Anweiſung STaration am Beſchreibung der Forſte. bene 1 Georg Ludwig Harti ,, FFoͤniglich Preußiſchem Staatsrathe und Ober⸗Landforſtmeiſter, Director der Forſt⸗Lehr⸗Anſtalt in Berlin, und Mitglied mehrerer deutſchen und franzöſiſchen gelehrten Geſellſchaften.. ——έoed eocelooccoeeooe 9000000é— b4tl. Zweyter oder practiſcher Theil. it EEieis 3 n.. Nebſt einer illuminirten Forſtkarte und mehreren Tabellen⸗ 3. 3 Vierte revidirte Auflage.. nnsoesoeeesseseeeeneseeesecheSeseseeseseeeeeoseeseeceeesee — Gießen 18119, Friedrich Heyer. — —— 3 1 1 — SSEERETETTTWIéééèèèéèW III 00006000900006086009— 880990069030906098886068 VWorberich zur zweyten Auflage. E⸗ wuͤrde uͤberfluͤſſig ſeyn, wenn ich mich bemuͤhen wollte, dem Publicum zu zeigen, in welchen Stuͤcken dieſe zweyte Auflage des practeſchen Theiles meiner Anweiſung zur Taxation und Beſchreibung der Forgte Abaͤnderungen erhalten habe.— Schon durch den erſten Ueberblick wird man ſich ſelbſt uͤberzeugen, daß auch dieſer Theil voͤllig umgearbeitet und ſtark vermehrt— ja ſelbſt zu einem ganz neuen Buche umgeformt worden iſt. Dieſer Theil enthaͤlt zugleich die ſchon laͤngſt verſprochene Anweiſung zur Beſchreibung der Jorſte, die ich durch die voͤllig ausgearbeitete Beſchreibung des ſingirten Dianenburger Forſtrevieres ſo deutlich zu machen geſucht habe, als es mir nur moͤglich war. Auſſerdem habe ich dieſem Werke einen beſonderen Anhang beygefuͤgt, um die zur Belehrung der Studierenden noͤthigen, meiſtens ſehr weitlaͤufigen, Erklaͤrungen aus der Beſchreibung des Dianenburger Forſtes zu verbannen, und dieſe Beſchreibung dem Publicum ſo vorzulegen, wie ich die Beſchreibung eines jeden Fuͤrſtlich Oranien⸗Naſſauiſchen Forſtrevieres bearbeitet habe. Dieſer Anhang enthaͤlt in der erſten Abtheilung alle zur Beſchreibung und Taxation der herrſchaftlichen Waldungen im Dianenburger Forſte noͤthigen Materialien. Er enthaͤlt folglich auch das vollſtaͤndige Tapations⸗Manual, wie Vorbericht. wie es jeder Taxator fuͤhren, und nach Endigung der Taxation dem Director uͤberliefern muß, um denſelben in Stand zu ſetzen, die Arbeiten des Taxatonz zu unterſuchen, das allenfalls Noͤthige ab- und zuzuthun, und nachher unm ſeiner ſpeciellen Leitung und Mitwirkung die vollſtaͤndige Beſchreibung do Forſtes vorzunehmen.— Die zweyte Abtheilung dieſes Anhanges hinge gen iſt der Schluͤſſel zu den Hotzertrags⸗Berechnungen, die man im erſtee Kapitel des dritten Abſchnittes der Beſchreibung des Dianenburger Forſtrevients finden wird.— In dieſer Abtheilung habe ich die Holzertrags⸗ Berechnun V von jedem Diſtrikte ſo verſtaͤndlich und einleuchtend zu machen geſucht, als 6 Wer alſo uͤber die Entſtehung jener Holzertrags⸗ Berechnungen Aufſchluß wuͤnſcht, der darf nur die auseinandergeſetzte Berecz nur moͤglich iſt.— nung in der zweyten Abtheilung des Anhanges nachſchlagen, und zugleich d Anmerkungen im Taxations⸗Mannale und der ſpeciellen Beſtands⸗Tabelt leſen;z ſo wird ihm, in dieſer Hinſicht, kein Zweifel und kein Wunſch meht uͤbrig bleiben. Auch bemerke ich noch, daß man in dieſem zweyten Theile die vollzogene Schlageintheilung von einem Niederwalde ſammt der dazu gehoͤri⸗ gen— hier aber ſtark verjuͤngten— Terrain⸗Karte ſub Nro. 2. und die zur Taxation des Dianenburger Forſtes uͤberhaupt gehoͤrige reducirte Forß⸗ Karte ſub Nro. 1. finden wird. Ich bitte uͤbrigens wegen der verzoͤgerten Ausgabe dieſer Schrift, ar durch uͤberhaͤufte andere Geſchaͤfte verurſacht wurde, um Verzeihung, und werde mich ſehr freuen, wenn ſich nun dos Publicum in ſeiner guͤtigen Er wartung nicht getaͤuſcht finden wird. Der Verfaſſer. Syſt dem Dint des Tn nachher w creibung hanges ſi nan im i Forſirehn Verechnmn ſucht, als6 Hohherttu eſette Ber d zugleih rdands⸗Tahh Wunſch n. die vollzon e dazu gii ro. 2. und ſ Ucirte zut 2 3 Schrift, tzeihung, un er gligen E zerfaſſer⸗ Syſtematiſche Beſchreibung des Dianenburger Forſtrevieres. VII. ¹ Iu h al 1. Seite NB.) Dieſe Beſchreibung hat ihr eigenes Inhaltsverzeichniß. Anhang zur Erklaͤrung der Beſchreibung des Dianenburger Jorſtrevieres. 253. Erſte Abtheilung des Anhanges, welche die zur Taxation des Dianenburger Forſtes nöthigen Materialien enthält. 156. Zweyte Abtheilung des Anhanges, welche die Erklärung der Holzertrags⸗Berechnungen im erſten Kapitel des dritten Ab⸗. ſchnittes der Beſchreihung des Dianenburger Forſtes enthä–nt..... 35. — Syſtematiſche Beſchreibung 2 Dianenburger Forſt-Revieres, unter der Oberfoͤrſterey, oder Forſtinſpection, Hubertusburg in dem Oberforſte Trachenfels des Fürſtenthums Waldenburg, verfertigt d o n Friedrich Carl Loͤwenſtein, Oberforſtmeiſter zu Trachenfels, 3 un d Wilhelm kichet, Oberförſter zu Hubertusburg. 2 6 0 4. — — =00000000000009000000000G,0000000c0Oeee b zFn h a t V der Beſchreibung des Dianenburger Forſteevieres Einleitung.... 2 Vorerinnerung... 3 ¹. Dieſe handelt 2.) Von Berichtigung und Befeſtigung der Grenze. 2.) Von der Meſſung, Kartirung und Berechnung dieſes Forſtes. 3.) Von der Eintheilung der herrſchaftlichen Waldungen.. b 4.) Von Beſtimmung der Holzerziehungs⸗Methode. 5.) Von Unterfuchung des Zuwachſes ꝛc.. 1. 6) Von Beſtimmung der Umtriebszeit ꝛc.. 7.) Von Unterſuchung des periodiſchen Holzertrages ꝛc.. Generelle Beſchreibung des Dianenburger Forſtrevieres. r ſter Haupt Vom Forſtweſen. Erſter Abſchnitt. Erſtes Kapitel. Ueber Lage, Größe und Umfang des Ferſtes. 5.. Theil. 1X Seite Inhalt. Zweytes Kapite. Ueber die Berſchiedenheit und Beſchaffenheit der Waldunhen im Dianenburger Forſtreviere. 1.) Von den herrſchaftlichen Waldungen... 2.) Von den Gemeindswaldungen... 3.) Von den Märkerwaldungen.. 3 3 4.) Ven den adelichen Erblehnwaldungen.. 5.) Von den Pfarrwalbungen.... 6.) Von den Privatwaldungen.... Drittes Kapitt 14. Ueber die Verweltüng des Forſtes..... Viertes Kapitel. Ueber Bevölkerung, Ortſchaften, Gehäude und holzconſumirende Gewerbe. Funftes Kapitel. Sechſtes Kapitel. Ueber die beſonderen Naturm rkwürdigkeiten.... Zweyter Abſchnitt. Generelle Beſchreibung der herrſchaftlichen Waldungen. Erſtes Kapitel. Ueber Benenaung, Groͤße und Lage der herrſchaftlichen Waldungen.. — Zweytes Kapitel. Ueber Aeguiſition der herrſchaftlichen Waldungen.... Drittes Kapitel. Ueber Grenznachrichten und Urkunden..... Viertes Kapitel. Ueber Genchiſame, Servituten, Begünſtigungen und Streitigkeiten ꝛc. Funftes Kapitel. Ueber Holzmags und Holzpreis.... 1 4 Ueber die Be ſchaffenheit und Verſchiedenheit der Stein⸗ und Erdarten in dieſem Forſte. 2 . Sy, u A. 21. 2, 1 Spye Sdeci lleber leber lUeber Uber Uebe Pe —— 41. 2 Ve Aacher Brei Ad Ache g Inhalt. XI Dritter Abſchnitt. fen Spec ielle Beſchreibung der herrſchaftlichen Waldungen, ihrer Bewirth⸗ 5y ſchaftung, ihres Ertrages und ihrer Benutzung. . Erſtes Kapitel. . Specielle Beſchre bung der Diſtrik te Ic. . 1 1.) Der Hochwaldungen....—„ S. 33. 5 II.) Der Niederwaldungen...„. 79· Zweytes Kaprtel. Ueber die Zuſammenſtellung des periodiſchen Holzertraͤges ꝛc.... 39. . Drittes Kapitel. Ueber den Wirthſchaftsplan und die General⸗ Controle ꝛc. 8.. 90. . Viertes Kaite. Ueber die Reviſion der Holzertrags⸗Berechnung.. 4. 96. Fuͤnftes K a.p 1 t el. . Ueber die Benutzung und Verwendung des Holzertrages ꝛc.... 101. Sechſtes Kapitel. „¹ Ueber den Ertrag und die Verwendung der zufälligen Nutzungen und Nebenproducte zc.. 102. Siebentes Kapitel. Berechnung des jährlichen Geldertrages der ſämmtlichen herrſchaftlichen Waldungen. 2 104⸗ unzen. Vierter Abſchnitt. Beſchreibung der Gemeinds⸗Maͤrker⸗ adelichen⸗Pfarr⸗ und Privatwaldungen, Erſtes Kapitel. Von den Gemeindswaldungen.. 105. 3wehtes Kapitel. Von den Mürkerwaldungen..„* 119. Drittes Kapiter. 1 Von den adelichen Erblehnwaldungen.. 121. Viertes gapiter.. Ven den Pfarrwaldungen 3 4. 1224. günftes Kapitel. Von den Privatwaldungen.. 4 8325. . 1. Sechſtes Kap kt e k. 1 Zuſammenſtellung der ſummariſchen Größe und des Natural⸗Ertrages der Gemeinds⸗Märker⸗ NM adelichen⸗ Pfar⸗ und Privatwaldungen....* 2283. Sie⸗ XII Inhalt. Siebentes Kapitel. Ueber die Leſchaffenheit und Verbeſſerung der Gemeinds⸗Märker ꝛc. Waldungen.. S. 100, Achtes Kapitel. Won den Abgaben, welche aus den Gemeinds⸗ Mälke ꝛc. Waldungen in die herrſchaftliche Caſſe entrichtet werden müſſen... A Neuntes Kapitel. Vergleichung der Helz⸗Preduction des ganzen Forſtes mit den wedüerfniſſen der Bewohner deſſelben. za Zweyter Haupt⸗Theil. Vom Jagdweſen. Erſtes Kapitel. Von den Gegenſtänden, Eigenſchaften und Verwaltung der Jagd⸗ 2.— 4 Zweytes Aarite. 1 Von der Jagddienſtpſichtigeit der Unterthanen.. 8..„ Drittes Kapitel. Ueber die Wildfolge und ſonſtigen Gerechtſame ꝛc..*. G t VBiertes Sapitel Ueber den Ertrag der Jagd........ 4 Dritter Haupt⸗Theil. Von der wilden Fiſcherey. Erſtes Kapitel. Beſchreibung und Mdyerion der Flüſſe und Baͤche.... 38 Zweytes Kapit el. Ueber die Eigenſchaften⸗ Verwaltung und Ertrag der Fiſcherey.. 7.„ 1 Drittes Kapitel. Bemerkungem⸗ über die Flüſſe und Bäche, in Betreff eines allenfalls möglichen Flößweſens. Sodann folgt: 1.) Eine ſummariſche d berſcht giler Geldeinkünfte Ai bi⸗ Harrſchaft⸗ in Betreff dieſes Forſtes... W. 2.) Die Resapitulation der dommoriſchen Geößen und des jährlichen Natural⸗ . Ertrages der ſämmtlichen Waldungen dieſes Forſtes... 15 3.) Die Nachträge nach ihren verſchiedenen Rubriken....„ an 9,22 ——EE* . 8 — ä8 8 8 1 ¹9— tliche 4 8* 4 4 1 Ein lei t un g. 1n N. dem Setnfe der General⸗ Fbeſt. Bermefſungs⸗ und Taxations⸗Direction zu Waldenburg vom 20ten May des vorigen Jahres(1803), iſt die Meſſung und Taxation des Dia⸗ nenburger Forſtr. evieres befohlen, und erſtere dem Geometer Klein zu Dorndorf, letztere aber dem Oberförſter Eichel zu. Hubertusburg, unter meiner, des Oberforſtmeiſters Löwenſtein zu Trachenfels, ſpe⸗ geieller Dixeghion, übertragen worden. In Gemäßhheit dieſes Auftrages ſollen nur die herrſchaftlichen Waldungen in dieſem Forſtreviere ſpeciell gemeſſen und taxirt, die Größe und der Natural⸗ Ertrag der übrigen Waldungen in dieſem — 4 4* . 1 Forſte hingegen ſollen generell überſchlagen und angegeben werden; weil die Gemeinden und Privat⸗ Waldbeſitzer die zur ſpeciellen Meſſung und Taxation ihrer Waldungen erforder⸗ 1 lichen Geldſümmen obre bber Hand noch Kicht an wenden Tnnen. 1 . Zugleich; iſt in jenem geeſeripte befshlen wenden, daß. ſowahl t die Mee efſung, als die Taxation und z. Beſchreibung dieſes Forſtes genau nach Hartiges Anweiſung zur Taxation und Beſchrei⸗ bung der Forſte vollzogen, und daß alſo der Geometer Klein auf die im 1ten Theile dieſes Werkes bbefindliche Inſtruction verpflichtet— hingegen ich, der Oberforſtmeiſter Löwenſtein, und der Oberförſter Eichel darauf vereidet werden ſollen, daß wir die Taration und Beſchreibung dieſes Forſtes nicht allein ſo zuverläͤſſig als moͤg lich, ſondern auch der vorhin erwähnten Hartigſchen Anweiſung vollkommen gemaͤß⸗ verrichten wellen,. 4 veſens. 5 2 Alle dieſe Vorſchriften ſind ſo genau, wie möglich, befolgt, und die Reſultate der angeſtellten Un⸗ terſuchungen in nachfolgende Beſchreibung ſyſtematiſch zuſammengetragen worden. n Bettef Natural: ———y— — ͤͤͤͤͤͤ— 2 Vorerinnerung. D. Wiſſenſchaft, Waldungen zu taxiren, oder phyſikaliſch⸗mathematiſch zu unterſuchen, wie eilun was für Holz ein Forſt, bey guter Bewirthſchaftung, während einer feſtgeſetzten Umtriebszeit, ſumnat periodiſch und jährlich, mit Rachhaltigkeit liefern kann, iſt ſo vielumfaſſend und verwickelt, daß die zun Lehre dieſer Wiſſenſchaft, die man in Hartig's Anweiſung zur Taxation und Beſtu⸗ vung der Forſte ſinden wird, hier nicht vorgetragen werden kann. V Wir müſſen daher den Leſer dieſer Forſtbeſchreibung auf jene Schrift verweiſen, und bemerken i V die Taxation und Beſchreibung des Dianenburger Forſtrevieres, dem Befehle der General⸗h Vermeſſungs⸗ und Taxations⸗Direction gemäß, genau nach Hartig's Anweiſung und thode vollzogen werden mußte. Ueber die Taxations⸗Methode ſelbſt bleibt uns alſo weiter nichts zu ſagen übrig.— Don müſſen wir den Leſer mit den Vorarbeiten und Hauprgrundſätzen, worauf die folgende Holzennz berechnung des Dianenburger Forſtes geſtützt iſt, etwas näher bekannt machen, ehe wir zur Beſchnin und Taxation ſelbſt übergehen können.— Jeder Nachdenkende— wenn er auch die ganze Lehre mn Forſttaxation nicht vollkommen gefaßt haben ſollte— wird dadurch eine richtige Idee vom Gangt d wichtigen Geſchäftes erhalten, und ſich vollkommen überzeugen, daß das vorgeſteckte Ziel nur afin gewählten Wege ſicher erreicht werden konnte. nl 261 An dieſer vollkommenſten Ueberzeugung iſt uns ſehr viel gelegen; denn ohne ſie würden undeſt' liche Mühe und beträchtliche Koſten unnütz verwendet worden ſeyn.— Auch würde man auf die ui und Ausführung des entworfenen Wirthſchafts⸗ und Benutzungs Planes nicht rechnen dörfen, wemn line V ner, die künftig das Forſtweſen dirigiren, von der Aechtheit dieſer Plane ſich nicht überzeugen könna. Doch, dieſe Beſorgniß hegen wir nicht, weil unſere Plane und Berechnungen auf Nan Mathematik geſtützt ſind.— Erſtere bleibt an demſelben Orte unter den nämlichen Umſtänden in in Wirkungen gleich, und letztere iſt ohnehin untrüglich.— Bey Befolgung der ertheilten— ſchriften wird und kann alſo die Nachkommenſchaft nur diejenigen Reſultate finden, nach welchen it alſo ſehr lange vorher, die Berechnungen gemacht worden ſind. N 2 Eiſt ud etna kich tirten Ynt neym le WA —ööööö—ö—ö—v—ö—v—vv——v—OvvOO—O—ö——O———O——O—ꝝ—O——O—b—bbſbſbſbſbbb Borerinnerung. — Jeder Berechnung dieſer Art muß aber bekanntlich vorausgehen: 2.) die Berichtigung und Defeſig ung der Grenze des Waldes, der taxirt werden ſoll: a.) die Meſſung, Kartirung und Berechnung deſſelben: 3.) die Eintheilung in Haupttheile und in Diſtrikte oder Jagen: uichen, win 4.) die Beſtimmung der künftigen Holzerziehungs⸗Methede für jede wia . Holzart: iebezeit, umn ricket, daß nn 5.) die Unterſuchung des Zuwachſes an den ſchon erwachſenen Bäumen, n and Kiſte nach Verſchiedenheit der Holzart, des Alters, des Bodens, und der Lage: 6.) die Beſtimmung der Umtriebszeit für jede Holzart, und 1, und bemain, 7.) die Unterſuchung des periodiſchen Ertrages, welchen jede Holzart, Generalet bey der beſtimmten Behandlungsart und Umtriebszeit, auf gutem, Anweiſung uhh mittelmäßigem und ſchlechtem Boden, Morgenweiſe liefern wird. Erſt nach Endigung dieſer wichtigen Vorarbeiten kann die Taxation ſelbſt vorgenommen werden. übrig.— da felgende häßn Daß, und wie alles dieſes geſchehen ſey,— dieß werden wir nun beſtimmt und ſo kurz, wie ewir zur Häte⸗ möglich, zu entwickeln ſuchen.— ſe ganze bihen dah 4 2 de wen Gh I. Von Berichtigung und Befeſtigung der Grenze. eckte Ziel un Die Grenzen der herrſchaftlichen Waldungen in dieſem Forſte ſind im Jahre 1802 von der dazu ernannt geweſenen beſondern Commiſſion, die aus dem Amtmann Wilhelmi zu Hehenſtein und Oberföorſter Eichel zu Hubertusburg deſtand, allerwärts herichtiget, und auf allen Winkeln mit gehauenen und nume⸗ rirten Steinen beſetzt worden. Auch hat man in demſelben Jahre die Entfernungen der Steine und die Winkel, die ſie bilden, durch den nun verſtorbenen Feldmeſſer Hofmann von Roſenthal geometriſch auf⸗ nehmen, und nicht nur eine planmäßige Grensvermeſſungs⸗ Tabelle, ſondern auch ein lega⸗ nungen uf Gan les Gre nzprotoeoll derferdigen laſſen. hen Unſdn, er ertheiu en, nach naht eſie wunnu irde man aifls en dorfen, 3 berzeugen dn Eben 3 it die Landesgrenze gegen das gräͤflich hohenhorſtiſc⸗ vollkommen berichtiget und von ke ner Irrung etwas bekannt. A 2 II. Original a Voperinnerung. II. Von der Meſſuns,„Kartirung und Berechnung dieſts Forſtes. Im vorigen Jahre 1805 ſind die zum Dianenburger Forſtreviere pehöesgen herrſ ſcaftlicen A. dungen durch den Geometer Klein von Dorndorf, auf Special⸗„Befehl der General⸗ Forſtverng ſungs⸗„Direction, gemeſſen, kartirt und berechnet worden.— Die damals verfertigte Specic Karte hat man bey der Taxation zum Grunde gelegt und ſehr richtig befunden. Ein auf die Hälfte g Maasſtabs redueirtes Exemplar davon wird man ne ber iſt in die Forſtkarten⸗ Kammer abgegeben worden. daß zur Meſſung dieſes Forſtes das rheinländiſche Men Zugleich bemerken wir noch, ſche Schuhe auf eine Längenruthe, und 460 ſolcher Duun braucht worden iſt, und daß 26 rheinländi ruthen auf einen Morgen gerechnet worden ſind. III. Von der Eintheilung der herrſchaftlichen Waldungen dieſem Forſte. Bey der in dieſem Jahre vollzogenen Taxation der herrſchaftlichen Waldungen in dieſem Forſit die zuſammenhängenden Wa der getrennt worden, und man hat bey Anordnung dieſer Schneißen darauf Rückſicht genommen, diii zur Holzabfahrt, zur Köhlerey und zur Jagd möglich bequeme Richtungen erhielten, m zugleich die periodiſchen Wirthſchaftstheile abſonderten.— Man hat ſich daher Abſteckung dieſer Schneißen mehr nach der Localität, als nach der Symmetrie gerichtet, und ſie auht ſonders dahin gelegt, wo die ohnehin nöthigen Hauptwege in dieſelben geleitet werden konnten. Die Namen der abgetheilten, und der abgeſondert liegenden Diſtrikte, deren Zahl ſich in jem Forſte auf 13 beläuft, wird man in der beygefügten General⸗ Vermeſſungs⸗ Tabell ünden, und ihren Zulammenhang und Lage auf der Karte ſelbſt ſehen Die Unbeträchtlichkeit der herrſchaftlichen Waldungen in dieſem Forſte und die Lage dieſer güu gen ſelbſt, haben nicht nöthig gemacht/ da8 Ganze in perlchiedene H a u pt. föaftetheile zu trennen. Uebrigens bemerken wir der Donnerberg und der Rehberg, in dreyßig S Schläge abgetheilt worden ſind. ben dem Titel gegenwärtiger Beſchreibung finden, w lddiſtrikte durch anderthalb Ruthen breite Schneißen von iu noch, daß die Niederwald⸗Diſtikte in dieſem„ Pare, 13p Bey Abtheilung iſt bloß auf das Productions⸗ Vermöͤgen des Bodens und auf ſchickl lida 8 guſan fun we 7 And jetri ung e flt ſt es bwitk enfü ſoch nai ——— 4 4 — 6 3 1 G 1 n nnrnn een meren 1'z nei nen* 3“ 1— Vorerinnerung. r Schläge Rückſicht genommen worden, die alſo nur dann gleichen Ertrag lie⸗ un uung un Zuſammenhang de urchaus guten Holzbeſtand haben werden. fern werden, wenn alle Niederwaldbeſtände d erſchafit g, e„ Die Ochlagabthellung ſelbſt iſt nach den Grundſätzen vollzegen worden, die man in Hartig e I Farſaang Anweiſung zur Taxation und Beſchreibung der Forſte, iten Theile, finden kann. Nfertigte d, n auf wßi IV. Von Beſtimmung der kuͤnftigen Holzerziehungs⸗Methode hreidung fi, fuͤr jede Holzart. Es iſt bekannt, daß die Grundſaͤtze, nach welchen die Holzzucht in einem Forſte hetrieben wird, den Ertrag deſſelben großen Theils beſtimmen.— Der künftige Er⸗ trag eines Forſtes läßt ſich folglich nur alsdann vorausberechnen oder taxiren, wenn die Grundſätze feſtge⸗ ſtellt ſind, nach welchen die Holzzucht in demſelben Forſte künftig betrieben werden ſoll. Eben ſo begreiflich iſt es aber auch, daß Abweichungen von dieſen Grundſätzen große Differenzen im berechneten Ertrage Walduiza bewirken werden. diſche MA) 16o ſälcher dn Um dieſe Differenzen zu verhindern, wollen wir hier die Hauptgrundſäͤtze der natürlichen Holzzucht anführen, worauf die Holzertragsberechnung des Dianenburger Forſtes geſtützt iſt, und wir er⸗ n in diſen zin n des innern Forſtbetriebes, oder der Forſtwirthſchaft, die genaueſte Befolgung chneißen mt ſuchen die künftige Directio cht genomma d nachſtehender, durch lange Erfahrung bewährt gefundener Grundſätze und Regeln zu bewirken. 9j en, g. 3 3 angan rie 1.) Wenn ein haubarer Diſtrikt, der lauter Buchen, oder Buchen mit Eichen Nan hat ſih vermiſcht, enthält, abgetrieben und verjüngt werden ſoll; ſo müſſen in dem etwas rauhen Clima dieſes Forſtes ſo viele der ſchönſten Stämme ſtehen bleiben, daß die ichtet, undi en berühren können. n konnttn. Spitzen der Aeſte ſich vollkomm Dunkelſchlag muß in dieſer Stellung ſo lange Zaht ſitu 2.) Ein ſolcher Beſaamungs⸗ oder buchenem Nachwuchſe, von bis 1 Schuh Länge, ſſungi⸗de bleiben, bis er hinlänglich mit jungem verſehen iſt. 3.) Wenn ſich der Nachwuchs in gehöriger Menge eingefunden und die vorhin beſtimmte Größe a up, erreicht hat, ſo muß ihm dadurch, daß man die Hälfte und vorzüglich die ſtärkſten Saamenbäume wegnimmt, mehr Luft gemacht werden. Doch müſſen in dieſem rauhen Clima ſo viele Stämme ſtehen bleiben, daß ſie den jungen Nachwuche ieſem bech/ vor Froſt und Hitze ſchützen, und ſelbſt den Schlag noch nothdürftig beſaamen können, orden ſin wenn durch ganz beſonders ungünſtige Umſtände der junge Nachwuchs großen Theils wieder Hauf foi 1 die Lage deid ruinirt werden ſollts. 1 . 4.) In 4.) G — 6.) 8.) Vorerinnerung. In jeden Dunkelſchlag des Buchenwaldes, der im nächſten Jahre gelichtet wird, ain, wenn es zu dieſer Zeit wegen Mangel an Saamen nicht geſchehen kennte, doch unfehl⸗ bar in jeden Lichtſchlag, müſſen in der Entfernung ven 3 bis 10 Schritn Eicheln untergehackt werden, damit die Nachkommenſchaft das nöthige eitne Bau⸗ und Werkholz beym Abtriebe der Buchenwaldungen zugleich finden kann. Wenn der junge Nachwuchs, im Durchſchnitte genommen, 2 bis 3 Fuß hoch gewona iſt, ſo müſſen alle alte Buchen, ſammt den ſchadhaften und ſchlechtgewachſenen oder ganz ſin ken vollkommen haubaren und überſtändigen Eichen, herausgenemmen werden. Von denſlin⸗ ſten und dauerhafteſten Eichen ſind aber unfehlbar ſo viele überzuhalten, als in weſe⸗ —y— ciellen Bewirthſchaftungs⸗Vorſchrift für jeden Diſtrikt oder jede Abtheilung beſtimmt iſ, ä dieſe Eichen zur Befriedigung der Bau⸗ und Werkholz⸗Bedürfniſſe in entfernteren Pnin nöthig ſind, und bey Berechnung des Bauholz Ertrages auf dieſe Stämme beſondere Ni⸗ ſicht genommen worden iſt,— Es dürfen daher die zur Ueberhaltung beſtimmten Ein um keinen Preis und unter keinerſey Vorwand abgegeben werden, wenn der entwein Bewirthſchaftungs⸗ und Benutzungsplan nicht in Unordnung kommen ſoll. Sollten nach bieſer letzten Hauung, die bekanntlich der Abtriebsſchlag heißt, trächtliche leere Stellen im Schlage ſich finden, die bey genauer Befolgung vorſtehen Regeln, nur durch unvorſichtige Bearbeitung und Abfahrt des Holzes, oder durch ſeh Unglücksfälle entſtehen können; ſo müſſen ſolche, ohne Aufſchub, mit kleinen Buc⸗ und Eichenſtämmchen in der Entfernung von 2 bis 3 Fuß bepflanzt, von der Beſaamung an, bis er dem Viehe vollkommen entwachſen iſt, aufs ſtrengſ heegt werden. Im 5o bis 60 jährigen Alter bes neuen Beſtandes iſt derſelbe zum erſtenmale von min drücktem Stangen⸗ und Reidelholze zu befreyen. Bis dahin aber darf, auſſer dem aln falls angeflogenen Aſpen⸗ und Saalweidenholze, nichts daraus genemmen werden, weil Schneeanhang und Duft, der im Dianenburger Forſte ſehr gewöhnlich iſt, die frühe plänterten jungen Waldungen ſehr beſchädigen, und viele ganz ruiniren würde.— † dieſer erſten Durchplänterung im 60jährigen Alter der Buchenbeſtände müſſen auf im rheinländiſchen Morgen die beßten 600 bis 800 Reidel ſtehen bleiben. Dieß wird Ris dem nur einigermaßen vollkommenen Beſtande von 50 bis 60 jährigem Alter erfelgen, wenn die Forſtbedienten genau darauf halten, daß kein Stamm der erſten un zweyten Claſſe weggehauen wird. und jeder Stah 1 b Im 9o jährigen Alter des nach der vorigen Beſtimmung im 6oten Jahre durchpläͤntenn Buchenbeſtandes muß derſelbe noch einmal von übergipfeltem Reidelholze befreyet und 6 durhe — Fuß hat knh hſenen eder ei erden. Lan ten, als i ung beſtinmt entfernteren gen ämme beſonden ng beſtinnen h wenn der eunwe oll. boſchlag hai, zefolgung dulſe es, oder duch wit kleinen d t, und jeda? iſt, aufs ſtm erſtenmale ur arf, auſſet mai ꝛmen werden, i glich iſt, di i niren würde⸗ inde müſſen n en. Dieß win rigem Ali filt m der uiten Jahre durhhte ſpolze beftegen d —— 3 ——y uM 1 9.) 10.) — Porerinnerung./ durchplaͤntert werden, daß auf jedem Morgen, wenn der Boden zut oder mittelmaͤßig iſt⸗ m Durchſchnitte genommen, die beßten 300 Stämme, wenn der Boden aber ſchlechter, als mittelmäßig, ſeyn ſollte, die beßten 400 Stämme, bis zur Haubarkeit im 12oten Jahre ſtehen bleiben. 3 1 Die reinen Eichenbeſtände müſſen wie die Buchenbeſtände behandelt werden. Nur iſt der Dunkelſchlag etwas früher zu lichten, weil die jungen Eichen den anhaltenden Schatten nicht ertragen können. Sie werden übrigens, wie die Buchenbeſtände, im 60 und 9o jährigen Alter durchpläntert. Da ſie aber ſtärkere Stämme liefern ſollen, als die Buchenwaldungen; ſo müſſen ſis auch eine längere Umtriebszeit haben, und daher im 120 jährigen Alter bis auf die beßten 20 Stämme, und im 250 jährigen Alter bis auf die beßten 150 Stämme pro Morgen durchhauen, und im 18oten Jahre als haubar, wie die Buchenbeſtände, wieder abgetrieben und verjüngt werden. Sollte aber ein 210jäh⸗ riger Umtrieb beſtimmt ſeyn, ſo iſt im 180 jährigen Alter der Beſtand eines jeden Morgens bis auf die beßten 100 Stämme abermals zu vermindern, und die Verjüngung im 210ten Jahre vorzunehmen. Die Fichtenbeſtände in dieſem Ferſte ſind da, wo ſie vor dem Winde geſchützt liegen, beym Abtriebe ſo zu hauen, daß auf jedem Morgen ſo viele der kürzeſten und äſtigſten Stämme ſtehen bleiben, als nöthig ſind, um zu bewirken, daß die äußerſten Spitzen ihrer längſten Aeſte ohngefähr 8 bis 10 Fuß von einander entfernt ſind.— In dieſer Stel⸗ lung bleibt der Schlag, bey zugelaſſener Behütung mit dem Viehe, bis hinlänglicher Saa⸗ men an den Bäumen hängt. Alsdann muß im naͤchſten Frühjahre, wann der Saamen ſtark ausfliegt, die Oberfläche des Schlages mit eiſernen Handrechen oder mit einem ſperri⸗ gen Schleppe⸗Buſch ſtark überkratzt, die allenfalls zu ſehr beſchwühlten Stellen, vor dem Abfliegen des Saamens, durch Aufkippen mit der Hacke, verwundet, und der Schlag in die ſtrengſte Heege gelegt werden.— Sind nachher die jungen Fichten in hinläͤnglicher Menge erfolgt, und 6 bis 10 Zolle hoch geworden; ſo müſſen alle Saaibäume bey Schnee gehauen, und auf die ſchicklichſte und unſchäͤdlichſte Art an den Saum des abgetrtebenen Schlages gebracht werden.— Sollten aber noch leere Stellen im Schlage vorkemmen, ſo müſſen ſolche in demſelben, längſtens aber im naͤchſten, Fruhjahre mit 6 bis 8 Zoll hohen, recht geſunden Fichtchen, in der Entfernung von 3 Fuß, bepflanzt und in jedes nur 6 Zoll tiefe Pflanzloch zwey ſolcher Stämmchen, 4 bis 6 Zolle von einander entfernt, geſetzt werden, damit keine Nachbeſſerung nöthig werde, wenn eins von beyden Staͤmm⸗ chen verderben ſollte.— Dieſe Regel iſt übrigens bey allen Pflanzungen zu befolgen, wenn die zu verſetzenden Stämmchen klein find, und man nicht nöthig hat, auf Erſparniß der Pflänzlinge zu ſehen, die oft in unzählbarer Menge aus den natürlichen und künſtlichen Schlägen und Saatplätzen, ohne den mindeſten Nachtheil, genommen werden können.— Sellte ——ſ Holzertrag zu erlangen, der bey der Taxation berechnet worden iſt.— Abweichungen von dieß 4 theilige Differenzen im Holzertrage des Forſtes entſtehen. E 8 nach angeſtellten Verſuchen, finden kann, ſo iſt derſelbe, gegen die Weſtſeite hin, Theilweiſe kahl ahn treiben, und alsbald aus der Hand wieder zu beſaamen. Uebrigens ſind die Fin. beſtände, von 30 zu 30 Jahren, zu durchpläntern und ven unterdrücktem Holze, freyen. Mehr, als ganz unterdrücktes und übergipfeltes Holz, dan aber ſchlechterdings nicht genommen werden, und es müſſen nach u Durchpläͤnterung, die nur auf gutem Boden ſchon im 50 bis Ao jährigen Alter us 4. ſtandes geſchehen kann, die beßten 1600 bis 2000 Stämme— im 60 jährigen Uaie beßten 600 Stämme— und im 90 jährigen Alter die beßten 300 Stämme, bis mrhu barkeit im 120ſten Jahre, ſtehen bleiben. V Die Niederwaldungen in dieſem Forſte ſind immer von der Mitte des Monath, his in die Mitte des Monats April, nach den bekannten Regeln, abzutreiben, um dem Ausſchlage der Stöcke unfehlbar zu raumen.— Sollten ſich in dieſen erſt thi, benen Schlägen kleine leere Stellen finden, ſo find dieſelben vorzüglich durch Nachpflan größere Blößen aber durch Saat, ohne Aufſchub, wieder vollſtändig zu machen. b 11.) 4 12.) Die in der ſpeciellen Beſchreibung dieſes Forſtes verordneten Culturen der jetzt hett Flächen ſind ſo bald, als möglich, nach den Regeln zu vollziehen, die aus Har Lehrbuche für Förſter 5te Auflage, entnommen werden müſſen.— Von dieſenih buche iſt ohnehin jedem Forſtbedienten ein Exemplar als herrſchaftliches Indu rienſtück zugefertigt und die darin abgehandelte Holzerziehungs⸗ und Behanet Methode, als von der Direction des Forſtweſens approbirt, geſetzmäßig vorziſt worden.— Man eupfiehlt nur noch aus Erfahrung, daß bey der Holzſaat, w egen rauhen Clima's in dieſem Forſte, auf jeden Mergen ½ Saamen mehr men werden muß, als in jener Anweiſung beſtimmt iſt.. Vorſtehende, und alle übrige in Hartig's Lehrbuche für Förfter enthaltene Nnmd Worſchriften muͤſſen alſo genau in Ausübung gebracht werden, um die ſchon vorfindlichen Wen möglich ſtarken Zuwachs zu beingen, recht vollſtändige nete Waldungen zu erziehen, und überhad 1 8 A 5 m ſchriften werden Unvollkommenheit in Ben Beſkaͤnden bewirken, und eden dadurch werden dann auch i usgeſat ſn, 1 Schun g ilweiſe k igens ſind nh drückten 30 3 elt 4s hal 1 müſſen nat hi ſährigen A9 60 ſähriged Stämme, bi he A Ritt das Menatt abzutreiden, a. hin dieſen ai a ich durch Aadfſu zu machen turen der jch ſe 1, die aut hen n.— Ven ir aftliches 9u. 33⸗ und 2 etmaͤßig wi Helzſaat, vin ½G Saaman ai an r enthalte enet vorfindliche la nunud ehen, un hu zichungen k „werden dann“ —— 4 1n Vorerinnerung. Von Unterſuchung des Zuwachſes an den ſchon erwachſenen Baͤumen, nach Verſchkedenheit der Holzort, des Alters⸗ des Bodens und der Lage. Die Mathobe, nach welcher dee Zuwachs an den jetzt ſchon enmachſehene Stämmen i in dieſem Forſte unterſucht worden iſt, wird man in Hartig's Anweiſung zur finden. Ueber die Verfahrungsart bey dieſen Unterſuchungen haben wir daher weiter nichts zu bemerken, als daß ſie, jener Vorſchrift gemäß, aufs pünktlichſte vollzogen worden iſt, und daß wir bey unſeren Unter⸗ ſuchungen größtentheils ſehr harmoniſche Reſultate gefunden haben.— Auch hat uns die Verſchiedenheit des in dieſem Forſte befindlichen Holzbeſtandes in den Stand geſetzt, den künftigen Zuwachs derjenigen Stämme, die jetzt zwar ſchon haubar ſind, aber doch, zu Gleichſtellung des periodiſchen Holz⸗ ertrages, noch lange Zeit übergehalten werden müſſen, mit der größten Wahrſcheinlichkeit zu beſtimmen. Dech haben wir, aus beſenderer Porſicht, den küͤnftigen Zuwachs niemals genau ſo hoch angeſetzt, als er, nach den Reſultaten der angeſtellten Verſuche, ſehr wahrſcheinlich ſeyn wird. Wir haben dabey immer auf moͤgliche ungünſtige Zufälle Rückſicht genommen, und die Zuwachsanſätze ſo beſtimmt, daß nachtheili ge Umſtände, wenn ſie nicht auſſerordentlich ſind, keinen fühlbaren Unterſchied und merklichen Rückfall im Holzertrage dieſes Forſtes bewirken können. Die beygefügten Erfahrungs⸗ Tabellen D, E, G, H(man findet ſie im aten Theile dieſer Schrift) Taration der Forſte beſchrieben enthalten die durchſchnittsmäßigen Reſultate unſerer wachsunteſuchungen, die wir mit den uns noͤthig geſchienenen Modificationen bey den Zuwachsberechnungen angewendet haben. Zugleich bemerken wir, daß die meiſten haubaren Beſtaͤnde durch Auszäaͤhlen taxirt worden ſind. Man hat dadurch alſo die Stammzahl und ihre Verſchiedenheit ſo genau, wie moglich, gefunden⸗ und folglich auch ihren Zuwachs ſehr genau beſtimmen koͤnnen. Uebrigens iſt die Berechnung des Zuwachſes in jedem haubaren Diſtrikte, wenn der Zuwachs in einer Periede progreſſiv abnimmt, nach der Hartigſchen Anweiſung gemacht, alſo die Zuwachsmaſſe des erſten Jahres mit einem Jahre mehr, als Jahre zur Abholzung Segeben ſind, multiplieirt und das Product halbirt worden. VlI. Von Beſtimmung der Umtriebszeie fuͤr jede Holzart. Nachdem wir nicht nur den Zuwachs an den erwachſenen und jüngeren Holzbeſtänden in dieſem Forſte, ſondern auch das Verhältniß derſelben unter ſich, und alle hierher gehörigen Gegenſtände genau unterſucht hatten; ſo fanden wir am vercheilhaßteſttn und Wweckmäßzgſten, folgende Beſtimmungen in Betreff der Umtriebszeit zu machen: „ 1.) Die — a.) als der Zuwachs vom 6oſten bis 120ſten Jahre. 2.) 3) Da für die unter Buchen oder andere Holzarten . den ſeyn, von Maſt erzogen haben. Vorerinnerung. Die buchenen Hochwaldunge n ſind im Allgemeinen quf einen 120 ährigen Um⸗ trieb geſetzt worden. Bey kürzerem Umtriebe würde diel Zuwachs verlohren gegangen ſeyn, weil die beygefügten Erfahrungs⸗Tabellen beweiſen, daß der Zuwachs auf eine mit Buchen beſtandenen Morgen Hochwald vom uten bis 6oſten Jahre viel geringer iſ, — Auch würde bey kürzerem Umtrite die im rauhen Clima immer mißliche Verjüngung der Beſtände öfters nothwendig geun und man würde dadurch weder gehörig ſtarkes Holz, noch die erforderliche Menge Einen längeren Umtrieb konnte man aber deswegen nit Statt finden laſſen, weil der Vorrath an haubarem Holze nicht groß genug iſt, zit man z. B. einen 150 jährigen Umtrieb beſtimmen wollen, ſo würde man mit dem an, e und drüber alt iſt, 60 Jahre lang haben wirthſchaften müſſen, das jetzt 90 Jahr eſtände 150 Jahre alt ſeyn könnten. Dieſes würde aber eine alln die jetzt 89 jährigen B große Differenz im periodiſchen Ertrage weitem mehr junge wo alſo ſchon nach 30 Jahren die fetzt 89 jährigen Beſtände, als 120 jährig, oder haubar, zum Abtriebe kommen, hat das haubare Holz nicht hingereicht, um in der i Periode ſo viel zu geben, als der liefern ſollte.— Man hat deswegen, um den periodiſchen Holzertrag dieſes Forſtes germaaßen gleich zu dem auch noch genöthigt geſehen, Beſtände der Zten Claſſe zum Abtriebe in der 2ten riode, und Beſtände der Aten Claſſe zum Abtriebe in der 3ten Periode, zu beſtimma, weil es ſonſt nicht würde möglich geweſen ſeyn, den periodiſchen Holzertrag dieſes Fuſt gleich zu ſtellen. Die reinen Eichenbeſtaͤnde hat man auf einen 180 jährigen Umtrieb geſett, nn ſtellen, die ſchlechteſten von den älteſten Beſtänden der à Claſſe ſchon zum Adtriebe am Ende der 1ten Periode beſtimmen müſſen, und ſich auſß ——— des Forſtes bewirkt haben, der im Verhältniſteh Waldungen enthält, als haubare. Selbſt beym 120 jährigen Umtitte, Forſt, im Durchſchnitte genommen, in jeder Penh wir die Eichen von ſolchem Alter zum gemeinen Häuſerbauweſen ſtark genug gefunden ben. Stärkeres Holz ſindet in beträchtlicher Menge in dieſem Forſte ohnehin kei Abſatz, und das Nöthige ſoll, durch Ueberhaltung einzelner ſchöner Sti me, hinlänglich erzogen werden. keine allgemein gleichbleibende Umtriebszeit beſtimmt werden kann, ſondern ditſn alsdann gefällt werden müſſen, wenn gerade der dominirende Beſtand zum Abttct ohnehin viele Eichen zur Benutzung in ihrem höchſten möglitn kömmt; ſo haben wir Alter theils deswegen beſtimmen müſſen, theils aber auch aus der Urſache zum langt Ueberhalten ausgeſeat, um dadunch den periodiſchen Bau⸗ und Werkholi⸗ ertt gemiſchten G V 120 ähige i verlohren dehun uwachs af ag ee viel denn, kürzentn h nothwenai erforderit de ader deznt 4 5 genug in nan wit dag chaften nüſta würde zber iin r im Paniln 2o jährigen Un 120 ſährig, an eicht, um ie. en, in jehn di ag dieſes Fetſa n Beſtänden a! ſenn, und ſih un triebe in der un riode, zu den ttzertrag dießn Uatrieb git ek genug gin Ferſte ehgit⸗ er ſchönui gemiſchtes ie an, ſond iſt Beſtand un. tem höchlen er Urſache zut „ und Ba ————— durch die ſchlechte Q 5.) —ööö—ööͤſſſſ Vorerinnerung. 11 ertrag nach Möglichkeit gleich zu bringen. Es werden alſo dadurch in der erſten Hälfte der Umtriebszeit mehr ſehr ſtarke Eichen zur Benutzung kommen, als von ſolcher Dicke nöthig ſind— und in der Felgezeit kann es daran ebenfalls nicht fehlen, wenn die unter die Buchen gemiſchten Eichen zweymal 420, alſo 240 Jahre alt werden, und wenn man überhaupt die Vorſchrift künftig befolgen würde, die wir zur Bewirthf ſchaftung eines jeden Beſtandes ertheilt haben. Die Fichtenb eſtände in dieſem Forſte hat man im Allgemeinen auf einen 120 fähri⸗ gen Umtrieb geſetzt, weil ſie zur Erziehung Bau⸗ und Werkholzes vorzüglich beſtimmt ſind, und der Erfahrung nach, ſo akt werden müſſen, um Holz von der erforderlichen Stäarke Ausnahmen von dieſer allgemeinen Beſtimmung ſind zuweilen durch beſondere vorzüglich aber durch die Gleichſtellung des periodiſchen Ertrages, und auch aualität des gegenwärtigen Beſtandes und des Bodens, bewirkt worden. zu liefern. Umſtände, Für die Niederwaldungen überhaupt hat man einen 30jährigen Um⸗ trieb feſtgeſetzt, weil durch denſelben nicht allein Holz von erforderlicher Stälke erlangt, ſondern auch die größte mögliche Zuwachsmaſſe gewonnen afra, wovon die Erfahrungs⸗ Tabelle K den heſten Beweis giebt. Alle dieſe Umtriebsbeſtimmungen ſind von der General⸗ Forſtvermeſſun gs⸗ und Taxa⸗ tions⸗Direction genehmigt, und hierauf bey der Taxation des Dianenburger Forſtrevieres zum Grunde gelegt worden.— VII. Von Unterſuchung des periodiſchen Ertrages, welchen jede Holzart bey der vorgeſchriebenen Holzerziehungs⸗ Methode und Umtriebszeit auf gutem, mittelmaͤßigem und ſchlechtem Boden Morgenweiſe liefern wird. Nachdem die Holzerziehungs⸗ Methode und die Unntriebszeit, wornach der Dianenburger Forſt künf⸗ tig behandelt werden ſoll, feſtgeſetzt waren, und nachdem man die gegenwärtige Maſſe und den känfti⸗ gen Zuwachs an den jetzt ſchon haubaren Beſtänden erforſcht hatte, um beſtimmen zu können, wie viel Holz dieſe jetzt ſchon hauharen Beſtände bey ihrem Abtriebe liefern werdenz ſo müßte man auch noch unterſuchen, wie ſtark der Ertrag ſeyn werde, der durch die periodiſchen Zwiſchen⸗ nutzungen und durch den künftigen Abtrieb der jetzt noch nicht haubaren Wal⸗ dungen, und ſelbſt derjenigen Beſtände, die während der Umtriebszeit erſt noch erzogen werden ſollen, erfolgen wird.— Ohne dieſe Vhnterſahung würde der wahre B2 Holz⸗ 42 Vorerinnerung, Holzertrag dieſes Forſtes nicht haben beſtimmt werden koͤnnen, weil der Tarator alle Holp maſſen in Anrechnung bringen muß, die binnen der angenommenen oder 7, 1 menen geſchriebenen Umtriebszeit aus dem Forſte erfolgen. ihrer 1 ſiht Betrachtet man nun die Regeln und Vorſchriften, die, nach den vorausgeſchickten Beſtimmungn, Wu Fünftig bey der Holzzucht befolgt werden ſollen; ſo fließen daraus folgende Grundſatze: a 2.) Die Buchenbeſtände ſollen, zur Beförderung ihres Wachsthums, im 60, 1 V de 90 jäͤhrigen Alter von unterdrücktem Holze befreyet, und, wenn ſie 120 Jahre alt ſi, lizen apbgetrieben und verjüngt werden. 2.) Eben deswegen ſollen die Eichenbeſtände im 6oſten, im goſten, im 12oſten undn. 25oſten Jahre ven unterdrücktem Holze befreyet, oder durchpläntert, und im 18o jihie 6 gen Alter abgetriehen und verjüngt werden. mt 3.) Die Fichtenbeſtände ſind aus derſelben Urſache von 30 zu 30 Jahren von unn drücktem Holze zu reinigen, und, nachdem es Boden, Lage und Bedürfniß erforde entweder im goſten oder im 12oſten Jahre abzutreiben; und 4.) Die Niederwaldungen ſind alle 30 Jahre abzuholzen. Um aber zu erfahren, was fuür einen Ertrag jede Holzart, bey jeder vorhin beſtimmten Du hauung oder Durchplänterung„ und endlich auch bey dem völligen Abtriebe, Morgenweife kiefern nih wenn der Beſtand vollkommen iſt, mußten viele Verſuche in vollkemmenen Beſtänden von dem unn erwähnten Alter auf dieſelbe Art gemacht werden, wie ſokches im Aten Abſchnitte des erſten Theiles un Hartig's Anweiſung zur Taxation der Forſte gelehrt wird, auf die wir den Leſer verwaſt müſſen, um hier nicht allzuweitläufig zu werden. n Die Reſultate von dieſen Verſuchen, die man theils im Dianenburger Forſte ſelbſt, theils in ni engrenzenden Forſten, die in Rückſicht auf Boden und Lage dem Dianendurger Forſte gleich ſind, macht hat, wird man in den beygefügten Erfahrungs Tabellen D, E, G, H verzeichnet findn Die Anſätze in dieſen Tabellen ſind von der Generol⸗ Vermeſſungs⸗ und Taxations⸗d reckion approbirt und hierauf mit den nörhigen, den Umſtänden nach, gsmachten Moderationen bh der Taxation dieſes Forſtes zum Grunde gelegt worden.— V — 9) Dieſe Erfahrungs⸗Tabellen, die der erſte Theil dieſes Werks enthält, werden hier in die⸗ Forſibefchreibung gerüst — ten Beüinan 120 Jahn i im muſen in t, und in rhſt do Jahren den w Bedürfuiß eiann in beſtimmi d rgenweiſe mein unden von den des erſten dhi wir den Leſami — felbſt, thai Forſte gleihi verzeichret fund 5 Taxatiu⸗! hten Medeunuf — rbeſchreirang l 1—— IIEEEEEWW Vorerinnerung. 13 Wir bemerken nur noch, daß wir beym Anſatze des Ertrages, welchen die jetzt jungen unvollkom⸗ menen Beſtande bey jeder Durchplänterung und bey dem Abtriebe künftig liefern werden, auf den Grad ihrer Unvollkommenheit und auf die Periode, his wohin ſie ſich erſtreckt und den Ertrag mindert, Rück⸗ ſicht genommen haben.— Auch haben wir auf die Anzahl und die Verdämmung der in den jungen Waldungen zur Ueberhaltung beſtimmten Baͤume, ſo wie auch auf beſonders ungünſtige Lage, auf wahrſcheinlich ſtarken Frevel und auf alle Umſtände, die mit einiger Wahrſcheinlichkeit vor⸗ hergeſehen werden können, bey der Holzertragsberechnung reflectirt, und im Zweifel den Anſatz lieber etwas zu gering, als zu hoch gegriffen. 3 Dieſes wird hinreichen, um jeden Leſer von der phyſikaliſch⸗mathematiſchen Richtigkeit der Taxa⸗ tien des Dianenburger Forſtrevieres zu überzeugen. Zum Ueberfluſſe aber wollen wir die ganze Verfah⸗ rungsart hier kurz wiederholen. 2.) Der Forſt wurde begrenzt: 2.) Nachher wurde er gemeſſen, kartirt und berechnet: 3.) Hierauf folgte die Eintheilung in Diſtikte: 4) Es wurde beſtimmt, auf welche Art die Holzzucht küͤnftig betrieben werden foll: 5.) Der jetzige und künftige Zuwachs an den erwachſenen Baͤumen jeder Art wurde unter ſehr verſchiedenen Umſtaͤnden unterſucht: 6.) Es wurde die Umtriebszeit für jede Holzart im Allgemeinen feſtgeſetze: 7.) Man unterfuchte bey jeder Holzart den Ertrag, welchen die vollkommenen, jetzt jungen, oder wäͤhrend der Uimtriebszeit noch zu erziehenden Beſtände, bey den verordneten Durch⸗ plänterungen und auch bey dem Abtriebe, Morgenweiſe liefern werden: 8.) Nach dieſen Vorarbeiten wurde jeder Diſtrikt nach Größe, Lage, Boden und Holzbeſtand fpeciell beſchrieben: 9.) Es winde ſeine künftige Behandlung oder Bewirthſchaftung beſtimmt, und a0.) ſein periodiſcher Ertrag, den zuvor gemachten Erfahrungen und den coneurrirenden Um⸗ ſtänden gemäß, auf die ganze Umtriebszeit berechnet: 21.) Hierauf wurde der periodiſche Ertrag in Special⸗ und General⸗Tabellen zuſammengetragen, um ihn mit einem Blicke uberſehen zu koͤnnen, und. 32.) 2— 8———————————————„———— 3—— 2———— 4 4 8 Se. 2.he Keed 2—. —————————** 5 5— 3 1 —————————— 4 ————————————— 5—————b 8———— B orerinnerung. 23.) wenn der veriodiſche Ertrag nicht einigermaaßen gleich, oder in einer ſalchen Progneſin war, wie man es nöthig fand; ſo ſuchte man ſolches, durch Verſetzung der za benutzung einiger ſchicklichen Diſtrikte aus einer Periode in die andere, nach Möglichkei bewirken.— Doch wurde hierbey, und überhaupt beym Entwurfe des ganzen An ſchaftsplanes auf den Zuſammenhang der Diſtrikte, die in einer Periode zum Aötii. Vorzüglich aber hat man alz; ſchlechte, anbrüchige oder ſehr alte Holz und alle unvollkommenen Beſtände zur Benuzun in der erſten Periode beſtimmt— diejenigen Bäume und Beſtäaͤnde aber, woran ni ſceinlich noch ferner ein ſtarker Zuwachs Statt finden wird, hat man zur r Benußahs kommen ſollen, nach Möglichkeit Bedacht genommen. S entfernless Petioden aufgeſpakt. Den ganzen Plan, vomnach die Beſchreibung dieſes Forſtes gemacht worden iſt, wird marlih gens in dem Inhaltsverzeichniſſe finden, und beym Durchleſen dieſer Beſchreibung ſelſt wird nu i jeden Oegenſtand die gewünſchte Aufklärung erhalten. Erßer 2 — ſelchen hugi erſetung d hun nach Mach, e des dansdi Periode un ) aber ha n eſtände mt dn e aber, u nan zur Ban en iſt, witd te ng ſelhſt wid men —— 15 eceseecedeseeeeceececceee- eGeeeecececeeeeeeeeeecesse-— Erſter Haupt⸗Theil. Vom Forſtweſen. Erſter Abſchnitt. Generelle Beſchreibung des Dianenburger Forſtrevieres. Erſtes Kapitel. Ueber Lage, Groͤße und Umfang dieſes Forſtes. D — er Dianenburger Forſt liegt an der nördlichen Grenze des Fürſtenthums Waldenburg⸗ Er gehört zur Oberförſterey oder Ferſtinfpectien Hubertusburg unter der Oberforſtmeiſte⸗ rey Trachenfels, und begreift ein Drittheil des Amtes Hohenſtein in ſich⸗ Dieſes ganze Forſtrevier iſt ſehr gebirgig, und es hat nach der gräflich Hohenhorſtiſchen Grenze hin eine hohe und rauhe Lage. Selbſt in den tiefſten Gegenden iſt das Clima mehr rauh, als mild⸗ Der Flächeninhalt dieſes Forſtes beträgt ohngefähr anderthalb Quadratmeilen, wie man auf der General⸗Forſtkarte vom Fürſtenthume Waldenburg ſehen wird. Er 3 Generelle Beſchreibung Sein umfans iſt falgendere * Obernhof tehe und zu⸗ ſchbach unfern en ne Nro. 1, der am Fi d zieht auf der äͤußer Bey dem unaeceunde⸗ Gemarkung iſt, fängt die Forſtgrenze 12,u3,19 Adlersburg, gleich auch ein Geeniſtein Obernhof, Holzdorf, Urdorf, Hu Krummſluſſe, auf der gräſich Gemarkungsgrenglinie von im fort, bis zum Grenzſteine Nro. 54. am dieſer Landesgrenze fort, bis Rudeet d Aefzeſee von da aber läuft die Eefaehue 22f iſchen an 3 iſchbache. Aainhen 4 zuerſt genannten Grenzſtein Nro. 1. am Biſc wie mfluß in die zwey läche iſt durch den Krum Waldungen bedeckte, F a e en due ute 8. erdchee Neudorf getheilt, die in Hinſicht auf Größe F en Obern 8 Seutadahn und Beſchwerlichkeit des Dienſtes beynahe gleich ſi 3 er in kseiß des De —— di Steats n Staater un im, un düngen; 1 Waͤbungen n Diann lien doch t a ilein d 8 1 3 gräfüaſ V Dder h V bin ſnd 1 ſeagt, unti in gat, — und Wend an hof tcht, 1h eht auf W 18, Adlae uſſe, auf a ndesgrenze umſluß in zi ße der Fache,. „ —yyy——————————————————————— des Dianenburger Forſtrevieres. Zweytes Kapitel. Ueber die Verſchiedenheit und Beſchaffenheit der Maldungen in dieſem Forſtreviere. Die Waldungen im Dianenburger Forſte theilen ſich in 6 Claſſen ab. Man findet darinn: a.) Herrſchaftliche Waldungen 2.) Gemeindswaldungen: 3.) Märkerwaldungen: 4.) Adeliche Erblehawaldungen⸗ 5.) Pfarrwaldungen, und 6.) Privatw aldun gen. Wir wollen den Leſer jetzt nur im Gener ellen mit denſelben bekannt machen. 1.) Von den herrſchaftlichen Waldungen.. Die herrſchaftlichen Waldungen in dieſem Forſte ſind eigentliche Cameral⸗ ober Staatswaldungen, deren auf Nachhaltigkeit berechneten Ertrag der Landesherr zum Beßten des Staates und zu ſeinem eigenen Vortheile zu benutzen hat— die ſelbſt aber, da ſie Eigenthum des Staates ſind, vom Landesherrn nicht veräußert werden können. Sie ſind theils Hoch⸗ theils Nie derwal⸗ dungen; das Hochgewaͤlde ader macht den größten und wichtigſten Theil davon aus.— Alle dieſe Waldungen liegen längs dem Krummfluſſe, zwiſchen Neudorf, Thalheim, Hochheim und Däanenburg. Die meiſten Diſtrikte ſind zuſammenhängend, und diejenigen, welche es nicht ſind, liegen doch ſehr nahe beyſammen, wie man auf der beygefügten Specialkarte ſehen wird. Nur der kleine Diſtrikt, die Gräben genannt, liegt eine halbe Stunde Weges vom Hauptwalde entfernt, an der gräflich Hohenhorſtiſchen Landesgrenze. Der dominirende Beſtand des Hochgewäaldes ſind Buchen. Wenier betraͤchtliche Flächen ſind mit Eichen beſtanden, die man aber auch faſt durchgehends einzeln, in den Buchenwald ge⸗ ſprengt, antrifft.— Beynahe ven derſelben Größe ſind die Jichtenbeſtände. Auch finden ſich in den Buchen⸗Hochwalddiſtrikten einzelne Birken und Hainbuchen. K Das 33 Generelle Beſchreibung Ut zwiſchen 1 und 30 Jahre, zwiſchen 50 und 60 Jahre, Das Alter der Buchenbeſtände fã 120 Jahre, und nur einzeln übergehaltene Stämme zwiſchen 80 und 90 Jahre und zwiſchen 9o und haben ein Alter von 150 bis 180 Jahren. Es iſt alſo nicht von jedem Alter Buchenholz vorfindlich, und eben ſo wenig ſtehen die Flächen⸗ größen, welche mit verſchiedenen Holzelaſſen, in Rückſicht auf Alter, beſtanden ſind, unter ſich im ge⸗ hörigen Verhältniſſe.