ſpectve Drmitn nIO. Januarj qn, laGardie, Cafe nſtierna/ Fnyßenl olm/ der RachShh Schazmaſic. 4 der Wayſer oder veuo Warnerst von grund/ auſt gdem g 10 Wegohaune Gen Meisdene 1anuneos, den Layſer, Frieden gebrochen? An den Friedenslebendan doch in Krieg ſtreitbarn Allemann. 48756 38 5 uch die Warheit nurden Dertzen einzupflant zen/ Icd luuße Sturm hiemit Seder der Schweden Schan⸗ tſchen Wabn durch ſie geveſtet ſeyn/ FrRrdasderealen ſallen Lictellches m. gearuct in mihen 16 6o. 4 Wweden ———“————————, 8————— e eue eee 3 3. 8 4 3 8s 5 ö————— —— Als wird hiemit zu maͤnniglich Inkormaton, und lege fundamentali haltet/ examiniret. Worauß maͤnniglich unſchwer die gerechte Sach/ wider derglet kan dieſes dergeſtalt erwieſen/ und daß laſtrumentum pacis examinirt werden.ʒ de deme anfan daß ſie ihre gerechte Waffn wider die Cron Schweden( dazu ſie doch hochſthaunt⸗ tiget worden) ergriffen/ und in Pomern eingebtochen. dr Verſtcuhag en allijrten 1 oder violitaha chweden, ſän r geleber/ uha zwungen /ua daß laſtmmem 8 Die Roͤmiſche Ravſ. hab. und das Heil. 0. miſet). Reich hat vigore preſati inſtrumenti, nache feolgendes der Cron Schweden concernirend zu præſtiren gehabt. V Brmoͤg punct. 1.&. 2. Haben beyde damals ſtroitende 2 Theil die Waffen ablegen/ gute Freundſchafft halten/ nachbarlich leben/ vermoͤg amneſtia generalis aller vorigen Feindſchafft durchauß vergeſſen/ und ruhig leben ſollen. Daß nun Ihr Kayſ. Mayeſt. hiewieder gehandelt/ be ſteht in negativas, und muß das contrarium ex adverſo erwieſen werden. Koͤnten auch zu Erweiſung deroſelben guter intention viel Zeug⸗ 5 1. niſſen beygebracht werden/ wo es noͤhtig und nicht zu langſchweiff ig kk. II. WBeydem dritten punct inſtrumenti pacis beſteher man abermal in negativis, daß keiner/ ſo ſich in vorigen Krieg wie⸗ der Ihr Kauſ. May. vergriffen und indieſen„. includirt wor⸗ den/ in einige Weg nach den Frieden⸗Schluß/ Bekuͤmerung/ Ver⸗ ringerung ſeines Eſtats, oder in andere Weg entgelt gel itten. III. Und weiln der vierdte punct oder„. facti alieni„und die Swedenin propria nicht angehet/ ſondern Jura principum & Statum S R.] tractiret. von denen de dato keine Klag gehoͤret worde/ alß iſt abermals hierauß keine contravention zu zwingen⸗ zu mahln da kein gravamen prin eipum hiewieder verhanden. 1V. Weniger iſt hey dem fuͤnfften punct oder I. einige in⸗ novation weder in Poliricis noch Eccleſiaſticis, Kayſ. theils in⸗ troduciret, ſondern alles ſecundum dicti. tenorem exequirt worden/ daß es alſo nur ein falſche Auffbuͤrdung der Schweden iſt⸗ wann ſie den Leuten/ ſo es nicht wiſſen/ dero Gemuͤhter amore& af- fectu religionis zu gewinnen/ vorſchwatzen/ der Kayſer vermeyne b die Religion unterzudrucken. Heiſt dergeſtalt recht bey ihnen/ wie ſie felbſtſingen:;:·„ Ach GOtt der theure Name deein WMußz ihrer Schalekheit Deckel ſeyp. V De eie an)iſt facti alieni, ſo iſt der Stadt auch latisfaciret, und ſate Klagloß. Weniger iſt einige Klag bißhero wider nichthaltung da 7. von einigen Fuͤrſten ergangen. 