h wieo mty kanſtane anden euggg M ne oih. e „ Die Heutige S131LILE Oder Unterſchiedene Nachdenckliche und Merckiwuͤrdige Weiſſagende So aufd ſe ug 1 undumbu und gegen aun ds M. DC. LXX groſſen Berwvandlungs Jahrs/ſamptſe underbab⸗ rer geweſener gegenwertiger und zukanffuga Laͤufften Außſchlag gehen/ 8 Thals auß dem Waͤlſchen und andern Sprachen auaugete 13.. und Theiſs baſondeus herauß gegeben Von Loyautander. Gedruckt im lsosſten Jahre. A, ,A R. A e:R R, 1, d,: He dene “ Snnnnrn nnnnn 88 * SSrſiegele nicht die Wort der Weiſſagung/ dann die Zeit iſt nahe/ ſetzet der in der Offenbahrung Johannis 20. Cap. S Naraſen Maͤſſe⸗Engel der eine unter den Sieben. 84 Daß alle Natur und Seheimniß Unterſuchende — — — Sternekundige und Hochweiſe Grundgelahrte ein groſſes Abſehen auff das 1 70. Jahr/ oder um und gegen die Zeit gehabt und noch haben, iſt zur Gnuͤge den ichtes in dergleichen Wunderſachen bewan⸗ ten Kluͤgel⸗gehirneten bekant; Dannenhero niemand in Abrede ſein mag/ das ja um/ gegen und zu dieſer verhandenen Zeit eine merckliche Weltaͤn⸗ derung/ wo nicht gar zum End⸗Schluſſe dannoch zurunſaͤglichem Ver⸗ kehrunge man zu befahren/ wes Uhrſache nun ein iglicher fuͤr dem warten der Oinge/ die da kommen ſollen/ ſich ſelbſt wol beachten mag. In der Zahle LXX. ſtecket etwas geheimes. Des Menſchen Leben wehret 70. Jahre/ wie lange der Welt groſſe Zeit⸗Jahre noch ſich belauf⸗ fen/ wird ſich in kurtzem(GOtt gebe mit Gnaden!) finden. Die Zahle 70. bedeutet eine dem Hoͤchſten angenehme und vollſtaͤndige Buſſe. 70. Jahre hat das Babiloniſche Gefaͤngniß gewehret: Wann nun dermahl⸗ eins der Welt Gefaͤngniß um der Außerwehleten willen ſich verkuͤrtzen/ der Himmel die Frommen auß der kruͤbſeligen Zeit erloͤſen und in das neue Jeruſalem einfuͤhrenwird/ ſolches iſt zwar biß zu ſeiner Zeit verſtegelt; doch werden Einige als durch ein Fernelicht im finſtren gleich wol keinen klei⸗ nen Chriſtlich Muhtmaſſenden Verſtand drin finden. Mercklich iſt es/ wie Ezra in 40. Tagen nach deme er auß dem Aiaen Obronnen(Ainſemes) getrocken 204. Buͤcher geſchriehen/ unter welchen die letzten LXX. nur allein fuͤr die Weiſen gehorig/ den in der ſelbigen iſt die Quelle des Verſtan⸗ des/ der Brunn der Weißheit und der Fluß der Kuͤnſte oder Wiſſenſchafft Nach⸗ begriffen Eſra, c.. v. 22. 29. 24.39. 70. adſin. —— —— — ——— ——— 3—— thewi — ͦ— —Cun = 8 E — — gfrae drauß hn 8 cils G a MWod e. ttn fbibn erzeircn g ſrun tocen ächS t deghnen erc PeudNor. ſennnr bas du — — — —— — — — — ihen 1 Lam unmma Arſümäng ſarwindem agännigäs chvelkännag dackicew’ nen dioton). tenlaen eledsceſn ſtt ſii den letzten Zeiten. derer mehre/ in Watheit/ man wird bejahen/ wie es nun ſich faſt ja ſo an⸗ Nach demedie letzte oder) 2. Stunde desgroſſen End⸗Tages bereit nach⸗ vollendetẽ 7 dentumgange der oberen Planeten im Aigen Triangel der 800 Jaͤhrigen Zeit und zwar im groß geſluͤgelten Adamiſchen Leuen ſich ange⸗ fangen/ iſt leichtlich die lezte End⸗Minute zu vermuhten/ und allerhand Wunderſeltzame fuͤrlauffende AEnderungen zu befahren/ worauff Phil. Nicoli, Reimar, D. Grafe/ und Andre mehr gehen.—* Ich meine/ Erfahrung zeuget leider mehr dann zu viel/ was fuͤr Un⸗ gluͤck⸗Zeiten entſtehen/ wasfuͤr eine truͤbſelige Zeit ſich onhebet. Wie numehr eine Welt⸗Verwandelung mit Monarchien/ Republiquen„O⸗ brigkeiten und Hoheit Staͤnden ſich beginnet/ wei ſet uns die That und Verfahten ſelbſt. Da der Knecht wieder den Herꝛen/ der Niedrige wieder den Groſſen/ der Geringe wieder den Hohen und gar druͤber herſchen/ ſeyn/ undbleiben wil; aber warlich der Hochſte lachet und derim Himmel ſißt/ ſpotlet jhrer. Wo iſt nu wol das hoͤchſte Welt⸗Kleinod Treue? Da⸗ hin/ wor iſt