— chenbeſtände iſt nicht gehörig abgeſtuft. Sie ſind entweder noch ſehr Auch das Alter der Ei oder abſtändig— und nur einzelne, unter Buchen ge⸗ jung, oder ſchon haubar, oder überſtändig, miſchte, Stämme ſind vom Mittelalter. Dagegen iſt das Verhältniß im Alter der Fichtenbeſtände weniger ungünſtig. Man fin⸗ det dergleichen Beſtände von der geringſten bis zur haubaren Claſſe— doch iſt das Verhältniß der Flä⸗ chengrößen ſehr unrichtig⸗ Nur eine kleine Fläche iſt noch mit Holz der 1ten Claſſe von 90 bis 120 Jah⸗ ren beſtanden— faſt eine eben ſo kleine Fläche hat Holz der 2ten Claſſe von 60 bis Hojährigem Alter— eine etwa größere Fläche i größte Fläche hat Holz der Aten Claſſe von à bis 30 Jahren zum Beſtande⸗ Nicht weniger verſchieden ſind alle dieſe Hochwalddiſtrikte in Rückſicht auf die Güte ihres Beſtandes. Die meiſten davon ſind zwar mehr oder weniger vollkemmen bewachſen— es finden ſich aber auch ſolche darunter, die das Gepraͤge einer vormals ſehr verkehrten Forſtwirthſchaft nur allzu un⸗ verkennbar an ſich tragen, und ſich zu warnenden Beyſpielen vortrefflich qualificiren. Zum Glücke ſind dieſe Beſtände aber nicht ſehr groß, und man kann deſſen ungeachter den Beſtand des ſämmtlichen herr⸗ ſchaftlichen Hochgewäldes, im Durchſchnitte angenommen, zwiſchen gut und mittelmäßig anſprechen. Der dominirende Beſtand der herrſchaftlichen Niederwaldungen in dieſen Ferſt ſind Birken, mit Eichen, Hainbuchen, Aſpen und Saalweiden vermiſcht. Dieſe Niederwalhan⸗ gen ſind im Alter, zwar nicht von Jahr zu Jahr, aber dech nach beynahe gleichen Perioden, ziemlich richtig abgeſtuft, und haben, im Ganzen genommen, mittelmäßig guten Beſtand. Ueberdem befinden ſich in den herrſchaftlichen Waldungen dieſes Forſtes überhaupt wenige und inei⸗ ſtens kleine, einer künſtlichen Cultur bedürftige, Blößen.— Beſtimmtere Nachricht von der Beſchaffenheit der herrſchaftlichen Waldungen wird man im dritten Ab ſchnitte dieſer Beſchreibung finden. 2.) Von . die jaet NM ſt mit Holz der 3ten Claſſe von 30 bis 60 Jahren bewachſen, und die aller⸗ verhält 414 Hʃ4 nit Eica ¹ un M klits ſe Erf 5 diretien Git uher ſtite ver adungen Gntudswin kun erklänn luuten.- Portaih,. durh kun eifet des: deträͤchtlih herigeu dh dchintett u mande wind dungen z disß zobon noch Ddie Uitfet und Fültt Sa n 50 und bo 8 ergehaltene Sin 4 ſtähen den d, untn ſhn ind entwedne, ne, unter ha unzünſtig. Mei as Verhalm a e von 9Oo bis w. bis gojährigen nh. vachſen, un ſei auf die Glui wachſen— d fi wirthſchaft unt⸗ iren. Zum nd des ſämneh ittelmäßizu waldunztt ui ht. Dieſe Ahs eichen Petita zeſtand. berhaußt un 1 n wird man in —— des Dianenburger Forſtrevieres. 24) Von den Gemeindswaldungen. Die Gemeindswaldungen in dieſem Forſte, oder diejenigen Waldungen, woran jedes Mitglied einer Gemeinde, mit der Aufnahme in dieſelbe, gleichen oder verhältnißmäßigen Nutzungsantheil erhält, ſind heträchtlich.— Sie werden ſämmtlich als Hochwald bewirth chaftet.— Der gröͤßte Theil von dieſen Waldungen hat Buchen, oder Buchen mit Eichen vermiſcht, zum Beſtande— ein nicht unbeträchtlicher Theil davon iſt rein mit Eichen bewachſen, und der kleinſte Theil iſt mit Fichten beſtanden, deren man auch viele unter die Laubholzbeſtände gemiſcht findet. Erſt ſeit 50 Jahren ſtehen dieſe Waldungen unter der Adminiſtration, Inſpection und Direction der fürſtlichen Forſtbedienten. Vorher wirthſchafteten die Gemeinden nach Belieben darinn. Es iſt daher eine ſehr natürliche Folge der vormaligen Bewirthſchaftung, daß der Holzbeſtand vieler Diſtrikte verhauen und nicht ſo vollkommen iſt, als er ſeyn könnte, wenn ſeit langer Zeit in dieſen Waldungen regelmäßig wäre gewirthſchaftet werden.— Deſſen ungeachtet findet man in verſchiedenen Gemeindswaldungen noch einzelne, ganz vorzüglich gut beſtandene, haubare Diſtrikte, wovon man ſich kaum erklären kann, wie es möglich geweſen iſt, daß ſie bey einer ſo verkehrten Wirthſchaft entſtehen konnten.— Auch an ſtarkem Eichen⸗ und Nadelholze haben dieſe Waldungen noch einen beträchtlichen Vorrath, und alle Gemeindswaldungen in dieſem Forſte enthalten junge, theils durch natürliche, theils durch künſtliche Beſaamung erzogene Laub⸗ und Nadelholzbeſtände, die der Geſchicklichkeit und dem Dienſt⸗ eifer des unermüdeten Forſtverwalters Holzmann zu Dianenburg Ehre machen.— Freylich ſind noch beträchtliche Blößen in dieſen Waldungen zu cultiviren übrig; wenn aber das Forſtperſonale mit der bis⸗ herigen Thätigkeit das Culturgeſchäft betreiben, und von den Gemeinden weniger, als bisher, darinn gehindert wird: ſo werden die Blößen ſehr bald in vortrefflichen Beſtand kommen, und faſt jede Ge⸗ meinde wird künftig im Stande ſeyn, alle Bau⸗Werk⸗ und Vrandholzbedürfniſe aus eigenen Wal⸗ dungen zu befriedigen. Dieß mag zur allgemeinen Kenntniß dieſer Waldungen genng ſeyn.— Im Aten Abſchnitte wird davon noch beſtimmter gehandelt werden. 3.) Von den Maͤrkerwaldungen. Die Märkerwaldungen in dieſem Forſte ſind nicht unbeträchtlich. Sie liegen in der Ur⸗ vorfer und Holzdorfer Gemarkung, zwiſchen dem Aalbach und Steinbach nach der Roſen⸗ thaler Gemarkungsgrenze hin, und haben Buchen mit Eichen vermiſcht zum Beſtande. 62 Die Generelle Beſchreibung Die Zeit, wann dieſe Waldfläche Märkerwaldung geworden iſt, läßt ſich nicht genau beſtimmen, weil die älteſten Markweisthümer verlohren gegangen ſind. Sehr wahrſcheinlich iſt uns aber die Be⸗ hauptung und die Tradition akter vor kurzem verſterbener Marker, daß nämlich der Furſt Johann Carl im 14ten Jahrhunderte diefe damals noch herrſchaftlichen Waldungen zu Märkerwald abgegeben, und die damaligen 40 Einwohner zu Holzdorf und 60 Einwohner zu Ur dorf, unter den bey ſolchen Fundationen gewöhnlichen Bedingungen, als Ergenthhmer dieſes Woldes eingeſetzt hade, nämlich: a.) Daß der Stifter oder der Fürſt ſich die Obermäͤrkerſchaft, oberſte Aufſicht über den Wald vorbehalte: oder die 2.) Daß für immer nicht m ehr und nicht weniger Markſtammtheile, al bey, der Stiftung beſtimmt worden ſind, Statt ſinden ſollen: 3.) Daß von jedem Markſtammtheile jährlich eine Meſte Waizen in* fürſtliche Kellerey zu Hubertusburg geliefert werden foll: 4.) Daß der Wald fuͤr immer ein gemeinſchaftliches untheilbares Ei⸗ genthum der Märkergeſellſchaft bleiben fol, und 5.) Daß jeder Mitmaͤrker die zur Erhaltung, Verbeſſerung und Benutzung des Märkerwaldes von der Obermärkerſchaft gemachten Verfügun⸗ gen befolgen, und aus allen Hräften das Beßte des Waldes beför⸗ dern helfen ſoll. 8. 4 Die erſten Bedingungen ſind nun zwar bisher erfuͤllt worden, in Betreff der letzten Bedingung aber, auf deren Erfüllung vor Zeiten nicht ſtreng genug gehalten worden iſt, finden Widerſprüche Statt, Die Maͤrkergeſellſchaft hat ſich bisher durch die fürſtlichen Forſtbedienten das Holz ſchlechterdings nicht wollen anweiſen oder zuszeichnen laſſen, ſondern alle Helzanweiſungen durch einen A usſchuß aus der Märkerſchaft, der lährſich aus andern Subjecten und immer aus unkundigen Männern beſeht, verrichten laſſen. Die Spuren der bisherigen verkehrten Bewirthſchaftung ſind dadurch allerwärts ſichtlich geworden, und der Wald würde ſchon längſt ganz ruinirt werden ſeyn, wenn ihn nicht eine immerwäh⸗ rende ſtrenge Heege und eine außerſt geringe jährliche Holzabgabe erhalten hätten.. So ſehr ſi ch börigens mehrere Märker der Holzanweiſung durch die fürſtlichen Forſtbedienten bisher widerſetzt haben, weil ſie fürchten, daß nachher viele Mißbräͤuche, wovon ſie unerlaubte Vortheile gezo⸗ aen n habeu⸗ wegfallen werden: ſo ſehr wun ſchs es im Grunds der größere Theil der Märkergeſellſchaft. 2 Wir X — b Srd d ſein veſi die Näͤrl unvetkeunden Pifin an lics 1 andern an enl egen th 1 kicen ui m genntni alhin die in inlich de Baldunger! delichen en zeſchäftn iberttieben dortigen(it heträͤchtlich do der gei dienten d hanlide Mi ſie vom voln In enfuhren. diee duce und(. Kcüüd lig na n — dt genau tänn iſt uns ain 16 er Füͤrſt na 1 Waldun doI nen gewißnin nämlich: erſchaft, a kſtammizein den ſollen; ete Waiſmi en ſel: 3 untheildem ung und ban. nachten Auſi des Walde teff der letz ie inden Widergtiht Helz ſchlechtnas einen Auiſti undigen Mäm dadurch aleerwin ihn nicht tine e ichen Ferſbehins⸗ enerlaubte Vuns heil der nnnn ———ſͤͤͤͤͤͤͤͤöͤͤͤͤͤ 1995 1 4———— des Dianenburger Forſtrebieres. 21 Wir ſind daher überzeugt, daß nunmehr der vor Kurzem erlaſſene landesherrliche Befehl, in Gemaß⸗ heit deſſen die Forſtbedienten künftig die Holzanweiſungen verrichten, und die Märkermeiſter ihren Baumſtempel neben den fürſtlichen ſchlagen ſollen, zum unverkennbaren Vertheile der Märkerſchaft, endlich wird durchgeſetzt werden. Beſtimmtere Nachricht von dieſem Märkerwalde wird man im Aten Abſchnitte miktheilen. 4.) Von den adelichen Erblehnwaldungen. Nur die adeliche Familie von Adlersburg beſitzt in dieſem Forſte beträchtliche Waldungen, die ſie, nehſt andern Güterſtücken, in älteren Zeiten von der Landesherrſchaft als Mannlehn erhalten hat.— Sie liegen theils in der Adlersburger, theils in der Neudorfer Gemarkung.— Ihr aus Buchen und Eichen vermiſchter Beſtand iſt äußerſt unvollkommen, weil die adelichen Jäger, die vom Forſtweſen keine Kenntniſſe hatten, die Holzanweiſungen bis zu Ende des vorigen Jahrhunderts beſorgt, und nicht allein die Waldungen auſſerordentlich ſtark überhauen, ſondern auch die abgeholzten Flächen beynahe gänzlich depaſtirt haben.— Die Landesherrſchaft hat ſich daher genöthigt geſehen, ſeit 4 Jahren dieſe Waldungen durch die fürſtlichen Forſtbedienten adminiſtriren, inſpiciren und dirigiren zu laſſen, und die adelichen Jäger nur als Controleure der Holzabgaben, als Gehülfen bey den Forſt⸗ geſchäften und zur Beſchützung der Waldungen zu admittiren.— Seit dieſer Zeit iſt die übertriebene Viehweide des Pachters zu Adlersburg und das verderbliche Laubſcharren deſſelben und der dortigen Gemeindsglieder eingeſchränkt worden— man hat regelmäßige Schlaͤge getrieben, ſehr ſchöne und beträchtliche Culturen gemacht, und überhaupt ſchon ſo merkbar zum Vortheile dieſer Waldungen gewirkt, daß der gegenwärtige Beſitzer, der ſich dey Adminrſtration durch landesherrliche Forſtbe⸗ dienten aufs zußerſte widerſetzt hatte, nun ſelbſt geſteht, daß ein gebildetes Forſtperſonale und landes⸗ herrliche Macht nöthig geweſen ſeyen, um eine beſſere Wirthſchaft in ſeinen Waldungen einzuführen, und ſie vom völligen Verderben zu retten. Im Aten Abſchnitte dieſer Beſchreibung werden wir das noch weiter Nöthige von dieſen Waldungen anführsn. 5.) Von den Pfarrwaldungen. Die erſte Pfarrey in dem Städtchen Hubertusburg beſitzt in der daſigen Gemarkung einen mit Buchen und Eichen von verſchiedenem Alter ziemlich gut beſtandenen Walddiſtrikt, der nicht ganz unbe⸗ trächtlich iſt. Dieſer Walddiſtrikt iſt im Jahre 1650 von einem ohne nahe Angehörige Verſtorbenen der Kirche mit der Bedingung vermacht worden, daß dem erſten Prediger das benöthigte Brandholz daraus 3 gegeben, 22 Generelle Beſchreibung gegeben, und das zur Unterhaltung ſeiner Wohnung erforderliche Bauhelz daraus genommen werden ſoll.— Zugleich iſt von dem Stifter vererdnet worden, daß der Erlös von allem Holze, das auſſerdem nooch verkauft werden könne, zur Beſtreitung der mit der Ausbeſſerung der Pfarrgebäude verknüpften Ko⸗ ſten verwendet werden ſolle. — Auch dieſer Wald wird im Aten Abſchnitte näher beſchrieben werden. 6.) Von den Privatwaldungen. Die Privatwalbungen in dieſem Forſte ſind beträchtlich.— Sie ſind theils Hoch⸗heilt Niederwaldungen.— 1 Die Hochwaldungen liegen theils in der Obernhefer, theils in der Thalheimer Markung, und gehören den reicheren Gliedern dieſer Gemeinden. Sie ſind ſämmtlich mit Buchen, Eichen und Birken ꝛc. von verſchiedenem Alter, ſchlecht beſtanden. Jeder Eigenthümer ſucht aus ſeinem kleinen Waldtheile für jetzt ſo viele Nutzungen zu erhalten, als er nur immer kann, und zieht einen gegenwäͤrtigen geringen Vortheil einem weit größeren vor, den er, oder ſeine Nachkommenſchaft, ſpäterhin haben könnte, Es iſt daher bey der Benutzung dieſer Waldungen njemals auf Nachhaltigkeit Rückſicht genommen worden. Auch iſt es wegen der Kleinheit der einzelnen Walktheile nicht möglich geweſen, die erforderliche ſtrenge Heegung der kleinen Schläge und der nur zu ſelten angebrachten Culturen zu bewirken.— Die Eigen⸗ thümer ſehen alles dieſes, aber 2twas ſpät, ein, und haben ſich, auf unſer Zureden, entſchleſſen, eine Conſolidation dieſer Waldungen in jeder Markung vorzunehmen. Sie wollen die Flächenabtheilung auf⸗ heben, und die Nutzung aus dem künftig u ntheilbaren Privatwalde nach dem Verhältniſee unter die Eigenthümer vertheilen, in welchem ſie zur ganzen Maſſe des Waldes concurrirt haben. Hier⸗ durch wird bewirkt werden, daß die willkuͤhrliche Bewirthſchaftung ſo vieler einzelner Theilhaber aufhoͤrt, daß die Holzabgabe nur an einem, und zwar am ſchicklichſten Orte des Waldes, jährlich vollzogen un⸗ den kann, und daß es alsdann möglich wird, die Schläge und gemachten Culturen nach Erfordaniß ſtreng zu hegen.— Dieß iſt gewiß auch nur der einzige Weg, um dieſe und alle aus kleinen Theilchen zuſammengeſetzten Privatwaldungen vom unfehlbaren Verderben zu retten— und wir zweifeln nicht, daß nach vollbrachter Conſolidation die vorhin erwähnten Waldungen mit der Zeit wieder in guten Stand kommen werden.. Die Privat⸗Niederwaldungen in dieſem Ferſte ſind ſämmtlich Hauberge, und haben Eichen, mit Birken vermiſcht, zum Beſtande.— Sie liegen alle in der Neudorfer Markung, und ſind großen Theils noch ziemlich gut— aber auch einige davon ſchlecht beſtanden. . Dieſe ——— diſ eläbe 1 6 ugtit deß inet jan res Gan, a1 dit Su ſalberhen m Iha, mn 1 ku, ut bentſut erwen 96 6 wü Shaat ner zihie füh tnn Theih dhal⸗Sn Nach! nen de wſt ſundem. traſtut ſei und aus dern dal, in Aor gihelgten Ha ſähle und mehr, in häcke und de ſätocknet.— tiſetnen Rechen in, und 2 man zu dieſem in, m= w Randhain. eſen di an — 13 genomnen Helze, dos liſta häude der, ſund theit e alheimer Nain n, Eichen un di m kleinen Vühſe · gegenwätign n ſpaterhin huin t ückſicht genannane die erferdele bewirken.— A zureden, enüſchl, die Flächenadte de nach dem i z concurritt hin zelner Theihit es, jährlich nhn Culturen nac. alle aus kleiun, und wir ſweifeken eit wieder in gii 4 Haubete, i aderfer Narkunhi 5 * ——— 8 .* B 3 —ö—ö—8—ö—ö—ö—ö—ö—ö—ö—ö—ö—ö8ö—ö—öö—öſſſſſſſ des Dianenburger Forſtrevieres. Dieſe Niederwaldungen oder Hauberge werden als Wald, als Fruchtfelder und als Wei⸗ deplätze zugleich benutzt, und produciren nicht allein gutes Brand⸗ und Kohlholz, ſendern auch Gerber⸗ loh, Frucht und Weide für das Vieh. Daß dieſe Hauberge Privateigenthum ſind, iſt oben ſchon erwähnt worden; doch iſt das Eigenthum heilhabers nicht abgeſondert. Die ganze Haubergsflur macht ein untheilba⸗ deſſen Benutzung, nach Verhältniß des Eigenthumsrechtes, an die Intereſſenten jährlich vertheilt wird.— Ein jeder Miteigenthümer an den Privat⸗ haubergen muß ſich auſſerdem auch die in jeder Markung feſtgeſetzte Umtriebszeit von 16, 18 oder 20 und die beſtimmte Hauordnung gefallen laſſen, und er bekömmt von dem jährlich abzutreiben⸗ den Hau, durch Verlosſung, einen Theil zur Benutzung, welcher der Größe des an der ganzen Hau⸗ bergsflur erworbenen Eigenthumsrechtes proportional iſt.— Dieſe Abtheilung iſt aber nicht dauerhaft, s wird in jedem Jahre der abzutreibende Schlag, den man, im Ganzen genommen, Hau oder in eine immer gleich bleibende Anzahl gleicher Haupttheile, die den Namen Stamm⸗ und nachher durchs Loos beſtimmt, wie die auf einen Stamm⸗Jahn repar⸗ ſo wie auch die beſendern Theile der einzelnen Intereſſenten, die überhaußt eines jeden T res Ganzes aus, Jahren, ſondern e Schaar nennt, Jaͤhne führen, zerlegt, tirten Theilhahbergeſellſchaften, Theil⸗Jahne heißen, für dießmal darinn aufeinander folgen ſollen. Nachdem der Hau und die Jähne gehörig getheilt und die Theilungslinien verplöckt ſind, ſo wer⸗ den die unterdrückten Reißer ſammt dem Ginſter(Spartium ſcoparium) abgehauen und in Wellen Dieſe Operation wird das Strauchen oder Räumen genannt.— Hierauf muß jeder In⸗ ung der ausgezeichneten Saamenreidel, ſehr nahe über der Erde abhauen und aus dem Schlage bringen. Dieſe Hauung wird, wenn keine Lohrinde ven den Eichen geſchält werden ſell, im April, ſonſt aber im May und Anfang Juny vorgenommen. Hierauf wird der Boden des ab⸗ geholzten Hauberges, der nun Hain heißt, im Monat Juny und July mit etwas breiten, gut ver⸗ ſäählten und ſcharfen Hacken ſo geſchält, daß lauter Raſenplatten entſtehen, die einen Fuß, oder etwas mehr, im Quadrat halten, und 1 ½ bis 2 Zolle dick ſind.— Dieſe Raſen werden dann, vermittelſt der Hacke und des einen Fußes, etwas zuſammengerollt oder gekrümmt aufgeſtellt, und in der Sonnenhitze Sind ſie vollkommen dürr geworden, ſo bringt man ſie, vermittelſt der Hände und eines eiſernen Rechens, in kleine kegelſörmige Haufen, die ohngefähr 4 Schuhe zum unterſten Durchmeſſer ha⸗ ben, und 2 ½ Schuhe hoch ſind, zuſammen— ſteckt in dieſe kleinen Meiler etwas dürres Reiſig, das man zu dieſem Gebrauche auf dem Hau liegen gelaſſen hat, und zündet daſſelbe, gegen die Windſeite hin, an— worauf dieſe Raſen in wenigen Tagen verbrennen. Nach dieſer Operation heißt der Schlag Brandhain. Sobald nun die Saatzeit des Rockens herannahet, werden dieſe durchgebrannten Raſen⸗ meſſen, die eine Menge vegetabiliſcher Aſche enthalten, vermittelſt einer Schaufel und des Hainrechens, wieder gebunden. tereſſent ſein Holz, mit Verſchen getrocknet.— 45. Geverell⸗ Beſchreibung wieder autheſrenen und, ſo viel es möglich it, gleich vertheilet.— Iſt endlich auch dieſes geſchehen, ſo wird der Rocken ausgeſäet, und entweder verniittelſt einer Hacke, oder, welches gewöhnlicher iſt, durch einen beſonderen leichten Pflug ehne Raͤder, den man Hainhaach nennt, ſeichte unter die Erde gebracht.— Nach dieſer Verrichtung, wobey die jungen Saamen⸗ und Stockloden und die Wurzeln der Stö cke nach Röͤglichkeit geſchont werden müſſen, wird der Hain Kornhain genannt, und behält dieſe Benennung ſo lange, bis er nach der Kornärndte, die oft vortrefflich ausfällt, Stoppelhain, in den nächſt folgenden Jahren aber junger Hain heißt. Alle zuvor beſchriebenen Arbeiten in den Haubergen mliſſen von den Intereſſenten zu deeſelben, vom Ortsvorſtande beſtimmten, Zeit ohne Aufſchub und bey Vermeidung Strafe richtet werden, damit die hsuh Aufſicht Statt ünden und jedes von dieſen Geſchäften aufs zweckmaͤßig e vollzogen werden kann. Nun bleibt der junge Hain ſo lang⸗ in Heege, bis das weidende Rindvieh(jedes andere iſt ausgeſchloſſen) keinen Schaden am Holze mehr thun kann. Alsdann aber läßt man den Hauberg mit Rindvieh wieder betreiben, und dieſen Betrieb ſo lange förtſotzen, bis er im 26⸗ 28⸗ oder 20 lährigen Alter des Holzbeſtandes wieder abgetrieben, gehaint und befruchtet wird. Im ôten Abſchnitte werden wir dieſe Hauberge, deren man eine große Menge im Fürſtenthume Waldenburg ſindet, noch näher beſchreiben.(*) —— . m Siege 4* Te. ggenſchen und Diletzaiche⸗ fndet man viele dergleichen Haaberge die aus eben erwähnte Art behandett Das 3u Paldet üt auta 0 unke, den ſ b Zur Ben ußm einen zen di in di ſäͤlten ſelbſtn er ſau demſe ſtiten⸗Inſ Der Dianenbu herrſchaftlichen bähen Hauſe, 4 machen, Banungn, Hehenhonf — uch dieſes tihhn ches gewöhrüte, 1 ſeichte unter 3 und dis W unnt, und it, toppelhan 1 nten 2 dei tet werden, a llzogen walda advich(qedu u wan den Hum, 5* 19, oder wih Menge in däte —— eben erwändt — anw des Dlanenburger Forſtrevieres. Drittes Kapitel. Ueber die Verwaltung des Forſtes. Das Dianenburger Forſtrevier wird unter der General Direction des Oberforſt⸗Collegiu ms zu Waldenburg— und unter ſpecieller Direction des Oberforſtmeiſters zu Trachenfels— zunächſt aber unter Inſpection des Oberförſters zu Hubertusburg von einem berittenen Revierforſtbedienten ver⸗ waltet, dem zwey Förſter zu Fuß aſſiſtiren. Zur Beſchützung der Gemeindswalbungen und der Privathauberge halt ſich jede Gemeinde noch auſſerdem einen beſonderen Waldſchützen, der zugleich darauf verpflichtet iſt, auch diejenigen anzuzei⸗ gen, die in den herrſchaftlichen Waldungen gefrepelt haben.— Jede Gemeinde waͤhlt zwar ihren Wald⸗ ſchützen ſelbſt; ſie muß ihn aber dem furſtlichen Ober forſteollegio zu Waldenburg präſentiren, und, wenn er ven demſelben beſtätigt worden iſt, von dem fürſtlichen Amte Ho henſtein, auf die allgemeine Wald⸗ ſchützen⸗Inſtruction beeidigen laſſen. Der jetzige Revierforſtbediente oder Forſtverwalter heißt Holzmann, und wohnt im J agdſchloſſe Dianenburg. Die Förſter aber heißen Schwarz und Ehrlich.— Erſter wohnt in einem kleinen herrſchaftlichen Gebäude zu Neudorf. Der Förſter Ehrlich aber wohnt zu Obernhof in einem eigenthüm⸗ Bey Erledigung dieſer Stelle wird es nöthig ſeyn, dem künftigen Förſter zur Bedingung Dieſer Ort liegt näher bey den herrſchaftlichen lichen Hauſe. zu machen, daß er in Hochheim wohnen ſoll. Waldungen, und der Förſter kann von da die vielen Holzfrevler aus dem angrenzenden gräflich Hohenhorſtiſchen beſſer abhalten, als wenn er zu Obernhof wehnt. 1 26 1.) 2.) 3.) 4.) 5.) 6.) 7.) 3.) 9.) 10.) 4 Auſſerdem bezieht der Forſtverwalter freyes Futter für ſein Dienſtpferd, nämlich: 4 Generelle Beſchreibung Die Beſoldung des Forſtverwalters iſt foͤlgende: An baarem Gelde, anſchließheh 564 fl. Zulage für den jesigen Forſtverwalter Helzmann........... 12 Achtel Korn oder Rocken, im Mittelpreiſe werth..„.. 1 Achtel Waizen, werth. x Achtel Erbſen, werth.... x Achtel Linſen, werth. 5....... Benucune von 1 Moergen Wieſe und 3 Morgen Ackerlandes, werth. 6 Klaffter Brandholz durchaus frey, werth....— 2 Accidenzien vem Forſtweſen ehngefähr..... 2 2 2 83 2 2 2 2 4 2* 0 2⁴ 2 Accidenzien von der Jagd, nach Abzug des Aufwandes jeder Art, um ſie zu 2 2 2 4 6 angfn...... 4 4 Freye Wohnung zu Dianeuburg, werth.... Zuſammen fl. 600 1.) 20 Achtel oder 3650 Pfund Haber, werth....=... 60 2.) 36 Centner Heu, werth.......... 24 3.) 30 Centner Stroh, werth.......... 16 Summa fl. 100 . 5 Summarum fl. 700 Der Förſter Schwarz zu Neudorf erhält jährlich: 4 1.) An baarem Gelde.„....„.... 1 2.) 6 Achtel Korn, werth 4..„.... 32 3.) ½ Achtel Waizen, werth........„ 5 4.) Achtel Erbſen, werth... 3 3 3. 3. 3 5.) 2 Achtel Linſen, werth.......... 3 6.) Benutzung von 1 Morgen Ackerlandes und 1 Morgen Wieſe, werth.. 10 7.) 3 Klaffter Brandholz ganz frey......... 1 8.) Accidenzien vem Forſtweſen......... 9.) desgleichen vom Jagdweſen......... 3 a0.) Freye Wohnung, werth.„....„.. 3.. 25 Zuſammen fl. 300 Der tiſtiren un begen die und in d den herrſ Jäger, wenden/ — QOLO:— valte 8 Sumn ——ʒ—ʒ—— Summanr, Der Foͤrſter Ehrlic 3u Obernhof bekommt 2.) An baarem Gelde... 4. 2.) 6 Achtel Korn, werth..... 30 3.) ½ Achtel Waizen, werth.... 3 4.) 2 Achtel Erbſen, werth... 3 5.) 2 Abtel Linſen, werth..„ 3 des Dianenburger Forſtrevieres. 6.) Benutzung von 1 Morgen Ackerlandes und 1 Morgen Wioſe, werth.. 10 7.) 3 Klaffter Brandholz ganz frey...... 15 3.) Aceidenzien vom Forſtweſen... 2.. 5 9.) Accidenzien vem Jagdweſen.„.„... 2 10.) Vergütung der Hausmiethe..„.... 15 .— X 5 Zuſammen fl. 300 Durch dieſes Perſonale läßt die Herrſchaft ihre eigenen Waldungen in dieſem Forſtreviere admi⸗ niſtriren und beſchützen, und auch zugleich das Verwaltungsrecht in allen übrigen Waldungen und Hau⸗ bergen dieſes Forſtes uneingeſchränkt ausüben.— Nur in dem Ho lzdorfer und Urdorfer Maͤrkerwalde und in den Waldungen des Herrn von Adlersburg ſchlagen die Eigenthümer ihren Baumſtempel neben den herrſchaftlichen— und der Herr ven Adlersburg läßt die Beſchützung ſeiner Waldungen durch eigene Jaäͤger, die beym fürſtlichen Amte zu Hohenſtein auf die allgemeine Waldſchützen⸗Inſtruction beeidigt werden, beſorgen, wie wir im vorigen Capitel ſchon angefahn haben. 8 * 8. — Generelle Beſchreibung Viertes Kapitel. Ueber Bevoͤlkerung, Ortſchaften, Gebaͤude und holzeonſumirende Giewerbe in dieſem Forſtreviere. 9a8 Dianenturger Forſteepier iſt ſtark bevölkert. Es liegen barinn: 2.) 2.) 2.) 3.) 4.) 5.) 6.) 7.) 7 1.) 2.) 2.) 3.) Die A) Staͤdte Hubertusburg. B) Dorfſchaften Hochheim; Obernhof: Holzdorf: Urdorf: Neudorf: Thalheim und Adlersburg. * C) Schloͤſſer Das fürſtl. Jagdſchloß Dianenburg und Das adeliche Schloß Adlersburg. D) Schmelzhuͤtten — Die Silberhütte bey Dianenburg mit einem arhienihaßbe Ihr ke⸗ trieb erfordert jährlich 500 Klaffter Holz. Kupferhütte bey Hubertusburg mit einem Röſthauſe und einem Kohlenſchuppen. Ihr Betrieb erfordert jährlich 500 Klaffter Holz. 4 Die Eiſenhütte bey Urdorf mit einem Kohlenſchuppen und einem Pochwerke. Ihr Betrieb erfordert jaͤhrlich 2000 Klaffter Holz. E) — Auſer ſc in den Or ddeahet, vie n us 2 ſitene lenſcht d 4 d Röſt A Wh Holz. und= P 2.) 7.) 3.) — des Dianenburger Forſtrevieres. E) Hammerwerker 5. Silenheam m ir beg Urdorf mit einem Kohlenſchußpen. Sein Betrieb erfordert jahrl ich 360 Klaffter Holz.. Der Blechhaumer daſelbſt mit einem Kohlenſchuppen. Sein Petrieb erfordert jährlich 150 Klaffter Holz. F) Muͤhlen a) Herrſchaftliche Eine Mahlmühle bey Thalheime, die Pochmuͤhle genannt, mit zwey Gängen.. 43 b) Privatmuͤhlen Eine Mahlmühle bey Neudorf, die Obermäht⸗ genannt, mit einem Gange: Eine Mahlmühle bey Dianenb ura die Wolfemübl⸗ genannt, mit einem Gange: Eine Mahlmühle bey Obernhof, die Waldmühle genannt, mit einem Gange: Eine Mahlmuhle und Oelmuühle bey Hubertusburg, die Loh⸗ mühle genannt, mit drey Guͤngen: 4 Eine Lohſtampf⸗ und Walkmühle unter Hubertusburg mit zwey Gängen, die Lieſenmähle genannt: Eine Lohmühle bey Urdorf mit einem Gang⸗, die Pletſchmühle ge⸗ nannt, und Eine Walkmuhle bey Urdorf mit einem Gange, die Kälbermühle genannt. Auſſer dieſen Gewerben, welche vieles Brand⸗Kohl⸗ Bau⸗ und Werkholz erfordern, befinden ſich in den Ortſchaften dieſes Forſtrevieres viele Bäcker, Bierbrauer, Schmiede, Schloſſer, Wagner, Schreiner, Glasner ꝛc., wodurch die Werk⸗ und Brandholz⸗Conſumtion jeder Art ſehr beträͤchtlich iſt, wie man aus der beygefügten Tabelle(V) ſehen kann. Auch Auch ſind in dieſem Forſte mehrere beträchtliche Bergwerke in ſtarkem Betriebe.— Sie liegen ſäaͤmmtlich um Hochheim und Dianenburg her— und eb ſie gleich ein feſtes Gebirge haben; ſo erfordern ſie doch jährlich, im Durchſchnitte genommen, 4000 Cubik⸗Schuhe, oder 40 Klafftern Bau⸗ und Werkholz zu ihrer Unterhaltung und Fortſetzung. 2 Generelle Beſchreibung ⸗ Gegenwärtig werden noch folgende Gruben betrieben: a.) Die Theodore, eine Silbergrube, mit einer Kunſt: 2.) 3.) 4)* 5.) 6.) 2) 3 8.) Auſſer dieſen ſind vormals noch mehrere Gruben im Betriebe geweſen— Die Fortuna desgleichen, ohne Kunſt: Die Aurora desgleichen: Die Alte Heffnung, eine Kupfergrube: Die Bunte Kuh desgleichen: Die Caroline desgleichen: Glückauf, eine Eiſengrube, und Komm Glück desgleichen. — nach verlaſſen worden, weil die Waſſer nicht mehr gewältigt werden konnten. ſie ſind aber nach um 4 Ueb di E näh aifs nienten Sti negt und un übezauxt betre Eagund tei ſufßs lagt, h den Steinatt. Win benzen g Sein des 8. zwichen 1 v ſndet. Man uf eine zu Von! d vrr im f — 1 4 4 4 1 2* des Dianenburger Forſtrevieres. 58 Fuͤnftes Kapitel. Ueber die Beſchaffenheit und Verſchiedenheit der Stein⸗ und Erdarten in dieſem Forſte. Die Stein⸗ und Erdarten in dieſem Forſte ſind ſehr verſchieden. Derjenige Theil des Forſtes, welcher auf der rechten Seite des Krummfluſſes liegt, hat Kalkſteine und Grauwacken zur domi⸗ nirenden Steinart. Der Boden beſteht aus einem durch Sand ſtark entbundenen Lehm, der mit einer mehr und weniger dicken Dammerdenſchichte uͤberdeckt iſt. Die Tiefe der Erdſchichte in den Waldungen überhaupt beträgt, im Ganzen genommen, zwiſchen 1 ½ und 3 Schuhe, ehe man auf dominirenden Steingrund trifft. Derjenige Theil des Forſtrevieres hingegen, welcher auf der linken Seite des Krumm⸗ fluſſes liegt, hat Thonſchiefer, und in den tiefer liegenden Gegenden Grauwacken zur dominiren⸗ den Steinart.— Der Boden iſt hier ebenfalls Lehm, der aber durch Sand weniger entbunden iſt, und, im Ganzen genommen, keine ſo ſtarke Dammerdenſchichte hat, als der Theil des Forſtes auf der rechten Seite des Krummfluſſes. Die Tiefe der Erdſchichte in den auf dieſer Seite gelegenen Waldungen beträgt zwiſchen 1 und 2 ½ Schuhe, ehe man dominirenden Steingrund, oder an manchen Orten Felſenſchichten Man ſieht hieraus, daß der Boden im ganzen Forſte den Holzwuchs begünſtigt, und daß es nur auf eine zweckmäßige Behandlung ankömmt, um vieles und gutes Holz jeder Art darinn zu erziehen. Von den im Gebirge dieſes Forſtes befindlichen Naturſeltenheiten und metaliſchen Producten wer⸗ den wir im folgenden Kapitel das Nöthigſte anführen. 5à Generelle Beſchreibung des Dianenburger Fo rſtrevieres. Ueber die beſondern Sechstes Kapitel. Naturmerkwuͤrdigkeiten in dieſem Forſtreviere. Zu den Naturmerkwürdigkeiten in dieſem Forſte rechnen wir: ) 5.) Daß bey Urdorf, im Steinbachsgrunde, Spuren von bituminöſem Holze, oder von Braunkohlen gefunden werden.— Das Flötz geht nahe bey der Brücke über den Steinbach in dem Hohlwege aus, und verdient bergmänniſch unterſucht zu werden: Daß auf dem Spitzberge bey Urdorf’ verſteinerte Fiſche und Abdrücke ande⸗ ver Waſſerthiere in den Thonſchieferflötzen befindlich ſind: Daß auf dem Weiher bey Neudorf eine kleine ſchwim mende Inſel iſt.— Sie be⸗ ſteht aus einem abgeriſſenen Stücke Landes von 16 Quadrat⸗Ruthen, worauf Birken und Weiden wachſen, Dieſe kleine Inſel wird vom Winde hin und her getrieben. Wenn der Weiher abgelaſſen wird, ſo befeſtigt man ſie, durch ein ſtarkes Seil, an daß ufer, weil ſie ſonſt den Abflu ßtanal bedeckt, und das völlige Ablaufen des Waſſers ver⸗ hindert:(„ Daß bey Adlersburg vortreffliche Kalkſteinfelſen ſtehen.— Auf den größten und höchſten von ihnen iſt das adeliche Schloß Adlersburg erbaut, und „ 1 4.. I Daß in der Gegend von Hochheim und Dianenburg Silber⸗Kupfer⸗ und Eiſen⸗ erze brechen, die auch in beträchtlicher Menge gewonnen werden⸗ — ) Eine ſolche Infel findet man auf dem Weſterwalde, 4 Stunden von Dillen burg entferns. — — 2 lel D. Benen gefüſten Ge aher kann me Det Kruwmußſ Strut angelogte S vuchenhai der legt in Hehenherſtſc die Gräbe und Neudor Diebewal Ane h 4 duf der re lUlemningens dn Mergen; —— =i erm =n by = . r ſel R cha a en bin in min ſunt a ufm Riühn Auf er in und up= —— n ——— — ‧“ — R 8ßßͤßͤö—“—“ 1 -s— fsseegeeeneceeseeoeeeeeeee- SSesesseeeeeeeeeesesesess--— Zweyter Abſchnitt. Generelle Beſchreibung der herrſchaftlichen Waldungen. Erſtes Kapitel. Ueber Benennung, Groͤße und Lage der herrſchaftlichen Waldungen. D. Benennung und Größe der herrſchaftlichen Walddiſtrikte in dieſem Forſte wird man aus der bey⸗ gefügten General⸗Vermeſſungs⸗Tabelle(W) entnehmen; ihren Zuſammenhang und ihre Lage aber kann man am deutlichſten auf der beyliegenden Karte ſehen. Der groͤßte Theil des herrſchaftlichen Waldes iſt zuſammenhängend. Er liegt am linken Ufer des Krummfluſſes, zwiſchen Dianenburg und Thalheim, und iſt unter dem General⸗Namen Wol f s⸗ Struth bekannt.— Durch die Chauſſee von Hubertusburg nach Hirſchſtein und durch einige neu angelegte Schmaißen iſt dieſes Gewaͤlde in 7 Diſtrikte, nämlich in die Sang, den Dianenberg, Buchenhain, Bockskopf, Oberwald, Donnerberg und Rehberg getheilt worden. Auſſer⸗ dem liegt Fwiſchen dieſem Walde und Hochheim der ſogenannte Finkenwald, und an der gräflich Hohenherſtiſchen Grenze, zwiſchen dem Krummfluſſe und dem Schmerlbache, liegt ein kleiner Diſtrikt, die Gräben genannt.— Auf dem rechten Ufer des Krummfluſſes hingegen liegen zwiſchen Thalheim und Neußorf A iſolirte Walddiſtrikte, als: die Pracht, der Auwald, die Struth und der Diebswald. Alle herrſchaftlichen Waldungen in dieſem Forſte ſind folglich in 13 Diſtrikte abgetheilt, wovon 4 auf der rechten und 9 auf der linken Seite des Krummfluſſes liegen.— Ihre Flächengröße beträgt zuſammengenommen 2010 Morgen 60 Ruthen rheinländiſches Maas— die Ruthe zu 16 Fuß lang und den Morgen zu 160 Quadratruthen gerechnet. ——— ſchaft gekommen ſind.— 54 Generelle Beſchreibung eeeeseneZweyte s Kaapitel. Ueber Acquiſttion der herrſchaftlichen Waldgrund ſtuͤcke. Die auf der linken Seite des Krummfluſſes gelegenen herrſchaftlichen Waldungen ſind ſchon ſo lange her ein unbeſtrittenes Eigenthum des fürſtlichen Hauſes Waldenburg, daß man in den Archiven keine Nachricht finden kann, auf welche Art und wann dieſe Waldungen an die Landesherr⸗ Die auf der rechten Seite des Krummfluſſes liegenden Walddiſtrikte hingegen ſind in neueren Zeiten acquirirt worden. Es ſind nämlich die Pracht und der Auwald, mit den übrigen zum adelich von Schwarzen felſiſchen Gute gehörigen Ländereyen, im Jahre 1710 durch Kauf an die Herrſchaft gekommen, wie ſolches aus dem im Archive zu Waldenburg befindlichen Original⸗ Kaufbriefe erhellet. V— Die Struth hingegen hat man im Jahre 1730 gegen das damals herrſchaft⸗ liche Hohe⸗Feld von der Gemeinde Thalheim ertauſcht, wie ſolches die zu Waldenburg befindliche Archival⸗Urkunde beweiſt, und der Diebswald iſt mit dem Erlöſchen der adelichen Familie von Lin⸗ denthal, im Jahre 1720 der Landesherrſchaft heimgefallen, worüber uns ebenfalls die ausführlichſten Nachrichten, aus dem Archive zu Waldenburg mitgetheilt worden ſind. Drittes Kapitel. 5 Ueber Grenznachrichten und Urkunden in Betreff dieſes Forſtes. Die ſicherſten und ausführlichſten Nachrichten über die Lanvesgrenze gegen das gräflich Hohen⸗ horſtiſche findet man in dem im Jahre 1748 von den Commiſſarien der beyderſeitigen Landesherrſchaften errichteten Grenz⸗Receſſe, dem auch eine zweckmäßige Grenzvermeſſungs⸗Tabelle beyge⸗ fügt iſt, wovon wir am Schluſſe dieſer Beſchreibung eine Abſchrift mittheilen werden. Die Grenzen der herrſchaftlichen Waldungen hingegen ſind erſt im Jahre 1802 berichtigt, mit numerirten Steinen um⸗ ſetzt und geometriſch aufgenommen worden, wie wir vorhin ſchon angeführt haben.— Auch ven dieſen Waldungen werden wir die Grenzvermeſſungs⸗Tabelle am Schluſſe dieſer Beſchreibung in Abſchrift beyfügen. Das Original davon und das dazu gehörige legale Protocoll ſind im Archive zu Waldenburg depenirt. . une Gencl ¹)! ““ 1. ſt uN ind ſte 3 ſum nn en Lnhh ii zan — ¹ d, M n A AI Td an fenſchut Sa efndlch ind umrlin⸗ i 2 s Räähm ——— ungs? Alh nden. ³ 06 numet= d n.— h ng in it zu A=u —— Ueber Gerechtſame, “ SFIEJeAr ..)-)-—--8J88²—²“ 6 der herrſchaftlichen Waldungen. Viertes Kapite Servituken, Beguͤnſtigungen und Streitigkeiten in Betreff dieſes Forſtes. 8 Die herrſchaftlichen Waldungen auf dem linken Ufer des Krummfluſſes ſind von allen nochtheiligen Gerechtſamen befreyet.— Auf den Waldungen an der rechten Seite dieſes Fluſſes aber laſten fol⸗ dend Gerecheſamae:. 1.) 2.) mal bey dem Oberförſter anſuchen.— hier die Beſtimmung Statt, daß kein hauendes, ſch neidendes oder, Die Gemeinde Thalheim hat das Recht, ihr Rindvieh in der Pracht, im Auwalde und in der Struth zu weiden, wenn dieſe Walddiſtrikte, wegen der Er⸗ ziehung eines neuen Holzbeſtandes, nicht geheegt weiden müſſen.— Sie iſt in den beyden erſten Diſtrikten aber nur zur ſogenannten Blumenhude berech⸗ tigt, welche den 1ten May ihren Anfang nimmt, und mit dem Monate Auguſt ſich endigt.— In der Struth hingegen hat ſie auch das Recht, die ſogenannte Schmeerhude oder die Schweinemaſt zu benutzen, die mit dem 12ten October ihren Anfang nimmt, und mit dem 2oſten December ſich en⸗ digt.— Es darf jeder Gemeindsmann aber nur ein Schwein unentgeldlich zur Maſt treiben. Können und ſollen mehrere eingefähmt werden, ſo fließt der Erlös an Maſtgeld dafür in die herrſchaftliche Caſſe. Auch müſſen ſich die zur Maſt Berechtigten alle Anord⸗ nungen gefallen laſſen, die zur Sicherheit des Waldes und zur Befbiherung der Holz⸗ zucht nöthig gefunden und vorgeſchrieben werden. Auſſerdem hat die Gemeinde Thalheim das Recht, in der Pracht, im Auwalde und in der Struth wöchentlich einmal Leſeholz zu ſammeln und zwey Tage lang in jedem Jahre Stöcke zu roden. Doch muß dieſe Gemeinde den von der Forſtdirection zum Leſeholzſammeln vorgeſchriebenen Tag— jetzt Dienſtag— beobach⸗ ten, auch während der Setzzeit, vom ten May bis den 15 ten Junius, und vährend der Prunftzeit, vom ꝛten September bis den 15 ten October, den Wald ganz meiden, und wegen der Beſtimmung der ſogenannten Sit ockholztage jedes⸗ Gewöhnlich wird zum Stockroden ein Tag im Frühjahre und einer im Herbſte beſtimmt. Die Gemeinde darf aber nur da Stöcke ausbrechen, wo es die Forſtbedienten als unſchädlich erlauben, und ſie iſt verbun⸗ den, die Stuckenlöcher gehörig wieder zu ebnen. In Vetreff des Leſeholzes findet ſä gendes Inſtrument bey der Einſammlung mit in den Wald genommen wer⸗ E 2 den — Generelle Beſchreibung den darf, ferner, baß nur natürlich um⸗ oder abgefallenes Holz, in fo ferne es unter 6 Zolle im Durchmeſſer hat und dürr iſt, zuu Leſeholze gerechnet wird— und daß das Leſeholz nur von Menſchen getragen, auf keine Weiſe aber gefahren werden darf, weil ſonſt die reicheren Gemeindsglieder, die Zugvieh halten, größeren Vortheil aus dieſen Walddiſtrikten ziehen würden, als die armen. 3.) Dagegen iſt die Gemeinde Thalheim verbunden, in jedem Jahre zwey Tage lang, nach Vorſchrift und Anweiſung der Forſtbedienten, in den vorhin genannten Walddiſtrikten mit der Hand zu fröhnen, wobey jeder Fröhner täglich zwey Kreuzer für Brod erhält. Von Waldſtreitigkeiten und nachtheiligen Prätenſtonen iſt uns nichts bekannt worden. Fuͤnftes Kapitel. Ueber Holzmaas und Holzpreis. 1— Der Schuh oder Fuß, womit das Holz im Waldenburgiſchen allgemein gemeſſen wird, iſt der rheinländiſche. Seine Länge findet man hierneben gezeichnet. Das Bau⸗ und Werkholz jeder Art wird mit der Rinde gemeſſen und nach dem Cubik⸗ Schuh verkauft— hingegen alles Brand⸗ und Kohlholz, das uber 1 ¾ Zolle im Durchmeſſer hat, wird in Klafftern gelegt, wovon jede 6 Fuß breit, 6 Fuß hoch und 4 Fuß am Scheit lang iſt— folglich 244 Cubik Schuhe Raum enthält.. Nach der allgemeinen Verordnung vom 20 ten Auguſt 1793 ſollen alle Baumſtüͤcke, welche ſechs und mehrere Zelle im Durchmeſſer haben, mit der Säge geſchroten, oder durchgeſägt, und ſo vie⸗ mal geſpalten werden, daß zwey Spalten, aber nicht mehrere, von einem Manne he⸗ quem getragen werden können. Von dieſen Spalten werden beſondere Klafftern gemacht, die Scheitholz⸗Klafftern heißen. Dagegen ſoll alles von den Bäumen abfallende oder fonſt vorkem⸗ mende Prügelholz, welches 1 ½ bis 5 Zolle im Durchmeſſer hat, aus den Reißern gehauen, und es ſol⸗ len daven beſondere Prug ek⸗Klafftern aufgeſte ken gebunden und jede ſo ſchwer gemacht werden, daß 25 Stücke eine Karrnlaſt für ein Pferd oder ein Paar Ochſen geben. Die vom Gipfel der Bäume abfallenden Reißer behalten daher ihre gewöhnliche Länge von 6 bis 3 Fuß, und werden zu 3 Fuß im Umfange haltenden Bündeln oder Wellen zuſam⸗ men gebunden.“ 1 7 Nach Ui werden.— Die Reißer endlich ſellen in Wel⸗ ——᷑——˖—᷑—᷑QO—‧—QCQOQOQOQO.O⸗ↄCOUñäæeñ—— Nach deſholz/ 3 nemmen wirkücher 4 Nenn dies ant geringe nitlücer Hel luch die letznweiſs Die in Ker Forſt Der un Fuhr wahelich i — „———— — . 2 21 der herrſchaftlichen Waldungen. 57 * 8 Hel,, 1.. 4 S uu 166e Nach unſerer Erfahrung enthalt eine Klaffter Scheitholz, von Buchen, Eichen und Na⸗ tA, afft delholz, wenn das Holz nicht auffallend knoticht, oder ſchwach geriſſen iſt, im Durchſchnitte ge⸗ 41 ☛⸗ iedi nommen........„ 200 Cub. Sch. 1* m. wirklicher Holzmaſſe;— 1 J m a wenn es aber knoticht, und ſchwach gerifſen iſt, nur„ 30 bis 90 Cub. Sch. a e i— ſi ſt Die Klaſſter ſtarkes Prügelhotz hingegen enthäle.. 75 Cub. Sch., und geringes Prugekholt nur.... 65 bis 70 Cub. Sch. it mrana wirklicher Holzmaſſe. —-,— Auch die Stöcke oder Stucken werden in Klafftern gelegt, und das Leſeholz wird Karrn⸗ laſtenweiſe verkauft. Die Holztaxe, wornach alles Holz verkauft werden ſoll, iſt bekannt, und als Inventarienſtück in jeder Forſtregiſtratur beſindlich; wir würden ſis dieſer Beſchreibung ſonſt angehaͤngt haben. Der Holzhauerlohn ſſt von Zeit zu Zeit eben ſo veränderlich, als der Kohlenbrenner⸗ 47 n und Fuhrlohn. Bey mittelmäßig hohen Preiſen der Lebensmittel und des Futters bezahlt man ge⸗ ir wöhnlich in dieſem Ferſte: 1.) Hauerlohn von einer Klaffter Scheitholz„*..... 36 kr. 11t& u 2.) Hauerlohn von einer Klaffter Prugelholz„...„. 5o kr. oll 1 hwin 3.) Binderlohn von 100 Wellen...... 3*. 40 kr. han P ui. 4.) Brennerlohn von einem Wagtn Sohlan⸗ Einſchrig des Bey⸗ 1 fahrens ꝛc....... 3 fl. 1 5.) Fuhrlohn vom Wagen Kohlen auf die iſenbä tte bey Urderf.. 5 fl. mſud übe ſ 6.) Fuhrlohn von der Klaffter Scheitholz aus dem herrſchaftl. uchge e wi Walde nach Huhertusburg.......„ 3 f.. einſ mer flaff a m lende- A* anſ0— ern ſm n adl unn t für r fen i dahe&☛ Jant eder d — . 9 ———ÿ— dri Bewirthſchaftung, Specielle Beſchreibung itter Abſchnitt elle Veſchreibung der herrſchaftlichen Waldungen, ſhrer ihres Ertrages und lihrer Benutzung. eTSnI JeR. 18 Erſtes Kapitel. Specielle Beſchreibung der Diſtrikte und Abtheilungen in den⸗ ſelben, nebſt Beſtimmung ihrer kuͤnftigen Bewirthſchaftung und ihres Naturalertrages. * 1) Beſchreibung der Hochwaldungen. —— — geterelte Beſchrei dung. Grenzt, ehelt. Smielle Beſchrei⸗ ſung. Haäße. Lags. Baden, Batand. Geündene Holnaſe und Auna — — —— trIpESFIeIrrSNETHrerernnpep — der herrſchaftlichen Waldungen c. Die Pracht 4 Abtheilung Nyo. Generelle Beſchrei⸗ bung. Grenze. U„ ſa A Inhalt. Specielle Beſchrei⸗ bung. Größe. Lage. Boden. Beſtand. Gefundene Holzmaſſe und Zuwachs. Die Pracht. Dieſer Diſtrikt grenzt mit allen Seiten an die Thalheimer Felder. Er enthält überhaupt 99 Morgen 120 Ruthen Waldboden und 49 Wege ꝛc. summa 100 Morgen— Ruthen. —— Der ſämmtliche Waldboden iſt mit Fichten beſtanden. Dieſer Diſtrikt enthält alſo 99 Morgen 120 Ruthen. Er hat eine ganz ebene Lage. Der Boden iſt gut,(Die Beſtandtheile und Miſchung des Bodens ſind durch Character⸗ ſchrift auf der Karte angegeben.) Der Beſtand ſind Fichten von 4 bis 10 Jahren, die man künſtlich angeſaͤet hat, und die ſchon jetzt faſt allerwäͤrts geſchloſſen ſtehen. Der junge Holzbeſtand iſt nach ſeiner verſchiedenen Qualität unterſucht, und nach den ge⸗ fundenen Reſultaten ſein künftiger Ertrag berechnet worden. Man wird ihn auf der folgenden Seite in die Tabelle getragen finden. Specielle Beſchreibung Die Pracht ferner 4 3 Abtheilung Nro.— Dießſer Diſtrikt ſoll nach der axlgerneinen Vorſchrift von Periode zu Perlde durchplaͤntert und in der Aten Patiade abgetrieden oder verzüngt werden. — zur kuͤnftigen Bewirthſchaftung. 4 Einige jetzt leere Steuen find, ohne Aufſchub, mit kleinen Sictenſtbuchen, bren Schuhe weit von einander entfernt, zu hepflanzen. Vorſchrife Holzertrags⸗Berechnung. Peridde — Eichenholz Buchenholz Fichtenholz 3 Perioden.——— Klafftern Wellen Klafftern Wellen Klafftern Wellen Bau⸗ Scheit Prügel 100 Scheit Prügel 100 Bau⸗ Scheit Prügel] 100 — 4— dettz I. Perkoh⸗ 1 von 180 bis 1834———— 1.BZ.—— 1007 II. Periode — 0 III. Peride b von 1864 bis 186949949—— 1795„ 9 199⁄ 3 1 4 4 3 7 2 IV. Periode don 1894 bis 1924 —————“ — der herrſchaftlichen Waldungen ꝛc. — — l d änten a Periode —— —— Fi 5n —— EA 4 Sq zu 1 ——— ͤͤωℳ¼õ½ ͦͦ eeeeͤ Jahr Aus vorſtehendem Diſtrikte Hauungsart,. Anmerkung. Dieſes zur Special⸗Con⸗ trole, und auf der Gegen⸗ ſeite zu den vielleicht nöthi⸗ gen Nochträgen beſtimmte Blatt, welches jeder Ertrags⸗ berechnung in dieſem Kapitel gegenüberſtehen muß, wenn die Forſtbeſchreibung nicht bloß zur Belehrung der Stu⸗ direnden dienen ſoll, wird in der Folge hier nicht mehr abgedruckt werden, weil es zur Belehrung weiter nicht mehr beytragen kann. erfolgte Holzmaſſe. IxööèI Eichenholz Buchenholz 2 Klafftern Klafftern Klafftern E 8 Bau⸗ Scheit Prügel Scheit Prügel Ban⸗ Scheit Prügel&᷑ bolz holz Wann iſt die Anmerkung gemacht worden? Jahr ½ — Speecielle Beſchreibung d. Die Seae 4 Abtheilung Nro. 8 5* ——— Nachtrag. Die vorgeſchriebene Bewirthſchaftung und Eultur, eder eanſtige Zufäue und Veränderungen betreffrnd. Bode Enliel Beſchr hung Eothͤhe Lane. Daſt Giſu Holzm und dung deſ En ige ui ——— rnrafr eerrrarsrtitrs:E-ri-ers: iie — 6n eIeEFIET der herrſchaftlichen Waldungen c. b Der Auwald 4 Abtheilung Nro. 1. Generelle 1 Beſchrei⸗ Der Auwald. bung⸗— 7.. Buus Dieſer Diſtrikt grenzt gegen Morgen an die Thalheimer Wieſen im Krummflußthale— 65 ſonſt aber allerwärts an die Thalheimer Felder. Inhalt. Er enthält überhaupt... 191 Morgen 40 Ruthen Waldboden und—— 120—— Wege ꝛc. Summa 192 Morgen— Ruthen. Von der zur Holzerziehung nutzba⸗ ren Fläche, die künftig im⸗ mer Waldboden genannt wer⸗ den wird, ſind. 2. 1214 Morgen 120 Ruthen mit Buchen und Eichen ver⸗ miſcht bewachſen, und 76 Mergen 30 Ruthen ſind mit Eichen beſtanden. Summa 191 Morgen 40 Ruthen. Specielle 9 Len 4 9 Heſa i⸗. Bo ſchhe Die Abtheilung Nro. 1. Größe. Dieſe Abtheilung enthält 114 Morgen 120 Ruthen, und Lage. hat eine nach Nord⸗Oſt ſanft abhängende Lage. Boden. Der Boden iſt gut. Beſtand. Der Beſtand ſind Buchen von 80 bis 90 Jahren, die mit eben ſo alten und auch mit ganz alten überſtändigen Eichen vermiſcht, aber größten Theils nicht geſchloſſen genug ſind. Gefundene Auf ber ganzen Abtheilung fand man: Holzmaſſe A) Buchen und Zur Benutzung in der 1ten Periode: 48 39400 Stämme— 369700 Cubik⸗Schuhe Holzmaſſe, woran im zten Jahre Zuwachs. 9957 Cubik⸗Schuhe und bis zum Ende der 1ten Periode 15 355 Cubik⸗Schuhe zuwachſen. B) SEichen 1.) Zur Benutzung in der Iten Periode: 1800 Cub. Sch. Bauholz 4 20 St.= P4000 Cud. Sch. Brandholz]“hne Zumachs. 2.) Zur Ueberhaltung bis in die Ate Periode: 530 St. von 90 Jahren der aten Claſſe. Zu Anfang der Aten Periode werden dieſe Stämme enthalten 42 400 Cub. Sch.— Sie werden im iten Jahre derſelben Periode 397 Cub. Sch. und bis zum Ende der Aten Periode 6153 Cub. Sch. zuwachſen. 110 St. von 90 Jahren der 2ien Claſſe. Ihre Maſſe beträgt zu Anfang der Aten Periode 6600 Eub. Sch. Der Zuwachs im uten Jahre derſel⸗ ben Periode 55 Cub. Sch., der Zuwachs bis Ende der 4ten Periode 852 Cub. Sch. F 2 G Der 44 Specielle Beſchreibung Vorſchrift zur kuͤnftigen Bewirthſchaftung. Der Auwald 4 Abtheilung Nro. 1. Der noch nicht durchplänterte Theil von dieſer Abtheilung ſoll ſebald, als möglich, von un. terdrücktem Holze befreyet, und es ſollen alsdann die alten abſtändigen Eichen mit weg⸗ genommen werden. Gegen das dritte Decennium der zten Periode iſt hierauf dieſe Abtheilung— weil es die Gleichſtellung des periodiſchen Holzertrages erfordert— abzutreiben, und ein neuer, aus Buchen und Eichen vermiſchter, Beſtand zu erziehen. Bey dieſem Abtriebe ſind alle jetzt 30, bis 90 jährigen ſchön gewachſenen Eichen, die man unter Nro. 2. verzeichnet hat, überzuhalten, und bis in die 4te Periode zu verſchonen. Holzertrags⸗Berechnung. III. Periode von 1864 bis 1894————-— 249, 166 IV. Periode von 2394 bis 1924 II. Periode von 1834 bis 1866——————— Eichenholz Buchenholz Perioden. Klafftern Weulen] Klafftern Wellen Klafftern Wellen Bau⸗ Scheit Brügel 100 Scheit Prügel 100 Bau⸗ Scheit Prüge! 100 Lol 3 bolz I. Periode von 2804 bis 18333 38 37 33 8 3 11173 3 1422 ½— 665 8 —jj—— — 4—.. 