8 Der achte concerniret abermahl mutua jura Statuum m. perij, wieder welchen nichts in contrarium opponiret wich Der neundte aber iſt mit allen clauſulis firmiter bißhero ex pante S. C. Mtis gehalten worden/ und bleibet negativa, biß das contn. rium erwieſen wird. b VI. Daß der zehende/ die Satisfaction und Geltgeit/ que univerſalis int entio,& Baſis belli Svecici geweſen/ und nach iſt betreffend/ allerdings ex parte Cæſaris erfuͤllet/ und Schwede in die rechte ruhige poſſeſs des ihnen damahls abgetrettenen Pon⸗ mern/ Verden/ Nuͤgen/ Bremen/ und Wißmar/ dergeſtalt immie⸗ tiret worden/ daß ſie ſich als andere Reichsſtaͤndt ruhig und geteht verhalten/ auch auff alle ereignete Faͤlle die Reichs⸗Lehen zutachin Zeit daruͤber empfangen ſollen/ iſt ſo unwieder ſprech ich va ſ war auch das mit Geld von ihnen durch die ſatiskaction Gahe entſchoͤpffte Teutſchland bezeuget/ daß die Cron Schweden/ di b Hauptſumma des Friedens empfangen/ und haͤtte man Sienoc zur Zeit in ihrem poſſeſs nicht turbiret, wann ſie nur ſalbſ tnhig gelebt/ und ihres Theils/ wie ſie ſchuldig geweſt/ præſtanda pretir ret haͤtten. VII. So haben auch allerhoͤchſt. ged. Kayſ. Maprſt ni ren Erblaͤndern vigore der allergnaͤdſt. Verwilligung des.in. oder punct. Verſic. 13. Ss ſollen auch ꝛc. Und zwar in Saͤliſin den Auguſtanæ Confeſſionis Unterthanen/ nicht allein das freye exercitium verſtattet/ ſondern auch die 3. Neue Kitchen zu Gicßh Glogaw/ Schweinitz und Jauer auffbauen laſſen/ wie vor Augen. VII. Und wer iſt bey dem Ver f.)7. Bißhero der Religion halber wieder dieſen verſiculangefochten oder turbirt wordan FE. Contrario. Dß v. Der ſechſte Punct und„. trifft die Stad Baſet 5s a Daß aber vielermeldtes Inſtrumentum Pacis, und dero ſo hoch verpoͤnte und ſo theuer verkauffte Fried/ von der Cron Schweden allerdings gebrochen worden/ wird Adenn folgender geſtalt ex ipſisſimo inſtrumento pacis pnunn erwieſen. üüſna b J. L.. s das inſtrumentum pacis kaum zur execution ge⸗ ndGig 2 Sbracht war/ in weichen verſehen/ daß vigore ſeu pun- adea 5 TLais.) eine ewige Freundſchafft zwiſchen Ihr Kayſ. wne e May dem hochloͤbl. Ertz⸗Hauß Oeſterreich⸗ und dem genenn Heil. Roͤm. Reich eines/ anders Theils aber der Koͤnigt. May. und degfuü Cron Schweden ſamt beyderſeits⸗ Bundes⸗Verwandten ſeyn ſolle. Krugene Manex parte Svecica gleichwol nicht nachgelaſſen zu ſuchen/ die b dch Gemuͤhter etzlicher Leute wider das Durchlaͤuchtigſt. Ertz⸗Hauß rſenti tisfaca Deſterreich auffzuwicklen/ deſſen conſilia zu perſcrutirtn, und hiewieder practiciren moͤchte. Allermaſſen dann des Herꝛn Graf⸗ fen Conzinnæ Secretarius zu allerhand conſperation verleitet en Sin 1 hangcg.. 3 ſumt Andere Leute haben ſie mit gewiſſen penſionen einig und al⸗ nhn lein darumb verſehen/ daß ſie ihrem Heren/ dem Ertz⸗Hauß Oeſter⸗ Prehnn reich/ untreu verbleiben ſolten.