Evangel Gr Gesangbuch für die Evangelisch-protestantische Kirche des Großherzogtums Baden. Taschen-Ausgabe. Vierte Auflage. Lahr. Druck und Verlag von J. H. Geiger. 1515. Mit Entschließung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs vom 24. Oktober 1882 ist dieses nach den Beschlüssen der Generalsynode von 1881/1882 bearbeitete Ge⸗ sangbuch in Kirche und Schule zur Einführung gelangt, und mit Genehmigung vom 30. November 1910 wird der nach den Beschlüssen der Generalsynoden von 1904 und 1909 her⸗ gestellte und fortan allen Ausgaben beigefügte Anhang J mit „Liedern besonders für Jugendgottesdienste und Christfeiern“ zum Gebrauch empfohlen. Karlsruhe, den 1. Dezember 1910. Evangelischer Oberkirchenrat: D. Helbing. Trenkle. DUuv.-Siol. EE heit des nach den eitete Ge⸗ ingt, und der nach 1909 her— ung Jmit hristfeiern“ Trenkle. E 1ELEI EEEE SII WIR EE Inhaltsverzeichnis. Lob und Dank— Bitte und Fürbitte „Sonntag und Gottesdienst: 1. Eingangsliedeer 2. Zum Schluß des Gottesdienstes.. FAdvenBt Weihnachten „Epiphanien: Jesu Lehramt und Wandel auf Erden Passion: Jesu Leiden und Tod Ostern. Himmelfahrr 2 Pfingsten. „Dreieinigkeit. Kirche und Gemeinschüft 23 Heiligen „Ausbreitung des Evangeliums Wort Gottes „Die heilige Taufe „Konfirmation Ne. 1— 20 21— 38 39— 50 571— 36 57— 70 71— 82 83— 94 95— 122 12³ 137 138— 147 146— 157 16— 189 160— 174 1757—185 186— 194 195—198 199—205 1* 4 Inhaltsverzeichnis. 125 ů 5 Nr. XVII. Das heilige Abendmahl. 206-220 VII. Buf 21—232 XIX. Gnade und Ertösung, Glunbr und Rechtfertigung 233—248 I. Li XX. Heiligung und Hristlicher Wandel; 1. Früchte des Glaubeen 2490—259 2. Liebe zu Gott und zu Jesus Weba 260—27 3. Der geistliche Kampf 268 24 4. Nachfolge Chrim 2 5. Nächstenliebbe 3068- 313 6. Gottvertrauen, Kreuz und Trost 314 41 XXI. Für besondere Zeiten und Ver⸗ hältnisse: 1. Am Morgen 12 348 2. Am Abennndndn 3. Jahreswechsts 368ʃ4- 8 4. Ernte⸗ und Dankfesetee 369—372 5. Kirchweihe und Einführung eines Geistlichn 373½ 6. Krieg und Friedeen 317 8 7. Kaiser und Landesfürrtt. 377-378 8. Ehe⸗ und 5 84 . Vreenß II. Gel 10. Im Alter 4.8%8885 A Ee 11. Krankheit und Gadeinns 30: 305 Lie! XXII. 824 und Ewigkeit: „Vem Sterben 386810 Bei Beerdigungen.. 410-417 3. Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. 418-437 — ů—O Inhaltsverzeichnis. Nr. 206— 220 22125² Anhang. Nr. 233248 J. Lieder besonders für Jugend gottes-⸗ dienste und Christfeiern: 2490230 1. Lob und Dank. 138444 260—275 2. Bitte und Fürbittetee 443 448 276—294 3. Sonntag und Gottesdienst.... 449—451 255—303 4. Erscheinung des Heilandd... 452-473 306—315. Passion und Ostern IDIE 174—480 5130341 6. Himmelfahrt und Pfingsten... 481—484 7. Ausbreitung des Evangeliums.. 485—488 S. Wort Gottees 3282 9. Konfirmatiͤᷣ 10853 10. Jesustüids 8 4. 6 11. Christlicher Wandel 510- 511 369037 12. Gottvertrauen, Kreuz und Trost.. 512- 320 13. Morgen⸗ und Abendlieder... 521-28 729570 14. Swiges Seben 7289 332 12. Naturliegerr 333 3 500 16. Ordnung für den Jugendgottesdienst 537 7— Seite. be2 4 ui. Verzeichnis der viederdichter..... oo 350393 Siederverzeichniss 110 396— 409 410—417 418—437 2. Alle: Cherubin Stimmen Alle Eng Rufen dir Heilig, he WEEA I. Lob und Dank. Nach eigener Melodie. Peter Ritter? 1779. , IRDRDRDRDRDRDRDRDRDRRRRRR‚R..— 0 0 0 Gro⸗ßer Gott, wir lo ⸗ ben dich, Vor dir neigt die Er ⸗ de sich Herr, wir prei- sen deine Stär⸗-ke. und be- wun⸗ dert dei ne Wer⸗ke. warst vor al⸗- ler Zeit, so bleibst du in 3—— —— Lar. wig? keit. 2. Alles, was dich preisen kann, 5. Heilig, Herr Gott Zebaoth, Cherubim und Seraphinen, Heilig, Herr der Kriegesheere, Stimmen dir ein Loblied an; Starker Helfer in der Not: Alle Engel, die dir dienen, di Erde, Luft und Meere Rufen dir in sel'ger Ruh ind erfüllt von deinem Ruhm, Heilig, heilig, heilig zu. Alles ist dein Eigentum. 8 Lob und Dank. O 4. Sieh dein Volk in Gnaden an, Hilf uns, segne, Herr, dein Erbe! Leit es auf der rechten Bahn, Daß der Feind es nicht verderbe! Hilf, daß es durch Buß und Flehn Dich im Himmel möge sehn! 5. Alle Tage wollen wir Dich und deinen Namen preisen Nach dem Ambrosianischen Lobgesang: Bearbeitung aus dem 18. Jahrh. Und zu allen Zeiten dir Ehre, Lob und Dank erweisen. Gib, daß jeder sündenfrei, Deiner Gnade würdig sei! 6. Herr, erbarm, erbarme dich! Über uns sei, Herr, dein Segen! Leit und schütz uns väterlich, Bleib bei uns auf allen Wegen! Auf dich hoffen wir allein, Laß uns nicht verloren sein! Joh. Crüger. 1649. der gro- ße 29 0 eigener Melodie. 2————— H—— 1— 0 Nun dan⸗ ket Din⸗ge tut al⸗ le Gott mit Her⸗ den, an uns und Mund und Hän⸗ den/ al⸗len En-den, der uns von Mut- ter-leib und 2— Kin⸗des⸗bei⸗ nen —— an un⸗ zäh⸗ lig viel zu gut und 2. Der ewig reiche Gott Woll' uns bei unserm Leben Ein immer fröhlich Herz auch noch jetzt ge ⸗ tan! Und edeln Frieden geben, Und uns in seiner Gnad Erhalten fort und fort Und uns Erlösen h 3. Lob Dem Va Und dem Er⸗ 2. Ich! Und ew'g Daraus u Viel Heil 3. Wat Auf dieser Das uns, Allein geg 4. Wer 1121 r erweisen. frei, sei! barme in Segen! terlich, n Wegen! llein, sein! 8. Jahrh. üger. 1649. Her-zen, uns und eib und O Lob und Dank. 9 Und uns aus aller Not Erlösen hier und dort. 3. Lob, Ehr und Preis sei Gott, Dem Vater und dem Sohne Und dem, der beiden gleich Mel. Nun danket all und bringet ꝛe. Im höchsten Himmelsthrone, Ihm, dem dreiein'gen Gott, Wie es anfänglich war Und ist und bleiben wird, Wie jetzt so immerdar! Martin Rinkart 1586—1649. Joh. Crüger. 1656. a—— Ich sin⸗ ge dir mit Herz und Mund, Herr, 2. Ich weiß, daß du der Brunn der Gnad Und ew'ge Quelle seist, Daraus uns allen früh und spat Viel Heil und Gutes fleußt. 3. Was sind wir doch, was haben wir Auf dieser ganzen Erd, Das uns, o Vater, nicht von dir Allein gegeben werd'? 4. Wer hat das schöne Him⸗ melszelt Er-den kund, was mir von dir be⸗ wußt. Hoch über uns gesetzt? Wer ist es, der uns unser Feld Mit Tau und Regen netzt? 5. Wer wärmet uns in Kält und Frost, Ver schützt uns vor dem Wind? Wer macht es, daß man Ol und Mo Zu seinen Zeiten find't? 6. Wer gibt uns Leben, Kraft und Mut? Wer hält mit seiner Hand 10 Lob und Dank.—U Des goldnenFriedens wertes Gut In unserm Vaterland? 7. Ach Herr mein Gott, das kommt von dir, Und du mußt alles tun; Du hältst die Wach an unsrer Tür Und läßt uns sicher ruhn. 8. Du nährest uns von Jahr zu Jahr, Bleibst immer fromm und treu Und stehst uns, wenn wir in Ge⸗ fahr Geraten, herzlich bei. 9. Du strafst uns Sünder mit Geduld Und schlägst nicht allzusehr, Ja endlich nimmst du unsre Schuld Und wirfst sie in das Meer. 10. Du zählst, wie oft einChrist hier wein', Und was sein Kummer sei; Und ist ein Tränlein noch so klein, Du hebst und legst es bei. 11. Du füllst des Lebens Mangel aus Mit dem, was ewig steht, Und führst uns in des Himmels Haus, Wenn uns die Erd entgeht. 12. Wohlauf, mein Herze, sing und spring Und habe guten Mut! Dein Gott, der Ursprung aller Ding', Ist selbst und bleibt dein Gut. 13. Er ist dein Schatz, dein Erb und Teil, Dein Glanz und Freudenlicht, Dein Schirm und Schild, dein Hilf und Heil, Schafft Rat und läßt dich nicht. 14. Was kränkst du dich in deinem Sinn Und grämst dich Tag und Nacht? Nimm deine Sorg und wirf sie hin Auf den, der dich gemacht! 15. Hat er dich nicht von Ju⸗ gend auf Versorget und ernährt? Wie manchen schweren Unglücks⸗ lauf Hat er zurückgekehrt! 16. Er hat noch niemals was versehn In seinem Regiment; Nein, was er tut und läßt ge⸗ schehn, Das nimmt ein gutes End. 17. Ei nun, so laß ihn ferner tun Und red ihm nicht darein, So wirst du hier in Frieden ruhn Und ewig fröhlich sein! Paul Gerhardt 1607-1676. 2. Ert Gott, ur Der sein Und gro 3. De Frisch un Und wo Sich sel 4. Der Doch gn Die Str⸗ Und nich q. Er — ut! ꝛrung aller 36„ t dein Gut. chatz, dein und Teil, eudenlicht, Schild, dein und Heil, it dich nicht. du dich in em Sinn und Nacht? und wirf sie emacht! icht von Ju⸗ auf rt? en Unglücks⸗ iemals was hn t; nd läßt ge⸗ n, tes End. iß ihn ferner darein, Frieden ruhn ein! 1607—1676. O x Lob und Dank.—◻ Nach eigener Melodie. Joh. Crüger. 1656. Nun dan⸗ket 4. TSSS.... all und brin⸗get Ehr, ihr 9 7— I—— 4— ———— — ö — Men-:schen in der Welt, ihm, des- sen Lob der —— 6— 1—9 E— l ———— En⸗ gel Heer er-hebt 2. Ermuntert euch und singt mit Schall Gott, unserm höchsten Gut, Der seine Wunder überall Und große Dinge tut; 3. Der uns von Mutterleibe an Frisch und gesund erhält, Und wo kein Mensch mehr helfen kann, Sich selbst zum Helfer stellt; 4. Der, ob wir ihn gleich hoch betrübt, Doch gnädig bleibt und gut, Die Straf erläßt, die Schuld vergibt Und nichts als Gutes tut! 5. Er gebe uns ein fröhlich Herz, im Him- mels- zelt! Erfrische Geist und Sinn Und werf' all Angst, Furcht, Sorg und Schmerz In's Meeres Tiefe hin! 6. Er lasse seinen Frieden ruhn Auf Fürst und Vaterland! Er gebe Glück zu unserm Tun Und Heil in jedem Stand! 7. Er lasse seine Lieb und Güt Stets bei und mit uns gehn, Was aber ängstet und bemüht, Gar ferne von uns stehn! 8. So lange dieses Leben währt, Sei er stets unser Heil, Und wenn wir scheiden von der Erd, Verbleib' er unser Teil! 12 Lob und Dank.— 9. Er drücke, wenn das Herze Und zeig' uns drauf sein Ange⸗ sicht bricht, Uns unsre Augen zu Dort in der ew'gen Ruh! Paul Gerhardt 1607—1676. 70 eigener Melodie. Joh. Heinr. Böhner? 178⁵. .———— 8 ½ DD — Sollh ich mei⸗nem Gott nicht si Ruddeu⸗ Saur 0 Denn ich seh' in al-len Din⸗gen, wie so 2 1 II——— .—.——.——— 0—F—.—5——— .——e— I—0— ihm nicht D. Dar sein? gut er's mit mir mein'. It doch nichts als lau ⸗ter L...— Ahrꝰ— Lie⸗ ben, was sein treu⸗es Hz be⸗ wegt, 35 ohn' En-⸗de 9— II—— 3 1 + * + 1 + + hebt und trägt, die in sei⸗nem Dienstsich ü⸗ ben. Al- les ——.2 4 Ding währt sei ne Zeit, Gottes Lieb in E-wig⸗keit. Oder: Mel. Lasset uns den Herren ꝛc. Joh. Schop. 1641. Sour ich mei⸗nem Gott nicht sin⸗gen? Sollt' ich Denn ich seh' in al- len Din⸗gen, wie so 2. Wi Über sein Also hat Mich der Alsobald Da er m Und das Und noch Alles Di Gottes L 3. Sei — uf sein Ange⸗ t ꝛRuh! 1607—1676. Böhner? 1785. ——.— n? Sollt' ich n, wie so flau⸗= ter —.—. 8..— — hn' En⸗de — en. Al-les —— ·wig ⸗keit. Schop. 1641. Z., Sollt' ich wie so O Lob und Dank. 13 d d, ee —5————.————4——— 8 2——— 1..——— 9— ihm nicht dank-bar sein? 3* gut er's mit mir mein'. Ist doch nichts als ....II.I.I.I.......... SSSISII lau- ter Lie- ben, was sein treu ⸗es Herz be⸗ + 2..—.————— —.—. 23——— 4·. . wegt, das ohn' En- de hebt und trägt, die in 0— 5——.—*——.— r ö —.——— IS sei- ne Zeit, Got⸗tes Lieb in E⸗wig ⸗keit. . Wie ein Adler sein Gefieder Nein, er gibt ihn für mich hin, Über seine Jungen streckt, Daß er mich vom ew'gen Feuer Also hat auch hin und wieder Durch sein teures Blut gewinn'. Mich des Höchsten Arm gedeckt, O du Brunnen ohn' Ergründen, Alsobald im Mutterleibe, Wie will doch mein schwacher Da er mir mein Wesen gab Geist, Und das Leben, das ich hab“ Ob er sich gleich hoch befleißt, Und noch diese Stunde treibe. Deines Grundes Tiefe finden? Alles Ding währt seine Zeit, Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. Gottes Lieb in Ewigkeit. 3. Sein Sohn ist ihm nicht 4. Seinen Geist, den edeln zu teuer, Führer, — Lob und Dank. Gibt er mir in seinem Wort, Daß er werde mein Regierer Durch die Welt zur Himmels⸗ pfort, Daß er mir mein Herz erfülle Mit dem hellen Glaubenslicht, Das des Todes Reich zerbricht Und die Hölle selbst macht stille. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. 5. Meiner Seele Wohlergehen Hat er ja recht wohlbedacht; Will dem Leibe Not entstehen, Nimmt er's gleichfalls wohl in acht. Wenn mein Können, mein Ver⸗ mögen Nichts vermag, nichts helfen kann, Kommt mein Gott und hebt mir an Sein Vermögen beizulegen. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. 6. Himmel, Erd und ihre Heere Hat er mir zum Dienst bestellt: Wo ich nur mein Aug hinkehre, Find' ich, was mich nährt und hält, Tier' und Kräuter und Getreide; In den Gründen, in der Höh, In den Büschen, in der See, Überall ist meine Weide. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. 7. Wenn ich schlafe, wacht sein Sorgen Und ermuntert mein Gemüt, Daß ich jeden lieben Morgen Schaue neue Lieb und Güt. Wäre nicht mein Gott gewesen, Hätte mich sein Angesicht Nicht geleitet, wär' ich nicht Aus so mancher Angst genesen. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. 8. Wie ein Vater seinem Kinde Niemals ganz sein Herz ent⸗ zeucht, Ob es gleich bisweilen Sünde Tut und von dem Pfade weicht, Also hält auch mein Verbrechen Mir mein frommer Gott zu gut, Will mein Fehlen mit der Rut Und nicht mit dem Schwerte rächen. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. 9. Seine Strafen, seine Schläge, Ob es mir gleich bitter scheint, Sind, wenn ich es recht erwäge, Dennoch Zeichen, daß mein Freund, Der mich liebet, mein gedenke Und mich von der schnöden Welt, Die uns hart gefangen hält, Durch die Trübsal zu sich lenke. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. Christenkr Und muß Alles Din Gottes Li 1 fe, wacht dorgen Gemüt, Morgen d Güt. tt gewesen, esicht ch nicht st genesen. ne Zeit, keit. nem Kinde erz ent⸗ 7 n Sünde ade weicht, erbrechen den Welt, O Lob und Dank. 15 10. Das weiß ich fürwahr und lasse Mir's nicht aus dem Sinne gehn: Christenkreuz hat seine Maße Und muß endlich stille stehn. Wenn der Winter ausgeschneiet, Tritt der schöne Sommer ein; Also wird auch nach der Pein, Wer's erwarten kann, erfreuet. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. Nach eigener Melodie. 11. Weil denn weder Ziel noch Ende Sich in Gottes Liebe find't, Ei so heb' ich meine Hände Zu dir, Vater, als dein Kind; Bitte, wollst mir Gnade geben, Dich aus aller meiner Macht Zu umfangen Tag und Nacht Hier in meinem ganzen Leben, Bis ich dich nach dieser Zeit Lob' und lieb' in Ewigkeit. Paul Gerhardt 1607—1676. 1665. 1668. IEE Se.—.—. —.—. 0 0 0— Lo⸗ be den Lob ihn mit Her- ren, den mäch⸗ti- gen = Freu⸗den, o See ⸗le, das Kö=nig der Eh ist mein Be⸗ geh Kom⸗met zu- hauf, —— 1— 7 Psal⸗ter und Har-= fe Lob-⸗ge⸗-sang hö⸗ 2. Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret, — —— wacht auf, las-set den Der wie auf Flügeln des Adlers dich sicher geführet, 10 Lob und Dank. O ö —1 Der dich erhält, Der aus dem Himmel mit Strö⸗. Himm Wie es dir selber gefällt! men der Liebe geregnet! Deines Sch Hast du nicht dieses verspüret? Denke daran, Mehr als Was der Allmächtige kann 3. Lobe den Herren, der künst⸗ Der dir mit Lieb lich und fein dich bereitet, Derrmen ehuet Der dir Gesundheit verliehen, 5. Lobe den Herren, was in dich freundlich geleitet! mir ist, lobe den Namen! In wie viel Not Alles, was Odem hat, stimme at nicht der gnädige Gott„voll Freuden zusammen! Über dir Flügel gebreitet! Er ist dein Licht, Seele, vergiß es ja nicht! 4. Lobe den Herren, der sicht- Lob ihn und schließe mit Amen! bar dein Leben gesegnet, Joach. Neander 1650—1680. Nach eigener Melodie. Joach. Neander. 1680. — —.—— — Wun⸗der⸗ba⸗rer Kö- nig, Herrscher von uns Dei- ne Va⸗ter ⸗-gün=⸗te hast du las-sen 0— rne, Kre. ——D.‚‚.‚.. ‚‚e..—— al ⸗len, laß dir un- ser Lob ge- fal-len! flie ⸗ßen, ob wir schon dich oft ver-lie-ßen. IEEEEEE. —————. RII.... WI I II Hilf uns noch, stärk uns doch, laß die Zun⸗gen sin-⸗gen, 1 laß die Stimmen klin ⸗gen! 7 4 ISSS Preise deine Sonne, dere Diese Welt Mond und Lobt den H Ihr, der All Rühmet sei Lob und Dank. — iel mit Strö⸗ geregnet! ge kann, egegnet! ren, was in sen Namen! at, stimme isammen! nicht! mit Amen! 1650—1680. eäander. 1680. von uns las⸗ sen 2. Himmel, lobe prächtig Deines Schöpfers Stärke, Mehr als aller Menschen Werke! Preise deinen Schöpfer, Sonne, deren Strahlen Diese Welt so herrlich malen! Mond und Stern, Lobt den Herrn! Ihr, der Allmacht— 3 Rühmet seine Stärke! 3. O du meine Seele, Singe fröhlich, singe, Singe deine Glaubenslieder! Was den Odem holet, Jauchze, preise, klinge; Mel. Mein Herzens-Jesu. Wirf dich in den Staub dar⸗ nieder! Er ist Gott Zebaoth; Er nur ist zu loben Hier und ewig droben. 4. Halleluja bringe, Wer den Herren kennet, Wer den Herren Jesum liebet. Halleluja singe, Wer da Christum nennet, Sich von Herzen ihm ergibet. O wohl dir! Glaube mir: Endlich wirst du droben Ohne Sünd ihn loben! Joach. Neander 1650—1680. Peter Sohrlen). 1668. I dem Gott, der 5———7 8———....., — 2 — Sei Lob und Ehr dem höch- sten Gut, dem al ⸗-le Wun-der tut, dem —— a ö—.———.— Va⸗ ter al ler Gü⸗ te, Gott, der mein Ge- mü- te mit sei⸗- nem rei⸗chen s— Trost er- füllt, dem Gott, der al⸗len Jam:mer stillt: gebt 18 Lob und Dank. O E ——— Der Herr ,. —— ll Gebt uns. ů re un⸗serm Gott die Eh-re! 9. So 2. Es danket dir des Himmels Sein Segen, Heil und Frieden. Heer, Mit Mutterhänden leitet er Mit Jauc O Herrscher aller Thronen, Die Seinen stetig hin und her: Und die in Lüften, Land undMeer Gebt unserm Gott die Ehre! In deinem Schatten wohnen,— Die preisen deine Schöpfermacht, 6. Wenn Wdein a, 4—89˙5 Gebt unsenn Ces Chreibr: Diesans di Mel eehe— So kommt mit seinem Überfluß 3. Was unser Gott geschaffen Der Schöpfer selbst und neiget hat, Die Vateraugen denen zu,— Das will er auch erhalten, Die sonsten nirgends finden Ruh:.—. Darüber will er früh und spat Gebt unserm Gott die Ehre! te Mit seiner Gnade walten.. In seinem ganzen Königreich 7. Ich will Wena mein Leben te Ist alles recht und alles gleich: Gott, von—.— nun an ehren—— Gebt unserm Gott die Ehre! Man sol, Gott, deinen Lob⸗—.— 4. Ich rief zum Herrn in gesang Lob⸗ meiner Not: An allen Orten hören. Ach Gott, vernimm mein Mein ganzes Herz ermuntre sich, Schreien! Mein Geist und Leib erfreue 2— Da half mein Helfer mirvom Tod dich: 3—— Und ließ mir Trost gedeihen. Gebt unserm Gott die Ehre! Gott Hunm dant ich ich die:. Ihr,die ihr Chriti Namen 2. O da 7— t Ach danket, danket Gott mit mir: 6 ö ̃; ebt unserm Gott die Ehre; Bis dahin Gebt unserm Gott die Ehre! Ihr, die ihr Gottes Macht be⸗ O daß me 5. Der Herr ist noch und nim⸗ kennt, mer nicht Gebt unserm Gott die Ehre! So lang Von seinem Volk geschieden, Die falschen Götzen macht zu Ach wärẽer Er bleibet seine Zuversicht, Spott; Und jeder —⁷ Lob und Dank. —— eil und Frieden. den leitet er ig hin und her: ott die Ehre! tundHilfe man⸗ seln muß, zelt erzeiget, seinem Überfluß lbst und neiget denen zu, nds finden Ruh: ott die Ehre! all mein Leben ang, an ehren; deinen Lob⸗ esang hören. rz ermuntre sich, Leib erfreue ich: dtt die Ehre! Christi Namen ennt/ ott die Ehre; tes Macht be⸗ ennt, tt die Ehre! tzen macht zu Spott; Der Herr ist Gott, der Herr ist ott: Gebt unserm Gott die Ehre! 9. So kommet vor sein Ange⸗ sicht, Mit Jauchzen Dank zu bringen; Bezahlet die gelobte Pflicht Und laßt uns fröhlich singen: Gott hat es alles wohl bedacht Und alles, alles recht gemacht: Gebt unserm Gott die Ehre! Joh. Jak. Schütz 1640—1690. ich stimm⸗ te Nach eigener Melodie. 1738. 9 0...——— —.— S—— O daß ich tau-send Zun-gen hät⸗ da⸗- mit in die Wet⸗ *. + ——— ——— 5. 1 m r . L 54..— te und ei⸗ nen tau⸗send-fa⸗chen Mund: ein te vom al⸗ler-tief-sten Her- zens-grund SSE —————. Lob⸗lied nach dem an- dern an von dem, was Gott an mir ge⸗- tan! 2. O daß doch meine Stimme schallte Bis dahin, wo die Sonne steht! O daß mein Blut mit Jauchzen wallte, So lang es noch im Laufe geht! Ach wär' ein jeder Puls ein Dank Und jeder Odem ein Gesang! 3. Was schweigt ihr denn, ihr meine Kräfte? Auf, auf, braucht allen euern Fleiß Und stehet munter im Geschäfte Zu Gottes, meines Herren, Preis! Mein Leib und Seele, schicke dich Und lobe Gott herzinniglich! —— Lob und Dank. — 4. Ihr grünen Blätter in den Wäldern, Bewegt und regt euch doch mit mir! Ihr schwanken Gräser in den Feldern, Ihr Blumen, laßt doch eure Zier S Zu Gottes Ruhm belebet sein Und stimmet lieblich mit mir ein! 5. Ach alles, alles, was ein Leben Und einen Odem in sich hat, Soll sich mir zum Gehilfen geben; Denn mein Vermögen ist zu matt/ Die großen Wunder zu erhöhn, Die allenthalben um mich stehn. 6. Dir sei, o allerliebster Vater, Unendlich Lob für Leib und Geist, Für alles, mildester Berater, Was deine Güte mir erweist, Was du in deiner ganzen Welt Zu meinem Wohlsein hast be⸗ stellt. 7. Wie sollte ich nicht voller Freuden ü meines Lebens Leben. 9 In deinem steten Lobe stehn? Wie sollt' ich auch im tiefsten Leiden Nicht triumphierend mit dir gehn? Und fiele auch der Himmel ein, o will ich doch nicht traurig sein. 8. Ich will von deiner Güte singen, So lange sich die Zunge regt; Ich will dir Freudenopfer bringen, So lange sich mein Herz bewegt; Ja wenn der Mund wird kraft⸗ los sein, So stimm' ich noch mit Seufzen ein. 9. Ach nimm das arme Lob auf Erden, Mein Gott, in allen Gnaden hin! Im Himmel soll es besser werden, Wenn ich bei deinen Engeln bin; Da sing' ich dir im höhern Chor Viel tausend Halleluja vor. Joh. Mentzer 1658—1734. Wolfg. Weßnitzer. 1661. 2 Sen⸗ de , Ke, E Wo⸗mit soll ich dich wohl lo- ben, mir da⸗ zu von o-ben Daß ich de Deine Gna Stets erheb Denn an de Können Lei Tausend⸗, Großer Köt 3. Denk' Wie ich hä So möcht' Ob der Lan Womit du, — en Lobe stehn? iuch im tiefsten Leiden erend mit dir gehn? der Himmel ein, ch nicht traurig sein. von deiner Güte singen, ůie Zunge regt; zudenopfer bringen, ein Herz bewegt; dund wird kraft⸗ los sein, och mit Seufzen in. das arme Lob zuf Erden, len Gnaden hin! es besser werden, einen Engeln in; im höhern Chor alleluja vor. zer 1658—1734. Weßnitzer. 1661. Llo-ben, % ben E Lob und Dank. 21 e reren —.. mäch- ti ⸗ ger Herr dei⸗ nes Gei-stes Kraft, mein Ze⸗ ba ⸗ oth? 9 ů7———.———. SSSESESEE —/ 14 1———. kann mit nichts er-rei-chen dei⸗ ne Gnad und 0— ö ů Wi, Ba Kirn, ——————1—. Lie⸗bes ⸗Wzei⸗ chen. Tau⸗send⸗, tau⸗send ⸗ mal sei D I e Hr e f 2. Herr, entzünde mein Ge⸗ müte, Daß ich deine Wundermacht, Deine Gnade, Treu und Güte Stets erhebe Tag und Nacht! Denn an deinen Gnadengaben Können Leib und Seel sich laben. Tausend⸗, tausendmal sei dir, Großer König, Dank dafür! 3. Denk' ich, wie ich dich ver⸗ lassen, Wie ich häufte Schuld auf Schuld, So möcht' ich vor Scham er⸗ blassen Ob der Langmut und Geduld, Womit du, o Gott, mich Armen —— 0 dir, gro-⸗ßer Kö- nig, Dank da= für! Hast getragen voll Erbarmen. Tausend⸗, tausendmal sei dir, Großer König, Dank dafür! 4. O wie hat mich deine Gnade Stets gesucht zu dir zu ziehn, Daß ich von der Sünden Pfade Möchte zu dem Kreuze fliehn, Wo in meines Heilands Wunden Die Erlösung ist gefunden! Tausend⸗, tausendmal sei dir, Großer König, Dank dafür! 5. Bald mit Lieben, bald mit Leiden Kommst du, Herr mein Gott, zu mir, Nur mein Herze zu bereiten, 22 x Lob und Dank. U x Ganz sich zu ergeben dir, Ich bin dennoch stets entgangen. Daß mein gänzliches Verlangen Tausend-, tausendmal sei dir, Möcht' an deinem Willen Großer König, Dank dafür! hangen., Tausend⸗, tausendmal sei dir, Gd e dei. Großer König, Dank dafür! auter Gnad un Gütigkeit, Und du hast zu mir geneiget, 6. Mich hast du auf Adlers Jesu, deine Freundlichkeit, Flügeln Und durch dich, o Geist der Oft getragen väterlich, Gnaden, In den Tälern, auf den Hügeln Werd' ich stets noch eingeladen. Wunderbar errettet mich. Tausend-, tausendmal sei dir Schien's, daß alles auch zerrinne, Großer König, Dank dafür! Ward doch deiner Hilf ich inne. Tausend⸗, tausendmal sei dir, 2 e ge⸗ ů— 151 Großer König, Dank dafür! Herr mein Gott, Preis, Lob und 7. Fielen tausend mir zur Dank, Seiten Daß es mir bisher gelungen! Und zur Rechten zehnmal mehr, Ach laß meines Lebens Gang Ließest du mich doch begleiten Ferner noch durch Jesu Leiten Durch der Engel starkes Heer, Nur gehn in die Ewigkeiten: Daß den Nöten, die mich Da will ich, Herr, für und für/ drangen, Ewig, ewig danken dir! Ludw. Andr. Gotter 1661—1735. 10 eigener Melodie. 17¹4. 7 ³—..—— 1 SSS — Lo⸗ be den Her⸗ren, o mei ⸗ ne weil ich noch Stun-den auf Er ⸗ den Sii See=le! Ich will ihn lo ⸗ ben bis zum Tod; zäh=le, will ich lob-sin-Wgen mei- nem Gott. 2. Fürst Und kehrer Ihre Ansch Wenn nun Weil dam Rufe man Halleluja, 3. Seli Des Hilfe Der sich v Und hofft Wer dieset Findet am Halleluja, stets entgangen. endmal sei dir, Dank dafür! hast mir erzeiget nd Gütigkeit, mir geneiget, undlichkeit, o Geist der Gnaden, noch eingeladen. ndmal sei dir, Dank dafür! al sei dir ge⸗ ungen, Preis, Lob und ank, her gelungen! Lebens Gang h Jesu Leiten Ewigkeiten: rr, für und für, ken dir! er 1661—1735. Er ⸗ Lob und Dank. —R.— N e—.— e i, rn Der Leib und Seel ge- ge- ben hat, wer- de ge⸗ ree ————— prie⸗-sen süh und spat. Hal ⸗le lu⸗ . — 5 4 za, Hal le⸗ lu ⸗ za 2. Fürsten sind Menschen, vom Weib geboren, Und kehren um zu ihrem Staub Ihre Anschläge sind auch ver⸗ loren, Wenn nun das Grab nimmt seinen Raub. Weil dann kein Mensch uns helfen kann, Rufe man Gott um Hilfe an. Halleluja, Halleluja! 3. Selig, ja selig ist der zu nennen, F. Hilfe der Gott Jakobs ist, Der sich vom Glauben durch nichts läßt trennen Und hofft hen auf Jesum hrist; Wer diesen Herrn zum Beistand hat, Findet am besten Rat und Tat. Halleluja, Halleluja! 4. Dieser hat Himmel und Meer und Erden, Und was darinnen ist, gemacht; Alles muß pünktlich erfüllet werden, Was er uns einmal zugedacht. Er ist's, der Herrscher aller Welt, Welcher uns ewig Glauben hält. Halleluja, Halleluja! 5. Zeigen sich welche, die Un⸗ recht leiden, Er ist's, der ihnen Recht ver⸗ schafft. Hungrigen will er zur Speis be⸗ scheiden, Was ihnen dient zur Lebenskraft. Die hart We⸗ macht er rei Und seiner Gnad ist mancherlei. Halleluja, Halleluja! 24 Lob und Dank. U — 6. Sehende Augen gibt er den Und fallen selbst in ihren Strick. Blinden, Der Herr ist König ewiglich; Erhebt, die tiefgebeuget gehn; Zion, dein Gott sorgt stets für Wo er kann gläubige Seelen dich. finden, Halleluja, Halleluja! Die läßt er seine Liebe sehn.. Sein Aufsehn ist des Fremden 8. Rühmet, ihr Menschen, Trutz, den hohen Namen Witwen und Waisen hält er Des, der so große Wunder tut! Schutz. Alles, was Odem hat, rufe Amen Halleluja, Halleluja! Und bringe 20 hit frohem ut 7. Aber der Gottesvergessnen Ihr Kinder Gottes, lobt und Tritte preist Kehrt er mit starker Hand zurück, Vater und Sohn und heil'gen Daß sie nur machen verkehrte eist! Schritte Halleluja, Halleluja! Joh. Dan. Herrnschmidt 1675—1723. Nach eigener Melodie. 1690. 1704. ——* Dir, dir, Je-ho-va, will ich sin⸗ gen, Dir will ich mei- ne Lie-der brin⸗gen; IIII... .—— 135 2• 1H* — denn wo ist doch ein sol-cher Gott wie du? ach gib mir dei- nes Gei⸗ stes Kraft da⸗ zu, —.—— DDDDDD— I— n,. daß ich es tu' im Na⸗men Je-su Christ, so 2. Zieh! Damit dei Dein Geis Und meine Daß ich d Und dir de 3. Verle So wird g So klingt So bet' ick So hebt di Daß ich di 4. Was Dem neige Das wird? in ihren Strick. ig ewiglich; orgt stets für uja! r Menschen, ohen Namen Wunder tut! hat, rufe Amen nit frohem , lobt und und heil'gen uja! t 1675—1723. 1690. 1704. sin- gen, rbrin⸗gen; Christ, so Lob und Dank. 27 DD——I.— V ——. DDSS—.— DE wie es dir durch ihn 2. Zieh mich, o Vater, zu dem Sohne, Damit dein Sohn mich wieder zieh' zu dir! Dein Geist in meinem Herzen wohne Und meine Sinne und Verstand regier', Daß ich den Frieden Gottes schmeck' und fühl' Und dir darob im Herzen sing' und spiel'. 3. Verleih mir, Höchster, solche Hüte, So wird gewiß mein Singen recht getan, So klingt es schön in meinem Liede, So bet' ich dich im Geist und Wahrheit an, So hebt dein Geist mein Herz zu dir empor, Daß ich dir Psalmen sing' im höhern Chor! 4. Was mich dein Geist selbst bitten lehret, Dem neiget sich dein Gottes⸗ wille zu; Das wird gewiß von dir erhöret, ge fal⸗ lig ist: Weil ich's im Namen deines Sohnes tu', Durch welchen ich dein Kind und Erbe bin Und nehme von dir Gnad um Gnade hin. 5. Wohl mir, daß ich dies Zeugnis habe! Drum bin ich voller Trost und Freudigkeit; Ich weiß ja, alle gute Gabe, Die ich von dir verlange jeder⸗ zeit, Die gibst du und tust über⸗ schwenglich mehr, Als ich verstehe, bitte und be⸗ gehr', 6. Wohl mir! Ich bitt' in Jesu Namen, Der mich zu deiner Rechten selbst vertritt. In ihm ist alles Ja und Amen, Was ich von dir im Geist und Glauben bitt'. Wohl mir! Lob dir jetzt und in Ewigkeit, Daß du mir schenkest solche Seligkeit! Barth. Crasselius 1667—1724. Lob und Dank. O Mel. O Gott, du frommer Gott. 1693 —.——.—.———.— III —.—————.— 900 An⸗ be⸗tungswürd'ger Gott, mit Ehrfurcht du bist un-end⸗lich mehr, als wir be— 0——— f EI—.————— — S...... .——— stets zu nen- nen, O grei⸗fen können. —— tief⸗ ste 7235 De-mut ein und laß mich stets vor dir voll flö-ße mei⸗ nem Geist die ———————.— DSSSS Ehr- er-bie-tung sein! 2. Du riefst dem, das nicht war, Um Lust und Seligkeiten Aufs mannigfaltigste Um dich her auszubreiten. Die Liebe bist du selbst, Verstand und Rat sind dein, Und du gebrauchst sie gern, Zu segnen, zu erfreun. 3. Du sprichst, und es ge⸗ schieht. Auf dein allmächtig Werde Entstand dein großes Werk, Der Himmel und die Erde; Mit deinem kräft'gen Wort Trägst du die ganze Welt, Und deine Macht vollführt, Was uns unmöglich fällt. 4. Du bist der Herren Herr; Der Erde Majestäten Knien in den Staub vor dir, Dich, Höchster, anzubeten. Wen du erniedrigest, Gott, wer kann den erhöhn? Wen du erhöhen willst/ Des Hoheit muß bestehn. 5. Wer hat dich je gesehn? Wer kann im Fleisch dich sehen? Kein sterblich Auge reicht Unv.-Siol. Glessen — Bis zu des Von welche Auf deine Und alles, Erfreuest ur 6. Doch Dich noch; Wird aber Der Vorha Der jetzt de Roch unser M 2. Gott! Dem die C Tag und N nit Ehferchr als wir be—⸗ nze Welt, vollführt, lich fällt. Herren Herr; aten zub vor dir, nzubeten. est, 'n erhöhn? villst, bestehn. je gesehn? sch dich sehen? ge reicht Lob und Dank. —. Bis zu des Lichtes Höhen, Von welchen du mit Huld Auf deine Schöpfung blickst Und alles, was da lebt, Erfreuest und beglückst. 6. Doch hier erkennen wir Dich noch gar unvollkommen; Wird aber dermaleinst Der Vorhang weggenommen, Der jetzt das Heiligste Noch unserm Blick verschließt, Mel. Wunderbarer König. Dann sehn wir klarer ein, Wie herrlich, Gott, du bist. 7. In Ehrfurcht sei schon jetzt Dein Ruhm von uns besungen; Verschmäh nicht unser Lob, Das Lallen schwacher Zungen! Dort soll, wenn wir dereinst Vor dir verherrlicht stehn, Ein Lied im höhern Chor Dich, großer Gott, erhöhn. Joh. Jak. Rambach 1693—1735. Joach. Neander. 1680. 2 —— 2 — 4. ill——4 =... +.——— IDSSS 0 0 0 Gott ist ge⸗gen-wär-tig: las-set uns an⸗ Gott ist in der Mit-te: al⸗les in uns —.—.——.—, 6—5569 —— 4—— ben= ten 355.5 und in Ehr-furcht vor ihn tre= ten! und—5 in⸗-nigst vor ihm beu ⸗ gel. —.— 4 . I — + gebt das Herz ihm 2. Gott ist gegenwärtig, Dem die Cherubinen Tag und Nacht gebeuget dienen. wie⸗ der! Eine heilig, heilig Singen ihm zur Ehre Aller Engel hohe Chöre. —. Lob und Dank. Herr, vernimm Unsre Stimm, Wenn auch wir Geringen Unsre Opfer bringen! 3. Wir entsagen willig Allen Eitelkeiten, Erdenlust und sünd'gen Freu⸗ den; Da liegt unser Wille, Seele, Leib und Leben, Dir zum Eigentum ergeben. Du allein Sollst es sein, Unser Gott und Herre, Dir gebührt die Ehre! 4. Majestätisch Wesen, Möcht' ich recht dich preisen Und im Geist dir Dienst er⸗ weisen! Möcht' ich wie die Engel Immer vor dir stehen— Und dich gegenwärtig sehen. Laß mich dir Für und für Trachten zu gefallen, Liebster Gott, in allen! 5. Luft, die alles füllet, Drin wir sind und weben, Aller Dinge Grund und Leben, Meer ohn' Grund und Ende, Wunder aller Wunder, Ich senk' mich in dich hinunter: Ich in dir, Du in mir; Laß mich ganz verschwinden, Dich nur sehn und finden! 6. Du durchdringest alles; Wollst mit deinem Lichte, Herr, berühren mein Gesichte! Wie die zarten Blumen Willig sich entfalten Und der Sonne stille halten: Lehr mich so Still und froh Deine Strahlen fassen Und dich wirken lassen! 7. Mache mich voll Einfalt, Innig, abgeschieden, Sanft und still in deinem Frieden; Mach mich reines Herzens, Daß ich deine Klarheit Schau' im Geist und in der Wahrheit! Laß mein Herz Überwärts Wie ein Adler schweben Und in dir nur leben! 8. Komm in mir zu wohnen, Daß mein Geist auf Erden Dir ein Heiligtum kann werden! Komm, du nahes Wesen, Dich in mir verkläre, Daß ich stets dich lieb' und ehre! Wo ich geh'/ Sitz' und steh', Laß mich dich erblicken Und vor dir mich bücken! Gerh. Tersteegen 1697-1769. 2. Lieb. Seines S Liebe, we Aller Me Du bist w Du währ Du reichf Du führf E O Lob und Dank. verschwinden, ind finden! ringest alles; em Lichte, nein Gesichte! Blumen lten stille halten: fassen lassen! h voll Einfalt, den, n deinem rieden; 5 Herzens, larheit und in der Bahrheit! tir wohnen, auf Erden kann werden! Wesen, 1697—1769. Mel. O du Liebe meiner Liebe. 520 ů*——— — Sin-get Gott, denn Gott ist Lie-⸗ be, Lie-be, 9 sin-ge durch des Gei⸗ stes Trie-be, wer es ................— . die da e⸗ wig währt;* e. an sich selbst er- fährt Wenn Gott läßt den Ei- fer , r. ien r virr,dit mireee. S5..— 1— 2 ö brennen, brennt er bis zum Höl-lengrund; nun er sich läßt 0 2—.——.—— ◻B˙aä———4 n Lie⸗be nen-nen, wird es al- len Himmeln kund. 2. Liebe, die er in Erkennt⸗ 3. Liebe, die mein Herz darf nis glauben, Seines Sohnes uns bezeugt, Ob sie mein Verstand nicht Liebe, welche das Verständnis faßt, Aller Menschen übersteigt, Laß den Feind mich dir nicht Du bist weit: ob allen Kindern; rauben, Du währst lang: auf alle Der uns als die Deinen haßt! Zeit; Liebe, laß es mir gelingen, Du reichst tief: zu armen Sün⸗ Dich zu kennen, wie du bist! dern; Liebe, lehr mich ewig singen, Du führst hoch: zur Herrlich⸗ Wie es Gottes würdig ist! keit. Phil. Friedr. Hiller 1699—1769. E Lob und Dank.— ö Mel. Mein Herzens-Jesu. Peter 560 1668. —————— SSS..........—— 0 0 0⁰0 Wem ich, o die Lie ⸗be, Schöp⸗fer, 1— ne Macht, die die für=le wacht, an⸗ EE ——— Weis⸗heit dei- ner We⸗ ge, ü⸗ ber ⸗le⸗ ge, be⸗ tend so weiß ich, von Be⸗ 2 — enfin E he-ben soll, mein 2*—.— 5— 12— — D — — Gott, mein Herr und Va- ter. 2. Mein Auge sieht, wohin es blickt + Die Wunder deiner Werke. Der Himmel, prächtig ausge⸗ schmückt, Preist dich, du Gott der Stärke. Wer hat die Sonn an ihm er⸗ höͤht⸗ Wer kleidet sie mit Majestät? Wer ruft dem Heer der Sterne? 3. Wer mißt dem Winde seinen Lauf? Wer heißt die Himmel regnen? Wer schließt den Schoß der Erde auf, Mit Vorrat uns zu segnen? O Gott der Macht und Herrlich⸗ keit, Gott, deine Güte reicht so weit, So weit die Wolken reichen. 4. Dich predigt Sonnenschein und Sturm, Dich preist der Sand am Meere. Bringt, ruft auch der geringste Wurm, Bringt meinem Schöpfer Ehre! Mich, ruft der Baum in seiner Pracht, 8ne Macht, die le wacht, an⸗ ich, von Be⸗ zu segnen? cht und Herrlich⸗ keit, te reicht so weit, olken reichen. gt Sonnenschein ind Sturm, Sand am Meere. h der geringste Wurm, Schöpfer Ehre! Baum in seiner hracht, —O Lob und Dank. 31 Mich, ruft die Saat, hat Gott Ist sich ein täglicher Beweis gemacht, Von deiner Güt und Größe. ingt Schöpfer Ehre! 6. Erheb ihn ewig, o mein 5. Der Mensch, ein Leib, den Geist, deine Hand Erhebe seinen Namen! So wunderbar bereitet, Gott unser Vater sei gepreist, Der Mensch, ein Geist, den sein Und alle Welt sag' Amen! Verstand Und alle Welt fürcht' ihren Herrn Dich zu erkennen leitet, Und hoff' auf ihn und dien' ihm Der Mensch, der Schöpfung gern! Ruhm und Preis, Wer wollte Gott nicht dienen? Christ. Fürchtegott Gellert 17151769. Nach eigener Melodie. Joh. Adam Hiller? 1780. 1787. 1⸗——.— —.— Wie groß ist des All- mächt'gen Gü⸗te! der mit ver- här-te-⸗ tem Ge-mü⸗ te er ⸗ mes⸗ sen sei e- wig mei⸗ ne E———.— —. größ=te Pflicht. Der Herr hat mein noch nie ver⸗ ges⸗ sen; 32 Lob und Dank. O e. 5H—.—.5.5 II Wer stär E—— ů 4——..—— IEe ver-giß, mein Herz, auch sei- ner nicht! Wer läß Oder: Ist's nid 3860 Die Tugend wird ꝛc. 17⁰4. 35, ——1— Zu welch Wiegroß ist des All-mächt'gen Gü⸗ te! Ist Wo du, der mit ver- här⸗ te- tem Ge- mü- te den Gott ewi ewi Du hast Durch Ge der ein Mensch, den sie nicht rührt, mn e hr, Ne il Dank er-stickt, der ihm ge-bührt? Nein, sei ⸗ ne größ⸗te Pflicht. Der Herr hat mein noch nie ver=-ges- sen; ver⸗ giß, mein Herz, auch sei ner nicht! 2. Wer hat mich wunderbar Wer hat mit Langmut mich ge⸗ bereitet? leitet? DerGott, der meiner nicht bedarf. Er, dessen Rat ich oft verwarf. Sieh, da Damit di 4. Und Und seine Er sollte Den Weg Sein Wit 18 ENN Evang. —— Lob und Dank. — nicht! 17⁰⁴. S ö ————— zü⸗ te! Ist rü⸗ te den ie ver ⸗ ges⸗ senz . 4. nicht! angmut mich ge⸗ leitet? t ich oft verwarf. Wer stärkt den Frieden im Ge— wissen? Wer gibt dem Geiste neue Kraftꝰ Wer läßt mich so viel Guts ge⸗ nießen? Ist's nicht sein Arm, der alles schafft? 3. Schau, o mein Geist, in jenes Leben, Zu welchem du erschaffen bist, Wo du, mit Herrlichkeit um⸗ geben, Gott ewig sehn wirst, wie er ist! Du hast ein Recht zu diesen Freuden, Durch Gottes Güte sind sie dein; Sieh, darum mußte Christus leiden, Damit du könntest selig sein. 4. Und diesen Gott sollt' ich nicht ehren Und seine Güte nicht verstehn? Er sollte rufen, ich nicht hören, Den Weg, den er mir zeigt, nicht gehn? Sein Will ist mir ins Herz ge⸗ schrieben, Sein Wort bestärkt ihn ewiglich: Gott soll ich über alles lieben Und meinen Nächsten gleich als mich. 5. Dies ist mein Dank, dies ist sein Wille: Ich soll vollkommen sein wie er. Je mehr ich dies Gebot erfülle, Stell ich sein Bildnis in mir her. Lebt seine Lieb in meiner Seele, So treibt sie mich zu jeder Pflicht Und ob ich schon aus Schwach-⸗ heit fehle, Herrscht doch in mir die Sünde nicht. 6. O Gott, laß deine Güt und Liebe Mir immerdar vor Augen sein! Sie stärk' in mir die guten Triebe, Mein ganzes Leben dir zu weihn! Sie tröste mich zur Zeit der Schmerzen, Sie leite mich zur Zeit des Glücks, Und sie besieg' in meinem Herzen Die Furcht des letzten Augen⸗ blicks! Christ. Fürchtegott Gellert 1715—1769. Mel. An Wasserflüssen Babylon. 9 ...— 0 0 0 Wir Evang. Gesangbuch. ————— Ge⸗treu-er Gott, wie häu⸗fen —.—— viel Ge⸗ un ⸗ sre 2 täg ⸗lich Lob und Dank. E duld er⸗ zei⸗-gest du uns Ar-men! 96—6 du häu⸗fest dein Er„ bar men. Was —.—— + —— D—.——— ist des Menschen Le⸗bens⸗lauf? Er 22— ver⸗derbt von ————I, DD·..——85— 3——— ........ Ju- gend auf, sein Sinn ist dir ent-⸗ 3e; gen; und — E————— ,—.—.———.——.— RI 4575 gleichwohl, Va-ter, suchst du ihn durch Gnad und — 6— +=ʃ—.....—— +——— —— 2—8———.——. —.——. r:. 2865 zu n rüick zu⸗ ziehn, durch Lang-mut —— — zu be ⸗ we- gen. 2. Du gibst den Sündern Zeit Hörst du nicht auf zu bauen; und Raum, Der Strafe zu entgehen. So lässest du den argen Baum Nicht ohne Pflege stehen; Du wartest sein, du suchest Frucht, Und wenn du gleich umsonst ge— sucht, Du schonest sein von Jahr zu Jahr, Dein Vaterherz hofft immerdar Noch Frucht von ihm zu schauen. 3. Barmherziger, so o große Huld Erzeigst du frechen Sündern Und hast nicht weniger Geduld ◻— Mit deine Sie werder Und Sata Oft sicher, Sie strauck Sie fallen Und deine 4. Drun So oft sie Reichst ihn Von Sünd Du lockest Versprichst D . herz weicht,f nen! ⸗gen; und IDDEIE ö .— f zu bauen; on Jahr zu ihr, offt immerdar hm zu schauen. ö so große Huld ö Sündern ö niger Geduld — Lob und Dank. —— Mit deinen schwachen Kindern. Sie werden ja, wenn Fleisch und Welt Und Satan ihnen Netze stellt, Oft sicher, matt und träge Sie straucheln, sie vergehen sich, Sie fallen oft, verlassen dich Und deine heil'gen Wege. 4. Drum rufst du ihnen in Gefahr, So oft sie irre gehen, Reichst ihnen Hand und Stärke dar, Von Sünden aufzustehen. Du lockest sie mit Vaterhuld, Versprichst, durch Christum ihre Schuld Und Fehler zu vergeben, Gibst reichlich Glauben, Geist und Kraft Und nach vollbrachter Pilger⸗ aii. Ein ewig Freudenleben. 5. O Gott der Güte, duld uns noch Um Christi Tod und Schmerzen! Erwecke du und rühre doch Die trägen sichern Herzen, Daß deine Huld und Vatertreu Doch nicht an uns verloren sei, Daß wir das Böse hassen Und uns noch in der Gnadenzeit Durch deine große Gütigkeit Zur Buße leiten lassen! Joh. Christ. Zimmermann 1702—1783. 56. Es ist genug. Joh. Rud. Ahle. 1662. S..I..... IEEEEE Gott ist ge⸗=treu. Sein Herz, sein Va⸗ ter⸗ Gott ist ge- treu bei Wohlsein und bei ö—.——— E—— herz—7 vol⸗ 10 Hed: lich⸗ eit Schmerz, in gut' und bö-tser 33. WechtBerd⸗ — ——.—.—..————— f D 2— 1.—.— weicht, fallt hin, ihr Hü⸗ l, mein Glaubensgrund hat 2* Lob und Dank. — 2 — 1 die⸗ ses Sie gel: Gott 2. Gott ist getreu. Er ist mein treuster Freund, Dies weiß, dies glaub' ich fest. Ich bin gewiß, daß er mich keinen Feind Zu hart versuchen läßt. Er wiegt bei jeder Prüfungs⸗ stunde Die Kraft von meinem Glau⸗ benspfunde. Gott ist getreu. 3. Gott ist getreu. Er tut, was er verheißt, Er hält, was er verspricht; Wenn mir sein Wort den Weg zum Leben weist, So gleit' und irr' ich nicht. Gott ist kein Mensch, er kann nicht lügen, Sein Wort der Wahrheit kann nicht trügen. Gott ist getreu. 4. Gott ist getreu. Er handelt väterlich, Und gut ist, was er tut. Sein Liebesschlag erweckt und bessert mich, Die Strafe meint es gut. Das Kreuz wird mir zur Himmelcsleiter, ist ge⸗- treu! Der Kampf macht mich zum guten Streiter. Gott ist getreu. 5. Gott ist getreu. Er gibt der bösen Welt Den ein'gen Sohn dahin. Der Heiligste bezahlt das Löse⸗ geld, Damit ich selig bin. Um uns zu retten vom Ver⸗ derben, Ließ er den Eingebornen sterben. Gott ist getreu. 6. Gott ist getreu. Mein Vater, des ich bin, Sorgt für mein Seelenwohl; Sein Will und Wunsch, sein Zweck und sein Bemühn Ist, daß ich leben soll. Er reinigt mich von allen Sünden, Er läßt mich Ruh in Christo finden. Gott ist getreu. 7. Gott ist getreu. Sein gött⸗ lich treuer Blick Gibt sorgsam auf mich acht; Er sieht mit Lust, wenn mich ein zeitlich Glück — Erfreut un Was uns; tra Und endlic Kle Gott ist get 8. Gott i wat Dich stets i Sei Gott g mac Die Welt v Der falsche Tüc 06 — —..— ——— wird ke mir m acht mich zum Streiter. treu. Er gibt der Velt ohn dahin. ezahlt das Löse⸗ bin. en vom Ver⸗ zebornen sterben. treu. Mein des ich bin, Seelenwohl; Wunsch, sein nd sein Bemühn en soll. von allen uh in Christo treu. Sein gött⸗ er Blick uf mich acht; „wenn mich ein Hlück — Lob und Dank. 37 Erfreut und dankbar macht. Gereicht am Ende mir zum Was uns zu schwer ist, hilft er Glücke. tragen, Gott ist getreu. Hud— Kit 9. Gott ist getreu. Vergiß, o Seel, es nicht, Wie zärtlich treu er ist! 8. Gott ist getreu. Mein Herz, Gott treu zu sein sei deine frohe was fehlt dir noch, Pflicht, Dich stets im Herrn zu freun? So lang du denkst und bist. Gott ist getreu. Sei Gott getreu, sei unverzagt, Halt fest an Gott, sei treu im Glauben, Laß dir den starken Trost nicht rauben: Gott ist getreu! Ehrenfried Liebich 1713—-1780. mag doch Die Welt voll Falschheit sein! Der falschen Brüder Neid und Tücke wird kein Gu⸗tes feh⸗ len; —*— E ei mir nur Heil er- wäh=len. Er wei⸗ det mich auf grü⸗ ner Au, die Gei⸗ stes sei⸗ner Gna- de. —— Bitte und Fürbitte. E 2. Er führet mich zum reinen Quell, Der mein Gemüt beglücket, Zum Wasser, welches frisch und hell Den schwachen Mut erquicket; Er leitet mich auf rechter Bahn, Er nimmt sich meiner Seele an Um seines Namens willen. 3. Und ob ich wall' im finstern Tal, Fürcht ich doch keinen Schaden; Sein Auge wachet überall, Ich bin der Sorg entladen; Sein Stab und Stecken tröstet mich, Auf seine Treu und Macht kann ich Gar ruhig mich verlassen. 4. Du machst mir einen Tisch bereit Auch gegen meine Feinde, undTraurig⸗ Sprichst fteuudlh zu dem Freunde; Du salbst mein Haupt mit Öl,/ du schenkst Mir voll den Becher ein und lenkst Zum Himmel hin mein Sehnen. 5. Ja, Gutes und Barm⸗ herzigkeit Wird lebenslang mir werden; Ich bleib' im Haus des Herrn die Zeit, Die ich noch leb' auf Erden. Und ist des Lebens Wallfahrt aus, Dann trägt mich in sein Vater⸗ haus Der Flügel treuer Liebe. Joh. Friedr. von Meyer 1772—1849. II. Bitte und Fürbitte. Mel. Erhalt uns, Herr. Altkirchlich. 1543. 66.5 22 SEEE.... ————— S—— Ach bleib bei uns, Herr Je-su Christ, weil es nun A-bend wor- den ist; dein gött-lich Wort, das 32— hel-le 2. In dieser Verleih uns, Daß wir dein Behalten rein 3. Laß uns Das zeitlich Und wenn da Laß uns einsck 4. Herr Jef Wir sind gar Gib Glück un Damit es sche 5. Erhalt v Und wehr des Gib deiner K Fried, Einigt⸗ —— Feinde, undTraurig⸗ zu dem unde; aupt mit Ol, schenkst er ein und nein Sehnen. d Barm⸗ igkeit nir werden; s des Herrn Zeit, uf Erden. Wallfahrt sein Vater⸗ 5 iebe. 1772— 1849. irchlich. 1543. Wort, das — Bitte und Fürbitte. 39 ——.— 2—2. * hel-le Licht, laß ja bei uns aus=lö⸗-schen nicht! 2. In dieser letzten trüben Zeit Verleih uns, Herr, Beständig⸗ keit Daß wir dein Wort und Sakra⸗ ment Behalten rein bis an das End! 3. Laß uns in guter stiller Ruh Das zeitlich Leben bringen zu, Und wenn das Leben neiget sih,. Laß uns einschlafen seliglich! 4. Herr Jesu, deine Kirch er⸗ halt, Wir sind gar stolt trãg und kalt; Gib Glück und Heil zu deinem Wort, Damit es schall' an jedem Ort! 5. Erhalt uns nur bei deinem Wort Und wehr des Teufels Trug und Mord; Gib deiner Kirche Gnad und Huld, Fried, Einigkeit, Mut und Ge⸗ duld! 6. Den stolzen Geistern wehre Die sich mit Mach erheben Und bringen seis was Neues Zu fälschen dehewente Lehr! 7. Die Sach und Ehr, Herr Jesu Christ, Nicht unser, sondern dein ja Darum so steh du denen bei, Die sich auf dich verlassen frei! 8. Dein Wort ist unsers Her⸗ zens Trutz Und deiner Kirche wahrer Schutz; Dabei erhalt uns, lieber Herr, Daß wir nichts andres suchen mehr! 9. Hilf leben uns nach deinem Wort Und dann im Frieden fahren fort Von hinnen aus dem Jammer⸗ tal Zu dir in deinen Himmelssaal! 1611; Str. 4—9 von Nik. Selnecker 1530—1592. .— Bitte und Fürbitte. IINN Mel. Aus tiefer Not. 15²⁴.— 22—.— xrr 0⁰ 0 Herr, wie du willst, so schick's mit mir im hus er Al-lein zu dir steht mein Be- gier, laß 11.——.— + PI————* SSSISII..IIT scha d gLe- ben und im Ster⸗ ben! Er halt mich ö mich, Herr, nicht ver- der-ben! Beiuns Eale + 99565553568.5 n Daß uns an je 1235—.—— Z. 9 Bei— Sei Güt und nur in dei- ner Huld, sonst wie du willst; gib 3. Ach bleib . ——— DDITITIJ— Bei uns, du we RDRDRDRDRDRRDRDRRRRRERERRERDꝑRDIDDDRRRIRRRRRRDD. ö ——— 1.—*——2 Dein Wahrhei mir Ge⸗duld, denn dein Will ist der be ⸗ ste! Damit wir irre 2. Zucht, Ehr und Treu ver⸗ 3. Soll ich einmal nach dei⸗. Ach bleibn leih mir, Herr, nem Rat Zu deinem Worte Liebe; Von dieser Welt abscheiden, Behüt mich, Herr, vor falscher Verleih mir, Herr, nur deine Lehr Gnad, Und hilf, daß ich mich übe Daß es gescheh' mit Freuden! In Werken wahrer Frömmigkeit; MeinLeib undSeel befehl'ich dir; Wend ab all Ungerechtigkeit O Herr, ein selig End gib mir In meinem ganzen Leben! Durch Jesum Christum! Amen. Kasp. Bienemann 1540—1591. Mel. Christus der ist mein Leben. Melchior Vulpius? 1609. 84— — 4— +—— + 23 E.ĩ‚II‚I/ —4 — — Ach bleib mit dei- ner Gna ⸗ de bei Bei uns, du rei Nach ei 2⁴4 Bitte und Fürbitte. it mir im e⸗ gier, laß al nach dei⸗ Rat pscheiden, mur deine d, t Freuden! efehl'ich dir; nd gib mir um! Amen. 1540—1591. ulpius? 1609. 4—— e—‚—.—— —....———— uns, Herr Je- su Christ, daß uns hin-fort nicht 94—.— iiii V —.— r ukm niemriimn;. *—— +.— 2 430 scha-de des bö⸗ sen Fein⸗de List! 2. Ach bleib mit deinem Worte Dein Gnad' und all Vermögen Bei uns, Erlöser wert, Reichlich in uns vermehr! Daß uns an jedem Orte in. Sei Güt und Heil beschert! 5. Ach bleib mit deinem Schutze 3. Ach bleib mit deinem Bei uns, du starker Held, Glanze Daß uns der Feind nicht trutze Bei uns, du wertes Licht; Noch fäll' die böse Welt! ein' Wahrheit uns umschanze, Damit 190 aen nicht! 198— 6. Ach bleib mit deiner Treue Bei uns, mein Herr und Gott, 4. Ach bleib mit deinem Segen Beständigkeit verleihe, Bei uns, du reicher Herr; Hilf uns aus aller Not! Josua Stegmann 1588-1632. Nach eigener Melodie. 1693. 9 r ——.—.—.—. ů 24———.—..8 anan.—— e — O Gott, du from-mer Gott, du Brunngquell durch wel⸗chen al- les ist, von dem wir —.— SISISIIII...I..... ö —— DiD=—.—.— ge⸗ sun-den Leib gib mir, und =Ee gu⸗ ter Ga- ben, al-les ha-ben, Bitte und Fürbitte. — —........ daß in sol⸗chem Leib die See⸗le un- ver- letzt, rein ——56 8. Wenn An jenem T Wollst du ar Zu meinem 2—— —. ———— das Ge-wis- sen 2. Gib, daß ich tu' mit Fleiß, Was mir zu tun gebühret, Wozu mich dein Befehl In meinem Stande führet! Gib, daß ich's tue bald, Zu der Zeit, da ich soll, Und wenn ich's tu', so gib, Daß es gerate wohl! 3. Hilf, daß ich rede stets, Womit ich kann bestehen; Laß kein unnützes Wort Aus meinem Munde gehen, Und wenn in meinem Amt Ich reden soll und muß, So gib den Worten Kraft Und Nachdruck ohn' Verdruß! 4. Droht mir Gefährlichkeit, So laß mich nicht verzagen, Gib einen Heldenmut, Das Kreuz hilf selber tragen! Gib, daß ich meinen Feind Mit Sanftmut überwind', Und wenn ich Rat bedarf, Auch guten Rat erfind'! bleib'! 5. Laß mich mit jedermann In Fried' und Freundschaft leben, Soweit es christlich ist! Willst du mir etwas geben An Reichtum, Gut und Geld, So gib auch dies dabei, Daß von unrechtem Gut Nichts untermenget sei! 6. Soll ich auf dieser Welt Mein Leben höher bringen, Durch manchen sauern Tritt Hindurch ins Alter dringen, So gib Geduld; vor Sünd Und Schande mich bewahr, Auf daß ich tragen mag Mit Ehren graues Haar! 7. Laß mich an meinem End Auf Christi Tod abscheiden, Die Seele nimm zu dir Hinauf zu deinen Freuden; Dem Leib ein Räumlein gönn Bei frommer Christen Grab, Auf daß er seine Ruh An ihrer Seite hab'! Mel. leuch⸗ te —.— dei⸗- ne 2. Erfüll m Die noch ihr Und die, so he In ihrem Sis 3. Und wa Von dir, das s Ihr wund Ge Laß sie am H —H Bitte und Fürbitte. 43 8. Wenn du die Toten wirst An jenem Tag erwecken, Wollst du auch deine Hand Zu meinem Grab ausstrecken. Laß hören deine Stimm, Ruf meinen Leib hervor Und führ ihn schön verklärt Zum auserwählten Chor! Joh. Heermann 1585—1647. mit jedermann Freundschaft leben, tlich ist! twas geben Zut und Geld, es dabei, tem Gut nget sei! uf dieser Welt her bringen, sauern Tritt lter dringen, vor Sünd sich bewahr, zen mag es Haar! in meinem End abscheiden, zu dir n Freuden; äumlein gönn risten Grab, Ruh ab'! Erhalt uns, Herr. Altkirchlich. 1543. IE—.,——— 0 5 —‚— Je⸗ 25 Christ du wah⸗res Licht, er⸗ 0.—.— ö 4 EI—.— 22—77 leuch⸗te, Lir dich ken⸗nen nicht, und brin⸗ge sie zu . D 2Z D.. —— 2 dei⸗ner Herd, daß ih-re Seel auch se⸗ lig werd'! 2. Erfüll mit deinem Gnaden⸗ 4. Erleuchte, die da sind ver⸗ schein, blend't; Die noch ihr Ohr dem Irrtum Bring her, die sich von uns ge⸗ leihn, trennt; Und die, so heimlich noch ficht an In ihrem Sinn ein falscher Wahn! 3. Und was sich sonst ver⸗ glei laufen hat Auf Erden und im Himmel⸗ Von dir, das suche du mit Gnad; reich Ihr wund Gewissen mache heil, Hier zeitlich und dort ewiglich Laß sie am Himmel haben teil! Für solche Gnade preisen dich. Joh. Heermann 1585—1647. Versammle, die zerstreuet gehn; Mach feste, die im Zweifel stehn! 5. So werden sie mit uns zu⸗ Bitte und Fürbitte. —— O Gott, du frommer Gott. 1693. 0 1—— 20 EE ——1—*. Ach Gott, ver⸗ laß mich nicht, gib mir die ach füh⸗ re mich, dein Kind, daß ich den 5.——4.——.———.—— 5, v—8————— Gna⸗den⸗- hän-de; Lauf voll⸗ en-de zu mei⸗ ner Se⸗ 110 ·keit; sei Q .——. du mein 2— benslicht, meinStab meinHort, meinSchutz: ach 9 + I II — 2 + II —.—.— — Gott, ver-laß mich nicht! 2. Ach Gott, verlaß mich nicht, 4. Ach Gott, verlaß mich nicht, Regiere du mein Wallen; Ach laß dich doch bewegen; Ach laß mich nimmermehr Ach Vater, kröne doch In Sünd und Schande fallen; Mit reichem Himmelssegen Gib mir den guten Geist, Die Werke des Berufs, Gib Glaubenszuversicht, Die Werke meiner Pflicht, Sei meine Stärk und Kraft: Zu tun, was dir gefällt: Ach Gott, verlaß mich nicht! Ach Gott, verlaß mich nicht! 3. Ach Gott, verlaß mich nicht, 5. Ach Gott, verlaß mich nicht, Ich ruf' aus Herzensgrunde: Ich bleibe dir ergeben! Ach Höchster, stärke mich Hilf mir, o großer Gott, In jeder bösen Stunde; Recht glauben, christlich leben Wenn mir Versuchung naht Und selig scheiden einst, Und meine Seel anficht, Zu sehn dein Angesicht; So weiche nicht von mir: Hilf mir in Not und Tod: Ach Gott, verlaß mich nicht! Ach Gott, verlaß mich nicht! Salomo Franck? 1659—1725. mei 2. Wo Wo ich n Da bist d Und siehe Du weiß Du schaf Erstaunt Wie wur 3. Wo Vor dein Und wo Ich jema Führ' ich So bist b mir die iß ich den ⸗keit; sei ——.— ——.— uSchutz: ach 1659—1725. O Bitte und Fürbitte. 4³ Mel. O Gott, du frommer Gott. 1693. 27 5. I—.—.—1 SISDDRDE— 2*—1—— 12.— — Herr, du er-for-schest mich, dir bin ich du kennst mein gan-zes Tun, mein Schaffen nicht ver ⸗ bor⸗ gen; *— ja was die See- le denkt, war und mein Sor- gen; s die S Durth 9—..——7 SöI . X dir be⸗reits be-kannt, eh' der Ge-dan- ke noch vor - mei⸗ ner See⸗- le stand. 2. Wo meine Füße gehn, Führ' ich zur Tief hinab, 0— ich mich niederlege, Auch dort bist du mir nah. Da bist du stets um mich.—5— Und siehest meine Wege; 4 Wenn ich die Flügel nähm Du weißt ein jedes Wort, Der lichten Morgenröte Du schaffest, was ich tu'. Und suchte, dich zu fliehn, Erstaunt seh' ich auf dich, Des Meeres fernste Ode, Wie wunderbar bist du! Doch hält auch dort mich fest ‚ Die starke Gotteshand, 3. Wohin, wohin soll ich Die Erde, Luft und Meer Vor deinem Geiste fliehen, Und jeden Raum umspannt. Und wo kann deinem Aug Ich jemals mich entziehen? 5. Und spräch'ich: Finsternis, Führ' ich gen Himmel auf, Komm her, mich zu bedecken, So bist du, Höchster, da; Auch in der Nacht würd' mich E Bitte und Fürbitte. 4356 Dein heilig Auge schrecken. Unzählbar sind sie mir, Es ist die Finsternis Sind ohne Maß und Schranken. Vor dir wie helles Licht, Mit Ehrfurcht will ich stets Die Nacht glänzt wie der Tag Auf dich, mein Schöpfer, sehn, Vor deinem Angesicht. Dir folgen und dein Lob, 6. Eh' ich geboren war, So gut ich kann, erhöhn. Fingst du an mich zu lieben, Und meiner Tage Zahl 8. Erforsche mich, mein Gott, U. ̃; Und prüfe, wie ich's meine Ward in dein Buch geschrieben.— ö Ich danke dir, daß du shad aicht diereren en Mich Voll Wunder alles ist, Was Und nicht vielleicht nur scheine! wunderbar erschufst; Sieh, ob mein Fuß vielleicht Den bösen Weg betrat du ins Leben rufst. Und hilf mir, daß ich geh 7. Wie köstlich sind vor mir Allein den ew'gen Pfad! Des Ewigen Gedanken! Ludw. Andr. Gotter 1661—1735. Mel. O Welt, ich muß dich lassen. 558. 1595..3 28 E Herr hö- re, Herr er- hö- re! Breit —— — 72—1 II—— B— ——— 5.— dei ⸗nes Na-mens Eh ⸗- re an al- len Or⸗ten 0 4—.8—48 n.......— —————— aus; be⸗ hü⸗ te al ⸗le Stän⸗de durch dei⸗ ner * ——— 2 ar. RPRIiiii.—— V. All⸗macht Hän⸗ de, be⸗=schü- tze Kir ⸗che, 2. Achl Noch fern Zu unsrer Bewahr r Die deine Biet allen 3. Gib Und unve Die beide Auf Pflat Laß dein Und ernte 4. Du Mit hellet Auf unser Schütz ihr Laß allzei In segens 5. Laß Ihr Amt Schaff jer Daß Fried In unsern Und segne 6. Erhe Beim Gl Rechtscha —— mir, nd Schranken. ll ich stets chöpfer, sehn, in Lob, erhöhn. h, mein Gott, 's meine, nbin t nur scheine! 5ĩ vielleicht etrat, ich geh⸗ Pfad! 1661—1735. saak? Weltlich. 36. 1598. re! Breit en Or⸗ ten —— — —— —— —— Kir ⸗che, —H Bitte und Fürbitte. 47 —— ———.— D Thron und Haus! 2. Ach laß dein Wort uns allen Noch ferner rein erschallen Zu unsrer Seelen Nutz; Bewahr uns vor den Rotten, Die deiner Wahrheit spotten, Biet allen deinen Feinden Trutz! 3. Gib du getreue Lehrer Und unverdrossne Hörer, Die beide Täter sei'n; Auf Pflanzen und Begießen Laß dein Gedeihen fließen Und ernte reiche Früchte ein! 4. Du wollst uns hoch be⸗ glücken, Mit hellen Gnadenblicken Auf unsern Fürsten sehn; Schütz ihn auf seinem Throne, Laß allzeit Reich und Krone In segensvollem Glanze stehn! 5. Laß alle, die regieren, Ihr Amt getreulich führen, Schaff jedermann sein Recht, Daß Fried und Treu sich müssen In unserm Lande küssen, Und segne beide, Herrn und Knecht! 6. Erhalt in jeder Ehe, Beim Glücke wie beim Wehe, Rechtschaffne Frömmigkeit; In Ehrbarkeit und Tugend Gedeihe unsre Jugend, Zu deines Reiches Dienst bereit! 7. O Vater, wend in Gnaden Krieg, Feuer, Wasserschaden Und Sturm und Hagel ab; Bewahr des Landes Früchte Und mache nicht zunichte, Was deine milde Hand uns gab! 8. Gedenke voll Erbarmen Der Leidenden und Armen, Verirrte bring herein; Die Witwen und die Waisen Wollst du mit Troste speisen, Wenn sie zu dir um Hilfe schrein! 9. Hilf gnädig allen Kranken, Und die im Glauben wanken, Laß nicht zu Grunde gehn; Die Alten heb und trage, Auf daß sie ihre Plage Geduldig mögen überstehn! 10. Bleib der Verfolgten Stütze, Die Reisenden beschütze, Die Sterbenden geleit Mit deinen Engelscharen, Daß sie in Frieden fahren Zu Zions Freud und Herrlich⸗ keit! — Bitte und Fürbitte. —F 11. Nun Herr, du wirst er⸗ füllen, Was wir nach deinem Willen In Demut jetzt begehrt. 5 e des Himmels ꝛe. Wir sprechen nun das Amen In unsers Jesu Namen: So ist all unser Flehn erhört. Benj. Schmolck 1672—1737. Heinr. Albert. 1642. Q ———8 — 2—— 4 ee, de Ee, Hiritnt — 1—————.9—— V — — Va⸗ ter, lie ⸗-ber Va ter, hö- re, Of ⸗fen ⸗ ba⸗ re dei ⸗ ne Eh ⸗ re, . E—— in— —— are.———.‚—.—. wenn zum Him ⸗ mel ruft dein Kind! gü⸗ tig bist du Un ⸗sre ja ge-sinnt! Q . r .....——.— Her-zen flehn zu dir in dem Na- men — H It su hier. 2. Wer kann dich genug er⸗ König, dem kein König gleich! heben? Daß das Reich des Satans Wie dein Name, so dein weiche, Ruhm. Bau in uns dein Gnadenreich! Ach erhalt in Lehr und Leben Deines Namens Heiligtum! Diesen Namen laß allein Unsre höchste Freude sein! 3. Komm zu uns mit deinem Reiche, Führ uns auch nach dieser Zeit In das Reich der Herrlichkeit! 4. Lasse deinen guten Willen, Lieber Gott, bei uns geschehn, Daß wir ihn mit Lust erfüllen Und auf deinen Wegen gehn! —— Laß uns d So stimmt 5. Gebe Gib uns d Du weißt, Und bei di Hat man 6 O so hat e 6. Groß Ach vergib Die wir tä Habe nur Laß uns a Dann wir IEENEIE —H Bitte und Furbitte das Amen tamen: lehn erhört. E 1672—1737. r. Albert. 1642. — — hs re, Eh= re, Nönig gleich! s Satans che, Gnadenreich! ch dieser Zeit Herrlichkeit! uten Willen, s geschehn, kust erfüllen egen gehn! Laß uns deines Willens sein, So stimmt Erd und Himmel ein! 5. Geber aller guten Gaben, Gib uns das bescheidne Teil! Du weißt, was wir müssen haben, Und bei dir steht unser Heil. Hat man Gott und täglich Brot, O so hat es keine Not. 6. Großer Gott von großen Gnaden, Ach vergib die Sündenschuld, Die wir täglich auf uns laden; Habe nur mit uns Geduld! Laß uns andern auch verzeihn, Dann wirst du uns gnädig sein! ——— Wer nur den 1610 Gott ꝛc. 7. Will die böse Lust uns leiten Auf die Sündenbahn der Welt, Hilf uns in Versuchung streiten, Daß der Geist den Sieg behält! Laß uns fest im Glauben stehn Und in keiner Angst vergehn! 8. Alle Not und Trübsal wende, Daß sie uns nicht schädlich sei, Und mach uns an unserm Ende Einst von allem Übel frei! Dein ist Reich und Kraft und Ehr; Amen, großer Gott, erhör! Benj. Schmolck 1672—1737. Georg Neumark. 1657. i 3 5 E —.—.— Men lie⸗ ber denn au- ßer 2 Gott, ge⸗ den- ke mei⸗ner dir ist nir⸗gend ei⸗ner, RPSPSS im be⸗ sten jetzt und al ⸗le-zeit, der mich mit Rat und Trost er-freut! DeinWort macht mich voll Zu⸗ ver : sicht du ver⸗ und sagt mir, Bitte und Fürbitte. ——— + gißt mein nicht. 2. Gedenke meiner, wenn ich höre Dein süßes Evangelium, Und mache durch die Himmels⸗ lehre Mein Herz zu deinem Heiligtum, Daß deine Aussaat wohl geling' Und tausendfache Früchte bring'! 3. Gedenke meiner, wenn ich ete, Und merke du mit Gnaden drauf! Weil ich in Christo vor dich trete, So schließ dein Vaterherz mir auf; Doch gib mir nichts als dies allein, Was mir kann gut und selig sein! 4. Gedenke meiner, wenn ich falle, Und wirf mich nicht im Zorne hin! Weil ich, so lang ich hier noch walle, Im Fleische und blöde in, So fördre meinen Gang und Stand Durch Kraft und Stärke deiner Hand! Erdmann Neumeister 1671—1756. 5. Gedenke meiner, wenn ich leide! Wen hab ich sonst als dich allein, Der bei der Menschen Haß und Neide Mein Freund und Tröster könnte sein? Und hab' ich dich, so lacht mein Mut, Wenn gleich die Welt mir Böses tut. 6. Gedenke meiner, wenn ich sterbe Und mich die ganze Welt ver⸗ gißt! Versetze mich in jenes Erbe, Wo du mein Teil und Leben bist! Denn bleibst du nicht im Him⸗ mel mein, So wollt' ich nie geboren sein. 7. Ich will mich über nichts betrüben; In deine Hände hast du mich Zum Heil und Segen einge⸗ schrieben, Drum hoffe ich allein auf dich. Ich glaube fest und ungekränkt, Daß Gott im besten mein ge⸗ denkt. 2. Ich bi Und Schät Laß mir, se Nach deine Gib mir ni Dich, Gott Und mich 3. Ich b So sehr sie Des guten Laß mich einer, wenn ich eide! t als dich allein, ischen Haß und Reide oTröster könnte in? „so lacht mein Nut, Welt mir Böses t. iner, wenn ich rbe Welt ver⸗ enes Erbe, und Leben nicht im Him⸗ [mein, geboren sein. h über nichts rüben; ast du mich gen einge⸗ ieben, ein auf dich. d ungekränkt, n mein ge⸗ kt. 1671—1756. O Bitte und Fürbitte. 51 Mel. Allein Gott in der Höh ꝛc. 44 425 1539. 31 ö —..—— 4 00 0 Gott dei⸗ ne Gü⸗te reicht so weit, so du krönst uns mit Barm⸗her-zig--keit und weit die Wol⸗ eilst uns bei-⸗ henz hen Herr, mei-ne Fen dnn n Hort, ver- nimm mein Flehn, merk Burg, mein Fels, mein ———— —— E— auf mein Wort, denn ich will vor dir 2. Ich bitte nicht um Überfluß Und Schätze dieser Erden; Laß mir, so viel ich haben muß, Nach deiner Gnade werden! Gib mir nur Weisheit und Ver⸗ stand, Dich, Gott, und den, den du gesandt, Und mich selbst zu erkennen! 3. Ich bitte nicht um Ehr und Ruhm, So sehr sie Menschen rühren; Des guten Namens Eigentum Laß mich nur nicht verlieren! be ⸗ ten! Mein wahrer Ruhm sei meine pficht, Der Ruhm vor deinem Angesicht Und frommer Freunde Liebe. 4. So bitt' ich dich, Herr Zebaoth, Auch nicht um langes Leben; Im Glücke Demut, Mut in Not, Das wollest du mir geben! In deiner Hand steht meine Zeit; Laß du mich nur Barmherzig⸗ keit Vor dir im Tode finden! Christ. Fürchtegott Gellert 1715—1769. 65533 Bitte und Fürbitte. Mel. Sollt' es gleich bisweilen ꝛc. 1836. 32 . —.— Ur⸗quell al-ler Se-lig⸗ kei ten, die in Q *—1 +——7 S———— e— ——..—— 4—— Strömen sich ver⸗brei⸗ ten durch der Schöpfung weit Ge-biet, ——— ———— + 40— — Va⸗ ter, hör mein fle-hend Ned! 2. Nicht um Güter dieser Erde, Und dem Freund das Leben Des erhabnen Geists Beschwerde/ weiht; Um die Weltlust komm' ich nicht,— Vater, vor dein Angesicht. 5. W——— hohem aupte, 3. Schätze, die mich nicht ver⸗ Wenn die Welt ihr alles raubte, lassen, Hinblickt, wo sie wonnevoll Wenn ich sterbend werd' er⸗ Alles wieder finden soll; blassen, Tugenden, des Christen wert, 7. Starken Mut im Kampf Sind es, die mein Herz begehrt. des Christen Mit der Welt und ihren Lüsten 4. Geber aller guten Gaben! Sieg dem Geist, und wenn er Festen Glauben möcht' ich haben, siegt, Wie ein Meerfels unbewegt, Demut, die im Staub sich Wenn an ihn die Woge schlägt; schmiegt; 5. Lieb, aus deinem Herzen 8. Duldung, alle Lebens⸗ stammend, plagen Immer rein und immer Mit Gelassenheit zu tragen; flammend, Stilles Harren, bis der Tod Liebe, die dem Feind verzeiht Mich erlöst auf dein Gebot; ———.— 9. Seel Wenn die Und der le O mein Jq 10. Wil Diese Sel So wird a Mir zum! V ö 2. Herr, Was sie mi 150 Bitte und Fürbitte. 2 9. Seelenruhe, Mut im 11. Immer will ich beten, Sterben, ringen, Wenn die Lippen sich ent⸗ Stille harren, Dank dir bringen, färben Bis dein Ruf einst meinen Geist Und der letzte Seufzer spricht: Zu dir, Vater, kommen heißt. O mein Jesu, laß mich nicht!—— 12. Seele, gib dich nun zu⸗ 10. Willst du, Herr von mei⸗ frieden, nem Leben, Jesus kommt und stärkt die Diese Seligkeit mir geben, Müden; So wird auch die Leidensnacht Nur vergiß nie sein Gebot: Mir zum heitern Tag gemacht. Sei getreu bis in den Tod! Christ. Friedr. Dan. Schubart 1739—1791. das Leben ht; 1 hohem—A Gott Vater in dem Him-mel, sprich dein I alles raubte,————— ‚— onnevoll——————*—..+T „— in man.—— soll; 35 Wort des Se⸗gens ü⸗ ber mich, daß ich im im Kampf 0 Christen 5— e. w ihren Lüsten; 4⁵⁵•— 20— id wenn er 2. ——*—.— Frie-den je- den Tag be- gin- nen und voll⸗ 2 ub sich 9— riegt;. ̃—4— i— Lebens⸗ en⸗ den mag! jen tragen; 2. Herr, was mir deine Hand Glück oder Weh, das gelte mir der Tod bestimmt, Als Segen und Geschenk von Gebot; Was sie mir spendet oder nimmt, dir! — Bitte und Fürbitte. — 3. Gib mir ein Herz durch Gnade fest, Das dich in allem walten läßt Und unbedingt mit Kindesmut In deinem Vaterwillen ruht! 4. Hilf, daß ich züchtig, klug und treu In Worten, Sinn und Werken sei Und alles, was zur Sünde rät, In mir besiege durch Gebet! 5. Laß deines Sohnes Gnaden⸗ schein Beständig mir im Herzen sein; Sein Leben, Wort und Kreuzes⸗ bild Sei meiner Seele Sonn und Schild! 6. Fällt mir ins Herz dein Lebenswort, Dann wirke du, daß es sofort Mel. Herzliebster Jesu. Im Innern aufkeimt, Wurzel lägt Und Frucht für dich und andre trägt! 7. Bedroht mich Trübsal und Gefahr, So rette du mich immerdar Und laß mich, wenn ich Hilfe fand, In Demut preisen deine Hand! 8. Sinkt aus der Hand mein Wanderstab, Geh' ich ins finstre Tal hinab, So nimm, o Gott, mein Heiland, dann Dich meiner Seele herzlich an! 9. Schenk mir im letzten Augenblick Ein Vorgefühl von jenem Glück, Das du nach Tageshitz und Last Den Deinen dort bereitet hast! Sam. Gottlieb Bürde 1753—1831. Joh. Crüger. 1640. 1 I — Herr, de 3. G Oft schr 0 0 0 3 ü imt, Wurzel lägt ch und andre gt! Trübsal und fahr, immerdar nn ich Hilfe id, deine Hand! er Hand mein anderstab, e Tal hinab, mein Heiland, nn e herzlich an! im letzten igenblick jenem Glück, shitz und Last bereitet hast! 17⁵53—1831. Crüger. 1640. hen dei⸗ ne Bitte und Fürbitte. — . Wer⸗ke; daß wir im Kampf mit Sün-⸗de nicht er⸗ — mü den, 2. Des Lebens Tag ist schwül, des Lebens Abend Oft stürmisch noch und wenigen nur labend. Ach, es bedarf das Herz im Staub hienieden, Herr, deinen Frieden! 3. Gib Frieden, daß die fromme, dir getreue, Oft schwer geprüfte Seele sich erneue, Daß sie nicht mutlos hingerissen werde Vom Geist der Erde! 4. Gib, wie den Vätern, die dir wohlgefallen, Auch uns den Frieden, die im Kampf noch wallen; stärk uns mit Mel. Herzlich tut mich ꝛc. Frie⸗ den! Gib Hoffnung, daß des Glau⸗ bens Ehrenkrone Dem Sieger lohne! 5. Das ganze Leben auf der dunkeln Erde Ist, ach, ein Streit mit Sorgen und Beschwerde; O birg uns, Herr, in deines Friedens Schatten, Wenn wir ermatten! 6. Und wenn zuletzt wir mit dem Tode ringen, Deck' uns dein Engel, Herr, mit mächt'gen Schwingen Und trag' uns hin, von allem Kampf geschieden, Zum ew'gen Frieden! Bernh. Garve 1763—1841. Weltlich. Hans Leo Haßler. 1601. 1613. 35 —— — + 4— EA 0 0 0 Gib Frie⸗den, Herr, gib Frie-den, du Einst bist du ab- ge- schie-den mit E Bitte und Fürbitte.— x 0 ö ———— 3 9— E 2 ů—— —2———— 11——— mil-der Lie⸗ bes-hort! ö sü⸗ ßem Freu⸗den⸗ wort: Ich geb' euch mei⸗ nen 9.— 11 2 I 75 2—— 1 2—Z2—1— Frie⸗den, wie ihn die Welt nicht gibt, ver ⸗hei⸗ ßen D. —— 1 I —.— 1 E S. und 2 schie⸗ den 2. Gib Frieden, Herr, gib Frieden, Die Welt will Streit und Krieg! Der Stille wird gemieden, Der Wilde hat den Sieg; Viel Unruh herrscht auf Erden Und Lug und Trug und List. Ach laß es stille werden, Du stiller Jesus Christ! dem, der Mel, Werde Licht, du Volk ꝛc. —20 ——— da glaubt und liebt. 3. Gib Frieden, Herr, gib Frieden, Du milder Liebeshort! Dann wird es schon hienieden Ein Paradiesesort, Und Sorgen fliehn und Schmer⸗ zen Aus jeder schweren Brust; In Freuden glühn die Herzen, In Lieb und Himmelslust. Ernst Moritz Arndt 1769—1860. Konr. Kocher. 1823. 30 00 0 Hü Zter Is ⸗-ra- els, ve: hu: und im Schat⸗ten dei-ner Gü⸗ 2. Wa Hab auf Wende n Sei uns1 Sei uns Sei uns“ 3. Wi Du bist Mache 2 Leit uns Unsre Lei Wir in O Bitte und Fürbitte. E 2——— 2———— 4.— —.—— D** 4—— te uns, die wir te un ⸗ sre Hüt ⸗ te traut baut; uns dir ver auf⸗ge — hei⸗ßen ind liebt. Herr, gib den, ort! nhienieden und Schmer⸗ Brust; die Herzen, telslust. 1769—1860. Kocher. 1823. 94——. laß uns oh⸗ ne dar Grauzen un AIter —. D—H— äI ö .———————— dei ⸗ nen Flü⸗geln trau⸗-en! 2. Walte über uns in Gnaden, Hab auf alle treulich acht, Wende mächtig allen Schaden, Sei uns nah bei Tag und Nacht, Sei uns Schild und sei uns Sonne, Sei uns Leben, Licht undWonne! 3. Wir sind Fremdlinge und Gäste, Du bist überall zu Haus; Mache Tor und Riegel feste Leit uns sicher ein und aus! Unsre Leiber, unsre Seelen Wir in deinen Schutz befehlen. 4. O wie wohl sind wir ge⸗ borgen Unter deiner Gottestreu! Deine Güt ist alle Morgen Über deinem Volke neu, Und die Fülle deiner Gaben Läßt uns keinen Mangel haben. 5. Halleluja! Preis und Ehre Sei dir unter uns bereit, Herz und Mund dein Lob ver⸗ mehre Hier und dort in Ewigkeit, Wo wir mit den Millionen Deines Volkes bei dir wohnen. Karl Joh. Phil. Spitta 1801—1859. ο* Mel. Ringe recht ꝛc. 17⁴5. 37———4 iiE eEEEEEE 2——.—— Der du trugst die Schmer-zen al-ler, — e——— SSSIII...—..—————4 SPIS SPSISPSISISISSSII. viel⸗ ge⸗prüf⸗ter Menschen-sohn, blick auf dei ne 0 ö 2—.——3———3 SDSISIPISIIIIIII IIIII.II..I........ —.——1..—.——.— ar⸗ men Walkler 2. Walte, Herr, mit deiner Gnade über deiner kleinen Schar, Gieß auf unsre Pilgerpfade Deinen Segen wunderbar! 3. Deines Geistes leisesWehen Fach' in uns dein Leben an, Daß wir festen Schrittes gehen Deine schmale Glaubensbahn. 4. In das Innerste der Herzen Sprich dein: Friede sei mit euch! Will die Not des Lebens schmerzen, Mach uns in dir froh und reich! 5. Als ein Born von Lieb und Wahrheit, Als ein Licht am dunkeln Ort Wohne, wirke, leb' in Klarheit Unter uns dein heil'ges Wort. 6. Führt das eigne Herzuns irre, Wache du und rette du, Rach des Tagewerks Gewirre Schenk uns deine Sabbatruh! 7. Will Versuchung uns um⸗ fangen, nun vom ew'- gen Kö⸗-nigs⸗thron! Laß uns schaun dein Kreuzesbild; Will im Kampf die Seel er⸗ bangen, Sei du Sieger, Schirm und Schild! 8. Deck von schön geschmückten Sünden Uns die Wurzel auf, und dann Laß den Weg zum Kreuz uns finden, Wo die Schuld du ausgetan! 9. Unsre dunkeln Lampen schmücke Mit des Glaubens Ol fortan; Stärke unsrer Hoffnung Blicke Ins verheißne Kanaan! 10. Gieße über die Gemeine Deiner Liebe Reichtum aus, Und in seligem Vereine Führ uns heim ins Vaterhaus! 11. O wie wollen wir dich loben, Guter Hirte, wenn du einst In der sel'gen Heimat droben Deine Herde dir vereinst! Meta Heußer 1797. 1876, ⁰ 2. Du Der Grun Die Kraft Der Fels Du starke Mit deine 3. Du Der sünd' znigs⸗thron! nKreuzesbild; die Seel er⸗ ngen, pchirm und child! n geschmückten ünden zuf, und dann n Kreuz uns iden, zu ausgetan! ln Lampen )mücke as Ol fortan; )ffnung Blicke anaan! die Gemeine chtum aus, Zereine us Vaterhaus! llen wir dich oben, in du einst eimat droben vereinst! ußer 1797—1876. Bitte und Fürbitte. E Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. Georg Neumark. 1657. — Duibi bist das 960 von Gott ge⸗ 1⸗ det, und wer sich dem hat zu- ge- wenꝛdet, EI .————— ———— dein Wort i Wie die Son⸗-ne klar, der wird er- leuch-tet wun- der⸗ bar. Du Licht aus I— 2. —... —*— E.. Gott, ich bit- dich, er-leuch⸗te 901 te Aurich! 2. Du bist die Macht, du bist die Stärke, Der Grundstein in dem Bau der Welt, Die Kraft zu jedem guten Werke, Der Fels, auf den das Wert gestellt. Du starker Held, ich bitte dich, Mit deiner Kraft durchdringe mich! 3. Du bist die Liebe, die ge⸗ tragen Der sünd'gen Menschheit Schuld und Not, Die Liebe, die, ans Kreuz ge⸗ schlagen, Mit Freuden starb den Opfertod. Du Liebesfürst, ich bitte dich, Zu deiner Lieb entflamme mich! 4. Du bist der Quell des ew'gen Lebens, Den Gott uns offenbar gemacht, Und wen du tränkst, den schreckt vergebens Der Sünde und des Grabes Nacht. Du Lebensgquell, ich bitte dich, In meinen Geist ergieße dich! 60 Sonntag und Gottesdienst. O —— 5. Du bist die Schönheit, die Des Geistes Füll auf dich ergoß. Vollendung, Abglanz von Gott, ich bitte In der sich Gottes Bild erschloß, dich, Als er in liebender Verschwen⸗ Verkläre mich, verkläre mich! dung Julius Sturm 1816-1896. III. Sonntag und Gottesdienst. I. Eingangslieder. Nach eigener Melodie. 1651. 39 e—.———— —.—————— —.— Herr Je-su Christ, dich zu uns wend, den —‚——— heil'⸗gen Geist du zu uns send! Mit Hilf und —— 22 ů— ———— Gnad er uns re- gier' und uns den Weg zur — ö e Wahrheit führ'! 2. Tu auf den Mund zum Daß uns dein Nam werd' wohl Lobe dein, bekannt! Bereit das Herz zur Andacht fein, Den Glauben mehr, stärk den 3. Einst singen wir mit Gottes Verstand, Heer Das: Heili Und schauen In ew'ger§ Nae von der 2. Unser 2 Ist mit Finst Wo nicht dei Uns mit helle Gutes denken Mußt du sell ů O Sonntag und Gottesdienst. 61 f dich ergoß. Das: Heilig, heilig ist der 4. Ehr sei dem Vater und dem ich bitte err, Sohn, Und schauen dich von Ange⸗ Dem heil'gen Geist im höchsten äre mich! sicht 97 hron; 185121815 In ew'ger Freud und sel'gem—Der heiligen Dreieinigkeit Licht. Sei Lob und Preis in Ewigkeit! Wilhelm II. von Sachsen-⸗Weimar? 1598—1662. ö Melodie. Joh. Rud. Ahle. 1664. 40—————..*— E IT* —.— Lieb-ster Je- su, wir sind hier, dich und len ⸗ke Sin⸗nen und Be⸗ gier auf die .—. dein Wort an-zu ⸗ hö⸗ ren; 2 sü ⸗ ßen Him⸗mels⸗leh⸗ ren, daß die Her ⸗zen —.—————— von der Er-den ganz zu dir ge⸗ zo⸗ gen wer-den! 2. Unser Wissen und Ver⸗ 3. O du Glanz der Herrlich⸗ ——— stand keit/ —— Ist mit Finsternis umhüllet, Licht vom Licht, aus Gott ge⸗ 5 Wo nicht deines Geistes boren, Hand Mach uns allesamt bereit, werd' wohl Uns mit hellem Licht erfüllet. Sffne Herzen, Mund und intr Gutes denken, tun und dichten Ohren; Mußt du selbst in uns ver⸗ Unser Bitten, Flehn und Singen rmit Gottes richten. Laß, Herr Jesu, wohl gelingen! Tobias Clausnitzer 1619—1684. 62 Sonntag und Gottesdienst.— Nach eigener Melodie. 1738.—.— AISDSSS— SSSS— 1—— Sieh, hier bin ich, Eh⸗ren⸗kö⸗nig, les ge d schwa⸗che Trä⸗nen, kind⸗lich Seh:nen bring' ich—— 0 ö.— „.—— —..... ru ⸗h mich vor dei⸗ nen Thron;. ö dir, du Menschen⸗ sohn. Laß dich fin⸗ den, laß dich 5—— ——— 0.—.——.— II—— —6 ö— t.—.— ein — fin⸗-den, bin ich gleich nur Staub und Ton!— 2. Sieh doch auf mich, Herr, Laß dich finden, Laß dich finden;—.—— ich bitt' dich, Der hat alles, der dich hat! sei n⸗ Lenke mich nach deinem Sinn; 4 Di ser Zeiten Eitelkeit Dich alleine Ich nur meine 2. Auf, l Dein erkaufter Erb ich bin.. Lend. 9 ö + Gi dh wir naun.—*. Sind nur Schmerzen Meinem Dundun ar Herzen 5 hin! Welches sucht die Ewigteit. V en 3. Ich begehre, Herr, gewähre Laß dich finden, Laß dich And⸗ zu beze Mir nur deine freie Gnad, finden, zur Ven Die du gibest, Weil du liebest Großer Gott, ich bin bereit! Den, der dich liebt in der Tat! Joach. Neander 1650—1680, Mel. Mein Jesu, dem die Seraphinen. 42————— S...— + 0 0 Be⸗schwer⸗tes Herz, leg ab die Sor⸗gen, Es kommt der an⸗ ge⸗ neh- me Mor⸗gen, 17⁰4. Die Werke In tiefster A 3. Mein 6 Und gebe au Wie kann ich Wenn mich Sonntag und Gottesdienst. — E e — da Gott zu — er ⸗hen⸗ be dich, ge-beug⸗tes Haupt! ig, le⸗ ge da Gott zu ru- hen hat er⸗laubt, en bring' ich +—————— E EEEE —— ru⸗ hen hat be- foh- len und selbst die Ru⸗ he „laß dich ö iß dich finden; dich hat! Eitelkeiten, st, Ehr und eud zen Meinem erzen, Ewigkeit. Laß dich iden, bin bereit! ider 1650—1680, die Sor⸗gen, me Mor-gen, 5.—————.—— EEEE ein⸗-ge⸗weiht. Auf, auf, die ihm ge⸗raub⸗te Zeit in .I‚‚ sei⸗ nem Dien ste 2. Auf, laß die Welt aus deinem Sinne, Dein irdisch Werk laß stille stehn! Du sollst zu höherem Gewinne In deines Gottes Tempel gehn, Ihm zu bezahlen deine Pflichten Und zur Vermehrung seines Ruhms Die Werke deines Priestertums In tiefster Andacht zu verrichten. 3. Mein Gott, ich bin vor dir erschienen Und gebe auf dein Winken acht. Wie kann ich dir gefällig dienen, Wenn mich dein Geist nicht tüchtig macht? ein ⸗-zu- ho ⸗ len! Wie wird mein Herz in dir er⸗ freuet, Wenn er nicht stillt der Sünde Pein? Wie kann mein Beten kräftig sein, Wenn er mein Wesen nicht er⸗ neuet? 4. Kann meine Harfe lieblich klingen, Wenn sie dein Finger nicht be⸗ rührt? Kann ich die düstre Nacht durch⸗ dringen, Wenn dieser Leitstern mich nicht führt? Kann ich ein reines Opfer werden, 0⁴ Sonntag und Gottesdienst. H Wenn diese Flamm nicht in mich Vollführe, was du hast be— fährt gonnen! Und mich in deiner Lieb verzehrt Und hebet von dem Staub 25 e. Wennsich tag er, + Erden: So ruh', von allem Frondienst 5. In deinem Haus will ich los, mir bauen Mein Geist in deinen Vater⸗ Die Hütte, bis ich scheid einmal; händen, Indessen gib mir dich zu schauen, Mein Leib in seiner Mutter — OLebenslicht und Gnadenstrahl! Schoß, So feir' ich recht den Tag der Bis beide feiern einst dort oben, Sonnen, Wo man in sicherm Frieden ruht, So hab' ich meine Ruh in dir; Nichts denket, redet oder tut, Ach habe du dein Werk in mir, Als dich zu lieben, dich zu loben Christoph Wegleiter 1659—1706, 2. Herr Komme d Wo du V Da ist lar Zieh in m Laß es dei 3. Laßi Heilige du Daß mein V 949 Gott des Himmels ꝛc. Heinr. Albert. 1642. 44 1— —.— Tut mir auf die schö⸗ ne Pfor=te, 96 wie wird an die⸗-sem Or- te—.— 0 —.——.————————— 6 ..——— T denn führt in Got ⸗ 2 Haus mich ein! ö—.— mei⸗ ne See ⸗ le fröh- lich sein! Hier is— — 1 —————.—..3—..— sei ——.— Got⸗tes An ⸗ ge-„sicht, hier ist lau- ter—.— sten ————— 2. Suße ——— Sonntag, Trost und Licht. Heller 22— Evang. zu hast be⸗ onnen! es Lebens Werk⸗ ag' enden, lem Frondienst os, einen Vater⸗ zänden, iner Mutter Schoß. einst dort oben, rm Frieden ruht, edet oder tut, in, dich zu loben leiter 1659—1700, inr. Albert. 1642. ——H Sonntag und Gottesdienst. E 2. Herr, ich bin zu dir ge⸗ kommen, Komme du nun auch zu mir! Wo du Wohnung hast ge⸗ nommen, Da ist lauter Himmel hier: Zieh in meinem Herzen ein, Laß es deinen Tempel sein! 3. Laß in Furcht mich vor dich treten, Heilige du Leib und Geist, Daß mein Singen und mein Beten ne Pfor=te, em Drte Heu⸗ te Mel, Gott des Himmels ꝛc. E lu⸗ja, fühl' ich Dir ein lieblich Opfer heißt; Heilige du Mund und Ohr, Zieh das Herz zu dir empor! 4. Rede, Herr, so will ich hören, Und dein Wille werd' erfüllt; Nichts laß meine Andacht stören, Wenn der Brunn des Lebens quillt; Speise mich mit Himmelsbrot, Tröste mich in aller Not! Benj. Schmolck 1672—1737. Heinr. Albert. 1642. schö⸗ ner kei ⸗ ne schö 3ner als man den⸗ken mag! denn das ist ein lie ⸗ber Tag, 0— 565— ————— 233.2— ————————— sei ⸗ ne In ⸗ ner⸗ sten 2. Süßer Ruhetag für alle, Sonntag, der voll Lichtes ist, Heller Tag im dunkeln Tale, Evang. Gesangbuch. er: freut. Zeit, in der viel Segen fließt, Stunde voller Seligkeit, Du vertreibst mir alles Leid! 3 66 Sonntag und Gottesdienst. O ö O 3. Ach wie schmeck' ich Gottes Wirke selbst in meiner Brust,—— Güte Laß mich Lehr und Trost ge⸗—.— Recht als einen Morgentau, winnen,—— Die mich führt aus meiner Hütte Gib zu deinem Dienste Lust, schwae Zu des Vaters grüner Au; Daß mir deines Wortes Schall 2. Laß! Da hat wohl die Morgenstund Tief im Herzen widerhall'! 55 5 2—7 7. Segne deiner Knechte Viele gute Lehren, Und mit g 4. Ruht nur, meine Weltge⸗ Sffne selber ihren Mund; Tief in un schäfte! Mach mit allen, die dich hören, P Laß es uns Bessres hab' ich heut zu tun, Denn ich brauche alle Kräfte, In dem höchsten Gott zu ruhn; Heut schickt keine Arbeit sich Als nur Gottes Werk für mich. 5. Dies soll in der Zionsstille Heute meine Arbeit sein, Daß ich sammle da die Fülle Von den höchsten Schätzen ein, Wenn mein Jesus meinen Geist Mit dem Wort des Lebens speist. 6. Herr, ermuntre meine Sinnen, st Liebster Jesu. Dar, deinen Gnadenbund, aß, wenn man hier fleht und singt, Solches dir zum Herzen dringt! 8. Gib, daß ich den Tag be⸗ schließe, Wie er angefangen ist! Segne, pflanze und begieße, Der du Herr des Sabbats bist, Bis ich einst auf jenen Tag Ewig Sabbat halten mag! Jonath. Krause 1701—1762. Joh. Rud. Ahle. 1664. Q —— 2 —.— + .—— + . — 000 Herr, vor dei-nem An ⸗ge-- sicht hat die ach ver-wirf die Bit-ten nicht, die dein n nnernree.— ——— IDDDDiDS ——. +1.——6—— L An- dacht uns ver⸗ sam-melt; Volk dir, Höch-ster, stam-⸗melt! L Hör auf un- sre Und das O ö— Sonntag und Gottesdienst. 67 einer Brust 2257.8 A ů dFrost ge—.— innen,—.— I..—3— DDD ienste Lust, Vortes Schall iderhall'! r Knechte hren, Mundʒ die dich hören, denbund, hier fleht und gt/ Herzen dringt! den Tag be⸗ ließe, n ist! id begieße, Sabbats , jenen Tag lten mag! use 1701—1762. E schwachen Lie-der und sieh gnä-dig auf uns nie-der! 2. Laß dein Wort, das hier 3. Dein Gebot mach uns be⸗ erschallt, kannt Viele gute Früchte bringen Und hilf selbst es treulich üben, Und mit göttlicher Gewalt Dich und den, den du gesandt, Tief in unsre Seele dringen; Jesum Christum herzlich lieben, Laß es unsern Sinn erneuen Daß kein Schmerz und keine Und das Herz mit Trost er⸗ Freude freuen! Uns von deiner Liebe scheide! Daniel Schiebeler 1741—1771. Nach eigener Melodie. Joh. Karl Gerold, um 1800. 2 n 40—— P ITTIIII — Je: bo⸗ va, Ie ⸗ he: va, Je⸗ * A LE— .——........ I N I. ho⸗ va, dei-nem Na⸗men sei Eh-re, Macht und —. . 25 86. 2— d. Ahle. 1664.——;—.——4 , Ruhm! A-⸗ men, A⸗ men. Bis einst der Tem⸗pel —.—. öů 57⁵ r———.—*— ht hat die P P..— cht, die dein—H1— DD —— die⸗ser Welt arf dein Wort in Staub zer-fällt, 22 ů — EI +————.— I +5— PPI 7——1—. 12 2.9— 14*— soll in un⸗ sern Hal-⸗ len dar Hei-lig, Hei⸗ lig, 3* er schal: len, Hal⸗ le lu⸗ leelu a. Gottlieb Konr. Pfeffel 1736—1809. Mel. Alle Menschen müssen sterben. 1687. 0 47— 7 ** Je-su, See⸗ Krafeund der Dei⸗ nen, Son⸗ne wan⸗delnd un-ter den Ge-mei- nen, die zu 9 E .—— der Ge- rech- tig-keit, dei- nem Dienst be⸗ reit, komm zu uns, wir sind bei⸗ — 2.—— 25—....... sam⸗men, gie ße dei- ne Gei⸗-stes-flam-men, gie-ße 2— e— ö—.——— 2.— E 2.—.— Licht und LEeehn aus ü⸗- ber dies dein Got-tes-haus! 2. Komm, belebe alle Glie- Komm entdeck uns in der Klarheit der, Gottes Herz voll Gnad und Du, der Kirche heilig Haupt; Wahrheit; Treibe aus, was dir zuwider, Laß uns fühlen allzugleich: Was uns deinen Segen raubt!„Ich bin mitten unter euch!“ —— 3. Laß Zu dir, C Laß uns Was uns Laß dein Und in a Stärke de Herr, in; 4. Laß Nur auf Laß die Daß du Mild in Denn wa Taugt, u Nicht in 48 E Ule ku⸗ 168⁷. nen, Son⸗ ne =nen, die zu Got⸗tes-haus! s in der Klarheit Gnad und Vahrheit; allzugleich: unter euch!“ —H Sonntag und Gottesdienst. E 3. Laß sich die Gemüter kehren Zu dir, Glanz der Ewigkeit! Laß uns innigst nur begehren, Was uns dein Erbarmen beut! Laß dein Licht und Leben fließen Und in alle sich ergießen, Stärke deinen Gnadenbund, Herr, in jedes Herzens Grund! 4. Laß auch unsern Lehrer sehen Nur auf dich, Herr Jesu Christ! Laß die Hörer tief verstehen, Daß du selbst zugegen bist, Mild in jedes Herz zu kommen! Denn was nicht aus dir genom⸗ men, Taugt, und wär' es noch so ön, sch Nicht in deine Himmelshöhn. 5. Komm, o Herr, in jede Seele, Laß sie deine Wohnung sein, Daß dir einst nicht eine fehle In der Gotteskinder Reihn! Laß uns deines Geistes Gaben Reichlich miteinander haben, Offenbare heiliglich, Haupt, in allen Gliedern dich! 6. Was von dir uns zuge⸗ flossen, Müsse Geist und Leben sein; Was die Seele hat genossen, Mache sie gerecht und rein. Komm, o Jesu, uns zu segnen, Jedem gnädig zu begegnen, Daß in ew'ger Lieb und Treu Jedes dir verbunden sei! Mich. Hahn 1758—1819. Mel. O du Liebe meiner Liebe. 178⁴4. 48 2—,. W I.Iee. —————— O wie freun wir uns der Stun- de, da wir um aus dei- nem heil'⸗gen Mun- de Le-bens⸗ dir, Herr Je-su, nahn, Wworste in emp⸗fahn Laß uns heu ⸗te nicht ver⸗ ge⸗bens Hö- rer dei-nes Wor-tes sein, schrei⸗ be selbst das 7⁰ Sonntag und Gottesdienst.— ö O Q 3. Siel ——.—: ü— ...... 4—————— ů 2 Anzubeter Wort des Le-bens tief in un- sre Her- zen ein! Brich die 2. Sieh, wir sitzen dir zu Füßen, 3. Nun so lege Licht und Liebe, Großer Meister, rede du; Kraft und Feuer auf dein Wort; Sieh, wir hören deiner süßen Laß es mit lebend'gem Triebe 5 Rede heilsbegierig zu; In uns wirken fort und fort; Lehr uns, wie wir selig werden, Hilf uns, daß wir treu bewahren, Lehr uns, wie wir unsre Zeit, Was wir in das Herz gefaßt, ⁰ Diese kurze Zeit auf Erden, Und laß andre auch erfahren, Nützen für die Ewigkeit! Daß du Lebensworte hast! 33—— Karl Joh. Phil. Spitta 1801—1859. 2—— wol⸗ Mel. Sieh, hier bin 9—. 1738⁸. 49—. HH—— 94 E 33 2— — fle —‚— Sieh uns fer- tig, ge-gen-wär-tig, an- zu⸗— Dir zur Eh=re, uns zur Leh- re sind wir—— ——.— 4Z.—— uns RE—— be⸗ten, vor dir!——— au e—0 Herr, er-schei-ne! Groß und— 1— 95 Kin⸗- —*——— D e. 2. Cei —— 3.— D‚ Klei⸗ ne, ner Gna- de har⸗ren wir. Um unser Als hier,! 2. Hohe Stille, Segensfülle Deine Hallen Soll durch— Den schön Weht um uns an diesem Ort. schallen, Was zerstreuet Und entzweiet, Herr, Herr, dein lebendig Und an den Bleib' aus diesen Mauern fort; Wort. Womit du — Sonntag und Gottesdienst. 7¹ x 3. Sieh uns fertig, Gegen⸗ Offen deine Himmelstür! —.— wärtig, Laß uns brennen Und er⸗ Anzubeten, Herr, vor dir! kennen: her⸗zen ein! Brich die Wolke, Zeig dem Ja fürwahr, der Herr ist hier! Volke Karl Gerok 1815—1890. e Licht und Liebe, rauf dein Wort; nd'gem Triebe fort und fort; ir treu bewahren, 5 Herz gefaßt, auch erfahren, worte hast! Spitta 1801—1859. rtig, an⸗ zu⸗ are sind wir ne! Groß und Soll durch⸗ challen, lebendig Wort. Mel. Heut singt ꝛc. Nik. Hermann. 1560. ———— ——— —— 0 0 Eins hät-ten wir von Her- zen gern und 6——— :, IP EEEEEEEEE —.—. wol⸗len un-sern lie⸗ ben Herrn recht in-nig drum an⸗ fle⸗ hen: ach lie⸗ber Gott, in uns ge- seg-net ein und aus als dei ⸗ ne .........— SPP.—— Kin⸗ der ge⸗ hen! 3. Hier legen wir den Wan⸗ derstab Und allen Staub der Erde ab Und alle Mühn und Sorgen; Wir halten miteinander Rast Und laden uns bei dir zu Gast Und fühlen uns geborgen. 2. Es ist doch nirgends in der Welt “ Um unser Herz so wohl bestellt Als hier, wo wir erscheinen, Den schönen Gottesdienst zu schaun Und an dem Wort uns zu erbaun, Womit du dienst den Deinen. 89 Hla. 72 Sonntag und Gottesdienst. O x 4. Da wird das Herz so freu⸗. Ach komm und sei uns Burg denvoll und Hort Und weiß nicht, wie es danken Und laß von deinem lauternWort soll; Uns nichts auf Erden treiben, Da beten wir und singen, Und segne gnädig unsern Gang, Um dir mit aller Engel HsHer Damit wir unser Leben lang Demütig Lob und Preis und Ehr Bei deinem Haus verbleiben! Als Opfer darzubringen. Julius Sturm 1816—1896. 2. Zum Schluß des Gottesdienstes. —— Nach eigener Melodie. Christ. Gregor. 1763. 1784. ken 5. —— EIIII.......—— 0⁰0 Die Gna⸗ de un⸗ sers Herrn Je-su Chri⸗ 53 Q 4. — —————.—————.—+— SRPRI‚IFR——‚ inte n.. sti und die Lie-be Got- tes und die Ge⸗ ——.—————— 2 meinschaft des heil'gen Gei ⸗ stes sei mit uns al⸗ Ken⸗ un —.——— mit uns al-len. A⸗ men. 2. Kor. 13, 13. sel'⸗ Mel. Valet will ich dir geben. Melchior Teschner. 1614.— 52½ 26——— +— I 5 4.8. 2————— 4 ........ Q0 0 0 h dein mich sein und blei-ben, du treu⸗ er von dir laß nichts mich trei⸗ ben, halt mich bei llti E und seiuns Burg und Hort em lauternWort Erden treiben, ig unsern Gang, r Leben lang us verbleiben! ßturm 1816—1896. stes. regor. 1763. 1784. je⸗ su Chri⸗ O x Sonntag und Gottesdienst. 73 é — —————— 225.————.— .—.———— 25— 80. Herr, laß mich nur 9150 wan⸗ken, aib 9————1— 9—. RE—— mir Be⸗ stän⸗dig⸗keit; da- für will ich dir dan⸗ ,ͤ, n. ——— ——.— 4*—— 1—— ken in al⸗ le E⸗wig⸗ eit Nik. Selnecker 1530—1592. Mel. Liebster Jesu. Joh. Rud. Ahle. 1664. . ——4— 15 L Un⸗sern Aus⸗gang seg- ne, Gott, un ⸗ sern und die Ge⸗ 2. Kor. 13, 13. r Teschner. 1614. „du treu- er halt mich bei seg ⸗ ne un-⸗ ser täg-lich Brot, seg- ne ——————.. —————— 5 ene e E, e in⸗gang glei⸗cher⸗ ma ⸗ ßen un ⸗ ser Tun und Laf⸗ sen, seg ne uns mit SS. sel'gem Sterben und mach uns zu Him-mels-er ⸗ben! Hartmann Schenk 1634—1681. Mel. Liebster Jesu. Joh. Rud. Ahle. 1664. Z— Höch-ster Gott, wir dan⸗ ken dir, daß du Gib uns Gna-de, daß auch wir nach dem⸗ uns dein Wort ge⸗ ge- ben. sel ⸗ ben hei lig le: ben; 50— 1—. 1E.— =H/..—— —1—— sol-che Stär-ke, daß er tä-tig sei durch Wer-⸗ke! 2. Uns, o Vater, lehrest du, 3. Gib uns, eh' wir gehn nach Was wir tun und glauben sollen. Haus, Schenk uns deine Kraft dazu, Deinen väterlichen Segen, Gib zum Wissen auch dasWollen Breite deine Hände aus, Und zum Wollen das Voll⸗ Leite uns auf deinen Wegen, bringen, Laß uns hier im Segen gehen, So wird alles wohl gelingen! Dort gesegnet auferstehen! Joh. Adam Haßlocher 1645—1726. gib dem Glauben 559—685 schön leucht't uns ꝛe. Phil. Nicolai? 1598. 55 DSEEEEEAE. EEE E 0 0 0 V——* 22 Herr un-ser Gott, dich lo- ben O dir sei un⸗ sre Le-bens⸗ +...——.—. IiE 0 3— wir, Herr un-ser Gott, wir dan- ken dir die zeit, die uns noch ü- brig ist, ge-weiht zu —.—. —..— EE— 2 Fei er die- ser Stun-de. ei- nem ew'-gen Bun⸗-de. Hilf uns kämp⸗ fen dem Glauben uch Wer⸗ke! h' wir gehn nach Haus, hen Segen, nde aus, inen Wegen, Segen gehen, uferstehen! ocher 1645—1726. il. Nicolai? 1598. ich lo- ben re Le-bens⸗ en dir die e- weiht zu ns kämp⸗ fen — ů A—.—, +——— einst wir sie ⸗gend auf-wärts ge⸗ an Joh. Christ. Herm. Gittermann 1768—1834. 35 Hutcht maaen. Gott Joh. Heinr. Böhner? 1785. *— 50G . 2—— +— — Laßt uns nun mit Je- su zie-hen durch das In des Lebens Kampf und Mü- hen strahlt der Q 7 —825———2——— . dunk⸗le Tal der Zeit! Stern der E-wig ⸗keit. Laßt uns hier im Glauben I ——— ‚—— H S 7²..I.2——— wandeln„Je⸗su Lieb in un⸗ srer Brust! Es sei un x sre ae w,., —.— 5 2———. höch⸗ste Lust, Gott zu fürchten, 660 zu handeln. Ba⸗ zu — ——..————————— ——— 4.. hilf uns, gib uns Kraft, Berd, auf un-srer Pil-ger⸗schaft! Sonntag und Gottesdienst. Oder: 57 1—8 uns den Herren ꝛe. Joh. Schop. 1641. ů—ũ—Z R— , IDDDD 57 Laßt—— nun mit Je- su zie-hen durch das In des Kampf und Mühen strahlt der — — 5———.———.— 5— dunk⸗le Tal der Zeit!** 25 Stern der E-wig ⸗keit. Laßt uns hier im l N——ii— d,, Li. = n n. Glau⸗ben wan⸗deln, Je⸗ su Lieb in un? srer 4 —.—.——..——.——. Brust! Es sei un⸗sre höch-ste Lust, Gott zu 5. .—0———————7—— ürh tdes recht zu han⸗deln. Da- zu hilf uns, 8— t Sr gib uns Kraft, Herr, auf un- seer Pil- ger⸗-schaft! Joh. Christ. Herm. Gittermann 1768—1834. 2. Er Sanftm . 'h. Schop. 1641. durch das strahlt der u u hilf uns, ⸗ ger⸗ schaft! ann 1768—1834. 05.16 E 1——. Advent. ⁷ IV. Advent. Nach eigener Melodie. 17⁰04. 35— —5———.—8 —. 00 0 61.655 hoch die Tür, die To ⸗ re Iüurdt 1.— kommt der under Heu der=lich-keit, ein — ———.— 2———— — Kö- nig al ⸗ ler Kö⸗ nig⸗ 9195 ein Hei⸗land f zu⸗ gleich, der 8 und Le⸗ ben ——2 J 3.—5 400— mit sich bringt; det hal ben jauchzt, mit Fen 2s den — *222 4————— ————5 .... 2 —— singt: Ge- bet sei mein Gott, mein 7—. +—— ————.— Schöp⸗fer reich von Rat! 2. Er ist gerecht, ein Helfer Sein' Königskron ist Heiligkeit, wert, Sein Szepter ist Barmherzigkeit, Sanftmütigkeit ist sein Gefährt, All unsre Not zum End er bringt; Advent. E Derhalben jauchzt, mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott, Mein Heiland groß von Tat! 3. O wohl dem Lande, wohl der Stadt, Die diesen König bei sich hat; Wohl allen Herzen insgemein, Wo dieser König ziehet ein! Er ist die rechte Freudensonn, Bringt mit sich lauter Freud und Wonn. Gelobet sei mein Gott Mein Tröster früh und spat! 4. Macht hoch die Tür, die Tore weit! Das Herz zum Tempel macht bereit; Die Zweige der Gottseligkeit 45066 Zeuch ein ꝛe. Streut hin mit Andacht, Lust und Freud, So kommt der auch zu Bringt Heil W. Leben mit zu⸗ gleich. Gelobet sei Wein Gott Voll Rat, voll Tat, voll Gnad! 5. Komm, o mein Heiland Jesu Christ, Des Herzens Tür dir offen ist; Ach zeuch mit deiner Gnade ein, In Freundlichkeit auch uns er⸗ schein! Dein heil' ger Geist uns führ' und leit Den Weg zur ew'gen Seligkeit. Dem Namen dein, o Herr, Sei ewig Preis und Ehr! Georg Weissel 1590—1635. Joh. Crüger. 1653. 88 —— 00 0 Mit Ernst, o Menschen⸗ kin ⸗der, das Bald wird das Heil der Sün- der, der Herz in euch be-stellt! wun⸗der⸗= star⸗ ke Held, — * lein der Welt zum Licht und Le⸗ ben ver⸗ sprerchen Macht! Was kri 3. Eir Bei Go Ein Her Mit Ar 4. Wie. E Andacht, Lust nd Freud, rönig auch zu uch, Leben mit zu⸗ leich. Gott at, voll Gnad! nein Heiland sesu Christ, ir dir offen ist; iner Gnade ein, t auch uns er⸗ hein! ist uns führ' nd leit v'gen Seligkeit. in, o Herr, und Ehr! eissel 1590—1635. oh. Crüger. 1653. .— ———— in⸗ der, das ün⸗der, der 1 Advent. 79 eeerer r. hat zu ge-ben, bei 2. Bereitet doch fein tüchtig Den Weg dem großen Gast, Macht seine Steige richtig, Laßt alles, was er haßt, Macht eben jeden Pfad, Die Täler all erhöhet, Macht niedrig, was hoch stehet, Was krumm ist, macht gerad! 3. Ein Herz, das Demut übet, Bei Gott am höchsten steht; Ein Herz, das Hochmut liebet, Mit Angst zu Grunde geht; Mel. Zeuch ein ꝛc.; oder wie bei Nr. 60. al-len keh⸗-ren ein. Ein Herz, das richtig ist Und folget Gottes Leiten, Das kann sich recht bereiten, Zu dem kommt Jesus Christ. 4. Ach mache du mich Armen In dieser Gnadenzeit Aus Güte und Erbarmen, Herr Jesu, selbst bereit! Zeuch in mein Herz hinein, Mach es zu deiner Krippe, So werden Herz und Lippe Dir ewig dankbar sein! Valentin Thilo 1607—1662. Joh. Crüger. 1653. . 1 2— — * Auf, auf, Emp⸗fangt ihn ihr Reichsge⸗ nos⸗ sen, der un-⸗ver- dros⸗sen, den — 5 + r. i — Kö ⸗nig kommt her ⸗ an! aud Gnad alr gro⸗ßen Wun⸗der mann! Ihr Shriesten, geht her⸗ .— —..—————.—.— 1.—— ver⸗ spro⸗ chen für, laßt uns vor al-len Din- gen ihm Ho⸗ ⸗ * 44. Advent. O 23 1—— .—— ————...—. an⸗ na sin⸗ gen mit hei⸗ li⸗ ger Be- gier! 2. Auf, ihr betrübten Herzen, Der König ist gar nah; Hinweg allAngstundSchmerzen, Der Helfer ist schon da! Seht, wie so mancher Ort Hochtröstlich ist zu nennen, Da wir ihn finden können In Nachtmahl, Tauf und Wort! 3. Auf, auf, ihr Vielgeplagten, Der König ist nicht fern! Seid fröhlich, ihr Verzagten, Dort kommt der Morgenstern! Der Herr will in der Not Mit reichem Trost euch speisen, Er will euch Hilf erweisen, Besiegen gar den Tod. 4. Seid fromm, ihr Unter⸗ tanen, Der König ist gerecht! Laßt uns die Weg' ihm bahnen, Macht sie zum Einzug recht! Fürwahr, er meint es gut, Drum lasset uns die Plagen, Die er uns schickt, ertragen Mit unerschrocknem Mut! 5. Frisch auf, ihr Hochbe— trübten, Der König kommt mit Macht! An uns, die Herzgeliebten, Hat er schon längst gedacht. Nun wird nicht Angst noch Pein Noch Zorn hinfort uns schaden, Dieweil uns Gott aus Gnaden Läßt seine Kinder sein. 6. So eilt mit schnellen Schritten, Den König selbst zu sehn! Er kommt in unsre Mitten Stark, herrlich, sanft und schön. Nun tretet all heran, Den Heiland zu begrüßen, Der alles Kreuz versüßen Und uns erlösen kann! 7. Der König will bedenken Die, so er herzlich liebt, Mit köstlichen Geschenken, Als der sich selbst uns gibt Durch seine Gnad und Wort. Ja, König hoch erhoben, Wir alle wollen loben Dich freudig hier und dort. 8. Nun Herr, du gibst uns reichlich, Wirst selbst doch arm und schwach, Du liebest unvergleichlich, Du gehst den Sündern nach. Wir wollen dir allein Die Stimmen hoch erschwingen, Ein Hosianna singen Und ewig dankbar sein. Joh. Rist 1607—1667. 460 W. E Advent. 81 x Mel. Aus meines Herzens Grunde; Weltlich? 1598. t uns schaden, t aus Gnaden sein. schnellen chritten, zu sehn! re Mitten inft und schön. ran, hegrüßen, ersüßen ann! vill bedenken liebt, schenken, uns gibt Hund Wort. thoben, oben und dort. u gibst uns hlich, arm und idern nach. lein herschwingen, zen sein. kist 16071667. oder wie bei Nr. 59. Q— 6⁰ 5 —4—— 1—— 0 0 III e—— Nun jauch-zet all, ihr From⸗ weil un ⸗ ser Heil ge ⸗ kom⸗ Q n. ——— SD men, in die ⸗ser Gna- den-zeit, War men, der Herr der Herr-lich ⸗ keit; 2 H— —0——— ee. — oh= ne ze Pracht, doch mäch-tig, zu ver⸗ +— —...‚..— 0 E— 2 zer ⸗stö⸗ ———— hee ⸗-ren und daw⸗ lich zu Q 2— ö 4255— .......T——— Iten des Teu-fels Reich und Macht! 2. Kein Szepter, keine Krone So geht die rechte Bahn, Sucht er in dieser Welt, Die führt zum Himmelslicht! Auf hohem Himmelsthrone Sonst, wenn ihr ihn verachtet Ist ihm sein Reich bestellt. Und nur nach Hoheit trachtet, und hier seine Macht Trifft euch sein Strafgericht. n ajestät verhüllen, GRr Arm Bis er des Vaters Wilen 3 Pate Shm⸗ 106 Tlender Im Leiden hat vollbracht. D Im Die ihr an allen Enden 3. Ihr Mächtigen auf Erden, Müßt haben Angst und Leid: Nehmt diesen König an; Seid dennoch wohlgemut! Soll euch geholfen werden, Laßt eure Lieder klingen, —— Advent. — Dem König zu lobsingen, Er ist das höchste Gut! In seiner Herrlichkeit, Der euer Leid und Weinen 5. Er wird nun bald erscheinen Mel. Valet will ich dir geben. Verwandeln wird in Freud. Er ist's, der helfen kann; Macht eure Lampen fertig, Seid seiner stets gewärtig, Er ist schon auf der Bahn! Mich. Schirmer 1606—1673. 9661t. Teschner. 1614. — i 2.——.——— Wie soll ich dich emp-fan- gen und wie. o al ⸗=ler Welt Ver-lan-gen, o mei⸗ner tze, mir kund, o 2. Dein Zion streut dir Palmen Und grüne Zweige hin, Und ich will dir in Psalmen Ermuntern meinen Sinn. Mein Herze soll dir grünen In stetem Lob und Preis Und deinem Namen dienen, So gut es kann und weiß. ..——.————.—— —2 E.— — Ae O Je 3 su, Je⸗ su, se⸗ tze dein +2. *.—.— ——— 122.—.———— 35 3 gött⸗ lich Licht mir bei, da⸗ mit, was dich er-gö— 2 4 5 + .—. . Hei⸗ land, feil 3. Was hast du unterlassen Zum Trost mir und zur Freud? Als Leib und Seele saßen In ihrem größten Leid, Als mir das Reich genommen, Wo Fried und Freude lacht, Bist du, mein Heil, gekommen Und hast mich froh gemacht. 4. Ich Du kom Ich star Du kon Und hel Und sch Das sie Wie Er 5. N Zu mir Als dei Womit In ihre Und gri Die kei So fest 6. D Du hoe Bei we Sich h. Seid u Die Hi Der eun Und trö 7. J Noch se Wie ih in Freud. n kann; en fertig, gewärtig, er Bahn! ner 1606—-1673. und wie be⸗ o mei⸗-ner munterlassen id zur Freud? le saßen Leid, h genommen, eude lacht, l, gekommen h gemacht. — Advent. E 4. Ich lag in schweren Banden, Du kommst und machst mich los; Ich stand in Spott und Schanden, Du kommst und machst mich groß Und hebst mich hoch zu Ehren Und schenkst mir großes Gut, Das sich nicht läßt verzehren, Wie Erdenreichtum tut. 5. Nichts, nichts hat dich ge⸗ trieben Zu mir vom Himmelszelt Als dein getreues Lieben, Womit du alle Welt In ihren tausend Plagen Und großen Jammerlast, Die kein Mund kann aussagen, So fest umfangen hast. 6. Das nimm dir recht zu Herzen, Du hochbetrübtes Heer, Bei welchem Gram und Schmerzen Sich häufen mehr und mehr! Seid unverzagt, ihr habet Die Hilfe vor der Tür; Der eure Herzen labet Und tröstet, steht allhier! 7. Ihr dürft euch nicht be⸗ mühen Noch sorgen Tag und Nacht, Wie ihr ihn wollet ziehen Mit eures Armes Macht. Er kommt, er kommt mit Willen, Ist voller Lieb und Lust, All Angst und Not zu stillen, Die ihm an euch bewußt. 8. Auch dürft ihr nicht er⸗ schrecken Vor eurer Sündenschuld; Nein, Jesus will sie decken Mit seiner Lieb und Huld. Er kommt, er kommt den Sündern Zum Trost und wahren Heil, Schafft, daß bei Gottes Kindern Verbleib' ihr Erb und Teil. 9. Was fragt ihr nach dem Schreien Der Feind' und ihrer Tück? Der Herr wird sie zerstreuen In einem Augenblick. Er kommt, er kommt, ein König, Dem alle Macht und List Der Feinde viel zu wenig Zum Widerstande ist. 10. Er kommt zum Welt⸗ gerichte, Zum Fluch dem, der ihm flucht, Mit Gnad und süßem Lichte Dem, der ihn liebt und sucht. Ach komm, ach komm, o Sonne, Und hol uns allzumal Zum ew'gen Licht, zur Wonne In deinen Freudensaal! Paul Gerhardt 1607—1676. Advent.— Nach eigener Melodie. 1693. 3—..... 0² O———— + 00 0 Gott 161 Dankdurch al⸗ l Wel, der sein V + + + 33 14 . 1 +V. 5 + Wort be⸗ stän dig hält und der Sün⸗der 25. E 505..5 SEET,———— — Trost und Rat zu 2. Was der alten Väter Schar Höchster Wunsch und Sehnen war, Was sie haben prophezeit, Ist erfüllt in Herrlichkeit. 3. Zions Hilf und Abrams Lohn, Jakobs Heil, der Jungfrau Sohn, Gottes Sohn, der starke Held Hat sich treulich eingestellt. 4. Sei willkommen, o mein Heil! Hosianna, o mein Teil! Richte du auch eine Bahn Dir zu meinem Herzen an! 5. Zeuch, du Ehrenkönig, ein, Es gehöret dir allein; uns her- ge sen-det hat! Mach es, wie du gerne tust, Rein von aller Sündenlust! 6. Und wie deine Ankunft war Voller Sanftmut immerdar, Also sei auch jederzeit Deine Sanftmut mir bereit. 7. Tröste, tröste meinen Sinn, Weil ich schwach und blöde bin, Und des Satans Macht und List Sich gar hoch und kühn ver⸗ mißt! 8. Laß mich, wenn du Lebens⸗ fürst Prächtig wieder kommen wirst, Freudig dir entgegengehn Und vor dir gerecht bestehn! Heinrich Held 1620—1659. Das ew Aus sein Daß er Durch se Gott all 3. Er Als Frie Der eint Erlösted Lobsinge Der trer Sün⸗ der det hat! zerne tust, ndenlust! e Ankunft r immerdar, zeit nir bereit. meinen nn, nd blöde bin, Nacht und d kühn ver⸗ 31 un du Lebens⸗ ommen wirst, engehn t bestehn! ld 1620—1659. —+ Advent. Mel. Mein Herz, ermuntre d ich ꝛc. Karl Friedr. Schulz? 1785. — —.—. 63 00 0 Er kommt, er er bringt euch 94 IE—4—41 IE kommt; geht ihm ent- ge⸗ Le-ben, Heil und Se⸗ = IR— X 1 PPFPPI gen! Der Hei⸗land al —— ler Welt er ⸗scheint, gen. Ehrt ihn, der Menschen größ-ten Freund, der 0— + .I........ D SPIPISSPIII——— R das Ge-setz für uns er- füllt und ster⸗bend — +—.—. 1 WERERSEEE 1 + . 2 un ⸗sern 2. Er kommt, der Glanz von jenem Wesen, Das ewig und unsichtbar ist; Aus seinen Taten kannman lesen, Daß er die Menschen nicht vergißt; Durch seine Niedrigkeit erhebt Gott alles, was im Staube lebt. 3. Er kommt, der Freund ver⸗ lorner Sünder, Als Friedefürst, Kraft, Rat und eld, Der einst als Todesüberwinder Erlöste durch sein Blut die Welt. Lobsinget ihm! Er heißt und ist Der treue Mittler Jesus Christ. Jam=mer stillt! 4. Empfanget ihn, schenkt eure Herzen Ihm, eurem großen König, gern! Die hier die Gnadenzeit ver⸗ scherzen, Sehn ihn einst dort als ihren Herrn, Wo er als ernster Richter spricht: Weicht, weicht von mir, ich kenn' euch nicht! 5. Mein Heiland, komm, mein Herz steht offen, Zieh, sanftmutsvoller König, ein! Was außer dir die Menschen hoffen, 86 Advent. O Ist Eitelkeit und leerer Schein; Komm, meine Hoffnung fest zu Dein Reich nur schenkt Ge⸗ gründen, rechtigkeit Die dein Verdienst dem Und göttliche Zufriedenheit. Glauben gibt! Mein größtes Glück, mein letztes 6. Laß deine Liebe mich emp⸗ Wort finden, Sei: Jesus ist mein Fels und Mit der du diese Welt geliebt! Hort. Joh. Friedr. Mudre 1756—1810. . 97 Joh. Adam Hiller? 52 Wie groß ist des Allmächt'gen ꝛc. 1780—1787. 64 PF.. T T T —I... ᷣDI/ 0 0 Was wär' ich oh-ne dich ge- we⸗=sen, Zu Furcht und Ang⸗-sten aus-er-le-sen E 2 1.—.—1. und oh⸗-ne dig was würd' ich sein? ständ' ich in wei- ter Welt al⸗-lein. Hhtewußt ich —— si⸗ cher, was ich lieb⸗te, die Zu⸗kunft wär' ein 9 E eer.—.—. dunk⸗ lerSchlund, und wenn mein Herz sich tief be⸗trüb⸗ te, 0—— 72*—————e —.—— E— ö—— 60 —— 2.— * wem tät' ich mei⸗ ne Sor- ge kund? — fnung fest zu nden, dem auben gibt! k, mein letztes ort n Fels und t. re 1756—1810. Adam Hiller? 780—1787. —.—.— e⸗ we⸗ sen, r le ⸗sen ts wüßtẽ ich ift wär' ein be⸗trüb= te, O Advent. 87 é Oder: Mel. Die Tugend wird ꝛc. 170⁴. dx, drn 4— 12NJH1—— 2— Was wär' ich oh ne dich ge ⸗ we ⸗=ösen, und Zu Ang⸗sten aus er=⸗le=sen ständ' DE 2.— 7 oh-ne dich——13 wind'ich sein ich in wei⸗ ter Welt al⸗—— Nichts wüßt' ich ———.— ᷣ 4— ——06—: si⸗ 3— ich lieb⸗ die Zu⸗kunft wär' ein — 23. 2. E —— 2—T— dne daut ler erSund und wenn meinHerz sich tief be⸗ trüb ⸗te, i, n, ————. 3— wem tät' ich mei- ne Sor-ge kund? 2. Doch du hast dich mir kund⸗ 3. Das Leben ward zum gegeben, Liebesbunde, Und deiner bin ich nun gewiß; Du wandeltest in lichtes Leben Die bodenlose Finsternis. Wohl dem, dem du sein 255 geworden! DasSchicksal ist verklärt für ihn; Durch dich muß ihm an allen Orten Ein Paradies, o Heiland, blühn. Du wecktest—1 und Himmels⸗ lust; Ein heilend Kraut wächst jeder Wunde, Und freudig klopft des Dulders Brust. Für alle deine tausend Gaben Bleib' ich dein demutsvolles Kind, Gewiß, dich unter uns zu Und fühlen uns mit Gott ver⸗ haben, wandt. Wenn zwei auch nur versammelt 5. Noch schwebt in wunder⸗ sind. samem Glanze 4. Du kamst, ein Heiland, ein Dein Licht und Vorbild vor uns Befreier, hier. Ein Menschensohn voll Lieb und Gerthrt von deinem Dornen⸗ acht, kranze Und hast ein allbelebend Feuer Und deiner Treue danken wir. In unserm J Innern angefacht. Ein jeder Mensch ist uns will—⸗ Nun sehn wir erst den Himmel kommen, offen Der deine Hand mit uns ergreift Als unser altes Vaterland Und, in dein Herz mit aufge⸗ Und können froh im Glauben nommen, hoffen Zur Frucht des Paradieses reift. Nach Friedr. von Hardenberg(Novalis) 1772—1801. Mel. Was sorgst du ängstlich ꝛc. Franz aam 1735 65.......— 2 e Küe der 2.....—... — 9⁰0 Dein Kö⸗-nig kommt in nie- dern Hül ⸗len, +2 *V* I— I 0.———— 74*—4———.—— S=SISIIIII.III +—— 2— sanft⸗mü⸗tig auf der Es'-lin Ful⸗ len; emp⸗ 2— 2——————— .... 2—— 3— fang— froh, Je-ru-sa⸗ ihm ent 2952 gen —— Frie⸗ dens⸗ pal⸗ men,/ be⸗ streu den Pfad mit grü⸗nen x 88 Advent. U Gewal O Friet Es wol Den V Doch d 3. D Dochee Dem, Bewaf rit Gott ver⸗ idt. in wunder⸗ em Glanze bild vor uns Dornen⸗ ze anken wir. t uns will⸗ men, uns ergreift mit aufge⸗ men, adieses reift. 01772—1801. rath Buttstett 1785. Hül⸗ len, —— —.— 3 emp⸗ Advent. E +I.——4 1 —4 .*— Hal-men, 2. O mächt'ger Herrscher ohne eere, Gewalt'ger Kämpfer ohne Speere, O Friedensfürst von großer acht, Es wollen dir der Erde Herren Den Weg zu deinem Throne sperren; Doch du gewinnst ihn ohne Schlacht. 3. Dein Reich ist nicht von dieser Erden, Doch alle Erdenreiche werden Dem, das du gründest, unter⸗ tan. Bewaffnet mit des Glaubens Worten Zieht deine Schar nach den vier Orten Der Welt hinaus und macht dir Bahn. 4. Und wo du kommest her⸗ gezogen, Da ebnen sich des Meeres Wogen, Es schweigt der Sturm, von dir bedroht. so ist's dem Her-ren an⸗ ge⸗ nehm! Du kommst, auf den empörten Triften Des Lebens neuen Bund zu stiften, Und schlägst in.—6 Sund und 5. O Herr von großer Huld und Treue, O komme du auch jetzt aufs neue die wir sind schwer ver⸗ stört! Not istes, daß du selbst hienieden Kommst, zu erneuen deinen Frieden, Dagegen sich die Welt empört. 6. O laß dein Licht auf Erden siegen, Die Macht der Finsternis er⸗ liegen Und lösch der Zwietracht Glimmen aus, Daß wir, die Völker und die Thronen, Vereint als Brüder wieder wohnen In deines großen Vaters Haus! Friedr. Rückert 1788— 1866. Zu uns, 90 Advent. 1 Mel. Freu dich sehr ꝛc. 15⁵4. Unsre e 66 251 6 + Lebt ih⸗ , 0 0 0 D— Seid ar Du, des Zu⸗kunft einst er-fleh-ten Unter d du bist un-ter uns ge-tre ⸗ten, 38 0 ö ö 465——5. 23—— II—3 Heilan —.———.——— SꝗSSSEEE— CTau⸗sen⸗ de in IS ra: el, der Chri-stus und Im- ma ⸗ nu z el. 67 PpP...—— Feu en Gnaden-zeit! Nun ist al⸗ len— be⸗reit/— ———— 955——.——— E—.—— Eit. nun soll kei- ner Hüf⸗ los kla- gen, kei⸗ner ni 0— , L en denetne— .. I——— 2 hoff-nungs-los ver- z gen. 2. Aber der der Welt erschienen, Grüßet mit holdsel'gem Worte; Wie vom Vater er gesandt, Doch man weist ihn schnöde fort. Wandelt mitten unter ihnen Wer nicht fühlt, was ihm ge⸗ Vielen fremd und unbekannt; bricht, Unbeachtet läßt man ihn Dem gefällt der Helfer nicht; Seinen Weg vorüberziehn; Wer nicht in sein Herz will gehen, Ruft er/ will man ihn nicht hören, Läßt den Heiland draußen stehen. Läßt in Sünde sich nicht stören. 4. Kennt ihr ihn, der uns zu 3. Und er klopft an manche retten — Pforte, Von dem Thron des Vaters kam Suchet Eingang hier und dort, Und, damit wir Frieden hätten, 155⁵4. fleh-ten tre ⸗ ten, ————— Oder deil be⸗ reit, ——.— kei= ner l'gem Worte; n schnöde fort. was ihm ge⸗ icht, Helfer nicht; herz will gehen, draußen stehen. ;n, der uns zu tten es Vaters kam frieden hätten, U Advent. 91 Unsre Strafe auf sich nahm? Du sollst von uns aufgenommen, Lebt ihr als sein Eigentum Herzlich aufgenommen sein! Ihm zur Freude und zum Ruhm? Sieh, zum Einzug öffnen wir Seid auch ihr schon angeschrieben Freudig unsre Herzen dir; Unter denen, die ihn lieben? Komm, o komm, darin zu wohnen, 3. Hosianna, sei willkommen, Ja als König drin zu thronen! Heiland, kehre bei uns ein, Karl Joh. Phil. Spitta 1801—1859. 1665. 1668. Mel. Lobe den Herren, den mächtigen ꝛc. 4—— IEEEE 0 0 Kö⸗nig der Kö⸗- ni⸗ ge, sei uns im Nicht bei den En⸗geln er-schei⸗nest du, — HEEE ——.—....— Stau⸗be will ⸗ kom-men! 30.—— nicht bei den From ⸗ men; Sün⸗der sind's mun, .———— ů—.———— wo du auf nie⸗dri⸗ger Spur huldreich den 0——.— +*—.— 4f————4——— — 2300 Ein⸗zug ge ⸗- nom- men. 2. Heil uns, das Leben will arm und in Sanftmut er⸗ scheinen; Herrlichkeit will mit dem Elend sich liebend vereinen. Ehre sei dir! Anders, Herr, würden ja wir Ewiglich nimmer die Deinen. 3. Seliger Anblick, wie mild auf den irdischen Auen Läßt der Beherrscher der himmlischen Heere sich schauen! Seht, er empfäht Liebevoll Gruß und Gebet Aller, die kindlich ihm trauen. 92 ö Advent. U 4. Komm zu den Deinen, o 6. Pflanze die Palmen des Herr, die dich innig be⸗ Glaubens im Grunde der gehren! Seelen, Feinde noch triffst du genug, die Wo mit den Blüten sich reifende das Herz uns beschweren; Früchte vermählen; Aber dein Blick Frieden und Ruh, Scheucht sie allmächtig zurück. Siegende Hoffnung dazu Hilf uns, du König der Ehren! Laß dem Gemüte nicht fehlen! 5. Hebe dein Antlitz auf deine 7. Komm, Hosianna! So tönt versöhnte Gemeinde, dir's von Orten zu Orten. Treibe hinweg die Verblendung, Komm, Hosianna! Begrüß uns vernichte die Feinde, mit gnädigen Worten! Bis wir befreit/ Dort nach dem Lauf Ganz dir zum Dienste bereit, Tu uns in Herrlichkeit auf,‚ Unserm Erlöser und Freunde! Jesu, die himmlischen Pforten! Alb. Knapp 1798-1864. Mel. Lobe den Herren, den mächtigen ꝛc. 1665. 1668. SECEEETTTT EFFI—————.— 66655———.— ⁰ 0 Auf, ihr Po⸗ sau⸗ nen, das Na⸗hen des der al⸗lent⸗-hal⸗ben aufß neu-e sein 22.22 DDDDjñp‚‚‚‚‚‚R‚RR‚‚RR‚‚‚— —— Kö⸗nigs ver- kün ⸗ det, Feu- er ent ⸗ zün ⸗ det! Aes it Da⸗ ————.— un ⸗sre Er ⸗ lö⸗ sung ist nah, Dun⸗ kel und 00.— Jesus n un Bei ihn Die und Um ihn 4. Ic pra Daß er He balmen des Grunde der n sich reifende hlen; g dazu nicht fehlen! nna! So tönt zu Orten. Begrüß uns Worten! uf keit auf, hen Pforten! pp 1798-1864. 1665. 1668. .. ⸗hen des e sein —⁷ Advent. 2. Zion, Verkünderin, steige hinan auf die Höhen! Laß, o Jerusalem, mächtig dein Rufen ergehen! Bring es ans Licht, Ruf es und fürchte dich nicht: Kommt, euern König zu sehen! 3. Denn der Herr Herr kommt gewaltig herniederge⸗ fahren, Jesus wird herrschen und Gnade und Recht offenbaren; Bei ihm sein Lohn, Die unvergängliche Kron, Um ihn frohlockende Scharen. 4. Jauchzet und rühmet und prediget's unter den Heiden, Daß er als liebender Hirte die Herde wird weiden; Mel. Jesus, meine Zuversicht. Zärtlich und warm Trägt er die Lämmer im Arm, Treu wird die Schwachen er leiten! 5. Nichts ist zu ferne der treuen erbarmenden Liebe, Daß es den Hirten zu suchen, zu retten nicht triebe; Was sich verlor, Hebt er voll Mitleid empor, Daß es im Tode nicht bliebe. 6. Gffnet, ihr Völker, die Tore dem König der Ehren, Möge doch niemand dem Retter den Eingang verwehren! Selige Ruh, Liebe und Freude dazu Will er den Herzen bescheren. Georg Friedr. Kayser 1817-1857. Joh.—5 1653. 1656. 2— .— E— 14.— Auf und ma⸗ tu ihm auf die Tore weit, denn dein um ihn che dich be⸗ reit/ —— — +——— 2———— Kö- nig kommt ge- gan-⸗ wür ⸗ dig en; 8 2 eb⸗ne zu emp- fan-gen; freu⸗dig f v e— den Pfad, ihm den — wenn er ———————— dei⸗nem Her-zen naht! Advent. — 2. Denke, wie er für dich stritt Und den Frieden dir erworben, Wie er Schmach und Schmerzen litt Und am Kreuz für dich gestorben, Wie er ging zum Vater ein, Daß du könntest selig sein! 3. Nimm ihn auf, den hohen ast, Zünd ihm an der Andacht Kerzen; Gönn ihm eine stille Rast, Mel. Nun danket all und bringet ꝛe. Bett ihn sanft in deinem Herzen Gib mit demutsvollem Sinn Dich ihm ganz zu eigen hin! 4. Laß ihn nicht von dannen ziehn, Halt ihn fest für alle Zeiten, Schlinge liebend dich um ihn Und laß nichts von ihm dich scheiden! Denn mit ihm kannst du allein Glücklich hier, dort selig sein. Julius Sturm 1816—1896. Joh. Crüger. 1656. + 70 —— ... A⸗ tem wehn und weiß, du 8 1.—.— 2— Willst du Rc0 län⸗ger drau⸗ßen stehn, Ge⸗ 8— 4 IDD——— 35 qDII— 2.——.— seg⸗ ne⸗ ter des Herrn? Ich füh- le dei⸗ nen .. 2 ů ö HO an.nr. 2——————.——— bist nicht fern. 2. Die Pforten sind weit auf- HerrJesu, komm, kehr ein bei mir, getan Für dich, du werter Gast. Sieh meine Niedrigkeit nicht an Und halte bei mir Rast! 3. Mein brennend Herz ver⸗ langt nach dir, Um ganz sich dir zu weihn. Wohn in mir, du allein! 4. Schließ aus die Welt, schließ alles aus, Was mich von dir noch trennt, Und mach mein Herz zum Gottes⸗ haus Bis an mein selig End! Jul. Sturm 1816—1896. freu⸗e 2. Des Jetzt man In unser e Verkleidet Halleluja 3. Den Der liegt Er ist ein. Der alle! Halleluja 4. Das Gibt derB Es leucht Und uns z Halleluja — nem Herzen; lem Sinn igen hin! von dannen „ le Zeiten, ch um ihn ihm dich den! ist du allein selig sein. n 1816—1896. Crüger. 1656. stehn, Ge⸗ dei ⸗ nen r ein bei mir/ llein! ie Welt, alles aus, noch trennt, zum Gottes⸗ end! 1816—1896. Weihnachten. E V. Weihnachten. Nach eigener Melodie. Altdeutsch. 1524. —.—— .. ——— 0 0 0 Oe⸗ lo-bet Rit D Rehe Chrif, daß du 2 51 ———— Mensch ge⸗ be⸗ ren bist von ei- ner Jungfrau, dasist wabr, des B freu⸗et sich der En⸗gel 2. Des ew'gen Vaters einig Kind Jebt man in der Krippe find't, In unser armes Fleis ch, und Blut Verkleidet sich das ew'ge Gut. Halleluja! 3. Den aller Weltkreis nie beschloß, Der liegt in Mariens Schoß, Er ist ein Kindlein worden klein, Der alle Ding' erhält allein. Halleluja! 4. Das ew'ge Licht geht da herein, Gibt der Welt ein'n neuenSchein, Es leucht't wohl mitten in der Nacht Und uns zuLichtes Kindernmacht. Halleluja! ——— H n———. .. 2—.— Schar. Hal le lu: ja 5. Der Sohn des Vaters, Gott von Art, Ein Gast in der Welt hie ward Und führt uns aus dem Jam⸗ mertal, Macht Erben uns in seinem Saal. Halleluja! 6. Er ist auf Erden kommen arm, Daß er unser sich erbarm' Und uns im Himmel mache reich Und seinen lieben Engeln gleich. Halleluja! 7. Das hat er alles uns getan, Sein' groß' Lieb zu zeigen an; Des freu' sich alle Christenheit Und dank' ihm des in Ewigkeit. Halleluja! Martin Luther 1483—-1546. 90 Weihnachten. O Nach eigener Melodie. Joh. Schop? 1641. ——.—— 7² ö——.———— Er⸗-mun⸗tre dich, mein schwa⸗rcher ein gött-lich Kind, das Je-sus 4—— ennn inm— 4 ...... Geist, und tra⸗-ge groß Ver⸗-lan? gen, heißt, mit Freu-den zu emp-⸗-fan ⸗ gen! 2 ö ů 37———.—. O.————.——. Dis it die Nacht, da ⸗ rin es kam Q 4—.— 2——— en; SS* 35 und menschlich We ⸗- sen an sich nahm, daß — ——..— *—.— I E es mit Lieb und Treu- die gan-⸗ze 5— ů +9.ᷓ2 II—— iiꝑiꝑEꝑii—— ———————.— I 5 Welt er ⸗ freu⸗ 2. Willkommen, Held aus Da⸗ Daß du, da wir verloren, vids Stamm, Für uns bist Mensch geboren. Du König aller Ehren! Willkommen, Jesu, Gottes 3. O Gottes Sohn, wie konnt' Lamm! es sein, Ich will dein Lob vermehren, Dein Himmelreich zu lassen, Ich will dir all mein Leben lang Zu kommen in die Welt herein, Von Herzen sagenPreis undDank, Da nichts dennNeid undHassen? — Wie konnt Dein Kön Ja selbst Für solche 4. O gr Dergleichs Du hast de Der alles Du hast g Der Sturn Vor dem Und alle 5. O lie! Holdselig Mein Bru Als alles Dich schli O laß es — 660 — oh. Schop? 1641. schwa⸗cher Je- sus verloren, nsch geboren. ohn, wie konnt' sein, ch zu lassen, ie Welt herein, eid und Hassen? 1 Weihnachten. E Wie konntest du die große Macht, Dein Königreich, die Himmels⸗ pracht, Ja selbst dein teures Leben Für solche Feinde geben? 4. O großes Werk, o Wun⸗ dernacht, Dergleichen nie gefunden! Du hast den Heiland hergebracht Der alles überwunden; Du hast gebracht den Gottes⸗ mann, Der Sturm und Wolken zwingen kann, Vor dem die Felsen splittern Und alle Himmel zittern. 5. O liebes Kind, o süßer Knab, Holdselig von Gebärden, Mein Bruder, den ich lieber hab' Als alles Gut auf Erden: Dich schließ' ich in mein Herz hinein, O laß es deine Wohnung sein, Warum sollt' ich mich ꝛc. Komm, komm, ich will beizeiten Die Herberg dir bereiten! 6. Mein Heiland, der vom Himmel kam Zur Freud mir und zum Leben, Du edler Zweig aus Davids Stamm, Was soll ich dir doch geben? Ach nimm von mir Leib, Seel und Geist, was Mensch ist und heißt; Ich will mich ganz verschreiben, Dir ewig treu zu bleiben. 7. Lob, Preis und Dank, Herr Jesu Christ, Sei dir von mir gesungen, Daß du mein Bruder worden bist Und hast die Welt bezwungen. Hi ilf, daß ich deine Gütigkeit Stets preissi in dieser Gnadenzeit Und mög' hernach dort oben In Ewigkeit dich loben! Joh. Rist 1607—1667. Ja alles, Joh. Georg Ebeling. 1666. 73 ö* + 2———27323— H ——— 2r, Krr 1——.83. — die⸗ ser 36i, 6 vor en alle En⸗gel sin-gen. Evang. Gesangbuch. 4 Weihnachten. —.————— ———— Hört, hört, wie mit vol-len Chö-ren al=le Luft — P5 5 0 E 10 IE ——.—— SESSDSDSE laut es ruft: Chri-stus ist ge- bo- ren! 2. Heute geht aus seiner Kammer Gottes Held, Der die Welt Reißt aus allem Jammer. Gott wird Mensch, dir Mensch zu gute, Gottes Kind, Das verbind't Sich mit unserm Blute. 3. Nun er liegt in seinerjKrippen, Ruft zu sich Mich und dich, Spricht mit süßen Lippen: Lasset fahren, liebe Brüder, Was euch quält! Was euch fehlt, Bring' ich alles wieder. 4. Ei so kommt und laßt uns laufen, Stellt euch ein, Groß und klein, Kommt mit großen Haufen! Liebt den, der vor Liebe brennet, Schaut den Stern, Der uns gern Licht und Labsal gönnet! 