinem Reich Unsterblich, heilig, Engeln gleich Und ewig, ewig selig sein: Ach, welche Herrlich leit ist mein ⸗stan⸗den ist! 6. Herr, der du in den Him⸗ meln thronst, Ich soll da wohnen, wo du wohnst, Und du erfüllest mein Vertraun, Dich in der Herlichteit zu schaun! 7. Ich soll, wenn du, o Lebens⸗ rst, Einst in den Wolken kommen wirst, Erweckt aus meinem Grabe gehn Und rein zu deiner Rechten stehn, 8. Mit deiner heil'gen Engel Schar ö Soll ich dich loben immerdar, Mit allen Frommen aller Zeit Soll ich mich freun in Ewigkeit. 9. Nie komm' es mir aus meinem Sinn, — 1539 Ostern. 171 Was ich, mein Heil, dir schuldig Sein ist das Reich, sein ist die in, Kraft. Damit ich mich in Lieb und Treu Halt im Gedächtnis Jesum Zu deinem Bilde stets erneu'! Christ, 10. Er ist's, der alles in uns Der von dem To; erstanden schafft, iski Christ. Fürchtegott Gellert 1715—1769. Mel. Jesus, meine Zuversicht. Joh. Crüger? 1653. 1656. EIISIEEEEEE I.... — —.— 0 n Je ⸗sus lebt, mit ihm auch ich; Tod, wo Je⸗ sus lebt und wird auch mich von den SSSS EE.— .——— 2—— nv:nu 2 S— sind nun dei⸗ ne chre⸗cken? AEr To ⸗ten auf⸗ er ⸗ we⸗cken. Er ver ⸗klärt mich e e.——.— — 2—— 1—.——..—— + in sein Licht, dies ist mei⸗ ne Zu⸗ver⸗ sicht. 2. Jesus lebt, ihm ist das Reich 4. Jesus lebtzsein Heil ist mein, Über alle Welt gegeben; Sein sei auch mein ganzes Leben. Mit ihm werd' ich auch zugleich Reines Herzens will ich sein Ewig herrschen, ewig leben. Und den Lüsten widerstreben. Gott erfüllt, was er verspricht, Er verläßt den Schwachen nicht, Dies ist meine Zuversicht. Dies ist meine Zuversicht. 3. Jesus lebt; wer nun verzagt, 7. Jesus lebt; ich bin gewiß, Lästert ihn und Gottes Ehre. Nichts soll mich von Jesu scheiden, Gnade hat er zugesagt/ Keine Macht der Finsternis, Daß der Sünder sich bekehre. Keine Herrlichkeit, kein Leiden. Gott verstößt in Christo nicht, Er gibt Kraft zu jeder Pflicht, Dies ist meine Zuversicht. Dies ist meine Zuversicht. 17² é Ostern. 0 6. Jesus lebt; nun ist der Tod Wird er meiner Seele geben, Mir der Eingang in das Leben. Wenn sie gläubig zu ihm spricht Welchen Trost in Todesnot Herr, Herr, meine Zuversicht! Christ. Fürchtegott Gellert 1715—1709, Mel. Wie schön leucht't uns ꝛc. Phil. Nicolai? 1598, EE Froh⸗lockt dem Herrn, bringt Lob und Der gro ⸗ ße Sie⸗ger ü⸗ber⸗ ——— RSPRPRPIPTTITITTRRTRTRRRRTRT Dank ihm, der des To⸗ des Macht be⸗zwang und wand; Nacht war um ihn, und sie verschwand in 9 ö 5 , uns vom Staub er ⸗ höh-te!— hel le Mor⸗gen-rö= te. B ge-bet, 9 —E—1⁵ .——. 2 i SIIS.. stol⸗ze Spöt⸗ter, un⸗serm Ret- ter Preis und Eh=rel + ——— II SSPSSITTTTTTTTTET —. Glaubt an ihn und sei⸗ ne Leh ⸗re! Aufer Und: 3. Sei Du? Nur 90 5 2. Heil uns, des Heilands Er hat den Tempel neu gebaut Grab ist leer! Den blinde Wut zerbrochen. Fest stehet wie ein Fels im Meer Mächtig, Prächtig Das Wort, das er gesprochen. Ist der Sieger, O selig, wer sich ihm vertraut! Gottes Krieger, 1⁴ Ostern. 1⁷3 Auferstanden O dann empfängst du mein Und macht Feind zu Gebein Schanden. In deiner Schattenhülle. 3. Leer ist die Gruft, die ihn Freude, Freude! ungahz— Meine Glieder Sei mir gegrüßt, mein künftig Werden wieder Gra Auferstehen, Du Wohnung ernster Stille! Meinen Heiland werd'ich sehen. Nur wenig Tage werden's sein, Dan. Schiebeler 1741—1771. Mel. Saucht dagenen Gott Joh. Heinr. Böhner? 1785. , —. + 1 ++* 2 2 II 7 W+ 23—— +*— 2— 2—. 4..—. L — ru——— Auf⸗er⸗stan⸗den, auf⸗er⸗stan⸗den ist der Seht, wie hat nach Schmach und Banden Gott mit Q— e IᷓIESEEE 2—.— En ihn Ehul Dort auf sei⸗ nes Va⸗ters 4— — . — Thro⸗ne, ü⸗ber Schmerz und Tod erhöht, herrscht er nun in 0 1 SSS V. + + je ⸗stät. Fal⸗ Aet nie⸗der vor demSoh:ne, der uns + —2* — — 2 — ö‚ einst zu sich er⸗hebt! Hal⸗le⸗ lu ⸗ja, Je⸗ sus lebt! —⁴ Ostern. ED Oder: Da i Mel. Lasset uns den Herren ꝛe. Joh. Schop. 164ʃ.—3 5 r L.— San E= I——.——— mns „ Auf⸗er ⸗-stan⸗den, auf⸗er-stan⸗den ist der— Seht, wie hat nach Schmach und Banden Gott min Deir —2—5 V.. EEEEEE en de n de 3675 ů 270 ————.—.—.—.—..— 5 Da ⸗ters Throsne, ü⸗ berSchmerzund Tod er⸗ Dat * ——2— iDiiESEEEE— höht, herrscht er nun in Ma⸗je-stät. Fal⸗ let — nie⸗ der vor Dagalmm der uns einst zu 2. Singt dem Herrn! Er ist Wer kann ihm noch widerstreben erstanden, Mächtig steigt der Held empoß Da er starb auf Golgatha. Im Triumph bricht er hervor, Rühmt es laut in allen Landen: Seht, des Abgrunds Pforten Was sein Mund verhieß, geschah! beben, +— 8 1980 2— hebtl Hal rle n—9 Je sus lebt! E Ostern. 1 Da ihr Sieger sich erhebt! Halleluja, Jesus lebt! —2 Uns vom Tode zu befreien, — Sank er in des Grabes Nacht; —— Uns zum Leben zu erneuen, d Steht er auf durch Gottes Macht. en Tod, du bist in Sieg verschlungen, tt mi Deine Schrecken sind gedämpft, Deine Herrschaft ist bekämpft, —— Und das Leben ist errungen. — Ob man unsern Leib begräbt: Halleluja, Jesus lebt! 4. Aus dem Grab uns zu — erheben, Ging er zu dem Vater hin. Laßt uns ihm zur Ehre leben, er: Dann ist Sterben uns Gewinn! Haltet unter Lust und Leiden — Nach Joh. Friedr. Danneil 1719— 17⁴⁰ Mel. Wachet auf ꝛc. Im Gedächtnis Jesum Christ, Der vom Tod erstanden ist! Unvergänglich sind die Freuden Des, der nach dem Himmel strebt. Halleluja, Jesus lebt! 5. Freut euch seiner, Gottes Kinder, Er sei euer Lobgesang! Bringt dem Todesüberwinder Ewig Ehre, Preis und Dank! Rühmt es in Versuchungs⸗ stunden, Wenn euch Sünd und Elend droht, Rühmt es in der Todesnot: Unser Herr hat überwunden, Der uns einst zu sich erhebt; Halleluja, Jesus lebt! 41359—8 Christoph Christian Sturm Phil. Nicolai? 1598. + I. LI. let 134 SSSS —— 0 0 0 le⸗bet! Er⸗ Lobt den Höchsten, Je-sus Hört's, be⸗trüb⸗te Sünder, ge⸗= bet der — *— ö l⸗ ste Menschen, auf, er he ⸗ bet des Welt⸗er⸗ Freu⸗ de Raum, denn Je⸗sus les bet; Gott hat ihn reben—.— mpo, Hd wor————— ten.—.....———— a n lö⸗-sers Ma-je-stät! aus dem Staub er höht — O See ⸗le, dein Ge⸗ —— sang ⸗schal ⸗-le ihm zum Dank, ihm zur 5ů151————— —— Eh⸗—1 Dich, gro⸗ ber Held, er- hebt die Welt, weil *— +— 1 TI SDPIPIII‚IxII. 2——2 +—* 1 II *— ——. dei- ne Hand den Sieg be- hält. 2. Jesu Jünger, wehrt dem Leide, Lobsinget ihm und nehmt voll Freude Am Siege teil, den er erstritt! Ob auch ihr dem Tod erlieget, Er hat für euch den Tod besieget; Er herrscht, der 6 euch starb und itt. Was wollt ihr traurig sein? Ihr könnt getrost euch freun. Jesus lebet Von Ewigkeit Zu Ewigkeit, Derselbe gestern und auch heut. 3. Nun verzagt auch nicht, Verbrecher! Gott ist euch nun kein strenger Rächer, Wenn ihr die Schuld mit Ernst bereut. Durch des Todes Überwinder Ist er dem reuevollen Sünder Ein Vater der Barmherzigkeit. Er nimmt ihn liebreich auf, Mit Kraft zum Glaubenslauf Ihn zu segnen. Preis sei der Huld, Die mit Geduld Uns trägt und tilget unsre Schuld! 4. Tod, wo sind nun dein Schrecken? Nicht ewig wird das Grab unz decken, Verwest der Leib gleich in der Gruft, Einst wird er zum bessern Leben Sich aus des Todes Staub erheben, Wenn Jesus den Entschlafnen ruft. Dann wird des Todes Feld Zu einer regen Welt. ö Alles lebet, Sowie erneut ERRR R eHf ee sre deim ‚ b unz in der Leben aub afnen Feld — Ostern. 7⁷ Zur Frühlingszeit Die ewig währen, sind die Beuten, Sich alles regt und alles freut. Die uns dein Sieg erkämpfet hat 5. Auferstandner, welch ein Bald sind sie unser Teil, Segen Bald krönet uns das Heil Erwartet uns, wenn wir auf Deines Lebens. Wegen Halleluja! Einhergehn, die dein Fuß betrat! Der Herr ist nah, Unnennbare Seligkeiten, Bald ist der Tag des Sieges da⸗ Christoph Christian Sturm 1740—1786. Mel. Wachet auf ꝛc. Phil. üir 1598. 135.——— ö— —— 4)— 0 0 0—— Hal=-le-lu- ja Jauchzt,ihr Chö⸗re, singt Er, der Held, ist von den Ban⸗den des 27 2—.— 2—.— ..————2——— Fe⸗su Chri⸗ sto Preis und Eh ⸗re, wie groß und To⸗des sieg⸗reich 25 er⸗stan ⸗-den, er, der für ö 96.——7 II—— .... —. ———.— 2 Im +— herr⸗lich ist sein Tag! 96 uns u Gra abe lag. Sein ist Ge⸗walt und 9 R n +—— —.— 4— — E.— Macht. Preis ihm, er hat's vol⸗ bracht! Hal-le⸗ —.— ö—————.— ————— lu ⸗ja! Er hat's voll⸗bracht, er/ der die Macht des 1⁷⁸ Ostern.— 0 ..i,.,. 5 32— 11 To⸗des und des Gra⸗ be hat. 2. Glorreich hat der Held gerungen, Hat mächtig Grab und Tod bezwungen, Von ihren Schrecken uns befreit. Wir von Gott gefallne Sünder Sind nun mit ihm versöhnte Kinder Und Erben seiner Seligkeit. Bald, bald entschlafen wir, Entschlafen, Christus, dir, Ruhn in Frieden Die kurze Nacht, Bis deine Macht Das Licht des ew'gen Tages ruft. 3. Unsern Staub mag Staub bedecken, Du wirst ihn herrlich auf⸗ erwecken, Der du des Staubes Schöpfer bi ist. Du wirst unvergänglich Leben Und Kraft und Herrlichkeit ihm geben, Mel. Nun danket all und bringet ꝛc. Dem Staube, der dir teuer ist, Wir werden ewig dein, Gerecht und selig sein. Halleluja! Tod und Gericht Erschreckt uns nicht, Denn Jesus, unser Mittler, lebt. 4. Tag des Lebens, Tag der Wonne! Wie wird uns sein, wenn Gottes Sonne Durch unsers Grabes Dunkel bricht! O was werden wir empfinden, Wenn Nacht und Finsternis verschwinden Und uns umstrahlt des Himmelt Licht! Vollender, führe du Uns diesem Tage zu, Uns die Deinen! Die Todesbahn Gingst du voran, Wir folgen dir in deine Ruh. Gottfried Benedikt Funk 1734—18ʃ4. Joh. Crüger. 1650. 13⁰ Ostern. 1 — 1— *— 6— ——— auf zer⸗stan⸗ den ist, daß er in un-srer *2—— ist. — 3—— DD E Mit ⸗ te schwebt und 2. Ich sag' es jedem, jeder sagt Es seinem Freunde gleich, Daß bald an allen Orten tagt Das neue Himmelreich. 9 der 3. Jetzt scheint die Welt dem neuen Sinn hottes Erst wie ein Vaterland, Ein neues Leben nimmt man hin ikel Entzückt aus seiner Hand. den 4. Hinunter in das tiefe Meer den, Versank des Todes Graun, 3 Und jeder kann nun leicht und hehr melt In seine Zukunft schaun. 5. Der dunkle Weg, den er betrat, Geht in den Himmel aus, e⸗wig bei uns ist. Und wer nur hört auf seinen Rat, Kommt auch ins Vaterhaus. 6. Nun weine keiner mehr allhie, Wenn eins die Augen schließt, Vom Wiedersehn spät oder früh Wird dieser Schmerz versüßt. 7. Es kann zu jeder guten Tat Ein jeder frischer glühn, Denn herrlich wird ihm diese Saat In schönern Fluren blühn. 8. Er lebt und wird nun bei uns sein, Wenn alles uns verläßt, Und so soll dieser Tag uns sein Ein Welterlösungsfest! Friedr. von Hardenberg(Novalis) 1772—1801. Mel. Jesu, meines Lebens Leben. Wolfgang Weßnitzer. 1661. ——.—— +*— . H—E. 181H4½.— I —.— Je ⸗su, To- des ü⸗ ber⸗ win ⸗der, n der du einst als Herr und Kö- nig ——————.— . und auf⸗er ⸗ stand ⸗ner Sie⸗ges⸗ fürst, Leib⸗li Welt er-schei-nen wirst! Leib⸗lich 1— 180 Himmelfahrt.—H—— E E 4—.— 2—— 1—— J — bist du uns ge⸗ nom⸗men, doch du willtri im .. 7 He—.—. 1—— DET.— L.— 22—5*— I. I +—. Gei⸗ste kom⸗men, Le⸗ben spendend al-ler⸗ ö IEI H +*..— + I I.— +—— I II +—*— + +— 122....—— LIII I wärts in ein je⸗ des Men⸗ schen Hetz. 0 2. Herr, mit vielen tausend Dir zu fest verschlossen sein? Brüdern Siehe, wie sie sich ermüden, Fleh' ich nun bei Tag undNacht: Ohne Leben, ohne Frieden! Un! Komm, o komm, laß uns er Komm, die Riegel brich entzwei, Go Wlt fahren Mach lebendig, froh und frei! Deine Liebe, deine Macht! 4. Mache los von Satans De Komm, vom lauen trägen Wesen Banden, Uns allmächtig zu erlösen; Froh und stark in dir allein! Ha Nimm hinweg, was uns be. Ach die Blinden und die Toten ö N schwert Führ ins Licht und Leben ein, Und was dir den Zugang wehrt! Daß sich alle dir ergeben, Un 3. Tratst du einst zu deinen Dir zu sterben, dir zu leben! Se ö Jüngern Jesu, kormntt du, bist du nah? Durch verschlossne Türen ein, Amen, ja! Halleluja! ö Er Sollten dann die Menschenherzen Verfasser unbekannt. He IX. Himmelfahrt. 28 Mel. Du, des sich ꝛc. 1784. Tr Q +— 138 H.—.— ,er— De ————.p— ⁰οα E. ů He Himmelfahrt. ————— 134 n Eun Eum.. da wuun: inimn I 2— ——.—. = 65— SS 1 u von Gott er⸗ hö-het + bist. Im⸗ ma⸗ nu⸗ el, du — 95 I. I— +— + 1 ι1— DEEE I H—4— 2..—3*‚‚‚‚‚‚‚e‚e.. ——————.— 2—....— 23 2 ho-hes Haupt, stärk nun dein Volk, das an dich — + II + I + 2 + II *— I I 1 I + I Iglaubt! Hal le⸗lu⸗ ja! 2. Nun freut sich alle Christen⸗ eit Und singet dir befreit von Leid: Gott Lob und Dank im höchsten Thron, Denn unser 4 0 ist Gottes ohn! Halleluja! 3. Nun thronet er im Himmel 0 Und ist doch bei uns allzeit noch. Sein' Macht und Gnad unend⸗ lich ist, Er ist der Herr zu aller Frist. Halleluja! 4. Er ist der Sieger, dessen and Welt, Stindund Hölle überwand. Trotz', wer da will, was liegt daran? Der Herr ist's, der ihn stürzen kann. Hallelujal 5. Wohl dem, des Herz in Christo ruht Und der in ihm hat frischen Mut! Was frag' ich dann, o Welt nach dir? Nach Christo nur verlangen wir. Halleluja! 6. Wir freuen uns aus Her⸗ zensgrund Und singen dir mit frohem Mund Du Bruder, unser Fleisch und Blut, Bist unser Heil und höchstes Gut. Halleluja! 7. Durch dich der Himmel unser ist; Hilf uns, o Heiland Jesu Christ, Daß wir vertrauen fest auf dich Und durch dich leben ewiglich! Halleluja! 8. Komm, lieber Herr, komm, es ist Zeit! —H² Himmelfahrt. Komm doch in deiner Herrlichkeit, In deinen ew'gen Freudensaall 3. Führ uns aus diesem Jammertal Halleluja! Verfasser unbekannt, angeblich von Selnecker. 1611. Zut Du . 666856 dich. Joh. Schop? 161. Der 139 4 Und EEE—— 5 0 adã Du Le⸗bens⸗fürst, Herr ·su Dah gen Him⸗mel, da dein 275 ter 4. .— Nid SDPPP 8n Christ, der du bist auf-⸗ ge⸗ nom ⸗ men Wit ist und die Ge⸗ mein der From ⸗ men, Ach 9 nr e, e,, Leren, Kua SP I Laß 7 den du er-warbst nach schwe⸗rem Krieg/ 0 — E————— HI 1— 5—————.—.— 2— e en dirun en. star ⸗ker——— prei ⸗sen, dir Ehr ge⸗ • SS——⁷ ö nug er⸗ wei⸗ sen ⸗ ö 2. Du hast die Höll und Du hast gesieget weit und breiß Sündennot Wie werd' ich solche Herrlich⸗ Mit starker Kraft bezwungen, keit, ö Hast über Teufel, Welt und Tod O Herr, in diesem Leben Den Sieg am Kreuz errungen, Recht würdiglich erheben? E — i — —4— — Himmelfahrt. 18³ 3. Du hast durch deine Himmelfahrt Die Straße uns bereitet; Du hast den Weg uns offenbart, Der uns zum Vater leitet; Und weil denn du, Herr JesuChrist, Nun stets in deiner Wonne bist, So werden ja die Frommen Dahin zu dir auch kommen. 4. Hilf, daß wir suchen unsern Schatz Nicht hier in diesem Leben! Leit uns dorthin, wo du den Platz Willst Gottes Kindern geben! Ach laß uns streben fest und wohl Nach dem, was künftig werden oll, Laß uns dein Heil ergründen Und deine Wohnung finden! 3. Zieh uns nach dir, so folgen wir, Mel. Wie schön leucht't Gib uns des Glaubens Flügel! Hilf, daß wir sicher fliehn von hier Auf deinen Friedenshügel! Mein Gott, wann fahr' ich doch dahin, Woselbst ich ewig fröhlich bin? Wann werd' ich vor dir stehen, Dein Angesicht zu sehen? 6. Wann soll ich hin ins Paradies Zu dir, Herr Jesu, kommen? Wann labt R Himmelsspeise üß, Wann werd' ich aufgenommen? Mein Heiland, komm und nimm mich an, Auf daß ich fröhlich jauchzen kann Mit aufgehobnen Händen: Preis dir an allen Enden! Joh. Rist 1607-1667. uns ꝛc. Phil. Nicolai? 1598. EI + ..—.—.—— I Ach wun⸗-der⸗gro ⸗ßer Sie ⸗ges⸗ zur Rech⸗ ten Got ⸗ tes in der — — EI —.———.— S— I E.———— held, Kraft, hast dei ⸗nem Reich den Sieg ver⸗schafft, den . + HI—— —— hast du dich ge⸗se⸗ Feind zum Tod ver⸗ le⸗ 381 Mäch=tig, vräch⸗ tig Himmelfahrt. O——F + 2 Du 2——4 I——— 4* 2 1. 2——.—— Kom tri⸗umphierst du und re⸗gierst du. Tod und Le⸗ben, Du! 5½ ö Dure ———— 8 ,:.,ei, nen 2—2— I.—— 2— 1I—— al ⸗les ist dir un ⸗ter ⸗ ge⸗ ben. 2. Dir dienen alle Cherubim, Hilf, daß wir fortan für und fin Viel tausend hohe Seraphim Nach deinem Reiche trachten! Dich Siegesfürsten loben, Weil du denSegen wiederbracht, Mit Majestät und großer Pracht Zur Freude bist erhoben. Singet, Klinget, Rühmt und ehret Den, der fähret ö Auf zum Throne, Zu empfahn die Himmelskrone! 3. Du bist das Haupt, o Herr, und wir Sind deine Glieder, nur von dir Kommt auf uns Heil und Leben; Trost, Friede, Freude, Licht und Kraft, Und was dem Herzen Labsal ö schaff, Wird uns durch dich gegeben. Neige, Beuge Mein Gemüte, Ew'ge Güte, Dich zu preisen, Ehr dem Siegsherrn zu erweisen! 4. Zeuch, Jesu, uns, zeuch uns nach dir Laß unsern Wandel himmlisch ein, Laß uns demütig, züchtig, rein All Uppigkeit verachten! Unart, Hoffart Hilf uns meiden, Ehristlich leiden, Wohl ergründen, Wo die Gnade sei zu finden! 5. Sei, Jesu, unser Schutz und Hort Und gründ uns auf dein göttlich Wort, So sind wir nie verlassen! Laß suchen uns, was droben ist; Auf Erden wohnt viel Trug und List Und Feinde, die uns hassen! Lügen, Trügen, Angst und Klagen, Ach sie nagen, Ach sie quälen Stündlich arme Christenseelen 6. Herr Jesu, komm vom Gnadenthron, Da Himmelfahrt. 18⁷ Du h Davids Dafür Soll dir ohn, Von uns allen Komm, stille das Verlangen! Preis erschallen; Du bist uns allen ja zu gut Nimm am Ende, Durch dein vergossnes teuresBlut Herr, uns auf in deine Hände! Ins Heiligtum gegangen. Ernst Christ. Homburg 1605—1681. Mel. Allein Gott in der Höh ꝛe. .—— 22. e. P.. *———.—.——— Auf Chri⸗sti Him⸗mel⸗fahrt al⸗-lein ich und al⸗len Zwei⸗fel, Angst und Pein hier⸗ Altkirchlich. 1539. .. —— EE.· ESAEHNEE mei⸗ ne Nach⸗fahrt grün ⸗ de mit stets 1 ⸗ ber⸗ win ⸗ de; denn weil das . E E +— =...... 1 2—— Prt im Him⸗mel ist, wird sei ⸗ ne Glie⸗der 3—— + DSIE ů N. I + 1——— 223. Je ·sus Christ zur rech⸗ 2. Weil er gezogen himmelan Und große Gab empfangen, Mein Herz auch nur im Himmel kann, Sonst nirgends, Ruh erlangen; Denn wo mein Schatz gekommen hin, Dahin steht auch mein Herz und Sinn, Nach ihm mich stets verlanget. ten Zeit nach⸗ ho ⸗ len. 3. Ach Herr, laß diese Gnademich Von deiner Auffahrt spüren, Daß mit dem wahren Glauben ich Mög' meine Nachfahrt zieren Und dann einmal, wenn's dir gefällt, Mit Freuden scheiden aus der Welt: Herr, höre doch mein Flehen! Nach Josua Wegelin 1604—1640. Himmelfahrt. +U 18⁶ — Mel. Ach Gott und Herr. 1⁴² 2— 0 0 0 herz⸗li⸗chem Ver⸗ lan⸗ Zieh uns nach dir, so ei- len wir mü 1625. 168 gen hin, da du bist, He Hen 12 ....... Je ⸗ su Christ, AEA Herr Christ, und führ Uns deine Himmelsstege! Wir irren leicht, Sind abgeneigt Vom rechten Lebenswege. So folgen wir üdie ⸗ l Zser Welt e„ gan⸗gen! 2. Zieh uns nach dir, 3 uns nicht mehr Allhier beschwer' Seh Das böse Weltgetümmel! Hör' 4. Zieh uns nach dir ö n Nur für und für Und gib, daß wir nachfahren c 3. Zieh uns nach dir, Dir in dein Reich, Wd Und mach uns gleich Dir nach in deinen Himmel, Den auserwählten Scharen! 3 Friedr. Funcke 1642—10 geuc N Zes, meines Lebens Leben. Wolfg. Weßnitzer. Iöit Die DPPP..P PI.I 190 klär drü⸗ te ber du ver⸗ du bist 2..*———.——— Prä 1 ges⸗fürst und Eh⸗ren⸗ le Him⸗mel sind zu kö⸗ nij Jau we= nig, E 0 Ma⸗je stät, hoch er höht! Sollt' 10 nig, Himmelfahrt. 187 + ,. 0 SPSPSSD‚D‚IEIEE EIEIIII I... .... e + E———4 1 —.—. 2.—.—. 1————.— Freu⸗de wal⸗len, wenn ich gläu⸗big, Herr, be⸗ — 1—— I.— .— L— 553— 1.——7 I tracht' dei⸗ ne Ho-heit, dei⸗ ne Macht? 2. Seh' ich dich gen Himmel Da ich deine Klarheit seh'? fahren, Sollte jetzt mein Mut noch Seh' ich dich zur Rechten da, Hör' ich, wie der Engel Scharen Rufen froh Halleluja: Sollt' ich nicht zu Fuß dir fallen Und mein Herz vor Freude wallen, Da der Himmel jubiliert Und mein König triumphiert? 3. Weit und breit, du Him⸗ melssonne, Leuchtet deine Herrlichkeit, Die mit neuem Glanz und Wonne Sel'ge Geister hoch erfreut. Prächtig wirst du aufgenommen, Jauchzend heißt man dich will⸗ kommen Schau, dein Kind im Staube hier Ruft auch Hosianna dir! 4. Sollt' ich deinen Kelch nicht trinken, sinken, Da ich deine Macht versteh'? Meinem König will ich trauen, Vor dem Feind soll mir nicht grauen, Nur in Jesu Namen mich Beugen will ich ewiglich. 5. Herr, dein reicher Geist ergieße über uns sich kräftiglich, Bis zum Schemel deiner Füße Alle Feinde legen sich. Herr, zu deinem Szepter wende Alles sich von End zu Ende; Mache dir auf Erden Bahn, Alle Herzen untertan! 6. Nun erfüllst du allerorten Alles durch dein Nahesein; Heiland, meines Herzens Pforten Stell' ich offen, komm herein! 188 Himmelfahrt.— Komm, du König aller Ehren, Ewig in mir leb und wohn Komm, bei mir auch einzukehren; Als in deinem Himmelsthron Gerh. Tersteegen 1697—1700. Mel. Alles ist an Gottes Segen. 17³5 —— ⁰0⁰ Je⸗sus Chri⸗stus herrscht als Kö⸗nig, —— e.— S al⸗les ist ihm un⸗ ter-tä⸗ nig, al⸗les legt ihm ———— 6— Gott zu Fuß. Je⸗de Zun⸗ge soll be⸗ken⸗ nen, ‚i SS.......... Je ⸗sus sei der Herr zu nen⸗ nen, dem man Eh⸗re d ge⸗ben muß. 2. Gleicher Macht und gleicher Die Erlösung durch sein Blut, Ehren Hört's, das Leben ist erschienen Thront er unter lichten Chören Und ein ewiges Versühnen Über allen Cherubim. Kommt in Jesu uns zu gut. In der Welt und Himmel nden ö ̃; 3—— Hat er alles in den Händen, Due Degnadihte Bemeihr ö D ö Denn der Vater gab es ihm. 8 auch ihn zu ihrem Hauph 3. Nur in ihm— o Wunder⸗ Er hat sie mit Blut erkaufet, gaben!— Für das Himmelreich getaufeh Können wir Erlösung haben, Und sie lebet, weil sie glaubt. E * —— Himmelfahrt. 18 n 5. Gebt, ihr Sünder, ihm die Nichts kann sie von Jesu scheiden, ron! Herzen; Und ihr Haupt zieht sie empor. i Klagt, ihr Kranken, ihm die 8. Ihnen steht ein Himmel chmerzen; offen, 17, Sagt, ihr Armen, ihm die Not! Er kann alle Wunden heilen, Reichtum weiß er auszuteilen, Leben schenkt er nach dem Tod. 6. Eil, es ist nicht Zeit zum Schämen! Willst du Gnade? Du sollst nehmen. ihn Willst du leben? Es soll sein. — Willst du erben? Du wirst's sehen. 4 Soll der Wunsch aufs Höchste 5 gehen: — Willst du Jesum? Er ist dein. 7. Zwar auch Kreuz drückt Christi Glieder Welcher über alles Hoffen, Über alles Wünschen ist. Die geheiligte Gemeine Weiß, daß eine Zeit erscheine, Wo sie ihren König grüßt. 9. Jauchz ihm, Menge heil'ger Knechte, Rühmt, vollendete Gerechte, Und du Schar, die Palmen trägt, Und ihr Märt'rer mit der Krone, Und du Chor vor seinem Throne, Der die Gottesharfen schlägt! 10. Ich auch auf den tiefsten Stufen, Ich will glauben, zeugen, rufen, Ob ich schon noch Pilgrim bin: 7 Hier auf kurze Zeit darnieder, JesusChristus herrscht als König, — Und das Leiden geht zuvor. Alles sei ihm untertänig, —— Nur Geduld! Es folgenFreuden, Ehret, liebet, lobet ihn! N Phil. Friedr. Hiller 1699—1769. Blut. Mel. Wie schön leucht't uns ꝛc. Phil. Nicolai? 1598. hienen 72 V I45 —.—4——— e⸗ lu- ja! Wie lieb=lich 0 0 0 0 2 leine; Hal 20 ö seit du vom ew'⸗ gen Zi⸗ on Haupt IN——— ufet— tänlt ni. urrzz, nn. rri intirii. mur— anb stehn hoch ü- ber uns die Him⸗mels⸗höhn, seit dort aus-sen⸗dest dein le⸗ ben⸗-dig Wort und ⁰ Himmelfahrt. 0 — e n— ———— du im Himmel si ⸗tzest, Fröh ⸗lich, se⸗l 2⁵ dei⸗ ne Her- de schü⸗best! uichmelkar n8 Du 25—— S— Und 3—.—.. DE— schaut der Glau⸗be von dem Stau⸗-be auf zum Soh⸗ ne: So 4— IE—— ——— EiE Ein. ——— PPS........ Vor Mei⸗ ne Hei-mat ist am Thro ne. ir 2. Die Sterne leuchten ohne Es ist dein Aug, es bleibet wach, Zahl; Bis neu die Sonne scheinet. Was ist ihr tausendfacher O wer Nunmehr Strahl, Nimmer klagte, Was ist der Glanz der Sonne? Ein Schatten nur von jenem Licht, Das dir vom holden Angesicht Ausgeht mit ew' ger Wonne. Spende, Sende Deine hellen Lebensquellen Reichlich nieder, Großes Haupt, 6310 deine ieder! 3. Verhüllt den Erdkreis düstre Nacht, Ich weiß, daß dort ein Auge wacht, Das einst um uns geweinet, Das einst für uns im Todebrach; Nimmer zagte, Da du wachest Und aus Nächten Tage machest! 4. Wohin wir ziehn durch Land und Meer, Ein Himmel neigt sich drüber her, Dein Himmel voller Gnaden. Da steigt erhörlich das Gebet, Da wallt man sicher früh und spät Vor Feindeslist und Schaden. Keiner Deiner Auserwählten ö Geistbeseelten Bleibt verlassen Treu will ihn dein Arm um⸗ fassen. N5 Pfingsten. 191 6. Wir fliehn zu dir mit allem 5. O sel'ger König Jesu Christ, Schmerz, Wie wundervoll und heilig ist, Zu dir, wenn sich das arme Herz Was uns in dir geschenket! lig Abhärmt in bittrer Reue. In dir, der Gottes Kinder schirmt, Du brichst nicht das zerstoßne Bleibt unser Anker, wenn es Rohr,. stürmt, Und wenn der Docht sein BIl Auf ewig eingesenket! verlor, Hier, hier Sind wir ne: So tränkst du ihn aufs neue. Festgebunden; Im Licht Soll nicht Unsre Stunden — Eine fehlen Fliehn in Eile; — Von den Seelen, Dann hinauf zum ew'gen Die zum Leben Heile! Dir dein Vater übergeben. Alb. Knapp 1798—1864. vach, t. X. Pfingsten. Mel. Wie schön leucht't uns ꝛc. Phil. Nicolal? 1598. chest! 140 75 1————— 5„F—— E EE Land SPS SPI III.. —.— O heil'⸗-ger Geist, kehr bei uns n Du Him⸗mels-licht, laß dei⸗ nen bet,————.——— und— E— den. ein und laß uns dei ⸗ ne Wohnung sein; o Schein bei uns und in uns kräf⸗tig sein zu . E 24—.————.— —— DD‚ĩ‚‚DD‚————— A komm, du Her-zens⸗son⸗ne! ste⸗ter Freud und Won ne! Son ne, Won=ne, —49² Pfingsten.— E 255 4— Und ISSSSSSR Daß der 4 2.nr himm⸗lisch Le⸗ ben willst du ge-⸗ ben, wenn wir be= ten; 9⁰ Und —— + II Kein ———— 3 .—... V Fried zu dir kom⸗ men wir ge ⸗ tre ⸗ ten. Soll 2. Du Quell, draus alle Weis⸗ Empfinden und zur Ritterschaf Fried heit fließt, Dadurch gestärket werden, 7. Die sich in fromme Seelen gießt, Laß deinen Trost uns hören, Daß wir in Glaubenseinigkeit Auch können alle Christenheit Dein wahres Zeugnis lehren! Höre, Lehre, Daß von hinnen Herz und Sinnen Wir erheben Dir zum Lob und uns zum Leben! 3. Sei stets bei uns mit deinem Rat Und führ uns selbst den rechten ad, Die wir den Weg nicht wissen! Gib uns Beständigkeit, daß wir Getreu dir bleiben für und für, Auch wenn wir leiden müssen! Schaue, Baue, Was zerrissen Und beflissen Dich zu schauen Und auf deinen Trost zu bauen! 4. Laß uns stets deine Gottes⸗ kraft Auf daß wir unter deinem Schuß Begegnen aller Feinde Trutz Mit freudigen Gebärden! Laß dich Reichlich V Auf uns nieder, Daß wir wieder 0 0 Trost empfinden, Alles Unglück überwinden! 5. O starker Fels und Lebenz 6 hort, Laß doch dein himmlisch süßes Wort In unsern Herzen brennen, Daß wir uns mögen nimmer⸗ mehr Von deiner weisheitsreichen Leh Und reinen Liebe trennen! Sende, Spende Deine Güte 6 Ins Gemüte, Daß wir können ö Christum unsern Heiland nennen 6. Du süßer Himmelstau, geuß 6 dich In unsre Seelen kräftiglich ⁴ Pfingsten. 193 Und schenk uns deine Liebe, Wir führen unsre Lebenszeit, Daß unser Sinn verbunden sei Sei unsers Geistes Stärke, Dem Nächsten stets mit Liebes⸗ Daß uns hinfort sei unbewußt treu Die Eitelkeit, des Fleisches Lust Und sich darinnen übe! Und seine toten Werke! Kein Neid, Kein Streit Rühre, Führe Dich betrübe; Unser Sinnen Fried und Liebe Und Beginnen Soll hier schweben, Von der Erden, Fried und Freude wirst du geben. Daß wir Himmelserben werden! 7. Gib, daß in reiner Heiligkeit Mich. Schirmer 1606—1673. Mel. Freu dich sehr ꝛe. 1554. —.—8——— + 14⁷ S—.—— —————.— 0⁰οο 1— O du al ⸗ler-süß⸗ste Freu⸗ de, Geist, der du in Lieb und Lei= de — V 4— + IIA¶I¶II 41— +—— I V* 2⁴—— + SISISISISSSSSESSESI—— o du al- ler ⸗ schön-stes Licht ö un⸗be⸗ sucht uns läs-sest nicht, Geist des * — + 2————.——.—.—.—— V Höch:sten, höchster Fürst, der du hältst und halẽten wirst Q— N— — + WIIIII + —— ber e, j un: auf⸗hör⸗lich al le Din⸗ ge: hö ⸗ re, ——— ů II 74—.————— — 2*— III * 1— L*— II hö⸗ re, was ich sin ⸗ ge! Evang. Ge sanabuch. 7 194 Pfingsten. 2. Du bist ja die beste Gabe, Die ein Mensch je nennen kann. Wenn ich dich, o Tröster, habe, Geb' ich alles Wünschen dran. Ach erhör mich, komm zu mir, Wohn in meinem Herzen hier, Das du dir, als ich geboren, Selbst zum Tempel auserkoren! 3. Du wirst wie ein milder Regen Ausgegossen von dem Thron, Bringst uns nichts als lauter Segen Von dem Vater und dem Sohn. Laß doch, o du werter Gast Gottes Segen, den du hast Und verteilst nach deinem Willen, Meine ganze Seel erfüllen! 4. Du bist weise, voll Ver⸗ standes, Das Geheimste ist dir kund, Hast gezählt den Staub des Sandes Und durchschaut des Meeres Grund. Nun so kennst du auch gewiß Meines Herzens Finsternis; Drum gib Weisheit und vor allen, Wie ich möge Gott gefallen! 5. Du bist heilig und zu finden, Wo man rein und heilig ist, Fliehst hingegen Schand und Sünden, Weil du lauter Reinheit bist. Mache mich, o Gnadenquell, Rein und züchtig, keusch undhel Laß mich fliehen, was du fliehen Gib mir, was du gerne siehes 6. Deine Huld hat keine Schranken, Du bist fromm und sanften uts, Bleibst im Lieben ohne Wanken Tust uns Bösen alles Guts. Ach verleih und gib mir auch Diesen edeln Sinn und Brauch U— Daß ich Freund'und Feinde lieh⸗ Keinen, den du liebst, betrübe 7. O mein Hort, ich bin zu rieden, Wenn du nur nicht weichst von mir; Bleib' ich von dir ungeschieden Bin ich stets getrost in dir. Laß mich sein dein Eigentum, Ich versprech' hinwiederum, Hier und dort all mein Vermögeh Dir zu Ehren anzulegen. 8. Wohl mir, wenn nur du mich stärkest Und mir treulich stehest bei! Hilf, mein Helfer, wo du merkes, Daß mir Hilfe nötig sei; Brich des Fleisches bösen Sim Nimm den alten Willen hin, Daß er sich in dir erneue, Und mein Gott sich meiner freur 9. Sei mein Retter, führ mith eben; — Pfingsten. E Wenn ich sinke, sei mein Stab; Wenn ich sterbe, sei mein Leben; Hi Wenn ich liege, sei mein Grab! Wenn ich wieder aufersteh', 525 eigener 95 1 O so hilf mir, daß ich gehꝰ in, wo du in ew'gen Freuden Wirst die Auserwählten weiden! Paul Gerhardt 1607-1676. Joh. Crüger. 1653. — EEEE — 00⁰00 Zeuch ein zu dei⸗nen To ⸗ren, sei der du, da ich ge⸗ bo ⸗ren, mich DDD — 07 mei⸗ nes Her-zens Gast, ods hoch geisklohster neu⸗ge⸗ bo⸗- ren hast, — ER 23—* SSSSSSS S —— 2———— —. — Geist des Va⸗ ters und des Soh⸗ nes, mit bei⸗den ESIITT glenchen Thro⸗nes, mit 2. Zeuch ein und laß empfinden Mich deine hohe Kraft, Die Kraft, die uns von Sünden Hilf und Errettung schafft! Entsünd'ge meinen Sinn, Daß ich mit reinem Geiste Dir Ehr und Dienste leiste, Die ich dir schuldig bin! 3. Du bist ein Geist, der lehret, Wie man recht beten soll. Dein Beten wird erhöret, Dein Singen klinget wohl; bei⸗ den gleich ge⸗ preist! Es steiget himmelan Und hört nicht auf mit Flehen, Bis der die Hilf läßt sehen, Der allen helfen kann. 4. Du bist ein Geist derFreuden, Das Trauern willst du nicht, Erleuchtest uns im Leiden Mit deines Trostes Licht. Ach ja, wie manches Mal — du mit süßen Worten ir aufgetan die Pforten Zum goldnen Freudensaal! 7* 196 Pfingsten. 5. Du bist ein Geist der Liebe, Ein Freund der Freundlichkeit, Willst nicht, daß uns betrübe Zorn, Rachsucht, Haß und Neid. Der Feindschaft Feind du bist, Willst, daß in Liebesflammen Sich wieder tu' zusammen, Was voller Zwietracht ist. 6. Du, Herr, hast selbst in Händen Die ganze weite Welt, Kannst Menschenherzen wenden, Wie es dir wohlgefällt. So gib doch deine Gnad, Mit Fried' und Liebesbanden Verknüpf in allen Landen, Was sich getrennet hat! 7. Beschirm die Obrigkeiten, Bau unsers Fürsten Thron, Verleih uns gute Zeiten, Schmück, als mit einer Kron, . des Himmels ꝛc. + Die Alten mit Verstand, Mit Frömmigkeit die Jugend, Mit Gottesfurcht und Tugend Das Volk im ganzen Land! 8. Erfülle die Gemüter Mit reiner Glaubenszier, Die Häuser und die Güter Mit Segen für und für; Vertreib den bösen Geist, Der dir sich widersetzet Und, was dein Herz ergötzet, Aus unserm Herzen reißt! 9. Richt unser ganzes Leben Allzeit nach deinem Sinn; Und sollen wir es geben Der Hand des Todes hin, Und kommt der letzte Streit, So hilf uns fröhlich sterben Und nach dem Tod ererben Die ew'ge Seligkeit! Paul Gerhardt 1607—1679 Heinr. Albert. 1643 — + 4. 2——4 SSS ———.5 Komm, o komm, du dei-ne Kraft sei nicht ver ⸗ ge-bent Geist des Le-bent 56— 12 WSPꝑPIPIꝑPIPꝑIPIEIEIEIEIIEITIEITITI I— S.eSS— 11— wah⸗rer Gott von C⸗ wig ⸗ keit; So wid sie er ⸗ füll' uns je ⸗ der-zeitl 550⁰ —.—. D—— + S.IIIII.II.... — den Ran*.— Geist und Licht und Schein in den dun⸗ keln + H1 Pfingsten 1⁵⁷ .reen, E — Her ⸗ zen sein. 2. Gib in unser Herz und 6. Wird um Trost dem Herzen Sinnen bange, Weisheit, Rat, Verstand und Daß es ruft voll Traurigkeit: Zucht, Ach mein Gott, mein Gott, wie Daß nichts andres wir beginnen, Als was nur dein Wille sucht! Dein' Erkenntnis werde groß Und mach' uns von Irrtum los. 3. Zeig uns, Herr, die rechten tege Zu der wahren Wohlfahrt an; Räume fürder aus dem Wege, Was im Lauf uns hindern kann! Wirke Reu durch deine Gnad, Wenn der Fuß gestrauchelt hat! 4. Laß dein Zeugnis uns emp⸗ finden, Daß wir Gottes Kinder sind, Die allein auf ihn sich gründen, Wenn sich Not und Drangsal find't! Denn des Vaters liebe Rut Ist uns allewege gut. 5. Reiz uns, daß wir zu ihm treten Frei mit aller Freudigkeit; Seufze in uns, wenn wir beten, Und vertritt uns allezeit! So wird unsre Bitt erhört Und die Zuversicht vermehrt. lange! O so wende unser Leid, Sprich der Seele tröstlich zu Und gib Mut, Geduld und Ruh! 7. O du Geist der Kraft und Stärke, Du gewisser neuer Geist, Fördre in uns deine Werke; Und wennSatan Macht beweist, Schenk uns Waffen in dem Krieg Und erhalt in uns den Sieg! 8. Herr, bewahr auch unsern lauben, Daß kein Teufel, Tod und Spott Uns denselben möge rauben; Sei du unser Schutz, o Gott! Sagt das Fleisch gleich immer nein, Laß dein Wort gewisser sein! 9. Wenn wir endlich sollen sterben, So versichre uns je mehr Als des Himmelreiches Erben Jener Herrlichkeit und Ehr, Die Gott gibt durch Jesumchrist, Und die unaussprechlich ist! Heinr. Held 1620-1659. 198 Pfingsten. ILI ◻+ —0R Alle Menschen müssen sterben. 168,. Rein . t 150 PDPPPPTT* Wide 0⁰οπ Geist vom Va⸗ ter und vom Soh⸗ne, Geist,de der Hin schen⸗ke du vom Himmels-⸗thro ne mei⸗nem Daß 45— 5 SESE Heil und Le-ben schafft, Her⸗-zen dei⸗ ne Kraft +—— e, 4—— 1111 ——. E.—5 ——2 2 Eꝰ.—1— 0— Wun⸗ te, daß der Reichtum dei⸗ ner Gü⸗ te und die.— und er⸗-fül ⸗le mein Ge— +— Stär⸗ke dei⸗ ner Hand an mir Schwachem werd' er⸗ tann 2. Komm, erleuchte meine Sinne, Daß ich tief in mir empfinde Komm, durchstrahle den Ver- Stets der Liebe heiße Glut, stand, Die allein in Jesu ruht! Daß die Finsternis zerrinne 4. Gib mir Kraft 1 Und nicht nehme überhand! ehen. 4 Oogffne meiner Seele Augen, Wenn sich regt die böse Lst. E. Daß sie zu erkennen taugen Laß es nindhermehr geschenen Deines Wortes tiefen Grund, Daß sie siegt in meiner Brust Das uns lehret Christi: Mund! Steh mir dem Kampf 30 2. 3. Niemand ohne dich verspüret.. Seiten, Reiner Gottesliebe Kraft; Hilf mir ritterlich bestreiten Dur— Wen nicht deine Gnade rühret, Diesen Feind, der in mir wohn Unte Den täuscht eitle Leidenschaft. Und mit Tod und Hölle lohn Wie Komm, ach komm, mein Herz 5. Du bist heilig, laß mich Lehr entzünde, werden Sei — ö Pfingsten.—⁹ 165,7 Rein und heilig immer mehr! Meinem Heiland folgen nach — Coöt die Triebe, die auf Erden Und zu meines Herren Freuden* —.— Widerstreben deiner Ehr! Gehen durch viel Ungemach: I — Laß mich in dem neuen Leben Leite mich durch deine Güte, W „der Wachsen und nur dahin streben, Daß mein Geist und mein Ge⸗ nem Daß die Seel nach Gottes Bild müte Sich erneu', von dir erfüllt! Lobe dich in süßem Ton ——„. Endlich wenn ich soll durchs Samt den Vater und dem Sohn! . 5 Leiden Gottfried Hoffmann 1658—1712. 556 Warum sollt' ich mich ꝛe. Joh. Georg Ebeling. 1666. 5l D......— die e o Höch-ster Trö⸗ster, komm her⸗ nie? der; — IDSDSDSS.. —24 5 Geist des Heund, seni nicht fern, sal⸗ be Je⸗ su Glie⸗der! 8e x V— N ö Er, der nie sein Wort ge-bro⸗ chen, Je⸗sus hat er⸗ 3 RD. hen,“ dei⸗ nen Rat sei⸗ nem Volk ver ⸗ spro⸗ chen. ustl ur 2. Geist der Weisheit, gib uns Und sprich ja, allen Wenn wir gläubig beten! n Durch dein Licht ohn Unterricht, 3. Hilf den Kampf des Glau⸗ öhn. Wie wir Gott gefallen! bens kämpfen, ich Lehr uns freudig vor ihn treten, Gib uns Mut, Sei uns nah Fleisch und Blut, ö 2⁰⁰ Pfingsten. + E Sünd und Welt zu dämpfen! Froh die Bahn Des Laß uns Trübsal, Kreuz und Deines Worts zu gehen! Leiden, 1 53.5———— Schmerz und Tod Steh uns bei, Di Nicht von Jesu scheiden! Mach uns treu ie 4. Hilf uns nach dem Besten In der Prüfungshitze! Ach, streben; Führ, wenn Gott uns nach den Geh Schenk uns Kraft, Leide Tugendhaft Sterben heißt, Und gerecht zu leben! Unsern Geist 5. Gib, daß wir nicht stille stehen; In des Himmels Freude! Treib uns an, Ehrenfried Liebich 1713—179. Das — Herr Jesu 46940 ꝛc. 165. Als 1524—.— Dur νν O Got⸗ tes Geist und Chri⸗ sti Geist, der —— 12—. —.—.—.—. uns den Weg zum Him⸗ mel 510 der uns die DiEEEEEE E dunk⸗ le Er⸗den⸗ Macht 555j6 sei ⸗ ne Lich ⸗ter 9 —— ö*—. *— + 2. Du Hauch, der durch das 3. Komm, leuchte mit dem Weltall weht Gnadenschein Als Gottes stille Majestät, Hell in die weite Welt hinein; Du aller Lichter reinstes Licht, Komm, mach uns in der Finsten Erleucht uns Herzund Angesicht! nis hel-le macht; 5 ld E II ter Pfingsten. 20O1 Des lichten Himmelswegs ge⸗ wiß! 4. Ach, hier ist alles Staub und Nacht, Die Wahn und Sünde trübe macht; Ach, hier ist alles Not und Tod, Geht uns nicht auf das Morgen⸗ rot; 5. Das Morgenrot der bessern Welt, Das wie ein Strahl vom Him⸗ mel fällt, Als Gottes Macht und Gottes ust Durchblitzt die kranke Men⸗ schenbrust. 6. O Gottes GOei und Christi Geist, +. Gott sei Dank ꝛc. Der uns wie Kinder beten heißt, Der uns wie Kinder glauben heißt, O komm, o komm, du heil'ger Geist! 7. Komm, Gottes Friede, Gottes Mut, Komm, stille Kraft, die nimmer ruht; Komm, gieße deinen Gnaden⸗ schein In Seele, Sinn und Herz mir ein! 8. Dann wandl' ich wie ein Kind des Lichts Im Glanze deines Angesichts Schon meinen kurzen Erdenlauf Stets himmelein und himmel⸗ auf. Ernst Moritz Arndt 1769—1860. 53 EEEEEEEE 0 0 0 Geist vom Va⸗ ter und vom Sn he *———. dir mein Herz zum Thron, schen⸗—3 dich mir Jün⸗ ger⸗schar! im⸗ mer ⸗ dar so wie einst der ⁰ Pfingsten. IO 2. Geist der Wohpheit. leite 5. Geist der Liebe, Kraft um mich! ucht, Eigne Leitung täuschet sich, Wenn mich Welt und Fleisch Da sie leicht des Wegs verfehlt versucht, Und den Schein für Wahrheit O dann unterstütze mich, wählt. Daß ich ringe; rette mich! 3. Geist des Lichtes, mehr in mir 6. Geist der Heiligung, verklu Meinen Glauben für und für, Jesum in mir mehr und mehr Der mich Christo einverleibt Und erquicke innerlich Und durch Liebe Früchte treibt! Durch den Frieden Gottes mich! 4. Geist der ms schenke J Geist der Hoffnung, führedn Mich dem Himmelserbe zu; Salbung, Zuhrunst, Glut von Laß mein Herz sich deiner freun Und in Hoffnung selig sein! Laß mein Bitten innig, rein Jan. Heinr. Kari von Wessenben Und vor Gott erhörlich sein! 12070 Jul. Tod Mel. Herzlich tut mich verlangen. Weltlich. 109100 4013 h . 0 α α O komm, du Geist der Wahr-heit, und ver⸗brei ⸗-te Licht und Klar-heit, ver⸗ 9——— II— SSSIII.II ——.—— ban ne Tung und Scheingieß aus dein hei⸗ + De.— SSSS... X2—————— I E— 5 Feu=er, rühr Herz und Lip-pen an, daß jeg=li — I 1 + I II —————— —.—— cher ge⸗ treu ⸗ er den Herrn be⸗ ken ⸗nen kann! —½ Pfingsten. ⁰⁵ 2. O du, den unser größter Regent uns zugesagt, Komm zu uns, werter Tröster, Und mach uns unverzagt; Gib uns in dieser schlaffen Und glaubensarmen Zeit Die scharfgeschliffnen Waffen Der ersten Christenheit! 3. Unglaub und Torheit brüsten Sich frecher jetzt als je; Darum mußt du uns rüsten Mit Waffen aus der Höh, Du mußt uns Kraft verleihen, Geduld und Glaubenstreu, Und mußt uns ganz befreien Von aller Menschenscheu. 4. Es gilt ein frei Geständnis In dieser unsrer Zeit, Ein offenes Bekenntnis Bei allem Widerstreit, Mel. Freu dich sehr ꝛc. Trotz aller Feinde Toben, Trotz allem Heidentum Zu preisen und zu loben Das Evangelium. 5. Fern in der Heiden Lande Erschallt dein kräftig Wort; Sie werfen Satans Bande Und ihre Götzen fort, Von allen Seiten kommen Sie in das Reich herein. Ach, soll es uns genommen, Für uns verschlossen sein? 6. Du heil'ger Geist, bereite Ein Pfingstfest nah und fern, Mit deiner Kraft begleite as Zeugnis von dem Herrn! O öffne du die Herzen Der Welt und uns den Mund, Daß wir in Freud und Schmerzen Das Heil ihr machen kund! Karl Joh. Phil. Spitta 1801-1859. 1554. ..——.— 1½ ——— 4.—— + —.——.— = 0„* Komm, o heil'⸗ger Geist, her ⸗-nie⸗ der, leucht mit heil'⸗gen Flammen wie- der, 9Q 4 + 7%* +=+— V.* + I E— ......——————.—.—— komm, der Pfing⸗sten Tag ist heut, und gleich⸗ schen ⸗ke Kraft und Fried' und Freud! ⁰⁴ Pfingsten. O SS..I.IIT............. DEiEEEIEE— — — e al⸗so werd' mit neu⸗en Zun ⸗ gen neu es ——— ITII——: — 12. 2 2—.1113 Lied dem Herrn ge⸗sun ⸗ gen! 2. Komm und walle durch die 4. Komm und rausche durch Herzen, die Lande, Die gar finster, tot und kalt, Zeig das Kreuz als höchsten Voll von Trotz und Furcht und Schmerzen, Ohne Trost und ohne Halt; Rausch hinein mit Gottesmacht, Die vertreibet alle Nacht, Und laß leuchten deine Sonne Voller Klarheit, Trost und Wonne! 3. Komm, erfülle du die Hütten, Wandle sie zum Gotteshaus, Sammle stets zu Dank und Bitten Alle, die gehn ein und aus, Halt sie eins in Freud und Leid Und versöhn, was sich entzweit; Fördre auch das Werk der Hände, Und die Trübsal gnädig wende! Hort; Und daß starker Treue Bande Fest nun ruhn in Gottes Wort, Mache Fürst und Völker gleich, Treu zu bauen Gottes Reich Und in Kriegs⸗ und Friedens⸗ tagen Sein Panier voranzutragen! 5. Rausche durch die ganze Erde Bis zum letzten Sünderzelt, Ruf hinein das neue Werde In das bleiche Totenfeld! Schaffe, daß doch balde wird Eine Herde und ein Hirt, Und dann unter Friedenspalmen Alle jauchzen Freudenpsalmen! Wilh. Kritzinger 1816-1800, EIAEEE E urch ◻— Dreieinigkeit. 2⁰⁵ XI. Dreieinigkeit. Nach eigener Melodie. Altkirchlich. 1539. 156 +3— + 4 2—. E E——*— —— I——— 1— au ud Al ⸗lein Gott in der Höh sei Ehr und da⸗ rum daß nun und nim⸗mer⸗mehr uns 9— .— 3——2————— 9 X.— SISIEEEDe.. Dank für sei ne Gna de, ̃; 2— rüh⸗ren kann kein Scha ⸗ de! Ein Wohl⸗ge⸗ fall'n Gott an uns hat, nun ist groß Fried ohn' ——— IIJITII‚ 2———— 42.—— Un ⸗ter⸗ laß, all Fehd hat nun ein En ⸗ de. 2. Wir beten an und loben Und rettet, was verloren; dich, Lamm Gottes, heil' ger Herr und Wir bringen Ehr und danken, Gott, Daß du, Gott Vater, ewiglich Nimm an die Bitt in unsrer Regierst ohn' alles Wanken. Not Ganz ohne Maß ist deine Macht, Erbarm dich unser aller! Allzeit geschieht, was du bedacht; Wohl uns des starken Herren! 4. Oheil' ger Eut, du höchstes u I 3.O JesuChriste, Gottes Sohn, Mit deinem Heil uns tröste! Für uns ein Mensch geboren, Vor Satans Macht nimm uns Der uns vertritt vor Gottes Thron in Hut, os Dreieinigkeit.— ◻+ Die Jesus Christ erlöste Wend allen Jammer ab und Durch Marter groß und bittern Not! Tod; Darauf wir uns verlassen. Nik. von Hof? oder Joach. Slüter? 1529. Nun danket alle Gott. Joh. Crüger. 1640 18⁷ 0 0 0 0 G.=lo⸗ bet sei der 3 mein Gott, mein mein Schöpfer, wel⸗cher mir hat Leib und SDEE — 4—— 92 2— 8 mein Va⸗ter, der mich schützt von —.—.———— EE 2 14 Mut⸗ter-lei⸗-be an, der je⸗ den Au⸗gen⸗ blick viel L Gu⸗ tes mir ge ⸗ tan. 2. Gelobet sei der Herr, Mein Gott, mein Trost, mein Mein Gott, mein Heil, mein Leben, Leben, Des Vaters werter Geist, Des Vaters liebster Sohn, Den mir der Sohn gegeben, Der sich für mich gegeben, Der mir das Herz erquickt, Der mich erlöset hat Der mir gibt neue Kraft, Mit seinem teuern Blut, Der mir in aller Not Der mir im Glauben schenkt Rat, Trost und Hilfe schafft. Das allerhöchste Gut. 4. Gelobet sei der Herr 3. Gelobet sei der Herr, Mein Gott, der ewig lebet/ 15²⁰ 1640. 3 5.HH von ꝛein t. I— — Dreieinigkeit. 27 Den alles lobt und preist, Des Name heilig heißt, Was ist und lebt und webet; Der ein'ge wahre Gott, Gelobet sei der Herr, Gott Vater, Sohn und Geist. Joh. Olearius 1611—1684. 4557 Wie schön leucht't* ꝛc. 32—— Nicolai? 1598. . 1115 le lu 70 Lob, preis und von E⸗-wig⸗keit zu E⸗ wig⸗ 4—— 2— —.— Ehr sei un⸗ fem Gott 3 je mehr und mehr für keit 60 in uns al-len ihm be ⸗reit Dank, 6 4+—.——. .—.... al ⸗le sei⸗ ne Wer d 3lez Weisheit, Kraft und Stär=ke. ——— H — 1 n————7 —.———— . 2 4 Klin⸗get, sin⸗get: — 2 2 + b. ist hei⸗lig, hei=lig, hei⸗ lig; Preis und Eh ⸗re —— —.—— sei dem Hertn der Him⸗mels ⸗ hee⸗ re! 2. Halleluja! Wacht Ehr und Deruns mit seinem Bluterkauft, In dessen Tod wir sind getauft, Sei auch dem Gunertanun ge⸗ Dem wir sind zugezählet. bracht, Heilig, Selig In dem wir sind erwählet, Ist die Freundschaft e Dreieinigkeit. ◻ ◻ Und Gemeinschaft, 4. Halleluja! Lob, Preis und Die wir haben Ehr 6 Und darinnen uns erlaben. Sei unserm Gott je mehr und Der 3. Halleluja! Gott heil' ge mehr Die e 5—3688 Geist Und seinem großen Namen. Meir Sei ewiglich von uns gepreist, Stimmt an mit aller Himmel Meir Durch den wir neu geboren, Schar Der Der uns mit Glauben hat geziert, Und singet nun und immerdar Und Uns dem Erlöser zugeführt, Mit Freuden Amen, Amen! Zur Herrlichkeit erkoren. Klinget, Singet: Heil uns, Heil uns! Gott ist heilig/ Da ist Freude, Heilig, heilig; V Seelenweide, Preis und Ehre Himmlisch Manna Sei dem Herrn der Himmels⸗ Und ein ewig Hosianna. heere! Unbekannt, oder Barth. Crasselius? 1667—172 ů—6 Valet will ich dir—— Melchior Teschner. 1614 159— D..— —— — — Ich glau⸗be, daß mit Lie⸗be ein Gott mich daß, wenn sein Kind ich blie⸗ be, mein Glück wär ö 2 11— *———..—— trägt und hält,— fest ⸗ge⸗stellt, daß, was ich Gu⸗-tes ha⸗ be und —...‚.———— ů 2 ......... I. 5 was er zu ⸗ ge⸗ dacht, ist sei ⸗ ne mil⸗ de Ga⸗ * II I +— +I EI 553 I + 12—* — L 44 HF F — be, die fromm und se⸗ lig macht. We und Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. 2⁰⁵ —O 2. Ich glaube, daß von oben Ein Heiland freundlich kam, Der hoch mein Herz erhoben, Die Sünde von mir nahm, Mein Licht, mein Seelenleben, Mein Führer himmelan, Der sich für mich gegeben Und aufwärts brach die Bahn. 3. Ich glaube, daß ins Helle Ein klarer Stern mich weist, Daß frisch aus reiner Quelle Mich tränkt der heil'ge Geist, Der stets mich aus der Höhe Mit Himmelskraft umschwebt, Und wenn ich schlafen gehe, Die Seel zum Himmel hebt. Joh. Friedr. Möller 1789—1861. XII. Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. Mel. Aus tiefer Not. 1524. 2 W —.— 2 * —21 6.9 Wie we⸗nig sind der Heil'gen dein, ver⸗ — 2— FAE E— 2J— ——.* .— laß dich es er las⸗sen sind wir bar⸗-men! Ar⸗ men; + —— H. —— 1— dein Wort will 2. + — SSS — — —— 2— ——————— 9⁰ man nicht ha⸗ ben wahr, der Glaub ist auch er⸗ —3 N — + ——— EE. ————— lo⸗schen gar bei so — viel Men⸗schen⸗kin ⸗ dern. 2. Sie lehren eitel falsche List, Ihr Herz nicht eines Sinnes ist, Was eigner Witz erfindet; In Gottes Wort gegründet. 2¹⁰ Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. — Der wählet dies, der andre das, Sie trennen uns ohn' alles Maß Und gleißen schön von außen. 3. Gott woll' ausrotten alle Lehr', Die falschen Schein uns lehren, Dazu ihr Zung hochmütig sehr Spricht: Trotz, wer will uns wehren? Wir haben Recht und Macht allein, Was wir gesetzt, gilt allgemein; Wer ist, der uns soll meistern? 4. Darum spricht Gott: Ich muß auf sein, Die Armen sind verstöret, Ihr Seufzen dringt zu mir herein, Ich hab' ihr' Klag erhöret, Mein heilsam Wort soll auf den Plan, 92566 eigener Melodie. — Getrost und frisch sie greifen an Und sein die Kraft der Armen. 5. Durchs Feuer siebenmal bewährt Wird Silber echt erfunden; An Gottes Wort man das erfähn Desgleichen alle Stunden. Es will durchs Kreuz bewähre sein, Da wird erkannt sein' Kraft und Schein Und leucht't stark in die Lande. 6. Das wollst du, Gott, be⸗ wahren rein Vor dieser Zeit Geschlechte; Und laß uns dir befohlen sein, Daß uns hier nichts anfechte! Der gottlos Haufe da sich find' Wo diese losen Leute sind In deinem Volk erhaben. Martin Luther 1483—1540. Martin Luther. 1527 0), 0. SS.... 0 0 0 Ein' fe⸗ ste Burg ist er hilft uns frei aus al un ⸗ ser Gott, ein' ⸗ler Not, die SSSEEEEl gu⸗ te Wehr und Waf⸗ uns jetzt hat be⸗ trof⸗ sen⸗ fen. Der alt' bö=se U Kirche und Gemeinschaft der Heiligen.—t⁰ DPDPDPD‚PiD‚i‚ ‚‚‚ ————————— Feind mit Ernst er's jetzt meint, groß' Macht und viel e. ů— +—— S— List sein' grau⸗sam Rüstung ist; auf Erd ist ——— II ————— nichts seins ⸗ gleisse chen. 2. Mit unsrer Macht ist nichts Der Fürst dieser Welt, getan, Wie sau'r er sich stellt, Wir sind gar bald verloren; Tut er uns doch nichts; Es streit't für uns der rechte Das macht, er ist gericht't, Mann, Ein Wörtlein kann ihn fällen. Den Gott hat selbst erkoren. Fragst du, wer der ist 4. Das EEh— lassen 4 D Lehe⸗ Und kein Dank dazu haben; Und ist kein andrer Gott an wohlaufden Waan Mit seinem Geist und Gaben. Das Feld muß er behalten. Nehmen sie den Leib, 3. Und wenn die Welt voll Gut, Ehr, Kind und Weib: Teufel wär' Laß fahren dahin, Und wollt' uns gar verschlingen, Sie haben's kein Gewinn; So fürchten wir uns nicht so sehr/ Das Reich muß uns doch Es soll uns doch gelingen. bleiben! Martin Luther 1483-1546. Nach eigener Melodie. Altkirchlich. 1543. 2 Annn Er⸗halt uns, Herr, bei dei⸗nem Wott und III 2¹² Kirche und Gemeinschaft der Heiligen.— E D —. — 2 13— ++—— 2 WS.—— dei ⸗nen Sohn, stür⸗zen wol⸗len von dei⸗nem Thron! 2. Beweis dein? 245— Herr 3. Gott heil' ger Geist, du Jesu Christ, Tröster wert, Der du Herr aller Herren bist, Gib Eintracht deinem Volk auf Beschirm dein' arme Christen⸗ Erd, heit, Steh bei uns in der letzten Not Daß sie dich lob' in Ewigkeit! Leit uns ins Leben aus dem Tod Martin Luther 1483—1540. lrnt u ist das Heil ꝛc. Altdeutsch. 1524. 1533 163 EE ππα Wo Gott der Herr nicht bei uns hält, wenn wo er 1 un⸗srer Sach zu- fällt im 9⁰ EENE— IEEEE un⸗ ste Fein⸗ de to ⸗ ben— Him⸗mel hoch dort o⸗ 413•58 der Kir⸗che 9. 5eee +7. Schutz nicht ist und sel⸗ ber bricht der Fein⸗de List, 2 0 + E.n +* —.— ö.. + SS—.—..— . 965 N A ist's mit uns ver ⸗ lo ⸗ ren. Soll! Der C U— Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. I AKIl 2¹³ 2. Was Menschenkraft und =witz anfäht, Soll billig uns nicht schrecken. Der Herr sitzt an der höchsten Stätt, Wird ihren Rat aufdecken. Wenn sie's aufs klügste greifen an, Geht Gott doch eine andre Bahn, Es steht in seinen Händen. 3. Sie drohen uns voll Grau⸗ samkeit Und wollen uns verschlingen; Lob, Dank und Preis sei Gott allzeit, Er läßt es nicht gelingen. Der Feinde Strick zerreißet er Und stürzet ihre falsche Lehr, Sie werden's Gott nicht wehren. 4. Ach lieber du wie tröstest Die gänzlich si— verlassen! Der Gnaden Tür steht nimmer zu; Vernunft kann das nicht fassen, 560 Heut singt ꝛc. Sie meint, daß alles sei verlor'n, Da doch das Kreuz hat neu⸗ gebor'n, Die deiner Hilfe warten. 5. Die Feinde sind in deiner Hand, Dazu all ihr' Gedanken, Ihr Anschlag ist dir wohl⸗ bekannt; Hilf nur, daß wir nicht wanken! Wenn Menschenwitz dein Wort anficht, Aufs Künft' ge will vertrauen nicht, Da wirst du selber trösten. 6. Den Himmel hast du und die Erd, Herr unser Gott, gegründet; Dein Licht auch bei uns helle werd', Das Herz uns werd⸗ entzündet, In rechter Lieb des Glaubens dein Bis an das Ende treu zu sein; Die Welt laß immer murren! Justus Jonas 1493—1555. Nik. Hermann. 1560. 164 ——— 00 0 0 Ver⸗-⸗za ⸗ ge nicht, du Häuf⸗ lein klein, ob⸗ — schon die Fein⸗ de wil⸗lens sein, dich gänz⸗ ⸗lich zu ver⸗ stö⸗ ren, und su⸗chen dei⸗ nen Un ⸗ter⸗gang, da⸗ e. rin—— von dir wird recht angst und bang; es wird nicht 2——— 2 IR 5— II SSSSE. lan ge wäh⸗ ren! 2. Des tröst 97 66 daß 3. So wahr Gott Gott ist und deine Sach sein Wort, Ist Gottes; dem befiehl die Muß Teufel, Welt und Höllen Rach pfort Und laß du ihn nur walten! Er wird durch einen Gideon, Den er wohl weiß, dir helfen schon, Dich und sein Wort erhalten. ̃ Nach eigener Melodie. Und was dem tut anhangen, Endlich werden zu Schand und Spott. Gott ist mit uns und wir mit Gott Den Sieg woll'n wir erlangen, Mich. Altenburg? 1584—16ʃ0 17⁰⁴½ 1⁰⁵ —————.—— —.—— +——. α Fah re fort, fah⸗re fort, Zi⸗on, * 7 ISISI.... —* n 4—— fah= re fort im Licht, ma⸗che dei- nen Leuch-ter — 2—.—. .——.———. ———————— + hel⸗le, laß die er-ste Lie⸗ be nicht, su⸗che U2 Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. 215 ——— I 1 5*——— DRJJ——.— I 2—— „— stets die Le⸗bens⸗quel ⸗le! Zi on, drin⸗ge durch die +—— II 2— * . IT— 2.. en⸗ge Pfort, fah=re 2. Leide dich, leide dich, Zion, leide ohne Scheu Trübsal, Angst mit Spott und Hohne, Sei bis in den Tod getreu, Siehe auf die Lebenskrone! Zion, fühlest du der Schlange Stich ich, Leide dich, leide dich! 3. Folge nicht, folge nicht, Zion, folge nicht der Welt, Wenn sie dich sucht groß zu machen, Achte nichts ihr Gut und Geld, Nichts ihr Dräuen, nichts ihr Lachen! Zion, wenn sie dir viel Lust ver⸗ spricht, Folge nicht, folge nicht! 4. Prüfe recht, prüfe recht, Zion, prüfe recht den Geist, Der dir ruft zu beiden Seiten; Tue nicht, was er dich heißt, Laß nur deinen Stern dich leiten! Zion, beides, was da gut und chlecht, Prüfe recht, prüfe recht! fort, fah⸗ re fort! 5. Dringe ein, dringe ein, Zion, dringe ein in Gott! Stärke dich mit Geist und Leben, Sei nicht wie die andern tot, Sei du gleich den grünen Reben! Zion, in die Kraft statt in den Schein Dringe ein, dringe ein! 6. Brich herfür, brich herfür, Zion, brich herfür in Kraft, Weil die Bruderliebe brennet! Zeige, was der in dir schafft, Der als seine Braut dich kennet! Zion, durch die dir gegebne Tür Brich herfür, brich herfür! 7. Halte aus, halte aus! Zion, halte deine Treu, Laß nicht lau und träg dich finden! Auf, das Kleinod rückt herbei, Auf, verlasse was dahinten; Zion, in dem letzten Kampf und Strauß Halte aus, halte aus! Joh. Eusebius Schmidt 1670—1745. 2¹⁶ Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. E Mel. O du Liebe ꝛc. 174⁵. 3.———— Ib6 S.— ορ Herz und Herz ver⸗eint zu ⸗sammen sucht in las⸗set eu ⸗ re Lie- besflammen lo-dern D Got⸗ tes Her⸗-zen Ruh, auf den Hei⸗land zu! SPSDSSS Glieder, er das Licht und wir der Schein, er der Meiesler SSISIITITTTTTTTTTTTTT wir die Brü⸗der, er ist un⸗ ser, wir sind sein. 2. Kommt, ach kommt, ihr Denkt doch, wie es ihn betrübet, Er das Haupt, wir sei ⸗ne Gotteskinder, Wenn ihr selbst euch Eintrag tut! Und erneuert euern Bund! Schwöret unserm Uberwinder 4. O du treusterFreund, vereine Reb und Treu von Herzensgrund! Deine dir geweihte Schar, Und wenn eurer Liebeskette Daß sie es so herzlich meine, Festigkeit und Stärke fehlt, Wieẽs dein letzter Wille war, O so flehet um die Wette, Und daß, wie du eins mit ihnen, is si 8 wieder stählt! Also sie auch eines sein 2— 4146 ini 53n Sich in wahrer Liebe dienen Wah Und einander gern erfreun. Glieder, Auf so treues Lieben an, 5. Friedefürst, laß deinen Daß ein jeder für die Brüder Frieden Auch das Leben lassen kann! Stets in unsrer Mitte ruhn, So hat uns der Herr geliebet, Unser Tagewerk hienieden So vergoß er dort sein Blut; All in einem Geist zu tun! O Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. 2¹⁷ Denn wie kann die Last auf Erden Und des Glaubens Ritterschaft Besser uns versüßet werden Als durch deiner Liebe Kraft! 6. Liebe, hast du es geboten, Daß man Liebe üben soll, O so mache doch die toten Trägen Geister lebensvoll! Zünde an die Liebesflamme, Daß ein jeder sehen kann: Wir, als die von einem Stamme, Stehen auch für einen Mann! 7. Laß uns so vereinigt werden, Wie du mit dem Vater bist, Bis schon hier auf dieser Erden Kein getrenntes Glied mehr ist, Und allein von deinem Brennen Nehme unser Licht den Schein: Also wird die Welt erkennen, Daß wir deine Jünger sei'n! Nik. Ludw. Graf von Zinzendorf 1700-1760. Mel. Dir, dir, Jehova ꝛc. 1690. 1704. 00 0 0 IIEEEEE 943 Wach auf, du Geist der er⸗sten Zeu⸗gen, die Tag und Näch⸗te nim⸗mer schweigen ——* N—— e 20 Wäch⸗ter, die auf Zi- ons Mau'ern stehn, und die ge= trost dem Feind ent ⸗ ge- gen⸗gehn, +— 2—.— VEunDia ren Schall die gan⸗ze Welt durchdringt und —— SDDDRRDRRD — 7 DDRE al⸗ler Völ⸗ker 2. O daß dein Feuer bald entbrennte, Scha ren zu dir bringt! O möcht' es doch in alle Lande gehn; 2¹⁸ Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. E Gib zu der Ernte doch die Hände, Gib Knechte, die in treuer Arbeit stehn! O Herr der Ernte, siehe doch darein: Die Ernt ist groß, der Knechte Zahl ist klein! 3. Dein Sohn hat ja mit kla⸗ ren Worten Uns diese Bitte in den Mund gelegt. O siehe, wie an allen Orten Sich deiner Kinder Herz und Sinn bewegt, Mit tiefster Inbrunst dich, Herr, anzuflehn; Drum hör, o Herr, und sprich: Es soll geschehn! 4. Herr, gib dein Wort mit großen Scharen, Die in der Kraft Evangelisten sei'n! Laß eilend Hilf uns widerfahren Und brich in Satans Reich mit Macht hinein! O breite, Herr, auf weitemErden⸗ kreis Dein Reich bald aus zu deines Namens Preis! 5. Ach daß die Hilf aus Zion käme! O daß dein Geist, sowie dein Wort verspricht, Dein Volk aus dem Gefängnis nähme; O würd' es doch nur bald vor Abend Licht! Ach reiß, o Herr, den Himmel bald entzwei Und komm herab zur Hilf und mach uns freil 6. Ach laß dein Wort recht schnelle laufen; Es sei kein Ort ohn' dessen Glam und Schein! Ach führe bald dadurch mit Haufen Der Heiden Füll zu allen Toren ein; Ja wecke doch auch Israel bald au Und also segne deines Wortes Lauf! 7. O bessre Zions wüste Stege; Und was dein Wort im Laufe hindern kann, Das räume bald aus jedem Wege; Vertilg, o Herr, den falschen Glaubenswahnl Von Mietlingen mach deine Herde frei, Daß Kirch und Schul ein Garten Gottes sei! 8. Laß jede hoh' und niedre Schule Die Werkstatt deines guten Geistes sein! Ja sitze du nur auf dem Stuhle E Und Daß Die k —O le OD Kirche und Gemeinschaft der Heiligen.—2¹⁸ Und präge dich der Jugend Du wirst der Menschheit Jam⸗ selber ein, mer wenden, Daß treue Lehrer viel und Beter So dunkel jetzt dein Weg, o sei'n, Heil'ger, ist. Die kräftig für die Kirche stehen Drum hört der Glaub nie auf ein! zu dir zu flehn; 9. Du wirst dein herrlich Werk Du tust noch über Bitten und vollenden, Verstehn! Der du der Welten Heil und Karl Heinrich von Bogatzky Richter bist 1690—1774. 1* Zeuch ein ꝛe. Joh. Crüger. 1653. ů—— ⁵iiiii aꝗ u Kommt, Kin⸗ der, laßt uns ge⸗- hen, der Es ist ge⸗fähr⸗lich 1 hen in +—— SSDPSPI D— 5—10 Kemmu, stäreket eu⸗ ern 6 3———— 2 I Mut, zur SWa keit zu wandem, von ei⸗ ner Kraft zur an- dern; es ist das En ⸗ de gut! 2. Es soll uns nicht gereuen Mit ganzer Wendung richte Der schmale Pilgerpfad; Fest nach Jerusalem! Wir kennen ja den Treuen, Der uns gerufen hat. 3. Geht's der Natur entgegen, Kommt, folgt und trauet dem; So geht's gerade doch. Ein leder sein Gesichte Die Fleisch und Sinne pflegen, Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. — EE Sind schlechte Pilger noch. Verlaßt die Kreatur Und was euch sonst will binden, Laßt gar euch selbst dahinten, Es geht durchs Sterben nur! 4. Schmückt euer Herz aufs beste, Weit mehr als Leib und Haus, Wir sind hier fremde Gäste Und ziehen bald hinaus! Gemach bringt Ungemach; Ein Pilger muß sich schicken, Sich dulden und sich bücken Den kurzen Pilgertag. 5. Ist gleich der Weg sehr enge, So einsam, krumm und schlecht, Der Dornen in der Menge Und manches Kreuze trägt: Es ist doch nur ein Weg; Laß sein, wir gehen weiter, Wir folgen unserm Leiter Und brechen durchs Geheg. 6. Kommt, Kinder, laßt uns gehen, Der Vater gehet mit; Er selbst will bei uns stehen Bei jedem sauern Tritt! Er will uns machen Mut, Mit süßen Sonnenblicken Uns locken und erquicken; Ach ja, wir haben's gut! 7. Sollt' wo ein Schwacher fallen, So greif' der Stärkre zu; Man trag', man helfe allen, V Man pflanze Lieb und Ruh. Kommt, schließt euch fester an; Ein jeder sei der Kleinste, Doch wohl auch gern der Reinstt Auf unsrer Liebesbahn! 8. Kommt, laßt uns munter 6 wandern, 2 Der Weg kürzt immer ab; Ein Tag der folgt dem andern, Bald fällt das Fleisch ins Grab! Nur noch ein wenig Mut, Nur noch ein wenig treuer, Vor allen Dingen freier Gewandt zum ew'gen Gut! 9. Es wird nicht lang mehr währen: Harrt noch ein wenig aus! Es wird nicht lang mehr währen, So kommen wir nach Haus. Da wird man ewig ruhn, Wenn wir mit allen Frommen Daheim zum Vater kommen; Wie wohl, wie wohl wird's tun 10. Drauf wollen wir's denn wagen, Es ist wohl Wagens wert, Und gründlich dem absagen, Was aufhält und beschwert. Welt, du bist uns zu klein, Wir gehn durch Jesu Leiten Hin in die Ewigkeiten; Es soll nur Jesus sein! Gerhard Tersteegen 1697—1709. — Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. 22¹ Mel. Herr und Altster ꝛc. Weltlich. 1784. Q —2—— + 1 69 SSS I—..— L + 00 0 0 Die wir uns all⸗ hier bei⸗sam⸗ men inst uns auf dei⸗- ne Mar⸗ter zu ver⸗ III fin ⸗ den, schla⸗ gen un⸗ sre Hän-de ein, bin ⸗ den, dir auf e⸗ wig treu zu sein. ISI Und zum Zei⸗ chen, daß dies Lob⸗ ge⸗ tö⸗ ne dei⸗nem 6203 zen an⸗ge⸗nehm und schö⸗ ne, sa⸗ge A⸗ men ren—.— T——53 .II und zu ⸗gleich: Frie⸗-de, Frie- de sei mit euch! 14 Christ. Renat. Graf von Zinzendorf 1727—1752. 5 un“ 641 Ein' feste Burg. Martin 6. 15²7(9). * 70ʃ r.. 00 0 0 WenmChri stus sei ⸗ ne Kir⸗ che schützt, so er, der zur Rech-ten Got- tes sitzt, hat ————————— EEE — tenz G.. tenl Er ist mit Hil ⸗fe mag die Höl⸗le wü 69. Macht,ihr zu ge- bie VI 77/ — ²⁰⁷ Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. O 4—O 2— P P —11 22— +*— **— nah, wenn er spricht, steht''s da. Er schützt sei- nen II. S—— Ruhm und hält sein Hei⸗lig ⸗ tum; mag doch die 5 2 II —2— +— II 3 SS 2 .— Höl-le wu— ten! 2. Gott siehet wider seinen Gelobt sei Jesus Christ! Thron Wer sein Jünger ist, 3 Die Völker sich empören, Sein Wort gläubig hält,— Denn den Gesalbten, seinen Dem kann die ganze Welt Sohn, Die Seligkeit nicht rauben. Den wollen sie nicht ehren. 2. Sie schämen sich des Wors, Auf, Spuißen an, auaf SenteWenr Mi 1. Laßt euch kein Drohn erschrecken üme Doch ihrer lachet Gott; Der Gott, der 15 1— Himmel Bkrei au Sie mögen sich empbren! Wird uns gewiß bedecken. 90 3. Der Frevler mag die Wahr⸗ Der Herr, der starke Gott, 3. heit schmähn, Hält auf sein Gebot, Uns kann er sie nicht rauben. Gibt Geduld in Not Viel Der Unchrist mag ihr widerstehn, Und Kraft und Mut im Tod; Trer Wir halten fest am Glauben. Was will uns da erschrecken Die Christ. zürchtegott Gelert 1715—1700. Grü 25157 Alles ist an Gottes Segen. 17³⁸. —— Gro⸗ßer Hir⸗ te ·ner Her⸗ den Gib 2²³ —.— + + . AU e⸗ su Christ, laß in WII— E —....x die⸗ sen letz ten Zei sten —..— sich dein Reich noch mehr ver⸗brei⸗ten, als bis⸗ her ge⸗ AE EEE —0 sche⸗ hen ist! 2. Laß es sich zu deinen Ehren Kräftiglich in uns vermehren; Breit es, Herr, von Haus zu Haus UnterFreunden undVerwandten, Breite es in allen Landen, Unter allen Völkern aus! 3. Gib dazu von Jahr zu Jahren Viel Evangelistenscharen, Treue Lehrer ohne Fehl, Die im Glauben, Wort undLeben Gründlich, kindlich dir ergeben, Heiliger in Israel! 4. Flöße früh der zarten Jugend Jede Kenntnis, jede Tugend Nur durch dein' Erkenntnis ein; Gib ihr Leben, nicht nur Wissen, Und behalt von Argernissen Lehrer mit den Schülern rein! 5. Laß dein Wort die Sichern schrecken Und die geistlich Toten wecken, Stürz die Selbstgerechtigkeit, Mach die geistlich Blinden sehend, Mach die geistlich Lahmen gehend, x Mach dir selbst den Weg bereit! 6. Schenke den Erwachten Gnade,* Nicht zu ruhen, bis ihr Schade Recht entdeckt und schmerzhaft ist; Zieh sie dann zu dir, dem ohne, —⁴ Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. O0 Daß vor deinem Gnadenthrone Den du denen aufgehoben, Sie sich laben, Jesu Christ! Die nach wohlbestandnen Proben Heben Was 39 Siegreich stehn vor deinem Die laß stets im Glauben leben, Thron! Der viel Geistesfrüchte bringt; 9. Herr, so sammle deine Laß sie niemals stille stehen, Glieder, Treihe sie stets fortzugehen, Dann erscheine gnädig wiede Bis ihr Geist die Kron erringt! Als der ewig gute Hirt, 8. Die am Ende sich befinden, Da aus so viel tausend Herden Denen hilf selbst überwinden, Eine Gottesherde werden Zeig dem Glauben jenen Lohn, Und um dich sich scharen wirds Joh. Jak. von Moser 1701—1785 65 Es ist das Heil ꝛc. Altdeutsch. 1524. 1593 17²— ο Die Fein⸗-de dei⸗ nes Kreu⸗zes drohn, dein du a ⸗ber, Mitt⸗ler, Got⸗ tes Sohn, kannst D E . L Reich Herr, zu zer ⸗-stö ⸗ ren; ih rem Tro⸗ tze weh⸗ ren. Dendhnbe⸗ ste ꝛhe 8.2 wig⸗ ⸗lich, ver⸗ geb⸗ lich wird sich wi⸗-der dich H —— —5 gan⸗ ze Höl ⸗le waff nen. 2. Dein Reich ist nicht von Kein Werk von Menschenkin⸗ dieser Welt, dern, dein kin⸗ Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. E Drum konnt' auch keine Macht der Welt, Herr, seinen Fortgang hindern. Dein Erbe bleibt dir immerdar Und wird selbst durch der Feinde char Zu deinem Ruhm sich mehren. 3. Weit wollst du deine Herr⸗ schaft noch In deiner Welt verbreiten Und unter deinem sanften Joch Zum Heil die Völker leiten! Vom Aufgang 10 9 Nieder⸗ Bring' alle Welt di Preis und Dank Und glaub' an deinen Namen! 4. Auch deine Feinde, die dich shmähn, Die frevelnd sich empören, Laß deiner Gnade Wunder sehn, Daß sie sich noch bekehren! Lehr sie mit uns gen Himmel schaun Und unerschüttert im Vertraun Auf deine Zukunft warten! 16 Nun danket alle Gott. 5. Uns, deine— wollest Fest in der Wahcheit gründen, Daß wir für unsre Seelen Ruh In deiner Gnade finden! Mach unsers Glaubens uns gewiß, Vor Irrtum und vor Finsternis Bewahr uns, weil wir leben! 6. Dein Geist führ' uns auf ebner Bahn Und heil'ge unsern Willen, So wird dein Volk, dir untertan, Gern dein Gesetz erfüllen, Bis du erscheinest zum Gericht Und dann vor deinem Angesicht Die Menschenkinder sammelst. 7. Voll Zuversicht erwarten dich, Herr, alle deine Frommen Und freun des großen Tages sich, Da du wirst wiederkommen. Dann werden sie, o Gottes Sohn, Den längst verheißnen Gnaden⸗ lohn, Dein Himmelreich ererben. Balthasar Münter 1735—1793. Joh. Crüger. 1649. S— 173 00 0 0 Evang. Ge sangbuch Nun dan⸗ket der wie-der⸗ al=le Gott und ebehi her ⸗ge⸗ stellt der Bi⸗ bel 20 Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. 0 s DDPS SS — —.—* 22 15 der sei ⸗ner Knech⸗te Mut ge⸗ D—2..——— rü⸗——3 bat mit Kraft und ge⸗ gen al ⸗le Welt ar der I P— I 1. Kir che Sieg ver-schafft! 2. Du Ewiggnädiger, Laß über seinem Haus Wir hoffen mit Vertrauen, Stets walten deine Hand Du werdest ferner noch Und segne, Herr, durch ihn Die——— Zions ward Das ganze Vaterland! Und was begonnen ward, 4. Erhalt dies Heiligtum So fördern fort und fort, Und in hym reine Lchte Daß endlich alle Welt Auf daß auch stets bei uns Sich weid' am reinen Wort! Dein Himmelteich sich mehn 3. Mit Gnaden schau herab Und jeder würdig sei, Auf unsern Landesvater; Schließt sich sein Lauf allhie, Laß auch die Kirche sehn Das ew'ge Freudenfest In ihm den Freund und Rater; Zu feiern dort bei dir! Fürchtegott Christ. Fulda 1768—185. Mel. Wachet auf ꝛc. Phil. E 1500 17407 A +— IEIEEEE 00 0 0 Got⸗ tes Stadt steht fest ge⸗ grün⸗det auf Dennoch steht sie und wird ste- hen, man —.—————————— — 2 2W3—.‚— SISPSIIIIIITITIIIIIIIIII heil'gen Bergen; es ver-blün⸗-det sich wi-der wird an ihr mit Stau⸗nen se⸗ hen, wer hier die ◻ Kirche und Gemeins chaft der Heiligen. sie die gan⸗- ze Welt. Hut und Wa⸗che 4— —— V . . N els ist — le⸗ — Hei⸗ les Fels. Hal ——— n; 230 Lob⸗singt und sprecht: Wohldem Gesschlecht, das S.. um I— I in ihr hat das Bür⸗ger ⸗ recht! 18 iehte, 2. Zions Tore liebt vor allen Sonst unter keinem Volk man Der Herr mit gnäd'gem Wohl⸗ hört. lhie, gefallen, Gottes Wort ist deine Wahr⸗ Macht ihre Riegel stark und fest, Segnet, die darinnen wohnen, —135. Weiß überschwenglich dem zu lohnen, 5 ihn nur tun und walten läßt. — Wie groß ist seine Huld, — Wie trägt er mit Geduld All die Seinen! auf O Gottesstadt, man Du reiche Stadt, Die solchen Herrn und König hat! .— 3. Große heil'ge Dinge werden 4 In dir gepredigt, wie auf Erden heit Du hast den Geist und hast die Klarheit, Die alle Finsternis zerstört; Da hört man fort und fort Das teuerwerte Wort Ew'ger Gnade. Wie lieblich tönt, Was hier versöhnt Und dort mit ew'gem Leben krönt! 4. Auch die nichts davon ver⸗ nommen, 2²⁸ Ausbreitung des Evangeliums. Die fernsten Völker werden kommen Und in die Tore Zions gehn. Denen, die im Finstern saßen, Wird auch der Herr noch pred' gen lassen, Was einst für alle Welt ge⸗ ehn. Wo ist der Gottessohn, Wo ist sein Gnadenthron? Wird man fragen. Dann kommt die Zeit, Wo weit und breit Erscheint der Herr in Herrlich⸗ k eit. 5. Darum stellet ein die Klagen! Man wird noch einst zu Zion sagen: Wie mehrt sich deiner Bürger Zahl! Voll Erstaunen wird man schauen, Wie Gott sein Zion mächtig bauen Und herrlich weitern wird einmal. Erhebet Herz und Sinn! Es ist die Nacht schier hin Für die Heiden; Es kommt ihr Tag, Sie werden wach, Und Israel folgt ihnen nach. 6. Gottes Stadt, du wirst auf Erden Die Mutter aller Völker wer⸗ den, Die ew'ges Leben fanden hier, Welch ein Jubel, wie am Reigen, Wird einst von dir zum Himmel steigen! Die Lebensbrunnen sind in dit; In dir das Wasser quillt, Das alles Dürsten stillt. Halleluja! Von Sünd und Tod, Von aller Not Erlöst nur einer: Zions Gott. Karl Joh. Phil. Spitta 1801—-1859. XIII. Ausbreitung des Evangeliums. Mel. Es ist genug. Joh. Rud. Ahle. 1662. 2I E.——+——2 —7 S——— + — 0 œ 0 Es der Platz ist da, wo je⸗der si⸗- tzen ott. 18⁵9. E Ausbreitung des Evangeliums. 22 7—— — DR—— ᷓ. voll, sein Tisch ist voc zu Kenz — Lae. sei ne Gä⸗= ste her! Oeht, nö⸗tigt 44„ 2 605 2 0—.— sie von al ⸗len Stra⸗ ber der Herr hat viel be⸗ S... rei⸗ ten las⸗sen: da ist noch Raum! 2. Es ist noch Zeit! Die Liebe 3. Doch ist es Zeit! Die Stun⸗ rufet noch; den folgen schnell, Noch gehen Diener aus Es geht auf Mitternacht, Zu Stadt und Land, sie laden Bald schlägt es voll, von ferne heute noch schimmert' 8 hell: Ins große Rettungshaus. Ihr Jungfrauen erwacht! Noch ist die Türe nicht ver⸗ Der Bräutigam erscheint von schlossen, weitem; Für Kind und Greis noch nicht Auf, auf, die Lampen zu bereiten, verflossen Auf, es ist Zeit! Die Rettungszeit. Ernst Gottl. Woltersdorf 1725—1761. 2— Wie groß ist des Allmächt'gen ꝛc. 891 78041 755.1808 I03. ⁰⁰— 95 doch Häd dein Wbens er brennte, und bald die gan⸗ ze Welt er⸗ kenn⸗te, IDDD IIEE ——— 335—.—— 1.*— L du un aussprech⸗lich Lie⸗ben⸗ der— daß du bist Kö nig, Gont und Hert! O möch⸗ten 23⁰ Ausbreitung des Evangeliums. 1 9 SSE sei ⸗ ne Him⸗- mels⸗fun⸗ken ent ⸗zün⸗den je⸗ des Q* 1+— V + +I + I P 1 2 .PP to ⸗ te Herz, die Durst'gen ma⸗ chen freu⸗ de⸗trun⸗ ken —— + 2— W—5 H—He— RRHHADAHAQAQl und hei⸗ len al⸗len Sün⸗den⸗schmerz! O der: Mel. Die Tugend wird ꝛe. 17⁰⁰⁴ Q De ..————] * O daß doch bald dein Hen er brenn=te, du und bald die gan-ze Welt er ⸗ kenn⸗-te, daß . 24—— E Oe D— ö 10 un⸗aus ꝛsprech⸗lich ae ben⸗ rn* du bist Kö⸗ nig, Gott und— O möch ⸗ten sei ⸗ ne Himmels-fun⸗ ken ent⸗zün⸗den je-des ————22—.— — ien te Herz, die Durst'gen mazchen freu⸗de⸗ trun⸗ken —9.—. R SSEEEEEEE und hei⸗len 2. Zwar brennet es mit heller Flamme Schon hier und dort, in Ost und West „ Dir, dem am Kreuz erwürgten Lamme, Ein herrlich Pfingst⸗ und Freu⸗ denfest. Doch wecke, läutre und vereine Des ganzen Christenvolkes Schar Und mach in deinem Gnaden⸗ scheine Dein Heil noch jedem offenbar! 3. Du unerschöpfter Quell des Lebens, Allmächt'ger starker Gottes⸗ hauch, Dein Feuermeer ström' nicht vergebens; Ach zünd in unsern Herzen auch! . schön leucht't uns ꝛc. al ⸗len Sün ⸗den⸗schmerz! Schmelz alles, was sich trennt, zusammen Und baue deinen Tempel aus; Laß leuchten deine heil' gen Flammen Durch deines Vaters ganzes Haus! 4. Beleb, erleucht, erwärm, entflamme Doch bald die ganze weite Welt Und zeig dich jedem Völker⸗ stamme Als Heiland, Friedefürst und Held! Dann tönen dir von Millionen Der Liebe Jubelharmonien, Und alle, die auf Erden wohnen, Knien vor dem Thron des Lammes hin. Joh. Ludw. Fricker? 1729—1766. Phil. Nicolai? 1598. — ——— 9 8—⁴⁴—— + —.——— 4 1—.— *.— 2 — Vom Auf⸗gang bis Un⸗ zähl⸗ bar zum Nie⸗der⸗ sind die Scha⸗ren gang er⸗ schon, die schal let dir ger⸗ ne dir vor Lob⸗ge- sang er⸗ dei⸗ nem Thron ein 232 Ausbreitung des Evangeliums. O — ————.—— —— 14 ret ⸗te⸗ ter Ge⸗ rech⸗= ten.* wür⸗ dig Lob⸗lied bräch⸗ten. Preis dir, Jeà sul SDS 10 4 noch wer-den mehr auf Er⸗- den dir lob ⸗sin-gen, —— HI . iIeQet +— Preis und Ruhm und Dank dir brin⸗ 97n. 2. Wie groß, wie angebetet ist Den Deinen dann erscheinen! Dein Nam, o Heiland Jesu Ewig müsse Christ, Dir zur Ehre Wie herrlich bei den Deinen! Ihrer Chöre Doch führst du uns zu deiner Lob erschallen, Ruh, Durch die Himmel widerhallen, O wie weit herrlicher wirst du Joh. Andr. Cramer 1723—1788. Mel. O du Liebe meiner Liebe. 17⁴⁵, 178——..—.—.—4—.—.—.— .—— —— ππα Va⸗ter, dei⸗ nes Gei⸗stes We⸗hen durch die läßt uns schon von fer⸗ ne se⸗hen dei⸗ nes ———— TI—.— , nerner dee Ee E ganze Chriꝛsten⸗ heit Rei⸗ 5H5 Herr⸗lich⸗ keit; IID denn dein Wort wird aus⸗ ge⸗ —— sanrer det durch die gan⸗je wei⸗te Welt, mil⸗li ⸗ o⸗nen⸗ . Ausbreitung des Evangeliums. —— n vn— —.————.—.—— — n,r. weis ver⸗sen⸗ det 2. Dieser Samen wird bald ö blühen Allenthalben hoch und hehr, Denn Evangelisten ziehen lber Inseln, Land und Meer, Um die Saaten zu begießen. Geist der Pfingsten, komm herab, Laß uns Lebensströme fließen Bis zum Grabe tief hinab! auf das gro⸗ ße A⸗ cker=feld. Steige, Sonne, bald empor, Weicht nun, all ihr bangen Sorgen, Tagverkünder, tritt hervor! Seht, der Berge Spitzen glühen Schon im ew'gen Morgenlicht, Und die Frühlingsblumen blühen: Brüder alle, sorget nicht! en! 3. Sei gegrüßt, du e ger Joh. Heinr. Jung, gen. Stilling orgen! 17⁴0—1817. Mel. Jesus, meine 2——3— Joh.——— 1653. 1656. —— allen. 179 SSSIIIIIIIIT 178⁸N. Ei⸗ ne Her⸗-de und ein Hirt! Wie—— 17³³ wenn sein Tag er⸗-scheisnen wird! Freu⸗ dann dir sein, o 4 dich, du — 9.—.—.—..94 I I——.— 1 ———— E klei ne—7„ de, mach dich auf und je⸗ wer⸗ de Licht: fern? Schon ergrünt es auf den nem⸗ Weiden, 2. Hüter, ist der—— noch Je sus hält, was er ver⸗ spricht! Und die Herrlichkeit des Herrn Nahet dämmernd sich denHeiden, Blinde Pilger flehn um Licht: Jesus hält, was er verspricht. —2³⁴ Ausbreitung des Evangeliums. UN 3. Komm, o komm, getreuer irt, Daß die Nacht zum Tage werde! Ach wie manches Schäflein irrt Fern von dir und deiner Herde! Kleine Herde, zage nicht: Jesus hält, was er verspricht! 4. Sieh, das Heer der Nebel flieht Vor des Morgenrotes Helle Und der Sohn der Wüste kniet Dürstend an der Lebensquelle, Ihn umleuchtet Morgenlicht: Jesus hält, was er verspricht. Mel. Valet will ich dir geben. Q 5. Gräber harren aufgetan, Rauscht, verdorrete Gebeine, Macht dem Bundesengel Bahn Großer Tag des Herrn, erscheint. Jesus ruft: Es werde Licht! Jesus hält, was er verspricht, 6. O des Tags der Herrlichkeil Jesus Christus, du die Sonne, Und auf Erden weit und breil Licht und Wahrheit, Fried und Wonne! Mach dich auf, es werde Licht. Jesus hält, was er verspricht. Friedr. Ad. Krummacher 1767—185 Melchior Teschner. 161, 00 0 0 4— 1 I80H E ;;—— Der du in To ⸗des⸗ näch⸗ten erkämpftdas und dich als den Ge⸗ rech⸗-ten zum Bür⸗gen — Heil der Welt dar⸗ge=stellt, der du den Feind be- zwun⸗gen, den • 4.... + V 1— E Dι + + 7—52.— Him⸗mel auf⸗ ge⸗ tan: dir stimmen un⸗ sre Zun⸗ 15 Bis alle Völker werden In deinen Füßen sein, lichkeil Zonne, breit ed und H Ausbreitung des Evangeliums. 2³⁸ 2. Im Himmel und auf Erden Malle Macht nun dein, Bis die von Süd und Norden, Bis die von Ost und West Sind deine Gäste worden Bei deinem Hochzeitsfest. 3. Noch werden sie geladen, Noch gehn die Boten aus, Um mit dem Ruf der Gnaden zu füllen dir dein Haus. Es ist kein Preis zu teuer, Es ist kein Weg zu schwer, Zu streun dein Lebensfeuer Ins weite Völkermeer. Mel. Valet will ich dir geben. 4. So ziehen deine Flammen Wie Sonnen um die Welt, Getrenntes fließt zusammen, Das Dunkle wird erhellt; Und wo dein Name schallet, Du König Jesu Christ, Ein selig Häuflein wallet Dahin, wo Friede ist. 5. So sammle deine Herden Dir aus der Völker Zahl, Daß viele selig werden Und ziehn zum Abendmahl! Schließ auf die hohen Pforten, Es strömt dein Volk heran; Wo's noch nicht Tag geworden, Da zünd ein Feuer an! Christ. Gottlob Barth 1799—1862. Melchior Teschner. 1614. 1 12. 7 2 — I —. tüt3 7„ — Der du zum Heil er⸗ schie ⸗nen der aller⸗ und von den Che⸗ ru⸗ bi- nen zu Sündern 1— *—— arm ⸗sten Welt dich ge⸗sellt, 2— den sie mit fre⸗chem Stol⸗ze ver⸗ — ‚ 1 — — —4 1 Vhöhnt für sei⸗ ne Huld, als du am Mar⸗ter ⸗ hol⸗ .... P PP— ++ ze ver⸗ söhn test ih⸗ — re Schuld: 2³⁶ Ausbreitung des Evangeliums. 2. Damit wir Kinder würden, Gingst du vom Vater aus, Nahmst auf dich unsre Bürden Und bautest uns ein Haus. Von Westen und von Süden, Von Morgen ohne Zahl Sind Gäste nun beschieden Zu deinem Abendmahl. 3. Im schönen Hochzeitskleide, Von allen Flecken rein, Führst du zu deiner Freude Die Völkerscharen ein; Und welchen nichts verkündigt, Kein Heil verheißen war, Die bringen nun entsündigt Dir Preis und Ehre dar. 4. Du hast den ärmsten Sklaven, Wo heiß die Sonne glüht, Wie deinen andern Schafen Zuliebe dich gemüht, Und selbst den öden Norden, Den ew'ges Eis bedrückt, Zu deines Himmels Pforten Erbarmend hingerückt. 5. Drum kann nicht Ruhe werden, Bis deine Liebe siegt, Bis dieser Kreis der Erden Mel. Wachet auf ꝛc. Zu deinen Füßen liegt, Bis du im neuen Leben Die ausgesöhnte Welt Dem, der sie dir gegeben, Vors Angesicht gestellt. 6. Und siehe, tausend Fürsten Mit Völkern ohne Licht Stehn in der Nacht und dürsten Nach deinem Angesicht! Auch sie hast du gegraben In deinen Priesterschild, Am Brunnguell sie zu laben, Der dir vom Herzen quillt. 7. So sprich dein göttlich Werd⸗ Laß deinen Odem wehn, Daß auf der finstern Erde Die Toten auferstehn, Daß, wo man Götzen frönet, Vor toten Bildern kniet, Ein willig Volk versöhnet Zu deinem Tempel zieht! 8. Wir rufen, du willst hören Wir fassen, was du sprichst; Dein Wort muß sich bewähren, Womit du Fesseln brichst. Wie viele sind zerbrochen, Wie viele sind's noch nicht! O du, der's uns versprochen, Werd aller Heiden Licht! Albert Knapp 1798-186 Phil. Nicolai? 1598. 00 80 0 182 6————— IISS —— Ei⸗ner ist's, an dem wir han⸗gen, der Un-⸗-sre Lei-ber, un⸗sre Her⸗ zen ge⸗ Ausbreitung des Evangeliums. 2 37 ——. S.‚‚‚ ꝗ———— für uns in den Tod ge⸗ gan⸗gen und uns er⸗ hö⸗ ren dir, o Mannder Schmerzen; in dei⸗ ner ürsten—— + I EI AIII— ürsten 1 5 + i 1L.—— 6 2—— aaht sich's 2 gut. Nimm uns zum Ei⸗gen⸗ en F ,,. erde— 22———— tum, be ⸗ rei ⸗ te dir zum Ruhm dei ⸗ ne ...... net EI 1200 ů Kin⸗der, ver-birg uns nicht das Gnaden⸗licht von ö 22—— II .. + II — e— st; dei⸗nem heil'⸗gen An⸗-ge ⸗ sicht! ähren, ö ö;* ö— 2. Nicht wir haben dich er Wer in sich schwach, ö wählet, Folgt, Herr, dir nach t1 Du selbst hast unsre Zahl ge- Und trägt mit Ehren deine ö en, zählet Schmach.( Nach deinem ew'gen Gnadenrat. ö 180%½% Unsre Kraft ist schwach und 3. O Herr Jesu,‚ Ehrenkönig, nichtig, Die Ernt ist groß, der Schnitter ö 1599und keiner ist zum Werke tüchtig, wenig, — Der nicht von dir die Stärke hat. Drum sende treue Zeugen aus; — Drum brich den eignen Sinn, Send auch uns hinaus in — Denn Armut ist Gewinn Gnaden, der Für den Himmel; Viel frohe Gäste einzuladen 2³⁵⁸ Ausbreitung des Evangeliums. E Zum Mahl in deines Vaters Haus! Wohl dem, den deine Wahl Beruft zum Abendmahl Im Reich Gottes! Da ruht der Streit, Da währt die Freud Heut, gestern und in Ewigkeit. 4. Schau auf deine Millionen, Die noch im Todesschatten wohnen, Von deinem Himmelreiche fern! Seit Jahrtausenden ist ihnen Wollen wir den Seelen preisen Und auf dein Kreuz so lange weisen, ö Bis es durch ihre Herzen geht. Denn kräftig ist dein Wort, Es richtet und durchbohrt Geist und Seele; Dein Joch ist süß, Dein Geist gewiß, Und offen steht dein Paradies. 6. Heiland, deine größten Dinge Beginnest du still und geringe; ◻ Kein Evangelium erschienen Was sind wir Armen Kein rn Morgen⸗ si 3r b. rnn Aber du wirst für uns streiten Laß Glanz der Gerechtigkeit, Und uns mit deinen Augen Da Geh auf, denn es ist Zeit! leiten, In Komm, Herr Jesu, Auf deine Kraft vertrauen Un Zieh uns voran wir. We Und mach uns Bahn, Dein Senfkorn, arm und klein Dei Gib deine Türen aufgetan! Wächst endlich ohne Schein ö 5. Deine Liebe, deine Wunden, Doch zum Baume, Da Die uns ein ew'ges Heil er⸗ Weil du, Herr Christ, Un funden, Sein Hüter bist, Di Dein treues Herz, das für uns Dem es von Gott vertrauet ist, Kei fleht, Albert Knapp 1798—1864 Da He Mel. O Gott, du frommer Gott. 1699. Zu 2* 1 —— 1F——1* +—2..— 183—.— 55—1.—. 1—70—.5 *——— ün — Herr Je⸗ su, du re⸗-gierst zu dei⸗nes In von En⸗geln hoch⸗ge-lobt, ver⸗ ehrt von —+ Ausbreitung des Evangeliums. ³⁵ EEEE —. Va⸗ters Rech⸗ten, dei⸗ nen Knech⸗ten. Du hast für al⸗ le Welt am SP......... deen Kreuz ge⸗ nug ge⸗ tan; nimm dich nun al: ler Welt in H . 2 — —5 ih⸗ rem lend an! 2. Dein Evangelium Gib allem Volk auf Erden, Laß jedes Menschenherz Dadurch erleuchtet werden! In Nord, in Ost, in West Und in des Mittags Land Werd' hoch dein Ruhm erhöht, Dein Name recht bekannt. 3. Auf Erden sei kein Knie, Das sich vor dir nicht beuge, Und keine Kreatur, Die sich vor dir nicht neige; Kein Mund, der nicht bekenn', Daß Jesus unser Herr, Heiland und König sei Zu seines Vaters Ehr. 4. Komm, froher Tag, o komm, Der unsre Sehnsucht stillet Und das Verheißungswort Im ganzen Sinn erfüllet: Es ist das Reich, die Macht, Die Herrlichkeit und Kraft Auf ewig unserm Gott Und seinem Christ verschafft. 5. Mit Herrlichkeit wird er In Ewigkeit regieren, Doch in der Majestät Ein Friedensszepter führen. Ihr Völker, jauchzt ihm zu, Preis' jedes, wie es soll, Die ganze Erde sei Nur seiner Ehre voll! 6. Ehr sei dem höchsten Gott, Dem Sohne gleich dem Vater, Dem heil'gen guten Geist, Der Gläubigen Berater! Die auserwählte Schar, Der Himmel weit und breit Preist dich, dreiein'ger Gott, In alle Ewigkeit. Wuͤrttemberger Liederbüchlein um 1800. Verf. unbekannt. 24⁰ Ausbreitung des Evangeliums. I 9—8 Wachet auf ꝛc. Phil. Nicolai? 1598. 184 SSE — Wa⸗ chet auf, er⸗hebt die Bli⸗cke! Lau Seht, ge⸗kom⸗men ist die Stun⸗de, die —.— 2 5.—.— WIRSSDSDRIIIEEEEEEEEEEEeE .——.—.——.— mah⸗nen uns die Welt⸗ge⸗ schi ⸗cke, es Dän⸗ get uns ver⸗ eint zu schösnem Bun ⸗ de, zu tun, was 5.——5 356,ü *V + II ET—4 , DSEE— 2— I 9 H * 5— UUN — hart der Brü⸗der Not. uns der Herr ge a + 5 ů—— 5..— + 39 auf, laßt uns Gu⸗ tes tun al ⸗len 12—— —— EEED.— Men⸗ Wen im Rieche ten Geist, doch wie es heißt: an Q 2— I II .. L II . 2 + I II ——— L 1 II +. —. Glaubens⸗brü⸗dern al ⸗ler ⸗ meist! 2. Wachet auf, schaut an das Und ihrer Glaubenstreu ver⸗ Gute, dankt! Das ihr der Väter Mut und Aufund tilgt die alten Schulden! Blute Wie lange sollsich noch gedulden 1595, Ausbreitung des — Evangeliums. 241 Das Schifflein, das im Sturme schwankt? Eilt ihm zur Hilf herbei! Es rudert froh und frei, Wenn ihm Liebe Die Segel schwellt HDin durch die Welt; Gott ist es, der das Steuer hält. 3. Wachet auf! In allen Landen Erheben sich, vom Tod erstan⸗ en, Die Zeugen frischer Glaubens⸗ macht. Werdet müde nicht im Werke, Der Gott des Rechts ist unsre Stärke, Und seinem Lichte weicht die Nacht! Drum wirkt, so lang es Tag, So heiß er glühen mag! —— Wachet auf ꝛc. Reift die Frucht doch Im Sonnenglanz: Der Erntekranz Wiegt auf die Mühe voll und ganz. 4. Wachet auf, die Zeit zum Wachen Soll alle Glieder munter machen, Und keines trete scheu hintan! Leidet eins, so leiden alle; Drum wachet, daß nicht eines falle,‚ Und stehet freudig Mann für Mann! So streitet wacker fort Und haltet fest am Wort! och vom Himmel traͤhlt uns das Licht, Es trüget nicht; Der Herr ist unsre Zuversicht! Karl Rud. Hagenbach 1801—1874. Phil. Nicolai? 