3 Große, Lage. Zoden. Bhn⸗ Oefunden Hitmaſ dn Jutach m* 1n, 13*8ſa 6 e. 2 Seur, —— ——— Luaſf ur u —— — rSS ſ e ——— der. herrſchaftlichen Waldungen ꝛc. Der Auwald ferner 4 Abtheilung Nro. 2. Größe. Lage. Boden. Beſtand. Gefundene Holzmaſſe und Zuwachs. Die Abtheilung Nro. 2. Dieſe Abtheilung enthäͤlt 76 Morgen 30 Nuthen, und hat eine nach Süd⸗Oſt ſtark abhaͤngende Lage. Der Boden iſt mittelmäßig. Der dominirende, groͤßten Theils vollkommene, Beſtand ſind Eichen von 20 bis 30 Jah⸗ ren mit eben ſo alten Birken, Hainbuchen und Buchen einzeln vermiſcht. Auch ſtehen hier noch mehrere anbrüchige ſehr alte Eichen. Auf dieſer Abtheilung fand man, auſſer dem jungen Beſtande: Eichenholz Zur Benutzung in der 1ten Periode: [2000 Cub. Sch. Bauhelz 32 St. k6000 Cab. Sch. Brandholz J ohne Zuwachs. NB.) Der periodiſche Ertrag des jetzt jungen Waldes iſt in der folgenden Tabelle herechnet. Specielle Beſchreibung Der Auwa ld fe tner 4 Abtheilung Nro. 2. riode abzutreiben. Vorſ chr ift tigen Bewirthſchaftung. af uͤr zur k Die alten Eichen ſind demnächſt, mit möglichſter Vorſicht, aus dem jungen Walde zu nehmen; dieſer aber iſt von Periode zu Periobe xegelmäßig zu durchpläntern und in der öten Pe⸗ NB.) Das in der felgenden Tabelle berechnete Eichenplänterhelz win zum Theil aut Birken, Hinbuchen und Buchenholz beſtehen. — Holzertrags⸗Berechnung. Eichenholz Buchenholz P erioden. Klafftern Wellen Klafftern Wellen Klafftern Wellen Bau Scheit Prügel 100 Scheit prügel! 100 Bau⸗ Scheit Prügel 100 2— holz I. Periode 8* von 1804 bis 1834 20 55½ 14 5 5— II. Periode ven 1854 bis 1864—- 125 100 V III. Periode 3⸗ von 1864 bis 1394-— 556 69]5 IV. Periode V ven 1894 bis 1924 1- 573½ 153 7⁵½ V. Periode von 1924 bis 1954 184 370 76 ½ 61 VI. Periode von 1954 bis 1984 4 — 4 Fae Beichr bunt Gten. Ihal Stjel Biſchrei bung. dröße. buhr. boden Neſtan Defun Hehm und anas z a n — — —— ö † 1 1 e epeerrwafeprrne) — ͤſſſſſ der herrſchaftlichen Waldungen ꝛc. Die Struth 3 Abrheilung Nro. Generelle Beſchrei⸗ bung. Grenze. Inhalt. Specielle Beſchrei⸗ bung. Größe. Lage. Boden. Beſtand. Gefundene Holzmaſſe und Zuwachs. ——— Die Struth. Dieſer Diſtrikt grenzt gegen Morgen an die Thalheimer Wieſen im Krummflußthals— ſonſt aber allerwärts an Thalheimer Felder. Er enthält überhaupt 102 Morgen— Ruthen Waldboden und——— 4o0 Ruthen Wege. Summa 102 Morgen 40 Ruthen. Der ſämmtliche Waldboden iſt mit Eichen beſtanden. Dieſer Diſtrikt enthält alſo 102 Morgen. Er hat eine nach Nord⸗Oſt ſanft abhängende Lage. Der Beden iſt gut. Der Beſtand ſind Eichen ven 2 bis 20 Jahren, die größten Theils ſchon jetzt geſchloſſen ſtehen. Auch finden ſich hier noch ab⸗ und Uberſtändige, ſo wie auch ſchöne mittel⸗ wächſige Eichen. Hier und da ſind Aſpen und Saalweiden angeflogen. Auf dieſem Diſtrikte fand man, auſſer dem jungen Beſtande: Eichenholz 1.) Zur Benutzung in der 1ten Periode: 136 St.— 24480 Cub. Sch., woran im erſten Jahre 34 Cub. Sch. und bis Ende der aten Periode— 527 Cub. Sch. zuwachſen⸗ 2.) Zur Benutzung in der ten Periode: 128 St., deren Beſtandsmaſſe zu Anfang der Aten Periode 9452 Cub. Sch. beträgt— die aber im erſten Jahre der Aten Periode. 85 Cub. Sch. und bis Ende der Aten Periode... 1317 Cub. Sch. zuwachſen werden. N.) Die Plänternutzungen aus dem jetzt jungen Beſtande hat man nach der Er⸗ fahrungs⸗Tabelle, mit den nöthig gekundenen Moderationen, in der Ertrags⸗ berechnung angeſetzt. Die Specielle Beſchreibung Die Struth 4 A btheilung Nro.— . 1— S Die unter Nro. 1. verzeichneten alten Eichen, welches ab⸗ und überſtändige Stämme ſind, Generel 5 müſſen in der zten Periode benutzt— die mittelwächſigen Eichen hingegen ſellen bis in Beſchr Æ die Ate Periode übergehalten werden.— Mehrere leere oder mit Saalweiden bewachſene Plätze in dieſem Diſtrikte ſind ſo bald, wie ung möglich, nach den Regeln der Holzzucht, mit kleinen Eichen, 3 Fuß weit ven einander Grini 3 entfernt, zu bepflanzen, wenn durch natürliche Beſaamung kein gehörig vellkommener Be⸗ — S 5 ſtand entſtehen ſollte. A Auch müſſen einige zu naſſe Stellen in dieſem Diſtrikte durch zweckmäßig angelegte, à Fuß 5 5 breite und 2 ½ Fuß tiefe, Abzugsgräben trockener gemacht werden. ½ Uebrigens iſt der Beſtand dieſes Diſtriktes, von Periode zu Periode, regelmäßig zu durch⸗ Jhi. ,2 pläntern.— Die Hauptbenutzung aber hat man hier nicht berechnet, weil ſonſt in der 6ten Periode zu viel und in der 7ten Periode zu wenig Eichenhelz als haubar zur Be⸗ 8 nutzung gekommen ſeyn würde. 5 — Spiell Holzertrags⸗Berechnung. Leßhre —— 7 bing. Eichenholz Buchenholz 4——— Roͤße 3 Pe rioden. Klafftern Wellen Klafftern Wellen Klafftern Wellen 1 4 Bau⸗ Scheit„Prägel! 100 Scheit Prügel 100 Bau⸗ Scheit Prügel 100 I. Periode 8. von 1804 bis 1834 83 151 44 ½ 16 ½ kſan II. Periode von 2834 bis 1864— l— 36 ¾ 124 2 4 b Gezunde III. Periode 4— Hohma von 186 4 bis 16904—— 92²2 ½ 92 4 3. und IV. Periode. b Jwwach⸗ von 1894 bis 1924 79 108 4)2213 345 ¾ V. Periode 1 1 von 1924 bis 1954 466 936 194]160 V VI. Periode von 1954 bis 1984 1=u. 5 da e manh 4 Jf w aw, 1 4 ur 8 —— —— Sau G 28 — —ͤͤͤ nhn er fteyet- 64 errrier*—— trr een rgrprprri 3 der herrſchaftlichen Waldungen c. Der Diebswald 4 Abtheilung Nro. 1. Generelle Beſchrei⸗ bung. Grenze. Inhalt. Specielle Beſchrei⸗ bung. Beſtand. Gefundene Holzmaſſe und Zuwachs. 3 Der Dieyswald. Dieſer Diſtrikt grenzt gegen Morgen an die Neudorfer Wieſen im Krummflußthale— gegen Mittag und Abend an die Reudorfer Felder, und gegen Mitternacht an Thalheimer Feld und Wieſen. Er enthält übeehaupgt.. 1oo Morgen 32 Ruthen Waldboden und 1—— 100—— Wege ec. Summa 102 Morgen 20 Ruthen. Der ſämmtliche Waldboden iſt mit Fichten beſtanden. Die Abtheilung Nro. r. Dieſe Abtheilung enthält 36 Morgen 120 Ruthen. Sie liegt faſt ganz eben. Der Boden iſt mittelmäßig. Der Beſtand ſind Fichten von 50 Jahren. Sie ſtehen nicht geſchloſſen genug, und ha⸗ ben durch Frevel ſehr gelitten. Der Beſtand dieſer Abtheilung iſt durch Probemorgen unterſucht und, mit den nöthig ge⸗ fundenen Moderationen, nach der Erfahrungs Tabelle taxirt worden. Die Reſultate davon ſtehen in der tabellariſchen Ertragsberechnung. —— W-pg rären 12r Specielle Beſchreibung Der Diebswald ferner 1 Abtheilung Nro. 1. Vorſchrift zur kuͤnftigen Bewirthſchaftung. . 4 Im Laufe der zweyten Periode iſt dieſe Abtheilung abzutteiben und zu verjungen. Dieſe Abtheilung ſoll demnächſt von allem ganz unterdrückten Stangenholze befreyet und gegen das Ende der iten Periode ſo durchpläntert werden, daß alle Stämme der erſten und zweyten Claſſe ſtehen bleiben. Holzertrags⸗Berechnung. ——— Eichenholz Buchenholz Fichtenholz Perioden. E—— — Klafftern Wellen Klafftern Wellen Klafftern Wellen Bau Scheit Prügel! 100 Scheit Prügel 100 Bau⸗ Scheit Prügel] 100 holz.. holz 1. Periode II. Peri 6 de von 1834 bis 1864——————— 1000 916 365] 226 III. Periode von 1864 bis 1894—— j———— V—.— 36 IV. Periode von 1894 bis 1924 e H tn an h nü n —— 3i —— glah m. 1 —— E1 nn 8 der herrſchaftlichen Waldungen ꝛc. 5r 4 Groͤße. Lage. Boden. Beſtand. Gefundene Holzmaſſe und Zuwachs. Der Diebswald ferner 12 Abtheilung Nro. 2. Die Abtheilung Nro. 2. Dieſe Abtheilung enthält 65 Morgen 120 Ruthen. Ihre Lage iſt eben.— Der Boden iſt gut. Der Beſtand ſind Fichten von 20 Jahren, die allerwärts theils mit einzelnen Birken, theils mit kleinen birkenen Hörſten untermiſcht ſind. Der Beſtand dieſer Abtheilung iſt ſchon jetzt faſt überall vollkommen. Seinen periobiſchen Ertrag findet man in der folgenden Tabelle berechnet⸗. Specielle Beſchreibung Der Diebswald ferner 5 3 Vorſchrift zur kuͤnftigen Bewirthſchaftung. macht. 8 3ten Periode abzutreiben, weil e 7 Abtheilung Nro. 2. Dieſe Abtheilung iſt von Periode zu Periode regelmäßig zu durchpläntern und ſchon in der s die Gleichſtellung des periodiſchen Holzertrages nöthig n 7 Perioden. Holzertrags⸗ Berechnung. 1 I. Periode von 1804 bis 1834 1 II. Periode von 1834 bis 1864 III. Periode von 1864 bis 1894 IV. Periode von 1894 bis 1924 Eichenholz Buchenholz 1 Fichtenholz Klafftern Wellen; Klafftern(Wellen Klafftern Wellen Bau⸗ Scheit„Prügel 100 Scheit Prügel r00 Bau⸗ Scheit Prügel 100 holz bolsz —.,—————————— -A===IA=A=I=A=Nlau ———————-— 2000 3058 ½ 1231] 594 Sykiitl Beſhte bung. Giüße 9ag Sa Beſt Geunde —Zööööͤööͤͤööͤööͤſöͤ 4½ 8 249 1 K 4 8.„ der herrſchaftlichen Waldungen t. u brhellung N ——. 4 Der Tireuhwe 1 2 Abtheilung Nro. 1. 3 Generelle Beſchrei⸗ Der Finkenwald. bung. lnen m th Grenze. Dieſer Diſtrikt grenzt allenthalben an die Hochheimer Felder. ſoh u 1 mi Inhalt. Er enth ält überhaupt.. 67 Morgen 30 Ruthen Waldboden 9 und——— 40—— Wege c. Summa 67 Morgen 120 Ruthen. . Der ſämmtliche Waldboden iſt mit Fichten beſtanden. Specielle Peſchrei⸗ Die Abtheilung Nro. 1. 4 —— bung.* 4 Größe. Dieſe Abtheilung enthält 39 Morgen 120 Ruthen. — Lage. ſsSie hat eine hohe, aber doch faſt ebene Lage. 6 —,— Boden. Der Boden iſt mirtelmäßig. 8 E Beſtand. Der Beſtand ſind Fichten von 7o jährigem Alter, die an den meiſten Detan nicht mehr 1' 1 den gehoͤrigen Schluß haben. V Gefundene Auf dieſer Abtheilung fand man: -= Holzmaſſe Fichten V und Zur Benutzung in der aten Periode:. — Zuwachs. 20000 St.= 114000 Cub. Sch., woran im erſten Jahre 5950 Cub. Sch. und bis Ende der aten Periode= 92225 Cub. Sch. zuwachſen. Speclelle Beſchreibung 4 .—— e—— 8—— 4 g L—xx—. 8 D— 4 F—— 8** 2 — 2 — S8 S= Dieſe Abtheilung iſt demnaͤchſt von allem unterdrückten Holze zu befreyen, und in ber zwaß⸗ 5 5— ten Hälfte der 1ten Periode abzutreiben⸗ 8. 3 31 E 4 8 8 — — 22 8 ₰ℳ ₰ 8— Holzertrags⸗Berechnung. -1† Eichenholz Buchenholz Fichtenholz Pe rioden. Klafftern Welne] Klafftern Wellen Klafftern Welln 3 3 Bau⸗ Scheit Prügel 100 Scheit Prügel 100 Bau⸗ Scheit Prügel! 190 3 holz volz—— I. Periode h von 1804 bis 1834——————— 1000 7243 450 2¹7½ II. Periode von 1634 bis 1865[—————————— III. Periode von 1864 bis 199uS,—————— 1——— 4971] 934 IV. Periode von 1894 bis 1924 Gebſe. 49, 3.. Bodn. Belh. Gefundin Holguſe 1 Zunahh der herrſchaftlichen Wakdungen c. Der Finkenwald ferner 3 Abtheilung Nro. 3. 8 — — ha ³ ang Groͤße. 1 Lage. Boden. Beſtand. Gefundene —— Holzmaſſe und Zuwachs. Die Abtheilung Nro. 2. Dieſe Abtheilung enthält 17 Morgen 120 Ruthen. Ihre Lage iſt eben. Der Boden iſt gut. Der Beſtand ſind Bichten von 36 Jahren, die ganz vollkommen gedrungen ſtehen. Dieſer Beſtand iſt nach der Erfahrungs⸗Tabelle berechnet worden, nachdem man ihn durch mehrere Probemorgen genau unterſucht hatte.— Specielle Beſchreibung Der Finkenwald ferner — 7 Abtheilung Nro. 2. zur kuͤnftigen Bewirthſchaftung. Vorſchrift 7 1. Dieſe Abtheilung, woraus man bey der vor einigen Jahren gemachten Plänterung nicht ales unterdrückte Gehölze genommen hat, iſt ſo bald, wie möglich, davon zu reinigen. Gegen das Ende der ꝛten Periode iſt ſie regelmäßig zu durchpläntern, und in der zweyten Haäͤlfte der 2ten Periode abzutreihen, weil es die Gleichſtellung des periodiſchen Ertrages nöthig macht. 8 Holzertrags⸗Berechnung. Perioden. Eichenholz Buchenholz Ban Sqeit Weugen holz Klafftern Wellen Fichtenholz Klafftern Scheit Prügel —— I. Periode von 1804 bis 1834 II. Periode von 1834 bis 1864 III. Periode von 1864 bis 2894 IV. Periode von 1894 bis 1924 Scheit Prügel 100 o 154 1 na 2 ic n h e. n ug i T bhn 6 R en kag glaſ er 3 —— 2 —,—— V 1 V 600 4— —- — er:2 n — w der herrſchaftlichen Waldungen ꝛc. Die Sagg Abtheilung Nro. r. — Fenerelle au⸗ Sch 4* Beſchrei⸗ bung. Grenze. Inhalt. Sreeielle“. Beſchrei⸗ bung. Größe. Lage. Boden. Beſtand. Gefundene Holzmaſſe und Zuwachs. Die Sang. Dieſer Diſtrikt grenzt gegen Morgen und Mittag an die Hochheimer Felder, gegen Abend an Hochheimer Wieſen, und gegen Mitternacht an den Dianenberg. Er enthält überhaupt 230 Morgen 80 Ruthen Waldboden . und— 2e— Wege ac. 100 Ruthem — Ruthen mit Buchen und Eichen bewachſen, 44 Morgen 80 Ruthen haben Eichen zum Beſtande, 20 Morgen 4o Ruthen ſind mit Eichen und Buchen bewachſen, und 31 Morgen 120 Ruthen ſind jetzt Blöße, ſollen aher mit Eichen cultivirt werden. Jo Ruthen. Summa 257 Morgen Vom Waldboden ſind 154 Morgen Summa 230 Margen Die Abtheilung Nro.. Dieſe Abtheilung enthä lt 154 Morgen— Ruͤthen. Die Lage iſt hoch und nach Süd⸗Weſt ſanft ablaufend. Der Boden iſt gut. Der Beſtand ſind Buchen von 50 bis 60 Jahren, die an einigen Orten mit eben ſo alten Eichen, theils Horſtweiſe, theils einzein, vermiſcht ſind.— Der Beſtand iſt faſt allerwärts nicht vollkommen. Er hat viele leere Stellen.— Auch ſtehen auf dieſer Abtheilung mehrere üüberſtändige Eiche und Buchen und mittelwächſige Eichen einzeln umher. Auf der ganzen Abtheilung fand man, auſſer dem jungen Hethe A) Eichen Zur Benutzung in der 2ten Periode: 82 St.— 49295- Cub. Sch., woran im zten Jahre 42 Cub. Sch. und bis Ende der aten Periode. 1965 Cub. Sch. zuwachſen. 34 St.— 2024 Cub. Sch., woran im zten Jahr⸗ 42 Cub. Sch. und bis Ende der b 2ten Periode. 1911 Cub. Sch.„zumachlen. B) Buchen Zur Benutzung in der 2ten Periode: 254 St.— 20232 Cub. Sch., woran im ꝛten Jahre 176 Cub. Sch. und bis Ende der ten Periode 8003 Cub. Sch. zuwachſen. XNB.) Der jatzt 50 bis 60 jährige Buchen⸗ und Eichenbeſtand iſt durch mehkere Probemorgen unterſucht, und nach den gefundenen Reſultaten, der Erfah⸗ rungs⸗Tahelle gemäß, berechnet worden. mm Specielle Beſchreibung Die Sang ferner— 4 Abtheilung Nro. 1. Vorſchrift zur kuͤnftigen Bewirthſchaftung. Weil es die Gleichſtellung des periokiſchen Holzertrages erfordert, und der Beſtand dieſer Ab⸗ theilung ohnehin unvollkemmen iſt; ſo ſoll dieſelbe in der zten Periode von allem un⸗ terdruͤckten Holze gereiniget, und in der 2ten Periode abgetrieben oder verjüngt werden. Bis dahin müſſen auch die unter Nro. 1. bemerkten Eichen und Buchen ſtehen bleiben.— Die größeren Eichen⸗ Horſte in dieſer Abtheilung aber dörfen in der 2ten Periode nicht abge⸗ trieben werden. Man hat dieſe nur von Periode zu Periode regelmäßig zu durchpläntern, und bis in die 6te Periode— in welcher der in der 2ten Periode neu zu erziehende Buchen⸗ beſtand wieder zum Abtriebe kommen wird— überzuhalten. Von den jetzt 50 bhis 60⸗ jährigen, mit dem Buchenbeſtande einzeln vermiſchten, Eichen ſind in der 2ten Periode die ſchönſten Stäaͤmme, bis in die 6te Periode, ebenfalls überzuhalten. 4 Holzertrags⸗Berechnung.⸗ Eichenholz Buchenholz Perioden. Klafftern Wellen] Klafftern Wellenn Klafftern Welen 3 15t rue Scheit Prügel“ 190 Scheit Prügel. 100 Bau⸗ Scheit Prügel 00 e 4. † dols I. Periode 81A. e von 1804 bis 1833—..— 301 1273 1I. Periode 8 g von 1637 bis 2866 130 98 151 37 3819 ½ 2158 578 III. Periode von 1664 bis 1605h— IV. Periode. 4 von 1894 bis 1924 50% 95 20 4 3— 279 3 V. Periode a „von 1924 bis 1954 4 65 50 155 1-—— WVI. Periode AAnanast 8 3. 4 4 n 1 318 von 1954 bis 2984 33. 1 20 153——— 186 den 1* 64 nif 4 thane an h du zu u 1 de Nas d 39 6 ie Ri ar pma an.* —— der herrſchaftlichen Waldungen ꝛc. Die 4 Sang fener 4 Abtheilung Nro. 2. Die Abtheilung Nro. 2. Größe. Dieſe Abtheilung enthält 44 Morgen Bo Ruthen, je en Lage. Ihre Lage iſt faſt eben. 1 1 Boden. Der Boden iſt gut. Beſtand. Der Beſtand ſind Eichen von 50 bis 60 Jahren, in welche eichene Horſte von 20 bis 30 Jahren gemengt ſind.— Der ältere Beſtand iſt vollkommen und noch nicht durch⸗ pläntert, der jüngere aber iſt, wegen des zu ſpät vorgenommenen Aushiehes der al- ten Saameneichen, an vielen Orten ſehr lückig geworden. 3 Gefundene Der künftige Ertrag diefer Abiheitung iſt mit den aahigen Moderationen nach d der Er⸗ Holzmaſſe Faheungs, Tabelle berechnet worden. und— 2— 4411 Zuwachs. Die Sang ferner mSperielle Beſchreibung — Abtheilung Nro. 3. Vorſchrift zur kuͤnftigen Bewirthſchaftung. 4 1 Der Beſtand dieſer Abtheilung iſt von Periode zu Periode nach der allgemeinen Vorſchrift zu durchpläntern und in der 5ten Periode abzutreiben. „„ HOolzertrags⸗Berechnung. Eichenholz Buchenholz Perioden. PE— Klafftern Wellen! Klafftern Wellen Klafftern Wellen Bau Scheit Prügel 100 Scheit Prügel 100 Bau⸗ Scheit Prügel] 100 holz— holz I. Periode von 1804 bis 1834—— 100] 67 II. Periode von 1834 bis 1864-—— 350 35 III. Periode von 1864 bis 1894— 1 395 75 49 V IV. Periode von 1894 bis 1924 193 387 80 68 V. Periode von 1924 bis 1954 ——— ————— — der herrſchaftlichen Waldungen ꝛc. 2 — ng ferner Abtheilung Nro. 3. — Die Saug f. 2r„ Die Abtheilung Nro. 3. 2 Wf, Größe. Dieſe Abtheilung enthält 20 Morgen 40 Ruthen. Lage. Sie iſt nach Suͤden etwas abhängend. Boden. Der Boden iſt ſehr mittelmäßig. Beſtand. Der Beſtand ſind Eichen von 110 bis 120 Jahren, mit eben ſe alten Buchen einzeln vermiſcht. 4 Auch ſteht auf dieſer Abtheilung viel Haſelgebüſch als Unterwuchs. b if dieſer Abtheilung fand man: Gefundene Auf dieſer beilung fand man —— b Holzmaſſe 4) Eichenholz und 5 3 ¹ 6. — Zuwachs. Zur Benutzung in der 2ten Periode A 3600 St.= 41600 Cub. Sch., woran im erſten Jahre 733 Cub. Sch. und bis Ende 93.⸗. der 2ten Periode 33354 Cuh. Sch. zuwachſen. B) Buchenholz Zur Benutzung in der 2ten Periohde: 260 St.= 4680 Cuh. Sch., woran im erſten Jahre 86 Cub. Sch. und bis Ende der aten Periode 3913 Cub. Sch. zuwachſen. — NB.) Das Haſelgehüͤſch iſt, als zu unbedeutend, in keine Anrechnung gekommen. 6³ Specielle Beſchreibung — Abtheilung Nro. 3. Vorſchrift zur kuͤnftigen Bewirthſchaftung. K. X 3 Die Sang ferner 4 — 1 Der Beſtand dieſer Abtheilung ſoll, wie er ſetzt iſt, bis zum Anfange der 2ten Periode ſte⸗ hen bleiben, in derſelben Periode abgetrieben und ein neuer, aus Eichen und Buchen vermiſchter, Beſtand erzogen werden. Holzertrags⸗Berechnung. Eichenholz Buchenholz P er iod en. 4 Klafftern Wellen Klafftern Wellen Klafftern 4 Welen Bau⸗ Scheit Prügel 100 Scheit Prüͤgel Too Bau⸗ Scheit Prügel 100 Ddoln—— X. B I. Periode 1146. II. Periode 3 3 1 von 1834 64 1 55 400 256 126 78 70 21 ¾ 11 4 III. P eriode 4 von 1864 bis 1894——————— IV. Periode von 1894 bis 1924 Gr Ole. Phan Siu Geind Hohm un Iao 4— run der herrſchaftlichen Waldungen ꝛc. — Die Sang ferner 4 — Abtheilung Nro. 4. 3 Größe. Lag⸗ Voden. Beſtand. Gefundene Holzmaſſe und Zuwachs. Dieſe Abtheilung enthält 13 Morgen 40 Ruthen. Sie hat eine faſt ganz ebene Lage. Der Boden fällt zwiſchen gut und mittelmaͤßig. Dermalen iſt dieſe Asheitung noch helzleer, ſie ſoll aber mit Aae in Beſtand debracht werden. Die Holzmaſſe, welche dieſe Abtheilung in der Folgezeit Taebueina wird, iſt nag. der Erfahrungs Tabelle berechnet⸗worden. 64 Specielle Beſchreibung ——————————— ner 4 8 Abtheilung Nro. 4. eree Vorſchrift zur kuͤnftigen Bewirthſchaftung. Die Sang fer 4 —— Dieſe Abtheilung iſt ſo bald, wie möglich, mit Eichen, durch Saat, in vollkommenen Be⸗ ſtand zu bringen. Vor der Anſaat iſt auf der äußern Grenzlinie dieſer Abtheilung ein tüchtiger Heeggraben aufwerfen zu laſſen, weil dieſe Ecke dem Anlaufe des Weidviehes ſehr ausgeſetzt iſt. Da in der éten Periode der größte Theil von der Sang zur Verjüngung kömmt; ſo ſoll auch dieſe Abtheilung als dann mit abgetrieben und verjüngt werden, ob ſie gleich zu jener Zeit nur gering haubar ſeyn wird. Holzertrags⸗Berechnung. Eichenholz Buchenholz Perioden. Klafftern(Wellen Klafftern(Wellen Klafftern Weln — Bau Scheit Prügel 100 Scheit prügel 100 Bau⸗] Scheit Prügel 100 dolz— 2——— 1. Periode von 180% bis 1834———— II. Periode von 1834 bis 1864———— III. Periode 3 von 1864 bis 1894—— 26 ½ 20 IV. Periode von 1894¼ bis 1924-— 219 13 V. Periode* von 1924 bis 1954— 10)26 ½½ 13 VI. Periode von 1954 bis 1984 750] 224 3 266 ² 104 1 m aa un St 1 u der heerſchaftlichen Waldungen ec. Die Sang ferner 4 Abtheilung Nro. Z. 2 21 2 Größe. Lage. Boden. Beſtand. 1 Gefundene Holzmaſſe und Zuwachs. Dieſe Abtheilung enthält 13 Morgen 830 Ruthen. Die Abtheilung Nro. 5. Sie hat eine nach Mittag ſanft ablaufende Lage. Der. Boden iſt gut. Dermalen iſt dieſe abiheituns noch Blöße; ſie ſoll aber demnächſt mit Eichen in hen gebracht werden. Die Holzmaſſe, welche von dieſer Abrheilung periodiſch bezogen werden wied, iſt nach der Erfahrungs⸗„Tabelle herechnet worden. Die Sang ferner K 2 Specielle Beſchreibu ng. — Abtheilung Nro. 5. — Borſchrift zur kuͤnftigen Bewirthſchaftung. werden. Dieſe Abtheilung ſoll demnächſt mit Eichen 3 Auch dieſe Abtheilung iſt, vor der Anſaat, Anlauf des Viehes zu ſichern. 4 durch Saat, in vollkommenen Beſtand gebracht durch einen tüchtigen Heeggraben, gegen den Da die angrenzende Abtheilung Nro. 1. in der 6ten Periode zum zweyten male verfuͤngt werden wird; ſo iſt alsdann auch die Abtheilung Nro. 5. abzutreiben, ob ſie gleich als⸗ dann ihre volle Haubarkeit noch nicht erreicht haben wird. —— Holzertrags⸗Berechnung. Eichenholz Buchenholz Perioden. LKaafftern Wenen] Klafftern(Wellenn Klafftern Wala 5 Bau⸗ Scheit Prügel 100 Scheit; Prügel! 100 Bau⸗ Scheit Prügel 100 holz— holz— I. Periode von 1804 bis 1834———— II. Periode. von 1834 bis 1864— 1——— III. Periode V von 1864 bis 1894-— 41½ 273 IV. Periode von 1894 bis 1924—— 1285 187 V. Periode 1 von 1924 bis 1954- 1941 37 24 VI. Periode von 1954 bis 1934 1 1 in taien S eah —— —“ der herrſchaftlichen Waldungen ꝛc. Der Dianeuberg Abtheilung Nro. Generelle Beſchrei⸗ bung. Grenze. Inhalt. Specielle Beſchrei⸗ bung. Größe. Lage. Boden. Beſtand. Gefundene Holzmaſſe und Zuwachs. Der Dianenberg. Dieſer Diſtrikt grenzt gegen Morgen an die Sang, gegen Mittag an das Hochheimer Feld und den Krummfluß, gegen Abend an den Bockskopf und gegen Mitternacht an den Buchenhain.. 8 Er enthält überhaupt 201 Morgen 30 Ruthen Waldboben und 5—— 80—— Wege ec. Summa 207 Morgen— Ruthen. Der ſämmtliche Waldboden iſt mit Buchen und Eichen vermiſcht beſtanden. Dieſer Diſtrikt enthält alſo 20¼ Morgen 30 Ruthen. Seine Lage iſt nach allen Seiten, nur nicht nach Norden und Oſten, ſtark abhängend, und in der Mitte dieſes Diſtriktes erhebt ſich eine beträchtlich hohe Bergſpitze. Der Boden von 93 Morgen 120 Ruthen, welche zwiſchen der Bergſpitze und dem Buchen⸗ haine liegen, iſt gut— hingegen 107 Morgen 120 Ruthen, welche zwiſchen der Bergſpitze und dem Krummfluſſe liegen, haben mittelmäßigen Boden. Der Beſtand ſind Buchen von 50 bis 60 Jahren, die nur Platzweiſe vollkommen geſchloſ⸗ ſen ſtehen. Faſt allerwärts iſt dieſer Beſtand durch kleine Blößen unterbrochen. Auch ſehe hier noch mehrere ſehr alte, aber auch ſchöne mittelwächſige Eichen einzeln umher.. Auf dem ganzen Diſtrikte fand man: 4) Eichenholz 1.) Zur Benutzung in der uten Periode: 244 St.— 7800 Cub. Sch., woran im erſten Jahre 12 Cub. Sch. und bis Ende der aten Periode„186 Cub. Sch. zuwachſen. 2.) Zur Benutzung in der 2ten Periode: 222 St.= 6236 Cub. Sch., woran von jetzt an jährlich 111 Cub. Sch. und bis Ende der 2ten Periode 5050 Cub. Sch. zuwachſen. B) Buchenholz NB.) Der Ertrag des Buchenbeſtandes iſt durch mehrere Probemorgen unterſucht, und nach den daraus gezogenen Reſultaten, der Erfahrungs⸗Tahelle ge⸗ mäß, berechnet worden.— 3 2 Der aoaͤͤͤͤhhh ,, Specielle Beſchreibung Der Dianenberg ferner 4 Abtheilung Nro. Vorſchriſt zur kuͤnftigen Bewirthſchaftung. —— Die nicht erfolgen; ſo ſind in die Lichtſchläge, ganz alten Eichen, welche größten Theils am Saume dieſes Diſtriktes ſtehen, und, ohne Schaden zu verurſachen, gehauen und weggebracht werden können, ſind im Laufe der 1ten Pe⸗ riode zu benutzen; die Eichen fub Nro. 2. aber ſind bis in die 2te Periode überzuhalten.— Auch iſt demnächſt alles in dieſem Diſtrikte noch vorfindliche unterdrüͤckte Gehölze auszuplän tern. Weil es zur Gleichſtellung des periodiſchen Ertrages nöthig iſt, und dieſer Diſtrikt ohnehin keinen gehörig vollkommenen Beſtand hat; ſo ſoll er im Laufe der 2ten Periode ſchen abgetrieben, und hier ein neuer, mit Eichen einzeln vermiſchter, Buchenbeſtand erzogen werden.— Sollte aber durch natürliche Beſaamung die erforderliche Anzahl junger Eichen und zwar in der Entfernung von 3 bis 10 Schritten, Eicheln auf kleine leere Stellen unterzuhacken, damit bey der Haubarkeit des in der 2ten Periode zu erziehenden Buchenbeſtandes wenigſtens 4 bis 6 deminirende Eichen auf jedem Morgen übergehalten werden können. Dieſe Vorſchrift iſt für alle Buchwaldungen genau zu befolgen, wenn durch natürliche Beſaamung kein Gemiſch ven Buchen und Eichen entſtehen ſollte. Holzertrags⸗Berechnung. Eichenholz Buchenholz Perioden. P z Klafftern Wellen Klafftern Wellen Klafftern Welln Bau⸗ Scheit Prügel] 100 Scheit Prügel 100 Bau⸗ Scheit Prügel 100 — holz 3 holz— I. Periode von 12804 bis 1834 40] 3 4 13 5 ½— 264 94½ II. Periode von 1834 bis 1864 84 124 193 11½ 8799 1956 1290 ¾ III. Periode 62p b von 1864 bis 1894————-——— IV. Periode 3 von 2894 bis 4924 Speei Beſct 5nn Gi ☛ — — .——ͤͤͤͤͤͤͤͤͤ hFIEIVEILNE/ — 0˙˙²². der herrſchaftlichen Waldungen ec, — — Der Buchenhain 4 Abtheilung Nro. 1. — i8 ſ2 und, 6 Generelle in m ung Beſchrei⸗ Der Buchenhain. Pa. bung. d, Sun Grenze. Dieſer Diſtrikt grenzt gegen Morgen an die Hochheimer Felder, gegen Mittag an den Laufe 48 Dianenberg, gegen Abend an den Obenwald und gegen Mitternacht an den Hoch⸗ d ea heimer Gemeindswald. us d 811 n n; 8 Inhalt. Er enthält überhaupt 247 Morgen— Ruthen Waldboden 1t 4 und 5——— Dege ꝛc. 33 min Summa 252 52 Morgen—— Ruthen. e 4 1 u Sn Vom Waldboden ſind 207 Morgen 40 Ruthen mit Buchen und Eichen vermiſcht beſtanden und 39— 120— ſind mit Fichten bewachſen. —— Specielle Beſsen Die Abtheilung Nro. I1. —— Größe. Dieſe Abtheilung enthält 207 Morgen 40 Ruthen. Lage. Ihre Lage iſt hoch, aber faſt eben. 8 Boden. Der Boden iſt gut. Bal 8 doh —— 1 Beſtand. Ihr Beſtand ſind Buchen von 20 bis 30 Jahren, an einigen Orten mit eben ſo alten V Eichen vermiſcht. Der größte Theil von dieſer Abtheilung iſt ſchon jetzt vollkommen, und bis zur Haubarkeit wird ſie— einige Blößen abgerechnet— überall einen voll⸗ kommenen Beſtand haben. Gefundene Der Beſtand dieſer Abtheilung iſt, mit den näthig gefundenen Mederatisnen, nach der Holzmaſſe Erfahrungs⸗Tabelle berechnet worden. I und.. Zuwachs. Bey der Haubarkeit des Buchenbeſtandes werden ſehr wahrſcheinlich 400 dominirende Eichen auf dieſer Abtheilung können übergehalten werden, worauf man beym Anſatze des Ertrages in der gegenuüberſtehenden Tabelle Rückſicht genommen hat. Specielle Beſchreibung Abtheilung Nro. 1. Vorſchrift zur kuͤnftigen Bewirthſchaftung. Der Buchenhain ferner 4 Der Beſtand dieſer Abtheilung iſt von Periode zu Periode, nach der allgemeinen Vorſchrift, zu durchpläntern, und, weil es die Gleichſtellung des periodiſchen Ertrages nöthig macht, ſchon in der 3ten Periode abzutreiben. dominirenden Eichen überzuhalten, und es iſt dafür zu ſorgen, daß der neu zu erziehende Beſtand wieder die gehörige Vermiſchung mit jungen Eichen erhalte. Bey dieſem Abtriebe ſind die ſchönſten von den Holzertrags⸗ Berechnung. Perioden. — I. Periode von 1804 bis 1834 II. Periode von 1854 bis 1864 III. Periode von 1864 bis 1894 IV. Periode von 1894 bis 1924 V. Periode von 1924 bis 1954 VI. Periode von 1954 bis 1984 Eichenholz Buchenholz ———— Klafftern Wellen Klafftern Wellen! Klafftern Wellen Bau⸗ Scheit Prügel 100 Scheit Prügel 100 Bau⸗ Scheit) Prügel 100 bolz holz -I= I=—= 585 3090 -———— 021 3522 ½ 1345 ag 1 31 Pdt di* iüth ut dd a an h d u lte. der herrſchaftlichen Waldungen ꝛc. 71 Der Buchenhain ferner 3 Abtheilung Nro. 2. Größe. Lage. Boden. Beſtand. Gefundene Holzmaſſe und Zuwachs. Die Abtheilung Nro. 2. Dieſe Abtheilung enthält 39 Morgen 120 Ruthen. Sie hat eine faſt ebene und hohe Lage. Der Boden iſt gut. Der Beſtand ſind Fichten von 90 bis 120 jährigem Alter, zwiſchen welchen Hoͤrſte van 3ojährigen Fichten ſich ſinden. Weder der alte noch der junge Beſtand iſt vollkommen. Auf der ganzen Abtheilung fand man: Fichtenholz Zur Benutzung in der iten Periode: 7500 St.= 199360 Cub. Sch., woran im erſten Jahre 5288 Cub. Sch. und bis Ende derſelben Periode 81964 Cub. Sch. zuwachſen. N.) Der jetzt 30jährige Beſtand iſt durch Probeflächen unterſucht, und nach dem gefundenen Reſultate, mit Hülfe der Erfahrungs⸗Tabelle, berechnet worden. Specielle Beſchreibung 72 —,— 4— 3—.** — Der Buchenhain ferner 4 Abtheilung Nro. 2. 2 44— 3 S Der Beſtand dieſer Abtheilung iſt im Laufe der 1ten Periode abzutreiben und zu verjüngen. 5 +ε 4 Qά 2 8 55 — E 1 „ 8 322 81 — Holzertrags⸗ Berechnung. Eichenholz Buchenholz Fichtenholz Perio den. Klafftern Wellen Klafftern[Wellen. Klafftern Bau⸗ Scheit„Prügel! 100(Scheit Prügel 100 Bau⸗ Scheit Prügel 100 holz— bolz..— I. Periode von 1804 bis 1834—————— 19341 645 4243 3042 II. Periode V b von 1834 bis 1864———————-— aA III. Periode 1 von 1864 bis 1894——————. 556 19 IV. Periode von 1894 bis 1924 1 328 93 n und ih ——— — S kt 4 14 6 1: 1 br 1nteen* 95* 9 n 3 7 der herrſchaftlichen Waldungen ec⸗ — 67 Der Oberwald 3 Abtheilung Nro. Generelle Beſchrei⸗ bung. Grenze. Inhalt. Specielle Beſchrei⸗ bung. Größe. Lage. Boden. Beſtand· Gefundene Holzmaſſe und Zuwachs. Der Oberwald. Diefer Diſtrikt grenzt gegen Morgen an den Buchenhain, gegen Mittag an den Bocks⸗ kopf, gegen Abend an den Donnerberg und das Goldbachsthal, und gegen Mitter⸗ nacht an den Hochheimer Gemeindswald. (Er enthält überhaupt 254 Margen 120 Ruthen Waldboben —— Wege c. und——— 380—— Bach. Summa 240 Morgen 40 Ruthen. Der ſämmtliche Waldboden iſt mit Buchen und Eichen vermiſcht bewachſen. Dieſer Diſtrikt enthält alſo 233 Mergen 120 Ruthen. Die Lage iſt zum Theile eben und hoch, zum Theile aber nach Nord⸗Weſt ſtark ab⸗ hängend. Der Boden iſt überall ſehr aut. Der Beſtand ſind Buchen von 4 bis 20 Jahren, mit einzelnen eben ſo alten Eichen ver⸗ miſcht.— Er iſt größten Theils ſchon jetzt vollkommen, und wird es unfehlbar bald allerwärts werden.— Ein Theil von dieſem Diſtrikte ſteht gegenwärtig noch im Licht⸗ und Abtriebsſchlage, welchen vermiſchte 110 bis 130 jährige Buchen und z10jährige und überſtändige Eichen bilden. Auf dem ganzen Diſtrikte fand man, auſſer dem jetzt jungen Holze: A) Eichen 1.) Zur Benutzung in der 1ten Periode: 20400 Cub. Sch., woran im erſten Jahre 19 Cub. Sch. und bis Ende der aten Periode 294 Cub. Sch. zuwachſen. 2.) Zur Benutzung in der 3ten Periode: 292 St. zu Anfang der 3ten Periode=— 23360 Cub. Sch., woran im erſten Jahre de ſeßzen Periode 195 Cub. Sch. und bis Ende der 3ten Periode 3022 Cub. Sch. zuwachſen. B) Buchenholz Zur Benutzung in der 1ten Periode: 67495 Cub. Sc.„ woran im erſten Jahre 2075 Cub. Sch⸗ und bis Ende der Iten Periode 32162 Cub. Sch. zuwachſen. 75 S.— K Der 2 74 Der Oberwald ferner 4 1 Specielle Beſchreibung — Abtheilung Nro. Vorſchrift zur kuͤnftigen Bewirthſchaftung. Die unter Nro. 1. verzeichneten alten Buchen und Eichen ſind im nächſten Decennio zu be⸗ nutzen; die unter Nro. 2. bemerkten, jetzt 110 jährigen, ſchön gewachſenen und gan, geſunden Eichen aber ſind bis in die 3te Periode überzuhalten.. In der aten Periode iſt der jetzt junge Beſtand abzutreiben, und es ſind alsdann pro Mer⸗ gen die ſchönſten 4 St. Eichen überzuhalten. Holzertrags⸗ Berechnung. Perioden. I. Periode von 1804 bis 1834 II. Periode von 1834 bis 1864 III. Periode von 1864 bis 1894 IV. Periode von 1894 bis 192½ 4 Eichenholz Buchenholz Klafftern Wellen Klafftern Wellen Klafftern Wellen Bau⸗ Scheit Prügel 100 Scheit Prügel 100 Bau⸗ Scheit Prügel o0 holz 8 4 bolz 1000 903 36! 13 ½ 818 ½ 156] 117 -==== m au 198 37 ½ 46 28—[2337] 23833 —-—— 326[1081 1261 der herrſchaftlichen Waldungen ꝛc. 75 Abtheilung Nro. Der Bockskopf 3 ,— A Generelle 1 Beſchrei⸗ nithe = aud g bung. Ad 1mg Grenze. V Specielle V Beſchrei⸗ 4— bung. . Größe. V 1 Boden. K 713 8 9 V Beſtand. Gefundene 1 Holzmaſſe und Zuwachs. Dieſer Diſtrikt grenzt gegen Morgen an den Der Beden von 46 Morgen 40 Der Bockskopf. Dianenberg, gegen Mittag an den Krumm⸗ fluß, gegen Abend an die Goldbachswieſen und gegen Mitternacht an den Oberwald. Er enthält überhaupt 146 Morgen 40 Ruthen Waldboden und——— 100—— Wege ꝛc. Summa 146 Morgen 440 Ruthen. Der ſämmtliche Waldboden iſt mit Buchen beſtanden. Dieſer Diſtrikt enthält alſo 146 Morgen 40 Ruthen. Seine Lage iſt nach Süden und Weſten ſtark abhängend. Ruthen iſt gut, aber von 100 Morgen, die am Ab⸗ hange nach dem Krummfluſſe und Goldbache hin liegen, ſehr mittelmäßig. Der Beſtand ſind Buchen von 120 bis 160 Jahren, wovon ein Theil im Dunkelſchlage ſteht, der aber noch keine Beſaamung hat. Der übrige Theil iſt noch geſchloſſen. Auf dieſem Diſtrikte fand man: Buchenholz Zur Benutzung in der 1ten Periode: St.— 663600 C. S., woran im rten Jahre 11038 C. S. und bis Ende der 46240 aten Periode 171089 C. S. zuwachſen. Specielle Beſchreibung Der Bockskopf 4 Abtheilung Nro. Vorſchrift zur kuͤnftigen Bewirthſchaftung. hringen. zu erziehen. Dieſer Diſtrikt iſt in der ꝛten Periode abzutreiben, und ein neuer Buchenbeſtand, Eichen einzeln vermiſcht, berge.) Der jetzt noch unangehauene Theil dieſes Diſtriktes iſt ſo bald, von unterdrücktrm Holze zu reinigen, mit (vid. die Beſtimmung bey'm Dianen⸗ wie möͤglich, um das dominirende in ſtärkeren Zuwachs zu Perioden. Holzertrags⸗ Berechnung. I. Periode von 1804 bis 1834 II. Periode von 1834 bis 1864 III. Periode von 1864 bis 1894 IV. Periode von 1894 bis 1924 Eichenholz Buchenholz Klafftern(Welten] Klafftern[Wellen Klafftern Wellen Bau⸗ Scheit Prügel 100(Scheit Prügel 100 Vau⸗ Scheit Prügel 100, holz holz ———————— ———— 893 1609 ½ 1051 ————— I204 1229 ¼ -—=—— 1262 1 146 der herrſchaftlichen Waldungen ꝛc. Die Graͤben— Abtheilung Nro. Generelle Beſchrei⸗ bung. Grenze. Inhalt. Specielle Beſchrei⸗ bung. Größe. Lage. Boden. Beſtand. Gefundene Holzmaſſe und Zuwachs. Die Graͤben. Dieſer Diſtrikt grenzt gegen Morgen an die Thalheimer Heide, gegen Mittag und Abend an Thalheimer Ackerfeld, und gegen Mitternacht an die gräͤflich Hohenhorſtiſche Landesgrenze. 3 Er enthält üͤberhaupt 53 Morgen— Ruthen Waldhoden. Dieſer ganze Diſtrikt iſt mit Buchen beſtanden. Die Größe dieſes Diſtriktes beträgt alſo 53 Morgen. Seine Lage iſt nach Weſten etwas abhängend. Der Boden iſt gut. Der Beſtand ſind Buchen von 90 Jahren, die im vorigen Jahre durchpläntert, aher durch den Frevel der Ausländer zu licht geworden ſind. Auf dem ganzen Diſtrikte fand man: B uſchenholz Zur Benutzung in der aten Periode: 162180 Cub. Sch., woran im erſten Jahre 3250 Cub. Sch. und bis Ende der iten Periode 50375 Lub. Sch. zuwachſen. — — 12720 St. Specielle Beſchreibung Die Graͤben ferner 4 Abtheilung Nro. — 2 — 8 Der Beſtand dieſes Diſtriktes iſt in der 1ten Periode, und zwar gegen das Ende derſelben, 1 5 abzutreiben, und ein neuer, aus Buchen und Eichen vermiſchter, Beſtand zu erziehen. 9 8„ 3 45 2 2 85 hie 8 S jed — .S ni 84—. 32 ml a Holzertrags⸗Berechnung. —— g Eichenholz Buchenholz Perioden.—— Klafftern Wellen Klafftern Wellen Klafftern Wellen Bau: Scheit Prügel 100 Scheit prögel 100 Bau⸗ Scheit Prügel] 100 holz holz I. Periode von 1804 bis 13354———— 1860 35 3]/ 265 II. Periode 4 von 185½ bis 1364———-———— III. Periode. von 1864 bis 1893————— 53 26 ⅔ IV. Periode von 1894 bis 1924 5—ͤͤͤ Eeinrr 5 inr miwer rEren inr der herrſchaftlichen Waldungen c. 79 —— b 0.... 4 — II.) Beſchreibung der Niederwaldungen. —. Anmerkung. oin d, he„.— 1 ih Die herrſchaftlichen Riederwaldungen in dieſem Forſte ſind bisher nicht ſo bewirthſchaftet worden, Deſtaſ a An 2 21.:. 4 2„—..:. n d pin daß man jahrlich ein beſtimmtes Holz⸗Quantum daraus genommen hat. Sie waren vielmehr in 4 Abtheilungen zerfällt, wovon man jede alsdann abtreiben ließ, wenn der Beſtand ſo ſtarkes Holz ent⸗ hielt, ats man zu haben wünſchte.— Deswegen enthalten dieſe Niederwaldungen jetzt nicht Holz von jedem Alter, ſondern man fand die eine Abtheilung mit Holz von 25 Jahren, die andere Abtheilung mit Holz von 18 Jahren, die dritte Abtheilung mit Holz von 12 Jahren, und die vierte Abtheilung mit Holz von 4 Jahren bewachſen. —— Naͤch dem Befehle der General⸗Forſt⸗Taxations„Direction ſollen aber dieſe Nieder⸗ waldungen künftig ſo bewirthſchaftet werden, daß, bey einem Zo jahrigen Umtriebe, jährlich eine beſtimmte vorgezeichnete Fläche abgetrieben wird, und daß eine jede von dieſen ——.„— Flächen in der Folge gleichen Holzertrag liefert. Um dieſes zu bewirken, haben wir den Boden in den Niederwaldungen genau unterſucht, und — davon die Terrain⸗Karte Nro. 2. entworfen. Hierdurch haben wir gefunden, daß die ſämmt⸗ dur s lichen Niederwaldungen enthalten: V 131 Morgen guten Boden, 82 Morgen mittel Boden und 101 Morgen ſchlechten Boden. Summa 31 4 Morgen. Da nun nach den Reſultaten der ſanctionirten Erfahrungs⸗Tabelle H 1.) ein Morgen guter Boden, wenn er voͤllkom⸗ men beſtanden iſt, bey 30 jährigem Umtriebe V producirt—..... 14 Klfftr. Prügel und 550 Wellen 2.) ein Morgen mittel Boden deßgl... 10o0———— 250— 3.) ein Morgen ſchlechter Boden deßgl... 7——— 200—— ſo wird die ganze, mit Niederwald bewachſene, Fläche, ſo bald ſie vollkommen beſtanden iſt, während des 3o jährigen Umtriebes, folgenden Ertrag geben: 80 Specielle Beſchreibung Prügel Klfftrt.— Wellen 106 1.) 131 ϑ△ 14—. 1.... 18346— 436 1 2.) 82 XA 10—. 84* 82 2 4 3 820— 205 3.) 101 X 7—. 4 2 4 4 0 707— 202 Summa 3361- 865 † Der einjährige Holzertrag aus dieſen Niederwaldungen wird folglich, nach Maazabe der Probuctions⸗Kraft des Bodens, ſeyn: 112 Klafftern Prügel und 2900 Wellen. Wir haben alſo darnach die Schlageintheilung vollzogen, und, wie man aus der Special⸗ Tabelle über die Niederwaldungen FF ſehr beſtimmt ſehen wird, jedem Schlage ſo viel guten, mittelmäßigen und ſchlechten Boden zugetheilt, daß nach dem oben angegebenen Productions⸗Vermögen jeder Schlag 112 Klafftern Prügelholz beym Abtriebe liefern muß, wenn er erſt vollkommenen Holz⸗ beſtand haben wird. Indeſſen iſt leicht einzuſehen, daß jeder Schlag beym Abtriebe in der erſten Umtriebszeit eine ſehr verſchiedenen Holzertrag geben wird. Von jetzt an ſoll jährlich einer der von uns ah⸗ getheilten Schläge, und zwar immer nach der Nummerfolge, abgeholzt werden, um die Wirthſchaft für die Zukunft in einen regelmäßigen Gang zu bringen. Es wird daher in der erſten Umtriebszeit nur äuſſerſt ſelten wirklich 3ojähriges Holz zum Ab⸗ triebe kommen. Faſt jedesmal wird es entweder jünger oder älter, als Zo jährig ſeyn— und überdem werden die jetzt noch unvollkommen beſtandenen Theile im Ertrage ſehr zurück bleiben. Dieſe Angleich⸗ heit des jährlichen Ertrages iſt aber überhaupt mit jeder Schlageintheilung in der erſten Umtriebszeit un⸗ zertrennlich— ſie wird in dieſem Forſte dadurch, im Ganzen genommen, unſchädlich, weil der jährlie Etat aus den Hochwaldungen und Niederwaldungen zuſammengenommen nitaue und ſowohl auf die Unvollkommenheit des Niederwaldbeſtandes, als auf das Alter, in weichem ſed Schlag zum Abtriebe kömmt, bey der Ertragsberechnung, Ruckſicht genemmen worden iſt. ge — Waha 1 8 a 6, p Nuni un 1 n lin er a 14 Beu er rie wnn iner 1* 1 1693 1 o bu 2n Ga din ihrige n hrig ſey— in kbleiben. 8 1, 62 n. der eeh ihi ſtädich, 3 e n geno 4 Alter, Früct vendn it der herrſchaftlichen Waldungen ic⸗ Specielle Beſchrei⸗ bung. Größe. Lage. Boden. Beſtand. Der Donnerberg 4 Abtheilung Nro. 1. Generelle Beſchrei⸗ Der Donnerberg. bung. Grenze. Dieſer Diſtrikt grenzt gegen Morgen an den Oberwald und an die Goldbachswieſen, gegen Mittag und Abend an die Wieſen im Krummflußthale, und gegen Mitternacht an den Rehberg. Inhalt. Er enthält überhaupt.*. 151 Morgen— Ruthen Waldboben und 1 80— Schneiße ꝛc. Summa 152 Morgen 8⁰„Ruthen. Der ſäͤmmtliche Waldboden iſt mit Birken⸗ Eichen, Aſpen⸗ und Qaatweibes, Stockausſchlägen bewachſen. Die Abtheilung Nro. I. Dieſe Abtheilung enthält go Morgen— Ruthen. Sie iſt nach Süden und Weſten ſtark abhängend. 56 Morgen— Ruthen haben guten, haben mittelmäßigen, und haben ſchlechten Boden. 27—.——— 24——— Der Beſtand ſind birkene, eichene, aſpene und ſaalweidene Ausſchläge von 25 Jahren, und man kann dieſen Beſtand jetzt für mittelmäßig anſprechen; bis zur zweyten Umtriebszeit aber wird er, vollkommen werden, wenn man die gehörigen Mittel zur Cultur nicht vernachläſſigen wird. Der Donnerberg ferner e'T-pis,ereeeee—— Specielle Beſchreibung — 3 Abtheilung Nro. 1. Die leeren dieſer Vorſchri ft zur kuͤnftigen Bewirthſchaftung. — Stellen in dieſer Abtheilung, welche in 9 Schläge eingetheilt iſt, ſollen, ſo wie Beſtand nach und nach zum Abtriebe kommen wird, durch künſtliche Saat und Pflanzung mit Eichen, Hainbuchen und Birken in vollkommenen Beſtand gebracht werden. Bey'm Abtriebe iſt übrigens nach den allgemein vorgeſchriebenen Regeln zu verfahren.— Weil man aber in Zukunft die Lohrinde von den eichenen Ausſchlägen benutzen will, und den Abtrieb der Birken ſo lange nicht aufſchieben darf, bis die Rinde der Eiche ſich ab⸗ löſen läßt; ſo ſollen die ſchälbaren Eichenſtangen bey'm Abhauen des anderen Hel⸗ zes verſchont werden und ſo lange ſtehen bleiben, bis die Rinde ſich ablöſen läßt. Als⸗ dann ſollen ſie aber jedesmal ohne Aufſchub geſchält, gehauen und alsbald aus dem Schlage geſchafft werden. Holzertrags⸗Berechnung. Perioden. I. Periode von 1804 bis 1834 II. Periode von 1834 bis 1864 III. Periode von 1864 bis 1894 IV. Periode von 1894 bis 1924 Eichenholz Buchenholz Birken⸗ u. Eichenholz u⸗ Klafftern Wellen Klafftern(Wellen Klafftern Wellen Bau⸗ Scheit Prügel/ 100 Scheit Prügel! 100 Bau⸗ Scheit ſ Prögel bolz— volz SSA=SIIeeeeee b 1008] 256 1008 256 ⅔ Der 1 2 1 1 dane Rai A2 wim. dann I p) 4 Nunde i« Ah zen 8 dhan. nde ſh Sß. 33 daun an en u en —— 8. ſen 1 191 Bau⸗ 1 7 — 1 der herrſchaftlichen Waldungen ꝛc. Der Donnerberg ferner„ Abtheilung Nro. 2. Groͤße. Lage. Boden. Veſtand. Oie Abtheilung Nro. 2. Dieſe Abtheilung enthält 61 Morgen— Ruthen. Sie iſt nach Mittag ſtark abhaͤngend. 28 Morgen— Ruthen haben guten Boden und 33 Morgen— Ruthen haben ſchlechten Voden. Der Beſtand ſind Ausſchläge von Birken, Eichen, Aſpen und Sealbeiden, die 18 Jahre alt ſind.. 8 Der Beſtand dieſer Abtheilung überhäupt kann als zwiſchen mittelmäßig und ſchlecht das Mittel haltend angeſprochen werden. Durch Anwendung der zweckmäßigen Euleisirungamittel wird er bis zur zweyten Abhrie zeit vollkommen werden. ——— ÿÿp ¹ aſͤſͤſͤſͤͤͤͤſͤͤͤͤͤſ. erewtieii eren—„ 87 Specielle Beſchreibung Der Donnerberg ferner 4 Abtheilung Nro. 2. 4 85 4 — S 5* E b 8 Die leeren Stellen in dieſer Abtheilung, die in 6 Schläͤge abgetheilt iſt, müſſen beym erſten — 5 Abtriebe, durch Saat und Pflanzung, mit Eichen, Hainbuchen und Birken in voll⸗ 8 kommenen Beſtand gebracht, und im übrigen jeder Schlag ſo behandelt werden, wie 2 S bey der vorigen Abtheilung hemerkt worden iſt. 8 S —— — Holzertrags⸗Berechnung. Eichenholz Buchenholz Birken⸗ u. Eichenhol n. Perioden. Klafftern Wellen Klafftern(Wellen Klafftern Welln Bau⸗ Scheit Prügel! 100(Scheit Prügel 100 de Scheit Prügel 100 holz olz——— I. Periode von 1804 bis 1834————————— aà0] 1⁰²½ II. Periode V von 183 bis 2864-=--I===-== IRAs III. Periode von 1864 bis 1894————————— 672 5 V IV. Periode von 1894 bis 1924 ceen 45 1 4 19 4 2 —— .ä. d 1. 4 18 k TVa⸗(Ta 7 1 5 dl hoh —— eriFILIIENIEETHeEFErIFUIIFN- —“ trirg der herrſchaftlichen Waldungen ꝛc. Der Rehberg 4 Abtheilung Nro. 1. — Generelle Beſchrei⸗ bung. Grenze. Inhalt. Specielle Beſchrei⸗ bung. Größe. Lage. Boden. Beſtand. Der Rehberg. Dieſer Diſtrikt grenzt gegen Morgen an die Goldbachswieſen, gegen Mittag an den Donnerberg, gegen Abend an das Krummflußthal und gegen Mitternacht an die Thalheimer Heide. Er enthält überhaupt 163 Morgen— Ruthen Waldboden, der allerwaͤrts mit birkenen und eichenen Stockausſchlägen bewachſen iſt. Die Abtheilung Nro. 1. Dieſe Abtheilung enthält 95 Morgen— Ruthen. Ihre Lage iſt nach Mittag ſtark abhaͤngend. 26 Morgen— Ruthen haben guten Boden, 16 Morgen— Ruthen haben mittelmäßigen Boden und 51 Morgen— Ruthen haben ſchlechten Boden. Der Beſtand ſind birkene und eichene Stockausſchläge von 12 Jahren, die großen Theils ſehr ſchlecht ſind, weil die Stöcke ein zu hohes Alter und einen zu ranmen Stand haben. Man kann dieſen Beſtand, im Durchſchnitte genommen, jetzt für ſchlecht anſprechen. Bis zur zweyten Abtriebszeit wird er aber wenigſtens mittelmäßig und bis zur dritten ganz gewiß vollkommen werden, wenn man die gehörigen Mittel zur Cultur in An⸗ wendung bringen wird. ——— ———— Specielle Beſchreibung 4 Abtheilung Nro. 1.— Der Rehberg ferner Dieſe Abtheilung, welche in 8 Schläge eingetheilt worden iſt, ſoll bey ihrem Abtriebe allent⸗ halben mit Birken⸗ und Hainbuchenſaamen überſäet und dann die ganze Fläche mit eiſer⸗ nen Rechen ganz überkratzt werden. Auch ſind, ſobald man ſie haben kann, allerwäͤrts Eicheln unterzuhacken. 1 Im übrigen iſt der Beſtand eines jeden Schlages in dieſer Abtheilung ſo zu behandeln, wie wir es bey der Abtheilung Nro. 1. im Donnerberge auseinandergeſetzt haben. Vorſchrift zur kuͤnftigen Bewirthſchaftung. Holzertrags⸗Berechnung. . 3 Eichenholz Buchenholz Birken⸗ u. Eichenholzu, . Perioden.. Klafftern Wellen Klafftern Wellen Klafftern Weltn Bau⸗ Scheit/ Prügel! 100 Scheit Prügel 100 Bau⸗(Scheir Prügel] 100 holz ddl I. Periode von 1804 bis 1834- A— 43 1]103 II. Periode V . von 1834 bis 1864——„ dh——— 640 173 III. Periode von 1864 bis 1894-- l ÖꝑARN— 396 245 IV. Periode von 1894 bis 1924 5. 1. 4 —— de) ihr g tide in de zerſ Te nt haen a tünij ung ſ„n geſeht hu„r -. —— 4 der herrſchaftlichen Waldungen ꝛc⸗ Der Rehberg 1 1 4 Nro. 2. * A 1“ Gr bß 2⸗ Boden. Beſtand. Die AbtPeIIAn Nro. 2. Dieſe Abtheilung enthält 70 Morgen— Ruthen. Sie hat eine nach Weſten ſtark abhängende Lage. 21 Morgen— Ruthen haben guten Boden und 49 Morgen— Ruthen haben miteelmäßigen Boden. Dieſe Abtheilung iſt mit birkenen, eichenen und aſpenen Stockausſchlägen w von 4 Jahren ſehr gut bewachſen. 4 Specielle Beſchreibung —-— Der Rehberg ferner 4 Abtheilung Nro. 2. . 4 S— — 582 S&.. — Dieſe in 7 Schläge eingetheilte Abtheilung iſt von Periode zu Periede nach den Regeln der 8 S Niederwaldzucht und nach der bey der Abtheilung Nro. 1. im Donnerberge gegebenen · 8 Vorſchrift abzutreiben, und künftig dafür zu ſergen, daß ſie immer vollwächſig bleibe. 2 ge 8 S 1 5 he .5 85* d 8 1 Holzertrags⸗Berechnung. Eichenholz Buchenholz Birken⸗ u. Eichenholz n, P erioden⸗ Klafftern Wellen Klafftern Wellen Klafftern Welln Bau⸗ Scheit Prügel r00 Scheit Prügel 100 Bau⸗] Scheit Prügel 100 holz holz—, I. Periode 4 von 180¾ bis 1834——————!——— 7384 1¹⁰6 II. Periede von 1834 bis 1864—————————- 784 195 III. Periode 1*„ von 1564 bis 190b 5——————-j——— 734 1¹ V IV. Periode 3 V von 1894 bis 1924 ———— 8 FrprIFIIIHIHSHLSENN 8 “— 3— 3 tIEEEEENERREFEEEIEII7HIHIEENEEKEE;8 AIIFSeIEITEFAA; —.. 8— 1 8 1 4 1 W 1nn 1 4 der herrſchaftlichen Waldungen t. 89 15— Zweytes Kapitel. Ueber die Zuſammenſtellung der Berechnung des periodiſchen und ſummariſchen Holzertrages aus den herrſchaftlichen Waldungen im ganzen Forſte. e ui= a 1 dnn 3 zang In dem vorigen Kapitel iſt der Holzertrag der herrſchaftlichen Hoch⸗ und Niederwaldungen in tr rulu 1 dieſem Forſte ſpeciell auseinandergeſetzt werden.— Zur geſchwinden und leichten Ueberſicht der darinn genthaltenen Reſultate aber haben wir dieſelben in die Sperial⸗Tabellen CC, DD, EE und FF zuſammengetragen, und die ſummariſchen Reſultate dieſer Special⸗Tabellen in der General⸗Ta⸗ belle 6 zuſammengeſtellt, um alles unter noch kürzeren Ueberblick zu bringen. Man wird daraus den periodiſchen und ſummariſchen Ertrag einer jeden Helzart erſehen, und dieſe Tabellen werden den Leſer über jeden dahin einſchlagenden Gegenſtand aufs vollſtändigſte belehren. Zugleich bemerken wir, daß dem Befehle der Forſttax ations⸗Direction gemäß, der Brandholz⸗Ertrag dieſes Forſtes, von Periode zu Periode, um etwas ſteigend regulirt worden iſt.— der 27 Beym Bauholze hingegen konnte man das ebenfalls gewünſchte verhaͤltnißmäßige Steigen des periodi⸗ —— ſchen Ertrages nicht bewirken.