“ — A 1 e 7, /ℳ 2—,. .X 4 2 ., — — PROEDR UR HEBBERTKBRUGER 1905-1989 Zürſtl. Säch erneuerte 5 6 3 — 9 4. 3 4 1 4 1 3 8 3 1 —* 4 .— 8* 8— 4 3 3— A.— 8. 1 4 1 4 3 3* 3 · 4 4 3 8 3 4— 8 3 — 8 3 1 1 5 *— 1 d e 8 Hauptgleits xhiennet ind ſuntiche Beigletsſielen 4 Ant Seea 17 8 4. — 2 1 ten b ur g 3 gedruckt bey Gottlob Emanuei chr, Deröog Sach baßenute Sum voraus iſt zu bemerken, daß in Anſe⸗ 83— hung der Fuhrleute und anderer Perſonen, welche Gleite zu entrichten haben, in dieſer Gleits⸗ DOrdnung, unter der Benennung Einheimiſche, nur dddiiejenigen verſtanden werden, welche im Bezirk ddes Amts Eiſenberg wohnhaft ſind, da hergegen al⸗ le, in andern Amtsbezirken hieſigen Fuͤrſtenthums geſeſſene ſowohl, als Auswaͤrtige, ohm dnrerſchied, Fremde benennet werden. . Andere Generalia adan 16 zu Ende diea b Gleits⸗ sDednund. Picklinge, werden vergeben, g. Furgt Siche erneuerte Gleits⸗ Oennemg b Cap. L Von Centner⸗ Gütern. W enn Centnergüter von Fremden und Einheimi⸗ ſchen durch den Amtsbezirk durchgefuͤhret, oder in⸗ nerhalb deſſelben abgeladen, oder auch in ſolchen aufgeladen und außer Amts verfuͤhret werden, iſt das Gleit bey voller Ladung fuͤnf bis acht Centner auf ein Pferd gerechnet, nach der Zahl der Pferde, ſo im Wagen, Karren oder Schlitten gehen, bey halber Ladung aber zu vier Centner und drunter, nach Steinen, Centner, Scheffel, oder Tonnen, folgendermaßen zu entrichten: Tuch, Baumwolle, Federn, roh Leder, Rauchwerk, Boͤhmiſch Glas, und andere geſchnittene feine Gl aͤſer, Tal;, Unſchlitt, pf. vom Pferd tit.. 3— vom Centner mit-. 6 Seide, Hanf, Flachs, ſeidene, hal bſeidene; wollene„baumwollene und leinene Zeuge und Waa⸗ ——— 4 3 ———— 4——————— im Amt Eiſenberg. Waaren, flaͤchſenes Garn, Huͤte, Farben, Faͤrbe⸗ und Glaſur⸗Materialien, Eiſen, Stahl, Meſſing, Kupfer, Blech, Zinn, Bley, und daraus gefertigte Waaren,Alaun, Vitriol, gemeine Glasſcheiben, und derglei⸗ chen Glaswaaren, echtes und unechtes Por- cellaine, gar gemachtes Leder, muſikaliſche Inſtrumente, Buͤcher, Pappier, Pappe, Apothecker⸗Material⸗ und Specerey⸗Waa⸗ ren, geraͤuchert Fleiſch, Speck, Schinken, friſch⸗ getrocknet⸗ und eingemachtes Obſt, welſche⸗ und Haſelnuͤſſe, Gartenwaare, Hei⸗ de⸗ und anderer Gruͤtz, Mehl, Nudeln, Graupen, Grieß, Hierſe, Ruͤbſamen, Lein⸗, Klee, Kuͤmmel, und andere Saͤmereien, Wach⸗ olderbeeren und Saft, Wachs, Seife, Fiſch⸗ thran, Terpentin, Leim, Theer, Pech, Brennoͤl, Leinkuchen, Krebſe, getrocknete und eingeleg⸗ te Fiſche, Auſtern, Muſcheln und derglei⸗ chen, — l. und dergleichen, aus⸗ und inlaͤndiſcher Kaͤſe/ 8 6 Färſtl Sichf erneuerte te Gleits⸗ Ordnung cen, Taback, Schleiſſteine, Strumpft wuͤr⸗ kerſtuͤhle; Von vorſtchenden und allen an⸗— dern dergleichen Guͤtern, welche nicht in die⸗ ſem, oder in einem der folgenden Kapitel mit einem eignen Quanto angeſezt ſi ſ ud, iſt zu entrichten,““ vom Pferd 0 8. vom Teniner. vom Scheffe... von einer Tonne,—— leere K gleich geladen, ingleichen Cr Eiſenbergiſchen B Waaren, werden vergeben, vom Pferd, mit. vom Centner, mit. eine einzelne leere Kuͤſte, mit 6 Kre 8 Sauerbrunnen 1 Werk, Lum S dicle und Schiefertafeln, Glasſ⸗ cher taͤſten allein, oder mit Centnerguͤkern zu⸗ amguͤter, ſo die uͤrger auf aust waͤrtige Maͤrk⸗ t ſchaffen, oder zuruͤck bringen, und Drechs⸗ ler⸗ b gt. pf. im Amt Eiſenberg. om Pferd mt. Vionten, Brod, lebendige Fiſche/ Schuſter und Buchbinder⸗ ingleichen Pappier⸗Spaͤne⸗/ Kuͤhnruß, Leineweberſtuͤhle, und leere Faͤſer . vom Centner.. ein einzeln leeres Faß mit Kleine Faͤſſer/ ſo unter einen eyme baten 1 ſind freoy. Wenn Guͤther, ſo theils mit-= 3— und theils mit—. 4 2— vom Pferd zu vergleiten ſind, zuſam A men geladen werden, iſt vom Pferd,— 2ʃ6 und wenn die Ladung aus 3 chen Güter beſtehet, welche reſpect. mit„ 27 und zu uagcen ſinrna vom Pferd,—. 16 zu entrichten. Lohe/ 8 Süurſtl. Säͤchſ erneuerte Gleits Ordnung Lohe, ingleichen Steinkohlen werden bey gan⸗ zer und halber Ladung ohne Unterſchied, vom Pferd mit voom Schubkarn mit gergeben. 2 Woferne die Fuhrleute außer den Centner⸗ guͤtern noch andere in nachſtehenden Kapiteln mit beſtimmten Abgaben verzeichnete Guͤter geladen haben, ſo ſind ſolche von ihnen apart, jede nach ihrem Anſatz, zu vergleiten. Wenn obſtehende Guͤter auf Schubkarren gefuͤhret, oder getragen werden, iſt von ſol⸗ chen Guͤtern, welche mit.. vom Pferd zu vergleiten ſind, vom Schubkarn,— und von der Tracht,. voon allen andern Guͤtern aber, wenn ſolche nicht Cap. XVIII. oder in einigen andern Ka⸗ püiteln beſonders angeſetzet ſind, vom Schubkarn, b und 3n 1 netang d der rStadt iſenberg ſt zu bemerken, daß wenn polche Giter⸗ weiche bey öhs Ladung b im amt Siſenberg. vom Pferd mit. b zu vergeben ſind, daſelbſt in einzenen Crntnem ein⸗ oder ausgefuͤhret werden, 8 von jedem Centner,. und von der Lracht, Auch werden zu eiſenberg vergeben, 3 Boöoͤhmiſch Glaß, und Federn, vom Pferd,„ mit ingl. vom Scheffel Ruͤbſamen, FPF b entichtet wird. 4 Kreide, friſche Fiſche, und Srurteummn, vom Pferd, mit 12 gwiebeln, vom Pferd, mit. aaandere Gartenwaare, Tiſcher⸗ und Daaze lerwaare, auch Pech, vom Pferd, mit. B— Cap.