“ da 2. Was gefaͤhrliche und hochanſehende Diſcurſen der Schwe⸗ afd diſcht Reſident zu Wien/ mit ſeinen conſpiranten und Gaͤſten länunn allda gefuͤhrt/ darauß leichtlich die Freundſchafft ſeiner Herren d wune Princ ipalen mitꝭ gedachtem Ertz⸗Hauß/ und wie groß ſelbe gewe⸗ nic ſen zuverſpuͤreu/ iſt offenbar am Tagꝗ. ue Krte 3. Hardie Cron Schweden inſulato Cæſare hel mliche Wer⸗ ſen den bung in Schleſien und anderen Kapſerl. Erblaͤndern gepflogen⸗ zehenn 2 turdine und zwar wieder des Kayhſers Bunds⸗Verwandten/ und die jeni⸗ gen/ ſo exprefsè in dem Inſtrumento pacis mit einverleibet ſeyn/ als der Koͤnig in Pohlen contra expreſſum textum puncti r. dacis. Alj 4- 9 6 1 3 4 4 1 5 ½ ö S 4. Ok dieſes alles vorerzehltes 3⸗punct. ſeu F. Inſtr. pac. und die darinnen begriffene amnelli am, lauffe/ man jeder ſicht gelaͤhrter erkennen. b ». Und welches das vornembſtoiſt/ ſoll die generalamnelin hiedurch nicht gebrochen ſeyn/ wann die Herren Schweden in ihrem außgegangenen gedruckten Manifeſt wieder Pohlen, die Utſa des Polniſchen Kriegs/ damit behaupten wollen/ daß die Pohlen in vorigem Krieg/ dem Kayſ. Obr. Cralaw den Paß durch Poß⸗ len geſtattet/ undin andern Vorſchub gethan: Was ſchoͤns Urſach diß ſey/ und ob ſie nicht expreſsè wider das Inſtr. Pac.& genern⸗ lem amneſtiam lauffe/ kan ſeder ſelbſten ſchluͤſſen. Dann ſal alles vergeſſen ſeyn/ was feindſeliges in vorigem Krieg vorgangen⸗ warumb nicht auch diß/ und wer hat dieſe Urſach in ſpecic außgs ſchloſſen. 5. Heiſt nicht diß das Inftr. Pacis violiret, wo punch a Per totum der itzige Koͤnig in Schweden/ auff alle ereignete Fal die Reichs⸗Lehen empfangen/ und das homagium wegen ſeine von dem Reich ihme uͤbergebenen Lehen⸗Laͤndern empfangen un ſuchen zaͤtle ſollen: Daß er aber bey dero itzo regierende Nom. Kayſ. May. auß lauter indignation de dato nicht geſucht noch vollzogen/ dahero er das Inſtr. pacis, abſonderlich bey dem Verl⸗ culo, hinwieder die Durchlaͤuchtige ꝛc. ſeu g. 10. groͤblich gebto⸗ chen/ das dieſem nach die Roͤm. Kayſerl. May. durch dieſe Unter⸗ laſſung und Wiederſpenſtigkeit/ wodurch ipſo jure die Lehenba⸗ lohren laucfet/ nieht in Poliern zugehen/ genoͤtiget worden. 2. Dieſe Untreu und Fœæloniam noch beſſer zu etweiſen⸗ Ich frage/ ſiehet einem Lehemann wol an/ ſeines Lehens Herrn Un⸗ terthanen/ unbewuſt ſeiner/ und heimlicher Weiß wieder des Lehen⸗ Herꝛn Bunds⸗BVerwandte in die Waffen zu bringen/ wie Schwt den mit den Fuͤrſten Ragozi des Roͤm. Kayſers Vaſallen gethan⸗ dardurch ein ſolches Feuer in der gantzen Chriſtenheit angerichten worden/ wie vor Augen/ daß ſich nemlich der Groß⸗Tuͤrck Chn les nun/ nicht auch contrau bbo nu leaige um dae etpitg ncgieag ict i et durchdi aredi twondn iſſr ua thens hn wiederd gen ne 1 Ile 1 mheit ne jcn des heiligen Evangelij angeſehen? Wem iſt aber nicht bewuſi/ das Schweden in vorigen Jahren eine eigene Legation an die Otto⸗ naniſche Port geſchickt/ und dem Tuͤrckiſchen Kayſer ſolchen Frie⸗ land/ Holſtein ꝛc. und denen Dennemarckiſchen Inſeln durch der gen bleiben/ und von den Hunden gefteſſen werden muͤſſen; Wie vien Kirchen die Spiel gemenget/ in Siebenbuͤrgen einzufallen Urſach genommen wordurch nicht allein das Koͤnigreich Ungern ſondern die Chriſten⸗ heit und das Heil. Roͤm. Reich/ welches ſonſt wol von ihme Ruh gehabt haͤtte/ noch dieſe Stund in Gefahr ſtehet/ wie auß den wo⸗ chendlichen Relationibus bekand. 3 8. Gebuͤhret es einem Lehn⸗Mann des Heil. Roͤm. Reichs/ und iſt es Chriſilich/ dieſen Erbfeind mit unaußſprechlicher Gefahr des gantzen Chriſtenthumbs/ wieder ſeinen Lehens⸗Herrn und das hoͤchſte Haupt der Chriſtenheit den Roͤm. Kayſer zum unverſehe⸗ nen Frieden⸗Bruch anzureitzen/ und dadurch die Kir che Gottes und Namen Chriſti/ ſo der Anr eitzer fuͤhret/ außzutilgen/ und viel tau⸗ ſend Chriſten Seelen in Verderben zu bringen.