1598. 85— 9 0 0 Fo nig 3 e⸗ su, strei⸗te, sie ge, daß Blick auf dei⸗ne Friedens⸗ bo⸗ ten, laß SII II E———.— al ⸗les bald dir un⸗ ter ⸗lie-ge, was lebt und we⸗ hen dei⸗ nen Le⸗bens⸗- o⸗ dem durchs gan ⸗ze ——⁴— Wort Gottes. ů —— III — I II I I—— 72———4. I⁸ISIIII.III.I...... + 5— webt in die⸗ser Welt! r⸗ hö⸗ re un- ser wei ⸗te To⸗ten feld! Er ⸗h — I— 2 + 1 II 1— — e—— 7 ö— —. Flehn und laß es bald ge-schehn! A-men, + E 2.—.—6———— I.— 14.— 2 A⸗men. So rüh⸗men wir und jauch⸗ zen dit ein 9 2 I —8——.— 7 2 01 1 I Verfasser unbekann XIV. Wort Gottes. — Herr Jesu Christ. 1651. 186 SPSSPIIPIIIIITTTT 3.3750 Herr, öff ne mir die Her⸗ zens⸗ tür, zeuch —..— .——— durch dein Wort mein Herz zu dir, laß mich dein SSS..T. Wort be⸗ wah⸗ ren rein, laß 41. dein Kind—— — S Wort Gottes. 243 5—I H—— 2— IAN —— I Er⸗be sein! 2. Dein Wort bewegt des Her⸗ 3. Ehr sei dem Vater und dem zens Grund, Sohn, Dein Wort macht Leib und Seel Dem heil'gen Geist in einem gesund, Thron, Dein Wort ist, was mein Herz Der heiligen Dreieinigkeit erfreut, Sei Lob und Preis in Ewig⸗ Dein Wort gibt Trost und keit! Seligkeit. Joh. Olearius 1611—1684. Mel. Sollt' es gleich bisweilen ꝛe. 1836. 187⁷—.—.— — 0 0 0 Treu⸗ ster Mei⸗ ster, dei ne Wor⸗ te sind die 75. I + ..PP..P..P.........—— eech⸗ te Himmelspfor⸗ te, dei ⸗ne Leh⸗ ren sind der Pfad, — * 7 II ꝗSSSASDSD‚‚‚‚‚—6 E—.——— + 4 6 —— der uns führt zur Got tes⸗ stadt. 2. O wie selig, wer dich höret, 4. Hilf mir mich im Lieben Wer von dir will sein gelehret, üben Wer zu jeder Zeit und Stund Und Gott über alles lieben, Schaut auf deinen treuen Mund! Meinen Nächsten gleichwie mich 3. Sprich doch ein in meiner Laß mich lieben inniglich! Seele, V. Lehr mich heilige Gebärden, Gib ihr Weisung und Befehle, Laß mir deine Demut werden, Lehr sie halten bis zum Tod Gieß mir deine Sanftmut ein, Deiner Liebe sanft Gebot! Laß mich klug in Einfalt sein! 2⁴⁴ Wort Gottes. 6. Also werd' ich mich ver⸗ binden Ganz mit dir und Ruhe Mel. Valet will ich dir geben. Also werd' ich in der Zeit Schon gelehrt zur Ewigkeit. Joh. Scheffler(Angelus Silesiuth 162⁴1677. ö Melchior Teschner. 1614. finden, 188 0 0 — Wohl dem, der Je⸗sum lie⸗ bet und des⸗sen Dies Licht glänzt un⸗ ge⸗ trü⸗ bet zum Trost ihm iE —.—— — — nn ninnnen n ————.— ———5 11————— 2 23— im⸗mels⸗wort! m⸗ Wo Je⸗ * sus sich be⸗ fin ⸗ det, da + IL II + 1 det, der le⸗ bet 2. Suchst du, vom Ziel ver⸗ irret, Die wahre Lebenspfort, Hen dich die Welt verwirret: omm, hier ist Gottes Wort! Das wird dir deutlich weisen Die rechte Lebensbahn, Auf welcher du mußt reisen, Wenn du willst himmelan. 3. Bist du vielleicht betrübet, Ja wirst du fort und fort L— se⸗ gens⸗ voll. In Kreuz und Not geübet: Komm, hier ist Gottes Wort! Das wird dich schon erquicken, Daß, wenn gleich Höll und Weln Dich wollten unterdrücken, Du doch behältst das Feld. 4. Wirst du gleich auch ge⸗ führet Zum bangen finstern Ort, Wo sonst der Tod regieret: Komm, hier ist Gottes Wort! SSSE ◻ Wort Gottes. 2⁴⁷ ge⸗ rt! Beschützen mächtiglich. Dies ist der Stab und Stecken, Und stets darin mich übez Mit diesem kannst du dich Hilf, liebster Seelenhort, Vor Furcht und Todesschrecken Daß ich's in meinem Herzen Bewahr' durch deine Huld, . Hilf, Jesu, daß ich liebe Damit in Kreuz und Schmerzen Dein seligmachend Wort Es Frucht trag' in Geduld! Anna Sophie Landgräfin von Hessen⸗Darmstadt 1638—1683. Mel. Gott des ꝛc. Heinr. Albert. 1642. i SISSSESSSSS 00 0 0 Teu⸗res Wort aus Got⸗tes Mun⸗de, de, — al⸗ lein——— zum 3nmi ter— trägt, In dir 5 8065 mir— mei⸗ ner Se ⸗ lig ⸗ keit ge⸗ legt. 2 4——.——— / r r/ m as .—.—.————— treff ich al ⸗ les an, was zu Gott mich 4— IIU + 4 + V—————1 .——— — füh ⸗ ren kann. 2. Geist der Gnaden, der im Was du sagest, laß mich tun! Worte Wird dein Wort den Glauben Mich an Gottes Herze legt, stärken, Offne mir des Himmels Pforte, Laß es nicht dabei beruhn, Daß meinGeist hier recht erwägt, Sondern gib, daß auch dabei Was für Schätze Gottes Hand Ihm das Leben ähnlich sei! Durch sein Wort mir zugesandt! 4. Hilf, daß alle meine Wege 3. Was ich lese, laß mich Nur nach deiner Richtschnur merken; gehn! —.......... 2⁴⁶⁵ Wort Gottes. O Was ich hier zum Grunde lege, In der Folge Jesu sein, Müsse wie ein Felsen stehn, Drücke drauf dein Gnaden⸗ Daß mein Geist auch Rat und siegel, Tat Schließ den Schatz im Herzen In den größten Nöten hat. ein, 5. Laß dein Wort mir einen Daß ich fest im Glauben steh, Spiegel Bis ich dort zum Schauen geh' Benj. Schmolck 1672—1737 —— 65 meine Liebe. 17¹⁵⸗ + 190—— DR 00 Wort des höch⸗ sten Mun ⸗des, Bo=te Bald, da wir ge ⸗ fal=len, ließ dich D.——— E— m. sei⸗ nes Bun⸗ des, du warst nie-mals stumm. Gott er-schal-len, E⸗ van⸗ ge⸗ li ⸗ 35 7 2— +7 5*— + IuRR 5 ei ⸗ne Kraft, die Glau⸗ben schafft, ei ⸗ ne Botschaft, ISEIEIIIITE —. E 7 die zum Le⸗ 22—————6 hat ge⸗ ge- ben. 2. Was dein Wohlgefallen Alles ein in Jesu Namen Vor der Zeit uns allen Und ist Ja und Amen. Fest bestimmet hat, Was die Opferschatten 3. Alles ist vollendet, Vorgebildet hatten, Jesu Gnade wendet Das vollführt dein Rat. Alle Straf und Schuld. Was die Schrift Verspricht, das Jesus ist gestorben, trifft Jesus hat erworben e SHE — Wort Gottes. 2⁴⁷ Alle Gnad und Huld. Gott ist hier, der euch geliebet ö nn⸗ Auch ist 1. Fürwahr 2— Und die Schuld vergibet. Jesus lebt i is und Derremnfchte Lehrenann 20 6. Dieser Grund bestehet; erzen ünschte Lehre! Wenn die Welt vergehet, 4. Uns in Sünde Toten Fällt er doch nicht ein. Machen Jesu Boten Darauf will ich bauen, Dieses Leben kund; So soll mein Vertrauen Lieblich sind die Füße Evangelisch sein. Und die Lehren süße, Auch will ich Nun würdiglich Teuer ist der Bund. In der Kraft, die mir gegeben, Aller Welt Wird vorgestellt Evangelisch leben. Durch der guten Botschaft Lehre, 1 man sich bekehre. 7. Jesu, deine Stärke 25 Schaffet diese Werke, ö 5. Kommt, zerknirschte Herzen, Stehe du mir bei! Die in bittern Schmerzen Nichts kann mich nun scheiden, Das Gesetz zerschlug; Hilf denn, daß mein Leiden ö im. Kommt zu dessen Gnaden, Evangelisch sei; n, Der für euch beladen Laß auch mich Einmal auf dich Alle Schmerzen trug! Als ein Kind, mit dir zu erben, 0 — Jesu Blut Stärkt euern Mut; Evangelisch sterben! ö Heinr. Kornelius Hecker 1699—1743. haft, — Mel. O du Liebe meiner Liebe. 17⁴⁵.„ — 101—— —— en.———..——.— —— Herr, dein Wort, die ed le Ga⸗ be, die=sen* denn ich zieh' es al⸗ ler Ha⸗ be und dem +———II——— 5——— + + E— .———— — größ⸗ ten Reichtum für! Schatz er ⸗ halo te mir, Wenn dein Wort nicht mehr soll ö R⁴⁸ Wort Gottes. O 2—— V* II E—1 ———————.— I. SSDPSPSPSS SPSSIII 2 gel⸗ ten, worauf soll der Glaube ruhn? Mir ist's nichtum 9 —— +———.— ————.—.—.—.—.—.—.— tau⸗send Wel⸗ten, a⸗ ber um dein Wort zu tun. 2. Halleluja! Ja und Amen, Laß mich eifrig sein beflissen, Das du wollest auf mich sehn, Dir zu dienen früh und spat, aß ich mög' in deinem Namen Und mich stets zu deinen Füßen Fest bei deinem Worte stehn! Sitzen, wie Maria tat! Nik. Ludw. Graf von Zinzendorf 1700—1760, Mel. Ach Gott und Herr. 1625. 1655. 92———5 SSPSSSSS 0 0 0 0 Gott ist Etein Hert, und auf sein Wort soll 2 4——.——.— 6 Z.A˙ + I E! +—.—..—— LAEI L* 7——2.2.8. J. L— S...—.—— 5 mei⸗ ne See⸗ le trau⸗ en. Ich wand⸗le hier, mein 9 ut 6—— .—.— 15—— 4——. 3 225——— Gott, vor dir im Glauben, nicht im Schau zen. 2. Dein Wort ist wahr; Dein Wort die Wahrheit lehrte! Laß immerdar Gott, ohne sie Mich seine Kräfte schmecken, Verständ' ich nie, Laß keinen Spott, Wie ich dich würdig ehrte. O Herr und Gott, 4. Dein Wort erklärt Mich von dem Glauben schrecken! Der Seele Wert, 3. Wo hätt' ich Licht, Unsterblichkeit und Leben; Wofern mich nicht Zur Ewigkeit Die Der Den Wãa Nich * In —O Wort Gottes. 2⁴ Ist diese Zeit Von dir mir übergeben. 5. Den ew'gen Rat, Die Missetat Der Sünder zu versühnen, Den kennt' ich nicht, Wär' mir dies Licht Nicht durch dein Wort erschienen. 6. Nun darf mein Herz In Reu und Schmerz Der Sünden nicht verzagen; Nein, du verzeihst, Lehrst meinen Geist Ein gläubig Abba sagen. 7. Mich zu erneun, Mich dir zu weihn, Ist meines Heils Geschäfte; Durch meine Müh Vermag ich's nie, Dein Wort gibt mir die Kräfte. 8. Herr, unser Hort, Laß uns dies Wort, Denn du hast es gegeben; Es sei mein Teil, Es sei mein Heil Und Kraft zum ew'gen Leben! Christ. Fürchtegott Gellert 171⁵—1769. Mel. Gott sei Dank ꝛc. 1693. 103——4——— er e E ———.—. I—.—— + 00 0 0 Wal⸗te, wal⸗te nah und fern, all- ge⸗ —.—.— wal⸗ tig Wort des Herrn, wo nur sei⸗ner AA macht Ruf Menschen für den Him⸗mel schuff 2. Wort vom Vater, der die Welt Schuf und in den Armen hält Und aus seinem Schoß herab Seinen Sohn zum Heil ihr gab; 3. Wort von des Erlösers Huld, Der der Erde schwere Schuld Durch des heil'gen Todes Tat Ewig weggenommen hat; 4. Kräftig Wort von Gottes Geist, Der den Weg zum Himmel weist 25⁰ Wort Gottes. O 1 Und durch seine heil'ge Kraft Weithin wogt das weiße Feld, Wollen und Vollbringen schafft; Klein ist noch der Schnitter Zah. 5. Wort des Lebens, stark und Viel der Garben äberall. rein d Alle Völker harren dein: 2. Hanndi guh,„ groß Walte fort, bis aus der Nacht pirk zum Werle Lust und Mu Alle Welt zum Tag erwacht! Laß die Völker amal 6. Auf zur Ernt in alle Welt! Schauen deines Lichtes Strahl! Jonath. Friedr. Bahnmaier 1774—18ʃʃ. 57 Herr Jesu 5½56 ꝛc. 165ʃ. AEIII ⁰ α Nun geh uns auf, du t stern, du LII . lig⸗ ma:chend Wort des 530 du Pfand des .——— iiixi *—— 2——— Heils, das uns im Sohn der Va ter gab von Q — II 3— 34—1 0 IAE— 1 I 2—— II sei⸗ nem Thron! 2. Du Wort der Wahrheit, Uns an mit tiefem Reueschmerz lautrer Quell, Daß unser W und Seufzen Mach unsre dunkeln Augen hell, Daß wir die Wege Gottes 100 Gott steh' uns aimich Sünderm Und in der Welt nicht irre gehn! bei! 3. Du Wort der Buße, füll 4. Du Wort der Gnade, das Herz tröstend Wort, 1651 N — IIXII Die heilige Taufe. 2⁸¹ O bring uns Botschaft fort und 6. So geh uns auf, du fort Gottesglanz, Von ihm, der für uns litt und starb Durchdring—19 and verklär uns Und uns Gerechtigkeit erwarb! 5. Du Wort des Glaubens, Du Wort, das noch in Kraft gib uns Kraft, besteht, Daß wir, der Ettelkeit entrafft, Wenn Erd Eehe unter⸗ Im gnädig dargebotnen Heil Ergreifen unser ew'ges Teil! Julius Sturm 1816—-1896. XV. Die heilige Taufe. 955— Liebster Jesu ꝛc. Joh. Rud. Ahle. 1664. IEEEEEEEEE o0 0 0 Lieb⸗ ster Je ⸗su, wir sind hier, dei⸗nem Die⸗ ses Kindlein kommt zu dir, weil du Wor⸗ te nach⸗ zu Ale.⸗ ben den— De⸗ fehl. geege: ben, daß die Kind⸗lein 0Z—. ²PPFPIPIPIIPIII..—F—F— I*— +———.———.—— *— I—— I + +I* dir sich na⸗ hen, Heil und Se⸗gen zu emp ⸗fa⸗ hen. 2. Darum eilen wir zu dir; 3. Hirte, nimm dein Schäf⸗ Nimm das Pfand von unsern lein an; Armen, Haupt, mach es zu deinem Tritt mit deinem Glanz herfür Gliede; Und erzeige dein Erbarmen, Himmelslicht, 80 l die Daß es dein Kind hier auf Erden Und im Himmel möge werden! Friedefürst, o schent ihm Friede — 252 Die heilige Taufe.—— — Hilf, daß wederLeid nochFreuden Führ die Bitten himmelwärts Blei Es von deiner Liebe scheiden! Und erfülle das Verlangen 4. Nun, wir legen an dein Ja, den Namen, den wir geben Wer Herz, Schreib ins zum Sol Was von Herzen ist gegangen; eben! Nim Beni. Schmolck 1672—1737 Wer Mel. O daß ich tausend ꝛc. 17³⁸ 1060*— 2 er den een ner r un mt W.. ————— Leib ππο Ich bin ge⸗ tauft auf dei⸗ nen Na⸗ ich bin ge⸗ zählt zu dei⸗ nem Sa⸗ Erw EDEESEEE men, Gott Va ter, Sohn und heil'⸗ger Geist, J0 men, zum Volk, das dir ge= hei⸗ligt heißt. ..— S..... +* bin in Chri⸗stum ein⸗ ge⸗ senkt, ich bin mit 9 2 1*——.—— — 2 I 1En I ö +——— I. 12—. N sei⸗ nem Geist be schenkt. 2. Du hast zu deinem Kind 3. Doch hab' ich dir auch Furcht Du hast die Frucht von deinem Ich habe dir aus reinem Triehi Sterben, Gelobt, daß ich dein eigen sei. Mein treuer Heiland, mir ge- Hingegen sagt' ich bis ins Grab währt; Der Sünd und ihren Werken ab, Du willst in aller Not und Pein, 4. Mein treuer Gott, auf und Erben, und Liebe, Mein lieber Vater, mich erklärt; Gehorsam zugesagt und Treu; 6 O guter Geist, mein Tröster sein, deiner Seite Nimm mich, dein Kind, zu Wenn ich hab' einen Fall getan! —— Die heilige Taufe. 273 Bleibt dieser Bund wohl feste Es sei in mir kein Tropfen Blut, stehn. Der nicht, Herr, deinen Willen Wenn aber ich ihn überschreite, tut. Heneee 6. Laß meinen Vorsatz nimmer wanken, Onenen Gott Vater, Sohn und heil'ger eist; 5. Ich gebe dir, mein Gott, Halt mich in deines Bundes aufs neue Schranken, Leib, Seel und Herz zum Opfer Bis mich dein Wille sterben in; heißt! Erwecke mich zu neuer Treue So leb' ich dir, so sterb' ich dir, Und nimm Besitz von meinem So lob' ich dich dort für und für. Sinn! Joh. Jak. Rambach 1693—1735. 6 2.— nur den 42255— Gott ꝛc. Georg——— 1657. 97 SSS —.— Barm⸗ her⸗ zi⸗ ger, laß dei⸗ ner Gna⸗de das wir im heil'⸗gen Was⸗ ser⸗ ba⸗de 4——————— —— 1— +—..— DIIIIN. P........ III. jetzt die⸗ses Kind emp⸗foh- len sein, A nach deines Sohns Be- fehl dir weihn; fül⸗le, E rrirn, was dein Wort ver heißt, an ihm, Gott WVa⸗ ter, — Sohn 105 Geist! An SdͤGæH%»—eL„; ͤ;ᷣ q¶ᷣñ/0M-Ḿ é 2⁴ Konfirmation.— 2. Regiere nun das ganze Sei du mit ihm in Glück und Non Leben Ach führ es selbst auf rechter Auch dieses Kindes, treuer Gott! Bahn,— Dir sei und bleib' es stets ergeben, Nimm es zuletzt mit Ehren an Verf. unbek. Aus dem Baseler Gesangbuch. 6505 Nun danket all und bringet ꝛc. Joh. Crüger. 1659. 108 — ——— Nun sind Lie Kind⸗lein Gott ge⸗weiht, fest ö 6 + 9 ö 7 SSSSSSI.I n e Er. 1m V 9 7 — 1.— D.SD‚E‚—5—. ——‚..—————————3 . Hei⸗lig ⸗keit in ih⸗ rem Le⸗ ben kund! Mit 2. O Gott, bewahre du ihr Herz, 3. Und ist ihr Lauf einst wohl Steh ihnen mächtig bei, vollbracht, Und Daß all ihr Wandel himmel⸗ So flühre deine Hand Auf wärts Getrost sie durch des Todes Naht Und Zu dir gerichtet sei! Ins sel'ge Vaterland! Nic ö Friedr. Aug. Köthe 1781-1850. Zu ö Dei XVI. Konfirmation. ö Mel. O Ewigkeit ꝛc.(Joh. Schop. 1642.) Joh. Crüger. 1658 SEI* +———*— 4 53—. VI. 225*———.— I..— 1 1 + + 0 Q 7³• 3 —(Gemeinde.) Er ⸗ hör, o Gott, das hei=ße gib ih- nen, Va⸗ ter, Sohn und n buch. 15 Konfirmation. 255 —.— R.. 1 4.————— ———.— SII. 122——...— 2 E E V. Flehn der Kin⸗ der, die hier vor dir stehn, blick Geist, den Se- gen, den dein Wort ver-heißt, denn gnä⸗dig auf sie nie⸗ der;—— 05 sie sind Je 2 su Glie⸗ der! Steh ih nen bei mit 14————.—— —————“— dei⸗ ner Kraft, die Wol⸗len und Voll⸗brin⸗ Lenshafft (Konfirmanden.) Schenk ihnen Kraft und Freu⸗ 2. Wir wollen unsern Bund digkeit, erneun, Das Böse zu bezwingen! Mit Herz und Leben dir uns Auch wir erneun mit Herz und weihn Mund Und treu am Glauben halten, Des Glaubens und der Treue Auf Christi hohes Vorbild sehn Bund; Und fest in unsrer Hoffnung stehn, Laß uns das Ziel erringen, Nicht in der Lieb erkalten. Daß alle, die vereint hier Zu dem Gelübde, Vater, sprich flehn, Dein Ja und Amen gnädiglich! Auch dort vereint dein Antlitz (Gemeinde.) sehn! Nach Elieser Gottlieb Ků 3. O mache Sern Kampf ach 1732—1799 üster 645 Allein Gott in der Höh ꝛe. Altkirchlich. 1539. D. 7 Die hier vor dei⸗ nem Ant⸗ litz stehn, sind Blick, wenn ver-eint wir für sie flehn, er⸗ 276 Konfirmation. ——m 2————1 NE:——— 2— — 4*— 4—.— U+ S2 . 3 5 Je⸗ su Chri ⸗ sti Glie ⸗ der. E bar⸗mend auf sie nie ⸗ der! Gib ih ⸗ nen[ Z 1— DDS X. H1— J 1——— Va ⸗ter, Sohn und Geist, das Gu⸗ te, was dein rre er u Sn .......——— 1..... Wort ver- heißt, im Le-⸗ ben und im Ster- benl ö 2. Sie kennen, Vater, deinen 4. Lacht ihnen bei dem edeln In Sohn Und seine heil'gen Lehren. Ist Freude, Gott, vor deinem Thron, Wenn Sünder sich bekehren, Lauf Die falsche Welt entgegen, V Hilf dann den schwachen Herzen ö auf; In Und wenn sich Lüste regen, Wie groß soll unsre Freude sein, Laß sie hinauf auf Jesum sehn 2 Wenn junge Seelen dir sich Die Welt mit ihrer Lust ver⸗ weihn, schmähn, Dir treulich anzuhangen! Beharren bis ans Ende! 3. O laß sie niemals zum 5. Den wicht'gen Lohn der Gericht Ewigkeit, 0 Dein heilig Mahl empfahen! Laß sie mit gläub'ger Zuver⸗ sicht Sich dem Altare nahen! Es stärke sie in aller Not, Es reize sie, des Heilands Tod Zu preisen durch ihr Leben. Theod. Gottlieb von Hippel 1741—170ʃ Die Herrlichkeit dort oben, Zeig ihnen, die auf alle Zeit Jetzt Treue dir geloben! Der Blick müss' ihnen Kraft verleihn; Herr, segne sie, denn sie sind dein Erhalte sie im Glauben! n, Herzen n, n sehn ver⸗ nder n, Zeit raft d dein ö —17⁰⁰ — Konfirmation. ö 2⁵⁷ ů—0 Christus der ist mein Leben.——— Vulpius? 1609. ISSSI — Wir flehn um dei⸗ ne Gna- de, nichts 7— I + nnrrnnerre XX. 2—— 22. 22 4 + sind wir oh⸗ ne dich; führ uns auf dei⸗ nem I 1— 1 IL ———— IE Pfa-de und hilf uns mäch⸗-tig ⸗ lich! 2. Wir flehn um deine Wahr⸗ 4. Wir flehn um deine Stärke, heit Du weißt, wie schwach wir sind; In unsers Lebens Nacht; Zu jedem guten Werke Durch dich nur wird uns Klarheit Stärk jedes schwache Kind! In unsern Geist gebracht. 5. Wir flehn um deinen Segen 3. Wir flehn um deinenFrieden Zum Bund an diesem Tag, In dieser Welt voll Angst; Daß treu auf allen Wegen Uns sei das Heil beschieden, Dir jeder folgen mag. Das du am Kreuz errangst. Karl Aug. Döring 1783—1844. 100 mättütättttt üiüt Adam Drese, um 1690. 1698. 20²—3 EIRR—.— SSSSRR d⁰ 00 Von des Himmels Thron sen⸗de, Got s tes 6 6————.———.— . 2 Sahn, dei ⸗nen Geis, den Gest der Stär⸗ ⸗ke; gib uns FKraft zum heil'⸗gen Wer⸗ke, dir uns ganz zu weihn, Evang. Gesangbuch. 9 258 Konfirmation. ———Y 27 E e⸗ wig dein zu sein! 2. Mach uns selbst bereit, 4. Wenn wir betend nahn, Gib uns Freudigkeit, Segen zu empfahn, Unsern Glauben zu bekennen Wollest du auf unsre Bitten Und dich unsern Herrn zu nennen, Uns mit Gnade überschütten; Dessen teures Blut Licht und Kraft und Ruh Floß auch uns zu gut! Ströme dann uns zu! 3. Richte Herz und Sinn 5. Gib auch, daß dein Geis Zu dem Himmel hin, Wie dein Wort verheißt, Daß wir unsern Bund erneuern Unauflöslich uns vereine Und gerührt vor dir beteuern, Mit der gläubigen Gemeine, Deine Bahn zu gehn, Bis wir dort dich sehn Weltlust zu verschmähn! In den Himmelshöhn! Samuel Marot 1770—188 4510 O du Liebe 560 Liebe. 17⁴ IRIRERRD u u Bei dir, Je⸗ su, will ich blei⸗ben, stets in nichts soll mich von dir ver⸗trei⸗ ben, dei=n⸗ —— + 5— .SISISSIII Wesge Wil 100 gehn⸗ Du bist mei⸗nes Le⸗ bens ... Le⸗ ben, mei: ner See⸗ le Trieb und Kraft, wie der Weinstol Konfirmation. L⁵/ — — — sei⸗ nen Re⸗ ben 2. Könnt' ich's irgend besser haben Als bei dir, der allezeit So viel tausend Gnadengaben sür mich Armen hat bereit? Könnt' ich je getroster werden Als bei dir, Herr Jesu Christ, Dem im Himmel und auf Erden Alle Macht gegeben ist? 3. Wo ist solch ein Herr zu finden, Der, was Jesus tat, mir tut, Mich erkauft von Tod und Sünden Mit dem eignen teuern Blut? Sollt' ich dem nicht angehören, Der sein Leben für mich gab? Sollt' ich ihm nicht Treue schwören, Treue bis in Tod und Grabꝰ zuströmt Kraft und Le⸗bens⸗saft. 4. Ja, Herr Jesu, bei dir bleib' ich, So in Freude wie in Leid; Bei dir bleibꝰ' ich, dir verschreib⸗ i Mich für Zeit und Ewigkeit. Deines Winks bin ich gewärtig, Auch des Rufs aus dieser Welt; Denn der ist zum Sterben fertig, Der sich lebend zu dir hält. 5. Bleib mir nah auf dieser Erden, Bleib, auch wenn mein Tag sich neigt, Wenn es nun will Abend werden Und die Nacht herniedersteigt! Lege segnend dann die Hände Mir aufs müde schwache Haupt Sprich dann: Kind, hier geht's zu Ende, Doch dort lebet, wer hier glaubt! Karl Joh. Phil. Spitta 1801-1859. Mel. O du Liebe meiner Liebe. 17⁴5⁵. 204 1—5———— 2 5—5.— 1— SSRDSDSSDSDSDSDSDED‚IeeeeeeEeEeeeeeeeeeee 3 00 0 0 Bleibt bei dem, der eu ⸗ret⸗wil⸗len auf die der, um eu zern Schmerz zu stil⸗len, tau⸗send 9*⁷ ⁵⁰ο Konfirmation. 0 Q en. SSSDSRSSRR Er ⸗de nie⸗ der⸗ kam, Schmerzen auf sich nahm! Bleibt bei dem, der ein⸗ zig e blei⸗ 4— 1120—2— 5 un=ter⸗ 45 der, wenn al⸗les — auch zer ⸗stäu⸗ uch derKül⸗beh 2. Alles schwindet; Herzen brechen, Denen ihr euch hier ergabt, Und der Mund hört auf zu sprechen, Der euch oft mit Trost gelabt, Und der Arm, der euch zum Stabe Und zum Schilde ward, erstarrt, Und das Auge schläft im Grabe, Das euch sorgsam einst bewahrt. 3. Alles stirbt; das Ird'sche findet In dem Irdischen sein Grab, Alle Lust der Welt verschwindet, Und das Herz stirbt selbst ihr ab. Mel. Wachet auf ꝛc. 2—— sie⸗ 915 ü⸗ berm Stan⸗ be steht! Ird'sches Wesen muß verwesen, Ird'sche Flamme muß verglühn Ird'sche Fessel muß sich lösen, Ird'sche Blüte muß verblühn. 4. Doch der Herr steht übeim taube Alles Irdischen und spricht: Stütze dich auf mich und glaub Hoffe, lieb und fürchte nicht! Darum bleibt bei dem, der bleibet, Und der geben kann, was bleib Der, wenn ihr euch ihm ver⸗ schreibet, Euch ins Buch des Lebens schreibt! Karl Joh. Phil. Spitta 1801—1850, Phil. Nicolai? 1595. 205 —3 II e e, — (Gemeinde.) Vor dir, To⸗des⸗⸗ ber⸗ win⸗ der, stehn Freu⸗dig gehn sie dir ent⸗ge⸗ gen, weil ◻ —. steht. rwesen glühn, lösen, lühn. überm ht: Haubs, icht! her bleib, ver⸗ 18 —1850. 2 1505. stehn „weil Konfirmation. 201 2 IR*——— SSSSSSSS— —.——4.—.jD———— die ⸗se teur er lö⸗sten Kin⸗der, ihr Lob⸗ ge⸗ du der Lie⸗ be reich⸗sten Se⸗ gen den Kin: der⸗ ii + II I 4—4+ PP IEI —.— ang sei dir ge⸗ bracht! ö; 1s n zu ⸗—5— dacht. Dein An Hee siebt ste IF—.—— SS— ———— hier im Ju- gend⸗schmuck vor dir knien und — DSDSDPDiiD‚i‚.— 12 7 V— D*— DDE — IRIRRSESTSTTTIIITT—— be ⸗t sie sind dein, laß ih ⸗re Reihn dir en. Herr, an dein Herz ge ⸗le⸗ get (Konfirmanden.) 2. Friedefürst, ich ward erkoren Am ersten Tag, als ich geboren, Zu deinem sel'gen Gnadenkind; Du gabst mir des Himmels Gaben, Weil wir nichts Gutes eigen haben Und ohne dich verloren sind. O Jesu, meine Ruh, Ich greife freudig zu S........ —.. 3 —— sein! Nach den Gaben, Die du mir heut Zur Seligkeit Durch dein Erbarmen hast erneut. 3. Laß dich halten und um⸗ fassen, Ich will dich ewig nicht verlassen, Verlaß auch du mich ewig nicht! Schütze mich vor Welt und Sünde 2⁵⁷ Das heilige Abendmahl. Und offenbare deinem Kinde Wenn meine Seele von dir gehtz Dein gnadenvolles Angesicht, Darum gib mir Licht und Stärkt Auf daß ich Tag für Tag Und Glaubensmut zum guten In dir mich freuen mag Werke, Still und heilig, ZumRingen, Wachen und Gebet, Und mich dein Mund Bis ich den Pilgerstand Zu jeder Stund Im ew'gen Vaterland Erinnre an den Liebesbund! Siegreich ende, (Gemeinde und Konfirmanden.) 9. Gones Schns 4. O du Hirt erkaufter Seelen, Mir reichst von deinem Gnaden⸗ Ich muß des rechten Wegs ver⸗ thron! fehlen, Albert Knapp 1798—1864. XVII. Das heilige Abendmahl. 7—n eigener Melodie. 1557. Vereinfacht nach Joh. Seb. Bach. inmin— e.—.— d r lig, hei⸗ fig, hei ⸗W lig ist der SSEEEEE —.—6 Ze⸗ ba⸗ oth; al⸗le Lan ⸗ de sind SSSEE sei⸗ ner Eh⸗-re voll. Ho⸗si⸗ an⸗ na in der 9 2— 1——— I IREE *E 4.—— Hö⸗ he! Ge⸗ lo⸗ bet sei, der da kommt im Na⸗ EE ö — r geht Stärk guten Gebet, naden⸗ —1864. Das heilige Abendmahl. 1 1———— +—1— + PꝑPPꝑIIIIIIIIITT PꝑPꝑP...... men des Herrn! Ho⸗si ⸗an⸗ na in der Hö- he! Jesaja 6, 3. Matth. 21, 9. Nach eigener Melodie. 1528. 20⁷———.— D...—..— * 00 0 Chri⸗ ste, du Lamm Got⸗tes, der du S.......— —— 2 — trägst die Sünd der Welt: er ⸗barm dich un⸗ ser! 11¹7—. 0 IIIIIIII 2. Chri⸗ste, du Lamm Got⸗tes, der du trägst die Süund der EEEE.——— H—— 2 HIE. HIIAAEEE ————1...— 4 Welt: er⸗barm dich un-ser! 3. Chrizste, du Lamm S.— + 4— 1— I 7 I. 2 I L + L———... + 1— L 4. + 1 ———2—vi EEE 5 + +— + 1 +——=—.——— DSDISIIIEE— W‚ dei⸗ nen Frie⸗den! A 2 2 men. Alte Kirche Das heilige Abendmahl. Mel, Es ist gewißlich an der Zeit. — 12 + 12 TCo 1 + —— 5— L.—.— und RI νH Du Les bens⸗brot, Herr Je su Christ, kam der nach dem Him⸗mel hung-rig ist 9 *2 will sich an dir 5 + IE ö .—————— t—— dich ein Sün⸗der ha- ben, la⸗ ben: ——— so bitt' ich dich de⸗ . ..... + miltig ⸗lich, du wol⸗-lest so be⸗ rei⸗ ten mich, daß — ich recht wür⸗dig 2. Auf grüner Aue wollest du, Herr, diesen Tag mich leiten, Den frischen Wassern führen zu, Den Tisch für mich bereiten. Weil ich bin sündig, schwach und krank, So laß mich deinen Gnadentrank Aus deinem Becher trinken! 3. Zwar bin ich deiner Gnad nicht wert, Als der ich jetzt erscheine Mit Sünden allzuviel beschwert, ö Die schmerzlich ich beweine. In solcher Trübsal tröste mich, wer⸗de. Herr Jesu, daß du gnädiglich Der Sünder dich erbarmest! 4. Du Lebensbrot, Herr Jesu rist, Komm selbst, dich mir zu schenken! Dein Blut, das mir vergossen ist, Woll' auch mich Schwachen tränken. Ich bleib' in dir, du bleibst in mir/ Du öffnest mir des Himmels ür, Auch mich dort aufzunehmen. Joh Rist 1607—1667 1 1535 Das heilige Abendmahl. 2²³ν Nach eigener Melodie. 600—— 1649. W .— 00⁴ Schmü⸗ cke Dich, 8 lie be See= le, komm ans hel ⸗le Licht ge⸗ gan ⸗gen, 1——— EA laß die dunk⸗le Sün ⸗den ⸗höh⸗ le; Den er fan ⸗ ge herr- lich an zu pran⸗gen! W. 0 I3 BXI sii . H Hers voll Heil und Gna⸗ den will dich jetzt zu den; der den — — 1 I + — 2—— 2. Eile, wie Verlobte pflegen, Deinem Heiland froh entgegen, Der mit süßen Gnadenworten Klopft an deines Herzens Pforten! Säume nicht, ihm aufzu⸗ schließen, S dich hin zu seinen Füßen! Sprich: O Herr, laß dich um⸗ fassen, Von dir willich nicht mehr lassen! — = ten, will jetzt Her⸗berg in dir hal⸗ ten. 3. Mag ein köstlich Gut auf Erden Sonst um Geld erkaufet wer⸗ den, Du, o Herr, für deine Gaben Willst nicht Erdenschätze haben; Und in allen Bergesgründen Könnt' ich ja kein Kleinod finden, Das bei diesem heil'gen Mahle, Herr, dein Manna dir bezahle. 266 Das heilige Abendmahl. — 4. Ach wie hungert mein Gemüte, Menschenfreund, nach deiner Güte; Ach wie pfleg' ich oft mit Tränen Mich nach diesem Mahl zu sehnen; Ach wie pfleget mich zu dürsten Nach dem Trank des Lebens⸗ fürsten, Daß in diesem Brot und Weine Christus sich mit mir vereine! . Beides, Wonne und auch Bangen, Fühl' ich jetzt mein Herz um⸗ angen. Das Geheimnis dieser Speise, Ihre unerforschte Weise Machet, daß ich staunend merke, Herr, die Größe deiner Werke. Ist auch wohl ein Mensch zu finden, Der dies Wunder kann er⸗ gründen? 6. Jesu, meine Lebenssonne, Jesu, meine Freud und Wonne, Jesu, den ich mir erwähle, Lebensquell und Licht der Seele, Mel. Es ist gewißlich an der Zeit. Hier fall' ich zu deinen Füßen; Laß mich würdiglich genießen Diese deine Himmelsspeise, Mir zum Heil und dir zum Preise! 7. Herr, es hat dein treues Lieben Dich vom Himmel hergetrieben, Daß du willig hast dein Leben In den Tod für uns gegeben Und dazu ganz unverdrossen, Herr, dein Blut für uns ver⸗ gossen, Das uns jetzt kann kräftig tränken, Deiner Liebe zu gedenken. 8. Jesu, wahres Brot des Lebens, Hilf, daß ich doch nicht vergeben Oder mir vielleicht zum Schaden Sei zu deinem Tisch geladen! Laß mich durch dies Seelenessen Deine Liebe recht ermessen, Daß ich auch, wie jetzt auf rden, Mög' dein Gast im Himmel werden! Joh. Franck 1618—1677/ . —.— 1—7 Halt im Ge⸗ dächt⸗ nis Je⸗ sum Christ, o vom Him⸗melsthron ge⸗ kom⸗men ist, dein — Das heilige Abendmahl. E 2—— I—— SSPSPSPSSS* See⸗le, der auf Er⸗den Bru⸗ der hier zu wer⸗den! Ver⸗giß nicht, daß er dir zu gut hat an⸗ ge nommenFleisch und Blut; dank * 3 2 II + 2 +— 2—— + II LIE in———— II V*— I ihm für die⸗ se Lie ⸗ be! 2. Halt im Gedächtnis Jesum rist, Der für dich hat gelitten Und dir, da er gestorben ist, Am Kreuz das Heil erstritten! Er hat besiegt Sünd, Höll und Tod Und dich erlöst aus aller Not; Dank ihm für diese Liebe! 3. Halt im Gedächtnis Jesum Christ, Der auch am dritten Tage Siegreich vom Tod erstanden ist, Befreit von Not und Plage! Bedenke, daß er Fried' gemacht, Das Leben wieder hat gebracht; Dank ihm für diese Liebe! 4. Halt im Gedächtnis Jesum Christ, Der nach den Leidenszeiten Gen Himmel aufgefahren ist, Die Stätt dir zu bereiten, Da du sollst bleiben allezeit Und sehen seine Herrlichkeit; Dank ihm für diese Liebe! 5. Halt im Gedächtnis Jesum hrist, Der einst wird wiederkommen Und sich, was tot und lebend ist, Zu richten vorgenommen! O denke, daß du da bestehst Und mit ihm in sein Reich ein⸗ gehst, Ihm ewiglich zu danken! 6. Gib, Jesu, gib, daß ich dich kann Mit wahrem Glauben fassen Und nie, was du an mir getan, Mög' aus dem Herzen lassen, Daß dessen ich in aller Not Mich trösten mög' und durch den Tod Zu dir ins Leben dringen! Cyriakus Günther 1650—1704. 2⁶⁸ Das heilige Abendmahl. EIIL 2—6 An Wasserflüssen Babylon. 1555. Du D AI 9———— 60 dango Ich kom⸗me, Herr, und su⸗ che Doe Gott, mein Er⸗ bar⸗ mer, würd'⸗ge ͤ — EEE S — dich müh=⸗se lig und be ⸗ la⸗ den; 2* mich des Wun⸗ders dei ner Gna⸗den! Ich ö ———— 5 DEEE DDI——..— lie⸗ge hier vor dei⸗nemThron, Sohn Got⸗tes und des ö SDSDSPSPIIIIIIIIII 41 Sohn, mich dei ⸗ner 0 ge⸗ trö⸗ 720 ich V * + —..—.———2.—..— fühzle mei⸗ ner Sün⸗ den W 30 su⸗ che 4— 5——— 5 DP i Ruh und fin de sie im Glau⸗ben .. —————— nin, Hrierren der Er ⸗ lö⸗ sten. 2. Dich bet' ich zuversichtlich Und wir sind Gottes Kinder⸗ an, Du bist das Heil der Sünder; 7 Macht Du hast den Schuldbrief ab⸗ Und an dein Wort: Es ist voll getan, bracht. Ich denk' an deines Leidens Das heilige + Abendmahl. Du hast mein Heil erworben, Du hast für mich dich dargestellt; Gott hat mit sich ln öhnt die elt, Da du für sie gestorben. 3. So freue dich, mein Herz, in mir! Er tilget deine Sünden Und läßt an seinem Tische hier Dich Gnad um Gnade finden. Du rufst, und er erhört dich schon, Spricht liebreich:„Sei getrost, mein Sohn, Die Slind ist dir vergeben; Du bist in meinen Tod getauft, Und du wirst dem, der dich er⸗ kauft, Von ganzem Herzen leben!“ 4.„Dein ist das Glück der Seligkeit; Bewahr es hier im Glauben Und laß durch keine Sicherheit Dir deine Krone rauben! Sieh, ich vereine mich mit dir, Ich bin der Weinstock, bleib an mir, So wirst du Früchte bringen! Ich helfe dir, ich stärke dich, Und durch die Liebe gegen mich Wird dir der Sieg gelingen.“ 5. Ja, Herr, mein Glück ist dein Gebot, Ich will es treu erfüllen Und bitte dich durch deinen Tod Um Kraft für meinen Willen. Laß mich von nun an willig sein, Mein ganzes Herz dir, Herr, zu weihn Und deinen Tod zu preisen! Laß mich den Ernst der Heiligung Durch eine wahre Besserung Mir und der Welt beweisen! Christ. Fürchtegott Gellert 1715—1769. Mel. Schmücke dich ꝛc. Joh. Crüger. 1649. 2 E——— /EE 22—.———. 29* DS=— vo Komm, meinHerz, in Je⸗ su Lei⸗ den stil le hier dein sehn⸗ lich Dür⸗sten 9 23 +— II ¹1————? — 2—..— EEE——— strömt auch dir ein Quell der Freu⸗ den; an dem Mahl des Le⸗bens⸗für⸗sten! 27 ei nen Hei⸗land ha ⸗-be, mich in sei⸗ nem 2 — — 152——1———2.—. Hei⸗le la⸗ be und in sein Ver⸗dienst mich r, ——— SI.........— 172—— II klei ⸗ de, das ist mei⸗nes Her⸗zens Freu⸗de. 2. Zwar hab' ich ihn alle Tage, Wenn ich nach ihm Sehnsucht trage; Er ist auf der Himmelsreise Täglich meine Seelenspeise. Daß ich einen Heiland habe, Bleibt meinAlles bis zum Grabe/ Und ich mag nichts andres wissen, Als sein Leiden zu genießen. 3. Aber ich will mit Verlangen Auch sein Abendmahl empfan⸗ gen. Hier schenkt er sich ganz zu eigen; Nimmer will ich's nun ver⸗ schweigen, Daß ich einen Heiland habe, Der am Kreuz und in dem Grabe, Wie sein Wort mir sagt und schreibet, Mein Erlöser war und bleibet. 4. Ach wie werd' ich oft so miide, Wie entweicht der sliße Friede! Sünd und Welt kann mich ver wunden, Wenn mir dieses Licht ver⸗ schwunden, Daß ich einen Heiland habe, Der mit seinem Hirtenstabe Sanft und mild und voll Ver⸗ geben Mir nichts ist als Heil und Leben, 5. O ich Armer, ich Verlorner, Ich in Sünden schon Geborner. Was wollt'ich vomTroste wissen, Wäre dies mir weggerissen, Daß ich einen Heiland habe, Dessen Blut mich Sünder labe! Besser wär' es nie geboren, Als dies teure Wort verloren! 6. Sei gesegnet, ew'ge Liebe Daß du mir aus treuem Triebe Da das Mißtraun mich ver⸗ giftet, Das heilige Abendmahl. 2⁷¹ E Solch ein Denkmal selbst ge⸗ stiftet: Daß ich einen Heiland habe, Der den Gang zum Kreuz und Grabe, Ja den Schritt in Todes Rachen Hern getan, mich los zu machen. J. Heil' ges Brot, sei mir ge⸗ segnet, Weil mir der in dir begegnet, Der mit seinen Todeswunden Die Erlösung mir erfunden! Daß ich einen Heiland habe, Der erblaßt und tot im Grabe Auch für meine Schuld gelegen, Will ich schmecken und erwägen. 8. Heil' ger Kelch, sei mir ge⸗ segnet, Weil mir der mit dir begegnet, Dessen Blut mich lässet finden Die Vergebung aller Sünden! Daß ich einen Heiland habe, Der die arme Seele labe, Muß nicht dies mein Dürsten stillen Und mein Herz mit Wonne füllen? 9. Er gebietet mir zu essen, Meines Fammers zu vergessen; E Mel. Meinen Jesum lass' ich nicht. Er gebietet mir zu trinken Und in Freude zu versinken, Daß ich einen Heiland habe, Der sich selbst zur Opfergabe, Ja zur Nahrung und zum Leben Mir aus freier Hand gegeben. 10. Gott, was brauch' ich mehr zu wissen, Ja was will ich mehr genießen? Wer kann nun mein Heil er⸗ messen, Werd' ich das nur nie vergessen, Daß ich einen robunt habe? Ich bin frei von Tod und Grabeʒ Wenn mich Sünd und Hölle schrecken, So wird mich mein Heiland decken. 11. Will hinfort mich etwas quälen, Oder wird mir etwas fehlen, Oder wird die Kraft zerrinnen, So will ich mich nur besinnen, Daß ich einen Heiland habe, Der vom Kripplein bis zum rabe, Bis zum Thron, wo man ihn ehret, Mir, dem Sünder, zugehöret. rnst Gottlieb Woltersdorf 1725—1761. 1668. 2²⁵² Das heilige Abendmahl. . II + 1 *——— N—— —— 2.— 14.— Oa miteer= 105 sten Brü⸗ der, al le sei⸗nem 72 9— 1— 2•E. ñ9— EI——...—.—2—5— * inn.—— Dienst ge ⸗ weiht, al⸗le sei ⸗nes Lei⸗ bes Glie⸗ ———— ..... . 22——. der, kommt, Ver⸗söhnte, kommt, er ⸗neut eu ⸗ ern D— E — Bund der Se⸗ lig ⸗ keit! 2. Nehmet hin und eßt sein Die gebeugt von ferne stehn, Brot! Jesus Christus ward gegeben Für die Sünder in den Tod. Nehmt und trinkt! Ihr trinkt sein Leben. Seht, wir er die Sünder liebt, Da er selbst sich für sie gibt! 3. Die mit voller Zuversicht Deines Heils, o Herr, sich freuen, Laß sie stets in diesem Licht Wandeln, ewig dir sich weihen! Laß ihr Herz vom Stolze rein, Voll von deiner Demut sein! „4. Tröste, die in Traurigkeit über ihre Seelen wachen; Hilf du, Herr der Herrlichkeit! Herr, sie glauben, hilf den Schwachen! Können unerhört nicht flehn. 5. Hoherpriester, ja du bist Dort für sie auch eingegangen. Sprich sie los, Herr Jesu Christ, Wenn sie nun dein Mahl empfangen; Laß sie flihlen, ins Gericht Kommen sie nun, Mittler, nicht! 6. Nehmet hin und eßt sein Brot! Jesus Christus ward gegeben Für die Sünder in den Tod. Nehmt und trinkt! Ihr trinkt sein Leben. Seht, wie er die Sünder liebt, Da er selbst sich für sie gibt! Friedr. Gottlieb Klopstock 1724—1666. Das heilige Abendmahl. 7³ Mel. Wachet auf ꝛc. Phil. Nicolai? 1598. EI. 0o 0 00 Herr, du wollst uns vor⸗be⸗ rei ⸗ten zu Heil und Le⸗ ben zu emp⸗fa⸗ hen, laß Glie————————— DD‚DI— ———.————.— — dei⸗ nes Mah⸗les Se⸗lig⸗kei ⸗ten, sei mit⸗ ten ern uns, o Herr, dir wür⸗dig na ⸗ hen und sprich uns 1 1 1 1— —. un⸗ter uns, o Gott! los von Sünd und Tod! Wir sind, o Je⸗ su, f6 1— —— bist 25 E ——— gen. dein, dein wig sein! Ho ⸗-si⸗ IIXXX E— an⸗ na, An⸗ betung dir! Einst fei⸗ ern wir das 9 V + I II . + I— —— 2—— ein— 2— + — gro⸗ ße A? bendmahl bei dir. . Friedr. Gottlieb Klopstock 1724—1803. E.. Mel. Der am Kreuz ꝛc. Joh. Georg Söhnlin. 1836. A5 40 2 1— ebt, HDEEE— dn E i 3—5 4—. 21.— 2 3. 0. Vol ⸗ker. Ehrfurcht, doch mit Freu⸗ dẽn und ge⸗ den ⸗ke an dein Lei⸗ den komm' ich, Herr, auf dein Ge⸗ bot und an dei⸗nen Mar⸗ ke'tatdd, Mitt⸗ler, der du — für mich starbst, mir ein — 2 —.— e⸗ wig Heil er⸗ warbst, 1 — + — E.— N 12 ach moͤcht ich mich wür⸗ dig na ⸗ hen und das Le⸗ ben hier emp 2. Laß mich vor dein Antlitz kommen, Dein Gedächtnis zu erneun, Laß mich heut mit deinen Frommen Deines Todes Zeuge sein! Herr, ich schau' nach Golgatha, Wo die Welt dich sterben sah, Sehe dich in deinem Blute: Herr, du littest mir zu gute. 3. Möcht' ich, Jesu, nicht vergebens Mich zu deinem Kreuze nahn! Möcht' ich dieses Mahl des Lebens Nicht mir zum Gericht empfahn! Ach, es gründ' und stärke mich, Mittler, im Vertraun auf dich! Ach, es lenke meinen Willen, Dein Gesetz, Herr, zu erfüllen! 4. Diesen Vorsatz, den ich habe, Mich nicht wieder zu entweihn, Laß ihn, Jesu, bis zum Grabe Stark in meiner Seele sein! Vor der drohenden Gefahr Schütze du mich immerdar, Gib mir, daß ich Scheu emp⸗ finde Vor der bösen Macht der Sündel 5. Wenn ich in der Irre wandle, Geh du mir, Erbarmer, nach; E Das heilige Abendmahl. EE geig mir wie ich unrecht handle; Daß du so barmherzig bist; Stärke mich, denn ich bin Laß mich nur nicht wieder schwach, wanken, Und ertrage mit Geduld Mein Erretter Jesu Christ! Meine Schwachheit, meine Hilf mir, daß ich dir getreu Schuld! Und mein Vorsatz standhaft sei, Sage: Du sollst Gnade finden; Jede Sünd und ihre Freuden Ich, ich tilge deine Sünden! Bis an meinen Tod zu meiden! 6. Dir will ich es ewig danken, Balthasar Münter 1735—1793. Mel. Schmücke dich ꝛc. Joh. Crüger. 1649. E I + + — + + + SSSS 00 0 0 Je⸗ su, Freund der Menschen ⸗kin ⸗ der, der zur Sühnung un⸗srer Schul⸗den — ++ — II + + + EI 2 EEEEEEEEEE 4— * V 71— Hei⸗land der ver⸗ lor⸗nen Sün ⸗der, wer kann Kreu⸗zesschmachhat wol⸗len dul ⸗ den: 9 E .I..... 2— 1 2——— XXV. L I„— + fas⸗ sen das Er⸗ bar⸗men, das du trä⸗gest F. ö 1.—I———.—— +—4—4 +—— ——— + +—.— V—— 1.—— 2 mit uns Ar⸗ men? In der Schar er lö⸗ ster 2.——.— —...—.. 1:2.65.. +—— — Brü ⸗ der fall' ich dan⸗kend vor dir nie⸗ der. ⁶ Das heilige Abendmahl. 0 + 2. Ja, auch mir strömt Heil und Segen, Herr, aus deiner Füll entgegen. In dem Elend meiner Sünden oll bei dir ich Hilfe finden; Meine Schulden willst du decken, Mich befrein von Furcht und chrecken, Willst ein ewig sel'ges Leben Als des Glaubens Frucht mir geben. 3. Ja, du kommst, dich mit den Deinen In dem Nachtmahl zu vereinen; Du, der Weinstock, gibst den Reben Mut und Kraft zum neuen Leben. Durch dich muß es mir gelingen, Reiche gute Frucht zu bringen Und durchFrömmigkeit zu zeigen, Daß ich gänzlich sei dein eigen. 4. Nun so sei der Bund erneuet Und mein Herz dir ganz ge⸗ weihet! Auf dein Vorbild will ich sehen Und dir nach, mein Heiland, gehen. Was du hassest, will ich hassen, Stets von dir mich leiten lassen; Was du liebest, will ich lieben, Nie durch Untreu dich betrüben. 5. Doch ich kenne meine Schwäche; Schwer ist, was ich dir versprecht Werd' ich dir auch Glauben halten 2 Und im Guten nie erkalten? O steh du mir bei und stärke 00 Mich zu jedem guten Werke! Hilf, daß ich die Lust zur Sünde Durch dich kräftig überwindel 6. Gib, daß ich und alle Christen Uns auf deine Zukunft rüsten, Daß, wenn heut der Tag schon käme, Keinen, Herr, dein Blick be⸗ schäme! Schaff ein neues Herz den Sündern, Mache sie zu Gottes Kindern, Die dir leben, leiden, sterben, Deine Herrlichkeit zu erben! 7. Großes Abendmahl der Frommen, Tag des Heils, wann wirst du kommen, Daß wir mit der Engel Chören, Herr, dich schaun und ewig ehren? Sind. dre welche Freuden ind die Früchte deiner Leiden! Danket, danket, fromme Her⸗ 4 zen, Ewig ihm für seine Schmer⸗ zen! Joh. Kasp. Lavater 1741—1801. ERE spreche üben en? ärke erke! Sünd indel le isten, schon be⸗ Das heilige Abendmahl⸗——⁷ Mel. Wie schön leucht't uns 26 Phil. Nicolai? 1598.* —⁷— 0 0 0 27— Wir na⸗ hen uns, o Got⸗tes im Nacht⸗mahl dei ⸗nen Leib, dein „—.—*—.— REEEEE dnr.nen 1 Sohn, von Dant durchdrun⸗gen dei⸗ nem Thron; du Blut; dies komm' auf e ⸗ wig uns zu gut und + 35 35 +.— I. II— 2—0— I— ..— II=.— ö hast uns nun ge⸗ ge⸗ ben A hen, Amen stärk' in uns dein Le⸗ben.. 9⁰ N— 12— 4 H I EE... *—5 22 SSSS— 4 Wel⸗che Freu⸗den nach dem Lei⸗ den war⸗ ten dro⸗ ben, ö( 0 ů —+— I +II* I ————— ů wo wir dich ohn' En⸗de lo⸗ ben! ö ö Joh. Leonh. Walz 1749—1817. Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. Georg Neumark. 1657. A8 EEA ũ—— 9—85* S..— *— + 11½ —— Du hast ein e⸗ wi ⸗ ges Er⸗ bar⸗men, Du stehst vor dem mit off⸗ nen Ar⸗men, . K oHerr,durch Wort und Tod be⸗ währt; 17 4 der dei⸗ ne Stim⸗me glau⸗hend hört, und ziehst ihn 2²⁷⁸ Das heilige Abendmahl. IL in der Bu⸗ße Schmerz mit sanf⸗ter Lie= be 0 + e. 2. * BI I dein Herz. 2. O Jesu, deine Stimme 3. Ich höre dich am Glberg klinget klagen, So freundlich und 0 sanft auch Ich höre, wie man dich verhöhnt; mir. Ich seh' das Kreuz von dir ge⸗ Ich höre deinen Ruf, er dringet tragen, Und treibt mein ganzes Herz zu Ich seh' mit Women dich gekröntz dir. Ich sehe dich,— mir bebt das Ermutigt, Herr, durch dein Gebot Herz,— ö Komm ich zu feiern deinen Tod. O Herr, am Kreuz im höchsten 3. Du hast im Drange deiner Schmerz. Liebe 6. Was du in diesem Schmen Gestiftet dieses heil'ge Mahl, erduldet, Daß dein Gedächtnis bei uns Es war ein Opfer auch für mich bliebe Und alles, was mein Herz ver⸗ dieses Lebens dunkelm Tal. schuldet, u sprichst bei deinem Brot D. ausgetilgt, o Herr, durch dich. und Wein: u sichertest mir durch dein Blut Mein Leib und 3rt soll euer Vergebung und das höchste Gut. sein! 7. Dich wil ich lieben, o mein 4. Ich fühl', I deine Leben; Dir will ich folgen, omein Licht; Ich fühle daner Geistes Licht. Dir will ich ganz mein Herz er⸗ Es tagt in mir; es ist, als sähe geben, Ich dich, o Herr, von Angesicht, Bis hoffend es im Tode bricht; Wie du am Holz des Kreuzes Dann halt' ich in des Himmels starb Saal Und mir die Seligkeit erwarbst. Mit dir, o Herr, dein Abendmahl. Joh. Christ. Herm. Gittermann 1768—1881. Das heilige Abendmahl. 2¹⁸ Weltlich. Hans Leo Haßler. 1601. 1613. Mel. Herzlich tut mich verlangen. — A90—— 4.————— SS....... 0⁰0 0 0 Wie könnt' ich sein ver ⸗ges⸗ sen, der Kann ich die Lieb er ⸗mes⸗ sen, da⸗ 1 2— 1 HR— —FF FIFIF F IFFFFIF EFTT————————— 1 3 mein noch nie ver⸗ gaß?* durch mein Herz ge nas 7ch lag in bit etern SSSS.I— DDEE—..——.— —— L*—*.—— Schmerzen, er schafft mein Le⸗ ben neu, und stets quillt 2—— + i‚ieeeee‚eee.. —=. 1 aus dem Her⸗ zen ihm neu ⸗e Lieb und Treu. 2. Wie sollt' ich ihn nicht Daß mich kein Feind verwunde lieben, Im Lauf zum Heimatland. Der mir so hold sh ziigt! 4. Er gibt zum heilgenPfande n jemals ihn berüben, Mir seinen Leib, sein Blut, er sich so zu mir neigt? Hebt mich aus Nacht und Er, der ans ane Schmach Schande Getragen meine Schmach, Füllt mich mit Himmelsmut; Homi fol⸗ 2 1 mit nache Will selber in mir thronen . Mit heil gem Gnadenschein: 3. Ihn will ich ewig lieben, Sollt ich bei ihm nicht wohnen, Der mir aus Todesnacht, In ihm nicht selig sein? Von meinem Schmerz getrieben, ‚ Unsterblichkeit gebracht; 5. Bei Freuden und bei Der noch zur letzten Stunde Schmerzen Mir reicht die treue Hand, Durchleuchte mich dein Bild, 280 Das heilige Abendmahl. 0 Wie du, o Herz der Herzen, Mein Dulden weih' ich dir; Geblutet hast so mild! Laß mir die Heimat offen Mein Lieben und mein Hoffen, Und dein Herz für und für! Gottlob Christ. Kern 1792—1835. Mel. Wie wohl ist mir ꝛc. 170⁴½ 20 . 0 0 0 Dl Wort hast du uns, Herr, ge ⸗ ge⸗ er ⸗ leuch ⸗tet, hei⸗ ligt un⸗ ser Le⸗ IBIIIIITI—— ben, das aus der ew'⸗ ⸗gen Weis⸗heit quillt, dei ben und un⸗sern Durst und Hun⸗ger stillt; den n I..—.——5 +. ID Aι— I——— ¹U I———— Gna⸗den⸗ mahl ist uns be⸗ rei ⸗tet, und uns, die ar⸗ men Gä⸗ ste, lei ⸗ tet zu ihm das sanf⸗ te Yuchen, daß wir von 6siüti von dir nicht wei⸗ chen, daß Frie⸗dens⸗wort. O laß 68 Ins zum Heil ge⸗ rei⸗ dein wir blei⸗ben Mihier und dort! „ WED O — 1 IS ö —— Buße. 8¹ 2. Gott, welche Gnade, welch Erbarmen Wird uns bei Reie Mahl zu teil! Du selbst umschlingst mit Liebesarmen Uns Sünder und bringst Trost und Heil. Du kommst, um stets bei uns zu bleiben, All Angst und Zagen zu ver⸗ treiben, In deiner Gnad uns zu erneun; Wir sind von unsrer Schuld gereinigt Und selig nun mit dir vereinigt, Wir dürfen uns nun deiner freun. XVICII. eigener Melodie. Nach 3. O eile, eil uns zu bekleiden Mit deinem reinen Festgewand! Nun soll uns nichts von dir mehr scheiden Und nichts entreißen deiner Hand. Wir stehen auf vom Schlaf der ünden, Wir wollen deinen Tod ver⸗ künden In neuer Lieb und Seligkeit; Du hast dich selbst uns hin⸗ gegeben, So sei nun unser Herz und Leben Auf ewig einzig dir geweiht! Friedr. Aug. Köthe 1781-1850. Buße. 15²2⁴. + Aus tie-fer Not schrei' ich zu dir, Herr Dein gnä⸗dig Ohr neig her zu mir, laß, Q i— I. —.—— EET— H—————....—.—.— Gott, er hör mein Fle-hen! was ich bitt', ge ⸗ sche= hen! Denn so du se ⸗ hen an, ——½⁷ Buße.— —m +——— —. ist ge⸗ tan, wer kann, Herr, vor dir blei ⸗ ben! 2. Bei dir gilt nichts denn Gnad allein, Die Sünden zu vergeben; Es ist ja unser Tun nicht rein Auch in dem besten Leben. Vor dir sich niemand rühmen kann, Drum muß dich fürchten jeder⸗ mann Und deiner Gnade leben. 3. Darum auf Gott will hoffen ich, Auf mein Verdienst nicht bauen; Auf ihn will ich verlassen mich Und seiner Güte trauen, Die mir verheißt sein wertes Wort. Das ist mein Trost und treuer Hort, Des will ich allzeit harren. Mel. Es ist gewißlich an der Zeit. 4. Und ob es währt bis in die Nacht Und wieder an den Morgen, Soll doch mein Maa an Gottt acht Verzweifeln nicht noch sorgen So tu' das Volk von rechter An Das aus dem Geist geboren ward, Und harre seines Gottes. 5. Ob bei uns ist der Sͤinden viel, Bei Gott ist viel mehr Gnade Sein' Hand zu helfen hat kein Ziel, Wie groß auch sei der Schadt Er ist allein der gute Hirt, Er, der sein Volk erlösen wird Von seinen Sünden allen. Martin Luther 1483—15ʃ0 E3 2 22² Herr Je su Christ, du höch⸗stes Gut, du sieh doch, wie ich in mei⸗ nem Mut mit +. 7— I..I— EDDEEEEEEE— Brunnquell al⸗ler Gna ⸗den, Schmer⸗zen bin be⸗ la⸗ den und in mir hab' der 1⁵5³n —.— 1— — ——.— 1 — ben! bis in t rgen, Gotin sorgen ter Nn oren . Sünden Onadez at kein Schade rt, wird en. 3—15ʃʃ ..—— 2. Erbarm dich mein in solcher Last, Nimm sie von meinem Herzen, Dieweil du sie gebüßet hast Am Kreuz mit Todesschmerzen, Auf daß ich nicht vor großem Weh In meinen Sünden untergeh' Und ewiglich verzage! 3. Fürwahr, kommt alles mir zu Sinn, Was ich jemals begangen, So fällt mir aller Mut dahin, Ich bin mit Furcht umfangen; Ja, ich weiß weder aus noch ein Und müßte ganz verloren sein, Wenn ich dein Wort nicht hätte. 4. Jedoch dein heilsam Wort das macht Mit seinem süßen Klingen, Daß mir das Herze wieder lacht Und froh beginnt zu singen, Weil Gnade uns dein Wort verheißt Für die, die mit zerknirschtem Geist Zu dir, o Jesu, kommen. ar⸗ men Sün⸗der pla⸗ gen! 5. So komm' ich jetzt zu dir allhie In meiner Not geschritten Und will dich mit gebeugtem Knie Von ganzem Herzen bitten: Verzeihe mir doch gnädiglich, Was ich mein Lebtag wider dich Auf Erden hab' gesündigt! 6. Vergib mir doch, o Herr mein Gott, Um deines Namens willen! Du wollst in mir die große Not Der UÜbertretung stillen, Daß sich mein Herz zufrieden geb' Und dir hinfort zu Ehren leb' Mit kindlichem Gehorsam. 7. Stärk mich mit deinem Freudengeist, Heil mich durch deine Wunden, Daß dich mein Herz noch dank⸗ bar preist In meiner letzten Stunden, Und führ mich einst, wenn dir's gefällt, Im rechten Glauben aus der Welt Zu deinen Auserwählten! Barth. Ringwald 1530—1598. é 284 Buße.— Nach e—.—7 Melodie. 1625. 1655. 23 I —60— 00 0 0 Ach Gott und d Herr/ wie groß und—— mei ne vie len Sün⸗ den! Niemand ist hier als — 3 ö — II 24—D + DSRSRSSISISSESSee * +—4. 2———.— — Hel⸗ fer mir in die⸗ser Welt zu fin-den. 2. Lief ich gleich weit So fahr hier fort, Zu solcher Zeit Bis an des Erdreichs Enden, Um los zu sein Des Elends mein, Würd' ich es doch nicht wenden. 3. Zu dir flieh' ich; Erbarme dich, Ob ich's wohl nicht verdienet! Ach geh doch nicht, Gott, ins Gericht, Dein Sohn hat mich versühnet! 4. Soll's ja so sein, Daß Straf und Pein Auf Sünde folgen miissen, Nur schone dort, Laß mich nicht ewig büßen! 5. Hab, Herr, Geduld, Vergiß der Schuld, Schaff ein gehorsam Herze, Daß ich mein Heil, Mein bestes Teil, Durch Murren nicht verscherzel 6. Verfahr mit mir, Wie's dünket dir, Ich will es gerne leiden; Nur wollst du mich Nicht ewiglich Von deiner Liebe scheiden! Jena 1613. Johannes Major 1564—1654, oder? Mel. Alle Menschen müͤssen sterben. 160⁷ 220 V———— + 2—³ Je⸗ su, der du mei? ne.: ⸗le dir er⸗ der du starbst, daß mir nicht feh⸗-le Trost in Buße. 2³⁸ 2 IR— warbst durch dei⸗ nen Tod, mei⸗ ner Sün⸗den ⸗not, der du mich der Angst ent⸗ *— H + ., ris⸗ sen und mein 1 mich las⸗ sen wis⸗ sen durch dein EE teu ⸗ er⸗ wer⸗tes Wort: sei und blei⸗ be 2. Du mit herzlichem Ver⸗ langen Suchtest die verlorne Herd, Als sie kläglich irrgegangen, Sich dem Abgrund zugekehrt; Du, des Satans ÜUberwinder, Rufst die tiefbetrübten Sünder So zur Buße für und für, Daß ich kommen muß zu dir. 3. Ach, ich bin ein Kind der Sünde; Ach, ich irre weit und breit; Was ich leider an mir finde, Ist nur Ungerechtigkeit. Daß ich oft dein Wort verachtet, Oft nach Bösem hab' getrachtet, Deinen Willen nicht getan, Klagt mich mein Gewissen an. 4. Jesu, du hast weggenommen Meine Schulden durch dein Blut; du mein Hort! Laß es, o Erlöser, kommen Meiner Seele nun zu gut! Du, gemartert und zerschlagen, Hast die Sünd am Kreuz ge⸗ tragen; Sprich mich, o— Heiland, rei, Daß ich ganz dein eigen sei! 5. Du ergründest meine Schmerzen, Du erkennest meine Pein; Nichts ist tröstlich meinem Herzen Als dein herber Tod allein. Dies mein Herz, von Leid bedrücket, Aber durch dein Blut erquicket, Das am Kreuz vergossen ist, Geb' ich dir, Herr Jesu Christ! 6. Herr, ich glaube, hilf mir chwachen, ³⁶ Buße. Laß mich ja verzagen nicht! Deiner Güte will ich trauen, Du, du kannst mich stärker Bis ich fröhlich werde schauen machen, Dich, Herr Jesu, nach dem Wenn mich Sünd und Tod Streit anficht. In der sel'gen Ewigkeit. Joh. Rist 1607—160) t Aus tiefer Not. 15²ʃ ů DDIS S Hοον O Va⸗ ter der Barm⸗ her⸗zig⸗ keit, ich ver⸗stoß den nicht, der zu dir schreit in 3—.—.——.— H½ν + 1 +.4 + L 1+ I S. IIiI—— fal⸗ le dir zu Fu ⸗ßez wah⸗ rer Reu und Bu ⸗ßel Was ich be⸗ 94 2— 6 5 i 1 5 12.——— SZ. 1—— V * 2— 2— gen wi- der dich, ver⸗ zeih mir al ⸗ les — EEE SISSE — gnä⸗dig⸗ lich durch dei⸗ne gro ⸗ ße Gü ⸗ tel 2. Durch deiner Allmacht Daß ich mit dir all meine Wen Wundertat Anfange und vollende! Nimm von mir, was mich quälet, 3. O Jesu, laß dein teures Durch deine Weisheit schaffe Blut, Rat Dein Leiden und dein Sterben Wo es an Rat mir fehlet; Mir kommen kräftiglich zu gu Gib Willen mir und Kraft und Daß ich nicht muß verderben Stärk, Bitt du den Vater, daß er mi eHE SERRU SHE HI Buße. 287 Nicht möge lohnen nach Gebühr, 5. Und wenn mein Stündlein Wie ich es hab' verschuldet! kommen ist, 7 o hilf mir treulich kämpfen, 4. O heil ger Licht du wahres Haß ich des bösen Feindes List Wenn uch 91 in Lust Durch Christi Sieg mög' dämp⸗ anficht, Laß mich von dir nicht wanken! Auf daß mit Wnd Her Angst Verleih, daß Ouehrn nimmer⸗ Und dann der letzte Feind, der Begier nach RCirs Geld und Nur sei die Tür n Leben! In meinem Herzen herrsche! David Denicke 1603—1680. e Wel eures terben zu gil erben er mii Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. Georg Neumark. 1657. 220—.—. ai i mn —4.—.— ⁰ 0 Ich ar⸗merMensch, ich ar⸗ mer Sün⸗der ach Gott, mein Gott, ver⸗fahr ge⸗ lin ⸗der steh' hier vor Got⸗tes An- ge⸗sicht; und geh nicht mit mir ins Ge⸗richt! Er⸗bar ⸗me —— + 2 H..— E- —4— 14 2——— Imn— dich, er⸗bar⸗me dich, Gott, mein Er ⸗öbar⸗mer, +. 28s Buße. 2. Wie ist mir doch so angst und bange, Herr, wegen meiner großen Sündl Hilf, daß ich wieder Gnad er⸗ lange, Ich armes und verlornes Kind! Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich! 3. Ach höre doch mein seufzend chreien, Du allertreustes Vaterherz! Wollst alle Sünden mir ver⸗ zeihen Und lindern meiner Seele chmerz! Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich! 4. Nicht, wie ich hab' ver⸗ schuldet, lohne Und handle 2757 nach meiner Sünd! O treuer Vater, schone, schone, Erkenn mich wieder für dein Kind! Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich 5. Sprich nur ein Wort, so werd' ich leben; Sprich, daß ich armer Sünder ör': Ich habe dir die Sund vergeben, Nur sündige hinfort nicht mehr Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich! 6. Ich zweifle nicht, ich bin erhöret, Gott höret und erbarmt sich mein Weil sich der Trost im Herzen mehret, Drum stell' ich nun das Klagen ein: Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich! Christoph Tietze(Titius) 1641—1703. Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛe. Georg Neumark. 1657. 27——.— EA —..—.— ö ö— Wir lie⸗gen hier zu deiz nen Fü⸗ en, und füh⸗ len lei⸗der im Ge⸗wis⸗ sen, 2—2 4 —— H—— · —— 2 —ü— Das Maß der ach Herr von gro⸗ ßer Güt und Treu, wie sehr dein Zorn ent⸗- bren⸗net sei. L dein dich, r mich! rt, so leben; zünder mein erzen Nlagen ich, mich! —17⁰03. + Buße. 28⁰ * + —5—*— SPꝑPDPDISISSII I —. 12— +1 2—...——.———— stra ⸗-fen willt! 2. Doch, Vater, denk an deinen Namen, Gedenk an deinen lieben Sohn! Dein Wort heißt immer Ja und Amen, Und die Verheißung zeugt davon, Du willst der Sünder Tod ja nicht; Ach geh nicht mit uns ins Gericht! 3. Wir liegen hier vor dir im Staube, Und unser Herz ist ganz zer⸗ knirscht; Es tröstet uns allein der Glaube, 1657. Daß du dich noch erbarmen n/ n/ iß der wirst. Ach ja, du hast ein Vaterherz; So siehe doch auf unsern Schmerz! 4. Das teure Blut von deinem Sohne Ruft für uns um Barmherzigkeit. Schau doch von deinem Gnadenthrone Und denke noch der alten Zeit, Evang Gesangbuch. Da du auch Gnade hast erzeigt, Dein Herz dem Sünder zu⸗ geneigt! 5. Ach laß die wohlverdiente Strafe Nicht über unsre Häupter gehn, Daß wir nicht als verlorne Schafe Von deiner Hut verlassen stehn! Ach sammle uns in deinen Schoß Und mach uns aller Plagen los! 6. Gib Fried' im Land und im Gewissen, Gib Sonnenschein zur rechten Zeit, Laß Lieb und Treu sich stetig küssen Und fördre die Gerechtigkeit, Krön unser Feld mit deinem Gut, Nimm Kirch und Haus in deine Hut! 7. So wollen wir dir Opfer biringen, Dein eigen sein mit Leib und Seel; 2⁵⁰ Buße.— Es soll dein Lob gen Himmel Stimm' in die Lieder Zions ein dringen, DerHerr soll mein Gott ewig sein Und dein erlöstes Israel Benj. Schmolck 1672175 Mel.—ꝰ 5 nur den ah Gott ꝛc. Georg Neumark. 1655 . 288 e —.*. Herr, der 288 in der Hö-he wohrnest, Herr, der du rich-test und be-loh- nest, I I II— — 550 ———— ich lie⸗ge tief ge⸗ beugt vor dir; wie schwer liegt mei⸗ ne Schuld auf mir! Wie hoch und I ernst ist dein Ge⸗ bot, wie tief der Ab⸗ grund 2. Aus meinerNot, aus meiner Wenn er auch 9— 3 unsträflich Tiefe Ruf' ich zu dir, zu dir allein. Dein Auge, 992 nicht fehlen Wenn ich zu einem andern riefe, kann, Es würde doch vergeblich sein. Trifft überall noch Fehler an. Mein Flehen steigt zu dir empor; 4. Und ach, mir wird die Well Herr, öffne mir dein gnädig Ohr! zu enge,‚ 3. Herr, willst 9. ins Gerichte Wenn des Gesetzes Donner gehen, schlägt Der du wnendlich heilig bist, Und bei der Übertretung Meng Herr. wer wird dann vor dir Sich ängstlich mein Gewissen bestehen, regt, A 3— 79 ions ein wig sein 72—⁷j⁷ ark. 1655 nest, nest, räfich hlen er an. ie Well ner Meng vissen —1 Buße. 2⁰¹ Das dich als einen Richter scheut, Der Rechnung heischt und Strafe dräut. 5. In deiner Hand steht Tod und Leben, Du bist es, den man fürchten muß; Doch Herr, du kannst und willst vergeben Aus deiner Gnade Überfluß. Dein Wort, das Wort des Lebens, spricht, Du willst den Tod des Sünders nicht. 6. Es heißt mich auf das Opfer schauen, Das, Herr, vor deinem Throne gilt; Es heißt mich auf den Felsen bauen, Aus dem der Strom der Gnade quillt, Die alles tilget, was mich quält, Die alles schenket, was mir fehlt. 7. Dein guter Geist will mich erfreuen . Freu dich sehr ꝛc. Und sich mein Herz zum Tempel weihn; Ich soll den Richter nicht mehr scheuen, Aus Gnaden frei und selig sein. O Wort, das durch die Seele dringt Und Licht in finstreTiefen bringt! 8. Ich hoff' auf dich, du Kraft der Schwachen, Auf dich, du Licht in Finsternis, Auf dich, mein Hüter, du wirst wachen, Mein Heil, du dr. und hilfst gewiß. Sei angstvoll meineTrauernacht, Von dir wird Hilf und Trost gebracht. 9. O Vater, nimm für dein Erbarmen, O Lamm, für dein Versöhnungs⸗ blut, O Geist, du Trost der geistlich Armen, Für deiner Gaben reiches Gut Von Herz und Lippen Dank und Ruhm, Und mich zu deinem Eigentum! Paul Gottlieb Werlhof 1699—1767. 15⁵4. 29 5 5 ——— Le. Höch⸗-ster, denk' ich an die Gü⸗ te, wird mein ganz Ge⸗ mü⸗ te 10² 292 Buße. cS.‚I‚II‚I‚I‚I‚I‚I‚I‚II‚I‚II‚II‚I‚II‚It - l die du mir bis⸗ her er⸗ zkigt, daß ich zu der tief-⸗ sten Scham ge-beugt, Q—— 9 — — — -:. und dich, der du mich ge⸗ lie⸗ bet, doch so Q ————II 5 V 1 I + M==.— EI 2..— L I* l + II V 11I—— E——— + 2. Alle meine Seelenkräfte, Meine Glieder sind ja dein, Und sie sollten zum Geschäfte Deines Dienstes fertig sein. O wie hab' ich sie entweiht! Ach, zur Ungerechtigkeit Und zum schnöden Dienst der Sünden Ließ ich mich oft willig finden. 3. Deine Huld war jeden Morgen Über mir, o Vater, neu; Von wie manchen schweren Sorgen Machte sie das Herz mir frei! Was mir nützte, gabst du mir; Aber ach, wie dankt' ich dir? O wie hab' ich so vermessen oft und schwer be⸗ trü— bet. Deines Wohltuns Zweck ver⸗ gessen! 4. Bei dem hellen Licht der Gnaden Sollt' ich ja die Sünde fliehn Und von meinem Seelenschaden Frei zu werden mich bemühn. Deine Güte lockte mich Oft zur Buße; aber ich Floh vor ihrem sanften Locken, Suchte selbst mich zu verstocken, 5. Ach, an dir hab' ich ge⸗ sündigt, Gott, mein Vater, ohne Scheu; Dir hab' ich oft aufgekündigt Meine schuld'ge Kindestreu. Ach vergib, was ich getan, Nimm mich doch erbarmend an, SHERR- HE h Buße. 2⁰³ Führe mich vom Sündenpfade Ach das laß auch mich ge⸗ Schnell zurück durch deine nießen! Gnade! 7. Stärke selbst in meiner 6. Dir ergeb' ich mich aufs Seele neue; Den Entschluß, mich dir zu Gib, daß mein gebeugter Geist weihn! Deiner Vaterhuld sich freue, Gib, daß keine Kraft mir fehle, Die dein tröstend Wort verheißt! Folgsam deinem Wort zu sein! Was dein Sohn auch mir Stehe mir stets mächtig bei, erwarb, Daß mein Herz dir heilig sei; Da er für die Sünder starb, Dich zu lieben, dir zu leben, Fried' und Freude im Gewissen, Sei mein herzliches Bestreben! Joh. Sam. Diterich 1721—1797. I. W ich habe mißgehandelt. Joh. Crüger. 1649. —2—— N EE—— 4—. H+ xnan, . 00 0 0— Herr, an dir hab' ich ge- sün-digt, fühl' ich, daß dein Wort ver- kün-digt II und vor dei⸗ nem An⸗ ge ⸗sicht ein ver⸗ gel- ten-des Gericht; ——— e Krte, D Edti⸗ nen Schrecken, Rich⸗ ter val⸗ ler Welt, mich de⸗cken? und was kann vor 2. Kann ich deinem Arm ent⸗ Stürzt' ich in die Tiefe nieder, fliehen? Deine Rechte hält mich wieder. Du bist allenthalben nah. Führ' ich, dir mich zu entziehen, 3. Herr, ich flieh' in deine Himmelan, so bist du da. Hände, 2⁵⁴ Buße. Außer dir ist keine Ruh. Dein Erbarmen hat kein Ende; Wer ist gnädiger als du? Du bist Gott und kannst ver⸗ geben; Ach vergib und laß mich leben! 4. Groß sind meine Sünden⸗ schulden, Ihre Last ist mir zu schwer. Ja wenn, länger mich zu dulden, Deine Langmut müde wär', Müßt' ich, würdest du nur winken, In des Todes Nacht versinken. 5. Mich für straflos zu er⸗ klären, Reichet Reue noch nicht zu; Und zerflöss' mein Herz inZähren, Fänd' ich darum doch nicht Ruh. E Können eines Sünders Tränen Dich, o Heiliger, versöhnen? 6. Herr, mein Heiland, dein Erbarmen, Dein für mich vergossnes Blut Und dein Toderlöst mich Armen, Heilet mich und gibt mir Mut. Dein Verdienst ist's, was mich decket, Wenn mich dein Gerichtstag schrecket. 7. Rette mich von meinen Sünden, Schaff ein reines Herz in mir, Laß bei dir mich Ruhe finden, Zieh mich immer mehr zu dir! Dankbar will ich mich bestreben, Mein Erlöser, dir zu leben! Christoph Fr. Neander 1724—1802. Nach eigener Melodie. Joh. Georg Frech. 1843. Q INRIRRRRSRSSSD SSS, 29*.**—ü3—1 0 u Keh⸗re wie- der, keh⸗ re wie⸗ der, sin ke reu ig bit- tend nie-der +* 26 2— —— 5.— — der du dich ver-lo⸗ 12 hast, vor dem Herrn mit dei-ner Last! Wie du bist, so ——..—4——6 V2 + H —.—.— FFPFIIIIITT X H— L +— darfst du Denr men und wirst gnã⸗ dig auf⸗ ge-nommen VEESEEEE ö.DAIS Irmen, Mut mich FPFPIII ↄ TTTR SSPSIPIII.... Wort ver-spricht dir Ver⸗ ge⸗ bung, Heil und Se⸗ gen; — ů—— II +.——— ⁵—— IL —..—.— 1 IL. 5—.— 0— II keh⸗re wie ⸗ der, zau⸗dre nicht! 2. Kehre aus der Welt Zer⸗ 4. Kehre wieder, neues Leben streuung Trink in seiner Liebeshuld! In die Einsamkeit zurück, Wo in geistiger Erneuung Deiner harrt ein neues Glück, Wo sich bald die Stürme legen, Die das Herz so wild bewegen, Wo des heil'gen GeistesMahnen Du mit stillem Beben hörst Und von neuem zu den Fahnen Jesu Christi heilig schwörst! 3. Kehre wieder, irre Seele! Deines Gottes treues Herz Beut Vergebung deinem Fehle, Balsam für den Sündenschmerz. Sieh auf den, der voll Erbarmen Dir mit ausgestreckten Armen Winket von dem Kreuzesstammel Kehre wieder, fürchte nicht, Daß der Gnäd'ge dich verdamme, Dem sein Herz vor Liebe bricht! Bei dem Herrn ist viel Vergeben, Große Langmut und Geduld; Faß ein Herz zu seinem Herzen! Er hat Trost für alle Schmerzen, Er kann alle Wunden heilen, Macht von allem Aussatz rein; Darum kehre ohne Weilen Zu ihm um und bei ihm ein! 5. Kehre wieder, endlich kehre In der Liebe Heimat ein, In die Fülle aus der Leere, In das Wesen aus dem Schein, Aus der Lüge in die Wahrheit, Aus dem Dunkel in die Klarheit, Aus dem Tode in das Leben, Aus der Welt ins Himmelreich! Doch was Gott dir heut will geben, Rimm auch heute— kehre gleich! Karl Joh. Phil. Spitta 1801—1859. 2⁰6 Buße. 2—8 Sieh, hier bin— 17³⁵ 25—— — οι Gott der Gnaden, schwer be⸗ la⸗ den neigt sich Un-⸗sre Her⸗zen sind voll Schmerzen, Staub und 18 N—— 2— 4 12 88—4——— un⸗ser Haupt vor dir. Hab Er-bar⸗men mit uns Asch ist un⸗sre Zier. +*——— AIU IISIII.I......T... — 1Il 57 V Ar⸗men! Aus der Tie=fe 2. Wir verzagen, Denn wir tragen Auf uns aller Sünden Last, Aller Qualen Volle Schalen, Die du ausgegossen hast. HabErbarmen Mit uns Armen! Angst und Not hat uns erfaßt. 3. Wenn du richtest, Wenn du sichtest, Geht das Zittern vor dir her; Wenn uns decken Deine Schrecken, Dann ist keine Rettung mehr. HabErbarmen Mit uns Armen! Deine Hand ist uns zu schwer. 4. Herbe Strafe Trifft die Schafe, Deren Ohr nicht Folge gab; ru⸗ fen wir. Vor dem Schwerte Bebt die Herde, Die nicht hielt dem Hirtenstab. HabErbarmen Mit uns Armen, Führ uns nicht zum Tod hinab! 5. Wir bekennen, Herr, wir nennen Laut vor dir die Missetat; Es ist keiner Hier ein Reiner, Jeder erntet böse Saat. Saaunr in Mit uns Armen; ieh auf ihn, der für uns batl 6. Hör uns rufen An den Stufen Deines hohen Gnadenthrons; Tilg in Hulden Unsre Schulden In dem Blut des Menschen⸗ sohns! OGnade u. Erlösung; Glaube und Rechtfertigung. 297 HabErbarmen Mit uns Armen, Sprich uns los des Sünden⸗ lohns! J. Herr, verzeihe! Jesu, leihe Uns dein priesterlich Gebet! Gott, verschone, Wenn vom Sohne Das Erbarmen zu dir fleht! HabErbarmen Mit uns Armen, Wenn der Mittler vor dir steht! 8. Jesu, rette, Brich die Kette Unsrer Finsternis entzwei, Daß der Glaube Tief imStaube Unser Trost und Zuflucht sei! HabErbarmen Mit uns Armen, Jesu, mach uns wieder frei! 9. Du mußt siegen, Wir erliegen, Du bist frei, wir sind in Haft; Du alleine Bist der Reine, Wir sind schwach, dein ist die Kraft. HabErbarmen Mit uns Armen, Denk an deine Pilgrimschaft! 10. Wenn du Frieden Uns beschieden, Fürchten wir die Strafe nicht; Dein Versöhnen Wird uns krönen Mit Gerechtigkeit und Licht. Dein Erbarmen Hilft den Armen, Du bist unsre Zuversicht! Heinr. Puchta 1808—1858. XIX. Gnade und Erlösung; Glaube und Rechtfertigung. Nach eigener Melodie. Altdeutsch. 1524. 1523. W 94— IEEEES ο- Es 2 ist das Heil uns kom⸗men her die Wer⸗ ke von hel⸗fen nim⸗mer⸗mehr, sie Q 8 —— ———.—.—.— Gnad 255 lau ter Gü⸗ mö⸗ gen nicht be⸗ hü te; DerGlaub si sieht Je⸗ sum ten. 298 Gnade und Erlösung. O 9 .. —— E 21—— 93 Chri⸗stum an, der hat ge⸗nug für uns ge⸗ tan, er ** + 2 II—— i-— VV— r— Eenenn wr— ist der Mitt⸗ ler wor ⸗ den. 2. Gerecht vor Gott sind die 4. Sei Lob und Ehr mit hohem allein, Die dieses Glaubens leben; Dann wird des Glaubens heller Schein Durch Werke kund sich geben. Der Glaub ist wohl mit Gott daran, Und aus der Nächstenlieb sieht man, Daß du aus Gott geboren. 3. Die Hoffnung harrt der rechten Zeit. Was Gottes Wort zusaget, Das wird geschehen uns zurFreud, Wenn Gott es auch vertaget. Er weiß wohl, wann's am besten ist, Und braucht an uns kein' arge List; Des sollen wir ihm trauen. Mel. Es ist gewißlich an Preis Um dieser Wohltat willen Gott Vater, Sohn und heil'gem Geist; Der woll' mit Gnad erfüllen, Was er in uns begonnen hat ZuEhren seinerMacht und Gnad, Daß heilig werd' sein Name, 5. Dein Reich, Herr, komm, dein Will aufErd G'scheh' wie imHimmelsthrone; Das täglich Brot auch heut unz werd'; Gott, unsrer Schuld verschone, Wie wir den Schuldnern tun nach Pflicht, Auch führ uns in Versuchung nicht; Lös uns vom Übel! Amen. Paul Speratus 14841551, der Zeit. 153³5, 24 ZZASAAS EEEEEE ͥD *———.— Such',wer da will, ein an⸗der Ziel, die mein Herz al⸗ lein be⸗dacht soll sein auf 6⁷7&E G69 mm/ ufErd hrone; it uns hone‚ tun ö t, ung 155⁵1, 1535⁵ — 428 Glaube und Rechtfertigung. 2²⁸ —5 —..— I lig⸗ keit zu fin⸗ den: Cher stum sich zu grän⸗den. Sein Wort ist wahr, sein 4— I— ——*—— Werk ist klar, sein 5 f— .I. — I + LI geind zu ü⸗ ber ⸗ win⸗den. 2. Such', wer da will, Not⸗ 4. Mein's Herzens Kron, Mein' helfer viel, Die uns doch nichts erworben: Hier ist der Mann, Der helfen kann, Bei dem nie was verdorben. Uns wird das Heil Durch ihn zu teil, Uns macht gerecht Der treue necht, Der für uns ist gestorben. 3. Ach sucht doch den, Laßt alles stehn, Die ihr das Heil begehret; Er ist der Herr Und keiner mehr, Der euch das Heil gewähret. Sucht ihn all Stund Von Herzensgrund, Sucht ihn allein, Denn wohl wird sein Dem, der ihn herzlich ehret! Freudensonn Sollst du, Herr Jesu, bleiben. Laß mich doch nicht Von deinem Licht Durch Eitelkeit vertreiben; Bleib du mein Preis, Dein Wort mich speis'; Bleib du mein Ehr, Dein Wort mich lehr' An dich stets fest zu glauben! 5. Wend von mir nicht Dein Angesicht, Laß mich im Kreuz nicht zagen, Weich nicht von mir, Mein' höchste Zier, Hilf mir mein Leiden tragen! Hilf mir zur Freud Nach diesem eid, Hilf, daß ich mag Nach dieser Klag Dir ewig dort Lob sagen! Georg Weissel 1590—1635. — 30⁰ Gnade und Erlösung. 266 Valet will ich dir—— Melchior Teschner. 16ʃ4. S S IE —— — Fi Gott für mich, tre⸗ te gleich al⸗ 1 So oft ich ruf' und be⸗te, weicht al-les V 82——— 2 II.. 2 wi⸗ der mich. 53 bin ster sich. Hab' ich das Haupt zum Freun⸗de und — i +—— I—.. bin ge⸗ liebt bei Gott, was kann mir tun der Fein⸗ Q—.— —.— II ———— —.—.———— 3————. + +— de und Wi⸗der⸗sa⸗ cher Rott? 2. Nun weiß und glaub' ich feste, Ich rühm's auch ohne Scheu, Daß Gott, der Höchst' und Beste, Mein Freund und Vater sei, Und daß in allen Fällen Er mir zur Rechten steh' Und dämpfe Sturm und Wellen, Und was mir bringet Weh. 3. Der Grund, worauf ich gründe, Ist Christus und sein Blut; Das machet, daß ich finde Das ewig wahre Gut. An mir und meinem Leben Ist nichts auf dieser Erd; Was Christus mir gegeben, Das ist der Liebe wert. 4. Nichts, nichts kann mich verdammen, Ich fürchte kein Gericht, Die Höll und ihre Flammen Beängstigen mich nicht. Kein Urteil mich erschrecket, Kein Unheil mich betrübt, Da mich mein Heiland decket, Der ewig treu mich liebt. 5. Sein Geist wohnt mir im Herzen, e Glaube und Rechtfertigung. 3⁰¹ Regieret meinen Sinn, Vertreibet Sorg und Schmerzen, Nimmt allen Kummer hin, Gibt Segen und Gedeihen Dem, was er in mir schafft, Hilft mir das Abba schreien Aus aller meiner Kraft. 6. Sein Geist spricht meinem Geiste Manch süßes Trostwort zu, Wie Gott dem Hilfe leiste, Der bei ihm suchet Ruh, Und wie er hab' erbauet Die neue Friedensstadt, Da Aug und Herze schauet, Was es geglaubet hat. 7. Da ist mein Teil und Erbe Mir prächtig zugericht't; Wenn ich gleich fall' und sterbe, Fällt doch mein Himmel nicht. Durchseufz' ich auch hienieden Mit Tränen manche Zeit, Mein Jesus schenkt mir Frieden, Versüßet alles Leid. 8. Kein Engel, keine Freuden, Nicht Thron noch Herrlichkeit, Kein Lieben und kein Leiden, Nicht Angst, nicht Herzeleid, Noch was man sonst kann nennen, Es sei klein oder groß, Nichts soll von dir mich trennen Aus deinem Arm und Schoß. 9. Mein Herze geht in Sprüngen Und kann nicht traurig sein, Ist voller Freud und Eingen, Sieht lauter Sonnenschein: Die Sonne, die mir lachet, Ist mein Herr Jesus Christ; Das, was mich singen machet, Ist, was im Himmel ist. Paul Gerhardt 1607—1676. Nach—w66— Melodie. 175⁴4. 1777. —. —.— I 1 1 Y H FSFI IIIIIII I n F ᷑nt:iin in 0 0 0 0 4 5— Ru⸗ he ist das be-⸗ ste Gut, Stil⸗le und ein gu⸗ ter Mut 9——— EiEE SSSSSIII das man ha- ben tannz die su⸗ che him⸗mel stei ⸗get 3⁰² Gnade und Erlösung. 0 391 —— E 1 ä du! 22— und dort ist kei⸗ ne Nuh als bei —— Gott, ihm le 2. Ruhe suchet jedes Ding, Allermeist ein Christ; Du, mein Herz, nach Ruhe ring, Wo du immer bist, O suche Ruh! In dir selber wohnt sie nicht; Such in Gott, was dir gebricht: Gott ist die Ruh! 3. Ruhe gibt dir nicht die Welt/ Ihre Freud und Pracht; Ruhe gibt nicht Gut und Geld, Lust, Ehr, Gunst und Macht; Keins reichet zu. Wenn du recht bekümmert bist, Suchst du das, was droben ist: Gott ist die Ruh. 4. Ruhe geben kann allein Jesus, Gottes Sohn, Der uns alle ladet ein Vor des Himmels Thron Zur wahren Ruh. Wer den Ruf vernommen hat Dringe ein zur Gottesstadt: Gott ist die Ruh. 5. Ruhe beut er allen an, Die beladen sind; 3—. zu: Gott ist die Ruh! Arm' und Reiche, kommt heran, Mann und Weib und Kind, Ihr findet Ruh! Traget ihr des Leides viel, Gott setzt allem Leid ein Ziel: Gott ist die Ruh. 6. Ruhe kommt aus Glauben her, Der nur Jesum hält; Jesus machet leicht, was schwer, Richtet auf, was fällt; Sein Geist bringt Ruh. Gib im Glauben Herz und Sinn Seinem Geist zu eigen hin: Gott ist die Ruh! 7. Ruhe hat, wer willig trägt Christi sanftes Joch; Alle Last, die er auflegt, Ist ja lieblich doch Und schaffet Ruh. Folge deinem Heiland gern, Dann ist nie dein Friede fern: Gott ist die Ruh! 8. Ach du Gott der wahren Ruh, Gib auch Ruhe mir; — Ruh! heran, ind, Ziel: auben hwer, ö trägt 7. 1 Glaube und Rechtfertigung. 30ů³ Was ich denke, red' und tu', Schließt sich dann mein Auge zu, Streb' nach Ruh in dir; So führ Leib und Seel zur Ruh: Gib Ruh dem Geist! Gott ist die Ruh! Joh. Kaspar Schade 1666—1698. Nach eigener Melodie. 17⁰4. EEE 2er,————— 00 0 0 Wie wohl ist mir, o Freund der See⸗ Ich stei- ge aus der Schwermuts-höh⸗ * f6 n en— PPFPSPIPIPIPIPIPIPITITITITITITITITITITI....... le, wenn ich in dei- ner Lie- be ruh'! Da le und ei⸗ le dei⸗ nen Ar⸗men zu. muß die Nacht des Trau⸗erns schei-den, wenn mit so 9— 0 P 1 an⸗ ge⸗ 124 men Freu-den die Lie⸗ be strahlt aus — j— 4 — den; wer woll⸗te nicht ver⸗ gnü⸗ get wer⸗ den, der ⁰⁴ Gnade und Erlösung. 2 2. Die Welt mag meine Feindin heißen, Es sei also, ich trau' ihr nicht, Wenn sie mir gleich will Lieb erweisen Bei einem freundlichen Gesicht. In dir vergnügt sich meine Seele, Du bist mein Freund, den ich erwähle, Du bleibst mein Freund, wenn Freundschaft weicht, Der Haß der Welt kann mich nicht fällen, Weil in den stärksten Unglücks⸗ wellen Mir deine Treu den Anker reicht. 3. Will mich die Last der Sünden drücken, Fällt auf mich des Gesetzes Weh, Seh' ich heran die Strafe rücken, So steig' ich gläubig in die Höh Und flieh' in deine heil'gen Wunden; Da hab' ich schon den Ort ge⸗ funden, Wo mich kein Fluch mehr treffen kann. Tritt alles wider mich zusam⸗ men: Du bist mein Heil! Wer will verdammen? Die Liebe nimmt sich meiner an. 4. Führst du durch Wüsten meine Reise, Ich folg' und lehne mich auf dich, Du gibst mir aus den Wolken Speise Und labest aus dem Felsen mich Ich traue deinen Wunderwegen Sie enden sich in Lieb und Segen; Genug, wenn ich dich bei mir hab'. Ich weiß, wen du willst herrlic zieren Und über Sonn und Sterne führen, Den führest du zuvor hinab. 5. Der Tod mag andern düste scheinen, ö Mir nicht, weil Seele, Herz und Mut In dir, der du verlässest keinen, O allerliebstes Leben, ruht. Wen macht des Weges End erzittern, Wenn aus Gefahr und Un⸗ gewittern Er eingeht in die Sicherheit! Mein Licht, so will ich auch mit Freuden Aus dieser finstern Wildnis scheiden Zur Ruhe deiner Ewigkeit. 6. Wie ist mir doch, o Freund der Seelen, So wohl, wenn ich mich lehyn auf dich! Mich kann Welt, Not und Toh nicht quälen, eHHR er iab. n düster erz und keinen, t. End In⸗ — Glaͤube und Rechtfertigung. 307 x Weil du, mein Gott, vergnügest Weg Welt mit allen Schmeiche⸗ mich. leien! Laß solche Ruh in dem Gemüte Nichts kann als Jesus mich Nach deiner unumschränkten erfreuen; Güte O reicher Trost: Mein Freund Des Himmels suben Vorschmack ist mein! sein! Wolfg. Christoph Deßler 1660—1722. 7 Gott des sitti ꝛc. Heinr. Albert. 1642. .————.——.— 00 Weicht,ihr Ber⸗ge, fallt, ihr Hr ei, gel, Got⸗tes Gna⸗ de hat dies Sie⸗gel, 9⁵— —————— .——————— D brecht, ihr Fel ⸗ sen, al- le ein! sie will un ver⸗ än dert sein. Laß die — Welt in Trüm⸗mer——5 5—. de — 5 ene En n— IIE. ——— wird stehn. 2. Gott hat mir ein Wort 3. Seine Gnade soll nicht versprochen, weichen, Gott hat einen Bund gemacht, Wenn gleich alles bricht und fällt; Der wird nimmermehr gebrochen, Sie wird ihren Zweck erreichen, Bis er alles hat vollbracht. Der mein Herz zufrieden stellt. Er, die Wahrheit, trüget nicht; Gott ist fromm und gut und treu, Es geschieht, was er verspricht. Sei die Welt voll Heuchelei. 3⁰⁶ Gnade und Erlösung. 4. Will die Welt den Frieden Achtet doch mein Gott mich wert brechen, Hat sie lauter Krieg im Sinn, Gott hält immer sein Ver⸗ sprechen: So fällt aller Zweifel hin, Als wär' er nicht immerdar, Was er ist und was er war. 5. Mag sein Antlitz sich ver⸗ stellen, Ist sein Herz doch treu gesinnt Und bezeugt in allen Fällen, Daß ich sein geliebtes Kind, Dem er beide Hände reicht, Wenn auch Grund und Boden weicht. 6. Er will Frieden mit mir halten, Wenn die Welt sich auch empört. Ihre Liebe mag erkalten, Und wenn Sturm und Donnet brüllt, Bleibt er mir doch Sonn und Schild. 7. Er, der Herr, ist mein Er⸗ barmer, So hat er sich selbst genannt. Das ist Trost, so werd' ich Arma Immer als sein Kind erkannt. Sein Erbarmen läßt nicht zu, Daß er mir was Leides tu', 8. Nun so soll mein ganz Vertrauen Ewig fest auf ihm beruhn. Auf ihn will ich Felsen bauen; Was er sagt, das wird er tun. Erd und Himmel kann vergehn, Doch sein Bund bleibt ewig stehn Benj. Schmolck 1672—17³7 Mel. Meinen Jesum lass' ich nicht. 1665, — — 12—— 3309*—— 63 —.— 2—— 00 0 0 + 2—— 1 Je ⸗sus nimmt die Sün⸗der an H2n get IEEEI P — doch dies Trostwort al len, wel⸗che von der i i—3 ů—..— + rech⸗ ten Bahn auf ver kehr⸗ten 2850 ver ·fal ich wert Donnen n und ein Er⸗ annt. „Armen kannt. ht zu, tu'. janz n n. bauen; er tun. ergehn g stehn. 2—17³⁷ 1665 0 Glaube und Rechtfertigung. 307 6—.— H.— — N— SIIIIIIII I DDDDDDD‚.— len! Hier ist, was sie ret-ten kann: Je=sus + II PFPIPIPIIII * + 1— 1 nimmt die Sün ⸗der an. 2. Keiner Gnade sind wir wert, Doch hat er in seinem Worte Treulich sich dazu erklärt. Sehet nur, die Gnadenpforte N hier völlig aufgetan: Jesus nimmt die Sünder an. 3. Wenn einSchaf verloren ist, Suchet es ein treuer Hirte; Jesus, der uns nie vergißt, Suchet treulich das Verirrte, Daß es nicht verderben kann: Jesus nimmt die Sünder an. 4. Kommet alle, kommet her, Kommet, ihr betrübten Sünder! Jesus rufet euch und er Macht aus Sündern Gottes Kinder. Glaubt es doch und denkt daran: Jesus nimmt die Sünder an! 5. Ich Betrübter komme hier Und bekenne meine Sünden; Laß, mein Heiland, mich bei dir Gnade und Vergebung finden, Daß dies Wort mich trösten kann: Jesus nimmt die Sünder an! 6. Ich bin nun getrosten Muts; Wenn der Sünde Last mich drücket, Werd'ich doch kraft deines Bluts Mit dem reichen Trost erquicket, Daß ich gläubig sprechen kann: Jesus nimmt die Sünder an. 7. Jesus nimmt die Sünder an. Mich auch hat er angenommen, Mir den Himmel aufgetan, Daß ich selig zu ihm kommen Und auf den Trost sterben kann: Jesus nimmt die Sünder an. Erdmann Neumeister 1671—1756. Karl Friedr. Schulz? 1785. wo an⸗ders als in Mel. Mein Herz, ermuntre dich ꝛc. 94 SSIII 2* 215—.— —.—. Ich ha be nun den Grund ge ⸗ fun⸗ Wun⸗ Ze su Gnade und Erlösung. EEEEEEEEEEEEEEEE den, der mei⸗nen An-ker e⸗ wig hält; 1 den? Da lag er vor der Zeit der Welt, H—.——.—. EEE Grund, der un⸗ be⸗—=lich 44 wenn Erd und 41 Muwaneh 2. Es ist das ewige Erbarmen, Das alles Denken übersteigt, Da Gott mit offnen Liebesarmen Sich zu uns armen Sündern neigt, Dem stets das Herz vor Mitleid bricht, Wir kommen oder kommen nicht. 3. Wir sollen nicht verloren werden, Gott will, uns soll geholfen sein; Deswegen kam der Sohn auf Erden Und nahm hernach den Himmel ein, Deswegen klopft er für und für So stark an unsers Herzens Tür. 4. O Abgrund, welcher alle Sünden Durch Christi Tod verschlungen hat! un⸗ ter ⸗ acht Das heißt die Wunden recht verbinden, Da findet kein Verdammen stath Weil Christi Blut beständig schreit: ö Barmherzigkeit, Barmherzigkein 5. Darein will ich mich glän big senken, Dem will ich mich getrost ver⸗ traun Und, wenn mich meine Sünde kränken, Nur gleich nach Gottes Hemn schaun: Da findet sich zu aller Zeit Unendliche Barmherzigkeit. 6. Wird alles andre mir entrissen, Was Seel und Leib erquicken kann, Darf ich von keinemTroste wissen Di — Glaube und Rechtfertigung. Und nimmt kein Mensch sich meiner an, Ist die Errettung noch so weit: Mir bleibet die Barmherzigkeit. 7. Beginnt das Irdische zu drücken, Ja häuft sich Kummer und Verdruß, Daß ich mich noch in vielen Stücken Mit eiteln Dingen mühen muß, Worüber sich mein Geist zerstreut, So hoff' ich auf Barmherzigkeit. 8. Muß ich an meinen besten Werken, Die ich zu tun beflissen bin, Viel Unvollkommenheit be⸗ merken, So fällt wohl alles Rühmen hin; Doch ist auch hier der Trost bereit: Ich hoffe auf Barmherzigkeit. 9. Es gehe mir nach dessen Willen, Bei dem so viel Erbarmen ist; Er wolle selbst das Herz mir stillen, Damit es das nur nicht vergißt: Dann steht es fest in Lieb und Leid Gegründet auf Barmherzigkeit. 10. Bei diesem Grunde will ich bleiben, So lange mich die Erde trägt; Das will ich denken, tun und treiben, So lange sich ein Glied bewegt. Dann sing' ich einstens hoch erfreut: O Abgrund der Barmherzigkeit! Joh. Andr. Rothe 1688—1758. ich weiß von 1i Herz, ermuntre dich ꝛc. Karl Friedr. Schulz? 1785. H*— 7ĩ—— hi Kinn N 244.—— DIDIERR——— 1——— —.— Ich weiß von kei- nem an⸗- dern Grun⸗ kei⸗ nem an- dern Bun⸗ E EE/ — de, als den der Glaub in Chri⸗sto hat; 4le de, von kei⸗ nem an⸗ dern Weg und Rat, daß man e⸗lend, arm und bloß sich legt in 310 Gnade und Erlösung. j· E. N Chri⸗ sti kommen Und eil' ihm immer besser zu; Ich bin auch von ihm auf⸗ genommen Und find' an seinem Herzen Ruh. Er ist mein Kleinod und mein Teil, Und außer ihm weiß ich kein Heil. 3. Ich bleib' in Christo nun erfunden Und bin in ihm gerecht und rein; Ich traue fest auf seine Wunden, Da kann ich immer sicher sein; Gott sieht auch mich in Christo an, Daher mich nichts verdammen kann. 4. Ich fühle noch in mir die Sünde, Doch schaden kann sie mir nicht mehr, Weil ich in Christo mich befinde; Wohl aber beuget sie mich sehr. Ich halte nichts gering und klein, Arm und Schoß. 2. Ich bin zu meinem Heiland Sonst dringt ein sichres Wesen Mel. Christus der ist mein Leben. ein. 5. Ich kämpfe gegen mein Verderben Im Glauben und in Christi Kraft; Der alte Mensch muß täglich sterben, Der mir noch immer Unruh schafft. Dies aber macht mich arm und klein Und lehrt mich stets nach Hilft schrein. 6. O Jesu, laß mich in dir bleiben, O Jesu, bleibe du in mir; Laß deinen guten Geist mich treiben, Daß ich im Glauben folge dil Laß mich nur fromm und wach⸗ sam sein, So reißet nichts den Grund mu ein! Karl Heinr. v. Bogatzky 1690—177ʃ. Melchior Vulpius? 1600. 242* 098 Die Gna⸗ de ....... D sei mit al ⸗ len, die * . rm und h Hilfß n dir — Glaube und Rechtfertigung. 311 — , ————— I— Ena⸗ de un: sers Herrn, des Herrn, dem wir hier . II 35H7———. — E wal-len und sehn sein Kommen gern. 2.Auf dem so schmalen Pfade Gelingt uns gar kein Tritt, Es gehe seine Gnade Denn bis zum Ende mit. 3. Auf Gnade darf man trauen, Man traut ihr ohne Reu; Und wenn uns je will grauen, So bleibt der Herr doch treu. 4. Wird stets der Jammer größer, So glaubt und ruft man noch: Du mächtiger Erlöser, Du kommst, so komme doch! Nach eigener Melodie; oder O daß ich tausend Zungen 5. Damit wir nicht erliegen, Muß Gnade mit uns sein; Denn sie flößt zu dem Siegen Geduld und Glauben ein. 6. Bald ist es überwunden Nur durch des Lammes Blut, Das in den schwersten Stunden Die größten Taten tut. 7. Herr, laß es dir gefallen, Noch immer rufen wir: Die Gnade sei mit allen, Die Gnade sei mit mir! Phil. Friedr. Hiller 1699—1769. hätte. Mel. aus der Schweiz? 1819. 243 SIII.I.I —— 2—.———— 9* Mir ist Er ⸗ bar⸗mung wi ⸗ der⸗ das zähl' ich zu dem Wun ⸗der⸗ ——————* 2———...— 2— 2——— 1—*———3.‚——.————— ——————— 5 Er bar⸗ 2 40 n ren ich nicht wert; be⸗ gehrt. —— Gnade und Erlösung. 1 EERRE.—.— e 0 ich das und bin ·freut und 2 2. Ich hatte nichts als Zorn verdienet Und soll bei Gott in Gnaden sein; Gott hat mich mit sich selbst versühnet Und macht durchs Blut des Sohns mich rein. Wo kam dies her, warum ge⸗ schicht's? Erbarmung ist's und weiter nichts. 3. Das muß ich dir, mein Gott, bekennen, Das rühm' ich, wenn ein Mensch mich fragt, Ich kann es nur Erbarmung nennen, So ist mein ganzes Herz gesagt. Ich beuge mich und bin erfreut Und rühme die Barmherzigkeit. rüh⸗ me die Barm⸗ her ⸗0 zig ⸗keit. 4. Dies lass' ich kein Geschöy mir rauben, Dies soll mein einzig Rühmen sein; Auf dies Erbarmen will ich glauben, Auf dieses bet' ich auch allein, Auf dieses duld' ich in der Noh Auf dieses hoff' ich noch im Tod 5. Gott, der du reich bist an Erbarmen, Nimm dein Erbarmen nicht von mir Und führe durch den Tod mich Armen Durch meines Heilands Tod zu dir; Da bin ich ewig hoch erfreut Und rühme die Barmherzigkeitl Phil. Friedr. Hiller 1699-1769, —— Mein Herz, ermuntre dich ꝛc. Karl Friedr. Schulz? 1785 4 —4 5 2ů—0— — —..— Aus Gna⸗d en soll ich se⸗ lig wer⸗ Was willst du dich so blöd gen: bär⸗ Un — 0 Glaube und Rechtfertigung. 31³ 427 —— PPIIII den! Henglenbn dn 5 o ⸗ der glaubstdu⸗ nicht? ‚ den? Ist's Wahr⸗heit, was die Schrift ver⸗spricht, lu muß auch 8805 die⸗ses Wahr⸗ heit sen: aus Gna⸗den ——. eschiy en, ühmen 55 ist der Him⸗mel dein. 2. Aus Gnaden! Hier gilt Was nötigt' ihn dein Freund zu kein Verdienen, werden? Die eignen Werke fallen hin. Sprich, wes du 2 zu rühmen Der Mittler, der im Fleisch astꝰ erschienen, Gab er sich nicht zum Opfer dar Hat diese Ehre zum Gewinn, Und nahm dein Heil in Gnaden Daß uns sein Tod das Heil wahr? gebracht 5. Aus Gnaden! Dieser Grund Und uns aus Gnaden selig macht. wird Lleben 3. Aus Gnaden! Merk dies So lange Gott wahrhaftig heißt. ö Wort: aus Gnaden! Was alle Knechte Jesu schreiben, So hart dich deine Sünde plagt, Was Gott in i, Worte So schwer du immer bist beladen, preist, So schwer dein Herz dich auch Worauf all unser Glaube ruht/ ö verklagt: Ist Gnade durch des Sohnes Was die Vernunft nicht fassen Blut. kann 6. Aus Gnaden! Doch, d Das beut dir Gott aus Gnaden schrer Sunder an. Denk nicht: wohlan, ich greife zul 4. Aus Gnaden kam sein Sohn Wahr ist's, Gott ruft verlorne uf Erden Kinder är, Und übernahm die Sündenlast. Aus Gnaden zur verheißnen Ruh; 31⁴4 Gnade und Erlösung.