g 4 au e 6 8 8 S 8 — — ſpꝛech ztwiſch l meidt vnd Kindtbeth 2 7 5 2 5 0 2 20 8 8 N 8 5 5 — 2— 8 U 8 1—— 8. Or Jaren dient ich in eim Hauß Darlnn geſchach ein wilder ſtrauß Von der Kelnerin vnd Haußmeide Die waren ſehꝛ erzuͤrnet beid Voꝛ tage an einem Montag fru Nun kam ich on gefer darzu Bnd loſet hauſen an der kuchen Wie ſie einander thhelen buchen. 1 5 Die Kelnerin. 2 Die Kelnerin ſpꝛach/ du vnflak Warumb haſt du mich nechten ſpat Gen der Kindtpetterin verſagt Als hab ich vber ſie geklagt Wie ſie ſey ſo zoꝛmig vnd grenilg So wuͤnderlich/ ſeltzam vnd entig Naß ichs gleich thon an einem oz So hab ichs doch von dir gehoꝛt Weiſt da ich erſtlich einher kam Da du fuͤr mich ſaſt on all ſcham Wie du der frawen ſpꝛachſt ir los Sie wer karg/ heftig und ſehr grob Die Meide. Die haußmeid ſpꝛach/ das war ich zwunge n dir/ wann du zogſt mir die zungen Vnd kuͤndſt vil dinges auß mir locken Qu aber ſagſt noch groͤber procken Von vnſerm Meiſter vmb vnd vmbd Die Kelnerin. Sag her vnd biſt du ehren frumb Spꝛach ſie/ was ich dann gab geſage Die Sermonlstisches Seminer der Justus-Liebig- Universität Giesser A611 45 5 3* 75* 8.. 5. 1 K 4 * 5 4 eke 5 Die Meidt. Hlinwider ſpꝛach zu ir die Magdt Oa gibſt du jn außwendig au Wie ſolche armut ſey im hauß Da ſey weder aher noch ſchmaltz Kein Gelt/ boltz/ Zimis/ brod noch Salt Auch thuſtu ſolch luͤg dedeuten Voꝛ from̃en/ Reichen/ milten leuten Bon den du dann ein ſtewer nembſt Die du behelts vnd ſelb verſchlembſt Des ſch dich vber weiſen wil Der ſtück haſtu getriben vin Das du die from̃en leut betreugſt Die Kelnerin die ſchꝛey/ du leugſt Was darffſtu dein maul mit mir waſchen Sag ich doch nichts von deinem naſchen Wee du ind faiſten ſuppen dunckeſt Das beſt mir ab der Müch trunckeſt Nechten/ vnd was man tregt vom tiſch Das bleibt von dir nicht vngezupfft 8 90 5 3 N 8 2ſt Die Meidt ſpꝛach/ laß mich vngerupfft Warumb 55 auch* von dem Wein Den du ſchleichſt in die Kuchen rein In Haͤffen/ Krugen wie du magſt Wie das du nit von ayern ſagſt Damit du dir ſtets hye mlich kocht Os dem Tiſch du nie eſſen mochſt Du Dau klaubſt als ſeyſtu jm mer kranck O kuͤndt reden die kuchenpauck Sie wurd dir von deim meuchlen ſagen Du biſt doch faſt all abent vol O mit dir iſt verſoꝛget wol ie Kindbetterin vnd jr kinde Der Meiſter vnd das haußgeſindt Als der ſich mit alln hoſen deckt Die Kelnerin. Die Kelnerin hin wider leckt Du ſunge ſernas halt dein maut Du zniſchtes thier/ diebiſch vnd faul Sag wann kam dir das faclloͤtlein Das du nun ſchenckeſt deinem oͤtlein. . Die Meidt. N Die Meidt 825 koſtet mein gels Die Keinerin. g Die Kelnerin ſpꝛach/ du haſt gelt Ich hab die ding anderſt vernommen Sag wo der Zwoͤlffer iſt herkommen Du haſt mirn gſtoln von der wiegen Die haußmeidt hieß ſie aber liegen Du vnuerſchembter palck du gelber Ich mein du ſeyeſt an dir ſelber Weil du mir ſelbeſt kanſt nicht laugen Seid das ich ſah mit meinen augen Wie das deln Tochter nechten ſpat In eim Koꝛb naus getragen hak N Schmalz/ Schmalz/ atzer/ flaſchs/ ein lagb ein groſſen Oas du jr als haſt zu geſtoſſen Noten ſchleicht ſie rein moꝛgens fru Sonſt ander alte weibr darzuu Die tragen alſo duckiſch nauß Noͤten geht ſo vil auff im hauß Weil es kaum halbes kompt ans licht On anders was von dir geſchicht In dem eink auffen wird abtragen Auch ſonſt verſtoſſen vnd verſchlagen So das kindbeth