“ Sondderlich da der jenige/ der dieſes uͤber ſein Hertz bringel ⸗/ ſich insgemein ruͤhmet/ daß alle ſeine actiones zur Ehre goͤttliches Namens/ Fortpflantzung und Erhaltung goͤtsliches Wortes/ und den⸗Bruch vorgeſchlagen/ welcher Groß⸗Tuͤrck aber viel ein beſſer Hertz/ als dieſer Chriſten einer gehaht/ und ſich zu dergleichen Frie⸗ den Bruch ex lumine natura nicht verleiten laſſen. Schauet/ wie fein iſt diß ein ewiger Friede Ob Schweden die Ehre Gotles oder ein unchriſtliche Rach ſuchen/ ſeinen Gifft außzuſtreien und 9*8 b. Acheronta zu moyiren? iſt hierauß unſchwer zu ſehen. 2. Daß es aber nur ein falſchert pretent, wann ſie der E vangeliſchen Religion und dero defenſion gedeneken/ iſt dahero noch klaͤrer abzunehmen/ man beſehe nur allein wie viel tauſend E vangeliſcher Seelen der armen Bauern in Juͤdtland/ Fuͤnnen/ See⸗ Schweden Verderbnuͤß verſchmachten/ die Leiber unbegraben lie⸗ Schwedendaſelbſt eingeaͤſchen/ Kelch und alles Htran. ee e & 4 bet/ die Gebaͤu verwuͤſtet/ wie viel kauſend Hunger zu ſtealen dog ihnen gezwungen ſeyn/ wieviel Evangeliſcher Prediga und gi chen⸗Diener ſie in den Bettel⸗Stab gebracht und vertrieben un wie viel das Schwerdt von ihnen gefreſſen. Iſt diß nun die Evan geliſche Lehr vertheidiget/ ſo mag ſie wol der Teuffel verihediga 7o. Bey erwehnten puncto ſeu§. 10. Verlie. Zum anden, iſt verſehen/ daß der Stadt Wißmar Privilegia/ wie vor altaain ſalvo verbleiben ſollen: Wie diß geſchehe/ die Privilegiavann gert/ die Buͤrger gepreſſet/ und die commereien der Stadtheft. dert werden/ wird mancher armer Buͤrger klagen/ wo terron mtk metus ihme nicht abhielten: Allein ob ſchon die Buͤrgerſchafftigh dieſer tragodi ſiumme Perſonen agiren muͤſſen/ iſt doch piinn privilegiorum weltkuͤndig. b n. Verlſ. Zum dritten/. jo. Haͤtte die Stadt Bremenmt 8. ſam̃t ihrem Gebiet und Unterthanen/ im alten Stande/ libent Gerechtigkeit und Privilegien/ ohne Hindernuß gelaſſen wa ſollen. Reichs matricul als ein wahres Glied begriffen/ und nicht allein ingenere, ſondern ſo gar in individuo in dem Iuſtrumento pr- eis begriffen und benambſet geweſen/ von der Cron Schwedena. matà manu unterm commando des Herren Graffen von I nigsmarck feindlichen angegriffen/ belagert/ deren privilegiain. fri ngirt, und ad iniquas conditiones bezwungen worden/ davon weiß faſt das kleine Kind zu reden/ weil die Drangſal dieſet gule Stadt allzulang gewaͤhret/ und in Zeitungen hierumd gelauffen und obwolen der in Gott allerſeligſt ruhende damahlstiin rende Roͤm. Kayſer Ferdinandus Tertius glorwuͤrdigſten 2n, denckens billige Urſach gehabt/ in dergleichen turbatione haet ruptione Inſtru. ejusdem ſtracks zu denen Waffen zu ſ V — e 4 ö——ſ Daß aber dieſes nicht geſchehen/ ſondern der Anfangdesng den Brucho/ ſiracks nach getroffenem Frieden/ mit ſelben Stadtge⸗ macht/ und ſelbe contra ſtipulatam pacem, unerachtet ſie indt — — e /den d bo en. dii nſtta. Sunc nuß ga daralſe emwitſchae raath 8 ſſen /uhit m