— 6 10 Fürſt 3ich e erneuerte gteus Oeanma Cap. II. Von Muylſeinen Hed iſt, wenn ſolche durch den Antsbeſ 1 zirk gefuͤhret werden, vom Pferde,.,.— wenn n ſie im Amte bleiben, vom Pferde,.=ä zu entrichten Cap. III. b m 1 Doch ſind die Muͤller an der Nande e be) An⸗- fuͤhrung der benoͤthigten Muͤhlſteine, wenn ſie ſolche mit eigenen Pferden dernchlen⸗ des Gleits befteyet. 9 1 3. V † Von außer halb hieſi⸗ igen Fürſtenthums geſot b 3 tenen und d durch den Amsbedſtk geführten im Amt eieenb rg. vom n Pfad mit halber oder zunze L- g1. pf. dung,— 2— vom einzeln Stuͤck, ſo auf Schubtan gefuͤhrt o oder getragen wird,— 1 ann e hieſigen Fuͤrſtenthums geſotte⸗— naees weißes und ſchwarzes Salz iſt ſowohl bey deer Ein⸗ als Durchfuhre, o von n Jremden und Euhemnſchen⸗ b 4 Pferde mit ganzer oder habar ee b dung, mit— acs einzelne Stuck, ſo auf Schubkarn gefuͤhret oder geiragen wirde mit zu degeben 12 Furnt Sact erneuerte Gleits⸗ Oaumg 4 Cap. IV. b Len zunn mit Brenn⸗ Bau⸗ und Vrr b holz, auch Holzwaaren. von Fremden eingefuͤhret wird, iſt jedes im Wagen, Karn oder Schlitten eingeſpanntes Piad mit. zu vergleiten; b dern Holzwaaren iſt bey der Ein⸗Aus⸗ und Durchfuhre zu entrichten, vom Pferd mit Leitern, Backtrögen „Mulden, vom Pferd mit Backtroͤgen und Bre⸗ tern zuſammen geladen,— vom Pferd mit W Schubkarn und Trachten iind frey. Von an⸗ agner⸗Boͤttger⸗ und 15 rennho, ſo von Fremden und Einhei mi⸗ 2 ſchen durch den Amtsbezirk gefuͤhret, oder 5 außerhalb deſſelben verfuͤhret, ingleichen was R 6 im n Amt Eienbers. jedem von einer gebohlten Stube überhaupt, vom einfachen Schweinskofen, 8 vom doppelten Schweinskofen, 4 von einzelnen Stuͤhlen, ingleichen vom Stuͤck anderer Tiſcherarbeit⸗ von Vom pfer mit Bau⸗ und Blochholz, Hen⸗ gelbaͤumen, Baumpfaͤhlen, Hopfen, Wein⸗ und Zaunſtangen„ Reiſſtaͤben, Schaafhor⸗ den, zugelegten Gebaͤuden, Bohlen, Bre⸗ eceern, Schwarten, Latten, Schindeln, Dach⸗ pahnen⸗ Nadefälen und anderer ungeloch-h PS;z; 1. — 3— H lS* * ren, Nadewelt 31 vom Pferd mit Roͤhren, dchen, Be ſen, A1 von einem neuen beſchlagenen Wagen, 2— von einem dergleichen Kdarn, 1 vpoom einzelnen beſchlagenen Rad, P vom Dutzend Stuͤhle,e,e, 1 ter Holzwaate, mglichen mit Holz⸗ Koh⸗ der erſten Beigleitsſtelle, wird, zu entrichten, ee ͤ1”1eſſö—“3“3“b““b““böb“b“—“““ — 4 6 — ͤͤ 4— 2 8—. 4 3 — v“ 4 8— 4 2 4 5 4 3 ͤͤſſͤſſſ“ 1 äͤͤͤͤbͤ 8 — 11ä1— 1 . 1 8 ͤͤ— 1 e— 1 4 1 8 „ 3 14 chſ. erneuerte Gleit Ordnung len, 1 2 3 Wenn aber bey ungehocher Holzwaare ge⸗ lochte mit aufgeladen iſt, als Leitern, Schub⸗ karren, Radewellen, ſo wird von ſolcher ge⸗ lochter Holzwaare, von jedem Stüͤck beſon ders annoch entrichtee,— 8 vom Schubkarn mit Holzwaaren, Bey Ausfuhre der Holzwaare außer Amtsbezirk, iſt die Gleitsabgabe jedesmal in welche betroffen eigenen wenn gleich die Fuhre aauf das Hauptgleit Thierſchneck oder auf die — Stadt Eiſenberg zugehet. Alles Bau⸗ und Brennholz ingl. unge lochte Holzwaare, ſo zum Anbau⸗ und zur Beduͤrfniß ſaͤmtlicher Einheimiſchen, mit eigenen Pferden oder durch Bittfuhren über die Lmusgränn ein⸗ und angefuͤhrt wird/ 1 iſt G hitgſerhe Cap. ——“ 4 3 4“ 3 2 8 4 . 4 4 1 H 5 ü“ 8 4 im Amt àEßenen 15 Vor Von 1 Fuhrr 1 mtS Getrde, kleinen ent Linſen und dergleichen. Jrune und Einheimiſche, welche dergle 4 chen durch den Amtsbezirk führen, entrihlan bey voller Ladung, — vom Pferde e Bey halber Ladung aber, ungleichen, wennn remdes Getreide eingefuͤhret, oder innerhalb Amts erwachſenes ausgefuͤhret wird, ſſt jeder Eiſenbergiſche Scheffel! mit ein d dergleichen Viertel mit zu N drrgeheh. 4 8 4.1 Pferde und Wagen oder Karn ſind frey. DDdiie Unterthanen im Amtsbezirk, wenn ſe 4 Getreide zur Selbſtbeduͤrfniß außerhalb Amts cerkaufen, und mit eigenen Pferden ꝛnſahetn. e 4— fnd d von u dieſer Gleisabgabe befreyt. 12 8——— 16 Fäͤrft Säich erntuerte Glete Oedun 3 Cp. V. Von Fuhren mit Baumakerialin und an. den zur Wirthſchaft und Duͤngung der 4 Felder gehoͤrigen Beduͤrfniſen. Frun und Einheimiſche, wenn ſie daee chen aus dem Amt üͤber deſſen Graͤnze fuͤhren, oder durch den Auntabesſer durchfuͤhren, ent⸗ richten vom Pferd mit Heu oder Grummet, 1— vom Pferd mit Stroh, Spreu und und dergleichen,—— 6 vom Pferd mit. Gips, Kalk, Aſche,— Ziegeln, Werkſtuͤcken, Bruchſteinen,— 8 vom Pferd mit Thon oder Sand, 6 Wenn dergleichen Beduͤrfniſſe von Fremden öͤͤ oder Einheimiſchen eingefuͤhret, und zum Ann/. bau, oder zur haͤuslichen Beduͤrſniß, oder aut dr Oüngung der Felder verwvendet Werden, ſinde ſo damit handeln, haben auch olchenſaün d obi⸗ erichten u im Amt Eifenberg. b ſind ſlche vom Gleit befreyet, diejenigen aber ot des E Gl eit zn entrichten. (oap. VI. Vom Hausseräthe b 3. remde und Einheimiſche, wenn ſie Hau s⸗- rath durch⸗ oder aus dem Amte lühren„ent⸗ vom P woenn die Ladung im Amtsbezitt blelbe Schäfer und Hirten ſind auf alle S3aled des 1 Geltz bhn ö Von 1 ,.. Wen fremder Hopfen durch⸗ oder eingefüh⸗ ret, oder innerhal⸗ des Amis erbauter Ho⸗ E pfen Gehende, oder mit Fuhtleuten, welche ir* 18 Färſtl. Sichfe erneuerte Gleis Ordnung pfen uͤber deſſen Graͤnze geführt wird/ ſo iſt 8 pf. b entrichten, woom Pferde mit voller Lodung Boey halber Ladung, von jedem einzelnen gro⸗ ſen Hopfenſcheffel, 3 u vierzehn Vierteln gerechnet, vom Schubkarn,.