— Doch nimmt er nicht zu Gnaden Wenn's unter Angst und heißn an, Schmerzen Wer noch auf Gnade sünd'gen Nichts sieht und nichts mehr kann. hoffen kann. 7. Aus Gnaden! Wer dies Wo nähm' ich oftmals Stär Wort gehöret, kung her, Tret' ab von aller Heuchelei. Wenn Gnade nicht mein Aist Rur wenn der Sünder sich be— wär'? kehret, Gnaden! Hierauf ui Dann lernt er erst, was Gnade—.— Ach herben. n. sei; Ich glaube, darum ist mir woh. Beim Sündetun scheint sie Ich weiß mein sündliches Vn gering, derben, Dem Woin ist's ein Wunder⸗ Doch den 3— der mich heil⸗ ing. 8. Aus Gnaden bleibt dem Mein Geist i froh, mein Hen blöden Herzen lacht, Das Herz des Vaters aufgetan, Weil mich die Gnade selig mach Christian Ludw. Scheidt 1709—70 Mel. O daß ich tausend ꝛe. 17⁰ 2 45—.—— e 5— 2—— 60 ο Gott, dei⸗ne Gnad ist un⸗ ser L Dein ist's die Sün⸗den zu ver ⸗ ge⸗ ben, sie se schaht uns Heil und See⸗len⸗ ruh. Dan ben, und wil-lig ist dein Herz da ⸗ zu. + heiße mehr Stär u Anhh iuf wi r wohl 5Ven heilh n Hen mach 3¹⁸ Bandrn Recht. Him⸗mel neu⸗ es 2. Uns, uns Verlorne zu er⸗ retten, Gabst du für uns selbst deinen Sohn. Er litt, damit wir Frieden hätten, Für uns den Tod, der Sünde Lohn. O Gott, wie hast du uns geliebt, Welch ein Erbarmen ausgeübt! 3. Dank, ewig Dank sei deiner Treue, Die niemand g'nug erheben kann. Nun nimmst du jede wahre Reue Um Christi willen gnädig an. Wohl dem, der sich zu dir be⸗ kehrt Und gläubig seinen Mittler ehrt! 4. Du rettest ihn von allen Plagen, Die dem Gewissen furchtbar sind; Er kann getrost und freudig sagen: Gott ist für mich, Lich bin sein Kind; Mein Jesus ist's, der für mich litt Und mich noch jetzt bei Gott vertritt. O Herr, wie ruhig ist die Seele, Die ganz sich deiner Gnade freut! Sei's auch, daß irdisch Glück ihr fehle, Nie fehlt ihr doch Zufrieden⸗ eit. Denn überwiegt dein Heil nicht weit Die Welt und ihre Herrlichkeit? 6. O laß mich dies im Glau⸗ ben fassen Und, Vater, mich voll Zuversicht Auf deine Treue stets verlassen; Wenn alles wankt, wankt sie doch nicht. Wohl dem, der sich auf dich verläßt, Sein Heil steht unbeweglich fest! 7. Lobsingend will ich dich er⸗ heben, Mich ewig deiner Gnade freun Und deinem Dienst mein ganzes Leben In kindlichem Gehorsam weihn. Herr, du vergabst mir meine Schuld; Nie, nie vergess' ich diese Huld. Joh. Sam. Diterich 1721—1797. 316 Gnade und Erlösung. ◻+ Mel. O Ewigkeit ꝛc. (Joh. Schop. 1642.) Joh. Crüger. 16353 1 2 —3——— ö 2—. —.— I * 55 —.— Ich schä-me mich des Heilands Gott, welch ein teu-res wer=tes .., 0H SISIIIIIIII.. nicht, vor dem voll fro⸗her Wort: ich hier dein Kind, dein Er- be dort, wie Zu⸗ ver⸗ sicht mein Q 14.—.—— —.— in. Knie sich dankbar Iet⸗ et. mir dein Geist be⸗ zeu⸗get, EEEE ich soll durch Je⸗sum 35 4— +L 7— Ze:— ——.———..— Chri⸗stum rein, durch ihn ge⸗recht und se-lig sein! 2. Froh fühlt mein Herz die Gotteskraft, Die in der sel'gen Wissenschaft Von dem Erlöser lieget, Die alle Kenntnis dieser Welt, Vergebung meiner Sünden⸗ S schuld, Der Beifall Gottes, seine Hull Und Seelenruh gegeben. Ich steh' im Glauben, bin ein Und was sie Reizendes enthält, Christ, Unendlich überwieget. Mein größtes Glück, mein höch⸗ ster Ruhm Ist Jesu Evangelium. ist. 4. Mir widerfuhr Barm⸗ herzigkeit, An dem nun nichts verdammlich 3. Auf ewig ist's mein bestes Mit himmlischer Zufriedenheit 2. Teil, In keinem andern ist mir Heil Und Kraft zum ew'gen Leben, Lohnt Gott mir schon hienie- Ich den; Auf Ich bete voller Zuversicht, Stel — Glaube und Rechtfertigung. 317 Mich schreckt kein Tod und kein Nicht Leiden, nicht Gefahren. Gericht, Durch den ich alles hier vermag, MeinGeist fühlt Gottes Frieden. Mein Gott wird bis auf jenen Gott, ewig ist mein Herz nun dein ag Und ewig deine Gnade mein. Mein Erbteil mir bewahren. 5. Ich weiß, worauf mein Ja du, der mich berief, bist treu; Glaube ruht; Hilf, daß ich's auch im Glauben Nichts raubt mir meinen Trost sei! und Mut, Friedr. Wilh. Loder 1757—1823. Mel. Valet will ich dir geben. Melchior Teschner. 1614. 27.P...... —.— 00 00 Ich weiß, an wen ich glau⸗be, ich weiß, was wenn al ⸗les hier im Stau⸗ be wie Rauch und ů P—.— PSPS.SPIPIIIIIII.I........ —.—— M. re re. fest be steht, Staub ver⸗ weht; ich weiß, was e⸗ wig blei⸗ bet, wo 9 V — ——.— ö Eeeeeeeeeee‚e‚..— al⸗les wankt und fällt, wo Wahn die Wei⸗sen trei⸗ 2 V HI.—— + YI —— +— I ine + 1—— W—2 + 21 IITL V. + 2— bet und Trug die Klu⸗gen hält. 2. Ich weiß, was ewig dauert, Es sind des Heilands Worte, Ich weiß, was nie verläßt; Die Worte fest und klar; Auf ew'gem Grund gemauert An diesem Felsenhorte Steht diese Schutzwehr fest. Halt' ich unwandelbar— 51⁸ Gnade und Erlösung. 3. Auch kenn' ich wohl den Meister, Der mir die Feste baut: Es ist der Herr der Geister, Auf den der Himmel schaut, Vor dem die Seraphinen Anbetend niederknien, Um den die Heil'gen dienen,— Ich weiß und kenne ihn. 4. Das ist das Licht der Höhe, Das ist mein Jesus Christ, Der Fels, auf dem ich stehe, Der diamanten ist, Der nimmermehr kann wanken, Mein Heiland und mein Hort, Die Leuchte der Gedanken, Die leuchtet hier und dort; 1256 Valet will ich dir üü 5. Er, den man blutbedeckt Am Abend einst begrub; Er, der von Gott erwecket Sich aus dem Staub erhub; Der meine Schuld versöhnet, Der seinen Geist mir schenkt, Der mich mit Gnade krönet Und ewig mein gedenkt. 6. Drum weiß ich, was ich glaube, Ich weiß, was fest besteht Und in dem Erdenstaube Nicht mit zu Staub verweht. Es bleibet mir im Grauen Des Todes ungeraubt, Es schmückt auf Himmelsaunn Mit Kronen einst mein Haupt Ich Ernst Moritz Arndt 1769.—1800, Melchior Teschner. 16ʃ4 — 248 6 ——— —.— 9 0 0 0 Bon Gna⸗de will ich auf Gna⸗de mich er * le⸗ ben, auf Gna⸗de ge⸗ben bis zu—— —2——. —üers— 3 aith, letz⸗ten Hauch. 9 — Der Quell all mei⸗ner Freu- de, all — IPIPIIIITTT — mei⸗nes Tro⸗ stes Grund, die Kraft in —..— . 2 je⸗dem Lei⸗ bedecke 53 weht. en Isauer Haupt. 9—18600. de bleibt Getr tes nä⸗den„bund. 2. Wohl hat auf allen Wegen Dem kommt doch gar nichts Viel Lieb und Freundlichkeit, gleich; Viel tausendfachen Segen Das ist der Gaben beste, Mein Gott für mich bereit; Macht auch den Armsten reich. Wohl in der Näh und Ferne Bi gtemr ich eine Gir, Phoändnich dastmrd Licht Dort oben Sonn und Sterne, Wie tüumnch Tabnu r Hier unten Baum und Blüt. Träg' mich die Gnade nicht! 3. Ich weiß was sie verkünden, Der Gnad allein ergeben Hab' meine Lust daran. Stimmt alle mit mir ein: Doch daß in meinen Sünden Von Gnade will ich leben, Ich Gnade finden kann, Durch Gnade selig sein! Das ist das Allergrößte, Julie von Hausmann 1825—1901. XX. Heiligung und christlicher Wandel. J. Früchte des Glaubens. Es ist gewißlich an der Zeit. 1535. +2 + 9— —..— EI—.— 0 0 0 Laß, Va⸗ter, dei-nen gu⸗ten Geist all⸗ zu tun, was dein Ge⸗-bot mich heißt znichts I. +———— ——— 9—————— zeit mein Herz re⸗ gie- ren, soll mich mehr ver-⸗ füh- ren. Hilf mir der Sün⸗de 32⁰0 Heiligung und christlicher Wandel. 0 2 ů— f ů La. . 18—4 ——.— 3 wi derestehn und nicht von dei⸗meut We⸗ge gehn zur 1 SPt.. .——.— 299—— Y. Riech⸗— o ⸗der Lin⸗ ken! 2. Regt sich oft böseLust in mir, Dir dienen ohne Furcht und Weil ich auf Erden lebe, Zwang G stärke fandt damit ich ihyr In willigem Gehorsam! leich anfangs widerstrebe, ů Und daß ich ja vergesse nicht 4. Gott t Tuan u Die Todesstunde, das Gericht, Laß reichli ; hlich mich empfinden! Den Himmel und die Hölle! O Jesu Ahriste, krehmir bei 3. Gib, daß ich denke jederzeit Daß ich kann überwinden! An diese letzten Dinge Und dadurch alle Sündenfreud Krieg, Aus meinem Herzen bringe, Auf daß ich freudig einen Sieg Damit ich mög' mein Leben lang Erhalte nach dem andern! David Denicke 1603—1680, Mel. Nun danket all und bringet ꝛc. Joh. Crüger. 1656. 250—— E —2—— 0 0 i Ga⸗ be und Ge⸗ schenk; du for⸗ derst sol⸗ ches 8.—5 ——— ja von mir, des bin ich ein ⸗ ge- denk. Hilf, heil'ger Geist, in diesem —.—— MenGetsdad Hen ich brin⸗-ge dir als 1680. . 1650, Früchte des Glaubens. ²¹ 2. Gib mir, mein Sohn, dein Herz, sprichst du, Das ist mir lieb und wert, Du findest anders keine Ruh Im Himmel und auf Erd! 3. Nun, du mein Vater, nimm es an, Mein Herz, veracht es nicht; Ich geb's s o gut ich's geben kann, Neig mir dein Angesicht! 4. O rein'ge du, Herr Jesu rist, Mich durch dein teures Blut! Ich glaub', daß du gekreuzigt bist Der Welt und mir zu gut. 5. Gott heil'ger Geist, nimm du auch mich In die Gemeinschaft ein, Ergieß um Jesu willen dich Tief in mein Herz hinein! 6. Dein göttlich Licht gieß in mich aus Und Glut der reinen Lieb, Losch Finsternis, a Falschheit Schenk mir stets 42— Trieb! Mel. 1666 nur den 0 Gott ꝛc. 7. Hilf, daß ich sei von Herzen treu Im Glauben meinem Gott, Daß mich nie wieder mache scheu Der Welt List, Macht und Spott! 8. Hilf, daß——3 Herzen e In Hoffnung und Geduld, Daß, wenn nur du mich nicht verläßt, Mich tröste deine Huld! 9. Hilf, daß ich sei von Herzen rein; Mein Wandel tue kund, Daß ich dich liebe nicht zum chein, Vielmehr von Herzensgrund! 10. Nimm ganz, o Gott, zum Tempel ein Mein Herz hier in der Zeit; Ja laß es deine Wohnung sein Auch in der Ewigkeit! Joh. Kaspar Schade 1666—1698. Georg Neumark. 1657. IE — . 00 0 0 so wol⸗lest Evang. Gesangbuch. MeinGott, weil ich in mei⸗nem Le⸗ ben du ein Herz mir ge⸗ben, 322 Heiligung und christlicher Wandel— H—.—————.——— S dich stets vor Au⸗gen ha⸗ ben soll, das dei⸗ ner Furcht und Lie⸗be voll; denn bei⸗dez I Q 2—2— ᷓj—— 5 E muß bei⸗ fan⸗men⸗ Rehr, 3 un⸗ 0 Chri⸗ sten 4 + TII 5. + *— tum— 6 2. Laß deine Furcht im Tun Laß nur in deiner Furcht mich und Denken leben, Mir aller Weisheit Anfang sein Und immer meine Schritte lenken, Von allem Leichtsinn mich be⸗ frein! Nur wer dich fürchtet in der Tat, Der meidet auch der Torheit Pfad. 3. Gib, daß ich stets zu Herzen nehme, Daß du allgegenwärtig bist, Und das zu tun mich ernstlich schäme, Was, Herr, vor dir ein Greuel ist; Ja, deine Furcht bewahre mich Vor allen Sünden wider dich! 4. Laß mich vor deinem Zorne beben Und wirke wahre Buß in mir, Daß ich die Gnade nicht verlier Die meiner in der Missetat Mit Langmut oft verschonet hat 5. Erhalt in mir ein gut G= wissen Und hohe Glaubensfreudigkeiß, Gib mir bei allen Hindernissen Den Geist, der wahre Kraft verleiht Und in mir einen Mut erweckt, Den keine Menschenfurcht er⸗ schreckt! 6. Hilf, daß ich immer also wandle, Daß deine Furcht mein Leitsten ei, Und nie aus falschem Herzen handle In bloßemSSchein und Heuchelei 9— 227 DDEN verlier etat mnet hath gut G= idigkeit, ernissen Traft erweckt, ht er⸗ er also Leitsten erzen uchele H Früchte des Glaubens. 32³ Du siehest in das Herz hinein, 8. In deiner Furcht laß mich Nichts kann vor dir verborgen auch sterben! sein. So fürcht' ich weder Tod noch 7. Ach gib mir stets mit Furcht Grab 08 au Zitein 0 Und werde die Verheißung erben, Zu shaffen meine Seligkeit! Die mir dein Wort aus Gnaden Laß mich nicht deinen Geist er⸗ I. gab. bittern Die Gottesfurcht bringt Segen Durch Eigensi inn und Sicherheit, Ei, Und zeige du die Hölle mir, Ihr Lohn wird ben im Himmel Daß ich den Hirgwel nicht ver⸗ ein. lier'! Benj. Schmolck 1672—1737. 17266 Was mein Gott will ꝛc. Weltlich. 1529. 1540. 25²—.— E.—.— 4— 2.—..— — Wer sich auf sei- neSchwachheit und wer nicht Got tes Kraft be⸗ Q 2— ——42 III 9— 3......... IIE 2.— 25——.⸗ 1 üfstützt, 5 blebti in San den lie⸗ nützt, wird— 2 ⸗wiß be⸗ trü 2 gen; Q— —++ —.— FD — ...........— den Himmels⸗weg und schma⸗ 420 Steg hat er nie .. ‚— an⸗ ge⸗ tre⸗ ten; er weiß 45.—— in Got ⸗tes —.. * Accht, 25 kämp⸗fen sei.— be ten. Heiligung und christlicher Wandel. E 2. Was jetzt die Welt nur Schwachheit heißt, Ist ihrer Bosheit Stärke; Dadurch vermehrt der böse Geist Gar mächtig seine Werke. Auf, Seele, auf, Richt deinen Lauf Zur Allmacht, die dich rettet! Des Heilands Hand Zerreißt das Band, Womit du angekettet. 3. Der erste Schritt im Christentum Heißt von der Sünd uns scheiden, Und bei dem wahren Glaubens⸗ ruhm Muß man die Weltlust meiden. Wenn Christi Geist Die Seel entreißt Aus ihren Todesbanden, So spürt sie Kraft, Die Jesus afft, Mit dem sie auferstanden. 4. Mein Heiland, fördre selbst dein Werk, Laß mich gekräftigt werden; Es ist Gerechtigkeit und Stärk Mein bestes Teil auf Erden! Du machst gerecht Uns, dein Geschlecht, Und willst zugleich uns stärken, Daß wir in dir Des Glaubent Zier, Die Macht der Gnade merken, 5. Brich durch, o starker Gottessohn, Damit auch wir durchbrechen; Laß uns vor deinem Gnaden⸗ thron Nicht mehr von Schwachheit sprechen, 2. Wenn deine Hand Das teure Pfand 95 Des Geistes uns gegeben, Bei Dadurch wir frei Von Heuchelei Im Streit stets siegreich leben! Mar 6. Gib Kraft, wo keine Krafß 3. mehr ist, Gib Kraft, das Fleisch zu Mat dämpfen! In( Gib Kraft, wenn Satans Macht und List Mat Uns schwächen will imKämpfen! 4 Wenn uns die Welt Viel Netzz stellt, Das Gib Kraft, sie zu vernichten; Das So wird in Not, Ja selbst im Der Tod Uns deine Kraft aufrichten! Bernh. Walter Marperger 1682—1746. Mel. Nun danket all und bringet ꝛc. Joh. Crüger. 1650. 1 *— 5——*——— 51 SSEEE— οσπι—— Wie gut ist's von der Sͤln⸗de frei, wie Skla⸗ ve⸗ rei, in Chri⸗ sto Kin⸗des=recht. 2. Im Sündendienst ist 3 Heiland, dir nur dien' Finsternis, ich gern, Den Weg erkennt man nicht; Denn du hast mich erkauft; Bei Christo ist der Gang ge- Ich weiß und will sonst keinen wiß, Herrn, Man wandelt in dem Licht. Auf dich bin ich getauft. 3. Im Sündendienst ist Haß 6. Wen du befreist, der ist und Leid, recht frei, Man plagt und wird betrübt; Du schenkst ihm alle Schuld, In Christi Reich ist Freudig⸗ Und darum dank' ich deiner keit, Treu Man liebt und wird geliebt. Und rühme deine Huld. 4. Die Sünde gibt den Tod 7. Ich bete an, Her: Jesu christ zum Lohn, Und sage: Ich bin dein! Das heißt ja schlimm gedient! Nimm mich zu Hin denn wo du Das Leben ist in Gottes Sohn, bist, Der uns mit ihm versühnt. Soll auch dein Diener sein! Phil. Friedr. Hiller 1699—1769. 1.6 lü am Kreuz ꝛc. Joh. Georg Söhnlin. 1836. 2544 — Gott, vor des⸗sen An⸗ge⸗ sich⸗te ew'⸗ ges Licht, aus des⸗ sen Lich ⸗te Ewig bist du so gewesen Und so bleibst du für und für; Was dein Wille wählt und tut, Ist unsträflich, recht und gut, Was du uns noch zugedachth Schaff i in uns stets reine Herzey Töt in uns der Sünde Macht. x 326 Heiligung und christlicher Wandel. O 54.— 6 iiE nur ein rei⸗ ner Wan⸗del gilt; Sei stets die rein⸗ste Klar-heit quillt: dei⸗ nes Na⸗men SPSPSSS — e 2 4.— lig keit wer ⸗de stets von uns 3. 9— DD ... d. * 1—— sie doch uns mäfu drin=gen, nach der ————.——.—.,.. 5 Hei⸗ li ⸗ gung zu am gen! 2. Heilig ist dein ganzesWesen 4. O so laß uns nicht ver⸗ Und kein Böses ist an dir; scherzen, Und mit deines Armes Stärke Wirkst du stets vollkommne Werke. 3. Herr, du willst, daß deine Kinder Deinem Bilde ähnlich sei'n. Nie besteht vor dir der Sünder, Denn du bist vollkommen rein. Du bist nur derFrommenFreund, Übeltätern bist du feind; Wer beharrt in seinen Sünden, Kann vor dir nicht Gnade finden. Denn was sind wir, Gott, vordil Du bist heilig, aber wir Sind verderbt, und wer kann zählen, Großer Gott, wie oft wir fehlen 5. Uns von Sünden zu erlösen, M Gabst du deinen Sohn dahin Je O so reinige vom Bösen Je Durch ihn unsern ganzen Sinn! De Gib uns, wie dein Wort verheiyh, Er Gib uns deinen guten Geist, Daß er unsern Geist regiere Und zu allem Guten führe! ver⸗ acht! Herzen tacht. vor dinl kann ö ehlen rlösen ahin; 1 Früchte des Olanbens.— 6. Keiner sündlichen Begierde Mach uns deinem Bilde gleich! Bleibe unser Herz geweiht; Denn zu deinem Himmelreich Unsers Wandels größte Zierde Wirst du, Herr, nur die erheben, Sei rechtschaffne Heiligkeit. Die im Glauben heilig leben. Joh. Christ. Zimmermann 1702—1783. %%Mänl mit mir, Gott ꝛc. Herm. Schein. 1628. Q 25⁷ —————————— —.— Wer Got-tes Wort nicht hält und in sol-chem ist die Wahrheit 2 EEE 7spricht: ich ken⸗ne Gott, der trü⸗ get; Wer nicht, die durch den Glauben sie ⸗get. + 4 + 7 —————..——.— —— EDEEEEEEEEEEEEEEEI— ö — 2.— sein Wort glaubt und halt, der ist von ö ö 94 —9ñ—— 4 I ö S— —— Gott, nicht von der Welt. 2. Der Glaube, den sein Wort Sind wir nun Gottes Kinder. erzeugt, Wer solche Hoffnung zu ihm hat, ö — II N +— II 1 1L ö Muß auch die Liebe zeugen; Der flieht den Rat der Sünder, Je höher die Erkenntnis steigt, Folgt Christi Beispiel als ein Je mehr wird diese steigen. Christ, Der Glaub erleuchtet nicht allein, Um rein zu sein, wie er es ist. Er stärkt das Herz und macht es 4. Alsdann bin ich Gott an⸗ rein. genehm, N 3. Durch Jesum rein von Wenn ich Gehorsam übe. Missetat Wer die Gebote hält, in dem* 3²⁸ Heiligung und christlicher Wandel./ Ist wahrlich Gottes Liebe; Wer in der Liebe bleibet. Ein täglich tätig Christentum, Die Lieb ist's, die die Cherubim Das ist des GlaubensFrucht und Gott zu gehorchen treibet. Ruhm. Gott ist die Lieb, an seinem Heil 1855 Hat ohne Liebe niemand teil, 5. Der bleibt in Gott und Christ. Fürchtegott Geller Gott in ihm, 1715—1769. Mel. Es ist gewißlich an der Zeit 1535. Nimm hin mein Herz, Gott, nimm es an! Ich ich bring' es dir, so gut ich's kann, so U— I— + 5) bring' es dir zur Ga⸗be — arm ich's ha⸗ bez ich weiß doch, du ver⸗ Ischmähstes nicht, so viel dem Op⸗— 23 auch ge⸗ wrcht das 9 E 2 I I + II e. N—— 2—...—— I ich dir wil⸗lig wei⸗ he. 2. Nimm, o mein Heiland, Doch ist dir's auch, o Herr, nimm es hin, bewußt, Du Herz voll ew'ger Liebe! Ich kann's nicht selbst bekehren Mein Herz ist voller Eigensinn ö Und voll verkehrter Triebe; 3. Mach du's zu deinem reinen Es hängt an Welt und eitler Haus, Lust; Das dir gefallen könne; —1 Früchte des Glaubens. 329 Was dir zuwider, reiß heraus, Daß dich und mich nichts trenne! Entstind'ge mich mit deinem Hel Blut, il. Gib mir den Waw dann werd' ellert gut, Dann fang' ich an zu leben! 4. Herr, gib— und kost' es immerhin Dem Fleische tausend Schmer⸗ zen— Herr, gib mir einen neuen Sinn, Ein Herz nach deinem Herzen, Ein Herz, das dich mit Freuden ehrt, Das kindlich deine Stimme hört Und deinen Namen fürchtet! 3. Gib mir ein Herz, das dich ö forthin Mit Vorsatz nie betrübet, Ein Herz, das dich mit lauterm inn Aus allen Kräften liebet, Ein Herz, das nur für dich ent⸗ brennt Und keine falsche Liebe kennt, EinHerz voll Kraftund Glauben! 6. Gib mir ein Herz, das deine 2 Mel. Ach sieh ihn dulden. Wenn es gefehlt, bald spüret, Das keine andre Straße sucht, 1— die zum Himmel führet; Ein Herz, das auch in Not und Pein Zu dir die Zuflucht nimmt allein Und auch im Kreuz dich preiset; 7. Ein Herz, das Freund' und Feinde liebt Und nichts haßt als die Sünden; Ein Herz, das 996•. mehr sich übt, Sich stets in dir zu finden; Ein Herz, das immer droben ist, Dort, wo du bist, Herr Jesu Christ, Zu deines Vaters Rechten! 8. Herr, gibst du mir ein solches erz, Was will ich mehr verlangen? Dann bleib' ich fest in Freud und Schmerz An deiner Liebe hangen Dann bin ich dein, und du bist mein, Dann werd' ich einst dort oben sein Und selig dich umfangen. Ernst Gottl. Woltersdorf 1725—1761. Justin Heinr. Knecht. 1793. Zucht, 5⁷ 0 Laß mich, o Gib selbst das al⸗len Din⸗ Herr, in Wol⸗len und Voll-brin⸗ 3³⁰ Heiligung und christlicher Wandel.— Ii D 2————— 2——. SS gen auf dei⸗nen Wil⸗len sehn und dir mich weihn gen und laß mein Herz dir ganz ge: hei⸗ ligt 765 7——.— H .S.SS..I...... —— I ELE 12.— —. sein( Nimm mei⸗nen Leib und Geist zum Op⸗fer hin; dein, E ——.— 2——— * + Herr, ist al- les, was ich hab' und bin! 2. Gib meinem Glauben Mut Gib Furcht und Demut, wenn du und Stärke mich beglückst, Und laß ihn in derLiebe tätig sein, Geduld und Trost, wenn du min Daß man an luarß Früchten Trübsal schicht“ 2 merke Mei Er sei kein eitler 4. Ach hilf mir beten, wachen Mit falscher Schein! ringen! Alle Er stärke e, Einst werd' ich at Und a auf vollbracht, Wie Und gebe mir zum Kampfe Sieg Im Himmel ewig Dank dir Und und Kraft. bringen, Wi 3. Laß mich, so Lang ich hier Dir, der du alles hast so wohl Ueben, Dann werd' 10 heilig in und In gut' und bösen Tagen sein mnentweihr + Ha vergnügt Has Und deinem Willen mich ergeben, Dein Lob Ebteit in Ewih Mi Der mir zum Besten alles weis⸗— Fie lich fügt! Georg Joach. Zollikofer 1730—17 Me enn du ichs, du min hicht! achen ch den racht, dir vohl n und wiy 2 Früchte des Glaubens. 331 Mel. Schwing dich auf ꝛc. Joh. 1653. 258 5— —.— Sollt ich jetzt noch, da mir schon dei⸗ne dich ver⸗ las⸗sen, Got⸗tes Sohn, und der — 2— .— Sin⸗ 86 denen mit den Lü⸗sten die⸗ ser Zeit H—.—.—— —IIII— 1— + Wis⸗der mich be ⸗ fle⸗ cken und nicht mehr die ——— 1 EII 5— ‚‚IIIFI 4.— j———— . Sü⸗ßig⸗keit dei⸗ ner Lie⸗be schme⸗cken? 2. Hab ich doch allein bei dir Sie wird mein Vertraun auf dich Meine Ruh gefunden; Mir doch lassen müssen. Mittler, heiltest du doch mir 4. Zeigt die Welt ein Heil Alle meine Wunden! wie du2 Und ich sollte dein Gebot Bringt sie Kraft den Müden, Wie die Frevler hassen Den Bedrängten Trost und Ruh, Und mein Recht an deinen Tod Sündern Gottes Frieden? Wieder fahren lassen? Das sie mir die Gube in, ich bi ib' aß ich trotz dem Grabe 3 n Ehe Deier Ewigleiten Liht Halt' auf deine Lehren, Zu erwarten habe? Lasse keine Macht noch List 5. Rettet sie mich, wenn vor Mir den Glauben wehren. Gott gielen tausend ab, nicht ich; Einst die Völker stehen Mag's die Welt verdrießen, Und das Leben und den Tod —³⁷ Heiligung und christlicher Wandel. ů— Ihm zur Seite sehen, Daß auch ich unfehlbar dort Wenn der San nun zu spät Gnad und Leben finde! Aus dem Schlaf erwachet Und der Spůtter, der hier schmäht, 7. Micht nur michtht Glaubt und nicht mehr lachet“ Trübsal nicht 9860 Fienden 6. O wie töricht, wenn ich mich Sollenmich, mein Herr und Gohz Noch verführen ließe, Jemals von dir scheiden. Jesu, da ich schon durch dich Sünde, Welt und Eitelkeit Gottes Huld genieße, Und des Fleisches Triebe, Da ich weiß, auf wessen Wort Alles überwind' ich weit, Ich die Hoffnung gründe, Herr, durch deine Liebe! Balthasar Münter 1735—1703. Mel. Freu dich sehr 1ꝛ/c. 1550 259— ——.—.— + + +— . — — Las⸗ set uns im Gei⸗ ste wan⸗ deln, daß in un⸗serm Tun und Han- deln SI.... SSSSISPSPI I...— * wie's dem Volk des Herrn ge-bührt, ö nie des Flei⸗sches Lust re⸗ giert! Got tes Q— — SSSIRIEIEIIII...‚..... t, n Geist sei im⸗mer⸗dar un⸗ser Beistand in Ge⸗fahy, 9—— ————— 1———— ꝗꝗSDDEDDe..—.——.————————. * 51 4*— daß in sei⸗ ner Kraft wir sie ⸗gen, wenn das Früchte des Glaubens. 3³³ —— + ....— — . 2. Wo der Geist des Herrn regieret, Bricht das neue Leben an, Und die Gnade Gottes führet Unsern Gang auf rechter Bahn; Herz und Wandel werden rein, Dienen Gott dem Herrn allein, Um je mehr und mehr auf Erden Vor ihm angenehm zu werden. 3. Drum, o Geist der Kraft und Stärke, Zieh in unsre Herzen ein, Laß des sünd'gen Fleisches Werke Nicht mehr in uns mächtig sein! Töt in uns die Eitelkeit, Wehre allem Zank und Streit, Hilf uns frei von dem Verderben, Daß das Himmelreich wir erben! 4. Mehre in uns deine Liebe, Die des GlaubensFrüchte bringt, Schenkuns deine heil' genTriebe, Daß all Gotteswerk gelingt! Halte uns in treuer Hut, Gib uns Freudigkeit und Mut, Daß allweg uns sei beschieden Freud in dir und süßer Frieden! 5. Ziere uns in allen Stücken Mit Geduld und Freundlichkeit, Fleisch uns will be⸗ trün ⸗ gen. Daß zum Helfen und Beglücken Wir im Bruderdienst bereit; Laß uns allen gütig sein Ohne Trug und Heuchelschein; Lehr uns, wenn sie uns betrüben, Sanftmut und Versöhnung üben! 6. Führe uns auf allen Wegen, Daß uns nichts mehr schaden kann, Und so oft sich Lüste regen, Nimm dich unsrer Schwachheit an! Stärke uns durch deine Kraft Zu der rechten Ritterschaft, Als die Christo angehören, Aller bösen Lust zu wehren! 7. Also wird es uns gelingen, Gottes heilig Volk zu sein; Dann wird Wollen und Voll⸗ bringen Immer mehr von Sünden rein. Nicht mehr schreckt uns das Gericht, Wenn uns das Gesetz anficht, Weil wir in der Gnade stehen Und des Geistes Wege gehen. Otto Schulze 1823—1884. 33⁴ Heiligung und christlicher Wandel. E 2. Liebe zu Gott und Jesus Christus. Nach 19 1200 Vor 157⁷. 200½ E + — Herz=lich lieb hab 00 dich, o Die gan⸗ ze Welt er ⸗ freut mich —2 5 1—. 35 0 IY.— +—— SIAIRDI * 25.* Herr! Ich bit- te, sei von mir nicht fern mit nicht, nach Erd und Him-mel frag' ich nicht, wenn 93.4 dei⸗ ner Gna⸗-de Ga-ben! ich nur dich kann ha? ben. Und wenn mir gleich mein 04 i qII— I.— 12—3 EE E..— Herz zer⸗bricht, bist du doch mei- ne Zu⸗ver⸗- sicht, mein 00—.H—. Trost und meines Herzens Teil, und bringst durch dei⸗ nen 9⁴³½ — +1 Tod mir Heil. Herr Je⸗ su Chris meinGon und Herr, mein nen mein Liebe zu Gott und Jesus Christus. LIX — — 1 2uun n. ammah — I 2 7 I 1—.— 7 4* 2— C 4. E +* 2. Es ist ja dein Geschenk und Gab Mein Leib und Seel und was ich hab' In diesem armen Leben; Damit ich's brauch' zum Lobe dein, Zu Nutz und Dienst des Nächsten mein, Wollst du mir Gnade geben! Behüt mich, Herr, vor falscherLehr, Des Satans Macht und Lügen wehr, In allem Kreuz erhalte mich, Auf daß ich's trag' geduldiglich! Herr Jesu Christ, mein Herr und Gott,/ Tröst meine Seel in Todesnot! 4215 eigener Melodie. 3. Ach Herr, laß deine Enge⸗ lein Am letzten End die Seele mein In Abrahams Schoß tragen, Den Leib in seinem Kämmer⸗ lein Gar sanft ohn' alle Qual und Pein Ruhn bis am jüngsten Tage! Alsdann vom Tod erwecke mich, Daß meine Augen sehen dich In aller Freud, o Gottessohn, Mein Heiland auf dem Gnaden⸗ thron! Herr Jesu Christ,: erhöre mich/ Ich will dich preisen ewiglich! Martin Schalling 1532—1608. Phil. Nicolai? 1598. ã——* 1 Wie schön leucht't uns der Mor-gen⸗ Du Da-vids Sohn aus Ja⸗kobs 9— 1—— .—— , ———.——— stern, voll Gnad und Wahr-heit von dem Herrn aus Stamm, mein Kö⸗-nig und mein Bräu⸗ti⸗-gam, du I2 336 Heiligung und christlicher Wandel. . SE— —.——— + Ju⸗ da auf⸗ ge-⸗gan- gen! hast mein Herz um⸗fan⸗ gen; lieb=lich, freundlich — —S... —2 C 2—.+. L*.* . schön und präch⸗ tig, groß und mäch⸗tig, reich an Ga⸗ ben —.——— +* SSS—— 20— 1— 2—. ü⸗ ber al-les hoch er- 60 i 2. O meine Perle, werte Kron, Sohn Gottes und Marias Sohn, Du hochgeborner König, Mein Herz ist voll von deinem Ruhm; Dein süßes Evangelium Ist lauter Milch und Honig. Herr, dich Preis' ich, Hosianna! Himmlisch Manna, Das wir essen, Deiner kann ich nicht vergessen. 3. Geuß tief mir in das Herz hinein, Du Gottesglanz und Himmels⸗ schein, Die Flamme deiner Liebe Und stärk—.— 100 ich ewig bleib O Herr, ein Glied an deinem Leib In frischem Lebenstriebe! Nach dir Wallt mir Mein Gemüte, Ew'ge Güte, Bis es findet Dich, des Liebe mich entzünden 4. Von Gott kommt mir ein Freudenlicht, Wenn ich dein 8at· Ange⸗ sicht Seh' freundlich auf mich blicken. O Jesu, du mein höchstes Gut Dein Wort, dein Geist, dein Leib und Blut Mich innerlich erquicken. Nimm mich Freundlich In die Arme, Herr, erbarme Dich in Gnaden! Auf dein Wort komm' ich ge⸗ laden. zündet. nir ein cht, nge⸗ Gut, in Leib ge⸗ +h½π Liebe zu Gott und Jesus Christus. —3⁵ 5. Gott Vater, o du starker Held, Du hast mich ewig vor der Welt In deinem Sohn geliebet. Dein Sohn hat sich mit mir vertraut, Mein Herz auf ihn mit Freuden schaut; Was ist's, das mich betrübet? Preis dir, Heil mir! Himmlisch Leben Wird er geben Mir dort oben Ewig soll mein Herz ihn loben. 6. Spielt unserm Gott mit Saitenklang Und laßt den süßen Lobgesang Ganz freudenreich erschallen! Ic will mit meinemJesusChrist, Der mir mein Ein und Alles ist, Mel. Wie schön leucht't uns ꝛc. In treuer Liebe wallen. Singet, Klinget, Jubilieret, Triumphieret! Dankt dem Herren, Ihm, dem König aller Ehren! 7. Wie freu' ich mich, Herr Jesu Christ, Daß du der Eist und Letzte bist, Der Anfang und das Ende! Du wirst mich einst, ich bin's gewiß/ Aufnehmen in das Paradies, Froh fass' ich deine Hände. Amen, Amen. Komm, o schöne Freudenkrone, Bleib nicht lange, Weil ich sehnlich dein verlange! Phil. Nicolai 1556—1608. Phil. Nicolai? 1598. 25 115 0— 5 + IEEREEEEEE — 1 + O Je 2 du weißt es, su, ⸗su, Got=tes daß ich re⸗ de +————— DDIDDEEEEEEEE 1..——— ů Sohn, mein Bru⸗der auf dem Him⸗melsthron, du dir ist wahr, vor al les—.— 2. 10 —.— kla⸗ rer —— ̃—— 2—.——— mei⸗ ne Freud und Won⸗ne, als die Son=ne. Herz-lich lieb' ich ³⁸. Heiligung und christlicher Wandel. 1 9 SEEEE—2—— 2— I* +— +—.— 0 + SSSISSISIIE—. mit Ge⸗fal⸗len dich vor al-lenz nichts auf Er⸗ den —.——.—.— E SDSDSDSSI...I.. —— kann und soll mir lie- ber wer ⸗den. 2. Dies ist mein Schmerz, dies 4. Denn wer dich liebt, den kränket mich, liebest du, Daß ich nicht so kann lieben dich, Schaffst seinem Herzen Fried Wie ich dich lieben wollte. und Ruh, Mein Herz dich lieber stets ge⸗ winnt; Je mehr ich liebꝰ, je mehr ich findꝰ Wie ich dich lieben sollte. Von dir Laß mir Deine Güte Ins Gemüte Lieblich fließen, So wird sich die Lieb ergießen! 3. Durch deine Kraft treff' ich das Ziel, Daß ich, so viel ich soll und will, Dich allzeit lieben könne. Nichts auf der ganzen weiten elt, Pracht, Wollust, Ehre, Freud und Geld Und was man sonst auch nenne, Kann mich Ohn' dich G'nugsam laben; Nur die Gaben Deiner Liebe Trösten, wenn ich mich betrübe. Erfreuest sein Gewissen. Wie's ihm auch gehn mag auf der Erd, Wenn ihn gleich ganz das Ken verzehrt, Soll er doch dein genießen. Ewig Selig Nach dem Leide Große Freude Wird er finden; AllesTrauern muß verschwinden 5. Kein Ohr hat jemals died gehört, Kein Mensch gesehen noch gelehn, Es läßt sich nicht beschreiben, Was denen dort für Herrlichkei Bei dir und von dir ist bereit, Die in der Liebe bleiben. Gründlich Läßt sich Nicht erreichen Noch vergleichen Erdenschätzen, Was uns droben wird ergötzen 5 as Krein 7 ßen. winden als diel gelehn, eiben, rlichken bereit, . rgötzen. HII Liebe zu Gott und Jesus Christus. 33⁹ 6. Drum lass' ich billig dies 7. Da werd' ich deine Freund⸗ allein, lichkeit, O Fesu, meine Sorge sein, Die hochgepriesen weit und breit, Daß ich dich herzlich liebe, In reiner Liebe schmecken Daß ich in dem, was dir gefällt, Und sehn dein liebreich Angesicht Was mir dein Wort vor Augen Mit unverwandtem Augenlicht hält, Ohn' alle Furcht und Schrecken. Aus Liebe mich stets übe, Reichlich Werd' ich Bis ich Endlich Sein erquicket Werde scheiden Und geschmücket Und mit Freuden Vor dem Throne Zu dir kommen, Mit der schönen Himmelskrone. Aller Trübsal ganz entnommen. Joh. Heermann 1585—1647. Nach eigener Melodie. 1668. 203* D— H 2 WSEEEEEEEEE a 2 2 E— 1 1— 1 o Meinen Je⸗-sum lass' ich nicht. Weil er —— 151535— . PIIII sich für mich ge- ge ⸗ ben, so er- for⸗dert 6 AH+ 1DI—..——— IIITTTTTT ITT. .—*.— 2.——————. mei⸗ ne Pflicht, ganz von Her-zen ihm zu le⸗ 9— —— II— H .—.—.—.—...—.—. ben. Er ist mei⸗nes Le-bens Licht: mei⸗ nen Heiligung und christlicher Wandel. 2. Jesum lass' ich ewig nicht, Weil ich soll auf Erden leben; Ihm hab' ich voll Zuversicht, Was ich bin und hab' ergeben. Alles ist auf ihn gericht't: Meinen Jesum lass' ich nicht. ů 3. La ß vergehen das Gesicht, Alle Sinne mir entweichen, Laß das letzte Tageslicht ö Mich auf dieser Welt erreichen, Wenn der Lebensfaden bricht: Meinen Jesum lass' ich nicht. 4. Ich werd' ihn auch lassen ö nicht, Wenn ich bin dahin gelanget, Wo vor seinem Angesicht Meiner Väter Glaube pranget. Mel. Was mein Gott will. Mich erfreut sein Angesicht: Meinen Jesum lass' ich nicht 5. Nicht nach Welt, nach Himmel nicht Meine Seel in mir sich sehnen Jesum sucht sie und sein Licht Der mich hat mit Gott versöhng Der mich frei macht vom Gerichn Meinen Jesum lass' ich nicht. 6. Jesum lass'ich nicht von mi, Geh' ihm ewig an der Seiten Christus wird mich für und flt Zu der Lebensquelle leiten. Selig wer mit mir so spricht: Meinen Jesum lassẽ ich nicht. Christ. Keimann 1607—1602. (Weltlich. 1529.) 154% ⁵——— 3 οποα*; Hier ist mein Herz! Herr, nimm es Hin ⸗weg, o Welt, aus mei⸗ nem ANIE—— + + DSDSSRDSRSRSDSSSSSS 2 hin, dir hab' ich mich 2— ge Sinn mit dei⸗ nem schnö⸗den Le E C SHERl SHRNRII. 2 3 tvon mi, eiten und fih ten. pricht: 1 ch 07—1602 29.) 1540, nm es ei⸗ nem Liebe zu Gott und Jesus Christus. 341 + mag be⸗ gin⸗nen; drum schwingt aus dir sich mit Be⸗ .— — — 1 ———— =SS D gier mein frei ⸗er Geist von hin nen. 2. Gott ist mein allerbestes Gut, Nach ihm steht mein Verlangen. Ach könnt' ich doch mit frohem Mut Nur meinem Gott anhangen! Ach wäre doch Der Sünde Joch Von mir hinweggenommen, Daß ich einmal In seinen Saal Des Himmels möchte kommen! 3. Ich sehe doch, daß diese Welt Mit allen ihren Sachen, Was sie von Gütern in sich hält, Nicht kann recht glücklich machen. Es muß geschwind Wie Staub und Wind Die Lust der Welt zerstieben; Nur Gott, mein Licht, Verläßt mich nicht, Ihn will ich ewig lieben, 4. Gib, daß ich meinen Sinn zu dir Hinauf gen Himmel schwinge Mit Lieb und wahrer Heils⸗ begier, Und mich in keinem Dinge Erfreue hier Als nur in dir, Gott, meiner Seele Leben! Nur du allein Kannst mich erfreun Und wahren Frieden geben. 5. Drum fahre hin, was flüchtig ist! Ich will es lassen fahren. Gott ist mein Teil zu jeder Frist, Der wird mich wohl be⸗ wahren, Daß ich die Pracht Der Welt nicht acht', Vielmehr nur ihn verlange Mit festem Mut, Das höchste ut, Und ewig an ihm hange. Sebastian Franck 1606—1668. 3⁴² Heiligung und christlicher Wandel. E Nach eigener Melodie Joh. Crüger. 1649. 1656. su, mei⸗ ne Freu ⸗-de, mei⸗nes ach wie lang, wie lan ⸗ge ist dem . Her zens Wei de, Je⸗ su, mei⸗ ne Zier; Her⸗- zen ban g eund ver⸗langt nach dir! 5 Du bist mein und ich bin dein, mir auf Er⸗-den nichts sonst lie-ber wer⸗= den. au⸗ ßer dir soll 2. Unter deinem Schirmen Gott in sichrer Ruh. Bin ich vor den Stürmen Gottes Macht Hält mich in Aller Feinde frei. acht; Laß von Ungewittern Rings die Welt erzittern, Mir steht Jesus bei. Ob die Welt In Trümmer fällt, Ob gleich Sünd und Hölle schrecken, Jesus will mich decken. 3. Trotz der Feinde Lauern, Trotz des Todes Schauern, Trotz der Furcht dazu! Zürne, Welt, und tobe: Ich steh' hier und lobe Erd und Abgrund mögen zittern, Mich kann nichts erschüttern,. 4. Weg mit allen Schätzen! Du bist mein Ergötzen, Jesu, meine Lust. Weg, ihr eiteln Ehren, Will von euch nichts hören, Bleibt mir unbewußt! Elend, Not, Kreuz, Schmach und Tod Soll mich, ob ich viel muß leiden, Nicht von Jesu scheiden. den, Liebe zu Gott und Jesus Christus. 343 5. Gute Nacht, o Wesen, 6. Weicht, ihr Trauergeister, Das die Welt erlesen, Denn mein Freudenmeister, Mir gefällst du nicht! Jesus tritt herein! Gute Nacht, ihr Sünden, Denen, die Gott lieben, Bleibet weit dahinten, Muß auch ihr Betrüben Kommt nicht mehr ans Licht! Lauter Segen sein. Gute Nacht, Du Stolz und Duld' ich schon Hier Spott Pracht; und Hohn, Dir sei ganz, du Sündenleben, Dennoch bleibst du auch imeide, Gute Nacht gegeben! Jesu, meine Freude. Joh. Franck 1618-1677. —— Nach eigener Melodie.) 1738⁸. 200 8.— in— .— Ich will dich lie-ben, mei- ne Stär⸗ ich will dich lie-ben mit dem Wer⸗ I— —.— 2 12 ——.—.— 1E ke, ich will dich lie⸗ben, mei⸗ne Zier; 1. ke und im⸗ mer ⸗ wäh⸗ ren ⸗ der Be⸗gier. Ich wil dich I H ——— SR—— ——I——— E— SSIIIIIIIIII lie⸗ben, schönstes Licht, bis mir(im Tod) das Her-ze bricht. ) Das Lied kann, aber dann mit den eingeklammerten Worten, auch nach der Melodie„O daß ich tausend Zungen hätte“ gesungen werden (. Nr. 9 und 268). 8 E 2. Ich will dich lieben, o mein So lange mich dein Glanz be⸗ Leben, scheint. Als meinen allerbesten Freund; Ich will dich lieben, Gottes⸗ Ich will dich lieben und erheben, lamm, —3⁴⁴ Heiligung und christlicher Wandel. + Als meinen(Seelen⸗) Bräuti⸗ gam. 3. Ach daß ich dich so spät erkennet, Du hochgelobte Liebe du, Und dich nicht eher mein ge⸗ nennet, Du höchstes Gut und wahre Ruh! Es ist mir leid, ich bin betrübt, Daß ich dich(erst so) spät geliebt. 4. Ich lief verirrt und war verblendet, Ich suchte dich und fand dich nicht; Ich hatte mich von dir gewendet Und liebte nicht das wahre Licht. Nun aber ist's durch dich ge⸗ scchehn, Daß ich dich mir(zum Heil) ersehn. 5. Ich danke dir, du wahre onne, Daß mir dein Glanz hat Licht gebracht; Ich danke dir, du Himmels⸗ wonne, Mel, Gott des Himmels ꝛc. Daß du mich froh und frei ge macht; Ich danke dir, du süßer Mund Daß du mich(wieder) machst gesund. 6. Erhalte mich auf deinen Stegen Und laß mich nicht mehr irre ehn Laß meinen Fuß auf deinen Wegen Nicht straucheln oder stille stehn Erleuchte Leib und Seele ganz Du(ewig) starker Himmels⸗ glanz! 7. Ich will dich lieben, meim Krone, Ich will dich lieben, meinen Gott, Auch fern von allem Erdenlohm Und in der allergrößten Not; Ich will dich lieben, schönstes Licht, Bis mir(im Tod) das Herze bricht. Joh. Scheffler(Angelus Silesius) 162⁴—1677. Heinr. Albert. 1642. — 90 0 0 0 207 305, Lie ⸗be, die Lie ⸗be, die du du mich zum Bil ⸗de mich so mil⸗de —00 Liebe zu Gott und Jesus Christus. 34⁷ Ee —..——— dei ⸗ner Gott ⸗ heit hast ge- macht, 4—• nach dem Fall hast wie⸗der-bracht: ie ⸗ be, —.— I—.— + SD—— dir er ⸗ geb' ich mich, dein zu blei ⸗ben 2. Liebe, die du mich erkoren, Und mein Herz hat ganz da⸗ Eh' ich noch geschaffen war, hin: Liebe, die du Mensch geboren Liebe, dir ergeb' ich mich, Und mir gleich wardst ganz und Dein zu bleiben ewiglich. gar:. Liebe, dir ergeb' ich mich, 5. Liebe, die mich ewig liebet, Dein zu bleiben ewiglich. Die für meine Seele litt, Liebe, die das Lösgeld gibet 3. Liebe, die für mich ge⸗ Und mich kräftiglich vertritt: litten Liebe, dir ergeb' ich mich, Und gestorben in der Zeit, Dein zu bleiben ewiglich. Liebe, die mir hat erstritten n Ewige Lust und Seligkeit: 6. Liebe, die kahn einst wird Liebe, di b' ich mich, Dein u bleiden auiglich⸗ Aus dem Grab der Sterblichkeit, Liebe, die mich dort wird zieren 4. Liebe, die mich hat gebun- Mit dem Kranz der Herrlich⸗ den keit: An ihr Joch mit Leib und Sinn, Liebe, dir ergeb' ich mich, Liebe, die mich überwunden Dein zu bleiben ewiglich. Joh, Scheffler(Angelus Silesius) 1624—1677. —3⁴⁸ Heiligung und christlicher Wandel. — — O daß ich tausend ꝛc. 17³³ — 208 0 0 0 Von Je ⸗ su Ihm hab' ich will ich nim⸗mer wan⸗ all mein Heil zu dan⸗ SSSSSSISII ken; er ken, der liebt mich treu, ich ich durch ihn in lieb' auch ihn. Gna⸗den bin; da⸗ . 2. Ich lass' ihn nicht, ich will ihn halten, Wie es mir auch auf Erden geh'; Ich lasse meinen Jesum walten, Bei welchem ich in Gnaden steh'. Er ist stets meine Zuversicht; Ich lasse meinen Jesum nicht. 3. Er läßt mich nicht; sollt' ich ihn lassen? O nein, mein Jesus bleibet mein. Ich will ihn immer stärker fassen Und schließen in mein Herz hin⸗ ein, Das froh und fest i im Glauben spricht: Ich lasse meinen Jesum nicht. her ihm Mund und Herz ver: spricht ich laf⸗ se .— 1— 2.— T E* 4— 2. I II .— J+.. + V IIL— ——— I I... II meisnen Je⸗sum nicht. 4. Mag man mich hie und de vertreiben, ch weiß noch einen sichern Ouß a werd' ich fest und standhaft bleiben: Es ist mein Jesus und sein Won, Sein Glaube ist mir süße Pflicht; Ich lasse meinen Jesum nicht. 5. Bedroht die Welt mir selbs. das Leben, Die Welt, die 60 Verfolgung übt, Mein Heiland tann mir's wiche geben, Den meine ganze Seele liebi. RR t eff wieder liebt. — Liebe zu Gott und Jesus Christus. 3⁴⁷ Ihm sterb' ich, wenn mein Auge bricht; Ich lasse meinen Jesum nicht. 6. Die Welt muß endlich auch vergehen Mit aller ihrer Herrlichkeit; Doch wird das Reich des Herrn bestehen, Das für die Frommen ist bereit. Wenn Himmel, Erd und alles bricht, Lass' ich doch meinen Jesum nicht. 7. Ich lass' ihn nicht in jenem Leben, Und ewig, ewig ihm ergeben Werd' ich dort nimmer von ihm gehn. Dort schau' ich einst sein An⸗ gesicht Und lasse meinen Jesum nicht. 8. Dort werd' ich ihm mein Loblied singen, Dort selig einst vor seinem Thron Ihm Dank und Preis und Ehre bringen, Ihm, dem Erlöser, Gottes Sohn; Dort steh' ich einst in seinem Licht Und lasse meinen Jesum nicht. Dort will ich ihm zur Seite stehn, Erasmus Fink(lauch Finx) 1627—1694. Mel. Mein Herz, ermuntre dich ꝛc. Karl Friedr. Schulz? 1836. 500. — 2———.———— 2 2...——— X..* 1—2 2I. 1— 2 1 0 90 3—— — Ein Wort ist mir ins Herz ge⸗-schrie⸗ auch wenn mich al⸗ les will be- trü⸗ E I * e. ben, es gibt mir fro⸗he Zu ⸗ver⸗sicht; ben, raubt man mir die ⸗se Freu⸗de nicht. 9 E MWEI 1— + II I + 1 1 SII............. —* 1—— weil ich Je⸗sum nen⸗nen kann, so schau' ich . him⸗mel⸗ freu ⸗dig —.— + II F —. an. 3⁴⁸ Heiligung und christlicher Wandel. E 2. In diesem Worte glänzt mein Himmel, Nur dieser Name bringt das Heil. Ach, alles Welt⸗ und Lust⸗ getümmel Trägt Dornen feil der Rosen eil. Hab' ich nur Jesum in der Brust, Bin ich mir keines Grams be⸗ wußt. 3. Mein Herz ist froh bei diesem Worte, In Jesu bin ich hoch entzückt; Dies ist die goldne Lebenspforte, Nach welcher meine Seele blickt; Es quillt ein edler Lebenssaft Aus diesem Namen voller Kraft. Nach eigener Melodie. 4. O könnt'ich je was Schönne sagen? Mein Herz und Mund spricht fioh dies Wort. Ruf' ich, so hört er meine Klagen, Er, meine Burg, mein Schild, mein Hort. Nichts außer ihm ist meine Lust Nur Jesus wohn' in meiner Brust. 5. Wohlan, es bleibt, was ich gesprochen, Ich nehme Jesum an mein Herjl Es mag die Welt aufs Eitle pochen, Ich schaue freudig himmel⸗ wärts. Indessen bleibt die Losung hier Nur Jesu Name für und für. Beni. Schmolck 1672—1757. Dimitri Bortniansky. 1822. 27⁰ 0 0 Ich be⸗ te ————— —.————.— an die Macht der Lie⸗be, 2— 2 1 1——. ͤaͤan Q 45——————8— —.— Dii E — die sich in Ie: su . of ⸗ fen⸗ bart; ich geb' mich 3 — 2——— E——— 4 r,e, EArinn DSDSDiDiDiDie‚eeeeieeee =.————* — FE 66 hin dem heil ⸗gen Trie⸗ be, mit dem ich selbst 96⸗ — hönnet htftoh lage W e Lus, ner as ich Henhl itle E hier für. 17³7. 18²². Liebe zu Gott und Jesus Christus. 34⁰ lie⸗ let Ward⸗ ich will an⸗ statt an mich zu —— — D den⸗ken, ins Meer der Lie⸗. mich ver⸗ sen— ken. 2. Ich fühl's, zum Heil muß Für dich hast du mir's nur ge⸗ ich dich haben, geben, Ich fühl's, ich muß für dich nur In dir es still und selig ruht. sein. DuHeiland meines tiefenFalles, Neht im en, in den Für dich ist ewig Herz und alles. aben, Mein Leben ist in dir allein; Hier ist die Ruh, hier ist Ver⸗ gnügen, Drum folg' ich Weinen sel'gen Zügen. 3. Dein ewig sei mein Herz und Leben, Erlöser, du mein einzig Gut! 4. O Jesu, daß dein Name bliebe Im Grunde tief gedrücket ein! Laß deine treue Jesusliebe In Herz und Sinn gepräget sein! Im Wort, im Werk und allem Wesen Sei Jesus und sonst nichts zu lesen! Gerh. Tersteegen 1697-1769. 250 Alles ist an Gottes Segen. 1738. I—————— Nun so will ich denn mein Le⸗ ben + —— ———— völ⸗lig mei⸗ nem Gott er ⸗ge⸗ ben; nun wohl⸗an, es ——— +— —0— C E 35⁰ Heiligung und christlicher Wandel. I — + + 2——— —75——.—1.— 0. ist ge⸗schehn! Sünd, ich will von dir nicht hö⸗ren .. 1— 2——— ef rere rrrr ——.— i Ln— Welt, ich will mich von dir keh⸗ren, oh ⸗ne je zu 9.4• rück⸗ zu⸗ sehn. 2. Hab' ich sonst mein Herz geteilet, Et ich hie und da verweilet, ndlich sei der Schluß gemacht, Meinen Willen ganz zu geben, Meinem Gott allein zu leben, Ihm zu dienen Tag und Nacht. 3. Herr, ich opfre dir zur Gabe All mein Liebstes, das ich habe; Schau, ich halte nichts zurück! Schau und prüfe Herz und Nieren; Solltest du was Falsches spüren, Nimm es diesen Augenblick! 4. Ich scheu' keine Müh und Schmerzen, Gründlich und von ganzem Herzen Will ich folgen deinem Zug. Kann ich stetig und in allem Deinen Augen nur gefallen, Ach, so hab' ich ewig g'nug. 5. Eines will ich nur betrachtn Und nicht wissen noch drauf achten, Was sonst draußen mag ge⸗ schehn: Fremd der Welt und ihren Sorgen Will ich hier, in dir verborgen Als ein wahrer Pilger gehn. 6. Dich allein will ich er⸗ wählen, Alle Kräfte meiner Seelen Nimm nur ganz in deine Mach Ja, ich will mich dir verschiei ben, Laß es ewig feste bleiben, Was ich dir hab' zugesagt! Gerh. Tersteegen 1697009 Machl erschrei n/ agt! 97—1⁷⁰ — x Liebe zu Gott und Zesus Chris,s. 351 Mel. Wie schön leucht't uns ꝛc. Phil. Nicolai? 1598. 27² EN—0*——*— ++ SSSESESII . 5—— I oon Was freut mich noch, wenn du's nicht Bist du nicht Schild, was de⸗cket 1—.— ———.—— 65 IDDDDDEE D . bist, Herr Gott, der doch mein Al-les ist, mein mich? Bist du nicht Licht, wo fin-de ich im — 4 V. + I II— + + V — HN E E+ ——3— IEIEE—.—— 2.——— I˖.—— Trost und mei⸗ ne Won⸗ne? Fin⸗stern ei⸗ ne Son⸗ ne? 9 * 1— H +—————.—— +———— —— EEEEEEE wah⸗re Freu-de, auch im Lei-de, auch für Sün⸗ den, + + ö 1 ist, Herr, au ⸗ßer dir zu fin ⸗den. 2. Was freut mich noch, wenn Gibst du nicht, wer wird du's nicht bist, geben? Mein Herr, Erlöser Jesu Christ, Meine Eine Mein Friede und mein Leben? Wahre Freude, Heilst du mich nicht, wo findꝰ Wahre Weide, ich Heil? Wahre Gabe Bist du nicht mein, wo ist mein Hab' ich, wenn ich Jesum Teil? habe. Phil. Friedr. Hiller 1699—1769 —3⁵² Heiligung und christlicher Wandel. L Mel. Was Gott tut ꝛc. 160, 1— DDIEEE — 2—59 5 +— Dich, Je⸗sum, lass' ich e- wig nicht, dir du kennst dies Herz, das red-lich spricht: nun — II..— e-„. r Sr fiüi Hut E— bleibt mein Herz er ge⸗ ben; Du, du al⸗lein, da ei⸗nem will ich le⸗ beni 533 9 ˙———.—— E— 8 ů— .—.—— + D +— L +— I—.— ——— 2— sollst es sein, du sollst mein Trost auf Er-den, mein —— SS— e.———— Glück im Himmel wer⸗ den. 2. Dich, Jesum, lass' ich ewig Und büßtest für mich Armen, nicht, Aus Dankbarkeit Ich halte dich im Glauben; Will ich allzeit I. Nichts kann mir meine Zu⸗ Um deines Leidens willen 0 Dr dant Die Pflicht der Treu erfüllen. Und dei ade rauben. ö ö Der Glaubensbund 4. Dich, one ich ewij at festen Grund;* 3 20 deiner sich nicht schämen, Dusstärkest mich von oben; Auf dich steht meine Zuversicht Die kann dir niemand nehmen. Wenn meine Feinde toben. 3. Dich, Jesum, lass' ich ewig Ich flieh' zu dir, nicht. Du eilst zu mir; Aus göttlichem Erbarmen Wenn mich die Feinde hassen, Gingst du für Stnder ins Gericht Wirst du mich nicht verlassen. 1600. H „ dit E — Liebe zu Gott und Jesus Christus. 3⁵³ 5. Dich, a. ich ewig nicht, Dich, Gottes größte Gabe; Ich weiß, daß mir kein Gut gebricht, Herr, wenn ich dich nur habe. Ich will der Welt Für Gut und Geld, Wonach die Eiteln laufen, Den Heiland nicht verkaufen. 6. Dich, Jesum, lass' ich ewig nicht, Das Kreuz soll uns nicht scheiden; Es bleibet jedes Gliedes Pflicht, Mit seinem Haupt zu leiden. Doch all mein Leid Währt kurze Zeit, Bald ist es überstanden, Und Ruh ist dann vorhanden. J. Dich, Jesum, lass' ich ewig nicht, Sterb' ich mit dem Gedanken: Mein Freund ist mein Und ich bin sein; Er ist mein Schutz, mein Tröster, Und ich bin sein Erlöster. 8. Dich, Jesum, lass' ich ewig nicht; Wenn alles wird vergehen, Werd'ich getrost auch im Gericht, Erlöser, auf dich sehen. Sieh brüderlich Vom Thron auf mich, Stell mich zu deiner Rechten, Zu deinen treuen Knechten! 9. Dich, Jesum, lass' ich ewig nicht; Hier will ich dir vertrauen, Dort hoff' ich dich von Angesicht Zu Angesicht zu schauen. Dort werd' ich dein Mich ewig freun nen. Nie soll mein Glaube wanken; Und ewig deinen Namen, Und wenn des Leibes Hütte bricht, Erlöser, preisen! Amen. Ehrenfried Liebich 1713—1780. llen. Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. Georg Neumark. 1657. ewij 74 EFPSSEDEDDIDIIFIFIIFI IFIFIF 2——3————.— n;—.— Du Va⸗ter dei⸗ner Menschen⸗- kin⸗der, ersich und des⸗sen Herz auch ge⸗ gen Sün⸗der n. ..... assen der du die Ke⸗be sel⸗ber bist, 4 0 issen, 06 noch gü⸗tig und voll Mit-leid ist, laßmich von Evang. Gesangbuch. 12 xů 334 Heiligung und christlicher Wandel.— ——— gan⸗zem Her⸗ zen dein, laß mich's mit al⸗ Hf R5 0 2. Gib, daß ich als dein Kind Die Schwachheit, Vater, nicht dich Dare zur Schuld! Da du mich als ein Vater liebst, Hebt dich n; Und so gesinnt zu sein mich übe, ERIn maats Sienden Wie du mir selbst die Vorschrift Das tut, was dir, o Gott, miß Was birgefält— Smi fällt. as dir gefällt, gefall' auch mir; in Nichts scheide mich, mein Gott, Drum laß es muhni Eun 5 vermeiden, von dir! Gefiel'es auch der ganzen Well 3. Vertilge du durch deine Liebe Die kleinste Sünde selbst zu In mir die Liebe dieser Welt scheun, Und gib, daß ich Verleugnung Laß, Vater, mich behutsam sein übe, 6. Aus Liebe laß mich alles Wenn mir das Eitle noch gefällt! leiden, Wie sollt' ich je die Kreatur Was mir dein weiser Rat be⸗ Dir vorziehn, Schöpfer der stimmt! Natur? Auch Trübsal führt zu ew'gen Freuden; Wer ihre Last gern übernimm, Gern tun, was mir dein Wort Geduldig—0— weislich ebeut!. Kann ich's nicht, wie ich soll, Wird mächtig von dir unterstützt 4. Laß mich um deines Namens willen erfüllen, 7. In deiner Liebe laß mich So sieh auf meine Willigkeit sterben, ö Und rechne mir nach deiner Dann ist auch Sterben mein Huld Gewinn, — Liebe zu Gott und Jesus Christus. 33⁵ Dann werd' ich deinen Himmel Da lieb' ich in Vollkommenheit eerber, Dich, Vater der Barmherzig⸗ Wo ich dir ewig nahe bin. keit! Balthasar Münter 1735—1793. 0⁵⁵ Warum sollt' ich— ꝛc. 6655 Georg Ebeling. 1666. 7⁵⁰½—.—— Mei⸗ nes Her⸗zens rein⸗ste Freu⸗ de — — ist nur die, daß ich nie mich von Je⸗su schei⸗ de, ——. daß ich ihn durch Glauben 5, je⸗ der⸗ zeit Q —— hoch er⸗ freut sei⸗ ne Stimme hö ⸗ 2. Freundlich ruft er alle Als sein Herz Müden Hat kein Herz empfunden. Und erfüllt Darum blickt, wenn seiner Sanft und mild Brüder Ihren Geist mit Frieden; Einer weint, Seine Last ist leicht zu tragen, Unser Freund 2 macht Bahn, Mitleidsvoll hernieder. eht voran,;— Stärkt uns, wenn wir zagen. 4. Will das famninn rechen, 3. Ja, er kennt die Leidens⸗ O dann pflegt stunden; Er und trägt Größern Schmerz Uns in unsern Schwächen. 1a* 356 Heiligung und christlicher Wandel. I Selig, wer in bösen Zeiten, Froh und still In Gefahr Ich durchs Leben wallen! Immerdar Auch der Tod kann mich nicht Sich von ihm läßt leiten! schrecken, Denn du wirst, 5. Jesu, treuster Freund von Lebensfürst, allen, Mich einst auferwecken. Mit dir will Sam. Gottlieb Bürde 1753—188l 3. Der geistliche Kampf. 7¹m⁰77 eigener Melodie. Joach. Neander. 1680. 170ʃ. Q 4 4 +.4.——.—. Hππ Eins ist not! Ach Herr, dies Ei⸗ ne Al⸗les an⸗ dre, wie's auch schei⸗ ne, A 1 1 2 V 771—7———— II.— II ——— leh ⸗re mich er⸗ ken⸗ nen doch! da ist ja nur ein schwe;res Joch, 4 ..—.——— 0———— run⸗ ter das Her⸗ ze sich na⸗get und pla⸗get und I 40.——..— 1— ir nn darnnrr F. 57 I᷑XI.—— C— +L 2 E 4 den⸗ noch kein wah⸗res Ver⸗ gnü⸗gen er⸗ja⸗ get. E . 1 ist—— .— lang' ich dies Ei ⸗ne, das al⸗-les er ⸗setzt, so 3—1831. Der geistliche Kampf. ⁵⁷1 werd' ich mit 2. Seele, willst du dieses finden, Such's bei keiner Kreatur; Laß, was irdisch ist, dahinten, Schwing dich über die Natur! Wo Gott und die Menschheit in einem vereinet, Wo alle vollkommene Gülle er⸗ einet, Da, da ist das beste notwendigste Teil, Mein Ein und mein Alles, mein seligstes Heil. 3. Wie dies Eine zu genießen Sich Maria dort befliß, Als sie sich zu Jesu Füßen Voller Andacht niederließ;— Das Herz ihr entbrannte, nur einzig zu hören, Was Jesus, ihr Heiland, sie wollte belehren; Ihr Alles war gänzlich in Jesum versenkt Und wurde ihr alles in einem geschenkt:— 4. Also ist auch mein Ver⸗ langen, Liebster Jesu, nur nach dir; Laß mich treulich an dir hangen, Schenke dich zu eigen mir! ei⸗ nem in SSS al⸗ lem er göbt. Ob viele zum größesten Haufen auch fallen, So will ich dir dennoch in Liebe nachwallen; Denn Leben und Geist ist, o Jesu, dein Wort; Was fehlt meiner Seele bei dir, o mein Hort? 5. Aller Weisheit höchste Fülle In dir ja verborgen liegt. Gib nur, daß sich auch mein Wille Fein in solche Schranken fügt, Worinnen die Demut und Ein⸗ falt regieret Und mich zu der Weisheit, die himmlisch ist, führet! Ach wenn ich nur Jesum recht kenne und weiß, So hab' ich der Weisheit voll⸗ kommenen Preis. 6. Nichts kann ich vor Gott ja bringen Als nur dich, mein höchstes Gut. Jesu, es muß mir gelingen Durch dein heil'ges teures Blut. Die höchste Gerechtigkeit ist mir erworben, 3⁵⁸ Heiligung und christlicher Wandel. I Da du bist am Stamme des Du bist einmal eingegangen Kreuzes gestorben; In das Heil'ge durch dein Blut, Da hab' ich die Kleider des Da hast du die ew'ge Erlö sung Heiles erlangt, erfunden, Worinnen mein Glaube in Daß ich nun von Tod und Ver⸗ Ewigkeit prangt.— dammnis entbunden ein Eingang die völli ihei 7. Nun so gib, daß meine Seele mmid brin 1%0 22050 Auch nach deinem Bild erwacht; In kindlichem Geiste das Abhn Du bist ja, den ich erwähle, nun klingt. Mir zur Heiligung gemacht. 1— Was dienet zum göttlichen 9. Drum auch, Jesu, du allein Wandel und Leben, Sollst mein Ein und Alles sein Ist in dir, mein Heiland, mir Prüf, erfahre, wie ich s meine, alles gegeben; Tilge allen Heuchelschein! Entreiße mich aller vergäng. Sieh, ob ich auf bösem betrüh; lichen Lust, lichem Stege, Dein Leben sei, Jesu, mir einzig Und leite mich, Höchster, auf bewüßt! ewigem Wege! Gib, daß ich nichts achte, nicht 8. Ja, was soll ich mehr ver⸗ Leben noch Tod, langen? Und Jesum gewinne; dies Eine Auf mich strömt die Gnadenflut. ist not! Joh. Heinr. Schröder 1667—1699, Mel. O du Liebe meiner Liebe. 17⁴⁵, 27½/% IE —IT———— 2— O Durchbre⸗cher al-ler Ban⸗de, der du der da Schaden, Spott und Schande uns mit ———.——II—.— DD im⸗ mer bei uns bist, f1 be Himmels⸗ lust ver⸗ süßt: fer⸗ ner dein Ge⸗ —3⁵n⁹ .—.— —— Ie, un⸗sern A⸗damssinn, bis dein treu⸗ es 1— — — 1 . EI EDD An⸗ ge⸗sich ⸗te 2. Ist's doch deines Vaters Wille, Daß du endest dieses Werk; Hiezu wohnt in dir die Fülle Aler Weisheit, Lieb und Stärk, Daß du nichts von dem verlierest, Was er dir geschenket hat, Und es aus dem Treiben führest Zu der süßen Ruhestatt. 3. Schaue doch auf unsre etten, Da wir mit der Kreatur Seufzen, um Erlösung beten Von der sündigen Natur, Von dem Dienst der Eitelkeiten, Der uns noch so hart bedrückt, Ob auch schon der Geist der Zeiten Sich auf etwas Bessres schickt. 4. Herr, zermalme, brich, ver⸗ nichte Alle Macht der Finsternis, Rette uns aus dem Gerichte, Mach des Sieges uns gewiß! Heb uns aus dem Staub der Sünden, Wirf die Schlangenbrut hinaus, uns führt aus dem Ker⸗ ker hin! Laß uns wahre Freiheit finden Droben in des Vaters Haus! 5. Wir verlangen keine Ruhe Für das Fleisch in Ewigkeit; Was du nüötig findest, tue Noch vor unsrer Abschiedszeit! Aber unser Geist, der bindet Dich im Glauben,läßt dich nicht, Bis er die Erlösung findet, Die dein treuer Mund verspricht. 6. Herrscher, herrsche! Sieger, siege! König, brauch dein Regiment! Führe deines Reiches Kriege, Mach der Sklaverei ein End! Aus dem Kerker führ die Seelen Durch des neuen Bundes Blut! Laß uns länger nicht so quälen, Denn du meinst's mit uns ja gut! 7. Teuer sind wir ja erworben, Nicht der 4— Knecht' zu ö ein. Drum so wahr du bist gestorben, Mußt du uns auch machen rein, Rein und frei und ganz voll⸗ kommen ⁵⁰ Heiligung und christlicher Wandel. + — Und verkläret in dein Bild. Der hat Gnad um Gnad ge⸗ nommen, Welchen deine Füll erfüllt. 8. Liebe, zieh uns in dein Sterben, Laß mit dir gekreuzigt sein, Mel. Es kostet viel ꝛc. Führ ins Paradies uns ein! Doch wohlan, du wirst nicht säumen, Laß nur uns nicht lässig sein Wird's doch sein, als ob wir träumen, Wenn die Freiheit bricht herein! Gottfried Arnold 1666ʃ. 1700. Was dein Reich nicht kann er⸗ ——— 2 erben; 8 — 2—.—.—.— —οπνν Es — ist nicht schwer, ein Christ zu sein W0 nach des rei⸗ nen Gei⸗ stes Sinn zu le⸗ ben, Zwan E der Na tur geht es gar sau⸗ er ein, sich im ⸗mer⸗ Q ii 4 I* dar in Chri⸗ᷣsti Tod zu ge⸗ benz 66 193 die + 9 *—— Ab..... ——— 22 + — ——2— Gna de selbst zu 2. Du darfst ja wie ein Kind Du darfst ja nur die leichte dih⸗ nur sein, al 2 ler Zeit den schwe⸗ren Streit, üben. (81 Der geistliche Kampf. 3⁶1 O blöder Geist, schau doch, wie gut er's meinꝰ; Das kleinste Kind kann ja die Mutter lieben. Drum fürchte dich nur ferner nicht so sehr: Es ist nicht schwer! 3. Dein Vater fordert nur das erz/ Daß er es selbst mit reiner Gnade fülle; Der treue Gott macht dir ja keinen Schmerz, Die Unlust schafft in dir dein eigner Wille. Drum übergib ihn willig in den 0— So hat's nicht Not! 4. Wirf nur getrost den Kum⸗ mer hin, Der nur dein Herz vergeblich schwächt und plaget! Erwecke nur zum Glauben deinen Sinn, WennFurcht und Weh am schwa⸗ chen Herzen naget! Sprich: Vater, schau mein Elend gnädig an! So ist's getan. 5. Erhalt dein Herz nur in Geduld, Wenn du nicht gleich des Vaters Hilfe merkest! Versiehst du's oft und fehlst aus eigner Schuld, So sieh, daß du dich durch die Gnade stärkest! Dann gilt dein Fehl und kind⸗ liches Versehn Als nicht geschehn. 6. Laß nur dein Herz im Glauben ruhn, Wenn dich will Nacht und Finsternis bedecken! Dein Vater wird nichts Schlim⸗ mes mit dir tun, Vor keinem Sturm und Wind darfst du erschrecken. Ja, siehst du auch von Hilfe keine Spur, So glaube nur! 7. So wird dein Licht aufs neu entstehn, Du wirst dein Heil mit größrer Klarheit schauen. Was du geglaubt, wirst du dann vor dir sehn, Drum darfst du nur dem from⸗ men Vater trauen. O Seele, sieh doch, wie ein wahrer Christ So selig ist! 8. Auf, auf, mein Geist, was säumest du, Dich deinem Gott ganz kindlich zu ergeben? 3⁶ Heiligung und christlicher Wandel.— — 2— +—— 2 ü⸗ ber vie le Wdnonen 5 zur Ver-suchung kom⸗men, 2. Aber wache erst recht auf Von dem Sündenschlafe! Denn es folget sonst darauf Eine lange Strafe, Und die Not Samt dem Tod Möchte dich in Sünden Unvermutet finden. 3. Wache auf, sonst kannst du nicht Christi Klarheit sehen; Wache, sonst wird dir sein Licht Ewig ferne stehen! Denn Gott will Für die Füll Seiner Gnadengaben Offne Augen haben. 4. Wache, laß des Feindes Li st Nicht im Schlaf dich finden, Weil's ihm sonst ein Leichtes ist, Dich zu überwinden! Gott läßt zu, Daß auch du, Wenn du sorglos wallest, In Versuchung fallest. 5. Wache, daß dich nicht die Welt Durch Gewalt bezwinge Oder, wenn sie sich verstellt, Wieder an sich bringe! Wach und sieh, Es fehlt nie Hier an falschen Brüdern Unter Christi Gliedern! 6. Wache, nimm dein Fleisch in acht, Trau nicht deinem Herzen; Leicht kann, wer es nicht be⸗ dacht, Gottes Gnad verscherzen! O, es ist Voller List, Kann sich selber heucheln Und in Hoffart schmeicheln. 7. Bete aber auch dabei, Bete bei dem Wachen! Denn der kann dich rei Von dem allem machen, Was dich drückt Und bestrickt, Daß du schläfrig bleibest Und sein Werk nicht treibest. 8. Ja, er will gebeten sein, Soll er etwas geben; Er verlanget unser Schrein, Wenn wir wollen leben Und durch ihn SSE st. hier ch nicht Gnade des n, licht in 4. Der geistliche Kampf. 3²³ Wie wirst du da so stark, so hell und rein, So herrlich sein, verklärt im Angesichte, Dieweil da Gottes wesentliche Pracht So schön dich macht! 4. Da wird das Kind den Vater sehn, Im Schauen wird es ihn mit Lust empfinden; Des Lebens Strom wird es da ganz durchgehn Und es mit Gott zu einem Geist verbinden. Wer weiß, was da im Geiste wird geschehn, Wer mag's verstehn? 5. Was Gott genießt, genießt es auch, Mel. Straf mich nicht ꝛc. Was Gott besitzt, wird ihm in Gott gegeben; Der Himmel steht bereit ihm zum Gebrauch, Wie lieblich wird es dort mit Jesu leben! Nichts höher wird an Kraft und Würde sein Als Gott allein. 6. Auf, auf, mein Geist, er⸗ müde nicht, Der Macht der Finsternis dich zu entreißen! Was sorgest du, daß dir's an Kraft gebricht? Bedenke, was für Kraft uns Gott verheißen! Wie gut wird sich's doch nach der Arbeit ruhn, Wie wohl wird's tun! Christ. Friedr. Richter 1676—1711. 1694(Joh. Rosenmüller 16557). ———— . — —— 1. — E Ma⸗che dich, mein Hee reit, wa⸗ che, daß dich nicht die bö⸗ se Zeit un⸗ver⸗ — — I D 2. —— 1— E H. fleh und be⸗= te, hofft be⸗ tre ⸗= te! Denn es ist Sa⸗tans List 3⁰⁷ Heiligung und christlicher Wandel. Geh ein, mein Herz, genieß die Die Sorg und Last wirf nur süße Ruh, getrost und kühn Im Frieden sollst du vor dem Allein auf ihn! Vater schweben! Christ. Friedr. Richter 1676—1f. 35—— üitüt Melodie. Il. 270 7. — EIEE ⁰ Es ko stet viel, ein Christ zu sein und .... 2..—.—. SIIDDEEE nach des rei⸗ nen Gei⸗ stes Sinn zu le⸗ ben; denn. *——H— EERD 5 2 F— rererer — EEEE. der Na⸗tur geht es gar sau⸗er ein, sich im⸗men S* dar in Chri⸗ sti Tod zu ge⸗ benz und ist hien gleich ein Kampf wohl aus⸗ ge⸗ richt't, das macht's noch nicht 2. Doch ist es wohl der Mühe Er hat wohl Müh, die Gnadt wert, aber schafft Daß man mit Ernst die Herrlich⸗ Uns Mut und Kraft. keit erwäget, Die ewiglich ein solcher Mensch 3. Du sollst ein Kind des erfährt, Höchsten sein, Der wahren Himmelssinn i im Ein reiner Glanz, ein Licht in Herzen träget. großen Lichte. Der geistliche Kampf. 367 Unsern Sinn, Welt und Fleisch und Sünden Kräftig überwinden. Weil uns Angst, Not und Gefahr Immer näher treten! Denn die Zeit Ist nicht weit, 9. Nun so laßt uns immerdar Da uns Gott wird richten Wachen, flehen, beten, T eigener Melodie. Und die Welt vernichten. Joh. Burkhard Freystein 1671—1718. 1738. 1745. SIEESES EEEEEE 00 0 0 Rin⸗ ge recht, wenn Got⸗ tes tes Gna⸗ de IꝗIDDD +dich nun zie⸗ het und be⸗ 559 daß dein Geist sich DD recht ent-la⸗ de 2. Ringe, denn die Pfort ist enge Und der Lebensweg ist schmal! Hier bleibt alles im Gedränge, Was nicht zielt zum Himmels⸗ saal. 3. Kämpfe bis aufs Blut und Leben, Dring hinein in Gottes Reich; Will der Feind dir widerstreben, Werde weder matt noch weich! 4. Ringe, daß dein Eifer glühe Und die rechte Liebe dich von der Last, die ihn be⸗schwert! Gänzlich von der Welt abziehe; Halbe Liebe hält nicht Stich! 5. Ringe mit Gebet und Schreien, Halte damit feurig an, Laß dich keine Zeit gereuen, Wär's auch Tag und Nacht getan! 6. Nimm mit Furcht doch deiner Seele, Deines Heils mit Zittern wahr! ier in dieser Leibeshöhle Schwebst du täglich in Gefahr. Heiligung und christlicher Wandel. 7. Halte deine Krone feste, Halte männlich, was du hast! Recht beharren ist das Beste, Rückfall wird zur schweren Last. 8. Laß dem Fleische nicht den illen, Gib der Lust den Zügel nicht! Willst du die Begierden stillen, So verlischt das Gnadenlicht. 9. Wahre Treu führt mit der Sünde Bis ins Grab beständig Krieg, Richtet sich nach keinem Winde, Sucht in jedem Kampf den Sieg. 10. Wahre Treu liebt Christi Steht beherzt auf ihrer Hut, Weiß von keiner Wollustpflege Hält sich selber nichts zu gut. 11. Wahre Treu kommt den Getümmel Dieser Welt niemals zu nah; Ist ihr Schatz doch in dem Himmel, Drum ist auch ihr Herz allda. 12. Dies bedenket wohl, ihr Streiter, Kämpfet recht, bezwinget euch! Dringet alle Tage weiter, Bis ihr kommt ins Himmel⸗ reich! Wege, Joh. Jos. Winckler 1670—172. 2705.—6—5 meines Lebens Leben. Wolfg. Weßnitzer. 166l. 9 EF.— 2.——.— 282.r.:, * ‚ 12—.———— Q 0 0 0 Wer das Kleienod will wer die Kro⸗ ne er ⸗ lan⸗ gen, will emp⸗fan⸗ gen, E jag' ihm nach, so der muß kämp⸗fen viel er als ein kann; Mann, muß sich V f —. i ——5 iiii al⸗ len Zei⸗ ten auf das be=ste 2.— WEEE:— 7— 2— 14— rei⸗ ten, al⸗-les an dre las⸗ sen TST/ F — Der geistliche Kampf. 367 e— r. + II —.——.....——— ..———.—————— HEH 1 2—.—.—. 1— +1 +II 2. Treuer Jesu, deine Güte Hält auch mir ein Kleinod für, Das entzückt mich im Gemüte Durch den Reichtum seiner Zier. O wie glänzt die schöne Krone Von dem hohen Ehrenthrone, Die du in der Herrlichkeit Deinen Streitern hast bereit! 3. Mich verlangt von ganzem Herzen, Daß sie mög' mein eigen sein; Ja ich sehne mich mit Schmerzen Nach dem freudevollen Schein. Doch das Ringen macht mir bange, Und der Kampf währt mir zu lange, An der Erde hängt mein Sinn, Bald sinkt meine Kraft dahin. Mel. Der am Kreuz ꝛe. gehn, was ihm kann im We⸗ ge stehn. 4. Drum, mein Jesu, steh mir Armen In so großer Schwachheit bei; Laß dich meine Not erbarmen, Mache mich von allem frei, Was mir will mein Ziel ver⸗ rücken; Laß mich in die Zeit mich schicken, Gib mir Kraft und Freudigkeit, Fördre meinen Lauf und Streit! 5. Es verlohnt sich wohl der Mühe Kämpfen, eh' ich werd' gekrönt; Drum ich mich der Welt entziehe, Die den heil' gen Kampf verhöhnt. Deine treue Gnadenkrone Ist mir überg'nug zum Lohne; Wirst du nur mein Beistand sein, So ist sie in kurzem mein. Joh. Mentzer 1658—1734. Joh. Georg Söhnlin. 1836. bau= et 2 A 2 1——4.—— 283 EEEEEEE —— Schaf⸗fet, schaf⸗fet, Menschen⸗kin ⸗ der, nicht wie sich⸗ re Sün⸗=der 0 schaf⸗-fet eu⸗ re Se lig 2leit; nur auf ge⸗ gen⸗wärt'⸗ge Zeit, son⸗ dern schau⸗ et 308 Heiligung und christlicher Wandel —— R—— —7——— L—.——6*— ü⸗ ber euch, rin⸗get 0 dem Him ⸗mel: reich 9— I——3—.—— und be⸗ mü⸗ het *r euch 3n i.„den, wie ihr I 5 mö ⸗ get se⸗lig 2. Daß nun dieses mög' ge⸗ schehen, So bekämpfet Fleisch und Blut, Und der Welt zu widerstehen, Rüsstet euch mit Kraft und Mut! Gottes Wille soll allein Eures Lebens Richtschnur sein, Mag es eure schwachen Herzen Nun erfreuen oder schmerzen. 3. Ihr habt Ursach zu be⸗ kennen, Daß ihr noch in Sünden seid, Daß ihr Fleisch vom Fleisch zu nennen, Daß ihr fehlt zu jeder Zeit, Und daß Gottes Gnadenkraft Nur allein das Gute schafft, Ja daß außer seiner Gnade Nichts euch bleibt als Seelen⸗ schade. 4. Selig wer im Glauben kämpfet, wer ⸗ — den! Selig wer im Kampf besteht, Wer des Fleisches Lüste dämpfes Selig wer die Welt verschmäht Unter Christi Kreuzesschmach Jaget man dem Frieden nach; Wer den Himmel will ererben, Muß zuvor mit Christo sterben, 5. Werdet ihr nicht treulich ringen, Sondern träg und lässig sein, Eure Lüste zu bezwingen, So bricht eure Hoffnung ein. Ohne tapfern Streit und Krieg Folget niemals rechter Sieg; Nur den Siegern wird die Krone Beigelegt zum Gnadenlohne, 6. Mit der Welt nach Lust zu jagen, Hat bei Christen keine Statt; Leichtsinn bei der Welt Gelagen Schwächt den Geist und macht ihn matt. nach; rerben, sterben treulich Der geistliche Kampf. 5 Unter Christi Kreuzesfahn Geht es wahrlich niemals an, Daß man noch mit sicherm Herzen Mit der Sünde wollte scherzen. 7. Furcht muß man im Her⸗ zen tragen Vor dem Herrn, der Leibund Seel Kann zur Hölle niederschlagen, Doch auch allen, ohne Fehl, Weil er ewig uns geliebt, Wollen und Vollbringen gibt. O so laßt uns zu ihm gehen, Ihn um Gnade anzuflehen! 8. Und dann zähmet eure Glieder, Drin die Sündenlust sich regt, Kämpft den alten Menschen nieder, Bis ihm seine Macht gelegt! Was euch ärgert, hauet ab; Was euch hindert, senkt ins Grab sitit Freu dich sehr ꝛc. Und gedenket oft der Worte: Dringet durch die enge Pforte! 9. Zittern will ich vor der Sünde Und dabei auf Jesum sehn, Bis ich seinen Beistand finde, In der Gnade zu bestehn. Ach mein Heiland, geh doch nicht Mit mir Armem ins Gericht; Gib mir deines Geistes Waffen, Meine Seligkeit zu schaffen! 10. Amen, es geschehe, Amen! Gott versiegle dies in mir, Auf daß ich in Jesu Namen Meinen Glaubenskampf voll⸗ führ'. Er verleihe Kraft und Stärk Und regiere selbst das Werk, Daß ich wache, bete, ringe Und also zum Himmel dringe. Ludw. Andr. Gotter 1661—1735. 15⁵⁴. als Nicht der An-fang, nur das 6n 396 Ach ge⸗ treu- er Gott, voll en ⸗ de 2— 1— SSPSSSieeeeeeeeee 2 ...I..— krö ⸗net die Be ⸗ stän- dig⸗ keit. I mei⸗ nen Lauf in die ⸗öser Zeit! Hab ich E ein⸗mal dich be⸗kannt, so — ver⸗ lei ⸗he mir Bestand ö 2—— ——.——.— ich einst er⸗ kal ⸗ te, Glau⸗ben 2. Du bist treu in allen Dingen, Und dein Wort ist auch getreu; Laß mich dir ein Herze bringen, Das dem deinen ähnlich sei! Wanket oft mein Fleisch und Blut Und entfället mir der Mut, So laß doch den rechten Glauben Nicht aus meinemHerzen rauben! 3. Laß mich halten, was ich habe, Daß mir nichts die Krone nimmt! Es ist deines Geistes Gabe, Daß mein Glaubensdocht noch glimmt. Mel. Wachet auf ꝛc. Lösche nicht den Funken aus, Mach ein helles Feuer draut, Laß den Glauben in mir brenneh Dich vor aller Welt bekennen! 4. Jesu, hilf mir an dir hangen Wie die Reb amWeinstockhängt Fest im Glauben dich umfangen Bis mich dort dein Arm umfäng Kommt es auch zur letzten Noß So versiegle durch den Tod, Was ich hier geglaubt auf Erden, Und laß es zum Schauen werden! Benj. Schmolck 1672—1737 Phil. Nicolai? 1595. ö ——* * 5 + 0 0 0 0 Fu p 10 euch, ihr Christen ⸗leu Wappnet euch mit Got⸗tes Wor⸗ te und ·te! Die 17 2 155. — Die und Der geistliche Kampf. 371 C— Fein⸗de su⸗chen euch zur Beu ⸗te, ja Sa tan kämp⸗fet frisch an je⸗dem Or ⸗- te, da-mit ihr IE 2— II—— H+ 8 +◻— 2 I—— IL—.— ISIE 71 ½— E blei⸗bet un⸗ver 2 — sehrt! Ist euch der Feind zu —.—„—.— 0— AIDER“ schnell, hier ist Im ⸗ ma⸗ nu el. Ho-si⸗ . ˙h7˖ an⸗na! Der Star⸗ke fäll t durch die⸗ sen Held, und wir be-⸗ hal⸗ten mit das 2. Reinigt euch von euern Lüsten, Besieget sie als rechte Christen — Feld. Da ist Freude. Wohlan, so seid Zum Kampf bereit, Und stehet in des Herren Kraft! Dann krönet euch die Ewigkeit! Stärket euch in Jesu Namen, Daß ihr nicht strauchelt wie die Lahmen, Zeigt eures Glaubens Ritter⸗ schaft! Wer hier ermüden will, Der schaue auf das Ziel: 3. Streitet recht die wen'gen Jahre, Eh' ihr kommt auf die Toten⸗ bahre; Kurz, kurz ist unser Lebenslauf! WennGott wird die Toten wecken 3² Heiligung und christlicher Wandel. I Und vor dem Herrn die Welt Die du erkauft mit deinem Blull erschrecken, Schaff in uns ein neues Leben, So stehen wir mit Freuden auf. Daß wir uns stets zu dir erheben Gottlob, wir sind versöhnt; Wenn uns entfallen will der Daß uns die Welt noch höhnt, Mut! Währt nicht lange, Gieß aus auf uns den Geist, Und Gottes Sohn Dadurch die Liebe fleußt Hat lange schon In die Herzen: Uns beigelegt die Ehrenkron. So halten wir 4. Jesu, stärke deine Kinder Getreu an dir Und mach aus ihnenllberwinder, Im Tod und Leben für und fin Wilh. Erasmus Arends 1677—17l. — Mel. Meinen Jesum lass' ich nicht. 1668. 280 6* EIA 0... — See⸗le, was er⸗müdst du dich in den SPPPIPITITITTTTTTTTR Din⸗gen die⸗ser Er ⸗ den, die doch bald ver SS * zeh⸗ ren sich und zu Staub und A⸗ 965 wer⸗ + 5— v I ů 2* S— den? Su⸗che Je- sum und sein Licht, al-les — 37 +T II SSSSSSSSISIIcIEItitirßißx;ßxi;i;iERMW⁰R H1E......— 0 2— 1EI— +—— an? bremahilftdir⸗In nicht * = * — — A Der geistliche Kampf. 3⁷³ 2. Sammle den zerstreuten Sinn, Laß ihn sich zu Gott auf⸗ schwingen, Richt ihn stets zum Himmel hin, Laß ihn in die Gnad eindringen! Suche Jesum und sein Licht, Alles andre hilft dir nicht! 3. Du verlangst oft süße Ruh, Dein betrübtes Herz zu laben; Eil der Lebensquelle zu, Da kannst du sie reichlich haben! Suche Jesum und sein Licht, Alles andre hilft dir nicht! 4. Geh in Einfalt stets einher, Laß dir nicht das Ziel verrücken! Gott wird aus der Liebe Meer Dich, den Kranken, wohl er⸗ quicken. Suche Jesum und sein Licht, Alles andre hilft dir nicht! 5. Du bist ja ein Hauch aus Gott Und aus seinem Geist geboren, Bist erlöst durch Christi Tod Und zu seinem Reich erkoren. Suche Jesum und sein Licht, Alles andre hilft dir nicht! Nach eigener Melodie. 6. Schwinge dich nur oft im Gei ei über alle Himmelshöhen, Laß, was dich zur Erde reißt, Unter deinen Füßen stehen! Suche Jesum und sein Licht, Alles andre hilft dir nicht! 7. Nahe dich dem lautern Strom, Der vom Thron des Lammes fließet Und auf die, so keusch und fromm, Sich in reichem Maß ergießet! Suche Jesum und sein Licht, Alles andre hilft dir nicht! 8. Laß dir seine Majestät Immerdar vor Augen schweben, Laß mit brünstigem Gebet Sich dein Herz zu ihm erheben! Suche Jesum und sein Licht, Alles andre hilft dir nicht! 9. Sei im übrigen ganz still, Du wirst schon zum Ziel ge⸗ langen; Glaube, daß sein Liebeswill Stillen werde dein Verlangen! Drum such Jesum und sein Licht, Alles andre hilft dir nicht! Jak. Gabriel Wolf 1684—1754. 1739. ᷓPP 6 E . Ich will stre⸗ben nach dem Le⸗ ben, wo ich Ich will rin⸗gen ein-zu⸗drin⸗gen, bis daß —6²⁵4 Heiligung und christlicher Wandel.— D u 4— — IL .. N r B, t 2* SS.......— ichs 9 Wü Hält man mich, so lauf' ich fort; Q N — +⁊2.—. +——4 .. nn.———. * bin ich matt, so ruft das Wort: fort⸗ ge⸗ run⸗gen, irxeeeeeeeee —— ů—— durch⸗ge⸗drun⸗gen bis zum Kleiznod hin! 2. Als berufen Zu den Stufen Lockt die Welt, so sprich mir zu Vor des Lammes Thron Schmäht sie mich, so tröste dun Will ich eilen; Das Verweilen Deine Gnade Führ' gerade Bringt oft um den Lohn; Mich aus ihrem Spiel! Wer auch läuft und läuft zu 4. Du mußt ziehen, Mein schlecht, Bemühen Der versäumt sein Kronenrecht. Ist zu mangelhaft Was dahinten, hmnden Woihr's fehle, Spürt die Seele; I Ich will nichts davon. e Weil dein Blut uns Leben bringt 3. Jesu, richte Mein Gesichte Und dein Geist das Herz durch⸗ Nur auf jenes Ziel; dringt. Lenk die Schritte, Stärk die Dort wird's tönen Bei dem Tritte, Krönen: Wenn ich Schwachheit fühl'! Gott ist's, der es schafft! Phil. Friedr. Hiller 1699—1769. ar, ist an Gottes Segen. 17³⁰ 288 0— IIE +— + I +* + I X*— 1— +— 2— IT E— 0 0 Fort⸗ge⸗kämpft und fort⸗ge⸗ run ⸗gen, HFE HE H sH S bis zum Lich⸗te durch⸗ge-drun⸗ gen muß es, ban⸗ ge + 2 See⸗ le, sein! Durch die tie f sten Dun⸗ kel⸗ hei⸗ ten — 4.— 1H—— —‚————— kann dich Je⸗ sus hin⸗ge⸗lei⸗ ten, Mut spricht er den 2, E Schwachen ein. 2. Bei der Hand will er dich fassen, Scheinst du gleich von ihm ver⸗ lassen: Glaube nur und zweifle nicht! Bete, kämpfe ohne Wanken: Bald wirst du vollFreude danken, Bald umgibt dich Kraft und Licht! 3. Bald wird dir sein Antlitz funkeln; Hoffe, harre auch im Dunkeln, Nie gereut ihn seine Wahl! Er will dich im Glauben üben, Gott, die Liebe, kann nur lieben: Wonne wird bald deine Qual. 4. Weg von aller Welt die Blicke, Schau nicht seitwärts, nicht zurücke, Nur auf Gott und Ewigkeit! Nur zu deinem Jesus wende Aug und Herz und Sinn und Hände, Bis er himmlisch dich erfreut! 5. Aus des Jammers wilden Wogen Een dich oft herausgezogen einer Allmacht treue Hand. Nie zu kurz ist seine Rechte; Wo ist einer seiner Knechte, Der bei ihm nicht Rettung fand? 6. Schließ dich ein in deine Kammer, Geh und schütte deinen Jammer Aus in Gottes Vaterherz! 376 Heiligung und christlicher Wandel. E Kannst du gleich ihn nicht Glaube, daß, was er gebeten, empfinden, Gott sein Vater ihm gewährl Worte nicht noch Tränen finden: Klage schweigend deinen 8. Drum so will ich nicht Schmerzl verzagen, 41. Mich vor Gottes Antlitz wagen 7. Kräftig ist dein tiefes Flehen, ringen fort und fort. Schweigen, So werd' ich ihn überwinden: Gott wird sich als Vater zeigen; Wer ihn sucht, der amn ihn Glaube nur, daß er dich hört! find Glaub, daß Jesus dich vertreten, Wird ihn haben fon und fort, Joh. Kaspar Lavater 1741—180ʃ. Mel. Valet will ich dir geben. Teschner. 1614. 289 S—— —— Nuf auf-mein Geist, be⸗trach⸗te des Christen Wach auf vomSchlaf, ver⸗ ach- te der Eitel⸗ S Who⸗ hen Stand! kei ten Tand! Die Lust der Welt ver ⸗ge⸗ het und ———— 323 I— ——. en⸗ det sich in Leid; des Chriesten Glück be⸗ ste⸗ + ——8 1——..— II n bin nn. +5 V ——..————5.— 2—4— 2, K Kiin, EEHl NEEV— het in Zeit und E-wig- keit. 2. Dich stellt zu Gottes Bilde Und rein und fromm wie er! Dein Mittler wieder her; Auf, auf, die Zeit e ö Drum sei gerecht und milde Und alles mit der Zeit; — Der geistliche Kampf. 3⁷ Nur dem, der überwindet, Lohnt einst die Ewigkeit! 3. Gebet und Ernst erringen Das Heil der bessern Welt. Auf, alles zu bezwingen, Was dich gefangen hält! O wache! Deine Feinde Verändern die Gestalt: Bald schmeicheln sie alsFreunde, Bald brauchen sie Gewalt. 4. Vergleiche dieses Leben Mit dem, was Gottes Geist, Aus Gnaden uns zu geben, In seinem Wort verheißt: Dann wirst du bald erkennen, Es sei doch in der Tat Nur Eitelkeit zu nennen, Was diese Erde hat! 5. Du ringst nach Ruhm und hre Und willst bewundert sein, Als ob nichts Höhres wäre: Denk nur an Jesu Pein! Er ist für dich gestorben Und hat zum Eigentum Den Himmel dir erworben: Das sei dein wahrer Ruhm. 6. Was sind des Reichtums Gaben, Die hier der Rost verzehrt? Willst du den Schatz nicht haben, Den Jesus uns gewährt, Wenn wir uns ihm ergeben Und unser Herz ihm weihn, Um ihm getreu zu leben Und uns in ihm zu freun? 7. Was sind des Leibes Freuden, Der Sinne Gaukelspiel? Sie schaffen dir der Leiden, Der Müh und Sorgen viel, Entfernen deine Seele Je mehr und mehr von Gott, Und in des Grabes Höhle Begräbt sie doch der Tod. 8. Gott ist die rechte Quelle, Aus der sich Lust ergießt, Die ewig rein und helle Für fromme Seelen fließt. Dem lohnet kein Vergnügen, Auf den sein Aug nicht blickt; Er bleibt im Staube liegen Und ewig unerquickt. 9. Auf denn, mein Geist, ent⸗ schwinge Dich dieser Sinnlichkeit Und glaube, bete, ringe Nach jener Seligkeit! Die Welt wird einst vergehen Mit dem, was in ihr ist; Doch Gott bleibt ewig stehen, Mit ihm dein Heil, o Christ. 10. Vom Dienst der Eitel⸗ keiten Befreie, Gott, mein Herz! Den heißen Wunsch nach Freu⸗ den —3⁷⁸ Heiligung und christlicher Wandel. E Den lenke himmelwärts! Dem Geist, der ewig ist; Ruh kann die Welt nicht Nur der hat Ruh und Leben, geben Dem du, Gott, alles bist. Nach Christ. Ludw. Edeling 1678—1742, bearbeitet von Friedr. Brauer 1754—18ʃ3. Mel. Es ist gewißlich an der.— 1535, 200 2 4 2 12— — ⁰ Herr, laß mich dei ⸗ne 292 ligung durch Du hast die Sin-nes⸗ än ⸗de⸗rung selbst —— dei⸗ nen Geist er ⸗lan- gen! in mir an ge⸗ fan⸗gen; dein Geist wirkt Hei=li⸗ ———..—,— gung al⸗ lein, nur dei⸗ ne Kraft macht Her⸗ zen rein, seit * — II DIDIDTDTT + n—1 du zu Gott ge ⸗ gan⸗gen. — V . 2. Ich kann mich selber vor Das Kleinod zu verlieren; der Welt Die Sünde lockt mich immerdar Nicht unbefleckt bewahren; Und will mich dir entführen. Ich kann nicht tun, was dir Herr Jesu, nimm dich meiner an, gefällt, Erhalt mich auf der Lebensbahn, 30 hab'— 36 ucchen d Nur du wollst mich regieren! Ich will mich(hergeben dir 4. Die Kraft von deinem O mach ein neu Geschöpf aus mir seuern Blut In meinen Gnadenjahren! Laß innig mich durchdringen, 3. Ich stehe immer in Gefahr, Dein Leben, o du höchstes Gut, — Der geistliche Kampf. 379 Mir in das Herz zu bringen, Mach mich zu deinem reinen Damit dein Geist, der ewig frei, Haus, Allein mein innres Leben sei: Laß nichts von dir mich trennen! Dann wird es mir gelingen! Verbinde dich im Geist mit mir/ 1813 5. Laß mich in deiner Lieb Damit ich völlig eigen dir allein Nach dir mich dürfe nennen! Die Lebensnahrung finden 7. Laß mich in deiner Gegen⸗ Vertreib aus mir den Lügenschein 5 wart Der angewohnten Sünden! Mit stillem Geiste bleiben; unch Nur die tt mit dem Mach mein Gefühl mir rein ——— 5510 ö und zart, lbst Sei meine Lust und süße Pflicht: Das Böse wegzutreiben; Dann wird die Knechtschaft In dir laß mich stets grünend schwinden. sein: 6. Lösch alles fremde Feuer So führst du mich zum Himmel aus, ein, Das in mir möchte brennen! Mag auch mein Leib zerstäuben! Mich. Hahn 1758—1819. 11. Wie groß ist des Allmächt'gen ꝛc. 44780117 87.— NEEE Be⸗ hal ⸗te mich in dei⸗ ner Pfle⸗ge, daß nicht der Trug der eig⸗ nen We⸗ge DNNN IEE an du, der dam To de mich ent⸗ rückt, 2 mich kaum Er ⸗lö⸗sten neu umestrickt! Du kennst mein ut, Herz in sei ⸗ nem Tru⸗tze,‚ du kennst's in sei⸗ ner 380 Heiligung und christlicher Wandel. E — 0 E +— 1—⁷m Kreu⸗ 155 ucht; be⸗ hal⸗ te mich in deinem Schu:ze be⸗ halt mich, Herr, in dei- ner Zucht! Oder: Mel. Die Tugend wird ꝛc. 170ʃ. Q O——„— —.—.—..—..——.—. . Be- hal⸗ te mich in dei ner Pfle⸗ ge, du, daß nicht der Trug der eig- nen We⸗ ge mich 5r dem To⸗ ben mich ent⸗ rückt, kaum Er ⸗lö- sten neu um⸗ strickt! Du kennst mein . .— Herz in sei⸗ nem Tru=tze, du kennst's in sei⸗ ner Bum 1 ahnct be⸗hal⸗- te mich in dei⸗nem Schu-tze, * . .— PSISIIII. T.TTITITITI.TI — be⸗ halt mich, Herr, in dei⸗ ner Zucht! —— Der geistliche Kampf. 31¹ 2. Behalte mich in der Be⸗ reitung Des heil'gen Geistes für und für! Es würde ohne deine Leitung Ein unbrauchbarer Baum aus mir. Die Keime selbst der Lieb und Güte, 3. Du mußt, was du begannst, vollenden, Aus mir wächst Heil'ges nicht hervor. Behalt in deinen Bildnerhänden Mich weiches Wachs, mich schwankes Rohr! Ob mildeLüfte wehn, ob Stürme, Die du mir neu ins Herz gelegt, Olaß mich nimmer, nimmer los! Ach, sie verkümmern vor der Blüte, Behalte mich in deinem Schirme Und deiner Liebe treuem Schoß! Wo deine Rechte sie nicht pflegt. Friedr. Ad. Krummacher 1767—1845. Mel. O du Liebe 2—5 Liebe. 174⁴⁵. 202—1 + e.—— + Volk des Herrn, du hast hie-nie-den ei⸗-nen es sind dir hier be⸗schieden, Frie⸗ de ennrin. 2.—. lan⸗gen e ren Oweren Sit in der ⸗wig⸗ keit. 4 90 0 Le⸗ ge an die rech=te * ——— .—— Weh⸗re, re, ste ⸗he auf dem ew'⸗gen Fels, daß dit Sieg und — 2— 5— e,, Heil be⸗ sche⸗-re er der Hei⸗land Is-ra⸗ els! 2. Träumest du von guten Wiegst du dich in alten Sagen, Tagen, Oder kennst du deine Zeit? Oder wachst du auft zum Streit? Hörest du den Ruf der Wächter: 382 Heiligung und christlicher Wandel. 0 „Glaubet ihr, so bleibt ihr stehn; Nun so suche keinen Frieden Aber wehe dem Verächter, In der bösen Zeitlichkeit! Denn sein Trost wird unter⸗ Führe deines Gottes Kriege! gehn“? Jesu Kreuz ist dein Panier; 3. Volk des Herrn, du hast Unter diesem Zeichen siege hienieden 95 Seine Schmach sei deine Zirl Einen langen schweren Streit. Samuel Preiswerk 1799—157f. Mel. Christus der ist mein Leben. Melchior Vulpius? 1609. 2 ——* —.— Hindurch, hin⸗durch mit Freu ⸗ den! das ů—.— 7 IRSRSPRPIPIPITPTITTITITITITITITITITITTIT..II ————...— I—.——.— ösoll die Lo⸗ sung sein; hin⸗-durch durch al ⸗le .—.—.—4— L. 2..— 7——*— II *—— ——.. Lei⸗ den, durch Kreuz und Not und Pein! 2. Hindurch, hindurch mit Und das Gewölke schaurig Freuden, Fast bis zur Erde geht: Mit Gottes Helm und Sieg, 5. Hindurch mit Adlerflügeln Durch Leiden und durch Streiten gy In seinem heil'gen Krieg! Mit Danken und Gebet Hin, wo auf ew'gen Hügeln 3. Hindurch die öden—— Der Tempel Gottes steht! Von unsrer Wanderschaft Durch Klüfte und durchSchrecken 6,Hindurch, hindurch mit 347673 Freuden Mit seiner Gotteskraft! Selbst durch des Todes Nach, 4. Und wenn es schwül und Hindurch die letzten Leiden, traurig Bis daß es heißt: Vollbracht! Und trostlos allwärts steht, Ernst Albert Zeller 1804—187. Mel —4 Der geistliche Kampf. ³ Mel. Wie groß ist des Allmächt'gen ꝛc. 241790. 1757. 9⁰ 24*. e aan 2 Nicht daß ich es er⸗grif- fen hät=te noch bin ich fern der heil'⸗gen Stät-⸗ te, —— und jetzt schon gar voll⸗kom⸗men sei, wo ich von al- len Sün⸗den frei; 4 1 EE 7—— .——— ihm mit al ⸗len Kräf⸗ten als meinem höch⸗ sten 2—..—..— DESI‚I‚....——— EE Gu ⸗te nach, wenn auch in mei⸗ nes Laufs Ge⸗schäf⸗ ten i ä.... mir oft die Kraft zu⸗ sam⸗men⸗brach. Oder: 150 Die Tugend wird ꝛe. 17⁰4. ⁴—— 4*—— 2 SSDSS. Nicht daß ich es 530 fen hät⸗ te und noch bin ich fern der heil'⸗gen Stät ⸗te, 384 Heiligung und christlicher Wandel. 0 — SD jetzt schon gar voll⸗ kom⸗men sei, ich von al-⸗-len Sün⸗den frei; doch jag' ich üm mir al⸗ len Kräf⸗ ten als mei⸗nem ů13——• 9 Gu⸗ te nach,wenn auch in mei⸗ nes Laufs Ge-schäftten SSDDiii‚e‚e‚e iiͤ, mir oft die Kraft zu ⸗sam⸗men⸗brach. 