— In der aten und 3ten Periode kann nur wenig Eichen⸗Bauholz zur 1 rt 4 Benutzung kommen, weil darin nicht mehr haubar wird. Indeſſen wird die Differenz im Sr ſei 7 r Bauholz⸗Ertrage der drey erſten Perioden nicht mehr ſo auffallend ſeyn, wenn man das Eichen⸗ und Nadel⸗Bauholz in jeder Periode zuſammen nimmt, und zugleich in Erwägung zieht, daß von der Bau⸗ holz⸗Maſſe der erſten Periode ein beträchtlicher Theil als Reſerve auf die zweyte Periode übergetragen werden muß. In der vierten Periode und in der Folgezeit wird freylich bey weitem mehr Bauholz zur “9 Benutzung kommen, weil aisdann erſt die vielen und ſchönen jetzt jungen Eichenwaldungen und Fichten⸗ beſtände haubar werden; dieſe Ungleichheit des Bauholz Ertrages läßt ſich aber nicht ändern. Es wird b dieſer Umſtand für die Bauholzbedürftigen auch nicht einmal ſehr drückend ſeyn, da der ſchon taxirte be⸗ -. nachbarte Jacobsthaler Forſt gerade in den erſten drey Perioden ſehr vieles, und in der vierten und noch einigen folgenden Perioden verhäͤltnißmäßig zu wenig Bauholz liefert.. eeeeeee—— — Specielle Beſchreibung Drittes Kapitel. Ueber den Wirthſchaftsplan im Forſte, und die damit in Berbindung ſtehende General⸗Controle des Benutzungs⸗Etats. ⏑—* Der Plan zur Bewirthſchaftung dieſes Forſtes iſt ſehr ſpeciell im erſten Kapitel dieſes Abſchnittes enthalten, und im vorigen Kapitel durch die Special⸗ und General⸗Tabellen nooch anſchaulicher dargelegt worden.— Um aber der Direction der Forſtwirthſchaft die Ueberſicht des Planes noch mehr zu erleichtern, hat man denſelben in die beſonderen Tabellen HH, II, KK und LIL gebracht. — Ein ſolcher tabellariſchor Wirthſchaftsplan enthält die Namen aller Diſtrikte und Abthei⸗ lungen, worinn in einer Periode gewirthſchaftet werden ſoll. Er beſtimmt ferner die Verſchiedenheit und Menge des Holzes, das in derſelben Periode jährlich geſchlagen wird, und er zeigt mit wenigen Worten die Art an, auf welche wahrend der Periode in jedem Diſtrikte oder in jeder Abtheilung deſſelben gehauen werden muß. Beym Entwurfe des jaͤhrlichen Hokzfa klungs⸗Planes haben die Oberforſtbedienten alſo nur die Wirthſchafts Tabellen von der Periode, worinn ſie leben, nachzuſehen, und Erlangung des etatsmäßigen Holz⸗Quantums derjenigen Hauungen zu verordnen, welche ſie, nach Re⸗ viſion aller hier concurrirenden Diſtrikte und Abtheilungen, zu derſelben Zeit für die nützlichſten und nothwendigſten halten.— Nach gänzlicher Vollendung einer im Wirthſchaftsplane vor⸗ geſchriebenen Operation ſind die Worte, werche ſie vorgeſchrieben haben, zu unt⸗xſtteichen⸗ um dadurch anzudeuten, daß ſie vollbracht ſey, und nun nicht mehr in Betrachtung kemme. Wenn der Forſtbediente alſo nur die Wirthſchafts⸗Tabelle von der Periode, werinn er lebt, bey ſich hat; ſo kann er daraus die Behandlungsart eines jeden Holzbeſtandes und das jährliche Etats⸗Quantum im Generellen überſehen. Will er aber die Menge des Holzes wiſſen, das aus jedem einzelnen concurrirenden Waldbeſtande erfolgen wird; ſo ſind die Special⸗Tabellen zur Hand zu nehmen— und will er die ſpecielle Behandlungsart für jeden Holzbeſtand wiſſen; ſo iſt die Special⸗Beſchreibung im erſten Kapitel dieſes Abſchnittes aufzuſuchen, werinn man beſtimmte M Anleitung ſinden wird, in ſo ferne ſie von der in der Vorerinnerung allgemein vorgeſchriebenen Holzerzie⸗ hungsart abweicht. Zugleich enthält eine ſolche Wirthſchafts⸗Tabelle auch einen Extract der Culturen, die, nach den im erſten Kapitel dieſes Abſchnittes ertheilten Vorſchriften, im Laufe der 1ten und rieleict zuch Aahitl Vian alen* Aäa 1ds 1 1 1. Sabra n d S, ener Re M ftm r ſi n? aeaann Aücha, uun Oerfertbt Krne, hen, ud Shn dnen, wech Sh gen, ur ner in Vin dſun unterſtei N nu on der Peir eint n Helhbeſtz 8n ie Menge †. die Spth? du 1 Helzbela A en, wern r hirn n vorgeſt 1 tt da C 19 ſ¹ Rt 10! 3 — ——— 8 W Sr tren der herrſchaftlichen Waldungen ꝛc. 9¹ auch noch zum Theile in der 2ten Periode vorgenommen werden ſollen. Von dieſen Culturen iſt beym Entwurfe des jährlichen Culturplanes die nöthigſte und ſchicklichſte auszuwählen.— Nachdem man eine ſolche Cultur vollbracht haben wird, ſind ebenfalls die Worte, welche dieſelbe vorgeſchrieben hatten, in der Tabelle zu unterſtreichen. Hierdurch wird die Ueberſicht nach und nach mehr ins Enge gezogen, und man hat immer vor Augen, was geſchehen iſt und noch geſchehen muß.— Deßwegen muß auch die Nulle, womit die Abtheilungen auf der Karte bezeichnet ſind, welche jetzt keinen Holzbeſtand haben und demnächſt cultivirt werden ſollen, nach Endigung der Cultur durch⸗ ſtrichen werden, um damit anzuzeigen, daß ſie mit demjenigen Holze beſtanden ſey, welches ſie ihrer Farbs nach produciren ſoll. Damit aber auch die Flächen genau und leicht auf der Karte uͤberblickt werden können, worauf während jeder Periode der Holzbeſtand abgetrieben und erneuert oder verjüngt werden ſell; ſo hat man dieſelbe mit verſchiedenen Farben eingefaßt oder umzogen, und zum Ueberfluſſe auch noch durch r othe römiſche Zahlen die Periode des Abtriebs bemerklich gemacht.— Es ſind nämlich alle Beſtände, welche in der erſten Periode verjüngt werden ſollen, mit ſtarker grüner Farbe— die der 2ten Periode mit rother Farbe— die der öten Periode enit blauer Farbe und die der Aten Periode mit gel, ber Farbe eingefaßt worden. Wenn aber nicht alle Abtheilungen eines Diſtriktes in derſelben Pe⸗ riode zum Abtriebe kommen; ſo hat man, um die Grenzen des Diſtriktes ſoviel beſſer zu bezeichnen, den ganzen Diſtrikt mit derjenigen Farbe umzogen, die für den größten Theil die Abtriebszeit beſtimmt; dagegen hat man aber die Linie, welche eine kleinere Abtheilung von der größeren trennt, auf der einen Seite mit der paſſenden Periodenfarbe verſehen, wavon man auf der Zeichnung des Finkenwaldes ein Beyſpiel ſehen wird. Durch alles dieſes, und durch die Schlagabtheilung bey den Niederwaldungen wird der Wirthſchaftsplan vom Forſte ſo deutlich, wie möglich, und man kann ohne Schwierigkeit die Flächen auf der Karte finden, die in jeder Periode zur Abholzung kommen ſollen. Es darf alſo nur auf der für jede Periode zur Abhelzung beſtimmten Fläche in derſelben Periode junges Holz nachgezogen werden. In den übrigen Holzbeſtänden des Forſtes hingegen ſind während der Zeit die vorſchriftsmäßigen Durchplänterungen vorzunehmen, und aus dem zunächſt vorher verjüngten Wirthſchaftstheile mſſen allenfalls noch alte Saamenbäume genom⸗ men werden, wenn ſie mit dem Schluſſe der vorigen Periode nicht weggehauen werden konnten. So muß z. B. die ganze Fläche, welche auf der Karte mit grün eingefaßt iſt, in der aten Pe⸗ riode zu einem vollkommenen jungen Walde umgeſchaffen werden— und alle Saatbäume, die im zunächſt M 2 yorher —ÿ· ———— —— uee— “——— S— — 92 Specielle Beſchreibung vorher verjüngten, das heißt, im gelb umzogenen Wirthſchaftstheile der Aten Periede noch ſtehen ge⸗ 1 hlieben ſind, müſſen in der ꝛten Periode noch nachgeholt werden. 3 Die Regeln, wornach dieſe Verjüngung oder Abholzung geſchehen muß, ſind durch die allgemein verordnete Holzerziehungs⸗Methode ſchon bekannt— doch bemerken wir hier nochmals zum Ueberfuſſe, B daß von den in einer Periode zum Abtriebe kommenden Hochwaldbeſtänden die⸗ jenigen, welche am unvellkommenſten bewachſen ſind und im geringſten, Zu⸗ wachſe ſtehen, zuerſt angegriffen werden müſſen— daß ferner der Abtrieb, wo 7 möglich, gegen Weſten hin, in ohngefähren Parallel⸗Streifen, vorzunehmen 1 ſey, und daß überhaupt ein ſchicklicher Zuſammenhang der Schläge— und alſo ſl auch der dadurch zu erziehenden neuen Beſtände— bewirkt werden müſſe⸗ 1 1 Nach der vorhin gemachten Beſtimmung darf alſo z. B. während der aten Periode, nur in den. jenigen Beſtänden, welche für die ite Periode zur Verjüngung beſtimmt ſind, auf Nachzucht junger Pflanzen, in allen übrigen Holzbeſtänden des Forſtes aber bloß auf Vermehrung des Zuwachſes durch 1 zweckmäßige Plaͤnterungen, Rückſicht genommen werden. Sollte aber gegen das Ende einer Periode, allenfalls in der Mitte des letzten Decenniums, ein gutes Maſtjahr kommen; ſo kann man durch An⸗ legung eines Dunkel⸗ oder Beſa amungsſchlages im Wirthſchaftstheile der nächſt folgenden Pe⸗ 4 riode davon Vortheil ziehen.VM Vor der Mitte des letzten Decenniums einer jeden Pe⸗ riode aber darf die Erziehung junger oder neuer Beſtände in dem Wirthſchafte⸗ theile der zunächſt folgenden Periode nicht Statt finden, weil ſonſt der ganze Be⸗ wirthſchaftungsplan dadurch in Unordnung kommen würde.— Deßwegen darf man auch auf die jungen Pflanzen, die in den Plänterſchlägen eines 90 jährigen oder älteren Beſtandes oft ſehr häͤuſig aufkeimen, nur alsdann Rückſicht nehmen und ihnen Luft machen, wenn 4 oder 6 Jahre nachher der Dunkelſchlag dieſe Orte ohnehin getroffen haben würde,.* Auſſerdem hat man ſich auch ſehr zu huten, daß nicht alle Diſtrikte, die für eine Periode zur Abholzung oder Verjüngung beſtimmt ſind, ſchon zu Anfang der⸗ 1 ſelben Periode in die Stellung eines Beſaamungsſchlages kommen.— Auf den entgegengeſetzten Fall würden in kurzer Zeit mehr Nachhauungen nöthig ſeyn, um dem jangen Holze fortzuhelfen, als zu Erfüllung des Etats⸗Quantums gemacht werden dörfen.— Der junge Nachwuchs wurde folglich entweder verdämmt, oder bey verſpätetem Abtriebe der alten Saamenbäume ſehr beſchäͤdigt werden.— Deßwegen darf im ten Decennio einer Periode nur höchſteus die Hälfte des Beſtandes, welcher zur Verjuͤngung in derſelben Periode beſtimmt V iſt/ de 1*h% ſin ind R ie elöm nacmdl 3 Uäafin cuald a n Nin 1 ten, 3 nar d ric,, teifen, 2 Aneſa Stli unh t uenhe 1 rtn pen 1 i m⸗ ſinnd, ui alejunn nehrunz ae uh gen das Ei is hac, in; ſo ki an dh eile der 1 a t niun 1 2 n in den 1 dIſt. , weil 6 3an uf man 1 d de ren Seſund* ſh 4 Rer 6 †ugß ſſtrikte,* efl ſchon zu Path 63 henmnt. N. unn, un hi n ,— Der 1a Nüie Zaamenbint ſ l dde nur der jen it* hſ „— , “ K we der heerſchaftlichen Waldungen ec. iſt, in dunkele⸗ oder Beſaamungsſtellung kommen. In dem 2ten Decennio aber muß die andere Hälfte, nach und nach, in eben ſolche Stellung gebracht, zu⸗ gleich in den erſten Schlägen nachgehauen und bis zum Ende der Periode der völlige Abtrieb des haubaren Holzes auf einem ſolchen periodiſchen Wirthſchafteo⸗ theile beſorgt werden. Eben ſo pünktlich iſt die Regel zu befolgen, daß in den Pläͤnterſchlaͤgen keine domini⸗ renden Stämme einzeln gehauen und zu Werk⸗ und Geſchirrholz abgegeben wer⸗ den ſollen. Nachdem ſolche Diſtrikte vorſchriftsmäßig von unterdrücktem Holze befreyt ſind, muß man ſie entweder bis zur künftigen Durchplänterung— oder, wenn keine mehr folgt, bis zur dunkelen Hau⸗ ung, ganz verſchonen.— Es ſind daher alle Holzanweiſungen, wozu Plänterholz nicht brauchbar iſt, auf die zur Verjuͤngung beſtimmten Flächen einzuſchränken. Auch iſt aufs genaueſte darauf zu halten, daß von dem Eichenholzvorrathe nur völlig ausge⸗ wachſene, ſchadhafte, oder ſchlecht figurirte, oder verdämmte Stämme abgegeben— daß aber um keinen Preis und unter keinerley Vorwand ſchöne Stämme vom Mittelalter ge⸗ fällt werden ſollen, wenn von der Direction kein beſonderer Befehl dazu ertheilt iſt.— Es müſſen üͤberhaupt alle im erſten Kapitel dieſes Abſchnittes bey jeder Abtheilung gegebene Vor⸗ ſchriften ſo genau, wie möglich, befolgt werden, weil es ſehr begreiflich iſt, dß bey willkuͤhrlicher Be⸗ wirthſchaftung und Holzabgabe der gemachte Plan ſcheitern würde. Außer der pünktlichen Befolgung vorſtehender Grundſätze und Regeln haben die Oberforſtbedienten, bey ihren Forſt⸗Viſitationen im Sommer, ſich einen ſummariſchen Rechnungs⸗Extract von den Revierforſtbedienten geben und darin verzeichnen zu laſſen: was für Holz und wie viel im verwichenen Jahre aus jeder Abtheilung des Forſtes genommen worden iſt.— Dieſe Holz⸗Quanta ſind hierauf in Beyſeyn des Oberförſters und des Revierforſtbedienten in die Spe⸗ eial⸗Controle zu ſchreiben, die jeder Ertragsberechnung im erſten Kapitel dieſes Abſchnittes gegen⸗ über ſteht, um die Richtigkeit der Taration nach Ablauf einer jeden Periode, oder auch noch früher, darnach beurtheilen zu können. Zu dem Ende muß ſowohl der Oberförſter, als der Revierforſtbediente ſein Exemplar von der Be⸗ ſchreibung des Forſtes gegenwärtig haben, damit alles auf der Stelle in jedes Exemplar ſo eingetragen werde, wie es vom Oberforſtbedienten in ſein Exemplar geſchrieben wird⸗ Bey — Syecielle Beſchrelbugg. 28 2 dieſem Eintragen, das ſehr wenige mha he und Zeit erfordert, und alle Jahre unfehlbar geſche⸗ hen muß, ſind die aus jeder Abtheilung erfolgten, nach Lubik⸗ Schuhen verkauften und berechneten Bau⸗ und Werkholz⸗ Quaflta in ideali ſche Klafftern, jede à 10 Cubik⸗ Schuh Maſſe, zu ver⸗ wandeln und am gehörigen Orte einzuſchreiben— das nach Cubik⸗Schuhen verkaufte buchene Werkholz hingegen iſt ebenfalls in ſolche Klafftern zu verwandeln, zu den übrigen Buchenſcheitholz⸗ Klafftern zu rechnen und gehörig einzutragen.. 94 8 Zugleich iſt alsdann der Abſchluß in der General⸗Controle zu beſorgen, die man am Schluſſe dieſes Kapitels finden wird.— Erſt nach dieſem Abſchluſſe kann beſtimmt werden, wie viel von jeder Holzart für das felgende Jahr geſchlagen werden kann und darf.— Dieſer Abſchluß erfordert nur einige Minuten Zeit, und bewirkt, daß man alsbald und mit einem Blicke ſehen kann, ob, und um wie viel der Forſt über, oder unter feinem etatsmäßigen Natural⸗ Ertrage angegriffen iſt. Dollten ſonſt noch Anmerkungen in die Beſchreibung zu machen ſeyn— woran man durch die Nubri⸗ ken des Nachtrages, am Schluſſe dieſer Beſchreibung, erinnert werden wird— ſo müſſen ſolche all⸗ dann ebenfalls ohne Aufſchub in alle Exemwlare gleichlautend eingeſchrieben und den gegenwältizen Ferſtbedienten die allenfalls noch weiter nöthige muͤndliche Erläuterung gegeben werden. 4½ „ ☛☚α * d u eee er r der herrſchaftlichen Waldungen ꝛc⸗ 4 3 1 a General⸗Controle datu ad hza 4 e, über den Seltertragt des Dianenvurgil Forſies. aut 4 dme 8— Vir⸗ Erlen⸗ Ge⸗ „. 4—. utenſh 8, Jahm Ite Periode Eichenholz Bueßen Nadelholz ken⸗ Holz miſcht Wellen Holz Holz über⸗ Jahr von 1804— 1834. Bau⸗ Scheit Pru⸗ Scheit prügel Bau⸗ Scheit Prü⸗ Feügel Früget Prügel haupt angen— horz gel holz gel 5 ¹, Jsn m ehh Kiüt. Alfft. Kifft.] Klffr. Klfft. Klfit. Alfft. Küfft. Kifft. Alfft. Alfft. den, ni 1 den jtge Nach der General⸗Tabelle ſol*. duß t Wä ſten jährlich geſchlagen werden] 3 ⅜: 1235 7465 746375 13635 9738] 4548 43 13—— 2219133 .—————————-—————O———— inen d 3 zmn 3 In Gemaäßheit des vorjährt atanis 64 2804 gen Abſchluſſes können dieß 1 · 12. 1. 335 AWuun Jahr gehauen werden. 8 ½3 5 122 4) 74 468 13635 9733% 4538 45 33—— 7718 1² Es ſind aber gehauen wor worden 8. Alſo zu u viel. - weran 14 g, und zu wenig .* wid— üm teu In Gemäßheit des vorjähri gen Abſchluſſes können ge⸗ hauen werden.. in ana Es ſind aber gehauen worden Aiſs zu viel und zu wenig. rithen und mwi,, In Gemäͤßheit des vorjähri⸗ gen Abſchluſſes können ge hauen werden.... Es ſind aber gehauen worden Alſo zu viel. und zu wenig.„ In Gemäßheit des vorjähri⸗ gen Ab chluſſes können ge⸗ hauen werden 1 Es ſind aber gehauen worden Alſo zu viel und zu wenig. Anmerkung. Von dieſer Taͤbelle werden ſo viele gedruckte Bogen in die Be⸗ ſchreibung geheftet, daß 120 Jahre darauf controlirr werden können. Bey großem Ernes mate können auf jeder Seite 8 4— Jahre controliet werden, und es iſt alſo für jede Periode ein ſol⸗ cher Bogen nöthig,. ooooͤöoͤö—eqhh —————————Q—— EE 96 Specielle Beſchreibung Viertes Kapitel. b Ueber die Reviſion der Holzertrags⸗Berechnung, nach Ablauf einiger, oder langer Zeit. In der Vorerinnerung haben wir ſub Nro. 5. angeführt, auf welche Art der Zuwachs am hauba⸗ ren Holze berechnet werden muß.— Auf dieſelbe Art iſt aller im erſten Kapitel dieſes Abſchnittes berechnete Zuwachs beſtimmt worden— Die Anſätze, welche in der Ertragsberechnung eines jeden Diſtriktes ſtehen, würden daher nur alsdann Statt finden können, wenn in einem ſolchen Diſtrikte eine ganze Periode lang jährlich † des berechneten Holzes geſchlagen und jeder Diſtrikt als ein iſolirter kleiner Wald betrachtet würde.— Wenn aber von mehreren Diſtrikten, die zur Abholzung für eine Periode beſtimmt ſind, ein ganzer Diſtrikt ſchon in dem 1ten Decennie der⸗ ſelben Periode abgetrieben wird— wie ſolches oft geſ ſchehen muß, um einen Theilweiſe gleich neuen Helz⸗ beſtand zu erhalten; ſo wird und muß aus einem ſolchen 2 Diſtrikte weniger Holz erfolgen, als wir berechnet haben, weil die Stämme ſchon nach 10 Jahren nicht mehr da ſind, wovon ein 30 jähriger Zuwachs, nach progreſſionsmäßiger Verminderung, in Rechnung gebracht worden iſt.— Und eben ſo wird und muß aus denjenigen Diſtrikten, die 20 Jahre lang ganz ohne Verminderung der Beſtandsmaſſe bleiben, und in dritten Decennio einer Periode erſt zur Hauung kommen, nach dem Abtriebe mehr Helz erfolgen, als wir berechnet haben. Werden aber alle Diſtrikte, die für eine Periode zum Abtriebe beſtimmt ſind, als ein Diſtrikt betrachtet, woven die Berechnung der jetzt vorhandenen und in 30 Jahren, bey progreſſions⸗ mäßig abnehmender Beſtandsmaſſe, zuwachſenden Holzmaſſe, in einem Anſatze und ſo gemacht iſt, wie wir in der Vorerinnerung lub Nro. 5 angeführt haben; ſo muß unfehldar daſſelbe Reſultat erfolgen, welches man erhält, wenn man die auf gleiche Art gefundenen einzelnen Zuwachsmaſſen von den ſämmtlichen concurrirenden Diſtrikten zuſammennimmt. Es wird folglich nach dem Abtriebe aller für eine Periode beſtimmten Diſtrikte und Abtheilungen das Helz⸗Quantum gefunden werden, welches wir in Aufrechnung gebracht haben. Hieraus folgt, daß die Nichtigkeit unſerer Holzertrags⸗Berechnung nach den einzelnen Re⸗ fultaten, die man aus der Special⸗Controle zieht, nicht geprüft werden kann. Und eben ſo wenig darf man ſich daran ſtoßen, wenn diejenigen Diſtrikte oder Beſtände, welche im iten D Decennio jeder Pe⸗ riode abgeholzt worden ſind, nach Angabe der Special⸗Contrele auffallend viel Holz weniger ge liefert h⸗ ben, als die nebenſtehende Ertragsberechnung angiebt.— Durch den ſtärkeren Ertrag derjenigen Beſtän de, welche ſpäterhin und beſonders in dem 3ten Decennio abgeholzt werden, wird dieſes Alles wieder er⸗ ſetzt, weil dieſe bis dahin den vollen Zuwachs ohne Verminderung gehabt haben. Koͤnnte j 4* keinige Iimn e g n u s J gſan duns ſch 8e fe 3 2n d it a 3in un 1* Daa dher den dſti n in ea wma i Thäni 1tin 6 delz efätag n wgne von ein 3 361a, - Un 4 du ziſtandzna N de meht 3 r un niche klin 6: 3o Jahum f te und ſt da* elbe Reſt 1 eenn hemaſen 4 ſee Abtriebe fb „Huantum d nach b1 9 en kann. arm he im Iten 2 Gtt piel Holz* ei eren Eer 2 d , witd di” nl. 44 —— . 4 esrsrft7bi'ErIreesſit wErtFEIIIFIIKEHEAIe! 8—. 34 11 L. S der herrſchaftlichen Waldungen tc. 97 Könnte man im Hochwalde eben ſo, wie im Niederwalde, die Fläche, die jährlich abgetrieben wer⸗ den ſoll, lange genug voraus beſtimmen; ſo würde die Berechnung ſo haben gemacht werden können, daß jeder Waldtheil nach der Abholzung ſo viel Holz liefern müͤßte, als berechnet worden iſt. Dieſes iſt aber in Hochwaldungen, worian die Verjüngung der Beſtände durch natürliche Beſaa⸗ mung erfolgen ſoll, nicht möglich. Deßwegen können hier dem Forſtwirthe die 1i ed Schläge nicht vorgeſchrieben werden. Selbſt die Beſtimmung des Flächenrau⸗ s, der in ſolchen Waldun gen binnen. 10 Jahren unfehlbar abgeholzt werden ſolle, würde dem Forſtwirthe, zum Nachtheile der Holz z ucht, die Hände binden. Ware das Clima im Dianenburger Forſtreviere mild genug, daß man beſtimmen dürfte, das Etats⸗Quantum des Forſtes könne auf ohngefähr ſeiner Fläche, wo nicht 20, doech wenigſtens 15 Jahre lang forſtmäßig geh hauen werden, ohne daß man genöthigt wäre, ſchon früher in den Wirthf ſchaftstheil der folgenden Periode borgweiſe vorzugreifen; ſo würden wir die Abtheilung in 2ojährige Claſſen, Perioden und Wirthſchaftstheile vorgezogen haben.— Da ſich aber eine ſolche Beſtimmung im rauhen Clima— wo der Saamen ſelten geräth und Hinderniſſe mancherley Art gewöhnlich ſind— nicht bsfolgen läßt, und es deswegen kaum möglich iſt, ſelbſt auf einem größeren Wirthſchaftstheile das Etats⸗Quantum eines Forſtes eine ge⸗ raume Zeit lang forſtmäßig zu nehmen, ehne in den Wirthſchaftstheil der folgenden Periode über zu greifen, und bey demſelben zu borgen; ſo haben wir die Abtheilung in Z30jährige Claſſen, Perioden und Wirthſchaftstheile vorgezogen.— Wir haben daher auch nur die Fläche bezeichnet, die binnen jeder Solährigen Periode abgeholzt werden ſoll. Bey Beſtinmung 2o jähriger Wirthſchaftstheile würde es, wegen Mangels an binlänglichem Nachwuchſe in den Schlägen, die deswegen nicht ausgelichtet werden können, wahrſcheinlich im ten Decennio ſchon nöthig ſeyn, in den 2ten periodiſchen Wirthſchaftstheil über zu greifen. Dieß würde aber bewirken, daß die erſte Reviſion der Helzertrags⸗Berechnung von einem ganzen Wirthſchaftstheile vielleicht erſt in 3o Jahren ohne große Weitläuftigkeit geſchehen könnte, anſtatt daß ſie bey den von uns angenommenen 30 jährigen Wirthſchaftstheilen chon nach Ablauf von 30 Jahren wit wenig Mühe voll⸗ zogen werden kann. Soll aber unſere Hokzertrags⸗Berechnnng am Schluſſe einer jeden Periode unterſucht oder revidirt werden, welches ſehr nöthig iſt, um ſich von der Richtigkeit unſerer Taxation zu überzeugen, und alles wieder in Ordnung zu beingen⸗ was durch Zufall vielleicht vetrhiat worden iſt; ſo gehe man auf folgende Art zu Werke:— 1.) Man extrahire aui s den Sperial⸗ Controlen altes Holz, das. S. während der 1ten Periode aus jedem Diſtrikr⸗ verſchriftsmaßis ge⸗ nommen worden iſt: N 2.) ————————;— ——⁊— Specielle Beſchreibung 2.) Hierauf ſind alle Abtheilungen, worinn während der Periohe ge⸗ wirthſchaftet werden follte, genau zu unterſuchen, und es ſind alle Stämme, die in derſelben Periode hätten gehauen werden müſſen, aber noch nicht gehauen worden ſind, genau zu taxiren und u der wirklich ſchon benutzten Maſſe zu rechnen, und 3.) Das hieraus entſtehende Holz⸗Quantum iſt mit dem in der Gene⸗ ral⸗Tabelle für die nämliche Periode 2usge srfenen Holz⸗ Quantum zu vergleichen. Sollten es die Umſtände aber nöthig gemacht haben, daß manz. B. gegen das Ende der 1ten Periode ſchon in die Beſtände des nächſt folgenden Wirth⸗ ſchaftstheiles hütte vorgreifen und bey demſelben ein gewiſſes Holz⸗Quantum hätte borgen muſſen— welches am Schluſſe einer jeden Periode unvermeidlich ſeyn wird—; ſo muß das aus dieſen Beſtänden genommene Holz beſonders berechnet und von demjenigen abgezogen werden, welches für die erſte Pexiode gehörte.— uf ſelche Art wird man erfahren, ob unſere Tazation richtig iſt, oder wie viel wir zu wenig oder zu viil angeſetzt hatten.— Wenn hingegen nicht alles Helz in Aufrechnung gebracht wird, welches nach unſerer Beſtimmung in jeder Periode benutzt werden ſoll; ſo läßt ſich unſer Caleul nicht beurtheilen, der ohne⸗ hin nicht auf wenige Klafftern zutreffen kann, aber auch nicht beträchtlich differiren wird, wenn man genau darauf halten will, daß unſere Vorſchriften zur Bewirthſchaftung und Benutzung ſo pünktlich, als es möglich iſt, befolgt werden. Wäre es hingegen nöthig gefunden worden, während einer Periode, allenfalls nach Ablauf von 20 Jahren, die Ertragsberechnung von einem ganzen periodiſchen Wirth⸗ ſchaftstheile zu unterſuchen; ſo muß der bisherige Holzertrag aus den Spe⸗ cial⸗Controlen extraͤhirt— die noch vorräthig ſtehende Holzmaſſe, welche zur Benutzung für dieſelbe Periode beſtimmt iſt, aufs neue taxirt— und der Zuwachs, welcher in den künftigen 10 Jahren erfolgen wird, auf die be⸗ kannte Art berechnet werden. Die bisher benutzte, die noch vorräthige und die bis zum Ende der Periode noch zuwachſende Holzmaſſe zuommengenanmen muß hierauf mit dem für die ganze Periode berechneten Etats⸗Quantum ver⸗ glichen werden, um zu ſinden, ob das Taxatum richtig iſt. Eine ſolche Unterſuchung wird aber freylich mehr Muhe und Zeit koſten, als diejenige, welche am Ende der Periode vorgenemmen wird, A d 18 Aeh„ 1 1nd 2½ n n 21 nüſſe uunn is e t un en 116n 5, nuun dus a Pag chſt ahn Wrh viſſen h 1D un ſerneidit g ga 3 beric a riode zah 34 wir zu nn a t wird, weld a nicht heuthee n htlich difeire de zur Bewit ſpen verden. ode, alenit t pnriedi. ertrag a1 8 zolznaſſe⸗ 8 katitt N n wird, 1 noch det a11 zuſann 8 1 Etats,O 1 Ene 1I 4 der Jn 2 4 „ ——— der herrſchaftlichen Waldungen ꝛc. wird, bey welcher gewiß keine ganzen Beſtände, ſondern nur einzelne Stämme in den Abtriebsſchlägen zu taxiren ſeyn werden, ohne ferneren Zuwachs in Aufrechnung zu bringen. Indeſſen iſt es nicht gerade nöthig, den Holzbeſtand auf einem ganzen Wirthſchaftstheil zu un⸗ terſuchen, um unſere Taxation zu prüfen. Dieß kann ſchon nach dem völligen Abteiebe eines jeden beſonders taxirten Deſtangen, ohne Weitläuſigkeit, geſchehen. Geſetzt, man habe die alten Gaamenbhchen im Oberwalde mit dem Schluſſe des aten Decen⸗ niums ſchon völlig abgeholzt, und wolle unterſtichen, ob dieſe Stämme richtig taxirt geweſen ſeyen; ſo 10 2.) verfahre man felgendermaaßen: Man extrahire aus der ſperiellen Beſchreibung des Oberwaldes die Holzmaſſe, welche dieſe Stämme bey der Taxatiou hatten. Dieſe beträgt= 61400 Cubik⸗Schuhe: Hierauf berechne man den 0jährigen Zuwachs, welcher im erſten Jahre 2075 Cub. Sch., alſo bis zu Enbe der 10 Jahre 2075 ℳ✕% 121 — Hierzu rechne man die Be⸗ ſtandsmaſſe= 61400 Cub. Sch. = 21412 ½ Cub. Sch. beträgt. Sa.= 72812 Cub. Sch. Wird dieſe Maſſe nun zu Klafftern berechnet; ſo folgt daraus, daß die alten Saamenbuchen im Oberwalde 637 Klafttern Scheitholz und 121 ½ Klafftern Pruͤgelhelz gegeben haben müſſen, wenn die Taxation richtig war. Daß aber dieſe Paͤume die in der tabellariſchen Ertragsberechnung angeführten G18 ⅞ Klafftern Scheitholz und 256 Klafftern Prügelholz, wobey eine Sojährige Zuwachsberechnung zum Grunde liegt, nicht liefern konnten, wird man nun ſehr leicht begreifen. Allein man wird vielleicht auch eben ſo gut einſehen, daß das Re⸗ ſultat der ſeo eben gelehrten Probe nur dann ganz paſſend ſeyn kann, wenn während der 10 Jahre jähr⸗ lich es der Beſtandesmaſſe gehauen worden iſt.— Hat man aber in den erſten Jahren dieſes Decenniums N 2 we⸗ 106 Specielle Beſchreibung weniger genommen, ſo wird bis zum Schluſſe deſſelben mehr Hotz erfolgen— und hat man am Anfange des Decenniums mehr genommen, ſo wird bis zum Schluſſe deſſelben weniger Holzmaſſe erfolgen, als durch die Taxations⸗ Probe gefunden worden iſt.— Auf jeden Fall aber wird man durch dergleichen Proben ſchon im Laufe der Periode belehrt werden, ob wir wenig eder viel bey unſeren T Taxa⸗ tions⸗Anſätzen gefehlt haben, und ob es alſo nöthig iſt, eine haldige Reviſion aller zu einem Winh. ſchaftstheile gehörigen Holzbeſtände vorzunehmen. Sollten während der Umtriebszeit nur unbedeutende Veränderungen in dieſem Forſte vorfallen, die den Holzertrag deſſelben nicht merklich verändern koͤnnen; ſo rathen wir, ſolches nur bey der einſchla⸗ genden Abtheilung im ꝛten Kapitel dieſes Abſchnittes zu bemerken— hingegen alle Berechnungen und Tabellen unverändert zu laſfen. Denn man wird keicht einſehen, daß z. B. bey einer Veränderung, wodurch während der ganzen Umtriebszeit von 120 Jahren 120 Klafftern Holz mehr oder weniger erfol⸗ gen, der jährliche Ertrag dieſes Forſtes nur um eine Klaffter erhöhet oder vermindert wird.— Sollen aber beträchtliche Abänderungen vorfallen, wodurch der jäͤhrliche Ertrag dieſes Forſtes ſehr in Unordnung gebracht wird; ſo muß die nöͤthige Abänderung in der Beſchreibung, in der Taxation und in den Tahellen ehne Aufſchub gemacht werden.— Die Art und Weiſe, wie ſolches geſchehen muß, hier zu beſchraden, würde viel zu weitläuſig ſeyn. Hartig's Anweiſung zur Taxation und Beſchreibung der Forſte giebt darüber den nöthigen Aufſchluß, und man wird künftig zu jeder Zeit Forſtbediente in dem Waldenburgiſchen ſinden, welche dieſes Geſchäfte zweckmäßig zu vollziehen im Stande ſeyn werden. der herrſchaftlichen Waldungen t. in- 45. An Wh 3 ₰ den ne 4 Seha. Fuͤ b 4— nn Ueber die Benutzung und Verwendung des Holzertrages der herr⸗ eu eena dn 1 1 ſaae ns l hef ichen Waldungen in dielem Forſte. uͤnftes Kapitel. . Die Holzabgabe aus dieſem Forſte läßt ſich in 4 Claſſen abtheilen: däen„in, 3 8 2ia, ſj 2.) In Helz, wofür der Käufer oder Empfänger die Z 29lung an 1 dn Sere 1n 2draih caſſe leiſten muß: in d a hnn 3.) In Holz, das zum herrſchaftlichen Behufe verwendet wird, und wo⸗ „d. w 8 ſen 9 Selj ag 1 1 für die Forſteaſſe Vergütung erhält: vernaetn= Kaltn 3.) In Beſoldungs⸗ oder Deputat⸗Holz, das der Empfänger unentgeltlich ſs Ba 1 mg erhält, wofür der Forſteaſſe aber ebenfalls der Werth vergütet wird, und dunin n n 4) In Holz, das ganz frey abgegeben wird, und woför auch die Forſteaſſe d ni, ℳ 8 R keine Entſchädigung bekömmt. tion uan den 3 zu jee 3 41 Nur die beyden letzten Claſſen ſind von Zeit zu Zeit ſtändig. Ahhas Sun Es erhält nämlich: a.) Der Beamte zu Hubertusburg a.) Der Actuarius daſelbſt....— 3.) Der Rentmeiſter daſelbſt... 4.) Der Oberförſter daſelbſt..... 22—— 5.) Der Forſtverwalter zu Dianenburg. 6— 6.) Die beyden Förſter„...— 6— Beſoldungsholz, und 7.) an jedes Gemeindeglied zu Hochheim, deren jetzt 65 ſind, wird jährlich ½ Klaffter Brandholz und 25 Wellen deßwegen ganz frey abgegeben, weil dieſe 2 Gemeinde auf das vormals gehabte Recht, ſogenann⸗ tes Unholz in den herrſchaftlichen Waldungen zu 4 holen, Verzicht gethan hat.....227— Die ſtändige Klaffterholzabgabe betraͤgt alj. 77 Klafftern. 18 Klafftern 2 „ 9 EEEEEE Specielle Beſchreibung Von dem übrigen Klaffterhelze, welches in den herrſchaftlichen Waldungen dieſes Forſtes etatsmäͤß geſchlagen werden kann, werden ohngefähr 1 100 Klafftern als Oeconomie⸗Brandholz, und b 200 Klafftern als Gewerbe⸗Beandholz verkauft/ n 414 Klafftern aber, oder der Reſt, werden jährlich auf herrſchaftliche Rechnung verkohlt— und die Kohlen anu die in dieſem Forſtreviere gelegenen Hütten und Hin mer verkauft. Allles Bau⸗ und Werkholz⸗ welches die Herrſchaftlichen Waldungen abgeben können, hat man bither in dieſem Forſtreviere auch verbraucht, und es wird in der Folge ebenfalls für dieſes Locale nöthig ſeyn — 6 Sechſtes Kapitel. Ueber den Ertrag und die Verwendung der zufaͤlligen Nutzungen und Rebenproducte aus den herrſchaftlichen Waldungen dieſes Forſttz Die herrſchaftlichen Waldungen in dieſem Ferſte liefern folgende zufällige Nutzungen un Nebenproducte: 1.) Die Forſtſtrafen. Die Forſtſtrafen für Frevel in den herrſchaftlichen Waldungen dieſes Forſtes werden alle Wie⸗ teljahre bey den Forſt⸗Rugegerichten, nach dem allgemein vorgeſchriebenen Straf⸗Reglement 4. angeſetzt. Sie Aießen ſammt dem Schadenserſatze in die Forſtcaſſe, und betragen, im Durchſchnitte ge nommen, jährlichh„.. 100 fl— 2.) Das Stockholz. 4 Auſſer denjenigen Stöcken, die von Berechtigten gerodet werden, koͤmmt kein Stockholz zum Per⸗ kaufe. Man laͤßt die Bäͤume ſehr nahe über der Erde abhauen und die Wurzeln in der Erde perfaulen, weil der Roderlohn den Stockholz⸗Werth hier überſteigt, und weil die meiſten Stöcke nicht 8 erodtt werden können, ohne die jungen Pflanzen in den Schlägen zu beſchädigen. Sollte der Hol eui wie b es wahrſcheinlich iſt— künftig ſteigen, zund alsdann die Stöcke da, wo es ehne Nachtheil Hefhehan kann gerodet werden; ſo muß der Geldertrag daven hier nachgetragen werden. 1 5.) Dat den diie ad tutn diaftich 1 6 l erm dhöen kin n ſ ür deſe 1 1 1 lligen I 13w ngen dit 8 ſi rufälie 8 lan 7 dieſs Frcie 8 41 benen Str 1* ut hettagen, 8 ſſt kummt kis dethe Wuneh n en meiſten 2* 1 at ah en. Selle pr. ehne Natſ. hin. 1 — der herrſchaftlichen Waldungen nc. 3z.) Das Leſeholz. Aus den herrſchaftlichen Waldungen auf der rechten Seite des Krummfluſſes kann wegen der Be⸗ rechtigten kein Leſeholz verkauft werden. Aus den Waldungen aber, bie auf der linken Seite dieſes Fluſ⸗ ſes liegen, werden jährlich ehngefähr 30 Karrn voll dergleichen Gehölze, den Karrn voll zu 10 kr., verkauft. Man kann folglich den jährlichen Erlös aus dieſer Rubrik in Anſchlag bringen zu 5 fl. 4.) Die Lohrinde. Bisher hat man in den herrſchaftlichen Waldungen die Lohrinde nicht benutzt. Dieß ſoll künftig aber geſchehen. Man wird dadurch jährlich ohngefähr 60 Centner Loh und an Geld gewinnen 60 fl. 5.) Die Ma ſt. Wenn in den herrſchaftlichen Waldungen dieſes Forſtes Maſt gewachſen iſt; ſo wird ſie jedesmal an die zunächſt gelegenen Gemeinden mit Bedingungen verpachtet, wie ſie alsdann die Forſtwirthſchaft erheiſchet.. 1 Nur die Gemeinde Thalheim entrichtet für die Benutzung der Maſt in den Gräben ein ſtändiges Maſtgeld von jährlich— 2 fl. In der Struth hingegen benutzt dieſe Gemeinde die Maſt unentgeltlich. Nach einem 20 jährigen Durchſchnitte kann man den einjährigen Maſtertrag berechnen zu 40 fl. 6.) Das Streulaub. Zum Glücke für die herrſchaftlichen Waldungen in dieſem Forſte wird gar kein Streulaub daraus genommen. Hier und da wird zwar zuweilen etwas Laub gefrevelt— dieß beträgt aber im Ganzen nicht viel, und kann folglich keinen Nachtheil für den Holzwuchs bewirken. Mehr Nebennutzungen ſinden in dieſem Forſte nicht Statt. e Sieben⸗ ) 104 Greetelte Beſchreibung der herrſchaftlichen Maudungen zc. Siebentes Kapitel. Berechnung des jährlichen ohngefaͤhren Geldertrages der ſaͤmmtlichen berefcafeltgen Waldungen in die ſem Forſte, in der Iten Periode. Die Einkünfte aus den herrſchaftlichen Waldungen dieſes Forſtes werden zährlich wenizſtens fel⸗ gende ſeyn, wenn derſelbe nach dem Etat benntzt und das Holz nach der hisheri⸗ gen Taxe ferner verkauft wird: 4 3 fl. ⸗ ke. 1.) Für Bau⸗ und Werkholz„.„ 575— 2 2.) Für Brandholz Klafftern.„. 12960— 3.) Für Kohlholz⸗Klafftern... 2880— 4.) Für Reißerholz. 2..— 200— — 5.) Für Forſtſtrafen„.. 100 ⸗— 6.) Für Stockholz......—— 7.) Für Leſehotz.... 5 ,— 3.) Für Lohrinde..... 60 3 9.) Für Maſt.„.. 440—— 1.) Für Streulaub..—— Summa fl. 4920 de vir. 1059 1 —eedegeceoeeeececeecesceeegeseeseeeeeeeseeseeeeceeeos- 81 T un 1 4 medm 1 ici 6 dan Cſn p 1 Vierter Abſchnitt. 2 8 3 8— .K- Beſchreibung der im Dianenburger Forſte gelegenen Gemeinds⸗ .. e„ 9. ... Maͤrker⸗ adelichen⸗Pfarr⸗ und Privatwaldungen. .. A .— ... Erſtes Kapitel. Von den Gemeindswaldungen. D. Gemeinden in dieſem Forſtreviere beſitzen, wie wir in der generellen Beſchreibung ſchon angeführt haben, beträchtliche Waldungen, die ſämmtlich als Sochwald bewirthſchaftet werden. Dieſe Waldungen ſind aber alle noch nicht zeoctetiſg gemeſſen. Wir haben ſie daher bloß durch eine Schriftmeffung aufgenommen, und ihren Natural⸗ Ertrag nach dem Augenmaaße, beſonders aber durch Vergleichung ſchon taxirter ähnlich beſtandener Waldun⸗ gen, abgeſchätzt.— Man kann alſo nicht erwarten, daß unſere Anſätze der Flächengröße und des Holzertrages ganz genau ſeyn werden.— Unſere Angaben dienen nur zur vorläuſigen generellen Ueberſicht der Größe, des Beſtandes und des Ertrages dieſer Wal⸗ dungen, die, ſo bald es die Umſtände erlauben, ebenfalls ſpeciell und pünktlich gemeſſen, beſchrieben und taxirt werden müſſen— vor der Hand aber nicht über unſere Ertragsbeſtimmung benutt werden dörfen. 4 0 Es — 1a6h Beſchreibung der im Dianenburger Forſte E.s at nämlich 1.) Die Stadt Hubertusburg A) An Buchenwaldungen mit Eichen vermiſcht 1.) Die Hoor. Sie enthält—... 200 Morgen hat guten Boden, und iſt mit 3ojaͤhrigen Buchen und Eichen ſehr ſchön beſtanden: 2.) Das Gerlachsholz. Dieſes enthält-.. 150 Morgen hat mittelmäßigen Boden, und iſt mit Buchen und. Eichen von bis 10 Jahren gut bewachſen. Hier ſtehen auch noch alte Buchen und Eichen im Dun⸗ kel⸗ Licht⸗ und Abtriebsſchlage: 3.) Den Doberg. Dieſer enthält—.. 280 Morgen hat mittelmäßigen Boden, und iſt mit Zojährigen Buchen und Eichen unvollkommen beſtanden. Auch findet man auf dieſem Diſtrikte noch viele buchene und eichene Waldrechte.— Wermiſchte Buchen⸗ und Eichwaldungen Summa 530 Morgen. B) An Fichtenwaldungen und hat mittelmäßig guten Boden. Man kann an⸗ nehmen, daß 50 Morgen 10ojährigen, 1.) Das Würgthal. Dieſes enthält—.„ 280 Morgen 20 Morgen éojährigen, 5o Morgen 30jährigen, 60 Morgen zojährigen iſ. Beſtand haben„derz aher allgemein ſehr mittelmäßig ö“ he 4— 3 . aſ . 1W e Fen Summa 1 T. 4 160 25a gelegenen Gemeinds⸗ ꝛc, Waldungen. 10⁷ C) An Waldbloͤßen 1.) Die Ochſenweide. Dieſe enthält.. 50 Morgen Sie hat guten Boden, und ſchickt ſich zur An⸗ 4 ſaat mit Eichen, denen man allenfalls Hain⸗ buchen und Ahorn beymiſchen koͤnnte: 1 4 2.) Die Heide. Dieſe enthält—.... 20 Morgen Sie hat mittelmäßigen Boden, und ſchließt an das Würgthal. Dieſe Blöße könnte ſehr füglich mit Fichten in Beſtand gebracht werden. Waldblößen Summa 70 Morgen. Die Stadt Hubertusburg beſitzt folglich A) àn Buchen⸗ und Sichenwaldungen 8 530 Morgen B) An Nadelholzbeſtänden... 180 Morgen C) An Waldbhlößen.. 2 2 70 Morgen Summa 780 Morgen. Den jährlichen Natural⸗Ertrag dieſer Waldungen in der zten Periode ſchlagen wir an zu 6 Klafftern Eichenbauholz, zu 3 ½4 Klafftern Fichtenbauholz, zu 20oo Klafftern Brandholz und zu 2500 Wellen. In den künftigen Perioden wird der Ertrag dieſer Waldungen aber ſteigen, wenn man ſie eehins bewirthſchaften und eulrwiren will. Indeſſen wird es niemals möglich ſeyn, in der Stadtwaldung ſo viel Holz zu erziehen, als die Bewehner der Stadt brauchen. Ietzt müſſen dieſelben noch mehr als 1000 Klafftern theils aus den herrſchaftlichen, theils aus den Gemeindswaldungen dieſes und der benachbarten Forſte, kaufen. 0 2 2.) Beſchreibung der im Dianenburger Forſte 2.) urdorf. Dieſe Gemeinde beſitzt A) An Buchenwaldungen mit Sichen veum ſche Den Hirſchkopf. Dieſer enthält—. Er hat guten Boden, und iſt mit 20 bis 3ojäh⸗ rigen Buchen und Eichen ſehr mittelmäßig beſtanden. 2.). 250 Morgen NB.) Dieſer Diſtrikt iſt vor 20 Jahren abge⸗ holzt worden, um durch den Erlös aus dem Holze die Koſten des Kirchenbaues zu beſtreiten.—— Das Hummelneſt. Dieſes enthält—.. Dieſer Diſtrikt hat mittelmäßigen Boden. Er iſt mit überſtändigen Buchen und Eichen bewachſen, und muß ohne Zeityerluſt verjüngt werden. 2.) 40 Morgen Summa 190 Morgen. Den jährlichen Natural⸗Ertrag dieſer Walddiſtrikte in der aten Periode kann man anſchlagen zu 4 Klafftern Eichenbauholz, u 4o Klafftern Brandholz und zu 450 Wellen. In den folgenden Perioden werden auch dieſe Wolddiſtrift einen größeren Ertrag Seben. 2) Dieſe Gemeinde bezieht ihr nöthiges Brandholz faſt ämmtlich aus dem Na kerwalde, weil faſt jedes Gemeindsglied auch Mitmärker iſt. Deßwegen wird das Holz aus dem Gemeindswalde gewöhnlich, zu Beſtreitung auſſerordentlicher Gemeindsausgaben, verkauft, und ſelten wirklich an die Glieder der Gemeinde vertheilt. 3.) . gelegenen Gemeinds⸗ ꝛc. Waldungen, 3.) Holzdorf. eun V Dieſes Dorf hat keine hemeindsald unen ſondern beäieh ſein noͤthiges Holz aus dem ſ mit Urdorf gemeinſchaftlichen Markwalde. Nn. 34) Döernhof⸗ — Dieſe Gemeinde beſitzt— 4A) An reinen Cigwalhungen 1.) Die Eichenſtruth. Dieſe enthält=— 2. 40 Morgen Sie hat guten Boden und ſehr alte abſtändige Eichen zum Beſtande, die ſo einzeln ſtehen, daß ſie an vielen Orten den Boden nicht mehr natürlich h a n beſaamen können. 2.) Den Eichelkamp. Dieſer enthal—.— 5 Morgen Er hat mittelmäßigen Boden, und der Beſtand 4 ſind 10 jährige angeſäete Eichen, die ſchon ganz 1 mn 1r 4 voollkommen geſchloſſen ſind. Summa 45 Morgen. rrods km n d K. B) An Buchendeſtaͤnden mit Eiche vermiſcht a.) Das Rabenholz. Dieſer Diſtrikt enthält=. 25⁰ Morgen 4 Er hat guten Boden. 50 Morgen davon ſind 120 jährig und noch nicht angehauen, . 1 30 Morgen ſind 60 jährig und ziemlich voll⸗ gißernn 65 1 kommen, 50 Morgen ſind 3o jährig und ſehr vollkom⸗ d ſinntih 8 1in) men, un us kerif 8 ne 1220 Morgen ſind 5 ſährig, und es ſtehen hier a Teſteitm nau alle Buchen und Eichen im Dun⸗ an die Gi 29 S kel⸗ und Lichtſchlage. Summa 250 Morgen, C) Beſchreibung der im Dianenburger Forſte 0) An Buchen mit Fichten vermiſcht 19 Die Stienhecke. Dieſe enthalt= 14h 6 ½ Morgen. Sie hat guten Boden. Der ſehr unvollkommene Beſtand ſind Buchen und Fichten von 60 Jahren. D) An Waldbloͤßen 2.) Die Platte. Sie enthält... 1 30 Morgen und hat mittelmäßigen Boden. Sie ſchickt ſich vor⸗ zuglich zur Fichten⸗Cultur. 6.) Die Ha rt. Sie enthält—.. 250 Morgen Der Boden iſt ſehr gut, und es könnte dieſer Diſtrikt, durch Bepflanzung mit kleinen Buchen⸗ und Eichenſtaͤmmchen, ſehr baid in Beſtand gebracht werden. Summa 280 Morgen. Das Dorf Obernhof beſitzt alſo A) An reinen Eichwaldungen... 45 Morgen B) An Buchenbeſtänden mit Eichen vermiſcht. 250 Morgen Cc) An Buchen mit Fichten nerm iſch:.. 64 Morgen D) An Waldblößen⸗. 69 2380 Morgen Summa 639 Wlergeh. Den jaͤhrlichen Natural⸗Ertrag dieſer Waldungen in der zten Periode kann man anſchlagen zu 16 Klafftern Eichenbauholz, zu 4 Klafftern Fichtenbauholz, zu 90 Klafftern Bandpols und, zu 1100 Wellen. In den künftigen Perioden wird auch von dieſen Waldungen ein größerer Ertrag erfolgen, wenn die Cultur der Blöͤßen nicht verſäumt wirb. bit gelegenen Gemeinds⸗ ꝛc. Waldungen. Bis dahin muß dieſe Gemeinde jährlich wenigſtens 100 Klafftern Pradhalh im aSna P.ha 43 horſtiſchen, oder wo ſie es ſonſt rhalten kann, kanſene 5.) Hed eim 11 Dieſe Gemeinde beſitzt 1.) 2.) um 4oN 2 1 1 6 R0 3bo He 6 Nei 280 2 ma 659 Ne- „22= e kann na an 81 ßere Erttaß A) An reinen Buchenwaldungen Die Rauſchen. Dieſe enthalten=—.. Der Boden iſt mittelmäßig, und der Beſtand ſind Buchen von 140 und mehreren Jahren im Dunkelſchlage, der jetzt noch keine Beſaamung hat. Die Lochſeite. Dieſe enthält—. und hat guten Boden. Der Beſtand ſind Buchen von 10 Jahren, die man vor 5 Jahren dahin ge⸗ pflanzt hat. Dieſe Stämmchen ſtehen 3 Fuß von einander entfernt. Sie ſind überaus gut angeſchla⸗ gen, und das Ganze gewährt einen ſehr ſchönen Anblick. Der Forſtverwalter Holzmann hat die Pflänzlinge Handvollweiſe aus ſeinen mit Pflanzen überhäuften Dunkel, und Lichtſchlägen rupfen, je zwey und zwey in 12 Zoll weite und 4 Zoll tiefe Loͤcher ſetzen, und ſie nur im erſten Sommer eini⸗ gemal begießen laſſen. B) An Buchenbeſtaͤnden mit Eichen ver miſcht 3 Die Firſt. Dieſe enthält—.. und hat mittelmäßigen Boden. Sie iſt mit Buchen und Eichen von 60 Jahren ſchlecht beſtanden. Auch ſtehen hier noch viele ſehr ſchöne Eichen von ne lährigem 2 heleer eingeſprengt. 3 .. 120 Morgen .. 18 Morgen Summa 238 Morgen. 2 ,. 1*5 58 Morgen 112 Beſchreibuns der im Dianenburger Forſte Transport 58 Morgen. 2.) Die Koppe. Dieſe 4 althalt ee—.. e. 1. 36 Morgen und hat guten Boden. Der Beſtand ſind Buchen und Eichen von 10 bis 20 Jahren, unter welchen noch viele haubare Eichen und alte Buchen theils im Licht⸗ theils im Abtriebsſchlage ſtehen. Der junge Beſtand iſt ſo, daß er im 6o jäͤhrigen Alter allenthalben vollkommen ſeyn wird. 3.) Den Lindenberg. Dieſer enthält—... 220 Morgen und hat mittelmäͤßig guten Boden. Der Beſtand ſind Buchen und Eichen von 40 bis 50 Jahren, die ſchon durchpläntert und zu ¾ ſehr vollkommen, zu— aber unvollkommen ſind. Summa 264 Morgen. C) An Fichtenbeſtaͤnden 1.) Den Pfingſthain. Dieſer enthält=.... 30 Morgen Sein Boden iſt gut, und der Beſtand ſind 20 jäh⸗ rige auſſerordentlich ſchöne Fichten, die der Feorſt⸗ verwalter Holzmann als ſehr kleine Stämmchen vor 15 Jahren hat ſtanzen laſſen D) An Valdbloͤßen 2.) Das Kahle⸗Feld. Dieſes enthält=—... 40 Morgen Es hat ſchlechten Boden, und könnte mit Hain⸗ buchen, Fichten und Birken in Beſtand gebracht und nächher als Niederwald behandelt werden, Die Gemeinde Hochheim beſitzt alſo A) Un reinen Buchenwaldungen.. 138 Morgen B) An Buchenbeſtänden mit Eichen vermiſcht. 26 4 Morgen C) An Fichtenbeſtänden„.. 30 Morgen D) An Waldblößen.. au u ene 4o Morgen Summa 472 Morgen. gelegenen Gemeinds⸗. Waldungen⸗ Den jäͤhrlichen Natural⸗Ertrag dieſer Waldungen in der ꝛten Periode rechnen wir zu 20 Klafftern Eichenbauholz, zu 112 Klafftern Brandholz und zu 1500 Wellen. Auch von dieſen Waldungen, mit deren Ertrage die Gemeinde zur Noth ietzt auslangen kann, wird der Ertrag in der ſpäteren Folgezeit ſteigen. 6.) Thalheim. Dieſe Gemeinde beſitzt A) An reinen Buchenbeſtaͤnden a.) Das Rothlaub⸗ Dieſes enthält——.. 70 Morgen. Der Boden iſt gut, und der unvollkommene Beſtand ſind Buchen von 60 bis Jo jährigem Alter⸗ 2.) Das Stätterthal. Dieſes enthält..„ 200 Morgen und hat mittelmäßig guten Boden. 80 Morgen davon haben z0 jährigen, 70 Morgen haben 40 jährigen und 50 Morgen haben 50 jährigen Beſtand⸗ der faſt allerwärts vollkommsn iſt. Summa 270 Morgen. B) An Buchenbeſtaͤnden mit Eichen vermiſcht a.) Den Bauxoxranberg. Dieſer enthält=... 230 Morgen und hat mittelmäßig guten Boden.. 4 1 80 Morgen davon haben 5 jährigen Beſtand, worinn haubare Buchen und Eichen als Licht⸗ und Abtriebsſchlag ſtehen.. 200 Morgen aber ſtehen theils im Dunkelſchlage⸗ theils ſind ſie noch gar nicht angehauen. P 2. 2.) Den Sachſenberg. Dieſer enthält—... Er hat guten Boden und 120 jährigen ſehr voll⸗ kommenen Buchenbeſtand mit vielen vortrefflichen Eichen vermiſcht. Den Waulsberg. Dieſer enthält—„.. Er hat guten Boden und einen 40 jährigen ſehr ſchöͤnen Fichtenbeſtand, der noch nicht durchplän⸗ tert iſt. C) An Fichtenbeſtänden.... Beſchreibung der im Dianenburger Forſte Transport 180 Morgen 150 Morgen. Summa 330 Morgen. C) An Fichtenbeſtaͤnden 90 Morgen p) An Waldbloͤßen. Auſſer einigen Blößen, die vormals zum Walde gehörten, wegen ihrer Lage aber nicht wieder u Wald gemacht werden können, ſondern abwechſelnd zu Feld und Weidplatz benutzt werden müſſen, beſtzt dieſe Gemeinde 1.) Die Pinſenlache. Dieſe enthält—=... 20 Morgen Sie hat mittelmäßigen Bruchgrund, und ſchickt ſich zur Anpflanzung der Erle. 2)) Den Streitplatz. Dirſor enthält—.... 50 Morgen Der Boden iſt mittelmäßig, und ſchickt ſich zur Cultur mit Fichten. 4 Summa 70 Morgen. Die Gemeinde Thalheim beſitzt alſo A) An reinen Buchenwaldungen. 270 Morgen B) An Buchenbeſtäanden mit Eichen vermiſcht 330 Morgen 90 Morgen D) An Waldblößen...... 70 Morzgen 4 Summa 760 Morgen. gelegenen Gemeinds⸗ ꝛc. Waldungen. 3g; Dieſe können in der aten Periode jährlich liefern, ohne der Nachhaltigkeit zu ſchaden, 3o Klafftern Eichenbauholz, n. 320 Klafftern Brondholz t und⸗ n— 4000 Wellen. K H 1 21 1 um 33o? 1* 4 8 5 2. 4 Dieſe Gemeinde kann, nach Befriedigung der eigenen Bedurfniſſe, alle Jahre ohngefähr 100 Klafftern Holz verkaufen. 3 —* 7.) Neudorf. 3 Dieſe Gemeinde beſitzt A) An reinen Eichenbeſtänden K 4 4.) Das ecken.. Feld. Dieſes enthält... 50 Morgen ihrar dag 1 iin ui hat mittelmäßigen Boden, und iſt vor 10„Jahren latz henutt na u ne mit Eicheln künſtlich angeſäet werden, die vortreff⸗ lich gerathen ſind. . ul e 8) a0 Sicheenbeſtänden 1.) Die Platte. Dieſe athält mr ⸗..„ 24 Morgen 1 hat mittelmäßigen Bodet, und erſt vor 2 1 s . 1 8 Jahren angeſäet worde Die Saat ſteht ſehr ſchöͤn, und verſoricht en vollormwe ner Wald Sn— — werden. — zumma 70) 434 9 An Waldbloͤhen. Eigentliche Waldölzßen hat ieſe Gemeinde nicht. Sie ⸗ 1 94 2 hat aber noch 15 Morgen ſchletes Gemeinds⸗ Ackerfeld, — 21 20 das Alteland genannt, zur balden Cultur mit Fichten be⸗. 1 ſtimmt....-. 88 8. 15 Morgen. 760 M r„r E n. mma? P 2 Peeſ⸗ Beſchreibung der im Dianenburger Forße Dieſe Gemeinde beſitzt alſo 1 A) An reinen Eichenbeſtänden 6 4. 50 Morgen B) An Fichtenbeſtänden A. n.. 24 Morgen C) An Blößen, die Gemeindswaldun⸗ gen werden ſollen....„... 25 Morgen Summa 89 Morgen. Dieſe geben in der ꝛten Periode noch keine merkliche Benutzing. Dafür hat aber dieſe Gemeinde beträchtliche Hauberge, woraus ſie mehr Holz bezieht, als ſie zum HLeconomiebrande nöthig hat. 8.) Adlersburg. Dieſe Gemeinde beſitzt A) An Buchenbeſtaͤnden mit Eichen vermiſcht a.) Das JFunkernwäldchen. Dieſes enthält=„„ 6 ½ Morgen Es hat mittelmäßigen Boden und Soſährigen ſehr. unvollkommenen Beſtand. 2.) Den Ahornsberg. Diefer enthält-„. 120 Morgen Er hat guten Boden und 5 bis 10 jäͤhrigen ſchnen Beſtand, worinn noch viele alte Buchen und Eihen als Licht⸗ und Abtriebsſchlag ſtehen. 4.) Die Wolfshecke. Dieſe enthält-.„ 50 Morgen Sie hat guten Boden, und ihr unvollkommener Beſtand iſt 60 jährig⸗ Summa 23 Morgen. 8) An Fichtenbeſtaͤndn a.) Die Plantage. Dieſe enthäͤlt=„.. 