—f von der vollen Tracht, S Cap. di V on J ud e n. Gleit von der Fuhre entrichten, fahrende Ju- den haben zu entrichten, von jeder erwachſe⸗ nen Perſon ohne Unterſchied des Geſchlechts, 4— voon einem Judenknaben oder Maͤgdlein,2 von jeder aufgeladenen K. hiſt mit Waa. re noch beſonders, b.= 25 8 vom m Schubkan, 4 1 8 3 8 S 3. 4 8 3 3 4 . 3“ 4 5 ⏑☛η‿—— Srachta bleiben frey. Reeitende Juden geben, ic des Gl eits 2 b Von vfnda„Rind⸗ und ubem hen, oder derg leichen eintreiben, oder inner (C2 hal im am Eſſenberg. vom Pferd, und der bey ſi ſ h habenden Waun mit Ertra⸗ Poſt fahrende Juden ar richten von jeder Perſon, Auch haben Juden, ſo lange ſie im Amts⸗ Perſon zu entrichten, und von einem Judenknaben oder Mägd ein,— 17 Cr Vieh. 4—— Freme und einheimiſche Pferde⸗ und Vrch 22 handler, wenn ſolche mit Pferden, oder Rind⸗ 4 unnd andern Vieh, durch den Amtsbezirk ge⸗ bant bleiben, taͤglich von jeder kewachſenen 3. Jef. wo Furſtl. Säͤchſ erneuerte 6 Sleits⸗Ordnung halb deſſelben aufkaufen und ausſähren, habtn gl.pf. zu entrichte,, voon jedem Pferd oder Eſch von jedem ſaugenden Füͤllen, 3.„ von auslaͤndiſchen⸗ und Landochſen, Kuͤhen und gemaͤſteten Sehwehren⸗ vom Stuͤck, 2·2— von einem magern Schwein, von einem Kal, von Boͤcken, Haͤmmeln, Schafen, Laͤmmern, Ziegen und Saugſchwei⸗ nen, vom Stuͤck,— 3 Den Pferdehaͤndlern, welche mit ganzen 4 Koppeln durch⸗ oder ausgehen, paſſiret ein Pferd zum reiten Gleitsfrey, jedoch daß ſol⸗ ches mit Sattel und Zeug verſehen ſey. inheimiſche, welche ihre Pferde, mit welchen ſie keinen Handeltreiben, oder das ſelbſt gezogene Bieh zum Verkauf uͤber die Graͤnze 8 ringen, ngledhen t wenn ſie Pferde, und an- 8 8 der in Amt Eiſenberg. der Vich zu ihrer Wüthſchaft außerhalb er⸗e kaufen, ſind vom Gleit befreyt. An den Vichmaͤrkten zu Eiſenberg haben ſo Fremde als Einheimiſche von allen dahinn. zum Verkauf gebrachten und verkauften Vieh/ 7/ ein beſonderes Vieh⸗Gleit daſelbſt zu entrich⸗ ten, welche Abgabe ſelbige an den Tagen der* des Amts Eiſenberg, von allen Gleitsſtellen der in dieſem Ke pitel verordneten Gleitsent⸗ richtung befreyet, da hingegen von demjeni⸗ Ce gen, welche vor dem Tage des Viehmarkts, oder den Tag darnach die Stadt Eiſenberg, oder eine andere Eiſenbergiſche Gleitsſtelle be⸗ rreffen, das Gleit nach obiger Vorſchrift zuſ —————,——“ 1 G 3—=q————————— 3————. .—„———————— 6 —ÿʒ—ÿ—rü — ——* ——— 4 8——= - 22 Fürft eiec erneuerte Gleiu Ordnung ſS(&Söop. XI. Von Bitter⸗uhren F. remde Butter, ſo urhaflhue wird, 1„0 vom Pferd mit. zu vergleiten. zu vergeben. b Cap. XDI. b Ven Rind⸗. und andern Ldrr. ner ſind nach dem erſten Kapitel zu verglei⸗ b iſ zu eatrihten —— Wenn ſolche eingefühtet, oderi im Amtsbe⸗ 8 ve aufgekaufte Butter ausgefuͤhret wird, 1 iſt 3 jede Hoſe mit—»-— ein Viertel⸗Faͤßgen mtt ⸗( ten, von einzeln Stuͤcken aber, ſo durch⸗ oder 1 in⸗ und aus dem Aunnobezir gefuͤhret werden, b von ſpf. Volle Ladung mit Leder und ganze Cent⸗ den außer der r Amtsgränze, oderi in⸗ und durch 8 b im Amt eſſenberg. Kuͤhhaut, von einer dergleichen gegerbten Haut, von einer Kalb⸗oder Bockhaut,- von Schaf⸗Hammel⸗ und Lamm⸗auch Ziegenfellen, vom Stuk. von einer Hirſch⸗ oder Wild⸗ auch wil⸗ den Schweinshaut,.— von einer Rehhau,⸗- von einem Dutzend Haſen⸗ oder Ennim Hanſelen. Cap. XIII. Lan gurſhm und n1,. u Schlitenfuhren. das von einer Juchtenhaut, ingleichen; vonſal yf einer rohen Pferde⸗ Ochſen⸗ oder „ 12 — per und einheimiſche Perſonen, we eich 3. keinen Handel treiben, und mit eigenen Pfers 24 Furſtl. Sichſ. erneuerte Gleits⸗Ordnung das Amt fahren, ſind des Gleits gaͤnzlich be⸗ſtlpf. freyt. Fahren ſolche mit gemietheten Pferden,“ und die Pferde gehoͤren Einheimiſchen, ſo iſt jedes in Kutſche, Caleſche oder Schliten ge⸗ ſpanntes Pferd mit gehoͤren die Pferde aber Fremden,. ſcs ohrne Unterſchied mit.. zu vergleiten. Iſtt der Eigenthuͤmer, oder jemand ſein ner Leute bey den gemietheten Pferden, ſo iſt we⸗ gen des Gleits ſich an ſolche zu halten, außer⸗ dem aber an den, welcher die Pferde gemie⸗ thet hat. Alle diejenigen, welche Handel treiben, in⸗ gleichen Landkutſcher, ſo Fremde als Einhei⸗ miſche, wenn ſolche außer der Amtsgraͤnze, oder in und durch das Amt mit eigenen, oder gemietheten Pferden fahren, haben, wenn 5 die fed Nemnden zugehoͤren/ 86 * 5 4 4 3 5 3 ſſſͤ“ 5— 4. e— im Amt Eiſenberg 8 vom Pferd. 8— und von Einheimiſchen und wenn ſie Waaren zugleich ufge aden be 2 ben⸗ annoch beſonders vom Centner b zu ntichtm. Diejenige gemniethete Fuhren mit Kut⸗ 3 ſchen und Kaleſchen, deren ſich die beym Ei⸗ fenbergiſchen Creißamt angeſtellte Fuͤrſtl. Di⸗ neerr in ihren Verrichtungen bedienen, ſind auf deren Anunedden vom G G. leit ſtey zu uſſen. Wenn ar fEaleſchen Eentnerguͤter; mit gan⸗ zer Ladung gefahren werden, iſt hiervon das Baſt nach dem erſt n Kapitel zu entrichten. 4 26 Furni Si erneuerte Gteus Oraam Cap. XIV.