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In den folgenden Monaten bin ich oftmals noch zu ihnen hingegangen, was ich zwar nicht durfte, aber die Freude auf beiden Seiten lohnte das Wagnis. Diese An­hänglichkeit der Ärmsten der Armen war doch etwas Gutes und Schönes. Wenn sie mich auf der Lagerstraße erblickten, winkten und riefen sie schon von weitem. Ja, meine Dirnen! So lange ich lebe, werde ich für euch Armen und Ausgestoßenen ein weites und offenes Herz behalten; denn ich habe tief in eure Seelen hineinschauen können und weiß, daß nicht ihr allein die Schuldigen seid. Der Staat, die Menschen haben oft schwer an euch gesündigt!

Nun wohnte ich im Block I. Dort wurde ich von den Mitgefangenen freundlich und liebevoll aufgenommen. Überhaupt war es wohltuend, daß hier gesittetere Art und mehr Bildung herrschte. Ich erhielt von der Block­ältesten eine Pritsche im zweiten Stock angewiesen, neben Claire, mit der ich in Zukunft gute Kamerad­schaft hielt. Sie war eine Schlesierin und mit einem Juden verlobt gewesen. Dafür kam sie in das Konzen­trationslager. Diese Claire war mit ihren Nerven in­folge der langen Haft völlig am Ende, überaus sensibel, aber herzensgut. In den letzten Monaten arbeitete auch sie im Büro der Oberaufseherin.

Im Büro der Oberaufseherin

Mit wirklich schwerem Herzen begann ich meine neue Aufgabe. Und die war recht vielfältig. Schade nur, daß schon einige Tage nach meiner Berufung in das Büro die Oberaufseherin Zimmer von diesem Lager weg ver­setzt wurde. Sie hatte zwar ein sehr loses Handgelenk, war aber lange nicht so bösartig wie viele andere. Von den Gefangenen wurde sie als Kuriosum und Original angesehen, hatte ein frisches, rotwangiges Gesicht, einen

10 Herbermann, Der gesegnete Abgrund

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