lutm. CranEch n Giifer dacn Jun ungatit Dvanzſutt hiem frnd u 1 gornt turbaüili L und der unfechtmaͤsſig beleidigten Stadt/ wider dieſen Gewalt bey⸗ zuſtehen/ ſo haben doch all erſel. gedachten Kayſerl. May. zu erhal⸗ eung Fried und Ruhe/ ehe durch die Finger ſehen/ dann umb eines at⸗ tentats willen Krieg erwecken wolten. Welche ihre Guͤtigkeit den Herren Schweden aber noch mehr Anlaß zu ferneꝛm Frieden⸗bruch gegeben/ alſo/ daß auß patien⸗ eines einigen actus noch groͤſſere vix olationes entſproſſen. 72. Und rechtfertiget die Herren Schweden zu Vertheidi⸗ gung dieſes Beginnens mit Bremen/ der Einwurff nicht/ daß ſie einige prætenſion an die Stadt Bremen fingiren, weil in prædi- doo inſtrumento pacis punct. ſeu C. 3. in prin. ordentlich verſe⸗ hen/ das dergleichen Spruͤch unter keinerley prætext de facto koͤn⸗ nen und moͤgen abgetrungen/ oder darinnen verwirret werden/ ſon⸗ dern erſtlich per tranſactionem intendirt, dann per viam juris vorgenommen werden ſollen. Mehres Inhalts 9.17. Ver Doch imuͤbrigenze. wiedrigen Falles/ da dieſe Streitigkeit durchkeine dieſer Mittel und Wegin⸗ b nerhalb drey Jahren beygeleget werden/ ſolle zu dem allgemeinen Waffen gegriffen/ und der Lædent abgehalten werden. Dahero der Nieder Sachſiſche Craiß gute Urſach gehabt/ die⸗ ſer beleidigten Stadt beyzuſtehen. Alles vigore inſtrum. pacis g. 7. Verf. Der getroffene ee.& ſeꝗqq. und Verſ. Damit auch ꝛc. ;. Nicht muͤnder haben die Herren Schweden das laſtru⸗ mentum pacis in deme gebrochen/ weil dicto puncto ſeu G. 10- Verf ſün. außdruͤcklich verſehen/ daß denen Hanſee⸗Staͤdten die jenige Freyheit der commerrien und Schiffart/ ſo wol in frembde Koͤnigreich/ Republic und Provincien, als im Roͤmiſchen Reich ſelbſten unverruckt verhalten werden ſollen/ die ſie biß zu Anfangs des vorigen Kriegs vorhin gehabt: hactenus textus. Daß die Cron Schweden dieſen abermahlen wiederhandelt/ be⸗ zeugen die Exempel der Stadt Luͤbeck/ Roſtock und Dantig/ neben andern mehren/ welchen ſonderlich 3 Sdan Laͤbeck untetſchan⸗ Ge Soee ü ſch non uno ſed diverſis actibus, ihre Schiſfe/ jus concordiæ ihren commercien nach in O Schanz an ihren trafiquen fuͤr unrecht poſt inſtru is beſchehen/ dadurch ſie gehemmet worden, ſo vigorehu. b b b ennemarck und Seeland fuͤhren wollen/ von denen Schweden feindlich angegtiffen und confiſciret, alſo ihnen die commertien auff der See geibth⸗ ret und geſperret worden. 14. Was der Stadt Roſtoek durch die Wamemuͤnde mentum pe 25. Und was Dantzig durch Sperrung der commereien fuͤr Trangſal von denen Schweden lange Zeit erlitten/ wi ich/ wen es Weltkuͤndig fuͤr dißmal nicht zu weitlaͤufftig dedueiren. 16. Ferner iſt bey dem puncto ſeu F. 17. Verl. Soofftaber einer ꝛc. expreſsè verſehen/ daß kein Reichs⸗Glied mit Beleidigung des andern oder deſſen Unterthanen und Landes, ſeine Soldaten durch des andern Land fuͤhren ſoll. Ich frage: Ob die Cron Schwe den als ein unlaugenbares Reichs⸗Glied Per inſtrumentump⸗- eis ſolches gehaltene V Wie offt haben ſelbige ihres Gefallens ihre Moͤlchethalz en Bremen auß durch Mecklenburg/ Holſtein und andern Reichs⸗Bo⸗ den in Pommern/ bald wieder durch ſelbe zuruͤck in