5. Die ihr schwebt in großen Leiden, Sehet, hier Ist die Tür Zu den wahren Freuden! Faßt ihn wohl, er wird euch führen An den Ort, Da hinfort Euch kein Kreuz wird rühren. 6. Wer sich fühlt beschwert im Herzen, Wer empfind't Seine Sünd Und Gewissensschmerzen, Sei getrost! Hier wird gefunden, Der in Eil Machet heil Auch die tiefsten Wunden. 7. Die ihr arm seid und elende, Kommt herbei, Füllet frei Eures Glaubens Hände! Hier sind alle guten Gaben Und das Gold, Dran ihr sollt Eure Herzen laben. Laß mich k Meine Zie Unverrückt Du bist m Nun känn Mich durd Wohl zufr 7⁴ 0 0 0 ENIII. Aus aller Daß du, e Dich nunn (Halleluja Weihnachten. webt in großen ꝛeiden, Freuden! er wird euch ühren wird rühren. hlt beschwert n Herzen, merzen, wird gefunden, Wunden. seid und elende, Hände! ten Gaben 8. Süßes Heil, laß dich um⸗ fangen, Laß mich dir, Meine Zier, Unverrückt anhangen! Du bist meines Lebens Leben; Nun kann ich Mich durch dich 9. Ich will dich mit Fleiß be⸗ wahren, Ich will dir Leben hier Und mit dir heimfahren; Mit dir will ich endlich schweben Voller Freud, Ohne Zeit, Wohl zufrieden geben. Dort im andern Leben. Paul Gerhardt 1607—1676. 178⁴. Mel. Du, des sich ꝛc.; oder: Vom Himmel hoch ꝛc.5) — + 2— Le⸗ bensfürst und Gna⸗den⸗quell, du Himmelszlicht und — I I — 1————— dün e., Lee. Mor⸗ gen⸗stern, du Sohn der Jungfrau, Herr der — 6 =‚ 12———— II 15—*.——1 Herrn. Hal ⸗le- lu⸗ja! ) Die zweite Melodie(ohne„Halleluja“ am Schluß) s. bei Nr. 77. 2. Wir singen dir mit deinem 3. Von Anfang, da die Welt Heer gemacht, Aus aller Kraft Lob, Preis und Hat manches Herz nach dir ge⸗ wacht, I, Daß du, o lang ersehnter Gast, Auf dich gehofft so lange Jahr' Dich nunmehr eingestellet hast. Der Väter und Propheten Schar. (Hallelujal)(Hallelujal) 4* 10⁰ Weihnachten. — 4. Nun bist du hier, da liegest d u, Hältst in der Krippe deine Ruh, Bist klein und machst doch alles groß, Bekleidst die Welt und kommst doch bloß. (Halleluja!) 5. Du bist der Ursprung aller Freud Und duldest so viel Herzeleid, Bist aller Heiden Trost und Licht, Suchst selber Trost und findst ihn nicht. (Hallelujal) 6. Ich aber, dein geringster necht, Ich sag es frei und meinꝰ es recht: Ich liebe dich,— doch nicht so viel, Als ich dich gerne lieben will. (Hallelujal) 7. Der Will ist da, die Kraft ist klein; Doch wird dir nicht zuwider sein Mel. O daß ich tausend ꝛc. Mein armes Herz, und was es kann, Wirst du in Gnaden nehmen an. (Halleluja!) 8. Bin ich gleich schwach und sündenvoll, Hab' ich gelebt nicht, wie ich soll: Ei kommst du doch deswegen her, Daß sich der Sünder zu dir kehr', (Halleluja!) 9. Du bist mein Haupt, hin⸗ wiederum Bin ich dein Glied und Eigen⸗ tum Und will, so viel dein Geist mir gibt, Stets dienen dir, wie dir's be⸗ liebt. (Hallelujal) 10. Ich will dein Halleluja hier Mit Freuden singen für und für, Und dort in deinem Ehrensaal Soll's schallen ohne Zeit und (Hallelujal) Paul Gerhardt 1607—1676. „ 1738. 75 5—.—————.————.— 4.—.— E———.— 0 0 0 Dies ist die das Kind, dem ——— 2 Nacht, da mir er-„schie⸗ al ⸗ le En⸗gel die⸗ Versäume Der Glan Streckt sic Er treibet! Der Sünd 3. In d Das Licht Wenn Soꝛr Vielleicht Wird diese Dein Him 7 erz, und was es kann, aden nehmen an. eich schwach und sündenvoll, nicht, wie ich soll: ch deswegen her, inder zu dir kehr', iein Haupt, hin⸗ wiederum lied und Eigen⸗ tum ldein Geist mir zibt, r, wie dir's be⸗ iebt. dein Halleluja hier igen für und für, iem Ehrensaal ohne Zeit und Zahl. hardt 16071676. 1738. er= schie⸗ ⸗gel die⸗ Weihnachten. 111 *— D—— ESEEEEE ———.——.— nen des gro- ßen Got nen, bringt Licht in mei :tes Freundlich⸗keit; ne Dun-kel-heit, und 4—— e 9 ——D‚‚‚‚‚.—.—. die ⸗ses Welt⸗ und Him⸗mels-licht weicht wahrrlich SISSS —7 tau⸗send Son⸗nen nicht. 2. Laß dich erleuchten, meine 4. Laß nur indessen helle Seele, scheinen Versäume nicht den Gnaden⸗ Dein Glaubens⸗ und dein Liebes⸗ schein! licht! Der Glanz in dieser kleinen Höhle Mit Gott mußt du es treulich Streckt sich in alle Welt hinein; meinen, Er treibet weg der Höllen Macht, Der Sünden und des Todes Nacht. 3. In diesem Lichte kannst du sehen Das Licht der klaren Seligkeit; Wenn Sonne, Mond und Stern⸗ vergehen Vielleicht in einer kurzen Zeit, Wird dieses Licht mit seinem Schein Dein Himmel und dein Alles sein. Sonst hilft dir diese Sonne nicht; Willst du genießen diesen Schein, So darfst du nicht mehr dunkel sein. 5. Drum Jesu, schöne Weih⸗ nachtssonne, Bestrahle mich mit deiner Gunst; Dein Licht seimeine Weihnachts⸗ wonne Und lehre mich die hohe Kunst, Wie ich im Lichte wandeln soll Und sei des Weihnachtsglanzes voll! Kasp. Friedr. Nachtenhöfer 1624—1685. Weihnachten. — Mel. Lobe den Herren, den mächtigen ꝛc. 1665. 1668. 6. Trei 76. auch , V ö ohne 9— Jauch-zet, ihr Him-mel, froh lo⸗ cket, ihr Wohne in Sin⸗get dem Her⸗ren, dem Hei⸗land der Mache ge —— Der du n IE iE EEEEEEEE E ,, e, DD— u⸗ gel, in Chön- ren! =gel,—— ö Menschen, zu Eh ⸗ ren! Se⸗ het doch da, 77 ö 04 ö 2 5858858575.— 0 0 0 0 Gott will so freundlich und nah zu den Ver⸗ —.— P— werdẽ P lor-nen sich keh ⸗ ren!——.— 2. Jauchzet, ihr Himmel, fro 4. Hast du denn, Höchster, auch I= lockt, alle Völker der Erden! meiner noch wollen ge⸗ ů Gott und der Sünder, die sollen denken? 2. Die zu Freunden nun werden. Du willst dich selber, dein Herz Friede und Freud voll Erbarmen mir schenken. Bis daß Wird uns verkündiget heut; Sollt' nicht mein Sinn Da sandt Freuet euch, Hirten und Herden! Innigst sich freuen darin 3. Gott ist im Fleische! Wer Und sich in Demut versenken? Das Heil kann dies Geheimnis ver⸗ 5. König der Ehren, aus Liebe stehen? geworden zum Kinde, 3. Wer Hier ist die Pforte des Lebens Du, dem ich wieder mein Herz nun offen zu sehen. in der Liebe verbinde, So steht n Gehet hinein, Du sollst es sein, Freunde des Kindes zu sein, Den ich erwähle allein! Er betete Die ihr zum Vater wollt gehen! Ewig entsag' ich der Sünde. Daß Got O ö E x Weihnachten. ů 103 1665. 1668. 6. Treuer Immanuel, werd 7. Menschenfreund Jesu, dich — auch in mir nun geboren! lieb' ich, dich will ich erhebenz ———— Komm doch, mein Heiland, denn Laß mich doch einzig nach deinem ohne dich bin ich verloren; Gefallen nur streben! lo⸗cket, ihr Hei⸗land der Wohne in mir, Herr, nimm mich hin, Mache ganz eins mich mit dir, Gib mir, in kindlichem Sinn Der du mich liebend erkoren! Ewiglich dir nur zu leben! ——.— Gerh. Tersteegen 1697—1769. Mel. Vom Himmel hoch ꝛe. 1539. t doch da, 77—— ö— 5. ——————. 00 Dies ist der Tag, den Gott ge⸗macht; sein 5 Rererer ——— 4.—.——— in den Va. E — 1— FII.......— ——————— werd' in al-ler Welt ge-dacht, ihn prei- se, was durch 235 3 e S n, Höchster, auch Je. rist i 411— den istt Wollen 9e⸗ Je⸗sum Christ im Him-mel und auf Er-den ist! elber, dein Herz en mir schenken. n Sinn en darin mut versenken? Ehren, aus Liebe m Kinde, eder mein Herz verbinde, allein! der Sünde. 2. Die Völker haben dein ge“ 4. Herr, der du Mensch ge⸗ harrt, boren wirst, Bis daß die Zeit erfüllet ward; Immanuel und Friedefürst, Da sandte Gott von seinem Auf den die Väter hoffend sahn, Thron Dich Gott, mein Heiland, bet' Das Heil der Welt, dich, seinen ich an. Sohn. 5. Du, unser Heil und höchstes 3. Wenn ich dies Wunder Gut, fassen will, Vereinest dich mit Fleisch und So steht mein Geist vor Ehrfurcht Blut, still; Wirst unser Freund und Bruder Er betet an und er ermißt, hier, Daß Gottes Lieb unendlich ist. Und Gottes Kinder werden wir. 10⁴ Weihnachten.— 6. Durch eines Sünde fiel Und Erde, die ihn heute sieht, die Welt, Sing ihm, dem Herrn, ein neues Ein Mittler ist's, der sie erhält. Lied! Was zagt der Mensch, wenn der 8. Dies ist der Tag, den Gott ihn schützt, gemacht; Der in des Vaters Schoße sitzt? Sein werd' in aller Welt gedacht, 7. Jauchzt, Himmel, die ihr Ihn preise, was durch Jesum ihn erfuhrt, hrist Den Tag der heiligsten Geburt, Im Himmel und auf Erden ist! Christ. Fürchtegott Gellert 1715—1769. Mel. Lobe den Herren, den mächtigen ꝛc. 1665. 1668. 78 90 Eh⸗re sei Gott in der Hö-he, der Las⸗set uns sin ⸗gen, ihr Brü⸗der, er hat uns ei ko: een, sein uns zu freun I 4.———— —..... ————————1. und durch ihn se ⸗ lig zu sein! Chri⸗ sten, wir —.— sind nicht ver ⸗ lo- ren. 2. Schatten und Dunkel be⸗ 3. Menschen, berufen durch deckten den Erdkreis, es irrten Liebe die Gottheit zu ehren, ö Völker umher wie die Herden, Folgten der Zwietracht und verlassen vom Hirten. haßten sich vor den Altären. Jesus erschien, Jesus erschien, Nächte verschwanden durch ihn, Und es ward Friede durch ihn; Die auch den Weisen verwirrten. Singet es laut ihm zu Ehren! , Lx .— 4. Gne keimte Trost un der W Er selbst Cunhr gl elber g 5. Ehr Ein er Hat er di uns al 79 E E é Weihnachten. 105 x ihn heute sieht, Herrn, ein neues Lied! er Tag, den Gott gemacht; ller Welt gedacht, s durch Jesum Christ nd auf Erden istl Gellert 1715—1769. 1665. 1668. Hö-he, der Brü⸗ der, er is zu freun berufen durch ottheit zu ehren, ietracht und ö dor den Altären. iede durch ihn; ihm zu Ehren! 4. Gnade und Wahrheit ent- Bis in das Grab keimten des GöttlichenTritten, Stieg er vom Himmel herab, Trost und Erquickung trug er in Uns in den Himmel zu heben. der Weinenden Hütten.——6 70 6. Selige Aussicht, wenn dann Aselbihr deund, meinen Retter ich sehe, atte gleich ihnen geweint, Iunmitden ö mit den Scharen Vollendet Selber gekämpft und gelitten. Se 220— re 5. Ehre sei Gott in der Höhe! Danket schon hier, Ein ewiges Leben Selige Brüder, mit mir: Hat er durch ihn, den Geliebten, Ehre sei Gott in der Höhe! uns allen gegeben. Aug. Herm. Niemeyer 1754—1828. Mel. Heut singt ꝛc. 5 E e r en—.— ,..—.——.— Brich an, du schö⸗nes Mor-gen-licht! Das Nik. Hermann. 1560. 0 0 0 *——.—— + .— ............ I ist der al te Mor-gen nicht, der täg-lich wie-der⸗ 4 7 +.—————. R —— 2.——— . keh ret; ein Licht von dem, der e⸗-wig wacht, durch⸗ re e,,,:..,. ‚DPPPPPIPIPIP. PIIIII — bricht die lan⸗ ge fin ⸗stre Nacht, ein Tag, der 5 ö derenen, we n e — DDRDD—— e⸗ wig wäh⸗-ret. 2. Es ist ein König, aller Welt Ein zartes Kind geboren. Von Ewigkeit zum Heil bestellt, Er hat mit seiner Liebesmacht 100 Weihnachten. ö O ö Den Fluch gelöst und wieder⸗ 4. Wer ist nun, der noch sorgt bracht und sinnt? Das Reich, das war verloren. Geboren ist uns heut ein Kind, 3. Nun ist der Himmel nimmer Das aller Heil soll werden. weit Willkommen, du ersehnter Held, Der Lieb und Freiheit sel'ge Zeit Du Licht und. der ganzen Ist mit ihm aufgegangen elt, Tin ewig ier Rebesand Willkommen uns auf Erden! Hält fortan jedes Haus undLand, Nach 21795 1517. Hält alle Welt umfangen. — Vom Himmel 95 ꝛc. 1539. — 80/%•———.—— 2———— —I* Em⸗ por zu Gott, mein Lob⸗ 92 fangt Er/ Q 4 4————— SII E —— 2— — dem das Lied der En⸗ ·gel klang, der he Freu⸗ den⸗ Q V—..—— ö— .. . tag ist da; lob-sin- get ihm, Hal-le- lu-ja! 2. Vom Himmel kam in Und führet uns mit sanfter Hand, dunkler Nacht, Ein treuer Hirt, ins Vaterland. Der uns des Lebens Licht ge⸗ 4. Er, der jetzt bei dem Vater bracht; thront, Run leuchtet uns—.ꝑ—V2 Hat unter uns ein Mensch ge⸗ Stra Wie Morgenrot im dunkeln Tal. Damit auch wir iüm werden 3. Er kam, des Vaters Eben⸗ gleich ö‚ bild, Auf Erden und im Himmelreich. Von schlichtem Pilgerkleid um⸗ 5. Einst führet er zur Him⸗ hüllt, melsbahn in, der noch sorgt und sinnt? s heut ein Kind, soll werden. u ersehnter Held, Trost der ganzen Welt, ns auf Erden! von Schenkendorf 83-1817. — Weihnachten. 1⁰⁷ Uns, seine Brüder, auch hinan Und wandelt unser Pilger⸗ kleid 6. Empor zu Gott, mein Lob⸗ gesang! Er, dem der Engel Lied erklang, In Sternenglanz und Herrlich⸗ Der hohe Freudentag ist da; keit. Ihr Christen, singt Halleluja! Friedr. Adolf Krummacher 1767—1845. 60 Zeuch ein ꝛc. Joh. 16.1155 1653. —.— E E ö———— * Der Heil⸗ ge Christ ist des—— al⸗ kom⸗men, der le—— am . lu⸗ja! nit sanfter Hand, ins Vaterland. t bei dem Vater thront, in Mensch ge⸗ wohnt, r ihm werden eich m Himmelreich. et er zur Him⸗ nelsbahn 23.—. teu⸗ re Got⸗ tes⸗ Ahr3 Auch was 1905 Err den höch-sten Him-mels-thron. e . —5 1.—— H. 1——50 ist, soll prei- sen hoch und lo- ben mit al=len —.———4 H——.————4 —————————— N En⸗ geln dro- ben den 2. Das Licht ist aufgegangen, Die lange Nacht ist hin; Die Sünde liegt gefangen, Erlöst ist Herz und Sinn, Die Sündenangst ist weg; Der Glaube geht zum Himmel Nun aus dem Weltgetümmel Auf einem sichern Steg. 3. Nun sind nicht mehr die Kinder lie-ben heil'-gen Christ. Verwaist und vaterlos, Gott rufet selbst die Sünder In seinen Gnadenschoß. Er will, daß alle rein Von ihrem alten Schaden, Vertrauend seinen Gnaden, Gehn in den Himmel ein. 4. Drum freut euch hoch und preiset, Ihr Seelen fern und nah! 108 x Weihnachten.—4 Der euch den Vater weiset, Mit süßen Liebesworten: Der heil'ge Christ ist da. Geöffnet sind die Pforten, Er ruft euch insgemein Ihr Kinder, kommt herein! Ernst Moritz Arndt 1769—1860. Mel. Valet will ich dir geben. Melchior Teschner. 1614. — 2* 1I ̃— I———.—— 8..* 2 ——— Er ⸗füllt sind Stundꝰ und Zei- ten, der neu ze das Licht der E-wig⸗kei⸗ ten tritt auf die DDDIIEEE—— SPIDRREEEEEE Sisesenhn Zur Mit-ter⸗nacht ver⸗schwie⸗gen hat — .——— 00 0 ————.—.. gen und ru-fen's in die Welt. 2. Hier liegt's im Mutterschoße Die Sonne finster stehn. Und ist noch schwach und klein; Sein still verborgnes Wesen Nur zu geringem Lose Hat eine solche Macht, Scheint es bestimmt zu sein, Daß Kranke drin genesen Als sollt' es sich verlieren Und Totes neu erwacht. In tiefer Dunkelheit, 4. Es freuen sich die Armen, Und doch soll es regieren Die Müden in dem Schein; Die Welt in Herrlichkeit. Es ladet voll Erbarmen 3. Es muß vor diesem Lichte Die Schwachen zu sich ein; Der Erde Glanz vergehn, Die Stolzen nur erquicken Vor diesem Angesichte Sich nicht an seinem Strahl, Nur der Ist diese Als deir Bis wir VI. Auf die 3. G Der au Er führ Das he esworten: e Pforten, imt herein! Arndt 1769—1860. 'r Teschner. 1614. „der neu⸗e tritt auf die — wie ⸗gen hat r stehn. nes Wesen Nacht, genesen wacht. ch die Armen, m Schein; armen u sich ein; erquicken em Strahl, O Epiphanien: Jesu Lehramt u. Wandel auf Erden. 109 Nur den verkehrten Blicken Ist dieses Licht zur Qual. 5. O Licht, laß uns hienieden Als deine Kinder stehn, Bis wir dereinst im Frieden Den höhern Aufgang sehn! O Jesu, Stern der Gnade, Des Vaters Glanz und Zier, O leucht auf unsre Pfade, Damit sie gehn zu dir! Heinr. Puchta 1808—1858. VI. Epiphanien: Jesu Lehramt und Wandel auf Erden. 226 Nun danket all und bringet ꝛe. Joh. Crüger. 1656. 1.— . —.— IIIT Auf, See⸗ e⸗ auf und säu⸗me nicht! Es 2—. E t das Licht her- der Wun⸗ der⸗ ßern gibt R — 1 V S.S.SSSTIT.T—— ZI. —.— D E 2. Geh aus von deinem Vater⸗ land, Zu suchen solchen Herrn; Laß deine Augen sein gewandt Auf diesen Morgenstern! 3. Gib acht 8 diesen hellen Schein, Der aufgegangen ist; Er führet dich zum Kind hinein, Das heißet Jesus Christ! . dir Be⸗ richt, der Held sei vor der Tür. 4. Er ist der Held aus Davids Stamm, Der alle Feinde schlägt; Er ist das teure Gotteslamm, Das unsre Sünde trägt. 5. Drum mache dich behende auf, Befreit von aller Last, Und laß nicht ab von deinemLauf, Bis du dies Kindlein hast! 11⁰ Epiphanien. 6. Halt dich im Glauben das Wort, Das fest ist und gewiß, Das führet dich zum Lichte f. Aus aller Finsternis! 7. Drum sinke nur vor seinem Glanz In tiefste Demut ein Und laß dein Herzerleuchten ga Von solchem Freudenschein! 8. Bring willig dich zum Opfer ar Dich selbst mit Leib und Seel, Und singe mit der Engel Schar: Hier ist Immanuel! Mel. Seelenbräutigam. an 9. Hier ist das Ziel, hier ist der Ort, Wo man zum Leben geht, ort Hier ist des Paradieses Pfort, Die wieder offen steht. 10. Hier fallen alle Sorgen hin, Zur Lust wird alle Pein,‚ Es wird erfreuet Herz und Sinn, nz Denn Gott ist wieder dein. 1I. Der zeigt dir einen andern eg/ Als du vorher gekannt, Den stillenRuh⸗ und Friedenssteg Zum ew'gen Vaterland. Mich. Müller 1673—1704. Adam Drese um 1690. 1698. — Wer ist wohl wie du, Je⸗ su, sü⸗ße Un ⸗ter vie⸗le n aus-er-ko- ren, Le-ben de⸗ rer, die ver-lo⸗ ren, und ihr Licht da zu —.— ——.— 1.———— Je- su, sü⸗ße Ruh! 2. Leben, das den Tod, Mich aus aller Not Zu erlösen, hat geschmecket, Meine Schulden zugedecket, Und mich aus der Not Hat geführt zu Gott! —— ◻ 3. Gl. Du bist Zum Er Und in: Zur erfü Glanz d 4. Gr Tod, S Hast du Und ein Durchd Deines 3. H König Deinen Mit M Sitzen Höchste 6. L Als de Durch Stets Als de Du me 7. 3 Daß d Ganz Mich Die ni Zieh n 8. 2 Deinet Mir a Daßk 8 Ziel, hier ist der Ort/ eben geht/ adieses Pfort, steht. alle Sorgen hin, le Pein, Herz und Sinn, ieder dein. dir einen andern Beg, kannt, indFriedenssteg terland. üller 1673—1704. um 1690. 1698. da ⸗ zu, zugedecket, Not ott! O Jesu Lehramt und Wandel auf Erden. 1¹⁷ 3. Glanz der Herrlichkeit, Du bist vor der Zeit Zum Erlöser uns geschenket Und in unser Fleisch versenket Zur erfüllten Zeit, Glanz der Herrlichkeit! 4. Großer Siegesheld, Tod, Sünd, Höll und Welt Hast du mächtig überwunden Und ein ewig Heil erfunden Durch das Lösegeld Deines Bluts, o Held! 5. Höchste Majestät, König und Prophet, Deinen Szepter will ich küssen, Mit Maria dir zu Füßen Sitzen früh und spät, Höchste Majestät! 6. Laß mich deinen Ruhm Als dein Eigentum Durch des Geistes Licht erkennen, Stets in deiner Liebe brennen Als dein Eigentum, Du mein höchster Ruhm! 7. Zieh mich ganz in dich, Daß die Liebe mich Ganz durchdringe und erneue, Mich von aller Last befreie, Die noch drücket mich; Zieh mich ganz in dich! 8. Deiner Sanftmut Schild, Deiner Demut Bild Mir anlege, in mich präge, Daß kein Zorn und Stolz sich rege Vor dir sonst nichts gilt Als dein eigen Bild. 9. Steure meinem Sinn, Der zur Welt will hin, Daß ich nicht mög' von dir wanken, Sondern bleiben in den Schranken; Sei du mein Gewinn, Gib mir deinen Sinn! 10. Deines Geistes Trieb In die Seele gib, Daß ich wachen mög' und beten, Freudig vor dein Antlitz treten; Ungefärbte Lieb In die Seele gib! 11. Wenn der Wellen Macht In der trüben Nacht Will des HerzensSchifflein decken, Wollst du deine Hand ausstrecken; Habe auf mich acht, Hüter in der Nacht! 12. Einen Heldenmut, Der da Gut und Blut Gern um deinetwillen lasse Und des Fleisches Lüste hasse, Gib mir, höchstes Gut, Durch dein teures Blut! 13. Soll's zum Sterben gehn, Wollst du bei mir stehn, Mich durchs Todestal begleiten Und zur Herrlichkeit bereiten, Daß ich einst mag sehn Mich zur Rechten stehn! Joh. Anast. Freylinghausen 1670—1739. Epiphanien. 85 Mel. Meinen Jesum lass' ich nicht. 1668. 2— 125—————— 85 ä——— ——— Je ⸗su, gro⸗ßer Wun⸗der⸗ stern, der aus Ja-kob ist er⸗ schie ⸗ nen, mei⸗ ne See⸗le ............... —.—————————— will so gern dir an Ar-mer schen-⸗ken kann! 2. Nimm das Gold des Glaubens hin, Wenn i Wie ich's von dir selber habe Und spr Und damit beschenket bin,— o ist dir's die liebste Gabe; 4. Nimm die Myrchen bittrer Ihn als Opfer vor dich bringen! ich bete, nimm es auf ich Ja und Amen drauf! Laß es auch bewährt und rein Reu! In dem Trübsalsfeuer sein! Ach, mich schmerzet meine Sünde! 3. Nimm den Weihrauch des Aber du bist fromm und treu, Gebets, Daß ich Trost und Gnade finde Laß denselben zu dir dringen, Und nun fröhlich sprechen kann: Herz und Lippen sollen stets Jesus nimmt mein Opfer an. Erdmann Neumeister 1671—1756. 2. über Jedermar Sich der B Mehr als Der Betr Sich in a Für die 2 Wer mag 3. O dr Wer hatn Segen, Hi Der geber — n, der aus 6. 1668. h bringen! es auf ꝛen drauf! hen bittrer eine nd treu, ljade finde hen kann: fer an. 671—1756. ö ——1 Jesu Lehramt und Wandel auf Erden. 113 5—n dich ꝛc. J55. Crüger. 1649. 86 ö I w. 3. 5.—. Hei ⸗land, dei⸗ ne e Meuschen⸗ 5 be die dein treu⸗es Herz be⸗wo- gen, —+—1—— —.— — E war die Quel⸗le dei- ner Trie ⸗de, di dich zu uns her-ab- ge-zo-gen, ich mit -.—— E ü⸗ber⸗ de⸗ cket, dich vom Kreuz ins 5—4— ———— SGrab ge-stre ⸗cket. O der wun-der- ba ren ..—— 310.—.— —.———4 . Trie ⸗ be dei⸗ 2. Über seine Feinde weinen, Jedermann mit Hilf erscheinen, Sich der Blinden, Lahmen, Armen Mehr als väterlich erbarmen, Der Betrübten Klagen hören, Sich in andrer Dienst verzehren, Für die Welt sein Leben lassen: Wer mag solche Lieb erfassen! 3. O du Zuflucht der Elenden, Wer hat nicht von deinen Händen Segen, Hilf und Heil genommen, Der gebeugt zu dir gekommen? ner 1—————. treu⸗en Menschen-lie-be! O wie ist dein Herz gebrochen, Wenn dich Kranke angesprochen; O wie pflegtest du zu eilen, Das Erbetne mitzuteilen! 4. Die Betrübten zu erquicken, Kinder an dein Herz zu drücken, Die Unwissenden zu lehren, Die Verführten zu bekehren, Sünder, die sich selbst verstocken, Täglich liebreich zu sich locken: Das, o Herr, war deine Weise, Das war täglich deine Speise. —⁴ Epiphanien. 5. Deine Lieb hat dich getrieben, Sanftmut und Geduld zu üben, Ohne Schelten, Drohen, Klagen Andrer Schmach und Last zu tragen, Allen freundlich zu begegnen, Für die Lästerung zu segnen, Für der Feinde Schar zu beten Und die Mörder zu vertreten. 6. O wie hoch stieg dein Er⸗ armen, Da du für die ärmsten Armen Dein unschätzbar teures Leben I In den ärgsten Tod gegeben, Da du in der Sünder Händen, Alle Leiden zu vollenden Und den Segen zu erwerben, Als einFluch hast wollen sterben! 7. Demut war bei Spott und Deiner Liebe Schmuck und Krone; Diese machte dich zum Knechte Einem sündigen Geschlechte, In ihr warst du, gleich den Tauben, Ohne Falsch; und Treu und Glauben, Mit der Klugheit stets gepaaret, Hast du bis zum Tod bewahret. 8. Herr, laß deine Liebe decken Meiner Sünden Meng und Flecken! Du hast das Gesetz erfüllet, Seinen Fluch hast du gestillet; Laß mich wider dessen Stürmen Deiner Liebe Schild beschirmen; Rein'ge meines Herzens Triebe/ Heil'ge sie durch deine Liebe! 2ꝛ. O d Von Tod Wer, Hei Sich deir Dein Ne Vor dir! Wer ister 3. Erli Des Vat Zum Kön Von Anl — Hohne Joh. Jak. Rambach 1693—1735. Mel Es ist gewißlich an der Zeit. 1535. 88 ———.—.— 87 P—P..—— 00 0 — O sü⸗ße=ster der Na⸗men all, die O du, der Him- mel Wi ·der⸗-schall, dem—— 2——.7 ö—.————..———— ———.— 50 Men:schen⸗-zun⸗gen nen⸗ nen! tau⸗send Her⸗zen bren⸗nen! D Je=sus, Je⸗sus —U— x O Jesu Lehramt und Wandel auf Erden. 115 iuck und 4 ne;... I— zum Knechte—.————4 ll eschlechte, dir, o mein Er ⸗ölö- ser? leich den üben, 2. O du, der ewig uns befreit Voll Gottesweisheit, Licht aus Treu und Von Todesnot und Schmerzen: Licht, uben, Wer, Heiland und Erretter, freut Voll Kraft, die warm zum Her⸗ ets gepaaret, od bewahret. Liebe decken eng und ken! erfüllet, du gestillet; en Stürmen Sich deiner nicht von Herzen? Dein Nam ist Hilfe, Heil und Huld, Vor dir verschwindet Tod und Schuldz Wer ist wie du ein Retter? 3. Erlöser Jesu, einger Sohn Des Vaters aller Wesen, zen spricht, Voll reinster Gottesliebe! 4. Hoch über alle Namen geht Dein Name, Weltregierer, Du Hoherpriester und Prophet, Du aller Seelen Führer! Dein ist die Tiefe, dein die Höh, O König aller Könige, beschirmen; Zum König auf Jehovas Thron Dein alles, Jesus Christus! zens Triebe, Von Anbeginn erlesen, Joh. Kasp. Lavater 1741—1801. ne Liebe! E Nach eigener Melodie. Konr. Kocher. 1823. 1535. 88 Eii———— 6.—5. — X—.— 7 2.— —32—— + 93— —— Wer⸗de Licht, du Volk der Hei⸗ all, die Dir geht auf ein Glanz der Freu⸗ ——.— w. e V.. 1.— 1— den, wer- de Licht, Ie ru: sa lem! den vom ge⸗ rin ⸗ gen Beth⸗le⸗ hem; .———.— SEN 2 +—— 7.— EEEEE.— Knie vor er, das Licht und Heil der Welt, Chri⸗stus Epiphanien. ———— E —..————— 885 hat sich ein ⸗geü⸗ stellt. bei 2. Ehe dieses Licht erschienen, Zeig uns deine Herrlichkeit! Das die Völker wünschten, lag Unsre Kniee beugen sich,—.—. Dichte Finsternis auf ihnen; Unser Glaub umfasset dich.—3 Doch uns scheinet lichter Tag,. Auf des Lebens Pfad geleite Mun Und ein strahlenvoller Stern Täglich uns dein Geist und Führt uns sicher zu dem Herrn. Wort; 7—.— 3. Aber ach, von deinem Volke Gib uns Mut zum guten Streite,—.— Wirst du, Heiland, nicht erkannt, Daß wir siegen fort und fort, Se Und des Irrtums finstre Wolke Stets an deiner Seite gehn, Überschattet noch dein Land; Nie verzagend stille stehn! 2. Nich UÜber Salem strahlt dein Licht, 7. In des Leidens Finsternissen Aber Salem kennt dich nicht. Leucht' uns deines Trostes Licht; Donnert l 4. Ach verwerfet doch, ihr Ach in unsern Kümmernissen, Daß die Sünder, Jesu, ach verlaß uns nicht, Weil es 3 Den nicht, der euch retten kann; Bis uns in der Ewigkeit Seligpreif Kommt und werdet Gottes Deines Lichtes Glanz erfreut! Euch dene Kinder, 8. Wand irinni Betet euren König an! Tale R 3.10e Eilt zu ihm und säumet nicht Endlich näher hin ans Grab 74— Denn das Macht euch auf und werdet Licht! Dann sei unser Licht und strahle Vynen öff 5. Nun wir eilen mit Ver⸗ Himmelstrost auf uns herab, Gott der langen, Daß wir ohne Furcht und Graun Da wird Dich zu ehren, sind bereit, Unserm Tod entgegenschaun! Was ihr Dich, o Heiland, zu empfangen; Joh. Friedr. Mudre 1756—1810. 4.„Se Mel. Gott des Himmels ꝛc. Heinr. Albert. 1642. 30 DDPDiRDI‚t Auf des Le 89 Wie—— E Ihre Trau SSDiii‚ Reicher Ti 0 Hört das Wort voll Ernst und Lie⸗ be, Denn sie! hört's und prüft des Her- zens Trie⸗ be Reue, wel — Jesu Lehramt und Wandel auf Erden. 117 ——* 4.—————1— — ‚—. das zu euch der Hei⸗-land spricht; bei des Wor-tes hel-lem Licht! Was der lichkeit! sich, E.— 2 ————— o—— set dich.)———— 5—.———.— 2—— Wen Mund des Herrn ge⸗- beut, das ist eu= re eist un I iten Streite,... I und fort, + te gehn, Se ⸗ lig ⸗ keit. stehn! 2. Nicht aus Sinais Ge⸗ 5.„Selig sind, die sanften insternissen wittern Mutes ostes Licht; Donnert hier des Herrn Gebot, Und in Demut milde sind! nernissen, Daß die Herzen bang erzittern, Sie erfreuen sich des Gutes, nicht, Weil es Zorn und Strafe droht; Das kein Trotz und Streit ge⸗ keit Seligpreisend tut sein Mund winnt.“ z erfreut! Euch den Sinn des Vaters kund: Durch der Sanftmut stille Macht m finstern 3.„Selig sind die geistlich Wird das Tbracht,— Armen, is Grab, Denn das Himmelreich ist ihr!“ 6.„Selig sind, die hier mit und strahle Ihnen öffnet voll Erbarmen Schmachten s herab, Gott der ew'gen Gnade Tür, Diürsten nach Gerechtigkeit, und Graun ö Da wird ohne Maß gewährt, Die nach Gottes Reiche trachten, ischaun! Was ihr sehnend Herz begehrt. Nicht nach Gütern dieser Zeit! 1756—1810. 4.„Selig sind, die Leid Wo der Born des Lebens quillt, ird i illt.“ Abert. 1042. eunpfünden Wird ihr gestillt. — Auf des Lebens schmaler Bahn! 7.„Selig sind, die voll Er⸗ —— Ihre Traurigkeit wird schwinden, barmen ——.— Reicher Trost wird sie umfahn;“ Auf der Brüder Leiden sehn Lie ⸗ be, Denn sie wirkt zur Seligkeit Und den Schwachen, Kranken, Trie⸗be Reue, welche nie gereut. Armen 1 118 x Epiphanien. Freudig eilen beizustehn! Trifft sie auch der Menschen Noch vor Gottes Thron erfreut Spott, Einst auch sie Barmherzigkeit.“ Seine Kinder nennt sie Gott.“ 8.„Selig sind die reinen 10.„Selig sind, die als Ge⸗ Herzen, rechte Die nicht Sünd und Welt um⸗ Dulden Kreuz, Verfolgung, strickt, chmach, Die mit schnöder Lust nicht Als des Herrn getreue Knechte scherzen, Weil nur Heil'ges sie entzückt! inst im reinen Himmelslicht Schaun sie Gottes Angesicht.“ Bis zum Tod ihm folgen nach! Groß ist dort vor Gottes Thron Seiner Überwinder Lohn.“ 11.„Seid ein Salz, ein Licht Feindeshaß mit Huld bezwingen, Ob der Erdball untergeht, 9.„Selig sind, die Frieden der Erde, bringen, Laßt der Wahrheit Früchte sehn, Schuld und Kränkung über⸗ Daß durch euch verherrlicht werde ö 1 sehn, Euer Vater in den Höhn!“ Für Verfolger segnend flehn! Sein Gebot, sein Wort besteht. Bernh. Garve 1763—1841. Mel. Herzliebster Jesu. Joh. Crüger. 1640. —— e — Du bist der Weg, die Wahrheit und das ————, da⸗rauf hast du uns, Herr, dein Wort ge⸗ ————.— —— — 7 O lei⸗te uns, die wir in Schwachheit DI.— ——.— —. ge⸗ben. Erhalt u Auf recht 3. Du 6 . Doch mi V Menschen tt, sie Gott.“ die als Ge⸗ e folgung, nach, ie Knechte olgen nach! ottes Thron Lohn.“ lz, ein Licht rde, rüchte sehn, rlicht werde vöhn!“ rgeht, ort besteht. 1763—1841. rüger. 1640. und das wachheit U Jesu Lehramt und Wandel auf Erden. 119 5—F——— DI.... ,. wal⸗ ler, daß wir nicht fal-len! 2. Du bist der Weg! Wenn deine Hand uns leitet, So stehn wir fest, wenn unser Fuß auch gleitet. Erhalt uns stets, o Hirt voll Huld und Gnade, Auf rechtem Pfade! 3. Du bist die Wahrheit! Gehn wir gleich im Dunkeln, Doch muß dein himmlisch Licht uns freundlich funkeln; Du bleibst der Morgenstern in unserm Herzen In Nacht und Schmerzen. 4. Du bist das Leben! Ewig himmlisch Leben Wirst du, o Lebensfürst, den Deinen geben. O hilf, daß wir zum Himmel hingelangen, Darnach verlangen! Friedr. Adolf Krummacher 1767—1845. Mel. Jerusalem ꝛc. Melchior Frank? 1663. —— 1 ́t''';';';';..!Hlęsexs?C?:?'— ——5.—— 2 3— 2..— —.— Ich fol- ge dir, mein Füh⸗rer, Die Welt er ⸗ wählt in ih⸗rem 3. 1 1————.— A 2 mrr m,—— DDE. auf der Bahn, da du mich führst zum Ziel. blin⸗den Wahn sich fal-scher Füh=rer A 2— viel. Ich blei⸗ be dir er ⸗ge⸗ ben, nur e⸗ Epiphanien. ge⸗ weiht, dir SS ben, dir nach in 2. Ich folge dir, Prophet, der nie mich trügt, Nie ohne Trost mich läßt; Ich weiß, daß nie dein heilig Wort mir lügt, * Es steht wie Felsen fest. I Wenn alles wird vergehen, NWN In Feuersglut zerstäubt, Wird fest dein Wort bestehen, Und deine Gnade bleibt. 3. Ich folge dir, mein Hoher⸗ priester, nach Zu deinem Kreuzesstamm, Wo dir das Herz in treuer Liebe brach, Unschuldig Opferlamm! Als du am Keuz geendet, Da ward ich Gottes Kind, Da wurden die vollendet, Die dir geheiligt sind. E⸗wig⸗ Mel. Valet will ich dir geben. NSS ir ⸗di⸗schem Ge⸗ tüm⸗mel, wo Glück und wer ist mein Weg zum Him⸗mel, da- hin die keit, 4. Ich folge dir, mein König, dem wie Gott Hier alles untertan. Die Welt vergeht, zu Schanden wird der Spott, Verschwinden muß der Wahn. Welch Heil ist mir bereitet, Wenn mich dein Geist regiert, Auf ebner Bahn mich leitet Und zu dem Himmel führt! 5. Ich folge dir, mein Hirt, durch Kampf und Qual, Mich lenkt dein Hirtenstab. Du leitest mich einst auch durchs Todestal, Nicht furchtbar ist das Grab, Der Eingang ist's zur Höhe, Zu dir, Herr Jesu Christ, Wo man in deiner Nähe Der armen Welt vergißt. Karl August Döring 1783—1844. Melchior Teschner. 1614. 2. Wer Kein St Wie kön Zum wa Getrost, Von Go Denn C Der eing O E Jesu Lehramt und Wandel auf Erden. 12¹ —— 2— —————..—— ————5———.—— r. —— m 9 Heht Wer lei⸗-tet un⸗ser Stre-ben, wenn — S,, ee,. König, es das Ziel ver-gißt? Wer fihetduch Tod zum Le⸗ —— Schanden IIIEEE— 1— 425 ben? Der Weg heißt Je- sus Christ. Wahn. eitet, 2. Wenn Irrtum uns befangen, 3. Wer schenkt in Not und regiert, Kein Strahl die Nacht durch⸗ Leiden, leitet bricht, Wenn bang das Herz verzagt, ührt! Wie können wir gelangen Die Hoffnung ew'ger Freu⸗ in Hirt ö Zum wahren Lebenslicht? den, d Aual/ ö Getrost, es strömt die Klarheit Daß einst der Morgen tagt? stab. Von Gottes ew'gem Thron, Wer stillt der Seele Beben, ch durchs Denn Christus ist die Wahr⸗ Wer gibt im Tode Ruh? heit, Heil! Christus ist das Leben, Grab Der eingeborne Sohn. Führt uns dem Vater zu. 65 Christoph K. Jul. Asschenfeldt 17921856. he Mel. Nun danket all und bringet ꝛc. Joh. Crüger. 1656. ;t. 93— 12—..— 83—1844. 2— 4* 32— III ——— Den Blick in ⸗por und hal te still die — ———— Q 4 —=. 2.—.— 5— e, lck und——————— ück un in die Hän-de zum Ge= bet; laß ruhn dein Au⸗ ge Epiphanien. ——————— auf dem Stern, der hell 2. Das ist der rechte Morgen⸗ stern, Ihm weicht die dunkle Nacht; Er führt herauf den Tag des Herrn, Den Tag, den Gott gemacht. 3. Den Blickzurück nach Beth⸗ lehem In ferne graue Zeit, Wo in der niedern Krippe lag Der Herr der Herrlichkeit! 4. Den Blick hinauf nach Golgatha, Wo an des Kreuzes Stamm Die Welt mit ihrem Gott ver⸗ söhnt Das letzte Opferlamm! 5. Den Blick ins Herz und Mel. O daß ich tausend ꝛc. frage dich, 90 Die Fin ⸗ster⸗ im O ⸗sten steht! Ob drinnen aufgestellt Die Krippe mit demChristuskind, Dem Herren aller Welt! 6. Frag, ob das Kreuz dabei nicht fehlt Mit seinem blut'gen Schein! Für Bethlehem und Golgatha Muß Raum im Herzen sein. 7. Und dann hinaus in alle Welt! Und wo noch weilt die Nacht, Verkünde du als Morgenstern Den Tag, den Gott gemacht! 8. Gründ überall ein Beth⸗ lehem, Wo man die Krippe sieht, Und überall ein Golgatha, Wo man am Kreuze kniet! Julius Sturm 1816—1896. 1738. —— uns ge- fan⸗ auf⸗ge ⸗ g wir, dir. Und wenn Erwachtit Von ewig Wo du un Wir habe O Passion: Leiden und Tod Jesu. 2³ I —— +.— + + 44 i r e, in. muß die Nacht um uns ver ⸗gehn: wir ha-ben t Q ristuskind... , teuz dabei dei⸗ nen Stern ge⸗- sehn. drn 2. Er leitet uns auf lichte 3. Der Stern, der über unserm Hi atha Bahnen, Pfade sein Und wenn wir freudig ihm ver⸗ Helleuchtend zieht in stiller traun, Pracht, in alle Erwachtinuns ein sel'ges Ahnen Es ist die Botschaft deiner Gnade, Von ewig grünen Friedensaun, Die arme Sünder selig macht. Nacht, Wo du uns wirst entgegengehn: Wir können nicht verloren gehn: genstern Wir haben deinen Stern gesehn. Wir haben deinen Stern gesehn. macht! Julius Sturm 1816—1896. VII. Passion: Leiden und Tod Jesu. Mel. Christus der ist mein Leben. Melchior Vulpius? 1609. 94 —— 95 6—*. 00 Wir sin⸗gen und ver- kün ⸗ den dein — 4.—— 17—.———5 EESEEEE — Lob, Herr Je- su Christ, der du für un-sre 9———— SS 124 Passion. 2. O neige dich uns Armen, Du gnadenreicher Gott, Dich unser zu erbarmen Durch deinen bittern Tod! Wie solches die Propheten Zuvor uns angezeigt. 5. Nun danken wir von Herzen Dir heut und allezeit, 3. Ach wer ermißt die Schmerzen Denn von der Hölle Schmerzen Und wägt der Leiden Last, Sind wir durch dich befreit. Die du aus freiem Herzen 12 6. Für uns hast du gelitten 5 2 Leer n er a So blutig und so bleich 4. Du hast in Todesnöten Und uns am Kreuz erstritten Für uns dein Haupt geneigt, Dein sel'ges Himmelreich. Nach einem Lied aus dem 14. Jahrhundert von Julius Sturm 1816—1896. Nach eigener Melodie. 1542. 1557. —...— O Lamm Got- tes, un⸗ schul⸗ dig am stets ge⸗-fun⸗den ge dul- dig, wie⸗ Stamm des Kreu⸗zes ge⸗schlach⸗tet, wohl du wur-dest ver⸗ ach tet; all Sünd hast du ge⸗ tra⸗ gen, sonst müß⸗ten wir ver-za⸗ 2. O La Am Star Stets gef 2. Du Ins Ang Du wirs Ans Kre 3. W Ach, me pheten 92— Herzen Sparnen befreit. gelitten ich rstritten reich. 1816—1896. — Leiden und Tod Jesu. 125⁷ 2.O LammGottes, unschuldig Wiewohl du wurdest verachtet; Am Stamm des Kreuzes ge⸗ All Sund hast du getragen, schlachtet, Sonst müßten wir verzagen: Stets gefunden geduldig, Gib deinen Frieden, o Jesu! Nik. von Hof? oder Joach. Slüter? 1529. 9.— üätt Melodie. Joh. Crüger. 1640. 974 5——— 2— e.——— 0 0— 666645660 Je⸗ 340 was hast du ver⸗ ——. bro⸗chen, daß man ein solc sharf Ur⸗teil dir ge⸗ ——4— PP 2—. Pa ,n d spro⸗chen? Was ist die Schuld, in was für Mis⸗se⸗ 1—— — *——— ta ⸗ ten bist du ge ⸗ ra⸗ ten? 2. Du wirst gegeißelt und mit Ich, o Herr Jesu, habe das ver⸗ Dorn gekrönet, schuldet, Ins Angesicht geschlagen und Was du erduldet! verhöhnet Du wirst mit Essig und mit Gall 4. Wie wunderharlichist doch getränket, diese Strafe! Ans Kreuz gehenket. Der gute HSchasei⸗ für die ö afe 3. Was 60 Hieiche Wapent Die Schuld 1 d6 95 Herr Ach, meine Sünden haben dich Für seine Hueche⸗ er Gerechte, geschlagen; 126 Passion. O 5. O große Lieb, o Lieb ohn? So gib mir deinen Geist, der mich alle Maße, regiere, Die dich gebracht auf diese Mar- Zum Guten führe! terstraße! Ich lebte mit der Welt in Lust und Freuden, Und du mußt leiden! Aus Lieb zu 9. Dann werd' ich deine Gnad und Huld betrachten, dir die Welt für nichts mehr achten, 6. Ach großer König, groß zu Bemühen werd' ich mich, Herr, allen Zeiten, deinen Willen Wie kann genug ich solche Treu Stets zu erfüllen. ausbreiten? Kein Menschenherz vermag es auszudenken, Was dir zu schenken. 10. Ich werde dir zu Ehren alles wagen, Kein Kreuz mehr achten, keine Schmach und Plagen; 7. Doch ist noch etwas, das du Nichts von Verfolgung, nichts wirst annehmen: von Todesschmerzen Ich will des Fleisches böse Lüste Nehm' ich zu Herzen. zähmen, Daß sie aufs neue nicht mein Herz entzünden Mit alten Sünden. II. Wenn dort, HerrJesu, wird vor deinem Throne Auf meinem Haupte stehn die Ehrenkrone, 8. Weil aber dies nicht steht Dann will ich dir, wenn alles in eignen Kräften, wohl wird klingen, Fest die Begierden an das Kreuz Loblieder si ngen. zu heften, Joh. Heermann 1585—1647. Mel. Freu dich sehr ꝛc. PI............ EEE 1554. 0 ö ö 15559 Je⸗ su, dei-ne tie=fen Wun ⸗den, ge⸗ ben mir zu al⸗len Stun-den 2. Will Mein verd So geden Bald wir Kommt d Heftig zu, Dune Gn Bald muf 3. Jaf Geben de Wenn mei Schöpf'i Deines T Wendet u Weil dur Da du bi 4. Auf eist, der mich deine Gnad betrachten, lt für nichts en, rich, Herr, illen en, keine dPlagen; ig, nichts hmerzen ;esu, wird Throne ehn die in alles klingen, 85—1647. O Leiden und Tod Jesu. 1—⁷ ꝗI—— ——ʒ—— ——...— dei ne Qual und bitt-rer Tod ällt mi Trost und Kraft in je ⸗ der Not. .—..—.——1—.— ͤ— 1 A=᷑E et⸗ was Ar ges ein, Leut ich bald an dei⸗ne Pein, 6 4 955— ö 5 ——— 2—.—— j P P———————— die er ⸗laubt nicht mei-nem Her-zen, mit der rineeer vri— .— 365, Sün ⸗den-lust zu scher- zen. 2. Will sich je in Lüsten weiden Mein verderbtesFleisch und Blut, So gedenk' ich an dein Leiden; Bald wird alles wieder gut. Kommt der Feind und setzet mir Heftig zu, halt' ich ihm für Deine Gnad und Gnadenzeichen; Bald muß der Versucher weichen. 3. Ja für alles, was mich kränket, Geben deine Wunden Kraft; Wenn meinHerz darein sich senket, Schöpf' ich neuen Lebenssaft. Deines Trostes Süßigkeit Wendet mir das bittre Leid, Weil du mir das Heil erworben, Da du bist für mich gestorben. 4. Auf dich setz' ich all mein Hoffen, Du bist meine Zuversicht, Dein Tod hat den Tod getroffen, Daß er mich kann töten nicht. Daß ich an dir habe teil, Bringet mir Trost, Schutz und Heil; Deine Gnade wird mir geben Auferstehung, Licht und Leben. 5. Hab' ich dich in meinem Herzen, Brunnquell aller Gütigkeit, So empfind'ich keine Schmerzen Auch im letzten Kampf und Streit. Ich verberge mich in dich, Kein Feind kann verletzen mich. Wer vertraut auf deine Wunden, Der hat selig überwunden. Joh. Heermann 1585—1647. 1²⁸ Pa ssion. so laß mich wohl be⸗d Mel. Herr Christ ꝛc. Altdeutsch. 1524. —— DDDRDRR 99.—————4—.— —————.—— 0⁰0 Wenn mich die Sünden krän⸗ ken, o mein Herr SS Je- su Christ, stor⸗ben bist 3 le mei⸗ ne Sün⸗den⸗last am — —3 Stamm des heil'⸗gen Kreu-zes auf dich genommen hast! 2. O Wunder ohne Maßen, Wer es betrachtet recht: Es hat sich martern lassen Der Herr für seinen Knecht! Selbst seinen eignen Sohn hat Gott Für mich verlornen Menschen Gegeben in den Tod. 3. Was kann mir denn nun schaden Der Sünden große Zahl? Ich bin bei Gott in Gnaden; Die Schuld ist allzumal Bezahlt durchChristi teures Blut, Daß ich nicht mehr darf fürchten Der Höllen Qual und Glut. 4. Drum sag' ich dir von Herzen Jetzt und mein Leben lang Für deine Pein und Schmerzen, O Jesu, Lob und Dank, Für deine Angst und bittre Not, Für dein unschuldig Sterben, Dein Lieben bis zum Tod. 5. Herr, laß dein bittres Leiden ich reizen für und für, Mit allem Ernst zu meiden Die sündliche Begier, Daß mir nie komme aus dem Sinn, Wie viel es dich gekostet, Daß ich erlöset bin! 6. Mein Kreuz und meine Plagen, Und wär's auch Schmach und Spott, Hilf mir geduldig tragen; Gib, o mein Herr und Gott, Daß ich verleugne diese Welt Und treu dem Beispiel folge,‚ Das du mir vorgestellt! 7. Laß n Was du a Und meine Gern diene Ohn' Eiger Und, wie d Aus reiner Evang. deutsch. 1524. E ——— mein Herr du 36. bittre Nos Sterben, Tod. ttres Leiden für, neiden aus dem stet, nach und gen; Gott, se Welt folge, tt! O Leiden und Tod Jesu. 29 7. Laß mich an andern üben, 8. Laß endlich deine Wunden Was du an mir getan, Mich trösten kräftiglich Und meinen Nächsten lieben, In meinen letzten Ständen Gern dienen jedermann Und das versichern mich: Ohn' Eigennutz und Heuchel- Weil ich auf dein Verdienst nur schein trau', Und, wie du mir erwiesen, Du werdest mich annehmen, Aus reiner Lieb allein! Daß ich dich ewig schau'! Justus Gesenius 1601-1673. —— An Wasserflüssen Babylon. 152⁵. 10 0—— DD D u Ein Lamm geht hin und trägt die es geht und trä⸗ get in Ge⸗ Q +— 1——— D.—IDDDD‚ E 2Z— .———————1.. 9 Schuld der Welt und ih-rer Kin⸗ der; duld die Sün-den al-ler S der; 20 —— 4——— .n.—.— geht da⸗ hin, wird matt und krank, er-gibt sich auf die 23.5—— U 7.————* 122— Wur⸗ ge⸗ bant, ent- zieht sich al⸗ len 28— 6 es ˙⁰— + ., e——. nimmt auf sich Schmach, Hohn und Spott, Angst, Wunden, + H + e W— ———.——1—.—...2 *—— —— Strie⸗men, Kreuz und Tod und spricht Ich Evang. Gesangbuch. 7 Passion. will's gern lei-den. 2. Das Lamm, es ist der große 4. Mein ganzes Leben will ich Freund dich Und Heiland unsrer Seelen. Aus meinem Sinn nicht lassen; Ihn, ihn hat Gott zum Sünden⸗ Dich will ich stets, gleichwie du feind mich, Und Sühner wollen wählen: Mit Liebesarmen fassen; „Geh hin, mein Kind, und nimm Du sollst sein meines Herzens dich an Licht, Der Kinder, die von Anfang an Und wenn mein Herz im Tode Verdienet Straf und Ruten; bricht, Die Straf ist schwer, der Zorn ist Sollst du mein Herze bleiben; groß, Ich will mich dir, mein höchster Du kannst und sollst sie machen Ruhm, los Hiermit zu deinem Eigentum Durch Sterben und Beständiglich verschreiben. n! 3472 5. Ich will von deiner Lieb⸗ 3.„Ja, Vater, ja von Her⸗ lichkeit zensgrund, Bei Nacht und Tage singen, Leg auf, ich will's gern tragen; Mich selbst auch dir zu aller Mein Wollen hängt an deinem Zeit Mund, Zum Freudenopfer bringen. Mein Wirken ist dein Sagen!“ Es soll mein Lebensquell sich O Wunderlieb, o Liebesmacht, ir Du kannst, was nie ein Mensch Und deinem Namen für und gedacht, für Gott seinen Sohn abdringen! In Dankbarkeit ergießen, O Liebe, Liebe, du bist stark, Und was du mir zu gut getan, Du streckest den in Grab und Das will ich stets, so tief ich kann, In mein Gedächtnis schließen. Paul Gerhardt 1607—1676. Sarg, Vor dem die Felsen springen! Wer hat Dem son So schät 3. Ni Ist alles Ich hab Was du Schaueh ben will ich icht lassen; eichwie du sen; Herzens im Tode bleiben; in höchster gentum ben. ier Lieb⸗ singen, u aller ngen. iell sich ür und en, it getan, tief ich hließen. 07—1676. U Leiden und Tod Jesu. 131 Mel. Herzli 5— Weltlich.— 62 Leo Haßler. Mel. Herzlich tut mich ꝛc. 1601. 1613. i, — ——————— 0 0 0 0 O Haupt voll Blut und Wun-den, voll 0 Haupt,zum Spott ge-⸗ bun-den mit ——.———— EH— I — 7 + Schmerz und dol: ler Hohn, ei ⸗ ner Dor-nen⸗ kron, o Haupt,sonst schön ge⸗ — + 2 I e H=——.— SPSPSSPSPSISSSSISIIII krön⸗-net mit höch-ster Ehr und Zier, jetzt a- ber .— —.————.... frech ver⸗ höh⸗ net, 9— grü⸗ ßet seist du mir! 2. Du edles Angesichte, Der Zorn verdienet hat; Davor sonst alle Welt Gib mir, o mein Erbarmer, Erschrickt und wird zunichte, Den Anblick deiner Gnad! Wie bist du so entstellt, Wie bist du so erbleichet! 4. Erkenne mich, mein Hüter, Wer hat dein Augenlicht, Mein Hirte, nimm mich an! Dem sonst keinLicht mehr gleichet, Von dir, Quell aller Güter, So schändlich zugericht't? Ist mir viel Guts getan; Dein Mund hat mich gelabet 3. Nun, was du, Herr, er⸗ Mit süßer Gnadenkost, duldet, Dein Geist hat mich begabet Ist alles meine Last; Mit reichem Himmelstrost. Ich hab' es selbst verschuldet, Was du getragen hast. 5. Ich will hier bei dir stehen, Schau her, hier steh' ich Armer, Verachte mich doch nicht! 13² Passion. Von dir will ich nicht gehen, Wenn dir dein Herze bricht; Und wird dein Haupt erblassen Im letzten Todesstoß, Alsdann will ich dich fassen In meinen Arm und Schoß. 0. Es dient zu meinen Freuden Und tut mir herzlich wohl, Wenn ich mich in dein Leiden, Mein Heil, versenken soll. Ach möcht' ich, o mein Leben, An deinem Kreuze hier Mein Leben von mir geben, Wie wohl geschähe mir! 7. Ich danke dir von Herzen, O Jesu, liebster Freund, Für deine Todesschmerzen, Da du's so gut gemeint; Ach gib, daß ich mich halte Zu dir und deiner Treu, Und wenn ich einst erkalte, In dir mein Ende sei! 8.Wennich einmal soll scheiden, So scheide nicht von mir; Wenn ich den Tod soll leiden, So tritt du dann herfür! Wenn mir am allerbängsten Wird um das Herze sein, So reiß mich aus den Angsten Kraft deiner Angst und Pein! 9. Erscheine mir zum Schilde, Zum Trost in meinem Tod, Laß schaun zu deinem Bilde Mich in der letzten Not! Da will ich nach dir blicken, Da will ich glaubensvoll Fest an mein Herz dich drücken; Wer so stirbt, der stirbt wohl. Paul Gerhardt 1607-1676. 0 Heinr. Isaak? Weltlich. Mel. O Welt, ich muß dich lassen. 1536. 1598. 4.—. O Welt, sieh hier dein Le⸗-ben am +.— Stamm des Kreu-zes schwe SSSSSSSSE. —— 1—— 8. 1—9—— — zben, dein Heil sinkt in den ——— r ——...— — S T —.——— ———— Tod! Der gro ße Fürst der Eh-ren läßt wil⸗=lig — gro 2. Tritt Die er an Bis sie de Aus seine Vor unerl Ein Seuf 3. Wer Mein Hei So zugeri Du bist j Wie wir Und weiß 4. Ich, Die sichen Des San Die habe Das Eler Und deine 5. Du Die Laste Viel schw Du wirst reu, rkalte, 2 oll scheiden, mir; oll leiden, für! ängsten sein, nAngsten nd Pein! n Schilde, n Tod, Bilde ot! blicken, voll h drücken; bt wohl. 16071676. 2 Weltlich. 1598. ben am in den —.—. 4.—.—— wil⸗lig sich be⸗ V. schwe- ren mit Schlä⸗gen, Hohn und gro⸗-ßem Spott. 2. Tritt her und schau die Plagen, Die er am Kreuz muß tragen, Bis sie der Tod ihm stillt! Aus seinem edeln Herzen Vor unerhörten Schmerzen Ein Seufzer nach dem andern quillt. 3. Wer ist's, der dich ge⸗ schlagen, Mein Heil, und dich mit Plagen So zugerichtet hat? Du bist ja nicht ein Sünder Wie wir und unsre Kinder Und weißt von keiner Missetat. 4. Ich, ich und meine Sünden, Die sich wie Körnlein finden Des Sandes an dem Meer, Die haben dir erreget Das Elend, das dich schläget, Und deiner Martern großes Heer. 5. Du nimmst auf deinen Rücken Die Lasten, die mich drücken Viel schwerer als ein Stein; Du wirst ein Fluch, dagegen Verleihst du mir den Segen, Dein Leiden muß mein Labsal sein. 6. Wie bin ich dir verbunden All Augenblick und Stunden Zur höchsten Dankbarkeit! Was Leib und Seel vermögen, Das bring' ich dir entgegen, Zu deinem Dienst und Ruhm bereit. 7. Nun, ich kann nicht viel geben In diesem armen Leben, Eins aber will ich tun: Es soll dein Tod und Leiden, Bis Leib und Seele scheiden, Mir stets in meinem Herzen ruhn. 8. Ich will's vor Augen haben, Mich stets daran erlaben, Ich sei auch, wo ich sei; Es soll mir sein ein Spiegel Der Unschuld und ein Siegel Derieb und unverfälschtenTreu. 9. Ich will daran erblicken, Wie ich mein Herz soll schmücken 8 —13⁴ Passion. — Mit stillem sanftem Mut, Und wie ich die soll lieben, Die mich doch sehr betrüben Mit Werken, so die Bosheit tut. 10. Ich will mich mit dir schlagen Ans Kreuz und widersagen Den Lüsten dieser Welt; Was deine Augen hassen, Das will ich fliehn und lassen Und gerne tun, was dir gefällt. 1J. Dein Seufzen und dein Stöhnen Und die viel tausend Tränen, Die dir geflossen zu, Die sollen mich am Ende In deinen Schoß und Hände Begleiten zu der ew'gen Ruh. Paul Gerhardt 16071676. L 2. Sche Mir, Heri Daß sie n Bei mir v Du bist di Drin mei Laß mich Deiner Li 166 Freu dich sehr ꝛe. 15⁵4. 103 ½7—..—— 104 IDDDDRE‚...—.— 0 0 0 0—— 925 mir tau- send-mal ge⸗grü- ßet,—— „su, der du selbst ge-⸗ bü⸗ ßet .... . 4*— der mich je und je=liebt, ö das, wo mit— dich be· teuͤbt!! Ach wie an da du dem Kreu⸗ze/ stir ⸗ und um best vn ILD ..... i.— mei⸗ ne See⸗ wir Was dic Sünder o Bis zum n und lassen as dir gefällt. zen und dein töhnen ind Tränen, zu, m Ende und Hände w'gen Ruh. rdt 16071676. —⁵ Leiden und Tod Jesu. 1³⁸ 2. Schreibe deine blut'gen Wunden Mir, Herr, in das Herz hinein, Daß sie mögen alle Stunden Bei mir unvergessen sein! Du bist doch mein schönstes Gut, Drin mein ganzes Herze ruht; Laß mich hier zu deinen Füßen Deiner Lieb und Gunst ge⸗ nießen! 3. Dich, dich will ich ewig halten, Gib mir, daß ich's ewig kann; Schaue meiner Hände Falten Und mich Armen freundlich an; Schau vom hohen Kreuzesstamm Auf mich nieder, Gotteslamm! Sprich: Laß all dein Trauern schwinden, Ich, ich tilge deine Sünden! Paul Gerhardt 1607—1676. 1554. Mel. Schwing dich auf ꝛe. Joh. 60 1653. e, e. ——— E — 26—— grü ⸗ßet,—.— Je- su, mei⸗ner See- le Licht, Freu⸗ de bü=⸗ ßet Rartsurs Le-bens Zu-ver-sicht fließt aus —..—. e II 3.— ———.——. —— 0——.———. 2— 2 4— 2 ¹⸗ Ach wie 1 nenn— 0 4n. Nimm den Dank in Gna den an 4* INN. — , ie iesgen soll —.—— —— für die To⸗des⸗ ere zen, ob ich gleich ihn und um ISIDDI —— brin⸗gen Em 2. Ich erwäg' es oft und viel, Was dich angetrieben, Sünder ohne Maß und Ziel Bis zum Tod zu lieben, nur aus schwachem Her-⸗ zen! Daß du Angst, Gewalt und Not, Schläg' und Hohn in Banden, Lästerung und Kreuz und Tod Willig ausgestanden. 1³⁶ Passion. 3. War es unsre Würdigkeit? Trost ergießt in jedes Herz Nur des Vaters Güte, Deine Herzensfreundlichkeit Und dein treu Gemüte Hat den Segen uns gebracht, Daß kein Mensch verzaget, Wenn der Sünden Meng und Macht Am Gewissen naget. 4. O du wunderbarer Rat, Den man nie ergründet; O der unerhörten Tat, Die man nirgends findet! Was der Mensch, der Sünde Knecht, Trotzig hat verbrochen, Büßt der Herr, der doch gerecht— Wir sind freigesprochen. 5. Herr, dein Friede sei mit mir, Und auf mein Gewissen, Wenn es zaget, laß von dir Trost und Freude fließen! 105 900 0 0 Nach eigener Melodie. Je-⸗su, mei⸗ nes Sich aus deinem Herzen, Und den bängsten Seelenschmerz Heilen deine Schmerzen. 6. Gib, sobald mein Herz er⸗ schrickt Über Straf und Sünde, Daß ich durch dein Wort erquickt Bald Vergebung finde! Sieh, ich fall' in ernster Reu Mit wahrhaft'ger Buße, Mit Begier nach bessrer Treu, Jesu, dir zu Fuße, 7. Ich will, weil ich mit dir frei Werd' im Himmel erben, Herr, in deinen Armen treu Leben und auch sterben, Bis man fröhlich sagen wird Nach den Todesbanden: Sieh, dein König und dein Hirt, Jesus ist vorhanden! Heinrich Held 1620 1659. Le⸗bens Le- ben, der du dich für mich ge⸗ gen⸗ ben ——— ———— 7— Je ⸗ su, mei-nes in die tief ⸗ste —— ——— Tod, See⸗ len in das = not, Lästerred Und du Du gere Nur mi Von der Tausend Liebster 3. W Angst u Um zul Um zu f Ach, du Lassen d Tausend Liebster 4. Du +—O Leiden und Tod Jesu. 137 des Herz—— ö — e nerzen. äu ⸗ßer ⸗ ste Ver-der- ben, nur daß ich nicht mein Herz er⸗ ickt zünde, Wort erquickt finde! rnster Reu Buße, essrer Treu, ch mit dir frei erben, nen treu ben, agen wird nden: 3 dein Hirt, d 1620-1659. 5nitzer. 1661. Le ⸗ ben, ze ⸗ ben in das , möch=te ster⸗ben, — tau⸗send⸗/ tau⸗ send⸗ mal sei dir, 2. Du, ach du hast ausge⸗ standen Laästerreden, Spott und Hohn, Und du gingst in schweren Banden, Du gerechter Gottessohn, Nur mich Armen zu erretten Von den argen Sündenketten. Tausend⸗, tausendmal sei dir, Liebster Jesu, Dank dafür! 3. Wunden ließest du dir schlagen, Angst und Pein erlittest du, Um zu heilen meine Plagen, Um zu setzen mich in Ruh. Ach, du hast zu meinem Segen Lassen dich mit Fluch belegen; Tausend-, tausendmal sei dir, Liebster Jesu, Dank dafür! 4. Du hast dich mit Schmach bedecket, e—.—. lieb⸗ ster Je⸗su, Dank da Hast gelitten mit Geduld, Gar den herben Tod ge— schmecket, Um zu büßen meine Schuld; Daß ich würde freigegeben, Gabst du hin dein teures Leben. Tausend⸗, tausendmal sei dir, Liebster Jesu, Dank dafür! —77—8 5. Nun, ich danke dir von Herzen, Herr, für alle deine Not, Für die Wunden, für die Schmerzen, Für den herben bittern Tod, Für dein Zittern, für dein Zagen, Für die tausendfachen Pla⸗ gen, Für die Angst und tiefe Pein Will ich ewig dankbar sein! Ernst Christoph Homburg 1605—1681. 6.— 15⁸ Passion. O Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. Georg Neumark. 1657. 5 SSS...IIIIIIII x, — E 21 95 4—— — Es ist vollbracht! Er ist ver⸗schie⸗den, mein Je⸗sus schließt die Au⸗-gen zu; die Le⸗bens⸗son⸗-ne geht zur Ruh und sinkt in — stil= le 3— . E ist voll-bracht! ö 2. Es ist vollbracht! Er hat's Denn Gnade hör' ich mir ver⸗ ö gesprochen. künden Das Lebenswort muß sprachlos Durch Jesu Blut vom Kreuze her; sein, Getilget ist der Hölle Macht. Das Herz der Treue wird ge- O tröstlich Wort: Es ist voll⸗ brochen, bracht! Den Fels des Heils umschließt ein Stein, Verschmachtet ist die höchste 4. Es ist vollbracht! Ich will mich legen Kraft. Zur Ruh in meines Heilands ;— rabʒ O wahres n 2 Die Engel sind allhier zugegen Und steigen bei mir auf und ab; 3. Es ist vollbracht, und meine Die Himmelspfort ist aufge⸗ Sünden macht. Verdammen nun mein Herz nicht O selig Wort: Es ist vollbracht! mehr; Salomo Frank 1659—1725. 2. Du Und bist Ach, dies Daß ich Drum w Mein Ar 3. Du Du suchs So muß Und flieh E Neumark. 1657. .* 2 br den t Frie⸗den, ich mir ver⸗ den mreuze her; lle Macht. Es ist voll⸗ cht! chtl Ich will hlegen „Heilands ib; hier zugegen auf und ab; ist aufge⸗ ht. t vollbracht! it 1659—1725. Leiden und Tod Jesu. 1³⁹ Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. Georg Neumark. 1657. . n. —.——— Da ge⸗ 4.— in den Garten be⸗ten, laß mich an dei- ne Sei⸗ te tre⸗ten, + S.. 565 mein treu⸗ster, räini⸗ mit; Ich will an ich wei; che 958 dir kei⸗nen Schritt! — — *— dir, mein Leh- rer, sehn, wie m ein Ge-bet soll II recht ge-schehn. 2. Du gehst mit Zittern und mit Zagen Und bist bis in den Tod betrübt. Ach, dies soll mir ans Herze schlagen, Daß ich die Sünde so geliebt. Drum willst du, daß ein Herz voll Reu Mein Anfang zum Gebete sei. 3. Du reißest dich von allen Leuten, Du suchst die stille Einsamkeit; So muß auch ich mich wohl bereiten Und fliehen, was mein Herz zerstreut. 4 5——— 2 ie. ——— * — SDSDSS Laß mich von aller Welt allein Und nur mit dir beisammen sein! 4. Du kniest und wirfst dich hin zur Erden, Fällst nieder auf dein Angesicht. So muß die Demut sich ge⸗ bärden; Drum rühm' ich Asch und Staub mich nicht, Ich lieg' und beuge mich mit dir Vor meinem Gott in Demut hier. 5. Du greifst voll Zuversicht und Liebe Dem Vater tief ins treue Herz Und rufst aus stärkstem Herzens⸗ triebe 14⁰ Passion. 1 „Mein Vater, Vater“ himmel⸗ Und da dich alle Martern pressen, wärts. Sorgst du für sie mit höchster Ach/Glaub undLiebe sind mir not, Müh. Sonst ist mein Leben kalt und tot. Mein Beten bleibet ohne Frucht, 6. Geduldig Lamm, wie hältst Wenn es des Nächsten Heil nicht du stille, sucht. Hältst im Gebete dreimal an! 9. Du, Herr, erlangest auf dein Es ist dein heilig guter Wille, Flehen Ich soll so tun, wie du getan. Trost, Kraft, Sieg, Leben, Herr⸗ Gott hilft 465 5 aufs erste lichkeit; al Und so wird's auch mit mir ge⸗ Drum fleh' und ruf'ich ohneZahl. Wheber 7. Dein Wille senkt sich in den Daß ich zur angenehmen Zeit Willen Auf ernstlich Beten freudenvoll ö Des allerbesten Vaters ein; Den gleichen Segen ernten soll. In ihm muß auch mein Herz 10. Mein Jesu, hilf mir so zu AIässich stillen, beten, Wofern ich will erhöret sein. die mi in heili rbi Drum bet' ich in Gelassenheit: hrtt—3.— ö Was mein Gott will, gescheh“ So kann ich frei zum Vater treten allzeit. Und werde stets von ihm erhört, 8. Obgleich die Jünger dein So bet' ich mich zum Himmel ein vergessen, Und will dir ewig dankbar sein. Gedenkst du doch getreu an sie, Joh. Mentzer 1658—1734. Nach eigener Melodie. 1745. 1784. 8. ———— — O du Lie- be mei⸗ner Lie⸗be, du er⸗ Q 0 0 0 die du dich aus höchstem Trie⸗be in das i , wünsch⸗te Se=lig-keit,—— 0 0 jam⸗mer⸗vol le Leid dei⸗nes Lei-dens mir zu An den Liebe,! Unaufl Liebe,! In des Und, u Gern d 3.8 Allen Liebe, Blieb Liebe, Da de Liebe, Als sie — Leiden und Tod Jesu. 141 rtern pressen,..— EN——— 0 S SSSS e—— ohne Frucht, gu ⸗te als ein Op-fer ein ⸗ gezstellt und bezahlt mit en Heil nicht 276 ö I Di igest auf dein—.—... en dei⸗nem Blu⸗-te al le Mis⸗se ⸗tat der Welt! Leben, Herr⸗ 2. Liebe, die mit blut'gen 4. Liebe, die für mich gestorben Han Tränen Und ein immerwährend Gut mit mir ge An dem Slberg sich betrübt:; An dem Kreuze mir erworben, ——8 Liebe, die mit heißem Sehnen Ach wie tröstet mich dein Blut! hmen Zeit Unaufhörlich treu geliebt; Ach wie dank' ich deinen freudenvoell Liebe, die den eignen Willen Wunden, ernten soll. ilf mir so zu „ Vorbild Vater treten ihm erhört, In des Vaters Willen legt Und, um Gottes Zorn zu stillen, Gern die Last des Kreuzes trägt! 3. Liebe, die mit starkem Herzen Allen Spott und Hohn gehört; Liebe, die voll Angst und Schmerzensreiche Liebe du, Wenn ich in den letzten Stunden Sanft an deinem Herzen ruh'! 5. Liebe, die sich tot gekränket Und für mein erkaltet Herz In ein kaltes Grab gesenket, Ach wie dank' ich deinem immel ei loor sein 3 Schmerzen Schmerz! 10581754 Blieb im Tode unversehrt; Habe Dank, daß du gestorben, 3— Liebe, die sich liebend zeiget, Daß ich ewig leben kann! 1745. 1784. Da der Atem geht zu End; Die du mir das Heil erworben, Liebe, die sich liebend neiget, Ew'ge Liebe, nimm mich an! E. Als sich Leib und Seele trennt! Elisabeth von Senitz 1629—1679. — du 930 Mel. Wer nur den lieben Gott ze. Georg Neumark. 1657. in das 109 2—.—— ——.—..———. 3———— EIE —2— u α Gottlob! der Weg ist nun ge-bahrnet, ir zu Passion. mein Je⸗sus ge-het selbst vor-⸗ an; be ⸗tret' ich freu-dig sei⸗ ne Bahn. Er ru⸗set * DSS.—— .......— ——— V selber: Fol- ge mir! Ich folg'“, o zie⸗ he IN ———————————— ———— ————— mich nach dir! 2. Wie willig gibst du hin Muß ich in deinen Spuren gehn dein Leben! Und mich nicht lassen von dir Du gehst mit Freuden in denTod, reißen, Da siehet man kein Widerstreben, Wenn Not und Trübsal gleich Du scheuest nicht die größte Not; entstehn. Du siehst vor dir das Blutgericht Wer sich nicht selbst verleugnen Und weichest doch, o Heiland, kann, nicht. Den siehst du nicht als Jünger an. 3. Wir gehn, so sprichst du auf 5. Nimmst du das Kreuz auf dem Wege, deinen Rücken, Es drängt dich niemand mit So rufst du mir auch: Folge Gewalt; nach! Es warten auf dich Schmach und Ich will mich auch darunter Schläge, bücken, Und doch sprichst du: Ich komme Ich achte künftig keine Schmach; bald ald. Es wird dein Leiden, Kreuz und Dein Sterblied ist eingobgesang, Pein ein Gang zum Tod ein Sieges⸗ Mir dennoch lauter Ehre sein. gang. 6. Wie sollt' ich mich auf 4. So ich nun will dein Jünger Rosen weiden, heißen, Da deine Stirne Dornen trägt? 2.8 Zwische ren gehn Hoon dir al gleich leugnen nger an. reuz auf ücken, Folge inter hmach; euz und sein. auf iden, trägt? Leiden und Tod Jesu. 14³ Ein Glied muß mit dem Haupte Zu leiden, was du mir be⸗ leiden, stimmt!— Wie schwer auch Trübsal auf Weil ich mir das zum Troste uns schlägt. merke, Der Herr erduldet solche Pein, Daß alles Kreuz ein Ende Der Knecht wird ja nicht besser nimmt. sein. Die Dornenkrone hab' ich hier, J. So will ich leiden,—gib Die Siegeskrone dort bei dir. mir Stärke, Benj. Schmolck 1672—1737. Mel. Meinen üü lass' ich nicht. 1668. HEEEE 00 0 0 See ⸗le,—— 1909291 ga⸗ tha, na⸗ 3 dich zu Je= su 5 uud be den⸗ ke/ —— 365 ö 4—.—..—. r. was dich da für ein Trieb zur Bu⸗ße rei⸗ ———— .——— De,—.—.—. ze! Nur ein har⸗tes Herz wie Stein kann hier un⸗ empe⸗ find⸗lich sein. 2. Schaue doch das Jammer⸗ Wie das Blut in Strömen quillt, ild Daß ihm alle Kraft vergangen! wischen Erd und Himmel Ach der übergroßen Not: 3 b Jesus sinket in den Tod! 663 1⁴⁴ Passion. — 3. O Lamm Gottes ohne Schuld, Alles das hab' ich verschuldet, Und du hast aus großer Huld Pein und Tod für mich erduldet! Daß ich nicht verloren bin, Gibst du dich am Kreuze hin. 4. Unbeflecktes Gotteslamm, Ich verehre deine Liebe; Schaue von des Kreuzes Stamm, Wie ich mich um dich betrübe! Dein für mich verblutend Herz Setzt mich in den tiefsten chmerz. 5. Ach, was kann ich tun für dich? Ich will dir mein Herz ergeben. Nach eigener Melodie. r —„Der am Kreuz ist mei⸗ ne Weg, ihr ——— —————— Herr, laß mich beständiglich Unter deinem Kreuze leben! Wie du mein, so will ich dein Lebend, leidend, sterbend sein. 6. Kreuzige mein Fleisch und lut,‚ Lehre mich die Welt verschmähen: Laß mich dich, du höchstes Gut, Immer vor den Augen sehen, Führ in allem Kreuze mich, Wie du willst, nur seliglich! 7. Endlich, laß mich meineNot Auch geduldig überwinden! Nirgends sonst soll mich der Tod Als an deinem Kreuze finden. Wer sich dies zur Zuflucht macht, Spricht getrost: Es ist vollbracht! Benj. Schmolck 1672—1737. Joh. Georg Söhnlin. 1836. Lie ⸗be, ar⸗ gen Sün⸗den⸗trie ⸗be, 4 5———— D— 2 mei⸗ ne Lieb ist Je=sus Christ. Welt und Fleisch mit eu rer List! Frevler, Daß ich Jesus ge So ist e Aber ar Der am Weil ic 3. Di Sünde, Weh m Der für Kreuzig Trät' i⸗ Der an Weil ie 4. D Sünde Gott ze Und sch O O Leiden und Tod Jesu. 145 ändiglich 2— ze leben! ů——————.. il ich dein————* rbend sein. ö Der am Kreuz ist mei⸗ ne Lie ⸗ be, weil ich Flei—8 „ Z—n Ke.—— derschmähen:—————— 1——————— öchstes Gut, mich im Glau-⸗ben De. gen sehen, 2— 5 ze mich, 2. Der am Kreuz ist meine Denn es floß ja mir zu gut seliglich! Liebe; Seines Sohnes teures Blut. Frevler, was befremdet dich, Der am Kreuz ist meine Liebe, Winden Dafß ich mich im Glauben übe? Weil ich mich im Glauben übe. winden! Jesus gab sich selbst für mich; ö ö nn. Tod So ist er mein Friedensschild, Waaeho Kinen uze finden. Aber auch mein Lebensbild. d 5 lucht macht, Der am Kreuz ist meine Liebe, 90 dr Gewelheb⸗ tvollbracht! Weil ich mich im Glauben übe. e ne— 2 k 1672-1737. Nichts macht mich von Jesu 3. Der am Kreuz ist meine Liebe; Sünde, du besiegst mich nicht! Weh mir, wenn ich den betrübe, Der für mich ging ins Gericht! Kreuzigt' ich nicht Gottes Sohn, Trät' ich nicht sein Blut mit Hohn? Der am Kreuz ist meine Liebe, Weil ich mich im Glauben übe. 4. Der am Kreuz ist meine Liebe; Sündenangst, nun schweige du! Gott zeigt seine Liebestriebe Und schenkt meinem Herzen Ruh/ los, Nicht Gewalt, nicht Gold, nicht Ruhm, Engel nicht, kein Fürstentum. Der am Kreuz ist meine Liebe, Weil ich mich im Glauben übe. 6. Der am Kreuz ist meine Liebe; Run ist auch der Tod mein Freund. Wenn ich wie einStaub zerstiebe, Wird mein Jesus mir vereint; Da, da schau' ich Gottes Lamm, Meiner Seele Bräutigam. Der am Kreuz ist meine Liebe, Weil ich mich im Glauben übe. Verfasser unsicher(Joh. Greding? 1676—1748). 146 Passion. 46 U Mel. Jesu, meines Lebens Leben. Wolfgang Weßnitzer. 1661. —.— —— icht derd —— Bricht der —— Mitt ⸗ler, al ⸗le Kraft der Wor⸗ te, Meiner Se vor der off-nen To-des-⸗ pfor ⸗te, 5.„Ach 277½—8 Dieses lass So auch m Sein mit r ——292.— *—. —.—— O mein G/ die du ͤö achst u— ie du prachst in ho- her Pein. Jesu, wie i soll auch mir zum Se— gen sein, Muan du 5 Durch dein schei⸗de, mei⸗ner See⸗ le Willst du! ö Trotz der S In des Hi 6. Aber —— Lust und E————— Klagt der 27——.— Meines re ————.— Noch in d bin, kann ich froh zum Him⸗mel ziehn. Mir bei m 2.„Vater,“ batest du,„laß An dem blut'gen Kreuze, du Danten diesen Großer Friedenswiederbringer, Bleibt zur Ihren blinden Frevel nach!“ Deine arme Mutter zu. Edle Langmut, sei gepriesen! Gib, daß die, so ich derlasse 7. Nun, Ich auch will nicht eigne Rach Treue Liebe auch umfasse Wider meinen Nächsten hegen Und in deiner Lieb und Treu 50 d Eins des andern Zuflucht sei! esu, deine reiche Hu Tilge mein' und seine Schuld! +/ Heute welch ein tröst— II3 —. lich Heute!— ö 3. Liebreich wiesest du dem„Heute,“ sprachst du,„soll gewiß Jünger Deine Seele nach dem Streite—.— — E Leiden und Tod Jesu. 1⁴⁷ Zeßnitzer. 1661. reuze, du derbringer, zu. verlasse, nfasse, ind Treu flucht sei! ch ein tröst⸗ Heute!— „soll gewiß m Streite Sein mit mir im Paradies!“ Dieses lasse wie dem Schächer So auch mir, o Todesrächer, Bricht der Augen matter Schein, Meiner Seele Leitstern sein! 5.„Ach, warum bin ich ver— lassen, O mein Gott, mein Gott, von dir?“ Jesu, wie ist dies zu fassen? Klaͤgst du so, wie geht's dann mirꝰ Durch dein Klagen, durch dein Ringen Willst du meine Seele bringen, Trotz der Sünden Scheidewand, In des Himmels Ruhestand. 6. Aber„welch ein heißes Dürsten“ Klagt der ausgedörrte Mund Meines reichen Lebensfürsten Noch in der Vollendungsstund! Mir bei meiner Lippen Lechzen Und bei meiner Seele Achzen, Wenn keinTrost sonst in derWelt, Bleibt zum Labsal dies bestellt. 7. Nun, nun ist das Heil er⸗ worben, Mel. Herzliebster Jesu. Denn du sagst:„Es ist voll—⸗ bracht!“ Jesu, eh' du noch gestorben, Leuchtet schon die Siegesmacht. Laß nun immerhin geschehen, Was an Schmerzen auszu⸗ stehen; Du, Vollender, bist in mir Und vollendet ich in dir! 8.„Vater,“ rufst du,„ich befehle Deinen Händen meinen Geist.“ Scheidet einst auch meine Seele, So vertritt mich allermeist! Wenn der letzte Zug vorhanden, Lös mich aus des Todes Banden, Nimm, Herr, deines Pilgrims wahr, Stelle mich dem Vater dar! 9. Jesu, deine hohen Worte Fühl' ich froh in meiner Brust. Ja, zum schönen Freudenorte, Dessen Trost mir nun bewußt, Will ich mich mit dir erheben, Dort bei dir, o Heiland, leben. Zu der Sel'gen frohem Chor Heb, o Retter, mich empor! Nach Joh. Albrecht Bengel 687-1752. Joh. Crüger. 1640. 1lʒ — 4— 05— 2— S— ——.— .⁰⁰ 0 0 0 0 ———— Herr,/ stär⸗ke mich, dein Lei-den zu be⸗ Passion. 565 2 er 100 5 in das Meer der 12—„ be ver⸗ n + e senken, die dich be- wog, von al=ler Schuld des 2——53 7 1— ESSEEEEE *.DD— I— Bö ⸗ sen uns zu er ⸗ lö-sen! 2.Vereint mit Gott, ein Mensch gleich uns auf Erden Und bis zum Tod am Kreuz ge⸗ horsam werden, An unsrer Statt gemartert und zerschlagen Die Sünde tragen: 3. Welch wundervoll hoch⸗ heiliges Geschäfte! Sinn' ich ihm nach, so zagen meine Kräfte, Mein Herz erbebt; ich sehꝰ und ich empfinde Den Fluch der Sünde. 4. Gott ist gerecht, ein Rächer alles Bösen; Gott ist die Lieb und läßt die Welt erlösen. Dies kannmein Geist mitSchrek⸗ ken und Entzücken Am Kreuz erblicken. 5. Es schlägt den Stolz und mein Verdienst darnieder, Es stürzt mich tief und es erhebt mich wieder, Lehrt mich mein Glück, macht mich aus Gottes Feinde Zu Gottes Freunde. 6.O Herr, mein Heil, an dessen Blut ich glaube, Ich liege hier vor dir gebückt im Staube, Verliere mich mit dankendem Gemüte In deine Güte. 7. Laß deinen Geist mich stets, mein Heiland, lehren, Dein göttlich Kreuz im Glauben zu verehren, Daß ich getreu in dem Beruf der Liebe Mich christlich übe! U◻E 8. Da⸗ flie Herr, dief he 9. Une de zu ver⸗ —— Schuld des Stolz und t darnieder, nd es erhebt ick, macht tes Feinde be, gebückt im nkendem mich stets, lehren, n Glauben Beruf der il, an dessen E Leiden und Tod Jesu. 1⁴⁵ 8. Das Gute tun, das Böse Du hast mein Heil, da du für fliehn und meiden, mich gestorben, Herr, diese Pflicht lehrt mich dein Am Kreuz erworben. heilig Leiden.; Kann ich zugleich das Böse mir 10. Sobinich en schon selig (ianben— hier im Glauben; ö o wird mir nichts, nichts meine Und an dich glauben? Krone raubenr; 9. Unendlich Glückl Du littest So werd' ich dort, von Herrlich⸗ uns zu gute, keit umgeben, Ich bin versöhnt mit deinem Einst ewig leben. teuern Blute. Chr. Fürchtegott Gellert 1715—1769. Mel. Wie groß ist des Allmächt'gen ꝛc. Joh. 1759.1757 114..— 00 u n Laß mir die Fei⸗ er dei- ner Lei⸗den, Sie leh⸗re mich die Sün ⸗de mei⸗den — ———— a — se, h drr. es o mein Er-lö-ser, hei-lig sein und dir mein gan⸗zes Le⸗ ben weihn, dir, deszsen E ntn mich ge siei⸗ sa des Herz für mich noch Hin— 5——— iiE= 5 de Stra⸗fe trug. auch mei⸗ ner 15⁰0 Passion. O Oder: Mel. Die Tugend wird ꝛc. 17⁰04. 9— — 1——.—— 6 ED— .—— EE 9——*— .—.—. 2—.———— 70————— Laß mir die Fei-er dei- ner Lei⸗ den, 0 Sie leh re mich die Sün⸗- de mei-den und —————5———— PPPIIIIT ö——..—3 — .— mein Er⸗ lö=ser hei⸗lig sein! dir mein gan⸗zes Le-⸗ben weihn, dir, dese sen Q —*——— 12——ͤ.————1 DE 141 SEEE E II. — 1 21 4 12.—.8— V— Blut für mich ge⸗-flos- sen, des Herz für mich noch 6— —3 I*—.———— SS S.SI..........EE. ——...———— 8—.——.— —— 2. ster⸗bend schlug, und der so ru- hig und ent⸗schlos⸗sen D.—— . II.T auch mei⸗ner Sün⸗-de Stra⸗fe trug. 2. Ja, in den stillsten meiner 3. Mir sollen diese Feierzeiten Stunden Der größten Liebe heilig sein; Will ich nach deinem Kreuze sehn Still soll dein Kreuz mich stets Und dich, o Herr, für deine begleiten Wunden Und jede meiner Stunden weihn, Mit tief gerührtem Dank erhöhn. Dein Leiden sei mein höchster O laß mich deine Huld ermessen, Segen, Womit dein Herz die Welt um Dein Tod mein seligster Gewinn. faßt, Mein Herz schlägt dir voll Dank Und nie im Undank es vergessen, entgegen, Was du für mich gelitten hasti Daß ich durch dich erlöset bin. —4.—8 4. Blei Gethseme Ihr Stät Der allerg rzeiten sein; stets weihn, hster ewinn. Dank bin. O Leiden und Tod Jesu. 15¹1 4. Bleibt mir zu allen Zeiten Nach euch will ich voll Andacht teuer, schauen, Gethsemane und Golgatha, Wo mein Erlöser litt und starb, Ihr Stätten, wo die Welt die Auf ihn allein will ich ver⸗ eier trauen, Der allergrößten Liebe sah! Der mir die Seligkeit erwarb. Christoph Georg Ludw. Meister 1738—1811. Nach eigener Melodie. Justin Heinr. Knecht. 1793. Ach sieh ihn Sieh Got-tes — ben! O mei-ne See⸗le, sag ihm frommen Dank! ben, wie mäch-tig ihn die Men⸗-schen- lie-be ——.—— drang! Wo ist einFreund,der je was er ge⸗tan, der so wie er für Sün=der ster⸗ben kann? Und ach, es floß zum Trost und 2. Wie dunkel waren jene Heil für mich Stunden, O Herr, und welche Lasten drück- Und ruft noch heute mir ermun⸗ ten dich! ternd zu, Wie quoll das Blut aus deinen Daß du mich liebst, du treuer Wunden, Heiland du! 8.— 1⁵⁷ Passion. E 3. So sollt' es sein, du mußtest Ich baue fest darauf in jederNot. Unschuldig littest du, doch Preis leiden, Dein Tod macht mir des Vaters Liebe kund, Er wird für mich ein Quell der Freuden, Ein Siegel auf den ew'gen Frie⸗ densbund. So wahr dich Gott für mich zum Opfer gibt, So fest steht es, daß er mich herz⸗ lich liebt. 4. Dein bin ich nun und Gottes Erbe, Ich seh' getrost ins Vaterherz hin⸗ ein; Wenn ich nun leide, wenn ich sterbe, Kann ich unmöglich je verloren sein; Wenn Sonne, Mond und Erde untergehn, So bleibt mir Gottes Gnade ewig stehn. 5. Ja, mir zum Trost und dir zur Ehre Gereicht dein ganzer Kampf, dein Kreuzestod; Bestätigt ist nun deine Lehre, —— 0N . Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. Ich sen⸗ke mich in dei⸗ne Wunden, und Ruhm Ist auch im Kampf der Unschuld Eigentum. 6. O Herr, dein Vorbild soll mich lehren, Die Unschuld sei das schönste Ehrenkleid; Gern will ich deine Stimme hören Und willig tun, was mir dein Wort gebeut; Die Dankbarkeit dringt innigst mich dazu,— Wer hat es mehr um mich ver⸗ dient als du? 7. Nimm hin den Dank für deine Plagen, Mein Retter, den die treue Liebe bringt! Noch heißern Dank will ich dir agen, Wenn dich mein Geist im Engel⸗ chor besingt; Dann stimmen alle Sel'gen fröh⸗ lich ein, Der ganze Himmel soll dann Zeuge sein! Joh. Timoth. Hermes 1738—1821. Georg Neumark. 1657. wenn in der Bu ße Trau⸗er-stun⸗den Will teile Und hier Wo dir d Ich sprech Das hatu 3. Flöß Ihr Gift So geh'ie Und töte Seh' ich So scheu 4. Wil Und schw So denk! Wie Go jederNot. doch Preis uhm Unschuld um. rbild soll hren, schönste leid; ime hören üir dein jebeut; t innigst zu,— nich ver⸗ s du? ank für lagen, eue Liebe l ich dir n Engel⸗ ingt; gen fröh⸗ dann in! 38—1821. ark. 1657. iden, den ich sen-ke mich in die Sün⸗de mir Ver⸗damm:nis droht; dei⸗ nen Tod, . S EEE — an und weiß, du hast ge⸗ nug ge 2. All Weh will ich in dich versenken, Will teilen deine bittre Not Und hier an keine Rosen denken, Wo dir der Acker Dornen bot; Ich sprech' auf meiner Kreuzes⸗ bahn: Das hat manGottes Sohn getan. 3. Flößt die verbotne Lust dem Herzen Ihr Gift mit süßen Reizen ein, So geh'ich ein in deine Schmerzen Und töte sie durch deine Pein; Seh' ich dein Dürsten, deine Schmach, So scheu' ich, was dein Herz dir brach. 4. Will keine Sonne mehr mir scheinen, Und schweb' ich in Verlassenheit, So denk' ich, wie die Schar der Deinen, Wie Gott selbst dich verließ im Streit; Mit dir wird Nacht zum Mor⸗ genschein, Bei dir ist kein Verlassensein. 5. Will einst des Todes Pfeil mich schrecken, Und macht mir bang des Grabes Nacht, So hoff' ich ihn mit dir zu schmecken, Der mir Unsterblichkeit gebracht. Wer mit dir stirbt, der lebt zu⸗ gleich, SeinSterben wird zum Himmel⸗ reich. 6. So will ich die Gemein⸗ schaft üben, Aus deren Leid mir Freude grünt; Könnt' auch die Marter mich betrüben, Durch die du Segen mir ver⸗ dient? Ich geh' in deine Leiden ein; Mit dir vereint heißt selig sein. Joh. Friedr. von Meyer 1772—1849. nie⸗ der ⸗ r und den Kelch des Va⸗ters trank. Passion. U ö— Mel. Herr und Altster ꝛc. Weltlich. 1784. 4. Ich b II7/ 00 a—..———— Treuster .— 0— Drücke dei Hν Ei⸗ nes wünsch'ich mir vor al⸗-ͤlem Brennend 6 lig läßt's im Trä⸗nen⸗tal sich lus WS I en, drün, ei. Serse früh und spät; wan-⸗ dern, wenn dies Ei- ne mit uns geht: ——— ö ö .. * un⸗ver⸗rückt auf ei⸗ nen Mann zu schau⸗en, der mit II 9—.— 5 EEE 2—————— blut' gemSchweiß und To⸗des⸗grau-en auf sein Ant⸗ liß 2. SS—— — 2. Ewig soll er mir vor Augen 3. Ja, mein Jesu, laß mich Ii stehen, nicht vergessen Wie er als ein stilles Lamm Meine Schuld und deine ö Dort so blutig und so bleich zu Huld! ö sehen, Als ich in der Finsternis ge⸗ Daß dir ö Hängend an des Kreuzes sessen, Nur dan Stamm, Trugest du mit mir Geduld; + Wie er dürstend rang um meine Hattest längstnach deinemSchaf Und Ret Seele, getrachtet, Wenn di Daß sie ihm zu seinem Lohn Eh' es auf des Hirten Ruf ge⸗ nicht fehle, achtet, Und bitt⸗ Und dann auch an mich gedacht, Und mit teuerm Lösegeld Der We Als er rief: Es ist vollbracht! Mich erkauft von dieser Welt. — lich. 1784. ö trank. 6 mich gessen ie 8 ge⸗ duld; nSchaf duf ge⸗ 5 Welt. 25 Leiden und Tod Jesu. 55 4. Ich bin dein! Sprich du dar⸗ Mit dir alles tun und alles lassen, auf dein Amen! In dir leben und in dir erblassen: Treuster Jesu, du bist mein! Das sei bis zur letzten Stund Drücke deinen süßen Jesusnamen Unser Wandel, unser Bund! Brennend in mein Herz hinein! Albert Knapp 1798—1864. x Mel. Es ist gewißlich an der Zeit. 1535. **———.—— II8 S.—— 3————..—.—2.—.—.— 0 α 0 Du schaust wohl Chri-sti Lei- den an und das hat der Herr für mich ge-tan, daß ů— ———— ET—.— —. denkst in dei-nem Sin- ne, ich bei Gott ge-win- ne 1 —. durch sei- ne gro- ße EEEEEEEEE e Gnad und Huld Er⸗ laß für mei⸗ ne Sün⸗denschuld, die — mich zu Bo-den drü⸗ckt. 2. Doch hast du auch daran 3. Da wo dein Schatz ist, sei gedacht, dein Herz! Daß dir sein bittres Sterben O sieh, voll Blut und Wunden Nur dann allein hat Heil ge. Hängt Gottes Sohn in Qual bracht und Schmerz Und Rettung vom Verderben, Ans Marterholz gebunden! Wenn du mit ihm, der für dich So geh mit deinem Herzen ein stritt In deines Herren Angst und Und bittern Tod am Kreuz erlitt, Pein Der Welt bist abgestorben? Und stirb, wie er gestorben! 15⁶ Passion. 4. Ja, streite mit ihm, wie er stritt, Und teile seine Wunden, Und leide mit ihm, wie er litt, Bis du nach bangen Stunden Darfst rufen mit ihm durch die Nacht Von seinem Kreuz: Es ist voll⸗ bracht! Dann erst bist du gerettet. 5. Ein ew'ger Friede folgt dem Streit, Dem Tod ein ew'ges Leben, Und ewige Gerechtigkeit Wird dir dein Heiland geben, Der freundlich ruft: Mein Leid⸗ genoß, Das Blut, das ich für dich vergoß, Tilgt alle deine Sünden! Julius Sturm 1816—1896. Jesu Grablegung. Nach eigener Melodie. 4 1628. DDE——.— II9.—— e —.——— 2—8885 0 00.. 2 10 O ⸗keit, o Her⸗ze⸗ leid! Ist —— 5,. —.——. ö ö;—— enen. das nicht zu be ⸗ kla⸗ gen? Gott des Va⸗ters Q — wi .. T nig Kind wird ins Grab ge tra⸗ 9. 2. We Not, Der r liegt tot! Am Kreuz ist er gestorben, Hat dadurch das Himmelreich Uns aus Lieb erworben. 3. O Menschenkind, Nur deine Sünd Hat dieses angerichtet, Da du durch die Missetat Warest ganz vernichtet! 4. O selig ist Zu aller Frist, Der dieses recht bedenket, Wie der Herr der Herrlichkeit Wird ins Grab gesenket! 5. O Jesu, du Mein' Hilf und Ruh, Ich bitte dich mit Tränen: Hilf, daß ich mich bis ins Grab Nach dir möge sehnen! Joh. Rist 1607—1667. 2. Mar Nach viel Du meine Dich hat Fels des! 3. O Le Ich weiß, Mich wie Sollte der Vor der 6 4. Sie Ein Käm Da ich in I2l 000 0 —.— e folgt dem Leben, eit id geben, Mein Leid⸗ 7 ich vergoß, den! 1816—1896. da= ters ket, rlichkeit ket! inen: ins Grab 25 607—1667. O Leiden und Tod Jesu. 157 Mel. O Traurigkeit. 1628. 2, —.,— ———— I 0 0 0—9—** So ru- hest du, o mei- ne Ruh, in — ———.—— ———..———.— —.———.—* dei- nes Gra-bes Höh-le und er⸗weckst durch DiDDD— 225—...J‚.‚.—1.— —.——.——. 4.— dei- nen Tod mei- ne to- te See ⸗le. 2. Man senkt dich ein Nach vieler Pein, Du meines Lebens Leben; Dich hat jetzt ein Felsengrab, Fels des Heils, umgeben. 3. O Lebensfürst, Ich weiß, du wirst Mich wieder auferwecken; Sollte denn mein gläubig Herz Vor der Gruft erschrecken? 4. Sie wird mir sein Ein Kämmerlein, Da ich in Frieden liege, I2l 00 0 0 Mel. Sollt' ich meinem Gott nicht singen. Weil ich nun durch deinen Tod Tod und Grab besiege. 5. Nein, nichts verdirbt, Der Leib nur stirbt, Doch werd' ich auferstehen Und mit dir, o Herr, verklärt Ein zum Himmel gehen. 6. Indes will ich, Mein Jesu, dich In meine Seele senken Und an deinen bittern Tod Bis zum Tod gedenken. Salomo Franck 1659—1725. Joh. Heinr. Böhner? 1785. — A⸗men, dei- nes Gra⸗bes Frie-de wird auch wenn wir von der Wallfahrt mü-de ruhn, um —.— Passion. e 22 La W. sior her auf⸗ zm⸗ siehn. Laenet da Aufer⸗ II —— w E ———— S Lamm, das uns ver-söhnt, al⸗ ler Him⸗mel Lob⸗-lied tönt! Oder: Mel. Lasset uns den Herren ꝛc. Joh. Schop. 1641. — .— öS N. men, dei⸗nes Gra⸗bes Frie-de wird auch wenn wir von der Wallfahrt mü⸗de ruhn, um un ⸗ ser Grab durch-wehn, 1 ber Anß stehn. A⸗ men, Fürst der RS— S. Auf ⸗er e ste⸗hung, der des Gra bes Stesgel Ja, du ziel Du, das H Weil du le —*.—* 4 Leiden und Tod Jesu. 15³⁹ e brach, zieh durch Grab und Tod uns nach Iu der —4.— 1..— ——. ED —. EEE 235 Bi Er⸗ 2„ wo dem Lamm, das 9 SSPSPSISII 34—. uns Dpesdtt 10 ler Him⸗mel Lob-lied tönt! 2. Großer Erstling deiner Ja, wir werden auferstehen, Brüder, Weil du auferstanden bist, Ja, du ziehest uns nach dir; Werden dich, Herr Jesu Christ, Du, das Haupt, ziehst deine Einst in deiner Klarheit sehen. Glieder; Unsre Herzen harren dein; Weil du lebst, so leben wir. Amen, ewig sind wir dein! Bernh. Garve 1763—1841. =lied tönt! Schop. 1641. —— Mel. O Traurigkeit. 1628. ——— 122 ½U 55 5——— ——....... wird auch 8 ruhn, um Nun gingst auch du zur 63666655 ins 1 ——— II — 4—.. I-. Zr.— —.—.—— 2——. 1— 2——— Fürst der stil⸗le Grab hin ⸗ ü⸗ ber; dei⸗ ne Ar ⸗beit — rn⸗e; ———————— S———— 16⁰0 Ostern. — 2. Nichts kränkt dich mehr, Fried ist umher; Dein Herz hat ausgeschlagen, Das im heißen Kampf für uns Unsre Sünd getragen. 3. O Erdengruft, Du dunkle Kluft, Wie heilig und voll Segen Wurdest du, seit Gottes Sohn Hat im Grab gelegen! 4. Wie selig ruhn Die Toten nun, Die in dem Herrn verschieden! All ihr Werk folgt ihnen nach, Ja, sie ruhn im Frieden. 5. O Sabbatsruh, Durch welche du Uns jede Ruh erworben, Wo du wie ein Saatkorn lagst In der Erd erstorben! 6. Herr, führe du Zur Sabbatsruh Die tiefbetrübten Seelen, Die um ihre Sündenlast Sich in Reue quälen! 7. Laß deiner Herd, O Heiland wert, Bald ihren Sabbat kommen, Wo sie allem Kampf und Leid Ewig ist entnommen! Viktor Friedr. von Strauß 1809—1899. VIII. Ostern. Mel. Du, des sich ꝛe. 2 3 0—.—5 0 0 0 0 Früh mor⸗gens, da die Sonn auf⸗geht, mein 0— * 74 5—65—.—.———.— 2—— 5 4 ²—— E — 4—— — —— 2 6656 e.—— Sün⸗ den Nacht, Licht, Heil und Le⸗ben wie⸗ der⸗ Wo ist ein Kein Ang Er wälzti Halleluja 3. Lebt Ich weiß, ben, ukorn lagst . eelen, nlast n d, kommen, f und Leid V. 1809—1899. wie-der⸗ — ö Ostern. 161 ö Vbracht. Hal le: lu⸗ ja! 2. O Wunder groß, o starker Und stürb' gleich alle Welt mir b Held, ab, Wo ist ein Feind, den er nicht G'nug, daß ich Christum bei fällt? mir hab'. Kein Angststein liegt so schwer Halleluja! auf mir 4. Für diesen Trost, o großer Er wälzt ihn von des Herzens 8 x i groß — Tür. Herr Jesu, dankt dir alle Welt. Halleluja! Dort wollen wir mit größerm 3. Lebt Christus, was bin ich Fleiß betrübt? Erheben deinen Ruhm undPreis. Ich weiß, daß er mich herzlich Halleluja! liebt. Joh. Heermann 1585—1647. Mel. Mein Herzens-Jesu. Peter Sohrlen). 1668. ö 12⁴. 5t a—— ———.———— E Wach auf, mein Herz/ die Nacht ist hin, die Er⸗mun⸗tre dich, mein Geist und Sinn, den 5. —.— 31 2—.—. Pe Sonn ist 2——5 ge⸗ gan⸗ gen!— Hei⸗-land zu emp-fan⸗gen, der heuzte durch des — 23.———1——.—.——1 I WGSFEEFEFTFIFIIIE 5—.— = 1— To⸗ des Tür ge⸗ bro⸗chen aus dem Grab—— der 23— 2—————————— rr wa Z—.—.———— gan-zen Welt zur Won⸗ Evang. Gesangbuch. 6 —.— Ostern.—— 25%7 2. Steh aus dem Grab der 5. Wohlauf, mein Herz, fang Sünden auf an den Streit,.— Und such ein neues Leben, Weil Jesus überwunden!—— Vollführe deinen Glaubenslauf Er wird auch überwinden weit Feld Und laß dein Herz sich heben In dir, weil er gebunden See Gen Himmel, da dein Jesus ist, Der Feinde Macht, daß du auf—⸗ Und such, was droben, als ein stehst—.—— hrist, Und in ein neues Leben gehst———— Der geistlich auferstanden! Und Gott im Glauben dienest. wor 3. Vergiß nun, was dahinten 6. Ach mein Herr Jesu, der—— ist, du bist Und tracht nach dem, was Vom Tode auferstandernn. 82—— droben, Rett uns aus Satans Macht Mei Damit dein Herz zu jeder Frist und List Zu Jesu sei erhoben! Und aus des Todes Banden, 2. Ach Tritt unter dich die böse Welt Daß wir zusammen insgemein 6 Und strebe nach dem Himmels- Zum neuen Leben gehen ein, ie bein zelt, Das du uns hast erworben! FYyr 90 Wo Jesus ist zu finden! 7. Sei hochgelobt in dieser Wandher 4. Drückt dich ein schwerer Zeit Daß er z Sorgenstein, Von allen Gotteskindern Doch me Dein Jesus wird ihn heben; Und ewig in der Herrlichkeit Fragt, w Es kann ein Christ bei Kreuzes- Von allen Überwindern, pein Die überwunden durch dein 3. Wer In Freud und Wonne leben. Blut! Ni Wirf dein Anliegen auf den Herr Jesu, gib uns Kraft und Eibemen Herrn ut, Und sorge nicht, er ist nicht fern, Daß wir auch überwinden! Daeh Weil er ist auferstanden! Laurentius Laurenti 1660—1722. 22—.— Mel. Alle Menschen müssen sterben. 1687. Wie wir 125 15———————— Er hat al , 9——.——.—.—.— Seine Tr 9000 Zwei der Jün⸗ger 900 mit Seh⸗nen ü⸗ 0 4. Jesu Wenn ich * ih re Au-gen sind voll Trä⸗nen, ih= — in Herz, fang den Streit, unden! winden weit zunden „daß du auf⸗ st eben gehst Uben dienest. rr Jesu, der bist anden, ans Macht List 5 Banden, n insgemein gehen ein, rworben! t in dieser indern errlichkeit idern, urch dein it! Kraft und t, winden! ti 1660—1722. n ä⸗ber en, ih ⸗re Ostern. 1⁵³ DDDD 3815 nach Em⸗ma⸗ us, See⸗len voll Ver druß, und sie wech-seln Kla⸗ge⸗ SSSS . +—— 42 d. wor=te; doch es ist von ih-rem te schon der 0— PFF 6 rrreri⸗rn 2. Ach, es gehn noch manche Herzen Ihrem stillen Kummer nach, Sie bejammern ihre Schmerzen, Ihre Not und Ungemach. Mancher wandert gar alleine, Daß er zur Genüge weine; Doch mein Jesus ist dabei, Fragt, was man so traurig sei. 3. Wenn zwei Seelen sich be⸗ sprechen, Nimmt er liebend daran teil, Er bemerket die Gebrechen, Spendet Trost und bringet Heil. Denn er kann uns nicht ver⸗ säumen, Wie wir glaubenslos oft träumen, Er hat alles im Gesicht, Seine Treu verläßt uns nicht. 4. Jesus ist mir nachgegangen, Wenn ich meiner Eitelkeit Mei⸗ster gar uict Wei und verztreibt die Traurig⸗ 5—8 Und der Sünde nachgehangen. O der unglücksel'gen Zeit, Die ich Armer so verloren! Doch er hat mich neu geboren, Jesus hat an mich gedacht Und das Schäflein wieder⸗ bracht. 5. Oft schon hab' ich's auch empfunden, Jesus läßt mich nicht allein, Jesus stellt zur rechten Stunden Sich mit seinem Beistand ein. Wenn ich mich in Leid verzehre, Gleich als ob er ferne wäre, O so ist er mehr als nah Und mit seiner Hilfe da. 6. Treuster Freund von allen Freunden, Bleibe ferner noch bei mir; Kommt die Welt mich anzu⸗ feinden, Ach so sei du auch allhier! * 1⁵4 Ostern. — ◻ Wenn mich Trübsalswetter schrecken, Wollst du mächtig mich bedecken! Komm in meinem Geist zu ruhn; Was du willst, das will ich tun! 7. Bin ich traurig und betrübet, Herr, so ruf mir in den Sinn, Daß mich deine Seele liebet Und daß ich der Deine bin! Laß dein Wort mich fester gründen, Laß es auch mein Herzentzünden, Daß es voller Liebe brennt Und dich immer besser kennt! 8. Tröst auch andre, die voll Jammer Einsam durch die Fluren gehn Mel. Jesus, meine Zuversicht. Oder in der stillen Kammer Tief bekümmert zu dir flehn! Wenn sie von der Welt sich trennen, On sie satt sich weinen können, Sprich dann ihrer Seele zu: Liebes Kind, was trauerst du? 9. Hilf, wenn es will Abend werden Und der Lebenstag sich neigt, Wenn dem dunkeln Aug auf Erden Nirgends sich ein Helfer zeigt; Bleib alsdann in unsrer Mitten, Wie dich deine Jünger bitten, Bis du sie getröstet hast: Bleibe, bleibe, teurer Gast! Joh. Neunherz 1653—1737. Joh. 436161 1653. 1656. 120 I.— 0 0 0 Hal⸗le⸗lu⸗ ja! Je sus lebt, Tod und To⸗ten⸗gruft und Er ⸗-de bebt, da der 0 —.— II —— ö SSS—. Höl-le sind be-- zwun gen, Held hin-durch⸗ge-drun- gen. Geht nicht mehr nach iIE Gol⸗ ga tha: Je; 8 lebt, Hal ⸗le⸗ lu ⸗ ja! 2. Hall Die ihr s. Wischete Weil die Euer Hei Jesus leb 3. Hal Den Lebe Glaubet Der verkl Diese wit Jesus lel ammer dir flehn! zelt sich en, nen können, eele zu: auerst du? will Abend n ch neigt, Aug auf Ifer zeigt; rer Mitten, er bitten, ast: Gast! 1653—1737. 1653. 1656. —— — —— Tod und da der nehr nach — ja! E Ostern. 165 2.Halleluja! Seht das Grab, 4. Halleluja! Dieses Wort Die ihr seinen Tod beweinet! Soll mich wiederum beleben. Wischet eure Tränen ab, Kann ich gleich nicht an den Ort Weil die helle Sonne scheinet; Seines Grabes mich begeben, Euer Heiland ist nicht da: G'nug, daß es mein Glaube sah: Jesus lebt, Halleluja! Jesus lebt, Halleluja! 3. Halleluja! Suchet nicht 5. Halleluja! Er wird mir Den Lebend'gen bei den Toten, Leben in dem Tode geben. Glaubet freudig dem Bericht Also sterb' ich freudig hier/ Der verklärten Osterboten! Christi Tod ist nun mein Leben. Diese wissen, was geschah: Nur getrost, ich glaube ja: Jesus lebt, Halleluja! Jesus lebt, Halleluja! Benj. Schmolck 1672—1737. Mel. Valet will ich dir geben. Melchior Teschner. 1614. 25—.—— E.. 3——.———.— Ich geh' zu dei-nem Gra⸗be, du gro⸗ ßer weil ich die Hoffnung ha- be, daß du mir Q 0 0 0 + — EE— kann fröh-lich ster⸗ ben und Waed wirst, wie man kann fröhsli h er be un ————..... — DI fröh⸗lich auf er⸗stehn und mit des Himmels Er-⸗ —.— ——— 4——— 1—— I 7 1 I. I ‚xͤͤͤͤ ben ins Land des Le-bens gehn. 2. Du liegest in der Erde Wenn ich begraben werde, Und hast sie eingeweiht, Daß sich mein Herz nicht scheut 166 Ostern.— Auch in den Staub zu legen, Da werd' ich dich erblicken, 3. Der Was Asch und Staub vermehrt, Der mich vom Tode weckt. Weil dir doch allerwegen 5. Du fährest in die Höhe Und ist n Die Erde zugehört. Und zeigest mir die Bahn, Wir aber 3. Du ruhest in dem Grabe, Wohin ich endlich gehe, Mit uns Daß ich auch meine Ruh Da ich dich finden kann. 4. Ach An diesem Orte habe, Dort ist es sicher wohnen, Bei dein. Drückst mir die Augen zu; Wo lauter Glanz um dich, Wir alle So soll mir gar nicht grauen, Da warten lauter Kronen Deswege Wenn mein Gesicht vergeht, In deiner Hand auf mich. Ich werde den wohl schauen, 6. O meines Lebens Leben, Mit du Der mir zur Seite steht. O meines Todes Tod, I Uns einer 4. Dein Grab war wohl ver-Ich will mich dir ergeben Der ewis siegelt, Doch brichst du es entzwei. Wenn mich der Tod verriegelt, So bin ich dennoch frei; Du wirst den Stein schon rücken, Der auch mein Grab bedeckt, 3556. Christus der ist mein In meiner letzten Not! Ich will mein Lager machen In deine liebe Gruft, Da werd' ich schon erwachen, Wenn deine Stimme ruft. Benj. Schmolck 1672—1737. Leben. 2—55—55 Vulpius? 1609. —.——. L —.— Wil⸗ ⸗kom⸗men, Held im Strei ⸗ te, aus ,— SIDDE dei⸗ nes Gra- bes Kluft! Wir tri- um ⸗phie ren +2. 155 H—4.——.——85 +I— —————— =— heu⸗te um dei⸗ ne lee⸗re Gruft. 2. In der Gerechten Hütten Schallt schon das Siegeslied, Du trittst in unsre Mitten Und bringst den Osterfried', Ostern. 167 erblicken, de weckt. die Höhe Bahn, gehe, kann. ohnen, um dich, Kronen f mich. ens Leben, od, rgeben kot! machen ft, erwachen, ne ruft. Ek 1672—1737. zulpius? 1609. Mitten erfriedꝰ. 3. Der Feind ist schon ge⸗ schlagen Und ist nunmehr ein Spott; Wir aber können sagen: Mit uns ist unser Gott. 4. Ach teile doch die Beute Bei deinen Gliedern aus! Wir alle kommen heute Deswegen in dein Haus. 5. Laß unser aller Sünden Mit dir begraben sein, Uns einen Schatz hier finden, Der ewig kann erfreun! Mel. Sollt' ich meinem Gott nicht singen. 6. Wir sind mit dir gestorben, So leben wir mit dir; Was uns dein Tod erworben, Das stell uns täglich für! 7. Wir wollen hier ganz fröhlich Mit dir zu Grabe gehn, Wenn wir dereinst nur selig Mit dir auch auferstehn. 8. Der Tod kann uns nicht schaden, Sein Stachel ist nun stumpf; Wir sind bei Gott in Gnaden Und rufen schon: Triumph! Benj. Schmolck 1672—1737. Joh. Heinr. Böhner? 1785. 1209———.—.—..—— .— 0 0 00. U ⸗ber-win-der, nimm die Pal-men, die dein das mit fro-hen O-ster-psal-men den er⸗ 2˙. DR. 5 Zi ⸗ on heu=te bringt, kämpseten Sieg be⸗singt! Wo ist nun der Fein-de Poschen und der Wurger Mordege schrei, da des To⸗des Q 32 2 4— 9957————.—————.— —— Nacht vor⸗bei und sein Stachel ist zer⸗brochen?Tod und 168 n Teu⸗ fel lie⸗ gen da: Gott sei Dank,Hal⸗le Zlu: ja Oder: Mel. Lasset uns den Herren ꝛc. Joh. Schop. 1641. —— e—.S . —— U⸗ber-win⸗der, nimm die Palmen, die dein das mit fro 5340 O ⸗ster-psalmen den er⸗ ——— II— UUU 355 80 90 hen=te bringt, Wo kämpf⸗ten Sieg be-singt! ist nun der —4——.———4— SR—— ——.—. 2 DiiiE Fein ⸗de Po⸗chen und der Wür⸗ger Mord⸗ge⸗ ,——— 163—.— 2—— 5———11 EDSE e schrei, da des To-des Nachtvor-bei urd sein — e n, den . Sta⸗ chel ist zer⸗bro⸗chen? Tod und Teu-fel 9 gen da: Gott sei Dant, Hal⸗ le⸗ lu⸗ ja! 2. Laß nun deine Siegeszeichen Was kann deiner Krone gleichen? Glänzen aus dem Grab empor! Held und König, tritt hervor! Denn na Gott sei 3. Tei Deiner a Die in f Vor den Deinen O so jar Weil da Und auf Denn de Gott sei 4. Laß Deinen Gib Erl⸗ Daß sie Hält der O so för Rufe me Denn di Und der Gott sei . Li — lu ⸗ ja! Schop. 1641. die dein den er⸗ nun der und sein 3 Teu=fel one gleichen? itt hervor! 32 Ostern. 1⁵9 Laß dir tausend Engel dienen; Denn nach harter Leidenszeit Ist dein Tag der Herrlichkeit, Höchste Majestät, erschienen! Erd und Himmel jauchzen da: Gott sei Dank, Halleluja! 3. Teile, großer Fürst, die Beute Deiner armen Herde mit, Die in froher Sehnsucht heute Vor den Thron der Gnade tritt! Deinen Frieden gib uns allen, O so jauchzet Herz und Mut, Weil das Los so wundergut Und aufs lieblichste gefallen; Denn der Ölzweig grünet da: Gott sei Dank, Halleluja! 4. Laß, o Sonne der Gerechten, Deinen Strahl zum Herzen gehn; Gib Erleuchtung deinen Knech⸗ ten, Daß sie geistlich auferstehn! Hält der Schlaf uns noch ge⸗ fangen, O so fördre selbst den Lauf; Rufe mächtig: Wachet auf! Denn die Schatten sind ver⸗ gangen Und der helle Tag ist da: Gott sei Dank, Halleluja! 5. Tilg in uns des Todes Grauen, Wenn die letzte Stunde schlägt, Weil uns in des Himmels Auen Ist die Krone beigelegt! Laß uns in den höchsten Nöten, Mitten in der Todespein, Voll des Glaubenstrostes sein! O so kann der Tod nicht töten, Denn die Hoffnung blühet da: Gott sei Dank, Halleluja! 6. Zeige, wenn der blöde Kummer Über Gruft und Bahre weint, Wie die Schwachheit nach dem Schlummer Dort in voller Kraft erscheint! Sind wir sterblich hier geboren, O so nimmt das kühle Grab Nichts als nur was irdisch ab, Und der Staub ist unverloren. Unser Hirte hütet da: Gott sei Dank, Halleluja! 7. Wecke die erstorbnen Glie⸗ der Endlich aus der dunkeln Nacht, Daß des Geistes Hülle wieder In verklärtem Glanz erwacht! Dann wirst du die Krone geben, Während wir aus voller Brust, Herr, in engelgleicher Lust Ewig deinen Sieg erheben. Selig sprechen wir allda: Gott sei Dank, Halleluja! Christ. Ludw. Taddel 1706—-1775. . H —— Q 0—— 1 * — 2 3 ho⸗ hen Tags der Herr-lich-keit, halt + ...—.— —— im Ge⸗dächt⸗nis — Je ⸗ sum Christ, der 2. Fühl alle Dankbarkeit für ihn, Als ob er heute dir erschien' Und spräche: Friede sei mit dir! So freue dich, mein Geist, in mir! 3. Macht, Ruhm und Hoheit immerdar Dem, der da ist und der da war; Sein Name sei gebenedeit Von nun an bis in Ewigkeit! 4. O Glaube, der das Herz erhöht! Was ist der Erde Majestät, Wenn sie mein Geist mit der vergleicht, Die ich durch Gottes Sohn er⸗ reicht? 5. Vor seinem Thron in seinem Reich Unsterblich, heilig, Engeln gleich Und ewig, ewig selig sein: Ach, welche Herrlichkeit ist mein! 6. Herr, der du in den Him⸗ meln thronst, Ich soll da wohnen, wo du wohnst, Und du erfüllest mein Vertraun, Dich in der Herrlichkeit zu schaun! 7. Ich soll, wenn du, o Lebens⸗ I I Einst in den Wolken kommen wirst, Erweckt aus meinem Grabe gehn Und rein zu deiner Rechten stehn. 8. Mit deiner heil'gen Engel Schar Soll ich dich loben immerdar, Mit allen Frommen aller Zeit Soll ich mich freun in Ewigkeit. 9. Nie komm' es mir aus meinem Sinn, 2 ᷓ—. .. — von dem Tod er-stan-den ist! Ostern. O O Mel. Vom Himmel hoch ꝛc. 1539. Was ich Aο——— 6 I30 L. Damit e 6 Zu dein — Er⸗äinn are dich, mein Geist, er-freut des 10.6 e Uber al Mit ihr Ewig h Gott er Dies ist 3. Je Lästert Gnade Daß de Gott ve Dies ist den Him⸗ thronst, wo du st, Vertraun, keit zu n! u, o Lebens⸗ kommen Grabe gehn achten stehn. lgen Engel r mmerdar, aller Zeit n Ewigkeit. mir aus em Sinn, U—— 17¹ Was ich, mein Dun dir schuldig Sein ist das Reich, sein ist die Kraft. Damit ich mich nories und Treu Halt im Gedächtnis Jesum Zu deinem Bilde stets erneu'! Christ, 10. Er ist's, der alles in uns Der von dem Tod erstanden schafft, 6in Christ. Fürchtegott Gellert 17151769. Mel. Jesus, meine Zuversicht. Joh. Crüger? 1653. 1656. 13,. 1——.— SSSSSSSS. 00ο Je-sus lebt, mit ihm auch ich; Tod, wo Je- sus lebt und wird auch mich von den Q +.————.— O.. 165—— dien dinn 4——— 25 0— 0 . dwi sind nun dei⸗ ne Schre⸗cken? Er To ⸗ten auf- er ⸗ we⸗cken. SEEEEEE 5 2—— ver⸗klärt mich in sein Licht, die ist mei⸗ ne Zu⸗ver-sicht. 2. Jesus lebt, ihm ist das Reich 4. Jesus lebt; sein Heil ist mein, Über alle Welt gegeben; Sein sei auch mein ganzes Leben. Mit ihm werd' ich auch zugleich Reines Herzens will ich sein Ewig herrschen, ewig leben. Und den Lüsten widerstreben. Gott erfüllt, was er verspricht, Er verläßt den Schwachen nicht, Dies ist meine Zuversicht. Dies ist meine Zuversicht. 3. Jesus lebt; wer nun verzagt, 5. Jesus lebt; ich bin gewiß, Lästert ihn und Gottes Ehre. Nichts soll mich von Jesu scheiden, Gnade hat er zugesagt, Keine Macht der Finsternis, Daß der Sünder sich bekehre. Keine Herrlichkeit, kein Leiden. Gott verstößt in Christo nicht, Er gibt Kraft zu jeder Pflicht, Dies ist meine Zuversicht. Dies ist meine Zuversicht. 5 Ostern. 18 6. Jesus lebt; nun ist der Tod Wird er meiner Seele geben, Mir der Eingang i in das Leben. Wenn sie gläubig zu ihm spricht: Welchen Trost in Todesnot Herr, Herr, meine Zuversicht! Christ. Fürchtegott Gellert 17151769. Mel. Wie schön leucht't uns ꝛc. Phil. Nicolai? 1598. Baso 9—4 zin,..— ——. Fah⸗ lockt dem Herrn, bringt Lob und Der gro ße Sie⸗ger ü-ber⸗ 0.— 0 1—.—————.— —————————.—— —.— 2—.——.— Br——. Dank ihm, der des To- des Macht be-zwang und wand; Nacht war um ihn, und sie verschwand in ISSS 7— 2—— 20 2)— I——.—.— uns vom Staub er-höh=te! ů hel-le Mor⸗gen-rö ⸗=te. Be: bet, ge! bet, 4 SSSSSiiI— — stol-ze Spöt⸗ter, un⸗serm Ret⸗ ter Preis und Eh=re! ů— 5 de, re.. Lnn, K. Glaubt an ihn und sei⸗ ne Leh⸗ re! 2. Heil uns, des Heilands Er hat den Tempel neu gebaut, Grab ist leer! Den blinde Wut zerbrochen. Fest stehet wie ein Fels im Meer Mächtig, Prächtig Das Wort, das er gesprochen. Ist der Sieger, O selig, wer sich ihm vertraut! Gottes Krieger, — Aufers Und m ele geben, ihm spricht: zuversicht! t 1715—1769. Nicolai? 1598. —— t Lob und ü⸗ ber⸗ — wang und wand in dEh ⸗re! 32 neu gebaut, brochen. — Ostern. 1²³ Auferstanden O dann empfängst du mein Und macht seinen Feind zu Gebein Schanden. In deiner Schattenhülle. 3. Leer ist die Gruft, die ihn Freude, Freude! Lucbab⸗ Meine Glieder Sei mir gegrüßt, mein künftig Werden wieder Grab, Auferstehen, Du Wohnung ernster Stille! Meinen Heiland werd' ich sehen. Nur wenig Tage werden's sein, Dan. Schiebeler 1741—1771. Mel. Sollt' ich meinem Gott Joh. Heinr. Böhner? 1785. nicht singen. Q 133—.——— De 3————.—.———— προον ρ Auf⸗er⸗stan⸗den, anßsere Eurtden ist der Seht, wie hat nach Schmach und Banden Gott mit 7 ö——. —18———— E 535— Eh⸗ 191—. Dort auf sei- nes Va⸗ters 22 7 i SSSSSEEEI.. —2—.5— 1— Tbreane, ü⸗ beSed erhöht, herrscht er nun in 0 —. Ma-je-stät. Fal⸗let nie-der vor demSoh⸗ne, der uns ———— 5— PEE ——.—— rn 122432—7„— 9.—.— —— ——— einst zu sich er-hebt! Hal⸗le-lu- ja, Je-sus lebt! 2⁴ Ostern. O Oder: Mel. Lasset uns den Herren ꝛc. Joh. Schop. 1641. —— VE.2 N———5—8— ..———...—.— D.—.—— Nuf⸗ er ⸗stan-den, auf-er-stan⸗den ist der Seht, wie hat nach Schmach und Banden Gott mit 2——— EDD.————.— — ö ö—— Herr, der uns ver⸗söhnt. 2— Eh ren ihn ge-krönt! Dort auf sei⸗ nes —7———————— en e E.——.— Va ⸗ ters Thro⸗=ne/ ü⸗berSchmerz und Tod er⸗— höht, herrscht er nun in Ma-je- stat. Fal⸗=let — 2 23—.— 2—1.—— nie⸗——— vor dem Soh⸗ ne, der uns einst zu .————.— =——... sich er ⸗hebt! Hal ⸗le-lu- ja, Je⸗ sus lebt! 2. Singt dem Herrn! Er ist Wer kann ihm noch widerstreben? erstanden, Mächtig steigt der Held empor, Da er starb auf Golgatha. Im Triumph bricht er hervor. Rühmt es laut in allen Landen: Seht, des Abgrunds Pforten Was sein Mund verhieß, geschah! beben, EI Da ihr e Halleluje 3. Uns Sank er Uns zum Steht er Tod, dul Deine S Deine H Und das Ob man Halleluj 4. Au Ging er Laßt un⸗ Dann is Haltet: Nach H— Schop. 1641. ist der Fal-let einst zu derstreben? ld empor, rhervor. Pforten — Ostern. 1²⁸ Da ihr Sieger sich erhebt! Halleluja, Jesus lebt! 3. Uns vom Tode zu befreien, Sank er in des Grabes Nacht; Uns zum Leben zu erneuen, Steht er auf durch Gottes Macht. Tod, du bist in Sieg verschlungen, Deine Schrecken sind gedämpft, Deine Herrschaft ist bekämpft, Und das Leben ist errungen. Ob man unsern Leib begräbt: Halleluja, Jesus lebt! 4. Aus dem Grab uns zu erheben, Ging er zu dem Vater hin. Laßt uns ihm zur Ehre leben, Dann ist Sterben uns Gewinn! Haltet unter Lust und Leiden Im Gedächtnis Jesum Christ, Der vom Tod erstanden ist! Unvergänglich sind die Freuden Des, der nach demHimmel strebt. Halleluja, Jesus lebt! 5. Freut euch seiner, Gottes Kinder, Er sei euer Lobgesang! Bringt dem Todesüberwinder Ewig Ehre, Preis und Dank! Rühmt es in Versuchungs⸗ stunden, Wenn euch Sünd und Elend droht, Rühmt es in der Todesnot: Unser Herr hat überwunden, Der uns einst zu sich erhebt; Halleluja, Jesus lebt! Nach Joh. Friedr. Danneil 4217.0. 1789. Christoph Christian Sturm. 74⁴40-1786. Mel. Wachet auf ze. Phil. Nicolai? 1598. + ———8— 00 134 Fe d,en P— .— 0 Lobt den Höchsten, Je-sus Ule-bet! Er⸗ Hört's, be⸗ trüb⸗te Sünder, ge⸗ bet der 2———. — —. —— II — I. +. SSI..... ITITII lö ⸗ste Menschen, auf, er Freu⸗de Raum, denn Je⸗sus 3ghe bet des Welt⸗er⸗ le⸗ bet; Gott hat ihn 17—— .SSDI —— Wab.e mu, s⸗sers Mar je„sia!—00 ö⸗ sers Ma-je ⸗stät! aus dem Staub er höht! 9 See le, dein Ge⸗ Ostern. O— ů— ur Frö ———, ——.—— ich al —————.—.. 5. A sang er-⸗schal-le ihm zum Dank, ihm zur 5r. ů Erwart Hn r Erti— S————.———— Einherg Ehre! Dich, gro⸗ ßer Held, er-hebt die Welt, weil Unnenr —5 — 0 V IE dei ne Hand den Sieg be 2. Jesu Jünger, wehrt dem Leide, Lobsinget ihm und nehmt voll Freude Am Siege teil, den er erstritt! Ob auch ihr dem Tod erlieget, Er hat für euch den Tod besieget; Er herrscht, der für euch starb und litt. Was wollt ihr traurig sein? Ihr könnt getrost euch freun. Jesus lebet Von Ewigkeit Zu Ewigkeit, Derselbe gestern und auch heut. 3. Nun verzagt auch nicht, Verbrecher! Gott ist euch nun kein strenger Rächer, Wenn ihr die Schuld mit Ernst bereut. Durch des Todes Überwinder Ist er dem reuevollen Sünder — halt. Ein Vater der Barmherzigkeit. Er nimmt ihn liebreich auf, Mit Kraft zum Glaubenslauf Ihn zu segnen. Preis sei der Huld, Die mit Geduld Uns trägt und tilget unsre Schuld! 4. Tod, wo sind nun deine Schrecken? Nicht ewig wird das Grab uns decken, Verwest der Leib gleich in der Gruft, Einst wird er zum bessern Leben Sich aus des Todes Staub er⸗ eben, Wenn Jesus den Entschlafnen ruft. Dann wird des Todes Feld Zu einer regen Welt. Alles lebet, Sowie erneut nherzigkeit. eich auf, aubenslauf unsre ild! nun deine ecken? Grab uns „ ich in der , essern Leben Staub er⸗ „ itschlafnen es Feld — Ostern. 127 Zur Frühlingszeit Die ewig währen, sind die Beuten, 6. alles regt und alles freut. Die uns dein Sieg erkämpfet hat. 5. Auferstandner, welch ein Bald sind sie unser Teil, Segen Bald krönet uns das Heil Erwartet uns, wenn wir auf Deines Lebens. Wegen Halleluja Einhergehn, die dein Fuß betrat! Der Herr ist nah, Unnennbare Seligkeiten, Bald ist der Tag des Sieges da. Christoph Christian Sturm 1740—1786. Mel. Wachet auf ꝛc.—— Nicolai? 1598. 135 S Se e 0 0 0 0 Hal⸗ le-lu-jalJauchzt,ihrChö⸗re, singt Er, der Held, ist von den Ban-den des — 2——.—— ——...T Fe⸗su Chri⸗ sto Preis und Eh=re, wie groß und To⸗ des siegreich auf-er⸗-stan-den, er, der für 0 DEEEE V IL—— .— 63 2*—,. —5— 2———.— +— l=..— herr-lich ist sein Tag! Sein i ö ein ist Ge⸗walt und uns im Gra⸗ be lag. 5 —— 15 3—.— II TT— — — —— Macht. Preis ihm, er hars vol⸗ bracht! Hal le⸗ f. I 5. —— 2.—— l 2——— ———. 4——1.— + lu⸗ja! Er hat's voll⸗bracht, er, der die Macht des —..—..—. 17⁸ Ostern. O 9 ů f e— —2—— II E To⸗des und des Hasts hat. 2. Glorreich hat der Held gerungen, Hat mächtig Grab und Tod bezwungen, Von ihren Schrecken uns befreit. Wir von Gott gefallne Sünder Sind nun mit ihm versöhnte Kinder Und Erben seiner Seligkeit. Bald, bald entschlafen wir, Entschlafen, Christus, dir, Ruhn in Frieden Die kurze Nacht, Bis deine Macht Das Licht des ew'gen Tages ruft. 3. Unsern Staub mag Staub bedecken, Du wirst ihn herrlich auf⸗ erwecken, Der du des 23.—. 8 Schöpfer bist. Du wirst unvergänglich Leben Und Kraft und Herrlichkeit ihm geben, Gottfried Benedikt Funk 1734— Dem Staube, der dir teuer ist. Wir werden ewig dein, Gerecht und selig sein. Halleluja! Tod und Gericht Erschreckt uns nicht, Denn Jesus, unser Mittler, lebt. 4. Tag des Lebens, Tag der Wonne! Wie wird uns sein, wemGeited Sonne Durch unsers Grabes Dunkel bricht! O was werden wir empfinden, Wenn Nacht und Finsternis verschwinden Und uns umstrahlt des Himmels Licht! Vollender, führe du Uns diesem Tage zu, Uns die Deinen! Die Todesbahn Gingst du voran, Wir folgen dir in deine Ruh. 181⁴4. Mel. Nun danket all und bringet ꝛc. 45 Crüger. 1656. 130 53————— DDE 0 2 Ich sag' 65 je ⸗dem, daß er lebt und 2. Ich Es seiner Daß bal Das neu 3. Jetz Erst wie Ein neue Entzückt Und jede In seine 7. D Geht in 13⁷ 0 0 0 teuer ist. „ ttler, lebt. ——— der In Gottes Dunkel ipfinden, sternis inden Himmels ie Ruh. 73⁴4—1814. iger. 1656. ebt und 17⁹ —— * ö EE— —.— 5—— V auf er⸗stan⸗ 98 i un ⸗srer — 4 V— —55—„——.—— 2—5. +...‚.. 13—..——————— E 2.— 1— e . 7Mit ⸗te schwebt und 2. Ich sag' es jedem, jeder sagt Es seinem Freunde gleich, Daß bald an allen Orten tagt Das neue Himmelreich. 3. Jetzt scheint die Welt dem neuen Sinn Erst wie ein Vaterland, Ein neues Leben nimmt man hin Entzückt aus seiner Hand. 4. Hinunter in das tiefe Meer Versank des Todes Graun, Und jeder kann nun leicht und hehr In seine Zukunft schaun. 5. Der dunkle Weg, den er betrat, Geht in den Himmel aus, Friedr. von Hardenberg(Novalis) 1772—-1801. Mel. Jesu, meines Lebens Leben. wig bei uns ist. Und wer nur hört auf seinen Rat, Kommt auch ins Vaterhaus. 6. Nun weine keiner mehr allhie, Wenn eins die Augen schließt, Vom Wiedersehn spät oder früh Wird dieser Schmerz versüßt. 7. Es kann zu jeder guten Tat Ein jeder frischer glühn, Denn herrlich wird ihm diese Saat In schönern Fluren blühn. 8. Er lebt und wird nun bei uns sein, Wenn alles uns verläßt, Und so soll dieser Tag uns sein Ein Welterlösungsfest! Wolfgang Weßnitzer. 1661. DIEAE —————T — Fe su, To⸗ 22„ ü⸗ ber- win⸗der, der du n als Herr und Kö- nig DD e stand⸗ ner Welt er-⸗ auf⸗ er al-ler Sie⸗ ges=fürst schei⸗nen Awirst. Leib⸗lich —8. 18⁰ Himmelfahrt. I 5 d — .— bist du uns ge⸗ nom⸗men, doch du willst i im V. Gei⸗ ste kom⸗men, Le⸗ vat spendend al⸗-ler⸗ wärts in ein 2. Herr, mit vielen tausend Brüdern Fleh' ich nun bei Tag und Nacht: Komm, o komm, laß uns er⸗ fahren Deine Liebe, deine Macht! Komm, vom lauen trägen Wesen Uns allmächtig zu erlösen; Nimm hinweg, was uns be⸗ schwert Und was dir den Zugang wehrt! 3. Tratst du einst zu deinen Jüngern Durch verschlossne Türen ein, Sollten dann die Menschenherzen je⸗des Men-schen-⸗herz. Dir zu fest verschlossen sein? Siehe, wie sie sich ermüden, Ohne Leben, ohne Frieden! Komm, die Riegel brich entzwei, Mach lebendig, froh und frei! 4. Mache los von Satans Banden, Froh und stark in dir allein! Ach die Blinden und die Toten Führ ins Licht und Leben ein, Daß sich alle dir ergeben, Dir zu sterben, dir zu leben! Jesu, kommst du, bist du nah? Amen, ja! Halleluja! Verfasser unbekannt. IX. Himmelfahrt. 940 Du, des sich ꝛc. 13386 —.— . — 00 0 0 Wir f en Wus, Heit Je⸗ su Chrif, daß Sein' glaub 2. Nu Und sine Gott Lol Denn u Hallelu 3. Nu Und ist Er ist d Hallelu 4. Ei Welt,/S Trotz', Der He Hallel 22 E ö Himmelfahrt. 18¹ — —.— H —.— rr u in— swillst im du von Gott er hö-het bist. Im- ma⸗nu⸗ el, du —— SꝗSISIPSISISIIIIIIIIIIIII al-ler⸗— ho⸗ hes Haupt, stärt nun dein Volk, das an dich Zar—* 2—— — 3.—. rz. glaubt! Hal ⸗le⸗ lu ⸗ja! n sein 2 2. Nun freut sich alle Christen⸗ 5. Wohl dem, des Herz in nüden, heit Christo ruht ieden! Und singet dir befreit von Leid: Und der in ihm hat frischen Mut! ch entzwei, Gott Lob und Dank im höchsten Was frag' ich dann, o Welt, und frei! Thron, nach dir? Satans Denn unser Freund ist Gottes Nach Christo nur verlangen wir. en, Sohn! Halleluja! allein! Halleluja! die Toten eben ein, ben, leben! du nah? unbekannt. hrist, daß 3. Nun thronet er im Himmel ö 443. Und ist doch bei uns allzeit noch. Sein' Macht und Gnad unend⸗ lich ist, Er ist der Herr zu aller Frist. Halleluja! 4. Er ist der Sieger, dessen Hand Welt, Sündund Hölleüberwand. Trotz', wer da will, was liegt daran? Der Herr ist's, der ihn stürzen kann. Hallelujal 6. Wir freuen uns aus Her⸗ zensgrund Und singen dir mit frohem Mund Du Bruder, unser Fleisch und Blut, Bist unser Heil und höchstes Gut. Halleluja! 7. Durch dich der Himmel unser ist; Hilf uns, o Heiland Jesu Christ, Daß wir vertrauen fest auf dich Und durch dich leben ewiglich! Halleluja! 8. Komm, lieber Herr, komm, es ist Zeit! 182² Himmelfahrt. E Komm dochin deiner Herrlichkeit, In deinen ew'gen Freudensaal! Führ uns aus diesem Jammertal Halleluja! Verfasser unbekannt; 1611. Mel. Ermuntre dich. Joh. Schop? 1641. r SEEEEE 0 Du Le⸗bens-fürst, Herr Je-su gen Him⸗mel, da dein Va⸗ ter ———————. — Christ, der du bist auf⸗ ge nom nien ist und die Ge- mein der From-men, ——— — E—— I —2—4 ——.——.— wie soll ich 7566 gro ⸗ ßen Sieg, —.———.*—.———— 5 Dα B. den du er⸗ Warn nach e rem Hrle, 20 star-ker Held, recht prei⸗ 53— dir Ehr ge⸗ 0 2—+ IE —...—— ung er ⸗ wei ⸗ sen? 2. Du hast die Höll und Du hast gesieget weit und breit; Sündennot Wie werd' ich solche Herrlich⸗ Mit starker Kraft bezwungen, keit, Hast über Teufel, Welt und Tod O Herr, in diesem Leben Den Sieg am Kreuz errungen, Recht würdiglich erheben? Die Stre Du haste Der uns Und weil Nun stet So werd Dahin zz 4. Hil udensaal! annt; 1611. chop? 1641. und breit; Herrlich⸗ en hen? — Himmelfahrt. 18³ 3. Du hast durch deine Himmelfahrt Die Straße uns bereitet; Du hast den Weg uns offenbart, Der uns zum Vater leitet; Und weil denn du, HerrJesuChrist, Nun stets in deiner Wonne bist, So werden ja die Frommen Dahin zu dir auch kommen. 4. Hilf, daß wir suchen unsern Schatz Nicht hier in diesem Leben! Leit uns dorthin, wo du den Platz Willst Gottes Kindern geben! Ach laß uns streben fest und wohl Nach dem, was künftig werden ol, Laß uns dein Heil ergründen Und deine Wohnung finden! 5. Zieh uns nach dir, so folgen wir, E E held, Kraft, hast du dich ge- se-ßet Feind zum Tod ver⸗ Mel. Wie schön leucht't uns ꝛc. 4 ——————.. EEEE Ach wun⸗der-gro⸗-ßer Sie=ges⸗ zur Rech⸗ ten Got ⸗ tes Gib uns des Glaubens Flügel! Hilf, daß wir sicher fliehn von hier Auf deinen Friedenshügel! Mein Gott, wann fahr' ich doch dahin, Woselbst ich ewig fröhlich bin? Wann werd' ich vor dir stehen, Dein Angesicht zu sehen? 6. Wann soll ich hin ins Paradies Zu dir, Herr Jesu, kommen? Wann labt 6 Himmelsspeise üß, Wann werd' ich aufgenommen? Mein Heiland, komm und nimm mich an, Auf daß ich fröhlich jauchzen kann Mit aufgehobnen Händen: Preis dir an allen Enden! Joh. Rist 1607—1667. Phil. Nicolai? 1598. in der — du Sün⸗den⸗ trä⸗ ge le: tzet. Mäch ⸗tig, präch⸗ tig 18⁴4 Himmelfahrt. H 0 +— IEEEEEE EEE......... 557 E 30 1..— I 2— tri⸗ mnmbi du und re⸗gierst du. Tod und Le-ben, 2* 1—=E NH al ⸗les ist dir un⸗ter⸗ ben. 2. Dir dienen alle Cherubim, Viel tausend hohe Seraphim Dich Siegesfürsten loben, Weil du den Segen wiederbracht, Mit Majestät und großer Pracht Zur Freude bist erhoben. Singet, Klinget, Rühmt und ehret Den, der fähret Auf zum Throne, Zu empfahn die Himmelskrone! 3. Du bist das Haupt, o Herr, und wir Sind deine Glieder, nur von dir Kommt auf uns Heil und Leben; Trost, Friede, ralt, Licht und Kraft, Und was dem Herzen Labsal sHaff, Wird uns durch dich gegeben. Neige, Beuge Mein Gemüte, Ew'ge Güte, Dich zu preisen, Ehr dem Siegsherrn zu erweisen! 4. Zeuch, Jesu, uns, zeuch uns nach dir, Hilf, daß wir Kasen für und für Nach deinem Reiche trachten! Laß unsern e, himmlisch ein, Laß uns demütig, züchtig, rein All Üppigkeit verachten! Unart, Hoffart ilf uns meiden, hristlich leiden, Wohl ergründen, Wo die Gnade sei zu finden! 5. Sei, Jesu, unser Schutz und ort Und gründ uns auf dein göttlich Wort, So sind wir nie verlassen! Laß suchen uns, was droben ist; Auf Erden wohnt viel Trug und Li st Und Feinde, die uns hassen! Lügen, Trügen, Angst und Klagen, Ach sie nagen, Ach sie quälen Stündlich arme Christenseelen. 6. Herr Jesu, komm vom Gnadenthron, 5 Du Sie⸗ und gr Mein« Sonst Denn! Dahin Nach ür und für trachten! himmlisch htig, rein n! finden! Schutz und in göttlich issen! droben ist; Trug und hassen! stenseelen. n vom enthron, O Himmelfahrt. 185 Du Siegesfürst, Held, Davids Dafür Soll dir ohn, Von uns allen Komm, stille das Verlangen! Preis erschallen; Du bist uns allen ja zu gut Nimm am Ende, Durch dein vergossnes teures Blut Herr, uns auf in deine Hände! Ins Heiligtum gegangen. Ernst Christ. Homburg 1605—1681. Mel. Allein Gott in der Höh ꝛc. Altkirchlich. 1539. . 3——.— 2.— 14 E 1— 2 2—— 0 0 ꝗ Auf Chri⸗sti Him⸗mel⸗fahrt al-lein ich und al⸗len Zwei-fel, Angst und Pein hier⸗ —— 5 mei⸗ ne Nach-fahrt grün ⸗ de mit stets 6 ber⸗ win ⸗ dez denn weil das —————— E—— II———— .——— Haupt im Him⸗mel ist, wird sei⸗ ne 90 Je: sus Christ zur rech ⸗ten Zeit nach-ho ⸗ len. 2. Weil er gezogen himmelan 3. Ach Herr, laß diese Gnade mich Und große Gab empfangen, Von deiner Auffahrt spüren, Mein Herz auch nur im Himmel Daß mit dem wahren Glauben kann, i Sonst nirgends, Ruh erlangen; Mög'“ meine Nachfahrt zieren Denn wo mein Schatz gekommen Und dann einmal, wenn's dir in, gefällt, Dahin steht auch mein Herz und Mit Freuden scheiden aus der inn, Welt: Nach ihm mich stets verlanget. Herr, höre doch mein Flehen! Nach Josua Wegelin 1604-1640. Himmelfahrt. U ... Sπποα Zieh uns nach dir, so ei- len wir mit —...———+ ö,,. 2 herz-li⸗ chem Ver⸗lan⸗ gen hin, da du bist, Herr ———— Je-su Christ, aus die- ser Welt ge- gan⸗-gen! 2. Zieh uns nach dir, Daß uns nicht mehr Herr Christ, und führ Allhier beschwer' Uns deine Himmelsstege! Das böse Weltgetümmel! Wir irren leicht, ö Sind abgeneigt E. derh ie wuch dir Vom rechten Lebenswege. Nur für und für Und gib, daß wir nachfahren 3. Zieh uns nach dir, Dir in dein Reich, So folgen wir Und mach uns gleich Dir nach in deinen Himmel, Den auserwählten Scharen! Friedr. Funcke 1642-1699. Mel. Jesu, meines Lebens Leben. Wolfg. Weßnitzer. 1661. 143———. —— —— kön⸗ nig, al ⸗le Him⸗-mel sind zu we- nig, I 1——.—.—— — 7—2.— 2—— du ver: klär⸗ tie Ma⸗ je: stät, du bist drün⸗ ber hoch er ⸗ höht! Sollt' ich Mel. Ach Gott und Herr. 1625. 1655. Seh' ick Hör' ich Rufen f Sollt' i Und me Da der Und me 3. V Leuchtet Die mi Sel'ge Prächti Jauchz Schau, Ruft a — 74. L —— Himmelfahrt. 1625. 1655. in, bist, Herr 229 thfahren scharen! 164²—1699. nitzer. 1661. — Sollt' ich —— 17 —— 9— zu Fuß dir fal⸗len, nicht mein Herz vor HIEE——..— *————4——— d, ,. en i. Freu⸗de wal-len, wenn ich gläu⸗big, Herr, be⸗ 2 IE ——3‚D— tracht' dei- ne Ho-heit, dei- ne Macht? 2. Seh' ich dich gen Himmel Da ich deine Klarheit seh'? fahren, Sollte jetzt mein Mut noch Seh' ich dich zur Rechten da, Hör' ich, wie der Engel Scharen Rufen froh Halleluja: Sollt' ich nicht zu Fuß dir fallen Und mein Herz vorFreude wallen, Da der Himmel jubiliert Und mein König triumphiert? 3. Weit und breit, du Him⸗ melssonne, Leuchtet deine Herrlichkeit, Die mit neuem Glanz und Wonne Sel'ge Geister hoch erfreut. Prächtig wirst du aufgenommen, Jauchzend heißt man dich will⸗ kommen; Schau, dein Kind im Staube hier Ruft auch Hosianna dir! 4. Sollt' ich deinen Kelch nicht trinken, sinken, Da ich deine Macht versteh'? Meinem König will ich trauen, Vor dem Feind soll mir nicht grauen, Rur in Jesu Namen mich Beugen will ich ewiglich. 5. Herr, dein reicher Geist ergieße über uns sich kräftiglich, Bis zum Schemel deiner Füße Alle Feinde legen sich. Herr, zu deinem Szepter wende Alles sich von End zu Ende; Mache dir auf Erden Bahn, Alle Herzen untertan! 6. Nun erfüllst du allerorten Alles durch dein Nahesein; Heiland, meines Herzens Pforten Stell' ich offen, komm herein! 188 Himmelfahrt. U —. Komm, du König aller Ehren, Ewig in mir leb und wohn Komm, bei mir auch einzukehren; Als in deinem Himmelsthron! Gerh. Tersteegen 1697—1769. 356.86865 ist an Gottes Segen. 1738. i— ——.——4—————+ νν Je-sus Chri-stus herrscht als Kö-nig, 9— 0— 4 D + 4 ——* —.— 2 5.—— al-les ist ihm un- ter tä- nig, al-les legt ihm .—— + 33 6.—— ——.———— Gott zu Fuß. Je-de Zun⸗ge soll be-ken- nen, —.— +.—.——— SSS ———1——— Je-sus sei der Herr zu nen-nen, dem man Eh-re .... VE. ILI *——11 ge⸗ ben muß. 2. Gleicher Macht und gleicher Die Erlösung durch sein Blut. Ehren Hört's, das Leben ist erschienen, Thront er unter lichten Chören Und ein ewiges Versühnen Über allen Cherubim. Kommt in Jesu uns zu gut. In der Welt und Himmel Enden 1—. 8— Hat er alles in den Händen, Darrgcadine Oend Denn der Vater gab es ihm. Hat auch ihn zu ihrem Haupt. 3. Nur in ihm— o Wunder⸗ Er hat sie mit Blut erkaufet, gaben!— Für das Himmelreich getaufet, Können wir Erlösung haben, Und sie lebet, weil sie glaubt. 5. Geb Klagt, ih Sagt, ihr Er kann Reichtum Leben sch 6. Eil Willst di Willst di Willst d Soll der — Himmelfahrt. 189 owohn nelsthron! 1697—1769. 1738. —— ein Blut. erschienen, ihnen zu gut. t alleine; eine ů m Haupt. rkaufet, getaufet, glaubt. 5. Gebt, ihr Sünder, ihm die Herzen; Klagt, ihr Kranken, ihm die Schmerzen; Sagt, ihr Armen, ihm die Not! Er kann alle Wunden heilen, Reichtum weiß er auszuteilen, Leben schenkt er nach dem Tod. 6. Eil, es ist nicht Zeit zum chämen! Willst du Gnade? Du sollst nehmen. Willst du leben? Es soll sein. Willst du erben? Du wirst's sehen. Soll der Wunsch aufs Höchste gehen: Willst du Jesum? Er ist dein. 7. Zwar auch Kreuz drückt Christi Glieder Hier auf kurze Zeit darnieder, Und das Leiden geht zuvor. Nichts kann sie von Jesu scheiden, Und ihr Haupt zieht sie empor. 8. Ihnen steht ein Himmel offen, Welcher über alles Hoffen, Über alles Wünschen ist. Die geheiligte Gemeine Weiß, daß eine Zeit erscheine, Wo sie ihren König grüßt. 9. Jauchz ihm, Menge heil'ger Knechte, Rühmt, vollendete Gerechte, Und du Schar, die Palmen trägt, Und ihr Märt'rer mit der Krone, Und du Chor vor seinem Throne, Der die Gottesharfen schlägt! 10. Ich auch auf den tiefsten Stufen, Ich will glauben, zeugen, rufen, Ob ich schon noch Pilgrim bin; Jesus Christus herrscht als König Alles sei ihm untertänig, Nur Geduld! Es folgenFreuden, Ehret, liebet, lobet ihn! Mel. Wie schön leucht't uns ꝛe Phil. Friedr. Hiller 1699—1769. Phil Nicolai? 1598. Hal seit e, e, e, ne —4—. le⸗ lu⸗ ja! Wie lieb-lich du vom ew'⸗ gen Zi- on . stehn hoch dort aus sen⸗dest dein le⸗ li⸗ ber uns die Him⸗mels⸗höhn, seit ben⸗-dig Wort und 15⁰ Himmelfahrt. U—¼ .— e, Kee., —— 7 *— r I Zu dir, du im Himmel si-test 2—— Abhärn dei⸗-ne Her de schü⸗ best Fröh ᷓlich, se⸗ lig Du brie 5— D——— Und we —.— SI ‚———.— schaut der Glau⸗be von dem Stau⸗ be auf zum Soh⸗ 125 n 10 I——. ö— Eine fel P—.— Mei⸗-ne Hei-mat ist am Thro-ne. Die dei 2. Die Sterne leuchten ohne Zahl; Was ist ihr tiuseudfacher Strahl, Was ist der Glanz der Sonne? Ein Schatten nur von jenem Licht, Das dir vom holden Angesicht Ausgeht mit ew'ger Wonne. Spende, Sende Deine hellen Lebensquellen Reichlich nieder, Großes Haupt, auf deine Glieder! 