Einfaltige nat undkurtze Beleuchtung ncr ſe d Zeri Bte, 8 ſahg. der gottlichens ☛ buae ſo ſich bey des letzt⸗verſtorbenpen der entg (bſt auc bu ter menſchiah t. anienabs zatt aluce Böniges zu Gweden c. andas d 8 Undfoü ch ininngn eeben und Abſchted 2u dieſer Welt vau uti Aa 5 e g eb en und zugetragen. dedenubnauer den iſen e edru ckte e S Schwediſche unge⸗ ulren Darbey die hiernechſt Mne u ueee grndas Zeitung unn. und wiederlege Sieges 39 och Kraffenn ⸗ u ſe m Anno 1 6 6 O. 3 r unb. Der hert wir wohnen hun m Hauſe de ümn 262 — . —— — 8 iſt ſonder weitlauffiges Erzehlen bekant/ wie viel Ruͤhmens und Auffſchneidens N von den Schwediſchen Bedienten/ und denen⸗ ſelbten wol affectionirten eine geraume Zeit hero gemacht und in druck gegeben worden: Was nemlich die hochſeligſte und glorwuͤrdigſte Koͤnigliche Majeſtaͤt zu Schweden von Anfang Ihrer Regierung/ bis auff deroſelben Abſchied auß dieſem muͤhſeligen Leben/ fuͤr groſſe und wunderſame Thaten in der Welt verrichtet/ und wie Sie Ihre Feinde beſchimpffet und uͤberwogen: Auch woas dieſelbe fuͤr ein gottſeliges veruuͤnffiges und ſanfftes b Ende deßhalb genommen. Damit nun der kuͤnfftige Urtheils⸗ Fa er deßhalt recht moͤge informiret werden/ wil man ohne groſſen Umbſchweiff die ergangene Acta kuͤrtzlich wiederholen/ G Ottes gerechte Gerichte darauß erlernen/ und boͤſes zu vermeiden/ einem je⸗ den anheim ſtiellen. Und wird darnechſt nicht von der Noht zu ſeyn erachtet dieſes Koͤnigs Ankunfft/ education und promorion zum Koͤnigreich zu erzehlen; 5 Wie nemlich deſſen Herr Vater in Schweden gleichſam ein Exul. gewe⸗ ſen/ wie Er ſeinen Sohn/ do Er jedoch reformiret geweſen/ nur zu dem Ende lutheriſch erziehen laſſen/ daß Er dadurch ei⸗: nen naͤhern Grad zum Koͤnigreich erlangen und erſteigen moͤchte: Wie Er Rex zum Generaliſſimo bey dem Auß⸗ gange des teutſchen ſchwediſchen Krieges von der Koͤnigin Pheſms beſtellet: Was 14 7 Prage von uan Den⸗ 6 ——— ſte gethan; Und wie Er endlich zu Nͤrnbetg die gtoſſeSt ma Geldes/ ſo vom Roͤmiſchen Reich teutſcher Nation den Schweden zur Satisfaction hergeſchoſſen worden/ weidli verſchwenden helffen/ und alſo dem hochſten G Ot deuun Beyfall gegeben/ daß unrecht Guth und der Armen Thraͤnen nicht gedeyen koͤnnen. Dieſe und dergleichen Dinge vil man/ wie geſagt/ nicht weitlaͤufftig rekeriren/ damn dieſelhe gehoͤren nicht zu ſeiner Koͤniglichen Regierung: Nur ian auch nicht dahinden gelaſſen werden/ daß hey dem vorigen ſchwediſchen Kriege das Roͤmiſche Reich keutſcher Natien dergeſtalt ruiniret/ und bey die j8. Jahr lang vom geind un Freund gequaͤlet und außgeſogen worden/ daß nicht nut Ihr Kayſerliche Maſeſiaͤt und Chur⸗ und Fuͤrſten dieſts Reiche, auch alle Unterthanen nach Frieden hertzlich geſiufften und Verlangen getragen/ Sondern auch Jedermann faſt in de Gedancken gerahten/ weil die Koͤnigin Chriſtina viel ſallche Craife/ gantze Fuͤrſtenthuͤmer und Lande/ maͤchtige Meſun⸗ gen und Plaͤtze occupiret und beſaͤtzt gehabt/ auch keine ra te bey dem Gegentheil mehr geweſen/ othane Landeund Me⸗ ſiungen mit Gewalt zu recuperiren/ daß es umb das teruͤhn te Roͤmiſche Neich faſt geſchehen/ und numehr daſſtlbein i⸗ ner anderen Form gegoſſen werden muͤſte. Do aber det doͤchſte G Ott wider und uͤber aller Menſchen Gedancken e wieſen/ daß es ihm eben ſo leicht ſey den Irieden zu ſchaffen⸗ ols unſerer Suͤnden halben den Krieg zu verhengen; Ein⸗ temal vor Anfang dieſes Krieges hoͤch ſibe ſagte Koͤnigins hi ſtina und ihr Herr Vater die Larve des Evangeliſchen We ſens vorgezogen/ alſo/ daß niemand Sie darunter rcht ken nen koͤnnen. Allein der allſehende HeER⁴oi/ der Nieren und Hertzen pruͤfet/ der auch in das Verborgene ſißet/ veflehttlt dergeſtalt der Schweden Siñ/ daß ſin gle ich der Onise duteſt d nitsd ehabt,audten othaneade eßs nidet numeßr uſtt üſte. A nſchen Gautt Fredna avarfenge. giſegte Kiin Evangaiſte — —,,, je daruntenh Aa aaſn grneſth 10 lichee efe als Fuhrman und ſeines mit Alexandro Magno vergleichen) lieſſen ſie dieſes erwehn⸗ ten Regis Guſtavi Adolphi res geſtas publice ediren/ und geſtunden darinnen ſelbſt/ daß nicht die Fortpflantzung des reinen Evangelii/ noch die defenſion der bedruckten E⸗ vangeliſchen Chriſten/ ſondern die Privat⸗Rache wider den Kayſer/ und Eigen⸗Nutz die ware und rechte Urſach des Krie⸗. ges gewrſen. Noch ferner ward von ihnen ſelbſt indruck gegehen/ wie zwar mehr gen/ und in Kuͤnſten und haͤtte ſich aber durch einen Frantzoͤſiſchen Medicum dermaſ⸗ ſen ver fuͤhren laſſen/ daß endlich alle Pletaͤt und Religion in ihrem Hertzen erloſchen: Worauff er folget/ als dieſer Me ⸗ worden/ daß ein Spaniſcher Ge⸗ lieus hinweg geſchafftt worden/ doß ſandter dieſelbe zur Catholiſchen Religion/ peregrinariom in andere ferne Lande/ theils/ und des Koͤnigreichs/ auch zum allgemeinen Frieden in Teuſchland diſponiret und uͤberredet. 