10 Morgen Sie hat ſehr guten Boden, und ihr Beſtand ünd Sojährige, eine Ruthe weit von ein aße 1 - 1 3,3, 8 1 2 1. ₰ 2 N Sum dg r di 4e hri nichrande 2 28 4 gelegenen Gemeinds⸗ x. Waldungen,. ander gepflanzte, Fichten, die jetzt auf⸗— ſerordentlich hoch und dick ſind, und eine ange⸗ nehm überraſchende Anſicht geben. Sie ſtehen in genau paſſenden Reihen, worinn nur wenige Stämme fehlen. 0O) An Waldbloͤßen 1.) Die Kühruhe. Diefe enthäͤlt—... 8 Morgen Sie hat ſehr guten Boden, und ſchickt ſich zur Befaamung mit Eicheln.— 2.) Die Lange⸗Seite. Dieſe enthält—.„. 4o Morgen hat mittelmäßig guten Boden, und ſchickt ſich zur Cultur mit Fichten, weil ſie vor den Winden ſe hr geſchützt iſt. 4 Summa 45 Morgen. Die Gemeinde Adlersburg beſitzt alſs A) An Buchenbeſtänden mit Eichen vermiſcht B) An Fichtenbeſtänden..... 10 Morgen 234 Morgen C) An Waldblößen.*... 45 Morgen — Summa 289 Morgen⸗ Der jährliche Ertrag davon kann für die 1te Periode angeſetzt werden zu 4 Klafftern Eichenbauholz, zu 26 Klafftern Fichtenbauholz, zu 70 Klafftern Brandholz und zu 1000 Wellen. Dieſe Gemeinde kann davon nicht anlein ihren ökonomiſchen Brand beſtreiten, ſondern jährlich auch 4zo bis 50 Klafftern verkaufen. 3 118 Die ſämmtlichen Gemeindswaldungen in dieſem Forſtreviere enthalten aiſo ohngefähr 1 „1.) 2.) — 3.) 4.) 5.) 6.) Und ohngefähr ihre Beſchreibung der im Dianenburger Forſte An reinen Eichenbeſtänden— An reinen Buchenbeſtänden 1 An Buchenbeſtänden mit Eichen vermiſcht An Buchenbeſtänden mit Fichten vermiſcht An Fichtenbeſtänden„.. An Waldblößen. jährliche Natural⸗Production An Eichenbauholz„.. An Fichtenbauholz..— An Brandholz... An Reißerhelz... 95 Morgen .—. 4⁰8 Morgen 798 Morgen 64 Morgen 334 Morgen 2 9 ₰ 2.„ 520 Morgen Summarum— 3219 Morgen 4 in der àaten Periode betraͤgt 108 Klafftern 36 Klafftern 832 Klafftern 10550 Wellen. gelegenen Gemeinds⸗ ꝛc. Waldungenä. 119 3 zutftnn b 1 enthal Zweytes Kapitel. 4 5 EK d* 2 1. „ Von den Maͤrkerwaldungen. 3 49 Tm. 4. 1 a Schon in der generellen Beſchreibung iſt geſagt worden, daß die Märkerwaldungen in dieſem Forſte t 1 Am beträchtlich ſeyen, und daß ſie in der Urdorfer und Holzdorfer Gemarkung liegen ꝛc. Hier werden wir . R ☛ nun die aus einer alten Meſſung gezogene Größe, den Hof zbeſtand und den Ertrag dieſer Wal dungen 1 m. ſpecieller beſchreiben.. i E Sie beſtehen nämlich aus folgenden Diſtrikten: 1 1e ai 1 3. 6.—.. 1 r tri A) Buchenbeſtaͤnde mit Eichen vermiſcht 3 . 1 ul 1.) Der Schimmerwald. Dieſer enthält——.. 520 Morgen, .. Kn Der Boden iſt gut. Der Beſtand ſind Buchen 11 und Eichen von 30 bis 50 Jahren, die aber durch 4 . 3! ſehr viele hier noch ſtehende mittelwächſige, haubare, un 55 überſtändige und abſtändige Buchen und Eichen ſtark 1 verdämmt, und daher nur Herſtweiſe aufgewachſen 3— ſind. 4* 8 4 2.) Der Schneeberg. Dieſer enthält-... 400 Morgen. Sein Beden iſt mittelmäßig, und der Beſtand ſind. alte abſtändige Buchen und Eichen, die ſchon ſo licht ſtehen, daß ſie nicht allenthalben eine hinlängg. 5 liche natürliche Beſaamung bewirken können. Die Märkermeiſter haben bisher hier immer hauen, aber in keiner Rückſicht heegen laſſen. Dadurch iſt Fieſes beträchtliche D Diſtrikt ſo ſehr verdorben. 3.) Der Kreutzberg. Dieſer enthält—...„ 130 Morgen Er hat guten Boden, und der Beſtand iſt 70 bis Zo jähriges Reidelholz, das aber nicht geſchloſſen ge⸗ nug ſteht, und durch das ſpäte und unvorſichtige 4 Heraushauen der alten Buchen und Eichen ſehr ge⸗ litten hat. Beſchreibung der im Dianenburger Forſte Transport 850 Morgen. 43 Die Zechſeite. Dieſe enthält=„ 2*. 240 Morgen. V Sie hat vortrefflichen Boden, aber einen äußerſt ſchlechten Beſtand von r0 bis 30 jährigem Alter.— Saalweiden und Aſpen haben dieſen ganzen Diſtrikt überzogen, und den größten Theil des jungen Bu⸗ chen⸗ und Eichenholzes verdrängt.— Auch ſtehen hier noch viele 180 bis 20o jährige und ältere Buchen und Eichen von merkwürdiger Länge und Dicke. Summa 1090 Morgen. B) Eichen mit Buchen vermiſchte Beſtaͤnde. 2.) Das Bergwäldchen. Dieſes enthält—.. 220 Morgen. Es hat mittelmäßigen Boden, und ſehr licht ſte⸗ hende alte Eichen mit wenigen Buchen vermiſcht zum Beſtande, und wird von dem Viehe der bey⸗ den Gemeinden Urderf und Holzdorf täglich be⸗ weidet. C) Waldbloͤßen. 1.) Die Düuſtern⸗Eichen. Dieſe Blöße enthält—=. 170 Morgen 3 hat vortrefflichen Boden, und würde ſich zur Cultur mit Eichen ſehr gut ſchicken. 2.) Die Langen⸗Buchen. Dieſe Blöße enthält—=. 90 Morgen hat ebenfalls ſehr guten Boden, und könnte durch eine Cultur mit Fichten auſſerordentlich nutzlich werden. Summa 260 Mergen. Zzorſte port 6 Sca. — Summa un Fr Beſtine .. A ℳ gelegenen Gemeinds⸗ c. Waldungen. 121 Die Maͤrkerwaldungen enthalten alſo A) An Buchen⸗ mit Eichen vermiſchten„Beſtänden B) An Eichen⸗ mit Buchen vermiſchten Beſtänden 220 Morgen C) An Waldblsß e 55= Se.. 260 Morgen Summa 1570 Morgen. 109 Morgen Ohne der Nachhaltigkeit zu ſchaden, können dieſe Waldungen in der iten Periode jährlich nur abgeben, ohngefähr 20 Klafftern Eichenbauholz, 200 Klafftern Brandholz und 2200 Wellen.—. — Drittes Kapitel. Von den adelichen Erblehnwaldungen. Aus der generellen Beſchreibung dieſes Forſtes iſt ebenfalls ſchon bekannt, daß die adeliche Familie von Adlersburg beträchtliche Lehnwaldungen in dieſem Forſtreviere beſitzt, daß ſie vormals ſehr übel be⸗ wirthſchaftet worden ſind, und daß ſie eben beßwegen die Landesherrſchaft nunmehr durch ihr Forſt⸗ perſonale verwalten läßt. Diefe Waldungen liegen zum Theile in der Adlersburger, zum Theile in der Neudorfer Gemarkung. Sie ſind ſämmtlich gemeſſen und beſtehen aus folgenden Diſtrikten: 1) In der IdIeraburger Gemarkung liegen: Buchen⸗ mit Eichen vermiſchte Beſtaͤnde. 1.) Der Gerha rdsberg— enthält„ 230 Morgen. Er hat ſehr mittelmäßigen Boden, der allenthalben mit Heide und Heidelbeerkraut bewachſen iſt. Der Beſtand ſind geringe ſtruppige Buchen und Eichen 7 die ſchon abſtändig werden, aber ſo licht ſtehen, daß ſie den Beden nicht hinlaͤnglich beſaamen können. Q Beſchreibung der im Dianenburger Forſte Transport 250 Morgen 2.) Der Trompeterkopf. Dieſer enthält=. 4. 80 Morgen V Er hat ſchlechten Boden, und iſt mit 3o bis 4o0⸗ jährigem Stangenholze, das meiſtens Stockausſchlag iſt, ſehr unvollkommen bewachſen. 3.) Die Ruprechtsau. Dieſe enthaͤlt—2. 100 Morgen b Sie hat guten Boden, iſt aber nur mit wenigen V ſtruppigen alten Buchen und Eichen, und mit ſehr 1 b vielem Haſelgebüſche, mit Beſenpfrieme und Wach⸗ b holder bewachſen.. 4.) Der Finkenheerd. Dieſer enthält=—„. 2o Morgen hat guten Boden, und iſt ſeit 4 Jahren mit Buchen und Eichen durch Saat in vortrefflichen Beſtand gebracht worden. Summa 450 Morgen. B) Waldbloͤßen. 1) Der Köͤhlerwald. Dieſe Blße enthält=... 6 Morgen Sie hat mittelmäßigen Boden, und ſchickt ſich zur Fichten⸗Cultur ſehr gut. a.) Der Vogelſang. Dieſe Blöße enthält-.. 38 Morgen Sie hat guten Boden, und würde durch Beſaamung mit Eicheln ſehr nützlich werden. Summa 202 Mergen. II.) In der Neudorfer Gemarkung. V A) Buchen⸗ mit Eichen vermiſchte Beſtaͤnde⸗ 1.) Die Renn⸗Thäler. Dieſe enthalten—. 1. à10 Morgen. Ihr Boden iſt gut— aber ihr Beſtand ſend nur kruͤppelhafte Buchen und Eichen von 50 bis 6o jäh⸗ rigem Alter, mit 10 jäͤhrigen Stockausſchlägen von - Haſeln und Birken untermiſcht.. erte 1 Port Wd, 2 ud 4 Jn „h 3 2.) 1.) Es gehoͤren folglich zum Adlersburger Erblehngute überhaupt: gelegenen Gemeinds⸗ ꝛc. Waldungen. . Transport 110 Morgen Der Herrnwald. Dieſer enthält ʒ.. 70 Morgen hat guten Boden und 9o0 jährige Buchen und Eichen zum Beſtande, die noch ſo geſchloſſen ſind, daß man durch natürliche Beſaamung einen vollkomme⸗ nen neuen Beſtand erziehen kann. Summa 180 Morgen. B) Waldbloͤßen. 2 Der Anger. Dieſer enthält-..... 30 Morgen hat guten Boden, und würde ſich ſehr gut zrr Eichen⸗Cultur ſchicken.— Die Rehſeite. Dieſe enthält—..* 50 Morgen hat mittelmäßigen Boden, und es würden hier Fich⸗ ten am leichteſten und nützlichſten anzubauen ſeyn 4 9 Summa 80 Morgen. 630 Morgen 182 Morgen 1) An Buchen⸗ und Eichwaldungen 2) An Waldblößen 2 4- Summarum 312 Morgen. Dieſe können in der aten Periode jährlich abgeben, ohngefähr 4 Klafftern Eichenbauhelz, 100 Klafftern Brandhelz und 1000 Wellen. ——— Beſchreibung der im Dianenburger Jorſte Viertes Kapitel. V Von den Pfarrwaldungen. 4 Die Pfarrwaldung in dieſem Forſtreviere, wevon wir in der generellen Beſchreibung ſchon ein⸗ mal gehandelt haben, liegt in der Hubertusburger Gemarkung auf der Seite nach Rothenhof hin. Es gehört hierzu nur ein Diſtrikt, nämlich: Der Pfaffenwald. Dieſer enthält=.... 60 Morgen und hat guten Boden. 20 Morgen davon haben 9o jährigen, ao Morgen haben 7o0 jährigen, 20 Morgen haben 4o0 jährigen, 10 Morgen haben 20 jährigen ziemlich guten Buchenbeſtand, der allenthalben mit eben ſo alten und älteren ſchönen Baueichen ver⸗ miſcht iſt. Den nachhaltigen jährlichen Ertrag dieſes Pfaffenwaldes kann man beſtimmen zu 4. Klafftern Eichenbauholz, zu 46 Kkafftern Brandholz und zu 250 Wellen. V gelegenen Gemeinds⸗ ꝛc. Waldungen,. Fuͤnftes Kapitel. Von den Privatwaldungen. Bee nse Die Privat⸗Waldungen in dieſem Forſte ſind beträchtlich.— Sie ſind theils Hoch, theils Nie⸗ Siin uh— Sifa derwaldungen, oder ſogenannte Hauberge, die wir in der generellen Beſchreibung im Allgemeinen ſchen . abgehandelt haben. 1 .. 4 e Erſt in neueren Zeiten ſind die Hauberge, welche ſämmtlich in der Neudorfer Gemarkung liegen, gemeſſen und in 18 Schläge getheilt worden. Der Geometer Nonius hat dieſes Geſchäfte vor 10 Jahren vollzogen, und eine ſchöne Karte davon verfertigt, die der Ortsvorſtand zu Neudorf in Verwahrung hat.— Die Privat⸗Hochwaldungen hingegen ſind nicht kartirt. Wir haben ihre Größe aus den alten Lager⸗ oder Flurbüchern gezogen. 3 1 A) Von den Hochwaldungen. .) In der Obernhofer Gemarkung. In dieſer Gemarkung liegen folgende Privat⸗Hochwaldungen:. befümna Die Erbenhecke. Dieſe enthält........ 25 Mergen und hat ſehr mittelmaͤßigen Boden, der allerwärts mit Heide uberzogen iſt.— Der Beſtand ſind krüppelhafte alte Buchen und Eichen, mit birkenen Stockausſchlägen, die aber durch Frevel ſehr verhauen und verbiſſen ſind. Gegenwärtig find 20 Gemeinosglieder Theilhaber an dieſem Walddiſtrikte, wovon das ſtärkſte 1 Morgen und das geringſte 3 Morgen beſitz. 2.) In der Thalheimer Gemarkuns. Hierin liegen an Privat⸗Hochwaldungen: a) Die Lichten„Buchen. Dieſe enthalten... 22 Morgen. Der Boden iſt gut, und der Beſtand iſt ſchlechtes verbiſſenes Bir⸗ ken⸗ und Wachholdergebüſch. 8 Segenwärtig haben 12 Gemeindsglieder Theil an dieſem ganz verdorbenen Walddiſtrikte. 1 b) .——— Beſchreibung der im Dlanenburger Forſte Transport 37. Morgen. b) Der Nebelsberg. Dieſer enthält...... 36 Morgen Er hat mittelmäßig guten Boden, und iſt mit buchenen, aſpenen b und ſaalweidenen Stockausſchlägen von 10 bis 20 Jahren ſchlecht bewachſen. Gegenwärtig haben 15 Gemeindsglieder aus Thalheim und 24 aus Hubertusburg Theil an dieſem Diſtrikte. V Privat⸗Hochwaldungen Summa 753 Morgen. Den jährlichen Helzertrag dieſer Waldfläche kann man für die 1te Periode kaum in An⸗ ſchlag bringen zu 5 Klafftern Brandholz und 200 Wellen. B) Von den Privat⸗Niederwaldungen oder Haubergen. Dieſe Hauberge liegen ſämmtlich in der Neudorfer Gemarkung. Es gehören dazu folgende Diſtrikte: 1.) Der Bachwald. Dieſer enthaͤlt... 220 Morgen. 2.) Der Siegelshain*... 154— 3.) Der Haſenberg„..„. 280— 4.) Der Hain...... 345— Summa 1494 Morgen. Dieſe Hauberge haben, im Durchſchnitte genemmen, mittelmäßig guten Boden, und ihr zum Jheile noch ziemlich vollkommener Beſtand ſind Eichen mit Birken vermiſcht.— Dieſe ganze Haubergsſläche iſt in 18 gleiche Theile abgetheilt, wovon, wie wir in der generellen Beſchreihung ſchen erwähnt haden, jährlich abgeholzt wird. Jeder ſährliche Hau wird hier in 1o Stammjähne zerlegt, und die idealiſche Größe eines ſolchen Jahnes iſt 20 Gulden. Wer alſo, wie man ſich hier ausdrückt, für 5 Gulden Haubergsgerechtigkeit hat, der bekoͤmmt jäͤhrlich den Aten Theil eines jeden Stamm⸗ jahnes, alſo den 4oſten Theil vom ganzen jährlichen Hau zur Benutzung. Faſt alle Glieder der Ge⸗ meinde Neudorf haben Theil an dieſen Haubergen. Nur wenige Arme ſind keine Theilhaher. Dit gelegenen Gemeinds⸗ ꝛc. Waldungen. 27 . a Die jährliche nachhaltige Holz⸗Production dieſer Hauberge— ob ſie gleich nicht alle Jahre gan 2 gleich iſt, kann man im Durchſchnitte annehmen: zu 3oo Klafftern Brandhelz, zu 7500 Wellen und 4 zu 150 Centner Lohrinde. ₰ . Durch dieſen Holzertrag der Hauberge können die Eigenthümer derſelben nicht nur ihre ſammllichen unns 2 3 1 Brandhetzbedürfniſſe befriedigen, ſondern auch noch beynahe 250 Klafftern jährlich verkohlen.. ir de Sr 8. a- 541a Die ſaͤmmtlichen Privat⸗Waldungen in dieſem Forſte enthalten alſo... S.. 1567 Morgen und produciren jaͤhrlich: 1.) 305 Klafftern Brandholz, Hubegn 2.) 7700 Wellen und V 3.) 250 Centner Lohrinde⸗. 1n. 2— . am . 15— mma 10 3 aten Beder, f au — Dieſe 3 31b Beſchreidunz ſh 9 in tammjihnt 184i, 1 8 wie man ſihh in zten dhel 8n zung. Faſt⸗ 9 du ind keine dhel 29 b 2 —jj — ͤͤoaſͤaſͤſͤſſͤſͤſͤſͤaqqéNéNéNéRénénénrnéräéräräöUöäééé—— —— P Beſchreibung der im Dianenburger Forſte Sechſtes Kapitel. b Zuſammenſtellung der ſummariſchen Groͤßen und des Natural⸗Ertrages der Gemeinds⸗ Maͤrker⸗ adelichen⸗ Lehn⸗Pfarr⸗ und Privat⸗ Waldungen. Nach der im vorigen Kapitel auseinandergeſetzten Berechnung können die rubricirten Waldungen die unten in der Tabelle angegebene Morgenzahl enthalten, und in der ꝛten Periode, oder in den naͤchſten 30 Jahren, jährlich den ebendaſelbſt verzeichneten Ertrag liefern.— Sie werden aber in der ſpäteren V Folgezeit beträchtlich viel mehr ertragen, wenn man die Mittel zu ihrer Verbeſſerung, die wir demnaͤchſt vorſchlagen wollen, ohne Aufſchub anwenden wird. Wiederholung der im vorigen Kapitel berechneten Flaͤchengroͤße und des jaͤhrlichen Natural⸗Ertrages derſelben. — Jaährl. Ertrag der Waldungen 3 in der aten Periode. Größe der Waldungen. Verſchie denheit —— der Hochwaldungen 8 Bauholz 3 8 5— E5 3 5E 3 2 2 iſch 222 Waldungen. 38 eaſche 3 Seite 11 Eichen Fichten— 8 ————————————————— —— 23. Ma. Mg. Ma. Mg. Mg. Klfft. Klfft. Klfft. Welen Ctr. 118 Gemeinds 198 3 3 „Waldungen. 95 403 1793 398— 520 3219 108 36 332 10550— 121 Maäͤrkerw—— 60¹ rwaldungen. 1310— 260¹15 70 20°%— 200 2200— 123 Adeliche Erblehnwaldunge—- 630— 9 hnwaldungen 630— 1382 3127 4— 100 1000— 124 Pfarrwaldungen.—-— 607—— 4— 6 250— 126 Privatwaldungen..— 731— 249½3— 156—— 305 770 150 1/ ——————————— 7 136 36 1453 21 72, 150 Sie⸗ dorte es Rau I eni art un Cg, den die nitit adun en Penoe, 4 Nich Sie dehen vſn er Veeſeemg aeas ahtl. en in da — Bauha Nelſh Eichen Fichen KMHliiti 110Gdno g. gust. Alft. 1— 4 — 36 Sg u. —— prree gelegenen Gemelnds⸗ Siebentes Kapitel. ic. Waldungen. 129 Ueber die Beſchaffenheit und Verbeſſerung der vorhin abgehandelten Gemeinds⸗Maͤrker⸗ adelichen⸗ Lehn⸗Pfarr⸗ und Privatwaldungen. Wenn man ſich deſſen erinnert, was wir im 2ten Kapitel der generellen Beſchreibung von den rubricirten Waldungen im Allgemeinen angeführt haben, und wenn man noch überdem die im 5ten Kapitel dieſes Abſchnittes enthaltene ſpecielle Beſchreibung dieſer Waldungen in Detrachtung zieht; ſo wird man daraus folgende Reſultut⸗ erhalten⸗ 1.) Daß die Gemeindswaldungen in älteren Zeiten ſchlecht— in neueren hingegen, 4. en ) und ſeitdem ſie unter der ſpeciellen Adminiſtration der fürſtlichen Forſtbedienten ſtehen, viel beſſer bewirthſchaftet worden ſind— daß aber noch viele Blößen darunter cultivirt werden müſſen, um den ſämmtlichen Waldboden wieder nutzbar zu machen: Daß die Märkerwaldungen vormals und bis zur gegenwärtigen Zeit ſehr ſchlecht behandelt, und bloß durch eine, im Verhältniſſe gegen ihre Größe ſehr geringe, Holz⸗ abgabe bisher zum Theile noch erhalten worden ſind— obgleich der Holzbeſtand in jedem Diſtrikte ſehr unvollkommen, und ſelbſt eine beträchtliche Fläche von dieſen Waldungen ſchon völlige Blöͤße geworden iſt: Daß die adelichen Lehnwaldungen durch die vormalige verkehrte Bewirthſchaf⸗ tung und durch allzuſtarkes Ueberhauen in eine ſo traurige Lage gekommen ſind, daß ſie jetzt, wegen ihres ſchlechten Beſtandes und der vielen Blößen, kaum den vierten Theil des bey einer guten Behandlung möglichen Ertrages liefern können: Daß die Pfarrwalbungen zwar nicht aufs beßte, aber auch nicht ſchlecht, behan⸗ delt worden ſind, weil man ſie ſeit der Stiſtung unter herrſchaftliche Adminiſtration ge⸗ zogen hat, und Daß die Priv at⸗Hochwaldungen, worinn die Eigenthümer bisher willkührlich wirthſchafteten, aufs außerſte verdorben und faſt ſämmtlich bis zu Cultur bedürftigen Blößen heruntergeſunken ſind, und daß auch die Prioat⸗Niederwaldungen oder Hauberge im Allgemeinen nur noch ſehr mittelmäßigen Beſtand haben, der aber durch Anwendung zweckdienlicher Mittel in kurzer Zeit vollſtändig gemacht werden kann. R Was NéNéNéNéNéNéNéNé— BBABA——— 5 —— Beſchreibung der im Dianenburger Forſte 130 Was nun die Verbeſſerung dieſer Waldungen anbelangt, ſo thun wir dazu folgende Vorſchläͤge: — 1.) In Betreff der Gemeindswaldungen. Da die Gemeindswaldungen ſchon ſämmtlich unter der ſpeciellen Adminiſtration der Forſtbedienten ſtehen; ſo werden dieſe ſichs angelegen ſeyn laſſen, ihre Pflichten aufs genaueſte zu erfüllen, und der vortheilhaften Erwartung, die man von ihrem Dienſteifer und ihren Kenntniſſen heegt, zu entſprechen. Beſonders nöthig iſt es aber, daß ſich die Forſtbedienten für die Waldungen einer ſeden Gemeinde, ſo lange ſie noch nicht ſpeciell taxirt ſind, einen vorläufigen generellen Wirthſchaftsylan entwerfen— alſo die Holzbeſtände, nach Maaßgabe ihres Alters, ihrer Qualität aund ihrer Größe, in 4 periodiſche Wirthſchaftstheile zerlegen, wovon ſie glau⸗ ben, daß jeder in der Periode, worinn er zur Verjuüngung oder zum Abtriebe kömmt, ohngefähr gleichen Holzertrag liefern werde. Die Regeln, wornach dieſe Abtheilung geſchehen muß, können aus der Verfahrungsart, die man bey der Taxation der herrſchaftlichen Waldungen in dieſem Forſte beobachtet hat, und aus der Lehre von der Taxation überhaupt, entnommen werden. Es wird daher auch vielleicht überflüſſiig ſeyn, wem wir hier nochmals bemerken und dringend empfehlen, daß das von uns für die ꝛte Periode beſtimmie jährliche Etats„Quantum entweder auf dem Wirthſchaftstheile der aten Periode aus Dunkel⸗ Licht⸗ und Abtriebsſchlägen genommen, oder aus Plänterſchlägen der übrigen Wirthſchaftstheile bezogen werden muß, weil in jeder Periode nur ein Wirthſchaftstheil verjüngt werden darf, wenn die Forſtwirthſchaft regelmäßig und nachhaltig ſeyn ſoll⸗ Eine ſolche Abtheilung des ganzen Waldes in periodiſche Wirthſchaftstheile bringt ſelbſt dann, wenn ſie auch nicht ganz richtig gemacht iſt, ein wohlthätiges Syſtem ins Ganze, und bewirkt, daß der Forſthaushalt niemals ſo tief ſinken und zurückkommen kann, als wenn man auf dieſe Abtheilung— wie es leider! faſt allgemein geſchieht— keine Rückſicht nimmt⸗ ſondern ſich ſchon beruhigt, wenn mon noch 10 oder 20 Jahre lang haubares Holz zu fallen vor ſich ſieht, und ſolglich nicht auf die dee kömmt, darnach zu forſchen, ob in jeder Periode der Folgezeit die Holzbedurfniſſe befriedigt werden können. Wir können daher den Forſtbedienten nicht dringend genug empfehlen, in jedem Gemeindewaldle und in jedem Forſte, der noch nicht ſpeciell taxirt iſt, eine ſolche, nicht ſehr mühſame, Abtheilung in periodiſche Wirthſchaftstheile(wozu man in Hartig's Anweiſung zur Taxation und Seſchreibung der V Forſte —— dißt ahu fäggd S iig. riritrtn 2 uſt auuate u n, u nriſen ha, ſn Tadungn i G nerellen I a fte 3 Altert,& a u jerlegen, eſt gla Angunz Re W ütait aus der Naith S, R eshachtet ht, 1 ich viellicht l f ſn uns füt die 1 8(he aten Petue— 11 in Wuthſceitth vhs heil ver lug nan ithicehäl anin m ins Ganze, it wenn man auf a theu dern ſich ſchen 3 c 3m bt, und ſlgäch en A üuſ lgezeit dir s hül in 1 iin npfehlen/ Jtbet th 88 nict ſehe nihet 6 m zur Turatin 2 gelegenen Gemeinds⸗ ꝛc. Waldungen. 134 Forſte 1ten Th. 8ten Abſch. 2ten Kap. Anleitung finden wird) zu vollziehen, und dieſer Abtheilung gemäß den Ferſt vorläufig ſo zu bewirthſchaften, als wenn dieſelbe einer ſpeciellen Taxatien zum Grunde gelegt worden wäre. Ueberdieß empfehlen wir ſehr, die Cultur der Blößen in dieſen Waldungen nach den be⸗ kannten und ohnehin vorgeſchriebenen Regeln der Holzzucht, nicht allein burch Beſaamung, ſon⸗ dern auch durch Bepflanzung mit kleinen Stämmchen, aufs thätigſte zu betreiben, die Viehweide, ſo viel es nur die Umſtäande erlauben, einzuſchränken, und nur im alleräußerſten Falle der Noth etwas Streulaub aus dieſen Waldungen, und doch nur da abzugeben, wo es dem Holzwuchſe am wenigſten nachtheilig iſt. 2.) In Betreff der Märkerwaldungen empfehlen wir ganz vorzügliche Aufmerkſamkeit und Befolgung desjenigen, was wir bey den Gemeinds⸗ waldungen angefuhrt haben, weil ſie der beſondern Pflege ſo ſehr bedürfen, und ohne dieſelbe bald gänz⸗ lich verderben würden. 1 3.) In Betreff der adelichen Erblehnwaldungen ſind von Seiten der Landesherrſchaft ſchon wohlthätige Vorkehrungen getroffen worden, wie wir in der generellen Beſchreibung erwähnt haben. Seit 4 Jahren werden dieſelben durch die fürſtlichen Forſtbedien⸗ ten adminiſtrirt, und von dieſer Zeit an bewirthſchaftet man dieſe Waldungen nach den allgemein vorge⸗ ſchriebenen Regeln und Grundſätzen für die Holzzucht. Dieß allein iſt aber nicht hinreichend, ſondern wir empfehlen ſehr, auch das zu befolgen, was wir bey den Gemeindswaldungen in Betreff eines fixirten periodiſchen Wirthſchaftsplanes vorgezeichnet haben. Beſonders nöthig iſt es, den Pachter des adelichen Gutes zu Adlersburg in Betreff der Viehweide in den Erblehnwaldungen, ſoviel nur immer möglich und erforderlich iſt, einzu⸗ ſchränken.— Auch muß ihm alles Laubſammeln in den ſo ſehr verwüſteten Waldungen um ſo mehr ganz unterſagt werden, als derſelbe bey einiger Verbeſſerung der zum Gute gehörigen ſehr vernach⸗ läſſigten Wieſen, das für ſeinen Viehſtand nöthige Futter erziehen kann, und nachher nicht mehr genö⸗ thigt ſeyn wird, einen großen Theil des erzogenen Strohes zu Futter für ſein Vieh zu verwenden, und ſich dagegen einen Erſatz durch Streulaub aus dem Walde zu verſchaffen. 21 R 2 8 4.) 152 Beſchreibung der im Dianenburger Forſte A.) In Betreff des Pfarrwaldes 1 finden wir weiter nichts Beſonderes zu bemerken, als daß auch in demſelben, weil er ein jaͤhrliches Etats⸗Quantum liefern ſoll, nach einem generellen Wirthſchaftsplane gehauen und auf V Nachhaltigkeit alle mögliche Rückſicht genommen werden muß. Es ſſt dieſes bey ſo kleinen Diſtrik⸗ ten, wie der Pfaffenwald, zwar etwas ſchwerer zu bewirken, als in größeren Waldungen; indeſſen läßt ſich durch zweckmäßige Einrichtung der Hauptſache doch ziemlich nahe kommen und das vorgeſteckte Ziel erreichen. 5.) In Betreff der Privat⸗Hochwaldungen hemerken wir, daß, ſo lange die jetzigen Verhältniſſe bleiben, und keine Conſolidation Statt findet, alle Vorſchläge zur Verbeſſerung fruchtlos ſeyn werden.— Indeſſen iſt jetzt dazu die größte Hoffnung vor⸗ handen, wie wir in der generellen Beſchreibung dieſer Waldungen ſchon angeführt haben.— Nach Voll⸗ ziehung der Conſolidation wird es am nützlichſten ſeyn, dieſe Waldungen Stückweiſe durch künſtliche Saat mit Holz wieder in Beſtand zu bringen, weil auf natürliche Beſaamung ſchlechterdings keine Rechnung gemacht werden kann. 6.) In Betreff der Privat⸗Niederwaldungen oder Hauberge, die in dieſem Forſte zum Theile noch in gutem Stande, zum Theile aber ſchon ſehr lückig und zum Theile ganz holzleer geworden, aber doch noch beſſer find, als man ſie in den übrigen Forſten des Füt⸗ ſtenthums Waldenburg findet, müſſen wir etwas weitläufiger ſeyn, weil dieſer Gegenſtand äußerſt wichtig iſt, da das Fürſtenthum Waldenburg mehr als hundert tauſend Morgen ſolcher Hauberge enthält, die bisher nicht aufs beſte behandelt wurden, und nun mit ſtarken Schritten ihrem Verderben zueilen. Wir wollen daher zuerſt anführen, wodurch die Hauberge verdorben worden ſind, und nachher auch die Mittel zeigen, wodurch ſie wieder in vollkommenen Holzbeſtand gebracht werden können. Die Urſache des Haubergverderbens finden wir in folgenden Mißbraͤuchen und ſchaͤdlichen Gewohnheiten. 2.) Man treibt die Hauberge nicht zur rechten Jahreszeit, ſondern faſt allgemein zu ſpät im Frühjahre und zuweilen ſelbſt im Sommer ab⸗ . Dieſer ſpäte Abtrieb verurſacht, daß die neuen Loden bis zum Winter nicht gehörig verholzen können, und daher im nächſten Winter durch den Froſt ſtark beſchädigt werden.— Eine ſolche Eeſchä⸗ digung Jarßt ſetben, 3 Sin jihit 13plant it deſs de 1 O inn dir Rizenn N 23; ſin ahe nann C nagzi 6 dungaan ine Eenöttan S unn. i6t dazu da— 129 angejäht haſ— A en Stücknß* paſtliche he Beſaum abgh lie n oder zu 8 eile ahet ſhen ſe in den ing B ul eit dieſer Gezn G ii tgen ſalcher Hu Ar ihrem Perdadt un ndoren weidn cw geblact vaden un wir in fi N ohnheiten. a ilen m Winter n 1 ha: tunden.- auie fretjit 1 zm ſelbſ j — gelegenen Gemeinds⸗ ꝛc. Waldungen. 133 digung bewirkt nach allgemeiner Erfahrung, daß die Hauberge bey der nächſten Schur auffallend weni⸗ ger Holz geben, als ſie geliefert haben würden, wenn die jungen Loden nicht erfroren wären. Ueberdem werden viele Stöcke durch den Sommerhieb ganz getödet, wovon man in allen Haubergen, die im Sommer abgetrieben wurden, nur zu viele Beweiſe finden kann. 2.) Man läßt auf den erſt abgetriebenen Haubergen, entweder gar keine, gder zu wenige und zu ſchwache Stangen zur Bewirkung einer na⸗ rlichen Beſaamung ſtehen. Daher iſt es nicht möglich, daß der Abgang der wegen Alters oder durch Zufall ausgegangenen Stöcke von einer hinlänglichen Menge junger Saamenloden erſetzt werden kann.— Noch weniger aber denkt man daran, durch künſtliche Holzſaat oder Pflanzung die Lücken wieder auszufüllen“ wo Stöcke abgeſtorben ſind.— Dieſe Berge werden daher von Jahr zu Jahr und um ſo mehr lichter, da beſonders die eichenen Haubergsſtöcke faſt im ganzen Waldenburgiſchen jetzt ſchon über 500 Jahre alt ſind, und nun ihrem Ende mit ſtarken Schritten zueilen.— Der eichene Haubergsbeſtand, der ſich in vielen Gegenden des Fürſtenthums Waldenburg zum birkenen, wie 4 zu* verhält, iſt niemals, weder durch natürliche, noch durch künſtliche Beſaamung, oder durch Pflanzung, verjüngt und nach ſichern Ur⸗ kunden doch ſchon uüber drey hundert Jahre lang als Niederwald behandelt worden. Es läßt ſich alſo aus der Endlichkeit aller organiſirten Körper, und insbeſondere aus der Naturgeſchichte der Eiche, beweiſen, daß das Ende der alten eichenen Haubergsſtöcke nicht mehr ferne ſeyn kann.— Selbſt die Bemerkung der alten Haubergsbearbeiter im Fürſtenthume Waldenburg, daß nämlich die Hau⸗ berge nicht mehr ſo ſtarke Stangen geben, als ſie vor 50 Jahren bey der näm⸗ lichen Umtriebszeit gegeben haben, iſt Beweis für das merklich ſinkende Reproductions⸗Ver⸗ mögen und die geſchwächte Vegetations⸗Kraft. Die Haubergsbeſitzer glauben zwar, weil ſie es oft noch ſelbſt erleben, daß die birkenen Stöcke keine lange Dauer haben, und nach und nach abſterben; von den Eichen glaubt man aber faſt allgemein, daß ſie unendlichemal abge⸗ trieben werden könnten, ohne daß die Stöcke abſterben ſollten. Freylich ſieht man das Gegentheil von dieſer beliebten thörigten Behauptung in allen Haubergen; man will ſolche Erſchei⸗ nungen aber nicht bemerken, weil ſie die jetzt lebenden Haubergsbeſitzer an die Noth⸗ wendigkeit der mit etwas Mühe und Einſchränkung verknüpften Holz⸗Cultur in den Haubergen erinnern.— Indeſſen iſt es jetzt hohe Zeit, die Verjüngung des Holzbeſtandes auf den Haubergen mit allem Ernſte vorzunehmen, und nicht erſt abzuwarten, bis die größte Noth die Eigenthümer dazu antreiben wird.— Beſchreibung der im Dianenburger Forſte 3.) Die zwey Jahre nacheinander erfolgende Beſaamung der Hauberge mit Frucht trägt ebenfalls zum Ruin des Holzbeſtandes viel bey. Diefe ſogenannte doppelte Befruchtung der Hauberge iſt zwar ſchon im Jahre 1586 bey Strafe verboten worden; man findet ſie aber doch noch in einigen Gegenden des Fürſtenthums Walden⸗ burg im Mißbrauche.— Durch eine ſolche Behandlung wird die Oberfläche der Hauberge zu ſehr aus⸗ geſogen und der Holzwuchs merklich vermindert. Ueberdieß werden alle jungen Saamenloden, die im erſten Jahre unter dem Korn oder Rocken aufgekeimt ſind, im zweyten Jahre bey der wiederholten Bearbeitung und Beſäung derſelben Fläche mit Buchwaizen wieder ruinirt. Und wenn nach der Aerndta des Buchweizens Holz ſaamen einfällt oder ein⸗ geſtreut wird, und im folgenden Frühjahre aufkeimt; ſo frieren die jungen Pflanzen im nächſten Winter entweder aus der Erde, weil der Boden durch das zweymalige Bearbeiten zu locker wird, oder ſie werden von den nun ſchon zu groß gewordenen Stockausſchlägen überwachſen und verdämmt.— Deßwegen zeichnen ſich alle Hauberge, worinn zweymal hintereinander Frucht gezogen wird, durch ihren ſchlechten Holzbeſtand allgemein ſehr aus⸗ 4.) Auch iſt der Mangel an gehöhrig langer und ſtrenger Heegung der 4 9 8 8 g 9 jungen Haubergsbeſtände eine ſehr wichtige Urſache des Hauberzs⸗ verderbens⸗ Die Hauberge wurden bisher nur 3 höchſtens 4 Jahre lang geheegt, und dann ſchon wieder, und zwar, zuerſt mit Schafen und hierauf mit Hernvieh betrieben.— Bey einer ſo kurzen Heegung können weder die Stockausſchläge, noch weniger aber die Saamenloden dem Viehe aus dem Maule wachſen. Erſtere werden daher ſehr verbiſſen, und letztere faſt alle wieder vertilgt.— Jahre nach der Hauung ſieht man die birkenen Hauberge oft voller Saamenpflanzen; wenn man ſie aber nach dem einjährigen Betriebe mit Schafen und Hornvieh wieder unterſucht, ſo koſtet es Muhe, nur noch einige verſtümmelte Reſte von dieſen Saamenloden zu finden. Im zweyten und dritten Dieſe kurze Heegung der Hauberge iſt zwar durch ein altes Polizeygeſetz beſtimmt; es hat aber ſehr nachtheilige Folgen für die Haubergswirthſchaft gehabt.— Wir geben zwar zu, daß ein Hauberg, der junge kräftige Stöcke, und einen vollkommenen Holz⸗ beſtand hat, ſo ſtarke Loden in 4 Jahren treiben kann, daß das Vieh nicht im Stande iſt, ſie an ihren Spitzen zu beſchädigen; dieß iſt aber niemals der Fall, wenn die Stöcke ſchon alt und kuaftlos ſind, oder wenn der Bodon mittelmäßig oder ſchlecht iſt. Noch weniger reicht eine ſo kurze Heegungs⸗ zeir einen guten Boden -————— — d zwar e e B n unn nden des 2 3 gache de 3 u hre unter den e h und Beſäung 1 813 lens Hulſamg mrn 1 ungm Pfunzn an Fnn ten zu lockt ait in nhn ſen und dmnnne dmn gezegen unſcg* ſäh und ſrenzen& en ge Urſacht h heegt, und dan to .— Bf iinet iuni ſn dem Pihe au as tilgt.— In 1 zaamenjanzen;nti terſucht, ſ bia 3971 peilngi iin u geben zwar ſu, d bu 9 einen vell liet 3 k 1, Vieh nicht in 8 6r die Stöcke 9 and get teict ine rut H * gelegenen Gemeinds⸗ ꝛc. Waldungen. 135 zeit zu, wenn, zum Erſatze abgegangener oder bald abgehender Stöcke, neue Loden durch Saat er⸗ zogen werden ſollen.— In 4 Jahren erreicht die Saamenlode von der Eiche, Birke, Hainbuche, dem Ahorn ꝛc. kaum eine Höhe von 1 ¾ bis 3 Schuhen. Wird nun in einen ſolchen Diſtrikt das Vieh getrie⸗ ben, ſo iſt der völlige Ruin dieſer hleinen Saamenloden die unausbleibliche Folge. Wenn aber auch in denjenigen Haubergen, die nicht mit Schafen betrieben werden, manche unter der Hand aufgekeimte birkene Saamenlode bis zum nächſten Abtriebe des Hauberges ſich erhält; ſo tritt das 5te Uebel ein, welches darinn beſteht, daß dieſe jungen Stämm⸗ chen, wenn ihre Stöcke unter 1 ¾ Zoll im Durchmeſſer haben, bey der Bearbeitung und Bereitung des Bodens zur Frucht⸗Cultur wieder ruinirt werden. Man hauet nämlich die jungen Birken und andere Holzarten, wenn die Stämmchen auch noch ſo klein ſind, ſo, wie alles andere Holz, vor dem Behacken des Hauberges, auſſerordentlich nahe über der Erde ab— und wenn nachher die Oberſtäche des Bodens gehackt wird, die gewöhnlich mit Ginſter⸗ wurzeln, oder vielmehr mit den Wurzeln der Beſenpfrieme(Spartium ſcoparium), die man hier Ginſter nennt, durchflochten iſt; ſo werden die nicht bemerkbaren Stöcke der abgehauenen kleinen Eichen⸗ und Wirkenpflanzen ſammt den Wurzeln des ſogenannten Ginſters— der hier oft 6 bis 38 Fuß hoch und 1 bis 2 Zolle dick wird— aus der Erde geriſſen.— Alle Hoffnung zur Nachzucht neuer Stöcke iſt folglich dann auf einmal wieder vernichtet.— Wir haben uns ſehr oft über die Menge der birkenen Saamenloden in einem haubaren Hauberge gefreut, und eben ſo ſehr betrübt, als wir nach der ſogenannten Behainung die Spur von dieſen Saamenloden nicht mehr fanden, weil ihre Stöcke beym Behacken des Berges ſämmtlich aus der Erde waren geriſſen worden. Endlich und 6.) Iſt der allzuſtarke und vielfältige Wuchs des Ginſters eines der größten Uebel für diejenigen Hauberge, worinn Saamenloden nach⸗ gezogen werden ſollen. Dieſes Forſtunkraut wächſt in den Haubergen des Fürſtenthums Waldenburg faſt allgewein. Der Saame davon liegt oft länger als 20 Jahre in der Erde, und keimt gewöhnlich erſt im näch⸗ ſten Frühjahre nach der Kornärndte in den Haubergen auf, überzieht die ganze Fläche, und wächſt in wenigen Jahren ſo hoch, daß ſich Hirſche darinn ſtecken können, und daß man ſehr oft nicht im Stande iſt, weder zu Fuß, noch zu Pferd durch zu kommen.— Da nun dieſes jedem Forſtmanne verhaßte Gewächs einen äußerſt dichten Schluß macht, und ſehr ſchnell in die Höhe ſchießt 136 Beſchreibung der im Dianenburger Forſte ſchießt— ſich auch 6 bis 3 und oft noch mehrere Jahre lang conſervirt, bis es endlich von ſelbſt ab⸗ ſtirbt, oder, welches gewöhnlicher iſt, durch einen ſehr kalten Winter getödtet wird; ſo werden faſt alle junge Saamenloden, die kurz vor ihm, oder mit ihm aufgekeimt ſind, durch ſeine Verdämmung wieder ruinirt. Sollte es aber hier und da einer Saamenlode gelingen, zugleich mit dem Ginſter in die Hohe zu kommen, oder doch von ihm nicht ganz vertilgt zu werden; ſo fallen dergleichen gewöhnlich äußerſt ſchmielige oder ſchwanke Stämmchen, wenn ſie der abgeſtorbene und zur Feuerung weggebrachte Ginſter nicht mehr unterſtutzen kann, um, und werden nachher vom weidenden Viehe zertreten, oder auf andere Art ruinirt. Dieſes fatale Forſtunkraut hindert alſo die Nachzucht neuer Saamenloden in den Haubetgen unglaublich, und kann auch jede andere, ſonſt noch ſo gut gerathene, Holz⸗Cultur ganz verderben, wenn nicht zur rechten Zeit die erforderlichen Schutzmittel ergriffen werden. Dieſes ſind die wichtigſten Uebel, wodurch der Holzbeſtand in den Waldenburgiſchen Haubergen überhaupt, und auch in den Haubergen des Dianenburger Forſtrevieres, ſehr verdorben worden iſt, und mit der Zeit gewiß ganz vernichtet werden wird, wenn die Maaßregeln nicht ergriffen und mit Strenge durchgeſetzt werden, die wir nun verſchlagen wollen. Mittel, wodurch der Holzbeſtand in den Haubergen verjuͤngt, gehoͤrig vollkommen gemacht, und zum hoͤchſten moͤglichen Ertrage gebracht werden kann. 2.) Alle Hauberge, von deren Holz keine Lohrinde geſchält wird, müßten zwar nicht frü⸗ her, als Anfangs März, aber doch ſchlecchterdings noch vor dem Aus⸗ bruche des Laubes, gehauen werden.— Solche Hauberge aber, wovon die Lohrinde benutzt werden ſoll, müßten längſtens bis Ende May gehauen ſeyn. Bey dem Abtriebe der Hauberge müßte alle 10 bis 15 Schritte die ſtärkſte Stange ſtehen gelaſſen werden, weil die geringeren Stangen weder die gehörige Menge, noch auch tauglichen Saamen tragen, und durch den Schnee und Duft zu leicht zerbrochen werden— und wo der Beſtand aus Eichen und Birken vermiſcht iſt, müßten eben ſo viele eichene als birkene Stangen ſtehen bleiben.— Die Auszeichnung dieſer Stangen müßte durch den Revierforſtbedienten, mit Zuziehung des Förſters, des Heimber⸗ gers oder ſonſt eines Mitgliedes aus dem Densverſtande und in Beyſeyn des Hau⸗ bergsſchützen geſchehen. 5.) —— ZSiſe „ b 4 a Sa ſi ter geädta vena i ſ ind, duh a. dun mi den Gin am 9, len dagleihen n ſi 4 ut Feunmg Oaa. n Viche enn„ 16 et Sanmeniadn 4 üe ne, Hat di mn tn. in den Wihain a amn , ſehr wdn weien geln nicht agfe m d ergen verjiſ noͤglichen E 12 t wird, nüßten 1a ih ferdings neh Te uch Hauberge er, ae üh Mah geheun. zEthite dit ku eder die gehirie 88 nah Duft zu lict 3 d2 ne t iſt, müßten nung dieſer Sut n bes Foͤrttet 105: e und in Bi⸗ 8d 1 3.) 4.) S.) gelegenen Gemeinds⸗ ꝛc. Wald angen. 137 Bey dem Abtriebe eines Hauberges müßte kein aus Saamen gewachſenes Helz⸗ ſtämmchen abgehauen werden, wenn es— über der Erde gemeſſen— die Dicke von 1 ½ Zoll Durchmeſſer oder 5 Zoll Umfang⸗ noch nicht erreicht hat.— Alle geringeren Stämm⸗ chen müßten nur etwas ausgeäſtet, beym Behacken und Bearbeiten des Berges ſorgfältig geſchont und bis zum näͤchſten Abtriebe des Hauberges ſtehen gelaſſen werden.— Sollten aber hier und da mehr Saamenloden aufgewachſen ſeyn, als zu einem vollkommenen Hau⸗ bergbeſtande nörhig ſind; ſe müßten die überflüſſigen Stämmchen vorſichtig ausgehoben und anderswo auf leere Stellen gepflanzt werden. In jeden Kornhain müßten, wenn ſie zu haben ſind, Eicheln, oder Birken, oder Hain⸗ buchen, oder Ahorn, oder Eſchenſaamen, nach Vorſchrift des Oberförſters, und unter Auf⸗ ſicht des Revierforſtbedienten und des Förſters geſäet werden.— Man müßte nachher aber auch dafür ſorgen, daß der allenfalls aufwachſende Ginſter in dergleichen friſch beſaamten oder bepflanzten Haubergen durch Ausrupfen im zweyten Jahre nach ſeiner Entſtehung, oder durch wiederholtes Abſchneiden, ſo ſehr vermindert würde, daß die aufgegangenen oder gepflanzten Stämmchen gedeihen können. Sollte aber keiner von allen vorhin genannten Saamen bey der Beſäung der Kornhaine zu erhalten ſeyn; ſo müßten die Stoppelhaine unfehlbar damit beſäet, oder mit 4 bis 6 jährigen Stämmchen von den ſo eben genannten Holzarten, in der Entfernung von% Schuhen, bepfianzt werden ⸗ Die zu einer ſolchen Pflanzung nöthigen Löcher, die nur 1 bis 1 ½ Fuß weit und 5, 6 bis 3 Zolle tief zu ſeyn brauchen, je nachdem die Pflänziinge groß ſind, könnte jeder Haubergs⸗ Intereſſent auf dem von ihm zuletzt benutz⸗ ten Jahne ſelbſt machen; das Ausheben und Einſetzen deer Pflänzlinge aber muüßte man einigen vorſichtigen Leuten in jeder Gemeinde über⸗ tragen, die ſich von den Forſtbedienten unterrichten laſſen, und von den übrigen Hau⸗ bergs⸗Intereſſenten für ihre Bemühung, nach Billigkeit, bezahlt werden müßten. Damit es aber niemals an der erforderlichen Menge von Pflänzlingen fehlen könne, ſo müßte in jeder Gemarkung ein Morgen von einem verdorbenen Hauberge, der auten Boden hat, umzaͤunt, und nach Vorſchrift des Oberförſters mit Eicheln, Eſchen, Ahorn und Hainbuchenſaamen, Streifenweiſe, beſdet werden.— Aus dieſen Saatſchulen— die aber ven Unkraut immer rein zu halten ſind— könnte man nachher die zur Bepflanzung der Stoppelhaine nöthigen Pflänzlinge nehmen, wenn es wegen Mangels an Holzſaamen nicht möglich iſt, die friſchen Haine damit zu beſäen, oder wenn aus älteren Saaten in den Haubergen keine überflüſſi⸗ gen Stämmchen genommen werden können.) S 74 4 8 oooaoöoöoͤoͤſͤſſ —— 7.) 3.) 20.) Beſchreibung der im Dianenburger Forſte Die zweymalige Beſtellung der Hauberge mit Frucht müßte aufs ernſtlichſte und bey beträchtlicher Strafe unterſagt werden, weil eine geringe Strafe die Haubergs⸗ Intereſſenten nicht abhalten wird, den gegenwärtigen Vortheil einem bey weitem groͤßeren künftigen vorzuziehen. Alle ſogenannte Hackenberge, oder ganz holzleer gewordene Hauberge, müßten eben⸗ falls nach und nach gehaint, und wie die ſchadhaften Hauberge, durch Saat und Pflan⸗ zung mit Holz wieder in Beſtand gebracht werden. Der Betrieb der Hauberge mit Schafen, welcher in einigen Gegenden des Fürſtenthums Waldenburg noch Statt findet, müßte ganz verboten und zum Abſchaffen der Schafe der kürzeſte mögliche Termin geſetzt werden, weil Schafzucht und Haubergsyirth⸗ ſchaft ſchlechterdings nicht zuſammenpaſſen.— Viele Gemeinden haben dieß ſelbſt eingeſehen und freywillig die Schafe abgeſchafft; diejenigen aber, welche ihren Portheil nicht ſelbſt ergreifen wollen, müßten dazu gezwungen werden, und Man müßte verordnen, daß kein Hauberg eher mit dem nur allein zuläſſigen Rindviche betrieben werden ſoll, bis er demſelben, nach dem Ermeſſen des Oberförfers und des Revierforſtbedienten, ohne Nachtheil zur Weide wieder eingegben werden kann.. Alle Haubergsbeſitzer müßten ſich nach dieſen Vorſchriften, die als landesherrliche Verord⸗ nung bekannt zu machen wären, aufs genaueſte richten, und auf die Uebertretung derſelben müßten an⸗ gemeſſene ſtrenge Strafen geſetzt werden. Durch Anwendung dieſer von uns vorgeſchlagenen Mittei— und wenn man den Forſtbedienten zur Pflicht machen nnd geſchärfteſt befehlen wird, ſich mehr, als bisher geſchah, mit der Verbeſſerung der Hauberge abzugeben— werden die ſämmtlichen Hauberge im Fürſtenthume Waldenburg in einem Zeit⸗ raume von 20 Jahren mit Holz wieder vollkommen beſtanden ſeyn, und man wird dadurch ihre boli⸗ und ſelbſt die Frucht⸗Production zum Erſtaunen vergrößern.— ₰ ⸗ † I üt dufß 1 en m Kinge 8 8 8 4 linm 1* m i vordent zut⸗ 1 auban, d u1 Em jnigen dn Es n zum uss 6 3 1 h— S d 4„ ift; diiinin 1 W ha ungen werda, 1 dem nur alin N an ee Ermeſſen d Oie heil zur Bie 36 als uenet Uedertretung 1 3 und vin nn rl er geſchch/ midt 8„e nthune Wuben un 1ud man an umn 5 gelegenen Gemeinds⸗ ꝛc. Waldungen. 4236 8 Achtes Kapitel. ₰ Von den Abgaßen, welche aus Gemeinds⸗ Maͤrker⸗ adelichen. Lehn⸗ farr⸗ und Priv atwaldungen entrichtet werden muͤſſen, und 3 in die herrſchaftliche Forſteaſſe fließen. s den Märkerwaldungen dieſes Forſtes werden Abgoben in die Forſtcaſſe entrichtet. ur au 1 4 n, wie wir in der generellen Beſchreibung ſchon angeführt haben, in dem Markwaizen, Di nesan zu Urdorf und Holzdorf für die Benutzung des Märkerwaldes an die Landes⸗ n die we— d Rährich enunicten müſſen. Dieſe Abgabe iſt alſo ſtändig und beträgt 100 Meſten Waizen. n wird jährlich von den Markmeiſtern in die Kellerey zu Hubertusburg abgeliefert, ieſer Waize 5 Din deejale verkauft, und der Erlös an die Forſtcaſſe abgegeben. Im Durchſchnitte genommen, kann man den Werth dieſes Waizens anſchlagen zu 150 fl., Auſſerdem bezieht auch die Landesherrſchaft die Waldungen.— Sie betragen nach einem zehnjährigen Durchſchnitte 80 fl. die Herrſchaft aus den Gemeinds⸗ Mälker⸗ ꝛc. Waldungen in Strafen fuͤr die Frevel in allen rubricirten 42— Die ſämmtlichen Einkünfte füͤr dieſem Forſte betragen alſo zuſammen ſähtuch 250 fl. —-— —— — .—44q —— —— Beſchreibung der im Dianenburger Forſte Neuntes Kapitel. b Bergleichung der Holz⸗Production des ganzen Forſtes mit den Be⸗ duͤrfniſſen der Bewohner deſſelben. Wenn man den in der General⸗Tabelle über die herrſchaftkichen Waldungen enthaltenen, und den Seite 128. berechneten Holzertrag aus den übrigen Waldungen des Dianenburger Forſtrevieres zuſammenzieht; ſo ergiebt ſich, daß der ganze Forſt folgende Holzmaſſen jährlich liefert: 2.) Eichen⸗Bauholz„ 244 Klafftern 2.) Fichten⸗Bauholz 234 Klaffteen alfo zuſammen an Bauholz. 228 Klafftern. 3.) Brandholz in Klafftern 2244 Klafieen 4.) Brandholz in 35000 alſo zuſammen an Brandholz 236 Klafftern. Wellen.. 120 Klafftern Berechnet man dagegen aber auch die Holz⸗Conſumtion in dieſem Forſtreviere nach den Reſultuien der Tabelle V und nach einem 20 jährigen Rechnungsdurchſchnitte über die Conſumtion an Bau⸗ und Werkholz jeder Art; ſo entſtehen folgende Anſätze der jährlichen Holz⸗Conſumtion: 4.) Häuſer⸗Bauholz. 150 Klafftern 2.) Werkholz.. 32 Klafftern! alſo an Bau⸗ und Werkholz 3.) Berg⸗Bauholz. 40 Klafftern Summa. 272 Klafftern. 4.) Oekonemie⸗Brandholz 2270 Klafftern) 5.) Gewerbe⸗Brandholz. 447 Klafftern. Brand⸗ und Kohlholz 6.) Kohlhollzl. 3469 Klafftern Summa„ 6186 Klafftern. Werden nun dieſe Bedürfniſſe mit der Holz⸗Production dieſes Forſtes verglichen; ſo ſieht man, daß der Forſt zwar alle Bau⸗ und Werkholz⸗Erforderniſſe aber von den jährlichen Brand⸗ und Ko aus dem Dianenburger Forſte liefern kann, daß hiholz⸗Bedürfnifſen 3322 Klafftern nicht befriedigt werden können. Dieſer . dei 8 lden. de 1 eftita da—* n den B ſihüh iin. Vah 4 Neim. Deandjeh am. en Ferſtein n 6 4à über dit Lenſen 1 1 onſumtion: d Werihelß Summ.[Fja hotz Summa 1 Sfen. Ferſtes veſä itr erniſſe kieftſ t m. ärfaiffen 4 alaf IAnnts Holz verkohlt und an die Hutten und Hämmer abgegeben werden kann. gelegenen Gemeinds⸗ te, Waldungen. Dteſer Forſt iſt alſo jetzt eigentlich nicht im Stande, Kohlholz an die barinn gelegenen Hütten und Hämmer abzugeben, weil er kaum das nöthige Brandholz für die vielen Bewohner dieſes Forſtrevieres iefert. Da aber vieles Brandholz aus dem angrenzenden Jacobsthaler Forſte, und ſeldſt aus dem gräf⸗ ſo bewirkt dieſes, daß im Dianenburger Forſte Bey weitem der größte Theil von allen nöthigen Kohlen kömmt aber aus dem angrenzenden gräflich Hohenhorſtiſchen Lande. Dieſes iſt nicht ſtark bevölkert, hat keine Erze und beſitzt ſehr viele Waldungen, deren Holz⸗Production faſt einzig und allein ins fürſtlich Waldenburgiſche als Kohlen aßgeſeht werden kann. Die Hütten und lich Hohenhorſtiſchen, nach Hubertusburg gebracht wird; Hämmer im Dianenburger Forſte können alſo faſt zuverläſſig darauf rechnen, daß ihnen auch in der Zu⸗ kunft die nöthigen Kohlen, gegen Bezahlung eines billigen Preiſes, zu Theil werden müſſen. 142 8 1. 5. seeeeeeoeeeeseeeeeeseees ceeseseseeceeeeeseeeeeese— Zweyter Haupt⸗Theil Vom Jagdweſen. Erſtes Kapitel. Von den Gegenſtaͤnden, Eigenſchaften und der Verwaltung der Jag. In den Waldungen und Feldern des Dianenburger Forſtrevieres findet man Edelwildpret, Reh⸗ wildpret, Haaſen, Dächſe, Ottern, Füchſe, wilde Katzen, Baum⸗ und Stein⸗ marder, Iltiſſe ꝛc.— Auch giebt es darin Auerhuühner, Haſelhühner, Feldhühner, Schnepfen, wilde Enten und Tauben, zur Strichzeit viele Schneißvögel, und öberhaupt ſehr wenige Raubvögel ꝛc. Der Edel⸗ und Rehwild⸗Stand iſt beynahe bis zur gänglichen Unſchädlichkeit eingeſchränkt. Haaſen giebt es ziemlich viele— die Zahl der Füchſe iſt nicht ſo groß, daß ſie der Jagd ſehr nachtheilig ſen könnte, und von den übrigen Raubthieren ſindet man noch bey weitem weniger. Auch vom Auer⸗ und Haſelhühner⸗Geflügel iſt nur eine geringe Anzahl vorhanden— Feldhühner giebt es viele— die Schnepfen brüten in den gebirgigten rauhen Gegenden dieſes Forſtes, und auf dem Krummfſluſſe finden ſich zur Strichzeit viele wilde Enten ein, wovon gewöhnlich auch einige Volk Junge auf dem Neudorfer Weiher ausgebrütet werden. Der Haalpt⸗Auerhahnen⸗Palzort iſt jetzt im Dianenberge, wo ſich zur Palzzeit dieſes Wildpreteaus mehreren Forſten der Gegend zuſammen⸗ zieht. V 4 8 8 Die 1. r Vervaltn g“ ndet man ehat 8 lul Katzen, 1 1 Haſelhüßnen fih e Sc neißrig b unhälihkei en uch. d iß ſe der Jaßd n fa weniget⸗ de Anihl wis n egend gewoͤhnlic auch 2 bit nerhah nen-J 13 it teren deiſtn 1 42” 1 en dieſes 6 Seld Von der Jagb. 143 Die Localitaͤt in dieſem Forſte iſt überhaupt für die Jagd ſehr günſtig, und dieſes Jagdrevier hat ſchon deswegen vor anderen merkliche Vorzüge, weil es an die Grafſchaft Hohenhorſt grenzt, in welcher die Jagd ſehr weidmänniſch und regelmäßig behandelt wirrdd. L. 34 Dianenburger Forſtreviere iſt die Jagd, als ein Regale, herrſchaftlich. Nur in der Adlersburger und Neudorfer Gemarkung iſt die adeliche Familie von Adlersburg mit der niedern Koppeljagd belehnt.— Weil aber die Jagd unter dieſen Verhältniſſen ruinirt wurde, ſo hat man im Jahre 1800 den herrſchaftlichen Antheil der niedern Jagd, auf 12 Jahre lang, an die von Adlersburgiſche Familie jährlich für 15 Gulden verpachtet.