des Herzens 2c.
16. Gebet eines Landmanns um fruchtbare Witterung und Erweckung zur Dant barkeit.
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Pf. 104. 27. 28. 29. Es wartet alles auf dich, daß du ihnen Speise gebest zu seiner Zeit. Wenn du ihnen giebest, so sammlen sie, wenn du deinesand aufthust, so werden sie mit Gut gesättiget. Verbirgest du dein Angesicht, so erschrecken fie: duninist weg ihren Odem, so vergehen sie, und werden wieder zu Staub.
Gott! du erfreuest was da lebet mit deinem Wohls
gefallen; Des Morgens erwachet deine Güte, und des Abends steiger zu dir empor Dank, Anbetung und Lobgefang; Du giebst unserer Erde Kraft zur Fruchtbarkeit, legest Seegen auf unsere Arbeit, und Gedeihen auf unseren Fleiß. Du wässerst unsere Fels der, vermehrest ihren Reichthum und nährest mit den Früchten der Erde Menschen und Thiere. Jeder Grass halm zeuget von dir, durch den die Saat gerieth, und jede Kornähre, die zu Halmen hinaufsteiget, verküns det deine Macht und deine Ehre. Was wir sind und was wir haben, sind und haben wir von dir, und von deiner Güte. Dir verdanken wir unser Leben und uns sern Odem, dir unsere Gesundheit und Stärke, dir unseren Frieden und äussere Sicherheit, dir unseren Trieb zur Vollkommenheit und zur Gottseeligkeit, die den Anfang und Fortgang unseres Wohlergehens. Ohne dich können wir nichts, und ohne den gütigen Einfluß deines Seegens gehet alle unsere Mühe und unsere Arbeit verlohren. Wir bitten dich, himmlischer Vater! seegne das Werk unserer Hände, seegne die Saat in der Erde; Krone alle Jahreszeiten, träufle des Geegens Fettigkeiten auf unfer ganzes Land, bes feuchte durch einen milden Regenguß unseren dürren und schmachtenden Erdboden, und laß alle Elemente jur
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