8 SOb nun wol die Schwediſehe genatoren und Staͤnde G Ottes ſonderbahre Gerichte auß dieſer action erlernen/ in ſich gehen/ und zur beſtaͤndigen Sicherheit/ auch des Reichs Auffnehmen das Reich dem vero ach æreditario Regi hin⸗ wieder uͤbergeben ſollen; So hat es jedoch der eventus gewit⸗ ſen/ daß der gerecht G Ote zu Ihrer verdienten Beſtraffung ein anders verſehen gehabt/ Dann ſie ſatzten Ihre Erbpflicht⸗ Schuldigkeit auß Augen/ gaben Ihrem Erb⸗Koͤnige Herꝛn Johann Caſimiren in Pohlen repuls, und erwaͤhlten dieſen teutſchen Pfaltz Gaffer Garolamtufawum hiſhenen, * nige. ihre intention und Loͤwen⸗Klauen ſelbſt verrahten muſſen. Dann auß Ehrgeitz/ und einen groſſen Namen in der Welt zu uͤberkommen(geſtalt etliche gedungene Calenderſchreiber/ Sprathen recht geuͤbt geweſen/ Sie A iij gleichen/ Guſtavum Adolphum- hoͤchſtbenante Koͤniginne wol erzo⸗ Verlaſſung alles erlangeten Vor⸗ Nun war bey Antrettung deſſen Negierung die Reiche Caſſa gaͤntzlich außgeleeret/ die Koͤniglichen Taffel⸗Gatha waren in frembde Haͤnde/ das Reich in unetſchwindi Schulden vertieffet/ der teuſche Raub bey den vornehmſten Officirern zur Aſchen worden; und in Summa/ woman hinſahe/ war in Schweden ſplendida miſeria An ſatt aber daß dieſer novus Rex die goͤttliche Verſehung recht un terſuchen/ und auff alle Wege und zulaͤsſige Mittel gehen⸗ ckken ſollen/ wie der erzuͤrnete G Ott zu beſaͤnfftigen/ dan ban den benachbarten Potentaten ſo theur erworbene und akaußf ke Friede zu ſtabiliren/ die erſchoͤpffte Unterthanen zu traui⸗ cken/ und das Konigreich auß den Schulden zu reiſſenſteng Er bald an bey ſeiner Croͤnung den ſtarcken GOTT derdie Koͤnigreiche allein giebet und nimmt/ zu beſchimpffen/ und ließ eine Muͤntze ſchlagen und herumb theilen mit dieſtr Uha⸗ ſchrifft: A Dro ac Chriſtinà, ſchrieb alſo die unvethoffte Erlangung des Konigreichs nicht dem allmaͤchtigen Gtt allein/ ſondern auch der Chriſtinæ zu. Bald datauff ſtens Er an dieſer Chriſtinæ actiones und Decreta zu vethoͤnen/ und fuͤr unwiſſentlich außzugeben/ als ob Sie inconſideta tè viel Graffen/ Frey Herren und Edelleute gemacht/ zur Un⸗ gebuͤhr die Reichs⸗Guͤter und Einkommen verthan/ undar unverdiente Leute verſchencket/ derohalben muͤſten dieſelbere⸗ vociret und zum theil gar caſſiret und auffgehoben werden/ nur daß der Koͤnig beſſer zu leben haben und Mitteluͤberfom men moͤchte/ ſich gros zu machen. Saluſtius gedencket in Beſchreibung des belli Jugurthini, daß nach Abſterben des Africaniſchen Koͤnigs Micipſæ, welcher den Jugurtham⸗ zum dritten Sohn und Erben des Reichs adoptiret und ant genommen/ bey einer Zuſammenkunfft dieſer Jugurtha untah andern votiret und geſagt habe: O portere aumauenni on⸗ Ere — n vethun mt mmaͤgerdinte fiazozn in no Mätthan aſttius gonat nach Phfett den joguiin adoptirawh ſer ugunkan ere quinglent (9 — Confulta ac Decreta omnia reſcindi, nam per es tem- iſſe; Worauff dieſes Micipſæ leiblicher Sohn Hiempſal geantworlet: Placere ſibi, nam ipſum illum tribus hi⸗ proximis annis adoptione in regnum perveniſſe. Es mag ein jedweder hiernechſt zollfreye Gedancken ſchepffen/ ob die Senatores Regni wuͤrden wol oder ungereimt gethan haben/ wann ſie ihrem angenommenen neuen Koͤnige eben alſo geantwortet haͤtten. So weit aber hat ſich bey dieſer Procedeur derſelbe vergeſſen/ daß Er dadurch oͤffentlich zu erkennen gegeben/ wie Er ſein Koͤnigreich nicht nur von dem allweiſen G Ott/ ſondern auch von einer unbeſtaͤndigen und Ihrer Fortun verachtenden Koͤniginnen erhalten: Gleich wie Er dannenhero den Brunnquell aller Guͤther Leibes und der Seelen hiedurch verlaſſen/ und nebſt Ihr eine weltliche Fortun fingiretund angenommen/ Alſo iſt Er hinwieder ſei⸗ ner Klugheit und vermeinten Vorſichtigkeit gaͤntzlich uͤberge⸗ ben worden; und hat Er auch Zeit wehrender Seiner kurtzen Regierung derſelblen alles/ was ſeiner I lich und voͤrtheilhafft geſchienen/ alleine zugeſehrieben. ITFrr hatte und fand bey Antrettung Seiner Regierung/ wie geſagt/ keinen Schatz noch noͤthige Lebene⸗Mittel/ und dannoch wurbe Er eine ſatliche und ſtarcke Armee; Wann anun niemand hiedurch waͤre angetrieben und verfuͤhret wor⸗ den/ ſo koͤnte es einen Schein haben/ als Ihme die Mittel da: zu vom Himmel waͤren ſuppeditiret und verreichet worden; Wann Er aber die Werbungs⸗Gelder theils von ſolchen Leu⸗ een entlehnete/ die ſchon ein groſſes bey der Cron zu fodern hatten/ und dadurchgedachten voͤllig gezahlt zu werden/ theils von reichen Beuthmachern erpreſſete/ theils auch hungrige and Seldgirige Oſs un mitſolchen Vudziſlmgen anſich e⸗ pora Confectum annis Micipſam parum animo volu- Reinung nach gluͤck⸗ lorkete/ daß Er zwar ihnen von ſich keine groſſe Gelz⸗i geben koͤnte/ wolte ſie aber an ſolche oͤrter fuͤhrin/ da ſi Ban te und Mittelzur Gnuͤge machen ſolten. Als hatder Auß ang bezeuget/ daß Er Koͤnig/ ein Werckzeig geweſen/ Gaizz ge/ Ungereehte und Beumacher zur verdienten Suaffeg ziehen/ und rechtmesſig zu belohnen/ ſintemal von allen dieſen Leuten/ welche zu dieſer ungerechten action die Geld⸗Mſti hergeſchoſſen/ ſich keiner einigen Hoffnung zur Erſtanuung 4 machen/ ſondern ſie ſchlagen gleich des lopi Hund in bloß ſen/ und bekommen an ſtatt der realitaͤt Wind und Schantn. Nun der Krieg war beſchloſſen/ die preparatoti⸗ Alich dar zu gemacht/ es mangelte aber der Feind; Solchen zu i berkommen muſte der Koͤnig wider den klaren Buchſabende Inſtrumenti Pacis die gewaltſame ackion wider die gt Stadt Brehmen/ im Geſicht des verſammleten Romiſſchen Neichs/ continuiren: Als aber die Gedultdieſes Reichez gros war/ und man ſich gar zu dum ſtellete/ da reſolyinesn ſeine Meinung Ihrer Kayſerl. Maſeſtaͤr und Chut⸗Und g ſten des Reichs fein deutlich unter die Augen zu ſagen ⸗ We dann ſeine Geſandten alſo hoch und anzuglich gegen dieſe ba be Potentaten ſprachen/ als in dieſem Seculo ſo laicht kein Barbar gethan hat. Und als demnach das keutſche Naich in terminis patientie ſich hielte/ und etwas gefaͤhelichſthi⸗ ne/ diß kaum beraͤhrte Reich ohn einige Urſach nit giſt Gewalt zu in vacliren/ war ſein kluger Raht/ ſolche Frichti Conſorten anzugreiffen/ die hiebevor am meiſten gelidtn und deren ſich Naupt und Glieder wider Zuſoge und Sah digkeit am wenigſten angenommen. Glleichwol kunte G denſelben Naht nirht bergen/ ſondern Er ließ Sr. Churfurſt Durchl. zu Brandenbung fein deutlich ſagen/ E mͤſe 5 Ser HNafen Pillaw und Muͤmmel haben/ und Denn 4 rieht Er ſein Vorhaben/ wie Er wider die Stumdorffiſche Stillſtande⸗pacta und das Iuſtrumentum Pacis Pohlen ⸗ Preuſſen und Churland vor Feind erklaͤret. Allem Anſe⸗ hen nach ſchiene es auch vor menſchli chen Augen/ daß dieſer Streich Ihm gelingen wuͤrde und muͤſte; Alleine weil Ihn G Ott verlaſſen/ muſte Er mit ſehenden Augen blind werden. In ſeinen Haͤnden waren Dantzig Pillaw/ Koͤnigsberg/ Muͤmmel und gantz Preuſſen. Dieſer Weg und Ruͤcken war Ihm von ſeinem Anteceſſore gewieſen und gebahnet⸗ und wann Er denſelben gegangen/ haͤtten Ihm keine Geld⸗ Mittel zum Kriege ermangeln koͤnnen. Er gieng aber nach Groß Pohlen/ einem platten Lande/ und machte dem Pro⸗ vocirten Chur⸗Fuͤrſten zu Brandenburg Platz/ mit ſeiner ad inſtantiam ipſius geworbenen Armee ungehindert nach Preuſſen zu gehen/ und daſelbſt Dantzig und andere Stuͤdte ihrer Schuldigkeit zu erinnern. Als er aber zu ſpaͤt ſein Verſehen corrigiren und Brandenburguͤberfallen und rui⸗ niren wolte/ bekam der in der Schweden Gedanrken verjagle Koͤnig in Pohlen Lufft/ ſich zu recolligiren/ und ſeine zer⸗ ſtreuete Feinde nieder zu ſebeln. Zwar ward der Köͤnig zu Schweden in ſeinem Hochmuth abermals geſiaͤrcket/ daß Er præter omnem 1 pem ac opinionem den Chur⸗Fuͤrſten zu ſeinem Willen brachte/ weil derſelbe von allen Seiten ſich verlaſſen befunde. Allein dieſe Freude wehrte nicht gar lan⸗ ge/ ſondern nach dem dieſer Chur⸗Fuͤrſt Ihme Koͤnige/ einen groſſen Reuter⸗Dienſt bey der Warſchauiſchen Schlacht ge⸗ than/ und Ihn vom gaͤntzlichen Untergang errettet/ Er aber dagegen ſich immerhin grauſam und ſchaͤndlich undanckbar erwieſen/ muſte Er endlich frembde Ragotziſche Huͤlffe ſuchen; Er lohnete aber dieſem Fuͤrſten Ragotzi mit gleicher Muͤnte ⸗ und kam derſelbe daruͤber undſtins kathaus Armee/ und and “ und und Leute/ alſo/ daß er/ wie fuͤr gewiß berichtet witd/ in ſeiner Freunde/ der gefraget/ wie er ſich doch zu disſer gfih lichen action haͤtte perſu adiren und uͤberreden laſſens ſol⸗ geantwortet haben: Illum ipſum im poſtorem, qui 6. tum mundum decepiſſet, ſe quoque decepiſſe, b Darnechſt war Er Koͤnig in Schweden nicht hegnd get/ daß Er dem Chur⸗Fuͤrſten zu Brandenburng ſeine ſatiicht Armee zum groͤſten Theil ruiniret gehabt/ ſondern E aeſ. derirte auch denſelben Contra Pacta, und wolte Ihn nech darzu uͤberreden/ ſich Ihme Regi zu al aller feindlichen Gewalt zu exponiren/ und gleich dem Fuͤrſten Nagotzi rui⸗ niren/ und umb Land und Leute bringen zu laſſen. Alen die goͤttlichen Gerichte lieſſen ſolches nicht zu/ ſondern dieſe unerhoͤrte Undanck gewann dieſen verdienten Außgang diß der Schwede daruͤber alle Plaͤtze und Staͤdte in gans Pet⸗ len und Preuſſen/ bis auff zweene Oerter/ als Elbingen und Marienburg/ die Ihm auch wenig nuͤtze waren/vetloht. G wolte aber jedoch contra ſtimulum cealeitriren /oder wide den Stachel lecken/ und gabe dem dritten Freunde/ dem hen zog von Churland den undanekbaren Lohn/ ließ Ihn eontte datam fidem gefaͤnglich annehmen/ ſein Land berauben/und daſſelbe auff gut Barbariſch trackiren: Aber noch bey ſi⸗ nem Leben muſt Er erfahren/ daß die goͤttliche Rache Seine Armee in Churland verzehrete/ und gaͤntzlich hinwieden auß ſpiehe/ alſo/ daß aller Raub und unerhoͤrte Gewalt Ihmeic geringſien nicht zu ſtatten noch zu nutz kommen. Ja Erhat in ſeinem Letzten dieſe untreue That als ſchaͤndlich untechthe klagen/ und Order ſtellen muͤſſen/ den Hertzog nehſt ſein Familien zu dimittiren/ und Ihme alles zu reltituinn. Zu Franckfurt am Mayn bey dem Kayſerlichen Wahe Tage ließ œr viel calumniren wider die itzige Kalſeae i as Ch bedannah raleitrite maman loh leß he ein and eut Aünnt poktliche Jahe nzlic ſwit Kte Gevall ſommem h ſchaͤndlihrnt Harteguit de zuretitun Kayſerictnl Majeſtatund St. Churfürſtlichen Qurchl. zu Brandenb. die ibige 3 1 außgieſſen/ und erklaͤhrte dieſelbe zuletzt fͤr ſeine offenbahre Feinde; Der wuͤrcklichen Feindſeligkeiten/ ſo Er Ihnen an⸗ gethan/ zu geſchweigen. Wie Ihm aber diß bekommen/ das iſt auch am Tage; Er verlohr gantz Holſtein und Guͤth⸗ land/ nebſt den Inſulen Sonderburg und Foͤnau/ Friedrichs⸗ öͤde/ c. Das Pommerland wird ruiniret/ alle Sammel⸗ Plaͤtze zerſtoͤret/ viel tauſend Mann getoͤdtet/ gefangen ge⸗ nommen/ und zu nichte gemacht. Und ſonderlich war die Fuͤhniſche Niederlage/ do eine gantze Armee und ſo viel Ge⸗ neralen gefangen genommen wurden/ eine ſonderliche Anzei⸗ ge der wolverdienten goͤttlichen Rache. Wider Dennemarck hat Er zu Anfangs geſieget/ und Menſchlichem Anſehen nach gros Glück wider daſſelbe ge⸗ habt; Als Er aber dieſes Sieges ſo ſchaͤndlich und Gottslaͤ⸗ ſierlich