— Die hohe Jagd aber, wozu man hier das Edel⸗ und Damwildpret, die Rehe, die Sauen und das Auer⸗ geflügel rechnet, hat man von dieſer Verpachtung ausgeſchloſſen. Zugleich hat man zur Bedingung gemacht, daß die niedere Jagd nur mit Huͤhnerhunden und Dachshunden exercirt, keineswegs aber mit Bracken oder anderen Jagdhunden gejagt werden ſoll, ſo wie es ſich von ſelbſt verſteht, daß die landesherrlichen Geſetze, in Betreff der Heege und Benutzung der Jagd, befolgt werden müſſen. wird durch den Revierforſtbedienten zu Dianenburg ver⸗ waltet; dieſer muß alles erlegte Wildpret an die Wildpretszerlegerey in Hubertusburg abliefern und jährlich eine beſondere Rechnung darüber führen.— Er bekömmt dafür das regulativmäßige Schuß⸗ und Fanggeld, und bezieht im Winter, ſtatt des Schußgeldes vom Raubzeuge, die Bälge davon. In dem ganzen Die landesherrliche Jagd in dieſem Forſte Von der Jagd. Zweytes Kapitel. Von der Jagddienſtpflichtigkeit der Unterthanen. Alle ſonſt dienſtbaren Unterthanen in dieſem Forſtreviere, ausſchließlich der Bewohner der Stadt Hubertusburg, und der ſämmtlichen Hütten⸗Häammer⸗ und Bergleute, ſind zu Leiſtung aller Jagddienſte, ohne Einſchraänkung, verbunden. Sie müſſen daher zu jeder Zeit, wenn man es noͤthig ſindet, als Treiber und Gehülfen bey dem Jagen dienen— ſie müſſen Jagdgeraͤthſchaften transportiren, und das erlegte Wildpret in die Wildpretszerlegerey nach Hubertushurg, oder an ſonſt einen nicht allzuweit entfernten Ort im Lande, bringen. Jede Gemeinde transportirt das in ihrer Gemarkung erlegte Wildpret. Zum Transporte desfenigen aber, welches in den herrſchaftlichen Waldungen geſchoſſen wird, koͤnnen nur die benachbarten Gemeinden Neudorf, Thalheim und Hochheim gebraucht werden. Dieſe erhalten aber von den Übrigen Ge⸗ meinden eine billige Vergütung dafür. Auſſerdem iſt jeder der 5 Mahlmüller in dieſem Forſte verbunden, einen herrſchaftlichen Ha⸗ hund zu unterhalten. Da hier aber alle wilden Schweine vertilgt ſind, und nur in denjenigen Gege⸗ den des Landes geheegt werden, wo ſie der Landwirthſchaft nicht ſchaden können; ſo hat man hier di Hatzhunde abgeſchafft, und bafuͤr jedem Müller, 5 fl. Rüdegeld in die Forſtcaſſe jährlich zu bezahlen, auferlegt. Das nun ſtändige Rüdegeld beträgt alſo jährlich 25 fl. aunihn ritnin,* 1 liß ünn und R 1 ia rdunden a n d 1 e) den Penn- du huigicnn Lan ünet. znd uis anen nur da be ör⸗ t aßzuim er 9 49 unden, 6 Seh ſind, und mu 1 2* haden känna, ſt in di eaſt nn nat 6 hedienten beyder zuſammen grenzenden Länder die Erlaubniß und den Befehl haben, Von der Jagd⸗ 165 Drittes Kapitel. Ueber die Wildfolge und fonſfigen Eerechtſame in Betreff der Jagd. Aus der generellen Beſchreibuug dieſes Forſtrevieres it ſchon bekanne, daß es an weiter kein frem⸗ des Land grenzt, als an die Grafſchaft Hohenhorſt. Nach Verträgen, die ſchen ſehr lange Zeit beſtehen, dörfen die dieſſeitigen Forſt⸗ und Jagd⸗ bedienten das angeſchoſſene Wildpret in das Hohenhorſtiſche, und die jenſeitigen Forſtbedienten das von ihnen angeſchoſſene Wildpret in die dieſſeitigen Lande, verfolgen.— Doch muß in einem ſolchen Falle der Anſchuß oder die ſchweißigte Fährte— wenn es verlangt wird— dem nachbarlichen Forſtbedienten auf der Grenze gezeigt werden, und die Folge über die Grenze darf, wenn es die Umſtände erlauben, nicht eher Statt finden, bis der gegenſeitige zunächſt wohnende Forſtbediente davon benachrichtige t iſt. Die Erlaubniß, ein angeſchoſſenes Stück Wildpret weidmänniſch zu ver⸗ folgen, dauert 24 Stunden, von der Zeit an gerechnet, wo der Jäger über die Grenze gegangen iſt.— Geht der folgende Jäger aber früher ab, ohne anzuzeigen, daß er die Folge nachher, und bis zum Ende der vertragsmäßigen Zeit, wieder fortſetzen wolle; ſo wird dieß angeſehen, als habe der folgende Jaͤger alles Recht auf das ange⸗ ſchoſſene Stück Wild aufgegeben, und er kann es nachher nicht in Anſpruch nehmen, wenn der Grenz⸗ nachbar es durch ſeine Bemühung und fortgeſetzte Folge zu erhalten weiß. Eben ſo wird es mit der Wildfolge gehalten, wenn im Lande ſelbſt ein angeſchoſſenes Stück aus einem Forſtreviere ins andere wechſelt. Doch haben mehrere Revierforſtbedienten des Landes unter ſich die in mancher Hinſicht nützliche Uebereinkunft getroffen, daß ſie das Schuhald von einem über⸗ gewechf ſelten Stücke Wildpret Aheiiene Schließlich bemerken wir noch, daß, den beſtehenden landesherrlichen Verträgen gemäß, die Ferſt⸗ alle Wild⸗ und Holzfrevler, wenn ſie ſich über die Landesgrenze flüchten ſollten, zu verfolgen, ſie, wo es in beyden Ländern geſchehen kann, zu pfänden oder in Verhaft zu nehrnen⸗ und den Vorfall beym einſchlagenden Juſtizamte alsbald anzuzeigen. — Von der Jagd. Viertes Kapitel. Heber den Ertrag der Jagd und die allenfalls moͤgliche Verbeſſerung derſelben. Der jährliche Natural⸗ und Geld⸗Ertrag der Jagd in dieſem Forſte, ausſchließlich des in der verpachteten Koppeljagd geſchoſſenen Wildprets, beträgt, nach einem aus 6 der neueſten Milddprets⸗ rechnungen gezogenen Durchſchnitte: 2.) Edelwildpret.. 4 Stücke— 5o fl. 2.) Rehwildpret... 16—— 438 ⸗ 3.) Haaſen..*. 200——— 200 ⸗ 4.) Auerhahnen... 2—— 3„ 5.) Haſelhühner... 6—— 5„ 6.) Feldhühner 3 8ℳ 3 129—— 24 2 7.) Schnepfen„ 22o0—— 8 3.) Wilde Enten 5 5 0 36—— 12 ⸗ Summa 348 fl. Hierzu kömmt noch 1.) Das Pachtgeld von der Koppeljagd in der Neudorfer und Adlersburger Gemarkung mit 125 fl. und 2.) das Rüdegeld, wovon im 2ten Kap. Er⸗ waͤhnung geſchehen iſt, mit.... 23 fl Summa. 388 fl Ven dieſer Summe geht aber ab: 1.) Das Schuß⸗ und Fanggeld a) vom Wildpret.. 1....6 fl. b) vom Raubzeuge...... 4 fl. 2.) Die Beſoldung des Wildpretszerlegers pro rata..... 4.. 3 fl. Summa. —-yyyy—— —— 1. näglihe aiſm iſen daiß, I nen aut àda 8 —. -— 46. — 1b, — z, — 5u - 44 — — u, Von der Jagd. 44 Es fließen demnach als reiner Erloͤs von der Jagd und den Jagdgerechtſamen in die herrſchaftliche Forſt⸗ und Jagdceaſſe— jährlich 8 300 Gulden. Auſſerdem liefert die Jagd in dieſem Forſte an Raubzeug, das im Winter geſchoſſen wird: 1.) Füchſe, ohngefähr 10 Stück und 2 Stück, ſodann 3 Stück. 2.) Marder,—— 3.) 1 Dächſe,— Der Erlös dafür, welchen man zu 20 fl. anſchlagen kann, fließt zwar n icht unmittelbar in die herrſchaftliche Caſſe; da aber der Revierferſtbediente dieſe Bälge ꝛc. als Accidenz bezieht, das ihm eſoldung in Anrechnung gebracht worden iſt: ſo kömmt der Erlös aus dieſen Bälgen der herr⸗ bey ſeiner B weil ohne dieſes Accidenz die Geldbeſoldung um eben ſo viel ſchaftlichen Caſſe doch mittelbar zu gut, vermehrt werden müßte, als das Raubzeug dem Forſtbedienten, nach Abzug der Gewinnungs⸗ koſten, einträgt. Wir rathen übrigens nicht an, den Wildſtand künftig höher zu treiben, als er gegenwärtig iſt. Dermalen kann die Land⸗ und Forſtwirthſchaft ſehr gut dabey beſtehen, und Niemand mit Recht ſich üüber fühlbaren Schaden beklagen, der ihm durch das Wildpret zugefügt worden ſey.— Sollte aber deſſen ungeachtet hier und da merklicher Schaden geſchehen, ſo wird eine geringe Geldſumme hinreichen, um denſelben, nach der pflichtmäßigen Schätzung unparteyiſcher ſachkundiger Männer, zu vergüten. Dritter Haupt⸗Theil. Von der Wilden⸗ oder Fluß⸗Fiſcherey. V Erſtes Kapitel. Beſchreibung und Production der Fluͤſſe und Baͤche. In dem Dianenburger Forſtreviere befinden ſich folgende fiſchbare Fluſſe und Bäche: A) F l uͤ ſ ſ. Der Krummfluß. Dieſer Fluß kömmt aus dem gräflich Hohenhorſtiſchen. Er fließt unter dhal⸗ heim vorbey durch die herrſchaftlichen Waldungen, läuft dann bey Dianenburg hinunter nach Hubertusburg und Urdorf, und zieht ſich durch den Jacobsthaler Forſt tiefer ins Land. Er iſt ſehr fiſchreich. Man findet darinn Hechte, Karpfen, Bärſche, Weißfiſche, Aale— und zuweilen ſehr große Forellen. B) Baͤche, 1.) Der Schmerlbach. V Dieſer kömmt, ſo wie 2.) der Aubach, aus dem gräflich Hohenhorſtiſchen. Beyde vereinigen ſich unfern dem herrſchaft⸗ lichen Walde, und dadurch entſteht welcher zwiſchen dem Donnerberge und Bockokopfe in den Krummfluß fäͤllt, 6) iſſe un d n ſe und Nih. mnherſiſhe. d in. dungen, lit da 3 A und jict it ut 84a ich. Man 1 ut za Aale— und nnrſ veiniga ſih u ai pfe in den Iun asläkh. 4) 5) 6.) 3.) 9.) Von der Fiſcherey. Der Klarebach. Dieſer entſpringt unfern Hochheim, fließt durch dieſes Dorf, und fällt unter Dianenburg in den Krummfluß. Der Fiſchbach. Dieſer kömmt aus dem gräflich Hohenhorſtiſchen, nimmt be der Wolfsmüͤhle. den Schwarzenbach auf, der im Gebirge bey Obernhof entſ ſpringt, und fällt bey der Silberhütte in den Krummfluß. Der Aalbach. 1 Dieſer kömmt ebenfalls aus dem räͤfüch Hahenhorſtiſchen⸗ ſuzs durch Holz, dorf, und fällt bey ürdorf in den Krummfluß. Der Steinbach. Dieſer entſpringt im Jacobsthaler Forſtreviere, fließt durch den Maskamald und fällt vor Urdorf in den Krummfſluß. Der Schlangenbach.. Dieſer entſpringt in den Neudorfer Haubergen, vereinigt ſich in neube ao.) mit dem Krebsbache, der unter dem Schloſſe Adlersburg in einem Felſen entſpringt, und; von Neu⸗ dorf an fließen beyde Bäche unter dem Namen Schlangenbach in den Krummfluß. b Alle dieſe Baͤche probuciren Forellen, Aale und Weißfiſche, und in dem Fiſchbache und Aal⸗ hache giebt es auch zuweilen Hechte und ziemlich viele Krebſe. Auſſerdem liegen in dieſem Forſte zwey herrſchaftliche Fiſchteiche. Nämlich 4.) der Neuagfer Beiher, welcher 50 Morgen groß iſt, und vortreffliche Karpfen und Hechte zieht, und 2.) ber ſchwarze Weiher, welcher 6 Morgen groß iſt, und zur Erziehung der für die fürſtliche Heſhat⸗ zungen noͤthigen großen Berehen dient. Von der Fiſcherey. Zweytes Kapi itel. Ueber die Eigenſchaften, die Verwaltung und den Ertrag der Fiſcherey in dieſem Forſtreviere. — Die Fiſcherey in den ſämmtlichen Flüſſen und Bäͤchen dieſes Forſtreoieres iſt, bis auf den Krebsbach und Schla ngenbach, herrſchaftlich. In dieſen beyden Bächen aber beſitzt die adeliche Familie von Adlersburg die Fiſchereygerechtigkeit Erblehnweiſe. Alle herrſchaftlichen Fiſchwaſſer werden von Zeit zu Zeit, und gewöhnlich jedesmal auf 9 Jahre, verpachtet. 1. Dermalen beträgt das Pachtgeld jaͤhrlich 75 Gulden. Drittes Kapitel. Bemerkungen uͤber die Fluͤſſe und Baͤche im Dianenburger Forſtreviere, in Betreff eines allenfalls moͤglichen Floßweſens. Ob es gleich die 2 Beſchaffenheit des Krummfluſſes verſtatten würde, langes und kurzes Holz auf ihm zu flößen; ſo erlauben es doch die Umſtände nicht, Holz auf dieſem Fluſſe tiefer ins Land zu transportiren. Der Ferſt producirt gerade ſo viel Bau⸗ und Werkhelz, als er ſelbſt braucht, und kann die für Huͤtten und Hämmer erforderliche große Menge Brand⸗ und Kohlholz ohnehin nicht ganz liefern, Es kann folglich auch von der Ausfuhr dergleichen Holzes die Rede nicht ſeyn. Man muß vielmehr allen möglichen Bedacht dahin nehmen, um fremdes Holz anzukaufen. Dieſes kann aber aus den gebirgigten Gegenden der Grafſchaft Lehenhand nicht anders, als 3dekohlt und auf der A chſe, uns zu⸗ geführt werden. l Ertraz Ziſchn dietg it, is 4 Prts a d gewohnüh 1 1L. el. anenburztr 0 n Floßweſtt. wünde, lugs At auf dieſem d pi l, als er fl au: M Kehlhelz ehnthit m nicht ſeyn. Un Kauvihi disſes kunn o gin und auf d R Ä77 Summariſche Ueberſicht aller jaͤhrlichen Geldeinkuͤnfte fuͤr die Herrſchaft aus dem Dianenburger Forſtreviere, G nach einer durchſchnittsmaͤßigen Berechnung. N.⸗ unſeren vorhin gemachten Berechnungen bezieht die Landesherrſchaft jährlich folgende Geld⸗ einkünfte aus dieſem Forſtreviere: a.) Aus den herrſchaftlichen Baldungen 82.. 4820 fl. vid. pag. 104. 2 81 2.) Aus den Gemeinds⸗ Märker⸗ zc. Waldungen. 230 fl. wid pag. 140.. 3.) Aus der Jagd„ 4 2„.„„ 8.. 300 fl. vid. pag. 147. 4.) Aus der wilden Fiſ ſcherey.„..„ 25 ft. vid. pag. 150. Summa. 5425 fl. NerTrTtuari n der ſummariſchen Groͤßen und des jaͤhrlichen Natural⸗Ertrages der mmtlichen Waldungen im Dianenburger Forſtreviere. Verſchieden heit Größe Natural⸗Ertrag. 8 der Brandholz. Gerber⸗ er 3 Waldungen. Scheit u. Reißer loh. Waldungen—— ugelhol *——— Morgen Ruthen Ers. Sch. Klafftern Wellen Centner 4.) Die herrſchaftlichen Waldungen.. 2010 10627 791 13300% 60 vid die General⸗Tabellen W und GG. 8 3 4½ 4— 1 2.) Die Gemeindswahdungen... 3219 4400% 832 10550— vid. pag. 125. 65*„ 2 3.) Die Mirkerwaldungen.... 1570 2000 290 2200— dehgl.* 4.) Die adelichen Erblehnwaldungen 8¹2 4oo 100 1000— deßgl.— 3 5.) Die Pfarrwaldungen.... 60 4⁰⁰ 16 25⁰0— deögl... 6.) Die Privatwaldungen.. 1567- 305 7700 150 deog!,. Summa Summarums 2244 N Nachtraäaͤge. b 1.) Grenzveraͤnderungen betreffend. Nota. Für dieſe und für alle folgenden Rubriken werden 4 Folioſeiten beſtimmt. 2.) Acquiſitionen jeder Art betreffend. 3.) Peraͤnderungen in Betreff des Forſtdienſt⸗„Perſonals und deſſen Beſoldung. 4. Vamerkungen uͤber die jaͤhrlich erfolgenden Holzſaamen. 50 Merkwuͤrdige Zufaͤlle, Erfahrungen und Verbeſſerungen bey der Holzzucht betreffend, 6.) Merkwuͤrdige Erſcheinungen und Seltenheiten bey'm Forſt⸗ Jagd⸗ und Fiſcherey⸗ weſen betreffend. 7) Unglüͤcksfäͤlle bey'm Forſt⸗ Jagd⸗ und Fiſchereyweſen betreffend⸗ 8.) Summariſcher Inhalt der nach und nach erfolgenden Verordnungen des Fotſt⸗ Jagd⸗ und Fiſchereyweſens. b 9.) Allerieh ſonſtige Grgenſtäͤnde betreffend, welche die Rachkommenſhaft intereſſtn oder belehren koͤnnen. V Hierauf folgt⸗— b 10.) Die Grenzvermeſſungs⸗Tabelle (wozu man Seite 9. im zten Theile ein Formular findet.) 1 haetän n n. en bey 3 ds 8 4 in betteff ind, b V en Verteünun n Jazkeunaſ Mri 153 ooooeeeeeseseeeeseeceee=-Seeeeoeeseeseeeeceeeeess.- 2 n hang der Dianenburger Forſtes. Erkla ärung Beſchreibung Beſonders in Betreff der darinn vorkommenden Holzertrags⸗ Berechnungen, mit Zuruͤckweiſung auf den erſten oder theoretiſchen Theil dieſer Schrift. Erſte Abtheilung, welch⸗ die zur Taration des Holzbeſtandes im Dranenburger Forſt⸗ reviere noͤthigen Materialien enthaͤlt. Ueber 154 Anhang. Ueber die Materialien zu der Holzertrags⸗Berechnung in den herrſchaft⸗ Zu den 4.) ◻☛ — 4.) 5.) 6.) lichen Waldungen des Dianenburger Forſtrevieres. Materialien, um den Holzertrag des Dianenburger Forſtes berechnen zu können, gehoͤren: Die Special⸗Karte. (Dieſe iſt in die Kartenkammer abgegeben worden— ein reducirtes Exemplar davon aber iſt vor die Forſtbeſchreibung geheftet.) Die generelle Holzbeſtands a⸗Tabelle. (Dieſe findet man beym erſten Kapitel des zweyten Abſchnittes in der Forſtbeſchreibung unter der Benennung General⸗ Vermeſſungs⸗ Tabelle.— Siehe im erſten Theile im achten Abſchnitte das ſechste Kapitel.) Die Ex ſahrungs. Tabellen über den ſem Forſte. (Dieſe ſind im erſten Theile dieſer Schrift nachzuſehen.) Holzwuchs in die⸗ Die tabellariſchen Ueberſichten des Beſtandes und der Entwurf eines vorläufigen Wirthſchaftsplanes. (Dieſe liegen hierbey unter X, X und Z.) Die ſpeciellen Helzbeſtands⸗Tabellen über Taxator gemachte ſtändige und unſtändige Abeheilung⸗ (Auch dieſe Tabellen folgen hiernächſt), und jede vom Das Taxrxations⸗Manual, oder die beſondern Anmerkungen des Taxators bey der ſpeciellen Abſchätzung und Unterſuchung der Holzbeſtände in den herrſchaftlichen Waldungen des Dianenburhet Forſtes. (Auch dieſes theile ich hier mit.„ Ich bitte nun, dieſe Materialien nach der im erſten Theile dieſer Schrift gegebenen Anleitung zu benutzen; Anhanges ſo wird man, mit Beyhülfe der in der zweyten Hauptabtheilung dieſes gegebenen Erklärung, all e Holzertrags⸗Berechnungen in der Deſchreibung des Dianenburger Forſtrevieres vollkommen verſtehen. Spealelle ——— Ang in de eii 3 me à henchnan uſ., tähn an redueitte kn Tean Tahelle Abſchnittes i da te itraln Tahella- E ir 4 er den zuhe ſoi⸗⸗ ) des Betans hſchaftsyla s 1641lin il e Abtheilunz ie beſendernRriath ung und lat ank ldungen det w ſu ſer Schuft gego an it m Hauptalth 2: haungen in dt p ün et'Irseteeietein Anhang. Specielle Beſtands ⸗Tabelle zur Taxation des Dianenburger Forſtrevieres. Aufgenommen im Jahre 1804. aathai. 12 jeder hat Summa Grö AE lung. roͤße 2 /„5 Buwachs Namen= Anzahl. der 8Gſ S.2 8. Holzart. 2. der 8— der Be⸗ Anmerkungen.. — 2 8 der L der 25 Abthei. 2 5*.Wnſe ünit.) 2— 2 2 22 e 2 =2 G S Stäme 858 3 2 gen Zu⸗ Diſtrikte. 8 lung. S s 2 wachs⸗ 5 ᷣ.— 8 8. Maſſe ———— m—————— Lt. Nr. M.]R. Jahre C. E S. E. S.] C. S. E. S. 11 2 4000 19 176000 2000 Buchen 30 147% 2 4550 4 2 36400 1137 4 ah 35— 1 3 9800 2—— 19600— ſdieſe Clafe mus bald ausgeplän⸗ ich 1 280 18 54——— tert werden. ichen 8⁰ʃ44 f 1 3000 18 2 54000] 1500 1 (Buchen 90 1412 3750% 10% 5⁵ 237500 937 3 1500 2 u. 3000] 150 Dieſe Claſſe muß Auwald. 131 403 2 e88 zun Tunten 8 31 40 is zum Dunkel⸗ 1.) Auwald 4 b 5 1 495 ſchlage ſtehen blei⸗ ben. .*h200 1— 20——— 4300%— 5 Brandoolz u. b Eichen⸗ 6 ½ Bauholz. 90 412 100 22——— b 1 14600 10 37400 2500 4 2 1. 2 E 2 Buchen 90 r 2 58⁰0% 9 2 8 52200 1933 c— 48 804(3 2400 n31—— 3600— dieſe Elaſſe muß 21 44 3 demnächſt weg. d Eichen 90 41 150% 20%—— Eichen 5 ———— 139 Anh ang. „. 5 Specielle Beſtands⸗Tabelle(A4) ferner V — Abthei⸗ 4 4 5 jeder hat Summa lung. Größe 2ʃ Zuwachs N S Anzahi. amen— der 8” 5 8 Holzart. 2 der— der Be⸗ der Anmerkungen der*83 Abthei⸗= 8 2 8 Gande⸗ künfti⸗ 512 Zl3le Snel eeee ſsoen Za⸗ ri 2S Plung. SA2 Stäme 21* wacds⸗ Lr. N IMIR. Jahre C. SC. S. E. S& S. LC. S. —.— 1 1 1 82 24 14——— h werden nach der 9⁰ 4 Erfahrungs⸗Ta⸗ 3— belle berechnet. 2.) Struth—— 11 2— Eichen 2 40 18 7— 3 bele de C20oo 1— 1367— 4 41 24480 34½ 4 Bau⸗ und* Brandhoß, 11 9500°% 9 85500] 4750 3.) Finkenwaldd— 2/4 ie- 9 Fichten 70 131 26009 44 4 24000 1200 3 45% ¼—— 45 00%— 14 1 64 26 3 1664 32 13 Bau⸗ und 100 24 5 2 rangze 1 b Eichen? 2 39 18 360]) 100 4 4 Jee ee ei ne aee Brandholz. 4 Buchen 130 24— 944— 3 3½ 14600% 70 2 60 48 33 2880% 45 4.) die Sang— 22] 40 Buchen 1250 23]1 2 44 4 2)1408 35 V 3 35 24 1344 28 .( 2600 26 ½ ½ 11 25 4b0—ſ Eichen 115 24 3 ¹ 25600 6oß Vaußel —-— 3 20 404(121 2000 81. 16000 3554 3 Buchen . Sinbrr reterrirn 7 Ier ereEpeen* iererrirſririräte —— IE 8— Anhang. dlle Ah) Specielle Beſtands⸗Tabelle(A4 ferner 9 3 jeder hatt Summa at 2 um Abthei⸗ Gr6ze 2ʃ/⁸ Zuwachs 4n 1 lung. reß Anzahl! Namen der laart. 2⸗ 88 der 8— der Be⸗ der I Anmerkungen. -— d de 1 5 nh 8 Ho zat 3 ₰ 8 8— a⸗= enefe künfti⸗ dandt:. W er 8 gi. S 2„„— aſſe[gen Zu⸗ SA 3 5= üAbthei S8 e Stäſe pache⸗ 8 1n=12 lung.[8 2 Maſſe 2 ni Diſtrikte. 15 8 1 S——— 6. S E S. E. S E. S.. S. 6 ———,——— 3 ä 3 Tſi Lt. Nr. M. R. ien -S= d 140ſh 76o 70 4 r 1„ 1b 2 3 —=S Ie 82 uee 476 4 6 85 111— 107 120 Eichen 1 1 000 22 ½ Bau⸗ und ½¾ Jun 2 5.) Dianenberg b 7 120 ¹ 180% 2ſ uAͤANI780 Z. Amna . JLen b . 2 115000 00 Tur n 1 2500 46 2 1 115000 25 b 905 365 0G 2 273000 2433 — N450— hain— 2²¹ 39 120, Fichten bis 14 2 3650% 20% 3 3 7 6..) Buchenhain 120, 3113600 355 ¹ 165 ſr 3] 1420 8 80◻ II 11 8w 1 1* V 3 4 4 1. 1 300%)36%†☚ 17 10300 22 *a 31 382 24000 990 „ 4 4 5 Soo Buchen bis 14 2 1200 20 4½ 44 130 6 3 226600 95⁰ 5 0 1 2 2 230 15 1900 14 — 151 4Ac 6——— z werden nach der 3¹ 1400 1 7.) Oberwald 5 48 49 61 224 29 2 ecdes nah der 3 b 4 150 110 34 3 3 68 20 2—— 1 belle berech net. 5 Eichen 4* 4 1 b 2 22 15— 75— 8 X 20400 19 ½ Bau⸗ und 5 6 3600 1 4 9 Brandholz. 1] 25000 1 3 16000 1 3.) Anhang. Beſtands⸗Tabelle ferner Abthei⸗ 1 4 5 jeder hat lung. 1 Größe 3 ʃ⁵⁸ Zuwachs Namen der 5 5 Anzahl 5 —— r 1— 2 Holzart. B S 2 5— der„ 228 2 der— 2 S Abthei⸗ 5= 5 2 8 ———eAA 2— r SGS= Stämee2* Diſtrikte. 1 8 lung. S 5 55 5 Elll 35 ek ee 1 123c 60⁰% 3 120 J 2— 46 40[Buchen bis— 2 2360] 40 1 3 160 2 6 3 2300] 18 4 2 8.) Bockskopf⸗ 8 V 2 1055 24 4„ b—[100% m—Buchen 140 4 2 18000 10 8 Summa der Be⸗ ſtands⸗ Maſſe —— C. S. 94800 94400 41400 240000 180000 13000 —— der künfti⸗ gen Zu⸗ wachs⸗ Maſſe AA4 Anmerkungen. C. S. 1185 177⁰0 1150 3600 — 3333 — 1 dn⸗ T a rat j on 8⸗ Man u a I, 5 äi Bemerkungen des Taxators bey der ſpeciellen Abſchaͤtzung e und Unterſuchung der Holzbeſtaͤnde in den herrſchaft⸗ —, lichen Waldungen des Dianenburger Forſt⸗ A revieres. äe n ¹i enl zass P24ooo- 4 1 J1docoo, 33. Anmerkun g. — 13000G— Ein folches Taxations⸗ Manual muß der Tarator, ſobald ein Forſt taxirt iſt, an den Director det ſpeciellen Taxation abliefern. Dieſer revidirt hierauf alles nochmals im Walde, und legt es bey der V 1 1 ſyſtematiſchen Beſchreibung des Forſtes, die unter ſpecieller Leitung des Directors gemacht werden muß⸗ 195lco n mit den vielleicht nöthig gefundenen Abänderungen und Zuſätzen, zum Grunde. — Größe⸗ Lage. Boden. Beſtand. Bewirth⸗ ſchaftung. Cultur. Gerecht⸗ ſame. 6 Anhang. Bemerkungen uͤber die Hochwaldungen. Ddie Pracht. Die Größe dieſes Diſtriktes beträgt 99 Morgen 120 Ruthen Waldboden. Die Lage iſt eben. Der Boden in dieſem Diſtrikte iſt gut. Er enthält in der erſten, 6 Zall tiefen Schichte Dammerde, in der zweyten und dritten Lehm mit Kies, in der vier⸗ ten und fünften gebrochene Grauwacken und Lehm, und in der ſechſten Grau⸗ wacken mit etwas Thon vermengt. AInmerkung. Zur Abkürzung wird in der Folge die Beſchaffenheit und Miſchung des Bodenz wit den aus Hartig's Taxation bekannten Zeichen beſchrieben werden.(vid. Seite I8. im erſten Theile.) 4 Der Beſtand ſind Fichten von 4 bis 10 Jahren, die aus der Hand angeſtet worden ſind. 50 Morgen von dieſem Diſtrikte ſind ſo vollkommen, wie moͤglich, beſtanhen, der den übrigen 49 Morgen 120 Ruthen aber kann bey der erſten Durchplanterang in Loten Jahre nur ½ des gewöhnlichen Ertrages, alſo pro Morgen 100 Wellen— und in 6ojährigen Alter des Beſtandes können nur 83 Klaffter Prügelholz und 100 Wellen an⸗ geſetzt werden, weil der Beſtand jetzt nicht allerwärts ganz vollkommen iſt.— Nach der Durchplänterung im 6ojährigen Alter wird aber der Beſtand überall dollkommen ſehn. . Die Bewirthſchaftung weicht von der allgemeinen Vorſchrift nicht ab. Die kleinen Blößen ſind ohne Aufſchub mit kleinen Fichtenſtämmchen zu bepflanzen, Die Gemeinde Thalheim prätendirt die Blumenhude in dieſem Diſtrikte, und he⸗ hauptet auch, zur Benutzung des Leſeholzes und Stockholzes herchtigt d ſeyn.— Es ſind alſo die Urkunden desfalls nachzuſehen. — üvei wnen 8 enchält in de 1 ILi iten Lhn ni. ad Lehn, w 1 inaa t Belcheferdet m nuezen nten icn itnſ maile Jahri, Ad imaf kommen, vie nſ in bey der ain Fru lſo pro Mhn 1t P 3 dafter Puünihez erwaͤrts gan⸗ fu un- ber der Sin 3 t„ einen Vetſchit 4,* kleinen zittulän uv menhude in de un 63 und Stect 13 ſai ichzuſehen. Größe. Lage. Boden. Beſtand. Bewirth⸗ ſchaftung. Gerecht⸗ ſame. Ueber die Unterab⸗ theilungen und Taxa⸗ tions⸗Me⸗ thode. Taxations 4 Manual. 261 Der Auwald. Abtheilung Nro. 1. Dieſe Abtheilung enthält 114 Morgen 120 Ruthen. Die Lage iſt nach Nord⸗ Oſt ſanft abhängend. Der Boden iſt gut, nämlich ——— —.—₰ — 825— 60 8808 Buchen dominiren. Sie ſind 60 bis 90 jährig, und es ſind überall eben ſo alke und auch ganz alte abſtändige Eichen untergemiſcht. Der größte Theil von dieſer Abtheilung 1f nicht vollkommen beſtanden, und vormals bey der Plänterung zu ſtark angegriffen worden. Der kleinere Theil hingegen 6 Auch. nicht durchplaͤntert, und hat e einen ſehr ſchönen Beſtand. Der noch nicht durchplänterte Theil muß demnächſt von unterdrücktem Holze gereinigt werden, und die alten abſtändigen Eichen müſſen alsdann mit weg. Die mittelwächſi⸗ gen Eichen von 90 Jahren aber, die man auf der ſpeciellen Beſtands⸗Tabelle verzeich⸗ net finden wird, ſind bey'm Abtriebe dieſer Abtheilung, die, nach der Beſtimmung des vorlaͤuſigen Wirthſchaftsplanes, gegen das Ende der zten Periode erfol⸗ gen ſoll, zu verſchonen und bis in die 4te Periode überzuhalten. Dieſelben Gerechtſame, wie bey der Pracht.. Zur Taxation dieſer Abtheilung ſind 3 Unterabtheilungen gemacht worden. In der Unterabtheilung a hat man den Beſtand durch Probemorgen, und in b und c durch Auszählen erforſcht. Die ſpecielle Beſtands⸗Tabelle AA enthält die gefundenen Reſultate. Größe⸗ Lage. Boden. Beſtand. Bewirth⸗ ſchaſtung⸗ Cultur. Gerecht⸗ ſame. Ueber die Unterab⸗ theilungen und Taxa⸗ tions Me⸗ thode. Periodi⸗ ſcher Ertrag des jetzt jungen Waldes. Anhang. Der Auwald ferner Abtheilung Nro. 2. 76 Morgen 30 Ruthen. Dieſe Abtheilung iſt nach Süd⸗Oſt ſtark abhängend. Der Boden iſt mittelmäßig, nämlich — 6 2 0— 0— 4 ——-— *— Eichen von 20— 30 Jahren dominiren. Der groößere Theil des Beſtandes iſt mit eben ſo alten kleinen Hörſten von Birken unterbrochen und allerwärts gedrungen. Der kleinere Theil hingegen hat Lüͤcken, und iſt, nach Verhältniß ſeines Alters, unvollkommen. Er iſt mit einzelnen 20 bis 30 jährigen Buchen und Hainbuchen vermiſccht beſtanden, und es ſtehen auch noch mehrere ſehr anbrüchige Eichen auf dieſer Abtheilung. Die alten anbrüchigen Eichen müſſen demnächſt vorſichtig herausgehauen und lenutzt werden.— Es folgen die periodiſchen Durchplänterungen, wie gewöhnlich, und werden im 60 jährigen Alter alle Birken, und im 9o jährigen Alter alle Buchen und Hainbuchen ausgepläntert. Die leeren Stellen in dieſer Abtheilung ſind ſehr klein, und können nicht mehr cultivirt werden. Dieſelben Gerechtſame, wie bey der Abtheilung Nro. 1. Es ſind zwey Unterabtheilungen gemacht worden, um den Beſtand zu tariren, nämlich 48 Morgen 80 Ruthen, 28 Morgen— Ruthen. 4)— b5)— Die alten Eichen ſind ausgezählt worden. Die Unterabtheilung a wird in jeder Periode das vollſtändige Holz⸗Quantum nach der Erfahrungs⸗Tabelle liefern. Die Zwiſchennutzung wird aber bey der Plinte⸗ rung im 6ojährigen Alter zum vierten Theile in Virken beſtehen. die ———— 1 gräßere dhei ie d fm den und lUnaii unt de thäͤltniß ſens ig am nnen. und Hainduhn a in, hen auf dee n aau vorſichtig herutſn 8. tterungen, wie 1 11 Ho jährigen ur 2la ehr llen, ud ari 1 Nro. 1. den, un den d Sn un ode das ralkiüni 88 9 mmutzung witd 1 Tsnn kken beſtehn. Qualitäz des jetzt haubaren Holzes. Größe. Lage. Boden. Beſtand. Bewirth⸗ ſchaftung. Tapations⸗Manual. Die Unterabtheilung b hingegen, welche jetzt nicht vollkommen beſtanden iſt, wird erſt im 60 jährigen Alter vollkommen werden, und im 9o jährigen Alter mir Eichen rein beſtanden ſeyn.. Im 60 jährigen Alter wird jeder beſtandene Morgen geben 1 Klfft. 100 Wellen 2*⁴ 83 Im 9o jährigen Alter. Nachher wird der allgemeine erfahrungsmäßige periodiſche Ertrag Statt finden. Von den alten anbrüchigen Eichen auf dieſer Abteheilung giebt es nur ½ Bauholz und ¾ Brandholz. Vom Klaffter fallen kaum 6 Wellen ab. Die Struth. 102 Morgen— Ruthen. Dieſer Diſtrikt iſt nach Nord⸗Oſt ſanft abhängend. Nach dem Krummfluſſe hin ſind einige Stellen ſehr feucht. 7 4 Der Boden iſt gut, nämlich — ₰ .. — 88S2— 9 2 628—*— 9 o 8S S Eichen von 2 bis 20 Jahren dominiren. Ein großer Theil dieſes Diſtriktes, näm⸗ lich derjenige, welcher vor 15 Jahren künſtlich angeſäet worden iſt, hat ſehr vollkom⸗ menen Beſtand. Der übrige Theil iſt mitunter jetzt nicht vollſtändig, und hat mehrere Stellen, die mit Saalweiden bewachſen und zum Theile auch noch ganz holzleer ſind. Auch ſtehen hier noch mehrere ab⸗ und überſtändige— aber auch ſehr ſchoͤne mittel⸗ wächſige Eichen. Die ab⸗ und überſtändigen Eichen müſſen in dem nächſten Decennio benutzt— die mittelwächſigen Eichen aber wenigſtens bis in die vierte Periode übergehalten werden.— Periodiſche Durchplänterungen, wie gewoͤhnlich. X. 2 4 Cul⸗ W Holzes. 164 Cultur⸗ Gerecht⸗ fame. Ueber die Unterab⸗ 4 h ellun gen und Taxa⸗ tions⸗Me⸗ 8 ae * eriodi⸗ ſche r Ertrag des iungen Beſtandes. Aualität des jetzt haubarſen geben wird. Anhang. Die leeren oder mit Saalweiden bewachſenen Stellen müſſen da, wo keine natür⸗ liche Beſaamung anſchlagen kann, mit kleinen Eichenſtämmchen, drey Fuß weit von einander entfernt, bepflanzt werden. Einige zu feuchte Plätze ſind durch drey Fuß breite und zwey und einen halben Fuß tiefe Abzugsgräben trockener zu machen. Wie im Auwalde. Auch prätendirt die Gemeinde. Thalheim die Schmeerhube, sder die Maſt, in dieſem Diſtrikte.— Es ſind alſo auch desfalls die Acten nachzu⸗ ſehen und die nöthigen Erkundigungen einzuziehen. — Das alte Holz iſt ausgezählt worden. Zur Taxation des jungen Beſtandes hat man 3 Unterabtheilungen gemacht, nämlich a) dieſe enthält 35 Morgen 30 Ruthen b)—-— 39—— 7 c)—— 27— 80— Die Unterabtheilung a hat ganz vollkommenen Beſtand von 25 ährigem Min. Sie iſt vor 15 Jahren angeſaͤet worden, und auf ihr ſtehen gar keine ältere Eichen Die Unterabtheilung b iſt 10 jährig. Ihr Beſtand iſt von der Art, daß u im 60 jährigen Alter, und im 9o jährigen Alter 3 des gewöhnlichen Plänternutzungs⸗ Ertrages geben— nachher aber vollkommenen Ertrag liefern wird, wenn alle Luͤcken bald zugepflanzt werden. Die Unterabtheilung C hingegen iſt 2 bis G jährig. Sie iſt bis jetzt nth die unvollſtändigſte, wird aber durch Anwendung der zweckmäßigen Mittel wenigſtens ſ vollkommen werden, daß ſie im 60 jährigen Alter die halbe und nachher ganze Nutzun Die zur Benutzung in der iten Periede beſtimmten Eichen enthalten 3 Bau⸗ und 3 Brandholz. Auf die Klaffter können nur 6 Wellen fallen. llen nüſen, utimaßn, Ate nih. uj dii tite und 4* p ſaa de dha ſaſhein ̈ 1 ahu 1 6 Kantin 1 83 haiag, then — menen deiun! hii t ſtehen gar bein 1S Je Beſtand it t rh 4 des ewihnich L trag liefern 4 3 his Fihig. 4 dinn r zweckmäßigen! as anit die halhe und nat asg g nten Eichen mih us bunt len fallen. Größe⸗ Lage. Boden. Beſtand. Bewirth⸗ ſchaftung. Cultur. Gerecht⸗ ſame. Ueber die Unterab⸗ theilungen und Taxa⸗ tions⸗Me⸗ thode. Tapations⸗ Mannal⸗ Der Diebswald. Abtheilung Nro, 1. 36 Morgen 120 Ruthen. Die Lage iſt faſt ganz eben. Der Boden iſt mittelmäßig, nämlich S. Der Beſtand ſind Fichten von 50 Jahren, zwiſchen welchen beträchtliche leere Stellen ſich finden, die wahrſcheinlich durch die in der Kindheit des Beſtandes erfolgten Weid⸗ frevel entſtanden ſind, weil dieſe Abtheilung wegen der durchziehenden Landſtraße in jeder Hinſicht ſtark leidet. Das hier und da noch befindliche unterdrückte Holz muß demnatz earebnen, und dieſe Abtheilung in der zweyten Periode abgetrieben und verjüngt werden. Die in dieſer Abtheilung befindlichen leeren Stellen können vor der Verjüngung der ganzen Abtheilung nicht mehr cultivirt werden. * Keine. Es ſind zwey Unterabtheilungen gemacht und der Beſtand iſt durch Probemorgen unterſucht worden. a) enthaͤlt 25 Morgen— Ruthen b)—.. 21 —.— 120— Die Unterabtheilung a hat 3 Morgen Blöße, und auch der beſtandene Theil iſt nicht vollkommen, weil er durch Frevel ſehr gelitten hat. Nach dem durchſchnitts⸗ mäßigen Reſultate der Probemorgen ſtehen auf einem Morgen:“ 1.) 180 Stämme, jeder à 8 Cub. Sch. 2.) 210—,——, ⸗ ⸗ 3 C. S. 3.) 32⁰0—, ⸗ 3 1 C. S. 6-) 20o0 ,⸗ ⸗ C. S,. Die Periodiſcher Ertrag. Größe. Lage. Boden. Beſtand. Bewirth⸗ ſchaftung. Cultur. Gerechtſame. Anhang. Die 4te Claſſe muß demnächſt und die Zte Claſſe erſt gegen das Ende der aten Periode ausgepläntert werden, weil ſonſt der Beſtand zu licht werden würde. 4 Die Unterabtheilung b hat 5 Mergen 120 Ruthen Blöße. Theil iſt ziemlich volllommen. Der heſtandene Ein Probemorgen hatte im Durchſchnitte: 1.) 240 Stämme, jeden à 3 Cub. Sch. 2.) 2830———,„ 2 ½ C. S. 3.) 600——,„ 2 C. S. Die 3te Claſſe muß gegen die Mitte der erſten Periode ausgepläntert werden. Der periodiſche Ertrag kann nach Maasgabe der vorhin erwähnten Refultate und der Erfahrungs⸗Tabelle berechnet werden. Der Diebswald ferner Abrheilung Nro. 2. 63 Mergen 120 Ruthen. Die Lage iſt eben. Der Boden iſt gut, nämlich 84 22 2 B2. 9 8 S — 1 C So . Der Beſtand ſind Fichten von 20 Jahren. Der größte Theil iſt mit einzelnen Vir⸗ ken vermiſcht und allerwärts in vollkommenem Schluſſe. Der kleinere Theil hingegen iſt mit kleinen birkenen Hörſten vermengt, und hat mehrere kleine Blößen. Nach der allgemeinen Vorſchrift.— Abtrieb in der 3ten Periode, weil es zi Gleichſtellung des periodiſchen Ertrages nöthig ſeyn wird. Die Blößen ſind zu klein und der Holzbeſtand iſt ſchon zu hoch, als daß eine Cullur möglich oder von Nutzen ſeyn könnte. Keine, Ueber . ℳ tehm aen zu licht wunden 1 8 Ä 20 Naha on 5. rtäaha dde autgaiint 4 der voihn mit rher 1 der großte Theili 8 alti ſuſſe. Der klinen Kelh rere kleite bühn. in det dun 3 Kil wird.. t ſtenau ſe,9 w cnt Ueber die Unterabthei⸗ lungen und Taxations⸗ Methode. Periodiſcher Ertrag. Größe. Lage. Boden. Beſtand. Bewirth⸗ ſchaftung. Tapations Manual. Auch in dieſer Abtheilung hat man 2 Unterabtheilungen nöthig gefunden⸗ a)= 25 Morgen 40 Ruthen b)— 33—— 80 — Die Unterabtheilung a hat 3 ½ Morgen Blöße, und 2 Morgen köͤnnen für die kleinen birkenen Höͤrſte gerechnet werden.— 1 4 Der beſtandene Theil wird im 40 jährigen Alter den völligen Plänternutzungs Ertrag liefern, der zum Theile in Birkenholz beſtehen wird.— Im 60 jährigen Alter wird der beſtandene Theil die volle Plänternutzung ebenfalls abwerfen;— es werden aber als⸗ dann alle Birken weggenemmen werden müſſen, weil ſie das Fichtenholz übergipfelt ha⸗ hen wird.— In der Felge werden von 20 Morgen die gewöhnlichen Plänternutzungen und die Hauptnutzung zu beziehen ſeyn. Die Unterabtheilung b hat gar keine Blößen, und wird den erfahrungs⸗ mäßigen Holzertrag von Periode zu Periode geben. Nach der erſten Durchelänterung wird der Beſtand ſchon reiner Fichtenort ſeyn. Der Finkenwald. Abtheilung Nro. 1. 49 Morgen 120 Ruthen. Die Lage iſt etwas hoch, aber doch faſt eben. Der Boden iſt mittelmäßig, näͤmlich 43 8 Der Beſtand ſind Fichten von 70 Jahren, die der Frevel ſehr lückigt gemacht hat. Die unterdrückten Stämme müſſen bald ausgepläntert— und die ganze Abtheilung muß in der zweyten Hälfte der 1ten Periode abgetrieben und verjüngt werden. ₰ Cu l⸗ 168 Cultur. Gerecht⸗ ſame. Ueber die Unterab⸗ theilungen und Taxa⸗ tions⸗Me⸗ thode. Größe. Lage. Boden. Beſtand. Bewirth⸗ ſchaftung. Cultur. Gerecht⸗ ſame. Keine. Keine. Dieſer Beſtand iſt durch mehrere Probemorgen unterſucht worden. Unterabtheilungen waren nicht anzubringen. Das generelle Reſultat dieſer Unterſuchung iſt in der ſpeciellen Beſtands, Tohel aufgezeichnet, und nach dieſem kann der Ertrag berechnet werden. Der Finkenwald ferner Abtheilung Nro, 2. 27 Morgen 120 Ruthen. Die Lage iſt hoch und eben. Der Boden iſt gut, naͤmlich ——— 4 8 5⸗ 4 X .F..xX — 8222— —— 9080 ˙ 4 àS05 0 Der Beſtand ſiud Fichten von 36 Jahren, die ganz vollkommen gedrungen ſtehen. Bey der vor einigen Jahren vorgenommenen Durchplänterung ſind zu viele unter drückte Stangen ſtehen geblieben. Dieſe müſſen demnächſt nachgeholt werden.— Uebii⸗ gens iſt dieſe Abtheilung nach der allgemeinen Vorſchrift zu bewirthſchaften, und ſſ Gemäßheit des vorläuſigen Wirthſchaftsplanes in der 2ten Periode abzutreiben. Keine. . Keine. Ueber ſgĩ msu⅜—f Taxations⸗Manual. 169 Ueber die Es waren keine Unterabtheilungen noͤthig.— Der Ertrag der erſten Plänternutzung Uuerab⸗ ini robeplätze gefunden worden theilungen iſt durch einige Probeplätze gef. nnſi a, und Taxa⸗ etſat ah. tions⸗Me⸗ 4 1äh thode.. Periodi⸗ Bey der erſten Durchplänterung wird der Morgen noch 100 Wellen liefern— bey in d face s ſcher Er⸗ allen übrigen aber und bey der Haubarkeit den vollen Ertrag geben. 4 Sua tra derechaet vagn. rag. nann. —— 8 . Die Sang. ferntt 5 Abtheilung Nro. 1.— Größe. 234 Morgen— Ruthen. V Lage. Die Lage iſt etwas hoch und nach Süd⸗Weſt ſanft ablaufend. Boden. Der Boden iſt gut, nämlich = 60o Beſtand. Der dominirende Beſtand ſind Buchen von 50 bis 60 Jahren. An einigen Orten ſind eben ſo alte Eichen beygemiſcht— auf andern Stellen aber ſind die Buchen mit Hörſten von eben ſo alten Eichen vermengt. Ueberall aber iſt der Beſtand durch leere Stellen unterbrochen. Auch findet man auf dieſer Abtheilung viele mittelwaͤchſige und gan welknna zmuſ überſtaͤndige Eichen und alte Buchen.—. Bewirth⸗ In der erſten Periode iſt das hier und da befindliche unterdrückte Holz auszupläͤn⸗ tern; die alten Eichen und Buchen aber ſind bis in die 2te Periode, in welcher der ganze Beſtand— nach Maaßgabe des vorläuſigen Wirthſchaftsplanes— zum Abtriebe kömmt, zu verſchonen, und von den ſchönſten, jetzt 50 bis 60 jährigen, Eichen ſind auf jedem Morgen 8 Stämme beym Abtriebe des jetzigen Buchenbeſtandes lberzuhalten; die größe⸗ ren Hörſte von Eichen hingegen müſſen wie die reinen Eichwaldungen bewirthſchaftet, und ihre Hauptbenutzung muß in die 6te Periode verſchoben werden. Durtslintern dün arriuhs. emnächſt mtgſot 16 Vorſchrift zu bmwi An, der 2tin Paiidde 1 2 Cul⸗ 176 Cultur. Gerecht⸗ ſame. Ueber die Unterab⸗ theilungen und Taxa⸗ tions⸗Me⸗ thode. Periodiſcher Ertrag. Anhang. Keine. Keine. Zur Unterſuchung des Holzbeſtandes auf dieſer Abtheilung hat man bey'm alteren Holze das Auszählen und bey'm jüngeren die Probemorgen gewählt, und das Ganze in 3 Unterabtheilungen gebracht, näͤmlich a) 54 Morgen 40 Ruthen. b)=— 55— 30— c)— 2— 4— — — — — Die Unterabtheilung a hat 4 Morgen 40 Ruthen Blöße— die ührigen 50 Morgen ſind mit Buchen und Eichen von 60 Jahren, Horſtweiſe vollkommen gut heſtanden. Die Eichenhörſte betragen x der ganzen beſtandenen Fläche. Da ſowohl der Buchen⸗ als Eichenbeſtand vollkommen iſt, ſo kann der Ertrag eines jeden nach der Erfahrungs⸗Tabelle angeſetzt werden. Die Unterabtheilung b hat 2 Morgen 80 Ruthen Blöße, und auch der übrige Theil iſt nur unvollkommen beſtanden. Es ſtehen hier Buchen von 5o bis 60 Jahren, die mit einzelnen alten überſtändigen Eichen und Buchen und mit menigen mittelwächſigen und auch 60 jährigen Eichen vermiſcht ſind. Nach angeſtellter Unterſuchung hat jede alte Eiche 3 Quadrat⸗Ruthen und jede alte Buche 4 Quadrat⸗Ruthen völlig verdämmt. Die wirklich beſtandene Fläche, die man alſo zu 50 Morgen rechnen kann, hatte, im Durchſchnitte genemmen, auf einem Morgen: A) Buchen von 50 bis 60 Jahren a.) 150 St.— à 7 Cub. Sch. 2.) 180 St.— à 3 Cub. Sch. 3.) 430 St.— à ¾ Cub. Sch. 4.) 25 Stücke Wellen von ganz geringem Holze. B) Eichen von 50 bis 60 Jahren 2 Stämme— à 6 Cub. Sch. Nach dieſen und den in der ſpeciellen Beſtands⸗Tabelle enthaltenen Re⸗ fultaten läßt ſich der periodiſche Ertrag mit Hilfe der Erfahrungs⸗Tabelle berechlen. Die V V uhehe 1 atha habanta s nenn mg 1 40 Ruthn d ⸗ tin Jahren, Hnan A ing n deſtandenn pil tgen kam da En, an 30 Ruthen d0 A 8 ſtehen hir du f m Eichen und dazeſ Ku ſcht ſind. iche 3 Quadnt, h he wirklich rckun 8 Durthſchnitte gen un ue 60 Jahten V geringem helt. 30 Jahten ſtonds, dab 91 3u der Eſißas Web 26 Mergen als wirklich mit jungem Holze beſtandene Fläche übrig, wovon 8 Me Taxations⸗Manual. Die Unterabtheilung c hat 2 Morgen 40 Ruthen Blöße. Der beſtandene Theil iſt zur Hälfte mit Buchen von 60 Jahren und zur Hälfte mit Buchen von 30 Jahren bewachſen, in welchen mehrere buchene Maldeechſe oder übergehaltene alte Bu⸗ chen einzeln umher ſiehen. Jeder alte Buchbaum hat 4 Quadrat⸗Ruthen verdäabet. und es bleiben daher nur rgen mit 6o jährigem und 8 Morgen mit 30 jährigem Holze bewachſen ſind.— Die 60 jäh⸗ rigen Hörſte ſind jetzt weniger vollkommen beſtanden, als die Zo jährigen; dieſe werden in der Folge aber eben ſo ſehr verdämmt werden, Als jene. 4 Nach angeſtellten Verſuchen geehen bebr auf Unen Meezen Beſtandener Rüüche 3 6o jährigen Holze:. 2.) 234 St.— à 6 Cub. Sch. 2.) 200 St.— à 23 Cub. Sch. 3.) 50 St.— à 1 ¾ Cub. Sch. Der 30 jährige Beſtand hingegen iſt jetzt vollkommen. Nach dieſen und den in der ſpeciellen Beſtands. Tabelle aufgeſeichneten Re⸗ ſultaten laͤßt ſich der periodiſche Ertrag dieſer Unterab theilung leich berechnen. Di e Sang. Abtheilung Nro, 2. 44 Mergen 80 Nuntyen. Die Lage iſt faſt eben. 1 1 Der Boden iſt gut, näͤmlich — 02— c0CONSS 8 0.O OZSS ————- Bewirth⸗ ſchaftung. Cultur. Gerecht⸗ ſame. Ueber die Unterab⸗ theilungen und Taxa⸗ tions⸗Me⸗ thode. Periodiſcher Ertrag. Größe. Lage. Boden. bis 30 Jahren untermengt.— durchpläntert; der jüngere aber iſt nicht vollkommen, und hat durch das zu lange ver⸗ ſchebene und zugleich unvorſichtige Herausnehmen der alten Saameneichen viele leere Stellen erhalten.— ———— Anhang. Der Beſtand ſind Eichen von 50 bis 60 Jahren, mit eichenen Höͤrſten von 20 Der ältere Veſtand iſt vollkommen und noch nicht Nach der generellen Vorſchrift.— Abtrieh in der 5ten Periode. Es iſt keine mit Vortheil anzubringen. Keine. 5 21 Es konnten keine Unterabtheilungen gemacht werden. nuz Nach genauer Beſichtigung iſt dieſe Abtheilung auf folgende Art beuttheilt worden: lx a⸗ a) Die Blößen betragen 4 Morgen 80 Ruthen. b) Die 50 dis 60 jährigen Hörſte 30 c) Die 2o bis 30 jährigen Hörſte 1˙·——— üiſcher ——— Die unter b verzeichneten 30 Morgen werden den erfahrungsmäßigen Ertrag eines vollkommenen Beſtandes liefern; die unter c verzeichneten 10 Morgen aber werden im 6o jährigen Alter nur ½ Ertrag, im 90 jährigen Alter halben Ertrag, im 122o0 jährigen Alter 3 Ertrag und nachher vollen Ertrag liefern. Die San g. Abtheilung Nro. 5. 20 Morgen 40 Ruthen. Die Lage iſt nach Süden etwas abhängend. Der Boden iſt mittelmäßig, nämlich — 6 o 0 X 0 „. X O0S88 0O070oO Nann. — dn, mit i 3 1 nd it d ulkan 2 inmn d ud dud a. lae mn am e 4 14 t h dn 2 n. werden. g auf folgen M wca. ¹ Morgen de un 9—— 1— ——— n den erfehrugm astn geichatten 12 Nnß o. Alter halhen lij 15 1 2 nah i Beſtand. Bewirth⸗ ſchaftung. Cultur. Gerecht⸗ ſame. Ueber die Unterab⸗ theilungen und Taxa⸗ tions⸗Me⸗ thode. Periodiſcher Ertrag. Größe. Lage. Boden. Beſtand. Taratione⸗Manual.— 275 Der Beſtand ſind Eichen von 110 bis 120 Jahren mit eben ſo alten Buchen ein⸗ zeln vermiſcht.— Wegen des nicht gehoͤrig dichten Schluſſes iſt hier viel Haſelgebü ſch angewachſen. I K f. 0h n CAisi es Dieſe Abtheilung iſt in der 2ten Periode abzutreiben, und ein neuer Eichen⸗ und Buchenbeſtand zu erziehen, weil die Qualität des Bodens keine läͤngere Ueberhaltung geſtattet. Keine. Keine. Der Beſtand iſt durch Auszählen taxirt worden. Die Reſultate enthält die ſpe⸗ cielle Beſtands⸗Tabele. 3 Bis zum Abtriebe keiner. Die Säan 9. abchelung Nro. 4. 23 Morgen 40 Ruthen⸗. Die Lage iſt faſt eben. Der Boden fällt zwiſchen gut und mittelmaͤßig, naͤmlich —— *— N8O0S— 860— 800 O27 ooo 60 XXX 0 G 4 1214 an Anhang. Cultur. Da dieſe Blöße am Eichenbeſtande liegt, ſo wird es rathſam, ſir in der aten Pe⸗ V 5 riode mit Eichen, durch Beſaamung, in Beſtand zu bringen. Die Gemeinde Hochheim hat ſich ſchon erboten, dieſe Holzeultur unentgeltlich zu 4 verrichten, wenn man ihr erlauben will, dieſe Blöße zwey Jahre lang zur Frucht⸗ I erziehung zu benutzen. 1 Ah 281 Abtheilung Nro. 5. Größe. 18 Morgen 30 Ruthen. Lage. Die Lage iſt nach Mittag ſehr ſanft ablaufend. Boden. Der Boden iſt gut, nämlich Aui —— ——ÿ— 2 4 4—₰ ο N O0UO7S0SS Beſtand. Ddiieſe Abtheilung iſt Blöße. Cultur. Im Laufe der ꝛten Periode kann dieſe Blöße, wie die Abtheilung Nro. 4., mit Eichen in Beſtand gebracht werden. Man kénnte ſie zwar auch zur Cultur mit Buchen und Eichen beſtimmen; doch würde alsdann der Beſtand mit dem übrigen ſ Buchenbeſtande in dieſem Diſtrikte in der 2ten Periode noch nicht können abgetrieben 9 werden. Durch die Cultur mit Eichen wird es aber möglich, den zu erziehenden Be⸗ 3 ſtand, als geringhaubar, mit dem Beſtande der Abtheilung Nro. 2. einſt zugleich abzuholzen.. 7 ei nahſin, 1 Taxations⸗Manual. 175 . 2 da V 1 n. Der Dianenberg. iſt Haa nthitt, a9, ugh 4 41 u Größe. 201 Morgen 80 Nuthen. V Lage. Die Lage iſt nach allen Seiten, nur nicht nach Norden und Oſten, ſtark ühängend⸗ — Boden. Der Boden von 93 Morgen 120 Ruthen iſt gut, und von 107 Morgen 120 Ruthen mittelmäßig.— Wo er gut iſt, ent⸗ haͤlt derſelbe: 1 —.— ¹ X 6 X 8858— Joe 3 0O3270SS Wo er aber mittelmäßig iſt:. . 8 O0O0/SS 00 O/SOSS 0C00XXX SSDS 000XOOOSS — 3 3— Beſtand. Der Beſtand ſind Buchen von 50 bis 60 Jahren. Nur Platzweiſe iſt dieſer Be⸗ ſtand vollkommen; großentheils aber iſt er unvollkommen. Er enthält viele kleine leere Stellen, die nicht mehr cultivirt werden können.— Auch findet man in dieſem , wis die Uhel 290 Diſtrikte mehrere 120 jährige, 180 jährige und ältere Eichen. 4 ſ al a Cul—..„:..„ ſ 1 önnte ſie 2 4 Bewirth⸗ Die ganz alten Eichen müſſen im Laufe der uten Periode benutzt— die jetzt 120 tsdann det dſinf nm ſchaftung. jährigen aber bis in die 2te Periode übergehalten werden.— In der uten Periode Periede nach ſitt un ahhes. iſt der Buchenbeſtand von dem hier und da vorfindlichen unterdrückten Stangenholze zu befreyen, und in der 2ten Periode der Beſtand, mit Verſchonung der ſchönſten Eichen, abzutreiben und zu verjüngen. aber moglich, d enmn jemen der Jüthelunz I d Cultur. Keine. — Gerecht⸗ Keine. 4 ſame. 176 Ueber die Unterab⸗ theilungen und Taxa⸗ tions⸗Me⸗ thode. Periodiſcher Ertrag. Ruthen an Blößen. Anhang, Dieſer Beſtand iſt in zwey Unterabtheilungen gebracht worden. a)—= 93 Morgen 120 Ruthen, b)= 107 Mergen 120 Ruthen. Die Unterabtheilung a, werinn der Boden gut iſt, hat 3 Morgen 120 Die übrige Flaͤche iſt Horſtweiſe ſo beſtanden, daß, alſo 30 Morgen, von den Hörſten 50 jaͤhriges und 3derſelben, alſo 60 Morgen, 60 jaͤhriges Holz enthalten. Ven den 50 jahrigen Hörſten hat ein Drittheil, alſo 10 Morgen, und von den 6o jährigen Hörſten hat die Hälfte, alſo 30 Morgen, vollkommenen Beſtand.— Nach angeſtellten Unterſuchungen und Vergleichung mehrerer Prebeflächen, ſiehen auf einem Morgen 1.) Von dem unvollkommenen 5ojährigen Beſtande: A) Buchen 1.) 210 Stämme à 6 Cub. Sch. 2.) 194——— à 2ꝛ ½ C. S. 2.) Von dem unvollkommenen 60jährigen Beſtande: - A) Buchen 1.) 196 Stämme à 8 Cub. Sch. 2.) 120—— à 3 C. S. 3.) 240——— à 1 ¾ C. S 1 2 Rach den angegebenen Reſultaten läßt ſich nun der periodiſche Ertrag berechnen. . Die Unterabtheilung b, worinn der Boden mittelmäßig iſt, hat 7 Morgen 120 Ruthen Blöße. Die übrige Fläche iſt mit Buchen von 60 Jahren unvollkommen beſtanden.— Auch fand man auf dieſer Unterabtheilung mehrere Eichen von 120 und 180 jahrigem Alter, die ausgezählt, und in der ſpeciellen Beſtands⸗Tabelle verzeichnet worden ſind. Auſſer den alten Eichen hatte ein Probemorgen, im Durchſchnitte genommen, Buchen 1.) 130 Stämme, jeden à 6 Cub. Sch. und 2.) 150 à 2 ꝝ½ C. S. ———ü„ ₰ 1 daht mein. Jden g ſt V Mera waſſe ſe deinden 8 4 ſelden, ale ei, 66 hat ein Diithal 1 110 e, alſe 30 3 Klh 1 ſchung mhretn„8in, bojaͤhrigen! W bojihtihen ade en V S. S. un der peridiſht ratie Boden uiiaui 11t7 Buchen den bd. menutk. abtheilung mehten Wiutk er ſbeeialle d a rgen, in dusn 3rſtti en 6 GRb. Sc. un 21 6. 6. Taxations⸗Manuaſ. 14277 Der Buchenhain. Abtheilung Nro. 1. Größe. 207 Morgen 40 Ruthen. 8 8 Lage. Die Lage iſt hoch, aber faſt hen..— Boden. Der Boden iſt gut, nämlich S —— —— Beſtand. Der Beſtand ſind Buchen von 20 bis 30 Jahren mir eben ſo alten Eichen vermiſcht. Bewirth⸗ Nach der allgemeinen Vorſchrift. Wegen der Gleichheit des periodiſchen Ertrages iſt ſchaftung. dieſe Abtheilung ſchon an der Sten Periode abzutreiben. Cultur. Es iſt keine mehr anzubringen. Gerechtſame. Keine. Dieſer Beſtand iſt in 2 Unterabtheilungen zerfaͤllt worden⸗ Ueber die 4hena. 4)=z ö 118 Morgen— Ruthen, hen lungen 2 1— und Taxa⸗ b)— 39 Morgen 40 Ruthen. tions: Me⸗ Von der Unterabtheilung a ſind 200 Morgen ganz vollkommen beſtanden: thode. 18 Morgen aber werden im 60 jährigen Alter nur die Halfte, und im 90 jährigen nur Ertrages liefern, nachher aber vollkommen ſeyn. 3 des gewöhnlichen Plänterholz⸗ chſchnitte genommen, 4 dominirende 3oſährige Auf jedem Meegen ſtehen, im Dur Eichen. Voͤn der Unterabtheilung b müſſen für kleine leere Stellen 3 ½ Morgen abgerechnet werden. Der Reſt iſt ganz vollkommen, doch findet man hier keine Eichen. * Größe. Lage. Boden. Beſtand. Bewirth⸗ ſchaftu ng. Cultur. Gerecht⸗ ſame. Ueber die Unterab⸗ theilungen und Taxa⸗ tions⸗Me⸗ thode. Periodiſcher Ertrag. Anhang. Deir Buchenhain. Abtheilung Nro, 2, 39 Morgen 120 Ruthen. Die Lage iſt hoch, aber faſt eben. Der Boden iſt gut, nämlich ——— B8eSe— ö8=ͤ— 68 0 880 Der Beſtand ſind Fichten von 90 bis 120 Jahren, mit Fichtenhörſten von 30 jäh⸗ rigem Alter untermengt. Der alte Beſtand iſt eben ſo wenig vollkommen, als der junge. Dieſe Abtheilung iſt zum Abtriebe in der aten Periode beſtimmt. Keine. Keine. Die 3o jährigen Hörſte konnten nicht beſonders gemeſſen werden. Nach dem Augen⸗ maaße zu urtheilen, kann man annehmen: a) An 3o jährigen Hörſten. 