Glaube? geweſt/ wor iſt Liebe des Nechſten? nirgends/ was kan dann itzt wolandres drauß folgen als eine Welt Umkehrung? davon ſo viele Grundgelahrte theils Geiſiliche theils Weltliche Stats⸗Leute ge⸗ ſchrieben. Man leſe Cel. Loctant. von Verenderunge der Reiche zu Phil. Theophr: Paracels. Carion, Phil: Nicolai und laͤſſet und anhebet/ gleich Sie und Andre vor ſo langer Zeit geſchrie⸗ Was gehennichtinder Welt unter dem geiſtlichen Stande fuͤr ſeltame Wunder und Neuerungen vor! Wann Gott eine groſſe Veraͤnderung fuͤr hat/ muß gemeiniglich unter der Geiſtligkeit zuvor etwas vorlauffen. Laur. Lul. b b Was ſeltzame Verſchwendunge/ Landſchwaͤchungen/ Unterdruͤ⸗ ckungen der Gemeine/ Kriegbeginnen/ Tyranniſireu Ungerechtigkeit/ Un⸗ terthanen außſaugen/ Glauben⸗nicht Haltungen ſampt dergleichen her⸗ ſchenin der. Hoheit Regierſtande Was kan nun wol ſonſi darauß folgen/ als nur AEnderunge in Landen/ Reichenund Staͤdtenrn: ͤſ 2 öſ 5 1— 1 5 4 B — 4 3“ 8 —— ö ͤ 1 —xixx Waz unterfaͤnget ſich nicht die unterthane gegen ſeiner von Golt ge⸗ ordneten Obrigkeit den Geſalbeten des HCrꝛen! Iſt nun hierauß wol ſonſt was zu vermuhten/ als eine elende Enderungund zum boͤſen außſchla⸗ gende Zeik Solches und alles andre machet auch viel Herꝛ Eigennutz. Jeder⸗ man wil ſich verſorgen/ haͤlt die groͤſte Welt⸗Kunſt nur Geld zuſammen zubringen/ welches doch der rechte Weg eine gute Zeit zu hahen bey weitem nicht iſt: Dannenhero werden ſo viel Erneuerungen in Bebuͤrdungen der Unterthanenerdacht/ neue Steur⸗Manieren erfunden/ und weiß nicht was alles dim Mammon zum Opffer angeſtellet. Daferne man Aufflagen uñ Satzungenſteigert/ geraytet gemeiniglich das Reich druͤber zur elenden Nahreloſen Enderung. Richter. Axiom. Eccleſ. S. p. 7. Eben gedachte Poſſen lernet ein Reich/ eine Stadt/ ein Hauß iaein Menſch von dem Andern/ druͤber dann es zum Kriege komt/ welcher letz den cdiuemſ dem kahlen Bettel⸗Elende gemeiniglich zu beiden Seiten machet. Beachtet man heutigen Welt⸗Auffſtand/ iſt derſelbe langſt fuͤrher ge⸗ prophezeyet/ und iſt eine ſonderbahre Enderunge mit den Abend⸗Laͤndren zu befahren/ wovon Carion und Oerer mehr geſchrieben/ jadie Sibille bereit fuͤrlangem erwehnet/ drauff auch Lactantius gehet. Was der Adeler noch einmahl mit den Hanen zu ſchaffen haben wird/ duͤrffte bald außbrechen/ und deuten die letzte innerhalb 15. Jahre gehabte Cometen auch dahin. Mit dem Norden komts gewiß zur AEnderunge. Pſo nun unter der Erden/ duͤrffte in kurtzem wol ein ſelzames Spiel anrichten. Ider beſinne und erwege nun folgende Weiſſagungen/ die ſolauten. b Philippus Bombaſt: Paracelſus Theopraſt: Aureolus b ab Hohenheim in Figur: Magic. Zu der Zeit/ wann ein alter Loue gebunden und ein junger erlediget/ wird ein lang verlohrnes Perlein den rechten Leuen geſchencket werden/ der wird dem Wolff und Baͤhren wehren und Sie zureiſſen/ damit die Thiere im Walde ſicher ſeyn/ und werdenalle Thiere ſo der alte Leue beleidiget/ wiederumb liehen/&c. laem d ſuichtn tuchu di ſchk chamtn nurd, ſühwws e rnechſ gteudtenG nwaß 4 R ſriſtid iüsbauni En ergeſta dowützaurN derde, anatengn 1Get ds3 unſtae mdi ahualeg d ſanun a dienaaabie he —— 2 .