2. Ich jag' ihm nach, ob ich's Ob ich es möchte noch er⸗ ergreife, langen,— Weil Jesus Christus mich ergriff, All andres ist nur Tand und Und wenn ich ab vom Ziele Spiel,— schweife, Dem Kleinod, das mir vor⸗ Wie beugt es mich so schrecklich gehalten tief! Als himmlische Berufung ist, Ich will verschmerzen und ver- Und trotze aller Welt Gewalten gessen Und selbst des Satans Trug Das alles, was dahinten ist, und List. Und meinen Ewuefen darnach 4. Doch wie ich kläglich wic („ K.; ütet, Ob ich mich nahe Jesu Christ. Noch hab' ich ucht aufs Blut 3. Ich jage nach mit Lust und gekämpft; Bangen Das Feuer, das im Innern Dem einen vorgesteckten Ziel, wiitet, E Nachfolge Christi. —— Ist nicht erloschen, nur gedämpft; Ich kann der Schlange nicht zertreten Den Kopf, das kannst du, Herr, allein; Ich kann verwunden, doch nicht töten, Und meine Siege sind nur Schein. 5. Gib mir den starken Schild des Glaubens Und auf das Haupt den Helm des Heils, Sonst wird kein Ende des Be⸗ raubens Des mir von dir verliehnenTeils; Gib mir das Schwert in meine Rechte, Das Glaubensschwert, das nie⸗ mals fehlt: Dann halt' ich stand in dem Gefechte, Und meine Seele wird gestählt! 6. So nah am Ziel und— unterliegen? Die Kraft zum Kampfe geht mir aus. Herr, führ aufs neue mich zum Siegen! Schon winket mir das Vater⸗ haus. Nur wer getreu bis an das Ende Den Streit als wie ein Held besteht, Empfängt in seine Siegerhände Die Krone, die nicht mehr ver⸗ geht. 7. Doch wer auch mit dem kühnsten Wagen Vordringt, daß ihm nicht einer gleicht, Würd' er von dir nicht hin⸗ getragen, Er hätte nie das Ziel erreicht. Du gibst das Wollen und Voll⸗ bringen, Dein ist die Ehre, dein der Preis; So laß es du uns, Herr, gelingen Und schmück uns mit dem Siegespreis! Ernst Alb. Zeller 1804-1877. 4. Nachfolge Christi. Mel. Mach's mit mir, Gott ꝛc. Herm. Schein. 1628. —.— 205 9 0 — Mir nach, sprichtChristus un⸗ ser Ver ⸗leug-net euch, ver-laßt die Evang Gesangbuch. 13 386 Heiligung und christlicher Wandel. I .ᷓ——. Held, mir nach, ihr Shuhen al ⸗le! Welt, folgt mei⸗nem Ruf und Schal⸗ le, nehm a +— Im + + I E 70—,.—— + iinin—*.—. eu⸗ er Kreuz und Un⸗ge⸗ mach auf euch, folgt 9 IE R + + II IV.——11 1 +I +* + 2 4 I r mei⸗nem Wan⸗del nach! 2. Ich bin das Licht, ich leucht' Zu fliehen und zu meiden euch für Und euer Herz von arger List Mit heil'gem Tugendleben; Zu rein'gen und zu scheiden. Wer zu mir kommt und folget Ich bin der Seelen Fels und Hon mir, Und führ' euch zu der Himmels⸗ 2 nicht i 95 achn x rin—5 pfort. Ich bin der Weg, ich weise wo II; Wie man wahrhaftig wandeln Fällt's euch zu schwer, ic soll eh' voran, Ich steh' euch an der Seite; 3. Mein Herz ist voll De⸗ Ich kämpfe selbst und breche mütigkeit, Bahn, Voll Liebe mein Gemüte, Bin alles in dem Streite. Mein Mund voll Huld und Ein böser Knecht, der still mag Freundlichkeit, stehn, Voll Sanftmut und voll Güte. Sieht er voran den Feldherrn Mein Geist und. Kraft gehn. und Sinn Ist Gott ergeben: schaut auf ihn! 6. Wer hier luenn zu finden 4. Ich zeig' euch das, was Wird's ohne mich verlieren schädlich ist, Wer hier es zu verlieren scheint, J0 r List iden. ind Hon immelt⸗ wer, ich an, ẽeite; breche te. ill mag dherrn u finden eren; scheint, —1 Nachfolge Christi. ⁸⁷ Den werd ich dazu führen. Mit unserm Kreuz nachgehen Wer nicht sein Kreuz nimmt in Und wohlgemut, getrost und Geduld, gern It mein nicht wert und meiner Bei ihm im Leiden stehen; ld. Denn wer nicht kämpft, trägt J. So laßt uns denn dem auch die Kron lieben Herrn Des ew'gen Lebens nicht davon! Joh. Scheffler(Angelus Silesius) 1624—1677. Strophe 4 erstmals um 1668. Mel. Sollt' ich meinem Gott nicht singen. Joh. Heinr. Böhner? 1785. 8—— Q. N + V— 206.., ——— D 00 0 0 2. Las⸗ set uns mit Je⸗ su zie⸗ hen, sei⸗ nem in der Welt der Welt ent⸗flie⸗hen, auf der —.— — — + —— C — 2 —06 + II ..—.— + D‚— Vor⸗bild fol⸗gen nach, Bahn, die er uns brach, ....— 6 H——— rei⸗ sen, ir⸗disch noch schon himmlisch sein, glauben recht und im⸗mer⸗fort zum Him⸗mel H n—.— —————..——— +———2.. ——— le⸗ben rein, in der Lieb den Glauben wei⸗-sen! Treu⸗er —— ——— Ie ⸗su, bleib bei mir; geh vor⸗ an, ich fol⸗ge dir! 93* 3³⁵⁸ Heiligung und christlicher Wandel. I Oder: Mel. Lasset uns den Herren ꝛe. Joh. Schop. 164l. 4— IEE—— SSSSS. ——— Las-set uns mit Je⸗ su zie⸗hen, sei⸗ nem in der Welt der Welt ent⸗flie-hen, auf der 2—2 + Vor⸗ bild fol⸗ gen 3. Bahn, die er uns brach, im⸗ mer⸗ farr zum ———— +— EEEEE— Him⸗ mel rei⸗sen, ir ⸗— noch— himmlisch 0 hui: E mmi sein, glau⸗ ben recht und ben rein, l der aarn Lieb den Glau⸗ ben wei⸗ sen! Puen er Jee su⸗ .—.—.—. bleib bei mir; geh vor ⸗ an, ich fol ge dirl 2. Lasset uns mit Jesu leiden, Hoffnung tröstet mit Geduld, Seinem Vorbild werden gleich! Denn es scheint durch Gottes Nach dem Leide folgen Freuden, Huld Armut hier macht droben reich, Nach dem Regen bald die Tränensaat die erntet Wonne, Sonne. + SEEENSSGC u duld, — Nachfolge Christi. 389 Jesu, hier leid' ich mit dir, Dort teil deine Freud mit mir! 3. Lasset uns mit Jesu sterben! Sein Tod wehret unserm Tod, Rettet uns von dem Verderben, Von der Seele ew'ger Not. Laßt uns töten, weil wir leben, Unser Fleisch, ihm sterben ab, So wird er uns aus dem Grab In des Himmels Leben heben! Jesu, sterb' ich, sterb' ich dir, Daß ich lebe für und für. Mel. Freu dich sehr ꝛc. 4. Lasset uns mit Jesu leben! Weil er auferstanden ist, Muß das Grab uns wieder geben. Jesu, unser Haupt du bist, Wir sind deines Leibes Glieder; Wo du lebst, da leben wir. Ach erkenn uns für und für, Trauter Freund,‚ für deine Brlider! Jesu, dir nur leb' ich hier Und dort ewig auch bei dir! Sigmund von Birken 1626—1681. 1554. 7 9 0. 0 0 0* 2 20 Sei ge⸗treu bis dich von dei- nem Je⸗ su wen an das En⸗ 2—— ————————— daß nicht Mar⸗ ter, sei ihm treu bis Angst und Not in den Tod! ............... Lei⸗ den die⸗ser Zeit ist nicht wert der Herrlich⸗ keit, + die dein Je⸗ sus dir will ge⸗ ben dort in E Heiligung und christlicher Wandel. + — E — +— 9.——— 2. Sei getreu in deinem Glauben; Laß dir dessen festen Grund Ja nicht aus dem Herzen rauben, Halte treulich deinen Bund, Welchen in der Taufe Bad Gott mit dir geschlossen hat! Der ist gottlos und verloren, Leichter trägt, wer willig träge, Was sein Gott ihm auferleges 3. Sei getreu in deinemHoffen Traue fest auf Gottes Wort! Hat dich Kreuz und Not be⸗ troffen, Und Gott hilft nicht allsofort; SHENI Wer ihm treulos hat geschworen. Wumgiuhn Sotrendih 3. Sei getreu in deiner Liebe Seine Hilf ist schonvorhanden— U A Gegen Gott, der dich geliebt! Hoffnung machet nie zu Schan⸗ An dem Nächsten Gutes übe, den. 9 Und wenn er dich hat betrübt Denke wie dein Heiland tat, 6. Nun An bleib im Als er für die Feinde bat! So mußt du Verzeihung schenken, Soll Gott gnädig dein gedenken. * 4. Sei getreu in deinemLeiden! Lasse dich kein Ungemach Von der Liebe Jesu scheiden, Murre nicht in Weh und Ach! Denn du machest deine Schuld Größer nur durch Ungeduld. Glaube, Lieb und Hoffnung fest. Ich will Treu für Treue geben, Weil mein Gott mich nicht ver⸗ läßt. Herr, den meine Seele liebt, Dem sie sich im Kreuz ergibt, Sieh, ich fasse deine Hände: Hilf mir treu sein bis zum Ende! Nach Benj. Prätorius 1636—1674. Joh. Crüger? 1653. 1656. * Mel. Jesus, meine Zuversicht. 08— 5 2——. + 2 ᷓDPIPIPIPII.I.I ½ 4*.— bis wir hin nach Ka⸗ na ⸗ an durch die leib im ng fest! geben, cht ver⸗ ꝛebt, gibt, nde: Ende! —1674. 3. 1656 sind h die Nachfolge Christi. 1— ————— .. — — Gä- ste nur auf Er- den, 5 Wä⸗ste kom⸗men wer den; hier ist un⸗ ser T EIT D————— Pil⸗ger stand, dro⸗ ben un ·ser 2. Himmelan schwing dich, mein Geist, Denn du bist ein himmlisch Wesen Und kannst das, was irdisch heißt, Nicht zu deinem Ziel erlesen! Ein von Gott gelehrter Sinn Kehrt zu seinem Ursprung hin. 3. Himmelan, ruft Gott mir zu Wenn ich ihn im Worte höre; Das weist mir den Ort der Ruh, Wo ich einmal hingehöre. Wenn ich dieses Wort bewahrt, Halt' ich frohe Himmelfahrt. 4. Himmelan! Mein Glaube zeigt Mir das schöne Los von ferne, Mel. Unerschaffne Lebenssonne. + Va⸗ter⸗land. Daß mein Herz schon aufwärts steigt Über Sonne, Mond und Sterne; Denn ihr Licht ist viel zu klein Gegen jenen Glanz und Schein. 5. Himmelan wird mich der Tod In die rechte Heimat führen, Da ich über alle Not Ewig werde triumphieren. Jesus geht mir selbst voran, Daß ich freudig folgen kann. 6. Himmelan, ja himmelan! Das soll meine Losung bleiben. Ich will allen eiteln Wahn Durch die Himmelslust ver⸗ treibenz Himmelan steht nur mein Sinn, Bis ich in dem Himmel bin. Benj. Schmolck 1672—1737. 1705. Auf, ihr Strei⸗ ter, durch⸗ ge-drun⸗gen, .———— gingt ihm nach in sei⸗ ner Kraft; er ist's, der den +*— + 5— IN .. 2 I EZ.——— I 5 Sieg ver⸗ schafft! 2. Kein Erlöster müsse sagen, Ihm gebreche Kraft und Mut Zu dem Kampf mit Fleisch und Blut; Alles soll der Jünger wagen, Weil der Herr die Wunden heilt Und den SchwachenKraft erteilt. 3. Sind wir schwach, bei ihm ist Stärke; Sind wir arm, der Herr ist reich. Wer ist unserm Führer gleich? Unser Gott tut Wunderwerke. Sagt, ob der nicht helfen kann, Dem die Himmel untertan? 4. Ja, Gott kann und will uns schirmen. Drum so dringet mutig ein, Schämt euch, träg und feig zu ein! Mag es drohen, mag es stlrmen Nur durch Müh, Geduld und Streit Führt der Weg zur Seligkeit. 5. Nun so wachet, kämpft und ringet, Bleibet wacker im Gebet, Bis ihr auf der Höhe steht, Wo der Sieg die Fahne schwinget! Ist der Erde Werk getan, Hebt des Himmels Sabbat an, Nach Joh Sim. Buchka 1705— 1750. ˙0 Nachfolge Christi. 39³ Mel. Seelenbräutigam. Adam Drese, um 1690. 1698. N— I ——— ..—... 00 0 Je⸗ su, geh vor⸗- an auf der Le-bens⸗ 2 N.—.—.— — + K +* 2—2 D.—.— E..L 5 11—— *7* bahn, und wir wol⸗len nicht ver⸗ wei⸗ len, dir ge⸗ 5.4—— E treu=lich nach⸗zu ⸗ ei⸗ len; führ uns an der Hand enree, 1⁵1—0 2* S E 7bis ins Va⸗ter ⸗ land! 2. Soll's uns hart ergehn, O so gib Geduld zu beiden; Laß uns feste stehn Richte unsern Sinn Und auch in 569 schwersten Auf das Ende hin! agen Niemals über Lasten klagen!. Ddunlen Gang, Denn durch Trübsal hier Suhrun unnn un auhe Geht der Weg zu dir. Wege, 3. Rühret eigner Schmerz Gib uns auch die nöt'ge Irgend unser Herz, Pflege; Kümmert uns ein fremdes Tu uns nach dem Lauf Leiden, Deine Türe auf! Nik. Ludw. Graf von Zinzendorf 1700—1760. 67 Ich dank' dir schon ꝛc. Mich. Prätorius? 1610. 4 3ol.. ———— 00 0 0 O Christ, er ⸗ he⸗- be Herz und 394 Heiligung und christlicher Wandel.— DPPP...I.I..... SSSSSEEEEEEE— Sinn! Was hängst du a der Er ⸗ den? Hin E ir — IIPIIDDD — auf, hin⸗ auf zum Him⸗mel hin! Ein Christ muß E— IE— E — himm ⸗lisch wer ⸗den. 2. Was bist du in der Welt? 6. Der Christen hohes Ein Gast, Bürgerrecht EinFremdling und ein Wandrer. Wenn du kurz hausgehalten hast, So erbt dein Gut ein andrer. 3. Was hat die Welt, was beut sie an? Nur Tand, nur eitle Dinge. Wer einen Himmel hoffen kann, Der schätzt die Welt geringe. 4. Wer Gott erkennt, kann der wohl noch Den Sinn aufs Niedre lenken? Nur wer an Gott denkt, denket hoch; So müssen Christen denken. 5. Sieh, Christ, nie mutlos unter dich, Wenn dich die Leiden drücken, Sieh gläubig in die Höh und sprich: prich: Der Herr wird mich erquicken! Ist dort im Vaterlande; Der Christ, der irdisch denkt, denkt schlecht Und unter seinem Stande. 7. Dort ist das rechte Kanaan, Wo Lebensströme fließen; Blickoft hinauf, der Anblick kann Den Leidenskelch versüßen! 8. Dort oben ist des Friedenz Haus, Gott teilt zum Gnadenlohne Den Überwindern Kronen aus; Kämpf auch umRuh und Krone 9. Dort singt der Engelchor im Licht Von Gott und seinen Werken; O Seele, sehnest du dich nicht Dies Loblied zu verstärken? 10. Dort herrscht dein Heiland Jesus Christ, MMEHHM 9 ).. 1½. L 1—— . soll der Wan⸗del gehn. 7 Nachfolge Christi. 3⁹⁷ Der Tilger deiner Sünden; 11. Hilf, Heiland, daß ich für Mit dem, durch den du selig und für b Den Geist dorthin erhebe, ist, Muß sich dein Herz verbin⸗ Und daß ich jetzt und ewig dir den. Zu Ehren denk und lebe! Ehrenfried Liebich 1713—1780. —Mel. Ruhe ist das beste Gut. 1754. 1777. —.— —..—.. — — Him⸗mel ⸗ an, nur him⸗mel ⸗ an Was die Frommen wün-⸗ schen, kann 1 4—.—..— —— +—— 1—A I I— dort erst ganz ge ⸗ schehn, auf Er ⸗ den 2—4 .........— 35 nicht. Freu⸗de wech⸗selt hier mit Leid; richt hin⸗ 9.⁰4 + 3.— —————— 3 —. auf zur Herr=lich teit dein An⸗ ge- sicht! 2. Himmelan schwing deinen Präg ins Herz mir den Beruf, Geist Mach mich getreu! Zued Morgen auf! urz, ach kurz ist, wie du weißt, 3. Himmelan hat er dein Ziel Unser Pilgerlauf. Selbst hinaufgestellt. Fleh täglich neu: Sorg nicht mutlos, nicht zu viel Gott, der mich zum Himmel Um den Tand der Welt! schuf, Flieh diesen Sinn! 39 Heiligung und christlicher Wandel.— Nur was du dem Himmel lebst, Dir von Schätzen dort erstrebst, Das ist Gewinn. 4. Himmelan erheb dich gleich, Wenn dich Kummer drückt, Weil dein Vater, treu und reich, Stündlich auf dich blickt! Was quält dich so? Droben in dem Land des Lichts Weiß man von den Sorgen nichts; Sei himmlisch froh! 5. Himmelan wallt neben dir Alles Volk des Herrn, Trägt im Himmelsvorschmack hier Seine Lasten gern. O schließ dich an! Kämpfe drauf, wie sich's ge⸗ bührt; Denke, auch durch Leiden führt Die Himmelsbahn! 6. Himmelan ging Jesus Christ ri Mitten durch die Schmach; Folg, weil du sein Jünger bist, Seinem Vorbild nach! Er litt und schwieg; alt dich fest an Gott wie er, tatt zu klagen bete mehr, Erkämpf den Sieg! 7. Himmelan führt seine Han Durch die Wüste dich, Ziehet dich im Prüfungsstand Näher hin zu sich Im Himmelssinn; Von der Weltlust freier stets Und mit ihm vertrauter geht's Zum Himmel hin. 8. Himmelan führt dich zu⸗ letzt etz Selbst die Todesnacht. Sei's, daß sie dir sterbend jetzt Kurze Schrecken macht, Harr aus, harr aus! Auf die Nacht wird's ewig hel, Nach demoderblickst du schnel Des Vaters Haus. 9. Halleluja! Himmelan Steig' dein Dank schon hier. Einst wirst du mit Scharen nahn, Und Gott naht zu dir In Ewigkeit. Aller Jammer ist vorbei, Alles jauchzt verklärt und neu In Ewigkeit. 10. Halleluja singst auch du, Wenn du Jesum siehst, Unter Jubel ein zur Ruh In den Himmel ziehst. Gelobt sei erl! Der vom Kreuz zum Throne stieg, Hilft auch dir zu deinem Sieg: Gelobt sei er! Joh. Gottfr. Schöner 1749—1848. — Nachfolge Christi. 3⁰⁷ —Mel. Jesus, meine Zuversicht. Joh. Crüger? 1653. 1656. H— 1 WIEE I E 1 LI 6 + Ii 1 4 + —2—— 21— —. ⁰οονο Steil und dor⸗nicht ist der Pfad, Se⸗ lig ist, wer ihn be⸗ trat der uns und im zur Voll ⸗en-dung lei ⸗ tet. strei ⸗ tet, Na⸗ men Je ⸗su se⸗lig, wer den ——— I + 2 +2 I —— * 4.— .— — — 1 1 I D L. J+I.— — Lauf voll 2. überschwenglich ist der Lohn Der bis in den Tod Getreuen, Die, der Lust der Welt ent⸗ flohn, Ihrem Heiland ganz sich weihen, Deren Hoffnung unverrückt Nach der Siegeskrone blickt. 3. Den wir lieben und nicht sehn, Der hat uns den Lohn errungen, Von dem Kreuz zu Gottes Höhn Sich vom Staub empor⸗ geschwungen. Sieger in des Todes Nacht, Sprach er selbst: Es ist voll⸗ bracht! bringt und nicht kraft-los nie⸗ der sinkt —— V— 4. Zieh, o Held, uns hin zu dir, Zieh uns nach, die Schar der Streiter! Sturm und Nacht umfängt uns hier, Droben ist es still und heiter. Hoffnung sieht das Morgenrot Schimmern zinnn. und od. 5. Auf denn, Mitgenossen, geht Mutig durch die kurze Wüste; Seht aufJesum, wacht und fleht, Daß Gott selbst zum Kampf euch rüste! Der in Schwachen mächtig ist, Gibt uns Sieg durch Jesum Christ. Sam. Gottlieb Bürde 1753—1831. Heiligung und christlicher Wandel. 7 Mel. Valet will ich dir geben. Melchior Teschner. 1614. 2 —*—. Es kennt der Herr die Sei⸗ nen und hat sie die Gro⸗ßen und die Kleiznen in je- dem —.. * stets ge⸗kannt, Volk und Land; er läßt sie nicht ver⸗-der⸗ben, er —.* Am V EL mnrhs 8 führt sie aus und ein, im Le⸗ ben und im Ster⸗ 4— —* I I II . 4— + I + II 1—3 + I I + II —W—8—.5.t. + IL 9—*— ben sind sie und blei-ben sein. 2. Er kennet seine Scharen Am Glauben, der nicht schaut Und doch dem Unsichtbaren, Als säh' er ihn, vertraut; Der aus dem Wort gezeuget Und durch das Wort sich nährt Und vor dem Wort sich beuget Und mit dem Wort sich wehrt. 3. Er kennt sie als die Seinen An ihrer Hoffnung Mut, Die fröhlich auf dem Einen, Daß er der Herr ist, ruht, In seiner Wahrheit Glanze Sich sonnet frei und kühn, Die wunderbare Pflanze, Die immerdar ist grün. 4. Er kennt sie an der Liebe, Die seiner Liebe Frucht, Und die mit lauterm Triebe Ihm zu gefallen sucht, Die andern so begegnet, Wie er das Herz bewegt, Die segnet, wie er segnet, Und trägt, wie er sie trägt. 5. So kennt der Herr die Seinen, Wie er sie stets gekannt, Die Großen und die Kleinen SHE I„EEIII. ERRU. ◻Q Nachfolge Christi. 3⁷ In jedem Volk und Land: Und halt uns fest dabei, Am Werk der Gnadentriebe Laß nichts die Hoffnung rauben, Durch seines Geistes Stärk, Die Liebe herzlich sei! An Glauben, Hoffnung, Liebe Und wird der Tag erscheinen, Als seiner Gnade Werk. Da dich die Welt wird sehn, 6. So hilf uns, Herr, zum So laß uns als die Deinen Glauben Zu deiner Rechten stehn! Karl Joh. Phil. Spitta 1801—1859. zaht' Joh. Adam Hiller? Mel. Wie groß ist des Allmächt'gen ꝛc. 1780. 1787. DSSRS oa Hier Got⸗tes ⸗ kin⸗ der und dort Er⸗ ben um die⸗sen Na⸗men laßt uns wer⸗ ben, — ——. 1— 1 IIn DEIEI 1 —— als Je⸗ su Chri⸗sti Ei⸗ gen⸗ tum: ů er ist der Gna⸗de Werk und Ruhm! Das sei das ——.— ate. Teil, das wir er ⸗ ko⸗ ren, dar:nach das Herz sich WJ.——————.————F0— —— E. H 9⁷ II —— ꝗSDSPꝑꝑ der Kind⸗schaft Zeug⸗nis in sich trägt. V ⁰⁸ Heiligung und christlicher Wandel. III O der: 154. Die Tugend wird ꝛe. — E IEE——— 5 Got⸗ tes-kin⸗ der und dort Er-ben als um die⸗ sen Namen laßt uns wer⸗ben, er .— 23—— . P I EIEEE i Je⸗ su Chri⸗sti Ei⸗ gen⸗ tum: ist der Gna⸗ de Werk und Das sei das Tail das wir dar⸗nach das Herz sich er. koe ren, 5——+ Wssis 1. sehnt und schlägt, bis es aus Got⸗ tes Geist ge ⸗ bosren 1— ů E— —. 65 0 * 1.—.— 0 der Kindschaft Zeug⸗ nis in sich trägt. 2. Dann ist uns wohl; und Doch nur getrost, es kommt die doch das Beste, Zeit, Das Herrlichste ist noch voraus. Da Gottes Kinder alles erben Hier sind wir Fremdlinge und Im Stande ew'ger Herrlichkeit. Gäste, Im Himmel heimisch und zu 3. Sie werden als ein heil'ger Haus. Same Hier gilt's zu kämpfen, leiden, In ihr verheißnes Erbe gehn, sterben; Es wird ein neuer, Gottes Name ⁴⁷ Nächstenliebe. An den verklärten Stirnen stehn. Was unter Glauben, Hoffen, Lieben Der innre Mensch geworden war, Das ist, wenn alles starb, ge⸗ blieben Und wird als Wesen offenbar. 4. Drum freuet euch, wenn eure Namen ImHimmel angeschrieben stehn! Die hier zu solcher Ehre kamen, Die sind wahrhaftig angesehn. Die treu hier glauben, hoffen, lieben, Schreibt Gott ins Buch des Lebens ein; Und dort im Himmel ange⸗ schrieben Das heißt gut angeschrieben sein. Karl Joh. Phil. Spitta 1801—1859. 5. Nächstenliebe. Mel. Meinen Jesum lass' ich nicht. 1668. 30⁰ 2.— 53 1 H. und See⸗len, laßt uns Gu⸗ tes tun und da⸗ —.— —.— bei nicht mü⸗ de wer ⸗ den! Wenn es Zeit ist, 1—— 1 wird man ruhn XV—1————.— i* 1— den; a⸗ ber ru⸗ hen nicht al-lein, dort wird 38 + + IL I.——.— + II IE. +— + II — ISH.— auch die Ern-⸗te sein. ⁰² Heiligung und christlicher Wandl. 0 ——— 2. O daß wir in unsrer Zeit 4. Lehr, o Gott, mich Gutez Auf die Ewigkeit hin lernten! tun Wer hier kärglich ausgestreut, Und im Wirken nicht erliegen! Wird auch wieder kärglich ernten; Denn die Zeit dazu ist nun, Wer hier reichlich Gutes tut, Und sie wird so schnell verfliegen Sammelt dort auch reiches Gut. Wenn man auch Geringes iuß 3. Nicht nur nach dem Augen⸗ Ist's nur gut, so ist es gut ein 5. Stelle mir die Ernte fil, Müssen wir das Säen richten; Daß ich darf auf Hoffnung säen Manches Körnlein scheinet klein, Was wir tun und tun es dir, Dennoch wächst es reich an Läßt du nicht umsonst geschehen Früchten. Hat man kein Verdienst davon Klein gesät und dennoch dicht Gibt die Gnade dennoch Lohn, Fehlet in der Ernte nicht. Phil. Friedr. Hiuer 1699—II. .6 W88656 mit mir, Gott ꝛc. Herm. Schein. 10. 7 0 SISDSISISISISSSISIS.... 0 0—— So je⸗mand spricht: Ich lie⸗ be der treibt mit Got ⸗tes Wahrheit 9 4— E 1—— 2 DD‚..ñ— — S— 1— Gott, und haßt doch sei ⸗ ne Brli⸗ der, 60 Spott und reißt sie ganz dar⸗ nie ⸗der. 65 ·—— .— IIISSIDDIDIc‚—‚I + 2———— + ist die Lieb und will, daß ich den Näch'sten N T7 II —.—— +— II 2—— + 4—— II lie ⸗be gleich als mich. 100 Die E Nächstenliebe. ⁰³ 2. Wir haben einen Gott und Herrn, Sind eines Leibes Glieder; Drum diene deinem Nächsten gern, Denn wir sind alle Brüder! Gott schuf die Welt nicht bloß für mich, Mein Nächster ist sein Kind wie ich. 3. Ein Heil ist unser aller Gut; Ich sollte Brüder hassen, Die Gott durch seines Sohnes Blut So hoch erkaufen lassen? Daß Gott mich schuf und mich versühnt, Hab' ich dies mehr als sie ver⸗ dient? 4. Du schenkst mir täglich so viel Schuld, Du Herr von meinen Tagen; Ich aber sollte nicht Geduld Mit meinen Brüdern tragen, Dem nicht verzeihn, dem du vergibst, Und den nicht lieben, den du liebst? 7. Was ich den Frommen hier getan, Dem kleinsten auch von diesen, Das sieht er, mein Erlöser, an, Als hätt' ich's ihm erwiesen; Und ich, ich sollt' ein Mensch noch sein Und Gott in Brüdern nicht erfreun? 6. Ein unbarmherziges Gericht Wird über den ergehen, Der nicht barmherzig ist und nicht Gern hilft, wenn Arme flehen. Drum gib mir, Gott, durch deinen Geist Ein Herz, das dich durch Liebe preist! Christ. Fürchtegott Gellert 1715—1769. Mel. Wunderbarer König. Joach. Neander. 1680. .——— SS Komt ins Reich der Lie ⸗be/ Lernt von eu⸗ rem Hei⸗ land eu⸗re Brü⸗der o ihr Got tes⸗ II —.—— lie ⸗ben kin ⸗ der, iht mit Gott ver⸗ söhn ⸗ten Sün ⸗der! und euch recht da rin- nen ü ⸗ ben! 4⁰⁴ Heiligung und christlicher Wandel. O 94——— SS x. + + E— 2.—.—— + I. 725 Folgt dem Herrn, tra⸗get gern sei? nes Lei⸗ bes Glie⸗der, H 12— IIR DD.— auch die schwachen Brü⸗ der! 2. Sünde zu vergeben, 4. Bleibt nicht eigensinnig Sünde zu vergessen, Auf dem eignen Rechte, Das hat keiner so besessen Werdet gern der andern Knechn Als der Freund der Sünder, Denn die süße Liebe Der mit eignem Blute, Deckt der Sünden Menge, Seinen Feinden selbst zu gute, Duldet ohne Maß der Länge. Voller Huld Liebt euch sehr, Alle Schuld Liebet mehr, Auf sich hat genommen Nährt das Liebesfeuer Und getilgt vollkommen. Alle Tage treuer! 3. Wirft der Feind der Seelen 7. Abba, lieber Vater, Zwischen eure Herzen Sohn und Geist der Gnaden, Streit, Verdacht und Kränkungs⸗ Heile allen unsern Schaden! schmerzen, Falschheit, Schein und Tücke, O so seid nicht stille; Stolz und Eigenliebe Wartet nicht so lange Kreuzige durch deine Triebe! Bis zum Sonnenuntergange; Eiut und Welt Tötet bald ind gefällt, Die Gewalt Wenn wir dich nur kennen Aller Zwistigkeiten, Und in Liebe brennen. Die den Fall bereiten! Ernst Gottl. Woltersdorf 1725—170. Mel. Werde Licht, du Volk ꝛc. Konr. Kocher. 1833. 94 300 e‚ee—— π+ Seid barm⸗ her⸗ zig, Men⸗schen! Hö das uns Je⸗-sus Chri⸗-stus leh⸗ Nächstenliebe. ret, brt das hei ge Ge ⸗ bot, ret: Seid barm⸗— so wie Gott! 1 + an,—— ö Gebt, so wird auch auch— ge⸗ ben einst am nnig ö( H 12 II ecl..—..—...—— —— n e Thro⸗ ne Heil und Le-ben! * ange, 2. So viel Menschen, so viel Mag's im stillen auch geschehen, Brüder! 6 Wird's doch Gottes Auge sehen. Ein Gott ist es, der uns schuf; 4. wir geben von d Wirsind ule Chrißt Glieder⸗ Denenene unt ö Durch des Vaters Gnadenruf. Laß uns tun, wie sich's gebührt! „ So den Bösen wie den Seinen Laß, wenn unste Brlider weinen, aden. Läßt der Herr die Sonne scheinen. Nie die Herzen ungerührt; den! 3. Gottes Bild in euch zu sehen, Lehr uns selbst dein Gut ver⸗ Tücke, Seid barmherzig so wie er! Eilt, dem Armen beizustehen! iebe! Was ihr gebt, empfängt derHerr. walten, Um hier klüglich hauszuhalten! Theod. Gottl. von Hippel 1741—1796. üä O du Liebe 663740 Liebe. 17⁴⁵. I00 Menschenfreund, nach dei⸗nem Bil⸗de bil⸗de * Dei⸗ ne Sanftmut, dei⸗ ne Mil⸗de sei mein —.— u. sich mein gan⸗— Sinn! ch köst⸗lich⸗ster Ge⸗winn. Un⸗ wert wär' ich dich zu 4⁰⁵⁶ Heiligung und christlicher Wandel. I + 1— 1 + I 2— 5— . I E V *—— ken⸗nen, liebt' ich nicht, wie — du ge⸗liebt, un⸗wert mich nach — — 4.——4 — 1* IDDDSD dir zu nen⸗ nen, wenn 2. Jesu, wo du liebend nahtest, Folgte Wohltun deiner Spur, Da du segnend Gutes tatest In der Hütte, auf der Flur, An dem Lager kranker Brüder; Wo du je nur hingeblickt, Kehrte Freud und Hoffnung wieder, Und der Dulder ward erquickt. 3. O du Menschlichster von allen, Keinen hast du je verschmäht; Wer verirrt war, wer gefallen, Wer um Trost zu dir gefleht, Hat für alle seine Wunden, Herr, in deiner treuen Hand Rettung, Heil und Trost ge⸗ funden, Hilfe, die er nirgends fand. 4. Drum, wenn mich mein Bruder kränket, Denk' ich: Jesus litt noch mehr. Ob er Böses von mir denket, Sanfter will ich sein wie er. Ob er Kummer mir bereitet, Irrt vielleicht nur sein Verstand; ich an⸗dre schwer be⸗ trübt Weil er strauchelt, weil er gleitet, Braucht er öfter meine Hand. 5. Nimmer soll mein Herz ermüden, Dem Bedrängten beizustehn! Es gewährt so hohen Frieden, Seinen Schmerz gestillt zu sehn. Wer um Dank und Lohn nu ringet, Hat dahin der Erde Lohn; Wen die Liebe einzig dringet, Fühlt in ihr den Himmel schon, 6. Zwar so manche Träne fließet Dem, der edle Saat gestreut, Wenn der Hoffnung Feld nicht sprießet Oder wenig Frucht ihm beut; Aber wer beim Säen weinet, Freut doch—— wär's auch pät; Denn in ew'ger Frucht erscheine Was die Liebe ausgesät. August Herm. Niemeyer 1754—1N. Nächstenliebe. 40⁷ Mel. Valet will ich dir geben. Melchior Teschner. 1614. + WME —— . Lr e . 2—. 8 — Nicht Op⸗fer und nicht Ga⸗ ben, auch Ruhm und noch was sonst Menschen ha- ben, be⸗freit uns E——— Eh-⸗re nicht, vom Ge richt. Nur Je⸗ su Lie⸗ be blei⸗bet, sie 9 + IIE 4— + II B....I H—.2———————* 80 3.—5 bet, ver⸗ schwindet mit der Zeit. 2. Sie gibt uns Kraft und Leben, Reißt jeden Bann entzwei, Lehtt helfen, trösten, geben, Macht von der Lüge frei. Sie muß uns heilig machen Und los von Sündenlust, Zum Beten und zum Wachen Bewegen unsre Brust. 3. Sie ist die höchste Zierde, Des Christentumes Kern, Sie gilt als schönste Würde Und Krone vor dem Herrn. Was hilft's, mit Engelzungen Wohlreden ohne Herz? Wen Liebe nicht durchdrungen, Der ist ein totes Erz. 4. Geheimnisvolle Lehren Und starker Glaubenssinn Stehn nicht bei Gott in Ehren, Wenn Liebe nicht darin. Der treibt nur arm Geschwätze, Wer kalt und liebeleer Der größten Weisheit Schätze Darleget um sich her. 5. Der Vater ist die Liebe, Der Sohn ist Lieb allein, Des heil' gen Geistes Triebe Sind Liebe, heiß und rein. ⁰⁸ Heiligung und christlicher Wandel.— Das ist die Lebensquelle Mach unsre Seelen helle, Vom Vater und vom Sohn: Du Strom von Gottes Thron! Johannes Rothen 1797—1570. 750 Zeuch 169 ꝛc.—— Crüger. 1653 2 IS. —— 00 Wenn— die rn. de krän⸗ken, und dann laß uns dein ge⸗ den⸗ ken, o Q uns einFreund ver ⸗ gißt, sei dn uns Schimmd Hei⸗land Je⸗su Christ; —— Schutz daß nicht in uns er⸗ wa che der bö⸗= se —— SSDSPSSSIII TITIITTIA 7SGeist der Ra⸗che und sünd'ger Groll und Trutz! 2. Das Herz ist leicht erschüttert, Wie blickest du so mild Und wogend wallt das Blut, Und betest noch im Sterben Der Sinn ist leicht verbittert, Für die, so dich verderben, O trotzig ist nn Und deckst sie als ein Schild! chnell reißt der Zorn uns fort, 4. Zieh ein, du Fürst der Liche Und aus empörtem Grunde Zieh ein in un ste Brust Drängt nach dem stolzen Munde Und heil S: ge unsre Triebe Sich grollend Wort um Wort. Und tilg die böse Lust, 3. Ach Herr, laß vor uns stehen Daß wir, wie Gott es will, Dein bleiches blut'ges Haupt, Gern unserm Feind vergeben Wenn derVerleumder Schmähen Und in der Liebe leben Uns frech die Ehre raubt! Geduldig, sanft und still! Julius Sturm 1816—180 . R IR — Lrutz! hen „ Hild! Liebe, ——— Nächstenliebe. 4⁰⁵ 7 H Jesum lass' ich nicht. 1668. Q 4 +— 3I3——— E——0 ir, n. 0oaU Heil'⸗ge Lie⸗— die du mich bis zum 3——— 55.0 E ren, en, f6—.— To ⸗de treu ge⸗ lie bet, senk in mei⸗ne EE Seele dich, daß sie ganz sich dir er ⸗ gi⸗ EEIR A ——.. bet und in dei⸗ ner Le⸗bens⸗kraft Lie⸗ be —4 *9—— 0 H I.. 9———.5— 11 sinnt und Lie⸗ 2 schafft! 2. Laß mich täglich auf dich 4. Drum laß deinerLiebe Kraft, sehn Liebster Jesu, mich durchdringen, Und in dir das Herz erneuern, Sie, die alles kann und schafft, hest und treu dir nachzugehn Alles Wollen und Vollbringen, Und dem bösen Feind zu steuern, Daß ich deinem Vorbild gleich Daß ich so, wie du getan, Sei an Liebeswerken reich! Meine Brüder lieben kann! 5. Laß mich, weil ich hier 3. Das ist ja dein neu Gebot, noch bin, Das den Deinen du gegeben, Meiner Liebesschuld gedenken, Daß wir treu bis in den Tod Daß ich möge Herz und Sinn Uiebend füreinander leben Nur auf dieses Eine lenken, Und in Herzenseinigkeit Wie ich komme da hinan, sest beharren allezeit. Daß ich nichts als lieben kann! 1⁰ Heiligung und christlicher Wandel. 6. Soll's dann einst zum Und kein Tod wird mich mehr Sterben gehn, schrecken. Wird mich deine Liebe decken; Du führst mich zum Leben ein Offen wird dein Himmel stehn, In der Liebe dein zu sein. Otto Schulze 1823—188ʃ. 6. Gottvertrauen, Kreuz und Trost. Nach eigener Melodie.(Weltlich. 1529.) 154(0. E.—.—... — Was mein Gott will, ge⸗scheh' all Zzu hel⸗fen dem ist er be⸗ H 6 1 12 + —...... 4.————— ——— 31.——DEI — zeit; sein Will der ist der be ste, reit, der an ihn glau⸗ bet fe 2 ste, N 35 —2—2 EE— N T———— *——— Er hilft aus Not, der from⸗me Gott, und züch⸗ti⸗ +— 7 E+ IEII R— SSIE — get mit Ma⸗ ßen. Wer Gott ver⸗ traut, fest auf ihn 2—„ +— W. II + + 11. + IIDIDDIDDD——.— .— baut, den will er nicht ver⸗ las sen. 2. Gott ist mein Trost, mein“ Was mein Gott will, daß mit Zuversicht, geschicht, Mein'Hoffnung und meinLeben; Will ich nicht widerstreben. x ◻I Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 4¹¹1 Sein Wort ist wahr, Daß all Du frommer Gott, Sünd, Höll mein Haar und Tod Er selber hat gezählet; Hast du mir überwunden! Er hütet, wacht Und hat wohl 4. Noch eins, Herr, will ich acht, uf daß uns gar nichts fehlet. Du wirst mir' Amor dasehen 3. Und muß ich scheiden aus Wenn mich der böse Geist an⸗ der Welt, ficht, Gebeut es Gottes Wille, Laß mich, Herr, nicht verzagen; zu meinem Gott, wenn's ihm Hilf mir und wehr, Ach Gott gefällt, mein Herr, Will ich ihm halten stille. Zu Ehren deinem Namen! Mein' arme Seel Ich Gott Wer das begehrt, Dem wird's befehl' gewährt: In meiner letzten Stunden: Drauf sprech' ich fröhlich Amen. Albrecht Herzog von Preußen? 1490—- 1568. Mel. Zeuch ein ꝛc. Joh. Crüger. 1653. PE u⁰ Von Gott will ich nicht las-sen, denn führt mich auf rech-ter Stra⸗ßen, sonst D er läßt nicht von mir, ging' ich in der: Itr. Er reicht mir sei ⸗ne * 3 414— m—.. Seeeeeeeeee‚ee— 55 +4.—.. 2 II 1 Mhand; den A⸗bend und den Morsgen will er mich 2 1 + 1——— IDDD wohl ver⸗ sor⸗gen, wo ich auch sei im Land. 4¹² Heiligung und christlicher Wandel. 0 2. Auf ihn will ich vertrauen Darin man sein gedenkt! In meiner schweren Zeit, Denn sonst ist alle Zeit Es kann mir nimmer grauen, Verloren hier auf Erden: Er wendet alles Leid. Wir sollen selig werden Ihm sei es heimgestellt: In Zeit und Ewigkeit. Mein Leib, mein Seel', mein 5. Darum, ob ich schon dulde Leben Hier Widerwärtigkeit, Sei Gott dem Herrn ergeben; Wie ich's auch wohl verschulde Er mach's, wie's ihm gefällt. Kaumt doch de nne ö 3. Es kann ihm nichts gefallen, Ist aller Freuden voll, Als was mir nützlich ist; Die, weil ich Christum kenne Gut meint er's mit uns allen Und meinen Herrn ihn nenne, Und schenkt uns Jesum Christ Mir widerfahren soll. Den eingebornen Sohn, 6. Das ist des Vaters Wille Durch den uns wird bescheret, Der uns geschaffen hat; Was Leib und Seel ernähret: Sein Sohn gibt uns die Füll Lobt ihn im Himmelsthron! Der Wahrheit und der Gnad; 4. Lobt ihn mit Herz und Auch Gott der heil'ge Geist Munde, Im Glauben uns regieret, Die er uns beide schenkt! Zum Reich der Himmel führet Wie selig ist die Stunde, Drum sei er hoch gepreist! Ludw. Helmbold 1532—150. Melodie. Jak. Regnart? Weltlich 1574. 1605. 1627 0 ů 310 E——— 7. 0⁰⁰ Auf mei⸗ nen lie⸗ben Gott trau' ich in 9— E———j— I Angst und Not; der kann mich all- zeit ret⸗ ten aus ——.— ki=⸗ +— XL. Trüb⸗sal, Angstund Nö ten, mein Un⸗glück kann er 4¹³ — II DDIDD 6 —.— EDIDRRSSRR ————— wen⸗den, es steht in sei⸗ nen Hän-den. dulde 2. Ob mich die Sünd anficht, 4. O mein Herr Jesu Christ, Will ich verzagen nicht, Der du so willig bist chulde Uuf Christum will ich bauen Für mich am Kreuz gestorben, t, Ind ihm allein vertrauen; Du hast mir Heil erworben, Ihn hab' ich mich ergeben Uns allen auch beschieden Im Tod und auch im Leben. Den ew'gen Himmelsfrieden. ene, 3. Obmich der Tod nimmt hin, 3. Amen zu aller Stund „Is Sterben mein Gewinn, Sprech' ich aus Herzensgrund. Wille, und Christus ist mein Leben, Du wollest selbst uns leiten, Dem hab' ich mich ergeben. Herr Christ, zu allen Zeiten, Fülle Ich sterb' heut oder morgen, Auf daß wir deinen Namen znad; Die Seel wird er versorgen. Ohn' Ende preisen. Amen. 1 Sigismund Weingärtner um 16002 7 führet: l Mel. O Weit, ich muß dich lassen. Heiur. Igrai3eillich. 2—1⁵05. IE—.—.— SPIISIPIIIAT 95. 1027— ——.— In al- len mei⸗ nen Ta⸗ten lass' an— 2.— 2— ich den Höch⸗sten ra⸗ ten, der al⸗ les kann und . ——.— D—.— + in er hat; er muß zu al⸗len Din gen, soll's an- ders 1 — + 1 wohl ge⸗ lin ⸗-gen, uns +— + +— 0 1 5 —— Rat und Tat. 2. Nichts ist es spät und frühe Um alle meine Mühe Mit aller Ungeduld; Er mag's mit meinen Sachen Nach seinem Willen machen, Ich stell's in seine Vaterhuld. 3. Es kann mir nichts ge⸗ schehen, Als was er hat ersehen, Und was mir heilsam ist. Ich nehm' es, wie er's gibet; Was ihm von mir beliebet, Das will auch ich zu jeder Frist. 4. Ich traue seiner Gnaden, Die mich vor allem Schaden, Vor allem Übel schützt. Folg' ich des Herrn Gesetzen, So wird mich nichts verletzen, Nichts fehlen, was mir ewig nützt. 5. Leg' ich mich späte nieder, Erwach' ich frühe wieder, Lieg' oder zieh' ich fort, In Schwachheit und in Banden, Und was für Not vorhanden, So tröstet mich sein heilig Wort. 6. Hat er es denn beschlossen So will ich unverdrossen An mein Verhängnis gehn. Kein Unfall unter allen Wird je zu hart mir fallen, Mit Gott will ich ihn über⸗ stehn. 7. Ihm hab' ich mich ergeben Zu sterben und zu leben, Sobald er mir gebeut. Es sei heut oder morgen, Dafür lass' ich ihn sorgen, Er weiß allein die rechte Zeit 8. Indes wird er den Meinen Mit Segen auch erscheinen, Ihr Schutz wie meiner sein, Wird beiderseits gewähren, Worinnen unsre Zähren Und Bitten kommen überein. 9. So sei nun, Seele, seine Und traue dem alleine, Der dich geschaffen hat! Es gehe, wie es gehe, Dein Vater in der Höhe Der weiß zu allen Sachen Ru⸗ Paul Fleming 1609—1500 en Run 09—150, —— Gottvertrauen, Kreuz und Trost. ¹⁵ Weltlich. Hans Leo Haßler. Mel. Herzlich tut mich verlangen. 1601. 1613. 5 E —.— Be-fiehl du dei- ne We⸗ ge, und der al⸗ler- treu⸗sten Pfle ⸗ge des, EEDE 33.— 1 II +— der den Hmenel lentil DerWolaen, Luft und rr D — +—— D 1—— Wi in⸗den gibt We⸗ ge, Lauf und Bahn, der wird auch We⸗ge fin- den, da dein Fuß ge-hen kann. 2. Dem Herrn mußt du Und was du dann erlesen, vertrauen, Das treibst du, starker Held, Wenn dir's soll wohl ergehn; Und bringst zum Stand und Auf sein Werk mußt du schauen, Wesen, Wenn dein Werk soll bestehn. Was deinem Rat gefällt. Nit Sorgen und mit Grämen 4. Weg' hast du allerwegen, Und mit selbsteigner Pein en en n uen Suen. es muß erbeten sein. Dein Gang ist lauter Licht, 3. Dein ew'ge Treu und Dein Werk kann niemand Gnade, hindern, OVater, siehet recht, Dein' Arbeit wird nicht ruhn, Was gut sei oder schade Wenn du, was deinen Kindern Dem sterblichen Geschlecht; Ersprießlich ist, willst tun. Heiligung und christlicher Wandel. I 5. Und ob gleich alle Teufel Hier wollten widerstehn, So wird doch ohne Zweifel Gott nicht zurücke gehn. Was er sich vorgenommen Und was er haben will, Das muß doch endlich kommen Zu seinem Zweck und Ziel. 6. Hoff, o du arme Seele, Hoff und sei unverzagt! Gott wird dich aus der Höhle, Da dich der Kummer plagt, Mit großen Gnaden rücken; Erwarte nur die Zeit, So wirst du schon erblicken Die Sonn der schönsten Freud! 7. Auf, auf, gib deinem Schmerze Und Sorgen gute Nacht! Laß fahren, was das Herze Betrübt und traurig macht! Bist du doch nicht Regente, Der alles führen soll, Gott sitzt im Regimente Und führet alles wohl. 8. Ihn, ihn laß tun und walten! Er ist ein weiser Fürst Und wird sich so verhalten, Daß du dich wundern wirst, Wenn er, wie ihm gebühret, Mit wunderbarem Rat Das Werk hinausgeführet, Das dich bekümmert hat. 9. Er wird zwar eine Weilk Mit seinem Trost verziehn Und tun an seinem Teile, Als hätt' in seinem Sinn Er deiner sich begeben Und sollt'st du für und für In Angst und Nöten schweben, Als fragt' er nichts nach dir. 10. Wird's aber sich befinden Daß du ihm treu verbleibst, So wirst du Hilfe finden, Da du's am mindsten gläubst; Er wird dein Herze lösen Von der so schweren Last, Die du zu keinem Bösen Bisher getragen hast. 11. Wohl dir, du Kind den Treue, Du trägst den Sieg davon; Drum rühme laut und freue Dich deiner Ehrenkron! Gott gibt dir selbst die Palmen In deine rechte Hand, Und du singst Freudenpsalmen Dem, der dein Leid gewandt, 12. Mach End, o Herr, mach Ende Mit aller unsrer Not! Stärk unsre Füß' und Hände Und laß bis in den Tod Uns allzeit deiner Pflege Und Treu empfohlen sein, So gehen unsre Wege Gewiß zum Himmel ein! Paul Gerhardt 1607—000 bn ind der Hoon; freue Palmen salmen andt. r, mach hände — Gottvertrauen, Kreuz und Trost. ¹⁷ 7 0 40 mein Gott will ꝛc.(Weltlich. 1529.) 1540. 1 Dre —.— Ich 935 in Got ⸗tes Herz und Was se—0 ist mir Ge⸗ —— SSSSIIIIITITIII 9—8 Sinn mein Herz und Sinn er⸗ ge ben. winn, der Tod selbst ist mein Le ben. Der al ⸗les lenkt, auch mein ge-denkt, hat mich zu —‚..— sich ge⸗ zo⸗ gen; und ob er schlägt und Kreuz auf⸗ SPSPIPIIITTRTRTRRR 33 legt/ bleibt er mir doch ge ⸗ wo 2 gen. 2. Das kann mir fehlen 3. Es ist ja Weisheit und nimmermehr, Verstand Mein Vater muß mich lieben. Bei ihm ohn' alle Maßen; Drückt mich das Kreuz auch Zeit, Ort und Stund ist ihm noch so sehr, bekannt, So will er mich nur üben Zu tun und auch zu lassen. Und mein Gemüt In seiner Güt Er weiß, wann Freud, Er weiß, Gewöhnen festzustehen. wann Leid Halt' ich dann stand, Weiß Uns, seinen Kindern, diene; seine Hand Und was er tut, Ist alles gut, Mich wieder zu erhöhen. Ob's noch so traurig schiene. Evang. Gesangbuch. 14 4¹⁸? Heiligung und christlicher Wandel. 0 4. Wie's Gott gefällt, so muß es sein, Zuletzt wird's dich erfreuen. Was du jetzt nennest Kreuz und Pein, Wird dir zum Trost gedeihen. Wart in Geduld, Die Gnad und Huld Wird sich doch endlich finden; All Angst und Qual Wird auf einmal Gleichwie ein Dampf ver⸗ schwinden! 5. Das Feld bei lauter Sonnenschein Kann keine Früchte tragen; Auch Menschenwohl kann nicht gedeihn Bei lauter guten Tagen. Und bist du krank, Muß bittrer Trank Dir neue Kräfte bringen: So muß ein Herz Durch Angst und Schmerz Zu seinem Heile dringen. 6. Ei nun, mein Gott, so fall' ich dir Getrost in deine Hände! Nimm mich und mach es so mit mir 5058—— Melodie. Bis an mein selig Ende, Wie du wohl weißt, Daß meinem Geist Dadurch sein Heil entstehe, Und deine Ehr Je mehr und mehr Sich auch an mir erhöhe! 7. Willst du mir geben Sonnenschein, So nehm' ich's an mit Freuden; Soll's aber Kreuz und Trübsal sein, Will ich's geduldig leiden. Soll mir allhier Des Lebens Tin Noch ferner offen stehen: Wie du mich führst Und führen wirst, So will ich gern mitgehen. 8. Soll ich dann auch des Todes Weg Und finstre Straße reisen, Wohlan, so geh' ich Bahn und teg, Den deine Augen weisen! Du bist mein Hirt, Der alles wird Zu solchem Ende kehren, Daß ich einmal In deinemSaal Dich ewig möge ehren. Paul Gerhardt 1607—1670, 555 Crüger. 1655, —— 32⁰ S Schwing dich auf 30 dei⸗ nem Gott, du be⸗ Flieh zu ihm in Angst und Not, daß kein 1 · n hein, reuden; rübsal U Gottvertrauen, Kreuz und Trost. — .—— IE IIEE — v. See=le! feh=le! trüb⸗ te Trost dir 2— — Kei⸗ nes Fein⸗des Macht noch List ——...——+ SSISS.SSS. SI... FI I I I I IAIIISIII.... ———.— 2— +1 soll dir dei- nen Glau-ben und das Heil, das 9—5 2 H—— +— d r L— —————————1—.— Je⸗sus Chrit dir 2. Stürme Welt und stürme Tod! Wer ist, der mir schade? Deckt mich doch in meiner Not Hott mit seiner Gnade, Der Gott, der mir seinen Sohn Hat geschenkt aus Liebe, Daß ich selbst bei Spott und Hohn Mich doch nicht betrübe. 3. Meine Seele lebt in mir Durch die süßen Lehren, Die die Christen mit Begier Und mit Segen hören. Gott eröffnet früh und spat Mir in seinem Worte Durch des Geistes reiche Gnad Seine Himmelspforte. 4. Ja, auf diesen heil' gen Grund Bau' ich mein Gemüte, er⸗ wor⸗-ben, rau- ben. Wie des bösen Feindes Bund Auch dagegen wüte. Ewig, ewig muß bestehn, Was Gott aufgerichtet, Aber schmählich wird vergehn, Was die Welt erdichtet. 5. Ich bin Gottes, Gott ist mein; Wer ist, der uns scheide? Dringt die Prüfung auch herein Mit dem bittern Leide, Laß sie kommen, kommt sie doch Von geliebten Händen, Und er wacht im Himmel noch, Der das Leid wird wenden. 6. Es ist herzlich gut gemeint Mit der Christen Plagen. Wer hier zeitlich wohl geweint, Darf nicht ewig klagen; Keines Leides mehr bewußt Hat er dort im Garten 14⁰ ⁰ Heiligung und christlicher Wandel. 0 Seines Gottes ew'ge Lust 8. Nun, so laß, o Christen⸗ Endlich zu erwarten. herz, 7. Gottes Kinder säen zwar Alle eiteln Sorgen! Traurig und mit Tränen, Schaue mutig himmelwärts, Doch es kommt ein Freudenjahr Auf die Nacht folgt Morgen Und stillt all ihr Sehnen. Stärke dich je mehr und mehr Ja, es kommt die Erntezeit, Gib dem großen Namen Wo sie Garben bringen, Deines Gottes Preis und Ehn Da wird all ihr Gram und Leid Er wird helfen! Amen. Lauter Freud und Singen. Paul Gerhardt 1607—10f0. Nach eigener Melodie. Joh. Georg Ebeling. 1666, Q IHI ** 2 0 0 Wa⸗rum sollt' ich mich denn grä⸗ men! 9 +I—— + EEE 1—. 2——— +1. L Hab' ich doch a stum noch, wer will mir den neh⸗ men! H— E — 24—.— NN DDD— EEI 1 —.— . I— = Wer will mir den Him⸗mel rau ⸗ben, den mir schon .—————I 2. 9— 4— Se Got⸗ 8 Sohn bei⸗ge-legt im Glau⸗- ben? 2. Gut und Blut, Leib, Seel Ich will ihn und Leben Dennoch fröhlich ehren. Ist nicht mein, Gott allein 3. Schickt er mir ein Kreuz Ist es, der's gegeben. zu tragen, Will er's wieder zu sich kehren, Dringt herein Nehm' er's hin, Angst und Pein, Kreuz ◻ Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 4²¹ Sollt' ich drum verzagen? Der es schickt, der wird es wenden; Er weiß wohl, Wie er soll All mein Unglück enden. 4. Gott hat mich bei guten agen Oft ergötzt, Sollt' ich jetzt Nicht auch etwas tragen? gromm ist Gott und schärft mit Maßen Sein Gericht, Kann mich nicht Hanz und gar verlassen. 3. Satan, Welt und ihre Rotten Können mir Nichts mehr hier Tun als meiner spotten. Laß sie spotten, laß sie lachen, Gott, mein Heil, Wird in Eil Sie zu Schanden machen. 6. Unverzagt und ohne Grauen Soll ein Christ, Wo er ist, Stets sich lassen schauen. Wollt' ihn auch der Tod auf⸗ reiben, Soll der Mut Dennoch gut Und fein stille bleiben. 7. Kann uns doch der Tod nicht töten, Sondern reißt Unsern Geist Aus viel tausend Nöten, Schließt das Tor der bittern Leiden Und macht Bahn, Daß man kann Gehn zu Himmelsfreuden. 8. Allda will in bessern Schätzen Ich mein Herz Auf den Schmerz Ewiglich ergötzen. Hier ist kein recht Gut zu finden: Was die Welt In sich hält, Muß im Nu verschwinden. 9. Was sind dieses Lebens Güter? Eine Hand Voller Sand, Kummer der Gemüter. Dort, dort sind die edeln Gaben, Da mein Hirt Christus wird Mich ohn' Ende laben. 10. Herr mein Hirt, Brunn aller Freuden, Du bist mein, Ich bin dein, Niemand kann uns scheiden. Ich bin dein, weil du dein Leben Und dein Blut Mir zu gut In den Tod gegeben. 4⁴² Heiligung und christlicher Wandel. ◻— 11. Du bist mein, weil ich Laß mich, laß mich hingelangen, dich fasse Wo du mich Und dich nicht, Und ich dich O mein Licht, Ewig werd' umfangen! Aus dem Herzen lasse. Paul Gerhardt 1607—1676. Mel. Unerschaffne Lebenssonne. 17⁰5, 32²2 ESSS—— IE + 7* 1 L — L L— +1— L Sollt' ich mei⸗- nem Gott nicht trauen, E 2— SDDD der mich liebt so vä⸗ ter⸗ lich, der so herz⸗lich 0 4Z.— .—.—— 5——.———.— DISDI——. 560 L——— + ————— —** 2— der mir e⸗ wig blei⸗bet fest, der die Sei⸗ nen 2.— 25— I I C*. V1 II —2—— II E nicht ver-läßt? 2. Er weiß alles, was mich 3. Der die Vögel all ernähret drücket, Der die Blumen, Laub und Mein Anliegen, meine Not, Gras Er steht bei mir bis zum Tod, Kleidet schön ohn' Unterlaß, Er weiß, was mein Herz erquicket; Alles Gute uns bescheret, Seine Lieb und Vatertreu Sollte der verlassen mich? Ist mit jedem Morgen neu⸗ Nein, ich trau' ihm sicherlich. SGSE 0 Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 423 4. Wenn nach seinem Reich Meinen Gott nur lass' ich sorgen, ich trachte, Denn es ist für jede Zeit Wenn ich die Gerechtigkeit Seine Hilfe schon bereit. Christi mir zur Seligkeit ů Mehrals Gold undSilber achte,. Gott sei Rech 10 mich er⸗ Segnet Gott mir früh und spat Daß ich ⸗N. glaube festiglich: Wort und Werke, Rat und Tat. Gott mein Vater sorgt für mich! 5. Nun so sorg' ich nicht für Preis ihm, der den Trost erneuet, morgen; Daß ich weiß, Gott liebet mich, Alles, was zukünftig ist, Gott versorgt mich ewiglich! Irtt mich nicht, ich bin ein Christ. Joh. Olearius 1611—1684. Nach eigener Melodie. Georg Neumark. 1657. 323 HU—————— + . f 2 . —.—.—.2 Wer nur den lie- ben Gott läßt wal⸗ten den wird er wun- der⸗-bar er-hal⸗ ten und hof⸗ set auf ihn al ⸗le⸗ zeit, in al⸗ler Not und Traurig ⸗ keit. Wer Gott dem ——6 D—— — Al⸗ ler⸗ höch⸗ sten traut/ der hat auf ½ 2. Was helfen uns die schwe⸗ Was hilft es, daß wir alle Morgen ren Sorgen? Beseufzen unser Ungemach? Was hilft uns unser Weh und Wir machen unser Kreuz und Leid Ach? Nur größer durch dieTraurigkeit. —4²⁴ Heiligung und christlicher Wandel. — 3. Drum halte nur ein wenig stille Und warte in dir selbst vergnügt, Wie unsers Gottes Gnadenwille Und sein allweiser Rat es fügt! Gott, der uns ihm hat aus⸗ erwählt, Der weiß am besten, was uns fehlt. 4. Er kennt die rechten Freudenstunden, Er weiß wohl, feir uns nützlich ei; Wenn er uns nur hat treu er⸗ funden Und merket keine Heuchelei, So kommt er, eh' wir's uns versehn, Und lässet uns viel Guts ge⸗ schehn. 5. Denk nicht in deiner Drangsalshitze, Daß du von Gott verlassen seist, Und daß ihm der im Schoße sitze, Nach eigener Melodie. Den hier die Welt als glücklich preist. Die Zukunft ändert oft sehr viel Und setzet jeglichem sein Ziel. 6. Es sind ja Gott geringe achen Und seiner Allmacht gilt es gleich, Den Reichen klein und arm zu machen, Den Armen aber groß und reich; Gott ist der rechte Wundermann, Der bald erhöhn, bald stürzen kann. 7. Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, Verricht das Deine nur getreu Und trau des Himmels reichem Segen, So wird er täglich bei dir neu; Denn welcher seine Zuversicht Auf Gott setzt, den verläßt er nicht! Georg Neumark 1621—1681. 1836, . 32⁴ . 0 0 Sollt' es gleich bis⸗wei⸗ len schei nen, als ob I — 2 Gott ver⸗ ließ't die Sei⸗ nen, o so glaub' und weiß ich dies E S oSee arm zu d reich; rmann, stürzen auf Begen, getren reichem dir neuz ersicht äßt er 1—168l. Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 4²⁸ —— DI. ——— Gott hilft end- lich 2. Hilfe, die er aufgeschoben, Hat er drum nicht aufgehoben; Hilft er nicht zu jeder Frist, Hilft er doch, wenn's nötig ist. 3. Gleichwie Vãter nicht bald geben, Wonach ihre Kinder streben, So hält Gott auch Maß und Ziel; Er gibt, wem und wann er will. 4. Seiner kann ich mich ge⸗ trösten, Wenn die Not am allergrößten; Er ist gegen mich, sein Kind, Mehr als väterlich gesinnt. 3. Will mir Satan bange machen, Ich kann seine Macht verlachen; Drückt mich schwer des Kreuzes Joch, Gott mein Vater lebet noch. noch ge-wiß. 6. Laß die Welt nur immer neiden, Will sie mich nicht länger leiden, Ei so frag' ich nichts darnach: Gott ist Richter meiner Sach. 7. Will sie gleich mich von sich treiben, Muß mir doch der Himmel bleiben; Ist der Himmel mein Ge⸗ winn, Geb' ich alles andre hin. 8. Ach Herr, wenn ich dich nur habe, Frag' ich nicht nach andrer Gabe; Legt man mich gleich in das Grab, G'nug Herr, wenn ich dich nur hab'! Christoph Tietze(Titius) 1641—1703. 32⁸ Al⸗les ist an Nach eigener Melodie. 1738. E. I11 1 5——3— 5—.—.2 5— .‚.‚..—.—.——.— ———— — Got⸗ tes Se⸗ gen ²6 Heiligung und christlicher Wandel.— .— +—— .S............— J 2 2...2— ů97 6 und an sei- ner Huld ge⸗ le- gen, ü⸗ ber al=les ,— 0— .I—+ I— 3— 2.—. . C 1 1 L CE 2.—.— F ———..—— SGeld und Gut. Wer auf Gott sein Hof-fen se⸗tzet, . *.........................—— —— 7 Fo CW—— 4—*————1—..—— der be- hält ganz un⸗ ver⸗le-⸗ tzet ei ⸗ nen frei ⸗ en ———1% —— —.—.N— + Hel-den-mut. 2. Der mich hat bisher ernähret Und mir manches Glück bescheret, Hab' ich seiner Gnad ergeben Und ihm alles heimgestellt. Ist und bleibet ewig mein; Der mich wunderbar geführet Und noch leitet und regieret, Wird hinfort mein Helfer sein. 3. Viele mühen sich umSachen, Die nur Sorg und Unruh machen Und ganz unbeständig sind. Ich begehr' nach dem zu ringen, Was allein kannFrieden bringen, Den man in der Welt nicht find't. 4. Hoffnung kann das Herz erquicken; Was ich wünsche, wird sich schicken, So es anders Gott gefällt. Meine Seele, Leib und Leben 5. Er weiß schon nach seinen Willen Mein Verlangen zu erfüllen, Es hat alles seine Zeit. Ich hab' ihm nichts vorzu⸗ schreiben; Wie Gott will, so muß es bleiben Wann Gott will, bin ich beren 6. Soll ich hier noch länge leben, Will ich ihm nicht widerstreben Ich verlasse mich auf ihn. Ist doch nichts, das lang bestehl Alles Irdische vergehet Und fährt wie ein Strom dahn Verf. unbek., Nuͤrnberg um 10 Meir Wird Anst. zeben lt. seinen llen, zu⸗ leiben berei änga — Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 4²⁷ —— ach eigener Melodie. 1690 Q 32⁰ 2————..—— N.—— 2—..—— B o 0 00 Was Gott tut, das ist wohl⸗ge⸗ tan; es Wie er fängt mei⸗ ne Sa⸗chen an, will 2 ——.— bleibt ge⸗=recht sein Wil ⸗le. le. ich ihm hal⸗ten stil⸗ Er ist mein Gott, der i nder Not mich wohl weiß zu er PPIPIPITITITITITITITITIITW 2— lass' ich ihn nur wal⸗ 2. Was Gott tut, das ist wohlgetan; Sein Wort kann ja nicht trügen. Er führet mich auf rechter Bahn; So lass' ich mir genügen An seiner Huld Und hab' Geduld; Er wird mein Unglück wenden, Es steht in seinen Händen. 3. Was Gott tut, das ist wohlgetan; Er wird mich wohl bedenken. Mein Arzt, der alles heilen kann, Wird mir nicht Gift einschenken Anstatt Arznei; ten. Gott ist getreu, Drum will ich auf ihn bauen Und seiner Gnade trauen. 4. Was Gott tut, das ist wohlgetan; Er ist mein Licht und Leben, Der mir nichts Böses gönnen kann. Ihm will ich mich ergeben In Freud und Leidz Es kommt die Zeit, Da öffentlich erscheinet, Wie treulich er es meinet. 5. Was Gott tut, das ist wohlgetan. 4²8 Heiligung und christlicher Wandel.— Muß ich den Kelch gleich 6. Was Gott tut, das ist schmecken, wohlgetan; Der bitter ist nach meinem Dabei will ich verbleiben. Wahn, Es mag mich auf die rauhe Bahn Lass' ich mich doch nicht schrecken, Not, Tod und Elend treiben, Weil doch zuletzt So wird Gott mich Ich werd' ergötzt Ganz väterlich Mit süßem Trost im Herzen: In seinen Armen halten; Da weichen alle Schmerzen. Drum lass' ich ihn nur walten. Sam. Rodigast 1649—1706. Mel. Ringe recht ꝛc. 1738. 175. H 4 327*2 2———— 2— 3605 . ⁰ Gott will's ma⸗chen, daß die Sa⸗chen — E— DD —————.—.— ge⸗ hen, wie es heil-sam ist. Laß die Wel⸗ len + +— e. hö⸗ her schwellen, wenn du nur bei Je⸗ su bist! 2. Wer sich kränket, Weil er 4. Im Verweilen Und im denket, Eilen Jesus liege in dem Schlaf, Bleibt er stets ein Vaterherz. Wird mit Klagen Nur sich Laß dein Weinen Bitter scheinen, plagen, Dein Schmerz ist ihm auch ein Denn der Unglaub leidet Straf. Schmerz. 3. Du Verächter! Gott dein 3. Glaub nur feste, Daß das Wächter B este Schläfet ja und schlummert nicht. über dich beschlossen seil Zu den Höhen Aufzusehen Wenn dein Wille Nur ist stille Wäre deines Glaubens Pflicht. Wirst du von dem Kummer ffei ist! im z· inen, ein 5 das 0 Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 4²⁸ 6. Willst du wanken In Ge⸗ Und dein Grämen Zu be⸗ danken, schämen, Faß dich in Gelassenheit! Wird es unversehens sein. Laß den md n 9. Nun so trage Deine Plage Fein getrost und mit Geduld! herr ist über Leid nd Freud! Wer das Leiden Will vermeiden, J. Gottes Hände Sind ohn' Häufet seine Sündenschuld. Ende, 10. Aber denen, Die mit Sein Vermögen hat kein Ziel. Tränen Is's beschwerlich, Scheint's Nehmen ihres Jesu Joch, gefährlich: Wird die Krone Vor demThrone Deinem Gott ist nichts zu Ihres Heilands werden noch. —.— 11. Amen, Amen! In dem 8. Wenn die Stunden Sich Namen gefunden, Meines Jesu halt' ich still, Bricht die Hilf mit Macht Es geschehe Und ergehe, herein; Wie und wann und was er will. Joh. Dan. Herrnschmidt 1675—1723. 1 O daß ich tausend ꝛc. 1738. ESSSSIIIT a00 20 wenn ich dich,mein Gott, nur ha⸗ nichts ist, was mei⸗ ne See⸗=le la⸗ 8..—— n —————————— be, frag' ich nach Erd und Him-mel nicht; 96 be, als du, mein Gott, mein Trost und Licht! Rühmt ..——— 3 sich die Welt mit ih⸗ rer Lust, ohn⸗ dich ist mir kein Trost be⸗ wußt. 2. Soll Leib und Seele mir Was meine Seele wünschen verschmachten, kann, Ich hoffe doch getrost auf dich; Auch fürcht' ich mich gar keinen Nichts will ich alle Plage achten, Falles; An dir allein erquick' ich mich; Liebst du mich nur, was ficht Regt sich auch alles wider mich, mich an? Es bleibt dabei, ich liebe dich. Drum spricht 5 Herz: Du 3. Hab' ich nur dich, so hab' ist mein Teil 2—H ich— H—— 5 In dir ist meiner Seele Heill Benj. Schmolck 1672—1737. Mel. Zeuch ein ꝛc. Joh. Crüger. 1653. Q + 320 2.——— —.—. I— —.— An Gott will ich ge- den- ken, denn Wenn mich die Sor-gen krän- ken, so +7 ꝗ— 2—. S. I—.— er ge-denkt an mich. 3— bebtmein Her⸗ze sich zu mei⸗nem Gott em⸗ Q—— 7 + 1———7——,..7 2 I— 1* SE 2 2* 127— — por; bald wei⸗chen al- le Schmerzen, denn er stellt 9 ů ———— 6—— e e————.— —————— ....... II‚‚. mei⸗ nem Her⸗ zen nichts als Ver-gnü⸗ gen vor, —. Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 4³¹ 2. Denk' ich an seine Liebe, Wie werd' ich doch entzückt, Daß, wenn es noch so trübe, Mir gleich die Sonne blickt! Da kommt mir immer ein: Er hat sich hoch verbunden, Er denkt mein alle Stunden, Wie könnt' ich traurig sein! 3. Denk' ich an seine Güte, Die alle Morgen neu, So freut sich mein Gemüte Bei solcher Vatertreu. Die Last werf' ich auf ihn, So wird die Arbeit süße, Auch wenn ich Schweiß vergieße; Denn Gott ist mein Gewinn. 4. Denk' ich an sein Erbarmen, Er schenket mir sein Kind; O Gnade für mich Armen! Heißt das nicht treu gesi innt? Gott ist in Christo mein; Wer nur den lieben Gott ꝛc. Daß er sein Kind sollt' hassen, Daß er mich sollt' verlassen, Das kann unmöglich sein. 5. Drum will an Gott ich denken; Die Welt mag immerhin Den Sinn aufs Eitle lenken, Hier ist ein andrer Sinn. Ich trage Gott allein Im Herzen und im Munde, So kann mir keine Stunde Allhier zu lange sein. 6. An Gott will ich gedenken, So lang ich denken kann. Wird man ins Grab mich senken, So geh' ich zwar die Bahn, Da mein die Welt vergißt; Doch glaub' ich dieses feste: Gott denket mein aufs beste, Wo kein Vergessen ist. Benj. Schmolck 1672—1737. Georg Neumark. 1657. EEE 330⁰ — — H 41. —2— .— 4 — 1 0 0 0 J grö⸗ ßer Kreuz, je —.— nä⸗ her Himmel. bei Sünden⸗ lust und Welt⸗ge⸗tümmel ba Wer oh⸗ne Kreuz, ist oh ⸗ ne Gott; ver⸗gißt man Höl⸗ le, Fluch und Tod. O se=lig 4³ Heiligung und christlicher Wandel. Q 7 5.——— 2 7 +*————. ist der Mensch ge- schätzt, den Gott in Kreuz und Q 2.. +— R . 1 2—44 Trüb⸗sal setzt! 2. Je größer Kreuz, je bessre hristen. Gott prüft uns an dem Probe⸗ stein; Die Gärten wandeln sich in Wüsten, Fällt nicht ein Tränenregen drein. Das Gold wird auf dem Feuer⸗ herd, Ein Christ in mancher Not be⸗ währt. 3. Je größer Kreuz, je stärkrer laube. Die Palme wächset bei der Last; Die Süßigkeit fließt aus der Traube, Wenn du sie wohl gekeltert hast. Im Kreuze wächset uns der Mut, Wie Perlen in gesalzner Flut. 4. Je größer Kreuz, je größre iebe. Der Wind bläst nur die Flam⸗ men auf; Und scheinet gleich der Himmel trübe, So lachet doch die Sonne drauf. Das Kreuz vermehrt der Liebe Glut, Gleichwie das Ol im Feuer tus 5. Je größer Kreuz, je mehr ebete. Da fleht man gern um Trost und Licht; Wenn um dasSchiff kein Sturm wind wehte, So seufzte man um Rettung nicht. Wo kämen Davids Psalmen hez Wenn er nicht auch versuchet wär'? 6. Je größer Kreuz, je mehr Verlangen. Vom Tale steiget man bergan Wer durch die Wüste lang ge⸗ gangen, Der sehnet sich nach Kanaan, Das Täublein findet es nicht Ruh, So fliegt es nach der Arche zu 7. Je größer Kreuz, je liebs Sterben. Liebe ier tut mehr rost Sturm te ung ꝛen hez ichet mehr l. ergan i9 ge⸗ aan. nicht he zu liebe — Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 433 Man freut sich recht auf seinen Ach, dieses teure Kleinod macht, Tod; Daß man das größte Kreuz Denn man entgehet dem Ver⸗ nicht acht't. Debeu, 9. Gekreuzigter, laß mir dein Es stirbt auf einmal alle Not. Das Kreuz, das stille Gräber Kreuze ziert Je länger und je lieber sein! I 2 0 Bezeugt, man habe triumphiert. Daß mich die 3—— nicht I 8. Je größer Kreuz, je schönre So pflanz ein solches Herz mit rone, ein, Die Gottes Gnad uns beigelegt, Das Glauben, Liebe, Hoffnung Und die einmal vor seinem hegt, Throne Bis dort mein Kreuz die Krone Der Überwinder Scheitel trägt. trägt! Benj. Schmolck 1672—1737. Mel. Jesu, meine Liebe. 1715. 33* in. oo00 See⸗le, sei zu ⸗frie⸗ den! Was dit Treib aus dei⸗ nem Her⸗ zen Un ⸗-ge⸗ 0 — EEE Gott be⸗ schie den, das ist al-les gut. duld und Schmer⸗zen, fas⸗ se fri⸗schen Mut! SSSS..SI........ Wenn dich Not rings⸗-um be- droht, und kein Glück will *2 0.— H+ SISSII——— .— 42 ir Ern E D.D.ee ⁵⁴ 2. Bringt der Feinde Menge Alles ins Gedränge, Was die Wahrheit liebt; Will man dir den Glauben Aus dem Herzen rauben: Werde nicht betrübt! Naht zu dir Viel Elend hier, Droht der Bosheit offner Rachen: Wohl wird's Gott doch machen. 3. Scheint der Himmel trübe, Stirbt der Menschen Liebe Ganz für dich dahin, Stören Mißgeschicke Fast all Augenblicke Deinen Geist und Sinn: Nur Geduld! Des Himmels Huld Sieht auf alle deine Sachen: Wohl wird's Gott doch machen. 4. Ungeduld und Grämen Kann das Leid nicht nehmen, Nein, es mehrt den Schmerz. Wer sich widersetzet, Wird nur mehr verletzet; Drum Geduld, mein Herzl Wirf, mein Sinn, Die Sorgen hin! Drücket gleich die Last den Schwachen: Wohl wird's Gott doch machen. Heiligung und christlicher Wandel.— 5. Auf die Wasserwogen Folgt ein Regenbogen, Und die Sonne blickt. So wird auf das Weinen Lauter Freud erscheinen, Die das Herz erquickt. Laß es sein, Wenn Angst und ein Mit dir schlafen, mit dir wachen: Wohl wird's Gott doch machen. 6. Kronen sollen tragen, Die des Kreuzes Plagen In Geduld besiegt. Fröhlich ausgehalten Und Gott lassen walten Das macht recht vergnügt. Drum, mein Herz, Beschließ im chmerz Alles Unglück zu verlachen: Wohl wird's Gott doch machen. 7. Nun so soll's verbleiben, Ich will nie mich sträuben Folgsam Gott zu sein. Beides, Tod und Leben Sei ihm hingegeben: Ich bin sein, er mein; Denn mein Ziel Ist, wie Gon will. Drum sag' ich in allen Sachen: Wohl wird Gott es machen. Beni. Schmolck 1672—173/. t und Goln n. 17³7 E Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 4³³ Mel. Warum sollt' ich mich ꝛc. Joh. Georg Ebeling. 1666. Q 33².——.—.— SSSESSISII ada Sei zu⸗frie⸗den, mein Ge⸗ mü⸗ 2.— SPIIIIIIIIIIT Gott ist gut, was er tut, ist auch vol⸗ler Gü⸗ te. — I..—— HH dintrirnn ——*——— Schau⸗e sei ⸗ ne gro⸗ßen Ta ⸗ten! Was die Welt SSDDE in sich hält, ist ihm wohl ge ⸗ ra⸗ ten. 2. Beides, Erd und Himmel Selbst der Staub preisen Zeugt von Gottes Größe. ine Macht 80t und Nacht 4. Was auf Bergen und in Müssen sie beweisen,— Gründen, Sonn und Stern sind Gottes In der Höh, Zeugen; In der See Was sich regt Oder sonst zu finden, ö Und bewegt, Rühmet seines SchöpfersStärke, Haäann von ihm nicht schweigen. Daß man hier ö. Nach Gebühr 3. Schau WHaudet seiner Seine Weisheit merke. ände! Mensch und Tier 5. Wie muß ich sein Lob er⸗ Sagen dir, heben, Daß sein Ruhm ohn' Ende; Wie so gar Auch der Wurm in seiner Blöße, Wunderbar Gras und Laub, Gab er mir mein Leben! ³⁸ Heiligung und christlicher Wandel. 0 Seel und Leib ist sein Geschenke; Ist es nicht Meine Pflicht, Daß ich dran gedenke? 6. Er hat seine Huld vermehret, Da er hier Jesum mir Als ein Pfand bescheret Und durch ihn auf meinem Pfade Mich beglückt Und erquickt; Heißet das nicht Gnade? 7. Wie mich sein getreues Sorgen Tag und Nacht Nimmt in acht, Das zeigt jeder Morgen; Ja kein Augenblick verschwindet, Der mir nicht, Gott mein Licht, Deine Huld verkündet. 8. Sandt' er mir des Kreuzes Plagen, War die Last Kaum gefaßt, So half er mir tragen; War nicht mehr Geduld vor⸗ handen, Seine Kraft Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛe. Hat geschafft, Daß ich's überstanden. 9. Nun mein Herz, das hat schon lange Gott getan; Denke dran, Will dir werden bange! Dein Gott wird dich nicht ver⸗ lassen; Trau dem Herrn; Er hilft gern, Er wird dich nicht hassen! 10. Der viel taͤusend Millionen Noch erhält, Die die Welt Um mich her bewohnen; Der den Himmel unterstützet, Weiß, was dir Auch hinfür Schadet oder nützet. 11. Drum ergib dich seinem Willen! Heiße gut, Was er tut/ Einst wird sich's enthüllen! Denn Gott weiß in allen Sachen Groß an Rat, Stark von Tat, Alles wohl zu machen. Benj. Schmolck 1672—173 Georg Neumark. 105. 333 ⁷ 32 ++ 8 D —. Ich bin bei al-lem Kummer stil⸗le, Es ist des lie-ben Got⸗tes Wil⸗ le, illionen ützet, seinem — der mir auf mei⸗nem Her- zen liegt. der mich zu —..—.— sei⸗ner Zeit ver⸗ gnügt; denn die⸗ ser 3255—..— f 1——— + Trost ist mir be-⸗ kannt: es än⸗dert's mei⸗ nes —— —.— 12 Got⸗tes Hand. 2. Er kann es tun, drum will ich hoffen; Er will es tun, so trau' ich drauf. Sein Vaterherz steht immer offen, Und er nimmt meine Seufzer auf. Sein Wort ist mir ein sichres fand: Da stärkt mich meines Gottes Hand. 3. Es kann nicht jeder Wunsch gelingen, Den man sich etwa ausgedacht. Man sieht, wer's mit Gewalt will zwingen, Daß der nur übel ärger macht. Doch was mir fehlt, ist Gott bekannt: Es hilft mir meines Gottes Hand. 4. Die rechte Stunde wird schon kommen, Wo seine Hilfe mich erfreut. Ich weiß, daß endlich doch den Frommen Der Wunsch des Herzens wohl gedeiht. So hält mein Glaube festen Stand: Mich segnet meines Gottes Hand. 5. Will's Gott, so stellet sich schon morgen Der Segen meiner Hoffnung ein, Und wird von allen meinen Sorgen KeinStäubchen ferner übrig sein. So hab' ich ein gelobtes Land: Es krönt mich meines Gottes Hand. 6. Geduld! will ich indessen sprechen; Geduld! wenn sich's noch will verziehn; 4³⁸ Heiligung und christlicher Wandel. U Geduld! die Zeit wird Rosen Dabei verharr' ich unverwandt brechen, Bald ändert's meines Gottes Die mir aus Gottes Liebe blühn. Hand. Erdmann Neumeister 1671—1750 3³%ι Mel. Was Gott tut ꝛc. 1603. 4 —— D EEEE ——— Auf Gott und nicht auf mei⸗ nen Rat wil und dem, der mich er-schaf-fen hat, mit Q *—........—— 45.—.—........— 3 1t ich mein Glück nur bau⸗ en gans zer See⸗ le trau: en. Er, der die Welt all⸗ 2———— 2—————— 57 L s 2 mäch⸗tig hält, wird mich in mei⸗nen Ta⸗gen als er.... Gott und Va⸗ter tra⸗ gen. 2. Er sah von aller Ewigkeit, Und hätte, was ich bitte, Wie viel mir nützen würde, Mir gnädig, eh' ich's bat, ge⸗ Bestimmte meine Lebenszeit, währt, Mein Glück und meine Bürde. Wenn's seine Weisheit litte; Was zagt mein Herzꝰ Er sorgt für mich Ist auch ein Schmerz, Stets väterlich. Der zu des Glaubens Ehre Nicht was ich mir ersehe, Nicht zu besiegen wäre? Sein Wille der geschehe. 3. Gott kennet, was mein Herz 4. Ist nicht ein ungestörtes begehrt, Glück „ It, ge⸗ litte; e/ törtes 0 Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 4³⁰ Weit schwerer oft zu tragen Wer Gottes Rat Als selbst das widrige Geschick, Vor Augen hat, Bei dessen Last wir klagen? Dem wird ein gut Gewissen Die größte Not Die Trübsal auch versüßen. hebt doch der Tod, Ind Ehre, Glück Und Habe b. Was ist des Lebens Herr⸗ 5; ö lichkeit? Leläßt mich doch im Grabe. Wie bald ist sie verschwunden! 5. An dem, was wahrhaft Was ist das Leiden dieser Zeit? glücklich macht, Wie bald ist's überwunden! Läßt Gott es keinem fehlen; Hofft auf den Herrn, Gesundheit, Ehre, Glück und Er hilft uns gern! Pracht Seid fröhlich, ihr Gerechten, Sind nicht das Heil der Seelen. Der Herr hilft seinen Knechten! Christ. Fürchtegott Gellert 1715—1769. 4205 Was Gott tut ꝛc. 1690. 11 3⁵ ö — Der Herr ist mei- ne Zu ⸗ver⸗sicht, mein Dem fehlt es nie an Trost und Licht, der 8— II 455„ 5— 4 1 II— 1—— LIII D‚‚—r‚‚—— be⸗ ster Trost i im Le⸗ ben. sich an ihn er ⸗ ger ben. Er ist mein Gott, auf — I 12..—— 1 1 E DEEEEEEEEEE —— Ieeeeet— In. sein Ge⸗ bot wird mei⸗ ne See⸗le stil ⸗le; mir 9 V.—5 + N II . ee. g'nügt des Va⸗ ters Wil ⸗le. ⁴⁰ Heiligung und christlicher Wandel. H 2. Wer wollte dir, Herr, nicht vertraun? Du bist des Schwachen Stärke. Die Augen, welche zu dir schaun, Sehn deine Wunderwerke. Herr, groß von Rat Und stark von Tat, Mit gnadenvollen Händen Wirst du dein Werk vollenden. 3. Noch nie hat sich, wer dich geliebt, Verlassen sehen müssen; Du läßt ihn, wenn ihn Not umgibt, Doch deinen Trost genießen. Des Frommen Herz Wird frei von Schmerz, Der Sünder eitles Dichten Wird einst dein Rat zernichten. 4. Drum hoff, o Seele, hoff auf Gott! Des Toren Trost verschwindet, Wenn der Gerechte selbst im Tod Ruh und Erquickung findet. Wenn jener fällt, Ist er ein Held; Er steht, wenn Sünder zittern, Ein Fels in Ungewittern. 5. Wirf nicht den Trost der Hoffnung hin, Den dir der Glaube reichet! Weh dem, der zu der Welt will fliehn Und von dem Höchsten weichet! Dein Heiland starb, Und er erwarb Auf seinem Todeshügel Dir deines Glaubens Siegel, 6. Sei unbewegt, wenn um dich her Auch Trübsalswetter stürmen! Flieh nur zu Gott, gewiß wirder Mit starkem Arm dich schirmen! Die Zeit der Qual, Der Tränen Zahl Zählt er, er wägt die Schmerzen Und wälzt sie von dem Herzen, 7. Herr, du bist meine Zuven sicht, Auf dich hofft meine Seele. Du weißt, was meinem Glült gebricht, Wenn ich mich sorgend quäle. Wer wollte sich Nicht ganz auf dich, Allmächtiger, verlassen Und sich im Kummer fassen? 8. In deine Hand befehl' ih mich, Mein Wohlsein und mein Lebenz Mein hoffend Dich blickt auf dich, Dir will ich mich ergeben. Sei du mein Gott Und einst im Tod Der Fels, auf den ich traue, Bis ich dein Antlitz schaue! Christoph Christ. Sturm 1740—1780. 31 2 Hil We iegel. n um rmen! wirder irmen! merzen Herzen. Zuver⸗ ele. Glück quäle, ssen? ehl' ich in t auf n. 0 Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 4¹ Menschen müssen sterben. 1687. 330 OE—J—— , SSSSSESESSE— 0⁰ ⁰0 0 Gott,mein Trost und mein Vertrau⸗-en, e⸗ wig dei⸗ ne Hil-fe werd' ich schauen, seh' ich ——— 2.—5 VI +—— ———— I—.—— ————3 IL +—1—— mei⸗ ne Zu⸗ Ler sicht, Ianfan nir⸗gends Licht; auch auf rau⸗hen dun⸗ keln 2 4 .— — 0 We⸗gen find' ich Freu⸗de, find' ich Se⸗ gen. Dei⸗ ner TT I——4 —— 1+——— 2 +—— E —.— l Füh⸗rung folg' ich still; wie du willst, nicht wie ich will. 2. Seit der Jugend ersten Du kannst stärken und erquicken. Jahren Deiner Führung folg' ich still; hast du Lenlich mich geführt. Wie du willst, nicht wie ich will. O wie oft hab' ich erfahren, 4. Führe mich, Herr, wie du Wie dein Vaterherz gerührt denkest, hilfe mir und Rettung sandte, Daß ich vor dir wandeln soll! Wenn mein Flehn zu dir sich Wenn nur du mein Schicksal wandte! lenkest, Deiner Führung folg' ich stil; O so geht's mir ewig wohl; Wie du willst, nicht wie ich will. Steh' ich nur bei dir in Gnaden, 3. Alles sei dir übergeben; Welcher Feind kann dann mir Was du tust, ist wohlgetan. schaden? Es sei Sterben oder Leben Deiner Führung folg' ich still; Dankbar nehm' ich alles an. Wie du willst, nicht wie ich will. Nag die Last auch schwer mich§. Muß ich manchen Schmerz drlicken, empfinden, Heiligung und christlicher Wandel. E Fühl' ich oft, wie schwer es sei, Sich durch Leiden durchzu⸗ winden, Weiß ich doch, mein Gott ist treu. Jede Last hilfst du mir tragen, Und ich sollte trostlos zagen? Deiner Führung folg' ich still; Wie du willst, nicht wie ich will. 6. Bin ich niedrig hier auf Erden, Trifft mich unverdienter Hohn, Hoff' ich doch erhöht zu werden, Ewiger, vor deinem Thron. Mögen denn mich Menschen hassen, Du, du wirst mich nicht ver⸗ lassen. Deiner Führung folg' ich still; Wie du willst, nicht wie ich will. Mel. Jesus, meine Zuversicht. 7. Nicht den Ruhm, den Menschen geben Nicht der Sinne Lust, nicht Gelh Such' ichznur ein frommes Leben Sei mein Reichtum auf derWell Meine Lust sei, dich zu schauen Und meinStolz, dir zu vertrauen Deiner Führung folg' ich still Wie du willst, nicht wie ich wil. 8. Ich empfehl' mich deinen Händen, Vater, voll Zufriedenheit. Jede Klage wird sich enden, Jeder Schmerz wird Seligkeit Kann ich von des Himmels öhen Einst mein Schicksal übersehen O dann sprech' ich tiefgerührt. Selig hast du mich geführt! Nach Elisabeth Eleonore von Sachsen-Meiningen 165817½9 von Friedr. Brauer 1754—1813. Joh. Crüger? 1653. 1650 — 2—— 2— DDiD‚ ——.————— Hof=fe, Herz, nur mit Ge- duld, end=lich Gott dein Va⸗ ter ist voll Huld, kind⸗=lich 9— 1 L II—— *———————— 144 en dr Be h Ea— wird der Tag an-bre⸗chen! darfst du zu ihm spre⸗ chenz auf dein gläu⸗bi den n geben, cht Gelh es Leben der Welh schauen, rtrauen, 0 il ich wil deinen t. iden, eligkein mels ersehen erührt ihrt! 581⁷⁰ + — I— ges Ver⸗ 2. Wolken kommen, Wolken gehn; Bau auf deines Gottes Gnade! zu der Freude Sonnenhöhn führen stürmisch dunkle Pfade, Doch ein treues Auge wacht; gittre nicht in Sturm und Nacht! 3. Ankre du auf Felsengrund, Schwinge dich zu Gottes Herzen, Nach ihm deine Leiden kund, Sag ihm deine tiefsten Schmerzen! Mel. Es ist genug. traun wird er gnä-dig nie ⸗der-schaun. Er ist gütig und erquickt Jedes Herz, das Kummer drückt. 4. Faß im Glauben kühnen ut, Kraft wird dir dein Helfer senden; Mit der Hand, die Wunder tut, Wird er deine Leiden enden! Er ist lauter Lieb und Huld; Hoffe, Herz, nur mit Geduld! Siegfried Aug. Mahlmann 1771—1826. Joh. Rud. Ahle. 1662. — 338 — ö ——— SIIAIEIIIAEEI..— 00 0 0 Gott Die Son ist mein Licht! Ver ⸗za⸗ ge ne sinkt, die Nacht bringt LI ——— nicht, mein Herz, in Furcht und Schmerz, mein ban⸗ ger dunk⸗ ler Licht strahlt al⸗ le⸗⸗ 2 0Ḧ— er * In rr rre marer WRR——— .— 25 9*.— zeit; es schimmert an dem Tag der Freu⸗den, es 4⁴⁴ Heiligung und christlicher Wandel.— ——.———.— 2. Gott ist mein Heil! OSeele, 3. Gott ist mein Schild, men fürchte nichts! Schirm in der Gefahf, Dein Helfer ist getreu; Die er nur wenden kann! Er läßt dich nicht, sein Vater⸗ Er deckt mein Haupt, und ohn wort verspricht's, ihn fällt kein Haar, Er steht dir mächtig bei. Er nimmt sich aller an. Er will dich bis ins Alter tragen, Ob Tausende, die mit mir Kein wahres Gut dir je versagen: wallen, Gott ist mein Heil! Zur Rechten oder Linken fallen. 3. Sein ist die Kraft: Et att ist mein Schild! spricht's, und es geschieht, 6. Gott ist mein Lohn! Drun Gebeut, und es steht da; geh' ich unverzagt Und wenn mein Blick noch keine Die Bahn, die er mir zeigt. Hoffnung sieht, Der Gang ist schwer, er wird min Ist schon die Rettung nah. Gott gewagt, Wo schwache Menschen nichts Der dort die Palme reicht. vermögen, Froh will ich wachen, kämpfen Da kommt Gott stärkend uns ringen, entgegen: Durch Gnade stark den Feind Sein ist die Kraft! bezwingen: 4. Sein ist das Reich! Er Gott ist mein Lohn; herrscht im Weltgebiet 7. Gott ist mein Preis! Erst Mit Weisheit, Huld und Macht. mein Lobgesang, Die Sterne gehn, der Strom der Er, des ich ewig bin! Zeiten flieht, Der Herr ist groß, und seines Von seinem Blick bewacht, Ruhmes Klang Und alles lenket er im stillen Tönt durch das Weltall hin. Zum Ziel nach seinem heil'gen Ich stimme mit den Erdgebornn Willen: Ins hohe Lied der Auserkornei Sein ist das Reich! Gott ist mein Preis! Joh. Heinr. Karl Hengstenberg 1770—1ʃʃʃ mir n fallen. Drumn gt eigt. wird mi cht. ämpfen Feind 81 Er si „ seines hin. zebomg rkornen 70—10ʃ Gottvertrauen, Kreuz und Trost. — süüMel. Q Mein Herzens⸗Jesu. Peter Sohrlen). 1668. 4 72 1— 2—— 30. * I—— +— 00 0 0 Ich steh' in mei⸗nes Her⸗ ren Hand und nicht Er-den⸗not, nicht Er-den⸗tand soll —. S..—— HFEEE EE—. — E—.— 1—.——— will drin ste⸗ hen blei⸗ben, mich da⸗ raus ver⸗ trei⸗ben; und wenn zer⸗fällt die —— ————..———.——— XV.————5 CL— +—* 12—.— 2„... D— —— gan⸗ ze Welt, wer sich an ihm, und wen er hält, wird „— IEEEEE — +— 12— P II —.———3——— wohl⸗be⸗ hal- ten blei-ben. 2. Er ist ein Fels, ein sichrer ort, Und Wunder sollen schauen, Die sich auf sein wahrhaftig Wort Verlassen und ihm trauen. Er hat's gesagt, Und darauf wagt Mein Herz es froh und unverzagt Und läßt sich gar nicht grauen. 3. Und was er mit mir machen will, Ist alles mir gelegen. Ich halte ihm im Glauben still Und hoff' auf seinen Segen; Denn was er tut, Ist immer gut, Und wer von ihm behlitet ruht, Ist sicher allerwegen. 4. Ja, wenn's am schlimmsten mit mir steht, Freu' ich mich seiner Pflege; Ich weiß, die Wege, die er geht, Sind lauter Wunderwege. Was böse scheint, Ist gut ge⸗ meint, Er ist doch nimmermehr mein Feind Und gibt nur Liebesschläge. 5. Und meines Glaubens Unterpfand Heiligung und christlicher Wandel. 5 Ist, was er selbst verheißen, Daß nichts mich seiner starken Hand Soll je und je entreißen. Was er verspricht, Das brichh er nicht, De Er bleibet meine Zuversicht, Iu Ich will ihn ewig preisen. Zu Karl Joh. Phil. Spitta 1801—1850. Mel. Herzlich tut mich verlangen..810. Haßll.— IIDRDDEEEEEEE 0 0 0 0 Ich will in Gott mich fas-sen und— dann bin ich nicht ver-lase⸗ sen in — R— 7stil⸗ le, stil⸗le sein; pei n, dann geht auf mei⸗nem herb⸗ ster Not und V— + 9— 5 — Pfa⸗ de, wie dun- kel er auch wär', ein Bo ⸗te 5 sei ⸗ner Gna⸗-de, ein En- gel vöor mir her. 2 2. Er trägt in seinen Hän⸗ 3. Zur Rechten und zur Linken den Mag der Versucher nahn, Mei Ein wunderhelles Licht, Mich lockt sein schmeichelnd Mir süßen Trost zu spenden Winken Des Und reine Zuversicht. Von solchem Licht geleitet Fühl' ich die Furcht gebannt, Denn über mich gebreitet Ist Gottes Vaterhand. Nicht hin auf seine Bahn; Ist! Wie fänd' ich dorten Frieden, Lust Hätt' ich mich falschgesinnt Und Von Gottes Huld geschieden, Ein ungehorsam Kind ꝛ Begi EI Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 4⁴⁷ Mein Herz will ich bewahren Er will die Kraft mit stärken, Dem, der es treulich liebt, Uuch wenn er mit Gefahren Zur Prüfung mich umgibt. Sie kommt von ihm allein; In Worten und in Werken Soll ich sein Zeuge sein. Julius Hammer 1810—1862. Mel. Es ist gewißlich an der Zeit. 1535. 4 1— .————————.——— —.——— 00 0 O kla⸗ge nicht, wenn dir dein Gott ein Sei's Krankheit, Man⸗gel, Gram und Spott, vom 94 E—=1——— HIEEIEIEIIEEEEIEIEEEEE 9— +— 1 h I 1 +— 21 Kreuz will auf⸗ er ⸗le⸗ gen! Kreu⸗ ze kommt der Se⸗ gen, wenn du be⸗ reu= end 9—4—— +7H. 22———1 I + + 2—.—2 n dn Ka, r ne— 2——————————— dei⸗ ne Schuld es trägst in gläu⸗bi⸗ ger Ge⸗ duld und . rinmrn.ree fest auf Christum bau est. 2. Macht auch das Kreuz dem Fleische bang, Rein Christ, laß dich's nicht reuen! Des alten Menschen Todesgang NLebensweg dem neuen; List wenn der starre Trotz erliegt, Und sich das Fleisch dem Kreuze fügt, Beginnt das wahre Leben. 3. Du gehst vor Gottes An⸗ gesicht Und stehst in seinem Segen, Und deines Fußes Leuchte ist Sein Wort auf allen Wegen. Du hältst an ihm, der dich nicht läßt, An deinem Herrn und Heiland — Im Leben und im Sterben. 4⁴8 Für besondere Zeiten und Verhältnisse. 4. Und himmelan, nur Bis Gott sich dir in Gnaden neih himmelan Und dir durch Jesum Christum Ist all dein Lauf gewendet, reicht Bis er am Ziele deiner Bahn An Kreuzes Statt die Krone. In Herrlichkeit sich endet, Julius Sturm 1816—ʃ80, XXI. Für besondere Zeiten und Verhältnisse. 1. Am Morgen. 2— eigener Melodie. Weltlich? 1595. EEEE....— ονν Aus mei nes Her ⸗ zens Grun⸗ in die⸗ ser Mor- gen- stun⸗ 4—— ů ——.—. . Dde sag ich dir Lob und Dank de und all mein Le- ben lang; 235—7 26.—— EE Gott auf dei ⸗ nem Thron, dich will ich e⸗wig —.—. rn vn,ͤn w, in. mn 5————— eh ⸗ren, laß 4— dein Lob ver ⸗ meh⸗ ren durch— irmn Sahn — den neigt Hristum Krone. 16—1890. tnisse. ich? 1505 —³ Am Morgen. 4⁴⁰ 2. Dank dir, daß du aus Gnaden In der vergangnen Nacht Mich vor Gefahr und Schaden Behütet und bewacht! Demütig bitt' ich dich, Wollst mir die Sünd vergeben, Womit in diesem Leben Ich hab' erzürnet dich. 3. Du wollest auch behüten Mich gnädig diesen Tag Vor Feindes List und Wüten, Vor Sünden und vor Schmach, Vor Feu'r und Wassersnot, Vor Armut und vor Schanden, Vor Krankheit und vor Banden, Vor bösem schnellem Tod. 4. Die Seele, Leib und Leben, Gut, Ehre, Weib und Kind Will ich dir übergeben, Dazu mein Hausgesind; Nach eigener Melodie. Was deine Huld mir gab, Die Eltern und Verwandten, Die Freunde und Bekannten Und alles, was ich hab'. 5. Gott will ich lassen raten, Der alle Ding' vermag; Er segne meine Taten Auch an dem heut'gen Tag. Ihm hab' ich heimgestellt Leib, Seele, Gut und Leben Und was er mir gegeben; Er mach's, wie's ihm gefällt. 6. Drauf sprech' ich fröhlich Amen Und zweifle nicht daran, Gott nimmt in Jesu Namen Mein Beten gnädig an. Drum streck' ich aus die Hand, Greif an das Werk mit Freuden, Das Gott mir wollt' bescheiden In meinem Amt und Stand. Georg Niege(Nigidius) 1525—1588. Heinr. Albert. 1642. 0*8 ö 43 IIDSSEE u⁰n⁰ Gott des Him⸗mels und der Er⸗ den, der uns Tag und Nacht läßt wer⸗den, 9 MW V Va⸗ter, Sohn und heil'⸗ ger Geist, schei nen heißt, Sonn und Mond uns Evang. Gesangbuch. 4⁰ Für besondere Zeiten und Verhältnisse. 0 ————— SD star ⸗ke Hand die Welt und was drin= nen 2. Gott, ich danke dir von 5. Führe mich, o Herr, und lein Herzen, Meinen Gang nach deinem Daß du mich in dieser Nacht Wort, Vor Gefahr, Angst, Not und Sei und bleibe du auch heute Schmerzen Mein Beschützer und mein Hont Hast behütet und bewacht, Nirgends als bei dir allein Daß des bösen Feindes List Kann ich recht bewahret sein. Mein nicht mächtig worden ist. 6. Meinen Leib und meine 3. Laß die Nacht auch meiner Seele Sünden Samt den Sinnen und Verstand Jetzt mit dieser Nacht vergehn; Großer Gott, ich dir befehle O Herr Jesu, laß dich finden. Unter deine starke Hand. Und dein Herz mir offen stehn, Herr, mein Schild, mein“ Ehr, Da allein ja Hilf und Rat mein Ruhm, Ist für meine Missetat! Nimm mich auf, dein Eigentum 4. Hilf, daß ich mit diesem 7. Deinen Engel zu mir sende Morgen Der des bösen Feindes Macht; Geistlich auferstehen mag List und Anschläg' von mir wend Und für meine Seele sorgen, Und mich halt' in guter Acht, Daß, wenn nun dein großer Tag Der auch endlich mich zur Ruh Uns erscheint und dein Gericht, Trage nach dem Himmel zul Ich davor erschrecke nicht! Heinr. Albert 1604—165.. Nach eigener Melodie. Joh. Georg Ebeling. 1669. Q 344—————.—— + .——.—.——.. — — x. 0 RW— α Die gold⸗ne Son⸗ + ne voll Freud und nd leitt iem heute nHont ein sein. ꝛeine rstand, hle Ehr, m,/ entum rsende, Nacht, wende Acht, in Ruh zul 1651. 3. 1666. V ah. ⁵¹ PP........ ———— 6,— + 1 1 1 on ⸗ ne bringt un⸗ sern Gren⸗zen mit ih⸗ rem * I — E — + + SDSS.eeee. +— 12— e EEE Wen —— än⸗ zen ein ben er ⸗ qui⸗ den⸗ des lieb⸗li⸗ ches Licht. 122 ů—— 3 ů—2 TL———— V„—— X— + 1 — 1 2 + SS. SIPII.I.II.I....... n un mn Glie⸗der die dar ⸗ nie⸗ der, — ... Ja⸗ ber nun steh' ich, bin mun ter und fröh⸗ lich, I Vshau⸗ eden Him⸗ mel mit mei⸗nem Ge⸗ sicht. 2. Mein Auge schauet, Güter und Gaben; Was Gott gebauet Was wir nur haben, zu seinen Ehren Alles das sei Gott zum Opfer Und uns zu lehren, geweiht! Wie sein Vermögen sei mächtig Die besten Güter und groß, Sind unsre Gemüter; Und wo die Frommen Lieder der Frommen, Dann sollen hinkommen, Von Herzen gekommen, Wenn sie mit Frieden Das ist ein Opfer, dran er sich Von hinnen geschieden erfreut. Aus dieser S 4. Abend und Morgen choß. Sind seine Sorgen; 3. Lasset uns singen, Segnen und mehren, Dem Schöpfer bringen Unglück abwehren 15⁷ 4⁵⁷ Für besondere Zeiten und Verhältnisse. 0 Sind seine Werke und Taten allein. Wenn wir uns legen, So ist er zugegen, Wenn wir aufstehen, So läßt er aufgehen Über uns seiner Barmherzigkeit Schein. 5. Alles vergehet, Gott aber stehet Ohn' alles Wanken; Seine Gedanken, Sein Wort und Wille hat ewigen Grund. Sein Heil und Gnaden Die nehmen nicht Schaden, Heilen im Herzen Die tödlichen Schmerzen, Halten uns zeitlich und ewig gesund. 6. Gott, meine Krone, Vergib und schone, Laß meine Schulden In Gnad und Hulden Aus deinen Augen sein ferne verbannt! Sonst Herr, regiere, Mich lenke und führe/ Mel. Nun laßt uns Gott ꝛe. Wie dir's gefället: Ich habe gestellet Alles in deine Beliebung und Hand! 7. Willst du mich kränken, Mit Galle tränken, Und soll von Plagen Ich auch was tragen, Wohlan, so mach es, wie dir e beliebt! Was gut und tüchtig, Was schädlich und nichtig Meinem Gebeine, Das weißt du alleine, Hast niemals zu sehr die Deinn betrübt. 8. Trübsal und Zähren Nicht ewig währen, Nach Meeresbrausen Und Windessausen Leuchtet der Sonne erwünschtn Gesicht. Freude die Fülle Und selige Stille Darf ich erwarten Im himmlischen Garten; Dahin sind meine Gedanken gericht't. Paul Gerhardt 1607—10ʃ1 Nik. Selnecker? 150. 909 80 0 3⁴⁵ EE — SSES. errr eERrrl GEY 0— ji Am Morgen. 4⁵³ 430 —————— Schöp⸗fer al⸗ ler Din-ge, dem Ge⸗ber al⸗ ler nken, 4.—— 00 40—— treu⸗ en Men⸗schen hü⸗ ter! ie dir 2.Heut, als die dunkeln Schatten 6. Die wirst du nicht ver⸗ Mich ganz umgeben hatten, schmähen, Hast du, o Gott, gewehret, Du kannst ins Herz mir sehen tig Daß mich kein Leid versehret. Und weißt wohl, daß zur Gabe 3. Du sprachst: Kind, lieg im Ich ja nichts Bessres habe. e Deinn Frieden, 7. Dein Werk wollst du voll⸗ Ich will dich treu behüten; enden Schlaf wohl, laß dir nicht Und deinen Engel senden, en grauen, Der mich an diesem Tage Du sollst die Sonne schauen! Auf seinen Händen trage. 4. Dein Wort, Herr, ist ge⸗ 8. Sprich Ja zu meinenTaten, ünscht schehen, Hilf selbst das Beste raten, Ich kann das Licht noch sehen, Den Anfang, Mitt und Ende, Von Not bin ich befreiet, Ach Herr, zum Besten wende! Dein Schutz hat mich erneuet. 9. Herr, segne meine Tritte, 5. Du willst ein Opfer haben: Mein Herz sei deine Hütte, n; Hier bring' ich meine Gaben Dein Wort sei meine Speise, unken Und leg' in Demut nieder Bis ich gen Himmel reise! Vor dir Gebet und Lieder. Paul Gerhardt 1607—1676. 0710f1 57 17 nur den 10 Gott ꝛc. Georg Neumark. 1657. er?. HE 33—.— ö — 1 MenGon, nun ist es wie= der nri min den nun wa⸗chen al ⸗le mei⸗ ne Sor⸗gen 4⁵⁴ Für besondere Zeiten und Verhältnisse. IE. die Nacht voll⸗ en⸗det auf ein⸗mal wie⸗ der mit mir auf. ih⸗ ren Lauf; Die Ruh ist + I .