3. Verhüllt den Erdkreis düstre Nacht, Ich weiß, daß dort ein Auge wacht, Das einst um uns geweinet, Das einst für uns im Todebrach; Es ist dein Aug, es bleibet wach, Bis neu die Sonne scheinet. O wer Nunmehr Nimmer klagte, Nimmer zagte, Da du wachest Und aus Nächten Tage machest! 4. Wohin wir ziehn durchLand und Meer, Ein Himmel neigt sich drüber her, Dein Himmel voller Gnaden. Da steigt erhörlich das Gebet, Da wallt man Win früh und spä Vor Feindeslist 11 Schaden. Keiner Deiner Auserwählten Geistbeseelten Bleibt verlassen Treu will ihn dein Arm um⸗ fassen. 1 E Pfingsten.—19— ——— 5. Wir fliehn zu dir mit allem 6. O sel'ger König Jesu Christ, .—. Schmerz, Wie wundervoll und heilig ist, —— Zu dir, wenn sich das arme Herz Was uns in dir geschenket! Abhärmt in bittrer Reue. In dir, der Gottes Kinder schirmt, se=lig Du brichst nicht das zerstoßne Bleibt unser Anker, wenn es ohr,— stürmt, Und wenn der Docht sein BSl Auf ewig eingesenket! —.. verlor, Hier, hier Sind wir Soh⸗ 119 So tränkst du ihn aufs neue. Festgebunden; Im Licht Soll nicht Unsre Stunden Eine fehlen Fliehn in Eile; Von den Seelen, Dann hinauf zum ew'gen Die zum Leben Heile! Dir dein Vater übergeben. Alb. Knapp 1798—1864. leibet wach, scheinet. X. Pfingsten. 4. schön leucht't uns ꝛc. Phil. Nicolai? 1598. ge machest! 140 0...— ———————— idurchLand S— 55— Meer, O heil'-ger Geist, kehr bei uns drüber her, Du Him-mels-licht, laß dei- nen Gnaden.—— as Gebet—‚.—.—— früh und H———.—. ein und laß uns dei—ne Wohnung sein; o Schaden. Schein bei uns und in uns kräf tig sein zu lem um⸗ komm, du Her-zens- son⸗ ne! Son ⸗ne, Won ⸗ne, ste ter Freud und Won=ne! 192 Pfingsten.——— O +———— 4—.— 4.————4 Und sche ⁴¹——— Daß un *. ÿDIDIDIDIDI Dem N himm=lisch Le⸗ ben willst du ge- ben, wenn wir be⸗ ten; Und sich . — 4———— Dich be zu dir kom⸗ men wir ge tre= ten. Fried u 2. Du Quell, draus alle Weis⸗ Empfinden und zur Ritterschaft Fürdmn heit fließt, Dadurch gestärket werden, Die sich in fromme Seelen gießt, Auf daß wir unter deinem Schutz 7. Gi Laß deinen Trost uns hören, Begegnen aller Feinde Trutz Daß wir in Glaubenseinigkeit Mit freudigen Gebärden! Auch können alle Christenheit Laß dich Reichlich 47 Dein wahres Zeugnis lehren! Auf uns nieder, Höre, Lehre, Daß wir wieder Otrn Daß von hinnen Herz und Sinnen Wir erheben Dir zum Lob und uns zum Leben! 3. Sei stets bei uns mit deinem Rat Und führ uns selbst den rechten Pfad, Die wir den Weg nicht wissen! Gib uns Beständigkeit, daß wir Getreu dir bleiben für und für, Auch wenn wir leiden müssen! Schaue, Baue, Was zerrissen Und beflissen Dich zu schauen Und auf deinen Trost zu bauen! 4. Laß uns stets deine Gottes⸗ kraft Trost empfinden, Alles Unglück überwinden! 5. O starker Fels und Lebens⸗ hort, Laß doch dein himmlisch süßes Wort In unsern Herzen brennen, Daß wir uns mögen nimmer⸗ mehr Von deiner weisheitsreichen Lehr Und reinen Liebe trennen! Sende, Spende Deine Güte Ins Gemüte, Daß wir können Christum unsern Heiland nennen! 6. Du süßer Himmelstau, geuß di In unsre Seelen kräftiglich ir be⸗ ten; ——.— tẽn. Ritterschaft werden, einem Schutz nde Trutz ärden! ö‚ winden! und Lebens⸗ , mlisch süßes rt brennen, en nimmer⸗ hr tsreichen Lehr rennen! iland nennen! melstau, geuß I räftiglich — Pfingsten. 19³ Und schenk uns deine Liebe, Daß unser Sinn verbunden sei Dem Nächsten stets mit Liebes⸗ treu Und sich darinnen übe! Kein Neid, Kein Streit Dich betrübe; Fried und Liebe Soll hier schweben, Fried und Freude wirst du geben. 7. Gib, daß in reiner Heiligkeit Mel. Freu dich sehr ꝛc. G Wir führen unsre Lebenszeit, Sei unsers Geistes Stärke, Daß uns hinfort sei unbewußt Die Eitelkeit, des Fleisches Lust Und seine toten Werke! Rühre, Führe Unser Sinnen Und Beginnen Von der Erden, Daß wir Himmelserben werden! Mich. Schirmer 1606—1673. — 2——— EE O du al ⸗ler-⸗süß⸗ste Freu⸗ de, Geist, der du in Lieb und Lei- de 2 5— ITI.— . o du ler ⸗schön-stes Licht ö un ⸗ be⸗ uns läs-sest nicht, Geist des ir 5—7 E 2 325 —.— 2—.— Höch/sten, höchster Fürst, der du hältst und hal⸗ten wirst 5.——......— ——.——————— un⸗— Hae lich al⸗-le Din-⸗ge: hö- re, 2. d/ e DPII..—.— re, was ich sin ⸗ ge! 7 n Gesangbuch. 19⁴ Pfingsten. — 2. Du bist ja die beste Gabe, Die ein Mensch je nennen kann. Wenn ich dich, o Tröster, habe, Geb' ich alles Wünschen dran. Ach erhör mich, komm zu mir, Wohn in meinem Herzen hier, Das du dir, als ich geboren, Selbst zum Tempel auserkoren! 3. Du wirst wie ein milder Regen Ausgegossen von dem Thron, Bringst uns nichts als lauter Segen Von dem Vater und dem Sohn. Laß doch, o du werter Gast, Gottes Segen, den du hast Und verteilst nach deinem Willen, Meine ganze Seel erfüllen! 4. Du bist weise, voll Ver⸗ standes, Das Geheimste ist dir kund, Hast gezählt den Staub des Sandes Und durchschaut des Meeres Grund. Nun so kennst du auch gewiß Meines Herzens Finsternis; Drum gib Weisheit und vor allen, Wie ich möge Gott gefallen! 5. Du bist heilig und zu finden, Wo man rein und heilig ist, Fliehst hingegen Schand und Sünden, Weil du lauter Reinheit bist. Mache mich, o Gnadengquell, Rein und züchtig, keusch und hell; Laß mich fliehen, was du fliehest, Gib mir, was du gerne siehest! 6. Deine Huld hat keine Schranken, Du bist fromm und sanften Muts, Bleibst im Lieben ohne Wanken, Tust uns Bösen alles Guts. Ach verleih und gib mir auch Diesen edeln Sinn und Brauch, Daß ich Freund'undFeinde liebe, Keinen, den du liebst, betrübe! 7. O mein Hort, ich bin zu⸗ frieden, Wenn du nur nicht weichst von mir; Bleib' ich von dir ungeschieden, Bin ich stets getrost in dir. Laß mich sein dein Eigentum, Ich versprech' hinwiederum, Hier und dort all mein Vermögen Dir zu Ehren anzulegen. 8. Wohl mir, wenn nur du mich stärkest Und mir treulich stehest bei! Hilf, mein Helfer, wo du merkest, Daß mir Hilfe nötig sei; Brich des Fleisches bösen Sinn, Nimm den alten Willen hin, Daß er sich in dir erneue, Und mein Gott sich meiner freue! 9. Sei mein Retter, führ mich eben; Hilf un Entsün! Daß ick Dir Eh Die ich 3. Dr Wie me Dein B Dein S E adenquell, usch und hell; us du fliehest, jerne siehest! at keine ranken, d sanften ts, hne Wanken, les Guts. omir auch und Brauch, Feinde liebe, st, betrübe! ich bin zu⸗ den, weichst von 5 ungeschieden, t in dir. Eigentum, iederum, in Vermögen legen. enn nur du h stärkest ehest bei! vo du merkest, tig sei; bösen Sinn, Willen hin, erneue, meiner freue! ter, führ mich n; — Pfingsten. * Wenn ich sinke, sei mein Stab; Wenn ich sterbe, sei mein Leben; Wenn ich liege, sei mein Grab! Wenn ich wieder aufersteh', Nach eigener Melodie. O so hilf mir, daß ich geh' Hin, wo du in ew'gen Freuden Wirst die Auserwählten weiden! Paul Gerhardt 1607—1676. Joh. Crüger. 1653. Zeuch ein der du, S—.— DDESEE zu dei⸗nen To ⸗ren, sei da ich ge⸗ bo ren, mich —— 5— — . mei- nes Her-zens neu ⸗ge⸗ bo⸗ ren Gast, hast, — — o hoch ⸗ge-lob-⸗ter +2 —— 4 — 180 Geist des Va⸗ters und des Soh⸗nes, mit bei⸗den + 5. 2565————4 RRR. ö inn,⸗ ee. 1.——— gleizchen Thro⸗nes, mit 2. Zeuch ein und laß empfinden Mich deine hohe Kraft, Die Kraft, die uns von Sünden Hilf und Errettung schafft! Entsünd'ge meinen Sinn, Daß ich mit reinem Geiste Dir Ehr und Dienste leiste, Die ich dir schuldig bin! 3. Du bist ein Geist, der lehret, Wie man recht beten soll. Dein Beten wird erhöret, Dein Singen klinget wohl; bei⸗den gleich ge-preist! Es steiget himmelan Und hört nicht auf mit Flehen, Bis der die Hilf läßt sehen, Der allen helfen kann. 4. Du bist ein Geist derFreuden, Das Trauern willst du nicht, Erleuchtest uns im Leiden Mit deines Trostes Licht. Ach ja, wie manches Mal Hast du mit süßen Worten Mir aufgetan die Pforten Zum goldnen Freudensaal! 7 16⁸ Pfingsten. 5. Du bist ein Geist der Liebe, Ein Freund der Freundlichkeit, Willst nicht, daß uns betrübe Zorn, Rachsucht, Haß und Neid. Der Feindschaft Feind du bist, Willst, daß in Liebesflammen Sich wieder tu' zusammen, Was voller Zwietracht ist. 6. Du, Herr, hast selbst in Händen Die ganze weite Welt, Kannst Menschenherzen wenden, Wie es dir wohlgefällt. So gib doch deine Gnad, Mit Fried' und Liebesbanden Verknüpf in allen Landen, Was sich getrennet hat! 7. Beschirm die Obrigkeiten, Bau unsers Fürsten Thron, Verleih uns gute Zeiten, Schmück, als mit einer Kron, Die Alten mit Verstand, Mit Frömmigkeit die Jugend, Mit Gottesfurcht und Tugend Das Volk im ganzen Land! 8. Erfülle die Gemüter Mit reiner Glaubenszier, Die Häuser und die Güter Mit Segen für und für; Vertreib den bösen Geist, Der dir sich widersetzet Und, was dein Herz ergötzet, Aus unserm Herzen reißt! 9. Richt unser ganzes Leben Allzeit nach deinem Sinn; Und sollen wir es geben Der Hand des Todes hin, Und kommt der letzte Streit, So hilf uns fröhlich sterben Und nach dem Tod ererben Die ew'ge Seligkeit! Paul Gerhardt 1607—1676. 929 Gott des 34 ꝛc. Heinr. Albert. 1642. I E 0000 Komm, o komm, du Geist des Le-bens, dei ne Kraft sei nicht ver=- ge-bens, —— DDIPITTI. ‚. — n. D wah⸗rer Gott von E-wig-keit; sie uns je⸗ der- zeit! Ee wird ————.— ———— —— +—2— e e. Geist und Licht und Schein in den dun keln — 2. Gi Weishei Daß nich Als wat Dein' E Und ma 3. Zei Zu der n Räume Was im Wirke R Wenn de 4. Laß Daß wir Die allei Wenn sie Denn de— Ist uns 5. Rei Frei mit Seufze in Und verti So wird Und die; rstand, die Jugend, und Tugend zen Land! emüter enszier, ie Güter d für; Geist, etzet rz ergötzet, n reißt! anzes Leben nSinn; geben des hin, zte Streit, ich sterben d ererben it! dt 1607—1676. „Albert. 1642. E So wird —5 3 dunkeln Pfingsten. 197 —*—— EEE Her ⸗ zen sein. 2. Gib in unser Herz und Sinnen Weisheit, Rat, Verstand und Zucht, Daß nichts andres wir beginnen, Als was nur dein Wille sucht! Dein' Erkenntnis werde groß Und mach' uns von Irrtum los. 3. Zeig uns, Herr, die rechten tege Zu der wahren Wohlfahrt an; Räume fürder aus dem Wege, Was im Lauf uns hindern kann! Wirke Reu durch deine Gnad, Wenn der Fuß gestrauchelt hat! 4. Laß dein Zeugnis uns emp⸗ finden, Daß wir Gottes Kinder sind, Die allein auf ihn sich gründen, Wenn sich Not und Drangsal find't! Denn des Vaters liebe Rut Ist uns allewege gut. 5. Reiz uns, daß wir zu ihm treten Trei mit aller Freudigkeit; eufze in uns, wenn wir beten, Und vertritt uns allezeit! So wird unsre Bitt erhört Und die Zuversicht vermehrt. 6. Wird um Trost dem Herzen bange, Daß es ruft voll Traurigkeit: Ach mein Gott, mein Gott, wie lange! O so wende unser Leid, Sprich der Seele tröstlich zu Und gib Mut, Geduld und Ruh! 7. O du Geist der Kraft und tärke, Du gewisser neuer Geist, Fördre in uns deine Werke; Und wennSatan Macht beweist, Schenk uns Waffen in dem Krieg Und erhalt in uns den Sieg! 8. Herr, bewahr auch unsern lauben, Daß kein Teufel, Tod und Spott Uns denselben möge rauben; Sei du unser Schutz, o Gott! Sagt das Fleisch gleich immer nein, Laß dein Wort gewisser sein! 9. Wenn wir endlich sollen sterben, So versichre uns je mehr Als des Himmelreiches Erben Jener Herrlichkeit und Ehr, Die Gott gibt durch JesumChrist, Und die unaussprechlich ist! Heinr. Held 1620—1659. Pfingsten. 198 E Mel. Alle Menschen müssen sterben. 1687. IIEEEE ö‚ ö—.—5— SSSESEE * 3— 0 Geist vom Va⸗ter und vom Soh= ne, Geist, der schen⸗ke du vom Himmels-⸗thro⸗ ne mei⸗ nem +*. I..—— 112..— —— +——— — i E—.. II I I IL —— Heil und Le- ben schafft, Her-zen dei⸗ ne Kraft und er-fül ⸗le mein Ge⸗ . SISSSSI..I I. I... mü⸗te, daß der Reichtum dei- ner Gü⸗te und die 2———0 ——0 2— ——. N Stär⸗ke dei⸗ner Hand an mir Schwachem werd'er⸗kannt! Daß ich tief in mir empfinde Stets der Liebe heiße Glut, Die allein in Jesu ruht! 4. Gib mir Kraft zu wider⸗ stehen, Wenn sich regt die böse Lust, Laß es nimmermehr geschehen, Daß sie siegt in meiner Brust! 2. Komm, erleuchte meine Sinne, Komm, durchstrahle den Ver⸗ stand, Daß die Finsternis zerrinne Und nicht nehme überhand! Offne meiner Seele Augen, Daß sie zu erkennen taugen Deines Wortes tiefen Grund, Das uns lehret Christi Mund! 3. Niemand ohne dich verspüret Reiner Gottesliebe Kraft; Wen nicht deine Gnade rühret, Den täuscht eitle Leidenschaft. Komm, ach komm, mein Herz entzünde, Steh mir in dem Kampf zur eiten, Hilf mir ritterlich bestreiten Diesen Feind, der in mir wohnt Und mit Tod und Hölle lohnt! 5. Du bist heilig, laß mich werden — Rein und Töt die T Widerstrel Laß mich Wachsen! Daß die E Sich erne 0. Endl 2. Geis Durch de Unterricht Wie wir Lehr uns Sei uns —— e, Geist, der e mei⸗nem e mein Ge⸗ —.—. e und dir rd' er⸗kannt! rempfinde iße Glut, ruht! ft zu wider⸗ en, böse Lust, or geschehen, einer Brust! Kampf zur iten, bestreiten in mir wohnt Hölle lohnt! 9, laß mich rden — Pfingsten. 1⁹ Rein und heilig immer mehr! Meinem Heiland folgen nach Töt die Triebe, die auf Erden Und zu meines Herren Freuden Widerstreben deiner Ehr! Gehen durch viel Ungemach: Laß mich in dem neuen Leben Leite mich durch deine Güte, Wachsen und nur dahin streben, Daß mein Geist und mein Ge— Daß die Seel nach Gottes Bild müte Sich erneu', von dir erfüllt! Lobe dich in süßem Ton o. Endlich wenn ich soll durchs Samt demVater und dem Sohn! Leiden Gottfried Hoffmann 1658—1712. Mel. Warum sollt' ich mich ꝛEe. Joh. Georg Ebeling. 1666. +2 .—.———.— 15 SꝗSPSPII.. 0 0 0 0 Höch-=ster Trö⸗-ster, komm 36:nie⸗ der; +2• 2—— —5—— 5 Geist des Heu, sei m nicht fern, sal⸗ be Je⸗ su Glie-der! Q SSISIIIII—— S Er, der nie sein Wort ge-bro chen, Je⸗sus hat H V D—I .——....———..—.——— —...— dei- nen Rat sei⸗nem Volt ver ⸗ spro: chen. 2. Geist der Weisheit, gib uns Und sprich ja, allen Wenn wir gläubig beten! Durch dein Licht Unterricht, 3. Hilf den Kampf des Glau⸗ Wie wir Gott gefallen! bens kämpfen, Lehr uns freudig vor ihn treten, Gib uns Mut, Sei uns nah Fleisch und Blut, 20⁰ Pfingsten. O Sünd und Welt zu dämpfen! Froh die Bahn Des lichte Laß uns Trübsal, Kreuz und Deines Worts zu gehen! Angst und nnn 5. Sei in Schwachheit unsre 4. Ach, Schmerz und Tod Steh uns bei Die W HD Nicht von Jesu scheiden! Nach Mirs treit ie Wahr 4. Hilf uns nach dem Besten In der Prüfungshitze! Ach, hier i streben; Führ, wenn Gott uns nach dem Ctunen Schenk uns Kraft, Leide Tugendhaft Sterben heißt, Und gerecht zu leben! Unsern Geist J. Das Gib, daß wir nicht stille stehen; In des Himmels Freude! Treib uns an, Ehrenfried Liebich 1713-1780. Das wie e Mel. Herr Jesu Shrin 2c. 1651. Als Gotte 152 e—.——. ö Durchblitz oann O Got⸗ tes Geist und Chri⸗ sti Geist, der 6. O Ge —.—.—..—— —.— uns den Weg zum Him⸗ mel 4656 der uns die Q—— V. 4 + 4 4— , in m. S 653 dunk⸗le Er- den⸗nacht durch sei⸗- ne Lich⸗ter 8805 — II 2 hel⸗le macht;——3 d 2. Du Hauch, der durch das 3. Komm, leuchte mit dem Weltall weht Gnadenschein Als Gottes stille Majestät, Hell in die weite Welt hinein; Du aller Lichter reinstes Licht, Komm, mach uns in der Finster⸗ Erleucht uns Herzund Angesicht! nis gehen! ö achheit unsre ütze, itze! uns nach dem de Freude! ich 1713—1780. — Pfingsten. 2⁰¹ Des lichten Himmelswegs ge⸗ wiß! 4. Ach, hier ist alles Staub und Nacht, Die Wahn und Sünde trübe macht; Ach, hier ist alles Not' und Tod, Geht uns nicht auf das Morgen⸗ rot; 5. Das Morgenrot der bessern Welt, Das wie ein Strahl vom Him⸗ mel fällt, Als Gottes Macht und Gottes Lust Durchblitzt die kranke Men⸗ Der uns wie Kinder beten heißt, Der uns wie Kinder glauben heißt, O komm, o komm, du heil'ger Geist! 7. Komm, Gottes Friede, Gottes Mut, Komm, stille Hau⸗ die nimmer ruht; Komm, gieße deinen Gnaden⸗ schein In Seele, Sinn und Herz mir ein! 8. Dann wandl' ich wie ein Kind des Lichts Im Glanze deines Angesichts Geist, der 0 Schon meinen kurzen Erdenlauf 11 6. O Gottes Geist und Christi Stets himmelein und himmel⸗ ———.— Geist, auf. ,. Ernst Moritz Arndt 1769—1860. 5 Mel. Gott sei Dank ꝛc. 1693. ———2— Lh⸗.— IEE 00 Geist vom Va⸗ ter und vom Sohn, wei⸗ he — EEEEE hte mit dem dir mein Herz zum Thron, schen⸗ke dich mir nadenschein ö Welt hinein; 2 d:=———— 4 in der Finster⸗—— EIDDSRSSSSSSSRSSSSS 5 im⸗ mer ⸗ädar so wie einst der Jün⸗ger-schar! 2⁰² Pfingsten. — 2. Geist der Wahrheit, leite mich! Eigne Leitung täuschet sich, Da sie leicht des Wegs verfehlt Und den Schein für Wahrheit wählt. 3. Geist desLichtes, mehr in mir Meinen Glauben für und für, Der mich Christo einverleibt Und durch Liebe Früchte treibt! 4. Geist der Andacht, schenke mir Salbung, Inbrunst, Glut von dir; Laß mein Bitten innig, rein Und vor Gott erhörlich sein! Mel. Herzlich tut mich verlangen. 5. Geist der Lie be, Kraft und Zucht, Wenn mich Welt und Fleisch versucht, O dann unterstütze mich, Daß ich ringe; rette mich! 6. Geist der Heiligung, verklär Jesum in mir mehr und mehr Und erquicke innerlich Durch den Frieden Gottes mich! 7. Geist der Hoffnung, führe du Mich dem Himmelserbe zu; Laß mein Herz sich deiner freun Und in Hoffnung selig sein! Ign. 2 21 Karl von Wessenberg 1774-1860. Weltlich. Hans Leo Haßler. 1601. 1613. 15⁴ . 0 r . — + +*— —— 0 0 0 0 + 9 1 O komm, du Geist der Wahr⸗ zheit, und ver⸗brei-te Licht und Klar-heit, ver⸗ — — S—.—— — 2. O du, Regent uns Komm zu Und mach! Gib uns in Und glaube Die scharfg Der ersten 3. Ungla Sich frechei Darum mi Mit Waffe Du mußt u Geduld un Und mußt Von aller 4. Es gil In dieser u Ein offenes Bei allem? 1 ——E + emn 10 en unld Lur, Schein, gieß aus dein hei⸗ lig— 0— 2——— 6 0 S...... 0 III 4.— Feu-er, rühr Herz und Lip-pen an, daß jeg-li⸗ 2. 0—— — komm —..... I schen ——— dern e — teu⸗ er den Herrn be⸗ken⸗ nen kann! „Kraft und t/ nd Fleisch icht, nich, mich! ung, verklär und mehr ch zottes mich! ing, führe du serbe zu; deiner freun lig sein! 0 Wessenberg 0. 1015. Haßler. — Pfingsten. 2⁰³ 2. O du, den unser größter Regent uns zugesagt, Komm zu uns, werter Tröster, Und mach uns unverzagt; Gib uns in dieser schlaffen Und glaubensarmen Zeit Die scharfgeschliffnen Waffen Der ersten Christenheit! 3. Unglaub und Torheit brüsten Sich frecher jetzt als je; Darum mußt du uns rüsten Mit Waffen aus der Höh, Du mußt uns Kraft verleihen, Geduld und Glaubenstreu, Und mußt uns ganz befreien Von aller Menschenscheu. 4. Es gilt ein frei Geständnis In dieser unsrer Zeit, Ein offenes Bekenntnis Trotz aller Feinde Toben, Trotz allem Heidentum Zu preisen und zu loben Das Evangelium. 5. Fern in der Heiden Lande Erschallt dein kräftig Wort; Sie werfen Satans Bande Und ihre Götzen fort, Von allen Seiten kommen Sie in das Reich herein. Ach, soll es uns genommen, Für uns verschlossen sein? 6. Du heil'ger Geist, bereite Ein Pfingstfest nah und fern, Mit deiner Kraft begleite Das Zeugnis von dem Herrn! O öffne du die Herzen Der Welt und uns den Mund, Daß wir in Freud und Schmerzen Das Heil ihr machen kund! — Bei allem Widerstreit, Karl Joh. Phil. Spitta 1801—1859. heit, und heit, ver⸗ 4965 Freu dich sehr ꝛe. 155⁵4. —.—.— 155— redr 27 οον=: n hei=lig Komm, o heil'-ger 6. N.. her ⸗ nie⸗ der, —.. leucht mit heil'-gen Flammen wie- der, =S . 35.——— jeg⸗li⸗—— 2... ⸗ —.— komm, der Pfing⸗ sten Tag ist heut, Und gleich⸗ schen ke Kraft und Fried' und Freud! 2⁰⁴ Pfingsten. a ỹDPDPDPDPIIIIIIIIIT 22—————— wie in Flur und Wald neu ⸗en Le- bens Ju bel schallt, 25 5 150 SS.SSSISSSSIII. III— —— Esꝰ—.— al'⸗so werd' mit neu en Zun ⸗gen neu ⸗es—.— ——— A H2—— +—— II—.— Lied dem Herrn ge-sun ⸗ gen!—.— 2. Komm und walle durch die 4. Komm und rausche durch Dant Herzen, die Lande, rüh Die gar finster, tot und kalt, Zeig das Kreuz als höchsten Voll von Trotz und Furcht und Hort;—.— Schmerzen, Und daß starker Treue Bande—.— Ohne Trost und ohne Halt; Fest nun ruhn in Gottes Wort, falbn Rausch hinein mit Gottesmacht, Mache Fürst und Völker gleich, Die vertreibet alle Nacht, Treu zu bauen Gottes Reich— Und laß leuchten deine Sonne Und in Kriegs- und Friedens⸗—.— Voller Klarheit, Trost und tagen Wonne! Sein Panier voranzutragen! Un 3. Komm, erfülle du die 5. Rausche durch die ganze 2. Wir Hütten, Erde Wandle sie zum Gotteshaus, Bis zum letzten Sünderzelt, Wir bring Sammle stets zu Dank und Ruf hinein das neue Werde Daß du,( Bitten In das bleiche Totenfeld! Regierst of Alle, die gehn ein und aus, Schaffe, daß doch balde wird Ganzohne Halt sie eins in Freud und Leid Eine Herde und ein Hirt, Allzeit gese Und versöhn, was sich entzweit; Und dann unter Friedenspalmen Wohl uns Fördre auch dasWerk der Hände, Alle jauchzen Freudenpsalmen! 1 Und die Trübsal gnädig wende! Wilh. Kritzinger 1816—1890. Dun wue ür uns ei Der uns ve — 5 Dreieinigkeit. 2⁰⁵ —.— ö XI. Dreieinigkeit. el schallt, Nach eigener Melodie. auttrhuic. ian —.—— —— 156 ᷓ.— D u es 0 0 0 Al-lein Gott in der Höh sei Ehr und da- rum daß nun und nim-mer-mehr uns 1 ————. ——; he dur Dank für sei ne Gna: de, ö 5. 0 rüh⸗ ren kann kein Scha- de! Ein Wohl⸗ge⸗ chsten 4— IDID Bande—.———— es Wort, e gleich, fall'n Gott an uns hat, nun in groß Fried ohn' üde + 2———.——.—— iedens⸗———.— 3—25— 2 0—. 5— agen! Un ⸗ter-laß, all Fehd hat nun ein En ⸗ de. ganze 2. Wir beten an und loben Und rettet, was verloren; dich, Lamm Gottes, heil' ger Herr und Zelt, Wir bringen Ehr und danken, Gott, derde Daß du, Gott Vater, ewiglich Nimm an die n. in unsrer ld! Regierst ohn' alles Wanken. Not, 1— Ganz ohne Maß ist deine Macht, Erbarm dich unser aller! irt, Allzeit geschieht, was du bedacht; 5 palmen Wohl uns des starken Herren! 4. O heil' ger Geist, du höchstes almen! ut, 6—1890. 3. OJesuChriste, Gottes Sohn, Mit deinem Heil uns tröste! Für uns ein Mensch geboren, Vor Satans Macht nimm uns Der uns vertritt vor Gottes Thron in Hut, 2⁰⁶ Dreieinigkeit. — Die Jesus Christ erlöste Durch Marter groß und bittern Tod; Wend allen Jammer ab und Not! Darauf wir uns verlassen. Nik. von Hof? oder Joach. Slüter? 1529. mein Schöpfer, wel⸗cher mir Nun danket alle Gott. Joh. Crüger. 1649. 157———*——— i 2——...—.——5 7 HAEE—————— ——.—.——85 0 α Ge⸗lo⸗ bet sei der Herr, mein Gott, mein hat Leib und ——— —++— —4+ Q H 5—— 2 —— 22 er Rri — Wnen mein Le-ben, Seel ge⸗ge-ben, mein Va⸗ter, der mich schützt von —— —...... IE. E== 1 4———. Wutetes ·lei⸗ an, der je⸗ den Au⸗ gen⸗-blick viel 5—„ V. C —— Gu- tes mir ge 2. Gelobet sei der Herr, Mein Gott, mein Heil, mein Leben, Des Vaters liebster Sohn, Der sich für mich gegeben, Der mich erlöset hat Mit seinem teuern Blut, Der mir im Glauben schenkt Das allerhöchste Gut. 3. Gelobet sei der Herr, Mein Gott, mein Trost, mein Leben, Des Vaters werter Geist, Den mir der Sohn gegeben, Der mir das Herz erquickt, Der mir gibt neue Kraft, Der mir in aller Not Rat, Trost und Hilfe schafft. 4. Gelobet sei der Herr, Mein Gott, der ewig lebet, — Den alles Was ist ur Gelobet sei Sei auch In dem O Dreieinigkeit. 207 Den alles lobt und preist, Des Name heilig heißt, Was ist und lebt und webet; Der ein' ge wahre Gott, Gelobet sei der Herr Gott Vater, Sohn und Geist. Joh. Olearius 1611—1684. 1555 66 schön leucht't uns ꝛc. Phil. Nicolai? 1598. .——.1— 158 EE ———.—— 0 0 0 9—— — Hal ⸗le-⸗ lu- ja! Lob, Preis und von E-wig-keit zu E⸗wig⸗ Ehr sei un⸗ serm Gott je mehr und mehr für keit sei in uns al⸗len ihm be=reit Dank, 94—— ů— 22. —————.——— 2 al⸗le sei⸗ ne Wer ⸗ke; Weisheit, Kraft und Stär=ke. Klin-get, sin⸗get: I ö —.— 1— 0 1. —— EE— „* 40 H H 2 7 2 Gott ist hei- lig, heilig, hei⸗ lig; Preis und Eh=⸗ re ——.—. — R sei dem Herrn der Him=mels⸗ hee ⸗ re! 2. Halleluja! Preis, Ehr und Der uns mit seinem Blut erkauft, Macht In dessen Tod wir sind getauft, Sei auch dem Gotteslamm ge⸗ Dem wir sind zugezählet. bracht, Heilig, Selig In dem wir sind erwählet, Ist die Freundschaft 2⁰s Dreieinigkeit. — Und Gemeinschaft, Die wir haben Und darinnen uns erlaben. 3. Halleluja! Gott heil'ger Geist Sei ewiglich von uns gepreist, Durch den wir neu geboren, Der uns mit Glauben hat geziert, Uns dem Erlöser zugeführt, Zur Herrlichkeit erkoren. Heil uns, Heil uns! Da ist Freude, Seelenweide, Himmlisch Manna Und ein ewig Hosianna. —5 Valet will ich dir—̊—4 4. Halleluja! Lob, Preis und E r Sei unserm Gott je mehr und mehr Und seinem großen Namen. Stimmt an mit aller Himmel Schar Und singet nun und immerdar Mit Freuden Amen, Amen! Klinget, Singet: Gott ist heilig, Heilig, heilig; Preis und Ehre Sei dem Herrn der Himmels-⸗ heere! Barth. Crasselius? 1667—1724. Melchior Teschner. 1614. 189— I 4 — Ich glau⸗be, daß mit Lie ⸗be ein Gott mich daß, wenn sein Kind ich blie-⸗be, mein Glück wär' +* II L 2 +—.— SS ——.——— 11————————. trãgt und hält, u⸗t fest⸗ge⸗stellt, daß, was ich Gu-tes ha-⸗- be und 0 ö V 2—..— 1 2*— SS 4— 10—— was er zu⸗ge⸗ dacht, ist sei- ne mil⸗de Ga⸗ 9 ..—— 4 RSE— — 22—— be, die fromm und se=lig macht. o„Preis und mehr und Namen. r Himmel ar immerdar „Amen! Himmels⸗ 1 1667—-1724. schner. 1614. Gott 1118 Glückwär' O Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. 2⁰ 2. Ich glaube, daß von oben 3. Ich glaube, daß ins Helle Ein Heiland freundlich kam, Ein klarer Stern mich weist, Der hoch mein Herz erhoben, Dafß frisch aus reiner Quelle Die Sünde von mir nahm, Mich tränkt der heil'ge Geist, Mein Licht, mein Seelenleben, Der stets mich aus der Höhe Mein Führer himmelan, Mit Himmelskraft umschwebt, Der sich für mich gegeben Und wenn ich schlafen gehe, Und aufwärts brach die Bahn. Die Seel zum Himmel hebt. Joh. Friedr. Möller 1789—1861. XII. Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. 3—5— Aus tiefer Not. 15⁵²⁴. 160—————— Ei Hνν Ach Gott, vomHim⸗-mel sieh da- rein und Wie we⸗nig sind der Heil'gen dein, ver⸗ 2 .PP..I.. TT —— laß dich es er ⸗ bar ⸗men! 3— sen sind wir Ar⸗ men; dein Wort will ————— —.———— man nicht—9—10 wahr, der Glaub ist auch er— 2— —. d. 25 2565——..——.. lo⸗ schen gar bei so viel Men-schen⸗kin ⸗ dern. 2. Sie lehren eitel falsche List, Ihr Herz nicht eines Sinnes ist, Was eigner Witz erfindet; In Gottes Wort gegründet. 21¹⁰ Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. E Der wählet dies, der andre das, Sie trennen uns ohn' alles Maß Und gleißen schön von außen. 3. Gott woll' ausrotten alle Lehr', Die falschen Schein uns lehren, Dazu ihr' Zung hochmütig sehr Spricht: Trotz, wer will uns wehren? Wir haben Recht und Macht allein, Was wir gesetzt, gilt allgemein; Wer ist, der uns soll meistern? 4. Darum spricht Gott: Ich muß auf sein, Die Armen sind verstöret, Ihr Seufzen dringt zu mir herein, Ich hab' ihr' Klag erhöret, Mein heilsam Wort soll auf den Plan, —— eigener Melodie. Getrost und frisch sie greifen an Und sein die Kraft der Armen. 5. Durchs Feuer siebenmal bewährt Wird Silber echt erfunden; An Gottes Wort man das erfährt Desgleichen alle Stunden. Es will durchs Kreuz bewähret sein, Da wird erkannt seinꝰ Kraft und Schein Und leucht't stark in die Lande. 6. Das wollst du, Gott, be⸗ wahren rein Vor dieser Zeit Geschlechte; Und laß uns dir befohlen sein, Daß uns hier nichts anfechte! Der gottlos Haufe da sich find't, Wo diese losen Leute sind In deinem Volk erhaben. Martin Luther 1483—-1546. Martin— 1527(2). — + EEE Ein' fe ste Burg ist un ⸗ser Gott, ein er hilft uns frei aus al-ler Not, die + gu⸗te Wehr und Waf⸗ uns jetzt hat be-trof 71 H. 2— — 4.. —— bö⸗ se 1— ü⸗ — fen, fen. Der alt Wir sin Es strei Den Ge Fragst! Er heiß Der He Und ist Das Fe 3. Ur Und wo So füre Es soll 10 cC n. O Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. 2—¹ sie greifen an.—— ft der Armen.= S er siebenmal eind mit Ernst er's jetzt meint, groß' Macht und viel währt—— erfunden;— 6— ö n de 1—.— Sanden, un——3—.— 2———.——— tunden. 11— reu⸗ Lewähret List 1 Waenn Rüstung ist; auf Erd ist in, II sein⸗ Kraft und 5 2⁊—.— Hate. I— schein 7491— in die Lande. nichts seins ⸗ gleih— chen. du, Gott, be⸗ 2. Mit unsrer Macht ist nichts Der Fürst dieser Welt, ahren rein getan, Wie sau'r er sich stellt, jeschlechte; Wir sind gar bald verloren; Tut er uns doch nichts; befohlen sein, Es streit't für uns der rechte Das macht, er ist gericht't, hts anfechte! Mann, Ein Wörtlein kann ihn fällen. e da sich find't Den Gott hat selbst erkoren.; ——0 22— Hags du, Wer der isr⸗ 4. Das lassen erhaben. Er heißt Jesus Christ, Und kein' Dank dazu haben; ither 1483—1546. Der Hem Debaoth, Er ist bei uns wohl auf dem Plan Und ist kein andrer Gott, Mit seinem Geist und Gaben. Das Feld muß er behalten. Nehmen sie den Leib, 3. Und wenn die Welt voll Gut, Ehr, Kind und Weib: Teufel wär' Laß fahren dahin, — und wollt' uns gar verschlingen, Sie haben's kein Gewinn; — 1527(2). er Gott, ein' So fürchten wir uns nicht so sehr. Das Reich muß uns doch er Not, die Es soll uns doch gelingen. bleiben! Martin Luther 1483.—-1546. ——. 85— eigener Melodie. 63555 154⁴3. ——.——— —— n., bs⸗ se—1— nn. —.—.—.— Er⸗halt und, Hees bei dei-nem Wort und 2¹² Kirche und Gemeinschaft der Heiligen O . e,..—— 775 + .— 23 Brrr,rrririer— ö —2—. — dei nen Sohn, stür-zen wol⸗len von dei⸗nem Thron! 2. Beweis dein' 14.— Herr 3. Gott heil'ger Geist, du Jesu Christ, Tröster wert, Der du Herr aller Herren bist, Gib Eintracht deinem Volk auf Beschirm dein' arme Christen⸗ rd, heit Steh bei uns in der letzten Not, Daß sie dich lob' i in Ewigkeit! Leit uns ins Leben aus dem Tod! Martin Luther 1483—1546. —.4 Es ist das Heil ꝛc. Altdeutsch. 1524. 1523. ö 163 G 0 Wol Gott der Herr nicht bei uns hält, wenn wo er nicht un-srer Sach zu- fällt im —— — r.— 55—.— Wun:; ste Fein⸗ den ton ben, Him-mel hoch dort o- ben, f b Kir⸗ che —— —„ SSSSIII— —— 15—— 2. 9*— Schutz nicht ist und sel⸗ber bricht der n de List, s˙ 9—. 7⁴; ö 2— SDS 8 ist's mit uns ver-lo ⸗ ren. r 2. 2 Soll b Der H Wird Wenn Gehte Es ste nem Thron! Geist, du öster wert, nem Volk auf d/ er letzten Not, aus dem Tod! her 1483-1546. sch. 1524. 1523. is hält, wenn fällt im Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. 21⁵⁰ 2. Was Menschenkraft und ⸗witz anfäht, Soll billig uns nicht schrecken. Der Herr sitzt an der höchsten Stätt, Wird ihren Rat aufdecken. Wenn sie's aufs klügste greifen an, Geht Gott doch eine andre Bahn, Es steht in seinen Händen. 3. Sie drohen uns voll Grau⸗ samkeit Und wollen uns verschlingen; Lob, Dank und Preis sei Gott allzeit, Er läßt es nicht gelingen. Der Feinde Strick zerreißet er Und stürzet ihre falsche Lehr, Sie werden's Gott nicht wehren. 4. Ach lieber Gott, wie tröstest du Die gänzlich sind verlassen! Der Gnaden Tür steht nimmer zu; Vernunft kann das nicht fassen, 526 Heut singt ꝛc. Sie meint, daß alles sei verlor'n, Da doch das Kreuz hat neu⸗ gebor'n, Die deiner Hilfe warten. 5. Die Feinde sind in deiner Hand, Dazu all ihr' Gedanken, Ihr Anschlag ist dir wohl⸗ bekannt; Hilf nur, daß wir nicht wanken! Wenn Menschenwitz dein Wort anficht, Aufs Künft'ge will vertrauen nicht, Da wirst du selber trösten. 6. Den Himmel hast du und die Erd, Herr unser Gott, gegründet; Dein Licht auch bei uns helle werd', Das Herz uns werd' entzündet, In rechterLieb des Glaubens dein Bis an das Ende treu zu sein; Die Welt laß immer murren! Justus Jonas 1493.—-1555. Nik. Hermann. 1560. Ver⸗ za⸗ge icht, du Häuf lein klein, ob⸗ 5 255 — 5— schon die Fein⸗ de wil⸗lens sein, dich gänz⸗:lich zu ver⸗ 214 Kirche und Gemeinschaft der Heiligen.—O 0 ö—— . n.. stö⸗ ren, und su⸗chen dei-nen Un ⸗ter⸗gang, da⸗ 9—— 1, —— 2—4— von dir wird recht angst und bang; es wird nicht —7.——1 Af E — I. lan⸗ge wäh⸗- ren! 2. Des tröst dich nur, daß 3. So wahr Gott Gott ist und deine Sach sein Wort, Ist Gottes; dem befiehl die Muß Teufel, Welt und Höllen⸗ Ra pfort Und laß du ihn nur walten! Und was dem tut anhangen, Er wird durch einen Gideon, Endlich werden zu Schand und Den er wohl weiß, dir helfen Spott. schon, Gott ist mit uns und wir mit Gott; Dich und sein Wort erhalten. Den Sieg woll'n wir erlangen. Mich. Altenburg 15841640. Nach eigener Melodie. 17⁰04. A 165 7 +, L. E.—.— i, n. 0 0 0„ Fah zre fort, fah⸗- re fort, Zi-on, +2. *V IIIIIIITNT. 55 fah=re fort im Licht, ma⸗che dei⸗ nen Leuch⸗ ter I D— .:, 2 hel⸗le, laß die er⸗ste Lie⸗ be nicht, su ⸗che Zion, Trüb Seisb Siehe Zion, Leide 3. Zion, Wen Achte Nich Zion, Folge 4. Zion, Der Tue Laßn Zion, Prüf ird nicht hott ist und Vort, ind Höllen⸗ hangen, chand und ir mit Gott; rerlangen. 1584—1640. —— euch-⸗ter su che O Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. 1* 2 — + II 72——.—— +— —I[I.— 2——*—.—— ——.——.2— 7 4—. 1—.—5 +=* stets die Le-bens⸗quel⸗le! Zi- on, drin-ge durch die Q— I— i ꝗSIPPIFTTTITTTITITTITIIIIII. —— en ge Pfort, fahre fort, fah- re fort! 2. Leide dich, leide dich, Zion, leide ohne Scheu Trübsal, Angst mit Spott und Hohne, Sei bis in den Tod getreu, Siehe auf die Lebenskrone! Zion, fühlest du der Schlange V Leide dich, leide dich! 3. Folge nicht, folge nicht, Zion, folge nicht der Welt, Wenn sie dich sucht groß zu machen, Achte nichts ihr Gut und Geld, Nichts ihr Dräuen, nichts ihr Lachen! Zion, wenn sie dir viel Lust ver⸗ spricht, Folge nicht, folge nicht! 4. Prüfe recht, prüfe recht, Zion, prüfe recht den Geist, Der dir ruft zu beiden Seiten; Tue nicht, was er dich heißt, Laß nur deinen Stern dich leiten! Zion, beides, was da gut und schlecht, Prüfe recht, prüfe recht! 5. Dringe ein, dringe ein, Zion, dringe ein in Gott! Stärke dich mit Geist und Leben, Sei nicht wie die andern tot, Sei du gleich den grünen Reben! Zion, in die Kraft statt in den Schein Dringe ein, dringe ein! 6. Brich herfür, brich herfür, Zion, brich herfür in Kraft, Weil die Bruderliebe brennet! Zeige, was der in dir schafft, Der als seine Braut dich kennet! Zion, durch die dir gegebne Tür Brich herfür, brich herfür! 7. Halte aus, halte aus! Zion, halte deine Treu, Laß nicht lau und träg dich finden! Auf, das Kleinod rückt herbei, Auf, verlasse was dahinten; Zion, in dem letzten Kampf und Strauß Halte aus, halte aus! Joh. Eusebius Schmidt 1669—1745. 2¹⁶ Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. Mel. O du Liebe ꝛe. 17⁴5⁵. 60. x las-set eu Herz und Herz ver⸗eint zu⸗sammen sucht in re Lie- besflammen lo-dern V Got⸗tes Her⸗ zen Ruh, auf den Hei⸗land zu! EEE Er das Haupt, wir sei ⸗ne DDDDDEEEE 7. 0— Glieder, er das Licht und wir der Schein, er der Meisster, SSSSE wir die Brü⸗ der, er 2. Kommt, ach kommt, ihr Gotteskinder, Und erneuert euern Bund! Schwöret unserm Uberwinder Lieb und Treu von Herzensgrund! Und wenn eurer Liebeskette Festigkeit und Stärke fehlt, O so flehet um die Wette, Bis sie Jesus wieder stählt! 3. Legt es unter euch, ihr Glieder, Auf so treues Lieben an, Daß ein jeder für die Brüder Auch das Leben lassen kann! So hat uns der Herr geliebet, So vergoß er dort sein Blut; ist un⸗=ser, wir sind sein. Denkt doch, wie es ihn betrübet, Wenn ihr selbsteuch Eintrag tut! 4. O dqu treustergFreund, vereine Deine dir geweihte Schar, Daß sie es so herzlich meine, Wie's dein letzter Wille war, Und daß, wie du eins mit ihnen, Also sie auch eines sei'n, Sich in wahrer Liebe dienen Und einander gern erfreun. 5. Friedefürst, laß deinen Frieden Stets in unsrer Mitte ruhn, Unser Tagewerk hienieden All in einem Geist zu tun! — — Denn w Und des Besser un Als dure 6. Lie Daß ma O so ma Trägen Zünde a Daß ein 10⁷ 0 0 0 ⁰ icht in lo⸗ dern betrübet, trag tut! „vereine ar, ieine,‚ war, it ihnen, 7 enen un. O Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. 217 Denn wie kann die Last auf Wir, als die von einem Erden Stamme, Dun des Glaubens Ritterschaft Stehen auch für einen Mann! Besser uns versüßet werden 4 Als durch deiner Liebe Kraft! 950 20.— Lent Mater bis, 6. Liebe, hast du es geboten, Bis schon hier auf dieser Erden Daß man Liebe üben soll, Kein getrenntes Glied mehr ist, O so mache doch die toten Und allein von deinem Brennen Trägen Geister lebensvoll! Nehme unser Licht den Schein: Zünde an die Liebesflamme, Also wird die Welt erkennen, Daß ein jeder sehen kann: Daß wir deine Jünger sei'n! Nik. Ludw. Graf von Zinzendorf 1700-1760. Mel. Dir, dir, Jehova ꝛc. 1690. 1704. 2—25— 107 ———..i— 0 0 2 2 5 Wach auf, du Geist der er- sten Zeu⸗gen, die Tag und Näch-te nim-mer schweigen ——— 5 2—.——— D FP......... D I. +— 1 der Wäch-ter, die auf Zi- ons Mau'ern stehn, und die ge-trost dem Feind ent-ge-gen⸗gehn, , rt b. ID—.— 2—4..— 1——* 7* ja de⸗ren Schall die gan⸗ Weltdurchdt ngt und S. ——————1.——4.— 22⁰ 2 Völ⸗ ber Scha en zu dir bringt! 2. O daß dein Feuer bald O möcht' es doch in alle Lande entbrennte, gehn; 2¹⁸ Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. — Gib zu der Ernte doch die Hände, Gib Knechte, die in treuer Arbeit stehn! O Herr der Ernte, siehe doch darein: Die Ernt ist groß, der Knechte Zahl ist klein! 3. Dein Sohn hat ja mit kla⸗ ren Worten Uns diese Bitte in den Mund gelegt. O siehe, wie an allen Orten Sich deiner Kinder Herz und Sinn bewegt, Mit tiefster Inbrunst dich, Herr, anzuflehn; Drum hör, o Herr, und sprich: Es soll geschehn! 4. Herr, gib dein Wort mit großen Scharen, Die in der Kraft Evangelisten sei'n! Laß eilend Hilf uns widerfahren Und brich in Satans Reich mit Macht hinein! O breite, Herr, auf weitemErden⸗ kreis Dein Reich bald aus zu deines Namens Preis! 5. Ach daß die Hilf aus Zion käme! O daß dein Geist, sowie dein Wort verspricht, Dein Volk aus dem Gefängnis nähme; O würd' es doch nur bald vor Abend Licht! Ach reiß, o Herr, den Himmel bald entzwei Und komm herab zur Hilf und mach uns frei! 6. Ach laß dein Wort recht schnelle laufen; Es sei kein Ort ohn' dessen Glanz und Schein! Ach führe bald dadurch mit Haufen Der Heiden Füll zu allen Toren ein; Ja wecke doch auch Israel bald auf Und also segne deines Wortes Lauf! 7. O bessre Zions wüste Stege; Und was dein Wort im Laufe hindern kann, Das räume bald aus jedem Wegeʒ Vertilg, o Herr, den falschen Glaubenswahn! Von Mietlingen mach deine Herde frei, Daß Kirch und Schul ein Garten Gottes sei! 8. Laß jede hoh' und niedre Schule Die Werkstatt deines guten Geistes sein! Ja sitze du nur auf dem Stuhle — Und prät Daß treu Die kräft 9. Du Der du! 2. Es Der schr Wir ken Der uns Kommt Ein jede bald vor d Licht! Himmel entzwei Hilf und uns frei! Zort recht e laufen; ssen Glanz chein! rch mit n llen Toren srael bald Wortes iste Stege; im Laufe n kann, jedem alschen enswahn! h deine frei, in Garten sei! id niedre guten sein! m Stuhle O Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. 2¹⁵ Und präge dich der Jugend Du wirst der Menschheit Jam-⸗ selber ein, mer wenden, Daß treue Lehrer viel und Beter So dunkel jetzt dein Weg, o sei'n, Heil'ger, ist. Die kräftig für die Kirche stehen Drum hört der Glaub nie auf ein! zu dir zu flehn; 9. Du wirst dein herrlich Werk Du tust noch über S und vollenden, Verstehn! Der du der Welten Heil und Karl Heinrich von Bogatzky Richter bist; 1690—1774. Mel. Zeuch ein ꝛe. Joh. Crüger. 1653. 4—— Kommt, Kin⸗der, laßt uns ge⸗- hen, der Es ist ge-fähr⸗lich ste⸗ hen in 2 H———5— U nr.— —= E. A⸗bend kommt her ⸗ bei! K ö ommt, stär⸗ket eu⸗ ern die⸗ser Wü⸗ ste ⸗ nei. + +—— —— DDD..— +——.— 0 DDD.— DDEEE 8 rien— 1 Mut, zur E-wig- keit zu wan⸗dern, von ei⸗ ner DSS.— SSS — IT T—„ DDDDDEEEl Kraft zru an⸗ dern; es ist das En-de gut! 2. Es soll uns nicht gereuen Mit ganzer Wendung richte Der schmale Pilgerpfad; Fest nach Jerusalem! Wir kennen ja den Treuen, Der uns gerufen hat. 3. Geht's der Natur entgegen, Kommt, folgt und trauet dem; So geht's gerade doch. Ein jeder sein Gesichte Die Fleisch und Sinne pflegen, 2²⁰ Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. Sind schlechte Pilger noch. Verlaßt die Kreatur Und was euch sonst will binden, Laßt gar euch selbst dahinten, Es geht durchs Sterben nur! 4. Schmückt euer Herz aufs beste, Weit mehr als Leib und Haus, Wir sind hier fremde Gäste Und ziehen bald hinaus! Gemach bringt Ungemach; Ein Pilger muß sich schicken, Sich dulden und sich bücken Den kurzen Pilgertag. 5. Ist gleich der Weg sehrenge, So einsam, krumm und schlecht, Der Dornen in der Menge Und manches Kreuze trägt: Es ist doch nur ein Weg; Laß sein, wir gehen weiter, Wir folgen unserm Leiter Und brechen durchs Geheg. 6. Kommt, Kinder, laßt uns gehen, Der Vater gehet mit; Er selbst will bei uns stehen Bei jedem sauern Tritt! Er will uns machen Mut, Mit süßen Sonnenblicken Uns locken und erquicken; Ach ja, wir haben's gut! 7. Sollt' wo ein Schwacher fallen, So greif' der Stärkre zu; Man trag', man helfe allen, Man pflanze Lieb und Ruh. Kommt, schließt euch fester an; Ein jeder sei der Kleinste, Doch wohl auch gern der Reinste Auf unsrer Liebesbahn! 8. Kommt, laßt uns munter wandern, Der Weg kürzt immer ab; Ein Tag der folgt dem andern, Bald fällt das Fleisch ins Grab! Nur noch ein wenig Mut, Nur noch ein wenig treuer, Vor allen Dingen freier Gewandt zum ew'gen Gut! 9. Es wird nicht lang mehr währen: Harrt noch ein wenig aus! Es wird nicht lang mehr währen, So kommen wir nach Haus. Da wird man ewig ruhn, Wenn wir mit allen Frommen Daheim zum Vater kommen; Wie wohl, wie wohl wird's tun! 10. Drauf wollen wir's denn wagen, Es ist wohl Wagens wert, Und gründlich dem absagen, Was aufhält und beschwert. Welt, du bist uns zu klein, Wir gehn durch Jesu Leiten Hin in die Ewigkeiten; Es soll nur Jesus sein! Gerhard Tersteegen 1697—1769. IN mag Mach — e zu; fe allen, ud Ruh. fester an; inste, der Reinste n! ns munter ern, rabʒ m andern, ins Grab! Mut, reuer, ier ꝛGut! ing mehr n: aus! r währen, Haus. uhn, Frommen ommen; ird's tun! vir's denn ů wert, sagen, hwert. lein, Leiten 5 697—1769. Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. 221 Mel. Herr und Altster ꝛc. Weltlich. 1784. 2.. 2——3 +I— ............ ² Ee.—— ——4—5— Die wir uns all-hier bei-sam- men uns auf dei-⸗ ne 5—855 zu ver⸗ .—.————.—— + fin ⸗ den, schla⸗ gen—.—— Hün de ein, bin ⸗ den, dir auf e⸗ wig treu zu sein. daeen erhn,—.. 1—1— 2..— U 2 . DEE —.— *. Her-zen an-ge⸗nehm und schö⸗ ne, sa ⸗ge A⸗ men D—... —— ö ö (.—+4——— und zu ⸗gleich: Frie⸗de, Frie⸗ de sei mit euch! Christ. Renat. Graf von Zinzendorf 1727—1752. Mel. Ein' feste Burg. Martin Luther. 1527(ꝰ). —— f 17⁰.........I — ů 2— 2— ⁰u⁴ Wenn Chri⸗ stus sei-ne 42 zche schützt, so er, der zur Rech-ten Got-tes sitzt, hat 25 —* —GG—..——1 —— mag die Höl-le wü ⸗ en; ist mit Hil⸗ Macht,ihr zu ge⸗ bie ⸗= ten. 8 ist mit Hil ⸗fe 2²² Kirche und Gemeinschaft der Heiligen.—H — i-j .. nah, wenn erspricht, steht's da. Er schützt sei ⸗nen die —* +—.— 1 Ruhm und hält sein Hei-lig- tum; mag doch die H——.— . re ů El +—— Höl⸗le wü ten! 2. Gott siehet wider seinen Gelobt sei Jesus Christ! Thron Wer sein Jünger ist, Die Völker sich empören, Sein Wort gläubig hält, Denn den Gesalbten, seinen Dem kann die ganze Welt Sohn, Die Seligkeit nicht rauben. Den wollen sie nicht ehien. 4 5 Sie schämen sich des Worts, 4. Auf, Ae ihr ihm ˙ Des Heilands, des Horts, Sein Kreuz ist ihr Spott, Doch ihrer lachet Gott; schaut 3. + Sie mögen sich empören! Wird uns gewiß bedecken. 3. Der Frevler mag die Wahr⸗ Der Herr, der starke Gott, heit schmähn, Hält auf sein Gebot, Uns kann er sie nicht rauben. Gibt Geduld in Not Der Unchrist mag ihr widerstehn, Und Kraft und Mut im Tod; Wir halten fest am Glauben. Was will uns da erschrecken? Christ. Fürchtegott Gellert 1715—1769. Laßt euch kein Drohn erschrecken! Der Gott, der von dem Himmel 300 Alles ist an Gottes Segen. 1738. — I 0 IE..— 2— 0 0 0 0 Gro⸗ßer Hir te dei- ner Her⸗den 2. Laß Kräftiglie Breit es, UnterFreu Breite es Unter alle 3. Gib Viel Eva Treue Leh Die imGl Gründlich Heiliger it 4. Flöße Jede Kent Nur durch Gib ihr Le sei⸗nen doch die 7 hält, e Welt rauben. die ihr ihm aut,‚ rerschrecken! em Himmel , decken. Gott, „ t tim Tod; schrecken? 1715—1769. Her den U Kirche und Gemeinschaft der Heiligen ö 23 E——— e 2——— 2—ᷓ———— in dem Him-mel und auf Er-den, treu er Hei⸗-land 0 3 e 0 32— SS.SS....F— —1—— 312 Je⸗su Chris, laß in diersen letz⸗ ten Zei⸗ ten —.— I DSDSDDER.— 2— — E⸗—— 10 dein Reich noch mehr ver Hei⸗ ten, als bis- her ge⸗ sche⸗ hen istl 2. Laß es sich zu deinen Ehren Kräftiglich in uns vermehren; Breit es, Herr, von Haus zu Haus UnterFreunden und Verwandten, Breite es in allen Landen, Unter allen Völkern aus! 3. Gib dazu von Jahr zu Jahren Viel Evangelistenscharen, Treue Lehrer ohne Fehl, Die im Glauben, Wort undLeben Gründlich, kindlich dir ergeben, Heiliger in Israel! 4. Flöße früh der zarten Jugend Jede Kenntnis, jede Tugend Nur durch dein' Erkenntnis ein; Gib ihr Leben, nicht nur Wissen, Und behalt von Argernissen Lehrer mit den Schülern rein! 5. Laß dein Wort die Sichern schrecken Und die geistlich Toten wecken, Stürz die Selbstgerechtigkeit, Mach die geistlich Blinden sehend, Mach die geistlich Lahmen ehend, Mach dir selbst den Weg bereit! 6. Schenke den Erwachten Gnade, Nicht zu ruhen, bis ihr Schade Recht entdeckt und schmerzhaft istʒ Zieh sie dann zu dir, dem Sohne, 2²⁴ Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. E — Daß vor deinem Gnadenthrone Sie sich laben, Jesu Christ! 7. Welchen ihre Schuld ver⸗ geben, Die laß stets im 2lanben leben, Der viel Geistesfrüchte bringt; Laß sie niemals stille stehen, Treibe sie stets fortzugehen, Bis ihr Geist die Kron erringt! 8. Die am Ende sich befinden, Denen hilf selbst überwinden, Zeig dem Glauben jenen Lohn, .— 6 ist das Heil ꝛe. Den du denen aufgehoben, Die nach wohlbestandnen Proben Siegreich stehn vor deinem Thron! 9. Herr, so sammle deine Glieder, Dann erscheine gnädig wieder Als der ewig gute Hirt, Da aus so viel tausend Herden Eine Gottesherde werden Und um dich sich scharen wird! Joh. Jak. von Moser 1701—1785. Altdeutsch. 1524. 1523. I V 00 c 0 Die Fein-de dei- nes Kreu-zes drohn, dein du a-ber, Mitt-⸗ler, Got⸗ tes Sohn, kannst 9 27 1—5—1.—— SEESIESISIS * N—— ih⸗rem Tro⸗- tze weh Reich, Herr in zer=stö ö ren; Dein Thron be⸗ ste⸗het ren. I —‚4 ö—— ö —— 22 wig zlich, ver⸗ 90655 lich wird sich wi ⸗der dich die Drum kon Herr, seine Dein Erbe Und wird Zu deinem 3. Weit In deiner Und unter Zum Heil Vom Auf Bring' all Und glaul 4. Auch Die frevel Laß deiner Daß sie si Lehr sie m Und uners. Auf deine Zan⸗ ze. l 107 2. Dein Reich ist nicht von dieser Welt, Twaff* nen. Kein Werk von Menschenkin⸗ dern, 173 0 0 Evang. .— — Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. 2²⁸ ehoben, ndnen hen deinem on! ile deine der, dig wieder Hirt, send Herden erden haren wird! r 1701—1785. h. 1524. 1523. ö drohn, dein Sohn, kannst Drum konnt' auch keine Macht der Welt, Herr, seinen Fortgang hindern. Dein Erbe bleibt dir immerdar Und wird selbst durch der Feinde char Zu deinem Ruhm sich mehren. 3. Weit wollst du deine Herr⸗ schaft noch In deiner Welt verbreiten Und unter deinem sanften Joch Zum Heil die Völker leiten! Vom Aufgang bis zum Nieder⸗ gang Bring' alle Welt dir Preis und Dank Und glaub' an deinen Namen! 4. Auch deine Feinde, die dich schmähn, Die frevelnd sich empören, Laß deiner Gnade Wunder sehn, Daß sie sich noch bekehren! Lehr sie mit uns gen Himmel schaun Und unerschüttert im Vertraun Auf deine Zukunft warten! enschenkin⸗ Mel. Nun danket alle Gott. 5. Uns, deine Christen, wollest du Fest in der Wahrheit gründen, Daß wir für unsre Seelen Ruh In deiner Gnade finden! Mach unsers Glaubens uns gewiß, Vor Irrtum und vor Finsternis Bewahr uns, weil wir leben! 6. Dein Geist führ' uns auf ebner Bahn Und heil'ge unsern Willen, So wird dein Volk, dir untertan, Gern dein Gesetz erfüllen, Bis du erscheinest zum Gericht Und dann vor deinem Angesicht Die Menschenkinder sammelst. 7. Voll Zuversicht erwarten dich, Herr, alle deine Frommen Und freun des großen Tages sich, Da du wirst wiederkommen. Dann werden sie, o Gottes Sohn, Den längst verheißnen Gnaden⸗ lohn, Dein Himmelreich ererben. Balthasar Münter 1735—1793. Joh. Crüger. 1649. 173 2 D —— 0 0 Nun dan⸗ket der wie-der⸗ Evang. Gesangbuch. al le Gott und ge bet her ge-stellt der Bi-bel 8 2²6 Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. O er u aaeint nr. —————— ihm die Eh= re Lei ⸗ne Leh⸗ 1 der sei-ner Knech-te Mut ge⸗ .—*— —2 Ra⸗ stet hat mit Kraft und ge⸗ gen al le Welt der 2—.——1 2—4 III SSS Kir⸗che Sieg ver--schafft! 2. Du Ewiggnädiger, Laß über seinem Haus Wir hoffen mit Vertrauen, Stets walten deine Hand Du werdest ferner noch Und segne, Herr, durch ihn Die Mauern Zions bauen, Das ganze Vaterland! Und was begonnen ward, 4. Erhalt dies Heiligtum So fördern fort und fort, Und in ihm reine Lehre, Daß endlich alle Welt Auf daß auch stets bei uns Sich weid' am reinen Wort! Dein Himmelreich sich mehre, 3. Mit Gnaden schau herab Und jeder würdig sei, Auf unsern Landesvater; Schließt sich sein Lauf allhier, Laß auch die Kirche sehn Das ew'ge Freudenfest In ihm den Freund und Rater; Zu feiern dort bei dir! Fürchtegott Christ. Fulda 1768—1817. 1266 Wachet auf ꝛc. Phil. Nicolai? 1598. 7⁴4 EE 0 0 Got⸗tes Stadt steht fest ge⸗grün⸗det auf Dennoch steht sie und wird ste- hen, man 2 4 V 2 +———.— —— 2.—— nn e dan. ———.——— heil' gen Ber⸗ gen; es ver⸗bün⸗det sich wi- der wird an ihr mit Stau⸗nen se⸗ hen, wer hier die 2. Zion Der Herr Macht ihr Segnet, d Weiß übe Der ihn m Wie groß Wie trägt All die S O Gottesf Du reiche Die solcher 3. Groß In dir ges — Mut ge⸗ Heiligtum ehre, bei uns sich mehre, ei, auf allhier, afest dir! da 1768—1817. Nicolai? 1598. ., in⸗det auf hen, man wi⸗ der hier die O Kirche und Gemeinschaft der Heiligen. 27 6 ID. II IWq— + D— AEAEDZ‚.‚.— 2—2 11——.—.„ V 5—— sie die gan-ze Welt. Hut und Wa⸗che hält. Der Hü- ter Is-ra⸗ 1— —— .—— S els ist ih ⸗res Hei⸗-les Fels. Hal-le⸗ ......—.——. — lu-ja! Lob⸗singt und sprecht: Ge⸗ schlecht, das * —..— II —— 4—.—— 2— D .—— 75—.— + 2 2 in ihr hat das Bür-ger- ff ö 4 — recht! 2. Zions Tore liebt vor allen Sonst unter keinem Volk man Der Herr mit gnäd'gem Wohl— hört. gefallen, Gottes Wort ist deine Wahr—⸗ Macht ihre Riegel stark und fest, Segnet, die darinnen wohnen, Weiß überschwenglich dem zu lohnen, Der ihn nur tun und walten läßt. Wie groß ist seine Huld, Wie trägt er mit Geduld All die Seinen! O Gottesstadt, Du reiche Stadt, Die solchen Herrn und König hat! 5. Große heil'ge Dinge werden In dir gepredigt, wie auf Erden heit, Du hast den Geist und hast die Klarheit, Die alle Finsternis zerstört; Da hört man fort und fort Das teuerwerte Wort Ew'ger Gnade. Wie lieblich tönt, Was hier versöhnt Und dort mit ew'gem Leben krönt! 4. Auch die nichts davon ver⸗ nommen, 8* 2²⁸ Ausbreitung des Evangeliums. —— Die fernsten Völker werden kommen Und in die Tore Zions gehn. Denen, die im Finstern saßen, Wird auch der Herr noch pred'gen lassen, Was einst für alle Welt ge⸗ schehn. Wo ist der Gottessohn, Wo ist sein Gnadenthron? Wird man fragen. Dann kommt die Zeit, Wo weit und breit Erscheint der Waatt. in Herrlich⸗ keit. 5. Darum stellet ein die Klagen! Man wird noch einst zu Zion sagen: Wie mehrt sich deiner Bürger Zahl! Voll Erstaunen wird man schauen, Wie Gott sein Zion mächtig bauen Und herrlich weitern wird einmal. Erhebet Herz und Sinn! Es ist die Nacht schier hin —6 die Heiden; Es kommt ihr Tag, Sie werden wach, Und Israel folgt ihnen nach. 6. Gottes Stadt, du wirst auf Erden Die Mutter aller Völker wer⸗ den, Die ew'ges Leben fanden hier. Welch ein Jubel, wie am Reigen, Wird einst von dir zum Himmel steigen! Die Lebensbrunnen sind in dir; In dir das Wasser quillt, Das alles Dürsten stillt. Halleluja! Von Sünd und Tod, Von aller Not Erlöst nur einer: Zions Gott. Karl Joh. Phil. Spitta 1801—1859. XIII. Ausbreitung des Evangeliums. 556 Es ist genug. Joh. Rud. Ahle. 1662. 17⁵ • E. d, w.— 5 Es 0 0 0 0 der Platz ist ist noch Raum! Sein Haus ist noch nicht da, wo je- der si- tzen 2. Es i Noch geh Zu Stadt Ins groß Noch ist d Für Kind Die Rettu wird ꝛ:al. dinn! ier hin nen nach. du wirst auf n zölker wer⸗ anden hier. vie am jen, um Himmel en! sind in dir; quillt, stillt. d/ ions Gott. a 1801-1859. ims. d. Ahle. 1662. — ist noch nicht her si⸗ tzen SII—2.——————— IIII IIIIIII voll, sein Tisch ist noch zu leer; 42—65 soll: bringt sei ne Gä⸗=ste her! Geht, nö⸗tigt 8—— ————— 45——— ..—— sie von al ⸗len Stra⸗ ßen, der Herr hat viel be⸗ SEDSDDDEEEEEEEEEE rei⸗ten las sen: da ist noch Raum! 2. Es ist noch Zeit! Die Liebe 3. Doch ist es Zeit! Die Stun⸗ rufet noch; den folgen schnell, Noch gehen Diener aus Es geht auf Mitternacht, Zu Stadt und Land, sie laden Bald schlägt es voll, von ferne heute noch schimmert's hell: Ins große Rettungshaus. Ihr Jungfrauen erwacht! Noch ist die Türe nicht ver⸗ Der Bräutigam erscheint von schlossen, weitem; Für Kind und Greis noch nicht Auf, auf, die Lampen zu bereiten, verflossen Auf, es ist Zeit! Die Rettungszeit. Ernst Gottl. Woltersdorf 1725—1761. 5770 Joh. 2 Mel. Wie groß ist des Allmächt'gen ꝛc. 1750, f8 176 DIDDDER S T 4 O daß doch bald dein Feuer brenn⸗te, und bald die gan- ze Welt er--kenn=te, + du un ⸗aussprech⸗lich Lie⸗ben⸗der, 5— daß du bist Kö⸗ nig, Gott und Herr! O möch-ten ů— 6 ne mels-fun⸗ken ent ⸗zün⸗den je⸗ des to⸗—— R die Dusaen I⸗ 3. 928 feu⸗ u⸗de: trun⸗ ken —‚————————— SSDSSISISSI und hei ⸗len al-len Sün⸗den⸗schmerz! Oder: Mel. Die Tugend wird ꝛc. 17⁰⁴. ...............I .....—— 5 daß doch bald dein Feu⸗er brenn ⁊te, du und bald die gan⸗ze Welt er ⸗ kenn ⸗te, daß un⸗ aus ⸗sprech⸗ lich Lie⸗ben⸗ der, du bist Kö-nig, Gott und Herr! DDD ‚—— IERE e— 25—.——— sei- ne Himmels-fun- ken ent⸗-zün⸗den je⸗-⸗des SSSII. . 2...———— to te Herz, die Durst'gen ma⸗chen freu⸗de trun⸗ken Schon hi Dir, dem Ein herrl Doch we Des ganz Und mac Dein Hei 3. Du Allmächt Dein Fer Ach zünd ———— möch⸗ten de⸗ trun⸗ken und hei-len 2. Zwar brennet es mit heller Flamme Schon hier und dort, in Ost und est, Dir, dem am Kreuz erwürgten Lamme, Ein herrlich Pfingst- und Freu⸗ denfest. Doch wecke, läutre und vereine Des ganzen Christenvolkes Schar Und mach in deinem Gnaden⸗ scheine Dein Heil noch jedem offenbar! 3. Du unerschöpfter Quell des Lebens, Allmächt'ger starker Gottes⸗ hauch, Dein Feuermeer ström' nicht vergebens; Ach zünd in unsern Herzen auch! . al len Mel. Wie schön leucht't uns ꝛc. Sün den⸗schmerz! Schmelz alles, was sich trennt, zusammen Und baue deinen Tempel aus; Laß leuchten deine heil'gen Flammen Durch deines Vaters ganzes Haus! 4. Beleb, erleucht, erwärm, entflamme Doch bald die ganze weite Welt Und zeig dich nn Völker⸗ stamme Als Heiland, Feiroefürst und Held! Dann tönen dir von Millionen Der Liebe Jubelharmonien, Und alle, die auf Erden wohnen, Knien vor dem Thron des Lammes hin. Joh. Ludw. Fricker 1729—1766. Phil. Nicolai? 1598. 17⁷ E ——5 00 0 0 14 — — — ——— Bem Auf⸗gang bis zum Nie-der⸗ Un- zähl- bar sind die Scha⸗-ren — ,—.— gang er⸗ schon, die schal⸗ 13 dir ger⸗ ne dir a —— Lob⸗-ge- sang er⸗ vor dei- nem Thron ein ret ⸗te⸗ ter Ge rech-ten. Preis di, wür-⸗dig Lob-lied bräch-ten. Je ⸗ su! .—— S 8 Allenthal 0 Denn Ev 4—— wer⸗den mehr auf Er⸗ ·den dir lob⸗ sin⸗ gen, Ülber Ins . 655. 8. 1 Um die E SPSPIPSDPIDT— Geist der! + ö ö—— Preis und Ruhm und Dank dir brin⸗ gẽn.—— 309 2. Wie groß, wie angebetet ist Den Deinen dann erscheinen! 3. Sei Dein Nam, o Heiland Jesu Ewig müsse Christ, Dir zur Ehre Wie herrlich bei den Deinen! Ihrer Chöre Doch führst du uns zu deiner Lob erschallen, 179 Ruh, Durch die Himmel widerhallen. O wie weit herrlicher wirst du Joh. Andr. Cramer 1723—1788. 5955 Mel. O du Liebe meiner Liebe. 174⁵. ———3———.— S S.—= 00 u Va⸗ter, dei- nes Gei-stes We-hen durch die dant läßt uns schon von fer- ne se⸗hen dei- nes dich, ——.— —5 gan⸗ ze Chri st sten⸗ zheit in Wortwird atls ace wer⸗ Rei⸗ches Herr⸗lich⸗keit; denn dein Wort wird aus-ge⸗ — 2 Hüte U Ausbreitung des Evangeliums. b⸗sin⸗ gen, — gen. erscheinen! widerhallen. er 1723—1788. en durch die en dei- nes aus⸗ ge⸗ =li 3o nen⸗ —.— +—— .——— 2 DD= weis ver-sen-det auf das gro⸗ße A-⸗ cer ⸗feld. 2. Dieser Samen wird bald Steige, Sonne, bald empor, blühen Weicht nun, all ihr bangen Allenthalben hoch und hehr, Sorgen, Denn Evangelisten ziehen Tagverkünder, tritt hervor! Über Inseln, Land und Meer, Seht, der Berge Spitzen glühen Um die Saaten zu begießen. Schon im ew'gen Morgenlicht, Geist der Pfingsten, komm herab, Und die Frühlingsblumen Laß uns Lebensströme fließen blühen: Bis zum Grabe tief hinab! Brüder alle, sorget nicht! 3. Sei gegrüßt, du ew'ger Joh. Heinr. Jung, gen. Stilling Morgen! 17⁴0—1817. * rr: Mel. Jesus, meine Zuversicht. Joh. stttää 1653. 1656. 170— 2..——— EXI u d Ei⸗ ⸗ne Her⸗-de und ein Hirt! Wie 8 wenn sein Tag er-scheinen wird! Freu⸗ 2.— —— — 8 flei⸗ 0 9——10 225 mach dich auf und ö 2—.————.——.—.—.—.—. wer⸗ de Licht: Fe⸗ sus hält, was er ver⸗ Zshrichtl 2 Hüter, ist der Tag noch Und die Herrlichkeit des Herrn fern? Nahet dämmernd sich denHeiden, Schon ergrünt es auf den Blinde Pilger flehn um Licht: Weiden, Jesus hält, was er verspricht. 2³⁴ Ausbreitung des Evangeliums. E 3. Komm, o komm, getreuer Hirt, Daß die Nacht zum Tage werde! Ach wie manches Schäflein irrt Fern von dir und deiner Herde! Kleine Herde, zage nicht: Jesus hält, was er verspricht! 4. Sieh, das Heer der Nebel flieht Vor des Morgenrotes Helle Und der Sohn der Wüste kniet Dürstend an der Lebensquelle, Ihn umleuchtet Morgenlicht: Jesus hält, was er verspricht. Mel. Valet will ich dir 23 5. Gräber harren aufgetan. Rauscht, verdorrete Gebeine, Macht dem Bundesengel Bahn; Großer Tag des Herrn, erscheine! Jesus ruft: Es werde Licht! Jesus hält, was er verspricht. 6. O des Tags der Berihteit! Jesus Christus, du die Sonne, Und auf Erden weit und breit Licht und Wahrheit, Fried und Wonne! Mach dich auf, es werde Licht! Jesus hält, was er verspricht. Friedr. Ad. Krummacher 1767—1845. 6 Teschner. 1614. 180 r. 34—— — 0 0 0 . du in To des achrten erkämpft das und dich als den Ge rech⸗ten zum Bür⸗gen E den Wanne 53— der du den Feind be- zwun-gen, ᷣ +— 2.— Him⸗mel auf⸗ ge⸗ tan: dir sceen un ⸗ sre Zun⸗ 2. Im Ist alle? Bis alle Zu deiner Bis die! Bis die! Sind dei Bei dein 3. No Noch gel Um mit Zu füllen Es ist kei Es ist kei Zu streun Ins weit —— en aufgetan. e Gebeine, sengel Bahn; errn, erscheine! erde Licht! r verspricht. er Herrlichkeit! u die Sonne, eit und breit eit, Fried und zonne! werde Licht! er verspricht. icher 1767—1845. Teschner. 1614. erkämpft das zum Bür⸗gen un⸗gen, den ————— sre Zun⸗ — Ausbreitung des Evangeliums. 25⁷ 2. Im Himmel und auf Erden Ist alle Macht nun dein, Bis alle Völker werden Zu deinen Füßen sein, Bis die von Süd und Norden, Bis die von Ost und West Sind deine Gäste worden Bei deinem Hochzeitsfest. 3. Noch werden sie geladen, Noch gehn die Boten aus, Um mit dem Ruf der Gnaden Zu füllen dir dein Haus. Es ist kein Preis zu teuer, Es ist kein Weg zu schwer, Zu streun dein Lebensfeuer Ins weite Völkermeer. — Valet will ich dir geben. 4. So ziehen deine Flammen Wie Sonnen um die Welt, Getrenntes fließt zusammen, Das Dunkle wird erhellt; Und wo dein Name schallet, Du König Jesu Christ, Ein selig Häuflein wallet Dahin, wo Friede ist. 5. So sammle deine Herden Dir aus der Völker Zahl, Daß viele selig werden Und ziehn zum Abendmahl! Schließ auf die hohen Pforten, Es strömt dein Volk heran; Wo's noch nicht Tag geworden, Da zünd ein Feuer an! Christ. Gottlob Barth 1799—1862. Melchior Teschner. 1614. 181 00 Der du zum Heil er⸗ shie men der al⸗ Ler und von den Che-ru- bi-nen zu Sündern PPIIIIIIIII äaͤrm sten Welt dich ge⸗sellt, — den sie mit fre⸗chem Stol-ze ver⸗ ͤö, Lir,,. „Dehnef für sei⸗ ne Huld, als du am Mar⸗ter⸗ hol⸗ — V. 4— 1 ö —— ze söhn⸗ test ih 2 re Schuld: 236 Ausbreitung des Evangeliums. O O 2. Damit wir Kinder würden, Zu deinen Füßen liegt,*— Gingst du vom Vater aus, Bis du im neuen Leben— Nahmst auf dich unsre Bürden Die ausgesöhnte Welt 15 Und bautest uns ein Haus. Dem, der sie dir gegeben, 0e Von Westen und von Süden, Vors Angesicht gestellt. Von Morgen ohne Zahl 6. Und siehe, tausend Fürsten Sind Gäste nun beschieden Mit Völkern ohne Licht 0 Zu deinem Abendmahl, Stehn in der Nacht und dürsten— 3. Im schönenHochzeitskleide, Nach deinem Angesicht! kau Von allen Flecken rein, Auch sie hast du gegraben Li Führst du zu deiner Freude In deinen Priesterschild,—. Die Völkerscharen ein; Am Brunnguell sie zu laben,— Und welchen nichts verkündigt, Der dir vom Herzen quillt.— Kein Heil verheißen war, 7. So sprich dein göttlich Werde, tu Die bringen nun entsündigt Laß deinen Odem wehn, 35 Dir Preis und Ehre dar. Daß auf der finstern Erde—— 4. Du hast den ärmsten Die Toten auferstehn,— Sklaven, Daß, wo man Götzen frönet, Wo heiß die Sonne glüht, Vor toten Bildern kniet, Wie deinen andern Schafen Ein willig Volk versöhnet— Zuliebe dich gemüht, Zu deinem Tempel zieht!—— Und selbst den öden Norden, 8. Wir rufen, du willst hören; Den ew'ges Eis bedrückt, Wir fassen, was du sprichst; d Zu deines Himmels Pforten Dein Wort muß sich bewähren, 2.9 Erbarmend hingerückt. Womit du Fesseln brichst. · 5. Drum kann nicht Ruhe Wie viele sind zerbrochen, Du sel werden, Wie viele sind's noch nicht! Bis deine Liebe siegt, O du, der's uns versprochen, Rach! Bis dieser Kreis der Erden Werd aller Heiden Licht! Unste Albert Knapp 1798-1864. Mel. Wachet auf ꝛc. Phil. Nicolai? 1598. Und ke I8²2 5 ö 50 Der ni SSSSSSSS — Ei z ner ist's Für de „an dem wir han⸗ gen, der Un ⸗sre Lei-ber, un-sre Her-zen ge⸗ iegt, Leben Welt egeben, tellt. usend Fürsten Licht yt und dürsten esicht! egraben schild, e zu laben, ein quillt. öttlich Werde, wehn, rn Erde hn, tzen frönet, kniet, rsöhnet zieht! willst hören; u sprichst; ch bewähren, brichst. rochen, och nicht! rsprochen, Licht! pp 1798-1864. Nicolai? 1598. — ——. in⸗gen, der er⸗zen ge⸗ O Ausbreitung des Evangeliums. 237 —— . — ů 2———5 für uns in den Tod ge⸗ gan⸗ gen und uns er⸗ hö⸗ren dir, o Mann der Schmerzen; in dei-ner I . E +.— e Lan; a n —— I 90 bot auht sich's 0233 gut. Nimm uns zum Ei⸗ gen⸗ —.——— n En. XV.—1 2—6% ö———.— tum, be ⸗ rei ⸗ te dir zum Ruhm dei⸗ Q — H———— —.————m— 3———— Kin-der, ver- birg uns nicht das Gna⸗ dan licht von 572 II +— I.—4 II ——————* C—4 II —2—— L— I 4 7—— dei⸗nem heil'⸗gen An- gen ⸗ sicht! 2. Nicht wir Gählet dich er⸗ Wer in sich schwach, wählet, Folgt, Herr, dir nach Du selbst hast unsre Zahl ge⸗ Und trägt mit Ehn deine zählet Schmach. Nach deinem ew'gen Gnadenrat. Unsre Kraft ist schwach und 3. O Herr Jesu, Ehrenkönig, nichtig, Die Ernt ist groß, der Schnitter Und keiner ist zum Werke tüchtig, wenig, Der nicht von dir die Stärke hat. Drum sende treue Zeugen aus; Drum brich den eignen Sinn, Send auch uns hinaus in Denn Armut ist Gewinn Gnaden, Für den Himmel; Viel frohe Gäste einzuladen 2⁵⁸ Ausbreitung des Evangeliums. E Zum Mahl in deines Vaters Haus! Wohl dem, den deine Wahl Beruft zum Abendmahl Im Reich Gottes! Da ruht der Streit, Da währt die Freud Heut, gestern und in Ewigkeit. 4. Schau auf deine Millionen, Die noch im Todesschatten wohnen, Von deinem Himmelreiche fern! Seit Jahrtausenden ist ihnen Kein Evangelium erschienen, Kein gnadenreicher Morgen⸗ stern. Glanz der Gerechtigkeit, Geh auf, denn es ist Zeit! Komm, Herr Jesu, Zieh uns voran Und mach uns Bahn, Gib deine Türen aufgetan! 5. Deine Liebe, deine Wunden, Die uns ein ew'ges Heil er⸗ funden, Dein treues Herz, das für uns fleht, Mel. O Gott, du frommer Gott. Wollen wir den Seelen preisen Und auf dein Kreuz so lange weisen, Bis es durch ihre Herzen geht. Denn kräftig ist dein Wort, Es richtet und durchbohrt Geist und Seele; Dein Joch ist süß, Dein Geist gewiß, Und offen steht dein Paradies. 6. Heiland, deine größten Dinge Beginnest du still und geringe; Was sind wir Armen, Herr, vor dir? Aber du wirst für uns streiten Und uns mit deinen Augen leiten, Auf deine Kraft vertrauen wir. Dein Senfkorn, arm und klein, Wächst endlich ohne Schein Doch zum Baume, Weil du, Herr Christ, Sein Hüter bist, Dem es von Gott vertrauet ist. Albert Knapp 1798—-1864. 1693. 00 0 0 Herr Je=-su, von En⸗geln hoch⸗ge-lobt, 183 SSSS du re-gierst zu dei-nes ver⸗ ehrt von Laß jed Dadur— In No Und in Werd' Dein 9 3. A Das si Und ket Die sick Kein 9 Daß J Heilan Zu sein 4. Kü Der ur Und de Im ga E eelen preisen z so lange sen, Herzen geht. in Wort, hbohrt Paradies. e größten ge nd geringe; en, Herr, dir? ins streiten n Augen n, rtrauen n und klein, e Schein st, ůertrauet ist. p 1798—1864. dei ⸗nes ehrt von Va⸗ters Rech⸗ ten, dei-nen Knech-ten. Du hast für al-le Welt am I — —. —.— erHr. FHreuz ge⸗ nug ge⸗ tan; nimm dich nun al ⸗ler Welt in SIT..... e.— — 1— 11 ih⸗rem E⸗lend an! 2. Dein Evangelium Gib allem Volk auf Erden, Laß jedes Menschenherz Dadurch erleuchtet werden! In Nord, in Ost, in West Und in des Mittags Land Werd' hoch dein Ruhm erhöht, Dein Name recht bekannt. 3. Auf Erden sei kein Knie, Das sich vor dir nicht beuge, Und keine Kreatur, Die sich vor dir nicht neige; Kein Mund, der nicht bekenn', Daß Jesus unser Herr, Heiland und König sei Zu seines Vaters Ehr. 4. Komm, froher Tag, o komm, Der unsre Sehnsucht stillet Und das Verheißungswort Im ganzen Sinn erfüllet: Es ist das Reich, die Macht, Die Herrlichkeit und Kraft Auf ewig unserm Gott Und seinem Christ verschafft. 5. Mit Herrlichkeit wird er In Ewigkeit regieren, Doch in der Majestät Ein Friedensszepter führen. Ihr Völker, jauchzt ihm zu, Preis' jedes, wie es soll, Die ganze Erde sei Nur seiner Ehre voll! 6. Ehr sei dem höchsten Gott, Dem Sohne gleich dem Vater, Dem heil'gen guten Geist, Der Gläubigen Berater! Die auserwählte Schar, Der Himmel weit und breit Preist dich, dreiein'ger Gott, In alle Ewigkeit. Verfasser unbekannt. 14 1 2⁴⁰ Ausbreitung des Evangeliums. O O Mel. Wachet auf ze. Phil. Nicolai? 1598. Das Sch —4——.—— 7½5 184—.— Eilt ihm 6 Es ruder — Wa⸗chet auf, er-hebt die Bli-cke! Laut Die Ses Die Seg Seht, ge⸗kom⸗men ist die Stun-de, die Hin durg —5. Gott ist e ꝗPP——— 3. Wa mah⸗nen uns die Welt⸗ge- schi-cke, es drän-get uns ver- eint zu schösnem Bun-de, zu tun, was Erheben I — II. Die Zeug Ke 5nri. 2——4 1——— d ert de e Der Got art der Brü⸗der Not. ̃; er Go uns der Herr ge 1. Laßt nicht die Hän⸗de ö Und sein 72 EEEE EEE *—— Drum w A:— So heiß muhn, auf, laßt uns Gu- tes tun al-len 9——.—— .—.—.——.—.—..—.— 5 —— 1 Men-schen im rech-⸗ ten Geis, doch wie es heißt: an · 2 ——————.— AE* + III XVXV—— I II ⁵— Glaubens-brü⸗dern al-ler ⸗ meist! 2. Wachet auf, schaut an das Und ihrer Glaubenstreu ver⸗ 2.— Gute, dankt! 223— Das ihr der Väter Mut und Aufund tilgt die altenSchulden! al Blute Wie lange soll sich noch gedulden we O O Ausbreitung des Evangeliums. 241 dirolai? 1598. Das Schifflein, das im Sturme Reift die Frucht doch ů ö schwankt? Im Sonnenglanz: Eilt ihm zur Hilf herbei! Der Erntekranz ⸗de, die drän⸗get tun, was Es rudert froh und frei, Wenn ihm Liebe Die Segel schwellt Hin durch die Welt; Gott ist es, der das Steuer hält. 3. Wachet auf! In allen Landen Erheben sich, vom Tod erstan⸗ d en, Die Zeugen frischer Glaubens⸗ macht. Werdet müde nicht im Werke, Der Gott des Rechts ist unsre Stärke, Und seinem Lichte weicht die Nacht! Drum wirkt, so lang es Tag, So heiß er glühen mag! Mel. Wachet auf ꝛc. Wiegt auf die Mühe voll und ganz. 4. Wachet auf, die Zeit zum Wachen Soll alle Glieder munter machen, Und keines trete scheu hintan! Leidet eins, so leiden alle; Drum wachet, daß nicht eines falle, Und stehet freudig Mann für Mann! So streitet wacker fort Und haltet fest am Wort! Hoch vom Himmel trahlt uns das Licht, Es trüget nicht; Der Herr ist unsre Zuversicht! Phil. Nicolai? 1598. Karl Rud. Hagenbach 1801—1874. —— ————————. .—— — Kö⸗nig Je- su, strei⸗te, sie-ge, daß Blick auf dei⸗ne Friedens-bo- ten, laß 4 2. webt in die-ser Welt! hö⸗ un⸗ ser wei te To⸗ ten 2 feld! Er hi er 2. Dein —— 665m ö— Dein Wor —.—— Dein Wo — Flehn und laß es bald 3e⸗schehn! A⸗ men, n Dein Wo S SPSI I. I8⸗ 0— 0 0 0 0 Hal ⸗-le-lu ⸗ja für 1— für. ——— A⸗men. So rüh-men wir und jauch-zen dir ein —6— r 5—— ‚ + 4 — 2———4 11 Verfasser unbekannt. —.— XIV. Wort Gottes. rech⸗! Mel. Herr Jesu— 1651.— 186 77 2——— 2 I—— der Herr, öff ne mir die Her⸗zens⸗ tür, zeuch 2. O wi 5—5 e Wer von —.—.—— ö d Wer zu je d durch dein Wort mein Herz 30 dir, laß mich dein 3. Spri DD Gib ihr X ridn— Lehr sie h. Wort be⸗ wah⸗ren rein, laß mich dein Kind und Deiner Li⸗ 71 Wort Gottes. 243 Er= be sein! 2. Dein Wort bewegt des Her⸗ 3. Ehr sei dem Vater und dem zens Grund, Sohn, —.— Dein Wort macht Leib und Seel Dem heil'gen Geist in einem ———.— gesund, Thron, — Dein Wort ist, was mein Herz Der heiligen Dreieinigkeit A-men, erfreut, Sei Lob und Preis in Ewig⸗ Dein Wort gibt Trost und keit! Seligkeit. Joh. Olearius 1611—1684. 0 Sollt' es gleich bisweilen ꝛc. 1836. E E Treu⸗ ster Mei⸗ ster, dei ⸗-ne Wor⸗ te sind die Q r unbekannt V——— + D‚I‚t— SSISISIIIIIII rech-te Himmelspfor- te, dei- ne Leh⸗ren sind der Pfad + V——. II 1651. 7.——.—— I. ö...... ——— 20 —— der uns führt zur Got-tes⸗stadt. tür, zeuch 2. O wie selig, wer dich höret, 4. Hilf mir mich im Lieben —— Wer von dir will sein gelehret, üben e, d. Wer zu jeder Zeit und Stund Und Gott über alles lieben, —— Schaut auf deinen treuen Mund! Meinen Nächsten gleichwie mich nich dein 3. Sprich doch ein in meiner Laß mich lieben inniglich! . Seele, 3. Lehr mich heilige Gebärden, —.—.— Gib ihr Weisung und Befehle, Laß mir deine Demut werden, ne und Lehr sie halten bis zum Tod Gieß mir deine Sanftmut ein, Deiner Liebe sanft Gebot! Laß mich klug in Einfalt sein! —⁴⁶ Wort Gottes. 66 42—6 6. Also werd' ich mich ver⸗ Also werd' ich in der Zeit Dies is binden Schon gelehrt zur Ewigkeit. Mit die Ganz mit dir und Ruhe Joh. Scheften 1077. Silesius) Vor Fr finden, 6²⁴¹ Beschüt — Valet will ich dir 6065 Melchior Teschner. 1614. 255 5 188 1—— Dein se H —— 0 0 0 Wohl dem, der Je⸗-sum lie- bet und des⸗sen 18⁰ Dies Licht glänzt un- ge⸗ trü- bet zum Trost ihm 0— 4* 2 0——— 0 0 0 d — 11—— Him⸗mels⸗wort! im⸗ mer=fort. Wo — e⸗ sus sich be fin ⸗ det, da *V I.—4 — + E!—.— CIT— DDEE..—. ste- het al- les wohl; wer sich auf Je-sum grün⸗ .. V——— IT ——. A 1 E. — det, der le⸗ bet se- gens-voll. 2. Suchst du, vom Ziel ver- In Kreuz und Not geübet: irret, Komm, hier ist Gottes Wort! Die wahre Lebenspfort, Ger dich die Welt verwirret: omm, hier ist Gottes Wort! Das wird dir deutlich weisen Die rechte Lebensbahn, Auf welcher du mußt reisen, Wenn du willst himmelan. 3. Bist du vielleicht betrübet, Ja wirst du fort und fort Das wird dich schon erquicken, Daß, wenn gleich Höll und Welt Dich wollten unterdrücken, Du doch behältst das Feld. 4. Wirst du gleich auch ge⸗ führet Zum bangen finstern Ort, Wo sonst der Tod regieret: Komm, hier ist Gottes Wort! r Zeit kwigkeit. 7. Silesius) 7*. eschner. 1614. d des⸗sen n Trost ihm geübet: ttes Wort! n erquicken, öll und Welt drücken, as Feld. n Ort, regieret: ttes Wort! E Wort Gottes. 2⁴⁷ Dies ist der Stab und Stecken, Mit diesem kannst du dich Vor Furcht und Todesschrecken Beschützen mächtiglich. 5. Hilf, Jesu, daß ich liebe Dein seligmachend Wort Anna Sophie Landgräfin von Hessen-Darmstadt 1638-1683. —.— Gott des Himmels ꝛc. Und stets darin mich übe; Hilf, liebster Seelenhort, Daß ich's in meinem Herzen Bewahr' durch deine Huld, Damit in Kreuz und Schmerzen Es Frucht trag' in Geduld! 1.— 189 E ee—.— Heinr. Albert. 1642. 1——5 — — —— 3423—2— Teu⸗res Wort aus S— Got-tes Mun-de, dich al⸗-lein hab'ꝰ ich zum Grun- de —————— rin v. .— ö 11 das mir lau ⸗ ter Se⸗ gen trägt, Iu dir mei⸗ ner Se ⸗ lig ⸗ keit ge ⸗ legt. 8 ————. an, was zu Gott mich I ——— — füh ⸗ ren kann. 2. Geist der Gnaden, der im Was du sagest, laß mich tun! Worte Wird dein Wort den Glauben Mich an Gottes Herze legt, Offne mir des Himmels Pforte, Daß meinGeist hier recht erwägt, Was für Schätze Gottes Hand Durch sein Wort mir zugesandt! 3. Was ich lese, laß mich merken; stärken, Laß es nicht dabei beruhn, Sondern gib, daß auch dabei Ihm das Leben ähnlich sei! 4. Hilf, daß alle meine Wege Nur nach deiner Richtschnur gehn! 24⁴⁵ Wort Gottes. Was ich hier zum Grunde lege, Müsse wie ein Felsen stehn, Daß mein Geist auch Rat und Tat In den größten Nöten hat. 5. Laß dein Wort mir einen Spiegel Mel. Jesu, meine Liebe. In der Folge Jesu sein, Drücke drauf dein Gnaden⸗ siegel, Schließ den Schatz im Herzen ein, Daß ich fest im Glauben steh', Bis ich dort zum Schauen geh'! Benj. Schmolck 1672-1737. 17¹⁵. 2—2 Wort des höch⸗ sten Mun⸗ ⸗des, Bo ⸗ te Bald, da wir ge- fal-len, ließ dich 2 HSIISSS DIIIIITITTITITITITT—.— 2..—.— +—4 —— II—————— 1 sei⸗ nes Bun-⸗des, Gott er-schal-len, du warst nie-mals stumm. E⸗ van⸗ ge⸗ li ⸗ um, —5—4. ei ne Kraft, die Glau⸗ben schafft, ei⸗ ne Botschaft, TTTT die zum Le= ben 2. Was dein Wohlgefallen Vor der Zeit uns allen Fest bestimmet hat, Was die Opferschatten Vorgebildet hatten, Das vollführt dein Rat. Was die Schrift Verspricht, das trifft er uns hat —— ge⸗ ge- ben. Alles ein in Jesu Namen Und ist Ja und Amen. 3. Alles ist vollendet, Jesu Gnade wendet Alle Straf und Schuld. Jesus ist gestorben, Jesus hat erworben in, naden⸗ m Herzen tben steh', auen geh'! 1672—1737. um, Botschaft, e: ben. imen n. et, ild. —— Wort Gottes. 2⁴⁷ Alle Gnad und Huld. Auch ist dies Fürwahr gewiß: Jesus lebt in Preis und Ehre. O erwünschte Lehre! 4. Uns in Sünde Toten Machen Jesu Boten Dieses Leben kund; Neblich sind die Füße Und die Lehren süße, Teuer ist der Bund. Aller Welt Wird vorgestellt Durch der guten Botschaft Lehre, Daß man sich bekehre. 5. Kommt, zerknirschte Herzen, Die in bittern Schmerzen Das Gesetz zerschlug; Kommt zu dessen Gnaden, Der für euch beladen Alle Schmerzen trug! Jesu Blut Stärkt euern Mut; denn ich zieh' DEDEE. Schatz er⸗-hal te mir, Wenn dein Wort nicht mehr soll größ⸗ ten Reichtum für! Heinr. Kornelius Hecker 1699—1743. Mel. O du Liebe meiner Liebe. Herr, dein Wort, die Gott ist hier, der euch geliebet Und die Schuld vergibet. 6. Dieser Grund bestehet; Wenn die Welt vergehet, Fällt er doch nicht ein. Darauf will ich bauen, So soll mein Vertrauen Evangelisch sein. Auch will ich Nun würdiglich In der Kraft, die mir gegeben, Cvangelisch leben. 7. Jesu, deine Stärke Schaffet diese Werke, Stehe du mir bei! Nichts kann mich nun scheiden, Hilf denn, daß mein Leiden Evangelisch sei; Laß auch mich Einmal auf dich Als ein Kind, mit dir zu erben, Evangelisch sterben! 17⁴⁵. ed le Ga-be, die ⸗sen es al- ler Ha- be und dem 2⁴⁸ Wort Gottes.— W x ,———— gel⸗ ten, Wergaf soll der Glaube ruhn? Mir ist's nichtum ů—.—.— — j.———..— —— tau⸗send Wel⸗ ten, ber um dein Wort zu tun. 2. Halleluja! Ja und 1— Laß mich eifrig sein beflissen, Herr, du wollest auf mich sehn, Dir zu dienen früh und spat, Daß ich mög' in deinem Namen Und mich stets zu deinen Füßen Fest bei deinem Worte stehn! Sitzen, wie Maria tat! Nik. Ludw. Graf von Zinzendorf 1700—1760. Mel. Ach Gott und Herr. 1625. 1655. 192—— e, ae, on —0 4.————— ⁰ Gott ist mein Hort, und auf sein Wort soll 1.——— — 14242.4,— S— V———1..—* 1— mei⸗ ne See⸗le trau- en. Ich wand⸗ le hier mein — e,—* 2— Gott, vor dir im Glauben, nicht im Schau⸗en. 2. Dein Wort ist wahr; Dein Wort die Wahrheit lehrte? Laß immerdar Gott, ohne sie Mich seine Kräfte schmecken, Verständ' ich nie, Laß keinen Spott, Wie ich dich würdig ehrte. O Herr und Gott, 4. Dein Wort erklärt Mich von dem Glauben schrecken! Der Seele Wen, 3. Wo hätt' ich Licht, Unsterblichkeit und Leben; Wofern mich nicht Zur Ewigkeit * Ist dies. Von dir 5. De Die Mi Der Sü Den ker Wär' n Nicht di o. N In Reu Der S Nein, d Lehrst n Ein gle Schuf Und ar Seinen 3. VB snichtum Ba ju tun. beflissen, nd spat, nen Füßen at! 1700—1760. 1625. 1655. hier, mein 2404 hau-en. heit lehrte? ehrte. ärt eben; — Wort Gottes. 2⁴4⁹ Ist diese Zeit Von dir mir übergeben. 5. Den ew'gen Rat, Die Missetat Der Sünder zu versühnen, Den kennt' ich nicht, Wär' mir dies Licht Nicht durch dein Worterschienen. 6. Nun darf mein Herz In Reu und Schmerz Der Sünden nicht verzagen; Nein, du verzeihst, Lehrst meinen Geist 7. Mich zu erneun, Mich dir zu weihn, Ist meines Heils Geschäfte; Durch meine Müh Vermag ich's nie, Dein Wort gibt mir die Kräfte. 8. Herr, unser Hort, Laß uns dies Wort, Denn du hast es gegeben; Es sei mein Teil, Es sei mein Heil Und Kraft zum ew'gen Leben! Christ. 171551700 Gellert Ein gläubig Abba sagen. 1715—1769. Mel. Gott sei Dank ꝛc. 1693. Q 2 5————— o aa Wal⸗ 10 wal- te nah und sern, all⸗ ge⸗ ———.——— +4— Wut⸗ 9 Wort des Herrn, wo nur sei⸗-ner ——... r. — n —— 2—— 1 macht Ruf Mens schen für den Him-mel schuf! 2. Wort vom Vater, der die Welt Schuf und in den Armen hält Und aus seinem Schoß herab Seinen Sohn zum Heil ihr gab; 3. Wort von des Erlösers Huld, Der der Erde schwere Schuld Durch des heil'gen Todes Tat Ewig weggenommen hat; 4. Kräftig Wort von Gottes Geist/ Der den Weg zum Himmel weist 2⁵¹ Wort Gottes. O é Und durch seine heil'ge Kraft Weithin wogt das weiße Feld, Wollen und Vollbringen schafft; Klein ist noch der Schnitter Zahl, 5. Wort des Lebens, stark und Viel der Garben überall. rein 5 t Alle Völker harren dein:—— 2 9 2. Walte fort, bis aus der Nacht Wirk zum Werte Last und Mut Alle Welt zum Tag erwacht! Laß die Völker aiteundal 6. Auf zur Ernt in alle Welt! Schauen deines Lichtes Strahl! Jonath. Friedr. Bahnmaier 1774—1841. Mel. Herr Jesu Christ ꝛc. 1651. 2 1— 194 r— IDDDDE 00 0n Nun geh uns auf, du Mor-⸗ gen⸗ Rerd, du 237. se-lig- machend Wort des 42—— du Pfand des sei⸗ nem Thron! 2. Du Wort der Wahrheit, Uns an mit tiefem Reueschmerz, lautrer Guell, Daß unser Flehn und Seufzen Mach unsre dunkeln Augen hell, sei: Daß wir die Wege Gottes sehn Gott steh' uns armen Sündern Und in der Welt nicht irre gehn! bei! 3. Du Wort der Buße, füll 4. Du Wort der Gnade, das Herz tröstend Wort, ◻ O bring Von ihn Und une 5. Di Daß wi Im gne Ergreife 2.2 Nimmn Tritt! Und e Daß e Und ir E veiße Feld, nitter Zahl, erall. groß und st und Mut, mal tes Strahl! 1774—1841. — stern, du steueschmerz, nd Seufzen en Sündern Gnade, end Wort, Die heilige Taufe 251 O bring uns Botschaft fort und 6. So geh uns auf, du Gottesglanz, ort Von ihm, der für uns litt und starb Durchdring uns und verklär uns Und uns Gerechtigkeit erwarb! ganz, Du Wort, das noch in Kraft 5. Du Wort des Glaubens, besteht gib uns Kraft— Daß wir, der Eitelkeit entrafft, Wenn Erd B ter 3— Im gnädig dargebotnen Heil Julius——— 1916.1855. Ergreifen unser ew'ges Teil! XV. Die heilige Taufe. Jesu ꝛc. Joh. Rud. Ahle. 1664. 195.U —.——. S.. 8000 Lieb⸗ster Je⸗su, wir sind hier, dei⸗nem Die⸗ ses Kindlein kommt zu dir, weil du e Wor⸗ te nach-zu ⸗le ⸗ ben. daß die Kindelein den Be ⸗fehl ge⸗- ge ben, 2. Darum eilen wir zu dir; 3. Hirte, nimm dein Schäf⸗ Nimm das Pfand von unsern lein an; Armen, Haupt, mach es zu deinem Tritt mit deinem Glanz herfür Gliede; Und erzeige dein Erbarmen, Himmelslicht, zeig ihm die Daß es dein Kind hier auf Erden Bahn Und im Himmel möge werden! Friedefürst, o schenk ihm Friede! 2⁵² Die heilige Taufe. Hilf, daß wederLeid nochFreuden Führ die Bitten himmelwärts Es von deiner Liebe scheiden! 4. Nun, wir legen an dein Herz, Was von Herzen ist gegangen; Und erfülle das Verlangen! Ja, den Namen, den wir geben, Schreib ins Lebensbuch zum Leben! Benj. Schmolck 1672—1737. Mel. O daß ich tausend ꝛc. 1738. ö —— — F Fii ⸗ 15 .— 7 —.—. 1 FN —+ bin ge=tauft auf ich bin ge-zählt zu dei- nen Na⸗ dei⸗ nem Sa⸗ I — O ee—————.— men, Gott Va⸗ ter, Sohn und heil'⸗ger Geist, men, zum Volk, das dir ge⸗ heisligt heißt. Ich —.—.— 2.— I 5 x bin in Chri-stum ein-ge- senkt, ich bin mit — 4. P 5——* I 3—II —— 1 e II — I VIII 2. Du hast zu deinem Kind und Erben, Mein lieber Vater, mich erklärt; Du hast die Frucht von deinem Sterben, Mein treuer Heiland, mir ge⸗ währt; Du willst in aller Not und Pein, O guter Geist, mein Tröster sein. 3. Doch hab' ich dir auch Furcht und Liebe, Gehorsam zugesagt und Treu; Ich habe dir aus reinem Triebe Gelobt, daß ich dein eigen sei. Hingegen sagt' ich bis ins Grab Der Sünd und ihren Werken ab. 4. Mein treuer Gott, auf deiner Seite —— Bleibt d Wenn a So laßn Nimm: Wenn ie 3. Jc Leib, S= Erwecke Und nin melwärts langen! wir geben, uch zum 1672—1737. 1738. ——— ꝛen Na⸗ em Sa⸗ auch Furcht iebe, ind Treu; nem Triebe eigen sei. s ins Grab Werken ab. ott, auf Seite O Die heilige Taufe. 25⁵³ Bleibt dieser Bund wohl feste Es sei in mir kein Tropfen Blut, stehn. Der nicht, Herr, deinen Willen Wenn aber ich ihn überschreite, tut. Sm ach, denn Duden n; 6. Laß meinen Vorsatz nimmer ken Gnaden an. Wenn ich hab' einen Fall getan! Gott Vater, SGen heil'ger eist; 5. Ich gebe dir, mein Gott, Halt mich in deines Bundes 2 aufs neue Schranken, Leib, Seel und Herz zum Opfer Bis mich dein Wille sterben hin; heißt! Erwecke mich zu neuer Treue So leb' ich dir, so sterb' ich dir, Und nimm Besitz von meinem So lob' ich dich dort für und für. Sinn! Joh. Jak. Rambach 1693—1735. Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛe. Georg Neumark. 1657. ———— Barm⸗her⸗zi⸗ ger, laß dei- ner Gna⸗de das wir im heil'⸗gen Was⸗ser⸗ bazde ö— ——— EEEE PSPI.—. jetzt die⸗ses Kind emp⸗foh⸗ len sein,. nach deines Sohns Be-⸗-fehl dir weihn; fül⸗le, —— SS was dein Wort ver⸗heißt, an ihm, Gott Va ter, .—.—.. Sohn und Geist! 7⁴ Konfirmation. x— 2. Regiere nun das ganze Sei du mit ihm in Glück und Not; Leben Ach führ es selbst auf rechter Auch dieses Kindes, treuer Gott! Bahn, Dir sei und bleib' es stets ergeben, Nimmn es zuletzt mit Ehren an! Aus dem Baseler Gesangbuch. 15 Nun danket all und bringet ꝛc. Joh. Crüger. 1656. 2.— 4—— —% S...e . E.————— 0 0* Nun sind Lie Kind⸗lein Gott ge-weiht, fest —— —. FFFFETE *————.—————— steht der Gna⸗den⸗ bund; nun wer⸗de Glaub und ——— ... EEEE —2— 19— I Hei⸗lig⸗keit in ih⸗ rem Le⸗ ben kund! 2. O Gott, bewahre du ihr Herz/ 3. Und ist ihr Lauf einst wohl Steh ihnen mächtig bei, vollbracht, Daß all ihr Wandel himmel⸗ So führe deine Hand wärts Getrost sie durch des Todes Nacht Zu dir gerichtet sei! Ins sel'ge Vaterland! Friedr. Aug. Köthe 1781—1850. XVI. Konfirmation. Mel. O Ewigkeit ꝛc.(Joh. Schop. 1642.) Joh. Crüger. 1653. 9 + WE 2— SS. . ES — —.—. Gemeinde.) Ern- hör, o Gott, das hei= ße gib ih- nen, Va⸗ ter, Sohn und ö 2. V Mit H Und tre Auf Ck Und fest Nichti Zu den Dein 3 3.— 20 lück und Not; juf rechter n, it Ehren an! r Gesangbuch. Crüger. 1656. weiht, fest —.—— — laub und .. und! if einst wohl bracht, nd Todes Nacht nd! se 17811850. Crüger. 1653. Zreirv. r— hei ße Sohn und O Konfirmation. 57⁷ —.—————.— SSSSEE — Flehn der Kin⸗der, die hier vor dir stehn, blick Geist, den Se- gen, den dein Wort ver⸗ heißt, denn — 4 ö—1— — 19 hnd 0 Gts ni Steh ih⸗nen bei mit —————3—, —— 25 05——v0 H+ —— (Konfirmanden.) 2. Wir wollen unsern Bund erneun, Mit Herz und Leben dir uns weihn Und treu am Glauben halten, Auf Christi hohes Vorbild sehn Und festi in unsrer Hoffnung stehn, Nicht in der Lieb erkalten. Zu dem Gelübde, Vater, sprich Dein Ja und Amen gnädiglich! (Gemeinde.) 3. O mache sie zum Kampf 20⁰ Mel. Allein Gott in der * dei- ner Kraft, die Wol⸗ len und Boll⸗ brin⸗ gen schafft! SISII Schenk ihnen Kraft und Freu⸗ digkeit, Das Böse zu bezwingen! Auch wir erneun mit Herz und Mund Des Glaubens und der Treue Bund Laß uns das Ziel erringen, aß alle, die vereint hier flehn, Auch dort vereint dein Antlitz sehn! Nach Elieser Gottlieb Küster 1732—1799. 1539. Höh ꝛe. Altkirchlich. 0 0 0 0 Die hier vor Blick, wenn ver⸗ dei⸗ nem Ant-litz stehn, sind eint wir für sie flehn, er⸗ 250 Konfirmation. 4 .. —.———— Je⸗ su Chri si Glie: der, Ee. Labeend auf sie nie ⸗ der! Gib ih ⸗ nen, 4 DD— — — Va ⸗ter, Sohn und Geist, das Gu=⸗te, 4 was dein O +.—..———. Wort ver-heißt, im 2. Sie kennen, Vater, deinen Sohn Und seine heil'gen Lehren. Ist Freude, Gott, vor deinem Thron, Wenn Sünder sich bekehren, Wie groß soll unsre Freude sein, Wenn junge Seelen dir sich weihn, Dir treulich anzuhangen! 3. O laß sie niemals zum Gericht Dein heilig Mahl empfahen! Laß sie mit Häsich er Zuver⸗ sich Sich dem Altare Aubent Es stärke sie in aller Not, Es reize sie, des Heilands Tod Zu preisen durch ihr Leben. Le-ben und im Ster-ben! 4. Lacht ihnen bei dem edeln Lauf Die falsche Welt entgegen, Hilf dann den schwachen Herzen auf; Und wenn sich Lüste regen, Laß sie hinauf auf Jesum sehn, Die Welt mit ihrer Lust ver⸗ schmähn, Beharren bis ans Ende! 5. Den wicht'gen Lohn der Ewigkeit, Die Herrlichkeit dort oben, Zeig ihnen, die auf alle Zeit Jetzt Treue dir geloben! Der Blick müss' ihnen Kraft verleihn; Herr, segne sie, denn sie sind dein; Erhalte sie im Glauben! Theod. Gottlieb von Hippel 1741-1796. In unse Durch d In unse b ih-nen, was dein ei dem edeln f ntgegen, achen Herzen 5 te regen, Jesum sehn, r Lust ver⸗ nähn, Ende! n Lohn der igkeit, rt oben, alle Zeit oben! nen Kraft eihn; ꝛsie sind dein; zuben! del 1741-1796. Konfirmation. 2⁵⁷ Mel. Christus der ist mein Leben. Melchior Vulpius? 1609. sind wir— 40 ne dich; führ uns auf dei⸗ nem Pfa-de und 2. Wir flehn um deine Wahr⸗ heit In unsers Lebens N acht; Durch dich nur wird uns Klarheit In unsern Geist gebracht. 3. Wir flehn um deinenFrieden In dieser Welt voll Angst; Uns sei das Heil beschieden, Das du am Kreuz errangst. Mel. Seelenbräutigam. — hilf uns mäch=tig 4. Wir flehn um deine Stärke, Du weißt, wie schwach wir sind; Zu jedem guten Werke Stärk jedes schwache Kind! 5. Wir flehn um deinen Segen Zum Bund an diesem Tag, Daß treu auf allen Wegen Dir jeder folgen mag. Karl Aug. Döring 1783-1844. Adam Drese, um 1690. 1698. ... —II——— Von des rd sen⸗ de/ Got=tes Evang. Gesangbuch. Kraft zum heil'⸗gen Wer ⸗ke, wig dein zu 2. Mach uns selbst bereit, Gib uns Freudigkeit, Unsern Glauben zu bekennen Und dich unsern Herrn zu nennen, Dessen teures Blut Floß auch uns zu gut! 3. Richte Herz und Sinn Zu dem Himmel hin, Daß wir unsern Bund erneuern Und gerührt vor dir beteuern, Deine Bahn zu gehn, Weltlust zu verschmähn! sein! Mel. O du Liebe meiner Liebe. 4. Wenn wir betend nahn, Segen zu empfahn, Wollest du auf unsre Bitten Uns mit Gnade überschütten; Licht und Kraft und Ruh Ströme dann uns zu! 5. Gib auch, daß dein Geist, Wie dein Wort verheißt, Unauflöslich uns vereine Mit der gläubigen Gemeine, Bis wir dort dich sehn In den Himmelshöhn! Samuel Marot 1770—1865. 203m— 0 0 0 Berr n Je 41 will mih blei-ben, stets in nichts soll mich von dir ver⸗ trei⸗ben, dei 1 ——— 40 dei- nem Dien e hr We⸗ge will ich gehn. ———.—— Du bist mei⸗nes Le⸗-bens —— + .—..—— —.——— Le⸗ ben, mei⸗ ner See⸗le Trieb und Kraft, wie der Weinstock tend nahn, , isre Bitten berschütten; nd Ruh zu! aß dein Geist erheißt, vereine n Gemeine, sehn höhn! arot 1770—1865. ben, stets in ben, dei-ne ie der Weinstock Konfirmation. 2⁵⁰% 1 2— 2— 65 — 1D DDRDRDIEERE. sei⸗- nen Re- ben 2. Könnt' ich's irgend besser haben Als bei dir, der allezeit So viel tausend Gnadengaben Für mich Armen hat bereit? Könnt' ich je getroster werden Als bei dir, Herr Jesu Christ, Dem im Himmel und auf Erden Alle Macht gegeben ist? 3. Wo ist solch ein Herr zu finden, Der, was Jesus tat, mir tut, Mich erkauft von Tod und Sünden Mit dem eignen teuern Blut? Sollt' ich dem nicht angehören, Der sein Leben für mich gab? Sollt' ich ihm nicht Treue schwören, Treue bis in Tod und Grab? zuströmt Kraft und Le⸗bens- saft. 4. Ja, Herr Jesu, bei dir bleib' ich, So in Freude wie in Leid; Bei dir bleib' ich, dir verschreib' ich Mich für Zeit und Ewigkeit. Deines Winks bin ich gewärtig, Auch des Rufs aus dieser Welt; Denn der ist zum Sterben fertig, Der sich lebend zu dir hält. 5. Bleib mir nah auf dieser Erden, Bleib, auch wenn mein Tag sich neigt/ Wenn es nun will Abend werden Und die Nacht herniedersteigt! Lege segnend dann die Hände Mir aufs müde schwache Haupt; Sprich dann: Kind, hier geht's zu Ende, Doch dort lebet, wer hier glaubt! Karl Joh. Phil. Spitta 1801-1859. Mel. O du Liebe meiner Liebe. 174⁴⁵. ——.—— 4—. 204 .— TTN 1 .—— +—2— 00 0 0. Bleibt bei dem, der eu ret-wil⸗len auf die der, um eu ⸗ern Schmerz zu stil⸗len, tau⸗send 9* — Er-de nie- der-kam, auf sich na 06 Bleibt bei dem, der ein-zig auch zer⸗ stäu⸗ bet, 2. Alles schwindet; Herzen brechen, Denen ihr euch hier ergabt, Und der Mund hört auf zu sprechen, Der euch oft mit Trost gelabt, Und der Arm, der euch zum Stabe Und zum Schilde ward, erstarrt, Und das Auge schläft im Grabe, Das euch sorgsam einst bewahrt. 3. Alles stirbt; das Ird'sche findet In dem Irdischen sein Grab, Alle Lust der Welt verschwindet, Und das Herz stirbt selbst ihr ab. Mel. Wachet auf ꝛc. sie- gend ü- berm Stau⸗ 2 steht! Ird'sches Wesen muß verwesen, Ird'sche Flamme muß verglühn, Ird'sche Fessel muß sich lösen, Ird'sche Blüte muß verblühn. 4. Doch der Herr steht überm Staube Alles Irdischen und spricht: Stütze dich auf mich und glaube, Hoffe, lieb und fürchte nicht! Darum bleibt bei dem, der bleibet, Und der geben kann, was bleibt, Der, wenn ihr euch ihm ver⸗ schreibet, Euch ins Buch des Lebens schreibt! Karl Joh. Phil. Spitta 1801—1859. Phil. Nicolai? 1598. 205 — (Gemeinde.) Vor dir, To-des-ü-ber-win-der, stehn Freu-dig gehn sie dir ent-ge- gen, weil iß verwesen, iß verglühn, sich lösen, verblühn. steht überm ube spricht: und glaube, hte nicht! dem, der bet,‚ „was bleibt, ihm ver⸗ ibet, Lebens eibt! ta 1801-1859. Nicolai? 1598. n⸗der, stehn ⸗ gen, weil 1. Konfirmation. 201 die⸗ se teur⸗ er-lö-sten Min der, ihr 3b e⸗ du der Lie- be reich-sten Se- gen den Kin-der⸗ IIR 2——— Abuacht 2 sang sei dir ge-bracht! Dein Au ⸗ge sieht sie see- len zu-ge dacht. Q N V— 4 + 4—— ——— D————, hier im Ju-gend-schmuck vor dir knien und ih re Reihn dir an dein Herz gele- get sein! (Konfirmanden.) Nach den Gaben, 2. Friedefürst, ich ward erkoren Die du mir heut Am ersten Tag, als ich geboren, Zur e Zu deinem sel'gen Gnadenkind; Durch dein Erbarmen hast Du gabst mir des Himmels erneut. Gaben, 3. Laß dich halten und um⸗ Weil wir nichts Gutes eigen fassen, haben Ich will dich ewig nicht verlassen, Und ohne dich verloren sind. Verlaß auch du mich ewig nicht! O Jesu, meine Ruh, Schütze mich vor Welt und Ich greife freudig zu Sünde 2⁵² Das heilige Abendmahl. — Und offenbare deinem Kinde Dein gnadenvolles Angesicht, Auf daß ich Tag für Tag In dir mich freuen mag Still und heilig, Und mich dein Mund Zu jeder Stund Erinnre an den Liebesbund! (Gemeinde und Konfirmanden.) 4. O du Hirt erkaufter Seelen, Ich muß des rechten Wegs ver⸗ fehlen, Wenn meine Seele von dir geht; Darum gib mir Licht und Stärke Und Glaubensmut zum guten Werke, ZumRingen, Wachen und Gebet, Bis ich den Pilgerstand Im ew'gen Vaterland Siegreich ende, Und du den Lohn, O Gottes Sohn, Mir reichst von deinem Gnaden— thron! Albert Knapp 1798—1864. XVII. Das heilige Abendmahl. Nach eigener Melodie. S lig ist der Herr Ze⸗ ba⸗ oth; al⸗le Lan ⸗ de —. 7 N sei, der da kommt im Na⸗ lo-bet Hoon dir geht; tund Stärke zum guten ke, nundGebet, tand ind em Gnaden-— n! v 1798—1864. oh. Seb. Bach. — Das heilige Abendmahl. 1558— 0——— 27 men des Hedn sian na 3 der Hö-he! Jesaja 6, 3. Matth. 21, 9. Nach eigener Melodie. 15²28. 20⁷ 0000 Chri⸗=ste, du Lamm Got⸗-tes, der du ——.—.5 ů———— D‚‚........—... .—*——— trägst die Sünd der Welt: er⸗barm dich un- ser! N—. Göe. 2. Chri-ste, du Lamm Got- tes, der du trägst die Sünd der — An * —8—— Welt: er⸗barm dich un- ser! 3. Chri-ste, du Lamm .—————— E Got⸗ tes, der du trägst die Sünd der Welt: gib uns men. Alte Kirche. der nach dem Him-mel hungtrig ist und 2— dich ein Sün⸗der ha⸗ ben, la- ben: so bitt' ich dich de— müs tig b lich, du wol=les —— o be- rei- ten mich, daß — —'—3 ich recht wür=dig 2. Auf grüner Aue wollest du, Herr, diesen Tag mich leiten, Den frischen Wassern führen zu, Den Tisch für mich bereiten. Weil ich bin sündig, schwach und krank, So laß mich deinen Gnadentrank Aus deinem Becher trinken! 3. Zwar bin ich deiner Gnad nicht wert, Als der ich jetzt erscheine Mit Sünden allzuviel beschwert, Die schmerzlich ich beweine. In solcher Trübsal tröste mich, wer⸗de. Herr Jesu, daß du gnädiglich Der Sünder dich erbarmest! 4. Du Lebensbrot, Herr Jesu Christ, Komm selbst, dich mir zu schenken! Dein Blut, das mir vergossen ist, Woll' auch mich Schwachen tränken. Ich bleib' in dir, du bleibst in mir, Du öffnest mir des Himmels Tür, Auch mich dort aufzunehmen. Joh. Rist 1607—1667. Säum Wirf 3 Sprid Vond Hrist, tann ist und gnädiglich barmest! t, Herr Jesu st, mir zu iken! vergossen ist,‚ ichwachen ken. u bleibst in Himmels „ fzunehmen. ist 1607—1667. O Das heilige Abendmahl. 2⁵⁵ Nach eigener Melodie. Joh. Crüger. 1649. 2 1 2009 SEEEEE E IDI dann Schmü⸗cke D5, 0 lie be See= le, komm ans hel-le Licht ge- gan- gen, w ——— SSIIII.I.. laß die dunk-le Sün⸗den-höh-le; Deun der fan⸗ ge herr-lich an zu pran⸗gen! — — H.—— 5 Herr voll Heil und Gna⸗den will dich jetzt zu ..— ——.——5 , — Ga ⸗ste la den; 9 IRIDE der den Him:mel kann ver⸗ H ———H 25 ———————— wal-ten, will jetzt 2. Eile, wie Verlobte pflegen, Deinem Heiland froh entgegen, Der mit süßen Gnadenworten Klopft an deines Herzens Pforten! Säume nicht, ihm aufzu⸗ schließen, Wirf dich hin zu seinen Füßen! Sprich: O Herr, laß dich um⸗ fassen, Von dir willich nicht mehr lassen! II— Her⸗berg in dir hal ⸗ten. 3. Mag ein köstlich Gut auf Erden Sonst um Geld erkaufet wer⸗ den, Du, o Herr, für deine Gaben Willst nicht Erdenschätze haben; Und in allen Bergesgründen Könnt' ich ja kein Kleinod finden, Das bei diesem heil'gen Mahle, Herr, dein Manna dir bezahle. x 266 Das heilige Abendmahl. O 4. Ach wie hungert mein Gemüte, Menschenfreund, nach deiner Güte; Ach wie pfleg' ich oft mit Tränen Mich nach diesem Mahl zu sehnen; Ach wie pfleget mich zu dürsten Nach dem Trank des Lebens-— fürsten, Daß in diesem Brot und Weine Christus sich mit mir vereine! 5. Beides, Wonne und auch Bangen, Fühl' ich jetzt mein Herz um⸗ fangen. Das Geheimnis dieser Speise, Ihre unerforschte Weise Machet, daß ich staunend merke, Herr, die Größe deiner Werke. Ist auch wohl ein Mensch zu finden, Der dies Wunder kann er⸗ gründen? 6. Jesu, meine Lebenssonne, Jesu, meine Freud und Wonne, Jesu, den ich mir erwähle, Lebensquell und Licht der Seele, Mel. Es ist gewißlich an der Zeit. 2 Hier fall' ich zu deinen Füßen; Laß mich würdiglich genießen Diese deine Himmelsspeise, Mir zum Heil und dir zum Preise! 7. Herr, es hat dein treues Lieben Dich vom Himmel hergetrieben, Daß du willig hast dein Leben In den Tod für uns gegeben Und dazu ganz unverdrossen, Herr, dein Blut für uns ver⸗ gossen, Das uns jetzt kann kräftig tränken, Deiner Liebe zu gedenken. 8. Jesu, wahres Brot des Lebens, Hilf, daß ich doch nicht vergebens Oder mir vielleicht zum Schaden Sei zu deinem Tisch geladen! Laß mich durch dies Seelenessen Deine Liebe recht ermessen, Daß ich auch, wie jetzt auf Erden, Mög' dein Gast im Himmel werden! Joh. Franck 1618—1677. 1535. A0 ———.— een e,- Diitui H. 0 0 0 ⁰0 5 Halt im Ge⸗dächt⸗ nis Je⸗ sum Christ, o vom Him⸗melsthron ge- kom:men ist, dein Beden! Das L Danki 4. H Der na Gen H Die S I n Füßen; genießen speise, ir zum ntreues rgetrieben, ein Leben gegeben drossen, ins ver⸗ rot des „ vergebens n Schaden geladen! deelenessen essen, zt auf Himmel 4 1618—1677. hrist, o ö dein t, 2. Halt im Gedächtnis Jesum Christ, Der für dich hat gelitten Und dir, da er gestorben ist, Am Kreuz das Heil erstritten! Er hat besiegt 209— Höll und Tod Und dich erlöst aus aller Not; Dank ihm für diese Liebe! 3. Halt im Gedächtnis Jesum Christ, Der auch am dritten Tage Siegreich vom Tod erstandenist, Befreit von Not und Plage! Bedenke, daß er Fried' gemacht, Das Leben wieder hat gebracht; Dank ihm für diese Liebe! 4. Halt im Gedächtnis Jesum Christ, Der nach den Leidenszeiten Gen Himmel aufgefahren ist, Die Stätt dir zu bereiten, Da du sollst bleiben allezeit Und sehen seine Herrlichkeit; Dank ihm für diese Liebe! 5. Halt im Gedächtnis Jesum Christ, Der einst wird wiederkommen Und sich, was tot und lebend ist, Zu richten vorgenommen! O denke, daß du da bestehst Und mit ihm in sein Reich ein⸗ gehst, Ihm ewiglich zu danken! 6. Gib, Jesu, gib, daß ich dich kann Mit wahrem Glauben fassen Und nie, was du an mir getan, Mög' aus dem Herzen lassen, Daß dessen ich in aller Not Mich trösten mög' und durch den Tod Zu dir ins Leben dringen! Cyriakus Günther 1650—1704. 2⁰⁸ Das heilige Abendmahl.—U Mel. An Wasserflüssen Babylon. 152²⁵. AIIEEE IFSD 0 0 0 Ich kom⸗me, Herr, und su⸗che Gott, mein Er-bar- mer, würd'=ge —— müh⸗ se-lig und be des Wun-ders dein- ner 2. Dich bet' ich zuversichtlich Und wir sind Gottes Kinder. an, Ich denk' an deines Leidens Du bist das Heil der Sünder; Macht Du hast den Schuldbrief ab⸗ Und an dein Wort: Es ist voll⸗ getan, bracht. Gott Da d 3. Er ti Kinder. Leidens t Es ist voll⸗ t. — —I—=. — 6566 Das heilige Abendmahl. 2⁰9 Du hast mein Heil erworben, Du hast für mich dich dargestellt; Gott hat mit sich versöhnt die Welt, Da du für sie gestorben. 3. So freue dich, mein Herz, in mir! Er tilget deine Sünden Und läßt an seinem Tische hier Dich Gnad um Gnade finden. Durufst, und er erhört dich schon, Spricht liebreich:„Sei getrost, mein Sohn, Die Sünd ist dir vergeben; Du bist in meinen Tod getauft, Und du wirst dem, der dich er⸗ kauft, Von ganzem Herzen leben!“ 4.„Dein ist das Glück der Seligkeit; Bewahr es hier im Glauben. Und laß durch keine Sicherheit Dir deine Krone rauben! Sieh, ich vereine mich mit dir, Ich bin der Weinstock, bleib an mir, So wirst du Früchte bringen! Ich helfe dir, ich stärke dich, Und durch die Liebe gegen mich Wird dir der Sieg gelingen.“ 5. Ja, Herr, mein Glück ist dein Gebot, Ich will es treu erfüllen Und bitte dich durch deinen Tod Um Kraft für meinen Willen. Laß mich von nun an willig sein, Mein ganzes Herz dir, Herr, zu weihn Und deinen Tod zu preisen! Laß mich den Ernst der Heiligung Durch eine wahre Besserung Mir und der Welt beweisen! Christ. Fürchtegott Gellert 1715—1769. Joh. Crüger. 1649. Mel. Schmücke dich ꝛc. E 50— Komm, meinHerz, in Je- su Lei⸗ den stil le hier dein sehn- lich Dür ⸗sten —. 3—.— ein Quell der Freu-den; strömt auch dir Lesbens-für-östen! an dem Mahl des Daß ich ei nen Hei⸗land ha-be, mich in sei- nem ——, iiEDSSiSSSSSSꝑEEEEEEE EEEE * Hei⸗=le la⸗ be und in sein Ver⸗dienst mich 9 31 klei de, das ist 2. Zwar hab' ich ihn alle Tage, Wenn ich nach ihm Sehnsucht trage; Er ist auf der Himmelsreise Täglich meine Seelenspeise. Daß ich einen Heiland habe, Bleibt meinAlles bis zum Grabe, Und ich mag nichts andres wissen, Als sein Leiden zu genießen. 3. Aber ich will mit Verlangen Auch sein Abendmahl empfan⸗ gen. Hier schenkt er sich ganz zu eigen; Nimmer will ich's nun ver⸗ schweigen, Daß ich einen Heiland habe, Der am Kreuz und in dem Grabe, Wie sein Wort mir sagt und schreibet, Mein Erlöser war und bleibet. 4. Ach wie werd' ich oft so müde, mei⸗nes Her-zens Freu- de. Wie entweicht der süße Friede! Sünd und Welt kann mich ver⸗ wunden, Wenn mir dieses Licht ver⸗ schwunden, Daß ich einen Heiland habe, Der mit seinem Hirtenstabe Sanft und mild und voll Ver⸗ geben Mir nichtsist als Heil und Leben. 5. O ich Armer, ich Verlorner, Ich in Sünden schon Geborner! Waswollbich vomTroste wissen, Wäre dies mir weggerissen, Daß ich einen Heiland habe, Dessen Blut mich Sünder labe! Besser wär' es nie geboren, Als dies teure Wort verloren! 6. Sei gesegnet, ew'ge Liebe, Daß du mir aus treuem Triebe, Da das Mißtraun mich ver⸗ giftet, oll Ver⸗ nd Leben. zerlorner, zeborner! te wissen, issen, Vhabe, der labe! oren, erloren! ge Liebe, n Triebe, ch ver⸗ — Das heilige 2⁷¹ Solch ein Denkmal selbst ge⸗ stiftet: Daß ich einen Heiland habe, Der den Gang zum Kreuz und Grabe, Ja den Schritt in Todes Rachen Gern getan, mich los zu machen. 7. Heil' ges Brot, sei mir ge⸗ segnet, Weil mir der in dir begegnet, Der mit seinen Todeswunden Die Erlösung mir erfunden! Daß ich einen Heiland habe, Der erblaßt und tot im Grabe Auch für meine Schuld gelegen, Will ich schmecken und erwägen. 8. Heil'ger Kelch, sei mir ge⸗ segnet, Weil mir der mit dir begegnet, Dessen Blut mich lässet finden Die Vergebung aller Sünden! Daß ich einen Heiland habe, Der die arme Seele labe, Muß nicht dies mein Dürsten stillen Und mein Herz mit Wonne füllen? 9. Er gebietet mir zu essen, Meines Jammers zu vergessen; Abendmahl. Er gebietet mir zu trinken Und in Freude zu versinken, Daß ich einen Heiland habe, Der sich selbst zur Opfergabe, Ja zur Nahrung und zum Leben Mir aus freier Hand gegeben. 10. Gott, was brauch' ich mehr zu wissen, Ja was will ich mehr genießen? Wer kann nun mein Heil er⸗ messen, Werd' ich das nur nie vergessen, Daß ich einen Heiland habe? Ich bin frei von Tod und Grabe; Wenn mich Sünd und Hölle schrecken, So wird mich mein Heiland decken. 11. Will hinfort mich etwas quälen, Oder wird mir etwas fehlen, Oder wird die Kraft zerrinnen, So will ich mich nur besinnen, Daß ich einen Heiland habe, Der vom Kripplein bis zum Grabe, Bis zum Thron, wo man ihn ehret, Mir, dem Sünder, zugehöret. Ernst Gottlieb Woltersdorf 1725—1761. 90 0 0 0 53 Jesum lass' ich nicht. 1668. Az.... —4—— 6 RD——————————5—— Die ihr Chri⸗sti Jün-ger seid, all ihr 2— n. Dienst ge weiht, al ⸗le sei nes Lei⸗ bes Glie⸗ — —— SDI der, kommt, Ver⸗söhn- te, kommt, er-neut eu⸗ ern Bund der Se- lig⸗ 2. Nehmet hin und eßt sein Brot! Jesus Christus ward gegeben Für die Sünder in den Tod. Rehmt und trinkt! Ihr trinkt sein Leben. Seht, wie er die Sünder liebt, Da er selbst sich für sie gibt! 3. Die mit voller Zuversicht Deines Heils, o Herr, sich freuen, Laß sie stets in diesem Licht Wandeln, ewig dir sich weihen! Laß ihr Herz vom Stolze rein, Voll von deiner Demut sein! „4. Tröste, die in Traurigkeit Über ihre Seelen wachen; Hilf du, Herr der Herrlichkeit! Herr, sie glauben, hilf den Schwachen! Die gebeugt von ferne stehn, Können unerhört nicht flehn. 5. Hoherpriester, ja du bist Dort für sie auch eingegangen. Sprich sie los, Herr Jesu Christ, Wenn sie nun dein Mahl empfangen; Laß sie fühlen, ins Gericht Kommen sie nun, Mittler, nicht! 6. Nehmet hin und eßt sein Brot! Jesus Christus ward gegeben Für die Sünder in den Tod. Nehmt und trinkt! Ihr trinkt sein Leben. Seht, wie er die Sünder liebt, Da er selbst sich für sie gibt! Friedr. Gottlieb Klopstock 17241803. Das Heilige Abendmahl. é 27³ Mel. Wachet auf ꝛc. Phil. Nicolai? 1598. Herr, du wollst uns vor⸗be ⸗ rei⸗- ten zu Heil und Le- ben zu emp-fa- hen, laß dei- nes Mah⸗les Se⸗lig⸗ kei⸗ten, sei mit⸗ten uns, o Herr, dir wür-dig na- hen und sprich uns 2 ——.— 1. . +——.Q——— —— un-ter uns, o Gott! ö—.—— los von Sünd und Tod! Wir sind, ö Je⸗ su, +— — —— ——j —— gangen. dein, dein laß uns e⸗ wig sein! Ho-si⸗ su Christ, 2 ahl 0 igen;—— bler an⸗ na, An⸗ be⸗tung dirl Cinst fei⸗ ern wir das tler, ö eßt sein — gro⸗ ße A- bendmahl bei dir. Tad. ö Friedr. Gottlieb Klopstock 17241803. rtrinkt ö Mel. Der am Kreuz ꝛc. Joh. Georg Söhnlin. 1836. den. 2 der liebt, A5„— 3 e gibt!— e E 724—1803.——..— Vol⸗ker Ehrfurcht, doch mit Freu⸗ dẽn und ge⸗ den- ke an dein Lei- den Ei Das heilige Abendmahl. O * + 1 * 35—1 tomm' ich, Herr, auf dein Ge⸗bot 11977 und an dei⸗ nen Mar⸗ ter-tod. Mitteler, der du — III 4 — D .———— + 99——5 für mich starbst, mir ein e-⸗wig Heil er-warbst, 9—— 55———..—— rn, d,. ach— ich mich wür= dig na⸗ hen und das ie. —.—— D Le⸗ ben 46 emp ⸗ fa ⸗ hen! 2. Laß mich vor dein Antlitz Mittler, im Vertraun auf dich! kommen, Ach, es lenke meinen Willen, Dein Gedächtnis zu erneun, Dein Gesetz, Herr, zu erfüllen! Laß mich heut mit deinen Frommen 4. Diesen Vorsatz, den ich Deines Todes Zeuge sein! habe, Herr, ich schau' nach Golgatha, Mich nicht wieder zu entweihn, Wo die Welt dich sterben sah, Laß ihn, Jesu, bis zum Grabe Sehe dich in deinem Blute: Stark in meiner Seele sein! Herr, du littest mir zu gute. Vor der drohenden Gefahr Schütze du mich immerdar, 3. Möcht' ich, Jesu, nicht Gib mir, daß ich Scheu emp⸗ vergebens finde Mich zu deinem Kreuze nahn! Vor der bösen Macht der Sünde! Micht ich dieste Mahl des Lebens 5. Wenn ich in der Irre Nicht mir zum Gericht empfahn! wandle, Ach, es gründ' und stärke mich, Geh du mir, Erbarmer, nach; n auf dich! Willen, u erfüllen! „den ich ö‚ uentweihn, um Grabe ele sein! Hefahr merdar, cheu emp⸗ der Sünde! er Irre dle, ner, nach; O Das heilige Abendmahl. 27⁸ Zeig mir, wie ich unrecht handle; Daß du so barmherzig bist; Stärke mich, denn ich bin Laß mich nur nicht wieder schwach, wanken, Und ertrage mit Geduld Mein Erretter Jesu Christ! Meine meine Hilf mir, daß ich dir getreu Schuld! Und mein Vorsatz standhaft sei, Sage: Du sollst Gnade finden; Jede Sünd und ihre Freuden Ich, ich tilge deine Sünden! Bis an meinen Tod zu meiden! 6. Dir will ich es ewig danken, Balthasar Münter 1735—1793. Mel. Schmücke dich ꝛc. Joh. Crüger. 1649. , 2*— 2———— 0 Je⸗ RWeund der Menschen⸗kin- der, der zur Sühnung un-srer Schul-den ————. —.—— 5 55% . en.n— Hei-land der ver-lor- nen Sün- der, Wer kann Kreu⸗zesschmach hat wol-len dul-den: 4— II... ——..——— 3—— L. I L— * fas⸗ sen das Er⸗bar⸗men, das du trä⸗ gest E ö 335—————— ——— 2. 4——.— ———.— L mit uns Ar- men? In der Schar er=lö- ster e SPSISIII.II......... — 14—=—5 Brü⸗ der fall' ich dan⸗kend vor dir nie der. 27⁰ Das heilige Abendmahl. 1 2. Ja, auch mir strömt Heil und Segen, Herr, aus deiner Füll entgegen. In dem Elend meiner Sünden Soll bei dir ich Hilfe finden; Meine Schulden willst du decken, Mich befrein von Furcht und Schrecken, Willst ein ewig sel'ges Leben Als des Glaubens Frucht mir geben. 3. Ja, du kommst, dich mit den Deinen In dem Nachtmahl zu vereinen; Du, der Weinstock, gibst den Reben Mut und Kraft zum neuen Leben. Durch dich muß es mir gelingen, Reiche gute Frucht zu bringen Und durchFrömmigkeit zu zeigen, Daß ich gänzlich sei dein eigen. Nun so sei der Bund erneuet und mein Herz dir ganz ge⸗ weihet! Auf dein Vorbild will ich sehen Und dir nach, mein Heiland, gehen. Was du hassest, will ich hassen, Stets von dir mich leiten lassen; Was du liebest, will ich lieben, Nie durch Untreu dich betrüben. 5. Doch ich kenne meine Schwäche; Schwer ist, was ich dir verspreche: Werd' ich dir auch Glauben halten Und im Guten nie erkalten? O steh du mir bei und stärke Mich zu jedem guten Werke! Hilf, daß ich die Lust zur Sünde Durch dich kräftig überwinde! 6. Gib, daß ich und alle Christen Uns auf deine Zukunft rüsten, Daß, wenn heut der Tag schon käme, Keinen, Herr, dein Blick be⸗ schäme! Schaff ein neues Herz den Sündern, Mache sie zu Gottes Kindern, Die dir leben, leiden, sterben, Deine Herrlichkeit zu erben! 7. Großes Abendmahl der Frommen, Tag des Heils, wann wirst du kommen, Daß wir mit der Engel Chören, Herr, dich schaun und ewig ehren? Halleluja, welche Freuden Sind die Früchte deiner Leiden! Danket, danket, fromme Her⸗ zen, Ewig ihm für seine Schmer⸗ zen! Joh. Kasp. Lavater 1741—1801. — ir verspreche: Glauben en erkalten? ind stärke en Werke! st zur Sünde überwinde! und alle isten inft rüsten, ir Tag schon erz den üdern, 5 Kindern, n, sterben, zu erben! dmahl der mmen, inn wirst du imen, ngel Chören, ind ewig ne Freuden einer Leiden! omme Her⸗ Schmer⸗ er 1741-1801. O Das heilige Abendmahl. 277 Mel. Wie schön leucht't uns ꝛc. Phil. Nicolai? 1598. 0 0 0 — Wir na⸗ hen uns, o Got ⸗tes im Nacht⸗mahl dei-nen Leib, dein —— 6————.— H———— 5 dnemen—.—— 5 Sohn, von Dantdut drun⸗ gen dei⸗ nem Thron; du I 0 5 Blut; dies komm' auf e⸗ wig uns zu gut und hast 520 nun ge⸗ ge⸗ ben A stärk' in uns dein Le-ben. ⸗ men, A- men. —— 0 23— wo wir dich ohn' En- de lo⸗- ben! Joh. Leonh. Walz 1749—1817. Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. Neumark. 1657. Ad —..— Du hast ein e-wi- ges Er- bar⸗ men, Du stehstvor dem mit off- nen Ar⸗ men, oHem, durch Wort und Tod be⸗ währt; der dei⸗ ne Stim⸗me glau⸗bend hört, und ziehst ihn 0 Lie-be 2. O Jesu, deine Stimme klinget So freundlich und so sanft auch mir. Ich höre deinen Ruf, er dringet Und treibt mein ganzes Herz zu dir. Ermutigt, Herr, durch dein Gebot Komm'ich zu feiern deinen Tod. 3. Du hast im Drange deiner Liebe Gestiftet dieses heil'ge Mahl, Daß dein Gedächtnis bei uns bliebe In dieses Lebens dunkelm Tal. Du sprichst bei deinem Brot und Wein: Mein Leib und Blut soll euer sein! 4. Ich fühl', o Jesu, deine Nähe, Ich fühle deines Geistes Licht. Es tagt in mir; es ist, als sähe Ich dich, o Herr, von Angesicht, Wie du am Holz des Kreuzes starbst Und mir die Seligkeit erwarbst. 5. Ich höre dich am Glberg klagen, Ich höre, wie man dich verhöhnt; Ich seh' das Kreuz von dir ge⸗ tragen, Ich seh' mit Dornen dich gekrönt; Ich sehe dich,— mir bebt das Herh,— O Herr, am Kreuz im höchsten Schmerz. 6. Was du in diesem Schmerz erduldet, Es war ein Opfer auch für mich; Und alles, was mein Herz ver⸗ schuldet, Ist ausgetilgt, o Herr, durch dich. Du sichertest mir durch dein Blut Vergebung und das höchste Gut. 7. Dich will ich lieben, o mein Leben; Dir will ich folgen, o mein Licht; Dir will ich ganz mein Herz er⸗ geben, Bis hoffend es im Tode bricht; Dann halt' ich in des Himmels ö aa Mit dir, o Herr, deinAbendmahl. Joh. Christ. Herm. Gittermann 1768—1834. im Olberg n, ch verhöhnt; von dir ge⸗ n, ich gekrönt; bebt das m höchsten nerz. m Schmerz det, ch für mich; Herz ver⸗ det, „durch dich. ch dein Blut höchste Gut. ben, omein 5 mein Licht; ein Herz er⸗ „ ode bricht; 5 Himmels ů (bendmahl. 1768—1834. Das heilige Abendmahl. 2⁷⁸ Mel. Herzlich tut mich verlangen. Weltlich. Hans 905 Wdert 1601. 1 + — — 4——.— r Wie ken tönnt' ich sein ver ⸗ges⸗ sen, der Kann ich die Lieb er ——— mes⸗ sen, da⸗ —..— 2 —— —.... ————.— mein noch nie ver⸗ gaß? durch mein Herz ge nas 2 ch lag in bit ⸗tern ——.——— 6 — EFFFT 2chtenden, er schafft mein Le⸗ — ben neu, und stets quillt — +4 ——. ——— 2— 65—D.—..— ———— e aus dem Her- zen ihm 2. Wie sollt' ich ihn nicht lieben, Der mir so hold sich zeigt? Wie jemals ihn betrüben, Der sich so zu mir neigt? Er, der ans Kreuz erhoben Getragen meine Schmach, Ruft er mir nicht von oben: Komm, folge du mir nach? 3. Ihn will ich ewig lieben, Der mir aus Todesnacht, Von meinem Schmerz getrieben, Unsterblichkeit gebracht; Der noch zur letzten Stunde Mir reicht die treue Hand, neu e NLieb und Treu. Daß mich kein Feind verwunde Im Lauf zum Heimatland. 4. Er gibt zum heil'genPfande Mir seinen Leib, sein Blut, Hebt mich aus Nacht und Schande, Füllt mich mit Himmelsmut; Will selber in mir thronen Mit heil'gem Gnadenschein: Sollt' ich bei ihm nicht wohnen, In ihm nicht selig sein? 5. Bei Freuden und bei chmerzen Durchleuchte mich dein Bild, 280 Das heilige Abendmahl. O Wie du, o Herz der Herzen, Mein Dulden weih' ich dir; Geblutet hast so mild! Laß mir die Heimat offen Mein Lieben und mein Hoffen, Und dein Herz für und für! Gottlob Christ. Kern 1792—1835. Mel. Wie wohl ist mir ꝛc. 1704. 2*———— 2⁰ —— + 23.—— 0 u Dein Wort hast du uns, Herr, ge ⸗ ge⸗ er ⸗ leuch-tet, hei- ligt un-ser Le⸗ G— ö— ben, das aus der ew'⸗gen Weis-heit quillt, dein ben und un⸗sern Durst und Hun-ger stillt; —— 2——F0 Gna⸗den⸗ maͤhl ist uns be- rei tet, und uns, die ar⸗ men Gä⸗ste, lei⸗ tet zu ihm das Riauf⸗ te V F—— eer dtn 2 ů Frie⸗dens⸗wort. O laß es uns hen 44 e eiz chen, daß wir von dir, von dir nicht wei ⸗chen, . PPI.IIIIIIIIIIIIII...... dein wir blei⸗ben hier und dort! ich dir; t offen ind für! 11792—1835. 1704. — Buße. 28¹ 2. Gott, welche Gnade, welch Erbarmen Wird uns bei deinem Mahl zu teil! Du selbst umschlingst mit Liebesarmen Uns Sünder und bringst Trost und Heil. Du kommst, um stets bei uns zu bleiben, All Angst und Zagen zu ver⸗ treiben, In deiner Gnad uns zu erneun; Wir sind von unsrer Schuld gereinigt Und selig nun mit dir vereinigt, Wir dürfen uns nun deiner freun. 3. O eile, eil uns zu bekleiden Mit deinem reinen Festgewand! Nun soll uns nichts von dir mehr scheiden Und nichts entreißen deiner Hand. Wir stehen auf vom Schlaf der Sünden, Wir wollen deinen Tod ver⸗ künden In neuer Lieb und Seligkeit; Du hast dich selbst uns hin⸗ gegeben, So sei nun unser Herz und Leben Auf ewig einzig dir geweiht! Friedr. Aug. Köthe 1781-1850. XVIII. Buße. Nach eigener Melodie. 15²⁴. Aus tie- fer Not schrei' ich zu .—.— dir, Herr Dein gnä-dig Ohr neig her zu mir, laß, FR —2———— Gott, er-hör mein was ich bitt', ge- Fle-hen! sche⸗ hen! H 2 ————— —.——— 2. Bei dir gilt nichts denn Gnad allein, Die Sünden zu vergeben; Es ist ja unser Tun nicht rein Auch in dem besten Leben. Vor dir sich niemand rühmen kann, Drum muß dich fürchten jeder⸗ mann Und deiner Gnade leben. 3. Darum auf Gott will hoffen ich, Auf mein Verdienst nicht bauen; Auf ihn will ich verlassen mich Und seiner Güte trauen, Die mir verheißt sein wertes⸗ Wort. Das ist mein Trost und treuer Hort, Des will ich allzeit harren. . ist ge⸗-tan, wer kann, Herr, vor dir Mel, Es ist gewißlich an —.— W.—.— 4. Und ob es währt bis in die Nacht Und wieder an den Morgen, Soll doch mein Herz an Gottes Macht Verzweifeln nicht noch sorgen. So tu' das Volk von rechter Art, Das aus dem Geist geboren ward, Und harre seines Gottes. 5. Ob bei uns ist der Sünden viel, Bei Gott ist viel mehr Gnade; Sein' Hand zu helfen hat kein Ziel, Wie groß auch sei der Schade. Er ist allein der gute Hirt, Er, der sein Volk erlösen wird Von seinen Sünden allen. Martin Luther 1483—1546. der Zeit. 1535. 2 Herr Je-su Christ, du höch- stes Gut, du sieh doch, wie ich in mei-nem Mut mit Brunnquell al⸗ ler Gna zden, Schmer⸗zen bin be⸗la⸗ den und in mir hab' der Nim Dien Am Auf! In n Und 3. Was So f Ich! Ja, Und Wen 4. Mit Daß Und Weil Für Zu d hrt bis in Nacht Morgen, rz an Gottes cht ioch sorgen. n rechter Art, t geboren I ottes. der Sünden 7 ehr Gnade; fen hat kein * der Schade. te Hirt, rlösen wird n allen. er 1483—1546. Gut, du ꝛ1i Mut mit rhab' der — Buße. 28³ 2— 0„——. 2 Pfei ⸗le viel, die im Ge⸗ wis⸗sen oh- ne Ziel mich 0— 5——.— .. ar⸗ men Sün:der 2. Erbarm dich mein in solcher Last, Nimm sie von meinem Herzen, Dieweil du sie gebüßet hast Am Kreuz mit Todesschmerzen, Auf daß ich nicht vor großem Weh In meinen Sünden untergeh' Und ewiglich verzage! 3. Fürwahr, kommt alles mir zu Sinn, Was ich jemals begangen, So fällt mir aller Mut dahin, Ich bin mit Furcht umfangen; Ja, ich weiß weder aus noch ein Und müßte ganz verloren sein, Wenn ich dein Wort nicht hätte. 4. Jedoch dein heilsam Wort das macht Mit seinem süßen Klingen, Daß mir das Herze wieder lacht Und froh beginnt zu singen, Weil Gnade uns dein Wort verheißt Für die, die mit zerknirschtem Geist Zu dir, o Jesu, kommen. pla⸗ gen! 5. So komm' ich jetzt zu dir allhie In meiner Not geschritten Und will dich mit gebeugtem Knie Von ganzem Herzen bitten: Verzeihe mir doch gnädiglich, Was ich mein Lebtag wider dich Auf Erden hab' gesündigt! 6. Vergib mir doch, o Herr mein Gott, Um deines Namens willen! Du wollst in mir die große Not Der Übertretung stillen, Daß sich mein Herz zufrieden geb' Und dir hinfort zu Ehren leb' Mit kindlichem Gehorsam. 7. Stärk mich mit deinem Freudengeist, Heil mich durch deine Wunden, Daß dich mein Herz noch dank⸗ bar preist In meiner letzten Stunden, Und führ mich einst, wenn dir's gefällt, x Im rechten Glauben aus derWelt Zu deinen Auserwählten! Barth. Ringwald 1530—1598. Buße. O Nach eigener Melodie. 1625. 1655. I. ie groß und schwer sind ————— ———.— 0—n———— mei⸗ne vie-len Sün-den! Niemand ist hier als — Hel-fer mir in die⸗ser Welt zu 2. Lief ich gleich weit So fahr hier fort, Zu solcher Zeit Nur schone dort, Bis an des Erdreichs Enden, Laß mich nicht ewig büßen! Um los zu sein 5. Hab, Herr, Geduld, Des Elends mein, Vergiß der Schuld, Würd' ich es doch nicht wenden. Schaff ein gehorsam Herze, 3. Zu dir flieh' ich; Daß ich mein Heil, Erbarme dich, Mein bestes Teil, Ob ich's wohl nicht verdienet! Durch Murren nicht verscherze! Ach geh doch nicht, 6. Verfahr mit mir, Gott, ins Gericht,— Wie's dünket dir, Dein Sohn hat mich versühnet! Ich will es gerne leiden; 4. Soll's ja so sein, Nur wollst du mich Daß Straf und Pein Nicht ewiglich Auf Sünde folgen müssen, Von deiner Liebe scheiden! 2⁴ Mart. Rutilius 1550—16ʃ18. Mel. Alle Menschen müssen sterben. 1687. Q 0 0 Je⸗=su, der du mei⸗ ne See⸗le dir er⸗ der du starbst, daß mir nicht feh le Trost in 4 4.J Mein —— 1625. 1655. in⸗-den. büßen! duld, Herze, verscherze! ir, denz; seiden! 1550—1618. 1687. Trost in U Buße. warbst durch dei⸗ nen Tod, mei⸗ner Sün⸗den- not, der du mich der Angst ent⸗ „Du mit herzlichem Ver⸗ langen Suchtest die verlorne Herd, Als sie kläglich irrgegangen, Sich dem Abgrund zugekehrt; Du, des Satans Überwinder, Rufst die tiefbetrübten Sünder So zur Buße für und für, Daß ich kommen muß zu dir. 3. Ach, ich bin ein Kind der Sünde; Ach, ich irre weit und breit; Was ich leider an mir finde, Ist nur Ungerechtigkeit. Daß ich oft dein Wort verachtet, Oft nach Bösem hab' getrachtet, Deinen Willen nicht getan, Klagt mich mein Gewissen an. 22 Jesu, du hast weggenommen Meine Schulden durch dein Blut; teu er- wer⸗ tes Wort: sei und Elei⸗ be du mein Hort! Laß es, o Erlöser, kommen Meiner Seele nun zu gut! Du, gemartert und zerschlagen, Hast die Sünd am Kreuz ge⸗ tragen; Sprich mich, o mein Heiland, frei, Daß ich ganz dein eigen sei! 5. Du ergründest meine Schmerzen, Du erkennest meine Pein; Richts ist tröstlich meinem Herzen Als dein herber Tod allein. Dies mein Herz, von Leid bedrücket, Aber durch dein Blut erquicket, Das am Kreuz vergossen ist, Geb' 400 dir, Herr Jesu Christ! Herr, ich glaube, hilf mir Schwachen, 2⁰⁶ Buße. O ö Laß mich ja verzagen nicht! Deiner Güte will ich trauen, Du, du kannst mich stärker Bis ich fröhlich werde schauen machen, Dich, Herr Jesu, nach dem Wenn mich Sünd und Tod Streit anficht. In der sel'gen Ewigkeit. Joh. Rist 1607—1667. Mel, Aus tiefer Not. 1524. 