—, —— Bald nach Abgange der letzten Oſtert: K: Reiche ſollen drey grof⸗ ſe Schaͤtze gefunden werden/ zu ſelbiger Zeit wird ein gelber! oͤue von Mit⸗ ternacht kommen/ der wird dem Adler nachfolgen und mit der Zeit uͤber⸗ treffen. SSr wird auch gantz Europam und eines Theils Aſiam und Africam in ſeine Gewalt bringen. Sr wird Chriſtlicher Lehre ſeyn de⸗ me alles bald beyfallen wird. Srſtlich wird Er viel Muͤhe haben des Ade⸗ ters Klauen auß dem Reiche zu bringen/ und ehe dann ſolches geſchicht/ werden in allen Laͤndern groſſe Veraͤnderungen/ Verwirꝛungen und viel Wiederwaͤrtigkeiten entſtehen. Es werden die Unterthanen wieder jhre eigene Herꝛenſtreben/ daß groſſe Auffruhr und Nahrungsloſe Zeit da⸗ durch erwecket wird/ doch ſol das Haubt der Hoheithleiben und die Boß⸗ heit endlich an den Unteren geſtraffet werden. b b Bey dieſem wirds nicht verbleiben/ ſondern es wird ein groͤſſer Feuer angehen/ und darunter ſchreckliches Verderben geſchehen: Aber Gott wird dem Gerechten beyſtehen und jhm helffen. Ein Voͤlcklein der Gerechten wird bleiben/ welches hernechſt groß ſein wird/ daß man es hernacher mit groſſer Furcht annehmen muß. Das iſt/ was todt iſt/ wieder lebendig ma⸗ chen. Die Feinde Chriſti duͤrfften zwar ſich maͤchtig erzeigen/ und groß Berderben anrichten/ dergeſtalt/ daß es auch ſich anſehen laſſen wird/ als ob es mit Uns auß ſein werde/ alleine wann nun der Feind in ſeinem hoch⸗ ſten Gluͤcke und Flore bluͤhet/ ſo wird GOTX der Allmaͤchtige durch ein kleines Haͤufflein/ ſo dem ſtarcken Lduen auß Mitternacht nachfolgen wird/ deſſen Grauſen ſampt ſeiner Cleriſey gantz außrotten/ jedoch werden ſich viele bekehren und an Gottes Namen glaͤuben. Wann gedachter Ldue auß Mitternacht des Adlers Zepter bekommen/ wird Jederman dar⸗ auff ſehen und ihme folgen. Dieſer wird maͤchtig von Thaten und groß von Wuͤrden ſeyn/ darum die Unterthanen ſo jhn itzt nicht kennen/ mit groſ⸗ ſer Freude jhn auffnehmen werden. b Ferner wird der obgemelte Schaß zwiſchen Schwaben und Baͤyeren gefunden werden/ welcher mehr an Bahrſchafft dann /2. Koͤnigreiche ver⸗ mag/ darbey lieget ein Carfunckel alsein Ey/ ſo kein Kaͤyſerbezahlen kan: Aber der ander Schatz zwiſchen Spanien AnSrancheich hob er wol ſehr groß groß und maͤchtig/ geht doch der vorige jihmweit uͤber: Und ſol im Antrt a Kuffn des Lduens auß Mitternacht(welcher den Adeler tragen und fuͤhren wirn), 2 eii offenbahr werden/ alsdann ſol manerſtlich noch dencken/ wer ich Theo r,Al Pphraſtus geweſen bin. ſncc Wann gemelter Loͤue von Mitternacht ſeinen Lauff vollfuͤhret hat/ tuu und des Adlers Klauen gleichſam ſtumpff gemacht/ alsdann wird allenthal⸗ 0 plt benFriede und Einigkeit ſich anheben; zuvor aber wird der. Himmel Zeichen 1 ſcnd lenden welchevorlauſſende Voien auch zugleich die Zukunfft des Erzen 12 ankuͤnden. W b Ein ander/ n bn So bereit fuͤr ro. Jahren eroͤfnet. fanses 8 Paæſagium de fato regni Danici. Kunzbok ric Tempus erit Regni cum gloria definet hujus, dichirg en ggetſe Atque ruina gravis relligionis erit, dune Bella orientur enim Danis temeraria TANDEM 4 hund ſaie Et belli fini non niſi turpis erit. b dlclcha ki e Impia Nobilitas Virtutibus orba paternis maer koch Inſidioſa Deo, pernicioſa pĩis ian tn fende Incidet in Domini Divini judicis iram, ipwu n ſche Supplicio pœnas conveniente luens: b na ſnore Tunc quoque Raptores ultor Deus opprimet omnes; n 4 W3 Secd Deus electos prote get ipſe Suos. b en Protsgct 1p.lens nſcht M DCLXX tunc quoq́ue Dania tota, Vol atal, 6⁄. daneaE n/ N Indomitis tradet Dania ſceptra lupis. bumſ dr 3 Daͤnmarck und ſonſt des Nords Nachbarſchafften ſind dieſer Zeit ei⸗ ds E it. nermercklichen Enderung(der Himmel weitz zum auff oder abnehmen un⸗ terworſſen) Daͤnmarck iſt P iſch/ nu bedencke man/ wie der Saturnusam aßſttas r Firmament ſtehe/ indeſſenmag Fwol ſich verhelmen und beyzeiten an.. eäli ent gehen/ cher Pmiteinem Sichelſireiche eine Figur der Atropos uaa. Vingohts gäen achs Preer 5 aaa n — iine hütte pieärrg ram want t Araanot 6 „ ftaſt n Nachdencklich wie der Gruͤhne⸗daliſche Wunder⸗Stein nunmehr in Warheit ſich findet/ darauff unter andern dieſes CTancer erit Eccleſia, Magna nequam Gloria-, Vileſcit vir Danicus, Ni totus ſit