— Ai aus, der Schlaf da⸗ hin, ——5 —— I ich se he wie⸗ der, —I — wo ich 235 2. Ich bin 49905 immer auf der Erde, Wo jeder Tag sein Elend hat, Wo ich zwar immer älter werde, Doch nimmer rein von Missetat. Ich kenn', o Gott, dein heilig Re cht Und bin doch kein getreuer Knecht. 3. Vergib mir, Vater, alle Sünden, Die ich von Kindheit auf getan, Laß früh vor dir mich Gnade finden Und nimm mein reuig Bitten an! Ist deine Gnade nur mein Teil, So fehlt mir nichts zu meinem Heil. 4. Hilf du in allen Sachen raten, Denn wo wär' ich mir selbst genug? Bewahre mich vor Missetaten, Vor böser 1½ List und rug! Laß mich Raggan wohl wenden Und Gutes schaffen, wo ich kann! 5. Behüte mir Leib, Seel und Leben Verwandte, 8.Gute Hab und Willst du mir 38 zu tragen So gib dabei 60 0l und Und willst du Heuden mir ver⸗ leihn, So laß sie mir zum Segen sein 6. Du gabst auft Kraft, jetzt aufzustehen, Dein Aufsehn ist's, das mich erhält. — Am Morgen. 4⁵⁵ Ich weiß nicht, wie mir's heut Schließ mich in deine Obhut wird gehen, ein, Doch schick es, Herr, wie dir's So bin ich tot und lebend dein! gefällt! Kaspar Neumann 1648—1715. Mel. O Gott, du frommer Gott. 1690. 347⁷ SI. IV. 5— ö— νπ O Je⸗su, sü⸗ ßes Licht, nun ist die nun hat dein Gna⸗den⸗glanz aufs neu ⸗e EI. N EE E I 3* ö— ———. Nacht ver⸗ gan⸗ gen,;— 7— mich um⸗ fan: genz nun ist, was an mir ist, vom Schla⸗fe auf=ge⸗weckt und hat sich/ Herr, nach dir ver⸗ =.—— 2 *——.—.—3——.—.—. .—..—.. D— I— — 12=⁊.28.8 2. Was soll ich dir denn nun, Daß sie nur dich erwähle O Herr, für Opfer schenken? In deiner Liebe Kraft; Ich will mich ganz und gar Da hast du meinen Geist, In deine Gnade senken Darinnen wollst du dich Mit Leib, mit Seel und Geist Verklären allermeist! Heut diesen ganzen Tag: 4. Hier sei denn auch mein dei ö ein Leib Das soll mein Opfer sein, Zum Tempel dir ergeben; Weil ich sonst nichts vermag. Wähl ihn zur Wohnung dir, 3. Drum siehe da, mein Herr, O allerliebstes Leben! Da hast du meine Seele, Ach wohn, ach bleib in mir, Sie sei dein Eigentum, Beweg und rege mich/ 4⁵⁶ Für besondere Zeiten und Verhältnisse. So hat Geist, Seel und Leib Mit dir vereinigt sich! 5. Mein Jesu, schmücke mich Mit Weisheit und mit Liebe, Mit Keuschheit, mit Geduld Durch deines Geistes Triebe; Kleid mit der Demut mich Und mit der Sanftmut an, So bin ich wohlgeschmückt Und köstlich angetan! 6. Gib, daß mir diesen Tag Stets vor den Augen schwebe, Daß dein' Allgegenwart Mich wie die Luft umgebe, Auf daß mein ganzes Tun Durch Herz, durch Sinn und Mund Dich lobe inniglich, Mein Herr, zu aller Stund! 7. Ach segne, was ich tu', Ja rede und gedenke; Durch deines Geistes Kraft Es also führ und lenke, Daß alles nur gescheh' Zu deines Namens Ruhm, Und daß ich unverrückt Verbleib' dein Eigentum! Joachim Lange 1670—1744. Mel. Ich dank' dir schon ꝛc. Mich. Prätorius? 1610, 348.— HH.— ĩ‚eDe‚ ———.‚ 81— 0 0 0 Mein erst Ge⸗ fühl sei Preis und D— ........ X——— 22*— 2——— Dank: er ⸗ he-be Gott, o See⸗lel Der .— E— — Herr hört dei ⸗nen Lob--ge⸗ sang: lob ⸗sing ihm, —— DD—.— EEEEEEE 2 mei⸗ ne See ⸗ le! 2. Mich selbst zu schützen ohne Wer schafft die Sicherheit der Macht, acht Lag ich und schlief in Frieden. Und Ruhe flür die Müden? 0 1 Am Abend. 4⁵⁷ 3. Wer wacht, wenn ich von mir nichts weiß, Mein Leben zu bewahren? Wer stärkt mein Blut in seinem Kreis Und schützt mich vor Gefahren? 4. Gelobet seist du, Gott der Macht, Gelobt sei deine Treue, Daß ich nach einer sanften Nacht Mich dieses Tags erfreue! 5. Laß deinen Segen auf mir ruhn, Mich deine Wege wallen, Und lehre du mich selber tun Nach deinem Wohlgefallen! 6. Nimm meines Lebens gnädig wahr, Auf dich hofft meine Seele; Sei mir ein Retter in Gefahr, Ein Vater, wenn ich fehle! 7. Gib mir ein Herz voll Zu⸗ versicht, Erfüllt mit Lieb und Ruhe, Ein weises Herz, das seine Pflicht Erkenn' und willig tue; 8. Daß ich das Glück der Lebenszeit In deiner Furcht genieße Und meinen Lauf mitFreudigtei, Wenn du gebeutst, beschließe! Christ. Fürchteg. Gellert 1715—1769. 2. Am Abend. Mel. Freu dich sehr ꝛc. 15⁵⁴4 9—. 40 AE 2— 2——— V———— +2 2— 00 0 D= Wer⸗de mun⸗ter, mein Ge⸗ mü: te, daß ihr prei⸗set Got⸗tes Gü= te, —— 4—— ů—.—— 1——.1—.— —.—————— Wund ihr Sin⸗ ne, geht her- für, 54 die er hat ge⸗ tan an mir, S W——..—..— ———— mich den gan⸗zen Tag vor so man⸗ cher schweren Plag 4⁵⁸ Für besondere Zeiten und Verhältnisse.—O .——— .87.— 8 durch sein gna-den ⸗ rei⸗-ches Wal⸗ten hat be⸗ +— E L +— — D.— schir⸗met und er⸗ hal ⸗ ten! 2. Lob und Dank sei dir ge- Gott, du kannst allein mich retten, sungen, Vater der Barmherzigkeit, Daß mir heut mein Werk ge⸗ lungen, Daß du mich vor allem Leid Und vor Sünden mancher Art So getreulich hast bewahrt, Manches Unheil auch vertrieben, Daß ich unversehrt geblieben! 3. Dieser Tag ist nun ver⸗ gangen, Und das Dunkel bricht herein; Hin ist nun der Sonne Prangen Und ihr freudenreicher Schein. Stehe mir, o Vater, bei, Daß mein Licht stets bei dir sei; Laß es hell im Herzen werden, Ist auch tiefe Nacht auf Erden! 4. Herr, verzeihe mir aus Gnaden Alle Sünd und Missetat, Die mein armes Herz beladen Und dich sehr erzürnet hat! Des Versuchers List und Tück Treib durch deine Macht zurück! Strafe nicht mein Ubertreten! 5. Bin ich gleich von dir ge⸗ wichen, Stell' ich mich doch wieder ein; Denn dein Sohn hat ausge⸗ glichen Meine Schuld durch seine Pein. Ich verleugne nicht die Schuld; Aber deine Gnad und Huld Ist viel größer als die Sünde, Die ich stets noch in mir finde. 6. O du Licht der frommen Seelen, O du Glanz der Ewigkeit, Dir will ich mich ganz befehlen Diese Nacht und allezeit. Bleibe doch, mein Gott, allhier In der Dunkelheit bei mir, Daß kein Unfail mich betrübe; Tröste mich mit deiner Liebe! 7. Laß mich diese Nacht empfinden Eine sanfte süße Ruh! Alles Übel laß verschwinden, Decke mich mit Segen zu! Am Abend. Leib und Seele, Mut und Blut, Jesu, den ich stets verehre, Weib und Kinder, Hab und Gut, Bleibe ja mein Schutz und Rat! Freunde, Feinde, Hausgenossen Und mein Hort, du werter Geist, 1 Sei'n in deinen Schutz ge⸗ Der du Freund und Tröster heißt: schlossen. Höre doch mein sehnlich Flehen!„ 8. O du großer Gott, erhöre, Amen, ja es soll geschehen. Was dein Kind gebeten hat! Joh. Rist 1607—1667. Mel. O Welt, ich muß dich lassen. Heinr. Ihals Peltlich. ö BoEEEEE 2.——.— 00 00 Nun ru⸗ hen al ⸗le Wäl⸗der, Vieh, +— I———— . Menschen, Städt' und Fel⸗ der, es schläft die gan⸗ ze ——— 14 Weltz ihr a⸗ ber, mei⸗ne Sin ⸗ nen, auf, auf, ihr f6— at—9 ů—R———— SISSIII——————— . sollt be ⸗ gin⸗ nen, was eu⸗ erm Schöpfer 2. Wo bist du, Sonne, blieben? Gar hell in meinem Herzen Die Nacht hat dich vertrieben, scheint. Die Nacht, des Tages Feind. Fahr hin, ein andre Sonne, 3. Der Tag ist nun vergangen, Mein Jesus, meine Wonne, Die goldnen Sternlein prangen ⁵⁰ο Für besondere Zeiten und Verhältnisse. E Am blauen Himmelssaal: Also werd' ich auch stehen, Wenn mich wird heißen gehen Mein Gott aus aalemWukorded⸗ tal. 4. Der Leib eilt nun zur Ruhe, Legt ab das Kleid und Schuhe, Das Bild der Sterblichkeit; Die zieh' ich aus, dagegen Wird Christus mir anlegen Das Kleid der Ehr und Herr⸗ lichkeit. 5. Das Haupt, die Füß' und Hände Sind froh, daß nun zum Ende Die Arbeit kommen sei. Herz, freu dich, du sollst werden Vom Elend dieser Erden Und von der Sünden Arbeit frei! 6. Nun geht, ihr matten Glieder, Geht hin und legt euch nieder, Der Ruhe ihr begehrt! —— eigener Melodie. Es kommen Stund' und Zeiten, Da man euch wird bereiten Zur Ruh ein Bettlein in der Erd. 7. Mein' Augen stehn ver⸗ drossen, Im Nu sind sie geschlossen; Wo bleibt dann Leib und Seel? Nimm sie zu deinen Gnaden, Sei gut für allen Schaden, Du Aug und Wächter Israel! 8. Breit aus die Flügel beide, O Jesu, meine Freude, Und nimm dein Küchlein ein! Will Satan mich verschlingen, So laß die Engel singen: Dies Kind soll unverletzet sein! 9. Auch euch, ihr meine Lieben, Soll heute nicht betrüben Kein Unfall noch Gefahr! Gott lass' euch ruhig schlafen, Stell' euch die mächt gen Waffen Ums Bett und seiner Engel Schar! Paul Gerhardt 1607—1676. Joh. Heinr. Lützel. 1858. 0 0 0 351 e Der Tag ist hin, mein Je⸗ su, bei mit ,. ——— —.— blei bez 0 See⸗len⸗ licht, derl Sün⸗ den Nachtver Q Am Abend. 4⁶⁷ trei⸗ be; geh auf in mir, Glanzder Ge⸗ rech⸗tig⸗ + I——.—— + H .———— .‚‚‚‚‚.———— 3—. keit, 2. Lob, Preis und Dank sei dir, mein Gott, gesungen, Dir sei die Ehr, daß alles wohl gelungen Nach deinem Rat, obich's gleich nicht verstehꝰ; Du bist gerecht, es gehe, wie es geh. 3. Nur eines ist, das mich empfindlich quälet: Beständigkeit im Guten mir noch fehlet; Das weißt du wohl, du Herzens⸗ kündiger, Ich strauchle noch wie ein Un⸗ mündiger. 4. Vergib es, Herr! Mir sagt es mein Gewissen, Der Sünde Lust hat mich von dir gerissen; er⸗ leuch⸗ te mich, ach Herr, denn es Mel. Herr Jesu Christ ꝛc. ist Zeit! Es ist mir leid, ich stell' mich wieder ein, Da ist die Hand: du mein und ich bin dein! 5. Israels Schutz, mein Hüter und mein Hirte, Zu meinem Schwe dein sieghaft Schwert umgürte, Bewahre mich durch deine große acht, Wenn Belial nach meiner Seele tracht't! 6. Du schlummerst nicht, wenn matte Glieder schlafen, Ach laß die Seel im Schlaf auch Gutes schaffen! O Lebenssonn, erquicke meinen inn! Dich lass' ich mein Fels — der Tag ist hin! Joachim Neander 1650—1680. 1651. 35² ů—w—— —— — 00 0 Wo willst du hin, weil's A⸗ bend ist, o E—— (4⁰0 Für besondere Zeiten und Verhältnisse.— ——— SꝗSISSSISSIIIIIIIII 7lieb⸗ster Pil⸗ ger Je⸗ su Christ ꝰKomm, laß mich so glück se⸗ lig sein und tehr in mei⸗ nem 2. Laß dich erbitten, liebster 4. Erleuchte mich, daß ich dit Freund, Bahn Dieweil es ist so gut gemeint; Zum Himmel sicher finden kam, Du weißt, daß du zu aller Frist Damit die dunkle Sündennacht Ein herzenslieber Gast mir bist! Mich nicht verführt noch irre 3. Es hat der Tag sich sehr macht! geneigt, 5. Vor allem in der letzten Non Die Nacht sich schon von ferne Hilf mir durch einen sanften Tod! zeigt; Herr Jesu, bleib; ich halt' dich Drum wollest du, o wahres est, Licht, Ich weiß, daß du mich nicht Mich Armen ja verlassen nicht. verläßt! Verfasser unbekannt; 1674. Mel. Freu dich sehr ꝛc. 15⁵4. —— 353. 4* 2. 2— I +—— —————e*— V— 0 0 0⁰— Herr, es ist von mei⸗nem Le⸗ ben Leh ⸗re mich nun Achtung ge- ben, —0 2 ..II ———.—3.— wie ⸗der um ein Tag da⸗ hin. hie ob ich fromm ge ⸗ we-sen bin; zei= g ich die n kann, nnacht irre en Nor nTod! t' dich Am Abend. ———..———————— II. mir auch sel⸗- ber an, so ich was n ‚DD 1——— 1 und hilf jetzt in al⸗len Sa⸗ chen gu ⸗ ten + + + .—— n n,, Fei ⸗er ⸗ a⸗ bend ma ⸗chen! 2. Freilich wirst du manches nden, Was dir nicht gefallen hat; Denn ich bin noch voller Sünden In Gedanken, Wort und Tat, Ind vom Morgen bis zur Stund Ifleget Herze, Hand und Mund Mannigfach und oft zu fehlen, Daß ich's selber nicht kann zählen. 3. Aber, o du Gott der Gnaden, Habe noch einmal Geduld; Ich bin freilich schwer beladen, Doch vergib mir alle Schuld! Deine große Vatertreu Werde diesen Abend neu, So will ich noch deinen Willen Künftig mehr als heut erfüllen. 4. Heilige mir das Gemüte, Daß der Schlaf nicht sündlich seiz Decke mich mit deiner Güte, Auch dein Engel steh mir bei! Lösche Licht und Feuer aus Und bewahre sonst das Haus, Daß ich morgen mit den Meinen Nicht im Unglück müsse weinen! 5. Steure den gottlosenLeuten, Die im Finstern Böses tun! Sollte man gleich was bereiten, Uns zu schaden, wenn wir ruhn, So zerstöre du den Rat Und verhindere die Tat; Wend auch allen andern Schrecken, Den die Bosheit kann erwecken! 6. Herr, dein Auge geht nicht unter, Wenn es bei uns Abend wird; Denn du bleibest ewig munter Und bist wie ein guter Hirt, Der auch in der finstern Nacht Über seiner Herde wacht. Darum hilf uns, deinen Schafen, Daß wir alle sicher schlafen! 7. Laß mich dann gesund er⸗ wachen, 4⁶ Für besondere Zeiten und Verhältnisse. E Wenn es rechte Zeit wird sein, Daß ich ferner meine Sachen Richte dir zu Ehren ein! Oder hast du, lieber Gott, Mel. Mein Herzens⸗Jesu. 851 bestimmet meinen Tod, o befehl' ich dir am Ende Leib und Seel in deine Hände, Kaspar Neumann 1648—17ʃ5, Peter Sohrlen). 1668. 0 0 0 0 Zu dir im Gott⸗ lob, ein Schrittur.— wig⸗ ⸗keit ist Fortgang die⸗ ser Zeit mein a ber⸗ mals voll en⸗ det! Herz sich sehn⸗lich wen-det, o Quell, da⸗raus mein A——— 2——1. V.—.E. 2.411— + 4— I—2————— 2— +—.*—.— — Tah¹—11.— 2— 2 Le⸗ ben fließt und al ⸗le Gna: de sich er⸗ gießt zu Q SSS... I *2 2. + 17 SDII ——.——.— IElt mei⸗ ner See ⸗ le Le⸗ ben. 2. Ich zähle Stunden, Tag und Jahr, Und wird mir allzu lange, Bis es erscheine, daß ich gar, O Leben, dich umfange, Damit, was sterblich ist an mir, Verschlungen werde ganz in dir, Und ich unsterblich werde. 3. O daß du selber kämest bald! Ich zähl' die Augenblicke. Ach komm, bevor mein Herz wird kalt Und sich's zum Sterben schicke Komm doch in aten Herrlich⸗ Schau her, die.— steht ereit, Die Lenden sind umgurtet! 4. Doch sei dir ganz anheim⸗ gestellt — Am Abend. E Die rechte Zeit und Stunde, Wiewohl ich weiß, daß dir's gefällt, Wenn ich mit Herz und Munde Dich kommen heiße und darauf Von nun an richte meinen Lauf, Daß ich dir komm' entgegen. 5. Ich bin vergnügt, daß mich nichts kann Von deiner Liebe trennen, Und daß ich frei vor jedermann Dich meinen Freund darf nennen, Und daß du dort, o Lebensfürst, Dich ganz mit mir vereinen wirst Und mir dein Erbe schenken. 6. Drum preis' ich dich in Dankbarkeit, Daß heut der Lauf geendet, Und daß dadurch von dieser Zeit Ein neuer Schritt vollendet. Ach führe du mich weiter fort, Bis ich gelange an die Pfort Jerusalems dort oben! 7. Wenn auch die Hände lässig sind Mel. O Welt, ich muß dich lassen. Und meine Kniee wanken, So biet mir deine Hand ge⸗ schwind Und halt mich in den Schranken Des Glaubens, daß in dir mein erz Sich stärke, und ich himmelwärts Ohn' Unterlaß aufsteige! 8. Geh, Seele, frisch im Glauben dran Und sei nur unerschrocken, Laß dich nicht von der rechten B ahn Die Lust der Welt ablocken! So dir der Lauf zu langsam dünkt, So eil, wie sich ein Adler schwingt, Mit Flügeln heil' ger Liebe! 9. O Jesu, meine Seele ist Zu dir schon aufgeflogen; Du hast, weil du voll Liebe bist, Mich ganz zu dir gezogen. Fahr hin, was heißet Stund und Zeit: Ich bin schon in der Ewigkeit, Weil ich in Jesu lebe! Aug. Herm. Francke 1663—1727. Heinr. Isaak? Weltlich. 1536. 1598. 355 2275——.— SEEE E 4 2——. 225 — 2...— + Der Sab⸗ bat ver⸗ gan gen, ich ist — E ha⸗ be mein Ver⸗lan⸗ gen nach Her⸗zenswunsch er⸗ Für besondere Zeiten und Verhältnisse. s —— 0 E P E ..ᷓ.. füllt. Gott hat mich un⸗ ter⸗wei ⸗ set, mit Le⸗bend: — mei ⸗ ner See ⸗le + FI WI 0 E er—E-— —— 6 brot ge⸗ spei ⸗ set und — I E I I 2.. ů + + —— 7 Durst ge⸗stillt. 2. Gott ruht durchs Wort im Und eine Sonne machen Herzen, Drum leg' ich ohne Schmerzen Auch meinen Leib zur Ruh; Denn allen Sündenschaden Deckt Jesus nun in Gnaden Mit seiner treuen Liebe zu. 3. O du dreieinig Wesen, Mein Geist ist schon genesen, Weil ich dein Tempel bin! Ich habe Licht vom Lichte, Dein leuchtend Angesichte Treibt alle Finsternisse hin. 4. Du wirst schon bei mir wachen Mel. Jesu, meine Freude. Auch mitten in der Nacht, Bis bei den Cherubinen Ein Sonntag ist erschienen, Der alle Nacht zu Schanden macht. 5. Ich schlafe ganz vergnüget, Denn wo mein Herze lieget, Da ist der Engel Heer; Mich stört kein Weltgetümmel, Es träumt mir nur vom Him: mel: Ach wer doch nur bald droben wär'! Benj. Schmolck 1672—1737. Joh. Crüger. 1649. 1656. * SSSII V. +332— ——— I +7 ů— L.— +—1— L——. 0 0„ 2204— Hir⸗ te dei⸗ner Scha fe, der von dei⸗ ne Wun⸗der ⸗-mil-de dien=te Am Abend. 4⁶⁷ —.— n kei⸗ nem Schla ·fe et⸗was wis⸗sen mag, mir zum Schil ⸗ de den ver⸗ gang⸗nen Tag. — 4 4 4 4 t.. der K,N 2—.—— M 2— Sei die Nacht auch auf der Wacht und laß mich von dei⸗ nen Scha⸗ ren 2. Decke mich von oben Vor der Feinde Toben Mit der Vaterhuld; Ein versöhnt Gewissen Sei mein Ruhekissen, Drum vergib die Schuld! Jesus Christ Mein Mittler ist, Er hat das, was ich verschuldet, Williglich erduldet. 3. Laß auch meine Lieben Keine Not betrüben, Sie sind mein und dein! Schließ uns mit Erbarmen In den Vaterarmen Wohlgeborgen ein! Du bei mir Und ich bei dir, Also sind wir ungeschieden, Und ich schlaf' in Frieden. 4. Komm, verschließ die Kammer Und laß allen Jammer — um und um be⸗ wah ren! Ferne von uns sein! Sei du Schloß und Riegel, Unter deine Flügel Nimm dein Küchlein ein; Deck uns zu MitSchutz und Ruh, So wird uns kein Grauen wecken Noch der Feind uns schrecken! 5. Wie, wenn ich mein Bette Heut zum Grabe hätte? Wie bald rot, bald tot! Drum hast du beschlossen, Daß mein Ziel verflossen, Kommt die Todesnot, So will ich Nicht wider dich; ab' ich Jesum nur gefunden, terb' ich alle Stunden. 6. Nun wohlan, ich tue In vergnügter Ruhe Meine Augen zu! Seele, Leib und Leben Hab' ich dir ergeben, 68⁸ Für besondere Zeiten und Verhältnisse. U Treuer Hüter du! Und erlebe ich den Morgen, Gute Nacht, Nimm mich in Wirst du weiter sorgen! acht; Benj. Schmolck 1672—1737. Mel. O Welt, ich muß dich lassen. einr. Iigati3a8elig 357— 4....—— 0 0 0 0 Herr, der du mir das Le⸗ ben bis 2.—— +4 · EE e e 2.. die⸗ sen Tag ge⸗ ben, dich bet' ich kind⸗lich 55 ED— ————.— S SEE —*— Fenetün⸗ Ich bin viel zu ge⸗ rin ⸗ ge der Treu⸗e, Q— + 72 + + I I HDEIEIII.— +—— —*—*—— die ich sin ⸗- ge, und die du heut an + 1 II 5—. 1 ——— mir ge ⸗ tan. 2. Mit dankendem Gemüte Nach deines Worts Befehlen Freu' ich mich deiner Güte, Einher im Leben gehn, Ich freue mich in dir. Auf deine Güte hoffen, Du gibst mir Kraft und Stärke, Im Geist den Himmel offen Gedeihn zu meinem Werke, Und dort den Preis des Glau⸗ Und schaffst ein reines Herz in mir. bens sehn! 3. Gott, welche Ruh der 4. Ich weiß, an wen ich glaube/ eelen, Und nahe mich im Staube Lobs Erl ¼1 Am Abend. 4⁵⁸ 3 zu dir, mein Gott, mein Heil. Eil' ich der Ruh entgegen, Ich bin der Schuld entladen, Dein Name sei gepreist! r Ich bin bei dir in Gnaden, Mein Leben und mein Ende Bellic Ind in dem Himmel ist mein Ist dein; in deine Hände 8. Teil. Befehl' ich, Vater, meinen Geist. — 5. Bedeckt mit deinem Segen Christ. Fürchteg. Gellert 1715.—1769. — Mel. O Welt, ich muß dich lassen. numin rrnnti. — I 8 E. — — Ruh. Sie bringt uns neu⸗ e Kräf⸗ te, beschließt des 9 3—————— ..e, n narirͤdn nan.—. q— 1. EDEA 2. 83 . —.— Tags Ge⸗ schäf ⸗te und drückt die mii⸗ den ...— hlen...... Au:⸗gen zu. ffen 2. Noch wach' ich und erzähle 3. Von ihm kommt jede Gabe, blau. Mit tiefgerührter Seele, Das Leben, das ich habe, Was Gott an mir getan. Die Ruhe dieser Nacht. Mit dankendem Gemüte Er ist der Quell der Güter, laube, fobsing' ich seiner Güte; Er ist mein treuer Hüter, 2 Er hört mein frommes Loblied Der, wenn ich schlummre, für an. mich wacht. Für besondere Zeiten und Verhältnisse. 0 4. Er läßt es finster werden Und hüllt den Kreis der Erden In stille Dunkelheit; Doch auch in dunkler Stille Wohnt Gott mit seiner Fülle Und zeigt mir seine Herrlichkeit. 5. Aus unermessner Ferne Führt er jetzt Mond und Sterne Am Firmament herauf; Sie leuchten ihm zur Ehre Hoch über Erd und Meere, Und seine Hand lenkt ihren Lauf. 6. Groß, wenn der Morgen grauet, Groß, wenn der Abend tauet, Groß in der stillen Nacht, Im Sonnenschein und Sturme, Am Menschen und am Wurme, S Groß zeigst du, Vater, deine Macht! 7. Voll Majestät und Stärke Mel. Nun danket all und bringet ꝛc. Stehn lauter Wunderwerke In deiner Schöpfung da. Wie kann ich dir's vergelten! Du, Gott so vieler Welten, Warst auch mir Armem heutt nah. 8. Gott, groß von Macht un reue, Jetzt, da ich dein mich freue, Wird mir die Nacht zum Lichn Leg' ich die müden Glieder In deinem Namen nieder, So wachest du, ich sorge nicht 9. Soll jetzt der Schlaf zun Leben Mir neue Kräfte geben, So schlaf' ich fröhlich ein; oll er mein Leben enden, So wirst du mich vollenden Und auch mein Gott imTodesen Joh. Zach. Jungheim 1729—ʃf. Joh. Crüger. 1655 — ———2— I ——— 0* So flie⸗hen un ⸗sre Ta⸗ ge hin, auh A +— +— II 1 1 7.— e. SSIESESPSPIPIIIFIII. I— die ser ist nicht mehr; die Nacht,der Mü ꝛden .SIIIIT —— IE Trö⸗ste⸗ rin, eilt wie⸗- der zu uns her. verke da. gelten lten, m heute acht um freue, im Lich ieder der, ge nicht af zum „ ein; en, nden Todesein 729—17%½ ger. 1650 n, auch —. — den E — Am Abend. 47¹ 2. Herr, du nur bleibest, wie Doch, mein Erlöser, deine Huld, u bist, Wie trostvoll ist mir die! Du schläfst und schlummerst 6. Ich eil' im Glauben zu nicht; dir hin Die Finsternis, dis uns um⸗ Und weiß, wie sicher ich chließt, Im Schatten deiner Flügel bin; A deinem Auge Licht. Du wachest über mich. 3. Dir übergeb' ich voll Ver⸗. Flieht, finstre Sorgen, weit traun von mir! Nich auch in dieser Nacht; G Jesu, du allein Und wovor sollte mir denn ei mein Gedanke; weihe dir deine In Mein Herz zum Tempel ein! Roh schützt ja deine Macht. 8. Ist dies vielleicht die letzte 4. Hab' ich an deiner Gnade Nacht nur In meiner Prüfungszeit, Noch teil, mein Herr und Gott, So führe mich durch deine Macht 8⁰ fürcht ich keine Kreatur Zum Licht der Ewigkeit! nd scheue nicht den Tod. 9. Ich lebe dir, ich sterbe dir, 3. Zwar ich erkenne meine Dein bin ich auch im Tod; chuld, Du, mein Erretter, bist bei mir Mit Reue fühl' ich sie; Und hilfst aus aller Not. Christoph Friedr. Neander 1724-1802. Mel. Herzlich tut mich verlangen. E101. 1013. 360 2 9——— IE 1.— —6— .——— —.— Wirf ab des Ta⸗ges La⸗ sten, der nun, See⸗le, sollst du ra⸗ sten dort, ———.— ——.'— 4 S stil ⸗ le A-bend kommt; wo die Ru⸗ he frommt; an dei⸗ nes Va⸗ters 4⁷² Für besondere Zeiten und Verhältnisse. U 2—.— 6—4. Her⸗zen soht du, ent⸗-le⸗ digt nun der Sorgen, EENI + 2—. 2 4———— ö 45 ö Mühn und Schmerzen, recht sanft und se⸗ lig ruhn! 2. Dort ist dir Rast beschieden Und fühlst dich nicht beschwen, Nach mühevoller Zeit, Und Gott läßt dir gelingen, D Dort findest du den Stait: Was seinen Ruhm vermehrt. Nach unruhvollem Streit; Dort schläfst du frei von Sorgen, 2. Mit ihm n Von seinem Arm bedeckt, Vor ihn trag deine Last, Bis dich der j 2294 Morhen Auf ihn wirf deine Sorgen, Zu neuer Arbeit weckt. Bei ihm such deine Rast! 3. Die Rast gibt neue Kräfte, So fließet leicht dein Leben Die Kraft gibt neuen Mut, Dem klaren Himmel zu, 5 Daß man des Tags Geschäfte Wo dir dein Gott wird geben Mit neuer Freude tut. Die ewig sel'ge Ruh. Gern wirst du sie vollbringen Julius Sturm 1816—1890. 3. Jahreswechsel. Mel. Herr Jesu Christ ꝛc. 1651. . +— 0 —..——— 30 2.— +*X* 1— +— —— Das al⸗ 40 Jahr ver⸗ gan⸗ gen ist; wir 2 1 H—— —— + SSPSPSPSPSISIITSTSISISI... dan⸗ken dir, Herr Je⸗ su Christ, daß du in —⁵ Jahreswechsel. 47* 0 ä— Not uns und Ge⸗ fahr so gnä⸗dig hast be⸗ IL +— I + I 2—— I schützt dies Jahr. 2. Wir bitten dich, du ew'ger Sohn Des Vaters auf dem höchsten Thron, Wollst deine arme Christenheit Bewahren ferner allezeit. 3. Entzieh uns nicht dein heil⸗ sam Wort, Das ist der Seelen höchster Hort; Vor Irrlehr und Abgötterei Behüt uns/Herr, und steh uns bei! 4. Hilf, daß wir fliehn der Sünde Bahn it Licht, du Volk ꝛc. Und fromm zu werden fangen an! Der alten Sünde nicht gedenk, Ein gnadenreich Neujahr uns schenk! 5. Hilf christlich leben, seliglich Einst sterben und hernach fröhlich Am jüngsten Tage auferstehn, Mit dir zum Himmel einzugehn, 6. Zu danken und zu loben dich Mit allen Engeln ewiglich! O Jesu, unsern Glauben mehr Zu deines Namens Lob und Ehr! Verf. unbek., Komponist Joh. Steuerlein 1546—1613. Konr. Kocher. 1823. — Hilf, Herr Je- su, laß ge ⸗ lin⸗ laß es neu e Kräf⸗ te brin ⸗ 4— ——3—3 2——⁵5 —— 2 EEPEEEEEEEEEE gen, hilf, das neu ⸗e Jahr geht an, gen, daß aufs neu ich wan⸗deln kann! Neu ⸗es Gloc und neu⸗ es Le⸗ 620 wol=lest H E. I=2 + IL —————————— II —. E..—. EIL L.— DE.m amn— EIL + 2 du aus Gna⸗den ge⸗ ben. 2. Meiner Hände Werk und 5. Tröste mich mit deiner Taten, Liebe, Meiner Zunge Red und Wort Können nur durch dich geraten Und ganz glücklich gehen fort. Neue Kraft laß mich erfüllen, Zu verrichten deinen Willen! 3. Was ich denke, was ich mache, Das gescheh' in dir allein; Wenn ich schlafe, wenn ich wache, Wollest du, Herr, bei mir sein. Geh' ich aus, wollst du mich leiten, Komm' ich heim, so steh zur Seiten! 4. Laß dies sein ein Jahr der Gnade, Laß bereun mich meine Sünd; Hilf, daß sie mir nimmer schade Und ich bald Verzeihung find'! Niemand sonst als du, mein Leben, Kann die Sünde mir vergeben. Nimm, o Herr, mein Flehen hin Wenn ich mich auch sehr be⸗ trübe Und voll Angst und Zagen bin Stärke mich in meinen Nöten, Daß mich Sünd und Tod nich töten! 6. Herr, du wollest Gnade geben, Daß dies Jahr mir heilig sei Und ich christlich könne leben, Sonder Trug und Heuchelei, Daß ich noch allhier auf Erden Fromm und selig möge werden! 7. Jesu, laß mich fröhlich enden Dieses angefangne Jahr, Trage stets mich auf den Hän⸗ den, Halte bei mir in Gefahr! Freudig will ich dich umfassen, Wenn ich soll die Welt verlassen Joh. Rist 1607.—100. — Jahreswechsel. 4 EI 46 uns Gott ꝛc. Nik. anern 1587. 15— + 000 0 580 laßt uns n und tre⸗ten mit 1— — Ei. Sin⸗ gen und mit Be⸗ ten zum Herrn, der un⸗ serm ben bis 2. Wir gehn dahin und wandern Von einem Jahr zum andern, Wir leben und gedeihen Vom alten bis zum neuen: 3. Durch so viel Angst und Plagen, Durch Zittern und durch Zagen, Durch Not und große Schrecken, Die alle Welt bedecken. 4. Denn wie von treuen Müttern schweren Ungewittern die Kindlein hier auf Erden Nit Fleiß bewahret werden: . Also auch und nicht minder lßt Gott uns, seine Kinder, Wenn Not und Trübsal blitzen, In seinem Schoße sitzen. 6. Ach Hüter unsers Lebens, hürwahr, es ist vergebens hier⸗ her Kraft ge ⸗ ge⸗ ben! Mit unserm Tun und Machen, Wo nicht dein' Augen wachen! 7. Gelobt sei deine Treue, Die alle Morgen neue! Lob sei den starken Händen, Die alles Herzleid wenden! 8. Laß ferner dich erbitten, O Vater, und bleib mitten In unserm Kreuz und Leiden Ein Brunnquell unsrer Freuden! 9. Gib mir und allen denen, Die sich von Herzen sehnen Nach dir und deiner Hulde, Ein Herz, das sich gedulde! 10. Schließ zu des Jammers Pforten Und laß an allen Orten, Wo Krieg und Blutvergießen, Die Friedensströme fließen! 11. Sprich deinen milden Segen 4⁷⁶ Für besondere Zeiten und Verhältnisse. ◻+ Zu allen unsern Wegen, 14. Und endlich, was das Laß Großen und auch Kleinen Mieiste, Die Gnadensonne scheinen! r uns 3— Geiste, „Sei t er uns hier errlich ziere .—.——*Wara, und dort zum Himmel föhn Der Unversorgten Gabe, 15. Das alles wollst du Der Armen Gut und Habe! geben, 13. Hilf gnädig allen Kranken, Omeines Lebens Leben, Gib fröhliche Gedanten Mir und der Christenschare Den hochbetrübten Seelen, Zum sel'gen neuen Jahre! Die sich mit Schwermut quälen! Paul Gerhardt 1607-10f0. Mel. Jesus, meine Zuversicht. Joh. Crüger? 1653. 1655. Q 4 4 ——— E 1——— 304 SS— I. 0 0 0 Je⸗ sus soll die Lo⸗sung sein, da ein Je- su Na⸗me soll al⸗ lein de⸗ nen 2. SEE neu ⸗ es Jahr er- schie⸗ nen, die in seienen zum Pa⸗ nie⸗ re die ⸗ nen, 4—1 1 — Bun⸗de stehn und auf sei⸗ nem We ge gehn. 2. Jesu Name, Jesu Wort 3. Unsre Wege wollen wit Soll in den Gemeinden schallen, Nun in Jesu Namen gehen, Und so oft wir nach dem Ort, Geht uns dieser Leitstern für, Der nach ihm genannt ist, So wird alles wohl bestehen wallen, Und durch seinen Gnaden⸗ Mache deines Namens Ruhm schein Unser Herz zum Heiligtum. Alles voller Segen sein. — Jahreswechsel. 47⁷ 4. Alle Sorgen, alles Leid Uns zum Segen werden müssen. Soll sein Name uns verslißen, Jesu Nam ist Sonn und Schild, So wird alle Bitterkeit Welcher allen Kummer stillt. Benj. Schmolck 1672—1737. —— Allein Gott in der Höh ꝛc. 1539. 6⁰⁵ 2 SS....I..I.. 7——— + 00 0 0 Gott ruft der Sonn und schafft den Mond. das er schafft es, daß man si⸗ cher wohnt, und — — PPP FJahr dar⸗ nach zu tei ⸗ lenz heißt die Zei ⸗ ten ei ⸗ len; urd: a net 94 SPSSSPSS II IIIIIII —.——.— EE ISISESI 4—— re, Tag und Nacht: auf, 315 uns ihm, dem RPRICIIIIIIIT Gott der Macht, Ruhm, Preis und Dank er ⸗ tei len! 2. Herr, der da ist und der da Das du uns neu gegeben! war, Verleih uns Kraft,— die Kraft Von dankerfüllten Zungen ist dein,— Sei dir für das verflossne Jahr In deiner Furcht zu leben! Ein heilig Lied gesungen, Du schützest uns und du ver⸗ Für Leben, Wohlfahrt, Trost mehrst und Rat, Der Menschen 111 wenn sie gür Fried und Ruh, für jede Tat, zuerst Die uns durch dich gelungen! Nach deinem Rieiche streben. 3. Laß auch dies Jahr gesegnet 4. Hilf deinem Volke väterlich ein, In diesem Jahre wieder! 4¹8 Für besondere Zeiten und Verhältnisse. 0 Erbarme der Verlassnen dich In seinem Herzen throne, Und der bedrängten Glieder! Daß Tugend und Zufriedenheit Gib Glück zu jeder guten Tat In unserm Lande wohne, Und laß dich, Gott, mein Heil Daß Treu und Liebe bei uns und Rat, 1U. sei: Auf unsern Fürsten nieder; Dies, lieber Vater, dies verleih In Christo, deinem Sohne! 5. Daß Weisheit und Ge⸗ rechtigkeit Christ. Fürchteg. Gellert 1715—1769. 3 Joh. Adam Hiller? Mel. Wie groß ist des Allmächt' gen ꝛc. 1780. 175 —.—— οο ρ Ein neues Jahr ist an⸗ ge⸗ fan⸗gen, Herr, je⸗ der bli⸗ cket voll Ver⸗lan⸗gen —————1 DII.— ö‚— — ——⁴ 4.—————— 22„— * vr L laß es ein Jahr der Gna⸗de sein! 17W— in die⸗ se künft'⸗ge Zeit hin⸗ ein. Laß je ⸗ den 26 fin⸗ den und er ⸗ fah⸗ren, was sei⸗ ner See⸗le · +— 1 11—— P Err — 7—81——————.— dient und fromt! O Heil uns, wenn in al⸗len Jah⸗ren A ——— 164. 3. uier r-2. * dein Reich uns im⸗ mer nä⸗ her kommt! E denheit 0 uns verleih ꝛe! —1760. Hiller? 8⁷. 1 E H * E * H WEAEE — Jahreswechsel.— Oder: Mel. Die Tugend wird ꝛc. 170⁴. I——— 1— 2 — EE ö EIEꝑEPEPEꝑPEEEEEEEEEE 9*—— Ein neu⸗ es Jahr ist an⸗ ge⸗ fan⸗gen, laß Herr, je⸗ der bli⸗cket voll Ver⸗ lan⸗ gen in 9 ——.——. EEII—— I H 2222— I Ha +*— I— 1 + 1 II—.— es ein Jahr der Gna⸗de sein! ö die se fünft'sge Zeit hin ⸗ein. Laß je ⸗ den 4.7.— + r. — 12ρE IESI! 12— XX. I 8—— ++.— + + 7 XV— E1—— VI.——.2 32— 0.** fin⸗ den und er⸗fah⸗ ren, was sei⸗ ner See⸗le Q* + 4 +. TI +I 233——— + + —————— VI EE—— E.T . +————.———.—.——.——— ——————.— L 1 1 2W L L—— 3 dient und fromt! O Heil uns, wenn in al⸗len Jah⸗ren SPIPIPIPIPIIIIIIII dein Reich uns im⸗ mer nä⸗ her kommt! 2. Die Tage fliehn und Du führst heraus die Zahl der tauchen nieder, terne, Die Jahre schwinden wie ein Vor dir ist alles Fleisch wie Heu; R Was du gebeutst, das kommt auch. Du sprichst: Ihr Menschen, von ferne, kommet wieder, Und deine Hand macht alles neu. Und nimmst sie weg mit einem 3. O laß auch uns ein Neues Hauch. hören Für besondere Zeiten und Verhältnisse. E In dieser neuen Gnadenzeit, Ein Neues aus des Himmels Chören, Ein Neues aus der Ewigkeit, Ein neues Wort von alter Treue, Die täglich neu die Hand uns beut, Ein Wort, das unser Herz erfreue, So oft es seine Kraft erneut! 4. Hilf, Gott, mit deinem Gnadengeiste, Daß dieses angefangne Jahr In deinem Reich ein Bessres leiste, Als der Gewinn des alten war! Erwecke du den Trieb der Seelen, Der ein erneutes Herz begehrt, Und laß es nicht an Früchten fehlen, Wenn sich der alte Mensch be⸗ kehrt! 5. Laß deinen Namen neu erschallen, So weit dein Reich dieErde deckt; Mel. Herr Jesu Christ ꝛc. Laß alle falschen Götter fallen, So weit das Kreuz die Arme streckt! Du hast den heil'gen Christus⸗ namen Zum Gnadenthrone hingestellt; Aus diesem Lebenskeim und Samen Erneure die erstorbne Welt! 6. Laß Trost und Frieden nen verkünden Den Herzen, die zerschlagen sind, Zerbrich das Joch der alten Sünden Und rette das verirrte Kind! Vergib uns, Herr, was wir bereuen, Und lege du den bessern Grund, Auf dem wir Tag für Tag erneuen Den festgeschlossnen Gnaden— bund! Heinr. Puchta 1808—1855. 1651. 30⁷ 5 n———— SS 0— 0 0 Ein Jahr geht hin, das an⸗ dre kommtz nun fallen, Arme hristus⸗ gestellt; und elt! den nen n zen sind, lten ind! wir Grund, ũ—ͤ5 Jahreswechsel. 48— ——.—.— De heab, das e: wig frommt: Gott, der die Sei⸗ nen —— AFE ——— .—— SDS·.‚i nie ver⸗ läßt; 2. Gott, der die Seinen nie Gott aber ist stets neu und alt, verläßt, Neu in der Lieb, alt in der Treu. Sie hebt und hält, sie hegt und Laßt uns auch leben dergestalt! 4. Laßt uns auch leben der⸗ pflegt Und doppelt fest ans Herz sie gestalt: So werden stets jahraus jahrein preßt, Wenn seineVaterhand sie schlägt. Und grau und alt und todeskalt 3. Das Jahr wird alt, das Wir Gottes und er unser sein! Jahr wird neu, Wilh. Wackernagel 18061869. Mel. Liebster Jesu ꝛc. Joh. Rud. Ahle. 1664. 368 +— ů .. adοπ Nun gott⸗lob, wir ste⸗ hen hier wie⸗ der Leib und Seel emp⸗feh⸗-len wir, Gott, in 8 ————3 RP AWI=᷑I᷑I— E..— an des Jah- res En ⸗ de; dei ⸗ ne Va⸗ ter ⸗ hän ⸗ dez mag's zum Kampf und 2 E Ster⸗ben ge⸗ 5 du wirst tröstend bei uns ste⸗ hen. Evang. Gesangbuch 16 48 Für besondere Zeiten und Verhältnisse. D 2. Ruhet wohl, die ihr von Und dann gehn wir auch zum hier Frieden; Unter Tränen seid geschieden! Gott wird uns in jenem Leben Kurze Zeit noch kämpfen wir, Einst einander wieder geben. Verfasser unbekann. 4. Ernte⸗ und Dankfest. Mel. O daß ich tausend ꝛe. 17³⁸ 309 SS a. 0 V. 8 Gott, von dem wir al⸗les ha⸗ du a⸗ ber tei- lest dei ⸗ ne Ga⸗ +——— H R SSPSSSIIIIII 5 ben, die Welt ist ein so gro ßes Haus, ben recht wie ein Va⸗ ter drin⸗- nen aus; dein .SSPSPSSIIITI Se⸗ gen macht uns al⸗öle reich/ ach lie⸗ ber *— 9—.— Gott, wer ist dir gleich? 2. Wer kann die Menschen Sein Brot empfängt aus deing alle zählen, Hand. Die heut bei dir zu Tische gehn? 3. Du Doch soll die Nahrung keinem Eornge x fehlen Und endli Denn du weißt allem vorzustehn—.—.. Shz Und schaffest, daß ein jedes Der Wind, der durch die Feldu and wehet, 1—— I —.—55——4—II —. I—I 2 E..n1 —— —½ Ernte⸗ und Dankfest. — ch zum Die Wolke, die das Land begießt, So viel als du kann niemand Des Himmels Tau, der Sonne schenken, n Leben Strahl Und dein Erbarmen hat kein Ziel; zeben. Sind deine Diener allzumal. Denn immer wird uns mehr nbekann 4. Und also wächst des Men⸗ beschert, en Speise Als wir zusammen alle wert. Der Acker reich 0 8 er Acker reichet ihm sein Brot. 6. Wir wollen es auch nie 115 Es mehret sich vielfält'gerweise, Darhesen, „Was anfangs schien, als wär Was uns dein Segen träget ein; — es tot, Ein jeder Bissen, den wir essen, Bis in der Ernte jung und alt Soll deines Namens Denkmal ha Erlanget seinen Unterhalt. sein, G0:• Nun Herr, dies laß uns Und Herz und Mund soll lebens⸗ recht bedenken! lang Der Wunder ist hier gar so viel. Für unsre Nahrung sagen Dank. Kaspar Neumann 1648—1715. Mel. Was Gott tut ꝛc. 1690. dein e. — C.— 7. 2.——. 2..—. 1 9² 5.ᷓ—.— —— —— Was Gott tut, das ist wohl⸗ ge⸗ tan, so ieber Wenn mannichtreichlich ern⸗ten kann, liebt *—.——— DSS.— IEEE 25—. den-ken Got⸗tes Kin⸗ der. er uns doch nicht min-der. Er zieht das Her; nur 8 deinge n———— + ———.——.—. an au—————————— *—— g säet him⸗melwärts, wenn er uns läßt auf Er⸗ den ein rucht e ee ie Felde—— SS — Ziel der Pla⸗gen wer- den. 16² 4⁴ Für besondere Zeiten und Verhältnisse. E 2. Was Gott tut, das ist wohlgetan. Im Nehmen und im Geben Sind wir bei ihm stets wohl daran Und können ruhig leben. Er nimmt und gibt, Weil er uns liebt, Und seine Hände müssen Wir stets in Demut küssen. 3. Was Gott tut, das ist wohlgetan. Er zeigt uns oft den Segen, Und ehe man ihn ernten kann, Muß sich die Hoffnung legen. Weil er allein Der Schatz will sein, So nimmt er andre Güter Zum Heile der Gemüter. 4. Was Gott tut, das ist wohlgetan. Es geh' nach seinem Willen; Und läßt sich's auch zum Mangel an, Mel. Wie groß ist des Allmächt'gen ꝛc. So weiß er ihn zu stillen. Obgleich das Feld Nicht viel enthält, Man kann bei wenig Gaben Satt werden und sich laben, 5. Was Gott tut, das ist wohlgetan. Das Feld mag traurig stehen, Wir gehn getrost auf seiner Bahn Und wollen ihn erhöhen. Sein Wort verschafft Uns Lebenskraft, Es nennt uns Gottes Erben; Wie können wir verderben? 6. Was Gott tut, das ist wohlgetan, So wollen wir stets schließen, Ist gleich bei uns kein Kanaan Wo Milch und Honig fließen, Er, unser Gott, Weiß, was uns not, Und wird es gern uns geben: Kommt, laßt uns ihn erheben Nach Benj. Schmolck 1672—17ʃ5 — 799—1 767. 9 ———— Wir al ⸗le, Gott und Va⸗ ter, brin⸗gen und un ⸗sre fro⸗-hen Her- zen sin-⸗gen 2.1 2—— SSPTTT — 1—55— — 4——2 II dir Preis und Dank im Hei- lig⸗tum, von dei- nes Na-mens ho-hem Ruhm. Ge⸗ krönt has 3 — ——u0 Ernte⸗ und Danffest. 483 é DEEEEE Iben du mit dei⸗ ner Mil-de rings um uns her das ben. 4* 2 2.— . n gan⸗ ze Land; dein Se⸗ gen strömt auf die Ge⸗fil⸗de Bahn .. äSSISSIIIIII ben aus dei⸗ner rei⸗chen Va⸗ ter⸗ hand. n² —— Oder: 0 Mel. Die Tugend wird ꝛc. 1704. I eßen. 4.— E 0 D ießen ben Wir al⸗le, Gott und Va⸗ ter, brin- gen dir und un⸗ sre fro⸗hen Her-⸗- zen sin⸗gen von ben!. —17⁷—— l Preis und Dank im Hei⸗ lig 411— 227 dei⸗ nes Na-mens ho⸗hem Ruhm. Bezktönt hast 9. —— rr s e nrmen. i. e,3.. H nn v r 2—————..————— n⸗gen 95— 290 du mit dei⸗ ner Mil⸗de rings um uns her das + + 1————— T¹n DIDDDSDDEE ——— gan⸗; ze Land dein Se⸗gen strömt auf die Ge⸗ fil⸗de „ 486 Für besondere Zeiten und Verhältnisse. ö — 9 VI* 1——— EEñ— 5.+——.— aus dei⸗ ner 2. Du schenktest Sonnenschein und Regen Für jede Frucht zu rechter Zeit Und gabst Gedeihen, Kraft und Segen Dem Samen, den wir aus⸗ gestreut. Für Millionen deiner Kinder Reicht deiner Gaben Fülle hin; Du nährst den Frommen und den Sünder Mit ewig treuem Vatersinn. 3. Du gibst, uns liebreich zu versorgen, Mehr, als wir bitten und ver⸗ stehn, Du wachst am Abend und am Morgen Und hörest unser gläubig Flehn. Selbst unsern Undank, unsre Sünden Vergibst du, der die Liebe ist; Wir schmecken täglich und empfinden, Wie gütig, Herr, du allen bist. 4. Wer kann die Güte ganz ermessen, Die weiter als die Wolken reichtꝰ Wer dürfte undankbar vergessen rei ⸗chen Va⸗ ter⸗ hand. Die Treue, die nie von uns weicht? Wir wollen deiner stets gedenken, Des Wohltun uns begnadigt hat, Das Herz nach deinem Reiche lenken, Dich preisen 175— durch fromme at. 5. Was du uns gabst, wohl anzuwenden, Verleih uns Weisheit und Ver⸗ stand! Bewahr uns, daß wir nicht ver⸗ schwenden Die reichen Gaben deiner Handl Du willst, wir sollen froh ge⸗ nießen Und dankbar im Genusse sein; Gib, daß mit ruhigem Gewissen Wir deiner Güte stets uns freun 6. Auch für den Armen kam dein Segen In solcher Füll auf uns herab; Wir wollen liebreich seiner pflegen Von dem, was deine Milde gab. Er danke heute mit uns allen, Frohlocke laut und bete an, Daß du nach deinem Wohl⸗ gefallen So Großes hast an uns getan, Christ. Georg Ludw. Meister 1738—18ʃ1. Ernte⸗ und Danffest. 487⁷ 280 O du Liebe 66590 Liebe. 17⁴⁵. EEEE E= 66. 00 ùν Herr, die Er⸗ de ist ge⸗ seg⸗ net von 1 Güt und Mil⸗ de hat ge⸗ reg⸗net, dein Ge⸗ —— 4—L H2—.— —.. DDDDDIT. 5*S‚— Wohl⸗tun dei⸗ ner Hand; schenk be⸗deckt das Land. Auf den Hü⸗ geln, in den nr., Gründen ist dein Se⸗gen aus⸗ ge⸗streut;z un⸗ ser War⸗ten ist ge⸗ krö⸗ net, 2. Aller Augen sind erhoben, Herr, auf dich zu jeder Stund, Daß du Speise gibst von oben Und versorgest jeden Mund; Und du öffnest deine Hände, Dein Vermögen wird nicht matt, Deine Hilfe, Gab und Spende Machet alle froh und satt. 3. Gnãdig hast du ausgegossen Deines Überflusses Horn, Ließest Gras und Kräuter sprossen, Ueßest wachsen Frucht und Korn. Mächtig hast du abgewehret Schaden, Unfall und Gefahr, un⸗sre Her⸗ zen sind er⸗ freut. Und das Gut steht unversehret, Und gesegnet ist das Jahr. 4. Herr, wir haben solche Güte Nicht verdient, die du getan. Unser Wissen und Gemiite Klagt uns vieler Sünden an. Ach gib, daß auch das Gefilde Für dich rühre unser Herz, Daß der Reichtum deiner Milde Uns bewege himmelwärts! 5. Hilf, daß wir dies Gut der Erden Treu verwalten immerfort! Alles soll geheiligt werden Durch Gebet und Gottes Wort. 8⁸ Für besondere Zeiten und Verhältnisse.— Was wir wirken und vollenden, Dann wirst du die Ernte senden Sei gesät in deinen Schoß, Unaussprechlich reich und groß. Heinr. Puchta 1808—-1858. . Kirchweihe und Einführung eines Geistlichen. 55— Wie schön leucht't uns ꝛe. Phil. Nicolai? 1598. 37³3— — 2.— ee S Je ⸗ su, Hert der 3 5 lich⸗ du siehst auf die er ⸗lö-ste ,——— 22 9 du K nig dei ⸗ner Chri⸗ ene heit, 5 Welt, re⸗ gierst sie, wie es dir ge⸗fällt, sorgst, SSDPSPSPSISISI.. Hir ⸗te dei⸗ ner Der Se de daß sie se⸗lig wer de. Von dir sind wir EI= I —— —.— DPꝑpꝑpꝑꝑꝑPPPPe auch er⸗ 55 let, zu⸗—4⁵½9 let den Er-lö⸗ sten, 6——— II )rv rᷣnn;. I — die du 60 ⸗nen willst und trö⸗ sten. 2. O wohl dem Volke, das Die es zum Himmel flihren, du liebst, Und die in deines Geistes Kraft Nach deinem Sinn ihm Hirten Aus göttlich tiefer Wissenschaft gibst, Das Herz der Sünder rüihren +. Kirchweihe und Einführung eines Geistlichen.489 Treue Hirten Laß den Seelen Niemals fehlen, Daß die Herden Mit den Hirten selig werden! 3. Wir nehmen hier von deiner Hand Den Lehrer, den du uns gesandt; Herr, segne seine Werke! Die Seelen, die sich ihm ver⸗ traun, Durch Lehr und Leben zu er⸗ baun, Gib Weisheit ihm und Stärke! Lehr ihn, Hilf ihm Tun und leiden, Dulden, streiten, Beten, wachen, Selig sich und uns zu machen! 4. Herr, deinen Geist laß auf ihm ruhn, Laß ihn sein Amt mit Freuden tun; Mel. Wie schön leucht't uns ꝛc. Nichts sei, das ihn betrübe! Wenn er uns deine Wahrheit lehrt, Gib uns ein Herz, das folgsam ört, Ein Herz voll treuer Liebe! Lehrer, Hörer Laß in Freundschaft Und Gemeinschaft Feste stehen Und den Weg zum Himmel gehen! 5. Wenn einst dein großer Tag erscheint, Laß ihn als unsern Seelenfreund Uns dir entgegenführen! Du gibst ihm heut in seine Hand Die Seelen als ein teures Pfand, Laß keine ihn verlieren! Deine Hilfe, Herr, uns sende, Daß am Ende Hirt und Herde Treu vor dir erfunden werde! Joh. Dan. Karl Bickel 1737—1809. Phil. Nicolai? 1598. Wie 94 — DIIINN Gott Va: ter, lieb: lich ist al ⸗ler Din⸗ ge die Stät⸗ te Grund, gib hier, die — dei⸗ nen Va⸗ ter ⸗ na⸗men kund an Her⸗zen wal⸗ len auf zu dir, hier 4⁰ Für besondere Zeiten und Verhältnisse. O — +—4 II I— ISSDSPSDISSSSE 4—————.— uon di sem heil'⸗-gen O el iezse 2 w te. ist des Himmels Pfor⸗te! Woh tutn chur aut a D———.— 42 5— 0 4 +—— 2 L + E L L—.. L hier bei Sün⸗dern als bei Kin⸗dern vol⸗ ler Klarheit, 9— + II SSSS.......... * 4.— 1— heil' ⸗ge uns in dei⸗ ner Wahr heit! 2. Sohn Gottes, Herr der Mach himmlisch uns auf Erden, Herrlichkeit, Lehrer, Hörer, Dies Gotteshaus ist dir geweiht, O laß dir's wohl gefallen! Hier schalle dein lebendig Wort, Dein Segen walte fort und fort In diesen Friedenshallen. Einheit, Reinheit Gib den Herzen, Angst und Schmerzen Tilg in Gnaden Und nimm von uns allen Schaden! 3. O heil'ger Geist, du wertes Licht, Wend her dein göttlich Angesicht, Daß wir erleuchtet werden! Gieß über uns und dieses Haus Dich mit allmächt'gen Flammen aus, Kinder, Väter! Früher, später Geht's zum Sterben: Hilf uns Jesu Reich ererben! 4. Dreiein' ger Gott, Lob, Dan und Preis Sei dir vom Kinde bis zum Greit Für dies dein Haus gesungen! Du hast's geschenkt und auf⸗ gebaut, Dir ist's geheiligt und vertraut Mit Herzen, Händen, Zungen. Ach, hier Sind wir Noch in Hütten; err, wir bitten: tell uns droben In den Tempel, dich zu loben Albert Knapp 1798—18ʃʃ 1 1 — 7 2 Erden, — Krieg und Frieden. 401 6. Krieg und Frieden. . Aus tiefer Not. 15²24. 37⁵— 9— SSS —2.——— 0 00 Herr, der du vor⸗ mals hast dein Land mit und hast dein Volk aus Fein⸗ 25 er⸗ 4 4 8— Gna⸗ den ge bli ⸗cket ö; lö⸗ set und er ⸗ aui ⸗ cket, der du 1 ——.——.— 2 ... .0— L* 4—091 und Mis⸗se⸗ tat, die es zu⸗ vor be⸗ gangen hat, hast vä⸗ 2. Herr, der du deines Eifers lut Zuvor oft abgewendet und nach der Straf das süße Gut Der Lieb und Huld gesendet: Ach treuer Gott, du unser Heil, Nimm weg und hebe auf in Eil, Was uns so schwer jetzt kränket! 3. Willst du, o Vater, uns denn nicht Nun einmal wieder laben, Und sollen wir an deinem Licht Nicht wieder Freude haben? ter⸗ lich ver⸗ 2 hen; Ach gieß von deines Himmels aus, Herr, deine Güt und Segen aus Auf uns und unsre Häuser! 4. Ach daß ich hörte doch das Wort Erschallen bald auf Erden, Daß Friede soll an jedem Ort, Wo Christen wohnen, werden! Ach daß uns Gott doch sagte zu Des Krieges Schluß, der Waffen Ru uh Und alles Unglücks Ende! —4⁵² Für besondere Zeiten und Verhältnisse. — 5. Ach daß doch diese böse Zeit Bald wiche guten Tagen, Damit wir in dem großen Leid Nicht ganz und gar verzagen! Doch Gottes Hilfe ist nicht weit, Und seine Gnade ist bereit All denen, die ihn fürchten. 6. Wenn wir nur fromm sind, wird sich Gott Schon wieder zu uns wenden, Den Krieg und alle andre Not Nach Wunsch und also enden, Daß seine Ehr in unserm Land Und überall recht werd' erkannt, Ja stetig bei uns wohne. 7. Die Güt und Treue werden schön 2 Mel. Nun danket alle Gott. Einander grüßen müssen, Das Recht wird.uh die Lande ehn Und wird den Hrieden küssen, Die Treue wird mit Lust und Freud Auf Erden blühn, Gerechtigkeit Wird von dem Himmel schauen, 8. Der Herr wird uns viel Gutes tun, Das Land wird Früchte geben, Und die in seinem Schoße ruhn, Die werden davon leben; Gerechtigkeit wird bei uns stehn Und stets in vollem Schwange gehn Zur Ehre seines Namens. Paul Gerhardt 16071675. — E 1649. ——— w .———————..— —ꝛ— + Herr Gott, dich lo⸗ ben wir, wir prei⸗sen wir rüh⸗ men dei⸗ ne—80 mit freu⸗ di⸗ ———.——— SSPII deie de Bar te, es stei⸗ get un⸗ser Lied bis gem Ge⸗ mü⸗ te; — Kaiser und Landesfürst. 4⁰³ u + I SS..— 1 2—. II Gott, dich lo⸗ ben wir! 2. Herr Gott, dich loben wir für deine großen Gnaden, Daß du das Vaterland Von Kriegeslast entladen, Daß du uns blicken läßt Des goldnen Friedens Zier; Drum jauchzet alles Volk: herr Gott, dich loben wir! 3. Herr Gott, dich loben wir, Die wir in herben Jahren Des Krieges harte Last Und viele Not erfahren; Ietzt rühmet unser Mund Mit herzlicher Begier: Hottlob, wir sind in Ruh; Herr Gott, dich loben wir! 4. Herr Gott, dich loben wir, Daß du uns zwar gestrafet, Jedoch in deinem Zorn Nicht gar hast weggeraffet. Es hat die Vaterhand Uns deine Gnadentür Jetzt wieder aufgetan: Herr Gott, wir danken dir! 5. Herr Gott, wir danken dir Und bitten, du wollst geben, Daß wir auch künftig stets In guter Ruhe leben! Krön uns mit deinem Heil! Erfülle für und für, O Vater, unsern Wunsch! Herr Gott, wir danken dir! Joh. Franck 1618-1677. 7. Kaiser und Landesfürst. 6766Witt des Himmels ꝛc. Heinr. Albert. 1642. 77 3— H 2—— H e e ane=rtti, i r— 1.— 2.— ——— — 4— Va⸗ter, krö⸗ ne du mit Se⸗gen führ durch ihn auf sei- nen We⸗gen 4 —————— D— DDe. un⸗ sern Für= sten herr⸗lich dei ⸗ nen und sein Haus, Rat⸗schluß aus! Dei⸗ner 4⁰⁴ Für besondere Zeiten und Verhältnisse. * * E S. 2 33 er 2. Rüst ihn mit des Glaubens Schilde, Reich ihm deines Geistes Schwert, Daß Gerechtigkeit und Milde Ihm des Friedens Heil gewährt; Mach ihm leicht die schwere Last, Die du auferlegt ihm hast! 3. Sammle um den Thron die Treuen, Die mit Rat und frommemfẽFlehn Mel. Allein Gott in der Höh ꝛc. Fest in deiner Streiter Reihen Für des Landes Wohlfahrt stehn Baue um den Fürstenthron Eine Burg, o Gottes Sohn! 4. Breite, Herr, dein Reich auf Erden Auch in unserm Lande aus, Daß wir deine Bürger werden, Ziehen in dein Vaterhaus! Frieden und Gerechtigkeit Gib uns jetzt und allezeit! Nach Wilh. Hülsemann 1781-1865, Altkirchlich. 1530. E — ꝗ. 12— Ein Haupt hast du dem Volk ge⸗sandt und in Gna-den un- ser Va⸗ter-land ge⸗ —— — SSSSSSS— DDPDDDD.... D. trotz der Fein ⸗ de ben* eint und hoch er⸗ho ⸗ ben. Mit Frie zden deihen t stehn ron ohn! Reich n us, berden, 61 t t! —1865. Zu deines Namens Ehre. — Ehe⸗ und Hausstand. 495 1 ————— stellt zur Wacht zu dei- nes Na-mens Eh ⸗ re. 2. Wir danken dir mit Herz Ihm leuchten uns zum Segen, und Mund, Und salbe ihn mit deinem Geist, Du Retter aus Gefahren, Daß er sich kräftiglich erweist Und flehn aus tiefster Seele Zu deines Namens Ehre! Grund, 4. Ach komm, wie zu der Väter Zeit, Ein Feuer anzuzünden, gleich, Den Kaiser und das deutsche Daß wir im Frieden und im Streit Reich Fest auf dein Wort uns gründen, Ein frommes Volk, das dir Du wollest uns bewahren, Herr aller Herrn, dem keiner 3. Verwirf, Gott, unser Flehen vertraut nicht, Und dir zum Tempel sich erbaut Laß auf des Kaisers Wegen Zu deines Namens Ehre! Dein huldvoll heilig Angesicht Julius Sturm 1816—1896. 8. Ehe⸗ und Hausstand. 20 Wie schön leucht't uns ꝛc. Phil. Nicolai? 1598. SS — —— Wie schön ist's doch, Herr Je⸗ Wie neigt sich freund- lich dei⸗ 1. —.— A— Christ, im Stan⸗ + da dein Se⸗ gen ist, im Gab und al⸗ les Gut so mild her⸗ ab aus Für besondere Zeiten und Verhältnisse. O I——.—— I SP.—— . +— IL—1 Stan⸗de heil'⸗ ger E⸗ he! dei⸗ner heil'⸗gen Hö-he, wenn sich an dich 0 4 . N + 122— 1+2— FII——— 21½ DII.I.... und dein Wal⸗ten gläu-big hal- ten treu e See⸗len, 2——————— II 0.—————— 7 5— 7 die in Ein⸗tracht sich ver mäh-=len! 2. Wenn Mann und Weib sich Der beste Freund und Rater, wohl verstehn Anfang, Ausgang Und Hand in Hand durchs Leben Aller Sachen, gehn Die zu machen Im Bunde reiner Treue, Wir gedenken, Da blüht das Glück von Jahr Wird er wohl und weislich zu Jahr, lenken. Da sieht man, oie— Engel 4. Zwar bleibt's nicht aus, e Im Himmel selbst sich freue. konnt za reh Lein Sturmr, Kein Wurm Ein Stündlein, da man Leides voll Fann Lngen Die Tränen lässet fließen; Was Gott giben Tueh des dnd Dem/aar, das in ihm sich liebet. Ergibt, des O Gottes 3. Seid gutes Muts! Nicht In großen Freuden schließen. Menschenhand Wage, Trage Hat aufgerichtet solchen Stand, Nur ein wenig, Gott ist es, unser Vater; Unser König Der hat uns je und je geliebt Wird behende Und bleibt, wenn Sorge uns Machen, daß die Angst sich betrübt, wende! aus, es wohl Leides n; uld ottes ßen. — Ehe⸗ und Hausstand. ⁵⁷ 5. Wohlan, mein König, tritt herzu, Gib Rat im Kreuz, in Nöten Ruh, In Angsten Trost und Freude! Des sollst du haben Ruhm und Preis, Mel. Jesu, meines Lebens 9 Wir wollen singen besterweis Und danken alle beide, Bis wir Bei dir, Deinen Willen Zu erfüllen, Deinen Namen N Ewig loben werden. Amen. N Paul Gerhardt 1607—1676. Leben. Wolfg.— 1661. ——4 1—. — 12.— 2—— * 7 ——— 2 2 EXLXL + Mach, Herr, ei gie ⸗ße Se⸗gen und Ge⸗dei⸗ DA nBen aus den zwei⸗en* hen — 2„ — — 2—.25 4 350*—— *—— Ifr— —...—— —13..8—.— 1 .—. auf den er⸗ wähl⸗ten fe⸗-stes Band, Stand! Laß sie alt bei⸗ sam⸗-men wé er den und viel Gu⸗tes .——— sehn auf Er-den, steh bei —— 8 + e wig — un⸗ ser Gott! Kaspar Neumann 1648—1715. s Für besondere Zeiten und Verhältnisse. O Mel. Freu dich sehr ꝛc. 1554 381—. .AIE 1 — d0 0 0*—‚— Sor⸗ ge, Herr, für un⸗ sre Kin⸗der, Sind sie gleich vor dir auch Sün⸗der, =It........ . sor ⸗ge für ihr wah- res Heil! ha⸗ ben sie an dir doch teil. Sie sind SSE + in der Tau⸗ fe schon dir ge-weiht und deinem Sohnz ů——— —— da⸗rum lei⸗te dei⸗ ne Gna⸗de sie auf 22— R DSS +.—— 2.—.—5 K I— IIH 7— 1— L L 2—.—1 ih⸗ rem Le⸗bens⸗-pfa ede. 2. Der du sie bisher erhalten Laß doch ihren Fuß nicht gleiten, Bei so manchem Unglücksfall, Wollest über ihnen walten Immerdar und überall; Bricht Gefahr für sie herein, Wollst du ihr Beschützer sein; Wenn in Not sie zu dir flehen, Laß sie deine Hilfe sehen! 3. Dringt auf sie von allen Seiten Der Verführer Schar heran, Halte sie auf rechter Bahn! Regt in ihrer eignen Brust Sich mit Macht die böse Lust, Gib dann, daß sie mutig kämpfen Und den Reiz der Sünde dämpfen! 4. Herr, erhalte deinem Reich. Unsre Kinder stets getreu! O daß keines von dir weiche Und dereinst verloren sei! 2—5 1554. IIV er, er, V ind WA npfen Leich he E Ehe⸗ und Hausstand. 499 Weck in ihnen frommen Sinn, Dir sich gänzlich zu ergeben Lenk ihr Streben darauf hin, Und zur Ehre dir zu leben! Nach Ludw. Heinr. Schlosser 1663—1723. 10 568 schön leucht't uns ꝛc. Phil. Nicolai? 1598. 382 ENE 7 1—— ⁵1 —4 EV— E 5— 0 0 0 0 V 2257 3 4 2 Von dir, du Gott der Ei-nig⸗ O seg- ne jetzt von dei- nen * ————.— ů—— DDE. ————.—— keit, ward einst der ⸗ he bund ge⸗ weiht, von Aü. die hier vor bes nem Ant litz 99 um 9.4 ELi—.— dir kommt auch der Se ·gen. 2 Hand in Hand zu le-gen! Laß sie, Va ter, H—— 1 +—H —1—.— SSIIII dir er ⸗ge⸗ ben, ei- nig le⸗ ben, treu sich lie⸗ ben I und in dei nem Wort sich li⸗ ben! 2. Gott, der du selbst geknüpft Laß Untreu nie den Bund ent⸗ + 94 I—— r esw. 9 ihr Band, weihn, Laß sie durch Eintracht Hand Den sie dir heut beschwören! in Hand Immer Laß sie Ihr Eheglück stets mehren! Dir ergeben Laß ihre Liebe lauter sein, Friedlich leben, ⁰⁰ο Für besondere Zeiten und Verhältnisse.— Einig handeln, Ein Herz und eine Seele sein Fromm und heilig vor dir Im Glauben, Lieben, Hoffen wandeln! Laß sie, Vater, 3. Nimm sie in deine Vaterhut, Dir ergeben, Haltihren Sinn bei frohem Mut, Glücklich leben, Ihr Herz dem Himmel offen, Freudig sterben Und lehre sie sich deiner freun, Und vereint den Himmel erben! Nach Georg Ernst Waldau 1745—18ʃ7• F schön leucht't 92— ꝛc. Phil. Nicolai? 1598. 885 I —.—.— Ich und mein Haus, wir sind 4* Du sollst der Herr im Hau⸗-se reit, dir, 945 die gan⸗-ze Le bens-zeit mit sein, gib dei⸗ nen Se⸗ gen nur darein, daß .. Leib und Seel zu die- nen. Ei Wir dir wil⸗lig die: nen: i e kleint +— d. ö A— PPPP from-me rei⸗ne Haus⸗ge⸗mei⸗ ne mach aus al⸗len! 9 — 17. II E— 22558 2—*— H1 9 Dir nur soll sie wohl- ge fal⸗len. — 2 Dein g In un Er leue Damit Im H. Reiche Seelen Iuch z Durch Uns, d 3. E Und al Im G Laß un Zum D Voll T Liebe Jede S Keinen Dran: Den, d 4. L. Auf de Und de Auchel Auf de Mit ki E Ehe⸗ und Hausstand. 2. Es wirke durch dein kräftig Wort Dein guter Geist stets fort und fort In unser aller Seelen; Er leucht' uns wie das Sonnen⸗ licht, Damit's am rechten Lichte nicht Im Hause möge fehlen. Reiche Gleiche Seelenspeise Auch zur Reise Durch dies Leben Uns, die wir uns dir ergeben! 3. Gieß deinen Frieden auf das Haus Und alle, die drin wohnen, aus, Im Glauben uns verbinde; daß uns in Liebe allezeit zum Dulden, Tragen sein bereit Voll Demut, sanft und linde! niebe Übe Jede Seele; geinem fehle Dran man kennet Den, der sich den Deinen nennet. 4. Laß unser Haus gegründet ein Auf deine Gnade ganz allein Und deine große Güte! Auch laß uns in der Nächte Graun Auf deine treue Hilfe schaun Mit kindlichem Gemüte, Salhn Fröhlich, Selbst mit Schmerzen In dem Herzen Dir uns lassen Und dann in Geduld uns fassen. 5. Gibst du 10— Glück 5 Haus, So schließ den Stolh, die Welt⸗ lust aus, Des Reichtums böse Gäste! Denn wenn das Herz an Demut leer Und voll von eitler Weltlust wär', So fehlte uns das Beste: Jene Schöne Tiefe stille Gnadenfülle, Die mit Schätzen Einer Welt nicht zu ersetzen. 6. Und endlich flehn wir allermeist, Daß in dem Haus kein andrer Geist Als nur dein Geist regiere; Der ist's, der alles wohl bestellt, Der gute Zucht und Ordnung hält, Der alles liebreich ziere. Sende, Spende Ihn uns allen, Bis wir wallen Heim und oben Dich in deinem Hause loben! Karl Joh. Phil. Spitta 1801-1859. —⁰² Für besondere Zeiten und Verhältnisse. + AEEEE * ⁰ ⁰ O se=lig Haus, wo man dich auf⸗ ge 4—— f. + IIIII—— R— —11— DR‚. — L—— V 2J—.— C* 2———— 1— nom⸗men, du wah⸗rer See-len⸗freund, Herr Je ⸗=su kom⸗men, du der ge⸗fei- ert-ste und lieb zste + 2 — — ist, wo al=ler Her-zen dir ent-⸗ ge⸗ gen 7ꝗ2—.—— + —— 2— 2——— 2— 5 8 . schla⸗gen und al- ler Au⸗ gen freu⸗dig auf dich 94 . N II I EEI IV +I. I— 1 7 0 nr—..— ‚ — 0—.—.— 1———— sehn, wo al⸗ ler Lip⸗ pen dein Ge- bot en II P WRRDTI—0—— ——— x———— fra⸗- gen, und al le dei- nes Winks ge⸗ +—.— ———— * V. wär⸗tig stehn! 2. O selig Haus, wo Mann Als beide eines Heils gewürdih und Weib in einer, keiner In deiner Liebe eines Geistes Im Glaubensgrunde anders i sind, gesinnt: 269— eigener Melodie. 1542. 1866 wo un⸗ter al- len Gä⸗sten, die da Wo sie Und ho Und le Sich d ürdih pers f Beruf. ⁰³ Wo beide unzertrennbar an dir hangen nn Lieb und Leid, Gemach und Ungemach, Und nur bei dir zu bleiben stets verlangen In jedem guten wie am bösen Tag! 3. O selig Haus, wo man die lieben Kleinen Mit Händen des Gebets ans Herz dir legt, Du Freund der Kinder, der sie als die Seinen Nit mehr als Mutterliebe hegt und pflegt, Wo sie zu deinen Füßen gern sich sammeln Und horchen deiner süßen Rede zu Und lernen früh dein Lob mit Freuden stammeln, Sich deiner freun, du lieber Heiland du! 4. O selig Haus, wo Knecht und Magd dich kennen Und wissend, wessen Augen auf sie sehn, Bei allem Werk in einem Eifer brennen, Daß es nach deinem Willen mag geschehn, Als deine Diener, deine Haus⸗ genossen, In Demut willig und in Liebe frei Das Ihre schaffen froh und unverdrossen, In kleinen Dingen zeigen große Treu! 5. O selig Haus, wo du die Freude teilest, Wo man bei keiner Freude dein vergißt; O selig Haus, wo du die Wun⸗ den heilest Und aller Arzt und aller Tröster bist, Bis jeder einst sein Tagewerk vollendet, Und bis sie endlich alle ziehen aus Dahin, woher der Vater dich gesendet, Ins große freie schöne Vaterhaus! Karl Joh. Phil. Spitta 1801-1859. 9. Beruf. Mel. O Gott, du frommer Gott. 1693. IIDe 2—4 Mit . + Je⸗su fang' ich was ich nur im⸗mer mit Je⸗ su wohin ich an, 5 tu', ⁵r Für besondere Zeiten und Verhältnisse. O 2. e dn, ar n. r. D *wil ich en ⸗ den; soll mei⸗ner Au⸗gen Ziel nur gli mich mag wen⸗ den, 2.„15—— I.— —.——— 2.———.———— ein⸗zig Je-sus sein; in meinem Her-zen nichts als W. TA .it nen, miinin miar: innin neen ts D.E‚‚. 2* H 1————II FJe⸗sus wohn' al ⸗ lein. Eson 2. Mit Jesu wach' ich auf, Führ' ich mich ohne dich, Mit Jesu geh' ich schlafen; So werd' ich bald verführt; Mein Nur Jesus einzig kann Wo du mich führest selbst, Der Seele Ruh verschaffen. Tu' ich, was mir gebührt. Drum Mit Jesu geh' ich auch 22 Ganz freudig in mein Grab; 4. Ich opfre dir ganz auf as ö 1..dlich in Mein Herz, all mein Beginnen Nichts kann mir schädlich sein, 11 ö 3.8 Wenn ich nur Jesum hab' Mein ganzes Ich, mein Tun 5. Mein Lassen, alle Sinnen. 3. Herr Jesu, führe mich, Ich will gehorsam sein Wo E So lang ich leb' auf Erden; In Lieb und auch in Leid, Laß mich nie ohne dich So lang du mich noch hier Hott Durch mich geführet werden! Willst haben in der Zeit. Nach Joh. Heermann 1585—Ibh. Drum Mel. Du, des sich ꝛc. I/ Daseu Q 4 2———— 1 38⁰ DDDSSSE ——..————— 80 wi — Das wal⸗te Gott, der hel- fen kann! Mi. hf fe Q* 3— .— . IFFFFIF iund so — 2*—— Das u Gott fang' ich die Ar⸗beit an, mit Gott nur geht e⸗ ier 5—166 17⁴ + — Mit — +— pt ch Beruf. glück⸗ lich fort; drum ist auch dies mein er=stes — e. * D Wort: Das wal⸗te Gott! 2. All mein Beginnen, Tun 5. Trifft mich ein Unglück: und Werk unverzagt! Etfordert Gottes Kraft und Ist doch mein Werk auf Gott Stärk. gewagt, Mein Herz sucht Gottes An⸗ Er wird mir gnädig stehen bei; gesicht, Drum dies auch meine Losung Drum auch mein Mund mit Freuden spricht: Das walte Gott! 3. Wenn Gott nicht hilft, so kann ich nichts, Wo Gott nicht gibet, da ge⸗ bricht's; Gott gibt und tut mir alles Guts, Drum sprech' ich nun auch gutes Muts: Das walte Gott! 4. Will Gott mir etwas geben hier, So will ich dankbar sein dafür. Auf sein Wort werf' ich aus mein Netz Und sag' in meiner Arbeit stets: Das walte Gott! sei: Das walte Gott! 6. Er kann mich segnen früh und spat, Bis all mein Tun ein Ende hat. Er gibt und nimmt, macht's wie er will; Drum sprech' ich auch fein in der Still: Das walte Gott! 7. Tu' ich mein Werk mit Gottes Rat, Der mir beistehet früh und spat, Dann alles wohl geraten muß; Drum sprech' ich nochmals zum Beschluß: Das walte Gott! Joh. Betichius 1650—1722. 506 Für besondere Zeiten und Verhältnisse.— Mel. Freu dich sehr ꝛe. 155ʃ Q— SI XXV 3— 14—.— 7 00 0 0*——. Herr, es sei mein Tun und Las⸗ sen Füh⸗ re mich auf rech⸗ter Stra⸗ ßen, I— 2 S= 4— II 1—— — —, dir al-lein ganz heim 2—3 stellt. sihnene 232 mach's mit 2—6 wie dir's ·fällt; I9m 5.8 Mi d SSSSSSTITTITTI den ge⸗ rin⸗ gen diz leh⸗ re mich, was 16 W Bon 0 —— leg de — demi zei ⸗ ge mir, was ich nicht se⸗ he, lei te 4. 2 Q —f— ů De S .— L I + + II *— 4.— Daß si mich, wo ⸗ hin ich ge ⸗ hel Sei Je 2. Wirst du deinen Schutz Wie sie wohl geraten kann. 5, N gewähren, Segne, Gottes Sohn, auch 0 So laf Fang' ich gern die Arbeit an; Heil'ger Geist, sprich Ja dan Denn du, Vater, wirst mich Herr, in deinem großen Nam lehren, Heb' ich an und schließe: Amm.— Verfasser unbelnn 10. Im Alter. Ver⸗wirf mich nicht im Al ⸗ ter, un 6 625 Christus der ist mein Leben. Melchior Vulpius? 1—2 00 886... v —— Im Alter. 5⁰⁷ 1551 51— 4 0 2 i. — laß mich nicht, mein Gott! Bist du nur mein Er⸗ sen— H en, iiiiiiE 2*—5 — hal⸗-ter, so werd' ich nie zu Spott. 2. Wie oft hab' ich erfahren, Mir in dem Herzen schallen: ·ne 0 wach u. Ich will dir gnädig sein! mach in alten Jahren ich di Mi dieses täglich neu! Wa nn, ——.— I — 3. Wenn ich Berufsgeschäfte So bleibe du mein Teil t weih on außen schwächlich tu', Und mach mich an dem Herzen deines Geistes Kräfte Durch Christi Wunden heil! dem innern Menschen zu! 7. Sind Stimm und Zunge blöde te 4. Wenn AnAügen 60 den So 0 aledn 11 ich 3 Im Glauben stärker rede: ahde nic el Een Mein Heiland spricht für mich! 2 Jesus noch mein Licht. Als Adem Gral wi,. zu dem Grabe rei an. z. Will mein Gehör verfallen, Gib, daß ich so das Leben, uch u eo laß dies Wort allein Das ewig ist, ergreif'! Rm Phil. Friedr. Hiller 1699—1769. Am Mel. O Welt, ich muß dich lassen. Heiur5644599. nbeken A ö—— 89 ½ IDDQDDRDDDD.— D 1..—— ö e, —7———— 82 H½1 Gott hat in mei⸗ nen Ta⸗ gen mich — H+ 1—— . + + H +—j);t IE 2— 9⁰——— 4— +—— 427.—. 2 „ vä⸗ ter⸗lich ge⸗ tra⸗ gen von mei⸗ ner Ju⸗gend .—.——3 —.— ö———— ————— +——— 457• auf; ich sah auf mei⸗nen We⸗ gen des Höch⸗ sten 36 — 2—— PpP——⁴..—. Huld und Se⸗ gen, er lenk ⸗ te mei⸗ ned Q 1 1— IL. , ———Rl Le⸗ bens Lauf. 2. Sein Weg war oft ver⸗ borgen; Doch wie der helle Morgen Aus dunkeln Nächten bricht, So hab' ich stets gespüret: Der Weg, den Gott mich führet, Bringt mich durchs finstre Tal zum Licht. 3. War Menschenhilf ver⸗ gebens, So kam der Herr des Lebens Und half und machte Bahn; Wußt' ich mir nicht zu raten, So tat Gott große Taten Und nahm sich meiner mächtig an. 4.„Bis zu des Alters Tagen Will ich dich heben, tragen Und dein Erretter sein“: Dies hat mir Gott versprochen, Der nie sein Wort gebrochen; Ich werde sein mich ewig freun. 5. Er wird mir schwachem Alten, Was er verheißen, halten, Denn er ist fromm und treu. ö Bin ich gleich matt und müd.— Er gibt mir Trost und Friede Und steht mit Mut und Kraf mir bei. 6 6. Noch wenig bange Stun H den, Dann hab' ich überwunden, Ich bin vom Ziel nicht weit, h O welche große Freuden Sind nach dem letzten Leiden VorGottes Thron für mich benn 7. Ich harre froh und still⸗ Bis meines Gottes Wille Mel. Mich nach dem Kampfe krön An meiner Laufbahn Ende Sink' ich in Jesu Hände, Der mich dem Vater hat versohn Jak. Friedr. Feddersen 17361ʃ Mel. Die Tugend wird ꝛe. — Krankheit und Genesung. 50 é II. Krankheit und Genesung. — Mel. Wie groß ist des Allmächt'gen ꝛc. Joh. 1780. 17 Hiller? 1787. 4 , ri kn rrn. vv Est.. 900—————————— So wahr der Al-ler-höch- ste=bet, des Herz zer knirscht vor ihm er⸗ Ha bet EEEE— E= will er den Tod des Sünders nicht, und sich sein ei⸗ gen Ur⸗teil spricht. E. uns zu sei⸗ ner Eh⸗ re und un ⸗serm Heil mit 4 E züch⸗ tigt ...———— 4 660 terẽ treu nur, daß man sich zu ihm be-keh⸗re, e EERD— zum bes⸗sern Le- ben tüch- tig sei. Oder; So wahr der Al=ler-höch-= ste le⸗ bet, will des Herz zerknirscht vor ihm er be⸗ bet und Für besondere Zeiten und Verhältnisse. E sich sein ei⸗ gen .— er den Tod des Sün⸗ders nicht. Ur⸗teil spricht. Er züch=tigt —— .. 5558* uns zu sei⸗ ner Eh⸗=re — ——.— und un⸗ serm— mit DSSS 2 Va⸗ter⸗ treu nur, daß man sich zu ihm be⸗ keh⸗re, FPIPITIIT. SSPSPSISIIIITIITIIIIIIIIIII... zum bes⸗sern Le⸗ ben tüch⸗tig sei. 2. Liebreicher Gott! Ich selber Ich fühlte tief die Macht der sehe Sünden Dein wahres Wort an mir Und sah schon deinen Richter⸗ erfüllt; thron: Wenn ich mit Reu um Gnade Da rührte dich mein ängstlich Sehnen, flehe, Wird meiner Seele Angst ge⸗ stillt. Da meine Werke nichts ver⸗ dienen, Bleibt deiner Gnade ganz der Preis; Die ist so herrlich mir erschienen, Daß ich es nicht zu sagen weiß. 3. Ich sah die Welt und alles schwinden, Und meine Kräfte starben schon, Mein Jammer brach dein Vaten herz. Es galten für mich Jesu Tränen Und mich erbat sein Blut und Schmerz. 4. Bald kam dein großer Tros hernieder, Der führte mich vom Tod herauf Und stärkte mich vollkommen wieder Zu einem neuen Lebenslauf. I N le, . — I E Krankheit und Genesung. ¹¹ Du sprachest freundlich mit mir üden, Und ich vernahm dein Gnaden⸗ wort: Nun gehe hin, mein Kind, im Frieden, Doch sündige nicht mehr hinfort! 5. O welcher Seligkeiten Menge Erweckte dieses Heil in mir! Mein Herz ward für den Dank zu enge Und brannt' und wallte nur von dir. Wie, Herr, vergelt' ich dir die Tage, Die deine Huld mir nun gewährt, Und wo sich meine Pein und Plage In Ruhe, Kraft und Ruhm Mein Herz dir ganz zum Opfer ein; Es wird ja, Schöpfer, deine Gabe In deinen Augen teuer sein. Nun weiß ich, was es heiße: leben, Da ich, was sterben sei, erfuhr; Nun wird mir stets im Sinne schweben, Was ich dir in der Prüfung schwur. 7. Es ist genug, daß ich vor⸗ zeiten Nach meines Fleisches Llisten ging Und an den flücht'gen Eitelkeiten Mehr als an dir, o Vater, hing. Ich bin ja darum nur genesen, Daß ich die Seele bessern kann; Drum fang' ich, Herr, ein ander verkehrt? Wesen 6,Ich weihe, was ich von Mit deiner Gnade Beistand an. dir habe, Joh. Jak. Spreng 1699—1768. 3— Christus der ist mein Leben. Melchior Vulpius? 1609. el + 8 D—— IUIE—.— * 1.— Z·——— ———— Wie Si⸗me⸗on ver⸗ schie ⸗den, das 40 +—— 7— —. SS. ———— 3 liegt mir oft im Sinn; ich füh⸗re gern im ee.—.— —....— ů——. + 2 I* +I V urmeorre—* . die⸗ sem Le⸗ ben hin. 512 Für besondere Zeiten und Verhältnisse. D 2. Ach laß mir meine Bitte, Auch in den letzten Stunden Mein treuer Gott, geschehn, Ist meine Seele sein. In dehe nehuunh Ahud z. Ich kenn' ihn als mein Leben 3. Dein Wort ist uns geschehen, Er wird mir nach dem Tod An diesem nehm' ich teil: Bei sich ein Leben geben, Wer Jesum werde sehen, Dem nie der Tod mehr droht, Der sehe 551 229 8. Mein Glaube darf ihn 4. Ich seh' ihn nicht mit Augen, fassen, Doch an der Augen Statt Sein Geist gibt Kraft dazu; Kann mir mein Glaube taugen, Er wird auch mich nicht lassen Der ihn zum Heiland hat. Er führt mich ein zur Ruh. 5. Ich hab' ihn nicht in Armen 9. Wenn Aug und Arm er⸗ Wie jener Fromme da kalten, Doch ist er voll Erbarmen Hängt sich mein Herz an ihnz Auch meinem Herzen nah. Wer Jesum nur kann halten, 6. Mein Herz hat ihn gefunden, Der fährt im Frieden hin. Es rühmt: Mein Freund ist mein, Phil. Friedr. Hiller 1699—17500 Heinr. Isaak? Welllich Mel. O Welt, ich muß dich lassen. 1596. 1595. 392 1—— 4 bm— 0⁰ Ich hab' in gu⸗ ten Stun⸗den des SSPPPSSI —— Le⸗ bens Glück emp⸗fun ⸗den und Freu⸗den oh ⸗ne Zahl: so will ich denn 9e ·las⸗ sen mich auch f im Hę s roht. ihn zzu; lassen, ih. m er⸗ ihn; Iten, — Krankheit und Genesung. 513 DRDRIIe... EEE*— 1————..— Lei⸗ den fas ⸗ sen; welch Le ⸗ben hat nicht 5—— ———3 2 1— 13—.—————— sei ⸗ ne Qual? 2. Ja, Herr, ich bin ein Sünder, Und stets strafst du gelinder, Als es der Mensch verdient. Sollt' ich, beschwert mit Schul⸗ den, Kein zeitlich Weh erdulden, Das doch zu meinem Besten dient? 3. Dir will ich mich ergeben, Nicht meine Ruh, mein Leben Mehr lieben als den Herrn. Dir, Gott, will ich vertrauen Und nicht auf Menschen bauen; Du hilfst und du errettest gern. 4. Laß du mich Gnade finden, Mich alle meine Sünden Erkennen und bereun! Jetzt hat mein Geist noch Kräfte, Sein Heil laß mein Geschäfte, Dein Wort mir Trost und Leben sein! 5. Wenn ich in Christo sterbe, Bin ich des Himmels Erbe; Was schreckt 5 2— und Auch auf des— Pfade Vertrau' ich deiner Gnade; Du, Herr, bist bei mir in der Not. 6. Ich will dem Kummer wehren, Dich durch Geduld verehren, Im Glauben zu dir flehn. Ich will den Tod bedenken: Der Herr wird alles lenken, Und was mir gut ist, wird ge⸗ schehn. Christ. Fürchtegott Gellert 1715—1769. 70 Alles ist an Gottes Segen. 1738. 303 G 2—0——— 0 Evang. Gesangbuch End=lich bricht der 6.—0 b6 Tie⸗ 200l 17 —.——.—.— —.—1 Glut be⸗ währt; 94 zu des Himmels höchsten Freu⸗den f 1— H— SSESIIIIIII..... 2.— 1 wer⸗ den nur durch tie fe Lei⸗ den Got⸗ tes Lieb⸗lin⸗ 6—— H ge ver⸗klärt. 2. Unter Leiden prägt der Meister In die Herzen, in die Geister Sein allgeltend Bildnis ein. Wie er dieses Leibes Töpfer, Will er auch des künft'gen chöpfer Auf dem Weg der Leiden sein. 3. Leiden bringt empörte Glieder Endlich zum Gehorsam wieder, Macht sie Christo untertan, Daß er die zerbrochnen Kräfte Zu dem Heiligungsgeschäfte Sanft und still erneuern kann. 4. Leiden stimmt des Herzens Saiten Für den Psalm der Ewigkeiten, Lehrt mit Sehnsucht dorthin sehn, Wo die sel'gen Palmenträger Mit demhor der Harfenschläge Preisend vor dem Throne stehn. 5. Leiden fördert unsreSchritttz Leiden weiht die Leibeshütte Zu dem Schlaf in kühler Grust; Es gleicht einem frohen Boten Jenes Frühlings, der die Toten Zum Empfang des Lebens ruft, 6. Leiden macht im Glauben gründlich, Macht gebeugt, barmherzig, kindlich; Leiden, wer ist deiner wert? Hier heißt man dich eine Bürde, Droben bist du eine Würde, Die nicht jedem widerfährt. 7. Wenn auch die gesunden Kräfte Zu des guten Herrn Geschäftt unden häftt 1 Krankheit und Genesung. 5¹² Wurden willig sonst geweiht, O so ist's für sie kein Schade, Daß sie ihres Führers Gnade Läutert in der Prüfungszeit. 8. Im Gefühl der tiefsten Schmerzen Dringt das Herz zu seinem Herzen Immer liebender hinan, und um eins nur fleht es sehnlich: Mache deinem Tod mich ähnlich, Daß ich mit dir leben kann! 9. Endlich mit der Seufzer Fülle Nach K Bricht der Geist durch jede Hülle, Und der Vorhang reißt entzwei. Wer ermisset dann hienieden, Welch ein Meer von Gottes⸗ frieden Droben ihm bereitet sei! 10. Jesu, laß zu jenen Höhen Heller stets hinauf uns sehen, Bis die letzte Stunde schlägt, Da auch uns nach treuemRingen Heim zu dir auf lichten Schwingen Eine Schar der Engel trägt! arl Friedr. Harttmann 1743—1815. Joh. Crüger. 1653. — 15——— +7¹ Mel. Schwing dich auf ꝛc. 3 L SSDSSESSESESESESEEEE.— 2 00⁰ο Herr, ein gan- zer Lei-dens⸗tag ist nun Ach, wie viel der Mensch ver-mag, das hab' 9— e,... —I—..— V 7 ü⸗ ber⸗wun-den. ich emp⸗ fun⸗den. Wie ge-brech⸗lich ist die Kraft, —— —.— +— rn . wie ver⸗ zagt der Glau bel Wenn der Herr nicht — — . —.— . — Hil-fe schafft, lie-gen wir im 5¹⁸ Für besondere Zeiten und Verhältnisse. E 2. Ach, wie könnt' ich diese Nacht Ohne dich bestehen? Ohne deine Huld und Macht Müßt' ich ganz vergehen. Trübe fällt der Abend ein, Stille wird's auf Erden; Doch in diesem Kämmerlein Wird's so still nicht werden. 3. Jedes Auge tut sich zu, Alles sucht den Schlummer; Doch hier ist noch keine Ruh, Denn es wacht der Kummer. O so komm und bleibe hier Bei dem armen Kranken; Liebster Jesu, schenke mir Tröstliche Gedanken! 4. Zieh empor das matte Herz Aus der finstern Höhle, Salbe diesen Leib voll Schmerz Mit dem Lebensöle! Mel. Herr Jesu Christ ꝛc. Herr, du kannst die Furcht und Pein In der Seele stillen, Laß mich ganz ergeben sein In des Vaters Willen! 5. Wenn ich diese ganze Nash Wachen muß und weinen, Herr, du bist's, der bei mir wacht Du wirst mir erscheinen, Du wirst in der Dunkelheit Freundlich mit mir sprechen, Sollte gleich vor Traurigkeit Mir das Wort gebrechen. 6. Wo ich auch gebettet bin Lieg' ich dir in Händen; Wo mein Auge siehet hin, Wird's zu dir sich wenden. Mein Gebet bestärke du, Laß es nicht ermatten, Laß mich finden sanfte Ruh Unter deinem Schatten! Heinr. Puchta 1808—185 1651 3098 ———.——.— i——..—— 0 0 0 0 O lie⸗ber Hei⸗land Je⸗ su Christ, der — —— 231————.—— . E——— H————.—.— du am Kreuz ge⸗ stor⸗ben bist, 3e ⸗ lit ⸗ten — ————— PiPS ————*————— hast die schwe⸗re Pein, da ⸗ mit ich mö⸗ge rcht und sein nze Nach. nen, rir wacht rigkeit en. ettet bin 13 hin, den. u, — Tod und Ewigkeit. 1 II—— ö + 2— II se⸗lig sein: 2 Erbarm dich mein in meinem 3. Hilf mir von deines Him⸗ Schmerz, mels Höh, Gib Glauben und Geduld ins Daß ich in allem Kampf besteh', Herz, Und schließt einmal mein Leben Gib mir in dir nur frohen Mut, hier, Dann ist es auch im Leiden gut! So nimm mich gnädig aufzu dir! Ernst Fink 1806—1863. XXII. Tod und Ewigkeit. I. Vom Sterben. 56 Es ist gewißlich an der Zeit. 1535. Q N 4— ———— 306—.—.. ——————— ͤ 2.—. e Wenn mein Stündlein vor⸗han⸗den ist, zu ge⸗ leit du mich, Herr Je-su Christ, mit 9 7E. 0 P I F T— 9² fah⸗ ren mei⸗ ne Stra⸗ ße Hilf mich nicht ver⸗ las⸗ sel Die Seel an mei⸗ nem 9.1 IISIPIRDISI —6—..... 7 +7—560 SSS—.— 2* 1.——— 1.———.— letz⸗ ten End be=fehl' ich dir in dei⸗-ne Händ', du 94 0 SSS *— ll wollst sie mir be wah⸗ren! 518 Tod und Ewigkeit. 2. Die Sünde wird mich kränken sehr Und mein Gewissen nagen, Denn ihr ist viel wie Sand am Meer, Doch will ich nicht verzagen, Will denken, Herr, an deinen Todʒ Herr Jesu, in der letzten Not Wird noch dein Blut mich trösten. 3. Ich bin ein Glied an deinem Leib, Des tröst' ich mich von Herzen; Von dir ich ungeschieden bleib' I—— In Todesnot und Schmerzen, Wenn ich leic sterb', so sterb' dir/ Ein ewig Leben hast du mir Durch deinen Tod erworben. 4. Weil du vom Tod erstan⸗ den bist, Werdẽ ich im Grab nicht bleiben Mein Trost, Herr, deine Auf⸗ fahrt ist, Kann Todesfurcht vertreiben. Denn wo du bist, da komm' ich hin, Daß ich stets bei dir! leb' und binz Drum fahr' ich hin mit Freuden. Nik. Herman 1480—156ʃ. dein.—— bö⸗— Nach eigener Melodie. Melchior Teschner. 1614. 397 2 EE.— H ..EE.— —..——. 0 0 0 0 N2 va ⸗let will ich dir ge⸗ ben, du ar ⸗ge Le⸗ ben Miü mir fal⸗ sche Welt; nicht ge⸗ 999— Im Him⸗mel ist Ut wahrven, hin E'. ——— — auf Rbemen Be ⸗ gier; da wird Gott e⸗ wig la= —— + *5—+— + * 2—. nen dem, der ihm dient all ⸗ —— 66 S²6% D — E 3 V 6 U nerzen. o sterb' mir rben. erstan⸗ leiben; Auf⸗ — Vom Sterben. ⁹ 2. Rat mir nach deinem Herzen, O Jesu, Gottes Sohn! Soll ich ja dulden Schmerzen, Hilf mir, Herr Christ, davon; Verkürz mir alles Leiden, Stärk meinen blöden Mut, Laß selig mich abscheiden, Gib mir dein ewig Gut! 3. In meines Herzens Grunde Dein Nam und Kreuz allein Funkelt all Zeit und Stunde, Drauf kann ich fröhlich sein. Erschein mir in dem Bilde Zum Trost in meiner Not, Wie du dich, Herr, so milde Geblutet hast zu Tod! —155 eigener Melodie. 4. Verbirg mein Seel aus Gnaden Bei dir vor allem Leid, Rück sie aus allem Schaden Zu deiner Herrlichkeit! Der ist hier wohl gewesen, Wer erbt das Himmelslos, Und ewig ist genesen, Wer bleibt in deinem Schoß. 5. Schreib mich in deiner Milde Ins Buch des Lebens ein, Laß mich nach deinem Bilde Ein Glied von jenen sein, Die in dem Himmel droben Dir leben froh und frei, So will ich ewig loben, Wie treu dein Herze sei! Valerius Herberger 1562—1627. Melchior Vulpius? 1609. 10 30 0. —— Chri⸗stus der ist mein e ⸗ ben, und R—.—— .I.—.———.‚D‚‚‚I9rr‚‚e. LasE 72 +———— I— *—— 122———=— Ster⸗ben mein Ge⸗ winn; ihm hab' ich mich er⸗ 9 V. I HG. j— II . d +— — 2+—— I———* . + 2=..i—4. 23507˙—.— ge⸗ ben, mit Frie⸗den fahr' ich hin. 2. Mit Freud fahr' ich von hinnen Zu Christ, dem Bruder mein, Daß ich ihn mög' gewinnen Und ewig bei ihm sein. 520⁰ Tod und Ewigkeit. 3. Nun hab' ich überwunden Kreuz, Leiden, Angst und Not; Durch seine heil'gen Wunden Bin ich versöhnt mit Gott. 4. Wenn meine Kräfte brechen, Ich kaum mehr atmen kann Und kann kein Wort mehr n Seu Nimm, Herr, mein Seufzen an! I. 5. WennSinne und Gedanken Zergehn als wie ein Licht, Mel. Schwing dich auf ꝛc. +◻ Das hin und her muß wanken, Wenn ihm das Hl gebricht: 6. Alsdann fein sanft und still Laß mich, Herr, schlafen ein, Wie es dein Rat und Wille, Wenn kommt mein Stündelein! 7. Laß mich gleich einemReben Anhangen dir allzeit Und ewig bei dir leben In Himmelswonn und Freud! Verfasser unbekannt; Jena 1609, Joh. Crüger. 1653. 300 SSSE 0 0 Ei⸗ nen gu⸗ ten Kaunfhas⸗ ich auf der denn mein Gott hat gnä- dig-lich all mein —4 HNr— 2—————.— —— wr iee ir. 2————.—.—.——— Welt ge⸗käm⸗pfet, Leid ge⸗ däm⸗pfet, daß ich mei⸗ nen Le⸗bens⸗lauf se⸗ lig nun voll en ⸗ det und die See⸗le 50—— 2— 2— N 23 + EII* +2 + EI — 45 L— 1 ¹ν¹⁰⁷⁰⁰m— 2—*———— U him⸗mel⸗ auf Gott dem Herrn ge ⸗ sen-det. 2. Forthin ist mir beigelegt Der Gerechten Krone, Die mir wahre Freud erregt An des Himmels Throne; Forthin ist der Herr mein Licht, Dem ich hier vertrauet, ö— Vom Sterben. 521 Meines Gottes Angesicht 4. Gute Nacht, ihr meine Meine Seele schauet. Freund', 3. Dieser eiteln schnöden Welt Alle meine Lieben! Kümmerliches Leben lle, die ihr um mich weint, Mir nun länger nicht gefällt; Laßt euch nicht betrüben Ich hab' mich ergeben Diesen Schritt, den ich nun tu⸗ Meinem Jesu, da ich bin In die Erde nieder! Jetzt in lauter Freuden, Schaut, die Sonne geht zur Ruh, Denn sein Tod ist mein Gewinn Kommt doch morgen wieder! Und mein Trost sein Leiden. Heinr. Albert 1604—1651. Mel. Valet will ich dir geben. Melchior Teschner. 1614. 400— 2—.—. 1 S.SS..... S—+—..— 00ο Ich bin ein Gast auf Er- den und hab' hier der Him⸗mel soll mir wer⸗ den, da ist mein — I II.—.— PꝑPꝑP.... II I 9——..—— ei⸗ nen Stand; VBater land Hier reis' ich bis zum Gra⸗be; dort 9— —. I I—4— +.— +—I.— —.— 2— E—————*—— ———.—.—. in der ew'-gen Ruh ist Got tes Gna⸗den ⸗ga⸗ ——— —.— LIEE —5 SSSII. N +— — be, die schließt all Ar-beit zu. 2. Was ist mein ganzes Wesen Hab' ich so manchen Morgen, Von meiner Jugend an So manche liebe Nacht Denn Müh und Not gewesen? Mit Kummer und mit Sorgen So lang ich denken kann, Des Herzens zugebracht. 522 Tod und 1 Ewigkeit. — 3. Mich hat auf meinen Wegen Manch harter Sturm erschreckt; Blitz, Donner, Wind und Regen Hat mir oft Angst erweckt. Verfolgung, Haß und Neiden, Ob ich's gleich nicht verschuld't, Hab' ich doch müssen leiden Und tragen mit Geduld. 4. So ging's den lieben Alten, An deren Fuß und Pfad Wir uns noch täglich halten, Wenn's fehlt an gutem Rat: Sie zogen hin und wieder, Ihr Kreuz war schwer und groß, Bis daß der Tod sie nieder Legt' in des Grabes Schoß. 5. Ich habe mich ergeben In gleiches Glück und Leid; Was will ich besser leben? ier gilt es Müh und Streit. s muß ja durchgedrungen, Es muß gelitten sein; Wer nicht hat wohl gerungen, Geht nicht zur Freude ein. 6. So will ich zwar nun treiben Mein Leben durch die Welt, Doch denk' ich nicht zu bleiben In diesem fremden Zelt. Ich wandre meine Straße, Die zu der Heimat führt, Da mich ohn alle Maße Mein Vater trösten wird. 7. Die Heimat ist dort oben, Wo aller Engel Schar Den großen Herrscher loben, Der alles ganz und gar In seinen Händen träget Und für und für erhält Und alles hebt und leget, Wie es ihm wohlgefällt. 8. Dorthin steht mein Ver⸗ langen, Da wollt' ich gerne hin; Die Welt bin ich durchgangen, Daß ich's fast müde bin. Je länger ich hier walle, Je wen'ger find' ich Freud, Die meinem Geist gefalle, 9—— Das meist' ist Herzeleid. 9. Du aber, meine Freude, Du meines Lebens Licht, Du ziehst mich, wenn ich scheide, ie Hin vor dein Angesicht, Ins Haus der ew'gen Wonne, We Da ich stets freudenvoll Au Gleich als die helle Sonne Bir Mit andern leuchten soll. Der 10. Da will ich immer ha wohnen, Und Und nicht nur als ein Gast, Bei denen, die mit Kronen Du ausgeschmücket hast; Da will ich herrlich singen Und Von deinem großen Tun Er Und frei von eiteln Dingen Dri In meinem Erbteil ruhn. Hir Paul Gerhardt 1607m In en/ UI Vom Sterben. 323 x Nach eigener Melodie. 1687. 40 4—— 2 Alle Menschen müs⸗sen ster⸗ben, al ⸗les was da le-bet, muß ver-der⸗ben, soll es 4 ENI DEE Fleisch ver geht wie Heu; an⸗ders wer- den neu. Die⸗ser Leib der muß ver⸗ E—— .D‚‚e‚‚ *—— we⸗ sen, wenn er an⸗ders soll ge-ne⸗ sen zu der —.—— ö—— ESEEEEEEEE V 2 r.—1.——.—. gro⸗ßen Herrlich⸗-keit, die den Frommen ist be⸗reit. 2. Drum so will ich dieses Da ich werde allezeit Leben, Schauen Gottes Herrlichkeit. Wenn es meinem Gott beliebt, 4. Da wird sein das Freuden⸗ Auch ganz willig von mir geben, leben, Bin darüber nicht betrübt. Wo viel tausend Seelen schon Denn in meines Jesu Wunden Sind mit Himmelsglanz um⸗ Hab' ich schon mein Heil ge⸗ geben, unden, Dienen Gott vor seinem Thron, Und mein Trost in Todesnot Wo die Schar der Engel singet, It mir meines Heilands Tod. Und das hohe Lied erklinget: nee Heilig, heilig, heilig heißt 1 Rn ead u. n mirn Gott der Vater, Sohn und Geist; Er hat mir das Heil erworben, 5. Wo die Patriarchen Drum fahr' ich mit Freuden hin, wohnen, Hin aus diesem Weltgetümmel Die Propheten allzumal, In den schönen Gotteshimmel, Wo auf ihren Ehrenthronen 2⁴ Tod und Ewigkeit. E Sitzet der Apostel Zahl; Wo in so viel tausend Jahren Alle Frommen hingefahren, Wo dem Herrn, der uns versöhnt, Ewig Halleluja tönt. 6. O Jerusalem, du schöne, Ach wie helle glänzest du, Und welch lieblich Lobgetöne Hört man da in sanfter Ruh! Ach der großen Freud und Wonne, Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. Endlich gehet auf die Sonne, Endlich gehet an der Tag, Der kein Ende nehmen mag! 7. Ach, ich habe schon erblice Alle diese Herrlichkeit, Und ich werde jetzt geschmücket Mit dem weißen Himmelcskleid; Mit der goldnen Ehrenkrone Steh' ich da vor Gottes Throne, Schaue solche Freude an, Die kein Ende nehmen kann. Johannes Rosenmüller 1620—168ʃ. Georg Neumark. 1657 4⁰0² 0 0 00 Wer weiß, wie wie plötz⸗lich, ach, und wie be⸗hen⸗ de H 3—— D.— SS...... na⸗ he mir mein En⸗ de! E 1— 1 II EEEI r ᷣiiPiPiE iEEE E SSPSPSSS. II — Hin geht die Zeit, her kommt der Tod; kann kommen mei⸗ne To⸗ des- not! Mein Gott, ich Q ——ᷓ— 5 I EEEEEE jübitt' durch Chri⸗sti Blut, mach's nur mit mei⸗ nem —2—5 2 +— ꝙII FE II 1111 BI *———— +2—— En ⸗ de gut! 2. Es kann vor Nacht leicht anders werden, Als es am frühen Morgen wan So lang ich lebe hier auf Erden rblichet mücket lskleid; rone Throne, en wah Erden E Vom Sterben. ²⁷ Leb' ich in steter Todsgefahr. Mein Gott, ich bitt' durch Christi lut Mach's nur mit meinem Ende gut! 3. Herr, lehr mich stets mein End bedenken Und, wenn ich einstens sterben muß, Die Seel in Jesu Wunden senken Und ja nicht sparen meine Buß! Mein Gott, ich bitt' durch Christi Blut, Mach's nur mit meinem Ende gut! 4. Laß mich beizeit mein Haus bestellen, Daß ich bereit sei für und für Und sage stets in allen Fällen: Herr, wie du willst, so schick's mit mir! Mein Gott, ich bitt' durch Christi Blut, Mach's nur mit meinem Ende gut! 5. Ach Vater, deck all meine Sünde Mit dem Verdienste Christi zu, Darauf ich mich fest gläubig gründe, Das gibt mir die erwünschteRuhl Mein Gott, ich bittꝰ durch Christi Blut, Mach's nur mit meinem Ende gut! 6. Nichts ist, das mich von Jesu scheide, Nichts, es sei Leben oder Tod; Ich leg' die Hand in seine Seite Und sage: Mein Herr und mein Gott! Mein Gott, ich bitt' durch Christi Blut, Mach's nur mit meinem Ende gut! 7. Du hast zu dir mich hin⸗ gezogen Schon längst in meiner heil'gen Tauf; In Jesu bist du mir gewogen, Hast mich zum Kind genommen auf. Mein Gott, ich bitt' durch Christi lut, Mach's nur mit meinem Ende gut! 8. Ich hab' auch oft mit süßer Freude Sein Abendmahl empfangen hier. Das ist mein Trost, wenn ich einst scheide: Ich bleib' in ihm und er in mir. Mein Gott, ich bitt' durch Christi Blut, Mach's nur mit meinem Ende gut! 9. So komm' mein End heut oder morgen, Ich weiß, daß mir's mit Jesu glückt; 52⁶ Tod und Ewigkeit. —— Ich bin und bleib' in deinen Sorgen, Mit Jesu Gnaden schön ge⸗ schmückt. Mein Gott, ich bitt' durch Christi lut, Mach's nur mit meinem Ende gut! 10. Ich leb' indes in Gott vergnüget Nach eigener Melodie. Und sterb' ohn' alle Kümmernis, Es gehe, wie mein Gott es füget Ich glaub' und bin es ganz gewiß: Durch deine Gnad und Christi Blut Machst du's mit meinem Ende gut. Amilie Juliane Gräfin zu Schwar⸗ burg⸗Rudolstadt 16371706. Joh. Rud. Ahle. 1669. IIDRR Es 0 0 ist ge ⸗ nug. So nimm„Hern, Lös auf das Band, das all⸗ — —.