“ üpe Ven Jraliener⸗ und deglechen W Wan⸗ nn, auch verſchiedenen andrrn Dingen. Ital iener⸗ und andere ausläͤndiſche Cram⸗ waaren entrichten, wenn ſi je durchgefuͤhrt, oder nachdem ſie im Amtsbezirk feil gehalten werden, vom Pferd mit voller Ladung, 3— vom Pferd, welches dergleichen traͤgt, 2— Hal bbe Ladung, ingleichen einzelne Kiſten mit Citronen, oder andern n Italienerwaaren, wer⸗ den N nac Cenmern, jeder mit— 6 eine Schachta ie echok etnen mit— 3 vergeben.* Ein Tabulettraͤger mit Italiener⸗ und kur⸗ 3 zer Silberwaare, ingleichen Fern⸗ un nd andern 3 rſählene Cläſem, giebt[— Zahn‚ — Diejenigen, rtätkaſten, ingleichen geringen⸗ unter der Be⸗ nennung Nadlerwaare begtißtnen Tabu httran bmuntragen im aAmt Eſenberg. Zahnarzte und andere Operateurs, ingle⸗. Hen Comoͤdianten und andere Perſonen, wel-⸗ che ſehenswuͤrdige Menſchen, lebendige oder— todte Thiere, Mißgeburten und andere Selt⸗ V 4 ſamkeiten zeigen, auch Perſonen mit Gluͤcks⸗ buden und andern dergleichen Spielen geben beym Durchgang, oder wenn ſi 3 wieder aus dem Amksbezhe weggehen, vom eingeſpannten oder tugendenpyad vom Schubkarn, voon einer Tracht. — Thiere herumfuͤhren, jede Perſon, geringere ſogenannte Spfeſeriwaare wird vergeben vom Pferd mit welche geringe ſogenannt Ra⸗ b dude wenn dieſe Perſo nen dergleichen geben von der Tracht, 8 28 Fͤrſt eief emnenern Glei vOrdnung (Cap. XV. Von Syiben und andern Schnitt⸗ 8 waaren 1„ au fadenen Stnm. pfen. 1 Wa enn Rdergſeichen Waaren durch de den Ants bezirk oder aus ſolchem gefüͤhret, oder inner⸗ halb deſſelben abgeladen werden, iſt zu ent⸗ nihun⸗ vom eingeſpannten Pferd mit vollr b Ladung,— 3,— von einem Pferd, ſo dergleichen ragt 2 vom einzeln Eentner, vom Schubkarn, von der Tracht nitthutnraareem und Sruuufin, e un citaaa . XVI. b B Moſt, Buubenen und Eſſig. 2 hmnn iſt bey der Durchfuhre ſowohl, als bey der Ein⸗ ingleichen dusfuhre, jedesmal u entrichtn,“ 4 bey voller Ladung, 4 bis 5 eimer auf ein Pferd gerechnet, 44 b b vom Pferdd 3 bey halber Ladung von 3 Eimern und* drunter, und wenn dergiechen auf Sthuukede gefuͤhret wfed von jedem Eimer, vom halben Eimer, vom Viertel⸗ eimc.„ Venn Wein, Moſt, Brandewein oder eſſe ig, und Centnerguͤter zugleich aufgeladen ſind, wird die Ladung nach der Zahl der Eimer und Cent⸗ ner vergeben. 5— Cap. Färſtl. Säch erneuerte Gleits⸗ ons Ca XVII. 8 † 3— . 8 — “ 1 v“ 8 “ 5& 4 . 3 3 5 4 Ve on ſrenden außethalb hieſg igem Snge ſtenthum gebrauten Bier iſt bey der Ein⸗ und Durchfuhre zu entrichten, vom Eimer,„ vom halben Eimer,— vom Viertel⸗ Eimer, 4 In hieſigem Fuͤrſtenthum, jedoch auſſer Amts⸗ bezirk gebrautes Bier iſt bey der Ein⸗ und Durchfuhre zu vergeben,P“ voom Pferd mit einzelne Eimer mit. P Im Amtsbezik gebrautes Bier 3 15] der Jueſce uͤberd die ie Oränge Gl zifty. — — 8 “ ͤ ——————— 5 e— ſſſſſ“—“ 4 4 5“ ᷣ ☛ . inn Amt Eiſenberg. Cap. XVIII. Von alehand Waaren, welche mit Schubkarten gefuͤhrt oder getragen wer⸗ den, ingleichen von ein⸗ durch⸗ unn außer Amtsgraͤnze gehenden Victualien. Hiwon iſt zu entrichten, von einem großen Packt Tuch, 8 von einem Stuͤck Tuch,. vom Schubkarn mit klarer Leinwand/— flaͤchſenen Garn, Zwillich, Barchemd Cannefaß und wollenen Zeuge, von der Tracht mit dergleichen, b vom einzeln Stuͤck Leinewand, Zwillg, Bauchend⸗ Cannefaß oder wollenen Zeugen, 4 vom Paͤcktgen oder Ranzen mit gerin⸗ cgen Stauͤmpfen⸗ 3 grober Leinewand, Band, 1 b Färſtl Suͤchſ. erneuerte Gleits⸗Ordnung Band, Zwirn, Bettzeug, Drechs u ler⸗ und anderer dergleichen Wac vom Schubkarn mit dergleichen,. von Koͤnigſeer⸗ und allen andern Arten Arzeneywaaren, welche hauſir iren ge⸗ tragen werden von der Trac„h,. von der Tracht Serpentinwaare, * vom Schubkarn mit echtem Poxceluide. von der Tracht,— vom Schubkarn mit unechtem— naine, oder andern glaſurten Td⸗ pferwanren,. von der Tracht,- an. Schubkarn mit Bildern und Land⸗ chanten,—. b von einem Reff dergleichen,. 1 ⸗ △ von einer Tracht Duchhäindlerwaurt, von der Tracht Papageye,. von einer eracht: mit leendigen Jaſmen 3 — vonß 10 Æ pf. im Amt Eifnderg. von einer Tracht Canarien⸗ und andeter B.. pf. Si8ngvoͤgel,. von einem Schubkarn mit Carlsbader 1 Blech⸗ und Zinnwaare, ingleichen Ge⸗ woehr und anderer Kupferwaare, von einer Tracht dergleichen, von einem Schubkarn mit gemeiner Blech⸗ b waare, 3 von einer Tracht derglechen, vom Schubkarn mit Toback,— von einer Tracht Reh⸗ oder Ziegenhaare, vom Schubkarn mit Sauborſten,— voon der Tracht mit dergleichen,— vom Schubkarn mit Bock⸗oder Nindshoͤr⸗. nern, auch Hornſpaͤnen,— vom Schubkarn mit Stein⸗ den Sol dkoh⸗ len‧,.. von der Wage neu Stabeiſen, vom Centner gegoſſen und alt Eiſen,— 4 vom Stein neu Meſſing und? Meſſingdrath,—. E6 vomſ — Faäͤrſtl. Sä erneuerte Gleis⸗ Oednung 3 vom Stein alt Meſſü ing, ingl. Kupfer ze Bley, Blech, Eiſendrath,. S vom Stein Glette,.. b vom Schubkarn mit Druhls, und 9 eringer Glaswaare,.. vom Stein Wachsss, vom Stein Staͤrke, Unſchlitt, S Seife, L Lichte, vom Schubkarn mit Schafbeinen, Leim, und Leimleder, ingleichen Theer, Kien⸗ ruß, Schwaͤmmen,. vom Schubkarn mit Federn,. von einer Tracht dergleichen,. vom Schubkarn mit Federſpuhlen,. vom Schubkarn mit Seide, Camelgarn, 3 Hanf, oder Flache,.. von einer Tracht dergleiche, vom Schubkarn mit Werg,... von der Tracht,. von einer Tonne Lein⸗ oder Nübo, voon einer Tonne ie Fiſchthran,. 