Germanicus, Merces vendet Nobilis,&c. Ol. Worm. Je Biſcher nu Diana durch die und jene Conjunctionos imp mit Deutſchland ſich vermiſchet/ je groͤſſerer Veraͤnderung zum Auff⸗oder Abnehmen macht ſie ſich unterwuͤrffig/ un wer weiß wo und wie P Heiligen noch einmahl das Wachs wieder holen! Wie wol an beyden Seiten I und P ſich fuͤr zuſehen/ ſaget jener Mercurius. Wunderlich/ wann mans recht erweget/ wie allewege auß und ab dem Norden her die groͤſſeſten Welt⸗Enderungen entſtanden. Im verwelt⸗ lichtem Bremiſchen Kloſter⸗Ampte Hatzfeld habe Annors 55. ich bey dem Catholiſchen Paſtori Scculari Mag. Johann. Werda ein Uhraltes Gebilde auff Pergament geſehen/ deſſen Zeichen⸗Bild die heilige Schwe⸗ diſche Brigitta neben ſhrem beyſtehenden Offenbahrungs Engel ware/ u⸗ ber Ihr ſtund das Bremiſche Wapen mit nachdencklicher Schrifft/ weſ⸗ ſen man dann freylich ſich zu verwunderen/ wie jhr der Heiligen Brigitte ſolches zu Ihrer Zeit ſchone kund gemachet worden. Wasdieſer Heil. Brigitten Prophezeyung in auß und ab dem Norden fuͤr ſeltzame zu⸗ kuͤnfftige Geheimniſſen in ſich halten/ ſtuͤnde zu wuͤnſchen/ daßtheils Sie Buræus, Sternhielm/ Meſſenius ſampt andre/ zu Wadſtene und Wreta geweſene Antiquarii beſſer nach geforſchet haͤtten/ und theils * noch das groſſe Welt⸗Haubt Rom heutiger Lebezeit ſie eroͤffnen mugke. bereit zur ttzigen Zeit in Orlog⸗und Land⸗Kriegen/ daß wo Krieg außgedet/ anachtſame Nichtes⸗Achtung heutiggenakurker Welt Sie ſo verlohre ge⸗ hen laſſen/ da doch faſt alles was in Schweden/ Daͤnmarck und der Nach⸗ barſchafft/ auch theils andren Laͤndren nun und noch fuͤr gehet/ eben dieſer Heiligen Wunderfrauen von einem Geiſte damahls ſchon eroͤffnet wordẽ. Hier iſt nicht vorbey zugehen/ was in dem alten Daͤnmarckiſchen Klo⸗ ſter Eſtrum in Seeland/ deßgleichen in Schonen zu Lunden eher fuͤr ge⸗ heime Weiſſagungen von dem Reiche Daͤnmatck/ Norwegen und derglei⸗ chen geweſen/ derer dann der groſſe Wunderheld Tycho Brahe viele ge⸗ habt; die aber zugleich mit ſeinem Hweniſchen Uraniburg(weiß nicht auß was Ungluͤcklichem Himmel⸗Geſchichte und Menſchen Unachtſam⸗ keit) leider auch/ in dem Schreine der Vergeſſenheit geſencket: Wie wol alles faſt mit lebendigen Figuren/ was zu dieſen Zeiten mit Daͤnmarck ſich degeben/ und noch zutragen ſol/ man fuͤr laͤngſt fuͤrgebildet gehabt. Deme ſey nun/ wie jhm wolle/ es ſtehet Diana innerhalb drey Jahren etwas ſonderliches fuͤr/ ſolte Morta was ſich unterſtehen/ duͤrffte eine weit groͤſſere Veraͤnderung damit fuͤrgehen/ als noch zur Zeit geſchehen und man vermeinet/ dergeſtalt daß man ſuchen wird/ od auch noch wegen des Todes Lebens Abſchneidung manches aͤdeles Daͤniſche Helden. Hertznoch im Leben und zuftnden/ inmaſſen dz der Rohtſchildiſche Biſchoffs⸗Stab uñ Leiriſche Koͤngeſtuhl Zepter woldie alte Seide und Lou⸗Schwerdt wleder fodern wird ſich die Zeit heran nahet. Miit dem Glauden wird es ebenmaͤſſig in allen Norder⸗Reichen ſich aͤndern/ hiernechſt duͤrffte die Ober⸗ Hoheit ſelbſt durch jhre eigene neue Vergeſtaltung ſich minderen/ hergegen der Knechtiſche verwandelter Orde zu voriger Freyheit zu gelangen ſich euſſerſt bemuhen; wenige aber von inge⸗ bohrnen zhren ndzweck erꝛeichen/ biß alles verendert und auff das ſel⸗ Bamſie uͤber einander geworffen/ da dann eine gute Zeit noch fuͤr der Welt Ende dirſ Norder⸗Gegend befreuden wird/ worauff alle alte Weiſſagun⸗ gen gehen. Eines gefaͤhrlichen Ungluͤcks Ende iſt des Andern gemeiniglicher An⸗ fang/ ſaget Ztrig. 