gemißbrauchet/ in dem Er unterm Schein des Frie⸗ dens ſo ſtatliche Lande und Veſtungen/ die Er ſonſten in vie ten Jahren nicht wuͤrde bezwungen haben/ Ihme abtretten und einraͤumen laſſen: Nachmals aber doch ungewarneter Dinge den Koͤnig in Dennemarck wider Koͤnigliche Parole uͤber fallen/ und Ihn und ſeine Koͤnigliche Familiam zu ex- tirpiren ſich euſſerſt bemuͤhet: Da hat Er die goͤttliche Ge⸗ richte in alle ſeinem Thun und Fuͤrnehmen verſpuͤren muͤſſen/ Die einige Stadt Coppenhagen hat Ihm viel tauſend Nann zu nichte gemacht/ und bey anderthalb Jahren in Seeland ſeiner gantzen Armee den Kopff geboten. Weann Er dann allenthalben den kuͤrtzern gezogen/ und nun gar keinen Raht mehr gewuſi/ dann daß Ihme Franck⸗ reich/ wie zu vielmalen mit Gelde und allerhand perſuaſio- nen und Bedraͤuungen bey Engelland Holland/ auch bey ſei⸗ nen Feinden maͤrcklich geholffen/ alſo auch endlich mit einer Bh Aumee Armee helffen/ und dann daß ſeine Sch daſelbſt viel lamentirens und calumn dadurch verurſachet/ daß ſich Franckreich in der That u vollends zu Grunde richten/ und zu ſeiner Begierde den R der wenigen Unterthanen hergeben moͤchten, Ale Gottenburg einen Reichs⸗Tag außgeſchrieben un Legaten Bierenklauen nacher Franckreich geſandt/ welchn wediſche Standeſi hat erzu d ſeinen irens gemacht/ und militar⸗Hand ſeiner anzunehmen erklaͤret. Iben zu Get⸗ tenburg hat nicht alles nach ſeinem Kopff gehen wollen/ ſon⸗ dern Er hat zu vielmalen die Warheit hoͤren/ und endlich ver⸗ nehmen muͤſſen/ wo Er vom Kriege nicht abſtehen und ie arma ablegen wuͤrde/ muͤſten die Staͤnde dahinſehen/weeſt ſeiner Perſon unerachtet/ das Reich conſervirten: zuwalen Er wiſſen ſolte/ daß Er nicht das Reich/ ſondern daſſilze Ihn zum Koͤnige erwaͤhlet/ und nicht zu ſeinen Zerſtoͤrung/ ſen⸗ dern Beybehaltung und Beſchuͤtzung. gemeiniglich ſolchen hoffaͤrtigen Ingeniis zu begegnen pſt get/ in Melanch oley und ſchwere Kranckheit gerahten/auch daruͤber ſeinen Geiſt auffgegeben/ und Jahren/ do Er nicht einmal das Ende des Kricgesſthen ii Auß dieſer kurtzen Erzehlung und Beleuchtung der b ver ſpuͤren ſeyn/ was von der Schwediſchen Auffſchneyderey zu halten. &S wird gloryret/ Er Rex habe inner fuͤnff Jahten drey Koͤnigreiche uͤberzogen; Wann aber die ware Unſache ſolte hinzu gethan werden/ welehe Ihn zu ſolchem Uberzun goͤttlichen Gerichte wird nun leicht zu gebracht und bewogen/ nemlich Cupid eandi, darauß dann erfolget/ daß Er/ wie ſein Maniſeſ ſelſ redet/ die Cron Pohlen furibundus angefallen; Wann auc der Außgang ſeiner injuſtæ alienarum ditionum è bono⸗ Woruͤber Er/wiets zwar in ſeinen deßten itas regni amplit- rum in u ſochnt ditas reguin wie ſein Rait ffaln de n dit'onunb rum invaſionis auß den actis ſolte reperiret werden/ wuͤr⸗ de dieſer Ruhm gewiß ſehr ſchlecht ſeyn. Dann was iſt wol fuͤr eine Helden⸗That/ unſchuldige Koͤnigreiche und Lande contra datam fidem zu uͤberziehen? Das haben vor viel hundert Jahren bie hieher viel Tyrannen ſich unterfangen⸗ Aber die goͤttliche Gerichte ſind ihnen auff dem Fuß gefolget⸗ und haben hoͤren muͤſſen/ Vætibi qui vaſtas, quum tu non fs vaſtatus: quique per fidè agis, quum non egerin: perfidè tecum,.. Quum deſieris vaſtare, vaſtaberis: quum ceſſaveris perfidè agere, perfidè agent recum-; Dann des HERRN Cyriſti Regul ſiehet noch unbeweglich: Eben mit dem Maaß/ da ihr mit meſſet/ wird man euch wie⸗ der meſſen. Wann dannenhero mit Warheit koͤnte geſaget werden/ daß der Schwediſche Koͤnig inner fuͤnff Jahren drey Koͤnigreiche gewonnen/ ſo moͤchte es vor der Welt ſich hoͤren laſſen/ aber ſich ruͤhmen/ drey Koͤnigreiehe uͤberfallen/ und noch mehr dabey verlohren dann gewonnen zu haben/ das klinget ſehr uͤbel. Man ſaget/ Er habe mehr gluͤckliche Streiche gethan/ dann Fehler begangen; Allein die gantze Hiſtoria dieſes Krieges zeiget/ daß nicht ein einiger Streich gethan/ welcher nicht der hoͤchſte Fehler und grauſamſte bar⸗ bariſche Untugend zu nennen. Dann durch was Mittel Er ſeine ſtatliche Armee geſammlt/ iſt ſchon geſagt/ und moͤch⸗ te man wol fragen/ ob Glauben und Zuſage brechen/ und un⸗ verwarnter Dinge einen benachbarten Friedens⸗Conſorten/ der ſchon in⸗ und auſſer Reichs mit vielen Feinden umbgeben und außgemer gelt geweſen/ uͤber fallen/ und alles mit Rauben und Morden erfuͤllen; Nachmals aber auff die Finger ge⸗ klopffet/ und hinwieder außgetrieben worden/ ein gluͤckticher Streich/ und nicht vielmehr ein hochſtraffbarer Fehler und delictum auch wol verdiente Straffe zu nennenn: B iij Zain Bin Wunder ſoll es ſeyn/ daß Er zwoͤlff Meil⸗ Eyß nach Fuͤhnen und Seeland gangen. 