8 vom O 2““ “ ö ——,— 5— 1 8 3 6 5— — 4 4 vom n Stein Baumoͤl, von einer Tonne Syrop und Honig, vom Schubkarn mit 1ewirz⸗ und Mate⸗ vergeben. im Amt eimess 2. 8 „ rialiſtenwaare, ingl. Caſtanien, von der Trachht, . b Spickarten, ſie ſeyn von welcher Art ſie wollen, werden einzeln, jede Karte mit Vom Schubkarn mit Kobern, Tragtor bben und Baſtſtricke, von einem Schleifzeug, von einer Tracht Schleifwaare, 4 5 8 von einer Tracht Teppiche und Watte,— von einer Tracht Nuͤrnberger Waare,. vom Schubkarn mit dergl. . „— 3 4 3. von einer Tracht Hecheln und Maͤnſefallen,* 3 von einem Schubkarn mit dergleichen,.—. 3 4 6 von einer Tracht Schuſter⸗ Viemee, und b dergleichen Waare, . E 2 von — vom Schubkarn mitdaglichen, ·—·—4 36 Furſtl. Siͤchſ. erneuerte Gleiss Oednung — von einer Tracht Strohwaare,. voom Schubkarn mit Tuchmacherkarten, voon einer Tracht Bergoͤl und Scheidewaſſer/ von einem Schubkarn mit fremden Sauer⸗ 2 brunnen,. vom Fleiſch, wenn ſolches Centnerweiß durch⸗ oder zum Verkauf eingeführet wird, vom Centner, vom Stein, voom halben Stein,.. eeinzelne Pfunde werden nicht vergeben. b von einem Hirſch oder Thier,. vom Hirſchruͤcken, Zemmel oder Fruk von ſeglichem... von derg leichen Bug, von einem wilden Schweine,.. vom wilden Schweinsruͤcken, ummeh 1 Keule oder Kopf, von jedem— von deroleichen Bug, von einem Reh,... von einem Haſe!,. von einem Faſan, Haſ⸗ Auer undit huhn, vom Stuͤck von einer Tracht Felddhuhner, von einer Tracht großer und Kjeiner Vöaa⸗ voon einer Gands,... voon einer Ente,... von einem welſchen Hahn oder Henne,. von einem Kapphan oder Poularde,.. voon einer Tracht alter oder unger Hühner, voon einer Tracht Tauben,... von einem Stein Schmeer, Brat⸗ dun von einem Stein Spack, Schitn, ge 3 vom Schubkarn mit lenngen ziſchen dder im Amt eſſeterg. von einem Fricching, „ von einem alten Suhn,. Schmalz,. raͤuchert Fleiſch,. Krehſey„ 25 c, on + ½ dE= N 1 38 Furfu Säich erneuerte Gleit⸗ Ornung 8 vom Stein geſalzener Fiſche, vom Faͤßgen geſalzenen Hecht, voon einer Tonne Heringe, 2„2* von einem Korb mit Eiern, Butter, Kaͤſe und dergleichen Victualien, vom Schubkarn mit an geſottenen Pflau⸗ men, vom Schubkarn mit jungen Obſtbaͤumen, von der Tracht dergleichen,. vom Schubkarn mit Gurken, Zwiebeln, K raut, und dergleichen Gartengen waͤch⸗ „„— 4— 8 1— von einem Stroh oder Korb Piekingen,— — ᷣ ſen, Weintrauben, Nuͤſſe, und ander gruͤn⸗ oder gewelkt Obſt, ingl. mit Lin⸗ ſen, Erbſen, Hierſe, Gruͤtze, Grau⸗ pen, Kuͤmmel, Fenchel, Anis und dergleichen,. von der Tracht mit dergl. * Obſthaͤndler, welche Gaͤrten pachtene ha⸗ 4* 4 ben 3u Damedeho alles Unterſchleifss b von im Amt Eſfenberg. von jedem Guͤlden Pachtgeld, p ſteſst ſodann auf ſothane Summe ihnen ein Gleitszettel ertheilet, und auf ſolchen 4 3 gleitet worden ſe “ ſey. V vom Stein alt Meſſing, Kupfer, B ley, in Koͤrben oder Trachten ſchaffen, es moͤgen 41 b ſolche Waaren von ihnen ſelbſt gefertiget, oder 4. von ſolcher Gattung ſeyn, daß ihnen damit, bemerket wird, daß ſaͤmtl. von ihnenn zu exportirendes Obſt im Ganzenr ver⸗ Blech und Eiſendratntnh.— Diejeng gen Waaren, welche ſaͤmtliche Hand⸗ mwerker zu Eiſenberg auf auswaͤrtige Maͤrkte „pon den erpachteten Gaͤrten bezahlen, inen Groſchen Gleit zu entrichten, da Aau Eiſenberg iſt zu entrichten, — voom Schubkarn mit Toback, 25— von der Wage neu Stab⸗Eiſen,(— vom Stein neu Meſſing und Meſſi ahdeu 1 nach ira Innungs⸗ Drieſen, zu handeln ver⸗) 40 Färſt. Saͤchſ. erneuerte Gleits Ordnung verſtattet iſt, ſind, bis auf Widerruf, von aller Gleitsabgabe zeſuch Cap. XIX. Ven Swfa⸗ Wunren. Hwuen wird ſowwohl bey der Ein⸗ als Aus⸗ und Durchfuhre von Fremden und Einheimi⸗ ſchen entrichtet, ö von jedem im Wagen odern Karn ge⸗ ſpannten Pferd- vom Schubkarn. von der Tracht, Zu Eſenberg, ſſ jedes vor einem Wagen geſpanntes Pferd mit-— jedes Pferd, ſo im Karn gehet, mit ein Schubkarn mit Toͤpfen mit— ein Schubkarn mit Kruͤgen mit eine Tracht Toͤpferwaare mit zu vergeben. im Amt Eſenierz. 3 Zu Buͤrgel,— ggl. pf. 3 n von n jedem im Wagen oder darn ge⸗ ſpannten Pferd mit Toͤpferwaare, 82Ss vom Schubkarn mit t dergl.. z3 von der Lracht,... J22 zu auncten ö Vom Studentenauth. 4 iervon ſi nd de Pfade, ſedes: mit 1 zu vergeben. 1 Cap. XXl. Von Geetsftryen Suhnen. 