——3—5—— L mei⸗ nen Geis zu 2 115 Gesten hin! 1 reißt; be ⸗ frei ⸗e mei⸗ nen E . Sim der sich nach sei- nem Got⸗te seh-net, der ö Z. ö 44—————— F'. TT . SSSITIIAI ctäg⸗lich klagt und nächtlich stöh⸗net: Es ist ge⸗ nug. 2. Es ist genug des Kreuzes, das mir fast Den Rücken wund gemacht. Wie schwer, o Gott, wie hart ist diese Last! Ich netze manche Nacht Die harte Lagerstatt mit Tränen Wie lang, wie lang muß ich EK i ö mich sehnen: ist genug! E eRR eER Be I mernis, 5 füget; ganʒ Christi m Ende Schwary 1706. le. 1662. „Herr, all⸗ — Vom Sterben. 327 3. Es ist genug, wenn nur 4. Es ist genug. Herr, wenn mein Jesus will, es dir gefällt, Er kennet ja mein Herz. So spanne mich doch aus! Ich harre sein und halt' indessen Mein Jesus kommt: Nun gute still, Nacht, o Welt, Bis er mir allen Schmerz, Ich fahr' ins Himmelshaus; Den meine sieche Brust getragen, Ich fahre sicher hin in Frieden, Hinweg wird nehmen und mir Mein großer Jammer bleibt sagen: hienieden. Es ist genug. Es ist genug. Franz Joachim Burmeister 1633(2)—1672. Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. Georg Neumark. 1657. 404 9———... aa Auf mei⸗nen Je⸗sum will ich ster⸗ben der mich zu Got⸗tes Kind und Er- ben H II——— .— 2— + 0 32— ge⸗ trost mit Fried' und Freu⸗ 249. keit, durch sein un- schul⸗dig Blut ge⸗ weiht. Mein Je⸗ sus *— nug Tränen uß ich nen: ist mein Trost al lein, auf Je⸗ sum schlaf' ich 2—— 1— * —. se ⸗ lig ein. 2. Auf meinen Jesum will ich Ich darf ja doch den Himmel sterben; erben, Brich immerhin, mein Herze, An Jesum hält mein Glaube brich! sich. 328 é Tod und Ewigkeit. — Mein Jesus ist mein Trost allein, Auf Jesum schlaf' ich selig ein. 3. Auf meinen Jesum will ich sterben; Er bleibt, wenn alles mich ver⸗ läßt. Er starb, das Leben zu erwerben, An ihm hält sich mein Glaube fest. Mein Jesus ist mein Trost allein, Auf Jesum schlaf' ich selig ein. 4. Auf meinen Jesum will ich sterben; Wan Jesu, nimm die Seele hin! ann ich mit dir den Himmel erben, So ist das Sterben mein Ge⸗ winn. Mein Jesus ist mein Trost allein, Auf Jesum schlaf' ich selig ein. 5. Auf meinen Jesum will ich sterben, 109 50 0 nur den lieben Gott ꝛc. Wenn mir vergeht der Augen Licht, Wenn Mund und Lippen sich entfärben, Und wenn mir auch mein Hernt bricht. Mein Jesus ist mein Trost allein, Auf Jesum schlaf' ich selig ein 6. Auf meinen Jesum willih sterben. Mit Leib und Seele bin ich dein Herr Jesu, laß mich nicht ver⸗ derben, Ach laß mich ewig selig sein! Mein Jesus ist mein Trost allen Auf Jesum schlaf' ich selig ein 7. Auf meinen Jesum will ih sterben. Hilf, Jesu, in der letzten Not, Laß mich das beste Teil erwerben Versüße mir den bittern Tod! Du bist mein höchsterTrost allein Auf dich nur schlaf' ich selig ein Nach Salomo Franck 1659—173 Georg Neumark. 165) 405 SS. 0 0 0 0 Ich ster⸗ be Wer kann mir täg⸗ lich, und mein Le⸗ ben ei⸗ nen Bür⸗ gen ge⸗—— elt meme im⸗ mer⸗fort zum Gra“: be ob ich noch mor⸗ gen hin. le⸗bend bin? Die l * ERR eI g sein! st allein elig ein. will it n Not, rwerben, n Tod! ost allein selig ein 59—175 ark. 165) —˙ ben ben, — Zeit geh — Vom Sterben. 320 —— 2. 35.. 1..——.—.= —————————— hin, der Tod kommt her; ach wer nur im⸗ mer wär'! 2. Ein Mensch, der sich mit Sünden träget, Ist immer reif zu Sarg und Grab; Der Apfel, der den Wurm schon heget, Fällt endlich unversehens ab. Des Todes Stunde bleibt nicht aus, Mein Leib ist ein zerbrechlich Haus. 3. Es schickt der Tod nicht immer Boten, Er kommt auch oft unangemeld't Und fordert uns ins Land der Toten. Wohl dem, der Haus und Herz bestellt! Denn ew'ges Unglück oder Glück Hängt nur an einem Augenblick. 4. Herr aller Herren! Tod und Leben Hast du allein in deiner Hand. Wie lange du mir Frist gegeben, Das ist und bleibt mir un⸗ bekannt. Hilf, daß ich jeden Glockenschlag Anmeinen Abschied denken mag! 5. Es kann vor Abend anders werden, Als es am Morgen mit mir war. Den einen Fuß hab' ich aufErden, Den andern auf der Totenbahr; Ein kleiner Schritt ist nur dahin, Wo ich ein Raub des Grabes bin. 6. Ein einz'ger Schlag kann alles enden, Und Fall und Tod beisammen sein. Doch schlage nur mit Vater⸗ händen Und schließ in Christi Tod mich ein, Daß, wenn der Leib zu Boden fällt, Die Seel an Jesu Kreuz sich hält! 7. Vielleicht kann ich kein Wort mehr sagen, Wenn mich der Tod von hinnen reißt; Drum bet' ich bei gesunden Tagen: Herr, dir befehl' ich meinenGeist! Und schließen meine Lippen sich, So bitte Jesu Blut für mich. ³⁰ Tod und Ewigkeit.— 1 8. Kann ich nicht segnen mehr 9. Dringt mir der letzte Sth d die Meinen, zum Herzen, So segne du sie mehr als ich, So schließe mir den Himmel auf, 83 Und wenn sie bittre Tränen Verkürze mir des Todes weinen, Schmerzen D. O Tröster, so erbarme dich Und hole mich zu dir hinauf: De Und lasse der Verlassnen Schrein So wird meinAbschied ohnehein, Durch deinen Geist erhörlich sein! Mein Ende sanft und selig sein Benj. Schmolck 1672—1737, Un Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. Georg Neumark. 1657, 400 SSSDSSDSSSSSS —.—.—— MeinGGott, ich weiß wohl, daß ich ster⸗be; und fin⸗de hier kein sol⸗ ches Er⸗be, QHQ. 7ꝗD82 —35——.—— in—.— S.....II.I. ich bin ein Meñsch/der bald ver⸗ geht, D das e-wig in der Welt be⸗ steht.— 3 ö 1 E H*— U —.——1.———— mir in Gna⸗den an, wie ich recht se⸗=lig —27—. ster ⸗ ben kann! 2. Mein Gott, ich weiß nicht, Drum mache mich nur stets benth D. wann ich sterbe; Hier in der Zeit zur Ewigkeitl Un Kein Augenblick geht sicher hin, 2 Wie bald zerbricht doch eine 3. Mein Gott, ich weiß nihh Scherbe, wie ich sterbe, An Die Blume kann auch leicht Dieweil der Tod viel Wege Un verblühn: hãält; Al —O— Vom Sterben. 531 zte Stoß Dem einen wird das Scheiden So senke man ins Grab mich ein, rzen, herbe, Die Erd ist allenthalben dein. mel auß Sanft geht ein andrer aus der 5. Nun, liebster Vater, wenn Welt. ich sterbe, zen Doch wie du willst, gib nur dabei, So nimm du meinen Geist zu dir! inauf: Daß einst mein Ende selig sei! Denn bin ich nur dein Kind und hnePei. 4. Mein Gott, ich weiß nicht, Erbe lig sein! wo ich sterbe Und hab' ich Jesum nur bei mir, 72—173,, und welcher Sand mein Grab So gilt mir's gleich und geht ark. 1655 bedeckt; mir wohl, —— Doch wenn ich dieses nur ererbe, Wann, wie und wo ich ster⸗ Daß deine Hand mich auferweckt, ben soll. Benj. Schmolck 1672—1737. abe; Mel. Christus der ist mein Leben. Melchior EI 1609. 2 be, 407 ů —.———635 — aa0 Herr, mei⸗ne Lei⸗bes⸗hüt ⸗ te sinkt zei ge—— 1 , ——.— L——.—5——— —2— nach und nach zu Grab; ge⸗ wäh ⸗re mir die 4 e= li 1 17 1 + II SSi‚....... .ꝗ.—.—65—— +I. — 3—— —— Bit⸗ te und brich sie stil ⸗le ab! 2. Gib mir ein ruhig Ende, 4. Doch es gescheh' dein Wille; lets beil Der Augen matten Schein Ich scheide leicht dahin, wigkei Und die gefalt'ten Hände In Kämpfen oder stille, Laß sanft entseelet sein! Wenn ich nur selig bin. deiß nich) 3. Laß meine Atemzüge 5. Ich werde auferstehen, sterbe. Am End zu schwer nicht sein Da geht's zum Himmel ein; Woh Und gib, daß ich so liege, Ich werde Jesum sehen, Als schlummerte ich ein! Er wird mir gnädig sein. Phil. Friedr. Hiller 1699—1769. 332 Tod und Ewigkeit. O ö — Meinen Jesum lass' ich nicht. 1665 1 408 64. —— Mei⸗ ne Le⸗bens⸗ zeit ver⸗streicht, rnmmi —— 11 4— r, v v. E— . eil' ich zu dem Ou 00 und wie we⸗ nig +. iiiiii Nin viel⸗ leicht, das ich noch zu le-ben be ...— —.——— D— SS— be! Denk, o Mensch, an dei- nen Tod, säu ⸗me Q — 7 2— . 2—.—.——. nicht, denn eins ist not! 2. Lebe, wie du, wenn du stirbst, Wünschen wirst gelebt zu haben! Güter, die du hier erwirbst, Würden, die dir Menschen gaben, Nichts wird dich im Tod erfreun, Diese Güter sind nicht dein. 3. Nur ein Herz, das Gutes liebt, Nur ein ruhiges Gewissen, Das vor Gott dir Zeugnis gibt, Wird dir deinen Tod versüßen. Solch ein Herz, von Gott erneut, Ist im Tod voll Freudigkeit. 4. Daß du dieses Herzerwirbss Fürchte Gott und bet und wachel Sorge nicht, wie früh du stirbst Deine Zeit ist Gottes Sachel Lern nicht nur den Tod nicht scheun, Lern auch seiner dich erfreun! 5. Überwind ihn durch Ven traun! Sprich: Ich weiß, an wen ich glaube, Und ich weiß, ich werd' ihn schaun, Er erweckt mich aus dem Staub Als sol und bl Im inn Nan si Nan s Und bl Dem K — Vom Sterben. 53³ Er, der rief: Es ist vollbracht, Sprich: Herr, daß ich Erde bin, Nahm dem Tode seine Macht. Lehre du mich selbst bedenken; 6. Tritt im Geist zum Grab Lehre du mich's jeden Tag, oft hin, Daß ich weiser werden mag! Siehe dein Gebein versenken; Christ. Fürchteg. Gellert 1715—1769. Weltlich. Hans Leo Haßler. Mel. Herzlich tut mich verlangen. 1601. 1613. 9 5 4009 AEE. 13.——.——.—1—. —— ——— o dn Was macht ihr, daß ihr wei-net und Im Herrn sind wir ver⸗ei ⸗- net und 1 2. 7— 4 I— bre⸗ chet mir das Herz? blei⸗ben's al⸗ ler ⸗ wärts. . 725 Ritde detz löst we- der Zeit 9055 Sri; was dem Das Band, das uns ver⸗ 9.—— IE +— 6—— , —— SDD‚. herrn sich fin ⸗det, das währt in ihm auch fort. . Man reicht sich wohl die 3. Man spricht:„Ich hier, du Hände, dorten, Als sollt's geschieden sein, Du ziehest und ich bleib',“ Und bleibt doch ohne Ende Und ist doch allerorten Im innigsten Verein. Ein Glied an einem Leib. Ran sieht sich an, als sähe Man spricht vom Scheidewege Ran sich zum letztenmal, Und grüßt sich einmal noch Und bleibt in gleicher Nähe Und geht auf einem Wege Dem Herrn doch überall. In gleicher Richtung doch. ³⁴ Tod und Ewigkeit. 7 — EI 4. Was sollen wir nun weinen 5. So sei denn diese Stunde Was Und gar so traurig sehn? Nicht schwerem Trennungsleid 0 5 B Wir kennen ja den Einen, Nein, einem neuen Bunde ö M Mit dem wir alle gehn, Mit unserm Herrn geweiht! Shen In einer Hut und Pflege, Wenn wir uns ihn erkoren Geführt von einer Hand, Zu unserm höchsten Gut, 4. Auf einem sichern Wege, Sind wir uns nicht verloren, Ins eine Vaterland. Wie weh auch Scheiden tut. Rust, Karl Joh. Phil. Spitta 1801—1550 oM ů 2. Bei Beerdigungen. S Son Mel. Wohlauf, wohlan ꝛc. 1541. *+•——.————2 AIö0IEE 0. EI.———. 00 0 Wie fliegt da⸗hin der Menschen Zeit, wie 4 Q *S— D. ——.II————.. 0—..— 2 ei⸗let man zur I L E⸗wig⸗keit! Wie we⸗nig' den⸗ken —————.— SSSSII.II...... 1 1— . b— E.EE. — an die Stund von Her⸗zensgrund, wie schweigt hie ——— 1 ES 2.(ñ— — L 1— C II von der trä⸗ ge Mund! 2. Das Leben ist gleichwie Und nicht besteht, ein Traum, Wie täglich ihr vor Augen sehl Gleich einem leichten Wasser⸗ schaum; 3. Nur du, mein Gott, du Im Augenblick es bald vergeht bleibest mir, — Bei Beerdigungen. 33 Was du mir bist, ich traue dir. 5. Weg Eitelkeit, der Toren daß Berg und Hügel fallen hin: Lust! Mir ist's Gewinn, Mir ist das höchste Gut bewußt; Wenn ich allein bei Jesu bin. Das such' ich nur, das bleibet mir. 4. Was hilft die Welt in O mein Begier, letzter Not, Herr Jesu, zieh mein Herz nach dir! dust, Ehr und 2092 in dem 6. Wie wird mir sein, wenn ich dich seh' O Mensch, du 0 dem Und bald vor deinem Throne Schatten zu, steh'! Bedenk es du! Du unterdessen lehre mich, Sonst kommst du nicht zur Daß stetig ich wahren Ruh. Mit klugem Herzen suche dich! Joachim Neander 1650—1680. 305 Es ist genug. Joh. Nud. Ahle. 1662. EIEEE 00 0 Zeuch hin, mein Kind, denn Gott selbst for⸗dert Ich lei- de zwar, dein Tod be- trü-bet III 1— dich aus die⸗ ser ar ⸗gen Welt! mich: doch- weil es Gott ge. fält, ½ ————.— 4 — 25—— ů—11 1r.— 2— 1— 5 WS—.—./ + II —** I 0 ffff 536 Tod und E Ewigkeit. 2. Zeuch hin, mein Kind! Der Schöpfer hat dich mir Nur in der Welt geliehn. Die Zeit ist aus, darum befiehlt er dir Jetzt wieder fortzuziehn. Zeuch hin, Gott hat es so versehen; Was dieser will, das muß ge⸗ schehen: Zeuch hin, mein Kind! 3. Zeuch hin, mein Kind! Im Himmel findest du, Was dir die Welt versagt; Denn nur bei Gott ist wahrer Trost und Ruh, Kein Schmerz mehr, der uns plagt. Hier müssen wir in Angsten schweben, Dort kannst du ewig fröhlich leben: Zeuch hin, mein Kind! 555 Was Gott tut ꝛc. 4. Zeuch hin, mein Kind! Wi folgen alle nach, Sobald es Gott gefällt. Du eilest fort, eh' dich das Um gemach Heimsucht in dieser Welt. Wer lange lebt, steht lang im Leide; Wer frühe stirbt, kommt bald zur Freude: Zeuch hin, mein Kind! 5. Zeuch hin, mein Kind! Dir Engel warten schon Auf deinen frommen Geist. Du siehest auch, wie Gottes lieber Sohn Dir schon die Krone weist. Nun wohl, die Seele ist ent⸗ bunden, ů Du hast im Herren überwunden Zeuch hin, mein Kind! Gottfried Hoffmann 1658—17ʃ0. 0 0 Was Gott tut, das ist wohl⸗ ge⸗ tan; er Bald sieht er uns in Gna⸗den an, ball a + + + II.PIIII 4..——.—. 1—.— SPS........ gibt und nimt auch wie⸗der. der. beu⸗ get er uns nie Er schenkt auf Freud ball Ver m Nuft e 3u Zic Und w Bei se Iu tar Wer d 3.6 er ma Da er In sei Was Muß Rcht Er ret 4.2 Die M Dort Darar In Gi It die Hanz Wenn — ꝗ+l Bei Beerdigungen.— 5W.—.———— H E ———— 8 Un bitt ⸗res Leid); wo Wiergen=lie⸗ der klin⸗gen, muß EEE ig im man zu Gra⸗ be sin⸗ gen. 55 2. Doch was Gott tut, ist 5. Was Gott tut, das ist wohlgetan; wohlgetan; Wer will die Weisheit meistern? Ich will mich drein ergeben. dDie guft er, mein Kind, dich himmelan Dort in dem schönen Kanaan schon zu Zions reinen Geistern, Blüht dir das wahre Leben. st. Ind will mein Herz Zeuch hin, mein Kind, tes Bei seinem Schmerz Wo Sonnen sind, In tausend Stücke brechen, Die niemals untergehen . Wer darf da widersprechen? Und stets im Glanze stehen! ent. 3. Gott tut's, drum ist es 6. Was Gott tut, das ist wohlgetan; wohlgetan; ö unden gr macht es bald vollkommen, Das Herz des Christen glaubet, Da er es von der Dornenbahn Daß er uns wieder geben kann, —Ul In seinen Schoß genommen. Was uns der Tod geraubet. Was Gott gefällt, Wie freu' ich mich, 100. Muß in der Welt Mein Kind, auf dich! Rcht allzulange weinen: Dort wollen wir uns küssen, — Er rettet gern die Seinen. Wo Freudenströme fließen. ö — 14. Tut's Gott, so ist es wohl⸗ 7. Gott tutes, soist's wohlgetan. * getan. Du sammelst meine Tränen, bah Die Welt kann leicht verführen, Ich aber schaue himmelan ö Dort aber trifft es Rosen an, Mit Seufzen und mit Sehnen: Daran kein Dorn zu spüren. Ach daß ich dort — In Gottes Hand Bei dir, mein Hort, Itt dieses Pfand Mein Kind bald möchte sehen! Hanz sicher aufgehoben, Ach ja, es wird geschehen! obab Wenn hier auch Stürme toben. Beni. Schmolck 1672—1737 3 Tod und Ewigkeit. s Mel. O Welt, ich muß dich lassenn. Heinr 336. 1508. ꝗ Wenmn klei⸗ne Him⸗mels⸗ er⸗ ben in Q + *— —.——— 7 ů; ih ⸗rer Un⸗schuld ster ben, so büßt man sie nicht Q + +.——————— — * ein; sie wer- den nur dort o- ben vom Va⸗ 10 Q + +.—...— H————— SS/i EEEEEEEE —8— auf⸗ ge ⸗ ho⸗ ben, da-mit sie un ⸗ ver⸗ E +— NM 2 1* I. + 5 lo ⸗ ren sei'n. 2. Sie sind ja in der Taufe Zu ihrem Christenlaufe Für Christum eingeweiht Und noch bei Gott in Gnaden; Was sollt' es ihnen schaden, Wenn er sie nun zu sich gebeut? 3. Der Unschuld Glück ver⸗ scherzen, Stets kämpfen mit den Schmerzen, Mit so viel Seelennot, Im Angstgefühl der Sünden Das Sterben schwer empfin⸗ den— Davor bewahrt ein früher Toh 4. O wohl auch diesem Kind Es stirbt nicht zu geschwindel Zeuch hin, du liebes Kind! Du gehest ja nur schlafen Und bleibest bei den Schafen Die ewig unsers Jesu sind. Joh. Andr. Rothe 1688—1 Ncht Er wir Rit se 3. Schau Nache Komm 4. S Aufs S Wie wi Raummt endlich noch zuletzt der Tod. — Bei Beerdigungen. 339 Mel. Herr Jesu Christ ꝛc. 1651. I14 1—6——— 000 0 Nun brin⸗gen wir den Leib zur Ruh und — f6— — —3—.————.— 2—.— — de,————— de⸗cken ihn mit Er⸗de zu, den Leib, der — i v. nach des Schöpfers Schluß zu Stanbund Er ⸗ — Lummum 1 E *— I wer⸗ den muß. 2. Er bleibt nicht immer Asch So folgt der Lohn aus Gottes —.— und Staub, Hand. uicht immer Denenter img 5. Es währen Reichtum, Ehr aub; ; und Glück⸗ wird, wenn Wein eintt Wie wir selbst, einen Auenhiit; Rit seiner Seele neu vereint. So währt 0 Leaudhei, 3. Hier, Rs——5 Wie unser Leben, kurze Zeit. was du bi Schau hier, was unser Leben ist! 6. O sichrer dbt besinne Nach Sorge, Furcht und mancher Not Tod, Grab und Richter nahen ich. In allem, was du denkst und tust, . Schnell schwindet unsre Bedenke, daß du sterben mußt! Lebenszeit, 7. Hier, wo wir bei den lufs Sterben folgt die Ewigkeit; Gräbern stehn, Die wir die Zeit hier angewandt, Soll jeder zu dem Vater flehn: 54⁰0 Tod und Ewigkeit. H E Ich bitt', o Gott, durch Christi 9. Wenn unserLauf vollendetis, Hin, Blut, So sei uns nah, Herr Jesu Chris; Kge Mach's einst mit meinem Ende Mach uns das Sterben zum In d gut! Gewinn, 3. 8. Laßt alle Sünden uns Zieh unsre Seele zu dir hin! In d bereun, 10. Und wenn du einst, du Denn Vor unserm Gott uns kindlich Lebensfürst, Wir scheun! Die Gräber mächtig öffnen wi, Ruß Wir sind hier immer in Gefahr; Dann laß uns fröhlich aufersteh Wen Nehm' jeder seiner Seele wahr! Und dort dein Antlitz ewig sehn 4. Ehrenfried viebich 1713—178. 1 Mel. Meinen Jesum lass' ich nicht. 1660 Dein AWDI.I———7 Deine 415 HW.rE Heels —2* 2———1 6 7 — 2.. — Geht nun hin und grabt mein Grab, denn ich 3unn Sonn 4½— EI—V:.L2N + ..gahre rei ᷓ denn bin des Wanderns mi⸗ de! Von der Er ⸗de Reise e.—— PPII scheid' ich ab, denn mir ruft des Himmels Fris Was — DD EIII. ö‚ de, denn mir ruft die sü⸗ße Ruh von den HI 9⁰ rr, Lni—4. DDee 000 —7 En⸗geln dro⸗-ben Fu. 25 2. Geht nun hin und grabt Meinen Lauf hab' ich vollendi— mein Grab! Lege nun den Wanderstab IN E E —2 * 0 33 * —— I 2 ollendz ab —⁰⁴ Bei Beerdigungen. ⁴¹¹ hin, wo alles Ird'sche endet, Lege selbst mich nun hinein In das Bette ohne Pein. 3. Was soll ich hienieden noch In dem dunkeln Tale machen? Denn wie mächtig stolz und hoch Wir auch stellen unsre Sachen, Muß es doch wie Sand zergehn, Wenn die Winde drüber wehn. 4. Darum, Erde, fahre wohl, aaß mich nun inßrieden scheideni Deine Hoffnung, ach, ist hohl, Deine Freuden selbst sind Leiden, Deine Schönheit Unbestand, kitel Wahn und Trug und Tand. 5. Darum letzte gute Nacht, Sonn und Mond und liebe Sterne, jahret wohl mit eurer Pracht! Denn ich reis' in weite Ferne, Reise hin zu jenem Glanz, Vorin ihr erbleichet ganz. 6. Die ihr nun in Trauer geht, fahret wohl, ihr lieben Freunde! Was von oben niederweht, Tröstet ja des Herrn Gemeinde; Nach eigener Melodie. Weint nicht ob dem eiteln Schein, Droben nur kann ewig sein! 7. Weinet nicht, daß nun ich will Von der Welt den Abschied nehmen, Daß ich aus dem Irrtum will, Aus den Schatten, aus den Schemen, Aus dem Eiteln, aus dem Nichts Hin ins Land des ew'gen Lichts! 8. Weinet nicht! Mein süßes eil, MeinenHeiland, hab'ich funden, Und ich habe auch mein Teil An den warmen Herzenswunden, Woraus einst sein heil'ges Blut Floß der ganzen Welt zu gut. 9. Weint nicht, mein Erlöser lebt! Hoch vom finstern Erdenstaube Hell empor die Hoffnung schwebt; Und des Himmels Held, der Glaube, Und die ew'ge Liebe spricht: Kind des Vaters, zittre nicht! Ernst Moritz Arndt 1769—1860. 18⁴4. —4 E. 1—.— F H E—. — EEEEEE 747 Wohlauf, wohl⸗ an zum leh ⸗ten Gang! Kurz ——1 1— —4 111 N 4 2 .— ů—— Tod und Ewigkeit. .—.——.— n. D füh⸗ ret aus: wohl⸗ an, hin⸗ aus! Zum Blei⸗ben 14211—I 5—4— —.—— ——1 II — war nicht die⸗ses Haus. 2. Du Herberg in der Wander⸗ Die Gottesstadt, Die droben ist, gefunden hatl zeit, Du gabest. gabst auch 6. Was suchst du, Mensch, b. eid; 0 E endn Haus Du suchst so iel undeinsis 00 2——— Die Welt beut ihre Gitter fel D Denk an dein Heil Dein Gast geht in die ew'ge Ruh; Und wähl in Gott das beste Tel 3. Geht in ein bessres Schlaf⸗. Was sorast du bis zun gemach Die Freunde folgen segnend nach. letzten Tritt! Hab gute Nacht, der Tag war Nichts brachtest du, nichts chwül nimmst du min Im Erdgewähl! Die Welt vergeht mit Lust um Hab gute Nacht, die Nacht ist Schmerz: kühl! Schau himmelwärtss 4. Ihr Glocken, tönet festlich Da, wo dein Schatz ist, sei din drein Herö! Und läutet hell den Sabbat ein, 8. Mit Gott bestell dein Hau Der nach des Werktags kurzer Frist beizeit, Durch Jesum Christ Eh' dich der Tod an Tote reih Für Gottes Volk vorhanden ist! Sie rufen: Gestern war's anmi II. Heut ist's an dir; 5. O selig, wer das Heil er⸗ Hier ist kein Stand, kein Bleihn wirbt, hier. Daß er imHerrn, in Christo stirbt! 9. Vom Freudenmahl zum O selig, wer vom Laufe matt Wanderstab, Dein Dein Läßt te Teil zum ritt! ts du mii ust um sei di in Hall te reihn zanmi Bleibn lözum stab, ö Im Finstern droht — Bei Beerdigungen. ³ Aus Wieg und Bett in Sarg und Grab: Wann, wie und wo, ist Gott bewußt; Schlag an die Brust, Du mußt von dannen, Mensch, du mußt! 10. Da ist kein Sitz zu reich, zu arm, Kein Haupt zu hoch, kein Herz zu warm, Da blüht zu schön kein Wangen⸗ rot; Der Tod und überall der Tod. 11. Ach banges Herz im Leichental, ist dein Licht, dein Lebens⸗ strahlꝰ D bist es, Jesu, der mit Macht Aus Gräbernacht Das Leben hat ansLicht gebracht. 12. Dein Trostwort klingt so hoch und hehr: Wer an mich glaubt, stirbt nimmermehr. Dein Kreuz, dein Grab, dein Auferstehn, Dein Himmelgehn Läßt uns den Himmel offen sehn. 13. Wohl dem, der sich mit ihm vertraut, Schon hier die ew'gen Hütten baut! Er sieht das Kleinod in der Fern Und kämpfet gern Und harrt der Zukunft seines Herrn. III. 14. Nun, Tor des Friedens, öffne dich! Hinein! Hier schließt die Wall⸗ fahrt sich. Ihr Schlummernden im Frie⸗ densreich, Gönnt allzugleich Auch ihm(ihr) ein Räumlein neben euch! 15. Viel Gräber sind an diesem Ort, Viel Wohnungen im Himmel dort; Bereitet ist die Stätte schon Am Gnadenthron, Bereitet ihm(ihr) durch Gottes Sohn. 16. Sein ist das Reich mit Allgewalt; Er zeugt und 2— Ich komme Ja komm, an arl führ uns ein! Wir harren dein. Amen, dein laß uns ewig sein! Cyrist. Friedr. Heinr. Sachse 1785—1860 Tod und Ewigkeit.— Mel. Christus der ist mein Leben. Melchior Vulpius? 160h. I.. —* Am Gra: be stehn wir stil⸗ + le und ——.—.— —.—.— 4—— en Trä-nen⸗ saat: des ——— lie⸗ben Pil-⸗gerz Hül ⸗le, der aus- ge⸗ pil⸗gert hat. 2. Er ist nun angekommen, Wir pilgern noch dahin; Er ist nun angenommen, Der Tod war ihm Gewinn. 3. Er schaut nun, was wir glauben, Er hat nun, was uns fehlt; Ihm kann derFeind nichts rauben, Der uns versucht und quält. 4. Ihn hat nun als den Seinen Der Herr dem Leid entrückt, Und während wir hier weinen, Ist er so hoch beglückt. 5. Er trägt die Lebenskron Und hebt die Palm empor Und singt vor Gottes Throm Ein Lied im höhern Chor. 6. Wir armen Pilger gehen Hier noch im Tal umher, Bis wir ihn wiedersehen Und selig sind wie er. Karl Joh. Phil. Spitta 1801—9 3. Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. Phil. Nicolai? 10 Nach eigener Melodie. —. — 4¹⁸ 0 0 1..—— 4— 1 +— 12 II Wa⸗chet auflruft uns die Stim⸗me i Mit⸗ter⸗nacht heißt die⸗se Stun⸗de, ft weinen, Iskrone por Thron or. r gehen her, n 801¹⁹ olai? I — — — Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. .—. —............—. Wäch⸗ter sehr hoch auf der Zin ⸗ ne, wach auf, du ru⸗ fen uns mit hel⸗ lem ⸗de: Wo seid ihr 4—— +* , dren, Len I———‚..—— — tadt Je ⸗ ru⸗ sa ⸗ lem! Alu⸗ gen Jungfrau 2— — — —— N + + ..—.——— ——— kömmt! Steht auf, die Lam⸗ rr nehmt! Hal⸗ ·le: 21 Wohl⸗ auf, der Bräut' gam —— I.— Y— — — — SDSSSSSI—. lu jn Machteuch n reit 0 der Hoch⸗—. Ihr 9 *2—— I II ——. 11 2——.— 15 — +—— I — müs⸗set ihm ent⸗ge⸗ gen ⸗ gehn. 2.Zion hört die Wächter singen, Hosianna! Das Herz will ihr vor Freuden Wir folgen all springen, Zum Freudensaal Sie wachet und steht eilend auf. Und halten mit das Abendmahl. Arßreund kommt vom Himmel 3. Gloria sei dir gesungen prächtig, Mit Menschen- und mit Engel⸗ Von Gnaden stark, von Wahr⸗ zungen,‚ heeit mächtig, Mit Harfen⸗undmit Zimbelton. Vr Licht wird hell, ihr Stern Von zwölf Perlen sind die Tore geht auf. An deiner Stadt, wir stehn im Nun komm, du werte Kron, Chore her Jesu, Gottes Sohn! DerEngel hoch um deinenThron. Evang. Gesangbuch. 18 ⁶⁰ Tod und Ewigkeit.—+ Kein Aug hat je gesehn, Drum jauchzen wir Kein Ohr hat je gehört Und singen dir Solche Freude. Das Halleluja für und für. Philipp Nicolai 1556—1605 Melodie. Melchior Frank? 1683 .— AHH ————....— + U 7 — Je ⸗ru⸗ sa⸗ lem, du hochege⸗ Mein seh⸗nend Herz so groß Ver⸗ * EH—— —5 1. 1 I E 1— —— 1—.— I LI I—2 +— 2— I 1— +. I + bau⸗te Stadt, wollt' Gott, ich wär' in dir! lan⸗gen hat und ist nicht mehr bei 4.— E N D I + 1 +—— E ..————————— 1. + — mir: weit„⸗ ber Berg und Ta ⸗ le, weit 6= ber Q + — Flur und Feld schwingt es sich ü⸗ ber al 84.— inininrb. II 4.——.—— 6 liin 6 ETE. I 0 le und eilt aus die ⸗ser Welt. 2. O schöner Tag und noch viel In Gottes treue Hände schönre Stund, Zum auserwählten Pfand, Wann bist du endlich hier, Daß sie mit Heil anlände Da ich mit Lust, mit freiem In jenem Vaterland? Freudenmund 3. O Ehrenb ͤ Die Seet geh von wü Aräu O Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. 6⁴⁷ Tu auf die Gnadenpfort! Wie manche Zeit hat mich ver⸗ langt nach dir, Wie sehnt' ich oft mich fort Aus jenem bösen Leben, Aus jener Nichtigkeit! Nun hat mir Gott gegeben Das Erb der Ewigkeit. 4. Was für ein Volk, welch eine edle Schar Kommt dort gezogen schon! Was in der Welt von Aus⸗ erwählten war, Trägt nun die Ehrenkron, Auch Christen insgemein, Die weiland trugen ihres Kreuzes Joch Und der Tyrannen Pein, Schau' ich in Ehren schweben, In Freiheit überall, Mit Klarheit hell umgeben, Mit sonnenlichtem Strahl. 6. Wenn dann zuletzt ich an⸗ gelanget bin Im schönen Paradeis, Von höchster Freud erfüllet wird der Sinn, Der Mund von Lob und Preis: dir! Die Jesus mir entgegen Das Halleluja singet Don. Himmel hat gesandt, Man dort in Heiligkeit, darch uif ferren Löeger Das Hosianna klinget Noch war im Tränenland. 5 2n; ——.Wrophet und p In alle Ewigkeit. —. Propheten groß und Pa⸗-—46 4 03 triarchen hoch, Joh. Matthäus Meyfart 1590—1642. — Nach eigener Melodie. 15⁵⁴. — 420 AA e. cο V—— Freu dich sehr, ö mei⸗ ne See⸗=le, — Chri-stus, dem ich mich be⸗ feh-le, D.I..I.IIII I TITT ———— IIIIIIIIII.I—.— 3 und ver⸗ giß der Not und Qual! n. ist mein Licht im fin⸗stern Tal. Aus der äinde ö +— 2.— H—* + . nun 9 8——. mir, Trüb⸗sal, aus dem Leid soll ich fah-ren in die Freud, 18* Tod und Ewigkeit. — nn.———2———— ..— PRͤdie kein Ohr hier hat ge⸗ hö⸗- ret, die in 1.—— 7 e — 1I.EEEee E wig ⸗keit auch wäh⸗ eet. 2. Tag und Nacht warst du mein Hoffen, Und ich rief zu dir, mein Gott, Weil mich stets viel Kreuz be⸗ troffen, Daß du hälfest aus der Not. Wie sich sehnt einWandersmann Nach dem Ziel auf seiner Bahn, Sehnt sich auch mein Herz im Leide Nach des Himmels ew'ger Freude. 3. Denn gleichwie um Rosen stehen Scharf und 9615 Dornen gar, Also auch die Christen gehen Unter Angst und in Gefahr. Wie die Meereswellen sind Und der ungestüme Wind, Also ist allhier auf Erden Unsre Wallfahrt voll Beschwer⸗ den. 4. Wenn der Morgenröte Schimmer Leuchtet und der Schlaf entfleucht, Bleibt doch Sorg und Kummer immer Und die Not, die hier nicht weicht. Unter Tränen in der Not Essen wir hier unser Brot. Hört die Sonne auf zu scheinen Währt das Klagen noch und Weinen. 5. O du schönster aller Sterng Der du ewiglich aufgehst, Du, mein Heiland, sei nicht femn Denn dein Blut hat mich erloͤst Hilf, daß ich mit Fried' und Freud Komm' zu meiner Seligkeit! Ach mein freundlich Licht, ven lasse Mich nicht.E Todes traße! 6. Ob mir schon die Augen brechen, Das Gehör mir ganz vergeht, Meine Zung nicht mehr kann sprechen Und mein Blut mir stille steh, Bist du doch mein Licht, mein Hort, Leben, Weg und Himmelspfon Un We Ist icht ot ot. scheinen h und Augen ergeht, r kann lle steh, t, mein elspfon — Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. ⁴⁵ Du wirst selig mich regieren Und den Weg zum Himmel führen. 7. Freu dich sehr, o meine eele, Christus, dem ich mich befehle, Führt mich durch das finstre Tal. Seine Freud und Herrlichkeit Soll ich sehn in Ewigkeit, Mit den Engeln jubilieren, Und vergiß der Not und Qual! Ewig, ewig triumphieren. Verf. unbekannt, Freiberg 1620. Bearbeitung von Gust. Friedr. Nik. Sonntag 1788—1858. Melodie. 17⁴⁴. Q IEEEE ——.* —2—— O wie se⸗ lig seid ihr doch, ihr 46 2— —————5 + +— 2— +L ö 2.— ́ 2 From-men, die ihr durch den Tod zu Gott ge⸗ H—.— IEEEE EEEEE EEE —..—. +—.— kom⸗men! Ihr seid ent-gan- gen al⸗ ler 44— II ———————ͤ— IAEE 2.—5 I— +—EII ———.—2 4—. n n Not, die uns noch hält ge fan⸗gen. 2. Muß man hier doch wie im Sicher und befreit von allem Kerker leben, Jammer; Wo Gefahr und Schrecken uns Kein Kreuz und Leiden umschweben; Was wir hier kennen, Ist nur Müh und Herzeleid zu nennen. Störet euch in euern Himmels⸗ freuden. 4. Christus trocknet alle eure Tränen; 3. Ihr hingegen ruht in eurer Ihr habt schon, wornach wir uns erst sehnen; Kammer, 5⁵⁰ Tod und Ewigkeit. U Euch wird gesungen, Länger mühevoll das Leben Was in keines Ohr allhier ge⸗ treiben? drungen. 6. Komm, o Christus, löse unsre Bande, 5. Ach, wer wollte denn nicht Führ uns zu dem Wasten Vater⸗ gerne sterben lande! Und den Himmel für die Welt Bei dir, o Sonne, ererben? Ist der frommen Seelen Freud Wer wollt' hier bleiben, und Wonne. Simon Dach 1605—1659. — wie selig ꝛe. 17⁴⁴. 42————— —.——— 2———. a— ———— O wie mö⸗gen wir doch un=ser 2—.—— II— EERIDD — Le ⸗ ben so der Welt und ih-⸗rer Lust er⸗ — E. N—H—— II — 2*— II — ge⸗ ben, 5nd uns selbst schei⸗den von der H —— Frommen Ruh und tau⸗ send Freu⸗ den ꝛ 2. Müssen wir nicht auchnach 3. Wenn die Welt ihr Ende —++ ++ EIXI —+ + 00 kurzen Jahren nun genommen, Zu den Toten in die Grube Und der Richter wird vom Him⸗ fahren? mel kommen, Es wird geschehen, Der wird entdecken Daß ein jeder seinen Lohn wird Alles, was wir meinten zu ver⸗ sehen. stecken. , — Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. ¹ en 4. O was wird er für ein Urteil Dein will ich bleiben, fällen, Keine Welt soll mehr von dir löse Wenn er unser 2401 wird vor mich treiben. de ich stellen Vater Wenn er wird finden, een 15 Wie wir hier gelebt in schweren Die auf dich in diesem Leben Sünden! hoffen; 5 Freud 5. O Herr Christus, wollest Doch die verderben, ne. meiner schonen Welche ohne dich, o Heiland, 1659. Und mir Sünder nach Verdienst sterben. 17⁴⁴½ nicht lohnen! 8. Wohl dem Herzen, das in — Ich will verlassen denen Wunden — Alle Welt und ihre Lüste hassen. Seinen Trost und Frieden hat 6. Forthin will ich leben dir gefunden! ·ser zu Ehren, Dein Kreuz und Leiden Nimmer mich von deinem Worte Führet michzu wahren Himmels⸗ — kehren; freuden. Heinr. Albert 1604—1651. — Mel. O Welt, ich muß dich lasn. Heinr. Iigatt dettlich. — 423——3——— 4 H— Lann— 2.3— 85 lich⸗ keit der Er den muß ————..—— 5 x——. E n e.— Staub und A⸗sche wer⸗ den, kein Fels, kein Erz bleibt * 2 e eehn. Was uns hier kann er= gö ·tzen, was wir für — S..... S=— e⸗ wig schä⸗ tzen, Wird als ein leich⸗ ter — 352 Tod und Ewigkeit. +*—— II . 2. II = FTraum ver⸗ gehn. 2. Was sind doch alle Sachen, Die uns so trotzig machen, Als Tand und Nichtigkeit? Was ist des Menschen Leben, Das stets umher muß schweben Als wie ein Traumbild dieser Zeit? 3. Der Ruhm, nach dem wir trachten, Den wir unsterblich achten, Ist nur ein falscher Wahn. Sobald der Geist gewichen Und dieser Mund erblichen, Fragt keiner, was man hier getan. 4. Es hilft nicht Kunst noch Wissen, Wir werden hingerissen All ohne Unterscheid. Was nützt der Güter Menge? Wem hier die Welt zu enge, Dem wird ein enges Grab zu weit. 5. Dies alles wird zerrinnen, Was Müh und Fleiß gewinnen Und saurer Schweiß erwirbt. Was Menschen hier besitzen, Kann für den Tod nichts nützen, Dies alles stirbt uns, wenn man stirbt. 6. Wie eine Rose blühet, Wenn man die Sonne siehet Begrüßen diese Welt, Doch eh' der Tag sich neiget, Eh' sich der Abend zeiget, Verwelkt und unversehns ab⸗ fällt: 7. So wachsen wir auf Erden Und denken groß zu werden, Von Schmerz und Sorgen freiz Doch eh' wir zugenommen Und recht zur Blüte kommen, Bricht uns des Todes Sturm entzwei. 8. Auf, Herz, wach und be⸗ denke, Daß dieser Welt Geschenke Nur kurze Zeit sind dein! Was du zuvor genossen, Ist wie ein Strom verflossen; Was künftig,— wessen wird e⸗ sein? 9. Trau nicht auf Welt und Ehre, Der Menschen Gunst und Lehrg Ruf Gottes Gnade an, Der ewig Vater bleibet, Den keine Zeit vertreibet, Der ewig selig machen kann! 10. Wohl dem, der auf ihn trauet! Der hat recht fest gebauet; Und ob er hier gleich fällt, if Erden den, gen freiz ꝛen nmen, Sturm ind be⸗ lossen; wird e delt und id Lehrt 7 , et, kann! auf ihn uet; ällt, — Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. 355³ Wird er doch dort bestehen Und nimmermehr vergehen, Nach eigener Melodie. Weil ihn die Allmacht selbst erhält. Andreas Gryphius 1616-1664. Joh. Crüger? 1653. 1656. 42⁴— 2— 1— SPSPSPIPISTSSISSS * 1 I + 1—— 0⁰ ⁰ Je⸗sus, mei⸗ ne Zu ver⸗ sicht und mein die⸗ ses weiß ich, sollt' ich nicht da⸗ rum —— + + + II——— 2.— 28.—j 1—— E— *—EE Hei- land, ist im Le⸗ ben;„. mich zu-frie-den ge⸗ ben/ Wne ............ To⸗ des⸗ nacht 2. Jesus, er mein Heiland, lebt, Ich werd'auch das Leben schauen, Sein, wo mein Erlöser schwebt: Warum sollte mir denn grauen? Lässet auch ein Haupt sein Glied, Welches es nicht nach sich zieht? 3. Ich bin durch der Hoffnung Band Zu genau mit ihm verbunden, Meine starke Glaubenshand Wird in ihn gelegt befunden, Daß mich auch kein Todesbann Ewig von ihm trennen kann. 4. Ich bin Fleisch und muß daher Auch einmal zu Asche werden; mir auch für Ge⸗ dan⸗ken macht? Das gesteh' ich, doch wird er Mich erwecken aus der Erden, Daß ich in der Herrlichkeit Um ihn sein mög' allezeit. 5. Dann wird ein verklärter Leib Mich in jener Welt umgeben; Allzeit bei dem Herrn ich bleib', Schau' ihn dort im bessern Leben. Froh und selig dort werd' ich Bei ihm wohnen ewiglich. 6. Dann mit meiner Augen Licht Werd'ich meinen Heiland kennen, Sehen dort sein Angesicht Und in seiner Liebe brennen; 5⁵⁴ Tod und Ewigkeit.— Nur was Schwachheit heißen Zur Verwesung sink' ich ein, kann, Unverweslich werd' ich sein. Wird von mir sein abgetan. 8. Wohl dem, der den Geis 7. Was hier kränkelt, seufzt erhebt und fleht, Von den Lüsten dieser Erden Wird dort frisch und herrlich Und schon hier dem Heiland lebz gehen; Dort mit ihm vereint zu werden Irdisch werd' ich ausgesät, Schicket da das Herz hinein, Himmlisch werd' ich auferstehen; Wo ihr ewig wünscht zu sein! Verf. unbek.; Berlin 1653; Trostlied der Kurfürstin Luise Henriette von Braͤndenburg 1627—1667. 7.—— Menschen müssen sterben. 1687. —.—— 42⁵ οποο Du, o schö⸗nes Weltsge⸗ bäu ⸗de, magst ge⸗ ist doch dei⸗ ne eit le Freu⸗de stets mit iE fal⸗ len, wem du willt; lau- ter Angst um hüllt. De⸗nen, die den Himmel EE.—..— re,. —— L 1 + E TL.——. EII.—— Vhas⸗ sen, will ich ih re Welt⸗lust las⸗sen; mich ver⸗ 0 2 11—.— — langt nach dir al=lein, lie⸗ ber Herr und Heiland mein! 2. Müde, die der ArbeitMenge Daß sie nach so vielen Lasten Und der heiße Strahl beschwert, Könnten sanft und süße rasten Wünschen, daß des Tages Länge Mein Wunsch ist, bei dir zu sein Werde durch die Nacht verzehrt, Lieber Herr und Heiland mein ch ver: — — Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. 5⁵⁵ 3. Andre mögen durch die Wellen Und durch Wind und Klippen gehn, Ihren Handel zu bestellen, und da Sturm und Not bestehn; Ich will auf des Glaubens Schwingen Aufwärts in den Himmel dringen, Ewig da bei dir zu sein, Lieber Herr und Heiland mein! 4. Tausendmal pfleg' ich zu sagen Und noch tausendmal dazu: Würd' ich doch ins Grab ge⸗ tragen, O so käm' ich ja zur Ruh, Und mein bestes Teil das würde, Frei von dieses Leibes Bürde, Dort im Himmel bei dir sein, Lieber Herr und Heiland mein! 5. Komm, oTod, des Schlafes Bruder, Komm und führe mich nur fort! Löse meines Schiffleins Ruder, mein! Lasten rasten, zu sein d mein Mel. Valet will ich dir geben. Bringe mich zum sichern Port! Mag, wer immer will, dich scheuen, Mich vielmehr kannst du er⸗ freuen, Denn durch dich komm' ich hinein Zu dem lieben Heiland mein. 6. Ach daß ich des Leibes Bande Heute noch verlassen müßt', Käme zum gelobten Lande, Wo das Haus des Friedens ist! Da wollt' ich in heil'gen Chören Mit den Engeln dich verehren, Rühmen deinen Gnadenschein, Lieber Herr und Heiland mein! 7. Doch weil ich die Friedens⸗ auen Und den goldnen Himmelssaal Jetzt nicht kann nach Wünschen schauen, Sondern muß im Tränental Noch im Prüfungskampfe leben, Soll mein Geist sich doch erheben, Unterdessen bei dir sein, Lieber Herr und Heiland mein! Joh. Franck 1618—-1677. Melchior Teschner. 1614. +2— 420 M 0 0 0 ...— — 2— EI————— — 2—— — Er⸗mun⸗tert euch, ihr Frommen, zeigt eu⸗ rer Der A⸗bend ist ge- kom⸗men, die fin⸗=stre 6⁵⁸ Tod und Ewigkeit. E SS Lam⸗ pen Schein! Nacht bricht ein, A 4 es hat sich auf⸗ge⸗ ma⸗chet der —— *..— 2 —4 27 — .................... Bräu⸗ti⸗ gam mit Pracht: auf, be⸗ tet, kämpft und wa⸗ 5* 1 + II 1+—1 + + 1 IL —— D 1 55 chet, bald ist es Mit- ter ⸗ nacht! 2. Macht eure Lampen fertig Und füllet sie mit Bl Und seid des Herrn gewärtig, Bereitet Leib und Seel! Die Wächter Zions schreien: Der Bräutigam ist nah, Begegnet ihm in Reihen Und singt Halleluja! 3. Ihr klugen Jungfraun alle, Hebt nun das Haupt empor Mit Jauchzen und mit Schalle Zum frohen Engelchor! Die Tür ist aufgeschlossen, Die Hochzeit ist bereit: Auf, auf, ihr Reichsgenossen, Der Bräut'gam ist nicht weit! 4. Begegnet ihm auf Erden, Ihr, die ihr Zion liebt, Mit freudigen Gebärden Und seid nicht mehr betrübt! Es sind die Freudenstunden Gekommen, und der Braut Wird, weil sie überwunden, Die Krone nun vertraut. 5. O Jesu, meine Wonne,/, Komm bald und mach dich auf, Geh auf, ersehnte Sonne, Und fördre deinen Lauf! O Jesu, mach ein Ende Und führ uns aus dem Streit: Wir heben Haupt und Hände Nach der Erlösungszeit! Laurentius Laurenti 1660—1722. 53——— des Himmels ꝛc. Heinr. Albert. 1642. — +——— H 427 1.—— 2— ů S.II...——— ———3 +— 2— 2.——2 0⁰ O Je-⸗ru⸗ sa ⸗lem, du schö ⸗ne, und der En-gel Lob-ge tö ⸗ ne — x O é— Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. 557 5 II—.— —— D ö —. 5 4 da man Gott ⸗tstän-dig ehrt 3— hei⸗ lig, hei ⸗lig“ hört: ach, wann —.— 2 ——.—.— 1515 9 ich doch ein ⸗ mal hin zu dei ⸗ ner — I II —. 14— en Karinen. .—————4 Bür⸗ ger Zahl? Erden, 2. Muß ich nicht in Pilger⸗ hütten b uͤnter strengem Kampf und 50 Streit, nn Da so mancher Christ gelitten, ßühren meine Lebenszeit, 566 Da ogft wird die beste Kraft Durch die Tränen weggerafft? nne, 3. Ach, wie wünsch' ich dich ich auf, zu schauen, / Zesu, liebster Seelenfreund, Dort auf deinen Friedensauen, Wo man nicht mehr klagt und weint, Sondern in dem höchsten Licht Schauet Gottes Angesicht! Streit: hände 0—17²² 4. Komm doch, führe mich et. 1642. mit Freuden Aus der Fremde hartem Stand, — Hhol mich heim nach vielem — Leiden In das rechte Vaterland, Wo dein Lebenswasser quillt, Das den Durst auf ewig stillt! 5. O der auserwählten Stätte Voller Wonne, voller Zier! Ach daß ich doch Flügel hätte, Mich zu schwingen bald von hier Nach der neuerbauten Stadt, Welche Gott zur Sonne hat! 6. Soll ich aber länger bleiben Auf dem ungestümen Meer, Da mich Sturm und Wellen treiben Durch so mancherlei Beschwer, Ach so laß in Kreuz und Pein Hoffnung meinen Anker sein! 7. Alsdann werd' ich nicht ertrinken, Christus ist mein Arm und Schild, Und sein Schifflein kann nicht sinken, 5⁵⁸ Tod und Ewigkeit. Wär' das Meer auch noch so Ob gleich Mast und Segel bricht, wild; Läßt doch Gott die Seinen nicht. Nach Friedr. Konr. Hiller 1651—1726. Mel. Alle Menschen müssen sterben. 1687. 5 1 I+.— 42 SE— E O wie fröhlich, o wie Dro⸗ben ern⸗ten wir un- zäh⸗lig un⸗=sre se⸗ lig wer⸗den i.— wir im 5 sein! Hier noch gehn wir hin und Freu⸗den ⸗ gar⸗ben ein. + L,.W. wei⸗ nen; dort wird uns die Son⸗ne schei⸗ nen, dort ist ———.——— an... n 2. Es ist doch ja dieses Leben Nur ein jammervolles Tun, Und die Not, die uns umgeben, Lässet uns gar selten ruhn. Von demAbend bis zum Morgen Kämpfen wir mit lauter Sorgen, Und die überhäufte Not Endet sich erst mit dem Tod. 3. Ach, wer sollte sich nicht sehnen, Bald in Zion dort zu stehn Und aus diesem Tal der Tränen tei ⸗ne Trau⸗er⸗ nacht, die uns Gram und Kummer macht. In den Freudenort zu gehn, Wo das Kreuz in Siegespalmen, Unser Klagelied in Psalmen, Unser Leid in Lust sich kehrt, Und die Wonne ewig währt! 4. Da wird unser Aug erblicken, Was ganz unvergleichlich ist, Ewig sich an dem erquicken, Was aus Gottes Liebe fließt; Da wird unser Ohr nur höten, Was die Freude kann ver⸗ mehren; SESSSCSSE — HM==NS—I SE —. rt ist macht. ehn, Hhalmen, Imen, ehrt, ährt! rblicken, ich ist, cken, fließt; hören, Her⸗ Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. 35⁰ Da empfindet unser Herz In dem schönen Himmelsbau Lauter Wonne ohne Schmerz. Welchem nichts auf Erden 3. Dort in welcher hohen gleichet, Dessen Glanz die Sonne weichet, Wird die Klarheit Gottes sein! Hesserznde enr Pracht Wie wird dort das Lobgetöne Alles Gold zu Schanden macht! Seiner Engel uns erfreun! 7. Mich durchdringt ein heiß Wie wird unsre Krone glänzen Verlangen; Bei so vielen Siegeskränzen! O du großer Lebensfürst, Schöne Wie wird unser Kleid so rein, Laß mich bald dahin gelangen, Hheller als die Sonne sein! Wo du mich recht trösten wirst! —6. Aber laß auch hier auf Erden 6. Ach, wann werd' ich dahin Jetzt mein Herz schon himmlisch kommen, werden Daß ich Gottes Antlitz schau'! Bis mein Los in jener Welt Wann werd' ich dort auf⸗ Auf das allerschönste fällt! Ruenten Benj. Schmolck 1672—1737. Mel. Nun danket all und bringet ꝛe. Joh. Crüger. 1656. 420 3——— 3—.— I—— PPF..—.————— 0 0 0 45. 7 Der Herr bricht ein um Mit⸗ter⸗ nacht, jetzt 1**2— +— AEEeE E.. ——————— ist noch al ⸗les still. Wohl dem, der sich nun DeEEEE SSSESEIEIE—— 2. Er hat es uns zuvor gesagt 3. Wer wacht und hält sich Und einen Tag bestellt; stets bereit Er kommt, wenn niemand nach Als ein getreuer Knecht, ihm fragt Daß er in jener Rechnungszeit Noch es für möglich hält. Vor Gott bestehe recht? 5⁰²⁰ο Tod und Ewigkeit.— 4. Wer gibt sein Pfund auf Wucher hin Und nützet jeden Tag, Daß ermit himmlischem Gewinn Vor Jesum treten mag? 5. So wache denn, mein Herz und Sinn, Und schlummre nun nicht mehr! Blick täglich auf sein Kommen hin, Als ob es heute wär'! 6. Der Tag des Urteils nahet 1 7 Der Herr kommt zum Gericht. Johann Chr istoph Nube 1665.—1740. Du, meine Seele, schicke dich, Steh und verzage nicht! 7. Dein Teil und Heil ist schän und groß; Steh auf, du hast es Macht, Geh hin, nimm und genieß dein 05, Das Gott dir zugedacht! 8. Der Herr bricht ein um Mitternacht, Jetzt ist noch alles still. Wohl dem, der sich nun fertig macht Und ihm begegnen will! Mel. Was Gott tut ꝛc. 1690, 43⁰———— .— 2.DDDDDD —.——— 0 0 0— 54„ ö Wir war⸗ten dein, o Got⸗tes Sohn, und wir wis ⸗sen dich auf dei⸗nem Thron und — ꝗSIIIE... ——— —— PDDPDDDDDD lie⸗-ben dein Er- schei⸗ nen; nen⸗nen uns die Dei⸗nen. Wer an dich glaubt, er⸗ 2—— SD.— 1— . ———⁴———— + E 1— —— hebt sein Haupt und sie-⸗ het dir ent ⸗ ge- gen; du 3*—— IE nre= mᷣt: E=t P—. kommst uns ja zum Se⸗gen, In un Wiret — Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. 59¹ 2. Wir warten deiner mit Doch sollst du sichtbar kommen, Geduld Da willst uns du In unsern Leidenstagen, Bei dir auch Ruh, Wir trösten uns, daß du die Bei dir auch Freude geben, Schuld Bei dir ein herrlich Leben. gür uns am Kreuz getragen; So können wir Nun gern mit dir 4. Wir warten dein, du Die 8— kommst gewiß⸗ ie Zeit ist bald vergangen; 955. Lehnen Wir freuen uns schon über dies Mit kindlichem Verlangen. 3. Wir warten dein, du hast Was wird geschehn, uns ja Wenn wir dich sehn, Das Herz schon hingenommen. Wenn du uns heim wirst bringen, Du bist uns zwar im Geiste nah, Wenn wir dir ewig singen! Phil. Friedr. Hiller 1699—1769. 2.90 Wie wohl ist mir ꝛc. 17⁰0⁴4. 43I.—..——— 705 ——————— 00 ů— 3 is uoch ei ne Ruh vor-han⸗ Du seuf⸗zest hier in dei⸗ nen Ban⸗ Fe e:ae X E den; auf, mü⸗ des Herz, und wer⸗ de Licht! Sieh den, und dei⸗- ne Son⸗ne schei⸗ net nicht. — 4*¹ι¹ 29224 1 + IEEEEEEE. SSSE E Ie— 2——5——.— 799..——— +— auf das La mm, das dich mit Freu⸗ den dort wird vor — sei⸗ nem Stuh=le wei⸗ den, wirf hin die Last und SSII Tod und Ewigkeit. ——— x 12 5. —2.—.————— I 2———— 4—— VF Denn eil her⸗ zu! Bald ist der Hei ⸗ße Kampf ge⸗ en⸗- Owel. 5765 Und st =——.— Eiiiii Schm det; bald, bald der sau Zre Lauf voll en ⸗ det, dam es wi 23— 4 x +— II Wirer SPPPII..... w ——9 + 1 1.— gehst du ein zu dei⸗ ner Ruh. Die 2 2. Die Ruhe hat Gott aus⸗ Ihr habt desTagesLast getragen, erkoren, Dafür läßt euch der Heiland Wer Die Ruhe, die kein Ende nimmt; sagen Es hat, da noch kein Mensch Ich selbst will eure Ruhstatt sun 6. geboren, Die Liebe sie uns schon bestimmt. Der Heiland wollte darum sterben, Uns diese Ruhe zu erwerben; Er ruft, er locket weit und breit: Ihr müden Seelen und ihr Frommen, Versäumet nicht, heut einzu⸗ kommen Zu meiner Ruhe Lieblichkeit! 3. So kommet denn, ihr matten Seelen, Die manche Last und Bürde drückt/ Eilt, eilt aus euern Kummer⸗ höhlen, Geht nicht mehr—.—— und gebückt! Ihr seid sein Volk, gezeugt von oben; ObSünde, Welt undHölle toben, Seid nur getrost und gehet ein 4. Was mag wohl einen Kranken laben Und einen müden Wanders⸗— mann? Wenn jener nur ein Lager haben Und sanft auf solchem ruhen kann,— Wenn dieser sich darf niedersetze, An einem frischen Trunkergötzen Wie sind sie beide so erfreut! Doch dies sind kurze Ruhe⸗ stunden, Es ist noch eine Ruh erfunden, Die währt in alle Ewigkeit. —UI. 5— 2 Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. ⁵³ 5. Da wird man Freuden⸗ garben bringen, Denn unsre Tränensaat ist aus; Owelch ein Jubel wird erklingen Und süßer Ton im Vaterhaus! Schmerz, Seufzen, Leid wird ferne weichen, Es wird kein Tod uns mehr erreichen, Wir werden unsern König sehn; Er wird beim Brunnquell uns erfrischen, Die Tränen von den Augen wischen; Wer weiß, was sonst noch wird geschehn! 6. Da ruhen wir und sind im Frieden 15560 mich nicht 1 Und leben ewig sorgenlos. Ach fasset AmigRasen ihr üden, Legt euch dem Ssn in den Schoß! Ach Flügel her, wir müssen eilen Und uns nicht länger hier ver⸗ weilen, Dort wartet schon die frohe char! Empor, mein Geist, zum Jubi⸗ lieren, Auf, gürte dich zum Trium⸗ phieren, Auf, auf, es kommt das Ruhe⸗ jahr! Joh. Sigism. Kunth 1700—1779. 2. 1694(Joh. Risitn——4 43² 2.—..— 5— 3 2— 5— 0 0 Christ, sei acht⸗sam, fe Nah ist Tod und E-wig⸗keit, nah dir —2—t——— nü reit, kämp⸗ fe, —.. 4—— 2 Lahn und Ra⸗— Hör, Gott spricht, säu⸗me nicht E —.—.—— 1 2—: 2 sei⸗nen Ruf zu hö⸗ ren und dich zu be⸗ keh⸗ren! 36⁴ Tod und Ewigkeit.— U 2. Noch tönt nicht zum Welt- Dich nichts dann 4 gericht Stärken kann,— Der Posaune Stimme, Keine deiner Freuden:— Noch bebt dieser. 5 nicht Was wirst du dann leiden! or des Richters Grimme; Aber bald, 5. Ach, wie uu Mch Trost Hör, erschallt Wann Gottes Ruf: Zur Erden An des Grabes Stufen, Sollst du wieder werden! Nah dem Untergang wirst du Dann vergebens rufen: 3. Kommt nun, ehe du's ge⸗ Rette, Gott, 2.5 dacht, Mich vom Tod! Unter Sünd und Freuden öre, Vater, Richter, Der H Deines Lebens letzte Nacht: chöpfer und Vernichter! nd s. Was wirst du dann leiden, Uns ei Wenn dein Herz, 6. Noch, noch wandelst du, hallel Von dem Schmerz o Christ, 3.2 Deiner Schuld zerrissen, Auf des Lebens Pfade; Wird verzagen müssen! Nah zu deiner Rettung ist Dui Dir des Ew'gen Gnade. 10 4. Wenn vor deinemAntlitz sich Eil ihr zu, 0 1005 Jede Sünd enthüllet, Daß du Ruh Ewer Wenn dann jede, jede dich Für dein Herz empfindest 3 Ganz mit Graun erfüllet, Und Vergebung findest. Christoph Christ. Sturm 1740—1780. Nach eigener Melodie. Jos. Schmittbauer. 1787, 43. 505 ů 433.. 2 5 — Auf-er-stehn, ja auf- er-stehn wirst —.— EE. 3235———.5„. —.— du, mein Staub, nach kur⸗zer Ruh; un ⸗sterb'lich / — +* +— ——..—..——.— ann— D Le ⸗ ben wird der dich schuf dir ge-ben. Hal⸗ Dun * II .—.( II le ⸗-lu⸗ja! 2. Wieder aufzublühn werd' 4. Wie den Träumenden wird ich gesät; dann uns sein, Der Herr der Ernte geht Mit Jesu gehn wir ein Und sammelt Garben Zu seinen Freuden; Uns ein, uns, die wir starben. Der müden Pilger Leiden halleluja! Sind dann nicht mehr. 3. Tag des Danks, derFreuden⸗. Ach, ins Allerheiligste führt tränen Tag, mi Du meines Gottes Tag! Mein Mittler dann, lebt' ich Wenn ich im Grabe Im Heiligtume Genug geschlummert habe, Zu seines Namens Ruhme. Erweckst du mich. Halleluja! Friedr. Gottlieb Klopstock 1724-1803. Mel. Wachet auf ꝛc. 12——44 Phil. Nicolai? 1598. 434 9*——— ——— + + + E 4 FEE FPI E EETTTTT 0 0 0 0 +— N* Se⸗lig sind des Himmels Er-ben, die Nach den letz⸗ten Au⸗gen ⸗bli ⸗cken des + 2 rnn—— — q——— To⸗ten, die im Her⸗ren ster-ben, zur Auf: er⸗ To⸗desschlummers folgt Ent ⸗ zü ⸗cken, folgt Won⸗ ne Tod und Ewigkeit.—O —— Hir I—— 2*— 2— 3 2—— —. ste⸗hung ein ⸗ge⸗ weiht! der Un: sterb⸗ lich keit; 760½ Q a., ——. los von der an⸗ na! 2 Got⸗ 116 ů— 5 30 sei⸗ nem Schn 5 E + ôü ntüt — 2—— II— ——21. glei⸗ten ih re Wer⸗ke sie. 2. Dank, T Preis und Ehre, Macht, Weisheit, ewig ewigEhre Sei dir, Versöhner Jesu Christ! Ihr, der überwinder Chöre, Bringt Dank, Luir. Preis und Ehre Dem Lamme, das geopfert ist! Er sank wie wir ins Grab, Wischt unsre Tränen ab, Alle Tränen. Er hat's vollbracht; Nicht Tag, nicht Nacht Wird an des Lammes Throne sein. 3. Nicht der Mond, nicht mehr die Sonne Scheint uns alsdann; er ist un Sonne, Der Sohn, die Herrlichkeit des Herrn. Heil, nach dem wir weinend rangen, Nun bist du, Heil, uns auf⸗ gegangen, Nicht mehr im Dunkeln, nicht von fern. Nun weinen wir nicht mehr, Das Alte ist nicht mehr. Halleluja! Er sank hinab, Doch von dem Grab Erstand er, und wir folgen ihm. Friedr. Gottl. Klopstock 1724—1808, —ũͥO4 Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. 5⁷ ——— Mel. Freu dich sehr ꝛe. 15⁵⁴. Q 7 + 247 + 435— 9 .——— +*—— 0 0 0 N Wenn der Herr einst die Ge-fang-nen o dann schwinden die ver⸗gang-nen —N.— + 1 Dι I + ih ⸗ rer Ban⸗de le⸗ dig macht, ö Lei ⸗den wie ein Traum der Nacht; dann wird .. PSSSSISSII‚‚.. 1 32 14 23355——— un ⸗ser Herz sich freun, un ⸗ser Mund voll Lachens sein; ——— — +2 1 4— ———— 4 +*—. R +. 2.. .—— 4.—8——— jauchzend wer⸗den wir er ⸗he⸗- ben den, der ———.‚— A I.—„.—4 — 1—— E— II I. Frei⸗heit uns ge⸗ ge ben. 2. Herr, erhebe deine Rechte, 3. Ernten werden wir mit Richt auf uns den Vaterblick, Freuden, Rufe die zerstreuten Knechte Was wir weinend ausgesät; In das Vaterhaus zurück! Jenseits reift die Frucht der Ach, der Pfad ist steil und Leiden, weit; Und des Sieges Palme weht. Kürze unsre Pilgerzeit, Unser Gott auf seinem Thron, ßühr uns, wenn wir treu ge Ex, er selbst ist unser Lohn; stritten, Die ihm lebten, die ihm starben, In des Friedens stille Hütten! Bringen jauchzend ihre Garben. Sam. Gottlieb Bürde 1753—1831. es Tod und Ewigkeit. Mel. Wie schön leucht't uns ꝛc. Phil. Nicolai? 1505, ++ + 43⁰ e. — Wie wird's im ew'⸗gen Frühling Da sieht man kei- nes Win-ters 4———— SSSSSTTTTTT L 1—.—— sein, wo Le⸗bens-lüf ⸗te mild und rein durch 5 da prangt von Blü⸗-ten E⸗ dens Flur, die E 4—.—— .—.— IDD Got⸗tes Gar⸗ten we- hen! Se 5 nim⸗mer⸗mehr ver ⸗ge- hen. 2ig wwerd ich E.N I I ——.—— I— ——— f........ ¶U¶C———— dei⸗ ne Au- en ein⸗stens schau⸗en, neu e Er=⸗de, * I I T wenn ich dort er⸗ wa⸗chen wer⸗-de! 2. Zwar schuf auch hier des Schaut die Sonne Vaters Macht Nun hienieden, Die Welt in ungemessner Pracht, Mit derUnschuld floh derFrieden Daß sie sein Lob verkünde. Doch bleibt im Land der Sterb⸗ 3. Doch wenn von Jesu Mach lichkeit besiegt Von Leid und Gram kein Herz Der letzte Feind zu Füßen liegh. befreit, Auf ewig überwunden, Das ist der Fluch der Sünde. Und er mit seines Wortes Kraß Keine Reine Von neuem Erd und Himmel Wahre Wonne ◻—— Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. 3 Dann ist das Leid verschwunden. Dort wechseln Tag und Nächte droben Loben nicht, Sel'ge Geister VonGottes Stuhl strahlt ew'ges Dann den Meister, Licht Der sie wählte Und leuchtet all den Seinen. Und zu seinem Volke zählte. Jesus Christus, 4. Die Sonne, die uns hier Luchr mad Aioren autFint Wirst du geben: lndjeßt die niedre Audeschmückt, Nur bei dir ist wahres Leben! Wird dann uns nicht mehr scheinen; Joh. Shtin 18011874. Hopfensack 2———.— groß ist des Allmächt'gen ꝛc.—4780179 — DRDDRDRRRDRRRRRRRRRRR. 0⁰0 0 Ich weiß, daß mein Er ⸗lö⸗ ser le=bet, Wenn Le⸗ ben, Lieb und 5—7„777—— ** I— IIB I E — und daß er e⸗ wig hält. was un- ser war inStaub zer⸗ 65 wenn kei⸗ne J‚ H— U—— .—.— ninnin.. Stersne mehr uns schimmern und lau⸗ ter To⸗des⸗ 9⁴4 W—— II 4.— 1 I 2— AH◻᷑ VXI. I—— II——.— 2 IE—— EE I———————. E+ 2..—— 27 L——.— I L 1— 1—.3—— hau⸗ che wehn, dann wird er ü⸗ ber al⸗lenTrümmern **D..—. ———.m SI ; 38 2—. — — W der letz⸗ te auf dem Stau⸗be stehn. ö 57⁰ Tod und Ewigkeit. EDE O der: Mel. Die Tugend wird ꝛe. 170. 2 2 E 5—.— — — Ich weiß, daß mein Er⸗lö⸗ ser le-bet, und Wenn Le-⸗ben, Lieb und Licht ent- schwe⸗ bet, wat ·2 — 1 SDPP I—— daß er e⸗ wig Treu⸗e hält. un⸗ ser war in Staub zer⸗ 95 2— ne 2 mehs uns schimmern und lau⸗ ter To⸗ e . U. 2* Veu⸗ 7 wehn, dann wird er ü⸗ ber al- lenTrümmen wenn kei⸗ ne —— DS——— IEI der letz⸗ te auf dem Stau⸗be stehn. 2. Wir gehn dahin in harten Er hat die Macht den Bann Fesseln, lösen: Bei jedem Schritte rings beengt, Ich weiß, daß mein Erlöser lehn Umschlungen von der Sünde Nesseln, 3. Und daß er lebt und lieh Die bis ins Heiligtum sich und waltet, drängt. Das macht die dunkeln Nächt Der Herr, der ringend mit dem hell; Bösen Und ob dies Herz im Tod er⸗ Im heißen Kampfe einst gebebt, kaltet, IIE — —.ꝑ E 2 —— was HlE EI — Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. 57¹ Sein Herz bleibt alles Lebens Jahrhunderte der Erdenzeit! Quell. Ein Fels der Hoffnung ist ge⸗ Das bange Menschenrätsel: funden, Sterben, Ein Retter für die Ewigkeit. Es wird verklärt von seinem Es ringt sich kühn empor der Licht; Glaube, Der Sünde Sold wird ew'ges Von ew'ger Lebensluft um⸗ Erben, weht: Wenn er, der letzte, lebt und Ich weiß, daß über allem spricht. Staube 4. So rinnt dahin, ihr kurzen Der letzte mein Erlöser steht. Stunden, Meta Heusser⸗Schweizer 1797—1876. :SDSSDDDREEReEEEeee Anhang. I. Lieder besonders für Jugendgottesdienste un Christfeiern.) 1. Lob und Dank. Nach eigener Melodie. 180ʃ 0⁰ Lobt, ihr Kin-der, un ⸗ sern Herrn, + 9— SE — +— — 4—..— ö — I — ö un⸗ sre Son⸗ne, al-ler Frommen Trost und ). Diese Lieder, welche einen Anhang zum Gesangbuch bilden, enthalin auch die früher als Anhang II dort gestandenen und ebenso zahlreiche nen zugleich für den Gottesdienst der Erwachsenen geeignete, wie Nr. 445, 46 453, 456, 457, 470, 474, 477, 482, 486, 487, 492, 493, 494, 495, 498, 00 500, 502, 504, 507, 509, 510, 512, 515, 516, 517, 519, 521, 529, 530, 5% und bei 537 Ziff. 7, 9, 11 und 19. f Lob und Dank. 5³ Won⸗ ne! Lobt, ihr Kin ⸗ der, un⸗ sern Herrn, . I un ⸗ sers Her- und Daß er unser Retter sei, Als ein Heiland will erlösen! Rufet und bekennt es stei, Daß er unser Retter sei! 3. Er ist groß und hält doch wert/ Was da klein ist auf der Erd. Ulber alles hoch erhaben e., —7—..— zens Mor⸗ gen⸗ stern! 2. Rufet und bekennt es frei, n er doch geringe Gaben. Er ist groß und hält doch wert, Daß die Menschheit er vom Bösen Was da klein ist auf der Erd. 4. Alles nimmt er freundlich an, Was ihm wird zulieb getan. Drum läßt er der Kinder Lallen Und ihr Flehn sich wohlgefallen. Alles nimmt er freundlich an, Was ihm wird zulieb getan. Johann Scheffler(Angelus Silesius) 1624—1677. herrn, — eigener iüüin ——.—— e⸗sum*.— gaoco Für al⸗ le Gu te sei ge⸗ — 2. n PIPIPIPIPIPIIPIPITTTITTIIIIIA *— preist Gott Va⸗ ter, Sohn und heil'⸗ger Geist! Ihr enthalln 2 6—— che* 5——— ‚ PDPDDD DE 9—— bin ich zu ge rin ⸗ ge. Ver⸗ nimm den — Anhang.— DiIiSDiii Dank, den Lob⸗-ge- sang, den ich dir kind⸗ — H— — 2. — H — ns lich sin ge! Verg 2. Du nahmst dich meiner Was ich vermag herzlich an, Bis diesen Tag, 1 V Hast Großes heut an mir getan, Ist alles deine Güte. 3. 2 Laleant ů0 gewähret, 4. Sei auch aud M. deiner Lieh Ein ö d Macht. Mein Haus und mich 3 Und Beschützet und genähret. Mein Schuß haser Nachn 3. Herr, was ich bin, ist dein Vergib mir meine Sünden! J Geschenk, Und kommt mein Tod, Der Geist, mit dem ich dein Mein Herr und Gott, gedenk', So laß mich Gnade finden! Ein ruhiges Gemüte; Christ. Fürchteg. Gellert 1715—1700 Nach eigener Melodie.— Friedrich Schulz. 18ʃ0. Dau⸗ ket Den Herrn! Wir dan⸗ien dem —.—— 0 IEA—————— Herrn; denn er ist freund⸗lich, und sei⸗ ne Gü⸗ te e * 1— 2——— wäh⸗ ret e ⸗ wig⸗ lich, sie wäh⸗ret e⸗ wig⸗ 2. Lobet den Herrn! Ja lobe den Herrn Auch meine Seele, Vergiß es nie, was er dir Guts getan, Was er dir Guts getan!:) 3. Sein ist die Macht. Allmächtig ist Gott; Sein Tun ist weise, — é Lob und Dank. 575 SS. r, lich, sie wäh-ret e⸗ wig-lich. 4. Groß ist der Herr. Ja groß ist der Herr, Sein Nam ist heilig, Und alle Welt ist seiner Ehre voll, ): Ist seiner Ehre voll.: 5. Singet dem Herrn! Wir lobsingen ihm Mit frohen Chören, Und er vernimmt auch unsern t 1 in Und seine Huld ist jeden Morgen Lobgesang, ht; neu, 2)) Auch unsern Lobgesang. n! Ist jeden Morgen neu. Karl Fr. Wilh. Herrosé 1754—1821. Nach eigener Melodie. Luise Reichardt 1779—1826. *„ HA ——— . 1810.f[e Ich will Gott den Her⸗- ren lo⸗ —„ ee,e eenen, e n. RRRDRDSESDSSDSSEE dem 5 ben durch mein gan ⸗-zes Le⸗ ben lang; gern in —5 1— It ———————————— ⸗ te sei⸗ nem im⸗mel o-ben hört er mei-⸗ner 2—— — 2..— +* IE — 0 4—— *‚ wig⸗ Stim-me Klang. Anhang. 2. Seiner Engel Jubel schallen Doch ich weiß, daß auch das Lallen Wunderbar von Welt zu Welt; Eines Kinds ihm wohlgefällt, 559 eigener Melodie. Verfasser unbekannt. — Georg rr 1773—1836. + Iidebent oh den Henneh ihr ju⸗gend⸗ ⸗ret gern ein Lied zu 2. Es schall' empor Zu seinem Heiligtume Aus unserm Chor Ein Lied zu seinem Ruhme! Lobt froh den Herrn, Lobt froh den Herrn! 3. Vom Preise voll Laß unser Herz dir singen! Das Loblied soll Zu deinem Throne dringen. Lobt froh den Herrn, Lobt froh den Herrn! —2—5 Nach eigener Melodie. sei⸗ ner Eh⸗ re. e.Lobt froh den Herrn, lobt lobt 80 den i 4. Wir stammeln hier, Doch hörst du unser Lallen Zum Preise dir Mit Vaterwohlgefallen. Dir jauchzen wir, Dir singen wir! 5. Einst kommt die Zeit, Wo wir auf tausend Weisen, O Seligkeit, Dich, unsern Vater, preisen Von Ewigkeit Zu Ewigkeit. Georg Geßner 1765—18ʃ3. —— 2 4 Jauchzt un⸗ serm Gott, dem Va⸗ter —1843, ö— Lob und Dank. 577 * — 5— x—— al ⸗le, daß weit von Ost und West sein Ruhm er⸗ — —— — —.. — . 7 41—— II ie e 14——— W.—43 I ......... ꝙ& *— IE— 11.. wir, zu le⸗ben für und für, zu le⸗ben für und ——— + ED.= 2*— DDD +—.——— —q— + für in Lie⸗ be se ⸗ lig dort und hier. 2. Schaut froh empor! 3. Ja singet froh Das Lichtmeer, dort die Sonne— Im Himmel und auf Erden, Gott schuf sie ja der ganzen Welt Die ihr durch Gott sollt froh und zur Wonne, selig werden! Die ihr entströmet durch alle Es schalle mächtig die Welt Zeit, entlang Und was am Himmelszelt:½ Hell lauter Jubelklang Der Nächte Dunkelheit erhellt. Des großen Vaters Preisgesang. Verfasser unbekannt. Nach eigener Melodie. HEEE — R 0 0 0 Un⸗ ser Gott ist lau⸗ter Lie ⸗ be, D——— V ... + 0 Menschen, komt und be⸗ tet an! Stimmet Evang. Gesangbuch. 19 ²s Anhang.— ——.—5.——.—— . ——.— DP +— ihm aus rei⸗ nem Trie ⸗ be eu=er Lob⸗ 9 + 2 2—.—— TI 5— +2 2—. II —— II 22— 1 II lied freu⸗dig an! 2. Ist's auch schwach und 3. Droben in der Engel Chön unvollkommen, Stimmen wir einst alle ein: Wenn der Wille nur ist gut;„Lob, Anbetung, Preis und Droben wird es besser kommen; Ehre!“ Darum habt nur guten Mut! Welche Wonne wird das sein Verfasser unbekannt 2. Bitte und Fürbitte. Nach eigener Melodie. züttife, t Volksweise. Um 1600, 4⁴⁵ O. —..————.—— ⁰) Wir tre⸗ ten zum Be⸗ ten vor Gott, der 3 * 367—— Wmuch⸗ 110 ge⸗ War; 943 nn Hei⸗ lig die Kir⸗ che re⸗ 4— n,——— EE 4—.— ö +—.—.— 50— 7 giert, der rich⸗tend und ret⸗ tend, wun⸗der⸗bar und ⁵ —— präch⸗ tig aus Nö⸗ten und Ver⸗folgung sie huldreich 9. Der ursprungliche Teyt ist auf Seile 661 abgedruchl. E Bitte und Fürbitte. 5²⁵ Schluß der 3. Strophe.— ee RRE ChQ· — 2—— Lob⸗ führt. O. Herr, steh uns—bei: ——2. Wohl sinnen und spinnen 3. Wir trauen und bauen —— Noch Unheil die Feinde, Auf den, der die Seinen Berücken mit Tücken, In Stürmen beschirmen Die feige und schwach. Will gnädig und treu. el Chin Doch sicher zum Siege Allmächtiger Helfer, ein: führet die Gemeinde Wollest uns erscheinen und derHeiland, und durch Kämpfen Im Dräuen der Gefahren. Bleibt stark sie und wach. 2) O Herr, steh uns bei! ꝛ 8 sein! Nach den Altniederländischen Volksliedern des Adrianus Valerius. 1626. bekannt Nach eigener Melodie. Andreas Barner 1835—1910. 446 2——.——— +—— HEAAASITTTTT .er r m 10600 fao Lie⸗ber Va⸗ter hoch im Himmel, merk auf 2.——— TT I.. — 5— Eo 21— 2—...—— er so— SRDD———.. dei⸗ner Kin- der Flehn! Laß uns heut und al=le 9.—4— R—.—.—..——— —.——.——— 2—— IL 2*——— EI ere⸗ Ta⸗ 4*— 1. a⸗ ge, Herr, in dei nem Se⸗gen stehn! 2. Unsre Sonn ist deine Gnade, O so gib aus deiner Fülle, — und dein Wort der Himmels⸗ Gib uns, Herr, von deinem Licht! r und tau, 4. Mög' dein Geist uns stets Der uns nähret und erquicket regieren, Gleich der Blume auf der Au. Lehre uns gehorsam sein! 3. Alles hast du ja in Händen Führe uns auf deinen Wegen, Und du weißt, was uns gebricht; Herr, in deinen Himmel ein! ich ge Agnes Franz 1794—1840. 19* Anhang.—— Nach eigener Melodie. Hans Georg Nägeli 17731836, 44 —.— — 0. 2 2 ——— keit, kind⸗lich vor dich tre ⸗ ten, wie dein Mu * V.. +0 ERi 4— .——. Wort ge ⸗ beut! Und 2. Deinem Bilde ähnlich soll Schenk mir deinen Frieden, ich sein. wohne selbst in min Lehr mich sanft und milde, fromm 4. Mei 17 71„Meine Seele preist und und heilig sein! lobet dich; 3. Nimm die Sünde, nimm die Wenn ich zu dir bete, so erhös Schuld von mir; du mich. 40 Nach Ernst Moritz Arndt 1769—1860, Nach eigener Melodie. Friedrich Silcher 1789—1860, + EE.— IIIIIII. 5— Deeit 448 2——————— 7—.——— U oπ So nimm denn mei⸗ ne Hän⸗de und bis an mein se⸗ lig En-⸗-de und I E 5 4 2 DI— ö E I— w— Doig alcht Ich mag al⸗-lein nicht ge 2. Daß 2— +4 + ———8—* +I 122 4 PP W 6 hen, nicht ei⸗ nen Schritt; wo du wirst gehn urd ——I O Sonntag und Gottesdienst. 781 2 1—...— 3—1830, R S..——— — 2— EEE..—5. —.——* ste⸗ hen, da nimm mich mit! rrlic 2. In dein Erbarmen 3. Wenn ich auch gleich nichts — hülle fühle NMein schwaches Herz Von deiner Macht, —— und mach es gänzlich stille Du führst mich doch zum Ziele dein In Freud und Schmerz! Auch durch die Nacht. Hha ruhn zu deinen Füßen So nimm denn meine Hände —— Dein armes Kind! Und führe mich — 6s will die Augen schließen Bis an mein selig Ende und glauben blind. Und ewiglich! Hen Julie von Hausmann 1825—1901. in mirl und 3. Sonntag und Gottesdienst. erhösst 2200—.— fröhlich bin ich aufgewacht. Nach F. W. Sering. 00 440——.———— 9—1ʃ00 o o 0 0 Der Sonmtag tommt mit lei sem Tritt und — ——5* + 5*——.—— L L + i. bringt viel Freud und Se⸗gen mit. Sei uns willkommen, 9 E— r. SSIIRT — Tag des Herrn, wir sehn dich alle herz⸗lich gern! ö 2. Wie freundlich hat uns Zu ruhen von der Hände — Gott bedacht, Werk, —— Daß er den Sonntag hat ge Daß Leib und Seel sich wieder hn und macht, stärk'. 582 Anhang. E 3. Von innen und von außen 4. Drum, lieber Sonntag, rein sehnen wir Soll jedes Kind am Sonntag Die ganze Woche uns nach dir sein, Sei uns Aneren Tag des Von Lärm und wildem Spiele Herr fern, Wir sehn dich alle heglich gernj So hat's der Herr des Sonntags I. N. Weber gern. Nach—711—7 Melodie. Gottlieb David Gackstatter um 18N. 450—— Asiff EffF ol So fei er⸗lich und stil le als +4. +I. 23—4 II 1 2 ——5——————.. ——— 1—— 4. 7— heu⸗ te nah und fern sei 8 auch in mei=nem — IIAII 15 — Her zen am schö⸗ nen Tag des Herrn. 2. Es tönen hell die Glocken, Wer nähme Gnad und Liebe Sie tönen nah und fern Nicht gern von seinem Herrnz 5 Und wollen alle laden 4. Und sieh, der Glaube lein Ins hohe Haus des Herrn. Wie einst der Weisen Stern 3. O solchem freud'gen Rufe Das Herz auf sicherm Pfade Wer folgte dem nicht gern? Hinauf zu seinem Herrn. Christian August Gebauer n. n 2 Nach eigener Melodie. Christian Gregor.—ι 451 EI— I I +4——— 1 I + —Woe——5 Ero ———. 4— u ⁰ Seg⸗ ne und be⸗ te uns durch — Erscheinung des Heilands. 783 DS dei⸗ ne Gü ⸗ te, Herr, er ⸗heb dein An⸗ge⸗ sicht IL I—.. — ber uns und gib uns Licht! 2. Schenk uns deinen Frieden 3. Amen, Amen, Amen. kRden Tag hienieden, Ehre sei dem Namen gib uns deinen guten Geist, Jesu Christi unsers Herrn; der uns stets zu Ehristus weist! Denn er segnet uns so gern. Johannes Evangelista Goßner 1773—1858. 4. Erscheinung des Heilands. RII Nach eigener 4346 6 Aus England. ***X 165² N N——• 5*— ESEEEEEEEEE 1 II + 6555 es klop⸗fet für und für! Liebe derrn* H NE NV — HN N 2* 2— be leiin E—..—.————— G— 4 Wer steht draußen vor der Tür? O ein Gast ist's son⸗der⸗ ——— 18525 rt,.— ——..——..—.— r. 8 glei⸗ chen, den die Lie⸗ be zu dir trieb. Ach, mein —..———...— durch Al 7⁵m Herz, laß dich er Aweihen, tu ihm auf und hab ihn lieb! 5⁴α Anhang. — 2. Horch, es klopfet stets aufs neu! Wer mag warten so voll Treu? O dein Herr ist's hoch erhaben; Welch ein Glück ist's sein zu sein! Sieh, er kommt mit Himmels⸗ gaben, Tu ihm auf und laß ihn ein! 3. Horch, es rlopfet, hör es doch! Immer steht er draußen noch, Odein Heiland ist's voll Gnada Der da klopft an deiner Tür, Er will dich zur Hochzeit lade Tu ihm auf, er schenkt sich din Harriet Beecher⸗Stowe 1812—150. Deutsch wohl von Ernst Gebhardt 1832—15. Mel. aus dem 15. Jahrhundert. 13—— eigener MEelodie. Tonsatz von Michael Prätorius. Ih SSEE ů——.— V ⁰ 0 0 Es ist ein' Ros' ent⸗ sprun⸗gen wie uns die Al⸗ten sun= gen, 9—— — 2+4—— 5* E— 0 —— AE 2 + +— aus ei⸗ ner Wur⸗zel zart; von Jes⸗se kam die Art, und hat h 3. ———...—* + 2—— —e. 42— 1———————— Blumlein bracht mit⸗ten im kal⸗ten Win=ter *— II I—— 2 + I .. wohl zu der hal ⸗ben Nacht. 2. Das Röslein, das ich meine, 3. Das Blümelein so klel 26 Davon Jesaias sagt, Das duftet uns so süß ach Hat uns gebracht alleine Mit seinem hellen Scheine Vst Marie, die reine Magd. Vertreibt's die Finsternis. 0 Kir Aus Gottes ew gem Rat Wahr'r Mensch und wahrerhh durch Hat sie ein Kind geboren Hilft uns aus allem Leide, Du 8 Wohl zu der halben Nacht. Rettet von Sünd und Tod, „Zeu 9 Erscheinung des Heilands. 385 höret 4. O Jesu, bis zum Scheiden In deines Vaters Reich, 110 diesem Jammertal Da wir dich ewig loben; noch, laß deine Hilf uns g'leiten O Gott, das uns verleih! Gnaden hin in den Freudensaal Aus dem 15. Jahrhundert. —— Nach eigener Melodie. Altdeutsch. 1535. Q + sich din 664—— undert. a vd Nun sin- get und 1 froh/ jauchzt us. 10h —.——— — —.— le 900 singt o—— sers. Her⸗ zens 2 gen 4— +— bn 8 SSSSSe — Won ne liegt 3— pe bloß ö und S.S....... T—— at ein—. 7 leuch⸗ tet als die Son⸗ne in sei⸗ ner Mut: ter ——— + ISSSDDD‚..———. ö— 14—— SSSI 2 tei—. I 2 ö Schoß. Du bist A und O, 4— 1— — D — en e,, der m du bist A und. Wi 2. Sohn Gottes in der Höh, 3. Groß ist des Vaters Huld, eine Nach dir ist mir so weh! Der Sohn tilgt unsre Schuld. 1 Tröst mir mein Gemüte, Wir wär'n all' verdorben chrerh O Kind voll Mildigkeit, Durch Sünd und Eitelkeit, eidt Ducch alle deine Güte, So hat er uns erworben Tob. Du Fürst der Herrlichkeit! Die ew'ge Himmelsfreud. „Zeuch mich hin nach dir!,:, Wären wir doch da! 2 780 Anhang.— 70 4. Wo ist der Freuden Ort? Und wo die Psalmen klingen I. Nirgends mehr denn dort, Im hohen Himmelssaal. Wo die Engel singen) Wären wir doch dal: der u Das Heilig allzumal, Nach eigener Melodie. Verf. nnbek. Aus dem Mittelalter. Hannoversches Gesangbuch 1646. * 00 0 +2=2 1— HI— 1— —.——. 4.——. 2— Dbring' euch gu⸗ te neu e Mär; der gu⸗ten Mar brinz Q—— 2„ Wm rnf . EIEE + 4 u 5 2.——...‚‚‚‚— 5 ———— 22 2— ich so viel, 2. Euch ist ein Kindlein heut geborn Von einer Jungfrau auserkorn, Ein Kindlein, jetzt noch zart und fein, Das soll eur' Freud und Wonne sein. 3. Es ist der 2. Christ, unser Gott; Der will euch führ'n aus aller Not, Er will eu'r Heiland selber sein, Von allen Sünden machen rein. 4. Er bringt euch alle Seligkeit, Die Gott der Vater hat bereit't, da⸗ von ich sing'n und sa⸗ gen will. Daß ihr mit uns im Himmelreit ͤ‚ Sollt ewig leben allzugleich. 5. Des laßt uns alle 9 sein. Und mit den Hirten gehn hineh Hn Zu sehn, was Gott uns hat In beschert, Mit seinem lieben Sohn verehn 5. 6. Sei mir willkommen, edlo Wird Gast! Den Sünder nicht verschmähn a ö Und kommst ins Elend her zu 45 mir: Wie soll ich immer danken dis˙e H Erscheinung des Heilands. 587⁷ 100 J. Lob, Ehr sei Gott im höch⸗WDes freuet sich der Engel Schar ö sten Thron, Und singt uns solch ein neues inDer uns schenkt seinen ein gen Jahr. l Sohn! Martin Luther 1483—1546. 150— Ar eigener Melodie. Nikolaus Herman. 1554. 456ʃ DꝑDBPPIPIIPIIITTEIT—— — 1 Lobt Gott ihr Chr⸗ sten all⸗ Mz gleich, in —+4. ——..— ö 9.———— .. sei⸗ nem Thron der Ha— SSPSPIPIIIITIIT—.— B,. Him⸗ mel⸗ reich und schenkt uns sei⸗ nen Sohn, und +— ——— F. —— ——2* —.—— 2 2— 7 —..E. I elrih Vschenkt uns sei⸗ nen Sohn! sröhlh 2. Er kommit aus seinesVaters Und nimmt an sich ein's Knechts Schoß Gestalt/ Und wird ein Kindlein klein;, Der Schöpfer aller Ding. 2 hint Ktegt dortelend, nackt und bleß 4. Heut schließt er wieder auf In einem Krippelein.:, die Tür vereht 3. Er äußert sich all er Zum schönen Paradeis, G'walt, DerCherub steht nicht mehr dafür. En, edll Wird niedrig und gering 2) Gott sei Lob, Ehr und Preis!:, Nikolaus Herman 1480—1561. Mel. Es ist gewißlich an der Zeit. 1535. 157 1 4*— n 2e,. 20— Ich sieh an dei⸗ ner Krip- pe hier, o ich kom⸗me, bring' und schen- ke dir, was 588 Anhang. Ul —.— +II + ᷓSSDSDEE Je⸗ su, du mein Le⸗ ben, g; ö Dr Wir Haftn de ge⸗bent Nimm hin, es ist mein :—. 4——— I +*——5—.—.᷑ I..—. I .—— L—4.— 2——.— — 4+...—..—— **— ö Geist und Sinn, Herz Seel und Mut, nimm al⸗les hin und laß dir's wohl⸗ge⸗ 2. Da ich noch nicht geboren war, Da bist du mir geboren Und hast mich dir zu eigen gar, Eh' ich dich kannt', erkoren. Eh' ich durch deine Hand ge⸗ macht, Da hast du schon bei dir bedacht, Wie du mein wolltest werden. 3. Ich lag in tiefster Todes⸗ nacht, Du wurdest meine Sonne, Die Sonne, die mir zugebracht Licht, Leben, Freud' und Wonne. O Sonne, die das werte Licht Des Glaubens in mir zugericht't, Wie schön sind deine Strahlen! 4. Du fragest nicht nach Lust der W elt fal 2 len! Noch nach des Leibes Freuden Du hast dich bei uns einge⸗ stellt An unsrer Statt zu leiden. Suchst meiner Seele Herrlich⸗ keit Durch dein selbsteignes Her leid, Das will ich dir nicht wehren 5. Eins aber, hoff' ich, win du mir, Mein Heiland, nicht versagen Daß ich dich möge für und sl In meinem Herzen tragen. So laß mich doch dein Krippli sein, Komm, komm und kehre bein ein Mit allen deinen Freuden! Paul Gerhardt 1607ʃ0 14+ — Erscheinung des Heilands. 58⁰0 465 eigener Melodie.——— Friedrich Händel 1685—1759. 168—— 00 Toch-⸗ ter Zi⸗ on, freu —9 EN————— PIPIPIPIPIIPIIIIIIIITTII.I.. dich, jauch ⸗ ze laut, Je⸗ ru sa⸗ 5 +* V . er, K ren, r a ,.—. . IA T—— lem! Sieh, dein Kö nig 22—— .— kommt zu dir; ja er——j65 der äEI Frie 0 fürtt. Toch⸗ ter 1101 ö 5— e E freu 2 edich, jauch 2 ze ö Ie —.— ͤͤͤ laut, Je⸗ ru · sa⸗ lem! 2. Hosianna, Davids Sohn, 3. Hosianna, Davids Sohn, Sei gesegnet deinem Volk! Sei gegrüßet, König mild! Gründe nun dein ewig Reich; Ewig steht dein Friedensthron, Hosianna in der Höh! Du, des ew'gen Vaters Kind. Hosianna, Davids Sohn, Hosianna, Davids Sohn, Sei gesegnet deinem Volk! Sei gegrüßet, König mild! Verf. unbek. Deutsch von Heinrich Ranke 17981876. ⁰ Anhang. IL— Nach eigener Melodie. Portugiesische Wesst 459 — Her⸗bei, o ihr Gläub'gen, fröhs lich 7.— + —. tri ⸗ um⸗ phie⸗ ret, o kom⸗met, o kom⸗ met nach 00 Mädchen. +1—.*— LJ4 2 56 II I1. r derhrn— .— 2— 4—.— — V. 1** — 33 ———.— II A . 4„* 1—* * SDEDEDDE. —.— 2.— ‚‚‚Re +— 2 uns zum Heil ge⸗ bo⸗-ren! O las ⸗set uns an⸗ 48—— .— Alle.** ————. — D SDSDDꝑD ꝑIIE 2. be⸗ ten, o lassset uns an⸗ be⸗=ten, o las⸗set O dr 6* 6 Gna 1 r N PPIIIII +—.— 21.— 3 EI Uns uns an ⸗ be⸗ten den Kö⸗nig, den Herrn! dreu (Alle.) O lasset uns anbeten 2. Kommt, inget dem Herren,(Knaben.) O lasset uns anbeten, O ihr Engelchöre!(Alle.) O lasset uns anbeten Frohlocket, Seugent ihr Den König, den Herrn! ö eligen Altportugiesisches Christlied. (Mädchen.) Ehre sei Gott im Him⸗ Ubersett aus edeste fideles mel und auf Erden! Deutsch dbon Heinrich Ranh[o 1798-1876, um 1820. IU— Erscheinung des Heilands. 5⁰1 e Welt...— Nach eigener Melodie. e H5* 00 IR‚.ii‚e — 0 0* ö—.——— 85 ö „lich O du fröh⸗li ⸗che, Du E 5.— — S——. —. t li⸗ ge gna⸗ den AHär gen ⸗de Weihnachts⸗ ——————+. N DRIRDRDRDRDRRRRDDR.. ———— V 1— —3 zeit! Welt ging ver ⸗ lo ⸗ ren, Christ lein E— IPIIIIIIIII......T 2 2— 1—=*————————— 2285 ist ge ⸗ bo ⸗ ren; freu ⸗e, freu e —— Nan⸗—ß——. ....——. — dich, o Christen⸗ heit! ö —* — 2. O du fröhliche, 3. O du fröhliche, N »set. Odu selige O du selige ö Gnadenbringende Weihnachts- Gnadenbringende Weihnachts⸗* 3. zeit! zeit! Christ ist erschienen, 3 König der Ehren, 1 Uns zu versühnen; Dich woll'n wir hören; 10 greue, freue dich, o Christen⸗ Freue, freue dich, o Christen⸗ heit heit! beten Vers 1 von Johann Daniel Falk 1768—1826. en Nach eigener Melodie. Aus Thüringen. 1810. 35(01,65 fideles—54. e 320. aa ꝗ Am Weihnachts⸗-baum die Lich- ter +. treu ⸗er Hoffnung stil 2. Die Kinder stehn mit hellen Blicken, Das Auge lacht, es lacht das erz. O fröhlich seliges Entzücken! Die Eltern schauen himmel⸗ wärts. 3. Zwei Engel sind herein⸗ getreten, Kein Auge hat sie kommen sehn, Sie gehn zum Weihnachtstisch und beten Und wenden wieder sich und gehn. 4.„Gesegnet seid ihr alten Leute, Gesegnet seist du kleine Schar! Nach eigener Melodie. les Bild!“ Wir bringen Gottes Segen heutn Dem braunen wie dem weißen Haar. 5. Zu guten Menschen, die sih lieben, Schickt uns der Herr als Boten aus, Und seid ihr treu und fromm geblieben, Wir treten wieder in dies Haus. 6. Kein Ohr hat ihren Spruc vernommen, Unsichtbar jedes Menschen Blit Sind sie gegangen wie ge⸗ kommen, Doch Gottes Segen blieb zurüt Gustav Hermann Kletke 1813—188 Volksweise. 1842 — Der Christbaum ist der schön⸗ste Baum, den en heut weißen die sich Boten omm „ Haus Spruch ien, en Blit ge⸗ . wir auf Er⸗den ken⸗nen. Im Gar⸗ten klein, im ——.——2————I— —— 4— 2 eng⸗sten Raum wie lieblich blüht der Wun⸗der⸗ baum,——— .....—I——.3— X.—————————————2—— * C— L 1E—— sei•ne Blümchen bren⸗nen, wenn sei- ne Blümchen — ——— II IEIESEEISETTTTTSSSSI. G hbren⸗nen, ja bren ⸗ nen. 2. Denn sieh, in dieser Wun⸗ Dein Jesus schenkt dir alles heut, dernacht Gern wohnt er dir im Ist einst der Herr geboren, Herzen, Der Heiland, der uns seligmacht. Im Herzen. Hätt ernden 70% nicht ge. 4. O laß ihn ein, es ist kein . War 22— Traum! Baleren aun e. Er wählt dein Herz zum Garten, Will pflanzen in dem engen 3. Doch nun ist Freud und Raum Seligkeit, Den allerschönstenWunderbaum Ist jede Nacht voll Kerzen, 2) Und seiner treulich warten, Auch dir, mein Kind, ist das Ja warten. bereit't: Johannes Karl 1806—1887. 1842. Nach eigener Melodie. Franz Gruber. 1818. 465½. SE.—..—.— — Stil ⸗le Nacht ürzirmmn schläft, Anhang. + 4** ——* V 1i Hi.i ..— d:x, eere Lie:— . 2 ein-sam wacht nur das hei- li- ge El. Q— .— —— E E—.— 7 das im Stal⸗le zu Beth⸗le-hem war, bei dem himlische N PPII...I... 2..—EI..— 2.— Kind, bei dem himm-li⸗-schen Kind. 2. Stille Nacht, heil geNacht! 3. Stille Nacht, heil'ge Nachti Hirten erst kundgemacht Gottes Sohn, o wie lacht Do der Engel Halleluja, Lieb aus deinem göttlichen Mund Tönt es laut von fern und Da uns schlägt die rettende Stund, nah: Christ, der Reter ist da.):) Christ, in deiner Geburt!:; 4⁰⁴ 0 0 Joseph Mohr 1792—1848. Nach eigener Melodie. Johann Abraham Peter Schulz. 1794. — 2—õ11——— 22— Ihr Kin⸗der⸗lein, kommet, o kom-⸗met doch zur Krip⸗pe her kommet in Beth⸗le⸗hems XX Stas und seht, was in die⸗ ser hoch⸗hei⸗ li⸗gen Nachtl t Nund ide 1 —18⁰H6 ö „17⁰01. — tdoch hems — Erscheinung des Heilands. ⁵ 2. O seht in der. Krippe i im nächtlichen Stall, Seht hier bei des Lichtleins hell⸗ glänzendem Strahl In reinlichen Windeln das himmlische Kind Viel schöner und holder, als Engel es sind! 3. Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh, Maria und Joseph betrachten es froh; Die redlichen Hirten knien betend davor, Hoch oben schwebt jubelnd der Engelein Chor. 4. O beugt wie die Hirten anbetend die Knie, Erhebet die Händchen und danket wie sie; Nach eigener Melodie. Stimmt freudig, ihr Kinder,— wer wollt' sich nicht freun?— Stimmt freudig zum Jubel der Engel mit ein! 5. Was geben wir Kinder, was schenken wir dir, Du bestes und liebstes der Kin⸗ der, dafür? Nichts willst du von Schätzen und Freuden der Welt Ein Herz nur voll Unschuld allein dir gefällt. 6. So nimm unsre Herzen zum Opfer denn hin; Wir geben sie froh dir in kind⸗ lichem Sinn. O mache sie heilig und selig wie deins Und mach sie auf ewig mit deinem in eins! Christoph von Schmid 1768—1854. Choralbuch der Brüdergemeine. ——— 1— 5555055 Q *V— —29 I + * A.— 1.—.—— E Kom⸗met, ihr Kin⸗ der, mit fröh⸗ U⸗ chem ů * ————— Her⸗ zen, kom⸗met und ei- let nach Beth⸗ 18 H H —..— 8—2—.——— —————.——— 5— Feld, lassset da- hin⸗ten die Sor⸗gen und Schmerzen, 596 Anhang. O x —— E +* e er r=Lsse.—— 9 SSITERERERDEEEEEEEEE Htt. v 4 schau⸗et das lieb-lich-ste Wun⸗der der Welt! Q + mn—— ö S......... AD.- 2 0.— 4 Las⸗set die freu⸗di⸗ ge Kund euch er ⸗ zäh=len *———— HECEII PPPIIIII ——— 7 1.—1—.4.— — 7+.—. Je⸗sus ist kom⸗men, der 2. Gebt euch dem Heiland nun gänzlich zu eigen, Präget sein Bild in die Herzen euch ein; Er kann den Weg nur den richtigen zeigen, Der in den Himmel uns führet hinein! Blicket nach ihm als dem retten⸗ den Sterne: Jesus ist kommen, o folget ihm gerne! Nach eigener Melodie. — Hei⸗land der See⸗ len! 3. Ja, wir ergeben uns dir heut aufs neue, Jesus, du liebest die Kinder so ehr. Stärk unsern Glauben, erhalte die Treue, Daß wir dich lieben je mehr und je mehr, Bis wir im seligen Himmel dort oben, Liebster Herr Jesu, dich ewiglich loben! K. H. Ludwig Rode 1835—1917 Nach einer Paderborner Weise, D —/—— EE— 0 0 ⁰ Ihr Hir⸗ten, er wacht, seid mun:ter und Q 4—*— 412— SE A*D.————. 77—— lacht! Die En ⸗gel sich schwingen vom Him⸗ S8GSS= H er Hei⸗land ist nah. 2. Ihr Hirten geschwind, 3. Sie hörten das Wort Kommt, singet dem Kind, Und eilten schon fort/ Blast in die Schalmeien, Sie kamen in Haufen Sein Herz zu erfreuen; Im Eifer gelaufen Auf, suchet im Feld Und fanden da all Den Heiland der Welt! Den Heiland im Stall. Verfasser unbekannt. Nach eigener Melodie. Altböhmische Volksweise. H 2. r mti, Lasrr, Err Ert 46² SS—— 4* 0 0 0 0*— Kom⸗met, ihr Hir- ten, ihr Män:ner kom⸗met, das lieb- li ⸗che Kind⸗lein —.— 5——— — + 1—— H E 2—— zu schaun! Q In* ,ee., N E EEE 6 ät 2——.—— —5 2 7— 7 ge⸗ bo⸗ ren, den Gott zum Hei⸗land euch hat er⸗ —— ** 4 N„*—— ꝗI—...——— — 1 DDD‚‚— — ko⸗ ren: Fürch⸗tet euch nicht! ²˙ Anhang. x H 2. Lasset uns sehen in Bethle“ 3. Wahrlich, die Engel ver⸗ hems Stall, kündigen heut Was uns verheißen der himm⸗ Bethlehems Hirtenvolk gar lische Schall; große Freud: Was wir dort finden, lasset uns Nun soll es werden Friede auf künden, Erden, Lasset uns preisen in frommen Den Menschen allen ein Wohl⸗ Weisen! gefallen. Halleluja! Ehre sei Gott! Nach einem altböhmischen Volkslied. 457 eigener 126110½. Joh. Christ. Heinr. Rinck 1770—1846. 68⁰7— 4 SSSIIT πον Al⸗le Jah⸗-re wie⸗ der kommt das 2.— ..— V Chri⸗stus ⸗ kind Fauf di⸗ Er⸗ nie ⸗ i 2*0 Q 4—.— *— *— wo wir Menschen sindʒ 2. Kehrt mit seinem Segen 3. Ist auch mir zur Seite Ein in jedes Haus, Still und unerkannt, Geht auf allen Wegen Daß es treu mich leite Mit uns ein und aus; An der lieben Hand. Wilhelm Hey 1789—1854. x 1560 Vom Himmel hoch ꝛc. 1530. HFEP HD H se der x Erscheinung des Heilands. —H 3⁹ * + 25————————— DPPxRPR . 9230 uns Kin⸗ der kom⸗men— da⸗ mit wir e in und rein und Du Licht, vom lieben Gott gesandt In unser dunkles Erdenland, Du Himmelskind und Himmels⸗ schein, Damit wir sollen himmlisch sein! Du lieber Chnn ger/frommer Christ, Weil heute dein Geburtstag ist, Drum ist auf Erden weit und breit Bei allen Kindern frohe Zeit. ů— eigener Melodie. 53 te Kin: der Got 118 aar 4. O segne mich, ich bin noch klein, O mache mir das Herze rein, O bade mir die Seele hell In deinem reichen Himmels⸗ quell! 5. Daß ich wie Engel Gottes ei In Demut und in Liebe treu, Daß ich dein bleibe für und für, Du heil' ger Christ, das schenke mir! Ernst Moritz Arndt 1769-1860. 1——— Schröter. 1587. 47⁰ E—.— 0⁰0 α u Freut euch, ihr lie-ben Chri⸗sten, freut Q N — +——.—.. SDS‚.. 07. 2—3—— 32—.—— 2 22—— euch von Her-zen sehr! Euch ist ge⸗- bo ⸗ren .——..S..— — SSS........— Ehri⸗ stus, recht gu⸗te neu e Mär. Es 6⁰⁰ Anhang. O ö —*7.——*—— FTT +2. 2 2—.—.—.. Eo 2 2*n, — 4.—— EN⸗ + 14 I 1— sin⸗ gen uns die En⸗gel aus Got⸗tes ho⸗ hem Thron, gar lieb⸗lich tun sie sin ⸗gen für⸗ 4 mnrnr. än i. 2 2 2— 0— 2 2 L 47½——— j—— EE ßen Ton. Ton. 2. Also tun sie nun singen: Es ist euch dargegeben, Das Kindlein ist euch hold, Dadurch ihr sollet han Es ist des Vaters Wille, Des Vaters Gunst und Segen, Der hat's also gewollt. Sein' Gnad ist aufgetan.. Aus der Liedersammlung von Gottfried Freiherr von Tucher 1813—187. Nach eigener Melodie. Volksweise. Vor 1825. 47 SPSP III TTIIITIIII ↄ ꝗꝓT + 7 00 0 0 Suü⸗ßer die Glo⸗cken nie klin⸗gen — 2 E als zu der Weihnachts⸗ zeit; ist, als ob 4 —*——— N* ——.— EEE SDSDSSSSE 55— + 22 N.. — I*EEE — L rn Hi- 222 V 1* 2 2. 2 f. 2—. En⸗ge-lein sin-gen wie- der von Frie- den und 9 H IR.* N I N 5— DDPISISRSTITITITITITTT ——5 I — 1— E L + Freud, wie sie ge⸗ sun⸗ gen in e li⸗ — T. EAU„ENII. N drin—.— 72²——— II 4 klin⸗get die Er⸗ de 2.O wenn die Glocken erklingen, Schnell sie das Christkindlein hört, Tut sich vom Himmel dann schwingen, Eilet hernieder zur Erd, Segnet den Vater, die Mutter, das Kind. Glocken mit heiligem Klang, Klinget die Erde entlang! 305 Ostern ist heut. ent⸗ 5575. 3. Klinget mit lieblichem Schalle Über die Meere noch weit, Daß sich erfreuen doch alle Seliger Weihnachtszeit, 2) Alle aufjauchzen mit einem Gesang. Glocken mit heiligem Klang, Klinget die Erde entlang! Wilhelm Kritzinger 1816—1890. Peter Schück. .S S SS.....I......... iiii Weihnacht ist heut, wir sind er ⸗ freut, — — 7 + 2— H— — I — 1——— —————— 2—— 1 daß der Hert Je ;sus Christ zur Welt ge⸗ bo⸗ ren ist, r 2 0˙ du den Klang, Den Engelsang? 