40 ne ein Wunder ſeyn/ daß in Anno) 658. ein ſo groſſer unge⸗ woͤhnlicher Froſt eingefallen/ daß aber der Koͤnigin Schwe⸗ den uͤber das harte uͤbertragende Eyß nacher Seeland gegan⸗ gen/ das kan ſo wenig ein Wunder genant werden/ als zuver wundern/ daß Er folgends im ſelbigen Jahre am j2. Auguſi zu Schiffe uͤber See eben dahin gangen; Dann auff weilche Weiſe maͤnniglichen gehen kan/ was wolte das ein Munden ſeyn/ wann der Koͤnig eben alſo gienge? Das iſſ vielmeht hoͤchlich zu verwundern/ daß der hoͤchſte G Ott Ihm ſein Ge⸗ muͤth alſo verwirret/ daß Er/ do ſeine Meinung und intenti⸗ on war/ ſich an den Koͤnig in Dennemarck zu hencken/ ſolt Er ſich auch mit ihm verſenck en/ dannoch pro forma Friede machen/ Seeland hinwiederfraͤumen/ und allen Monthell die Daͤhniſche Familiam außzutilgen/ auß Haͤnden laſſen muͦſ ſen; und als Er vermeinte dergeſtalt per fraudem Denne⸗ marck gantz ohnmaͤchtig und krafftloß gemacht zu haben/ daß doch die einige Stadt Coppenhagen wider alles Waͤtnund Toben unuͤberwunden ſtehen blieben. b Man ſagt ferner/ Er habe wider ſechs maͤchtige geinde von allen Freunden verlaſſen/ zu Waſſer und zu Landeallein geſtritten: Darauff iſt zu antworten/ daß dieſer Koͤnigin Schweden bey Antrettung ſeiner Regierung keinen Feind ge⸗ habt/ ſondern alle ſechs maͤchtige Feinde hat Er ultroͤ ſelbſt⸗ ohn einige Noht und Urſach provociret. Dann Pohlen hat Er wider das Inſtrumentum bacis und Stillſtands⸗ Pacta uͤberfallen/ Brandenburg hat Er eben alſo mitgeſpielel auch nachmals daſſelbe contra Pacta deſeriret/ Moſtot hat Er beſchimpffet/ und deſſen Victoriam remoritet/ auch in viel Wege demſelben zu nahe kommen; Dem Kayſa 5 — — —˙ꝑ ——— — — — — 3 —x— — — — — undalen Tat. iß hindmeir der rauten n zmachtuſthe ideals Dh. csnitgt ſ und ulede /daß diſſn i rung keinngen e hat Erulrit a. Om ii und Eiiie ben alſomigt deſerita/ am remorin n; Dm uſt Er auffgedrungen/ vermoͤge des Inſtrumenti Pacis und der Capitulation, ſeinem Ampt ein Gnuͤgen zu thuende/ und b das Feuer in der Nachbarſchaft leſchen zu helffen; Mit Dem⸗ nemarck hat Er dem erwehntem Inſtrumento Pacis gemaͤß ſich amicabiliter nicht vergleichen wollen; Und als Er daſ⸗ ſelbe zu ſeinem Willen gezwungen/ hat Er jedoch den vortheil⸗ baßfen Frieden Ihme im wenigſten gehalten/ und alſo die in der Natur gegruͤndete Rettungs⸗Waffen bey gedachtem Oen⸗ nemarck durch grauſame unerhoͤrte Gewalt extorquiret; Wie nahe Er der Commercien halber Holland getretten/ daſ⸗ ſelbe bedrauet und beſchimpffet/ und alſo verurſachet/ daß es vor ſich und ſeine Conforderirte fechten muͤſſen/ das bedar ff keines weitlaͤufftigen Erzehlens. Mun fraget ſichs/ was diß vor eine Glory und Helden⸗ 5 noch freundlich/ ſondern vielmehr feindlich und heydniſch tractiret/ und ſo viel an ihm/ das Vineulum humanæ fo- cietatis auff zuloͤſen ſich euſſerſt angelegen ſeyn laͤſſet. Wañ dieſer Rum nach der heiligen Schrifft ſolte examiniret wer⸗ den/ wuͤrde herauß kommen/ daß Er Koͤnig in Schweden von ſeinen Freunden/ als vom Teuffel/ der ein Moͤrder/ Luͤgner und Menſchen⸗Feind iß/ von ſeinem Fleiſch das eenumer ret/ und zum Hochmuth und ſuͤndlichen Begierden geneigt weſenz und von der boͤſen Welt/ die Ihme in ſeinem grau ſamen Vornehmen geheuchelt/ und Beyfa l gegeben/ au Ihn als das ihrige geliebet/ nimmer verlaſſen worden. Da hero auch nicht zu verwundern/ daß dagegen der gerrchte un barmhertzige GOTT/ und alle bietaͤt und jultite⸗ſiebende Menſchen/ ja die Natur ſelbſt ſeine Feinde worden. Und derhalb iſt ein eingebildeter vanitgtiſcher Ruhm⸗ Er habe allein wider ſeine maͤchtige Feinde gefochten. Dan mit was ſchlechtem Vortheil⸗ Das iſt ſchon zum Thalle zehlet/ und der Welt offenbar und bekant: Sich mit vielen muhtwilliger Weiſe ſchlagen/ und die meiſte Stoͤſſe daban tragen/ oder communes hekommen oder unterliegen/ und weder Hand noch Fuß ruͤhren koͤnnen/ und doch dem Ohe⸗ Mann noch in die Augen zu ſpritzen/ oder gleich den Hunde zu cagincken/ und hier und da mit ertichteten wehmuͤthiges Klagen Huͤlffe und guarantii zu ſuchen/ das iſt wol ein eien der Sieg? Hat aber dieſer Koͤnig bey ſeinem Leben ſein Ko⸗ nigreich und angehoͤrige Lande/ wie œr wol verdiens gehabt/ nicht gaͤntzlich verlohren/ ſo hat Er jedoch dieſelbe auch niaht verbeſſert/ ſondern alſo ruiniret und außgeſogen/ daß gewi dieſelbe nimmer ſo viel wehrt/ als die gemachte Schulden und der ſo muhtwilliger Weiſe unſchuldigen Potentaten vaur⸗ ſachte Schade außtraͤgetr. b Mit Macht ſol er den Moſeowitter beſaͤnfftiget/ und ihme den Zweck auff Lieffland benommen haben: Sogeſte het man zwar/ daß der Koͤnig viel zugeringe geweſen/ dieſt Ketten⸗ Hund/ wie Er ihn zu nennen pffegte/ zu bezwingen/ Sondern Er habe nur ſuchen muͤſſen denſelbigen zu beſanfft gen. Allein weil keine Krieges⸗Macht ſolches gethan/da Moſcowiter auch gantz ieffland werüdet/nd den Scͤnan — +— kaum eit ne Wwird wol dareh das W. Seeeznerdewrewann venenn d fanden werden muͤſſen; Solche Macht Dunſtes ver⸗ — Annawenen nü.Sotnae ehe ele aun dett. auch/ daß die Schweden geringer Verkleinerung dienet e Niichs⸗Tagzu dSedann hiſahenen den debeehn zanüüitſzaa Ende/ daß Er eine groſſe Huͦ ſchrieben/ und zwar zu dem T Tnoe⸗ eine groſſe Huͤlffe von ſeinen Staͤnden erlat Kereen timan meenedthaneneranenmnee a: Gc habe/ worzu iſt Er mehr Huͤlff b 1 be— krberendezinr Werererede cwingen koͤn es habe Jhn niemand dan der od une eun Bertle bonue nun een Denbe antwonaen, anch den dachda. ktl eniemand dann der Tod zwin een/ wann dr glac nemlich das bloſſe beben einen M unſhßor gen/ wann AFankane— taatzitz und da außgeirieben/ ganze? ender Ronig ine jchweden hie n/ digtui derlohren⸗ u gante Armeen und viel kauſend M 6, dastſunt ren/ und alſo mehr dannoffters be el tauſend Mann altn bhner— 4 t Nchſt nicht vorbev zu gehen⸗baß die Sch 8. Doch iſt hier⸗ ae chſtnichtn den undee aafanehen Ihres hn. Geesn t fuͤren koͤnne/ daß der Be hnas eenwe dr nann ver⸗ sfatt Rher plump zugefohren/ und bald mit eme er Tod nicht