Bremen/ halt dar/ bald dorthin gefuͤhret. Iſt diß dem inſtrm. pacis gemaͤß 77. Anders bey dieſen allegirten Vers zu geſchweigen/ ſiehet nicht außdruͤcklich inſerirt, das di ß alles von den pacilicirten ihei len obſerviret werden ſolle/ was die Reiche⸗Satzungen ſchluſſin⸗ „Nun iſt in ermeldten Re ichs⸗Satzungen expreſas verſthen be ſaget es auch das Inſtrumentum paeis klar/ daß kein Reichoſtand den andern in ſein Land auff des heiligen Roͤmiſchen Reichs Grund und Boden fallen/ ſelben vergewaltigen und bekriegen ſolle. 82 auch dieſes violenter von einem beſehehen/ ſeind ſo wolder Käyſe das hoͤchſte Haupt/ als alle Staͤnde des Reichs cunjunctim den beleidiaten Theil beyzuſteßen/ zu vertheidigen/ und ſonderlich der dreul, wohin der heleidigte Theilbehoͤrig/ ſelben zu efache kin Den baciägah grſchdite m an 1 dahuige 4 prelsär ß kein Iae den ih geſtanden/ eum ſit ſemper Auguſtus Imperij anders gebuͤhret ſonderlich der klare Buehſtabe Inſtrumentum pacis quæ lex fun- ¹ gen auff anderer Fuͤrſien Vnterthanen/ ſo ſeines Herꝛn Bottmaͤs⸗ und dieſei injuriam tan quam communem zu repelliren ſchul⸗ 13 Weil nun Schweden erſilichi im Hertzogthumb Holſtein/ ei⸗ nem Reichs⸗unmittelbahren Fuͤrſtenthumb feindlichen eingefallen/ um reſpectiret des Friedens⸗Schluſſes Renſpurg und andere Or⸗ ter auffgefordert/ Flenßburg und andere nicht munirte Ort darin⸗ nen occupiret, und Feindlichen trackiret, erſt vor einem Jahr ohngefaͤhr auff der Elb feindlich agirer. Wird gefragt/ ob diß nicht den Frieden gebrochen heiſſt 2 Und ob dem Kayfer/ als dem hoͤchſten Haupt des Roͤm. Reichs/ nicht zu⸗ habe/ dann ſeine und des Reichs Vaſallen zu defendiren, cùm ſit communis defenſor& pater, vim vià ſibi concreditis zu re- pelliren, und ſich eines ſo vornehmen Reichs⸗Fuͤrſten/ als des Koͤ⸗ nigs in Dennemarck ratione Holdſtein anzunehmen/ wozu ihn ab⸗ damentalis eſtd.§. verf. Im Fall aber ꝛc. verdindtett. 18. Wie ſollen Ihr Kayſ. May. ſich nicht deſſen⸗was denen Hertzogen von Mecklenburg in præjudicium des gantzen Reichs/ quod merito ad animum revocandum& ad conſequentiam deducendum, im Vor⸗Jahr beſchehen/ nicht anzunehmen/ und ihrem Ampt nach vigiliren, damit fernere dergleichen præventio- nes verhuͤttet werden: Wann die Cron Schweden ſine omni data cauſa, abermahls das inſtrumẽtum pacis durchloͤchert/ und die Veſtung Demnitz und andere Oerter in Mecklenburg clande- Ktine zu uͤberrumpeln/ und in ihre Gewalt zu bringen geſucht/ wann man nieht bey Zeiten hiervon Wind gehabt/ und præcaviret haͤtte. 79. Woiiſt im inſtrumentum paeis zu gelaſſen/ und wcie ſcharff hingegen verſehen/ das kein Commendant in den Veſtun⸗ ſigkeie nicht unterwuͤrffig/ contriburiones außſchreiben ſolle? Daßohn der Lommendant zu Wißmar diß unasſahtdih j begriffen/ dawider ſich Schweden nicht vergreiffen ſolle.) * im Fuͤrſtenthumb Mecklenburg gethan/ und ſo gar der g en den per inſtrumentum pacis vigore§. 