2. Samuel, 20. E. Paral.. ſolches ſehen wirleider ☛ — ☛△ Naaus zintin demd Seie ſcitt G pe dun i 1 — uheen fan wechauſe Se mmsmemsn mtsrateteeli. die Theurung einziehet/ uñ wo dieſe weichet/ der Hunger ſeine Herberge ſu⸗ chet/ big letzlich wañ der auch ſeine Wohnung verleſſet/ die Peſt ſich Ein⸗ haͤuſet und das Conſummatum eſt ſpielet. Was kuͤnfftig mit dieſen und jenen Kronen fuͤrgehen wird/ ſtehet zu erwarten. Das Roͤmiſche Reich und ſonderlich Deutſchland wie bereit erwehnet/ iſt zwar H unkerworffen alleine im⸗E deßwegen alle 500. oder 700. Jahre es eine Perio dum einer ſtarcken Verenderung zu befahren/ wovon viele Erfahrungs Geſchichte wann es nicht zu weitlaͤuſttig angezogen werden koͤnten: Der. Him̃el befeſte das Chriſtl:⸗ Roͤm. Welt⸗Haupt undbeſchirme die Reichs Neben⸗Saͤulen/ leichtlich iſt es umb ein paar Augẽ gethan/ daß dz Hauß Oeſterꝛeich verwandelt wuͤrde; alleine man muß des Beſteu doch hoffen. Was fuͤr Weiſſagungen davon/ werdenein und andrer Urſachen halber billig außgelaſſen und biß anders wo verſpahret/ ziehe nurdieſes eine davon an/ ſo auß dem Lateiniſchen verdeutſchet iſt. Denckwuͤrdige Prophezey und geheime Offen⸗ bahrung welche 1621. zu Prag bey S. Jacob in der Biblio⸗ thec auff und ineinem kleinen Silbern verguͤldeten Käſtlein gefunden. SBenauff dem Deckel ſtund ein nur in o. Theilen beſtehender Uhr⸗ zeiger/ wieſe nach VI. auffl. mit der umſ chrifft/ du wirſt mich nicht hoͤren ſondern ſehen. An den 4. Ecken wahren die 4. Mo⸗ narchen gebildet. b 5 2 b Auff der rechten Seiten des Kaͤſtleins ſtunde/ Gottes verhaͤngen⸗ des Siſchickeund verſehender Wille/ und nicht das Gewicht be⸗ Auffder lincken Seiten/ mein Lauff oder Bewegung wirdindem sten Anlauffe oder Gezircke ſich enden. b 35 B 4-Un⸗ nReien„“r“t.. Unten am Boden in der Mikten/ wann Huſſen Geiſt wieder lebend wird/ werde ich offenbahr werden: Undan den 4. Eckſelten ein Adler/ ein weiſſer Ldue/ ein ſchwartzer Ldue/ und ein doppeltes weiſſes Creutz da herumbgeſtanden/ GOtt hats verſehen/ die Zeit wird es darthun/ ein Wachender und kei Schlaffender wird mich verſtehen. Vornen an der Haupt Seiten/ Johannes Huß lebendige Hand hat mich bereitet/ oder Johann Huß hat mich gemacht. Inwendig lage ein von acht Blaͤttern auff Jungfer Pergament ge⸗ ſchriebenes Buͤchlein auff das ſchoͤnſte von Gold und Silber gemacht/ worin folgende denckwuͤrdige Geheimniſſen gemahlet und geſchriehen. — 74 Auff dem erſten Blate an ſtat des Tituls ſtunde: Das Gezircke oder umbſchreiben des Roͤm Reiches ins. Theile getheilt/ durch Goͤtt⸗ liche Offenbahrung auffgezeichnet von einem geringen und unter⸗ druͤckten Menſchen. 8. 5 Auff dem andren Blat Manſio CMDXVV, und gemahlet ein liegender Ldue halb weiß und halb ſchwartz/ uͤber jhm ſchwebte ein ſchwar⸗ tzer Ldue/ der ſtach jhn mit einem blauen Stabe/ und ein ſchwartzer Adeler trat jhm auff den Kopff/ welcher Adeler an der Bruſt das Oeſtereichiſche Wapen hatte. 9. b „Auff dem 3. Blat ſtunde Manſio CMDXVVI, drunter wahren 2. Wapen gemahlet/ in dem einen 7. weiſſe Berge/(nemblich das Paͤbſtliche oder des verſtorbenen Pabſtes Gjeſi Wapen) in einem rohten Felde/ im andren Wapenein gedoppeltes weiſſes Creutz. Dieſe Wapen wurden gehalten von zweyen auß dem Wolcken tragenden Haͤnden/ ſo n einander geſchloſſen/ ohen uͤber war ein Lorber⸗Krantz/ dadurch 2. Palmen⸗ Zweige giengen.