4 4 Morgen— Ruthen b) An mit altem Holze beſtandener Fläche 35— 1220—— Der alte Beſtand iſt durch Auszählen taxirt worden. Die Reſultate davon ſtehen in der ſpeciellen Beſtands⸗Tabelle. Der 30 jahrige Beſtand hingegen wurde durch Probeflachen unterſucht. Es fanden ſich auf einem Morgen a.) 340 Stämme à 2½ Cub. Sch. 2.) 300— à ½ C. S. 3.) Ein hundert Wellen an ganz geringen Stangen. anth⸗ aung. ſasghe, 1 Tapations⸗Manual. Der Oberwald. Größe. 238 Morgen 120 Ruthen. 11 Lage, Dieſer Diſtrikt hat zum Theile eine ebene, zum Theile aber eine nah Nord⸗ 05 ſtark abhängende Lage. 1 Boden. Der Boden iſt überall ſehr gut, nämlich 7A. X ₰ S8S N , S8NSSS Beſtand. Der Beſtand ſind Buchen von 4 bis 20 Jahren, mit einzelnen eben ſo alten Eichen hum Mne vermiſcht. Er iſt größten Theils ſchon jetzt vollkommen, und wird es ſehr bald überall ſe u du P3 werden. Ein Theil von dieſem Diſtrikte ſteht gegenwärtig im Licht⸗ und Abtriebs⸗ Tehs.:21. 4 4 blhun d hin ſchlage, der aus 110⸗ bis 150 jährigen Buchen und aus 119 jährigen und überſtändi⸗ Peniode döimn, gen Elchen vermiſcht iſt. 1 Bewirth⸗ Die alten Buchen und überſtändigen Eichen ſind in der iten Periode, ſo bald ſchaftung. es nöthig iſt, wegzunehmen, die jetzt 210 ſährigen Eichen aber ſind bis in die 3te Periode überzuhalten. In der äten Periode kömmt dieſer Diſtrikt zum Abtriebe, und es ſind alsdann pro Morgen 4 der ſchönſten von den jezt jungen Eichen für die zweyte Umtriebszeit zgemeſſen wadn m. überzuhalten. Cultur. Es wird weiter keine künſtliche Cultur nöthig werden, als an einigen Orten eine Unterhackung von Eicheln.. Gerechtſame. Keine. Ueber die Das ältere Holz iſt durch Auszahlen karirt und in die ſpecielle Be⸗ . mmn— th läche 5— I 04 taxirt werhen 4 Pean Unter ab⸗ ſtands⸗Tabelle getragen worden. le. Der zoſähie 1 an h rhee une Zur Beurtheilung des jungen Beſtandes aber ſind zwey Unt⸗rabtheilungen gemacht tions⸗Me⸗ werden. thode. 2)— 87 Morgen 30 Ruthen. 814. 25 G. b)— 15— 40— B 1 Sch.. Auf der Unterabtheilung a hat der Beſtand ein Alter von 10 bis 20 3. Jahren erreicht, und es ſtehen auf derſelben gar keine älteren Stämme. zauz geringen Stun Auf der Unterabtheilung b aber iſt der Beſtand A bis 10 jährig, und in demſel e nden ſich die älteren Buchen und Eichen, die in der ſp eciellen Be⸗ ſtands⸗Tabelle verzeichnet ſind.— 3 2 Der ————————————— -- Anhang. Der Bockskopf. Größe. Dieſer Diſtrikt enthalt 46 Morgen 40 Ruthen. h. V* Lage. Er iſt nach Süben und Weſten ſtark abhängend. d Boden. Der Beoden von 46 Morgen o Ruthen iſt gut und von pA Z a00 Morgen— Ruthen ſehr mittelmäßig. Wo der Boden gut iſt, enthält er: b— ½ o fa 6.6 9—8009 Ceoe 7 0S nnth.— Wo er aber ſehr mittelmäßig iſt: ſung.) —.— t OO7 8S0S 00 G XNN SOOS Gn. 60O0 0RSS O& - Deſtand. Der Beſtand ſind Buchen von 120 bis 160 Jahren.— Ein Theil von dieſem tſame Diſtrikte hat ſchon die Stellung eines Dunkelſchlages, aber noch keine Beſaamung; 1 der Reſt iſt noch nicht angehauen.„ Bewirth⸗ Der noch nicht durchplänterte Theil muß demnächſt von unterdrücktem Holze befreyet, hunn ſchaftung. und der ganze Diſtrikt in der 1ten Periode verjüngt werden. un Eultur⸗ Diejenigen Stellen im Dunkelſchlage, worauf wegen des zu lichten Standes der 8 Buchen, vieles Unkraut gewachſen iſt, müſſen beym nächſten Saamenjahre verwundet üiſche werden ꝛc. 1 Gerechtſame. Keine. Ueber die Zur Aufnahme des Beſtandes ſind zwey Unterabtheilungen gemacht worden. Unterab⸗— 6 Morger 8. Dun K veh theilungen 2)— 4 korgen 40 Ruthen. Dies iſt der Dunkelſchlag. und Taxa⸗ b)= 100 Morgen— Ruthen. Der ſtehende Ort. tions⸗. 3 42„ 2—„ 1 shode, Me⸗ In beyden hat man die größeren Stämme gezählt; in der Unterabtheilung b aber ßind die unterdrückten Stämme durch einige Probeſlächen taxirt worden. zut und dt hr nitulnazn. 160 Jahren.- 1 kelſchlages, ün 8:8 demnächſt den miae W45, rjuͤngt vanen orauf weym ds u cd Ein en beyn nichin Ei an h Interubthelunzun ze a ennm Dies ii dr Dutt 822 Der ſthende n n b jeiltn e gezihl⸗ zrden. P*tfi6 g! — Unterab⸗ Taxations⸗Manual. Die Geraͤben. 1e Größe. 53 Morgen— Ruthen. Lage. Nach Weſten etwas abhängend. 5 Boden⸗ Der Boden iſt gut, nämlich X. 2 ⸗ 9S Oe0 7— 800 5 00 7 88S Beſtand. Der Beſtand ſind Buchen von 90 Jahren. Bewirth⸗ Dieſer Diſtrikt, welcher die letzte Plänterung ſchon erhalten hat, iſt in der aten ſchaftung. Periede abzutreiben. Sollte es aber nöthig ſeyn, ſo kann er auch mit Vortheil bis in die 2te Periode übergehalten werden⸗ 4 Cultur⸗ Jetzt keine. Beym Abtriebe ſind, der allgemeinen Verordnung gemäͤß, in den Lichtſchlag Eicheln unterzuhacken. Gerechtſame. Keine. Ueber die Dieſer Beſtand iſt durch Probemorgen unterſucht worden. Das Reſultat davon iſt 1„T 1 iuden.— theitungen in der ſpeciellen Beſtands⸗Tabelle zu ſinden und Taxa⸗ tions⸗Me⸗ thode.* Periodiſcher Auſſer dem gegenwärtigen Beſtande würde dieſer Diſtrikt in der Folge den erfah⸗ Ertrag. rungsmäßigen Ertrag liefern, wenn der Frevel hier nicht ſehr ſtark wäre. Beym An⸗ ſatze der Plänternutzungen muß darauf Rückſicht genommen werden. II.) ——— ₰— — — 1 “ 3— Anhang. II.) Bemerkungen uͤber die Niederwaldungen. ——— Allzemeine Anmerkung. Die herrſchaftlichen Niederwaldungen in dieſem Forſte, dem Donnerberg und Rehberg, beſtehen, waren bisher nur in 4 Schläge abgetheilt, wovon jeder⸗ wenn er 25 bis 3o jähriges Holz enthielt, abgetrieben wurde. Dieſe Einrichtung ſoll nach der Verfügung der Tarations⸗Direction künftig nicht mehr ſtatt finden. Es ſoll vielmehr von dieſen Nieder⸗ waldungen jährlich ein Schlag gehauen, und die ganze, mit Niederwald bewachſe 30 Schläge abgetheilt werden, wovon jeder, wenn der Beſtand derein wird, in Rückſicht auf das Productions⸗Verm Stande iſt. In Gemäßheit dieſer Beſtimmung hat man zuerſt, nach Hartig's Anleitung(vid. Seite 158. im erſten Theile), den Boden unterſucht und darnach die beyliegende Terrain⸗Karte Nro. a. gezeichnet.— Hierauf hat man, nach Maasgabe des Productions⸗Vermögens, das in der Erfahrungs⸗Tabelle H aus⸗ gedruͤckt iſt, die Schlageintheilung gemacht, und endlich hat man den gegenwärtigen Beſtand in jeder Hauptabtheilung genau unterſucht, um den Ertrag dieſer ſehr verſchieden beſtandenen Niederwaldungen für die erſte und zweyte Umtriebszeit und auch für alle folgende Umtriebe, berechnen zu können. welche in zwey Diſtrikten, naͤmlich ne, Fläche in ſt allenthalben vollkommen ſeyn ögen des Bodens, gleichen Holzertrag zu liefern im Bey Unterſuchung dieſer Niederwaldungen ſind folgende Bemerkungen gemacht worden: Der Donnerberg. Abtheilung Nro. 1. Groͤße. Dieſe Abtheilung enthält oo Morgen— Ruthen. Lage. Sie hat eine nach Süden und Weſten ſtark abhängende Lage. Boden. 56 Morgen haben guten Boden, 17—— mittel Boden, 17—— ſchlechten Boden. Beſtand. Der Beſtand ſind birkene, eichene, ren. Man kann ihn allenthalben für kann der Beſtand bis zum 2 Bewirihſch. Wie gewöhnlich. Cultur. Alsbald nach dem nächſten Abtriebe muß auf die leeren Stellen eine Quantität Eicheln untergehackt, Hainbuchenſaamen eingeſtreuet und die erforderliche Anzahl ſtarker Birken, zur Bewirkung ihrer natürlichen Fortpflanzung, ſtehen gelaſſen werden. aſpene und ſaalweidene Ausſchläge von 25 Jah⸗ mittelmäaßig anſprechen. Durch Cultur ten Abtriebe vollkommen werden. Ge⸗ aitattk ilſae Müeln h 5½ nn oh 4 K 1* i 9* la 11 ns 40 — 4 3„ N 1 kor ß. 2 Jla. 4 die Un⸗ 4. thei⸗ d. x. 1* 9— ne iederua 1 g.. * d ſſte welc in ſna i 6 . in 4 Etſän An Dieſe Eniihung 1 3 1d Es ſell nin 10 R mit Naderna 2 8 ¹ 8 und dereinſt dlent n lin dens, glaichen 4 ah Hartigs Auleütu V b i da de Terrain, Kan N. n das in der Efn B dn man den gezmnin rſtu verſchieden eiede 1 du Umtriebe, bnt aAnnA zmerkungen gematt 42: erg. Ruthen. 3 abhängende dig. und ſaalweidene 1 8 and telmaͤßig anpuch dun mmen werden. . auf die keunn Su 3 4 reuet und die eferdg KAnzan a G Fr erden flanzung, ſihen 909r Tarations⸗Manual. 185 Gerechtſame. Keine.— Ueber die Un⸗ Da man den Holzbeſtand allenthalben mittelmäßig fand, und in Ruͤckſicht auf Bo⸗ terabthei⸗ den, bey der Aufnahme der Terrain⸗Karte ſchon die nöthigen Abtheilungen ge⸗ lungen ꝛc. macht worden ſind; ſo war weiter keine Abtheilung erforderlich. Periodiſcher Beym Anſatze des Holzertrages, welchen dieſe Abtheilung in der iten Perisde oder Ertrag. Umtriebszeit liefern wird, kann der Beſtand allenthalben als mittelmäßig berech⸗ net— für die zweyte Umtriebszeit aber als gut in Anſchlag gebracht werden.— Da aber dieſe Abtheilung g ganze Schläge und einen kleinen Theil des 10ten Schlages ent⸗ halt, die jetzt alle 25 jährigen Beſtand haben; ſo wird, weil kein älteres Holz da iſt, in den nächſten Jahren jüngeres und nachher eine Zeit lang älteres Holz, als 30 jäh⸗ riges, gehauen werden, und folglich im erſten Falle weniger und im andern Falle mehr Holz erfolgen, als die Erfahrungs⸗Tabelle angiebt.— Es wird daher der Holzertrag eines jeden Schlages nach dem Alter, das er hat, wenn er zum Abtriebe kömmt, berechnet, und durch Zuſammenziehung des auf ſolche Art berechneten Er⸗ trages aller 9 Schläge der Ertrag dieſer ganzen Abtheilung gefunden werden muſſen. Der Donnerberg. Abtheilung Nro. 2. Größe. Dieſe Abtheilung enthält 61 Morgen.— Lage. Sie iſt nach Mittag ſtark abhängend. Boden. 23 Morgen haben guten Boden, 33——— ſchlechten Boden. Beſtand. Der Beſtand ſind Ausſchläge von Birken, Eichen, Aſpen und Saalweiden, die ein 18 jaͤhriges Alter haben. Jetzt iſt er zwiſchen mittelmäßig und ſchlecht anzuſprechen; durch Cultur kann er aber bis zum zweyten Abtriebe gut werden. 1 Bewirthſch. Wie gewöhnlich. Cultur. Wie bey der Abtheilung No. 1.- Gerechtſame. Keine. Da der Holzbeſtand allenthalben gleich iſt, und die oben angegebene Verſchiedenheit des Bodens aus der Terrain⸗Karte erſehen werden konnte; ſo ſind weiter keine Abtheilungen nöthig gefunden worden. Der Holzertrag der 6 ganzen Schlaͤge, welche dieſe Abtheilung enthaͤlt, muß nach Ueber die Un⸗ terabthei⸗ lungen we. Periodiſcher Ertrag. Maaßgabe der bey der erſten Ahtheilung gemachten Bemerkung berechnet und angeſetzt werden. — —— ———— dea 1 Anhang. — Der Rehberg. Abtheilung No, I. Größe. Dieſe Abtheilung enthält 93 Morgen. 1 Lage. Sie iſt nach Mittag ſtark abhängend. 26 Morgen haben guten Boden, e n⸗. S. Bod 16—,—— mittel Boden, 51——— ſchlechten Boden. Beſtand. Der Beſtand ſind birkene und eichene Stockausſchläge von 12 Jahren, die aber wegen des hohen Alters der Stöcke ſehr unkräftig ſind. Jetzt iſt dieſer Beſtand ſchlecht, bis zum zweyten Abtriebe wird er aber wenigſtens, mittelmäßig, und bis zum dritten Abtriebe gut werden, wenn man die gehörigen Mit⸗ zl. tel zur Cultur anwenden will. Bewirthſch. Wie gewoͤhnlich.— Cultur. Wie bey der Abtheilung Nro. 1. im Donnerberge. Kei Gerechtſame. Keine..— Ueber die Un⸗ Der Holzbeſtand iſt allenthalben gleich, und die Verſchiedenheit des Bodens iſt nach terabthes⸗ der Terrain⸗Kaxte angegeben; deßwegen waren weiter keine Abtheilungen nöthig. lungen ꝛc... Periodiſcher Der Holzertrag der 8 Schläge, welche dieſe Abtheilung enthäͤlt, muß ebenfalls ders Ertrag nach Maaßgabe der bey der erſten Abtheilung im Donnerberge gemachten Bemerkung be⸗ me 5. 3 rechnet und angeſetzt werden. rein Der Rehberg. Abtheilung No. 2. Größe. Dieſe Abtheilung enthält 70 Morgen. Lage. Die Lage iſt nach Weſten ſtark abhängend⸗ Boden. 21 Morgen haben guten Boden und 49——— mittelmäßigen Boden. diie Es Beſtand. Der Beſtand ſind birkene, eichene und aſpene Ausſchlaͤge von 4 Jahren. Man kann dieſen Beſtand für gut anſprechen. es: Bewirthſch. Nach der allgemeinen Vorſchrift. Cultur. Keine. Gerechtſame. Keine. Ueber die Un⸗ Der Helzbeſtand iſt allerwärts gleich, und die Verſchiebenheit der Güte des Bodens terabthei⸗ iſt durch die Terrain⸗Karte bekannt worden.— Es war daher weiter keine Abtheilung lungen ꝛc. noͤthig.— Periodiſcher Der Holzertrag der 7 Schläge, welche dieſe Abtheilung enthält, muß ebenfalls Entrag⸗ nach Maaßgabe der bey der Abtheilung Nro. 1. im Donnerherge gemachten Bemerkung unterſucht und berechnet werden. Anhang — 183 . 1 ennoseceseeseeeeseceeseeee-=-eseesoceeeceoessoceCeesow . Anhang kausſchi läg nn 1 n. ig ſind— 4 ur weyten brie r werden, eum n wi huig. E r kl a r uU 1 g de k b 4 B ſ ch ke b u n g nerherge. V des „ne Veneit Ss D i anen b u r g er 3 dor ſt e s. 1 wäiter keine Ächeſ B ni Bedanae n Beſonders in Betreff der darinn vorkommenden Holzertrags⸗ im Donnerberge zen 58 13en Berechnungen, mit Zurüͤckweiſung auf den erſten oder theoretiſchen Theil dieſer Schrift. Zweyte Abtheilung, welche die Erkläͤrung der Holzertrags⸗Berechnungen im erſten Kapitel Aache u N 1 des dritten Abſchnittes der Beſchreibung des Dianen⸗ äha burger Forſtes enthaͤlt. zie de di Pertüejäi 4 E rur aha 1 4 3 muf un Pötheüung 4 ten? „im? Dannanerhe T2 21 a An⸗ Wenn bey den folgenden Holzertrags⸗Berechnungen aus Sobhiaidungen nicht ausdrucklih andere Anhang Anmerkung. Beſtimmungen gemacht ſind; liegen dabey folgende zum Grunde: 1.) 2.) 5.) 4.) 5.) 6.) A) Bey'm Eichenholze. Eine idealiſche Klaffter Bauholz enthaͤlt... Eine Klaffter Scheitholz Eine Klaffter Prügelholz Auf die Klaffter ſind 1ꝛ0 Wellen gerechnet. Bey'm haubaren und geſunden Eichenholze ſind folgende Verhältniſſe angenommen: die Klaffter A0 8 3 Scheitholz Bauholz — Prügelholz— 2 * d 7 100 Cub. Sch. 90 C. S. 75 C. S. Vom Plänterholze, das im 150jäͤhrigen Alter des Beſtandes erfolgt, iſt ½, und von dem, das im 180jährigen Alter des Be⸗ Scheitholz⸗Maſſe zu Bau⸗ und ſtandes erfolgt, ſind 3 Werkholz angenommen. der B) Bey'm Buchenholze. Eine Klaffter Scheitholz Eine Klaffter Prügelholz Auf jede Klaffter aus haubaren Beſtänden ſind 12 Wellen gerechnet. 2 4 4 4 4 Auf jede Klaffter aus Plaͤnterſchlägen ſind 10 Wellen gerechnet. Bey'm haubaren Holze iſt angenommen: der Maſſe zu Scheitholz à 100 Cud. Sch. 7 3 1 8 zu Prügelholz à 75 C. S. 100 Cub. Sch. 90—— 100 Cub. Sch. 75—— e. .[Hai. 4 4 0⁰ .. ſ.. e ſind felgende 2 8 er des Beſendes ein Alter des Be⸗ t zu Dau« und olze, nd 12 Pelln zellen gerechnit⸗ Sch. C) Bey'm Radelholze 1.) Eine dealiſche Klaffter Bauholz enthaͤlt—„ 2.) Eine Klaffter Scheitholz.... 3.) Eine Klaffter Prügelholz. 6... 4) Auf jede Klaffter ſind 10 Wellen gerechnet. 5.) Bey'm haubaren Holze iſt angenommen: 33 Scheithelz, die? Klaffter zu 100 Cub. Sch. 72 Prügelholz,——— zu 75.C. S. 6.) Von dem Scheitholze, das aus haubaren Beſtänden erfolgt, ſind 3 der Maſſe zu Bauholz angerechnet worden.— Bey jüngeren Beſtänden wird das, den Umſtänden nach ſehr ver⸗ ſchiedene, Verhältniß jedesmal beſonders angegeben werden. zur Erklaͤrung der Berechnungen. 167 100 Cub. Sch. — ö ——.y — D 1 e P r a ch r. Bauhz. Scheit Prügel Wellen Klaffter Klaffter Klaffter 100 A) Ueber die Berechnung des Holzertrages aus den Hochwaldungen. Holzertrag der Pracht in der 1ten Periode. (vid. das Taxations⸗Manual in der erſten Abtheilung dieſes Anhanges.) Nadelholz 1.) Aus 50 Morgen den vollen Ertrag, alſo pro Morgen 300 Wellen.——— 150 3 (vid, die Erfahrungs⸗Tabelle E im erſten Theile) 2.) Aus 49 ½ Morgen, jeden à 100 Wellen 4..——— 40 Ite Periode Summa——— 199 In der 2ten Periode. a.) Aus 50 Morgen den vollen Ertrag, alſo pro Morgen 14 Klaffter Prügel und 200 Wellen....—— 700] 100 2.) Aus 49 ¾ Morgen, pro Mergen 3 Klaffter Prügel und 100 Wellen—— 398 49 ¾ 2te Periode Summa—— 1⁰98 1493 . In der Zten Periode. V Aus 99 3 Morgen à— 1795 ½ 798 199 1 Aus 99 3 Mergen. NB.) Weil dieſer Fichtenbeſtand, der jetzt, im Durchſchnitte genommen, à 18 Klaffter Scheit, 3 Klaffter Prügel und 200 Wellen In der 4ten Periode. 7jährig iſt, in der Aten Periede einzig und allein zum Abtriebe kömmt; ſo wird dieſer Beſtand zu Anfang der Aten Periode, im Durchſchnitte genommen, 97 jähriges Holz enthalten, und es wird faſt in der ganzen Aten Periode jüngeres als 120jähriges Holz gehauen werden. Die Ertrags⸗ berechnung iſt daher hier, und allgemein in dieſem Forſte, auf folgende Art gemacht worden.(vid. Seite 247 ꝛc. im erſten Theile dieſer Schrift.) W jeder uuwachſ „ Jahre rermind dwon ſin Mil in Nade amt, ¹ tt völ uchnen m die a duhelz 4 Ae —2 zur Exklaͤrung der Berechnungen. . da S—.————. 5.—— —— 2e 4 Fort ſe ³ un g..C n Lgrhe aeaen Wenen ————— 4—. 1 4 Zu Anfang der äten Period enthaͤlt der Beſtand auf 992 Morzen— 3 4(vid. die Erfahrungs⸗Tabelle Eim Iten Theile)— 8 99 X 150= 14962 St. der iten Claſſe, jeder als 97jährig, à 34 2 C. ST. eKs: Bix, ange.)(vid. Seite 90. im 1ten Theile) 2. 4 99 ½ X 150—= 1406e St. der 2ten Claſſe, jeder als 971aährig, à à 17 ½ C. S. A Sr2nt(„ Dieſe Beſtands⸗Maſſe beträͤgt alſo.. 778⁰24 Cub. Sches 8 b Au c. Und weil jeder St. der 1ten Claſſe künftig 3 C. S. eainchnn Bam. und jeder St. der⸗ aten Claſſe künftig**. C. S. 2 00 echtuns 1 jährlich zuwachſen wird; ſo beträgt die Beesswefe 4. 16e ſe e — im 1ten Jahre der Aten Periode— 14962 C8„ e Summa und die verminderte Zuwach oͤmaſſe bis Ende der 1u 1 4 A 9 Periode—„ 1.... 2, An17 La 89. 3 4 laßfter Summa— 1009955 nd. Sch. aumn 4 64 .. Davon ſind Bauholz— 500006 Eub. Sch... 5000 856 trinn 8 d0 Welmn N.) Weil in dieſer Perisde ſehr 144 180 Jamm viel Nadelholz zum Abtriebe.* 4. kö⸗ mmt⸗ und dislet Deſtan..1 1 ſo acnen wir Daragf⸗ daß.. e ak 4 Ph nur dis angeſetzte Miſſe ls anaut— V ahe verwendet werden.. V kann. 4 31 6 2 Prugelhoz— 3au3e Cb. Sc.“.—— deriode, im Welten... 3r. 2 3 3 116. a5d es* 5tha9,8 n0 en gte Penlode Summa 5000 295 füngeres 3 1 8 3 ie Ettrßs. V““. m Ferſ“ V Lgis wfel a zus nshlal o⸗ 1 „im eſſten 8 3 ä.“ ———— Anhaug 180 4 D e r A uwald. Bauhz. Scheit Prügel Wellen 4 .— Klaffter Klaffter Klaffter x00— Abtheilung Nro. 1.— Ab Hollzertrag in der 1ten Periode. (vid. die ſpecielle Beſtands⸗Tabelle AA in der erſten Abtheilung dieſes Anhanges) A) Eichenholz a.) Aus 800 Cub. Sch. Bauholz—... 4 100— 8— be) 2.) Aus 4 4000 Cub. Sch. Brandholz⸗ nämlich Scheithol 4— 3400 C. S..: 90=— 372 Prügelholz=— 600 C. S..:70—— 3 3.) Ven jeder Klaffter 6 Wellen..„....——— 3 ½ 9„oc. Eichenhotz Summa 3 37 ½ 87 3 ½ B) Buchenholz à S600t 1.) uus 23200 Cub. Sch. Plänterholz ⸗75——— 509 51 dwen ſin 2.) Die dominirende Beſtands⸗Maſfe beträgt zu Anfang dieſer Perigpve.= 346600 C. S. 3.) Der Zuwachs im erſten Jahre 9957 C. S., lhergen und bis Ende derſelben Periode.— 154333 C. S. 1 We Summa— 500833 C. S. Davon ſind 3 Scheitholz= 417361 C. S...: 160——(4173 und Prügeſholz—=— 83472 C. S...:· 75—=— 1123 1— An Wellen 2 3 0„ 2 4 3.— Buchenhelz Summa— In der 2ten Periode, S) Nicchts. — 42 4 2 3 5 In der Zren Periode. b. 3*, Buche nholz —.* Aus 110 Morg en 170 Ruthen, weil⸗ 640 Eichbaͤume übergehalten wor⸗ den ſind, wovon jeder 1 Quadrat⸗ Ruthe bis daͤhin verdämmt haben wird (vid. Seite 112. im erſten Theile)— pro Morgen 3 Klaffter Prügelholz und 290 Wetſen. Weil es aber künftig zu erziehender Beſtand iſt, ſo geht der vierte Theil ab, und es kommen pro Morgen nur 2 ½ Klaffter Prügel und 150 Wellen in Anrechnung......—- 249 ⅞ 165 (vid. Seite 72. im erſten Theils dieſer Schrift.) ſ dan 128 Rrigh A Lußtr N Kaßte A —— Inhangs . 100— 1 99 4 70—— 4 — 196— 52 „. 11— —— z2l! Humm 5 . alten Rar, V aben wird Prüzehol „ e h er Prig— ² * 4 zur Erklaͤrung der Berechnungen. ——— 4 8 ene—„ 8 (S 8 Bauhz. Scheit . D e r A u w a 5 ferner.— Klaftter Klaffter Abtheilung Nro. 1. ferner. In der Aten Periode. A) Sichenholz 1.) Aus 49 00 C. S. Beſtands⸗Maſſe zu Anfang der aten Periode. 1 Na. Jeden St. der 1ten Größe zu 80 C. S. Maſſe 4 und 8 C. S. Zuwachs, und jeden St. der 2zten Größe zu 60 C. S. Maſſe und C. S. Zu wachs gerechnet. n. 2.) Aus 7⁰06 C. S. Zuwachs bis Ende derſelben Periode Summa 56006 C. S. 8 Davon ſind Bauholz, ½ Scheithelz und ½ Prügelholz.. 420% 70 B) Buchenholz Aus 214 Morgen 120 Ruthen— pro Morgen 10 Klaffter Pruügelholz und 100 Wellen....... 1.—— Prügel — 1147 ½ Klaffter Wellen 58 ½ 1144 ————————— ———————————————·— ——— — Anhang Der Auwald ferner. 1. 2.) Aus 76 Mocgen 80 Ruthen, Pro Morgen 7 ½ Klaffter Scheit, — Abtheilung Nro. 2. Holzertrag in der aten Periode. Cvid, die ſpecielle Beſtands⸗Tabelle.) b Sichenholz 2000 C. S. Bauholz, die Klaffter à 100 C. S... 4 6000 C. S. Brandholz, nämlich 5 Scheit⸗ und ½ Prügelholz, die Klaffter Scheitholz à 90 C. S. und die Klaffter Prügelholz à 70 C. S. 0 2 4* gerechnet— ſodann vom Klaffter 6 Wellen. Summa. In der 2ten Periode. aus 48 Morgen 80 Ruthen, pro Morgen 2 Klaffter Prügel und 150 Wellen und 100 Wellen 1 Aus 23 Mexgen— Ruthen, pro Morgen 1 Klaffter Prügel 1 In der 3ten Periode. As 48 Mergen 80 Ruͤlhen, pro Morgen 3 Klaffter Prügel 1 und 100 Wellen Aus 28 Morgen— Ruthen, pro Morgen 6 Klaffter Prügel 4 und 75 Wellen— In der ten Periode. 2 Klaffter Prügel und 100 Wellen In der 5ten Periobe. Aus 76 Morgen 80 Ruthen, pro Morgen 7 Klaffter Scheit, 1 Klaffter Prügel und 80 Wellen Bauhz. Scheit Prügel Welien Klaffter Klaffter Klaffter 100 20 - 55 14 ½ 5 ½ 20 55 ½ 14 ½ 5 ½ -— 125 1003 ——-— 3356 69 ⅔ -— 573 153 76 ⅞ in Perie lc wei⸗ her St ſo be 6.S. ait⸗Maß 2 Klafter d0 Welln 1 flaffter 29 2 30 Wällen V — u zur Erklaͤrung der Berechnungen. 195 *. Bauht Scheit, Prügel Wellen — ue Klaffter Klaffter Klaffter 1 J der 6ten Periode. 44 A Zu Anfang der 6ten Periode iſt der Beſtand, im Durchſch itte genom⸗ men, 175 jährig, und es ſtehen auf 75 ¾ Morgen 76 ½ X 10= 7650 St. der ꝛten Claſſe, jeder àA 471 76 x✕ 50= 3825 St. der aten Claſſe, jeder à 28 ¾ C. S. Die Beſtands⸗Maſſe beträgt alſo zu Anfang der 6ten Periode..... 4,71750 C. S. Und weil jeder St. der iten Claſſe ½ C. S. und jeder St. der 2ten Claſſe ½ C. S. zuwachſen wird; ſo beträgt der Zuwachs im erſten Jahre 5100 C. S. und die yrogreſſionsmaͤßig verminderte Zuwachs⸗Maſſe... 2. 20050 C. S. — Summa 550800 oder 4151 688 ½ 913 575 ¾ ——— e ————— Die Struth. 1, 2.) 3.) 1.) 2.) Alſo Bauholz— und Brandholz— 16707 C. S., NB.) Auf die Klaffter ſind 6 Wellen angenommen. — Holzertrag in der 1ten Periode. (vid. die ſpecielle Beſtands⸗Tabelle.) Eichenholz 24480 C. S. Beſtands⸗Maſſe 527 C. S. Zuwachs⸗Maſſe Summa 25007 C. S.— davon zu Bauholz und 3 2 zu Brandholz . gerechnet. 8300 C. S. oder—...—. davon 3115 C. S. zu Prügelholz, die Klaffter à 70 C. S., und 13592 C. S. 33 Scheitholh⸗ die Klaffter à 90 C. S. gerechnet„.... Summa Periobe⸗ (vid. das Taxations⸗Manual.) Aus 35 ¾ Morgen den vollen Ertrag nach der Erfahrungs⸗Tabelle. Aus 39 Morgen ½ des gewöhnlichen Ertrages.„... Aus 27 ¾ Morgen 2 te Ertrag.Q 9ϑ 0* 0. 2⁴ 3te Periode. Aus 63 Mergen den vollen Ertrag.„..... Aus 39 Morgen 3 Ertrag, mit Rückſicht auf die Verdämmung der übergehaltenen Eichen 9 9 4 2 9 82** Summa Bauhz. Sche it Prügel Wellen Klaffter Klaffte Klaſtter. 100 83 83 1251 44 ½ 16 ⅞ —— 106 ⅔ 7¹ -— 39 26 - 4 22 —— 186 ¾ 124 —— 630 68 —— 2929 29 ½ —- 922 ½ 92 ¾ — u dorget nuch: . Hdlichen KEt., 1 10 jn 9 St., 180] de Beſ Wh die Z ir jeden unen 4. um M wice dur⸗ manen ſi 49, 9) d Da dieſ uſt zu ahgetrie holz be Scheint zur Erklaͤrung der Berechnungen. — Fortſetzung. 1 Sed aiasl Ween Ate Periodenr 3 Aus 102 Marge den vollen Ertrag. 9—„..— 1071 204 132 ½. weil durch das Fällen der alten Eichen unvermeidlicher Umſchlag erfol⸗ 1 1 1 gen wird. 1 1 Ferner.. .„Aus 128 Eichen, die jetzt geheuen werden, 3 Nandhel nämlich 6 b A 1.) 32 St., wovon jeder im Hagühri igen Alter 24 C. S.. enthielt— im I AA 180 jährigen aber 74 C. S. enthalten wird. rügelhol, 11 2.) 46 St., wovon jeder im 9o0jährigen Alter 13 C. S. enthielt— im 1 hatz, wc 180 jährigen aber 70 C. S. enthalten wird. 4.—. . Die Beſtands⸗ Maſſe ſbeträgt alſo zu Ankang der Aten Periode aas C. S. ——. Und die Zuwachs, Maſſe im erſten Jahre, wenn. Summa8.tS man für jeden St. ½ C. S. rechnet, 35 C. S. und in der ganzen Aten Periode„... 1317 C. S. 2. .— Summa 10605 C. S. 79 ½ 13 ½ 172 11— Summa 79 ½ 1084 ¼ 221 145 ½ Tahele.— u,— 5te Periode.. ²Bh) Aus 97 Morgen den nollen Ertrag, nehmlich nach Abzug von 5 Mor⸗ .. gen, welche durch das Aushauen der alten Eichen in der vorigen Periode 4 1 .—— 9 leer geworden ſind. 1...... 468 938 4 194 160 Jumm 541— 1(vid. Seite 112 ꝛc. im erſten Thaile es V— 6te Periode. J V .*“ Aus 97 Morgen den walle Ertrag. 5.. 382 291 129 ⅞ 100 nmung der NB.) Da dieſer Beſtand, zum Vortheile der ſpäteren Nachkommenſchaft, V erſt zu Anfang der zweyten Uatriebszeit, als überhaubar, ———m abgetrieben werden ſoll; ſo iſt in der 6ten Periode nur Plänter⸗ p Summs8 holz berechnet worden. Und weil es Plänterholz it⸗ 4 ſind vom Scheitholze 3 zu Bauhelz angerechnet worden. — S „——-ꝛEe Anhang —V— Der Diebswald. Bauhz. Klaffte Aus ˙ Abtheilung Nro. 1. Holzertrag in der ten Periode. (vid. das Taxations⸗Manual.) Fichtenholz. Cub. Sch.— 300 C. S. 12 Morgen— 1200 St., jeder à Ferner Aus 12 Morgen, jeder zu B20 St. und jeder St. am Ende der Periode à 1 ¾ C. S. beträgt 3840 St.— 5120 C. S. Aus 16 Morgen, jeder zu 500 St. und zu Ende der Periode jeder St. zu 1 C. S. beträgt 3000 St.= 8000 C. S. Summa 13120 C. S. Summa 2te Periode. Aus 12 Morgen, worauf zu Anfang der 2ten Periode ſtehen: 1800 St., jeder à 25 C. S. und C. S. Zuwachs 360 St., jeder à 12 C. S. und ½ C. S. Zuwachs 2520 St., jeder à 6 C. S. und C. S. Zuwachs. Aus 16 Morgen: 2400 St., jeder à 25 C. S. und ¾ C S. Zuwachs 4440 St., jeder à 12 C. S. und ¾ C. S. Zuwachs 4480 St., jeder à 6 C. S. und ☛ C. S. Zuwachs. Es beträgt alſo die P ſtande⸗ Maſſe zu Anfang der 2ten Periode— Der Zuwachs im erſten Jahre der 2ten Periode 168600 C. S. 50375 C. S. 3250 C. S. und bis Ende derſelhen Periode— Summa 218975 C. S. Scheit Prügel) Wellen Klaffter Klaffter! 100 —— 27 — 179 20 ¾ Morge zu erzie⸗ üſicht a tie kann n Nerge dumn 8 4 zur Erklaͤrung der Berechnungen. — —: 2 8— 5 Bauhz. Scheit Prügel] Wellen F o r* etzung.. Klaſfter Klaffter Klaffter 100 Davon ſind Bauholz=— 100000 C. S......1000 Scheitholz— 91603 C. S. 3 2*. 4— 916 Prügelholz=— 27372 C. S...—— 365—— Summa 213975 C. S. davon fallen aab.——— 228 Summa 1000 916 365] 228 S.— 3te Periode. 1 Aus 36 ¾ Morgen, die erſte Plänternutzung mit ½ Abzug, weil es künf⸗ 16 ⁸. ig zu erziehender Beſtand iſt, alſo pro Margen 150 Wellen; mit 9 C. 6. Rückſicht auf die unvermeidlichen Frevel wegen der dürchziehenden Land⸗ 1 ſtraße kan man aber nur 100 Wellen anfechnen„.—— 36 ⅔ 0(.8 4te Periode⸗ „E e.- n Aus 36 ¾ Morgen— mit Rückſicht auf die unvermeidlichen Frevel— pro S. -=r Morgen 8 Klaffter Prügel und 100 Welhen 1„ 3—-== 994 8 36¾ ——]²b383ͤ8ͤ8ͤͤͤdͤ“ —ö——— 3— 198 Anhang — D e r D i e b 8 w a l d. Bauhz. Scheit Prügel Wellen Klaffter Klaffter Klaffter r00— Abtheilung Nro. 2. 8(vid. das Taxations⸗Manual.) Holzertrag in der 1ten Periode⸗ Fichtenholz. Aus 60, ¾ Morgen— pro Morgen 300 Wellen...———-— 1381 ½ 2te Periode. Aus 60, ¾ Morgen— pro Morgen 14 Klaffter Prügel und 200 Wellen— 1— 8347 1²1 3te Periode. 1.) Die Plänternutzung aus 58 ½ Morgen— pro Morgen 18 Klaffter Scheit, 8 Klaffter Prügel und 20 Wellen....— 10553 668 117 2.) Der dominirende Beſtand, welcher zu Anfang der 3ten Periode Zojäh⸗ rig iſt, enthält als dann: 56 ½ X 150= 3775 St, der ꝛten Claſſe, jeder à 23 C. S. 53 ½ X✕ 150= 8775 St. der 2ten Claſſe, jeder à 13 ½ C. S. Die Beſtands⸗Maſſe beträgt alſo= 321750 C. S. Und weil jeder St. der aten Claſſe ½ C. S. und jeder St. der 2ten Claſſe ½ C. S. zuwachſen wird; ſo beträgt die Zuwachs⸗Maſſe im erſten Jahre der 3ten Periode 3775 C. S.— und wäh⸗ rend der 3ten Periode—..„„. 136012 C. S. Summa 457762 E. S. Davon ſind Bauholz=— 200000 C. S.„ 3...„ 2000 Scheitholz= 200542 C. S......—(2005 ½ Prügelholz= 57220 C. S.......—— 763 An Wellen 9 4₰ϑ. 4Q 4l. 2 2. 2A——— 477 Summa 20005056 ½ 1231] 594 2. 4te Periode. Aus 63 3 Morgen— mit Rückſicht auf das gewöhnliche Viertheil Ab⸗ zug und auf den wahrſcheinlichen Frepel— pro Morgen nur 100 Wellen... 3.....——— 633 — ülJerge inerge Wulm. 18 Klaffer 1 1 iode doih⸗ 33 8. 316. ⁸. 6 Summa giertheil M⸗ Norgen Alf 4 zur Erklaͤrung der Berechnungen. 2 Abtheilung Nro. T. 1 Holzertrag in der 1ten Periode, (vid. die ſyreiru⸗ Beſtands, Tabele.) Fichtenholz. Aus 114000 C. S. Beſtands⸗Maſſe und 92225 C. S. S. Zuwachs⸗ Maſſe Summa; 206225 C. S. rüget Klaffter Ktaffter Davon ſind Bauholz— 100000 C. SG... Scheitholz= 72475 C. S.... Prügeiholz— 35750 C. S.„. 2 An Wellen.... Summa 2 te Periode. Aus 49 ¾ Morgen— pro Morgen 150 Wellen.. 3te Periode. Aus 49 ¾ Morgen— Pro Morgen 10 Klaffter Prügel und 200 Wellen. . 4te Periode. Aus 49 ¾ Morgen— pro Morgen 22 Klaffter Scheit, 8 Klaffte Prügel und 200 Welle 398 ———y———— —— Anhang ¹—, Der Finkenwald ferner. Baubz. Scheit rluet Wetlen — Klaffter Klaffter Klaffter 190 Abtheilung Nro. 2. Helzertrag in der 1ten Periode. (vid. das Taxations⸗Manuagl.) Fichtenholzz. 3 4 L ge 1 0.„. Aus 17 Morgen(2 65 Margen Lauden Prügei und 200 T.n)—-— 248 ½ 53 ¾ 2 te Periobve. Auf 17 ¾. Mergen, die zu Anfang der 2ten Periode 66jährig ſind, ſtehen: 1) 17 X△= Boo— 5325 St. der ꝛten Claſſe, jeder à a3 C. S. 2.) 17 ½ X 300= 5325 St. der 2ten Claſſe, jeder à 5 C. S. Die Beſtands⸗Maſſe beträgt alſo zu Anfang der 2tan— Periode.....—= 95850 C. S. Und weil von nun an 450 St. der ꝛten Claſſe ½ C. S. 150 St. derſelben Claſſe ½ C. S. Zoo St. der aten Claſſe aber ½ C. S. Zuwachs haben; ſo béträgt der ſämmtliche Zuwachs im erſten Jahre 2564 C. S. und bis Ende der aten Periode.—...— 44702 C. S. C. S. — Summa 1 170552 E. S. C. S. Davon ſind Bauholz— 60000 C. S.....1 600 Scheitholz=— 63002 C. S.„..— 630 Prügelholz=— 127550 C. S....—— 2346 An Wellen„ 2..——- 146 ½ Summa 600 630 234 16 ¾ 3te Periode. Aus 17 ¾ Morgen des gewöoͤhnlichen Ertrages, weil der Beſtand noch nicht ſr, alſo Pro Morgen 225 Wellen„——— Ate Periode.. Aus 17 ¾ Morgen— pro Morgen 14 Klfftr. Prügel und 200 Wellen—— 248 B35 ¾ dus 32 8 daven ſi 1 S du doon ſi 3u E — Ea daßi —— 5 1 . dan) 1 48 ind, ſähen. V 8 350 C. S. I 2 C,E. 2 C. 6. 2 aA 4 .· 4 Summa 5 94 eſtand u 4 4 4 1 „Weln · 1 d 2 daaue zur Erklaͤrung der Berechnungen. Die Sang. Baugt. Scheit veüget Welen —— Klaffter Klaffter Klaffter 100 Abtheilung Nro. 1. Holzertrag in der 1ten Periode. (vid. das Taxations⸗Manual und die ſpecielle Beſtands⸗Tabelle.) Buchenholz. 1.) Aus 50 Morgen— pro Morgen 3 Klaffter Prügel und 200 Welle—- 150 100 2.) Aus 50 Morgen— pro Morgen 450 St., jeder à ½ Cub. Sch..A—=— 245 ½ 14 7 Ferner Wellen....—..—— 12 3.) Aus 3 Morgen 6ojährigen Beſtandes— pro Morgen 50 St. à 1½ C. S.—— 3 8 1 Summa—— 301 ½ 127 ½ In der 2ten Periode. 88 A) Eichenholz. 1.) Aus 82 St.= 19200 C. S. Beſtands⸗Maſſe und 1865 C. S. Zuwachs⸗Maſſe(*) Summa 21065 ½ C. S. Davon ſind Bauholz=— 10000 C. S..... 100h0. Scheitholz— 8405 C. S., die Klaffter à 90 C. S.— 93 ½ Prügelholz=— 2660 C. S., die Klaffter à 70 C. SG..—— 3 8 Wellen davon 2. 5.2„„—— 23 2.) Aus 84 St.= 2024 C. S. Beſtands⸗Maſſe und. 1911 C. S. Zuwachs⸗Maſſe 4 . Summa 3955 C. S. 4— Davon ſind Bauholz— 3000 C. S.. A.. zof Scheithelz= 467 ¾ C. S., die Klaffter à 100 C. S. 1— 142 Prügelholz= 467 ½ C. S., die Klaffter à 75 C. S.—— 6 ½ Wellen davon.*..... 5——— 4 3.) Aus 10 Morgen in der Unterabtheilung a, welche durchpläntert werden— 2 8 Pro Morgen 10 Klaffter Prügel und 100 Wellen.—— 100 10 Eichenholz Fumma 150 98 144 37 (*) Die Zuwachs⸗Maſſe für dieſe Stämme, von jetzt bis zum Ende 8 der 2ten Periode, iſt folgendermaßen berechnet worden: 41 X⁸✕ 30—= 1230 Cub. S., als der Zuwachs von der aten S Periode, ohne Verminderung, und 41 △ 31= 635 C. S., als der verminderte Zuwachs in der 2ten Periode. 2 Sa, 1865 C. S. Ce Die —‧ „——— Anhang 3 Die Sang ferner. Bauht. Scheit Prügel] Wellen Klaffter Klaffter Klaffter 100 Abtheilung Nro, 1. B) Buchenholz. 1.) Aus 254 St.= 20232 C. S. Beſtands⸗Maſſe und 3008 C. S. Zuwachs⸗Maſſe Summa 28240 C. S. Davon ſind ꝛ Scheit, die Klaffter 2 90 C. S....= lL2, 503 und Prügel, die Klaffter à 70 C. S. 12 2 Aus 50 Morgen— pro Morgen 10 Klfftr. Prügel 2.) An Plänterholz und 100 Wellen....—— oo 50 (Aus 3 Morgen, welche 60 jährig ſind, ppter.—— 8 3 3.) Der dominirende Beſtand, welcher im Laufe der 2ten Periode abgetrie⸗ ben wird, enthält zu Anfang derſelben Periode: Auf der Unterabtheilung a 40 ₰✕ 120— 4800 St. der iten Claſſe, jeder à 18 C. S.= 36400 40 ₰✕ 180= 7200 St. der aten Claſſe, jeder à 9 C. S.— 64800 Auf der Unterabtheilung b 50 X% 150= 7500 St. der zten Claſſe, jeder à 15 C. S.= 112500 50 X 180= 9000 St. der 2ten Claſſe, jeder à 6 C. S.— 54000 Auf der Unterabtheilung d der Hojährige Beſtand. 3 X 184= 1472 St. der zten Claſſe, jeder à 12 C. S.— 17664 8 ⁴ℛ 200= 2600 St. der 2ten Claſſe, jeder à 4 C. S.— 6400 der jetzt 60 jährige Beſtand. 38 X 5 Klaffter Prügelholz und 2oo Wellen 3——— 24 26 ſodann 4 8 X 500— 2½00 St. der ꝛten Claſſe, jeder à 6 C. S.= 24400 3 X 300= 2400 St. der zten Claſſe, jeder à 2 C. S.— 4800 Die Beſtands⸗Maſſe ifträs alſo.... 36096 4½ — Latus— 1 274 ½ 582 ¾ 66 die deſſelh hdie des zu den † igen 1 ſie t deſelbe ſan die yim it Küi ge iyäge 2 la dieſ ſen Klaff 1 da. 1 D i e S a n g fe rn er. Bauhz. Scheit Prügel— Wellen — 2= nuin 3 Klaffter Klaffter Alaffter 100 Abeeilung Nro.) I. 4 V- Transport— 274 1 582 ½ 66 ⅜ Da nun im Laufe der 2ten Periode dieſe Stämme folgenden Zuwachs V haben werden: 1.) die 1te Claſſe lun der unterobtheilung a 4 C. SG. des zu Anfang der. r 4 =IEA 2ten Periode 9ojäh⸗ 4——.— 5— 12 C. S. 2 4 3 ß V rigen Beſtandes—-.=d.. -=[us( in der Unterabtheilung a= ¾ C. S. der.— 2.) die 2te Claſſe 1 1 6. S Abui V deſſoben e- 3.) die 1te Ctaffs). 4 an des zu Anfang der. 3 7—— — Bhe⸗ 2ten Periode Gojäh⸗ † in der Unterabtheilung e= C.S. — 6 on 1 rigen Beſtandes 4 4.) die 2 te gtaff in der Unterabt eilun= C. S. 11oco0o V. deſſelhen Beſtandes J— 5 3 6 18 1 — 5400oo. 1 ſo beträgt die Zuwachs⸗ Maſſe vom dominirenden Beſtande im 1ten Jahre der 2ten Periode= 7205 C. S. V und für die ganze 2te Periode..— 11167, C. S. = mEh V Hierzu obige Beſtands⸗Maſſe ie 4.. IAe= 360964 C. S. = 6600 V Summa 472641 C. S. Von dieſer Maſſe ſind 3 Scheithelz= 354480 3..— 3544 4 und Prügelholz= 118160—— 11575 ½ V Summa 472641. An Wellen. 8——— 512 — 14400 10 vom Rlsffer, weil diß Peſtand, gering haubar iſt.. — 4000 3 Duchenſol Summa— 3819 ¾ 21538 578 ¾ 4 7 — 8 4 zur Erklaͤrung der Berechnngen. Ce 2 ————— ———— Anhan D e S a n g ferner. Bauhz.] Scheit Prügel Wellen Klaffter Klaffter Klaſfter 100 Abtheilung Nro. 1. In der 3ten Periode. Eichenholz. 3 Jkn 2 Aus 20 Morgen in der Unterabtheilung a, weiche alsdann 120 jährig ſind— pro Morgen 10 ¾ Klaffter Scheit, 2 Klaffter Prügel und A 150 Weülen........— 105 20 13 3— 171 40— — 2... In der Aten Periode.— zuder A) Eichenholz. 2= Aus 10 Morgen in der Unterabtheilung a, welche alsdann 150 jährig 6 u Anf ſind— pro Morgen 5 Klaffter Bauholz, 9 ½ Klaffter Söeitholz⸗. 2 Klaffter Prügelholz und 170 Wellen.— 50% 95 20 27 oer von B) Buchenholz. à Zuwac Aus 124 Morgen jetzt 60 jährigen vermiſchten Buchen⸗ und Eichenbe⸗ in Jahre ſtandes, pro Morgen— wehen des Abzuges— 2 ½ Klaffter Prü⸗ oned gel und 150 Wellen. 5..... 1 In der ten Periode. 4) Eichenholz. un ind Aus 10 Mergen in der Unterabtheilung a, welche alsdann 180 jährig ſind— pro Morgen 6 Klaffter Bauholz, 3 Klaffter Scheitholz, 35 4 1 ½ Klaffter Prügel und 00 Wellen..... 60 0 13 ⅜ 10*da B) Buchenholz. NB.) Weil die Umtriebszeit im Buchen⸗Hochwalde mit der Aten Periode ſich endigt; ſo wird die Ertragsberechnung des Buchenbeſtandes nicht weiter fortgeſetzt, und die Ertragsberechnung von den Eichen für die 5te und 6te Periode nur deßwegen ausgeworfen, um be⸗ urtheilen zu können, ob in jeder dieſer Perioden eine verhältniß⸗ mäßige Menge Eichen Bauholz erfolgen wird, oder was für Ver⸗ ſchiebungen allenfalls nöthig ſeyn möchten.— Alle Eichen, welche nach dem Ablaufe der 4ten Periode noch da ſind, kommen zwar bey der alsdann wiederholten Taxation, die für die zweyte Um⸗ triebszeit erforderlich ſeyn wird, wieder vor; man muß aber ſchon jetzt auf ſie Rückſicht nehmen und ſolche Maaßregeln ergreifen, daß die Nachkommenſchaft in jeder Periode der Folgezeit die noͤthige Menge von haubarem Eichen⸗Bauholze ſinden kann,(vid, Seite 45 ½4. im erſten Theile.) jährig eithelz, ichenbe⸗ er Prb⸗ * 8o jähri Scheitheh, 9* ten Periede denbeſtandet den Eihm n, um de verhaͤltnij 3 fuͤr Der⸗ den, welcht nmen zwat weyte Um⸗ ader ſchen eifen, daß die nöͤthige vid, Seit b0 — R un 8- zur Erklaͤrung der Berechnungen. 1 Die zerner.——— Baubz. Scheit Prügel Wellen — 8— 8⁴ ng f—— kaffter Klaffter Klaffter 100 Abthe ilung Nro. 1. 1 14 4 In der 6ten Periode. 4.) Aus 10 Morgen z10jährigen Beſtandes in der Unter⸗ abtheilung a 1 5 5. 2* 10 X 65= 600 St. der iten Claſſe, jeder à 90 C. S.= 54000 C. S. 10 X✕ 40= 400 St. der 2ten Claſſe, jeder à 70 C. S.= 28000 C. S. 2.) Aus der Unterabtheilung b 50%✕ 2= 100 St. der uten Claſſe, jeder à 90 C. S.— 9⁰00 C. ST. Zu Anfang der 6ten Periode Veſtands⸗Maſſe Summa 91000 C. S. Jeder von dieſen Stämmen wird wenigſtens⸗ 2 C. S. Zuwachs haben.— Die Zuwachs⸗Maſſe 4 im erſten Jahre wird alſo betragen 755 C. S.,. e ¹ und bis Ende der 6ten Periode... 2Z 11361 C. S. Summa 102361 C. S.. Davon ſind Bauholz— 76700 C. S. 1 3..767 Scheitholz— 12830 ¾ C. SG.... 90— 142 ½ Pprügelholz= a2830 ½¾ C. S...: 70—— 183 ½ 6,1 Davon Welleen„.....„—= 2 In der 6ten Periode Eichenholz Summa 767 1423 1833 ¾ 1097 ————— 4——————— Wellen 1 00 —— Anhang D e S ang ferner. Baubz. Scheit Prüget .——— Klaffter Klaffter Klaffter Abtheilung Nro. 2. Holzertrag in der ten Periode. (vid. das Taxations⸗Manual und die Erfahrungs⸗Tabelle.) Sichenholz. a.) Aus 30 Morgen den vollen Ertrag, alſo pro Morgen 3 Klaffter— Prügel und 200 Wellen 4...—. 4—— 1 2.) Aus 10 Morgen † Extrag, alſo pro Morgen 2 Klaffter Prügel 95 und 70 Wellen.„. 3.s. In der 2ten Periode. 1.) Aus 30 Morgen den vollen Ertrag, alſo pro Morgen 10 Sluſten Prügel und 100 Wellen... —— 350 2.) Aus 10 Morgen den halben Ertrag, alſo pro Marhen 5 Fiaſee Prügel und 50 Wellen.... In der 3ten Deriode. 1.) Aus 30 Morgen den vollen Ertrag, alſo pro Morgen 10 ½ aame Scheit, 2 Klaffter Prügel und 130 Wellen. 162— 395 55 2.) Aus 10 Morgen drey Viertheile des Ertrages, alſo Pro Maa Ppter. 8 Klaffter Scheit, 1 ½ Prügel und 100 Wellen„ In der Aten Periode⸗ Aus 40 Morgen den vollen Ertrag, alſo pro Morgen 14 ½ Klaffter Scheit, 2 Klaffter Prugel und 170 Wellen.... 293 387 80 NB.) Vom Schenthel 3 zu Bauholz gerechnet, 35 σ ‿◻ 49 68 1 vlhm, 40 be 4 ¼ 4 HX 2 Aufang hda jei n Zuwach „„Daſſe an ende d di ſind G · zur Erklaͤrung der Berechnungen. Klaffter D i e S a n g ferner..— Bauhz. Abtheilung Nro. 2. In der 5ten Periode.“ W Aus 40 Morgen, welche zu Anfang dieſer Periode 180jähriges Holz enthalten; 40 X⁸ 60= 2400 St., jeder à 70 C. S.— 268000 C. S. 40 X 40=— 1600 St., jeder à 55 C. S.= 388000 C. S. 40o X 20— 3800 St., jeder à 50 C. S.— 40000 C. S. Zu Anfang der 5ten Periode beträgt alſo— die Beſtands⸗Maſſe Und da jeder Stamm der nten Claſſe 3 C. S. ———— 2ten Claſſe ½ C. S. ———— Zten Claſſe ½ C. S. ferneren Zuwachs haben wird; ſo beträgt die Zu-= 1 wachs⸗Maſſe im erſten Jahre 2666 C. S., und 8 bis zum Ende der 5ten Periode..— 41323 C. S. Summa 337323 C. S. Davon ſind Bauholz= 253000 C. S...: 100 1 — 296000 C. S. — 2530 Scheitholz— 42172 C. Gq.. 100—— Prügelholz— 42150 C. S.«2 82 4 ⸗ 2 3 75—— In der 5ten Periode Summa Scheit Klaffter Prügel„Wellen Klaffter 100 — .““ u— ——— Anhang Eichen⸗Hochwalde 6 Perioden dauert; ſo iſt es nicht nöthig, die „Berechnung weiter, als bis zur Aten Periode, fortzuſetzen. Nach Endigung der Aten Periode wird die Taxation im ganzen Forſt⸗ rediere wiederholt, und dann kömmt dieſer Beſtand, als Gojährig, wieder vor. Haätte er aber in der 5ten oder 6ten Periode noch eine Bauholz⸗Nutzung gegeben; ſo wuüͤrde die Fortſetzung der Berechnung bis dahin deßwegen nöthig ſeyn, um den perio⸗ diſchen Bauholz⸗Ertrag, während der ganzen Um⸗ triebszeit im Eichen⸗Hochwalde, zu überſehen. D i e S a n g. fernex. Bauhz. Scheit Prügel Wellen — 5— 1 Klaffter Klaffter Klaffter 100 Abtheilung Nro. 3. Holzertrag in der 2ten Periode. (vid. das Taxations⸗Manual und die ſpecielle Beſtands⸗Tabelle.) ) Eichenholi. Aus 41600 C. S. Beſtands⸗Maſſe und 33351 C. S. Zuwachs⸗Maſſe Summa 74951 C. S. V Davon ſind Bauholz= 40000 C. S...:· 100— A00 ſt Scheitholz= 25601 C. S...; 100—— 256 Prügelholz— 935⁰ C. S. 4. 2 7⁵——— 126 An Wellen..... 3 Eichenholz Summa 4 ¶D"-em[oõ6 226 75 B) Buchenholz. 3 Aus 4680 C. S. Beſtands⸗Maſſe und 3913 C. S. Zuwachs Summa 8593 C. S. Davon ſind Scheitholz= 7600 C. S.....— 70 Prügelholz= 1595 C. S6...—..—-— au 4 1 Buchenholz Summa KA 70 at Zte Periode. b Nichts. aAte Periode. Aus 20 Morgen— mit † Abzug, und wegen des ſehr mittelmäßigen Bodens— pro Morgen nur 1 Klaffter Prügel und 50 Wellen—— 20 ½ 10 NB.) Weil erſt in der 7ten Periode eine Bauholz⸗Benutzung 1 aus dieſer Abtheilung erfolgen kann, und die Umtriebszeit im u Mere giſchen iher Un „o Mo lux Mo nitelmaf N M Nafften Unt Me unjihric 3 u1. 8 4 Unur - 8. der 83 ſt be in de 6 deder te Dapen le.) nma telmäͤfigen Zellen. enutzung iebszeit un othig, de ſen. Nach zen Folſe S bojährig, eriede loch ſetzung der n perio⸗ zen Un⸗ hen. 7 209 Die Sang ferner. e Scheße Vrägelſ Welen ———— teßle Klaſfter Klaffter 10o Ah eilung Nro. ar 1 nIsn Sshere in der 1ten Periode.. 1 8 ichen holz. Nichts. In der 2ten Periode. Nichts. In der 3ten Periode. Aus 13 Morgen 40 Ruthen 60 jährigen Eichenbeſtandes, weil der Beden zwiſchen gut und mittelmaͤßig fällt, und uüberhaupt auch wegen mög⸗ licher Unvollkommenheit ein Wiertheil vom Ertrage in Abzug kömmt, Pro Morgen 2 Klaffter Prügel und 150 Wellen„.—— 26 ⅜ 20 In der 4ten Periohe. 3 Aus 13 † Morgen Ho jährigen Beſtandes, weil der Boden zwiſchen gut und mittelmäßig fällt, Pro Morgen 9 Klaffter Prügel⸗ und 100 Welle—— 119 ½ 13 ¾ In der 5ten Periode. Aus 23 ¼ Morgen 120 jährigen Beſtandes, ebendeßwegen, pro Morgen. 9 K laffter Scheit, 2 Klaffter Pruügel und 100 Wellen.— 119 ¾ 26 13 In der 6ten Peridhe. 1 3 Aus 13 3 Morgen, deren Beſtand zu Anfang der 6ten Perisde wenigſtens 14 jährig ſeyn wird: 23 ☛ ✕ 100— 1525 St., jedat d à, C. S.— 53000 C. S. 23 X 50— 662 St., jeder à 24 C. S.= 15888 C. S. 123 ½¼ X 60— 705 St., jeder à 18 C. S.— 14310 C. S. Beſtands⸗ Maſſe Summa 83198 C. S. Da nun in der 6ten Periode jeder St. der aten Claſſe ½ C. S. ——— 2ten Claſſe 3 C. S. ——— ten EClaſſe ½ C. S. Zuwachs haben wird; ſo beträgt die Zuwachs⸗ Maſſe im erſten— Jahre der 6ten Periode 1082 C. S., und bis Ende der 6ten Periode....== 16771 C. S. 2. Summa 99969 C. S. Daven ſind Bauholz= 75000 C. S..... 1 750⁰50 3 Scheitholz— 12484 C. S. 3 80«**.*— 124 3 Prügelhelz= 12484 C. S.....— I— l 166 l 104 eerner,——— Anhang Die San g ferner. Bauhz.] Scheit Prügel Wellen . Kiaffter Klaffter Klaſfter] 100 Abtheilung Nro. 5. Holzertrag in der aten Periode. SEichenholi. Nichts. In der 2ten Periode. Nichts. In der 3ten Periode. Aus 18 Morgen 60 jährigen Eichenbeſtandes, pro Morgen 21½ Klaffter Prügel und 150 Wellen, weil es die erſte Durchplänterung eines jetzt. noch nicht exiſtirenden Beſtandes iſt.. 2...—— 41 ½ 273 In der Aten Periode. Aus 131 8 Morgen— pro Morgen 10 Klaffter Prügel und 100 Wellen—— 185 28 — In der 5ten Periode. Aus 18 ⅞ Morgen— pro Morgen 10 ¾ Ruuftter Scheit, 2 Klaffter Prügel und 130 Wellen.—....— 294 1 37] 24 In der 6ten gertabe. Aus 18 ½ Morgen, deren Beſtand zu Anfang der 6ten Periode wenigſtens 140 jährig ſeyn wird, wenn auch die Coltur mit Eichen erſt in 10 Jahren vorgenommen werden könnte: 28 1 X✕ 60= 1110 St., jeder à 44 C. S.= 48340 C. S. 18 ½ X 60= 1110 St., jeder à 36 C. S.— 39060 C. S. 1 28 ½ X 80— 1460 St., jeder à 18 C. S.= 26640 C. S. Beſtands⸗Maſſe 115440 C. S. Da nun im Laufe der 6ten Peride— jeder Stamm der aten Claſſe ½ C. S. ——— 2ten Claſſe 1 C. S. 3 ———— Zten Claſſe Zuwachs haben wird;— ſo beträgt der Zuwachs im erſten Jahre der 6ten V Periode 1788 C. S., und bis Ende derſelben Periode= 27714 C. S. Summarum— 143154 C. S. Davon ſind Bauholz= 107300 C. S....1073 Scheitholz— 17900 C. S. 2** 8* 4— 179 Prugelhelz— 2795 4 C. S....—-— 240 ⅞ 149 1 é6te Periode Fumma l 20751 279] 240 ¾8 149 Unt hii 40 T pigehel A10 9 Wv N 4 109 dus: a ind; 1.) Aus 40 Morgen vollkommenen Beſtandes— pre Morgen 3 Klfftr.. Prügelholz und 20 Wellen....—2. 1— 3.) Aus 30 Morgen— pro Morgen 240 St., eder à 1 ½ C. S. Der Dianenberg. Holzertrag in der Iten Periode. 4 (43. die ſpeciene Beſtands⸗ Tabelle und das Taxations⸗ Menual⸗ A) Eichenholz. Aus 7800 C. S. Beſtands⸗Maſſe und 136 6 C. S S. Zuwachs Summa 798 7986 6 C. S. Davon ſind Bauholz— 4000 C. S. Scheitholz— 5060 C. S. 4. à 9⁰ C. S. Prügelhelz=— 926 C. S.„ àa 70 C. S. Wellen 6 St. vom Klaffter.... Eichenholz Summa 2) Buchen hol. Unterabtheilung a 1 2.) Aus 20 Morgen— nichts. macht 10800 C. S.„....11. Vuchenhen Summa— 4 In der 2ten Periode. A) Eichenholz. Aus 222 St.— 6236 C. S. Beſtands⸗Maſſe und 5⁰50 C. S. Zuwachs⸗Maſſe Summa 11236 C. S. Davon ſind Bauholz= 3400 C. S.. 1—.. 84 Scheitholz— 1400 C. S.. 2 4: 100=— Prügelholz=— 2486 C. S.„.: 75=—— 1 Eichenhan Summa 84 D d 2 Scheit prügel) ter Klaffter Klaſkter, r99 .— 34 4 — 23232 54] 15 5 — 120 do — 144 14 — 264 94 141½ 3 19½ 11¾ 4— 1 21 B 2¹²2 ngahas Anhang Der Dei anenb 7 r g ferner. Baubz. Scheit Prügel Wellen D 3— Klaffter Klaffter Klaffter.20.— B) ene Jſ unterabtheilung m Cauf 10 Mrdi„10 X 120— 1200 St. à 15 C. S. De„ vollkommenen 10 ₰⁸ 180= 1300— à 8— 20) Der Ahan an Beſtandes Lo X 300= 3000— à 2½.— r 3 Anie! lährige. Kkan 4 auf 20 Morgen(20 ℳ 120= 2400— à 18— mie enthält: unvollkommenen! 20% 90= 1800— à 10— 1n w0 —(Beſtandes 20%✕ 194= 3880— à 3—— 190 Dieſe Beſtands⸗Maſſe beträgt alſo zu Anfang der 2ten Periode 100 — 112240 C. S.. 100 Weil aber jeder Stamm der 1ten Claſſe ꝛ½ C. S.. 1. ——— ten Claſſe 4 C. S. deſe B -—— Ften Claſſe C. S. in Peri zuwachſen wird; ſo beträgt die Zuwachs⸗Maſſe im erſten Jahre der 2ten Periode 2530 C. S., und bis Und zum Ende derſelben Periode....—= 39215 C. S. Hierzu die Beſtands⸗Maſſe..„= 112240 C. S. .. diſen wird Summa 151455 E. S. un Peri Davon ſind Scheit ½—— 22995 C. S.....— 1298 Dhes he Pruͤgel ⸗†— 21655 C. S.„.„..*—— 204 Wellen 4«2 4*⁴ 4 2 4 4—— 190 ¾ Rij ſi Unterabtheilung a ferner Cauf 30 Morgen P2o X 120= 3600 St. à 23 C. S. 4 vollkommenen 30 ₰⁴ 180= 5400— à 9— 2.) Der go jährige Beſtandes L3o X 300.— 9000— à 2 ½— 2 7 auf 30 Morgen 30 ₰⁸ 120— 3600— à 20—— / — Dſand enthält: unvollkommenen 30 X 76=— 2230— (Be ſtandes 30 X 120= 360— 5—— Dieſe Beſtands⸗ Maſſe beträgt alſo zu Anfang der 2ten Periode.— 250980 C. S. Und weil ein Stamm der aten Cla ſſe ½ C. S. ——— ten Claſſe 3—— 8 Än 201 ——— z3ten Claſſe—. ſetund i zuwachſen wird; ſo beträ aäͤgt die Zuwachs⸗Maſſe im E g erſten Jahre— 7015 C. S., und bis Ende der 95½ 2ten Periode* 3..—= 103752( C. S in Prüg Summ Fö⸗ 359712( 712 C. das 10⸗ 1 ee— ¹293] 2835 31 190¾ 1n3. 321 Klaffte 8 drin d E(Slafte m — zur Erklaͤrung der Berechnungen. D e r Di a n en be r 9 ferner. Vaubr. Scheit Prügel! Wellen ——— Klaffter Klaffter Klaffter 100 4— 8 Transport— 124 8¹2 32 7 Davon ſind Scheitholz 5§= 308300 C. S.. 4. 3— 3093 288 ¾ 190 und Prügelholz ½= 51412 C. S.....—— 6357 2 Zellen.*.. 3.„.„„——— X d. 3 45²⅝ Buchenholz aus der Ulerat helung a Summa— 4331 974 ¼7 642 ⅞ Interabtheilung b. Aus 200 Morgen zu Anfang der 2ten Periode gojährigen Beſtandes: 100 ₰⁸ 126— 12000 St., jeder à 20 C. S. 100 60— 6000 St., jeder à 11 C. S. 100 X⁸ 150=— 15000 St., jeder à 5 C. S. Dieſe Beſtands⸗Maſſe bträgt folglich zu Anfang der 2ten Periode....— 331000 C. S. Und weil jeder Stamm der uten Claſſe 3 C. S. 47 ———— 2ten Claſſe ½ C. S. ——— ten Claſſe † C. S. zuwachſen wird; ſo beträgt der Zuwachs im erſten Jahre der 2ten Periode= 8675 C. S., und bis Ende der⸗ ſelben Periode......— 1344 62 C. S. . Summa—= 515462 C. S. Davon ſind Scheitholz ½᷑— 44 1800 C. S....