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A. Allgemeine Kirchenlieder.
10. Drum auch, Jesu, du alleine sollst mein Ein und Alles sein! Prüf', erfahre, wie ich's meine, tilge allen Heuchelschein. Sieh, ob ich auf bösem, betrüglichem Stege, und leite mich, Höchster, auf ewigem Wege; gieb, daß ich hier Alles nur achte für Roth und Jesum gewinne: dies Eine ist noth! Johann Heinrich Schröder, 1666-1728.
4. D Abgrund, welcher alle Sünden durch Christi Tod verschlungen hat! Das heißt die Wunde recht verbinden; da findet kein Verdammen statt, weil Christi
Christlicher Sinn und Blut beständig schreit: BarmWandel.
herzigkeit, Barmherzigkeit!
5. Darein will ich mich mich getrost vertraun und, gläubig senken, dem will ich wenn mich meine Sünden
37. 3 habe nun den kränken, nur bald nach Got
tes Herze schaun: Da findet sich zu aller Zeit unendliche Barmherzigkeit.
Grund gefunden, der meinen Anker ewig hält! Wo anders, als in Jesu Wunden? Da lag er vor der Zeit der Welt, der Grund, der unbeweglich steht, wenn Erd' und Himmel untergeht.
2.
Mel. Ach, wie betrübt sind sc.
Hebr. 13, 8.
3. Wir sollen nicht verloren werden, Gott will, uns soll geholfen sein. Des wegen kam der Sohn auf Erden und nahm hernach den Himmel ein; deswegen klopft er für und für so stark an unfres Herzens Thür.
Es ist das ewige Erbarmen, das alles Denken übersteigt, es sind die offnen Liebesarmen deß, der sich zu dem Sünder neigt, dem allemal das Herze bricht, wir kommen oder kommen nicht.
6.
Wird alles Andre weggerissen, was Seel' und Leib erquicken kann, darf ich von keinem Troste wissen und scheine völlig ausgethan, ist die Errettung noch so weit, mir bleibet doch Barmherzigkeit.
7. Beginnt das Irdische zu drücken, ja, häuft sich Rummer und Verdruß, daß ich mich noch in vielen Stücken mit eitlen Dingen