“ jo. Auff fewen leßten — egſn’ u n heecei I der B En ſmgei Ne zeſten 1 ſtn& Anhe agtfn 1 mMkkl C LF. aaen g dafß 1 nente ſaehl Llara an ndunſcanzie atug in ddm Auff dem 4. Blake bildete ſich Manſo VVXDMICI, darunker das Friedens⸗Bild⸗Zeichen auff einer runden fliꝛgenden Kugel. II. b Auff dem Sten Blate Manſio CMXVVDI, darunter ware ein Teorner clor l unn an der erſten Eck ein Schwerdt/ an der andrenein onnerſtrahl/ ander 3. ein Todten⸗Kopff/ an der 4ten der Lateiaiſche Buchſtabe F. b b 12. Auff den sten Blake ſahe man Manſio CMDXVVIIII, darunter ein Kohlſchwartzer Erd⸗Globul/ in deſſen Mitte ein gelbesLichtlein ſchiene. Auff den 7ten Blate Manſio DIIIIIVVX, darunker waren die ungariſche Wapen gemahlet/ ſamp den 3. Koͤnigreichen als Deutſch⸗ landes/ Ungarn und Boͤheim Wapen/ neben zwey Palmen Zweigen. Auff dem 8ken und letzken Blas. Manſio VVDMCVIX, dar⸗ mhee letzklich geſchrieben/ und es wird eine Heerde und ein Hirte Dieſes Kaͤſtlein iſt in der Bibliothec hinter alten Buͤchern ſwelche nicht in 5o. Jahren geruͤhret/ geſtanden/ und hat ſolches ein betrauter Huſſi⸗ tiſcher Prieſter Herꝛstanislaus Sclaniz gefunden/ und drauff dem Fuͤrſten Chriſtian von Anhalt in Geheim verehret, welcher ſolches amerſten geoͤffnet. Wann nu dieſe geheime Prophezeiungzur Erfuͤllung kommen duͤrffte? ſo muhtmaſſet man nicht unbillig/ daß numehr die Zeit dazu ſich nahe. Bo⸗ heim und Ungaren hat in kurtzem ebenfals etwas neues/ und ſtuͤnde zu wuͤn⸗ ſchen/ daß die Teutſche Glieder nur ſtarck an einander veꝛkettet bleiben muͤg⸗ ten. Verwunderlich iſt wie dieſer Zeit 3. Koͤnige/ ſo Carl heiſſen/ als 8,, E. regieren. H. E: P. I: O. M: F: B. D. ſehe ſich fuͤr. 4 Was vonfolgender fuͤr 14. dah ren heraus gekomme⸗ ner Pꝛophezeyung zu halten/ wud jedenfromen Leſers unparteiſchem Urtheile heumgeſtellet. B ij b Aus Aus Pauli Grebneri Zeichenbildungen von der Reichen oSnderung/ welche er der Koͤnig Eliſabeth in Engeland auff das geheimeſte erlaͤutert und hernch Doct: Nevil mit getheilet/ wird in dieſem und zwar von ei⸗ nem Nordiſchen Koͤnige begriffen. In der Budlejaniſchen Bibliotheck/ zu Oxefurt findet ſich in einem gar alten Buch mancherley ſeltzames und wun⸗ derliches/ unter welchen der fuͤrtreffliche Aſtrologus Wilhelm. Lilii in einem abſonderlichen Tractate eines und anderes vieles fuͤr bewehrt ſcheßt. Carol Vs obtlneblt DanlaM Einls regnl LeChlaDV3M Dablt poœnas Mlſera rebe LLls LIth Vanla-⸗ trliils erlt a Mbltloſa CVrLandla & b fatVM CVrLanDlæ sVeDo Larxa pareblt MosCoVla- sVeCVs Intrablt ho LanDlaM Ita sVb IVgo paCeM rogablt hoLanDla⸗ erltq Ve a MlCa sVe Dls lpſa angLla-, LapsVs DoMVè=s aVſtrlaCæ, De VaſtabltVr a CaroLo MoraVla DenlqVe Mlſere qVaſſabltVr& extlrpabltVr faſtV graVls VIrt VteqVe Carens aVſtria- Vrbes ItaLlæ VICtores aDMlttent sVeones, pontlfeX& LoloLltæ LVent perfl Dlæ poenaM, ro Ma fVndltVs eVertetVr à CaroLo, b Welche biß auff 1671. gehende Weiſſagungen ob ſie zwar in allem eben nicht auff die Zeit ſich begeben/ dannoch in vielem vor und hernach ein⸗ getroffen/ und zur Erfuͤllung/(der Him̃el wehre aber allem Boͤſem/ koch 3. Jahrehin haben. Chon: b ron: hwccen E. gs hueem Ste kaiſft p Jan 1 düocsdes d Kels? kKeuwch T bnus. daärugien Jahrl dlihvle Lamd Lus hamg werre ſergedt „ um R. enun ſum! dpu En2 ons mimtorm k. A enant, ſot dlim 16; mnuſa ee 8 Nd ) 1 onc k pœehl, 1 8 ſttzwartuld rundhenden m Säſiu (hen maintgn gang gewinnen: Chron: Carion: Abbas Joachim ſaget: Es muͤgte wol bald die Erfuͤllung jhren Fort⸗ Veniet aquila grandis, quæ vincet omnes, præter unum, qui tandem contemtus à populo relinquetur. Ob das vom Moſcowiter oder Gog und Magog zuverſtehen/ ſey der Zeit heimgeſtellet. Die Magdeburgiſche vor 200. Jahren geſchriebene Kro⸗ — nicke hat unter andern inſich.