2, Betend die Hirten knien, Weil unser Heil erschien.: 60² Anhang.— 3. Komme auch du 4. Weihe dein Herz Voll Dank herzu; In Freud und Schmerz 2, Dir auch wird ew'ges Heil, 7: Zu Jesu Krippelein, Friede und Gnad zuteil.: So wirst du selig sein. Peter Schück 1811-1892. Mel. Christus der ist mein Leben. Melchior Vulpius? 1609. 9 32 E ES— IEIE..—— e, erine—— II —.— Am Him⸗mel ist ge⸗ stan ⸗ den mit EN—.———* 4 SSDSISIIIIII.....I....... 2.— 2231 2— 2 2 ei ⸗ nem Mal ein Stern, zu kün⸗ den al-len 9 4 EF——.— + I ———.—— ö— ——3—.——.——— 2————2—— I +— Lan⸗-den den neu⸗ge- bor- nen Herrn. 2. Drei Männer nach ihm Da sind sie eingegangen fragen Mit Gold und Spezerein Wohl in Jerusalem, 4 ö Drei Männer ziehn ohn' Zagen Ob nner Sindeushuch. Reue Bei Nacht gen Bethlehem. Geloben Dienst und Treue 3. DreiMänner vollVerlangen Dem König groß an Huld. Stehn vor'ner Türe klein; Abel Burckhardt 1805—1862. 7. Passion und Ostern. Mel. Erhalt uns, Herr. Aünre 15⁴3. 1892. — Passion und Ostern. 6³ +i—— 2 2 V7 SIEEEEE— —1—.— mei⸗ ner See⸗le höch⸗stes Gut; das stärkt, das labt, das 6.— 11 — + + II E E 4 E i—.——4 a* L—— E C +7————— 1 14 XX.— 12—— V V. 2— E Fsun macht al- lein mein Herz von al⸗ len Sün⸗den rein. 2. Dein Blut, mein Schmuck, 3. Herr Jesu, in der letzten Not, mein Ehrenkleid, Wenn mich schreckt Teufel, Höll Dein' Unschuld und Gerechtigkeit und Tod, Macht, daß 05 kann vor Gott So laß ja dies mein Labsal sein: bestehn Dein Blut macht mich von Und zu der Himmelsfreud ein⸗ Sünden rein! gehn. Johann Olearius 1611—1684. Mel. Alles ist an Gottes Segen. 1738. 47⁵ 2.— 5—— ESSS 2—.———.—4 α ù Un ⸗ter tau send fro hen Stun:den, 9.———2 CESPSPIPIPIPIPITITTITITITTITTT N 0 die im Le⸗ ben ich ge⸗ fun- den, blieb nur ei ⸗-ne —³ E 0 ——.— mir ge⸗- treu, ei⸗ ne, wo in tau-send Schmerzen 46——P FF F————— V. I +. 4„ PT ————.— 1 E 4 + —4 — stor⸗ben sei. 2. Wenn sie Jesudiebe wüßten, Liebten alle nur den Einen, Alle Menschen würden Christen, Ewin i ewig ihn nur meinen, Ließen alles andre stehn, Ewig ihm zur Seite stehn. Friedrich von Hardenberg(Novalis) 1772—180ʃ1. Nach eigener Melodie. Emilie Zumsteeg 1796—1857. 47⁰ P Am Sl⸗berg weiß ich ei ne Stät⸗te, ent⸗ SSSSSS... —.————.————— SI...... 4 +.— 99— le⸗gen vom Ge-räusch der Welt; der Ki⸗ dron 9 9 NI—J— I rHruier WIIRSSIITIII S..... rauscht im tie⸗fen Bet ⸗-te, der Gl⸗baum brei⸗tet 1———— 2*———.— 4 ———.———. DI u 2— ———*———* sein Ge⸗ zelt. Dort blickt man nicht von stol⸗ zen 2.— 7 N SSPSPIPIPSSISSII..I...I.I I 9— 2— ede.x S.+—— . V + 1.—— War⸗ten hin⸗aus auf Flu⸗ ren, Wald und Seez den EEEEE stil- len Hof um⸗ gibt ein Gar⸗ ten, sein Na⸗ me . 12 —⁴ Passion und Ostern. 6o/ 4 4* H— * 1— V =I ö ist Geth⸗ se⸗ ma⸗ ne. 2. Dort lag der heiligste der Beter In dunkler Nacht auf seinen Knien, Dort hat das Kind der frommen Väter zu Gott gerufen und geschrien. Dort wurden Seufzer ausge⸗ stoßen In großer Angst und Seelennot, Von der gebeugten Stirne flossen Die schweren Tropfen blutigrot. Nach eigener Melodie. 3. O Herr, du hast auch meinen Frieden Gesucht in jener finstern Nacht; Du hast, von allen abgeschie⸗ den, Für mich gebetet und gewacht. Wie sollt' ich nicht daran ge⸗ denken Und allerorten, wo ich geh', Die Blicke meiner Augen lenken Hinüber nach Gethsemane? Heinrich Puchta 1808—1858. Um 1050. 4* 9 HI D vnnri——— 2 4 2 2— nnn Christ ist er ⸗stan ⸗ den von der 555—.— I——— r.—.—.—————— dm EE + V— 7 L + Mar⸗ter al-lez; des soll'n wir al-le froh sein, 9 N * + 5— I N— .— inn d*X.— + 2 6———— 2— S3——— 2 DSS—.— Christ will un⸗ser Trost sein. Or er⸗barm dich! —.— 7 15 4.—— — DIS———— 35—.4——— den, die Welt die wär' ver⸗ Anhang.—h— ———.— — ESSESSEEEEEEE—..—— —. gan ⸗ genz seit daß er er⸗ stan⸗den ist, so —— I— DD —— V V. + 1—— V 71 7 lob'n wir den Va⸗ter Je=⸗su Christ. Herr, er⸗ barm 2. 5———3—.—— .S... ö—.*— dich! 3. Hal⸗ le⸗ lu ja, Hal⸗-le⸗ SSSIS SIIFIIFIFIFIFIFIIIIIIIFF— ö 7—2———. 25,. ..—— EE. Hätt lu⸗ ja, Hal⸗-le⸗ lu ⸗ ja! Des soll'n wir Dere 0—.— Mod SSS — EIEEEEE—.—.—.. Drin EEEE al⸗ le froh sein, Christ will un ⸗ser Trost sein. —2——* IE. 46 — A 717 Verfasser unbek. Str. 1 u. 3aus den Herr, er⸗-barm dich! 13. Jahrh., Str. 2 Erfurt 1531. ——9— Alles 478—.— ist an Gottes Segen. 17³8. ———— — 0 0 O ⸗stern, O: stern, Früäh⸗lings⸗we⸗hen! .——— ů O: stern, O⸗ stern, Auf⸗ er ⸗ste⸗ hen aus der tie⸗=fen ö O Passion und Ostern. 0⁷² + D——.——— I———— 2+—— + Gra⸗bes⸗nacht! Blu⸗men sol⸗ len fröh⸗lich blü⸗hen, 1 4 SS.....— + . —— Her- zen sol- len heim⸗lich glü⸗ hen; denn der Hei⸗land — 4* —.— 2 + — ist er-⸗ wacht. 2. Trotz euch, höllische Ge⸗ walten! hättet ihn wohl gern behalten, Der euch in den Abgrund zwang? Mochtet ihr das Leben binden? Aus des Todes düstern Gründen Dringt hinan sein ew'ger Gang. Mel. O sanctissima. 3. Der im Grabe lag gebunden, Hat den Satan überwunden, Und der lange Kerker bricht. Frühling spielet auf der Erden, Frühling soll's im Herzen werden, Herrschen soll das ew'ge Licht. Max von Schenkendorf 17831817. Sizilianische Bolksweise. —.— 2— .. — 2 110.—— nan O du fröh ⸗li⸗che, o du 8—* R 27—9—82— E E 2+—— —— SSSSSII———— — 14..—.—.——.‚—— se li⸗ ge gna⸗ den-⸗brin ⸗gen ⸗de O- ster⸗ —5 +* E ESSSISSS— zeit! Welt lag in Ban⸗ den, Christ 49 * Anhang. + E dich, Chri⸗ sten ⸗ heit! 2. O du fröhliche, 3. O du fröhliche, O du selige O du selige 00 Gnadenbringende Osterzeit! Enadeab.ingende Osterzeit! Tod ist bezwungen, Kraft ist gegeben, ů Leben errungen. Laßt ihm uns leben! Freue, freue dich, o 38 Freue, freue dich, o 2—— eit! heit!: Nach Johann Daniel Falk 1768—-153 8 Nach eigener Melodie. Peter Schüc. 480 2.———— 5 — O⸗ stern ist heut, wir sind er freut 9— eee EEEEeEEeEeEEE EE —.— D.I.—13 — 2 lbe daß der Herr Je-sus Christ heut auf ⸗er⸗ stan-den is. Sor 5 Fols 9 * + 2— DEESEEEEEEEES. 3 + 12—.—t————.——— daß der Herr Je-sus Christ heut auf-er ⸗stan⸗den ist. Wer Au 2. Schaue doch her, 3. Und gehst auch du 10 Das Grab ist leer;—28 Grabesruh, Sei Leben und Sieg ist da, Führt dich der Heiland aul Singet Halleluja!: In deines Vaters Haus. Peter Schück 1811—1ʃfʃ +—1 Himmelfahrt und Pfingsten. ⁰O9 —— 6. Himmelfahrt und Pfingsten. ——Nach eigener Melodie. Friedrich Ernst Feska. 1822. Q + 4 VE.—*.— 5 1.. 5—.— 1 8EEE oa In die Fer⸗ne möcht' ich zie⸗ hen weit von eit!—* ue DDDSDDDDRRDRD‚IiDRRRRSS —— 26653.———.2 5—.— sten⸗ mei⸗ner Hei⸗mat Haus. Wo die Ber⸗ges⸗-spit⸗zen 8-199 1. 2..— 5 *—. 2 Shit glü⸗hen, wo die frem-den Blu-men blü⸗ hen, ruh ⸗te *—————— *—— —— 2S. 11 2.—— *7 mei⸗- ne See⸗le aus. freut 2. Hätt' ich Schwingen, hätt' — ich Flügel, —(— ich auf zu meinem Stern. über Meere, Täler, Hügel, Sonder Schranke, sonder Zügel Folgt' ich immer meinem Herrn. 3. Ach, das war ein schöner Segen, ist. Wenn er mit den Jüngern ging, Auf den Feldern, auf den Wegen Jedes Herz wie Maienregen SeinenTrost, sein Wort empfing. n ist nd aul 3. 5 4. Ander Los ward uns be⸗ 11—100 reitet: Wie auch blühet rings das Land, Evang Gesangbuch Wie sich rings die Ferne breitet— Der uns rufet, der uns leitet, Unser treuer Freund entschwand. 5. Aufgehoben, aufgenommen In den Himmel ist er nur; Eener will er wiederkommen, eine Treuen, Stillen, Frommen Folgen immer seiner Spur. 6. Will mich denn zufrieden geben, Fassen mich in stillem Sinn. All mein Denken, Sehnen, Streben, Meine Lieb und auch mein Leben Geb' ich meinem Freunde hin. Max von Schenkendorf 1783—1817. 20 Anhang. + 5 Mel. Ringe recht ꝛc. 1738. 1745, 6¹⁰ 2— . E ————— — Geist vom Va⸗ ter, tau ⸗e, tau ⸗e 5 — + HAHf SDE Se⸗ gen 227 die dür re Flur, daß dein Le=bes⸗ 2 —————.—...dr 3 +2 I——1— 4 2— + SSSI............ Gna 5—1—— wir⸗ 5 prei⸗ se die er⸗ quick⸗te Kre⸗ a= tur! 118 2. Geist desvebens, wehe, wehe 4. Geistesflamme, zünde, zünde hreu übers weite Totenfeld, Heller hier dein Feuer an, Weck die Seelen aus dem Daß es deiner Jünger Herzen Schlafe, ö Wärmen, heil'gen, läutern kann Die der Tod gebunden hält! 5. Jesus Christus, höre, hür 3. Geist des Lichtes, leuchte, Sprich dein Amen, wenn wir 48 leuchte, flehn; Wo es finster ist und Nacht, Send einmal in unsre Lande 0 Daß die Finsternis bald weiche Ein gewalt'ges Geisteswehn! Und die Nacht zum Tagerwacht! Rosalie 1810—3 Baͤrlocher, 72 2 sanctissima. n geruichr Volkswels —. 483. 0 O—1 fröh⸗ li ⸗ che, du Q 5„ —8.2. + + 2—— SSSIIIIIIIIII........ —*————— se li⸗ ge gna⸗ den⸗ brin⸗ gen⸗ de—. sten 55 N + — R—25 766. .— + zeit! Christ un⸗ser Mei⸗ +. hei tur! e, zünde stem — EI Himmelfahrt und Pfingsten. 611 2.— 2+ 3—— ———— 2— 5— 1— 2—————————— ligt die Gei⸗ ster. Freu⸗ e, freu e E dich, o Chri⸗sten⸗ heit! 2.O du fröhliche, 3. O du ftöhliche, Od u selige O du selige Gnadenbingende Pfingstenzeit! Gnadenbringende Pfingstenzeit! Führ, Geist der Gnade,) Uns, die Erlösten, Uns deine Pfade! Geist, willst du trösten. greue, freue dich, o—.— Freue, freue dich, o Christen⸗ heit!: heit!: Nach Johann Daniel Falk 1768—1826. Mel. Ostern ist heut. Peter Schück. IIEEEEEE — Pfing⸗sten ist heut, wir sind er ⸗ freut ————*—*— —2—— 2 4 +—— V— N +———— V. 7 W 1—— 1—.—9. Trs— ⸗ ber den heil'⸗gen Geist, der un ⸗ser Trö⸗ster heißt, . S— 7 I ·5——.—.————.————— ber den heil'⸗gen Geist, der un⸗ ser Trö⸗ster heißt.( 2. So will er dir 3. Drum bete gern Luch für und für Und oft zum Herrn, Lehrer und Tröster sein,„: Der dich ja beten heißt: Gottes Kind dich weihn.,: Gib mir den heil'gen Geist! Peter Schück 1811—1892. 20* 61² Anhang.— 7. Ausbreitung des Evangeliums. Nach eigener Melodie. Georg Friedrich Händel 1685—1759. —3— u Bon Grönlands eis'⸗ gen Ber⸗ gen, von *—— 1I.— 5— I 2.— +* 2 2 + I L + +—— I I—— . nantnn Finnt. In⸗diens sonn'gem Strand, von blü⸗hen⸗ den Ge⸗ ——— T fil ⸗den, aus dürsrem Wisten ⸗ sand, von vie⸗len —.—...———.— 258 + 4..—. 2—2—— V I— I—.———.9.9F.——.——— —*——— e fer⸗ nen In⸗seln, aus manchem Palmwald dicht er⸗ * r.—— ——3 0— EDSD. *———— 1— tönt der Hei⸗den Bit⸗ te um neu⸗ en Glaubens Licht. 2. Und wir, die wir emp⸗ 3. Weht, weht, ihr lust' gen fangen Winde, Den Glauben von dem Herrn, Sein Wort von Land zu Land, ö Wir bringen ihn den Heiden, Tragt es, ihr leichten Wellen, Den Brüdern ja so gern. Bis zu dem fernsten Strand, Erlösung ist erfunden Daß alle laut bekennen, Für alle fern und nah. Daß er allein der Herr, O sagt's den armen Heiden, Und alle Knie sich beugen Daß ein Messias da! Zu unsers Gottes Ehr! Nach Reginald Heber 17831ʃ E Ausbreitung des Cvangeliums. 3 Nach eigener Melodie. Michael Haydn 1737—180. 00 1750, 2— — oa 0 0 10 Die 835 1 i den, Her Je⸗ 6 Christ, die und weil es dei ⸗ne Sa⸗che ist, kann von Hr—— 5Rr— SSI........* 4* HARDIIT——2 —.—55118—— Sach, an der wir stehn, Al ⸗lein das Ge⸗ sie nicht un⸗-ter-gehn. es fruchtbar — j— 2 P —.. ——— 21 —.— Wei⸗zen⸗ korn, be⸗vor muß ster⸗„ 1—3— len sproßt zum Licht em⸗ por,— ——— 2 0 i. t. er⸗*7. Er⸗ de Sarden vor vom eig ⸗ nen We⸗ꝛsen los, durch —— =—— Licht. Ster⸗ ben los, vom eig⸗nen We⸗ sen los. st'gen 2. Du gingst, o Jesu, unser Samt deiner Sach zum Licht Haupt, empor, Land, Durch Leiden himmelan, Zum Licht empor, ellen. Und führest jeden, der da glaubt, Durch Nacht zum Licht empor! and, Mit dir die gleiche Bahn. Wohlan, so nimm uns allzu⸗ 3. Du starbest selbst als gleich Weizenkorn n Zum Teil am Leiden und am Und sankest in das Grab. Reich Belebe denn, o Lebensborn, sühr uns durch deines Todes Tor Die Welt, die Gott dir gab! 614 Anhang.— Send Boten aus in jedes Land, Auch wir stehn dir zum Dienst Daß bald dein Name werd' bereit bekannt, In Kampf und Streit, Dein Name voller Seligkeit! Zum Dienst in Kampf undStreit. Strophe 1 und 3 von Felician Zaremba 1794—1874. Strophe 2 von Samuel Preiswerk 1799—1871. Mel. Vom Himmel hoch ꝛc. 1539. .—— 487 ον Wir dan⸗ken dir, Herr Je⸗ su Christ, d. daß 4— ——.—*DSSDI =———1—5—.—— b, — 4 2—— Didu.— Kö⸗ nig u durc des⸗ sen Gna⸗ de . al⸗ le⸗ zeit des Her ⸗zzens Trost uns ist be. reit 2. Wie trostlos gehn die Hei⸗ 3. Hilf du, daß sie erkennen dich den hin Und deiner Herrschaft beugen sich, In ihrem ganz verstockten Sinn Daß dankbar sie mit uns zugleich Und beten ihre Götzen an! Sich freun in deinem Gnaden⸗ Doch keiner ist, der helfen kann. reich! Reinh. Grundemann 1836—1924. Mel. Ein Gärtner geht im Garten. fer nen Hei⸗- den ⸗ land, die ha⸗ ben ih⸗ ·. EHFE HH ss ienst treit, 187⁴. 1871. 1539. — Wort Gottes. 61⁸ EEEE 6 a SDS EE—.— ie de—. 2 Hän⸗-de zum Hei-land nie ge wandt. 2. Die armen Heidenkinder Wo Gott sie danken können Die liegen mir im Sinn; Als kleine Himmelsgäst'! Wer weist zum Freund der Stader. B. Hen ichren en. F Mit treuem Wort sie hin? Ein Licht auf ihrem Pfade 3. Sie lernen keine Sprüchlein, Laß deine Worte sein! Sie lernen kein Gebet; ů 6. O Jesu, sende Lehrer Se Bachlein, Hinaus mit deinem Wort; Darin vom Heiland steht. Gib ihnen will ge Hörer 4. Kein Christtag ist bei ihnen An jedem Heidenort! Und auch kein Osterfest, Verfasser unbekannt. 8. Wort Gottes. 9—6 Aürnrr W 355880 Friedrich— 1790. 489 4=— οα Im⸗mer muß ich wie⸗der le⸗ 2 in dem N—.— —.——.——— — alten heil'⸗gen Buch, wie er ist so sanft ge⸗ 80—— +— II =EII. ES.. I EE 5 —2—5—— H n—. 7 27 1 3 —— 2.—— 1 I ·sen, oh⸗ ne List und oh⸗ ne Trug; 2. Wie er ließ die Kindlein Wie er hold sie angeblickt kommen, Und sie in den Arm genommen 61⁵ Anhang. O x und sie an das Herz ge⸗ 5. Hat die Herde sanft geleitet, drückt; Die sein Vater ihm verliehn, 3. Wie er Hilfe und Erbarmen Hat die Arme ausgebreitet, Allen Kranken gern erwies Alle an sein Herz zu ziehn. Und die Blöden und die Armen 6. Immer muß ich wieder Seine lieben Kinder hieß; lesen, 4. Wie er keinemSünderwehrte, Les. und weine mich nicht satt, Der bekümmert zu ihm kam, Wie er ist so treu gewesen, Wie er freundlich ihn bekehrte Wie er uns geliebet hat. Und den Tod vom Herzen nahm. Luise Hensel 1798-1870. 9. Konfirmation. 1266 66 Melodie. Aum Palmer. 1863. 0 0 0 Je⸗ 3 dir leb⸗ i. Je- su, dir * I——— — sterb' ich, Je⸗ su, dein bin ich im Le⸗ ben * Nach Str. 2. —. + +* II 2 II 1— 1—IH +4 I 2— 1.II + IIV EEN H. SA. und im Tod. A⸗ men. 2. O sei uns gnädig, Führ uns, o Jesu, Sei uns barmherzig, In deine Seligkeit! Amen. D. Joh. Burkhard Freystein 1671—17ʃ8 Nach eigener Melodie. Thommen. 1745, 491—— +— 1⁴ —.—. 124— 2— Nun so bleibt es sest dabei, daß ich O Konfirmation. 6² EEDDD= Je⸗ su ei⸗ gen sei. Welt und Sün de, + + +2 I + . 7 N „ 4—— L— 141 fah-ret hin, nur nach Je-su steht mein Sinn. 2. Jesus ist mein höchstes Gut, 3. Herr, ich hang' allein an dir. Denn er gab sein teures Blut Nimm nur alles selbst von mir, Auch für mich verlornes Kind, Was dir nicht gefällig ist, Daß mein Glaube Gnade find'. Weil du doch mein alles bist! Ernst Gottlieb Woltersdorf 1725—1761. —7— Es ist genug. Joh. Rud. Ahle. 1662. EEEEEIA a ꝗ u u Hier ist mein Herz! Mein Gott, ich geb' es „Nimm es der 2.—36 mein Kind, und gib es i, .— R—5— dir, dir, der es gnä⸗ dig schuf. miri dies ist an mich dein Ruf. iet ist das .——+* + ——+* S— Op ⸗fer mei⸗ ner Lie ⸗ be, ich weih' es dir aus Q— . .—. EE — 1———— SSPSPSPSPPIPISIIIIIIIII I frei⸗ em Trie⸗ be, hier ist mein Herz. 618 Anhang. + 2. Hier ist mein Herzl Onimm es gnädig an, Ob ihm gleich viel gebricht! Ich geb' es dir, so gut ich's geben kann, Verschmäh die Gabe nicht! Es ist mit böser Lust beflecket, Mit Sund erfüllt, mit Schuld bedecket Mein sündig Herz. Mel. Wachet auf. 3. Hier ist mein Herz! Es sucht in Christo Heil, Es naht zum Kreuze hin Und spricht:„O Herr, du bist mein Gut und Teil, Dein Tod ist mein Gewinn.“ Es hat in des Erlösers Wunden Trost, Ruh und Seligkeit ge⸗ funden Mein gläubig Herz. Ehrenfried Liebich 1713—1780. Phil. Nicolai? 1598. —.— — I.— — 5. + —3——I DD Zieht im Frie⸗den eu=re Pfa⸗de! Mit schir⸗men, geht's Wenn euch Je⸗ su Hän⸗ de Q e..—.— , euch des gro⸗ßen Got⸗ tes Gna⸗-de und sei⸗ ner un ter Son⸗nen⸗schein und Stür⸗men ge= trost und ³.— V + 2* III———4 F. n + +——— 2— .— .———— RINV heil'⸗gen En-gel Wacht! ö e w froh bei Tag und Nacht. bt wohl, lebt wohl im PI ——..— ——— ö Herrn! Er sei euch nim⸗mer fern spät und + + .... I IPITPTPIAIA——— PFI — 4*— — D* frü⸗ hel Ver⸗geßt uns nicht in sei⸗nem Licht, und EHHN Jesuslieder. 6els 2 —.—— I. DDPD.......... 4 + u— wenn ihr sucht sein An⸗gen⸗ sicht! Gustav Knak 1806—1878. 10. Jesuslieder. Nach eigener Melodie. Giovanni Giacomo da Gastoldi. 1591. ν In dir ist Freu⸗de in al⸗ lem Lei⸗ de/ o du mein sü⸗ ßer Herr Je-sus Christ. 7*— +—. P D= RIIIIIIIIs!...... E. Hil-fest von Schan⸗den, ret⸗ test von Ban⸗-den; +—— 1 rnd Ern Hennenen EnrimMr.e.n, 1— + 11.—— 12 wer dir ver ⸗ trau⸗et, hat wohl ge⸗ bau ⸗et, wird e wig blei⸗ ben. Hal⸗le⸗ ja! 2. Durch dich wir haben Mit hellem Schalle danken dir himmlische Gaben, alle Der du mein wahrer Heiland Zu dieser Stunde. Halleluja! bist. Drum wir dich ehren, dein Lob 3. Du hast's in Händen, kannst vermehren, alles wenden, (6²⁰ Anhang. H Wie nun auch heißen mag die Lieben und loben dein' Macht Not. dort oben Wir jubilieren und triumphieren, MitHerz und Munde. Hallelujal Johann Lindemann, geb. um 1550, FT nach 1634. Nach eigener Melodie. Schlesische Volksweise. 1842. —— ii ö 5———.— Schön⸗ster Herr Je ⸗ su, Herrscher al ⸗ler En ⸗ den, Got⸗tes und Ma⸗ —————— 1I 2 ri en fü dich will ich lie ⸗ ben, — I— dich will ich eh ⸗ ren, du mei⸗ nes Her⸗zens 2——— I . S Freud und Kron. 2. Schön sind die Wälder, Jesus leucht't schöner, Schöner sind die Felder Jesus leucht't reiner In der schönen Frühlingszeit. Als alle Eng'l im Himmelssaal. Zesus ist schöner, 4. Schön sind die Blumen, Jesus ist reiner, Der unser traurig Herz erfreut. Iuder ihn aenden 3. Schön leucht't die Sonne, Sie miissen sterben, Schöner leucht't der Monde, Müssen verderben; Und die Sternlein allzumal. Doch Jesus lebt in Ewigkeit. P‚DR‚ — Jesuslieder. 62¹ 5. Alle die Schönheit Keiner soll werden Himmels und der Erden Lieber auf Erden Ist nur gegen ihn ein Schein. Als nur der schönste Jesus mein. Aus dem Münsterschen Gesangbuch. 1677. Nach eigener Melodie. Volksweise. 17. Jahrhundert. 4096 V* 4——.. EEEEEEEE 0 Fang dein Werk mit Je⸗ su an, Je⸗sus I 0—————.—....— =D.— 1— at's in Hän⸗- den wirdzmaht en⸗det Steh mit Je⸗ su mor⸗gens I —.— 12.— auf, geh mit Je= su schla⸗ fen, fͤͤhr mit Je⸗ su 32——— * 1——— I SI...... 22— 55 dei⸗ nen Lauf, las⸗se Je ⸗ sum schaf⸗fen! 2. Morgens soll der Anfang Also angefangen, sein O dann hat es keine Not, Jesum anzubeten, Wirst den Zweck erlangen. Daß er woll' dein Helfer sein Es wird folgen Glück und Heil Stets in allen Nöten. Hier in diesem Leben; Morgens, abends und bei Nacht Endlich wird dir Gott dein Teil Will er stehn zur Seiten, Auch im Himmel geben. Wenn des Satans List und Macht Dich sucht zu bestreiten. 3. Wenn denn deine Sach mit Sei dir übergeben, Gott Es nach deinem Willen mach 4. Nun, Herr Jesu, all mein Sa Anhang. O —6²² Auch im Tod und Leben! Laß es doch sein wohlgetan! All mein Werk greif' ich jetzt an, Darauf sprech' ich: Amen. Herr, in deinem Namen; Verf. unbek., Waldenburg 1734. 20 eigener Melodie. C. Straube. 178ʃ. 40⁷ e ρ Weil ich Je⸗su Schäflein bin, freu' ich mich nur im-mer⸗ hin ü⸗ ber mei⸗nen gu⸗ten Hir⸗ten, 6 +— 4 D der mich wohl weiß zu be⸗wir⸗ten, der mich lie⸗bet, ........—— S.ISIIIII + der mich kennt und bei mei⸗nem Na⸗ men nennt. 2. Unter seinem sanften Stab 3. Sollt' ich denn nicht fröh⸗ Geh' ich ein und aus und hab' lich sein, Unaussprechlich süße Weide, Ich beglücktes Schäfelein? Daß ich keinen Mangel leide. Denn nach diesen schönen Tagen Und so oft ich durstig bin, Werden Engel heim mich tragen Führt er mich zum Brunnquell In des Hirten Arm und Schoß hin. Amen, ja mein Glück ist groß. Luise von Hayn 1724—1782. 33. Melodie. William Crost. 1708, EE—— I E E . 2—.—— u— er U Jesuslieder. 62³ *.— 1—.——.—.—. neigt, wenn er sich als Hort dem Fle- hen ⸗den ů 2—— —— 9 . 27½7½3 — XX — 7 2— E—— zeigt: mag schwinden das Le⸗ ben, ma R—. + E— — + ——r— Tod, wir kön⸗nen nicht sin⸗ken, denn Hel⸗fer il Gott. Nicht Menschen vertraut 3. Drum nahet dem Thron Den lastenden Schmerz, Des Heilands der Welt Zum Himmel empor Mit heiliger Glut! Erhebet das Herz! Er stärkt und erhält, Dort wohnet die Weisheit, Er ging einst hienieden Die Güte, die Huld, In Menschengestalt, Dort thronet die Gnade Er bracht' uns den Frieden Für unsere Schuld. Durch Gottes Gewalt. Nikolaus Kaiser 1734—1800. —— +. —— — eigener 33 140 Heinrich Karl Breidenstein. 1825. — ö — ——++ . A III 12 5 —+.I — mein nur it⸗ wenn mein Herz bis hin zum Gra⸗ 4 —— —— 7 2— —* be sei ⸗ ne Treu e nie ve 62⁴ Anhang.* 2. E——— D——— nichts von Lei⸗ de 7577 le uchit als An⸗dacht, 1 0—— 2—— ——5 I—— +— V 1—.— Lieb und Freu⸗ 2. Wenn ich ihn nur habe, 3. Wo ich ihn nur habe, Lass' ich alles gern, Ist mein Vaterland, Folg' an meinem Wanderstabe Und es fällt mir jede Gabe Treugesinnt nur meinem Herrn, Wie ein Erbteil in die Hand. II II II — d Lasse still die andern Längst vermißte Brüder Breite lichte volle Straßen Find' ich nun in seinen Jüngern wandern. wieder. Friedrich von Hardenberg(Novalis) 1772—180ʃl. 4 40 344 muß ꝛc.— Friedrich 546656 1700. 500%P i œ Habt ihr denn noch nie er⸗ fahren, wie er SSS ist so treu und gut, wie er seit viel tau⸗send — H Jah⸗ al ⸗len We⸗sen Lie⸗ bes tut 2 2. Liebend 50 er ausgesehen 3. Segnend in der Menschen Manches lange Jahr nach euch; Mitte Wollet endlich ihn verstehen, Ist er jeder Seele nah; Menschen, kommt in Gottes Zu gewähren ihre Bitte, Reich! Steht er immer freundlich da. Jesuslieder. 6e 4. Kommt und laßt uns Her⸗ berg nehmen, Kehret bei dem Heiland ein; Nach eigener Melodie. Da wird Sehnen bald und Grämen, Welt und Schmerz vergangen sein! Max von Schenkendorf 1783—1817. SDEEE —3—— * 20 1. 00 00 Ein Gärt⸗ner geht im Gar⸗ten, wo 1 + — + E———— —.—. 2 r nnen nan v Hune tau⸗ send Blu⸗men blühn, und al ⸗le treu zu — 5— PFPFPFPFPFFIFIFIIIIIIIIIT ——1— 2———3——1.— war⸗ten ist ein⸗ zig sein Be⸗- mühn. 2. Der gönnt er sanften Regen Und jener Sonnenschein. Das nenn' ich treues Pflegen, Da müssen sie gedeihn. 3. In liebenden Gedanken ö Sieht man sie fröhlich blühn; Sie möchten mit den Ranken Den Gärtner gern umziehn. 4. Und wenn ihr Tag ge⸗ kommen, Legt er sie an sein Herz, Und zu den sel'gen Frommen Trägt er sie himmelwärts 5. Zu seinem Paradiese, Zu seiner schönen Welt, Die nimmermehr wie diese In Staub und Asche fällt. 6. Hier muß das Herz verglühen, Das Weizenkorn verdirbt; Dort oben gilt ein Blühen, Das nimmermehr erstirbt. 7. Du Gärtner, treu und milde, O laß uns fromm und fein Zum himmlischen Wefilde, Zum ew'gen Lenz gedeihn! Max von Schenkendorf 1783—1817. 80² 923.— Melodie. 1819. . — WMirf Sor⸗gen und Schmerz ins Anhang. E ——*———. 1 ben de Herz des mäch⸗ tig dir 5——5 ů 02 2—— ENI IV 2 +—5—— 2 + II +I.———..———— ——————.— II — hel⸗fen⸗-den Je sus! 2. Wenn Kummer dich quält, Wenn alles dir fehlt, So flehe zu deinem Erbarmer! 3. Er leichtert die Last Voll Mitleid und faßt Und hebt sie mit mächtigen Händen. 4. Mild ist er und weich, Sein Segen macht reich, Sein Wort gibt dir himmlischen Frieden. 00 Melodie. 5. Er schützt dich und wacht, Drum laß dich die Nacht Des Leidens und Todes nicht schrecken! 6. Hab ihn zum Gewinn, Das Leben fließt hin Zum Ziel deiner ewigen Ruhel 7. So leide jetzt gern; Beim freundlichen Herrn Erquicken dich Ströme der Wonne. Verfasser unbekannt. 1818. Friedrich Silcher. 182. 503* —— . DIDISIAIIIAI—————— —— Mein 20 land ist mein Steu ⸗er⸗ treff' ich auf Er⸗-den kei ⸗ nen RꝗDPĩDĩJIREUIJIJ‚..‚‚‚‚‚‚——. ñ—ñ— RTE — +.— maun, 10 an, er groß an steht mir Macht und Treu im ⸗mer bei. U Jesuslieder. 6²⁷ 964— Winn* I— SSSSIEEEEEE...— .— 10.—6 Mein Schifflein hat er selbst ge⸗-baut so was ser⸗ 19 V.—3 ..... dicht und Sfer⸗ mit Wind und Meer ist er ver⸗ 44 ...... i— traut, sein Arm mich nie ver ⸗läßt, semn * +1 V— + —— 4.— E — 1 ausm 2. Oft läßt er wohl geraume 3. Will doch mein Glaube eit sinken dann, Mich ziehn 3— uht und So wandelt er daher, Gebietet als ein Felsenmann Doch hat er Rene Sicheheit Dem Sturme und dem Meer. Schon vor dem Sturm bedacht.„Hier bin ich,“ ruft er,„fürcht Er steuert selber her und hin dich nicht, Und lenkt der Winde Lauf, Und glaub und liebe nur! Den Landungsplatz hat er im—0 bleibe in der Nacht dein Licht Sinn„ Auch ohne helle Spur.“ Und führt mich sicher drauf.: Verfasser unbekannl. Nach eigener Melodie. Luise 18⁰⁷. 504 SS....... 14 Wie mit grim'gem Un⸗ ver⸗ stand Wel⸗len 6²8 é Anhang.— II sich ich be- we⸗ gen! Nirgends Rettung, nirgends Land .— D— ——n53 S.. SSSII... vor 0en Ei⸗ ner 5 der . ⁵— 16.5. — n der Nacht ei ⸗ner is, der uns be⸗ wacht S.... 12— ———. Christ Ky⸗ ri ⸗e, du wan⸗ delst auf der See. 2. Wie vor unserm Angesicht Unsern Dank erschallen; Mond und Sterne schwinden! Loben dich mit Herz und Mund) Wenn des Schiffleins Ruder Loben dich zu jeder Stund: bricht, Christ Kyrie, ja dir gehorcht di Wo dann Rettung finden? See. Keine Hilf ist als beim Herrn 8 5— Erist unser Morgensten? Laß.mich nichernntenk Christ Kyrie, Ader Seen auf Soll ich von dem bittern Tod 3 Well auf Welle trinken, 3. Nach dem Sturme fahren Reiche mir dann liebentbrann wir Herr, Herr, deine Gnadenhand Sicher durch die Wellen, Christ Kyrie, komm zu uns ahh Lassen, großer Schöpfer, dir die See! Johann Daniel Falk 1768—18A gi.t Melodie. Friedrich Silcher. 184 50⁵ EEE ——89 Wen Je⸗ sus liebt, wen Je⸗ sus liebt, der IS. Jesuslieder. 62⁹ — 9. D ds Land kann al⸗lein recht fröhlich sein und nie be ⸗ trübt. —.5— 2. 2½ Im Himmel hoch ꝛ/ Ohn' Maß und Ziel 1. Auf Gont rrr. Und sorgt und denkt; „der iebt Gottes Sohn 53 74. Die Seinen noch. Git darf wuch ucht. mich, —.— 3. 2, Und gibt und schenkt:);: Drum Tag und Nacht wacht Der Gaben viel So froh bin ich. Wilhelm Hey 1789— 1854. —* 0 Melodie. Friedrich Silcher 1789—1860. See. 500............... Mund 00 ꝗ Ich bin tlein, mein 943 ist ind: D SSII..— orcht di.——3— 9 rein/ fol nie⸗ mand drin woh ⸗ nen als ten Nof —.— +I 5, en. n Tod—. SIl „* Je⸗ sus al ⸗lein. A⸗ men. cahand A. Späth 1830—1910. ö uns an Nach eigener Melodie.— Schück. . 507— 4 68—18½—— ser. 184[(n Je⸗ sus ist der gu⸗ Hir-te, der mich —*— + —. 7 E ————*— bt, der gu ⸗te We⸗ge fährt, der da su⸗ chet das Ver⸗ 65⁰0 Anhang. 9 I ..—.—.— —8* irrin⸗ te, * der mich nie ver⸗ las⸗ sen wird. Je ⸗ sus SSRSIRRIEER ist der gu⸗ te Hirt, 2. Liebend zeigt in seinem Worte Er der Wahrheit lichten Steg, Durch der Demut enge Pforte Führt er auf den schmalen Weg. Jesus ist der gute Hirt, Der mich gute Wege führt. 3. Glauben, Hoffnung, Treue, Liebe Wirkt der Herr, der alles schafft, Und er stärkt die frommen Triebe, Mel. Der EChristbaum ist der ꝛc. der mich gu⸗ te We⸗ge führt. Gibt zur Ubung Lust und Kraf Jesus ist der gute Hirt, Der mich gute Wege führt. 4. Folg' ich stets auf meinem fade Seiner treuen Führung hier, Offnet dort mir seine Gnade Unverdient die Himmelstür. Jesus ist der gute Hirt, Der mich gute Wege führt. Peter Schück 1811—189. rr. 18⁴² — 32— 508 IDDEE 0 0 0 0. Was hätt' ich, hätt' ich Je-sum nicht auf — 257 e ⸗ W9 mir er ⸗ ko ren? Nur flücht'⸗ge Freu- de, —..— ———.—5—* enSach 5 ne Je⸗ sum, ar⸗ mes Herz hanh HI Jesuslieder. 63¹ 1— H —+ UD——— SI.... 2 —.——— — I— e sus du dich selbst ver ⸗lo- ren, hätt'st du dich selbst ver⸗ ——.—— ER S SDSD‚D‚D‚IEI E e fühn 18 ren, ver⸗ 1o f ren. 5K 2. Was könnte mir die ganze 3. Nun aber, da ich Jesum raf. Welt ab, hrt Für meinen Jesum geben? O welch ein reiches Leben! und wär' die ganze Welt auch Ist Erde doch und Himmel sein, meinem mein, Drum ist auch alles, alles mein, Nein, sollt' ich ohne Jesum sein, Weil er sich mir gegeben, 7 hier,„Da wollt' ich auch nicht gegeben. nade leben,:,: nicht leben. Adolf Moraht 1805—1884. stür. Nach—.7 Melodie. Peter Schück. hrt. 900— 1—19* se. 19½oaa a— Nur mit Je⸗ su will Pil⸗ ger ·· + ———— 6 ö————.— ————..————.——.— t auf wan ⸗ dern, nur mit ihm geh' froh e ein und ** E 2 +* PHU * „ aus; Weg und Ziel find' ich bei keienem —— 3.. an⸗dern, 4 al⸗ lein bringt Heil in Herz und 632 Anhang. ——5 NIf Haus, 2. Berg und Tal und Feld und Wald und Meere Froh durchwall' ich sie an seiner Hand; Wenn der Herr nicht mein Be⸗ gleiter wäre, 2,: Fänd' ich nie das wahre Vaterland.) 3. Er ist Schutz, wenn ich mich niederlege, Er mein Hort, wenn früh ich stehe auf, Er mein Rater an dem Scheide⸗ wege ) Und mein Trost bei rauhem Pilgerlauf.:) 4. Bei dem Line will ich stetz inkehr halten, Er sei Speis und Trank und Freude mir; Seine Gnade will ich lassen walten, Ihm befehl' ich Leib und Seele hier, 5. Bis es Abend wird für mith hienieden Und er ruft zur ew'gen Heimat hin, Bis mit ihm ich gehe ein zum Frieden, Bis sein sel' ger din. 5. ich bin.: Peter Schück 1611—102 II. Christlicher Wandel. 256. Christus der ist mein Leben. Melchior Vulpius? 1600. SI..I....‚ Wie lieb⸗lich ist's hie ⸗nie⸗ den, wenn Brü⸗ der tren ge⸗ sinnt in Ein⸗tracht und E — er al-lein bringt Heil in Herz und Haus, Er Dã ö Christlicher Wandel. 3 45——U + I s; n win; —————1 Frie⸗ den ver 2. Wie Tau vom Himmel nieder Auf Gottes Berge fließt, Also auf treue Brüder Der Segen sich ergießt. 3. Und einstens wird erneuet Durch sie die heil'ge Stadt: 0 Weil ich Jesu Auman bin. 2— :traut bei⸗sam⸗-men sind. Was Knecht ist, wird befreiet, Und rein, was Flecken hat. 4. Und alles Volk der Erde Geht nun zum Lichte ein; Dann wird nur eine Herde Und nur ein Hirte sein. Friedrich Gottlob Wetzel 1779—1819. C. 6368 1784. Wauchts nichts Bö⸗ 215 tu es nicht!Weißtdu: — + 4 1— +— —— — — — Got⸗tes An⸗ ge⸗ sicht schaut vom Himmel auf die Sei⸗nen, N —.—— Eaar 2— , * V.——* — vor ihm Licht, da⸗ rum 2. Sind auch Vater, Mutter weit, Er ist bei dir allezeit; Daß du ja kein Unrecht Ubest tu das Bö- se nicht! Und sein Vaterherz betrübest! Ach, das würde dich gereun, Darum laß das Böse sein! Wilhelm Hey 1789—1854. Anhang.—— 64 12. Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 5 Nach eigener Melodie. Julius Grobe 1807-187 5⁰² EENNNN 1—3— SS SSSIII ⁰ν Mit dem Herrn fang al ⸗les an! 4 H E 2— + H. 2. SISSSE Kind⸗lich mußt du ihm ver=trau ⸗ en, darfst auf M Väte —+..——.— E 3 ——————— ——.— 2 E E— 2 hm eig ne Kraft nicht bau en; De⸗mut schützt vor 9—..— SE 5——————— SSSI........ .—2 7 1— L—2——. 5 — stol ⸗ zem Wahn Mit dem Herrn fang al⸗lez I— ꝗSSISSISISSSSIII— —4.—— ***— E D—— M=an, mit dem Herrn fang al-les an! 2. Mit demHerrn fang alles an! 3. Mit demHerrn fang alles an Die sich ihn zum Führer wählen, Mut wird dir dein Helfer senden 5 Können nie das Ziel verfehlen; Froh wirst du dein Werk voll— Sie nur gehn auf sichrer Bahn. enden, 2, Mit dem Herrn fang alles Denn es ist in Gott getan. an!:½ Mit dem Herrn fang alles anh 2 Christian Christoph Hohlfeldt 1776—180 1. 4 Melodie. Friedrich Silcher 1789—190f Und 503 67—— 53 —— DDDEE‚.. Exr 0 α Aus d. dem Him⸗ mel fer ⸗ne, wo die und n! her auf je⸗ des Kind; 2. Höret seine Bitte Hilft an allen Enden 5—— Ren bei Tag und Nacht, Ihm aus Angst und Not. sst auf Nimmt's bei jedem Schritte 4. Sagt's den Kindern allen, Bäterlich in acht; Daß ein Vater ist, — 3. Gibt mit Vaterhänden Dem sie wohlgefallen, Ihm sein täglich Brot, Der sie nie vergißt! zt vor Wilhelm Hey 1789—1854. 225 Wie fröhlich bin ich aufgewacht. 604— + SEEEEEEE ao a Mein Va⸗ter, der im Himmel wohnt, als —.———— DI— .I — +—————. E—— buesen Kö⸗nig al⸗ler En⸗gel thront, der ist mir nah bei oak—.———..————.. II.— II in.— Tag und Macht und gibt auf mei⸗ ne Schrit⸗te acht. U 0 i. 2. Er nährt den Sperling auf 3. Von meinem Haupte fällt dem Dach kein Haar, 59—1511 Und macht zur—— die Vöglein Mein Vater sieht es immer⸗ dar, 7 Er schmückt mit Hahen Wald Und wo ich auch verborgen und Flur wär', V. ud sorgt für alle Kreatur. In meine Seele schauet er. 536 Anhang.— 15 4. Geschrieben stand in seiner 5. O Vater mein, wie gut bist Hand du; Mein Name, eh' ich ihn gekannt. Gib, daß ich niemals Böses tul An seiner Hand geh' ich einher, Mach mich den lieben Englein Und er ist Gott, was will ich gleich mehr? In deinem schönen Himmelreich Heinrich Bone 1813—189. Mel. Ein Gärtner geht im Garten. 309 45 F.—.—.—— —.—————.———..— 8 πνρ Es zieht ein stil⸗ler En:⸗gel durch 4. SSPIPIPII.I........ T SSSSIIIII.I...I...I......I... + die ⸗ses Er- den ⸗äland; zum Trost für Er⸗den⸗ ———— ö EEEEEEEEEE 5 män⸗gel hat ihn der Herr ge- sandt. 2. In seinem Blick ist Frieden Und redet so erfreulich Und milde sanfte Huld: Von einer schönern Zeit. 2 Dan Eihel ber Gebude Deun wics du oomoe Il zagen, Hil 3. Er führt dich immer treu⸗ 47 er doch guten Mut; B. lich rhilft das Kreuz dir tragen 6. Durch alles Erdenleid Und macht noch alles gut. Karl Johann Philipp Spitta 1801—185ʃ ach eigener Melodie. Cäsar Malan. 18N, N—— I— 9 0 0 — Har⸗re, mei⸗ne See ⸗le, har zre det—6 — gut bist x nglein elreicht öses iul 3—1893. —9— nz ver⸗ 7 ragen ut. 1—1851 an. 18N. —— — +* + 9H—— H— + — SSISSI IFF—— 4...........—— Herrn; al ⸗les ihm be⸗ feh⸗ 4 hilft er doch so 9⁴ E 2————— ———— gern! Sei un⸗ver⸗ zagt, bald der Mor⸗gen 9 1.— 0 2.—.— SSS W——— tagt,‚ emd ein neu⸗ er Früh⸗ ling folgt dem Bin⸗ ter ————— nach. In al- len Stür⸗men, in al⸗ ler SSEDDEDEEE Not wird er dich be-schirmen, der treu e Gott! 2. Harre, meine Seele, Harre des Herrn; Alles ihm befehle, Hilft er doch so gern! Wenn alles bricht, Gott verläßt uns nicht. Größer als der Helfer Ist die Not ja nicht. Ewige Treue, Retter in Not, Rett auch unsre Seele, Du treuer Gott! Friedrich Räder 1815—1872. Nach eigener Melodie. Nach Lowell Mason 1792—1872. 51⁷.—.— Æ/ TE I— ——— 00 0 0 Nä-her, mein Gott, zu dir, nä- her zu Drückt mich auch Kummer hier, dro-⸗het man 638 Anhang.— *— —.—...—.—.—. — An, soll doch trotz Krewd und Pein dies mei⸗ ne Q 4 ..—— + +—— 1 5— En.— 2— +— 9 + 26—. + 2 + 7—.— n sung sein: nä⸗ her, mein Gott, zu dir, *.— II I— IL. SS... nä⸗ her zu dir! 2. Bricht mir wie Jakob dort Nacht auch herein, Find' ich zum Ruheort Nur einen Stein, Ist selbst im Traume hier Mein Sehnen für und für: Näher, mein Gott, zu dir, Näher zu dir! 3. Geht auch die schmale Bahn Aufwärts gar steil, Führt sie doch himmelan Zu meinem Heil. Engel so licht und schön Winken aus sel'gen Höhn. Näher, mein Gott, zu dir, Näher zu dir! 4. Ist dann die Nacht vorbei, Leuchtet die Sonn, Weih' ich mich dir aufs neu Vor deinem Thron, Baue mein Bethel dir Und jauchz' mit Freuden hier: Näher, mein Gott, zu dir, Näher zu dir! 5. Ist mir auch ganz verhüllt Dein Weg allhier, Wird nur mein Wunsch erfüllt: Näher zu dir! Schließt dann mein Pilgerlauf, Schwing' ich mich freudig auf Näher, mein Gott, zu dir, Näher zu dir! Sara Adams, geb. Flower, 1805-1848, deutsch v. E. Gebhardt 1832-1890. Nach eigener Melodie. Aüti —— 0 0 0 Ei⸗ nen gold⸗ nen Wam der st. 5 0 ich in Aus dem Him⸗ mel ist er her, nach dem mei⸗nen Hän⸗ den hab'. —.— Gottvertrauen, Kreuz und Trost. ãð IPITI—— SIS= I—.—t er. Die⸗ ser Stab, seht, ist mein —— 635.— be,— mich auf: recht brer im Stau⸗be. Trennt auch NN 2——.— Leib und See⸗ sich, auf 2. Und ein Engel freundlich mild, Meines Gottes Ebenbild, Wohnt in meiner Seele stil, Lenket mich, wie Gott es will. Dieser Engel ist die Liebe; O daß sie die erste bliebe! Sie macht uns zu Brüdern gleich, Führet uns zu Gottes Reich. — ihn trau' und bau⸗e tch. 3. Und am Himmel hell und rein Steht ein Sternlein, das ist meinz Winkt und lächelt mir zur Lust, Füllt mit Wonne meine Brust. DiesesSternlein ist das Hoffen, Sieht von fern den Himmel offen, Führet die, die ihm vertraun, Zu des Himmels sel'gen Aun. Johann Baptist Berger 1806—1888. Nach eigener Melodie. Bernhard Klein 1793—1832. al 810... — Der Herr ist mein Hirt; mir wird nichts ö 4 2————.— ö SDSSS E.. P.———. 2 man⸗geln, er wei ⸗ det mich auf ei⸗ ner 4 2 1 I*— I + I3— 2 2— +——— 2 2———.— 2 grü⸗nen Au. Der Herr ist mein Hirt; ⁴ Anhang. E .SS.SSP.......———— ꝗ.. mir wird nichts man⸗geln, mir wird nichts man⸗ ———.. — — geln, nichte man: geln. 2. Der Herr ist mein Licht; o kann nicht irren. Er führet mich zum klaren frischen Quell. Der Herr ist mein Licht; 2,: Ich kann nicht i irren, 2 Nicht irren. 3. Der Herr ist mein Schild; Mich wird nichts schrecken. Er schützet mich mit seinem starken Arm. Der Herr ist mein Schild; Mich wird nichts schrecken, Nichts schrecken. Mel. Weißt du, wie viel Sternlein. 4. Der Herr ist mein Hort; Ihm will ich trauen. Er leitet mich— guter rechter Bahn. Der Herr ist mein Hort; ) Ihm will ich trauen,: Ihm trauen. 5. Der Herr ist mein Gott; Ihn will ich ehren. Nur Lieb und Treu gibt seine milde Hand. Der Herr ist mein Gott; 2) Ihn will ich ehren, Ihn ehren. Georg Metzger 1844-1916, Volksweist. 32⁰ 0 0. Weißt du, wer dich in⸗nig lie⸗ bet, mehr, als wer dich im⸗ mer treu um⸗ ⸗bet auf des S..S.........— ich nur sa⸗ gen Le⸗ bens dunk⸗ler kann, Bahn? Weißt du, wer dir —* HFP eRRRE= gab das Le ⸗ ben, teu⸗ ern El ⸗ tern dich ge⸗ ⸗ben? Wer dir, was du hast, ge-schenkt, und wer ———5— mm ee, eener... —————— 4 stets an dich ge⸗ denkt? 2. Weißt du, wer für dich 3. Lieb ihn auch, weil er dich gestorben liebet; Auf dem Berge Golgatha Dank ihm, daß er dich so liebt; Und den Himmel dir erworben, Bitte, wenn du ihn betrübet, Als sein Opfertod geschah? Daß er alles dir vergibt! Ja, du weißt es, und du kennest Dann wirst du nach diesen Den, des Schäflein du dich Tagen nennest, Von den Engeln sanft getragen Deinen Hirten Jesus Christ, In den Himmel zu ihm gehn, Dessen Eigentum du bist. Deinen lieben Heiland sehn. Verf. unbek. 1868. Sogen. Beuggener Lied. 13. Morgen⸗ und Abendlieder. 1..— Melodie. 17⁰⁴4. Mor⸗ gen⸗ Iglanz der E⸗wig⸗keit, Lch vom schick uns die- se Mor⸗gen-zeit dei ⸗ne Evang. Gesangbuch. 21 E 64² Anhang. E WG iSISii ——— + 1 un⸗er- schöpf⸗ ten Strahlen Lich ⸗ zu Ge⸗ sich ⸗te te, und ver⸗treib durch 4 H—— H + III — ů 1—.— IAI 2 + 2—— II 2 n.nr. n 1 dei⸗ ne Macht un-sre Nacht! 2. Deiner Güte Morgentau Fall' auf unser matt Gewissen; Laß die dürre Lebensau Lauter süßen Trost genießen Und erquick uns, deine Schar, Immerdar! 3. Gib, daß deiner Liebe Glut Unsre kalten Werke töte, Und erweck uns Herz und Mut Bei erstandner Morgenröte, Daß wir, eh' wir gar vergehn, Recht aufstehn! 4. Ach, du Aufgang aus der Höh, Nach eigener Melodie. Gib, daß auch am jüngsten Tage Unser Leib verklärt ersteh' Und entfernt von aller Plage Sich auf jener Freudenbahn Freuen kann! 5. Leucht uns selbst in jene Welt, Du verklärte Gnadensonne, Führ uns durch das Tränenfeld In das Land der süßen Wonne, Da die Lust, die uns erhöht, Nie vergeht! Christian Knorr von Rosenroth 1636—1689. Nach 990 W. 0. Wie fröh⸗lich bin ich auf⸗gewacht, wie — 2— 25. U———.. SSSIIIIITTTTITTTTTTIIT — hab' ich ge⸗ schla⸗fen sanft di Nacht Ha ab Dank im 3.:.3 HFE eHRR es jene e/ enfeld Bonne, ht, senroth Pering. Morgen⸗ und + Abendlieder. NMN. D Him⸗mel, du Va ter mein, daß du hast— len .— bei mir sein. 2. Behüte 3. 5.— diesen Daß mir keineid Lescheher mag, O schütze mich vor Sünd und Schuld, DuGott der Gnade und Geduld! Wilhelm Hey 1789—1854. 43 Melodie. Hans Georg Nägeli. 1815. — 5——— 53— — 5II han Gold⸗ne A-bend-son⸗-ne, wie bist AIIEAAEEEEE.— PREE d 9 4.DD‚— du so schön! Nie kann oh- ne Won⸗ne dei- nen 7E SZ.II 1 II ........ —— Gland ich sehn. 2. Willst nun, Sonne, fliehen Mit dem goldnen Strahl, Nach dem Meere ziehen über Berg und Tal. 3. Abendglocken klingen Von der Türme Dach Mit gewalt'gen Schwingen Dir den Abschied nach. 4. Und die Hände heben Zum Gebet sich all, Die Gebete schweben Auf zum Glockenschall. 5. Seht, sie ist geschieden, Läßt uns in der Nacht; Doch wir sind im Frieden, Der im Himmel wacht. (6⁴⁴ Anhang.— I 0. Du, o Gott der Wunder, 7. Wollest auf uns senken, Der im Himmel wohnt, Herr, dein ew'ges Licht, Si Gehest nicht so unter Daß zu dir wir lenken Un Wie die Sonn, der Mond. Unser Angesicht! Wiü — von Anna Barbara Urner geb. Welti 1760—1803. Un Strophe 2—7 von Christian Gottlob Barth 1799—1862. Un Mel. O Welt, ich muß dich lassen. 11 596. 15 385 l S 0 0 Der Reud i ist auf-⸗ ge⸗ gan⸗gen, die 2—757— 1——— Un 22———8 2 Stern⸗lein—.— gen am Him⸗mel hell und S —— flar. und aus den 5 Rear, =— rn Wie⸗sen stei⸗ get der wei ⸗ße bel .. ꝗS.. wun⸗der ⸗ bar, 2. Wie ist die Welt so stille 3. Seht ihr den Mond dort 2 Und in der Dämmrung Hülle stehen? So traulich und so hold Er ist nur halb zu sehen Als eine stille Kammer, Und ist doch rund und schön. Wo ihr des Tages Jammer So sind wohl manche Sachen, Verschlafen und vergessen Die wir getrost belachen, sollt! Weil unsre Augen sie nicht sehn. — en, —— — U Morgen- und Abendlieder. 6⁴⁷ 4. Wir stolze Menschenkinder 6. Wollst endlich sonder Sind eitel arme Sünder Grämen Und wissen gar nicht viel. Aus dieser Welt uns nehmen Wir spinnen Luftgespinste Durch einen sanften Tod; Und suchen viele Künste Und wenn du uns genommen, Und kommen weiter von dem Laß uns in Himmel kommen, Ziel. Du unser Herr und unser Gott! 5. Gott, laß dein Heil uns 7. So legt euch denn, ihr schauen, Brüder, Auf nichts Vergänglichs trauen, In Gottes Namen nieder; Nicht Eitelkeit uns freun; Kalt weht der Abendhauch. Laß uns einfältig werden Verschon uns, Gott, mit Strafen Und vor dir hier auf Erden Und laß uns ruhig schlafen Wie Kinder fromm und fröhlich Und unsern kranken Nachbar sein! auch! Matthias Claudius 1740—1815. —— eigener Melodie. Karl Gotthelf Gläser. 1821. i—4—. *———— 9⁰ —* 1I* 1— 0 0 0 Es geht durch al⸗le Lan⸗ de ein N.—— 4—. F. I + I I. 1. 2—.— ——. +——2 P I 2 L 1 **— L D= 1 L L— En⸗gel still um ⸗ her; kein Au ⸗ge kann ihn 4 f6 Es——— PPIFIIIII II I TTTPTTFTTTI — 7—1— se⸗ hen, doch al-les sie-het er. Der N N Wn 2—— 4—— I n 7 +— R..—.5— —* E4. S5—53593—2* + D E. EIIE—— I—— + —-— Him⸗mel ist sein Va⸗ter⸗land, vom lie⸗ben Gott ist Anhang. 0 ů——— IE. 0 n et ret neie— 0— ge ⸗ sandt. 2. Er geht von Haus zu Hause, 3. Und geht das Kind zur Ruht Und wo ein gutes Kind Der Engel weichet nicht; Bei Vater oder Mutter Er hütet treu sein Bettchen Im Kämmerlein sich find't, Bis an das Morgenlicht. Da wohnt er gern und bleibet da Er weckt es auf mit stillem Kuß Und ist dem Kinde immer nah. Zur Arbeit und zum Frohgenuß. Karl Ludwig Theodor Lieth 1776—1850 15360 10 nimm denn meine ũ— Friedrich 446ü 18⁴⁹. 526½ EEEE e—— 0⁰ Wie könnt' ich ru⸗hig schla-fen in wenn ich, o Gott und 5878 nicht I——..— + 4. dunk⸗ ler Na t, deite dachtt Es hat des Tasges Trei⸗ SSISIIIIIII VX———— ben mein Herz zer⸗ smeutz 3 Dit dir, bei dir ist 2— 1—— 3 SSDSDSDSSS— X S II * Frie⸗ 7 und Se⸗—— 6 keit. 2. O decke meine Mängel mit Gib mir, um was ich flehe: ein deiner Huld, reines Herz, Du bist ja, Gott, die Liebe und Das dir voll Freuden diene in die Geduld. Glück und Schmen Morgen⸗ und Abendlieder. 0⁴⁷ 3. Auch hilf, daß ich vergebe, So schlaf' ich ohne Bangen in wie du vergibst, Frieden ein Und meinen Bruder liebe, wie Und träume süß und stille und du mich liebst; denke dein! Agnes Franz 1794—1843. Melodie. Friedrich Silcher. 1842. 527 Y—.— IIIII...II....... *—— 2 1— d⁰o⁰ Meienen Hei⸗-land im Her ⸗ zen, da 9—. A— I. in I HN E EIEI — F....—2— 3————. ⁴⁵⁷½——. 2 * V schlaf' ich so süß, da wäunr ich so se lig vom Pa- ra-dies. 2. Meinen Heiland im Auge,:) Die Sünde entweichet vor Da schreckt mich kein Feind, Gott dem Herrn. 3 Er 3— Lerent. 4. Drum will ich ihn halten 277 Fest, fest und getreu; 3. Meinen Heiland im Sinne, ⸗53 Mein Vater im Himmel, Bleibt Böses mir fern, o steh mir bei! 2 Agnes Franz 1794—1843. Nach eigener Melodie. J. G. Witthauer 1785—1842. 3——— ö—.— E—— SꝗSSS o0 0 0 Mü⸗de bin ich, geh' zur Ruh, 77— ³——n1—.— N———F— —·F2— H N—.——.—.— +— DD‚IEEEE—— I schlie- ße mei⸗ne Au⸗ gen zu; Va⸗ ter, laß die * L N 2 3— SIID .—6————— L I. ⁊ 7—+ 2—— ün 7—*——9—I—— Au⸗ gen dein ü⸗ber mei⸗nem Bet ⸗te sein! 2. Hab' ich unrecht heut getan, Alle Menschen, groß und klein, Sieh es, lieber 0 1 nicht an! Sollen dir befohlen sein. Deine Gnad und Christi Blut 4. Kranken Her zen sende Ruh, Macht ja allen Schaden gut. Nasse Augen schließe zu, 3. Alle, die mir sind verwandt, Laß an deinem ew'gen Heil Gott, laß ruhn in deiner Hand; Uns im Himmel haben teil! Luise Hensel 1798-1876, 14. Ewiges Leben. E8 Melodie. Karl Friedrich Voigtländer. 1853. 529——— 5 9.—˙ SSSS ano Un ⸗ter Li⸗lien je ⸗ ner Freu-den 9⁰— DIDRDRDSDSDSPSPSISISISISISI II F I I I I I—II—— SSIDT— H;— 2. 28—— ——1 th 4 sollst du wei- den, See⸗le, schwin-ge H 22—— * n dnn.in,m, Erxr, F 2—— dich em ⸗ por! Wie ein Ad ⸗ler 9 SE—————— ——.—.———— flieg be⸗ hen⸗ de, Je su Hän ⸗de Ewiges Leben. 49 E *³— + 2——* öff ⸗ nen schon 2. Laßt mich gehen, laßt mich laufen Zu dem Haufen Derer, die des Lammes Thron Nebst dem Chor der Seraphinen Schon bedienen Mit dem reinsten Jubelton! 3. Löse, erstgeborner Bruder, Doch die Ruder Meines Schiffleins, laß mich ein In den sichern Friedenshafen Zu den Schafen Und der Furcht entrücket sein! 4. O wie bald kannst du es machen, Daß mit Lachen Unser Mund erfüllet sei! Du kannst durch des Todes Türen Mel Nun preiset alle. — + 1— *DD— + ——* das Per-len ⸗ tor! Träumend führen Und machst uns auf einmal frei. 5. Du hast Sünd und Straf getragen, Furcht und Zagen Muß nun ferne von mir gehn. Tod, dein Stachel wird zu Schanden, Frei von Banden Werd' ich fröhlich auferstehn. 6. Gottes Lamm, dich will ich loben Hier und droben Mit der herzlichsten Begier; Du hast dich zum ew'gen Leben Mir gegeben: Hole, Heiland, mich zu dir! Ludwig Konrad Allendorf 1693—1773. Matthäus Apelles v. Löwenstern. 1644. 5,.———— 2 —————— S.— SI— e Ich hab' von fer ⸗ ne, Herr, dei⸗nen .——— DiDiiiRERDIDRRDRDIREDE—‚— E———.— 2 Thron ersblickt und hät te ger ne mein Herz vor⸗ IU 5— mü⸗ des gern mein 6r Anhang. —— — S i= * * + 2. Das war so prächtig, Was ich im Geist gesehn: Du bist allmächtig, Drum ist dein Licht so schön. Könnt' ich an diesen hellen Thronen 2): Doch schon von heut an auf ewig wohnen!:, 3. Nur ich bin sündig, Der Erde noch geneigt; Das hat mir bündig Dein heil'ger Geist gezeigt. Ich bin noch nicht genug ge⸗ reinigt, 3 Noch immer nicht ganz mit dir vereinigt., —0 E Melodie. Le⸗ben, Schöpfer der Gei⸗ster, dir bim⸗ ⸗ge⸗ ge- ben. 4. Doch bin ich fröhlich, Daß mich kein Bann erschreckt; Ich bin schon selig, Seitdem ich das entdeckt, 00 will mich noch imLeiden üben „Und dich zeitlebens 1. lieben.: 5. Ich bin aurtieden Daß ich die Stadt gesehn, Und ohn' Ermüden Will ich ihr näher gehn Und ihre hellen goldnen Gassen ) Lebenslang nicht aus den Augen lassen. Johann Timotheus Hermes 1738—1821. Irisch, nach Henry Bishop. 1820. S3I E Wo 0 0 0 fin ⸗det die See ⸗le die Hei⸗ ——— mat, die Ruh? Wer deckt sie mit schüt⸗ zen⸗ den SSDSDSSSSSES. —..—.—.———— 7 Fit⸗ti⸗ chen zu ꝛ Ach, bie ⸗tet die Welt kei ne Ewiges Leben. — SPSPRTTITTTTTTTITTTTTTT 2⁵ Frei⸗ statt uns an, wo Sün⸗de nicht herrschen, nicht ö 2—— 7 D= I— 2* ö 9 D———.— 1 DI. an fech⸗ ten kann? Rein, nein, nein, nein, — ISPꝑPꝑI.I.I.II.I.I......— 1 .——————.—.——.— ö —— hier ist sie nicht; die Hei⸗mat der See⸗le ist Q E——II SDP...... —— 7 dro ⸗ ben im Licht. 2. Verlasset die Erde, die Heimat zu sehn, Die Heimat der Seele, so herrlich, so schön! Jerusalem droben, von Golde erbaut, Ist dieses die Heimat der Seele, der Braut? Ja, ja, Ja, ja, Dieses allein Kann Ruhplatz und Heimat der Seele nur sein. Nach eigener Melodie. 3. Wie selig die Ruhe bei Jesu im Licht! Tod, Sünde und Schmerzen die kennt man dort nicht; Das Rauschen der Harfen, der liebliche Klang Bewillkommt die Seele mit süßem Gesang. Ruh, Ruh, Ruh, Ruh, Himmlische Ruh Im Schoße des Mittlers, ich eile dir zu. Ludwig Jörgens 1792—1838. Karl ½4.th 1853. E Laßt mich Hgehn“ E— laßt mich gehn, daß ich ½ Anhang. + A V— I— +— +* H ꝑqD.—. L 2..— H⸗—..— 2— + 21—3* + Je⸗ sum mö⸗ ge sehn! Mei⸗ ne Seel ist voll Ven —— 6 1— 4 23 2—53 1——— L—4 +.—v7..—. L—4——3e ——*WE— LIIE + +— * + e lan⸗gen ihn auf e-wig zu umfan⸗gen und vor 2—— +2 II —.— —* + I— III Cꝗ..II———— II . sei⸗ nem Thron zu stehn. 2. /: Süßes Licht,: Sonne, die durch Wolken bricht! O wann werd'ich dahin kommen, Daß ich dort mit allen Frommen Schau' dein holdes Angesicht? 3.:): Ach wie schön 21. Ist der Engel Lobgetön! Hätt' ich Flügel, hättich Flügel, Flög' ich über Tal und Hügel Heute noch nach Zions Höhn. 4.:, Wie wird's sein, Wenn ich zieh' in Salem ein, In die Stadt der goldnen Gassen! Herr, mein Gott, ich kann's nicht fassen, Was das wird für Wonne sein, 5. /½ Paradies, Wie ist deine Frucht so süß! Unter deinen Lebensbäumen Wird uns sein, als ob wir träumen. Bring uns, Herr, ins Paradies Gustav Knak 1806—1875, 5. Naturlieder. Nach eigener Melodie. Augustin Harder. 1852 533 9**— EE —.85 Geh aus, mein Herz, und su=che Freud in 0 0 0 E Naturlieder. 653 ö 2.*— 9—.* ——————— EIIIIIEEIEE.....— 4.—⁷¹—*— 142 die⸗ser lie⸗ben Som-mer- zeit an dei⸗nes DDD EE —.— SI 27 — e ö 2. Got⸗ tes Ga-ben; schau an der schösnen Gär⸗ ten Q* X— e. Zier und sie ⸗ he, wie sie mir und dir sich . I.IT.— nri er. —**—* + 7*— aus ⸗ge⸗ schmü⸗cket ha⸗ ben, sich aus⸗ ge⸗ schmü⸗cket ha⸗ben! 2. Die Bäume stehen voller Die hochbegabte Nachtigall Laub, Ergötzt und füllt mit ihrem Das Erdreich decket seinen Staub Schall Mit einem grünen Kleide; 2) Berg, Hügel, Tal und Narzissus und die Tulipan Felder. 2/ r1e Salenons Sehe. Die Stua fibn on⸗ 10 07 ein aus, 3. Die Lerche schwingt sich in Der Storch baut und bewohnt die Luft, sein Haus, Das Täublein fliegt aus seiner Das Schwälblein speist ihr' Kluft Jungen; Und macht sich in die Wälder. Der schnelle Hirsch, das leichte Reh Anhang. E Ist froh und.— aus seiner Ins tiefe Gras, 00 5. Die Bächlein rauschen in dem Sand Und malen sich und ihren Rand Mit schattenreichen Myrten, Die Wiesen liegen hart dabei Und klingen ganz vom Lust⸗ geschrei DerSchaf und ihrer Hirten.:/ 6. Die unverdrossne Bienen⸗ schar Sucht hin und her, sucht hier und da Ihr' edle Honigspeise; Des süßen starker aft Kriegt täglich neue Stärk und Kraft ) In seinem schwachen Reise., 7. Der Weizen wächset mit Gewalt/ Darüber jauchzet jung und alt Und rühmt die große Güte Des, der so überflüssig labt Und mit so manchem Gut begabt Das menschliche Gemüte. 8. Ich selber kann und mag nicht ruhn, Des großen Gottes großes Tun Erweckt mir alle Sinnen; Ich singe mit, wenn alles singt, Und lasse, was dem Höchsten klingt, ) Aus meinem Herzen rinnen.: 9. Ach, denk' ich, bist du hier o schön Und läßt du's uns so lieblich ehn Auf dieser armen Erden, Was will doch wohl nach dieser Welt Dort in dem reichen Himmels⸗ zelt 2) Und güldnen Schlosse werden! 10. Welch hohe Lust, welch heller Schein Wird dort in Christi Garten sein! Wie muß es da wohl klingen, Da so viel tausend Seraphim Mit unverdrossnem Mund und Stimm ): Ihr Halleluja singen!: 11. O wär' ich da, o stünd' ich schon, Liebreicher Gott, vor deinem Thron Und trüge meine Palmen, So wollt' ich nach der Engel Weis' Erhöhen deines Namens Preis 2) Mit tausend schönen Psalmen!: Paul Gerhardt 1607—1676. 1133 —H Naturlieder. 6³⁵ Nach eigener Melodie. Laur. — + 2 534. 5ri rit intrnint ne ni, I o0 Was nah ist und was fer⸗ ne, von * ....I.I.I.I..I....IIII.IIII—III..... ———j +— + N— 2— —.—— Gott komt al ⸗ les her, der Strohhalm und die ..————•5— PIIFIFIFIFFFFF PFIFTFTFTF —.— 3—— +— V I 1 Ster ⸗ ne, das Sandkorn und das Meer. • 2. Von ihm sind Büsch'und Doch Wachstum und Gedeihen Blãtter Steht in des Himmels Hand. Und Korn und Obst, von ihm Das schöne Frühlingswetter Sich Wdund auf zund Ochnee od uees ur Und träuft, wenn heim wir gehen, 3. Er läßt die Sonn aufgehen, Wuchs und Gedeihen drauf. Er stellt des Mondes Lauf, 7. E 6., NNI:„Er sendet Tau und Regen 0—— 51 Walke f. Und Sonn⸗ und Mondenschein üditutdir Woienhn⸗ Und wickelt seinen Segen 4. Er schenkt uns so vielFreude, Gar zart und künstlich ein Er macht uns frisch und ror; 8. Und bringt ihn dann behende Er gibt dem Vieh die Weide In unser Feld und Brot Und seinen Menschen Brot. Ts geht durch unsre Hände, 5. Wir pflügen und wir streuen Kommt aber her von Gott. Den Samen auf das Land, Matthias Claudius 1740—1815. Nach eigener Melodie. Volksweise. 4 4* I XL IIEIII 4 535 EE 8.......———.——.—.—.—.——.— aα-οn Weißt du, wie viel Sternlein ste hen an dem Weißt du, wie viel Wol⸗ken ge⸗ hen weit⸗hin 66 Anhang. E —0.— — bl Hi au⸗en Himmels- zelt? 6 ⸗ ber al⸗le Welt? Gan d. ber har ö *Æ 2666 NùI— WA——— — I V* sie ge 21— zäh ⸗let, daß ihm auch nicht ei ⸗nes 5 *— äT ᷑ 5— feh-let an der gan⸗zen gro⸗ßen Zahl, an der 56— e — — V * III III gan-⸗ zen gro⸗ ßen Zahl. 5 2. Weißt du, wie viel Mück 3. Weißt du, wie viel Kindn lein spielen frühe In der heißen Sonnenglut, Stehn aus ihren Bettlein auf, 2. Wie viel Fischlein auch sich Daß sie ohne Sorg und Mühe kühlen Fröhlich sind im Tageslauf“ Daß In der hellen Wasserflut? Gott im Himmel hat an allen Schr Gott der Herr rief sie mit Namen, Seine Lust, sein Wohlgefallen. Daß sie all ins Leben kamen,, Kennt auch dich und hat dich Nied ) Daß sie nun so fröhlich lieb. Lehrt sind. Wilhelm Hey 1789-185. Ewi Mel. 48——6 ich fort.—.—.— Silcher. 189. 5.— die 8 Uen auf dem 338 2— Naturlieder. 6⁷ —.* ——** E ————— wie nin ännnin. sen, blü⸗ Sagt, wer hat sie HrL 55 ge⸗ stellt oh⸗ ne Sorg und 245 zhen? + —— Wer hat se 10 schön Huneh, Ausr Heichwücktirn 4 d— I O 2,— 95— at 72 7 1n. sorl⸗ 1———— herr-lich oh-ne- glei ⸗ chen, .. .—————— inder* herr-lich oh- ne-- glei⸗chen? auf, 2. Gott der Herr rief euch 3. Auf, mein Herz, sei unver⸗ ihe hervor, zagt, fDaß die Erd ihr schmücket, Wirf auf ihn 8 Surgen, allen Schwingt des Menschen Herz Der nach trüber Winternacht llen, empor, Ruft den Frühlingsmorgen! t dich Niedrer Sorg entrücket; Der die Blumen nicht ver⸗ Lehrt es gläubig aufwärts gißt, 1851. schaun, Mein getreuer Vater ist. Ewig, ewig Gott vertraun, 2) Lob ihn, meine Seele! 1 Blühn als Himmelsblume.:: Wilhelm Greef 1809—1875. 6Eãs Anhang. 1 E 537. 16. Ordnung für den Jugendgottesdienst. des heiligen Geistes. Amen. Gelobet sei Gott und der Vater unseres Herrn Fesu Christi, der uns gesegnet hat mit allerlei geistlichem Segen 6. E in himmlischen Gütern durch Christum.(Oder ein anderr; Spruch.) So spricht der Herr: Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solcher ist das Reich Gottes, 3. Kinder: HE +5 + II— + II— J. Eingangslied. 2. Geistlicher: Im Namen des Vaters und des Sohnes und .— ITT I.—.——..— — Zu uns kom⸗me, Herr, dein Reich. 4. Geistlicher: Kurzes freies Gebet. 5. Kinder— 0⁰ ů08 ö E* + I* DIIII WWSEEEEE EE xx x25 ² a— üREN 2 Schaf⸗fe in mir, Gott, ein rei⸗ nes Her⸗zz 2 9⁰4 E.——* 1.% EI. 4 *——.——..R— — ö— ö 11 und gib mir ei- nen neu⸗en ge-wis-sen Geist. —5— Ordnung für den Jugendgottesdienst. 6³ +.—— ———.— 7— Ver⸗wirf mich nicht verswirf mich nicht von 4 4— i PISIPIPSSSTSIIIIITIIIITIIIIII ö— dei⸗ nem An ⸗ge⸗sicht, von dei⸗ nem An⸗ ge⸗sicht 2 r arin. * 11——.— 1 und nimmdei⸗ nen hei-li⸗ gen Geist nicht von mir! Jesu Segen. Geistlicher: Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so ndere erbarmt sich der Herr über die, so ihn fürchten.(Oder ein anderer Gnadenspruch.) Ehre sei Gott in der Höhe! Eh⸗re sei Gott in der HH ⸗- he 9 H— 3⸗6 . und Frie⸗ de auf Er⸗ den und den Menschen ein SISISISI Wohl⸗ge fal-len. A-men, A-men, A ⸗ men. 8. Geistlicher: Der Herr sei mit euch. Lasset uns beten:(Freies Gebet.) 1 9. Kinder: 19.. +— 6— rarnr r niarrirnt „—— A⸗men, A⸗-men, A: men, Oder: Q , 4—— EAF ⁰ κͤ⁸ u— 86 ů Äꝛ T 2 A⸗men, A⸗-men, A ⸗ men. 10. Geistlicher: Verlesung des Bibelabschnitts. Darauf: Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren.(Oder ein ◻ anderer Spruch.) Halleluja! 9— 11. Kinder: STT Wii SSSE.... 7 22— Hal⸗le ⸗lu⸗ ja, Hal⸗le⸗lu⸗ ja, Hal⸗ le⸗ . 3 ÆE—. E ——— 1. HO2—— 1* 5 ja! iu 2143 Er (12. Gruppenunterweisung. 13. Kinder: Gesang.] 14. Geistlicher: Katechese.(Ansprache.) Seir 15. Kinder: Gesang. 16. Geistlicher: Gebet und Unser Vater. 17. Kinder: Gesang. 18. Geistlicher: Segen. —— Ordnung für den Jugendgottesdienst. 661¹ 19. Kinder: 4—— — I II — ii ——.———1 11— A 2 men. O der: EE 2.— 32—— t nn Ln I—— 1 4 * pweiter(bursprünglicher) Tert zu Lied Nr. 445. 1. Wir treten zum Beten 2. Im Streite zur Seite ist vor Gott den Gerechten, Gott uns gestanden; Er waltet und haltet ein Er wollte, es sollte das Recht strenges Gericht. siegreich sein. Er läßt von den Schlechten Da ward, kaum begonnen, die die Guten nicht knechten; Schlacht schon gewonnen. Sein Name sei gelobt, er Du Gott warst ja mit uns; vergißt unser nicht. der Sieg, er war dein. ö 3. Wir loben dich oben, du Lenker der Schlachten, Und flehen, mögst stehen uns fernerhin bei, Daß deine Gemeinde nicht Opfer der Feinde, Dein Name sei gelobet; o Herr, mach uns frei! Nach einem niederländischen Volkslied. DEEEEEER II. Gebete. 1. Morgen⸗ und Abendgebete für jeden Tag der Woche Sonntag Morgen. Herr unser Gott und Vater! Im Namen Jesu Christi, deinen lieben Sohnes, treten wir in dieser Morgenstunde vor dein An⸗ gesicht und sagen dir Lob und Dank für den Ruhetag, den du uns nach deiner Gnade abermals hast anbrechen lassen. O laß diesen heiligen Tag für uns einen reich gesegneten Teil unserer Wallfahrt werden, damit wir heute dem vorgesteckten Ziele der Seligkeit näher kommen! Siehe, wir wollen mit Ehrfurcht und Andacht dein seligmachendes Wort hören und zu Herzen fassen, damit wir das Tagewerk der neuen Woche morgen mit ge⸗ sammeltem Gemüte antreten können. Gib du, himmlischer Vater, zu dem Wollen auch das Vollbringen nach deinem Wohlgefallen! Rede selbst zu uns, du hast Worte der Wahrheit; rede an unser Herz, du hast Worte der Liebe, des Trostes, der seligsten Hoff⸗ nung! Verleihe allen, die heute dein Wort verkündigen, hören und lesen, den Beistand deines heiligen Geistes und laß dich auch an denen nicht unbezeugt, die dein teures Evangelium noch geringachten! Hilf, daß die Schlafenden erweckt, die Trägen ermuntert, die Schwachen gestärkt, die Angefochtenen getröstet werden! Bewahre uns vor Gleichgültigkeit, vor Leichtsinn und vor allen Sünden, durch welche dein Tag entheiligt wirdl Schenke uns im Glauben an deinen Sohn den Frieden, welchen die Welt nicht geben kann! Erbarme dich aller Mühseligen und Beladenen, aller Kranken und Sterbenden! Sei du ihn Stütze, erscheine ihnen mit Trost und Hilfe und führe all ihn E 2 2 — E EI Gebete. 663 geiden zu einem erwünschten und seligen Ende! Erquicke uns unter der Mühe und Arbeit dieser Zeit mit der Hoffnung auf den Frieden der Ewigkeit! Und wenn du uns dereinst abrufst von unserm irdischen Tagewerk, so laß uns zu der himmlischen Ruhe deines Volkes eingehen durch Jesus Christus unsern Herrn und Erlöser! Amen. Psalm 84. Sonntag Abend. Es ist ein köstliches Ding, dir, Herr, danken und lobsingen deinem Namen, du Höchster, des Morgens deine Gnade und des Nachts deine Wahrheit verkündigen! So kommen wir denn auch jetzt zu dir, um dir von Herzen zu danken für alle leiblichen und geistlichen Segnungen, womit du uns heute wieder be⸗ gnadigt hast. Du hast unsre heilsbegierigen Seelen gespeist mit dem Brote des Lebens, du hast unsre Herzen mit Kraft und Trost erfüllt. Dein heiliger Name sei dafür gepriesen! Wir können dir nicht genug danken für die vielen Erweise deiner Lebe und Barmherzigkeit. Nimm unser schwaches Lob in Gnaden auf! Vergib uns, o barmherziger Gott, um Jesu Christi willen alle Ubertretungen und Versäumnisse des heutigen Tages! Herr, wer kann merken, wie oft er fehlet? Verzeihe mir auch die verborgenen Fehler! Laß uns nun, deiner Vaterliebe aufs neue versichert, mit versöhntem Gewissen und im Frieden deiner Gemeinschaft diesen Tag beschließen! Nimm uns und alle deine Kinder in dieser Nacht in deine gnädige Obhut, behüte uns und einem jeglichen Haus und Hof, Hab und Gut! Höre das Seufzen der Kranken und Elenden, erlöse alle Sterbenden, die um ein seliges Ende flehen! Laß über uns und unsern Brlidern dein Angesicht leuchten und gib uns deinen Frieden in Zeit und Ewigkeit um Jesu Christi unseres Heilandes willen! Amen. Montag Morgen. Himmlischer Vater! Wir preisen dich, daß du uns aber⸗ mals aus der Dunkelheit der Nacht zum hellen Tageslicht hast 66⁴ Anhang. kommen lassen. Hilf uns nun im Licht deiner heiligen Gebon wandeln nach deinem Wohlgefallen! Laß uns unser irdischez Tagewerk heute und die ganze Woche hindurch unter deinem gnädigen Beistand und Segen vollführen! Du Gott der Liebe und des Friedens, bewahre uns vor allen Versündigungen gegen deinen Willen und erhalte uns beständig in deiner Gemein⸗ schaft, damit wir dein seien und bleiben und in dir allezel Kraft, Trost und Frieden haben! Laß es uns, wenn es dein heiliger Wille ist, schon hienieden wohl ergehen und noch mehr einst in dem himmlischen Vaterland, in das du uns na diesem Leben einführen wollest durch deinen lieben Sohn Jesuß Christus! Nimm uns und unsere Lieben auch am heutigen Tag in deinen allmächtigen Schutz, wache über unsern Leib und unsere Seele und gib uns als unser treuer Gott und Vater alles, was uns gut und heilsam ist für diese Zeit und für die Ewigkeit, um deiner Güte und Barmherzigkeit willen! Amen, Montag Abend. Barmherziger Gott! Wir danken dir, daß du auch heutt dich an uns erwiesen hast als unsern rechten Vater, der seinm Kinder nicht verläßt. Preis und Dank sei dir gebracht für all deine Gnadenwohltaten! Hilf uns dich dafür ehren mit dem Wort und Wandel und vergib uns, wo wir wider dich ge⸗ sündigt haben! Laß auf allen, die zu herrschen und zu befehlen oder zu dienen und zu gehorchen haben, den Geist der Weishei und Zucht ruhen, daß sie mit ihrem Tun und Lassen deinen Namen verherrlichen! Laß alle Familien, Eltern und Kindey Herrschaften und Dienstboten dir empfohlen sein! Entfemnt überall den Geist der Zwietracht, Verleumdung und Bosheit und laß deine Liebe als die helle Sonne alle Herzen erwärmen und erleuchten! Laß uns nicht weichen von deinen heiligen Geboten, weder zur Rechten noch zur Linken! Weiche aber auch du, o getreuer Gott, nicht von uns mit deinem allmüch⸗ tigen Gnadenschutz, halte in dieser Nacht deine Hand übe uns, behüte uns vor allen Gefahren Leibes und der Seele und gib uns deinen Frieden in Christus Jesus unserm Herrn! Amen A Norg wir y hast dein Verge neue mit d ch steue Wille unser dich getreu uns i wir hreise iigen du es — Gebete. 66 jebott Dienstag Morgen. ischz Allgütiger Gott und Vater, der du aus der Finsternis den einem Morgen bereitest und die Sonne dem Tage zum Licht gibst, Liebe wir preisen dich dafür, daß du uns einen neuen Gnadentag gegen hast anbrechen lassen. Ach Herr, laß mit dem Tageslicht auch mein. dein Erbarmen neu über uns aufgehen! Versichere uns der llezn Bergebung unserer Sünden, gib uns neuen Mut und Trost, dein geue Kraft, neue Freudigkeit, neues Leben! Walte über uns mehr mit deiner Gnade, wende alles Herzeleid von uns ab und er⸗ nach freue uns nach deiner Güte! Wenn aber nach deinem heiligen Jesu Willen die Nacht des Leidens uns umgeben soll, dann sei du Taz unser Licht und stärke uns in dem Glauben, daß denen, die und dich lieben, alle Dinge müssen zum besten dienen! Du bist Vate getreu und wirst uns nicht verlassen noch versäumen. Laß ir dit uns in deinem Lichte wandeln und bringe uns einst dahin, wo zImen, wir mit allen selig Vollendeten deine Gnade rühmen und heisen werden von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. Dienstag Abend. senn Lieber himmlischer Vater, du Vater der Barmherzigkeit und ralle Gott alles Trostes! Wir kommen an diesem Abend und suchen dein Antlitz; wir rufen dich an, du wollest uns erhören. Sei ge. uns gnädig, Gott, sei uns gnädig, denn auf dich traut unsere sehln Seele, und unter dem Schatten deiner Flügel haben wir Zu⸗ iehei sucht, bis alles Leid dieser Zeit und aller Kampf vorübergeht! einen Hilf uns aus aller Trübsal und Anfechtung und befreie uns inde, von allem, was uns Angst und Not, Schmerzen des Leibes fem oder der Seele bereitet! Umgürte uns mit dem Schwerte des söhei Geistes und laß uns nie entfallen den Schild des Glaubens! me Erbarme dich über alle betrübten Seelen und verherrliche deine ligen hilfe an allen Traurigen, Kranken, Verlassenen, Verfolgten und abs Potleidenden! Bewahre uns auch in dieser Nacht vor allem mäch Schaden und Unglück! Bleibe bei uns mit deinem allmäch⸗ übe igen Gnadenschutz und laß uns deine Hilfe widerfahren, wie du es verheißen hast! Amen. * — es Anhang.— ◻ Mittwoch Morgen. Großer Gott, du bist das A und das O, der Erste und der Letzte, der Ursprung und das Ziel aller Dinge. Durch deinen sehst Willen haben alle Menschen ihr Wesen, und deine Gnade und uns die Gemeinschaft mit dir ist ihr Friede, ihre Freude und Selig⸗ auf keit. So ziehe denn uns und die Unsrigen, ja alle Menschen hast immer mehr zu dir! Hast du durch deinen lieben Sohn das gute Werk in uns angefangen, o so vollführe es auch bis an seinen großen Tag! Hilf, daß uns niemand aus seiner treuen Hirtenhand reiße! Gedenke unserer Sünden nicht, o Gott; gedenk demn aber unser nach deiner Barmherzigkeit um deiner Güte willen! ö Deine Gnade müsse unser Trost sein auf unserer Pilgerschaft„ Wir sehen hinauf; siehe, o himmlischer Vater, gnädig auf unz Feil herab und laß uns an Treue und Liebe nichts mangeln, bis wi zu dir in den Himmel kommen! Mache uns durch deinen Geist ö tüchtig, diesen Tag und unsere ganze Lebenszeit wohl zuzu 5 bringen, und nimm uns am Ende unserer Wallfahrt auf in die Wohnungen des Friedens durch unsern Herrn Jesus Christus. Hern Amen. Mittwoch Abend. 1 Barmherziger Gott, Vater unseres Herrn Jesu Christi ud Wie durch ihn auch unser Vater! Siehe von deiner heiligen Höh uns gnädig auf uns herab, auf die Unsrigen in der Nähe und nicht Ferne, auf alle deine Kinder, ja auf alle Menschen! Vergib dich! uns alles Böse, segne und bewahre uns auch in dieser Nach dir k vor allem Übel, das uns zustoßen könnte! Herr unser Goh uns, du Allmächtiger und Alleinweiser, du hast den Himmel, dii in de Erde, das Meer und alles, was darin ist, gemacht. Macht seufze auch aus uns etwas zum Lobe deiner Gnade! Laß um in G. Pflanzen der Gerechtigkeit dir zum Preise werden, damit di betag dein Wohlgefallen an uns haben könnest! Erhöre uns um bens! deines lieben Sohnes Jesu Christi willen! Amen. wile willer id der einen e und delig⸗ aschen das is an reuen denke illen! chaft, E + — —O Gebete. 0 Donnerstag Morgen. Heiliger und gerechter Gott, der du in das Verborgene siehst, und vor dessen Auge niemand bestehen kann, wir beugen uns vor dir und preisen deinen heiligen Namen, daß du bis auf diesen Morgen uns gnädig behütet und uns nicht verstoßen hast von deinem Angesicht. O Herr, höre nicht auf uns zu wagen in Langmut und Geduld! Mache dein Wort jetzt in der Gnadenzeit zu einem zweischneidigen Schwert in uns, daß es ein Richter sei der Gedanken und Sinne des Herzens! Übe dein innerliches Gnadengericht an uns, zeige uns auch das Kleinste, das du wider uns hast! Erfülle uns mit dem Geiste der Demut, Sanftmut und Liebe! Hilf uns zur vollkommenen Freiheit der Kinder Gottes, damit wir in dir Leben und volle Genüge finden mögen! Segne uns auch den heutigen Tag, sei uns nahe mit deinem allmächtigen Schutz und Frieden, laß dir uns und alle die Unsern herzlich empfohlen sein und gib uns, was wir bedürfen für Zeit und Ewigkeit, um unsers Herrn und Heilandes willen! Amen. Donnerstag Abend. Getreuer Gott und Herr! Wie hinfällig und vergänglich sind wir Menschen! Wie kurz und mühselig ist unser Leben! Wie mannigfaltig und gefährlich sind die Versuchungen, die uns begegnen! Doch das ist unser Trost, daß du dein Volk nicht verstoßen und dein Erbe nicht verlassen wirst. Wir bitten dich herzlich: Sei uns gnädig und hilf uns! Wir haben außer dir keinen Trost und keinen Helfer. Siehe in Gnaden auf uns, deine Kinder! Ach, es ist noch so viel Jammer und Elend in der Welt! Erleichtere du die Lasten, unter welchen so viele seufzen! Trockne die Tränen der Witwen und Waisen, nimm dich in Gnaden an der Unmündigen, der Armen, Kranken und Hoch⸗ betagten! Sei allen angefochtenen Seelen ein Fels des Glau⸗ bens! Höre die Seufzer der Sterbenden und bereite ihnen ein seliges Ende! Erbarme dich unser aller, o Gott, um Jesu Christi willen und gib uns deinen Frieden in Zeit und Ewigkeit! Amen. 6s Anhang.———— Freitag Morgen. uns Herr, deine Gite reicht, so weit der Himmel ist, und dein laß 1 Wahrheit, so weit die Wolken gehen! Wir danken dir fir err, deine Gnade und lobsingen deinem Namen, du Höchster. Von vor Herzen bitten wir dich, o großer treuer Gott, verleihe un kurer deinen heiligen Geist, daß wir in dir bleiben und in dir völlige schnel Hoffnung haben mögen, wenn auch ein Tag unseres Leben; Wäg nach dem andern dahinflieht. Ach, es ist ja alles eitel. Alle mäch Fleisch ist wie Gras und alle Herrlichkeit der Menschen wi der des Grases Blume. Du allein bleibst immerdar, und nur in dich dir haben wir das ewige Leben. Laß uns das täglich be lande denken und erfülle uns mit herzlicher Zuversicht zu dir und mil unerschütterlichem Vertrauen auf deine Allmacht und Güte! Dir befehlen wir unsere Wege, du wirst es wohl machen, Herr unser Gott, laß unser Flehen vor dich kommen und ven wirf uns nicht von deinem Angesicht! Erzeige an uns für und fr für deine Gnade und Barmherzigkeit! Segne unsere Obrigkeit eise unser geliebtes Fürstenhaus, unsern Kaiser und unser ganzet ewie deutsches Vaterland! Gib uns fruchtbare Zeiten vom Himmel und! und laß uns in stillem Frieden dir dienen! Walte mit deinem lhen, Segen über Kirchen und Schulen! Nimm dich nach deiner nicht! Treue der Kinder an und laß sie wachsen an Alter, Weishel mus und Gnade bei dir und den Menschen! So hilf uns, o Got, wir d in allen Dingen und stärke uns zu einem gottseligen Wandel— 60 auch an dem heutigen Tag! Offenbare heute und allezeit dein Im Treue an uns durch unsern Herrn Jesus Christus! Amen, 6s 6 Freitag Abend. 27 Herr, wir rufen zu dir, eile zu uns, vernimm unsre Stimme das er wenn wir zu dir flehen! Siehe uns um Christi willen in Gng. Herr, den an! Wir preisen dich von ganzer Seele für alle Treue und Barmherzigkeit, die du uns heute abermals erwiesen hast. Di, Herr, bist groß von Rat und mächtig von Tat. Du zähles die Sterne und nennest sie alle mit Namen; du heilest, dit Al zerbrochenen Herzens sind, und linderst ihre Schmerzen. Si nieder uns gnädig, o Herr, um deiner Barmherzigkeit willen! Tröst bitten 0 Gebete. 669 — uns in aller Trübsal, erleichtere unsere Sorgen und Mühen, deine laß uns und allen, die dich suchen, dein Gnadenantlitz leuchten! r fit Herr, wir rufen zu dir, vernimm unser Flehen; bewahre uns Von vor jeglichem Unheil, vor Krankheiten, vor Mißwachs und unz keurer Zeit, vor Feuers- und Wassersnot und vor einem bösen öllie schnellen Tod! Wo du nicht das Haus behütest, da wacht der eben Wächter umsonst. Darum bleibe bei uns mit deinem all⸗ Alle mächtigen Schutz und Segen und laß uns erfahren, daß du 1 wie der Gott bist, an welchem niemand zu Schanden wird, der auf ur in dich traut! Erhöre unser Bitten um Jesu Christi unseres Hei⸗ h be landes willen! Amen. d mit 1 Samstag Morgen. 5 Herr unser Gott, du unser ewiger Trost und unsre Zuflucht r und für und für! Wir beugen uns vor deiner Herrlichkeit und preisen deine ewige Gnade, die du uns in dieser ganzen Woche erwiesen hast. In Freude und Leid willst du nur unser Heil und unsre Seligkeit. Ehre und Ruhm sei deinem großen hei⸗ ligen Namen! Entziehe uns auch fernerhin deinen Beistand nicht! Deine Macht allein ist es ja, die uns beschirmt und ishet uns bewahren kann zur Seligkeit. Hilf uns, o Gott, daß wir dir, unserm Herrn, mit Treue und Gehorsam dienen und enstlich ringen nach der Krone des Lebens! Regiere uns mit dem Szepter deiner Gerechtigkeit; weihe unsre Seelen zu deinem Tempel, darin du wohnen könnest als König der Gnade und des Friedens! Sei auch heute mit uns und mit allen, die deinen heiligen Namen anrufen; verleihe uns einen gesegneten ö Schluß der Woche und gib uns zu allem guten Vornehmen mme, das rechte Gelingen nach deinem Wohlgefallen! Deine Güte, Gna herr, sei über uns, wie wir auf dich hoffen! Amen. 2 Samstag Abend. du. Allgütiger Gott und Vater! Ehe wir uns zum Schlummer 8 niederlegen, kommen wir noch vor deinen Gnadenthron und röt bitten dich: nimm das arme Lob unsrer Lippen in Gnaden 67⁰ Anhang. h— an und verwirf nicht das Flehen deiner Kinder! Wir danken dir von Herzen, daß du in Jesus Christus uns dein Vaten antlitz zugewendet und dein Vaterherz aufgeschlossen hast. Hilf uns deinen heiligen Namen preisen mit Wort und Tat! Laß alles, was uns widerfährt, es sei Freude oder Leid, dazu dienen, daß dein Reich zu uns komme! Du bist der Alleinweise, der am besten weiß, was uns gut und heilsam ist; darum be⸗ fehlen wir dir getrost unsre Wege und sprechen in kindlichem Vertrauen: dein Wille, o Vater, geschehe. Segne die Arbeit unsrer Hände und laß es uns nicht fehlen am täglichen Brotl Gib uns einen genügsamen Sinn und ein dankbares Herz und bewahre uns vor kleingläubigem Sorgen! Sprich uns los von aller Schuld unsers bisherigen Lebens und vergib uns ins⸗ besondere die Versäumnisse und Übertretungen der ganzen zu Ende gehenden Woche wie die des heutigen Tages! Bewahr uns, o Herr, in jeder Versuchung und erlöse uns aus aller Not! Du kannst es ja, denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit. Großer Gott! Unser Leben fährt schnel dahin, als flögen wir davon; Tag um Tag und Woche um Woche eilt vorüber; du aber bleibest, wie du bist, und dein Jahre nehmen kein Ende. Darum bist und bleibst du auch unsre Zuflucht für und für. Dir übergeben wir uns für diest Nacht und für die ganze noch kommende Zeit unsers Lebenz Führe uns alle an deiner Vaterhand durch Glauben und Lieh. zum seligen Ziel unsrer himmlischen Berufung und nimm unm endlich auf zu dir in die ewige Freude und Seligkeit durh deinen lieben Sohn, unsern Herrn Jesus Christus! Amen. Dr. M. Luthers Morgensegen. Das walte Gott Vater, Sohn und heiliger Geist. Amen Ich danke dir, mein lieber himmlischer Vater, durch Jesun Christum, deinen lieben Sohn, daß du mich diese Nacht vn allem Schaden und Gefahr behütet hast, und bitte dich, di wollest mich diesen Tag auch behüten vor Sünden und allen Übel, daß dir all mein Tun und Leben wohlgefalle. Dem 3 Christ gnädi geben diese meine liger herzig aus g deine von se demüt liebe, des si land, mit a deinen nimm lige 8 vom( Trost suchur — anken ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in deine zaten Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind Hilf leine Macht über mich habe. Amen. „der Dr. M. Luthers Abendsegen. hin Das walte Gott Vater, Sohn und heiliger Geist. Amen. 50 Ich danke dir, mein lieber himmlischer Vater, durch Jesum Christum, deinen lieben Sohn, daß du mich diesen Tag Inädiglich behütet hast, und bitte dich, du wollest mir ver⸗ 5 900 geben all meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich In diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, n meinen Leib und Seele und alles in deine Hände. Dein hei⸗ wahn liger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht über nich habe. Amen. 2. Festgebete. deine Advent und Weihnachten. dies Preis, Ehre und Dank sei dir, allmächtiger Gott, barm⸗ ebenz herziger Vater, der du dich unser so gnädig angenommen und Liehe aus großer Liebe deinen eingebornen Sohn gesendet hast, uns deine Herrlichkeit zu offenbaren und dein Volk selig zu machen durh von seinen Sünden! O hilf uns dies Wunder deiner Liebe mit demütigem Herzen betrachten und erwecke uns zu treuer Gegen⸗ liebe, du Gott unsers Heils! Du hast Großes an uns getan, des sind wir fröhlich.— So ziehe nun ein, Herr unser Hei⸗ land, in unsre Herzen, die nach dir verlangen, und erfülle uns mit allen Gaben deiner himmlischen Güte! Regiere uns mit Umen deinem Geiste, laß in unserm ganzen Hause deine Liebe walten, esun nimm uns, unsre Kinder und unser Hausgesinde in deine hei⸗ lige Zucht, heile uns und alle Menschen durch deine Gnade vom Elend der Sünde! Verleihe uns, treuer Herr und Erlöser, Trost in allem Leid, Hilfe in jeder Not, Kraft in den Ver⸗ suchungen dieser argen Welt und selige Hoffnung im letzten ² Anhang. ö O Kampf! Unsre Seele erhebt dich und unser Geist freut sich deiner. Sei und bleibe du unsers Herzens höchstes Gut und unser ewiges Teil! Hosianna, sei willkommen, Heiland, kehre bei uns ein, Du sollst von uns aufgenommen, Sieh aufgenommen sein! ieh, zum Einzug öffnen wir Freudig unsre Herzen dir; Komm, o komm, darin zu wohnen, Ja als König drin zu thronen! Amen. Jahresschluß. Allmächtiger Gott, himmlischer Vater! Ehe das Jahr y Ende geht, kommen wir vor den Thron deiner Gnade um sagen dir von Herzen Lob und Dank für alle väterliche Lieb⸗ und Treue, für alle Wohltaten an Leib und Seele, die du un in den vergangenen Tagen erwiesen hast. Ach Herr, wir sind zu gering aller Barmherzigkeit und Treue, die du an uns ge⸗ tan. Aber mit herzlicher Reue bekennen wir dir, daß wir den Reichtum deiner väterlichen Liebe nicht nach Gebühr geschätz, sondern mit Gedanken, Worten und Werken vielfach wider dich in diesem Jahre gesündigt haben. Ach Herr, unser Gott. barmherzig und gnädig, geduldig und von großer Güte und Treue, verwirf uns nicht von deinem Angesicht und nimm deinen heiligen Geist nicht von uns! Erneuere uns im Geistt unseres Gemüts und hilf uns den neuen Menschen anziehen, der nach dir geschaffen ist in rechtschaffener Gerechtigkeit und Heiligkeit!— Unsere Zeit vergeht, verlaß uns nicht und entzieh uns deine Gnade nicht! Umgib mit deinem Schutz und Segen Obrigkeiten und Untertanen, Prediger und Gemeinden, Lehren und Schüler, Eltern und Kinder, Frohe und Traurige, Gesunde und Kranke, Lebende und Sterbende! Herr, bleibe bei ung denn es ist Abend geworden und der Tag hat sich geneigt H Bel uns An ihr y und Lieb⸗ u unz r sind U2 Gebete. 67³ Behüte uns vor allem Ubel, behüte unsere Seele! Herr, behüte unsern Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit! Amen. Psalm 121. Neujahr. Herr Gott, himmlischer Vater! Bei dem Beginn dieses neuen Jahres unserer Wallfahrt kommen wir mit Danken vor dein Angesicht und rühmen deinen herrlichen Namen. Leben und Wohltat hast du an uns getan, und dein Aufsehen hat unsern Odem bewahrt. Wir danken dir für den Reichtum deiner Güte, die du täglich an uns bewiesen hast. Deiner gnadenreichen Obhut befehlen wir uns und die Unsrigen auch für den neuen Abschnitt unsrer Pilgerschaft, den wir heute an⸗ treten. Laß deine Treue wie bisher so auch fernerhin über uns walten und gib, daß wir reichlich erfahren, wie wohl du an denen tust, die auf deine Güte hoffen! Befiehl deinen Engeln, daß sie sich um uns her lagern und unsere und unserer Kinder Wächter und Hüter seien in jeglicher Gefahr! Verleih uns in immer reicherem Maße die Gabe deines heiligen Geistes, damit wir die kurzen Tage unserer Wallfahrt wohl anwenden und gewisse Tritte tun auf unserer Lebensbahn! Sei du unser Licht und unsre Kraft auf allen unsern Wegen! Schenke uns Gesundheit und Segen zu den Werken unseres Berufs und hilf uns denselben treulich ausrichten, wie es dir wohlgefällt! Laß uns unser täglich Brot unter deinem Schirm mit Dank⸗ sagung genießen, und wenn Kreuz und Leiden uns befällt, so entziehe uns nicht den Trost deiner Gnade und Hilfe! Hast du aber in deinem Rate beschlossen in diesem Jahre uns ab⸗ zufordern aus dieser prüfungsvollen Zeit, so gedenke unserer Sünden nicht, o Gott, sondern hilf uns in Gnaden aus zu deinem himmlischen Reiche, damit wir dort mit allen Erlösten vor dir leben und ewig deiner seligen Gemeinschaft uns freuen mögen durch Jesus Christus unsern Herrn! O höre, Vater, unser Flehn! O laß uns allen wohlgeschehn Evang. Gesangbuch. 67⁴ Anhang. E Und wohne bei uns immerdar Bis zu dem ew'gen neuen Jahr! Das werde wahr. Amen. Psalm 90. Gründonnerstag und Karfreitag. Herr Gott, Vater unsers Herrn Jesu Christi! Wir kommen vor dein heiliges Angesicht und beten dich in tiefer Demut an, Du hast den, der von keiner Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht, auf daß wir würden in ihm die Gerechtigkeit, die vor dir gilt. O gib uns heute recht zu erkennen den unerforsch⸗ lichen Reichtum deiner ewigen Liebe, daß unser Mund voll werde von deinem Lob, und wir einstimmen in das große Halleluja, das die Seligen dir im Himmel darbringen! Herr Jesu, du Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt, was können wir dir zum Dankopfer geben für deine Liebe als den Leib, den du dir geheiligt, und die Seele, die du dir er⸗ worben hast! Nimm uns hin zu deinem Eigentum! Du hast das große Werk unserer Erlösung vollbracht. Laß dein Sterben unser Leben, deine Gerechtigkeit unser Heil, deinen Todeskampf unsern Sieg und ewigen Frieden werden! Gib, o Herr, daß das Wort vom Kreuz eine Gotteskraft und Friedensbotschaft werde bei allen Menschen und unter allen Völkern, damit auch die, welche noch ferne stehen, erlöst werden von ihren Sünden und samt uns deine Gnade und Herrlichkeit rühmen dürfen! O Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt, erbarme dich über uns alle und gib uns deinen Frieden! Erscheine mir zum Schilde, Zum Trost in meinem Tod, Laß schaun zu deinem Bilde Mich in der letzten Not! Da will ich nach dir blicken, Da will ich glaubensvoll Fest an mein Herz dich drücken; Wer so stirbt, der stirbt wohl. Amen. Chris mmen it an. Sünde ie vor forsch⸗ voll große „ im Glauben und in der Heiligung durch deine Gnade voll⸗ E Gebete. 67³ Ostern und Himmelfahrt. Heiliger lebendiger Gott! Mit Rühmen und Frohlocken treten wir heute vor dein Angesicht und danken dir, daß du deinen Sohn, unsern Herrn, mit Preis und Ehre gekrönt und durch ihn Leben und unvergängliches Wesen ans Licht gebracht hast. Mit getrostem Glauben halten wir uns nun an das Wort unsers Erlösers:„Ich lebe, und ihr sollt auch leben“, und:„Wo ich bin, da soll mein Diener auch sein.