3 von fremden und einheimiſchen Ritter guths⸗Beſitzern auch Geiſtlichen durch ei-⸗ genes Geſchirre, oder Froͤhner auch Bittfuhh ren, von eägenen ellſchaften mit Paͤſſen der F Ei⸗ 42 Fuͤrſtl. Sachſ. erneuerte Gleits Ordnung Eigenthuͤmer, oder deren Pachter und Ver⸗pl. walter, durch⸗ ein⸗ oder ausgeführtt wird/ iſ vom Gleit befreyet. Gleiche Bewandniß hat es mit demjenigen, ſo zu Pfarr⸗Kirchen⸗ und Schulgebaͤuden, ingleichen zu den Commungebaͤuden bey der Stadt Eiſenberg, durch⸗ oder eingefuͤhret wird, und ſollen die vom Stadtrath, und von den Geiſtlichen jedes Orts auf ſolche Faͤlle ausgeſtellte Paͤſſe, bey den Gleitsſtellen als gellbat angenommen werden. Wenn fremde Geiſtliche ihre Feiſſchaften mit gedungenen Pferden durch⸗ oder herein zu Markte fuͤhren laſſen, ſo iſt von ſolchen das gewoͤhnliche Gleit zu entrichten. Und ſind in dieſem Kapitel die Fremden den Einheimiſchen in ſo weit gleich geſetzet worden, als man den Hieſigen in den angraͤnzenden Landen eine glei⸗ che Befreyung angedeihen laͤßt, in welcher Rürlſ tht man den Glettseinnehmern von Ze zu S ö—- ——y ͤͤ——— 2—2 zu Zeit beſtimmte Anweiſung darüber zugchen aſſen wird, gegen welche Paͤſſe ſie die Gleitss beſteyung zugeſtehen ſollen. 8 19 hauer Ladung, vergeben. im n Amt eſenberg. Cap. XXII. Ven Wuue und voltnen Garm. vom Pferd, 4. 2*. vanfaan damn,.. vom Schubkan,. Gewicht, Idde Stein mit gl. 3 Im Amt erzeugte, von Fremden oder Einhei⸗ miſchen ausgeſühei Wolle, wird nach h ben 8 3 2 6 8 en V on fendet Wolle, 3 nokichend von außer⸗ halb Amts geſponnenen wollenen Garn, iſt b bbey der Durchfuhre und Ennführe zu äaid 4 ten, bey voller Ladung, 44 Sürftl. S Säicht erneuerte Gleis⸗ Ordnmg Van unnerhalb Amts geſponnenen wollenenſsl. Garn, ſo aus hieſig igen Firſeinthum Sotrin M — wird wenn es aber in andre hieſi ige Aemter ver⸗ führet wird, iſt ſolches wie durch gehende Woll und Garn zu vergeben. 8 (ap. XXIII. Von Braͤuten. En einheimiſche Braut, welche uͤber die Amtsgraͤnze ziehet, oder durch⸗ oder in das iſt jedes Stüch mit Ant, ingleichen welche aus der Stadt Eiſen⸗ berg in den Amtsbezirk, oder aus dem Amts⸗ bezirk in die Stadt Eiſenberg zichet, hat zu entrichten vor ihre Perſon, und vom Hausrath die im 7ten Rapit ver 14 ordnete Abgabe. ſrung der Amtsgraͤnze das K haupt, ⸗- DDooch ſind dieenigen Braͤute Drten nach Koͤnigshofen oder Walperhahny aziehen, und daſelbſt verbleiben, von dem per⸗ ſoͤnlichen Brautgleite frey. Ing lichen find alle Vräͤute der Baſalln 1 “ 3 — 3 * mm Amt cſſnberg. Diejenigen Braͤute aber, welche— Paſ Fürſil. Räthe und dergleichen charackeriſ rter S Perſonen, ſie moͤgen einheimiſche oder aus⸗ waͤrtige ſeyn, vom perſoͤnlichen Brautgleit befreyet, auch iſt ihr Hausrath, wenn ſol⸗ cher von eigenen Pferden gefuͤhret wird, mit der Geelzaögabe zu verſchonen, von gedun⸗ 1— 1 o von frender den 8 3 genen auptgleit zu Thierſchneck, oder deſſen Wehrgleite zu Mooo lau, Prießnitz, Janisroda, Boblas, Neidad ſchuͤt, Utenbach, Seidewitz, Seiſſelitz und Cauerwitz betreffen, entrichten fuͤr ſich, und ſaͤmtlichen bey ſich habenden Hausrath über⸗ Fäͤrſtt Saͤchſ. erneuerte Gleis Ordnung genen d penen aber, welche dergleichen Braͤu⸗ l. te fahren, iſt das Gleit, wie von andern Fuh ren mit Perſonen nach dem Zten Kapitel, und von gedungenen Pferden mit Hausrath, nach dem 7ten Kapitel Diſer e Gl leits⸗ Drdnung zu rrichen Cap. XXITV. aon Weg egeld. 39 von Adel, Geiſtliche, und andere vom Gleit befreyte Perſvnen, Fremde und Einhei⸗ miſche, wenn ſie ein⸗ aus⸗ oder durch den Amtsbezirk fahren, haben ohne Ruͤckſicht auf die Zahl der eingeſpannten Pferde zu ent⸗ richten, vom beladenen Wagen, 1. vom eadenen Karn.. nooch Einheimiſchen vergeben. imn Amt Eiſenbrr. 44 8—.—— 8*. 39 1— Sener a la«⁶³.—j 8 4—“— 8 5 5— 4 3 1 4.. 7 4— 3— 7 Ale zuhren mit eigenen oder Lohnpferden, inglei⸗ chen Trachten, ſo innerhalb des Amtsbezirks blei⸗ ben, und deſſen Graͤnze nicht paſſiren, ſind Gleits⸗ frey. Ledige Fuhren werden weder von Fremden Wenn bey beladenen Fuhren das Gleit vou Pferden entrichtet worden iſt, bleibt ſowohl die La dung als der Wagen, Karn oder Schlitten freh; b desgleichen wenn die Ladung vergeben worden, it weder von den Pferden, noch vom Wagen, Kaan oder Schlitten beſondres Gleit zu entrichten. Dre Ausnahmen ſind in der Gleits⸗Ordnung ausdruͤck⸗ lich bementtt. Singeſpannte Ochſen werden gleich den pfrr. den vergeben. Von einer eingeſpannten Kuh wirrd 48 Furſtl. Saͤchſ. erneuerte Gleits⸗Ordnung nur die Haͤl fte des nach Unterſchied der Ladung vom Pferd angeſezten Gleits entrichttt. b Auswaͤrtige und einheimiſche Vorſpannpfer⸗ de, wenn ſie nicht uͤber die Amtsgraͤnze gehen, ſie moͤgen eine Gleitsſtelle betreffen, oder nicht, ſind bis auf andere Anordnung von Entrichtung des Gleits frey zu laſſen; im Fall ſie aber uͤber die Amts⸗ graͤnze mit genommen werden, haben die Fuhrleute von jedem Vorſpannpferd die Haͤlfte desjenigen Gleits⸗Qmanti zu erlegen, welches vor jedes der uͤbrigen Pferde, nach ihrer habenden Ladung, in Gemaͤßheit dieſer Gleits⸗Ordnung zu entrich⸗ ten iſt. Den Fuhrleuten, welche 5, oder 7, oder 9 Pferde vor einen Wagen geſpannt haben, ſoll, wenn boͤſer Weg iſt, und ſolche aus Noth vorge⸗ ſpannt worden, ein Pferd frey gelaſſen werden. Bei⸗ und Wehrgleite des Hauptgleits Thierſchneck ſind dermalen: in der Creißſtadt Ei⸗ ſenberg,„im Seadtgen Bürgel in der Obern Amts⸗ fleoe g bom en, ſe inn ad de Auts. uhrſet emigen dett ng, in enic. oder vorge en. b pigeis Ants- pſler im Amt Ei ſenberg. 