225 — ον O Va⸗ter der Barm- her-zig⸗keit, ich ver⸗stoß den nicht, der zu dir schreit in I fal le dir zu Iu ⸗ ßez wah⸗rer Reu und Bu ⸗ße! Was ich be⸗ 04 —..— ö— ———, gan⸗gen wi⸗-der dich, ver- zeih mir al-les gnä-⸗dig⸗ lich durch dei-ne gro-ße Guü ⸗ tel! 2. Durch deiner Allmacht Daß ich mit dir all meine Werk' Wundertat Anfange und vollende! Nimm von mir, was mich quälet, 3. O Jesu, laß dein teures Durch deine Weisheit schaffe Blut, Rat, Dein Leiden und dein Sterben Wo es an Rat mir fehlet; Mir kommen kräftiglich zu gut, Gib Willen mir und Kraft und Daß ich nicht muß verderben! Stärk, Bitt du den Vater, daß er mir EE —1 Nichtr Wie ie 4.— Regier Wenn Laß m Verlei Begier In me 2 trauen, de schauen ch dem it keit. ö‚ 1607—1667. schreit in —— Buße. 28⁷7 Nicht möge lohnen nach Gebühr, Wie ich es hab' verschuldet! 4. O heil'ger Geist, du wahres Licht, Regierer der Gedanken, Wenn mich der Sünden Lust anficht, Laß mich von dir nicht wanken! Verleih, daß nun und nimmer⸗ mehr Begier nach Ien Geld und hr In meinem Herzen herrsche! neine Werk' de! in teures 7 n Sterben lich zu gut, derderben! daß er mir Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. 5. Und wenn mein Stündlein kommen ist, So hilf mir treulich kämpfen, Daß ich des bösen Feindes List Durch Christi— mög' dämp⸗ en, Auf daß mir Krankheit, Angst und Not Und dann der letzte Feind, der Tod, Nur sei die Tür zum Leben! David Denicke 1603—1680. Georg Neumark. 1657. 8.60 ar⸗ merMensch,ich ach Gott, mein Gott, ver-fahr ge- lin-der ar⸗ mer Sün⸗der —— teh 3 An⸗ge⸗ t Rron 5 5 1——6 Erbar⸗me 5—.——— 2 3. ö dich, er ⸗bar⸗me dich, Hatr mein Er⸗ Lar mer, 2⁸⁸ Buße. E 2. Wie ist mir doch so angst und bange, Herr, wegen meiner großenSünd! Hilf, daß ich wieder Gnad er— lange, Ich armes und verlornes Kind! Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich! 3. Ach höre doch mein seufzend Schreien, Du allertreustes Vaterherz! Wollst alle Sünden mir ver⸗ zeihen Und lindern meiner Seele Schmerz! Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich! Nicht, wie ich hab' ver⸗ schuldet, lohne Und handle nicht nach meiner Sünd! O treuer Vater, schone, schone, Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. Wir lie⸗gen Erkenn mich wieder für dein Kind! Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich! 5. Sprich nur ein Wort, so werd' ich leben; Sprich, daß ich armer Sünder hör': Ich habe dir die Sünd aen Nur sündige hinfort nicht mehr! Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich! 6. Ich zweifle nicht, ich bin erhöret, Gott höret und erbarmt sich mein; Weil sich der Trost im Herzen mehret, Drum stell' ich nun das Klagen ein: Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich! Christoph Tietze(Titius) 1641—1703. Georg Neumark. 165 deinen Fü⸗ ßen, im Ge-wis- sen, hier zu lei⸗-der 0 0 0 und füh⸗ len FO—.— * ach Herr von gro⸗ ßer Güt und Treu, wie sehr dein Zorn ent-bren-net sei. Das Maß der Ach g J. Undeu Es trö Daß d Ach je So sie 4.7 Ruft fi Schau Und de Eve — r für dein id! urme dich, er, über mich! n Wort, so d' ich leben; mer Sünder ind vergeben, et nicht mehr! ume dich, ler, über mich! icht, ich bin öret, rmt sich mein; tim Herzen hret, das Klagen arme dich, ier, über mich! us) 1641—1703. Neumark. 1657. 1 Fü⸗ßen, wis- sen, Das Maß der 28⁰ ——— 2 Q 2— 2 7— + 20 D E ——— + ach weh uns, wenn du 1—4 + 2 + L — willt! stra ⸗ fen 2. Doch, Vater, denk an deinen Namen, Gedenk an deinen lieben Sohn! Dein Wort heißt immer Ja und Amen, Und die Verheißung zeugt davon, Du willst der Sünder Tod ja nicht; Ach geh nicht mit uns ins Gericht! 3. Wir liegen hier vor dir im Staube, Und unser Herz ist ganz zer⸗ knirscht; Es tröstet uns allein der Glaube, Daß du dich noch erbarmen wirst. Ach ja, du hast ein Vaterherz; So siehe doch auf unsern Schmerz! 4. Das teure Blut von deinem Sohne Ruft für uns um Barmherzigkeit. Schau doch von deinem Gnadenthrone Und denke noch der alten Zeit, Evang. Gesangbuch. Da du auch Gnade hast erzeigt, Dein Herz dem Sünder zu⸗ geneigt! 5. Ach laß die wohlverdiente Strafe Nicht über unsre Häupter gehn, Daß wir nicht als verlorne Schafe Von deiner Hut verlassen stehn! Ach sammle uns in deinen Schoß Und mach uns aller Plagen los! 6. Gib Fried' im Land und im Gewissen, Gib Sonnenschein zur rechten eit, Laß Lieb und Treu sich stetig küssen Und fördre die Gerechtigkeit, Krön unser Feld mit deinem Gut, Nimm Kirch und Haus in deine Hut! 7. So wollen wir dir Opfer bringen, Dein eigen sein mit Leib und Seel; 2⁵⁶ 5 Buße. Es soll dein Lob gen Himmel dringen, Und dein erlöstes Israel Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. Stimm' in die Lieder Zions ein: DerHerr soll mein Gott ewig sein! Benj. Schmolck 1672-1737. Georg Neumark. 1657. 2 EEEE 3——— I.—— Herr, der du in der Hö- he wohrnest, Herr, der du rich-test und be⸗loh- nest, 2 2.7 765 I ö E EE ich lie-ge tief ge-beugt vor dir; wie schwer liegt mei- ne Schuld auf mir! Wie hoch und — Gust ist dein Ge bot, —.————— wie tief der Ab⸗ grund mei ⸗ner Not! 2. Aus meiner Not, aus meiner Tiefe Ruf' ich zu dir, zu dir allein. Wenn ich zu einem andern riefe, Es würde doch vergeblich sein. Mein Flehen steigt zu dir empor; Herr, öffne mir dein gnädig Ohr! 3. Herr, willst du ins Gerichte gehen, Der du uwendlich heilig bist, Herr, wer wird dann vor dir bestehen, Wenn er auch sonst unsträflich ist? Dein Auge, das nicht fehlen kann, Trifft überall noch hehler an. 4. Und ach, mir wird die Welt zu enge, Wenn des Gesetzes Donner schlägt Und bei der Übertretung Menge Sich ängstlich mein Gewissen regt, —— Buße. 2⁹¹ Zions 901 Das dich als einen Richter Und sich mein Herz zum Tempel tewig sein! scheut, weihn; 167²—1737. Der Rechnung heischt und Strafe Ich soll den Richter nicht mehr mark. 1657. i e „In dener Oand geht Ted Oeiden, das durch di. Sen 2 ö und Leben, W——— . 10 Du bist es, den Wuß; füuchten Und Licht in finstreTiefen bringt! h⸗nest, muß;—4 ö 5„ h⸗nest, Doch Herr, du kannst und willst 8. Ich hoff 3— Eh 1—— Deracben er Schwachen, Aus deiner Gnade libersiuß. Auf dich, du Licht in Finsternis, Dein Wort, dasWort desvebens, Auf dich, mein Haheh du wirst + spricht wa hen, hoch und Du willst den Tod des Sünders Mein Heil, du kommst und hilfst nicht. gewiß. 925 Sei angstvoll meineTrauernacht, 6. Es heißt mich auf das Von dir wird Hilf und Trost Opfer schauen, gebracht. Das, Herr, vor 3.—0 Throne 5. O.Water, iunmnir drün Erbarmen, Cs heißt mich t Lelsen O Lamm, für dein Versöhnungs⸗ Aus dem der Strom der Gnade O Geist, du Duan der Leiltlich dn Armen nsträflich Die alles tilget, was mich quält, Für deiner Gaben reiches Gut Die alles schenket, was mir fehlt. Von Herz und Lippen Dant und t fehlen 7. Dein guter Geist will mich Ruhm, erfreuen Und mich zu deinem Eigentum! ehler au. Paul Gottlieb Werlhof 1699—1767. rd die Welt Mel. Freu dich sehr ꝛe. 2⁰ donner—6 ů ö t 6•1— ing Menge 5 Gewissen— Höch-⸗ster, denk'' ich an die Gü te, o so wird mein ganz Ge-mü- te 10² 2⁹² Buße. O ——— ·————.——.— die du mir bis ⸗ her ⸗zeigt, zu der tief- sten Scham 8=beugt, daß ich 4—— +4 re. en—— *. dich ge⸗ring gerschätzt, dein Ge⸗ bot hin an⸗ge⸗setzt —..— TTTT— SSSS........ und dich, der du mich ge⸗ lie-bet, doch so — II .........——.——————— ——— 1.—*——— II % oft und schwer be= trü bet. 2. Alle meine Seelenkräfte, Deines Wohltuns Zweck ver⸗ Meine Glieder sind ja dein, gessen! Und sie sollten zum Geschäfte 4. Bei dem hellen Licht der Deines Dienstes fertig sein. Wnan O wie hab' ich sie entweiht! Ach, zur Ungerechtigkeit Und zum schnöden Dienst der Sünden Ließ ich mich oft willig finden. 3. Deine Huld war jeden Morgen über mir, o Vater, neu; Von wie manchen schweren Sorgen Machte sie das Herz mir frei! Was mir nützte, gabst du mir; Aber ach, wie dankt' ich dir? O wie hab' ich so vermessen Sollt' ich ja die Sünde fliehn Und von meinem Seelenschaden Frei zu werden mich bemühn. Deine Güte lockte mich Oft zur Buße; aber ich Floh vor ihrem sanften Locken, Suchte selbst mich zu verstocken. 5. Ach, an dir hab' ich ge⸗ sündigt, Gott, mein Vater, ohne Scheu; Dir hab' ich oft aufgekündigt Meine schuld'ge Kindestreu. Ach vergib, was ich getan, Nimm mich doch erbarmend an, veck ver⸗ Licht der en ide fliehn lenschaden bemühn. ich ich en Locken, verstocken. Wich ge⸗ gt, ne Scheuz zekündigt destreu. getan, armend an, O Buße. 2⁵³ Führe mich vom Sündenpfade Ach das laß auch mich ge— Schnell zurück durch deine nießen! Gnade! 7. Stärke selbst in meiner 6. Dir ergeb' ich mich aufs Seele ö neue; Den Entschluß, mich dir zu Gib, daß mein gebeugter Geist weihn! Deiner Vaterhuld sich freue, Gib, daß keine Kraft mir fehle, Die dein tröstend Wort verheißt! Folgsam deinem Wort zu sein! Was dein Sohn auch mir Stehe mir stets mächtig bei, erwarb, Daß mein Herz dir heilig sei; Da er für die Sünder starb, Dich zu lieben, dir zu leben, Fried' und Freude im Gewissen, Sei mein herzliches Bestreben! Joh. Sam. Diterich 1721- 1797. Mel. Herr, ich habe 4.5 Joh. Crüger. 1649. —— Herr, an dir hab ic ich ge⸗ digt,‚ fühl' ich, daß dein Wort ver- kün-digt — 1— n und vor dei-nem An-ge⸗ sicht . und was kann vor ein ver⸗ 10 ten⸗-des Ge⸗—— dei⸗ Wün hen Rich⸗ ter eb⸗ ler Welt, mich de⸗cken? 2. Kann ich deinem Arm ent- Stürzt' ich in die Tiefe nieder, fliehen? Deine Rechte hält mich wieder. Du bist allenthalben nah. Führ' ich, dir mich zu entziehen, 3. Herr, ich flieh' in deine Himmelan, so bist du da. Hände, Buße. Außer dir ist keine Ruh. Dein Erbarmen hat kein Ende; Wer ist gnädiger als du? Du bist Gott und kannst ver⸗ geben; Ach vergib und laß mich leben! 4. Groß sind meine Sünden⸗ schulden, Ihre Last ist mir zu schwer. Ja wenn, länger mich zu dulden, Deine Langmut müde wär', Müßt' ich, würdest du nur winken, In des Todes Nacht versinken. 5. Mich für straflos zu er⸗ klären, Reichet Reue noch nicht zu; Können eines Sünders Tränen Dich, o Heiliger, versöhnen? 6. Herr, mein Heiland, dein Erbarmen, Dein für mich vergossnes Blut Und dein Toderlöst mich Armen, Heilet mich und gibt mir Mut. Dein Verdienst ist's, was mich decket, Wenn mich dein Gerichtstag schrecket. 7. Rette mich von meinen Sünden, Schaff ein reines Herz in mir, Laß bei dir mich Ruhe finden, Zieh mich immer mehr zu dir! Dankbar will ich mich bestreben, Und zerflöss' mein Herz insähren, Mein Erlöser, dir zu leben! Fänd' ich darum doch nicht Ruh. Christoph Fr. Neander 1724—1802. Nach eigener Melodie. Joh. Georg Frech. 1843. ———— ZIIE—————— — nen n—— u a Keh-re wie- der, keh- re wie- der, sin ke reu ig bit- tend nie-der —.———— V der du dich ver-⸗lo⸗ vor dem Herrn mit dei⸗ —.— E E. ren hast, ner Last! Wie du bist, so — .—— ———— darfst du kom-men und r ————.— 17————◻¶ Qgo .— ,, 1—. 7 wirst gnä-dig auf- ge-nommen. —— rs Tränen söhnen? land, dein emen, ssnes Blut lich Armen, mir Mut. was mich 7 richtstag et. meinen en, rz in mir, he finden, hr zu dir! h bestreben, leben! 172⁴4—1802. Frech. 1843. vie⸗ der, ie⸗ der nommen. Buße. ge-bung, Heil und Se⸗-gen; teh⸗—7 wie⸗ der, 2. Kehre aus der Welt Zer⸗ streuung In die Einsamkeit zurück, Wo in geistiger Erneuung Deiner harrt ein neues Glück, Wo sich bald die Stürme legen, Die das Herz so wild bewegen, Wo des heil'gen Geistes Mahnen Du mit stillem Beben hörst Und von neuem zu den Fahnen Jesu Christi heilig schwörst! 3. Kehre wieder, irre Seele! Deines Gottes treues Herz Beut Vergebung deinem Fehle, Balsam für den Sündenschmerz. Sieh auf den, der voll Erbarmen Dir mit ausgestreckten Armen Winket von demKreuzesstammel Kehre wieder, fürchte nicht, Daß der Gnäd'ge dich verdamme, Dem sein Herz vor Liebe bricht! —— 28.— zau- dre nicht! 4. Kehre wieder, neues Leben Trink in seiner Liebeshuld! Bei dem Herrn ist viel Vergeben, Große Langmut und Geduld; Faß ein Herz zu seinem Herzen! Er hat Trost für alle Schmerzen, Er kann alle Wunden heilen, Macht von allem Aussatz rein; Darum kehre ohne Weilen Zu ihm um und bei ihm ein! 5. Kehre wieder, endlich kehre In der Liebe Heimat ein, In die Fülle aus der Leere, In das Wesen aus dem Schein, Aus der Lüge in die Wahrheit, Aus dem Dunkel in die Klarheit, Aus dem Tode in das Leben, Aus der Welt ins Himmelreich! Doch was Gott dir heut will geben, Nimm auch heute— kehre gleich! Karl Joh. Phil. Spitta 1801-1859. 296 Buße. Mel. Sieh, hier bin 605 ⁰00. der n b. la- den neigt sch Un- sre Her-zen sind vollchmerzen, Staub und —.— —.— un⸗ser Haupt vor dir. Asch ist un-sre Zier. Lo Hab Er-bar-men mit uns Ar⸗ 11 Aus der Tie- 2. Wir verzagen, Denn wir tragen Auf uns aller Sünden Last, Aller Qualen Volle Schalen, Die du ausgegossen hast. HabErbarmen Mit uns Armen! Angst und Not hat uns erfaßt. 3. Wenn du richtest, Wenn du sichtest, Geht das Zittern vor dir her; Wenn uns decken Deine Schrecken, Dann ist keine Rettung mehr. HabErbarmen Mit uns Armen! Deine Hand ist uns zu schwer. 4. Herbe Strafe Trifft die Schafe, Deren Ohr nicht Folge gab; fe ru-fen wir. Vor dem Schwerte Bebt die Herde, Die nicht hielt dem Hirtenstab. HabErbarmen Mit uns Armen, Führ uns nicht zum Tod hinab! 5. Wir bekennen, Herr, wir nennen Laut vor dir die Missetat; Es ist keiner Hier ein Reiner, Jeder erntet böse Saat. HabErbarmen Mit uns Armen; Sieh auf ihn, der für uns bat! 6. Hör uns rufen An den Stufen Deines hohen Gnadenthrons; Tilg in Hulden Unsre Schulden In dem Blut des Menschen⸗ sohns! eigt sich taub und irtenstab. 5 Armen, Reiner, t. 5Armen; uns bat! U Gnade u. Erlösung; Glaube und Rechtfertigung. 297 HabErbarmen Mit uns Armen, Sprich uns los des Sünden⸗ lohns! 7. Herr, verzeihe! Jesu, leihe Uns dein priesterlich Gebet! Gott, verschone, Wenn vom Sohne Das Erbarmen zu dir fleht! HabErbarmen Mit uns Armen, Wenn der Mittler vor dir steht! 8. Jesu, rette, Brich die Kette Unsrer Finsternis entzwei, Daß der Glaube Tief imStaube Unser Trost und Zuflucht sei! HabErbarmen Mit uns Armen, Jesu, mach uns wieder frei! 9. Du mußt siegen, Wir erliegen, Du bist frei, wir sind in Haft; Du alleine Bist der Reine, Wir sind schwach, dein ist die Kraft. HabErbarmen Mit uns Armen, Denk an deine Pilgrimschaft! 10. Wenn du Frieden Uns beschieden, Fürchten wir die Strafe nicht; Dein Versöhnen Wird uns krönen Mit Gerechtigkeit und Licht. Dein Erbarmen Hilft den Armen, Du bist unsre Zuversicht! Heinr. Puchta 1808-1858. XIX. Gnade und Erlösung; Glaube und Rechtfertigung. 4265 eigener Melodie. Altdeutsch. 1524. 1523. 233 IEE—— %⁷ die Wer⸗ ke SSDD Es ist das Heil uns kom⸗ men her von hel⸗fen nim-mer-mehr, sie ——.— I ————— Gnad 228 bane lau⸗ ter Gü mö⸗ gen nicht be hü 0 kan DerGlaub sieht Je⸗ sum 2⁰⁸ Gnade und Erlösung. H —., —5. Chri⸗ ium an, der hat ge nug für uns ge- tan, er —— 4——— 2 ——— e ist der Mitt- ler wor- den. 2. Gerecht vor Gott sind die 4. Sei Lob und Ehr mit hohem allein, Die dieses Glaubens leben; Dann wird des Glaubens heller Schein Durch Werke kund sich geben. Der Glaub ist wohl mit Gott daran, Und aus der Nächstenlieb sieht man, Daß du aus Gott geboren. 3. Die Hoffnung harrt der rechten Zeit. Was Gottes Wort zusaget, Das wird geschehen uns zurFreud, Wenn Gott es auch vertaget. Er weiß wohl, wann's am besten ist, Und braucht an uns kein' arge List; Des sollen wir ihm trauen. Preis Um dieser Wohltat willen Gott Vater, Sohn und heil' gem Geist; Der woll' mit Gnad erfüllen, Was er in uns begonnen hat 1 seiner Macht und Gnad, Daß heilig werd' sein Name. 5. Dein Reich, Herr, komm', dein Will aufErd G'scheh' wie imHimmelsthrone; Das täglich Brot auch heut uns werd'; Gott, unsrer Schuld verschone, Wie wir den Schuldnern tun nach Pflicht, Auch führ uns in Versuchung nicht; Lös uns vom übel! Amen. Paul Speratus 1484—1551. Mel. Es ist gewißlich an der Zeit. 1535. Q00 0 0 Such', wer da mein Herz al- lein 24—. ö— will, ein an-der Ziel, die be-dacht soll sein auf Uns! Der Die i Er ist Der e Such Such Dem, mit hohem willen ꝛd heil'gem 5 erfüllen, nnen hat und Gnad, n Name. rr, komm', Bill aufErd nelsthrone; ch heut uns * verschone, nern tun Pflicht, rsuchung Amen. 148⁴1551. SZiel, die sein auf Glaube und Rechtfertigung 299 —— —. SDSSSSS Se⸗ lig⸗ keit zu fin⸗ den:; Chri⸗stum sich zu grün-den. Sein Wort ist wahr, sein EEE SIII* —.— 22——————— Werk ist klar, sein heil'⸗ger Mund hat Kraft und Grund, all 6 2—— 1 —:. LI Feind zu ber ⸗ win- den. 2. Such', wer da will, Not- 4. Mein's Herzens Kron, Mein' helfer viel, Die uns doch nichts erworben: Hier ist der Mann, Der helfen kann, Bei dem nie was verdorben. Uns wird das Heil Durch ihn zu teil, Uns macht gerecht Der treue Knecht, Der für uns ist gestorben. 3. Ach sucht doch den, Laßt alles stehn, Die ihr das Heil begehret; Er ist der Herr Und keiner mehr, Der euch das Heil gewähret. Sucht ihn all Stund Von Herzensgrund, Sucht ihn allein, Denn wohl wird sein Dem, der ihn herzlich ehret! Freudensonn Sollst du, Herr Jesu, bleiben. Laß mich doch nicht Von deinem Li icht Durch Eitelkeit vertreiben; Bleib du meinPreis, Dein Wort mich speis'; Bleib du mein Ehr, Dein Wort mich lehr' An dich stets fest zu glauben! 5. Wend von mir nicht Dein Angesicht, Laß mich im Kreuz nicht zagen, Weich nicht von mir, Mein' höchste Zier, Hilf mir mein Leiden tragen! Hilf mir zur Freud Nach diesem eid, Hilf, daß ich mag Nach dieser Kla ö 9 Dir ewig dort Lob sagen! Georg Weissel 1590-1635. 30⁰0 Gnade und Erlösung. x O 1 Mel. Valet will ich dir geben. Melchior Teschner. 1614. 235 Ist Gott für mich, so tre⸗-te gleich al- les So oft ich ruf' und be=te, weicht al-les 1I—4— ISISISIISIII......... ——. 4.——.— Emer lich. Hab' ich das Haupt zum Freun⸗de und V E + 1 1 , Kn n D x ——— 0 bin ge-liebt bei Gott, was kann mir tun der Fein⸗ V + D— I II . Lne en re, 1 r, den eee e r, der, Ln . — de und Wi⸗der- sa- cher Rott? Nun weiß und glaub' ich Ist nichts auf dieser Erd; feste, Was Christus mir gegeben, Ich rühm's auch ohne Scheu, Das ist der Liebe wert. Daß Gott, der Höchst' und Beste, Mein Freund und Vater sei, 4. Nichts, nichts kann mich Und daß in allen Fällen 32 verdammen, Er mir zur Rechten steh' Ich fürchte kein Gericht, Und dämpfe Sturm und Wellen, Die Höll und ihre Flammen Und was mir bringet Weh. Beängstigen mich nicht. Kein Urteil mich erschrecket, 3. Der e, ich Kein Unheil mich betrübt, Da mich mein Heiland decket, Ist Christus und sein Blut; Der 293 eit 1—— Uebt. Das machet, daß ich finde Das ewig wahre Gut. 5. Sein Geist wohnt mir im An mir und meinem Leben Herzen, IE — Glaͤube und Rechtfertigung. 3⁰¹ 4 i i chner. 1614. Regieret meinen Sinn, 4.— Vertreibet Len Hunn Schmerzen, ———— Nimmt allen Kummer hin, Gibt Segen und Gedeihen Kal-les Dem, was er in mir schafft, Hilft mir das Abba schreien Aus aller meiner Kraft. 6. Sein Geist spricht meinem Geiste Manch süßes Trostwort zu, Wie Gott dem Hilfe leiste, Der bei ihm suchet Ruh, Und wie er hab' erbauet Die neue Friedensstadt, Da Aug und Herze schauet, Was es geglaubet hat. J. Da ist mein Teil und Erbe Mir prächtig zugericht't; Wenn ich gleich fall' und sterbe, Fällt doch mein Himmel nicht. Durchseufz' ich auch hienieden Mit Tränen manche Zeit, Mein Jesus schenkt mir Frieden, Versüßet alles Leid. 8. Kein Engel, keine Freuden, Nicht Thron noch Herrlichkeit, Kein Lieben und kein Leiden, Nicht Angst, nicht Herzeleid, Noch was man sonst kann nennen, Es sei klein oder groß, Nichts soll von dir mich trennen Aus deinem Arm und Schoß. 9. MeinHerze geht inSprüngen Und kann nicht traurig sein, Ist voller Freud und Singen, Sieht lauter Sonnenschein: Die Sonne, die mir lachet, Ist mein Herr Jesus Christ; Das, was mich singen machet, Ist, was im Himmel ist. Paul Gerhardt 1607—1676. Nach eigener Melodie. 1754. 1777. nn mich 2 3 0 25 äü imen, 100—————— t,.——.——————— ummen OH ö Ar t. Ru⸗ he ist das be⸗ ste Gut, recket, Stil-le und ein gu⸗ ter Mut rübt, e — das man ha- ben stei-get him⸗mel kann; · an; die su⸗ che 302 Gnade und Erlösung. D —1— —— —— .— —7— du! Hier und dort ist kei- ne Ruh als bei ů 9— 255 Gott, ihm ei- le 2. Ruhe suchet jedes Ding, Allermeist ein Christ; Du, mein Herz, nach Ruhe ring, Wo du immer bist, O suche Ruh! In dir selber wohnt sie nicht; Such in Gott, was dir gebricht: Gott ist die Ruh! 3. Ruhe gibt dir nicht die Welt/ Ihre Freud und Pracht; Ruhe gibt nicht Gut und Geld, Lust, Ehr, Gunst und Macht; Keins reichet zu. Wenn du recht bekümmert bist, Suchst du das, was droben ist: Gott ist die Ruh. 4. Ruhe geben kann allein Jesus, Gottes Sohn, Der uns alle ladet ein Vor des Himmels Thron Zur wahren Ruh. Wer den Ruf vernommen hat, Dringe ein zur Gottesstadt: Gott ist die Ruh. 5. Ruhe beut er allen an, Die beladen sind; ist die Ruh! Arm' und Reiche, kommt heran, Mann und Weib und Kind, Ihr findet Ruh! Traget ihr des Leides viel, Gott setzt allem Leid ein Ziel: Gott ist die Ruh. 6. Ruhe kommt aus Glauben zu: Gott er, Der nur Jesum hält; Jesus machet leicht, was schwer, Richtet auf, was fällt; Sein Geist bringt Ruh. Gib im Glauben Herz und Sinn Seinem Geist zu eigen hin: Gott ist die Ruh! 7. Ruhe hat, wer willig trägt Christi sanftes Joch; Alle Last, die er auflegt, Ist ja lieblich doch Und schaffet Ruh. Folge deinem Heiland gern, Dann ist nie dein Friede fern: Gott ist die Ruh! 8. Ach du Gott der wahren Ruh, Gib auch Ruhe mir; „ Ruh! mt heran, Kind, viel, in Ziel: Glauben as schwer, 5 h. und Sinn hin: illig trägt t, gern, de fern: wahren 50 Glaube und Rechtfertigung. 303 Was ich denke, red' und tu', Schließt sich dann mein Auge zu, Streb' nach Ruh in dir; So führ Leib und Seel zur Ruh: Gib Ruh dem Geist! Gott ist die Ruh! Joh. Kaspar Schade 1666—1698. —— eigener Melodie. 1704. WI 27 2Z 2———————. οꝗα Wie wohl ist mir, o Tuund 5 Ser⸗ Ich stei- ge aus e ZPPPDe le, wenn ich in dei⸗ ner Lie⸗ be ruh'! le und ei le dei- nen Ar-men zu. Da 9— ..—— SSEE—— muß die Nacht des Trau⸗erns schei-den, wenn mit so —— 4 4*——.— DD—.— ————— an⸗ ge„ neh⸗-men Freu-den Ws Lie⸗-be strahlt aus ————.— ii L L—. 2 dei⸗ ner 19155 Hier ist mein Hün⸗ mel schon auf Er⸗ *. I. — 414 * 04 2 ** 11 — —— 5— den; wer woll te nicht ver⸗ gnü⸗ get wer⸗den, der — 211— in R su⸗ He Ruh und Lust? 30⁴4 Gnade und Erlösung. —— 2. Die Welt mag meine Feindin heißen, Es sei also, ich trau' ihr nicht, Wenn sie mir gleich will Lieb erweisen Bei einem freundlichen Gesicht. In dir vergnügt sich meine Seele, Du bist mein Freund, den ich erwähle, Du bleibst mein Freund, wenn Freundschaft weicht, Der Haß der Welt kann mich nicht fällen, Weil in den stärksten Unglücks⸗ wellen Mir deine Treu den Anker reicht. 3. Will mich die Last der Sünden drücken, Fällt auf mich des Gesetzes Weh, Seh' ich heran die Strafe rücken, So steig' ich gläubig in die Höh Und flieh' in deine heil'gen Wunden; Da hab' ich schon den Ort ge— funden, Wo mich kein Fluch mehr treffen kann. Tritt alles wider mich zusam⸗ men: Du bist mein Heil! Wer will verdammen? Die Liebe nimmt sich meiner an. 4. Führst du durch Wüsten meine Reise, Ich folg' und lehne mich auf dich, Du gibst mir aus den Wolken Speise Und labest aus dem Felsen mich. Ich traue deinen Wunderwegen, Sie enden sich in Lieb und Segenʒ Genug, wenn ich dich bei mir hab'. Ich weiß, wen du willst herrlich zieren Und über Sonn und Sterne führen, Den führest du zuvor hinab. 5. Der Tod mag andern düster scheinen, Mir nicht, weil Seele, Herz und Mut In dir, der du verlässest keinen, O allerliebstes Leben, ruht. Wen macht des Weges End erzittern, Wenn aus Gefahr und Un⸗ gewittern Er eingeht in die Sicherheit? Mein Licht, so will ich auch mit Freuden Aus dieser finstern Wildnis scheiden Zur Ruhe deiner Ewigkeit. 6. Wie ist mir doch, o Freund der Seelen, So wohl, wenn ich mich lehn' auf dich! Mich kann Welt, Not und Tod nicht quälen, en Wolken Felsen mich. uinderwegen, ieb und n; ch bei mir illst herrlich Sterne r hinab. ndern düster e, Herz und sest keinen, ruht. ges End ind Un⸗ ö cherheit? ch auch mit Bildnis igkeit. „o Freund en, mich lehn' ot und Tod len, U Glaube und Weil du, mein Gott, vergnügest Weg Welt mit allen Schmeiche⸗ mich. Laß solche Ruh in dem Gemüte Nach deiner unumschränkten Güte Des Himmels süßen Vorschmack sein! Mel. Gott des Himmels ꝛc. Rechtfertigung. 30 leien! Nichts kann als Jesus mich erfreuen; O reicher Trost: Mein Freund ist mein! Wolfg. Christoph Deßler 1660—1722. Heinr. Albert. 1642. SSSS ——.—. —3.———— WR —— Weicht, ihr Ber⸗ ge, Got-tes Gna- de 2 2 fallt, ihr Hü⸗ gel, hat dies Sie⸗gel, PIDIE —.———— brecht, ihr Fel-⸗ sen al„ le eint sie will un- ver⸗ än- dert sein. Laß die 0———— ——— ir ů ö—.—. —— I D Welt in Trüm⸗mer gehn, Got- tes Gna-de — SS 5 wird beů⸗ stehn. 2. Gott hat mir ein Wort 3. Seine Gnade soll nicht versprochen, weichen, Gott hat einen Bund gemacht, Der wird nimmermehr gebrochen, Bis er alles hat vollbracht. Er, die Wahrheit, trüget nicht; Es geschieht, was er verspricht. Wenn gleich alles bricht und fällt; Sie wird ihren Zweck erreichen, Der mein Herz zufrieden stellt. Gott ist fromm und gut und treu, Sei die Welt voll Heuchelei. 60 8 30⁰ Gnade und Erlösung. O 4. Will die Welt den Frieden brechen, Hat sie lauter Krieg im Sinn, Gott hält immer sein Ver⸗ sprechen: So fällt aller Zweifel hin, Als wär' er nicht immerdar, Was er ist und was er war. 5. Mag sein Antlitz sich ver⸗ stellen, Ist sein Herz doch treu gesinnt Und bezeugt in allen Fällen, Daß ich sein geliebtes Kind, Dem er beide Hände reicht, Wenn auch Grund und Boden weicht. 6. Er will Frieden mit mir halten, Wenn die Welt sich auch empört. Ihre Liebe mag erkalten, Mel. Meinen Jesum lass' Achtet doch mein Gott mich wert; Und wenn Sturm und Donner brüllt, Bleibt er mir doch Sonn und Schild. 7. Er, der Herr, ist mein Er⸗ barmer, So hat er sich selbst genannt. Das ist Trost, so werd' ich Armer Immer als sein Kind erkannt. Sein Erbarmen läßt nicht zu, Daß er mir was Leides tu', 8. Nun so soll mein ganz Vertrauen Ewig fest auf ihm beruhn. Auf ihn will ich Felsen bauen; Was er sagt, das wird er tun. Erd und Himmel kann vergehn, Doch sein Bund bleibt ewig stehn. Benj. Schmolck 1672—1737. ich nicht. 230 0 0 0 0&— Je- sus nimu 51— IIIRR—— ———— 2— E.. nt die Sün⸗der an: sa- get —.— doc h dies Trostwort.5 wel⸗ che von der len, ———.— rech⸗ ten Bahn auf ver⸗kehr-ten Weg ver fal⸗ Ist hi Daß Jesus 48 Komsu Jesus Mach Glau Jesus 00 3⁰⁷² ott mich wert; und Donner llt, Sonn und hild. ist mein Er⸗ rmer/ öst genannt. erd' ich Armer nd erkannt. äßt nicht zu, Leides tu'. mein ganz ertrauen beruhn. Felsen bauen; wird er tun. kann vergehn, eibt ewig stehn. olck 1672—1737. ——— ——— len! Hier ist, was sie ret- ten kann: Je⸗=sus 12 H...——ͤß7——ͤ— ö—— I—— 20— Sünder nimmt die 2. Keiner Gnade sind wir wert, Doch hat er in seinem Worte Treulich sich dazu erklärt. Sehet nur, die Gnadenpforte Ist hier völlig aufgetan: Jesus nimmt die Sünder an. 3. Wenn einSchaf verloren ist, Suchet es ein treuer Hirte; Jesus, der uns nie vergißt, Suchet treulich das Verirrte, Daß es nicht verderben kann: Jesus nimmt die Sünder an. 4. Kommet alle, kommet her, Kommet, ihr betrübten Sünder!⸗ Jesus rufet euch und er Macht aus Sündern Gottes Kinder. Glaubt es doch und denkt daran: Jesus nimmt die Sünder an! Mel. Mein Herz, ermuntre dich ꝛc. — an. 5. Ich Betrübter komme hier Und bekenne meine Sünden; Laß, mein Heiland, mich bei dir Gnade und Vergebung finden, Daß dies Wort mich trösten kann: Jesus nimmt die Sünder an! 6. Ich bin nun getrosten Muts; Wenn der Sünde Last mich drücket, Werd'ich doch kraft deines Bluts Mit dem reichen Trost erquicket, Daß ich gläubig sprechen kann: Jesus nimmt die Sünder an. Jesus nimmt die Sünder an. Mich auch hat er angenommen, Mir den Himmel aufgetan, Daß ich selig zu ihm kommen Und auf den Trost sterben kann: Jesus nimmt die Sünder an. Erdmann Neumeister 1671—1756. Karl Friedr. Schulz? 1785. 24⁰ 0 0 0 0 6 Ich ha⸗ wo an-ders als in nun den Grund d ge fun Je⸗ su Wun⸗ Q 0 Gnade und Erlösung. ...—3 ——— SDDe ——.—..— V—. 5 den, der mei⸗-nen An-ker e⸗ wig hält; 0 den? Da lag er vor der Zeit der Welt, 0— ö — +—.— 665—.——‚——— Sii— Grund, der un- be⸗ weg⸗lich steht, wenn Erd und II.IIII.... W——— 7—— IEI. Him⸗-mel un ⸗ter- geht. 2. Es ist das ewige Erbarmen, Das alles Denken übersteigt, Da Gott mit offnen Liebesarmen Sich zu uns armen Sündern neigt, Dem stets das Herz vor Mitleid bricht, Wir kommen oder kommen nicht. 3. Wir sollen nicht verloren werden, Gott will, uns soll geholfen sein; Deswegen kam der Sohn auf Erden Und nahm hernach den Himmel ein, Deswegen klopft er für und für So stark an unsers Herzens Tür. 4. O Abgrund, welcher alle Sünden Durch Christi Tod verschlungen hat! Das heißt die Wunden recht verbinden, Da findet kein Verdammen statt, Weil Christi Blut beständig schreit: Barmherzigkeit, Barmherzigkeit! 5. Darein will ich mich gläu⸗ big senken, Dem will ich mich getrost ver⸗ traun Und, wenn mich meine Sünden kränken, Nur gleich nach Gottes Herzen schaun: Da findet sich zu aller Zeit Unendliche Barmherzigkeit. 6. Wird alles andre mir entrissen, Was Seel und Leib erquicken kann, Darf ich von keinemTroste wissen —1 Und ni Ist die Mir bl 7. B Ja häu Daß ie Mit eit Worüb So hof 8. N Die ich Viel U So fäll unden recht rbinden, dammen statt, it beständig hreit: darmherzigkeit! ich mich gläu⸗ ig senken, ch getrost ver⸗ aun meine Sünden änken, Gottes Herzen haun: aller Zeit nherzigkeit. andre mir ntrissen, Leib erquicken ann, mTroste wissen E Glaube und Rechtfertigung. —— Und nimmt kein Mensch sich meiner an, Ist die Errettung noch so weit: Mir bleibet die Barmherzigkeit. 7. Beginnt das Irdische zu drücken, Ja häuft sich Kummer und Verdruß, Daß ich mich noch in vielen Stücken Mit eiteln Dingen mühen muß, Worüber sich meinGeist zerstreut, So hoff' ich auf Barmherzigkeit. 8. Muß ich an meinen besten Werken, Die ich zu tun beflissen bin, Viel Unvollkommenheit be⸗ merken, So fällt wohl alles Rühmen hin; Doch ist auch hier derTrost bereit: Ich hoffe auf Barmherzigkeit. 9. Es gehe mir nach dessen Willen, Bei dem so viel Erbarmen ist; Er wolle selbst das Herz mir stillen, Damit es das nur nicht vergißt: Dann steht es fest in Lieb undLeid Gegründet auf Barmherzigkeit. 10. Bei diesem Grunde will ich bleiben, So lange mich die Erde trägt; Das will ich denken, tun und treiben, So lange sich ein Glied bewegt. Dann sing' ich einstens hoch erfreut: O Abgrund der Barmherzigkeit! Joh. Andr. Rothe 1688—1758. Mel. Mein Herz, ermuntre dich ꝛc. Karl Friedr. Schulz? 1785. 9——.— IIIIEE ———.——.— EEE 22 ——— Ich weiß von kei- nem an-dern Grun⸗ ich weiß von kei- nem an- dern Bun⸗ SE———..—..— E 35 de, als den der Glaub in Chri⸗sto hat; de, von kei- nem an-dern Weg und Rat, als 3— ö— 4—— *————ρee.——— 0————2.—— —.0— daß man e lend, arm und bloß sich legt in Gnade und Erlösung. —.16. ** II 5* Chri-sti Arm und Sch Ich bin zu meinem Heiland kommen Und eil' ihm immer besser zu; Ich bin auch von ihm auf⸗ genommen Und find' an seinem Herzen Ruh. Er ist mein Kleinod und mein Teil, Und außer ihm weiß ich kein Heil. 3. Ich bleib' in Christo nun erfunden Und bin in ihm gerecht und rein; Ich traue fest auf seine Wunden, Da kann ich immer sicher sein; Gott sieht auch mich in Christo an, Daher mich nichts verdammen kann. 4. Ich fühle noch in mir die Sünde, Doch schaden kann sie mir nicht mehr, Weil ich in Christo mich befinde; Wohl aber beuget sie mich sehr. Ich halte nichts gering und klein, 45 Christus der ist mein oß. Sonst dringt ein sichres Wesen ein. 5. Ich kämpfe gegen mein Verderben Im Glaͤuben und in Christi Kraft; Der alte Mensch muß täglich sterben, Der mir noch immer Unruh schafft. Dies aber macht mich arm und klein Und lehrt mich stets nach Hilfe schrein. 6. O Jesu, laß mich in dir bleiben, O Jesu, bleibe du in mir; Laß deinen guten Geist mich treiben, Daß ich im Glauben folge dir! Laß mich nur fromm und wach⸗ sam sein, So reißet nichts den Grund mir ein! Karl Heinr. v. Bogatzky 1690—1774. Leben. Melchior Vulpius? 1609. 2⁴². * ——— —— — 2— 0 0 0 00 Die Gna- de sei mit al ⸗ len, die Geling Es geh Denmel 3. Au Mant Und w So ble sichres Wesen „ gegen mein rrderben in Christi aft; muß täglich eben, ner Unruh afft. mich arm und in ts nach Hilfe rein. mich in dir eiben, in mir; Geist mich iben, ben folge dir! nm und wach⸗ m sein, en Grund mir ᷑ itzky 1690—1774. Vulpius? 1609. O Glaube und Rechtfertigung. 311 —. ——.—0— DDD.— 26— 2— G.—— F Gna- de un-sers Herrn, des Herrn, dem wir hier — EI.—— I = I—— II —.— SSSSSSTTTITITII ——— EAA S. wal-len und sehn sein Kommen gern. 2. Auf dem so schmalen Pfade Gelingt uns gar kein Tritt, Es gehe seine Gnade Denn bis zum Ende mit. 3. Auf Gnade darf man trauen, Man traut ihr ohne Reu; Und wenn uns je will grauen, So bleibt der Herr doch treu. 4. Wird stets der Jammer größer, So glaubt und ruft man noch: Du mächtiger Erlöser, Du kommst, so komme doch! Nach eigener Melodie; O daß ich tausend Zungen hätte. 5. Damit wir nicht erliegen, Muß Gnade mit uns sein; Denn sie flößt zu dem Siegen Geduld und Glauben ein. 6. Bald ist es überwunden Nur durch des Lammes Blut, Das in den schwersten Stunden Die größten Taten tut. 7. Herr, laß es dir gefallen, Noch immer rufen wir: Die Gnade sei mit allen, Die Gnade sei mit mir! Phil. Friedr. Hiller 1699-1769. oder. Mel. aus der Schweize 1819. das zähl' ich zu dem wi der⸗ Wun-der⸗ bar⸗mung ba⸗ ren, mein stol-⸗-zes fah⸗ren, Er-bar⸗mung, de rer be⸗ gehrt. Herz hat's nie — 3¹² Gnade und Erlösung. E 155.——— 2.—— ZZ—5 Nun weiß ich das und bin Er freut und rüh⸗- me die 2. Ich hatte nichts als Zorn verdienet Und soll bei Gott in Gnaden sein; Gott hat mich mit sich selbst versühnet Und macht durchs Blut des Sohns mich rein. Wo kam dies her, warum ge⸗ schicht's? Erbarmung ist's und weiter nichts. 3. Das muß ich dir, mein Gott, bekennen, Das rühm' ich, wenn ein Mensch mich fragt, Ich kann es nur Erbarmung nennen, So ist mein ganzes Herz gesagt. Ich beuge mich und bin erfreut Und rühme die Barmherzigkeit. Barm⸗ her Mel. Mein Herz, ermuntre dich ꝛc. zig keit. 4. Dies lass' ich kein Geschöpf mir rauben, Dies soll mein einzig Rühmen sein; Auf dies Erbarmen will ich glauben, Auf dieses bet' ich auch allein, Auf dieses duld' ich in der Not, Auf dieses hoff' ich noch im Tod. 5. Gott, der du reich bist an Erbarmen, Nimm dein Erbarmen nicht von mir Und führe durch den Tod mich Armen Durch meines Heilands Tod zu dir; Da bin ich ewig hoch erfreut Und rühme die Barmherzigkeit! Phil. Friedr. Hiller 1699—1769. Karl Friedr. Schulz? 1785. — — 1 ————.—.— ........ ⁴ x 0 0 0 0 Aus Gna⸗den soll ich Was willst du se lig awer⸗ dich so blöd ge- bär⸗ Hat die Daß un Und uns 3. Au So hart So schw So schn Was di Das ber 4. Au Und übe ch kein Geschöpf nir rauben, inzig Rühmen ein; nen will ich lauben, ch auch allein, ich in der Not, ch noch im Tod. u reich bist an Erbarmen, armen nicht zon mir den Tod mich Armen heilands Tod zu dir; hoch erfreut Barmherzigkeit! diller 1699—1769. edr. Schulz? 1785. se lig wer⸗ löd ge- bär⸗ — Glaube und Rechtfertigung. —— . 5 den! Herz,glaubst du's o⸗ der glaubst du's nicht? den? Ist's Wahr-heit, was die Schrift ver⸗spricht, 5———* 4 ——— ——— ö—.—3.—. 23— muß auch die-ses Wahr-heit sein: aus Gna-den .bxes ᷑Ees Lee. E ist der Him⸗-mel dein. 2. Aus Gnaden! Hier gilt Was nötigt' ihn dein Freund zu kein Verdienen, werden? Die eignen Werke fallen hin. Sprich, wes du dich zu rühmen Der Mittler, der im Fleisch hast? erschienen, Hat diese Ehre zum Gewinn, Daß uns sein Tod das Heil gebracht Und uns aus Gnaden selig macht. 3. Aus Gnaden! Merk dies Wort: aus Gnaden! So hart dich deine Sünde plagt, So schwer du immer bist beladen, So schwer dein Herz dich auch verklagt: Was die Vernunft nicht fassen kann, Das beut dir Gott aus Gnaden an. 4. Aus Gnaden kam sein Sohn auf Erden Und übernahm die Sündenlast. Gab er sich nicht zum Opfer dar Und nahm dein Heil in Gnaden wahr? 5. Aus Gnaden! Dieser Grund wird bleiben, So lange Gott wahrhaftig heißt. Was alle Knechte Jesu schreiben, Was Gott in seinem Worte preist, Worauf all unser Glaube ruht, Ist Gnade durch des Sohnes Blut. 6. Aus Gnaden! Doch, du sichrer Sünder, Denk nicht: wohlan, ich greife zul Wahr ist's, Gott ruft verlorne Kinder Aus Gnaden zur verheißnenRuh; 314 Gnade und ——⁷ Erlösung. Doch nimmt er nicht zu Gnaden an, Wer noch auf Gnade sünd'gen kann. 7. Aus Gnaden! Wer dies Wort gehöret, Tret' ab von aller Heuchelei. Nur wenn der Sünder sich be⸗ kehret, Dann lernt er erst, was Gnade sei; Beim Sündetun scheint sie gering, Dem Glauben ist's ein Wunder— ding. 8. Aus Gnaden bleibt dem blöden Herzen Das Herz des Vaters aufgetan, Christian Ludw. 6545 Dein ist's n Wenn's unter Angst und heißen Schmerzen Nichts sieht und nichts mehr hoffen kann. Wo nähm' ich oftmals Stär⸗ kung her, Wenn Gnade nicht mein Anker wär'? 9. Aus Gnaden! Hierauf will ich sterben! Ich glaube, darum ist mir wohl. Ich weiß mein sündliches Ver⸗ derben, Doch den Rronn der mich heilen oll. Mein Geist ist froh, mein Herze lacht, Weil mich die Gnade selig macht. Scheidt 1709—1761. Mel. O daß ich tausend ꝛe. 1738. un⸗ ser Le⸗ Sün⸗den zu ver- ge⸗ — ben, ben, und wil-lig ist sie schafft uns Heil und See⸗len⸗ ruh. dein Herz da- zu. le fal⸗ tief: ge nen Geschechtschents du zum Gabst Er litt, Für un O Gott Welch 3.— Die ni Nunen Um Ch Wohl Und gl— 4. Die der Er kan Gott it Mein? Und m ngst und heißen nerzen nichts mehr n kann. oftmals Stär⸗ her, icht mein Anker 2 in! Hierauf will terben! um ist mir wohl. sündliches Ver⸗ en, der mich heilen roh, mein Herze „ nade selig macht. cheidt 1709—1761. enkst du zum —⁴ Glaube und Rechtfertigung. en,r — Him⸗-mel neu- es 2. Uns, uns Verlorne zu er⸗ retten, Gabst du für uns selbst deinen Sohn. Er litt, damit wir Frieden nn, Für uns den Tod, der Sünde Lohn. O Gott, wie hast du uns geliebt, Welch ein Erbarmen ausgeübt! 3. Dank, ewig Dank sei deiner Treue, Die niemand g'nug erheben kann. Nun nimmst du jede wahre Reue Um Christi willen gnädig an. Wohl dem, der sich zu dir be⸗ kehrt Und gläubig seinen Mittler ehrt! 4. Du rettest ihn von allen Plagen, Die dem Gewissen furchtbar sind; Er kann getrost und freudig sagen: Gott ist für mich, ich bin sein Kind; Mein Jesus ist's, der für mich litt Und mich noch jetzt bei Gott vertritt. Recht. 5. O Herr, wie ruhig ist die eele, Die ganz sich deiner Gnade freut! Sei's auch, daß irdisch Glück ihr fehle, Nie fehlt ihr doch Zufrieden⸗ heit. Denn überwiegt dein Heil nicht weit Die Welt und ihre Herrlichkeit? 6. O laß mich dies im Glau⸗ ben fassen Und, Vater, mich voll Zuversicht Auf deine Treue stets verlassen; Wenn alles wankt, wankt sie doch nicht. Wohl dem, der sich auf dich verläßt, Sein Heil steht unbeweglich fest! 7. Lobsingend will ich dich er⸗ heben, Mich ewig deiner Gnade freun Und deinem Dienst mein ganzes Leben In kindlichem Gehorsam weihn. Herr, du vergabst mir meine Schuld; Nie, nie vergesse ich diese Huld. Joh. Sam. Diterich 1721—1707. 3¹⁸ Gnade und Erlösung. — Mel. O 985285 ꝛc. (Joh. Schop. 1642.) Joh. Crüger. 1653. — — 5 schä⸗me mich des Heilands Gott, welch ein teu-res wer=tes ———— n. nicht, vor dem voll fro ⸗-her hier dein Kind, dein Wort: ich Zu-⸗ver-sicht mein Er⸗ be dort, wie 4 dr,, A.— Knie sich dankbar den⸗ get. mir dein Geist be⸗ zeu⸗ get/ ich soll durch Je⸗- sum — H ——— Chri⸗stum rein, durch ihn ge 2. Froh fühlt mein Herz die Gotteskraft, Die in der sel'gen Wissenschaft Von dem Erlöser lieget, Die alle Kenntnis dieser Welt, Und was sie Reizendes enthält, Unendlich überwieget. Mein größtes Glück, mein höch—⸗ ster Ruhm Ist Jesu Evangelium. 3. Auf ewig ist's mein bestes Teil, In keinem andern ist mir Heil Und Kraft zum ew'gen Leben, —3..‚. ⸗recht und se-lig sein! Vergebung meiner Sünden⸗ schuld, Der Beifall Gottes, seine Huld Und Seelenruh gegeben. Ich steh' im Glauben, bin ein Christ, An dem nun nichts verdammlich ist. 4. Mir widerfuhr Barm⸗ herzigkeit, Mit himmlischer Zufriedenheit Lohnt Gott 32 schon hienie⸗ den; Ich bete voller Zuversicht, MeinGe Gott, ew Und ewi 5. Id Nichts! bet 2. Ie Ich wei Auf ew Steht d —. zoh. Crüger. 1653. —.—5 5 Heilands 8 wer ztes er-sicht mein e dort, wie — durch Je⸗ sum se⸗ lig sen! ner Sünden⸗ chuld, ttes, seine Huld gegeben. auben, bin ein Christ, hts verdammlich st. fuhr Barm⸗ herzigkeit, r Zufriedenheit schon hienie⸗ den; Zuversicht, ——³ Glaube und Rechtfertigung. —3¹⁷ Mich schreckt kein Tod und kein Gericht, MeinGeist fühlt Gottes Frieden. Gott, ewig ist mein Herz nun dein Und ewig deine Gnade mein. 5. Ich weiß, worauf mein Glaube nn Nichts raubt mir meinen Trost und Mut, Mel. Valet will ich dir geben. icht Leiden, nicht Gefahren. Durch den ich alles hier vermag, Mein Gott wird bis auf jenen Tag Mein Erbteil mir Hewochren⸗ Ja du, der mich berief, bist treu; Hilf, daß ich' Sarsth im Glauben sei! Friedr. Wilh. Loder 1757—1823. Melchior Teschner. 1614. ⁴⁰⁷ 0 0 Ich weiß, an wen ich glau-be, 0 — 1— 15 ◻Lo 2—— 1.— 2— 2 2—— ——* 2———.——— —.———1.— 2*— ich weiß, was wenn al-les hier im Stau- be wie Rauch und .— —.—... fest be ⸗=steht, — Staub ver⸗ weht; —— ich weiß, was e- wig blei-- bet, wo e— nn.. al⸗les wankt und fällt, wo Wahn die Wei⸗sen trei⸗ 11 ++—— S— —— 31 3 IS bet und Trug die Klu-gen hält. 2. Ich weiß, was ewig dauert, Ich weiß, was nie verläßt; Auf ew'gem Grund gemauert Steht diese Schutzwehr fest. Es sind des Heilands Worte, Die Worte fest und klar; An diesem Felsenhorte Halt' ich unwandelbar. * 318 Gnade und Erlösung. O 3. Auch kenn' ich wohl den 5. Er, den man blutbedecket Meister, Am Abend einst begrub; Der mir die Feste baut: Er, der von Gott erwecket Es ist der Herr der Geister, Sich aus dem Staub erhub; Auf den der Himmel schaut, Der meine Schuld versöhnet, Vor dem die Seraphinen Der seinen Geist mir schenkt, Anbetend niederknien, Der mich mit Gnade krönet Um den die Heil'gen dienen, Und ewig mein gedenkt. 35 Ich weiß und kenne ihn. 6. Drum weiß ich, was ich 4. Das ist das Licht der Höhe, glaube, Das ist mein Jesus Christ, Ich weiß was fest besteht Der Fels, auf dem ich stehe, Und in dem Erdenstaube Der diamanten ist, Nicht mit zu Staub verweht. Der nimmermehr kann wanken, Es bleibet mir im Grauen Mein Heiland und mein Hort, Des Todes ungeraubt, Die Leuchte der Gedanken, Es schmückt auf Himmelsauen Die leuchtet hier und dort; Mit Kronen einst mein Haupt. Ernst Moritz Arndt 1769—1860. Mel. Valet will ich dir geben. Melchior Teschner. 1614. Von Gna-de will 10 le⸗ 2218 auf Gna⸗de auf Gna⸗de mich er ⸗ge-ben bis zu dem ster⸗ben auch, D let ten Hauch. Der Buellall mei⸗ ner Freu⸗ de, all .—.— ——.— mei⸗nes Tro⸗stes Grund, die Kraft in je-dem Lei⸗ de 2. W Viel Lie Viel tat Mein 6 Wohl i Erkenn' Dort ol Hier un 3. Jc Hab' m Doch de Ich Gn Das ist an blutbedecket t begrub; tt erwecket Staub erhub; uld versöhnet, t mir schenkt, znade krönet gedenkt. ̃ ich, was ich glaube, fest besteht denstaube taub verweht. m Grauen eraubt, Himmelsauen st mein Haupt. lrndt 1769—1860. 'Tr Teschner. 1614. „auf Gna-de bis zu dem —— reu⸗- de, all dem Lei⸗ de bleibt Got- tes Gna-den- Ernndd. 2. Wohl hat auf allen Wegen Dem kommt doch gar nichts Viel Lieb und Freundlichkeit, gleich; Viel tausendfachen Segen Das ist der Gaben beste, Mein Gott für mich bereit; Macht auch den Armsten reich. Wohl in der Na Fer I in der Nah und Ferne 4. Wie müßt'ich doch verzagen, Erkenn' ich seine Güt, Wo fänd'i 1 — Zo fänd' ich Kraft und Licht, Dort oben Sonn und Sterne, Hier unten Baum und Blüt TDietiiet ich selbst waich Trüg' mich die Gnade nicht! 3. Ich weiß, was sie verkünden, Der Gnad allein ergeben Hab' meine Lust daran. Stimmt alle mit mir ein: Doch daß in meinen Sünden Von Gnade will ich leben, Ich Gnade finden kann, Durch Gnade selig sein! Das ist das Allergrößte, Julie von Hausmann 1825—1901. XX. Heiligung und christlicher Wandel. J. Früchte des Glaubens. Es ist gewißlich an der 63 T Laß, Va⸗ter, dei- nen gu⸗ten Geist all⸗ zu tun, was dein Ge-bot mich heißt znichts zeit mein Herz re-gie- ren, soll mich mehr ver- füh- ren. Hilf mir der Sün⸗de 44 W — Rech⸗ ten 2. Regt sich oft böseLust in mir, Weil ich auf Erden lebe, So stärke mich, damit ich ihr Gleich anfangs widerstrebe, Und daß ich ja vergesse nicht Die Todesstunde, das Gericht, Den Himmel und die Hölle! 3. Gib, daß ich denke jederzeit An diese letzten Dinge Und dadurch alle Sündenfreud Aus meinem Herzen bringe, Damit ich mög' mein Leben lang o⸗der Lin-ken! Dir dienen ohne Furcht und Zwang In willigem Gehorsam! 4. Gott Vater, deine Kraft und Treu Laß reichlich mich empfinden! O Jesu Christe, steh mir bei, Daß ich kann überwinden! Hilf, heil'ger Geist, in diesem Krieg, Auf daß ich freudig einen Sieg Erhalte nach dem andern! David Denicke 1603—1680. Mel. Nun danket all und bringet ꝛe. Joh. Crüger. 1656. 280 G2 2———..— und Ge⸗schent; du Kae. derst sol⸗ ches a von mir, des bin —.— ge denk. —.— 24—. ich ein ⸗ 0 0 0 0 Evan Furcht und wang horsam! „deine Kraft nd Treu h empfinden! steh mir bei, derwinden! ist, in diesem rieg, dig einen Sieg n andern! nicke 1603-1680. h. Crüger. 1656. je dir als ——— st sol ches — Früchte des Glaubens. —3²¹ 2. Gib mir, mein Sohn, dein Herz, sprichst du, Das ist mir lieb und wert, Du findest anders keine Ruh Im Himmel und auf Erd! 3. Nun, du mein Vater, nimm es an, Mein Herz, veracht es nicht; Ich geb's, so gut ich's geben kann, Neig mir dein Angesicht! 4. O rein'ge du, Herr Jesu hrist, Mich durch dein teures Blut! Ich glaub', daß du gekreuzigt bist Der Welt und mir zu gut. 5. Gott heil'ger Geist, nimm du auch mich In die Gemeinschaft ein, Ergieß um Jesu willen dich Tief in mein Herz hinein! 6. Dein göttlich Licht gieß in in mich aus Und Glut der reinen Lieb, Lösch Finsternis, Haß, Falschheit aus, Schenk mir stets deinen Trieb! Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. 7. Hilf, daß ich sei von Herzen treu Im Glauben meinem Gott, Daß mich nie wieder mache scheu Der Welt List, Macht und Spott! 8. Hilf, daß ich sei von Herzen fest In Hoffnung und Geduld, Daß, wenn nur du mich nicht verläßt, Mich tröste deine Huld! 9. Hilf, daß ich sei von Herzen rein; Mein Wandel tue kund, Daß ich dich liebe nicht zum chein, Vielmehr von Herzensgrund! 10. Nimm ganz, o Gott, zum Tempel ein Mein Herz hier in der Zeit; Ja laß es deine Wohnung sein Auch in der Ewigkeit! Joh. Kaspar Schade 1666—1698. Georg Neumark. 1657. 0 0 0 0 so wolllest Evang. Gesangbuch. —. MeinGott, weil ich in 55I ,, r L ——........ + mei⸗nem Le⸗ ben du ein Herz mir ge⸗ben, 11 322 Heiligung und christlicher Wandel. O .—..., —.—.— dich stets vor Au⸗gen ha⸗ ben soll, das dei⸗- ner Furcht und Lie-be voll; denn bei des SSISSTI , n DE muß bei⸗ sam⸗ men⸗gehn, soll un ⸗=ser Chri⸗sten⸗ ⁵⁵ II SSS.... + tum be⸗ stehn. 2. Laß deine Furcht im Tun und Denken Mir aller Weisheit Anfang sein Und immer meine Schritte lenken, Von allem Leichtsinn mich be⸗ frein! Nur wer dich fürchtet in der Tat, Der meidet auch der Torheit Pfad. 3. Gib, daß ich stets zu Herzen nehme, Daß du allgegenwärtig bist, Und das zu tun mich ernstlich schäme, Was, Herr, vor dir ein Greuel ist; Ja, deine Furcht bewahre mich Vor allen Sünden wider dich! 4. Laß mich vor deinem Zorne beben Und wirke wahre Buß in mir, Laß nur in deiner Furcht mich leben, Daß ich die Gnade nicht verlier', Die meiner in der Missetat Mit Langmut oft verschonet hat! 5. Erhalt in mir ein gut Ge⸗ wissen Und hohe Glaubensfreudigkeit, Gib mir bei allen Hindernissen Den Geist, der wahre Kraft verleiht Und in mir einen Mut erweckt, Den keine Menschenfurcht er⸗ schreckt! 6. Hilf, daß ich immer also wandle, Daß deine Furcht mein Leitstern sei, Und nie aus falschem Herzen handle In bloßem Schein und Heuchelei! iner Furcht mich leben, nade nicht verlier', der Missetat oft verschonet hat! umir ein gut Ge⸗ wissen ubensfreudigkeit, illen Hindernissen rwahre Kraft verleiht nen Mut erweckt, enschenfurcht er⸗ schreckt! ß ich immer also wandle, ucht mein Leitstern sei, falschem Herzen handle hein und Heuchelei! O Früchte des Glaubens. 323 ö Du siehest in das Herz hinein, Nichts kann vor dir verborgen sein. 7. Ach gib mir stets mit Furcht und Zittern Zu schaffen meine Seligkeit! Laß mich nicht deinen Geist er⸗ bittern Durch Eigensinn und Sicherheit, Und zeige du die Hölle mir, Daß ich den Himmel nicht ver⸗ 8. In deiner Furcht laß mich auch sterben! So fürcht' ich Grat Tod noch Gra Und werde die Vercheihmg erben, Die mir dein Wort aus Gnaden gab. Die Gottesfurcht bringt Segen ein, Ihr Lohn wird groß im Himmel sein. lier'! Benj. Schmolck 1672—1737. 22 5 Was mein Gott will ꝛc. Weltlich. 1529. 1540. 252 1—.—.— 56— —— Wer sich auf sei⸗ LeeWwachhen und wer nicht— tes Kraft be⸗ — 2 SEEE— — stutzt, der bleibt i in Sün Den lie 7 gen, nützt, wird sich ge-wiß be⸗ trü gen; = 4.— 1— ö. den Himmels-weg und schma⸗len Steg hat er nie ISI. SESDSDSDDEEEEE. an⸗ 02:tre⸗ ten; er weiß 365— in Gottes —0— SSSI Licht, was kämp⸗fen sei Und be ten. 11* 3²⁴ Heiligung und christlicher Wandel. — 2. Was jetzt die Welt nur Schwachheit heißt, Ist ihrer Bosheit Stärke; Dadurch vermehrt der böse Geist Gar mächtig seine Werke. Auf, Seele, auf, Richt deinen Lauf Zur Allmacht, die dich rettet! Des Heilands Hand Zerreißt das Band, Womit du angekettet. 3. Der erste Schritt im Christentum Heißt von der Sünd uns scheiden, Und bei dem wahren Glaubens⸗ ruhm Muß man die Weltlust meiden. Wenn Christi Geist Die Seel entreißt Aus ihren Todesbanden, So spürt sie Kraft, Die Jesus schafft, Mit dem sie auferstanden. 4. Mein Heiland, fördre selbst dein Werk, Laß mich gekräftigt werden; Es ist Gerechtigkeit und Stärk Mein bestes Teil auf Erden! Du machst gerecht Uns, dein Mel. Nun danket all und bringet ꝛc. Und willst zugleich uns stärken, Daß wir in dir Des Glaubens Zier, Die Macht der Gnade merken. 5. Brich durch, o starker Gottessohn, Damit auch wir durchbrechen; Laß uns vor deinem Gnaden⸗ thron Nicht mehr von Schwachheit sprechen, Wenn deine Hand Das teure Pfand Des Geistes uns gegeben, Dadurch wir frei Von Heuchelei Im Streit stets siegreich leben! 6. Gib Kraft, wo keine Kraft mehr ist, Gib Kraft, das Fleisch zu dämpfen! Gib Kraft, wenn Satans Macht und List Uns schwächen will imKämpfen! Wenn uns die Welt Viel Netze stellt, Gib Kraft, sie zu vernichten; So wird in Not, Ja selbst im Tod Uns deine Kraft aufrichten! Bernh. Walter Marperger 1682—1746. Joh. Crüger. 1656. Geschlecht, 253 . 0 0 ⁰0 0 Wie gut ists von der Sün⸗de frei, wie ch uns stärken, Des Glaubens Inade merken. „o starker tessohn, durchbrechen; iem Gnaden⸗ n Schwachheit chen, 1d Das teure nd gegeben, Von Heuchelei siegreich leben! wo keine Kraft * ist, Fleisch zu ipfen! Satans Macht List illim Kämpfen! Zelt Viel Netze t, u vernichten; „ Ja selbst im aufrichten! Valter Marperger 682—1746. oh. Crüger. 1656. — Früchte des Glaubens. 32⁵ * 12 H—— — n SSISSSIII se 118 Chri⸗= sti Knecht! Im 4 I. — Fa I— DDDD‚‚.— 2.—.——— .———.— — Skla⸗ve⸗ rei, in Chri⸗sto Kin-⸗-des-örecht. 2. Im Sündendienst ist Finsternis, Den Weg erkennt man nicht; Bei Christo ist der Gang ge⸗ wiß, Man wandelt in dem Licht. 3. Im Sündendienst ist Haß und Leid, Man plagt und wird betrübt; In Christi Reich ist Freudig⸗ keit, Man liebt und wird geliebt. 4. Die Sünde gibt den Tod zum Lohn, Das heißt ja schlimm gedient! Das Leben ist in Gottes Sohn, Der uns mit ihm versühnt. Mel. Der am Kreuz ꝛc. 5. O Heiland, dir nur dien' ich gern, Denn du hast mich erkauft; Ich weiß und will sonst keinen Herrn, Auf dich bin ich getauft. 6. Wen du befreist, der ist recht frei, Du schenkst ihm alle Schuld, Und darum dank' ich deiner Treu Und rühme deine Hald. 7. Ich bete an, HerrJesuChrist, Und sage: Ich bin dein! Nimm mich zu dir, denn wo du 1 I Soll auch dein Diener sein! Phil. Friedr. Hiller 1699—1769. Joh. Georg Söhnlin. 1836. 3.—R.—* 1 2 28⁴ — Q 0 0 0 Gott, vor —————— T des⸗ sen An-⸗- ge-sich-öte ew'⸗ ges Licht, aus des⸗sen Lich-te 326 3 Heiligung und christlicher Wandel. O nur ein rei- ner Wan⸗del gilt; dei: nes Na⸗mens stets die rein-ste Klar-heit quillt: 299 —— 42— 1.——— +—4 .————— W..—. V2 8——S— 2——— stets von Uus ge⸗ schrut, Hei- lig ⸗ keit wer=de 20 ———— laß sie doch uns kräf tig drin- gen, nach der 2. Heilig ist dein ganzes Wesen Und kein Böses ist an dir; Ewig bist du so gewesen Und so bleibst du für und für; Was dein Wille wählt und tut, Ist unsträflich, recht und gut, Und mit deines Armes Stärke Wirkst du stets vollkommne Werke. 3. Herr, du willst, daß deine Kinder Deinem Bilde ähnlich sei'n. Nie besteht vor dir der Sünder, Denn du bist vollkommen rein. Du bist nur derFrommenfFreund, Übeltätern bist du feind; Wer beharrt in seinen Sünden, Kann vor dir nicht Gnade finden. — ——.— Hei⸗ lin ⸗ gung zu rin ⸗ gen! 4. O so laß uns nicht ver⸗ scherzen, Was du uns noch zugedacht! Schaff in uns stets reine Herzen, Töt in uns der Sünde Macht! Denn was sind wir, Gott, vor dir? Du bist heilig, aber wir Sind verderbt, und wer kann zählen, Großer Gott, wie oft wir fehlen? 5. Uns von Sünden zu erlösen, Gabst du deinen Sohn dahin; O so reinige vom Bösen Durch ihn unsern ganzen Sinn! Gib uns, wie dein Wort verheißt, Gib uns deinen guten Geist, Daß er unsern Geist regiere Und zu allem Guten führe! nes Na-mens ns nicht ver⸗ cherzen, ch zugedacht! ets reine Herzen, Sünde Macht! ir, Gott, vor dir? aber wir und wer kann zählen, eoft wir fehlen? inden zu erlösen, Sohn dahinz n Bösen nganzen Sinn! u Wort verheißt, guten Geist, Heist regiere zuten führe! — Früchte des Glaubens. 3²⁷ 6. Keiner sündlichen Begierde Mach uns deinem Bilde gleich! Bleibe unser Herz geweiht; Unsers Wandels größte Zierde Sei rechtschaffne Heiligkeit. Denn zu deinem Himmelreich Wirst du, Herr, nur die erheben, Die im Glauben heilig leben. Joh. Christ. Zimmermann 1702—1783. Mel. Mach's mit mir, Gott ꝛc. Herm. Schein. 1628. ———— 2 I 1 — + 000 0— 2 Wer Got⸗tes Wort nicht hält und in sol- chem ist die Wahrheit Q — + I— + 2— — —— ñ——.—— i —2— 1 II 2 spricht: ich ken⸗ ne Gott, der trü⸗ get; nicht, die durch den Glauben sie--get. Wer 5— 1—— 1— ————.——.—.— .— SIIIIII a ber sein Wort glaubt und hãlt, der ist von —— erre, —— ——— I—— Gott, nicht von der Welt. 2. Der Glaube, den sein Wort erzeugt, Muß auch die Liebe zeugen; Je höher die Erkenntnis steigt, Je mehr wird diese steigen. DerGlaub erleuchtet nicht allein, Er stärkt das Herz und macht es rein. 3. Durch Jesum rein von Missetat Sind wir nun Gottes Kinder. Wer solche Hoffnung zu ihm hat, Der flieht den Rat der Sünder, Folgt Christi Beispiel als ein Christ, Um rein zu sein, wie er es ist. 4. Alsdann bin ich Gott an⸗ genehm, Wenn ich Gehorsam übe. Wer die Gebote hält, in dem 3²⁸ Heiligung und christlicher Wandel. ——⁷ Ist wahrlich Gottes Liebe; Ein täglich tätig Christentum, Ruhm. 5. Der bleibt in Gott und Gott in ihm, Wer in der Liebe bleibet. Die Lieb ist's, die die Cherubim Das ist des Glaubens Frucht und Gott zu gehorchen treibet. Gott ist die Lieb, an seinem Heil Hat ohne Liebe niemand teil. Christ. Fürchtegott Gellert 1715—1769. schmähstes nicht, so viel d 550 ist gewißlich an der Zeit. 1535. 256, 261., . ꝗDDSSSS ——— 0⁰ 0 0 Nimm hin mein Herz, Gott, nimm es an! Ich ich bring' es dir, so gut ich's kann, so 94 ö ........... bring' es dir zur Ga-be, schwach und arm ich's ha=be; ich weiß dech, du Per: II H 4 SD —2— D.—— em Op-fer auch ge-bricht, das 4 2. Nimm, o mein Heiland, nimm es hin, Du Herz voll ew'ger Liebe! Mein Herz ist voller Eigensinn Und voll verkehrter Triebe; Es hängt an Welt und eitler Lust; 1—I —..—— D——— ich dir wil-lig wei⸗ he. Doch ist dir's auch, o Herr, bewußt, Ich kann's nicht selbst bekehren, 3. Mach du's zu deinem reinen Haus, Das dir gefallen könne; ◻+ Was d Daß di Entsün Gib m Dann 4.8 Dem Herr, Ein H Ein H Das ki Und de e bleibet. ie die Cherubim en treibet. „an seinem Heil niemand teil. rürchtegott Gellert 715—1769. res an! Ich ch's kann, so — Früchte des Glaubens. ͤ‚ 2⁵ Was dir zuwider, reiß heraus, Daß dich und mich nichts trenne! Entsünd'ge mich mit deinem Blut, Gib mir den Geist, dann werd' ich gut, Dann fang' ich an zu leben! 4. Herr, gib— und kost' es immerhin Dem Fleische tausend Schmer⸗ zen— — gib mir einen neuen Sinn, in Herz nach deinem Herzen, Ein Herz, das dich mit Freuden ehrt, Das kindlich deine Stimme hört Und deinen Namen fürchtet! 5. Gib mir ein Herz, das dich forthin Mit Vorsatz nie betrübet, Ein Herz, das dich mit lauterm Sinn Aus allen Kräften liebet, Ein Herz, das nur für dich ent⸗ brennt Und keine falsche Liebe kennt, Ein Herz voll Kraft und Glauben! 6. Gib mir ein Herz, das deine Wenn es gefehlt, bald spüret, Das keine andre Straße sucht, Als die zum Himmel führet; Ein Herz, das auch in Not und Pein Zu dir die Zuflucht nimmt allein Und auch im Kreuz dich preiset; 7. Ein Herz, das Freund' und Feinde liebt Und nichts haßt als die Sünden Ein Herz, das— mehr sich übt, Sich stets in dir zu finden; Ein Herz, das immer droben ist, Dort, wo du bist, Herr Jesu Christ, Zu deines Vaters Rechten! 8. Herr, gibst du mir ein solches Herz, Was will ich mehr verlangen? Dann bleib' ich fest in Freud und Schmerz An deiner Liebe hangen; Dann bin ich dein, und du bist mein, Dann werd' ich einst dort oben sein Und selig dich umfangen. uch, o Herr, Zucht, Ernst Gottl. Woltersdorf 1725—1761. selhn beichrer Mel. Ach sieh ihn dulden. Justin Heinr. Knecht. 1793. 2874 —4 ‚ La———.— zu deinem reinen F—— 5 5—— Haus, 0 0 0 V 5—; könne; Laß mich, o Herr, in al-len Din⸗ Gib selbst das Wol-len und Voll-brin⸗ 3³⁰ Heiligung und christlicher Wandel.** ö ö—. —. 2——2——.— 25⁷ ........I....I.I.....I..............—.. —* 2—. w—— EINI gen auf dei⸗nen Wil⸗len sehn und dir mich weihn! gen und laß mein Herz dir ganz ge⸗ hei⸗ ligt 2 —— —— —.. + e EEER—=— sein- Nimm mei⸗nen Leib und Geist zum Op-fer hin; dein, 3——— 4 ———— Herr, ist al-les, was 2. Gib meinem Glauben Mut und Stärke Und laß ihn in derLiebe tätig sein, Daß man an seinen Früchten merke, Er sei kein eitler Traum und falscher Schein! Er stärke mich in meiner Pilgrim⸗ schaft Und gebe mir zum Kampfe Sieg und Kraft. 3. Laß mich, so lang ich hier soll leben, In gut' und bösen Tagen sein vergnügt Und deinem Willen mich ergeben, Der mir zum Besten alles weis⸗ lich fügt! ich hab' und bin! Gib Furcht und Demut, wenn du mich beglückst, Geduld und Trost, wenn du mir Trübsal schickst! 4. Ach hilf mir beten, wachen, ringen! Einst werd' ich noch, wenn ich den Lauf vollbracht, Im Himmel ewig Dank dir bringen, Dir, der du alles hast so wohl gemacht; Dann werd' ich heilig, rein und unentweiht Dein Lob verkündigen in Ewig⸗ keit. Georg Joach. Zollikofer 1730—1788. 2.— Meine Mittle Alle n Und ie Wie d Unden Wiede 2— Halt' Lasse Mir d Fielen Mag' dir mich weihn! hei⸗ ligt d Demut, wenn du mich beglückst, rost, wenn du mir Trübsal schickst! nir beten, wachen, ringen! noch, wenn ich den Lauf vollbracht, ewig Dank dir bringen, lles hast so wohl gemacht; ch heilig, rein und unentweiht tündigen in Ewig⸗ keit. ollikofer 17301788. 77 Früchte des Glaubens. ö 331 Mel. Schwing dich auf ꝛc. Joh. Hi 1653. 258 6552. — r —.— Sollt 10 jetzt Boch⸗ da mir schon deine dich ver- las-sen, Got- tes Sohn, und der —2— .... * 1——1 2. Güt er-schie⸗ nen, Sün-de die⸗-nen, SW....... 3 L I mit den Lü⸗sten die- ser Zeit und nicht mehr die .————— wie-der mich 5. 2— 5 cken —.*4. 1— Sü⸗ßig⸗keit dei⸗ ner Lie-be schme⸗cken? 2. Hab ich doch allein bei dir Sie wird mein Vertraun auf dich Meine Ruh gefunden; Mir doch lassen müssen. Mittler, heiltest du doch mir 4. Zeigt die Welt ein Heil Alle meine Wunden! wie du? Und ich sollte dein Gebot Bringt sie Kraft den Müden, Wie die Frevler hassen Den Bedrängten Trost und Ruh, Und mein Recht an deinen Tod Sündern Gottes Frieden? Wieder fahren lassen? Gibt sie mir die Zuversicht, 3. Nein, ich bi ib' Dafß ich trotz dem Grabe 39 44 Eane. Deiner Ewigkeiten Licht Halt' auf deine Lehren, Zu erwarten habe? Lasse keine Macht noch List 5. Rettet sie mich, wenn vor Mir den Glauben wehren. Gott Fielen tausend ab, nicht ich; Einst die Völker stehen Mag's die Welt verdrießen, Und das Leben und den Tod 332 Heiligung und christlicher Wandel.— Ihm zur Seite sehen, Daß auch ich unfehlbar dort Wenn der Sichre nun zu spüt Gnad und Leben finde! Aus dem Schlaf erwachet, ö 15 Und der Spötter, der hier schmäht, 7. Nicht das 4—0 nicht der Glaubt und nicht mehr lachet? Trübsal nicht Woc0 Freuden 6. O wie töricht, wenn ich mich Sollen mich, mein Herr und Gott, Noch verführen ließe, Jemals von dir scheiden. Jesu, da ich schon durch dich Sünde, Welt und Eitelkeit Gottes Huld genieße, Und des Fleisches Triebe, Da ich weiß, auf wessen Wort Alles überwind' ich weit, Ich die Hoffnung gründe, Herr, durch deine Liebe! Balthasar Münter 1735—1793, Mel. Freu dich sehr ꝛe. 1554. 259—— S 0 0 0 V———. Las⸗set uns im Gei- ste wan⸗ deln, daß in unserm Tun und Han-deln wie's dem Volk des Herrn ge-bührt, Got tes nie des Flei⸗sches Lust Uren= giert! 5 ‚Riie .—— S Geist sei im⸗mer⸗dar un-ser Beistand in Ge⸗=fahr, daß in sei- ner Kraft wir sie ⸗gen, wenn das del. E 54. Früchte des Glaubens. 33³³ unfehlbar dort 50 II ben finde!.— 2——— 3 nicht der Fleisch uns will be⸗- trün⸗ gen. Tod, noch Freuden 2. Wo der Geist des Herrn Daß zum Helfen und Beglücken nein Herr und Gott, regieret, Wir im Bruderdienst bereit; dir scheiden. und Eitelkeit sches Triebe, nd' ich weit, Heine Liebe! Münter 1735—1703. ste wan⸗deln, und Han-deln gen, wenn das Bricht das neue Leben an, Und die Gnade Gottes führet Unsern Gang auf rechter Bahn; Herz und Wandel werden rein, Dienen Gott dem Herrn allein, Um je mehr und mehr auf Erden Vor ihm angenehm zu werden. 3. Drum, o Geist der Kraft und Stärke, Zieh in unsre Herzen ein, Laß des sünd'gen Fleisches Werke Nicht mehr in uns mächtig sein! Töt in uns die Eitelkeit, Wehre allem Zank und Streit, Hilf uns frei von dem Verderben, Daß das Himmelreich wir erben! 4. Mehre in uns deine Liebe, Die des Glaubensfrüchte bringt, Schenk uns deine heilgen Triebe/ Daß all Gotteswerk gelingt! Halte uns in treuer Hut, Gib uns Freudigkeit und Mut, Daß allweg uns sei beschieden Freud in dir und süßer Frieden! 5. Ziere uns in allen Stücken Mit Geduld und Freundlichkeit, Laß uns allen gütig sein Ohne Trug und Heuchelschein; Lehr uns, wenn sie uns betrüben, Sanftmut und Versöhnung üben! 6. Führe uns auf allen Wegen, Daß uns nichts mehr schaden kann, Und so oft sich Lüste regen, Nimm dich unsrer Schrachheit an! Stärke uns durch deine Kraft Zu der rechten Ritterschaft, Als die Christo angehören, Aller bösen Lust zu wehren! 7. Also wird es uns gelingen, Gottes heilig Volk zu sein; Dann wird Wollen und Voll⸗ bringen Immer mehr von Sünden rein. Nicht mehr schreckt uns das Gericht, Wenn uns das Gesetz anficht, Weil wir in der Gnade stehen Und des Geistes Wege gehen. Otto Schulze 1823— 1884. 33⁴4 Heiligung und christlicher Wandel. O x 2. Liebe zu Gott und Jesus Christus. Nach eigener Melodie. Vor 1577 20 EEEEE 17* — Herze- lich lieb hab' ich dich, o . 0 Die gan- ze Welt er freut mich + 1 — ———— ö 2. m 2— err! J bit ⸗te, sei von 2 mir nicht fern mit nicht, nach Erd und Him-mel frag' ich nicht, wenn — 335 2 1— ——1 . — 1 + + E 2 I..I—0 2 I* 2— 7 5 + dei⸗ ner Gna⸗de Ga- ben! nd wenn mir glei in ich nur dich kann ha- ben. Und wenn mir gleich me —.———..—————. DDDEE E —..— ö—4— Herz zer⸗bricht, bist du doch mei-ne Zu⸗ver-sicht, mein RIAE— 2. drenrr rn der- e e n, d e Ler e . x*——— E 2— + 5 Trost und meines Herzens Teil, und bringst durch dei⸗ nen .— h 13—Eꝰ— —— Tod mir Heil. Herr Je⸗ su Christ, mein Gott und Herr, mein . stus. Vor 1577. dich, o freut mich ht fern mit 9nicht, wenn nd Herr, mein Liebe zu Gott und Jesus Christus. E 3³⁵⁷ 4..———— ,.. SGott und Herr, in Schanden laß mich nim⸗mer⸗mehr! 2. Es ist ja dein Geschenk und Gab Mein Leib und Seel und was ich hab' In diesem armen Leben; Damit ich's brauch' zum Lobe dein, Zu Nutz und Dienst des Nächsten mein, Wollst du mir Gnade geben! Behüt mich, Herr, vor falscherLehr, Des Satans Macht und Lügen wehr, In allem Kreuz erhalte mich, Auf daß ich's trag' geduldiglich! Herr Jesu Christ,:: mein Herr und Gott, Tröst meine Seel in Todesnot! Nach eigener Melodie. 3. Ach Herr, laß deine Enge⸗ lein Am letzten End die Seele mein In Abrahams Schoß tragen, Den Leib in seinem Kämmer⸗ lein Gar sanft ohn' alle Qual und Pein Ruhn bis am jüngsten Tage! Alsdann vom Tod erwecke mich, Daß meine Augen sehen dich In aller Freud, o Gottessohn, Mein Heiland auf dem Gnaden⸗ thron! Herr Jesu Christ,:n erhöre mich,:, Ich will dich preisen ewiglich! Martin Schalling 1532—1608. Phil. Nicolai? 1598. V 2———— 150 7.——— N—4—j5.—— EEER stern, voll Gnad und Wahr⸗heit von dem Herrn aus Stamm, mein Kö⸗nig und mein Bräu⸗ti⸗gam, du 3³⁵⁸ Heiligung und christlicher Wandel. O O ——— 5. G r, Due dc arrar In den Zu⸗ da auf- ge- gan- gen! F In dein hast mein Herz um-fan- gen; lieb=lich, freundrlich, Dein E d wnrn. Mein5 2— 7 0 E 0————— schön und präch-tig, groß und mäch=tig, reich an Ga⸗ben, 15 ö—. immi .SSP‚ ‚‚...........— Wicd SPSPPP.I..II.II ü⸗ ber al les hoch er- ha-ben. Ewig s 2. Omeine Perle, werte Kron, Nach dir Wallt mir 6. Sohn Gottes und Marias Sohn, Mein Gemüte, Und l Du hochgeborner König, Ew'ge Güte, 60 f Mein Herz ist voll von deinem Bis es findet ů1 Ruhm; Dich, des Liebe mich entzündet. Do 25 Dein süßes Evangelium 4. Von Gott könmntt mire Ist lauter Milch und Honig. I Derr, dich Preis“ ich Freudenlicht, Hosianna! Wenn ich dein holdes Ange⸗ 207 ö 177 sicht Dan Seh fwwuig df m— 5„ N icen. Deiner kann ich nicht vergessen. O Jesu, du mein höchstes Gut, 3. Geuß tief mir in das Herz Dein Wort, dein Geist, dein Leib hinein, und Blut—.— Du Gottesglanz und Himmels⸗ Mich innerlich erquicken.— 8 schein, Nimm mich Freundlich 8 Die Flamme deiner Liebe In die Arme, Herr, erbarme 4 Und stärk mich, daß ich ewig bleib' O Herr, ein Glied an deinem Leib In frischem Lebenstriebe! Dich in Gnaden! Auf dein Wort komm' ich ge⸗ laden. — Liebe zu Gott und Jesus Christus. 3³⁷ mich entzündet. kommt mir ein reudenlicht, oldes Ange⸗ cht auf mich licken. höchstes Gut, Geist, dein Leib nd Blut rquicken. eundlich omm' ich ge⸗ iden. 2* ——.—— + 21¹ 5. Gott Vater, o du starker Held, Du hast mich ewig vor der Welt In deinem Sohn geliebet. Dein Sohn hat sich mit mir vertraut, Mein Herz auf ihn mit Freuden schaut; Was ist's, das mich betrübet? Preis dir, Heil mir! Himmlisch Leben Wird er geben Mir dort oben; Ewig soll mein Herz ihn loben. 6. Spielt unserm Gott mit Saitenklang Und laßt den süßen Lobgesang Ganz freudenreich erschallen! Ich will mit meinemJesuscChrist, Der mir mein Ein und Alles ist, In treuer Liebe wallen. Singet, Klinget, Jubilieret, Triumphieret! Dankt dem Herren, Ihm, dem König aller Ehren! 7. Wie freu' ich mich, Herr Jesu Christ, Daß du der Erst' und Letzte bist, Der Anfang und das Ende! Du wirst mich einst, ich bin's gewiß/ Aufnehmen in das Paradies, Froh fass' ich deine Hände. Amen, Amen. Komm, o schöne Freudenkrone, Bleib nicht lange, Weil ich sehnlich dein verlange! Phil. Nicolai 1556-1608. Mel. Wie schön leucht't uns ꝛc. Phil. Nicolai? 1598. Z 43—.—— 5 am IEE——— ........ — O Je⸗ su, Je⸗ su, Got ⸗tes du weißt es, daß ich re-de 6—————. SISDSSSEEEEEEEEEE Sohn, mein Bru⸗der auf dem H al=les wahr, vor dir ist im⸗melsthron, du son⸗nen⸗-klar, ja — mei⸗ ne Freud und Won⸗ als die Son-⸗ kla rer .—.— 2—— . — 1—— ne, ne. Herz-lich lieb' ich — 4 ——— + —4.———— f— ——.— L—.—— 2 V 2.—. 7 1. eer..—— mit Ge⸗fal⸗len dich vor al- lenznichts auf Er-⸗ den — 4.—— H PP P— . kann und soll mir lie-ber wer ⸗den. 2. Dies ist mein Schmerz, dies kränket mich, Daß ich nicht so kann lieben dich, Wie ich dich lieben wollte. Mein Herz dich lieber stets ge⸗ winnt; Je mehr ich liebꝰ, je mehr ich findꝰ Wie ich dich lieben sollte. Von dir Laß mir Deine Güte Ins Gemüte Lieblich fließen, So wird sich die Lieb ergießen! 3. Durch deine Kraft treff' ich das Ziel, Daß ich, so viel ich soll und will, Dich allzeit lieben könne. Nichts auf der ganzen weiten Welt, Pracht, Wollust, Ehre, Freud und Geld Und was man sonst auch nenne, Kann mich Ohn' dich G'nugsam laben; Nur die Gaben Deiner Liebe Trösten, wenn ich mich betrübe. 4. Denn wer dich liebt, den liebest du, Schaffst seinem Herzen Fried' und Ruh, Erfreuest sein Gewissen. Wie's ihm auch gehn mag auf der Erd, Wenn ihn gleich ganz das Kreuz verzehrt, Soll er doch dein genießen. Ewig Selig Nach dem Leide Große Freude Wird er finden; AllesTrauern muß verschwinden. 5. Kein Ohr hat jemals dies gehört, Kein Menschgesehen noch gelehrt, Es läßt sich nicht beschreiben, Was denen dort für Herrlichkeit Bei dir und von dir ist bereit, Die in der Liebe bleiben. Gründlich Läßt sich Nicht erreichen Noch vergleichen Erdenschätzen, Was uns droben wird ergötzen. . Dr O Fesu, Daß ich Daß ich Was mi Aus Liel Bis ich Werde s Und mit Zu dir k⸗ Aller Tri —.——— .— hts auf Er⸗- den —— er ⸗den. dich liebt, den liebest du, Herzen Fried' und Ruh, Hewissen. h gehn mag auf der Erd, ganz das Kreuz verzehrt, in genießen. uß verschwinden. hat jemals dies gehört, hen noch gelehrt, ht beschreiben, für Herrlichkeit dir ist bereit, e bleiben. t sich n n wird ergötzen. O Liebe zu Gott und Jesus Christus. ů 33⁹½ 6. Drum lass' ich billig dies allein, O Jesu, meine Sorge sein, Daß ich dich herzlich liebe, In reiner Liebe schmecken Daß ich in dem, was dir gefällt, Und sehn dein liebreich Angesicht Was mir dein Wort vor Augen Mit unverwandtem Augenlicht hält, Ohn' alle Furcht und Schrecken. Aus Liebe mich stets übe, Reichlich Werd' ich Bis ich Endlich Sein erquicket Werde scheiden Und geschmücket Und mit Freuden Vor dem Throne Zu dir kommen, Mit der schönen Himmelskrone. Aller Trübsal ganz entnommen. Joh. Heermann 1585—1647. 7. Da werd' ich deine Freund⸗ lichkeit, Die hochgepriesen weit und breit, Nach, eigener Melodie. 1668. 203—.— —.—.—.—.—... 1.—.— D .—.— Meinen Je⸗ sum lass ich n nicht. Weil er 2— sich für mich ge⸗ ben, so er for ⸗dert WᷣꝑiꝑPwĩsis ——————————— mei- ne Pflicht, ganz von Her-zen ihm zu le⸗ ——— —PIPIPIIII 65. E Ltn— Er ist mei-nes Le-bens Licht: mei- nen — 2—— ————— ———————— Je-sum lass' ich nicht. Heiligung und christlicher Wandel. 2. Je sum lass' ich ewig nicht, Weil ich soll auf Erden leben; Ihm hab' ich voll Zuversicht, Was ich bin und hab' ergeben. Alles ist auf ihn gericht't: Meinen Jesum lass' ich nicht. 3. La ß vergehen das Gesicht, Alle Sinne mir entweichen, Laß das letzte Tageslicht Mich auf dieser Welt erreichen, Wenn der Lebensfaden bricht: Meinen Jesum lass' ich nicht. 4. Ich werd' ihn auch lassen nicht, Wenn ich bin dahin gelanget, Wo vor seinem Angesicht Meiner Väter Glaube pranget. Mel. Was mein Gott will. Mich erfreut sein Angesicht: Meinen Jesum lass' ich nicht. 5. Nicht nach Welt, nach Himmel nicht Meine Seel in mir sich sehnet; Jesum sucht sie und sein Licht, Der mich hat mit Gott versöhnet, Der mich frei macht vomHGericht: Meinen Jesum lass' ich nicht. 6. Jesum lass'ich nicht von mir, Geh' ihm ewig an der Seiten; Christus wird mich für und für Zu der Lebensquelle leiten. Selig wer mit mir so spricht: Meinen Jesum lass'eich nicht. Christ. Keymann 1607—1662. (Weltlich. 1529.) 1540. —8—————. 20⁰ e........... L Hier ist mein Herz! Herr, nimm es Hin ⸗weg, o Welt, aus mei⸗ͤ nem E + 1. 1— SSSDSSESESEEEEE E — 2.—— S hin, dir hab' ich mich er-ge ben. Sinn mit dei⸗ nem schnö-den Le ben! ——.—— .SIIIII V—— 1— * H 7 2 Dein Tun und Tand hat nicht Be-stand, wie man's auch 2. Gi Nach ih Ach kön Nur me Ach wã Von mi Daß ich Des Hin 3. Id Mit alle Was sie Nicht ka Es muß Die Lust Nur Go Ihn wil ꝛel. O Liebe zu Gott und Jesus Christus. ¹ ein Angesicht: lass' ich nicht. ach Welt, nach Himmel nicht mir sich sehnet; und sein Licht, it Gott versöhnet, acht vom Gericht: lass' ich nicht. ich nicht von mir, an der Seiten; nich für und für uelle leiten. mir so spricht: im lass'ich nicht. ymann 1607—1662. ltlich. 1529.) 1540. Herr, nimm es aus mei⸗ͤnem wie man's auch — ů 0 . + mag be⸗ gin⸗nen; drum schwingt aus dir sich mit Be⸗ gier mein frei⸗-er Geist von 2. Gott ist mein allerbestes Gut, Nach ihm steht mein Verlangen. Ach könnt' ich doch mit frohem ut Nur meinem Gott anhangen! Ach wäre doch Der Sünde Joch Von mir hinweggenommen, Daß ich einmal In seinen Saal Des Himmels möchte kommen! 3. Ich sehe doch, daß diese Welt e Mit allen ihren Sachen, Was sie von Gütern in sich hält, Nicht kann recht glücklich machen. Es muß geschwind Wie Staub und Wind Die Lust der Welt zerstieben; Nur Gott, mein Licht, Verläßt mich nicht, Ihn will ich ewig lieben. hin nen. 4. Gib, daß ich meinen Sinn zu dir Hinauf gen Himmel schwinge Mit Lieb und wahrer Heils⸗ begier, Und mich in keinem Dinge Erfreue hier Als nur in dir, Gott, meiner Seele Leben! Nur du allein Kannst mich erfreun Und wahren Frieden geben. 5. Drum fahre hin, was flchtig ist! Ich will es lassen fahren. Gott ist mein Teil zu jeder Frist, Der wird mich wohl be⸗ wahren, Daß ich die Pracht Der Welt nicht acht', Vielmehr nur ihn verlange Mit festem Mut, Das höchste Gut, Und ewig an ihm hange. Sebastian Franck 1606-1668. Ich steh' hier und lobe Nicht von Jesu scheiden. 3⁴² Heiligung und christlicher Wandel. O 0⁵ Melodie. Joh. Crüger. 1649.— De Gut ee, ee, irn E 2⁰ο*— Gute Na o Je: su, mei⸗ ne Freu ⸗-de, mei⸗nes Bleibeten ach wie lang, wie lan-ge ist dem Kommt n f 2— Gute Na * SIE Ius *. Her⸗ zens Wei⸗ de, Je⸗ su, mei⸗ ne Zier: Gute Na Her-zen ban-⸗ ge und ver-langt nach dir! ....— W· EEE 200 25 Du bist mein und ich bin Deit, au⸗ ßer dir soll 2.—..—.——— 0 0 0 0 —..—— mir auf Er-den nichts sonst lie-ber wer⸗= Len 4— 2. unter deinem Schirmen Gott in sichrer Ruh. Bin ich vor den Stürmen Gottes Macht Hält mich in ke Aller Feinde frei. acht; ke Laß von Ungewittern Erd und Abgrund mögen zittern, Mü die Welt erzittern, Mich kann nichts erschüttern.— NMir steht Jesus bei. ö Ob die Welt In Trümmer fällt, In Einen ain mn Schätzen!— Ob gleich Sünd und Hölle n rgötzen, ö lie schrecken,— üneit in h 0 g, ihr eiteln Ehren Jesus will mich decken. Will von euch nichts hören, Wh 3. Trotz der Feinde Lauern, Bleibt mir unbewußt! Trotz des Todes Schauern, Elend, Not, Kreuz, Schmach 2. Ich Trotz der Furcht dazu! und Tod Zürne, Welt, und tobe: Soll mich, ob ich viel muß leiden, Als mein Ich willd del. U Crüger. 1649. 1656. —. de, mei⸗nes ge ist dem ——— —. sei⸗ ne Zier: igt nach dir! —O Liebe zu Gott und Jesus Christus. 3⁴³ 5. Gute Nacht, o Wesen, Das die Welt erlesen, Mir gefällst du nicht! Gute Nacht, ihr Sünden, Bleibet weit dahinten, Kommt nicht mehr ans Licht! Lauter Segen sein. Gute Nacht, Du Stolz und Duld' ich schon Hier Spott Pracht; und Hohn, Dir sei ganz, du Sündenleben, Dennoch bleibst du auch imLeide, Gute Nacht gegeben! Jesu, meine Freude. Joh. Franck 1618-1677 6. Weicht, ihr Trauergeister, Denn mein Freudenmeister, Jesus tritt herein! Denen, die Gott lieben, Muß auch ihr Betrüben ber wer⸗ Len, Ruh. Hält mich in acht; ind mögen zittern, chts erschüttern. kwallen Schätzen! Ergötzen, ust. n Ehren, nichts hören, bewußt! Nreuz, Schmach und Tod ch viel muß leiden, u scheiden. Nach eigener Melodie.“) 1738. 2⁰ PI —— Ich will dich lie-ben, mei- ne Stär⸗ ich will dich lie-ben mit dem Wer⸗ 3—.——————— ISESIIII ·— 2—— ke, ich will dich lie⸗ ben, mei⸗ ne Zier; ke und im⸗mer⸗wäh⸗ren⸗-der Be⸗gier. Ich wil dich 9 E 1———.——.— A Fi— 1———.—— — n r nE En. *.. 2———— I lie⸗ben, schönstes Licht, bis mir eim Tod) das Her-ze bricht. Das Lied kann, aber dann mit den eingeklammerten Worten, auch nach der Melodie„„D daß ich tausend Zungen hätte“ gesungen werden (s. Nr. 9 und 268). 2. Ich will dich lieben, o mein So lange mich dein Glanz be⸗ Leben, scheint, Als meinen allerbesten Freund; Ich will dich lieben, Gottes⸗ Ich will dich lieben und erheben, lamm, —3⁴⁷ ili und christlicher Wandel.— Als meinen(Seelen-) Bräuti- Daß du mich froh und frei ge⸗ gam. macht; 5 Ich danke dir, du süßer Mund, 3. Ach daß ich dich so spüt Daß du mich(wieder) machst erkennet, gesund. Du hochgelobte Liebe du, Und dich nicht eher mein ge⸗ 6. Erhalte mich auf deinen nennet, Stegen Du höchstes Gut und wahreRuh! Und laß mich nicht mehr irre Es ist mir leid, ich bin betrübt, gehn! Daß ich dich(erst so) spät geliebt. Laß meinen Fuß auf deinen egen 4. Ich lief verirrt und war Nicht straucheln oder stille stehn! verblendet, Erleuchte Leib und Seele ganz, Ich suchte dich und fand dich Du(ewig) starker Himmels⸗ nicht; glanz! Ich hatte mich von dir gewendet Und liebte nicht das wahre Licht. 7. Ich will dich lieben, meine Nun aber ist's durch dich ge⸗ Krone, schehn, Ich will dich lieben, meinen Daß ich dich mir(zum Heil) Gott, ersehn. Auch fern von allem Erdenlohne Und in der allergrößten Not; 5. Ich We du wahre Ich will dich lieben, schönstes onne, i 3 Licht Daß mir dein Lebrochtt Licht Bis mir(im Tod) das Herje gebracht; bricht. Ich danke dir, du Himmels⸗ Joh. Scheffler(Angelus Silesius) wonne, 162⁴1677. Mel. Gott des Himmels ꝛc. Heinr. Albert. 1642. ——— 5——— + 207——.——— 2.— D——.—— —— Lie ⸗be, die du mich zum Bil- de Lie-be, die du mich so mil-de Eh' ich n Liebe, die Und mir Liebe, dir Dein zul 3. Lieb Und gesto Liebe, die Ew'ge Lu Liebe, dir Dein zu l 4. Lieb An ihr It Liebe, die del. O O Liebe zu Gott und Jesus Christus. 345 froh und frei ge⸗* 665655, D macht: PIFfI—— du süßer Mund,—— 21——— 1 (wieder) machst dei⸗ner Gott- heit hast ge- macht, Lin 55 gesund. nach dem Fall hast wie-der-bracht: 32 auf deinen 1* 205 ö 1 965 tegen.——————0—— nicht mehr irre.—————— auf deinen dir er- geb' ich mich, dein zu blei ⸗ben Wegen 0—.— 3.—* n oder stille stehn!— n und Seele ganz,—— rker Himmels⸗ 325 e⸗ wig ⸗lich. glanz! 5 2. Liebe, die du mich erkoren, Und mein Herz hat ganz da⸗ lieben, meine Eh' ich noch geschaffen war, hin: Len⸗ ö Liebe, die du Mensch geboren Liebe, dir ergeb' ich mich, Gtt Und mir gleich wardst ganz und Dein zu bleiben ewiglich. 7 ar: ulem Erdenlohne Liebe, di b6i 5. Liebe, die mich ewig liebet rgrößten Not; Dein zu Hleiden aonnlih Die für meine Seele litt, sehen, schönstes Liebe, die das Lösgeld gibet Licht,. 3. Liebe, die für mich ge⸗ Und mich kräftiglich vertritt: od) das Herze litten Liebe, dir ergeb' ich mich, bricht. Und gestorben in der Zeit, Dein zu bleiben ewiglich. (Angelus Silesius) Liebe, die mir hat erstritten; —1677. En 3 6. Liebe, die 2 5 ů——— wird lebe, dir erge 1 mich, ů Dei iali Aus dem Grab der Sterblichkeit, 2291. 1.9.02 Liebe, die mich dort wird zieren — 4. Liebe, die mich hat gebun- Mit dem Kranz der Herrlich⸗ . den keit: An ihr Joch mit Leib und Sinn, Liebe, dir ergebꝰ ich mich, Liebe, die mich überwunden Dein zu bleiben ewiglich. Joh. Scheffler(Angelus Silesius) 16241677. um Bil⸗de so mil-de 34⁰ Heiligung und christlicher Wandel. O Mel. O daß ich tausend ꝛe. 1738. 208 ꝗSD— —.. Von Je⸗su will ich nim-mer wan⸗ Ihm hab' ich all mein Heil zu dan⸗ —..— 5— I 2—.—— ——. ken; er liebt mich treu, ich lieb' auch ihn. da⸗ ken, der ich durch ihn in Gna-den bin; *.— +————— h‚. nner nurr: t 2 2.—.— , e krae her ihm Mund und Herz ver⸗ spucht 10 las se .I............... 5 0—— * mei⸗nen Je-sum nicht. Ich lass' ihn nicht, ich will 4. Mag man mich hie und da ihn halten, vertreiben, Wie es mir auch auf Erden geh'; Ich lasse meinen Jesum walten, Bei welchem ich in Gnaden steh'. Er ist stets meine Zuversicht; Ich lasse meinen Jesum nicht. 3. Er läßt mich nicht; sollt' ich ihn lassen? O nein, mein Jesus bleibet mein. Ich will ihn immer stärker fassen Und schließen in mein Herz hin⸗ ein,/ Das froh und fest im Glauben spricht: Ich lasse meinen Jesum nicht. Ich weiß noch einen sichern Ort, Da werd' ich fest und standhaft bleiben: Es ist mein Jesus und sein Wort. Sein Glaube ist mir süße Pflicht; Ich lasse meinen Jesum nicht. 5. Bedroht die Welt mir selbst das Leben, Die Welt, die oft Verfolgung übt, Mein Heiland kann mir's wieder geben, Den meine ganze Seele liebt. Ihm sterb Ich lasse 6. Die! Mit aller Doch wir Das für! Wenn Hi Lass' ich de 7. Ich! Dort will nim⸗ mer Heil zu wan⸗ dan⸗ bin; mich hie und da vertreiben, einen sichern Ort, est und standhaft bleiben: us und sein Wort. ist mir süße Pflicht; en Jesum nicht. ie Welt mir selbst das Leben, oft Verfolgung übt, kann mir's wieder geben, zze Seele liebt. — Liebe zu Gott und Jesus Christus. 3⁴⁷ Ihm sterb' ich, wenn mein Auge bricht; Ich lasse meinen Jesum nicht. 6. Die Welt muß endlich auch vergehen Mit aller ihrer Herrlichkeit; Doch wird das Reich des Herrn bestehen, Das für die Frommen ist bereit. Wenn Himmel, Erd und alles bricht, Lass' ich doch meinen Jesum nicht. 7. Ich lass' ihn nicht in jenem Leben, Dort will ich ihm zur Seite stehn, Mel. Mein Herz, ermuntre dich ꝛc. Und ewig, ewig ihm ergeben Werd' ich dort nimmer von ihm gehn. Dort schau' ich Einlt sein An⸗ gesicht Und lasse meiden Jesum nicht. 8. Dort werd' ich ihm mein Loblied singen, Dort selig einst vor seinem Thron Ihm Dank und Preis und Ehre bringen, Ihm, dem Erlöser, Gottes Sohn; Dort steh' ich einst in seinem Licht Und lasse meinen Jesum nicht. Erasmus Finx 1627—1694. 91 Friedr. Schulz? 1836. 2009 0 ee—. Enn Wort ist auch wenn mich mir ins al- les Herz ge⸗ schrir⸗ will beů- trü⸗ 61.——— IRDDRDEEEEEEe. ben, es gibt mir fio⸗he Su er; sicht; ben, raubt man mir die- se Freu-de nicht. 0 2 —.—.DD— 4——— weil ich Je⸗sum nen-nen kann, so schau' ich I. ———‚— freu⸗dig him⸗mel ⸗ an. 3⁴⁸ Heiligung und christlicher Wandel. 2. In diesem Worte glänzt mein Himmel, Nur dieser Name bringt das Heil. Ach, alles Welt- und Lust⸗ getümmel Trägt Dornen statt der Rosen feil. Hab' ich nur Jesum in der Brust, Bin ich mir keines Grams be⸗ wußt. 3. Mein Herz ist froh bei diesem Worte, In Jesu bin ich hoch entzückt; Dies ist die goldne Lebenspforte, Nach welcher meine Seele blickt; Es quillt ein edler Lebenssaft Aus diesem Namen voller Kraft. Nach eigener Melodie. 4. O könnt'ich je wasSchönres sagen? Mein Herz und Mund spricht froh dies Wort. Rufl ich, so hört er meine Klagen, Er, meine Burg, mein Schild, mein Hort. Nichts außer ihm ist meine Lust, Nur Jesus wohn' in meiner Brust. 5. Wohlan, es bleibt, was ich gesprochen, Ich nehme Jesum an mein Herz! Es mag die Welt aufs Eitle pochen, Ich schaue freudig himmel— wärts. Indessen bleibt die Losung hier Nur Jesu Name für und für. Benj. Schmolck 1672—1737. Dimitri Bortniansky. 1822. 240 SRSEEEEEEE 0 0 0 0 Ich be-te an die Macht der Lie-be, — 1 r eeren enn. 2— wer. Er 4 12—. die sich in Je- su of ⸗ fen- bart; ich geb' mich ———, ————————— — I— Ich fühl's Nicht im Mein Leb Hier ist di Drum fol 3. Deir Erlöser, d Liebe zu Gott und Jesus Christus. el. 10 1 ³ hje was Schönres— sagen?—.————.— 1 d— 105 Sdort. lie- bet wardz ich will, an- statt an mich zu ter meine Klagen, 0 in Schil*———— 5 I 2 Len e m ist meine Lust, V 2———— hn' in meiner den⸗ken, ins Meer der Lie-be mich ver-sen- ken. Vrust. 2. Ich 6 di Heil muß Für dich hast du mir's nur ge⸗ es bleibt, was ich ch dich haben, geben, gesprochen, Ich fühl's, ich Maß für dich nur In dir es still und selig ruht. im an mein Herz! sein. Dueiland meines tiefenFalles, zelt aufs Eitle Nicht im Geschöpf, nicht in den Für dich ist ewig Herz und alles. pochen Gaben 19 ö dig himmel⸗ Mein Leben ist in dir allein; 4. O Jesu, 2 0 Name wärts. Hier ist die Ruh, hier ist Ver⸗ Im Grunde tief gedrücket ein! üund Draunt felgr ich Leensen b Laß deine treue Jesusliebe ö ne für und für. rum folg' ich deinen sel'gen ö; 3 71 Imolct 16721757. Bügen. In Herz und Sinn gepräget sein! Bortniansky. 1822. tt der Lie⸗ be, ich geb' mich ich selbst ge⸗ Im Wort, im Werk und allem 3. Dein ewig sei mein Herz Wesen und Leben, Sei Jesus und sonst nichts zu Erlöser, du mein einzig Gut! lesen! Gerh. Tersteegen 1697-1769. Mel. Alles ist an Gottes Segen. 1738. 22—5 IIIIIIIIIITTT. IIIII.ITTT —.— Nun so will ich denn mein Le⸗ ben 7— I + SDSꝑIII..... —*.————..——. völ⸗lig mei⸗ nem Gott er⸗ge⸗ben; nun wohl⸗an, es 2 r—.— +—— 0“— + 2. H T— ——— + ist ge⸗-schehn! Sünd, ich will von dir nicht hö- ren; 9— +—.— F——.— — 1 Welt,ich will mich von dir keh- ren, oh- je zu⸗ 6—9.———— * ———.7———— rück⸗ zu⸗-sehn. 2. Hab' ich sonst mein Herz geteilet, Hab' ich hie und da verweilet, Endlich sei der Schluß gemacht, Meinen Willen ganz zu geben, Meinem Gott allein zu leben, Ihm zu dienen Tag und Nacht. 3. Herr, ich opfre dir zur Gabe All mein Liebstes, das ich habe; Schau, ich halte nichts zurück! Schau und prüfe Herz und Nieren; Solltest du was Falsches spüren, Nimm es diesen Augenblick! 4. Ich scheu' keine Müh und Schmerzen, Gründlich und von ganzem Herzen Will ich folgen deinem Zug. Kann ich stetig und in allem Deinen Augen nur gefallen, Ach, so hab' ich ewig g'nug. 5. Eines will ich nur betrachten Und nicht wissen noch drauf achten, Was sonst draußen mag ge⸗ schehn: Fremd der Welt und ihren Sorgen Will ich hier, in dir verborgen, Als ein wahrer Pilger gehn. 6. Dich allein will ich er⸗ wählen, Alle Kräfte meiner Seelen Nimm nur ganz in deine Macht! Ja, ich will mich dir verschrei⸗ en, Laß es ewig feste bleiben, Was ich dir hab' zugesagt! Gerh. Tersteegen 1697 1769. Mein Herr, Mein Fried Heilst dur Bist du nie U Liebe zu Gott und Jesus Christus. 351 636• Wie schön leucht't uns ꝛce. Phil. Nicolai? 1598. E —— —— Was freut mich noch, wenn du⸗ s nicht Bist du nicht Schild, was de ⸗cket .—— —. bist, Herr Gott, 05 doch mein Al⸗ les ist, mein mich? Bist du nicht Licht, wo fin-de ich im 4 — Ii — K,. 2 Trost und mei⸗ ne Won⸗ne? ro—.— 3* ö Fin⸗stern ei⸗ ne Son⸗ ne? wig g'nug. ——. ———— rgen———— 1 rverborgen, ist, Herr, au=ßer dir zu fin ⸗ den. 113 2. Was freut mich noch, wenn Gibst du nicht, wer wird ill ich er⸗ du' Haucht bist, geben? 1—— Mein Herr, Erlöser Jesu Christ, Meine Eine Seelen ßMiein Friede und mein Leben? Wahre Freude, beine Macht! Heilst du mich nicht, wo find? Wahre Weide, pir verschrei⸗ ich Heil? Wahre Gabe ; Bist du nicht mein, wo ist mein Hab' ich, wenn— Jesum leiben, Teil? habe. gesagt! Phil. Friedr. Hiller 1699—1769. n 1697-1769. 3³² Heiligung und christlicher Wandel. O ö I Mel. Was Gott tut ꝛc. 1690. 5. Dich, ———— ZEEE 0en 57—..—.— 1.—— 000⁰H—. Ich weiß, Dich, Je⸗sum, lass' ich e- wig nicht, dir du kennst dies Herz, das red=lich spricht: nur Ih winde SPSPPIPPIPITITITTITII ITTTTTTTT D‚D‚i‚‚.i—.— 121. H. ——— EIF—.— bleibt mein Herz er ⸗ge⸗ ben; le⸗ ben! ei⸗nem will ich Du, du al-lein, du H — — 1 ——— —. 0 .— „ 2 —* sollst es sein, du sollst meinTrost auf 0———— ——„ Er-den, mein ———5 + II FH EEE——— *.— 1—— Glück im Himmel wer- den. 2. Dich, Jesum, lass' ich ewig nicht, Ich halte dich im Glauben; Nichts kann mir meine Zu⸗ versicht Und deine Gnade rauben. Der Glaubensbund Hat festen Grund; Die deiner sich nicht schämen, Die kann dir niemand nehmen. 3. Dich, Jesum, lass' ich ewig nicht. Aus göttlichem Erbarmen Gingst du für Sünder ins Gericht Und büßtest für mich Armen. Aus Dankbarkeit Will ich allzeit Um deines Leidens willen Die Pflicht der Treu erfüllen. 4. Dich, Jesum, lass' ich ewig nicht, Du stärkest mich von oben; Auf dich steht meine Zuversicht, Wenn meine Feinde koben. Ich flieh' zu dir, Du eilst zu mir; Wenn mich die Feinde hassen, Wirst du mich nicht verlassen. Für Gut ur Wonach die Den Heilar 6. Dich, Das Kreuzf Es bleibet j Mit seinem Doch all m Währt kurzt Bald ist es Und Ruh ist 7. Dich, Nie soll me Und wenn de 2 — E E Evang. G U—+. Liebe zu Gott und Jesus Christus. gnicht, dir spricht: nur — ö ch Armen. 5. Dich, Jesum, lass' ich ewig nicht, Dich, Gottes größte Gabe; Ich weiß, daß mir kein Gut gebricht, Herr, wenn ich dich nur habe. Ich will der Welt Für Gut und Geld, Wonach die Eiteln laufen, Den Heiland nicht verkaufen. 6. Dich, Jesum, lass' ich ewig nicht, Das Kreuz soll uns nicht scheiden Es bleibet jedes Gliedes Pflicht, Mit seinem Haupt zu leiden. Doch all mein Leid Währt kurze Zeit, Bald ist es überstanden, Und Ruh ist dann vorhanden. 7. Dich, Jesum, lass' ich ewig nicht, Nie soll mein Glaube wanken; Und wenn desLeibes Hütte bricht, Sterb' ich mit dem Gedanken: Mein Freund ist mein Und ich bin sein; Er ist mein Schutz, mein Tröster, Und ich bin sein Erlöster. 8. Dich, Jesum, lassẽ ich ewig nicht; Wenn alles wird vergehen, Werd'ich getrost auch im Gericht, Erlöser, auf dich sehen. Sieh brüderlich Vom Thron auf mich, Stell mich zu deiner Rechten, Zu deinen treuen Knechten! 9. Dich, Jesum, lasse ich ewig nicht; Hier will ich dir vertrauen, Dort hoff' ich dich von Angesicht Zu Angesicht zu schauen. Dort werd' ich dein Mich ewig freun Und ewig deinen Namen, Erlöser, preisen! Amen. Ehrenfried Liebich 1713—1780. willen Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. Georg Neumark. 1657. u erfüllen. 274. 5——3 55 lass' ich ewig S PIIIII ——— Ff— n oben;—— Du Va⸗ter dei⸗ner Menschen-⸗kin⸗ der, e Zuversicht, und des⸗sen Herz auch ge- gen Sün⸗der e toben. — Di nde hassen, der du die Ne⸗be sel- ber bist. verlassen. noch gü- tig und voll Mit⸗ leid ist laß mich von Evang. Gesangbuch. 12 Dann wert 2 gan⸗zem Her-zen dein, laß mich's mit al- len Wo ich dir — .———— LrlN D 5 Kräf⸗=ten sein! 2. Gib, daß ich als dein Kind Die Schwachheit, Vater, nicht οοο dich liebe, Da du mich als ein Vater liebst, Und so gesinnt zu sein mich übe, Wie du mir selbst die Vorschrift gibst! Was dir gefällt, gefall' auch mir; Nichts scheide mich, mein Gott, von dir! 3. Vertilge du durch deine Liebe In mir die Liebe dieser Welt Und gib, daß ich Verleugnung übe, Wenn mir das Eitle noch gefällt! Wie sollt' ich je die Kreatur Dir vorziehn, Schöpfer der Natur? 4. Laß mich um deines Namens willen Gern tun, was mir dein Wort gebeut! Kann ich's nicht, wie ich soll, erfüllen, So sieh auf meine Willigkeit Und rechne mir nach deiner Huld zur Schuld! 5. Der liebt dich nicht, der noch mit Freuden Das tut, was dir, o Gott, miß⸗ fällt. Drum laß es mich mit Ernst ö vermeiden, Gefiel' es auch der ganzen Welt! Die kleinste Sünde selbst zu scheun, Laß, Vater, mich behutsam sein! 6. Aus Liebe laß mich alles leiden, Was mir dein weiser Rat be⸗ stimmt! Auch Trübsal führt zu ew'gen Freuden; Wer ihre Last gern übernimmt, Geduldig trägt und weislich nützt, Wird mächtig von dir unterstützt. 7. In deiner Liebe laß mich sterben, ö Dann ist auch Sterben mein Gewinn, 2. Freun Und erfüllt Sanft und Ihren Geist Seine Last Er macht 2 Geht voran Stärkt uns, 3. Ja, er Größern S Vater, nicht Schuld! licht, der noch Freuden o Gott, miß⸗ mit Ernst neiden, zanzen Welt! selbst zu un, hutsam sein! 3 mich alles en, ser Rat be⸗ imt! t zu ew'gen uden; übernimmt, d weislich t, ir unterstützt. be laß mich ben, rben mein winn, — Liebe zu Gott und Jesus Christus. 3⁵ Dann werd' ich deinen Himmel erben, Wo ich dir ewig nahe bin. Mel. Warum sollt' ich mich ꝛc. 9 Da lieb' ich in Vollkommenheit Dich, Vater der Barmherzig⸗ keit! Balthasar Münter 1735—1793. Joh. Georg Ebeling. 1666. D — 1 1 Mei⸗nes Her⸗zens rein⸗ste Freu- de 11—— ist nur die daß ich nie mich von Je⸗su schei⸗ de, 0 .——.— —.— *— 7— —————.— —4.— ....— x hoch er-freut sei- ne Stimme höů- re. 2. Freundlich ruft er alle Müden Und erfüllt Sanft und mild Ihren Geist mit Frieden; Seine Last ist leicht zu tragen, Er macht Bahn, Geht voran, Stärkt uns, wenn wir zagen. 3. Ja, er kennt die Leidens⸗ stunden; Größern Schmerz Als sein Herz Hat kein Herz empfunden. Darum blickt, wenn seiner Brüder Einer weint, Unser Freund Mitleidsvoll hernieder. 4. Will das Herz vor Jammer brechen, O dann pflegt Er und trägt Uns in unsern Schwächen. 12* 3⁵⁶ Heiligung und christlicher Wandel. O O Selig, wer in bösen Zeiten, Froh und still In Gefahr Ich durchs Leben wallen! Immerdar Auch der Tod kann mich nicht Sich von ihm läßt leiten! schrecken, Denn du wirst, 5. Jesu, treuster Freund von Lebensfürst, allen, Mich einst auferwecken. %½% Mit dir will · Sam. Gottlieb Bürde 1753—1831. Such's bei ö Ech was 7 chwinged 3. Der geistliche Kampf. Wo Gott!n 3Z6 eigener Melodie. Joach. Neander. 1680. 1704. Wo alle de 270 0—— 4 25E. 2 2—.U 34. 3 ö Da, daist! 0 0 0 Eins ist not! ch 35— dies Ei ne. Al- les an- dre, wie's auch schei- ne, Mein Cin 1 1 2 5 ..I..I....ff.......... T TT SDD—— 5— NNIN lehre mich er- ken- nen doch! Pa⸗ ist ja nur ein schwe⸗res Joch, Das Herz +1 51 3—1———— 0—.— 23— Was + 2 44 n ‚—. Ä 30 run⸗ter das Her⸗ ze sich na⸗get und plaget und J —.— + +—— — ——.— 2—1 Se. den-noch kein wah⸗res Ver-gnü⸗gen er-ja⸗ get. Er⸗ .—..——2 4 2 7⁷—.—— ——— III 8 .— lang' ich die i- ne, das al 27 er ⸗setzt, so wallen! n mich nicht ecken, ecken. de 1753—1831. er. 1680. 1704. aai. CEi⸗ne h schei⸗ ne, — s Joch da⸗ —.— ———.— ⸗setzt, so O Der geistliche Kampf. 357 4 ——— ö ö Ve.—1 HD—‚D‚eI—.— werd' ich mit 2. Seele, willst du dieses finden, Such's bei keiner Kreatur; Laß, was irdisch ist, dahinten, Schwing dich über die Natur! Wo Gott und die Menschheit in einem vereinet, Wo alle vollkommene Fülle er⸗ scheinet, Da, da ist das beste notwendigste Teil, Mein Ein und mein Alles, mein seligstes Heil. 3. Wie dies Eine zu genießen Sich Maria dort befliß, Als sie sich zu Jesu Füßen Voller Andacht niederließ;— Das Herz ihr entbrannte, nur einzig zu hören, Was Jesus, ihr Heiland, sie wollte belehren; Ihr Alles war gänzlich in Jesum versenkt Und wurde ihr alles in einem geschenkt:— 4. Also ist auch mein Ver⸗ langen, Liebster Jesu, nur nach dir; Laß mich treulich an dir hangen, Schenke dich zu eigen mir! ei- nem in al- lem er-götzt. Ob viele zum größesten Haufen auch fallen, So will ich dir dennoch in Liebe nachwallen; Denn Leben und Geist ist, o Jesu, dein Wort; Was fehlt meiner Seele bei dir/ o mein Hort? 5. Aller Weisheit höchste Fülle In dir ja verborgen liegt. Gib nur, daß sich auch mein Wille Fein in solche Schranken fügt, Worinnen die Demut und Ein⸗ falt regieret Und mich zu der Weisheit, die himmlisch ist, führet! Ach wenn ich nur Jesum recht kenne und weiß, So hab' ich der Weisheit voll⸗ kommenen Preis. 6. Nichts kann ich vor Gott ja bringen Als nur dich, mein höchstes Gut. Jesu, es muß mir gelingen Durch dein heil'ges teures Blut. Die höchste Gerechtigkeit ist mir erworben, 358 Heiligung und christlicher Wandel. —1 Da du bist am Stamme des Kreuzes gestorben; Da hab' ich die Kleider des Heiles erlangt, Worinnen mein Glaube in Ewigkeit prangt. 7. Nun so gib, daß meine Seele Auch nach deinem Bild erwacht; Du bist ja, den ich erwähle, Mir zur Heiligung gemacht. Was dienet zum göttlichen Wandel und Leben, Ist in dir, mein Heiland, mir alles gegeben; Entreiße mich aller vergäng⸗ lichen Lust, Dein Leben sei, Jesu, mir einzig bewußt! 8. Ja, was soll ich mehr ver⸗ langen? Auf mich strömt die Gnadenftut. Du bist einmal eingegangen In das Heil'ge durch dein Blut. Da hast du die ew'ge Erlösung erfunden, Daß ich nun von Tod und Ver⸗ dammnis entbundenz DeinEingang die völlige Freiheit mir bringt, In kindlichem Geiste das Abba nun klingt. 9. Drum auch, Jesu, du alleine Sollst mein Ein und Alles sein! Prüf, erfahre, wie ich's meine, Tilge allen Heuchelschein! Sieh, ob ich auf bösem betrüg⸗ lichem Stege, Und leite mich, Höchster, auf ewigem Wege! Gib, daß ich nichts achte, nicht Leben noch Tod, Und Jesum gewinne: dies Eine ist not! Joh. Heinr. Schröder 1667—1699. Mel. O du Liebe meiner Liebe. 1745. 0 ——— SSST 0⁰ρ O Durchbre-cher al-ler Ban-de, der du der da Schaden, Spott und Schande uns mit 6 H——— P—— IID— im- mer bei uns bist, Himmels- lust ver⸗ süßt: fer⸗ ner dein Ge⸗ Daß du er Hiezu woh Aller Weis Daß du nie Was er di Und es au— Zu der süß 3. Scha Da wir m Seufzen, u Von der sÿ Von dem Der uns n⸗ Ob auch sch Sich auf e 4. Herr, Alle Mach Rette uns Mach des Heb uns a Wirf die Se . ngegangen rch dein Blut. ge Erlösung en, Tod und Ver⸗ uis entbundenz öllige Freiheit ingt, iste das Abba ingt. zesu, du alleine nd Alles sein! ich's meine, elschein! bösem betrüg⸗ Stege, öchster, auf n Wege! 5 achte, nicht noch Tod, ne: dies Eine ö der 16671699. de, der du de uns mit — — Der geistliche Kampf. 33⁹ Ze er e .... rich ⸗t wi- der un-sern A-damssinn, bis dein treu⸗es ——.— Q V. —— 13——01 An⸗ ge=⸗sich=⸗te 2. Ist's doch deines Vaters Wille, Daß du endest dieses Werk; Hiezu wohnt in dir die Fülle Aller Weisheit, Lieb und Stärk, Daß du nichts von dem verlierest, Wacs er dir geschenket hat, Und es aus dem Treiben führest Zu der süßen Ruhestatt. 3. Schaue doch auf unsre Ketten, Da wir mit der Kreatur Seufzen, um Erlösung beten Von der sündigen Natur, Von dem Dienst der Eitelkeiten, Der uns noch so hart bedrückt, Ob auch schon der Geist der Zeiten Sich auf etwas Bessres schickt. 4. Herr, zermalme, brich, ver⸗ nichte Alle Macht der Finsternis, Rette uns aus dem Gerichte, Mach des Sieges uns gewiß! Heb uns aus dem Staub der Sünden, Wirf die Schlangenbrut hinaus, uns führt aus dem Ker- ker hin! Laß uns wahre Freiheit finden Droben in des Vaters Haus! 5. Wir verlangen keine Ruhe Für das Fleisch in Ewigkeit; Was du nötig findest, tue Noch vor unsrer Abschiedszeit! Aber unser Geist, der bindet Dich im Glauben, läßt dich nicht, Bis er die Erlösung findet, Die dein treuer Mund verspricht. 6. Herrscher, herrsche! Sieger, iege! König, brauch dein Regiment! Führe deines Reiches Kriege, Mach der Sklaverei ein End! Aus dem Kerker führ die Seelen Durch des neuen Bundes Blut! Laß uns länger nicht so quälen, Denn du meinst's mit uns ja gut! 7. Teuer sind wir ja erworben, Nicht der Menschen Knecht' zu sein. Drum so wahr du bist gestorben, Mußt du uns auch machen rein, Rein und frei und ganz voll⸗ lommen Welchen deine Füll erfüllt. 8. Liebe, zieh uns in dein Sterben, Laß mit dir gekreuzigt sein, Was dein Reich nicht kann er⸗ erben; Mel. Es kostet viel ꝛc. Laß nur uns nicht lässig sein! Wird's doch sein, als ob wir träumen, Wenn die Freiheit bricht herein! Gottfried Arnold 1666—1714. 17⁰04. 4— I EIEE——. + 0 0 0 Es ist nichrschwerein Chrit u sein und 5.— 2 ... 0.— — e 23——.— 2 12 ————— — nach des rei- nen Gei⸗ stes Sinn zu le- ben. Zwar Gna⸗de selbst zu al- nur sein, — .———— der Na tur geht es gar sau⸗ er ein, sich im-mer⸗ 2.——.——— IE i E —72722— 1 +.„„— 22 25 dar in Chri- sti Tod zu ge⸗-ben; doch führt die Ee +— ö SSSPPIPIIIII I ler Zeit den schwe⸗ren Streit. 2. Du darfst ja wie ein Kind Du darfst ja nur die leichte Liebe üben. 3⁰⁰ Heiligung und christlicher Wandel. O O Und verkläret in dein Bild. Führ ins Paradies uns ein! O blödere Der hat Gnad um Gnad ge- Doch wohlan, du wirst nicht nommen, säumen, Das klein Drum für Es ist nich 3. Dein Daß eress Der treues Die Unluf Drum übe So hat's 4. Wirf Der nur de Erwecke nu WennfFure Sprich: V. So ist's ge 5. Erha Wenn dun —½ Der geistliche Kampf. 3⁰ s uns ein! wirst nicht umen, t lässig sein! als ob wir äumen, it bricht rein! rold 1666—1714. sein und ben. Zwar 2.— ich im⸗mer⸗ he⸗ren Streit. ie leichte Liebe O blöder Geist, schau doch, wie gut er's mein'; Das kleinste Kind kann ja die Mutter lieben. Drum fürchte dich nur ferner nicht so sehr: Es ist nicht schwer! 3. Dein Vater fordert nur das Herz, Daß eres selbst mit reiner Gnade fülle; Der treue Gott macht dir ja keinen Schmerz, Die Unlust schafft in dir dein eigner Wille. Drum übergib ihn willig in den Tod, So hat's nicht Not! 4. Wirf nur getrost den Kum⸗ mer hin, Der nur dein Herz vergeblich schwächt und plaget! Erwecke nur zum Glauben deinen Sinn, Wennxurcht und Weh am schwa⸗ chen Herzen naget! Sprich: Vater, schau mein Elend gnädig an! So ist's getan. 5. Erhalt dein Herz nur in Geduld, Wenn du nicht gleich des Vaters Hilfe merkest! Versiehst du's oft und fehlst aus eigner Schuld, So sieh, daß du dich durch die Gnade stärkest! Dann gilt dein Fehl und kind⸗ liches Versehn Als nicht geschehn. 6. Laß nur dein Herz im Glauben ruhn, Wenn dich will Nacht und Finsternis bedecken! Dein Vater wird nichts Schlim⸗ mes mit dir tun, Vor keinem Sturm und Wind darfst du erschrecken. Ja, siehst du auch von Hilfe keine Spur, So glaube nur! 7. So wird dein Licht aufs neu entstehn, Du wirst dein Heil mit größrer Klarheit schauen. Was du geglaubt, wirst du dann vor dir sehn, Drum darfst du nur dem from⸗ men Vater trauen. O Seele, sieh doch, wie ein wahrer Christ So selig ist! 8. Auf, auf, mein Geist, was säumest du, Dich deinem Gott ganz kindlich zu ergeben? 30⁰² Heiligung und christlicher Wandel. O Geh ein, mein Herz, genieß die Die Sorg und Last wirf nur süße Ruh, gemost und kühn Im Frieden sollst du vor dem Allein auf ihn! Vater schweben! Christ. Friedr. Richter 1676—1711. 5—2t7 Melodie. 1704. DIES .,— ⁰ Es ko⸗-stet viel, ein Christ zu sein und — 4 n e en— 2———..— ———. nach des rei- nen Gei⸗stes Sinn zu le⸗ben; denn —— 5 ů——3—— 2 4—— EE 4 .—————— dar in Chri⸗=sti Tod zu ge⸗ ben; und ist hier gleich ein Kampf wohl aus⸗ge=richt't, das macht's noch nicht. 2. Doch ist es wohl der Mühe Er hat wohl Müh, die Gnade wert, aber schafft Daß man mit Ernst die Herrlich- Uns Mut und Kraft. keit erwäget, Die ewiglich ein solcher Mensch 3. Du sollst ein Kind des erfährt, Höchsten sein, Der wahren Himmelssinn im Ein reiner Glanz, ein Licht im Herzen träget. großen Lichte. X. 14— 35 Wie wirs So herrli Dieweil! So schön 4. Da Im Sche Des Lebe Und es m Wer weif Wer mag 5. Wa 0—191 Der geistliche Kampf. 5²³ Wie wirst du da so stark, so hell und rein, So herrlich sein, verklärt im ast wirf nur tund kühn hter 1676—1711. Angesichtec Dieweil da Gottes wesentliche 1704.. Pracht So schön dich macht! 4. Da wird das Kind den Vater sehn, Im Schauen wird es ihn mit Lust empfinden; Des Lebens Strom wird es da ganz durchgehn Und es mit Gott zu einem Geist verbinden. Wer weiß, was da im Geiste wird geschehn, Wer mag's verstehn? 5. Was Gott genießt, genießt es auch, Mel. Straf mich nicht ꝛc. Was Gott besitzt, wird ihm in Gott gegeben; Der Himmel steht bereit ihm zum Gebrauch, Wie lieblich wird es dort mit Jesu leben! Nichts höher wird an Kraft und Würde sein Als Gott allein. 6. Auf, auf, mein Geist, er⸗ müde nicht, Der Macht der Finsternis dich zu entreißen! Was sorgest du, daß dir's an Kraft gebricht? Bedenke, was für Kraft uns Gott verheißen! Wie gut wird sich's doch nach der Arbeit ruhn, Vie wohl wird's tun! Christ. Friedr. Richter 1676—1711. 1694(Joh. Rosenmüller 16557). 2 Znnin D 's noch nicht. 7— „ die Gnade— Ma⸗che dich, mein Geist, be⸗ reit, wa⸗ che, hafft daß dich nicht die bö- se Zeit un-ver⸗ ft. 0— , ernnen. n sein, ö*—*— 3 fleh und be- te, ein Licht im hofft be-tre-te! Lichte. Denn es ist Sa⸗tans List —3⁵ Heiligung und christlicher Wandel. O U SPSPSSPI* 2 DE iia ü⸗ ber vie ⸗le Frommen zur Ver-suchung kom-men. R 9. Nu 2. Aber wache erst recht auf Oder, wenn sie sich verstellt, Wachen Von dem Sündenschlafe! Wieder an sich bringe! 1* Denn es folget sonst darauf Wach und sieh, Eine lange Strafe, Es fehlt nie—— Und die Not Hier an falschen Brüdern 28 Samt dem Tod Unter Christi Gliedern! Möchte dich in Sünd ö unserate sren. 2ae ninn din dlaso—— 3. Wache auf, sonst kannst Trau nicht deinem Herzen; 3. du nicht Leicht kann, wer es nicht be⸗— Christi Klarheit sehen; dacht, 4—25 Wache, sonst wird dir sein Licht Gottes Gnad verscherzen! die Ewig ferne stehen! O, es ist——8 Denn Gott will Voller List, 5—5 Für die Füll Kann sich selber heucheln—‚ Seiner Gnadengaben Und in Hoffart schmeicheln. Vreck Offne Augen haben. 7. Bete aber auch dabei, 2. Ri 4. Wache, laß des Feindes Bete bei dem Wachen! List Denn der Herr nur kann dich Und der Nicht im Schlaf dich finden, frei Hier ble Weil's ihm sonst ein Leichtes Von dem allem machen, Was ui ist, Was dich drückt Dich zu überwinden! Und bestrickt, 205 Gott läßt zu, Daß du schläfrig bleibest 3. Kä Daß auch du, Und sein Werk nicht treibest. ne. Wenn du sorglos wallest, ů Dring In Versuchung fallest. eete it Will de Soll er etwas geben; Werde! 5. Wache, daß dich nicht die Er verlanget unser Schrein, Welt Wenn wir wollen leben 4. Ri Durch Gewalt bezwinge Und durch ihn Und die g kom-men. h verstellt, inge! Brüdern dern! n dein Fleisch acht, Herzen; 5 nicht be⸗ ht, cherzen! eucheln meicheln. ch dabei, hen! r kann dich achen, leibest t treibest. beten sein, nʒ Schrein, eben ö — Der geistliche Kampf. 3²⁵ Unsern Sinn, Welt und Fleisch und Sünden Kräftig überwinden. 9. Nun so laßt uns immerdar Wachen, flehen, beten, Nach eigener Melodie. Weil uns Angst, Not und Gefahr Immer näher treten! Denn die Zeit Ist nicht weit, Da uns Gott wird richten Und die Welt vernichten. Joh. Burkhard Freystein 1671—1718. 1738. 1745. —* ————— 28 + — Z.. 0 0 0 0 Rin⸗ge recht, wenn Got- tes Gna-de —— , e. —4 — dich nun zie het und be⸗kehrt, daß dein Geist sich —— ix... — recht ent- la-de 2. Ringe, denn die Pfort ist enge Und der Lebensweg ist schmal! Hier bleibt alles im Gedränge, Was nicht zielt zum Himmels⸗ saal. 3. Kämpfe bis aufs Blut und Leben, Dring hinein in Gottes Reich; Will der Feind dir widerstreben, Werde weder matt noch weich! 4. Ringe, daß dein Eifer glühe Und die rechte Liebe dich von der Last, die ihn be- schwert! Gänzlich von der Welt abziehe; Halbe Liebe hält nicht Stich! 5. Ringe mit Gebet und Schreien, Halte damit feurig an, Laß dich keine Zeit gereuen, Wär's auch Tag und Nacht getan! 6. Nimm mit Furcht doch deiner Seele, Deines Heils mit Zittern wahr! Hier in dieser Leibeshöhle Schwebst du täglich in Gefahr. 366 x Heiligung und christlicher Wandel. —½ 7. Halte deine Krone feste, Halte männlich, was du haft! Recht beharren ist das Beste, Rückfall wird zur schweren Last. 8. Laß dem Fleische nicht den Willen, Gib der Lust den Zügel nicht! Willst du die Begierden stillen, So verlischt das Gnadenlicht. 9. Wahre Treu führt mit der Sünde Bis ins Grab beständig Krieg,‚ Richtet sich nach keinem Winde, Sucht in jedem Kampf den Sieg. 10. Wahre Treu liebt Christi Wege, —.—6 Mel. Jesu, meines Lebens Leben. Steht beherzt auf ihrer Hut, Weiß von keiner Wollustpflege, Hält sich selber nichts zu gut. 1I. Wahre Treu kommt dem Getümmel Dieser Welt niemals zu nah; Ist ihr Schatz doch in dem Himmel, Drum ist auch ihr Herz allda. 12. Dies bedenket wohl, ihr Streiter, Kämpfet recht, bezwinget euch! Dringet alle Tage weiter, Bis ihr kommt ins Himmel⸗ reich! Joh. Jos. Winckler 1670—1722. Wolfg. Weßnitzer. 1661. 28² SSS 8 Wer das Klei-nod will er-lan- gen, wer die Kro- ne will emp-⸗fan- gen, EEE Wahim—, 10. 7.—m jag' ihm nach, so viel er ann; der muß kämp⸗fen als ein Mann, muß sich SSISSRDTPTTTTI.— EEE auch zu al-len Zei- ten vor ⸗-ben⸗ rei⸗ten, auf das be= ste 2. Tra Hält au Das ent Durch de O wie g Von den Die du Deinen 3. Mi Daß sie Ja ich sel Nach de Doch da Und der An der e Bald sir —— ihrer Hut, Wollustpflege, chts zu gut. u kommt dem tümmel als zu nah; in dem nmel, Herz allda. et wohl, ihr eiter, vinget euch! weiter, Himmel⸗ r 1670—1722. ßnitzer. 1661. ———.— ———— an⸗gen, an⸗-gen, — —— muß sich laszsen O Der geistliche Kampf. 307 H—— + I.— SSSIII gehn, was ihm kann im We⸗ge stehn. 2. Treuer Jesu, deine Güte Hält auch mir ein Kleinod für, Das entzückt mich im Gemüte Durch den Reichtum seiner Zier. O wie glänzt die schöne Krone Von dem hohen Ehrenthrone, Die du in der Herrlichkeit Deinen Streitern hast bereit! 3. Mich verlangt von ganzem Herzen, Daß sie mög' mein eigen sein; Ja ich sehne mich mit Schmerzen Nach dem freudevollen Schein. Doch das Ringen macht mir bange, Und der Kampf währt mir zu lange, An der Erde hängt mein Sinn, Bald sinkt meine Kraft dahin. 4. Drum, mein Jesu, steh mir Armen In so großer Schwachheit bei; Laß dich meine Not erbarmen, Mache mich von allem frei, Was mir will mein Ziel ver⸗ rücken; Laß mich in die Zeit mich schicken, Gib mir Kraft und Freudigkeit, Fördre meinen Lauf und Streit! 5. Es verlohnt sich wohl der Mühe Kämpfen, eh' ich werd' gekrönt; Drum ich mich der Welt entziehe, Die den heil'gen Kampf verhöhnt. Deine treue Gnadenkrone Ist mir überg'nug zum Lohne; Wirst du nur mein Beistand sein, So ist sie in kurzem mein. Joh. Mentzer 1658—1734. Mel. Der am Kreuz ꝛe. Joh. Georg Söhnlin. 1836. 2 283 E.2— ů 4— —— —j Schaf⸗-fet, schaf-fet, Menschen⸗-kin-⸗-der, bau ⸗-et nicht wie sich⸗ re Sün-der 26 IRR D 64576— 2—,.. E. EE schaf-fet eu⸗ re Se alig=keit; nur auf ge⸗gen⸗wärt'⸗ge Zeit, son⸗ dern schauzet 3² Heiligung und christlicher Wandel. O ADDDDDri ————8———.— ü⸗ ber euch, rin-get nach dem Him-mel⸗ reich —.—— SSSI und be⸗ N„—— mü⸗ het euch auf Er= den, wie ihr ———— D I —. wer ⸗ den! mõ ·get se=lig 2. Daß nun dieses mög' ge⸗ schehen, So bekämpfet Fleisch und Blut, Und der Welt zu widerstehen, Rüstet euch mit Kraft und Mut! Gottes Wille soll allein Eures Lebens Richtschnur sein, Mag es eure schwachen Herzen Nun erfreuen oder schmerzen. 3. Ihr habt Ursach zu be⸗ kennen, Daß ihr noch in Sünden seid, Daß ihr Fleisch vom Fleisch zu nennen, Daß ihr fehlt zu jeder Zeit, Und daß Gottes Gnadenkraft Nur allein das Gute schafft, Ja daß außer seiner Gnade Nichts euch bleibt als Seelen⸗ schade. 4. Selig wer im Glauben kämpfet, Selig wer im Kampf besteht, Wer des Fleisches Lüste dämpfet, Selig wer die Welt verschmäht! Unter Christi Kreuzesschmach Jaget man dem Frieden nach; Wer den Himmel will ererben, Muß zuvor mit Christo sterben. 5. Werdet ihr nicht treulich ringen, Sondern träg und lässig sein, Eure Lüste zu bezwingen, So bricht eure Hoffnung ein. Ohne tapfern Streit und Krieg Folget niemals rechter Sieg; Nur den Siegern wird die Krone Beigelegt zum Gnadenlohne. 6. Mit der Welt nach Lust zu jagen, Hat bei Christen keine Statt; Leichtsinn bei der Welt Gelagen Schwaächt den Geist und macht ihn matt. 5 Unter Ch Geht es Daß ma Mit der 7. Fur Vor deme Kann zur Doch au— Weil ere Wollen eu O so laß Ihn um 8. Un! Drin die Kämpft d Bis ihm Was euck Was euch —— =mel=reich npf besteht/ üste dämpfet, t verschmäht! zesschmach rieden nach; will ererben, risto sterben. nicht treulich en, lässig sein, ingen, fnung ein. t und Krieg ter Sieg; ird die Krone idenlohne. t nach Lust igen, ine Statt; und macht natt. elt Gelagen ——H Der geistliche Kampf. 3⁰ Unter Christi Kreuzesfahn Geht es wahrlich niemals an, Daß man noch mit sicherm Herzen Mit der Sünde wollte scherzen. 7. Furcht muß man im Her⸗ zen tragen Vor demHerrn, der Leibund Seel Kann zur Hölle niederschlagen, Doch auch allen, ohne Fehl, Weil er ewig uns geliebt, Wollen und Vollbringen gibt. O so laßt uns zu ihm gehen, Ihn um Gnade anzuflehen! 8. Und dann zähmet eure Glieder, Drin die Sündenlust sich regt, Kämpft den alten Menschen nieder, Bis ihm seine Macht gelegt! Was euch ärgert, hauet ab; Was euch hindert, senkt ins Grab Und gedenket oft der Worte: Dringet durch die enge Pforte! 9. Zittern will ich vor der Sünde Und dabei auf Jesum sehn, Bis ich seinen Beistand finde, In der Gnade zu bestehn. Ach mein Heiland, geh doch nicht Mit mir Armem ins Gericht; Gib mir deines Geistes Waffen, Meine Seligkeit zu schaffen! 10. Amen, es geschehe, Amen! Gott versiegle dies in mir, Auf daß ich in Jesu Namen Meinen Glaubenskampf voll⸗ ühr'. Er verleihe Kraft und Stärk Und regiere selbst das Werk, Daß ich wache, bete, ringe Und also zum Himmel dringe. Ludw. Andr. Gotter 1661—1735. Ach ge-treu- er Gott, voll en ⸗ de Mel. Freu dich sehr ꝛc. 1554. 284— +4*— 2——— — 2——. D—. ö—— Nicht der An-fang, nur das En-de d,. DDDDD— krö ⸗-net die Be-stän- dig-keit. Hab' ich mei⸗ nen Lauf in die ⸗öser Zeit! 37⁰0 Heiligung und christlicher Wandel.— x U ꝝQ H———— ein⸗mal dich bredant e ver ⸗lei 225— mir Bestand, ——— 23 2——.—— .——7..—..——n½97.— ——.PIDD daß ich, bis ich einst er-kal- te, Glau-ben und mnn. hal te—³D— 2. Du bist treu in allen ingen, Lösche nicht den Funken aus,—— Und dein Wort ist auch getreu; Mach ein helles Feuer draus, schnell Laß mich dir ein Herze Hngen, Laß den Glauben in mir brennen, Das dem deinen ähnlich sei! Dich vor aller Welt bekennen!—— Wanket oft Wlat 257 4. Jesu, hilf mir an dir hangen,—— Und entfället mir der Mut, Wie diegeb amWeinstochängt, 2——— 2 Fest im Glauben dich umfangen, So laß doch den rechten Glauben—— Nicht aus meinemHerzen rauben! Dismich dorkdeindlrurumnfängt!. Kommt es auch zur letzten Not,—.— 3. Laß mich halten, was ich So versiegle durch den Tod, 2 habe, Was ich hier geglaubt auf Wir Daß mir nichts die Krone nimmt! Erden, 2. Reir Es ist deines Geistes Gabe, Und laß es zum Schauen Daß mein Glaubensdocht noch werden! Besieget f glimmt. Benj. Schmolck 1672—1737. Und stehe 5 Mel. Wachet auf ꝛc. Phil. Nicolai? 1598. Daß in 8 SISꝗSSDSPIPSDPIPIPDPD 2———..—0————— Zeigt eure —— Ri⸗ stet euch, ihr Christen-leu-te! Die Wer hier Wappnet euch mit Got-tes Wor- te und Der schau unken aus, seuer draus, nmir brennen, elt bekennen! an dir hangen, einstockhängt, ich umfangen, Arm umfängt! ir letzten Not, den Tod, laubt auf den, Schauen rden! olck 1672—1737. Nicolai? 1598. ute! Die zor⸗ te und Der geistliche Kampf. — 67¹⁷ 27 2 1 — 5——.— *—.—4——— Fein-de su⸗ chen euch zur Beu⸗-te, ja Sa⸗tan kämp⸗fet frisch an je⸗dem Or- te, da-mit ihr iiiit Q— e te, n en n inen, 1—.— H—i.‚.,— — 43 L 0 selbst hat euch be- gehrt. blei⸗bet un- ver sehrt! Ist euch der Feind zu ——— +— ———— I—— 2 SSISIIIIIII.....T . 2* schnell, hier ist Im ⸗ ma: nu: el. Ho si⸗ + N e ra r, v.Asn ..——— an- na! Der Star⸗ke fällt durch die- sen Held, und . — E wir be-hal-ten mit das 2. Reinigt euch von euern Lüsten, Besieget sie als rechte Christen Und stehet in des Herren Kraft! Stärket euch in Jesu Namen, Daß ihr nicht strauchelt wie die Lahmen, Zeigt eures Glaubens Ritter⸗ schaft! Wer hier ermüden will, Der schaue auf das Ziel: Da ist Freude. Wohlan, so seid Zum Kampf bereit, Dann krönet euch die Ewigkeit! 3. Streitet recht die wen'gen Jahre, Eh' ihr kommt auf die Toten⸗ bahre; Kurz, kurz ist unser Lebenslauf! WennGott wird die Toten wecken 372 Heiligung und christlicher Wandel. U Und vor dem Herrn die Welt Die du erkauft mit deinem Blut! erschrecken, Schaff in uns ein neues Leben, So stehen wir mit Freuden auf. Daß wir uns stets zu dir erheben, Gottlob, wir sind versöhnt; Wenn uns entfallen will der Daß uns die Welt noch höhnt, Mut! Währt nicht lange, Gieß aus auf uns den Geist, Und Gottes Sohn Dadurch die Liebe fleußt Hat lange schon In die Herzen: Uns beigelegt die Ehrenkron. So halten wir 4. Jesu, stärke deine Kinder Getreu an dir Und mach aus ihnenllberwinder, Im Tod und Leben für und für! Wilh. Erasmus Arends 1677—1721. Mel. Meinen Jesum lass' ich nicht. 1668. 25———1. 286524 SISSISIIII 1—e — See-le, was er-müdst du dich in den 4 —— EI——* ————.—. Din- gen die-ser Er— den, die doch bald ver⸗ ———ʒ Se e e ee e EDE zeh⸗ ren sich 995 zu Stanbnnd A⸗sche wer⸗ dn Su⸗— Sesum und sein Licht, al-les EE. — — an- dre hilft dir nicht! —— 2. Sat Laß ihn Richt ihn Laß ihn i Suche J Alles and 3. Du Dein bet Eil der Da kann Suche J Alles an 4. Gel Laß dir n Gott wir Dich, der Suche J Alles an 5. Du Und aus Bist erlö Und zu s Suche J Alles an 287 0 0 0 E t deinem Blut! nneues Leben, zu dir erheben, len will der tut! s den Geist, e fleußt en für und für! inds 1677—1721. 1668. och bald ver⸗ zin. sche wer— U Der geistliche Kampf. 37³ 2. Sammle den zerstreuten Sinn, Laß ihn sich zu Gott auf⸗ schwingen, Richt ihn stets zum Himmel hin, Laß ihn in die Gnad eindringen! Suche Jesum und sein Licht, Alles andre hilft dir nicht! 3. Du verlangst oft süße Ruh, Dein betrübtes Herz zu laben; Eil der Lebensquelle zu, Da kannst du sie reichlich haben! Suche Jesum und sein Licht, Alles andre hilft dir nicht! 4. Geh in Einfalt stets einher, Laß dir nicht das Ziel verrücken! Gott wird aus der Liebe Meer Dich, den Kranken, wohl er⸗ quicken. Suche Jesum und sein Licht, Alles andre hilft dir nicht! 5. Du bist ja ein Hauch aus Gott Und aus seinem Geist geboren, Bist erlöst durch Christi Tod Und zu seinem Reich erkoren. Suche Jesum und sein Licht, Alles andre hilft dir nicht! 1.36 eigener Melodie. 6. Schwinge dich nur oft im Geist über alle Himmelshöhen, Laß, was dich zur Erde reißt, Unter deinen Füßen stehen! Suche Jesum und sein Licht, Alles andre hilft dir nicht! 7. Nahe dich dem lautern Strom, Der vom Thron des Lammes fließet Und auf die, so keusch und fromm, Sich in reichem Maß ergießet! Suche Jesum und sein Licht, Alles andre hilft dir nicht! 8. Laß dir seine Majestät Immerdar vor Augen schweben, Laß mit brünstigem Gebet Sich dein Herz zu ihm erheben! Suche Jesum und sein Licht, Alles andre hilft dir nicht! 9. Sei im übrigen ganz still, Du wirst schon zum Ziel ge⸗ langen; Glaube, daß sein Liebeswill Stillen werde dein Verlangen! Drum such Jesum und sein Licht, Alles andre hilft dir nicht! Jak. Gabriel Wolf 1684—1754 1739. 287, ————— 2 1—— 0 0 0 Ich wil stre⸗ ben nach dem Leeber, wo ich Ich will rin-gen ein- zu-drin-gen, bis daß Heiligung und christlicher Wandel. — L —— 4— 2 2. se⸗ lig bin. ich's ge⸗ winn —.4 —— „Hält man mich, so lauf' ich fort; ——— — + ◻ 3 7 9 9—155.—4— 2—.PRDRDRDRDRI——— 7— bin ich matt, so ruft das Wort: fort— ge- run⸗gen, Q—[—— ESS 0 22 i n * 0——— durch⸗ ge-drun-gen bis zum Klei⸗nod hin! 2. Als berufen Zu den Stufen Vor des Lammes Thron Will ich eilen; Das Verweilen Bringt oft um den Lohn; Wer auch läuft und läuft zu ö schlecht, Der versäumt sein Kronenrecht. Was dahinten, Das mag schwinden, Ich will nichts davon. 