10. verſ. Zum andan, ihre gewiſſe Aempter und Doͤrffer zu der Guarnizon Unterhalt e. terminiret worden/ welche ſie nicht zu extendiren haben/ wan ſie den Frieden nicht brechen wollen/ erweiſen ſeine Außſchraeng patent an das Land gar zu eben. b b 20. Als in Mecklenburg durch Schweden geworhen worden⸗ haben nicht die Schwediſche Generalen/ ſo doch nicht kegieade Fuͤrſien geweſen/ denen Sltaͤdten durch Schreiben/ ſo man wittiſ⸗ chen daſelbſt gefunden/ angeſonnen/ die geworbene Voͤlcker ann nehmen/ ſelbe zu verpflegen/ und ihnen Quartier zu gebeue Kei Raht iſt in keiner Stadt/ der ſolches bey ſeinem Gewiſſen/ als ehen che Leute/ leugnen kan/ ſolt es aber geleugnet werden/ ſeind die Ongt nal⸗Schreiben des General Maſors verhanden und auffezumafen Die geſamiten Reichs⸗Staͤnde nehmen hierauß umb Gettis Willen ein unparteyiſch judicium, ob diß den Frieden gehaet heiſſe? Ich laſſe alle Schoͤpffen⸗Stuͤel und Juriſten Facultat hievon unpartheiſch judiciren, ob diß nicht jura principum rio- lirt, und nach Scepter und Cron gegriffen heiſſe⸗ Wann amn Roͤm. Reiche und dem Kayſer ſolche Eintraͤge beſchehen. 2). Was unlaͤngſt verlauten wollen/ daß die Herren Schu den mit der Stadt Luͤbeck/ welche ſie zu ſperren vermeynel/ inten tionirt geweſen/ wil ich gern vor eine Fabel halten/ G Olegebeni daß wañ man ſich nich wol vorſieht/ und die gute Stadt zu vial tal⸗ et/ daß keine Tragodi darauß werde. Den Anfang der geindſiih keit/ und wie man ihnen auff Schwediſcher Seiten affectionitet ſey/ haben ihre trafiquen zu See und Land ſchon empfunden. 22. Und was kan der Frieden⸗ Schluß mit Namen und di That mehr gebrochen heiſſen/ als/ da puncto ſeu g. w. Verl.3n dieſen offterwehnten/ Specificè und mit Namen/ in dieſen Dian König Guůther und des Adels nicht verſchonet/ da doch den herren Schan it uga en Ran uriſten la rapruchn hoſte d diſch die hem vermanai ken /G0 feStchem nfangdet Zeiten i on enrfel Oiſut FKoͤnig in Pohlen. 2. rigen Provintzen. Und 3. Die Reichs⸗ Welchem allen zugegen die Cron als ein Reichs⸗Glied angefallen. 2. quam incluſum wieder dopp nig in Dennemarck nem, eine per paci per inſtrument contra jura gen ſe Potentatenm dahero das inſt glich violirt wo terminis d pun 23. Das pen ſchiedlich in eurſiones: thumb Groß Glogaw der gemacht/ und Kloͤſt 5 tali modo ficationem, is ſubſequens fe m tranſactam invadi tium& re e Namen und Zunamen in offe amentu mpacis ex parte Svecorum durchdrin⸗ rden/ beweiſt textus in cto ſeu§. 17. verſ. allegato, dentæ pace noch von dene n Schleſien/ und in beſchehen/ Kaͤyſerliche er außgepluͤndert worden h/ iſt Weltkuͤndig. b Schweden Ber Koͤnig in Dennemarck mit ſeinen zugeh 7 und Hanſee⸗Staͤdte. anſtuch Sr men Den Koͤnig in Pohlen tan⸗ elte pacta. Ingleichem 3. contra duplicem tranſadtie⸗ mit ihnen in Perſon/ die andere indlich angegriffen/ und n ſpecie im Fuͤr ſten⸗ Reuter feindlich nie⸗ Den Koͤ⸗ rt, daß aber dien nlibiles geweſen ⸗ ſtrumentum pac. in Schweden unter⸗ 234. Wobey ſchluͤßlich diß mit Stillſeh weigen nieht zu uͤber⸗ gehen/ daß auch ten Poſten/ wiez eonſpirationes ſeduciret und in mando. ſpecie 25. So dannnun auß obigen die Herren Schweden den Roͤm. Kayſer Ehr und Wol iſt/ vim vi repel miſſas fœlonias, Heil. Roͤm. Reichs conſiit zu beſtraffen/ und die Waffe mit dem Kayſ. Oppeln beſche und das gantze ſtand ſeines V Hliren, vñ den ungehoꝛſame Vaſallen obt ot co er nach allen Rech ten/ und des hen