— Es wird ein Volck ohn Haubt kommen/ wehe dann den Geſſtli⸗ chen/ das Schifflein Petri wird groſſe Noht leiden; aber es wird endlich wieder zu der Ruhe kommen und doch den Sieg behalten. Die Muͤnche werden gleich wol dabey untergehen. Die Beſtia von Occident/ und der Ldue von Orient werden herſchen in aller Welt und werden die Chriſten frey ziehen in Aſien 4. Jahr lang. Endlich wird alles Land der Tuͤrckey uͤbergeben werden in die Haͤnde eines Roͤmiſchen Kaͤyſe.. Auuseinem andren. Hidaſpes ein alter Sternſeher aus Indien hat geweiſſaget/ wie das Roͤm: Reich ſol fuͤr dem Juͤngſten Tage wieder in Aſiam kommen/ der Niedergang werde untergedruͤckt werden; der Auffgang aber herſchen/ gleich ſolches des Himmels Natur anzeiget/ laͤngſt beſchloſſen und die Si⸗ billen/ von welchen Juſtinus Martyr, geſchrieben/ geprophezeyet. Sraculum Homericum de imperio Romano Nunc genus inviſum Priami Saturnius odit, Sed pius Æneas Troas dominabitur inter Et nati natorum& qui naſcentur ab illis. Ein anders ſo vor 200. Jahren Capiſtr: geweiſſaget Gallia tandem ſub aquia militabit, iſt hie nicht vorbey zugehen/ ne⸗ ben dem was jener in ſeinen neuen Stern Erſcheinungen anziehet. Bih Tanis I. Panis auferetur.— 2. Sacrificium deſinet Pontifex, 3. Non amplius adorabitur inanimatum corpus, 4. Monarchiam obtinebit H.: T: F: A, 5. Soli pie credetur Deoo 6. Una ſancta vivetur fide. 7. STterna fœlicique pace fruentur Occidentalium par- .ä... tium Keges. Solche Sieben Zeiten und derer drin fuͤr kommende Wunder legeman nur Chriſtlich uͤber/ und ſchlage ſie nicht in den Wind nach Art der Spoͤt⸗ ter und Fahrlaͤſſigem Verſtocktenund Halßſtarꝛigen. Auß dieſem und dergleichen vielen mehren mag nun ein ſeder nach Belieben ſich erwehlen/ ſchlieſſen und wahnen/ was er wil/ jedoch/ das ohne einige Quäcker ſche Schwermerey es alles geſchehe/ geſtalt vielein anders iſt nach blinden Wahne etwas unverſtaͤndig verachten und viel ein anders/ etwas woluͤberlegen/ das Gute drauß wiſſen zu erwehlen und das Boͤſe zu verwerffen.— Gegenwertige verzeichnete und zuſammen geſuchte Weiſſagungs⸗ Wunder/ ob ſie gleich nicht eben auff ein Sonnenſtaͤubchen/ Haar und A ugenblick in allem und jeglichen ingetroffen/ oder noch zutreffen/ ſind dan⸗ noch nicht ſo auß der Acht zulaſſen/ zumahlen ja bewuſt/ daß keine Prophe⸗ tiſche oder Apoſtoliſche Weiſſagung in allem ſo ingehalten/ das ja etwas entwederan der Sache ſelbſt oder Zeit/ je gefehlet haben ſolte: zum Fuͤr⸗ ſcheine/ iſt Jonas/ Jeremias die Apoſtel und andre mehre. Iſt man fromm/ o iſt man angenehme/ iſt man aber nicht ſromm/ ſo ruhet die Suͤn⸗ defuͤr der Thur/ wer nun frommiiſt/ ſey immer hin fromm/ undwerda boͤſe ſey immerhin boͤſe/ gnug daß wir unſre Haͤupter auffheben ſollen und wiſſen/ das fuͤr dem Warten der Dinge/ ſo da kommen ſollen/ uns bange ſein wird. Was iſis dann mehr? Wer wil dann hiergegen ſtrei⸗ tene Berx —— ——— ——— — — —— M 9„ 8 Fhr Alem, dnn — ——— — —— — — — — — — — — — 1 duic ai wuſu 39 Jlt⸗o. nd)s iten a dſſin 4 eguſec. ſunch = 4 — — — 9 1hdA düfft ſekimen 1dad — — — V äheemwiel hſchr atuhemr e F kont deut De ſwid thefluſſter jtma ananeten ufßzer andt 3 gpiſc anzätne won atcidatät undn damEum g ſene eihmen R gthe naanuae Nan duußtrdy 6 lten tng noh: mfh khr. jimn ſonzetnecin 'undwerdag ſeben blng nen/ msbu hierggen ie 3 ——ͤEͤͤͤſͤſͤſͤſͤſͤſͤſͤſ- andren und die Liebe des Neheſten gar erloſchen/ mag man woldergleichen Geheimniſſe nicht in den Wind ſchlagen/ ſondren vielmehr Chriſtlich und nicht Aberglaͤubiſch beſinnen. Sicherlich/ allerhand ſchreckliche Land⸗Straffe/ Krieg/ Theurung/ Peſtilentz/ Nahrungloſe Zeit iſt verhanden/ und wird erſtlich nicht nur ein Stadt⸗oder Reich⸗ſondren Welt⸗Enderunge angehen. Sothane Ver⸗ enderung iſt fuͤr der Thuͤr/ wiewol ſie in allem nicht auff einmahl wuͤrcklich ſondren nach einander auff das Elendeſte ſich anheben wird/ dannenhero wer und weme es gelten muͤgte/ eigentlich nicht außzugruͤblen/ unterdeſſen ſtehen Chriſtliche Muhtmaſſungen frey/ und hat ein jeder Achtung auff ſei⸗ ne Schantze zugeben.“ b Umb 1670/167). und) 73. wird ſich vieles auß weiſen/ vornemlich wann das Mittel der groſſen Oppoſition des P und fuͤrgehet/ worauff vergangene groſſe Conjunction und fuͤrnemlich der letzte Comete ziehlet und deutet. 