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volle Stärke einzusetzen. Der Feind steht in Ostpreußen , der Feind steht kurz vor dem Rhein , und Nacht für Nacht krachen die Bomben, zerbersten die Städte, ster­ben Tausende von Männern, Frauen und Kindern, er­sticken, verbrennen, werden verschüttet unter höllischem Phosphor. Die deutsche Widerstandskraft wird mit jedem Tag schwächer. Aber die gellende Propaganda- Trompete des Dritten Reiches überschreit noch alles. ,, Noch ist es dem Feind nicht gelungen, uns zu besiegen.- Also wer­den wir siegen! Unsere Wunderwaffen werden kommen- haltet aus!"

Wer soll dem Wahnsinn dieser Vernichtung Einhalt gebieten, wenn die offizielle Führung unaufhörlich zum Widerstand aufpeitscht, während die Masse der Men­schen zwar widerstrebt, aber immer noch gehorcht, weil sie den ungeheueren Betrug der gewissenlosen Hasar­deure an der Spitze des Reiches noch nicht glaubt, weil sie ihn nicht glauben will?

Und das Volk opfert und blutet weiter.-

Abend für Abend heulen die Sirenen Alarm. Schon eine Stunde nach Dunkelheit beginnt es. Das Licht in den Zellen wird ausgeschaltet. Und dann kommt eine eilige Wache den Gang entlang gestapft und verschließt die Zellen der Gefangenen doppelt. Denn die Kranken blei­ben in ihren Zellen!

Kaum ist der Schritt der Wache verklungen, beginnt das Krachen der Abwehrgeschütze, rollen unaufhörlich die dumpfen Explosionen schwerster Bomben, bald ferner, bald näher kommend, so daß das gleichmäßige Dröhnen

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