ein endt iſt nemen Das du darnach auch haſt zu ſchlem̃en Der Meiſter iſt gantz ſchlecht vnd frum̃ Mercktnichts auf dich vñ weiß nichts drum̃ Vnd traut dir wol an allem oꝛt Vnd kert ſich an dein ſchmeichel woꝛt Weſt er als ich was du theſt treibn Kein ſtundt ließ er im hauß dich bleibn Solſtu ein Jar ſm halten hauß Ich glaub er muͤſt zum tho hinauß. Die Kelnerin. ü Du leugſt mich an du huren palck Spꝛach ſie/ das dich der Teufel walck Was darffſt der ding halb mit mir ſtreiten Schaw an/ wie dick biſt du in ſeiten Den knechten biſt lang nach geloffen Zun dentzen hin vnd her geſchloffen Biß dir doch jtzt der bauch thut gſchweln KHoͤꝛt zu(ſpꝛach ſie) der allen ſchelln Wie Wie Erber iſt die alte dlern Das machn die runtzel an der ſtiern Boꝛ zeiten trugſit der Panckart zwen Bnd warſt lang in der ſchnur vmbgehn Darnach nambſtu ein frommen Man Was guts du haſt dem ſelben than Das weiſtu ſelb am beſten wol Deinr art ſteckt auch dein Tochter vol Diͤe auch ein eyſen hat verrent Mit ſhenem/ von mir vngenenk Verhet ſie auch gen rem Man Das ſie im auch kein gut fol than Nu ſeit ir zwo hoſen eins Tuchs Du ſteckeſt vol liſt wis ein Fuchs Bnd wareſt all dein tag entwich i Lieſt auch niemand kein ehre nicht Behielts jr ſelber auch nicht vil 8 elnerin. Die Keluerin die ſchꝛer beg ſtil u ſack ich wils dem Richter klagen Da muß ace dir ſchlagen · 5 je eidt. i Maun dus nit cuſt/ ſo ſpꝛach die Magde Vad wird ich daun von dir verklagt Et wil ich ſagen/ was ich weiß Vnd dir vor engſten machen heix Du alte ſalſche Kupplerin Du merckſt wol ws ich ſagen bin Von jenem dem du kuppelt haſt Wo du wich nicht mit friden lat 1 3. WI Wil ich dein fröm̃keit alle ſagen Das du auch noch den Ein muſt tragen Erſt gab ſie der Meidt eins an kopff Die Meid erwiſcht ſie bey eim zopff Bnd jr den zoꝛnigklich auß riet. Die Kelnerin zuckt ein Pratſpieß Vnd die Haußmeidt ein ofen krucken Vnd theten an einander ſucken Vil hefen/ Ktuͤg giengen zu grundt nd was vnter den henden ſtundt 5175 ſelb muſt alles laſſen har nd als der kampff am beſten war Da ward ich rumplen an der kuchen Mit eim fuß gar lautraiſſig buchen Als bald wurdens ſtill als ein Mautz Bnd nam ein endt der hefftig ſtrauß Das ich darnach zu keiner ſtundt Von jn dergleichen mercken kundt Dann Kelnerin vnd die Haußmeidt Warn vbr ein laiſt geſchlagen beid. eſchluß. o dacht ich mir wie wee iſt eim Mañ/ in ſeim eigen hauß daheim So die fraw leit im kindel peth Wo er haußhaltens nit verſteht Wo j ein ſolche Kelnerin ward Die bey der naſen jn vmbfuͤrt 5 Das ſein jm vntrewlich verſchwendt Bnd binder ruck jn darzu ſchendt Au manchem oꝛt das er fein trawen Verleurt/ Verleurt/ mit ſampk ſeiner frawven Das jm hernach bringt ſchaden ſchwer Der jn trifft/ weiß doch nicht wo her So hats der alt ſchlepſack entwicht Mit lug vnd liſten zu gericht Dergleich noch wol dem Man iſt heut Den Got mit einer frucht erfrewt So er darzu auch vber kom Ein Kelnerin getrew vnd from̃ Milt der das ſein verſoꝛget iſt Mit gantzem fleiß zu aller friſt Auff das wann die fraw fürher geh Das ſie jr dinglich find als eh Der mau mag ſich des frewen wol Weil alle Welt iſt vntrew vol Derhalb ſeh jeder darauff gantz Weß die Kw ſey der halts beim ſchwantz Das ſm kein 1 wachs So reih jm von Nurnberg Haut Sache. + Gedꝛuͤckt zu Nurnberg/ ur Friderich 1 0 nne — — 1 CN —2 8* NAArpee 1 U F 3 lerel ½