3 Wilde Vöͤlcker duͤrfften wol ein groſſes gegen unſre Laͤnder und Chriſtenheit fuͤrnehmen/ da dann an manchem Orte ein Chriſte den andren hertzlich gerne wieder bey ſich wuͤnſchen wird/ welcher iho ſeinen Nechſten und Meitbruder/ wann er konte/ gerne zu Grunde und Boden zu gehen/ ſehen wolte. Daneben wird es an Einheimiſchen Reich⸗Land/ Stadt⸗ und Dorff Auffſtand nicht mangeln/ es wird ein jedes gegen das ander ſeyn/ die Creaturen werden Seufftzen/ Zagen und Zitteren in der ſo ungluͤcklichen Zeit.. Es wird kein Europeiſch Reich faſt vergnuͤglicher Zufriedenheit ſich zu erfreuen haben/ dann wo der Krieg etwann verziehet/ wird die Theurung doch nicht nach bleiben/ und wo ſolche auff hoͤret/ wird Peſtilentz leider ein⸗ kehren. Die Leute werden wunderliche Faͤlle erleben/ die Zeiten werden ſich ſelbſt endren/ an ſtat des Sommers wird man Winter und an ſtat Winters Sommer bekommen/ ſo auch/ das Natur ſich zur Enderung nei⸗ get. Seltzame neue Kranckheiten werden ſich aͤuſſeren/ und zwar ſe olche/ die gar unheilſam/ und den Menſchen Raſerey/ Einbildung und Pfantaſtiſch Kollern Bey dieſen btruͤbten letten Zeiten/ da auch ein Bruder gegen den - 3 1 —“ v“ 8 Kollern erregen. Geſchwinde und loͤtzliche Todes⸗Faͤlle der vornehm⸗ ſten Kronen/ Haͤupter/ Staͤnde/. Helden/ Gelahrter und weiſer Leute wer⸗ den ſich dazu begeben. Das Meer wird nicht frey von Kriegen/ noch die Erde von Schlachten/ oder die Luft von Mordfeuren ſeyn/ daß es auch das Anſehen/ ob koͤnten die Elemente ſelbſt nicht mehr im vorigen Weſen blei⸗ ben. Das Feuer wird mit groſſer Brunſt nicht nur gantze Staͤdte ſondern auch Laͤnder beziehen. Erdbeben/ Waſſerguͤſſe/ Wolckenbruͤſte werden da⸗ bey fuͤrgehe. OzElende wird nicht nur an einem Oꝛte/ ſondre faſt uͤbeꝛall zu⸗ nehmen/ die Boßheit der Menſchen wird ſich mehꝛen. Neue Schweꝛmereyen uñ Ketzer Unglaͤubiſche Religionen werden ſich außbreiten/ kein Recht oder Gerechtigkeik wird mehr gelten/ noch das Gerichte gebuͤhrlichſt gehand⸗ habet werde. Mitleiden/ Erbarmung/ Gnade wird aus ſeyn; Stoltz/ Geitz und Eigennuß aber ſich in allen Staͤnden haͤuffen. Wiedann bereit der Anfaug/ welchen juͤngſt gehabte und bald wieder entſtehende Cometen und Himmels⸗Zeichen andeuten/ leider an vielen Orten zuſehen. Der Himmel/ Natur und Creaturen ſelbſten lauffen damit zum Ende/ welches in dem feurigen Abald bald(Gott gebe mit Gnaden!) vollzogen werde muͤgte: Da dann alles neu werden wird/ welches auch die. Heyden vor der Apoſtel Zeit gemercket/ derer nur Einer anzuziehen/ als Ovid: in me. tamorph: 4 Eſſe quoque in fatis reminiſcitur ad fore tempus, Quo mare, quo tellus, correptaque regia cœæli Ardeat,& mundi moles operoſa laboret. Mit denen Hyſtaſpes, die Sybillen und andre mehre uͤbereinſtim⸗ men. Nun ſo laſſet uns nun dann dazu bereiten/ und beten/ daß wir entflie⸗ hen allen dieſem Ubel und wuͤrdig ſein zuſtehen fuͤr des Menſchen Sohn. Die Zeit iſt nahe/ thut Buſſe/ damit wir die Zeit unſerer Heimſuchungzu rechter Zeit erkennen/ auch unſer Leben Chriſtlich und ſelig beſchlieſſen muͤ⸗ gen. Von dieſer letzten Wunder⸗Zeit haben ſeit 170. Jahren hetviele er⸗ leuchtete geiſtreiche Gelahrte mancherley denckwuͤꝛdige Sache/ Geheimniſ⸗ ſen und Offenbahrungen geprophezeyet. Interim Lector, tuum erit non ex affectu ſed eſfectu judicare. Was hier erwehnet, ſind keine Quaͤcke⸗ reyen/ ondren die bloſſe Warheit/ die ſich wird rechtfertigen laſſen von jhren Kinderen/ fuͤrnemlich/ wann da wird ein. Hirte und eine Heerde werden⸗ 20690⸗— 400 50⸗*0⸗ 8 46,3 det in h ghth n 56. n rpa thalenen dert Aano⸗ ernen La ide a aR —— 8 Bo