3. Jesu, richte Mein Gesichte Nur auf jenes Ziel; Lenk die Schritte, Stärk die Tritte, Wenn ich Schwachheit fühl'! Lockt die Welt, so sprich mir zu; Schmäht sie mich, so tröste du; Deine Gnade Führ' gerade Mich aus ihrem Spiel! 4. Du mußt ziehen, Mein Bemühen Ist zu mangelhaft. Wo ihr's fehle, Spürt die Seele; Aber du hast Kraft, Weil dein Blut uns Leben bringt Und dein Geist das Herz durch⸗ dringt. Dort wird's tönen Bei dem Krönen: Gott ist's, der es schafft! Phil. Friedr. Hiller 1699—1769. Mel. Alles ist an Gottes Segen. 17³8⁸. 0 7—— 9 288—4 1— 2 2—.— 2—— + 0§=—.—. — 0 0 0 0 Fort-ge⸗kämpft und fort⸗ge⸗run agen, Scheinst Glaubeer Bete, kän Bald wir Bald um 3. Bal Hoffe, ha Nie gerer Er will d Gott, die Wonnen 4. Wer —— —— —— —— ich fort; sprich mir zu; so tröste du; ihr' gerade im Spiel! hen, Mein mühen haft. ürt die Seele; Kraft, s Leben bringt 5 Herz durch—⸗ ngt. Bei dem önen: es schafft! ler 1699—-1769. rungen, O Der geistliche Kampf. 375 é — —5 n.,.—— D——..‚.‚..... — I 1.— V. 3—1=883.9——.—. bis zum Lich te durch⸗ ge⸗ drun⸗ gen muß es, ban⸗ ge SSSTSTSS n —4 See- le, sein! Durch die tie f-sten Dun⸗kel⸗ hei⸗ ten ——— . 2— kann dich Je⸗ sus hin⸗-ge-lei⸗ ten, Mut spricht er den , Schwachen ein. 2. Bei der Hand will er dich fassen, Scheinst du gleich von ihm ver⸗ lassen: Glaube nur und zweifle nicht! Bete, kämpfe ohne Wanken: Bald wirst du vollßreude danken, Bald umgibt dich Kraft und Licht! 3. Bald wird dir sein Antlitz funkeln; Hoffe, harre auch im Dunkeln, Nie gereut ihn seine Wahl! Er will dich im Glauben üben, Gott, die Liebe, kann nur lieben: Wonne wird bald deine Qual. 4. Weg von aller Welt die Blicke, Schau nicht seitwärts, nicht zurücke, Nur auf Gott und Ewigkeit! Nur zu deinem Jesus wende Aug und Herz und Sinn und Hände, Bis er himmlisch dich erfreut! 5. Aus des Jammers wilden Wogen 120 dich oft herausgezogen einer Allmacht treue Hand. Nie zu kurz ist seine Rechte; Wo ist einer seiner Knechte, Der bei ihm nicht Rettung fand? 6. Schließ dich ein in deine Kammer, Geh und schütte deinen Jammer Aus in Gottes Vaterherz! 376 Heiligung und christlicher Wandel. O Kannst du gleich ihn nicht Glaube, daß, was er gebeten, empfinden, Gott sein Vater ihm gewährt! Worte nicht noch Tränen finden:*.—. Klage schweigend deinen 5. Drum so will ich nicht Schmerz. verzagen, Mich vor Gottes Antlitz wagen, 7. Kräftig ist dein tiefes Flehen, ringen fort und fort. Schweigen, So werd' ich ihn überwinden: Gott wird sich als Vater zeigen; Wer ihn sucht, der wird ihn Glaube nur, daß er dich hört! finden, Glaub, daß Jesus dich vertreten, Wird ihn haben fort und fort. Joh. Kaspar Lavater 1741—1801. Mel. Valet will ich dir geben. Melchior Teschner. 1614. 289 ———.— — Auf, auf, meinGeist, be⸗ trach-te des Christen Wach auf vomSchlaf,ver-ach-te der Ei⸗tel— S.— . I ho-hen Stand! Die Aist der Welt ver ae⸗ kei ⸗ten Tand! ie Lust der Welt ver-ge- het und ........— —+ ..— en⸗ det sich in Leid; des Chri-sten Glück be⸗ ste⸗ 2—— het in Zeit und E-wig ⸗ keit. 2. Dich stellt zu Gottes Bilde Und rein und fromm wie er! Dein Mittler wieder her; Auf, auf, die Zeit verschwindet Drum sei gerecht und milde Und alles mit der Zeit; — Nur den Lohnt eit Aus Gn In seine Dann w Es sei de Nur Eit Was die 5. Du Und will Als oben Denk nu Er ist fü Und hat Den Hin Das sei! 6. Wa Die hier Willst dr Den Jesi Wenn wi E 5er gebeten, hm gewährt! ll ich nicht zagen, Intlitz wagen, t und fort. überwinden: wird ihn den, ort und fort. ter 1741—1801. Teschner. 1614. es Christen der Ei⸗tel⸗ n wie er! erschwindet eit; — Der geistliche Kampf. Nur dem, der überwindet, Lohnt einst die Ewigkeit! 3. Gebet und Ernst erringen Das Heil der bessern Welt. Auf, alles zu bezwingen, Was dich gefangen hält! O wache! Deine Feinde Verändern die Gestalt: Bald schmeicheln sie alsFreunde, Bald brauchen sie Gewalt. 4. Vergleiche dieses Leben Mit dem, was Gottes Geist, Aus Gnaden uns zu geben, In seinem Wort verheißt: Dann wirst du bald erkennen, Es sei doch in der Tat Nur Eitelkeit zu nennen, Was diese Erde hat! 5. Du ringst nach Ruhm und hre Und willst bewundert sein, Als ob nichts Höhres wäre: Denk nur an Jesu Pein! Er ist für dich gestorben Und hat zum Eigentum Den Himmel dir erworben: Das sei dein wahrer Ruhm. 6. Was sind des Reichtums Gaben, Die hier der Rost verzehrt? Willst du den Schatz nicht haben, Den Jesus uns gewährt, Wenn wir uns ihm ergeben Und unser Herz ihm weihn, Um ihm getreu zu leben Und uns in ihm zu freun? 7. Was sind des Leibes Freuden, Der Sinne Gaukelspiel? Sie schaffen dir der Leiden, Der Müh und Sorgen viel, Entfernen deine Seele Je mehr und mehr von Gott, Und in des Grabes Höhle Begräbt sie doch der Tod. 8. Gott ist die rechte Quelle, Aus der sich Lust ergießt, Die ewig rein und helle Für fromme Seelen fließt. Dem lohnet kein Vergnügen, Auf den sein Aug nicht blickt; Er bleibt im Staube liegen Und ewig unerquickt. 9. Auf denn, mein Geist, ent⸗ schwinge Dich dieser Sinnlichkeit Und glaube, bete, ringe Nach jener Seligkeit! Die Welt wird einst vergehen Mit dem, was in ihr ist; Doch Gott bleibt ewig stehen, Mit ihm dein Heil, o Christ. 10. Vom Dienst der Eitel⸗ keiten Befreie, Gott, mein Herz! Den heißen Wunsch nach Freu⸗ den 378 Heiligung und christlicher Wandel. U Den lenke himmelwärts! Ruh kann die Welt nicht Dem Geist, der ewig ist; Nur der hat Ruh und Leben, geben Dem du, Gott, alles bist. Nach Christ. Ludw. Edeling 1678—1742, bearbeitet von Friedr. Brauer 17541813. ist gewißlich an der Zeit. 1535. 200 SS ⁰ Herr, laß mich dei-ne Hei Du hast die Sin-nes- än- de⸗rung selbst 4—.— E———I 4.——— ————..—.— ————4————— dei- nen Geist er-lan- gen! 85 ů— 0— in mir an⸗ge- fan⸗ gen; dein Geistwirkt Hei ⸗li⸗ ——.— —————.— .— S 2— ——— gung al-lein, nur dei- ne Kraft macht Her-zen rein, seit — +—.— 23 1 ———..——— — du zu Gott ge gan 2. Ich kann mich selber vor der Welt Nicht unbefleckt bewahren; Ich kann nicht tun, was dir gefällt, Das hab' ich oft erfahren. Ich will mich übergeben dir: O mach ein neu Geschöpf aus mir In meinen Gnadenjahren! 3. Ich stehe immer in Gefahr, gen. Das Kleinod zu verlieren; Die Sünde lockt mich immerdar Und will mich dir entführen. Herr Jesu, nimm dich meiner an, Erhalt mich auf der Lebensbahn, Nur du wollst mich regieren! 4. Die Kraft von deinem teuern Blut Laß innig mich durchdringen, Dein Leben, o du höchstes Gut, Mir in d Damit d Allein m Dann wi 5. Laß Die Lebe Vertreib Der ange Nur die Sei mein Dann wi 6. Löse Das in 1 vig ist; und Leben, les bist. g 1678— 1742, ter 1754—18ʃ13. gung dunch =rung selbst lieren; ch immerdar ntführen. meiner an, lebensbahn, regieren! deinem n Blut hdringen, öchstes Gut, — Der geistliche Kampf. 37 Mir in das Herz zu bringen, Damit dein Geist, der ewig frei, Allein mein innres Leben sei: Dann wird es mir gelingen! 5. Laß mich in deiner Lieb allein Die Lebensnahrung finden, Vertreib aus mir den Lügenschein Der angewohnten Sünden! Nur die Gemeinschaft mit dem Licht Sei meine Lust und süße Pflicht: Dann wird die Knechtschaft schwinden. 6. Lösch alles fremde Feuer aus, Das in mir möchte brennen! 115 Wie groß ist des Allmächt'gen ꝛc. Mach mich zu deinem reinen Haus, Laß nichts von dir mich trennen! Verbinde dich im Geist mit mir, Damit ich völlig eigen dir Nach dir mich dürfe nennen! 7. Laß mich in deiner Gegen⸗ wart Mit stillem Geiste bleiben; Mach mein Gefühl mir rein und zart, Das Böse wegzutreiben; In dir laß mich stets grünend sein: So führst du mich zum Himmel 55. Mag auch mein Leib zerstäuben! Mich. Hahn 1758—1819. Joh. Adam Hiller? daß nicht der 0— 1780. 1787. 20017 D—— —.——..—— oo— hal⸗te mich in dei- ner Pfle⸗ge, Trug der eig nen We⸗ ge — —2—..— —4— ECEERRRRR E mich kaum Er⸗ du, der—— To-de mich ent⸗rückt, lö-sten neu umtstrickt! Du kennst mein — FIE — inn in sei ⸗ nem u Tante 298 du kenns'sin R Heiligung und christlicher Wandel O O — 2. Beh —.—4—— ——— Des heil' Kreu-zes⸗ ehucht) Pe⸗ hal- te mich in deinem Schu⸗tze, Es würde 32 24 Ein unbr. — 2— IPIPPFTFTPTITIPIPIIITII— E.2*—..—— Die Kein be⸗ halt mich, Herr, in dei⸗ ner Zucht! Die du m Odey: Ach, sie v I. Di Mel 34 Tugend wird ꝛc. 5655 Wo deine —. r,. —.——————.— Be⸗ hal- te mich in Wr Pfle⸗-ge, du, 202 daß nicht der Trug der eig- nen We⸗ ge mich Q 0 0 0 —3 223 SS., 659——.— der dem To-de mich ent⸗ rückt,— kaum Er lö- sten neu um- strickt! Du kennst mein 130 lan. S E..—— ——— Herz in sei-⸗ nem Tru ⸗tze, du kennst's in sei⸗ner—55 ———— Wel — SSSSSE* ..—.— Kreu⸗-zes⸗flucht; be-hal te mich in dei⸗nem Schurtze, Hei ,. Weä Dec in deit⸗ ner Zucht! Oder wad —— —— Der geistliche Kampf. 381 2. Behalte mich in der Be⸗ 3. Du mußt, was du begannst, reitung vollenden, Des heil'gen Geistes für und für! Aus mir wächst Heil'ges nicht Es würde ohne deine Leitung hervor. .— Ein unbrauchbarer Baum aus Behalt in deinen Bildnerhänden —— mir. Mich weiches Wachs, mich — Die Keime selbst der Lieb und schwankes Rohr! icht! Güte, Ob mildeLüfte wehn, ob Stürme, Die du mir neu ins Herz gelegt, O laß mich nimmer, nimmer los! Ach, sie verkümmern vor der Behalte mich in deinem Schirme 1704. Blüte, Und deiner Liebe treuem Schoß! Wo deine Rechte sie nicht pflegt. Friedr. Ad. Krummacher 1767—1845. — Mel. O du Liebe meiner Liebe. 1745. · 2 . e mich S —————— Volk des Herrn, du hast hie-nie-den ei⸗-nen — Kämpfe sind dir hier be⸗schieden, Frie- de 8— I T 46 .. lan-gen schwe⸗ren en Streit; in der E-wig⸗-keit. Lee ge an die ech e ee . — Weh=re, ste-he auf dem ew'⸗gen Fels, daß dir Sieg und —— 50 N n. 37 n Schu⸗ze, RIAIIIIIISE. — Heil be⸗ sche-re er der Hei⸗land Is=ra- els! 2. Träumest du von guten Wiegst du dich in alten Sagen, Tagen, Oder kennst du deine Zeit? Oder wachst du auf zum Streit? Hörest du den Ruf der Wächter: 3⁵⁸½⁷ Heiligung und christlicher Wandel. „Glaubet ihr, so bleibt ihr stehn; Aber wehe dem Verächter, Denn sein Trost wird unter⸗ gehn“? 3. Volk des Herrn, du hast hienieden Einen langen schweren Streit. Mel. Christus der ist mein Leben. Nun so suche keinen Frieden In der bösen Zeitlichkeit! Führe deines Gottes Kriege! Jesu Kreuz ist dein Panier; Unter diesem Zeichen siege, Seine Schmach sei deine Zier! Samuel Preiswerk 1799—1871. Melchior Vulpius? 1609. W...... *— Hindurch, hin⸗durch mit Freu ⸗den! das 2—3 Lo-sung sein; soll die 2. Hindurch, hindurch mit Freuden, Mit Gottes Helm und Sieg, Durch Leiden und durch Streiten In seinem heil'gen Krieg! Pein! Und das Gewölke schaurig Fast bis zur Erde geht: 5. Hindurch mit Adlerflügeln, Mit Danken und Gebet Hin, wo auf ew'gen Hügeln 3. Hindurch die öden Strecken Der Tempel Gottes steht! Von unsrer Wanderschaft, DurchKlüfte und durchSchrecken Mit seiner Gotteskraft! 4. Und wenn es schwül und traurig B Und trostlos allwärts steht, 6. Hindurch, hindurch mit Freuden Selbst durch des Todes Nacht, Hindurch die letzten Leiden, is daß es heißt: Vollbracht! Ernst Albert Zeller 1804—1877. E Mel. Die N n inen Frieden itlichkeit! ttes Kriege! ein Panier; chen siege, sei deine Zier! werk 1799—1871. Vulpius? 1609. schaurig geht: Adlerflügeln, Gebet n Hügeln s steht! durch mit uden odes Nacht, Leiden, Vollbracht! r 18041877. O Der geistliche Kampf. 383 i 5 Joh. Hiller? 8—— Wie groß ist des Allmächt'gen ꝛc.—1780. 1757. —— RDERRI. dooo Nicht daß ich es er- grif-fen hät=te noch bin ich fern der heil'⸗gen Stät- te, 4 2+. 4.—.—— — IE —— und jetzt schon gar voll⸗kom⸗men sei, wo ich von al-len Sün-den frei; doch jag' ich —— *—— 3 9— — DIDDEE. ihm mit al-len Kräf⸗-ten als meinem höch'sten 2 +— I 1— Y— 7——. 2—.——4. 5— 2 S— 4———— 4—5———. 4—.—4.2 60 —=—— Gu ⸗te nach, wenn auch in mei- nes Laufs Ge-schäf-ten I EH mir oft die Kraft zu- sam⸗men⸗-brach. Oder: Mel. Die Tugend wird ꝛe. 17⁰04. D Nicht daß ich es er⸗grif-fen hät- te und noch bin ich fern der heil'⸗gen Stät=te, wo 3⁸ Heiligung und christlicher Wandel. S* jetzt schon gar voll- kom-men sei, ich von allen Sün⸗den frei; ii ihm mit al-len Kräf⸗ten —— ——0— als mei⸗nem höch- sten . 2.— — Gu⸗te nach, wenn auch in mei⸗ nes Laufs Ge-⸗schäf-ten ..... — 285 die Kraft zu 2. Ich jag' ihm nach, ob ich's ergreife, Weil Jesus Christus mich ergriff, Und wenn ich ab vom Ziele schweife, Wie beugt es mich so schrecklich tief! Ich will verschmerzen und ver⸗ gessen Das alles, was dahinten ist, Und meinen Lauf nur darnach messen, Ob ich mich nahe Jesu Christ. 3. Ich jage nach mit Lust und Bangen Dem einen vorgesteckten Ziel, sam⸗ men⸗brach. Ob ich es möchte noch er⸗ langen,— All andres ist nur Tand und Spiel,— Dem Kleinod, das mir vor⸗ gehalten Als Wwimlichr Berufung ist, Und trotze aller Welt Gewalten Und selbst des Satans Trug und List. 4. Doch wie ich klüglich mich gehütet, Noch hab' ich nicht aufs Blut gekämpft; Das Feuer, das im Innern wütet, Ist nicht Ich kanr Den Ko Ich kann Und meii 5. Gil Und auf Sonst w Des mir! Gib mir Das Gle Dann he Und meit 6. So 205 0 0 Evang. ngen,— Tand und piel,— 5 mir vor⸗ halten zerufung ist, zelt Gewalten tans Trug List. klüglich mich ütet, t aufs Blut impft; Innern tet, — Nachfolge Christi. 3⁸⁷ Ist nicht erloschen, nur gedämpft; Ich kann der Schlange nicht zertreten Den Kopf, das kannst du, Herr, allein; Ich kann verwunden, doch nicht töten, Und meine Siege sind nur Schein. 5. Gib mir den starken Schild des Glaubens Und auf das Haupt den Helm des Heils, Sonst wird kein Ende des Be⸗ raubens Des mir von dir verliehnenTeils; Gib mir das Schwert in meine Rechte, Das Glaubensschwert, das nie⸗ mals fehlt: Dann halt' ich stand in dem Gefechte, Und meine Seele wird gestählt! 6. So nah am Ziel und— unterliegen? Die Kraft zum Kampfe geht mir aus. Herr, führ aufs neue mich zum Siegen! Schon winket mir das Vater⸗ haus. Nur wer getreu bis an das Ende Den Streit als wie ein Held besteht, Empfängt in seine Siegerhände Die Krone, die nicht mehr ver⸗ geht. 7. Doch wer auch mit dem kühnsten Wagen Vordringt, daß ihm nicht einer gleicht, Würd' er von dir nicht hin⸗ getragen, Er hätte nie das Ziel erreicht. Du gibst das Wollen und Voll⸗ bringen, Dein ist die Ehre, dein der Preis; So laß es du uns, Herr, gelingen Und schmück uns mit dem Siegespreis! Ernst Alb. Zeller 1804-1877. 4. Nachfolge Christi. Mel. Mach's mit mir, Gott ꝛc. Herm. Schein. 1628. 205 E I— — Mir nach, spricht Chri-stus un-⸗ser Ver ⸗öleug-net euch, ver-laßt die Evang. Gesangbuch. 13 38⁰⁶ Heiligung und christlicher Wandel. 2— +.—.— + E —.——5— — — 1 E Held, mir nach, ihr Chri⸗sten 3— ·le! Welt, folgt mei⸗nem Ruf und Schal⸗ le, 9— 2.r dn Ke rrerne. dn. .—.———.———. eu⸗ er Kreuz und Unge- mach auf euch, folgt 2 25— II ‚eccs mei⸗ nem Wan- del nach! 2. Ich bin das Licht, ich leucht' euch für Mit heil'gem Tugendleben; Wer zu mir kommt und folget mir, Darf nicht im Finstern schweben; Ich bin der Weg, ich weise wohl, Wie man wahrhaftig wandeln soll. 3. Mein Herz ist voll De⸗ mütigkeit, Voll Liebe mein Gemüte, Mein Mund voll Huld und Freundlichkeit, Voll Sanftmut und voll Güte. Mein Geist und Wille, Kraft und Sinn Ist Gott ergeben: schaut auf ihn! 4. Ich zeig' euch das, was schädlich ist, Zu fliehen und zu meiden Und euer Herz von arger List Zu rein' gen u und zu scheiden. Ich bin der Seelen Fels und Hort Und führ' euch zu der Himmels⸗ pfort. 3. Fällt's euch zu schwer, ich geh' voran, Ich steh' euch an der Seite; Ich kämpfe selbst und breche Bahn, Bin alles in dem Streite. Ein böser Knecht, der still mag stehn, Sieht er voran den Feldherrn gehn. 6. Wer hier sein Heil zu finden meint, Wird's ohne mich verlieren; Wer hier es zu verlieren scheint, — Den wer Wer nick Ist mein 7. So Joh. Sche 290 00 0 0 f euch, folgt meiden vn arger List zu scheiden. n Fels und Hort der Himmels⸗ fort. zu schwer, ich eh' voran, der Seite; t und breche zahn, Streite. „der still mag ehn, en Feldherrn ehn. Heil zu finden eint, hverlieren; rlieren scheint, U Rachfolge Christi. 387 Den werd' ich dazu führen. Mit unserm Kreuz nachgehen Wer nicht sein Kreuz nimmt in Und wohlgemut, getrost und Geduld, gern Ist mein nicht wert und meiner Bei ihm im Leiden stehen; Huld. Denn wer nicht kämpft, trägt 7. So laßt uns denn dem auch die Kron lieben Herrn Des ew'gen Lebens nicht davon! Joh. Scheffler(Angelus Silesius) 1624—1677. Strophe 4 erstmals um 1668. Mel. Sollt' ich meinem Gott nicht singen. Joh. Heinr. Böhner? 1785. 200 IIIRD * i. 2——— Lal ⸗set uns mit Je-su zie⸗hen, sei⸗nem in der Welt der Welt ent-fliehen, auf der ——.— zum Him⸗ mel 4—. Vor⸗ bild—37 gen nach, Bahn, die er uns brach, . 4 SSSDPS B rei⸗ sen, ir⸗disch noch schon himmlisch sein, Hlandenercht und 9—.— * SDI — le⸗ben rein, in der Lieb den Glauben wei-sen! Treu⸗er 2———. 7— 0 N + N—....———4.4..——.—— ꝗPPꝑPP.PI.I......... Je-su, bleib bei mir; geh vor- an, ich fol- ge dir! 388 Heiligung und christlicher Wandel. O Oder: Mel. Lasset uns den Herren ꝛc. Joh. Schop. 1641. n. I—— .———.— P— — Las⸗ uns mit Je⸗- su zie⸗ hen, sei⸗ nem in der Welt der Welt ent-flie-hen, auf der EE Vor⸗ bild 1⸗ gen nach, Bahn, die er uns brach, im? mere fort zum — 2—— E DDD — E P S.SI Him⸗ mel rei⸗ sen, ir⸗ disch noch schon himmlisch 232. 2.—— n Hen—— sein, glau-ben recht und le- ben rein, in der —— ;en eee we. Reb den Glau⸗ben wei-sen! Treu- er Je- su, E IEEEE 4 — bleib bei mir; geh vor ⸗ an, ich fol ge dir! 2. Lasset uns mit Jesu—. Hoffnung tröstet mit Geduld, Seinem Vorbild werden gleich! Denn es scheint 3uld Gottes Nach dem Leide folgen Freuden, Huld Armut hier macht droben reich, Nach dem Regen bald die Tränensaat die erntet Wonne, Sonne. Jesu, hi Dort tei 3. Laf Sein Ti Rettet u Von der Laßt un Unser F So wird Joh. Schop. 1641. — * en, sei⸗ nem en, auf der hon himmlisch —— — n, in der Ir su, mit Geduld, durch Gottes uld bald die onne. ——½ Nachfolge Christi. 3⁸⁸ Jesu, hier leid' ich mit dir, Dort teil deine Freud mit mir! 3. Lasset uns mit Jesu sterben! Sein Tod wehret unserm Tod, Rettet uns von dem Verderben, Von der Seele ew'ger Not. Laßt uns töten, weil wir leben, Unser Fleisch, ihm sterben ab, So wird er uns aus dem Grab In des Himmels Leben heben! Jesu, sterb' ich, sterb' ich dir, Daß ich lebe für und für. Mel. Freu dich sehr ꝛc. 4. Lasset uns mit Jesu leben! Weil er auferstanden ist, Muß das Grab uns wieder geben. Jesu, unser Haupt du bist, Wir sind deines Leibes Glieder; Wo du lebst, da leben wir. Ach erkenn uns für und für, Trauter Freund, für deine Brüder! Jesu, dir nur leb' ich hier Und dort ewig auch bei dir! Sigmund von Birken 1626—1681. 15⁵4. 0 0 0 0„ 3 Sei ge ⸗treu bis an das En-de, dich von dei- nem Je-⸗ su wen-de; 1— —— 0 S —— sei ihm treu bis 0 daß nicht Mar- ter, Angst und Not in den Tod! Ach, das —— SL . —.——. 5 + Lei⸗ den die⸗ser Zeit ist nicht wert der Herrlich- keit, +2 ————— , e e,„r,vx, —.— die dein Je-sus dir will ge⸗-ben dort in je⸗ nem Freu- den-le 2. Sei getreu in deinem Glauben; Laß dir dessen festen Grund Ja nicht aus dem Herzen rauben, Halte treulich deinen Bund, Welchen in der Taufe Bad Gott mit dir geschlossen hat! Der ist gottlos und verloren, Wer ihm treulos hat geschworen. 3. Sei getreu in deiner Liebe Gegen Gott, der dich geliebt! An dem Nächsten Gutes übe, Und wenn er dich hat betrübt, Denke wie dein Heiland tat, Als er für die Feinde bat! So mußt duVerzeihung schenken, Soll Gott gnädig dein gedenken. 4. Sei getreu in deinemLeiden! Lasse dich kein Ungemach Von der Liebe Jesu scheiden, Murre nicht in Weh und Ach! Denn du machest deine Schuld Größer nur durch Ungeduld. 208 0 0 0 0 — —— —— Mel. Jesus, meine Zuversicht. 2—— Leichter trägt, wer willig träget, Was sein Gott ihm auferleget. 5. Sei getreu in deinem Hoffen, Traue fest auf Gottes Wort! Hat dich Kreuz und Not be⸗ troffen, Und Gott hilft nicht allsofort: Hoff auf ihn doch festiglich! Nimmermehr vergißt er dich. Seine Hilf ist schonvorhanden— Hoffnung machet nie zu Schan⸗ den. 6. Nun wohlan, so bleib im Leben Glaube, Lieb und Hoffnung fest! Ich will Treu für Treue geben, Weil mein Gott mich nicht ver⸗ läßt. Herr, den meine Seele liebt, Dem sie sich im Kreuz ergibt, Sieh, ich fasse deine Hände: Hilf mir treu sein bis zum Ende! Nach Benj. Prätorius 1636—1674. Joh. Crüger? 1653. 1656. 2. Hi Denn di Und kan Nicht zu Ein von Kehrt zu 3. Hi Wenn ie Das we Wo ich Wenn ie Halt' id 4. Hin Mir das 2090 00 0 0 r willig träget, hin auferleget. deinemHoffen, zottes Wort! ind Not be⸗ offen, icht allsofort: festiglich! gißt er dich. nvorhanden— nie zu Schan⸗ n. n, so bleib im ben Hoffnung fest! Treue geben, nich nicht ver⸗ ;t. Seele liebt, Lreuz ergibt, ne Hände: zis zum Ende! ius 1636—1674. r? 1653. 1656. wir sind durch die Nachfolge Christi. 391 2 —— SSi·ꝑDꝑiꝑiꝑIꝑEEIIIIII I 32•.—2*———— 2— II—— 1 1 Gä⸗= ste Wü= ste kom⸗-men nur auf E wer⸗ den; den, hier ist un⸗ ser ESEEE 35 Pil⸗ger ⸗tstand, 2. Himmelan schwing dich, mein Geist, Denn du bist ein himmlisch Wesen Und kannst das, was irdisch heißt, Nicht zu deinem Ziel erlesen! Ein von Gott gelehrter Sinn Kehrt zu seinem Ursprung hin. 3. Himmelan, ruft Gott mir zu, Wenn ich ihn im Worte höre; Das weist mir den Ort der Ruh, Wo ich einmal hingehöre. Wenn ich dieses Wort bewahrt, Halt' ich frohe Himmelfahrt. 4. Himmelan! Mein Glaube zeig t Mir das shöne Los von ferne, —2— ben un⸗ ser Va⸗ter ⸗ land. Daß mein Herz schon aufwärts steigt über Sonne, Mond und Sterne; Denn ihr Licht ist viel zu klein Gegen jenen Glanz und Schein. 5. Himmelan wird mich der Tod In die rechte Heimat führen, Da ich über alle Not Ewig werde triumphieren. Jesus geht mir selbst voran, Daß ich freudig folgen kann. 6. Himmelan, ja himmelan! Das soll meine Losung bleiben. Ich will allen eiteln Wahn Durch die Himmelslust ver⸗ treiben; Himmelan steht nur mein Sinn, Bis ich in dem Himmel bin. Benj. Schmolck 1672—1737. Mel. Unerschaffne Lebenssonne. 1705. 20. +——. —9 ö— I— 00 0 0 Auf, ihr Strei⸗ ter, durch- ge-drun- gen, — Heiligung und christlicher Wandel. — SSSE der durch Mar⸗ ter, irn + 25.— —— Tod und Schmach sich zum Him⸗mel auf-geschwungen! ——.——— D—— —— Ringt ihm nach in sei- ner Kraft; er ist's, der den Sieg ver⸗schafft! 2. Kein Erlöster müsse sagen, Ihm gebreche Kraft und Mut Zu dem Kampf mit Fleisch und Blut; Alles soll der Jünger wagen, Weil der Herr die Wunden heilt Und denSchwachenKrafterteilt. 3. Sind wir schwach, bei ihm ist Stärke; Sind wir arm, der Herr ist reich. Wer ist unserm Führer gleich? Unser Gott tut Wunderwerke. Sagt, ob der nicht helfen kann, Dem die Himmel untertan? 4. Ja, Gott kann und will uns schirmen. Drum so dringet mutig ein, Schämt euch, träg und feig zu sein! Mag es drohen, mag es stürmen: Nur durch Müh, Geduld und Streit Führt der Weg zur Seligkeit. 5. Nun so wachet, kämpft und ringet, Bleibet wacker im Gebet, Bis ihr auf der Höhe steht, Wo der Sieg die Fahne schwinget! Ist der Erde Werk getan, Hebt des Himmels Sabbat an. Nach Joh. Sim. Buchka 1705—1752. iemalt Denn du Geht der 3. Rü Irgend r Kümmer ol 0 0 0 0 —— durch Mar⸗ter, ——— — geschwungen! ———— ——— „der den mutig ein, ig und feig zu in! lag es stürmen: Geduld und treit ir Seligkeit. het, kämpft d ringet, Gebet, zöhe steht, Fahne winget! k getan, 5 Sabbat an. bHta 1705—1752. ◻ Nachfolge Christi. 3⁸ Mel. Seelenbräutigam. Adam Drese, um 1690. 1698. ä—.— 4—* 3⁰⁰ ———— 0 0 0 0 Je-su, geh vor- an auf der Le- bens⸗ —— V +———— SSS....... ———.—.. 25 bahn, und wir wol-len nicht ver- wei- len, dir ge⸗ PDI 2— — treu ⸗lich nach-zu ⸗ei- len; führ uns an der Hand bis ins Va⸗ ter ⸗ land! 2. Soll's uns hart ergehn, Laß uns feste stehn Und auch in den schwersten giemals über Lasten klagen! Denn durch Trübsal hier Geht der Weg zu dir. 3. Rühret eigner Schmerz Irgend unser Herz, Kümmert uns ein fremdes ol 0 0 0 0 O so gib Geduld zu beiden; Richte unsern Sinn Auf das Ende hin! 4. Ordne unsern Gang, Heiland, lebenslang! Führst du uns durch rauhe Wege, Gib uns auch die nöt'ge Pflege; Tu uns nach dem Lauf Deine Türe auf! Nik. Ludw. Graf von Zinzendorf 1700—1760. Tagen Leiden, Mel. Ich dank' dir schon ꝛc. Mich. Prätorius? 1610. 5—6— .— O Christ, er he⸗-be Herz und Heiligung und christlicher Wandel. 2 D DDDDDDDDDD..— SEEE —.. ————— Sinn! Was hängst du an der Er ⸗ den? Hin⸗ Q* 25 25 ů——* 5————————— auf, hin⸗ auf zum Him⸗-mel hin! Ein Christ muß — 2— 2 55⸗——— — himm ⸗lisch wer-⸗den. 2. Was bist du in der Welt? 65. Der Christen hohes Ein Gast, Bürgerrecht EinFremdling und ein Wandrer. Wenn du kurz hausgehalten hast/ So erbt dein Gut ein andrer. 3. Was hat die Welt, was beut sie an? Nur Tand, nur eitle Dinge. Wer einen Himmel hoffen kann, Der schätzt die Welt geringe. 4. Wer Gott erkennt, kann der wohl noch Den Sinn aufs Niedre lenken 2 Nur wer an Gott denkt, denket hoch; So müssen Christen denken. 5. Sieh, Christ, nie mutlos unter dich, Wenn dich die Leiden drücken, Sieh gläubig in die Höh und sprich: Der Herr wird mich erquicken! Ist dort im Vaterlande; Der Christ, der irdisch denkt, denkt schlecht Und unter seinem Stande. 7. Dort ist das rechte Kanaan, Wo Lebensströme fließen; Blickoft hinauf, der Anblick kann Den Leidenskelch versüßen! 8. Dort oben ist des Friedens Haus, Gott teilt zum Gnadenlohne Den Uberwindern Kronen aus; Kämpf auch umRuh und Krone! 9. Dort singt der Engelchor im Licht Von Gott und seinen Werken; O Seele, sehnest du dich nicht Dies Loblied zu verstärken? 10. Dort herrscht dein Heiland Jesus Christ, ——— —— 121— en hohes Bürgerrecht terlande; irdisch denkt, enkt schlecht n Stande. rechte Kanaan, ꝛe fließen; der Anblick kann versüßen! ist des Friedens Haus, Anadenlohne n Kronen aus; Ruh und Krone! der Engelchor m Licht einen Werken; du dich nicht verstärken? ht dein Heiland esus Christ, —O Nachfolge Christi. é 395 Der Tilger deiner Sünden; II. Hilf, Heiland, daß ich für Mit dem, durch den du selig und für ist, Den Geist dorthin erhebe, Muß sich dein Hen⸗ verbin⸗ Und daß ich jetzt und ewig dir den. Zu Ehren denk' und lebe! Ehrenfried Liebich 1713—1780. 9 ist 2—— beste Gut. 1754. 1777. 302 3—.—————. —— 0 0 0 Him⸗mel-an, nur him-mel ⸗an Was die 2 3 wün- schen, kann . .— Dere 9——5———.—— soll der Wan⸗del gehn.. dort erst ganz ge schehn, Ere den 2.4 —5)9———.—— 90 nicht. ren de wech⸗ selt hier mit Leid; richt hin⸗ — ö ESIII 0——— auf zur— Her lich ⸗-keit dein An⸗ ge-sicht! 2. Hurec) schwing deinen Mad ins Herz mir den Beruf, Geist Mach mich getreu! Jeden Morgen auf! KRurz, ach kurz ist, wie du weißt, Unser Pilgerlauf. 3. Himmelan hat er dein Ziel Selbst hinaufgestellt. Fleh täglich neu: Sorg nicht mutlos, nicht zu viel Gott, der mich zum Himmel Um den Tand der Welt! schuf,‚ Flieh diesen Sinn! 396 Heiligung und christlicher Wandel.—U— Nur was du dem Himmel lebst, Ziehet dich im Prüfungsstand Dir von Schätzen dort erstrebst, Näher hin zu sich 303 Das ist Gewinn. Im Himmelssinn; arn e, Iin on pn eantnn. L Wenn dich Kummer drückt, Dum Himimel hin Weil dein Vater, treu und reich, 33 Stündlich auf dich blickt! 8. Himmelan führt dich zu⸗—. Was quält dich so? letzt—5 Droben in dem Land des Lichts Selbst die Todesnacht.— Weiß man von den Sorgen Sei's, daß sie dir sterbend jetzt zu . 2200˙ Kurze Schrecken macht, N Sei himmlisch froh! Harr aus, harr aus!— 3. Himmelan wallt neben dir Auf die Nacht wird's ewig hell, 7 5 Allee Wolt des Herrn, Nach demToderblickst du schnell— Trägt im Himmelsvorschmack Des Vaters Haus. Lau hier 9. Halleluja! Hi ji ;* ja! Himmelan 2. U Dichteß di unt Steig' dein Dank schon hier. Kämpfe drauf, wie sich's ge⸗ Dapn e—5 15. 5 bührt; Und Gott naht zu dir Die, Denke, auch durch Leiden führt In Cwigkeit. en Die Himmelsbahn! Aller Jammer ist vorbei, Ihre 6. Himmelan ging Jesus Alles jauchzt verklärt und neu Deren Christ In Ewigkeit. Nach d Oartten a. Ahnchd. 10. Halleluja singst auch du, 3.— Folg, weil du sein— 7 bist, Wenn du Jesum siehst, Ebih und hwin Unter Jubel ein zur Ruh Der he lt dich fest an Gott wie er, In den Himmel ziehst. Von de O ich fe 065———7 Gelobt sei er! Sich v tatt zu klagen beze mehr, Der vom Kreuz zum Throne Erkämpf den Sieg! ses Side 7. Himmelan führt seine Hilft auch dir zu deinem Sieg: Sprac Hand Durch die Wüste dich, Gelobt sei er! Joh. Gottfr. Schöner 1749—1818. — rüfungsstand n; t freier stets trauter geht's . führt dich zu⸗ 5t nacht. sterbend jetzt nacht, us! rd's ewig hell, —— du schnell himmelan schon hier. t Scharen on, dir Hoorbei, irt und neu igst auch du, ehst, n Throne 2 inem Sieg: 1749—1818. Nachfolge Christi. 3⁰⁷ Mel. Jesus, meine 6 Joh. 65.5 1653. 1656. 303 i—.— Steil und dor-nicht ist der Pfad, der uns Se-lig ist, wer ihn be⸗ trat und im Q 5..——.— 2. .. II‚‚. SSSS D zur Voll-en-dung lei- tet. Na⸗ men Je⸗ su strei= tet, se zlis, wer den ——91 —— . ——.— — Lauf voll⸗ 2. überschwenglich ist der Lohn Der bis in den Tod Getreuen, Die, der Lust der Welt ent⸗ bringt flohn, Ihrem Heiland ganz sich weihen, Deren Hoffnung unverrückt Nach der Siegeskrone blickt. 3. Den wir lieben und nicht sehn, Der hat uns den Lohn errungen, Von dem Kreuz zu Gottes Höhn Sich vom Staub empor⸗ geschwungen. Sieger in des Todes Nacht, Sprach er selbst: Es ist voll⸗ bracht! und nicht kraft⸗los nie⸗ der 4. Zieh, o Held, uns hin zu dir, Zieh uns nach, die Schar der Streiter! Sturm und Nacht umfängt uns hier, Droben ist es still und heiter. Hoffnung sieht das Morgenrot Schimmern hinter Grab und Tod. 5. Auf denn, Mitgenossen, geht Mutig durch die kurze Wüste; Seht auf Jesum, wacht und fleht, Daß Gott selbst zum Kampf euch rüste! Der in Schwachen mächtig ist, Gibt uns Sieg durch Jesum Christ. Sam. Gottlieb Bürde 1753—1831. 3⁰⁹⁸ Heiligung und christlicher Wandel. Mel. Valet will ich dir geben. Melchior Teschner. 1614. 0⁰⁴ 00 0 0 — Es kennt der Herr die Sei⸗-nen und hat sie die Gro⸗ßen und die Klei⸗nen in je- dem E stets ge-kannt, Volk und Land; S e. führt sie aus und ein, im Le- ben und im Ster—⸗ Q— ...... ———— ————— S........ * L L— ben sind sie und blei-ben sein. 2. Er kennet seine Scharen Am Glauben, der nicht schaut Und doch dem Unsichtbaren, Als säh' er ihn, vertraut; Der aus dem Wort gezeuget Und durch das Wort sich nährt Und vor dem Wort sich beuget Und mit dem Wort sich wehrt. 3. Er kennt sie als die Seinen An ihrer Hoffnung Mut, Die fröhlich auf dem Einen, Daß er der Herr ist, ruht, In seiner Wahrheit Glanze Sich sonnet frei und kühn, Die wunderbare Pflanze, Die immerdar ist grün. 4. Er kennt sie an der Liebe, Die seiner Liebe Frucht, Und die mit lauterm Triebe Ihm zu gefallen sucht, Die andern so begegnet, Wie er das Herz bewegt, Die segnet, wie er segnet, Und trägt, wie er sie trägt. 5. So kennt der Herr die Seinen, Wie er sie stets gekannt, Die Großen und die Kleinen E 2—— In jede Am Wé Durch An Gl Als sei 6. S l.. mund hat sie in je-dem Pflanze, grün. an der Liebe, Frucht, erm Triebe sucht, gegnet, bewegt, segnet, sie trägt. Herr die inen, kannt, die Kleinen — Nachfolge Christi. 3— 3⁵⁸ In jedem Volk und Land: Am Werk der Gnadentriebe Durch seines Geistes Stärk, An Glauben, Hoffnung, Liebe Als seiner Gnade Werk. 6. So hilf uns, Herr, zum Glauben Mel. Wie groß ist des Allmächt'gen ꝛc. Und halt uns fest dabei, Laß nichts die Hoffnung rauben, Die Liebe herzlich sei! Und wird der Tag erscheinen, Da dich die Welt wird sehn, So laß uns als die Deinen Zu deiner Rechten stehn! Karl Joh. Phil. Spitta 1801—1859. Joh. Adam Hiller? 1780. 1787. * ü 0 0 0 0 305— 5 Hier Got⸗tes⸗ kin ⸗der und dort Er- ben um die ⸗-sen Na⸗men laßt uns wer-ben, 2 4— ESE als Je- su Chri⸗sti Ei- gen⸗tum: O er ist der Gna⸗ de Werk und Ruhm! Das sei das —x—— ö .............— Teil, das wir er ⸗ ko⸗ ren, — dar⸗nach das Herz sich ———— ——.— der Kind-schaft Zeug- nis in sich trägt. 7 —.—.—.——— SE ——— ⁰⁰ Heiligung und christlicher Wandel. O— x Oder: An den v Mel. Die Tugend wird ꝛc. Was un ————— 1—— ũõ Der innr ,dr,—.— Das ist, — Hier Got⸗ tes⸗kin-der und dort Er-ben als Und wir um die- sen Na-men laßt uns wer⸗ ben, er 4. Drũ EEen 3 su Chri⸗ sti CEi⸗ gen⸗ knt: Je⸗ 2gen kum: ei ist der Gna-de Werk und Ruhm! Das sei das Teil, das wir er- ko⸗ ren, dar⸗nach das Herz sich S , sehnt und schlägt, bis es aus Got⸗ tes Geist ge ⸗ bo⸗ren 2 Dee be ————IDIDDTD—.— — IF———— ö der Kindschaft Zeug-nis in sich trägt.— wi 2. Dann ist uns wohl; und Doch nur getrost, es kommt die ö doch das Beste, Zeit, 4— Das Herrlichste ist noch voraus. Da Gottes Kinder alles erben— Hier sind wir Fremdlinge und Im Stande ew'ger Herrlichkeit. 5 Gäste Im Himmel heimisch und zu 3. Sie werden als ein heil' ger— aus. Same—— Hier gilt's zu kämpfen, leiden, In ihr verheißnes Erbe gehn, sterben; Es wird ein neuer, Gottes Rame a s kommt die + alles erben Herrlichkeit. s ein heil'ger ne rbe gehn, zottes Name — O Nächstenliebe. 4⁰¹ An den verklärten Stirnen stehn. Die hier zu solcher Ehre kamen, Was unter Glauben, Hoffen, Die sind wahrhaftig angesehn. Lieben Die treu hier glauben, hoffen, Der innre Mensch geworden war, lieben, Das ist, wenn alles starb, ge⸗ Schreibt Gott ins Buch des blieben Lebens ein; Und wird als Wesen offenbar. Und dort im Himmel ange⸗ 4. Drum freuet euch, wenn schrieben eure Namen Das heißt gut angeschrieben sein. Im Himmel angeschrieben stehn! Karl Joh. Phil. Spitta 1801—1859. 7. Nächstenliebe. 290 Meinen Jesum lass' ich nicht. 1668. — I + ‚R0 =———— —. See⸗—— laßt uns Gutes tun und da⸗ 9 E +.—..— ———— 5564.— —.— 5 2. 26665 +——.— bei nicht mü-de wer ⸗ den! Wenn 5 Zeit ist, 35————— E IE———— 2.. wird man ruhn o wie sanft von den Be⸗ Wae 25—.—. —.——3—7 2 —— den; a⸗ber ru- hen nicht al lein, dort wird 9 4 n. *— 1 auch die Ern-te sein. 4⁰² Heiligung und christlicher Wandel. U 2. O daß wir in unsrer Zeit Auf die Ewigkeit hin lernten! Wer hier kärglich ausgestreut, Wird auch wieder kärglich ernten; Wer hier reichlich Gutes tut, Sammelt dort auch reiches Gut. 3. Nicht nur nach dem Augen⸗ schein Müssen wir das Säen richten; Manches Körnlein scheinet klein, Dennoch wächst es reich an Früchten. Klein gesät und dennoch dicht Fehlet in der Ernte nicht. Mel. Mach's mit mir, Gott ꝛc. 4. Lehr, o Gott, mich Gutes tun Und im Wirken nicht erliegen! Denn die Zeit dazu ist nun, Und sie wird so schnell verfliegen. Wenn man auch Geringes tut, Ist's nur gut, so ist es gut. 5. Stelle mir die Ernte für, Daß ich darf auf Hoffnung säen! Was wir tun und tun es dir, Läßt du nicht umsonst geschehen; Hat man kein Verdienst davon, Gibt die Gnade dennoch Lohn. Phil. Friedr. Hiller 1699—1769. Herm. Schein. 1628. 2 EE————..— —— —— So je⸗mandspricht: Ich lie⸗be der treibt mit Got tes Wahrheit 4 ö SE—— l—.H.—— H.—. L 1—————8— +— 2—— E Gott, und haßt doch sei-ne Brü⸗ der, 6 Spott und reißt sie ganz dar⸗nie⸗der. 211 2 ö .———— SDS ————.—.—.—.—.—.——— ist die Lieb und will, daß ch den Näch-sten ———— E—— lie be gleich als 3.....‚‚‚ —.—— mich. * 4 E 2. Wir h Sind einet Drum diene Denn wir s Gott schuf! Mein Näckh 3. Ein Ich sollte 2 Die Gott d So hoch er Daß Gott Hab' ich d 4. Du se Du Herr v 2— „mich Gutes cht erliegen! u ist nun, zell verfliegen, Seringes tut, t es gut. e Ernte für, offnung säen! tun es dir, ast geschehen; dienst davon, nnoch Lohn. 'r 1699—1769. Schein. 1628. lie⸗ be Wahrheit 2 —— ——— Näch=sten —4 Nächstenliebe. — 2. Wir haben einen Gott und Herrn, Sind eines Leibes Glieder; Drum diene deinem Nächsten gern, Denn wir sind alle Brüder! Gott schuf die Welt nicht bloß für mich, Mein Nächster ist sein Kind wie ich. 3. Ein Heil ist unser aller Gut; Ich sollte Brüder hassen, Die Gott durch seines Sohnes Blut So hoch erkaufen lassen? Daß Gott mich schuf und mich versühnt, Hab' ich dies mehr als sie ver⸗ dient? 4. Du schenkst mir täglich so viel Schuld, Du Herr von meinen Tagen; Ich aber sollte nicht Geduld Mit meinen Brüdern tragen, Dem nicht verzeihn, dem du vergibst, Und den nicht lieben, den du liebst? 5. Was ich den Frommen hier getan, Dem kleinsten auch von diesen, Das sieht er, mein Erlöser, an, Als hätt' ich's ihm erwiesen; Und ich, ich sollt' ein Mensch noch sein Und Gott in Brüdern nicht erfreun? 6. Ein unbarmherziges Gericht Wird über den ergehen, Der nicht barmherzig ist und nicht Gern hilft, wenn Arme flehen. Drum gib mir, Gott, durch deinen Geist Ein Herz, das dich durch Liebe preist! Christ. Fürchtegott Gellert 1715—1769. Mel. Wunderbarer König. Joach. Neander. 1680. 3⁰8. +— , 2— . —— I —.—.——— Waneender Lie ⸗-be, o ihr Got⸗tes⸗ Lernt von eu⸗-rem Hei-land eu- re Brü⸗-der .,. SSPPDPPP..I.. I IIII iia⸗ der, ihr mit Gott ver⸗ söhn⸗ten Sün ⸗ der! lie ⸗ben und euch recht da-rin-nen ün⸗ ben! — —— 4⁰⁴ Heiligung und christlicher Wandel. O Dii—— ———..— Folgt dem Herrn, tra-get gern sei- nes Leis bes Glie-der, — ————. Di————— auch die schwachen 2. Sünde zu vergeben, Sünde zu vergessen, Das hat keiner so besessen Als der Freund der Sünder, Der mit eignem Blute, Seinen Feinden selbst zu gute, Voller Huld Alle Schuld Auf sich hat genommen Und getilgt vollkommen. 3. Wirft der Feind der Seelen Zwischen eure Herzen Streit, Verdacht und Kränkungs⸗ schmerzen, O so seid nicht stille; Wartet nicht so lange Bis zum Sonnenuntergange; Tötet bald Die Gewalt Aller Zwistigkeiten, Die den Fall bereiten! Mel. Werde Licht, du Volk ꝛc. Brü⸗ der! 4. Bleibt nicht eigensinnig Auf dem eignen Rechte, Werdet gern der andern Knechte! Denn die süße Liebe Deckt der Sünden Menge, Duldet ohne Maß der Länge. Liebt euch sehr, Liebet mehr, Nährt das Liebesfeuer Alle Tage treuer! 5. Abba, lieber Vater, Sohn und Geist der Gnaden, Heile allen unsern Schaden! Talschheit, Schein und Tücke, Stolz und Eigenliebe Kreuzige durch deine Triebe! Git und Welt Sind gefällt, Wenn wir dich nur kennen Und in Liebe brennen. Ernst Gottl. Woltersdorf 1725—1761. Konr. Kocher. 1823. 0 0 0 das uns 309 E ————— ——-. I r⸗ zig, Men- schen! Hö- Je⸗-sus Chri-stus leh- Ein Gott is Wir sind all Durch des 2 So den Böf Läßt der Herr 3.Gottes? Seid barmh Eilt, dem A Was ihr gebt WW — Q0 0 0 ——— —.— sich me köst⸗li⸗ Nächste nliebe. igensinnig chte, ern Knechte! Nenge, der Länge. ler zater, Gnaden, schaden! nd Tücke, e Triebe! ennen . 1725—1761. ocher. 1823. ret, hört das hei ⸗li ⸗ ge Ge⸗ bot, ret: Seid barm-her-zig so wie Gott! er wre 3.d....——— —— N——— Gebt, so e II —44 AIT 11 Thro⸗ ne Heil und 2. So viel Menschen, so viel Brüder! Ein Gott ist es, der uns schuf; Wir sind alle Christi Glieder Durch des Vaters Gnadenruf. So den Bösen wie den Seinen Läßt der Herr die Sonne scheinen. 3. Gottes Bild in euch zu sehen, Seid barmherzig so wie er! Eilt, dem Armen beizustehen! Was ihr gebt, empfängt derHerr. Mel. O du Liebe meiner Liebe. Le⸗ ben! Mag's im stillen auch geschehen, Wird's doch Gottes Auge sehen. 4. Herr, wir geben von dem Deinenʒ Laß uns tun, wie sich's gebührt! Laß, wenn unsre Brüder weinen, Nie die Herzen ungerührt; Lehr uns selbst dein Gut ver⸗ walten, Um hier klüglich hauszuhalten! Theod. Gottl. von Hippel 1741—1796. 17⁴⁵. 31⁰ V2 .—7— I .— ———.— Menschenfreund, nach dei⸗nem Bil-de bil-de Dei⸗ne Sanftmut, dei- ne Mil-de sei mein 9—..— II— ——— 1—— I — 337—6. . 1.———.. sich mein gan-zer Sinn! köst⸗lich⸗ster Ge-winn. Un- wert wär' ich dich zu ⁰e Heiligung und christlicher Wandel. U 5————— ken⸗nen, liebt' ich nicht, wie du e⸗=liebt, un⸗wert mich na „ 9 ö dir zu nen- nen, wenn ich an⸗dre schwer be⸗ trübt', 2. Jesu, wo du liebend nahtest, Folgte Wohltun deiner Spur, Da du segnend Gutes tatest In der Hütte, auf der Flur, An dem Lager kranker Brüder; Wo du je nur hingeblickt, Kehrte Freud und Hoffnung wieder, Und der Dulder ward erquickt. 3. O du Menschlichster von allen, Keinen hast du je verschmäht; Wer verirrt war, wer gefallen, Wer um Trost zu dir gefleht, Hat für alle seine Wunden, Herr, in deiner treuen Hand Rettung, Heil und Trost ge⸗ funden, Hilfe, die er nirgends fand. 4. Drum, wenn mich mein Bruder kränket, Denk' ich: Jesus litt noch mehr. Ob er Böses von mir denket, Sanfter will ich sein wie er. Ob er Kummer mir bereitet, Irrt vielleicht nur sein Verstand Weil er strauchelt, weil er gleitet, Braucht er öfter meine Hand. 5. Nimmer soll mein Herz ermüden, Dem Bedrängten beizustehn! Es gewährt so hohen Frieden, Seinen Schmerz gestillt zu sehn. Wer um Dank und Lohn nur ringet, Hat dahin der Erde Lohn; Wen die Liebe einzig dringet, Fühlt in ihr den Himmel schon. 6. Zwar so manche Träne fließet Dem, der edle Saat gestreut, Wenn der Hoffnung Feld nicht sprießet Oder wenig Frucht ihm beut; Aber wer beim Säen weinet, Freut doch einst sich, wär's auch spät; Denn in ew'ger Frucht erscheinet, Was die Liebe ausgesät. August Herm. Niemeyer 17541828. Eh= Reißt jede Lehrt helfe Macht vo Sie muß Und los v Zum Bete Bewegen 3. Sie Des Chri Sie gilt ⸗ Und Kron Was hilf Wohlrede Hert mich nach be⸗ trübt', weil er tet, eine Hand. mein Herz üden, eizustehn! 'n Frieden, stillt zu Lohn nur t, Lohn; dringet, mmel schon. he Träne t gestreut, ö Feld nicht zet hm beut; nweinet, wär's auch terscheinet, sät. 175⁵⁴—1828. E Nächstenliebe. ¹ν Mel. Valet will ich dir geben. Melchior Teschner. 1614. Q + — +—s: III ,rr rrnren Frrre,L ————— 0 0 0 0. Nicht Op⸗fer und nicht Ga⸗ ben, auch Ruhm und noch was sonst Menschen ha⸗ ben, be-freit uns .. EEEEEEE EE EEEE ——.—.— .S DPDPS‚‚‚ I ist von E-wig⸗keit; was au- ßer ihr uns trei⸗ — 2* 1——— ————.— .. .⁰— bet, ver-schwindet mit der Zeit. 2. Sie gibt uns Kraft und Leben, Reißt jeden Bann entzwei, Lehrt helfen, trösten, geben, Macht von der Lüge frei. Sie muß uns heilig machen Und los von Sündenlust, Zum Beten und zum Wachen Bewegen unsre Brust. 3. Sie ist die höchste Zierde, Des Christentumes Kern, Sie gilt als schönste Würde Und Krone vor dem Herrn. Was hilft's, mit Engelzungen Wohlreden ohne Herz? Wen Liebe nicht durchdrungen, Der ist ein totes Erz. 4. Geheimnisvolle Lehren Und starker Glaubenssinn Stehn nicht bei Gott in Ehren, Wenn Liebe nicht darin. Der treibt nur arm Geschwätze, Wer kalt und liebeleer Der größten Weisheit Schätze Darleget um sich her. 5. Der Vater ist die Liebe, Der Sohn ist Lieb allein, Des heil'gen Geistes Triebe Sind Liebe, heiß und rein. Das ist die Lebensquelle Vom Vater und vom Sohn: Mel. Zeuch ein ꝛc. uns einFreund ver- gißt, Christ; sei Hei⸗land Je-su Schußz, daß nicht in uns er⸗ Geist der 2. DasHerz ist leicht erschüttert, Und wogend wallt das Blut/ Der Sinn ist leicht verbittert, Und trotzig ist der Mut; Schnell reißt der Zorn uns fort, Und aus empörtem Grunde Drängtnach dem stolzen Munde Sich grollend Wort um Wort. 3. Ach Herr, laß vor uns stehen Dein bleiches blut'ges Haupt, Wenn derVerleumder Schmähen Uns frech die Ehre raubt! ⁰⁵⁸ Heiligung und christlicher Wandel. O Mach unsre Seelen helle, Du Strom von Gottes Thron! Johannes Rothen 17971876. Joh. Crüger. 1653. —— krän⸗ken, und den-ken, o du uns Schirm und I Ra⸗ che und sünd'ger Groll und Trutz ö Wie blickest du so mild Und betest noch im Sterben Für die, so dich verderben, Und deckst sie als ein Schild! 4. Zieh ein, du Fürst der Liebe, ieh ein in unsre Brust Und heil'ge unsre Triebe Und tilg die böse Lust, Daß wir, wie Gott es will, Gern unserm Feind vergeben Und in der Liebe leben Geduldig, sanft und still! Julius Sturm 1816—1896. sinn 2. Laß n Und in dir Fest und tr Und dem b Daß ich so Meine Bri 3. Das i Das den 2 Daß wir tr Liebend für Und in Her Fest beharr helle, 'ttes Thron! n 1797—1876. Crüger. 1653. ken, und ken, o terben ben, Schild! der Liebe, be will, geben ill! 16—1896. —O Nächstenliebe. 4⁰0⁰ 15—ütn Jesum lass' ich nicht. 1668. , r, di —4——4——11——00— —— — Heil'-ge Lie-be, die du mich bis zum * 55... To ⸗de treu ge-⸗ lie ⸗ bet, senk in mei⸗ne 4 —.——.—.—.—.——.—.— e dich, daß sie ganz sich dir der? Zi⸗ bet ud in dei⸗ ner Le⸗ Verrs; kraft Lie⸗ be trnrn——— —.— H= 1.———— sinnt und Lie⸗ 20 schãfft! 2. Laß mich täglich auf dich sehn Und in dir das Herz erneuern, Fest und treu dir nachzugehn Und dem bösen Feind zu steuern, Daß ich so, wie du getan, Meine Brüder lieben kann! 3. Das ist ja dein neu Gebot, Das den Deinen du gegeben, Daß wir treu bis in den Tod Liebend füreinander leben Und in Herzenseinigkeit Fest beharren allezeit. 4. Drum laß deinerLiebe Kraft, Liebster Jesu, mich durchdringen, Sie, die alles kann und schafft, Alles Wollen und Vollbringen, Daß ich deinem Vorbild gleich Sei an Liebeswerken reich! 5. Laß mich, weil ich hier noch bin, Meiner Liebesschuld gedenken, Daß ich möge Herz und Sinn Nur auf dieses Eine lenken, Wie ich komme da hinan, Daß ich nichts als lieben kann! 4¹⁰ Heiligung und christlicher Mandel. O 6. Soll's dann einst zum Und kein Tod wird mich mehr Sein Wort Sterben gehn, fmen ö Wird mich deine Liebe decken; Du führst mich zum Leben ein, Er selber he Offen wird dein Himmel stehn, In der Liebe dein zu sein. Er hütet, w Otto Schulze 1823—1884. Auf daß un 6. Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 3. Und n Nach eigener Melodie.(Weltlich. 1529.) 1540. Gebeut es 6—— ——— 6—— Zu meinem 3 14—.——..——.— 2 Will ich ihr Was mein Gott will, ge escheh all⸗ ö Mein' arme Zu hel-fen dem ist er be— 0 0 0 0 In meiner ———— 2.—4—5 .— zeit; sein Will 52 ist 96 be ste. reit, der an 60 glau-bet 0 2 ste. 315⁵ 23456— DD —.—— ö 0 0 0 56555 V Er hilft aus Not, der from⸗-me Gott, und züch- ti⸗ — 55 I+ DE 3 get mit Ma-ßen. Wer Gott ver⸗ traut, fest auf ihn .— 3 ———— 7———— —————.—.—.—.———— 525 Lant, den will er nicht ver⸗ las 2 seu. Hand; 2. Gott ist mein Trost, mein Was mein Gott will, daß mir Zuversicht, geschicht, Mein'Hoffnung und meineben; Will ich nicht widerstreben. wohl v — mich mehr ken. Leben ein, sein. 1823-1884. 1529.) 1540. scheh' all⸗ er be⸗ züch=ti⸗ —.—.— auf ihn daß mir ht, reben, — Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 1¹ Sein Wort ist wahr, Daß all mein Haar Er selber hat gezählet; Er hütet, wacht Und hat wohl acht, Auf daß uns gar nichts fehlet. 3. Und muß ich scheiden aus der Welt, Gebeut es Gottes Wille, Zu meinem Gott, wenn's ihm gefällt, Will ich ihm halten stille. Mein' arme Seel Ich Gott befehl' In meiner letzten Stunden: Du frommer Gott, Sünd, Höll und Tod Hast du mir überwunden! 4. Noch eins, Herr, will ich bitten dich, Du wirst mir's nicht versagen: Wenn mich der böse Geist an⸗ sicht, Laß mich, Herr, nicht verzagen; Hilf mir und wehr, Ach Gott mein Herr, Zu Ehren deinem Namen! Wer das begehrt, Dem wird's gewährt: Drauf sprech' ich fröhlich Amen. Albrecht Herzog von Preußen 1490—-1568. Mel. Zeuch ein ꝛc. Joh. Crüger. 1653. Von Gott will ich nicht las⸗ führt mich auf rech- ter Stra⸗ßen, sonst sen, denn — 2 —„Läßt nicht 43555 mir, Er reicht mir sei-ne ging' ich in der Irr. +. 123—.— deinn ——N Hand; den A⸗ bend und den Mor⸗gen will er mich —————.— r⸗ gen, wo Land. ich auch sei im 4¹ Heiligung und christlicher Wandel. — 2. Auf ihn will ich vertrauen Darin man sein gedenkt! In meiner schweren Zeit, Es kann mir nimmer grauen, Er wendet alles Leid. Ihm sei es heimgestellt: Mein Leib, mein Seel', mein Leben Sei Gott dem Herrn ergeben; Er mach's, wie's ihm gefällt. 3. Es kann ihm nichts gefallen, Als was mir nützlich ist; Gut meint er's mit uns allen Und schenkt uns Jesum Christ Den eingebornen Sohn, Durch den uns wird bescheret, Was Leib und Seel ernähret: Lobt ihn im Himmelsthron! 4. Lobt ihn mit Herz und Munde, Die er uns beide schenkt! Wie selig ist die Stunde, Denn sonst ist alle Zeit Verloren hier auf Erden: Wir sollen selig werden In Zeit und Ewigkeit. 5. Darum, ob ich schon dulde Hier Widerwärtigkeit, Wie ich's auch wohl verschulde, Kommt doch die Ewigkeit, Ist aller Freuden voll, Die, weil ich Christum kenne Und meinen Herrn ihn nenne, Mir widerfahren soll, 6. Das ist des Vaters Wille, Der uns geschaffen hat; Sein Sohn gibt uns die Fülle Der Wahrheit und der Gnad; Auch Gott der heil'ge Geist Im Glauben uns regieret, Zum Reich der Himmel führet: Drum sei er hoch gepreist! Ludw. Helmbold 1532—1598. eigener Melodie. Jak. Regnart? Weltlich 1574.1605. 1627. —— — + * 12 n IA I— 0——4— Auf mei⸗nen lie-ben Gott trau' ich in 2. ——2 I. + L 1 ——— + I 2——— .—.— —IIFTEE. 23.—— Angst und Not; der kann mich all- zeit ret-ten aus ——— FE Trüb⸗sal, Angst und Nö⸗ ten, mein Un-glück kann er Will ich ve Auf Christ Und ihm a Ihm hab' Im Tod u 3. Ob mi Ist Sterbe Und Christ Dem hab' Ich sterb'! Die Seel! U—O Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 4¹³ enkt! Li—, Heit.SISIIIIIIIIII.I...... T Erden: 3. 13.— 2 Il rden wen⸗-den, es steht in sei- nen Hän- den. eit. schon dulde eit, 1 verschulde, vigkeit/ ;l, um kenne ihn nenne, ll. aters Wille, hat; 5 die Fülle der Gnad; ge Geist egieret, imel führet: preist! 91532—1598. 4. 1605.1627. ten aus —— —— kann er 2. Ob mich die Sünd anficht, Will ich verzagen nicht, Auf Christum will ich bauen Und ihm allein vertrauen; Ihm hab' ich mich ergeben Im Tod und auch im Leben. 3. Ob mich der Tod nimmt hin, Ist Sterben mein Gewinn, Und Christus ist mein Leben, Dem hab' ich mich ergeben. Ich sterb' heut oder morgen, Die Seel wird er versorgen. 4. O mein Herr Jesu Christ, Der du so willig bist — mich am Kreuz gestorben, Du hast mir Heil erworben, Uns allen auch beschieden Den ew'gen Himmelsfrieden. 5. Amen zu aller Stund Sprech' ich aus Herzensgrund. Du wollest selbst uns leiten, Herr Christ, zu allen Zeiten, Auf daß wir deinen Namen Ohn' Ende preisen. Amen. Sigismund Weingärtner um 1600. Heinr. Isaak? Weltlich. Mel. O Welt, ich muß dich lassen. 1536. 1598. —— —0——— n al⸗ Widers SS 0 Ta⸗ten lassꝰ len mei- nen — + + H ich den Höch-sten ra 1— ten, der al- les kann und ——— —— D— DS.——. 227 hat; er muß zu al⸗ 2 len Din=gen, soll's an-ders 2 —.——.— Rat und Tat. 2. Nichts ist es spät und frühe Um alle meine Mühe Mit aller Ungeduld; Er mag's mit meinen Sachen Nach seinem Willen machen, Ich stell's in seine Vaterhuld. 3. Es kann mir nichts ge⸗ schehen, Als was er hat ersehen, Und was mir heilsam ist. Ich nehm' es, wie er's gibet; Was ihm von mir beliebet, Das will auch ich zu jeder Frist. 4. Ich traue seiner Gnaden, Die mich vor allem Schaden, Vor allem lbel schützt. Folg' ich des Herrn Gesetzen, So wird mich nichts verletzen, Nichts fehlen, was mir ewig nützt. 5. Leg' ich mich späte nieder, Erwach' ich frühe wieder, Lieg' oder zieh' ich fort, In Schwachheit und in Banden, Und was für Not vorhanden, So tröstet mich sein heilig Wort. 6. Hat er es denn beschlossen, So will ich unverdrossen An mein Verhängnis gehn. Kein Unfall unter allen Wird je zu hart mir fallen, Mit Gott will ich ihn über⸗ stehn. 7. Ihm hab' ich mich ergeben, Zu sterben und zu leben, Sobald er mir gebeut. Es sei heut oder morgen, Dafür lass' ich ihn sorgen, Er weiß allein die rechte Zeit. 8. Indes wird er den Meinen Mit Segen auch erscheinen, Ihr Schutz wie meiner sein, Wird beiderseits gewähren, Worinnen unsre Zähren Und Bitten kommen überein. 9. So sei nun, Seele, seine Und traue dem alleine, Der dich geschaffen hat! Es gehe, wie es gehe, Dein Vater in der Höhe Der weiß zu allen Sachen Rat. Paul Fleming 1609—1640. 2. Dem Wenn dir' Auf sein V Wenn deir Mit Sorg Und mit se Läßt Gott] Es muß er 3. Dein O Vater, Was gutf Dem sterb beschlossen, ssen s gehn. len fallen, n über⸗ ich ergeben, ben, t. gen, orgen, chte Zeit. en Meinen einen, er sein, ähren, en überein. le, seine it! he chen Rat. 609—1640. Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 4¹² Weltlich. Hans Leo Haßler. Mel. Herzlich tut mich verlangen. 1601. 1613. I— .— — EE —.— Be-fiehl du dei- ne We⸗ ge, und der al-ler-treu-sten Pfle-ge des, 4 EII S....—— —— S EW-LT WE ———————.— der den Him-mel was dein Her- ze kränkt, lenkt! Der Wol⸗ken, Luft und — . ar a mer— — ——.— 4—.5 We ⸗ge fin⸗ den, da 2. Dem Herrn mußt du vertrauen, Wenn dir's soll wohl ergehn; Auf sein Werk mußt du schauen, Wenn dein Werk soll bestehn. Mit Sorgen und mit Grämen Und mit selbsteigner Pein Läßt Gott sich gar nichts nehmen, Es muß erbeten sein. 3. Dein ew'ge Treu und Gnade, O Vater, siehet recht, Was gut sei oder schade Dem sterblichen Geschlecht; dein Fuß ge-hen kann. Und was du dann erlesen, Das treibst du, starker Held, Und bringst zum Stand und Wesen, Was deinem Rat gefällt. 4. Weg' hast du allerwegen, An Mitteln fehlt dir's nicht. Dein Tun ist lauter Segen, Dein Gang ist lauter Licht, Dein Werk kann niemand hindern, Dein' Arbeit wird nicht ruhn, Wenn du, was deinen Kindern Ersprießlich ist, willst tun. 4¹⁸ Heiligung und christlicher Wandel. 5. Und ob gleich alle Teufel Hier wollten widerstehn, So wird doch ohne Zweifel Gott nicht zurücke gehn. Was er sich vorgenommen Und was er haben will, Das muß doch endlich kommen Zu seinem Zweck und Ziel. 6. Hoff, o du arme Seele, Hoff und sei unverzagt! Gott wird dich aus der Höhle, Da dich der Kummer plagt, Mit großen Gnaden rücken; Erwarte nur die Zeit, So wirst du schon erblicken Die Sonn der schönsten Freud! 7. Auf, auf, gib deinem Schmerze Und Sorgen gute Nacht! Laß fahren, was das Herze Betrübt und traurig macht! Bist du doch nicht Regente, Der alles führen soll, Gott sitzt im Regimente Und führet alles wohl. 8. Ihn, ihn laß tun und walten! Er ist ein weiser Fürst Und wird sich so verhalten, Daß du dich wundern wirst, Wenn er, wie ihm gebühret, Mit wunderbarem Rat Das Werk hinausgeführet, Das dich bekümmert hat. 9. Er wird zwar eine Weile Mit seinem Trost verziehn Und tun an seinem Teile, Als hätt' in seinem Sinn Er deiner sich begeben Und sollt'st du für und für In Angst und Nöten schweben, Als fragt' er nichts nach dir. 10. Wird's aber sich befinden, Daß du ihm treu verbleibst, So wirst du Hilfe finden, Da du's am mindsten gläubst; Er wird dein Herze lösen Von der so schweren Last, Die du zu keinem Bösen Bisher getragen hast. 11. Wohl dir, du Kind der Treue, Du trägst den Sieg davon; Drum rühme laut und freue Dich deiner Ehrenkron! Gott gibt dir selbst die Palmen In deine rechte Hand, Und du singst Freudenpsalmen Dem, der dein Leid gewandt. 12. Mach End, o Herr, mach Ende Mit aller unsrer Not! Stärk unsre Füß' und Hände Und laß bis in den Tod Uns allzeit deiner Pflege Und Treu empfohlen sein, So gehen unsre Wege Gewiß zum Himmel ein! Paul Gerhardt 1607—1676. — winn Mein Vatet Drückt mich So will err Und mein G Gewöhnen Halt' ich de Mich wiede Evang. C — eine Weile erziehn Teile, Sinn en ind für in schweben, nach dir. ich befinden, ebleibst, inden, en gläubst; lösen Kind der „ davon; nd freue n! die Palmen ˙ npsalmen jewandt. Herr, mach d Hände od ege sein, ein! 1607—1676. O Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 4¹⁷c 50⸗ 9—— mein Gott will ꝛc.(Weltlich. 1529.) 1540. 3 974 4 EEE—— —..— Ich hab' in Got⸗ tes Herz und Was bö- se——5 ist mir Ge⸗ HA—— —————.—.— I Sinn Weiden 1—5 Siun er ⸗ ge ben. winn, der Tod selbst ist mein Le ben. —.— I. ..— Der al-les lenkt,— mein ge-denkt, hat mich zu 9— —55———.— . sich ge⸗- zo- gen; und ob er schlägt und Kreuz auf⸗ — IEDEE Ear bleibt er mir 225— ge wo 2 gen. 2. Das kann mir fehlen 3. Es ist ja Weisheit und nimmermehr, Verstand Mein Vater muß mich lieben. Bei ihm ohn' alle Maßen; Drückt mich das Kreuz auch Zeit, Ort und Stund ist ihm ++ noch so sehr, bekannt, So will er mich nur üben Zu tun und auch zu lassen. Und mein Gemüt In seiner Güt Er weiß, wann Freud, Er weiß, Gewöhnen festzustehen. wann Leid Halt' ich dann stand, Weiß Uns, seinen Kindern, diene; seine Hand Und was er tut, Ist alles gut, Mich wieder zu erhöhen. Ob's noch so traurig schiene. Evang. Gesangbuch. 14 4¹⁸ Heiligung und christlicher Wandel. — 4. Wie's Gott gefällt, so muß es sein, Zuletzt wird's dich erfreuen. Was du jetzt nennest Kreuz und Pein, Wird dir zum Trost gedeihen. Wart in Geduld, Die Gnad und Huld Wird sich doch endlich finden; All Angst und Qual Wird auf einmal Gleichwie ein Dampf ver⸗ schwinden! 5. Das Feld bei lauter Sonnenschein Kann keine Früchte tragen; Auch Menschenwohl kann nicht gedeihn Bei lauter guten Tagen. Und bist du krank, Muß bittrer Trank Dir neue Kräfte bringen: So muß ein Herz Durch Angst und Schmerz Zu seinem Heile dringen. 6. Ei nun, mein Gott, so fall' ich dir Getrost in deine Hände! Nimm mich und mach es so Nach eigener Melodie. Bis an mein selig Ende, Wie du wohl weißt, Daß meinem Geist Dadurch sein Heil entstehe, Und deine Ehr Je mehr und mehr Sich auch an mir erhöhe! 7. Willst du mir geben Sonnenschein, So nehm'ich's an mit Freuden; Soll's aber Kreuz und Trübsal sein, Will ich's geduldig leiden. Soll mir allhier Des Lebens Tür Noch ferner offen stehen: Wie du mich führst Und führen wirst, So will ich gern mitgehen. 8. Soll ich dann auch des Todes Weg Und finstre Straße reisen, Wohlan, so geh' ich Bahn und teg, Den deine Augen weisen! Du bist mein Hirt, Der alles wird Zu solchem Ende kehren, Daß ich einmal In deinemSaal Dich ewig möge ehren. Paul Gerhardt 1607—1676. Joh. Crüger. 1653. 32⁰ I —. E *—— 0 0 0 + ———— + Schwing dich auf zu dei- nem Gott, du be⸗ Flieh zu ihm in Angst und Not, daß kein 2. Stürn Wer ist, der Deckt mich Gott mit se Der Gott,! Hat geschen Daß ich sel Mich doch! 3. Meine Durch die st Die die Chr Und mit Se Gott eröffne Mir in sein Durch des Seine Himt 4. Ja, au Bau' ich me — Ende, t, Daß nem Geist entstehe, mehr und r rhöhe! geben menschein, nit Freuden; und Trübsal leiden. Lebens Tür ehen: Und führen itgehen. auch des es Weg reisen, Bahn und „ eisen! Der alles hren, einemSaal en. 1607—1676. srüger. 1653. —.— . „du be⸗ „daß kein O Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 4¹⁹ Q 5 —.— EIDEEEEEEE ++ ——————.—— 11— +.. He— See=le! feh ⸗le! trüb⸗ te Trost dir Kei⸗nes Fein⸗des Macht noch List ...II. II... 0 —— soll dir dei⸗ne Glau- ben — 2— ESSSEEEEE— Je-sus Christ dir er-wor-ben, rau-ben. 2. Stürme Welt und stürme Tod! Wer ist, der mir schade? Deckt mich doch in meiner Not Gott mit seiner Gnade, Der Gott, der mir seinen Sohn Hat geschenkt aus Liebe, Daß ich selbst bei Spott und Hohn 5 Mich doch nicht betrübe. 3. Meine Seele lebt in mir Durch die süßen Lehren, Die die Christen mit Begier Und mit Segen hören. Gott eröffnet früh und spat Mir in seinem Worte Durch des Geistes reiche Gnad Seine Himmelspforte. 4. Ja, auf diesen heil'gen Grund Bau' ich mein Gemüte, Wie des bösen Feindes Bund Auch dagegen wüte. Ewig, ewig muß bestehn, Was Gott aufgerichtet, Aber schmählich wird vergehn, Was die Welt erdichtet. 5. Ich bin Gottes, Gott ist mein; Wer ist, der uns scheide? Dringt die Prüfung auch herein Mit dem bittern Leide, Laß sie kommen, kommt sie doch Von geliebten Händen, Und er wacht im Himmel noch, Der das Leid wird wenden. 6. Es ist herzlich gut gemeint Mit der Christen Plagen. Wer hier zeitlich wohl geweint, Darf nicht ewig klagen; Keines Leides mehr bewußt Hat er dort im Garten 14* 4²⁰ ö Heiligung und christlicher Wandel. —— Seines Gottes ew'ge Lust Endlich zu erwarten. 7. Gottes Kinder säen zwar Traurig und mit Tränen, Doch es kommt ein Freudenjahr Und stillt all ihr Sehnen. Ja, es kommt die Erntezeit, Wo sie Garben bringen, Da wird all ihr Gram und Leid Lauter Freud und Singen. 8. Nun, so laß, o Christen⸗ heiz, Alle eiteln Sorgen! Schaue mutig himmelwärts, Auf die Nacht folgt Morgen! Stärke dich je mehr und mehr, Gib dem großen Namen Deines Gottes Preis und Ehr: Er wird helfen! Amen. Paul Gerhardt 1607—1676. Nach eigener Melodie. Joh. Georg Ebeling. 1666. 2 *—————— 2.———.— +— 2 Warum sollt' ich mich denn grä⸗ men? und Leben Ist nicht mein, Gott allein Ist es, der's gegeben. Will er's wieder zu sich kehren, Nehm' er's hin, 4 5 2—.2 2 8 ö 2—— 4 ..—. ———— 4.— DE Hab'ich doch Chri-stum noch, wer will mir den neh⸗ men? 2 2—— ů— SDSSSITTTIIIITIIII. XXIL.—*—1.2*—1— +— ———*8 Wer will mir den Him-mel rau- ben, den mir schon * H.— ————.— AI Got⸗tes Sohn bei⸗ge-legt im Glau- ben? 2. Gut und Blut, Leib, Seel Ich will ihn Dennoch fröhlich ehren. 3. Schickt er mir ein Kreuz zu tragen, Dringt herein Angst und Pein, — Sollt' ich Der es schit Er weiß u Wie er sol All mein 4. Gott Oft ergötzt Sollt' ich Nicht aue Fromm is Sein Ger Kann mie Ganz und 5. Sata Könneneu Nichts m Tun als Laß sie sp Gott, mei Wird in Sie zu S 6. Unve Soll ein Wo er ist Stets sich Wollt' ih Soll der Dennoch Und fein 7. Kan E o Christen⸗ melwärts, t Morgen! und mehr, amen s und Ehr: nen. t 1607—1676. Ebeling. 1666. jrä⸗ men? — ——— —.— neh⸗ men? mir schon en? ren. ein Kreuz agen, — Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 4²⁷ Sollt' ich drum verzagen? Der es schickt, der wird es wenden; Er weiß wohl, Wie er soll All mein Unglück enden. 4. Gott hat mich bei guten Tagen Oft ergötzt, Sollt' ich jetzt Nicht auch etwas tragen? Fromm ist Gott und schärft mit Maßen Sein Gericht, Kann mich nicht Ganz und gar verlassen. 5. Satan Welt und ihreRRotten Können mir Nichts mehr hier Tun als meiner spotten. Laß sie spotten, laß sie lachen, Gott, mein Heil, Wird in Eil Sie zu Schanden machen. 6. Unverzagt und ohne Grauen Soll ein Christ, Wo er ist, Stets sich lassen schauen. Wollt' ihn auch der Tod auf⸗ reiben, Soll der Mut Dennoch gut Und fein stille bleiben. 7. Kann uns doch der Tod nicht töten, Sondern reißt Unsern Geist Aus viel tausend Nöten, Schließt das Tor der bittern Leiden Und macht Bahn, Daß man kann Gehn zu Hundeltftenden 8. Allda will in bessernSchätzen Ich mein Herz Auf den Schmerz Ewiglich ergötzen. Hier ist kein recht Gut zu finden: Was die Welt In sich hält, Muß im Nu verschwinden. 9. Was sind dieses Lebens Güter? Eine Hand Voller Sand, Kummer der Gemüter. Dort, dort sind die edeln Gaben, Da mein Hirt Christus wird Mich ohn' Ende laben. 10. Herr mein Hirt, Brunn aller Freuden, Du bist mein, Ich bin dein, Niemand kann uns scheiden. Ich bin dein, weil du dein Leben Und dein Blut Mir zu gut In den Tod gegeben. 42² Heiligung und christlicher Wandel. O 1I. Du bist mein, weil ich Laß mich, laß mich hingelangen, 4. Wen dich fasse Wo du mich Und dich nicht, Und ich dich Wenn ich O mein Licht, Ewig werd' umfangen! Christi mi Aus dem Herzen lasse. Paul Gerhardt 1607-1670. Mehr als Segnet G Mel. Unerschaffne Lebenssonne. 1705. Wort und a—* 32²2 DDDDTDDSSSDSS. 5. Nur —— · D— Alles, wa ——— Sollt' ich mei-nem Gott nicht trau= en, Iui mich 6— SSISIS.....I. 9——,. 323 der mich liebt so vä⸗ter-lich, der so herz=lich —————— 0 0 0 iiEE sorgt für mich? Sollt' ich auf den Fels nicht bau⸗en, 52.— .— 1.— 1155— —.— i der mir e⸗wig blei-bet fest, der die — 5—5 —. —* 2—II— ö A nicht ver-läßt?—.— 2. Er weiß alles, was mich 3. Der die Vögel all ernähret, drücket, Der die Blumen, Laub und Sa Mein Anliegen, meine Not, Gras Er steht bei mir bis zum Tod, Kleidet schön ohn' Unterlaß, 4 2. Wa Er weiß, was meinHerzerquicket; Alles Gute uns bescheret, Seine Lieb und Vatertreu Sollte der verlassen mich? Was hilf Ist mit jedem Morgen neu. Nein, ich trau' ihm sicherlich. hingelangen, zen! t 1607-1676. trau- en, ——.— herz-lich ———— —— Uernähret, ub und iterlaß, ret, nich? cherlich. —— Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 4²³ 4. Wenn nach seinem Reich ich trachte, Wenn ich die Gerechtigkeit Christi mir zur Seligkeit Mehr als Gold undSilber achte, Segnet Gott mir früh und spat Wort und Werke, Rat und Tat. Nun so sorg' ich nicht für morgen; Alles, was zukünftig ist, Irrt mich nicht, ich bin ein Christ. 6266 9900— Melodie. Meinen Gott nur lass' ich sorgen, Denn es ist für jede Zeit Seine Hilfe schon bereit. 6. Gott sei Lob, der mich er⸗ freuet, Daß ich glaube festiglich: Gott mein Vater sorgt für mich! Preis ihm, der den Trost erneuet, Daß ich weiß, Gott liebet mich, Gott versorgt mich ewiglich! Joh. Olearius 1611-1684. Georg Neumark. 1657. —3 E— ů —. E—— —— lue 2 —3 Wer nur den den wird er lie-ben Gott läßt wal-ten wun⸗der-bar er⸗ 14- 323 —2 + . —— und hof-fet außehn ihn in al⸗ler Not und Traurig-keit. al zeit, Wer Gott dem 13 DDD Al ler⸗ höch⸗st sten traut, der hat auf tei⸗nen — 5— H— V. Z—. +1 Sand geů⸗ baut. 2. Was helfen uns die schwe⸗ ren Sorgen? Was hilft uns unser Weh und Ach? Was hilft es, daß wir alleMorgen Beseufzen unser Ungemach? Wir machen unser Kreuz und Leid Nur größer durch die Traurigkeit. —4²⁴ Heiligung und christlicher Wandel. 3. Drum halte nur ein wenig stille Und warte in dir selbst vergnügt, Wie unsers Gottes Gnadenwille Und sein allweiser Rat es fügt! Gott, der uns ihm hat aus⸗ erwählt, Der weiß am besten, was uns fehlt. 4. Er kennt die rechten Freudenstunden, Er weiß wohl, was uns nützlich sei; Wenn er uns nur hat treu er⸗ funden Und merket keine Heuchelei, So kommt er, eh' wir's uns versehn, Und lässet uns viel Guts ge⸗ schehn. 5. Denk nicht in deiner Drangsalshitze, Daß du von Gott verlassen seist, Und daß ihm der im Schoße sitze, Nach eigener Melodie. Den hier die Welt als glücklich preist. Die Zukunft ändert oft sehr viel Und setzet jeglichem sein Ziel. 6. Es sind ja Gott geringe achen Und seiner Allmacht gilt es gleich, Den Reichen klein und arm zu machen, Den Armen aber groß und reich; Gott ist der rechte Wundermann, Der bald erhöhn, bald stürzen kann. 7. Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, Verricht das Deine nur getreu Und trau des Himmels reichem Segen, So wird er täglich bei dir neu; Denn welcher seine Zuversicht Auf Gott setzt, den verläßt er nicht! Georg Neumark 1621—1681. 1836. —— 3 2 4 SSS.SI... +— — IESES... — Sollt' es gleich bis⸗wei- len schei-nen, als ob — — II‚.DI‚..——— =——.————— 2— E 25— Gott ver- ließ' die Sei⸗nen, o so glaub' und weiß ich dies: 2. Hilfe Hat er dru Hilft er ni Hilft er de 3. Gleie Wonach il So hält 6 Er gibt, w 4. Sein Wenn die Er ist gege Mehr als 5. Will Ich kann s Drückt mis Gott mein 32⁸ 0 0 0 ——— —0 glücklich sehr viel sein Ziel. tt geringe en gilt es „ nd arm zu en, 5 und reich; indermann, ld stürzen zeh auf 5 Wegen, mur getreu els reichem , ei dir neu; uversicht erläßt er 1621—1681. O Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 4²⁵ 2 V.— II . en n Gott hilft end- lich noch ge-wiß. 2. Hilfe, die er aufgeschoben, 6. Laß die Welt nur immer Hat er drum nicht aufgehoben; neiden, Hilft er nicht zu jeder Frist, Will sie mich nicht länger Hilft er doch, wenn's nötig ist. leiden, 3. Gleichwie Väter nicht bald geben, Wonach ihre Kinder streben, So hält Gott auch Maß und Ziel; Er gibt, wem und wann er will. 4. Seiner kann ich mich ge⸗ trösten, Wenn die Not am allergrößten; Er ist gegen mich, sein Kind, Mehr als väterlich gesinnt. 5. Will mir Satan bange machen, Ich kann seine Macht verlachen; Drückt mich schwer des Kreuzes Joch, Gott mein Vater lebet noch. Ei so frag' ich nichts darnach: Gott ist Richter meiner Sach. 7. Will sie gleich mich von sich treiben, Muß mir doch der Himmel bleiben; Ist der Himmel mein Ge⸗ winn, Geb' ich alles andre hin. 8. Ach Herr, wenn ich dich nur habe, Frag' ich nicht nach andrer Gabe; Legt man mich gleich in das Grab, G'nug Herr, wenn ich dich nur hab'! Christoph Tietze(Titius) 1641—1703. Nach eigener Melodie. 1738⁸ +——— 4— WWWRT +. 2. ———— 0 0 0 V Al⸗les ist an Got⸗ tes Se⸗ gen ²⁶ Heiligung und christlicher Wandel. O 9⁴ — ——. I 23— und an sei- ner Huld ge-le- gen, ü- ber al-les 6——— .—————— RSSESEEEEE 88 —— Geld und Gut. Wer auf Gott sein Hof-fen se⸗ tzet, 1— EESISSSIIIII‚. 2— S 4.— 22— — e LH 1 der be- hält ganz un- ver⸗letzet ei ⸗nen frei⸗ en 2—7 2— 6— — 4 +—I ——.— + Hel- den- mut. 2. Der mich hat bisher ernähret Und mir manches Glück bescheret, Ist und bleibet ewig mein; Der mich wunderbar geführet Und noch leitet und regieret, Wird hinfort mein Helfer sein. 3. Viele mühen sich umSachen, Die nur Sorg und Unruh machen Und ganz unbeständig sind. Ich begehr' nach dem zu ringen, Was allein kannfFrieden bringen, Den man in derWelt nicht find't. 4. Hoffnung kann das Herz erquicken; Was ich wünsche, wird sich schicken, So es anders Gott gefällt. Meine Seele, Leib und Leben Hab' ich seiner Gnad ergeben Und ihm alles heimgestellt. 5. Er weiß schon nach seinem Willen Mein Verlangen zu erfüllen, Es hat alles seine Zeit. Ich hab' ihm nichts vorzu⸗ schreiben; Wie Gott will, so muß es bleiben, Wann Gott will, bin ich bereit. 6. Soll ich hier noch länger leben, Will ich ihm nicht widerstreben, Ich verlasse mich auf ihn. Ist doch nichts, das lang bestehet, Alles Irdische vergehet Und fährt wie ein Strom dahin. Verfasser unbekannt, um 1676. bleib ich Sein Wo Er führet So lass' An seiner Und hab' Er wird Es steht 3. Wa Er wird Mein Ar Wird mi Anstatt! d ergeben zestellt. iach seinem en erfüllen, it. vorzu⸗ ben; jes bleiben, nich bereit. ch länger iderstreben, fihn. ng bestehet, et om dahin. t, um 1676. Gottvertrauen, Kreuz und Trost. Nach eigener Melodie. 32⁰, ———— — — 22..— x * Wie er fängt mei- ne Sa⸗chen an, will fP—— P.... ö bleibt ge⸗recht sein Wil=le. ö; ö ich ihm hal⸗ten stil-le. Er ist mein Gott, der ———— 6 ..........III II. 2 DDERr‚ E— in der Not mich wohl weiß zu er ⸗ hal- ten; drum 6— ——— 2;— DDDe— lass' ich ihn nur wal ten. 2. Was Gott tut, das ist Gott ist getreu, wohlgetan; Drum will ich auf ihn bauen Sein Wort kann ja nicht trügen. Und seiner Gnade trauen. Er führet mich auf rechter Bahn; So lass' ich mir genügen 4. Was Eudeigedan; i 5 e Er ist mein Licht und Leben, Und hab' Geduld; 3 5 ů ů ie we Der mir nichts Böses gönnen kann. Er wird mein Unglück wenden, Ihm will ich mich ergeben Es steht in seinen Händen. In Frend und Leid; 3. Was Gott Alarea ist Es kommt die Zeit, wohlgetan; 5 üschei Er wird mich wohl bedenken. Wie eu Oes mein et. Mein Arzt, der alles heilen kann, Wird mir nicht Gift einschenken 5. Was Gott tut, das ist Anstatt Arznei; wohlgetan. 4²8⁸ Heiligung und christlicher Wandel. Muß ich den Kelch gleich schmecken, Der bitter ist nach meinem Wahn, Lass' ich mich doch nicht schrecken, Weil doch zuletzt Ich werd' ergötzt Mit süßem Trost im Herzen: Da weichen alle Schmerzen. 6. Was Gott tut, das ist wohlgetan; Dabei will ich verbleiben. Es mag mich auf die rauhe Bahn Not, Tod und Elend treiben, So wird Gott mich Ganz väterlich In seinen Armen halten; Drum lass' ich ihn nur walten. Sam. Rodigast 1649—1708. Mel. Ringe recht ꝛc. 1738. 17⁴⁵ 37 SSSI.... οπ ν Gott will's ma-chen, daß die Sa⸗ chen SSE e ge- hen, wie es Gi..—— —. hö- her schwellen, wenn du nur bei Je⸗su bist! 2. Wer sich kränket, Weil er 4. Im Verweilen Und im denket, Eilen Jesus liege in dem Schlaf, Wird mit Klagen Nur sich plagen, Denn der Unglaub leidet Straf. 3. Du Verächter! Gott dein Wächter Schläfet ja und schlummert nicht. Zu den Höhen Aufzusehen Wäre deines Glaubens Pflicht. Bleibt er stets ein Vaterherz. Laß dein Weinen Bitter scheinen, Dein Schmerz ist ihm auch ein Schmerz. 5. Glaub nur feste, Daß das Beste Über dich beschlossen seil Wenn dein Wille Nur ist stille, Wirst du von dem Kummer frei. — si⸗ Hü „das ist getan; eiben. rauhe Bahn d treiben, lten; nur walten. 1649—1708. 1738. 1745. Zel⸗ 1ei u bist! Und im iterherz. er scheinen, wauch ein erz. Daß das seil ir ist stille, mmer frei. E Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 4²⁸ 6. Willst du wanken In Ge⸗ Und dein Grämen Zu be⸗ danken, schämen, Faß dich in Gelassenheit! Wird es unversehens sein. Laß den sorgen, Der auch 9. Nun so trage Deine Plage morgen Fein getrost und mit Geduld! Herr ist über Leid und Freud! Wer das Leiden Will vermeiden, 7. Gottes Hände Sind ohn' Häufet seine Sündenschuld. Ende, 10. Aber denen, Die mit Sein Vermögen hat kein Ziel. Tränen Ist's beschwerlich, Scheint's Rehmen ihres Jesu Joch, gefährlich: Wird die Krone Vor demThrone Deinem Gott ist nichts zu Ihres Heilands werden noch. 35 11. Amen, Amen! In dem 8. Wenn die Stunden Sich Namen gefunden, Meines Jesu halt' ich still, Bricht die Hilf mit Macht Es geschehe Und ergehe, herein; Wie und wann und was er will. Joh. Dan. Herrnschmidt 1675—1723. 55.6 O daß ich 204 ꝛc. 1738. 32804 2 4——.———— 0 Ach wenn ich dich, mein Gott, nur ha⸗ nichts ist, was mei⸗- ne See⸗ le la⸗ ——— be, frag' ich nach Erd be, als du, mein Gott, mein Trost und Licht! Rühmt sich die 3235 n rer Lah ohnꝰ dich ist 5³⁰⁰ Heiligung und christlicher Wandel. O x äPBPPPPP PPEEPE SSS.———————— S—.—— mir kein Trost be⸗ wußt. 2. Soll Leib und Seele mir verschmachten, kann, Ich hoffe doch getrost auf dich;. Auch fürcht' ich mich gar keines Nichts will ich alle Plage achten, Falles; An dir allein erquick' ich mich; Liebst du mich nur, was ficht Regt sich auch alles wider mich, mich an? Es bleibt dabei, ich liebe dich. Drum spricht mein Herz: Du 3. Hab' ich nur dich, so hab⸗ Iir dr e enein Teil, ich alles, In dir ist meiner Seele Heil! Benj. Schmolck 1672—1737. Was meine Seele wünschen Mel. Zeuch ein ꝛc. Joh. Crüger. 1653. An Gott will ich ge⸗ den- ken, denn Wenn mich die Sor⸗gen krän⸗ken, so! er ge⸗denkt an mich.— hebt mein Her⸗ze sich zu mei⸗nem Gott em⸗ SS.. por; bald wei⸗chen al⸗ le Schmerzen, denn er stellt 2ꝛ. Denl Wie werd Daß, wen Mir gleich Da komm Er hat sich Er denkten Wie könnt 3. Dent Die alle 9 So freutf Bei solche Die Last! So wird Auch wen Denn Go 4.Denk Er schenke O Gnade Heißt das Gott ist it vünschen gar keines 83 vas ficht an? Herz: Du ꝛein Teil,, ele Heil! 1672—1737. üger. 1653. — en, denn 'n, so! gott em⸗ — Gottvertrauen, Kreuz und Trost. —³¹ 2. Denk' ich an seine Liebe, Wie werd' ich doch entzückt, Daß, wenn es noch so trübe, Mir gleich die Sonne blickt! Da kommt mir immer ein: Er hat sich hoch verbunden, Er denkt mein alle Stunden, Wie könnt' ich traurig sein! 3. Denk' ich an seine Güte, Die alle Morgen neu, So freut sich mein Gemüte Bei solcher Vatertreu. Die Last werf' ich auf ihn, So wird die Arbeit süße, Auch wenn ich Schweiß vergieße; Denn Gott ist mein Gewinn. 4. Denk' ich an sein Erbarmen, Er schenket mir sein Kind; O Gnade für mich Armen! Heißt das nicht treu gesinnt? Gott ist in Christo mein; Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. Daß er sein Kind sollt' hassen, Daß er mich sollt' verlassen, Das kann unmöglich sein. 5. Drum will an Gott ich denken; Die Welt mag immerhin Den Sinn aufs Eitle lenken, Hier ist ein andrer Sinn. Ich trage Gott allein Im Herzen und im Munde, So kann mir keine Stunde Allhier zu lange sein. 6. An Gott will ich gedenken, So lang ich denken kann. Wird manins Grab mich senken, So geh' ich zwar die Bahn, Da mein die Welt vergißt; Doch glaub' ich dieses feste: Gott denket mein aufs beste, Wo kein Vergessen ist. Benj. Schmolck 1672—1737. Georg Neumark. 1657. 0 0 0 00 Je grö⸗ßer Kreuz, je bei Sünden⸗ DISEE nä⸗ her Himmel. lust und Welt⸗ge⸗ tümmel H—. P— ——— 22 Wer oh⸗ne Kreuz, ist oh- ne Gott; D. sel ver⸗gißt man Höl⸗le, Fluch und Tod.— Heiligung und christlicher Wandel— 45⁵n x ——— ist der Mensch ge⸗ schätzt, den Gott in Kreuz und —.UUIUUU— SSPSPSSSII III...... Trüb⸗sal setzt! 2. Je größer Kreuz, je besfre Das Kreuz vermehrt der Liebe hristen. Glut Gott prüft uns an dem Probe⸗ Gleichwie das Ol im Feuer tut. stein; Die Gärten wandeln sich in 5. Je größer Kreuz, je mehr Wüsten, Gebete. Fällt nicht ein Tränenregen drein. Da fleht man gern 2—6 Trost Das Gold wird auf dem Feuer⸗ und Licht; Wenn um dasSchiff kein Sturm⸗ herd, Ein Christ in mancher Not be⸗ wind wehte, währt. So seufzte Wuht Rettung 1 3. Je größer Kreuz, je stärkrer Wo kämen Davids Psalmen her, Glaube. Wenn er nicht auch versuchet Die Palme wächset bei der Last; wär'? Die Süßigkeit fließt aus der Traube, 6. Je größer Kreuz, je mehr Wenn du sie wohl gekeltert hast. Verlangen. Im Kreuze wächset uns der Mut, Vom Tale steiget man bergan; Wie Perlen in gesalzner Flut. Wer durch die Wüste lang ge⸗ 401. gangen, 4. Je größer Kreuz, je größre Der sehnet sich nach Kanaan. 2—— Das Täublein findet es nicht Der Wind bläst nur die Flanm an un—2— men auf; So fliegt es der Ar Und scheinet gleich der Himmel Lotte e 7. Je größer Kreuz, je lieber trübe, So lachet doch die Sonne drauf. terben. ——— Man freut Denn mar Es stirbt Das Kreu Bezeugt, u 8. Je gr Die Gotte Und die ei Der überr Kreuz und t der Liebe t/ n Feuer tut. iz, je mehr ete. um Trost Licht; kein Sturm⸗ wehte, Rettung salmen her, persuchet „je mehr ngen. in bergan; lang ge⸗ n/ Kanaan. es nicht Arche zu. je lieber n. U Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 4³³ Man freut sich recht auf seinen Ach, dieses teure Kleinod macht, Tod; Daß man das größte Kreuz Denn man entgehet dem Ver⸗ nicht acht't. derben, Es stirbt auf einmal alle Not. 9. Gekreuzigter laß mir dein —5 Kreuze Das Kreuz, a Gräber Je länger und je lieber sein! Daß mich die Ungeduld nicht Bezeugt, man habe triumphiert. kethe, 8. Je größer Kreuz, je schönre So pflanz ein solches Herz mir Krone, ein, Die Gottes Gnad uns beigelegt, Das Glauben, Liebe, Hoffnung Und die einmal vor seinem hegt, Throne Bis dort mein Kreuz die Krone Der überwinder Scheitel trägt. trägt! Benj. Schmolck 1672—1737. Mel. Jesu, meine Liebe. 17¹⁵. WISS —.— I 1 4-..—— —.4 2——— ——11 See le, sei zu ⸗ frie ⸗den! Was dir Treib aus dei- nem Her- zen Un-ge⸗ Gott be⸗ schie-den, das ist al-les gut. duld und Schmer-⸗zen, fas⸗ se fri⸗schen Mut! 4.— II 1 2—. E —.— Wen dich Not rings-um be⸗ droht, und kein Glück will X II ——— 4³⁴ Heiligung und christlicher Wandel. 2. Bringt der Feinde Menge Alles ins Gedränge, Was die Wahrheit liebt; Will man dir den Glauben Aus dem Herzen rauben: Werde nicht betrübt! Naht zu dir Viel Elend hier, Droht der Bosheit offner Rachen: Wohl wird's Gott doch machen. 3. Scheint der Himmel trübe, Stirbt der Menschen Liebe Ganz für dich dahin, Stören Mißgeschicke Fast all Augenblicke Deinen Geist und Sinn: Nur Geduld! Des Himmels ld Hu Sieht auf alle deine Sachen: Wohl wird's Gott doch machen. 4. Ungeduld und Grämen Kann das Leid nicht nehmen, Nein, es mehrt den Schmerz. Wer sich widersetzet, Wird nur mehr verletzet; Drum Geduld, mein Herz! Wirf, mein Sinn, Die Sorgen hin! Drücket gleich die Last den Schwachen: Wohl wird's Gott doch machen. 5. Auf die Wasserwogen Folgt ein Regenbogen, Und die Sonne blickt. So wird auf das Weinen Lauter Freud erscheinen, Die das Herz erquickt. Laß es sein, Wenn Angst und Pein Mit dir schlafen, mit dir wachen: Wohl wird's Gott doch machen. 6. Kronen sollen tragen, Die des Kreuzes Plagen In Geduld besiegt. Fröhlich ausgehalten Und Gott lassen walten Das macht recht vergnügt. Drum, mein Herz, Beschließ im Schmerz Alles Unglück zu verlachen: Wohl wird's Gott doch machen. 7. Nun so soll's verbleiben, Ich will nie mich sträuben Folgsam Gott zu sein. Beides, Tod und Leben Sei ihm hingegeben: Ich bin sein, er mein; Denn mein Ziel Ist, wie Gott will. Drum sag' ich in allen Sachen: Wohl wird Gott es machen. Benj. Schmolck 167²2—1737. 2. Beide Seine Ma Tag und Müssen sie Sonn und Was sicher Und beweg Kann von 3. Scha Mensch un Sagen dir Daß sein Auch der X Gras und — erwogen gen, ckt. Weinen inen, ckt. Angst ünd it dir tragen, agen n lten gnügt. Beschließ im nerz lachen: doch en. erbleiben, äuben n. ben 5 „wie Gott en en: nachen. 1672—1737. Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 4³⁵⁵ Mel. Warum sollt' ich mich ꝛc. Joh. Georg Ebeling. 1666. —— r. —*— Sei —————.— 56 —.— zu ⸗frie⸗ den, mein Ge⸗ mü= te! —— — E 2. — I—— 227 II— —.....— ———.—..——— +*—— Schau⸗e sei⸗ ne gro⸗ßen Ta ten! Was die Welt 3—5—— ö ö 57577 IISSII..E..... ———.——3 in sich hält, ist ihm wohl ge ⸗ ra- ten. 2. Beides, Erd und Himmel preisen Seine Macht, Tag und Nacht Müssen sie beweisen, Sonn und Stern' sind Gottes Zeugen; Was sich regt Und bewegt, Kann von ihm nicht schweigen. 3. Schau die Werke seiner Hände! Mensch und Tier Sagen dir, Daß sein Ruhm ohn' Ende; Auch der Wurm in seiner Blöße, Gras und Laub, Selbst der Staub Zeugt von Gottes Größe. 4. Was auf Bergen und in Gründen, In der Höh, In der See Oder sonst zu finden, Rühmet seines SchöpfersStärke, Daß man hier Nach Gebühr Seine Weisheit merke. 5. Wie muß ich sein Lob er⸗ heben, Wie so gar Wunderbar Gab er mir mein Leben! 4³⁶ Heiligung und christlicher Wandel. O O Seel und Leib ist sein Geschenke; Hat geschafft,— Ist es nicht Daß ich's überstanden.—. Meine Pflicht, 9. Nun mein Herz, das hat Daß ich dran gedenke? schon lange de 6. Er hat seine Huld vermehret, Gott getan; de Da er hier Denke dran, Jesum mir Will dir werden bange! 5—— Als ein Pfand bescheret Dein Gott wird dich nicht ver⸗ Und durch ihn auf meinem Pfade lassen; Tro Mich beglückt Trau dem Herrn;—.— Und erquickt; Er hilft gern, 9—.— Heißet das nicht Gnade? Er wird dich nicht hassen!—— 7. Wie mich sein getreues 10. Der viel tausend Millionen Ge Sorgen Noch erhält, Tag und Nacht Die die Welt 2. Er k Nimmt in acht, Um mich her bewohnen; Das zeigt jeder Morgen; Der den Himmel unterstützet, ö Er will es Ja kein Augenblick verschwindet, Weiß, was dir SeinVat. Der mir nicht, Auch hinfür Und er nir Gott mein Licht, Schadet oder nützet. Sein We Deine Huld verkündet. 11. Drum ergib dich seinem 5 8. Sandt' er mir des Kreuzes Willen! Da stärkt Plagen, Heiße gut War die Last Was er tut, 3. Es k- Kaum gefaßt, Einst wird sich's enthüllen! So half er mir tragen; Denn Gott weiß in allen Sachen, Den mar War nicht mehr Geduld vo⸗ Groß an Rat, Man siel handen, Stark von Tat, Seine Kraft Alles wohl zu machen. Diaß der Benj. Schmolck 1672—1737. Doch wa Mel. 1—— nur den lieben Gott ꝛc. Georg Neumark. 1657. Es hilft IIEEEEEEEEE sSSS 24 0 2—45 S 4. Die Ich bin bei al-lem Kummer stil⸗e, Es ist des lie⸗ben Got⸗tes Wil⸗le, nden. herz, das hat on lange ange! ich nicht ver⸗ sen; hassen! end Millionen hnen; unterstützet, t. dich seinem llen! ithüllen! lllen Sachen, hen. ck 1672—-1737. eumark. 1657. — Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 55—..— EHEEEE 4 ů SI — der mir auf mei⸗nem Her- zen liegt. sei⸗-ner Zeit ver- gnügt; der mich zu denn die ⸗ ser i ——.— 1— 2—...—.— Trost ist mir be⸗ kannt: + es än-dert's mei- nes 5.— —————— E Got-tes Hand. 2. Er kann es tun, drum will ich hoffen; Er will es tun, so trau' ich drauf. Sein Vaterherz steht immer offen, Und er nimmt meine Seufzer auf. Sein Wort ist mir ein sichres Pfand: Da stärkt mich meines Gottes Hand. 3. Es kann nicht jeder Wunsch gelingen, Den man sich etwa ausgedacht. Man sieht, wer's mit Gewalt will zwingen, Daß der nur Übel ärger macht. Doch was mir fehlt, ist Gott bekannt: Es hilft mir meines Gottes Hand. 4. Die rechte Stunde wird schon kommen, Wo seine Hilfe mich erfreut. Ich weiß, daß endlich doch den Frommen Der Wunsch des Herzens wohl gedeiht. So hält mein Glaube festen Stand: Mich segnet meines Gottes Hand. 5. Will's Gott, so stellet sich schon morgen Der Segen meiner Hoffnung ein, Und wird von allen meinen Sorgen KeinStäubchen ferner übrig sein. So hab' ich ein gelobtes Land: Es krönt mich meines Gottes Hand. 6. Geduld! will ich indessen sprechen; Geduld! wenn sich's noch will verziehn; ⁵⁸ Heiligung und christlicher Wandel. x O Geduld! die Zeit wird Rosen Dabei verharr' ich unverwandt: brechen, Bald ändert's meines Gottes Die mir aus Gottes Liebe blühn. Hand. Erdmann Neumeister 1671—1756. Mel. Was Gott tut ꝛc. 1693. EEEE —— Auf Gott und nicht auf mei⸗ nen Rat will und dem, der mich er⸗ schaf-fen hat, mit ᷓS·— ——— ich mein Glück nur bau- en gan-zer See⸗le trau- en. Er, der die Welt all⸗ 2 ———————.— I.—.— 2—2— 2 1—.—— —. mäch⸗tig hält, wird mich in mei⸗nen Ta⸗gen als .— Gott und Va⸗ ter tra⸗ gen. 2. Er sah von aller Ewigkeit, Und hätte, was ich bitte, Wie viel mir nützen würde, Mir gnädig, eh' ich's bat, ge⸗ Bestimmte meine Lebenszeit, währt, Mein Glück und meine Bürde. Wenn's seine Weisheit litte; Was zagt mein Herzẽ Er sorgt für mich Ist auch ein Schmerz/ Stets väterlich. Der zu des Glaubens Ehre Nicht was ich mir ersehe, Nicht zu besiegen wäre? Sein Wille der geschehe. 3. Gott kennet, was mein Herz 4. Ist nicht ein ungestörtes begehrt, Glück ◻— Weit schw Als selbst Bei dessen Die größt Hebt doch Und Ehre Verläßt n 5. An! Läßt Got Gesundhe Sind nich unverwandt: ines Gottes ind. ter 1671—1756. 1693. n Rat will hat, mit heit litte; rsehe, ehe. igestörtes — —— Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 4³ Weit schwerer oft zu tragen Als selbst das widrige Geschick, Bei dessen Last wir klagen? Die größte Not Hebt doch der Tod, Und Ehre, Glück und Habe Verläßt mich doch im Grabe. 5. An dem, was wahrhaft glücklich macht, Läßt Gott es keinem fehlen; Gesundheit, Ehre, Glück und Pracht Sind nicht das Heil der Seelen. Wer Gottes Rat Vor Augen hat, Dem wird ein gut Gewissen Die Trübsal auch versüßen. 6. Was ist des Lebens Herr⸗ lichkeit? Wie bald ist sie verschwunden! Was ist das Leiden dieser Zeit? Wie bald ist's überwunden! Hofft auf den Herrn, Er hilft uns gern! Seid fröhlich, ihr Gerechten, Der Herr hilft seinen Knechten! Christ. Fürchtegott Gellert 1715—1769. Mel. Was Gott tut ꝛc. 1690. Der Herr ist Dem fehlt es 335 DEEEE mei⸗ ne Zu ⸗ver⸗sicht, mein nie an Trost und Licht, der —s——— be ster Trost im Le⸗- ben. Er sich an ihn er ⸗ ge⸗ ben. —.— sein Ge⸗ bot wird mei⸗ne See=le SSPSPSPSSS *2— stil ⸗le; mir ————— g'nügt des Va⸗ ters Wil=le. 41⁰ 2. Wer wollte dir, Herr, nicht vertraun? Du bist des Schwachen Stärke. Die Augen, welche zu dir schaun, Sehn deine Wunderwerke. Herr, groß von Rat Und stark von Tat, Mit gnadenvollen Händen Wirst du dein Werk vollenden. 3. Noch nie hat sich, wer dich geliebt, Verlassen sehen müssen; Du läßt ihn, wenn ihn Not umgibt, Doch deinen Trost genießen. Des Frommen Herz Wird frei von Schmerz, Der Sünder eitles Dichten Wird einst dein Rat zernichten. 4. Drum hoff, o Seele, hoff auf Gott! Des Toren Trost verschwindet, Wenn der 08 selbst im d 0 Ruh und Erquickung findet. Wenn jener fällt, Ist er ein Held; Er steht, wenn Sünder zittern, Ein Fels in Ungewittern. 5. Wirf nicht den Trost der Hoffnung hin, Den dir der Glaube reichet! Weh dem, der zu der Welt will fliehn Und von dem Höchsten weichet! Heiligung und christlicher Wandel. 1 Dein Heiland starb, Und er erwarb Auf seinem Todeshügel Dir deines Glaubens Siegel. 6. Sei unbewegt, wenn um dich her Auch Trübsalswetter stürmen! Flieh nur zu Gott, gewiß wird er Mit starkem Arm dich schirmen! Die Zeit der Qual, Der Tränen Zahl Zählt er, er wägt die Schmerzen Und wälzt sie von dem Herzen. 7. Herr, du bist meine Zuver⸗ icht, Auf dich hofft meine Seele. Du weißt, was meinem Glück gebricht, Wenn ich mich sorgend quäle. Wer wollte sich Nicht ganz auf dich, Allmächtiger, verlassen Und sich im Kummer fassen? 8. In deine Hand befehl' ich mi Mein Wohlsein und mein Leben; Mein hoffend Auge blickt auf ich, Dir will ich mich ergeben. ei du mein Gott Und einst im Tod Der Fels, auf den ich traue, Bis ich dein Antlitz schaue! Christoph Christ. Sturm 1740—1786. ö mei⸗ Hast du tr O wie oft Wie dein; Hilfe mir Wenn mei Deiner Fü Wie du wi 3. Alles Was du tt Es sei Ste Dankbar! Mag die ügel ns Siegel. wenn um her er stürmen! ewiß wird er ch schirmen! Schmerzen em Herzen. ieine Zuver⸗ »Seele. nem Glück cht, ind quäle. en r fassen? befehl' ich mein ; lickt auf eben. traue, haue! 740—1780. U Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 4⁴¹ Mel. Alle Menschen müssen sterben. 1687. 0 0 Entd Linren und mein Wecttaneen, wig dei⸗ ne Hil-fe werd' ich schauen, seh ich 2 EII 2.— ———————.— 2—.2—— —— SSDSDE.E... mei⸗ ne Zu ⸗ver=sicht, sonst auch nir- gends Licht; auch auf rau-hen dun-keln 4— v 4———— Eee DDDDe‚eeeeeee We⸗ gen find' ich Freu⸗de, find' ich Se- gen. Dei-⸗ͤner ————.—.— — —— e Füh⸗rung folg' ich still; wie du willst, nicht wie ich will. 2. Seit der Jugend ersten Du kannst stärken und erquicken. Jahren Deiner Führung folg' ich still; Hast du treulich mich geführt. Wie du willst, nicht wie ich will. O wie oft hab' ich erfahren, 4. Führe mich, Herr, wie du Wie dein Vaterherz gerührt denkest, Hilfe mir und Rettung sandte, Daß ich vor dir wandeln soll! Wenn mein Flehn zu dir sich Wenn nur du mein Schicksal wandte! lenkest, Deiner Führung folg' ich still;, O so geht's mir ewig wohl; Wie du willst, nicht wie ich will. Steh'ich nur bei dir in Gnaden, 3. Alles sei dir übergeben; Welcher Feind kann—— mir Was du tust, ist wohlgetan.. 1 8 schaden? 70. Es sei Sterben oder Leben,— 7— Führung folg' ich still; Dankbar nehm' ich alles an. Wie du wilst, nicht mie d will. Mag die Last auch schwer mich 8. Muß ich manchen Schmerz drücken, empfinden, E Heiligung und christlicher Wandel. — Fühl' ich oft, wie schwer es sei, Sich durch Leiden durchzu⸗ winden, Weiß ich doch, mein Gott ist treu. Jede Last hilfst du mir tragen, Und ich sollte trostlos zagen? Deiner Führung folg' ich still; Wie du willst, nicht wie ich will. 6. Bin ich niedrig hier auf Erden, Trifft mich unverdienter Hohn, Hoff' ich doch erhöht zu werden, Ewiger, vor deinem Thron. Mögen denn mich Menschen hassen, Du, du wirst mich nicht ver⸗ lassen. Deiner Führung folg' ich still; Wie du willst, nicht wie ich will. 7. Nicht den Ruhm, den Menschen geben, Nicht der Sinne Lust, nicht Geld Such' ich; nur ein frommes Leben Sei mein Reichtum auf derWelt. Meine Lust sei, dich zu schauen, Und meinStolz, dir zu vertrauen. Deiner Führung folg' ich still; Wie du willst, nicht wie ich will. 8. Ich empfehl' mich deinen Händen, Vater, voll Zufriedenheit. Jede Klage wird sich enden, Jeder Schmerz wird Seligkeit. Kann ich von des Himmels Höhen Einst mein Schicksal übersehen, O dann sprech' ich tiefgerührt: Selig hast du mich geführt! Nach Elisabeth Eleonore von Sachsen-Meiningen 1658—1729, von Friedr. Brauer 1754—1813. Mel. Jesus, meine Zuversicht. Joh. Crüger? 1653. 1656. — 2— 4— + 4.—— S. — +.—— Hof-fe, Herz, nur mit Ge-duld, Gott dein Va⸗ ter end-lich ist voll Huld, kind-lich darfst du L.. wird der Tag an- bre-chen! zu ihm spre⸗ chen; —.— — auf dein gläu- bi⸗ Bau aufr Zu der Fre Führen stüö Doch ein! Zittre nicht 3. Ankr Schwinge Mach ihn Sag ihm ihm, den nschen geben, st, nicht Geld ommes Leben auf der Welt. h zu schauen, zu vertrauen. ig'ich stil; wie ich will. mich deinen aden, enheit. ch enden, d Seligkeit. Himmels hen al übersehen, tiefgerührt: geführt! n 1658—1729, 1653. 1656. end⸗lich kind-lich gläu-bi⸗ U Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 4⁴³ E H —— 653 Ver„traun wird er gnä-dig nie-der-schaun. 2. Wolken kommen, Wolken Er ist gütig und erquickt gehn; Jedes Herz, das Kummer drückt. Bau auf deines Gottes Gnade! Zu der Freude Sonnenhöhn 4. Faß im Glauben kühnen Führen stürmisch dunkle Pfade, Mut, Doch ein treues Auge wacht; Kraft wird dir dein Helfer Zittre nicht in Sturm und Nacht! senden; Mit der Hand, die Wunder tut, 3. Ankre du auf Felsengrund, Wird er deine Leiden enden! Schwinge dich zu Gottes Herzen, Er ist lauter Lieb und Huld; Mach ihm deine Leiden kund, Hoffe, Herz, nur mit Geduld! Sag ihm deine tiefsten Stehfrie 15. dbbnamn Schmerzen! 1826. Mel. Es ist genug. Joh. Rud. Ahle. 1662. 38 r —.— .—— e, ,n in 00 00 Gott ist mein Licht! Ver⸗-za⸗- ge Die Son ⸗ne sinkt, die Nacht bringt S nicht, mein Herz, in ban⸗ger dunk⸗ler Zeit! 799— und 2 mein Licht strahlt al⸗le ⸗ ——.— ——— zeit; es schimmert an dem Tag der Freu⸗den, es 4⁴⁴⁷ Heiligung und christlicher Wandel. O —.— Lei⸗den: Gott ist mein Licht! 5. Gott ist mein Schild, mein Schirm in der Gefahr, Die er nur wenden kann! Er deckt mein Haupt, und ohn' ihn fällt kein Haar, Er nimmt sich aller an. Ob Tausende, die mit mir wallen, Zur Rechten oder Linken fallen: Gott ist mein Schild! 6. Gott ist mein Lohn! Drum geh' ich unverzagt Die Bahn, die er mir zeigt. Der Gang ist schwer, er wird mit Gott gewagt, Der dort die Palme reicht. Q—.— .—— I.SI....— leuch-tet in der Nacht der 2. Gott ist mein Heil! OSeele, fürchte nichts! Dein Helfer ist getreu; Er läßt dich nicht, sein Vater⸗ wort verspricht's, Er steht dir mächtig bei. Er will dich bis ins Alter tragen, Kein wahres Gut dir je versagen: Gott ist mein Heil! 3. Sein ist die Kraft! Er spricht's, und es geschieht, Gebeut, und es steht da; Und wenn mein Blick noch keine Hoffnung sieht, Ist schon die Rettung nah. Wo schwache Menschen nichts vermögen, Froh will ich wachen, kämpfen, Da kommt Gott stärkend uns ringen, entgegen: Durch Gnade stark den Feind Sein ist die Kraft! bezwingen: Gott ist mein Lohn! 7. Gott ist mein Preis! Er sei mein Lobgesang, Er, des ich ewig bin! Der Herr ist groß, und seines Ruhmes Klang Tönt durch das Weltall hin. Ich stimme mit den Erdgebornen Ins hohe Lied der Auserkornen: Gott ist mein Preis! Joh. Heinr. Karl Hengstenberg 1770—1834. 4. Sein ist das Reich! Er herrscht im Weltgebiet Mit Weisheit, Huld und Macht. Die Sterne gehn, der Strom der Zeiten flieht, Von seinem Blick bewacht, Und alles lenket er im stillen Zum Ziel nach seinem heil'gen Willen: Sein ist das Reich! Und Wun Die sich a Verlassen Er hat's g Mein Her, Und läßt 3. Und Ist alles Ich halte Und hoff' Denn was — mein Licht! Schild, mein der Gefahr, kann! pt, und ohn? n Haar, an. nit mir len, inken fallen: d! ohn! Drum erzagt ir zeigt. er wird mit t, Rreicht. n, kämpfen, den Feind reis! Er sei ang/ nd seines ing ltall hin. rdgebornen userkornen: 1770—1834. U Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 4⁴⁵ Mel. Mein Herzens-Jesu. Peter Sohrlen). 1668. AEIEIIITV —*....——2 Ich steh' in mei- nes Her- ren Hand und nicht Er-den- not, nicht Er- den-tand soll ar nnn. 2—.—— 2* 7— .—5.—— will drin ste- hen blei⸗ ben,„ mich da⸗ raus ver⸗ trei⸗ ben; und wenn zers fallt die 2— 8 2—.———— 5—.———5.—— e.—2.— 2—. 1 2. 2 gan-⸗ ze Welt, wer sich an ihm, und wen er hält, wird II ...—. 2— — I 2——=be⸗hal⸗t hal⸗ ten blei⸗ben. 2. Er ist ein Fels, ein sichrer Hort, Und Wunder sollen schauen, Die sich auf sein wahrhaftig Wort Verlassen und ihm trauen. Er hat's gesagt, Und darauf wagt Mein Herz es froh und unverzagt Und läßt sich gar nicht grauen. 3. Und was er mit mir machen will, Ist alles mir gelegen. Ich halte ihm im Glauben still Und hoff' auf seinen Segen; Denn was er tut, Ist immer gut, Und wer von ihm behütet ruht, Ist sicher allerwegen. 4. Ja, wenn's am schlimmsten mit mir steht, Freu' ich mich seiner Pflege; Ich weiß, die Wege, die er geht, Sind lauter Wunderwege. Was böse scheint, Ist gut ge⸗ meint, Er ist doch nimmermehr mein Feind Und gibt nur Liebesschläge. 5. Und meines Glaubens Unterpfand 4⁴⁶ Heiligung und christlicher Wandel. ——. Ist, was er selbst verheißen, Daß nichts mich seiner starken Hand Soll je und je entreißen. Ich will —— Was er verspricht, Das bricht er nicht, Er bleibet meine Zuversicht, Ich will ihn ewig preisen. Karl Joh. Phil. Spitta 1801—1859. Mel. Herzlich tut mich verlangen.. 1516 Haßler. 3A0H......— — —..— in Gott mich fas⸗sen und dann bin ich nicht ver- las⸗ sen in —— Pein, dann geht auf mei⸗nem V 6 +———— —————— iii Pfa⸗de, wie dun⸗ kel er 1— auch wär', ein Bo⸗te sei ⸗-ner Gna⸗-de, ein 2. Er trägt in seinen Hän⸗ en Ein wunderhelles Licht, Mir süßen Trost zu spenden Und reine Zuversicht. Von solchem Licht geleitet Fühl' ich die Furcht gebannt, enn über mich gebreitet Ist Gottes Vaterhand. n⸗ gel vor mir her. 3. Zur Rechten und zur Linken Mag der Versucher nahn, Mich lockt sein schmeichelnd Winken Nicht hin auf seine Bahn Wie fänd' ich dorten Frieden, Hätt' ich mich falschgesinnt Von Gottes Huld geschieden, Ein ungehorsam Kind? 4. Meing Dem, der Auch wenr Zur Prüfut 2. Mac Mein Che Des alten Ist Leben Erst wenn Und sich d Beginnt! O Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 4⁴⁷ Das bricht 4. MeinHerz will ich bewahren Er will die Kraft mir stärken, 45 Dem, der es treulich liebt, Sie kommt von ihm allein; nicht, zuversicht Auch wenn er mit Gefahren In Worten und in Werken preisen. Zur Prüfung mich umgibt. Soll ich sein Zeuge sein. tta 1801—1859. Julius Hammer 1810—1862. 11613. Wer. Mel. Es ist gewißlich an der Zeit. 1535. 34⁴—.——————— — TI E H n—.——5——— ———.— 2——— III......... —————ο O kla⸗ge nicht, wenn dir dein Gott ein 25 und Sei's Krankheit, Man-gel, Gram und Spott, vom sen in—.— antdr 2 2———....—..— ,————————— 1——— Kreuz will auf⸗ er ⸗-le⸗ gen! 4 Kreu- ze kommt der Se-gen, wenundn dert ne f mei⸗nem ů— 5 ö—1 5 4— — RRRRDRDREE. ————— — dei⸗ ne Schuld es trägst in gläu-bi⸗-ger Ge-duld und Bo= te 4 — II 4. SISII........... . Larr ö fest auf Christum bau zest. 3 2. Macht auch das Kreuz dem 3. Du gehst vor Gottes An⸗ d zur Linken Fleische bang, Igesicht nahn, Mein Christ, laß dich's nicht Und stehst in seinem Segen, eichelnd reuen! Und deines Fußes Leuchte ist ken Des alten Menschen Todesgang Sein Wort auf allen Wegen. Bahn; Ist Lebensweg dem neuen; Du hältst an ihm, der dich nicht Frieden, Erst wenn der starre Trotz erliegt, läßt, hde Und sich das Srugt dem Kreuze An deinem 3 55 und Heiland eschieden 2 Beginnt das wahre Leben. Im Leben und im Sterben. ⁸ Für besondere Zeiten und Verhältnisse. U— 4. Und himmelan, nur Bis Gott sich dir in Gnaden neigt 2. Dank himmelan Und dir durch Jesum Christum Ist all dein Lauf gewendet, reicht In der vere Bis er am Ziele deiner Bahn An Kreuzes Statt die Krone. Mich vor In Herrlichkeit sich endet, Julius Sturm 1816—1896. Behütet un ——— Demütig b Wollst mir Womit in XXI. Für besondere Zeiten und Verhältnisse. Ich hab e 3. Du u J. Am Morgen. Mich gnäd eind 34— eigener Melodie. Weltlich? 1598. Gnd +2—————.— Vor Feu'r ./.— Vor Armu 9 0—. Vor Krank —.— Aus mei⸗nes Her- zens Grun⸗ ö Vor bösem in die⸗-ser Mor- gen- stun⸗ ——.— 4. Die S —————4 Gut, Ehre G r d E. Wil ich d 2 de sag' ich dir Lob und Dank Daze mei de und all mein Le- ben lang; 8 —— —— E,—— 2.——— ö J343 Gott anf dei ⸗ nem Thron, dich will 0 e⸗ wig 5—85 t 0 0 0 0 ———— —— eh ⸗ ren, laß mich dein Lob ver ⸗Wmeh⸗ ö 2 —————— ———— ren durch Chri⸗stum, dei⸗ nen Sohn! Evang. Gnaden neigt im Christum ht die Krone. m 1816—-1896. hältnisse. Veltlich? 1598. Grun⸗ stun⸗ —— Am Morgen. 4⁴⁸ 2. Dank dir, daß du aus Gnaden In der vergangnen Nacht Mich vor Gefahr und Schaden Behütet und bewacht! Demütig bitt' ich dich, Wollst mir die Sünd vergeben, Womit in diesem Leben Ich hab' erzürnet dich. 3. Du wollest auch behüten Mich gnädig diesen Tag Vor Feindes List und Wüten, Vor Sünden und vor Schmach, Vor Feu'r und Wassersnot, Vor Armut und vor Schanden, Vor Krankheit und vor Banden, Vor bösem schnellem Tod. 4. Die Seele, Leib und Leben, Gut, Ehre, Weib und Kind Will ich dir übergeben, Dazu mein Hausgesind; Nach, eigener Melodie. Was deine Huld mir gab, Die Eltern und Verwandten, Die Freunde und Bekannten Und alles, was ich hab'. 5. Gott will ich lassen raten, Der alle Ding' vermag; Er segne meine Taten Auch an dem heut'gen Tag. Ihm hab' ich heimgestellt Leib, Seele, Gut und Leben Und was er mir gegeben; Er mach's, wie's ihm gefällt. . Drauf sprech' ich fröhlich Amen Und zweifle nicht daran, Gott nimmt in Jesu Namen Mein Beten gnädig an. Drum streck' ich aus die Hand, Greif an das Werk mit Freuden, Das Gott mir wollt' bescheiden In meinem Amt und Stand. Verfasser unbekannt; 1592. Heinr. Albert. 1642. 343 —— nt. Evang. Gesangbuch. —— Gott des Him-mels und der Er⸗ den, der uns Tag und Nacht läßt wer-den, —. des⸗sen 17 Für besondere Zeiten und Verhältnisse. E —— —.—— IE— 1——. und was drin-nen e halt. 2. Gott, ich danke dir von Herzen, Daß du mich in dieser“ kacht Vor Gefahr, Angst, Not und Schmerzen Hast behütet und bewacht, Daß des bösen Feindes List Mein nicht mächtig worden ist. 3. Laß die Nacht auch meiner Sünden Jetzt mit dieser Nacht vergehn; O Herr Jesu, laß dich finden Und dein Herz mir offen stehn, Da allein ja Hilf und Rat Ist für meine Missetat! 4. Hilf, daß ich mit diesem Morgen Geistlich auferstehen mag Und für meine Seele sorgen, Daß, wenn nun dein großer Tag Uns erscheint und dein Gericht, Ich davor erschrecke nicht! Nach eigener Melodie. 5— — Die gold-ne 5. Führe mich, o Herr, und leite Meinen Gang nach deinem Wort, Sei und bleibe du auch heute Mein Beschützer und mein Hort! Nirgends als bei dir allein Kann ich recht bewahret sein. 6. Meinen Leib und meine Seele Samt den Sinnen undVerstand, Großer Gott, ich dir befehle Unter deine starke Hand. Herr, mein Schild, mein' Ehr, mein Ruhm, Nimm mich auf, dein Eigentum! 7. Deinen Engel zu mir sende, Der des bösen Feindes Macht, List und Anschläg' von mir wende Und mich halt' in guter Acht, Der auch endlich mich zur Ruh Trage nach dem Himmel zu! Heinr. Albert 1604—1651. Joh. Georg Ebeling. 1666. —DDDD‚.— E voll Freud und schau 2. Mein Was Gott Zu seinen Und uns zi Wie sein 2 Und wo di Dann solle Wenn sie! Von hinne Aus dieser 3. Lasse Dem Sch Am Morgen. herr, und leite h deinem rt/ auch heute d mein Hort! ir allein ahret sein. ind meine le ndVerstand, rbefehle hand. mein' Ehr, Ruhm, nEigentum! zu mir sende, des Macht, n mir wende uter Acht, ich zur Ruh mmel zu! t 1604—1651. beling. 1666. Won- ne bringt un- sern Gren-zen mit ih- rem —.— —.— 3.—— Mein Haupt und Glie-der die la⸗gen dar⸗ nie-⸗der, a- ber nun ———— 2.— e.— steh⸗ ich, bin mun⸗ ter und fröh⸗=lich, schau⸗e den 2. Mein Auge schauet, Was Gott gebauet Zu seinen Ehren Und uns zu lehren, Wie sein Vermögen sei mächtig und groß, Und wo die Frommen Dann sollen hinkommen, Wenn sie mit Frieden Von hinnen geschieden Aus dieser Erde vergänglichem Schoß. 3. Lasset uns singen, Dem Schöpfer bringen Him⸗mel mit mei-nem Ge- ht. Güter und Gaben; Was wir nur haben, Alles das sei Gott zum Opfer geweiht! Die besten Güter Sind unsre Gemüter; Lieder der Frommen, Von Herzen gekommen, Das ist ein Spfer, dran er sich erfreut. 4. Abend und Morgen Sind seine Sorgen; Segnen und mehren, Unglück abwehren 4⁵⁷ Für besondere Zeiten und Verhältnisse. E Sind seine Werke und Taten allein. Wenn wir uns legen, So ist er zugegen, Wenn wir aufstehen, So läßt er aufgehen Über uns seiner Barmherzigkeit Schein. 5. Alles vergehet, Gott aber stehet Ohn' alles Wanken; Seine Gedanken, Sein Wort und Wille hat ewigen Grund. Sein Heil und Gnaden Die nehmen nicht Schaden, Heilen im Herzen Die tödlichen Schmerzen, Halten uns zeitlich und ewig gesund. 6. Gott, meine Krone, Vergib und schone, Laß meine Schulden In Gnad und Hulden Aus deinen Augen sein ferne verbannt! Sonst Herr, regiere, Mich lenke und führe, Mel. 39— laßt uns Gott ꝛe. Wie dir's gefället: Ich habe gestellet Alles in deine Beliebung und Hand! 7. Willst du mich kränken, Mit Galle tränken, Und soll von Plagen Ich auch was tragen, Wohlan, so mach es, wie dir es beliebt! Was gut und tüchtig, Was schädlich und nichtig Meinem Gebeine, Das weißt du alleine, Hast niemals zu sehr die Deinen betrübt. 8. Trübsal und Zähren Nicht ewig währen, Nach Meeresbrausen Und Windessausen Leuchtet der Sonne erwünschtes Gesicht. Freude die Fülle Und selige Stille Darf ich erwarten Im himmlischen Garten; Dahin sind meine Gedanken gericht't. Paul Gerhardt 1607—1676. Nik. Selnecker? 1587. 2.Heut,e Mich gan Hast du, Daß mich 3. Du Ich will Schlaf enu Du sollst 4. Dei Ich kann Von No Dein Se 5. Du Hier brit Und leg' Vor dir liebung und and! ich kränken, n, gen igen, es, wie dir es liebt! htig, id nichtig 7 eine,‚ ehr die Deinen trübt. oZähren en, üsen n ne erwünschtes esicht. Garten; Gedanken richt't. irdt 1607—1676. Selnecker? 1587. O Am Morgen. 4³ I ů9—— — 2 4.—— P—— ++ Schöp⸗ fer al⸗ler Din⸗ ge, dem Ge⸗-ber al- ler —9 2.Heut, als die dunkelnchatten Mich ganz umgeben hatten, Hast du, o Gott, gewehret, Daß mich kein Leid versehret. 3. Du sprachst: Kind, lieg im Frieden, Ich will dich treu behüten; Schlaf wohl, laß dir nicht grauen, Du sollst die Sonne schauen! 4. Dein Wort, Herr, ist ge⸗ schehen, Ich kann das Licht noch sehen, Von Not bin ich befreiet, Dein Schutz hat mich erneuet. 5. Du willst ein Opfer haben: Hier bring' ich meine Gaben Und leg' in Demut nieder Vor dir Gebet und Lieder. 34⁰ 25 +4.— PP Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. Gü⸗ter, dem treu- en Men-schen-hü- ter! 6. Die wirst du nicht ver⸗ schmähen, Du kannst ins Herz mir sehen Und weißt wohl, daß zur Gabe Ich ja nichts Bessres habe. 7. Dein Werk wollst du voll⸗ enden Und deinen Engel senden, Der mich an diesem Tage Auf seinen Händen trage. 8. Sprich Ja zu meinenTaten, Hilf selbst das Beste raten, Den Anfang, Mitt und Ende, Ach Herr, zum Besten wende! 9. Herr, segne meine Tritte, Mein Herz sei deine Hütte, Dein Wort sei meine Speise, Bis ich gen Himmel reise! Paul Gerhardt 1607—1676. Georg Neumark. 1657. 47⁴4 Für besondere Zeiten und Verhältnisse. d, K, .————— — dieNacht voll⸗ en ⸗ det auf ein⸗mal wie-der mit mir auf. ih ren Lauf; Die Ruh ist —— —— E aus, der Schlaf da hin, ich se⸗-he wie- der, wo Werhn 55 2. Ich bin noch immer auf der rde, Wo jeder Tag sein Elend hat, Wo ich zwar immer älter werde, Doch nimmer rein von Missetat. Ich kenn', o Gott, dein heilig Recht Und bin doch kein getreuer Knecht. 3. Vergib mir, Vater, alle Sünden, Die ich von Kindheit auf getan, Laß früh vor dir mich Gnade finden Und nimm mein reuig Bitten an! Ist deine Gnade nur mein Teil, So fehlt mir nichts zu meinem Heil. 4. Hilf du in allen Sachen raten, Denn wo wär' ich mir selbst genug? Bewahre mich vor Missetaten, Vor böser Menschen List und Trug! Laß mich den Tag wohl wenden an Und Gutes schaffen, wo ich kann! 5. Behüte mir Leib, Seel und Leben, Verwandte, Frunde, Hab und Gut! Willst du mir Laben zu tragen geben, So gib dabei 50 und Und willst du Rene mir ver⸗ leihn, So laß sie mir zum Segen sein! 6. Du gabst mir Kraft, jetzt aufzustehen Dein Aufsehn ist's, das mich erhält. — Ich weiß Doch schit Ich will In dein⸗ Mit Lei Heut di Das sol Weil id 3. D Da 0a Sie sei r Missetaten, jen List und ug! wohl wenden „ wo ich kann! eib, Seel und ben, de, Hab und It! uz zu tragen den/ h Trost und ut; uden mir ver⸗ hn/ n Segen sein! r Kraft, jetzt zustehen, „das mich ält. — Am Morgen. 4⁵⁵ Ich weiß nicht, wie mir's heut wird gehen, Doch schick es, Herr, wie dir's Schließ mich in deine Obhut ein, So bin ich tot und lebend dein! allt!—— gefällt! Kaspar Neumann 1648—1715. Mel. O Gott, du frommer Gott. 1690. Q 1.—5. 347 PDDSEEEEEEEEEE — 4—1 1.— —— L DJe su, nun hat dein Gna-den⸗glanz aufs neu-e sü⸗ßes Licht, nun ist die Nacht ver⸗ gan- gen, 14„ nun mich um- fan- gen; H. — 4 ist, was an mir ist, vom an⸗gend aus- ge 2. Was soll ich dir denn nun, O Herr, für Opfer schenken? Ich will mich ganz und gar In deine Gnade senken Mit Leib, mit Seel und Geist Heut diesen ganzen Tag: Das soll mein Opfer sein, Weil ich sonst nichts vermag. 3. Drum siehe da, mein Herr, Da hast du meine Seele, Sie sei dein Eigentum, Daß sie nur dich erwähle In deiner Liebe Kraft; Da hast du meinen Geist, Darinnen wollst du dich Verklären allermeist! 4. Hier sei denn auch mein Leib Zum Tempel dir ergeben; Wähl ihn zur Wohnung dir, O allerliebstes Leben! Ach wohn, ach bleib in mir, Beweg und rege mich, —x—7''ę“ 2 — 3. Wer 450 Für besondere Zeiten und Verhältnisse.—O * So hat Geist, Seel und Leib Auf daß mein ganzes Tun Mit dir vereinigt sich! Durch Herz, durch Sinn und 5. Mein Jesu, schmücke mich A Mund Zhrr Ren Mit Weisheit und mit Liebe, Dich lobe inniglich, ö ö Mit Keuschheit, mit Geduld Mein Herr, zu aller Stund! Und schü Durch deines Geistes Triebe; 7. Ach segne, was ich tu', Kleid mit der Demut mich Ja rede und gedenke; 4. Gel Und mit der Sanftmut an, Durch deines Geistes Kraft Helob So bin ich wohlgeschmückt Es also führ und lenke, Und köstlich angetan! Daß alles nur gescheh' Mich di 6. Gib, daß mir diesen Tag Zu deines Namens Ruhm, Mich die Stets vor den Augen schwebe, Und daß ich unverrückt 5. Laf Daß dein Allgegenwart Verbleib' dein Eigentum! Mich wie die Luft umgebe, Joachim Lange 1670—1744. Mich de— Und lehr Mel. Ich dank' dir schon ꝛc. Mich. Prätorius? 1610. ö N EEEEEEE 5 32——— ⁰⁰ Mein erst Ge-fühl sei Preis und I 4— I 34⁴0 5——— 22—.—.—— Dank: er ⸗ he⸗be Gott, o See ⸗le! 2—9— Q + 4.— 5—. 27———.—— 5 Herr hört dei-nen Lob-ge— sang: lob⸗ sing ihm, ö ——. ö ö—.— SSI........ We n d mei ne See ⸗le! 2. Mich selbst zu schützen ohne Wer schafft die Sicherheit der 7 9— ö Macht, Nacht ö Lag ich und schlief in Frieden. Und Ruhe für die Müden? ö 15 —.— zes Tun Sinn und ind „ r Stund! as ich tu', ke; Ruhm, ückt entum! ge 1670—1744. ätorius? 1610. Preis und herheit der ht Nüden? — Am Abend. 4⁵⁷ 3. Wer wacht, wenn ich von mir nichts weiß, Mein Leben zu bewahren? Wer stärkt mein Blut in seinem Kreis Und schützt mich vor Gefahren? 4. Gelobet seist du, Gott der Macht/ Gelobt sei deine Treue, Daß ich nach einer sanften Nacht Mich dieses Tags erfreue! 5. Laß deinen Segen auf mir ruhn, Mich deine Wege wallen, Und lehre du mich selber tun Nach deinem Wohlgefallen! 2. Am Mel. Freu dich sehr ꝛc. daß ihr prei-set 6. Nimm meines Lebens gnädig wahr, Auf dich hofft meine Seele; Sei mir ein Retter in Gefahr, Ein Vater, wenn ich fehle! 7. Gib mir ein Herz voll Zu⸗ versicht, Erfüllt mit Lieb und Ruhe, Ein weises Herz, das seine Pflicht Erkenn' und willig tue; 8. Daß ich das Glück der Lebenszeit In deiner Furcht genieße Und meinen Lauf mitfFreudigkeit, Wenn du gebeutst, beschließe! Christ. Fürchteg. Gellert 1715—1769. Abend. Wer-de mun⸗ter, mein Ge⸗-mü⸗ Got⸗tes Gü⸗= te, Sin⸗ne, die er hat ge⸗ und ihr 2.— 6— ‚—————— mich den gan-zen Tag vor so man⸗cher Für besondere Zeiten und Verhältnisse. 5— —.— 3 DR ——.——.—— SSSSS E — durch sein gna-den- rei-ches Wal ⸗-ten hat be— —.————+ HO—— — ID 2. Lob und Dank sei dir ge⸗ sungen, Vater der Barmherzigkeit, Daß mir heut mein Werk ge⸗ lungen, Daß du mich vor allem Leid Und vor Sünden mancher Art So getreulich hast bewahrt, Manches Unheil auch vertrieben, Daß ich unversehrt geblieben! 3. Dieser Tag ist nun ver⸗ gangen, Und das Dunkel bricht herein; Hin ist nun der Sonne Prangen Und ihr freudenreicher Schein. Stehe mir, o Vater, bei, Daß mein Licht stets bei dir sei; Laß es hell im Herzen werden, Ist auch tiefe Nacht auf Erden! 4. Herr, verzeihe mir aus Gnaden Alle Sünd und Missetat, Die mein armes Herz beladen Und dich sehr erzürnet hat! Des Versuchers List und Tück Treib durch deine Macht zurück! schir⸗met und er⸗ hal .— ten! Gott, du kannst allein mich retten, Strafe nicht mein lbertreten! 5. Bin ich gleich von dir ge⸗ wichen, Stell' ich mich doch wieder ein; Denn dein Sohn hat ausge⸗ glichen Meine Schuld durch seine Pein, Ich verleugne nicht die Schuld; Aber deine Gnad und Huld Ist viel größer als die Sünde, Die ich stets noch in mir finde. 6. O du Licht der frommen Seelen, O du Glanz der Ewigkeit, Dir will ich mich ganz befehlen Diese Nacht und allezeit. Bleibe doch, mein Gott, allhier In der Dunkelheit bei mir, Daß kein Unfall mich betrübe; Tröste mich mit deiner Liebe! 7. Laß mich diese Nacht empfinden Eine sanfte süße Ruh! Alles Übel laß verschwinden, Decke mich mit Segen zu! — Leib und E Weib und Freunde,“ Sei'n in d 8. O du Was dein woh 2. Wol Die Nack Die Nack Fahr hin, Mein Jef in mich retten, Übertreten! von dir ge⸗ hen, h wieder ein; zat ausge⸗ hen ch seine Pein. die Schuld; ind Huld die Sünde, n mir finde. rfrommen len, vigkeit, anz befehlen lezeit. Gott, allhier bei mir, ich betrübe; ner Liebe! Nacht finden ih! hwinden, jen zu! — Am Abend. 4⁵⁸ Leib und Seele, Mut und Blut, Jesu, den ich stets verehre, Weib und Kinder, Hab und Gut, Bleibe ja mein Schutz und Rat! Freunde, Feinde, Hausgenossen Und mein Hort, du werter Geist, Sei'n in deinen Schutz ge⸗ Der du Freund und Tröster heißt: schlossen. Höre doch mein sehnlich Flehen! 8. O du großer Gott, erhöre, Amen, ja es soll geschehen. Was dein Kind gebeten hat! Joh. Rist 1607—1667. 2* Mel. O Welt, ich muß dich lassen. 4550, 198. 5.—— αn Nun ru⸗ hen al-le Wäl der, Vieh, DDSRDE. EDDDSSEEE—— Menschen, Städt' und Fel- der, es schläft die gan- ze 6 D—— Welt; ihr a⸗- ber, mei⸗ne Sin-nen, auf, auf, ihr ————.— ö ů 1—— SSDSSSS wa Schöp ⸗fer sollt be-gin- nen, was eu ⸗erm wohl-ge⸗ fälltl 2. Wo bist du, Sonne, blieben? Gar hell in meinem Herzen Die Nacht hat dich vertrieben, scheint. Die Nacht, des Tages Feind. Fahr hin, ein' andre Sonne, Mein Jesus, meine Wonne, 3. Der Tag ist nun vergangen, Die goldnen Sternlein prangen 4⁰⁰ Für besondere Zeiten und Verhältnisse. Am blauen Himmelssaal: Also werd' ich auch stehen, Wenn mich wird heißen gehen Mein Gott aus diesem Fammer⸗ tal. 4. Der Leib eilt nun zur Ruhe, Legt ab das Kleid und Schuhe, Das Bild der Sterblichkeit; Die zieh' ich aus, dagegen Wird Christus mir anlegen Das Kleid der Ehr und Herr— lichkeit. 5. Das Haupt, die Füß' und Hände Sind froh, daß nun zum Ende Die Arbeit kommen sei. Herz, freu dich, du sollst werden Vom Elend dieser Erden Und von der Sünden Arbeit frei! 6. Nun geht, ihr matten Glieder, Geht hin und legt euch nieder, Der Ruhe ihr begehrt! Es kommen Stund' und Zeiten, Da man euch wird bereiten Zur Ruh ein Bettlein in der Erd. 7. Mein' Augen stehn ver⸗ drossen, Im Nu sind sie geschlossen; Wo bleibt dann Leib und Seel? Nimm sie zu deinen Gnaden, Sei gut für allen Schaden, Du Aug und Wächter Israel! 8. Breit aus die Flügel beide, O Jesu, meine Freude, Und nimm dein Küchlein ein! Will Satan mich verschlingen, So laß die Engel singen: Dies Kind soll unverletzet sein! 9. Auch euch, ihr meine Lieben, Soll heute nicht betrüben Kein Unfall noch Gefahr! Gott lass' euch ruhig schlafen, Stell' euch die mächt gen Waffen Ums Bett und seiner Engel Schar! Paul Gerhardt 16071676. Nach eigener Melodie. Joh. Heinr. Lützel. 1858. 35ʃ + +—. 4———.—— ASIC——.— I—. ———— 2..—. 2——*— EZ.—.* +*—4—— 00 0 V 2 92* — Der Tag ist hin, mein Je-su, bei mir Ha..—— FF I.III— —*=——. r. 4— blei⸗-be; o See⸗ len-licht, der Sün⸗den Nachtver⸗ UV——— V — ke 2. Lob, Dir sei d Nach dei Du bist 3. Nu Beständ Das wei Ich stra 4. Ve Der Sü 35⁷ — —— d' und Zeiten, d bereiten in in der Erd. n stehn ver⸗ ssen, eschlossen; ib und Seel? en Gnaden, Schaden, chter Israel! Flügel beide, aude, üchlein ein! verschlingen, singen: verletzet sein! meine Lieben, trüben Gefahr! ig schlafen, t'gen Waffen ꝛer Engel har! dt 1607—1676. r. Lützel. 1858. —— u, bei mir ö — Am Abend. 4⁶⁷ —— ——— V——— D I — E. trei ⸗ be; geh auf in mir, Glanz der Ge⸗ rech⸗tig⸗ —.— —— Di SDSSSP‚........ keit, er-leuch⸗te mich, ach Herr, denn es ist Zeit! 2. Lob, Preis und Dank sei dir, mein Gott, gesungen, Dir sei die Ehr, daß alles wohl gelungen Nach deinem Rat, obich's gleich nicht versteh'; Du bist gerecht, es gehe, wie es gehẽ. 3. Nur eines ist, das mich empfindlich quälet: Beständigkeit im Guten mir noch fehlet; Das weißt du wohl, du Herzens⸗ kündiger, Ich strauchle noch wie ein Un⸗ mündiger. Es ist mir leid, ich stell' mich wieder ein, Da ist die Hand: du mein und ich bin dein! 5. Jsraels Schutz, mein Hüter und mein Hirte, Zu meinem Trost dein sieghaft Schwert umgürte, Bewahre mich durch deine große Macht, Wenn Belial nach meiner Seele tracht't! 6. Du schlummerst nicht, wenn matte Glieder schlafen, Ach laß die Seel im Schlafauch Gutes schaffen! 4. Vergib es, Herr! Mir sagt O Lebenssonn, erquicke meinen es mein Gewissen, Der Sünde Lust hat mich von dir gerissen; 35² 0 0 0 0 Mel. Herr Jesu Christ ꝛc. Sinn! Dich lass' ich nicht, mein Fels — der Tag ist hin! Joachim Neander 1650—1680. 1651. 4⁰² Für besondere Zeiten und Verhältnisse. O x I. 2. Laß dich erbitten, liebster Freund, Dieweil es ist so gut gemeint; Zum Du weißt, daß du zu aller Frist D Ein herzenslieber Gast mir bist! 3. Es hat der Tag sich sehr macht! 4. Erleuchte mich, daß ich die Bahn Himmel sicher finden kann, amit die dunkle Sündennacht Mich nicht verführt noch irre geneigt, 5. Vor allem in der letzten Not Die Nacht sich schon von ferne Hilf mir durch einen sanftenTod! zeigt; Herr Jesu, bleib; ich halt' dich Drum wollest du, o wahres Licht, Mich Armen ja verlassen nicht. fes 5 Ich weiß, daß du mich nicht verläßt! Verfasser unbekannt; 1674. Mel. Freu dich sehr ꝛc. 15⁵⁴4. 6—————...— ISSSSSS 353.. ————— 8 Herr, es ist von mei⸗nem Le⸗ ben Lehre mich nun Achtung ge-ben, ———.——— wie ⸗ der ⸗- um ein Tag da- hin. 43 ob ich fromm ge ⸗ we⸗ sen bin; Was dir Denn ich In Geda Und vom Pfleget H Mannigs Daß ich' 3. Abe Habe no Ich bin Doch ver Deine gr Werde d So will Künftig +He Daß der Decke m Auch de Lösche L mei⸗ͤ nem „daß ich die finden kann, zündennacht noch irre t! letzten Not anftenTod! halt' dich lich nicht ßt! kannt; 1674. ben, Am Abend. 4⁰³ .—.— ———— 15 mir auch sel-ber an, so ich was nicht recht ge⸗ tan, 2. Freilich wirst du manches Und bewahre sonst das Haus, inden, Daß ich morgen mit den Meinen Dan 10 Einr ahvatb hat; Nicht im Unglück müsse weinen! Denn ich bin noch voller Sünden In Gedanken, Wort und Tat, Ddnanen Wüsetei Und vom Morgen bis zur Stund Sollte man glei 16— gleich was bereiten Pfleget Herze, Hand und Mund Uns zu schaden, wenn wir ruhn, Mannigfach und oft zu fehlen, So anhre Du den Rat Daß ich's selber nicht kann Und verhindere die Tat; zählen. Wend auch allen andern 3. Aber, o du Gott derGnaden, Schrecken, Habe noch einmal Geduld; Den die Bosheit kann erwecken! Ich bin freilich schwer beladen, 6. Herr, dein Auge geht nicht Doch vergib mir alle Schuld! unter, Deine große Vatertreu Wenn es bei uns Abend wird; Werde diesen Abend neu, Denn du bleibest ewig munter So will ich noch deinen Willen Und bist wie ein guter Hirt, Künftig mehr als heut erfüllen. Der auch in der finstern Nacht 4. Heilige mir das Gemüte, lber seiner Herde wacht. Daß derSchlaf nicht sündlich sei; Darumhilf uns, deinenSchafen, Decke mich mit deiner Güte, Daß wir alle sicher schlafen! Auch dein Engel steh mir bei! 7. Laß mich dann gesund er⸗ Lösche Licht und Feuer aus wachen, 4⁰ Für besondere Zeiten und Verhältnisse. O ö Wenn es rechte Zeit wird sein, Heut bestimmet meinen Tod, Daß ich ferner meine Sachen So befehl' ich dir am Ende Richte dir zu Ehren ein! Leib und Seel in deine Hände. Oder hast du, lieber Gott, Kaspar Neumann 1648171ʃ5. Mel. Mein Herzens-Jesu. Peter Sohrlen). 