all. See bier piump znafohnenund— außgeblaſen/ ſondern ſich ſe Dekenmn tdee E ſich ſonderlicher Cerimonien und ei⸗ nes ſeltzamen morbi generis gebrauchet hable. See Jeendegfoſhe hiren ngfahe, ußſech 9 wiß nohaie danf ber nu eche Hais gezogen h/ denen Et 39 ii n iß bey demerſten aberſan reche wehe gethan. Theils hat de eiseererrereher eneeeefen eag., Thelo geſchlagen/ diſelbe abgemattet/ und auß zſo⸗ aaeé6e dat E&r Ihnen nach der Seiten geſſochen/ die 2·½. Luffe —— — — — Lufft ziemlich benommen/ ſo viel an Ihn Siein Oßn geworffen/ und ſo wol miegifftigen Verfolgungen/ aln gegruͤndeten Aufflagen und Hohn⸗ſpraͤchen dieſelbe nichtne nig graviret/ und ſolches ſo lange continuitet/ bis dide tentaten durch goͤttlichen Beyſtand der natürlichen Gegn wehr und die Warheit denſelben zu ruͤck und außgeanan, auch ſo wol umb eingchildet regution alsalmnanaßa gebracht haben. Do nun nach des heiligen Geiſtes Aa ſpruch(daß nemlich die Blutgierigen und Faiſthen ihr lahe nicht zur helffte zubringen werden) ſein Lebens⸗Terminju genahet/ und numehr dem gewaltſamen Tyrannen dem 0 de auffgelaſſen worden/ dieſen Baͤhren zu hetzen; Wiüglich wol derſelbe auch zu foderſt noch ſeine Luſt haben/ und laͤſet u Anfango drey groſſe Stoß⸗ Vogel/ als Haupt⸗Weh, ho geno⸗Angſt und Bangigkeit auch Ohnmacht auff Ihnlbe fliehen; Und nach dem dieſe Vogel demſelben den Kopffun Crone ziemtich gezauſet und geſchuͤttelt/ aber nicht halddaa Garauß ſpielen koͤnnen/ weil mit Frantzoſiſchen Haupt pi len/ Englaͤndiſchem Magen⸗Pffaſter/ und verraͤhteriſche Schwediſcher und andern Vertroͤſtungs⸗ und Hoſfnainge Balſam Er ſich ziemliche Zeit erquicket und gefriſtet; Alhe tzet dieſer Tyrann noch drey andere grauſame Thiene auff ſi bigen Baͤhren/ als einen Loͤwen/ der mit vielen Pfeilen Iim nach der Seiten ſticht/ einen Elephanten/ der Ihn von den Nuͤcken wir fft/ und an allen Gliedern laͤhmet/ und ein dunte⸗ giefftiges Tieger thier/ das Ihme Giefft und Schrotin Ma⸗ gen hlaͤſet/ und dadurch eine groſſe Hitze verurſachet/ welche Ihm die kuͤhle Lufft nicht wenig henommen. Bo hatte auch der beſagte Koͤnig nicht nun ſeinen Capi tal. Feinden und Ihren Armeen ſchaden zugefuͤget/ ſondan au foderſt hatne Er Ihren armen unſchuldigen Dunade ditriakn fin n/ der Jam ähmet/ mad frund Schrn de verſachen un. chtunſinn up fäge nicht alleine wehe gelhan/ und ihnen Vermoͤgen und das Dlut auß den AWerngezapffet, woraͤber ſieofers ſihr ſchwi⸗ tzen/ ſchnucken und weinen muͤſſen; ſondern Er hatte auch ver⸗ urſachet/ daß Millionen armer unſchuldiger Menſchen durch Schwerdt/ Feuer/ Hunger/ Dur ſt/ auch aller hand jaͤmmerli⸗ che Kranckheiten/ die auff den Krieg folgen/ ihr Leben einbuͤſ⸗ ſen und hergeben muͤſſen. Dieſer Urſachen halber laͤſſet auch der Tod ſeine Hunde auff Ihn loß/ als ſtarcke Fluͤſſe/ Durchlauff/ ungewaͤhnliches Schwitzen/ das Hicken oder Schnucken/ groſſen Froſt/ unmaͤßliche Hitze/ unſaͤglichen Ourft/ und allerhand gefaͤhrliche Zufaͤlle/ mit welcher Armee dann/ ſodie Medici Tyrannidem nennen/ dieſer General dem Baͤhren Seel und Leben außgepreſſet. Man pfleget zu ſagen/ Es muͤſſe ein harter Winter ſeyn/ da ein Wolff den andern fraͤſſe: Hier wuͤrget gleichwol ein Tyrann den an⸗ dern. So viel barmhertziger aber iſt der Tod/ als der Koͤ⸗ nig in Schweden geweſen/ dann dieſer hat bey nahe. Jaht an einander ſeine tragœdiam mit unſchuldigen Unterthanen und Landen geſpielet/ ſener aber hat nur vom)5. Januarii bis Baͤhrenhetzen geendiget. b Die Schweden verwundern ſich/ daß bey ihrem Koͤ⸗ nige/ der ſo vieler grauſamen Zufaͤlle halber/ kein delirium ſich eingeſiellet habe. Allein weil es heiſſe qualis Rex talis grex, ſo iſt wol glaublich/ daß ſie den morbum nicht ſpuͤren noch mercken koͤnnen. Der Zeitungs⸗Schreiber vergiſſet ſich auch ſehr/ wann er ſetzet/ der Koͤnig waͤre ohn Bewegung und Qual entſchlaffen/ wann er vorhero erzehlet/ daß Er ſo auff denzz. Februarii/ und alſo innerhalb vier Wochen ſein vielen ſchmertzhafften Zufaͤllen unterworffen geweſen. Es muͤſte dann ſeyn/ daß bey den Schweden Froſt, Hiße/ Ouſi⸗ Hertzens⸗Angſi/ Ohnmacht und TAhu fuͤr nnns Quar — un 1 n 3 4 1 1 i 1 1 n i 1 1 und Bewegung zu achten. Cum etiam maliſit conſpen do. Man thut hinzu/ weil Er letziich geſaget/ GOa ſey mir armen Suͤnder gnaͤdig/ ſo ſey Er ſelig geſtorben. h vonzu urtheilen ſiehet uns Menſchen nicht zu; Es hejſt en ſten pœnitentia vera nunquam ſera, allein eeyſiega a umbgekehrt zu werden/ pœrnitentiam ſeram rarò eſſe ne. ram; Aber weil uns Chriſten gebuͤhret das eſte zuhaſtn⸗ und die Seligkeit auch dem aͤrgſten Feinde zu wunſchen und zu goͤnnen/ ſo mag der groſſe Tag des HERo offenhan, wie dieſer Koͤnig wider ſo viel Jammer Geſchrey/ Seuſfan und Thraͤnen der unſchuldig Beraubeten und Erwuͤrgan, ſolche erwehnte Buß⸗Worte Ihm recht werde applicitaun zu Nußtz gemacht haben. ASss wird ferner fuͤrgegeben/ daß ſich viel uͤber diſn Tod freueten/ und das Te Deum laudamus ſingen lieſen; Allein daß diß eine bloſſe Einbildung ſey/ bezeuget die laglict Erfahrung: Dann man hat nicht gehoͤret⸗ daß an ingm Ort dieſes Todes halber das Te Deum geſungen wordetz Der Koͤnig in Pohlen ſolle geſagt haben/ als Ihme der od dieſes Koͤniges notificiret worden: Wegen der nah⸗ Anvat wandniß ſolte Er billich trauren/ dieweil Er Ihn aber albi