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plan. Die alten Scharfmacher jedoch, die keine Verantwortung vor ſozialen Ehrengerichten wünſchen, ſondern Herr im Hauſe bleiben wollen, akzeptieren die Inſtitution des Betriebsführers nach dem AOG., weil ſie der vom oſt= clbiſchen Gutshof übernommenen Inſtitution des Kompagniechefs entſpricht, bleiben aber gerade deshalb deutſchnational. Die Eigentümer ſchließlich.ſehen in der ganzen nationalſozialiſtiſchen Wirtſchaftspolitik nur den Bolſchewismus. Was alle drei Gruppen eint, iſt ihre völlig unpolitiſche Unterwerfung unter die politiſche Führung der Diktatur. Sie beſitzen viel gutes, aber grundſaßloſes Wiſſen, viel techniſches, aber kein konſtruktiv ſoziales Können, viel Rüclz= ſichtsloſigkeit gegen ſich und ihre Arbeit, aber ebenſoviel moraliſche Feigheit gegenüber der Diktatur. Die Rohſtoffſchwierigkeiten und die Gärung in der Arbeiterſchaft haben auch bei ihnen ſeit 1936 einen Prozeß der Differenzierung eingeleitet. Er iſt am ſtärkſten bei den Eigentümern, bei denen ſich ſo etwas wie ein moderner politiſcher Konſervativismus zu bilden beginnt. Er ſucht cinen Weg zurück, unwiſſend, daß es nie einen ſolchen gegeben hat, blind dafür, daß vor ſolchem Suchen die Worte»zu ſpät« ſtehen. Auch die alten ſcharfmacheriſchen Direktoren erſchreßen mehr und mehr vor-den bolſche= wiſtiſchen Tendenzen der nationalſozialiſtiſchen Sozialpolitik, ſie meinen, daß die Herſtellung eines patrimonalen Verhältniſſes zu den alten Gewerlzſchafts= funktionären eine Löſung bringen könnte. Betont zuvorkommende Ein= ſtellung von Arbeitern, die 1933/34 nach den damals niedrigen Strafſäßen ver= urteilt, aus den Gefängniſſen und Zuchthäuſern kommen und Ablehnung des Hitlergrußes, Bonhomie im Umgang mit Arbeitern und Angeſtellten ſind die Mittel, die ihnen für dieſe Löſung geeignet erſcheinen. Oie dritte Schicht, die Angeſtellten der Wirtſchaftsorganiſationen der Zwangs1wirtſchaft, macht den= ſelben Ernüchterungsprozeß wie die Amtswalter der Partei in den Betrieben durch. Sie ſchen, daß der deutſche Sozialismus in Wirklichkeit in einer Zwangsbemwirtſchaftung des Mangels beſteht. Aber ſie ſind meiſt zu jung und
durch den müheloſen Erwerb der Macht, der für ſie Stellung, Einkommen,-
Anſehen war, zu verdorben, um eine Kursänderung, die ja für jeden von ihnen cine Aufgabe der jetzigen Exiſtenz bedeuten würde, ernſtlich zu erwägen, es
hinüberwechſeln können.
Was die leitende Oberſchicht einer Induſtrie an Gedanken beſitzt, beſtimmt die wirtſchaftliche Kultur der Geſellſchaft. Parum darf in ihr die Ideologie am wenigſten Raum einnehmen. Im faſchiſtiſchen Peutſchland iſt es umgekehrt. Selbſt die neuen Erfindungen der Zellwolle und des ſynthetiſchen Benzins haben zur Steigerung der Ideologie des Pünkels abſoluter wirtſchaft= licher Überlegenheit beigetragen. Menſchen, die ſich von der Weltwirtſchaft ſelbſt ausgeſchloſſen haben, gehen mit der Gebärde des Weltgebieters umher. Leute, die wiſſenſchaftliche Erkenntniſſe, wie die über die Kriſen als Freimaurer=z parolen verſpotten, gefallen ſich in der Geſte des Entdeckers neuer Wahr= heiten. Paraſitäre Elemente, wie die für eine kapitaliſtiſche Wirtſchaft objektiv überflüſſigen Angeſtellten der Zwangswirtſchaft, behaupten, Agenten einer ncuen Wirtſchaftsform zu ſein. Männer, die ſchon Milliardenbeträge ſchulden, reden cinem unbegreiflich ſparſamen Volke ein/ Rüſtungsanleihen, für die die
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