1668. 354 D.————— — Gott ⸗lob, ein Schrittzur E-wig⸗keit ist Zu dir im Fortgang die-ser Zeit mein .Eñ— a-ber-mals voll- en- det! Herz sich sehn⸗lich wen⸗ det, o Quell, da-raus mein —.——— A ———.———..— Le- ben fließt und al le Gna⸗ de sich er⸗ gießt zu PPE mei⸗ner See=le Le⸗ben. 2. Ich zähle Stunden, Tag Ach komm, bevor mein Herz und Jahr, wird kalt Und wird mir allzu Lange, Und sich's zum Sterben schicke! Bis es erscheine, daß ich gar, Komm doch in deiner Herrlich⸗ O Leben, dich umfange, keit, Damit, was sterblich ist an mir, Schau her, die Lampe steht Verschlungen werde ganz in dir, bereit, Und ich unsterblich werde. Die Lenden sind umgürtet! 3. O daß du selber kämest baldl 4. Doch sei dir ganz anheim⸗ Ich zähl' die Augenblicke. gestellt Die rechtt Wiewohl Wenn ich Dich kom Von nun Daß ich 5. Ich Von deir Und daß Dich mei Und daß Dich gar Und mir 6. Dr Daß her Und daf Ein neu RN neinen Tod, am Ende deine Hände. inn 1648—1715. Sohrlen). 1668. ⸗gießt zu iein Herz kalt ben schicke! er Herrlich⸗ pe steht t, gürtet! inz anheim⸗ It — Am Abend. 46⁵ Die rechte Zeit und Stunde, Wiewohl ich weiß, daß dir's gefällt, Wenn ich mit Herz und Munde Dich kommen heiße und darauf Von nun an richte meinen Lauf, Daß ich dir komm' entgegen. 5. Ich bin vergnügt, daß mich nichts kann Von deiner Liebe trennen, Und daß ich frei vor jedermann Dich meinen Freund darf nennen, Und daß du dort, o Lebensfürst, Dich ganz mit mir vereinen wirst Und mir dein Erbe schenken. 6. Drum preis' ich dich in Dankbarkeit, Daß heut der Lauf geendet, Und daß dadurch von dieser Zeit Ein neuer Schritt vollendet. Ach führe du mich weiter fort, Bis ich gelange an die Pfort Jerusalems dort oben! 7. Wenn auch die Hände lässig sind —.— Und meine Kniee wanken, So biet mir deine Hand ge⸗ schwind Und halt mich in den Schranken Des Glaubens, daß in dir mein Herz Sich stärke, und ich himmelwärts Ohn' Unterlaß aufsteige! 8. Geh, Seele, frisch im Glauben dran Und sei nur unerschrocken, Laß dich nicht von der rechten Bahn Die Lust der Welt ablocken! So dir derLauf zu langsam dünkt, So eil, wie sich ein Adlerschwingt, Mit Flügeln heil'ger Liebe! 9. O Jesu, meine Seele ist Zu dir schon aufgeflogen; Du hast, weil du voll Liebe bist,‚ Mich ganz zu dir gezogen. Fahr hin, was heißet Stund und Zeit: Ich bin schon in der Ewigkeit, Weil ich in Jesu lebe! Aug. Herm. Francke 1663—1727. ö 4⁵⁸ Für besondere Zeiten und Verhältnisse.—5 x— 100 D b 2— .———— füllt. Gott hat mich un ter-wei⸗set, mit Lebens⸗ .. +— SSSDSDSSD‚i‚‚‚‚— ——————— 2— brot ge⸗ spei ⸗set und mei⸗ ner See ⸗le S —— — Durst gen- stillt. 2. Gott ruht durchs Wort im Und eine Sonne machen—5 Herzen, Auch mitten in der Nacht, é 2. 22— Drum leg' ich ohne Schmerzen Bis bei den Cherubinen Vor der Auch meinen Leib zur Ruh; Ein Sonntag ist erschienen, Mit der Denn allen Sündenschaden Der alle Nacht zu Schanden Ein versß Deckt Jesus nun in Gnaden macht. Sei mein Mit seiner treuen Liebe zu. 9 8. ö Dens El 4 O. du dreieinig Wesen, Deun Wneti deer Er bat de Weil ni—3 Da ist der Engel Heer; Williglich 55.—5 ich dein Mich stört kein Weltgetümmel, Ich habe Licht vom Lichte, Es träumt mir nur vom Him⸗ Dein leuchtend Angesichte mel: Keine N Treibt alle Finsternisse hin, Ach wer doch nur bald droben 056—— 4. Du wirst schon bei mir wär'! Im den 2 wachen Beni: Schmolck 1672—1737. 9 Slat Mel. Jesu, meine Freude. Joh. Crüger. 1649. 1656. ö W n ——3.—— Also sin 356 und ic) n ö 4. Kor Hir- te dei- ner Scha=fe, der von dei⸗ ne Wun⸗der⸗mil ⸗de dien⸗ te Und laß achen Nacht, inen schienen, Schanden t. z vergnüget, ze lieget, eer; Itgetümmel, vom Him⸗ ald droben k 1672—1737. . 1649. 1656. der von dien- te Am Abend. mag, Tag. et⸗ was wis ⸗=-sen den ver⸗ gang-nen SSFPI.I.I.I..I..I...I.......—T .— Sei die Nacht auch auf der Wacht und laß mich von i 9 + 5rere + 2. Decke mich von oben Vor der Feinde Toben Mit der Vaterhuld; Ein versöhnt Gewissen Sei mein Ruhekissen, Drum vergib die Schuld! Jesus Christ Mein Mittler ist, Er hat das, was ich verschuldet, Williglich erduldet. 3. Laß auch meine Lieben Keine Not betrüben, Sie sind mein und dein! Schließ uns mit Erbarmen In den Vaterarmen Wohlgeborgen ein! Du bei mir Und ich bei dir, Also sind wir ungeschieden, Und ich schlaf' in Frieden. 4. Komm, verschließ die Kammer Und laß allen Jammer um und um be-wah⸗ren! Ferne von uns sein! Sei du Schloß und Riegel, Unter deine Flügel Nimm dein Küchlein ein; Deck uns zu MitSchutz und Ruh, So wird uns kein Grauen wecken Noch der Feind uns schrecken! 5. Wie, wenn ich mein Bette Heut zum Grabe hätte? Wie bald rot, bald tot! Drum hast du beschlossen, Daß mein Ziel verflossen, Kommt die Todesnot, So will ich Nicht wider dich; Hab' ich Jesum nur gefunden, Sterb' ich alle Stunden. 6. Nun wohlan, ich tue In vergnügter Ruhe Meine Augen zu! Seele, Leib und Leben Hab' ich dir ergeben, 4⁵s Für besondere Zeiten und Verhältnisse. O Treuer Hüter du! Und erlebe ich den Morgen, Gute Nacht, Nimm mich in Wirst du weiter sorgen! acht; Benj. Schmolck 16721737. Mel. O Welt, ich muß dich lasen. Heiur. Ilgat. gellich. ——.— — 0 Herr, der du mir das Le⸗ ben bis 4——1 ö.————— DD die⸗ sen Tag ge⸗ ge- ben, dich bet' ich kind⸗lich ———— — SI I ITITITITITITIEI SP‚P‚DEEEEE Nunzätt, Ich bin viel zu ge⸗- rin ⸗ ge der Treu⸗e, 0 . ů——3————————— ——————————— ... ö —. die ich sin-ge, und die du heut an 2. Mit dankendem Gemüte Nach deines Worts Befehlen Freu' ich mich deiner Güte, Einher im Leben gehn, Ich freue mich in dir. Auf deine Güte hoffen, Du gibst mir Kraft und Stärke, Im Geist den Himmel offen Gedeihn zu meinem Werke, Und dort den Preis des Glau⸗ Und schaffst ein reines Herzin mir. bens sehn! 3. Gott, welche Ruh der Ich weiß, an wen ich glaube, Seelen, Und nahe mich im Staube DE ——. Zu dir, m Ich bin d Ich bin b Und in de 5. Bed Mit dar Lobsing' Er hört Morgen, rgen! ick 1672—1737. saak? Weltlich. 366. 1598. 3ben bis kind-lich —— Treu⸗ e,/ Befehlen n, n, iel offen des Glau⸗ sehn! ich glaube, taube — Am Abend. 4⁰⁸ Zu dir, mein Gott, mein Heil. Ich bin der Schuld entladen, Ich bin bei dir in Gnaden, Und in dem Himmel ist mein Teil. 5. Bedeckt mit deinem Segen Eil' ich der Ruh entgegen, Dein Name sei gepreist! Mein Leben und mein Ende Ist dein; in deine Hände Befehl' ich, Vater, meinen Geist. Christ. Fürchteg. Gellert 1715—1769. Heinr. 99—15 inr. Mel. O Welt, ich muß dich lassen. 1536. ———.— 358...... —.——1.— 0 0 Oie Sart ne sin⸗ ket nie- der, die DSEESEEEEEE 2 —.—— EDDEEDDSEEEEE— fstil⸗le Nacht komt wie ⸗der und mit ihr Schlafund 22 IDRDRD——— SSDSSSSSTTII Ruh. Sie bringt uns neu-e Kräf te, beschließt des 24—————.——— DDeeE—— 05 ö Tags Ge-schäf⸗ und drückt die mü⸗ den — H Au⸗ gen 0 2. Noch wach' ich und erzähle Mit tiefgerührter Seele, Was Gott an mir getan. Mit dankendem Gemüte Lobsing' ich seiner Güte; Er hört mein frommes Loblied an. 3. Von ihm kommt jede Gabe, Das Leben, das ich habe, Die Ruhe dieser Nacht. Er ist der Quell der Güter, Er ist mein treuer Hüter, Der, wenn ich schlummre, für mich wacht. 4⁷⁰⁰ Für besondere Zeiten und Verhältnisse. E 4. Er läßt es finster werden Und hüllt den Kreis der Erden In stille Dunkelheit; Doch auch in dunkler Stille Wohnt Gott mit seiner Fülle Und zeigt mir seine Herrlichkeit. 5. Aus unermessner Ferne Führt er jetzt Mond und Sterne Am Firmament herauf; Sie leuchten ihm zur Ehre Hoch über Erd und Meere, Und seine Hand lenkt ihren Lauf. 6. Groß, wenn der Morgen grauet, Groß, wenn der Abend tauet, Groß in der stillen Nacht, Im Sonnenschein und Sturme, Am Menschen und am Wurme, Groß zeigst du, Vater, deine Macht! 7. Voll Majestät und Stärke Mel. Nun danket all und Stehn lauter Wunderwerke In deiner Schöpfung da. Wie kann ich dir's vergelten? Du, Gott so vieler Welten, Warst auch mir Armem heute nah. 8. Gott, groß von Macht und Treue, Jetzt, da ich dein mich freue, Wird mir die Nacht zum Licht. Leg' ich die müden Glieder In deinem Namen nieder, So wachest du, ich sorge nicht. 9. Soll jetzt der Schlaf zum Leben Mir neue Kräfte geben, So schlaf' ich fröhlich ein; Soll er mein Leben enden, So wirst du mich vollenden Und auch mein Gott imTode sein. Joh. Zach. Junkheim 1729—1790. bringet ꝛc. Joh. Crüger. 1656. hin, auch — die-ser ist nicht mehr; die Nacht, der Mü⸗den ——— —.... Trö⸗ ste⸗ rin, 2. Herr, Du schläf Die Finste Ist deinen 3. Dir Mich aud Und wove Mich schü 4. Hab Noch teil, So fürcht Und scheu 5. Zwo Mit Reu 0 0 0 0 —. —. diil nderwerke ö ing da. vergelten? Welten, rmem heute . n Macht und ue, nich freue, ht zum Licht. Glieder nieder, sorge nicht. Schlaf zum en eben, lich ein; enden, vollenden im Tode sein. n 1729—1790. Crüger. 1656. —— Am Abend. 47¹ 2. Herr, du nur bleibest, wie du bist, Du schläfst und schlummerst nicht; Die Finsternis, die uns um⸗ schließt, Ist deinem Auge Licht. 3. Dir übergeb' ich voll Ver⸗ traun Mich auch in dieser Nacht; Und wovor sollte mir denn graun? Mich schützt ja deine Macht. 4. Hab' ich an deiner Gnade nur Noch teil, mein Herr und Gott, So fürcht' ich keine Kreatur Und scheue nicht den Tod. 5. Zwar ich erkenne meine Schuld, Mit Reue fühl' ich sie; Doch, mein Erlöser, deine Huld, Wie trostvoll ist mir die! 6. Ich eil' im Glauben zu dir hin Und weiß, wie sicher ich Im Schatten deiner Flügel bin; Du wachest über mich. 7. Flieht, finstre Sorgen, weit von mir! 57 Jesu, du allein ei mein Gedanke; weihe dir Mein Herz zum Tempel ein! 8. Ist dies vielleicht die letzte Nacht In meiner Prüfungszeit, So führe mich durch deine Macht Zum Licht der Ewigkeit! 9. Ich lebe dir, ich sterbe dir, Dein bin ich auch im Tod; Du, mein Erretter, bist bei mir Und hilfst aus aller Not. Christoph Friedr. Neander 1724—1802. Mel. Herzlich tut mich verlangen. Weltlich. Hans Leo Haßler. 1601. 1613. ——— ———.—— — — Wirf ab des Ta⸗ges nun, See⸗le, sollst du ra- sten — La⸗ sten, der dort, ESIS wo die Ru- he A-bend kommt; frommt; an dei- nes Vazters DD ö—.— D———— Her--zen sollst du, ent⸗le⸗ digt nun der Sorgen, Not .....— ö—.— ———.——.—————.—.— Mühn und Schmerzen, recht sanft und se-lig ruhn! schützt 2. Dort ist dir Rast beschieden Und fühlst dich nicht beschwert, 2. Wir Nach mühevoller Zeit, Und Gott läßt dir gelingen, Dort findest du un Steeit Was seinen Ruhm vermehrt. Des Vate Nach unruhvollem Streit; 4. ö Dort schläfst du frei von Sorgen, +. Mit ihm Wn e Wollst dei Von seinem Arm bedeckt, ö 4 67 ö Bewahren Bis dich der junge Morgen Vor ihn deine Last, ö Zu neuer Arbeit weckt 55— 00 dn deine Sorgen, 5. Entz Bei ihm such deine Rast! 3. Die Rast gibt neue Kräfte, So fließet leicht dein Leben Das ist de Die Kraft gibt neuen Mut, Dem klaren Himmel zu, Vor Irrle Daß man des Tags Geschäfte Wo dir dein Gott wird geben ö Behüt uns Mit neuer Freude tut. Die ewig sel'ge Ruh. i1 Gern wirst du sie vollbringen Julius Sturm 1816—1896. 4. Hilf 3. Jahreswechsel. Mel. Herr Jesu Christ ꝛc. 1651. 30² SEE —— 4.—.— ——.—— —— Das al=te Jahr ver-gan⸗gen ist; wir 2.— ö—————7 242. 2— .——j——iIit eef, —————UUI————— 96 dan- ken dir, Herr Je⸗ su Christ, daß du in lig ruhn! cht beschwert, gelingen, vermehrt. inn den ;rgen, Last, Sorgen, Rast! in Leben tel zu, wird geben th. n 1816—1896. —— ist; O Jahreswechsel. 473 2— ů— I T 7 Not uns und Ge⸗ fahr so gnä-dig hast be⸗ 5 EA SSE ——— schützt dies Jahr. 2. Wir bitten dich, du ew'ger Sohn Des Vaters auf dem höchsten Thron, Wollst deine arme Christenheit Bewahren ferner allezeit. 3. Entzieh uns nicht dein heil⸗ sam Wort, Das ist der Seelen höchster Hort; Vor Irrlehr und Abgötterei Behüt uns/ Herr, und steh uns bei! 4. Hilf, daß wir fliehn der Sünde Bahn Und fromm zu werden fangen an! Der alten Sünde nicht gedenk, Ein gnadenreich Neujahr uns schenk! 5. Hilfchristlich leben, seliglich Einst sterben und hernach fröhlich Am jüngsten Tage auferstehn, Mit dir zum Himmel einzugehn, 6. Zu danken und zu loben dich Mit allen Engeln ewiglich! O Jesu, unsern Glauben mehr Zu deines Namens Lob und Ehr! Joh. Steuerlein 1546—1613. Mel. Werde Licht, du Volk ꝛc. Konr. Kocher. 1823. —— 30² e daer Mur, P— —— Hilf, Herr Je- su, laß ge lin laß es neu e Kräf- te brin⸗ 2——5— DEEE— ———— gen, hilf, das neu ⸗e Jahr geht an, gen, daß aufs neu ich wan⸗-deln kann! 2..—*— ———..———— Glück und neu- es Le- ben wol-lest du aus Gna⸗-den 2. Meiner Hände Werk und Taten, Meiner Zunge Red und Wort Können nur durch dich geraten Und ganz glücklich gehen fort. Neue Kraft laß mich erfüllen, Zu verrichten deinen Willen! 3. Was ich denke, was ich mache, Das gescheh' in dir allein; Wenn ich schlafe, wenn ich wache, Wollest du, Herr, bei mir sein. Geh' ich aus, wollst du mich leiten, Komm' ich heim, so steh zur Seiten! 4. Laß dies sein ein Jahr der Gnade, Laß bereun mich meine Sünd; Hilf, daß sie mir nimmer schade Und ich bald Verzeihung find'! Niemand sonst als du, mein Leben, Kann die Sünde mir vergeben. ge⸗- ben. 5. Tröste mich mit deiner Liebe, Nimm, o Herr, mein Flehen hin; Wenn ich mich auch sehr be— trübe Und voll Angst und Zagen bin, Stärke mich in meinen Nöten, Daß mich Sünd und Tod nicht töten! 6. Herr, du wollest Gnade geben, Daß dies Jahr mir heilig sei Und ich christlich könne leben, Sonder Trug und Heuchelei, Daß ich noch allhier auf Erden Fromm und selig möge werden! 7. Jesu, laß mich fröhlich enden Dieses angefangne Jahr, Trage stets mich auf den Hän⸗ den, Halte bei mir in Gefahr! Freudig will ich dich umfassen, Wennich soll die Welt verlassen. Joh. Rist 1607—1667. Von einer Wir leber Vom alte 3. Dur Durch Zit Durch No Die alle? 4. Den In schwer Die Kind Mit Flei 5. Also Läßt Got Wenn Ne In seinen . Ach Fürwahr, wol⸗ lest nit deiner be, ein Flehen 0 sehr be⸗ be d Zagen bin, inen Nöten, nd Tod nicht R. est Gnade en, heilig sei ynne leben, Heuchelei, er auf Erden ;öge werden! h fröhlich n Jahr, if den Hän⸗ efahr! h umfassen, elt verlassen. t 1607—1667. Jahreswechsel. Mel. un ů—·ͤ uns Gott ꝛc. Nik. Selnecker? —— — ——— .— 6—.—.— Nun laßt uns gehn und tre-ten mit 2———— 3—— DSDSSSSS—.—2———— Sin- gen und mit Be⸗ ten zum Herrn, der un-serm +.————— — S———.—————————— Le⸗ ben bis ⸗Her Kraft ge ⸗ ge- ben! 2. Wir gehn dahin und wandern Von einem Jahr zum andern, Wir leben und gedeihen Vom alten bis zum neuen: 3. Durch so viel Angst und Plagen, Durch Zittern und durch Zagen, O Durch Not und große Schrecken, Die alle Welt bedecken. 4. Denn wie von treuen Müttern In schweren Ungewittern Die Kindlein hier auf Erden Mit Fleiß bewahret werden: 5. Also auch und nicht minder Läßt Gott uns, seine Kinder, Wenn Not und Trübsal blitzen, In seinem Schoße sitzen. 6. Ach Hüter unsers Lebens, Fürwahr, es ist vergebens Mit unserm Tun und Machen, Wo nicht dein' Augen wachen! 7. Gelobt sei deine Treue, Die alle Morgen neue! Lob sei den starken Händen, Die alles Herzleid wenden! 8. Laß ferner dich erbitten, O Vater, und bleib mitten In unserm Kreuz und Leiden Ein Brunnquell unsrer Freuden! 9. Gib mir und allen denen, Die sich von Herzen sehnen Nach dir und deiner Hulde, Ein Herz, das sich gedulde! 10. Schließ zu des Jammers Pforten Und laß an allen Orten, Wo Krieg und Blutvergießen, . n fließen! Sprich deinen milden Segen *N 7e ö Für besondere Zeiten und Verhältnisse.— ö O Zu allen unsern Wegen, 14. Und endlich, was das 4. Alle Laß Großen und auch Kleinen Meiste, Soll sein Die Gnadensonne scheinen! Füll uns mit deinem Geiste, So wird 12. Sei der Verlassnen Vater, Der uns hier herrlich ziere Der Irrenden Berater, Und dort zum Himmel führe! Der Unversorgten Gabe, 15. Das alles wollst du Der Armen Gut und Habe! geben, 13. Hilf gnädig allen Kranken, Oimeines Lebens Leben, Gib feblich Geemien Mir und der Christenschare.—. Den hochbetrübten Seelen, Zum sel'gen neuen Jahre! Die sich mit Schwermut quälen! Paul Gerhardt 1607—1676. Mel. Jesus, meine Zuversicht. Joh. Crüger? 1653. 1656. 364 SSS.. ——— —9 —— i ⁰0 0 0 Je-sus soll die Lo ⸗sung sein, da ein Je- su Na-me soll al-lein de⸗ nen neu ⸗ es Jahr er-schie- nen, zum Pa⸗ niere die-nen, He sin —.—.——— 2— ————.— Von da Bun de stehn und auf sei-nem We ge ö Sei dir 2. Jesu Name, Jesu Wort 3. Unsre Wege wollen wir Cin 200 Soll in den Gemeinden schallen, Nun in Jesu Namen gehen. 98— Und so oft wir nach dem Ort, Geht uns dieser Leitstern für, rit Der nach ihm genannt ist, So wird alles wohl bestehen— alnls wallen, Und durch seinen Gnaden⸗——. Mache deines Namens Ruhm schein 3. Laf Unser Herz zum Heiligtum. Alles voller Segen sein. h, was das eiste, em Geiste, lich ziere mmel führe! wollst du en, Leben, stenschare Jahre! rdt 16071676. r? 1653. 1656. da ein de⸗nen E sei⸗ nem e gehn. vollen wir ien gehen. itstern für, Ibestehen znaden⸗ n sein. O Jahreswechsel. 47⁷⁷ 4. Alle Sorgen, alles Leid Uns zum Segen werden müssen. Soll sein Name uns versüßen, Jesu Nam ist Sonn und Schild, So wird alle Bitterkeit Welcher allen Kummer stillt. Benj. Schmolck 1672—1737. Allein Gott in der Höh ꝛe. Altkirchlich. 1539. 365 27————————— —.— 293—.—.— et, n. α Gott ruft der Sonn und schafft den Mond, das 1+.— .... ——— Jahr dar-nach zu tei ⸗ len; heißt die Zei- ten ei ⸗ lenz ——————— ——————*— Jah-re, Tag und Nacht: auf, laßt uns ihm, dem 2. — er ord-net —.—— —.—.— DD.— n Fr — —————— 2.1——— Gott der Macht,Ruhm, Preis und Dank er ⸗tei ⸗ len! 2. Herr, der da ist und der da Das du uns neu gegeben! war, Verleih uns Kraft,— die Kraft Von dankerfüllten Zungen ist dein,— Sei dir für das verflossne Jahr In deiner Furcht zu leben! Ein heilig Lied gesungen, Du schützest uns und du ver⸗ Für Leben, Wohlfahrt, Trost mehrst und Rat Der Menschen Glück, wenn sie Für Fried' und Ruh, für jede Tat, zuerst Die uns durch dich gelungen! Nach deinem Reiche streben. 3. Laß auch dies Jahr gesegnet 4. Hilf deinem Volke väterlich sein, In diesem Jahre wieder! ⁸ Für besondere Zeiten und Verhältnisse.—— Li Erbarme der Verlassnen dich In seinem Herzen throne, ö Und der bedrängten Glieder! Daß Tugend und Zufriedenheit 1 Mel. Die? Gib Glück zu jeder guten Tat In unserm Lande wohne, Und laß dich, Gott, mein Heil Daß Treu und Liebe bei uns 5——— und Rat, I sei: ö—.— Auf unsern Fürsten nieder; Dies, lieber Vater, dies verleih ö 7 5 3. Daß Weisheit und Gr. In Christo, deinem Sohne! 0 rechtigkeit Christ. Fürchteg. Gellert 1715—1769. ö Mel. Wie groß ist des Allmächt'gen ꝛc. 210, 360 4—————— 10 —.————2——— E—4.——— die 0⁰0n Ein neu-es ö— Herr, je- der bli-cket voll Ver⸗lan⸗gen—., 2— fin E *———*— 1** laß es ein Jahr der Gna⸗de sein! in die-se künft'⸗ge Zeit hin⸗ein. Liam ien SSE* ö fin⸗den und er- fah⸗ren, was sei⸗ ner See- le . 2—— ————. 2. Die ——..——.—. D—— 4 Kal dient und fromt! O Heil uns, wenn in al⸗ len Jah⸗ren Die Jahr dr —————.——— . ö Und nimi dein Reich uns im- mer nä⸗ her kommt! — throne, Zufriedenheit wohne, ebe bei uns „dies verleih ö Sohne! rt 1715—1769. Adam Hiller? 780. 1787. fan⸗gen, r⸗lan⸗gen — Jahreswechsel. 4²⁸ ODder: Mel. Die Tugend wird ꝛe. 1704. 480—.D . + I—.— 1.— 25 neu- es Jahr ist an- ge- fan⸗-gen, laß Herr, je- der bli-cket voll Ver-lan- gen in + 2— ———— —5 V—— es ein Jahr der Gna⸗ — l II 1 Le. 2— 7 — de Ti. ; 3.8—.— 2 die-se künft'⸗ge Zeit hin- ein. Laß je e den —•r—.—— +h 4 4 fin⸗ den und er-fah⸗ren, was sei-ner See=le — ö— E e dient und fromt! O Heil uns, wenn in al- len Jah-ren —— II .— 2..—— II dein Reich uns im- mer nä-her kommt! 2. Die Tage fliehn und Du führst heraus die Zahl der tauchen nieder, terne, Die Jahre schwinden wie ein Vor dir ist alles Fleisch wie Heu; Rauch. Was du gebeutst, das kommt Du sprichst: Ihr Menschen, von ferne, kommet wieder, Und deine Hand macht alles neu. Und nimmst sie weg mit einem 3. O laß auch uns ein Neues Hauch. hören 4⁵⁰ Für besondere Zeiten und Verhältnisse. In dieser neuen Gnadenzeit, Ein Neues aus des Himmels Chören, Ein Neues aus der Ewigkeit, Ein neues Wort von alter Treue, Die täglich neu die Hand uns beut, Ein Wort, das unser Herzerfreue, So oft es seine Kraft erneut! 4. Hilf, Gott, mit deinem Gnadengeiste, Daß dieses angefangne Jahr In deinemgeich ein Bessres leiste, Als der Gewinn des alten wari Erwecke du den Trieb der Seelen, Der ein erneutes Herz begehrt, Und laß es nicht an Früchten fehlen, Wenn sich der alte Mensch be— kehrt! 5. Laß deinen Namen neu — erschallen, So weit dein Reich die Erde deckt; Mel. Herr Jesu Christ ꝛc. ei-nes bleibt und steht auch fest, Laß alle falschen Götter fallen, So weit das Kreuz die Arme streckt! Du hast den heil'gen Christus- namen Zum Gnadenthrone hingestellt; Aus diesem Lebenskeim und Samen Erneure die erstorbne Welt! 6. Laß Trost und Frieden neu verkünden Den Herzen, die zerschlagen sind, Zerbrich das Joch der alten Sünden Und rette das verirrte Kind! Vergib uns, Herr, was wir bereuen, Und lege du den bessern Grund, Auf dem wir Tag für Tag erneuen Den festgeschlossnen Gnaden⸗ bund! Heinr. Puchta 1808-1858. und ei⸗ E 2. Gott Sie hebt Und dopp Wenn sein 3. Das Ster Evans Hötter fallen, z die Arme ckt! zen Christus⸗ men e hingestellt; skeim und men ne Welt! d Frieden neu künden schlagen sind, der alten nden rte Kind! was wir uen, ssern Grund, für Tag uen 1 Gnaden⸗ d! ta 1808—1858. 1651 —ĩ— ommt znur ei- nes O Jahreswechsel. 48¹ ITI— dn. bleibt, das e⸗ wig frommt: Gott, der die Sei- nen — ——. —. nie ver⸗ läßt; 2. Gott, der die Seinen nie verläßt, Sie hebt und hält, sie hegt und yflegt Und doppelt fest ans Herz sie preßt, Wenn seine Vaterhand sie schlägt. 3. Das Jahr wird alt, das Jahr wird neu, Mel. Liebster Jesu ꝛc. Gott aber ist stets neu und alt, Neu in der Lieb, alt in der Treu. Laßt uns auch leben dergestalt! 4. Laßt uns auch leben der⸗ gestalt: So werden stets jahraus jahrein Und grau und alt und todeskalt Wir Gottes und er unser sein! Wilh. Wackernagel 1806-1869. Joh.—— Ahle. 1664. 36 2 ů2—.—.—.—.— SEDE ⁰παn Nun gott⸗lob, wir ste⸗ hen hier wie⸗der Leib und Seel emp⸗feh- len wir, Gott, in d0 90 Wöbze 6ar 2 871 mag's zum Kampf und DSS ꝗPP————— Ster⸗ben ge-⸗ hen, du wirst tröstend bei uns ste- hen. 16 Evang. Gesangbuch. 482 Für besondere Zeiten und Verhältnisse. O x —— 2. Ruhet wohl, die ihr von Und dann gehn wir auch zum hier Frieden; Unter Tränen seid geschieden! Gott wird uns in jenem Leben Kurze Zeit noch kämpfen wir, Einst einander wieder geben. Verfasser unbekannt. 4. Ernte⸗ und Dankfest. Mel. O daß ich tausend ꝛc. 1738. 309....— —— x ů O Gott, von dem wir al- les ha⸗ du a⸗ ber tei- lest dei»ne Ga⸗ 9 V 5—.—— 3—. .PPP 55 ben, die Welt ist ein so gro-ßes Haus, dei ben recht wie ein Va⸗ter drin-nen aus; 35 2 + 1 1—— SSDPSPSIISIIIIII ——.———— E Se⸗ gen macht uns al- le reich, ach lie⸗ber 2— SSE ö Gott, wer ist dir gleich? 2. Wer kann die Menschen Sein Brot empfängt aus deiner Debenn ded in Hand. ie heut bei dir zu Tische gehn? 3. Du ma d Doch soll die Nahrung keinem—ᷓ1 Tenener fehlen und endli di Denn du weißt allem vorzustehn n Und schaffest, 9 ein jedes Der Wind, der durch die Felder Land wehet, Die Wol Des Hin Sind dei 4. Und Der Acker Es mehre Was anf Bis in de Erlanget 5. Nu Der Wur sse. O wir auch zum rieden; n jenem Leben Hieder geben. fasser unbekannt. 1738. ————— —— 2 les ha⸗ ⸗ ne Ga⸗ —— 25—— Haus, aus dein igt aus deiner ind. daß man auf '‚ffnung säet die Frucht nießt; irch die Felder het,‚ —— Ernte- und Danffest. 48³ Die Wolke, die das Land begießt, Des Himmels Tau, der Sonne Strahl Sind deine Diener allzumal. 4. Und also wächst des Men⸗ schen Speise, Der Acker reichet ihm sein Brot. Es mehret sich vielfält'gerweise, Was anfangs schien, als wär' es tot, Bis in der Ernte jung und alt Erlanget seinen Unterhalt. 5. Nun Herr, dies laß uns recht bedenken! Der Wunder ist hier gar so viel. Mel. Was Gott tut ꝛc. So viel als du kann niemand schenken, Und dein Erbarmen hat kein Ziel; Denn immer wird uns mehr beschert, Als wir zusammen alle wert. 6. Wir wollen es auch nie vergessen, Was uns dein Segen träget ein; Ein jeder Bissen, den wir essen, Soll deines Namens Denkmal sein, Und Herz und Mund soll lebens⸗ lan Für unsre Nahrung sagen Dank. Kaspar Neumann 1648—1715. 1690. —5 37⁰— ö —— 00 0 0 Was Gott tut, das ist wohl⸗ge- tan, so Wenn man—.—55— ernten kann, liebt 4* ů 2 2——— ————— e e:..— * den⸗ken Got⸗tes Kin⸗ der. er uns doch nicht min-der. Er zieht das Herz nur ——— 2 12——— Æh-—2———— 2— ————————— .— 2——.‚s 12—— — him⸗melwärts, wenn er uns läßt auf Er- den ein +*— II „, *— 1.———.— Ziel Der Pla⸗ gen wer-den. 48⁴ Für besondere Zeiten und Verhältnisse. — 2. Was Gott tut, das ist wohlgetan. Im Nehmen und im Geben Sind wir bei ihm stets wohl daran Und können ruhig leben. Er nimmt und gibt, Weil er uns liebt, Und seine Hände müssen Wir stets in Demut küssen. 3. Was Gott tut, das ist wohlgetan. Er zeigt uns oft den Segen, Und ehe man ihn ernten kann, Muß sich die Hoffnung legen. Weil er allein Der Schatz will sein, o nimmt er andre Güter Zum Heile der Gemüter. 4. Was Gott tut, das ist wohlgetan. Es geh' nach seinem Willen; Und läßt sich's auch zum Mangel an, Mel. Wie groß ist des Allmächt'gen ꝛc. So weiß er ihn zu stillen. Obgleich das Feld Nicht viel enthält, Man kann bei wenig Gaben Satt werden und sich laben. 5. Was Gott tut, das ist wohlgetan. Das Feld mag traurig stehen, Wir gehn getrost auf seiner Bahn Und wollen ihn erhöhen. Sein Wort verschafft Uns Lebenskraft, Es nennt uns Gottes Erben; Wie können wir verderben? 6. Was Gott tut, das ist wohlgetan, So wollen wir stets schließen. Ist gleich bei uns kein Kanaan, Wo Milch und Honig fließen, Er, unser Gott, Weiß, was uns not/ Und wird es gern uns geben: Kommt, laßt uns ihn erheben! Nach Benj. Schmolck 1672—1737. Joh. Adam Hiller? 1780. 1787. — .— 9 37⁷¹ SEEE — V 00 0 0 Wir al=le, Gott und Va⸗ ter, brin⸗gen und un-⸗-sre fro⸗-hen Her- zen sin⸗ gen 29 I EEE *⁴ 4— + stillen. nig Gaben sich laben. it, das ist ülgetan. lurig stehen, fseiner Bahn vöhen. fft tes Erben; rderben? t, das ist lgetan, 5 schließen. ein Kanaan, nig fließen, t/ ins geben: hn erheben! ck 1672—1737. Adam Hiller? 780. 1787. krönt hast O Ernte- und Danffest. 8³⁷ *— 1— + en ere. ISDSDSDSDSSSSe.— — ̃ 1π— 42 du mit dei- ner Mil-de rings um uns her das — 5 6* 1— + .—— IRSDSDSDSSS— — E L + I I +.— gan- ze Land; dein Sesgensütenttänf die Ge⸗ fil⸗ de ———.—— II ————— DS. aus dei-ner rei⸗chen Va⸗ ter- hand. Dder: Mel. Die Tugend wird ꝛe. 1704. — 2 2— Wir al-le, Gott und Va⸗ ter, brin- gen dir und un- sre fro-hen Her- zen sin-gen von — Preis und Dank im 2 7 lig tum, 4. dei- nes Namens ho-hem Ruhm. e 0 DPIPIPI.I.I.I....I.. — 2. . 0—.—2—.—H— 4 1.——.——0 —— du mit dei⸗ ner Mil-de rings um uns her das *— +*— 4 * 4.———— 4. nnn V——* 2—...—...—— . EEEE—— 486 7 e; Ka. . aus dei-⸗ner 2. Du schenktest Sonnenschein und Regen Für jede Frucht zu rechter Zeit Und gabst Gedeihen, Kraft und Segen Dem Samen, den wir aus⸗ gestreut. Für Millionen deiner Kinder Reicht deiner Gaben Fülle hin; Du nährst den Frommen und den Sünder Mit ewig treuem Vatersinn. 3. Du gibst, uns liebreich zu versorgen, Mehr, als wir bitten und ver⸗ stehn, Du wachst am Abend und am Morgen Und hörest unser gläubig Flehn. Selbst unsern Undank, unsre Sünden Vergibst du, der die Liebe ist; Wir schmecken täglich und empfinden, Wie gütig, Herr, du allen bist. 4. Wer kann die Güte ganz ermessen, Die weiter als die Wolken reicht? Wer dürfte undankbar vergessen rei= chen Christ. Georg Ludw. Meister 1738—1811. Va⸗ ter- hand. Die Treue, die nie von uns weicht? Wir wollen deiner stets gedenken, Des Wohltun uns begnadigt hat, Das Herz nach deinem Reiche lenken, Dich preisen stets durch fromme Tat. 5. Was du uns gabst, wohl anzuwenden, Verleih uns Weisheit und Ver— stand! Bewahr uns, daß wir nicht ver⸗ schwenden Die reichen Gaben deiner Hand! Du willst, wir sollen froh ge⸗ nießen Und dankbar im Genusse sein; Gib, daß mit ruhigem Gewissen Wir deiner Güte stets uns freun! 6. Auch für den Armen kam dein Segen In solcher Füll auf uns herab; Wir wollen liebreich seiner pflegen Von dem, was deine Milde gab. Er danke heute mit uns allen, Frohlocke laut und bete an, Daß du nach deinem Wohl⸗ gefallen So Großes hast an uns getan. 2. Alle Herr, auf Daß du Und verse Und du 6 Dein Ver Deine Hi Machete 3. Gnä Deines 11 Ließest G Ließest wo Mächtig Schaden, ind. evon uns icht? stets gedenken, begnadigt hat, inem Reiche iken, durch fromme t. gabst, wohl zuwenden, heit und Ver⸗ nd! wir nicht ver⸗ wenden deiner Hand! len froh ge⸗ ßen Genusse sein; gem Gewissen ets uns freun! Armen kam n Segen if uns herab; h seiner pflegen ne Milde gab. it uns allen, d bete an, iem Wohl⸗ fallen in uns getan. ster 1738—1811. Ernte- und Danffest. 487 Mel. O du Liebe meiner Liebe. 174⁵. — 00 00 Herr, die Er- de ist ge-seg⸗net von dem Güt und Mil- de hat ge- reg-net, dein Ge⸗ ——— TLI—2— . RPꝑPꝑPSPPPEEE Wohl⸗tun dei- ner Hand; schenk be⸗deckt das Land. Auf den Hü- geln, in den ir N 25.—————31 5./——.—— Z — 1.——— SEETETETET—— ist. Gründen ist dein Se⸗gen aus- ge-streut; un- ser War-ten V—— —— — 1 ———— , ——..—— —. SDDSDES—— ist ge⸗ krö- net, 2. Aller Augen sind erhoben, Herr, auf dich zu jeder Stund, Daß du Speise gibst von oben Und versorgest jeden Mund; Und du öffnest deine Hände, Dein Vermögen wird nichtmatt, Deine Hilfe, Gab und Spende Machet alle froh und satt. 3. Gnädig hast du ausgegossen Deines Überflusses Horn, Ließest Gras und Kräuter sprossen, Ließest wachsen Frucht und Korn. Mächtig hast du abgewehret Schaden, Unfall und Gefahr, un- sre Her- zen sind er-freut. Und das Gut steht unversehret, Und gesegnet ist das Jahr. 4. Herr, wir haben solche Güte Nicht verdient, die du getan. Unser Wissen und Gemüte Klagt uns vieler Sünden an. Ach gib, daß auch das Gefilde Für dich rühre unser Herz, Daß der Reichtum deiner Milde Uns bewege himmelwärts! 5. Hilf, daß wir dies Gut der Erden Treu verwalten immerfort! Alles soll geheiligt werden Durch Gebet und Gottes Wort. 148⁸ Für besondere Zeiten und Verhältnisse. O O Was wir wirken und vollenden, Dann wirst du die Ernte senden Treue H Sei gesät in deinen Schoß, Unaussprechlich reich und groß. Laß den e Heinr. Puchta 18081858. Niemals Daß die „ Mit den 5. Kirchweihe und Einführung eines Geistlichen. 3. Wir 37³ 55—— Wie schön leucht't uns ꝛc. Phil. 5 1598. Den Lehre ———— Herr, segr .———— 22 2— Die Seel 0 0 0 0 S Je 3ü—— der 1— lich⸗ Durch Let du siehst auf die er-lö=ste 3 0 Gib Wei 6— i—. Lehr ihn, + Tun und keit, du K5⸗ nig dei ⸗ ner Chri⸗ heit, du Dulden, Welt, re⸗ gierst sie, wie es dir=fällt, sorgst, Beten, w eree r e Fn —.——— Hern + Hir⸗ te dei- ner Her de Laß ihn s daß sie selig wer de. Von dir sind wir ——.— * 233 auch er⸗ wäh⸗ let, zu⸗ge⸗ dah⸗ let den Er⸗ lö⸗ sten, 374 I l II rnn drrenin, P 2* 2——.—— die du seg⸗ nen willst und trö: sten. 2. O wohl dem Volke, das Die es zum Himmel führen, 2—.— du liebst, Und die in deines Geistes Kraft—— Nach deinem Sinn ihm Hirten Aus göttlich tiefer Wissenschaft Gru gibst, Das Herz der Sünder rühren! hi —.1— ie Ernte senden eich und groß. schta 18081858. eistlichen. „Nicolai? 1598. e lö⸗ ste heit, du =fällt, sorgst, sind wir . 2—. Er⸗loesten, —— sten. nel führen, Geistes Kraft Wissenschaft inder rühren! — Kirchweihe und Einführung eines Geistlichen. 48³ Treue Hirten Laß den Seelen Niemals fehlen, Daß die Herden Mit den Hirten selig werden! 3. Wir nehmen hier von deiner Hand Den Lehrer, den du uns gesandt; Herr, segne seine Werke! Die Seelen, die sich ihm ver⸗ traun, Durch Lehr und Leben zu er⸗ baun, Gib Weisheit ihm und Stärke! Lehr ihn, Hilf ihm Tun und leiden, Dulden, streiten, Beten, wachen, Selig sich und uns zu machen! 4. Herr, deinen Geist laß auf ihm ruhn, Laß ihn sein Amt mit Freuden tun; Mel. Wie schön leucht't uns ꝛc. Nichts sei, das ihn betrübe! Wenn er uns deine Wahrheit lehrt, Gib uns ein Herz, das folgsam ört, Ein Herz voll treuer Liebe! Lehrer, Hörer Laß in Freundschaft Und Gemeinschaft Feste stehen Und den Weg zum Himmel gehen! 5. Wenn einst dein großer Tag erscheint, Laß ihn als unsern Seelenfreund Uns dir entgegenführen! Du gibst ihm heut in seine Hand Die Seelen als ein teures Pfand, Laß keine ihn verlieren! Deine Hilfe, Herr, uns sende, Daß am Ende Hirt und Herde Treu vor dir erfunden werde! Joh. Dan. Karl Bickel 17371809. Phil. Nicolai? 1598. — 37⁴ 2—— IDDEE ö 8 ö 0 0 Wie —— Gott Va⸗ ter, al-ler Din- ge lieb-lich — ist die Stät⸗ te — +——— iEE Grund, gib hier, die dei⸗ nen Va- ter ⸗ na⸗-men kund an Her-zen wal- len auf zu dir, hier ⁰ Für besondere Zeiten und Verhältnisse. ů O O —4 ———— +—— *— ·E. die-sem heil'⸗gen Or⸗— ist des Himmels Pfor-⸗ 0 e 3 5 —— 0 0 +—————.———— 3ᷣ—— P ,. hier bei Sün⸗ dern als bei Kin-dern vol-ler Klarheit, 9 4 I II EiiiiꝑEEꝑꝑꝑExxxxx 2———31 heil'⸗ge uns in dei- ner Wahr⸗-heit! 2. Sohn Gottes, Herr der Herrlichkeit, Dies Gotteshaus ist dir geweiht, O laß dir's wohl gefallen! Hier schalle dein lebendig Wort, Dein Segen walte fort und fort In diesen Friedenshallen. Einheit, Reinheit Gib den Herzen, Angst und Schmerzen Tilg in Gnaden Und nimm von uns allen Schaden! 3. O heil'ger Geist, du wertes Licht, Wendher dein göttlich Angesicht, Daß wir erleuchtet werden! Gieß über uns und dieses Haus Dich mit allmächt'gen Flammen aus, Mach himmlisch uns auf Erden, Lehrer, Hörer, Kinder, Väter! Früher, später Geht's zum Sterben: Hilf uns Jesu Reich ererben! 4. Dreiein' ger Gott, Lob, Dank und Preis Sei dir vom Kinde bis zum Greis Für dies dein Haus gesungen! Du hast's geschenkt und auf⸗ gebaut, Dir ist's geheiligt und vertraut Mit Herzen, Händen, Zungen. Ach, hier Sind wir Noch in Hütten; Herr, wir bitten: Stell uns droben In den Tempel, dich zu loben! Albert Knapp 1798—-1864. Zuvor oft Und nach Der Lieb Ach treue Nimm u Was un: 3. Wi Nun ein Und solle Nicht wi Krieg und Frieden. 4⁰1 6. Krieg und Frieden. Mel. Aus tiefer Not. 1524. 2˙ 4 + *— + 37⁵.————— II α Herr, der du vor⸗mals hast dein Land mit und hast dein Volk aus Fein⸗-des Hand er⸗ 0 —.—————. DIDSSS SFSESSSPPPPPIPIEIIEFF —.—.— Gna⸗-den an⸗- ge- bli- cket Seb Ddi, zheit! lö⸗set und er ⸗ qui ⸗ kket, N *. ——— uns auf Erden——.————— 2—— ꝑꝗSPSSPSISS— Sund und Mis⸗se⸗tat, die es zu ⸗vor be⸗ ö 0 ben:— IIIII I EFIIII......—— eich ererben!—————.... zott, Lob, Dank gangen hat, hast vä- ter- lich ver⸗ zie ⸗ henz nen Greis 2. Herr, der du deines Eifers Ach gieß von deines Himmels us gesungen!— Glut. it und auf⸗ Zuvor oft abgewendet Herr, deine Güt und Segen aus ö. Und nach der Straf das süße Gut Auf uns und unsre Häuser! e Der Lieb und Huld gesendet: t d 8 27*— 1 örte oa, Sn. wir Wus anesoschweri Erschallen bald auf Erden, er jetz Daß Friede soll an jedem Ort, 3. Willst du, o Vater, uns Wo Christen wohnen, werden! ů denn nicht Ach daß uns Gott doch sagte zu dich zu loben! Nun einmal wieder laben, Des Krieges Schluß, der Waffen app 1798—1864. Und sollen wir an deinem Licht Ruh icht wieder Freude haben? Und alles Unglücks Ende! 4⁰² Für besondere Zeiten und Verhältnisse. . Ach daß doch diese böse Zeit Einander grüßen müssen, Bald wiche guten Tagen, Damit wir in dem großen Leid Nicht ganz und gar verzagen! Doch Gottes Hilfe ist nicht weit, Und seine Gnade ist bereit All denen, die ihn fürchten. 6. Wenn wir nur fromm sind, wird sich Gott Schon wieder zu uns wenden, Den Krieg und alle andre Not Nach Wunsch und also enden, Daß seine Ehr in unserm Land Und überall recht werd' erkannt, Ja stetig bei uns wohne. 7. Die Güt und Treue werden schön Mel. Nun danket alle Gott. Das Recht wird durch die Lande gehn Und wird den Frieden küssen, Die Treue wird mit Lust und Freud Auf Erden blühn, Gerechtigkeit Wird von dem Himmel schauen. 8. Der Herr wird uns viel Gutes tun, Das Land wird Früchte geben, Und die in seinem Schoße ruhn, Die werden davon leben; Gerechtigkeit wird bei uns stehn Und stets in vollem Schwange gehn Zur Ehre seines Namens. Paul Gerhardt 1607—1676. Joh. Crüger. 1649. E I Herr Gott, dich lo⸗ ben wir, wir prei⸗sen wir rüh⸗ men dei⸗ ne Macht mit freu- di⸗ SSEE dei- ne Gü⸗ te, gem Ge⸗ mü⸗ te; es stei- get un-ser ö Lied bis REE an des Himmels Tür und tönt mit lau⸗temSchall: Herr .. müssen, durch die Lande ehn ieden küssen, mit Lust und reud „Gerechtigkeit mmel schauen. ird uns viel utes tun, O geben, Schoße ruhn, nleben; bei uns stehn Schwange kamens. rdt 1607-1676. „Crüger. 1649. rprei⸗ sen it freu⸗ di⸗ Schall: Herr O Kaiser und Landesfürst. 493 Q 5W—781—.—.——— .—— A SSDSPSPSISSSSII + Gott, dich lo- ben 2. Herr Gott, dich loben wir Für deine großen Gnaden, Daß du das Vaterland Von Kriegeslast entladen, Daß du uns blicken läßt Des goldnen Friedens Zier; Drum jauchzet alles Volk: Herr Gott, dich loben wir! 3. Herr Gott, dich loben wir, Die wir in herben Jahren Des Krieges harte Last Und viele Not erfahren; Jetzt rühmet unser Mund Mit herzlicher Begier: Gottlob, wir sind in Ruhz Herr Gott, dich loben wir! wir! 4. Herr Gott, dich loben wir, Daß du uns zwar gestrafet, Jedoch in deinem Zorn Nicht gar hast weggeraffet. Es hat die Vaterhand Uns deine Gnadentür Jetzt wieder aufgetan: Herr Gott, wir danken dir! 5. Herr Gott, wir danken dir Und bitten, du wollst geben, Daß wir auch künftig stets In guter 9— 0. leben! Krön uns mit deinem Heil! Erfülle für und für, O Vater, unsern Wunsch! Herr Gott, wir danken dir! Joh. Franck 1618-1677. 7. Kaiser und Landesfürst. Mel, Gott des Himmels ꝛc. Heinr. Albert. 1642. SISS.SI ⁰ Va⸗ter, krö- ne du mit Se-gen führ durch ihn auf sei- nen We⸗gen 4 +————— 4.— —...SSII...III un⸗sern Für ⸗ sten und sein Haus, Dei⸗Rer herr⸗lich dei- nen Rat-schluß aus! 49α4 Für besondere Zeiten und Verhältnisse. ö O ——— 2.——— +— . Kir⸗ che sei er Schutz, dei-nen Fein⸗= den biet' er Trutz. 2. Rüst ihn mit des Glaubens Fest in deiner Streiter Reihen Schilde, Für des Landes Wohlfahrt stehn; Reich ihm deines Geistes Baue um den Fürstenthron Schwert, Eine Burg, o Gottes Sohn! Daß Gerechtigkeit und Milde Ihm des Friedens Heil gewährt; st Wauf 2 R ihm alen 2 schden Last, Auch in unserm Lande aus, ie du auferlegt ihm hast! Daß wir deine Bürger werden, 3. Sammle um den Thron Ziehen in dein Vaterhaus! die Treuen, Frieden und Gerechtigkeit Die mit Rat und frommemfFlehn Gib uns jetzt und allezeit! Nach Wilh. Hülsemann 1781—1865. Mel. Allein Gott in der Höh ꝛc. Altkirchlich. 1539. 37% Hnan Ein Haupt hast du dem Volk ge-sandt und in Gna⸗den 9385 Va⸗ter- land ge⸗ ö ———— 927—— SS 2 425 der Fein de——— ben Mi eint und hoch er ⸗ ho ben. it Frie-den S hast du uns be⸗ dacht, den Kai-ser uns be⸗ ö Du woll Herr all— Den Ka Zu dein 3. Ve Laß auf Dein he 37⁰ 0 0 cC 4 —— Fein⸗den iter Reihen hlfahrt stehn; stenthron tes Sohn! dein Reich Erden nde aus, rger werden, erhaus! tigkeit allezeit! n 1781—1865. kirchlich. 1539. sandt und land ge⸗ Frie⸗ 1i. uns be⸗ O Ehe- und Hausstand. 4⁰⁷ 5— ů n— TIIITY EDDISE ů ————— stellt zur Wacht zu 2. Wir danken dir mit Herz und Mund, Du Retter aus Gefahren, Und flehn aus tiefster Seele Grund, Du wollest uns bewahren, Herr aller Herrn, dem keiner gleich, Den Kaiser das deutsche Reich Zu deines Namens Chre. 3. Verwirf, Gott, unser Flehen nicht, Laß auf des Kaisers Wegen Dein huldvoll heilig Angesicht dei⸗- nes Na-mens Eh ⸗- re. Ihm leuchten uns zum Segen, Und salbe ihn mit deinem Geist, Daß er sich kräftiglich erweist Zu deines Namens Ehre! 4. Ach komm, wie zu der Väter Zeit, Ein Feuer anzuzünden, Daß wir im Frieden und im Streit Fest auf dein Wort uns gründen, Ein frommes Volk, das dir vertraut Und dir zum Tempel sich erbaut Zu deines Namens Ehre! Julius Sturm 1816-1896. 8. Ehe- und Hausstand. 2—4 Wie schön leucht't uns ꝛc. Phil. Nicolai? 1598. schön ists doch/ Hert Je⸗ su Wie neigt sich freund⸗ lich dei ⸗ne Christ, im Stan⸗ de, Gab und da dein al⸗ les Gut so Se-⸗gen ist, im mild her ⸗ab aus 4⁵⁸ Für besondere Zeiten und Verhältnisse. ——— 5. Wo 3——.—— ö ———— ö Gib Rat Stan⸗de heil'⸗ger he! dei⸗ner heil'⸗⸗gen Hö⸗he, wenn sich an dich In Angs Des solls 94 —— er;. rre,—.— —..............— und dein Wal⸗ten gläu⸗big hal- ten treu e See⸗ len, 9 DD‚‚Di———.—————— PP— R. — die in Ein⸗tracht sich ver- mäh⸗len! 2. Wenn Mann und Weib sich Der beste Freund und Rater. wohl verstehn Anfang, Ausgang Und Hand in Hand durchs Leben Aller Sachen, gehn Die zu machen Im Bunde reiner Treue, Wir gedenken, Da blüht das Glück von Jahr Wird er wohl und weislich zu Jahr, lenken. Da sieht man, wie 0 Engel 4. Zwar bleibt's nicht aus, es kommt ja wohl Bein Staunn Een Waen Ein Stündlein, da man Leides voll Kan naen Die Tränen lässet fließen; Was Gott aibet Indessen wer sich in Geduld Dempaar, das in ihm sich liebet. Ergibt, des Leid wird Gottes Huld 3. Seid gutes Muts! Nicht In großen Freuden schließen. Menschenhand Wage, Trage Hat aufgerichtet solchen Stand, Nur ein wenig, Gott ist es, unser Vaterʒ Unser König Der hat uns je und je geliebt Wird behende Und bleibt, wenn Sorge uns Machen, daß die Angst sich betrübt, wende! — und Rater. weislich en. nicht aus, es imt ja wohl man Leides fließen; Geduld 2 Gottes schließen. ö ngst sich de! 5345 Ehe- und Hausstand. 4⁰⁷ 5. Wohlan, mein König, tritt herzu, Gib Rat im Kreuz, in Nöten Ruh, In Angsten Trost und Freude! Des sollst du haben Ruhm und Preis, Wir wollen singen besterweis Und danken alle beide, Bis wir Bei dir, Deinen Willen Zu erfüllen, Deinen Namen Ewig loben werden. Amen. Paul Gerhardt 1607-1676. 253645 Jesu, meines Lebens Leben. Wolfg. Weßnitzer. 1661. 2 EEEDND—.—— 380 +..———.— 4—.———. 5. E SDIPSPIPPPIIEEI *———. α α Mach, Herr,ein Herz aus den gi eñ gie ße Se- gen und Ge-dei- hen —4 + DS —— 20— . 7—1 durch der Lie ⸗ be fe⸗stes Band, Laß sie auf den neu ⸗ er ⸗ wähl⸗ten Stand! ——— +²—..—— nn.— e de + 82 4.—. 4.—————.— alt bei-sam⸗-men wer-den und viel Gu⸗tes —.— ö 9 FP65 Hιι¹11— 1— SISSDSESEEEEEEEEE ——.—— 2—.———— 1—— sehn auf Er- den, steh bei ih⸗ nen in der 9 25—.— 4.——5 II 1 re Ei—.—— 12——* 1 1—...— SDSDDSASED EEE EEEEEE Not und sei e⸗wig un- ser Gott! Kaspar Neumann 1648—1715. s Für besondere Zeiten und Verhältnisse. O x — Mel. Freu dich sehr ꝛc. 155⁵4. Weck in i I— 7 381 ö—— x— ů Lenk ihr —2 D————. — Sor- ge, Herr, für un- sre Kin--der, Sind sie gleich vor dir auch Sün ⸗der, 382 +5 II 7. 5— ⁴ SDSPSSES SS— sor ür ii il! ge für ihr wah- res Heil!— 7 ha⸗ ben sie an dir doch teil. Die sind——.— 0—— * H„—— 55 4 2——————— ö DED E 10 n der Tau⸗fe schon dir ge-weiht und deinem Sohn; Hö — 2. E ———. I 2——— ———— 5.———— 1— EEEE—.— da ⸗rum leizte dei⸗ ne Gna⸗de sie auf di ———.—— 1 0 er. 2.— 2——..— en eů= 2 ih⸗rem Lebens-pfa ⸗ de. 6 2 2. Der du sie bisher erhalten Laß doch ihren Fuß nicht gleiten, 6 Bei so manchem Unglücksfall, Halte sie auf rechter Bahn! 2— Wollest über ihnen walten Regt in ihrer eignen Brust—.— Immerdar und überall; Sich mit Macht die böse Lust, Bricht Gefahr für sie herein, Gib dann, daß sie mutig kämpfen un Wollst du ihr Beschützer sein; Und den Reiz der Sünde 2.Gott Wenn in Not sie zu dir hen, dämpfen! Laß sie deine Hilfe sehen! 4. Herr, erhalte deinem Reiche 3. Dringt auf sie von allen Unsre Kinder stets getreu! Seiten O daß keines von dir weiche Der Verführer Schar heran, Und dereinst verloren sei! Laß sie di Ihr Eheg Laß ihre! Kin⸗ ——— deinem Sohn; — sie auf iß nicht gleiten, hter Bahn! nen Brust die böse Lust, mutig kämpfen r Sünde ämpfen! deinem Reiche s getreu! dir weiche oren sei! 7 Ehe- und Hausstand. 4⁰⁹ Weck in ihnen frommen Sinn, Dir sich gänzlich zu ergeben Lenk ihr Streben darauf hin, Und zur Ehre dir zu leben! Nach Ludw. Heinr. Schlosser 1663—1723. schön leucht't uns ꝛc. Phil. Nicolai? 1598. 382 157—.—. 2291. —.——4.——.—.—— — Von dir, du Grt der Ei-nig⸗ O seg- ne jetzt von dei- nen ½.———.— 5———, B ————— I—.— 2 keit, ward einst der E-· he bund ge-weiht, von — die hier vor dei- nem Ant⸗- litz stehn, um G——— DI — ᷓIPIIPIPEPEE. Dir kommt auch der Se ⸗gen. 9—— Hand in Hand zu le- gen! Laß sie, Vaa ter, 2 I , e. ö ö 3— — ESSSSSS 4 dir er ⸗ge- ben, ei- nig le-ben, treu sich lie- ben —— O4 II DRDRDDSDDDEeeeeeee.... —— 1————— und in dei nem Wort sich ü ⸗ ben! 2. Gott, der du selbst geknüpft Laß Untreu nie den Bund ent⸗ ihr Band, weihn, Laß sie durch Eintracht Hand Den sie dir heut beschwören! in Hand Immer Laß sie Ihr Eheglück stets mehren! Laß ihre Liebe lauter sein, Dir ergeben Friedlich leben, 5⁰⁰0 Für besondere Zeiten und Verhältnisse.—U O Einig handeln, Ein Herz und eine Seele sein 2. Es Fromm und heilig vor dir Im Glauben, Lieben, Hoffen! wandeln! Laß sie, Vater, Dein gr 3. Nimm sie in deine Vaterhut, Dir ergeben, Halt ihren Sinn bei frohemMut, Glücklich leben, An uns. Ihr Herz dem Himmel offen, Freudig sterben Er leuch Und lehre sie sich deiner freun, Und vereint den Himmel erben! Nach Georg Ernst Waldau 1745—1817. Damit' Im Ha Mel, Wie schön leucht't uns ꝛc. Phil. Nicolai? 1598. Saale 383—— Wuc d .—————.— 1.———3—.—— Durchd οοο 677— Uns, di Ich und mein Haus, wir sind be— Du sollst der Herr im Hau=se 3. G 4 4.————— Und all .—..... Im Gl 5 ö Laß un⸗ reit, dir, Herr, die gan- ze Le-⸗bens- zeit mit Zum D Zum Di sein, gib dei- nen Se-gen nur da⸗rein, daß Voll D 0 5 1— Liebe 1 +——4—4. ———————.....— Jede S ———— SS...... Keinem Leib und Seel zu die nen. Ei klei⸗ Drann wir dir wil⸗lig die-⸗ nen! I Den, de 04 ö 4. La de rer nirerinnn, — 2————. 0* 2—— Auf dei fromme rei-ne Haus⸗ge⸗ mei- ne mach aus al-len! hrmd de Auch le — ö———— II .—...——4 Auf dei 6 SPiᷓꝑxꝑxꝑꝑPꝑꝑxp Dir nur soll sie wohl- ge- fal-len. sse. 0 ine Seele sein ieben, Hoffen! Himmel erben! aldau 1745—1817. zil. Nicolai? 1598. bir sind be⸗ im Hau- se ns- zeit mit a⸗ rein, daß eklei: ne —— 2— ö 5 len! O Ehe⸗ und Hausstand. é 50¹ 2. Es wirke durch dein kräftig Wort Dein guter Geist stets fort und fort An unser aller Seelen; Er leucht' uns wie das Sonnen⸗ licht, Damit's am rechten Lichte nicht Im Hause möge fehlen. Reiche Gleiche Seelenspeise Auch zur Reise Durch dies Leben Uns, die wir uns dir ergeben! 3. Gieß deinen Frieden auf das Haus Und alle, die drin wohnen, aus, Im Glauben uns verbinde; Laß uns in Liebe allezeit Zum Dulden, Tragen sein bereit Voll Demut, sanft und linde! Liebe Übe Jede Seele; Keinem fehle, Dran man kennet Den, der sich den Deinen nennet. 4. Laß unser Haus gegründet sein Auf deine Gnade ganz allein Und deine große Güte! Auch laß uns in der Nächte Graun Auf deine treue Hilfe schaun Mit kindlichem Gemüte, Selig, Fröhlich, Selbst mit Schmerzen In dem Herzen Dir uns lassen Und dann in Geduld uns fassen. 5. Gibst du uns ird'sches Glück ins Haus, So schließ den Stolz, die Welt⸗ lust aus, Des Reichtums böse Gäste! Denn wenn das Herz an Demut leer Und voll von eitler Weltlust wär', So fehlte uns das Beste: Jene Schöne Tiefe stille Gnadenfülle, Die mit Schätzen Einer Welt nicht zu ersetzen. 6. Und endlich flehn wir allermeist, Daß in dem Haus kein andrer Geist Als nur dein Geist regiere; Der ist's, der alles wohl bestellt, Der gute Zucht und Ordnung hält, Der alles liebreich ziere. Sende, Spende Ihn uns allen, Bis wir wallen Heim und oben Dich in deinem Hause loben! Karl Joh. Phil. Spitta 1801-1859. 502 Für besondere Zeiten und Verhältnisse. 1255 O Nach eigener Melodie. 1542. 1844. Wo beid 9 —————.—— 384 WEN———5 7— In Lieb + —.— O se=lig Haus, wo man dich auf⸗ ge⸗ Und nut wo un ⸗ter al- len Gä⸗-sten, die da —.——————. ——— ——————.... I....— nommen, du wah⸗rer See-len⸗freund, Herr Je- su kom⸗men, du der ge=fei- ert-ste und lieb=ste —5— ..—— Christ, 11——— bist wo al-ler Her-zen dir ent⸗ge- gen⸗ 2 „—————— ————— 7*— 2—— schla-gen und al- ler Au-gen freu-dig auf dich +—.— . dn. 9 70½⁷—.— 2——— fra⸗- gen, und al ⸗le dei- nes Winks Ze⸗ + IE 45 wär⸗ tig stehn! 2. O selig Haus, wo Mann Als beide eines Heils gewürdigt und Weib in einer, keiner In deiner Liebe eines Geistes Im Glaubensgrunde anders ist sind, gesinnt; An jede 3.— Mit He Du Fre Mit me Wo sie Und hor Und ler Sich de 4. O Und wi SLFLñgñꝙl 8. 0 0 00 —1 1542. 1844. dich auf⸗ ge⸗ sten, die da ——— Herr Je⸗ su ind lieb ⸗=ste ils gewürdigt, ide anders ist —— Beruf. Wo beide unzertrennbar an dir hangen In Lieb und Leid, Gemach und Ungemach, Und nur bei dir zu bleiben stets verlangen An jedem guten wie am bösen Tag! 3. O selig Haus, wo man die lieben Kleinen Mit Händen des Gebets ans Herz dir legt, Du Freund der Kinder, der sie als die Seinen Mit mehr als Mutterliebe hegt und pflegt, Wo sie zu deinen Füßen gern sich sammeln Und horchen deiner süßen Rede zu Und lernen früh dein Lob mit Freuden stammeln, Sich deiner freun, du lieber Heiland du! 4. O selig Haus, wo Knecht und Magd dich kennen Und wissend, wessen Augen auf 5⁰⁵ Bei allem Werk in einem Eifer brennen, Daß es nach deinem Willen mag geschehn, Als deine Diener, deine Haus⸗ genossen, In Demut willig und in Liebe frei, Das Ihre schaffen froh und unverdrossen, In kleinen Dingen zeigen große Treu! 5. O selig Haus, wo du die Freude teilest, Wo man bei keiner Freude dein vergißt; O selig Haus, wo du die Wun⸗ den heilest Und aller Arzt und aller Tröster bist,‚ Bis jeder einst sein Tagewerk vollendet, Und bis sie endlich alle ziehen aus Dahin, woher der Vater dich gesendet, Ins große freie schöne Vaterhaus! sie sehn, Karl Joh. Phil. Spitta 1801—1859. 9. 9. Bauf Mel. O Gott, du frommer Gott. 1693. — 32 6086575—— 385—....— 2* 1 2 ο α Mit Je. sn H 10 an, mit Je= su was ich nur im-mer tu', wo-hin ich 3⁰0⁴ Für besondere Zeiten und Verhältnisse. ö O O ..S......—* ..H. ·.— will ich en-den; 1 Au⸗ lück mich mag wen⸗den, soll mei⸗ner Au-gen Ziel nur g9 Q— .—————.——.——— ————I..IIIIFIII ——— ein-zig Je- sus sein; in meinem Her-zen nichts als Wor Af DDDDDDD..—. Je⸗sus wohn' al ⸗lein. Erforde 2. Mit Jesu wach' ich auf, Führ' ich mich ohne dich, Mit Jesu geh' ich schlafen; So werd' ich bald verführt; Mein 5 Nur Jesus einzig kann Wo du mich führest selbst, Der Seele Ruh verschaffen. Tu' ich, was mir gebührt. Drum Mit Jesu geh' ich auch— Ganz freudig in mein Grab;. Ich opfre dir ganz auf Das w ir schädlich sin Mein Herz, all mein Beginnen, Nichts kann mir schädlich sein, Mei 5 in T 3. N Wenn ich nur Jesum hab'. ein ganzes Ich, mein Tun, Mein Lassen, alle Sinnen. 3. Herr Jesu, führe mich, Ich will gehorsam sein Wo G So lang ich leb' auf Erden; In Lieb und auch in Leid, Laß mich nie ohne dich So lang du mich noch hier Gott g Durch mich geführet werden! Willst haben in der Zeit. Nach Joh. Heermann 1585—1647. Drum Mel. Du, des sich ꝛc. 17⁸⁴. Das w 386 D‚— ——...——— 4. —..—— no 39. ö So wi Das wal ⸗te Gott, der hel- fen kann! Mit Nuf sei ——— 8—— SSSS‚IIII———.—— 2.——— 2—— + 6 55 ů 7 Das w ott fang' ich die Ar-beit an, mit Gott nur geht es Ziel nur ne dich, verführt; st selbst, gebührt. ganz auf ein Beginnen, GSein Tun, Sinnen. sein in Leid, noch hier er Zeit. nn 1585—1647. 17⁸⁴. kann! Mit ——— ur geht es O Beruf. 5⁰⁵ +—— ————— EEE EEEE E 2 4.3*.———— 1— +* glück-lich fort; drum ist auch dies mein er=stes 8 Wort: Das 2. All mein Beginnen, Tun und Werk Erfordert Gottes Kraft und Stärk. Mein Herz sucht Gottes An⸗ gesicht, Drum auch mein Mund mit Freuden spricht: Das walte Gott! 3. Wenn Gott nicht hilft, so kann ich nichts, Wo Gott nicht gibet, da ge⸗ bricht's; Gott gibt und tut mir alles Guts, Drum sprech' ich nun auch gutes Muts: Das walte Gott! 4. Will Gott mir etwas geben hier, So will ich dankbar sein dafür. Auf sein Wort werf' ich aus mein Netz Und sag' in meiner Arbeit stets: Das walte Gott! wal⸗te Gott! 5. Trifft mich ein Unglück: unverzagt! Ist doch mein Werk auf Gott gewagt, Er wird mir gnädig stehen bei; Drum dies auch meine Losung sei: Das walte Gott! 6. Er kann mich segnen früh und spat, Bis all mein Tun ein Ende hat. Er gibt und nimmt, macht's wie er will; Drum sprech' ich auch fein in der Still: Das walte Gott! 7. Tu' ich mein Werk mit Gottes Rat, Der mir beistehet früh und spat, Dann alles wohl geraten muß; Drum sprech' ich nochmals zum Beschluß: Das walte Gott! Joh. Betichius 1650—1722. 506 Für besondere Zeiten und Verhältnisse.— Mel. Freu dich sehr ꝛc. 15⁵⁴. 9—4 387.—. 475 + 0 0 0 — Herr, es sei mein Tun und Lass= sen Füh⸗ re mich auf rech- ter Stra-ßen, — 7*— +L— H* I 4— V r r dir al'⸗ lein ganz heim⸗ge⸗stellt. seg ne mach's mit mir, wie dir's ge-fällt; 9 ——7 1—.—— *— I.—. D SIIII—— den ge⸗rin-gen Fleiß, leh-re mich, was ich nicht weiß, .— ADSSISIFFFFFI—— + zei ge mir, was ich nicht se-he, lei⸗te birr. *2—.——. 535 mich, wo ⸗- hin ich ge ⸗ hel 2. Wirst du deinen Schutz Wie sie wohl geraten kann. gewähren, Segne, Gottes Sohn, auch du; Fang' ich gern die Arbeit an; Heil' ger Geist, sprich Ja dazu! Denn du, Vater, wirst mich Herr, in deinem großen Namen lehren, Heb'ich an und schließe: Amen. Verfasser unbekannt. 10. Im Alter. Kätüttt der ist mein Leben. Melchior Vulpius? 1609. 5— 388 +— 12————— •———— —— 0 0 0 0 Ver:wirf mich nicht im Al- ter, ver⸗ 2. Wie Der Vat⸗ Ach mack Mir diese 3. We Von auß Leg deine Dem inn 4. Wer Die Sche Daß sie! Sei Jesu 5. Wil So laßt Las⸗ sen Stra⸗ßen, ——.— ——— seg ⸗ne — ch nicht weiß, ten kann. hn,„auch du; ich Ja dazu! roßen Namen ließe: Amen. üsser unbekannt. Vulpius? 1609. ——— ter, ver⸗ — Im Alter. 5⁰ν — PPP= ..n. laß mich nicht, mein Gott! Bist du nur mein Er⸗ 1—— 21— II . 2...—;.——— —— hal⸗ter, so werd' ich nie zu Spott. 2. Wie oft hab' ich erfahren, Mir in dem Herzen schallen: Der Vater sei getreu; Ich will dir gnädig sein! Ach mach in alten Jahren 6. Wenn mich die Glieder Mir dieses täglich neu! schmerzen, 3. Wenn ich Berufsgeschäfte So bleibe du mein Teil Von außen shwächlich tuꝰ/ Und mach mich an dem Herzen Leg deines Geistes Kräfte Durch Christi Wunden heil! Dem innern Menschen zu! 7. Sind t Zunge 4. Wenn dem Verstand, den So schaffe du, daß 10 Die Schär Augen Im Glauben stärker rede: Die⸗Schürse min Lwbeicht, Mein Heiland spricht für mich! Daß sie nicht viel mehr taugen, Sei in A 8. WennHänd' und Füße beben Sei Jesus noch mein Licht. Als zu dem Grabe reif, 3. Will mein Gehör verfallen, Gib, daß ich so das Aben, So laß dies Wort allein Das ewig ist, ergreif'! Phil. Friedr. Hiller 1699—1769. Mel. O Welt, ich muß dich lassen. 21555. 15 müü⸗ DS — Gott hat in mei⸗- nen gen mich .——.— vä ter lich ge⸗ tra-gen von mei⸗ ner Ju⸗ gend 0⁰s Für besondere Zeiten und Verhältnisse. — 6 ——— ——— H · e I— — 8 S— —.—.—* 9 —+ auf; ich sah auf mei⸗nen We gen des Höchksten . 1— —4 1 ——— 232 I *——— SSSSSSI. — Huld und Se⸗ gen, er lenk-te mei⸗ nes Q S Le⸗ bens Lauf. 2. Sein Weg war oft ver⸗ 5. Er wird mir schwachem borgen; Alten, Doch wie der helle Morgen Aus dunkeln Mächten bricht, So hab' ich stets gespüret: Der Weg, den Gott mich führet, Bringt mich durchs finstre Tal zum Licht. 3. War Menschenhilf ver⸗ gebens, So kam der Herr des Lebens Und half und machte Bahn; Wußt' ich mir nicht zu raten, So tat Gott große Taten Und nahm sich meiner mächtig an. 4.„Bis zu des Alters Tagen Will ich dich heben, tragen Und dein Erretter sein“: Dies hat mir Gott versprochen, Der nie sein Wort gebrochen; Ich werde sein mich ewig freun. Was er verheißen, halten, Denn er ist fromm und treu. Bin ich gleich matt und müde, Er gibt mir Trost und Friede Und steht mit Mut und Kraft mir bei. 6. Noch wenig bange Stun⸗ en, Dann hab' ich überwunden, Ich bin vom Ziel nicht weit. O welche große Freuden Sind nach dem letzten Leiden VorGottes Thron für mich bereitl 7. Ich harre froh und stille, Bis meines Gottes Wille Mich nach dem Kampfe krönt; An meiner Laufbahn Ende Sink' ich in Jesu Hände, Der mich dem Vater hatversöhnt. Jak. Friedr. Feddersen 1736—1788. es Höch⸗ 2—— mei⸗ nes schwachem ten, halten, und treu. tt und müde, und Friede tt und Kraft bei. bange Stun⸗ „ erwunden, nicht weit. euden tzten Leiden ür mich bereitl h und stille, 5 Wille ampfe krönt; hn Ende Hände, hatversöhnt. en 1736—1788. U Krankheit und Genesung. 509 II. Krankheit und Genesung. 593— Wie groß ist des Allmächt'gen ꝛc. 1780. 18.. ⁵ REE 0 4———— D De So wahr der Al-ler-höch-ste le-bet, des Herz zer knirscht vor ihm er-be-bet 3 + 1250——̊ 75 III 4. e e.—.— 2 1—853— 4——.———— will er den Tod des Sünders nicht,. äch⸗tigt und sich sein ei- gen Ur⸗ teil spricht. 8 ne. * uns zu sei⸗ ner Eh⸗ re und un⸗ serm Heil mit D——— .PD.— *—— 2.———..—— Vater⸗ treu nur, daß man sich zu ihm be-keh⸗=re, , 22 2.111583.—.—.— zum bes⸗sern Le- ben tüch- tig sei. Oder: Mel. Die Tugend wird ꝛc. 17⁰4. 9— 1— DDDRR — 1— 12.— E + n den ee, ew — So wahr der Al-ler-höch-ste le⸗bet, will des Herz zerknirscht vor ihm er= be-bet und Für besondere Zeiten und Verhältnisse. ¹⁰ IIN 9—4...— II—— Du sprae 22—— e en 2——— er den Tod des Sün⸗ders nicht. Er zuch⸗tigt sich sein ei- gen Ur⸗teil spricht. 9 3 Nun geh Q N i 1 1. — 5. Ou uns zu sei⸗ ner Eh-=re und un- serm Heil mit 4 Erweckte Men 5. —— ine. DDDEEEEE 3— ö‚ Und bran Vater⸗ treu mur, daß man sich zu ihm be-keh-⸗ re, ö Wie, e, n, .. Die deine zum bes⸗sern Le⸗ ben tüch⸗tig sei. Und wo si 10— 4 In Ruhe 2. Liebreicher Gott! Ich selber Ich fühlte tief die Macht der sehe Sünden Dein wahres Wort an mir Und sah schon deinen Richter⸗ 5. Ich erfüllt; thron: Wenn ich mit Reu um Gnade Da rührte dich mein ängstlich flehe, Sehnen, Wird meiner Seele Angst ge- Mein Jammer brach dein Vater⸗ 391 stillt. herz Da meine Werke nichts ver⸗ Es galten für mich Jesu Tränen, 00 0 0 dienen, Und mich erbat sein Blut und Bleibt deiner Gnade ganz der Schmerz. 22— Preis; He Die ist so herrlich mir erschienen, 4. Bald kam Lansd lie Daß ich es nicht zu sagen weiß. Der führte mich vom Tod herauf. 3. Ich sah die Welt und alles Und stärkte mich vollkommen—8 schwinden, und meine Kräfte starben schon, wieder Zu einem neuen Lebenslauf. — Krankheit und Genesung. —6¹¹ rm Heil mit — 2 2. tkeh⸗ re, ——.— ——— sei. e Macht der ünden inen Richter⸗ ron: ꝛein ängstlich ehnen, ach dein Vater⸗ rz, hJesu Tränen, ein Blut und chmerz. in großer Trost rnieder, om Tod herauf vollkommen ieder ebenslauf. Du sprachest freundlich mit mir üden, Und ich vernahm dein Gnaden⸗ wort: Nun gehe hin, mein Kind, im Frieden, Doch sündige nicht mehr hinfort! 5. O welcher Seligkeiten Menge Erweckte dieses Heil in mir! Mein Herz ward für den Dank zu enge Und brannt' und wallte nur von dir. Wie, Herr, vergelt' ich dir die Tage, Die deine Huld mir nun gewährt, Und wo sich meine Pein und Plage In Ruhe, Kraft und Ruhm verkehrt? 6. Ich weihe, was ich von dir habe, Mel. Christus der ist mein Leben. Mein Herz dir ganz zum Opfer ein; Es wird ja, Schöpfer, deine Gabe In deinen Augen teuer sein. Nun weiß ich, was es heiße: leben, Da ich, was sterben sei, erfuhr; Nun wird mir stets im Sinne schweben, Was ich dir in der Prüfung schwur. 7. Es ist genug, daß ich vor⸗ zeiten NachmeinesFleisches Lüsten ging Und an den flücht'gen Eitelkeiten Mehr als an dir, o Vater, hing. Ich bin ja darum nur genesen, Daß ich die Seele bessern kann; Drum fang' ich, Herr, ein ander Wesen Mit deiner Gnade Beistand an. Joh. Jak. Spreng 1699-1768. Melchior Vulpius? 1609. Wie Si⸗me⸗ on ver⸗ schie ⸗ den, das — III 0— liegt mir oft im Sinn; ich füh re gern im 1 22755 + 1.— —.— 3 2— 2—4..—IL. + 0— Frie- den aus die⸗sem Le- ben hin. —6¹² Für besondere Zeiten und Verhältnisse. — 2. Ach laß mir meine Bitte, Mein treuer Gott, geschehn, Laß mich aus dieser Hütte In deine Wohnung gehn! 3. Dein Wort ist uns geschehen, An diesem nehm' ich teil: Wer Jesum werde sehen, Der sehe Gottes Heil. 4. Ich seh' ihn nicht mitAugen, Doch an der Augen Statt Kann mir mein Glaube taugen, Der ihn zum Heiland hat. 5. Ich hab' ihn nicht in Armen Wie jener Fromme da; Doch ist er voll Erbarmen Auch meinem Herzen nah. 6. MeinHerz hat ihn gefunden, Es rühmt: MeinFreund ist mein, Mel. O Welt, ich muß dich lassen. Auch in den letzten Stunden Ist meine Seele sein. 7. Ich kenn' ihn als mein Leben, Er wird mir nach dem Tod Bei sich ein Leben geben, Dem nie der Tod mehr droht. 8. Mein Glaube darf ihn fassen, Sein Geist gibt Kraft dazu; Er wird auch mich nicht lassen, Er führt mich ein zur Ruh. 9. Wenn Aug und Arm er⸗ kalten, Hängt sich mein Herz an ihn; Wer Jesum nur kann halten, Der fährt im Frieden hin. Phil. Friedr. Hiller 1699—1769. Heinr. Isaak? Weltlich. 1536. 1598. —— 392 0 EA ů 9——— S........ 00 0 0 Ich hab' in gu ⸗ten Stun-den des .— DI—— 130 SSSSIIIT Le bens Glück emp⸗-fun⸗ den und Freu-den oh ne —— 2 2. 35„5 ů .—— ⁵—.—.— ————— .S...... .——14— ahl: so will ich denn ge⸗ las sen mich auch im sei 2. Ja,V Und stets Als es der Sollt' ich, Kein zeitli Das doch 3. Dir Nicht mei Mehr liel Dir, Gott Und nicht Du hilfst 4. Laßt Mich alle Erkennen Jetzt hatr 303 0 0 0 Evang. se.— en Stunden sein. n als mein ö eben, x dem Tod ngeben, omehr droht. be darf ihn issen, Kraft dazu; ch nicht lassen, zur Ruh. und Arm er⸗ lten, Herz an ihn; ann halten, eden hin. iller 1699—1769. Isaak? Weltlich. 536. 1598. den oh- ne O Krankheit und Genesung 813 DD PSIITTITTIT... T — Lei⸗den fase-⸗ sen; welch Le⸗ ben hat nicht sei» ne Qual? 2. Ja, Herr, ich bin ein Sünder, Und stets strafst du gelinder, Als es der Mensch verdient. Sollt' ich, beschwert mit Schul⸗ den, Kein zeitlich Weh erdulden, Das doch zu meinem Besten dient? 3. Dir will ich mich ergeben, Nicht meine Ruh, mein Leben Mehr lieben als den Herrn. Dir, Gott, will ich vertrauen Und nicht auf Menschen bauen; Du hilfst und du errettest gern. 4. Laß du mich Gnade finden, Mich alle meine Sünden Erkennen und bereun! Sein Heil laß mein Geschäfte, Dein Wort mir Trost und Leben sein! 5. Wenn ich in Christo sterbe, Bin ich des Himmels Erbe; Was schreckt mich Grab und Tod? Auch auf des Todes Pfade Vertrau' ich deiner Gnade; Du, Herr, bist bei mir in der Not. 6. Ich will dem Kummer wehren, Dich durch Geduld verehren, Im Glauben zu dir flehn. Ich will den Tod bedenken: Der Herr wird alles lenken, Und was mir gut ist, wird ge⸗ Jetzt hat mein Geist noch Kräfte, schehn. Christ. Fürchtegott Gellert 1715—-1769. Mel. Alles ist an Gottes Segen. 1738. 39½ n ,... *E End=lich bricht der hei-ße Tie-gel, Evang. Gesangbuch. 17 51⁴4 Für besondere Zeiten und Verhältnisse— 2— I SRIIIII und der Glaub empfängt sein Sie⸗ gel, gleich dem Gold in 9— E e. drev., — 1 Glut be⸗ wahen zu des höchsten Freu⸗den 4 I 400—— —— 2—+ —— 2. wer⸗den nur durch tie=fe Lei⸗ 8 Got⸗tes Lieb⸗ i⸗ 0—— I... ꝗ I V ge ver⸗klärt. 2. Unter Leiden prägt der Meister In die Herzen, in die Geister Sein allgeltend Bildnis ein. Wie er dieses Leibes Töpfer, Will er auch des künft'gen chöpfer Auf dem Weg der Leiden sein. 3. Leiden bringt empörte Glieder Endlich zum Gehorsam wieder, Macht sie Christo untertan, Daß er die zerbrochnen Kräfte Zu dem Heiligungsgeschäfte Sanft und still erneuern kann. 4. Leiden stimmt des Herzens Saiten Für den Psalm der Ewigkeiten, Lehrt mit Sehnsucht dorthin sehn, Wo die sel'gen Palmenträger Mit demChor derHarfenschläger Preisend vor dem Throne stehn. 5. Leiden fördert unsreSchritte, Leiden weiht die Leibeshütte Zu dem Schlaf in kühler Gruft; Es gleicht einem frohen Boten Jenes Frühlings, der die Toten Zum Empfang des Lebens ruft. 6. Leiden macht im Glauben gründlich, Macht gebeugt, barmherzig, kindlich; Leiden, wer ist deiner wert? Hier heißt man dich eine Bürde, Droben bist du eine Würde, Die nicht jedem widerfährt. 7. Wenn auch die gesunden Kräfte Zu des guten Herrn Geschäfte — Wurden O so ist's Daß sie! Läutert it 8. Im Dringt de Immer l Und um e Mache de Daß ich ö 9. End „Harfenschläger n Throne stehn. rt unsre Schritte, Leibeshütte in kühler Gruft; frohen Boten 5„der die Toten des Lebens ruft. cht im Glauben zründlich, barmherzig, indlich; einer wert? dich eine Bürde, eine Würde, widerfährt. die gesunden Rräfte errn Geschäfte O Krankheit und Genesung. 515 ö Wurden willig sonst geweiht, Bricht der Geist durch jede Hülle, O so ist's für sie kein Schade, Und der Vorhang reißt entzwei. Daß sie ihres Führers Gnade Wer ermisset dann hienieden, Läutert in der Prüfungszeit. Welch ein Meer von Gottes-⸗ 8. Im Gefühl der tiefsten frreden 3 f Semeen Droben ihm bereitet sei! Dringt das Herz zu seinem Herzen 6 1400 905 10. Jesu, laß zu jenen Höhen Immer liebender hinan,„Heller stets hinauf uns sehen, Und um eins nur fleht es sehnlich: Bis die letzte Stunde schlägt, Mache deinemTod mich ähnlich, Da auch uns nach treuemRingen Daß ich mit dir leben kann! Heim zu dir auf lichten 9. Endlich mit der Seufzer Schwingen Fülle Eine Schar der Engel trägt! Nach Karl Friedr. Harttmann 1743—1815. Mel. Schwing dich auf ꝛc. Joh. Crüger. 1653. 39 4*. — 2. ———8 25——.— 0⁰ Her, ein gan- zer Lei-dens-tag ist nun Ach, wie viel der Mensch ver⸗ mag, das hab' * ——.——.—.—— ü⸗ ber-wun-den. 75 7 0.— emp fun ꝛden. Wie ge-brech-lich ist die Kraft, .- Frar. s.i WRWRDRRRPRRREEER—— e ————.— wie ver-zagt der Glau- be! Wenn der Herr nicht +— Hil-fe schafft, lie- gen wir im Stau-be. 178 5¹⁸ Für besondere Zeiten und Verhältnisse. — 2. Ach, wie könnt' ich diese Nacht Ohne dich bestehen? Ohne deine Huld und Macht Müßt' ich ganz vergehen. Trübe fällt der Abend ein, Stille wird's auf Erden; Doch in diesem Kämmerlein Wird's so still nicht werden. 3. Jedes Auge tut sich zu, Alles sucht den Schlummer; Doch hier ist noch keine Ruh, Denn es wacht der Kummer. O so komm und bleibe hier Bei dem armen Kranken; Liebster Jesu, schenke mir Tröstliche Gedanken! 4. Zieh empor das matte Herz Aus der finstern Höhle, Salbe diesen Leib voll Schmerz Mit dem Lebensöle! Herr, du kannst die Furcht und Pein In der Seele stillen, Laß mich ganz ergeben sein In des Vaters Willen! 5. Wenn ich diese ganze Nacht Wachen muß und weinen, Herr, du bist's, der bei mir wacht, Du wirst mir erscheinen, Du wirst in der Dunkelheit Freundlich mit mir sprechen, Sollte gleich vor Traurigkeit Mir das Wort gebrechen. 6. Wo ich auch gebettet bin, Lieg' ich dir in Händen; Wo mein Auge siehet hin, Wird's zu dir sich wenden. Mein Gebet bestärke du, Laß es nicht ermatten, Laß mich finden sanfte Ruh Unter deinem Schatten! Gib Gle Gib mir Dann ist 306 0 0 Heinr. Puchta 1808-1858. Mel. Herr Jesu 42616 ꝛc. 1651. 395 5• 6 25 e— e—55.——— ö —⸗ 42——⁵ O lie-ber Hei⸗land Je⸗ su Christ der Hi 0 x +—— ——————.————.———— 2.— 6—..........—— du am Kreuz ge-stor-ben lit⸗ten le bist, ge⸗ da⸗ mit ich mö⸗ ge se. 350 die Furcht und ein len, rgeben sein Villen! ese ganze Nacht id weinen, r bei mir wacht cheinen, Dunkelheit nir sprechen, Traurigkeit jebrechen. h gebettet bin, händen; siehet hin, h wenden. ärke du, 'atten, sanfte Ruh chatten! uchta 1808-1858. 1651. O Tod und Ewigkeit. 5¹⁷ 25 R A se-lig sein: 2. Erbarm dich mein in meinem 3. Hilf mir von deines Him⸗ Schmerz, mels Höh, Gib Glauben und Geduld ins Daß ich in allem Kampf besteh', Herz, Und schließt einmal mein Leben Gib mir in dir nur frohen Mut, hier, Dann ist es auch im Leiden gut! So nimm mich gnädig aufzu dir! 9 9 9 Ernst Fink 1806—-1863. XXII. Tod und Ewigkeit. 1. Vom Sterben. — ist gewißlich an der Zeit. 1535. 0 œ a c Wenn mein Stündlein vor⸗han⸗ den ist, zu ge⸗ leit du mich, Herr Je-su Christ, mit —. 1— I FSISI 28——— 11.—.— fah⸗ ren mei⸗ ne Stra⸗ se Hilf mich nicht ver ⸗lase-se! Die Seel an mei⸗ nem 0³ SSS... 5.. letz ten End be⸗ fehl' ich dir in dei⸗ ne Händ', du 9 4 0 — +—. +— wah⸗ren! 5¹⁸ Tod und Ewigkeit. O O 2. Die Sünde wird mich In Todesnot und Schmerzen. 2. Rat kränken sehr Wenn ich gleich sterb', so sterb' Und mein Gewissen nagen, ich dir, OJesu, Denn ihr ist viel wie Sand am Ein ewig Leben hast du mir Soll ich Meer, Durch deinen Tod erworben. Ver mir, Doch will ich nicht verzagen ö Verkürzen Will denken, Herr, an deinen 4. Weil du den n erstan⸗ Stärk m 9 1 Wewich in Grabniclbleten; ů— Herr Jesu, in der letztenNot Mein Trost, Her 5 4 35 Gib mir Wird noch dein Blut mich st, Hfahet is, uf⸗ 3. In trösten. Kann Todesfurcht vertreiben. Dein Na 3. Ich bin ein Glied an deinem Denn wo du bist, da komm' ich Funkelt e Leib, hin, Drauf ka Des tröst' ich mich von Herzen; Daß ich stets bei dir leb' und bin; Erschein Von dir ich ungeschieden bleibꝰ Drum fahr' ich hin mit Freuden. Zum Tro Nit. Herman 1480—1561. Wie du! Geblutet Nach eigener Melodie. Melchior Teschner. 1614. 2 397= EI ———.— —————8——.— 398 — va⸗let will ich dir ge- ben, du ar ⸗ge dein sünd⸗lich bö- ses Le- ben durchaus mir 0 0 0 ———— 2.— 54 IR—— ht Im Him⸗mel ist gut woh⸗nen, hin⸗ St S....... TF T T T TT T—TTT 2 EEEEEEEEEE—. auf steht mein Be⸗ gier; da wird Gott e-wig loh⸗ 0 S.... I‚.‚....... 2. Mi 25— Zu Chrit nen dem, d Schmerzen. sterb', so sterb' 9 dir, hast du mir d erworben. m Tod erstan⸗ en bist, b nicht bleiben; r, deine Auf⸗ ihrt ist, ht vertreiben. „da komm' ich in, ir lebꝰ und bin; in mit Freuden. man 1480—1561. r Teschner. 1614. du ar= ge durchaus mir —⁷ Vom Sterben. 3 2. Rat mir nach deinem Herzen, O Jesu, Gottes Sohn! Soll ich ja dulden Schmerzen, Hilf mir, Herr Christ, davon; Verkürz mir alles Leiden, Stärk meinen blöden Mut, Laß selig mich abscheiden, Gib mir dein ewig Gut! 3. In meines Herzens Grunde Dein Nam und Kreuz allein Funkelt all Zeit und Stunde, Drauf kann ich fröhlich sein. Erschein mir in dem Bilde Zum Trost in meiner Not, Wie du dich, Herr, so milde Geblutet hast zu Tod! 4. Verbirg mein Seel aus Gnaden Bei dir vor allem Leid, Rück sie aus allem Schaden Zu deiner Herrlichkeit! Der ist hier wohl gewesen, Wer erbt das Himmelslos, Und ewig ist genesen, Wer bleibt in deinem Schoß. 5. Schreib mich in deiner Milde Ins Buch des Lebens ein, Laß mich nach deinem Bilde Ein Glied von jenen sein, Die in dem Himmel droben Dir leben froh und frei, So will ich ewig loben, Wie treu dein Herze sei! Valerius Herberger 1562—1627. Nach eigener Melodie. Melchior Vulpius? 1609. EN 4— 1.—— EH-.. —.———.———————. — 5 38 —.— Chri⸗stus der ist mein Le ⸗ ben, und 50————— + a n Ster- ben mein — winn; ihm hab' ich mich er⸗ — . —————..——4——— ——14—1.———— 2. Mit Freud fahr' ich von hinnen Zu Christ, dem Bruder mein, L L 7 ge⸗ ben, mit Frie⸗den fahr' ich hin. Daß ich ihn mög' gewinnen Und ewig bei ihm sein. 520⁰ Tod und Ewigkeit. O O 3. Nun hab' ich überwunden Das hin und her muß wanken, Mieines 6 Kreuz, Leiden, Angst und Not; Wenn ihm das Ol gebricht: Meine S 7 7 1„ Din ich deschm mit Gen. Aldaanfeissanfndsin. Lien Laß mich, Herr, schlafen ein, Kümmerk 4. Wenn meine Kräfte brechen, Wie es dein Rat und Wille, Mir 95— Ich kaum mehr atmen kann Wenn kommt mein Stündelein! Meidem ͤ—1 einem Und kann kein Lon 13 7. Laß mich gleich einemneben Jetzt in l Ni Ein Sen Anhangen dir allzeit Dert sein dimm, Herr, mein Seufzen an! Und ewig bei dir keben urd mein 5. WennSinne und Gedanken In Himmelswonn und Freud! Zergehn als wie ein Licht, Verfasser unbekannt; 1608. Mel. Schwing dich auf ꝛe. Joh. Crüger. 1653. ö 400 399 2 9— 566 , un,. + 2——— 24 2— —.— Ei⸗-nen gu-ten Kampf hab' ich auf der denn mein Gott hat gnä- dig- lich all mein—— —.— ———————4 1—— .. I‚— —.——.——.—1..— DEEE kei⸗ 5 Welt ge-⸗kämpfet Da 5 2 1 12 2 2 Leid ge⸗dämpfet, daß ich mei- nen Le-bens⸗lauf—— ö ö 2 2 2 2—— I——.— ———IIII 2—7 —.—. 25——.——— 3 — se⸗ lig nun voll en ⸗det und die See⸗ le 6——— EEEE.** — 2— 1—.— 2——— be,‚ him⸗mel- auf Gott dem Herrn ge ⸗ sen-⸗ det. 298 * 2. Forthin ist mir beigelegt An des Himmels Throne; Von me Der Gerechten Krone, Forthin ist der Herr mein Licht, Denn N Die mir wahre Freud erregt Dem ich hier vertrauet, So lan — —— Vom Sterben. 352¹ muß wanken, Ol gebricht: in sanft und stille schlafen ein, it und Wille, iein Stündelein! eich einemReben llzeit ir leben onn und Freud! Runbekannt; 1608. zoh. Crüger. 1653. Meines Gottes Angesicht Meine Seele schauet. 3. Dieser eiteln schnöden Welt Kümmerliches Leben Mir nun länger nicht gefällt; Ich hab' mich ergeben Meinem Jesu, da ich bin Jetzt in lauter Freuden, Denn sein Tod ist mein Gewinn Und mein Trost sein Leiden. Mel. Valet will ich dir geben. 4. Gute Nacht, ihr meine Freund', Alle meine Lieben! Alle, die ihr um mich weint, Laßt euch nicht betrüben Diesen Schritt, den ich nun tu' In die Erde nieder! Schaut, die Sonne geht zur Ruh, Kommt doch morgen wieder! Heinr. Albert 1604-1651. Melchior Teschner. 1614. 0— V 27 HNM 1 wich lich auf der all mein 1 I— * 52— 2. 12 + nnn err mr, I. +*—...—. 00 Ich bin ein Gast auf Er- den und hab' hier der Him⸗mel soll mir wer-den, da ist mein IDDREEEE — SIDDDDD.—— SSPIIII.I.II —— 3—.‚—.—.———— 2.—— kei⸗ nen Stand; Va ⸗ter-land. Q —— ls Throne; Herr mein Licht, ertrauet, Æ—5 56 e———..— —— 1——..— in der ew'⸗gen Ruh ist Got- tes Gna-den-ga⸗ Q +. II drer E 12— ꝗSSDSSSS.SI........... 29 27 L + be, die schließt all Ar-beit zu. 2. Was ist mein ganzes Wesen Hab' ich so manchen Morgen, Von meiner Jugend an So manche liebe Nacht Denn Müh und Not gewesen? Mit Kummer und mit Sorgen So lang ich denken kann, Des Herzens zugebracht. —52² Tod und Ewigkeit. —— 3. Mich hat auf meinenWegen Manch harter Sturm erschreckt; Blitz, Donner, Wind und Regen Hat mir oft Angst erweckt. Verfolgung, Haß und Neiden, Ob ich's gleich nicht verschuld't, Hab' ich doch müssen leiden Und tragen mit Geduld. 4. So ging's den lieben Alten, An deren Fuß und Pfad Wir uns noch täglich halten, Wenn's fehlt an gutem Rat: Sie zogen hin und wieder, Ihr Kreuz war schwer und groß, Bis daß der Tod sie nieder Legt' in des Grabes Schoß. 5. Ich habe mich ergeben In gleiches Glück und Leid; Was will ich besser leben? Hier gilt es Müh und Streit. s muß ja durchgedrungen, Es muß gelitten sein; Wer nicht hat wohl gerungen, Geht nicht zur Freude ein. 6. So will ich zwar nun treiben Mein Leben durch die Welt, Doch denk' ich nicht zu bleiben In diesem fremden Zelt. Ich wandre meine Straße, Die zu der Heimat führt, Da mich ohn alle Maße Mein Vater trösten wird. Den großen Herrscher loben, Der alles ganz und gar In seinen Händen träget Und für und für erhält Und alles hebt und leget, Wie es ihm wohlgefällt. 8. Dorthin steht mein Ver⸗ langen, Da wollt' ich gerne hin; Die Welt bin ich durchgangen, Daß ich's fast müde bin. Je länger ich hier walle, Je wen'ger find' ich Freud, Die meinem Geist gefalle, Das meist' ist Herzeleid. 9. Du aber, meine Freude, Du meines Lebens Licht, Du ziehst mich, wenn ich scheide, Hin vor dein Angesicht, Ins Haus der ew'gen Wonne, Da ich stets freudenvoll Gleich als die helle Sonne Mit andern leuchten soll. 10. Da will ich immer wohnen, Und nicht nur als ein Gast, Bei denen, die mit Kronen Du ausgeschmücket hast; Da will ich herrlich singen Von deinem großen Tun Und frei von eiteln Dingen J. Die Heimat ist dort oben, In meinem Erbteil ruhn. Wo aller Engel Schar Paul Gerhardt 1607—1676. Wenn Auch g Bin de Denn i Hab' i Und m Ist mi — 3•5 Und se Er hat Drum Hin a In dei rscher loben, ind gar en träget erhält nd leget, gefällt. ht mein Ver⸗ angen, rne hin; hdurchgangen, rüde bin. r walle, ich Freud, st gefalle, erzeleid. neine Freude, ns Licht, wenn ich heide, igesicht, w'gen Wonne, denvoll elle Sonne hten soll. ich immer zohnen, s ein Gast, nit Kronen ket hast; lich singen ßen Tun In Dingen teil ruhn. ardt 1607—1676. U Vom Sterben. 523 Melodie. 168⁷ 401, 0 0 0 Al ⸗le Mensche was da le⸗ bet, muß ver- der- ben, soll es iR Fleisch ver⸗-geht wie Heu; an-ders wer-den neu. 2. Drum so will ich dieses Leben, Wenn es meinem Gott beliebt, Auch ganz willig von mir geben, Bin darüber nicht betrübt. Denn in meines Jesu Wunden Hab' ich schon mein Heil ge— funden, Und mein Trost in Todesnot Ist mir meines Heilands Tod. 3. Jesus ist für mich gestorben, Und sein Tod ist mein Gewinn; Er hat mir das Heil erworben, Drum fahr' ich mit Freuden hin, Hin aus diesem Weltgetümmel In den schönen Gotteshimmel, gro⸗ ßen Herrlich⸗ keit, die den Frommen ist be z reit. Da ich werde allezeit Schauen Gottes Herrlichkeit. 4. Da wird sein das Freuden⸗ leben, Wo viel tausend Seelen schon Sind mit Himmelsglanz um⸗ geben, Dienen Gott vor seinem Thron, Wo die Schar der Engel singet, Und das hohe Lied erklinget: Heilig, heilig, heilig heißt Gott der Vater, Sohn und Geist; 5. Wo die Patriarchen wohnen, Die Propheten allzumal, Wo auf ihren Ehrenthronen 5²⁴ Tod und Ewigkeit. 12 Sitzet der Apostel Zahl; Endlich gehet auf die Sonne, Wo in so viel tausend Jahren Endlich gehet an der Tag, Alle Frommen hingefahren, Der kein Ende nehmen mag! Wo dem Herrn, der uns versöhnt, Ewig Halleluja tönt. 7. Ach, ich habe schon erblicket Alle diese Herrlichkeit, 6. O Jerusalem, du schöne, Und ich werde jetzt geschmücket Ach wie helle glänzest du, Mit dem weißen Himmelskleid; Und welch lieblich Lobgetöne Mit der goldnen Ehrenkrone Hört man da in sanfter Ruh! Steh' ich da vor Gottes Throne, Ach der großen Freud und Schaue solche Freude an, Wonne, Die kein Ende nehmen kann. Joh. Georg Albinus 16241679. Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. Georg Neumark. 1657 402 3——4 ——. —— Wer weiß, wie na⸗ he mir mein En⸗ de! wie plötz⸗lich, ach, und wie be-hen- de 5 — — ů 1——.——— i i Hin geht die Zeit, her kommt der Todz kann kommen mei-ne To- des-not! Mein Gott, ich 111 —. 2—. — 05 —2 22 bitt' durch Chri⸗ sti Blur, mach's nur mit mei⸗ nem FFFt. *— En ⸗ de gut! 2. Es kann vor Nacht leicht Als es am frühen Morgen war; anders werden, So lang ich lebe hier auf Erden, Leb' ich i Mein Ge Mach's 3. He Und, we Die See Und jan Mein G Mach's 4. La Daß ich Und sag Herr, w Mein C Mach's 5. Mit de Darau Das gi Mein 6 Mach'. f die Sonne, der Tag, ehmen mag! e schon erblicket hkeit, zt geschmücket Himmelskleid; Ehrenkrone Zottes Throne, eude an, hmen kann. inus 1624—1679. Neumark. 1657. in En-de! hen-⸗ de — ein Gott, ich Morgen war; ier auf Erden, Vom Sterben. 5²⁷ 6. Nichts ist, das mich von Leb' ich in steter Todsgefahr. Jesu scheide, Mein Gott, ich bittꝰ durch Christi Blut, Nichts, es sei Leben oder Tod; Mach's nur mit meinem Ende Ich leg' die Hand in seine Seite gut! Und sage: Mein Herr und mein 7⁴ ö Gott! . Her, lehr mch der meän Mein Gotr ichhun durch Shrisi Blut, Und, wenn ich nh sterben Mach's nur mit meinem Ende ut! Die Seel in Jesu Wunden senken. Und ja nicht sparen meine Buß! 7. Du hast zu dir mich hin⸗ Mein Gott, ich bitt' durch Christi Blut, Schon längst in meiner heil'gen Mach's nur mit meinem Ende Tauf; gut! In Jesu bist du mir gewogen, Hast mich zum Kind genommen 4. Laß mich beizeit mein Haus auf. ö bestellen, Mein Gott, ich bitt' durch Christi Daß ich bereit sei für und für Blut, Und sage stets in allen Fällen: Mach's nur mit meinem Ende Herr, wie du willst, so schick's gut! mit mir! 8.J b' ümit süßer Mein Bett, ic bir duch he mit süßer Mach's nur 90 Wtent Ende—.F autstnge ier. gut! Das ist mein Trost, wenn ich 5. Ach Vater, deck all meine Veinst scheide: Sünde Ich bleib' in ihm und er in mir. Mit dem Verdienste Christi zu, Mein Gott, ich Christi D fi st gläubi Blut, Wele Waardode 95 Mach's nur mit meinem Ende gut! Das gibt mir die erwünschte Ruh! Mein Gott, ich bittꝰ durch Christi 9. So komm' mein End heut Blut, oder morgen, Mach's nur mit meinem Ende Ich weiß, daß mir's mit Jesu Ich gut! glückt; 520 Tod und Ewigkeit. 21——— Ich bin und bleib' in deinen Und sterb' ohn' alle Kümmernis. 5. Esi Sorgen, Es gehe, wie mein Gott es füget; Er kennet Mit Jesu Gnaden schön ge⸗ Ich glaub' und bin es ganz Er kenne schmückt. gewiß: Ich harre Mein Gott, ich bitt'durch Christi Durch deine Gnad und Christi Blut, Blut De Mach's nur mit meinem Ende Machst du's mit meinem Ende gut! gut. Hinweg 10. Ich leb' indes in Gott Amilie Juliane Gräfin zu Schwarz⸗ 7 vergnüget burg⸗Nudolstadt 1637.T.o6. Es ist ge Nach eigener Melodie. Joh. Rud. Ahle. 1662.— I2 +—— E404 E 00 00 Es ist gen- nug. So nimm, Herr, 9090— Lös auf das Band, das schon all— 771111773 0— *=I............ II......... ꝗS.S..I...— mei⸗nen Geist zu Zi ⸗ons Gei⸗stern hin! mäh⸗lich reißt; be⸗- frei- e mei-nen ö—.— 5 4 9 25.— — 1 —.——— 9 * 1. +——.—.— 2 EEEDEE TRR täg⸗lich klagt und nächtlich stöh⸗net: Es ist ge⸗ nug. 49 2. Es ist genug des Kreuzes, Ich netze manche Nacht A das mir fast Die harte Lagerstatt mit Tränen;——— Den Rücken wund gemacht. Wie lang, wie lang muß ich Brich i Wie schwer, o Gott, wie hart ist mich sehnen: 3431 diese Last! Es ist genug! 4 lle Kümmernis. n Gott es füget; bin es ganz jewiß: ad und Christi Blut t meinem Ende ut. äfin zu Schwarz⸗ t 1637—1706. Rud. Ahle. 1662. ĩnimm, Herr, 5 schon all⸗ nug. Nacht ütt mit Tränen; ing muß ich ich sehnen: O ö Vom Sterben. Ei 4. Es ist genug. Herr, wenn mein Jesus will, es dir gefällt, Er kennet ja mein Herz. So spanne mich doch aus! Ich harre sein und halt' indessen Mein Jesus kommt: Nun gute still, Nacht, o Welt/ Bis er mir allen Schmerz, Ich fahr' ins Himmelshaus; Den meine sieche Brust getragen, Ich fahre sicher hin in Frieden, Hinweg wird nehmen und mir Mein großer Jammer bleibt sagen: hienieden. Es ist genug. Franz Joachim Burmeister 1633(2)—1672. 3. Es ist genug, wenn nur Es ist genug. Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. —.——— Auf mei⸗nen Je⸗sum will ich ster⸗ben der mich zu Got⸗tes Kind und Er- ben ö ge⸗trost mit Friedꝰ und Freu⸗dig-keit, durch sein un- schul⸗dig Blut ge⸗ weiht. Mein Zersud 2. Auf meinen Jesum will ich Ich darf ja doch den Himmel sterben; erben, Brich immerhin, mein Herze, An Jesum hält mein Glaube brich! sich. 528 Tod und Ewigkeit. + Mein Jesus ist mein Trost allein, Auf Jesum schlaf' ich selig ein. 3. Auf meinen Jesum will ich sterben; Er bleibt, wenn alles mich ver⸗ läßt. Er starb, das Leben zu erwerben, An ihm hält sich mein Glaube fest. Mein Jesus ist mein Trost allein, Auf Jesum schlaf' ich selig ein. 4. Auf meinen Jesum will ich sterben; Herr Jesu, nimm die Seele hin! Kann ich mit dir den Himmel erben, So ist das Sterben mein Ge— winn. Mein Jesus ist mein Trost allein, Auf Jesum schlaf' ich selig ein. 5. Auf meinen Jesum will ich sterben, Mel. Wer nur den lieben Gott ꝛc. Wenn mir vergeht der Augen Licht, Wenn Mund und Lippen sich entfärben, Und wenn mir auch mein Herze bricht. Mein Jesus ist mein Trost allein, Auf Jesum schlaf' ich selig ein. 6. Auf meinen Jesum will ich sterben. Mit Leib und Seele bin ich dein, Herr Jesu, laß mich nicht ver⸗ derben, Ach laß mich ewig selig sein! Mein Jesus ist mein Trost allein, Auf Jesum schlaf' ich selig ein. 7. Auf meinen Jesum will ich sterben. Hilf, Jesu, in der letzten Not, Laß mich das beste Teil erwerben, Versüße mir den bittern Tod! Du bist mein höchsterTrost allein, Auf dich nur schlaf' ich selig ein. Nach Salomo Franck 1659—1725. Georg Neumark. 1657. —— 5— . U —.— Ich ster-be täg⸗lich, und mein Le⸗ben Wer kann mir ei⸗ nen Bür⸗gen ge⸗ben, 5.—— —— eilt im⸗mer⸗ fort zum Gra⸗ be le⸗ bend ob ich noch mor⸗gen — +—* d, La,—e. hin. bin? Die Zeit geht Fällt en Des To Mein L 3. Es Er komu Und for Wohl d Denn er Hängt! 4. H Hast di Wie la Das ist Hilf, de An mei ht der Augen icht, id Lippen sich ntfärben, luch mein Herze richt. ein Trost allein, f' ich selig ein. Jesum will ich erben. ele bin ich dein, nich nicht ver⸗ erben, ig selig sein! ein Trost allein, f' ich selig ein. Jesum will ich erben. ö r letzten Not,/ Teil erwerben, bittern Tod! ster Trost allein, if' ich selig ein. anck 1659—1725. Neumark. 1657. in Le⸗ben ge⸗-ben, Die Zeit geht O Vom Sterben. 2⁹ D—.——— ———.—————*— ————.——— S2— hin, der Tod kommt her; ach wer nur im⸗ mer , — —. fer ⸗-tig wär'! 2. Ein Mensch, der sich mit Sünden träget, Ist immer reif zu Sarg und Grab; Der Apfel, der den Wurm schon heget, Fällt endlich unversehens ab. Des Todes Stunde bleibt nicht aus, Mein Leib ist ein zerbrechlich Haus. 3. Es schickt der Tod nicht immer Boten, Er kommt auch oft unangemeld't Und fordert uns ins Land der Toten. Wohl dem, der Haus und Herz bestellt! Denn ew'ges Unglück oder Glück Hängt nur an einem Augenblick. 4. Herr aller Herren! Tod und Leben Hast du allein in deiner Hand. Wie lange du mir Frist gegeben, Das ist und bleibt mir un⸗ bekannt. Hilf, daß ich jeden Glockenschlag An meinen Abschied denken mag! 5. Es kann vor Abend anders werden, Als es am Morgen mit mir war. Den einenFuß hab'ich aufErden, Den andern auf der Totenbahr; Ein kleiner Schritt ist nur dahin, Wo ich ein Raub des Grabes bin. 6. Ein einz'ger Schlag kann alles enden, Und Fall und Tod beisammen sein. Doch schlage nur mit Vater⸗ händen Und schließ in Christi Tod mich ein Daß, wenn der Leib zu Boden fällt, Die Seel an Jesu Kreuz sich hält! 7. Vielleicht kann ich kein Wort mehr sagen, Wenn mich der Tod von hinnen reißt; Drum bet' ich bei gesunden Tagen: Herr, dir befehl' ich meinenGeist! Und schließen meine Lippen sich, So bitte Jesu Blut für mich. 5⁵⁰ Tod und Ewigkeit. O 8. Kann ich nicht segnen mehr 9. Dringt mir der letzte Stoß die Meinen, zum Herzen, So segne du sie mehr als ich, Soschließe mir den Himmel auf, Und wenn sie bittre Tränen Verkürze mir des Todes weinen, Schmerzen O Tröster, so erbarme dich Und hole mich zu dir hinauf: Und lasse der Verlassnen Schrein So wird meinAbschied ohnePein, Durch deinen Geist erhörlich sein! Mein Ende sanft und selig sein! Benj. Schmolck 1672—1737. Mel. Wer nur den 14— Gott ꝛc.—— Neumark. 1657. 400 5—.——— 2——5.— ——.— + —.— MeinGott ich Weul daß ich ster⸗ 21 und fin- de hier kein sol-⸗ches Er-be, *—4 1 DP ich bin ein Mensch, der bald ver⸗ geht, Tium zei e das e- wig in der Welt be⸗ steht. Vrum zei 2g — 25 mir in 498— 88 an, wie ich recht se- lig — Dem eit Sanftg Doch wi Daß eir 4. M Und we Doch w Daß dei II .——..— =e ster⸗ ben kann! 2. Mein Gott, ich weiß nicht, Drum machemich nur stets bereit wannich sterbe; Hier in der Zeit zur Ewigkeit! Kein Augenblick geht sicher hin, Wie bald zerbricht doch eine 3. Mein Gott, ich weiß nicht Scherbe, wie ich sterbe, Die Blume kann auch leicht Dieweil der Tod viel Wege verblühn: hält; Der Au Und die Laß sar 3. Le Am En Und gil Als sch E der letzte Stoß um Herzen, en Himmel auf, Todes Schmerzen u dir hinauf: schied ohnePein, t und selig sein! nolck 1672-1737. Neumark. 1657. h nur stets bereit zur Ewigkeit! ich weiß nicht, die ich sterbe, d viel Wege alt; Vom Sterben. 5⁵¹ Dem einen wird das Scheiden herbe, Sanft geht ein andrer aus der Welt. Doch wie du willst, gib nur dabei, Daß einst mein Ende selig sei! 4. Mein Gott, ich weiß nicht, wo ich sterbe Und welcher Sand mein Grab bedeckt; Doch wenn ich dieses nur ererbe, Daß deine Hand mich auferweckt, So senke man ins Grab mich ein, Die Erd ist allenthalben dein. 5. Nun, liebster Vater, wenn ich sterbe, So nimm dumeinen Geist zu dir! Denn bin ich nur dein Kind und Erbe Und hab' ich Jesum nur bei mir, So gilt mir's gleich und geht mir wohl, Wann, wie und wo ich ster⸗ ben soll. Benj. Schmolck 1672—1737. Mel. Christus der ist mein Leben. Melchior Vulpius? 1609. — 1—.—— ——9———.——— ⏑—..——— ————— nach und nach zu Grab; ge⸗ wäh=re mir die ——.—*— ᷓSPSPSPSPSPIII. Bit te und brich sie stil⸗ e at 2. Gib mir ein ruhig Ende, Der Augen matten Schein Und die gefalt'ten Hände Laß sanft entseelet sein! 3. Laß meine Atemzüge Am End zu schwer nicht sein Und gib, daß ich so liege, Als schlummerte ich ein! 4. Doch es gescheh' dein Wille; Ich scheide leicht dahin, In Kämpfen oder stille, Wenn ich nur selig bin. 5. Ich werde auferstehen, Da geht's zum Himmel ein; Ich werde Jesum sehen, Er wird mir gnädig sein. Phil. Friedr. Hiller 1699—1769. Tod und Ewigkeit. — Mei⸗- ne 2 e bens-zeit ver- streicht, stündlich Mel. Meinen Jesum lass' ich nicht. 1668. . eil' ich zu dem Gra be; und wie we- nig — V — 557———.———+ if 1 1.—.———— 2 + ist's viel⸗leicht, das ich noch zu 2——.— le-ben ha⸗ — — 4 I H U ZE be! Denk, o Mensch,an dei⸗ nen Tod, säu⸗me 9—— DDD————— en n, r. ů nicht, denn eins ist 2. Lebe, wie du, wenn du stirbst, Wünschen wirst gelebt zu haben! Güter, die du hier erwirbst, Würden, die dir Menschen gaben, Nichts wird dich im Tod erfreun, Diese Güter sind nicht dein. 3. Nur ein Herz, das Gutes liebt, Nur ein ruhiges Gewissen, Das vor Gott dir Zeugnis gibt, Wird dir deinen Tod versüßen. Solch ein Herz, von Gott erneut, Ist im Tod voll Freudigkeit. not 4. Daß du dieses Herdemwirbsi Fürchte Gott und bet und wache! Sorge nicht, wie früh du stirbst; Deine Zeit ist Gottes Sache! Lern nicht nur den Tod nicht scheun, Lern auch seiner dich erfreun! 5. Überwind ihn durch Ver⸗ traun! Sprich: Ich weiß, an wen ich glaube, Und ich weiß, ich werd' ihn schaun, Er erweckt mich aus demStaube! Er, der Nahm! Man s wie we ⸗= nig — Vom Sterben. 33³3 Er, der rief: Es ist vollbracht, Nahm dem Tode seine Macht. 6. Tritt im Geist zum Grab oft hin, Siehe dein Gebein versenken; Mel. Herzlich tut mich verlangen. Sprich: Herr, daß ich Erde bin, Lehre du mich selbst bedenken; Lehre du mich's jeden Tag, Daß ich weiser werden mag! Christ. Fürchteg. Gellert 1715—1769. Weltlich. 601. 1013 Haßler. 1601. 1613. I. — — 2 DDREE f +—— ⁰ Was macht ihr, daß ihr wei-net und Im Herrn sind wir ver- ei ⸗ net und 9 ..I——.— ——— I.DIDD—9 —— II——— ses Herzerwirbst, d bet und wache! e früh du stirbst; hottes Sache! den Tod nicht scheun, dich erfreun! ihn durch Ver⸗ traun! iß, an wen ich Haube, h werd' ihn schaun, us demStaube! bre⸗ 55 mir das Herz e blei⸗ben'ss al-ler⸗ D wärts.d DasBand, das uns ver- +——— ᷓID 65 e ——1. ———„ bin⸗det, löst we- der Zeit noch Ort; was in dem Herrn sich sin= det, 2. Man reicht sich wohl die Hände, Als sollt's geschieden sein, Und bleibt doch ohne Ende Im innigsten Verein. Man sieht sich an, als sähe Man sich zum letztenmal, Und bleibt in gleicher Nähe Dem Herrn doch überall. —— 1 4 —— S— das währt in ihm auch fort. 3. Man spricht:„Ich hier, du dorten, Du ziehest und ich bleib',“ Und ist doch allerorten Ein Glied an einem Leib. Man spricht vom Scheidewege Und grüßt sich einmal noch Und geht auf einem Wege In gleicher Richtung doch. 5³⁴4 Tod und Ewigkeit. E 4. Was sollen wir nun weinen Und gar so traurig sehn? Wir kennen ja den Einen, Mit dem wir alle gehn, In einer Hut und Pflege, Geführt von einer Hand, Auf einem sichern Wege, Ins eine Vaterland. 5. So sei denn diese Stunde Nicht schwerem Trennungsleid, Nein, einem neuen Bunde Mit unserm Herrn geweiht! Wenn wir uns ihn erkoren Zu unserm höchsten Gut, Sind wir uns nicht verloren, Wie weh auch Scheiden tut. Karl Joh. Phil. Spitta 1801-1859. 2. Bei Beerdigungen. Mel. Wohlauf, wohlan ꝛc. 18⁴4. 7—.———— 410.—— PPPPPTTT IRRRR 0 0 0 0 Wie fliegt da ⸗hin der Menschen Zeit, wie 2.——1— 5.———1.— V IiI— v. 1 21———— +*— ——.— + 36 +. —. ei⸗ let man zur E- wig⸗keit! Wie we⸗nig' den- ken *— 4—.— E —.—— IDDD 4.— Her⸗zensgrund, wie schweigt hie⸗ an die Stund von E ————.—— trä- ge Mund! von der 2. Das Leben ist gleichwie ein Traum, Gleich einem leichten Wasser⸗ aum; Im Augenblick es bald vergeht Und nicht besteht, Wie täglich ihr vor Augen seht. 3. Nur du, mein Gott, du bleibest mir, Beden Sonst i diese Stunde Trennungsleid, uen Bunde rrn geweiht! ihn erkoren sten Gut, nicht verloren, Scheiden tut. Spitta 1801—-1859. 18⁴⁴ —— hen Zeit, wie t, vor Augen seht. nein Gott, du bleibest mir, O Bei Beerdigungen. 55 Was du mir bist, ich traue dir. 5. Weg Eitelkeit, der Toren Laß Berg und Hügel fallen hin: Lust! Mir ist's Gewinn, Mir ist das höchste Gut bewußt; Wenn ich allein bei Jesu bin. Das such' ich nur, das bleibet mir. ö O mein Begier Bas 3 + 4. Was teen Mu, Herr Jesu, zieh mein Herz nach dir! 7 Lust, Ehr und Reichtum in dem. Wie wird mir sein, wenn Tod? dich seh' O Mensch, du läufst dem Und bald vor deinem Throne Schatten zu, steh'! Bedenk es du! Du unterdessen lehre mich, Daß stetig ich Mit klugem Herzen suche dich! Joachim Neander 1650—1680. Sonst kommst du nicht zur wahren Ruh. Mel. Es ist genug. Joh. Rud. Ahle. 1662. AII 30, EEE.. anon Zeuch hin, mein Kind, denn Gott selbst for-dert Ich lei- de zwar, dein Tod be- trü=bet dich aus die⸗ ser ar gen Welt! ö so mich; doch weil es Gott ge fällt, lass' ich al⸗ les Kla⸗ gen und will mit stil⸗ lem 27——— — Gei⸗ ste sa⸗- gen: Zeuch hin, mein Kind! 536 Tod und Ewigkeit. O ö 2. Zeuch hin, mein Kind! Der Schöpfer hat dich mir Nur in der Welt geliehn. Die Zeit ist aus, darum befiehlt er dir Jetzt wieder fortzuziehn. Zeuch hin, Gott hat es so versehen; Was dieser will, das muß ge⸗ schehen: Zeuch hin, mein Kind! 3. Zeuch hin, mein Kind! Im Himmel findest du, Was dir die Welt versagt; Denn nur bei Gott ist wahrer Trost und Ruh, Kein Schmerz mehr, der uns plagt. Hier müssen wir in Angsten schweben, Dort du ewig fröhlich leben: Zeuch hin, mein Kind! 4. Zeuch hin, mein Kind! Wir folgen alle nach, Sobald es Gott gefällt. Du eilest fort, eh' dich das Un⸗ emach Heimsucht in dieser Welt. Wer lange lebt, steht lang im Leide; Wer frühe stirbt, kommt bald zur Freude: Zeuch hin, mein Kind! 5. Zeuch hin, mein Kind! Die Engel warten schon Auf deinen frommen Geist. Du siehest auch, wie Gottes lieber Sohn Dir schon die Krone weist. Nun wohl, die Seele ist ent⸗ bunden, Du hast im Herren überwunden: Zeuch hin, mein Kind! Gottfried Hoffmann 1658—1712. Mel. Was Gott tut ꝛc. 1690. 9— —— 2 —————„ 412 Krr— DDE. — 2——— Was Gott tut, das ist wohl⸗ge⸗tan; er Bald sieht er uns in Gna⸗den an, bald —4—..——.— 5— e.,. 23Z——...—— 2 —.——.——— SEEEEEE gibt und nimt auch wie⸗ der. beu-get er uns nie⸗der. Er schenkt auf Freud bald Wer w Rufte Zu Zie Und u Bei se In tar Wer d 3.0 Er me Da er In sei Was Muß Nicht Er ret 4. Die 2 Dort Dara In E Itt d Gan, Wen E mein Kind! Wir malle nach, t gefällt. h' dich das Un⸗ ch eser Welt. steht lang im „kommt bald eude: Kind! nein Kind! Die warten schon men Geist. wie Gottes Sohn one weist. Seele ist ent⸗ n/ en überwunden: Kind! nann 1658—1712. 1690. ge⸗ tan; er den an, bald — auf Freud bald Bei Beerdigungen. —.— — ö ———.— Ee ů + bitt⸗res Leid; wo Wie⸗gen-lie⸗ der 0 0— 2— klin⸗gen, muß / e, *———— E man zu Gra⸗ be sin gen. 2. Doch was Gott tut, ist wohlgetan; Wer will die Weisheit meistern? Ruft er, mein Kind, dich himmelan Zu Zions reinen Geistern, Und will mein Herz Bei seinem Schmerz In tausend Stücke brechen, Wer darf da widersprechen? 3. Gott tut's, drum ist es vwohlgetan; Er macht es bald vollkommen, Da er es von der Dornenbahn In seinen Schoß genommen. Was Gott gefällt, Muß in der Welt Nicht allzulange weinen: Er rettet gern die Seinen. 4. Tut's Gott, so ist es wohl⸗ getan. Die Welt kann leicht verführen, Dort aber trifft es Rosen an, Daran kein Dorn zu spüren. In Gottes Hand Ist dieses Pfand Ganz sicher aufgehoben, Wenn hier auch Stürme toben. 5. Was Gott tut, das ist wohlgetan; Ich will mich drein ergeben. Dort in dem schönen Kanaan Blüht dir das wahre Leben. Zeuch hin, mein Kind, Wo Sonnen sind, Die niemals untergehen Und stets im Glanze stehen! 6. Was Gott tut, das ist wohlgetan; Das Herz des Christen glaubet, Daß er uns wieder geben kann, Was uns der Tod geraubet. Wie freu' ich mich, Mein Kind, auf dich! Dort wollen wir uns küssen, Wo Freudenströme fließen. 7. Gott tut es, so ist's wohlgetan. Du sammelst meine Tränen, Ich aber schaue himmelan Mit Seufzen und mit Sehnen: Ach daß ich dort Bei dir, mein Hort, Mein Kind bald möchte sehen! Ach ja, es wird geschehen! Benj. Schmolck 1672—-1737. 5³⁸ Tod und Ewigkeit. O Mel. O Welt, ich muß dich lassen. Heinr. 1558.450———— 413—..— d EEEE ii— 0 0 0 Wenn klei-ne Him⸗-mels- er-ben in 2——— ——— ih ⸗rer Un- schuld ne bh⸗ 0 Endun sie nicht + — 2— EHEEr eer.— ein; sie wer- den nur 2— o⸗ ben vom Va⸗ter 9 D.——.—, i *.—.— auf⸗ ge⸗ ho⸗ ben, da ⸗- mit sie un: ver⸗ 5 II ———— lo ⸗-ren sei'n. 2. Sie sind ja in der Taufe Im Angstgefühl der Sünden Zu ihrem Christenlaufe Das Sterben schwer empfin⸗ Für Christum eingeweiht den— Und ol bei Gott in Gnaden; Davor bewahrt ein früher Tod. Was sollt' es ihnen schaden, 4.O wohl auch diesem Kinde Wenn er sie nun zu sich gebeut? Es stirbt nicht zu geschwinde! 3. Der Unschuld Glück ver- Zeuch hin, du liebes Kind! scherzen, Du gehest ja nur schlafen Stets kämpfen mit den Und bleibest bei den Schafen, Schmerzen, Die ewig unsers Jesu sind. Mit so viel Seelennot, Joh. Andr. Rothe 1688—1758. Nicht i Er wirt Mit sei 35 Schau Nachs Komm 4. S Aufs S Wie wi —— Isaak? Weltlich. 1536. 1598. un- ver⸗ lder Sünden hwer empfin⸗ den— ein früher Tod. ch diesem Kinde, u geschwinde! ebes Kind! ir schlafen den Schafen, Jesu sind. rothe 1688—1758 U Bei Beerdigungen. Mel. Herr Jesu Christ ꝛc. 414 UE 65.—65—— 1. 0 Nun brin⸗ gen wir den Leib zur Ruh und ö +——— La—— de⸗cken ihn mit Er⸗-de zu, den Leib, der — ———— nach des Schoͤpfers Schluß zu Siaut und Er⸗ wer-den muß. 2. Er bleibt nicht immer Asch und Staub, Nicht immer der Verwesung Raub; Er wird, wenn Christus einst erscheint, Mit seiner Seele neu vereint. 3. Hier, Mensch, hier lerne, was du bist; Schau! hier, was unser Leben ist! NachSorge, Furcht und mancher Not Kommt endlich noch zuletzt der Tod. 4. Schnell schwindet unsre Lebenszeit, Aufs Sterben folgt die Ewigkeit; Wie wir die Zeit hier angewandt/ So folgt der Lohn aus Gottes Hand. 5. Es währen Reichtum, Ehr und Glück, Wie wir selbst, einen Augenblick; So währt auch Kreuz und Traurigkeit, Wie unser Leben, kurze Zeit. 6. O sichrer Rh besinne Tod, Grab uud Richter nahen si In allem, was du denkst und tust, Bedenke, daß du sterben mußt! 7. Hier, wo wir bei den Gräbern stehn, Soll jeder zu dem Vater flehn: 5⁴⁰ Tod und Ewigkeit.— U Ich bitt', o Gott, durch Christi 9. Wenn unserLaufvollendet ist, 5—5— m Blut, So sei uns nah, Herr Jesu Christ, 95 se Mach's einst mit meinem Ende Mach uns das Sterben zum In das gut! Gewinn, 3. V —— re Se ir hin! In de 8. Laßt alle Sünden uns Zieh unsre Seele zu dir hin Wunt bereun, 10. Und wenn du einst, du Wir a Vor unserm Gott uns kindlich Lebensfürst, Muß scheun! Die Gräber mächtig öffnen wirst, denn Wir sind hier immer in Gefahr; Dann laß uns fröhlich auferstehn 2 Nehm' jeder seiner Seele wahr! Und dort dein Antlitz ewig sehn! 4.— Ehrenfried Liebich 1713—1780. nm Mel. Meinen Jesum lass' ich nicht. 1668. Deine PPPIII.II.I.I.I...... Deine e — Z. I 5. 8 —..— 45 nun— und grabt mein Grab, denn ich Sonn ——.— 2——— Faäahret — Denn bin des WII N mü ⸗ de! Von der Er⸗ de Reise —.— Worin 2 4 Aedder..........—— 0. 8 ————* Fahret scheid' ich ab, denn mir ruft des Himmels Frie— Was — Tröste 0g——— .——. SiSISSSIS.S....... V de, denn mir ruft die sü ße Ruh von den HI En⸗geln dro-ben I— 2. Geht nun hin und grabt Meinen Lauf hab' ich vollendet,— mein Grab! Lege nun den Wanderstab 2— rLauf vollendet ist, „Herr Jesu Christ, 5 Sterben zum Gewinn, ele zu dir hin! nn du einst, du Lebensfürst, ichtig öffnen wirst, fröhlich auferstehn Antlitz ewig sehn! Liebich 1713-1780. ö 2 in Grab, denn ich 1668. — Himmels Frie⸗ von den hab' ich vollendet, Wanderstab — Bei Beerdigungen. 5⁴¹ Hin, wo alles Ird'sche endet, Lege selbst mich nun hinein In das Bette ohne Pein. 3. Was soll ich hienieden noch In dem dunkeln Tale machen? Denn wie mächtig stolz und hoch Wir auch stellen unsre Sachen, Muß es doch wie Sand zergehn, Wenn die Winde drüber wehn. 4. Darum, Erde, fahre wohl, Laß mich nun inFrieden scheiden! Deine Hoffnung, ach, ist hohl, Deine Freuden selbst sind Leiden, Deine Schönheit Unbestand, Eitel Wahn und Trug und Tand. 5. Darum letzte gute Nacht, Sonn und Mond und liebe Sterne, Fahret wohl mit eurer Pracht! Denn ich reis' in weite Ferne, Reise hin zu jenem Glanz, Worin ihr erbleichet ganz. o. Die ihr nun in Trauer geht, Fahret wohl, ihr lieben Freunde! Was von oben niederweht, Tröstet ja des Herrn Gemeinde; Nach eigener Melodie. Weint nicht ob dem eiteln Schein, Droben nur kann ewig sein! 7. Weinet nicht, daß nun ich will Von der Welt den Abschied nehmen, Daß ich aus dem Irrtum will, Aus den Schatten, aus den Schemen, Aus dem Eiteln, aus dem Nichts Hin ins Land des ew'gen Lichts! 8. Weinet nicht! Mein süßes Heil, MeinenHeiland, hab'ich funden, Und ich habe auch mein Teil An den warmenHerzenswunden, Woraus einst sein heil'ges Blut Floß der ganzen Welt zu gut. 9. Weint nicht, mein Erlöser lebt! Hoch vom sinstern Erdenstaube Hellempor die Hoffnung schwebtz Und des Himmels Held, der Glaube, Und die ew'ge Liebe spricht: Kind des Vaters, zittre nicht! Ernst Moritz Arndt 1769—1860. · 18⁴4. 4l6 ——..—.—.— 1—5 2 32—— 2—.—— οο I. Wohlauf, wohl-an zum letz ten Gang! Kurz II——‚————— 27 + 5—— 29———— 2.—— 4.. *—„*—— ist der Weg, die Ruh ist lang; Gott füh- ret ein, Gott Tod und Ewigkeit. + füh⸗ret aus: wohl⸗ . V. + ————.—.——..— 35 an, hin⸗ 4u8 Zum Blei⸗ben Q *. 14.——— 2 EII D war nicht die- ses Haus. 2. Du der Wander⸗ Du gabest Keenden gabst auch Leid; Jetzt schließe, Welt,— das Haus ist du,— Die Türe zu! Dein Gast geht in die ewꝰge Ruh; 3. Geht in ein bessres Schlaf⸗ gemach, Die Freunde folgen segnend nach. Hab gute Nacht, der Tag war schwül Im Erdgewühl! Hab gute die Nacht ist ühl! 4. Ihr Glocken, tönet festlich drein Und läutet hell den Sabbat ein, Der nach des Werktags kurzerfrist Durch Jesum Christ Für Gottes Volk vorhanden ist! II. 5. O selig, wer das Heil er⸗ wirbt, Daß er im Herrn, inChristo stirbt! O selig, wer vom Laufe matt Die Gottesstadt, Die droben ist, gefunden hat! 6. Was suchst du, Mensch, bis in den Tod? Du suchst so viel, und eins ist not! Die Welt beut ihre Güter feil; Denk an dein Heil Und wähl in Gott das beste Teil! 7. Was sorgst du bis zum letzten Tritt? Richts brachtest du, nichts nimmst du mit. Die Welt vergeht mit Lust und Schmerz: Schau himmelwärts! Da, wo dein Schatz ist, sei dein Herz! 8. Mit Gott bestell dein Haus beizeit, Eh' dich der Tod an Tote reiht! Sie rufen: Gestern war's an mir, Heut ist's an dir; Hier ist kein Stand, kein Bleiben hier. 9. Vom Freudenmahl zum Wanderstab, —H Aus V Wann, Schla Du mi 10. Kein o Da bli Im Fi Der T 11. Wo is Du bi Aus 6 DasL. 12. Wer Dein Dein Läßt 1 13. dt, „gefunden hat! st du, Mensch, bis in den Tod? l, und eins ist not! t ihre Güter feil; Heil ott das beste Teil! gst du bis zum letzten Tritt? st du, nichts nimmst du mit. geht mit Lust und Schmerz: lwärts! Schatz ist, sei dein Herz! bestell dein Haus beizeit, od an Tote reiht! tern war's an mir, dir; and, kein Bleiben hier. udenmahl zum Wanderstab, Bei Beerdigungen. 4³ Aus Wieg und Bett in Sarg und Grab: Wann, wie und wo, ist Gott bewußt; Schlag an die Brust, Du mußt von dannen, Mensch, du mußt! 10. Da ist kein Sitz zu reich, zu arm, Kein Haupt zu hoch, kein Herz zu warm, Da blüht zu schön kein Wangen⸗ rot; Im Finstern droht Der Tod und überall der Tod. 11. Ach banges Herz im Leichental, Wo ist dein Licht, dein Lebens⸗ strahl? Du bist es, Jesu, der mit Macht Aus Gräbernacht Dassveben hat ansvicht gebracht. 12. Dein Trostwort klingt so hoch und hehr: Wer an mich glaubt, stirbt nimmermehr. Dein Kreuz, dein Grab, dein Auferstehn, Dein Himmelgehn Läßt uns den Himmel offen sehn. 13. Wohl dem, der sich mit ihm vertraut, Schon hier die ew'gen Hütten baut! Er sieht das Kleinod in der Fern Und kämpfet gern Und harrt der Zukunft seines Herrn. III. 14. Nun, Tor des Friedens, öffne dich! Hinein! Hier schließt die Wall⸗ fahrt sich. Ihr Schlummernden im Frie⸗ densreich, Gönnt allzugleich Auch ihm(ihr) ein Räumlein neben euch! 15. Viel Gräber sind an diesem Ort, Viel Wohnungen im Himmel dort; Bereitet ist die Stätte schon Am Gnadenthron, Bereitet ihm(ihr) durch Gottes Sohn. 16. Sein ist das Reich mit Allgewalt; Er zeugt und spricht: Ich komme bald! Ja komm, Herr Jesu, führ uns ein! Wir harren dein. Amen, dein laß uns ewig sein! Christ. Friedr. Heinr. Sachse 17851860, Tod und Ewigkeit. — Mel. Christus der ist mein Leben. —.—.5 Vulpius? 1609. 417—— 14.—.—— — Am Gra⸗ be stehn wir stil⸗ und — 2 r. nr. sfät en Trä⸗ nen⸗ saat: des lie- ben Pil⸗ 2 94 E H 1.— . E, en 2* +— 1—.—1.—— Hül ⸗le, der 2. Er ist nun angekommen, Wir pilgern noch dahin; Er ist nun angenommen, Der Tod war ihm Gewinn. 3. Er schaut nun, was wir glauben, Er hat nun, was uns fehlt; Ihm kann der Feind nichts rauben, Der uns versucht und quält. 4. Ihn hat nun als den Seinen Der Herr dem Leid entrückt, aus- ge-pil-gert hat. Und während wir hier weinen, Ist er so hoch beglückt. 5. Er trägt die Lebenskrone Und hebt die Palm empor Und singt vor Gottes Throne Ein Lied im höhern Chor. 6. Wir armen Pilger gehen Hier noch im Tal umher, Bis wir ihn wiedersehen Und selig sind wie er. Karl Joh. Phil. Spitta 1801.—1859. 3. Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. Nach eigener Melodie. Phil. Nicolai? 1598. 23. 2—— +—.— ——+—— V— Wa⸗chet auf ruft uns die Stim-me der Mitter⸗nacht heißt die⸗se Stun-de, sie Ihr Li. Nun k— Herr J Eva — Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. 54⁵ ior Vulpius? 1609. 9— — . e n, v=d.K. —3—————..—————— —0.——.—ß7— 2— E— Wäch⸗ter sehr hoch auf der Zin ⸗ ne, wach auf, du le und ru-fen uns mit hel-lem Mun-de: Wo seid ihr — — II A——4 tre, Errr. DSSS —9 —— Stadt Je⸗ ru⸗ sa-lem! klu- gen Jungfrau utWohl auf, der Bräut' gam wir hier weinen, beglückt. die Lebenskrone halm empor Gottes Throne ßhern Chor. en Pilger gehen Tal umher, iedersehen wie er. Spitta 1801— 1859. gkeit. 29885 Nicolai? 1598. Stim-me der Stun⸗de, sie +. 2— —— HA 0—— 0 ——.— kömmt! Steht auf, die Lam⸗pen nehmt! Hal-le⸗ II I der Hoch⸗zeit! Ihr * —— —.— lu⸗ ja! be⸗reit zu —3— 5275 2— 1 + 4* + 1 1 3 7 5 2— müs⸗set ihm ent- ge-⸗ gen 2. Zion hört die Wächter singen, Das Herz will ihr vor Freuden springen, Sie wachet und steht eilend auf. Ihr Freund kommt vom Himmel prächtig, Von Gnaden stark, von Wahr⸗ heit mächtig, Ihr Licht wird hell, ihr Stern geht auf. Nun komm, du werte Kron, Herr Jesu, Gottes Sohn! Evang. Gesangbuch. Q. gehn. Hosianna! Wir folgen all Zum Freudensaal Und halten mit das Abendmahl. 3. Gloria sei dir gesungen Mit Menschen- und mit Engel⸗ zungen, Mit Harfen⸗und mit Zimbelton. Von zwölf Perlen sind die Tore An deiner Stadt, wir stehn im Chore DerEngel hoch um deinenThron. 18 5⁴ Tod und Ewigkeit. O Kein Aug hat je gesehn, Drum jauchzen wir Kein Ohr hat je gehört Und singen dir Solche Freude. Das Halleluja für und für. Philipp Nicolai 1556—1608. Melodie. Melchior Frank? 1663. a 3 4I9N S SE —— — Je ⸗ru⸗ sa⸗ lem, du hoch⸗-ge⸗ Mein seh-nend Herz so groß Ver⸗ . R— ———.—— 4—.—— SSS D— ——————. bau⸗te Stadt, wollt' Gott, ich wär' in dir! lan⸗gen hat und ist nicht mehr bei 9⁴⁷—3 I 1 1.—— ——515.—*—.—.——..— 7 ——.———— 2— W—— 2 V2..— L EEE 2 mir: weit ü⸗ ber Berg und Ta le, weit ü-ber , r— Ann e ö ⸗—*D.———9 2 Flur und Feld schwingt es sich ü-ber Aldale le und eilt aus die ser Welt. ..... —*.—1 + II 2. O schöner Tag und noch viel In Gottes treue Hände ö schönre Stund, Zum auserwählten Pfand, Wann bist du endlich hier, Daß sie mit Heil anlände Da ich mit Lust, mit freiem In jenem Vaterland? Freudenmund 3. O Ehrenburg, sei . g, sei nun ge⸗ Die Seele geb' von mir grüßet mir, —+ Tu auf Wie m Wie sel Aus jer Aus jer Nun he Das E— 4. M Kommt Was in Trägt1 Die Je Vom H Da ich Nocheu 5. Pi —⁷ für und für. Nicolai 1556—1608. lchior Frank? 1663. 3..— .— du hoch- ge⸗ so groß Ver⸗ — weit ü⸗-ber ue Hände ihlten Pfand, Heil anlände terland? üburg, sei nun ge⸗ grüßet mir, U Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. 5⁴7 ö Tu auf die Gnadenpfort! Auch Christen insgemein, Wie manche Zeit hat mich ver⸗ Die weiland trugen ihres langt nach dir, Kreuzes Joch Wie sehnt' ich oft mich fort Und der Tyrannen Pein, Aus jenem bösen Leben, Schau' ich in Ehren schweben, Aus jener Nichtigkeit! In Freiheit überall, Nun hat mir Gott gegeben Mit Klarheit hell umgeben, Das Erb der Ewigkeit. Mit sonnenlichtem Strahl. 4. Was für ein Volk, welch eine edle Schar Kommt dort gezogen schon! Was in der Welt von Aus⸗ erwählten war, Trägt nun die Ehrenkron, Die Jesus mir entgegen Vom Himmel hat gesandt, Da ich auf fernen Wegen Noch war im Tränenland. 5. Propheten groß und Pa⸗ triarchen hoch, 6. Wenn dann zuletzt ich an⸗ gelanget bin Im schönen Paradeis, Von höchster Freud erfüllet wird der Sinn, Der Mund von Lob und Preis: Das Halleluja singet Man dort in Heiligkeit, Das Hosianna klinget In alle Ewigkeit. Joh. Matthäus Meyfart 1590—1642. Nach eigener Melodie. 15⁵⁴. A2. ——.— 3 — —— Freu dich sehr, o mei⸗ ne See=le, Chri-stus, dem ich mich be-feh-le, PIFIFIFIFIFIFIFIFIFIFIFTFTF x,. 45..— und ver⸗ giß der Not und Qual! Aus der ist mein Licht im fin⸗stern Tal. —.— 0 D—1 Trüb⸗sal, aus dem Leid soll ich fah-ren in die Freud, 18* + — — 0 III Tod und Ewigkeit. O . ——.—— 2— die kein Ohr hier hat ge⸗ hö- ret, die in 2. Tag und Nacht warst du mein Hoffen, Und ich rief zu dir, mein Gott, Weil mich stets viel Kreuz be⸗ troffen, Daß du hälfest aus der Not. Wie sich sehnt einWandersmann Nach dem Ziel auf seiner Bahn, Sehnt sich auch mein Herz im Leide Nach des Himmels ew'ger Freude. 3. Denn gleichwie um Rosen stehen Scharf und Iete Dornen gar, Also auch die Christen gehen Unter Angst und in Gefahr. Wie die Meereswellen sind Und der ungestüme Wind, Also ist allhier auf Erden Unsre Wallfahrt voll Beschwer⸗ den. 4. Wenn der Morgenröte Schimmer Leuchtet und der Schlaf entfleucht, Bleibt doch Sorg und Kummer immer E⸗ wig- keit auch wäh ⸗ ret. Und die Not, die hier nicht weicht. Unter Tränen in der Not Essen wir hier unser Brot. Hört die Sonne auf zu scheinen, Währt das Klagen noch und Weinen. 5. O du schönster aller Sterne, Der du ewiglich aufgehst, Du, mein Heiland, sei nicht ferne, Denn dein Blut hat mich erlöst! Hilf, daß ich mit Fried' und Freud Komm' zu meiner Seligkeit! Ach mein freundlich Licht, ver⸗ lasse Mich nicht auf des Todes Straße! 6. Ob mir schon die Augen brechen, Das Gehör mir ganz vergeht, Meine Zung nicht mehr kann sprechen Und mein Blut mir stille steht, Bist du doch mein Licht, mein Hort, Leben, Weg und Himmelspfort; — Du wirf Und den 7. Fre Und vere Was wi Ist nur 3. Ih ie hier nicht veicht. uder Not inser Brot. auf zu scheinen, igen noch und Weinen. ster aller Sterne, Haufgehst, id, sei nicht ferne, hat mich erlöst! it Friedꝰ und Freud ner Seligkeit! dlich Licht, ver⸗ lasse des Todes Straße! hon die Augen brechen, · ganz vergeht, icht mehr kann sprechen t mir stille steht, ꝛein Licht, mein Hort, d Himmelspfort; — Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. 34⁰ Du wirst selig mich regieren Christus, dem ich mich befehle, Und den Weg zum Himmel Führt mich durch das finstre Tal. führen. Seine Freud und Herrlichkeit 7. Freu dich sehr, o meine Soll ich sehn in Ewigkeit, Seele, Mit den Engeln jubilieren, Und vergiß der Not und Qual! Ewig, ewig triumphieren. Verfasser unbekannt, vor 1620; Bearbeitung von Gust. Friedr. Nik. Sonntag 1788—1858. —.— eigener Melodie. 17⁴4. 9—— 42 HU n DSRPIPRITSTIITII ———* E—.———. H 8—.— —.— O wie se- lig seid ihr doch, ihr —— —* e ee, r.,. 2—9 1———— Ihr seid ent-gan- gen al⸗ ler TI 22.——29 —44— +I —— 7 2 Not, die uns noch hält ge —— fan=⸗gen. 2. Muß man hier doch wie im Sicher und befreit von allem Kerker leben, Wo Gefahr und Schrecken uns umschweben; Was wir hier kennen, Ist nur Müh und Herzeleid zu nennen. Jammer; Kein Kreuz und Leiden Störet euch in euern Himmels-⸗ freuden. 4. Christus trocknet alle eure Tränen; 3. Ihr hingegen ruht in eurer Ihr habt schon, wornach wir uns Kammer, erst sehnen; 57⁰0 Tod und Ewigkeit. O — Euch wird gesungen, Länger mühevoll das Leben 4. Was in keines Ohr allhier ge⸗ treiben? drungen. 6. Komm, o Christus, löse Wenn e unsre Bande, 5. Ach, wer wollte denn nicht Führ uns zu dem wahren Vater⸗ Wenn gerne sterben lande! Wie wi Und den Himmel für die Welt Bei dir, o Sonne, ererben? Ist der frommen Seelen Freud 5. O Wer wollt' hier bleiben, und Wonne. Simon Dach 1605—1659. Und mi 15065.—5 wie selig ꝛe. ö— 35 Ich Wit 42²2 HI———— 1—1 Alle W; ...... * 7———— 6. Fe —.— O wie mö⸗gen wir doch un=ser ——— Nimme 51—-. SPDPSPSPIPSSPSIIIII — Le⸗ ben ˙ der Welt und ih- rer Lust er⸗ ———...— DE.— 423 —.—.——— ge⸗ ben, und uns selbst schei-dden von der 289—7 II.......... SSSSSEEEE— + 11— 45 Frommen Ruh und tau-send Freu-den? Sta 2. Müssen wir nicht auch nach 3. Wenn die Welt ihr Ende—— kurzen Jahren nun genommen,— Zu den Toten in die Grube Und der Richter wird vom Him⸗ aste fahren? mel kommen, Es wird geschehen, Der wird entdecken Daß ein jeder seinen Lohn wird Alles, was wir meinten zu ver⸗ sehen. stecken. — Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. 1E voll das Leben treiben? o Christus, löse unsre Bande, dem wahren Vater⸗ lande! önne, nen Seelen Freud und Wonne. »n Dach 1605—1659. 17⁴⁴. — — doch un ⸗ ser —— rnin. 4. O was wird er für ein Urteil fällen, Wenn er unser Tun wird vor sich stellen, Wenn er wird finden, Wie wir hier gelebt in schweren Sünden! 5. O Herr Christus, wollest meiner schonen Und mir Sünder nach Verdienst nicht lohnen! Ich will verlassen Alle Welt und ihre Lüste hassen. 6. Forthin will ich leben dir zu Ehren, Nimmer mich von deinem Worte kehren; Mel. O Welt, ich muß dich lassen. Dein will ich bleiben, Keine Welt soll mehr von dir mich treiben. 7. Deine Gnadentür steht allen offen, Die auf dich in diesem Leben hoffen; Doch die verderben, Welche ohne dich, o Heiland, sterben. 8. Wohl dem Herzen, das in deinen Wunden Seinen Trost und Frieden hat gefunden! Dein Kreuz und Leiden Führet michzu wahren Himmels⸗ freuden. Heinr. Albert 1604-1651. Heinr. Isaak? Weltlich. 1536. 1598. ———.—. —3 423 ⁷— +—..— ö Erin———— —.—.—.— Die Herr⸗-lich- keit der Er⸗ den muß — 0 —*—+ d u n me—— D——— ·— m⸗.,,, Staub und A-sche wer⸗ kein Fels, kein Erß bleibt die Welt ihr Ende nun genommen, ter wird vom Him⸗ mel kommen, decken hir meinten zu ver⸗ stecken. —— . ·tzen, Wad wir für + —.. * 7— leich⸗ ter 552 Tod und Ewigkeit.— x U IS D——— Eündn er * R——— nd nin Traum ver ⸗ gehn. 2. Was sind doch alle Sachen, Begrüßen diese Welt, Die uns so trotzig machen, Doch eh' der Tag sich neiget, 42⁴⁰ Als Tand und Nichtigkeit? Eh' sich der Abend zeiget, Was ist des Menschen Leben, Verwelkt und unversehns ab⸗ c Das stets umher muß schweben fällt: Als wie ein Traumbild dieser J. So wachsen wir auf Erden Zeit? Und denken groß zu werden,—— 3. Der Ruhm, nach dem wir Von Schmerz und Sorgen frei;—6 trachten, Doch eh' wir zugenommen Den wir unsterblich achten, Und recht zur Blüte kommen, 5 Ist nur ein falscher Wahn. Bricht uns des Todes Sturm Sobald der Geist gewichen entzwei.— Und dieser Mund erblichen, 8. Auf, Herz, wach und be⸗— Fragt keiner, was man hier—— denke, Ta e Daß dieser Welt Geschenke 4. Es hilft nicht Kunst noch Nur kurze Zeit sind dein! 2. Je Wissen, Was du zuvor genossen, Ich wer Wir werden hingerissen Ist wie ein Strom verflossen; Sein, v All ohne Unterscheid. Was künftig,— wessen wird es Warun Was nützt der Güter Menge? sein? Lässet a rin hier die Welt zu enge, 9. Trau nicht auf Welt und Welche Dem wird ein enges Grab zu weit. Ehre, 3.J 5. Dies alles wird zerrinnen, Der Menschen Gunst und Lehre; Was Müh und Fleiß gewinnen Ruf Gottes Gnade an, Zu gen Und saurer Schweiß erwirbt. Der ewig Vater bleibet, Meine Was Menschen hier besitzen, Den keine Zeit vertreibet, Wird i Kann für den Tod nichts nützen, Der ewig selig machen kann! Daß m Dies alles stirbt uns, wenn man 10. Wohl dem, der auf ihn Ewig; stirbt. trauet! 4.J 6. Wie eine Rose blühet, Wenn man die Sonne siehet Der hat recht fest gebauet; Und ob er hier gleich fällt, — Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. 5⁵³ se Welt, Tag sich neiget, lbend zeiget, unversehns ab⸗ fällt: sen wir auf Erden roß zu werden, und Sorgen frei; zugenommen Blüte kommen, s Todes Sturm entzwei. rz wach und be⸗ denke, Zelt Geschenke it sind dein! »r genossen, trom verflossen; „— wessen wird es sein? icht auf Welt und Ehre, n Gunst und Lehre; Gnade an, ater bleibet, it vertreibet, ig machen kann! dem, der auf ihn trauet! t fest gebauet; er gleich fällt, Wird er doch dort bestehen Und nimmermehr vergehen, Weil ihn die Allmacht selbst erhält. Andreas Gryphius 1616-1664. 2.655 eigener 63655 Joh. 96855 1653. 1656. 42⁴ .—— EENE —— 0⁰ 0 Je⸗sus, mei⸗ ne Zu ⸗ ver⸗ sicht und mein die-⸗ses weiß ich, sollt' ich nicht da- rum rnnr.—— SI —* + +* Dee land⸗ ist im 8 ·benz 6065 zu Z 2— den ge- ben, —..... EE E To des nacht 2. Jesus, er mein Heiland, lebt, Ich werd'auch das Leben schauen, Sein, wo mein Erlöser schwebt: Warum sollte mir denn grauen? Lässet auch ein Haupt sein Glied, Welches es nicht nach sich zieht? 3. Ich bin durch der Hoffnung Band Zu genau mit ihm verbunden, Meine starke Glaubenshand Wird in ihn gelegt befunden, Daß mich auch kein Todesbann Ewig von ihm trennen kann. 4. Ich bin Fleisch und muß daher Auch einmal zu Asche werden; mir auch für Ge⸗ dan-ken macht? Das gesteh' ich, doch wird er Mich erwecken aus der Erden, Daß ich in der Herrlichkeit Um ihn sein mög' allezeit. 5. Dann wird ein verklärter Leib Mich in jener Welt umgeben; Allzeit bei dem Herrn ich bleib', Schau' ihn dort im bessern Leben. Froh und selig dort werd' ich Bei ihm wohnen ewiglich. 6. Dann mit meiner Augen Licht Werd' ich meinen Heiland kennen, Sehen dort sein Angesicht Und in seiner Liebe brennen; 53⁴4 Tod und Ewigkeit. E Nur was Schwachheit heißen Zur Verwesung sink' ich ein, kann, Unverweslich werd' ich sein. Wird von mir sein abgetan. 8. Wohl dem, der den Geist 7. Was hier kränkelt, seufzt erhebt und fleht, Von den Lüsten dieser Erden Wird dort frisch und herrlich Und schon hier dem Heiland lebt, gehen; Dort mit ihm vereint zu werden! Irdisch werd' ich ausgesät, Schicket da das Herz hinein, Himmlisch werd' ich auferstehen; Wo ihr ewig wünscht zu sein! Verfasser unbekannt; Trostlied der Kurfürstin Luise Henriette von Brandenburg 1627—1667. Mel. Alle Menschen müssen sterben. 