verluſtiget worden/ oͤchſt bemuͤs ſiget wor⸗ Sandtio pragmatica vermittels w amicitiæ? Davus ſum. Frieden elcher utionen der Le nzu ergreiffen h allen erhaͤllet/ wie vi gebrochen/ und da Heil. Roͤmiſche Reich/ au aterlandes ſam̃t deſſelben Freyheit lieb m- Commendanten in ihren anveriraule 69 invito illorum Domino, gehalten/ und ſelbe unabgedanckter ihrer com- Dienſt genommen worden. Ob diß elfaͤltig nun chweme die s billich den ubaleen und deſſen krecution,vigor Wer ſich aber dieſem ec. Zu vollzichen Rechtens und die Un cſeng eſin dem Nem Naich ncheprejatatn iied lich ſeyn wird. b b 26. Dadurch fedoch/ ob ſchon die Waffen wider di⸗ tie denſtoͤrer ergriffen werden/ ex parte im perij der getroffene Iri inter cætera membra nicht deſtoweniger ſeine Krafft behaͤt und keines weges infringiret wird per textum expreſſum, d. Ve- Der getroffene ꝛc. b 2v. Zumahlen da nicht allein Allerhuͤchſigedachten Jn Kayſ. Mayeſt. den proceſſum ſo in in ſtrumentum pacik⸗ Verſic. inſerirt iſt/ legaliter gehalten/ und in forma ſpecißen adimpliret: Wann ſie den Koͤnig in Schweden anfangs amicz⸗ biliter von den attentatis, ſo wohln mit Bremen als Pohlan ſchrifftlich/ als per legarum abgemahnet/ henehens ſich pre me diatore inter litigantes erbocen. 28. Bey welcher guter intention ſieaber gantz ſpaͤtti cuſiret, und ihr Abgeſandter contra jura gentium deſped gehalten worden. 6 29. Da doch der Koͤnig in Schweden billich reflexionka qͤre 1 17 1* gen ſollen/ daß der ablegans zumahln ſein Dominus feudigewe⸗ ſen/ cui in primis fidelitas& reſi pectus debetur, Wodurch Jura canonica, Gentium& Cirilia mo einn Divina Ihro Kayſerl. Mayeſt. einen billichen Krieg dictiret haͤ⸗ ken. . Als kan maͤnniglich ſo davon diſcuriret, alle die Aufflag i obbeſchriebenen verantworten/ und die gerechte Sach des Kayſat ex* inſtrument. pacis, worauff ſich Schweden fundiirt, erweiſen, 30. Doͤrffen auch benebens kecklichen eonteſtiren, daß Iht Kayſerl. May. und dero hohe aliirte nichts anders durch alleihn actiones, als beſtaͤndige Ruhe/ wahrn/ rechten/ und ung fadin Frieden im Roͤm. Reich ſuchen. Dr Den / bundti ſeu 5. ly.— — lich rerun winas ian tur, Cirillaina Kricg dän alledir Air Saahde fundiri ai teſtiren, i ders ducu „und ngi Sammelplatz und Grundſuppen alles dem Heil. Roͤm. Reiehs/ und deſſen Benachtbarten Ubels⸗ woher Sweden/ die Teutſchen Sol⸗ daten/ Vatterlands Schaͤdiger und Friedeſtoͤrer zuſammen bringet/ der Zug in Pommern ledig und bloß dahin angeſehen/ damit der Eron Schweden/ der Riegel zum Krieg vermacht/ und die Thuͤr verſperret/ alſo ein warer ewiger Fried in der Chriſtenheit fortge⸗ pflantzet/ die unruhigen Gemuͤhter extirpiret, und jeder unter ſei⸗ nes Feigen⸗Baumes und Weinſtocks Genuß verbleiben moͤge. SSOtt gebe/ das Schweden ſich dermahls ſelbſt Derentwegen weil Pommern bißhero der Cron Schweden bekehre/ den Frieden nicht in dem Mund fuͤh⸗ re/ ſondern im Hertzen halte/ und gute Frucht bringen laſſe. Dann;: Die Red iſt nicht genug/ die That muß diß erweiſen/ Was uns die Ohren fuͤllt/ mit leeren Worten ſpeiſeln/ Vollziehen falſche Freud. Der Mund das Hertzdie 8 Hand Zugleich in einem Sinn/ verſichern Leut und Land.