49 pfleg zu Moͤrsdorf, St. Gangoff, Reichenbach, Oberndorf, Hermsdorf, Cloſterlausnitz, Weiſen⸗ vborn, Tautenhayn, Seyfartsdorf, Rauda, Rauſchwitz, Hohendorf, und Graͤitzſchen an der Gleiſa. In der Untern Amtspflege: zu Molau, Prießnitz, Janisroda, Boblas, Neidſchuͤtz, Uten⸗ bach, Seidewitz, Seiſelitz, Cauerwitz, Koͤnigs⸗ hofen, Walperhayn, Ahlendorf und Goͤſen. Alle Fuhrleute, Juden, Viehhaͤndler, und mit Schubkarn oder Trachten paſſirende Fußgaͤn⸗ ger, welche das Hauptgleit Thierſchneck oder die Stadt Eiſenberg nicht betreffen, haben das Gleit in der erſten Beigleitsſtelle, ſo ſie beruͤhren, oder bey welcher ſie zuerſt vorbey kommen, zu ent⸗ richten. Zu Burgel und Ahlendorf iſt von allen die da ſigen Beigleitsſtellen betreffenden Gleits⸗Contribu- enten das Gleit, zu Vermeidung allen Unterſchleifs, daſelbſt zu entrichten, es moͤgen ſolche auf Thierſch⸗ neck oder Eiſenberg zukommen oder nicht. G Auch 50 Fuüurſtl. Saͤchſ. erneuerte Gleits⸗Ordnung Auch iſt alles Salz, ingleichen in der Untern Amtspflege alle innerhalb Amts gefertigte und aus⸗ gefuͤhrte Holzwaare, in der erſten betreffenden Gleitsſtelle zu vergeben, wenn gleich die Fuhre auf Thierſchneck oder Eiſenberg zugehet. Alle andere Fuhren, fahrende Juden, und Viehhaͤndler, ſo ihren Weg auf Thierſchneck oder Eiſenberg nehmen, haben das Gleit nirgends anders, als daſelbſt zu entrichten, weshalb auch die Beigleitseinnehmer ſich der Annahme des Gleits von ſelbigen zu enthal⸗ ten haben. Jedoch muͤſſen die Viehhaͤndler, wel⸗ che von dem durchtreibenden Vieh einige Stuͤcken, ehe ſie noch zum Hauptgleit Thierſchneck oder in die Stadt Eiſenberg gelangen, verkaufen, ſolche in der erſten darauf betreffenden Gleitsſtelle vergeben, ingleichen muͤſſen diejenigen Fuhrleute, ſo zwar auf Thierſchneck oder Eiſenberg zu fahren wollen, und deshalb in den Beigleitsſtellen frey paſſiret worden ſind, unterwegens aber ihre Waaren zu verkaufen Gelegenheit finden, ſodann das Gleit in der erſten daus⸗ ffenden re af andeet d) ſe ehmen, lbſt zu nehmer uthal⸗ wbele b dücken, in de cht in ggeben, ar auf „ Vnd vorden kauſin eiſſen Bei⸗ Untern von allen andern Perſonen, ſo Gleitsbare im Amt Eiſenberg. 51 Beigeitsſtle, die ſie bey der icnue betrcfen, bezahlen. Von Juden zu Pferd oder zu Zuß, ingleichen Waaren mit Schubkarren oder Trachten fuͤhren, iſt in ſaͤmt⸗ lichen Beigleitsſtellen der Obern Pflege, wie auch in der Untern Pflege zu Seiſelitz, Seidewitz, Uten⸗ bach und Cauerwitz, das Gleit in der erſtern Bei⸗ gleitsſtelle, die ſie betreffen, zu erheben, wenn ſie gleich auf Thierſchneck oder Eiſenberg zugehen, doch ſind dieſe nicht eher als Gleits⸗Defraudanten in Anſpruch zu nehmen, bis ſie uͤber Thierſchneck oder Eiſenberg, ohne das Gleit zu berichtigen, hinaus paſſiret ſind. In den uͤbrigen Beygleitsſtellen der untern Pflege haben dicjenigen, ſo auf Thierſch⸗ neck oder Eiſenberg zugehen, das Gleit daſelbſt ab⸗ zugeben. Saͤmtliche Beigleitseinnehmer haben da⸗ hero alle, ſo ſich zu Entrichtung des Gleits bey ih⸗ nen melden, uͤber den Weg, welchen ſie zu nehmen gedenken, zu befragen, und diejenigen, welche 6 2— nach 52 Fuürſtl. Saͤchſ. erneuerte Gleits⸗Ordnung nach obiger Vorſchrift das Gleit zu Thierſchneck oder Eiſenberg entrichten muͤſſ en, dahin zu ver⸗ weiſen. Bey ſuoceſſiver Paſ ſirung der Aemter Eiſen⸗ berg und Roda mit Gleitsbaren Fuhren, iſt das Gleit binnen der infra beſtimmten Verfallzeit deſſel⸗ ben, nur einmal zu entrichten, und ſolchemnach von denenjenigen Fuhren, welche in einer Rodaiſchen Gleitsſtelle Gleit und Wegegeld abgefuͤhret haben, im Amt Eiſenberg kein Gleit zu fordern, von denen⸗ jenigen Fuhren aber, welche unter Beobachtung vorſtehender Vorſchriften reſp. zu Eiſenberg oder Thierſchneck, oder in einer Eiſenbergiſchen Bei⸗ gleitsſtelle, das Gleit er leget haben, in dem hier⸗ auf paſſirenden Amt Roda ebenfalls kein Gleit, ſondern nur das Wegegeld zu erheben. Jeder Fremder und Einheimiſcher hat ſich we⸗ gen Entrichtung des Gleits in der behoͤrigen Gleits⸗ ſtelle zu melden, und mit getreulicher Anmeldung des zu vergleitenden vom Gleitseinnehmer ſich be⸗ ſchei⸗ 4 1 — 4 .“ . * .. A“ 4 * 1* 4 8 iſt das denen⸗ achtung Bi. m hic. Gleit, 3 4 ſich wi⸗ . Glitta 3 . . .* 1 4 a. 42 4 . 4 4* 4* 4 5 4 ach don daſſchen haben, ſcheiden zu pufmn. ſoll derſelbe als ein Gleits⸗Defraudant angeſehen, voor jeden unterſchlagenem Pfennig Gleit mit zwey im dut ettnberg. 52 In unterbleibendem Jal a5 er Groſchen beſtraft, und zugleich zu Nachentrichtung des Gleits angehalten werden. Ein gleiches inde auch in Anſehung des Wegegeldes ſtatt. Wer das Gleit entrichtet hat, iſt nicht nur waͤhrend desjenigen Tages, an welchem die Ab⸗ entrichtung geſchehen, ſondern auch den darauf fol⸗ genden ganzen Tag, von anderweiter Gleitsabgabe frey; es ſey denn, daß er binnen dieſer Zeit die Graͤnze mehr als einmal mit veraͤnderter Ladung paſſire, auf welchem Fall er das Gleit ſo oft zu entrichten hat, als er die Ladung veraͤndert. Im Betreff einiger auſſerordentlichen G litsbe⸗ freyungen iſt nachſtehendes anzumerken. Die — Dorfſchaften Serba, Heiligencreutz, Ezdorf, Rau⸗ b da, Cursdorf, Reichardsdorf, Tautenhaͤyn, b