1687. 42²⁵ ee n I .... 0 0 0 Du, o schö⸗nes Welt⸗ge⸗ bäu=de, magst ge⸗ ist doch dei⸗ne eit le Freu⸗de stets mit . SSDSDSDS laner⸗ Angst un hiült De⸗nen, die den Himmel IEEEESESEEE FE Eꝰ— 3 0. — 2—.— has⸗sen, will ich ih=re Weltzlust las⸗ sen; mich ver⸗ 2— 2— D SSSSEEEEEE—. 2. Müde, die der ArbeitMenge Daß sie nach so vielen Lasten Und der heiße Strahl beschwert, Könnten sanft und süße rasten. Wünschen, daß des Tages Länge Mein Wunsch ist, bei dir zu sein, Werde durch die Nacht verzehrt, Lieber Herr und Heiland mein! ö ö ( —— 3. A Und du Ihrens Und da Ich wil Aufwä⸗ Ewig d Lieber 4 Und no Würd' O so kö Und me Frei vo Dort in Lieber 5. Ki Komm Löse m 42 0 0 ig sink' ich ein, werd' ich sein. em, der den Geist erhebt en dieser Erden dem Heiland lebt, vereint zu werden! as Herz hinein, wünscht zu sein! Luise Henriette zäu⸗de, magst ge⸗ reu⸗de stets mit nd Heiland mein! so vielen Lasten ift und süße rasten. h ist, bei dir zu sein, und Heiland mein! 1l Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. 5⁵ 3. Andre mögen durch die Wellen Und durch Wind und Klippen gehn, Ihren Handel zu bestellen, Und da Sturm und Not bestehn Ich will auf des Glaubens Schwingen Aufwärts in den Himmel dringen, Ewig da bei dir zu sein, Lieber Herr und Heiland mein! 4. Tausendmal pfleg' ich zu agen Und noch tausendmal dazu: Würd' ich doch ins Grab ge⸗ tragen, O so käm' ich ja zur Ruh, Und mein bestes Teil das würde, Frei von dieses Leibes Bürde, Dort im Himmel bei dir sein, Lieber Herr und Heiland mein! 5. Komm, oTod, des Schlafes Bruder, Komm und führe mich nur fort! Löse meines Schiffleins Ruder, Mel. Valet will ich dir geben. Bringe mich zum sichern Port! Mag, wer immer will, dich scheuen, Mich vielmehr kannst du er⸗ freuen, Denn durch dich komm' ich hinein Zu dem lieben Heiland mein. 6. Ach daß ich des Leibes Bande Heute noch verlassen müßt', Käme zum gelobten Lande, Wo das Haus des Friedens ist! Da wollt' ich in heil'gen Chören Mit den Engeln dich verehren, Rühmen deinen Gnadenschein, Lieber Herr und Heiland mein! 7. Doch weil ich die Friedens⸗ auen Und den goldnen Himmelssaal Jetzt nicht kann nach Wünschen schauen, Sondern muß im Tränental Noch im Prüfungskampfe leben, Soll mein Geist sich doch erheben, Unterdessen bei dir sein, Lieber Herr und Heiland mein! Joh. Franck 1618—-1677. Melchior Teschner. 1614. 42⁰ + —— ———— —— .—————— 2—— 0 0 0 — Er⸗-mun:tert euch, ihr Frommen, zeigt eu⸗rer Der A⸗bend ist ge-kom-men, die fin⸗stre 336 Tod und Ewigkeit. O x 9 II L ISSI.... —*——— Woorr es hat sich auf-ge⸗-ma-⸗chet der 4 2——— „Drauer 221 gam mit Pracht: auf, be⸗ tet„kämpft und wa⸗ E— I 2— + I ‚..—. n 2. +* Lun, es Mit- ter- nacht! chet, bald ist 2. Macht eure Lampen fertig Und füllet sie mit Bl Und seid des Herrn gewärtig, Bereitet Leib und Seel! Die Wächter Zions schreien: Der Bräutigam ist nah, Begegnet ihm in Reihen Und singt Halleluja! 3. Ihr klugen Jungfraun alle, Hebt nun das Haupt empor Mit Jauchzen und mit Schalle Zum frohen Engelchor! Die Tür ist aufgeschlossen, Die Hochzeit ist bereit: Auf, auf, ihr Reichsgenossen, Der Bräut'gam ist nicht weit! 4. Begegnet ihm auf Erden, Ihr, die ihr Zion liebt, Mit freudigen Gebärden Und seid nicht mehr betrübt! Es sind die Freudenstunden Gekommen, und der Braut Wird, weil sie überwunden, Die Krone nun vertraut. 5. O Jesu, meine Wonne, Komm bald und mach dich auf, Geh auf, ersehnte Sonne, Und fördre deinen Lauf! O Jesu, mach ein Ende Und führ uns aus dem Streit: . heben Haupt und Hände Nach der Erlösungszeit! Laurentius Laurenti 1660—1722. 55— Gott des Himmels ꝛce. Heinr. Albert. 1642. 427vUm EI—— S= ——— 0 0 0 0 O Je⸗ ru⸗ sa ⸗ lem, du schö⸗ ne, und der En⸗ gel Lob-ge=-tö- ne Unter Da so Führe Da o machet der —.4.— ——.— ftund wa⸗ ihm auf Erden, n liebt, Gebärden nehr betrübt! udenstunden d der Braut überwunden, vertraut. eine Wonne, d mach dich auf, ite Sonne, en Lauf! in Ende us dem Streit: ipt und Hände ungszeit! urenti 1660—1722. inr. Albert. 1642. H Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. 557 —.— 566f.5— 1.—— — da man Gott be⸗ stän- dig ehrt „Hei⸗ Ug, hei lig, hei ⸗lig, hört; .. IDEES EE doch ein ⸗mal hin zu dei⸗ ner + ger Sahl? 2. Muß ich nicht in Pilger⸗ hütten Unter strengem Kampf und Streit, Da so mancher Christ gelitten, Führen meine Lebenszeit, Da oft wird die beste Kraft Durch die Tränen weggerafft? 3. Ach, wie wünsch' ich dich zu schauen, Jesu, liebster Seelenfreund, Dort auf deinen Friedensauen, Wo man nicht mehr klagt und weint, Sondern in dem höchsten Licht Schauet Gottes Angesicht! 4. Komm doch, führe mich mit Freuden Aus der Fremde hartem Stand, Hol mich heim nach vielem Leiden In das rechte Vaterland, D Wo dein Lebenswasser quillt, Das den Durst auf ewig stillt! 5. O der auserwählten Stätte Voller Wonne, voller Zier! Ach daß ich doch Flügel hätte, Mich zu schwingen bald von hier Nach der neuerbauten Stadt, Welche Gott zur Sonne hat! 6. Soll ich aber länger bleiben Auf dem ungestümen Meer, Da mich Sturm und Wellen treiben Durch so mancherlei Beschwer, Ach so laß in Kreuz und Pein Hoffnung meinen Anker sein! 7. Alsdann werd' ich nicht ertrinken, Christus ist mein Arm und Schild, Und sein Schifflein kann nicht sinken, 5⁵⁸ Tod und Ewigkeit. O—— Wär' das Meer auch noch so Obgleich Mast undSegel bricht, Da emj wild; Läßt doch Gott die Seinen nicht! Lauter Nach Friedr. Konr. Hiller 1662—1726. 5. D Mel. Alle Menschen müssen sterben. 1687. 3 I Wird d 4³⁰.. ———*.———— öü Seiner EEHN O wie fröhlich, o wie se- lig wer⸗ Den Wie w Dro⸗ben ern⸗ten wir un- zäh⸗lig un- sre Bei so — I Wie w . E‚ 14— I III—.—2— 5 2 wir im Him⸗ mel sein! 49 1 Freu⸗den⸗gar⸗ben ein. Hier noch gehn wir hin un Daßi —4—5 1— ö Wann . II 1— —, 5 EE— wei⸗ nen; dort wird uns die Son⸗ne schei⸗ nen, dort ist— 9—— ———— e—2 .PPPPSPFPFPFPIPIIPIIPIIII * kei⸗ 2. Es ist doch ja dieses Leben Nur ein jammervolles Tun, Und die Not, die uns umgeben, Lässet uns gar selten ruhn. Von demAbend bis zum Morgen Kämpfen wir mit lauter Sorgen, Und die überhäufte Not Endet sich erst mit dem Tod. 3. Ach, wer sollte sich nicht sehnen, Bald in Zion dort zu stehn Und aus diesem Tal der Tränen ne Trau⸗er⸗ nacht, die uns Gram und Kummer macht. In den Freudenort zu gehn, Wo das Kreuz in Siegespalmen, Unser Klagelied in Psalmen, Unser Leid in Lust sich kehrt, Und die Wonne ewig währt! 4. Da wird unser Aug erblicken, Was ganz unvergleichlich ist, Ewig sich an dem erquicken, Was aus Gottes Liebe fließt; Da wird unser Ohr nur hören, Was die Freude kann ver⸗ mehren; dSegel bricht Seinen nicht! ler 1662—1726. ig wer⸗ den ig un= sre vir hin und 9 en, dort ist —— mmer macht. t zu gehn, diegespalmen, n Psalmen, sich kehrt, wig währt! Aug erblicken, leichlich ist, erquicken, Liebe fließt; hr nur hören, kann ver⸗ hren; O Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. 5⁵j⁹ Da empfindet unser Herz In dem schönen Himmelsbau, Lauter Wonne ohne Schmerz. Welchem nichts auf Erden ö gleichet Dtin i Dessen Glanz die Sonne weichet, Dessen wundervolle Pracht Wird die Klarheit Gottes sein! ö Wie wird dn es Lotgetene Ales Wald zu Schanden macht! Seiner Engel uns erfreun! 7. Mich durchdringt ein heiß Wie wird unsre Krone glänzen Verlangen; Bei so vielen Siegeskränzen! O du großer Lebensfürst, Wie wird unser Kleid so rein, Laß mich bald dahin gelangen. Heller als die Sonne sein! Wo du mich recht trösten wirst! 00 Aber laß auch hier auf Erden 6. Ach, wann werd' ich dahin Jetzt mein Herz schon himmlisch kommen, werden, Daß ich Gottes Antlitz schau'! Bis mein Los in jener Welt Wann werd' ich dort auf⸗ Auf das allerschönste fällt! genommen Benj. Schmolck 1672—1737. Mel. Nun danket all und bringet ꝛe. Joh. Crüger. 1656. DD —— Der Herr buchtein um Mitter- nacht, jetzt .— Bohl dem, der sich nun 2. Er hat es uns zuvor gesagt Und einen Tag bestellt; Er kommt, wenn nieman ihm fragt Daß er in jener Rechnungszeit denach Als ein getreuer Knecht, Noch es für möglich hält. Vor Gott bestehe recht? ²o Tod und Ewigkeit. U O 4. Wer gibt sein Pfund auf Du, meine Seele, schicke dich, x 2. W Wucher hin Steh und verzage nicht! Und nützet jeden Tag In unse Daß ermit himmlischem Gewinn 2. at schän Wir trö G. 2 5 Vor Jesum treten mag? Steh auf, du hast es Macht,— 5. So wache denn, mein Herz Geh hin, nimm und genieß dein ö So köm und Sinn, Los, Und schlummre nun nicht mehr! Das Gott dir zugedacht! Inns ann VBrict teislich 1— 0 Kommen 8. Der Herr bricht ein um Bis du — Mitternacht, 2 +* Als ob es heute wär Jetzt ist noch alles still. 3. W 6. Der Tag des Urteils nahet Wohl dem, der sich nun fertig Das 5 sich, macht 9 Der Herr kommt zum Gericht. Und ihm begegnen will! ö Du bist Johann Christopyh Rube 1665—1746. Mel. Was Gott tut ꝛc. 1690. 45l 4⁰ XX.—.2 οπ 0000 Wir war⸗ten dein, o Got⸗ tes Sohn, und wir wis⸗sen dich auf dei⸗nem Thron und—. —— SSIS.SS.. 888......... 35 lie⸗ben dein Er⸗ schei⸗nen; Wẽé dich glaubt, er⸗ nen⸗nen uns die Dei⸗ nen. er an dich glaubt, er⸗ 9—*— +—. +2———.—— 7———— SꝗꝗSSPSPSSII.I.......I.I..—....——— 5. EREE 3 hebt sein Haupt und sie- het dir ent ⸗ ge-⸗ gen; du 9 +— II ◻Qb— 4 D— 24— Vfommst ut uns ja zum Se⸗gen. 35 se — schicke dich, nicht! d Heil ist schön d groß; es Macht, id genieß dein 7 edacht! cht ein um itternacht, still. h nun fertig icht will! be 1665—1746. 1690. Sohn, und Thron und —— h glaubt, er⸗ ——⁷ Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. 3⁰1 2. Wir warten deiner mit Geduld In unsern Leidenstagen, Wir trösten uns, daß du die Schuld Für uns am Kreuz getragen; So können wir Nun gern mit dir Uns auch zum Kreuz bequemen, Bis du es weg wirst nehmen. 3. Wir warten dein, du hast uns ja Das Herz schon hingenommen. Du bist uns zwar im Geiste nah, Doch sollst du sichtbar kommen, Da willst uns du Bei dir auch Ruh, Bei dir auch Freude geben, Bei dir ein herrlich Leben. 4. Wir warten dein, du kommst gewiß, Die Zeit ist bald vergangen; Wir freuen uns schon über dies Mit kindlichem Verlangen. Was wird geschehn, Wenn wir dich sehn, Wenn du uns heim wirst bringen, Wenn wir dir ewig singen! Phil. Friedr. Hiller 1699—1769. Mel. Wie wohl ist mir ꝛe. 1704. 43. I,—.—— H———————.— u Es ist noch ei-ne Ruh vor-han⸗ Du seuf-zest hier in dei- nen Ban⸗ 6———.— + SSTTT—— SSPSSSIIII den; auf, mü⸗ des Herz, und wer⸗ de Licht! Sieh den, und dei-ne Sonne schei⸗net nicht. 0—.— — e d auf das Lacent, 8 dich mit Freu-den dort wird vor sei⸗nem Stuh⸗le wei⸗ den, wirf hin die Last und —½ eil her⸗ zu! Bald ist der Hen ße Kampf ge⸗ en⸗ —.— — tz bald, bald der sau re Lauf voll ⸗ en ⸗ = det, dann 9e du ein zu 2. Die Ruhe hat Gott aus⸗ erkoren, Die Ruhe, die kein Ende nimmt; Es hat, da noch kein Mensch geboren, Die Liebe sie uns schon bestimmt. Der Heiland wollte darum sterben, Uns diese Ruhe zu erwerben; Er ruft, er locket weit und breit: Ihr müden Seelen und ihr Frommen, Versäumet nicht, heut einzu⸗ kommen Zu meiner Ruhe Lieblichkeit! 3. So kommet denn, ihr matten Seelen, Die mancheLastund Bürde drückt, Eilt, eilt aus euern Kummer⸗ höhlen, Geht nicht mehr seszend und gebückt! dei= ner Ruh. Darde Laht ench de getragen, Dafür läßt euch der Heiland sagen: Joselbstileurediuhstattseinl Ihr seid sein Volk, gezeugt von oben; ObSünde, Welt und Hölle toben, Seid nur getrost und gehet ein! 4. Was mag wohl einen Kranken laben Und einen müden Wanders⸗ mann? Wenn jener nur ein Lager haben Und sanft auf solchem ruhen kann, Wenn dieser sich darf niedersetzen, An einem frischen Trunkergötzen, Wie sind sie beide so erfreut! Doch dies sind kurze Ruhe⸗ stunden, Es ist noch eine Ruh erfunden, Die währt in alle Ewigkeit. 5. Da Denn ur O welch Und süß Schmer; Es wird Wir wer Er wird Die Tre Wer we 0. D impf ge- en⸗ . e det, dann jesLast getragen, der Heiland agen: re Ruhstatt sein! olk, gezeugt von oben; undHölle toben, t und gehet ein! wohl einen Kranken laben en Wanders⸗ mann? dein Lager haben solchem ruhen kann, darf niedersetzen, m Trunkergötzen, ůide so erfreut! kurze Ruhe⸗ stunden, e Ruh erfunden, Ule Ewigkeit. —½ Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. 56³ 5. Da wird man Freuden⸗ garben bringen, Denn unsre Tränensaat ist aus; O welch ein Jubel wird erklingen Und süßer Ton im Vaterhaus! Schmerz, Seufzen, Leid wird ferne weichen, Es wird kein Tod uns mehr erreichen, Wir werden unsern König sehn; Er wird beim Brunnquell uns erfrischen, Die Tränen von den Augen wischen; Wer weiß, was sonst noch wird geschehn! . Da ruhen wir und sind im Frieden Mel. Straf mich nicht ꝛc. Und leben ewig sorgenlos. Ach fasset dieses Wort, ihr Müden, Legt euch dem Schden in den Schoß! Ach Flügel her, wir müssen eilen Und uns nicht länger hier ver⸗ weilen, Dort wartet schon die frohe Schar! Empor, mein Geist, zum Jubi⸗ lieren, Auf, gürte dich zum Trium⸗ phieren, Auf, auf, es kommt das Ruhe⸗ jahr! Joh. Sigism. Kunth 1700—1779. 1694(Joh. Rosenmüller 16557). .—.—. — 4——.— Christ, sei acht⸗ sam, sei Nah ist Tod und E⸗ be ⸗reit, kämp⸗ fe, wig⸗keit, nah dir bet und wa ⸗che! Lohn und Ra zche. Hör, Gott spricht, säu⸗me nicht — 2 7—— —3. 3 3 ö 1+— — Tod und Ewigkeit.— 2.Noch tönt nicht zum Welt⸗ Dich nichts dann 2 gericht Stärken kann, 36 Der Posaune Stimme, Keine deiner Freuden:— Noch bebt dieser Erdball nicht Was wirst du dann leiden! Vor des Richters Grimme; Aber Lad, 5. Ach, wie bang um Trost Hör, erschallt und Ruh—— Gottes Ruf: Zur Erden An des Grabes Stufen,—.— Sollst du wieder werden! Nah dem Untergang wirst du Dann vergebens rufen: 3. Kommt nun, ehe du's ge⸗ Rette, Gott, 2. B dacht, Mich vom Tod! Unter Sünd und Freuden Höre, Vater, Richter, Der He Deines Lebens letzte Nacht: Schöpfer und Vernichter! Und sa Was wirst du dann leiden, Uns eir Wenn dein Herz, 6. Noch, noch wandelst du, Halleli Von dem Schmerz o Christ, 3.Te Deiner Schuld zerrissen, 226—1 Weer un 0 Wird verzagen müssen! dah zu deiner Rettung i 23 ˖ Dir des Ew'gen Gnade. 20.—— 4. Wenn vor deinemAntlitz sich Eil ihr zu, Gemi⸗ Jede Sünd enthüllet, Daß du Ruh Cundei Wenn dann jede, jede dich Für dein Herz empfindest rweck Ganz mit Graun erfüllet, Und Vergebung findest. Christoph Christ. Sturm 1740—1786.— Nach eigener Melodie. Jos. Schmittbauer. 1787. 43⁴ 95 2 1—.—— A3E IDDDI — Auf ⸗er ⸗ stehn, ja auf- er ⸗ stehn wirst 5—— S.......—. —..—. 9—4—— —.— Tü du, mein Staub, nach kur-zer Ruh; un ⸗sterbslich T ö n euden: ann leiden! ang um Trost uind Ruh Stufen, gang wirst du rufen: ichter, Zernichter! wandelst du, o Christ, Pfade; Rettung ist Gnade. empfindest findest. Sturm 1740—1786. schmittbauer. 1787. un ⸗tsterb-lich Le ⸗ ben Wütd der dich schuf dir ge-ben. Hal⸗ le ⸗lu⸗ ja! 2. Wieder aufzublühn werd' ich gesät; Der Herr der Ernte geht Und sammelt Garben Uns ein, uns, die wir starben. Halleluja! 3. Tag des Danks, der Freuden⸗ tränen Tag, Du meines Gottes Tag! Wenn ich im Grabe Genug geschlummert habe, Erweckst du mich. Mel. Wachet auf ꝛe. 4. Wie den Träumenden wird dann uns sein, Mit Jesu gehn wir ein Zu seinen Freuden; Der müden Pilger Leiden Sind dann nicht mehr. 5. Ach, ins Allerheiligste führt mich Mein Mittler dann, lebt' ich Im Heiligtume Zu seines Namens Ruhme. Halleluja! Friedr. Gottlieb Klopstock 1724— 1803. Phil. Nicolai? 1598. 2—. ——— 0—0 n n, 43⁴— Selig sind des Himmels Er-ben, die Nach den letz-ten Au-gen--bli-cken des 0 * *—..— 2— 15, S 1 ⸗ben, zur Auf er⸗ To⸗ten, die im Her⸗ren ⸗cken, folgt Won⸗ ne To⸗desschlummers folgt Ent⸗ 566 Tod und Ewigkeit. 3 — I— S.SSSI.I....... 7* L 8.—. ste⸗hung ein⸗-ge⸗ weiht! im Frie⸗-den ru- hen der Un: sterb⸗ lich keit; ———.—— 6 2560 dte nnrre. +———— sie los von der Er⸗ de Müh. Ho-si⸗ ů 1.—.——.— SSSE an- na! Vor Got⸗tes Thron zu sei- nem Sohn be⸗ Q —5 E DSDSS... 6*— glei⸗ten ih ⸗re Wer=ke sie. 2. Dank, Anbetung, Preis Scheint uns alsdannz er ist uns und Ehre, Sonne, Macht, Weisheit, ewig ewigEéhre Der Sohn, die Herrlichkeit des Sei dir, Versöhner Jesu Christ! Herrn. Ihr, der überwinder Chöre, Heil, nach dem wir weinend Bringt Dank, Anbetung, Preis rangen, und Ehre Nun bist du, Heil, uns auf⸗ Dem Lamme, das geopfert ist! gegangen, Er sank wie wir ins Grab, Nicht mehr im Dunkeln, nicht Wischt unsre Tränen ab, von fern. Alle Tränen. Er hat's vollbracht; Nicht Tag, nicht Nacht Wird an des Lammes Throne sein. 3. Nicht der Mond, nicht mehr die Sonne Nun weinen wir nicht mehr, Das Alte ist nicht mehr. alleluja! rsank hinab, Doch von dem Grab Erstand er, und wir folgen ihm. Friedr. Gottl. Klopstock 1724-1803. In das Ach, de Kürze! Führ u In des — Kin. E den ru- hen ann; er ist uns onne, errlichkeit des errn. oir weinend ngen, l, uns auf⸗ gangen, unkeln, nicht n fern. nicht mehr t mehr. rab dir folgen ihm. tock 1724—1803. U ů Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. 3⁷ Mel. Freu dich sehr ꝛce. 1554. — IIES 21 435 5—0———— ———.— 0οαναμ Wenn der Herr einst die Ge-fang-nen o dann schwinden die ver⸗gang-nen 2 DESSE DIDSED ih ⸗rer Ban-de le⸗ dig macht, Lei⸗den wie ein Traum der Nacht; dann wird ——.— ——— DISDSDSIS‚. SS un⸗ ser Herz sich freun, un⸗ ser Mund voll Lachens sein; 4 —————r.—.—— —— SI.——————‚— .., jauchzend wer⸗den wir er ⸗ he⸗ ben den, der 5 —... Il Frei⸗heit uns ge- ge ⸗ ben. 3. Ernten werden wir mit Freuden, Was wir weinend ausgesät; Jenseits reift die Frucht der Leiden, Und des Sieges Palme weht. Unser Gott auf seinem Thron, Er, er selbst ist unser Lohn; Die ihm lebten, die ihm starben, Bringen jauchzend ihre Garben. Sam. Gottlieb Bürde 1753—1831. 2. Herr, erhebe deine Rechte, Richt auf uns den Vaterblick, Rufe die zerstreuten Knechte In das Vaterhaus zurück! Ach, der Pfad ist steil und weit; Kürze unsre Pilgerzeit, Führ uns, wenn wir treu ge⸗ stritten, In des Friedens stille Hütten! ⁰s Tod und Ewigkeit. O U schön leucht't uns ꝛc. Phil. Nicolai? 1598. Dann i RSS.— Droben 60⁰ IEE S Sebge Dann! — Wie wird's im 60 gen Frühling Der sie Da sieht man kei- nes Win⸗ters Und zu 1—— 4. D —————— 5. ———.— 2 sein, wo Le⸗ Rend⸗ lüf ⸗ te mild und rein Lurch 8 Spur, da prangt von Blü-ten E-dens 16.60555 die ——— 1.— I Got⸗tes Gar⸗ten we⸗ hent„ nim⸗mer⸗ mehr ver ⸗ ge- hen. Se⸗ lig werd ich —— 2 4 —. En— E .0 Ee——— ẽ3 dei- ne Au- en ein-stens schau-en, neu e Er-de, wenn ich dort er ⸗ wa⸗chen wer-de! 2. Zwar schuf auch hier des Schaut die Sonne Vaters Macht Nun hienieden, Die Welt in ungemessner Pracht, Mit derllnschuld floh derFrieden. Daß sie sein Lob verkünde. Doch bleibt im Land der Sterb⸗ 3. Doch wenn von JesuMacht lichkeit besiegt Von Leid und Gram kein Herz Der letzte Feind zu Füßen liegt, befreit, Auf ewig überwunden, Das ist der Fluch der Sünde. Und er mit seines Wortes Kraft Keine Reine Von neuem Erd und Himmel Wahre Wonne schafft, — Nicolai? 1598. SEET n Frühling s Winzters rein durch Flur, die werd' ich loh derFrieden. on Jesu Macht siegt u Füßen liegt, nden, Wortes Kraft und Himmel afft, O Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. 509 Dann ist das Leid verschwunden. Dort wechseln Tag und Nächte Droben Loben nicht, Sel'ge Geister VonGottes Stuhl strahlt ew'ges Dann den Meister, Licht Der sie wählte Und leuchtet all den Seinen. Und zu seinem Volke zählte. Jesus Christus, — ö Gnad und Wahrheit 4. Die Sonne, die uns hier Licht und Klarheit entzückt Wirst d Und jetzt die niedre Erde schmückt, irst du geben: ö Wird dann uns nicht mehr Nur bei dir ist wahres Leben! 2 scheinen; Joh. 430.1874. Hopfensack —— Wie groß ist des Allmächt'gen ꝛc. Joh. 1789.1757 9.— 43716.———.—.—— 5 1———.————+—— u u u 35 weiß,daß me mein Er⸗ 3. 5 le bet, Wenn Le-ben, Lieb und Licht ent-schwe- bet, ———— DDDDDD———— DE ——.——— 1.2— uld daß er e⸗ wig Treuze hält. was un- ser war inStaub zer-fällt, 5 7—— ů e, Ster⸗ne mehr uns schimmern und lau⸗-ter To⸗des⸗ wenn kei⸗ ne +.— 4 22—— I hau⸗- che wehn/ dann wird er ü- ber al- lenTrümmern 5 E..———— .. DE 1 i. 4.— —— ... der 1— te auf dem Stau⸗be stehn. 570 Tod und Ewigkeit. O O Oder: Sein H Mel. Die Tugend wird ꝛe. 1704. 5ere, sin XX.* 212—1 LI— 1.„ * 0. Es wir Ich weiß, daß mein Erlö⸗ ser le-bet, und Wenn Les ben, Lieb und Licht ent-schwe-bet, was Der St 70 —.— Wenn iPDDDDDDE daß er e⸗ wig Treu ⸗e hält. 4. S un⸗ser war in Staub zer⸗ fällt, wenn tei⸗ne * + 5——.—— ◻— 4.—..— ꝗDPDPDPDIDD .* E1—— 1 1——.— 2— —— Ster-ne mehr uns schimmern und lau- ter To-des⸗ + 22—— ——— 2.— EEEEEEE— S e dar —4—.——.—— +———— hau⸗che wehn, dann wird er üs ber al-lenTrümmern =—.—— . 5 1———.——.—.—— 2—..— EEll der letz te auf dem Stal⸗ be stehn. 2. Wir gehn dahin in harten Er hat die Macht den Bann zu Fesseln, lösen: Bei jedem Schritte rings beengt, Ich weiß, daß mein Erlöser lebt. Umschlungen von der Sünde Nesseln, 3. Und daß er lebt und liebt Die bis ins Heiligtum sich und waltet, drängt. Das macht die dunkeln Nächte Der Herr, der ringend mit dem hell; Bösen Und ob dies 1 im Tod er⸗ Im heißen Kampfe einst gebebt, kaltet, 1704. —.— bet, und bet, was —.—— —.— kei ⸗ ne t den Bann zu sen: in Erlöser lebt. lebt und liebt id waltet, unkeln Nächte ll; im Tod er⸗ ltet, — Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. ⁷¹ Sein Herz bleibt alles Lebens Quell. Das bange Menschenrätsel: Sterben, Es wird verklärt von seinem Licht; Der Sünde Sold wird ew'ges Erben, Wenn er, der letzte, lebt und spricht. 4. So rinnt dahin, ihr kurzen Stunden, Jahrhunderte der Erdenzeit! Ein Fels der Hoffnung ist ge⸗ funden, Ein Retter für die Ewigkeit. Es ringt sich kühn empor der Glaube, Von ew'ger Lebensluft um⸗ weht: Ich weiß, daß über allem Staube Der letzte mein Erlöser steht. Meta Heußer 17971876. n SSSSSSDSSEESDSEEESDEEED Anhang. I. Lieder besonders für Jugendgottesdienste und Christfeiern.) I. Lob und Dank. Nach eigener 3.—.— 1863. D 0⁰⁰0 Lobt, ihr Kin- der, un=sern 5 1 E= + 18.— S—— 75 ISSI —.+.. un⸗ sers Her- zens Morgen⸗ stern! Prei⸗ set Je⸗ sum, — 2. Ru Daß er! Daß dies Als ein Rufet ur Daß er 3. Er Was da über all — sre Son⸗ne, al-ler Frommen Trost und ) Diese Lieder, welche einen Anhang zum Gesangbuch bilden, enthalten auch die früher als Anhang II dort gestandenen und ebenso zahlreiche neue, zugleich für den Gottesdienst der Erwachsenen geeignete, wie Nr. 445, 448, 453, 456, 457, 470, 474, 477, 482, 486, 487, 492, 493, 494, 405, 4098, 400, 500, 502, 504, 507 509, 510, 512, 515, 516, 517, 519, 521, 520, 530, 5³⁴ und bei 537 Ziff. 7, 9, 11 und 10. ————.“ Lob und Dank. 373 ————————. 2— RISIE.... 22 —4.—. + Won⸗ne! Lobt, ihr Kin-der, un- sern Herrn, 4 4—. PPP—T ö.— 2 un ⸗sers Her- zens Mor⸗gen⸗ stern! 2. Rufet und bekennt es frei, Liebt er doch geringe Gaben. ienste und Diaß er unser Retter sei, Er ist groß und hält doch wert, Daß die MenschheitervomBösen Was da klein ist auf der Erd. Als ein Heiland will erlösen! Rufet und bekennt es frei, 41 I Daß er unser Retter sei! Was ihm wird zulieb getan. 3. Er ist groß und hält doch Drum läßt er der Kinder Lallen 4. Alles nimmt er freundlich wert, Und ihr Flehn sich wohlgefallen. Was da klein ist auf der Erd. Alles nimmt er freundlich an, Über alles hoch erhaben Was ihm wird zulieb getan. Johann Scheffler(Angelus Silesius) 1624—1677. Nach eigener I — 2 18 00 0 0 Für alzzle Gü e sei ge⸗ 0 ů e. ö—— + 1.— ö— ́III 2————— Trost und 35 ů——.— preist Gott Va⸗ ter, Sohn und heil⸗⸗ ger Geist! Ihr ilden, enthalten zahlreiche neue—.H—— 6—— r. 445, 448, SSDDT———— „405, 498, 409, SSSDSISASSSDEEEE.=——— 1, 529, 530, 533 4—5—— E — 2 37 — — 2 2 2 2 * 4 E bin ich zu —⁴ Anhang. 2— x ————3— Dank, den Lob-ge- sang, den ich dir kind- H e—— uch in 2. Du nahmst dich meiner herzlich an, Hast Großes heut an mir getan, Mir mein Gebet gewähret, Men väterlich ein Haus und mich Beschützet und genähret. 3. Herr, was ich bin, ist dein Geschenk, Der Geist, mit dem ich dein gedenk', Ein ruhiges Gemüte; Nach eigener Melodie. Was ich vermag Bis diesen Tag, Ist alles deine Güte. 4. Sei auch nach deiner Lieb und Macht Mein Schutz und Schirm in dieser Nacht; Vergib mir meine Sünden! Und kommt mein Tod, Mein Herr und Gott, So laß mich Gnade finden! Christ. Fürchteg. Gellert 1715—1769. Karl Friedrich Schulz. 1810. Dan⸗ ket dun Herrn! Wir —2 + — 1——— 2— 2—22 1 2—.—— 1—— i 87— 0 0 dan-ken dem ᷑er, A E e, n— ————— EE Herrn; denn er ist freund-lich, und sei- ne Gü⸗ te Q ———— HAEE ————.— e E———— lich, sie wäh⸗ret e⸗ Ja lobe! Auch me Vergiß er 2)) Was 3. Sei Allmächt Sein Tu Und seine Ist jet 2. Lobet den Herrn! Ja lobe den Herrn Auch meine Seele, Vergiß es nie, was er dir Guts getan, Was er dir Guts getan!:) üte. 10 255 180 ů— —** mächtig ist Gott; Mach ö 101 Unds ane Huld isteben Morgen ; Schirm in neu, Euudenr 1 Ist jeden Morgen neu. —— Nach eigener Melodie. U Lob und Dank. 7⁵ ö I 2 lich, sie wäh⸗ret e⸗ wig- lich. 4. Groß ist der Herr. Ja groß ist der Herr, Sein Nam ist heilig, Und alle Welt ist seiner Ehre voll, ) Ist seiner Ehre voll. 5. Singet dem Herrn! Wir lobsingen ihm Mit frohen Chören, Und er vernimmt auch unsern Lobgesang, 2) Auch unsern Lobgesang. ½ Karl Fr. Wilh. Herrosé 1754—1821. Luise Reichardt 1779—1826. ade finden! llert 1715-1769. ich Schulz. 1810. I....— 4Al——..——..— —— Ich will Gon den Her⸗ ren lo⸗ — 9— *— 5 —— en ——*.— wi ben durch mein gan-zes Le- ben lang; gern in 5 xH ——. 2— —— wi sei⸗ nem Wü⸗wel o ben hört er mei-ner K. Stim⸗ me Klang. 57⁶ Anhang. x O x 2. Seiner Engel Jubel Doch ich weiß, Hun auch das schallen Lallen Wunderbar von Welt zu Welt; Eines Kinds ihm wohlgefällt. Nach eigener Melodie. Hans Georg Nägeli 17731836. 44² SI =SSSIIIII 0νεπ Lobt 9 den Hermn, ihr ju⸗gend⸗ .. ———— li⸗ 6555 Chö⸗ rel Er— ⸗ret gern ein Lied zu .I...—— 2——.* 2—— seiener Eh⸗ re. Lobt feh den Herrn, lobt froh den Herrn! 2. Es schall' empor 4. Wir stammeln hier, Zu seinem Heiligtume Doch hörst du unser Lallen Aus unserm Chor Zum Preise dir Ein Lied zu seinem Ruhme! Mit Vaterwohlgefallen. Lobt froh den Herrn, Dir jauchzen wir, Lobt froh den Herrn! Dir singen wir! 3. Vom Preise voll 5. Einst kommt die Zeit, Laß unser Herz dir singen! Wo wir auf tausend Weisen, Das Loblied soll O Seligkeit, Zu deinem Throne dringen. Dich, unsern Vater, preisen Lobt froh den Herrn, Von Ewigkeit Lobt froh den Herrn! Zu Ewigkeit. Georg Geßner 1765—1843. Nach eigener Melodie. οπαα Jauchzt un⸗serm Gott, dem Va⸗ ter ü⸗ber — daß auch das allen n wohlgefällt. igeli 17731836. —— ihr ju⸗gend⸗ ein Lied zu — 'h den Herrn! ieln hier, nser Lallen zefallen. 2 it die Zeit, send Weisen, ter, preisen ßner 1765—1843. ö 42— Lob und Dank. 37⁷ 4.———— 2 D ——— — O al le, daß weit von Ost und West sein Ruhm er⸗ Q re——:— ö— ——— — 5352 wir, zu le-ben für und fir, zu Wlsben 22 und SISSSI.Ee... iD für in Lie be se lig dort und hier. 2. Schaut froh empor! 3. Ja singet froh Das Lichtmeer, dort die Sonne— Im Himmel und auf Erden, Gott schuf sie ja der ganzen Welt Die ihr durch Gott sollt froh und zur Wonne, selig werden! Die ihr entströmet durch alle Es schalle mächtig die Welt Zeit, entlang : Und was am Himmelszelt:): Hell lauter Jubelklang 211 Der Nächte Dunkelheit erhellt. Bes großen Vaters Preisgesang. Nach eigener 66556t I ä— 444 9. u Alta⸗ ser Gott ist kau⸗ter Lie be, * H 59—————.—.— Menschen, komt und be atet an! Stimmet Evang. Gesangbuch. 19 5⁷⁸ Anhang. O ihm aus rei⸗nem Trie ⸗ be eu er Lob⸗ —— lied freu-dig an! 2. Ist's auch schwach und 3. Droben in der Engel Chöre unvollkommen, Stimmen wir einst alle ein: Wenn der Wille nur ist gut;„Lob, Anbetung, Preis und Droben wird es besser kommen; Ehre!“ Darum habt nur guten Mut! Welche Wonne wird das sein! —.— — 2. Bitte und Fürbitte. Nach eigener Melodie. Altniederländ. Volksweise. Um 1600. 2 Iu 4⁴⁵ Ien—1 3 4 7 I 0½0) Wir tre⸗ ten zum Be⸗ ten vor Gott, der so —ẽp—— 65 N— — Ruich⸗ ge wal⸗ tig und hei- lig die Kir⸗che re⸗ 4 + 11 1* ——.— giert, der rich-tend und ret- tend, wun-⸗ der⸗bar und 9 27— IDDR präch⸗ tig aus Nö⸗ ten und Ver-folgung sie huldreich ge⸗ *) Der ursprüngliche Text ist auf Seite 661 abgedruckt. Nach de 44⁴⁰ 9 0 0 8 2. Un Und dei Der uns Gleiched 3. All Und du er Engel Chöre st alle ein: Preis und hre!“ vird das sein! weise. Um 1600. — Gott, der so der-bar und E huldreich ge⸗ uckt. 360 ö Bitte und Fürbitte. 37⁰ Eririi Schluß der 3. Strophe.— — führt. 8 Herr, beo uns bei! 3. Wir trauen und bauen Auf den, der die Seinen In Stürmen beschirmen Will gnädig und treu. 2. Wohl sinnen und spinnen Noch Unheil die Feinde, Berücken mit Tücken, Die feige und schwach. Doch sicher zum Siege Allmächtiger Helfer, Führet die Gemeinde Wollest uns erscheinen DerHeiland, und durch Kämpfen Im Dräuen der Gefahren. Bleibt stark sie und wach. 2): O Herr, steh uns bei!:, Nach den Altniederländischen Volksliedern des Adrianus Valerius. 1626. Melodie. Andreas Barner 1835—1910. 4 46 955.. e— + 4—. onan Lie⸗ ber Va⸗ter hoch im Himmel, merk auf 77.—— — 1535— ꝑ—0 2 ⸗ dei⸗ner Kin-der Flehn! Laß uns heut und al⸗ 0— e,. r ——— 2.———— 3 5 —2— 1 1 II + — 2—— Ta⸗ge, Herr, in dei- nem Se⸗-gen stehn! 2. Unsre Sonn ist deine Gnade, O so gib aus deiner Fülle, Und dein Wort der Himmels⸗ Gibuns, Herr, von deinem Licht! tau, 4. Mög' dein Geist uns stets Der uns nähret und erquicket regieren, Gleich der Blume auf der Au. Lehre uns gehorsam sein! 3. Alles hast du ja in Händen Führe uns auf deinen Wegen, Und du weißt, was uns gebricht; Herr, in deinen Himmel ein! Agnes Franz 1794—1840. 19*⁷ Anhang. — Nach eigener Melodie. Hans Georg Nägeli 1773—1836. + 4⁴⁷— —* I—— — Lehr mich be-ten, Gott der Herr- lich⸗ 2..————.—.——— DEEE 2— E 1—.— 2 keit, kind⸗ lich vor dich tre⸗ ten, wie dein +2.— G. — J II Wort ge⸗ beut! 2. Deinem Bilde ähnlich soll ich sein. Lehr mich sanft und milde, fromm und heilig sein! 3. Nimm die Sünde, nimm die Schuld von mir; Schenk mir deinen Frieden, wohne selbst in mir! 4. Meine Seele preist und lobet dich; Wenn ich zu dir bete, so erhörst du mich. Nach Ernst Moritz Arndt 1769—1860. 2———ĩ Melodie. Friedrich Silcher 1789—1860. 448 2 4.—.———..— —— E S˙ Wätdi mei⸗ ne Hän⸗. und bis an mein se⸗ lig En-⸗ und 75 ere ih e HIE.. 1— ch mag al- lein nicht ge-⸗ e⸗ wig-lich! 3 —..——— 36—.—.——— S———— I 1— — 35 hen, icht ei nen Schritt; wo du wirst ehn 32——0 — zägeli 1773-1836. wie dein sen Frieden, ne selbst in mir! ele preist und dich; bete, so erhörst nich. Arndt 1769—1860. ilcher 1789—1860. Hän- de und En⸗de und rest ge gehn Wu O Sonntag und Gottesdienst. 581 IPIIII... ste⸗ hen da nimm mich mit! 2. In dein Erbarmen 3. Wenn ich auch gleich nichts hülle fühle Mein schwaches Herz Von deiner Macht, Und mach es gänzlich stille Du führst mich doch zum Ziele In Freud und Schmerz! Auch durch die Nacht. Laß ruhn zu deinen Füßen So nimm denn meine Hände Dein armes Kind! Und führe mich Es will die Augen schließen Bis an mein selig Ende Und glauben blind. Und ewiglich! Julie von Hausmann 1825—1901. 3. Sonntag und Gottesdienst. Mel. Wie fröhlich bin ich aufgewacht. Nach F. W. Sering. .* 2— 24 aanr, 449 5—.— 2.—.* EE. 2 ⸗— I — 6 —.—..— 1n n n Der Sonntag tommt mit lei⸗ sem Wate un und A 5 8 + SSSSSII... — — IE— bringt viel Frend und Se-gen mit. Sei uns Wiltannnien, — +— 2—— I— 2 25 des Herrn, wir sehn dich al⸗ le herz⸗lich gern! 2. Wie freundlich hat uns Zu ruhen von der Hände 4.— + Gott bedacht, Werk, Daß er den Sonntag hat ge- Daß Leib und Seel sich wieder macht, stärk'. 582 Anhang.— O 3. Von innen und von außen 4. Drum, lieber Sonntag, rein sehnen wir— Soll jedes Kind am Sonntag Die ganze Woche uns nach dir. 3— sein, Sei uns willkommen, Tag des de Von Lärm und wildem Spiele errn,—.— fern, Wir sehn dich alle herzlich gern!— So hat's der Herr des Sonntags F. N. Weber.—— gern. 6 4.— Melodie. Gottlieb David 433 um 1827. 2. 450ʃc½— 125 Jeden Gib ur ur α So fei-er-lich und stil le als— 273 ö 2—.—.—— — IPIPIqIFIIIIII I II ————.—.——..— 2 heu-te nah und fern sei's auch in meinem I 10 d EN —— +— + — —— 7 Her- zen am 2. Es tönen hell die Glocken Sie tönen nah und fern Und wollen alle laden Ins hohe Haus des Herrn. 3. O solchem freud'gen Rufe Wer folgte dem nicht gern? schö-nen Tag des Herrn. „Wer nähme Gnad und Liebe Nicht gern von seinem Herrn? 4. Und sieh, der Glaube leitet Wie einst der Weisen Stern Das Herz auf sicherm Pfade Hinauf zu seinem Herrn. Christian August Gebauer 1792—1852. Nach eigener Melodie. Christian Gregor. 1784. 451 9— I H + H—...— I— *.*X I VI—* * F. Ei. 00 0 0 Seg⸗ne und be⸗ hü ⸗ te uns durch 55 Erscheinung des Heilands. 583 é ber Sonntag, sehnen wir che uns nach dir. mmen, Tag des Herrn, ule herzlich gern! J. R. Weber. zackstatter um 1827. Herrn. nad und Liebe seinem Herrn? der Glaube leitet Weisen Stern sicherm Pfade em Herrn. debauer 1792—-1852. stian Gregor. 1784. te uns durch ———0 + e.—— 1—— dei- ne Gü o⸗ te, Herr, er-heb dein An- ge-sicht ü⸗ ber uns und gib uns Licht! 2. Schenk uns deinen Frieden Jeden Tag hienieden, Ehre sei dem Namen Gib uns deinen ie Geist, Jesu Christi unsers Herrn; Der uns stets zu Christus weist! Denn er segnet uns so gern. Johannes Evangelista Goßner 1773-1858. 3. Amen, Amen, Amen. 4. Erscheinung des Heilands. Nach 6645 Melodie. 45EE 0 0 Hburch es klop⸗fet Aus England. —— 2 * N für und für! SDDSEREE— 1 Wer steht draußen vor der Tür? O ein Gast ist's son⸗der⸗ E * glei⸗chen, den die Lie⸗ be zu dir trieb. Ach, mein +* —⁴ 1 5 PPPPPIIIIIT*T 2 Herz, laß dich er r⸗weichen, tu ihm 925 und hab ihn lieb! 5⁵⁸⁴ Anhang. — 2. Horch, es klopfet stets aufs neu! Wer mag warten so voll Treu? O dein Herr ist's hoch erhaben; Welch ein Glück ist's sein zu sein! Sieh, er kommt mit Himmels⸗ gaben, Tu ihm auf und laß ihn ein! 3. Horch, es klopfet, hör es doch! Immer steht er draußen noch. O dein Heiland ist's vollGnaden, Der da klopft an deiner Tür, Er will dich zur Hochzeit laden, Tu ihm auf, er schenkt sich dir! Ernst Gebhardt. Mel. aus dem 15. Jahrhundert. Nach eigener Melodie⸗ Tonsatz von Michael Prätorius. 1609. dier n en—— ⁵ n ne dnn— — 25— ue Es ist ein' Ros' ent- sprun- gen wie uns die Al-ten sun ⸗gen, 0—— 2 ö—— ⸗ 26— ‚3 3 1 2 aus ei⸗ ner Wur⸗zel zart; und hat ein von Jes⸗ se kam die Art, 0 ———..—. S- 75—6 +— 1.——.—— —*——.————1 Blümlein bracht mit-ten im kal-ten Win ⸗ter 2——— SSI........... 2.— DSSISSS wohl zu der 2. Das Röslein, das ich meine, Davon Jesaias sagt, Hat uns gebracht alleine Marie, die reine Magd. Aus Gottes ew'gem Rat Hat sie ein Kind geboren Wohl zu der halben Nacht. hal ⸗ben Nacht. 3. Das Blümelein so kleine Das duftet uns so süß; Mit seinem hellen Scheine Vertreibt's die Finsternis. Wahr'r Mensch und wahrer Gott Hilft uns aus allem Leide, Rettet von Sünd und Tod. — klopfet, hör es doch! draußen noch. ist's vollGnaden, an deiner Tür, r Hochzeit laden, schenkt sich dir! Ernst Gebhardt. 5. Jahrhundert. I Prätorius. 1609. sprun⸗ gen O Erscheinung des Heilands. 585 4. O Jesu, bis zum Scheiden In deines Vaters Reich, Aus diesem Jammertal Laß deine Hilf uns g'leiten Hin in den Freudensaal Nach eigener Melodie. Da wir dich ewig loben; O Gott, das uns verleih! Aus dem 15. Jahrhundert. Altdeutsch. 1535. 2 454 00 SPIIIIITT Nun sin⸗get und seid froh, jauchzt ......II 4.—— 5—— D und singt so? al ke Un⸗ sers Her zens ......——————.... un ⸗gen,„e N n-nr nrir, n IR— Wonne liegt in der Krip- pe bloß und DRE— —— 5 1——— ꝑP;;;;FFFIFI T— und hat ein— n en eennen— leuch⸗tet als die Son⸗ne in sei⸗ ner Mut ⸗ter ——— 9— ——— ⁵ er.xen nentee sWin: ter 450 8 Schoß. Du bist A und O, —— I IN— — U melein so kleine 8 so süß; llen Scheine Finsternis. hund wahrer Gott allem Leide, ind und Tod. 2. Sohn Gottes in der Höh, Nach dir ist mir so weh! Tröst mir mein Gemüte, O Kind voll Mildigkeit, Durch alle deine Güte, Du Fürst der Herrlichkeit! ) Zeuch mich hin nach dir!: du bist A und O. 3. Groß ist des Vaters Huld, Der Sohn tilgt unsre Schuld. Wir wär'n all' verdorben Durch Sünd und Eitelkeit, So hat er uns erworben Die ew'ge Himmelsfreud. ) Wären wir doch da! 58⁵⁶ Anhang. — 4. Wo ist der Freuden Ort? Nirgends mehr denn dort, Wo die Engel singen Das Heilig allzumal, Nach eigener Melodie. Und wo die Psalmen klingen 0 hohen Himmelssaal. Wären wir doch da!:, Aus dem Mittelalter. 1539. 45⁸ ESSESEE EE 1— 27 Vom Him⸗ mel hoch da komm' ich her, ich Q 0 0 0 EES IEEEEEHE—:. SSIIIIII.. Yhring' euch gu⸗te neu e Mar; der gu- ten Mär bring' —————— A EEEIEI— +4 ——— 2 E — 2 ich so viel, 2. Euch ist ein Kindlein heut geborn Von einer Jungfrau auserkorn, Ein Kindlein, jetzt noch zart und fein, Das soll eur' Freud und Wonne sein. 3. Es ist der Herr Christ, unser ö Gott; Der will euch führ'n aus aller Not, Er will eu'r Heiland selber sein, Von allen Sünden machen rein. 4. Er bringteuch alleSeligkeit, Die Gott der Vater hat bereit't, da⸗ von ich sing'n und Daß ihr mit uns im Himmelreich Sollt ewig leben allzugleich. 5. Des laßt uns alle fröhlich sein Und mit den Hirten gehn hinein Zu sehn, was Gott uns hat beschert, Mit seinem lieben Sohn verehrt. 6. Sei mir willkommen, edler Gast! Den Sünder nicht verschmähet st a Und kommst ins Elend her zu mir: Wie soll ich immer danken dir? —— almen klingen umelssaal. doch da! 1½1 is dem Mittelalter. sa ⸗ gen will. s im Himmelreich en allzugleich. uns alle fröhlich sein hirten gehn hinein Gott uns hat beschert, ben Sohn verehrt. villkommen, edler Gast! nicht verschmähet hast ns Elend her zu mir: nmer danken dir? O Erscheinung des Heilands. 787 7. Lob, Ehr sei Gott im höch⸗ Des freuet sich der Engel Schar sten Thron, Und singt uns solch ein neues Der uns schenkt seinen ein'gen Jahr. Sohn! Martin Luther 1483-1546. Nach eigener Melodie. Nikolaus Herman. 1554. 45⁷ E.—.—. EEEEE— *—1———‚—— 0 0 0 n Lobt Gott, ihr Chri⸗sten all- zu- gleich, in * 2— + i Hid ie d Hu ———.——— 2.—— sei⸗- nem höch-sten Thron, der heut schließt auf sein 2—1—————————— 4— S...........IIIIIIIIIIIII‚— —.—.——. Him- mel-reich und schenkt uns sei- nen Sohn, und 33—— 290— E.—— ———1 schenkt uns sei- nen Sohn! 2.Er kommt aus seinesVaters Und nimmt an sich ein's Knechts Schoß Gestalt, Und wird ein Kindlein klein; Der Schöpfer aller Ding.:, Er liegt dort elend, nackt und bloß 4. Heut schließt er wieder auf ) In einem Krippelein.:) die Tür 3. Er äußert sich all seiner Zum schönen Paradeis, G'walt DerCherub steht nicht mehr dafür. Wird niedrig und gering ½ Gott sei Lob, Ehr und Preis!:, Nikolaus Herman 1480—1561. Mel. Es ist gewißlich an der Zeit. 1535. 457——.....I S.. e—2——— a ꝗn Ich steh' an dei- ner Krip- pe hier, o ich kom⸗me, bring' und schen- ke dir, was ——7* 13—— II + ⁰S ———— Je⸗ su, du mein Le-ben, du mir hast ge-⸗ ge-ben. Nimm hin, es ist mein 6 1 .—— ——— Geist und Sinn, Herz, Seel und Mut, nimm al⸗-les hin und 0 • LI —— I— II +.——— 2——* IL. — ů—1— laß dir's wohl⸗-ge ⸗ fal-len! 2. Da ich noch nicht geboren war, Da bist du mir geboren Und hast mich dir zu eigen gar, Eh' ich dich kannt', erkoren. Eh' ich durch deine Hand ge⸗ macht, Da hast du schon bei dir bedacht, Wie du mein wolltest werden. 3. Ich lag in tiefster Todes⸗ nacht, Du wurdest meine Sonne, Die Sonne, die mir zugebracht Licht, Leben, Freud' und Wonne. O Sonne, die das werte Licht Des Glaubens in mir zugericht't, Wie schön sind deine Strahlen! 4. Du fragest nicht nach Lust der Welt Noch nach des Leibes Freuden; Du hast dich bei uns einge⸗ stellt An unsrer Statt zu leiden. Suchst meiner Seele Herrlich⸗ keit Durch dein selbsteignes Herze⸗ leid, Das will ich dir nicht wehren. 5. Eins aber, hoff' ich, wirst du mir, Mein Heiland, nicht versagen, Daß ich dich möge für und für In meinem Herzen tragen. So laß mich 0 dein Kripplein ein, Komm, komm und kehre bei mir ein Mit allen deinen Freuden! Paul Gerhardt 1607—1676. —— ——— „es ist mein e =les hin und ö Leibes Freuden; dei uns einge⸗ stellt tt zu leiden. Seele Herrlich— keit bsteignes Herze⸗ leid, ir nicht wehren. „ hoff, ich, wirst du mir, „nicht versagen, ꝛöge für und für erzen tragen. ch dein Kripplein ein, und kehre bei mir ein en Freuden! rhardt 1607-1676. Erscheinung des Heilands. 58⁹ Nach eigener Melodie. Georg Friedrich Händel 1685—1759. — 458 +2— m E E r. ——.— 0 0 0 Toch-⸗ ter Zi⸗ on, freu 2——————— + v. r, Hii R———.—. 28— dich, jauch ⸗ ze laut, Je⸗ ru a⸗ — —— +.— V—.—. , : Sieh, dein Kö T. nig .———— +— — 2——— + E.— kommt zu dir; ja er kommt, der 2— 2——8W7 S SE— ——. Frie de⸗fürst. Toch-⸗ter Zi⸗ on, *—.——.—— DDEDIEEEEEi‚EEE.................. 2——— 1— freu 2 e dich, jauch ze — 2——.——— II —54.—— Deeee—— 5 laut, Je⸗ ru sa ⸗-lem! 2. Hosianna, Davids Sohn, Sei gesegnet deinem Volk! Gründe nun dein ewig Reich; Hosianna in der Höh! Hosianna, Davids Sohn, Sei gesegnet deinem Volk! 3. Hosianna, Davids Sohn, Sei gegrüßet, König mild! Ewig steht dein Friedensthron, Du, des ew'gen Vaters Kind. Hosianna, Davids Sohn, Sei gegrüßet, König mild! Heinrich Ranke. 1820. 59⁰0 Anhang. O Nach eigener Melodie. Portugiesische Weise. Alle 450%%% E —47———— +—9„9.— jͤ—XK—2—nT——— DD„»D ˙ 4 1. 2n Her-bei, o ihr Gläub'gen, fröh⸗lich 2 H—— + e r, 235*—1— 1— 21.— tri-um⸗ phie-ret, o kom⸗met, o kom-met nach — 25 — N EE——— 7.— 2 Beth⸗ E bemr Se- het das Kind⸗ lein —*— 1—J— —— +— 12.2——6 1—— uns zum Heil ge- bo- ren! O las-set uns an⸗ Knaben. Alle. e,—..— be- ten, o las-set uns an-be⸗ten, o las=set 9 30.——1— ⁰S ——. + uns an-be- ten den Ko nig, den Herrn! (Alle.) O lasset uns anbeten, 2. Kommt, singet dem Herren,(Knaben.) O lasset uns anbeten, O ihr Engelchöre!(Alle.) O lasset uns anbeten Frohlocket, Sheamer ihr Den König, den Herrn! Seligen! Übersetzt aus adéste fideles. (Mädchen.) Ehre sei Gott im Him⸗ Deutsch von Heinrich Ranke mel und auf Erden! um 1820. — »rtugiesische Weise. — ᷓ. »n, fröh- lich set uns an⸗ —.— ——. o lase⸗set den Herrn! beten, et uns anbeten, ins anbeten Herrn! is adeste fideles. n Heinrich Ranke m 1820. Erscheinung des Heilands. 5¹ Nach eigener Melodie. e 40⁰ 55 SSE — dü fröh⸗li che, 0 du DPDPDID—————4— se li⸗ ge gna- den⸗ brin⸗gen-de Weihnachts⸗ E zeit! Welt ging ver⸗ lo ⸗ ren, ..— 7.—.— ist 96 00 ren; 8 2 —.——————————— DD— dich, Chri-sten⸗ heit! 2. O du fröhliche, 3. O du fröhliche, O 0 selige O du selige Gnadenbringende Weihnachts⸗ Gnadenbringende weihnachts: zeit! zeit! „Christ ist erschienen, König der Ehren, Uns zu versühnen; 870 woll'n wir hören; Freue, freue dich, o— 9 Freue, freue dich, o Christen⸗ heit!: heit!: Johann Daniel Falk 1768·1826. Aus Thüringen. 1810. Nach eigener Melodie. . Am Weihnachts ⸗baum 400 0 0 0 0 die Lich- ter Anhang. e bren⸗nen. Wie glänzter fest-lich, lieb und mild, als RE* N V—.— ESEEEEEEEEE-.. —.——— 2—— spräch' er:„Wollt in mir er ⸗ ken-nen ge⸗ 2.2 2———.—1 d EDDD...R treu ⸗er Hoffnung stil ⸗les Bild!“ 2. Die Kinder stehn mit hellen Blicken, Das Auge lacht, es lacht das erz. O fröhlich seliges Entzücken! Die Eltern schauen himmel⸗ wärts. 3. Zwei Engel sind herein⸗ getreten, Kein Auge hat sie kommen sehn, Sie gehn zum Weihnachtstisch und beten Und wenden wieder sich und gehn. 4.„Gesegnet seid ihr alten Leute, Gesegnet seist du kleine Schar! Wir bringen Gottes Segen heute Dem braunen wie dem weißen Haar. 5. Zu guten Menschen, die sich lieben, Schickt uns der Herr als Boten aus, Und seid ihr treu und fromm geblieben, Wir treten wieder in dies Haus.“ 6. Kein Ohr hat ihren Spruch vernommen, Unsichtbar jedes Menschen Blick Sind sie gegangen wie ge⸗ kommen, Doch Gottes Segen blieb zurück. Gustav Hermann Kletke. Nach eigener Melodie. Volksweise. 1842. 46²* 4———.— SSSEEEE 59.———.——— 0 0 0 5—66* Der Christbaum ist der schön-ste Baum, den nen ge—⸗ tes Segen heute ie dem weißen aar. enschen, die sich eben, Herr als Boten us, und fromm blieben, in dies Haus.“ t ihren Spruch rnommen, Nenschen Blick n wie ge⸗ mmen, en blieb zurück. Hermann Kletke. zolksweise. 1842. te Baum, den O Erscheinung des Heilands. ³ — V I +. .—— +* V — wir auf Er- den ken-nen. Im Gar⸗ten klein, im ö +—— — + B I ——.— 2 de, —.— —— N ö ö eng⸗sten Raum wie lieblich blüht der Wun- der⸗ baum, wenn 25585—.— — 9 — 2— .9—— Q , rn— 8 vi sei ⸗- ne Blümchen bren-nen, wenn sei- ne Blümchen bren⸗ nen, ja bren 2. Denn sieh, in dieser Wun⸗ dernacht Ist einst der Herr geboren, Der Heiland, der uns selig macht. Hätt' er den Himmel nicht ge⸗ bracht, ) Wär' alle Welt verloren,/ Verloren. 3. Doch nun ist Freud und Seligkeit, Ist jede Nacht voll Kerzen, Auch dir, mein Kind, ist das bereit't: Nach eigener Melodie. 2 nen. Dein Jesus schenkt dir alles heut, ) Gern wohnt er dir im Herzen, Im Herzen. 4. O laß ihn ein, es ist kein Traum! Er wählt dein Herz zum Garten, Will pflanzen in dem engen Raum Den allerschönstenWunderbaum 2) Und seiner treulich warten,: Ja warten. Johannes Karl. 1842. Franz Gruber. 1818. 0 0 0 0 4⁰⁰—— LI 6*—. Stil⸗le Nacht, heil'⸗ge Nacht! Al-les schläft, 394 Anhang.— ein ⸗sam wacht nur das hei- li-ge El 4— 9 N N N U— 9— SSSSSS———.— 1——— — 12——.—— das im Stal⸗le zu war, bei dem inmimi ——.— 1 N N—— — E—— Kind, bei dem himm⸗ a Kind. 2.Stille Nacht, heil'geNacht! 3. Stille Nacht, heil ge N Nacht! Hirten erst kundgemacht Gottes Sohn, o wie lacht Durch der Engel Halleluja, Lieb aus deinem göttlichenMund, Tönt es laut von fern und Da uns schlägt die rettende nah: Stund, 23 Christ, der Retter ist da.): Christ, in deiner Geburt! 2½ Joseph Mohr 1792—1848. Nach eigener Melodie. Johann Abraham Peter Schulz. 1794. — Ihr Kin⸗-der⸗lein, kommet, o kom⸗met doch zur Krip⸗pe her kommet in Beth⸗ lehems *— ö II 2IT 2.—„ 7 2 2— e IIE DEEE ** I HV—2—* —4 Stas und seht, was in die⸗ser hoch- hei- li⸗gen N ——.—— 66665— — E 1.—. 2.—.—. Rochtd⸗ der Va⸗ter im Himmel für Freu⸗de uns Iachtel 2———.— El ⸗tern⸗paar, ht, heil'ge Nacht! o wie lacht ꝛgöttlichen Mund, t die rettende Stund, einer Geburt! Mohr 1792—-1848. Peter Schulz. 1794. ——— ..— o kom-met doch ö O Erscheinung des Heilands. 595 é 2. O seht in der Krippe im nächtlichen Stall, Seht hier bei des Lichtleins hell⸗ glänzendem Strahl In reinlichen Windeln das himmlische Kind Viel schöner und holder, als Engel es sind! 3. Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh, Maria und Joseph betrachten es froh; Die redlichen Hirten knien betend davor, Hoch oben schwebt jubelnd der Engelein Chor. 4. O beugt wie die Hirten anbetend die Knie, Erhebet die Händchen und danket wie sie; Nach eigener Melodie. Stimmt freudig, ihr Kinder,— wer wollt' sich nicht freun?— Stimmt freudig zum Jubel der Engel mit ein! 5. Was geben wir Kinder, was schenken wir dir, Du bestes und liebstes der Kin⸗ der, dafür? Nichts willst du von Schätzen und Freuden der Welt, Ein Herz nur voll Unschuld allein dir gefällt. 6. So nimm unsre Herzen zum Opfer denn hin; Wir geben sie froh dir in kind⸗ lichem Sinn. O mache sie heilig und selig wie deins Und mach sie auf ewig mit deinem in eins! Christoph von Schmid 1768—1854. der Brüdergemeine. .— . in Beth⸗le⸗hems 0 0 0 0 Kom⸗met, ihr Kin⸗ der mit fröh⸗ H.⸗ chem ———— ,. wdi. ————.——*———————————.— och⸗hei-li⸗gen Her- zen, kom-met und ei-let nach Beth-le-hems Q — dee n Feld, las⸗ set da⸗ hin⸗ten die Sor⸗ gen und Schmerden, e uns macht! 9 Anhang. O 9 V* * +2 2—— + +* 1— 2— I—————.— 2.— ——— 1 + 1 1 1 schau⸗et das lieb klich- ste Wun⸗der der Welt! • V— 4 +— +——— 5.—. e. 2—. Las⸗set die freu⸗ di⸗ ge Kund auch Er zäh⸗ ban 2— +— +.—.————. 4 ꝗSPSPSPISIIIIIITIIIIIIII... — 1 7 2.— Je⸗sus ist kom-men, der Hei⸗land der See- leu! 2. Gebt euch dem Heiland nun 3. Ja, wir ergeben uns dir gänzlich zu eigen, heut aufs neue, Präget sein Bild in die Herzen Jesus, du liebest die Kinder so euch ein; sehr. Er kann den Weg nur den Stärk unsern Glauben, erhalte richtigen zeigen, die Treue, Der in den Himmel uns führet Daß wir dich lieben je mehr hinein! und je mehr, Blicket nach ihm als dem retten- Bis wir im seligen Himmel den Sterne: dort oben, Jesus ist kommen, o folget ihm Liebster Herr—.—— dich ewiglich gerne! loben! Brüdergemeine. Nach eigener Melodie. Nach einer 66.6615646 Weise. 4606 SDSDDE Ihr Hir⸗ 30 er ⸗ wacht, seid mun⸗ter und —————— rr. lacht! Die En= gel sich shwinhen vom Him⸗ See⸗ len! geben uns dir aufs neue, st die Kinder so lauben, erhalte Treue, ieben je mehr je mehr, gen Himmel oben, su, dich ewiglich n! Brüdergemeine. aderborner Weise. n vom n O Erscheinung des Heilands. 597 é *— 4.— ——— SSSSEEE —.—..—. + mel und sin- gen: Die Freu-de ist da, der + — Hei⸗land ist nah. 2. Ihr Hirten geschwind, Kommt, singet dem Kind, Blast in die Schalmeien, Sein Herz zu erfreuen; Auf, suchet im Feld Den Heiland der Welt! 3. Sie hörten das Wort Und eilten schon fort, Sie kamen in Haufen Im Eifer gelaufen Und fanden da all Den Heiland im Stall. Verfasser unbekannt. Nach eigener Melodie. Altböhmische Volksweise. 4⁰⁷⁶ S*.— —.— Kom⸗met, ihr Hir- ten, ihr Män:ner kom⸗met, das lieb- li-che Kind⸗lein — +—— 2 PPPPD... n. und Fraun, zu schauit Chri⸗stus der Herr ist heu=⸗t 94 N I *—*—— 27 e ——— 7— 7 2.— 2*— ge⸗ bo⸗ ren, den Gott zum Hei⸗ land euch hat er⸗ 00—— DSDD‚.D‚.— + ko⸗ren: Fürch⸗=tet euch nicht! 5⁸ Anhang. — 2. Lasset uns sehen in Bethle⸗ hems Stall, Was uns verheißen der himm⸗ lische Schall; Was wir dort finden, lasset uns künden, Lasset uns preisen in frommen Weisen! Halleluja! 37 Nach eigener Melodie. 3. Wahrlich, die Engel ver⸗ kündigen heut Bethlehems Hirtenvolk gar große Freud: Nun soll es werden Friede auf Erden, Den Menschen allen ein Wohl— gefallen. Ehre sei Gott! Nach einem altböhmischen Volkslied. Joh. Christ. Heinr. Rinck 1770—1846. —.—.— 468 I —..— 2..— + 00⁰ Al-zle Jah-re wie- der kommt das 254256.—.— PDP——.— P.—— —— 4. E— 2.— 4.—..———— Chri⸗stus ⸗ kind auf die Er-de nie ⸗ der, 2. * II ————— ——— 2. Kehrt mit seinem Segen Ein in jedes Haus, Geht auf allen Wegen Mit uns ein und aus; wo wir Menschen sind; 3. Ist auch mir zur Seite Still und unerkannt, Daß es treu mich leite An der lieben Hand. Wilhelm Hey 1789—1854. Mel. Vom Himmel hoch ꝛc. 1539. 4⁰⁰ S — 6 , —— 3339—.— 0 0 0 0 Du lie⸗ ber heib⸗ ger from⸗mer Christ, der die Engel ver⸗ ündigen heut tenvolk gar zroße Freud: den Friede auf Erden, allen ein Wohl⸗ jefallen. mischen Volkslied. Ninck 1770—1846. ur zur Seite annt, ch leite hand. Hey 1789—1854. O Erscheinung des Heilands. 399 Q .DDSDiieeS‚. E 1——.—.65— 0 für uns Kin- der kom-men ist, da- mit wir sol⸗len — weis' und rein und rech- te Kin- der 2. Du Licht, vom lieben Gott gesandt In unser dunkles Erdenland, DuHimmelskind und Himmels⸗ schein, Damit wirsollen himmlisch sein! 3. Du lieber heil'ger frommer Christ, Weil heute dein Geburtstag ist, Drum ist auf Erden weit und breit Bei allen Kindern frohe Zeit. Nach eigener Melodie. . Got=tes sein! 4. O segne mich, ich bin noch klein, O mache mir das Herze rein, O bade mir die Seele hell In deinem reichen Himmels⸗ quell! 5. Daß ich 6 Engel Gottes ei In Demut und in Liebe treu, Daß ich dein bleibe für und für, Du heil'ger Christ, das schenke mir! Ernst Moritz Arndt 1769—1860. Leonhard Schröter. 1587. — ——..— 1.— 5—— ον Freut euch, ihr lie⸗ ben Chri⸗ sten, freut RRRRTDRRDRR-.. DEDDDE— euch von Her-zen sehr! Euch ist ge⸗ boren Q —— N— ..... 2— Chri=stus, recht gu ⸗ te Mär. Es neu ze ο Anhang. O ö Q — 2 , sin-gen uns die En- gel aus Gottes ho- hem Thron, gar lieb⸗lich tun 5 sin-gen für⸗ ———— 1 —— E E wahr ein' sü* ßen Ton. Ton. 2. Also tun sie nun singen: Es ist euch dargegeben, Das Kindlein ist euch hold, Dadurch ihr sollet han Es ist des Vaters Wille, Des Vaters Gunst undSegen, Der hat's also gewollt. Sein' Gnad ist aufgetan.:) Aus der Liedersammlung von Gottfried Freiherr von Tucher 1813—-1877. 655 eigener Melodie. Volksweise. Vor 1826. 47l Sü⸗ßer die 55115 cken nie klin⸗ gen 2— n. als zu der Weihnachts⸗ zeit; s ist, als ob — En⸗ ge⸗ lein sin- gen wie- der von Frie⸗den und 265.—.— II N—— 2— 5 IIE N N N V 1 N .— e,, 2 ——— Freud, wie Nin ge⸗ sun-gen in se:li⸗ inst und Segen, uufgetan.:, cher 1813—1877. veise. Vor 1826. ist stz als ob — —2. rie⸗ den und Erscheinung des Heilands 60¹ 2—.—— N——— 2— äPRPRPPIt · ger Nacht. Glo⸗cken mit hei- li- gem Klang, —* I ——..— + +— 2—4 S H = Ell klin⸗get die Er⸗ de ent- lang! 2.O wenn die Glocken erklingen, Schnell sie das Christkindlein hört, Tut sich vom Himmel dann schwingen, Eilet hernieder zur Erd, ) Segnet den Vater, die Mutter, das Kind.: Glocken mit heiligem Klang, Klinget die Erde entlang! Mel. Ostern ist heut. 3. Klinget mit lieblichem 5 Schalle Über die Meere noch weit, Daß sich erfreuen doch alle Seliger Weihnachtszeit, ) Alle aufjauchzen mit einem Gesang. Glocken mit heiligem Klang, Klinget die Erde entlang! Wilhelm Kritzinger 1816—1890. Johann Peter Schück. Weihnacht ist DEEEE 0 heut, wir sind er ⸗ asern 9 — 7 + ̃— 1 —.—4 650 der Herr Je= sus Christ zur Welt ge⸗ bo⸗ren ist, D Daß der Herr Je⸗ sus Christ zur Welt ge⸗ boren ist. 2. Hörst du den Klang, Den Engelsang? Betend die Hirten 62 7 Weil unser Heil erschien., 6⁰e Anhang. 3. Komme auch du Voll Dank herzu; ) Dir auch wird ew'ges Heil, Friede und Gnad zuteil.:, Mel. Christus der ist mein Leben. 4. Weihe dein Herz In Freud und Schmerz 2) Zu Jesu Krippelein, So wirst du selig sein. Johann Peter Schück 1811—1892. Melchior Vulpius? 1609. — ů— 125755—— l E 1 —.—2* v—— — 20— Am Him⸗mel ist ge- stan- den mit — 2 1— 4 D E* 15—.——— *— DD 1—— ei ⸗ nem Mal ein Stern, zu kün- den al-len 4 If ———A 2 E 1*—1 N. —7 Lan-den den neu⸗ge- bor- nen Herrn. 2. Drei Männer nach ihm fragen Wohl in Jerusalem, Drei Männer ziehn ohn' Zagen Bei Nacht gen Bethlehem. 3. Drei Männer vollVerlangen Stehn vor'ner Türe klein; Da sind sie eingegangen Mit Gold und Spezerein 4. Und weinen fast aus Reue Ob ihrer Sündenschuld, Geloben Dienst und Treue Dem König groß an Huld. Abel Burckhard 1805—1862. §. Passion und Ostern. Mel. Erhalt uns, Herr. 0 +* 2 +* + . ——.— 2 2— 0⁰0⁰ Herr Je⸗ su Christ, dein teu⸗ res Blut ist Herz hmerz elein, sein. ück 1811—1892. Vulpius? 1609. zangen pezerein fast aus Reue schuld, ind Treue an Huld. ard 1805-1862. lltkirchlich. 1543. 5 Blut ist O Passion und Ostern. 60³ .—— 3. , Hinnnne,e n. ————1.—.—— I 1 . 77 3 mei⸗ ner See-le höch-stes Gut; das stärkt, das labt, das ö ————— I—*————6 2——— +—4 —2— 1———6 1—4 2—— —.— al⸗ lein mein Herz von al- len Sün⸗ den rein. Dein Blut, mein Schmuck, 3. Herr Jesu, in der letztenNot, mein Chrenkleid, Wenn mich schreckt Teufel, Höll Dein' Unschuld und Gerechtigkeit und Tod, Macht, daß ich kann vor Gott Solaß ja dies mein Labsal sein: bestehn Dein Blut macht mich von Und zu der Himmelsfreud ein⸗ Sünden rein! gehn. Johann Olearius 1611—1684. Mel. Alles ist an Gottes Segen. 1738. 47⁵— +— SDSSDSISISISIIIII ——— u u Un-ter tau-send fro- hen Stun⸗ den, IS die im Le⸗ben ich ge-fun⸗ den, blieb nur ei⸗ ne —..:e—— 2—.—2———.———— mir ge⸗ treu, ei⸗ ne, wo in tau⸗ send Schmerzen SSSS—.— ich er-fuhr in mei⸗nem Her⸗ zen, wer für mich ge⸗ 6⁰0⁴ Anhang. U 6——..— +...—— *—4 jp‚‚‚‚ii3. 225 stor-ben sei. 2. Wenn sie Jesuviebe wüßten, Liebten alle nur den Einen, Alle Menschen würden Christen, Würden ewig ihn nur meinen, Ließen alles andre stehn, Ewig ihm zur Seite stehn. Friedrich von Hardenberg(Novalis) 1772—1801. 1 Nach, eigener Melodie. Emilie Zumsteeg 1796—1857. 47⁰. —— —* Am Sti⸗berg weiß ich ei ⸗ne Stät⸗te, ent⸗ 9 2 ...SS......I...... ————— 1— 2—— — 7.— le⸗gen vom Ge⸗räusch der Welt; der Ki-dron e er—.5— V ISS ee, n,. 33 rausch im tie⸗fen Bet 41 der Sl. Tade brei⸗ tet sein Ge- zelt. Dort blickt man nicht von stol-zen * 5. DDDE 25 War⸗ten hin⸗aus auf Flu- ren, Wald und See; den — 0 7 stil-len Hof um-gibt ein Gar-ten, sein Na-me den Einen, nenur meinen, eite stehn. alis) 1772-1801. teeg 1796—1857. Stät⸗te, ent⸗ m brei⸗tet nd See; den sein Na-me O Passion und Ostern. 60⁵ 11 . .——.— =——8— ——.... 1 ist Geth⸗ se-ma ⸗ ne. 2. Dort lag der heiligste der Beter In dunkler Nacht auf seinen Knien, Dort hat das Kind der frommen Väter Zu Gott gerufen und geschrien. Dort wurden Seufzer ausge⸗ stoßen In großer Angst und Seelennot, Von der gebeugten Stirne flossen Die schweren Tropfen blutigrot. Nach eigener Melodie. 3. O Herr, du hast auch meinen Frieden Gesucht in jener finstern Nacht; Du hast, von allen abgeschie⸗ den, Für mich gebetet und gewacht. Wie sollt' ich nicht daran ge⸗ denken Und allerorten, wo ich geh', Die Blicke meiner Augen lenken Hinüber nach Gethsemane? Heinrich Puchta 1808-1858. Um 1050. 2— *— von der ——— .— —— al-le froh sein, Mar⸗ter al--lez; des soll'n wir 66 dn—.—*— —— + Christ will un=ser Trost sein. 2. Wär' er nicht er⸗ stan ⸗ den, die Welt die wär' ver⸗ ⁰e Anhang.— U — 5—— ö S..........— a 6 gan ⸗=gen; seit daß er er-stan- den ist, so i=— ......—— 2 +—— lob'n wir den Va⸗ter Je-su Christ. Herr, er-barm— PPI.I. T TTTIIII 2— EIEEEEEEEE———————.— .—— dih 5: Hal: le lu ja, Hal le 2.2 9 2 V—.—— + HI 1 *=.——— H. 2 ..,, ,ex,. Hätte — 2* lu⸗ ja, Hal ⸗le ⸗ lu: ja! Des soll'n wir 9195 +— *—.—.— 97 Aus d —————— ‚—— „„ 0 I al⸗ le froh sein, Christ will un-ser Trost sein. — 47 2— IL.— —— E — Herr, er⸗barm dich! Um 1200. 2—0 559.6660 ist an Gottes Segen. 1738. 2 Q 44 E . e—— 0 4* 16 0⁰0 0 O ⸗stern, O-stern, Früh-lings-we⸗hen! 6 9..— ISISIIIIIIITIAII‚IITIT.TITTIT...T —2——.———.—— 15 20 Oestern, Ostern, Auf-er ⸗ste⸗ hen aus der tie⸗fen— Passion und Ostern. oo/ ———— ꝗSSPSPSPSPSSSISIIII Gra⸗bes⸗nacht! Blu-men sol- len fröh- lich blü-hen, — a. REE —81 1—— A= —— 23 Her-zen sol- len heim-lich glü⸗hen; denn der Hei-land — üist er⸗wacht. 2. Trotz euch, höllische Ge⸗ 3. Der im Grabe lag gebunden, walten! Hat den Satan überwunden, Und der lange Kerker bricht. Frühling spielet auf der Erden, Frühling soll's imHerzen werden, Herrschen soll das ew'ge Licht. Max von Schenkendorf 1783—1817. Hättet ihn wohl gern behalten, Der euch in denAbgrund zwang? Mochtet ihr das Leben binden? Aus des Todes düstern Gründen Dringt hinan sein ew'ger Gang. Mel. O sanctissima. E 2— O du Sizilianische Volksweise. N— D— — E— + seöh em he, D se ⸗li ⸗ ge gna den- brin⸗gen ⸗de O: ster⸗ .—————— N .—.——5.—.— SSS.———— * zeit! Welt lag in Ban- den, Christ SSS ————— freu= e Freu ⸗e, ist er⸗ stan⸗ den. 60⁸ Anhang. U ö D———— ———— D———— dich, o Chri-sten-heit! 2. O du fröhliche, 3. O du fröhliche, O du selige O du selige Gnadenbringende Osterzeit! Gnadenbringende Osterzeit! ) Tod ist bezwungen, Kraft ist gegeben, Leben errungen. Laßt ihm uns leben! Freue, freue dich, o Christen⸗ Freue, freue dich, o Christen⸗ heik: heit Nach Johann Daniel Falk 1768—1826. Nach eigener Melodie. Johann Peter Schück. 480⁰ n—= 0 0 0 O⸗ stern ist heut, wir sind er- freut, —.— ....—— I—. I D‚‚RR J—. 2 53—.—5—— + 3 7 daß der Herr Je-sus Christ heut auf-er-stan-den ist, D E daß der— Je⸗ sus Christ heut auf er⸗ Hanede den ist. 2. Schaue doch her, 3. Und gehst auch du Das Grab ist leer; Zur Grabesruh, „ Le ben und Sieg ist da,) Führt dich der Heiland aus Singet Hallelujal: In deines Vaters Haus. 2½ Johann Peter Schück 1811—1892. Wenn Auf de Jedes Seine 4. 5 Wie a Ev iche, e Osterzeit! ben, ben! „o Christen⸗ eit: 7 Falk 1768—1826. un Peter Schück. —— ———+— er e freut, stan⸗den ist, n⸗den ist. ꝛuch du Heiland aus 5 Haus, 2½1 chück 1811—1892. Himmelfahrt und Pfingsten. 0 6. Himmelfahrt und Pfingsten. Nach eigener Melodie. Friedrich Ernst Feska. 1822. 2.———— — mei⸗ner Hei- mat Haus. Wo die Ber⸗ ges⸗ spit zen S...........—.—5 — frem⸗den Blu⸗men blü-hen, ruh=te —— 5———.— aus. mei⸗ ne See⸗=le 2. Hätt' ich Schwingen, hätt' ich Flügel, Flög' ich auf zu meinem Stern. Über Meere, Täler, Hügel, Sonder Schranke, sonder Zügel Folgt' ich immer meinem Herrn. 3. Ach, das war ein schöner Segen, Wenn er mit den Jüngern ging, Auf den Feldern, auf den Wegen Jedes Herz wie Maienregen SeinenTrost, sein Wort empfing. 4. Ander Los ward uns be⸗ reitet: Wie auch blühet rings das Land, Evang. Gesangbuch. Wie sich rings die Ferne breitet— Der uns rufet, der uns leitet, Unser treuer Freund entschwand. 5. Aufgehoben, aufgenommen In den Himmel ist er nur; Herrlich will er wiederkommen, SeineTreuen, Stillen, Frommen Folgen immer seiner Spur. 6. Will mich denn zufrieden geben, Fassen mich in stillem Sinn. All mein Denken, Sehnen, Streben, Meine Lieb und auch mein Leben Geb' ich meinem Freunde hin. Max von Schenkendorf 1783—1817. 20 Anhang. Mel. Ringe recht ꝛe. 45. 482— D. .——.——— u Geist vom Va⸗ ter, tau⸗-e, tau e — 7—— 1 7— 2——— II 2—.— =—— SSSSI Se⸗gen auf die dür re Flur, daß dein Lie-bes⸗ A——— 2 +————.. IAE/ 2 n wi.—2— 2—. 4 wir- ken prei⸗se die er⸗ quick-te Kre⸗ a= tur! 2. Geist des debens, wehe, wehe Übers weite Totenfeld, Weck die Seelen aus dem Schlafe, Die der Tod gebunden hält! 3. Geist des Lichtes, leuchte, leuchte, Wo es finster ist und Nacht, Daß die Finsternis bald weiche Und die Nacht zum Tag erwacht! 4. Geistesflamme, zünde, zünde Heller hier dein Feuer an, Daß es deiner Jünger Herzen Wärmen, heil'gen, läutern kann! 5. Jesus Christus, höre, höre, Sprich dein Amen, wenn wir flehnz; Send einmal in unsre Lande Ein gewalt'ges Geisteswehn! Verfasser unbekannt. Sizilianische geistliche Volksweise. Mel. O sanctissima. O du 00 0 0 fröh zliesche, du * —2 N EI se li⸗ ge gna⸗ den⸗ brin⸗ gen-de Pfing⸗ sten⸗ * 2.— 4— H—.— .—* IRIRDIDRDRDRDRDRDRDRDDDRDR +* r,.... zeit! Christ un⸗ser Mei ⸗ ster hei wre⸗ a ⸗ tur. nme, zünde,zünde Feuer an, Jünger Herzen en, läutern kann! istus, höre, höre, nen, wenn wir flehn; unsre Lande Geisteswehn! erfasser unbekannt. istliche Volksweise. O Himmelfahrt und Pfingsten. 611 ö 5—.— 2—6—— 6——.—.— ligt die Gei ster Freu ⸗e, freu e .,„., 2 dich, o Chri- sten⸗ 2. O du fröhliche, O du selige Gnadenbringende Pfingstenzeit! „ Führ, Geist der Gnade, Uns deine Pfade! Freue, freue dich, o Christen⸗ Heit heit! 3. O du fröhliche, O du selige Gnadenbringende Pfingstenzeit! ): Uns, die Erlösten, Geist, willst du trösten. Freue, freue dich, o Christen⸗ heit! Nach Johann Daniel Falk 1768—1826. Mel. Ostern ist heut. Johann Peter Schück. Pfing⸗sten ist . 404% 2 ů 5383 heut, wir sind er- freut ———.— r N üsber den heil'⸗gen Geist, der un- ser Trö⸗ster heißt. 2. So will er dir Auch für und für 2. Lehrer und Tröster sein, Zu Gottes Kind dich weihn.) 3. Drum bete gern Und oft zum Herrn, „) Der dich ja beten heißt: Gib mir den heil'gen Geist!:, Johann Peter Schück 1811—-1892. 20* 61² Anhang. U x 7. Ausbreitung des Evangeliums. Nach eigener Melodie. Georg Friedrich Händel 1685—1759. ——— L 9aaa Von Grönlands eis'⸗gen Ber- gen, von 255——— 2————.——————— 5 7 In⸗diens sonn'gem Strand, von blü-hen- den Ge⸗ fil ⸗-den, aus dür-rem Wü⸗sten-sand, von vie-len — SSSSI —————————— tönt der Hei⸗den Bit-te um neu⸗en Glaubens Licht. 2. Und wir, die wir emp⸗ 3. Weht, weht, ihr lust'gen fangen Winde, Den Glaͤuben von dem Herrn, Sein Wort von Land zu Land, Wir bringen ihn den Heiden, Tragt es, ihr leichten Wellen, Den Brüdern ja so gern. Bis zu dem fernsten Strand, Erlösung ist erfunden Daß alle laut bekennen, Für alle fern und nah. Daß er allein der Herr, O sagt's den armen Heiden, Und alle Knie sich beugen Daß ein Messias da! Zu unsers Gottes Ehr! Nach Reginald Heber 1783—1826. Zum Füh s. er⸗gen, von ——— aubens Lcht. „ihr lust' gen inde, Land zu Land, hten Wellen, ten Strand, kennen, rHerr, h beugen Ehr! eber 1783-1826. O Ausbreitung des Evangeliums. 6¹³ Nach eigener Melodie. Vor 1822. Joseph Haydn(?) 1732-1809. · Die Sach ist dein, Herr Je⸗ su Theis, die und weil es dei⸗ne Sa⸗che ist, kann —— ⁵——..— 12* ——— — ů Sach, an 0 wir stehn, Al ⸗lein das sie nicht un-ter ⸗gehn. es fruchtbar 7* Wei⸗zen-korn, be⸗ vor sproßt zum Licht em⸗por, muß sur⸗ ben 7 Er⸗ de Schoß zu vor vom eig ⸗ nen Weꝛsen los, durch Ster⸗ben los, vom eig⸗nen We- 5 los. 2. Du gingst, o Jesu, unser Samt deiner Sach zum Licht Haupt, empor, Durch Leiden himmelan, Zum Licht empor, Und führest jeden, der da glaubt, Durch Nacht zum Licht empor! Mit dir die gleiche Bahn. Wohlan, so nimm uns allzu⸗ 3. Du starbest selbst als gleich Weizenkorn Zum Teil am Leiden und am Und sankest in das Grab. Reich; Belebe denn, o Lebensborn, Führ uns durch deines Todes Tor Die Welt, die Gott dir gab! 6⁴ Anhang. x O Send Boten aus in jedes Land, Auch wir stehn dir zum Dienst Daß bald dein Name werd' bereit bekannt, In Kampf und Streit, Dein Name voller Seligkeit! Zum Dienst in Kampf undStreit. Strophe 1 und 3 von Felician Zaremba 1794—1874. Strophe 2 von Samuel Preiswerk 1799—1871. Mel. Vom Himmel hoch ꝛe. 1539. ——— ⁷ ⁰0 Wir dan⸗ken dir, Herr Je-su Christ, daß ——— +—3— ——3.— SiEE du der mächt'ge Kö- nig bist, durch des-sen Gna⸗de Q e e iinnirninindnri er Lri xs,Ltir .— al ⸗le- zeit des Her-zens Trost uns ist be⸗reit. 2. Wie trostlos gehn die Hei- 3, Hilf du, daß sie erkennen dich den hin Und deiner Herrschaft beugen sich, In ihrem ganz verstockten Sinn Daß dankbar sie mit uns zugleich Und beten ihre Götzen an! Sich freun in deinem Gnaden⸗ Doch keiner ist, der helfen kann. reich! Reinhold Grundemann geb. 1836. + Mel. Ein Gärtner geht im Garten. 48⁰⁰ + II ö oo Ich weiß von vie-len Kind⸗lein im ———— 10 00....—..—— i fer-nen Hei-den ⸗land, die ha- ben ih ⸗re H— zum Dienst it treit, pfundStreit. a 1794—1874. rk 1799—1871. 1539. be⸗ reit. erkennen dich ft beugen sich, tuns zugleich m Gnaden⸗ X ann geb. 1836. U Wort Gottes. 6s TTTT— ere we — Hän-de 2. Die armen Heidenkinder Die liegen mir im Sinn; Wer weist zum Freund der Sünder Mit treuem Wort sie hin? 3. Sie lernen keine Sprüchlein, Sie lernen kein Gebet; Sie haben keine Büchlein, Darin vom Heiland steht. 4. Kein Christtag ist bei ihnen Und auch kein Osterfest, zum Hei- land nie ge- wandt. Wo Gott sie danken können Als kleine Himmelsgäst'! 5. O Herr, laß deine Gnade Bei ihnen kehren ein, Ein Licht auf ihrem Pfade Laß deine Worte sein! . O Jesu, sende Lehrer Hinaus mit deinem Wort; Gib ihnen will'ge Hörer An jedem Heidenort! Verfasser unbekannt. 8. Wort Gottes. —6 eigener Melodie. 2066½5 Friedrich 6055 1790. 489 ⸗— Im⸗mer muß ich wie⸗der le-⸗sen in dem ——.— 2——. 1— . DIDIDDDDDRERR——— Ir*—2 53—— 4 —2—— 2—+ 2—— al⸗ten heil'-gen Buch, wie er il so sanft ge⸗ —.. I. , 4— 15 . + we⸗ sen, oh- ne List und oh ⸗ne Trug; 2. Wie er ließ die Kindlein kommen, Wie er hold sie angeblickt Und sie in den Arm genommen 6e Anhang. Und sie an das Herz ge⸗ drückt; 3. Wie er Hilfe und Erbarmen Allen Kranken gern erwies Und die Blöden und die Armen Seine lieben Kinder hieß; 4. Wie er keinem Sünder wehrte, Der bekümmert zu ihm kam, Wie er ihn bekehrte Und den Tod vom Herzen nahm. E 5. Hat die Herde sanft geleitet, Die sein Vater ihm verliehn, Hat die Arme ausgebreitet, Alle an sein Herz zu ziehn. 6. Immer muß ich wieder lesen, Les' und weine mich nicht satt, Wie er ist so treu gewesen, Wie er uns geliebet hat. Luise Hensel 1798-1877. 9. Konfirmation. Nach eigener Melodie. Christian Palmer. 1863. 400⁰ 0 0 0 Je⸗su, dir leb' ich, Je-su, dir 8— 2——— ———5 +IS.——..—— n. sterb ich, Je⸗ su, dein bin ich im Le-ben Nach Str. 2. Tod. 2. O sei uns gnädig, Sei uns barmherzig, und im 5960 9655— Tühr uns,„o Jesu, In deine Seligkeit! Amen. 1666. Thommen. 1745 — — e sanft geleitet, om verliehn, isgebreitet, zu ziehn. ich wieder sen, ich nicht satt, gewesen, Het hat. isel 17981877. Palmer. 1863. *— iLe⸗ ben U Konfirmation. 617 fah-ret hin, nur nach Je-su steht mein Sinn. 2. Jesus ist mein höchstes Gut/ 3. Herr, ich hang' allein an dir. Denn er gab sein teures Blut Nimm nur alles selbst von mir, Auch für mich verlornes Kind, Was dir nicht gefällig ist, Daß mein Glaube Gnade find'. Weil du doch mein alles bist! Ernst Gottlieb Woltersdorf 1725—1761. Mel. Es ist genug. Joh. Rud. Ahle. 1662. 2 7—+ +J. 492.——.UJ————.— SiE ⁰ 0 Hier ist mein Herz! Mein Gott, ich geb' es „Nimm es der Welt, mein Kind, und gib es dir, dir, der es gnä⸗dig schunf miri dies ist an mich dein Ruf. Hier i da .PPIII.I I IITTT........ 2.—6 PI IITFT Op ⸗fer mei⸗ ner Lie-be, ich weih' es dir aus +— 16— 5⸗7 4— diwr—— mein Herz. frei⸗em Trie-be, hier is 68 Anhang. U 2. Hier ist mein Herz! Onimm 3. Hier ist mein Herz! Es sucht es gnädig an, in Christo Heil, Ob ihm gleich viel gebricht! Es naht zum Kreuze hin Ich geb' es dir, so gut ich's Und spricht:„O Herr, du bist geben kann, mein Gut und Teil, Verschmäh die Gabe nicht! Dein Tod ist mein Gewinn.“ Es ist mit böser Lust beflecket, Es hat in des Erlösers Wunden Mit Sünd erfüllt, mit Schuld Trost, Ruh und Seligkeit ge⸗ bedecket funden Mein sündig Herz. Mein gläubig Herz. Ehrenfried Liebich 1713—1780. Mel. Wachet auf. Phil. Nicolai? 1598. Q—. 493. EE 0 0—. Zieht im Frie⸗den eure Pfa⸗de! Mit Wenn euch Je-su Hän⸗de schir-men, geht's 75 2————.— .PPP.I......—.... .———— euch des gro⸗ßen Got-tes Gna⸗de und sei⸗ ner un ⸗ter Son- nen⸗schein und Stür-men ge⸗= trost und 3— DE.— — + II H—— SIE........ V.————— + 36 heil'⸗gen En- gel Wacht! froh bei Tag und Nacht.Lebt wohl, lebt wohl im Q ————— ‚.—.—..—— — 2* Herrn! Er sei euch nim-mer fern spät und Q 4 P P————— DD.‚—— — frü⸗ he! Ver⸗geßt uns nicht in sei⸗ nem Licht, und HH FH HSE S E — Herz! Es sucht isto Heil, uze hin Herr, du bist Hut und Teil, n Gewinn.“ ösers Wunden Seligkeit ge⸗ rz. bich 1713—1780. Nicolai? 1598. fa-de! Mit hir⸗men, geht's dsei- ner trost und lebt wohl im nLicht, und O Jesuslieder. 61 . ,. —— 55577... wenn ihr sucht sein An- geü⸗ sicht! Gusta v Friedrich Ludwig Knak 1806—1878. 10. Jesuslieder. Nach eigener Melodie. Giovanni Giacomo da Gastoldi. 1591. 4 4—.——4 DDEEDDEEE — 0 0 0 In dir ist Freu⸗-de in al⸗lem .— 7 2 DDJ—3 — Lei⸗de, o du mein sü⸗ ßer— Je⸗ sus Christ. *— 2 + 1 + . Hil-fest von Schan⸗ H1 ret ⸗test von Dan⸗ 95. .———— +r— S.......— 25 ne wer dir ver⸗ 6r e, hat wohl ge ⸗ bau et, 8——.—* +— ..S.SIS...........—— 2.— 1—.—————.— l * U sal blei 2 2. Durch dich wir haben himmlische Gaben, Der du fe wahrer Heiland wird e⸗ wig Drum wir dich ehren, dein Lob vermehren, ben. Hal- le⸗ lu Mit hellem Schalle danken dir alle Zu dieser Stunde. Halleluja! 3. Du hast's in Händen, kannst alles wenden, 2⁰ Anhang. — Wie nun auch heißen mag die Not. Wir jubilieren und triumphieren, Lieben und loben dein' Macht dort oben MitHerz und Munde. Hallelujal Johann Lindemann 1580—1630. Nach eigener Melodie. Schlesische Volksweise. 1842. Q—— 40.. 24 1 24——— uidi— —— 0 0 Schön⸗ster Herr Je ⸗ 0 0 Herrscher ——.— ———.— * al ler En· der Got⸗-tes und Ma⸗ IDDDDD E 27. D.—— 88 ri en Sohn, dich will ich lie ⸗ ben, Q— .. SIS...S.............................. SSDSPSISEI........... — dich will ich eh ⸗ ren, du mei-nes Her⸗zens 25. II— DSS *—— 4 — —— Kron. 2. Schön sind die Wälder, Schöner sind die Felder In der schönen Frühlingszeit. Jesus ist schöner, Jesus ist reiner, Der unser traurig Herz erfreut. 3. Schön leucht't die Sonne, Schöner leucht't der Monde, Und die Sternlein allzumal. Jesus leucht't schöner, Jesus leucht't reiner Als alle Eng'l im Himmelssaal. 4. Schön sind die Blumen, Schöner sind die Menschen In der frischen Jugendzeit. Sie müssen sterben, Müssen verderben; Doch Jesus lebt in Ewigkeit. ——— dein' Macht ůen de. Hallelujal nun 1580—1630. ksweise. 1842. ier/ 2*⁷ immelssaal. ie Blumen, tenschen zendzeit. 7 Ewigkeit. U Jesuslieder. 621 . Alle die Schönheit Keiner soll werden Hi duwele und der Erden Lieber auf Erden Ist nur gegen ihn ein Schein. Als nur der schönste Jesus mein. 1677. — eigener Melodie. Voltsweise. 17. Jahrhundert. T 5— u ꝗ u Fang dein Werkmit Je- su an,——— sus Je⸗sum ruf zum Beistand an, Je-tsus E hat's in Hän-den, wird's wohl en-den! Steh mit Je- su mor-gens —4 1 . — auf, geh mit Je- su schla-fen, fuͤhr mit Je⸗= su dei⸗ nen Lauf, Lal= se Je ⸗ sum schaf⸗ sent 2. Morgens soll der Anfang 9 8 angefangen, sein O dann hat es keine Not, Jesum anzubeten, Wirst den Zweck erlangen. Daß er woll' dein Helfer sein Es wird folgen Glück und Heil Stets in allen Nöten. Hier in diesem Leben; Morgens, abends und bei Nacht Endlich wird dir Gott dein Teil Will er stehn zur Seiten, Auch im Himmel geben. Wenn desSatansList und Macht ö a 4.8 Dich sucht zu bestreiten. Mun, 00. 1 3. Wenn denn deine Sach mit Sei dir übergeben, Gott Es nach deinem Willen mach 62² Anhang. O Auch im Tod und Leben! Laß es doch sein wohlgetan! All mein Werk greif' ich jetzt an, Darauf sprech' ich: Amen. Herr, in deinem Namen; Verfasser unbekannt. Um 1720. Nach eigener Melodie. C. Straube. 1784. 407 2 +——. ö ö 1— 2— 25 SDSDSDPIPIPIPIIIIIII V 0 0 0 Weil ich Je⸗su Schäflein bin, frenu' ich dee, Ki. 2 ö——I..IIIII ——— 4.— 1*——— mich nur im⸗-mer-hin ü- ber meiznen gu⸗ten Hir:ten, HA ö.—.——.—.——. an ie e er e, K siin ———— der mich wohl weiß zu be⸗ wir ten, der mich lie- bet, 9 ö 77 1 2———.—— I...... ———— +4 der mich kennt und bei mei-nem Namen nennt. 2. Unter seinem sanften Stab 3. Sollt' ich denn nicht fröh⸗ Geh' ich ein und aus und hab' lich sein, Unaussprechlich süße Weide, Ich beglücktes Schäfelein? Daß ich keinen Mangel leide. Denn nach diesen schönen Tagen Und so oft ich durstig bin, Werden Engel heim mich tragen Führt er mich zum Brunnquell In des Hirten Arm und Schoß. hin. Amen, ja mein Glück ist groß. Luise von Hayn 1724—1782. Nach eigener Melodie. William Crost. 1708. 498———.—————....— —0— I—. +—— 1 — ů—ꝛ:. 2—.— 14——.—— Wenn Chri⸗stus der Herr zumMenschen sich 2. 2 Den le Zum 5 Erhebe Dort u Die G Dortt Für un —— ohlgetan! Amen. nt. Um 1720. Straube. 1784. nà nennt. n nicht fröh⸗ ein, äfelein? hönen Tagen mmich tragen und Schoß. ück ist groß. n 1724-1782. n 44 1708. enschen sich Jesuslieder. 02³3 neigt, wenn er sich als * 0 7 e———— +——— ‚ 2.. 2— ———.—— — zeigt: mag schwinden das Le⸗—— mag na⸗ hen der —.— 2. Nicht Menschen vertraut Den lastenden Schmerz, Zum Himmel anmer Erhebet das Herz! Dort wohnet die Weisheit, Die Güte, die Huld, Dort thronet die Gnade Für unsere Schuld. 4 — 2. Tod, wir kön⸗nen nicht sin⸗ken, dern Hel⸗ Hien ist Gott. 3. Drum nahet dem Thron Des Heilands der Welt Mit heiliger Glut! Er stärkt und erhält, Er ging einst hienieden In Menschengestalt, Er bracht' uns den Frieden Durch Gottes Gewalt. Nikolaus Kaiser 1734—1800. Heinrich Karl Breidenstein. 1825. Nach eigener Melodie. ů———— —.—.— —.— — Wenn ich 60 nur ha ⸗ be, wenn er ne. 0= 4—— . ar ———..— 2—. i eh mein Herz bis hin zum Gra⸗ nie ver⸗ 62⁴4 Anhang. 2er, 20 4.— 4.——.— 4————. nichts von Lei⸗ de, füh⸗le nichts als An⸗dacht, PDDP D‚— EEAH— — 1— Lieb und Freu- de. 2. Wenn ich ihn nur habe, 3. Wo ich ihn nur habe, Lass' ich alles gern, Ist mein Vaterland, Folg' an meinem Wanderstabe Und es fällt mir jede Gabe Treugesinnt nur meinem Herrn, Wie ein Erbteil in die Hand. Lasse still die andern Längst vermißte Brüder Breite lichte volle Straßen Find' ich nun in seinen Jüngern wandern. wieder. Friedrich von Hardenberg(Novalis) 1772—1801. Mel. Immer muß ich ꝛc. Johann Friedrich Reichardt. 1790. —— 500SE — α Habt ihr denn noch nie er-⸗ fahren, wie er SSSDSSSS DIEEEEE..— — i o treu und gut, wie er seit viel tau-send I —— SSDSDSSEEEEEEE E———————.— — Jah- ren al ⸗len We⸗sen Lie⸗ bes tut 7 2. Liebend hat er ausgesehen 3. Segnend in der Menschen Manches lange Jahr nach euch; Mitte Wollet endlich ihn verstehen, Ist er jeder Seele nah Menschen, kommt in Gottes Zu gewähren ihre Bitte, Reich! Steht er immer freundlich da. 2. D Und jet Das n⸗ Da mi 3.3 Sieht Sie mi Den G Su Legt er Und zu Trägt 50⁵ 00 O Jesuslieder. 6e nur habe, ind, jede Gabe n die Hand. Brüder einen Jüngern ieder. lis) 1772—1801. 44741 1790. der Menschen itte nah; Bitte, eundlich da. 4. Kommt und laßt uns Her— berg nehmen, Kehret bei dem Heiland ein; Nach eigener Melodie. Da wird Sehnen bald und Grämen, Welt und Schmerzvergangen sein! Max von Schenkendorf 1783—1817. 5— 0 12 —9—— 1— D V 00 00 Ein Gärt=ner Icht im Gar⸗ten, wo 4 * al le treu zu 2. Der gönnt er sanften Regen Und jener Sonnenschein. Das nenn' ich treues Pflegen, Da müssen sie gedeihn. 3. In liebenden Gedanken Sieht man sie fröhlich blühn; Sie möchten mit den Ranken Den Gärtner gern umziehn. 4. Und wenn ihr Tag ge⸗ kommen, Legt er sie an sein Herz, Und zu den sel'gen Frommen Trägt er sie himmelwärts 797 eigener Melodie. war⸗ ten ist ein⸗ zig sein Be⸗ mühn. 5. Zu seinem Paradiese, Zu seiner schönen Welt, Die nimmermehr wie diese In Staub und Asche fällt. 6. Hier muß das Herzverglühen, Das Weizenkorn verdirbt; Dort oben gilt ein Blühen, Das nimmermehr erstirbt. 7. Du Gärtner, treu und milde, O laß uns fromm und fein Zum himmlischen Gefilde, Zum ew'gen Lenz gedeihn! Max von Schenkendorf 1783—1817. 1819. 6 50² d, 00 0 0 Wirf Sor⸗gen und Schmerz ins 62 Anhang. H 25— lie⸗ben ⸗de Herz des mäch- tig dir 9 ö 20.—5 H ———.——— II —2—— J C— II — hel⸗fen⸗-den Ie sus: 2. Wenn Kummer dich quält, 5. Er schützt dich und wacht, Wenn alles dir fehlt, Drum laß dich die Nacht So flehe zu deinem Erbarmer! Des Leidens und Todes nicht shr 3. Er leichtert die Last Voll Mitleid und faßt 6. Hab ihn zum Gewinn, Und hebt sie mit mächtigen Das Leben fließt hin Händen. Zum Ziel deiner ewigen Ruhe! 4. Mild ist er und weich, 7. So leide jetzt gern; Sein Segen macht reich, Beim freundlichen Herrn Sein Wort gibt dir himmlischen Erquicken dich Ströme der Frieden. Wonne. Verfasser unbekannt. 1818. treff' ich auf Er- den kei ⸗ nen 8 4— Melodie. Friedrich Silcher. 1824. S 4—6* 4 h. —— U—.—*— L—— — Men Hei⸗ lund ist mein Steu ⸗-er⸗ mann, so groß an Macht und Treu an, er steht mir im ⸗ mer bei. Mich zi Docheh Schon Er steus Und ler Den La Undf ——— ——— ich-tig dir dich und wacht, die Nacht d Todes nicht chrecken! im Gewinn, t hin ewigen Ruhe! tzt gern; en Herrn tröme der Wonne. unbekannt. 1818. Steu ⸗er⸗ — Jesuslieder. 62 3 VI 1—— 4— I= SS Mein Schiftein hat er selbit g. ge⸗ baut so was ser⸗ 668845 2—— 5 e. — ——.—— dicht und fest, mit Wind und Meer ist er ver⸗ —— rr rn SSI —— traut, sein Arm mich nie ver= läßt, sein —72—*—— II— * SPDDDE“—— . Arm mich nie ver-läßt. 2. Oft läßt er wohl geraume Zeit Mich ziehn durch Sturm und Nacht, Doch hat er meine Sicherheit Schon vor dem Sturm bedacht. Er steuert selber her und hin Und lenkt der Winde Lauf, Den Landungsplatz hat er im inn Und führt mich sicher drauf.: Nach eigener Melodie. 3. Will doch mein Glaube sinken dann, So wandelt er daher Gebietet als ein Felsenmann Dem Sturme und dem Meer. „Hier bin ich,“ ruft er,„fürcht dich nicht, Und glaub und liebe nur! 0 bleibe in der In dein 9—— „ Auch ohne helle Spur.“ Aus Knapps Liederschäß⸗ Luise Reichardt. 1807. 30⁴ F. 0 0 0 0 Wie mit grim'gem Un-⸗ver⸗stand Wel-len Anhang. —.——4..——— be we⸗ gen 29 wend Rettung, nirgends Land —————— vor des Sturmwinds Schlägen! Ei- ner ist, der —. —.——— in der Nacht, ei I —————.— 8ner ist, der uns . 2— be⸗wacht: Christ Ky- ri e, du 2. Wie vor unserm Angesicht Mond und Sterne schwinden! Wenn des Schiffleins Ruder bricht, Wo dann Rettung finden? Keine Hilf ist als beim Herrn, Er ist unser Morgenstern: Christ Kyrie, erschein uns auf der See! 3. Nach dem Sturme fahren wir Sicher durch die Wellen, Lassen, großer Schöpfer, dir Nach eigener Melodie. delst auf der See. Unsern Dank erschallen; Loben dich mit Herz und Mund, Loben dich zu jeder Stund: Christ Kyrie,j ja dir gehorcht die See. wan⸗ 4. Einst in meiner letzten Not Laß mich nicht versinken! Soll ich von dem bittern Tod Well auf Welle trinken, Reiche mir dann liebentbrannt, Herr, Herr, deine Gnadenhand: Christ Kyrie, komm zu uns auf die See! Johann Daniel Falk 1768—1826. Friedrich Silcher. 1846. ——.——.— —— —— W..——.—. Wen Je⸗ sus liebt, Wen Je⸗ sas liebt, der f der See⸗ schallen; Herz und Mund, eder Stund: dir gehorcht die See. einer letzten Not versinken! m bittern Tod le trinken, n liebentbrannt, ne Gnadenhand: omm zu uns auf die See! IFalk 1768—1826. rich Silcher. 1846. sus liebt, der — Jesuslieder. 2⁰ kann al⸗lein recht fröhlich sein und nie ber. trübt. 2. ½ Im Himmel hoch. Ohn' Maß und Ziel Auf Gottes Thron Und sorgt und denkt; NLie S DeSeen doch„Und liebt auch mich,: — Gibt auf mich acht. 3.): Und gibt und schenkt„: Drum Tag und Nacht Der Gaben viel So froh bin ich. Wilhelm Hey 1789—1854. Nach eigener Melodie. Friedrich Silcher 17891860. 500 en.——— SEE E E ———————.— 0 œ Ich bin klein, mein Herz ist rein, soll nie- mand drin woh= nen als Sden— ⸗sus al ⸗ lein. A⸗ men. Verfasser unbekannt. Nach eigener Melodie. Johann Peter Schück. SE ——————.—— ———‚ α Je-⸗sus ist der gu ⸗te Hir ⸗te, der mich 0 *V*——.v E*+ +.— 2*——.——. 2— ————.——..—.— —————— gu⸗ te We ge führt, der da su⸗ chet das Ver⸗ 3⁰0 Anhang. O 2—. 6 n E 5— ISISSISIIIIIIII.II... + 21.2* 7— ů F— irr ⸗te, der mich nie ver- las- sen wird. Je⸗ sus 9 ö— ö ——————— 4+ ES EEEE ** 2. Liebend zeigt in seinem Worte Er der Wahrheit lichten Steg, Durch der Demut enge Pforte Führt er auf den schmalen Weg. Jesus ist der gute Hirt, Der mich gute Wege führt. 3. Glauben, Hoffnung, Treue, Liebe Wirkt der Herr, der alles schafft, Und er stärkt die frommen Triebe, Mel. Der Christbaum ist der ꝛc. ist der gu te Hirt, der mich gu⸗ te We⸗ge führt. Gibt zur Ubung Lust und Kraft. Jesus ist der gute Hirt, Der mich gute Wege führt. 4. Folg' ich stets auf meinem fade Seiner treuen Führung hier, Offnet dort mir seine Gnade Unverdient die Himmelstür. Jesus ist der gute Hirt, Der mich gute Wege führt. Johann Peter Schück 1811—1892. Volksweise. 1842. *2 4.————.— e, eiee. V. E 6—— +— 3— ο 9 Was hätt' ich, hätt' ich Je-sum nicht auf .——.————5 ö——.—— 2————.. e⸗ wig mir er ⸗ koren? Nur flücht'-ge Freu-de, 951—5 ö———— =.....I....... T —2— +—— 1—— 2— * —. ew'⸗genSchmerz, ach oh- ne Je-sum, ar⸗mes Herz, hätt'st Für meine Und wär' Nein, soll ) Da wo We⸗ 9 süht ig Lust und Kraft. zute Hirt, Wege führt. stets auf meinem Pfade senne& hier, ir seine Gnade Himmelstür. zute Hirt, Wege führt. Schück 1811—1892. Volksweise. 1842. Jesuslieder. 63¹ ————— nn rrre—— I dich selbst ver-lo⸗ ren, hätb'st du dich selbst ver⸗ lo⸗-ren, ver=-lo 2. Was könnte mir die ganze Welt Für meinen Jesum geben? Und wär' die ganze Welt auch mein, N. sollt' ich ohne Jesum sein, Da wollt' ich auch nicht leben, ꝛ3 nicht leben. Nach eigener Melodie. ren. 3. Nun aber, da ich Jesum hab', O welch ein reiches Leben! Ist Erde doch und Himmel sein, Drum ist auch alles, alles mein, Weil er sich mir gegeben, gegeben. Adolf Moraht 1805—1884. Johann Peter Schück. Nur mit sum nicht auf — — cht'⸗ge Freu⸗ de, mes Herz, hatt st J su will ich Pil⸗ ger 5 E e . Weg und Ziel find' ich bei kei⸗ nem Anhang. O ů 8 N + DII 2. Berg und Tal und Feld und 4. Bei dem— will ich stets Wald und Meere inkehr halten, Froh durchwall' ich sie an seiner Er sei Speis und Trank und Hand; Freude mir; Wenn der Herr nicht mein Be- Seine Gnade will ich lassen gleiter wäre, walten, ) Fänd' ich nie das wahre Ihm befehl' ich Leib und Vaterland.) Seele hier, 3. Er ist Schutz, wenn ich mich§. Bis es Abend wird für mich niederlege, hienieden Er mein Hort, wenn früh ich Und er ruft zur ew'gen Heimat stehe auf, hin, Er mein Rater an dem Scheide- Bis mit ihm ich gehe ein zum wege Frieden, *n Und mein Trost bei rauhem, Bis sein sel'ger Himmelsgast Pilgerlauf.:) ich bin. Johann Peter Schück 1811—1892. II. Christlicher Wandel. 15065..0 der ist mein Leben. Melchior Vulvius? 1609. 2 — 2—.——.. ..ü—..— 2; S5‚ 500———.— — 2* —— H—.— Wie lieb⸗lich ist's hie⸗ nie⸗ den, wenn 25% 25—— + 4 4 + 4 2—+———4—..— 2.— 2. 4. V—*—.—.—— . 2—.——— 2—— 20 Brü-der tren ge⸗ sinnt in Ein-tracht und in Auf Gottes Also auf tr Der Segen 3. Und e Durch sie d uf d * vor ih 2. Sind Er ist beik Daß du ja erz und Haus. derrn willich stets inkehr halten, id Trank und reude mir; vill ich lassen alten, ich Leib und zeele hier, nd wird für mich hienieden ew'gen Heimat hin, gehe ein zum Frieden, er Himmelsgast ch bin.) schück 18111892. r Vulpius? 1609. ⸗den, wenn ——— T acht und in — Christlicher Wandel. 6³³ —.. 1—— O IP———.—.——5„ — 4— V.— Frie⸗den ver-traut bei-sam-men sind. 2. Wie Tau vom Himmel Was Knecht ist, wird befreiet, nieder Underein, was Flecken hat. Auf Gottes Berge fließt, Also auf treue Brüder Der Segen sich ergießt. 3. Und einstens wird erneuet Durch sie die heil'ge Stadt: 4. Und alles Volk der Erde Geht nun zum Lichte ein; Dann wird nur eine Herde Und nur ein Hirte sein. Friedrich Gottlob Wetzel 1779—1819. Mel. Weil ich Jesu Schäflein bin. C. Straube. 1784. SIIEE —— E .. —. EE 2 ——— vor ihm Licht, 2. Sind auch Vater, Mutter weit, Er ist bei dir allezeit; Daß du ja kein Unrecht übest da rum tu das Bö-se nicht! Und sein Vaterherz betrübest! Ach, das würde dich gereun, Darum laß das Böse sein! Wilhelm Hey 1789-1854. 634 Anhang.— f9.— 12. Gottvertrauen, Kreuz und Trost. — Nace 1—877— ach eigener Melodie. Julius Grobe 1807-1877.— 30 F οοοα Mit dem Herrn fang al-les an!— her ⁴ 1.— +2 e d Lr, r, 0 SPSPPIPIII‚ aarbei r ö Ltranl Treu bei Wcäüt mußt du ihm ver trau- en, darfst auf Mirnrt's. 0 9 x NR *.—.——8 Väterlich ir —.———————..——— Lar,. V. 2 12———2. 3. Gibt eig ne Kraft nicht bau ⸗en; De-mut schützt vor Ihm sein te 4 5—4 2 1— .i— D. . ++ 2———.—94 NY stol-zem Wahn. Mit dem Herrn fang al-les ö 514 D I—.——— 0 0 D RDD an, mit dem Herrn fang al-les an! 2—— 23 18765 2. Mit dem Herrn fang alles an! 3. Mit demHerrn fang alles anl Die sich ihn zum Führer wählen, Mut wird dir dein Helfer senden Kö Können nie das Ziel verfehlen; Froh wirst du dein Werk voll———— Sie nur gehn auf sichrer Bahn. enden, 55 „1 Mit dem Herrn fang alles Denn es ist in Gott getan. é——— an! Mit demHerrn fang alles anle Tag Sͤeisian Christonh Holfeid 1770—1j64. 2. Er nal Nach eigener Melodie. Friedrich Silcher 1789—1860. 503 7 4 + ů 2—— Und macht r ——.——‚“ Er schmückt 0 0 Aus dem Him⸗mel fer-ne, wo die Und sorgt f —.—— O Gottvertrauen, Kreuz und Trost. ³⁵ Trost.— Grobe 1807-1877. 0 +— Eng⸗lein sind, schaut doch Gott so ger⸗ ne 827 II + her auf je-⸗-des Kind; 54 7 ——.—.—H— 2. Höret seine Bitte Hilft an allen Enden annn bei Tag und Nacht, Ihm aus Angst und Not. Ni 35 beii Schritte Pänerlich Wucht Schiter 4. Sagt's den Kindern allen, Daß ein Vater ist, 3. Gibt mit Vaterhänden Dem sie wohlgefallen, Ihm sein täglich Brot, Der sie nie vergißt! Wilhelm Hey 1789—1854. en, darfst auf Mel. Wie fröhlich bin ich aufgewacht. fang al-les 5⁰4 IIAE—.——— 22 3, D. —II.— 5 2—— 0 0 0 0 + 3 E rrn fang alles anl*—.——— in Helfer senden; Kö⸗nig al-ler En⸗gel thront, der ist mir nah bei dein Werk vol!— ——.— 4 enden, 5 EEEEEEE Hott getan. + E.e n fang alles anle Tag und Nacht und gibt auf mei- ne Schrit-te acht. 2. Er nährt den Sperling auf 3. Von meinem Haupte fällt ilcher 1789—1860. dem Dach kein Haar, Und macht zur Früh die Vöglein Mein Vater sieht es immer⸗ wach, dar, Er schmückt mit Blumen Wald Und wo ich auch verborgen und Flur wär', Und sorgt für alle Kreatur. In meine Seele schauet er. 63 Anhang. ö O O 4. Geschrieben stand in seiner 5. O Vater mein, wie gut bist Hand duz Mein Name, ehꝛ ich ihn gekannt. Gib, daß ich niemals Böses tu! An seiner Hand geh' ich einher, Mach mich den lieben Englein Und er ist Gott, was will ich gleich mehrs 2 In deinem sornen Himmeleeicht H. Bohm.— 1860 1—1 Gärtner geht im Garten. 9— ——— 00 2 zieht ein stil-ler En-gel durch ——. 2—67— ö—— 5——4 2—ᷓR——.— +— ————.— die ses Er⸗ den⸗ ne zum Trost für Er⸗ den⸗ nad —.———— + ——— 935——— 8 D— ———— män-gel hat ihn der Herr ge- sandt. No 2. In seinem Blick ist Frieden Und redet so erfreulich ö arre Und milde sanfte Huld: Von einer schönern Zeit. Endes O folg ihm stets hienieden, 4. Denn willi du 901 Aed i 00 Dem Engel der Geduld! et zagen, Hilft er do 3. Er führt dich immer treu⸗ Hat er doch guten Mut; Wienn alle— lich Er hilft das Kreuz dir tragen Gott verlä Durch alles Erdenleid Und macht noch alles gut. Karl Johann Philipp Spitta 1801—1859. ö Nach eigener Melodie. Cäsar Malan. 1827. 517 510 0 0 0 0 0 0 Har- re, mei⸗ne See= le, k⸗ re des ö O ö O Gottvertrauen, Kreuz und Trost. 6³⁷ mein, wie gut bist du; niemals Böses tu! en lieben Englein gleich znen Himmelreich! H. Bohm. —.—659— gern! Sei un⸗ver-zagt, bald der Mor⸗ gen Früh⸗ ling folgt dem Win⸗ter öů und ein neu⸗ er . mä. Stür-men, in al-ler al len K— ——————— — Not wird er dich be⸗ ⸗schirmen, der treu e Gott! freuli 92—— uein At ö 2. Harre, meine Seele, Größer als der Helfer 2.— Harre des Herrn; Ist die Not ja nicht. (st du ganz ver. Alles ihm befehle, Luide Treue, zagen, Hilft er doch so gern! Retter in Not,— iten Mut; Wenn alles bricht, Rett auch unsre Seele, reuz dir tragen Gott verläßt uns nicht. Du treuer Gott! h alles gut. Friedrich Räder 1815—1872. Spitta 1801—1859.— Nach eigener Melodie. Nach Lowell Mason 1792—1872. zäsar Malan. 1827. 0 ———— N ö— —— ö 33 ꝗ Nä⸗ 9— meinGott, zu dir, nä⸗ her zu Drückt mich auch Kummer hier, dro-het man 63⁸ x Anhang. O ö O 9—— 2— 2 +——— e.——.——.—.———— —9 +———2..— dir! 11 mei ⸗1 miit, soll doch trotz Kreuz und Pein dies mei⸗ ne Dunter orurr—— ů— — Fse Hes—— sung sein: nä- her, mein Gott, 90 dir, Glaul 4 II * W nä⸗ her zu dir! Leiber 2. Bricht mir wie Jakob dort 4. Ist dann die Nacht vorbei, 2. Und Nacht auch herein, Leuchtet die Sonn, Find' ich zum Ruheort Weih' ich mich dir aufs neu Meines 6 Nur einen Stein, Vor deinem Thron, Wohnt in Ist selbst im Traume hier Mein Sehnen für und für: Näher, mein Gott, zu dir, Näher zu dir! 3. Geht auch die schmale Bahn Aufwärts gar steil, Führt sie doch himmelan Zu meinem Heil. Engel so licht und schön Winken aus sel'gen Höhn. Näher, mein Gott, zu dir, Näher zu dir! Nach eigener Melodie. Baue mein Bethel dir Und jauchz' mit Freuden hier: Näher, mein Gott, zu dir, Näher zu dir! 5. Ist mir auch ganz verhüllt Dein Weg allhier, Wird nur mein Wunsch erfüllt: Näher zu dir! Schließt dann mein Pilgerlauf, Schwing' ich mich freudig auf Näher, mein Gott, zu dir, Näher⸗ zu dir! Nach Sara F. Adams 1805—1848. Voltsweise. NRNF 88 .——.—. ——.—. anre, rr—.—.— 00 0 0 Ei⸗ nen goldnen Wan=der-⸗stab ich in Aus dem Him⸗mel ist er her, nach dem Lenket mit Dieser En O daß sie Sie macht Führet un »Nacht vorbei, n, ir aufs neu on, el dir Freuden hier: tt, zu dir, ganz verhüllt Gunsch erfüllt: ein Pilgerlauf, ch freudig auf tt, zu dir, ims 1805—-1848. Voltsweise. 2.—5 ————. tab ich in her, nach dem . mei⸗ nen Hän⸗d den had⸗ Him-mel wei⸗- set er. Die- ser Stab, seht, ist mein Leib und See le 2. Und ein Engel freundlich mild, Meines Gottes Ebenbild, Wohnt in meiner Seele still, Lenket mich, wie Gott es will. Dieser Engel ist die Liebez O daß sie die erste bliebe! Sie macht uns zu Brüdern gleich, Führet uns zu Gottes Reich. Nach eigener Melodie. sich, auf ihn trau' und bau⸗e ich. 3. Und am Himmel hell und rein Steht ein Sternlein, das ist mein; Winkt und lächelt mir zur Lust, Füllt mit Wonne meine Brust. DiesesSternlein ist das Hoffen, Sieht von fern den Himmeloffen, Führet die, die ihm vertraun, Zu des Himmels sel'gen Aun. Johann Baptist Berger 4 1888. Bernhard Klein 1793—1832. mir wird nichts . 65.— 2———*.— man⸗geln, er wei det mich auf ei⸗ ner ö‚ ————— grü⸗nen Au, Der Herr ist mein Hirt; Anhang. ö O ——* j 645 L.. mir wird nichts man⸗ geln. 2. Der Herr ist mein Licht; 4. Der Herr ist mein Hort; ge Ich kann nicht irren. Ihm will ich trauen. Er führet mich zum klaren Er leitet mich auf guter rechter—.— frischen Quell. Bahn. 5 Der Herr ist mein Licht; Der Herr ist mein Hort;—.— Ich kann nicht irren,): Ihm will ich trauen, ½ stet. Nicht irren. Ihm trauen. é 3. Der Herr ist mein Schild)?. Der Herr ist mein Gott; 2. Wei Mich wird nichts schrecken. Ihn will ich ehren. Er schützet mich mit seinem Nur Lieb und Treu gibt seine Auf dem starken Arm. milde Hand. Uund dena Der Herr ist mein Schild; Der Herr ist mein Gott; Als sein! ) Mich wird nichts schrecken,::„ Ihn will ich ehren, 5 D du w Nichts schrecken. Ihn ehren. Deen, des Georg Metzger geb. 1844.— — 3 2 Deinen H Mel. Weißt du, wie viel Sternlein. Voltsweise. Dessen Ei 330 α Weißt du, wer dich i W. nig lie ⸗ bet„mehr, als wer dich im-mer treu um- gin- bet auf des + 52 eee 1 1.— ——————— ich nur sa-gen kann, bens dunk⸗ler Bahn? Wrihten⸗ der die—— Evang. O Morgen- und Abendlieder. 641 — — t mein Hort; uen. if guter rechter zahn. n Hort; trauen, ien. t mein Gott; n. reu gibt seine ilde Hand. n Gott; hren, ½ n. ketzger geb. 1844. Voltsweise. bet, mehr, als bet auf des —*———— 2 IDDRRDRR nichts man⸗——— 2*— gab das Len⸗ ben, teu- ern El=tern dich ge⸗ 1 II a——44 ..————1 stets an dich ge-denkt? 2. Weißt du, wer für dich 3. Lieb ihn auch, weil er dich gestorben liebet; Auf dem Berge Golgatha Dank ihm, daß er dich so liebt; Und den Himmel dir erworben, Bitte, wenn du ihn betrübet, Als sein Opfertod geschah? Daß er alles dir vergibt! Ja, du weißt es, und du kennest Dann wirst du nach diesen Den, des Schäflein du dich Tagen nennest, Von den Engeln sanft getragen Deinen Hirten Jesus Christ, In den Himmel zu ihm gehn, Dessen Eigentum du bist. Deinen lieben Heiland sehn. Verfasser unbekannt. 13. Morgen- und Abendlieder. Nach eigener Melodie. 1704. 52 0 0 0 0 schick uns die- se Mor-gen-zeit dei-ne Evang. Gesangbuch. 21 —664² Anhang—O ——— ů——— 5*—.P ꝑI un-er- schöpften Lich-— 10 4 Hin Strahlen zu Ge⸗sich- und ver-treib durch 0— 0—4 33 G 23— SS—— 2 25.—— dei⸗ ne Macht un- sre Nacht! 2. Behü 2. Deiner Güte Morgentau Fall' auf unser matt Gewissen; Laß die dürre Lebensau Lauter süßen Trost genießen Und erquick uns, deine Schar, Immerdar! 3. Gib, daß deiner Liebe Glut Unsre kalten Werke töte, Und erweck uns Herz und Mut Bei erstandner Morgenröte, Daß wir, eh' wir gar vergehn, Recht aufstehn! 4. Ach, du Aufgang aus der öh/ Nach eigener Melodie. Gib, daß auch am jüngsten Tage Unser Leib verklärt ersteh' Und entfernt von aller Plage Sich auf jener Freudenbahn Freuen kann! 5. Leucht uns selbst in jene Welt, Du verklärte Gnadensonne, Führ uns durch das Tränenfeld In das Land der süßen Wonne, Da die Luse die uns erhöht, Nie vergeht? Christian Knorr von Rosenroth 1636—1689. Nach F. W. Sering. — — Wie fröh⸗lich 0 in 1 ich auf- gewacht, wie 7.— hab' ich ge-schla-fen sanft die Nacht! Hab Dankim Daß mir ke Nach dem Über Berg 3. Aben' Von der T Mit gewal Dir den A! jüngsten Tage irt ersteh' aller Plage reudenbahn selbst in jene Velt, adensonne, as Tränenfeld süßen Wonne, uns erhöht, ir von Rosenroth —1689. F. W. Sering. dab Dankim O Morgen- und Abendlieder. 6⁴³ —2 ö— b——— 2—*—.— 2—— ö 2.— 6—.— DD= bei mir sein. 2. Behüte mich auch diesen O schütze mich vor Sünd und Tag, Schuld, Daß mir keinLeid geschehenmag, DuGott der Gnade und Geduld! Verfasser unbekannt. 3 Melodie. Hans Georg Nägeli. 1815. 2 ö ö— 533— 0 Golder A-bend⸗—31— · ne, wie bist 1 +———————— Ie— p ... RiE du so 23— die kann oh ne Won-ne dei- nen Glanz ich Em 2. Willst nun, Sonne, fliehen 4. Und die Hände heben Mit dem goldnen Strahl, Zum Gebet sich all, Nach dem Meere ziehen Die Gebete schweben Über Berg und Tal. Auf zum Glockenschall. 3. Abendglocken klingen 5. Seht, sie ist geschieden, Von der Türme Dach Läßt uns in der Nacht; Mit gewalt'gen Schwingen Doch wir sind im Frieden, Dir den Abschied nach. Der im Himmel wacht. 2 64⁴α Anhang. 19 Der im Himmel wohnt, Gehest nicht so unter Wie die Sonn, der Mond. 6. Du, o Gott der Wunder, Strophe 1 von Anna Barbara Urner geb. Welti. 1788. Strophe 2—7 von Christian Gottlob Barth 1799 1862. Mel. O Welt, ich muß dich lassen. 4. Wir s Sind eitel Und wissen Wir spinn Und suchen Und komm 7. Wollest auf uns senken, ö Herr, dein ew'ges Licht, Daß zu dir wir lenken Unser Angesicht! Wo ihr des Tages Jammer Verschlafen und vergessen sollt! Heinr. Isaak? Weltlich. 1536. 1598. 5. Gott, 524½ 4———— AIn ——.— 66 ö— Auf nichts ö icht Eite 0 0 00 De Mond ist auf- ge- gan-gen, die Labde Q—1—— Und vor di ——.———.—.—— Wie Kinde — 5 Stern⸗lein 225 gen am Him-mel hell und 5———— I.IIITA—— r ö * 2 klar. Der Wald steht schwarz und schwei⸗get, und aus den ö 5 ö Q— SIIII...... I S——— i.— .——— Wie⸗sen stei-get der wei-ße Ne-bel—⁊—5 —— IE. ö— ....— I En wun der ⸗ bar. 2 2. Wie ist die Welt so stille 3. Seht ihr den Mond dort Und in der Dämmrung Hülle stehen? So traulich und so hold Er ist nur halb zu sehen Als eine stille Kammer, Und ist doch rund und schön.——* So sind wohl manche Sachen,—57 Die wir getrost belachen, Weil unsre Augen sie nicht sehn. E if uns senken, zes Licht, lenken 1 geb. Welti. 1788. Barth 1799—1862. r. Isaak? Weltlich. 1536. 1598. die —.—.. 2.. mel hell und gan⸗ gen, ... die r und aus den 4— — Ne-bel den Mond dort stehen? zu sehen nd und schön. nanche Sachen, belachen, en sie nicht sehn. U Morgen- und Abendlieder. 04⁹ 4. Wir stolze Menschenkinder Sind eitel arme Sünder Und wissen gar nicht viel. Wir spinnen Luftgespinste Und suchen viele Künste Und kommen weiter von dem Ziel. 5. Gott, laß dein Heil e schauen, Auf nichts Vergänglichs trauen, Nicht Eitelkeit uns freun; Laß uns einfältig werden Und vor dir hier auf Erden 0. Wollst endlich sonder Grämen Aus dieser Welt uns nehmen Durch einen sanften Tod; Und wenn du uns genommen, Laß uns in Himmel kommen, Du unser Herr und unser Gott! 7. So legt euch denn, ihr Brüder, In Gottes Namen nieder; Kalt weht der Abendhauch. Verschon uns, Gott, mit Strafen Und laß uns ruhig s schlafen Wie Kinder fromm und fröhlich Und unsern kranken Rachbar sein! 23 ach eigener Melodie. auch! Matthias Claudius 1740—1815. Karl Gotthelf Gläser. 1821. —ꝓ—.—...— 2 ναH Es geht durch al le Lan- de ein H — 14—5—— +*— *25..— L 2—— —3———— 1 2— En⸗gel still um- her; kein Au ⸗ge kann ihn SSPII se⸗ hen, doch al les sie⸗ het er. Der 2 S D —————F—————————— Him⸗mel ist sein Va⸗tersland, vom lie-ben Gott ist 64e Anhang. U ö E —.— Aucheh 21——— 70.—. Auch h Ii—— —5—— E 77⁵⁵⁰⁷ 27— Und meinen er ge ⸗ sandt. 2. Er geht von Haus zu Hause, 3. Und geht das Kind zur Ruhe, Und wo ein gutes Kind Der Engel weichet nicht; ö N Bei Vater oder Mutter Er hütet treu sein Bettchen 527 * Im Kämmerlein sich find't, Bis an das Morgenlicht. Da wohnt er gern und bleibet da Er weckt es auf mit stillem Kuß Und ist dem Kinde immer nah. Zur Arbeit und zum Frohgenuß....— Karl Ludwig Theodor Lieth, um 1820. ö Mel. So nimm denn meine Hände. Friedrich Silcher. 1842. 520....T SSSISIII—.— 12—— 1—— — 0⁰n Wie könnt' ich ruz hig schla-fen in wenn ich, o Gott und Va ⸗ter, nicht Q 2— + 4—.— ů —— +*.—......— 2— D.— 6—.—. 1I 2—— 7 dunk- ler Nacht, ö dein ge⸗dacht: Es hat des Ta⸗ges Trei- —— 2. Meiné n r ᷑.a;rr. Da schreckt .——.——.——ß— 5—— 41 — —. Er bleib 25 ben mein Herz zer-streut; bei dir, bei dir ist E—— II— 3. Meine ⁵³⁴² er Bͤeibt Bi Frie⸗-den und Se= lig⸗ keit. 2. O decke meine Mängel mit Gib mir, um was ich flehe: ein deiner Huld, reines Herz, 52— Du bist ja, Gott, die Liebe und Das dir voll Freuden diene in ö die Geduld. Glück und Schmer!]; 000 0 — Morgen⸗ und Abendlieder. 64⁷ 3. Auch hilf, daß ich vergebe, So schlaf' ich ohne Bangen in — wie du vergibst, Frieden ein —— Und meinen Bruder liebe, wie Und träume süß und stille und du mich liebst; denke dein! Agnes Franz 1794—1840. ꝛs Kind zurRuhe, het nicht; x Nach eigener Melodie. Friedrich Silcher. 1842. in Bettchen ö 527 2 +5 orgenlicht. e. mit stillem Kuß. 2 325 zum Frohgenuß. r Lieth, um 1820. rich Silcher. 1842. schl — H 2— +*— chla-fen in. Ei 2.— 2. —— Va⸗ter, nicht—.—————— lig vom Pa ⸗ra-dies, da träum' ich so se ⸗ — ———— ö ö— DD..——— lig vom Pa-ra ⸗dies. 2. Meinen Heiland im Auge, Die Sünde entweichet vor Da schreckt mich kein Feind, Gott dem Herrn. ½ i. Er bleibet dem betenden 4. Drum will ich ihn halten Kind vereint. 30 Fest, fest und getren; 3. Meinen Heiland im Sinne, Mein Vater im Himmel, Bleibt Böses mir fern, o steh mir bei! ½ Agnes Franz 1794—1840. Nach eigener Melodie. J. G. Witthauer 1785—1842. as ich flehe: ein 8 Herz,/ 52 euden diene in kund Schmerz39 6⁴8⁸ x Anhang. x——.— —8 O.— EEE. 9F—2 +—— schlie⸗. mei⸗ ne Au⸗ gen Au⸗ gen dein ber mei⸗nem Bet ⸗te I . sein! 2. Hab'ich unrecht Alle Menschen, groß und klein, Sieh es, lieber Gott, nicht an! Deine Gnad und Christi Blut Macht ja allen Schaden gut. Sollen dir befohlen sein. 4. Kranken Herzen sende Ruh, Nasse Augen schließe zu, Va⸗ter, laß die 2. Laßt mi Zu dem Hau Derer, die de Nebst dem C Schon bedier Mit dem reit 3. Alle, die mir sind verwandt, Laß an deinem ew'gen Heil 3. Löse, er Gott, laß ruhn in deiner Hand; Uns im Himmel haben teil! Doch die Ru Luise Hensel 1798 1876. Meines Schi 15——— In den sicher 14. Ewiges Leben. Eur d aus 9.9.—6865 Melodie. Karl.660 1853. 4. O wie l 320*.,, * e SSSSII. 2 m IL Un ⸗ter Li-lien je= ner Freu-den Dukartistdu .—— E EIEIEIII m — 25—— sollst du wei⸗ den, See⸗ le schwin ⸗ge 530 ö 0 0 EEEE dich em ⸗ por! Wie ein Ad ⸗ler. ———3— Thron 2 e ee, —. 0—.——————— flieg be ⸗ hen⸗-de, Je ⸗ su Hän-de ö—.— —— aus ge O Ewiges Leben. 6⁴⁰ JTT—*— E..— * ⸗nen schon das Per-len-tor! ———— —— 2. Laßt mich lauten laͤßt mich Träumend führen zte sein! laufen Und machst uns auf einmal frei. Zu dem Haufen Derer, die des Lammes Thron Nebst dem Chor der Seraphinen Schon bedienen Mit dem reinsten Jubelton! „groß und klein, ohlen sein. Herzen sende Ruh, schließe zu, wew'gen Heil iel haben teil! Hensel 1798-1876. 3. Löse, erstgeborner Bruder, Doch die Ruder Meines Schiffleins, laß mich ein In den sichern Friedenshafen Zu den Schafen Und der Furcht entrücket sein! 4. O wie bald kannst du es machen, Daß mit Lachen Unser Mund erfüllet sei! Du kannst durch des Todes Türen Voigtländer. 1853. Mel. Nun preiset alle. 5. Du hast Sünd und Straf getragen, Furcht und Zagen Muß nun ferne von mir gehn. Tod, dein Stachel wird zu Schanden, Frei von Banden Werd' ich fröhlich auferstehn. 6. Gottes Lamm, dich will ich loben Hier und droben Mit der herzlichsten Begier; Du hast dich zum ew'gen Leben Mir gegeben: Hole, Heiland, mich zu dir! Johann 7114693 Konrad Allendorf 1693—1773. Matthäus Apelles v. Löwenstern. 1644. 5³0 ——5 In———5 ö. schwin ⸗ge—.— 2— —— e α Ich——— von fer⸗ ne, Herr, dei-nen DDx 211—.— Fx: i, Ad ler— 77—.———— a— Thron er⸗ blich und hät⸗te ger⸗ ne mein Herz vor⸗ ——2— d. d n— u Hän-de 3— aus⸗ ge⸗ schickt und hät⸗ te gern mein mü-des Anhang. A Le⸗ben, der Gei⸗ ster, dir hin ⸗ge⸗ ge⸗ 2—— 2. Das war so prächtig, Was ich im Geist gesehn: Du bist allmächtig, Drum ist dein Licht so schön. Könnt' ich an diesen hellen Thronen ) Doch schon von heut an 95. ewig wohnen!: 3. Nur ich bin sündig, Der Erde noch geneigt; Das hat mir bündig Dein heil'ger Geist gezeigt. Ich bin noch nicht genug ge⸗ reinigt, )n Noch immer nicht ganz mit dir vereinigt.: 4. Doch bin ich fröhlich, Daß mich kein Bann erschreckt;—. Ich bin schon selig, Seitdem ich das entdeckt, 1 will mich noch imdeiden üben Und dich zeitlebens inbrünstig lieben. ½ 5. Ich bin zufrieden, Daß ich die Stadt gesehn, Und ohn' Ermüden Will ich ihr näher gehn And ihre hellen goldnen Gassen. : Lebenslang nicht aus den Augen lassen. 3 Johann Timotheus Hermes 1738—1821. Irisch, nach Henry Bishop. 1826. Nach eigener Melodie. e rr 53. o0½ Wo fin det die See le die Hei⸗ 29—— ö R EE De AEEEEE—— mat, die Ruh? Wer deckt sie mit schüt-zen- den —— —— K — z4.— 1— 2. Verla 0 DieHeimat ů Jerusalem e Ist dieses di d Ja, Ja, Ja, ja, Dieses alle Kann Ruhy 8 53² & ti⸗ Litriri zu? Ach, bie=tet die Welt kei⸗ne Q 0 0 0 ö Ewiges Leben. 67 — 2 i 4—.—.— + ——— E// ———————— in ich fröhlich, ö in Bann erschreckt; selig, das entdeckt, noch imLeiden üben itlebens. 0 lieben.: Aufeieden⸗ Stadt gesehn, müden näher gehn en goldnen Gassen ig nicht aus den Augen lassen.: n 1795—18el. Herptn 1738— Henry Bishop. 1826. le die Hei⸗ 2. schüt⸗ zen⸗ den statt uns an, Frei wo Sün: de nicht herrschen, nicht 2—1 — N an ⸗ fech-ten kann? Nein, nein, nein, nein, „ 1— +5 II J..— 5—5 4Z.———— 566 1 ⁴I.————— —— L** I1— 1 hier ist sie nicht; die Hei-mat der See⸗le ist 2 9— 1 II , e ů—..—.— 1 8 dro ⸗- ben im Licht. 2. Verlasset die Erde, die Heimat zu sehn, Die Heimat derSeele, so herrlich, so schön! Jerusalem droben, von Golde erbaut, Ist dieses die Heimat der Seele, der Braut? I.,ja, Ja, ja, Dieses allein Kann Ruhplatz und Heimat der Seele nur sein. 5—5 eigener Melodie. 3. Wie selig die Ruhe bei Jesu im Licht! Tod, Sünde und Schmerzen die kennt man dort nicht; Das Rauschen der Harfen, der liebliche Klang Bewillkommt die Seele mit süßem Gesang. Ruh, Ruh, Ruh, Ruh, Himmlische Ruh Im Schoße des Mittlers, ich eile dir zu. Ludwig Jörgens 1792-1838. Karl Ari deih. 1853. S‚AE — I — — die Welt kei⸗ne 00 0 0 22 5 mich gehn, laßt mich gehn, daß ich 652 Anhang. O— 2 17 + N— e e, d.—— *——.—. 0 2———* 2—— Je-sum mö⸗ge sehn! Mei-ne Seel ist voll Ver⸗ die a*— P T n.——. I— lan⸗gen ihn auf e-wig zu um⸗fan- gen und vor Got —545———.— .— sei- nem Thron zu stehn. Zier 2. ½ Süßes Licht,: In die Stadt der goldnen Gassen!—— Sonne, die durch Wolken bricht! Herr, mein Gott, ich kann's nicht—.— O wann werd'ich dahin kommen, fassen,—. Daß ich dort mit allen Frommen Was das wird für Wonne sein. ö aus dei 7 icht? Schau' dein Paradies, 3., Ach wie schön n Wie ist deine Frucht so süß! 5 Ist der Engel Lobgetön! Unter deinen Lebensbäumen—— Hätt' ich Flügel hätt'ich Flügel, Wird uns sein, als ob wir c Flög' ich über Tal und Hügel träumen. sch. Heute noch nach Zions Höhn. Bring uns, Herr, ins Paradies! 2. Die 4. ½ Wie wird's sein, Gustav Friedrich Ludwig Knak Wenn ich zieh' in Salem ein, 1806—1878. Das Erdi Mit eine Narzissus ö Die ziehe 5. Naturlieder. 1 Als S 533 Nach eigener Melodie. Ee Harder. 1852. 3. Die Das Tãa 0 0 0 Geh aus, mein Herzund su-che 992910 in— Und mae — list voll Ver⸗ U ö Naturlieder. 65³ 5— 12— 85 2 S8.—.— ,. —*. V die ⸗ser lie-ben Som-mer- zeit an deines DDDD.—.8 2e. ———.—.. —— gen und vor Got- tes Ga ⸗ben; schau an der schösnen Gär- ten —— 4—&—. — IIFIIIEII— ————.—— 40— ö Zier und sie-he, wie sie mir und dir sich „Wdnmdoich——. NII 12 t, ich kann's nicht DD‚iDDfD‚i fassen,.———— 22———7.— für Wonne sein. Ees,„ rucht so süß! bensbäumen als ob wir träumen. r, ins Paradies! Hrich Ludwig Knak 66—1878. stin Harder. 1852. ——— ö che Freud in ö aus-ge⸗ schmit ⸗cket ha⸗ ben, sich aus⸗ ge⸗ — schmü⸗cket ha⸗ben! 2. Die Bäume stehen voller Die hochbegabte Nachtigall Laub, Ergötzt und füllt mit ihrem Das Erdreich decket seinen Staub Schall Mit einem grünen Kleide; 2) Berg, Hügel, Tal und Narzissus und die Tulipan Felder.. Die ziehen sich viel schöner an; ö Kyr. ½ Als Salomonis Seide.: 4. Die e, Völk⸗ 3. Die Lerche schwingt sich in Der Storch baut und bewohnt die Luft, sein Haus, Das Täublein fliegt aus seiner Das Schwälblein speist ihr' Kluft Jungen; Und macht sich in die Wälder. Der schnelle Hirsch, das leichte Reh 6⁵⁴ë Anhang. — Ist froh und kommt aus seiner Ho ) Ins tiefe Gras gesprungen.:) 5. Die Bächlein rauschen in dem Sand Und malen sich und ihren Rand Mit schattenreichen Myrten, Die Wiesen liegen hart dabei Und klingen ganz vom Lust⸗ geschrei DerSchaf' und ihrer Hirten.:: 6. Die unverdrossne Bienen⸗ schar Sucht hin und her, sucht hier und da Ihr' edle Honigspeise; Des süßen Weinstocks starker Saft Kriegt täglich neue Stärk und Kraft ) In seinem schwachen Reise. 7. Der Weizen wächset mit Gewalt, Darüber jauchzet jung und alt Und rühmt die große Güte Des, der so überflüssig labt Und mit so manchem Gut begabt 2) Das menschliche Gemüte. 8. Ich selber kann und mag nicht ruhn, Des großen Gottes großes Tun Erweckt mir alle Sinnen; Ich singe mit, wenn alles singt, Und lasse, was dem Höchsten klingt, ) Aus meinem Herzen rinnen,) 9. Ach, denk' ich, bist du hier so schön Und läßt du's uns 18 lieblich ge Auf dieser armen Eiden, Was will doch wohl nach dieser Welt Dort in dem reichen Himmels-⸗ zelt Und Züldden uden werden!:, 10. Welch hohe Lust, welch heller Schein Wird dort in Christi Garten sein! Wie muß es da wohl klingen, Da so viel tausend Seraphim Mit unverdrossnem Mund und Stimm ) Ihr Halleluja singen! 1 11. O wär' ich da, o stünd' ich schon, Liebreicher Gott, vor deinem Thron Und trüge meine Palmen, So wollt' ich nach Whei Engel Erhöhen deines Dannens Preis „) Mit tausend schönen Psalmen! 2½ Paul Gerhardt 1607—1676. Das sch Und Se 3. Er Er stellt Er läßt Und tut 4. Er Er mae Er gibt Und sei 5. W Den S O Naturlieder. dem Höchsten ingt, erzen rinnen.:) ch, bist du hier schön is so lieblich hn Erden, ohl nach dieser Belt —— Himmels⸗ t Schlosse erden!: e Lust, welch ller Schein risti Garten n! vohl klingen, id Seraphim n Mund und timm singen!: da, o stünd' schon, bdor deinem hron Palmen, h der Engel eis' zamens Preis hönen almen!:) rdt 1607—1676. Nach eigener Melodie. DDITIIA.— fer ⸗ne, von 00⁰ Was nah ist und was —— Gott komt al ⸗öles her, der Strohhalm und die D —.—— I Ster ⸗ ne, das Sandkorn und das Meer. 2. Von ihm sind Büsch' und Doch Wachstum und Gedeihen Blätter Steht in des Himmels Hand. Und Korn und Obst, von ihm 6. Der 222557 —775 ů tut mit leisem Wehen Das schöne Frählingomenr Sich mild und heimlich auf und Schnee und Ungestüm. Und träuft, wenn heim wir gehen/ 3. Er läßt die Sonn aufgehen, Wuchs und Gedeihen drauf. —0 baßt di Mindrn—— 7. Er sendet Tau und Regen Rl 2 die Wolke 11 f. Und Sonn⸗- und Mondenschein tune die Wett ⸗ Und wickelt seinen Segen 4. Er schenkt uns so vielFreude, Gar zart und künstlich ein Er macht uns frisch und ꝛer 8. Und bringt ihn dann behende Er gibt dem Vieh die Weide In unser Feld und Brot Und seinen Menschen Brot. Es geht durch unste Hande, 5. Wir pflügen und wir streuen Kommt aber her von Gott. Den Samen auf das Land, Maithias Claudius 1740—1815. Volksweise. Nach eigener Melodie. 835————— ———.— .—.—— Weißt du, wie viel Sternlein ste⸗ hen an dem Weißt du, wie viel Wol⸗ken ge⸗ hen weit⸗hin Anhang. I SS.... blau-en Himmels- ⸗ ber al ⸗ le — An D 1 —.— ID feh let an der gan-zen gro⸗ßen Zahl, an der gan-⸗ zen gro⸗ ßen 2. Weißt du, wie viel Mück⸗ lein spielen In der heißen Sonnenglut, Wie viel Fischlein auch sich kühlen In der hellen Wasserflut? Gott der Herr rief sie mit Namen, Daß sie all ins Leben kamen, „) Daß sie nun so fröhlich ind ** */%— Mel, Morgen muß ich fo Zahl. 3. Weißt du, wie viel Kinder frühe Stehn aus ihren Bettlein auf, Daß sie ohne Sorg und Mühe Fröhlich sind im Tageslauf? Gott im Himmel hat an allen Seine Lust, sein Wohlgefallen, Kennt auch dich und hat dich ieb. Wilhelm Hey 1789-1854. rt. Friedrich Silcher. 1829. S0 I +— D 0 0 + Seht die Li⸗ lien auf dem Feld, Daß die E Schwingt Niedrer S Lehrt es gl Ewig, ewi Blühn a e viel Kinder e zettlein auf, und Mühe ageslauf? at an allen ohlgefallen, und hat dich 72 91789-1854. Silcher. 1829. O Naturlieder. ö 65²⁷ ö 51 ,, dre. RRDRRTSTRTRSRSRIRIC‚ISE—‚D“II.. XVX 2——1—2 1. 2 wie sie wach-sen, blü-hen! Sagt, wer hat sie — N SS.———— —.— 1—4 CEP EFN* 1—. 4 —. ‚SRARADE .— 2— 7— 2 hin-ge⸗ stellt oh⸗ ne Sorg 4.—.—.—.— E 2* Wer 90 sie schön gemacht, aus⸗ geschmückt mit 2—.9 7 .——.—— sol⸗cher Pracht, SEN + +—— II 263 ö herr=lich Q W» oh⸗-ne⸗ glei ⸗ chen, —— .0— I—— 2—— 33 herr-lich oh- ne⸗ 2. Gott der Herr rief euch hervor, Daß die Erd ihr schmücket, Schwingt des Menschen Herz empor, Niedrer Sorg entrücket; Lehrt es gläubig aufwärts schaun, Ewig, ewig Gott vertraun, ) Blühn als Himmelsblume. glei ei⸗chen? 3. Auf, mein Herz, sei unver⸗ zagt, Wirf auf ihn die Sorgen, Der nach trüber Winternacht Ruft den Frühlingsmorgen! Der die Blumen nicht ver⸗ gißt, Mein getreuer Vater ist. ) Lob ihn, meine Seele! 7½ Wilhelm Greef 1809-1875. 6s8 Anhang. H é ö 4. 537. 16. Ordnung für den Jugendgottesdienst. 1. Eingangslied. 2. Geistlicher: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen. Gelobet sei Gott und der Vater unseres Herrn Jesu Christi, der uns gesegnet hat mit allerlei geistlichem Segen in himmlischen Gütern durch Christum.(Oder ein anderer Spruch.) So spricht der Herr: Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solcher ist das Reich Gottes. 3. Kinder: — ö II +⁸.˖5 SꝗSDPDPSPSPI IIIII Zu uns kom-me, Herr, dein Reich. 4. Geistlicher: Kurzes freies Gebet. 5. Kinder: 0— enn IE V..— 7 2—.———2* 2— 2—— ä 12—— Schaf-fe in mir, Gott, ein rei- nes Her-ze ISS— 20 4.——— EF——— und gib mir ei- nen neu⸗en ge-wis⸗ sen Geist! dienst. s Sohnes und es Herrn Jesu stlichem Segen )der ein anderer zu mir kommen Reich Gottes. ——.— ———.— 2 ö 7 N 3 0⸗6*....— ISSISISESISSSSISSEEE.— Ver⸗wirf mich nicht, ver-wirf mich nicht von 207 4* N—— . ———0 ‚— + 2——. 1— —.——— +—.——— E——. e—..—.— 1 EIIII und nimmdei⸗nen hei li⸗ gen Geist nicht von mir! 6. Geistlicher: Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der Herr über die, so ihn fürchten.(Oder ein anderer Gnadenspruch.) Ehre sei Gott in der Höhe! 7. Kinder: —— 4.—. und Frie⸗ de auf Er-den und den Menschen ein S Wohl-⸗ge⸗ fal⸗ len. A⸗men, A-men, A- men. 8. Geistlicher: Der Herr sei mit euch. Lasset uns beten:(Freies Gebet.) 9. Kinder 0 IIII *— 4.—.—1—. D—.— A⸗-men, A-men, A⸗men. Oder: 2.—.—.—— 6— A⸗men, A⸗-men, A-⸗men. 10. Geistlicher: Verlesung des Bibelabschnitts. Darauf: Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren.(Oder ein anderer Spruch.) Halleluja! „Kinder: r⸗ iPSPDSEDEEEEE — Hal-le⸗ 1Ii⸗⸗ ja, Halel lu ja, Hal⸗le⸗ lu ja! (12. Gruppenunterweisung. 13. Kinder: Gesang.) 14. Geistlicher: Katechese.(Ansprache.) 15. Kinder: Gesang. 16. Geistlicher: Gebet und Unser Vater. 17. Kinder: Gesang. 18. Geistlicher: Segen. Wo keit arauf: Selig n.(Oder ein — Ordnung für den Jugendgottesdienst. 661 19. Kinder: Zweiter(ursprünglicher) Tert zu Lied Nr. 445. 1. Wir treten zum Beten 2. Im Streite zur Seite ist vor Gott den Gerechten, Gott uns gestanden; Er waltet und haltet ein Er wollte, es sollte das Recht strenges Gericht. siegreich sein. Er läßt von den Schlechten Da ward, kaum begonnen, die die Guten nicht knechten; Schlacht schon gewonnen. Sein Name sei gelobt, er Du Gott warst ja mit uns; vergißt unser nicht. der Sieg, er war dein. 3. Wir loben dich oben, du Lenker der Schlachten, Und flehen, mögst stehen uns fernerhin bei, Daß deine Gemeinde nicht Opfer der Feinde, Dein Name sei gelobet; o Herr, mach uns frei! Nach einem niederländischen Volkslied. DDDRETTNTTTTT SISS. ⁰SSS SSS Leidont ö unter d ö den Fri von un Ruhe Herrn II. Gebete. I. Morgen⸗ und Abendgebete für jeden Tag der Woche. Es deinem Sonntag Morgen. des N. Herr unser Gott und Vater! Im Namen Jesu Christi, deines auch j lieben Sohnes, treten wir in dieser Morgenstunde vor dein An⸗ und 9 gesicht und sagen dir Lob und Dank für den Ruhetag, den du gnadie uns nach deiner Gnade abermals hast anbrechen lassen. O laß ö mit de diesen heiligen Tag für uns einen reich gesegneten Teil unserer x und 8 Wallfahrt werden, damit wir heute dem vorgesteckten Ziele der Wir k Seligkeit näher kommen! Siehe, wir wollen mit Ehrfurcht und Liebe Andacht dein seligmachendes Wort hören und zu Herzen fassen, Gnad damit wir das Tagewerk der neuen Woche morgen mit ge⸗ willen sammeltem Gemüte antreten können. Gib du, himmlischer Vater, Herr/ zu dem Wollen auch das Vollbringen nach deinem Wohlgefallen! die ve Rede selbst zu uns, du hast Worte der Wahrheit; rede an unser neue Herz, du hast Worte der Liebe, des Trostes, der seligsten Hoff⸗ Geme nung! Verleihe allen, die heute dein Wort verkündigen, hören ö deine und lesen, den Beistand deines heiligen Geistes und laß dich uns auch an denen nicht unbezeugt, die dein teures Evangelium noch das geringachten! Hilf, daß die Schlafenden erweckt, die Trägen die v ermuntert, die Schwachen gestärkt, die Angefochtenen getröstet Brüd werden! Bewahre uns vor Gleichgültigkeit, vor Leichtsinn und in Ze vor allen Sünden, durch welche dein Tag entheiligt wird! Ame Schenke uns im Glauben an deinen Sohn den Frieden, welchen die Welt nicht geben kann! Erbarme dich aller Mühseligen und Beladenen, aller Kranken und Sterbenden! Sei du ihre Stütze, erscheine ihnen mit Trost und Hilfe und führe all ihre mall er Woche. isti, deines pr dein An⸗ g, den du en. O laß eil unserer n Ziele der rfurcht und zen fassen, n mit ge⸗ her Vater, Agefallen! an unser ssten Hoff⸗ zen, hören laß dich lium noch e Trägen getröstet tsinn und gt 6 „welchen hseligen du ihre all ihre O Gebete. 60³ Leiden zu einem erwünschten und seligen Ende! Erquicke uns unter der Mühe und Arbeit dieser Zeit mit der Hoffnung auf den Frieden der Ewigkeit! Und wenn du uns dereinst abrufst von unserm irdischen Tagewerk, so laß uns zu der himmlischen Ruhe deines Volkes eingehen durch Jesus Christus unsern Herrn und Erlöser! Amen. Psalm 84. Sonntag Abend. Es ist ein köstliches Ding, dir, Herr, danken und lobsingen deinem Namen, du Höchster, des Morgens deine Gnade und des Nachts deine Wahrheit verkündigen! So kommen wir denn auch jetzt zu dir, um dir von Herzen zu danken für alle leiblichen und geistlichen Segnungen, womit du uns heute wieder be⸗ gnadigt hast. Du hast unsre heilsbegierigen Seelen gespeist mit dem Brote des Lebens, du hast unsre Herzen mit Kraft und Trost erfüllt. Dein heiliger Name sei dafür gepriesen! Wir können dir nicht genug danken für die vielen Erweise deiner Liebe und Barmherzigkeit. Nimm unser schwaches Lob in Gnaden auf! Vergib uns, o barmherziger Gott, um Jesu Christi willen alle Ubertretungen und Versäumnisse des heutigen Tages! Herr, wer kann merken, wie oft er fehlet? Verzeihe mir auch die verborgenen Fehler! Laß uns nun, deiner Vaterliebe aufs neue versichert, mit versöhntem Gewissen und im Frieden deiner Gemeinschaft diesen Tag beschließen! Nimm uns und alle deine Kinder in dieser Nacht in deine gnädige Obhut, behüte uns und einem jeglichen Haus und Hof, Hab und Gut! Höre das Seufzen der Kranken und Elenden, erlöse alle Sterbenden, die um ein seliges Ende flehen! Laß über uns und unsern Brüdern dein Angesicht leuchten und gib uns deinen Frieden in Zeit und Ewigkeit um Jesu Christi unseres Heilandes willen! Amen. Montag Morgen. Himmlischer Vater! Wir preisen dich, daß du uns aber⸗ mals aus der Dunkelheit der Nacht zum hellen Tageslicht hast sool Anhang. 