nen Anverwandten nicht tractiret/ ſondern Ihm nach Cton und Scepter geſtanden/ fuͤnde Er dazu wenig lirſache, An dere Potentaten werden ſich auch nicht ſonderlich freuen⸗ Dann der Koͤnig war numehr auſſer aller Conßdertion⸗ und war keiner der ihn fuͤrchten kunte. Die arme Untanthe⸗ nen/ woſelbſt noch einige Voͤlcker logiren/ ſeynd auch ſo zn gerichtet/ daß ſie nun Coram latrone inſtar vacuorum- viatorum wol ſingen und froͤlich ſeyn koͤnnen; Viamei haben ſich der Cron Schweden Unter thanen zu erfteun/ und dem barmhertzigen GOT inniglich Dandk iu i duß ſchut h wcemurſagni ſ dzagr tgrpore aejan eum gingnn ben/ as Jen Wegendanh weil Er Jytke ondern Vant⸗ uwenig liſtt, icht ſondaiüſe aller Conlim „ Dieamelr irm/ ſendat ne incaar naun- in konnn. A erihonm uch ds groſſe und hohe Urſache/ daß ſie numehr Hoffnung bekom⸗ men/ von allen Drangſalen/ die ſie nun ſo viel Jahr uͤber un⸗ ter dem ſchweren Dienſt⸗Joch ertragen und erduldet/ befreye: zu werden; Wie dann auch die Kenatoren und Staͤnde Luft und Raum erlanget/ die Conſilia zu endern/ und die provo⸗ eirte Feinde zu beſaͤnfftigen/ auch ſich Ihnen zu reconcilii- ren/ damit Sie und Ihr Reich nicht dermaleins gar außge⸗ rottet werdde..... Man wil zu letzt dieſen unſeligen Krieg dem hoͤchſten G Ott zuſchreiben/ mit vorwand/ der Koͤnig in Schweden haͤtte ſonſt mit ſolchem Krieg die Menſchen nicht ſtraffen koͤn⸗ nen/ und alſd werden dieſelben ermahnet/ G Ott in die Rutte zu fallen/ und von Suͤnden abzulaſſen; Sie werden auch zu gleich bedrauet/ daß im wiedrigen der Krieg mit des Koͤnig Tod ſich ſchwerlich endigen/ ſondern einen ſolchen Außgang nehmen moͤchte/ wie nach des Guſtavi Adolphi Abſterben geſchehen: Die Urfache wird hinzu gethan/ Ob gleich des Koͤnig geſtorben/ lebte jedoch das Koͤnigreich noch. Sss iſt hier auß zu ſpuͤren die angebohrne Unartder Men⸗ ſchen. Dann hier geſiehen die Schweden/ daß Ihr Koͤnig ein Urheber und Author des neuen bluttigen Krieges gewe⸗ ſen: Allein wie Sie allemal gewohnt geweſen ſich zu purgi⸗ ren/ und die Schuld auff einen andern zu legen/ ſo eontinuji⸗ ren Sie noch. Die erſte Urſache und Entſchuldigung ſoll ſeyn der Menſchen Suͤnde. Dieweil Sie Schweden/ nun keine Engel/ ſondern auch Menſchen ſind/ ſo folget/ daß Sie auch Suͤnder/ und alſo von G Ott zu beſtraffen ſeynd. Sie pflegen zu gloryren/ der Hoͤchſte gebrauche Sie zur Rutten/ ſein Volck zu beſtraffen/ dann ſonſten wuͤrden Sie nicht ſo weidlich gralliren koͤnnen. Nun kan zwar die goͤttliche Pro- ridentz nicht negiret werden/ da nohn ſeinen Willen geſchicht de 8 3 C ij nichts⸗ „ nichts/ es kan uns kein Haar von unſerm Haupte fallen /u E thut und regieret alles nach Wolgefallen ſeines Wlen Man kan auch den Schweden die Ehre gerne gonnen/ daß Sie zum Inſtrument der goͤttlichen Beſiraffung geörau werden: Daß Sie aber vor G Ott und der ehrdaren Wai Ihrer Untaten halber ſolten entſchuldiget ſeyn/ das erhelet auß dem geoffenbabrten goͤttlichen Wort und Willen za nicht/ Dann G O2 T iſt ein allweiſer/ und von allen Geſe tzen freyer G O TT/ und alles was ER thut und zulaͤſt da iſt heilig/ gerecht und gut. Nam Deus ſemper bend agit etiamſi malè agant Inſtrumenta. Die Schwehenaben koͤnnen ſich auff die goͤttliche Verſehung und Willen nichtie ziehen/ dann Sie moͤgen nicht beweiſen/ daß ſie von GH⸗ auſſer der Schrifft/ Offenbahrung oder abſonderlichen Be⸗ fehl gehabt oder bekommen: DOerohalben ſind und bleib ſie gleich allen Menſchen dem goͤttlichen Geſetz untewoſ⸗ fen/ welch Geſetz gebeut: Du ſolt den Namen deines GOd tes nicht unnuͤtzlich fuͤhren/ nicht toͤdten noch ſtehlen/ noch falſch Zeugniß geben/ noch deines Nechſten Guth begehren/ Handeln nun die Schweden hiewieder/ ſo wird Sie auch ie Fluch/ wie allbereit geſchehen/ noch ferner ireffn. Di arme bedraͤngte Lande und Unterthanen muͤſſen zwar ihte Suͤnden bekennen/ bereuen/ und ihre Seelen min Gehultſaß ſen/ ſie ſeynd aber auch verſichert/ daß G. Ottin Zeinnſe retten/ und den Seab des Treibers zu brechen/ auch die Nunte ins Feur werffen werde⸗ Wie dann/ daß ein groſſer Anfang darzu gemacht worden/ auß dieſer fuͤnff· Jaͤhrigen aclion zun gnuͤge erhellet. Sie Schweden moͤgen auch Ihre eige⸗ ne Vermahnung wol zu Hertzen nehmen/ und ſich vot Ga fuͤrchten, Dann oh gleich Ihr Koͤnigreich noch nicht geſt⸗ den/ ſo leben jedoch auch Ihre Feindꝛ/ und was das n tn noch ſiſe ſtenGußſ 1/ſo viEia rneri tfa 1 nen miſſe d Serlennien ſee iſt/ der alte G Ott/ der die Suͤnde der Vaͤter heimſucher bis ins dritte und vierdte Glied/ lebet noch und ſtirbet nicht. Haben Sie gleich nach des Guſtavi Adolphi geiten einiges Gluͤck/ dem weltlichen Anſehen nach/ gehabt/ ſo iſt jedoch bey dieſen Zeiten es offenbar worden/ daß dieſe Fortuna nur vi- trea geweſen/ welche/ ſo ſie am helleſten geglaͤntzet/ zerbrochen worden. Sie haben auch zu bedencken/ daß zwiſchen dem damuliem und itzigen Zußtande ein groſſer Pauer⸗Schritt 4„ Die Schweden moͤgen ſich auff die Frantzoͤſiſche Pro⸗ meſſen, Polniſche Frieden⸗Begierde/ Engellaͤn diſche Aſſi- ſtentz/ Hollaͤndiſche Unbeſtaͤndigkeit/ der Franckfurtiſchen Alliirten Bemuͤhung und oſtentation, auch einigen Ihrer Feinde Unfleiß/ und zwiſchen ihnen erweckte Juſpicion und Argwohn verlaſſen; Aber weil Sie ſelbſt geſtehen/ daß Got⸗ tes Providentz alles regiere/ ſo ſeynd