“ Wir bitten dich von Herzen: erleuchte und heilige uns durch die Kraft deines heiligen Geistes, damit wir den guten Kampf des Glaubens kämpfen, der Sünde täglich absterben und ernstlich trachten nach dem, was droben ist! Gib, daß wir in Anfech⸗ tung, Kreuz und Leiden uns Jesu Christi, unseres Siegesfürsten, getrösten können und in ihm deines Friedens teilhaftig bleiben! Erhalte uns in lebendiger Gemeinschaft mit ihm, unserm himmlischen Haupte, und nimm uns, wenn wir unsern Lauf endet haben, auf in die himmlische Seligkeit und Freude, wo⸗ hin Jesus unser Heiland uns vorangegangen ist! Tag des Lebens, Tag der Wonne! Wie wird uns sein, wenn Gottes Sonne Durch unsers Grabes Dunkel bricht! O was werden wir empfinden, Wenn Nacht und Finsternis verschwinden Und uns umstrahlt des Himmels Licht! Vollender, führe du Uns diesem Tage zu, Uns die Deinen! Die Todesbahn Gingst du voran, Wir folgen dir in deine Ruh. Amen. Pfingsten und Trinitatisfest. Sei hochgelobet, gnädiger Gott, Vater unseres Herrn Jesu Christi, daß du uns nicht nur geschaffen und erlöst, sondern 22* 6re Anhang. auch den verheißenen Tröster in die Welt gesendet und ih uns als das Pfand unseres himmlischen Erbes gegeben hast Gieße ihn immer reichlicher über uns aus, richte dein König reich auf in unseren Herzen, führe uns aus der Finsternis zun Licht, aus der Knechtschaft der Sünde zu der herrlichen Freihei deiner Kinder! Stärke und erfreue uns durch diesen himmlische Tröster und laß ihn unsern Führer und Beistand sein in diese Pilgerzeit! Schenke uns durch ihn die Gnade, daß wir mi immer freudigerem Herzen rufen: Abba, lieber Vater! Laß das helle Licht deines Geistes aufgehen auch über die Menge derer die noch in Finsternis und Schatten des Todes sitzen! Heilig die ganze Christenheit und mache sie zu einem wahrhaften Ab bilde deines unsichtbaren Reiches! Tilge aus alle Spaltun und Zwietracht, daß wir rechtschaffen seien in der Liebe un wachsen in allen Stücken an dem, der das Haupt ist, Christus — Gott, unser Vater, erbarme dich unser und erfreue uns mi deiner Liebe! Herr Jesu, du Sohn Gottes, erbarme dich unse und mache uns gerecht und selig durch deine Gnade! O heilt ger Geist, erbarme dich unser, heilige und tröste uns dur deine Gemeinschaft! Dir, dem dreieinigen Gott, sei Anbetung Preis und Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. Psalm 96. Reformationsfest. Gelobet seist du, Herr unser Gott, du Gott unserer Väten Dir gebührt Majestät und Gewalt, Herrlichkeit, Sieg u Dank; dein ist das Reich, und in deiner Hand steht Kraft u Macht. Du bist freundlich, deine Gnade währet ewiglich u deine Wahrheit für und für. Wir gedenken heute all der Treu und Barmherzigkeit, die du unsern Vätern erzeigt, all de wunderbaren Hilfe, wodurch du dich seit mehr als drei Jah⸗ hunderten an unsrer Kirche unter allen Stürmen und Gefahr bis auf diese Stunde verherrlicht hast. Wir bitten dich, bleis fort und fort der Schild und Schutz deiner Kirche, decke sie m deinen Fittichen und laß ihre Zuversicht sein unter deinen Fl⸗ geln! Bewahre, o barmherziger Gott, unsre teuere evangelist nd ih n hast. König is zun Freihei rlischen diese vir mi aß das e deren Heilig ten Ab⸗ haltun be un hristus uns mi h unse O heill 6durc betung E Gebete. 67⁷7 é Kirche vor aller Zerrüttung und Trennung; halte ferne den Geist der Zwietracht, damit der Glaube nicht Not leide und die Liebe nicht erkalte! Steure dem Unglauben, dem Aber⸗ glauben und der Gleichgültigkeit und vernichte alle Keime des Hasses und der Unduldsamkeit zwischen uns und unsern Mit⸗ christen, welche unserer Kirche nicht angehören! Vater des Lichtes und der Liebe, gieße deinen Geist aus über deine Kinder aller⸗ orten, damit die Zeit herbeikomme, wo auf der ganzen Erde eine Herde unter einem Hirten sein wird, welcher ist dein Sohn Jesus Christus, hochgelobt in Ewigkeit! Amen. Ernte⸗ und Dankfest. Allmächtiger Gott, Vater aller Gnade! Wir bringen dir heute unsern demütigen Dank dar für die Liebe, womit du auch in diesem Jahre deine milde Hand aufgetan und alles, was lebet, mit Wohlgefallen gesättigt hast. Herr, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weislich ge⸗ ordnet, und die Erde ist voll deiner Güter! Ja deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen. Herr, was ist der Mensch, daß du sein gedenkest, und des Menschen Kind, daß du dich seiner an⸗ nimmst! Vergib uns, o Vater, unsere Sünden! Bewahre uns vor dem Leichtsinn, der deiner Gebote vergißt, vor der Trägheit, die deine Gnade versäumt, vor der Unmäßigkeit, die deine Güter mißbraucht, vor dem Geiz, der Herz und Hand dem Bruder verschließt! Bewahre uns in Gnaden vor Mangel und Teuerung und laß uns deinen Segen in Frieden und guter Gesundheit genießen! Erfreue nach dem Reichtum deiner Liebe auch die Herzen aller Armen, Verlassenen und Betrübten und laß sie innewerden, daß keines von dir vergessen sei! Hilf uns durch deine Gnade, daß wir nicht auf das Fleisch säen, son⸗ dern auf den Geist, damit wir vom Geist einst das ewige Leben ernten durch Jesus Christus unsern Herrn. Amen. Psalm 145. ö ö s Anhang. U Buß⸗ und Bettag. Aus der Tiefe unsres Herzens rufen wir, Gott, zu dir, Herr, höre uns, merke auf die Stimme unseres Flehens! So du willst Sünde zurechnen, Herr, wer wird bestehen? Gehe nicht mit uns ins Gericht, barmherziger Gott, um Jesu Christi willen! Verwirf uns nicht von deinem Angesicht und nimm deinen heiligen Geist nicht von uns! Unsre Seele dürstet nach deiner Gnade, unsre Hände strecken sich aus nach deiner Hilfe. Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte, die von der Welt her gewesen ist! Herr unser Gott, laß diesen Tag unsrer gemeinsamen Demütigung vor dir an unser aller Seelen gesegnet sein! Schaffe in uns ein reines Herz und gib uns einen neuen gewissen Geist! O Jesu, erbarme dich über uns und gib uns deinen Frieden! Wenn du Frieden Uns beschieden, Fürchten wir die Strafe nicht; Dein Versöhnen Wird uns krönen Mit Gerechtigkeit und Licht. Dein Erbarmen Hilft den Armen, Du bist unsre Zuversicht. Amen. Psalm 51. 130. 3. Gebete zur Feier des heiligen Abendmahls. 1. Vor der Beichte. Heiliger und gerechter Gott! Du kennst mein Herz, und mein Leben ist dir nicht verborgen. Ich demütige mich vor dir im Gefühl meiner Sünde und Schuld. Vater, ich bin nicht wert, daß ich dein Kind heiße. Siehe meine Reue gnädig an, und wirke du selbst in mir einen solchen Abscheu gegen alles Böse, daß ich die Sünde ernstlich fliehe und mich ganz mit Seele und Leib dir heilige! Vergib mir, o Gott, meine SE- J. SE S.— S S S. SS ö O Gebete. 67⁹ Sünden um meines Herrn und Heilandes willen, vergib mir alle Undankbarkeit und Untreue, jede Versündigung gegen dein Gebot der Nächstenliebe! Mit gebeugtem Herzen klage ich mich vor dir an. Laß mich Freude und Erquickung hören in dem erbarmungsvollen Worte: Sei getrost, deine Sünden sind dir vergeben! Aus tiefer Not rufe ich zu dir, o Gott, erhör mein Flehen! Meine Sünden gehen mir über mein Haupt, sie sind mir zu schwer geworden. Sei mir gnädig nach deiner Güte und tilge meine Sünden nach deiner großen Barmherzig⸗ keit! Schaffe du selbst in mir ein reines Herz und gib mir einen neuen gewissen Geist! Erhöre mein Flehen durch meinen Herrn Jesus Christus, welchem sei Ehre in Ewigkeit! Ich zweifle nicht, ich bin erhöret, Gott höret und erbarmt sich mein; Weil sich der Trost im Herzen mehret, Drum stell' ich nun das Klagen ein: Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich! Amen. 2. Vor der Abendmahlsfeier. Getreuer Gott und Vater! Im Namen unseres Herrn Jesu Christi, der für uns seinen Leib dahingegeben, für uns sein Blut vergossen hat, bitte ich dich herzlich: gib mir erleuchtete Augen des Verständnisses, daß ich erkennen möge den Reichtum des heiligen Mahles, in welchem du mir alle himmlischen Güter spendest, Vergebung der Sünden, Leben und Seligkeit! Erfülle mich mit deinem Geiste, damit ich als würdiger Gast an deinem Tische erscheine! Hilf mir alle erlittene Kränkung und Feindschaft von Herzen vergeben und vergessen und gegen alle meine Mitmenschen versöhnlich sein, wie ich selbst der Versöhnung bedarf! Laß mich reichen Trost und Frieden in meinem Herzen empfinden; und wie du auf Erden unsre hun⸗ gernden und dürstenden Seelen nährst zum ewigen Leben, so laß uns einst droben dein himmlisches Abendmahl feiern und satt werden aus deiner himmlischen Gnadenfüllel Amen. 680 Anhang. U 3. Während der Abendmahlsfeier. Liebreicher Gott, du Quelle alles Heils und Lebens! Laß die Feier des heiligen Abendmahls, die wir jetzt im Namen Jesu unsers Herrn und Erlösers begehen, mir und allen, die es heute empfangen, insbesondere den Angefochtenen und Be⸗ kümmerten zum Segen gereichen, damit wir Ruhe und Er⸗ quickung finden für unsre Seelen und gestärkt werden im Glauben, in der Gottseligkeit und in der frohen Hoffnung des ewigen Lebens! O Gott, sei mitten unter uns und segne uns Herr Jesu, erbarme dich meiner und gib mir deinen Frieden! Amen. Oder: Lob, Preis und Dank sei dir, Herr Jesu, für deine unaus⸗ sprechliche Liebel Du bist das wahrhaftige Brot, das vom Himmel kommt und der Welt das Leben gibt. Laß mich die Heiligungskraft und den Segen der seligen Vereinigung mit dir in reichem Maße an meinem innern Menschen erfahren! Gib, daß ich an deinem Tische gestärkt und erquickt werde mit dem Trost der Vergebung meiner Sünden und mit der Hoff⸗ nung des ewigen Lebens! Mache mir den Genuß deines Leibes und Blutes zu einem Unterpfand des großen Abendmahls, welches du einst in deinem himmlischen Reiche mit den Deinigen feiern wirst! Amen. 4. Nach Empfang des heiligen Abendmahls. Barmherziger Gott und Vater! Lob und Preis sei deinem heiligen Namen für die unaussprechliche Güte, welche du mit durch die Gabe des heiligen Abendmahls erwiesen, für den Trost und die Stärkung, die du mir dadurch verliehen hast! Stehe mir nun bei, getreuer Gott, daß deine Gnade mir ge— reichen möge zur Stärkung meines Glaubens und zur Liebe gegen die Brüder, damit ich hinfort viele Früchte der Gerechtig⸗ keit bringe! Mache mich fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal und hilf mir anhalten am Gebet, damit ich Sünde, Not und Tod durch deine Kraft überwinde und endlich dahin — Laß damen n, die d Be⸗ id Er⸗ en im ng des uns! ieden mnaus⸗ vom ch die g mit ahren! de mit Hoff Leibes nahls, inigen Gebete. s1 gelange, wo ich mit allen Seligen und Vollendeten dein himmlisches Abendmahl feiern möge! Erhöre mein Gebet um meines Herrn und Erlösers willen! Amen. Psalm 103. 4. Gebete für besondere Zeiten und Umstände. 1. Für die Gewächse der Erde. Allmächtiger Gott, barmherziger Vater, der du durch deine göttliche Kraft alles erschaffen hast und sättigest, was da lebet und webet, nach deinem Wohlgefallen, wir bitten dich demütig, du wollest unsere Felder mit deinem Segen krönen und alles, was wir zur Nahrung und Notdurft gebrauchen, unter deinem Schutz und Schirm gnädig gedeihen lassen und erhalten. Wende jede Gefahr von unsern Fluren gnädig ab, behüte sie vor Frost und Dürre, vor anhaltender Nässe, vor Hagelschlag und verheerenden Gewittern, und verleih uns deinen Segen, damit durch deine Güte das Gewächs unsers Landes gedeihe und reife, wir dasselbe mit Freuden können einsammeln und dich als unsern gnädigen Gott und Vater preisen durch Jesus Christus unsern Herrn! Amen. 2. Bei einem Gewitter. Lobe den Herrn, meine Seele! Herr, mein Gott, du bist sehr herrlich, du bist schön und prächtig geschmückt. Licht ist dein Kleid, das du anhast; du breitest aus den Himmel wie einen Teppich. Du wölbest es oben mit Wasser, du fährst auf den Wolken wie auf einem Wagen und gehest auf den Fittichen des Windes. Du machest die Winde zu deinen Boten und die Feuerflammen zu deinen Dienern. Du hast das Erd⸗ reich gegründet auf seinen Boden, daß es bleibet immer und ewiglich. Mit der Tiefe deckest du es wie mit einem Kleide, und Wasser stehen über den Bergen. Aber von deinem Schelten fliehen sie, von deinem Donner fahren sie dahin. Deine Blitze leuchten auf dem Erdboden, das Erdreich sieht es und erschrickt. Aber wer unter deinem Schirm, du Höchster, sitzet und unter 68² Anhang. DU deinem Schatten, o Allmächtiger, bleibet, der spricht getrost und unverzagt: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe! Herr, erzeige uns deine Gnade und hilf uns! Halte die zuckenden Blitze in deiner allmächtigen Hand, steure dem Sturm und Unwetter und behüte unsre Häusen und Felder, daß sie nicht Schaden leiden! Laß deine Wetter gnädig an uns vorüberziehen, so wollen wir dir mit Freuden die Opfer unsers Lobes und Dankes darbringen, der du unser treuer Gott und Vater bist von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen, 3. In Kreuz und Leiden. Ewiger, barmherziger Gott und Vater! Zu dir nehmen wir unsre Zuflucht in unsrer Not. Höre auf unser Flehen und verwirf uns nicht von deinem Angesicht! Wir hoffen auf dich, denn bei dir ist Gnade und viel Vergebung. Lindre du die Leiden, mit denen du uns heimgesucht hast! Tröste, stärke, errette, hilf uns nach deiner Barmherzigkeit! Wohl müssen denen, die dich lieben, alle Dinge zum besten dienen. Doch du kennst unser schwaches, trotziges und verzagtes Herz. O hilf uns, daß wir nicht verderben! Entziehe uns nicht des Glaubens Trost! Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit unsre Seele, Gott, zu dir. Dir befehlen wir alle unsre Wege. Du wirst uns nicht ewig in Unruhe lassen, du wirst uns nicht verlassen noch versäumen. Auf dich harren wir, Herr; mache dich auf, hilf uns und erlöse uns um deiner Güte willen! Amen, Psalm 25. 39. 73. 126. 146. 4. In Kriegsnot. Starker und treuer Gott, groß von Rat und mächtig von Tat! Schaue gnädig hernieder auf uns, deine Kinder, dil unter den Gefahren, Unruhen und Schrecken des Kriegs zu din ihre Zuflucht nehmen. Du bist der König von alters her, den alle Hilfe schafft. Deinem allmächtigen Schutz befehlen wi uns und alle die Unsrigen, unser Fürstenhaus, unsern Kaiset und das ganze deutsche Vaterland. Laß deine Güte und Treu⸗ U Gebete. 68³3 uns allewege behüten! Ziehe aus in deiner Kraft mit unserem Gohne Stärke den Mut und den Arm unsrer Brüder und öhne und hilf ihnen zum Sieg über die Feinde! Sollen sie auf dem Felde der Ehre fallen, so schließe ihnen deinen Himmel auf! Sei allen Bedrängten nahe mit Trost und Errettung! Laß vor dich kommen das Seufzen der Gefangenen, der Ver⸗ wundeten, der Sterbenden! Nimm der Verirrten und Ver⸗ lassenen dich väterlich an! Heile die Wunden, die der Krieg geschlagen hat und noch immer schlägt, und laß auch aus dieser Tränensaat eine Freudenernte reifen für Zeit und Ewig⸗ keit! Gib, daß wir aus der Unruhe und dem Streit hienieden mit immer herzlicherem Verlangen hinaufblicken in das Land des ewigen Friedens! Laß leuchten, o Gott, dein Antlitz über uns und gib uns Frieden allenthalben und auf allerlei Weise, um Jesu Christi unseres Friedensfürsten willen! Amen. Psalm 46. 62. 88. ). Bei herrschender Seuche. Herr, erbarme dich unser! Wir sind Asche und Staub, hin⸗ fällige sündige sterbliche Menschen; aber du bist der All⸗ mächtige und Allerbarmende. An dir haben wir einen Gott, der da hilft, und den Herrn, der vom Tode errettet. So bitten wir dich denn: Hilf uns in der verderblichen Plage, die uns getroffen hat! Wenn es deiner Weisheit gefällt, so gebiete dem Engel des Todes, daß er an unsern Hütten vorübergehe! Wo du es anders beschlossen hast, da sei nahe mit deinem Trost und deiner Hilfe! Mindere und erleichtere jede Not durch deinen gnädigen Beistand, sei der Arzt der Kranken, erquicke die bekümmerten und gebeugten Seelen, die Schmachtenden und Sterbenden mit dem Troste deiner Gnade und mit dem seligen Frieden, den uns unser Herr und Heiland erworben hat! Erwecke unser aller Herzen zu selbstverleugnender aufopfernder Liebe und zu Werken der Barmherzigkeit! Lehre uns in der ernsten Zeit, in der wir leben, wohl bedenken, was zu unserm Frieden dient! Du hast uns verwundet, du kannst uns auch heilen. Nimm dich, o Herr, der Verlassenen, der Witwen und 68⁴ Waisen väterlich an! In deine Hände befehlen wir unsern Leib und unsre Seele. Handle mit uns nach deinem heiligen Willen, nur sei und bleibe unser gnädiger Gott im Leben und im Sterben, durch unsern Herrn Jesus Christus! Amen. Psalm 91. 5. In Krankheit. Allgemein. Gnädiger und allmächtiger Gott! Im Namen meines Herrn und Heilandes schaue ich zu dir auf von meinem Kranken⸗ lager. Du hast mich bisher am Leben erhalten, wofür ich din von Herzen Lob und Dank sage. O laß dich auch fernerhin an mir nicht unbezeugt! Sei du mein Arzt und Helfer! Meinen Leib und meine Seele befehle ich in deine Hände Laß es mich erfahren, daß du meine Kraft seist und meines Lebens Licht! Bewahre mich vor Murren und Ungeduld! Hilf mir von meinen Schmerzen! Stärke meinen Glauben, richte auf den sinkenden Mut, wenn Verzagtheit und Kleinglauben sich meiner bemächtigen wollen! Alle meine Sorgen werfe ich auf dich, du wirst es wohl mit mir machen. Erhöre mein Gebet um Jesu Christi willen! Amen. Psalm 42. Bei schwerer Erkrankung. Barmherziger Gott, gnädiger Vater! Mein Leben steht in deiner Hand. In meinem schweren Leiden suche ich dein An⸗ gesicht, o laß dich von mir finden! Wo Menschen nicht helfen können, da kannst du, Allmächtiger, noch helfen mit deinen starken Hand. Doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe. Hilf mir nur geduldig leiden und im Glauben ausharren bis ans Ende! O Gott, versuche mich nicht über Vermögen, lege mir nicht mehr auf, als ich tragen kann! Du kennst ja mein schwaches sündhaftes Herz. Sei mir nahe mit deinem Trost und Frieden bei Tag und bei Nacht! Befreie mich von eiteln Sorgen und lenke meinen Sinn beständig hin auf das Eine, Anhang.——— Herrn inken⸗ ch dir ierhin elfer! ände, ꝛeines Hilf E Gebete. 68⁹ ö was not tut! Meine Seele ist stille zu dir, mein Gott, der mir hilft. Großer Gott, lieber himmlischer Vater, erbarme dich meiner! Herr Jesu, hilf mir in Zeit und Ewigkeit! Amen. Oder: Auf dich, Herr, hofft meine bange Seele; ach laß mich nicht zu Schanden werden! Siehe an meinen Jammer und mein Elend und hilf mir aus meinen Nöten! Ich habe ja keinen Retter außer dir. An dich halte ich mich im Glauben; ver⸗ laß mich nicht! Siehe, um Trost ist mir so bange; o stehe mir bei und erquicke mich nach deiner Barmherzigkeit! Wenn ich versinken will, sei du mein Stab; wenn es Nacht um mich wird, sei du mein Licht! Herr, Herr, ich hoffe auf dein Heil. Mag alles Irdische mir schwinden, so bleibst doch du meines Erale. Trost und mein Teil. Was betrübst du dich, meine eele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott, denn ich werde ihm noch danken, daß er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist! Heiliger Vater! Wenn du mit mir rechten willst, kann ich dir auf tausend nicht eines antworten. O ver⸗ gib mir alle Sünden um Jesu Christi meines Heilandes willen! Soll hier meine Wallfahrt zu Ende gehen, so schreibe meinen Namen ins Buch des Lebens ein! Herr, dein Wille geschehe. Willst du mich noch länger am Leben erhalten, so sei es zu deiner Ehre! Willst du mich abrufen, so beschere mir einen sanften Tod und ein seliges Ende und führe mich in deinen Himmel ein durch Jesus Christus meinen Herrn! Amen. Für Sterbende. Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln; er weidet mich auf einer grlinen Aue und flhret mich zum frischen Wasser; er erquicket meine Seele, er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Gutes und Barmherzig⸗ keit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar. Amen. 686 Anhang. U x Oder: Herr, mein Gott, erbarme dich meiner! Herr Jesu, mein Heiland, erbarme dich meiner und hilf mir aus zu deinem ewigen Reiche! Ach Herr, wie so lange! Hilf mir und erlöse mich nach deiner unergründlichen Barmherzigkeit! Amen. Oder: Herr, Herr, sei du mit mir! Verlaß mich nicht in meiner letzten Not! Stärke meinen Glauben, erhalte mir deinen Frie⸗ den, führe mich an deiner Hand, wenn mir die Sinne schwin⸗ den; begleite mich durchs dunkle Tal zum ewigen Licht, zur ewigen Heimat! Erhöre, ach erhöre mich und vergib mir alle meine Sünden um Jesu Christi willen! Amen. Oder: Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist. Herr Jesu, nimm meinen Geist auf! Amen. Unser Vater. Unser Vater in dem Himmel. Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel. Unser täglich Brot gib uns heute. Und vergib uns unsre Schulden, wie wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Übel. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herr⸗ lichkeit in Ewigkeit. Amen. Der Segen. Der Herr segne uns und behüte uns. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig. Der Hen hebe sein Angesicht auf uns und gebe uns Frieden. Amen, mein inem erlöse . ꝛeiner Frie⸗ win⸗ zur alle Herr Gebete. 687 6. Tischgebete. Vor dem Essen. Mel. Schmücke dich, o liebe Seele. Speise, Vater, deine Kinder, Stärke, Kraft und Nahrung Tröste die betrübten Sünder; geben, Sprich den Segen zu den Gaben, Bis wir endlich mit denFrommen Die wir jetzt hier vor uns haben, Zu demHimmelsmahle kommen! Daß sie uns zu diesem Leben men. Joh. Heermann 1585—1647. Oder: Herr, wir kommen zu dem Die wir dir jetzt anbefehlen, Essen, Steh uns bei in aller Not; Laß uns deiner nicht vergessen, Hilf uns, daß wir nach der Erden Denn du bist das Lebensbrot; Deine Gäst' im Himmel werden! Speis die Leiber, stärk die Seelen, Amen. Nach dem Essen. Wir danken Gott für seine Daß wir satt werden hier und Gaben, dort. Die wir von ihm empfangen Ach lieber Gott, du wollst uns haben; geben Wir bitten unsern lieben Herrn, Nach dieser Welt das ew'ge Er woll' auch ferner sie bescher'n Leben! Und speisen uns mit seinemWort, Amen. Oder: Mel. Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren. 1. Danke dem Herren, o Seele, Liebet den Güttigen sehr, dem Ursprung der Güter, Singet ihm dankende Lieder! Der uns erquicket die Leiber und stärkt die Gemüter! 2. Lebenswort Jesu, komm, speise Gebet ihm Ehr, die schmachtenden Seelen, s8 Anhang. Laß hier auf Erden uns nimmer Und zu dem himmlischen Mahle das Nötige fehlen; recht würdig bereiten; Gib nur, daß wir Bleib uns hier nah, Innig stets dürsten nach dir, Bis wir dich ewig allda Ewig zum Heil dich erwählen! Schmecken und schauen in 3. Gütigster Hirte, du wollest 23.7 ; Amen. aute stärtehmditeiten Gerhard Tersteegen 1697-1769. 7. Schulgebete. Zum Anfang. Mel. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend. 1. Mein Gott, meinVater und Dich, meinen Herrn, erkennen mein Hort, wohl! —— + Zu dir eufk ich⸗ Wort! auf mein 3. O heil'ger Geist, gib Kraft Laß lernen mich, was heilsam ist, und Stärk, Daß ich dich kob' zu jeder Frist! Vollbring in 555. göttlich 2. Steh du mir bei, Herr Jesu Den Glauben und die Lieb hrist, vermehr Der du der rechte Lehrer bist; In mir zu deines Namens Ehrl Lehr mich vor allem, was ich soll, Amen. Oder: Mel. Freu dich sehr, o meine Seele. Komm, du Herr des ew'gen Nimm des treuen Lehrers Lebens, wahr, Tritt in unsern Kreis herein! Segne deiner Kinder Schar, Hilf und laß uns nicht ver⸗ So wird alles wohl gedeihen, gebens Und dein Herz sich unser freuen! Deines Wortes Schüler sein! Amen. Dei E Gebete. 89 1769. Zum Schluß. Mel. Ringe recht, wenn Gottes Gnade. Herr, dein Licht, dein Schutz, Leit uns selbst auf allen Wegen, ö dein Segen, Daß dein Friede mit uns sei! Deine Gnade steh' uns bei! Amen. Oder: Mel. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend. 1. Herr Jesu, nimm uns völlig 2. Den Eigenwillen brich ent⸗ hin, zwei, Gib uns den sel'gen Kinder⸗ Mach uns von Trotz und Tücke sinn, frei! Daß wir in deinem Willen Regier uns selbst mit deiner ruhn Hand Und nicht nach unserm Willen Und trag uns bis ins Vaterland! tun! Amen. III. Verzeichnis der Liederdichter. Noams, Sara, geb. Flower, geb. zu Great⸗Harlow(Essex) 1805, +in London 1848. 517. Albert, Heinrich, geb. 1604 zu Lobenstein im Voigtlande, T 1651 als Organist am Dom in Königsberg. 343. 399. 422. Albrecht, Herzog von Preußen, geb. 1490 zu Ansbach, seit 1511 Hochmeister des Deutsch-Ordens, 1522 auf dem Reichs⸗ tag zu Nürnberg für die Reformation gewonnen, verwandelt 1525 das preußische Ordensland in ein weltliches Herzogtum, 11568. 3ʃ4. Allendorf, Ludwig Konrad, geb. 1693 in Josbach bei Marburg, als lutherischer Hofpfarrer in Cöthen(Anhalt) Heraus⸗ geber der Cöthnischen Lieder, 4 1773 als Pfarrer und Scholarch in Halle. 529. Altenburg, Michael, geb. 1584 zu Alach bei Erfurt, + 1640 als Pastor in Erfurt. Das Lied Nr. 164 soll er„zu sein und anderer Christen Trost“ im 30jaͤhrigen Krieg und mit beson⸗ derer Beziehung auf die Losung der evangelischen Armee bei der Leipziger Schlacht(1631)„Gott mit uns!“„verfertigt“ haben. Gustav Adolf ließ es in der vor der Lützener Schlacht gehaltenen Betstunde singen; es wurde deshalb„Gustar, Adolfs Feldliedlein“ genannt. Ambrosius, 340—397, Bischof von Mailand. Der ihm zu⸗ geschriebene„Ambrosianische Lobgesang“(„Te Deum lau⸗ damus“- Dich, Gott, loben wir) ist wahrscheinlich nur eine von ihm herrührende lateinische Bearbeitung eines morgenländischen Hymnus. 1.— Vergl. Franz, Ignaz. Amstein, Rosalie, geb. Bärlocher, Kaufmannstochter aus St. Gallen, 1846— 1923. 482. Arends, Wilhelm Erasmus, geb. 1677 in Langenstein b. Halben stadt, 1721 als Pastor in Halberstadt. 355. Arnoͤt, Ernst Moritz, geb. 1769 auf Rügen, + 1860 als Pro⸗ fessor der Geschichte in Bonn, berühmt als Vaterlandsfreund, 1805, 1651 seit eichs⸗ ndelt tum, burg, raus⸗ und U Verzeichnis der Liederdichter. 691 Dichter und Schriftsteller zur Zeit der Befreiungskriege. 35. 81. 152. 247. 415. 447. 469. 6062). Arnold, Gottfried, geb. 1666 zu Annaberg in Sachsen, Schüler Speners, Professor der Geschichte in Gießen, 1714 als Pastor in Perleberg(Provinz Brandenburg). 277. Asschenfelot, Christoph Karl Julius, Oberkonsistorialrat und Propst in Flensburg, 1792— 1856. 92. Bahnmaier, D. Jonathan Friedrich, geb. 1774 in Oberstenfeld (Württ.), Professor der Theologie in Tübingen, dann Dekan in Kirchheim u. T., 4 auf einer Dienstreise in Owen 1841, Mitherausgeber des Württemberger Gesangbuches. 193. Barth, D. Christian Gottlob, geb. 1799 in Stuttgart, Pfarrer in Möttlingen bei Calw, nach Niederlegung seines Amtes als unermüdlicher Missions⸗ und Jugendschriftsteller tätig in Calw, + 1862. 180. 523. Beecher⸗Stowe, Harriet, geb. 1812 zu Litchfield(Connectieut); hat sich um die Sklavenbefreiung durch ihren Roman„Onkel Toms Hütte“ verdient gemacht, T 1896. 452. Bengel, Johann Albrecht, geb. 1687 in Winnenden, T 1752 in Stuttgart als Konsistorialrat und Prälat von Alpirsbach; Hauptvertreter des württemberg. Pietismus seiner Zeit. 112. Berger, Johann Baptist, 1806- 1888. 518. Betichius, Johann, geb. 1650 zu Steckby(Anhalt), als Diakonus in Zerbst 1722. 386. Bickel, Johann Daniel Karl, geb. 1737 in Altweilnau in Nassau, +als Konsistorialrat und Superintendent in Mosbach bei Wiesbaden 1809. 373. bienemann, D.(Melissander), Kaspar, geb. 1540 in Nürnberg, Erzieher am Hofe Herzogs Johann Wilhelm zu Weimar, + 1591m als Generalsuperintendent in Altenburg. 22. Birken, Sigmund von, Betulius genannt, geb. 1626 zu Wild⸗ stein bei Eger, mit seinen Eltern des Glaubens wegen aus Böhmen flüchtig, Erzieher an verschiedenen Höfen, von Ferdinand III. geadelt und als Dichter gekrönt, + 168als Privatgelehrter in Nürnberg. 296. Hogatzky, Karl Heinrich von, geb. 1690 zu Jankowe(Nieder⸗ schlesien), studierte Theologie, seit 1746 als Privatmann im 6² Waisenhaus zu Halle a. d. S., als dessen Wohltäter 4 1774, Verfasser zahlreicher Erbauungsschriften. 167. 24ʃ. Bone, Heinrich, 1813— 1893. 514. Brauer, Friedrich, geb. 1734 zu Büdingen bei Offenbach a. M. + 1813 als badischer Staatsrat und Direktor des Ober— kirchenrats zu Karlsruhe. 289. 336. Buchka, Johann Simon, geb. 1705 zu Arzberg bei Bayreuth, +als Konrektor und Prediger in Hof 1752. 209. Burckharoͤt, Abel, geb. zu Basel 1805, schweizerischer Dichter. Seine Kinderlieder von Friedrich Spitta herausgegeben. + 1882 in Basel. 473. Bürde, Samuel Gottlieb, geb. 1753 in Breslau, Kanzlei direktor daselbst, 1831 als Kammerdirektor auf einer Reise in Berlin. 33. 275. 303. 435. Burmeister, Franz Joachim, Pastor in Lüneburg, 1633(7 bis 1672. 403. Claudius, Matthias, geb. 1740 in Reinfeld bei Lübeck, war Oberlandeskommissär in Darmstadt, lebte später in Wands⸗ bek bei Hamburg und starb 1815 in Hamburg im Hause seines Schwiegersohnes, des Buchhändlers Friedrich Perthes; Herausgeber des Wandsbeker Boten. 524. 534. Clausnither, Tobias, geb. 1619(1618) zu Thum bei Annaberg, zu Ende des 30jährigen Krieges schwedischer Feldprediger, hielt auf Wrangels Befehl die westfälische Friedenspredigt zu Weiden(Oberpfalz) und starb 1684 als 1. Pfarrer und kurpfälzischer Kirchenrat daselbst. 40. Cramer, Johann Andreas, geb. 1723 zu Jöhstadt im Erz gebirge, angesehener Kanzelredner, Pfarrer in Kröllwiß, Quedlinburg, Kopenhagen und Lübeck, zuletzt Professor in Kiel und 4 1788 als Kanzler daselbst. 17. Crasselius, Bartholomäus, geb. 1667 zu Wermsdorf bei Glauchau, Schüler August Hermann Franckes, + 1724 als Pfarrer in Düsseldorf. 12. 158(in Anlehnung an M. Rinckart), Dach, Simon, geb. 1605 in Memel, als Professor der Dichtkunst in Königsberg 1699. 421. Danneil, Johann Friedrich, 1719— 1772, Konsistorialrat und Pfarrer in seiner Vaterstadt Quedlinburg. 133. Verzeichnis der Liederdichter. O x E Verzeichnis der Liederdichter. 9³ denicke, David, geb. 1605 in Zittau, 1 1680 als Konsistorial⸗ rat in Hannover. Mit Justus Gesenius gab er das— nach⸗ mals so einflußreiche— Gesangbuch von 1646 heraus, in welchem zum erstenmal grundsätzlich und planmäßig ältere 225725.885 neuerem Geschmacke umgedichtet erscheinen. deßler, Wolfgang Christoph, geb. 1660 zu Nürnberg, Kon⸗ rektor der Schule zum heiligen Geist daselbst, viel kränklich, + 1722. 257. diterich, Johann Samuel, 1721-1797, ein Berliner, Ober⸗ konsistorialrat und Pastor zu St. Marien daselbst, war der eigentliche Führer der Gesangbuchstürmer und hat durch seine willkürlichen und weitgehenden Anderungen viele ältere Lieder verschlechtert. 229. 245. döring, Karl August, geb. 1783 zu Markt⸗Alvensleben im Magdeburgischen, lutherischer Pfarrer in Elberfeld, eifriger Förderer der Inneren Mission, 1844. 91. 201. Edeling, Christ. Ludwig, geb. 1678 zu Löbejün bei Halle a. d. S., Zinzendorfs Hofmeister bis 1711, 4 als Oberpfarrer zu Schwanebeck bei Halberstadt 1742. 2889 Vergl. Brauer, der das Lied umgearbeitet hat. galb, Johannes Daniel, 1768—1826, geb. zu Danzig, stiftete 1815 als Legationsrat zu Weimar die„Gesellschaft der Freunde in der Not“ zum Zweck der Heranbildung verlassener Kinder und gründete hiezu die Schulanstalt, welche noch jetzt unter dem Namen„Falksches Institut“ besteht. 460. 479. 483. 504. seoͤdersen, Jakob Friedrich, 1736—1788, Propst in Altona. 389 Fink, Ernst Friedrich, geb. 1806 zu Kandern, Pfarrer in Leutes⸗ heim, Amt Kehl, Begründer der Nonnenweierer Anstalt, erster evangelischer Hausgeistlicher der 1837.—42 erbauten badischen Heil⸗ und Pflegeanstalt Illenau, 1 1863 daselbst. 395. eink(auch Finxr), Erasmus, genannt Franzisci, geb in Lübeck 1627—1694 Privatgelehrter und Schriftsteller in Nürn⸗ berg. 38. cleming, Paul, geb. 1609 als Pfarrerssohn zu Hartenstein an der Mulde nahm 1633 teil an einer 6 Joahre dauernden Verzeichnis der Liederdichter. EE Gesandtschaft nach Rußland und Persien, bei deren Begim er das Lied Nr. 317 dichtete, und starb infolge der Anstrengungen dieser Reise kurz nachher(1640) als Dr. med. in Hamburg. Franck, Johann, geb. 1618 zu Guben(Lausitz), + 1677 alz Bürgermeister seiner Vaterstadt, nächst Gerhardt der bedeu⸗ tendste Kirchenliederdichter seiner Zeit. 209. 265. 376. 4 Franck, Salomo, Konsistorialsekretär in seiner Vaterstadt Weit mar, 1659— 1727. 26. 106. 120. 404. Franck, Sebastian, geb. zu Schleusingen 1606, 1668, alt Diakonus in Schweinfurt. 264(2). Francke, August Hermann, geb. 1663 zu Lübeck, Professor und Pfarrer zu Halle a. d. S., Begründer des weltberühm⸗ ten Waisenhauses und der mit diesem verbundenen Anstalten (Franckesche Stiftungen“), Hauptvertreter der von Spenen ins Leben gerufenen sog. pietistischen Bewegung zur Neu⸗ belebung der Kirche, + 1727. 354. Sranz, Agnes, 1794— 1843, aus Schlesien, wirkte segensreich im Dienste der Inneren Mission, Vorsteherin einer Armen schule in Breslau. 446. 526. 527. Franz, Ignaz, geb. 1710, Kaplan, Leiter des katholischen Lehren seminars in Breslau, 4 1790, hat das Lied Nr. 1 nach Ambrosius gedichtet. Freylinghausen, Johann Anastasius, geb. 1670 zu Ganders heim(Braunschweig), Schüler, Schwiegersohn und Nach⸗ folger Franckes in Halle, 1739. 84. Freystein, D. Johann Burkhard, geb. 1671 zu Weißenfelz + 1718 als Hof- und Justizrat in Dresden. 20. 400. Fricker, Johann Ludwig, geb. 1729 zu Stuttgart, 4 176 als Pfarrer zu Dettingen bei Urach. 176. Fritsch, Ahasverus, geb. 1629 in Mücheln, Provinz Sachsen, Kanzler und Konsistorialpräsident in Rudolstadt, woea 1701 starb. 111. Sulda, Fürchtegott Christian, Prediger zu Halle a. d. S., 1766 bis 1854. 173. Funcke, Friedrich, geb. 1642 zu Nossen(Erzgebirge), Kanter in Perleberg und Lüneburg, 4 1699 als Pastor in Römsteh. bei Lüneburg. 122. HIAIS=N.NEeSCee„ 2858822938—-tS‚‚2‚ew„qe E eginn ungen iburg 7 alz deden 455. Wei „ alz ofesso rühm⸗ talten 5pener Nen⸗ isreich U Verzeichnis der Liederdichter. ⁷ Funk, D. Gottfried Benedikt, Pfarrerssohn, 1734—1814, Eur und Direktor des Domgymnasiums in Magde⸗ urg. 135. Garve, Karl Bernhard, geb. 1763 in Jeinsen bei Hannover, 225— 10 Prediger der Brüdergemeine in Herrnhut. 34. 89. 121. Gebauer, Christian August, geb. 1792 zu Knobelsdorf(Sach⸗ sen), Lehrer an der Fürstenschule in Meißen, Professor in Bonn, später in Mannheim, 1832 in Tübingen. 450. Gebharoͤt, Ernst, 1832—1899, lebte als methodistischer Pre⸗ diger längere Zeit in Karlsruhe, wo er auch starb. 452. 517. Gellert, Christian Fürchtegott, geb. 1715 zu Hainichen(Sach⸗ sen), 4 1769 als Professor der Dichtkunst, Beredsamkeit und Moral in Leipzig, hat durch die Einfachheit, Wärme und Frömmigkeit seiner 84 geistlichen Lieder unter seinen Zeit⸗ genossen und bis heute großen Segen gestiftet. Sein Grab in der Johanneskirche in Leipzig. 16. 17. 31. 77. 113. 130. 131. 170. 102. 211. 255. 307. 334. 348. 357. 365. 392. 408. 439. Gerharot, Paul, 1607— 1676, von Gräfenhainichen bei Witten⸗ berg, nach langem Warten Propst in Mittenwalde, 1637 bis 1667 Diakonus an St. Nikolai in Berlin, welche Stelle er unter dem Großen Kurfürsten wegen öffentlicher Bekämpfung der reformierten Lehre aufgeben mußte, 1669 Archidiakonus in Lübben(Lausitz); der größte Kirchenliederdichter früherer Zeit(123 Lieder). 3. 4. 5. 61. 73. 74. 100., 101. 102. 103. 147. 148. 235. 318. 319. 320. 321. 344. 345. 350. 363. 375. 379. 400. 457. 533. Gerok, Karl von, 1815—1890, geb. in Vaihingen a. d. E., Oberhofprediger und Prälat in Stuttgart bis zu seinem Tode, gefeierter neuerer Liederdichter. 40. Gesenius, Justus, geb. 1601 zu Esbeck(Hannover), 4 1673 als Generalsuperintendent in Hannover. Vgl. Denicke. 99. Geßner, D. Georg, 1765—1843, Pfarrer am Waisenhaus, dann am Fraumünster und endlich am Großmünster in Zürich, zugleich Professor der Theologie, Schwiegersohn Joh. Kaspar Lavaters. 4½2. Gittermann, Johann Christian Hermann, 1768— 1834, Pre⸗ diger in Emden. 55. 56. 218 e Verzeichnis der Liederdichter. H— Goßner, Johann Evangelista, geb. 1773 in Hausen bei Günz⸗ burg an der Donau, kath. Religionslehrer in Düsseldorf, trat 1826 zur evang. Kirche über, Pfarrer in Berlin, Be⸗ gründer der Goßnerschen Heidenmission und mancher Werke der Inneren Mission, 4+ 1858. 451. Gotter, Ludwig Andreas, 1661— 1735, Hof- und Assistenzrat in seiner Vaterstadt Gotha. 10. 27. 288. Greef, Wilhelm, geb. 1809 zu Kettwig a. d. Ruhr, Organist in Mörs, Komponist geistlicher Lieder, 4 1875. 586. Grundemann, Reinhold, 1836—1924 geb. in Bärwalde, seit 1869 Pfarrer in Mörz(Mark Brandenburg), Herausgeber des allg. Missionsatlas, 4 in Belzig bei Potsdam. 487. Gryphius, Andreas, 1616—1664, als Syndikus in seiner Vaterstadt Glogau, verpflanzte das geschichtliche Schauspiel auf den deutschen Boden und war der hervorragendste Dichter seines Jahrhunderts in Deutschland. 223. Günther, Cyriakus, 1650— 1704, Lehrer am Gymnasium in Gotha. 2ʃ0. hagenbach, Karl Rudolf, 1801—1874, Professor der Theo⸗ logie in seiner Geburtsstadt Basel. 184. hahn, Johann Michael, 1758— 1819, geb. zu Altdorf bei Böb⸗ lingen, lebte später in Sindlingen bei Herrenbergz ein Bauer, der durch seine Schriften und erbaulichen Vorträge in„Stunden“ großen Einfluß und Anhang gewann(Michelianer). 47. 00. hammer, Julius, 1810— 1862, Schriftsteller in Leipzig und Dresden. 340. hardenberg, Friedrich von, als Dichter Novalis genann, geb. 1772 im Mansfeldischen, 1801 als Bergassessor zu Weißenfels, durch den Ernst und die religibse Innigkeit seine „geistlichen Lieder“ bekannt. 64. 136. 475. 499. harttmann, Karl Friedrich, geb. 1743 zu Adelberg(Württ.) Professor auf der Solitude und an der Karlsakademit, Dekan in Lauffen a. N. bis 1812, 4 1815 in Tübingen. 35. haßlocher, Johann, Adam, geb. 1645 zu Speyer, später Pfarrn daselbst, nach Zerstörung der Stadt durch die Franzosen Konsistorialrat in Weilburg(Nassau) bis zu seinem Tode 1726. 54. — zünz⸗ dorf, Be⸗ C Berke nzrat anist seit r des einer spiel ichter m in E Verzeichnis der Liederdichter. ð, hausmann, Julie von, geb. 1825 in Mitau(Ostseeprovinzen), 240. 40 an der St. Annenschule in Petersburg, 4 1901. 2⁴8. hayn, Henriette Marie Luise von, geb. 1724 in Idstein in Nassau, Pflegerin in der Brüdergemeine zuletzt in Herrnhut, wo sie 1782 starb. 4097. heber, Reginald, geb. 1783, Bischof des von der anglikanischen Kirche 1816 gegründeten Bistums Kalkutta, T zu Tanjore (Südindien) 1826. 485. hecker, Heinrich Kornelius, geb. 1699 in Hamburg, T 1743 als Pfarrer in Meuselwitz bei Altenburg. 190. heermann, Johann, geb. 1789 zu Raudten im Fürstentum Wohlau, 1611—1634 Pastor zu Köben im Fürstentum Glogau, erduldete viel Kreuz, mußte wegen Krankheit sein Amt 1638 aufgeben und starb 1647 zu Lissa in Polen. 24. 55. 97. 98. 123. 262. 385. Anhang II S. 687. helo, Heinrich, geb. 1620 zu Guhrau in Schlesien, nach wechselvollem Leben Advokat in Fraustadt, seit 1637 Stadtsekretär zu Stettin, 1688 Kämmerer und Ratsherr in Altdamm, 4 1699 zu Stettin. 62. 104. 149. helmbold, Ludwig, 1332—1398, Superintendent in seiner Heimat Mühlhausen in Thüringen, starb an der Pest. 3ʃ5. hengstenberg, Fohann Heinrich Karl, geb. 1770 zu Ergste (Westfalen), F 1834 als Pfarrer zu Wetter a, d. Ruhr. 338. hensel, Luise, geb. 1798 zu Linum bei Fehrbellin in der Mark Brandenburg, Tochter eines evangelischen Pfarrers, war Er⸗ zieherin und Krankenpflegerin, trat 1818 aus innerer Ueber⸗ zeugung heimlich zur katholischen Kirche über und starb 1876 in einem Kloster in Paderborn. 489. 528. herberger, Valerius, 1962—1627, 4als Pfarrer am Kripp⸗ lein Christi in seiner Vaterstadt Fraustadt in Posen, Ver⸗ fasser mehrerer weitverbreiteter Erbauungsschriften. Das Lied Nr. 397 dichtete H. während der Pest, welche 2000 Menschen in Fraustadt hinraffte. Die Anfangsbuchstaben der Strophen geben seinen Vornamen Valerius, und außerdem dachte er bei dem Anfangswort der 1. Strophe an das Vale(Lebe⸗ wohl), welches er der Welt damals täglich zurief. 698 Verzeichnis der Liederdichter.— herman, Nikolaus, geb. um 1480 zu Altdorf, Kantor zu Joachimsthal in Böhmen, Freund seines Pfarrers Mat; thesius, dessen Predigten ihn oft zu seinen Liedern anregten, + 1561 in hohem Alter. 396. 456. hermes, D. Johann Timotheus, geb. 1738 zu Pelznick bei Stargard(Pommern), + 1821 als Oberkonsistorialrat und Professor der Theologie in Breslau. 115. 530. herrnschmidt, D. Johann Daniel, geb. 1675 zu Bopfingen (Württ.), 4 1723 als Professor der Theologie in Halle und Mitdirektor der Franckeschen Stiftungen. 11. 327. herrosé, Karl Friedrich Wilhelm, geb. 1784 in Berlin, gest, 1821 als Schloßprediger in Züllichau. 440. hessen⸗Darmstaot, Anna Sophie Landgräfin von, geb. 1638 zu Marburg, Pröpstin des Stiftes in Quedlinburg, 1683 als Abtissin desselben. 188. heusser⸗Schweiger, Meta, 1797—1876, Frau des Arztes Friedrich Heusser zu Hirzel(Zürich), Mutter der Schrift⸗ stellerin Johanna Spyri. 37. 437. hey, Wilhelm, geb. 1789 in Leina im Gothaischen, Pfarrers⸗ sohn, Hofprediger in Gotha, bekannter Fabeldichter, 4 1854, 468. 505. 511. 513. 522. 535. hiller, Friedrich Konrad, 1651 1726, geb. in Unteröwisheim bei Bruchsal(damals württembergisch), war 30 Jahre lang Kanzleiadvokat in Stuttgart. 427. hiller, Philipp Friedrich, 1699— 1769, geb. zu Mühlhausen a. d. Enz, 1736 Pfarrer in seinem Geburtsort, 1748 Pfarren in Steinheim, wo er aber bald seine Stimme verlor und dem Amte entsagen mußte, der fruchtbarste Liederdichter Württem⸗ bergs, Verfasser des weitverbreiteten„Geistlichen Liederkäst⸗ leins zum Lobe Gottes ꝛc.“ und zahlreicher anderer Erbauungs⸗ schriften. 15. 144. 242. 243. 253. 272. 287. 306. 388. 391. 407. 430 hippel, Theodor Gottlieb von, 1741— 1796, zuletzt Bürger⸗ meister und Polizeidirektor in Königsberg, Freund Immanuel Kants. 200. 309. hof, Nikolaus von?(oder Slüter, Joachim?), 1529. Beide Lieder Nr. 96 und Nr. 156 sind Übertragungen lateinische Gesänge und ursprünglich niederdeutsch abgefaßt. rzu Mat⸗ gten, bei und ingen und gest. 1638 1683³ Urztes hrift⸗ rrers⸗ 1854. heim lang ausen farrer dem ttem⸗ rkäst⸗ ungs⸗ 430, irger⸗ anuel Beid ische U Verzeichnis der Liederdichter. 099 hoffmann, Gottfried, geb. 1698 zu Plagwitz bei Löwenberg 150 Sat ien, 1 171²2 als Rektor des Gymnasiums in Zittau. 50. 411. hohlfeloͤt, Christian Christoph, geb. 1776 in Dresden, wo er 1849 als Rechtskonsulent starb. 512. homburg, Ernst Christoph, geb. 1005 zu Mihla in Sachsen⸗ Weimar, 1681 als Rechtskonsulent und Gerichtsaktuar in Naumburg. 105. 140. hopfensack, Johann Christian Wilhelm August, 1801—1874, Gymnasialoberlehrer in Cleve, von 1857 an im Ruhestand. 436. hülsemann, Wilhelm, geb. 1781 zu Soest, 1865 als Pfarrer zu Elsey in Westfalen und Superintendent der Synode Iser⸗ lohn. 377. Jonas, Justus(eigentlich Jodokus Koch), 1493—1555, eifriger Mitarbeiter Luthers in Wittenberg, später Ephorus in Halle und zuletzt Superintendent in Eisfeld(Koburg). 163. Jörgens, Ludwig, geb. 1792 in Gütersloh, studierte Theologie, war zweimal in Nordamerika, dazwischen(1830) im Wupper⸗ tal; sein Leben endete 1838 zu Hermann in Missouri in betrübender Weise. 531. Jung, Johann Heinrich, genannt Stilling, ein Nassauer, 1740 bis 1817, armen Ursprungs, zuerst Kohlenbrenner und Schneider, dann Hauslehrer und Mediziner, als Arzt in Elberfeld berühmt durch Augenoperationen, Professor in Heidelberg und Marburg, als Geh. Hofrat in Karlsruhe; populärer Schriftsteller. 178. Jungheim, Johann Zacharias, 1729— 1790, Konsistorialrat in Ansbach, gab mit Uz das Ansbacher Gesangbuch heraus. 358. Kaiser, Nikolaus, geb. zu Redwitz 1734, Rektor daselbst und Prediger in Torgau, später in Hof, 1800 als Inspektor an seinem Geburtsort. 498. Karl, Johannes, 1806— 1887, geb. in Nauheim, als Kon⸗ sistorialrat zu Preungesheim bei Frankfurt. 462. Kayser, Georg Friedrich, 1817—1857, geb. in Heidelberg, +auf einer Reise in Frankfurt, Diakonus in Gernsbach. 68. Reimann, Christian, 1607— 1662, Fals Rektor in Zittau. Das Lied Nr. 263 ist auf die letzten Worte des Kurfürsten Johann Verzeichnis der Liederdichter.— ö 7⁰⁰ Georg I. von Sachsen gedichtet, der am 8. Oktober 1656 mit dem Bekenntnis verschied:„Meinen Jesum lass' ich nicht.“ Die Anfangsworte der 5 ersten Strophen bilden diesen Spruch; und wenn man in der letzten Strophe die fett gedruckten Anfangsbuchstaben der 5 ersten Zeilen, das Schlußwort der 5. Zeile und die ganze 6. Zeile zusammen: liest, so ergibt sich folgendes: Johann Georg Churfürst u Sachsen spricht:„Meinen Jesum lass' ich nicht.“ Rern, Gottlob Christian, 1792—1835, geb. zu Söhnstetten bi Heidenheim auf der schwäb. Alb, Professor am niederen Semi nar in Schöntal, Tals Pfarrer in Dürrmenz⸗Mühlacker. 2 Rletke, Gustav Hermann, geb. zu Breslau 1813, Journaliss Freund Lenaus, in Berlin 1886. 461. Rlopstock, Friedrich Gottlieb, 1724— 1803, aus Quedlinburg lebte lange in Kopenhagen und anderen Orten, so 1776 u Karlsruhe, und starb als dänischer Legationsrat in Ham: burg. 213. 214. 433. 434. Rnak, Gustav, geb. 1806 in Berlin, Pfarrer zu Wusterwiß in Pommern, dann 27 Jahre an der Bethlehemskirche in Berlin(Nachfolger Goßners), 4 1878. 403. 532. Anapp, Albert, 1798— 1864, geb. in Tübingen, Stadtpfann in Stuttgart, einer der begabtesten und beliebtesten geistlichn Dichter der Neuzeit, Herausgeber des„Liederschatzes“, ein ssse) Sammlung von Kirchenliedern. 67. 117. 145. 0 82. 205. 374. RAnorr von Rosenroth, Christian Freiherr von, geb. 1636 f Altraudten(Fürstentum Wohlau, Schlesien), Sohn einm Geistlichen, Kanzleidirektor des Pfalzgrafen Christian Augi von Sulzbach(Oberpfalz), 4 1689. 521. Röthe, Friedrich August, 1781— 1880, geb. in Lübben(Lausth. Professor der Theologie in Jena, dann Oberpfarrer in Altstah (Sachsen⸗Weimar), wo er starb. 198. 220. Rrause, Jonathan, 1701—1762, geb. zu Hirschberg in Schlesin starb als Superintendent in Liegnitz. 44. Kritzinger, Wilhelm, geb. 1816, Direktor des Lehrerinnen seminars in Droyssig(bei Zeitz), 4 als Schulrat in Naum burg 1890. 155. 471. ö Ham terwiß che in pfann tlichen „einn 5. 18l. 530 f eint Augus austh Itstäh lesien cinnen Naum E Verzeichnis der Liederdichter. 701 Krummacher, Friedrich Adolf, geb. 1767 zu Tecklenburg in Westfalen, Professor der Theologie in Duisburg, Prediger in Krefeld und Kettwig, Konsistorialrat in Bernburg, Pastor (zu St. Ansgari) in Bremen, wo er 1845 im Ruhestand starb; Verfasser christlicher Jugend⸗ und Volksschriften(bes. Parabeln). 80. 90. 179. 291. kunth, Johann Sigismund, 1700—1779, geb. in Liegnitz, starb als Superintendent in Baruth(Sachsen). 431. Küster, Elieser Gottlieb, 1732—1799, Generalsuperintendent in Braunschweig. 199. Lange, Joachim, 1670—1744, geb. zu Gardelegen(Preußen), Franckes Freund, T als Prof. der Theologie in Halle a. S. 347. Laurenti, Laurentius(eigentlich Lorenz Lorenzen), 1660—1722, aus Husum, als Kantor und Musikdirektor am Dom in Bremen. 124. 426. Lavater, Johann Kaspar, 1741—1801, Prediger in seiner Vaterstadt Zürich, ebenso vielseitig und beredt wie von musterhaft christlichem Wandel. 87. 216. 288. Leebich, Ehrenfried, 1713—1780, geb. zu Probsthain bei Liegnitz, anfangs Müller, dann eifriger und gelehrter Theolog, starb als Pfarerr von Lomnitz und Erdmannsdorf(Schlesien). 19. 151. 273. 301. 414. 492. Lieth, Karl Ludwig Theodor, geb. 1776 in Düsseldorf, Schul⸗ direktor in Elberfeld, 4 im Ruhestand in Neuß 1880. 525. Lindemann, Johann, soll aus der Familie der Mutter Martin Luthers stammen, geb. in Gotha 1349, 4 nach 1634 als Kantor daselbst. 4094. Loder, Friedrich Wilhelm, 1757—1823, aus Regensburg, starb als Hof- und Konsistorialrat in Ohrdruf(Gotha). 246. Luther, Martin, 1483—1546, der deutsche Reformator, geb. und gest. zu Eisleben, Professor der Theologie in Witten⸗ berg, Vater und Meister des deutschen Kirchengesangs, schuf seine 37 Lieder teils frei, teils durch Verdeutschung alter lateinischer Hymnen, Umarbeitung vorhandener Gesänge und Bearbeitung von Bibelstellen. 71. 160. 161. 162. 221. 455. Mahlmann, Siegfried August, 1771—1826, geb. in Leipzig, 70² Verzeichnis der Liederdichter. O seit 1798 daselbst als Literat, zuletzt Direktor der ökonomi⸗ schen Sozietät. 337. Major, Johannes, 1864—1654, Professor der Theologie in Jena. 223. Marot, D. Samuel, 1770—1865, aus Magdeburg, Mitarbeiter an dem Berliner Gesangbuch von 1829, als Oberkonsiz storialrat und Prediger an der Neuen Kirche zu Berlin. 202 Marperger, Bernhard Walter, geb. 1682 zu Hamburg, Pfarrer in Nürnberg, 1 1746 als Oberhofprediger(und Nachfolger Speners) in Dresden nach schweren Leiden und angefeindet wegen seiner versöhnlichen Stellung zu den damals allgemein bekämpften Pietisten. 2352. Meister, Christoph Georg Ludwig, 1738— 1811, aus Halle, Pastor und theologischer Professor am Gymnasium in Bre⸗ men. 114. 371. Mentzer, Johann, 1658— 1734, mit der Zinzendorfschen Familie genau bekannt, Kals Pfarrer in Kemnitz(Oberlausitz). 9. 107. 282. Metzger, Georg, geb. 1844 zu Nonnenweier, seit 1868 Lehrer in Freiburg i. Br., wo er 1916 starb. 5ʃ9. Meyer, Johann Friedrich von, 1772—1849, aus Frankfurt a. M., T als Bürgermeister seiner Vaterstadt und Bundes⸗ tagsgesandter der(damaligen) 4 freien Reichsstädte, aus Neigung theologischen Studien zugewandt und Verfasser einer bekannten Bibelübersetzung. 2. 116. Meyfart, D. Johann Matthäus, geb. 1890 in Jena, 4 1642 als Professor der Theologie in Erfurt. 4ʃ9. Mohr, Joseph, 1792—1848, geb. zu Salzburg, dichtete das Lied 463 als katholischer Koadjutor zu Oberndorf a. d. Salzach, gest. als Vikar zu Wagrein bei St. Johann (Salzkammergut). Möller, D. Johann Friedrich, 17891861, geb. zu Erfurt, zuletzt Generalsuperintendent in Magdeburg. 159. Moraht, Adolf, geb. 1803 in Hamburg, seit 1846 Pfarrer in Mölln, 1884. 508. Moser, Johann Jakob von, 1701—1785, Regierungsrat in Stuttgart, seiner Vaterstadt, berühmter Professor des Staats⸗ rechts in Tübingen, Professor zu Frankfurt a. O., dann Land⸗ U Verzeichnis der Liederdichter. 703 schaftskonsulent in Stuttgart, wegen seiner freimütigen Ver⸗ teidigung der Rechte der Landschaft gegen Herzog Karl 3 Jahre Staatsgefangener auf dem Hohentwiel, nach seiner Loslassung für unschuldig erklärt und hochgeachtet bis zum Tode. 171. Mudre, Johann Friedrich, 1736—1810, Gellerts Schüler, Pfarrer in Mittelsaida bei Freiberg(Sachsen). 63. 88. Müller, Michael, geb. 1673 zu Blankenburg am Harz, 4 1704 als Hofmeister auf Schaubeck bei Kleinbottwar(Württ.). S3. Münter, D. Balthasar, geb. 1735 in Lübeck, 4 1793 als deut⸗ scher Prediger in Kopenhagen. 172. 215. 3558. 274. Nachtenhöfer, Kaspar Friedrich, 1024— 1688, aus Halle a. d. S., Pastor in Koburg. 75. ueander, Christoph Friedrich, 1724— 1802, Pfarrer und Propst zu Grenzhof in Kurland, Herausgeber eines Gesangbuchs für die Kirche dieser Provinz. 230. 359. Neander, Joachim, 1630— 1680, Prediger in seiner Vaterstadt Bremen, wegen seines Lobpreises der Herrlichkeit Gottes„der Psalmist des neuen Bundes“ genannt. 6. 7. 41. 351. 410. Uueumann, Kaspar, 1648- 1715, T in seiner Vaterstadt Breslau als Pastor, theologischer Professor am Gymnasium und Inspektor der evangelischen Kirchen. 346. 353. 369. 380. Neumark, Georg, geb. 1621 in Langensalza, T 1681 als Sekretär, Bibliothekar und Hofpoet des Herzogs Wilhelm II. in Weimar. 323. neumeister, Erdmann, 1671—1756, aus üchteritz bei Weißen⸗ fels a. d. S., Hauptpastor in Hamburg. 30. 85. 239. 333. neunherz, Johann, 16531737, geb. zu Waltersdorf(Schlesien) Oberpfarrer in Hirschberg. 135. nicolai, D. Philipp, 1896—1608, ein Hauptkämpfer gegen „Papisten“ und„Calvinisten“, allezeit streitfertig, zuletzt Pastor in Unna(Westfalen) und seit 1601 in Hamburg. 251. 4ʃ8. niege(Nigidius), Georg, 1325—1588, geb. in Allendorf a. d. Werra, bewegtes Leben als Landsknechtsanwerber in ver⸗ schiedenen Ländern, Statthalter in Lege, in Rinteln. 342. niemeyer, August Hermann, 1754—1828, geb. zu Halle a. d. S., Urenkel von A. H. Francke, Professor, Kanzler der Universität und Direktor der Franckeschen Stiftungen in Halle, 78. 3ʃ0. 7 7ů⁰⁴4 Verzeichnis der Liederdichter. O Olearius(Glschläger), D. Johann, 16111684, geb. zu Halle a. S., Generalsuperintendent daselbst, und nachher i ist Weißenfels. 157. 186. 322. 474. W feffel, Gottlieb Konrad, 1736—1809, geb. zu Kolmar in 30 Elsaß, als Fabeldichter bekannt, seit seinem 21. Jahre gan gooͤ erblindet, als Präsident des Konsistoriums in seing 5 Vaterstadt. 46. 0 prätorius, Benjamin, aus Weißenfels, 1636—1674, 4 ah S Pastor in Großlissa bei Delitzsch. 207. Rod preiswerk, Samuel, 1799—1871ʃ, geb. in Rümlingen(Base al land), Pfarrer und Hochschullehrer der hebräischen Sprach M in Basel. 292. 486. Bos Puchta, Heinrich, 1808—1858, geb. in Cadolzburg(Bayen Professor der Theologie und Religionslehrer am Lyzeum Speyer, als Pfarter in Augsburg. 2. 232. 366. 372. 394. 1 6 Räder, griedrich, geb. 1815 in Elberfeld, P 1872 daselbst olt ö 5 Kaufmann. 516. Rambach, D. Johann Jakob, 1693—1735, aus Halle, erlem zuerst bei seinem Vater das Tischlerhandwerk, studierte ni unter A. H. Francke, Professor der Theologie daselbst, I Rotl Superintendent und Professor in Gießen. 13. l. 196. ö Ranke, D. Heinrich, geb. zu Wiehe in der Provinz Sachsen 17½ Rub + 1876 als Oberkonsistorialrat in München. 458. 459. Richter, Christian Friedrich, 1676—1711, aus Sorau, Fran 4 Mitarbeiter als Inspektor des Pädagogiums und 100 Rück Waisenhauses in Halle, dem er überhaupt sich völlig widm fe 278. 279. N Vingwald, Bartholomäus, 1530—1598, aus Frankfurt 7 la starb als Pfarrer zu Langfeld bei Sonnenburg in der uër mark. 22. Sad Vinckart, Martin, 17586—1649, seit 1617 m seiner Vaterstadt Eilenburg, erlebte hier das ganze Elt Sac des 30jährigen Krieges, half in einem Jahre 44800 H der Pest Gestorbene beerdigen, geriet unter dem Druckd ar Zeiten tief in Schulden, dichtete aber gleichwohl und sh Sch. 1630 oder 1631 das 1636 als„Tischlied nach dem Esser erstmals veröffentlichte Danklied: 2. ö E ◻ Verzeichnis der Liederdichter. 205 991 1 kist, Johann, geb. 1607 zu Ottensen, 4 1667 als Pastor zu Wedel(Holstein), Stifter einer dichterischen Gesellschaft, des mat in„Elbschwanenordens“, welcher aber bald wieder einging. 59. 72. 119. 139. 208. 224. 349. 362. re gaß gode, Karl Heinrich Ludwig, 1835— 1917, geb. in Berlin, sein Hilfsgeistlicher an der Deeifaltigkeitskirche in Berlin, Pfarrer verschiedener Auslandsgemeinden, in Berlin⸗ „Hah Schöneberg 465. (Bash Rooͤigast, Samuel, geb. 1649 zu Gröben bei Jena, + 17⁰⁸ als Rektor des Gymnasiums zum grauen Kloster in Berlin, prach mit Spener befreundet. 226. losenmäller, Johannes, 1620- 1684, geb. in Olsnitz im Bayen Poigtlande, Kollaborator an der Thomasschule in Leipzig, —9— Hofkapellmeister in Wolfenbüttel, 4 daselbst. 40t. bstu gothe, Johann Andreas, 1688— 1788, zuerst Zinzendorfs Patronatspfarrer in Berthelsdorf, konnte sich aber in die erlen Herrnhuter Art auf die Dauer nicht finden und starb als erte u Pfarrer zu Thommendorf bei Bunzlau. 240. 413. t, T0. Rothen, Johannes, 1797— 1876, Schüler des Inspektors 96. Christian Zeller in Beuggen, dann in Basel. 311. en 17½ Rube, Johann Christoph, geb. 1669 zu Ebra(Schwarzburg⸗ 459. Sondershausen), Amtmann zu Burg⸗Gemünden(Oberhessen), ran 4 1746 zu Battenberg(Hessen⸗Nassau). 429. Rückert, Friedrich, 1788— 1866, geb. in Schweinfurt, Pro⸗ widme fessor in Erlangen und Berlin, starb auf seinem Gute zu Neuses bei Koburg; hervorragender Kenner des Morgen⸗ ut a.). landes, als Dichter ausgezeichnet durch Formvollendung der Nu und Vielseitigkeit. 65. Sachse, Christian Friedrich Heinrich, 1787— 1860, Hofprediger konus und Konsistorialrat in Altenburg. 416. ze Elen Sachsen⸗Meiningen, Eleonore, 1658— 1729, Tochter des 4480 Herzogs Ulrich von Braunschweig⸗Wolfenbüttel.(Siehe Druckd auch Friedrich Brauer). 336. und sch Schaoͤe, Johann Kaspar, 1666 1698, geb. in Kühndorf bei m Essen Meiningen, Gesinnungsgenosse Franckes und Speners, F als Diakonus in Berlin. 256. 250. Evang. Gesangbuch. 23 706 Verzeichnis der Liederdichter. H Schalling, Martin, geb. 1832 in Straßburg, Schüler Melan⸗ chthons, 4 1608 als Prediger in Nürnberg. 260. Scheffler, Dr. Johann, 1524—1677, geb. zu Breslau, seit 1649 Schlesier genannt), trat später in ein inoritenkloster, wurde geistlicher Rat des Fürstbischofs von Breslau und starb im Schenk v. Schenkendorf, Friedrich Ferdinand Gottfried Max Freiherr, geb. 1783 zu Tilsit, verheiratete sich 1812 in Karlsruhe, Kämpfer und Sänger der Befreiungskriege 4286503 501. als Regierungsrat in Koblenz. 79. 478. „ 50 Schiebeler, Daniel, 1741-1771, Kanonikus am Domkapitel Hamburg. 45. 132. Schirmer, Michael, geb. 1606 in Leipzig, Konrektor am Gymnasium zum grauen Kloster in Berlin, 1673, nannte sich seiner vielen Leiden wegen den deutschen Hiob. 60. 146. Schlosser, Ludwig Heinrich, 1663—1723, geb. in Darmstadt, +als Prediger in Frankfurt a. M. 381. Schmio, Christoph von, geb. 1768 zu Dinkelsbühl in Mittel⸗ franken, katholischer Jugendschriftsteller, 4 1854 als Dom⸗ kapitular in Augsburg. 464. Schmiodt, Johann Eusebius, 1679—1745, geb. in Hohenfelden bei Erfurt, T als Pastor zu Siebleben bei Gotha. 165. Schmolck, Benjamin, 1672—1737, geb. zu Brauchitschdorf (Schles.), Pfarrer und Inspektor in Schweidnitz; einer der fruchtbarsten geistlichen Dichter(1200 Lieder). 28. 29. 43. 306. 10%½ 120 127, 128. 185. 195. 227. 238. 551. 209. 284. 298. 3²8. 329. 330. 331. 332. 355. 356. 364. 370. 405. 406. 412. 428. Schöner, Johann Gottfried, 1749—1818, aus Rügheim bei Würzburg, Schüler Gellerts, fals Pfarrer in Nürnberg. 302. —— E Verzeichnis der Liederdichter. 7⁰⁰⁷ Melan⸗ it 164 herg zu rmung h. der wurde ub im 5. 438. enburg hagen, 1681 Max 2 in kriege 478. apitel am annte 146. stadt, ittel⸗ Dom⸗ elden dorf der 43 208. 428. bei 302. Schröder, Johann Heinrich, 1667— 1699, geb. zu Springe bei Hannover, Schüler A. H. Franckes, Pastor zu Meseberg im Magdeburgischen. 276. Schubart, Christian Friedrich Daniel, 1739— 1791, geb. in Obersontheim(Württ.), Organist und Musikdirektor an ver⸗ schiedenen Orten, war zehn Jahre auf dem Hohenasperg ge⸗ fangen, Tals Hofpoet und Theaterdirektor in Stuttgart. 32. Schück, Peter, geb. in Dühren(Baden) 1811, 4 1892 als Pfarrer in Hoffenheim. 472. 480. 484. 507. 509. Schulze, Otto, 1823—1884, Pastor zu Derenburg(Provinz Sachsen). 559. 313. Schütz, Johann Jakob, 1640—1690, zuerst mit Spener be⸗ freundet, Rechtskonsulent und Reichsrat in Frankfurt a. M., seiner Vaterstadt. 8. Schwarzburg⸗Rudolstadt, Amilie Juliane Gräfin zu, geb. auf der Heidecksburg bei Rudolstadt, 1637— 1706, Gemahlin des Grafen Albrecht Anton, geb. Gräfin von Barby. 402. Selnecker, Nikolaus, 1530—1592, geb. zu Hersbruck bei Nürn⸗ berg, Schüler Melanchthons, schon als zwölfjähriger Knabe Organist an der Nürnberger Burgkapelle, Pastor und Pro⸗ fessor der Theologie in Leipzig, Mitarbeiter an der Kon⸗ kordienformel. 21. 52. Senitz, Elisabeth von, 1629—1679, geb. zu Rankau in Schlesien, einige Zeit Hoffräulein zu Brieg, später zu Ols, zuletzt in ernster Zurückgezogenheit nur Andachtsübungen und der geistlichen Dichtkunst lebend. 108. Sonntag, Gustav Friedrich Nikolaus, 1788—1858, geb. zu Kandern, Diakonus und Stadtpfarrer zu Müllheim, nach Prälat Hebels Tod 1826 Kirchen⸗ und Ministerialrat in Karlsruhe, fing frühe an in alemannischer und hochdeutscher Mundart zu dichten und war der Verfasser des bisherigen Gesangbuchs, welches er für die Generalsynode von 1834 bearbeitete und nach den Beschlüssen derselben fertigstellte. 420. Späth, A., 1830—1910(oder Ernst Moritz Arndt 2). 506. Speratus(eigentlich von Spretten), Paul, 1484—1851, geb. zu Rötlen bei Ellwangen, frühe der Reformation zugetan, an mehreren Orten verfolgt, zuletzt von Luther dem Herzog 23 Verzeichnis der Liederdichter.—H1 ⁰ Albrecht von Preußen empfohlen, als dessen Hofprediger und dann Bischof von Pomesanien er der Reformator Preußens wurde und zu Marienwerder starb. Er war der erste, welcher dem Rufe Luthers folgend Lieder für die evan⸗ gelische Kirche dichtete(1524). 233. Spitta, Karl Johann Philipp, 1801—1859, geb. in Han⸗ nover, Tals Superintendent zu Burgdorf, hervorragender und vielgelesener geistlicher Dichter des vorigen Jahrhunderts („Psalter und Harfe“). 36. 48. 66. 154. 174. 203. 204. 231. 304. 305. 339. 383. 384. 409. 417. 515. Spreng, Johann Jakob, 1699—I768, zuerst Pfarrer der Waldenfergemeinde Pérouse bei Stuttgart, später Pfarrer am Waisenhaus und Professor der Geschichte in seiner Vaterstadt Basel. 300. Stegmann, Josua, 1588 1632, geb. zu Sülzfeld bei Mei⸗ ningen, als Professor der Theologie in Rinteln. 23. Steuerlein, Johann, 1346 1613, geb. zu Schmalkalden, Stadtschultheiß in Meiningen.(Komponist des Liedes, wohl nicht Verfasser.) 361. Strauß und Torney, Viktor Friedrich von, 1809—1899, geb. zu Bückeburg, Archivrat daselbst, dann Geheimerat und Bundes⸗ tagsbevollmächtigter, zuletzt im Ruhestand in Dresden. 122. Sturm, Christoph Christian, 1740—1786, Hauptpastor in Hamburg. 133. 134. 335. w432. Stuͤrm, D. Julius, 1816—1896, Pfarrer und Geh. Kirchenrat in seiner Vaterstadt Köstritz(Reuß j. L.), mit Spitta der bedeutendste und fruchtbarste Dichter geistlicher Lieder im vorigen Jahrhundert, 4 am 2. Mai 1896 in Leipzig. 38. 50. 69. 70. 93. 94. 95. 118. 194. 312. 341. 360. 378. Taddel, Christian Ludwig, 1706—1775, T als Kanzleidirektor in seiner Vaterstadt Rostock. 129. Tersteegen, Gerhard, 1697—1769, aus Mörs bei Krefeld, Bandmacher zu Mülheim an der Ruhr, einflußreicher christ⸗ licher Schriftsteller und eifriger Pfleger der Erbauung in Privatgemeinschaften. 14. 76. 143. 168. 270. 271. Thilo, Valentin, 1607—1662,/ Professor der Beredsamkeit in seiner Vaterstadt Königsberg. 58. . NR‚%& Verzeichnis der Liederdichter. 709 Tietze(Titius), Christoph, 1641—1703, aus Schlesien, 4 als Pfarrer in Hersbruck bei Nürnberg. 226. 324. Tode, Heinrich Julius, 1733—1797, geb. zu Zollenspieker (Holstein), Hofprediger und Domprobst zu Schwerin, wo er starb(siehe auch Wessenberg). 153. CTucher, Gottlieb Freiherr von, geb. 1813, Oberappellations⸗ gerichtstat in Nürnberg, 4 1877 in München, Kenner und Freund alter Kirchenlieder. 470. Urner, Barbara, geb. Welti, 1760— 1803, geb. zu Kilchberg am Zürcher See. 523. valerius, Adrianus, 4 vor 1626 als Schöffe zu Veere in Zeeland; er gab eine Geschichte des Krieges der Nieder⸗ lande gegen Spanien heraus, die er mit Liedern seiner Zeit illustrierte. 445. wackernagel, Wilhelm, geb. 1806 in Berlin, 4 1869 als Professor der deutschen Sprache und Literatur am Päda⸗ gogium zu Basel. 3067. waloͤau, Georg Ernst, 1745—1817, Antistes in Nürnberg. 382. Walz, Johann Leonhard, geb. 1749 in Lörrach, bearbeitete 1787ein neues badisches Gesangbuch, 4 1817 als Ober⸗ hofprediger in Karlsruhe. 217. weber, J. R., unbekannt. 449. Aus Blöschs Liederbuch. wegelin, Josua, 1604 1640, aus Augsburg, T als Pfarrer in Preßburg. 141. wegleiter, Christoph, geb. 1639 in Nürnberg, 4 1706 als Professor der Theologie und Prediger in Altdorf(Bayern). 42. weingärtner, Sigismund, angeblich um 1600 Prediger in oder bei Heilbronn. 316.2 WS e 15901635, 4 als Prediger in Königsberg. 5 57. werlhof, Paul Gottlieb, 1699—1767, Hofmedikus in Han⸗ nover. 228. wessenberg, Ignaz Heinrich Karl Freiherr von, 1774—1860, geb. zu Dresden, katholischer Domherr und Generalvikar, zuletzt Bistumsverweser in Konstanz, aber vom Papste nicht bestätigt, seit Aufhebung des Bistums(1827) Privatmann, Schriftsteller und Wohltäter daselbst. 13. Siehe auch Tode. slo Verzeichnis der Liederdichter. 1—4 Wetzel, Friedrich Gottlob, geb. 1779 in Bautzen, Schriftsteller und Zeitungsredakteur, 4 1819 zu Bamberg in den gedrück⸗ testen Verhältnissen. Seine Bibliothek war eine Bibel und ein Gesangbuch. 5ʃ10. Winckler, Johann Joseph, 1670—1722, geb. zu Luckau in Sachsen⸗Altenburg, ein Freund Speners, Konsistorialrat und Domprediger in Magdeburg. 3I. Wolf, Jakob Gabriel, geb. 1684 in Greifswald, T 1754 als Hofrat und Professor der Rechte in Halle a. d. S. 286. Woltersdorf, Ernst Gottlieb, 1725—1761, geb. zu Friedrichs⸗ felde bei Berlin, Prediger in Bunzlau, Mitbegründer und Leiter des dortigen Waisenhauses, der schlesische Assaph genannt, starb frühe infolge von Überarbeitung. 175. 212. 256. 308. 4091. Faremba, Felician Graf von, geb. 1794 zu Zaroyin in Litauen, Missionar, 4 1874 im Basler Missionshaus, wo er 36 Jahre lang tätig war. 486. Feller, Ernst Albert, 1804— 1877, geb. zu Heilbronn, lang⸗ jähriger Direktor der württembergischen Heil- und Pflege⸗ anstalt Winnental bei Winnenden. 293. 204. Fimmermann, Johann Christian, 1702— 1783, 4 als Propst zu Ulzen in Hannover. 18. 554. Zinzendorf, Nikolaus Ludwig Graf von, 1700—1760, geb. zu Dresden, Gründer von Herrnhut und Stifter der Brüder⸗ gemeine(1727), verbrachte nach vielen Reisen die beiden letzten Lebensjahre ruhig in Herrnhut, wo er auch starb, verfaßte zahlreiche Schriften und dichtete bis ins Alter über 2000 Lieder. 166. 191. 300. Hinzendorf, Christian Renatus Graf von, zweiter Sohn des vorigen, 1727—1752, geb. in Herrnhut, in London, treuer Gehilfe seines Vaters. 169. Zollikofer, Georg Joachim, 1730—1788, geb. in St. Gallen, Prediger der reformierten Gemeinde in Leipzig. 57. Unbekannte Verfasser haben die Lieder: 137. 138(angeblich von Selnecker). 183. 185, 197. 207. 325. 352. 368. 387. 398. 424. 441. 443. 444. 453. 454. 466, 467. 477. 488. 495. 496. 502. 503. 520. 5 5858588 ˙„2 2eE2S — tsteller drück⸗ heiden starb, über ndes treuer allen, Lieder⸗Verzeichnis. Nch bleib bei uns, Herr Jesu Christ Ach bleib mit deiner Gnade Ach Gott und Herr, wie groß Ach Gott, verlaß mich nicht Ach Gott, vom Himmel sieh darein Ach sieh ihn dulden, bluten, sterben Ach wenn ich dich, mein Gott, nur habe Ach wundergroßer Sieges⸗ held Alle Jahre wieder. Allein Gott in der Höh sei Ehrn Alle Menschen müssen sterben Alles ist an Gottes Segen Amen, deines Grabes Friede Am Grabe stehn wir stille Am Himmel ist gestanden Am Olberg weiß ich eine Stätte Am Weihnachtsbaum die Lichter Nr. Anbetungswürd'ger Gott An Gott will ich gedenken Auf, auf, ihr Reichsgenossen Auf, auf, mein Geist, be⸗ trachte Auf Christi Himmelfahrt allein Auferstanden, auferstanden Auferstehn, ja auferstehn wirst du Auf Gott und nicht auf meinen Ret. Auf, ihr Posaunen, das Nahei... Auf, ihr Streiter, durch⸗ gedrungen Auf meinen Jesum will ich sterben Auf meinen lieben Gott Auf, Seele, auf und säume nicht Auf und mache dich bereit Aus dem Himmel ferne. Aus Gnaden soll ich selig werden 24⁴ Aus irdischem Getümmel 92 11¹² Lieder⸗Verzeichnis. 22 Nr. Nr. Aus meines Herzens Der am Kreuz ist meine Liebe 111 Grunde 342 Der Christbaum ist der Aus tiefer Not schrei' i schönste Baum.. 462 zu du.— 5 221 Der du in Todesnächten 180 Der du trugst die Schmer⸗ Barmherziger, laß deine zenn aller n.s. ctalran 37 Gnade ·... 197. Der du zum Heil erschienen 181 Befiehl du deine Wege.„318 Der heil'ge Christ ist Behalte mich in deiner kommen ·. 81 Pfege. Ermet Sett 291 Der Herr bricht ein um Bei dir, Jesu, will ich Mitternacht. 429 bleiben.. 203 Der Herr ist meine Zuver⸗ Beschwertes Herz, leg ab sicht 335 die Sorgen. 42 Der Herr ist mein getreuer Bleibt bei dem, der euret⸗ Hirti 20 willen 204 Der Man ist mein Hirt. 519 Brich an, du schönes Mor⸗ Der Mond ist aufgegangen 724 genlichtmun 79 Der Sabbat ist vergangen 335 Der Sonntag kommt mit Christe, du Lamm Gottes, leisem Tritt... 4⁴⁹ der du trägstt 207 Der Tag ist hin, mein Jesu, Christ ist erstanden... 477 bei mir bleibe.„37⁰4 Christ, sei achtsam, sei bereit 432 Dich, Jesum, lass' ich ewig Christus der ist mein Leben 398 micht. 273 Die Feinde deines Kreuzes Danket dem Herrn.. 440 drohn 17² Das alte Jahr vergangen Die Finsternis hielt uns äea der.- 1986 561% gefangen 9⁴ Das walte Gott, der hel⸗ Die Gnade sei mit allen 242 fennkann 386 Die Gnade unsers Herrn Dein König kommt in Jesu Christi l niedern Hüllen.. 65 Die goldne Sonne, voll Dein Wort hast du uns, Irend 344 Herr, gegeben... 220 Die Herrlichkeit der Erden 423 Den Blick empor und halte Die hier vor deinem Antlitz titherne Wlesistehn.. 20⁰0 8 S8 5 388 388 — Lieder⸗Verzeichnis. 7¹³ Die ihr Christi Jünger seid Die Sach ist dein, Herr Jesu Christ Dies ist der Tag, den Gott gemacht Dies ist die Nacht, da mir erschienen Die Sonne sinket nieder. Die wir uns allhier bei⸗ sammen finden Dir, dir, Jehova, will ich singen e Du bist das Licht von Gott gesendet. Du bist der Weg, die Wahrheit Du, des Zukunft einst er⸗ flehten Du gehest in den Garten Du hast ein ewiges Er⸗ dir Leen e61½ 40590 Du liber heil'ger frommer ist 53 o schönes Weltgebäude Du schaust wohl Christi Leiden an... Du Vater deiner Men⸗ schenkinder Ehre sei Gott in der Höhe! Der Herr ist. 213 486 77 Ehre sei Gott in der Höhe und Friede Eine Herde und ein Hirt Einen goldnen Wanderstab Einen guten Kampf hab' ich Einer ist's, an dem wir hangen Eines wünsch' ich mir vor allem anderrn Ein' feste Burg ist unser Sott.: n Ein Hautt geht im Garten Ein Haupt hast du dem Volk gesandt Ein Jahr geht hin, das andre kommt Ein Lamm geht hin und trägt die Schulld. Ein neues Jahr ist ange⸗ fangen Eins hätten wir von Her⸗ zen gern Eins ist not! dies Eine Ein Wort ist mir ins Herz geschrieben Empor zu Gott, mein Lob⸗ gesang Endlich bricht der heiße Ach Herr, IHi-u u e Erfüllt sind Stund' und Heiten. N0: Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort 5 Erhör, o Gott, das heiße Flehn. 199 Lieder⸗Verzeichnis. —— Erinnre dich, mein Geist, erfreut Er kommt, er kommt; geht ihm entgegen Ermuntert euch, ihr From⸗ Ermuntre dich, schwacher Geist. Es geht durch alle Lande Es ist das Heil uns kom⸗ men her Es ist ein Ros' entsprungen Es ist genug. So nimm, Herr, meinen Geist. Es ist nicht schwer ein Christ zu seinn Es ist noch eine Ruh vor⸗ handen. Es ist noch Raum! Sein Haus ist noch nicht voll Es ist vollbracht! Er ist verschieden Es kennt der Herr die Seinen Es kostet viel, ein Christ zu sein Es zieht ein stiller Engel Fahre fort, fahre fort, Zion Zand dein Werk mit Jesu Fortgerämpft und fortge⸗ rungen Freu dich sehr, o meine Seele Freut euch, Christen r. ne N. Fröhlich soll mein Herze springen... 73 Frohlockt dem Herrn, bringt Lob und Dank 132 Früh morgens, da die Sonn aufgeht.123 Für alle Güte sei gepreist 4³ Geh aus, mein Herz 533 Geht nun hin und grabt mein Grabbb 415 Geist vom Vater, taue, taue 482 Geist vom Vater und vom Sohne, Geist, der Heil 130 Geist vom Vater und vom Sohne, weihe dir 153 Gelobet sei der Herr, mein Gott 157 Gelobet seist du, Jesu Christ 71 Getreuer Gott, wie viel Gedulld 18 Gib deinen Frieden uns, o Herr. 34 Gib Frieden, Herr, gib Frieden:· 4ʃ0. 35 Goldne Abendsonne.. 523 Gott, deine Gnad ist unser Lebeern 245 Bwel 100 Güte reicht so 140.½ 60 n 31 Gott der Gnaden, schwer beladen 232 Gott des Himmels und der Erden.. 343 Gottes Stadt steht fest gegründer 17⁴ — SS S&SSS SS S S S S S SS S 15⁷7 523 24³ 343 17⁴ Lieder⸗Verzeichnis. ◻— Nr. Gott hat in meinen Tagen 389 Gott ist gegenwärtih.. 14 Gott ist getreu. Sein Herz, sein Vaterherz 19 Gott ist mein Hort, und auf sein Wort Gott ist mein Licht! Ver⸗ zage nicht, mein Herz. Gottlob! der Weg ist nun gebahnet. 10⁹ Gottlob, ein Schritt zur Ewigkeiit 35⁴ Gott, mein Trost und mein Vertraunn 336 Gott ruft der Sonn und schafft den Mond 365 Gott sei Dank durch alle Gott Vater, aller Dinge Grund 37⁴ Gott Vater in dem Him⸗ mel, sprictht 33 Gott, vor dessen Angesichte 254 Gott will's machen, daß die Sachhs 327 Großer Gott, wir loben dich 1 Großer Hirte deiner Herden 171 habt ihr denn noch nie erfahren 0 70⁰ Hallelujaljauchzt, ihrChöre 135 Halleluja! Jesus lebt.. 126 Halleluja! Lob, Preis und Ehrrr 158 Halleluja, schöner Morgen 44 Hallelujal Wie lieblich stehn Nr. Halt im Gedächtnis Jesum Ehrist.. Kit...210 Harre, meine Seele. 516 Heiland, deine Menschen⸗ Liebe Heil'ge Liebe, die du mich 33 Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth. 206 Herbei, o ihr Gläub'gen 4⁵ Herr, an dir hab' ich ge⸗ suündigr. 23⁰ Herr, dein Wort, die edle Gabe wohnest 228 Herr, der du mir das Leben 357 Herr, der du vormals hast dein Land.. 375 Herr, die Erde ist gesegnet 372 Herr, du erforschest mich. 27 Herr, du wollst uns vor⸗ bereiten: 21⁴ Herr, ein ganzer Leidenstag 394 Herr, es ist von meinem Leben Herr, es sei mein Tun und Lassen Herr Gott, dich loben wir, wir preisen Herr höre, Herr erhöre 28 Herr Jesu Christ, dein teures Blut. 0. 174 Herr Jesu Christ, dich zu uns wend: 39 4.— uChrist, du höchstes 3.. 222 Lieder⸗Verzeichnis. — Nr. Herr Jesu, du regierst. 183 Herr, laß mich deine Hei⸗ ligung 29⁰0 Herr, meine Leibeshütte Herr, öffne mir die Her⸗ zenstür 6·„ 051½ 9 Herr, stärke mich, Leiden zu bedenken. Herr unser Gott, dich loben wir i Herr, vor deinem Angesicht Herr, wie du willst, so schick's mit mir Herzlich lieb hab' ich dich Oodu verhr Jesu, was Halt du verbrocheen Herz und Herz vereint zu⸗ sammen Hier Gotteskinder und dort Erhen. Hier ist mein Herz! Herr, nimm es hin Hier ist mein Herz! Mein Gott. Hilf, Herr Jesu, laß ge⸗ lingen ⸗ Himmelan Bahn Himmelan, nur himmelan Hindurch, hindurch mit Frenden. Hirte deiner Schafe Höchster, denk' ich an die Dirt„ 407 34013 Höchster Tröster, komm bnr 10 niedern inbernbo i. 17¹ Hüuld Herz, nur mit Ge⸗ N 337 2— es klopfet. 4⁵² Hört das Wort voll Ernst und Liebe. 89 Hüter Israels, behüte.. 36 Jauchzet, ihr Enel froh⸗ locket, ihr Engel.. 76 Jauchzt unserm Gott.. 443 Ich armer Mensch, ich armer Sünder. 226 Ich bete an die Macht der Liebe. 270⁰0 Ich bin bei allem Kum⸗ mer frile. 33 Ich bin ein Gast auf Erden 400 Ich bin getauft auf deinen Namen. 190 Ich bin klein, mein Herz 506 Ich folge dir, mein Führer 91 Ich geh' zu deinem Grabe 127 Ich glaube, daß mit Liebe 159 Ich habe nun den Grund gefunden Ich hab' in Gottes Herz und Sinn Ich hab' in guten Stunden 392 Ich hab' von ferne, Herr, deinen Thron Ich komme, Herr, und suche dich.. I 118. es jedem, daß er ———— ·•H iei. 330 136 5⁰⁵⁷ Nr. 330 Lieder⸗Verzeichnis. 17¹⁷ Ich schäme mich des Hei⸗ lands nicht Ich senke mich in deine Wunden Ich singe dir mit Herz und Mund Ich steh' an deiner Krippe hier Ich aud in meines Herren Ich serbe täglich, und mein Leben Ich und mein Haus, wir sund berrit:5 Ich weiß, an wen ich glaube Ich weiß, daß mein Er⸗ löser lebet Ich weiß von andern Grunde Ich weiß von vielen Kind⸗ lein Ich will dich lieben, meine Stärte.. Ich will Gott den Herren Ich will in Gott mich fassen Ich will streben nach dem Leben Je größer Kreuz, je näher immel Jehova, Jehova, Jehova. Jerusalem, du hochgebaute Stadt Jesu, deine tiefen Wunden Jesu, der du meine Seele Jesu, dir leb' ich. keinem Nr. 339 40⁹ 44¹ 340 287 Jesu, Freund der Men⸗ schenkinder. 6. Jesu, geh voran auf der Lebensbahn Jesu, großer Wunderstern Jesu, meine Freude. Jesu, meiner Seele Licht Jesu, meines Lebens Leben Jesus Christus herrscht als önig 37 Jesu, Sertausteund der Deinen Jesus ist der gute Hirte. Jesus lebt/ mit ihm auch ich Jesus, meine Zuversicht Jesus nimmt die Sünder an Jesus soll die Losung sein Jesu, Todesüberwinder Ihr Hirten, erwacht Ihr Kinderlein, kommet. Immer muß ich wieder lesen In allen meinen Taten In die Ferne möcht' ich ziehen In dir ist Freude in allem Ist Gott für mich, so trete Kehre wieder, kehre wieder, der du dich. Kommet, ihr Hirten, ihr Männer Kommet, ihr Kinder, mit fröhlichem Herzen Komm, mein Herz, in Jesu Leiden Nr. 465 7¹⁸ Lieder⸗Verzeichnis. — Komm, o heil'ger Geist, hernieder Komm, o komm, du Geist des Lebens Kommt ins Reich der Liebe Kommt, Kinder, laßt uns gehen König der Könige, sei uns Dö Nr. 15⁵ im Staube willkommen 67 König Jesu, streite, siege 183 Laß dein mich sein und bleiben“ 52 Lasset uns im Geiste wandeln 25 Lasset uns mit Jesu ziehen 296 Laß mich, o Herr, in allen Dingen n 40. 257 Laß mir die Feier deiner Leiden 44 14 Laßt mich gehn.. 532 Laßt uns nun mit Jesu ziehen 5.. J. 3. 70 Laß, Vater, deinen guten eist 0. 240 Lehr mich beten, Gott. 447 Liebe, die du mich zum Bilde 27 Lieber Vater hoch im Himmel. 4⁴ Liebster Jesu, wir sind hier, deinem Worte nachzu⸗ leben!“. N. 9 195 Liebster Jesu, wir sind hier, dich und dein Wort an⸗ zuhören 40⁰ Lobe den Herren, den mäch⸗ tigen König der Ehren Lobe den Herren, o meine Seele 3. 11 Lobt den Höchsten, Jesus lebet:.· S 134 Lobt froh den Herrn.. 442 Lobt Gott ihr Christen allzugleich 476 Lobt, ihr Kinder, unsern Herrn i. gen. An. 438 Mache dich, mein Geist, bereit.. 28⁰ Mach, Herr, ein Herz aus den zweien 380 Macht hoch die Tür, die Tore weit 57 Meine Lebenszeit verstreicht 408 Meinen Heiland im Herzen 327 Meinen Jesum lass' ich nicht 263 Mein erst Gefühl sei Preis und Dank 348 Meines Herzens reinste Frendee 27⁵ Mein Gott, das Herz ich beingee 25⁰ Mein Gott, ich weiß wohl, daß ich sterbe... 406 Mein Gott, nun ist es wieder Morgen 346 Mein Gott, weil ich in meinem Leben 251 Mein Heiland ist mein Steuermann... 70 D — Lieder⸗Verzeichnis. 11 Mein lieber Gott, gedenke meiner Mein Vater, der im Him⸗ mel wohnt Menschenfreund, nach dei⸗ nem Bilde Mir ist Erbarmung wider⸗ fahren Mir nach, spricht Christus unser Held bn Mit Ernst, o Menschen⸗ kinder i. Hü, Mit Jesu fang' ich an Mittler, alle Kraft der Worte Morgenglanz der Ewigkeit Müde bin ich, geh' zur Ruh. I bid d. Näher, mein Gott, zu dir Nicht daß ich es ergriffen hätte. 6. 9 on. d. Anfang, nur das Vich opfer und nicht Gaben. Nimm hin mein Herz, Gott, nimm es an Nun bringen wir den Leib zur Ruh Nun danket alle Gott mit Herzen, Mund Nun danket alle Gott und gebet ihm Nr. 112 521 528 517 29⁴4 284 Nr. Nun danket all und bringet Ehr ne. 4 Nun geh uns auf, du Morgenstern. Nun gingst auch du zur Sabbatsruh 220. H. 10 Nun gottlob, wir stehen hier Nun jauchzet all, ihr Frommens Nun laßt uns gehn und treten. ni Nun ruhen alle Wälder. Nun sind die Kindlein Gott geweiht Nun singet und seid froh Nun so bleibt es fest dabei Nun so will ich denn mein Leben Nur mit Jesu will ich O Christ, erhebe Herz und Sinn. en O daß doch bald dein Feuer brennte O daß ich tausend Zungen hätte O du allersüßste Freude O du fröhliche, o du selige gnadenbringende Oster⸗ heit,.. n O dü fröhliche, o du selige gnadenbringende Pfing⸗ stenzeit O du fröhliche, o du selige gnadenbringende Weih⸗ nachtszeit 47 48³3 ⁰ Lieder⸗Verzeichnis. — O du Liebe meiner Liebe. O Durchbrecher allerBande O Gott, du frommer Gott. O Gottes Geist und Christi Geist.. O Gott, von dem wir alles haben O Haupt voll Blut und Wunden uns ein. un O Jerusalem, du schöne O Jesu Christ, du wahres O Pi. Herr der Herrlich⸗ keit O Jesu, Jesu, Gottes Sohn O Jesu, süßes Licht. O klage nicht, wenn dir dein Gott O komm, du Geist der Wahr⸗ heit dig O lieber Heiland JesuChrist O selig Haus, wo man dich aufgenommen Ostern ist heuiut. Ostern, Ostern, Frühlings⸗ wehen O süßester der Namen all O Traurigkeit, o Herzeleid O Vater der Barmherzig⸗ keit, ich falle dir O Welt, sieh hier dein Leben Nr. 108 277 24 146 42⁷7 27 262 347 341 15⁴4 9 393 227 O wie freun wir uns der Stunde O wie fröhlich, o wie selig O wie mögen wir doch unser Leben O wie selig seid ihr 27 ihr Frommen Pfingsten ist heut. Ringe recht, wenn Gottes Gnade Ruhe ist das beste Gut. Rüstet euch, ihr A leute b. Schaffe in mir, Gott Schaffet, schaffet, Men⸗ schenkinder Schmücke dich, o liebe Seele Schönster Herr Jesu Schwing dich auf zu dei⸗ nem Gott Seele, geh nach Golgatha Seelen, laßt uns Gutes tun Seele, sei zufrieden. Seele, was ermüdst du dich Segne und behütkte 55— die Lilien auf dem Fel Seid barmherzig, Men⸗ schen! Höret zud Sei getreu bis an das Ende Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut Nr. 5. Lieder⸗Verzeichnis. 220 r. Nr. Nr. Sei mir ge⸗ Such', wer da will, ein 8 grüßet 103 ander Ziel 2˙⁴ 8 Sei zufrieden, mein Ge⸗ Süßer die Glocken nie müte. 332 klingen. 171 2 Selig sind des Himmele Erben 434 Teures Wort aus Gottes 1 Siegesfürst und Ehren⸗ Munde 189 könig. 143 Tochter Zion, freue dich 458 34 Sieh, hier bin ich/ Ehren⸗ Treuster Meister, deine könig. 4¹ Worte H67 Sieh uns fertig/ gegen⸗ Tu nichts Böses, tu es 81 wärtig 49 nricht. 811 36 Singet Gott, denn Gott Tut mir auf die swin⸗ ist Liebe 1 Pforte 43 85 So feierlich und dsrile 40 So fliehen unsre Tage hin 339 Uberwinder, nimm die 37 So jemand spricht: Ich Palmen 12 liebe Gott.. 307 Unser Gott ist lanter Liebe 4⁴⁴ Sollt' es gleich bisweilen Unsern Ausgang segne scheinen... 324 Gott. 53 Sollt' ich jetzt noch, da Unter Lilien j jener Freuden 32 mir schon. 278 Unter tausend frohen ꝑo Sollt' ich meinem Gott Stunden 475 10 nicht singen. 5 Urquell aller Seligkeiten. 32 Sollt' ich meinem Gott nicht trauen... 322 Valet will ich dir geben. 397 5 So nimm denn meine Vater, deines Geistes 56 Hände 148 Weheaenn 178 51 Sorge, Herr, für unsre Vater, kröne du mit Segen 377 Kinder...381 Vater, lieber Vater, höre 29 56 So ruhest du, o meine Ruh 120Verwirf mich nicht im So wahr der Allerhöchste Alter. 388 9 lebet 390 Verzage nicht, du Häuf⸗ 7 Steil und dornicht ist der lein klein. 16⁴ Pfad. 303 Volk des Herrn, du hast Stille Nacht, heilge Nacht 46³ Evang Gesangbuch. hienieden 22 24 Lieder-Verzeichnis. E Nr. Nr. Voller Ehrfurcht, doch mit Was Gott tut, das ist Freuden 2157 wohlgetan; es bleibt Vom Aufgang bis zum gerecht.326 Niedergang.. 177 Was Gott tut, das ist Vom Himmel hoch da wohlgetan, so denken.370 komm· 455 Was hätt' ich, hätt' ich Von des Himmels Thron 202Jesum nicht. 50⁸ Von dir, du Gott der Was macht ihr, daß 10 Einigkeit 382 weinet 409 Von Gnade will ich leben 248 Was mein Gott will, ge⸗ Von Gott will ich nicht scheh' allzeit. 31 lassen.... 315 Was nah istundwas feme 93 Von Grönlands 0101 Was wär' ich ohne dich Bergen. 487 gewesen. 64 Von Jesu will ich nim⸗ Weicht, ihr Berge, saur mer wanken. 268 ihr Hügel,— 238 Vor dir, Todesüberwinder 205 Weihnacht ist heut...472 Weil ich Jesu Schäflein Wach auf, du Geist der bin.497 ersten Zeugen 167 Weißt du, wer dich i innig Wach auf, mein Herz/ die liebet 52⁰ Nacht ist hin.... 124 Weißt du, wie viel Stern⸗ Wach auf, mein Herz⸗ lein Hbi. 20857 und singe 345 Wen Jesus liebt. 707 Wachet auf, erhebt die Wenn Christus der Herr. 498 Blicke 184 Wenn Christus seine Kirche Wachet auf! ruft uns die schützt.. 17⁰ Stimme 418 Wenn der Herr einst die Walte, walte nah und Gefangnen 457 fern 193 Wenn ich ihn nur habe„499 Warum foll' ich mich Wenn ich, o Schöpfer, denn grämen 321 deine Macht.. 10 Was freut mich no, Wenn kleine Himmels⸗ wenn du's 9272 erben. 41 Was Gott tut, das Ast Wenn mein Stündlein wohlgetan; er gibt.. 412 vorhanden ist...39 S S S 8 8S S 5S 88 Lieder⸗Verzeichnis. 7²23 Nr. Nr. Wenn mich die Sünden Wie schön leucht't uns der kränken. 99 Morgenstern. 251 Wenn uns die Veme Wie Simeon verschieden. 391 kränken..312 Wie soll ich 1 Wer das Kleinod will er⸗ fangen. 61 langen.282 Wie wird's im ew' gen Werde Licht, du Volt der Frühling sein 436 Heiden 88 Wie wohl ist mir, o Werde munter, mein Ge⸗ Freund der Seele 237 müte 349 Willkommen, Held im Wer Gottes Wort nicht Steiie 4128 hält und spricht... 2589 Willst du noch länger Wer ist wohl wie du. 84 draußen stehn. 70 Wer nur den lieben Gott Wir alle, Gott und Bater läßt walten.. 3 bringen. 371 Wiesch fseinScwag⸗ Wir danken dir, Herr Jesu heit stütt. 232Christ 487 Wer weiß, wie nahe mir Wirf ab des T Tages Lasten 360⁰ mein Ende 402 Wir flehn um deine Gnade 201 Wie fliegt dahin der Men⸗ Wir freuen uns, Herr 0 Zeik 410 Jesu Christ. 138 Wie fröhlich bin ich auf⸗ Wirf Sorgen und Schmerz 50² gewacht. 522 Wii liegen hier 65 deinen Wie groß ist des All⸗ Jüßen 227 mächt'gen Güte 17 Wir nahen uns, o o Gottes Wie gut ist's, von der Sohn 217 Sünde frei. 253 Wir singen dir, Immanuel 74 Wie könnt' ich wubis Wir singen und verkünden 95 schlafen. 526 Wir treten zum Beten„445 Wie könnt' ich sein ver⸗ Wir warten dein, o Gottes gessen 219 Sohn 50 Wie lieblich ist's hienieden 510 Wo findet die Seele 3 Wie mit grimm'gem Un⸗ Wo Gott der Herr nicht verstand 504 bei uns hält 16³ Wie schön isb's doch, Her Jesu Christ. Wohlauf, wohlan zum letzten Gang ²⁴ Lieder⸗Verzeichnis. E Nr. Wohl dem, der Jesum liebet t.. 188 Womit soll ich dich wohl loben... Wort des höchsten Mun⸗ des.. 190 Wo willst du hin, weil's Abend istrt. 352 Wunderbarer Könihgg. 7 Nr. Zeuch ein zu deinen Toren 148 Zeuch hin, mein Kind, in Gott selbst fordert dich Zieh uns nach dir, so eilen- wir 8. 14²2 Zieht im Frieden.4 Zwei der Jünger on mit Sehnen.125 O em