Reichenbach, Oberndorf, Hermsdorf, Laußnitz, Welßendoen, Saaſe, Aubitz, Doͤllſchuͤtz, Pretſch⸗ G 3 wwſß 54 Fiuürſtl. Saͤchſ. erneuerte Gleits⸗Ordnung witz, Schmoͤrſchwitz, Nitſchwitz, Rauſchwitz, Hohendorf, Graitſchen an der Gleiſa, Hesdorf, Bobeck, Willſchutz, Tuͤnſchuͤtz, Thierſchneck, Molau, Prießnitz, Janisroda, Neidſchuͤtz, Koͤ⸗ ckenitzſch, Caaſekirchen, Aue, Greitzſchen bey Sckoͤlen, Cauerwitz, Utenbach, Seiſelitz, Sei⸗ dewitz, Koͤnigshofen, Walperhayn, Thiemen⸗ dorf und Ahlendorf, ſind wegen der ihnen obliegen⸗ den Straßen⸗Frohne und Straßen⸗Beſſerung, bey Ausfuͤhrung ungelochter Holzwaare, ſelbſt erwach⸗ ſenen Brennholzes, ſelbſt erbauten Getraides und Hopfens, ingleichen der ſelbſt erzielten Feilſchaften an Federvieh, Eier, Butter, Kaͤſe und derglei⸗ chen Victualien, bis auf Widerruf, von Entrich⸗ tung des Gleits und Wegegeldes befreyet. b Desglichen ſind die im Amt Roda gelegenen Dorfſchaften Moͤrsdorf, Bollberg und Dorna, wie auch St. Gangloff, wenn ſie ſelbſt erwachſe⸗ nes Brennholz, Getreyde und andern Zuwuchs, ingleichen aus erkauften Holz gefertigte ungelochte . Holz⸗ 4 4. 5 8. 8 — mm Amt Eiſenberg. 5z Holzwaare, innerhalb des Amts Eiſenberg, oder durch ſelbiges uͤber die Graͤnze verfuͤhren, ingleichen, wenn ſie innerhalb deſſelben erkauftes Getreyde zu ihrer Selbſtbeduͤrfniß zuruͤck fuͤhren, wegen der ſihi m Amt Eiſenberg zu verrichtenden Straßen⸗Frohne freyet. Da hingegen ſelbige von erkauften und weiter verführten Getreyde ſowohl, als erkauften Brennholz, ingleichen von allen gelochten Holz⸗ waaren, ſo ſie in⸗ oder durch den Eiſenbergiſchen 4 bis auf Widerruf des Gleits und Wegegeldes be⸗ Amtsbezirk fuͤhren, das Gleit bey der Ausfuhre reſp. in der Gleitsſtelle Moͤrsdorf, oder St. Gang loff zu entrichten habeen. 4 Diejenigen Fremden, welche im Amtsbezirk Grundſtuͤcke beſitzen, und davon den jaͤhrlichen Zu⸗ wuchs an Holz, Getreyde, Heu und dergleichen mit ihren eigenen Pferden zum Behuf ihrer Haus⸗ haltung außer Amts verfuͤhren, ſind, im Betracht die Unterthanen des Amts Eiſenberg in derglechen b Faͤllen außerhalb gleiche Befreyung genießen, von Ver⸗ 56 Fuͤrſtl. Saͤchſ. erneuerte Gleits⸗Ordnung ꝛc. Vergleitung ſothaner Fuhren ſowohl, als von Ent⸗ richtung des Wegegeldes frey zu laſen. In zweifelhaften Faͤllen ſollen die Beigleitsein⸗ nehmer ſich bey dem jedesmaligen Hauptgleitsein⸗ nehmer zu Thierſchneck melden, welcher daruͤber ſo⸗ fort von Fuͤrſtl. Cammer Verhaltungsbefehl einzu⸗ holen angewieſen iſt. Auch ſind die Beſchwerden gegen die Gleits⸗ einnehmer, in ſo weit ſolche die Gleitsentrichtungen betreffen, bey Furſtl. Cammer anzubringen, welche allen gegruͤndeten Vaſchwenden ohne Verzug abhen che Maaßt geben wird. Druckfehler. Seite 40 6 aun der ‚ten Zeile iſt oder ſtatt odern zu lefen. c. leitsein⸗ lleitseina ruͤber ſoo yl einzuu Gleits⸗ htungen welche abhelfli- leſen. 3 phal en, Landgraf in Thuͤringen, Marggraf zu Meiſſen, gefürd keter Mark und Ravensberg, H Amts⸗Verweſern, dr 1 1 Sucfr. Ju uc 5 ebe und Berg, auch Engern und Weſt⸗ Graf zu Henneberg, Graf inn der Nauenſien und Tond 3 Eubit hiemmi unſem n Prilatm, denen von der Ritterſchaft, Amts⸗ Hauptleuten, goß ichtern, Buͤrger⸗ mriſerm und Richtern der Staͤdte, E Gleits⸗ „ Eh. Eimehmem,. Sbulcheizn, Gemeinden, auch allen Unterthanen, Einwohnern und Schutzverwandten Unſers Fuͤrſtenthums Al⸗ tenburg Unſern Gruß und Gnade,„ und fugen dabey zu wiſen: Welchergeſtalt Wir auf unttthänie ſtes Nachſuchen Unſerer getreuen Staͤnde fuͤr gut gefunden haben, eine neue ausrei⸗ chende Special⸗ Gleits⸗Ordnung fuͤr den Bezirk des Amts Eiſenberg entwerfen„ zum Druck befoͤrdern und publiciren zu laſ⸗ ſen. Gebieten und befehlen dahero allen b Unſern Unterthanen, wes E Standes und Wuͤrden dieſelben ſeyn moͤgen, ſich hiernach alenthandn gehoramih zu achten, den — Gleits⸗ Gleits⸗Einnehmern aber, uͤber dasjenige, woas darinne verordnet, niemand in einiger⸗ ey Weiſe zu beſchweren, und denenjenigen, d weelche Gleit zu entrichten haben, nichts zur Gefaͤhrde zu unternehmen und zu unterlaſ⸗ b i ſen. Alles bey Vermeidung Unſerer ſchwe⸗ dd ren Ungnade, Caſlation, auch anderer -d. ernſtlichen und empfindlichen Beſtrafung. -ean Zu Urkund mit Unſerm Fuͤrſtlichen In⸗ i ſiegel bedruckt und gegeben zu Altenbung, 3 den 243 lalnga. 4 8 8 4 1— 8 — 8 4 4——.—— 7 2 8 8 8 — b b 8 —“—· 8 4 r 8 — .e e, S,u 39,— 4 62 auern— . 26— —X 2 3 e Ae, 4 2, ⸗ cco u e e T⸗ A 2.„ A.d⁴e. eheee A. Ia⸗ r1.„ “ — .* X r.,„ —— ., Ꝙ ₰ Mre z 2 g e h* v— 24 e 0 2 2 ë e. 1 8 3 8 1 8 6 A 4 2 838G 8 4— 4 8 8— 4 äͤͤͤſͤſͤ—““ . 1 1 Er 4 *‧———— 3 4 ane shes ehſerebcebrnte ——ÿÿöÿöö,·–˖¼†.· ͤͤͤ , ·· ., — 2 Dr 1 251 re til up: qu Itqꝝ naeh det „arr nn, 25 4„ , d 44 7/4 2 4 3 4 h ℳ ◻ A, benee. 27 r K— 3 3— 4— — ee ſ.„ rwueu—„ 4 ℳ 8. 1. G&☛, e Sr e V⸗ 9— z a Ke,—, 4 au C 34⸗ —,— r e nt eer A 3 E 1. ‿ 24 7/ 6. 2 repe 25— 525. n Ge‿ K r, 7 2 4 p. 52 4 5 K bs . 2 L, 4 Au, l t ————— 4 — 4*=„⸗,„— 2, A 3 B 8 4.— 2 7 —— e. 5 e e ne,. Au‿een 52 A1 2 25 A2 u 2 22 ee 42* Lee 3 8 2 e A h C 4* 2 f a 25 e=ee. 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