diß alle zerbrochne Vor⸗ fiaͤbe und ungewiſſe Dinge. Dann wie leicht kan es geſche⸗ hen/ daß Franckreich des Geldgebens muͤde werde/ und Spa⸗ nien bey der andern Parthey einen Anfang mache: Item/ daß Pohlen das Frantzoͤſiſche Geld verzehre/ und ſeine Feh⸗ ler erkenne; Daß der Kͤnig in Engelland reſtitu iret werde/ und dann ſeinem ſo nahen Vetter und Schwager dem Koͤni⸗ ge in Dennemarck aſſiſtire; Wie leicht koͤnnen die Hollaͤn⸗ der auch von Frantzoͤſiſcher und Engliſcher Furcht ſich derge⸗ ſtalt befreyet ſehen/ und zum dritten mal ihre faute corrigi⸗ ren: Item/ die Membra Imperii ſich Ihrer Schuldigkeit erinnern/ und von adumbtiter oſtentation abſtehen; Auch endlich die provocirte Parthey beſſeren Fleiß adhibiren/ und alle Suſpicion fahren laſſen; Der andern Mittel zu geſchweigen/ die dem allwiſſenden G. Ott am beſten bekant W ſind. V Man ſas ſonßen ins gemein?; de mortuis ac ab- ſen⸗- ſentibus nil niſt bonum; Allein weil per illud bontn nicht mendacium verſtanden werden kan/ und dem Schne diſchen Zeitungs⸗Schreiber beliehet zur Beſchimpffung in Verkleinerung gekroͤnter Haͤupter und maͤchtiger Potente een/ von dem verſtorbenenen Koͤnige ungegruͤndete Oinge ſchreiben und paſſionirten vorzubilden/ ſo wird verhoffem lich der Warheit⸗liebende Leſer dieſen gegruͤndeten Geg⸗ Bericht nicht ungleich deuten. 8 Der GOT T des Friedens aber wolle dermaleinste Mord⸗und Luͤgen⸗Geiſt ſteuren/ und ſeinem Erhe Rahend Erquickung verleyhen umb CHriſti Willen. Folget die Schwediſche Zeitung/ und zu Beſtaͤrckung derſelben/ das außgeſl 4⁴ gene Getichte. CXen v. Januarii 1660. wurden Ihr Konig Majeſtaͤt hoͤchſtſel. Andenckens mit einemn harten Froſt/ worauff groſſe Hitze und Maug keit der Glieder/ Hauptweh und groſſer Durſta⸗ folgete/ befallen; Dieſes Fieber hielte bis inden vierten Tag continuirlich an/ jedoch wurdees duuc Gottes Gnade und gebrauchniß der Maalcamen ten dermaſſen wieder gehoben/ daß es ganzlih außbliebe: Die Catharren und Hauptfluͤſe ber/ ob ſie ſchon/ wie im Anfang der Kinth denckens wie Hizeuneh dgroſſerde⸗ berhieltätt doch winde iß der Maaa / v ind Hauyti g derKeut dabey gleichwol hoͤchſt ſelig gedachte Ihre Koͤnigl. Durchlauff/*neinaliche Schlaffioſigkei/ darzu en ndlich der Kudor Hm⸗ derdickundSchlucen umde thun muͤſſen. Doch iſt hoch zu bervundenn i bey dieſen ſchweren Zufaͤllen kein Delnian ſich en geſtellet/ ſondern es ſeynd offt aller⸗hoͤchſt⸗ſelg meldte Ihre Koͤnigl. Majeſtaͤt bis an Fhr lezns Ende vernuͤnfftig geblieben/ und ohne einge x Wegung oder Quaal mit fleisſigem Gebet/ i dann Ihre letzte Worte geweſen: GOTh mir armen Suͤnder gnaͤdig/ in dem HENR ſanfft und ſelig entſchlaffen. b So Er in ſechs Jahre Zeit drey groſſe Kaͤnigreiche ú Gewaltig uͤberzog/ und mehr begluͤckte Sueiche Als groſſe Faͤhler that: Der/ ſo ein Wunder⸗Ding/ Zwoͤlff Meilen uͤber Eyß mit ſo viel tauſend gieng: Der ſechs gewaltigen und groß⸗ behertzten Feinden Zu Land und See zugleich/ allein von allen Freunden Verlaſſen/ gegen ſtritt: Das Rusſiſch Kayſer!humn Mit Macht beſenfftigte/ und ihm den groſſen Ruhm V Auff Lieffland gantz benahm: Hierauff im Reiche Schwehn Sein Volck verſammlete/ und das auff groſſe Reden b Zu groſſer Huͤlff bewog/ umb eine groͤſſre Macht Von Fremoden anzuziehn/ der gab da gute Nacht. So maͤchtig als die Welt auff Ihn hat loßgedrungtn/ So hat Ihn niemand doch als nur der Tod bezwungen/ Der alle Menſchen zwing. Viel freuen ſich hieey/ In Meinung/ daß der Krieg mit Ihm geſtotben ſey. 5 Ach GOtt! Es iſt kein Gott/ der uns mit Kriegen ſtraffet/ G Ott iſt es ſelbſt/ ſa G Ott! Der dieſes alles ſchaffet. Wann unſre Suͤnde ſtirbt/ ſo ſtirbe der Krieg mit ab ⸗ Mit Caroln gehet er gar ſchwerlich in ſein Grab. Zu wuͤnſchen waͤr eo zwar/ doch es iſt kaum zu hoffen/ Der Januo⸗Tempel ſteht mit allen Pforten offen. Viel ſagen/ Carols Tod ſey des Guſtavi gleich. Sturbt ſchon ein Koͤnig ab/ ſiirbt doch kein Koͤnigreich⸗ e .. SH.. 1. .. NW1mss G—— — 3 3——— — 25(P)5e Warhaffter Kegenſatz des vorherſtehenden Carminis. IEr in ſechs Jahren ſein und andre Koͤnigreiche⸗ Ins Vngluͤck ſtuͤrtzete/ und mehr begluͤckte Streiche Als Kriegesproben that/ der(ſo kein Wunderding) Wie andre uͤbers Eys mit ſeinem Volcke gieng. Der Polnſcher Macht entwich/ und dann fuͤr ſeinen Feinden Sich hinters Meer verbarg/ der den Helffern und Freunden/ Nie treu war/ der mit Schimpff fuͤrs Reuſchiſch Kaͤyſer⸗ thumb Sicch beugte/ als es Ihm mit ſeinem ſchlechten Ruhm Einn Theil von Lieffland hahm Heetauſf im Reiche Schwe⸗ den Das Volck verſamlete/ und ſolches wolt bereden/ Es ſolt das uͤbrige und Reſtlein ihrer Macht Hergeben/ abzuthun/ der gab da gute Nacht. So hefftia/ als er hat nach Vnruh hie gerungen/ So hat Ihn doch der Tod zu ruhen eins bezwungen/ DLrr alle Menſchen zwingt. Viel freuen ſich hierbey/ In Meynung/ daß mehr Leid hiedurch verhuͤtet ſey. Ach GOtt/ du biſt es GOtt/ der uns durch Ihn geſtraffet/ Ach GOtt/ du biſt allein/ der Ruh und Friede ſchaffet/ Nim unſre Suͤnden weg/ den Suͤndenlohn wend ab/ Vnd wirff/ was gerne kriegt/ mit Carlen in das Grab! Wir bittens/ HErr/ von dir/ und wollens froͤlich hoffen: Haͤlt Schweden aber doch die Thuͤr des Vngluͤcks offen/ So weiſe doch/ o HErr/ daß es dir gelte gleich/ Du nehmſt den Koͤnig weg/ du ſtraffſt das Koͤnigreich. ö“ ——