— 4418 Prügelholz ½— 73662 C. S....———-— 9382 Wellen...... 6—-—— 643 Buchenholz in der 2ten Periode Summa— 8799 1956 1290 ⅞ In der 3ten Periode. Nichts. In der 4ten Periode. Von 201 Morgen— mit X Abzug, weil es künftig zu eiehene der Beſtand ſt— näͤmlich: 3 a.) Aus 93 3 Morgen, die guten Boden haben, pro Morgen 2 4¾ zuf 372 a59 ter Prügel und 150 Wellen* 2 0.„. 2.) Aus 107 ¾ Morgen, die mittelmäßigen Boden haben, pro ne] gen 13½ Klaffter Prügel und 140 Wellen„.. Der —————- 6515—— Anhang. X D e r B u ch e n h a in. Baubz Scheit Prügel Wellen — Klaſtter Klaffter Klaffter 100 Abtheilung Nro. 1.— Holzertrag in der aten Periode. (vid. das Taxations⸗Manual.) Nichts. In der 2ten Periode. Buchenholz. 1) Aus 136 Morgen, welche im 60 jährigen Alter vollen Ertrag geben,„ pro Morgen 3 Klaffter Peügel und 200 Wellen...—— 558 372 2.) Aus 48 Morgen den halben 4 Ertrag„...——-— 27 18 Summa—-—-— 685 390 In der Zten Periode. A) Plaͤnterholz aus vojaͤhrigem Beſtande. 1.) Aus 186 Morgen den vollen Ertrag, Ppro Morgen 40 Klaffter Prü⸗ 35 gel und 100 Wellen.....—— 1520 136 2.) Aus 18 Morgen 1 des obigen Ertrages 2.. 2— l!l— ¹55 15 Der dominirende Beſtand, welcher zu Anfang der 3ten Periode, im Durchſchnitte genommen, 35jährig wird, und im Laufe der 3ten Periode abgetrieben werden ſoll, enthält zu Anfang dieſer Periode: 12.) 204 ⁸ 120— 24480 St., jeder à 16 C. S.=— 391680 C. S. 2.) 204 ℳ 130— 36720 St., jeder à 8 ½ C. S.— 312120 C. S.— Summa— 703800 C. S. Wegen der Überzuhaltenden 400 Stämme Eichen gehen ab= 400 X 16— 6400 C. S. Zu Anfang der 3ten Periode beträgt alſo der—— Buchenbeſtand..— 697400 C. S. Da nun jeder Stamm der aten Claſſe 4 C. S. .——— ten Claſſe C. S. jährlichen Zuwachs hat; ſo betraͤgt der Zuwachs im erſten Jahre der 3ten Periode: 24080 Xx ½— 38026 C. S. 36720 ✕ ½— 6120⸗C. S. Summa— 14146 C. S. 8 und bis Ende der 3ten Periode..* 219263 C. S. 4 Summa— 916663 C. S.— B021 1527 ¾ 1145 ¾ In der 3ten Periode Buchenholz Summa— 8021 3522 ½ 1545 ½ Der 1n 40c hiig ſeyn ndaven n zuwachs ale betre peiide An ſin zur Erklaͤrung der Berechnungen. 1 Bauhz. Scheit Prüget Wellen De r Buchenhain ferner. eue zeanar leraee 2ue Abtheilung Nro. r. 4 In der 4Aten Periode. Nichts. In der 5ten Periode. Kein Eichenholz. In der 6ten Periode. Aus 4oo Stämmen Eichen, welche zu Anfang der 6ten Periode a8ojährig ſeyn werden, jeder Stamm à 70 C. S. Maſſe= 28000 C. S. 1 Jeder davon wird nachher jährlich zuwachſen 2 C. S. Der Zuwachs im erſten Jahre der 6ten Periode wird alſo betragen 267 C. S., und bis Ende der 6ten Periode..*...= 4133 C. S. Summa= 32138 C. S. 3 Davon ſind Bauholz 24000 C. S......,1 250 — Scheitholz 4000 C. S......— 40⁰ Prügelholz 4138 C. S..... Eichenholz Summa 55 —— 5öB ö⸗——— ——.————————— Anhang Der Buchenh a in ſerner⸗ Waun. Scheit Prügel Welleu JKlaffter Klaffter 100 —— Abtheilung Nro. 2. Holzertrag in der 1ten Periode. (vid. das Taxations⸗Manual und die ſpecielle Beſtands⸗Tabelle.) Fichtenholz. 1.) Aus 199360 C. S. Beſtands⸗ Maſſe und 81964 C. S. Zuwachs Summa 281524 C. S. Davon ſind Bauhelz= 193424 C. S.. 4. Scheitholz— 64500——. 3.„ Prügelholz— 23400——.. 2. An Wellen 4 2 9 4£„ 4 2 2 2.) Aus 4 Morgen jetzt 30 jährigen Holzes 4 ✕ 340— 1360 Stämme, jeder à 1 ½ C. S.= 1200 C. S. . 4  300= 3200 Staͤmme, jeder àa——= 1600— Summa— 3300 C. S. Da nun jeder Stamm der rten Claſſe 4 C. S. und jeder Stamm der 2ten Claſſe.—— Zuwachs haben wird; ſo beträgt der Zuwachs im erſten Jahre 333 C. S., und bis Ende der 1ten Periode.= 5161 C. S. . Summa=— 8461 E. S. An Wellen...... Fichtenholz in der iten Periode Summa In der 2ten Periode. Aus 39 ¾ Morgen, mit ½ Abzug, proô Morgen 225 Wellen.. In der 3ten Periode⸗ Aus 39 3 Mergen— pro Morgen 14 Klaffter Prügel und 200 Wellen. In ber Aten Periode . Aus 39 3 Morgen— pro Morgen 18 Klaffter Scheit, 8 Klaffter Prügel 1 93⁴½ 19547 645 — 71¹5 ½ und 200 Wellen....... 3 12 — 289 112⅔ 51 -— 809 556 ½ 29 318 79 ½ Lomme won ſin 1 .) ao- ..“ ..( u 0 6.S. 0— 70 6.S. 1 C. E. 1EC”.- 1- u 8A Summa 119“ 2 5 4 — 8 5* u — Daat, a Nin 8 — 2 E tet 8 W e 1 zur Erklaͤrung der Berechnungen. Der Oberwald. Bauhz. Scheit Prügel]/ Wellen .— Alaffter Klaftter Kladter, 100 Holzertrag in der ten Perfode. 1 Cid. das Taxations⸗Manual und die ſpecielle Beſtands⸗ Tegee) A) Eichenholz. Aus 20400 C. S. Beſtands⸗Maſſe und 4 4 29 ½ C. S. Zuwachs 4 Summa 20694 C. S..— d Davon ſind Bauholz=— 10000 C. S... g 188 an. Scheitholz= 8174 C. S.: 90—- 90 ⁸ Prügelholz— 2520 C. S.„ 4 70—— 36 Vom Klaftes 6 Wellen.....„- G—— 33 ½ Eichenholz Summa 190] 90 ⁄ 56 25 ¾ ) Buchenholi. s Aus 61400 C. S. Beſtands⸗Maſſe und 2 32260 C. S. Zuwachs Summa 93560 C. S. 38 Davon ſind Scheitholz—·— 81860 C. S..„ 5 4 h K—-— 8318 Prügelholz= 11700 C. S.....„ 85—— 156] Wellen.““. 4 4..— 117 Buchenholz Summa— 6418 ¾ 1256] 127 In der aten Periode.* — 1 Buchenholz. 1 Aus 237 Morgen— weil 1 ½ Morgen wegen der Derbammung der akten 1— 1 Lichen abgehen(vid. Seis 21⁄, im erſten Theile) Pro eNarqan 82— ie8 3 Haſer Prügel und 2oo Wellen„ r ne ode eei e — ͤfßf ———— ſtandener Fläche ehngefäͤhr 2es Morgen. 1 4 228 Anhaug 2 e r 5 be erwald ferner. Baubz. Scheit Prügel Wellen Klaffter Klaffter Klaffter 190. 3 In der 3ten Periode. 4) Eichenholz. Aus 292 St., jeden zu Anfang der 3ten Periode, als 170 jährig, wenigſtens zu 30 C. S. ge⸗ rechnet, weil dieſe Stämme während der aten und 2ten Periode, alſo 60 Jahre lang, in keinem Gipfelſchluſſe geſtanden haben..= 23360 C. S. Und weil jeder Stamm in der Folge 3 C. S. jährlich zuwachſen wird; ſo beträgt di die Zuwachs⸗Maſſe⸗ im erſten Jahre der 3ten Periode 295 C. S. und bis dum Ende beſſelzen Periode 1. ⸗.— 3022 C. S. 81.. Sum 26582 C. S. Davon ſind Bauhetz— 29300 C. SG. 100— 198 1 Scheitholz 3362 C. SG... 90—-— 37 Pruͤgelholz= 3220 C. S..„ 4 870——-— 36 Wellen......——— 28 eicenhe Summa 298 37 ⅝ ₰46 28 B) Bwchenhotn. Aus 258 5 Mergen, welche 9o ſaͤhtig ſ ſind, pr à Margen 10 Klaffter Prügel und 109 Weln—.. 4-—[2387 ½ 2382 In der Aten Periode. Zu Anfang der Aten Periode wird der Buchenbeſtanh— per ſeßt zwi, ſchen 1 und 20 Jahten, falglich, im Durchſchnitte genoninen, uo jährig iſt— noo jährig. Nach Azug der leeren Steiren; welchen durch ds Aus⸗ hauen der 292 alte Eice in der Zten Perisde en lſtanden ſeyn weiden, diß Auſémmen 292* 6— 2952 Ruthen betragen, bleiben noch an be⸗ zt — Der O —— unden enthalten: X 120 27360 X ¹b0= 31040 zzer auf jedem halten werden u! 7 Anechs im erſten⸗ n Luchen betragen 16 X 3½ 8 luso 2 5 — Summa 15 Ende der aten aind Sheithelz Pulzehelt Wilen 3 82 4 t —* 1 —— zur Erklaͤrung der Berechnungen. 21 9 ———— 8J 4 Bauhz. t ügel 3 Der Oberwald feiner. aanacſhneLone Dieſe werden an halten⸗ 18 28 1 228 X 120— 27360 St., jeder à 21 ½ C. G.—= 583680 C. S. 4 228 ₰ 180— 31030 St., jeder à 7 ⅔ C. S.— 227627 C. S. Summa 811307 C. S. Weil aber auf jedem Morgen 4 demi inirende 1A 4 Eichen übergehalten werden kollen, ſo gehen wilir ab gg X 21 ½3... 8. 1490456 C. S. 3 es bleiben alſe— 791851 C. S. Der Zuwachs i im erſten Jahre der ten Periode wird an den Buchen betragen:. 26448 X ½= 8816 C. S. 1. f 31040 X x— 5173 E. S.. 8 — Summa 15989 E. S. 3 Und bis Ende der Aten Perionvde...— 216320 C. S. . Summa= 1008680 C, S. Davon ſind Scheitholz== 8382605 C. S..— 8326 Präügelholz= 126075 C. S....—— 1661 Wellen..„ei——— 1261 3n dr Attn Pesnds vagehe Summa— 38²26 1691 1261 ——— Anhang D er B ock 8 k o p f. PBaubz, Scheit Prügel Wellen 1 Klaffter Klaffter Klaffter 100 — Polzertr ag in der aten Periode. u Taxations⸗ Manual und die ſpecielle Beſtands⸗ Tabelle.) B u chenholz. a.) zus 18oo C. S. Ardct Stangen„... Ker— 240 24 2.) Hie daihinirende Beſtaͤnds⸗ Maſſe beträgt—= 650600 C. S. 3.) Der Zuachs im erſtan Jahre= 24038 C. S. und bis Ende der zten Periode.. 271089 C. S. Summa 821689 C. S. Perun ſn Scheihslg= 718973 C. S...—.— 71893 1 Prigelh e18= 192711 C. S. 4 4 4.2—— 1569 ½ Wellen 8 9 3 4 4..„——— 1027 8 G. 1 Summa— 71892 16094 1051 6 In der 2ten Periode. Nichts. 3 — 34 der ten Periode. 411 Aus 148 Morgen— und zwar ne nr a.) Aus 46 Morgen, dis guten Boden haben,] pro Margen 2 ¾ Alaff ter Prügel und 150 Wellen...... 2.) dlus 100 Morgen, dis ſehr mi ittelmäßigen Boden haben, pro Mor⸗— 204 119 ½ den nur 2 Slaffter Pügel und 50 Wellen.... 2 4. 4ten Periode. 3.) das 46 ½ Moſgen„ die guten Boden haben, pro Morgen 20 Klaffter Prügen und 100 Wellen..„„.. 2.) Aus 100 Worzen, die ſehr mittelmäßigen Bohen haben, pro—— 1262 ¾ 146 Mangem 8 Shffe Prßgel und z00 Wellen... W 4 A Summa Dwon ſe Terg⸗ pügel: 15 5Norg and ima zur Erklaͤrung der Berechnungen. Bauhz. S . auhz. Scheit prügel Weuen Die Gräaͤben. Klaffter Klaſtter Klaffter 100 Holzertrag in der aten Periode. (vid, das Taxations⸗Manual und die ſpecielle Beſtands⸗Tabelle.) Buchenholz. Aus 162180 C. S. Beſtands⸗Maſſe und 5⁰375 C. S. Zuwachs Summa 212555 C. S. Davon ſind Scheitholz= 286005 C. S.....— 1860 Prügelholz= 26550 C. S...= 354 Wellen 4 2****..—— 265 ½ Summa— 1860 354 265 ½ In der 2zten Periode⸗ Nichts. In der 3ten Periode. Aus 53 Morgen, wegen des ſtarken Frevels, pro Morgen nur 1. glaffte 33] z268 Prügel und 50 Wellen....—— 264 In der Aten periode. Aus 8 Morgen— eben deswegen— pro Morgen nur 6 Jlaften Pru⸗ 315 267 gel und 50 Wellen....... ——————, —————————— Anhang Der Donnerberg. B) Ueber die Berechnung des Holzertrages aus den Niederwaldungen. Donnerberg. Abtheilung Nro. 1. (vid. das Taxations⸗Manual.) Holzertrag in der aten Periode. Dieſe Abtheilung enthält 9 ganze Schläge und einen kleinen Theil von dem 10ten Schlage, der in der Abtheilung Nro. 2. liegt, und dort mitbe⸗ rechnet werden wird. Jeder von dieſen 9 Schlägen hat jetzt 25 jährigen Be⸗ ſtand, der mittelmäßig iſt. Da nun ſchon pro 1804 einer dieſer Schläge abgetrieben, und ſo fortgefahren werden ſoll; ſo wird in den nächſten 5 Jahren jüngeres, als 3o jähriges— im 6ten Jahre gerade 30⸗ jähriges, und nachher noch 3 Jahre lang aͤlteres, als 30 jähriges Holz zum Abtriebe kommen, und es muß daher der jährliche Ertrag verſchieden ausfallen, obgleich der Beſtand, in Rückſicht ſeiner Qualitaͤt, gleich iſt, und bey der Flächenabtheilung auf gleiches Productions⸗ Vermögen „ des Bodens Ruüͤckſicht genommen worden iſt. Um aber zu erfahren, wie viel Holz jeder Schlag dieſer, jetzt mittel. mäßig beſtandenen, Abtheilung bey'm Abtriebe liefern wird, gehe man fol⸗ gendermaßen zu Werke: 4.) Man ſuche, durch Hilfe der Erfahrungs⸗Tabelle H, die Holzmaſſe, die ein mittelmäßig beſtandener Morgen Birken⸗ Niederwald, nach Verſchiedenheit des Bodens, im 25 jährigen Alter enthält. Dies geſchieht, wenn man die Holzmaſſe des 2ojäh⸗ Bauhz. Scheit Klaffter Klaffter —— Prügel Klaffter — — — Wellen 100 — 3. 2 di mitte i Erfah ſngegen Zuw wiſ üb Tüich in r Dorg n; In Waiter, dh nu zur Erklaͤrung der Berechnungen. 325 ——— ua, Serer— 3 2* erber erner. Bauhz.) Scheit Prügel Wellen — 1 D e r D d n n 9 f—. Klaffter Klaſfter Klaffter 100 20 jährigen vom 30 jährigen Niederwalde abzieht, den Reſt, 1 durch 10 theilt, um den einjährigen Zuwachs zu finden, und dieſen 5mal zur Maſſe des 20 jährigen Beſtandes rechnet. 2.) Mit jedem Jahre weiter rechne man den gefundenen einjäh⸗ 1 rigen Zuwachs einmal mehr hinzu, ſo wird man auf dieſe 3 Art finden, wie hoch die Holzmaſſe von einem Morgen, der 4 etwas jünger oder älter als a Zo jährig iſt, angeſetzt werden V muß.—— 1 4 Z. B. 4 unm. Der mittelmäßige Beſtand enthält auf gutem Boden im 3oſten Jahre, niſ 1 nach der Erfahrungs⸗Tabelle H,.. 4 Pe 10 Klaffter à 70 C. S.= 700 C. S. dieer- hingegen im 2oſten Jahre 6 Klaffter à 60 C. S.= 360 C. S. in den Der Zuwachs vom Zoſten bis 3oſten Jahre d So- beträgt alſo überhaupt....„—= 30 C. S. hehß oder jährlich im Durchſchnitte. 3.= 34 C. SG.. hiednnn. † dſt, Ein Morgen mittelmaͤßigen Beſtandes auf gutem Boden liefert folglich: 1 b91n Im 25ſten Jahre 34 X 5— 170+ 360= 550 C. S. 1 18 Im 26ſten Jahre 34 6= 20 4+ 360= 564 C. S. 1 und ſo weiter. . A ria Wird nin auf dieſe Art der Holzertrag eines jeden Schlages, der. 1e nicht völlig zo jähriges Holz, oder auch etwas aälteren als 30 jährigen Beſtand hat, berechnet; ſo findet man die Reſultate, die ich der Kürze die halber in der Tchelle BB am Schluſß⸗ dieſes Anhanges mittheile.— irken⸗ Die in der Abtheil ung Nro. 1. liegenden 9 Sohläse n werden folgich 1 rigen mntragen: 2 des jah⸗ —y—qqpp — —————— Anhang „ 3„ Der Donnerberg ferner Baubz. Scheit] Prügel Wellen — Klaffter Klaffter Klaffter 100 In der ten Periode oder im zten Umtriebe. Weil der Beſtand noch unvollkommen it..——-— 699 1742 In der 2ten Periode. Weil der Beſtand alsdann gut ſeyn, und jeder Schlag beym Tbenss gerade 30 jähriges Holz enthalten wird: 1.) Aus 52 Morgen 153 Ruthen, die guten Boden haben, à 14 Klaffter Prügel und 350 Wellen...„ g= 741&. 23535 W. 2.) Aus 14 Morgen 233 Ruthen, die mittel⸗ mäßigen Boden haben, à 10 Klaffter Prügel und 250 Wellen..„=22 148 K. 2700 M 3.) Aus 17 Morgen, die ſchlechten Boden ha⸗ ben, à7 Klaffter Prügel und av0 Wellen= 119 K. 8400 W Summa 1008 K. 29655 W.—— 1003 3 296¾ In der 3ten Periode. Deßgleichen... 4. 1 3 8„—— 1008 ¾ 206 ¾ In der 4ten Periode. 1 Deßgleichen.......——-—[0033 296 ¾ — d4 — (vie 3i de ige He bym A dar iſt 48 6 S zo Morg io M. 8o We Norg⸗ 0,. 256 1 Mer das, p 1 We zur Erklaͤrung der Berechnungen. Klaffter Klaffter Klaßfter 100 Der Donnerberg ferner. aut. Schat vetaet Wetes Abtheilung Nro. 2. 8 4 b— (vid. das Taxations⸗Manual und die Tabelle BB.)- Holzertrag in der nten Periode. 8 . V Weil der Beſtand unvollkommen iſt, und jeder Schlag nicht gerade 1 3o jähriges Holz enthalten kann..*...—— 410] 10L?† b In der 2ten Periode. Bey'm Abtriebe in dieſer Periode haben alle Schläge guten Beſtand, V und jeder iſt gerade 30 jährig, wenn ihn die Reihe des Abtriebs trifft. Aus 6 Schlägen, die zuſammen enthalten: 1) 30 Morgen 72 Ruthen guten Bodens, 3 pro Morgen 14 Klaffter Prügel und 330 Wellen.. 8— 426 K. 10658 W. 2.) 2 Morgen 27 Ruthen mittelmaͤßigen Bo⸗ dens, pro Morgen 7 Klaffter Prügel und 250 Wellen.... 510 W. 1 0 2. 6 . n 3.) 32 Morgen— Ruthen ſchlechten Bo⸗ 1 dens, pro Morgen 7 Klaffter Prügel und 200 Wellen...—„— 224 K. 6400 W. 1 Summa= 672 K. 17568 W.—— 672 175 ½ In der Zten Periode. Deßgleichen 8ℳ 2. 2 4 0 2₰ 2*. 4 In der Aten Pexiode. Deßgleichen..„ 0 2 0 .Aq ₰ 8⁸ 2 G s ————jj ——y — ———— ——————. —yyy- 1 Anhang D e r R e b e r Baubz.] Scheit Prügel Wellen — h.. g. Klaffter Klaffter Klaffter 100— Abrheilung Nro. 1. (vid, das Taxations⸗Manual und die Tabelle BB.) — 3 Anun Holzertrag in der 1ten Periode. 3 Weil der Beſtand ſehr unvollkommen iſt, und überdem auch jeder 1 Nerge Schlag in verſchiedenem Alter abgeholzt wird.....—— 4532 103 I Mo Wel bo Wel In der 2ten Periode. ..—.. 4 5 1 Weil auf dieſer mageren Sommerſeite ſehr viel cultivirt werden muß, Meß .. 3ed und die Culturen daſelbſt mißlich ſind; ſo wird der Beſtand bey'm 2ten ldens, Abtriebe nur als mittelmäßig berechnet. 1n 250 4—— 11 Merm Alſo aus 8 Schlägen, die zuſammen enthalten: V Aan pko Mor⸗ 1.) 26 Morgen 95 Ruthen guten Bodens, Nelln preo Morgen 10 Klaffter Prügel und 250 Wellen....— 266 K. 6636 W. 2.) 25 Mergen 158 Ruthen mittelmäßigen dlic Igeiche Bodens, pro Morgen 3 Klaffter Prügel 3 und 200 Wellnn...— 128 K. 3200 W. 3.) 52 Morgen 2 Ruthen ſchlechten Bodens, Ppro Morgen 5 Klaffter Prügel und 150 Wellen....—= 260 K. 7800 W. Summa zur Erklaͤrung der Berechnungen. Der Rehberg ferner. Abtheilung Nreo. In der 3ten Periode. Aus nun vollkommenem Beſtande: 26 Morgen 95 Ruthen guten Bodens, pro Morgen 14 Klaffter Prügel und 350 Wellen*.*— 15 Morgen 158 Ruthen mittelmäßigen Bedens, pro Morgen 10 Klaffter Prügel und 250 Wellen. 1...— 5²2 Mergen 2 Ruthen ſchlechten Bodens, pro Morgen 7 Klaffter Prügel und 200 Wellen.....— 372 K. 9303 W. 160 K. 4000 W. K. 1000 W. Summa In der Aten Periode. Deßgleichen... 896 K. 23798 W. Prügel; Wellen Klaffter 100 — — ———— —ꝑ—q,½p Anhang Der Rehberg ferner. Gouzs. Schen peügei Klaffter Klaffter Klaffter Abtheilung Nro. 2. (vid. das Taxations⸗Manual und die Tabelle BB.) Holzertrag in der 1ten Periode⸗ Ans 7 Schlägen, die zwar vollkommenen Beſtand haben, wovon aber nicht jeder bey'm Abtriebe 30 jähriges Holz enthält....—[— 7842 In der 2ten Periode⸗ 2.) 21 Morgen— Ruthen guten Bodens, pro Mergen 14 Klaffter Prügel und 350 Welken....— 294 K. 7350 W. 2.) 49 Mergen— Ruthen mittelmäßigen Bodens, pro Morgen 20 Klaffter Prügel und 250 Wellen„..= 490 K. 12250 W. Summa 784 K. 29600 W.⸗—-— 784 In der 3ten Periode⸗ G Deßgleichen 4 2 6 0 2 4„—— 7³⁴4 In der 4ten Periode, Deßoleichen„.. 3 3 2..—— 734 196 Aberſß * Abtheitung⸗- kte — n —— V zur Erklaͤrung der Berechnungen. audz Sdaägl de BB -e e T belle(hp.) T zur Ueberſicht der Berechnung des Holzertrages aus den Schlaͤgen des Niederwaldes in der iten Periode von 1804 bis 1833. 4. Größe des Schlages. 1. 2 on Prügelholz⸗Maſſe Summa Namen e*— T.) Die c w; blechter 18.5 51 Auf Auf Auf(Klfftr. zu 70 — N der Guker Mittel Qa ecte 8 ⁸ gutem mittel ſſchlecht. C. S. Maſſe— . 4.— 2.. Bo.— 58 3 Diſtrikte. 5 8* Boden Boden oden 2(Boden Boden Boden gerechnet N. E. ². R. M.R. Jahre E. S. C. S. C. S. prügel Wellen —-—-———. Klaſffter 100 f 1 38——— 25 530]½—— 60 ½ 25 ZS V 2 7 30—— 2 26 56— 28 21 64 16 — 3 4 V 531 5656——— 27 5938— 299 68 ⅜ 27 ½ 6——— 28 632— 316] 722 as 5 5 60—— 29% 666 528 353 76 ¾ 10¾ 1 1 4 2 6 5 2— 3⁰0% 700 560 350 3¹13½ 20 ¾ W.—. 5 5 7 4 6²2 4— 31 734 592 367 87 ½ 2 5 838 5— 4 32] 768 624 364 923 222 - 1 9 5— 4 33¹3 802 656— 96 ⅜½ 24 5 S8s. 707 174½ 5 1E V - a„ 3 AA 6 eOh 22,3 ad 336 406— 62 15 1 S8 8 A 5 1 5——— 29 565 ½— 267] 63 ½ 25¾ 4——— 30] ß595— 280 66 16 ¾ b 4 24 7 13 5——— 1826 321 624½— 293] 60 ¾1 177 12 5——— 32¹1 654— 3065 73 28 5 4 8 2⁴ 33 683— 319] 756 ¾ 19 b G Sa. 410 1023 1————— V Donnerberg Sa. 111 l 377 ———— ———— —— 1 Anhang zur Erklaͤrung der Berechnungen. Fortſetzung der Tabelle B. P glaube aſer ein weſen 1 1 8 Ti N 0 jese 1. 2 Größe des Schlages.— 2 Ein Morgen liefert wie 2 B 2 an Prügelholz⸗Maſſe 1 ½—S8 B) D: keit, ur Namen2 2e— NE.) Die 72= 25 S=S ſuf ülfftr. zu„o i ſihr le der S S 3= Guter V Mittel Schlechter S Auf Auf Auf G ſu Maſſe aeſc — 2 6 b Bod Boden„ Autem mittel ſchlecht.=„ 1 duten hal e 8S= Boben. Boden. oden. An Bo Beden gerechnet. 1 Diſtrikte. S Boden. Boden. Boden. ——— g—. 5————.—————— N. N.M. R M. R. M. R. Jabres C. S. C. S. C. S. pPrügel Wellen ——.——— 4 Klaffter 100 —,—,————————————— 16 4 15—— 7 27 415— 183 443 21¾ 4 5——— 6— 26 440— 192 47 ⅜ 122 8* 5——— 6— 29 465— 201 503½ 12 ½ .—— 8 19 4 80— 8⁰ 6 8 3% 490 350 210 5²2½ 3 ½ 2 4 2 4 1 28 20⁰% 4 80 1 64 5— 311 515 367 219 56 14 —2 8, 6— 4 29/ 1 I = 21 3 380 1 64 7— 52¹1 540 33 4 228 57 ½ 14 „ 5 8— QQ 221—— 5 110 97 33— 4⁰¹ 237 593 15 8 23—— 7 6— 34— 418 256 62 ½ 15½ S 8——,———————,————— 3. Sa. 431] 108 2 3* 8 244—— 11 32—— 3 274—— 598— 95 ⅔ 24 G ₰ 25 2— 9 128—— 3 32⁸ 28½ 880 63²— 101 25 ½ 8 5 4 26 3— 7S—— 29-930 666— 1 106 26 ₰ 4 8 4 24 27 3¹ 8⁰ 61 48—— 818. 30% 980 700— 112 28 A4 68(— 33511. 31 1050 734— u171 291 S e 29 4 6 5 2—— 32 10830 768— 125 30½ . 1 4 30 4 104 4 11253— 35 1130 Z02— 129 V 32 ————————— —— Sa. 196 — 5— 4.— Ar 8 1 12., 4. Rehberg Sa. 302 2 Veon voriger Beite der Donnerberg Sa 277 er un*† AS, 5 Erſter Umtrieb ober erſte Periode Summarun b Ein M. n iefett nn drüg Te Maſe — 9 — 19 f 2 uf. autem re ſchett. I Erda m Van(5 3——— [ 6. 6 7 445 31 40 —465 2490 210 ¹ 515[[½ u 2 4o!& aAl 1-= 3 4y—-[8 21 88 4 42 rnn 5 e Periode 4 u Sch l u ß. Ich glaube nun meine Tarations⸗Methode ſo doutlich und erſchößft vorgetragen ju haben, keinem Leſer ein Zweifel⸗ übrig bleiben kann. Ein ſolches Buch läßt ſich aber freylich nicht wie ein Roman leſen und verſtehen, und die hier abgehandelten Gegenſtände überhaupt ſind nicht ſo leicht zu daß begteffen, wie eine Anweiſung zur Holzzucht u. dgl.— Wenn man aber dieſe Schrift mit Auf⸗ matkfamkeit, und wie ein mathematiſches Werk ſtudiren will; ſo wird man meine Taxations⸗ Methode ſehr leicht und bald faſſen.— viel Nutzen haben. Vom flüchtigen Durchblaͤttern wird man freylich nicht Nach⸗ 251 den werden. Wenn es beſtellt ſchreibung der Forſte, um ihn bequemer ſtudiren zu können, in drey beſondere Nachricht fuͤr den Buchbinder. Die Karte wird zum Linksausſchlagen vor den Titel geheftet. Die Tabelle V kömmt —— N— —— cee — DPD -— E= —— I —— 6 11 1 — 54 — zwiſchen die ——— Seiten —— Ueber alle 3 Hefte muß alsdann ein Futteral gemacht werden. 28 und 29 32— 33 88— 389 15 4— 255 Das 1te Heft begreift alsdann alles bis zum Anhange in ſich. Das 2te Heft enthält die zte Abtheilung des Anhanges, und Das 3te Heft enthält die 2te Abtheilung des Anhanges. wird, ſo muß der 2te Theil dieſer Anweiſung zur Taxation unb Be⸗ Hefte gebun⸗ Holz Beſtands⸗ zabelle über den Forſt N. N. unter der Oberfoͤrſterey N. N. in der dberforſtmeiſterey N. N. werfertts im Jahre 185 durch den Geometer N. N. . 3 9beand 1 3 ba b 1 Namen——— es s Schneißen, 5 o ch w a ld Niederwald beſte andenen B 1 3 5 e n Wege Wieſen der 83—.—— Wald⸗ und 1 1 8 eic vuc velbe Nadelh 1. Bermiſche 2„ Per. dodens.— 1 4 Kohlplätze 42 kein Holz 1 ichen uchen Laubhölzer; Nadelholz Laub⸗ und irken 3 miſchte 3 1“ rodueiren D i ſt rikte.— Nadelhölzzä. Holzarten rockene lerer 5 rohus = eeRat. Mſ R e e im. R. m. N. N.. R. IſXLE 4* JAN R n. R. R.] M. R. M. N. M.R.. —————————. Summa der —— 4—.*——— 2 8 3 eſonda O rin h md 5 * 5—ꝛÿ—ꝛ—ᷣ———— —— — * 3— 4 3 8 4 — *—* . 4 8. „ 4 3 2 A e SS.„.— ““ 1— 4 4 3 8— e r 5½ — 4 —““ 3* 1 v“ 3 4 8 8 A— ——— 5*——— 1* r “ 3 1—————— * 3 1 f v 4““ 8—— 8— 3—. 3.— 4 L22 2„,„— 8 3— 4 8——— 1 8— * 2 . — 8 8 e— 8 5 4*—— 4 4— 8 4 *— 2 * 84* 5. 5 4 * 4 3* 4. * 4 4 3.— ur— 6. 82 — 4 4 2 —* 8— — 5 8 2 5 3 2“— . 8 ear een r— e 4 * — 88 -— . 4— -—. 3 1 8 8 e. 8 2— 3 8*„ — 1 *** be 8 8—„. 8 1 9 8 — X — 8 8 r“— 4 2* 4 . 1—* 2* r* A 8— 1 8 1 8 2 5 1 6 e .* .. 8 1 4 4 8“ 4 3 5* 8. 1 8 2 4 4 8 82 “ K* 86 2 1 4 — 1 ö““ 8— —— *.Mee e 9s d. en Meeh= e ee u eee 8* en““ 4 25 ** 2 2 4* 1— 3 “ e 8—* 5 5 —“ e ö 24 ö . “* ö — 8 — 4 S 5 O.) erfahrungs⸗ Tabelle, woraus man den periodiſchen und totalen Holzertrag und den Zuwachs der Staͤmme auf einem Mor⸗ gen Eichen⸗ und Buchen⸗Hochwald ſehen kann, wenn er von Jugend an geſchloſſen Leſzan⸗ den iſ, und in der Folge regelmaͤßig bewirthſchaftet wird.— . e, Aus 3ft wiederholten Verſuchen im noͤrdlichen Deuftlene betechnet. N Nota. Bey 40 und 60 jährigen Beſtänden ſind die Stangen und Reidel überhaupt berdchner— bey älteren weſtänden hingegen iſt nur ¹ angegeben⸗ wie viel Cubik⸗ Shuhe Klaffterholz⸗Maſſe ſie enthalten. 4 — ſe 1 2 3 N 15 u ngen feenden Beſtand 3 heit des Alter Gröhe 2te Größe Ertrag ute Größe 2te Größe Summa HBolzart LSe e 8 en 8 3 8 3 eder.z jeder heit rüge 4 jeder„ jeder B 0 dens Srämme enthält Stanme enthält Holz Hols Reiſer Stämme enthält Erämme- enthält e Stämme . Anzabl[Gub. S.] Anzabl Cub. S. Klaſfter Klaffter Welle Anzahl Cub. S.] Anzahl Cub. S. Anzahl 1(Im 40. Jahre—————— 300 6⁰0 1 ½ 1200— 1800 — 60.— 300 900 2— 3 200 300 6 300 21 600 4— 99.— 300 2——— 10] 100 120 18] 130 9 5 00 . guter. — 120.— 100 242—— 20⁄½%! 21 130 120 28 80 14 200 Boden 4 4— 159.— 80] 20——- 141 2 170 60 50 6⁰ 40 220 — 180.— 20 50%—— 9 1 ½ 100 60 70 40 55] 200 Eiche 42 C= 210.— 60 90% 40 70 73 12 850————— — 3 8—. 4 2 8 4 1—— 1* 8 9.. 40.——————— 200 800 1 1200— 4 2000 — 60.— 300 3 4 90 1— 2 5 300 500 11 8⁰9 21 900 4 150 4 0 4 8 1 eee— 90.— 500 1 ⅔——— 3 100 100 24 200 7 300 7.—. 4 130.— 100 5030 30 57 10 oo————— ————. 9 4 V T 2 49.————— 300 600 1 ½ 1200 2] 1800 guter Buche 4— 40. 88—————— 200 800. 1 1 1200 8 2000 4 mittelmäßi⸗— 60.— 300 29 0%— 2 150 300 4300 1 800 [[ger Boden 45 90.— 500 1——— 8 100 100 141 200 — 120.— 100] 22 2000 11 338 8 360——— 9—— 3 4 1 1 d— ſchlechter[ 60. 3——*—— 300 300 2 ½ 700 8 1000 1 (1 Boden[— 90.— 200 6 800 2 10 24 300———— 7 * — „„e 2 4 8 4 8 7 7,) 1 8 1 Erfahrungs⸗ Tabelle, Aus oft Wiederholten Werſuce im noͤrdlichen Deutſlande berchnet. 1 (E.) Bleibender Beſtand aanus man den periodiſchen und totalen Holzertrag und den Zuwachs der Staͤmme auf einem Mor⸗ gen Fichten⸗, Kiefern⸗, Edeltannen⸗ und Lerchen⸗Wald ſehen kann, wenn der Beſtand von Jugend an geſchloſſen iſt, und in der Folge regelmaͤßig bewirthſchaftet wird. 9„ Nota. Vey 30. und 50 ſährigen Seſtänden ſind die Stangen überhaupt dberechnet— in ältern Sehänden aber diſt nur die zu 2be. 2nd Prügelholz taugliche Moſſ in Eubik. Ahuhen angegeben.. Ficchte Kiefer. Lerche Sdeltanne Verſchieden⸗ Alter, in— heit des welchem die 1te Größe zte Größe Benutzungen— Bodens 8 jeder 8 jeder vorfallen Stämme] enthält e enthält Anzahl Cub. SAnzahl Cud S. Im 40. goze———— guter— 60.— 600 1½%)ß600 2 Boden+ 90.— 300 81—— *. C= 120.— 150/ ◻50 1650 25 12 4o.————— .— 60.— 600 1 600 ger Bedee— 90.— 300 644—— — 120o.— 150 40 150 20 ſchlechter— 60.— 300 8 ½ 1100 1 Beden— 90.— 200 142 500 8 .— 30.—— 3——— * 3 guter— 60.— 500 1 ½ 500 3 8 ö— ſoden 90 00 9. 3— 120.— 150 48 150 24 mittelmäßt⸗ 60.— 600 1 600 2 ger Boden)— 9o.— 300 6——— — 120o.— 150 38 150 148 DMlicht ganz 4o.———— ſchlachter— 60.— 300 21100 3 Boden 45 90.— 200 12 600 5 Nu 6 dn gen E r tr a g ite Größe 2te 9755- Summa — Scheit Prügel zdn jeder jeder„, Holz Holz 1 Reiſer Stämne enthält 3eonme enthält der Stämme Klaliter* Klaffter 1 Welle Anzahl] Cub. S. Anzahl T Cub. S. Anzahl 4 —— 300% 600 1 ½ 1200 31 12800 — a4 200 300 10 300 4 600 18 8 20⁰ 150 30 150 15 300 103 ½1 12 1 1150 8————— 4 . d —— 200 600 2 1200 31 12800 - 20 200 300 8 300 3 600 121· 8] 200 150 25] a50 12 300 82 ½ 20 9001 8————— —— 100 600 31 1600 ⅔)ß2200 — 6 200 200 6 6 o0 2 800 45 12 500—— 3—.—— — 2 4oo 6⁰⁰ 2. 1000 2a2 2600 — 15 200 300 12 300 6 600 21 8 250 25 0ſ/ 30 250 26 300 99 12 a2 3/ .76 ½ 10 — 8 45 42 —““ 258 Aee Te en Rh eeeeee eetee eeee N ⁵ . ö “ -— ö“ — 7 —— — * 7 — —— 4 — “ 4 8 4 1 1 4 * „ 8 Erfa hr u n g 8. Tabelle (G.) über den jaͤhrlichen Zuwachs, welcher an den haubaren Staͤmmen im N. N. Forſte nach Verſchieden⸗ heit der Halgar, des Bodens, des Standes und des Alltars bisher erfolgt ſſ 3— 8“ nhrleee Derſhtedenheie Zuwachs eines V Kenichieenhei: Zaee eines 4 Stammes— 8 Stammes der des der der d der der. Holzart Bodens des Standes des Alters rten Claſſe 2ten Elaſſe Honort 4 Bodens des Standes des Alters ſiten Claſſe aten Claſt 3—. Cub. Sch. Cub. Sch.— Eub. Sch. Cub. Sch. —¹ ven 120— 150 Jahe 4⸗4 3 1 von 90— 120 Jahr 1 2 150— 180— 1 ½. einzeln 8— 120— 150— 1 ½ 3 3- 1380— 210— 1 ¾ 3—*- 150— 1830— 2 ½ 4 1 inzeln 4 4 4 3 3 1 3 ein 210— 240— 2 90—120 ⸗ 3— 1 4 3 1. * 240— 270- 2. gut 4 licht- 1220— 150-⸗ 1 CI- 270— 300— 2 C 150— 180 ⸗ 11 43 5- 420— 150 ⸗ 1 2 h 4- 90— 120- ½ 2 150— 180 4† 3 geſchloſſen 120— 15 4 — 190180- 4 2 d 4 8 9190— 3 5 ——— T 3 3 2 1— 4 gut 4 licht 4. 1380— 210— 18 4 150— 180 3 b x . 3,0—240 1 1. ooe. 4 2 8- 240— 270— 1 ½ 1 einzeln 120— 150 ⸗ 1 4 L-= 270—300 ⸗ 4 ¾ 1 4—- 130— 160— 1 5 4 3 2 1 3 00—— 3 120— 150,— 3 3 90—120 1 ½ 15 2 1 j 20— 15 6 130— 180— 3 4 Buche“ mittela licht 190— 150 2 2 180— 2 3 I 5 150— 130 2— 2 1 Lig geſchloſſen 30 210 4. 2 9016— 4 12 3. 2 10— 240. 1¾ 2 4 3 3 ⸗ 90-120 88 4 - 240— 276— 1½ 2 Seiclsſſn- 120— 150— 4 G=N 70— 300. 1½ 4 150— 180 ⸗ 4 4 4 5 *. 1 4 . 120— 150— 4 2( 901209— 3 14 — 150— 130 1 8 4 einzeln— 120— 150 ⸗ 2 ¾ einzeln 9. 136. 210 1 ½ 3 H- 150—180„ 4 ¾ 210— 240— 1 ½ 2- 90— 120 2 3 2½ “ 1.— 6. Eiche.- 240— 270— 1 ½ 1 1 ſchlechta licht 120150— 3 1 - 120— 259— 2 1 2 4 150— 180—* 4 3 150—180. 3 4 1— 90— 420-⸗ 4½ 5 mittel? licht †. 180—210. 4 4 sſhloſen 35 120—150. 27 2. 1. - 210— 240— 12 2 1 130 136o—— 2440— 270. 1½ 1 d 1G 4 4 9— 77 90— 120 1½ 2 120— 156— 32 4 1 einzeln 4 2 5 2 4 3 4- 120— 150— 2 - 150— 180 ⸗ 2 3 d⸗ 5 3 4 1 5= 160— 180— 2 ½ „ zeſchloſſen- 180— 210— 2. 83 2 1 — 4— 120— 1*— - 210— 240— 4 3 4½ licht 9 1. 3 4½ gut ⸗ 9 120— 150— 1 ½ 1 ⸗ 240—270.1 3 1 1. — 1 2 1- 150— 180—⸗ 2 1 ½ - 120— 150— 2 4 7 3+. 4- 90— 120 3 x Amheh- 150— 180.⸗ 2 3 1 1 4 8— 2 7. L geſchloſſen- 120— 150 ⸗ 1 1 - 180— 210 ⸗ 3 2 1 50- 13 3 190— 180 ⸗ 1 3 4 120— 150 ⸗ 3 84 2 4 1 e- 90— 120— 1 zeae licht- 250— 180—* 4 heinzeln. 80u9 1 3 120— 150 1½ 2 1— 2* 2 3 ⸗ Si-⸗ 150— 180 2 41 1220— 150 ⸗ 3 8 Fichte⸗— 120 3 1 1 4 3.1. 790120 8 4 1 zeſlaſen 150— 180— 2 2 3 mittel? licht 4 5 1 4- 120— 150 1 - 130— 210 ⸗ 2 3. 4— - 150— 1830 ⸗ 1 ½ 2 b.1 8. U geſchloſf en- 120— 150 ⸗ 2 1 4 3- 150— 180 2 2¼ 2 3 ſchlecht licht— 90— 120 5 2 8 3 geſchloſſen 90-— 420 ⸗ ¾ ¼ mmwrxerweeeeee — 1 — erfahrungs⸗ poraus man den Holzertrag eines Morgen Niederwaldes nach Verſchiedenheit der Holzarten, 1 4 des Bodens, des Beſtandes und der Umtriebszeit ſehen kann. Tabelle, — Aus oft wiederholle Werſchen im noͤrdlichen Daunl me berechnet. 4 Beſaufengerr Verſchchenhen 4 ſchlechter Voden guter Boden mittelm. Boden ſchlechter Boden⸗ Erle ₰ 1 guter Boden mittelm, Boden ſclehte Boden⸗ Bieren Huin buchen, Aſpen,⸗ Saalweiden ꝛc. vermengt guter Boden G 8 mittelm. Boden 4 olechter Boden ——— —,————— Holzart des des w Bodens Beſtandes 1 ſ guter Beſtand guter Boden mittelm. Beſtand 41 ſchlechter Beſtand . guter Beſtand. Eiche mittelm. Boden 4 mittelm. Beſtand 3 8 1 ſchlechter Beſtand guter Beſtand mittelm. Beſtand ſchlechter Beſtand guter Beſtand mittelm. Beſtand ſchlechter Beſtand guter Beſtand mittelm. Beſtand fohlechter Beſtand guter Beſtand mittelm. Beſtand ſchlechter Beſtand guter Beſtand mittelm. Beſtand ſchlechter Beſtand guter Beſtand mittelm. Beſtand ſchlechter Beſtand guter Weſtand mittelm. Beſtand ſchlechter Beſtand guter Beſtand mittelm. Beſtand ſchlechter Beſtand guter Beſtand mittelm. Beſtand ſchlechter Beſtand guter Beſtand w einem ꝛ6jährigen Um⸗ Bey Wreeereen rigen Umtrieb, Bey Se Zojah rigen Umtrieb, (H.) — e einem 0 aͤh⸗ rigen Ulaneede die Klaffter à⸗ mittelm. Beſtand ſchlechter Beſtand trieb die Klaffter à 65 die Klaffter à 70 C. S. Maſſe C. S. Maſſe C. S. Weſe Prügel⸗. l⸗ prügel⸗, Prügel⸗. Hol⸗ Reißer ie Neißer Peiee NReißer Hoßs Reißer Klafftern] Wellen Klaſftern Welten Klafftern Wellen Klafftern Welten —— 3——,———— 8 250 14 350 28 350 6 200 10 250 1353 25 0 4 3„, 1,„ 2wo * 4 35 6 200 10 250 14 250 4 150 g 2⁰0 10 200 3 100 5 150 7 150 4 3 1 8 4 2⁰0 7 200 10 200 3 160 5 150 7 150 2 150 3 100 5 100 A 1 4. 8 200 14 300 16 300 6 150 10 200 22 25⁰ 4 100 7 150 8 150 6 150 10 200 12 200 4 100 8 150 9 150 3 100 5 100 6 100 4 130 7 150 9 150 3 100 5 200 6 100 2 100 3 3⁰ 4 30 12 3 00 18 3350 24 A50 9 200 125 250 18 50 1— 1 6 190 9 180 12 250 9 200 14 25⁰ 48 350 7 150 10 200 14 250 4 100 7] 1630 9' 200 6 150 10 200 12 250 99 4 100 7 150 9 200 3 75 5 100 7 150 10 250 16 300 2⁰ 400 7 175 12 250 15 300 5 125 8 150 10 200 7 1 N 4 27 2 . 3 2⁰0 122 25⁰0 16 300 6 150 9 200 12 250 4 100 6 150 6 150 3 N 6 150 9 200 12 250 5 1225 7 150 9 200 3, 100 4 6 100 1 —— C(C“ ⸗ woraus man den z a a hel I e, ei * ahrlichen Holzertrag eines Morgen Hochwaldes, nach Werſchiedenheit des Bodens, ſehen kann, wenn die Umttiebszeit verſchieden„ die Bohandiung aber, in jeder andern Müticht Balich 1 und die 2 beßte 4 8 Verſchie⸗ 4 b Verſchie⸗ Berſchievenbeit der„umelebszete 60 Jahre — Ulecht dnheit derſdenban bes Jahrlicher Holzarten. Bodens. Er r tr a g Grobes Hols Holz Cub. S. Wellen 1 gut 45 ½ 121 Eiche 1 mittelm. 31 9 ſchlecht ä aut 45 ⅜¾12½ Buche mittelm. 31 ½ 10 1 gut 37½ 15 Fichte mittelm. 67½ 9 gut 116 5 Kiefer mitteim. 3o0 13 gut ſchlecht gut mittelm. ſchlecht — 90 Jahre 120 Jahre 150 3:n 1 80 7, 210 J a h re 240 Jahre Jährlicher Jaͤhrlicher Jährlicher Jährlicher Jährlicher Jährlicher Ertrag C krag Ertrag Ertg Ertrag Ertrag Grobes Reißer⸗ Grobes Reiber⸗ Grobes Reißer⸗ Grode Reißer⸗ Grobes Reißer⸗ Grobes Reißer⸗ Holz Holz Holz HolzHolz Holz Holz Holz Holz Holl Holz Holz Cub. S. Wellen Cub. S. Wellen Cub. S. Wellen Cub. S. Wellen Eub. S. Wellen Eub. S. Wellen 3— 4————— 5— *. 3 4 4 4* 52 58 11 55 ½ 10 61 ¼ 10 bau 9 64 ¾ 9 6“ 9 3 5. 8— 598 3 a b ae, 71 o 1 - 6— 3 4 3 3 52 ½ 11 57] 11 ½ 63 11 I5 59 5 3½ 4211 64 452 3 31 ½ 6½ 27 6 3—— 1 1a3 ½3 15 122 ½ 15,5 125 13 9⁰ 12 l 96 ½ 12 100 12 8 65 6—— 9[60 7 1 6 126 16 122 ½ 16 125 14 9 18 nz 2² ss 2 Le e es e. Se Te r ds eeie * 4 8 4 4 8 e Tee 1 4 Tabellte, h 1 woraus man den jaͤ abrlichen Holzertrag eines Morgen Niederwaldes nach Verſchiedenheit des 4 0) Bodens ſehen kann, wenn die Umtriebszeit verſchieden 4 der Beſtand aber vollkommen gut iſt. Birke 13 Eiche, Birke, 1 Hainbuche,z Saalweide; 1 gemnſcht Verſchiedenheit 8 3 Verſchiedenheit Ver ſchiedenheit der umtriebszeit — 20 — Jahre 30 Jahre 40 Jahre Erle— 4 3 3——— 3— des des 3ahrlicher Jährlicher Jährlicher Jäͤhrlicher Ertrag Ertrag Errtrag Ertrag Bodens Beſtandes..—— * Grobes Reißer⸗ Grobes Reißer Grobes Reißer⸗ Grobes Reißer⸗ Holz Holz Holz Holz Holl Holz Holz Holz A Cub. S. Wellen Cub. S Wellen Cuh. S. Wellen Cub. S. Wellen 7. 4— 6 guter Boden vollkommen 26 z2 4 322 11 353 3 ¾ 11 mittelm. Boden desgleichen 19r 10 23 3 ½ 26 ⅞ 6 . 5 ſchlechter Boden desgl. 13 10 16 ¾ 6³ 483 3 5 —— 5 guter Boden desgl. 26 10 323½ 1⁰ 50 7½ mittelm. Boden desgl. 19 ½ 7½ 23 6 ½ 22 ½ 5 ſchlechter Boden desgl. 25 27 ¾ 16 5 165⁄ 3 ¾ 3 4 4 33 guter Boden desgl. 42 45 45 11 45 21 ½ wittelm. Boden desgl. 52¾ 10 35 8 ½ 33 ½ 3 ſchlechter Bodendeßgl. ſa 7½ 25 6 ½ü 22 ½ 6 ¾ guter Boden desgl. 52 ½ 12 ½ 37¾ 10 37½ 10 mitelm. Boden desgl. 26 10 28 3 ½ 30 7½ ſchlechter Boden desgl. 19 7 2 6 ½ 22 — . 8ſſ ere EiEbe N Han br e r 3 h un aea. ee r d 7 u e a7, g. NAs. un Sr. Ar 3 8 Erfa 9 3 ſie von Jugend an, bis zu einem beſtimmten duter, einzeln oder auch in unvollkonunenen Beſtaͤnden licht geſtanden haben. . 3 3 3. 3 4 1 Aus wiederholten Verſuchen, im nätblhen Deutſchlande, im Durbſſhette derecmet. 2 1 Auf gutem Boden 8 Auf mittelm. Boden Auf ſchlechtem Boben 4.. 8„——— — H ol zar t Alter enthält ein Stamm enthält ein Stamm enthält ein Stamm 22———— 3 4 3 5 S der Iten der 2ten der zren, der 1ten der 2 3 3 2 en 2. rose rbßze Ges⸗ Geßße ſ. Geaheſ. Eröeſ, Geöte Gete. edie „.— L. Sch. Cub. Sch. Cub. Sch. Eub. Sch. Cub⸗ Sch. Tnd. Sch. Eud. Sch. Cub. Sch. Cub. Sch. „ ſeinzeln 2 17 2 1 3 bis zum Zoten Jahr4—— 2 3 12 4 3 3 2 8 — LiH t z3 31 2 j 3— bis zum 6oten Jahr em zeln 9 5 43 7 3 1 4 2 2 Swe, ea:;: „ 4— 2. 5„ 2* 8 Eiche ₰ bis zum oten Jahr⸗ einzeln 24 12 4 20 10 3 ½ 9 4 2 3 4 d licht 2o 31 16 3 3„ 3 15 ſbis zum 2oten Jahr einzeln 46 a 7 35 18 5 16 6 3 3 3— licht 54 17 5 125 14 4 12 6 2 8 8 1—.— 3 3 1 Obis zum 15oten Jahr einzeln 74 40 20 55 34 16 30 20⁰ 12 . 82 licht 54 30 15 43 25 12 24 16 9 43 9 ſ. einzeln 2 512 7 3 3 83 1 bis zum Zoten Jahr 4 1 2 3 2 ¾ 4 4 4 8* 1 tüe 1 11 2 g,.* 1 einzeln 9 5 T. 1 bis zum 6oten Jahr« einz 2 ½ 7 3 1 4 2* G Buche,l I,[[„ ,3 * t.. bis zum Hoten Jahl einzeln 24 12 4 2⁰0 10 3 ½ 9 4 2 — 4 licht zꝛ650 o 3 ½ 16 3 3„ 3 1 ½ einzeln Fichte 2 Cbbis zum 120ten Jahr⸗ 3 3 1 (Pbis zum Zoten Jahr bis zum 60ten Jahr. L bis zum goten 3ahr bis zum 6o0ten Jahr bis zum 9oten 3che 1 1 Ubis zum 120ten Jahr⸗ einzeln 2 ½ 2 licht 2½ 1½ einzeln 15 b 7 licht 12 einzeln 45 22 35 18 lüicht einzeln 16 Ll licht P einzeln brungs⸗ Tabelle, woraus man den cubiſchen Gehalt der Stamme von den vorzuͤglichſten Holzarten ſehen kann„ wenn (I.) licht bis zum 120ten Jahr einzeln 35 1 êlicht 53 28 „ ſ einzeln 3 ½ 2 (Pbis zum 3oten Jahr bi zum oten J ücht 5 31 einzeln licht 56 26 I 4 2 ½ 1½ 3 3 2 1¾ 1 2 2 10 3 2 1 ½ 3 48 1 8 32 16 6 6 28 12 5 2 54 27 9 3 45 20 8 1 3 4 2½ 1 ½ 4 3 2 1 4 A Tabellariſche Ueberſicht b des Buchen⸗ Beſtandes in dem„Forſte N. N unter der Oberföͤrſterey N. N. moͤſt vorlaͤufiger Beſtimmung des s Wuthſchfts Planes, der b der Toratiön zum Grunde Hetegt werden ſoll..— — 7 2. 3 S— 1 n— 9 Be 39 man ee————— 3 N. am en— 2 Jahte, alſo in der bis 9o Jabren, alſo] bis 69 Jabren, alſo, bis 30 Jahren, alſo Beſchaffenheit Beſchaffen⸗ Beſondere Anmerkungen Beſtimmung des vorlaͤufigen Wirth⸗ der 5 1ten erſde daub⸗ in der deden deniee in der Htin Perode in der neneDeese des heit des bey der erſten Forſtbeſich⸗ ſchafts⸗ Planes, wornach der Forſt D 1 ſt rikte No. Norgen Nuthen Moraen Ruzhen Morgen Rurben Morgen Ruthen—— Bodens tigung. tapitt werden ſoll. N. N.— 2%——————— Sehr alte Buchen in einem et⸗ gut— Hat noch keinen Aufſchlag. Abtrieb in der iten Periode. 1 was zu lichten Beſaamungs⸗ G 4 1. . Schlage.— N. NAN.——————— 150— Vollkommener Stangenort von mittelm. w....... SDie Buchen werden in der Aten Periode 1 20⸗ bis Zojährigem Alter mit abgetrieben. Alsdann ſollen 6 Eichen auf . eben ſo alten Eichen durchä. jeden Morgen übergehalten werden. 3 2 1.. ſprengt. 34 N. N. 11—— 1830————— Mittelmäßig, von 30 Jahren gut Könnte, wenn es nöthig iſt, Abtrieb zu Anfang der 2ten Periode. Vor⸗ 1 am Ende der iten Periode ab: her eine Durchplänterung im ⸗Hlähtigen 1 getrieben werden. Alter. N. NAN.————-——- 220— Gut, von 3 bis 6 Jahren im gut.......... Die jetzt alten Buchen werden im aten Dec. — Lichtſchlage.— 3 der 1ten Periode benutzt— der junge Be⸗ . 1 ſtand kommt in der Aten Per. zum Abtrieb. N. N. 2 10o——————— Sehr gut, von roojährigem gut gann, wenn es nöthig iſt, Abtrieb im Iten Decennio der 2ten Perisde. —. Alter. 1. bis in die 2te Periode über⸗ 1„. 1 gehalten werden. 1 1 N. X.——————— 200— Sehr gut, ven 30 Jahren. ſehr mit⸗....... Abtrieb in der 3ten Periode, weil der Bo⸗ . telmäßig— den nicht gut genug iſt, um dieſen Be⸗ 1.„„ 4 1 S ſtand 120jährig werden zu laſſen. — 4 3— 5. 2 3 3 8 4 9. 3 N. NA.——— 250————— Sehr gut, von 6 ½ Jahren. gut Könnte, wenn es nöthig ſeyn Die Winterſeite von dieſem Diſtrikte ſoll zur —. b— ſollte, bis in die Zte Periode Ueberhaltung bis in die 3te Periode be⸗ *— 7 übergehalten werden. ſtimmt— die Sommerſeite aber in der 2ten 1. Periode abgetrieben werden. 8 “ ————— —— 3 ———õ—— —— eer. ar e 8 “ 3 Nro. ung 3 =Z S E A ö ———““ — .NMSS1 eM,er e enheenese .2 — * 1———— ——— — 6Me AAe a.w dis u„a ——ͤ — — +— 21— — — . 4 ₰ 2 8. — — 1— — — 94ʃ — 2 — — — 2* 2— 2—2 — 8 4 * Perioden. 8 Ertrags⸗ Berechnung 8 Eichenholz 4 8— B uchen holz “ I e Klafftern 100 wellen Klafftern Baubolg Scheit— prügel Scheit] Prügel Klafftern Prügel —— w etsereEeRn cr Aus vorſte —83838ſ88ſͤööb— — — .; 8 —yy———— 8 8 Eichenholz erfolgte 4 olzmaſſe— ABuchenholz e. . Klafftern ꝛKlafftern — Bauholz Scheit Prügel Scheit — Prügel 1 “ fälle und Vefä: deru 8 32 ſenſtig od * a g. ¹ Nacht 8 ng Bewirthſchaftu — . 11804 bi 7 . 3 4 * 22 ööööbö—öbö—ͤſſſö— ͤͤ e e= eneh d r e. r e heeee. ee e ö“ Aeͤͤͤͤ“ e „. ç ͤ ]ldͤ “ͤͤͤͤͤͤ „%%—* Ae Ae we,=Ne e= e e.; —— — e t ks—e,n—ͤͤͤͤͤ— E⁵⁰ä, 9 0oſ,oo—“ eeͤͤͤͤͤͤſ“ General Tabelle 4 4 5— 85— 3 4 X „ 1 3 1 äber den Holzertrag der Hoch⸗ und Niederwaldungen im Forſte N. N., unter der Oherfdrſteep N. N. c. Auf 120 und respective auf 180 Jahre vorauas berechnet, welche mit 1804 ihren Aufang nehmen. Aus den Special⸗ Tabellen gezogen von N. N. „ 8. Summarum Holzertrag der Hoch⸗ 5 Hotsert:as der Hochwaldan en Holzer d derwaldung 3 4 g Holzettrag er Niederw dungen und Nederwaldungen Perioden Eichenholz Buchenholz Nadelholz Birkenholz Erlenholz Gemiſchtes Holz Jaͤhrlicher Ertrag b 5 Jaͤhrlicher Ertrag 1M Jährlicher Ertrag Jährlicher Ertrag Jaͤhrlicher Ertrag Jährlicher Ertrag Iährlcher Cetrag Bauholg Branshei 3 Klafftern Wellen Klafftern Weüen IKlafftern Wellen Klafftern Wellen Klafftern Wellen Kafftern, Wellen Tichen Tannen— Klafftern Wellen 4—[.Baudolzſ. Scheitſ Prügel— Schei Prügel—100 e ſ Nrlge ee eise ee rüge— 10 il ro Lud. Sc. Ens. Sc.] Sceitſ prügel 100 — 3 4 4 Ite Periode von 1804 bis 1834 200 25 25 15 600 156 g0 2a00 4o0 2 29 4 5 o,—— 0000 6666 758 285 153 . 8 NB. 2—— 8 4 davon 5.. 4 S Vauholl 3 3 4 IIte Periode 8—7ſſ 1— von 1854 bis 1864 150 80 30 25 3%o 100 64 320 37 35 50 10 30 6—-——[5000 16000 740 247 140 1— NB. die.— 3 Hälfte iſt Bauhotz 2 u. ſ. w.— 8 1 dn b V 2 ¹) — Unt d Uun 3 8 3 3 1 3..— 2 8 1 1 4 X. 4 8*. *. 8 9 4 8 4 8..— 3 7 7/ 8 8 4 8— —* 4— 8 * 3 2 1 4 2— 3 8 3 4 . 8 . 8 4 4. 4 4** 3* 1 — 1 3 . 3 . 8 3 4 4* 2 1 8 4 3. 3. . 5. 4 8 2 2 —. 4 4 1. 8— * 4* 5 „ 7— 7 8 ..*.—„ 4 de 4 — 3 5 1* . 3 8 1* A H 4 4 3 8 K— 8 4 5 3 8 8 3. 2 8* 1 65 1 4*. 4. 8 4— ⸗*. . 4*. 1 . .—. 8. 1 4 1—— 8 3 8 4 * 5 5 e— . 8 3 4 4 6 4 3. 4 6 2 4 ⁸ 8 5 3 6 1. 8— 4 K 8* 3 3 3 4 8„ 8 8 4. 4 4 4. 4. 4 8.— 1 8 8 83.. 3— 8 4 1. 3 Ban tdet A nAeee l eneere 1 8. 2„ 8 Ses.,. 4 4 3 8 8 3 1 2* 3 5 ³ 8— 8. Ae 3 b2⸗ 5. 8 7 8— -— 4 4 1— 2 . 3.„ 5* 2 .* 7 3 8⁸ 5. 8 n s. 8 4„. 7 3. — 5 4—. —. . 8. 3 8— . 2— 4 1 4.— 6 8 6 14s Se ssNee.Kae 2.* 7 ... 5* 5 4 4 4* 3 8 2 6—* —— 8„ 3 9 8 8 2— 8*— 1 1 4 4 3„— — A . · A 4 2 28 4 8 4“ ö 4 3 r 3 pee — 4 5 4 d 8 4. 9 2 1 3 4. 3 8 8 —. 3 1 4 4 4— 3 4 6„„ e ꝑ“ 4 — 1 1 2 — 4 2 4. 4 2 4. 4 5. v——“²“ rlenweMeeri s E Sene e wenus 4 2 „ 4 4 W 2 —. 5— 5 eheien Lun n hie ne Teie e. 3 4 4— . e 4. CEEͤͤöͤ — 1 8 4 3 . ℳ4* 3 3— 4 S — ““ 3 5 4.. *— 21.* 1 1 . 3—. 1— 1 . 5 8 8 3 — ⸗ 8 5— . 7 4— 3 8— 3 4. ... .„ * . Syeecial Tabelle über den periodiſchen Holzertrag der Buchen⸗ Hochwaldungen i im N N. Forſte, unter der Oberforſterey N. N.„, welhhe binnen r20 Juhren einmal volig abgetrieben oder verjüngt werden ſollen. ſc0) Deeſere 3: im e 1 804.* Periodiſcher Holzertrag DB er ſchi 1 2e 2n it 2 8 5 eanee de— 1— ☛ Namen 5———Wꝛ 92 lIte Claſſe Ilte Claſſe IIIte Claſſe IVte Claſſe Ite iode 11 iod. der S= on 90 3 4 e Elaſſe 1 te Periode te Periode IIIte Periode IVte Periode 28 90 Jahren von 60 bis 9o von 30 bis 60 ven 1 bis 30 von 18 3 3 1. D i ſtrikte E und älter Jahren Jahren Jahren Summa oon 1804 bis 1854 von 1353 bis 1864 von 1864 bis 1694 von 1894 bis 1924 ————— Klafftern(Wellen Klafftern Wellen Klafftern Wellen Klafftern Wellen Nro. Morgen Ruthen Morgen) Ruthen Morgen Ruthen Norgen Ruthen Morgen Ruthen 3 Scheit] Prügei 100 Scheit Hrügel 196. Scheit prügel 0 Scheit prügel 100— 1) Dominixende Buchenbeſtände 1„ 2 1 1 Der Burgwald„„ 1—————— 200— 100— 2246 † 217 459— 292 195— 950 95 4642 ½ 906 7²26 u. ſ. w.— 3— 5— 4. 2) Unter dominirende Eichen geſprengte 3 1 3 Buchen 1 3.— 4 1 LH„ 71— 3. 3 1—— N. N...„ 2—————————— u. ſ. w. 1 3 3 3— 3. 3 Anmerkung. Die ſelbe Einrichtung hat jede Special⸗ Tabelle. Wenn aber eine Hotzart eine längere Umtriebszeit und mehrere Claſſen hat, ſo wird die Special⸗Tabelle darndh verändert und eingerichtet. Z. G. die Special⸗ Tabelle für den perisdiſchen Ertrag der Eichen⸗Hochwaldungen bekommt bey 180 jährigem Umtriebe 6 Claſſen und alſo auch 6 Perioden— hingegen bey 210 jährigem Umtriebe 5 Claſſen und 7 Perioden. Auch muſſen in der Special⸗Tabelle über die Eichen, Hochwaldungen in jeder Peridde 4 Columnen ansthrag werden, damit das Dauholz, das 6 ithol⸗⸗ das Prügelholz und die Wellen 6 eingetragen werden können. b b 8 ¹ 4 8 4 6 1 8 4 3 Sr d* 2** 8 *. 8*) 7. 8 X „ 4— 1 * — 4— 1 . 4. 5 2 4 3 4 b . „— .— 8 * 8 3 epree ee 5“ 1 . Sr.— 2 b b ** Kn 8 8 2 1 8 *. A* nn bhar ee — 3 4——““ — 8 4 ** 8— 5 6 7.». 4 „ 8 1. 4 S 3—.—,. 8. 4 4 3 8 5 2 4 24 *— 1 3 — Tr e— 4 . * 1.— 14 4 8 4 1e*.— 8 8 1 3 8 3 2. 4 4 7 1 * 4 8 b* 4— 8 4. 3 b 34 3 1———“ E 7 8— ... K* 4⁴ 1 1 4 3 1 4 A 4 3 3 5 — 4— * .* „ . 4 8. 7 4 G 2 1 3* —— 8 4 8 X 8 6* 5. 1 7 54 1 4 1 4 8 3 2—* 56 8 1 1 41 3 8 eite 8 4. 8 1* 9* 1 9 4* — 89 4 8 *. 1 1 4 1 8 3—— n. —— 3 1 3 2 2— G 4 8 44½ 1 wir 3 Dis Terur ese e ar. 9 3 4 4 4 „ e An S. * * 4* 4 3 1 „ 3 6 2 3„ 5 22 1 4 — 86 8 8. 3 — 4—““ embn 1 4 6——— * 3 8— b 8 „. 65— 4 6 2 9. . 4 4 4 3 85 2 7 4 2„ 44 X⁴ 2. 3 6 3.* 4 8. 4 3— 9 8 8 4 3 4 4 8— 1 — 3 5 ₰* — 7 3 3 8 7 8 * 3. 1 —. 7 8 Namen der SOſſrikte u. Abtheilun gen, worin waͤhrend der 1ten Periode gperirt wird, u. von welchen jaͤhr⸗ lich diejenigen auszuwaͤhlen ſind, worin die Hauung am nuͤtzlichſten oder uoͤthigſten iſ. usbunng ee eN 1— Tabellariſcher Wirthſchafts⸗ plan 2 von dem Korſte N.N., unter der Oberfoͤrſterey N. N, die l Periode von 1304 bis 1834 detreffend. 8 54 Klfftrn. Bauholz 8 30—— Scheitholz auf folgende Art 4 20—— Prügelholz ſchlagen werden 995 Klfftrn. Scheitholz 250— Prügelholz auf folgende Art. ſchlagen werden 4 200 Klfftrn. Scheitholz 30—— Prügelholz auf folgende Art ſchlagen werden 25 Klfftrn. Prügeſholg auf folgende Art 36 ſchlagen werden 5 aauf folgende Art Klfftrn. Prügelholz — Eichenholz Buchenholz Nadelholz Virkendels Erlan bols Gemiſchtes Holz Es euen ahräch e ESs ſollen jaͤhrlich ge⸗ Es ſollen jährlich ge.Es ſollen jährlich ge. Es ſollen jährlich ge⸗ Es ſollen jährlich ge⸗ ſchlagen werden auf folgende Art Plan, wornach dfe Cultur der Bloͤ⸗ ßen ꝛc. zu beſorgen iſt.— Die generell vorgeſchriebene Durch⸗ ſprengung aller Schlaͤge im 10 Klfftrn. Prügelholz Laubholze mit Eicheln iſt hier⸗ unter nicht begriffen. .. — 4 1. N. N. 2* Aushieh 5„.„. 14„....„.„„„„„„..„... öD“..„..... — 5„.„„ 0 Abtrieb 2„„ 9„„ 2,„„„„„„ e„ 6... 2*. 2„........ N. N. Durchplaͤnterung im 3 4„... 5 Gojährigen Alter„ 4. o„ o„„„ o„.„„„„„*.. 2. 2. 6.„.. 9. 4.... . 1 Cultur mit Fichten durch Anſaat. 4 länterung im gojäh⸗.. N. N. 5 6 8.. 4 4 3....„... Prans uu. 9 7.„„ 4. õ. 0 5.* 4. ⸗ 4 95 e 2 4.„„, 9 3 8 3 2 . Cultur mit Fichten durch Bepflan⸗ zung mit kleinen Staͤmmchen. 4 4 — 8 1 f. e . V 3 ———m———ꝑ——— * 6* 8 8 4 X 3 „ 3 2 7 X „ 8 — 8 4„ K 8. 1 1 1 . . 8„. „ — 4 8 4 .. 8 . 9 „ 1 7 4 8 8 7 8 8 8. 8 * 4. * 8 4* 8. .. 3 . „ 2— 8 N 35 6. 4 8 4 6 4 4 7 3 8— 4 1 * 4 8 4—— en e. 2 —* „. * 9 9 7 8 1 8„ 4. „ 4 8 4 3 .„ * 4 . 5 * 8 — 3 ₰ 3. 8. 8. — 4 4*„ 1. 1 4 4 — leneral⸗Bermeſſungs⸗Tabelle b uͤber die Waldungen im Fore N. N. unter der Oberfoͤrſterey N. N. in der Oberfotſtmeiſtere. N. Nerſeteige im Jahre N. N. durch den Geometer N. N. Summa der Total- und und CTheile, Summa Namen 5* 3 1 b e ſ. n 1d 1 Inhalt Beſimmung der Cüte des n des N des Waldbodens, in Rückſicht auf Schneißen, ⅓ o ch w al d R iederwald beſtandenen Bl 5 ßen Waldba. Erdart, Lage unt delzn Weiß Wefen Beker Fluſſe Seen der—— Wald⸗ dens und b Vermiſchte Vermite 1 Ver. dodens.. in Kohlpläͤtz Bäche iche wele deia„ Di ſ 4 e Eichen Buchen Laubhblzer Nadelhol Laub⸗ d Virken Erlen miſchte 1 guter mittelm. ſclechter ehipläͤt⸗ ſkein Holz Diſtritte D 1 ſt r 1 k t e h 3 holz Saub 3 Erlen w ſale. 8 trockene Tucicte Summa Boden Boden Boden 4 4 produciren 3 2 — ——— —.——— — —BMers. NrR ſR MR. m R m. 8 AM ſ.R RM NN. ſ.R.. 8— R ſRRNſN... n. m. ſR. n. m. 7 8 — — — — — — — — — 42 * A 5 4 . 8 n8. de 2 4 3 v* 5 “ 1 4*. 4— 1 6 7 4„ 8 88 e 4 — 5 4 —““ 4 3. “ 5*„* „ 15 2 —*— *—— 8 4 8 * .. 1 3 5 5“ *“ *— 4 . Eer de 4 5. 84. 1 4 8 Ar w 3 3 2 ͤͤ“ — 7 3 8—* 7 . 4* “— 2 2 * 3 2 3“ . d. Se 1— * 8* 2 4 „ 8 e . 8 8 9 1 un “ . 8 ͤ“ 8 3 * 8. 8—** 85. 4— 8 * 6 5 8* 2 6 4 A 5 a* 8 4⁴ 5* 8 8 e 8 8 8 8 4 .2 8* 8 S 6 4 2 8“ Seun 4 4 4 1 ie we Sr 3 8 4 2 1 ““ .. 3 ½ 2 2 4 ne As e 81A 1 3 *½ e 8 4 8 ““ 8 8 “ an 4 3———„ „ 2 2 4 4. 3 8 . 4 4 8* * General⸗ Cortrole über den Holtertras des N. N. Forſtes, unter der Obetförſterey d 5 N. Ie Periode von 1804 bis „ 18 54 Rach der Feneral. Tabelle follen jährlich geſchlagen werden. 1804 1 80 5 In Gemäßheit des vorjährigen Ab⸗ ſchluſſes können dies Jahr gehauen werden....... Es ſind aber gehauen worden. 7 Alſo zu viel........ Unb zu wenig.. In Gemäßheit des vorjährigen Ab⸗ ſchluſſes können dies Jahr gehauen werden....... u. ſ. w. . 1 (C.) 9 SBBirken⸗&e Ge Eichenholz Buchenholz Nadelholz holz ben miſchtes Weu·n 1 S 3 4 ol ——.—. Solz überhaupt Bauholz Scheit Prügel Scheit Prügel Scheit Prügel Prügel Prügel prügel 100 Klaſftern Klafftern Klafftern Klafftern Klaſftern Klafftern Klafftern Klafftern Klafftan glaftern 3 —— 3———————— 3.— 54 30 20 995 25⁰ 200 30 25 170 ———.—— 2—.— „ 4 1 53 30 20 995 250 200 30 25 36 10 170 50 20 20 990 260 180 50 20 40— 260 ———— 10— 20— z—— 4 10— 3— 20— 5— 10 10 58 4⁰ 20 1000 240 220] 10 30 32 20 180 4 2— 1 7. 2 1 ——iii— ————— 8. 4 4 4 1 2 1. — 1 — 8 . . 4 7 8 1& . 3 . 4 ¹ 4 8 1 1 4 .. W 4 1* 3 5 1* 8 8 4 3 8 3 4 5— 4 ‧ .* dwrn. 1 3 6 „. 3 SlN X 8 ₰ℳ 1— 1 A 1 u 1 — 5 4 3 3 Farbkarte K13 , 4 2* 88. ———— 8 8 8 † 4. — 8 5 4 ½ 3 — 8 1— 1 4 3 † 5 5 6 f„ —ſͤͤͤͤ —— ——