1 kommen lassen. Hilf uns nun im Licht deiner heiligen Gebote wandeln nach deinem Wohlgefallen! Laß uns unser irdisches Tagewerk heute und die ganze Woche hindurch unter deinem gnädigen Beistand und Segen vollführen! Du Gott der Liebe und des Friedens, bewahre uns vor allen Versündigungen gegen deinen Willen und erhalte uns beständig in deiner Gemein⸗ schaft, damit wir dein seien und bleiben und in dir allezeit Kraft, Trost und Frieden haben! Laß es uns, wenn es dein heiliger Wille ist, schon hienieden wohl ergehen und noch mehr einst in dem himmlischen Vaterland, in das du uns nach diesem Leben einführen wollest durch deinen lieben Sohn Jesus Christus! Nimm uns und unsere Lieben auch am heutigen Tag in deinen allmächtigen Schutz, wache über unsern Leib und unsere Seele und gib uns als unser treuer Gott und Vater alles, was uns gut und heilsam ist für diese Zeit und für die Ewigkeit, um deiner Güte und Barmherzigkeit willen! Amen. Montag Abend. Barmherziger Gott! Wir danken dir, daß du auch heute dich an uns erwiesen hast als unsern rechten Vater, der seine Kinder nicht verläßt. Preis und Dank sei dir gebracht für alle deine Gnadenwohltaten! Hilf uns dich dafür ehren mit dem Wort und Wandel und vergib uns, wo wir wider dich ge⸗ sündigt haben! Laß auf allen, die zu herrschen und zu befehlen oder zu dienen und zu gehorchen haben, den Geist der Weisheit und Zucht ruhen, daß sie mit ihrem Tun und Lassen deinen Namen verherrlichen! Laß alle Familien, Eltern und Kinder, Herrschaften und Dienstboten dir empfohlen sein! Entferne überall den Geist der Zwietracht, Verleumdung und Bosheit und laß deine Liebe als die helle Sonne alle Herzen erwärmen und erleuchten! Laß uns nicht weichen von deinen heiligen Geboten, weder zur Rechten. noch zur Linken! Weiche aber auch du, o getreuer Gott, nicht von uns mit deinem allmäch⸗ tigen Gnadenschutz, halte in dieser Nacht deine Hand über uns, behüte uns vor allen Gefahren Leibes und der Seele und gib uns deinen Frieden in Christus Jesus unserm Herrn! Amen. Allg Morgen wir pre hast an dein Er Vergebe neue K mit dei freue u Willen unser L dich lie getreu uns in wir mi preisen Lieb Gott al dein At uns gn. Seele, flucht, Hilf ur von alle oder der Geistes Erbarm Hilfe ar Notleid Schader tigen G du es v sen Gebote er irdisches ter deinem der Liebe igen gegen r Gemein⸗ dir allezeit in es dein noch mehr uns nach ohn Jesus tigen Tag Leib und ind Vater d für die Amen. uch heute der seine für alle mit dem dich ge⸗ befehlen Weisheit n deinen Kinder, Entferne Bosheit wärmen heiligen che aber allmäch⸗ nd über eele und Amen. — Gebete. 1 Dienstag Morgen. Allgütiger Gott und Vater, der du aus der Finsternis den Morgen bereitest und die Sonne dem Tage zum Licht gibst, wir preisen dich dafür, daß du uns einen neuen Gnadentag hast anbrechen lassen. Ach Herr, laß mit dem Tageslicht auch dein Erbarmen neu über uns aufgehen! Versichere uns der Vergebung unserer Sünden, gib uns neuen Mut und Trost, neue Kraft, neue Freudigkeit, neues Leben! Walte über uns mit deiner Gnade, wende alles Herzeleid von uns ab und er— freue uns nach deiner Güte! Wenn aber nach deinem heiligen Willen die Nacht des Leidens uns umgeben soll, dann sei du unser Licht und stärke uns in dem Glauben, daß denen, die dich lieben, alle Dinge müssen zum besten dienen! Du bist getreu und wirst uns nicht verlassen noch versäumen. Laß uns in deinem Lichte wandeln und bringe uns einst dahin, wo wir mit allen selig Vollendeten deine Gnade rühmen und preisen werden von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. Dienstag Abend. Lieber himmlischer Vater, du Vater der Barmherzigkeit und Gott alles Trostes! Wir kommen an diesem Abend und suchen dein Antlitz; wir rufen dich an, du wollest uns erhören. Sei uns gnädig, Gott, sei uns gnädig, denn auf dich traut unsere Seele, und unter dem Schatten deiner Flügel haben wir Zu— flucht, bis alles Leid dieser Zeit und aller Kampf vorübergeht! Hilf uns aus aller Trübsal und Anfechtung und befreie uns von allem, was uns Angst und Not, Schmerzen des Leibes oder der Seele bereitet! Umgürte uns mit dem Schwerte des Geistes und laß uns nie entfallen den Schild des Glaubens! Erbarme dich über alle betrübten Seelen und verherrliche deine Hilfe an allen Traurigen, Kranken, Verlassenen, Verfolgten und Notleidenden! Bewahre uns auch in dieser Nacht vor allem Schaden und Unglück! Bleibe bei uns mit deinem allmäch⸗ tigen Gnadenschutz und laß uns deine Hilfe widerfahren, wie du es verheißen hast! Amen. e Anhang. ö O Mittwoch Morgen. Großer Gott, du bist das A und das O, der Erste und der Letzte, der Ursprung und das Ziel aller Dinge. Durch deinen Willen haben alle Menschen ihr Wesen, und deine Gnade und die Gemeinschaft mit dir ist ihr Friede, ihre Freude und Selig⸗ keit. So ziehe denn uns und die Unsrigen, ja alle Menschen immer mehr zu dir! Hast du durch deinen lieben Sohn das gute Werk in uns angefangen, o so vollführe es auch bis an seinen großen Tag! Hilf, daß uns niemand aus seiner treuen Hirtenhand reiße! Gedenke unserer Sünden nicht, o Gott; gedenke aber unser nach deiner Barmherzigkeit um deiner Güte willen! Deine Gnade müsse unser Trost sein auf unserer Pilgerschaft. Wir sehen hinauf; siehe, o himmlischer Vater, gnädig auf uns herab und laß uns an Treue und Liebe nichts mangeln, bis wir zu dir in den Himmel kommen! Mache uns durch deinen Geist tüchtig, diesen Tag und unsere ganze Lebenszeit wohl zuzu⸗ bringen, und nimm uns am Ende unserer Wallfahrt auf in die Wohnungen des Friedens durch unsern Herrn Jesus Christus! Amen. Mittwoch Abend. Barmherziger Gott, Vater unseres Herrn Jesu Christi und durch ihn auch unser Vater! Siehe von deiner heiligen Höhe gnädig auf uns herab, auf die Unsrigen in der Nähe und Ferne, auf alle deine Kinder, ja auf alle Menschen! Vergib uns alles Böse, segne und bewahre uns auch in dieser Nacht vor allem Übel, das uns zustoßen könnte! Herr unser Gott, du Allmächtiger und Alleinweiser, du hast den Himmel, die Erde, das Meer und alles, was darin ist, gemacht. Mache auch aus uns etwas zum Lobe deiner Gnade! Laß uns Pflanzen der Gerechtigkeit dir zum Preise werden, damit du dein Wohlgefallen an uns haben könnest! Erhöre uns um deines lieben Sohnes Jesu Christi willen! Amen. — Heil siehst, un uns vor auf diest hast von tragen i der Gna es ein 9 dein int Kleinste, der Den Freiheit Genüge sei uns laß dir gib uns Herrn u Getr sind wir Wie me uns beg nicht ve dich her dir kein uns, dei in der 2 seufzen! in Gnad betagten bens! 5 seliges willen u —— x Gebete. s7 ö Donnerstag Morgen. Heiliger und gerechter Gott, der du in das Verborgene siehst, und vor dessen Auge niemand bestehen kann, wir beugen uns vor dir und preisen deinen heiligen Namen, daß du bis auf diesen Morgen uns gnädig behütet und uns nicht verstoßen hast von deinem Angesicht. O Herr, höre nicht auf uns zu tragen in Langmut und Geduld! Mache dein Wort jetzt in der Gnadenzeit zu einem zweischneidigen Schwert in uns, daß ste und der urch deinen Gnade und und Selig⸗ e Menschen Sohn das uch bis an einer tientent es ein Richter sei der Gedanken und Sinne des Herzens! Übe dein innerliches Gnadengericht an uns, zeige uns auch das Rt Wient ö Kleinste, das du wider uns hast! Erfülle uns mit dem Geiste vil erschaft. der Demut, Sanftmut und Liebe! Hilf uns zur vollkommenen 9 ö Freiheit der Kinder Gottes, damit wir in dir Leben und volle ig auf uns In, bis wir deinen Geist wohl zuzu⸗ t auf in die 5 Christus! Genge finden mögen! Segne uns auch den heutigen Tag, sei uns nahe mit deinem allmächtigen Schutz und Frieden, laß dir uns und alle die Unsern herzlich empfohlen sein und gib uns, was wir bedürfen für Zeit und Ewigkeit, um unsers Herrn und Heilandes willen! Amen. Donnerstag Abend. Getreuer Gott und Herr! Wie hinfällig und vergänglich sind wir Menschen! Wie kurz und mühselig ist unser Leben! Christi und Wie mannigfaltig und gefährlich sind die Versuchungen, die ligen Höhe uns begegnen! Doch das ist unser Trost, daß du dein Volk Nähe und nicht verstoßen und dein Erbe nicht verlassen wirst. Wir bitten in! Vergib dich herzlich: Sei uns gnädig und hilf uns! Wir haben außer ieser Nacht dir keinen Trost und keinen Helfer. Siehe in Gnaden auf unser Gott, uns, deine Kinder! Ach, es ist noch so viel Jammer und Elend immel, die in der Welt! Erleichtere du die Lasten, unter welchen so viele ht. Mache seufzen! Trockne die Tränen der Witwen und Waisen, nimm dich Laß uns in Gnaden an der Unmündigen, der Armen, Kranken und Hoch⸗ damit du betagten! Sei allen angefochtenen Seelen ein Fels des Glau⸗ re uns um bens! Höre die Seufzer der Sterbenden und bereite ihnen ein seliges Ende! Erbarme dich unser aller, o Gott, um Jesu Christi willen und gib uns deinen Frieden in Zeit und Ewigkeit! Amen. 6es Anhang.—O Freitag Morgen. Herr, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen! Wir danken dir für deine Gnade und lobsingen deinem Namen, du Höchster. Von Herzen bitten wir dich, o großer treuer Gott, verleihe uns deinen heiligen Geist, daß wir in dir bleiben und in dir völlige Hoffnung haben mögen, wenn auch ein Tag unseres Lebens nach dem andern dahinflieht. Ach, es ist ja alles eitel. Alles Fleisch ist wie Gras und alle Herrlichkeit der Menschen wie des Grases Blume. Du allein bleibst immerdar, und nur in dir haben wir das ewige Leben. Laß uns das täglich be⸗ denken und erfülle uns mit herzlicher Zuversicht zu dir und mit unerschütterlichem Vertrauen auf deine Allmacht und Güte! Dir befehlen wir unsere Wege, du wirst es wohl machen. Herr unser Gott, laß unser Flehen vor dich kommen und ver⸗ wirf uns nicht von deinem Angesicht! Erzeige an uns für und für deine Gnade und Barmherzigkeit! Segne unsere Obrigkeit, unser geliebtes Fürstenhaus, unsern Kaiser und unser ganzes deutsches Vaterland! Gib uns fruchtbare Zeiten vom Himmel und laß uns in stillem Frieden dir dienen! Walte mit deinem Segen über Kirchen und Schulen! Nimm dich nach deiner Treue der Kinder an und laß sie wachsen an Alter, Weisheit und Gnade bei dir und den Menschen! So hilf uns, o Gott, in allen Dingen und stärke uns zu einem gottseligen Wandel auch an dem heutigen Tag! Offenbare heute und allezeit deine Treue an uns durch unsern Herrn Jesus Christus! Amen. Freitag Abend. Herr, wir rufen zu dir, eile zu uns, vernimm unsre Stimme, wenn wir zu dir flehen! Siehe uns um Christi willen in Gna⸗ den an! Wir preisen dich von ganzer Seele für alle Treue und Barmherzigkeit, die du uns heute abermals erwiesen hast. Du, Herr, bist groß von Rat und mächtig von Tat. Du zählest die Sterne und nennest sie alle mit Namen; du heilest, die zerbrochenen Herzens sind, und linderst ihre Schmerzen. Sei uns gnädig, o Herr, um deiner Barmherzigkeit willen! Tröste uns in g laß uns Herr, wi vor jegli teurer Ze schnellen Wächter mächtige der Gott dich trau landes» Herr für und preisen d erwiesen und unßt ligen N nicht! uns ben wir dir, ernstlich dem Sze Tempel, des Frie deinen h Schluß das rech Herr, se Allg niederleg bitten d —¼ O Gebete. 6s ö uns in aller Trübsal, erleichtere unsere Sorgen und Mühen, t, und deine ö laß uns und allen, die dich suchen, dein Gnadenantlitz leuchten! iken dir für Herr, wir rufen zu dir, vernimm unser Flehen; bewahre uns chster. Von vor jeglichem Unheil, vor Krankheiten, vor Mißwachs und Hderleihe uns teurer Zeit, vor Feuers⸗ und Wassersnot und vor einem bösen n dir völlige schnellen Tod! Wo du nicht das Haus behütest, da wacht der seres Lebens Wächter umsonst. Darum bleibe bei uns mit deinem all⸗ eitel. Alles mächtigen Schutz und Segen und laß uns erfahren, daß du enschen wie der Gott bist, an welchem niemand zu Schanden wird, der auf und nur in dich traut! Erhöre unser Bitten um Jesu Christi unseres Hei⸗ täglich be⸗ landes willen! Amen. dir und mit 5 und Güte! Samstag Morgen. hhl machen. en und ver⸗ uns für und re Obrigkeit, inser ganzes om Himmel Herr unser Gott, du unser ewiger Trost und unsre Zuflucht für und für! Wir beugen uns vor deiner Herrlichkeit und preisen deine ewige Gnade, die du uns in dieser ganzen Woche erwiesen hast. In Freude und Leid willst du nur unser Heil und unsre Seligkeit. Ehre und Ruhm sei deinem großen hei⸗ mit deineint ligen Namen! Entziehe uns auch fernerhin deinen Beistand nach deiner nicht! Deine Macht allein ist es ja, die uns beschirmt und X, Weisheit uns bewahren kann zur Seligkeit. Hilf uns, o Gott, daß ns, o Gott, wir dir, unserm Herrn, mit Treue und Gehorsam dienen und jen Wandel ernstlich ringen nach der Krone des Lebens! Negiere uns mit ulezeit deine dem Szepter deiner Gerechtigkeit; weihe unsre Seelen zu deinem Amen. Tempel, darin du wohnen könnest als König der Gnade und des Friedens! Sei auch heute mit uns und mit allen, die deinen heiligen Namen anrufen; verleihe uns einen gesegneten Schluß der Woche und gib uns zu allem guten Vornehmen re Stimme, das rechte Gelingen nach deinem Wohlgefallen! Deine Güte, len in Gna⸗ Herr, sei über uns, wie wir auf dich hoffen! Amen. eTreue und— hast. Du, Du zählest Samstag Abend. heilest, die Allgütiger Gott und Vater! Ehe wir uns zum Schlummer ierzen. Sei niederlegen, kommen wir noch vor deinen Gnadenthron und len! Tröste bitten dich: nimm das arme Lob unsrer Lippen in Gnaden 6⁷⁰ Anhang.— an und verwirf nicht das Flehen deiner Kinder! Wir danken dir von Herzen, daß du in Jesus Christus uns dein Vater⸗ antlitz zugewendet und dein Vaterherz aufgeschlossen hast. Hilf uns deinen heiligen Namen preisen mit Wort und Tat! Laß alles, was uns widerfährt, es sei Freude oder Leid, dazu dienen, daß dein Reich zu uns komme! Du bist der Alleinweise, der am besten weiß, was uns gut und heilsam ist; darum be⸗ fehlen wir dir getrost unsre Wege und sprechen in kindlichem Vertrauen: dein Wille, o Vater, geschehe. Segne die Arbeit unsrer Hände und laß es uns nicht fehlen am täglichen Brot! Gib uns einen genügsamen Sinn und ein dankbares Herz und bewahre uns vor kleingläubigem Sorgen! Sprich uns los von aller Schuld unsers bisherigen Lebens und vergib uns ins⸗ besondere die Versäumnisse und ÜUbertretungen der ganzen zu Ende gehenden Woche wie die des heutigen Tages! Bewahre uns, o Herr, in jeder Versuchung und erlöse uns aus aller Not! Du kannst es ja, denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit. Großer Gott! Unser Leben fährt schnell dahin, als flögen wir davon; Tag um Tag und Woche um Woche eilt vorüber; du aber bleibest, wie du bist, und deine Jahre nehmen kein Ende. Darum bist und bleibst du auch unsre Zuflucht für und für. Dir übergeben wir uns für diese Nacht und für die ganze noch kommende Zeit unsers Lebens. Führe uns alle an deiner Vaterhand durch Glauben und Liebe zum seligen Ziel unsrer himmlischen Berufung und nimm uns endlich auf zu dir in die ewige Freude und Seligkeit durch deinen lieben Sohn, unsern Herrn Jesus Christus! Amen. Dr. M. Luthers Morgensegen. Das walte Gott Vater, Sohn und heiliger Geist. Amen. Ich danke dir, mein lieber himmlischer Vater, durch Jesum Christum, deinen lieben Sohn, daß du mich diese Nacht vor allem Schaden und Gefahr behütet hast, und bitte dich, du wollest mich diesen Tag auch behüten vor Sünden und allem Übel, daß dir all mein Tun und Leben wohlgefalle. Denn ich befehle Hände. 2 keine Mac Das Ich de Christum, gnädiglich geben all diese Nac meinen Le liger Enge mich habt Preis, herziger aus groß deine Her von seiner demütiget liebe, du des sind land, in mit allen deinem E nimm uër lige Zuck vom Elet Trost in suchunge Wir danken dein Vater⸗ nhast. Hilf d Tat! Laß dazu dienen, inweise, der darum be⸗ n kindlichem e die Arbeit lichen Brot! res Herz und ins los von ib uns ins⸗ rganzen zu 5 Bewahre 5 aus aller nd die Kraft fährt schnell Woche um t, und deine bst du auch ns für diese isers Lebens. en und Liebe nimm uns igkeit dur Aucu, eist. Amen. durch Jesum Nacht vor te dich, du und allem alle. Denn O Gebete. 67¹ ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht über mich habe. Amen. Dr. M. Luthers Abendsegen. Das walte Gott Vater, Sohn und heiliger Geist. Amen. Ich danke dir, mein lieber himmlischer Vater, durch Jesum Christum, deinen lieben Sohn, daß du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte dich, du wollest mir ver⸗ geben all meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in deine Hände. Dein hei⸗ liger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht über mich habe. Amen. 2. Festgebete. Advent und Weihnachten. Preis, Ehre und Dank sei dir, allmächtiger Gott, barm⸗ herziger Vater, der du dich unser so gnädig angenommen und aus großer Liebe deinen eingebornen Sohn gesendet hast, uns deine Herrlichkeit zu offenbaren und dein Volk selig zu machen von seinen Sünden! O hilf uns dies Wunder deiner Liebe mit demütigem Herzen betrachten und erwecke uns zu treuer Gegen⸗ liebe, du Gott unsers Heils! Du hast Großes an uns getan, des sind wir fröhlich.— So ziehe nun ein, Herr unser Hei⸗ land, in unsre Herzen, die nach dir verlangen, und erfülle uns mit allen Gaben deiner himmlischen Güte! Regiere uns mit deinem Geiste, laß in unserm ganzen Hause deine Liebe walten, nimm uns, unsre Kinder und unser Hausgesinde in deine hei⸗ lige Zucht, heile uns und alle Menschen durch deine Gnade vom Elend der Sünde! Verleihe uns, treuer Herr und Erlöser, Trost in allem Leid, Hilfe in jeder Not, Kraft in den Ver⸗ suchungen dieser argen Welt und selige Hoffnung im letzten 67²½ Anhang. U Kampf! Unsre Seele erhebt dich und unser Geist freut sich deiner. Sei und bleibe du unsers Herzens höchstes Gut und unser ewiges Teil! Hosianna, sei willkommen, Heiland, kehre bei uns ein, Du sollst von uns aufgenommen, Herzlich aufgenommen sein! Sieh, zum Einzug öffnen wir Freudig unsre Herzen dir; Komm, o komm, darin zu wohnen, Ja als König drin zu thronen! Amen. Jahresschluß. Allmächtiger Gott, himmlischer Vater! Ehe das Jahr zu Ende geht, kommen wir vor den Thron deiner Gnade und sagen dir von Herzen Lob und Dank für alle väterliche Liebe und Treue, für alle Wohltaten an Leib und Seele, die du uns in den vergangenen Tagen erwiesen hast. Ach Herr, wir sind zu gering aller Barmherzigkeit und Treue, die du an uns ge⸗ tan. Aber mit herzlicher Reue bekennen wir dir, daß wir den Reichtum deiner väterlichen Liebe nicht nach Gebühr geschätzt, sondern mit Gedanken, Worten und Werken vielfach wider dich in diesem Jahre gesündigt haben. Ach Herr, unser Gott, barmherzig und gnädig, geduldig und von großer Güte und Treue, verwirf uns nicht von deinem Angesicht und nimm deinen heiligen Geist nicht von uns! Erneuere uns im Geiste unseres Gemüts und hilf uns den neuen Menschen anziehen, der nach dir geschaffen ist in rechtschaffener Gerechtigkeit und Heiligkeit!— Unsere Zeit vergeht, verlaß uns nicht und entzieh uns deine Gnade nicht! Umgib mit deinem Schutz und Segen Obrigkeiten und Untertanen, Prediger und Gemeinden, Lehrer und Schüler, Eltern und Kinder, Frohe und Traurige, Gesunde und Kranke, Lebende und Sterbende! Herr, bleibe bei uns, denn es ist Abend geworden und der Tag hat sich geneigt. — Behüte un unsern Ar Amen. Herr e neuen Ja dein Ange und Woh unsern Oi deiner Gü gnadenreie für den n treten. L uns walt an denen Engeln, d Kinder V uns in im damit wi und gewi Licht und Gesundhe hilf uns Laß uns sagung ge entziehe u du aber i zufordern Sünden deinem hi vor dir le mögen du Evang. eist freut sich stes Gut und das Jahr zu Gnade und iterliche Liebe e, die du uns herr, wir sind man uns ge⸗ daß wir den ühr geschätzt, h wider dich unser Gott, er Güte und und nimm is im Geiste sen anziehen, chtigkeit und und entzieh 6 und Segen nden, Lehrer ige, Gesunde ibe bei uns, sich geneigt. O Gebete. 67s Behüte uns vor allem Üübel, behüte unsere Seele! Herr, behüte unsern Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit! Amen. Psalm 121. Neujahr. Herr Gott, himmlischer Vater! Bei dem Beginn dieses neuen Jahres unserer Wallfahrt kommen wir mit Danken vor dein Angesicht und rühmen deinen herrlichen Namen. Leben und Wohltat hast du an uns getan, und dein Aufsehen hat unsern Odem bewahrt. Wir danken dir für den Reichtum deiner Güte, die du täglich an uns bewiesen hast. Deiner gnadenreichen Obhut befehlen wir uns und die Unsrigen auch für den neuen Abschnitt unsrer Pilgerschaft, den wir heute an⸗ treten. Laß deine Treue wie bisher so auch fernerhin über uns walten und gib, daß wir reichlich erfahren, wie wohl du an denen tust, die auf deine Güte hoffen! Befiehl deinen Engeln, daß sie sich um uns her lagern und unsere und unserer Kinder Wächter und Hüter seien in jeglicher Gefahr! Verleih uns in immer reicherem Maße die Gabe deines heiligen Geistes, damit wir die kurzen Tage unserer Wallfahrt wohl anwenden und gewisse Tritte tun auf unserer Lebensbahn! Sei du unser Licht und unsre Kraft auf allen unsern Wegen! Schenke uns Gesundheit und Segen zu den Werken unseres Berufs und hilf uns denselben treulich ausrichten, wie es dir wohlgefällt! Laß uns unser täglich Brot unter deinem Schirm mit Dank⸗ sagung genießen, und wenn Kreuz und Leiden uns befällt, so entziehe uns nicht den Trost deiner Gnade und Hilfe! Hast du aber in deinem Rate beschlossen in diesem Jahre uns ab⸗ zufordern aus dieser prüfungsvollen Zeit, so gedenke unserer Sünden nicht, o Gott, sondern hilf uns in Gnaden aus zu deinem himmlischen Reiche, damit wir dort mit allen Erlösten vor dir leben und ewig deiner seligen Gemeinschaft uns freuen mögen durch Jesus Christus unsern Herrn! O höre, Vater, unser Flehn! O laß uns allen wohlgeschehn Evang. Gesangbuch. 22 7⁴ Anhang. ö—U Und wohne bei uns immerdar Bis zu dem ew'gen neuen Jahr! Das werde wahr. Amen. Psalm 90. Gründonnerstag und Karfreitag. Herr Gott, Vater unsers Herrn Jesu Christi! Wir kommen vor dein heiliges Angesicht und beten dich in tiefer Demut an. Du hast den, der von keiner Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht, auf daß wir würden in ihm die Gerechtigkeit, die vor dir gilt. O gib uns heute recht zu erkennen den unerforsch⸗ lichen Reichtum deiner ewigen Liebe, daß unser Mund voll werde von deinem Lob, und wir einstimmen in das große Halleluja, das die Seligen dir im Himmel darbringen! Herr Jesu, du Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt, was können wir dir zum Dankopfer geben für deine Liebe als den Leib, den du dir geheiligt, und die Seele, die du dir er⸗ worben hast! Nimm uns hin zu deinem Eigentum! Du hast das große Werk unserer Erlösung vollbracht. Laß dein Sterben unser Leben, deine Gerechtigkeit unser Heil, deinen Todeskampf unsern Sieg und ewigen Frieden werden! Gib, o Herr, daß das Wort vom Kreuz eine Gotteskraft und Friedensbotschaft werde bei allen Menschen und unter allen Völkern, damit auch die, welche noch ferne stehen, erlöst werden von ihren Sünden und samt uns deine Gnade und Herrlichkeit rühmen dürfen! O Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt, erbarme dich über uns alle und gib uns deinen Frieden! Erscheine mir zum Schilde, Zum Trost in meinem Tod, Laß schaun zu deinem Bilde Mich in der letzten Not! Da will ich nach dir blicken, Da will ich glaubensvoll Fest an mein Herz dich drückenz Wer so stirbt, der stirbt wohl. Amen. ◻I Heili treten wů deinen S durch ihr hast. N Wort ur und:„2 bitten di Kraft de Glauben trachten tung, Kr getrösten Erhalte himmlisc im Glar endet ha hin Jesu Sei! Christi, 3 Wir kommen Demut an. s zur Sünde jkeit, die vor n unerforsch⸗ Mund voll das große ingen! Zünde trägt, ne Liebe als e du dir er⸗ n! Du hast dein Sterben Todeskampf Herr, daß ensbotschaft damit auch ren Sünden nen dürfen! barme dich Gebete. Ostern und Himmelfahrt. Heiliger lebendiger Gott! Mit Rühmen und Frohlocken treten wir heute vor dein Angesicht und danken dir, daß du deinen Sohn, unsern Herrn, mit Preis und Ehre gekrönt und durch ihn Leben und unvergängliches Wesen ans Licht gebracht hast. Mit getrostem Glauben halten wir uns nun an das Wort unsers Erlösers:„Ich lebe, und ihr sollt auch leben“, und:„Wo ich bin, da soll mein Diener auch sein.“ Wir bitten dich von Herzen: erleuchte und heilige uns durch die Kraft deines heiligen Geistes, damit wir den guten Kampf des Glaubens kämpfen, der Sünde täglich absterben und ernstlich trachten nach dem, was droben ist! Gib, daß wir in Anfech⸗ tung, Kreuz und Leiden uns Jesu Christi, unseres Siegesfürsten, getrösten können und in ihm deines Friedens teilhaftig bleiben! Erhalte uns in lebendiger Gemeinschaft mit ihm, unserm himmlischen Haupte, und nimm uns, wenn wir unsern Lauf im Glauben und in der Heiligung durch deine Gnade voll⸗ endet haben, auf in die himmlische Seligkeit und Freude, wo⸗ hin Jesus unser Heiland uns vorangegangen ist! Tag des Lebens, Tag der Wonne! Wie wird uns sein, wenn Gottes Sonne Durch unsers Grabes Dunkel bricht! O was werden wir empfinden, Wenn Nacht und Finsternis verschwinden Und uns umstrahlt des Himmels Licht! Vollender, führe du Uns diesem Tage zu, Uns die Deinen! Die Todesbahn Gingst du voran, Wir folgen dir in deine Ruh. Amen. Pfingsten und Trinitatisfest. Sei hochgelobet, gnädiger Gott, Vater unseres Herrn Jesu Christi, daß du uns nicht nur geschaffen und erlöst, sondern 22* 7e Anhang.— x— auch den verheißenen Tröster in die Welt gesendet und ihn Grnde uns als das Pfand unseres himmlischen Erbes gegeben hast! die Liebe Gieße ihn immer reichlicher über uns aus, richte dein König⸗ lauben reich auf in unseren Herzen, führe uns aus der Finsternis zum Hasses 1 Licht, aus der Knechtschaft der Sünde zu der herrlichen Freiheit christen 1 deiner Kinder! Stärke und erfreue uns durch diesen himmlischen un der Tröster und laß ihn unsern Führer und Beistand sein in dieser Oeten, Da Pilgerzeit! Schenke uns durch ihn die Gnade, daß wir mit eine Her immer freudigerem Herzen rufen: Abba, lieber Vater! Laß das S hn J helle Licht deines Geistes aufgehen auch über die Menge derer, 99— die noch in Finsternis und Schatten des Todes sitzen! Heilige die ganze Christenheit und mache sie zu einem wahrhaften Ab⸗ bilde deines unsichtbaren Reiches! Tilge aus alle Spaltung und Zwietracht, daß wir rechtschaffen seien in der Liebe und Allmeé wachsen in allen Stücken an dem, der das Haupt ist, Christus! heute un — Gott, unser Vater, erbarme dich unser und erfreue uns mit auch in d deiner Liebe! Herr Jesu, du Sohn Gottes, erbarme dich unser was lebet und mache uns gerecht und selig durch deine Gnade! O heili⸗ deine We ger Geist, erbarme dich unser, heilige und tröste uns durch ordnet, u deine Gemeinschaft! Dir, dem dreieinigen Gott, sei Anbetung, reicht, so Preis und Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. die Wolk Psalm 96. gedenkest, ö nimmst! Reformationsfest. 918 n Gelobet seist du, Herr unser Gott, du Gott unserer Väter! Guter ur Dir gebührt Majestät und Gewalt, Herrlichkeit, Sieg und ö Beuder d Dank; dein ist das Reich, und in deiner Hand steht Kraft und Denerun Macht. Du bist freundlich, deine Gnade währet ewiglich und ö Gesundhe deine Wahrheit für und für. Wir gedenken heute all der Treue auch die und Barmherzigkeit, die du unsern Vätern erzeigt, all der laß sie it wunderbaren Hilfe, wodurch du dich seit mehr als drei Jahr⸗ durch dei hunderten an unsrer Kirche unter allen Stürmen und Gefahren dern auf bis auf diese Stunde verherrlicht hast. Wir bitten dich, bleibe fort und fort der Schild und Schutz deiner Kirche, decke sie mit deinen Fittichen und laß ihre Zuversicht sein unter deinen Flü⸗ ö geln! Bewahre, o barmherziger Gott, unsre teuere evangelische ernten du U—+ et und ihn geben hast! dein König⸗ isternis zum chen Freiheit himmlischen ein in dieser zaß wir mit er! Laß das Nenge derer, zen! Heilige rhaften Ab⸗ e Spaltung r Liebe und st, Christus! eue uns mit e dich unser de! O heili⸗ uns durch i Anbetung, n. iserer Väter! „Sieg und ht Kraft und ewiglich und Ul der Treue igt, all der 5 drei Jahr⸗ ind Gefahren n dich, bleibe decke sie mit deinen Flü⸗ Revangelische U Gebete. ö 67⁷ Kirche vor aller Zerrüttung und Trennung; halte ferne den Geist der Zwietracht, damit der Glaube nicht Not leide und die Liebe nicht erkalte! Steure dem Unglauben, dem Aber⸗ glauben und der Gleichgültigkeit und vernichte alle Keime des Hasses und der Unduldsamteit zwischen uns und unsern Mit⸗ christen, welche unserer Kirche nicht angehören! Vater des Lichtes und der Liebe, gieße deinen Geist aus über deine Kinder aller⸗ orten, damit die Zeit herbeikomme, wo auf der ganzen Erde eine Herde unter einem Hirten sein wird, welcher ist dein Sohn Jesus Christus, hochgelobt in Ewigkeit! Amen. Ernte- und Dankfest. Allmächtiger Gott, Vater aller Gnade! Wir bringen dir heute unsern demütigen Dank dar für die Liebe, womit du auch in diesem Jahre deine milde Hand aufgetan und alles, was lebet, mit Wohlgefallen gesättigt hast. Herr, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weislich ge⸗ ordnet, und die Erde ist voll deiner Güter! Ja deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen. Herr, was ist der Mensch, daß du sein gedenkest, und des Menschen Kind, daß du dich seiner an⸗ nimmst! Vergib uns, o Vater, unsere Sünden! Bewahre uns vor dem Leichtsinn, der deiner Gebote vergißt, vor der Trägheit, die deine Gnade versäumt, vor der Unmäßigkeit, die deine Güter mißbraucht, vor dem Geiz, der Herz und Hand dem Bruder verschließt! Bewahre uns in Gnaden vor Mangel und Teuerung und laß uns deinen Segen in Frieden und guter Gesundheit genießen! Erfreue nach dem Reichtum deiner Liebe auch die Herzen aller Armen, Verlassenen und Betrübten und laß sie innewerden, daß keines von dir vergessen sei! Hilf uns durch deine Gnade, daß wir nicht auf das Fleisch säen, son⸗ dern auf den Geist, damit wir vom Geist einst das ewige Leben ernten durch Jesus Christus unsern Herrn. Amen. Psalm 145. 6²s Anhang. 221 x Buß- und Bettag. Aus der Tiefe unsres Herzens rufen wir, Gott, zu dir. Herr, höre uns, merke auf die Stimme unseres Flehens! So du willst Sünde zurechnen, Herr, wer wird bestehen? Gehe nicht mit uns ins Gericht, barmherziger Gott, um Jesu Christi willen! Verwirf uns nicht von deinem Angesicht und nimm deinen heiligen Geist nicht von uns! Unsre Seele dürstet nach deiner Gnade, unsre Hände strecken sich aus nach deiner Hilfe. Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte, die von der Welt her gewesen ist! Herr unser Gott, laß diesen Tag unsrer gemeinsamen Demütigung vor dir an unser aller Seelen gesegnet sein! Schaffe in uns ein reines Herz und gib uns einen neuen gewissen Geist! O Jesu, erbarme dich über uns und gib uns deinen Frieden! Wenn du Frieden Uns beschieden, Fürchten wir die Strafe nicht; Dein Versöhnen Wird uns krönen Mit Gerechtigkeit und Licht. Dein Erbarmen Hilft den Armen, Du bist unsre Zuversicht. Amen. Psalm 31. 130. 3. Gebete zur Feier des heiligen Abendmahls. 1. Vor der Beichte. Heiliger und gerechter Gott! Du kennst mein Herz, und mein Leben ist dir nicht verborgen. Ich demütige mich vor dir im Gefühl meiner Sünde und Schuld. Vater, ich bin nicht wert, daß ich dein Kind heiße. Siehe meine Reue gnädig an, und wirke du selbst in mir einen solchen Abscheu gegen alles Böse, daß ich die Sünde ernstlich fliehe und mich ganz mit Seele und Leib dir heilige! Vergib mir, o Gott, meine —½ Sünden u alle Unda Gebot der mich vor dem erbar dir vergeb mein Fleh sind mir Güte und keit! Sch einen neue Herrn Jes Getreu Christi, d Blut verg Augen des des heilig Güter sper Erfülle mi an deinem und Feind alle meine Versöhnun meinem H gernden ur laß uns e satt werde Gott, zu dir. Flehens! So stehen? Gehe n Jesu Christi ht und nimm e dürstet nach deiner Hilfe. n deine Güte, 'tt, laß diesen an unser aller Herz und gib rme dich über ndmahls. ein Herz, und tige mich vor zater, ich bin e Reue gnädig Abscheu gegen nd mich ganz Gott, meine Gebete. 6⁷ Sünden um meines Herrn und Heilandes willen, vergib mir alle Undankbarkeit und Untreue, jede Versündigung gegen dein Gebot der Nächstenliebe! Mit gebeugtem Herzen klage ich mich vor dir an. Laß mich Freude und Erquickung hören in dem erbarmungsvollen Worte: Sei getrost, deine Sünden sind dir vergeben! Aus tiefer Not rufe ich zu dir, o Gott, erhör mein Flehen! Meine Sünden gehen mir über mein Haupt, sie sind mir zu schwer geworden. Sei mir gnädig nach deiner Güte und tilge meine Sünden nach deiner großen Barmherzig⸗ keit! Schaffe du selbst in mir ein reines Herz und gib mir einen neuen gewissen Geist! Erhöre mein Flehen durch meinen Herrn Jesus Christus, welchem sei Ehre in Ewigkeit! Ich zweifle nicht, ich bin erhöret, Gott höret und erbarmt sich mein; Weil sich der Trost im Herzen mehret, Drum stell' ich nun das Klagen ein: Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich! Amen. 2. Vor der Abendmahlsfeier. Getreuer Gott und Vater! Im Namen unseres Herrn Jesu Christi, der für uns seinen Leib dahingegeben, für uns sein Blut vergossen hat, bitte ich dich herzlich: gib mir erleuchtete Augen des Verständnisses, daß ich erkennen möge den Reichtum des heiligen Mahles, in welchem du mir alle himmlischen Güter spendest, Vergebung der Sünden, Leben und Seligkeit! Erfülle mich mit deinem Geiste, damit ich als würdiger Gast an deinem Tische erscheine! Hilf mir alle erlittene Kränkung und Feindschaft von Herzen vergeben und vergessen und gegen alle meine Mitmenschen versöhnlich sein, wie ich selbst der Versöhnung bedarf! Laß mich reichen Trost und Frieden in meinem Herzen empfinden; und wie du auf Erden unsre hun⸗ gernden und dürstenden Seelen nährst zum ewigen Leben, so laß uns einst droben dein himmlisches Abendmahl feiern und satt werden aus deiner himmlischen Gnadenfülle! Amen. so Anhang. U é 3. Während der Abendmahlsfeier. Liebreicher Gott, du Quelle alles Heils und Lebens! Laß die Feier des heiligen Abendmahls, die wir jetzt im Namen Jesu unsers Herrn und Erlösers begehen, mir und allen, die es heute empfangen, insbesondere den Angefochtenen und Be⸗ kümmerten zum Segen gereichen, damit wir Ruhe und Er⸗ quickung finden für unsre Seelen und gestärkt werden im Glaͤuben, in der Gottseligkeit und in der frohen Hoffnung des ewigen Lebens! O Gott, sei mitten unter uns und segne uns! Herr Jesu, erbarme dich meiner und gib mir deinen Frieden! Amen. Oder: Lob, Preis und Dank sei dir, Herr Jesu, für deine unaus⸗ sprechliche Liebe! Du bist das wahrhaftige Brot, das vom Himmel kommt und der Welt das Leben gibt. Laß mich die Heiligungskraft und den Segen der seligen Vereinigung mit dir in reichem Maße an meinem innern Menschen erfahren! Gib, daß ich an deinem Tische gestärkt und erquickt werde mit dem Trost der Vergebung meiner Sünden und mit der Hoff⸗ nung des ewigen Lebens! Mache mir den Genuß deines Leibes und Blutes zu einem Unterpfand des großen Abendmahls, welches du einst in deinem himmlischen Reiche mit den Deinigen feiern wirst! Amen. 4. Nach Empfang des heiligen Abendmahls. Barmherziger Gott und Vater! Lob und Preis sei deinem heiligen Namen für die unaussprechliche Güte, welche du mir durch die Gabe des heiligen Abendmahls erwiesen, für den Trost und die Stärkung, die du mir dadurch verliehen hast! Stehe mir nun bei, getreuer Gott, daß deine Gnade mir ge⸗ reichen möge zur Stärkung meines Glaubens und zur Liebe gegen die Brüder, damit ich hinfort viele Früchte der Gerechtig⸗ keit bringe! Mache mich fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal und hilf mir anhalten am Gebet, damit ich Sünde, Not und Tod durch deine Kraft überwinde und endlich dahin gelange, himmlise meines Alln göttliche und web du woll was wi Schutz Wende vor Fro und ver damit d und reif dich als Christus Lobe sehr her dein Kl einen T auf den Fitticher und die reich ge ewiglich und We fliehen leuchten Aber w ebens! Laß im Namen d allen, die en und Be⸗ ihe und Er— werden im voffnung des segne uns! sen Frieden! eine unaus⸗ „das vom aß mich die nigung mit n erfahren! twerde mit it der Hoff⸗ eines Leibes bendmahls, en Deinigen nahls. sei deinem lche du mir n, für den liehen hast! ade mir ge⸗ d zur Liebe r Gerechtig⸗ geduldig in ich Sünde, dlich dahin — Gebete. 681 gelange, wo ich mit allen Seligen und Vollendeten dein himmlisches Abendmahl feiern möge! Erhöre mein Gebet um meines Herrn und Erlösers willen! Amen. Psalm 103. 4. Gebete für besondere Zeiten und Umstände. 1. Für die Gewächse der Erde. Allmächtiger Gott, barmherziger Vater, der du durch deine göttliche Kraft alles erschaffen hast und sättigest, was da lebet und webet, nach deinem Wohlgefallen, wir bitten dich demütig, du wollest unsere Felder mit deinem Segen krönen und alles, was wir zur Nahrung und Notdurft gebrauchen, unter deinem Schutz und Schirm gnädig gedeihen lassen und erhalten. Wende jede Gefahr von unsern Fluren gnädig ab, behüte sie vor Frost und Dürre, vor anhaltender Nässe, vor Hagelschlag und verheerenden Gewittern, und verleih uns deinen Segen, damit durch deine Güte das Gewächs unsers Landes gedeihe und reife, wir dasselbe mit Freuden können einsammeln und dich als unsern gnädigen Gott und Vater preisen durch Jesus Christus unsern Herrn! Amen. 2. Bei einem Gewitter. Lobe den Herrn, meine Seele! Herr, mein Gott, du bist sehr herrlich, du bist schön und prächtig geschmückt. Licht ist dein Kleid, das du anhast; du breitest aus den Himmel wie einen Teppich. Du wölbest es oben mit Wasser, du fährst auf den Wolken wie auf einem Wagen und gehest auf den Fittichen des Windes. Du machest die Winde zu deinen Boten und die Feuerflammen zu deinen Dienern. Du hast das Erd⸗ reich gegründet auf seinen Boden, daß es bleibet immer und ewiglich. Mit der Tiefe deckest du es wie mit einem Kleide, und Wasser stehen über den Bergen. Aber von deinem Schelten fliehen sie, von deinem Donner fahren sie dahin. Deine Blitze leuchten auf dem Erdboden, das Erdreich sieht es und erschrickt. Aber wer unter deinem Schirm, du Höchster, sitzet und unter 68 Anhang. U— deinem Schatten, o Allmächtiger, bleibet, der spricht getrost und unverzagt: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe! Herr, erzeige uns deine Gnade und hilf uns! Halte die zuckenden Blitze in deiner allmächtigen Hand, steure dem Sturm und Unwetter und behüte unsre Häuser und Felder, daß sie nicht Schaden leiden! Laß deine Wetter gnädig an uns vorüberziehen, so wollen wir dir mit Freuden die Opfer unsers Lobes und Dankes darbringen, der du unser treuer Gott und Vater bist von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. 3. In Kreuz und Leiden. Ewiger, barmherziger Gott und Vater! Zu dir nehmen wir unsre Zuflucht in unsrer Not. Höre auf unser Flehen und verwirf uns nicht von deinem Angesicht! Wir hoffen auf dich, denn bei dir ist Gnade und viel Vergebung. Lindre du die Leiden, mit denen du uns heimgesucht hast! Tröste, stärke, errette, hilf uns nach deiner Barmherzigkeit! Wohl müssen denen, die dich lieben, alle Dinge zum besten dienen. Doch du kennst unser schwaches, trotziges und verzagtes Herz. O hilf uns, daß wir nicht verderben! Entziehe uns nicht des Glaubens Trost! Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit unsre Seele, Gott, zu dir. Dir befehlen wir alle unsre Wege. Du wirst uns nicht ewig in Unruhe lassen, du wirst uns nicht verlassen noch versäumen. Auf dich harren wir, Herr; mache dich auf, hilf uns und erlöse uns um deiner Güte willen! Amen. Psalm 25. 39. 73. 126. 146. 4. In Kriegsnot. Starker und treuer Gott, groß von Rat und mächtig von Tat! Schaue gnädig hernieder auf uns, deine Kinder, die unter den Gefahren, Unruhen und Schrecken des Kriegs zu dir ihre Zuflucht nehmen. Du bist der König von alters her, der alle Hilfe schafft. Deinem allmächtigen Schutz befehlen wir uns und alle die Unsrigen, unser Fürstenhaus, unsern Kaiser und das ganze deutsche Vaterland. Laß deine Güte und Treue — uns allewe Heere! St Söhne und auf dem F. auf! Sei Laß vor di wundeten, lassenen die geschlagen dieser Trär keit! Gib, mit immer des ewigen uns und um Jesu e Herr, e fällige sür mächtige u der da hilf wir dich d getroffen he Engel des du es ande und deiner deinen gnä die beküme und Sterbe seligen Frie Erwecke un Liebe und ernsten Zeit Frieden die heilen. Ni richt getrost mein Gott, de und hilf tigen Hand, nsre Häuser eine Wetter nit Freuden er du unser eit! Amen. nehmen wir Flehen und n auf dich, dre du die öste, stärke, ohl müssen nen. Doch derz. O hilf Glaubens r, so schreit insre Wege. st uns nicht herr; mache len! Amen. rächtig von Kinder, die iegs zu dir ers her, der fehlen wir sern Kaiser und Treue O Gebete. 8s uns allewege behüten! Ziehe aus in deiner Kraft mit unserem Heere! Stärke den Mut und den Arm unsrer Brüder und Söhne und hilf ihnen zum Sieg über die Feinde! Sollen sie auf dem Felde der Ehre fallen, so schließe ihnen deinen Himmel auf! Sei allen Bedrängten nahe mit Trost und Errettung! Laß vor dich kommen das Seufzen der Gefangenen, der Ver⸗ wundeten, der Sterbenden! Nimm der Verirrten und Ver⸗ lassenen dich väterlich an! Heile die Wunden, die der Krieg geschlagen hat und noch immer schlägt, und laß auch aus dieser Tränensaat eine Freudenernte reifen für Zeit und Ewig⸗ keit! Gib, daß wir aus der Unruhe und dem Streit hienieden mit immer herzlicherem Verlangen hinaufblicken in das Land des ewigen Friedens! Laß leuchten, o Gott, dein Antlitz über uns und 908 uns Frieden allenthalben und auf allerlei Weise, um Jesu Christi unseres Friedensfürsten willen! Amen. Psalm 46. 62. 85. 5. Bei herrschender Seuche. Herr, erbarme dich unser! Wir sind Asche und Staub, hin⸗ fällige sündige sterbliche Menschen; aber du bist der All⸗ mächtige und Allerbarmende. An dir haben wir einen Gott, der da hilft, und den Herrn, der vom Tode errettet. So bitten wir dich denn: Hilf uns in der verderblichen Plage, die uns getroffen hat! Wenn es deiner Weisheit gefällt, so gebiete dem Engel des Todes, daß er an unsern Hütten vorübergehe! Wo du es anders beschlossen hast, da sei nahe mit deinem Trost und deiner Hilfe! Mindere und erleichtere jede Not durch deinen gnädigen Beistand, sei der Arzt der Kranken, erquicke die bekümmerten und gebeugten Seelen, die Schmachtenden und Sterbenden mit dem Troste deiner Gnade und mit dem seligen Frieden, den uns unser Herr und Heiland erworben hat! Erwecke unser aller Herzen zu selbstverleugnender aufopfernder Liebe und zu Werken der Barmherzigkeit! Lehre uns in der ernsten Zeit, in der wir leben, wohl bedenken, was zu unserm Frieden dient! Du hast uns verwundet, du kannst uns auch heilen. Nimm dich, o Herr, der Verlassenen, der Witwen und 684 Anhang. O Waisen väterlich an! In deine Hände befehlen wir unsern Leib und unsre Seele. Handle mit uns nach deinem heiligen Willen, nur sei und bleibe unser gnädiger Gott im Leben und im Sterben, durch unsern Herrn Jesus Christus! Amen, Psalm 91. 5. In Krankheit. Allgemein. Gnädiger und allmächtiger Gott! Im Namen meines Herrn und Heilandes schaue ich zu dir auf von meinem Kranken⸗ lager. Du hast mich bisher am Leben erhalten, wofür ich dir von Herzen Lob und Dank sage. O laß dich auch fernerhin an mir nicht unbezeugt! Sei du mein Arzt und Helfer! Meinen Leib und meine Seele befehle ich in deine Hände. Laß es mich erfahren, daß du meine Kraft seist und meines Lebens Licht! Bewahre mich vor Murren und Ungeduld! Hilf mir von meinen Schmerzen! Stärke meinen Glauben, richte auf den sinkenden Mut, wenn Verzagtheit und Kleinglauben sich meiner bemächtigen wollen! Alle meine Sorgen werfe ich auf dich, du wirst es wohl mit mir machen. Erhöre mein Gebet um Jesu Christi willen! Amen. Psalm 42. Bei schwerer Erkrankung. Barmherziger Gott, gnädiger Vater! Mein Leben steht in deiner Hand. In meinem schweren Leiden suche ich dein An⸗ gesicht, o laß dich von mir finden! Wo Menschen nicht helfen können, da kannst du, Allmächtiger, noch helfen mit deiner starken Hand. Doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe. Hilf mir nur geduldig leiden und im Glauben ausharren bis ans Ende! O Gott, versuche mich nicht über Vermögen, lege mir nicht mehr auf, als ich tragen kann! Du kennst ja mein schwaches sündhaftes Herz. Sei mir nahe mit deinem Trost und Frieden bei Tag und bei Nacht! Befreie mich von eiteln Sorgen und lenke meinen Sinn beständig hin auf das Eine, .24 was no mir hilf meiner! Auf nicht zu Elend Retter laß mi— mir bei ich vers wird, s. Har 0 erzen⸗ Seele, werde mein willst, gib m willen! meinen gescheh sei es einen deinen De weidet Wasser Straß im fin dein E keit we im He wir unsern nem heiligen n Leben und Amen. neines Herrn im Kranken⸗ wofür ich dir ich fernerhin und Helfer! eine Hände. und meines zeduld! Hilf zmben, richte leinglauben en werfe ich Erhöre mein ben steht in ich dein An⸗ nicht helfen mit deiner ille geschehe. usharren bis mögen, lege inst ja mein einem Trost h evon eiteln if das Eine, O Gebete. s was not tut! Meine Seele ist stille zu dir, mein Gott, der mir hilft. Großer Gott, lieber himmlischer Vater, erbarme dich meiner! Herr Jesu, hilf mir in Zeit und Ewigkeit! Amen. Oder: Auf dich, Herr, hofft meine bange Seele; ach laß mich nicht zu Schanden werden! Siehe an meinen Jammer und mein Elend und hilf mir aus meinen Nöten! Ich habe ja keinen Retter außer dir. An dich halte ich mich im Glauben; ver⸗ laß mich nicht! Siehe, um Trost ist mir so bange; o stehe mir bei und erquicke mich nach deiner Barmherzigkeit! Wenn ich versinken will, sei du mein Stab; wenn es Nacht um mich wird, sei du mein Licht! Herr, Herr, ich hoffe auf dein Heil. Mag alles Irdische mir schwinden, so bleibst doch du meines Herzens Trost und mein Teil. Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott, denn ich werde ihm noch danken, daß er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist! Heiliger Vater! Wenn du mit mir rechten willst, kann ich dir auf tausend nicht eines antworten. O ver⸗ gib mir alle Sünden um Jesu Christi meines Heilandes willen! Soll hier meine Wallfahrt zu Ende gehen, so schreibe meinen Namen ins Buch des Lebens ein! Herr, dein Wille geschehe. Willst du mich noch länger am Leben erhalten, so sei es zu deiner Ehre! Willst du mich abrufen, so beschere mir einen sanften Tod und ein seliges Ende und führe mich in deinen Himmel ein durch Jesus Christus meinen Herrn! Amen. Für Sterbende. Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln; er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser; er erquicket meine Seele, er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Gutes und Barmherzig⸗ keit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar. Amen. Anhang. O Oder: Herr, mein Gott, erbarme dich meiner! Herr Jesu, mein Heiland, erbarme dich meiner und hilf mir aus zu deinem ewigen Reiche! Ach Herr, wie so lange! Hilf mir und erlöse mich nach deiner unergründlichen Barmherzigkeit! Amen, Oder: Herr, Herr, sei du mit mir! Verlaß mich nicht in meiner letzten Not! Stärke meinen Glauben, erhalte mir deinen Frie⸗ den, führe mich an deiner Hand, wenn mir die Sinne schwin⸗ den; begleite mich durchs dunkle Tal zum ewigen Licht, zur ewigen Heimat! Erhöre, ach erhöre mich und vergib mir alle meine Sünden um Jesu Christi willen! Amen. Oder: Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist. Herr Jesu, nimm meinen Geist auf! Amen. Unser Vater. Unser Vater in dem Himmel. Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel. Unser täglich Brot gib uns heute. Und vergib uns unsre Schulden, wie wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Übel. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herr⸗ lichkeit in Ewigkeit. Amen. Der Segen. Der Herr segne uns und behüte uns. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig. Der Herr hebe sein Angesicht auf uns und gebe uns Frieden. Amen. Speise Tröste di Sprich de Die wir j Daß sien Herr, Laß uns Denn du Speis di Wir d Die wir Wir bitt Er woll' Und speif 9 1. Dan de Der uns st Gebet il su, mein u deinem nd erlöse lmen. nameiner nen Frie⸗ e schwin⸗ icht, zur mir alle t. Herr jeheiligt. wie im rgib uns n. Und on dem ie Herr⸗ ꝛsse sein er Herr Amen. O Gebete. ö 6s7 6. Tischgebete. Vor dem Essen. Mel. Schmücke dich, o liebe Seele. Speise, Vater, deine Kinder, Stärke, Kraft und Nahrung Tröste die betrübten Sünder; geben, Sprich den Segen zu den Gaben, Bis wir endlich mit denFrommen Die wir jetzt hier vor uns haben, Zu dem Himmelsmahle kommen! Daß sie uns zu diesem Leben Amen. Joh. Heermann 1585—1647. Oder: Herr, wir kommen zu dem Die wir dir jetzt anbefehlen, Essen, Steh uns bei in aller Not; Laß uns deiner nicht vergessen, Hilf uns, daß wir nach der Erden Denn du bist das Lebensbrot; Deine Gäst' im Himmel werden! Speis die Leiber, stärk die Seelen, Amen. Nach dem Essen. Wir danken Gott für seine Daß wir satt werden hier und Gaben, dort. Die wir von ihm empfangen Ach lieber Gott, du wollst uns haben; geben Wir bitten unsern lieben Herrn, Nach dieser Welt das ew'ge Er woll' auch ferner sie bescher'n Leben! Und speisen uns mitsi einemWort, Amen. Oder: Mel. Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren. 1. Danke dem Herren, o Seele, Liebet den Gütigen sehr, dem Ursprung der Güter, Singet ihm dankende Lieder! Der uns erquicket die Leiber und stärkt die Gemüter! Gebet ihm Ehr, 2.Lebenswort Jesu, komm, speise die schmachtenden Seelen, 6ssů Anhang. Laß hier auf Erden uns nimmer Und zu dem himmlischen Mahle das Nötige fehlen; recht würdig bereiten; Gib nur, daß wir Bleib uns hier nah, x Hert, d Innig stets dürsten nach dir, Bis wir dich ewig allda Herr,/ Ewig zum Heil dich erwählen! Schmecken und schauen in Dei 10 Freuden! eine Gn ö 3. Gütigster Hirte, du wollest Anten. uns stärken und leiten Gerhard Tersteegen 1697.—1769. 1. Herr 7. Schulgebete. Gib uns Zum Anfang. Mel. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend. 1. Mein Gott, meinVater und Dich, meinen Herrn, erkennen Und nicht mein Hort, wohl! e Zu dir ruf' ich, 580 auf mein 3. O heil ger Geist, gib Kraft 9—5 ö d Stärk Laß lernen mich, was heilsam ist, Daß ich dich lob' zu jeder Fristi Vollbring in 5.— göttlich 2. Steh du mir bei, Herr Jesu Den Glauben und die Lieb hrist, vermehr Der du der rechte Lehrer bist; In mir zu deines Namens Ehr! Lehr mich vor allem, was ich soll, Amen. Daß wir Oder: Mel. Freu dich sehr, o meine Seele. Komm, du Herr des ew'gen Nimm des treuen Lehrers . Lebens, wahr, Tritt in unsern Kreis herein! Segne deiner Kinder Schar, Hilf und laß uns nicht ver⸗ So wird alles wohl gedeihen, gebens Und dein Herz sich unser freuen! Deines Wortes Schüler sein! Amen. — ö O Gebete. 689O chen Mahle aeien Zum Schluß. Mel. Ringe recht, wenn Gottes Gnade. lda Herr, dein Licht, dein Schutz, Leit uns selbst auf allen Wegen, len in dein Segen, Daß dein Friede mit uns sei! den! Deine Gnade steh'ꝛuns bei! Amen. lmen. 1697.—1769. Oder: Mel. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend. 1. Herr Jesu, nimm uns völlig 2. Den Eigenwillen brich ent⸗ hin, zwei, Gib uns den sel'gen Kinder— Mach uns von Trotz und Tücke sinn, frei! Daß wir in deinem Willen Regier uns selbst mit deiner ruhn Hand erkennen Und nicht nach unserm Willen Und trag uns bis ins Vaterland! ö tun! Amen. gib Kraft Stärk, göttlich ie Lieb r mens Ehr! ö * hrers Schar, zedeihen, ser freuen! SEE III. Verzeichnis der Liederdichter. Adams, Sara, geb. Fuller, geb. zu Great⸗Harlow(Essex) 1805, in London 1848. 517. Albert, Heinrich, geb. 1604 zu Lobenstein im Voigtlande, T 1651 als Organist am Dom in Königsberg. 343. 399. 422. Albinus, Johann Georg, geb. 1624 zu Unternessa bei Weißen⸗ fels, 4 1679 als Pfarrer in Naumburg. 401. Albrecht, Herzog von Preußen, geb. 1490 zu Ansbach, seit 1511 Hochmeister des Deutsch-Ordens, 1322 auf dem Reichs⸗ tag zu Nürnberg für die Reformation gewonnen, verwandelt 1525 das preußische Ordensland in ein weltliches Herzogtum, + 1568. 314. Allendorf, Johann Ludwig Konrad, geb. 1693 in Josbach bei Marburg, als lutherischer Hofpfarrer in Cöthen(Anhalt) Herausgeber der Cöthnischen Lieder, T 1773 als Pfarrer und Scholarch in Halle. 529. Altenburg, Michael, geb. 1384 zu Alach bei Erfurt, 4 1640 als Pastor in Erfurt. Das Lied Nr. 164 soll er„zu sein und anderer Christen Trost“ im 30jährigen Krieg und mit beson⸗ derer Beziehung auf die Losung der evangelischen Armee bei der Leipziger Schlacht(1631)„Gott mit uns!“„verfertigt“ haben. Gustav Adolf ließ es in der vor der Lützener Schlacht gehaltenen Betstunde singen; es wurde deshalb„Gustav Adolfs Feldliedlein“ genannt. Ambrosius, 340—397, Bischof von Mailand. Der ihm zu⸗ geschriebene„Ambrosianische Lobgesang“(„Te Deum lau- damus“= Dich, Gott, loben wir) ist wahrscheinlich nur eine von ihm herrührende lateinische Bearbeitung eines morgenländischen Hymnus. 1 stadt, Arnoͤt, Err fessor der Dichter 1 81. 152. Arnold, Ge Speners, Pastor in Asschenfelẽ Propst in Bahnmaier (Württ.), in Kirchh Barth, Chr in Möttl als unern Calw, 1+ Bengel, JIe in Stuttg⸗ Hauptvert Berger, Jo Betichius, Diakonus Bickel, Joha als Ko Wiesbade Bienemann Erzieher a + 1591ma Birken, Sig stein bei Böhmen f dinand II Privatgele Bogatky, 5 schlesien), er. Essex) 1805, inde, 1 1651 9. 422. bei Weißen⸗ nsbach, seit dem Reichs⸗ verwandelt Herzogtum, Josbach bei en(Anhalt) als Pfarrer furt, 4 1640 „zu sein und omit beson⸗ n Armee bei „verfertigt“ ner Schlacht lb„Gustav Der ihm zu⸗ Deum lau- heinlich nur itung eines 0 Verzeichnis der Liederdichter. 601 Arends, Wilhelm Erasmus, geb. 1677 in Langenstein b. Halber⸗ stadt, 2 1721 als Pastor in Halberstadt. 285. Arnot, Ernst Moritz, geb. 1769 auf Rügen, 4 1860 als Pro⸗ fessor der Geschichte in Bonn, berühmt als Vaterlandsfreund, Dichter und Schriftsteller zur Zeit der Befreiungskriege. 35. 81. 152. 247. 415. 447. 469. Arnold, Gottfried, geb. 1666 zu Annaberg in Sachsen, Schüler Speners, Professor der Geschichte in Gießen, + 1714 als Pastor in Perleberg(Provinz Brandenburg). 277. Asschenfeloͤt, Christoph Karl Julius, Oberkonsistorialrat und Propst in Flensburg, 1792—1856. 92. Bahnmaier, Jonathan Friedrich, geb. 1774 in Oberstenfeld (Württ.), Professor der Theologie in Tübingen, dann Dekan in Kirchheim u. T., 4 in Owen 1841. 193. Barth, Christian Gottlob, geb. 1799 in Stuttgart, Pfarrer in Möttlingen bei Calw, nach Niederlegung seines Amtes als unermüdlicher Missions-und Jugendschriftsteller tätig in Calw, 4 1862. 180. 523. Bengel, Johann Albrecht, geb. 1687 in Winnenden, T 1752 in Stuttgart als Konsistorialrat und Prälat von Alpirsbach; Hauptvertreter des württemberg. Pietismus seiner Zeit. 112. Berger, Johann Baptist, 4 1888. 518. Betichius, Johann, geb. 1680 zu Steckby(Anhalt), fals Diakonus in Zerbst 1722. 386. Bickel, Johann Daniel Karl, geb. 1737 in Altweilnau in Nassau, Hals Konsistorialrat und Superintendent in Mosbach bei Wiesbaden 1809. 373. Bienemann(Melissander), Kaspar, geb. 1340 in Nürnberg, Erzieher am Hofe Herzogs Johann Wilhelm zu Weimar, + 19Wals Generalsuperintendent in Altenburg. 22. Birken, Sigmund von, Betulius genannt, geb. 1626 zu Wild⸗ stein bei Eger, mit seinen Eltern des Glaubens wegen aus Böhmen flüchtig, Erzieher an verschiedenen Höfen, von Fer⸗ dinand III. geadelt und als Dichter gekrönt, T 1681 als Privatgelehrter in Nürnberg. 206. Bogatzky, Karl Heinrich von, geb. 1690 zu Jankowe(Nieder⸗ schlesien), studierte Theologie, seit 1746 als Privatmann im 62 Verzeichnis der Liederdichter. O Waisenhaus zu Halle a. d. S., als dessen Wohltäter 4 1774, Verfasser zahlreicher Erbauungsschriften. 167. 241. Bohm, H., unbekannt. 514. Brauer, Friedrich, Großh. badischer Staatsrat und Kirchen⸗ ratsdirektor, 1754—1813. 289. 336. Buchka, Johann Simon, geb. 1705 zu Arzberg bei Bayreuth, Hals Konrektor und Prediger in Hof 1732. 2099. Burckharo, Abel, geb. zu Basel 1805, schweizerischer Dichter. Seine Kinderlieder von Friedrich Spitta herausgegeben. + 1882 in Basel. 473. HBürde, Samuel Gottlieb, geb. 1753 in Breslau, Kanzlei⸗ direktor daselbst, 4 1831 als Kammerdirektor in Berlin. 33. 275. 303. 435. Burmeister, Franz Joachim, Pastor in Lüneburg, 1633(7) bis 1672. 403. Claudius, Matthias, geb. 1740 in Reinfeld bei Lübeck, war Oberlandeskommissär in Darmstadt, lebte später in Wands⸗ bek bei Hamburg und starb 1815 in Hamburg im Hause seines Schwiegersohnes, des Buchhändlers Friedrich Perthes; Herausgeber des Wandsbeker Boten. 524. 534. Clausnitzer, Tobias, geb. 1619(1618) zu Thum bei Annaberg, zu Ende des 30jährigen Krieges schwedischer Feldprediger, hielt auf Wrangels Befehl die westfälische Friedenspredigt zu Weiden(Oberpfalz) und starb 1684 als 1. Pfarrer und kurpfälzischer Kirchenrat daselbst. 40. ö Cramer, Johann Andreas, geb. 1723 zu Jöhstadt im Erz⸗ gebirge, angesehener Kanzelredner, Pfarrer in Kröllwitz, Quedlinburg, Kopenhagen und Lübeck, zuletzt Professor in Kiel und 4 1788 als Kanzler daselbst. 177. Crasselius, Bartholomäus, geb. 1667 zu Wermsdorf bei Glaͤuchau, Schüler August Hermann Franckes, 4 1724 als Pfarrer in Düsseldorf. 12. 158(in Anlehnung an M. Rinkart). Dach, Simon, geb. 1605 in Memel, f als Professor der Dicht⸗ kunst in Königsberg 1659. 421. Danneil, Johann Friedrich, 1719—1772, Konsistorialrat und Pfarrer in seiner Vaterstadt Quedlinburg. 133. Denicke, rat in mals welche Lieder 2. Deßler, rektor 4 172 Diterich, konsist eigentt willkü verschl Döring, Magd Förder 470. 4 Feoderse Link, Er 1837⁵ + 186 Sinx, C gelehr Sleming 1633 Rußla dichtet kurz n täter + 1774, 2⁴¹. und Kirchen⸗ bei Bayreuth, 209. rischer Dichter. herausgegeben. lau, Kanzlei⸗ or in Berlin. urg, 1633(7) ei Lübeck, war ter in Wands⸗ urg im Hause edrich Perthes; 4. bei Annaberg, r Feldprediger, Friedenspredigt 1I. Pfarrer und stadt im Erz⸗ in Kröllwitz, zt Professor in Vermsdorf bei 5, T 1724 als nung an essor der Dicht⸗ sistorialrat und 33. O Verzeichnis der Liederdichter. 693 Denicke, David, geb. 1603 in Zittau, 4 1680 als Konsistorial⸗ rat in Hannover. Mit Justus Gesenius gab er das— nach⸗ mals so einflußreiche— Gesangbuch von 1646 heraus, in welchem zum erstenmal grundsätzlich und planmäßig ältere Lieder nach neuerem Geschmacke umgedichtet erscheinen. 225. 249. deßler, Wolfgang Christoph, geb. 1660 zu Nürnberg, Kon⸗ rektor der Schule zum heiligen Geist daselbst, viel kränklich, 4 1722. Diterich, Johann Samuel, 1721—1797, ein Berliner, Ober⸗ konsistorialrat und Pastor zu St. Marien daselbst, war der eigentliche Führer der Gesangbuchstürmer und hat durch seine willkürlichen und weitgehenden Anderungen viele ältere Lieder verschlechtert. 229. 245. Döring, Karl August, geb. 1783 zu Markt-Alvensleben im Magdeburgischen, lutherischer Pfarrer in Elberfeld, eifriger Förderer der inneren Mission, + 1844. 91. 201. Edeling, Christ. Ludwig, geb. 1678 zu Löbejün bei Halle a. d. S., Zinzendorfs Hofmeister bis 1711, 4 als Oberpfarrer zu Schwanebeck bei Halberstadt 1742. 8o. Falk, Johannes Daniel, 1768—1826, geb. zu Danzig, stiftete 1813 als Legationsrat zu Weimar die„Gesellschaft der Freunde in der Not“ zum Zweck der Heranbildung verlassener Kinder und gründete hiezu die Schulanstalt, welche noch jetzt unter dem Namen„Falksches Institut“ besteht. 460. 479. 483. 504 Feoͤdersen, Jakob Friedrich, 1736— 1788, Propst in Altona. 389. Link, Ernst, geb. 1806, erster evangelischer Hausgeistlicher der 1837—42 erbauten badischen Heil⸗ und Pflegeanstalt Illenau, + 1863 daselbst. 305. Finx, Erasmus, genannt Franzisci, 1627 1694, Privat⸗ gelehrter und Schriftsteller in Nürnberg. 258. Sleming, Paul, geb. 1609 zu Hartenstein an der Mulde, nahm 1633 teil an einer 6 Jahre dauernden Gesandtschaft nach Rußland und Persien, bei deren Beginn er das Lied Nr. 317 dichtete, und starb infolge der Anstrengungen dieser Reise kurz nachher(1640) als Dr. méed. in Hamburg. 69α Verzeichnis der Liederdichter. U Franck, Johann, geb. 1618 zu Guben(Lausitz), T 1677 als Bürgermeister seiner Vaterstadt, nächst Gerhardt der bedeu⸗ tendste Kirchenliederdichter seiner Zeit. 209. 255. 376. 425. Franck, Salomo, Konsistorialsekretär in seiner Vaterstadt Wei⸗ mar, 1659—172. 26. 106. 120. 404. Franck, Sebastian, geb. 1606, 4 1668 als Diakonus in Schweinfurt. 264(7. Francke, August Hermann, geb. 1663 zu Lübeck, Professor und Pfarrer zu Halle a. d. S., Begründer des weltberühmten Waisenhauses und der mit diesem verbundenen Anstalten („Franckesche Stiftungen“), Hauptvertreter der von Spener ins Leben gerufenen sog. pietistischen Bewegung zur Neu⸗ belebung der Kirche, T 1727. 354. Franz, Agnes, 1794—1843, aus Schlesien, wirkte segensreich im Dienst der inneren Mission, Vorsteherin einer Armen⸗ schule in Breslau. 446. 526. 527. Sreylinghausen, Johann Anastasius, geb. 1670 zu Ganders⸗ heim(Braunschweig), Schüler, Schwiegersohn und Nach⸗ folger Franckes in Halle. + 1739. 84. Freystein, Johann Burkhard, geb. 1671 zu Weißenfels, 4 1718 als Hof- und Justizrat in Dresden. 280. Fricker, Johann Ludwig, geb. 1729 zu Stuttgart, + 1766 als Pfarrer zu Dettingen bei Urach. 176. Sulda, Fürchtegott Christian, Prediger zu Halle a. d. S., 1768 bis 1817. 173. Funcke, Friedrich, geb. 1642 zu Nossen, Kantor in Perleberg und Lüneburg, T 1699 als Pastor in Römstedt bei Lüne⸗ burg. 122. Sunk, Gottfried Benedikt, 1734—1814, Konsistorialrat und Direktor des Domgymnasiums in Magdeburg. 135. Garve, Bernhard, geb. 1763 in Jeinsen bei Hannover, 1841 als Prediger der Brüdergemeine in Herrnhut. 34. 89. 121. Gebauer, Christian August, geb. 1792 zu Knobelsdorf(Sach⸗ sen), Lehrer an der Fürstenschule in Meißen, Professor in Bonn, später in Mannheim, 1832 4 in Tübingen. 450. Gebharot, Ernst, unbekannt. 452. Frömm genosser 77. 113 365. 39 Gerharot berg, n 1667— er weg aufgebe der gri 3.4.5 319. 32 Gerok, hofpred gefeiert Gesenius als Ge Geßner, am Fr Schwie Gitterma ger in Goßner, burg, k Kirche Heidem Gotter, in seine Grunden Pfarrer Mission — 1677 als der bedeu⸗ . 376. 425. rstadt Wei⸗ iakonus in rofessor und Itberühmten Anstalten zon Spener zur Neu⸗ segensreich ser Armen⸗ 1 Ganders⸗ und Nach⸗ els, 4 1718 + 1766 als . S., 1768 Perleberg bei Lüne⸗ ialrat und 135. er, 4 1841 34. 89. 121. orf(Sach⸗ rofessor in en. 450. O Verzeichnis der Liederdichter. 605 Gellert, Christian Fürchtegott, geb. 1715 zu Hainichen(Sach⸗ sen), 4 1769 als Professor der Dichtkunst, Beredsamkeit und Moral in Leipzig, hat durch die Einfachheit, Wärme und Frömmigkeit seiner 74 geistlichen Lieder unter seinen Zeit⸗ genossen und bis heute großen Segen gestiftet. 16. 17. 31. 27. 113. 150. 131. 170. 192. 211. 255. 307. 334. 348. 357. 365. 392. 408. 439. Gerharoͤt, Paul, 1607— 1676, von Gräfenhainichen bei Witten⸗ berg, nach langem Warten Propst in Mittenwalde, 1657 bis 1667 Diakonus an St. Nikolai in Berlin, welche Stelle er wegen öffentlicher Bekämpfung der reformierten Lehre aufgeben mußte, 1669 Archidiakonus in Lübben(Lausitz); der größte Kirchenliederdichter früherer Zeit(123 Lieder). 3. 4. 5. 61. 78. 74. 100. 101. 102. 103. 147. 148. 235. 318. 319. 320. 321. 344. 345. 350. 363. 375. 379. 400. 457. 533. Gerok, Karl, 1815—1890, geb. in Vaihingen a. d. E., Ober⸗ hofprediger und Prälat in Stuttgart bis zu seinem Tode, gefeierter neuerer Liederdichter. 49. Gesenius, Justus, geb. 1601 zu Esbeck(Hannover), T 1673 als Generalsuperintendent in Hannover. Vgl. Denicke. 99. Geßner, Georg, 1765—1843, Pfarrer am Waisenhaus, dann am Fraumünster und endlich am Großmünster in Zürich, Schwiegersohn Joh. Kaspar Lavaters. 442. Gittermann, Johann Christian Hermann, 1768—1834, Predi⸗ ger in Emden. 55. 56. 2ʃ8. Goßner, Johann Cvangelista, geb. 1773 in Hausen bei Günz⸗ burg, kath. Religionslehrer in Düsseldorf, trat 1826 zur evang. Kirche über, Pfarrer in Berlin, Begründer der Goßnerschen Heidenmission und mancher Werke der inneren Mission. 451. Gotter, Ludwig Andreas, 1661—1735, Hof- und Assistenzrat in seiner Vaterstadt Gotha. 10. 27. 283. Greoͤing, Johann Ernst, 1676—1748, 4 als Pfarrer zu Alt⸗ heim bei Dieburg. 111(27). Greef, Wilhelm, geb. 1809 zu Kettwig a. d. Ruhr, Organist in Mörs, Komponist geistlicher Lieder, 4 1875. 536. Grundemann, Reinhold, geb. 1836 in Bärwalde, seit 1869 Pfarrer in Mörz(Mark Brandenburg), Herausgeber des allg. Missionsatlas. 487. e Verzeichnis der Lederdichter. Gryphius, Andreas, 16016—1664, als Syndikus in seiner Vaterstadt Glogau, verpflanzte das geschichtliche Schauspiel auf den deutschen Boden und war der hervorragendste Dichter seines Jahrhunderts in Deutschland. 223. Günther, Cyriakus, 1650—1704, Lehrer am Gymnasium in Gotha. 20. hagenbach, Karl Rudolf, 1801—1874, Professor der Theo⸗ logie in seiner Geburtsstadt Basel. 184. hahn, Johann Michael, 1758—1819, geb. zu Altdorf bei Böb⸗ lingen, lebte später in Sindlingen bei Herrenberg; ein Bauer, der durch seine Schriften und erbaulichen Vorträge in„Stunden“ großen Einfluß und Anhang gewann(Michelianer). 47. 290. hammer, Julius, 1810—1862, Schriftsteller in Leipzig und Dresden. 340. hardenberg, Friedrich von, als Dichter Novalis genannt, geb. 1772 im Mansfeldischen, 4 1801 als Bergassessor zu Weißenfels, durch den Ernst und die religiöse Innigkeit seiner „geistlichen Lieder“ bekannt. 64. 136. 475. 489. harttmann, Karl Friedrich, geb. 1743 zu Adelberg(Württ.), Professor auf der Solitude und an der Karlsakademie, Dekan in Lauffen a. N. bis 1812, 4 1815 in Tübingen. 393. haßlocher, Johann Adam, geb. 1645 zu Speier, später Pfarrer daselbst, nach Zerstörung der Stadt durch die Franzosen Konsistorialrat in Weilburg(Nassau) bis zu seinem Tode 1726. 54. hausmann, Julie von, geb. 1825 in Mitau(Ostseeprovinzen), Musiklehrerin an der St. Annenschule in Petersburg, 4 1901. 248. 448. hayn, Henriette Marie Luise von, geb. 1724 in Idstein in Nassau, Pflegerin in der Brüdergemeine zuletzt in Herrnhut, wo sie 1782 starb. 407. heber, Reginald, geb. 1783, Bischof des von der anglikanischen Kirche 1816 gegründeten Bistums Kalkutta, 4 zu Tanjore (Südindien) 1826. 485. hecker, Heinrich Kornelius, geb. 1699 in Hamburg, f 1743 als Pfarrer in Meuselwitz bei Altenburg. 190. heermann, Johann, geb. 1585 zu Raudten im Fürstentum helo, Hei vollem zu Ste + 1659 helmbold Heimat hengsten (Westfe hensel, Brande zieherin zeugung in einer herberget lein Ch fasser m Nr. 397 in Frau geben se bei dem wohl), herman, chimsthe dessen J in hoher hermes, gard(Pe der The herrnschm (Württ. Mitdirel herrosé, hessen de — kus in seiner e Schauspiel ndste Dichter mnasium in ur der Theo⸗ dorf bei Böb⸗ ein Bauer, der „Stunden“ er). 47. 290. Leipzig und lis genannt, ergassessor zu nigkeit seiner rg(Württ.), rlsakademie, ibingen. 393. päter Pfarrer e Franzosen seinem Tode eeprovinzen), urg, 1 1901. Idstein in in Herrnhut, nglikanischen zu Tanjore „+ 1743 als Fürstentum 5 Verzeichnis der Liederdichter. 6⁷ Wohlau, 1611—1634 Pastor zu Köben im Fürstentum Glogau, erduldete viel Kreuz, mußte wegen Krankheit sein Amt aufgeben und starb 1647 zu Lissa in Polen. 24. 5. 97. 98. 123. 262. 385. Anhang II S. 687. helo, Heinrich, geb. 1620 zu Guhrau in Schlesien, nach wechsel— vollem Leben Advokat in Fraustadt, seit 1637 Stadtsekretär zu Stettin, 1658 Kämmerer und Ratsherr in Altdamm, + 1659 zu Stettin. 62. 104. 149. helmbold, Ludwig, 1532— 1598, Superintendent in seiner Heimat Mühlhaͤusen in Thüringen. 315. hengstenberg, Johann Heinrich Karl, geb. 1770 zu Ergste (Westfalen), f 1834 als Pfarrer zu Wetter a. d. Ruhr. 338. hensel, Luise, geb. 1798 zu Linum bei Fehrbellin in der Mark Brandenburg, Tochter eines evangelischen Pfarrers, war Er⸗ zieherin und Krankenpflegerin, trat 1818 aus innerer Über⸗ zeugung heimlich zur katholischen Kirche über und starb 1876 in einem Kloster in Paderborn. 489. 528. herberger, Valerius, 1362—1627, 4 als Pfarrer am Kripp⸗ lein Christi in seiner Vaterstadt Fraustadt in Posen, Ver⸗ fasser mehrerer weitverbreiteter Erbauungsschriften. Das Lied Nr. 397 dichtete H. während der Pest, welche 2000 Menschen in Fraustadt hinraffte. Die Anfangsbuchstaben der Strophen geben seinen Vornamen Valerius, und außerdem dachte er bei dem Anfangswort der 1. Strophe an das Vale(Lebe⸗ wohl), welches er der Welt damals täglich zurief. herman, Nikolaus, geb. 1480 zu Altdorf, Kantor zu Joa⸗ chimsthal in Böhmen, Freund seines Pfarrers Matthesius, dessen Predigten ihn oft zu seinen Liedern anregten, 4 1561 in hohem Alter. 396. 456. hermes, Johann Timotheus, geb. 1738 zu Pelznick bei Star⸗ gard(Pommern), 182als Oberkonsistorialrat und Professor der Theologie in Breslau. 115. 530. herrnschmiot, Johann Daniel, geb. 1675 zu Bopfingen (Württ.), 4 1723 als Professor der Theologie in Halle und Mitdirektor der Franckeschen Stiftungen. 1. 327. herrosé, Karl Friedrich Wilhelm, 1754— 1821. 440. hessen-Darmstaot, Anna Sophie Landgräfin von, geb. 1638 ss Verzeichnis der Liederdichter.— zu Marburg, Pröpstin des Stiftes in Quedlinburg, + 1683 als Abtissin desselben. 188. heußer⸗Schweizer, Meta, 1797—1876, Frau des Arztes Friedrich Heußer zu Hirzel(Zürich). 37. 437. hey, Wilhelm, geb. 1789 in Leina im Gothaischen, Pfarrers⸗ sohn, Hofprediger in Gotha, bekannter Fabeldichter, 4 1834. 468. 505. 511. 513. 535. hiller, Friedrich Konrad, 1662—1726, war 30 Jahre lang Kanzleiadvokat in seinem Geburtsort Stuttgart. 427. hiller, Philipp Friedrich, 1699— 1769, geb. zu Mühlhausen a. d. Enz, 1748 Pfarrer in Steinheim, wo er aber bald seine Stimme verlor und dem Amte entsagen mußte, der fruchtbarste Liederdichter Württembergs, Verfasser des weit⸗ verbreiteten„Geistlichen Liederkästleins zum Lobe Gottes ꝛc.“ und zahlreicher anderer Erbauungsschriften. 15. 144. 22. 243. 253. 272. 287. 306. 388. 391. 407. 430. hippel, Theodor Gottlieb von, 1741—1796, zuletzt Bürger⸗ meister und Polizeidirektor in Königsberg. 200. 309. Hof, Nikolaus von?(oder Slüter, Joachim?), 1529. Beide Lieder Nr. 96 und Nr. 156 sind Übertragungen lateinischer Gesänge und ursprünglich niederdeutsch abgefaßt. Hoffmann, Gottfried, geb. 1698 zu Plagwitz bei Löwenberg in Fi + 1712 als Rektor des Gymnasiums in Zittau. 150. hohlfelo, Christian Christoph, geb. 1776 in Dresden, wo er 1849 als Rechtskonsulent starb. 512. Homburg, Ernst Christoph, geb. 1605 zu Mihla in Sachsen⸗ Weimar, 4 1681 als Rechtskonsulent und Gerichtsaktuar in Naumburg. 105. 140. Hopfensack, Johann Christian Wilhelm August, 1801—1874, Gymnasialoberlehrer in Cleve, von 1837 an im Ruhestand. 436. hülsemann, Wilhelm, geb. 1781 zu Soest, 41865 als Pfarrer zu Elsey in Westfalen und Superintendent der Synode Iser⸗ lohn. 377. Jonas, Justus(eigentlich Jodokus Koch), 1493 1355, eifriger Mitarbeiter Luthers in Wittenberg, später Ephorus in Halle und zuletzt Superintendent in Eisfeld(Koburg). 163. E Jörgens war z tal; betrüb Zung,. bis 1 Schne Elberf Heidel popule Junkhei Ansba Reymant Lied N Georg mit de nicht.“ diesen fett ge Schluf liest, s. Sachse Kletke, Klopstock lebte l Karlsr burg. E urg, T 1683 des Arztes in, Pfarrers⸗ ter, T 1854. Jahre lang t. 427. Mühlhausen aber bald mußte, der er des weit⸗ e Gottes ꝛc.“ 5. 144. 242. letzt Bürger⸗ 309. 529. Beide lateinischer t. i Löwenberg s in Zittau. sden, wo er in Sachsen⸗ erichtsaktuar 801—1874, hestand. 436. als Pfarrer Zynode Iser⸗ 555, eifriger us in Halle „ 163. ———— —edeichnis der Nedewichter 1 Jörgens, Ludwig, geb. 1792 in Gütersloh, studierte Theologie, war zweimal in Nordamerika, dazwischen(1830) im Wupper⸗ tal; sein Leben endete 1838 zu Hermann in Missouri in betrübender Weise. 531. Jung, Johann Heinrich, genannt Stilling, ein Nassauer, 1740 bis 1817, armen Ursprungs, zuerst Kohlenbrenner und Schneider, dann Hauslehrer und Mediziner, als Arzt in Elberfeld berühmt durch Augenoperationen, Professor in Heidelberg und Marburg, als Geh. Hofrat in Karlsruhe; populärer Schriftsteller. 178. Junkheim, Johann Zacharias, 1729— 1790, Konsistorialrat in Ansbach, gab mit Uz das Ansbacher Gesangbuch heraus. 358. Kaiser, Nikolaus, geb. zu Redwitz 1734, Rektor daselbst und Prediger in Torgau, später in Hof, 4 1800 als Inspektor an seinem Geburtsort. 498. Karl, Johannes, 1842. 462. Kayser, Georg Friedrich, 1817—1887, Diakonus in Gerns⸗ bach. 68. Kern, Gottlob Christian, 1792—1835, geb. zu Söhnstetten bei Heidenheim auf der Alb, Professor am niederen Seminar in Schöntal, 4 als Pfarrer in Dürrmenz-Mühlacker. 219. Reymann, Christian, 1607— 1662, Rektor in Zittau. Das Lied Nr. 253 ist auf die letzten Worte des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen gedichtet, der am 8. Oktober 1656 mit dem Bekenntnis verschied:„Meinen Jesum lass' ich nicht.“ Die Anfangsworte der 5 ersten Strophen bilden diesen Spruch; und wenn man in der letzten Strophe die fett gedruckten Anfangsbuchstaben der 3 ersten Zeilen, das Schlußwort der 3. Zeile und die ganze 6. Zeile zusammen⸗ liest, so ergibt sich folgendes: Johann Georg Churfürst zu Sachsen spricht:„Meinen Jesum lass' ich nicht.“ Kletke, Gustav Hermann, unbekannt. 461. Klopstock, Friedrich Gottlieb, 1724— 1803, aus Quedlinburg, lebte lange in Kopenhagen und anderen Orten, so 1776 in Karlsruhe, und starb als dänischer Legationsrat in Ham⸗ burg. 213. 214. 433. 434. 7⁰⁰ Verzeichnis der Liederdichter. O Knak, Gustav Friedrich Ludwig, geb. 1806 in Berlin, Pfarrer zu Wusterwitz, dann 27 Jahre an der Bethlehemskirche in Berlin(Nachfolger Goßners), 4 1878. w493. 532. KRnapp, Albert, 1798— 1864, geb. in Tübingen, Stadtpfarrer in Stuttgart, einer der begabtesten und beliebtesten geistlichen Dichter der Neuzeit, Herausgeber des„Liederschatzes“, einer großen Sammlung von Kirchenliedern. 67. 117. 145. 181. 182. 205. 374. Knorr von Rosenroth, Christian, geb. 1636 in Altraudten (Fürstentum Wohlau, Schlesien), Sohn eines Geistlichen, Kanzleidirektor des Pfalzgrafen Christian August von Sulz⸗ bach(Oberpfalz), 4 1689. 521. Röthe, Friedrich August, 1781— 1830, geb. in Lübben, Pro⸗ fessor der Theologie in Jena, dann Oberpfarrer in Altstädt (Sachsen-⸗Weimar). 198. 220. Krause, Jonathan, 1701—1762, geb. zu Hirschberg in Schlesien, starb als Superintendent in Liegnitz. 44. Kritzinger, Wilhelm, geb. 1816, Direktor des Lehrerinnen⸗ seminars in Droyssig(bei Zeitz), Tals Schulrat 1890. 155. 471. Krummacher, Friedrich Adolf, geb. 1767 zu Tecklenburg in Westfalen, Professor der Theologie in Duisburg, Prediger in Krefeld und Kettwig, Konsistorialrat in Bernburg, Pastor (zu St. Ansgari) in Bremen, wo er 1845 im Ruhestand starb; Verfasser christlicher Jugend⸗ und Volksschriften(bes. Parabeln). 80. 90. 179. 291. Kunth, Johann Sigismund, 1700—1779, geb. in Liegnitz, starb als Superintendent in Baruth(Sachsen). 431. Küster, Elieser Gottlieb, 1732—1799, Generalsuperintendent in Braunschweig. 199. Lange, Joachim, 1670—1744, geb. zu Gardelegen(Preußen), Franckes Freund, als Professor der Theologie in Halle a. S. 347. Laurenti, Laurentius(eigentlich Lorenz Lorenzen), 1660—1722, aus Husum, 4 als Kantor und Musikdirektor am Dom in Bremen. 124. 426. Lavater, Johann Kaspar, 1741—1801, Prediger in seiner Vaterstadt Zürich, ebenso vielseitig und beredt wie von musterhaft christlichem Wandel. 87. 216. 8. — Liebich, E anfangs Luther, und ges berg, V seine 3 lateinis Bearbei Mahlmar seit 175 schen S Marot, an den storialr⸗ Marberg in Nür Spener: wegen bekämp Meister, Pastor men. Mentzer, lin, Pfarrer mskirche in Stadtpfarrer n geistlichen atzes“, einer 7. 145. 181. Altraudten Geistlichen, t von Sulz⸗ ibben, Pro⸗ in Altstädt in Schlesien, Lehrerinnen⸗ 390. 155. 471. cklenburg in rg, Prediger burg, Pastor Ruhestand chriften(bes. in Liegnitz, 431. werintendent ꝛ1(Preußen), llle a. S. 347. 1660—1722, am Dom in zer in seiner dt wie von O Verzeichnis der Liederdichter. 70¹ Liebich, Ehrenfried, 1713—1780, geb. zu Probsthain bei Liegnitz. anfangs Müller, dann eifriger und gelehrter Theolog, starb als Pfarerr von Lomnitz und Erdmannsdorf(Schlesien). 19. 151. 273. 301. 414. 492. Lieth, Karl Ludwig Theodor, um 1820. 555. Lindemann, Johann, soll aus der Familie der Mutter Martin Luthers stammen, 1580— 1630 Kantor in Gotha. 494. Loder, Friedrich Wilhelm, 1737— 1823, aus Regensburg, starb als Hof- und Konsistorialrat in Ohrdruf(Gotha). 246. Luther, Martin, 1483— 1546, der deutsche Reformator, geb. und gest. zu Eisleben, Professor der Theologie in Witten⸗ berg, Vater und Meister des deutschen Kirchengesangs, schuf seine 37 Lieder teils frei, teils durch Verdeutschung alter lateinischer Hymnen, Umarbeitung vorhandener Gesänge und Bearbeitung von Bibelstellen. 71. 160. 161. 162. 221. 455. Mahlmann, Siegfried August, 1771—1826, geb. in Leipzig, seit 1798 daselbst als Literat, zuletzt Direktor der ökonomi⸗ schen Sozietät. 337. Marot, Samuel, 1770- 1865, aus Magdeburg, Mitarbeiter an dem Berliner Gesangbuch von 1829, 4 als Oberkonsi⸗ storialrat und Prediger an der Neuen Kirche zu Berlin. 202. Marberger, Bernhard Walter, geb. 1682 zu Hamburg, Pfarrer in Nürnberg, 4 1746 als Oberhofprediger(und Nachfolger Speners) in Dresden nach schweren Leiden und angefeindet wegen seiner versöhnlichen Stellung zu den damals allgemein bekämpften Pietisten. 252. Meister, Christoph Georg Ludwig, 1738— 1811, aus Halle, Pastor und theologischer Professor am Gymnasium in Bre⸗ men. 114. 371. Mentzer, Johann, 1658 1734, mit der Zinzendorfschen Familie genau bekannt, als Pfarrer in Kemnitz(Oberlausitz). 9. 107. 282 Metzger, Georg, geb. 1844 zu Nonnenweier, seit 1868 Lehrer in Freiburg i. Br. 519. Meyer, Johann Friedrich von, 1772— 1849, aus Frankfurt a. M., als Bürgermeister seiner Vaterstadt und Bundes⸗ tagsgesandter der(damaligen) 4 freien Reichsstädte, aus 70² Verzeichnis der Liederdichter. 425 Neigung theologischen Studien zugewandt und Verfasser einer bekannten Bibelübersetzung. 20. 116. Meyfart, Johann Matthäus, geb. 1390 in Jena, 1642 als Professor der Theologie in Erfurt. 419. Mohr, Joseph, 1792—1848, geb. zu Salzburg, dichtete das Lied 463 als katholischer Koadjutor zu Oberndorf a. d. Salzach, gest. als Vikar zu Wagrein bei St. Johann (Salzkammergut). Möller, Johann Friedrich, 1789— 1861, zuletzt General⸗ superintendent in Magdeburg. 159. Moraht, Adolf, geb. 1805 in Hamburg, seit 1846 Pfarrer in Mölln, T 1884. 508. Moser, Johann Jakob von, 1701—1785, Regierungsrat in Stuttgart, berühmter Professor des Staatsrechts in Tübingen, Professor zu Frankfurt a. O., dann Landschaftskonsulent in Stuttgart, wegen seiner freimütigen Verteidigung der Rechte der Landschaft gegen Herzog Karl 5 Jahre Staatsgefangener auf dem Hohentwiel, nach seiner Loslassung für unschuldig erklärt und hochgeachtet bis zum Tode. 171. Mudre, Johann Friedrich, 1736—1810, Gellerts Schüler, Pfarrer in Mittelsaida bei Freiberg(Sachsen). 63. 88. Müller, Michael, geb. 1673 zu Blankenburg am Harz, 4 1704 als Hofmeister auf Schaubeck bei Kleinbottwar(Württ.). 83. Münter, Balthasar, geb. 1735 in Lübeck, T 1793 als deut⸗ scher Prediger in Kopenhagen. 172. 215. 258. 274. Nachtenhöfer, Kaspar Friedrich, 1024— 1685, aus Halle a. d. S., Pastor in Koburg. 75. Neander, Christoph Friedrich, 1724— 1802, Pfarrer und Propst zu Grenzhof in Kurland, Herausgeber eines Gesangbuchs für die Kirche dieser Provinz. 230. 359. Neander, Joachim, 1650— 1680, Prediger in seiner Vaterstadt Bremen, wegen seines Lobpreises der Herrlichkeit Gottes„der Psalmist des neuen Bundes“ genannt. 6. 7. 41. 351. 4ʃ0. Neumann, Kaspar, 1648—- 1715, in seiner Vaterstadt Breslau als Pastor, theologischer Professor am Gymnasium und Inspektor der evangelischen Kirchen. 346. 353. 369. 380. Neumark Sekretä in Wei Neumeist Niemeyer Urenkel Universi 78. 310. Olearius General 157. 186 Pfeffel, Elsaß, erblinde Vaterste Prätorius Pastor Preiswer land), in Base Puchta, Professo Speier, Räder, F Kaufme Rambach, zuerst b unter A Superir Ranke, H + 1876 12 ind Verfasser ena, 1642 „dichtete das erndorf a. d. St. Johann etzt General⸗ 1846 Pfarrer ierungsrat in in Tübingen, tskonsulent in ng der Rechte atsgefangener für unschuldig erts Schüler, . 63. 88. Harz, 4 1704 (Württ.). 83. 793 als deut⸗ 27⁴. Halle a. d. S., rer und Propst Gesangbuchs ner Vaterstadt it Gottes„der 41. 351. 410. er Vaterstadt n Gymnasium 353. 369. 380. — Verzeichnis der Liederdichter. 1⁰³ Neumark, Georg, geb. 1621 in Langensalza, + 1681 als Sekretär, Bibliothekar und Hofpoet des Herzogs Wilhelm II. in Weimar. 323. 1 Neumeister, Erdmann, 1671-1756, aus üchteritz bei Weißen⸗ fels a. d. S., Hauptpastor in Hamburg. 30. 85. 239. 333. Neunherz, Johann, 1653 1737, geb. zu Waltersdorf(Schlesien), Oberpfarrer in Hirschberg. 15. Nicolai, Philipp, 1356— 1608, ein Hauptkämpfer gegen„Pa⸗ pisten“ und„Calvinisten“, allezeit streitfertig, zuletzt Pastor in Unna(Westfalen) und seit 1601 in Hamburg. 251. 418. Niemeyer, August Hermann, 1754— 1828, geb. zu Halle a. d. S., Urenkel von August Hermann Francke, Professor, Kanzler der Universität und Direktor der Franckeschen Stiftungen in Halle. 78. 310. Olearius(Olschläger), Johann, 1611— 1684, geb. zu Halle a. S., Generalsuperintendent daselbst, und nachher in Weißenfels. 157. 186. 322. 474. Ppfeffel, Gottlieb Konrad, 1736— 1809, geb. zu Kolmar im Elsaß, als Fabeldichter bekannt, seit seinem 21. Jahre ganz erblindet, als Präsident des Konsistoriums in seiner Vaterstadt. 46. Pprätorius, Benjamin, aus Weißenfels, 1636—1674, 4 als Pastor in Großlissa bei Delitzsch. 257. Preiswerk, Samuel, 1799— 1871, geb. in Rümlingen(Basel⸗ land), Pfarrer und Hochschullehrer der hebräischen Sprache in Basel. 292. 486. puchta, Heinrich, 1808— 1838, geb. in Cadolzburg(Bayern)/ Professor der Theologie und Religionslehrer am Lyzeum in Speier, als Pfarrer in Augsburg. 82. 232. 366. 372. 394. 476. Räder, Friedrich, geb. 1815 in Elberfeld, 4 1872 daselbst als Kaufmann. 516. Kambach, Johann Jakob, 1693— 1735, aus Halle, erlernte zuerst bei seinem Vater das Tischlerhandwerk, studierte noch unter A. H. Francke, Professor der Theologie daselbst, als Superintendent und Professor in Gießen. 13. 86. 196. Ranke, Heinrich, geb. zu Wiehe in der Provinz Sachsen 1798, + 1876 als Oberkonsistorialrat in München. 458. 459. 7⁰ Verzeichnis der Liederdichter. U Richter, Christian Friedrich, 1676 1711, aus Sorau, Franckes Mitarbeiter als Inspektor des Pädagogiums und Arzt des 225.. in Palle, dem er überhaupt sich völlig widmete. 18.— Ringwald, Bartholomäus, 1530—1598, aus Frankfurt a. O., starb als Pfarrer zu Langfeld bei Sonnenburg in der Neu⸗ mark. 222. Rinkart, Martin, 1586—1649, seit 1617 Archidiakonus in seiner Vaterstadt Eilenburg, erlebte hier das ganze Elend des 30jährigen Krieges, half in einem Jahre 4480 an der Pest Gestorbene beerdigen, geriet unter dem Druck der Zeiten tief in Schulden, dichtete aber gleichwohl und schuf 1630 oder 1631 das 1636 als„Tischlied nach dem Essen“ erstmals veröffentlichte Danklied: 2. ist, Johann, geb. 1607 zu Ottensen, 4 1667 als Pastor zu Wedel(Holstein), Stifter einer dichterischen Gesellschaft, des „Elbschwanenordens“ welcher aber bald wieder einging. 59. 72. 119. 139. 208. 224. 349. 362. Rodigast, Samuel, geb. 1649 zu Gröben bei Jena, 1708 als Rektor des Gymnasiums zum grauen Kloster in Berlin, mit Spener befreundet. 326. Rothe, Johann Andreas, 1688—1758, zuerst Zinzendorfs Patronatspfarrer in Berthelsdorf, konnte sich aber in die Herrnhuter Art auf die Dauer nicht finden und starb als Pfarrer zu Thommendorf bei Bunzlau. 240. 4¹3. Vothen, Johannes, 1797—1876, Schüler des Inspektors Zeller in Beuggen, dann in Basel. 311. Rube, Johann Christoph, geb. 1665, Amtmann zu Burg⸗ Gemünden(Oberhessen), wo er 1746 starb. 429. Rückert, Friedrich, 1788—1866, geb. in Schweinfurt, Professor in Erlangen und Berlin, starb auf seinem Gute zu Neuses bei Koburgz hervorragender Kenner des Morgenlandes, als Dichter ausgezeichnet durch Formvollendung und Vielseitigkeit. 65. Rutilius, Fohann Martin, 13530—1618, FTals Archidiakonus in Weimar. 223. Sachse, Christian Friedrich Heinrich, 1783—1860, Hofprediger und Konsistorialrat in Altenburg. 4ʃ6, —— Sachsen⸗ in Alten Schade, Meinin Diakom Schalling Prediger Scheffler, Leibarzt Ols, wr den Na Schlesie geistlich jesuitisch Scheidt, im Ho Hannov Schenk, H als Pfa Schenk v. Freiherr, Karlsru 1813/15⁵ 481. 500 Schiebelet ambut Schirmer, Gymna sich sein Schlosser, + als 9 Schmid, franken, kapitula Schmidt, bei Erfr Evang. üün. zorau, Franckes und Arzt des völlig widmete. Frankfurt a. O., rg in der Neu⸗ chidiakonus in 5s ganze Elend ahre 4480 an dem Druck der vohl und schuf ach dem Essen“ als Pastor zu Hesellschaft, des wieder einging. Jena, 1708 oster in Berlin, erst Zinzendorfs ch aber in die und starb als 413. des Inspektors iann zu Burg⸗ 4²9. einfurt, Professor tte zu Neuses bei ndes, als Dichter ielseitigkeit. 65. ls Archidiakonus 860, Hofprediger O Verzeichnis der Liederdichter. E Sachsen⸗Weimar, Wilhelm II., Herzog von, 1598 1662, geb. in Altenburg, in Weimar, angeblicher Verfasser des Liedes 39. Schade, Johann Kaspar, 1666— 1698, geb. in Kühndorf bei Meiningen, Gesinnungsgenosse Franckes und Speners, T als Diakonus in Berlin. 236. 50. Schalling, Martin, geb. 13532 in Straßburg, 1608 als Prediger in Nürnberg. 260. Scheffler, Johann, 1624—1677, geb. zu Breslau, seit 1649 Leibarzt des Herzogs Sylvius Nimrod von Württemberg zu Ols, wurde 1633 katholisch und nahm bei seiner Firmung den Namen Angelus an(daher Angelus Silesius d. h. der Schlesier genannt), trat später in ein Minoritenkloster, wurde geistlicher Rat des Fürstbischofs von Breslau und starb im jesuitischen Matthiaskloster daselbst. 187. 266. 267. 295. 438. Scheidt, Christian Ludwig, 1709— 1761, geb. zu Waldenburg im Hohenloheschen, uals Hofrat und Bibliothekar in Hannover. 24. Schenk, Hartmann, geb. 1634 zu Ruhla bei Eisenach, 4 1681 als Pfarrer in Ostheim vor der Rhön. 53. Schenk v. Schenkendorf, Friedrich Ferdinand Gottfried Max Freiherr, geb. 1783 zu Tilsit, verheiratete sich 1812 in Karlsruhe, Kämpfer und Sänger der Befreiungskriege 1813/15, 4 1817 als Regierungsrat in Koblenz. 79. 478. 481. 500. 501. Schiebeler, Daniel, 1741—- 1771, Kanonikus am Domkapitel amburg. 45. 132. Schirmer, Michael, geb. 1606 in Leipzig, Konrektor am Gymnasium zum grauen Kloster in Berlin, 4 1673, nannte sich seiner vielen Leiden wegen den deutschen Hiob. 60. 146. Schlosser, Ludwig Heinrich, 1663—1723, geb. in Darmstadt, +als Prediger in Frankfurt a. M. 381. Schmid, Christoph von, geb. 1768 zu Dinkelsbühl in Mittel⸗ franken, katholischer Jugendschriftsteller, 1884 als Dom⸗ kapitular in Augsburg. 464. Schmidt, Johann Eusebius, 1670—1745, geb. in Hohenfelden bei Erfurt, 4als Pastor zu Siebleben bei Gotha. 165. Evang. Gesangbuch. 23 7⁰6 Verzeichnis der Liederdichter. O Schmolck, Benjamin, 1672—1737, geb. zu Brauchitschdorf (Schles.), Pfarrer und Inspektor in Schweidnitz; einer der fruchtbarsten geistlichen Dichter(1200 Lieder). 28. 29. 43. 109. 110. 126. 127. 128. 189. 195. 227. 238. 251. 269. 284. 298. 328. 329. 330. 331. 332. 355. 356. 364. 370. 405. 406. 412. 428. Schöner, Johann Gottfried, 1749—1818, aus Rügheim bei Würzburg, 4als Pfarrer in Nürnberg. 302. Schröder, Johann Heinrich, 1667— 1699, geb. zu Springe bei Hannover, Schüler A. H. Franckes, Pastor zu Meseberg im Magdeburgischen. 276. Schubart, Christian Friedrich Daniel, 1739 1791, geb. in Obersontheim(Württ.), Organist und Musikdirektor an ver⸗ schiedenen Orten, war zehn Jahre auf dem Hohenasperg ge⸗ fangen, 4als Hofpoet und Theaterdirektor in Stuttgart. 22. Schück, Johann Peter, geb. in Dühren(Baden) 1811, 4 1892 als Pfarrer in Hoffenheim. 472. 480. 484. 507. 509. Schulze, Otto, 1823—1884, Pastor zu Derenburg(Provinz Sachsen). 59. 313. Schüth, Johann Jakob, 1640—1690, zuerst mit Spener be⸗ freundet, Rechtskonsulent und Reichsrat in Frankfurt a. M., seiner Vaterstadt. 8. Schwarzburg⸗Kudolstadt, Amilie Juliane Gräfin zu, 1637 bis 1706, Gemahlin des Grafen Albrecht Anton, geb. Gräfin von Barby. 402. Selnecker, Nikolaus, 1530—1392, geb. zu Hersbruck bei Nürn⸗ berg, Schüler Melanchthons, Pastor und Professor der Theologie in Leipzig, Mitarbeiter an der Konkordienformel. 21. 52. Senitz, Elisabeth von, 1629—1679, geb. zu Rankau in Schlesien, einige Zeit Hoffräulein zu Brieg, später zu Bls, zuletzt in ernster Zurückgezogenheit nur Andachtsübungen und der geistlichen Dichtkunst lebend. 108. Sonntag, Gustav Friedrich Nikolaus, 1788—1858, geb. zu Kandern, Diakonus und Stadtpfarrer zu Müllheim, nach Prälat Hebels Tod 1826 Kirchen- und Ministerialrat in Karlsruhe, fing frühe an in alemannischer und hochdeutscher Mundart zu dichten und war der Verfasser des bisherigen Gesan bearbe Speratu zu Röt an me Albred und d Preuße erste, v gelische Spitta, nover, und vi 6% sal 304. 36 Spreng, haus u Stegmar ningen, Steuerle Stadts Strauß zu Bü Bunde den. 1 Sturm, Hambr Sturm, in sein bedeute vorigen 50. 69. Taddel, in sein Tersteeg Bandn Zrauchitschdorf nitz; einer der 28. 29. 25. 269. 284. 298. 406. 412. 428. Rügheim bei „zu Springe zu Meseberg 1791, geb. in rektor an ver⸗ henasperg ge⸗ Stuttgart. 32. 1811, 4 1892 V. 500. hurg(Provinz it Spener be⸗ inkfurt a. M., fin zu, 1637 Anton, geb. ruck bei Nürn⸗ der Theologie el. 21. 52. Rankau in däter zu Gls, zübungen und 898, geb. zu üllheim, nach nisterialrat in hochdeutscher es bisherigen O ö Verzeichnis der Liederdichter. 70⁷ Gesangbuchs, welches er für die Generalsynode von 1834 bearbeitete und nach den Beschlüssen derselben fertigstellte. 420. Speratus(eigentlich von Spretten), Paul, 1484— 1551, geb. zu Rötlen bei Ellwangen, frühe der Reformation zugetan, an mehreren Orten verfolgt, zuletzt von Luther dem Herzog Albrecht von Preußen empfohlen, als dessen Hofprediger und dann Bischof von Pomesanien er der Reformator Preußens wurde und zu Marienwerder starb. Er war der erste, welcher dem Rufe Luthers folgend Lieder für die evan⸗ gelische Kirche dichtete(1824). 233. Spitta, Karl Johann Philipp, 1801—1859, geb. in Han⸗ nover, 4als Superintendent zu Burgdorf, hervorragender und vielgelesener geistlicher Dichter des vorigen Jahrhunderts („Psalter und Harfe“). 36. 48. 66. 154. 174. 203. 204. 231. 304. 305. 339. 383. 384. 409. 417. 515. Spreng, Johann Jakob, 1699— 1768, Pfarrer am Waisen⸗ haus und Professor in seiner Vaterstadt Basel. 390. Stegmann, Josua, 1388—- 1632, geb. zu Sülzfeld bei Mei⸗ ningen, als Professor der Theologie in Rinteln. 3. Steuerlein, Johann, 1346—1613, geb. zu Schmalkalden, Stadtschultheiß in Meiningen. 361. Strauß und Torney, Viktor Friedrich von, 1809— 1899, geb. zu Bückeburg, Archivrat daselbst, dann Geheimerat und Bundestagsbevollmächtigter, zuletzt im Ruhestand in Dres-⸗ den. 122. Sturm, Christoph Christian, 1740— 1786, Hauptpastor in Hamburg. 133. 134. 335. 432. Sturm, D. Julius, 1816—1896, Pfarrer und Geh. Kirchenrat in seiner Vaterstadt Köstritz(Reuß j. L.), mit Spitta der bedeutendste und fruchtbarste Dichter geistlicher Lieder im vorigen Jahrhundert, 4am 2. Mai 1896 in Leipzig. 38. 50. 69. 70. 93. 94. 95. 118. 194. 312. 341. 360. 378. Taoͤdel, Christian Ludwig, 1706— 1775, Tals Kanzleidirektor in seiner Vaterstadt Rostock. 129. Tersteegen, Gerhard, 1697— 17609, aus Mörs bei Krefeld, Bandmacher zu Mülheim an der Ruhr, Kultuuhreiehu 70;8 Verzeichnis der Liederdichter. ◻+ licher Schriftsteller und eifriger Pfleger der Erbauung in Privatgemeinschaften. 14. 76. 143. 168. 270. 271. Anh. II S. 687. Thilo, Valentin, 1607— 1662, Professor der Beredsamkeit in seiner Vaterstadt Königsberg. 58. Tietze(Titius), Christoph, 1641—1703, aus Schlesien, als Pfarrer in Hersbruck bei Nürnberg. 236. 324. Tucher, Gottlieb Freiherr von, geb. 1813, Oberappellations⸗ gerichtsrat in Nürnberg, 4 1877 in München, Kenner und Freund alter Kirchenlieder. 470. Urner, Barbara, geb. Welti, 1788. 523. valorius, Adrianus, 4 vor 1626 als Schöffe zu Veere in Zeeland; er gab eine Geschichte des Krieges der Nieder⸗ lande gegen Spanien heraus, die er mit Liedern seiner Zeit illustrierte. 445. Wackernagel, Wilhelm, geb. 1806 in Berlin, 1869 als Professor der deutschen Sprache und Literatur am Päda⸗ gogium zu Basel. 367. Waldau, Georg Ernst, 1745—1817, Antistes in Nürnberg. 382. Walz, Johann Leonhard, geb. 1749 in Lörrach, bearbeitete 1787 ein neues badisches Gesangbuch, 4 1817 als Ober⸗ hofprediger in Karlsruhe. 217. Weber, J. R., unbekannt. 449. wegelin, Josua, 1604—1640, aus Augsburg, als Pfarrer in Preßburg. 141. wegleiter, Christoph, geb. 1699 in Nürnberg, 1706 als Professor der Theologie und Prediger in Altdorf(Bayern). 22. weingärtner, Sigismund, angeblich um 1600 Prediger in oder bei Heilbronn. 316. H ⸗ 1990—1635, 4 als Prediger in Königsberg. 5 Werlhof, Paul Gottlieb, 1699- 1767, Hofmedikus in Han⸗ nover. 228. öwessenberg, Ignaz Heinrich Karl Freiherr von, 1774— 1860, geb. zu Dresden, katholischer Domherr und Generalvikar, zuletzt Bistumsverweser in Konstanz, aber vom Papste nicht bestätigt, seit Aufhebung des Bistums(1827) Privatmann, Schriftsteller und Wohltäter daselbst. 153. Wetzel, und Ze testen ein Ge Winckler vorigen Gehilf. Jollikofe Predige Unbekann — Verzeichnis der Liederdichter. ⁰⁸ rbauung in Wetzel, Friedrich Gottlob, geb. 1779 in Bautzen, Schriftsteller nh. II S. 687. 49 und Zeitungsredakteur, 4 1819 zu Bamberg in den gedrück⸗ dsamkeit in testen Verhältnissen. Seine Bibliothek war eine Bibel und ein Gesangbuch. 5ʃ10. esien, als winckler, Johann Joseph, 1670— 1722, geb. zu Lucka in Sachsen⸗Altenburg, ein Freund Speners, Konsistorialrat und Domprediger in Magdeburg. 381. Funnen und wolf, Jakob Gabriel, geb. 1034 in Greifswald, 1 17584 als Hofrat und Professor der Rechte in Halle a. d. S. 286. Woltersdorf, Ernst Gottlieb, 1725—1761, geb. zu Friedrichs⸗ u Verre in felde bei Berlin, Prediger in Bunzlau, Mitbegründer und der Nicder⸗ Leiter des dortigen Waisenhauses, starb frühe infolge von Überarbeitung. 175. 212. 256. 308. 401. Zaremba, Felieian Graf von, geb. 1794 zu Zaroyin in Litauen, Missionar, 4 1874 im Basler Missionshaus, wo er 76 Jahre seiner Zeit 1869 als 7 am Päda⸗ ang tätig war. 486. Zeller, Ernst Albert, 1804—- 1877, geb. zu Heilbronn, lang⸗ mnberg. 382— jähriger Direktor der württembergischen Heil⸗ und Pflege⸗ bearbritete anstalt Winnental bei Winnenden. 293. 294. Lals Ober⸗ Zimmermann, Johann Christian, 1702— 1783, 4 als Propst zu Ulzen in Hannover. 18. 3. Zinzendorf, Nikolaus Ludwig Graf von, 1700—1760, geb. zu Dresden, Gründer von Herrnhut und Stifter der Brüder⸗ gemeine(1727), verbrachte nach vielen Reisen die beiden 1706 als letzten Lebensjahre ruhig in Herrnhut, wo er auch starb, zayern). 42 verfaßte zahlreiche Schriften und dichtete bis ins Alter über predi er in 2000 Lieder. 166. 191. 300. 0 Zinzendorf, Christian Renatus Graf von, zweiter Sohn des vorigen, 1727—1752, geb. in Herrnhut, in London, treuer als Pfarrer Anigsbetg. Gehilfe seines Vaters. 169. is in Han⸗ Jollikofer, Georg Joachim, 1730—1788, geb. in St. Gallen, Prediger der reformierten Gemeinde in Leipzig. 37. 74—1860, Unbekannte Verfasser haben die Lieder: eneralvikar, 137. 138(angeblich von Selnecker). 183. 185. 197. 207. 325. 342. hapste nicht 554. 8.. 300. 46t. 406. 50. 804. 865. 560. 85. 6 rivatmann, 477. 482. 488. 400. 495. 406. 502. 503. 506. 520. 522. Lieder⸗Verzeichnis. Nch bleib bei uns, Herr Desu Christ Ach bleib mit deiner Gnade Ach Gott und Herr,/ wie groß Ach Gott, vom Himmel sieh Darein Ach sieh ihn dulden, bluten, sterben Ach wenn ich dich, mein Gott, nur habe. Alle Jahre wieder.. Allein Gott in der Höh sei Ehrr Alle Menschen sterben: Alles ist an Gottes Segen Amen, deines Grabes Friede Am Grabe stehn wir stille Am Himmel ist gestanden Am Slberg weiß ich eine Sta Am Weihnachtsbaum die Lichte 160 allein 401 325 Auf meinen lieben Gott 121 Auf, Seele, auf und säume 1417 473 Auf und mache dich bereit Anbetungswürd'ger Gott 21 An Gott will ich gedenken 23 Auf,auf,ihr Reichsgenossen 223 Auf, auf, mein Geist, be⸗ Ach Gott, verlaß mich nicht 20 trachtt s5. Auf Christi Himmelfahrt uferstanden, auferstanden Auferstand stand 11 Auferstehn, ja auferstehn wirst du. 328 Auf Gott und nicht auf meinen Raeatr 140 Auf, ihr Posaunen, das 468 Nahen Auf, ihr Streiter, durch⸗ gedrungen Auf meinen Jesum will ich sterben Richt a dem Himmel ferne. Aus Gnaden soll ich selig werden 461 Aus irdischem Getümmel Nr. 13 329 79 289 141 133 43³ 334 21 92 EEEE Aus m Grunde Aus tiefe zu dir Barmherz Gnade Befiehl d Behalte Pflege Bei dir, bleiben Beschwer die Se Bleibt be willen Brich an, genlich Christe, d der du Christ ist Christ, sei Christus Danket d Das alte it Das wal fen ka Dein K niederr 4 Wẽĩ err/ Den Blic still. Nr. Gott 13 edenken 329 enossen 59 ist, be⸗ . 289 elfahrt 4 landen 133 erstehn 433 ht auf 334 „ das 68 durch⸗ 295 na will 283 04 Gott 316 säume 85 bereit 69 limmel 92 Lieder⸗Verzeichnis. Aus meines Herzens Grunde Aus tiefer Not sörel ich zu dir Barmherziger, laß deine Gnade Befiehl du deine Wege Behalte mich in deiner Pflege. Bei dir, Jesu, will ich bleiben. Beschwertes Herz/ leg ab die Sorgen Bleibt bei dem, der euret⸗ willen. Brich an, du swenes Mor⸗ genlicht. Christe, du Lamm Gottes, der du trägst Christ ist erstanden. Christ, sei achtsam, sei bereit Christus der ist mein Leben Danket dem Herrn. Das alte Jahr vergangen IE Das walte Gott, der 0 fen kann Dein König tommt in niedern Hüllen. Dein Wort hast du uns, Herr, gegeben Den Blick empor und halte Rii 477 Nr. Nr. Der am Kreuz ist meine Liebe 111 342 Der Christbaum ist der schönste Baum.462 221 Der du in Todesnächten 180 Der du trugst die Schmer⸗ zen aller 37 .197 Der du zum Heil erschienen 181 . 318 Der heil'ge Christ ist kommen 81 291. Der Herr bricht ein um Mitternacht 2 203 Der Herr ist meine Zuver⸗ Isicht. 355 42 Der Herr ist mein 105 Hirt.. 20 204 Der Herr ist mein Hirt. 519 é Der Mond ist aufgegangen 324 79 Der Sabbat ist vergangen 335 Der Sonntag kommt mit leisem Tritt14 207 Der Tag ist hin, mein Jesu, bei mir bleibe 351 432 Dich, Jesum, lass' ich ewig 398 nicht 273 Die Feinde deines Kreuzes 4⁴⁰0—. 6. 17²2 Die Finsternis hielt uns 4351gefangen 22 Die Gnade sei mit allen 242 386 Die Gnade unsers Herrn Zesu Shristi71 65 Die goldne Sonne, voll Freud. 344 220 Die Herrlichkeit der Erden 423 Die hier vor deinem Antlitz 95 stehn. 200 7¹² Lieder⸗Verzeichnis. ö U Nr. Nr. Die ihr Christi Jünger seid 213 Ehre sei Gott in der Höhe Die Sach ist dein, Herr und Friede 537 Jesu Shristtt Dies ist der Tag, den Gott gemach Dies ist die Nacht, da mir erschienen Die Sonne sinket nieder. Die wir uns allhier bei⸗ sammen finden. Dir, dir, Jehova, will ich singen Du bist das Licht von Gott gesendeet Du bist der Weg, die Wahrheit Du, des Zukunft einst er⸗ Hehten. Du gehest in den Garten Leten... Du hast ein ewiges Er⸗ barmen Du Lebensbrot, Herr Jesu Hrisstt Du Lebensfürst, Herr Jesu hrnmtt Du lieber heil'ger frommer wist Du, o schönes Weltgebäude Du schaust wohl Christi Leiden an.. Du Vater deiner Men⸗ schenkinder Ehre sei Gott in der Höhe! Der Heyr ist. 358 165 12 10⁷ 139 49 727 118 Eine Herde und ein Hirt 179 Einen goldnen Wanderstab 318 Einen guten Kampfhab'ich 399 Einer ist's, an dem wir hangen.. 182 Eines wünsch' ich mir vor allem anderernn.. 17 Ein' feste Burg ist unser Gort 161 Ein Gärtner geht im Garten 501 Ein Haupt hast du dem Volk gesandt. 378 Ein Jahr geht hin, das andre kommt.307 Ein Lamm geht hin und trägt die Schuld... 100 Ein neues Jahr ist ange⸗ fangen 366 Eins hätten wir von Her⸗ zen gern Eins ist not! Ach Herr, dies Eine 27⁰ Ein Wort ist mir ins Herz geschrieb”en 2⁰9 Empor zu Gott, mein Lob⸗ gesanz 8⁰ 9 Endlich bricht der heiße Wiegel 393 Erfüllt sind Stund' und Beiten 82 Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort.162 Erhör, o Gott, das heiße lchn 199 —— Erinnret erfreut Er komm ihm er Ermunter men Ermuntre Es kostet zu sein Es zieht Fahre for Fang dei an. Fortgekät runger Freu die Seele Freut ei Christe Nr. r Höhe 57 in Hirt 179 derstab 718 hab'ich 399 m wir 82 nir vor 117 unser 16/ Barten 501 dem . 378 „ das 307 nund ange⸗ n Her⸗ Herr, 6Herz n Lob⸗ heiße ö und 162 heiße 12 — Lieder⸗Verzeichnis. 17¹³H Nr. Nr. Erinnre dich, mein Geist, Fröhlich soll mein Herze erfrenrnt 130 springen 7³ Er kommt, er kommt; geht Frohlockt dem Herrn, bringt ihm entgegen o3 Lob und Dank 132 Ermuntert euch, 5. From⸗ Früh morgens, da die men.426 Sonn aufgeht 23 Ermuntre dich, mein Für alle Güte sei gepreist 439 schwacher Geist 72 Es geht durch alle Lande 523 Geh aus, mein Herz 333 Es ist das Heil uns kom⸗ Geht nun hin und grabt men her 233 mein Grab 41¹⁵⁹ Es ist ein Ros' entsprungen 453 Geist vom Vater, taue, taue 18² Es ist genug. So nimm, Geist vom Vater und vom Ea r meinen Geist.. 403 Sohne, Geist, der Heil 150 s ist nicht schwer ein Geist vom Vater und vom hrin zu sein 278 Sohne, weihe dir 153 Es ist noch eine Ruh vor⸗ Gelobet sei der Herr, mein handen.. 431 Gott 157 Es ist noch Raum! Sein Gelobet seist du, Jesu Christ 71 Haus ist noch nicht voll 173 Getreuer Gott, wie viel Es ist vollbracht! Er ist Geduld. N 18 verschieden... 100 Gib deinen Frieden uns, Es kenntder Herrdie Seinen 304 o Herr 34 Es kostet viel, ein Christ Gib Frieden, Herr, 0 zu sein 27⁰ Frieden.. 35 Es zieht ein stiller Engel 515 Goldne Abendfonne 52³3 Gott, deine Gnad ist unser Fahre fort, fahre fort, Zion 165 Leben 24⁵ Fang dein Werk mit Jesu Gott, deine Güte reicht so an. 496 weit 31 Fortgekämpft und fois⸗ Gott der Gnaden, schwer 9—4 rungen 288 beladen 232 Freu dich sehr, o o meine Gott des Himmels und 8 Seels. 420 der Erden 343 Freut euch, ihr lieben Gottes Stadt h feñ 32— 47⁰0 gegründet. 174 Christen. Lieder⸗Verzeichnis. — Gott hat in meinen Tagen 385 Halt im Gedächtnis Jesum Gott ist gegenwärtig Gott ist getreu. Sein Herz, sein Vaterherz Gott ist mein Hort, und auf sein Wort 3 5 Gott ist mein Licht! Ver⸗ zage nicht, mein Herz. Gottlob! der Weg ist nun gebahnet Gottlob, ein Schritt zur Ewigkeitt Gott, mein Trost und mein Vertrauen Gott ruft der Sonn und schafft den Mond Gott sei Dank durch alle Gott Vater, aller Dinge Grunn Gott Vater in dem Him⸗ mel, sprichhhh Gott, vor dessen Angesichte Gott will's machen, daß die Sacheees Großer Gott, wir loben dich Großer Hirte deiner Herden habt ihr denn noch nie erfahren Hallelujaljauchzt, ihr Chöre Halleluja! Jesus lebt. Halleluja! Lob, Preis und E Halleluja, schöner Morgen Halleluja! Wie lieblich stehn 14 19 12 338 10 Ebri Harre, meine Seele. Watliche deine Menschen⸗ iebe. Heil'ge Liebe, die du mich Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth Herbei, o ihr Gläub'gen Herr, an dir hab' ich ge⸗ sündigtt 05 Hent Wort, die edle abe Herr, der du in der Höhe wohnest. Herr, der du mir das Leben Herr, der du vormals hast dein Land. Herr, die Erde ist gesegnet Herr, du erforschest mich. Herr, du wollst uns vor⸗ bereiten. Herr, ein ganzer Leidenstag Herr, es ist von meinem Leben Herr, es sei mein Tun und Lassen Herr Gott, dich loben wir/ wir preisen Herr höre, Herr erhöre Herr Jesu Christ, dein teures Bluuun Herr Jesu Christ, dich zu uns wend. HerrJ.hr dubeofte Gut. 222 — Herr Je Herr, la ligun Herr, m Herr, 6 zenstt Herr, st Leider Herr un wir Herr, vo Herr, v Herzlich Herzlieb du ve Herz ur samn Hier Ge Erbet Hier ist nimn Hier ist Gott Hilf, linge Himme Baht Himme Hindur Freu Hirte d Höchste Güte Höchste dir. u mich ist der ub'gen ich ge⸗ ie edle Höhe Leben ls hast esegnet mich. is vor⸗ enstag neinem un und en wir, rhöre. „dein dich ö zu bͤchstes 313 206 4³ 9* 222 O Lieder⸗Verzeichnis. 2¹³ Nr. Herr Jesu, du regierst. 183 ö Lure ee Herr, laß mich deine Hei⸗ nieder 15¹ ligung...200 Hoffe, Herz, nur mit 6 Herr, meine Leibeshütte 407 iduldz Ä337 Herr, öffne mir die Her⸗ Horch, es klopfet. 452 zenstür•»ṽinꝘn2 186 Hört das Wort voll 2.— Herr, stärke mich, dein und Liebe. 80 Leiden zu bedenken.. 113 Hüter Israels, behüte 30 Herr* Gott, dich loben wi 55 Jauchzet, ihr ensel⸗ froh⸗ Herr, vor deinem Angesicht 47 locket, ihr Engel. 76 Herr, wie du willst, so Jauchjt unserm Gott.. 443 schicks mit mir 22 Ich armer Mensch, ich Herzlich lieb hab' ich dich 260 armer Sünder.. 220 Herzliebster Jesu, was hast Ich bete an die Macht du verbrochen..97 der Liebe 27⁰ Herz und Herz vereint zu⸗ Ich bin bei allem Kum⸗ sammen 166 mer stille 333 Hier Gotteskinder und dort Ich bin ein Gast auf Erden 400 Erben 305 Ich bin getauft auf deinen Hier ist mein Herzl Herr, Namen. 190 nimm es hin 204 Ich bin klein, mein Herz 706 Hier ist mein Herz! Mein Ich folge dir, mein Führer 91 Gott. 492 Ich geh' zu deinem Grabe 127 Hilf, Herr Jesu, laß ge⸗ Ich glaube, daß mit Liebe 159 lingen 362 Ich habe nun den Grund Himmelan geht unsre gefunden 24⁰ Bahn 298 Ich hab' in Gottes Herz Himmelan, nur himmelan 302und Simmn.. 319 Hindurch, hindurch mit Ich hab' in guten Stunden 392 Freuden.. 293 Ich hab' von ferne, Herr, Hirte deiner Schafe.. 356 deinen Thron.. 530 Höchster, denk' 30 an die Ich komme, Herr, und Güte. 229suche dich 21¹ Höchster Gom wir danken Ich sag' es L 2— er dir. 354 Ulebt 136 7¹⁶ Lieder⸗Verzeichnis. —— Ich schäme mich des Hei⸗ lands nich Ich senke mich in deine Wunden And. Ich steh' an deiner Krippe Hier Hand Ich sterbe täglich, und mein Leben Ich und mein Haus, wir sind bereit Ich weiß, an wen ich glaudbe Ich weiß, daß mein Er⸗ löser lebet Ich weiß von andern Grunde Ich weiß von vielen Kind⸗ lein i Ich will dich lieben, meine Stäree Ich will Gott den Herren Ich will in Gott mich fassen Ich will streben nach dem Leben Je größer Kreuz, je näher Himmel. Jehova, Jehova, Jehova. Jerusalem, du hochgebaute Stadt Jesu, deine tiefen Wunden Jesu, der du meine Seele Jesu, dir leb' ich. keinem Nr. 224 K 49⁰ Jesu, Freund der Men⸗ schenkinder· Jesu, geh voran auf der Lebensbahn Jesu, großer Wunderstern Jesu, meine Freude Jesu, meiner Seele Licht Jesu, meines Lebens Leben Jesus Christus herrscht als Römmq Jesu, Jesus ist der gute Hirte. Jesus lebt, mit ihm auch ich Jesus, meine Zuversicht Jesus nimmt die Sünder an Jesus soll die Losung sein Jesu, Todesüberwinder Ihr Fauden erwacht Ihr Kinderlein, kommet. Immer muß ich wieder lesen In allen meinen Taten In die Ferne möcht' ich siehen · In dir ist Freude in allem Leidee Ist Gott für mich, so trete RKehre wieder, kehre wieder, der du dich Kommet, ihr Hirten, ihr Männer Nr. Kommet, ihr Kinder, mit fröhlichem Herzen omm, mein Herz, in Jesu Leiden Lasset u Laß mie Ding Laß mi Leide Laßt m Laßt u zieher Laß, V Geist Lehr mi Liebe, k Bild Lieber Himi Liebster deine leben Liebster dich zuhör derstern 85 Ee. 25 e Licht 104 s Leben 105 scht als 144 id der .7 Hirte. 507 such ich 131 rsicht„424 nder an 239 ig sein 304 nder. 137 111 46 nmet. 464 er lesen 1489 aten. 317 ht' ich 481 allem 1454 o trete 235 vieder, 231 n, ihr ** 47 r, mit . 467 Jesu 212 — Lieder⸗Verzeichnis. 7¹⁷ Komm, o heil'ger Geist, hernieder.. Komm, o komm, du Geist des Lebens.. Kommt ins Reich der Liebe Kommt, Kinder, laßt uns gehen König der Könige/ sei uns im Staube willkommen König Jesu, streite, siege l! Laß dein mich 15 und bleiben. Lasset uns im Geiste wandeln. Lasset uns mit Jesu ziehen Laß mich, o Herr, in allen Dingen. Laß mir die Feier deiner Leiden Laßt mich gehn Laßt uns nun mit Jesu ziehen Laß, Vater, deinen guten Geist. Lehr mich beten, Gott. Liebe, die du mich zum Bilde Lieber Vater hoch im Himmel. Liebster Jesu, wir sind hier, deinem Worte nachzu⸗ leben. Liebster Jesu, wir ir sind hier, dich und dein Wort an⸗ zuhören. Nr. 177 40 Nr. Lobe den Herren, den mäch⸗ tigen König der Ehren 6 Lobe den Herren, o meine Seele 11 Lobt den Höchsten, Jesus lebet** Lobt froh den Herrn. 442 Lobt Gott, ihr Christen allzugleich. 456 Lobt, ihr Kinder, msan Herrn 158 Mache dich, mein Geist, bereit 280 Mach, Herr, ein Herz aus den zweien. 380 Macht hoch die Tür, die Tore weitt 57 Meine Lebenszeit verstreicht 408 Meinen Heiland im Herzen 527 Meinen Jesum lass' ich nicht Mein erst Gefühl sei Preis und Dank 348 Meines Herzens rinste Freude 4275 Mein Gott, das Herz ich bringe 25⁰ Mein Gott, ich weiß wohl, daß ich sterbe...406 Mein Gott, nun ist es wieder Morgen 340 Mein Gott, weil ich in meinem Leben..251 Mein Heiland ist mein 265 Steuermann. 503 Lieder⸗Verzeichnis. E Mein lieber Gott, gedenke meiner Mein Vater, der im Him⸗ mel wohnnt Menschenfreund, nach dei⸗ nem Bilde Wi 90 Erbarmung wider⸗ Mir nach, spricht Christus unser Held Was dem Herrn fang alles Mit Ernst, o Menschen⸗ Unde.. Mit Jesu fang' ich an Mittler, alle Kraft der Worte. Morgenglanz der Ewigkeit Müde bin ich, geh' zur RNuh Näher, mein Gott, zu dir Nicht daß ich es ergriffen härt.e.... Leide der Atn⸗ nur das Gaben Nimm hin mein Herz, Gott, nimm es an Nun bringen wir den Leib zur Ru)) Nun danket alle Gott mit Herzen, Mund Nun danket alle Gott und gebet im. Nr. 3717 284 236 Nun danket all und bringet LEbr Nun geh uns auf, du Morgenstern. Nun gingst auch du zur Sabbatsruh. Nun gottlob, wir stehen hier Nun jauchzet all, ihr Vrommen: Nun laßt uns gehn und treten Nun ruhen alle Wälder. Nun sind die Kindlein Gott geweiht Nun singet und seid froh Nun so bleibt es fest dabei Nun so will ich denn mein Leben Nur mit Jesu will ich. O Christ, erhebe Herz und inn O daß doch bald dein Feuer brennte O daß ich tausend Zungen hättee O du allersüßste Freude O du fröhliche, o du selige gnadenbringende Oster⸗ zeit O 50 fröhliche, o du selige gnadenbringende Pfing⸗ stenzeit O du fröhliche, o du selige gnadenbringende Weih⸗ nachtszeit: Nr. 483 — O du L O Durd O Gott, O Gott. Geist O Gott, haber O Hauf Wun O heil' uns O Jeruf O Jesu Licht O Jesu, keit O Jesu, O Jesu, Oklage! Gott O komm heit O Lamn dig Olieber. O selig 5 aufger Ostern i Ostern, wehen O süßeste O Traur O Vater keit, i⸗ O Welt Leben bringet if, du du zur en hier 1„ ihr 1 und aͤlder. indlein d froh t dabei nmein 10 rz und dein zungen eude selige Oster⸗ Nr. 4 7 selige Pfing⸗ elige Weih⸗ 483 460 —H Lieder⸗Verzeichnis. 1¹ O du Liebe meiner Liebe. O Durchbrecher allerBande O Gott, du frommer Gott. O Gottes Geist und Christi Geist. 28— O Gott, von dem wir alles haben* O Haupt voll Blut und Wundeen O heil'ger Geist, tehr bei uns ein. 90 Jerusalem, du schöne Jesu Christ, du. Leicht O Jesu, Herr der Herrlich⸗ keit O Jesu, Jesu, Gottes Sohn O Jesu, süßes Licht. Oklage nicht, wenn dir dein Gott. O komm duGeist der Wahr⸗ hein O Lamm Gottes, unschul⸗ dig. O lieber Heiland desuchrist O selig Haus, wo man dich aufgenommen Ostern ist heut. Ostern, Ostern, Frühlings⸗ wehen O süßester der Namen all O Traurigkeit, o Herzeleid O Vater der Barmherzig⸗ keit, ich falle dir. O Welt, sieh hier dein Leben 1040 108 277 21 152 1oꝛ wie freun wir uns der 2Stende. O wie fröhlich, 0 wie selig O wie mögen wir doch unser Leben O wie selig seid ihr doch, ihr Frommen Pfingsten ist heut. Ringe recht, wenn Gottes Gnaddee Ruhe ist das beste Gut. Rüstet euch, 2215 leute Schaffe in mir, Gott Schaffet, schaffet, Men⸗ schenkinder Schmücke dich, o liebe Seele Schönster Herr Jesu Schwing dich auf zu dei⸗ nem Gott Seele, geh nach Golgatha Seelen, laßt uns Gutes tun. Seele, sei zufrieden Seele, was ermüdst du dich Segne und behüte Seht die Lilien auf dem Feld Seid barmherzig, Men⸗ schen! Höret Sei getreu bis an das Ende Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut Nr. 48 42⁸ 122 121 48⁴4 281 236 ö 72⁰ Lieder⸗Verzeichnis. 35 Nr. Nr. Sei mir e ge⸗ Such', wer da will, ein Räbet.. 103 ander Ziel 623⁴4 Em aben mein Ge⸗ Süßer die Glocken nie 332 klingen 7 Selig sind des Himmale Erbeen..434 Teures Wort aus Gottes Sdag und Ehren⸗ Munde 38 kön 5 Tochter Zion, freue dich 458 Sieh, hier bin ich/ Shen⸗ Treuster Meister, deine könig. 41 Worte 187 Sieh uns fertig, gegen⸗ Tu nichts Böses, tu es wärtig 49 nicht. 511 Singet Gott, denn Gott Tut mir auf die soen⸗ ist Liebe 15 Pforte So feierlich und stille.„45⁰0 So fliehen unsre Tage hin 359 Aberwinder, nimm die So jemand spricht: Ich Palmen 129 liebe Gott 307 Unser Gott ist lauter Liebe 444 Sollt' es gleich bisweilen Unsern L en segne scheinen.. 324 Gott. 4973 Sollt' ich jetzt noch, da Unter Lilien jener Freuden 52⁰ mir schon. 258 Unter tausend frohen Sollt' ich meinem Gott Stunden 75 nicht singen. 5 Urquell aller Seligkeiten 32 Sollt' ich meinem Gott ö nicht tranen.... 322 valet will ich dir geben. 397 So nimm denn meine Vater, deines Geistes Hände 4s Wehen. Sorge, Herr, für unsre Vater, kröne du mit Segen 377 Kinder· 381 Vater, lieber Vater, höre 29 So ruhest du/ o meine Ruh 120 Verwirf mich nicht im So wahr der Allerhöchste Alter. 388 Stebet.. 390 Verzage nicht, du Häuf⸗ Steil und dornicht ist der lein klein 16⁴ 303 Volk des Herrn, du baf Pfad Stile Nacht, heil ge Nacht 463 hienieden Voller E Freud Vom A Niede Vom H komm Von des Von di Einigl Von Gn Von Go lassen Von G Berge Von Jef mer u Vor dir, Wach a ersten Wach ar Nacht Wach e und si Wachet Blicke Wachet Stimn Walte, fern. Warum denn L Was fr wenn Was G/ wohlge Evang. dich 458 deine tu es . schöne 15 nadie 23 er Liebe 444 segne 4. 3 zreuden 329 frohen 5 gkeiten. 32 1 Segen 377 er, höre 29 3 im 388 2 Häuf⸗ du ba 16⁴ 251 Lieder⸗Verzeichnis. 721 Ner Voller Ehrfurcht, doch mit Freuden 2175 Vom Aufgang bis zum Niedergang. 177 Vom Himmel hoch da komm 5 Von des Himmels Thron 202 Von dir, du Gott der Einigkeitt 382 Von Gnade will ich leben 248 Von Gott will nicht lassen. /7 Von Grönlands 3. Bergen 485 Von Jesu will ich nim⸗ mer wanken.268 Vor dir, Todesüberwinder 205 Wach auf, du Geist der ersten Zeugen 4. 167 Wach auf, mein Herz, die Nacht ist hin. 124 Wach auf, mein Herz, und singe 345 Wachet auf, erhebt die Blicke 184 Wachet auf! ruft uns die Stimme 418 Walte, walte nah und fern 193 Warum sollt ich mich denn grämen.. 321 Was freut mich noch/ wenn du's. 222 Was Gott tut, das ist wohlgetan; er gibt.. 412 Evang. Gesangbuch. Was Gott tut, das ist wohlgetan; es bleibt gerech· 26 Was Gott tut, das ist wohlgetan, so denken.370 Was hätt' ich, hätt' ich Jesum nicht.. 08 Was macht ihr, daß ihr weinet.. 409 Was mein Gott will, ge⸗ scheh' allzeit... 30⁴ Was nah ist und was ferne 934 Was wär' ich ohne dich gewesen... 6⁴ Weicht, ihr Berge, sun ihr Hügel 238 Weihnacht ist heut 172 Weil ich Jesu bin 27 Weißt du, wer dich i innig liebet.. 52⁰ Weißt du, wie viel Stern⸗ lein 3335 Wen Jesus Hebt 70⁵ Wenn Christus der Herr. 498 Wenn Christus seine Kirche schutt 17⁰ Wenn der Herr einst die Gefangnen 435 Wenn ich ihn nur habe. 499 Wenn ich, o Schöpfer, deine Macht. 16 Wenn kleine Himmels⸗ eeben.. 413 Wenn mein Stündlein vorhanden ist... 396 2⁴ —0 722 Lieder⸗Verzeichnis. Nr. Nr Wenn mich die Sünden Wie schön leucht't uns der kränken. e99 Morgenstern. 21 Wenn uns die Wie Simeon verschieden. 391 kränken 312 Wie soll ich dich 1. Wer das Kleinod will er⸗ fangen. 61 langen.282 Wie wird's im ew' gen Werde Licht, du Volt der Frühling sein 436 Heiden. 88 Wie wohl ist mir, o Werde munter, mein Ge⸗ Freund der Seele 237 müte 349 Willkommen, Held im Wer Gottes Wort nicht Streite. 128 hält und spricht... 255 Willst du noch länger Wer ist wohl wie du. 84 draußen stehn 7⁰ Wer nur den lieben Gott Wir alle, Gott und Vater, läßt walten 32 bringen. · Wer sich Swach Wir danken dir, Herr Jesu Heit stüt 2² Christ.. 487 Wer weiß⸗ wie nahe mir Wirf ab des Tages Lasten 360 mein Ende 402 Wir flehn um deine Gnade 201 Wie fliegt dahin der Men⸗ Wir freuen uns, Herr schen Zeit 410 Jesn Christ. 138 Wie fröhlich bin 1 auf⸗ Wirf Sorgen und Schmerz 50² gewacht 522 Wir liegen hier 3 deinen Wie groß ist des All⸗ Füßen 27 mächt'gen Güte. 17 Wir nahen uns, o Gottes Wie gut ist's, von der Sohn 207 Sünde frei... 253 Wir singen dir, Immanuel 7⁴4 Wie könnt' ich 90 1 Wir singen und verkünden 95 schlafen..... 526 Wir treten zum Beten„44 Wie könnt' ich sein ver⸗ Wir warten dein, o Gottes gessen 219 Sohn* 20 Wie lieblich isrs hienieden 510 Wo findet die Seele 531 Wie mit grimm'gem Un⸗ Wo Gott der Herr nicht verstand. 504 bei uns hält 165 Wie schön ist's doch, Herr Wohlauf, wohlan zum Jesu Christ. 379 letzten Gang 416 E Wohl liebet Womit loben Wort de des. Wo wil Abene Wunder ins der hieden. emp⸗ ew'gen 150 d im länger Vater, r Jesu Lasten Gnade Herr chmerz deinen Hottes ranuel ünden ten Bottes le nicht zum — Lieder⸗Verzeichnis. 723 Nr. Nr. Wohl dem, der Jesum Zeuch ein zu deinen Toren 148 liebet. 188 Zeuch hin, mein Kind, Womit soll ich dich wohl denn Gott selbst farden loben. 10 dich. 11 Wort des hochsten Mun⸗ Zieh uns nach di⸗ so des eilen w 2 Wo willst du hin, weil's Zieht im Irieden 5 Abend ist 322 Zwei der Jünger—— mit Wunderbarer Könihg. 7 Sehnen 125