Welches Friderich Gretſchmar/ alß mit des 5erren Landgraffen von Heſſen Homburg Durchl. er jumgſthin nacher Wien verraiſet/ daſelbſten an Herrn Jonas Schrimpffen Churfuͤrſtl. Sachſiſchen auch Fuͤrſtl. Heſſen⸗Caſ⸗ ſell. Keſidenten abgegeben/ woraus ſein Judicium von der den 20. Novembris necchſt verwichenen Jahrs zu Hanan vorgegangene Rekormarion und dem daraufflormirten Eſtat, wobey er ſich doch mit Anſchlaͤgen und Executionen oor allen andern gebrauchen laſſen/ mit mehrerm zuerſehen/ allem Anſehen nach dahin zielend/ wie er/ nachdem der Handel vermittelſt allergnaͤdigſter erkandter Kayſ. Commiſ- ſion in einen andern Stand gerathen/ ſich weißbrennen/ alle Schulten auff ſeine Conſorten legen und bey dem angemaſten Hanautſchen Cammer⸗Directorio conſerviren moͤgeſꝛc. s Gedruckt im Jahr 1670. — .. 4 5 8* 8— 4— 3—— 3— AJAZA ͤ v““ —. 4— ☚̈ ⅜½ 5 1le b . 4. 8 4. 5 8 5 o 2 224 22 e s e en.. 5 9.. 8 0„X.„. Aer e 6 5* k 4 2 ℳ 3 3 3 17 4 ꝗ. e ASeee ee ee ee e e ee e Hoch⸗Edler/ Geſtrenger Hochgeehrter Herr und Patron. N was ſir ein gefaͤhrlichen und ſchaͤdlichen Zuſtand durch eigen Tnuͤtziger Leuthe betrieb die Zeit her llluſtriſſimus meus und deſ⸗ ſen Hochgraͤfl. Eſtar zu Hanan geſetzt worden/ iſt meinem hochge⸗ ᷑8 ehrten Herrnohn mein weiteres erzehlen allſchon bekandt. Naachdem dan nun ich/ ungeholffen mich zum hoͤchſten entſchuldiget und indie ſumff Wochen lang mich darwider geſetzet/ und auffgehalten und auff mei⸗ nen Guthern vor mich privarim zuleben reſolviret geweſen/ doch endlich nolens voolens auff unablaͤſſiges begehren und vociren der Graͤfl. Herrſchafft wieder auffs neue in Hochgraͤfl. Hanauiſche Dienſte getretten/ Soerklaͤre mich hier⸗ mit gegen meinem Hochgeehrten Herrn von Hertzen ohn allen gefaͤhrlichen hin⸗ derhalt purè, wie deſſen GOtt mein Zeugejetzt und in der Ewigkeit ſeyn wird. 1. Daßich ein wahres mißfallen hab an der Verpfaͤndung deß Flecken Rodheimbs und deß Dorffs Ginheim/ worzu llluſtriſſimum einige ei⸗ gennuͤtzige Leute/ die deß Hochgraͤfl Haußes Hanau verderben ſeind/ verleitet haben/ ehe und bevor ich wieder in dieſe Dienſte getretten/ habe auch gantz nichts zu ſolchem Handel gerathen oder geholffen/ auch nicht einmahl das geringſte darumb gewuſt/ und bin mit der Hochgraͤfl. amilia und denandern hohen Intereſſenten darinnen gantz eins/ daß ſie hierzu ſcheuen und vor dergleichen vffs kuͤnfftige einen ſtarcken Rigel vorſchieben. 22. Iſt mein Sinnund Hertz auff nichts anders gerichtet/ als auff einehr⸗ liche repurierliche und ſurtraͤgüche Meſnage deß Hochgraͤfl. Hauſſes Hanau/ davondie. Herrſchafft vor ſich mitzen und auffnehmen und bey allen benachar⸗ ten Ehr und reſpect haben moge..„„ Gleichwie ichs hiebevor angefangen und in gang gerichtet haͤtte/ ehe ich mit auf Regenſpurg raiſen muſte/ wenn man mich nur darbey gelaſſe und nicht davon weggeſchicket/ auch in gefaͤhrliche Dinge mit fleiß und boͤß gemeinten li⸗ ſtigen Rathſchlaͤgen/ nicht hineingeſtecket hette: Solte vielleicht ſetzt alles buſhe und undruͤhn licher ſtehen/ und die Gnaͤd. Herrſchafft wenigmnhrſchu 3. Diſes aber mit GOttannoch zuerlangen miſſendee koſtbarsbim 6 6 1 1 d the/ die es de novo hindern vom Eſtat gar wieder weg und eie an⸗ dere Anſtalt und Verfaſſung in allen gemacht werden/ davon ichbeſſer und getreuer apertur geben kan/ als jrgends ein anderer/ dieweilich zu Hauß und auf dieſer Raiſe alles Haar klein geſehen/ gemercketund geuau erkundiget habe/ wie die Gaͤulim Stall ſiehen/ und wohin al⸗ ies ziehlet/ maſſen ich dann vor etlichen Wochen ſchon zu Hanauof⸗ fentlich geſagt habe/ daß die Sach ſo nicht gehen und beſtehen koͤnne⸗ ſondern daß unſere Reformarion alß bald in ihrem Anfange wieder claratis his punctis bey und Dero hohen Miniſtris mich b dhhh und Pattonen * Friderich von Gretſchmar. 4